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Periodical volume

Full text: Gemeindebrief Issue 2013/2014, Dezember/Januar = Nr.77

Gemeindebrief

 Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord · Elias · Gethsemane · Paul Gerhardt · Segen Nr. 77	 Dezember 2013  |  Januar 2014

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Inhalt	

Seite	

Editorial 	

Geistliches Wort				

Geistliches Wort 	 2/3 Wahlergebnisse	 4 Aus dem GKR	 5 Perfekte Weihnachten	 6 Posaunenchor	 7 Kinder, Kinder	 8/9 Amtshandlungen	 10 Conny Kästner	 11 Kirchenmusik		 12/13 Geburtstage		 14 Neujahrskonzert	 15 Gottesdienste	 16/17 Regelmäßige Veranstaltungen	 18/19 Auf ein Wort zum Stadtkloster		 20/21 Wie man zum Engel wird		 22 »Vom Himmel hoch ein Flyer kommt .. .«		 23 Veranstaltungsübersicht		 24/25 Allianzgebetswoche		 26	 Cochabamba		 26 Menschen in unserer Gemeinde 	 27 Anzeigen		 28/29 Kontakte	 30/31

»Gott nahe zu sein,
Liebe Leserinnen und Leser, »geeeeschaffft«, ... randvoll!, ... alles drin!, – Weihnachten kann kommen ...! So, oder so ähnlich könnte man sagen, wenn der Blick auf den Veranstaltungskalender fällt. Wieder einmal »stapeln« sich die verschiedensten Angebote in der Gemeinde, die Seite mit der Übersicht zeigt es. Aber auch die anderen Seiten informieren Sie über Aktivitäten: die veschiedensten musikalischen Angebote der Singschule, der Kantorei laden SIE ein. Dabei haben alle das große Ziel im Blick: »Gehtsemane stützen!«. Als bildhaften (plastischen) Gruß, haben wir auf den Titel, eine kleine Weihnachtsgeschichte gestellt. Sie stammt von einem Meister in Südfrankreich, der das Geschehen auf einen goldenen Grund gesetzt hat ... Herzliche Grüße zum Advent, zum Weihnachtsfest, zum Jahreswechsel, – das Redaktionstaem. Liebe Leserin, lieber Leser, noch umweht uns mit der Jahreslosung 2013 »Wir haben hier keine bleibende Stadt ... « aus Hebräer 13, 14 ein Hauch von Abenteuer und heilsamer Un­ruhe und schon klingt das Wort aus Psalm 73 – jedenfalls in der verwendeten Einheitsübersetzung – eher nach Ankommen, Ausatmen, Geborgenheit und Ruhe: »Gott nahe zu sein, ist mein Glück.« Diese Übersetzung befriedigt mich nicht wirklich, sie ist nur eine Möglichkeit der Wiedergabe des mehrdeutigen Verses. Denn es bleibt offen, wer sich wem nähert. Das »Nahen Gottes« kann sowohl als »genitivus subjectivus« als auch als »genitivus objectivus« übersetzt werden. Eine geheimnisvolle Mehrdeutigkeit hält anders als die Einheitsübersetzung fest, dass die Offenbarung des »ich bin, ich war, ich werde sein« eben kein statisches, sondern ein dynamisches und unabgeschlossenes Geschehen ist und bleibt. Und immer auch mein eigenes Nahen dazugehört. Ein paar Übersetzungen können zur Auslegung helfen. »Was aber mich betrifft: Gottes Nähe ist gut für mich.« Bibel in gerechter Sprache. »Mein Glück ist es aber, Gott nahe zu sein.« Neue Zürcher Bibel. »Ich aber, Gott nahn ist mir das Gute.« Martin Buber/Franz Rosenzweig. »Ich aber: Nahen Gottes ist für mich gut.« Erich Zenger 1991. »Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte.« Martin Luther. »Für mich aber ist Gottes Nähe beglückend.« Neue Genfer Übersetzung. »Mir aber ist die Nähe Gottes

Titelbild: Epitaph, Foto D. Wendland Südfrankreich, Elne Hinweis: Der Gemeindebrief erscheint als pdfDownload auf der gemeindeeigenen Homepage www.ekpn.de

Für alle Smartphonebesitzer: nebenstehender QR-Code zum schnellen Ansehen der Internetseite www.ekpn.de Herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord. Auflage: 2000 Stück. Redaktionsanschrift: Zentralbüro der Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Gethsemanestr. 9, 10437 Berlin T.: 4 45 77 45, F.: 43 73 43 78 gemeindebrief@ekpn.de Gestaltung: Grafik-DesignBüro Dieter Wendland Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 2. 1. 2014 Die Artikel geben die Meinung der Verfasser wieder und nicht immer die der Redaktion bzw. des Gemeindekirchenrates

				

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ist mein Glück« Jahreslosung 2014 aus Psalm 73, 28.
köstlich.« Schlachter-Bibel 2000. »Ich aber: Gott zu nahen ist mir gut.« Elberfelder Bibel. Zu beiden Versteilen habe ich ein paar Gedanken und Fragen zum Weiterdenken. Die Frage nach dem Glück, der Freude und dem Guten ist die Frage nach dem gelingenden Leben, die uns bestimmt und umtreibt vom Anfang bis zum Ende unserer Tage. Schon bald nach dem Weihnachtsfest, der Geburt der Hoffnung für unser eigenes Leben und das der ganzen Menschheit, pflegen wir und alle Welt Bilanz zu ziehen und wenden unseren Blick auf eine mehr oder weniger unklare Zukunft. Was wir Menschen als »Glück« verstehen, wird sehr individuell und verschieden sein. Was hören wir auf die Frage: »Was ist für Sie eigentlich Glück?« – »Hauptsache gesund!«, häuslicher und weltweiter Frieden, ein Dach über dem Kopf, verlässliche Beziehungen. Die oft ungenierte Diesseitigkeit vieler Glücksvorstellungen, die wir haben und die auch zu unserem Glücklichsein beitragen, sind nur eine Seite unseres Lebens. Was ist, wenn Biografien abbrechen, Lebensträume zerplatzen, der Boden unter den Füßen wankt? Eine Frage, die ich vor einiger Zeit gelesen habe, geht mir nicht aus dem Sinn: Wird unsere entmaterialisierte Theologie und unser Glaube dem biblischen Zeugnis eigentlich ausreichend gerecht? Gerade in der hebräischen Bibel ist der theologische Inhalt von Begriffen wie Frieden/Shalom und Segen untrennbar verbunden mit ganz handfesten materiellen, sozialen und politischen Dimensionen. Dazu gehört auch das eigenen Scheitern und die persönliche Not, besonders angesichts des erkennbaren Wohlergehens anderer Menschen. Und genau von einer solchen Krise und deren Überwindung spricht der Beter des 73. Psalms. Drastisch schildert er das Wohlergehen der Gottlosen: »Sie sehen kaum aus den Augen vor Fett, ... wbösartig höhnen und reden sie, gewalttätig reden sie von oben herab.« Der Beter verzweifelt fast daran. Ähnlich wie Hiob beschreibt er eine »Lebenskrise als Ausdruck und Ergebnis einer schweren sozialen und religiösen Erschütterung... (seiner) Epoche. Sie ist die Wahrnehmung einer fundamentalen Gotteskrise, nämlich die Widerlegung der Rede vom guten und gerechten Gott durch die gesellschaftlichen und politischen Realitäten.« (E. Zenger in: Hossfeld, Psalmen 51–100) Wie kann es uns, als das durch das neue Jahr »wandernde Gottesvolk« möglich werden, die subjektiv erfahrene Verborgenheit Gottes und die damit einhergehende Not der mit und unter uns lebenden Menschen auszusprechen und Wege zu ihrer Überwindung weisen? Gott nahe zu sein – wo und wie? – ist die Kernfrage. Der Beter des Psalms 73 schwenkt von der Klage in den Dank. Ein irgendwie geartetes mystisches Erlebnis (nach Zenger) – »... bis ich zum Heiligtum Gottes kam.« Vers 17a Wenn das nicht für die Bibel spricht, die die Intimität dieser Begegnung schützt. Was dem Beter widerfahren ist, bleibt unbekannt. Fulbert Steffensky hat diese Erfahrung in wunderbare Worte gefasst: »Ein Gesicht bekommt ein Mensch, nicht indem er sich im Spiegel betrachtet, sondern indem er auf etwas sieht, etwas wahrnimmt, von etwas gebannt ist, was außerhalb seiner selbst ist. So lernt der Mensch, sich von außen zu verstehen: Von der Kraft seiner Mütter und Väter her, von der Kraft seiner Brüder und Schwestern. Der Glaube, der Mut, die Hoffnung bauen sich von außen.« (F. Steffensky, Feier des Lebens) Schon wie bei der »zukünftigen Stadt« der Jahreslosung 2013 hat es sich nicht um ein statisches Gebilde gehandelt, das darauf wartet, von uns gefunden zu werden, sondern um ein Leben, das »im Kommen« ist oder wie Martin Luther es ausgedrückt hat: ›Glaube ist nicht ein Haben, sondern ein Werden‹. Ohne die »diesseitige, leiblich soziale Dimension geglückten Lebens« zu verneinen, wird der Blick durch das Wort und den ganzen Psalm 73 geweitet. Denn »zu einem glücklichen Leben gehört auch die Gemeinschaft mit dem Schöpfer und Erhalter allen Lebens.« (H. Pyka, Psalmen) So lassen Sie uns als Gemeinde mit allen, die »Glücksucher und Gottessucher« sind, im neuen Jahr unterwegs sein, denn all unser menschliches Tasten und Suchen steht unter der Verheißung dessen, der uns entgegenkommt. In diesem Sinne wünsche ich allen eine frohe Weihnacht und ein gesegnetes Jahr 2014 Ihr Pfarrer Heinz-Otto Seidenschnur

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Aus dem GKR 	

Wahlergebnisse			

GKR Wahlergebnis 20. 10. 2013
Kandidatin/Kandidat (Gewählt) Wahllokal Elias abso- % * lut Bodammmer, Marco Grimm, Claudia Hünerbein, Tobias Kirchner, Uta Lemmel, Ulrike Liedtke, Hannah-Maria Manzke, Juliane zur Nedden, Dr. Martin Reichelt, Gerson Sander, Ruben Schellig, Wolfgang Schößler, Anne Wendland, Dieter Witzel, Henning 10 45 72 39 39 34 30 31 28 21 49 40 50 39 8,39 40,18 64,29 Gethsemane abso- %* lut 28 85 84 14,29 43,37 42,86 56,12 55,61 43,37 36,73 40,31 34,18 12,24 37,76 41,33 49,49 20,41 Paul Gerhardt absolut 81 108 88 64 59 61 48 60 48 33 106 71 92 42 %* 38,76 51,67 42,11 30,62 28,23 29,19 22,97 28,71 22,97 15,79 50,72 33,97 44,02 20,10 Segen absolut 5 34 23 21 30 20 11 10 13 3 23 19 30 13 %* 8,77 59,65 40,35 36,84 52,63 35,09 19,30 17,54 22,81 5,26 40,35 33,33 52,63 22,81 gesamt absolut 124 272 267 234 237 200 161 180 156 81 252 211 269 134 %* 21,60 47,39 46,52 40,77 41,29 34,84 28,05 31,36 27,18 14,11 43,90 36,76 46,86 23,34
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Rang

1 3 6 5 8 10 9 11 14 4 7 2 12

34,82 110 34,82 109 34,82 26,79 27,68 25,00 18,75 43,75 35,71 44,64 34,82 85 72 79 67 24 74 81 97 40

abgegebene Stimmen**

112

19,51 196

34,15

209

36,41

57

9,93

574

100

Aus dem GKR			

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G  K   R
Aus der Arbeit des Gemeindekirchenrates

Der neue Gemeindekirchenrat ist gewählt. Nach einer diesmal sehr spannenden Wahl wurden vier Mitglieder neu in den GKR gewählt und zwei wurden bestätigt. Das Ergebnis wurde bereits öffentlich mitgeteilt. Den ausgeschiedenen Mitgliedern möchte ich für die geleistete Arbeit ganz herzlich danken und den neuen für die verantwortungsvolle Tätigkeit alles Gute und Gottes Begleitung wünschen. An dieser Stelle gilt mein Dank auch allen Wahlhelfern. Ebenso möchte ich denen danken, denen es nicht geglückt ist, gewählt zu werden und hoffe sehr, dass sie als Ersatzälteste und Ehrenamtliche in vielen anderen wichtigen Bereichen zur Verfügung stehen. In unserem gemeinsamen Adventsgottesdienst am 01. Dezember, 11 Uhr, in P. Gerhardt, werden dann die neuen Mitglieder feierlich in ihr neues Amt eingeführt. Zum Ende der Legislaturperiode wurden noch einige wichtige Beschlüsse gefasst. Nach langer gründlicher Vorbereitung haben wir die Anschaffung einer neuen Tonanlage in der Gethsemanekirche beschlossen. Die Arbeiten zum Einbau sind im Gange und spätestens zu Weihnachten soll alles funktionieren. Allen daran beteiligten und Spendern vielen herzlichen Dank. Es wurde auch beschlossen, dass unsere Gemeinde die finanzielle Unterstützung der Gemeinden unseres Kirchenkreises, die sich aktiv in der Flüchtlingsarbeit engagieren, weiterführt. Der GKR wird sich in einer der nächsten Sitzungen mit der Begleitung und der möglichen Weiterführung des traditionellen Friedensgebetes in der Gethsemanekirche befassen. Schon jetzt haben die ersten Vorbereitungen zur Altarverhüllung während der Passionszeit in der Paul-Gerhardt-Kirche begonnen und der dazu notwendige Beschluss wurde gefasst. Ein weiterer Baustein unseres Gemeindekonzeptes konnte beschlossen werden und die Arbeit daran geht dann auch bald ihrem Abschluss entgegen. Für die hoffentlich im neuen Jahr beginnende Sanierung der Gethsemanekirche wurde Felix Dürr aus dem Stadtkloster in der Segenskirche als Bauherrenvertreter unserer Gemeinde berufen. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit. Dies ist nun mein letzter Bericht aus dem Gemeindekirchenrat, nach fünf Jahren als Vorsitzender möchte ich allen Danken, die mich in diesem Amt begleitet und unterstützt haben. Ich wünsche allen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr. Ihr Wolfgang Schellig, Vorsitzender des Gemeindekirchenrates

Unsere Bankverbindung für Ihre Spenden Die Welt wächst mehr und mehr zusammen. Im Zahlungsverkehr dominierten bisher jedoch nationale Verfahren – selbst innerhalb des Euro-Raums. Um dieser Aufsplitterung ein Ende zu bereiten, haben Politik und Kreditwirtschaft einheitliche Regelungen für den nationalen und europäischen Zahlungsverkehr eingeführt: SEPA. Die Abkürzung steht für Single Euro Payments Area (Einheitlicher Euro- Zahlungsverkehrsraum). Die neuen einheitlichen Verfahren gelten für Euro-Zahlungen in den 28 EU-Staaten, Island, Liechtenstein, Norwegen, Monaco und der Schweiz. Empfänger: Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord IBAN: DE42 2106 0237 0411741280 BIC: GENODEF1EDG Bitte geben Sie im Feld »Verwendungszweck« Ihren Namen und Ihre Anschrift an, damit wir Ihnen eine Spendenbescheinigung zusenden können. Wenn die Anschrift im Feld »Angaben zum Kontoinhaber« steht wird dies nicht übermittelt. Wenn Sie für einen bestimmten Bereich unserer Gemeindearbeit spenden wollen (z. B. Arbeit mit Kindern, Kirchenmusik o. ä.), vermerken Sie dies bitte zusätzlich im Feld »Verwendungszweck«.

Adventsfeier im Elias-Kuppelsaal
feiern, Advents- und Weihnachtslieder singen, die Geschichte »Auf dem Weg nach Bethlehem« erleben, das Kaffeetrinken mit selbstgebackenem Kuchen und Stollen genießen, das große Ratespiel erleben und die Gemeinschaft und Begegnung mit anderen haben möchten. Und dies alles in festlich-musikalischem Rahmen und im Beisein der Kinderchöre der Singschule. Wir feiern Advent mit allen, die sich darauf freuen, Senioren, Alleinstehende, Familien, Erwachsene und Kinder, GROSS und KLEIN.Wir freuen uns auf Ihr und Euer Kommen.

für alle,die besinnlich Advent bei Kerzenschein und Stille

Samstag, dem 14. Dezember 2013 von 15 bis 17 Uhr Göhrener Str. 11,

Pfr. Heinz-Otto Seidenschnur und Ehrenamtlichenteam

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Perfekte Weihnachten				

Perfekte Weihnachten
In diesem Jahr wird alles perfekt. Da bin ich ganz sicher. Ich habe alles vorbereitet für meine Familie. Lucy bekommt etwas zum Anziehen, am besten einen Gutschein von einem ihrer Lieblingsläden. Das kann sie immer gebrauchen und ich muss nicht mühsam etwas aussuchen. Eine Vierzehnjährige ist ja so kompliziert. Und für Thomas wäre etwas für seine Spielekonsole gut. Ich habe keine Ahnung, was er so spielt, aber er kann sich selbst etwas aussuchen. Das Einfachste ist, ich schenke ihm auch einen Gutschein. Damit ist ihm am meisten gedient – und ich kaufe nichts, das ich dann hinterher umtauschen muss. Das macht nur unnötig Arbeit. Hmm, was mache ich für meinen Mann? Ich glaube, eine neue Digitalkamera wäre gut. Er sagt ja immer, dass ihm seine zu kompliziert ist und sie für wirklich gute Bilder nicht das Richtige ist. Aber bei Kameras gibt es bestimmt viel Auswahl und ich müsste mich ausgiebig beraten lassen. Vielleicht ist am besten, er sucht sich selbst eine Kamera aus: also Gutschein. Meine Eltern und Schwiegereltern kommen auch, aber da mache ich nur eine Kleinigkeit. Alte Leute gehen ja dauernd in die Apotheke. Das ist nicht problematisch, ich besorge einen Gutschein und fertig. So ist es prima, das Thema »Geschenke« ist perfekt abgearbeitet. Essen. Was mache ich zu essen? Stefan möchte immer Ente. Ohne Ente ist es für ihn kein richtiges Weihnachten, sagt er immer. Und seine Mutter macht eine wunderbare Ente. Das ist natürlich ein kleines Problem, denn ich mag keine Ente und außerdem macht die Zubereitung sehr viel Arbeit. In meiner Familie gab es am Heiligen Abend immer Kartoffelsalat und Würstchen. Weil wir vorher alle in die Kirche gingen. Wir werden zwar sicher nicht in die Kirche gehen, aber es ist auch keinem damit gedient, wenn ich am Feiertag völlig gestresst bin. Ich besorge also Würstchen und Kartoffelsalat. Der Metzger nebenan hat einen guten, da merkt niemand, dass er nicht selbstgemacht ist und ich spare mir die Arbeit. Das wird perfekt. Weihnachtsbaum. Kugeln und eine Lichterkette habe ich noch, einen neuen Baum brauche ich natürlich. Brauche ich einen Baum? Die Kinder sind ja schon groß und so ein Baum ist eigentlich nur im Weg. Ich werde Zweige nehmen. Im Gästezimmer habe ich noch welche, mit Lichterkette und Kugeln sieht das doch auch weihnachtlich aus. Wunderbar, wieder etwas perfekt erledigt. Die Weihnachtsplanung steht. Ich weiß gar nicht, was sich die Leute immer für einen Weihnachtsstress machen. Ich habe alles perfekt organisiert. Nicht so wie die Kollegin Lüdtke, die schon seit drei Wochen völlig aus dem Häuschen ist. Dauernd bastelt sie irgendetwas, oder sie backt Kekse, oder sie sucht ein ganz besonderes Geschenk für ihre Kinder oder ihren Mann. Im nächsten Jahr sage ich ihr einmal, wie man Weihnachten perfekt macht. Das Fest der Liebe ist da. Meine Eltern kamen schon zum Mittagessen. Stefans Eltern sind da etwas rücksichtsvoller und tauchen erst am Nachmittag auf. Sie haben Stollen mitgebracht. Wir essen also Stollen und trinken Kaffee. Und was gibt es Neues? Eine rein rhetorische Frage, denn es gibt immer wieder die alten Geschichten. Ich glaube, alle sind froh, dass mein Vater einen schönen Spaziergang vorschlägt. Wir gehen also durch unsere Siedlung. Es sieht wirklich schön aus. Viele Nachbarn haben Lichterketten in den Gärten, es funkelt. Die Kirche ist hell erleuchtet und sieht irgendwie einladend aus. Aber wir können da jetzt nicht reingehen, sonst wird es zu spät mit der Bescherung. Und sicher will auch keiner von den anderen in den Gottesdienst gehen. Dafür haben wir wirklich keine Zeit. Langsam gehen wir zurück. Unser Haus ist dunkel. Ich schaue erwartungsvoll zu Stefan, er soll endlich aufschließen, mir wird kalt. Aus, vorbei. Mein perfektes Weihnachten ist erledigt. Stefan hat keinen Schlüssel. Wir stehen mit der versammelten Familie draußen vor dem Haus. Da geht nebenan die Tür auf. Frau Lüdtke sieht uns und fragt: »Ist alles in Ordnung?« Ein bisschen zaghaft frage ich, ob ich telefonieren dürfte, wir hätten den Schlüssel vergessen und ich müsste einen Schlüsseldienst anrufen. »Dann kommen Sie erst einmal rein«, meint Frau Lütdke. »Das geht doch nicht«, antworte ich, »es ist doch Weihnachten«. »Das geht, das geht«, sagt Frau Lütdke, »Sie stören nicht«. Wir gehen also rein und ich sehe sofort, wir stören doch. Hier ist wirklich nichts perfekt. Am Weihnachtsbaum werkeln Herr Lütdke und ein alter Mann, wahrscheinlich ihr Vater. Der Baum ist krumm, die Lichterkette hängt alles andere als akkurat, der meiste Baumschmuck hängt ganz unten. Sieht das denn niemand? Ach so, Frau Lüdtkes Sohn ist wohl dafür verantwortlich, und er

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ist noch ziemlich klein. Und was ist das überhaupt für Baumschmuck? Strohsterne und kleine Päckchen, auch Glanzpapiergirlanden, alles ist ein bisschen schief. Und warum lächeln sie alle? Sehr merkwürdig. Frau Lüdtkes Tochter kommt aus der Küche. Sie ist gar nicht weihnachtlich angezogen, in ihrem Gesicht ist Mehl und sie trägt einen Teller mit Keksen. Sollen das Sterne sein? Die Form ist jedenfalls nicht perfekt. Aber wir wollen ja nicht unhöflich sein und probieren auch welche. Sie schmecken gut. Frau Lüdtke kommt mit Kaffee aus der Küche. Und einem Stapel Geschirr und Besteck. »Sie bleiben doch zum Essen?« »Das geht doch nicht«, antworte ich, »es ist doch Weihnachten«. »Das geht, das geht«, sagt Frau Lüdtke, »Sie stören nicht«. Ich gucke zu Stefan. Er werkelt jetzt auch mit am Weihnachtsbaum. Und Thomas hebt den Lüdtke-Jungen hoch und hilft ihm mit den Schmuck. Lucy sitzt kichernd mit der Tochter des Hauses auf dem Sofa. Sie unterhalten sich

bestimmt nicht über Kekse, so viel ist klar. Meine Mutter ist weg. Ich finde sie in der Küche, wo sie mit Frau Lüdke Kartoffeln pellt. »Der Salat ist gleich fertig«, ruft Frau Lüdtke. Die Schüssel ist riesig. Und auf dem Herd steht ein Topf mit Würstchen. Unser Weihnachtsessen. Es wird ein bisschen eng am Tisch, aber das ist egal. Das Geschirr passt nicht zusammen, aber das ist erst recht egal. Die Würstchen sind heiß und der Salat ist lecker. Es ist wirklich ein perfektes Essen. Lüdtke Senior erzählt, dass er in jedem Jahr mit seinem Sohn und jetzt auch mit dem Enkel den Baumschmuck selbst macht. Ich schaue den Baum noch einmal an und finde ihn perfekt. Dann steht Lüdtke Senior auf und öffnet ein dickes Buch. Er räuspert sich und beginnt zu lesen: »In jenen Tagen geschah es, dass vom Kaiser Augustus der Befehl erging, dass alle Bewohner des Reiches sich zählen lassen sollen …« Es ist eine alte Geschichte, aber sie macht Weihnachten erst perfekt. Gefunden auf weihnachtswuensche.com

Posaunenchor
Seit diesem Sommer haben wir einen Posaunenchor in unserer Gemeinde! Mit dem ersten Einsatz am 29. 09. zum Erntedankfest in der Paul-Gerhardt-Kirche haben wir auch praktisch angefangen, die Aufgaben eines Posaunenchores wahrzunehmen. Dabei besteht ein Posaunenchor nicht nur aus Posaunen, sondern alle Blechbläser sind herzlich eingeladen mit zur Ehre Gottes zu musizieren. Deswegen heißt es üblicherweise auch in Posaunenchören auch Bläsereinsatz und nicht Auftritt. Die wichtigste Aufgabe eines Posaunenchores ist sicherlich die musikalische Mitgestaltung von Gottesdiensten, jedoch auch die Unterstützung bei Gemeindeveranstaltungen und -festen, wie zum Beispiel dem Martins­ umzug oder dem inzwischen schon traditionellen Turm­ blasen vor der Gethsemanekirche im Advent. Neben der Choralmusik, die eine feste Säule in der Chorarbeit ist, wird sehr gerne auch alte Musik ab dem Mittelalter gespielt. Diese kommt bei uns derzeit noch sehr kurz, da wir über poppige Arrangements (freie Spielstücke oder auch bekannte Melodien) vor allem erst Anknüpfung an recht aktuelle Musik suchen – und natürlich auch, da wir uns noch weiter als Gruppe zusammenfinden müssen. Auf alle Fälle macht es viel Spaß Stücke zur erarbeiten, und wir freuen uns, wenn wir diese zur Ehre Gottes und zur Freude der Gemeinde pielen können. Nicht nur die musikalische Vielfalt ist dabei ein Ziel, sondern auch eine möglichst breite Streuung der Mitwirkenden. So sind wir besonders stolz darauf, dass uns jetzt schon 2 jugendliche Jungbläser verstärken, und können sie auch gut gebrauchen, der bisherige Kreis aus weiteren 7 Bläserinnen und Bläsern besteht. Damit haben wir einen soliden Kern, auf den ich gerne (auf)baue. Gerne könnt Ihr uns bei unseren Proben mit Tönen aus Eurem Instrument unterstützen (Posaunenchorbläser duzen sich üblicherweise). Wir treffen uns außerhalb der Ferien montags um 18:30 in der Winterkirche der Gethsemane­ kirche, die über den hinteren Eingang zu erreichen ist. Jan Frebel

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Kinder, Kinder				

Kinderbibeltage

3. bis 5. Februar 2014
Hallo Kinder! Auch im nächsten Jahr gibt es zu Beginn der Winterferien wieder spannende Kinderbibeltage. Eingeladen sind alle Kinder von der Vorschule bis zur 6. Klasse. »Wo kann ich denn das Reich Gottes finden?«, fragt Lisa ihre Mutter. »Das Reich Gottes ...?«, sie stockt. Lisas Mutter weiß nicht so recht, was sie ihrer Tochter antworten soll. »Das Reich Gottes ist kein Land, in das man einfach so reisen kann. Das Reich Gottes ist da, wo Jesus ist und die Menschen auf Jesus hören«, sagt sie schließlich. »Und wie sieht es dort aus?«, Lisa lässt

nicht locker. Doch ihre Mutter ist überfragt. »Geh doch am besten in die Kinderbibelwoche. Dort kannst du hören, sehen und erleben, was Jesus alles vom Reich Gottes erzählt hat.« Wo: Eliaskuppelsaal, Göhrener Str. 11 Wann: 9-15 Uhr Kosten: 7.50 € für das Mittagessen und Material Kekse/ Kuchenspenden für den Nachmittag wären schön Anmeldung bis zum 24. 1. 2014 an Gisbert Mangliers: g.mangliers@ekpn.de, oder Anmeldung ausfüllen und in der Christenlehre / Kita abgeben. (Anmeldeflyer kommt in die Gruppen) Im Namen der Vorbereitungsgruppe: Gisbert Mangliers

Sommerrüste vom 11. – 18. Juli 2014

Danke alle, die St. Martin unterstützt haben: Freiwillige Feuerwehr, unsere Bläser, unsere Jugend, die Kinder aus der Singschule, vielen Erwachsenen, die als Ordner die Umzüge begleitet haben, der Polizei und vielen, vielen mehr. DANKE!!!

Die »Kleinen« – Die »Kleinen« fahren nach Zootzen auf den Waldhof direkt am Stolpsee mit Heinz-Otto Seidenschnur, Antje Erdmann und Team. Plätze: max. 75 (Jüngere heißt bis 10 Jahre) Die »Großen« – Die »Großen« fahren nach Tornow ins Schloss vom Ökowerk Brandenburg e.V. mit Gisbert Mangliers, Katharina Loh und Team. Plätze: max. 55 (Ältere heißt ab 11 Jahre) Anmeldung ab 13. 1. 2014 bis 28. 2. 2014 per Internet http://www.ekpn.de/ gemeinde-aktiv/kinder-und-familien/. Die Anmeldung ist nur verbindlich mit der eingezahlten Anmeldegebühr von 30 Euro (sie fließt später in die Gesamtkosten ein). Für Rückfragen zur Anmeldung a.erdmann@ekpn.de / 41 71 59 57 Mehr zum Thema und zu den Kosten ab Dezember auf der Internetseite.

Kinder, Kinder			

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Rätselhaft

Hier das neue Rätsel! Einsendeschluss ist der 9. 1. 14. Entweder per Mail an preisraetsel@ ekpn.de oder bei der Christenlehre in Elias abgeben. Name, Adresse, Alter nicht vergessen! Der Preis wird ein Blumengutschein vom Blumencafe Michael Schaarschmidt sein.

Sa, 7. Dezember 2013 Thema: »St. Nikolaus« Sa, 11. Januar 2014 Thema: »Ich sehe dich – die Heilung des blinden Bartimäus« 10 Uhr in Elias

Quizfragen: 1. In welcher Stadt ist Jesus geboren? 2. Die Heiligen Drei Könige heißen nach der Legende:  Melchior, Balthazar und____? 3. Welcher Heiliger aus der Türkei kommt immer  am 06.12. zu den Kindern? 4. Was steht oft an Weihnachten im Wohnzimmer? 5. Welches umweltfreundliche Fahrzeug wird gerne von  Kindern genommen, wenn Schnee liegt? 6. Der Igel hält im Winter einen ____? 7. Die Weihnachtsgeschichte steht sowohl im Matthäus als auch im Lukas-Evangelium im ___ Testament. Unsere Glücksfee hat Johanne, 9 Jahre, als Gewinnerin des Preisrätsels vom Oktober / November 2013 ausgelost. Das Lösungswort war: »Buß- und Bettag«. Der Preis – ein Pizza Gutschein - wurde von Antje Erdmann übermittelt.

Fröhliches Weihnachtsbasteln – liebevoll »Panikbasteln« genannt!

Am Mittwoch, dem 11. Dezember 2013 – Alle, die mögen, die noch Weihnachtsgeschenke brauchen und basteln wollen, laden wir nach Elias in den Kuppelsaal von 15 bis 18 Uhr ein. Unkostenbeitrag 2 Euro. Kuchen, Plätzchen, Weihnachtsleckereien sind sehr willkommen!

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Mitteilungen und Amtshandlungen in der Gemeinde		

Taufen
Emma Blüthgen, Henry Egler, Kathrina Kampe, Lionel Kampe, Anton Brauner, Charlotte Brauner, Max Regener, Amelie Luhmann, Helene Haupt, Maximilian Colaco, Elia Selke, Julian Domes, Marlene Drews, Rieke Brückerhoff, Friedrich Lüders Als Erwachsene wurden getauft: Anke Rische, Thorsten Schlarbaum, Jana Steinig, Jens Berger Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. Johannes 8, 12

Trauungen
Tino Backhaus und Stephanie Bensch Michael Bröcker und Tina Wender Sebastian und Barbara Metz Alexander Dluzak und Maren Bekker Ihren Bund haben segnen lassen Steffen Schubert und Claus Foerster Vor allem aber liebt einander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht. Kolosser 3, 14

Bestattungen
Helga Iwan im Alter von 69 Jahren Marlene Hugo im Alter von 5 Jahren Unsere Hilfe steht im Namen des HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. Psalm 124, 8

Sage, wo ist Bethlehem ?
Sage, wo ist Bethlehem? Wo die Krippe? Wo der Stall? Musst nur gehen, musst nur sehen Bethlehem ist überall. Sage, wo ist Bethlehem? Komm doch mit, ich zeig es dir! Musst nur gehen musst nur sehen Bethlehem ist jetzt und hier. Sage, wo ist Bethlehem? Liegt es tausend Jahre weit? Musst nur gehen Musst nur sehen Bethlehem ist jederzeit. Sage, wo ist Bethlehem? Wo die Krippe? Wo der Stall? Musst nur gehen Musst nur sehen Bethlehem ist überall.

Wir laden ein zu drei Krippenandachten, jeweils 9.30 Uhr, in der Paul-Gerhardt-Kirche: mit Nachdenklichem, Musik und Betrachtung von europäischen Weihnachtsbräuchen. Anschließend an die Andachten wird zum Gespräch und Kaffeetrinken in der Seitenkapelle eingeladen. 22. 12. Thema: Weihnachten in Bulgarien 26. 12. Thema: Weihnachten in Finnland 29. 12. Thema: Weihnachten in Spanien

Atem holen an der Krippe

Dank an Conny Kästner!	

Weihnachtliche Musik	

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Conny Kästner wechselt nach Genf
Bei der Oktober-Sitzung überraschte uns unser langjähriges Redaktionsmitglied Conny Kästner mit einer tollen Nachricht: »Ab Januar arbeite ich in Genf«, sagte sie uns in die natürlich sofort offen stehenden Münder. Von ihrer Stelle als Öffentlichkeitsbeauftragte

im Kirchenkreis Wilmersdorf geht es also nun für Conny in die Schweiz – von dort wird sie aus dem Lutherischen Weltbund berichten – für sie als Vollblutjournalistin mit Sicherheit eine spannende und abwechslungsreiche Herausforderung. Liebe Conny, du wirst uns als kritische Nachfragerin mit flotter Schreibe und Leidenschaft am Artikel zusammenstreichen natürlich im Gemeindebrief-Team sehr fehlen. Bleib uns aus der Ferne gewogen. Und vielleicht steckst du uns ja ab und zu eine heiße Exklusivmeldung aus dem Lutherischen zu ... Alles Gute! F. d. Red., Mario Gugeler

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Kirchenmusik		

Mit der Gethsemanekantorei Neues entdecken			

 Singschule – Eltern-Kind-Singen Eltern und Kinder 0 – 2 Jahre: Mi 1.Gr.: »Zwerge« 15:30 – 16 ; 2. Gr.: »Pfauen« 16:15 – 16:45; 3. Gr. »Räuber« 17 – 17:30  Minis Singen mit 3 – 4jährigen Kindern Mo 1. Gr. »Amseln« 16 – 16:30 2. Gr. »Spatzen« 16:45 – 17:15 Do 3. Gr. »Nachtigallen« 15:45 – 16:15  Minis mit Eltern Singen mit 3 – 4jährigen Kindern & ihren Eltern: Mo »Lerchen« 17:30 – 18:00  Vorschulkinder Kinder, die im Sommer 2014 in die Schule kommen; Winterkirche: Mo 1. Gr. 16:00 – 16:40 ; Mi 2. Gr.: 16:30 – 17:05  Kinderchor 1 Kinder der 1. und 2. Klasse, Winterkirche: Mo 1. Gr.: 16:45 – 17:30 Uhr; 2. Gr.: 17:30 – 18:10 Uhr, Mi 3. Gr.: 17:15 – 18:00 Kinderchor 2 – Mittlere Kinder ab der 3. Klasse; Winterkirche Einteilung durch Chorleitung Do 17:30 – 18:30 Kinderchor 3 – Große Kinder ab der 5.Klasse, Winterkirche: Di 16:30 – 18:00 Kinderchor 3 – Ganz Große Jugendliche ab der 8. Klasse, Winterkirche, Di 17:15 – 18:45 Jugend-Gospelchor »... stimmt so!« do. 19:00 – 21:00, mit Stefan Wieske. Gossner-Keller Elias, Göhrener Str. 11; Junge Leute m. Lust a. Popularmusik, Gospels, neue geistl. Lieder, Jazz, Folk, in groovigen Arrangements mit Klavier & Band Gemeindechor mi. 19:30, mit Detlef Lehmann, Gemeindehaus. Elias, 3. Etage, Göhrener Str. 11, klassischer, vierstimmig gemischter Chor, vielseitige Chorlit. alt. u. n. Meister  Liturgischer Chor mi. 19:30 – 20:45, mit Oliver Vogt, Gemeindesaal P. Gerhardt, Kuglerstr. 15, Ausgestaltung der Gottesdienste mit Chorliteratur aller Epochen und Stile  Gethsemane-Kantorei di. 19:45 – 22:00, mit Oliver Vogt, Elias Kuppelsaal, Motetten alter & neuer Meister, Kantaten, Oratorien, Musik zeitgenössischer Komponisten, für Gottes­dienste u. Konzerte, Anmeldung bei Kantor O. Vogt Posaunenchor mo. 19:00 – 20:30, mit J. Frebel, Gethse­ mane, Winterkirche

Mit der Gethsemanekantorei Neues entdecken
»Alle Jahre wieder« kommt die Anfrage von allen Seiten zu mir: »Wann singen Sie denn das Weihnachtsoratorium?« – Meine Antwort ist immer: »Welches?«, worauf fast immer die Antwort kommt: »Ja, gibt es denn da mehrere?« Ja, die gibt es. Und viele sind nicht weniger schön und wertvoller als das berühmteste, das von Johann Sebastian Bach, das im Übrigen nicht als zusammenhängendes Oratorium komponiert wurde, sondern eine Sammlung von einzelnen Kantaten für die Gottesdienste im Weihnachtsfestkreis ist. Wollte man Bachs Musik in ihrer Ursprünglichkeit aufführen, gehören die einzelnen Kantaten in die Sonn- und Feiertage beginnend vom 1. Weihnachtsfeiertag bis hin zum Epiphaniasfest. Aber gehen wir weiter auf Entdeckungsreise. In allen Jahrhunderten haben sich natürlich die Komponisten der Weihnachtgeschichte in großen Kompositionsformen angenommen. Das reicht vom Frühbarock, Barock, Vorklassik, Klassik, der Romantik in all ihren verschiedensten Abstufungen, Expressionismus, Moderne bis in unsere Tage. Hier eine kleine Auflistung der »Weihnachtsoratorien« der Musikgeschichte: Heinrich Schütz (1585 – 1672) »Weihnachts-Historie«; Marc-Antoine Charpentier (1634 – 1704) »Un Oratorio de Noël«; Henry Purcell (1659 – 1695) »WeihnachtsAnthem«; Gottfried August Homilius (1714 – 1785) »Die Freude der Hirten über die Geburt Jesu«; Johann Heinrich Rolle (1716 – 1785) »Weihnachtsoratorium«; Joseph Martin Kraus (1756 – 1792) »Die Geburt Jesu«; François-Joseph Gossec (1734 – 1829) »Die Geburt«; Joseph Leopold Eybler (1765 – 1846) »Die Hirten bei der Krippe zu Bethlehem«; Hector Berlioz (1803 – 1869) »L’enfance du christ – Des Heilands Kindheit«; Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847) Weihnachtskantate: »Vom Himmel hoch«; Friedrich Kiel (1821 – 1885) »Der Stern von Bethlehem«; Heinrich Herzogenberg (1834 – 1900) »Die Geburt Christi«; Camille Saint-Saëns (1835 – 1921) »Oratorio de Noël«; Heinrich Fidelius Müller (1837 – 1905) »Weihnachtsoratorium«; Joseph Gabriel Rheinberger (1839 – 1901) »Der Stern von Bethlehem«; Nikolai Rimsky-Korsakov (1844 – 1908) »Die Christnacht«; Joseph Haas (1879 – 1960) »Christnacht«; Otto Respighi (1879 – 1936) »Lauda per la navitá«; Frank Martin (1890 – 1974) »Das Mysterienspiel von der Geburt«; Arthur Honegger (1892 – 1955) »Une cantate de Noel«; Carl Orff (1895 – 1982) »Weihnachtsgeschichte«; Karl Friedrich Komma (1913 – 2012) »Weihnachtsoratorium«. Die Gethsemanekantorei wird in diesem Jahr, am Samstag, dem 7. Dezember um 19.30 Uhr das »Oratorio de Noël« (Weihnachtsoratorium) des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns aufführen. Saint-Saëns wirkte ab 1858 an der ­Kirche La Madeleine in Paris. Neben Orgelwerken, Kammermusik bis hin zu Orchester­sinfonien und Opern schrieb er auch eine große Anzahl von Kirchenmusiken, darunter sein »Weihnachtsoratorium«. Als Textgrundlage dienten ihm Texte aus der Vulgata und der lateinischen Weihnachtsliturgie. Auf die dem Lukasevan-

			

Gethsemane stützen!	

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gelium entnommene Verkündigung der Geburt Christi folgen Psalmtexte sowie den Evangelien Matthäus und Johannes entnommene Verse. Im Advent 1858 komponierte er innerhalb von 12 Tagen sein Oratorio de Noël. Die Komposition war am 15. Dezember abgeschlossen und erlebte bereits am 25. Dezember in der Madeleine ihre Uraufführung. Saint- Saëns wählte für sein Werk einen kleineren Rahmen, was für die Entstehungszeit, in der man zum Bombastischen, Opernhaften neigte, eher ungewöhnlich ist. Sein Anliegen war es das Weihnachtsgeschehen als intimes Geschehen darzustellen. Daher ist das Orchester nur mit Streichern besetzt, die durch eine Harfe und die Orgel ergänzt werden. Aus der Weihnachtsgeschichte greift er ebenfalls nur einen kleinen Aspekt heraus, die Szene der Verkündigung der Geburt Christi durch den Engel bei den Hirten auf dem Felde. Dementsprechend schlägt er bereits im »Prélude« eine pastorale Stimmung an. Zum Orchester treten neben dem Chor noch fünf Gesangsolisten hinzu. Gerade durch seine warmen Klangfarben, die lyrischen Kantilenen, die wunderbaren Chöre, die virtuosen Solistenensemblestücke und besonders die außergewöhnliche Orchesterbesetzung ist das klangzarte Orato­rium besonders für eine Aufführung im Advent bestens geeignet. Neben dem Oratorio de Noël führt die Gethsemanekantorei das »Magnificat« von Antonio Vivaldi auf. »Der Lobgesang der Maria« ist einer der zentralen Texte der Adventszeit. Die Vertonung durch Antonio Vivaldi spricht durch und durch seine unverkennbare Sprache und ist in ihrer italienischen Lebendigkeit ein wunderbarer adventlicher Kontrast zum Weihnachtsoratorium von Saint-Saëns. Ergänzt werden die beiden Werke in unserem Konzert durch das berühmte Konzert für Harfe und Orchester von Georg Friedrich Händel, das die junge international erfolgreiche Harfenistin Sophia Whitson als Solistin spielen wird. Neben der Gethsemanekantorei musiziert wieder das Neue Kammerorchester Potsdam und ein hochkarätiges Solistenensemble. Lassen Sie sich von der Gethsemanekantorei und mir mit auf Entdeckungsreise nehmen und am 7. Dezember beim Konzert auf das kommende Weihnachtsfest einstimmen. Ihr Kantor Oliver Vogt

Die Gethsemanekirche braucht Ihre Hilfe! Bitte unter­stützen Sie durch Ihre Spende die Instandsetzung der Gethsemanekirche! Wir freuen uns über die bisher ein­ge­gangenen Spenden und danken dafür sehr herzlich. Die Spender werden auf einer Tafel im Foyer der Gethsemanekirche verzeichnet! Bitte beachten Sie die jeweiligen Aushänge zu Benfizveranstaltungen. Werden Sie mit Ihrer Spende »Steinpate« Ja – ich werde Steinpate für Gethsemane! Bitte überweisen Sie Ihren Betrag unter dem Verwendungszweck »Gethsemane stützen« auf unser Spendenkonto Kontoinhaber: Spendenkonto EKPN, IBAN DE42 2106 0237 0411 7412 80, BIC GENODEF1EDG, Bitte schreiben Sie Ihre Adresse mit in den Verwendungszweck. Wir stellen automatisch Spendenbescheinigungen aus. Möglichkeit zum Spenden auch über bildungsspender.de/ekpn Wünschen Sie weitere Informationen? Geschäftsführung T.: 030 - 40 00 34 39 Wir beraten Sie gern! Danke für Ihre Spende!

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Geburtstage			

Geburtstage
Marianne Lindgens	 Anneliese Boschek	 Wolfgang Menke	 Christel Lochau	 Christel Kerscheit	 Margarete Neumann	 Peter Hein	 Detlef Mölke	 Lena Loos	 Christel Schenkel	 Dorit Paetzelt	 Hildegard Hänsel	 Christel Jerschkewitz	 Ursula Aschemann	 Gertrud Blocksdorf	 Günter Dahlenburg	 Erika Miericke	 Ingrid Siegmund	

Herzliche Geburtstagsgrüße an alle, die im Dezember und Januar 2014 Geburtstag haben. Besonders grüßen wir die Jubilare der Gemeinde: Ehrentraud Schulz	 Wolfgang Schüler	 Lothar Gmorczynski	 Bernd Weise	 Dorothea Wandschneider	 Käthe Wulf	 Dora Schmidt	 Helga Hartrumpf	 Helga Goltermann	 Ursula Pickroth	 Gisela Joswig	 85 Jahre 75 Jahre 80 Jahre 70 Jahre 91 Jahre 75 Jahre 85 Jahre 75 Jahre 75 Jahre 93 Jahre 70 Jahre

80 Jahre 85 Jahre 75 Jahre 75 Jahre 93 Jahre 99 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 96 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 90 Jahre 85 Jahre 90 Jahre 90 Jahre 91 Jahre 100 Jahre 75 Jahre

Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht alle Seniorengeburtstage im Gemeindebrief abdrucken können. Wir haben uns für die Altersgruppen, 70, 75, 80, 85 entschieden und ab 90 Jahren wird jedes Geburtsjahr erfasst.

Christvesper & Kiezweihnachtsfeier
im Kuppelsaal Elias, Göhrener Str.11 Herzlich willkommen sind Einsame und alle Menschen, die an diesem Abend nicht allein sein wollen. Heiligabend, 24. 12. 2013,18:00 Wir wollen die biblische Geschichte von der Geburt des Kindes hören, die Lieder der Weihnacht singen, miteinander essen und trinken. Wir wollen in Gemeinschaft Weihnachten feiern, Musik, Gedichte und Geschichten hören und uns überraschen lassen. Es freuen sich Bärbel Jenichen, Pf.H.-O. Seidenschnur und Team Wir bitten um Anmeldung, B. Jenichen Tel. 0173-2 15 71 32

Geb u rts tag s kaffee Herzlic h e Ein lad u n g an alle, jung und alt, die im Dezember und Januar Geburtstag haben.
Wir freuen uns, Sie am Donnerstag, dem 30. Januar 2014, um 15 Uhr in den Räumen des Elias-Gemeindehauses begrüßen zu dürfen. Es wäre schön, wenn wir bei Kaffee oder Tee, Kuchen und Saft miteinander ins Gespräch kommen, Lieder singen und eine Geschichte hören.

Neujahrskonzert 2014	

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Neujahrskonzert 2014
CONCERTO  Romantisch – Virtuos Nach dem großen Erfolg in diesem Jahr wird es auch im nächsten Jahr am 1. Januar um 18 Uhr in der Gethsemanekirche ein Neujahrskonzert geben. Drei große Werke der Kammermusikliteratur für Violine, Violoncello und Orgel stehen auf dem Programm und sollen Sie in der ruhigen und stimmungsvollen Atmosphäre der Gethsemanekirche ins neue Jahr begleiten. Das Concerto C-Dur von Johann Sebastian Bach, das in seinem freudig-musikantischen Stil sehr an die Brandenburgische Konzerte erinnert. Der estnische Komponist Artur Kapp komponierte Anfang des 20. Jahrhunderts ein sehr elegisches Trio für diese außergewöhnliche Besetzung. Das Hauptwerk des Konzertes ist das Concerto (Suite) op. 149 von Joseph Gabriel Rheinberger dessen 175. Geburtstag wir 2014 feiern. Hochromantische Kantilenen und expressive Virtuosität zeichnen dieses Musikstück aus und machen es zur größten und gewichtigsten Originalkomposition für die Besetzung Violine, Violoncello & Orgel. Neben Kantor Oliver Vogt musizieren Dagmar Quies, Violine und Sebastian Selke, Violoncello, die beide Mitglieder des Filmorchester Babelsberg sind. Herzliche Einladung zum Neujahrskonzert unserer Gemeinde bei freiem Eintritt. In dieser Reihe musizieren Sängerinnen, Sänger und Instrumentalisten mit Kantor Oliver Vogt im Gottesdienst um 9.30 Uhr in der Paul-Gerhardt Kirche. Sonntag, 26. 1. 14, Orgel + 2 Querflöten

ORGEL PLUS

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Gottesdienste				

Tag
01. 12. 2013 1. Sonntag im Advent

Elias-Kuppelsaal • Göhrener Str. 11

Gethsemanekirche • Stargarder Str. 77
11 Uhr Podestndacht

08. 12. 2013 9.30 Uhr Pf. SeidenschnurA, K, N 2. Sonntag im Advent 15. 12. 2013 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur,, T, K, N 3. Sonntag im Advent 22. 12. 2013 9.30 Uhr Pf. Mangliers, N 4. Sonntag im Advent 24. 12. 2013 Heiligabend 14.30 Uhr Pf. Seidenschnur, Kathrin Kühn, Krippenspiel 18 Uhr Pf. Seidenschnur, Christvesper + Kiezweihnacht 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur

11 Uhr Pf. Mangliers, A, K, N 11 Uhr Pf. Zeiske, K, N mit Singschule 11 Uhr Pf. Seidenschnur, N

14.30 Uhr Pf. Zeiske, Weihnachtsmusical Singschule 16 Uhr Pf. Zeiske, Weihnachtsmusical Singschule 18 Uhr Pf. Zeiske, Christvesper, Kantorei 23 Uhr Pf. Zeiske, Gospelchristnacht 11 Uhr Pf. Seidenschnur 11 Uhr Pf. Zeiske 11 Uhr Pf. Mangliers

25. 12. 2013 1. Weihnachtstag 26. 12. 2013 2. Weihnachtstag

29. 12. 2013 9.30 Uhr Pf. Mangliers 1. So. n. Weihnachten 31. 12. 2013 Silvester 01. 01. 2014 Neujahr 05. 01. 2014 9.30 Uhr Pf. Mangliers, A, N 2. So. n. Weihnachten 06. 01. 2014 Epiphanias 12. 01. 2014 1. So. n. Epiphanias 19. 01. 2014 2. So. n. Epiphanias 26. 01. 2014 3. So. n. Epiphanias 19.30 Uhr Pf. Thorbahn 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur T, K, N 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur K, N 9.30 Uhr Pf. Zeiske 17 Uhr Pf. Seidenschnur, Altjahresabend bei Kerzenschein mit Abendmahlsfeier

11 Uhr Pf. Seidenschnur 11 Uhr Pf. Seidenschnur, A, N

11 Uhr Pf. Seidenschnur T, K, N 11 Uhr Pf. Mangliers, K, N 11 Uhr Pf. Zeiske T, K, N

St. Elisabeth-Stift 6. De Wir freuen u

Advent

Gottesdienste			

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Paul Gerhardt • Wisbyer Str. 7
11 Uhr Pfn. Fey, Pf. Mangliers, Pf. Seidenschnur, Pf. Zeiske, N, B Familiengottesdienst, Einführung des neuen Gemeindekirchenrates 9.30 Uhr Pf. Maruschke, A, N, B 9.30 Uhr Pfn. Fey, N mit Singschule 9.30 Uhr Pfn. Fey, 1. Krippenandacht, N, B, Lit. Chor 11 Uhr Pfn. Fey und Team, Krabbelgottesdienst 14 Uhr Pf. Talis Redmanis, Gottesd.in lettischer Sprache 15.30 Uhr Pfn. Fey, Paul Beutel, Krippenspiel 17.30 Uhr Pfn. Fey, Christvesper

Stadtkloster Segen • Schönh. Allee 161
21 Uhr AbendbeSINNung Die Zeit ist erfüllt
A 	Gottesdienst mit Abendmahl K 	Kindergottesdienst N 	Gespräch nach dem Gottesdienst T 	 Taufe TR Trauung F 	Familiengottesdienst B	 Basar

21 Uhr AbendbeSINNung Advent 21 Uhr AbendbeSINNung Wunschkind? Keine ABENDBESINNUNG

16 Uhr Pf. Mangliers, Corinne Dürr, Krippenspiel 18 Uhr Pf. Mangliers, Christvesper 23 Uhr Paul Beutel, Andreas Schulz, Jugendchristnacht

9.30 Uhr Pfn. Fey, 2. Krippenandacht 11 Uhr R. Rosenmüller u. Team 9.30 Uhr Pfn. Fey, 3. Krippenandacht 15.30 Uhr Pfn. Fey, A Keine ABENDBESINNUNG 23 Uhr Gottesdienst zum Jahreswechsel

11 Uhr Pfn. Fey und Team, Familien-Gottesdienst, »Die Sternsinger kommen«, N

21 Uhr AbendbeSINNung Es kamen Weise aus dem Morgenland

Gottesdienste St. ElisabethStift 11 Uhr: 6. 10. Pf. Mangliers 27. 10. Pfn. Fey 10. 11. Pfn. Fey 20. 11. Seidenschnur (Bußtag) 8. 12. Seidenschnur 22. 12. Mangliers 29. 12. Pfn. Fey

10 Uhr A. Nehlsen, Eröffnungsgottesdienst der Allianz-Gebetswoche, N, B 9.30 Uhr Prädikant Georg Schubert, N 14 Uhr Pf. Talis Redmanis, Gottesd. in lettischer Sprache 9.30 Uhr Prof. Dr. Strohmaier-Wiederanders, Orgel Plus, N 11 Uhr Krabbelgottesdienst

21 Uhr AbendbeSINNung Und wurde Mensch: Flucht 21 Uhr AbendbeSINNung Und wurde Mensch: Zwölfjähriger Jesus im Tempel 21 Uhr AbendbeSINNung Und wurde Mensch: Versuchungsgeschichte

tsmarkt

ezember 2013 ab 14:00 uns auf Sie!

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Regelmäßige Veranstaltungen				

Angebote für Kinder Spielgruppen für Krabbelkinder bis 3 Jahre, Ort: Paul Gerhardt, do., 9.30 – 11.30 Uhr Kontakt: K. Loh Krabbelgottesdienste Ort: Paul Gerhardt, 22. 12., 11 Uhr: Thema: Die Weihnachtsgeschichte 26. 01., 11 Uhr: Thema: Schaut den Stern Familiengottesdienste Ort: Paul Gerhardt 01.12., 11 Uhr: gemeinsamer GD zum Ersten Advent 05. 01., 11 Uhr: Die Sternsinger kommen KiTa-Gottesdienste Elias-Kuppelsaal 10 Uhr 20. 12., 10 Uhr mit Pfn. Fey 17. 01., 10 Uhr mit Pf. Seidenschnur in Paul Gerhardt 11. 12., 16 Uhr Weihnachtsaufführung Kita Arche Kindergottesdienste regelmäßig in Elias und Gethsemane s. S. 16/17 KUGKUK Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche einmal im Monat Sa von 10 – 12 Uhr, 7. Dezember 2013 in Elias mit dem Thema: »St. Nikolaus« Sa,11. 01. 2014 mit dem Thema: »Ich sehe dich – die Heilung des blinden Bartimäus« Christenlehre Elias Die Geschichtensammler 1.+ 2. Kl. Mi oder Do 15 – 16 Uhr Mi mit Lissy, Marie und Zora Do mit Paula Die Schatzsucher 3.+ 4. Kl.

Mi + Do 16.15 – 17.15 Uhr Mi mit Lucas und Mika Do mit Aaron, Topias und Emil Die Weltenbummler 5.+ 6. Kl. Mi + Do 17.30 – 18.30 Uhr Mi mit Samuel, Felipa, Elias, Philipp und Georg; Do mit Nadja, Tobias, Elena, Nina u. Clemens Christenlehre Paul Gerhardt Die Geschichtensammler & Schatzsucher (1.– 4. Klasse) Di 16.30 –17.30 Uhr mit Ina Düsterdick, Ute Rheinfurth-Revers, Kathrin Kühn, Anne Lüders Junge Gemeinde Paul Gerhardt, Jugendkeller mo. 	um 18 Uhr für 14 bis 17-Jährige di. 	 um 18 Uhr für 14 bis 15-Jährige mi. 	 um 19 Uhr für 16 bis 18-Jährige do. 	 um 20 Uhr für 17 bis 22-Jährige Kontakt: Paul Beutel, T: 4 45 74 25 Konfirmanden Neue Konfirmanden – siehe Seite 10! di. 17.30 – 18.30 Uhr Elias, Göhrener Str. 11, do. 17.30 – 18.30 Uhr Paul Gerhardt, Kuglerstr. 15 Konfirmation Pfingsten 2014 Die Konfirmanden (2. Unterrichtsjahr) treffen sich nach den Sommerferien mi, 18 – 19 Uhr mit Pf. Christian Zeiske do, 18 – 19 Uhr mit Pf. Gisbert Mangliers jeweils im Gemeindehaus Gethsemane. Väter & Mütter, Männer & Frauen Stillgruppe jeden 2. u. 4. Mi im Monat von 10 bis 12 Uhr Kontakt: Ulrike Sandow, T. 44 73 32 31 Alleinerziehendengruppe do., 16 – 18 Uhr monatlich Termine bitte erfragen bei Jana Scherle

T: 41 71 59 61 PEKiP® Kursgebühr 65 € Gemeinde freut sich über Spenden zur Deckung der Heiz- und Betriebskosten. Paul Gerhardt Termin a: fr., 10 – 11.30 Uhr Termin b: fr, 11.45 – 13.15 Uhr Leitung: Stephanie Neeb Elias Termin a: do. 9.30 – 11 Uhr, 10 Treffen Termin b: fr., 11.15 – 12.45 Uhr, 10 Treffen; Leitung Doris Krüger Anmeldung Familienbildung Berlin Stadtmitte, Ansprechpartnerin: Frau Reich T.: 25 81 85-410 E-Mail: familienbildung@kkbs.de www.fbs-stadtmitte.de Kiezfrühstück für alle Gemeinsames Frühstück und Gespräche, Elias, 21. Dezember, 25. Januar 2014 11 – 13 Uhr Kontakt: B. Jenichen Mittwochs-Café für alle ­Genera­tionen – Reden und Entspannen bei Kaffee und Kuchen, in Elias im Diakonieraum, mi. 14 – 18 Uhr Kontakt: Jana Scherle T: 41 71 59 61 Angebote für Seniorinnen/Senioren Gethsemane Frauenkreis Adventsfeier 10. 12. 14 Uhr; 14. 1. 14 Uhr, mit Fr. Dahlenburg Apostelfrühstückskreis Adventsfeier 10.12. 14 Uhr; 29.1. mit Fr. Dahlenburg und Pf. Zeiske Elias Seniorenfrühstück 07. 10. u. 04. 11., 9 Uhr mit Frau Volz Paul Gerhardt 05.12. um 15 Uhr mit Pfn. Fey,

Regelmäßige Veranstaltungen			

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Adventsfeier 09. 01. um 15 Uhr mit Pfn. Fey, Epiphanias Rund um die Bibel Bibelstunde Paul Gerhardt 30. 01. um 15.30 Uhr mit Pfn. Fey Bibelgesprächskreis Elias 16. 12., 20. Januar 2014, 15 Uhr Bibelwerkstatt Gethsemane 4. 12.; 18. 12.; 8. 1.; 22. 1. 20 Uhr mit Pf. Zeiske Gebetsangebote Stadtkloster Segen: Morgengebet mo. bis fr., 8 Uhr Mittagsgebet: mo. bis fr., 12 Uhr Nachtgebet: do. 21 Uhr Kontakt: Stadtkloster T: 44 03 77 39 Taizé-Gebet: fr. 19.30 Uhr Kontakt: Christian Huge T: 33 50 65 50 Gesprächskreise Gesprächskreis Paul Gerhardt 03. 12. Adventsausflug, Informationen über Einladung 07. 01. um 20 Uhr mit Frau Prof. Dr. Strohmaier und Pfn. Fey ,»Hildegard von Bingen« Gesprächskreis Elias I 12. 12., 9. Januar 2014 19 Uhr. Kontakt: Herr Lindenberg, T: 9 33 26 94 Gespräche über Gott und die Welt 10. 12. , 14.1.2014, Elias: 19.30 Uhr Kontakt: Pf. Seidenschnur Offener Kreis 12. 12., 9. Januar 2014, 19.30 Uhr Kontakt Frau Bosem, T: 4 42 63 81 Gesprächskreis Elias II 4. 12., 8. Januar 2014, 19.30 Uhr. Kontakt: Frau Krüger

T: 4 44 40 56 Frauenhilfe Elias: 27. Januar 2014, 15 Uhr Kontakt Frau Volz Vorbereitungsgruppen Krabbelgottesdienst und Familiengottesdienst Paul-Gerhardt-Gemeindehaus Termine nach Absprache über Pfn. Fey Kindergottesdienst-Kreise Gethsemane: 5. 12.; 9.1., 19.30 Uhr Kontakt: Pf. Zeiske, Katharina Loh Elias Pf. Seidenschnur/Lisa Eichhorn Kontakt Pf. Seidenschnur Partnerschaftsprojekt Am 17.12. um 19 Uhr trifft sich der Freundeskreis zur Adventsfeier Basare finden im Anschluss an die Gottesdienste am 01.12., 08.12., 22.12. und 12.01. statt. Offene Kirchen Gethsemane: Gethsemanekirche Montag bis Freitag, 11 – 17 Uhr Mittwoch und Donnerstag zusätzlich 17 – 19 Uhr ggf. bitte vorher kurz anrufen: T. 4 45 77 45, Einzel- und Gruppen­führungen nach Vereinbarung mit Frau Dr. Merseburger, Termin nach Absprache. T. 4 49 16 72 Paul Gerhardt: mo. bis fr. 13 – 17 Uhr Stadtkloster Segen: Sa 14 – 17 Uhr (s. S. 21) Kontakt: Communität Don Camillo T.: 44 03 77 39 Laib & Seele Lebensmittelausgabe jeden Donnerstag ab 11 Uhr, Gemeindehaus Elias, Göhrener Str.11

Kinder stellen die großen Fragen des Lebens: Woher kommt die Welt? Wo kommen wir hin, wenn wir tot sind? Wie sieht es im Himmel aus? Warum kann man Gott nicht sehen? Die Fragen verändern sich im Laufe ihrer Entwicklung. Was bleibt: Kinder fragen über das Gegebene, Sichtbare hinaus. Ihre Fragen sind religiöse Fragen, sie berühren Grundfragen von Religion und Glaube. Der Religionsunterricht fördert eine Grundhaltung des Staunens und Fragens. Er begleitet Kinder in der Begegnung mit Formen von gelebter Religion in einer evangelischen Perspektive. Religionslehrerinnen und Religionslehrer laden herzlich dazu ein. Herzlich Willkommen! Die Arbeitsstellen für den Evangelischen Religionsunterricht

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Auf ein Wort zum Stadtkloster Segen				

Auf ein Wort zum Stadtkloster
Energiewende im Stadtkloster – Klöster versuchten zu allen Zeiten, neue Wege zu gehen

Es gibt keine »gute Energie«, machen wir uns nichts vor – es gibt nur weniger schlechte Energieträger. Bei ihrer Auswahl sind die umwelttechnischen (Klimawandel etc.), die geopolitischen (Kriege, Abhängigkeiten…) und volkswirtschaftlichen (wer kassiert…) Auswirkungen zu bedenken. Wie viele Menschen wollen wir Sorge tragen zur Umwelt und den heutigen und zukünftigen Lebensbedingungen auf dieser Welt. Dass ältere Kirchengebäude energetisch Großverbraucher in Sachen Wärmeerzeugung sind, kann man sich einfach vorstellen. Äußere Isolationen sind selten möglich, im Stadtkloster undenkbar in der bestehenden Ziegelstein-Architektur. Also mussten wir andere Wege suchen und gehen – mitten in der Großtadt. Seit 6 Jahren liefern die Solarkollektoren einen beträchtlichen Anteil für die Warmwassererzeugung (in Zahlen 30.000 kWh entsprechen zum Beispiel 20.000 mal duschen) Vor einem Jahr haben wir unsere alte Wärmezentrale komplett saniert. Ölkessel und Brenner raus und zwei neue vollautomatische Holzpelletkessel eingebaut. Seither stammt über 90% der gesamten Wärmeenergie aus einem nachwachsenden, CO2 neutralen Energieträger. Statt 26.000 Liter Heizöl verbrennen nun knappe 50 Tonnen Pellets pro Jahr. Damit werden ca. 60 Tonnen weniger CO2 produziert.

Ein paar Fakten für Interessierte: 1700 Jahre nach Christus ist das Holz knapp geworden an vielen Orten der zivilisierten Welt durch Feuerbedarf zum Heizen, Kochen, Werkstätten, Schiffsbau, Brandrodung. Danach setzte langsam eine Aufforstung ein, heute wächst der Wald in Deutschland jedes Jahr. Deutschland ist das Land mit dem grössten Gesamtholz­vorrat in Europa. Ein Turm mit einer Grundfläche von 3 x 3 Meter könnte bis zum Mond gebaut werden. Pellets werden vollständig (selten überwiegend) aus Holz­ industrieabfällen (Sägewerke etc.) hergestellt. Pellet bestehen aus gepresstem Holz und werden in der Herstellung unter hohem Druck gebunden, vor allem durch den holzeigenen Klebstoff Lignin. Die Anlieferung erfolgt mit speziellen Tank-LKW nach Bedarf. Wir können im alten, eigens umgebauten Tankraum ca. 16 Tonnen (= ca. 24 m3) einlagern. Holz ist gespeicherte Sonnenenergie. Holzpellets haben weniger graue Energie als Heizöl. Pelletkessel sind eine kostenintensivere Investition als Gas und Öl, aber eine deutlich günstigere Energie.Wir rechnen mit einer Amortisationszeit von 6 Jahren. Holzpellets sind eine lokale, nahe Investition in die Wirtschaft – nicht über die Weltmeere. Gerne zeigen wir Interessierten unsere Anlage, am ­einfachsten im Anschluss an ein Gebet (Montag bis Freitag 8 und 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag 21 Uhr). Felix Dürr

Angebote im Stadtkloster Segen			

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Angebote Stadtkloster
Stille in der Stadt Einladung zur christlichen Meditation im Advent 5. 12. und 12. 12. 2013 Donnerstagabend 19.30 – 21 Uhr Einführung und Praxis der christlichen Meditation. Wir sind (und bleiben) überzeugt davon, dass es gut ist, in dieser Stadt zu lernen zur Ruhe, zu sich und – hoffentlich – zu Gott zu kommen. Dazu bieten die Abende Gelegenheit. Herzliche Einladung. Meditative Abendfeier mit Pfr. Dr. Wolfgang J. Bittner und Team. Sonntag, 8. 12. 2013, 17.30 bis 19 Uhr

Alte Weihnachtslieder neu Konzert mit Christian Steyer und Chor. Sonntag, 22. Dezember, 19.00 Uhr im Stadtkloster. Hotline für Ticketbuchungen Unter 01805 700 733 erreichen Sie uns rund um die Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen. 0,14 €/Minute aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunknetz höchstens 0,42 €/Minute (§66a TKG). Weitere Informationen: http://christiansteyer.de/aktuell Krippenspiel: Am 24. Dezember findet das traditionelle, jedes Jahr brandneue Krippenspiel statt. »Der Wirt, die Wirtin und die Weihnacht« heißt das Stück in diesem Jahr. Ein Spiel um die Geburt des Jesuskindes und die Engel und Weihnachten und ... Herzlich willkommen zu diesem Ereignis für die ganze Familie.

Zum Jahreswechsel im Stadtkloster Segen »Gott nahe zu sein ist mein Glück« Psalm 73,28, Jahreslosung für 2014 Der Text der Jahreslosung wird uns in den Tagen zwischen den Jahren begleiten. Wir freuen uns, wenn Sie mit der Stadtklostergemeinschaft und Gästen in einer kleinen Gruppe diese Tage verbringen. Wir hören Referate, kommen miteinander ins Gespräch und feiern gemeinsam. Es besteht die Möglichkeit am Programm teilzunehmen und nicht im Stadtkloster zu übernachten. Beginn der Tagung: Sonntag, 29. 12. 2013; 18 Uhr Ende der Tagung: Dienstag, 2. 1. 2014; ca. 10 Uhr Übergang in Segen Dienstag, 31.12. 2013, 23 Uhr im Stadtkloster Segen. Wir halten Rückblick und bitten um Gottes Segen fürs Kommende. Wir singen, hören Texte und Gebete. Es bleibt Raum fürs eigene Betrachten und Überdenken. Um Mitternacht läuten die Glocken – und dann das Feuerwerk! Filmabend: Wenn es draußen früh dunkel wird, laden wir zu einem Film ins Stadtkloster ein. Freuen Sie sich auf gute, anregende Unterhaltung durch einen Film und die andern Gäste. Freitag 10. Januar 2014 Türöffnung um 19.30, Getränke und Snacks, der Film beginnt um 20 Uhr. Weitere Informationen bei:
corinne.duerr@stadtklostersegen.de

Eintritt frei.

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Wie man zum Engel wird				

Wie man zum Engel wird
Wie jedes Jahr sollte auch in diesem die sechste Klasse das weihnachtliche Krippenspiel aufführen. Mitte November begann Lehrer Larssen mit den Vorbereitungen. Thomas, der für sein Alter hoch aufgeschossen war und als Ältester von vier Geschwistern häufig ein ernstes Betragen an den Tag legte, sollte den Joseph spielen. Tinchen, die lange Zöpfe hatte und veilchenblaue Augen, wurde einstimmig zur Maria gewählt, und so ging es weiter, bis alle Rollen verteilt waren, bis auf die des engherzigen Wirts, der Maria und Joseph von seiner Tür weisen sollte. Es war kein Junge mehr übrig. Die beiden Schülerinnen, die ohne Rolle ausgegangen waren, zogen es vor, sich für wichtige Arbeiten hinter der Bühne zu melden. Joseph, alias Thomas, hatte den rettenden Einfall. Sein kleiner Bruder würde durchaus in der Lage sein, diese unbedeutende Rolle zu übernehmen, für die ja nicht mehr zu lernen war als einziger Satz nämlich im rechten Augenblick zu sagen, dass kein Zimmer frei sei. Also erschien Thomas zur nächsten Probe mit Tim an der Hand, der keinerlei Furcht zeigte. Er wollte den Wirt gerne spielen. Mit Wirten hatte er gute Erfahrungen gemacht, wenn die Familie in den Ferien verreiste. Er bekam eine blaue Mütze auf den Kopf und eine Latzschürze umgebunden; die Herberge selbst war, wie alle anderen Kulissen, noch nicht fertig. Tim stand also mitten auf der leeren Bühne, und es fiel ihm leicht zu sagen, nein, er habe nichts, als Joseph ihn drehbuchgetreu nach einem Zimmer fragte. Wenige Tage darauf legte sich Tim mit Masern ins Bett, und es war reines Glück, dass er zum Aufführungstag gerade noch rechtzeitig wieder auf die Beine kam. In der Schule herrschten Hektik und Feststimmung, als er mit seinem großen Bruder eine Stunde vor Beginn der Weihnachtsfeier erschien. Auf der Bühne hinter dem zugezogenen Vorhang blieb er überwältigt vor den Attrappe seiner Herberge stehen: sie hatte ein vorstehendes Dach, eine aufgemalte Laterne und ein Fenster, das sich aufklappen ließ. Die Vorstellung begann. Joseph und Maria betraten die Bühne, wanderten schleppenden Schrittes zur Herberge und klopften an. Die Fensterläden öffneten sich und heraus schaute Tim unter seiner großen Wirtsmütze. »Habt Ihr ein Zimmer frei?« frage Joseph mit müder Stimme. »Ja, gerne«,

antwortete Tim freundlich. Schweigen breitete sich aus im Saal. Und erst recht auf der Bühne. Joseph versuchte vergeblich, irgendwo zwischen den Kulissen Lehrer Larssen mit einem Hilfezeichen zu entdecken. Maria blickte auf ihre Schuhe. »Ich glaube, Sie lügen«, entrang sich schließlich Josephs Mund. Die Antwort aus der Herberge war ein unüberhörbares »Nein«. Dass die Vorstellung dennoch weiterging, war Josephs Geistesgegenwart zu verdanken. Nach einer weiteren Schrecksekunde nahm er Maria an der Hand und wanderte ungeachtet des Angebotes weiter bis zum Stall. Hinter der Bühne waren inzwischen alle mit dem kleinen Tim beschäftigt. Tim erklärte, dass Joseph eine so traurige Stimme gehabt hätte, da hätte er nicht nein sagen können, und zu Hause hätten sie auch immer Platz für alle, notfalls auf der Luftmatratze. Herr Larssen zeigte Mitgefühl und Verständnis. Dies sei doch eine Geschichte, erklärte er, und die müsse man genauso spielen, wie sie aufgeschrieben sei – oder würde Tim zum Beispiel seiner Mutter erlauben, dasselbe Märchen einmal so und dann wieder ganz anders zu erzählen, etwa mit einem lieben Wolf und einem bösen Rotkäppchen? Nein, das wollte Tim nicht, und bei der nächsten Aufführung wollte er sich Mühe geben, ein böser Wirt zu sein. Die zweite Aufführung fand im Gemeindesaal der Kirche statt. Unter ärgsten Androhungen hatte Thomas seinem kleinen Bruder eingebläut,. dieses Mal auf Josephs Anfrage mit einem klaren »Nein« zu antworten. Der große Saal war voll bis auf den letzten Sitzplatz. Dann ging der Vorhang auf, das heilige Paar erschien und wanderte – wie es aussah etwas zögerlich – auf die Herberge zu. Joseph klopfte an die Läden, aber alles blieb still. Er pochte erneut, aber sie öffneten sich nicht. Maria entrang sich ein Schluchzen. Schließlich rief Joseph mit lauter Stimme »Hier ist wohl kein Zimmer«? In die Stille, in der man eine Nadel hätte fallen hören, ertönte ein leises, aber deutliches Schluchzen »Doch«. Für die dritte und letzte Aufführung des Krippenspiels in diesem Jahr wurde Tim seiner Rolle als böser Wirt enthoben. Er bekam Stoffflügel und wurde zu den Engeln versetzt. Sein »Halleluja« war unüberhörbar, und es bestand kein Zweifel, dass er endlich am richtigen Platz war. Ruth Schmidt-Mumm (Quelle: Die schönsten Weihnachtsgeschichten am Kamin. – Reinbek/Hamburg 1998)

Vom Himmel hoch ein Flyer kommt			

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»Vom Himmel hoch ein Flyer kommt ...«

Weise aus dem Morgenland hatten Flyer vorgefunden über das Königreich Juda, denen sie entnehmen konnten, dass ein neuer König erwartet würde. Sie machten sich sogleich auf und kamen zu König Herodes nach Jerusalem. Sie überreichnachweihnachtliche Gedanken ten ihm Flyer mit Informationen über ihr Herkunftsland, desin kirchlichen Vorräumen und Büros sen Kunstschätze und derzeitige Veranstaltungsreihen. Als sie Herodes aber fragten nach dem neuen König, wurde er »Es begab sich aber, dass ein Gebot vom Kaiser Augustus aus- unruhig, ließ sofort nach den Schriftgelehrten schicken, ging«. Er ließ sogleich Flyer in großer Zahl drucken, um über damit sie die vielen tausend Flyer der letzten beiden Tage die Volkszählung zu informieren. Auch ließ er weitere Flyer durchforschten, um etwas von diesem neuen König zu erfahdrucken, damit ein jeglicher wusste, wo er hinzugehen hatte. ren. Sie wurden tatsächlich fündig und Herodes schickte die Weisen nach Bethlehem. Er bat sie, wenn sie zurückkommen, Da nahm auch Joseph von Nazareth die Flyer zur Hand und doch auf jeden Fall Flyer von dort mitzubringen. Er gab ihnen machte sich auf mit Maria. Die war etwas traurig und legte noch Flyer über Jerusalem mit, Informationen über Sehensihre neuen Flyer beiseite, die über die Hebammen in Nazawürdigkeiten und Öffnungszeiten. reth informierten. Sie wanderten nach Bethlehem, wo sie bereits am Ortseingang mit Flyern versorgt wurden, die Als aber die Weisen zur Krippe kamen, breiteten sie ihre einen Überblick gaben über die Unterkünfte der Stadt. Sie Geschenke aus: Gold, Flyer und Myrrhe. Dann machten sie fanden gerade noch einen Platz in der Herberge, deren Flyer sich auf den Heimweg mit Hilfe von Flyern, die über Alternasie besonders ansprach. tiv- Routen informierten. Zu derselben Zeit waren Hirten auf dem Feld, die ordneten ihre Flyer zu Lammfleisch, dessen Preis und Qualität. Plötzlich erschien ein leibhaftiger Flyer am Himmel, der flog herum und rief laut hörbar: »Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seines Wohlgefallens« und warf Flyer hinunter zu den Hirten, auf denen diese These erklärt war. Alsbald erschien eine ganze Menge von himmlischen Flyern. Sie schwirrten herum und lobten Gott. Auch sie warfen Flyer zu den Hirten hinunter mit Liedtexten, damit sie mitsingen konnten. Dann bekamen die Hirten weitere Flyer mit dem Hinweis: »das habt zum Zeichen, ihr werdet finden ein Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegend«. Über alles Weitere informiert beiliegender Flyer. Die Hirten machten sich auf, fanden das Kind, Maria und Joseph. Sie knieten nieder vor dem Kind und breiteten ihre Flyer aus mit den Angeboten ihres Lammfleisches für noch kommende Besucher des Kindleins. Sie bildeten verschiedene kleine Stapel oder formten mit einem Finger Fächer aus ihnen, damit sie gefällig aussahen vor dem Kindlein. Danach gingen sie wieder zurück zu ihren Schafen. Maria aber behielt alle diese Flyer und bewahrte sie in ihrem Täschchen. Des nachts aber erschien dem Joseph im Traum ein Engel und gab ihm Flyer über verschiedene Wege nach Ägypten. Da sollte er einen davon gemeinsam mit seiner Familie nehmen, denn Herodes stellte ihm nach. So machte er sich auf mit Maria, dem Neugeborenen und den wichtigsten Flyern. Herodes aber kam mit seinen Soldaten. Aber sie fanden statt der Familie nur noch Unmengen von Flyern. (Was nun folgt ist eine schreckliche Geschichte, über die gesonderte Flyer informieren.) Dies alles schrieben die Evangelisten Lukas und Matthäus auf in ihren Flyern über die frohe Weihnachtsbotschaft. Damit wir die Fülle der frohen Botschaft nicht vergessen, sammeln wir fleißig nicht nur zu Weihnachten, sondern das ganze Jahr hindurch, viele Flyer, legen sie in den Vorräumen unserer Kirchen aus und in den Büros, auf dass die Fülle in den Papiertonnen vollkommen werde. Pfr. Christian Zeiske, Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord, Berlin (nähere Informationen über die Gemeinde in ausreichend zahlreichen Flyern)

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Konzerte und Veranstaltungen – Übersicht			

Elias-Kuppelsaal Fr, 6. 12. SPIRITED Jazz ,n’ Pop Chor – Adventskonzert; 19:00 Eintritt: 7,- / erm. 5,- Euro; Infos: www.spirited.de Sa, 11. 1. Klavierabend mit Michio Nishihara Toro (Chile), 20:00 Werke von Chopin, Brahms und Debussy; Infos: www.nishiharatoro.com; Eintritt: 10,- / erm. 6,- Euro; VVK über ReserviX, s.u. auf dieser Seite Sa, 25. 1. Klavierabend mit Miguel Bareilles (Argentinien/ 20:00 Berlin); KUNSTANGO – Fusion von klassischer Musik und Tango; Infos: www.miguelbareilles.com; Eintritt: 10,- / erm. 6,- Euro; VVK über ReserviX, s. u. auf dieser Seite Gethsemanekirche Sa, 30. 11. Weihnachtsoratorium für Kinder; 17:00 Eintritt: 8,- / erm. 5,- Euro 19:30 J. S. Bach Weihnachtsoratorium I-III; Konzertchor Niederschönhausen; Eintritt: 16,- / erm. 13,- Euro; Info-Tel. 030 - 4 76 29 00; Infos: www.kantorei-niederschoenhausen.de So, 1. 12. J. S. Bach Weihnachtsoratorium IV-VI; Infos s. o. 17:00 Sa, 7. 12. Oratorio de Noël – C. Saint-Saëns Weihnachtsorato19:30 rium, Magnificat von A. Vivaldi, Harfenkonzert von G. F. Händel; Gethsemanekantorei, Neues Kammerorchester Potsdam, Solisten, Leitung: Oliver Vogt; VVK 13,- / erm. 10,- / Familienticket 30,- Euro im Zentralbüro und (zzgl. VVK-Gebühren) über ReserviX, s.u. auf dieser Seite; AK 15,- / 12,- / 35,- Euro; Mehr Infos Seite 12 So, 8. 12. Festliches Kinderchorkonzert zum Advent; Musik 15:30 von J. S. Bach, B. Britten, C. Saint-Saëns u. a.; Kinderund Jugendchöre der Singschule EKPN; Harfe: Sophia Whitson; Orgel: Kantor Oliver Vogt; Leitung: Claudia Jennings; EINTRITT FREI; Spenden für »Gethsemane stützen!« erbeten Mi, 11.12. J. S. Bach Weihnachtsoratorium I-III; Chöre und 20:00 Orchester der Humboldt-Universität, Solisten, Leitung: Do, 12.12. Constantin Alex; Eintritt: 15,- / erm. 9,- Euro; Ticket20:00 Tel. 030 - 20 93 24 42; Infos: www.hu-berlin.de/musik Fr, 13. 12. Weihnachtskonzert der Händel-Oberschule – Alte 19:00 und neue Weihnachtslieder; Jugendsinfonieorchester, Die Primaner, Canta Ciara, Shikamana, Jugendchor; Eintritt: 11,- / erm. 6,- Euro; Ticket-Tel. 030 - 8 47 10 89 88 und unter: www.chortickets.de Sa, 14. 12. J. S. Bach Weihnachtsoratorium I-III; Camerata 17:00 Instrumentale Berlin, Chor der Erlöserkirche, Leitung: Matthias Elger; Eintritt: 18 – 29 Euro; Tickets an allen bekannten Konzertkassen; Tel. 030 - 6 78 01 11 und unter: www.berliner-konzerte.de So, 15. 12. »Russische Weihnacht« in Berlin – Werke von 16:00 Rachmaninoff, Tschaikowski, Bach und Händel sowie russische Volks- und internationale Weihnachtslieder; Knaben- und Männerchor der Chorkunstakademie Moskau; Eintritt: 18 - 33 Euro; Tickets an allen bekannten Konzertkassen; Tel. 030 - 6 78 01 11 und unter: www.berliner-konzerte.de

Gethsemanekirche Mi, 18. 12. Sinfonische Adventsgala – W.A. Mozart: Sinfonia 18:00 Concertante für Violine und Viola Es-Dur KV 364, O. Respighi: Antiche Danze ed Arie per liuto, Suite Nr. 3, J.S. Svendsen: Romanze für Violine und Streichorchester op. 26, J. Haydn: Symphonie Nr. 92 G-Dur (Oxford-Symphonie); Residenz Orchester Berlin, Solisten, Leitung: Jon Bara Johansen; Eintritt: 14,- / erm. 7,-; Ticket-Tel. 030 - 2 30 99 30 und unter: www.hekticket.de Fr, 20. 12. Jochen Kowalski – »Wo wohnt die Liebe«; Die 19:30 schönsten barocken Liebesarien von Gluck, Bach, Händel, Hasse, Broschi, Purcell, Vivaldi u.a.; Jochen Kowalski & Kammerorchester; Leitung und Cembalo: Daniel Trumbull; Eintritt: 18 - 33 Euro; Tickets an allen bekannten Konzertkassen; Tel. 030 - 6 78 01 11 und unter: www.berliner-konzerte.de Sa, 21. 12. J. S. Bach Weihnachtsoratorium I-III; Konzertchor 19:00 der Staatsoper Unter den Linden, Mitglieder der Staatskapelle Berlin, Solisten; Leitung: Frank Flade; Eintritt: 19,- / erm. 16,- Euro; Tel. 030 - 9 75 94 00 und unter www.spielkunst-berlin.de So, 22. 12. Mozartabend mit dem Kammerorchester der 17:00 Neuen Philharmonie Hamburg; Eintritt: 24 - 30 Euro; Karten an allen bekannten Konzertkassen, Ticket-Hotline: 01806 - 57 00 70; www.eventim.de Mi, 25. 12. Festliche Trompeten Gala – Drei Trompeten, Pauken 15:00 & Orgel; Werke von Bach, Händel und Telemann sowie 19:00 Orgelimprovisationen Prof. Matthias Eisenberg, Trompetenensemble Daniel Schmahl; Eintritt: 20,- Euro (zzgl. VVK-Gebühren) über ReserviX, s. u. auf dieser Seite Do, 26. 12. Trompete, Orgel & Lesung – Charles Dickens 15:00 Weihnachtsgeschichte mit Orgel und Trompete; Brigitte Grothum, Daniel Schmahl und Tobias Berndt; Eintritt: 20,– Euro (zzgl. VVK-Gebühren) über ReserviX, s. u. auf dieser Seite 19:00 J. S. Bach Weihnachtsoratorium I-III; Kammerchor der Sing-Akademie zu Berlin, Lautten Compagney Berlin, Leitung: Wolfgang Katschner; Eintritt: 25 – 29 Euro (zzgl. VVK-Gebühren) über ReserviX, s.u. auf dieser Seite Mo, 30. 12. The Gospel People – History Tour 2013/2014; Ein19:30 tritt: 25 – 34 Euro; Tickets an allen bekannten Konzertkassen; Tel. 030 - 678 01 11 und unter: www.berliner-konzerte.de Vorverkauf über ReserviX Tickets an allen bekannten Konzertkassen (u.a. Schönhauser Allee Arcaden, Der Holzkopf Dunckerstr. 16, Max-Schmeling-Halle u.v.a.); Ticket-Hotline: 01805 - 700 733, Postversand und Print@home unter: www.reservix.de

Konzerte und Veranstaltungen – Übersicht		

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Gethsemanekirche Di, 31. 12. BACHARKADEN – Silvesterkonzert; Choräle im 19:00 musikalischen Dialog Musik aus dem 15. bis 20. Jahrhundert von J. S. Bach, A. Pärt, G. Dufay und J. Tavener u.a.; Calmus Ensemble, Lautten Compagney Berlin, Leitung: Wolfgang Katschner; Eintritt: 25 - 29 Euro (zzgl. VVK-Gebühren) über ReserviX, s. Seite 24 Mi, 1. 1. Neujahrskonzert – Romantisch virtuos; Musik für 18:00 Solovioline, Solocello und Orgel von J. S. Bach, J. G. Rheinberger, A. Kapp u. a.; Solisten und Kantor Oliver Vogt (Orgel); EINTRITT FREI – Spende erbeten Fr, 17. 1. Pankower Musikwerkstatt; Abschlusskonzert mit 19:00 Chören, Bands und Orchestern; Koordination & Leitung: Martin Georg Schmidt & Kollegen; EINTRITT FREI – Spende erbeten 20 Jahre Junges Orchester der FU Berlin; Gustav Mahler: Symphonie Nr. 2 c-Moll »Auferstehung«; Junges Orchester der FU Berlin, cantamus berlin, Junges Ensemble Dresden – ‚HXOS; Leitung: Antoine Rebstein; Ticket-Tel. 030 - 3 6 75 14 84 und karten@junges-orchester.de Paul-Gerhardt-Kirche So, 8. 12., »Listen to the Angels« – Adventsgospelkonzert mit 17:00 Jugendgospelchor »stimmt so!«, Leitung: Stefan Wieske; SwinGos, Leitung: Holger Pätzeldt, Rapha Gospelmusic & ST. The Blues; EINTRITT FREI – Spenden willkommen! Mehr Infos: www.ekpn.de/gospel Mi, 11.12 Weihnachtsaufführung der Kita Arche 16:00 Do,12. 12. Weihnachtskonzert des Felix-Mendelssohn19:00 Bartholdy-Gymnasiums Sa, 1. 2. 19:00 So, 15.12., »Hodie Christus natus est« – Weihnachtliches Kam16:00 merchor-Konzert; Werke von Haydn, Mozart, Mendelssohn, La Cour u.a.; Kammerchor Enchore, Leitung: Yuval Weinberg; Eintritt: 10,- / erm. 6,- Euro; Mehr Infos: www.enchore.de Mi, 18. 12. Weihnachtskonzert der Gemeinschaftsschule 18:00 Wilhelm von Humboldt Stadtkloster Segen Sa, 14. 12. »Fatto per la Notte di Natale« – Alte und neue 19:30 weihnachtliche Musik für vier Saxofone; Musik von Arcangelo Corelli, Traditionals in Bearbeitungen von J. S. Bach, F. Mendelssohn Bartholdy, C. Raake u.a.; Saxofonquadrat: Clemens R. Hoffmann, Clemens Arndt, Christian Raake, Hinrich Beermann; Infos: www.saxofonquadrat.de; Eintritt: 12,– / erm. 8,- Euro (zzgl. VVKGebühren) über ReserviX, s. Seite 24; AK 14,– / erm. 10,– Euro So, 15. 12. Prenzlberger Singvögel – Weihnachtskonzert; Infos: 16:00 Tel. 030 - 44 73 13 42, www.prenzlberger-singvoegel.com So, 22.12., Alte Weihnachtslieder Neu – Alte deutsche Weih19:00 nachtslieder in neuen jazzigen Arrangements von Christan Steyer; Berliner Solistenchor, Leitung: Christian Steyer; Eintritt: 20,- / erm. 14,- Euro (zzgl. VVKGebühren); VVK über ReserviX, s. Seite 24

Leiter/innen für de Kindergottesdienst in Gethsemane gesucht.
Wir suchen ältere Jugendliche/ junge Erwachsene, die den Kindergottesdienst in Gethsemane mittragen. Zeitliche Belastung: Teamsitzung ein Mal im Monat; Vorbereitung eines Kindergottesdienstes – immer zu zweit – in vorher vereinbarten Abständen, z. B. alle sechs oder acht Wochen. Vorbereitungsmaterial und Material für den Kindergottesdienst sind vorhanden, können aber immer nach Bedarf erweitert werden. Nötigenfalls Unterstützung durch Pfarrer oder Hauptamtliche bei der Vorbereitung Geboten wird: ein sehr nettes, kompetentes Team, Fortbildungen. Kindergottesdienste werden grundsätzlich zu zweit vorbe­ reitet. Theologische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, können aber im Laufe der Zeit erworben werden. Voraussetzungen zur Mitarbeit: Freude und Interesse am Kindergottesdienst Interessiert? Anfragen – auch ganz unverbindliche – über Pfr. Zeiske oder Katharina Loh (Kontakt s. S. 30/31)

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Mit Geist und Mut				

Mit Geist und Mut
Allianzgebetswoche 12. 01. bis 19 .01. 2014 Veranstaltungen im Bezirk Berlin Prenzlauer Berg/Mitte
Tag So 12. 01. 2014 Mo 13. 01. 2014 Di 14. 01. 2014 Uhrzeit 10:00 19:30 06:00 19:30 Veranstaltungsort Paul-Gerhardt-Kirche Kuglerstraße 15, 10439 Berlin Eröffnungsgottesdienst Landeskirchliche Gemeinschaft »Nordost« Schönhauser Allee 134A, 10437 Berlin Freie Evangelische Schulen Christburger Str. 14, 10405 Berlin Gebetsfrühstück Erlöserkirche Ev.-method. Kirchgemeinde Berlin-Mitte, Schröderstr. 5, 10115 Berlin Evangelische Gemeinschaft Prenzlauer Berg Driesener Straße 1, 10439 Berlin Evangelisch Freikirchliche Gemeinde »Zoar« Cantianstraße 9, diekreative Schivelbeiner Str. 7, 10439 Berlin BFP Christuskirche Anklamer Straße 31, 10115 Berlin Gebetskonzert aller Gemeinden BFP Christuskirche Anklamer Straße 31, 10115 Berlin Jugendabend Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten) Tempelhofer Damm 133, 12099 Berlin Abschlussgottesdienst Verkündiger Axel Nehlsen Georg Schubert gemeinsam Dunja Max Edith Senkbeil Team Michael Strub Team Team Thomas Günzel Gastgeber Team Paul Gerhardt Klaus Schneider Johannes Koch Margrit Krüger Edith Senkbeil Andreas Güthling Christophe Domes Erhard Zeiser Erhard Zeiser Evangelische Allianz

Mi 15. 01. 2014

15:00 19:30

Do 16. 01. 2014 Fr 17. 01. 2014 Sa 18. 01. 2014 So 19. 01. 2014

19:30 19:30 19:30 15:00

Cochabamba
Lieber Freundeskreis Cochabamba, lieber Herr Beyer, besonderer Dank, mit vielseitiger Anerkennung, gilt Ihrer gesegneten`Brückenarbeit´ in ununterbrochener Dauer. Sie ist getragen von Jesu einzigartigem Anstoss zur Nächsten­ liebe. Der Kreis lebt undpraktiziert sie über den Atlantik und lateinamerikanische Länder hinweg. Das geschieht in ökumenischer Gemeinsamkeit mit der Heilsarmee, konkret in transkontinentaler Partnerschaft und gleichzeitig christlicher Nachbarschaft von Tür zu Tür. Lieber Herr Beyer, Ihnen bin ich sehr dankbar für die Begegnung mit Ihrem Cochabamba-Gemeindekreis, die Sie mir und meiner Frau ermöglicht haben. Wir schreiben Ihnen diese Zeilen auch als unseren persönlichen Glückwunsch für die erfolgreiche Praxis Ihrer Arbeit. – Sicherlich ermuntert der festliche Rückblick gleichzeitig zum hoffnungsvollen Vorausblick. Der ist getragen von ökumenischem »Eifer« und gestützt von Ihrer Kirchengemeinde vor Ort – besonders der Paul-Gerhardt-Kirche. Menschen, die in Cochabamba und seinem Umfeld Hilfe erfahren haben, bedeuten letztlich die größte Ermutigung für Gegenwart und Zukunft allen Einsatzes. Unsere Segenswünsche gelten Ihnen und Ihrem Cochabamba-Kreis. Kurt und Gisela Struppek

Menschen in unserer Gemeinde			

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Menschen in unserer Gemeinde: Dorothea Rheinfurth, Pia Broßmann und Swea Rau

Doro Wie seid ihr in unsere Gemeinde gekommen? Swea:	Durch den Kinderchor von Elisabeth Kaiser. Pia:	Durch Christenlehre, Kinder­ rüsten und Kinderbibeltage. Doro:	Sowohl durch den Chor als auch durch Antjes Angebote … Dann kam die Konfirmandenzeit, dann die JG. Gab es besondere Erlebnisse? Pia:	Die Übernachtung in der Gethsemanekirche vor der Konfirmation war cool…und dass unsere ganze Familie – außer meinem Vater – bei der KinderSommerrüste dabei war. 	Das war anstrengend, weil meine Mutter alles mitgekriegt hat. Wie viele Geschwister habt ihr denn? Swea:	 Eine ältere Schwester. Doro:	Ich bin die Zweitälteste von Vieren. Pia:	 Ich auch.

Pia Wie ist Pia? Swea:	Sie ist Rettungsschwimmerin und Sanitäterin; anderen zu helfen findet sie schön. Sie sagt ihre Meinung sehr offen und direkt. Und kann andere zum Lachen bringen. Wie ist Swea? Doro:	Sie macht Chearleading, kann flic flac oder den »Skorpion« (im Stehen ein Bein über den Kopf bringen). Hat fast immer ihr Handy in der Hand. Sie versteht andere und vertraut ihnen schnell. Und liebt Weihnachtsmärkte. Wie ist Doro? Pia:	Sie hat den kürzesten Weg zum JG-Keller: 4 Treppen. Gespräche mit ihr laufen fast immer auf etwas Witziges hinaus. Sie kann schneidern und fängt gerade Aikido an. Und hat wahrscheinlich die meisten Fremden in den JG-Keller gebracht.

Swea Was ist in eurem Leben gut, und was nicht? Doro:	Schlecht sind die Klausuren. Hätte ich nicht so viel Stress in der Schule, könnte ich so coole Sachen mit Leuten machen. Aber ich bin mit meinem Leben zufrieden. Wo begegnet man euch zur Zeit noch, außer in der Montags-JG? 	… Als Teamerinnen bei Kon­ firmandenrüsten, bei Kinder­ rüsten oder in der neuen ­Christenlehregruppe in Paul Gerhardt. Bei Sankt Martin und beim Krippenspiel. Die Fragen stellte Paul Beutel

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Kontakte		

So finden Sie uns		

Zentralbüro
Evangelische Kirchen­gemeinde Prenzlauer Berg Nord Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin Zentralbüro: Küster Harald Mößner T.: 4 45 77 45 F.: 43 73 43 78 Computerfax (9 –16 Uhr) 43 73 43 79 Sprechzeiten: mo. 13 – 16 Uhr, mi. 14 – 19 Uhr do. 9 – 12 & 13 – 16 Uhr www.ekpn.de zentralbuero@ekpn.de Geschäftsführung Frank Esch T.: 40 00 34 99	 f.esch@ekpn.de Vorsitzender des GKR Wolfgang Schellig T.: 44 73 67 50 gkr@ekpn.de Stellv. Vorsitzender des GKR Pf. Gisbert Mangliers Kontakt siehe Pfarrerin und Pfarrer 	

Elias-Kuppelsaal		 Gemeindebüro 		 			 Gethsemanekirche		 Gemeindebüro 		 Gethsemanestraße 9 	 	 10437 Berlin		 			 Paul-Gerhardt-Kirche		 Gemeindebüro		 Kuglerstraße 15, 10439 Berlin		 			 			 Segenskirche		 Gemeindebüro		 rechter Aufgang parterre		 			

Göhrener Straße 11, 10437 Berlin Öffnungszeiten mi. 17 – 19 Uhr T.: 4 42 63 31 Stargarder Straße 77, 10437 Berlin	 Öffnungszeiten mo. 11 – 13 Uhr mi. 11 – 13 Uhr fr. 11 – 13 Uhr T.: 4 45 77 45 / F.: 43 73 43 78 Wisbyer Straße 7, 10439 Berlin Öffnungszeiten mi. und fr. 10 – 12 Uhr, mi. 17 – 19 Uhr T.: 4 45 74 23 / F.: 44 71 95 04 Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin	 Öffnungszeiten di. 17 – 18.30 Uhr, do. 9 – 11 Uhr T.: 4 48 34 83 / F.: 41 71 50 72

Stadtkloster Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin	 Stadtkloster-Büro		 T.: 44 03 77 39 			 info@stadtklostersegen.de Pfarrerin & Pfarrer Pfn. Uta Fey		 u.fey@ekpn.de		 Sprechzeiten		 Pf. Gisbert Mangliers 	 g.mangliers@ekpn.de	 Sprechzeiten	 Pf. Heinz-Otto Seidenschnur 	 ho.seidenschnur@ekpn.de Sprechzeiten	 	 Pf. Christian Zeiske	 c.zeiske@ekpn.de 	 Sprechzeiten	 T.: 44 71 95 06, T.: 4 45 74 54 (privat) Büro Kuglerstraße 15			 do. 10 – 12 Uhr* T.: 4 48 03 33 (privat) mobil 0171-1 79 50 07 Büro Segen, di. 17 – 18.30 Uhr *	 mobil 0179-7 64 00 32 Büro Elias  di. 14 – 16 Uhr Büro Gethsemane   mi. 14 – 16 Uhr T.: 40 00 39 30; mobil 0176 - 21 90 34 31 Büro Gethsemane T.: 4 45 77 45 di. 18 – 19.30 Uhr, fr. 9 – 11 Uhr
* und nach Vereinbarung

Spendenkonto EKPN, IBAN DE42 2106 0237 0411 7412 80, BIC GENODEF1EDG, Verwendungszweck: xy, ggf. Straße, Hausnummer, PLZ Ort, wenn Spenden­ quittung gewünscht.

Kontakte			

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Arbeit mit Kindern Jugendlichen & Familien Antje Erdmann Dipl. Sozialpädagogin /Diakonin Göhrener Straße 11, 10437 Berlin T.: 41 71 59 57 a.erdmann@ekpn.de Sprechzeit di. 11.30 – 13.30 Uhr Katharina Loh T. : 0179 / 7 64 00 33. E-Mail: k.loh@ekpn.de Paul Beutel Jugendwart Kuglerstraße 15, 10439 Berlin T.: 4 45 74 25 p.beutel@ekpn.de Fachausschuss: kinder.jugend.ausschuss.@ekpn.de Jana Scherle Dipl. Päd. Beratung für Familien; T.: 41 71 59 61 Sprechzeit mi. 14 – 18 Uhr Kirchhöfe Ev. Friedhofsverband Berlin Stadtmitte – Friedhöfe Ost, Friedhofs­verwaltung, Landsberger Allee 48, 10249 Berlin T.: 030 - 42 20 04 10 Mail: m.mangliers@evfbs.de Öffnungszeiten Hauptbüro Landsberger Allee 48 Mo, Di, Do: 9 – 12 Uhr Mo, Di, Do: 13 – 15 Uhr Büroöffnungszeiten auf dem GeorgenParochial-Friedhof 3, Roelckestr. 142 13086 Berlin

Di: 9 – 12 Uhr, 13 – 16 Uhr Do: 9 – 12 Uhr Das Büro auf dem Segensfriedhof ist geschlossen. Kirchhofsverwaltung Nordend Katrin Manke Dietzgenstraße 120 – 162, 13158 Berlin T.: 4 76 35 54; F.:4 76 27 70 www.berlin-friedhof.de nordend@evfbs.de Hausmeister/Techn. Personal Helmut Böhnke mobil 0179 / 7 36 18 57 h.boehnke@ekpn.de Bärbel Jenichen mobil 0173 / 2 15 71 32 b.jenichen@ekpn.de Andreas Schumann mobil 0176 / 48 11 68 40 a.schumann@ekpn.de Kindergärten Ev. Kindergarten Elias Leitung Grit Kiepke Göhrener Str. 11, 10437 Berlin T.: 4 42 24 05 elias-kita@evkvbmn.de Ev. Kindergarten Gethsemane Greifenhagener Str. 2, 10437 Berlin Leitung Eva Koch T.: 4 45 55 84, F.: 40 00 33 86 gethsemane-kita@evkvbmn.de

Ev. Kindergarten »Arche« Schönhauser Allee 104, 10439 Berlin Leitung Mirjam Häcker kita.arche@stephanus-bildung.de T.: 4 45 70 48, F.: 40 04 50 30 Veranstaltungsmanagement Konzertbüro Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin Tickethotline 44 71 55 68 Mario Gugeler T.: 44 71 55 67; F.: 43 73 43 78 konzertbuero@ekpn.de Kirchenmusik Oliver Vogt T.: 48 49 43 92 o.vogt@ekpn.de kirchenmusik@ekpn.de Claudia Jennings singschule@ekpn.de Detlef Lehmann T.: 47 48 90 75 d.lehmann@ekpn.de Stefan Wieske mobil 0157 / 85083219 s.wieske@ekpn.de Jan Frebel posaunenchor@ekpn.de Diakoniestation Hauskrankenpflege Weißensee / Prenzlauer Berg Bizetstraße 11, 13088 Berlin T.: 61 62 27 00, Leitung Frau Susanne Niemczyik

Klavier- & Cembalobauer Marcellus Jany
Stimmungen & Reparaturen für Klaviere & Historische Tasteninstrumente Werkstatt: Paul-Robeson-Str. 47 – Termine nach Vereinbarung Fon & Fax: 030 / 44 30 80 40 service@klavierstimmer-jany.de Mobil: 0174 / 3 21 31 08 www.klavierstimmer-jany.de
        
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