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Periodical volume

Full text: Gemeindebrief Issue 2014, Oktober/November = Nr.82

Gemeindebrief
Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord 	

Nr. 82 	

Elias · Gethsemane · Paul Gerhardt · Segen

Oktober  |  November 2014

•  orstellungsgottesdienste V •  5 Jahre 2 Friedliche Revolution •  . November 9 Festkonzert mit der Gethsemanekantorei •  rieden schaffen ohne F (und mit?) Waffen

In dieser Ausgabe
Friedliche Revolution	 3 »Kirche der Revolution?«	 4/5 Zeitzeugen	 6/7 Das Wort	 8/9 Gemeindenachrichten	 10 Engel – Jahresthema	 11 Chorfahrt »... stimmt so!«	 11 Kinder, Kinder	 12/13 Auf ein Wort – Stadtkloster Segen	 14/15 Friedenschaffen ohne (und mit?) Waffen	 16/17 Gottesdienste, Geburtstage, Amtshandlungen	 18/19 Kiezfrühstück	 20/21 Gruppen & Kreise	 22/23 Kunst und Nachbarschaft: Alexine Good	 24/25 Meine Heimat: im arabischen: Baladi	 26/27 Ökumenische Friedensdekade	 28/29 Konzerte & Veranstaltungen	 30 Einladung zum Kindertheater	 31 Orte & Ansprechpartner	 32 Neuer Mitarbeiter: Markus Jost	 33 Anzeigen	 34 –36 Hinweis: Der Gemeindebrief erscheint als pdf-Download auf der gemeinde­eigenen Homepage www.ekpn.de Mit freundlicher Unterstützung von

Liebe Leserinnen und Leser,
25 Jahre Friedliche Revolution ist das Thema, auf das sich in dieser Ausgabe viele Artikel beziehen. Im Oktober ist es ein viertel Jahrhundert her, seit Menschen in der DDR es auf friedlichem Weg erreicht haben, die Diktatur zu überwinden. Die Gethsemanekirche hat dabei eine bedeutende Rolle gespielt. Doch auch mit den Christenverfolgungen der Gegenwart beschäftigen wir uns in diesem Gemeindebrief (S. 26/27), und Gedanken zur Gewaltlosigkeit finden Sie im Beitrag auf den Seiten 16 und 17. Der Spagat ist groß, wenn wir trotzdem unsere Probleme und ­Sorgen hier nicht vergessen. Damit wir uns in Gethsemane weiterhin versammeln können, geht die Aktion »Gethsemane stützen!« unvermindertweiter: Die Auslieferung der Spendersteine erfolgt in diesen Tagen (s. Foto u.). Am 31. 10. 2014 feiern wir den Reformationstag und am 1. Advent feiern wir wie jedes Jahr, einen gemeinsamen Familiengottesdienst in Paul-Gerhardt. Dieses Mal wollen wir in diesem Rahmen Pfarrer Gisbert Mangliers verabschieden. Herzliche Einladung! Mario Gugeler/DieterWendland

Herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord. Auflage: 2000 Redaktionsanschrift: Zentralbüro der Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Gethsemanestr. 9, 10437 Berlin T.: 4 45 77 45, F.: 43 73 43 78 gemeindebrief@ekpn.de Für alle Smartphonebesitzer: nebenstehender QR-Code zum schnellen Ansehen der Internetseite www.ekpn.de

Konzeption & Gestaltung: Grafik-DesignBüro Dieter Wendland Titelfoto: Dieter Wendland Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 1. 11. 2014. Redaktionelle Koordination: Mario Gugeler Die Artikel geben die Meinung der Verfasser wieder und nicht immer die der Redaktion bzw. des Gemeinde­ kirchenrates

Kirchputztag

in der Gethsemanekirche am Samstag, dem 22. November 2014. Beginn 10 Uhr. Wer pünktlich da ist und richtig schrubbt, bekommt um 13 Uhr eine ordentliche Suppe! Es ist außerdem eine wunderbare Gelegenheit, Menschen aus der Gemeinde kennenzulernen.

Vom 7. bis 9. Oktober 2014 wird es in der Gethsemanekirche eine Veranstaltungsreihe geben, die in Verbindung mit den Städten Plauen, Leipzig und Dresden steht. Verschiedene Organisationen haben sich unter dem Namen »Initiativgruppe Die Entscheidung« zusammengefunden und unter Federführung der Deutschen Gesellschaft e.V. diese Reihe konzipiert. Der Eintritt ist frei. Herzliche Einladung! Dienstag, 7. 10. 14, 17.00 Uhr Inszenierter Revolutionszug »Nie wieder Diktatur« vom Alexanderplatz zur Gethsemanekirche in Erinnerung an die erste Berliner Demonstration der Friedlichen Revolution. Bitte Trillerpfeifen und Kerzen mitbringen. Inszenierung von und mit »Gethsemane 89 – eine Tanz­ performance« und dem DDR- Museum. 19.00 Uhr, Gethsemanekirche Eröffnung der Ausstellung und Multiperformance »Vom Einläuten der Revolution« mit Prof. Monika Grütters, MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien. Die Ausstellung wird zeitgleich in Plauen, Leipzig und Dresden gezeigt. In den Herbstferien in der Gethsemanekirche, danach Stadtkloster Segen. Musik: »sensor« mit dem Duo Helge Leiberg und Lothar Fiedler Multimediarückblick und Lesung Günter Lamprecht und andere, Musik von »CITY« mit Toni Krahl und Fritz Puppel Zeitzeugengespräche Moderation: Reinhard Borgmann (ARD) Mittwoch, 8. 10. 14, 19.00 Uhr Tanzprojekt »Gethsemane 89« Gemeinsam mit Jugendlichen aus Gethsemane wird ein Tanzstück entwickelt, inspiriert von Mahnwache, Gedächtnisprotokollen und alltäglichen Geschichten rund um die Gethsemanekirche im Oktober 89. Wenn Sie Ereignisse aus dieser Zeit zu berichten haben; seien diese außergewöhnlich oder alltäglich, melden Sie sich und erzählen Sie Ihre Geschichte! Oder tanzen Sie als ZeitzeugIn mit! Ulrike Flämig, Choreografin: Francisco Cuervo, Choreograf; Hannah-Maria Liedtke, Pädagogin

Bei Interesse wenden Sie sich an Hannah Maria Liedtke: 0172 -3 26 17 90 hannahmaria.liedtke@berlin.de 19.30 Uhr Vorstellung der Edition: »Herbst 89 im Blick der Stasi. Die geheimen Berichte an die SEDFührung«. Prof. Dr. Daniela Münkel, Projektleiterin der BStU im Gespräch m. Dr. Stefan Wolle, Leiter des DDR-Museums 20.00 Uhr, Podiumsdiskussion: »Das Erbe der Revolution« Moderation: Robin Lautenbach, Journalist Es diskutieren: Marianne Birthler, ehemalige Bundesbeauf­tragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR; Dr. Bernd Albani, Pfr. i. R., im Oktober 89 Pfarrer an der Gethsemanekirche; Joachim Jauer, ehemaliger Fernsehkorrespondent und Leiter des ZDF-Büros in der DDR; Dr. Hans Modrow, ehemaliger Ministerpräsident der DDR Donnerstag, 9. 10. 14, 18.00 Uhr Dankgottesdienst mit Pfn. Angela BeiküfnerKunze, Halberstadt, Initiatorin der »Fastenaktion« in der Gethsemanekirche im Oktober 89 Jalda Rebling, jüdische Kantorin, Zeitzeugin Pfr. i. R. Werner Widrat, im Oktober 89 Pfarrer an der Gethsemanekirche und Kantor Oliver Vogt, Pfr. Christian Zeiske 18.35 Uhr während des Gottesdienstes, Glockenläuten zum Gedenken an die Au­fhebung des Schießbefehls in Leipzig Weitere Informationen: www.ekpn.de Das Programm von Plauen, Dresden und Leipzig: www.entscheidung89.de

Am 9. November um 17 Uhr wird unsere Gemeinde mit einem großen Konzert diesen wichtigen Tag feiern und gedenken. Die Gethsemanekantorei wird unter der Leitung von Kantor Oliver Vogt zwei besondere Werke der Chorliteratur aufführen. S. Rückseite

Friedliche Revolution
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»Kirche der Revolution?«
In den Massenmedien, aber auch im Bewusstsein vieler Leute – nicht nur aus dem Prenzlauer Berg – hat sich der Begriff von der »Kirche der Revolu­ tion«, bezogen auf die Gethsemane-Kirche, festgesetzt. Was geschah eigentlich in den Oktobertagen 1989 in unserer Kirche? Am Erntedanktag 1989, es war der 1. Oktober, wurde nach dem Festgottesdienst der Gemeindekirchenrat zu einer Sondersitzung zusammengerufen, weil ein Antrag einer Gruppe, vorwiegend bestehend aus Sozialdiakon-­ chülern, vorlag, in S dem Mahnwachen an und in der Kirche zur Unter­ streichung der Forderung nach Freilassung von vier in Leipzig inhaftierten ­ ugendlichen vorgeJ schlagen wurde. Dem Antrag wurde stattgegeben, und nachdem am nächsten Tag die Ab­ eilung Inneres des Stadtt bezirkes Protest gegen eine solche »nichtkirchliche« Veranstaltung eingelegt hatte, wurden durch ein Transparent am Kircheingang mit den Worten »Wachet und betet – Mahnwache und Fürbitte für die zu Unrecht Inhaftierten« Passanten aufmerksam und strömten in die Kirche, in der fast zeitgleich eine Theologiestudentin, Angela Kunze, ein Gedenk­ asten begonnen hatte, dem f sich rasch eine immer größer werdende Zahl junger Frauen und Männer anschloss. Die nun allabendlich stattfindenden Fürbittgottesdienste, verbunden mit Informationen, die durch das Kontakt­ telefon aus allen Teilen der DDR hier zusammen­ trafen, wurden von den ­ farrern der Gemeinde, P Elisabeth Eschner, Bernd Albani und Werner Widrat, ­ ehalten. Tausende Menschen kamen zu g diesen Abendgottesdiensten ­ usammen und z erfuhren in diesen Tagen, Anfang Oktober 1989, als­ Verun­ icherung, Angst und Verzweiflung einers seits, trotziges Aufbegehren, und staatlich nicht anerkannte und in die Illegalität gedrängte Bürgerbewegungen (Neues Forum) sich formierten und an die Öffentlichkeit traten, die Gemeinschaft mit vielen, erhielten in der Zeit der Sprachlosigkeit Informationen und schöpften Mut. Trotz wachsender Zuhörerzahl – die Kirche war oft mit ca 2.000 Menschen gefüllt! – und oftmals recht auf­ ebrachg ter Stimmung bei Schilderungen von Unrecht und Willkür ­ skalierte die ­ ituation nicht. Das am e S Schluss eines jeden Gottesdienstes gesungene »Dona nobis pacem« sowie die brennenden Kerzen waren ein Symbol des Friedens. Zum Schutzraum vor physischer Gewalt wurde die Kirche in den Tagen des 7. – 9. Oktober, als Demonstrationszüge vom Alexanderplatz – seit der Wahl am 7. Mai 1989 wurde jeden Monat gegen die Fälschung der Wahlergebnisse demonstriert – an der Kreuzung Stargarder Straße/Schönhauser Allee von Polizei, Kampfgruppen und Staatssicherheit mit schwerer Technik aufgehalten, eingekesselt und zusammengeschlagen wurden. Willkürlich erfolgten Verhaftungen, auch von Passanten und

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A ­ nwohnern, und viele Leute flüchteten auf das Kirchengelände, in die Kirche, die daraufhin stundenlang regelrecht abgeriegelt wurde, bis Bischof Dr. Forck und der GKR durch Verhandlungen freies Geleit für die Leute aushandeln konnten. Ähnliches wiederholte sich bei Demonstrationen am 8. 10. In den folgenden Tagen wurde die Kirche zum Treffpunkt für viele Verzweifelte, ihre verhafteten Angehörigen Suchende – aber auch für Journalisten und ­ ernsehteams aus aller Welt, die hier F aktuelle Informationen über das ­ ontakttelefon K erhielten. Hier wurden auch die Gedächtnisprotokolle der ­ erhafteten gesammelt. V Bald kam es zu den ersten Dialogen – vorerst mit den noch immer rund um die Kirche stehenden Polizisten, aber auch mehr und mehr zwischen den ­ inzelnen Bürgerbewegungen bis hin zu Vere tretern von Parteien. Die Kirche wurde so zum Forum für viele interessante Veranstaltungen und Neukonstituierungen, aber auch für schmerzliche Erfahrungen und ­ espräche bei dem Versuch der AufarG beitung von Stasi-Verstrickungen. Im März 1990 kam dann die frei gewählte Volkskammer vor ihrer ersten Sitzung zu einem Gottesdienst in der Gethsemane-Kirche zusammen. Gethsemane-Kirche Berlin, U. Kästner

25 Jahre nach ’89
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Kerzen erinnern an »20 Jahre friedliche Revolution«, am Tag der Eröffnung der ständigen Ausstellung in der Gethsemanekirche. Das Begleitbuch zur Ausstellung ist wieder zu haben!

z eitzeugen
Herbst 1989 – Chaos vor der Gethsemanekirche
Schon vom Wetter her wirkte der Herbst 1989 absonderlich auf mich. Sicher trieben damals nicht nur die milden Temperaturen meine Freunde und mich häufiger auf die Straßen in »Prenzlberg«; in jenen Tagen wurde auffällig viel geflüstert - und immer wieder war von fortschrittlichen und zugleich geheimnisvollen Gesprächs- und Diskussionsrunden und von der Opposition die Rede. Ich arbeitete damals als Tontechniker für die Radioprogramme DT64, DDR1, DDR2 und Berliner Rundfunk. Am Abend nach den großen Umzügen zum 40. DDR-Geburtstag, nachdem sich Gorbatschow bereits auf seinem Rückflug befand, machte ich mich auf den Weg in den kultigen Knaack-Club. Da war man gewöhnlich von ungewöhnlichen Menschen umgeben, die nicht die »VEB-Einheitskleidung« trugen: Hier dominierten feste hohe Arbeitsstiefel mit bunten Schnürsenkeln, meist schwarze Hosen, Hemden und Mäntel, nicht selten übernommen vom eigenen Großvater, dazu gern ein bunter Irokesen-Schopf. An diesem Oktoberabend trat die üblicherweise im Absperrung durch Volkspolizei in der Stargarder Straße Club gespielte westliche Independent-Musik völlig in den Hintergrund. Alle redeten angestrengt über die Ereignisse, die sich in diesen Tagen überschlugen, von Gorbatschows »Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben« und den Großdemos in Leipzig und Dresden. Plötzlich machte eine aktuelle Information die Runde, in der auf eine wichtige Lesung in der nah gelegenen Gethsemanekirche hingewiesen und zugleich zum Hingehen aufgefordert wurde - wenn man wirklich etwas bewegen wolle! Auch einige Gläser vom süffigen Gotano-Wermut ließen meinen Mut auf das erforderliche Maß wachsen. Bereits etwas später fand ich mich, mit einer brennenden Kerze in der Hand, laut die »Internationale« singend, auf der Stargarder Straße wieder. Wir waren sicher einige Hundert und saßen friedlich auf dem Pflaster. Gegenüber bezog eine Polizeikette Stellung. Dann trat ein Uniformierter mit Megafon hervor und fuhr mit scharfen Worten in unseren Gesang: »Bürger, verlassen Sie sofort diesen Platz! Kommen Sie nicht gleich meiner Aufforderung nach, werden wir unverzüglich geeignete Gegenmaßnahmen ergreifen – und räumen!« Jetzt riss die grüne Kette an einigen Stellen auf und von hinten zwängten

25 Jahre danach
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Rechte Seite: Demonstranten an der Stargarder Straße/ Ecke Pappelallee

sich zivil anmutende Gestalten auf uns zu. Keiner hätte da geglaubt, dass sich diese Männer im nächsten dramatischen Moment als Trojaner entpuppen werden. Als die Uniformierten ihre Knüppel zum Angriff hoben und der Megafonmann »Zugriff« schrie, stürzten sie sich, nun unter uns gemischt, auf einige von uns und hielten sie brutal fest, bis die Polizei übernahm. Anschließend folgte die Inhaftierung. Einige besonnene Anwohner öffneten schnell für uns die Hauseingänge. Es herrschte Chaos. Das weit offene Tor der Gethsemanekirche wurde meine Rettung. Hinter den christlichen Pforten war ich sicher, diese Schwelle wurde augenscheinlich nicht von Uniformierten überschritten. Es herrschte ein furchtbares Durcheinander. Angst, Wut und die Ungewissheit, wie es wohl weiter ginge, standen nicht nur mir ins Gesicht geschrieben. Als der Höhepunkt der Eskalation endlich vorüber war, sah ich einige Leute, darunter auch einen Pfarrer, die heftig mit den »Staatsorganen« debattierten. Eine gefühlt endlose Zeit später wandte sich ein Mann lautstark an uns. Sein Kompromissangebot versprach uns Unversehrtheit – unter der Bedingung,

dass wir, begleitet durch die Transportpolizei, schweigend und völlig passiv den Rückzug zum Bahnhof Schönhauser Allee antreten würden.

Ein gespenstischer Zug durch die Nacht
Dieser Gang mutete dann wahrlich gespenstisch an; stumm und mitten in der Nacht setzte sich die noch Stunden zuvor singende Masse in Bewegung, umgeben von uniformierter Staatsgewalt, bis in die S- und U-Bahnen. Erst hier war es uns endlich wieder gestattet, zu reden. Die »Tagesschau« berichtete am nächsten Tag kurz darüber. Ein britisches Kamerateam hatte es sogar geschafft, unentdeckt kurze Bildsequenzen aufzuzeichnen. Einen knappen Monat nach diesen unvergessenen Ereignissen um die Gethsemanekirche, kam es dann zu den bekannten Großkundgebungen und Reden rund um den Alexanderplatz. Und nur wenige Tage danach verlas Schabowski verblüfft, und live im Abendfernsehen, einen ihm zuvor gereichten Zettel, der bekanntlich die Deutsche Geschichte nachhaltig verändern sollte. Ich verschlief diesen großen Moment, der den Mauerfall einleitete, nur weil ich bewusst früh ins Bett ging, um am folgenden Morgen gut ausgeschlafen meinen Frühdienst im Funkhaus Nalepastraße antreten zu können. Und was dort Verrücktes geschah, wäre schon eine andere Geschichte wert … Robert G., Berlin (Name ist der Redaktion bekannt.)

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W

	 arum ich glaube! Die Zeitungen künden für dieses Jahr neue Austrittsrekorde in den Kirchen an – das ist nicht neu. Das gehört eigentlich nicht in einen Gemeindebrief, denn die Leute, die den Gemeindebrief lesen, sind ja in der Kirche. Trotzdem beschäftigt mich die Frage, denn eine andere hängt damit zusammen: Wie erhalte ich meinen Glauben so, dass ich gern in der Kirche, der Gemeinschaft der Gläubigen, bleibe? Was braucht es, damit mein Glaube wächst und gedeiht? Ich bin in einem Pfarrhaus aufgewachsen. Glaube gehörte zum Geschäft. Umso mehr stellte sich die Frage, was der Glaube mit dem Leben zu tun hat. War christlicher Glauben berufsbedingt? Auch um diese Frage zu klären, gründeten wir eine Lebensgemeinschaft und wollten wissen, ob man Tag für Tag glauben kann oder ob das ein »Sonntagsvergnügen« sei. Wir wollten ein Leben lang zusammen bleiben und die großen Entscheide gemeinsam fällen. Das ist mehr als dreißig Jahre her. Wir sind noch zusammen, andere sind dazu gekommen.

Das Experiment läuft noch. Ich habe mich immer wieder gefragt, was den Glauben weckt und stärkt. Begegnungen zählen Blicke ich zurück, sind es Begegnungen mit Christen, die den Glauben weckten und stärkten. In Basel lebten damals vier Brüder der Christusträger, einer evangelischen Ordensgemeinschaft. Jede Woche kamen sie zu uns in die Gemeinde und gestalteten einen Abend mit der Jugendgruppe. Tief beeindruckt hat mich die Begegnung mit den Brüdern, die 1975 aus Vietnam zurückkehrten, buchstäblich im letzten Moment. Sie hatten ein Waisenhaus aufgebaut und mussten alles verlassen. In ihren Berichten war kein Groll und keine Bitterkeit. Ich versuchte nachzuahmen, was ich hörte: regelmäßiges Gebet, Bibel lesen. Biographien helfen Die Brüder rieten uns, Biographien zu lesen. So bin ich Frauen und Männern begegnet, von denen ich viel lernte. Ich entdeckte, dass das Leben in der Nachfolge nicht gradlinig verläuft, dass man als Christ nicht alle Probleme gelöst kriegt, im Gegenteil. Ich sah mich mit Fragen und Problemen konfrontiert,

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die ich früher nicht hatte. In jüngster Zeit hat das Leben und ein Schreiben von Papst Franziskus »Freude am Evangelium« meinen Glauben noch einmal bestärkt. Ich bin beeindruckt, wie klare Worte der Papst findet. Er trägt eine große Verantwortung als Chef einer weltweiten Kirche. Welcher CEO* eines multinationalen Konzerns würde einen Brief an die Mitglieder seines Konzerns mit der Aufforderung beginnen, sich zu freuen? Das ist – nach Papst Franziskus – aber der Kern des Evangeliums: Schon der Engel, der Maria begrüßt, sagt ihr: Chaire, was wir übersetzen mit: Sei gegrüßt, aber eigentlich heißt es: Freue Dich! Aber nicht nur Begegnung in Büchern half weiter, auch im wirklichen Leben geschieht aus meiner Sicht das Entscheidende in der Begegnung mit anderen Christen. Leib Christi – Gemeinde wird so erfahrbar. Gerade Menschen aus einem anderen Umfeld halfen mir, den Glauben zu bewahren und zu entwickeln. Ich bin überzeugt, dass wir dem als Kirche Raum geben müssen.

Denn, je älter ich werde, desto klarer wird mir: Glauben wird nicht leichter. Viele Fragen bleiben offen, manche Antwort, die ich früher mir und anderen gegeben habe, etwa, warum Gott schweige, leuchtet mir heute nicht mehr ein. Ich suche und ringe nach Worten. Gleichzeitig stelle ich fest, dass der Glaube für mich unverzichtbarer geworden ist. Aufhören zu glauben, erscheint noch viel schwieriger als den Weg weiterzugehen. Warum glaube ich? Zuletzt weiß ich es nicht. Ich kann mir überlegen, was meinen Glauben wach hält, am Leben hält, wovon ich den Glauben nähren kann, aber warum ich angefangen habe zu glauben, kann ich nicht ergründen. Vielleicht hat es mehr mit Gott zu tun als mit mir. Jesus sagt einmal: »Nicht ihr habt mich ausgewählt, sondern ich habe euch ausgewählt. Ich habe euch dazu bestimmt, dass ihr hinausgeht und reiche Frucht bringt.«
Johannes 15,16

Georg Schubert
* CEO Chief Executive Officer (CEO) ist die Bezeichnung für das geschäftsführende Vorstandsmitglied

Das Wort
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Gemeindekirchenrat
Auch der Gemeindekirchenrat hatte Sommerpause, so dass aus den vergangenen Monaten wenig zu berichten ist. Dafür stehen nun im Herbst wichtige Themen auf der Agenda: in der September-Sitzung war der Superintendent Dr. Höcker zu Gast, um mit dem GKR den Wahlvorschlag für die Neubesetzung der Pfarrstelle von Pfarrer Heinz-Otto Seidenschnur aufzustellen (s.u.). Weiterhin wird das zukünftige Pfarrdienstkonzept Thema sein, ein Gespräch mit den hauptamtlichen Mitarbeitenden ist vorgesehen und im Oktober wird ein Klausurtag des Gemeindekirchenrates stattfinden. Ulrike Lemmel, Vors. des GKR

Pfarrstellen-Neubesetzung

Unsere Gemeinde steuert auf einen großen Umbruch zu. Wahrscheinlich den Größten seit der Fusion zur heutigen EKPN. In diesen vergangenen gut zehn Jahren waren unsere vier Pfarrer resp. Pfarrerin oft der Fels in der Brandung (hin und wieder auch mal Stein des Anstoßes), immer jedoch eine Größe, mit der man Fahrplan für die neu zu besetzenden rechnen konnte und musste. Zum Jahreswechsel wird daraus eine Gleichung mit mehreren Unbe- Pfarrstellen kannten. 6. 10. 2014 Vorstellung der Entsendungspfarrerin / des EntsenDie Stelle von Pfarrer Gisbert Mangliers, der im dungspfarrers im Gemeindekirchenrat Januar nach Tiergarten wechselt, wird eine Ent- Vorstellungsgottesdienste sendungspfarrerin oder ein Entsendungspfarrer, und Gemeinde­ espräche: g also frisch vom Studium, besetzen. Das Konsisto- 12. 10. 2014, 9.30 Uhr rium leitet das Auswahlverfahren und die Ent- Paul-Gerhardt: Pfarrerin Barbara Fülle scheidung wird Anfang Oktober dem GKR (z. Zt. Ev. Kirchengemeinde Liebenwalde) bekannt gegeben. Pfarrer Heinz-Otto Seiden- 19. 10. 2014, 11.00 Uhr schnur geht offiziell Ende Februar in den Ruhe- Gethsemane: Pfarrerin Barbara Hustedt stand, wird jedoch die Konfirmanden noch bis (bis 2013 Kirchengemeinde St. Michaelis, Lüneburg) zur Einsegnung begleiten. Seine Stelle soll mit 2. 11. 2014, 9.30 Uhr, einer vom Gemeinde­kirchenrat zu wählenden Elias: Pfarrer Tobias Kuske Pfarrerin oder einem Pfarrer besetzt werden. Drei (z. Zt. Kreisjugendpfarrer Berlin Nord-Ost) Kandidierende stellen sich im Herbst mit jeweils 11. 11. 2014 einem Gottesdienst und anschließendem Wahl zur Besetzung der Pfarrstelle Gemeindegespräch vor (s. unten). Dort ist für alle GKR Sitzung mit dem Gemeindebeirat und danach Gemeindeglieder Gelegenheit, Fragen zu stellen Wahl durch den GKR mit dem Superintendenten. und dem GKR die Eindrücke mitzuteilen. Auch 30.11., 1. Advent, 11.00 Uhr Pfarrerin Uta Fey wird künftig nicht mehr rund Verabschiedung von Pfarrer Gisbert Mangliers um die Uhr in Paul-Gerhardt anzutreffen sein. im Familengottesdienst in Paul Gerhardt

Mit Zustimmung des Gemeindekirchenrates bezieht sie eine altersgerechte Wohnung in Berlin außerhalb des Gemeindegebietes. Schon seit ca. einem Jahr beschäftigt sich der Gemeindekirchenrat intensiv mit der weiteren Ausgestaltung des Pfarrdienstes. Eine gut besuchte Gemeindeversammlung im Mai hat gezeigt, dass viele Menschen in der Gemeinde regen Anteil am Umbruch im Pfarrbereich nehmen. Allerdings deuteten sich auch die unterschiedlichen Interessen an: Besonders für die Balance zwischen Aufgaben, die gesamtgemeindlich organisert sind, und der Ansprechbarkeit in den Standorten der Gemeinde müssen gute Lösungen gefunden werden. Ein heißes Eisen ist die künftige Anzahl der Pfarrstellen. Für den Herbst hat sich der GKR deshalb Gespräche mit den hauptamtlichen ­Mitarbeitern und dem Gemeindebeirat vorgenommen. Danach soll das neue Pfarrdienstkonzept verabschiedet werden – als Kompass für die kommenden bewegten Zeiten. Matthias Schlegel

Gemeindenachrichten
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»… stimmt so!« auf Chorfahrt
Die diesjährige Chorfahrt führte den Jugendgospelchor vom 7. bis 10. August in den Jüterboger Ortsteil Kloster Zinna. In der dortigen Grafschaft fanden sich angenehme, ruhige Quartiere für alle 30 Teilnehmenden. Die Kirchengemeinde stellte uns freund­ licherweise die historische Winterkirche (mit groß­ artiger Akustik) als Probenraum zur Verfügung. So pendelten alle zwischen der Grafschaft, in der sich der Chor auf bewährte Weise selbst verpflegte, und dem Kirchengelände hin und her – ein Fußmarsch von nur wenigen Minuten. Chorleiter Hanjo Krämer begann nahezu jede der konzentrierten Proben mit einem auflockernden Spiel und alle Chorsänger/ innen erhielten auf diese Weise die Gelegenheit, sich untereinander noch besser kennenzulernen. Dank des guten Wetters wurden die Pausen gerne auf den Wiesen direkt an unserer Unterkunft verbracht. Den Höhepunkt und gleichzeitigen Abschluss der Fahrt bildete das sonntägliche Open-Air-Konzert vor der historischen Klosterkirche, die derzeit renoviert wird. Nach der vorangegangenen Andacht konnten etwa 50 Gäste und einige zufällig vorbeigekommenen Menschen etwa eine Stunde lang auch selbst singend und klatschend die Gospellieder genießen. Beim Auftritt zeigten sich auch die vielfältigen Talente von »… stimmt so!«: Aus den Reihen des Chores kamen neben 9 Solist/innen auch ein Beatboxer sowie ein Cajonist zum Einsatz. Olaf Steinmetz

Jahresthema Engel
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»In Paradisum« – Nachtkonzert zum Jahresthema Engel Unter dem Motto »In Paradisum« treffen am Abend des 11. Oktober im Stadt­kloster Segen im Rahmen eines Nacht­konzerts verschiedene künstlerische Engeldarstel­lungen aufeinander: Engelbilder von Paul Klee, Texte von Werner Vogt und Musik von Richard Wagner, Gustav Mahler, Claude Debussy und anderen. Die Ausführenden sind das Ensemble Ad Hoc unter Leitung von Kim Nguyen, Christine Elisabeth Schäfer (Sopran), Uli Pleßmann (Sprecher) sowie Oliver Vogt und Kim Nguyen (Orgel und Klavier). »Er hat unsere Stimme Dienstag, 14. Oktober 2014 erhört und einen Engel gesandt« Paul-Gerhardt- (Num 20,16) Kirche Obwohl Engel in der Bibel eine Gemeindesaal große Rolle spielen, sind sie 20 Uhr in der Liturgie und in Gottesdiensten meist kein Thema – die jährliche Hochkonjunktur zu Weihnachten ist auch eher kommerziell. Wer an Engel glaubt, gilt schnell als esoterisch, dabei waren sie z. B. für Luther sehr wichtig. Wir wollen uns auf die Spuren der Engel in der Bibel begeben, über ihre Rolle in unserem Leben und Glauben sprechen. Mit Pfarre­rin Uta Fey und Dr. Bettina Theben Samstag, 11. Oktober 2014 Stadtkloster Segen 21 Uhr

16.30 Uhr – Stadtkloster Segen Schönhauser Allee 161 Start des 1. Laternenumzugs mit St. Martinspferd 17 Uhr – Elias Gemeindehaus Göhrener Str. 11 Start des 2. Laternenumzugs mit St. Martinspferd 17.30 Uhr – NEU!!! Am Moritzhof Schwedterstr. 90 Start des 3. Laternenumzugs mit Martinsgans

Unsere Laternenumzüge treffen sich im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark. Dort werden wir das Martinsfeuer entzünden, ein kleines St. Martinsanspiel sehen, Lieder singen und Martinshörnchen teilen. Spenden werden für »Laib und Seele« und unsere Unkosten gesammelt. Seid herzlich willkommen!
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St. Martinsumzug und -feuer

Dienstag, 11. November 2014

KUG

Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche

KUK

Samstag, 11. Oktober 2014, um 10 Uhr in Elias Thema: »Verloren und wiedergefunden« Samstag, 8. November 2014, um 10 Uhr in Elias Thema: »Elisabeth und Zacharias«

Hast du Lust Theater zu spielen? Hast du Lust an Tanz? Hast du Lust an Musik? … dann bist du beim inklusiven Theaterprojekt für Kinder der 1. bis 6. Klasse richtig! Wir machen Theater … schau auf Seite 31

Kinder, Kinder
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Foto Rolf Zöllner

Viel gefördert im Stadtkloster Segen – 10 Jahre lang
Vor zehn Jahren, am 30. November 2004 haben Elisabeth Israel, Gisbert Mangliers und ich die erste Vorstandssitzung des Fördervereins Stadtkloster Segen e.V. in meiner damaligen Wohnung in der Choriner Straße abgehalten. Fast 10 Jahre später, im Juli 2014 hatte der jetzige Vereinsvorstand seine 74. Sitzung im Frühstücksraum des Stadtklosters. Nun allerdings mit Daniela-Maria Pusinelli anstelle von Elisabeth, die schon vor Jahren aus Berlin weggezogen ist. Auch daran erkennt man die Großstadt – Veränderung ist Programm. Es waren immer eher freundschaftliche Treffen als große Sitzungen, die die Freunde des Stadtklosters zusammengebracht haben. »Uns bewegten damals die gleichen Fragen. Wie können wir wichtige Glaubensinhalte und Gestaltungsmöglichkeiten, die die Segensgemeinde bietet, im Zusammenspiel miteinander wachsen lassen?«
Elisabeth Israel, Sozialarbeiterin

dem Trödelmarkt gestanden, im Garten oder in der Kirche gearbeitet. Sie haben den Don Camillos 2007 beim Einzug geholfen und immer wieder für die Stadtklosterarbeit gebetet. Ihr wart spitze!! »Die Fähigkeiten der Vorstände und der Mitglieder sind und waren immer verschieden. Das war perfekt. Zählen tat am Ende, dass man dasselbe Ziel und die gleiche Motiva­ tion hatte.«
Michael Scheer, Rechtsanwalt

Anfangs hieß »Stadtkloster fördern« überhaupt erst einmal, ein Konzept zu entwickeln und die richtigen Leute für ein solches Projekt zu finden. Zugegebenermaßen ist Don Camillo recht früh in dieses Netzwerk eingetreten. Aber lange Zeit ginge es eher um Baukosten, um die Mieter in der Segenskirche oder die Positionen von Kirchenkreis und EKBO zu solch einem Projekt. Da wirkte eine Komplet einmal pro Woche oder die gemeinsame Arbeit im Klostergarten ein wenig wie eine Beschäftigung am Rande. Neun Vorstände haben im Laufe der Zeit mitgewirkt, das Stadtkloster Segen wachsen zu lassen: Elisabeth Israel, Gisbert Mangliers, Jens Neumann, Daniela-Maria Pusinelli, Michael Scheer, Maja Schiffmann, Andreas Schulten, Erdmute Wendland und Andreas Wischnath. Konstant dabei waren immer auch alle aktiven Vereinsmitglieder, allen voran Karl-Adolf Zech. Die Mitglieder haben in all den 10 Jahren die Kirche offen gehalten, Spendenaktionen durchgeführt, Ausstellungen und Konzerte organisiert, auf

Heute hat der Förderverein, also die Freunde des Stadtklosters, rund 50 Mitglieder. Sie kommen aus der Gemeinde, sind Freunde von Freunden oder stießen von irgendwoher aus Neugier zu uns. Eine bunte Mischung. Man muss sagen, dass wir manchmal auch verzagt sind und den Herrn um einen Fingerzeig für den künftigen Weg bitten. Denn heute gibt es ja links und rechts viele Freunde und Unterstützer des Stadtklosters in der Segenskirche – so wie es jetzt vital und rausgeputzt da steht. In Zukunft werden wir uns wieder mehr auf Einzelprojekte fokussieren: Spendengelder für eine noch breitere und großherzigere Arbeit im Stadtkloster einwerben. Und wir werden uns weitere gute Veranstaltungen ausdenken. Macht noch jemand mit??

Andreas Schulten, Vorsitzender im Vorstand des Fördervereins

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Angebote Stadtkloster

Lebenskraft Gesundheit – Was ist das? Do, 30. 10. 2014, 19 – 21 Uhr Gesundheit wertschätzen und wert-schütMeditationsabende in der Herbstzeit zen! »Jahreszeit und Lebenszeit in den Horizont Do, 6. 11. 2014, 19 – 21 Uhr nehmen«, 1. bis 8. Oktober Mittwochabend, 20 – 21.15 Uhr · Ein freiwilliger Beitrag von € 5.– hilft Ein wacher und reger Geist bis ins hohe Alter – was kann ich selbst dafür tun? dem Stadtkloster die Arbeit weiterzuführen. Mit Martina Rudolph, Wellnesstrainerin und Dr. rer. nat. Karl-Adolf Zech, Präventologe 4 Meditationsabende im Advent Anmeldung unter info@robust-durchs»Der Glaube ist der Vogel, welcher singt, wenn die leben.de oder 4 44 17 33 (AB) Nacht noch dunkel ist.«(Zitat indischer Christ) 20. 11., 27. 11., 4. 12., 11. 12. 2014, Filmabende do., 19.30 – 20.45 Uhr · Anleitung zur christlichen Meditation· Thematische Impulse. Innehalten, sitzen Die Serie beginnt wieder im November. Freuund schweigen· Ein freiwilliger Beitrag von € 5.– hilft en Sie sich auf gute, anregende Unterhaltung durch einen Film und die andern Gäste dem Stadtkloster die Arbeit weiterzuführen. Fr, 7. November, 19.30 – 23 Uhr Fr, 5. Dezember, 19.30 – 23 Uhr Kann man Glauben lernen? Eintritt frei. Einladung zu einem Schnupperabend im Stadtkloster Segen am 14. Oktober 2014 um 19:30 Uhr Adventsgeflüster 29. 11., 14 Uhr Was erwartet Dich? Ein leckeres Abendessen. Eine kurze Einführung ins lädt das Stadtkloster zum Adventsmarkt. Thema »Gott entdecken. Gespräche in kleinen Grup- Schönes zum Verschenken, Adventskränze zum Selberbinden (unter kundiger Anleipen. Und wenn es Dich interessiert: Fünf weitere tung) und Musik laden in die KirAbende zu Themen des christlichen Glaubens. Weitere Abende am 28. 10. / 4. / 11./ 18. und 25. 11. che, die verlockend nach Gebäck und Glühwein duftet ... 2014 jeweils 19.30 Uhr. Informationen bei corinne. duerr@stadtklostersegen.de Energiewende ganz persönlich www. stadtklostersegen.de Drei Gesundheitsabende im Stadtkloster Do, 16. 10. 2014, 19 – 21 Uhr

Auf ein Wort – Stadtkloster Segen
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Frieden schaffen ohne (un
schen und der Völker, auch und gerade im Zusammenhang mit dem Tötungsverbot, »wenn wir verhindern wollen, dass der Islamische Staat morgen wieder Kinder tötet, Frauen vergewaltigt, Männern den Kopf abschlägt« (W. Huber), nicht töten zu lassen? Haben wir als Völkergemeinschaft nicht die Verantwortung, Die vor 25 Jahren von der Ökumenischen Versamm- – wohlgemerkt als Ultima Ratio – im äußersten Notlung für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der fall nicht nur sich selbst sondern auch andere zu verSchöpfung in Dresden formulierte »vorrangige Opti- teidigen? on für Gewaltfreiheit« und seine konfliktfähige Feindesliebe sind noch immer gültig. Und immer noch Walter Kasper, der ehemalige Kurienkardinal, hat glaube ich, dass aus christlicher Perspektive das Gebot kürzlich sinngemäß gesagt, dass es in extremer Gefahr »Du sollst nicht töten« gilt und eine Waffe in die Hand für Leib und Leben über die humanitäre Hilfe hinaus einen gerechtfertigten militärischen Einsatz geben zu nehmen mit Schuld verbunden ist. und dass es einen absoluten Pazifismus angeMit vielen Menschen beobachte ich besorgt und ohn- sichts des Bösen in der Welt nicht mächtig die Zunahme von Krieg, Terror und Vertrei- geben kann. Am 26. Juni 2014 bung. Insbesondere irritiert mich die Theologie des hat Frank-Walter SteinTerrors des IS-Kalifats, das westliche »Kreuzfahrer« meier in der Johanund schiitische »Verräter« ans Kreuz nageln und ent- neskirche in Maghaupten lässt. Meine absolute pazifistische Grund- deburg gesagt: haltung kommt ins Wanken, wenn sunnitische Kil- »Heraushallerbrigaden wahllos mordend hunderttausende an- ten ist dersgläubige und -denkende Flüchtlinge in der Wüste vor sich hertreiben. Seit meiner Wehrdienstverweigerung 1968 und der Ablehnung des Waffendienstes berufe ich mich mit vielen Menschen der Friedensbewegung in Ost und West auf Jesus von Nazareth und dessen Weg der Gewaltlosigkeit. Am meisten beunruhigt mich mit Wolfgang Huber die Verbindung von Terror und Religion. In einem Interview für DIE ZEIT sagt er: »Der islamische Staat missbraucht den Gottesnamen, wenn er Menschen tötet und versklavt ... Alle, die an Gott glauben, müssen sich dagegen wehren ... Wir können über die richtigen Maßnahmen gegen den IS streiten, aber dürfen nicht untätig bleiben. Wir dürfen uns nicht heraushalten.« Ich bin mir dessen bewusst, dass es auch in unserer Tradition des christlichen Abendlandes diesen Missbrauch von Religion gegeben hat. Dennoch und gerade deshalb wird mir immer einsichtiger, dass es nicht nur eine vorrangige sondern auch eine nachrangige Option für das Friedenstiften gibt. Gehört es nicht auch zur ethischen Verantwortung des Men-

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d mit?) Waffen
Flucht vor Verantwortung. Ein Christ ist verantwort- Wir beten mit Recht für den Frieden und stehen für »Frieden schaffen ohne Waffen«. Aber Beten ersetzt lich für sein Tun, aber auch für sein Nichttun.« moralisch gebotenes Handeln nicht und humanitäre Bonhoeffer hat angesichts der Naziverbrechen die Hilfe allein hilft nicht den Gemordeten und den an Einsicht gewonnen, und die überzeugt mich für den Leib und Leben Bedrohten. Wir hoffen weiter mit Fall, dass alle friedlichen Konfliktlösungen scheitern, Jesaja und predigen es als die erstrangige Friedensviimmer mehr, dass Pazifismus nicht Passivität heißt sion, dass »Menschen den Frieden lernen« und und dass es Situationen gibt, in denen es nicht aus­ »Schwerter zu Pflugscharen umschmieden« und dass reicht, die Wunden der Unter-die-Räder-Gekom- der Ewige »die Völker zurechtweisen« wird. menen zu verbinden, sondern dass im Extremfall in die Speichen gegriffen werden muss. Das ist mit Ich gebe Josef Joffe (Hg. der ZEIT, 28. 8. 2014) recht, Schuld verbunden. Aber auch das Nichtstun, das wenn er auf die Äußerung von Margot Käßmann, Gewährenlassen des Mordens, der Verzicht auf den dass es in Wahrheit recht einfach sei, »Konflikte zu vermeiden oder zu schlichten. Man muss es eben nur Griff in die Speichen ist nicht ohne Schuld. »Wir müssen dem Islamischen Staat das wollen«, einwendet: »Ein Prediger darf das WünTerrorhandwerk legen. Aber wir schenswerte voraussetzen, ein Politiker nicht – das ist müssen auch tragfähige, der zentrale Denkfehler. IS, gegen den Al-Kaida ein friedensfähige poli- Amateurverein ist, will nicht ›Schlichtung‹, sondern tische Strukturen Terror und Vernichtung. Und die unterlassene Hilfeleistung ist sowohl religiöse als auch weltliche Sünde.« aufbauen.« Ich suche nach hilfreichen Antworten und erkenne, (Wolfgang dass die eine nicht wahr und die andere falsch ist. Und Huber) dass ein absoluter Pazifismus nicht weiterzuhelfen scheint. Und dass wir uns die Hände schmutzig machen und schuldig werden – so oder so.

»Die Menschheit hat ein Recht, dem ungerechten Angreifer Einhalt zu gebieten. Aber auch der Angreifer hat ein Recht, zurückgehalten zu werden, damit er nichts Böses tut.«Papst Franziskus (Interview 18. 8. 14)

Heinz-Otto Seidenschnur, Pfarrer

S. Seite 26/27

Stellungnahme
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Aber das Böse hinzunehmen ist letztlich christliche Unmoral. Denn »wer dem Geringen Gewalt tut, lästert dessen Schöpfer; aber wer sich des Armen erbarmt, der ehrt Gott.« (Sprüche 14, 31) Wir lassen uns von der Gewissheit leiten, »dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will« und dass er dafür Menschen braucht, »die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.« (Bonhoeffer)

Gottesdienste
Elias-Kuppelsaal
Göhrener Str. 11 05. 10. 2014 16. Stg. nach Trinitatis 12. 10. 2014 17. Stg. nach Trinitatis 19. 10. 2014 18. Stg. nach Trinitatis 26. 10. 2014 19. Stg. nach Trinitatis 31. 10. 2014 Reformationstag 02.11. 2014 20. Stg. nach Trinitatis 09. 11. 2014 21. Stg. nach Trinitatis 15. 11. 2014 Taufsamstag 16. 11. 2014 Vorletzter Stg. des Kirchenjahres 19. 11. 2014 Buß- und Bettag 23. 11. 2014 Ewigkeitssonntag 30. 11. 2014 1. Advent 09:30 Pf. Seidenschnur, K, N Erntedankfest Kein Gottesdienst in Elias 09:30 Uhr Pf. Seidenschnur 09:30 Pf. Seidenschnur, K, N

Gethsemane
Stargarder Str. 77 11:00 Pf. Zeiske, A, K, N

11:00 Pf. Mangliers, T, K, N 11:00 Pfn. Barbara Hustedt,  Vorstellungsgottesdienst mit anschließendem Gespräch 11:00 Pf. Seidenschnur, T, K, N

09:30 Pf. Tobias Kuske, K, N, Vorstellungsgottesdienst mit anschließendem Gespräch 11:00  ottesdienst im Mauerpark G s. S. 29 09:30 Pf. Seidenschnur, A, K, N 19:00 Pf. Zeiske 09:30 Pf. Seidenschnur, A, K, N

11:00 Pf. Zeiske, A, K, N 11:00 Musikalische Andacht  11:00 Pf. Seidenschnur, T 11:00 Pf. Mangliers, Pf. Zeiske, K, N  Begrüßungsgottesdienst der Vorkonfirmanden 11:00 Pf. Zeiske, A, K, N 11:00 Andacht

Taufe Kilian Seeberg, Lara Gartenschläger, Lionel Hagenstein, Lotta Krojer, Ole Wild, Anouk Auf der Heyde, Frederik Hollenberg, Mattheo Mantke, Jonathan Giesder, Oskar Borchert Avalone, Lina-Sofie Nehls, Sonja Knüvener, Ezra Hansen, Valentin Matei Fowler, Tilda Henry, Caspar Benedict Seiferth, Jonas Elia Zander Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden, klopft an, so wird euch aufgetan. Matthäus 7,7 Konfirmationsjubiläum Im Gottesdienst am 26. 10. 2011 um 9.30 Uhr wollen wir in diesem Jahr in der Paul-Gerhardt-Kirche Jubelkonfirmation feiern.Wer sein 50 jähriges oder ein höheres Konfirmationsjubiläum feiern kann, melde sich bitte noch bei Pfn. Fey oder im Zentralbüro an.

Trauung Dirk Hofmann und Sylvia Ohler, Lutz Werner und Janine Glamann, Karsten Schubert und Nicola Gerndt, Siegfried und Christina Borchardt Lasst uns aufeinander achten und uns zur Liebe und zu guten Taten anspornen.
Hebräer 10,24

Kirche ist für Hörgeräte eingerichtet

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Geburtstage Paul Gerhardt
Wisbyer Str. 7 11:00 Pfn. Fey und Team, F Familiengottesdienst

Oktober / November

Stadtkloster Segen 
Schönhauser Allee 161 21:00 AbendbeSINNung · Frucht des Geistes: Liebe, Freude und Frieden, Geduld, Güte und Großzügigkeit, Treue, Freundlichkeit und Selbstbeherrschung 21:00 AbendbeSINNung  Frucht des Geistes · Frieden

09:30 Pfn. Barbara Fülle,  Vorstellungsgottesdienst mit anschließendem Gespräch 09:30 Pf. Mangliers, N 21:00 AbendbeSINNung 14:00 Pf. Talis Redmanis,  Frucht des Geistes Gottesdienst in lettischer Sprache Selbstbeherrschung 09:30 Pfn. Fey, N, Orgel Plus  21:00 AbendbeSINNung Goldene Konfirmation Frucht des Geistes · Treue 19:30 Pfn. Fey Gottesdienst Reformationstag Jugend- und Gospelchor »... stimmt so!« Ltg H. Krämer 11:00 Pfn. Fey, F, N 21:00 AbendbeSINNung Gott in Berlin · »Selig sind die Armen« – Hilfe für Obdachlose in Berlin 09:30 Andacht Pfn. Fey 21:00 AbendbeSINNung  11:00 Gottesdienst im Mauerpark  Gott in Berlin · Das Netz ist zerrissen – s. S. 29 und wir sind frei! 25 Jahre Mauerfall 10:00 Pfn. Fey und Team, Krabbelgottesd. 11:00 Pfn. Fey, Cochabambatag 14:00 Pf. Talis Redmanis, Gd. in lett. Sprache 09:30 Pfn. Fey, A, Orgel Plus 11:00 Pfn. Fey, Pf. Mangliers, Pf. Seidenschnur,  Pf. Zeiske, Familiengottesdienst zum 1. Advent · Verabschiedung Pf. Gisbert Mangliers 21:00 AbendbeSINNung  Gott in Berlin – Gottlose Stadt? Nein! Hinsehen, wo Gott am Werk ist. 21:00 AbendbeSINNung  Gott in Berlin · Denken an die Verstorbenen · Gott am Ende (unseres Lebens) 21:00 AbendbeSINNung Auf der Suche nach Gott in der Literatur
A 	Gottesdienst mit Abendmahl K 	Kindergottesdienst N 	Gespräch nach dem Gottesdienst T 	 Taufe TR	 Trauung F 	Familiengottesdienst B	 Basar

Bestattung Friederike Baumann (34) Irmgard Hawlitschka (89) Grete Brückner (95) Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.

Geburtstagskaffee am Donnerstag, dem 27. November 2014, um 15.oo Uhr in den Räumen des Elias-Gemeindehauses – herzliche Einladung zu Kaffee, Psalm 90, 12 Tee und Kuchen! ORGEL PLUS – einmal im Monat musiziert Kantor Oliver Vogt mit Gästen
im Gottesdienst um 9.30 Uhr in der Paul-Gerhardt Kirche. 26. 10. Orgel + Gesang, mit Anna-Christina Gorbatschova (Sopran) 23. 11. Orgel + Bläser + Chor mit unserem Posaunenchor und dem Liturgischen Chor

Martha Klatt 90 Reinhard Weißbarth 90 Walter Strohmeier 70 Peter Küper 75 Dr. Ursula Lachmann 92 Ingeborg Huth 85 Inge Stylow 93 Karin Friemel 70 Ilse Faustmann 94 Walter Achterberg 92 Knuth Strelow 70 Hildegard Gluszak 80 Irmgard Hahn 91 Anna Schlumbach 95 Margot Liesk 70 Peter Weidner 75 Erika Wirth 75 Werner Heese 80 Ruth Gbur 90 Meta Meyer 96 Jutta Moritz 70 Wolfgang Handmann 70 Rüdiger Jentsch 75 Georg Fuchs 90 Tamara Hoth 80 Ingeborg Wohl 95 Dr. Günter Pilz 75 Dr. Gotthard Strohmaier 80 Irm­ gard Grätz 75 Renate Mahnke 70 Hildegard Bönsch 91 Trautchen Kuklies 80 Charlotte Korkow 93 Gudrun Frischmuth 70 Gisela Meyer 80 Ruth Schmidt 93 Inge Mai 80 Hans Müller 95 Kristina Maaß 70 Margot Eingrüber 75 Gertrud Wieseke 85 Dieter Slomski 70

Gottesdienste
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Hallo – 	
das sind wir, das fast komplette Kiezfrühstücksteam. An jedem letzten Samstag im Monat laden wir zum Kiezfrühstück von 11 bis 13 Uhr in den Kuppelsaal Elias ein. Es sind alle eingeladen, denn es ist nicht nur etwas für materiell Bedürftige sondern auch für die, die das Bedürfnis haben, Menschen nicht sozial auszugrenzen. Wir sind überzeugt davon, dass alle Menschen etwas davon haben, gegenseitig Anteil zu nehmen und zu geben an sozialen und menschlichen Kontakten. Eine gute Gelegenheit, miteinander zu essen und sich zu begegnen. Menschen im Kiez, die gut »versorgt« sind und Menschen, die »bedürftig« sind nach menschlichen Kontakten, Gesprächen und Aner­ kennung. Auch unser Beratungsangebot innerhalb des Kiezfrühstücks wird gut genutzt. Es stehen ein Jurist, Sozialarbeiter und ein Seelsorger für Fragen, Auskünfte und Gespräche zur Verfügung. Nach einer kurzen Andacht, die mit Lied, Gebet und einem

Ehrenamt
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Kiezfrühstück
­kräftigen »Amen« aus vielen, vielen Kehlen endet, wird gefrühstückt. Es kommen immer ca. 150 Gäste, teilweise waren es schon 180, dann stoßen wir allerdings an unsere Grenzen, die mit uns frühstücken. Das alles ist nur möglich mit so einem tollen Team von Ehrenamtlichen, die mit Freude,Begeisterung und großem Engagement dabei sind. Da werden die Tische liebevoll gedeckt, Kerzen, Servietten, Obst, Joghurt, Süßes, Wurst und Käseplatten werden gefertigt und viel Kaffee gekocht. Nach dem Frühstück wird aufgeräumt, abgewaschen, gefegt, geputzt, gewischt, Tische und Stühle geschleppt bis alles wieder an seinem Platz und sauber ist. Auch an dieser Stelle ein tausendfaches Dankeschön an das Team, ohne euch würde es kein Kiezfrühstück geben, außerdem macht es Spass mit euch zu »schuften«. Aber auch ein herzliches Dankeschön den Spendern, die das Kiezfrühstück jeden Monat finanziell unterstützen. Bärbel Jenichen

Kiezfrühstück
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Gruppen & Kreise
Angebote für Kinder Paul Gerhardt Spielgruppen do., 9:30 – 11:30 für Krabbelkinder bis 3 Jahre, Kontakt: Katharina Loh Krabbelgottesdienste / Paul Gerhardt 19. 10., 11:00 Wir feiern ein Fest/Erntedank 16. 11., 11:00 Kinder dieser Welt/Cochabambatag Familiengottesdienste / Paul Gerhardt 05. 10., 11:00 Erntedank-Taufgottesdienst 02. 11., 11:00 gemeinsam mit Kita Gethsemane KiTa-Gottesdienste Elias-Kuppelsaal 17. 10., 10:00 mit Pf. Seidenschnur 14. 11., 10:00 mit Pfn. Fey Kindergottesdienste Elias und Gethsemane regelmäßig s. S. 18/19 KUGKUK – Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche Elias, einmal im Monat Sa von 10 – 12:00 11. 10. Thema: »Verloren und wiedergefunden« 08. 11. Thema: »Elisabeth und Zacharias« Christenlehre Elias Die Geschichtensammler 1. + 2. Kl. M i+ Do Mi mit Johanna, Noa, Lucas und 15 – 16:00 Antje, Do mit Lea und Antje Die Schatzsucher 3. + 4. Kl. Mi + Do Mi mit Philipp, Samuel und Antje 16:15 – 17:15 Do mit Emil und Antje Die Weltenbummler 5. + 6. Kl. Mi + Do Mi mit Felipa, Charlie und Antje 17:30 – 18:30 Do mit Claudia, Laura und Antje Christenlehre Paul Gerhardt Die Geschichtensammler & Schatzsucher 1. – 4. Kl. mit Ina Düsterdick, Uta ReversDi 16:30 –17:30 Rheinfurth , Kathrin Kühn Vorbereitungsgruppen Krabbelgottesdienst und Familiengottesdienst Paul-Gerhardt Termine nach Absprache über Pfn. Fey Gethsemane Kindergottesdienst-Kreise 04. 09., 19:30 Kontakt: Pf. Zeiske, Katharina Loh Elias Pf. Seidenschnur/Lisa Eichhorn Kontakt Pf. Seidenschnur Junge Gemeinde • Paul Gerhardt, Jugendkeller mo.	 18:00 für 14 bis 15-Jährige di. 	 18:00 für 16 bis 18-Jährige mi. 	 19:00 für 17 bis 22-Jährige do. 	 20:00 für 17 bis 22-Jährige Kontakt: Paul Beutel, T.: 4 45 74 25 Konfirmanden 2015 09. 09. Gruppe A: di, 18:00 23. 09. Elias, Göhrener Str. 11, 16. 09. Gruppe B: di, 18:00 30. 09. Elias, Göhrener Straße 11 18. 09. Gruppe C: do, 17:30, Paul Gerhardt, Kuglerstraße 15 Konfirmation 2016 Gruppe A, Gruppe B Zeiske/Mangliers, Anmeldung ab sofort im Zentralbüro Väter & Mütter, Männer & Frauen mi., 18:00 do., 18:00 Stillgruppe jeden 2. u. 4. Mi im Kontakt: Ulrike Sandow, T.: 44 73 32 31 Monat 10 – 12:00 Krabbelgruppe für alleinerz. Eltern mit Kindern Markus Jost / m.jost@ekpn.de mo., 16 – 18:00 T.: 41 71 59 66 Alleinerziehendenkochgruppe Dipl. Theol. Sophie Tätweiler do., 16 – 18:00 elias-kochgruppe@gmx.de Begegnung und Soziales Laib & Seele jeden Do ab 11:00, Gemeindehaus LebensmittelElias, Göhrener Str. 11, Kontakt: ausgabe B. Jenichen T.: 0173 2 15 71 32 Kiezfrühstück für alle 25. 10., 29. 11. Gemeinsames Frühstück und Ge11 – 13:00 spräche, Elias, Kontakt: B. Jenichen mobil: 0173-2 15 71 32 Elias Mittwochs-Café für alle Genera­ ionen ­ t mi. 14 – 18 Uhr Reden und Entspannen bei Kaffee und Kuchen, Diakonieraum, Kontakt: Sophie Kottsieper taetweiler@gmail.com Rechtsberatung Do,11 – 12:30 Uhr mit RA Matthias während der Ausgabe, aber nicht nur ein Angebot für Laib & Seele Brinkmann Kindergottesdienst-Vorbereitung 16. 10.; 4. 12. mit Rel.-Päd.- Studenten Angebote für Seniorinnen/Senioren Gethsemane Frauenkreis 14. 10., 14:00 mit Fr. Dahlenburg Apostelfrühstückskreis 29. 10. und 26. 11. mit Fr. Dahlenburg, Fr. Leichsen09:00 ring, Pf. Zeiske 12. 11., 9:30 Fahrt zum Wehrmachts-Dokumen­ ta­tion-Zentrum

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Elias Seniorenfrühstück 06. 10., 03. 11. Paul Gerhardt 09. 10., 15:00 13. 11., 15:00 09:00 mit Frau Volz Pfn. Fey, Erntedank-Kaffeetrinken Pfn. Fey

Wanderbegeisterte & Naturliebhaber! 25. 10. 22. 11. Kontakt: Silke Jochims, T.: (030) 45 30 63 65 E-Mail: jochims-musik@gmx.de Singschule • Chöre • Kantorei Singschule – Eltern-Kind-Singen Eltern und Kinder 0 – 2 Jahre: Mi 1. Gr.: »Zwerge«  15:30 – 16:00 2. Gr.: »Pfauen« 16:15 – 16:45 3. Gr. »Räuber« 17:00 – 17:30 Minis Singen mit 3 – 5jährigen Kindern Mo 1. Gr. »Amseln« 16:00 – 16:30 Mo 2. Gr. »Spatzen« 16:45 – 17:15 Minis mit Eltern Singen mit 3jährigen Kindern Mo »Lerchen« 17:30 – 18:00 Vorschulkinder Kinder, die im Sommer 2015 in die Schule kommen; Winterkirche: Mo 1. Gr. 16:00 – 16:40 ; Mi 2. Gr.: 15:45 – 16:20 Kinderchor 1 Kinder der 1. und 2. Klasse, Winterkirche: Mo 1. Gr.: 16:45 – 17:30 Mi 2. Gr.: 16:30 – 17:15 Kinderchor 2 – Mittlere Kinder ab der 3. Klasse Winterkirche, Di 1. Gruppe 16:15 – 17:10 Mi 2. Gruppe 17:30 – 18:25 Kinderchor 3 – Große Kinder ab der 5. Klasse, Winterkirche: Di 17:15 – 18:45 Kinderchor 3 – Ganz Große Jugendliche ab der 8. Klasse, Winterkirche, Di 17:15 – 19:00 Percussiongruppen Do in der Singschule Kinder der 2.– 4.Klasse: 16:30 – 17:15 Kinder und Jugendliche ab der 5. Klasse: 17:30 – 18:30 Jugend-Gospelchor » ... stimmt so!« do. 19:00 – 21:00, Ltg. Hanjo Krämer, Gossner-Keller Elias, Göhrener Str. 11; Junge Leute m. Lust a. Popular­ musik, Gospels, neue geistl. Lieder, Jazz, Folk, in groovigen Arrangements mit Klavier & Band Gemeindechor mi. 19:30, mit Detlef Lehmann, Gemeindehaus. Elias, 3. Etage, Göhrener Str. 11, klassischer, vierstimmig gemischter Chor, vielseitige Chorliteratur alter u. neuer Meister Liturgischer Chor mi. 19:30 – 20:45, mit Oliver Vogt, Gemeindesaal P. Gerhardt, Kuglerstr. w15, Ausgestaltung der Gottesdienste mit Chorliteratur aller Epochen und Stile Gethsemane-Kantorei di. 19:45 – 22:00, mit Oliver Vogt, Elias Kuppelsaal, Motetten alter & neuer Meister, Kantaten, Oratorien, Musik zeitgenössischer Komponisten, für Gottes­dienste u. Konzerte, Anmeldung bei Kantor O. Vogt Posaunenchor mo. 19:00 – 20:30, mit J. Frebel, Gethse­mane, Winterkirche

Rund um die Bibel Bibelstunde Paul Gerhardt 31. 10.,19:30 Einladung zum Reformations-GD 27. 11.,15:30 mit Pfn. Fey Bibelgesprächskreis Elias 20. 10., 17. 11. 15:00 mit Pf. Seidenschnur Bibelwerkstatt Gethsemane 1. 10.; 15. 10.; 5. 11.; 20:00 mit Pf. Zeiske 26. 11.(!) Gebetsangebote Stadtkloster Segen Morgengebet Mittagsgebet Nachtgebet mo. bis fr., 08:00 mo. bis fr., 12:00 do. 21:00 Kontakt: Stadtkloster, T.: 44 03 77 39

Gesprächskreise Gesprächskreis Paul Gerhardt 14. 10 ., 20:00 mit Frau Dr. Theben und Pfn. Fey zum Jahresthema »Engel« mit Pf. Bergerhoff »Calvin und seine 04. 11., 20:00 Zeit« Gesprächskreis Elias I 09. 10., 13. 11. Kontakt: Herr Lindenberg, 19:00 T.: 9 33 26 94 Elias: Gespräche über Gott und die Welt 14. 10., 19:30 Kontakt: Pf. Seidenschnur 18. 11., 19:30 Offener Kreis 9. 10., 13. 11., 15:00 Kontakt: Frau Bosem, T.: 4 42 63 81, nach Vereinbarung Gesprächskreis Elias II 01. 10., 05. 11., Kontakt: Frau Krüger 19:30 T.: 4 44 40 56 Frauenhilfe Elias 27. 10., 24. 11. 15:00, Kontakt Frau Volz Partnerschaftsprojekt Cochabamba 05. 10. 16. 11. 10 –16:30 30. 11. Basar für Cochabamba Cochabambatag 1. Advent

Wie gehts weiter mit unserer Partnerschaft mit unserem bolivianischen Heilsarmeekrankenhaus? Dazu gibt es interessante Infos, Berichte usw. am Cochabambatag

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Kunst & Nachbarschaft:

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Alexine Good

Körper, eingeschlossen im Raum
Alexine Good lebt und arbeitet im Prenzlauer Berg seit 1996. Ein Jahr zuvor hatte sie Berlin kennengelernt, als sie am Kunstprojekt »Der Verhüllte Reichstag« von Christo und Jean Claude im Sommer 1995 teilnahm. Alexine Good erklärt ihr Verhältnis zum Zeichnen folgendermaßen: »Zeichnen war immer essentiell für mich, es war ein Weg, um meine Umgebung zu verstehen und mich sehr persönlich mit ihr zu verbinden. Mich interessiert dabei die Art und Weise, wie wir mit der Umwelt agieren und reagieren, besonders in Städten mit ihrer Überstimulierung, ihrer Flut von Geräuschen, Farben und Strukturen. Mit meinen Zeichnungen will ich herauszufinden, wie wir uns mit dieser Energie verbinden; wie wir uns erst nach außen wenden, um dann zu uns zurückzukehren und uns dort unserer versichern, um uns dann erneut in

einem endlosen Kreislauf der Bewegung nach außen zu wenden. Die Figuren, die ich zeichne, sind eingeschlossen oder eingezwängt in einem Raum. Sie bewegen sich darin oder versuchen nach außen zu dringen, um an der Energie außerhalb von uns teilzuhaben. Das Wesentliche meiner Figuren: Das Allerinnerste, die Quelle von allem Wissen und aller Erfahrung, die Wurzel zu unserer eigenen Energie. Mit den gezeichneten Linien und Pinselstrichen, in Tinte oder Bleistift, versuche ich den Moment der Balance einzufangen, Vergangenheit und Zukunft zu verknüpfen. Striche nach außen und nach oben, die ins Innere zurückkehren, um das Wesentliche zu fassen. Für mich ist dies ein kontinuierlicher Kreislauf, bei dem wir immer wieder versuchen, über unsere durch Gewohnheit, Tradition und Regeln auferlegten Grenzen hinauszukommen und zu wagen, uns etwas Neuem anzunähern.« www.alexinegood.de; T.: (30) 4 44 51 62

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Sami Alkomi

Meine Heimat –
Das arabische N. Es steht für Nazarener und ist das Zeichen mit dem militante IS Anhänger die Häuser von Christen in Mossul markiert haben.

Im Dorf meines Urgroßvaters überlebten nur zwei Menschen, einer davon war er und dafür bin ich sehr dankbar, denn sonst wäre ich wohl nicht auf der Welt. Den zweiten Dank für mein Leben schulde ich dem Entschluss meiner Eltern, nicht in Syrien zu bleiben. Ich bin gebeten worden, einen Artikel über Christen- Denn dort ereignet sich zurzeit in der Gegend meiner verfolgung in meiner Heimat zu schreiben und dem Kindheit wieder ein Genozid an den Christen. komme ich gerne nach. Die Sache ist nur: Ich habe gleich mehrere davon, also von Orten, die ich mein Die Terrormiliz IS ist an die Stadtgrenzen von Al HasZuhause nenne – und an all diesen Orten ist es für sake gelangt und die ersten Kuffār (oft fälschlich als einen Christen wie mich normal geworden, unter »Ungläubige« übersetzt, tatsächlich kommt »GottAnfeindungen zu leben. Und ich bin dankbar dafür, lose« bzw. »Gotteslästerer« der Bedeutung des aradass ich hier schreiben darf und meine Geschichte bischen Wortes näher) sind geköpft worden. Die Zeit schreitet schnell voran und während Sie diesen Artierzählen und díe Geschichte meiner Familie. kel lesen, haben möglicherweise die Amerikaner die Geboren bin ich in Al Hassake, Syrien, in einer Gegend, IS auch in Syrien bombardiert oder Syrien ist schon die früher von sehr vielen Christen bewohnt wurde – christenfrei, wer weiß. Aramäern und Assyrern, alles urchristliche Gemeinden. Vielleicht haben Sie schon mal gehört, dass Jesus Was sich sicher nicht verändert haben wird, ist die Situation der vielen Flüchtlinge, besonders der Angearamäisch gesprochen haben soll. hörigen von religiösen Minderheiten. Als zu Beginn Vor etwa hundert Jahren ist die Anzahl der Christen des syrischen Bürgerkrieges Politiker vorgeschlagen in diesem Gebiet stark reduziert worden, als die Tür- hatten, christlichen Flüchtlingen bevorzugt die Einken die Armenier in die Syrische Wüste trieben und reise nach Deutschland zu ermöglichen, gab es einen dabei auch gleich die christlichen, syrischen Dörfer großen Protest, und ich verstehe das. Möglicherweise zerstört und die Menschen umgebracht haben. In der hätte ich mich auch darüber aufgeregt, wenn mir die Türkei ist es heute noch verboten, diese Gräueltaten Situation in meinem Geburtsland nicht so vertraut als Genozid zu bezeichnen, dafür stehen in Istanbul wäre. Denkmäler für die damaligen Täter und es sind KinDazu müssen Sie wissen, dass unter Baschar al-Assad, dergärten und Schulen nach ihnen benannt. so grauenvoll seine Bombardierung der Zivilbevölke-

im arabischen: Baladi
Bitte lesen Sie auch unter www.ekpn.de: »Dringender Aufruf des Höchsten Rates der Evangelischen Gemeinden in Syrien und im Libanon an alle Evangelischen und Protestantischen Kirchen und Organisationen weltweit«

rung ist, die religiösen Minderheiten geschützt waren, denn er gehört selbst einer an – den Aleviten. Und bei all denen, die ihn angreifen, seien es gemäßigte Rebellen wie auch die radikalen Islamisten ist die Gefahr nicht zu klein zu schätzen, dass sie sich an den Angehörigen der Minderheiten rächen, stellvertretend für Assad sozusagen. Diese Übergriffe machen auch an der Grenze nicht halt, sie bedrohen die Menschen in den Flüchtlingsheimen der benachbarten überwiegend sunnitischen Länder wie Libanon oder Türkei.

Für mich schwer vorstellbar, was in Menschen vorgehen muss, seien es Christen oder Jesiden, die kaum einem Krieg entkommen schon wieder aufgrund ihres Glaubens leiden müssen – und das in einem demokratischen Land. Möglicherweise haben wir ja diese Demokratie in Deutschland in den letzten Jahrzehnten als zu selbstverständlich erlebt und nicht mehr als schützenswertes Gut begriffen. Der Leitspruch der Gethsemanekirche lautet: »Wachet und Betet«. Gebetet für ein friedvolles Miteinander wird sehr viel im Moment, darüber gewacht sehr wenig. Und wenn ich durch meine syrische Herkunft eines begriffen habe, dann ist es, dass so ein Miteinander nicht nur klare Regeln braucht, sondern auch nicht mit jedem möglich ist. Und wenn ausgerechnet die evangelische Kirche im House of One am Petriplatz mit dem Forum für Interkulturellen Dialog zusammengeht, deren Ehrenvorsitzender Fethullah Gülen ist, dann würde ich mir auch da mehr Wachsamkeit wünschen, auch in unserer Gemeinde, wo bereits fleißig dafür gespendet wurde.

Christenverfolgung
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Also lasst sie uns nach Europa holen, nach Deutschland, denn da sind sie in Sicherheit. Ein schöner Gedanke, aber er entspricht, was meine Erfahrung angeht, nicht der Realität, jedenfalls nicht in Berlin. Seit 5 Jahren lebe ich jetzt hier und habe beruflich wie privat in allen Kiezen zu tun, von Neukölln bis Marzahn. Viel wird gesprochen über die rechte Szene in Deutschland, aber tatsächlich habe ich nicht den kleinsten Neonazi-Spruch erlebt, dafür darf ich aber mit meinem erkennbar arabischen Aussehen weder nach Kreuzberg noch in irgendeinen anderen muslimisch geprägten Kiez, wenn ich mein Kreuz umhängen habe. Dass die älteren Mitbürger vor mir ausspucken und die jüngeren auf mich zeigen und »Peng Aber das ist Stoff genug für einen nächsten Peng« machen, gehört zu den eher harmloseren All- Artikel … tagserfahrungen. Weit schlimmer ist, was z. B. christliche Flüchtlinge in Marienfelde an körperlichen Bedrohungen erleiden müssen.

Ökumenische Friedensdekade

»Befreit zum Widerstehen«, so lautet das Motto der 35. Ökumenischen FriedensDekade, die in diesem Mo., 10. 11. Jahr vom 9. bis 19. November bundesweit durchge- Friedensgebet, 18:00, Gethsemanekirche führt wird. Do., 13. 11. Friedensgebet, 19:30, mit der Gemeinschaft Sant EgiWenn sich in diesem Jahr der Ausbruch des 1. Welt- dio, in der Kirche Heilige Familie. Nach dem Friedenskriegs zum 100. Mal und der Ausbruch des 2. Welt- gebet stellt sich die Gemeinschaft St. Egidio vor und krieges zum 75. Mal jährt, will die Ökumenische Frie- berichtet von ihrem weltweiten Einsatz für Frieden densDekade nicht nur den mahnenden Blick zurück und Versöhnung in die Geschichte richten, sondern ganz bewusst die Sa., 15. 11. Frage stellen, was uns heute den Mut und die Kraft Gemeinsamer Besuch des Bendlerblocks Gedenkstätgeben kann, laufenden Kriegsvorbereitungen und te Deutscher Widerstand, Treffpunkt: 10:00, U-Bhf. Kriegseinsätzen ebenso wie Rüstungsexporten und Schönhauser Allee, Aufgang stadtauswärts. Um 11:00 der technologischen Weiterentwicklung von Tö­­ beginnt die Führung, in der Menschen vorstellt wertungsmaschinerie zu widerstehen. »Krieg darf nach den, die einzig ihrem Gewissen folgend, dem faschiGottes Willen nicht sein«, waren sich die Kirchen nach stischen Regime widerstanden haben. Eintritt frei! (Zur Anmeldung liegen ab Sonntag dem dem 2. Weltkrieg einig. 02.11. 2014 Listen in den Gemeindebüros und zu den In diesem Jahr wird zudem der 25. Jahrestag der Gottediensten aus.) Friedlichen Revolution und der Fall der Mauer gefei- Mi., 19. 11. ert. Ebenfalls Anlass dafür, die Frage zu stellen, wo 19:00 Elias, Buß- und Bettag, Gottesdienst zum heute unser gewaltfreier Widerstand gefordert ist Abschluss der Friedensdekade und aus welchen Kraftquellen wir schöpfen können, um Ungerechtigkeit und Gewalt zu widerstehen. Die Gemeinschaft Sant Egidio entstand im Jahr 1968 in Rom nach dem Zweiten Vati(www.friedensdekade.de) kanischen Konzil, durch eine Initiative von JugendIn diesem Jahr des Erinnerns und Gedenkens soll die lichen. Heute ist sie eine Laienbewegung, zu der mehr Friedensdekade auch bei uns im Kiez wieder beson- als 50.000 Personen gehören. Sie setzt sich in mehr ders belebt werden. Vor dem Hintergrund der aktu- als 70 Ländern der Welt für die Weiter­gabe des Evanellen Kriegsherde, die eine echte Bedrohung des Welt- geliums, für Frieden und Versöhnung und im Dienst friedens bedeuten, gewinnt die Friedensdekade eine an den Armen ein. Das Gebet begleitet alle Gemeinschaften. Es bildet ihr Fundament und den Mittelganz besondere Dringlichkeit. punkt, auf den ihr Leben ausgerichtet ist. Sonntag, 9. November, 20.30 Uhr

Termine der Friedensdekade

Dankandacht an der Bösebrücke
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Die Berliner Gemeinschaft von Sant Egidio lädt jeden Donnerstag um 19.30 Uhr in der Kirche Heilige Familie zum Gebet ein.

... und wir sind frei!
Gottesdienst am 9. November 2014 im Mauerpark

Am Sonntag, 9. November 2014, 11 Uhr, feiern wir im Mauerpark einen Gottesdienst und erinnern uns an den Fall der Mauer vor 25 Jahren. Wir haben Grund ·  um Danken – die Mauer fiel – Wege in die Freiheit z wurden möglich. ·  um Loben – Gott hat Gutes bewirkt und uns einen Z friedlichen Wandel geschenkt. ·  um Klagen – viel Leid brachte die Teilung der Z Stadt, manches Unrecht wurde aber auch durch die Wieder­ver­einigung verursacht

Evangelische, evangelisch-freikirchliche und katholische Gemeinden, die links und rechts der Mauer lebten und leben, feiern deshalb gemeinsam Gottesdienst mit Musik der Band »Patchwork«. Viele Menschen haben die Mauer zum Einsturz gebracht – mit vielen möchten wir feiern. Kommen Sie und feiern Sie mit. 9. 11. 2014, 11 Uhr, Mauerpark – Amphitheater Eberswalder Straße/Schwedter Straße 10437 Berlin Da der Gottesdienst im Freien stattfindet, denken Sie bitte an entsprechende Kleidung und an ein Sitzkissen. Informationen und Kontakt: 9.november@gemeinde-am-weinberg.de

Ökumenischer Arbeitskreis
Am Donnerstag, dem 16. Oktober lädt der Ökumenische Arbeitskreis um 19:30 zu einem Treffen in die Begegnungsstätte Heilige Familie (Wichertstr. 23) ein. Es geht sowohl um unmittelbar bevorstehende ökumenische Veranstaltungen (z. B. 25. Jahrestag des Mauerfalls, Friedensdekade) als auch um längerfristige ökumenische Vorhaben (Gedenktafel für Dietrich Bonhoeffer in der Oderberger Straße, Ökumenisches Stadtkirchenfest u. a.). Außerdem gibt es Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen in unseren Gemeinden und Gemeinschaften auszutauschen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Katharina Jany

Ökumene
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Konzerte & Veranstaltungen

Fr, 3. 10., 21:00, Gethsemanekirche ICH SCHWEIGE NICHT – Jürgen-Fuchs-Zyklus von H. J. Wallmann; 20:00 Einführung ins Werk durch den Komponisten, Musik im Raum für Sopran, Bariton, Saxophonquartett, Percussion sowie Fotoprojektionen von Harald Hauswald Sa, 4. 10., 20:00, Gethsemanekirche NINA HAGEN & Band – Friedens Gospel Konzert »Gitarren statt Knarren« Di, 7. 10., bis Do, 9. 10., Gethsemanekirche »Die Entscheidung«- Veranstaltungen zum Jubiläum »25 Jahre Friedliche Revolution«, s. S. 2 – 3 Sa, 11. 10., 20:00, Gethsemanekirche »The Dream of Gerontius« von Edward Elgar; Berliner Kantorei, Viva Vox (Dom zu Helsinki), Berliner Sibelius-Orchester Karten-Tel. (030) 89 73 33 53, Sa, 11. 10., 21:00, Stadtkloster Segen »In Paradisum« – Abschlusskonzert des Musiksommers 2014; s. S. 11 So, 12. 10., 17:00, Elias-Kuppelsaal Arien- und Liederabend; französiche und italienische Opernarien, deutsche Lieder und Duette; Emma Moore, Josephine Rösener (Gesang) und Klara Hornig, Nicolas Bajorat (Piano); Eintritt frei, Spenden erbeten Do, 16. 10., 19:00, Stadtkloster Segen »Energiewende – ganz persönlich«, Gesundheits­abend Weitere Termine: 30. 10. und 6. 11., s. S.15 Fr, 30. 10. ; Sa, 31. 10., 20:00, Gethsemanekirche Jan Garbarek & The Hilliard Ensemble; Karten an allen VVK-Stellen, online: www.eventim.de; T.: 01806-57 00 70 Sa, 1. 11., 9:00 – 22:00, Elias-Kuppelsaal »Sing to the Lord!« – Gospelworkshop Neue Gospelsongs und Lobpreishymnen aus aller Welt mit Hanjo Krämer (Jugendgospelchor »... stimmt so!« und Alexander Riede (Modern Gospel Choir Berlin) Infos u. Anmeldung: Lea Thermann, T.: 0176 – 9 67 22 721, www.ekpn.de/gospel So, 2. 11., 17:00, Paul-Gerhardt-Kirche Gospelandacht zum Abschluss des Workshops, mit großem Chor & Band

Fr, 7. 11., 15:00, Paul-Gerhardt-Kirche Festkonzert zum 69. Jahrestag der Volkssolidarität; Operettenmelodien mit den »Sopranitas« und Gospel mit dem Jugendgospelchor »... stimmt so!« Infos und Tickets: T.: (030) 44 66 77 40 Fr, 7. 11. Stadtkloster Segen Filmabend s. S. 15 So, 9.11., 17:00, Gethsemanekirche Fest- und Gedenkkonzert »25 Jahre Mauerfall«; »Glagolitische Messe« von L. Janáček, »Te Deum« von Anton Bruckner; GETHSEMANEKANTOREI, Solisten, Neues Kammerorchester Potsdam, Oliver Vogt (Leitung); VVK im Zentralbüro, siehe Rückseite So, 16. 11., 16:00, Elias-Kuppelsaal »Come follow me« – eine musikalische Reise; Kiezchor »Fisch im Wasser«, Johanne Braun (Ltg.); Oruc Gurbuz (Laute, Duduk, Flöten, Trommel); Eintritt frei, Kollekte erbeten So, 23. 11., 15:00, Frieden Himmelfahrt Kapelle (Friedhof Nordend) Musik zum Ewigkeitssonntag, Kantaten von D. Buxtehude aus dem Zyklus »Membran Jesu nostri«; Vokalsolisten, Instrumentalisten, Ensemble Ad Hoc, Kim Nguyen (Leitung); Eintritt frei Sa, 29. 11., Gethsemanekirche 17:00 Weihnachtsoratorium für Kinder; 19:30 Weihnachtsoratorium von J. S. Bach, Kantaten I – III, VVK u. a. Buchhandlung Anakoluth, Schönh. Allee 124; Ticketcounter Schönh. Allee Arcaden; Mehr Infos: Tel. 030 – 476 29 00 So, 30. 11., 17:00, Gethsemanekirche Weihnachtsoratorium von J. S. Bach, Kantaten IV, V und I; VVK s. o.) So, 30. 11., 17:00 und 20:00, Elias-Kuppelsaal »nachthell« – Konzert und Lichtspiele; Werke von F. Poulenc, B. Britten, L. Reiniger u. a.; Kammerchor TONIKUM, Kerstin Behnke (Leitung); Mehr Infos und Tickets: karten@tonikum.org
Weitere Infos unter: www.ekpn.de/veranstaltungen. Vorverkauf für alle Konzerte: Wenn nicht anders angegeben, sind die Tickets für die Konzerte in unseren Kirchen an allen bekannten Konzertkassen erhältlich (z. B. Schönhauser Allee Arcaden, Der Holzkopf Dunckerstr. 16, Max-Schmeling-Halle u. v. a.); sowie unter der zentr. Ticket-Hotline: 01805 - 70 07 33, Postversand und Print@home unter: www.reservix.de.

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Hast du Lust Theater zu spielen? Hast du Lust an Tanz? Hast du Lust an Musik? … dann bist du beim inklusiven Theaterprojekt für Kinder der 1. bis 6. Klasse richtig! Wir machen Theater, Musik und Tanz zum Ewigkeitssonntag unter dem Thema: »Geister zum Sonntag«
Wann?	 Freitag, den 21. November 16.30 – 19:00 	 Samstag, den 22. November 10 – 18:00 	 Sonntag, den 23. November 10.30 – ca. 15:00 Wo?	Freitag und Samstag in Elias, Göhrenerstr. 11 Sonntag zur AUFFÜHRUNG in der Kapelle des Georgen-Parochial-Friedhofs Wer?	Eine Kooperation von Christian Behrend (Darsteller des RAMBA ZAMBA), Regisseur Daniel Wittkopp und Choreographin Janne Gregor von BRYCKENBRANT, Dipl. Sozialpädagogin Antje Erdmann von EKPN sowie dazu-gehören e. V. gefördert durch die Aktion Mensch. Kosten?	 5 € für die Verpflegung

Anmeldung bitte bei Antje Erdmann, Tel. 41 71 59 57 / mail: a.erdmann@ekpn.de

Konzerte in der Gethsemanekirche
13.12.2014 | 17.00 Uhr 30.12.2014 | 19.30 Uhr

Rechtsanwälte Dr. Theben
Erfolg durch Kompetenz und Engagement Dr. Martin Theben Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Bettina Theben Fachanwältin für Arbeitsrecht und für Verwaltungsrecht Schulrecht Hochschulrecht Verwaltungsrecht Verfassungsrecwht Prüfungsrecht Kirchenrecht Mark Sieber Fachanwalt für Strafrecht

WEIHNACHTSLIEDERSINGEN
14.12.2014 | 17.00 Uhr

Mädchenchor der Singakademie zu Berlin

Beamtenrecht Strafverteidigungen Genossenschaftsrecht Nebenklage Vereinsrecht Ordnungswidrigkeiten Stiftungsrecht Unfallregulierungen Zivilrecht Schadensersatz Haftungsrecht

Weihnachtsoratorium
Johann Sebastian Bach | Kantaten 1-3
Camerata Instrumentale Berlin Chor der Erlöserkirche

The Gospel People
»WE ARE ONE«

Greifenhagener Straße �� · ����� Berlin Telefon (���) � �� �� �� · Telefax (���) �� �� �� �� www.dr-theben.de

31.12.2014 | 15.00 Uhr

19.12.2014 | 19.30 Uhr

»Christmas Harmonists«

Tchap!

Mozart trifft Papagena
Kammerphilharmonie Brandenburg

Amadeus!

16. 11. 2014, 10 bis 16:30, in Paul-Gerhardt Unsere Partnerschaft mit bolivianischen Heilsarmee­ krankenhaus, Infos, tolles Basarangebot. Kuchenspenden erwünscht. Einladungen werden ab 15. 10. 2014 verteilt. Gerd Beyer (T.: 89 99 76 69 mit AB).

COCHABAMBATAG 2014

Tickets: 030-6780111 | www.berliner-konzerte.de
sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen

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Orte & Ansprechpartner
Evangelische Kirchen­gemeinde Prenzlauer Berg Nord
Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin www.ekpn.de Zentralbüro, Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin Küster Harald Mößner T.: (030) 4 45 77 45, F.: (030) 43 73 43 78, Sprechzeiten: mo. 13 – 16 Uhr, mi. 14 – 19 Uhr do. 9 – 12 & 13 – 16 Uhr zentralbuero@ekpn.de Geschäftsführung Frank Esch T.: (030) 40 00 34 99; f.esch@ekpn.de Vorsitzende des GKR Ulrike Lemmel gkr@ekpn.de Stellv. Vorsitzender des GKR Pf. Gisbert Mangliers Elias-Kuppelsaal Gemeindebüro, Göhrener Str. 11, 10437 Berlin T.: (030) 4 42 63 31 Gethsemanekirche, Stargarder Straße 77, 10437 Berlin Gemeindebüro, Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin T.: (030) 4 45 77 45 / F.: 43 73 43 78 Paul-Gerhardt-Kirche Wisbyer Straße 7, 10439 Berlin Gemeindebüro Kuglerstraße 15, 10439 Berlin	 T.: (030) 4 45 74 23 / F.: 44 71 95 04 Segenskirche Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin T.: 4 48 34 83 / F.: 41 71 50 72 Stadtkloster Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin Stadtkloster-Büro T.: (030) 44 03 77 39; info@stadtklostersegen.de Pfarrerin & Pfarrer Pfn. Uta Fey T.: (030) 44 71 95 06, T.: (030) 4 45 74 54 (privat), u.fey@ekpn.de Pf. Gisbert Mangliers T.: (030) 4 48 03 33 (privat) mobil 0171-1 79 50 07, g.mangliers@ekpn.de Pf. Heinz-Otto Seidenschnur mobil 0179-7 64 00 32 ho.seidenschnur@ekpn.de Pf. Christian Zeiske T.: (030) 40 00 39 30 mobil 0176-21 90 34 31, c.zeiske@ekpn.de Kirchenmusik Kantor Oliver Vogt, T.: (030)48 49 43 92 o.vogt@ekpn.de; kirchenmusik@ekpn.de Christiane Rosiny, Leiterin der Singschule T.: (030) 44 71 55 69, c.rosiny@ekpn.de Detlef Lehmann, T.: (030)47 48 90 75 d.lehmann@ekpn.de Jan Frebel, Posaunenchorleiter posaunenchor@ekpn.de Büro der Singschule: Bärbel Jenichen, T: (030) 44 71 55 69, baerbel.jenichen@arcor.de Informationen: www.singschule-ekpn.de Hanjo Krämer, Leiter Jugendgospelchor »Stimmt so!« T.: 0179 - 6 64 83 08, stimmtso@ekpn.de Arbeit mit Kindern Jugendlichen & Familien Antje Erdmann, Dipl. Sozialpädagogin /Diakonin Göhrener Straße 11, 10437 Berlin T.: (030) 41 71 59 57, a.erdmann@ekpn.de Markus Jost, Diakon, Ehrenamtlichen Koordinator Göhrener Straße 11, 10437 Berlin T.: (030) 41 71 59 66, m.jost@ekpn.de Paul Beutel, Jugendwart Kuglerstraße 15, 10439 Berlin T.: (030) 4 45 74 25, p.beutel@ekpn.de Veranstaltungsmanagement/Konzertbüro Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin Mario Gugeler T.: 44 71 55 67; F.: 43 73 43 78 konzertbuero@ekpn.de Kirchhöfe Ev. Friedhofsverband Berlin Stadtmitte – Friedhöfe Ost, Landsberger Allee 48, 10249 Berlin, T.: 030 - 42 20 04 10 Kirchhofsverwaltung Nordend, Katrin Manke Dietzgenstraße 120 – 162, 13158 Berlin T.: 4 76 35 54; F.: 4 76 27 70, www.berlin-friedhof.de; nordend@evfbs.de Diakoniestation Hauskrankenpflege Weißensee / Prenzlauer Berg, Bizetstraße 11, 13088 Berlin , T.: 61 62 27 00 Spenden Spendenkonto EKPN: IBAN DE42 2106 0237 0411 7412 80 BIC GENODEF1EDG; Verwendungszweck: xy, ggf. Straße, Hausnr., PLZ, Ort, bei Spenden­quittung

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Markus Jost
Ehrenamtlichen Koordinator in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen & Familien Ich, komme aus der Schweiz, bin da in der Nähe von Zürich in einem kleinen Dorf aufgewachsen und habe meine Ausbildungen zum Zierpflanzengärtner und anschließend zum Diakon durchlaufen. Ich war danach als Sekretär beim CVJM angestellt und bei zwei evangelischen Kirchengemeinden im Raum Zürich in der Jugendarbeit und Erwachsenenbildung tätig. In der Zeit lernte ich meine Frau, Angelika kennen. Sie wollte sich als Artistin weiterbilden und hatte in der großen Stadt Berlin einen Ausbildungsplatz bekommen. Nach ihrer erfolgreich< abgeschlossenen zugesteckt, und ich habe schnellstens meine BewerAusbildung bin ich ihr nachgefolgt und seit Sommer bungsunterlagen zusammen­gestellt und mich be2009 leben wir gemeinsam in Berlin. worben. Angelika arbeitet mit Kindern und Jugendlichen und gibt Kurse in verschiedenen Circusdisziplinen. Ich habe verschiedene gastronomische Tätigkeiten gemacht, zum Beispiel ein Circuscafé ehrenamtlich geleitet, für Freizeiten gekocht und Caterings gemacht. Seit dem 1. Sep­tember bin ich jetzt in der Gemeinde angestellt. Ich habe mein Büro im Elias-Gemindehaus bereits bezogen und versuche, mich in meine neuen Aufgaben und Verantwortungen einzuleben. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Menschen in der Kirchengemeinde und hoffe, dass ich meine Erfahrungen zum Thema Ehrenamtliche in die Im Frühling 2011 kam unser Sohn Elias auf die Welt tägliche Arbeit einbringen kann. und ich durfte einen großen Teil der Familienarbeit übernehmen. Ehrenamtlichen Koordinator in der Arbeit Seit dem letzten Jahr engagiere ich mich wieder ver- mit Kindern, Jugendlichen & Familien mehrt in der Kirche und wurde in den Gemeindekirchenrat der evangelischen Marthakirche in Kreuz- Markus Jost, Diakon berg gewählt. Göhrener Straße 11 10437 Berlin Die Ausschreibung der Stelle für die ehrenamtlichen T.: (030) 41 71 59 66 Koordination in der Arbeit mit Kindern, Jugend- mobil: 0179 - 7 64 00 33 lichen und Familien in der Kirchengemeinde Prenz- m.jost@ekpn.de lauer Berg Nord wurde mir kurz vor Bewerbungsende

Vorstellung
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Trattoria Felice
Trattoria Felice Die »Trattoria Felice« ist ein kleines gemütliches Restaurant mit italienischem Lychener Straße 41 10437 Berlin Ambiente. Es werden täglich hausgemachte Pastagerichte angeboten.
Die Pizzen werden nach alter Tradition Telefax: 030 - 40 04 19 28 im Steinofen gebacken und der frische Fisch kommt mit kreativen Rezepten auf den Tisch. Eine Spezialität sind die Spieße und die Pasta im Parmesanlaib. Kommen Sie vorbei und entdecken Sie ein kleines Stück Italien gleich hier in Berlin am Helmholtzplatz.

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Sonntag, 9. November 2014 17.00 Uhr Gethsemanekirche Berlin

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GETHSEMANEKANTOREI Infos: Yvonne Friedli (Sopran) www.ekpn.de Helena Köhne (Alt) Einlass 16.15 Uhr Jan Remmers (Tenor) Ingo Witzke (Bass) Joachim Vetter (Orgel) Neues Kammerorchester Potsdam Oliver Vogt (Leitung)

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Glagolitische Messe
        
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