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Periodical volume

Full text: Gemeindebrief Issue 2014, Juni/Juli = Nr.80

Gemeindebrief
Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord 	

Nr. 80 	

Elias · Gethsemane · Paul Gerhardt · Segen

• Nachrichten • Jahresthema Engel • Musiksommer • Ökumene

Juni  |  Juli 2014

Jorge Marín »Wings of Mexico« Geschenk der Regierung von Mexico Stadt anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft mit Berlin

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In dieser Ausgabe
Gemeindekirchenrat	 Das Ehrenamt	 Das Wort	 Gemeindenachrichten	 Engel – Jahresthema	 Konfis besuchten Stasi-Gefängnis	 Kinder, Kinder	 Auf ein Wort – Stadtkloster Segen	 Gottesdienste, Geburtstage, Amtshandlungen	 Selbstverständnis der Kirchenmusik	 Regelmäßige Veranstaltungen	 Kunst und Nachbarschaft	 Konzerte/Veranstaltungen/Singschule	 Ökumene	 Impressum/Kontakt/Spendenkonto	 Anzeigen 	 3 4/5 6/7 8 9 10/11 12/13 14/15 16/17 18/19 20/21 22/23 24/25 26/27 28 28/31

Liebe Leserinnen und Leser,
Achtzig Gemeindebriefe, 80 mal Redaktionstreffen oder 80 mal Korrekturlesen ... und: wir wagen einen neuen Schritt – in Farbe und mit einem anderem Format. Wir möchten bessere Lesbarkeit und den neuen ­Auftritt dazu nutzen, Ihnen interessantere Beiträge und Nachrichten aus der Gemeinde zu präsentieren. All’ das hat seine Vor- und Nachteile. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns mitteilen, wie Ihnen der Gemeindebrief gefällt, was Ihnen fehlt, was noch zu erarbeiten wäre, ob wir so weiter machen dürfen. Die »eierlegende Wollmilchsau« ist noch nicht er­funden, dennoch haben wir keine Mühen gescheut, Ihnen einen neuen Gemeindebrief in die Hand zu geben. Am besten wäre, Sie abonnieren ihn und wir senden Ihnen den Brief alle zwei Monate zu. (s. S. 28) Mit dem Titelbild laden wir Sie ein, auch einmal Engel zu sein ... das kann man hier in Berlin schnell werden, Sie müssen sich »nur« in dieses Gestell be­geben. Ein Foto schießen – schon sind Sie der ENGEL mit den herrlichen Flügeln. Die Bronzeflügel sind ein Geschenk der Stadt Mexico an Berlin anlässlich des Bestehens der 20-jährigen Städtepartnerschaft. Wo findet man sie? ... Tipp: Berlin-Tiergarten, Botschaft Mexico ... mehr wird nicht verraten. An dieser Stelle danken wir besonders für die verschiedenen Anzeigen aus unserem Gemeindegebiet – alle sind an unserer Arbeit interessiert und helfen mit ihren Anzeigen diesen Gemeindebrief an Sie ­liefern zu können! Für das Redaktionsteam, Dieter Wendland Jubelkonfirmation in der Paul-Gerhardt-Kirche Wer sein 50-jähriges oder ein höheres Konfir­ma­tionsjubiläum begehen kann, ist herzlich zum Gottesdienst am 26. Oktober 2014 um 9.30 Uhr eingeladen.

Hinweis: Der Gemeindebrief erscheint als pdf-Download auf der gemeinde­eigenen Homepage www.ekpn.de Mit freundlicher Unterstützung von

Herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord. Auflage: 2000 Redaktionsanschrift: Zentralbüro der Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Gethsemanestr. 9, 10437 Berlin T.: 4 45 77 45, F.: 43 73 43 78 gemeindebrief@ekpn.de Konzeption & Gestaltung: Grafik-DesignBüro Dieter Wendland Titelfoto Dieter Wendland Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 1. 7. 2014. Die Artikel geben die Meinung der Verfasser wieder und nicht immer die der Redaktion bzw.des Gemeindekirchenrates

Für alle Smartphonebesitzer: nebenstehender QR-Code zum schnellen Ansehen der Internetseite www.ekpn.de

Gemeindekirchenrat
In seinen Sitzungen im April und Mai 2014 hat sich der GKR mit vielfältigen Themen befasst. Neben Regularien, wie dem Jahresabschluss 2013 und dem Haushaltsplan 2014, ging es um verschiedene aktuelle ­Fragen der Gemeinde und ihrer Arbeit. Erneut beschäftigte uns die Sanierung der Gethsemanekirche. Hier ist die Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde zwischenzeitlich erfolgt. Weitere vorbereitende Maßnahmen, wie die Erweiterung des Architektenvertrages um die Phasen der Baudurchführung, Fragen im Zusammenhang mit der Finanzierung und die Klärung der Vorgehensweise in ­mehreren Bauabschnitten sowie die damit jeweils verbundenen Abstimmungen mit dritten Stellen waren Thema. Wenn alles gut läuft, könnte mit dem ersten Bauabschnitt noch in diesem Jahr begonnen werden. Als neuer Leiter des Jugendgospelchors ist Hanjo Krämer berufen worden. Wir wünschen ihm für seine Arbeit in unserer Gemeinde alles Gute und sind gespannt auf die ersten Auftritte des Jugendgospelchores unter neuer Leitung! Zum Thema Jugendarbeit war unser Jugenddiakon Paul Beutel Gast im GKR. Die Überlegung, im Gemeindehaus Paul-Gerhardt den sogenannten Pekip-Raum so umzugestalten, dass dieser zukünftig als Wohn­ küche insbesondere für die Jugendarbeit genutzt werden kann, wurde angesichts der wachsenden Bedeutung der Jugendarbeit grundsätzlich befürwortet. Geklärt werden muss noch, wie hoch die damit verbundenen Kosten voraussichtlich sein werden und wie diese aufgebracht werden können. Als erste Ak­tion wird zunächst die an das Gemeindehaus an­gebaute Garage in Eigenarbeit der JG abgerissen werden, um damit die Möglichkeit für einen Umbau mit einem barrierefreien Zugang zum Gemeindehaus Paul-Gerhardt zu schaffen. Barrierefreiheit nicht nur bei baulichen Fragen war auch Gegenstand eines Besuchs von Dr. Martin Theben, dem Beauftragten für Barrierefreiheit unserer Gemeinde, im GKR. Herr Dr. Theben wies auf die Bedeutung der Inklusion hin, lobte die in den letzten Jahren bereits erreichten Fortschritte zumindest teilweise barrierefreier Gemeindeorte mit Zugangsmöglichkeiten an allen Standorten, rollstuhlgerechten Toiletten in Elias und Paul-Gerhardt sowie einer Induktionsschleife in der Gethsemanekirche und regte weitere Verbesserungen an, die nun im Einzelnen geprüft werden. Erneut hat sich der Gemeindekirchenrat mit der Barlach-Statue befasst, die seit einiger Zeit als Leihgabe in der Gethsemanekirche steht. Für diese soll nun ein dauerhafter Standort geschaffen werden. Bisherige Überlegungen, die Statue oberhalb der Empore zu platzieren, sind zugunsten einer Variante, den Bettler auf einem Sockel erhöht möglichst im Bereich der Wand vor der Sakristei aufzustellen, aufgegeben worden. Auch hier stehen noch abschließende Abstimmungen an, ehe die Statue hoffentlich alsbald einen festen Platz in der Kirche haben wird. Auch in Vorbereitung der Gemeindeversammlung am 21. Mai 2014 hat sich der Gemeindekirchenrat weiter mit dem zukünftigen Pfarrdienstkonzept beschäftigt, welches angesichts personeller Veränderungen auf zwei Pfarrstellen im Jahr 2015 aktuell wird. Der Zwischenstand der Überlegungen der entsprechenden Arbeitsgruppe hin zu einer stärker aufgabenorientierten Schwerpunktsetzung der einzelnen Pfarrstellen wurde präsentiert, die Arbeitsgruppe mit weiteren Schritten betraut. Der Gemeinde werden die bisherigen Überlegungen auf der Gemeindeversammlung vorgestellt werden. Im März 2014 hat sich die Kreissynode, in der unsere Gemeinde mit mehreren Synodalen vertreten ist, für die nächsten sechs Jahre neu konstituiert. Das bisherige Präsidium der Kreissynode mit Ursula Kästner aus unserer Gemeinde wurde verabschiedet. Auch wir danken Ursula Kästner herzlich für ihr jahrelanges Engagement auf Kirchenkreisebene als Vertreterin unserer Gemeinde, ebenso wie Pfarrer Heinz-Otto Seidenschnur, der in der letzten Legislaturperiode Mitglied im Kreiskirchenrat gewesen ist. Ulrike Lemmel, Vorsitzende des GKR

Gemeindenachrichten
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Das Ehrenamt
Eine neue Rubrik erhält Einzug in unseren Gemeindebrief: Ehrenamt – ein Thema, das die Gemeinde bewegt. Hier informieren wir Sie über Neuigkeiten, die aktuellen Gesuche aus Engagementbereichen und stellen Ihnen ein bestimmtes Ehrenamt näher vor. Das neue Logo der Landeskirche Das Ehrenamt in der EKBO hat ein neues Logo! Am 6. März 2014 wurde es in Anwesenheit einer der Designerinnen, Saskia Miller, und des Direktors des Amtes für Kirchliche Dienste, Matthias Spenn, feierlich enthüllt. Das Logo zeigt einen Baum in Form eines Kreuzes mit vielen verschiedenen Blättern unterschiedlicher Größe, Ausrichtung und Farbe und symbolisiert so die Vielfalt des Ehrenamtes in der EKBO.

Wo finde ich das passendes Amt für mich? Menschen finden auf unterschiedlichen Wegen in die Gemeinde. Diesem Wissen tragen wir Rechnung und sind bemüht, Sie über die Angebote über verschiedene Kanäle zu informieren. Sie finden die Infos in den Schaukästen, in den Gemeindehäusern und Kirchen, auf der Internetseite sowie im Gemeindebrief. Wo bekomme ich unverbindliche Beratung? Ich unterstütze Sie gern bei der Suche nach Ihrem Amt. Melden Sie sich dazu jederzeit gern per Mail oder Anruf. Katharina Loh / Ehrenamtlichenkoordinatorin k.loh@ekpn.de 0179 - 7 64 00 33

DIE TOP 5
Hier suchen wir besonders dringend Unterstützung: Kindergottesdienst-Team am Standort Gethsemane, Kindergottesdienst-Team am Standort Elias, Christenlehre-Team am Standort Paul Gerhardt, Krabbelgottesdienst-Team am Standort Paul Gerhardt und beim KuGKuK-Team. Nähere Infos zu diesen und weiteren Angeboten finden Sie auf unserer Website oder über Katharina Loh. Bei Anregungen und Fragen zum Thema Ehrenamt wenden Sie sich bitte an unsere Ehrenamtlichenkoordina­tion.

Die neuen Willkommens-Mappen sind da
Was verbirgt sich dahinter? Es handelt sich um eine Mappe mit allen notwendigen Informationen für das eigene Ehrenamt in der Gemeinde und soll Ihnen einen guten Einstieg ermöglichen. Unsere Mappe soll für Sie geduldige Information sein, die sie mit nach Hause nehmen und bei Fragen zu Rate ziehen können. Wer bekommt die Mappe? Alle »Neuen«, die sich in der Gemeinde engagieren möchten und auf Anfrage auch alle bisher aktiven Ehrenamtlichen. Daneben gibt es zu jedem Ehrenamt auch eine haupt- oder nebenamtliche Ansprechperson, die bei Anfragen jederzeit für Sie da ist.

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E H R E NA M T
EVA N G E L IS C H

Engagement im Porträt
Haben Sie Lust, im Kindergottesdienst-Team in Gethsemane mitzuwirken? Wir suchen nette Menschen, die den Kindergottesdienst in Gethsemane gemeinsam mit einem Team von etwa 10 Ehrenamtlichen mitgestalten. Den Kindergottesdienst gestalten Sie jeweils im Zweierteam für etwa 15 – 40 Kindern zwischen 4 – 12 Jahren mit und ohne elterliche Begleitung. Geboten werden: • ein nettes und kompetentes Team • Fortbildungsmöglichkeiten • qualifizierte Anleitung • ein breiter Materialfundus Erforderliche Kenntnisse: • Freude, Kindern den christlichen Glauben weiterzugeben • Lust, mit Kindern Gottesdienst zu feiern • Theologische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich (können aber im Lauf der Zeit erworben werden) Zeitlicher Rahmen: • einmal monatlich Teamtreffen an einem Donnerstagabend • Kindergottesdienst alle 6 bis 8 Wochen an einem Sonntagmorgen von 10.00 – 12.30 Uhr (inkl. Vor- und Nachbereitung) Bei Interesse, Anregungen und Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Ehrenamtlichenkoordinatorin.

Ausschuss Ehrenamt – eine Revue
Im Auftrag des GKR gründete sich im März 2013 der Ausschuss Ehrenamt, der sich aus haupt-, nebensowie ehrenamtlichen Mitgliedern zusammensetzt 	 	 und seither monatlich 	 tagt.

Aufgabe des Ausschusses ist es, im Schwerpunkt­ bereich der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien Wege für die Gewinnung, Begleitung und Verabschiedung von Ehrenamtlichen zu erarbeiten. Dafür wurden Ehrenamtliche aus unserer Gemeinde zu ihrem Amt befragt und daraus Stellenbeschreibungen formuliert, die nah an der Realität Handelnder orientiert sind. Zudem wurden Modelle der Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen besprochen und Rituale sowie Anerkennung von freiwilligem Engagement ins Gespräch ge­bracht. Neben dem Blick auf Amt und Begleitung wurden vielseitige Werbewege beschritten, um auch verschiedene Zielgruppen anzusprechen. Wen un­sere Werbung dann erreicht, den heißen wir mit einer neuen Informationsbroschüre, welche ebenfalls im Ausschuss erarbeitet wurde, willkommen und versuchen, damit einen möglichst barriere­ freien Einstieg zu ermöglichen. Für die Zukunft sollen unsere haupt- und ehren­ amtlichen Mitarbeiter_innen in ihrer Zusammen­ arbeit bedarfsgerechte Unterstützung erfahren. Dabei f­reuen wir uns über Anregungen von Ihnen, wo wir hierbei Schwerpunkte setzen können. Mein besonderer Dank gilt den Mitgliedern des Ausschusses, die in den vergangenen Monaten über viele Gespräche hindurch sehr gute Arbeit für die Gemeinde geleistet haben: Anke Krüger, Oliver Vogt, Ulrike Lemmel, Anna Birthler, Uta Kirchner, Bärbel Jenichen, Antje Erdmann, Karolin Minkner (als externe Beraterin) und nun neu dabei Hannah-Maria Liedtke. Danke für diesen gemeinsamen Weg und alles Gute für eine weiterhin ertragreiche Arbeit. Katharina Loh

Ehrenamt
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s hat mich seltsam berührt, als ich im vergangenen Spätherbst an einem Urlaubstag durch die oberfränkische Stadt Kulmbach lief. Hoch über der Stadt thront ehrwürdig die St. Petri-Kirche, im 15. Jh. erbaut und Ende des 19. Jh. neugotisch Öffne deinen Mund für den Stummen, ­renoviert. Aus dieser Zeit stammt die große Turmuhr, für das Recht aller Schwachen! die weithin sichtbar über der Stadt steht. Sie hält Sprüche 31,8 unwillkürlich den Blick gefangen, denn sie hat keine Zahlen. An deren Stelle stehen Buchstaben. Zusammen gelesen ergeben sie: »wachet, betet«.

E

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Unsere Gethsemanekirche ist sehr mit diesem Wort aus der Gethsemane-Geschichte verbunden, das Jesus zu seinen Jüngern gesprochen hat. Ein Wort, das alle, die an den Fürbittgottesdiensten teilge­nommen haben und alle, die die Friedliche Re­volution 1989 mit gestaltet haben, außer­ ordentlich gestärkt hat. Auch wir, die wir nicht diese Zeit in und um die Gethsemanekirche erlebt haben, halten diese Worte »wachet und betet« in Ehren und wissen um die Kraft des Heiligen Geistes, der auch in solchen kurzen Worten wirken kann. Aber es sind keine Worte, die nur an einem Ort zu einer Zeit wirksam wurden. Der Uhrmacher in Kulmbach hat uns gelehrt, dass diese Worte immer, »die ganze Zeit«, ihre friedliche Wirkung haben sollen, alle Stunden des Tages und alle Tage. Sie sollen uns bewegen, wie auch die Zeiger der Turmuhr in Bewegung bleiben. In diesem Jahr jähren sich zum 25. Mal die Ereignisse der Friedlichen Revolution. Im Herbst wird es zahlreiche Veranstaltungen und Konzerte bei uns geben, die an die Tage im Oktober und auch an den Tag des Mauerfalls erinnern. Es wäre eine Missachtung dieser Ereignisse, wenn wir nur an den Jahrestagen ihrer gedenken würden und nicht das, was dort geschehen und von Menschen mutig initiiert worden ist, lebendig erhalten würden – die ganze Zeit. Unser Monatsspruch, den Sie in der Überschrift finden, bietet eine Möglichkeit des »aktiven Ge­denkens« – Wachen und Beten über die Gedenktage hinaus. Ich denke, es wäre gründlich falsch, sich zu diesem Wort aus den Sprüchen Salomos einen er­hobenen Zeigefinger dazu zu denken. Wir wissen doch aus den Erzählungen und aus eigenen Erlebnissen, dass niemand an der Friedlichen Revolution teilgenommen hat, weil er dazu verpflichtet wurde. Es war keine Pflicht, sondern es war eine Chance. Und es hat auf äußerst eindrucksvolle Weise geklappt.

In diesem Jahr können wir daran denken, was vor einem Viertel Jahrhundert in unserem Land, unserer Stadt und unserer Kirche geschehen ist. Aber »die ganze Zeit« über können wir die Chance nutzen, andere, die eine friedliche Revolution brauchen, mit Gebet und Tun zu unterstützen im Wissen: Das kann eindrucksvoll klappen! Das ist es, was die Stunde geschlagen hat: wachen und beten. Mit allen guten Wünschen für Sie in dem beginnenden Sommer, Ihr Pfarrer Christian Zeiske

Kulmbach, St. Petri-Kirche, Fotos: Chr. Zeiske

Das Wort
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Gemeindebeirat
Am 9. April hat sich der neuberufene Gemeinde­ beirat zu seiner konstituierenden Sitzung getroffen. Als erste Handlung wählte der Beirat unter der Leitung der ehemaligen Vorsitzenden Ulrike Lemmel, seinen neuen Vorstand. Als neuer Vorsitzender wurde Dr. Martin zur Nedden gewählt und als stellvertretender Vorsitzender Georg Schubert. Der Beirat war sich einig, wieder mit einer erweiterten Beiratsleitung zu arbeiten, wofür Mattias Richter, Dr. Tanja Pilger-Janßen sowie Hannah-Maria Liedtke gewählt wurden. Der Gemeindebeirat ­dankte Ulrike Lemmel sehr herzlich für ihre erfolgreiche Arbeit in den letzten drei Jahren. Der Beirat versteht sich als Bindeglied zwischen den Gemeindegliedern, den Standorten und dem Gemeindekirchenrat. In ihm sind Menschen aus allen Bereichen unserer Gemeinde vertreten und wir wollen die Themen bearbeiten, die den Gemeindemitgliedern am Herzen liegen oder unter den Nägeln brennen, aber im GKR (noch) keinen Eingang finden. Durch den Vorsitzenden ist der Beirat auch im GKR vertreten. Gerade in Hinsicht auf die Neubesetzung der Pfarrstellen und das neue Pfarrdienstkonzept kommt dem Beirat eine wichtige Funktion zu, ein Ohr nahe an der Gemeinde zu haben. Dazu sind wir auch auf Ihre Unterstützung angewiesen: Bitte zögern Sie nicht, uns direkt anszusprechen und uns mitzuteilen, was Ihnen wichtig ist. Sie erreichen uns unter: beirat-vorsitz@ekpn.de (Vorsitzender, Dr. Martin zur Nedden), beirat-leitung@ekpn.de

Abschied Katharina Loh
Ende Juni 2014 endet die auf drei Jahre befristete Stelle von Katharina Loh als Ehrenamtlichenkoordinator_in für und Mitarbeiter_in im Bereich der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien. Nun gilt es Abschied zu nehmen und Danke zu sagen für Einsatz und Engagement in unserer Gemeinde. Die Verabschiedung findet im Gottesdienst am 29. Juni 2014, um 11.00 Uhr in der Gethsemanekirche statt. Dazu sind Sie herzlich eingeladen! In den letzten drei Jahren hat Katharina Loh im Bereich der Arbeit mit Ehrenamtlichen vieles bewegt. Sie hat das Bewusstsein für die Bedeutung des Ehrenamts geschärft und im Dialog mit Hauptund Ehrenamtlichen Grundsätze und Strukturen sowie damit einhergehende Veränderungen erar­ beitet. Neben dieser konzeptionellen Arbeit war Katharina Loh auch an vielen Stellen der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien in unserer Gemeinde präsent, genannt seien etwa: Krabbelgruppe, St. Martin, KJF-Ausschuss, Christenlehre, JuLeiCa, KiGoTeam, EA-Gremium, Kinderbibel­ woche, Ehrenamtlichendank, Sommerrüste, Alleinerziehendengruppe. Liebe Katharina, du wirst uns fehlen, mit deiner Präsenz, deiner Klarheit, deiner Beharrlichkeit, deiner Begeisterungsfähigkeit! Hab herzlichen Dank dafür! Alles Gute für dein Vikariat! Ulrike Lemmel

Gemeindenachrichten
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Neuer Chorleiter für »... stimmt so!«
Nach langer Suche war es am 27. März endlich so weit. Der neue Chorleiter unseres Gospelchores »... stimmt so!«, Hanjo Krämer (35), trat die gemeinsame Arbeit an. Hanjo bringt seine 20-jährige Chorerfahrung und die Liebe zum gesungenen Wort Gottes mit und freut sich besonders darauf, diese Freude mit dem Chor und den Zuhörern zu teilen. Wer Interesse hat ihn und den Chor zu erleben, ist herzlich zum Pfingstgottesdienst am Pfingstmontag auf dem Arminplatz oder zur Chorprobe donnerstags um 19.00 Uhr im Gossnerkeller in Elias eingeladen.

Engel

Freitag, 13. Juni 2014, Elias Kuppelsaal 19:30 Filmvorführung: »Der verlorene Engel« nach Franz Fühmann, »Das schlimme Jahr« (1967) Ernst Barlachs berühmte Bronzefigur »Der Schwebende« (auch »Barlach-Engel« genannt) wurde 1927 als Mahnmal im Güstrower Dom aufgehängt. Zehn Jahre später galten die Arbeiten von Ernst Barlach als »Entartete Kunst«. Am 27. August 1937 wurde das Ehrenmal aus dem Dom entfernt und später eingeschmolzen. Warum »Der Schwebende« heute wieder im Güstrower Dom an seinem ursprünglichen Platz hängt, berichtet Dr. Kitty Merseburger in einer Einführung. Anschließend ist der Film zu sehen. Eintritt frei

Sonntag, 15. Juni 2014, Gethsemanekirche 11:00 Predigt: Kirchenrätin i. R. Susanne Kahl-Passoth Liturgie: Pf. Gisbert Mangliers Die Theologin und ordinierte Pfarrerin Susanne Kahl-Passoth war von 2002 bis 2013 Direktorin des Diakonischen Werks BerlinBrandenburg-schlesische Oberlausitz e. V.

Weitere Informationen zum Jahresthema 2014 unter www.ekpn.de und in den ausliegenden Faltblättern.

Jahresthema
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Hohenschönhausen
Wir, ein kleiner Teil der Donnerstag-Konfigruppe und Gisbert, besuchten am 9. Mai die Gedenkstätte des Stasi-Gefängnisses Hohenschönhausen. Judiths Vater Hansjürg Deschner führte uns. Die Anlage ist von einer grauen Mauer und jeder Menge Stacheldraht umgeben. Fluchtversuche wären sinnlos. Innen wirken die alten Gebäude mit den ­Gittern vor den Fenstern ebenfalls trostlos: enge Korridore mit Linoleumfußböden, Wände an denen der Putz abbröckelt, graue Metalltüren mit schwarzen Ziffern und einer Klappe für das Essen reihen

sich aneinander, ein muffiger Geruch hängt in der Luft. Außerdem verläuft an allen Wänden auf Schulterhöhe ein dünner Kupferdraht. Was nach einem einfachen Gefängnis aussieht, war in Wirklichkeit ein bestens funktionierendes und bis ins Detail aus­ geklügeltes System, eine psychische Foltermaschine, die an den Menschen keine sichtbaren Schäden ­hinterließ. Die Verhörräume sind im DDR-Schick in Ocker- und Brauntönen gehalten. Der Trick dabei: wer entlassen wurde, fand die Tapeten, Gardinen, Fußböden und Möbel in fast allen öffentlichen Einrichtungen, im Amt und sogar bei den Verwandten in der Wohnung wieder. Somit ließ einen das Gefängnis, selbst nach der Entlassung, nicht mehr los.

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Wie Menschen mit Menschen umgehen, wie grausam sie sein können und wie hinterlistig, dass erfährt man leider nicht nur aus Zeitzeugenberichten und alten Dokumenten. Strafen und Methoden, die damals an­gewendet wurden, sind schließlich in einigen Ländern heute noch legitim. Dass es Menschen gab und gibt, die Menschenfolter als gerechtfertigt ansehen, die Verzweiflung von ­Menschen ausnutzen und die bloße Existenz einer ­solchen Einrichtung befürworten, ist für uns Jugend­ liche in einer »heilen« Welt kaum vorstellbar und erschütternd. Es war für uns alle ein beeindruckender Nachmittag. Herzlichen Dank an Pfarrer Gisbert Mangliers und Herrn Deschner, die uns dieses Erlebnis ermöglicht haben! Emma Blüthgen

Konfis besuchten das Stasi-Gefängnis
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Das »Who is Who der Christenlehre 2. Teil
Das ist das Team für die beiden Gruppen der Weltenbummler, also der Christenlehre 5. + 6. Klasse. Samuel, Georg und Philipp lotsen die Gruppe am Mittwoch und Nadja, Tobias und Felipa gestalten die Gruppe am Donnerstag. Manche von ihnen sind schon im 3. Jahr dabei und haben eine Menge Erfahrungen. Manche haben sogar schon die JuLeiCa-Ausbildung bei uns gemacht. Es ist echt Klasse, mit so tollen Menschen zusammen zu arbeiten. Für das kommende Schuljahr suchen wir wieder Ehren­amtliche, ob erfahren oder unerfahren, ob jung oder alt – Hauptsache: sie haben Lust mit Kindern Themen zu entdecken, haben Freude mit Kindern zu arbeiten und können dafür Zeit investieren. Du hast Interesse? ... Sie können sich das vorstellen?Anruf oder Mail: Diakonin Antje Erdmann, Telefon: 41 71 59 57, Mail: a.erdmann@ekpn.de

Geschichtensammler & Schatzsucher

Den Bericht vom Treffen der Christenlehrekinder in Vietmannsdorf vom 28. bis 30. März, zur Vorbereitung des Familiengottesdienstes am 6. Juni 2014 in Paul Gerhardt, kannst du unter www.ekpn.de lesen und anschauen.

KUG
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Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche

KUK

macht Pause von Juni bis August! Wir sehen uns wieder am Samstag, dem 6. September 2014 um 10.00 Uhr in Elias mit dem Thema: »Alle guten Gaben«

Sophie

Jana, du fehlst uns!
Nein, das ist nicht Jana! Das ist Sophie, sie unterstützt uns im Mittwochscafe. Jana fehlt leider seit Oktober im Mittwochscafe. Frau Benner, Frau Langwald und Frau Weiser haben die ganzen langen Wintermonate unser Mittwochscafe gerettet, ein dickes »DANKE!« dafür! Nun gibt es Unterstützung: Sophie. Zumindest bis zum Sommer. Jana, wir denken an dich und hoffen und warten darauf, dass du bald wieder kommst.

Kinder, Kinder
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Unterwegs

Entdecker, Politiker, Urlaubsmacher, Müde, Geschäftsreisende, Kreative … viele berichten als Reisende, dass ihnen UNTERWEGS manchmal die besten Ideen kommen, neue Gedanken und Einsichten und Mut Neues zu wagen. UNTERWEGS weiten sich Horizonte, unser Denken und Fühlen bekommt neue Nahrung, unsere Sinne neue Gerüche, Bilder und Töne. UNTERWEGS begegnet uns Bekanntes, längst Vergessenes, Neues. Manchmal muss ich nicht weit gehen, ein Standortwechsel, manchmal nur ein neuer Blick, ein neues Hinhören. Sie wissen, Jesus war viel unterwegs und seither so viele Menschen auf Gottes Wegen. Einer davon, Nikolaus von Zinzendorf, »Erfinder« der Losungen, wollte Gottes Spuren in dieser Welt entdecken und andere mitnehmen, ermutigen den eigenen Horizont zu erweitern. Ohne Scheu vor Andersartigkeit, anderen Kulturen, anderen Formen der Gottsuche, anderen Gottesdienstformen, Traditionen und Aufbrüchen blieb er ein wacher Gottesmann, wach für Gottes UNTERWEGSsein in unserer Welt.

Manche Gäste im Stadtkloster fragen, ob man in der atheistischen Stadt gut leben kann? Ich kann nur antworten: »Geht und schaut, macht euch auf in unserer Stadt in der so viele Christen UNTERWEGS sind, so vieles besteht und entsteht und Gott auch hier und heute seine Geschichte mit uns Menschen weiterführt.« Und nach allem UNTERWEGSsein finde ich nicht ­selten Wertvolles im Altbekannten – davon erzählen auch viele ähnlich verlaufende Geschichten in allen Kulturen. Der Schatz im Acker oder unter dem ­eigenen Küchenboden. In unseren Tageszeitgebeten im Stadtkloster hören wir morgens und in der Komplet miteinander auf die Losungen, mittags eine Bibellesung. Und immer wieder passiert es, dass ich eine Stelle, eine Geschichte ganz neu höre und der Horizont sich weitet wider alles Erwarten ...

Ein gutes und behütetes UNTERWEGSsein wünsche ich Ihnen gerne – Felix Dürr

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Osterfeuer im Stadtkloster

Angebote Stadtkloster
Alpha-Forum 10. Juni und 8. Juli 2014, 19.30 Uhr Jeden Monat einmal treffen wir uns zum ALPHAFORUM, einem offenen Gesprächskreis. Themen des Lebens und Glaubens stehen im Zentrum der Abende. Wir beginnen mit einem einfachen Abendessen. Wir sind froh, wenn Sie sich für die Abende unter alpha@stadtklostersegen.de anmelden. 4 Meditationsabende »Der Fülle des Lebens auf der Spur« 12. Juni / 19. Juni / 26. Juni / 3. Juli 2014 Donnerstagabend von 19.30 – 20.45 Uhr Anleitung zur christlichen Meditation Thematische Impulse Einüben des Sitzens und Schweigens Ein freiwillliger Beitrag von 5,– € hilft dem Stadtkloster die Arbeit weiterzuführen. Ora et labora Donnerstag, 26. bis Samstag, 28. Juni 2014 Wir bieten drei Tage »Beten und Arbeiten« im Stadtkloster an. Kurze biblische Impulse am Morgen vor Arbeitsbeginn,

Ausstellung »Struktur« Photographien Dieter Wendland 14. Juni bis 13. Juli 2014 im Stadtkloster Segen

Auf ein Wort  
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Teilnahme an den Gebeten im Stadtkloster und praktische Arbeit prägen die Tage. Die Arbeiten werden wir nach unserem Bedarf kurz vorher festlegen. Mögliche Arbeiten im Haus und Garten sind: Vorbereitungsarbeiten für Bauvorhaben, Kellerräume reinigen, Gartenpflege und anderes … Wir bieten Verpflegung (Kaffeepause, Mittagessen) und gemeinsames Arbeiten. Von Ihnen erwarten wir, dass Sie gerne Hand anlegen. Dieses Angebot richtet sich sowohl an Personen, die zu Hause oder auch im Stadtkloster übernachten. Handwerkliche Kenntnisse sind nicht notwendig. Weitere Auskünfte bei Urs Trösch urs.troesch@stadtklostersegen.de 030 44 31 24 30

Stadtkloster Segen

Tag
01. 06. 2014 Exaudi 07. 06. 2014 Samstag 08. 06. 2014 Pfingstsonntag 09. 06. 2014 Pfingstmontag 15. 06. 2014 Trinitatis 22. 06. 2014 1. Stg. nach Trinitatis 29. 06. 2014 2. Stg. nach Trinitatis 06. 07. 2014 3. Stg. nach Trinitatis 13. 07. 2014 4. Stg. nach Trinitatis 20. 07. 2014 5. Stg. nach Trinitatis 27. 07. 2014 6. Stg. nach Trinitatis

Elias-Kuppelsaal
Göhrener Str. 11
09:30 Pf. Güthling (Gastprediger aus Zoar), Pf. Seidenschnur, A, K, N

Gethsemanekirche
Stargarder Str. 77

09:30 Pf. Seidenschnur, K, N

11:00 Pf. Zeiske, K, N Vorstellungsgottesdienst Konfirmanden 18:00 Pf. Mangliers, Pf. Zeiske Abendmahlsgo der Konfirmanden 10:00 Pf. Zeiske, Konfirmation 14:00 Pf. Mangliers, Konfirmation

11:00 Pfn. Fey, Pf. Seidenschnur, Pf. Höhle, Pf. Güthling Ökumenischer Gottesdienst auf dem Arnimplatz, mit Posaunenchor und Jugendgosp 09:30 Pf. Seidenschnur, A, K, N 11:00 Pfn. i. R. Kahl-Passoth, Pf. Mangliers, Goldene Konfirmation T, K, N Predigtreihe 09:30 Pf. Maruschke, K, N 11:00 Pf. Maruschke, K, N 09:30 Pf. Seidenschnur, K, N 09:30 Pf. Mangliers, A, K, N 09:30 Pf. Zeiske, N 09:30 Pfn. Fey, N 09:30 Pf. Seidenschnur, N 11:00 Pf. Seidenschnur, T, K, N 11:00 Pf. Mangliers, A, K, N 11:00 Pf. Zeiske, K, N 11:00 Pf. Zeiske, N 11:00 Pf. Seidenschnur, T

Taufe Sarah von Friedeburg, Rubald Metz, Franz Macke, Greta Macke, Sonica Randerath, Leopold Rader, Henriette Hammer, Per Hammer, Moritz Sieber, Merle Zimmer, Max Philipp, Paula Genath,Julius Jacobsen, Jonas Ihde, Helene KleinThora Köhler, Ludwig Klein, Tonia Roller Als Erwachsene wurden getauft: Miriam Burgheim, Stephanie Rohr, Jens Bortnowsky Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist. Römer 12, 12 Kirche ist für Hörgeräte eingerichtet

Trauung Matthias und Susanne Thorbrügge Torsten und Britta Queißer, Alina und Felix Klein Uta und Günter Lindner Lasst uns aufeinander achten und uns zur Liebe und zu guten Taten anspornen. Hebräer 10,24 Bestattung Rainer Stöhr im Alter von 70 Jahren, Wolfgang Atrott im Alter von 66 Jahren, Monique Vater im Alter von 72 Jahren, Dr. Rosemarie Klare im Alter von 87 Jahren, Dr. Ursula Lotz im Alter von 86 Jahren, Helmut Stephanowsky im Alter von 80 Jahren Unsere Hilfe steht im Namen des HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. Psalm 124, 8

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Paul Gerhardt
Wisbyer Str. 7
11:00 Pfn. Fey, F, N  Familiengottesdienst

Stadtkloster Segen 
Schönhauser Allee 161
21:00 AbendbeSINNung  »Brücken bauen« Paulus auf dem Areopag

Geburtstage
Juni / Juli Irene Scheluchin 75 Ingrid Bläsing 70 Dr. Chris­tiane Morgner 75 Jürgen Kollat 70 HansPeter Garmanzky 70 Helga Kraaß 80 Gerd Beyer 70 Waltraud Zeuschner 90 Bodo Siebert 80 Johanna Mai 80 Christina Held-Freiin von Braun 70 Edgard Mongu-E-Mompoko 70 Helga Bierwagen 75 Gisela Franzen 75 Irene Kohlert 85 Udo Zander 70 Wolfgang Lüdtke 75 Hildegard Ebel 85 Marianne Keller 75 Lissy Faerber 95 Rolf Hädrich 96 Christa Dombrowski 75 Doris Hirt 75 Christel Fenski 80 Käthe Gülzow 90 Hella Burchard 92 Ernst-Frieder Kratochwil 70

ottesdienst 21:00 AbendbeSINNung  »Brücken bauen« Verständigung schaffen, A

pelchor 09:30 Majorin und Major Metzger  von der Heilsarmee, N, B 14:00 Pf. Talis Redmanis, GD, i. lettisch. Spr. 11:00 Pfn. Fey, Pf. Seidenschnur, T, N  Tauf- und Tauferinnerungs­ gottesdienst der Konfirmanden 09:30 Pfn. Fey, N  11:00 Pfn. Fey und Team,  Krabbelgottesdienst 11:00 Pfn. Fey, F, N, B  Familiengottesdienst 09:30 Pf. Bergerhoff, N 09:30 Pf. Seidenschnur, N 14:00 Pf. Talis Redmanis, Gottesdienst  in lettischer Sprache 09:30 Pfn. Fey N

21:00 AbendbeSINNung  »Brücken bauen« Fremd und Vertraut/ Petrus und Kornelius 21:00 AbendbeSINNung  Von Gott überrascht Berufung des Gideon 21:00 AbendbeSINNung Von Gott überrascht  … denn er predigte mit Vollmacht und nicht wie die Schriftgelehrten! 21:00 AbendbeSINNung  Von Gott überrascht Ankündigung an Maria, A 21:00 AbendbeSINNung  Von Gott überrascht – Jesus gibt überraschende Antworten 21:00 AbendbeSINNung  Frau am Brunnen – Wasser des Lebens 21:00 AbendbeSINNung  Brunnen des Lebendigen, der mich sieht – Haggar am Brunnen

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Psalm 139, 5

Gottesdienste
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Geburtstagskaffee am Donnerstag, dem 31. Juli 2014, um 15:oo Am Pfingstsonntag werden konfirmiert: in den Räumen des EliasSamuel Agorgor, Jakob Alemu, Gustav Baier, Emil Balzer, Leonid Bigott, Em­ma Gemeindehauses Blüthgen, Milan Braun, Mika Broßmann, Luca Christiansen, Anton Daske, Jacques Diebow, Lara Eulberg, Helene Fischer, Anton Frank, Gustav Friede, Emil A 	Gottesdienst mit AbendGeiler, Paula Genat, Johannes Göbel, Gustav Goltz, Tabea Goßlau, Emma Grabow, mahl Kilian Grastorf, Lennart Gretschel, Jobst Hansberg, János Hartung, Tilman Hin- K 	Kindergottesdienst derling, Julius Jacobsen, Lisa Knöbl, Sarah Knöbl, Thora Köhler, Antonia Krämer, N 	Gespräch nach dem Luisa Kühn, Oskar Lierow, Jason Maaß, Elena Markert, Judith Martin, Heiner Gottesdienst Taufe Meinhold, Moritz Morten, Tilda Nickel, Fiona Pelz, Erik Plaumann, Lily Podubrin, T 	 Trauung TR Karoline Robak, Frederik Roeske, Tonia Roller, Stella Schade, Jan-Hendrik F 	Familiengottesdienst Schmahl, Cecilie Schoppe, Lina Schüler, Leander Schultze, Bela Seher, Jorinde B	 Basar ­Siedentopf, Jannes Tuschy, Matthias Ulrich, Elfi Walliser, Emma Weber, ­Katharina Weikert, Yoshi Werk, Judith Wijers, Carl Wittkowski, Mascha Wolf.

Die Kirchenmusik
Gedanken zum Selbstverständnis
Die Kirchenmusik spielt in unserem Gemeindeleben und darüber hinaus eine große Rolle. Lassen Sie uns das Phänomen »Kirchenmusik« etwas genauer in ihrer unverzichtbaren Wirkung auf uns als Individuum, aber auch als Gemeinde im weitesten Sinne gesehen, betrachten. Der Ursprung der Musik lag im Kultus. Damit wird unterstrichen, dass es ursprünglich kein Auseinanderklaffen zwischen geistlicher und weltlicher Musik gab, so wie wir das heute kennen. Ist aber die Musik Trägerin eines Textes, kann man unschwer ihre Bindung an den geistlichen oder weltlichen Inhalt zuordnen. Bei Instrumentalmusik wird es schon schwieriger. Aber alle Musik, die den Menschen zur Verinnerlichung und Konzentration seines Denkens und Fühlens führt, kann man im weitesten Sinne als geistliche Musik verstehen. Vielleicht ist Musik das Medium, welches die Trennung zwischen geistlich und weltlich gelegentlich aufheben kann und somit zum Symbol für die Einheit von Glauben und Leben wird. In ähnlicher umfassender Weise vereint Musik Leib, Seele und Geist. Das Singen wird vom Atem, der zentralen Lebensfunktion getragen. Die Lautbildungen sprechen unterschiedliche Klangräume des Körpers an und bringen somit den ganzen Körper des Menschen zum Schwingen. Tonhöhe, Tondauer, Tonstärke und Tonfarbe beeinflussen unmittelbar die Psyche des Menschen. Das gleichzeitige Ineinandergreifen von körperlicher Aktivität und emotionalem Erleben nimmt den singenden Menschen in seinem Ganzen in Anspruch. Der Kirchenvater Augustinus bezeichnet dieses Phänomen als »Bis orat, qui cantat!«, »wer singt, betet doppelt«. Zweifellos ist das Singen aus dem gehobenen bzw. rezitierenden Sprechen entstanden. Rufen, Lachen, Seufzen und Weinen dürfen als Impulsgeber des vokalen Gestaltens bezeichnet werden. Es fällt auf, das Musik, welche der Sprache am nächsten steht, am unmittelbarsten zu wirken vermag. Musik darf deshalb im Zeitalter des ökumenischen und globalen Dialogs als übergeordnete »Sprache« gerade in unseren Gottesdiensten nicht zu kurz kommen. Wir finden in allen Beschreibungen des himmlischen Gottesdienstes das Singen, Musizieren oder das überhöhte (gehobene), rufende Sprechen als Merkmal für das Gotteslob. Die Vision des Jesaja im Tempel mit dem »Heilig« der Engelchöre oder die »Weihnachts­botschaft« in der Heiligen Nacht mit dem Jubel der himmlischen Heerscharen seien als Beispiele genannt. In allen diesen Versionen vom himmlischen Gottesdienst, dessen Abglanz bereits unsere irdischen Gottesdienste erhellt, wird die Musik als Mittel zur Anbetung und Verherrlichung Gottes gesehen, weil sie eine urtümliche Ausdrucksform des Menschen darstellt, bei

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der es keine Sprachschwierigkeiten gibt. Dabei ist die atmosphärische Wirkung der Musik unumstritten. Das Musik auch Disharmonien und Aggressionen auslösen kann, sei nur am Rande erwähnt. Musik kann wie jede gute Gabe Gottes vom Menschen pervertiert werden. Nicht nur das gemeinsame Singen und Musizieren, sondern auch das Hören von Musik schafft einen hohen Grad an gemeinsamem Erleben im Gottesdienst oder in kirchenmusikalischen Veranstaltungen, die in ihrer besonderen Form auch »Dienst an Gott« sind. Das mit der Kraft der Kirchenmusik Konfessions­ grenzen überschritten werden, wurde schon erwähnt. Somit bringt die Kirchenmusik ein friedensstiftendes Element in die Auseinandersetzung um Glaubens­ fragen, auf das wir heute als Gemeinde Christi nicht mehr verzichten können, wenn wir in der Welt nicht unglaubwürdig werden wollen. Musik kann aber auch für den Einzelnen zum Therapeutikum werden und ihn friedlicher und entspannter und dadurch gemeinschaftsfähiger machen. Trotz des beschriebenen starken Gemeinschafts­ erlebnisses darf die sehr unterschiedliche Ansprech­ barkeit der Musik auf das einzelne Individuum nicht außer Acht gelassen werden. Das individuelle, reli­giöse Erleben des Einzelnen, das von vielen Faktoren abhängig ist, geht allerdings von einem Generalthema aus, das durch die Musik selbst gegeben wird. Ich denke hierbei an ganz elementare emotionale Grundstimmungen wie Freude oder Trauer, die musikalisch unmissverständlich signalisiert werden können. Insofern ist bei allem vielschichtigen persönlichen Erleben der Individuen eine gemeinsame Basis des Denken und Fühlens gegeben, zumindest wenn diese Musik thematisch und textlich eindeutig verankert ist. Musik im Gottesdienst will, wie alles was im Gottesdienst

geschieht, zum Gefäß des Heiligen Geistes werden. Der Grad der Begeisterung oder des Außer-sich-seins im paulinischen Sinne wird von den Einzelnen ganz individuell von ihren Fähigkeiten sich auf das Gehörte einzulassen selbst bestimmt. Musik im Gottesdienst unseres Kulturkreises kann zum Medium der unaussprechlichen, geistgewirkten menschlichen Äußerungen vor Gott werden. Das »Zungenreden«, über das uns von den urchristlichen Gemeinden berichtet wird, und die Wirkungen des Heiligen Geistes beim ersten Pfingstfest können, zumindest für den Einzelnen, einen Freiraum eigener Erkenntnis und eigenen Erlebens bieten, welcher in der Gemeinschaft der Gläubigen dennoch ein ganz persönliches Verhältnis zu Gott zulässt. Über das Medium Musik kann immer wieder etwas von der Raum und Zeit sprengenden, transzendenten Dimension des Heiligen Geist in unaussprechlicher Weise zum Ausdruck kommen. Deshalb benötigen wir Musik, oder besser gesagt Kirchenmusik im Gemeindeaufbau um die Kraft des Heiligen Geistes in uns selbst, in der Gemeinde und darüber hinaus immer wieder erfahrbar und erlebbar zu machen. Ich wünsche Ihnen immer wieder aufs Neue diese Erlebbarkeit des Heiligen Geistes und der Kraft Gottes in der Vielfältigkeit der Kirchenmusik in unserer Gemeinde. Ihr Kantor Oliver Vogt

Kirchenmusik
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Gruppen & Kreise
Angebote für Kinder Paul Gerhardt Spielgruppen do., 9:30 – für Krabbelkinder bis 3 Jahre, 11:30 Kontakt: Katharina Loh Krabbelgottesdienste Paul Gerhardt »Die Luft um uns herum« 29. 06., 11:00 im Juli kein Krabbel-GD Familiengottesdienste Paul Gerhardt »Vom Brot, das wir teilen« – 01.06., 11:00 Paul Gerhardt »Vom Vertrauen« 06. 07, 11:00 KiTa-Gottesdienste Elias-Kuppelsaal nach der Sommerpause mit Pfn. Fey und mit Pf. Seidenschnur Kindergottesdienste Elias und Gethsemane regelmäßig s. S. 16/17 KUGKUK – Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche Elias, einmal im Monat Sa von 10 – 12:00 Pause im Sa, 06. 09., 10:00, Elias Juni – August Thema: »Alle guten Gaben« Christenlehre Elias Die Geschichtensammler 1. + 2. Kl. Mi oder Do Mi mit Lissy, Marie und Zora 15 – 16:00 Do mit Elias und Emil Die Schatzsucher 3. + 4. Kl. Mi + Do Mi mit Lucas, Lina und Mika 16:15 – 17:15 Do mit Aaron und Tobias Die Weltenbummler 5. + 6. Kl. Mi + Do Mi mit Samuel, Philipp und Georg; 17:30 – 18:30 Do mit Nadja, Tobias, und Felipa Christenlehre Paul Gerhardt Die Geschichtensammler & Schatzsucher 1. – 4. Kl. Di 16:30 –17:30 mit Ina Düsterdick, Ute RheinfurthRevers, Kathrin Kühn Vorbereitungsgruppen Krabbelgottesdienst und Familiengottesdienst Paul-Gerhardt Termine nach Absprache über Pfn. Fey Gethsemane Kindergottesdienst-Kreise 5. 6.,10. 7. Grill Kontakt: Pf. Zeiske, Katharina Loh 19:30 Pf. Seidenschnur/Lisa Eichhorn Kontakt Pf. Seidenschnur Junge Gemeinde • Paul Gerhardt, Jugendkeller mo.	 18:00 für 14 bis 15-Jährige di. 	 18:00 für 16 bis 18-Jährige mi. 	 19:00 für 17 bis 22-Jährige do. 	 20:00 für 17 bis 22-Jährige Kontakt: Paul Beutel, T: 4 45 74 25 Konfirmanden 2015 10. 06., Gruppe A: di, 18:00 24. 06. Elias, Göhrener Str. 11, 03. 06. 17. 06., 01. 07. 03. 06., 17.06., 01.07. Gruppe B: di, 18:00 Elias, Göhrener Straße 11 Gruppe C: do, 17:30, Kuglerstraße 15 Paul Gerhardt

Väter & Mütter, Männer & Frauen Stillgruppe Kontakt: jeden 2. u. 4. Ulrike Sandow, T.: 44 73 32 31 Mi im Monat 10 – 12:00 Krabbelgruppe für alleinerz. Eltern mit Kindern mo., 16 – 18:00 Kontakt: Katharina Loh k.loh@ekpn.de Alleinerziehendenkochgruppe do., 16 – 18:00 Sophie Kottsieper taetweiler@gmail.com Begegnung und Soziales Laib & Seele jeden Do ab 11:00, Gemeindehaus Lebensmittel- Elias, Göhrener Str. 11, Kontakt: ausgabe B. Jenichen T.: 0173 2 15 71 32 Kiezfrühstück für alle 28. 06., Gemeinsames Frühstück und Ge26. 07., spräche, Elias, Kontakt: B. Jenichen 11 – 13:00 mobil: 0173-2 15 71 32 Elias Mittwochs-Café für alle ­ enera­ ionen G t mi. 14 – 18 Uhr Reden und Entspannen bei Kaffee und Kuchen, Diakonieraum, Kontakt: Kontakt Sophie Kottsieper taetweiler@gmail.com Angebote für Seniorinnen/Senioren Gethsemane Frauenkreis 10. 6., 8. 7. 14:00, mit Fr. Dahlenburg Apostelfrühstückskreis 25. 6. und 30. 7. 9:00, mit Fr. Dahlenburg Fr. Leichsenring, Pf. Zeiske Elias Seniorenfrühstück 02. 06., 07. 07., 9:00 mit Frau Volz

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Paul Gerhardt 05. 06., 15:00 mit Pfn. Fey 10. 07., 15:00 mit Pfn. Fey

Rund um die Bibel Bibelstunde Paul Gerhardt 31. 07., 15:00 mit Pfn. Fey Im Juni kein Treffen Bibelgesprächskreis Elias 16. 06., 21. 07. mit Pf. Seidenschnur 15:00 Bibelwerkstatt Gethsemane 4. 6., 18. 6., mit Pf. Zeiske 3. 7., 16. 7., 20:00 Gebetsangebote Stadtkloster Segen Morgengebet Mittagsgebet Nachtgebet mo. bis fr., 08:00 mo. bis fr., 12:00 do. 21:00 Kontakt: Stadtkloster, T: 44 03 77 39 Gesprächskreise Gesprächskreis Paul Gerhardt 03. 06., 20:00 Grillabend auf dem Gemeindehof im Juli Sommerpause Gesprächskreis Elias I 12. 06., 19:00 Kontakt: Herr Lindenberg, Juli – Pause T: 9 33 26 94 Elias: Gespräche über Gott und die Welt 10. 06., Kontakt: Pf. Seidenschnur 08. 07., 19:30 Offener Kreis 12. 06.,15:00 Kontakt: Frau Bosem, T: 4 42 63 81/ Juli – n. Vereinbarung Gesprächskreis Elias II 04. 06., 19:30 Kontakt: Frau Krüger Juli – Pause T: 4 44 40 56 Frauenhilfe Elias 30. 06., 28. 07. 15:00, Kontakt Frau Volz Partnerschaftsprojekt Cochabamba 17. 06., 19:00 mit Herrn Beyer, Basare im Anschluss an die Gottesdienste am 15. 6., 6. 7., 3. 8., 31. 8.

Singschule • Chöre • Kantorei Singschule – Eltern-Kind-Singen Eltern und Kinder 0 – 2 Jahre: Mi 1. Gr.: »Zwerge«  15:30 – 16:00 2. Gr.: »Pfauen« 16:15 – 16:45 3. Gr. »Räuber« 17:00 – 17:30 Minis Singen mit 3 – 4 jährigen Kindern Mo 1. Gr. »Amseln« 16:00 – 16:30 Mo 2. Gr. »Spatzen« 16:45 – 17:15 Do 3. Gr. »Nachtigallen« 15:45 – 16:15 Minis mit Eltern Singen mit 3 – 4 jährigen Kindern & ihren Eltern: Mo »Lerchen« 17:30 – 18:00 Vorschulkinder Kinder, die im Sommer 2014 in die Schule kommen; Winterkirche: Mo 1. Gr. 16:00 – 16:40 ; Mi 2. Gr.: 16:30 – 17:05 Kinderchor 1 Kinder der 1. und 2. Klasse, Winterkirche: Mo 1. Gr.: 16:45 – 17:30 Uhr 2. Gr.: 17:30 – 18:10 Uhr, Mi 3. Gr.: 17:15 – 18:00 Kinderchor 2 – Mittlere Kinder ab der 3. Klasse Winterkirche Einteilung durch Chorleitung, Do 17:30 – 18:30 Kinderchor 3 – Große Kinder ab der 5. Klasse, Winterkirche: Di 16:30 – 18:00 Kinderchor 3 – Ganz Große Jugendliche ab der 8. Klasse, Winterkirche, Di 17:15 – 18:45 Jugend-Gospelchor » ... stimmt so!« do. 19:00 – 21:00, Ltg. Hanjo Krämer, Gossner-Keller Elias, Göhrener Str. 11; Junge Leute m. Lust a. Popularmusik, Gospels, neue geistl. Lieder, Jazz, Folk, in groovigen Arrangements mit Klavier & Band Gemeindechor mi. 19:30, mit Detlef Lehmann, Gemeindehaus. Elias, 3. Etage, Göhrener Str. 11, klassischer, vierstimmig gemischter Chor, vielseitige Chorlit. alt. u. n. Meister Liturgischer Chor mi. 19:30 – 20:45, mit Oliver Vogt, Gemeindesaal P. Gerhardt, Kuglerstr. w15, Ausgestaltung der Gottesdienste mit Chorliteratur aller Epochen und Stile Gethsemane-Kantorei di. 19:45 – 22:00, mit Oliver Vogt, Elias Kuppelsaal, Motetten alter & neuer Meister, Kantaten, Oratorien, Musik zeitgenössischer Komponisten, für Gottes­dienste u. Konzerte, Anmeldung bei Kantor O. Vogt Posaunenchor mo. 19:00 – 20:30, mit J. Frebel, Gethse­mane, Winterkirche

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Kunst & Nachbarschaft
In unserer Nachbarschaft leben und arbeiten die verschiedensten Künstler. Was sie erschaffen, neu entwickeln, was sie bewegt in der Arbeit, erfahren wir seltener. Wir stellen Frank Gottsmann vor, der seit vielen Jahren sein Atelier in Prenzlauer Berg hatte, inzwischen ist er umgezogen in den Wedding. Er wohnt am Helmholtzplatz. Ein typischer Berlin-Brandenburger Künstler also. Von 1977 bis 1982 studierte er an der Kunsthoch­schule Berlin-Weißensee Architektur und Malerei und arbeitet seit Beendigung des Studiums als freiberuflicher Maler und Grafiker. Gleichzeitig unterrichtete er bereits von 1985 bis 1993 an der »Fachschule für Werbung und Gestaltung Potsdam«, der Vorläufe­ rinstitution der heutigen Fachhochschule Potsdam, Frank Gottsmann ist 1956 in Kleinmachnow geboren und lehrt seit 1996 an dieser Schule »Gestaltung und und lebt und arbeitet in Berlin und in der Uckermark. Zeichnen« im Fachbereich Design. Seine »Schule des

Frank Gottsmann, Blaue Stunde, Mischtechnik auf Leinwand, 110 x 120 cm, 1990

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Sehens« vermittelt den Studenten die künstlerischen Grundlagen des Zeichnens »als sinnlich wahrnehmbaren Prozess« ebenso wie »die Beziehungen von Körper und Raum«. Er gibt so seine Erfahrungen weiter, mit welchen technischen und künstlerischen Möglichkeiten »räumliche Probleme mit zeichnerischen Mitteln« gelöst werden können. Es sind dies ebenso die künstlerischen Probleme, die für seine Werke bestimmend sind. Frank Gottsmanns Bilder strahlen keine vordergründige, äußerliche Harmonie aus. Sie stützen sich nicht auf Theorien, sind reich an Kreativität, Intuition und fruchtbarer Phantasie. Er findet seine Anregungen in der ihn umgebenden Realität ebenso wie in reinen Kompositions- und Farbformen. Mitunter findet sich Gegenständliches, wie Dächer, Kirchtürme und andere architektonische Formen, Fragmentarisches assoziierend. Aber primär ist es die Farbe selbst, ihr Spiel, die Proportionsbeziehungen, die den lebendigen Rhythmus erzeugen. Seine Vokabeln des Gestaltungsvorgangs sind die Flächen, hergestellt mit den drei Grundfarben Rot, Blau, Gelb und den drei Nichtfarben Schwarz, Grau, Weiß. Seine Grundsätze sind das Gewichten und Setzen von Farben und Formen, die die kompositorischen Beziehungen bewirken, in denen sich die gestalterischen Mittel zueinander verhalten. Symmetrie ist bei ihm zwar ausgeschlossen, aber das weltfrohe Empfinden in seiner Malerei und in den Papierarbeiten lässt sich durchaus beweisen und von jedem Betrachter nachempfinden. Zu seinem künstlerischen Credo gehören weder die direkte Interpretation der sichtbaren Welt, die die Kunstpäpste der Diktaturen so gründlich in Mißkredit gebracht haben, noch der Perfektionsrausch der computergesteuerten Neuzeit. Die sichtbare Welt äußert sich in seinen Arbeiten nur in wenigen Gestaltungselementen und dennoch ist die uns umgebende komplizierte Welt in seinen Werken zu spüren. Die Wirklichkeit, deren tragische, schöne, zufällige oder subjektive Einflüsse den Stoff der Kunst von jeher bilden, ist bei ihm nun in ihrer Essenz erfasst worden. Ganz im Sinne der Kunst der Moderne macht Frank Gottsmann die für ihn bestimmende »Logik der Kunst« sichtbar, eine »auf die Gestaltungselemente der Kunst

Arbeit im Atelier reduzierte, kompakte Kunstwirklichkeit«. Es entstehen fast – Meditationsbilder – aus asymmetrisch gesetzten, rhythmisch geordneten, sich überlagernden Farbflächen und farbigen Architekturumrissen. Erst langsam erschließt sich ihr lebendiger Rhythmus, werden Landschaften sichtbar, erkennen wir bekannte Strukturen, die den vermeintlich stillen Klang heiter und lebendig, diesseits, erscheinen lassen. Gewiß, es sind stets Variationen zu einem Thema, ähnlich den musikalischen Klängen, die immer dieselbe Weltidee vom »inneren Klang« umkreisen und Etappen zu deren Realisation verkörpern. Seine Bildersuche nach dem Absoluten wird nicht an der sichtbaren Natur demonstriert, sondern aus den bildnerischen Mitteln heraus geboren. Sie strahlen förmlich das ewige künstlerische Entwicklungsstreben nach Gleichgewicht und Harmonie aus, quasi die Vermählung von Innen und Außen. Ein immerwährender Prozess, der mit jedem Bild neu beginnt und es ihnen überlässt, sich an den Farben und Formen zu erfreuen oder Landschaften in den Bildern und Zeichnungen zu entdecken. Hans-Jörg Schirmbeck, Kunstwissenschaftler, AdK Berlin. Frank Gottsmann, Atelier Drontheimer Str. 36, 13359 Berlin. www.frankgottsmann.de / 0179 - 1 20 41 74

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Konzerte & Veranstaltungen

Sa, 7. 6., 20:00, Elias-Kuppelsaal Chormusikabend mit dem Seiler-Chor (12/erm. 8 Euro – bis 14 J. frei) So, 8. 6., 20:00, Gethsemanekirche Lesung und Musik zur Nacht der offenen Kirchen (Eintritt frei, siehe S.28) Mi, 11. 6., 19:30, Gethsemanekirche Musiksommer Prenzlauer Berg Nord 2014 »flammenzeichen« Widerstand – Leid – Auferstehung In diesem Konzert trifft Alte Musik von Claudio Monteverdi in Lob- und Klagegesängen auf Musik zeitgenössischer Komponisten. Die Kompositionen beschäftigen sich mit der Algerischen Wiederstandskämpferin Djamila Boupache. Luigi Nono hat ihr ein Werk für Singstimme solo gewidmet. In ihrem Werk »flammenzeichen« beschäftigt sich die Südkoreanische Komponistin Younghi Pagh-Paan unter anderem mit Texten von Sophie Scholl, hierbei begleitet sich die Solistin selbst mit Schlag­ werkinstrumenten. Solistin des Abends ist die Sopranistin Angela Postweiler, die sich als Sängerin auf Alte und Neue Musik spezialisiert hat. Kantor Oliver Vogt begleitet sie an der Truhenorgel. (Eintritt frei) Fr, 13. 6., 19:30, Elias-Kuppelsaal Filmabend »Der verlorene Engel« (Eintritt frei, siehe S. 9) Mi, 18. 6., 18:00, Elias-Kuppelsaal Kindertanzaufführung der »Popelbühne« Do, 19. 6., 22:00, Gethsemanekirche late night concert – Schola des Rundfunkchores Berlin (18,– Euro, T.: 20 29 87 22), s. S. 31 Fr, 20. 6., 19:00, Gethsemanekirche »Gospel ganz nah«, von Worship bis African Gospel, Gabriel Vaelle & Friends (Eintritt frei) So, 22. 6., 18:00, Elias-Kuppelsaal Musiksommer Prenzlauer Berg Nord 2014 »450 Jahre Konzertgitarre« – Pedro Jesús Gómez, Gitarre/Vihuela (10/6 Euro) Fr, 27. 6., 16:00, Elias-Kuppelsaal »Jonah-man Jazz« – Popkantate mit Sommerfest (Eintritt frei, siehe S. 25) So, 29. 6., 15:00, Stadtkloster Segen Musiksommer Prenzlauer Berg Nord 2014

»Raumklang – Klangraum 2014: Licht« Chormusik von Tallis, Striggio, Whitacare, Mahler/Gottwald, Chorensemble »Ad Hoc«, Kim Nguyen (Leitung), (Eintritt frei) So, 6. 7., 17:00, Paul-Gerhardt-Kirche VMSix – A cappella-Musik aus Namibia (Eintritt frei, siehe Seite 30) So, 6. 7., 20:00, Elias-Kuppelsaal Theater im Kuppelsaal »Karol« – eine Satire von Sławomir Mrożek, gespielt von Nordbahn 007, Theatergruppe der Ev. Kirchengemeinde Glienicke/Nordbahn unter Leitung von Manuela Albani (Eintritt frei) Mi, 9. 7., 19:30, Gethsemanekirche Musiksommer Prenzlauer Berg Nord 2014 »Herzlichen Glückwunsch« – Carl Philipp Ema­ nuel Bach zum 300. Geburtstag Wir widmen dem berühmtesten der Bachsöhne dieses Konzert. Im Dienste Friedrich II. erlangte er großen Ruhm und seine Kompositionen finden bis in unsere Zeit uneingeschränkte Bewunderung und Anerkennung. Im Konzert erklingt eine Orgelsonate sowie eine Cembalosuite, die Sonate für Viola und Orgel, seine berühmte Flöten-Solosonate sowie eines der Trios für Viola, Flöte und Cembalo. Neben Constanze Fiebig vom Konzerthausorchester und Kantor Oliver Vogt spielt der renommierte Cembalist Armin Thalheim. (Eintritt frei) Do, 10. 7., 20:00, Gethsemanekirche Händels »Messias« in der Fassung von W. A. Mozart, Musik an der Humboldt-Uni (15/erm. 9 Euro) Fr, 11. 7., 20:00, Elias-Kuppelsaal Klavierabend mit Michio Nishihara Toro, Chile, Werke von Chopin und Brahms. (10 Euro) Sa, 19. 7., 20:00, Elias-Kuppelsaal Musiksommer Prenzlauer Berg Nord 2014 »Alma del sur« – Eine musikalische Reise in den Süden, Duo Joncol & Nora Buschmann, Gitarre (10/erm. 6 Euro) Weitere Infos unter: www.ekpn.de/veranstaltungen

Vorverkauf für alle Konzerte: Wenn nicht anders angegeben, sind die Tickets für die Konzerte in unseren Kirchen an allen bekannten Konzertkassen erhältlich (z. B. Schönhauser Allee Arcaden, Der Holzkopf Dunckerstr. 16, Max-Schmeling-Halle u.v.a.); sowie unter der zentralen Ticket-Hotline: 01805 - 70 07 33, Postversand und Print@home unter: www.reservix.de

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Chorfahrten der Singschule

Jonah-man Jazz
Michael Hurd

Mit den Singschulkindern war ich in diesem Frühjahr zweimal über ein Wochenende auf Chorfahrt. Im März mit Kinderchor 3 (Kinder und Jugendliche ab 5. Klasse) und Anfang Mai mit Kinderchor 2 (3./4.Klasse). Beide Male fuhren wir in die Jugendherberge nach Wandlitz. Wir probten für Gottesdienste, für das Frühlingskonzert und für unser Sommerkonzert. Es waren fröhliche und wunderschöne Fahrten mit musikalisch schönen Ergebnissen! Christiane Rosiny (Leiterin der Singschule)

Freitag 27. 6. 2014 16 Uhr

Popkantate mit Sommerfest
Es singen die Kinderchöre der Singschule Leitung: Christiane Rosiny Nach dem Konzert Spiele, Aktionen und Basteln im Hof vom Gemeindehaus Elias

Orgel plus
Am 29. Juni um 9.30 Uhr wird im Gottesdienst in der Paul-Gerhardt-Kirche Die Reihe »Orgel plus« fortgesetzt. Neben Kantor Oliver Vogt musiziert die Sopranistin Christina Gorbatschova Solokantaten von Antonio Vivaldi. Herzliche Einladung.

Elias (Kuppelsaal) Göhrenerstr. 11 · Berlin Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord

Geeignet für Kinder ab 5 Jahren Eintritt frei · Kollekte erbeten

www.ekpn.de www.singschule-ekpn.de

Musik
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Ökumenisches Zeichen

Pfarrer Gisbert Mangliers (links) als Gast und Pfarrer Dr. Michael Höhle am Ambo in der Kirche Heilige Familie – Prenzlauer Berg. Ökumene auf Augenhöhe in versöhnter Verschiedenheit.

Pfarrer Gisbert Mangliers predigte in Heilige Familie
»Was möglich ist, sollte man tun.« So einfach: Ökumene 2014. Pfarrer Dr. Michael Höhle begrüßte zum Weißen Sonntag Pfarrer Gisbert Mangliers von der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord. Er hatte ihn eingeladen, in der Sonntagsmesse das Wort Gottes auszulegen. »Wenigstens einmal im Jahr« (Höhle) wolle man sich bewusst machen: Die Freude über die Auferstehung ist größer als alles Trennende. Beiden Pfarrern war die Freude über die­ ses Zeichen ökumenischer Verbundenheit anzu­ sehen. Zum Sonntag Quasimodogeniti (so der ev. Name) führte Pfarrer Mangliers der Gemeinde vor Augen, wie sich Menschen im neugebauten gotischen Dom zu Lübeck gefühlt haben müssen: »Aufgerichtet, dem Licht entgegen, voller Staunen über die Größe« Brücke zum Lesungstext (1. Petrusbrief 1,3-9). »Wir gehören zu Gott und sind auf ihn hin geschaffen«, fasste er ihn zusammen. Ein Grund zum Aufatmen, Preisen, Hoffen. Der Mensch als einziges Lebewesen,

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Foto: Walter Plümpe

dem eine Ankündigung vorausgeht. »Nur bei der Erschaffung des Menschen eröffnet sich ein Zugang zu den Gedanken Gottes.« Der Mensch als Partner Gottes in der Bibel! Jeder Mensch als Abbild Gottes! Das verleihe eine Würde, »die wir uns nicht erarbei­ ten können, die geschenkt ist«. Eine unantastbare Würde, weil der Mensch auf Gott hin geschaffen ist. Aus dem unfruchtbaren Wüstenstaub geschaffen, haucht Gott ihm seinen Odem ein. – Folge von Ostern: das Gotteslob. »Wir wissen, wohin wir gehören. Wir vertrauen darauf, dass trotz vieler gegenteiliger Erfahrungen das Leben wunderbar ist.« Walter Plümpe

Ökumenisches Bibelgespräch
Liebe Geschwister aus der kirchlichen Nachbarschaft! Neben dem ökumenischen Gebetsabend, dem Kanzeltausch und der Feier des gemeinsamen Pfingstmontagsgottesdienstes wollen wir einen weiteren Versuch wagen, uns ökumenisch näher zu kommen und in die kirchliche Nachbarschaft einladen. Dazu entstand in unserm ökumenischen Pfarrkonvent die Idee, dass wir uns – Katholische Gemeinde »Heilige Familie«, Evangelische Kirche Prenzlauer Berg Nord und Ev.-Freikirchliche Gemeinde »ZOAR« – gegenseitig jeweils in die eigene »Bibelstunde« einladen könnten. Nun wollen wir es nicht bei der Idee belassen, sondern sogleich die ersten Termine bekannt geben, in der wir zum »ökumenischen Bibelgespräch« alle Interessierten herzlich einladen: 	 -  m 25. 06. um 19:30 a in die ZOAR-Kirche, Cantianstraße 9 	 -  m 08. 07. um 19:30 a in die ev. Segenskirche, Schönhauser Allee 161 	 -  m 05. 09. um 19:30 a in die kath. Gemeinde »Heilige Familie«, Wichertstraße 23 	 -  m 14. 10. um 19:30 a Gemeindehaus Elias, Göhrener Straße 11 Wir freuen uns sehr über zahlreiches Erscheinen und bereichernde Begegnungen! Es grüßt Sie herzlich Ihr »ökumenischer Pfarrkonvent« aus dem Prenzlauer Berg Nord

Ökumenischer Pfingstweg am Pfingstsonntag

Der Ökumenische Rat Berlin Brandenburg lädt jedes Jahr am Pfingstsonntag, dem 8. Juni, zu einem Pfingstweg mit den Bischöfen ein. Er beginnt um 18.00 Uhr am Brandenburger Tor und endet um 19.30 Uhr in der St. Hedwigskathedrale.

Ökumenischer Gottesdienst auf dem Arminplatz
9. Juni 2014 um 11.00 Uhr auf dem Arnimplatz »unter freiem Himmel« »Der Menschen und Völker verbindende Geist von Pfingsten, der Geist der Versöhnung und des Friedens« Mahnend und vergegenwärtigend erinnern wir den Beginn des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren, dankbar und bewahrend die friedliche Revolution vor 25 Jahren. Die Predigt hält der ehemalige Generalsuperintendent von Berlin, Martin-Michael Passauer. Die musikalische Gestaltung haben der Posaunenchor und der Jugendgospelchor der Ev. Kirchen­gemeinde Prenzlauer Berg Nord. Den Gottesdienst gestalten stellvertretend in ökumenischer Gemeinschaft Pfn. Uta Fey, Pfr. Dr. Michael Höhle, Pfr. Andreas Gütling und Pfr. Heinz-Otto Seidenschnur.

Ökumene
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Nacht der offenen Kirchen
Lesung und Musik in der Gethsemanekirche Sonntag, 8. Juni 2014, 18:00 Kirche geöffnet 20:00 Lesung und Gespräch mit Barbara Schieb, Gedenkstätte Deutscher Widerstand – Stille Helden. Die Pfarrfrau Agnes Wendland und ihre Töchter Ruth und Angelika versteckten während der Nazizeit jüdische Jugendliche.

Evangelische Kirchen­gemeinde Prenzlauer Berg Nord Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin www.ekpn.de Zentralbüro: Küster Harald Mößner T.: 4 45 77 45 F.: 43 73 43 78 Computerfax (9 –16 Uhr) 43 73 43 79 Sprechzeiten: mo. 13 – 16 Uhr, mi. 14 – 19 Uhr do. 9 – 12 & 13 – 16 Uhr zentralbuero@ekpn.de Geschäftsführung Frank Esch T.: 40 00 34 99; f.esch@ekpn.de Vorsitzende des GKR Ulrike Lemmel gkr@ekpn.de Stellv. Vorsitzender des GKR Pf. Gisbert Mangliers Pfarrerin Uta Fey, u.fey@ekpn.de T.: 44 71 95 06, T.: 4 45 74 54 (privat) Pfarrer Gisbert Mangliers, g.mangliers@ekpn.de T.: 4 48 03 33 (privat), mobil 0171 1 79 50 07 Pfarrer Heinz-Otto Seidenschnur, ho.seidenschnur@ekpn.de, mobil 0179  7 64 00 32 Pfarrer Christian Zeiske, T.: 40 00 39 30; mobil 0176 21 90 34 31, c.zeiske@ekpn.de Weitere Kontakte, Ansprechpartner, Öffnungszeiten der Evangelischen Kirchen­gemeinde Prenzlauer Berg Nord finden Sie auf dem Faltblatt »Kontakte · Ansprechpartner · Öffnungszeiten« oder unter www.ekpn.de

Agnes und Angelika Wendland 1929 21:30 Musik: »Das Renaissancequartett« (Flötenensemble) Beate Krause, Katharina Engelke, Florian Keller, Tobias Keller 22:30 Segen zur Nacht

Spendenkonto EKPN IBAN DE42 2106 0237 0411 7412 80 BIC GENODEF1EDG Verwendungszweck: xy, ggf. Straße, Hausnummer, PLZ Ort, wenn Spenden­quittung gewünscht.

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Eingeladen sind Erwachsene aller Altersgruppen. Bei einem mittleren Wandertempo ist die Länge der Wanderungen zwischen 15 – 17 km geplant. Die An- und Abfahrt geschieht mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Vorgesehene Termine sind: 30. 8., 27. 9., 25. 10. sowie 22. 11. Diese Termine als Vorankündigung, damit man sie schon mal im Kalender blocken kann ... Genaueres dann in der nächsten Ausgabe des Gemeindebriefes. Wer schon jetzt Genaueres wissen will, kann anrufen: Silke Jochims, Tel: 45 30 63 65 oder E-Mail: jochims-musik@gmx.de

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Sonntag, 6. Juli 2014, 17:00 Uhr Paul-Gerhardt-Kirche
Mit wunderbaren Stimmen, afrikanischem Musikgefühl und einem vielfältigen Repertoire von Gospel, Pop und Balladen bis zu traditionellen Liedern brilliert die fünfköpfige namibische Vokalgruppe auf ihrer ersten großen Europa-Tour. Auf Einladung der Deutsch-Namibischen Gesellschaft e. V. geben Adora Lilani, Jones, Mark, Miyoba und Vasco aus der Partnerstadt Windhoek dieses Konzert in Berlin und bieten Gesang vom Feinsten. Ehrengast: S. E. der Botschafter der Republik Namibia, Neville Gertze Eintritt frei, Spenden willkommen!

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19. Juni 2014 DO 22 Uhr Gethsemanekirche Werke von Heinrich Schütz und Willy Burkhard SCHOLA DES RUNDFUNKCHORES BERLIN Nicolas Fink Dirigent

late night
concert
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Trattoria Felice
Trattoria Felice Die »Trattoria Felice« ist ein kleines gemütliches Restaurant mit italienischem Lychener Straße 41 10437 Berlin Ambiente. Es werden täglich hausgemachte Pastagerichte angeboten.
Die Pizzen werden nach alter Tradition Telefax: 030 - 40 04 19 28 im Steinofen gebacken und der frische Fisch kommt mit kreativen Rezepten auf den Tisch. Eine Spezialität sind die Spieße und die Pasta im Parmesanlaib. Kommen Sie vorbei und entdecken Sie ein kleines Stück Italien gleich hier in Berlin am Helmholtzplatz.

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	 Mi, 11. Juni, 19:30 – Gethsemanekirche 	 »flammenzeichen« – Wiederstand-Leid-Auferstehung 	 Musik aus Barock trifft Moderne 				

So, 22. Juni, 18:00 – Elias Kuppelsaal »450 Jahre Konzertgitarre. Von Ortiz bis Brouwer« Musik aus Renaissance bis Barock 		 	 	 So, 29. Juni, 15:00 – Stadtkloster Segen »Raumklang – Klangraum 2014: Licht«

Mi, 9. Juli, 19:30 – Gethsemanekirche »Herzlichen Glückwunsch« – Carl Philipp Emanuel Bach zum 300. Geburtstag			 	 	 Sa, 19. Juli, 20:00 – Elias Kuppelsaal »  Alma del sur« – eine musikalische Reise in den Süden

Mi, 13. August, 19:30 – Gethsemanekirche »Vox angelorum« – Auf den Spuren von Engeln in der Orgelmusik 	 	 Sa, 23. August, 20:00 – Elias Kuppelsaal »Lautenklänge des Orients«	

»Bach-Marathon« Das komplette Kammermusikwerk für Flöte Fr, 29. August, 19:30 – Gethsemanekirche So, 31. August, 18:00 – Gethsemanekirche Sa, 6. September, 19:30 – Stadtkloster Segen 	 10. September, 19:30 – Gethsemanekirche Mi, 	 »Frankreich trifft Deutschland« 	 Orgelmusik aus Barock und Romantik Sa, 27. September, 20:00 – Elias Kuppelsaal »un amor« – Spanische Musik auf 25 Saiten 	 11. Oktober, 21:00 – Stadtkloster Segen Sa, 	 »In Paradisum« – Abschlusskonzert Eintritt frei, Kollekte erbeten Eintritt 10,– / erm. 6,– Euro Tickets an allen bekannten VVK-Stellen Telefon 01805 - 70 07 33 und online www.ekpn.de/musiksommer

Grafik-DesignBüro Dieter Wendland AGD

Prenzlauer Berg Nord 2014

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