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Periodical volume

Full text: Gemeindebrief Issue 2014, April/Mai = Nr.79

Gemeindebrief

 Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord · Elias · Gethsemane · Paul Gerhardt · Segen Nr. 79	 April  |  Mai 2014

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Inhalt	

Seite	

Editorial 		

Geistliches Wort 	 3 Aus dem GKR	 4 Gedenken und Passionszeit in Paul Gerhardt	 5 »Jedes Kind will etwas ins Leben bringen«	 6 Das Leiden der anderen	 7 Die letzte große Prüfung	 8 Engel – Jahresthema	 9 Kinder, Kinder	 10/11 Amtshandlungen / Singschule	 12 »... wir brauchen noch ein österliches Thema«		 13 Musiksommer		 14/15 Gottesdienste	 16/17 Geburtstage		 18 Wichtige Termine		 19 Regelmäßige Veranstaltungen	 20/21 Der Schatz im Gesangbuch		 22/23 Ostern im Stadtkloster		 23 Auf ein Wort zum Stadtkloster		 24/25 Veranstaltungsübersicht		 26 Krabbelgottesdienst Palmsonntag	 27 Anzeigen		 28/29 Kontakte	 30/31
Titelfoto Klaus Killisch
Herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord. Auflage: 2000 Stück. Redaktionsanschrift: Zentralbüro der Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Gethsemanestr. 9, 10437 Berlin T.: 4 45 77 45, F.: 43 73 43 78 gemeindebrief@ekpn.de Gestaltung: Grafik-DesignBüro Dieter Wendland Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 1. 5. 2014 Die Artikel geben die Meinung der Verfasser wieder und nicht immer die der Redaktion bzw. des Gemeindekirchenrates

Liebe Leserinnen und Leser, ... was soll das denn: Socken, Socken, Socken. »Macht euch auf die Socken« oder: Zieht euch warm an, es kommen kalte Zeiten! – Nein! – oder, doch eben anders ... ganz anders. Die Verhüllung des Altarraumes in Paul Gerhardt, in deren Folge der mitverhüllte Altarraum nur noch ohne Schuhe betreten werden soll, eben auf Socken. Dafür strickten fleißige Strickerinnen (und Stricker?) diese meist violettfarbenen Socken – danke Ihnen allen an dieser Stelle dafür. Haben Sie schon einmal auf Strümpfen in unserer Kirche gestanden? Tun Sie das einmal – das ist ein vollkommen neues »Standgefühl« auf diesem Kirchen(fuß)boden! Nein, der Kirchenraum wird nicht das gemütliche »Wohnzimmer«, der Sakralraum gewinnt eine neue Dimension. Probieren Sie! Sehen Sie sich das an. Oder hören Sie zu, am 6. April und erleben am 12. April Katharina Grosse in der Laienandacht in der PaulGerhardt-Kirche. Die folgenden Ostertage bieten wieder reichhaltige Angebote: Osternacht im Stadtkloster oder eben um 5 Uhr den Ostermorgen in Gethsemane mit einem guten Osterfrühstück! – In der Orthodoxen Kirche kennt man die Buchstaben »XB« und »BB« – das sind Abkürzungen und stehen für »Christos woskres« – Christus ist auferstanden! und »Woistinu woskres« – Fürwahr, er ist auferstanden! Fühlen und schmecken Sie mit. Alle Sinne werden angesprochen. Für das Redaktionsteam D. Wendland Unser im August gegründeter Posaunenchor hat am 23. 02. gerade seinen 10. Bläsereinsatz gehabt. Nach wie vor freuen wir uns über klangkräftige Verstärkung durch Blechbläser jeder Art. Wer mitspielen möchte, ist herzlich willkommen montags um 19:00 mit zu proben (außer in den Ferien). Ab 18:30 können Wiedereinsteiger schon gerne vorbei schauen. Wer uns hören möchte, kann sich auf unserer Webseite die nächsten Bläsereinsätze ansehen: http://www.ekpn.de/posaunenchor. Jan Frebel

Posaunenchor

Das evangelische Berlin auf einen Klick

Hinweis: Der Gemeindebrief erscheint als pdfDownload auf der gemeindeeigenen Homepage www.ekpn.de

Schon am 1. Dezember ist es online gegangen – www.berlin-evangelisch.de, das neue Serviceportal unserer evangelischen Landeskirche. Unter www.ekbo.de waren die Kirchenkreise, Gemeinden und alle übergeordneten Institutionen der EKBO zwar schon seit langem zentral im Netz vertreten. Doch diese Web-Präsenz hat doch einen recht trockenen und technischen Charme. Mit dem neuen Portal – redaktionell gemeinsam betreut von den Öffentlichkeitsbeauftragten der Kirchenkreise – ist nun eine Website auf dem »Markt«, die auch Außenstehende mit Smartphone zum Stöbern in der evangelischen Welt einlädt. Schauen Sie selbst mal rein: www.berlin-evangelisch.de Mario Gugeler

Für alle Smartphonebesitzer: nebenstehender QR-Code zum schnellen Ansehen der Internetseite www.ekpn.de

Geistliches Wort			

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Monatsspruch Mai: »Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus.« Galater 3,28 (Martin Luther) Jetzt ist es nicht mehr wichtig, ob ihr Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, Männer oder Frauen seid: In Christus seid ihr alle eins. (Hoffnung für alle) Liebe Leserin, lieber Leser, so könnte es ausgesehen haben, das leere Grab, mit dem zur Seite gerollten Stein, zu dem die Frauen am Ostermorgen kommen: Maria von Magdala und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome. Fassungslos vernehmen sie die Botschaft: »Jesus von Nazareth, der Gekreuzigte, ist auferstanden. Er ist nicht hier. Er geht vor euch hin nach Galiläa, dort werdet ihr ihn sehen. Sagt das den anderen.« Der Stein kommt ins Rollen – mit diesem Bild, mit dieser Redewendung bezeichnen wir bis heute, wenn eine fest­ gefügte Situation in Bewegung kommt. Meinungen, Urteile, Verhaltensweisen von Menschen, die festgefügt waren und nicht hinterfragt werden durften, die das Leben erstickten in Vorurteilen und Anmaßung, in sie kommt endlich, endlich Bewegung. Ostern, die Befreiung Jesu aus dem Grab, hat zugleich Menschen befreit zu einem neuen Miteinander. Zunächst seine Freundinnen und Freunde. Sie werden beauftragt, seine Zeugen zu sein. Sie werden begabt mit seinem Geist, der ihnen die Angst davor nimmt. Sie werden befreit zu einer Gemeinschaft, in der die Unterschiede, die vor Menschen gelten, im Geiste Jesu schon zweitrangig sind. Etwas Neues kommt ins Rollen. Für die Menschen damals war das wirklich etwas Neues und Unerhörtes. Dass sich das Christentum so rasant ausgebreitet hat, hatte auch ganz sicher mit dieser Erfahrung zu tun, wie sie Paulus im Galaterbrief beschreibt und gegen Widerstände verteidigt. Wenn Christus für alle Menschen gestorben ist, dann haben alle, die an ihn glauben auch Anteil an seiner Auferstehung, dann gehören alle durch Christus zur Familie Gottes. Ohne Umwege, ohne dass es Menschen erster und zweiter Klasse gibt. Und dieses Angebot gilt nicht nur uns, sondern soll als Botschaft in »alle Welt« verkündet und gelebt werden. Man kann ja gegen Paulus manches einwenden, aber in diesem Punkt hat er ganz klar gesehen. Der Brief an die Galater gilt als die Magna Charta der christlichen Freiheit; in der Auslegungsgeschichte hat er insbesondere für Martin Luther eine herausragende Rolle gespielt. Von allen erhaltenen Paulusbriefen ist er am stärksten polemisch gehalten, zeugt er von einem dramatischen Ringen um die »Wahrheit des Evangeliums« (Gal. 2,5.14) Sicher, diese Wahrheit des Evangeliums ist immer wieder auch verdunkelt worden, nicht zuletzt durch die Kirche selbst. Und doch konnte diese Wahrheit nie ganz verdunkelt werden, hat sie sich immer wieder Zeugen erweckt, die für sie eingetreten sind. Sie ist nicht totzukriegen, weil sie die Wahrheit des auferstandenen Christus ist! Ostern also – viel mehr als ein verlängertes Wochenende, an dem wir es uns gut gehen lassen. Ostern – eine Geschichte, die uns in Bewegung bringen will. Ihr Pfarrer Gisbert Mangliers

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Aus dem GKR 				

G  K   R
Aus der Arbeit des Gemeindekirchenrates

Auf der Februar-Sitzung war Superintendent Dr. Höcker zu Gast, um den Gemeindekirchenrat über das Verfahren zur Neubesetzung der Pfarrstellen zu informieren. Während Pfarrer Gisbert Mangliers zum 1. Januar 2015 (und damit einige Monate später, als zunächst angenommen), in den Pfarrsprengel Tiergarten wechseln wird, geht Pfarrer HeinzOtto Seidenschnur zum 1. März 2015 in den Ruhestand. Beide Pfarrstellen sollen möglichst nahtlos neu besetzt werden. Für Pfarrer Gisbert Mangliers wird im Rahmen des Junior-Senior-Modells ein/e Pfarrer/in im Entsendungsdienst kommen, die Pfarrstelle von Pfarrer Heinz-Otto Seidenschnur ist durch Gemeindewahl neu zu besetzen. Die Stellenausschreibung und mit den Wiederbesetzungen verbundene mögliche Veränderungen der Pfarrstellen haben und werden uns in den nächsten Monaten beschäftigen. Um hier auch Überlegungen und Anregungen aus der Gemeinde zu hören und aufzunehmen, lädt der Gemeindekirchenrat herzlich zu einer Gemeindeversammlung (s.u.) am Mittwoch, dem 21. Mai 2014, um 19.30 Uhr in den Elias-Kuppelsaal ein!

Verabschiedet worden ist im Gemeindekirchenrat außerdem die Neuausschreibung einer 50 %-Stelle im Bereich der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Ehrenamtlichen (Nachfolge Katharina Loh), die auf vier Jahre befristet ist, beginnend ab dem 1. August 2014. Eine Auswahlkommission, die in den nächsten Monaten die Neubesetzung vorbereiten wird, ist berufen worden. Eine weitere Auswahlkommission ist für die Honorarstelle zur Leitung des Jugendgospelchors benannt worden. Im Personalbereich hat sich der Gemeindekirchenrat darüber hinaus mit der Stellensituation im Hausmeisterbereich befasst. Weitere Mitglieder für die verschiedenen Gremien und Ausschüsse der Gemeinde und auf Kirchenkreisebene sind berufen bzw. vorgeschlagen worden. Beschäftigt hat sich der Gemeindekirchenrat zudem in erster Lesung mit dem Haushalt 2014. Dieser soll auf der April-Sitzung beschlossen werden und wird danach im Zentralbüro zur Einsichtnahme für die Gemeinde ausgelegt werden. Ein besonderer Dank gilt hier dem Geschäftsführer Frank Esch! Ulrike Lemmel, Vorsitzende des GKR

Einladung zur Gemeindeversammlung
Mittwoch 21. 5. 2014, 19.30 Uhr, Elias Kuppelsaal Thema: Wechsel in 2 Pfarrstellen
Anfang des Jahres 2015 werden Heinz-Otto Seidenschnur und Gisbert Mangliers aus dem aktiven Dienst in unserer Gemeinde verabschiedet. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen für die Wiederbesetzung beider Stellen. Mit der Aussicht auf die kommenden Änderungen haben hier alle interessierten Gemeindeglieder die Möglichkeit, über Bewahrenswertes und Neuausrichtungen zu sprechen sowie ihre Sicht und ihre Wünsche einzubringen. Seien Sie herzlich eingeladen. Der Gemeindekirchenrat

Gedenken		

Passionszeit in Paul Gerhardt	

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N. F. Galushkov starb vor einem Jahr
Anatoli N. Galushkov, der Sohn von Nikolai Galushkov bedankt sich mit den unten stehenden Worten für unsere Kondolenzlisten für seinen Vater. Über einhundertzwanzig Menschen hatten sich nach der Gedenkfeier am Volkstrauertag 2013 eingetragen. Er hat sich per Mail an unsere Übersetzerin Annegret Krellner gewandt, die er persönlich kennt. Guten Tag Annegret! Den Weihnachtsbrief haben wir bekommen. Grossen Dank dafür. Wir waren sehr gerührt von der grossen Anzahl Unterschriften in Erinnerung an Nikolaj Fjodorowitsch. Wir sind stolz, dass er solch eine tiefe und freundliche Erinnerung in Euren und unseren Herzen hinterlassen hat. Eine Kopie der Dokumentation und des Briefes haben wir dem Bruder von Nikolaj Fjodorowitsch nach Kirov geschickt. Meine Gesundheit ist schon viel besser. Die Kräfte kommen zurück. Die Stimmung wird besser. Ich arbeite bereits wieder den ganzen Tag ohne Einschränkung. Jetzt werden wir einen Grabstein dem Vater bestellen, so dass es sehr würdig und ordentlich aussehen wird. Von Lena eine grossen Gruss. Herzlich grüsst Anatoli. (Eingegangen in der deutschen Übersetzung am 7. März 2014) Freunde, die sich an den Kosten für einen Grabstein für N. F. Galushkov beteiligen möchten: Spendenkonto EKPN, IBAN DE42 2106 0237 0411 7412 80 BIC GENODEF 1EDG Stichwort: N. F. Galushkov

Verhüllter Altar in Paul Gerhardt
6. April 2014, 15:00 Konzert »Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen« European Bach Ensemble Gascoigne Quartett Leitung: Kim Nguyen 12. April 2014, 18:00 Laienandacht Gebete erfinden Katharina Grosse Stefan Schneider Musikalische Aktion für Kirchenglocken, Stimmen und elektronische Instrumente. Aus diesem Anlass erscheint eine CD.

Foto Klaus Killisch

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Jedes Kind will etwas ins Leben bringen			

»Jedes Kind will etwas ins Leben bringen …«
Pfarrkonvent am Aschermittwoch – monatliches Treffen mit den Pfarrerinnen und Pfarrern, Vikarinnen und Praktikanten unseres Kirchenkreises. Ein spannendes Thema erwartet uns an diesem Tag, der uns die Vergänglichkeit unseres Lebens bewusst machen will: »Ein Leben würdigen – ein Leben deuten – Nachruf und Trauerpredigt«. Zwei Frauen und ein Mann vom »Tagesspiegel« sind zu Gast, Redakteure, die jeden Freitag in der Berliner Ausgabe Nachrufe veröffent­ lichen auf Berliner, die in jüngster Zeit verstorben sind. In kleinen Gruppen tauschen wir uns über Aspekte unserer Arbeit aus, über Gemeinsamkeiten, über Unterschiede. In dieser Gesprächsgruppe kommt mir die Idee zu diesem Artikel für die Osterausgabe unseres Gemeindebriefes. Ich suchte nach einem Beispiel, wie die österliche Botschaft von der Kraft des Lebens und der Liebe heute Menschen zum Leben hilft. Und als sie von ihrer Arbeit erzählte, fasste ich den Entschluss, mich am nächsten Tag mit ihr zu treffen. Sie – das ist Pfarrerin Beate Violet, Jahrgang 1961, Krankenhausseelsorgerin an der Charité Campus Mitte. Ihr erster Beruf war Kinderkrankenschwester. Später, als Pfarrerin, hat sie sich in klinischer Seelsorge ausbilden lassen und sich nun in besonderer Weise auf die Seelsorge von Eltern und Kindern in einer schwierigen Situation konzentriert. Sie steht Menschen zur Seite, Paaren und alleinstehenden Müttern, die eine »verzweifelte Prognose« haben. Menschen, die mitunter aus ganz Deutschland zur Charité kommen. Eine Schwangerschaft besteht, aber nach ersten Untersuchungen steht fest, das Kind weist multiple Schädigungen auf. Frauen haben sich nach intensiver Beratung zu einem Schwangerschaftsabbruch entschieden. Weil das Kind nicht lebensfähig sein wird, oder weil sie diese Last nicht tragen können. Andere wiederum beschließen, ihr Kind zu bekommen. Und wieder andere Frauen haben bereits die schreckliche Gewissheit, dass ihr Kind im Mutterleib gestorben ist und stehen nun vor der Aufgabe, sich auf die Geburt vorzubereiten. Eine verzweifelte Prognose. Und so steht Beate Violet Müttern im Kreissaal und auf der Neugeborenenintensivstation zur Seite. Sie arbeitet mit der

Elternberatung zusammen, vernetzt sich mit einfühlsamen und hochqualifizierten Fachkräften, die alle zusammen Eltern in dieser schwierigen Situation begleiten wollen. Mütter, so sagt sie, fühlen und entscheiden immer für das Wohl ihres Kindes. Sie übernehmen stellvertretend Verantwortung für ihr Kind. Manche Mütter lassen ihr Kind noch im Mutterleib segnen, manche wünschen die Taufe bei zu früh Geborenen. Wohin mit der Angst vor der Geburt eines toten Kindes und mit der Traurigkeit? Rituale wollen helfen, im Kontakt mit dem Kind zu bleiben, es auf dieser Welt zu begrüßen und von ihm Abschied zu nehmen. Stillgeborene Kinder heißen sie oder Sternenkinder oder Schmetterlingskinder. Einen Fußabdruck von den kleinen Füßchen machen, ein Foto, das Kind halten und spüren, mit ihm reden, ihm einen Namen geben. Manchmal sind es symbolische Namen (z. B. Khodadat – »von Gott gegeben – von Gott genommen«) oder einfach nur Kosenamen.

Foto D. Wendland

Das Leiden der anderen			

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Die Initiative »Schmetterlingskinder« strickt Kleidung für die stillgeborenen Kinder, damit sie würdevoll bestattet werden können. Die Bestattung dieser Kinder – auch das gehört zu den Aufgaben von Beate Violet. Viermal im Jahr werden Kinder, deren Geburtsgewicht unter 1000 g lag, gemeinsam bestattet. Mit Gebet und Segen und einer offenen Liturgie, in der sich auch Menschen anderer Religionen wiederfinden können, nehmen die Eltern Abschied. In einem bunt bemalten Sarg werden sie der Erde übergeben. In all diesen Ritualen wird einerseits der Schmerz bearbeitet, auf der anderen Seite sind sie oft auch eine Quelle tiefen Trostes. Kein Mensch ist ersetzbar. Mütter sagen: dieses Kind ist mein Erstgeborener / meine Erstgeborene. Es wird diesen Platz in meinem Leben immer behalten. Jedes Kind will etwas ins Leben bringen, auch die Kinder, die nicht mehr auf dieser Erde leben können. Das ist die Erfah-

rung, die die Krankenhausseelsorgerin mit vielen Eltern teilt. Sie machen die Erfahrung, dass sich ihre Sicht auf das Leben verändert hat. Neue Wertigkeiten bilden sich heraus. Manches von dem, was früher wichtig war, tritt in den Hintergrund. Paare spüren auf diesem Weg eine tiefe Verbundenheit und Liebe zueinander. »Ich lebe und ihr sollt auch leben« (Joh. 14,19) – so spricht Christus zu seinen Freunden. Das soll kein frommer Schluss sein, aber ich meine, dass Menschen, die von dieser Geschichte herkommen, einen neuen Blick für die Würde allen Lebens geschenkt bekommen, egal wieviel Tage es währt. So soll am Schluss der Dank stehen an alle, die sich dieser Botschaft des Lebens verpflichtet fühlen. Gisbert Mangliers

Das Leiden der anderen – Angehörige an der Seite psychisch Erkrankter
Mit Zunahme der psychischen Erkrankungen in unserer Gesellschaft, steigt auch der Anteil derer, die ebenfalls durch die intensive Beziehung zur eigentlich betroffenen Person leiden. Diese dramatische Entwicklung verzeichnen wir auch am Krisentelefon. Die Anrufenden leiden unter verschiedenen Ängsten, die sie mit der Erkrankung eines geliebten Menschen in Verbindung bringen. Oftmals sehen sich die Angehörigen der Problematik ohnmächtig gegenüber, stoßen an ihre persönlichen Grenzen, spüren eine schmerzliche Veränderung in der Beziehung und erkranken über die Zeit hinweg häufig selbst. Es ist hohe Zeit, auch das Leiden der Angehörigen von psychisch Kranken in den Fokus zu nehmen. Wir als Telefonseelsorge legen deshalb den Schwerpunkt unserer Präventionsarbeit im laufenden Jahr auf den Themenkomplex Angehörige. Im Rahmen der Informationsveranstaltung möchten wir unsere Erfahrung am Notruftelefon weiter­geben und gemeinsam mit Fachleuten aus unterschiedlichen Bereichen erörtern, wie Angehörigen besser und schneller geholfen werden kann – bevor sie eine körperliche und psychische Belastungsgrenze erreicht bzw. überschritten haben. Die öffentliche Informationsveranstaltung findet statt am 12. Mai 2014 um 19 Uhr im Tagesspiegel-Verlagshaus, Askanischer Platz 3, 10963 Berlin-Kreuzberg Podiumsgäste: Mario Czaja (Senator für Gesundheit und Soziales)(angefragt), Prof. Dr. Andreas Heinz (Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité - Universitätsmedizin Berlin), Marianne Schumacher (Angehörige psychisch Kranker – Landesverband Berlin), Martina Kulms (Telefonseelsorge Berlin) Moderation: Annette Kögel, Redakteurin Der Tagesspiegel Sie sind sehr herzlich eingeladen, an unserer Veranstaltung teilzunehmen. Wir freuen uns über ihre Anmeldung. Weitere Informationen unter 030 / 613 50 23 und im Internet unter www.telefonseelsorge-berlin.de.

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Die letzte große Prüfung				

Die letzte große Prüfung
Der Tod sollte mit das bedeutsamste Erlebnis neben der Geburt und der Liebe sein. Nur wenn wir miteinander lernen, über das Sterben offen zu reden, wird der Tod einen Teil seines Schreckens verlieren. Ein Blick auf die individuelle Entstehung des Menschen, sein Erbgut und dessen Zerfallsprozess macht deutlich, dass wir, obschon mitten im Leben, dem Tode nahe sind. Wäre der Tod uns gegenwärtiger, wenn er noch in scheinbar weiter Ferne weilt, würde dies unseren Umgang mit unseren Kranken und Alten deutlich entkrampfen. Der Tod ist für die Meisten unbegreiflich, weil man sich das Nichts nicht vorstellen kann, genauso wenig wie die Unendlichkeit. Der Großteil der Bevölkerung beschäftigt sich erst dann mit dem Thema, wenn das Unglück bereits geschehen ist. Eine frühzeitige Konfrontation böte jedoch die Chance, unbefangen und selbstverständlich diesem Thema eine notwendige Leichtigkeit zu verschaffen. Probieren Sie doch einmal in geselliger Runde, egal wie alt Sie sind, mit Ihren Lieben/Freunden über das Sterben und den Tod zu sprechen. Einige werden Ihnen für Ihren Mut dankbar sein, dies angesprochen zu haben, Andere hingegen werden pikiert probieren, das Thema zu wechseln. Ein Tabuthema ist nur namenlos, solange wir es selbst »totschweigen«. Wir alle müssen sterben, spätestens wenn wir alt sind, dass ist die einzige Gewissheit, die wirklich existiert. Allein der Gedanke an das Ende des eigenen Lebens ist bei vielen Menschen mit Ängsten verbunden. Auch die Vorstellung, nicht ausreichend versorgt zu werden und allein in einem sterilen Krankenzimmer oder einem Pflegeheim von dieser Welt zu gehen, wird verständlicherweise als quälend empfunden. Der Tod der Anderen hält uns den Spiegel vor Augen. Unser Ableben, die letzte große Prüfung, die jeder von uns bestehen wird, stellt oft eine Bedrohung dar. Diese Bedrohung gibt ausreichend Anlass zu einem Vermeidungs- und Verdrängungsverhalten. Aber unser Vermeidungsverhalten hält unsere Angst aufrecht. Diese Angst beengt die Wahrnehmung, weicht Informationen aus und hemmt den Meinungsaustausch. Aber gerade diese drei Elemente sind mit die Kernpunkte für eine heilsame Vorbereitung auf das eigene Sterben und den eigenen Tod. Sterbebegleitung: Am Ende geht es vor allem um den Respekt vor dem Sterbenden. Entschlüsse, die der Mensch mit dem Ausklang seines Lebens trifft, sind stark davon abhängig, welche Informationen ihm zur Verfügung gestellt werden. Dessen sollten sich alle Beteiligten (Verwandte/Freunde, Pflegende/ Ärzte, Betreuende, Pfarrer, Bestatter) immer bewusst sein. Eine

schwierige Aufgabe für alle Helfer ist dabei, Selbstbestimmung und Fürsorge entsprechend ausbalanciert zu gestalten. Hierbei sollte es unerheblich sein, ob die Beteiligten diese Wahl selbst als vernünftig ansehen. Sterbende brauchen Begleitung, einen einfühlsamen Beistand am Sterbebett ein »liebevolles Unterlassen«, ein sinnvoller Verzicht auf mögliche medizinische Eingriffe, wie es der Palliativmediziner Gian Domenico Borasio im Interview der FAZ (23. 11. 2009) beschreibt. Das Sterben ist ein Prozess wie die Geburt, der nach Möglichkeit nicht gestört werden sollte. Jeder stirbt auf seine Art und Weise sein Leben. Das natürliche Gehen von dieser Welt wird vereinzelt leider unnötig mit technischen Hilfsmitteln hinausgeschoben. Dabei geht es nicht mehr um eine sinnvolle Lebensverlängerung, sondern um Sterbeverzögerung. In der Sterbebegleitung geht es darum, dem Sterbenden einen friedlichen und erfüllten Weg in den Tod – egal ob zu Hause oder in Institutionen – zu bereiten. Trauerbegleitung: Der Verlust eines geliebten Menschen – das Gefühl von Verlorenheit und Fassungslosigkeit sowie jenen oft sehr lang anhaltenden Dämmerzustand, in dem die Welt, das eigene Handeln und Fühlen sowie Gott nicht mehr begreifbar scheinen, das Leben um einen herum, einen nicht mehr erreicht – ist ein Schock, der sehr schwer zu akzeptieren ist, der als Ungerechtigkeit empfunden wird, als widernatürliches, katastrophales Ereignis. Der Trauernde bedarf einer Unterstützung. Welcher Trauernde kennt nicht das betretene Schweigen von »fremden« Leuten und ihre Hilflosigkeit im Umgang mit dem Thema. Trauer beginnt nicht mit dem Verlust eines Menschen und sie endet auch nicht mit der Bestattung, auch wenn dies gesellschaftlich gern so gesehen werden möchte. Trauer gehört zum Leben und muss gelebt werden. Trauerbegleitung ist eine Hilfe in der Zeit des Abschiednehmens und eine Unterstützung im Trauerprozess. Es ist eine besonnene Handreichung aus­ Ge­sprächs- und Gestaltungstherapie sowie Körperarbeit. Scheuen Sie sich nicht an »dunklen Tagen«, auch nach Monaten oder Jahren Ihrer Verlusterfahrung sich an einen Trauerbegleiter zu wenden. Bettina Fleischer, Heilpraktikerin & Integrative Trauerbegleiterin in eigener Praxis Stahlheimer Str. 30, 10439 Berlin Tel.: 030 - 9 59 931 24 ehrenamtliche Trauerbegleiterin im Stationären Lazarus Hospiz

Jahresthema Engel im April und Mai			

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ENGEL Jahresthema

Vortrag, Predigt, Kinderveranstaltungen
Donnerstag, 3. April 2014 Stadtkloster Segen 19 Uhr Vortrag An diesem Abend geht es um die bildliche Darstellung und Bedeutung der Engel in der christlichen Ikonographie. Dr. Erika Grünewald wird zeigen, wie Theologie und Zeitgeist die in kirchlicher Kunst so beliebten Gestalten geprägt haben. Eintritt frei »Engel – himmlische Wesen« Eine spezielle Führung für Kinder durch die Gemäldegalerie des Kulturforums Potsdamer Platz für Kinder der 1. bis 3. Klasse, mit Diakonin Antje Erdmann Anmeldung erbeten bis 28. März 2014 unter a.erdmann@ekpn.de bitte € 2,- und zwei Fahrkarten AB mitbringen Predigt: Joachim Hake Liturgie: Pf. Heinz-Otto Seidenschnur  Der Theologe Joachim Hake ist seit 2007 Direktor der Katholischen Akademie in Berlin. Im Gottesdienst kommt J. S. Bachs Kantate »Brich dem Hungrigen dein Brot«, BWV 39, zur Aufführung. Ausführende sind Angela Postweiler (Sopran), Josephine Rösener (Alt), Simon Berg (Bass), Gethsemane­ kantorei, ein Instrumentalensemble und Kantor Oliver Vogt (Leitung) Samstag, 24. Mai 2014 Treffpunkt vor der Gethsemanekirche 10 Uhr »Engel – himmlische Wesen« Eine spezielle Führung für Kinder durch die Gemäldegalerie des Kulturforums Potsdamer Platz für Kinder der 4. bis 6 . Klasse, mit Kantor Oliver Vogt Anmeldung erbeten bis 16. Mai 2014 unter o.vogt@ekpn.de bitte € 2,- und zwei Fahrkarten AB mit­bringen

Samstag, 5. April 2014 Treffpunkt vor der Gethsemanekirche 14 Uhr

Sonntag, 18. Mai 2014 Kantate Gethsemanekirche 11 Uhr

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Kinder, Kinder				

Wer sind Zora, Marie und Lissy?
Das sind wir! Wir sind das Team, das die Kinder in der Christenlehre der 1.+2. Klasse am Mittwoch begleitet.

»Engel – Himmlische Wesen«
Kinderführung in der Gemälde­ galerie für Kinder der 1. – 3. Klasse Samstag, den 5. April 2014 Treffpunkt vor Gethsemane um 14 Uhr.            Zurück vor Gethsemane um 17 Uhr – max. 22 Kinder – Verbindliche Anmeldung erbeten Mitbringen: 2 Fahrkarten AB und 2 Euro Unkostenbeitrag Anmeldung: a.erdmann@ekpn.de Kinderführung in der Gemälde­ galerie für Kinder der 4. – 6. Klasse Samstag, den 24. Mai 2014 Treffpunkt vor Gethsemane um 10 Uhr. Zurück vor Gethsemane um 13.30 Uhr – max. 22 Kinder – Verbindliche Anmeldung erbeten Mitbringen: 2 Fahrkarten AB und 2 Euro Unkostenbeitrag Anmeldung: o.vogt@ekpn.de Samstag, 5. April 2014 um 10 Uhr in Elias Thema: »Unser Ostergarten« Samstag, 10. Mai 2014 um 10 Uhr in Elias Thema: »Wunder machen«

Kinder, Kinder			

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In diesem Jahr sind wir mit Lucas und Lina die jüngsten Teamer, die es je gab. Da wir selber lange in der Christenlehre waren und es uns schon immer sehr viel Spaß gemacht hat, wollen wir uns nun auch weiter an der Christenlehre beteiligen und dafür sorgen, dass auch andere Kinder Spaß haben. So sind wir halt!

Fahrradwochenende nach Dobbrikow 16. bis 18. Mai 2014
Wir treten wieder in die Pedale und erkunden Brandenburg mit dem Fahrrad. Wer will dabei sein? Freitagnachmittag, 15 Uhr treffen wir uns in Elias. Rückankunft wird Sonntag am späten Nachmittag / frühen Abend (17-18 Uhr) sein. Wir schlafen in Zelten! Mitbringen: Zelt, wer hat, Matte und Schlafsack, Fahrrad, Teilnehmerbeitrag: 25 € pro Person, 2 Fahrkarten ABC für die Person und 2 Fahrkarten ABC fürs Fahrrad Anmeldung: bei Antje Erdmann a.erdmann@ekpn.de T.: 41 71 59 57 – Anzahlung bitte 10 €

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Mitteilungen und Amtshandlungen in der Gemeinde		

Taufen
Pauline Akdemir, Kjell Kick Mathilde Rohr, Mia Titze Elli Lohmann, Henrik Skiebe

Trauungen
Jörg Schneider/ Beate Thiemann

Bestattungen
Dr. Ursula Lotz, Dr. Rosemarie Klare Günter Ebel, Christel Kerscheit, geb. Fistler. Paulus schreibt: Ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird's auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu. Philipper 1,6

Meine Kraft und meine Stärke ist der Herr, Bleibt in meiner Liebe! und er wurde mir zur Rettung. Das sage ich euch, damit meine Freude Psalm 118,14 in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde. Johannes 15,9.11

Singschule
Die Singschule braucht Ihre Hilfe! Bitte unterstützen Sie durch Ihre Mitgliedschaft im Förderverein der Singschule die musikalische Arbeit mit unseren Kindern! Auch über eine einmalige Spende freuen wir uns! Neben der Unterstützung in materieller Form (Ankauf eines Konzertflügels, von Notenmaterial, Teile der neuen Akustikanalage in der Gethsemanekirche) erweitert der Förderverein durch die Finanzierung von Honorarkräften das musikalische Angebot für unsere Kinder. Dadurch können beispielsweise folgende Kurse angeboten werden: Eltern-Kind-Singen, Singen mit Kindern im Vorschulalter, Stimmbildung für alle Kinder ab der 3. Klasse, Gehörbildung für die etwas unsicheren Stimmen. Um diese Angebote auch weiterhin anbieten zu können, brauchen wir Ihre Hilfe! Bitte überweisen Sie Ihren Beitrag auf unser Spendenkonto: Kontoinhaber: Förderverein der Singschule der EKPN IBAN DE77 2106 0237 0000 1700 38 BIC GENODEF1EDG Bitte schreiben Sie Ihre Adresse mit in den Verwendungszweck. Wir stellen Ihnen dann automatisch Spenden­ bescheinigungen aus. Wünschen Sie weitere Informationen? Lesen Sie auf unserer Homepage (www.singschule-ekpn.de) über unsere Arbeit nach oder kontaktieren Sie uns persönlich: Christiane Rosiny, Leiterin der Sing-schule, T.: 44 71 55 69, Mail: c.rosiny@ekpn.de, oder Bärbel Jenichen, Schatzmeisterin des Fördervereins, Tel.: 0173 - 2 15 71 32, Mail: baerbel.jenichen@arcor.de. Wir freuen uns sehr über alle derzeitigen Fördermitglieder und die schon eingegangenen Spenden! Herzlichen Dank dafür! Vorstand des Fördervereins der Sing­ schule der Evangelischen Kirchenge­ meinde Prenzlauer Berg Nord e. V. Kim Nguyen, Juliane Manzke, Christiane Schröter-Nguyen, Bärbel Jenichen und      Christiane Rosiny

Ostern			

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» … wir brauchen noch ein österliches Thema!«
Dieser Ruf ereilte mich kurz vor Fertigstellung des Gemeindebriefes. Also schnell etwas zusammenschreiben über Ostern? Vielleicht sogar etwas aus dem Internet übernehmen? Beim Thema »Ostern« geht das nicht, es ist zu persönlich; schließlich handelt es sich um das zentrale Fest der Christenheit. Ohne Ostern wären wir allenfalls eine Interessengemeinschaft, aber keinesfalls eine Kirche Jesu Christi, des Auferstandenen. So will ich von einer österlichen Begegnung aus den letzten Tagen berichten. Ich kam mit einem Mann mittleren Alters ins Gespräch, wir kennen uns aus der Ergo-Therapie-Praxis, die ich besuche, weil meine Lähmungserkrankung zwar viel besser geworden, aber eben noch nicht völlig abgeklungen ist. Er erzählte mir, dass er vor drei Jahren querschnittsgelähmt gewesen sei und es an ein Wunder grenze, dass er sich nun schon wieder fast normal bewegen könne. Wie denn das gekommen sei, erkundigte ich mich. Ein Unfall in den Karpaten, erklärte er. Er war an einer Stelle, die niemand für gefährlich hielt, zu einer Zeit, in der er auch nicht gleich vermisst wurde, abgestürzt. Die Verletzungen zwangen ihn, regungslos liegen zu bleiben. Drei Stunden lang. Dann hatte er jene Erfahrungen, die aus dem Munde jenes sehr nüchternen Mannes geradezu unglaublich klangen. Er sah sich selbst von oben dort unten liegen, war völlig ent­spannt, empfand weder Furcht noch Freude, sondern war aus sich herausgetreten. »Nahtoderfahrung« nannte er das. Ich würde es aus christlicher Sicht eher »Nahlebenserfahrung« nennen wollen. Er ist nicht der einzige, der von solchen Erfahrungen zu berichten weiß, ich erinnere mich an ähnliche Schilderungen des gro­ßen Psychoanalytikers Carl Gustav Jung. Nun haben wir die Möglichkeiten, durch solche Schil­ derungen gewissermaßen durch das Schlüsselloch, ein klein wenig in das Leben nach dem Tod zu blicken, zumindest unsere Hoffnung zu nähren, dass nach dem Tode Leben sein wird. Das ist schon aufregend. Viel aufregender finde ich aber, dass wir nicht nur einen kleinen Hauch eines kommenden Lebens vermuten können, sondern dass wir das ewige Leben bereits jetzt erfahren. Wir leben. Jetzt schon. Unsere Tage auf Erden sind schon welche des ewigen Lebens. Nicht, dass wir leben werden– wir leben. Gott hat die »Lebensordnung« völ­lig durcheinandergebracht. Matthäus schrieb in sein Evangelium, gleich nachdem er vom Tod Jesu berichtet hatte: » ... und die Erde erbebte und die Felsen zerrissen und die Gräber taten sich auf und viele Leiber der entschlafenen Heiligen standen auf und gingen aus den Gräbern nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen.« Geradezu atemlos schrieb es Matthäus so nieder, ohne Punkt und Komma zwischendurch zu setzen. Das war seine »Nah­lebenserfahrung«. Da kam reichlich viel durcheinander: Auferstehung, obwohl sie noch gar nicht dran war; Leben, wo doch gerade der Tod erst eingetreten war. »… wir brauchen noch ein österliches Thema!« Vielleicht für den Gemeindebrief. Im Leben haben wir es, das österliche Thema da, wo Leben sich nicht an die gewohnte tödliche Ordnung hält, sondern da, wo sich das Leben Bahn bricht. Das tut es überall, in der aufbrechenden Natur ohnehin – und in unserem Leben auch. Pf. Christian Zeiske

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Kirchenmusik		

Musiksommer – Orgel Plus – Bachkantate		

 Singschule – Eltern-Kind-Singen Eltern und Kinder 0 – 2 Jahre: Mi 1.Gr.: »Zwerge« 15:30 – 16 ; 2. Gr.: »Pfauen« 16:15 – 16:45; 3. Gr. »Räuber« 17 – 17:30  Minis Singen mit 3 – 4jährigen Kindern Mo 1. Gr. »Amseln« 16 – 16:30 Mo 2. Gr. »Spatzen« 16:45 – 17:15 Do 3. Gr. »Nachtigallen« 15:45 – 16:15  Minis mit Eltern Singen mit 3 – 4jährigen Kindern & ihren Eltern: Mo »Lerchen« 17:30 – 18:00  Vorschulkinder Kinder, die im Sommer 2014 in die Schule kommen; Winterkirche: Mo 1. Gr. 16:00 – 16:40 ; Mi 2. Gr.: 16:30 – 17:05  Kinderchor 1 Kinder der 1. und 2. Klasse, Winterkirche: Mo 1. Gr.: 16:45 – 17:30 Uhr; 2. Gr.: 17:30 – 18:10 Uhr, Mi 3. Gr.: 17:15 – 18:00 Kinderchor 2 – Mittlere Kinder ab der 3. Klasse; Winterkirche Do 17:30 – 18:30 Kinderchor 3 – Große Kinder ab der 5.Klasse, Winterkirche: Di 16:30 – 18:00 Kinderchor 3 – Ganz Große Jugendliche ab der 8. Klasse, Winterkirche, Di 17:15 – 18:45 Jugend-Gospelchor »... stimmt so!« do. 19:00 – 21:00, Ltg. v a k a n t Gossner-Keller Elias, Göhrener Str. 11; Junge Leute m. Lust a. Popularmusik, Gospels, neue geistl. Lieder, Jazz, Folk, in groovigen Arrangements mit Klavier & Band Gemeindechor mi. 19:30, mit Detlef Lehmann, Gemeindehaus. Elias, 3. Etage, Göhrener Str. 11, klassischer, vierstimmig gemischter Chor, vielseitige Chorlit. alt. u. n. Meister  Liturgischer Chor mi. 19:30 – 20:45, mit Oliver Vogt, Gemeindesaal P. Gerhardt, Kuglerstr. 15, Ausgestaltung der Gottesdienste mit Chorliteratur aller Epochen und Stile  Gethsemane-Kantorei di. 19:45 – 22:00, mit Oliver Vogt, Elias Kuppelsaal, Motetten alter & neuer Meister, Kantaten, Oratorien, Musik zeitgenössischer Komponisten, für Gottes­dienste u. Konzerte, Anmeldung bei Kantor O. Vogt Posaunenchor mo. 19:00 – 20:30, mit J. Frebel, Gethse­ mane, Winterkirche

Musiksommer Prenzlauer Berg Nord 2014
Unsere traditionelle Konzertreihe »Orgelsommer« erfährt eine Erweiterung. Ab diesem Jahr wird es ein Musiksommer, in dem neben der Orgel als zentralem Instrument dieser Konzertreihe auch andere Formen von Konzerten angeboten werden. Neben ganz klassischen Orgelkonzerten, zur üblichen Zeit am zweiten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr in der Gethsemanekirche wird es in diesem Jahr auch Chormusikkonzerte und Kammermusik geben. Eröffnet wird der Musiksommer 2014 mit einem Konzert für Sopran, Trompete und Orgel am Mittwoch, dem 14. Mai um 19.30 Uhr in der Gethsemanekirche. »Hört die Trompete Amors«. Neben der Sopranistin Andrea Chudak musizieren der Kammermusiker und Solotrompeter der Vogtland Philharmonie Eberhard Höflinger und Kantor Oliver Vogt an der Orgel. Der Eintritt ist wie immer frei. Das vollständige Programm des Musiksommers Prenzlauer Berg Nord 2014 liegt ab Anfang Mai in unseren Kirchen aus und kann auf der Internetseite eingesehen werden.

ORGEL PLUS in der Paul-Gerhardt Kirche

Die Vokal- und Instrumentalmusik hat in dieser Gottesdienstreihe eine besondere Bedeutung. Kantor Oliver Vogt musiziert zusammen mit Gästen im Gottesdienst. So., 27. April, 9.30 Uhr Orgel + Viola (mit Constanze Fiebig vom Konzerthausorchester Berlin) So., 25. Mai, 9.30 Uhr Orgel + Violine (mit Christiane Rosiny, Leiterin unserer Singschule) Herzliche Einladung!

Sonntag, 18. Mai 2014, 11 Uhr Gethsemanekirche Bach-Kantate im Gottesdienst
»Brich dem Hungrigen dein Brot« Die Gethsemanekantorei singt im Gottesdienst »Kantate« eine der schönsten Kantaten von Johann Sebastian Bach. Neben einem Instrumentalensemble singen als Solisten Angela Postweiler, Sopran; Josephine Rösener, Alt; Simon Berg, Bass. Die Leitung hat Kantor Oliver Vogt

Kinderchor Frühlingskonzert
Unsere Kinderchöre singen ein fröhliches Frühlingskonzert Samstag, 10 Mai, 16 Uhr in der Gethsemane-Kirche Klavier: Oliver Vogt Leitung: Christiane Rosiny Eintritt frei – Kollekte erbeten Geeignet für Kinder ab 5 Jahren

Kirchenmusik	

Gethsemane stützen!	

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Detlef Lehmann zum 60.
Gottes Segen, Gesundheit und viel Schaffenskraft, wünschten Sängerinnen und Sänger, Vertreter des GKR, der Geschäftsführer Frank Esch und Gemeindeglieder, Detlef Lehmann am 16. März nach dem festlich gestalteten Gottesdienst im Elias Kuppelsaal.

Die Gethsemanekirche braucht Ihre Hilfe! Bitte unter­stützen Sie durch Ihre Spende die Instandsetzung der Gethsemanekirche! Wir freuen uns über die bisher ein­ge­gangenen Spenden und danken dafür sehr herzlich. Die Spender werden auf einer Tafel im Foyer der Gethsemanekirche verzeichnet! Bitte beachten Sie die jeweiligen Aushänge zu Benfizveranstaltungen. Werden Sie mit Ihrer Spende »Steinpate« Ja – ich werde Steinpate für Gethsemane! Bitte überweisen Sie Ihren Betrag unter dem Verwendungszweck »Gethsemane stützen« auf unser Spendenkonto. Kontoinhaber: Spendenkonto EKPN, IBAN DE42 2106 0237 0411 7412 80, BIC GENODEF1EDG, Bitte schreiben Sie Ihre Adresse mit in den Verwendungszweck. Wir stellen automatisch Spendenbescheinigungen aus. Möglichkeit zum Spenden auch über bildungsspender.de/ekpn Wünschen Sie weitere Informationen? Geschäftsführung T.: 030 - 40 00 34 39 Wir beraten Sie gern! Danke für Ihre Spende!

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Gottesdienste				

Tag
06. 04. 2014 Judika 11. 04. 2014 13. 04. 2014 Palmarum 17. 04. 2014 Gründonnerstag 18. 04. 2014 Karfreitag 19. 04. 2014 Karsamstag 20. 04. 2014 Ostersonntag 21. 04. 2014 Ostermontag 27. 04. 2014 Quasimodogeniti 04. 05. 2014 Misericordias domini 11. 05. 2014 Jubilate 18. 05. 2014 Kantate 25. 05. 2014 Rogate 29. 05. 2014 Himmelfahrt

Elias-Kuppelsaal • Göhrener Str. 11
09.30 Uhr Pf. Zeiske K, N

Gethsemanekirche • Stargarder Str. 77
11 Uhr Pf. Zeiske A, K, N

10 Uhr Pfn. Fey / Vogt Kita Gottesdienst Elias 09.30 Uhr Pf. Zeiske A, K, N 11 Uhr Pf. Mangliers T, K, N

20 Uhr Pf. Zeiske/Hasselmann A, Tischabendmahl in Anlehnung an das jüdische Pessachmahl 09.30 Uhr Pf. Seidenschnur A 15 Uhr Musikalische Andacht zur Sterbestunde 11 Uhr Pf. Zeiske mit Kantorei

09.30 Uhr Pf. Seidenschnur F, N mit KITA, Osterfrühstück

05.00 Uhr Pf. Zeiske Erwachsenen Taufe Osterfrühstück 11 Uhr Pf. Zeiske T 11 Uhr Pfn. Fey

09.30 Uhr Pf. Seidenschnur N

11 Uhr Pf. Seidenschnur T, N

09.30 Uhr Pf. Mangliers A, K, N

11 Uhr Pf. Zeiske A, K, N,

09.30 Uhr Pf. Seidenschnur K, N

11 Uhr Pf. Zeiske T, K, N

09.30 Uhr Pf. Seidenschnur K, N

11 Uhr Pf. Seidenschnur / Hake K, N, Kantatengottesdienst Predigtreihe 11 Uhr Pf. Seidenschnur T, K, N

09.30 Uhr Pf. Seidenschnur K, N

11 Uhr Pf. Zeiske T, N

HELFEN
Lebensmittel für Lampedusa-Flüchtlinge im Lager Marienfelde benötigt

Derzeit überleben 38 Flüchtlinge in der Unterkunft Marienfelde nur an Hand von Spenden. Diese sind aufgebraucht. Wir benötigen schnellstmöglich finanzielle Mittel zur Überbrückung der Situation, bis eine politische Lösung erreicht ist. Spenden Sie an Asyl in der Kirche e.V. Verwendungszweck: Lampedusa in Berlin, Pax-Bank eG, IBAN: DE64 3706 0193 6010 0690 15 BIC: GENODED 1PAX Pf. i. R. Gottfried Brezger f. d. Flüchtlingsrat. brezger@fluechtlingsrat-berlin.de

Gottesdienste			

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Paul Gerhardt • Wisbyer Str. 7
11 Uhr Pf. Mangliers F, N, B Familiengottesdienst mit Kinderchor 3

Stadtkloster Segen • Schönh. Allee 161
21 Uhr AbendbeSINNung Passion Vom Herrschen und vom Dienen Markus 10.35-45
A 	Gottesdienst mit Abendmahl K 	Kindergottesdienst N 	Gespräch nach dem Gottesdienst T 	 Taufe TR Trauung F 	Familiengottesdienst B	 Basar

09.30 Uhr Pfn. Fey N 11 Uhr Fey + Team Krabbelgottesdienst 18 Uhr Pfn. Fey A Tischabendmahl 09.30 Uhr Pfn. Fey A mit Liturgischem Chor

21 Uhr AbendbeSINNung Passion: Palmsonntag: Joh 12, 12-20 Abendmahl 19.30 Uhr Präd. Schubert/ Pf. Seidenschnur A Tischabendmahl 10 Uhr Pf. Mangliers anschließend Kreuzweg 21.30 Uhr Team Osternacht

Gottesdienste St. ElisabethStift 06. 04. 14, 11:00 13. 04. 14, 10:30 mit Past. Pries Gründonnerstag 17. 04. 14 ,15:00 mit Pf. Seidenschnur Karfreitag 18. 04. 14 ,10:30 Ostersonntag 20. 04. 14, 11:00 27. 04. 14, 10:30 04. 05. 14, 10:30 01. 05. 14 ,11:00 mit Pf. Seidenschnur 18. 05. 14, 10:30 25. 05. 14, 10:30

09.30 Uhr Pfn. Fey F, T, N, B Altarbildenthüllung 14 Uhr lettischer Gottesdienst, Pf. Talis Redmanis

OSTERN 18 Uhr Osterfest

09.30 Uhr Pf. Zeiske T, N Orgel plus 11 Uhr Pfn. Fey + Team F, N, B Familiengottesdienst 09.30 Uhr Pf. Mangliers N Vorstellung der Konfirmanden 09.30 Uhr Bergerhoff A, N 14 Uhr lettischer Gottesdienst, Pf. Talis Redmanis 09.30 Uhr Pfn. Fey N, Orgel plus 11 Uhr Pfn. Fey + Team Krabbelgottesdienst

21 Uhr AbendbeSINNung Das Leben feiern: Ostergeschichten: Glauben wie Thomas Joh 20, 24-31 21 Uhr AbendbeSINNung Das Leben feiern: Auf dem Weg nach Emmaus Lk 24, 13-35, Abendmahl 21 Uhr AbendbeSINNung Das Leben feiern: Neue Wege Joh 21, 1-14 21 Uhr AbendbeSINNung Das Leben feiern: Aufrechter Gang Lukas 13, 10-17 21 Uhr AbendbeSINNung Das Leben feiern: Weiter Raum Psalm 18, 29-37, Abendmahl Himmelfahrt keine AbendbeSINNung

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Geburtstage			

Geburtstage
Erna Thauer	 Bringfriede Schmidt	 Helga Kühn	 Evelyn Neumann	 Rudolf Walther	 Dr. Gottfried Enderlein	 Margot Behrendt	 Walburg Schmitt	 Bernd Kühn	 Jürgen Schmohl	 Helga Schweda	 Günter Hartrumpf	 Monika Schebesta	 Inge-Lore Seliger	 Edith Hein	 Gottfried Keller	 Marie Leder	 Günter Schläger	 Gerda Bönsch	 Roswitha Schäfer-Neubauer	 Waltraud Krüger	 Elsa Mietzner	

Herzliche Geburtstagsgrüße an alle, die im April und Mai 2014 Geburtstag haben. Besonders grüßen wir die Jubilare der Gemeinde: Heinz Quandt	 Margot Lewer	 Elfriede Pietzko	 Jürgen Bocheinski	 Ruth Schulz	 Charlotte Faust	 Erika Kraßon	 Gerda Krüger	 Jutta Meier	 Gerda Gesell	 Frauke Fuchs	 Doris Gessert	 Ingeborg Berg	 Eva Stengel	 Helga Braun	 Helmut Lehmann	 Irmhild Gerlach	 Marga Schulz	 Ilse Krell	 95 Jahre 93 Jahre 92 Jahre 70 Jahre 93 Jahre 80 Jahre 93 Jahre 95 Jahre 75 Jahre 80 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 75 Jahre 85 Jahre 80 Jahre 70 Jahre 75 Jahre 93 Jahre 93 Jahre

95 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 80 Jahre 90 Jahre 80 Jahre 80 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 75 Jahre 75 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 94 Jahre 91 Jahre 93 Jahre 75 Jahre 90 Jahre 70 Jahre 75 Jahre 80 Jahre

Herzliche Einladung an Erwachsene, die

sich taufen lassen
wollen – auch an jene, die noch unsicher sind, ob eine Taufe für sie infrage kommt – an zehn Abenden »Gespräche über den Glauben« mit unserer Pfarrerin und den Pfarrern zu führen.

Geb u rts tag s kaffee Herzlic h e Ein lad u n g an alle, jung und alt, die im April und Mai Geburtstag haben.
Wir freuen uns, Sie am Donnerstag, dem 22. Mai 2014, um 15 Uhr in den Räumen des Elias-Gemeindehauses begrüßen zu dürfen. Es wäre schön, wenn wir bei Kaffee oder Tee, Kuchen und Saft miteinander ins Gespräch kommen, Lieder singen und eine Geschichte hören.

Interessenten melden sich bitte per Mail im Zentralbüro oder rufen Sie an!

Wichtige Termine	

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Projektchor Osternacht Gethsemanekirche
Wie in den vergangenen Jahren wollen wir wieder mit einem Projektchor die Ostenacht in der Gethsemanekirche musikalisch mit Taizégesängen gestalten. Wir treffen uns zur Probe am Samstag, dem 19. April von 10.30 – 11.30 Uhr Im Gemeindehaus Gethsemane, Gethsemanestr. 9 Herzliche Einladung an alle Singebegeisterten und Frühaufsteher. Kantor Oliver Vogt Rückfragen unter o.vogt@ekpn.de T.: 030 - 48 49 43 92

Gründonnerstag im St. Elisabeth-Stift
Gründonnerstag ist der Tag vor der Kreuzigung Jesu. An ihm wird an das letzte Abendmahl erinnert sowie an das Gebet in Gethsemane. Der Name hat nichts mit der Farbe »grün« zu tun, sondern leitet sich von »greinen« ab, dem Weinen der Sünder. An diesem Tag wurden die Sünder, die Buße geleistet hatten, die "Greinenden", wieder in die Gemeinde aufgenommen. Die Abendmesse am Gründonnerstag steht in der Tradition des letzten Abendmahles Jesu mit seinen Jüngern, bei dem er das Priestertum und die Eucharistie einsetzte. Als Ausdruck der Trauer verstummen während der Messe Orgel und Glocke und schweigen bis zur Osternacht. Weiteres Zeichen der Anteilnahme am Leiden Christi ist die Verhüllung von Kreuz und Altar. Liebe Bewohnerinnen und Bewohner, liebe Mitarbeitende, liebe Ruheständler, liebe Ehrenamtliche, liebe Freunde der Kirchengemeinden, wir möchten Sie ganz herzlich zu einem Abendmahlsgottesdienst am Gründonnerstag, den 17. April 2014, um 15.00 Uhr, in die Kapelle des St. Elisabeth-Stifts in der Eberswalder Straße 17/18 in 10437 Berlin einladen. Im Anschluss an den Gottesdienst möchten wir auch in diesem Jahr wieder mit Ihnen bei Kaffee und Kuchen im Rosencafé zusammen sein und miteinander ins Gespräch kommen. Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen. Mit freundlichen Grüßen Roswitha Albrecht Tauferinnerung am Ostersonntag in der Paul-Gerhardt-Kirche Am Ostersonntag, dem 20. 04. 04, findet um 9.30 Uhr in der PaulGerhardt-Kirche wieder die Feier des Taufgedächtnisses statt. Alle, die Tauferinnerung feiern wollen, werden gebeten, nach Möglichkeit ihre Taufkerze mitzubringen. In diesem Gottesdienst findet auch die »Enthüllung« des Altarbildes statt: Das Fastentuch von Katharina Grosse wird abgenommen und das Bild des Auferstandenen wird wieder sichtbar. Im Anschluss an den Gottesdienst laden wir zum Osterkaffee in die Seitenkapelle ein sowie die Kinder zum Ostereiersuchen. Jubelkonfirmation Am 26. Oktober um 9.30 Uhr feiern wir in diesem Jahr in der Paul-Gerhardt-Kirche Jubelkonfirmation. Nach dem Abendmahls- und Ein­segnungsgottesdienst wollen wir noch in der Seitenkapelle Erinnerungen austauschen und auf das ­Jubiläum anstoßen. Es liegen bereits einige Anmeldungen vor, auch für ein 90jähriges Konfirmationsjubiläum! Wer also sein 50jähriges oder ein höheres Jubiläum feiern möchte, melde sich bitte bei Pfn. Fey an.

Markus-Passion von C. Ph. E. Bach im Rahmen der Vier Passionen
Aus Anlass des 300. Geburtstags von Carl Philipp Emanuel Bach laden die Sing-Akademie zu Berlin und die Lautten Compagney am Karfreitag, 18. April, zu einem ganz besonderen Konzertereignis ein. Erstmals haben die Berliner Konzertbesucher die Möglichkeit, die Passionsgeschichte an einem Tag gleich viermal hintereinander zu hören: In der Fassung vier verschiedener Evangelisten, in vier verschiedenen Besetzungen, aber immer in der Ver­ tonung desselben Komponisten. Per Shuttle-Service sind die Besucher ein­ geladen, den Musikern von Kirche zu Kirche zu folgen. Den Abschluss bildet die Markus-Passion um 21 Uhr in der Gethsemanekirche. Mario Gugeler (Konzertbüro EKPN)

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Regelmäßige Veranstaltungen				

Angebote für Kinder Spielgruppen für Krabbelkinder bis 3 Jahre, Ort: Paul Gerhardt do., 9.30 – 11.30 Uhr Kontakt: K. Loh Krabbelgottesdienste Ort: Paul Gerhardt 13. 04., 11 Uhr, Thema: Der Palmesel 25. 05., 11 Uhr, Thema: Wie es singt und klingt Familiengottesdienste Ort: Paul Gerhardt 06. 04., 11 Uhr, Thema: Zachäus 04. 05., 11 Uhr, Thema: Von Schafen und Hirten KiTa-Gottesdienste jeweils freitags im Elias-Kuppelsaal 11. 04., 10 Uhr mit Pfn. Fey 16. 05.,10 Uhr mit Pf. Seidenschnur Kindergottesdienste regelmäßig in Elias und Gethsemane s. S. 16/17 KUGKUK Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche einmal im Monat Sa von 10 – 12 Uhr, Sa, 05. 04., 10 Uhr in Elias, Thema: »Unser Ostergarten« Sa, 10. 05.,10 Uhr in Elias, Thema: »Wunder machen« Christenlehre Elias Die Geschichtensammler 1.+ 2. Kl. Mi oder Do 15 – 16 Uhr Mi mit Lissy, Marie und Zora Do mit Elias und Emil Die Schatzsucher 3.+ 4. Kl. Mi + Do 16.15 – 17.15 Uhr Mi mit Lucas, Lina und Mika Do mit Aaron, Topias und Emil

Die Weltenbummler 5.+ 6. Kl. Mi + Do 17.30 – 18.30 Uhr Mi mit Samuel, Philipp und Georg Do mit Nadja, Tobias, Felipa und Nina Christenlehre Paul Gerhardt Die Geschichtensammler & Schatzsucher (1.– 4. Klasse) Di 16.30 –17.30 Uhr mit Ina Düsterdick, Ute Rheinfurth-Revers, Kathrin Kühn Junge Gemeinde Paul Gerhardt, Jugendkeller mo. 	um 18 Uhr für 14 bis 17-Jährige di. 	 um 18 Uhr für 14 bis 15-Jährige mi. 	 um 19 Uhr für 16 bis 18-Jährige do. 	 um 20 Uhr für 17 bis 22-Jährige Kontakt: Paul Beutel, T: 4 45 74 25 Konfirmanden Konfirmanden di. 17.30 – 18.30 Uhr Elias, Göhrener Str. 11, do. 17.30 – 18.30 Uhr Paul Gerhardt, Kuglerstr. 15 Konfirmation Pfingsten 2014 Die Konfirmanden (2. Unterrichtsjahr) mi, 18 – 19 Uhr mit Pf. Christian Zeiske do, 18 – 19 Uhr mit Pf. Gisbert Mang­ liers jeweils im Gemeindehaus Gethsemane. Väter & Mütter, Männer & Frauen Stillgruppe jeden 2. u. 4. Mi im Monat von 10 bis 12 Uhr Kontakt: Ulrike Sandow, T. 44 73 32 31 Alleinerziehendengruppe do., 16 – 18 Uhr monatlich Termine bitte erfragen bei Jana Scherle T: 41 71 59 61 PEKiP® Kursgebühr 65 € Gemeinde freut sich über Spenden zur Deckung der Heiz- und Betriebskosten.

Paul Gerhardt Termin a: fr., 10 – 11.30 Uhr Termin b: fr, 11.45 – 13.15 Uhr Leitung: Stephanie Neeb Elias Termin a: do. 9.30 – 11 Uhr, 10 Treffen Termin b: fr., 11.15 – 12.45 Uhr, 10 Treffen; Leitung Doris Krüger Anmeldung Familienbildung Berlin Stadtmitte, Ansprechpartnerin: Frau Reich T.: 25 81 85-410 E-Mail: familienbildung@kkbs.de www.fbs-stadtmitte.de Kiezfrühstück für alle Gemeinsames Frühstück und Gespräche in Elias 26. 04., 24. 05. 2014, 11 – 13 Uhr Kontakt: Bärbel Jenichen mobil: 0173 2 15 71 32 Mittwochs-Café für alle ­Genera­tionen – Reden und Entspannen bei Kaffee und Kuchen, in Elias im Diakonieraum, mi. 14 – 18 Uhr Kontakt: Jana Scherle T: 41 71 59 61 Angebote für Seniorinnen/Senioren Gethsemane Frauenkreis 08. 04., 06. 05., 14 Uhr, mit Fr. Dahlenburg Apostelfrühstückskreis 23. 04., 22. 05. Spargelfahrt, 9 Uhr; mit Fr. Dahlenburg und Pf. Zeiske Elias Seniorenfrühstück 07. 04., 05. Mai 2014, 9 Uhr mit Frau Volz Paul Gerhardt 03. 04. um 15 Uhr mit Pfn. Fey 08. 05. um 15 Uhr mit Pfn. Fey

Regelmäßige Veranstaltungen			

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Rund um die Bibel Bibelstunde Paul Gerhardt 17. 04. Einladung zum Tischabendmahl um 18 Uhr mit Pfn. Fey 29. 05. Himmelfahrt: Einladung zum Gottesdienst 11 Uhr in Gethsemane mit Pf. Zeiske Bibelgesprächskreis Elias 17. 04., 19. 05. 2014, 15 Uhr Bibelwerkstatt Gethsemane 02. 04., 23. 04., 07. 05., 20 Uhr mit Pf. Zeiske Gebetsangebote Stadtkloster Segen: Morgengebet mo. bis fr., 8 Uhr Mittagsgebet: mo. bis fr., 12 Uhr Nachtgebet: do. 21 Uhr Kontakt: Stadtkloster T: 44 03 77 39 Taizé-Gebet: fr. 19.30 Uhr Kontakt: Christian Huge T: 33 50 65 50 Gesprächskreise Gesprächskreis Paul Gerhardt Im April kein Treffen, Einladung zu den Konzerten am 06. 04. und 12. 04. in der Paul-Gerhardt-Kirche 06.05. um 20 Uhr mit Pfn. Fey Gesprächskreis Elias I 10. 04., 08. 05. 2014, 19 Uhr. Kontakt: Herr Lindenberg, T: 9 33 26 94 Gespräche über Gott und die Welt 08. 04., 13. 05. 2014 Elias: 19.30 Uhr Kontakt: Pf. Seidenschnur Offener Kreis 10. 04., 08. 05. 2014, 15 Uhr Kontakt: Frau Bosem, T: 4 42 63 81

Gesprächskreis Elias II 02. 04., 07. 05. 2014, 19.30 Uhr. Kontakt: Frau Krüger T: 4 44 40 56 Frauenhilfe Elias: 28. 04., 26. 05. 2014, 15 Uhr Kontakt: Frau Volz Vorbereitungsgruppen Krabbelgottesdienst und Familiengottesdienst Paul-Gerhardt-Gemeindehaus Termine nach Absprache über Pfn. Fey Kindergottesdienst-Kreise Gethsemane: 03. 04., 07. 05., 19.30 Uhr Kontakt: Pf. Zeiske, Katharina Loh Elias Pf. Seidenschnur/Lisa Eichhorn Kontakt: Pf. Seidenschnur Partnerschaftsprojekt 15. 04. um 19 Uhr mit Herrn Beyer Basare finden im Anschluss an die Gottesdienste am 06. 04., 20. 04. und 04. 05. statt Offene Kirchen Gethsemane: Gethsemanekirche Montag bis Freitag, 11 – 17 Uhr Mittwoch und Donnerstag zusätzlich 17 – 19 Uhr ggf. bitte vorher kurz anrufen: T. 4 45 77 45, Einzel- und Gruppen­führungen nach Vereinbarung mit Frau Dr. Merseburger, Termin nach Absprache. T. 4 49 16 72 Paul Gerhardt: mo. bis fr. 13 – 17 Uhr

Laib & Seele Lebensmittelausgabe jeden Donnerstag ab 11 Uhr, Gemeindehaus Elias, Göhrener Str. 11 Kontakt: B. Jenichen T.: 0173 2 15 71 32

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Der Schatz im Gesangbuch			

Der Schatz im Gesangbuch
Simon kommt regelmäßig in den Gottesdienst in die Gethsemane-Kirche. Nicht jede Woche, aber mindestens einmal im Monat. Und oft bringt er noch jemanden mit: seinen Vater oder auch seine 3 Schwestern und seine Mutter. Und er geht mit Begeisterung in den Kindergottesdienst. grünen Dingern wollte partout nicht auf dem Stapel ­zwischen den kleinen Ärmchen liegen bleiben. Es kam was kommen musste – mit einem kleinen Plopp landete es auf dem Kirchenfußboden zwischen den Bankreihen. Simon musste den ganzen schweren Stapel den er so mühsam zusammen­ geklaubt hatte, ablegen, um das unfolgsame Buch aufzuheben. Natürlich war es – wie es sich für ein Gesangbuch gehört – aufgeklappt und lag mit leicht zerknickten Seiten und dem Buchrücken gen Himmel griffbereit da. Oft offenbart sich in diesem Zustand, dass

Denn Simon ist 5 Jahre alt. Mit der gleichen Begeisterung sammelt er auch nach dem Segen und dem Orgelnachspiel die Gesangbücher aller um ihn Sitzenden ein. Und er kann gar nicht genug bekommen. Oft sieht man nur einen kleinen wandelnden Gesangbuchberg dem Ausgang zustreben. Sorgfältig stellt er alle Bücher in die Regale und manchmal sammelt er sogar noch ein zweites Mal: Nimmt die kleinen grünen Bücher, die andere Gottesdienstbesucher einfach achtlos liegen ließen bis er keine mehr in den Bankreihen liegen sieht. So macht er das oft, und niemand findet etwas besonders dabei. Mancher gibt ihm sogar extra sein Buch, um die kleinen Augen strahlen zu sehen. Auch an jenem Sonntag im Februar war Simon unterwegs und wieder einmal hatte er sich etwas viel zugemutet. Eins von den dicken Gesangbücher nicht nur zum daraus Singen geeignet sind. Man kann Bonbon- und Schokoladenpapiere hineinlegen und pressen. Oft findet sich auch ein ganzes Sammelsurium an kopierten Liedern und Gottesdienstabläufen, die einen schönen Überblick über die Liturgien des letzten halben ­Jahres bieten. Nicht so in diesem Fall. Was hier aus den ­Seiten fiel war von rötlich-bräunlicher Färbung. Und Simon hatte so etwas schon häufiger in der Hand von Erwachsenen gesehen, weshalb er es auch gleich an eine der umstehenden Gottesdienstbesucherinnen weitergab: 2 Geldscheine.

Der Schatz im Gesangbuch	

		

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Ostern im Stadtkloster
Nach einer Sekunde des Erstaunens – über die Selbst­ verständlichkeit mit der der kleine Simon seinen Fund den Erwachsenen entgegenstreckte, und über die Tatsache selbst – wollten die Umstehenden schnell die Besitzer ermitteln. Aber die Kirche hatte sich schon weitgehend geleert. Keine Chance einen wohlmöglich unfreiwilligen Spender ausfindig zu machen. So blieben die Beistehenden – Simon hatte sich schon längst wieder seinem wankenden Gesangbuchstapel gewidmet – mit fragendem Blick zurück. Denn so etwas passiert auch in einer großen Kirche wie Gethsemane nicht alle Tage. Hatte hier jemand ungewöhnliche Lesezeichen verwendet und beim Hinausgehen vergessen? Hatte ein verwirrter Besucher das Gesangbuch mit seiner Geldbörse verwechselt? Wollte jemand auf den desolaten Zustand mancher Gesangbücher hinweisen und einen ersten Beitrag zur Neuanschaffung oder Restaurierung leisten? Oder hatte er oder sie gehofft durch die ­Ein­lage einer Spende ins Gesangbuch eventuell einem ­ oder einer Bedürftigen etwas Gutes zu tun? Fragen über Fragen. So wurde mangels Alternative der Betrag dem Kirchdienst übergeben und dann ins Gemeindebüro weitergeleitet. Aber hier steht man natürlich vor der Frage: Wie soll mit dem Geld umgegangen werden? Da sich bis zum heutigen Tage kein Besitzer gemeldet hat, und nach dieser Veröffentlichung, auch nicht mehr zweifelsfrei ermittelt werden kann, muss der Betrag als Spende betrachtet werden. Allerdings steht bis jetzt noch kein Verwendungszweck fest. Auf jeden Fall ist es wohl die bislang ungewöhnlichste Spende, die unsere Gemeinde je erhalten hat – Dank dem oder der Unbekannten, danke Simon. Matthias Schlegel In diesem Jahr gibt es wichtige Gedenktage: 100 Jahre Ausbruch des 1. Weltkrieges / 25 Jahre Mauerfall Wie erinnern wir uns an Geschichte? Wie geben wir Erinnerungen über Generationen hinweg weiter? Christlicher ­Glaube lebt davon, dass Geschichte und Geschichten weitergegeben werden. Durchzug durchs Rote Meer, Passion oder Ostern sind ja auch Erinnerungsgeschichten ... Wir erinnern uns: Am Gründonnerstag im Tischabendmahl, an den letzten Gang Jesu mit seinen Jüngern im Garten Gethsemane. Am Karfreitag mit einem Gottesdienst und dem ökumenischen Kreuzweg durch den Kiez an das Leiden und Sterben. Am Karsamstag steht die Kirche offen – Zeit für stille Betrachtung und Gebet. Um 21:30 beginnen wir die Osternacht. Zum Beginn haben Sie die die Möglichkeit, in Gruppen das Thema zu vertiefen. Um 23:15 beginnt die Liturgie der Osternacht mit der Abendmahlsfeier. Wir erinnern uns und feiern die Auferstehung. Die Osternacht schließt mit einem frühen Frühstück. Wir haben allen Grund zur Freude: Das Leben hat sich gegen den Tod durchgesetzt. Der Friede wird das letzte Wort haben. Darum feiern wir am Ostersonntagabend einen festlichen Abend mit Musik und einem schönen Essen. Wir sind froh, wenn Sie etwas fürs Buffet mitbringen. Teilen macht Spaß.
Gründonnerstag 19:30 Tischabendmahl Karfreitag 10:00 Gottesdienst 11:00 – 13:00 Ökumenischer Kreuzweg im Kiez Karsamstag 14:00 – 17:00 Offene Kirche 21:30 Osternacht 23:15 Osterliturgie Ostersonntag 18:00 Festabend

Wir freuen uns sehr, wenn Sie mit uns Ostern feiern.

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Auf ein Wort zum Stadtkloster Segen				

Auf ein Wort zum Stadtkloster

»Die Freude des Evangeliums erfüllt das Herz und das gesamte Leben derer, die Jesus begegnen. Diejenigen, die sich von ihm retten lassen, sind befreit von der Sünde, von der Traurigkeit, von der inneren Leere und von der Vereinsamung. Mit Jesus Christus kommt immer – und immer wieder – die Freude. In diesem Schreiben möchte ich mich an die Christgläubigen wenden, um sie zu einer neuen Etappe der Evangelisierung einzuladen, die von dieser Freude geprägt ist, und um Wege für den Lauf der Kirche in den kommenden Jahren aufzuzeigen.« Mit diesem Abschnitt beginnt Papst Franziskus sein apostolisches Schreiben von der »Freude am Evangelium«! Da wir auch zu den »Christgläubigen« gehören, an die er sich wendet, haben wir uns entschieden, an vier Sonntagabenden in der AbendbeSINNung Themen aus diesem Schreiben aufzugreifen.

begrüßt der Engel Maria, als er ihr die Geburt Jesu ankündigt. Und Jesus verheißt seinen Jüngern: »Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird.« (Joh 15,11). Nun kann man niemanden auffordern sich zu freuen. Man kann auch nicht im Gottesdienst darüber reden, dass wir uns mehr freuen sollten... Das geht wohl gründlich schief.

Am ersten Sonntag haben die Vorbereitenden darum die Kirche mit sehr vielen Kerzen geschmückt. Es war wunderschön. Schöne Musik, eine gute Stille, plötzlich freute ich mich, über die AbendbeSINNung, über die Menschen, die mithelfen, dass sie gelingen kann, über die Besucherinnen und Besucher, die diese Form mittragen und mitmachen, wenn sie Gelegenheit bekommen, zu beten, eine Kerze zu entzünden, mit dem Nachbarn auszutauschen oder einfach in der Stille auf Gott zu warOft vergessen wir im Gottesdienst, dass das Evangelium Freu- ten. Er kommt. de auslöst. Freude im Himmel und auf der Erde. »Freue dich«

Angebote im Stadtkloster Segen			

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Nach der AbendbeSINNung entdeckten wir, dass jemand aus dem Büro ein Handy und einen Rechner geklaut hatte, auch das gehört zum Leben und birgt die Gefahr, dass alle Freude gleich wieder weg ist. Papst Franziskus verschließt die Augen nicht vor der Wirklichkeit. Mit deutlichen Worten kritisiert er Machtmissbrauch in der Kirche, Krise der Kirche, aber auch Krise der Gesellschaft, in der das Geld regiert. »Ebenso wie das Gebot »du sollst nicht töten« eine deutliche Grenze setzt, um den Wert des menschlichen Lebens zu sichern, müssen wir heute ein »Nein zu einer Wirtschaft der Ausschließung und der Disparität der Einkommen« sagen. Diese Wirtschaft tötet. Es ist unglaublich, dass es kein Aufsehen erregt, wenn ein alter Mann, der gezwungen ist, auf der Straße zu leben, erfriert, während eine Baisse um zwei Punkte in der Börse Schlagzeilen macht. Das ist Ausschließung.« Was tun? Zunächst können wir Buße tun. Wir sind Teil dieses Systems und unsere Möglichkeiten sehr beschränkt. Wir bekennen, dass wir in einem System leben, das ausbeutet. Wir sind Teil dieser Wirklichkeit.

Franziskus greift die Fürbitte als Möglichkeit des einzelnen und der Gemeinde auf, nicht als »billigen Ausweg«, sondern als unser Rufen zu Gott, dass er eingreife und uns die Augen öffne, wo wir handeln können, aber auch die zur Umkehr führt, die andere wissentlich und willentlich ausbeuten. Am letzten Abend nahmen wir das Thema »Mission mit Geist« auf, das das Schreiben abschließt. »Mission« ist ein schwieriges Wort, wenn es um Glauben und Kirche geht. Dass Firmen und Vereine Missionen haben, ist uns vertraut. Aber Kirchen? Unsere Geschichte mit Mission ist schwierig und das Wort zum »Unwort« geworden. Lieber reden wir nicht von Mission und Evangelisierung. Der Papst erinnert uns, dass wer von einer Sache begeistert und überzeugt ist, darüber reden will. Mission ist keine Aufgabe sondern die Folge davon, dass wir die Freude am Evangelium erleben. Wir können nur weitersagen, was wir empfangen, und nur geben, wenn wir auch etwas haben. Vielleicht ist die Passionszeit eine gute Zeit, sich zu erinnern, dass Gott für uns ist und dass er uns reich beschenkt. Beschenkte könnten weitergeben. Eine gute Aussicht auf Ostern hin. Ihr Georg Schubert

Angebote Stadtkloster
Alpha-Forum 8. April und 13. Mai 2014 Jeden Monat einmal treffen wir uns zum ALPHA-FORUM, einem offenen Gesprächskreis. Themen des Lebens und Glaubens stehen im Zentrum der Abende. Wir beginnen mit einem einfachen Abendessen. Wir sind froh, wenn Sie sich für die Abende unter alpha@stadtklostersegen.de anmelden. Filmabend: Freitag, 11. April Wenn es draußen früh dunkel wird, laden wir zu einem Film ins Stadt­ kloster ein. Freuen Sie sich auf gute, anregende Unterhaltung durch einen Film und die andern Gäste. Informationen zum Film bei corinne.duerr@stadtklostersegen.de Türöffnung um 19:30 mit Getränken und Snacks Filmbeginn 20 Uhr Eintritt frei 2 Meditationsabende in der Fastenzeit 2. April / 9. April 2014 »Und wenn der Tod nicht das letzte Wort hätte?« Am Mittwochabend von 20 – 21:15 Anleitung zur christlichen Meditation Thematische Impulse Einüben des Sitzens und Schweigens Ein freiwillliger Beitrag von 5,– € hilft dem Stadtkloster die Arbeit weiterzuführen Ostern s. Seite 23

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Konzerte und Veranstaltungen – Übersicht			

Elias-Kuppelsaal Sa, 26. 4. 20:00 »Modern Classics – Britische Impressionisten«; Werke von C. Scott, E. Rubbra, W. Leigh, L. Berkeley, H. Murill und Y. Bowen; Simon Borutzki – Blockflöte, Christoph Ostendorf – Klavier; Eintritt: 10,– / erm. 6,– Euro; Einlass u. AK: 19:30; VVK-Infos s.u. Esther Schwarzrock und Band; Songs auf deutsch, englisch, schwedisch und spanisch; Esther Schwarzrock – Gesang/Gitarre/Klavier, Franziska Bopp – Gesang/Cello, Masataka Koduka – Kontrabass, Judith Retzlik – Geige, Tato Viña – Bandoneon; Eintritt: 10,– / erm. 6,– Euro; Einlass u. AK: 19:30; VVK-Infos s.u. Yiannis Giagourtas – Gitarrenkonzert; Werke von M. Theodorakis, J. Rodrigo, F. Tarrega u.a.; Eintritt: 10,– / erm. 6,– Euro; Einlass u. AK: 19:30; VVK-Infos s.u. Markus-Passion von C.P.E. Bach; Chor der Sing-Akademie zu Berlin; Lautten Compagney; Marie-Sophie Pollak, Johanna Knauth – Sopran, Julia Böhme – Alt, Wolfgang Frisch – Tenor, Cornelius Uhle – Bass, Wolfgang Katschner – Leitung; Eintritt: 10,– bis 29,– Euro; Einlass u. AK: 20:00; VVK-Infos s.u. Frühlingskonzert mit den Kinderchören der Singschule; Oliver Vogt – Klavier, Christiane Rosiny – Leitung; Eintritt frei – Kollekte erbeten; geeignet für Kinder ab 5 Jahren »Hört die Trompete Amors« – Konzert für Sopran, Orgel und Trompete; Andrea Chudak – Sopran, Eberhard Höflinger – Trompete, Kantor Oliver Vogt – Orgel; Eintritt frei, Kollekte erbeten XIV. Messe von L. Dietsch & Requiem op. 48 von G. Fauré; Konzertchor und Jugendchor der Staatsoper Unter den Linden, Mitglieder der Staatskapelle Berlin, Martina Rüping – Sopran, Florian Hoffmann – Tenor, Roman Trekel – Bass, Frank Flade – Leitung; Eintritt: 19,– / erm. 16,– Euro, VVK über Agentur Spielkunst, Tel. 975 94 00, Mail: karten@ spielkunst-berlin.de »The Armed Man. A Mass For Peace« von Karl Jenkins; Studiosi Cantandi Berlin, Norbert Ochmann – Leitung; VVK-Infos s.u.

Paul-Gerhardt-Kirche So, 6. 4. 15:00 »Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen« – Vokal- und Instrumentalmusik von J. S. Bach und F. Mendelssohn-Bartholdy im Rahmen des Passionsprojektes 2014 »Gebete erfinden«; European Bach Ensemble, Kim Nguyen – Leitung, Das Gascoigne Quartett; Eintritt frei, Kollekte erbeten »Gebete erfinden« – Laienandacht; Musika­lische Aktion für Kirchenglocken, Stimmen und elektronische Instrumente im Rahmen des Passionsprojektes 2014; Katharina Grosse und Stefan Schneider; Eintritt frei, Kollekte erbeten »Engel in der christlichen Ikonographie«, Vortrag mit Dr. Erika Grünewald im Rahmen des Jahresthemas 2014 »Engel«; Eintritt frei, Kollekte erbeten Filmabend im Stadtkloster; weitere Infos bei corinne.duerr@stadtklostersegen.de Ivy-Ensemble; Improvisationen über Werke von J. S. Bach, Arvo Pärt, der isländischen Band Sigor Ros und des norwegischen Saxophonisten Jan Garbarek; Sara Rilling – Bratsche, Rain er Fox – Saxophon, Martin Klenk – Cello, Christian Ruhm – Videoprojektion; Eintritt: 10,– Euro; VVK-Infos s. u. »Engel – himmlische Wesen«; Kinderführung in der Gemäldegalerie für Kinder der 1. – 3. Klasse mit Diakonin Antje Erdmann; verbindliche Anmeldung erbeten; Treffpunkt: vor der Gethsemane­ kirche; Mitbringen: 2 Fahrkarten AB und 2 Euro; Anmeldung: a.erdmann@ekpn.de »Engel – himmlische Wesen«; Kinderführung in der Gemäldegalerie für Kinder der 4. – 6. Klasse mit Kantor Oliver Vogt; verbindliche Anmeldung erbeten; Treffpunkt: vor der Gethsemanekirche; Mitbringen: 2 Fahrkarten AB und 2 Euro; Anmeldung: o.vogt@ekpn.de

Sa, 10. 5. 20:00

Sa, 12. 4. 18:00

Sa, 24. 5. 20:00

Stadtkloster Segen Do, 3. 4. 19:00 Fr, 11. 4. 19:30 Sa, 17. 5. 20:00

Gethsemanekirche Fr, 18. 4. 21:00

Sa, 10.5. 16:00 Mi, 14.5. 19:30 Sa, 17. 5. 19:30

Gemäldegalerie Sa, 5. 4. 14:00

Sa, 24. 5. 10:00

Vorverkauf für alle Konzerte Wenn nicht anders angegeben, sind die Tickets für die Konzerte in unseren Kirchen und an allen bekannten Konzertkassen erhältlich (z. B. Schönhauser Allee Arcaden, Der Holzkopf Dunckerstr. 16, Max-Schmeling-Halle u.v.a.); sowie unter der zentralen Ticket-Hotline: 01805 - 70 07 33, Postversand und Print@home unter: www.reservix.de

Sa, 24. 5. 20:00

Bitte beachten: Der E-Mail-Newsletter des Konzertbüros. Jetzt bestellen und keine Veranstaltung verpassen. Einfach Mail mit Namen und E-Mail-Adresse an: konzert­buero@ekpn.de • Veranstaltungen & Konzerte auf einen Blick • www.ekpn.de/veranstaltungen • TIPP für alle ehrenamtl. Helferinnen und Helfer unserer Gemeinde: Zu allen Konzerten externer Veranstalter gibt es ein bestimmtes Kontingent an Freikarten; zu erfragen im Konzertbüro: konzertbuero@ ekpn.de; T.: 44 71 55

Krabbelgottesdienst am Palmsonntag		

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Krabbelgottesdienst am Palmsonntag

Am 13. April treffen wir ihn wieder – den Palmesel. Jedes Jahr am Palmsonntag erleben wir im Krabbelgottesdienst mit ihm gemeinsam den Einzug von Jesus in Jerusalem. Da ertönt es wieder, das »Hosianna«, aus kleinen und großen Kehlen. Die Kinder winken mit Palmwedeln und erleben, wie es war, als Jesus nach Jerusalem kam. Damit beginnt wieder die Karwoche und damit verbunden die Vorfreude auf den Ostersonntag und die Osterzeit. Der Krabbelgottesdienst zum Palmsonntag gehört zu den jährlich wiederkehrenden Ritualen, die wir als Krabbelgottesdienst-Team mit den Kindern

zelebrieren. So erleben die Kinder über mehrere Jahre die immer gleichen Feste und Geschichten dazu und wachsen somit in den Ablauf des Kirchenjahres hinein. Hier geht es ganz bewusst um das Wiedererkennen und Wiedererleben. Der Krabbelgottesdienst ist für Kinder von 0 bis etwa zum Vorschulalter gedacht. Natürlich freuen wir uns immer auch über sie begleitende Eltern, Großeltern und Geschwister. Ihr Kleinen und Großen, seid daher herzlich willkommen zum Krabbelgottesdienst am 13. April und danach wieder am 25. Mai. Maika Kossack für das Krabbelgottesdienst-Team

Weltspieltag an der Gethsemanekirche
Alljährlich ruft das Deutsche Kinderhilfswerk am 28.Mai den Welt­ spieltag aus, um auf das Recht auf Spiel von Kindern und Jugend­lichen aufmerksam zu machen. Der 28. Mai ist dieses Jahr der Mittwoch vor Christi Himmelfahrt. Zum sechsten Mal wollen wir den Weltspieltag auf einer der Straßen an der Gethsemanekirche feiern, etwa von 12 – 20 Uhr. Es kommt das Spielmobil, ansonsten ist viel Platz auf der Straße für eigene Aktivitäten, bringt also mit was Spaß macht: Ballspiele, Kreide, Rollschuhe, Springseile, etc. oder einfach nur einen Stuhl um in der Sonne zu sitzen und Nachbarn zu treffen. Bei Fragen oder Interesse: Cornelia Dittrich 0172-7 48 39 90

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Solar-Mitteilungen
Unsere Solaranzeigen in Elias und Paul Gerhardt haben am 15. 01. 2014 folgende Erträge ausgewiesen:

Solar-Ertrag	

Paul Gerhardt	

Elias
1092 Kwh 25975 Kwh

seit 1. 1. 2013		 3451 kWh 	 seit 5. 2. 2002		41287 kWh	

Rechtsanwälte Dr. Theben
Dr. Bettina Theben Fachanwältin für Arbeitsrecht und für Verwaltungsrecht Schul- und Hochschulrecht Verwaltungs- und Verfassungsrecht Prüfungsrecht Kirchenrecht Dr. Martin Theben Fachanwalt für Arbeitsrecht Beamtenrecht Genossenschaftsrecht Vereinsrecht Stiftungsrecht Zivilrecht Haftungsrecht Mark Sieber Fachanwalt für Strafrecht Strafverteidigungen Nebenklage Ordnungswidrigkeiten Unfallregulierungen Schadensersatz

Greifenhagener Straße 30 www.dr-theben.de Telefon (030)	 4 37 20 00 10437 Berlin Erfolg durch Kompetenz und Engagement Telefax  (030) 43 72 00 10

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Kontakte		

So finden Sie uns		

Zentralbüro Evangelische Kirchen­gemeinde Prenzlauer Berg Nord Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin Zentralbüro: Küster Harald Mößner T.: 4 45 77 45 F.: 43 73 43 78 Computerfax (9 –16 Uhr) 43 73 43 79 Sprechzeiten: mo. 13 – 16 Uhr, mi. 14 – 19 Uhr do. 9 – 12 & 13 – 16 Uhr www.ekpn.de zentralbuero@ekpn.de Geschäftsführung Frank Esch T.: 40 00 34 99	 f.esch@ekpn.de Vorsitzende des GKR Ulrike Lemmel gkr@ekpn.de Stellv. Vorsitzender des GKR Pf. Gisbert Mangliers Kontakt siehe Pfarrerin und Pfarrer 	

Elias-Kuppelsaal		 Gemeindebüro 		 			 Gethsemanekirche		 Gemeindebüro 		 Gethsemanestraße 9 	 	 10437 Berlin		 			 Paul-Gerhardt-Kirche		 Gemeindebüro		 Kuglerstraße 15, 10439 Berlin		 			 			 Segenskirche		 Gemeindebüro		 rechter Aufgang parterre		 			

Göhrener Straße 11, 10437 Berlin Öffnungszeiten mi. 17 – 19 Uhr T.: 4 42 63 31 Stargarder Straße 77, 10437 Berlin	 Öffnungszeiten mo. 11 – 13 Uhr mi. 11 – 13 Uhr fr. 11 – 13 Uhr T.: 4 45 77 45 / F.: 43 73 43 78 Wisbyer Straße 7, 10439 Berlin Öffnungszeiten mi. und fr. 10 – 12 Uhr, mi. 17 – 19 Uhr T.: 4 45 74 23 / F.: 44 71 95 04 Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin	 Öffnungszeiten di. 17 – 18.30 Uhr, do. 9 – 11 Uhr T.: 4 48 34 83 / F.: 41 71 50 72

Stadtkloster Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin	 Stadtkloster-Büro		 T.: 44 03 77 39 			 info@stadtklostersegen.de Pfarrerin & Pfarrer Pfn. Uta Fey		 u.fey@ekpn.de		 Sprechzeiten		 Pf. Gisbert Mangliers 	 g.mangliers@ekpn.de	 Sprechzeiten	 Pf. Heinz-Otto Seidenschnur 	 ho.seidenschnur@ekpn.de Sprechzeiten	 	 Pf. Christian Zeiske	 c.zeiske@ekpn.de 	 Sprechzeiten	 	 T.: 44 71 95 06, T.: 4 45 74 54 (privat) Büro Kuglerstraße 15			 do. 10 – 12 Uhr* T.: 4 48 03 33 (privat) mobil 0171-1 79 50 07 Büro Segen, di. 17 – 18.30 Uhr *	 mobil 0179-7 64 00 32 Büro Elias di. 14 – 16 Uhr Büro Gethsemane mi. 14 – 16 Uhr* T.: 40 00 39 30; mobil 0176-21 90 34 31 Büro Gethsemane T.: 4 45 77 45 di. 18 – 19.30 Uhr außer letzter Di d. 			 Monats, fr. 9 – 11 Uhr*

* und nach Vereinbarung

Spendenkonto EKPN, IBAN DE42 2106 0237 0411 7412 80, BIC GENODEF1EDG, Verwendungszweck: xy, ggf. Straße, Hausnummer, PLZ Ort, wenn Spenden­ quittung gewünscht.

Kontakte			

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Arbeit mit Kindern Jugendlichen & Familien Antje Erdmann Dipl. Sozialpädagogin /Diakonin Göhrener Straße 11, 10437 Berlin T.: 41 71 59 57 a.erdmann@ekpn.de Sprechzeit di. 11.30 – 13.30 Uhr Katharina Loh T. : 0179 7 64 00 33. E-Mail: k.loh@ekpn.de Paul Beutel Jugendwart Kuglerstraße 15, 10439 Berlin T.: 4 45 74 25 p.beutel@ekpn.de Fachausschuss: kinder.jugend.ausschuss.@ekpn.de Jana Scherle Dipl. Päd. Beratung für Familien; T.: 41 71 59 61 Sprechzeit mi. 14 – 18 Uhr Kirchhöfe Ev. Friedhofsverband Berlin Stadtmitte – Friedhöfe Ost, Friedhofs­verwaltung, Landsberger Allee 48, 10249 Berlin T.: 030 - 42 20 04 10 Mail: m.mangliers@evfbs.de Öffnungszeiten Hauptbüro Landsberger Allee 48 Mo, Di, Do: 9 – 12 Uhr Mo, Di, Do: 13 – 15 Uhr Büroöffnungszeiten auf dem GeorgenParochial-Friedhof 3, Roelckestr. 142 13086 Berlin

Di: 9 – 12 Uhr, 13 – 16 Uhr Do: 9 – 12 Uhr Das Büro auf dem Segensfriedhof ist geschlossen. Kirchhofsverwaltung Nordend Katrin Manke Dietzgenstraße 120 – 162, 13158 Berlin T.: 4 76 35 54; F.: 4 76 27 70 www.berlin-friedhof.de nordend@evfbs.de Hausmeister/Techn. Personal Helmut Böhnke mobil 0179 7 36 18 57 h.boehnke@ekpn.de Bärbel Jenichen mobil 0173 2 15 71 32 b.jenichen@ekpn.de Andreas Schumann mobil 0176 48 11 68 40 a.schumann@ekpn.de Kindergärten Ev. Kindergarten Elias Leitung Grit Kiepke Göhrener Str. 11, 10437 Berlin T.: 4 42 24 05 elias-kita@evkvbmn.de Ev. Kindergarten Gethsemane Greifenhagener Str. 2, 10437 Berlin Leitung Eva Koch T.: 4 45 55 84, F.: 40 00 33 86 gethsemane-kita@evkvbmn.de

Ev. Kindergarten »Arche« Schönhauser Allee 104, 10439 Berlin Leitung Mirjam Häcker kita.arche@stephanus-bildung.de T.: 4 45 70 48, F.: 40 04 50 30 Veranstaltungsmanagement Konzertbüro Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin Tickethotline 44 71 55 68 Mario Gugeler T.: 44 71 55 67; F.: 43 73 43 78 konzertbuero@ekpn.de Kirchenmusik Oliver Vogt T.: 48 49 43 92 o.vogt@ekpn.de kirchenmusik@ekpn.de Christiane Rosiny c.rosiny@ekpn.de T.: 4 4715569 Detlef Lehmann T.: 47 48 90 75 d.lehmann@ekpn.de Jan Frebel posaunenchor@ekpn.de Diakoniestation Hauskrankenpflege Weißensee / Prenzlauer Berg Bizetstraße 11, 13088 Berlin T.: 61 62 27 00, Leitung Frau Susanne Niemczyik

Klavier- & Cembalobauer Marcellus Jany
Stimmungen & Reparaturen für Klaviere & Historische Tasteninstrumente Werkstatt: Paul-Robeson-Str. 47 – Termine nach Vereinbarung Fon & Fax: 030 - 44 30 80 40 service@klavierstimmer-jany.de Mobil: 0174  3 21 31 08 www.klavierstimmer-jany.de
        
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