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Periodical volume

Full text: Gemeindebrief Issue 2013, August/September = Nr.75

Gemeindebrief

 Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord · Elias · Gethsemane · Paul Gerhardt · Segen Nr. 75	 August  |  September 2013

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Inhalt	

Seite	

Editorial 		

Geistliches Wort 	 3 Aus dem GKR	 4 Alles nur Wunschprogramm?	 5 Zwischenruf: Kinder,Kinder	 6 Kirchenmusikarchiv	 7 Kinder, Kinder	 8/9 Amtshandlungen	 10 Zum 13. August	 11 Israelsonntag	 11 Kirchenmusik		 12 Fortsetzung Orgelsommer		 13 Geburtstage		 14 Gethsemane stützen! Gegenwärtiger Stand!	 15 Gottesdienste	 16/17 Regelmäßige Veranstaltungen	 18/19 Auf ein Wort zum Stadtkloster		 20/21 Sommerrüste Tornow 2013 – Gott im Gepäck!		 22/23 Manna um halb acht		 24 Cochabamba		 25 Veranstaltungsübersicht		 26 Jubelkonfirmation in Paul Gerhardt	 27 Anzeigen		 28/29 Kontakte	 30/31
Titelbild: D. Wendland Hinweis: Der Gemeindebrief erscheint als pdfDownload auf der gemeindeeigenen Homepage www.ekpn.de

Liebe Leserinnen und Leser, der Sommer macht was er will, wir auch! Viele sind im Urlaub oder sind gerade zurück gekommen. Wie sehr so eine Freizeit Freude aber auch Arbeit macht, davon berichten wir. Neben vielen Veranstaltungen lesen wir von Erlebnissen nach dem Bau der Mauer oder der Notwendigkeit andere Menschen zu unterstützen. Immerhin ist diese Gemeindebriefausgabe eine besondere: Nummer Fünfundsiebzig (75)! Immer wieder kamen Gemeindeglieder zusammen und haben sich ver­ abredet, Redaktionssitzungen und Treffen organisiert und durchgeführt. Nicht immer geht das glatt über die Bühne! Es ist wie im richtigen Leben. An dieser ­Stelle danken wir den Unermüdlichen auch im Namen des GKR (!) fürs Schreiben, fürs Korrigieren, aber auch der Druckerei, die trotz unserer oft späten Druckdaten­übermittlung den Gemeindebrief rechtzeitig liefert. Übrigens: Das Titelbild zeigt eine stilisierte Dornenkrone an einem Kapitell des Kreuzganges des ›Cloître d’Elne‹ – Südfrankreich, in der Nähe von Perpignan. Unter www.ot-elne.fr können Sie ein wenig zu dem Bauwerk nachlesen. Und? Haben Sie auf der Titelseite noch etwas entdeckt? Genau! Die Ähnlichkeit des ­Zeichens zu unserem ›Gemeindelogo‹. In der christlichen Kunst ist es eine gute Tradition, diese Zeichen zu verwenden. Für die Redaktion D. Wendland

Leserbrief

Auszug aus einem Brief zu unserer letzten Ausgabe: »Haben Sie im März/April nicht gewußt, wie lang die zweite Hälfte bzw. Fortsetzung von ›Leben unter Psalmen‹ ist, daß Sie nun den Abdruck nicht bringen und auf das Internet verweisen. Ist es nicht dankenswert, daß die über 102jährige ein so abwechslungsreiches Leben führen durfte? Muß man ihr jetzt den Wortbruch antun? Und den anderen alten Gemeindegliedern auch, die nun vor der Schwierigkeit stehen, an ein Internet zu kommen?! (…) Bitte planen Sie für die nächste Ausgabe des Gemeindebriefes das Erscheinen des Berichts ›Leben unter Psalmen‹ ernsthaft ein und drucken Sie ihn ab mit etwa einigen ›erläuternden Worten‹ !!! Das bittet, im Namen auch anderer mir bekannter oder unbekannter Gemeindeglieder, – freundlich grüßend – Ihre Johanna Roggatz« Liebe Frau Roggatz, ausdrücklichen Dank für die Kritik. So erfahren wir, wie aufmerksam der Gemeindebrief gelesen wird. Sie haben Recht, der abgebrochene Abdruck des Lebensbildes stellt für alle, die keinen Internetzugriff haben, eine Zumutung dar. Keinesfalls sollte jedoch dadurch die Lebensleistung von Frau Heinig geschmälert werden. (Auch die Arbeit zur Erstellung des Manuskriptes, die Recherche und Bilder, die dankenswerterweise durch Frau v. Schröder geleistet wurde) Die Entscheidung wollen wir mit Rücksicht auf aktuelle Themen nicht wieder umstoßen. Als kleine »Entschädigung« haben wir deshalb einen Sonderdruck des Lebensbildes vorbereitet, den wir ab sofort allen Interessenten zur Verfügung stellen. Mit herzlichen Grüßen, für die Gemeindebriefredaktion Matthias Schlegel

Für alle Smartphonebesitzer: nebenstehender QR-Code zum schnellen Ansehen der Internetseite www.ekpn.de Herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord. Auflage: 2000 Stück. Redaktionsanschrift: Zentralbüro der Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Gethsemanestr. 9, 10437 Berlin T.: 4 45 77 45, F.: 43 73 43 78 zentralbuero@ekpn.de Gestaltung: Grafik-DesignBüro Dieter Wendland Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 1. 7. 2013 Die Artikel geben die Meinung der Verfasser wieder und nicht immer die der Redaktion bzw. des Gemeindekirchenrates

Geistliches Wort			

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Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt, hast mir das Trauergewand ausgezogen und mich mit Freude umgürtet. Psalm 30,12
Liebe Leserin, lieber Leser, es ist eine Erfahrung unseres Lebens, dass wir den Wert mancher Dinge erst dann richtig erkennen, wenn wir sie einmal entbehren müssen. Wenn die Selbstverständlichkeit ihres Vorhandenseins plötzlich unterbrochen wird und wir den Verlust und seine Folgen schmerzhaft zu spüren bekommen. Der Beter des Psalms breitet seine ganz persönliche Geschichte vor uns aus. Eine plötzliche Krankheit hätte ihn fast umgebracht. Ihn, dem es doch lange Zeit so gut ging, dass er dachte, ihn könnte nichts umhauen. Noch einmal davongekommen, noch einmal dem Tod von der Schippe gesprungen, so werden seine Nachbarn vielleicht gedacht haben. Ihm selbst aber wird klar, dass seine Selbstsicherheit auf Sand gebaut war. Alles war doch Gabe, auch das gute Leben, das er bisher gehabt hatte, Gabe und Gnade Gottes. Das wird ihm aber erst wieder bewusst, als es fast zu spät war: »Aber als du dein Antlitz verbargst, erschrak ich. Zu dir, Herr, rief ich…« Und dann geschah, was er von Gott erbeten hatte: Heilung von der tödlichen Krankheit. Auch das ist Gnade. Es gibt keine Garantie dafür. Dass Klage in Freude verwandelt wird, ist ein Geschenk. Ich musste an die Geschichte eines jungen Mannes in meiner Verwandtschaft denken. Er war eng befreundet mit einem Mädchen. Im vorigen Jahr noch haben die beiden uns in Berlin besucht, und sie machten wirklich einen glücklichen und verliebten Eindruck. In diesem Jahr bekamen wir von beiden eine Ansichtskarte aus Paris. Die Reise war das Geschenk des Vaters für das bestandene Abitur seiner Tochter. Kurz danach, nun steckte der junge Mann selbst in den letzten Zügen seiner Abiturprüfungen, kam plötzlich von der Freundin die schockierende Nachricht per SMS: Es ist aus mit uns. Der junge Mann war am Boden zerstört. Er war völlig ahnungslos. Dieses Mädchen war wirklich seine erste große Liebe. Aber was ihn am meisten verletzt hatte, war die Art und Weise, wie sie die Beziehung beendet hatte – per SMS! Er ist dann noch zu ihr gefahren, hat sie zur Rede gestellt, aber da war schon klar, dass nichts mehr zu machen war. Es war nicht einfach, sich auf’s Abi zu konzentrieren, aber irgendwie hat er es geschafft. Seine Familie versuchte ihn zu trösten. Sein älterer Bruder hat ihn eine Woche zu sich in die Nähe von Würzburg eingeladen. Und dann war ja da auch noch die Bewerbung zum Studium, die fertig werden ­musste. Da er ein künstlerisches Studium anstrebte, musste eine Mappe mit entsprechenden Arbeiten eingereicht werden. Dann fuhr er zur Aufnahmeprüfung. Doppelt so viele Bewerber wie Studienplätze. Banges tagelanges Warten. Dann endlich die erlösende Nachricht: angenommen! Seine Freude habe ich erlebt und Sie können sie sich vielleicht vorstellen. Damit ist nicht alle Verletzung und Enttäuschung über die zerbrochene Beziehung vergessen, aber sein Leben hat doch wieder eine Perspektive und neue Hoffnung bekommen. Klage ist in Freude verwandelt worden. Alles ist Gabe und Gnade Gottes. Wenn ich eine Trauung halte und mit glücklichen Paaren den Gottesdienst feiere, dann sage ich das oft vor dem Dankpsalm, den wir dann gemeinsam beten: »Es gibt Situationen in unserem Leben, und eine Trauung gehört sicher dazu, da sind wir überglücklich, da versteht sich das Leben von selbst. Aber tief in unserem Herzen wissen wir auch, dass wir uns Glück nicht verdienen können und dass wir darauf letztlich keinen Anspruch geltend machen können. Es ist und bleibt ein Geschenk, eine Gabe Gottes.« Wie wollten wir diesen Anspruch auch begründen gegenüber all denen, die doch auch glücklich leben möchten und doch durch die Umstände in ihren Ländern nur Armut, Gewalt und Unrecht erfahren. Ich glaube, dass dieses Wissen und die Dankbarkeit für die guten Gaben Gottes uns allein vor der Hartherzigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber unseren Nächsten bewahren können. Herzlich Ihr Pf. Gisbert Mangliers

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G  K  R
Aus der Arbeit des Gemeindekirchenrates

Aus dem GKR 				

Manch einer könnte denken, im Sommer, wenn viele Urlaub haben, gibt es im GKR weniger zu beraten und zu beschließen. Dem ist nicht so. Wie immer, gab es auch im Juni und Juli eine Menge Themen zu beraten. Da unsere Leiterin der Singschule, Frau Rosiny, ab August in den Mutterschutz mit anschließendem Erziehungsurlaub geht, soll als Vertretung Frau Claudia Jennings für diese Zeit angestellt werden. Dies kann erst erfolgen, wenn alle dazu erforderlichen Formalitäten und Voraussetzungen erfüllt sind. Für die ehrenamtliche Durchführung des Christenlehreunterrichtes am Standort Paul Gerhardt für die Dauer von einem Jahr haben sich Frau Kühn, Frau Düsterdick und Frau ReversRheinfurth unter Anleitung von Frau Katharina Loh angeboten. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken. Mit der Planung des Bauvorhabens »Gethsemane stützen« wurde unser Gemeindeglied und Architekt Markus Rhein­furth betraut. Die von ihm erstellten Bauplanungsunterlagen wurden an die zuständigen Dienststellen zur Prüfung und Bewilligung versandt und wir hoffen alle, dass es nach den erforderlichen Prüfungen und Zustimmungen endlich losgehen kann. Auf der letzten Sitzung des GKR wurde die Gründung eines Posaunenchores beschlossen. Wer Freude daran hat, ist herzlich eingeladen, im Posaunenchor mitzuwirken. Weiterhin wurde auch beschlossen, dass Stefan Wieske für weitere zwei Jahre bei uns als Kirchenmusiker angestellt wird zur Leitung des Gospel-Chores. Der GKR würdigte seine bisherige gute Arbeit und Entwicklung und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit. Im GKR wurde kritisch die ferienbedingte Zusammenlegung von Gottesdiensten diskutiert. Die dabei aufgetretenen Kommunikationsprobleme sollen zukünftig unbedingt vermieden werden. Aus Gründen der Kontinuität und im Hinblick auf die aufgebauten Beziehungen zwischen Konfirmanden und Pfarrern, erklärt sich Pfr. Seidenschnur bereit, nach dem ruhestandsbedingten Ende seiner Dienstzeit im Jahre 2015 ehrenamtlich die Konfirmanden bis zur Konfirmation zu begleiten.

Der GKR stimmt dem zu und dankt Herrn Pfr. Seidenschnur dafür ausdrücklich. Ein wichtiges Thema war auch wieder die Vorbereitung der Wahl zum Gemeindekirchenrat. Es wurde eine Wahlkommission, bestehend aus Frau Stefanie Barbirz, Matthias Schlegel und Pfr. Zeiske gebildet. Informationen zur Wahl werden, bzw. wurden in Aushängen und Abkündigungen veröffentlicht. Auch ich möchte an dieser Stelle alle Interessierten aufrufen, sich für das wichtige und auch interessante Amt als Kandidat / Kandidatin zu bewerben. Ihr Wolfgang Schellig Vorsitzender des Gemeindekirchenrates

Zur GKR-Wahl – Blick in die Zukunft			

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Blick in die Zukunft – Gedanken zur zukünftigen Gestalt unserer Gemeinde
Was liegt in den nächsten 6 Jahren im Gemeindekirchenrat an? Und aus der Frage folgend: Wen braucht‘s im Gemeindekirchenrat? 1. Personalsituation in der Gemeinde Alle vier Pfarrstellen werden durch Ruhestand frei, vier weitere Hauptamtliche gehen in den Ruhestand, Kirchensteuereinnahmen sind derzeit stabil, werden perspektivisch jedoch sinken. Es braucht Menschen im GKR, die die gesamte Gemeinde auf Jahre hinaus im Blick haben, die die anstehenden Personalentscheidungen mutig und langfristig durchdacht treffen. 2. Gebäudesituation in der Gemeinde Alle Standorte sollen laut Gemeindekonzept erhalten bleiben. An allen Gebäuden gibt es mehr oder weniger umfangreichen Sanierungsbedarf, eher mehr! Eine Auswahl: Sanierung Gethsemanekirche – wird sich vermutlich über die gesamten 6 Jahre erstrecken, aufgrund der hohen Kosten wird’s nur nach und nach gehen. Dachsanierung Gemeindehaus PaulGerhardt, sehr dringend, Kosten im 6-stelligen Bereich. Sanierung des Daches Elias, je nach Umfang im hohen 6-stelligen Bereich (Kontaminierung des Dachstuhles), diverse »kleinere« Maßnahmen an allen Gebäuden, die trotzdem insgesamt hohe Summen erfordern. Alle unsere Häuser und Kirchen sind alt, leider konnte aufgrund fehlender Mittel nicht alles gemacht werden was notwendig gewesen wäre. Hier brauchen wir Geduld, langen Atem und viel Geld. Ein weiteres Thema ist: wie kann die laufende Instandhaltung der Gebäude bei perspektivisch weiter sinkendem Personal im hausund kirchwartlichen Bereich erfolgen? Es braucht Menschen im GKR, die sich hier mit Rat und Tat einbringen. 3. Anpassung der Gebäude an Bedürfnisse der Gemeinde Barrierefreiheit/Inklusion/Sicherheit – bedeutet nicht nur weniger Stufen oder neue Mikrophone sondern viel mehr. Es braucht Menschen, die nicht nur einen Blick dafür haben, sondern auch tatkräftig mitwirken, damit die Gemeinde vorankommt. Jugendarbeit – wo und wie soll die in den nächsten Jahren stattfinden? Der Jugendkeller in Paul-Gerhardt platzt aus allen Nähten, aber auch unser tüchtiger Jugendmitarbeiter Paul Beutel kann nicht alles alleine mehr machen (unsere vielen Kinder werden älter, es kommen jedoch auch viele Kinder wieder hinzu). Es braucht Menschen, die sich hier stark machen, dass etwas geschieht. 4. Und schließlich: werden die Finanzmittel für alles ausreichen, was die Gemeinde will? Und wenn nicht? Was lassen wir sein? Oder: wie kommen wir zu mehr Geld, wenn wir es nicht seinlassen wollen? Es braucht Menschen, die hier den Durchblick haben, die rechnen können, die Wesentliches vom Unwesentlichen unterscheiden und gerne auch Ideen mitbringen, wie die Gemeinde zu Geld kommt. Das sind Themen, die mir als Geschäftsführer der Gemeinde durch den Kopf gehen. Ich gebe zu, dass ist jetzt alles ziemlich wirtschaftlich gedacht. Mir ist klar, dass Gemeinde mehr ist als Zahlen und Personalstellen und Haushaltpläne und Baukosten. Sehr viel mehr. Aber ich bin nun einmal Betriebswirt, deshalb schreibe ich, wen ich mir wünsche. Frank Esch

Singen Sie auch gerne? Der Liturgische Chor unserer Gemeinde sucht neue Sängerinnen & Sänger.
WIR • sind ein generationsübergreifender gemischter Chor • gestalten Gottesdienste musikalisch • singen Chormusik von Klassik bis Modern • freuen uns über neue Mitglieder (Anfänger & Fortgeschrittene) • proben immer mittwochs von 19.30 – 20.45 Uhr im Gemeindehaus der Paul-Gerhardt-Kirche; Kuglerstr. 15 Start nach der Sommerpause: mi., 7. August 2013 Einfach mal ganz unverbindlich vorbeischauen und mitsingen! Weitere Infos über: Kantor Oliver Vogt Telefon: 48 49 43 92, Mail: o.vogt@ekpn.de

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Der Zwischenruf: Kinder, Kinder...

Der Zwischenruf Kinder, Kinder…
Neulich ging ich die Dunckerstraße entlang und kam an einem kleinen Laden vorbei, der Babybekleidung und Kindersachen anbietet. Im Fenster blieb mein Blick an zwei Stramplern hängen, die dort ausgestellt waren: Ich war erst etwas belustigt, – heute kann man ja alles kaufen – , aber dann bin ich doch nachdenklich geworden. Als ich das erste Mal Vater geworden bin, 1975 war das, hätte es solche Strampler nicht gegeben. Abgesehen davon, dass die Auswahl an Babysachen ohnehin sehr ­bescheiden war, wäre aber auch niemand auf den Gedanken gekommen, schon an das mögliche Abitur in 18 Jahren zu denken. Kindheit hatte noch einen eigenen Stellenwert. Sie war noch nicht so verplant und durchorganisiert wie heute. Kinder konnten einfach mal spielen, nichts tun, Muße haben. Ich will diesen Aufdruck nicht überbewerten, aber es gibt schon einen Trend, wo selbst das Kinderkriegen zu einem Projekt wird, das dem Ehrgeiz der Erwachsenen unterworfen ist. Bei dem verständlichen Wunsch, meinem Kind das Beste mit auf den Weg zu geben, ist die Woche mancher Kinder ziemlich ausgefüllt mit den verschiedensten Angeboten: Sport, Musik, Sprachen, Reiten, Ballett – alle Fähigkeiten sollen ja möglichst früh gefördert werden. Manche Kinder sind an vier von fünf Nachmittagen unterwegs für ihre Hobbys. Die Folgen dieses Ehrgeizes der Erwachsenen kann man manchmal auch in unserer Gemeinde erleben. Beispiel Gottesdienst: An einem Sonntag in Gethsemane, bei dem durch den Auftritt des Kinderchores ziemlich viele Kinder im Kindergottesdienst waren (so an die 30 – 40 Kinder), kamen die beiden Teamerinnen, die den Kindergottesdienst gestaltet haben, ziemlich k. o. und frustriert nach dem Gottesdienst zu mir. Es war zugegebenermaßen eine nicht einfache Situation, auch durch die große Alterspanne der Kinder. Was aber zunehmend erschwerend dazu kam, war der Umstand, dass die Eltern und Erwachsenen, die mit dabei waren, sie nicht unterstützt haben. Sie haben mehr oder weniger in der Winterkirche am Rand gestanden, dem bunten Treiben ­belustigt zugesehen und nebenbei noch ein paar Telefonate erledigt. Wenn es so war, ich war nicht dabei, dann erinnert mich das an die Situation auf dem Fuß­ ballplatz. Man gibt seine Kinder ab und unterhält sich dann mit den anderen Erwachsenen, die ebenfalls am Rand stehen und das Treiben ihrer Sprößlinge mehr oder weniger interessiert verfolgen. Manchmal kann auch die ganze Gemeinde daran teilhaben, wenn kleine Kinder mit unsicheren Schritten vorn durch den Altarraum tapsen und ich jedes Mal denke, hoffentlich stolpern sie jetzt nicht über die Steinstufen und tun sich weh. Damit ich nicht falsch verstanden werde: wir freuen uns über alle Kinder, die zu uns kommen und die Zeiten sind Gott sei Dank vorbei, wo es in der Kirche ganz leise und ernst sein musste. Aber wenn Kinder mitbekommen sollen, dass der Besuch eines Gottesdienstes noch etwas anderes ist als der Besuch eines Bastelnachmittages, dann brauchen wir auch Ihre Mithilfe und Ihr Verständnis. Vielleicht haben Sie Ideen und Anregungen, wie wir besser zusammen mit solchen Situationen umgehen können. Wir freuen uns über Ihre Zuschriften. Diskutieren Sie mit! Ihr Pf. Gisbert Mangliers

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»Gethsemane stützen!« – Benefizkonzerte im Herbst
Nach den beiden ersten Benefizabenden mit der Lautten Compagney im Mai und Wladimir Kaminer im Juni wird nun die Reihe im Herbst hochkarätig fortgesetzt. Zwei über die Grenzen Berlins weit hinaus bekannte Chöre, die seit langem der Gemeinde eng verbunden sind, singen ohne Honorar und geben uns so die Möglichkeit, den Erlös der Konzerte in das Projekt »Gethsemane stützen!« fließen zu lassen.

AUFRUF – KIRCHENMUSIKARCHIV
Liebe Leserinnen und Leser des Gemeindebriefes, ich bin auf der Suche nach Dokumenten über das kirchenmusikalische Leben unserer Gemeinde mit ihren vier Standorten. Es geht dabei um den Zeitraum von 2013 rückwirkend soweit es geht. Von Interesse sind alle Informationen, die auch im Entferntesten mit der kirchenmusikalischen Arbeit unserer Gemeinde zu tun haben. Kirchenchöre Elias, Segen, Paul-Gerhardt, Gethsemane, Posaunenchor, Singschule, Instrumentalkreise, Kantorei, Gospelchöre, Orgelkonzerte, Instrumental, - Solisten, Chor,- Orchester, Kammermusikkonzerte, Festgottesdienste, usw. Dies können sein: Plakate, Programme von Konzert und Gottesdiensten, Zeitungartikel, Werbehandzettel, Fotos, Artikel aus den Gemeindebriefen (vor 2003), alles ist von Interesse, selbst der kleinste Schnipsel oder Schnappschuss. Gerne können Sie mir auch etwas aufschreiben, was Sie in besonderer Erinnerung haben. Für die Erstellung eines kirchenmusikalischen Archivs bin ich für das Bereitstellen von originalen Dokumenten sehr dankbar. Wenn Sie die originalen Erinnerungsstücke behalten möchten, fertige ich gerne eine Fotokopie an. Ihren Beitrag können Sie mir persönlich, über das Zentral­ büro, die Pfarrer und anderen kirchlichen Mitarbeiter zukommen lassen. Gerne können Sie sich mit mir in Verbindung setzen oder mich z. B. nach den Gottesdiensten ansprechen. Herzlichen Dank für alle Mithilfe! Ihr Kantor Oliver Vogt Kontaktadressen: O. Vogt, Zentralbüro EKPN Gethsemanestrasse 9, 10437 Berlin T.: 030 - 48 49 43 92 Mail: o.vogt@ekpn.de

Am 17. Oktober ist der RIAS Kammerchor zu Gast, einer der weltweit führenden Chöre im Bereich Alter Musik. Gerne erinnern wir uns an die aufwändige DVD-Produktion mit Bach-Motetten im Jahr 2008, durch die die Gethsemanekirche in ganz neuem Licht erstrahlte und zudem einem internationalen Klassik-Publikum als erstklassiger Konzertort empfohlen wurde. Beim Benefizkonzert singt der RIAS Kammerchor Werke von Benjamin Britten, Johannes Brahms und Felix Mendelssohn Bartholdy. Am 2. November führt dann der Konzertchor der Staatsoper Unter den Linden die Tango-Messe des zeitgenössischen argentinischen Komponisten Martín Palmeri auf. Das Werk aus dem Jahr 1996 gilt als beeindruckende und mutige Stil-Synthese, bei der der lateinische Messtext auf den melancholischen und leidenschaftlichen Geist der argentinischen Volksseele trifft, die sich tiefempfunden im Tango widerspiegelt. Erfgänzt wird der Abend durch ein Tangoprogramm des Ensembles »Saxofonquadrat«. Die Tickets für beide Konzerte sind ab 19. August im Zentralbüro in der Gethsemanestraße 9 erhältlich. Wer es nicht ins Zentralbüro schafft, bekommt die Tickets auch an den bekannten VVK-Stellen (zzgl. der üblichen Gebühren), außerdem unter T.: 01805 - 700 733 und online: www.reservix.de (u.a. Print@Home-Service) Mario Gugeler

© Foto Matthias Heyde 2013

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Kinder, Kinder				

Mit dem Fahrrad in die Natur 23. bis 25. August
Wer beweisen möchte, was in ihm steckt, ist beim Fahrrad­ wochenende richtig. Wir werden mit Fahrrädern am Freitag­ nachmittag 15 Uhr ins Berliner Umland starten nach Beiersdorf. Samstag werden wir unseren Sattel weniger strapazieren und hoffentlich noch ein paar Früchte ernten und baden können, und Sonntagnachmittag werden wir abgestrampelt, müde, etwas schmuddelig, aber glücklich hier in Berlin wieder anlanden. Mitbringen bitte: Schlafsack, Isomatte und wer hat Zelt oder Zelte! Kosten: ca. 25 Euro plus Fahrkarten. Anmeldung bitte bei Antje Erdmann (41 71 59 57 oder a.erdmann@ekpn.de)

Bildergrüße von der Sommerrüste Tornow – mit ...

Schuljahresanfangsgottesdienst »Mit Swimmy neues entdecken«

Seid ♥-lich eingeladen zum Familiengottesdienst zu Beginn des neuen Schuljahres. 11. August 2013, 11 Uhr, Gethsemanekirche Für einen kleinen Imbiss im Anschluss im Garten sind Kuchenspenden gern gesehen! PS: Der Gottesdienst wurde von den Vorschulkindern unserer Kindergärten vorbereitet, sie bastelten fleißig an den Stabpuppen für die Aufführung der Swimmygeschichte.

»Katzen und anderem Getier« am Tisch ... mit vielen ...

Neu? Nein, anders – in diesem Schuljahr!
In Paul Gerhardt gibt es wieder und weiterhin Christenlehre und das DANK toller engagierter Ehrenamtlicher. Ein Team mit Ute Rheinfurth-Revers, Katrin Kühn und Ina Düsterdick ermöglicht dies, eventuell kommt noch der eine oder andere unterstützend hinzu, aber auf jeden Fall wird das Team von Hautamtlichen aus der Gemeinde nach deren Bedürfnissen begleitet. Aber erst mal gilt diesen drei Ehrenamtlichen für ihren Einsatz ein großer Dank. 
Die Kinder, die im Norden der Gemeinde wohnen und in die 1. – 4. Klasse gehen, sind ­herzlich willkommen dienstags von 16.30 – 17.30 Uhr in Paul Gerhardt, Kuglerstr.15. Liedern ... und fröhlicher Stimmung in bester Gesellschaft.

Im August ist noch Sommerpause – so geht es weiter: Sa, 7. September 2013, 10 Uhr in Elias mit dem Thema: »Echt toll voll!«

Kinder, Kinder			

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 Lösungswort:

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Rätsel
Unsere Glücksfee hat Johanna M., 11 Jahre, als Gewinnerin des Preis­ rätsels vom Juni/Juli 2013 ausgelost. Das Lösungswort war: »Sommerrüste«. Der Preis – eine Taschenlampe – wurde von Antje Erdmann übermittelt. Hier das neue Rätsel! Einsendeschluss ist der 1. 9. 13. entweder per Mail an preisraetsel@ekpn.de oder bei der Christenlehre in Elias abgeben. Name, Adresse, Alter nicht vergessen! Der Preis wird diesmal das »LÖSUNGSWORT« sein.

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fred Fledermaus
1.) Zu den vier Evangelien gehört Markus, Johannes, Matthäus und ... ? 2.) Welche Kirche in unserer Gemeinde hat die meisten Sitzplätze? 3.) Wo kühlen sich viele Menschen im Sommer ab? 4.) Wie viele Gebote schrieb Mose auf zwei Steintafeln? 5.) In welchem Monat beginnt der Sommer? 6.) Wie viele Jahreszeiten haben wir? 7.) Jesus sagte: »Lasset die ... zu mir kommen!« Ich sause immer wieder mal bei Euch vorbei...

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Mitteilungen und Amtshandlungen in der Gemeinde		

Taufen
Angel Köster, Jannes Dallmann, August Schüller, Elias Riedl, Ole Briem, Finja Briem, Luise Bredel, Leonie Maskow, Tom Stammler, Adele Kotte, Pauline Rasten, Jonas Neumann, Lotte Ney, Almuth Bergner, Camille Rolland, Emilia Winter, Margarethe Edelhoff, Marlene Wissel, Emilia Kramer, Maja Paterok, Hendrik Stichler, Tom Dietrich, Ella Friedrich, Sam Friedrich, Elin Steinbach und Jari Steinbach, Edda Suhm Jonas Blaschke HERR, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen. Psalm 36, 6

Trauungen
Dieter Stopperka und Marion Weigelt Florian Harkort und Kristin Grüner Matthias und Ulrike Hientz Sebastian und Barbara Metz Tino Backhaus und Stephanie Bensch Michael Bröcker und Tina Wender Dr. Claas Buschmann und Corinna Henk

Bestattungen
Erika Antemann Erika Bießmann Elsa Arndt Ursula Ebinger Marianne Bürig Sebastian Heinig

Lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit. 1. Johannes 3, 18

Bewahre mich, Gott; denn ich traue auf dich. Ich weiß von keinem Gut außer dir. Denn du wirst mich nicht dem Tode überlassen. Du tust mir kund den Weg zum Leben. Psalm 16, 1.11

Konfirmation

Neue Konfirmanden
Ein neuer Konfirmandenkurs, der zur Konfirmation Pfingsten 2015 führt, startet in diesem Jahr mit Pfn. Fey und Pf. Seidenschnur erst nach den Herbstferien. Die Konfis sollten im Jahr 2015 14 Jahre alt sein oder werden. Wöchentliche Konfirmandenstunden sind dienstags von 17.30 bis 18.30 Uhr in Elias und donnerstags von 17.30 bis 18.30 Uhr in Paul Gerhardt vorgesehen. Der Start ist also am 15. 10. in Elias und am 17. 10. in Paul Gerhardt. Auch Kinder, die noch nicht getauft sind, können daran teilnehmen. Weitere Informationen zu Fahrten, Gottesdiensten etc. stehen im Konfirmandenbrief, der an potentielle Konfis verschickt wird. Ein erster Elternabend zum Kennenlernen und für Fragen findet am 26. 9. um 19.30 Uhr in Elias, Göhrener Str. 11, statt. Anmeldungen erbitten wir an das Zentralbüro.

VORSCHAU: Gethsemanekantorei tritt mit Mendelssohns »Lobgesang« auf!
Die Gethsemanekantorei wird am Samstag, dem 26. Oktober 2013, 19.30 Uhr in der Gethsemanekirche die Sinfonie-Kantate »Lobgesang« von Felix Mendelssohn-Bartholdy aufführen. Das eher selten aufgeführte Werk zählt mit den Oratorien Paulus und Elias zu den großen oratorischen Chorkompositionen des Komponisten. Neben exzellenten Solisten wird das Neue Kammerorchester Potsdam in sinfonischer Stärke mit der Kantorei musizieren. Merken Sie sich schon jetzt diesen konzertanten Höhepunkt in unserem Gemeindeleben vor. Der Kartenvorverkauf beginnt im September.

Symbolgestaltung Rudi Wagner

Zum 13. August ...	

Israelsonntag	

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 Der erste Besuch in Ost-Berlin  nach dem Mauerbau

Israelsonntag
In diesem Jahr fällt er auf den 4. August. Die Sonntage nach dem Trinitatisfest haben eine jeweils besondere Prägung – die des 10. Sonntags nach Trinitatis ist unser christliches Verhältnis zu unserer »Mutter«, dem Judentum.

Wenige Tage vor dem Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 wurde unsere Tochter in Wiesbaden geboren. Die einen Großeltern, meine Schwiegereltern, lebten im Ostteil der Stadt Berlin. Sie waren nun eingesperrt, konnten nicht, wie vorgesehen, das Enkelkind besuchen. Wie sehr hatten sie sich gefreut! Als das Kind transportfähig war, startete ich mit meiner kleinen Tochter Richtung Berlin. Wir flogen komfortabel von Frankfurt am Main nach Berlin Tempelhof. Nach einer kurzen Personen- und Passkontrolle am Frankfurter Flughafen liefen wir eine kurze Strecke über das Rollfeld und bestiegen, freundlich empfangen, das Flugzeug. Eine Stunde später landeten wir in Tempelhof. Auch hier gab es keinerlei Aufregungen. Bei meinen Eltern, die im Westteil der Stadt wohnten, bekam ich wichtige Informationen. Am nächsten Tag machte ich mich mit Kind im Kinderwagen zum Grenzübergang Friedrichstraße auf. Den Bahnhof Friedrichstraße kenne ich seit frühester Kinderzeit. Als ich ihn als Übergang in den Ostteil der Stadt wiedersah, war er kaum wiederzuerkennen. Vermauert, verbrettert, abgesperrt, mit bewaffneten Polizisten gesichert. Mir war flau im Magen. Dann reihte ich mich in die Schlange der Wartenden ein. Sie wand sich über Treppen, verwinkelte Gänge, dunkle Kellerräume und endete an der eigentlichen Kontrollstation. Es herrschte eine bedrückende, düstere Stimmung. Es wurde gründlich kontrolliert. Auch das Passbild des Babys wurde sehr genau mit dem Gesicht des Kindes ver­ glichen. Um diese Erfahrung reicher, erreichte ich endlich die Wohnung meiner Schwiegereltern in der Brunnenstraße. Durch die Mauer war sie, wie viele andere Straßen auch, zu einer Sackgasse geworden. Wenige Häuser weiter war sie durch die Mauer in der Bernauer Straße vom Westteil der Stadt abgeschnitten. Es war ein sehr bewegender Besuch. Es folgten noch viele. Das Baby wurde 28 Jahre alt, bis die Mauer fiel. Harriet Winkelmann, geb. Erlebach (siehe auch Seite 27)

In der Gethsemanekirche wird die jüdische Kantorin, Jalda Rebling predigen und den Gottesdienst liturgisch mit ausgestalten. Gedanken, Gebete und Lieder werden sich um das Motiv des »heiligen Volkes« drehen, ein Begriff aus dem 2. Buch Mose, aus dem nach unserer liturgischen Tradition am 10. Sonntag nach Trinitatis gelesen wird. Drüber hinaus pflegen wir damit die Nachbarschaft zu Jalda Rebling, die der Gethsemanekirche schon vor, vor allem aber seit der Zeit der Friedlichen Revolution sehr verbunden ist. Pfr. Christian Zeiske

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Kirchenmusik		

Orgelsommer		

 Singschule – Eltern-Kind-Singen Eltern und Kinder 0 – 2 Jahre: Mi 1.Gr.: »Zwerge« 15:30 – 16 Uhr; 2. Gr.: »Pfauen« 16:15 – 16:45 Uhr; 3. Gr. »Räuber« 17 – 17:30 Uhr  Minis Singen mit 3 – 4jährigen Kindern Mo 1. Gr. »Amseln« 16 – 16:30 Uhr 2. Gr. »Spatzen« 16:45 – 17:15 Uhr Do 3. Gr. »Nachtigallen« 15:45 – 16:15 Uhr  Minis mit Eltern Singen mit 3 – 4jährigen Kindern & ihren Eltern: Mo »Lerchen« 17:30 – 18 Uhr  Vorschulkinder Kinder, die im Sommer 2014 in die Schule kommen; Winterkirche: Mo 1. Gr. 16:00 – 16:40 Uhr; Mi 2. Gr. 15:45 – 16:20 Uhr; 3. Gr.: 16:30 – 17:05 Uhr  Kinderchor 1 Kinder der 1. und 2. Klasse, Winterkirche: Mo 1. Gr.: 16:45 – 17:30 Uhr; 2. Gr.: 17:45 – 18:30 Uhr, Mi 3. Gr.: 17:15 – 18 Uhr Kinderchor 2 – Mittlere Kinder ab der 3. Klasse; Winterkirche Einteilung erfolgt durch die Chorleitung Do 1. Gr.: 16:30 – 17:25 Uhr; 2. Gr.: 17:30 – 18:30 Uhr Kinderchor 3 – Große Kinder ab der 5.Klasse, Winterkirche: Di 16:30 Uhr – 18 Uhr Kinderchor 3 – Ganz Große Jugendliche ab der 8. Klasse, Winterkirche, Di 17:15 – 18:45 Uhr Jugend-Gospelchor »... stimmt so!« do. 19 – 21 Uhr, mit Stefan Wieske. Gossner-Keller Elias, Göhrener Str. 11; Junge Leute mit Lust auf Popularmusik, Gospels, neue geistliche Lieder, Jazz, Folk, in groovigen Arrangements mit Klavier & Band Gemeindechor mi. 19:30 Uhr, mit Detlef Lehmann, Gemeindehaus. Elias, 3. Etage, Göhrener Str. 11, klassischer, vierstimmig gemischter Chor, vielseitige Chorlit. alt. u. n. Meister  Liturgischer Chor mi. 19:30 – 20:45 Uhr, mit Oliver Vogt, Gemeindesaal P. Gerhardt, Kuglerstr. 15, Ausgestaltung der Gottesdienste mit Chorliteratur aller Epochen und Stile  Gethsemane-Kantorei di. 19:45 – 22 Uhr, mit Oliver Vogt, Elias Kuppelsaal, Motetten alter & neuer Meister, Kantaten, Oratorien, Musik zeitgenössischer Komponisten, für Gottes­dienste u. Konzerte, regelmäßige Teilnahme erwartet!

Christiane Rosiny verabschiedet sich in ihre Elternzeit:
Liebe Gemeinde, mein Mann und ich sind in glücklicher Erwartung unseres dritten Kindes und so werde ich mich, wenn alles gut läuft, ab Mitte Juli in die Mutterschaftszeit und anschließend in drei Monate Elternzeit verabschieden. Da auch mein Mann Elternzeit nehmen wird, freue ich mich schon, ab Mitte Januar meine Arbeit als Leiterin der Singschule wieder aufnehmen zu können. Ich bin sehr glücklich, in Claudia Jennings eine sehr nette und überaus qualifizierte Vertretung für meine Arbeit in der Singschule gefunden zu haben. Ich grüße Sie herzlich und freue mich schon jetzt wieder auf die schöne Arbeit mit den Kindern. Christiane Rosiny, Leiterin der Singschule Claudia Jennings, die Elternzeitvertretung von Christiane Rosiny, stellt sich vor: Mein Name ist Claudia Jennings, ich komme aus Brasilien und wohne seit zwei Jahren in Deutschland. Ich studierte Chor- und Orchesterleitung in Brasilien, wo ich auch mein Masterstudium in chorsinfonischen Werken abschloss. Während meines Studiums nahm ich an Workshops zu Chor- und Orchesterleitung und Seminaren zu Musikpädagogik teil. Ich arbeitete als Dirigentin mit ­dem Chor und Kammerorchester der deut­ schen Schule ColégioVisconde de Porto Seguro und als Assistentin mit dem Jugendsinfonieorchester Campinas. Seit 2011 besuche ich den Masterstudiengang »Kinder- und Jugendchorleitung« in der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Mein musikalisches Schaffen in Deutschland schließt unter anderem auch die Mitwirkung als Sängerin im Deutschen Jugendkammerchor und die Chorleitungsassistenz im Landesjugendchor Brandenburg ein. Ab August werde ich die Vertretung für Christiane Rosiny in der Singschule der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord übernehmen. Ich freue mich schon auf die Arbeit in der Singschule. Claudia Jennings

Ökumenischer Gesprächsabend 	

Gethsemane stützen!	

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Fortsetzung Orgelsommer 2013

14. August, 19.30 Uhr »Albert Schweitzer – 100 Jahre Menschlichkeit – 100 Jahre Lambarene« Albert Schweitzer hat sein humanitäres Engagement immer verbunden mit seinem Wirken als Organist und Bach-­Interpret. Deshalb werden im Orgelkonzert am Mittwoch, 14. 08. um 19.30 Uhr in der Gethsemanekirche der Musikwissenschaftler Nepomuk Riva und Kantor Oliver Vogt versuchen ein Lebensbild dieser großen Persönlichkeit in Wort und Musik darzustellen. Neben Kurzvorträgen wird Orgelmusik von Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn-Bartholdy erklingen. 7. September, 11 Uhr »Die fürchterlichen Fünf« Die Kröte, die Ratte und die Spinne sind nur drei der »Fürchterlichen Fünf« von deren Abenteuern in der Geschichte am Samstag, dem 7. 09. um 11 Uhr in der Gethsemanekirche zu hören sein wird. Neben Oliver Vogt an der Orgel erzählen die Mitglieder der TheaterSpielGemeinde Berlin die spannende Geschichte, die für Kinder ab der 1. Klasse geeignet ist. 11. September, 19.30 Uhr »Horn trifft Gesang« Im Zentrum des Konzertes in der Gethsemanekirche steht die Choralmesse von Anton Bruckner für Solo-Alt, zwei Hörner und Orgel. Neben der Altistin Irene Schneider musizieren Christoph Dunmann und Johannes Seidel mit dem Horn und werden von Oliver Vogt begleitet. Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei. Um eine Kollekte wird gebeten.

Die Gethsemanekirche braucht Ihre Hilfe! Bitte unter­stützen Sie durch Ihre Spende die Instandsetzung der Gethsemanekirche! Wir freuen uns über die bisher einge­gangenen Spenden und danken dafür sehr herzlich. Die Spender werden auf einer Tafel im Foyer der Gethsemanekirche verzeichnet! Bitte beachten Sie die jeweiligen Aushänge zu Benfizveranstaltungen. Werden Sie mit Ihrer Spende »Steinpate« Ja – ich werde Steinpate für Gethsemane! Bitte überweisen Sie Ihren Betrag unter dem Verwendungszweck »Gethsemane stützen« auf unser Spendenkonto Kontoinhaber: KVA Berlin Mitte-Nord Kto. 411 741 280 • BLZ 210 602 37 bei der Ev. Darlehensgenossenschaft Kiel Spendenzweck : Gethsemane stützen Bitte schreiben Sie Ihre Adresse mit in den Verwendungszweck. Wir stellen automatisch Spendenbescheinigungen aus. Möglichkeit zum Spenden auch über bildungsspender.de/ekpn Wünschen Sie weitere Informationen? Geschäftsführung T.: 030 - 40 00 34 39 Wir beraten Sie gern! Danke für Ihre Spende!

Lesung – Brautbriefe Zelle 92
Maria von Wedekind ist erst 18, als sie im Juni 1942 Dietrich Bonhoeffer begegnet; ein halbes Jahr darauf verloben sie sich. Ihre Liebe wird auf eine harte Belastungsprobe gestellt als Dietrich Bonhoeffer verhaftet wird. Erleben Sie die Schauspieler des Berliner Ensembles Katja Hensel & Uli Pleßmann die am Samstag, 17. 08. 2013, 19.30 Uhr im Elias-Kuppelsaal aus diesem Briefwechsel lesen werden. Es musizieren dazu Monique Steffen (Violine) und Oliver Vogt (Klavier) Kompositionen von J. S. Bach, F. Chopin und L. van Beethoven. Der Eintritt ist frei – um eine Kollekte wird gebeten.

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Geburtstage			

Geburtstage
Ingetraut Mietke 	 Ruth Ebersbach 	 Erika Klein 	 Barbara Weber 	 Ingeborg Hagedorn 	 Inge Lill 	 Frieda Paul 	 Hans-Martin Walcha 	 Klaus Dümcke 	 Brigitte Reinke 	 Rosemarie Szeszat 	 Gertraud Teichmann 	 Waltraud Mallien 	 Heike Hinze 	 Erna Stumpf 	 Hermann Jaensch 	 Gudrun Schüler 	 Ingrid Volz 	 Herzliche Einladung an Erwachsene, die 70 Jahre 80 Jahre 91 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 93 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 80 Jahre 80 Jahre 90 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 90 Jahre 91 Jahre 75 Jahre 75 Jahre

Herzliche Geburtstagsgrüße an alle, die im August und September Geburtstag haben. Besonders grüßen wir die Jubilare der Gemeinde: Ursula Brückner 	 Maria Tiefensee 	 Werner Schulz 	 Christel Waschke 	 Gisela Peschel 	 Elisabeth Wöller 	 Rainer Stöhr 	 Dorothea Heinig 	 Erika Diesner 	 Helga Grazzani 	 Edith Stern 	 Ursula Stenz 	 Jürgen Olschowsky 	 96 Jahre 92 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 75 Jahre 80 Jahre 70 Jahre 103 Jahre 93 Jahre 75 Jahre 80 Jahre 85 Jahre 70 Jahre

Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht alle Senioren­ geburtstage im Gemeindebrief abdrucken können. Wir haben uns für die Altersgruppen, 70, 75, 80, 85 entschieden und ab 90 Jahren wird jedes Geburtsjahr erfasst.

sich taufen lassen
wollen, auch an jene, die noch unsicher sind, ob eine Taufe für sie infrage kommt, an 10 Abenden »Gespräche über den Glauben« mit Pf. Heinz-Otto Seidenschnur zu führen. Interessenten melden sich bitte per Mail (ho.seidenschnur@ekpn.de) oder telefonisch 0179-7 64 00 32 an. Gedacht ist, einmal wöchentlich abends ab 19.30 Uhr für 2 Stunden, dienstags oder mittwochs, zu­sammenzukommen. Pfarrer Heinz-Otto Seidenschnur

G e bur tsta gsk a f f e e He r z l i che Ei nl a dung an alle, jung und alt, die im August und September Geburtstag haben.
Wir freuen uns, Sie am Donnerstag, dem 26. September 2013, um 15 Uhr in den Räumen des Elias-Gemeindehauses begrüßen zu dürfen. Es wäre schön, wenn wir bei Kaffee oder Tee, Kuchen und Saft miteinander ins Gespräch kommen, Lieder singen und eine Geschichte hören.

Jubelkonfirmation
25. August um 9.30 Uhr wollen wir in der Paul-Gerhardt-Kirche Jubelkonfirmation feiern. Wer sein 50jähriges oder ein höheres Konfirmationsjubiläum feiern möchte, melde sich bitte im Zentralbüro oder bei Pfn. Fey an.

»Gethsemane stützen«	

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»Gethsemane stützen« – gegenwärtiger Stand
Groß war der Schrecken, als nach einem Unwetter im Mai jemand anrief, ein großer Stein wäre von der Gethsemane-Kirche auf den Gehsteig gefallen. Ein verzierter, gewaltiger Formstein hatte sich oben, von einem der kleinen Seitentürmchen gelöst und war – offensichtlich durch den Sturm angetrieben – auf einen der steinernen Gartentor-Pfosten geknallt und zersplittert. Gott sei Dank: es kam niemand zu Schaden. Aber der Schreck saß uns in den Gliedern. Gleich in den nächsten Tagen brachte eine Firma ein Fangnetz an dem Türmchen an, denn die Gefahr, dass nun der nächste Stein nachrutscht, ist groß. Mittels einer Hubbühne wurde nun die ganze Außenwand der Kirche nach eklatanten Schäden abgesucht. Leider wurde man fündig, so dass wir uns entschließen mussten, etwa drei Viertel des Kirchgartens abzusperren, damit nur ja nichts passiert. Das Hauptportal und der barrierefreie Seiteneingang können offen bleiben, der Eingang zur Winterkirche hingegen musste mit einem Schutzdach versehen werden. Zwar haben wir schon längst angefangen, die Renovierung der Kirche zu planen, dass es aber nun so dramatisch geworden ist, zeigt, wie dringend die Arbeiten gemacht werden müssen. Drei Bauabschnitte soll es geben: den ersten, außen, an der vorderen Hälfte der Kirche, den zweiten, an der turmseitigen Hälfte und den dritten im Innenraum. Nach dem »Steinschlag­ erlebnis« wurde nun der erste Bauabschnitt erweitert: vom Eingang zur Winterkirche, im Uhrzeigersinn um die Kirche herum, bis fast zum großen Turm. Eine Zusage vom städtebaulichen Denkmalsschutz (Berliner Senat) über einen Zuschuss von 600.000 € haben wir bedingt zugesagt bekommen. Wir stehen auf einer Art Warteliste und bekommen den Zuschuss, wenn in diesem Jahr ein anderes, gefördertes Projekt abspringt. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist leider sehr gering, wir werden wohl bis zum kommenden Jahr warten müssen. Wirklich schlimm ist das nicht, denn wir brauchen noch Zeit zur Planung. Sind erst einmal alle Genehmigungen da, dann können wir auch schon anfangen. Denn dank der Spenden haben wir einen Eigenbeitrag von 130.000 €! Allein die Aktion »Gethsemane stützen« brachte bislang 21.500 €!! (Bis Sie diesen Gemeindebrief lesen, wird es schon wieder mehr sein, denn nahezu täglich gehen Spenden ein.) Mit den 730.000 € können wir den ersten Bauabschnitt, auch wenn er nun umfangreicher ist, als ursprünglich gedacht, finanzieren! An dieser Stelle danken wir noch einmal sehr herzlich allen, die Steinpate geworden sind. Ihre Namen werden im Foyer der Kirche veröffentlicht. Patenurkunde und Spendenbescheinigung werden Sie hoffentlich alle bekommen haben. Zwei Benefiz-Veranstaltungen haben das unterstützt: Das Konzert der Lautten Compagney und die Lesung von Wladimir Kaminer, beides in ihrer Art sehr wertvoll und originell. Im Herbst folgen zwei weitere Benefizkonzerte, im kommenden Jahr dann hoffentlich zusätzliche Veranstaltungen. Vielleicht haben wir dann auch schon das Geld beieinander für den 2. Bauabschnitt. Unser Vorhaben ist groß. Aber wenn es so weitergeht, dass es auf viele Schultern verteilt getragen wird, dann wird eines Tages unsere Kirche wieder heil sein, auch wenn wir uns noch ein paar Jahre gedulden müssen. Pf. Christian Zeiske

Hier kann man deutlich die Fehlstelle entdecken, aus der der heruntergefallene Stein stammte. Auch das lockere Mauerwerk des Seitenturmes ist erkennbar und zeigt, wie weitreichend unsere Arbeit sein muss.

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Gottesdienste				

Tag
04. 08. 2013 10. Stg. nach Trinitatis 11. 08. 2013 11. Stg. nach Trinitatis 18. 08. 2013 12. Stg. nach Trinitatis 25. 08. 2013 13. Stg. nach Trinitatis 01. 09. 2013 14. Stg. nach Trinitatis 08. 09. 2013 15. Stg. nach Trinitatis 15. 09. 2013 16. Stg. nach Trinitatis 22. 09. 2013 17. Stg. nach Trinitatis 29. 09. 2013 18. Stg. nach Trinitatis

Elias-Kuppelsaal • Göhrener Str. 11
9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, A, N

Gethsemanekirche • Stargarder Str. 77
11 Uhr Pf. Zeiske,Yalda Rebling N

9.30 Uhr Pf. Zeiske, N

11 Uhr Pf. Mangliers und Team, F, N Schuljahrsanfangsgottesdienst 11 Uhr Pf. Mangliers T, K, N

9.30 Uhr Mangliers, K, N

9.30 Uhr Pf. Maruschke, K, N

11 Uhr Pf. Zeiske, T, K, N

9.30 Uhr Pf. Mangliers, A, K, N

11 Uhr Pf. Mangliers, A, K, N

9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, T, K, N

11 Uhr Pf. Zeiske, Bischof Ryszard Bogusz, Wroclaw (ehemals Breslau) im Rahmen der Predigtreihe, T,K, N 11 Uhr Pf. Zeiske, K, N

9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, T, K, N

9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, F, N Erntedank mit der Kita Elias 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, K, N

11 Uhr Pf. Seidenschnur, T, K, N

11 Uhr Pf. Zeiske, F, N Erntedank

Selig sind – ›Ein deutsches Requiem‹
von Johannes Brahms im Dialog mit Texten von Dietrich Bonhoeffer im Rahmen des Jahresthemas 2013, Stadtkloster Segen, Sonntag, 18. August, 15 Uhr Musik spielte im Hause Bonhoeffer eine wichtige Rolle: gemeinsames Musizieren war fester Bestandteil familiären Lebens, an dem sich alle in unterschiedlicher Form beteiligten. Dietrich Bonhoeffer selbst spielte Klavier, und als Jugendlicher hatte er

einige Zeit erwogen, Pianist zu werden. Die musikalische Tradition setzte Dietrich Bonhoeffer später auch in seinem Predigerseminar fort. Schallplatten mit Spirituals, die Bonhoeffer während seines ersten Aufenthaltes in New York 1930/31 erworben hatte, kamen dort ebenso zum Einsatz wie der große Flügel der Familie, und gemeinsames musikalisches Interesse stand am Beginn der Freundschaft zwischen Dietrich Bonhoeffer und Eberhard Bethge. Gemeinsam entdeckten die beiden Freunde unter anderem auch Vokalmusik von Schütz und Bach.

Gottesdienste			

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Paul Gerhardt • Wisbyer Str. 7
11 Uhr Pfn. Thorbahn, F, N, B Familiengottesdienst 9.30 Uhr Pf. Bergerhoff, N

Stadtkloster Segen • Schönh. Allee 161
21 Uhr AbendbeSINNung »Jakob versöhnt sich mit Esau« 21 Uhr AbendbeSINNung Abendmahlsfeier »Helden in der Krise – David und Bathseba« 21 Uhr AbendbeSINNung »Helden in der Krise – Josef im Brunnen« 21 Uhr AbendbeSINNung »Helden in der Krise – Hanna erbittet ein Kind« 21 Uhr AbendbeSINNung »Helden in der Krise – Petrus – ein Fels?« 21 Uhr AbendbeSINNung »Schlüsseltexte – Joh 3, 16, So sehr hat Gott die Welt geliebt« 21 Uhr AbendbeSINNung Abendmahlsfeier »Schlüsseltexte - Röm 8, 37, Nichts kann uns scheiden von der Liebe Gottes« 21 Uhr AbendbeSINNung »Schlüsseltexte – Genesis 1,27, Ebenbild Gottes« 21 Uhr AbendbeSINNung »Schlüsseltexte – Offb 20,: Siehe, ich mache alles neu«
A 	Gottesdienst mit Abendmahl K 	Kindergottesdienst N 	Gespräch nach dem Gottesdienst T 	 Taufe TR Trauung F 	Familiengottesdienst B	 Basar

9.30 Uhr Pfn. Fey, N 11 Uhr Pfn. Fey und Team Krabbelgottesdienst 14 Uhr Pf. Talis Redmanis, Gottesdienst in lettischer Sprache 9.30 Uhr Pfn. Fey, A, N Goldene Konfirmation 11 Uhr Pfn. Fey und Kita Gethsemane, F, N, B Familiengottesdienst 9.30 Uhr Pf. Bergerhoff, N

ORGEL PLUS Herzliche Einladung In dieser Gottesdienstreihe musiziert Kantor Oliver Vogt mit Instrumentalisten oder Gesangssolisten im Gottesdienst um 9.30 Uhr in der Paul-GerhardtKirche

9.30 Uhr Pf. Zeiske, N 14 Uhr Pf. Talis Redmanis Gottesdienst in lettischer Sprache 9.30 Uhr Pfn. Fey, T, N 11 Uhr Pfn. Fey und Team Krabbelgottesdienst 9.30 Uhr Pfn. Fey, Orgel Plus, A, N Erntedank

Auch für Johannes Brahms war das Studium und die Wiederaufführung alter Vokalmusik ein wesentlicher Impuls für die Gestaltung seines »Deutschen Requiems«, das am Sonntag, dem 18. August 2013 um 15 Uhr im Stadtkloster Segen erklingt. Nicht nur hat Brahms die Texte seines Requiems aus unterschiedlichen Bibeltexten selber zusammengestellt, wie es auch Heinrich Schütz in seinen »Musikalischen Exequien« getan hat, oder wie es uns bei Johann Sebastian Bachs frühen Kantaten begegnet, auch die musikalische Klang- und Formenwelt in Brahms Werk ist deutlich von

seiner Beschäftigung mit den Werken der alten Meister beeinflusst, die Brahms mit dem Wiener Musikverein auch selber dirigiert und heraus­ gegeben hat. Im Konzert im August erklingt eine aus Brahms eigener Hand stammende Fassung für Soli, Chor und Klavier zu vier Händen, ergänzt um Harfe und Pauken. Es musiziert das Ensemble Ad Hoc unter Leitung von Kim Nguyen, die Soli werden von Christine Elisabeth Schäfer (Sopran) und Jörg Schneider (Bariton) gesungen.

Gottesdienste St. Elisabeth-Stift 11Uhr: 15. 9. Pf. Seidenschnur 6. 10. Pf. Mangliers 27. 10. Pfn. Fey 10. 11. Pfn. Fey 20. 11. Seidenschnur (Bußtag) 8. 12. Seidenschnur 22. 12. Mangliers 29. 12. Pfn. Fey

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Regelmäßige Veranstaltungen				

Angebote für Kinder Spielgruppen für Krabbelkinder bis 3 Jahre, Ort: Paul Gerhardt, do., 9.30 – 11.30 Uhr Kontakt: K. Loh Krabbelgottesdienste Ort: Paul Gerhardt, 18. 08., 11 Uhr: Thema: Arche Noah 22. 09., 11 Uhr: Thema: Die Luft um uns herum Familiengottesdienste Ort: Paul Gerhardt 04. 08. 11 Uhr: Jona 01. 09. 11 Uhr: gestaltet durch die Kita Gethsemane Kita-Gottesdienste jeweils 10 Uhr im Elias-Kuppelsaal, 23. 8. mit Pfn. Fey und 20. 9. mit Pf. Seidenschnur Kindergottesdienste regelmäßig in Elias und Gethsemane s. S. 16/17 KUGKUK Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche einmal im Monat Sa von 10 – 12 Uhr, 7. 9., Thema: »Echt toll voll« August Sommerpause Christenlehre Elias & P. Gerhardt In der Woche nach dem Familiengottesdienst am 11. 8. 2013 in Gethsemane starten wir in das neue Schuljahr. Christenlehre in Elias Die Geschichtensammler 1.+ 2. Kl. Mi oder Do 15 – 16 Uhr Die Schatzsucher 3.+ 4. Kl. Mi + Do 16.15 – 17.15 Uhr Die Weltenbummler 5.+ 6. Kl. Mi + Do 17.30 – 18.30 Uhr

Junge Gemeinde Paul Gerhardt, Jugendkeller mo. 	um 18 Uhr für 14 bis 17-Jährige di. 	 um 18 Uhr für 14 bis 15-Jährige mi. 	 um 19 Uhr für 16 bis 18-Jährige do. 	 um 20 Uhr für 17 bis 22-Jährige Kontakt: Paul Beutel, T: 4 45 74 25 Konfirmanden Neue Konfirmanden – siehe Seite 10! di. 17.30 – 18.30 Uhr Elias, Göhrener Str. 11, do. 17.30 – 18.30 Uhr Paul Gerhardt, Kuglerstr. 15 Konfirmation Pfingsten 2014 Die Konfirmanden (2. Unterrichtsjahr) treffen sich nach den Sommerferien mi – mit Pf. Christian Zeiske 18 – 19 Uhr (Wiederbeginn am 14. 8.) do – mit Pf. Gisbert Mangliers 18 – 19 Uhr (Wiederbeginn am 15. 8.), jeweils im Gemeindehaus Gethsemane. Beratungsangebote Rechtsberatung kostenlos, Fachanwalt für Familienrecht Axel Huep, Anmeldung über das Gemeindebüro T: 4 45 74 23 oder direkt über die Kanzlei: 3 03 00 30 In EFG Zoar, Cantianstr. 9 2. Di im Monat 18 – 19 Uhr, Anmeldung über Gemeindebüro T: 4 48 42 67 Elias: do., 11 Uhr bis 12 Uhr Rechtsanwalt Matthias Brinkmann Ein Beratungsangebot, n i c h t nur für Laib & Seele Teilnehmer. Anmeldung ist nicht erforderlich

Väter & Mütter, Männer & Frauen Stillgruppe jeden 2. u. 4. Mi im Monat von 10 bis 12 Uhr Kontakt: Ulrike Sandow, T. 44 73 32 31 Alleinerziehendengruppe do., 16 – 18 Uhr monatlich Termine bitte erfragen bei Jana Scherle T: 41 71 59 61 PEKiP® Kursgebühr 65 € Gemeinde freut sich über Spenden zur Deckung der Heiz- und Betriebskosten. Paul Gerhardt Aushänge beachten! Termin a: fr., 10 – 11.30 Uhr Termin b: fr, 11.45 – 13.15 Uhr Leitung: Stephanie Neeb Elias Aushänge beachten! Termin a: do. 9.30 – 11.00 Uhr, 10 Treffen Termin b: fr., 11.15 – 12.45 Uhr, 10 Treffen; Leitung Doris Krüger Anmeldung Familienbildung Berlin Stadtmitte, Ansprechpartnerin: Frau Reich T.: 25 81 85-410 E-Mail: familienbildung@kkbs.de www.fbs-stadtmitte.de Kiezfrühstück für alle Gemeinsames Frühstück und Gespräche, Elias, 31. 08., 28. 09., 11 – 13 Uhr Kontakt: B. Jenichen Mittwochs-Café für alle ­Genera­tionen – Reden und Entspannen bei Kaffee und Kuchen, in Elias im Diakonieraum, mi., 14 – 18 Uhr Kontakt: Jana Scherle T: 41 71 59 61

Regelmäßige Veranstaltungen			

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Angebote für Seniorinnen/Senioren Gethsemane Frauenkreis 13. 8. und 10. 9., 14 Uhr, mit Fr. Dahlenburg Apostelfrühstückskreis Mi 28. 8. u. 25. 9. mit Fr. Dahlenburg und Pf. Zeiske Elias Seniorenfrühstück 5. 8. und 2. 9., 9 Uhr mit Frau Volz Paul Gerhardt Im August kein Treffen 05. 09. um 15 Uhr mit Pfn. Fey Rund um die Bibel Bibelstunde Paul Gerhardt 29.08., 15.30 Uhr mit Pfn. Fey 26.09., 15.30 Uhr mit Pfn. Fey Bibelgesprächskreis Elias 19. 8., 16. 9., 15 Uhr Bibelwerkstatt Gethsemane 7. 8., 21. 8., 4. 9., 18. 9., 20 Uhr mit Pf. Zeiske Gebetsangebote Stadtkloster Segen: Morgengebet mo. bis fr., 8 Uhr Mittagsgebet: mo. bis fr., 12 Uhr Nachtgebet: di. & do. 21 Uhr Kontakt: Stadtkloster T: 44 03 77 39 Taizé-Gebet: fr. 19.30 Uhr Kontakt: Christian Huge T: 33 50 65 50

Gesprächskreise Gesprächskreis Paul Gerhardt Im August kein Treffen Mittwoch, 04. 09., Exkursion in die Pfingstkirche am Petersburger Platz, Friedrichshain: 18. 30 Uhr Andacht mit dem Liturgischer Chor unter Leitung von O. Vogt, anschließende Kirchenführung und Gespräch Gesprächskreis Elias I August Sommerpause, 19. 9., 19 Uhr. Kontakt: Herr Lindenberg, T: 9 33 26 94 Gespräche über Gott und die Welt August Sommerpause,10. 9. Elias: 19.30 Uhr Kontakt: Pf. Seidenschnur Offener Kreis August Sommerpause, 12. 9.,19.30 Uhr Kontakt Frau Bosem, T: 4 42 63 81 Gesprächskreis Elias II August Sommerpause, 4. 9.,19.30 Uhr. Kontakt: Frau Krüger T: 4 44 40 56 Frauenhilfe Elias: 26. 8. und 30. 9., 15 Uhr Kontakt Frau Volz Vorbereitungsgruppen Krabbelgottesdienst und Familiengottesdienst Paul-Gerhardt-Gemeindehaus Termine nach Absprache über Pfn. Fey Kindergottesdienst-Kreise Gethsemane: 5. 9., 19.30 Uhr Kontakt: Pfr. Zeiske, Katharina Loh Elias Pf. Seidenschnur/Lisa Eichhorn Kontakt Pf. Seidenschnur Partnerschaftsprojekt Freundeskreis Cochabamba Basare für Cochabamba finden im Anschluss an die Gottesdienste in Paul Gerhardt am 4. 8. und am 1. 9. statt.

Offene Kirchen Gethsemane: Gethsemanekirche Montag bis Freitag, 11 – 17 Uhr Mittwoch und Donnerstag 17 – 19 Uhr ggf. bitte vorher kurz anrufen: T. 4 45 77 45, Einzel- und Gruppen­ führungen nach Vereinbarung mit Frau Dr. Merseburger, Termin nach Absprache. T. 4 49 16 72 Paul Gerhardt: mo. bis fr. 13 – 17 Uhr Stadtkloster Segen: Sa 14 – 17 Uhr (s. S. 21) Kontakt: Communität Don Camillo T.: 44 03 77 39 Laib & Seele Lebensmittelausgabe jeden Donnerstag ab 11 Uhr, Gemeindehaus Elias, Göhrener Str.11

Kinder stellen die großen Fragen des Lebens: Woher kommt die Welt? Wo kommen wir hin, wenn wir tot sind? Wie siehtes im Himmel aus? Warum kann man Gott nicht sehen? Die Fragen verändern sich im Laufe ihrer Entwicklung. Was bleibt: Kinder fragen über das Gegebene, Sichtbare hinaus. Ihre Fragen sind religiöse Fragen, sie berühren Grundfragen von Religion und Glaube. Der Religionsunterricht fördert eine Grundhaltung des Staunens und Fragens. Er begleitet Kinder in der Begegnung mit Formen von gelebter Religion in einer evangelischen Perspektive. Religionslehrerinnen und Religionslehrer laden herzlich dazu ein. Herzlich Willkommen! Die Arbeitsstellen für den Evangelischen Religionsunterricht

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Auf ein Wort zum Stadtkloster Segen				

Manna um halb acht!
17. September Start des neuen Glaubenskurses Manna um halb acht – ein Glaubenskurs für Hungrige In der Wüste gab’s Manna, damals als Israel aus Ägypten auszog. Nahrung für den Weg in die Freiheit. Wozu? Vielleicht suchst du deinen spirituellen Weg in die Freiheit noch? Vielleicht willst du verstehen, was Christen glauben? Vielleicht willst du einfach ein paar Dinge mal wissen? Vielleicht fehlt dir Hoffnung für die Welt? Vielleicht sehnst du dich nach einem erfüllten Leben für dich und andere? Jeder Grund ist willkommen. Was kostet’s? Was es dir wert ist, also Zeit und vielleicht auch ein paar Münzen fürs Abendessen? Hinweise: Anmeldung ist nicht zwingend, hilft aber sehr bei der Vorbereitung, möglichst bis 10. September 2013: alpha@stadtklostersegen.de

Wo? Stadtkloster Segen, Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin Wann? 10 mal dienstags, 19.30 bis 22 Uhr, 17. September bis 26. November 2013 Mehr Infos? (nicht am 1. 10. 13) Vom 1. bis 3. November 2013 planen wir ein Wochenende. www.stadtklostersegen.de Das gibt uns, neben den Impulsen und Gesprächen, auch eine gute Gelegenheit www.facebook.com/stadtkloster oder zum besseren Kennenlernen. Bitte reserviert euch dieses Datum. Telefon: (030) 44 03 77 39 oder beim Was gibt’s? Leckeres für Bauch und Seele: ein Abendessen, Kurzvortrag zu einem Reinschnuppern am Sonntagabend in der AbendbeSINNung Thema, Gesprächsmöglichkeiten. (immer um 21:00) Die zehn Abende bilden einen Zusammenhang. Jeder Abend ist einem Thema gewidmet: Hat das Leben mehr zu bieten? Wer ist Jesus? Führt Gott? Siehe auch Seite 22 Wie liest man die Bibel? Warum lässt Gott Leid und Unrecht zu? Wer macht’s? Menschen vom Stadtkloster und der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord, selbst Suchende und Gefundene, Hoffnungsvolle und Deprimierte, kurz, Menschen, die leben wollen.

Angebote im Stadtkloster			

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Stille Tage im Stadtkloster UnterWEGs, mit Gott Donnerstag-Abend, 12. 09. bis Sonntag-Nachmittag, 15. 09. 2013 Nach der Einführung am DonnerstagAbend schweigen wir bis zum Sonntag, auch bei den Mahlzeiten. So kann jeder und jede seinen eigenen inneren Weg gehen. Leitung: Barbara Schubert-Eugster, ökumenische Exerzitienleiterin, Berlin Marcellus Jany, Klavierbauer und Musiker, Berlin Kosten: für Unterkunft, Verpflegung Kursleitung, im Einzelzimmer: € 250.– für Paare im Doppelzimmer: € 400.– Kosten ohne Unterbringung: € 100.–. Wenn Sie in der Nähe wohnen, ist es möglich, an der Tagung teilzunehmen und nicht im Stadtkloster zu übernachten. Anmeldung: barbara.schubert@stadtklostersegen.de 030 44 03 77 39 Teilnehmerzahl beschränkt Stille in der Stadt 11. 09. / 18. 09. / 25. 09. / 2. 10. 2013 20 Uhr im Stadtkloster Vier Abende, um christliche Meditation kennen zu lernen und das persönliche Leben in der Nachfolge zu vertiefen. Mit einer Einführung am ersten Abend für Neugierige und Ungeübte. Mit kurzen Impulsen (Text oder Bild) an jedem Abend als Anregung zur persönlichen Meditation. Nach diesen kurzen Einleitungen üben wir das Gehörte im gemeinsamen Sitzen und Schweigen ein. Eine regelmäßige Teilnahme ist zu empfehlen. Falls Sie aber nicht immer dabei sein können, sind Sie dennoch herzlich willkommen. Pro Abend wird ein Unkostenbeitrag von € 5.– erbeten.

Da spiegelt sich der Himmel im Alltag – Einladung zu den Stundengebeten im Stadtkloster: Montag bis Freitag 8 und 12 Uhr Dienstag und Donnerstag 21 Uhr Zeit einen kurzen Moment durchzuatmen, innezuhalten, aufzublicken »zum Anfänger und Vollender des Glaubens«!

AbendbeSINNungen:

Im August haben wir das Thema gewählt: Helden in der Krise. Dass die Bibel ohne Zensur über Scheitern und Schwierigkeiten auch von grossen Helden spricht, überzeugt mich. Wer erfindet, erfindet Schönes, Erbauendes. Wer erzählt, wie Menschen betrügen und scheitern, erzählt vom Leben. Es gibt keinen »highway to heaven« – keine Autobahn in den Himmel. In den AbendbeSINNungen wollen wir hören, wie Josef, David, Hanna oder Petrus mit ihren Schwierigkeiten und Krisen umgehen, gerade auch dort, wo die Krisen »selbstgemacht« sind. Im September geht es um »Schlüsselstellen«. Schlüssel dienen dazu zu öffnen oder zu schließen. Es gibt Stellen in der Bibel, deren Sinn einem verschlossen bleibt. Es gibt Stellen, die vieles aufschlüsseln. Solche Schlüsselstellen möchten wir gemeinsam lesen und bedenken in der Hoffnung, dass sich der Sinn des Lebens erschließt und 	 Klarheit 		 wächst. Denn die Bibel gibt 	 		 Antworten, allerdings gilt 	 		 es, die Fragen wieder zu 	 	 entdecken, die uns gestellt

sind. Abraham Heschel, jüdischer Gelehrter, hat das so formuliert: »Die Situation der Bibel in der modernen Gesellschaft stellt sich so dar: Sie ist eine erhabene Antwort, aber wir kennen die Frage nicht mehr, auf die sie antwortet. Wenn wir die Frage nicht wieder finden, besteht keine Hoffnung, daß wir die Bibel verstehen. Die Bibel ist eine Antwort auf die Frage: Was fordert Gott vom Menschen? Für den heutigen Menschen jedoch wird diese Frage von einer anderen beiseite gedrängt: Was fordert der Mensch von Gott? Der moderne Mensch überlegt unaufhörlich: Was habe ich vom Leben? Was seiner Aufmerksamkeit entgeht, ist die fundamentale, aber vergessene Frage: Was hat das Leben von mir?«* Wir hoffen, dass es uns gelingt, Türen und Erkenntnisse aufzuschließen. Georg Schubert *(Die ungesicherte Freiheit, Neukirchner Verlag 1985 S. 4). Termine siehe Seite 17!

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Sommerrüste Tornow				

Sommerrüste Tornow 2013 – Gott im Gepäck!
Am 21. Juni war es soweit. Mit 59 Kindern und 17 Teammitgliedern sind wir in den Norden des Landes Brandenburg nach Tornow gefahren, um eine Woche lang den Alltag bei Seite zu legen und gemeinsame Zeit zu genießen, miteinander ins Gespräch zu kommen, Raum für Fragen und Zeit für die Suche nach möglichen Antworten freizusetzen. Vorbei an goldenen Feldern führte uns unser Weg zum Ökowerk Schloss Tornow und sogleich stellte die Gruppe ihre Geduld unter Beweis, bis das Reinigungspersonal das Haus für den Einzug mit einigen Stunden Verzögerung öffnete. Nun endlich konnten sich alle auf die Suche nach ihren Namen auf den zahlreichen Zimmerschildern begeben und sich erst einmal in Ruhe einrichten. Indes schaffte es unser Küchenteam, ein Abendessen zu zaubern, dass jeden Hunger stillte und nun einlud, nicht nur die Tischnachbarn, sondern auch alle anderen Kinder kennenzulernen. Dazu bot uns die Abendsonne draußen eine traumhafte Stimmung und so klang der erste Abend bei Kennenlernspielen und Abendkreis aus. Gleich am darauffolgenden Morgen starteten wir nach einem ausgedehnten Frühstück in unser Sommerthema: »Das Vater Unser«. Hierzu gab es in den Vormittagsgruppen verschiedenste Angebote, für die sich die Kinder und Jugendlichen entscheiden konnten. So konnten sie sich ein eigenes Himmelreich aus Plastiken formen, Collagen zu den Bitten kreativ gestalten, in einem Theaterstück Geschichten einmal ganz anders ausgehen lassen, in einer Aktiv-Gruppe jeden Tag mit viel Bewegung (Unter)- Suchende sein, oder in einem selbst kreierten Musikstück einmal ganz eigene Töne anschlagen. Und in jeder Gruppe taten sie dies auf beeindruckende Weise. Neben den thematischen Gruppen am Vormittag konnten die Kinder und Jugendlichen am Nachmittag zwischen verschiedensten Angeboten wählen – dazu gehörten Badespaß am nahegelegenen See, Kanufahrten auf der Havel, Freundschaftsbänder knüpfen (im wörlichen, wie übertragenem Sinne), Werwolfspiel, Sauna, Quarkmaske und Maniküre-Einheiten, Hörspiele im Lauschraum, Serviettentechnik, Fußball, Volleyball oder auch die Teilnahme an unserem großen Tischtennisturnier. Und jeder Abend klang aus mit einem Kreis am Lagerfeuer oder Kamin bei gemeinsamem Singen und Geschichten hören. Wie im Tagesplan angekündigt, gab es auch eine nächtliche Eulenjagd in den hiesigen Ländereien und für alle die, die nicht dabei sein konnten oder mochten, ein Geländespiel im Schutze des Tageslichtes. Dieses wurde besonders von unseren Kindern selbst mit vorbereitet.

Sommerrüste Tornow			

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Um so eine Woche gebührend zu Ende zu bringen, feierten wir unser Abschlussfest unter dem Motto: »Karneval der Tiere« und so wurde nach einem Buffet voller Köstlichkeiten nicht nur das Krokodil aus Gemüse und der Pilzwald verputzt, sondern auch mit dem Weißhahn, den Hasen, Bären, Löwen und anderen Tieren durch den Dschungel getanzt! Nach den Erfahrungen dieser Tage möchte ich sagen, dass es eine rundum schöne Woche war, bei der viel gelacht, gesungen, geredet und gespielt wurde… und auch in der zweiten Hälfte der Woche, in der der Regen über uns sein Trommelspiel gab, war uns der Kamin der Ort der Gemeinschaft, an dem bei sich ankündigendem Husten auch warmer Tee getrunken werden konnte. Wir als Team waren beeindruckt von einer Gruppe, die so aus sich selbst heraus motiviert und bereit war, aus dieser Woche das zu machen, was sie war – ein gelungenes Fest mit einem ganz besonderen und für viele auch persönlichen Kontakt zu einem uns alle verbindenden Gebet – dem Vater Unser. Damit ein tiefes Dankeschön an das Team. An die, die des Nachts in unermüdlicher Leidenschaft Tagespläne vor-

wärts, rückwärts, groß, klein, in Form und Farbe gestaltet haben. An die, die in morgendlicher Stille durch das Haus in die Küche entschwunden sind, um vor dem Erwachen aller das Frühstück bereitet zu haben. An die, die immer da waren, wenn Kindern sie brauchten. An die, die mit der Pinzette jedem Holzsplitter auf die Pelle gerückt sind. An die, im Stundentakt Holz geholt haben, damit wir es warm hatten. An die, die bei »Kannst du mal bitte« – auch in Hektik – einfach Ja sagten. An alle, weil so viel passiert und niemand ein ganzes Bild von all dem hat, was jede / r tut. Ein Dank an Euch Kinder, weil ihr so klasse mitgemacht habt und die Woche erst richtig mit Farbe bunt gemalt habt. Und ein Dank an meinen Leitungskollegen Gisbert, dem es so oft gelingt, christliche Gedanken aus der Lebenswelt der Kinder heraus zu betrachten und damit in einer Weise zu ihnen spricht, die nicht an ihnen vorbei oder über sie hinwegruft. Man vermisst nur, was man kennt. Und wer so ein Team an seiner Seite hat, mag darauf nicht mehr verzichten. Ich danke Euch! Eure Katharina Loh

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Manna um halb acht				

Manna um halb acht – Meine Erfahrungen
Für mich war Glauben früher nur etwas für schwache Menschen. Meine Arbeit, die Verlockungen des Konsums und angenehme Reisen durch die Welt verschafften mir Selbstwert. Mit Bibel und Kirche hatte ich dagegen gar nichts am Hut. Durch Gespräche mit christlichen Freunden und einem Zufallsbesuch im Stadtkloster Segen wurde ich neugierig, ob es doch noch etwas Erfüllenderes geben könnte. Der Kurs »Manna um halb acht« schien mir die passende Gelegenheit, diese Frage loszuwerden. Nach einigem Zögern meldete ich mich an. In den Vorträgen hörte ich viel über klassische Glaubensthemen wie Jesus, Gott oder die Versuchung des Bösen. Überrascht haben mich die sehr alltagstauglichen Übersetzungen der Bibel in unser heutiges Leben und alltagstaugliche Vorschläge z. B. für die Gestaltung eines Gebetes. Ich war Religionsneuling, fühlte mich aber nicht überfordert, sondern zum Ausprobieren ermutigt. Nach den Vorträgen wurde in den Gruppen manchmal ruhig und besonnen, manchmal aber auch sehr engagiert über die Themen diskutiert. Besonders schön fand ich das Abschluss-Wochenende im Kloster Lankwitz. Ich merkte, dass hier eine Gemeinschaft wirkt, in der ich mich aufgehoben wissen kann, aber nicht vereinnahmt fühlen muss. Durch den Kurs habe ich viele Antworten auf meine Fragen zum Leben und Glauben gefunden. Und das fühlt sich sehr erfüllend an. Maja Schiffmann

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Cochabamba
Im letzten Jahr haben wir in unserer Gemeinde gemeinsam mit den Offizieren der Heilsarmee aus der bolivianischen Metropole Cochabamba »25 Jahre Partnerschaft 2012« gefeiert. Im Rahmen dieser intensiven Partnerschaft wird das von der Heilsarmee geführte Harry-Williams-Hospital unterstützt. An dieser Stelle sei noch einmal allen Beteiligten gedankt, die dazu beigetragen haben, dieses großartige Projekt zu realisieren. Jetzt gilt es jedoch, ein drängendes Problem in Angriff zu nehmen: Die Anschaffung eines neuen Klinikbusses für das Jahr 2014. Dieses Thema beschäftigt den Freundeskreis Cochabamba nun schon seit geraumer Zeit und lässt sich jetzt nicht mehr lange hinauszögern. Auf die Bedeutung der mobilen Kliniken bei der medizinischen Grundversorgung hatte unlängst auch die Generalin der Heilsarmee Linda Bond hingewiesen, anlässlich des diesjährigen deutschen Heilsarmee-Kongresses am 25. und 26. Mai in Siegen. Bei dieser Gelegenheit würdigte sie gegenüber dem Leiter des Freundeskreises Cochabamba, Gerd Beyer, der als Gast anwesend war, ausdrücklich das Engagement des Freundeskreises. Auch dank Ihrer tatkräftigen Unterstützung, liebe Gemeindeglieder, konnte so die medizinische Versorgung der Menschen aus einem Elendsviertel und aus schwer zugänglichen Bergregionen über einen langen Zeitraum gewährleistet werden. Der alte Klinikbus, der nunmehr seit 16 Jahren treu seine Dienste verrichtet, ist freilich allmählich in die Jahre gekommen. Erst kürzlich konnte er erneut mit Hilfe von Spendengeldern wieder instand gesetzt werden. Die Reparaturen häufen sich jedoch, sie werden immer kostspieliger und lohnen daher bald nicht mehr. Spätestens 2014 muss ein Nachfolger her. Auf diese Notwendigkeit weist auch Gerd Beyer mit Nachdruck hin:

»Unsere Partner in Bolivien benötigen dringend einen neuen Klinikbus, um ihre Arbeit fortsetzen zu können. Die Anschaffung lässt sich nicht mehr weiter aufschieben«. Laut eines von der Firma Nissan eingeholten Kostenvoranschlags belaufen sich die Kosten für ein komplett ausgerüstetes und einsatzfähiges Fahrzeug auf 104.000 €. Das Bundes­ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) prüft derzeit, ob es 75 % dieser Summe übernehmen kann. Die Heilsarmee in Cochabamba hat sich zum Ziel gesetzt, mit Hilfe einer Spendenaktion 10.000 US-Dollar aufzubringen. Dies ist umso höher zu bewerten, da für die Menschen vor Ort in einem der ärmsten Länder Lateinamerikas oft auch ein kleiner finanzieller Betrag, den sie sich mitunter buchstäblich vom Munde absparen müssen, eine enorme Anstrengung bedeuten kann. Der Evangelische Entwicklungsdienst EED hat sich dankenswerterweise ebenfalls dazu bereit erklärt, mit 10.000 € zur Finanzierung beizutragen. Eine weitere Überlegung zielt darauf, den Deutschen Autokonzern Daimler Benz, der ja in Lateinamerika mit seinen Nutzfahrzeugen sehr präsent ist, zu bitten, das Projekt zu sponsern und eventuell ein Fahrzeug als Basis für einen Klinikbus zur Verfügung zu stellen. Wer also Beziehungen zum Mutterkonzern in Deutschland hat oder aber jemanden kennt, der über solche Kontakte verfügt, wird gebeten, sich diesbezüglich mit Herrn Beyer in Verbindung zu setzen. Und auch der Freundeskreis Cochabamba möchte selbstverständlich seinen Beitrag leisten. Ziel ist es, 10.000 € beizusteuern. Damit uns dies gelingt, möchten wir Sie um Ihre Unterstützung bitten. Sämtliche Spenden, auch bescheidene Beträge, sind uns herzlich willkommen, getreu dem Motto: »Mit Jesus Christus zu neuen Ufern der Nächstenliebe, denn viele kleine Menschen, die an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern«.

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Veranstaltungen & Konzerte			

Elias-Kuppelsaal Sa, 17.8. 19:30 Lesung »Brautbriefe Zelle 92«; Briefwechsel zwischen Dietrich Bonhoeffer und Maria von Wedemeyer; Katja Hensel und Uli Pleßmann (Berliner Ensemble) – Lesung; Monique Steffen – Violine, Kantor Oliver Vogt – Klavier; Eintritt frei – Spende erbeten »die letzte Derniere« & Sarah Plum – Improv/ Jazz & Moderne Musik; Werke von K. Huber, R. Saunders, G. Scelsi, I. Xenakis u.a. treffen auf Improvisation und Freejazz; Abendkasse: 10,- / erm. 5,Euro; Reservierung: Tel. 030 – 975 94 00; karten@ spielkunst-berlin.de; Mehr Infos: http://dieletztederniere.wordpress.com Wolfgang Huber: Vortrag und Gespräch zu »Dietrich Bonhoeffer. Mündigkeit und Macht«; Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten. Büchertisch mit Möglichkeit zum Signieren Gitarrenkonzert – Pedro Rojas Ogáyar (Spanien); Klassische spanische Gitarrenmusik des 20.Jahrhunderts; Werke von Turina, Falla, Rodrigo, Gerhard, Charles, Camarero, Sotelo and SánchezVerdú; Abendkasse: 10,- / erm. 5,- Euro; Reservierung: Tel. 030 – 9 75 94 00; karten@spielkunst-berlin.de; Mehr Infos: https://twitter.com/RojasOgayar Tango! – Tradition und Moderne – Die Musik erzählt Geschichten, die das Leben schreibt. Eigenkompositionen und Improvisationen; Rainer Volkenborn – Bandoneon, Clemens R. Hoffmann – Saxophon/Bassklarinette; 10,- / erm. 6,- Euro (Abendkasse)

Mi 11. 9. 19:30 Sa 14. 9. 18:00

»Horn trifft Gesang« – Orgelsommer 2013; Anton Bruckner: Windhaagener Messe u.a.; Irene Schneider – Alt, Oliver Vogt – Orgel, Christoph Dunmann & Ruth Schwerdtfeger – Horn; Eintritt frei, Spenden erbeten; Mehr Infos: www.ekpn.de/orgelsommer Christelijke Residentie Mannenkoor, Niederlande; Konzert im Rahmen des BerlinBesuches Eintritt frei, Spende erbeten; Mehr Infos: www.crmmannenkoor.nl

Fr 23. 8. 20:00

Paul-Gerhardt-Kirche Stadtkloster Segen Sa+So 14:00 – 17:00 So 18. 8. 15:00 Ausstellung »Gotteshäuser«; Michael Ihrke präsentiert Malereien von Gotteshäusern unterschiedlicher Architektur; bis 11. 8. »Selig sind« – Das ›Deutsche Requiem‹ von Johannes Brahms im Dialog mit Worten von Dietrich Bonhoeffer; Ensemble Ad Hoc, Jörg Schneider (Rundfunkchor Berlin) – Bariton, Kim Nguyen – Leitung; Eintritt frei, Spenden erbeten Ivy Ensemble – Meditative Klanglandschaften; Improvisationen inspiriert durch Werke von Jan Garbarek, der isländischen Band »Sigor Ros«, Arvo Pärth u.a.; Sara Rilling – Bratsche, Rainer Fox – Saxophon, Martin Klenk – Cello, Christian Ruhm – Video; Eintritt frei, Kollekte am Ausgang; Mehr Infos: www.ivyensemble.com

Fr 30. 8. 19:30 Sa 14. 9. 20:00

Sa 21. 9. 20:00

Sa 31. 8. 19:00

Gethsemanekirche Mi 14. 8. 19:30 »Albert Schweitzer – im Gedenken«, Gesprächskonzert zum Albert-Schweitzer-Gedenkjahr; Musikwissenschaftler Nepomuk Riva – Worte, Kantor Oliver Vogt – Orgel; Eintritt frei, Spenden erbeten; Mehr Infos: www.ekpn.de/orgelsommer »Die fürchterlichen Fünf« – Ein Orgelkonzert für Kinder & Familien; geeignet ab 1. Klasse; TheaterSpielgemeinde Berlin, Oliver Vogt – Orgel; Eintritt frei, Spenden erbeten; Mehr Infos: www.ekpn.de/ orgelsommer Jazzkonzert zum Tag des offenen Denkmals; Martin Georg Schmidt – Orgel, Berno Jannis Lilge – Trompete; Eintritt frei, Spenden erbeten

Sa 7. 9. 11:00

Vorschau: »Gethsemane stützen!« Benefizkonzerte im Herbst Do, 17. Oktober 2013, 20:00 RIAS Kammerchor Abschluss des DIRIGENTENFORUM-Chor des Deutschen Musikrates; Benjamin Britten, Sacred and profane / Hymn to St. Cecilia; Johannes Brahms, Motette »Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen«, op. 74, Nr. 1, Felix Mendelssohn Bartholdy Drei Psalmen op. 78 Sa, 2. Novemer 2013, 19:30 Konzertchor der Staatsoper Unter den Linden / Philharmonischer Chor Neubrandenburg Martín Palmeri: Misatango – Misa A Buenos Aires Saxofonquadrat: Astor Piazzolla – Tango Nuevo Tickets für beide Konzerte ab 19. August im Zentralbüro, Gethsemanestraße 9, und an den bekannten VVK-Stellen (zzgl. VVK-Gebühren), Ticket-Hotline: 01805 - 700 733 (www.reservix.de, u.a. Print@Home-Service)

So 8. 9. 16:00

Bitte beachten: Kein Karten-Vorverkauf in den Gemeindebüros! Der E-Mail-Newsletter des Konzertbüros. Jetzt bestellen und keine Veranstaltung verpassen. Einfach Mail mit Namen und E-Mail-Adresse an: konzertbuero@ekpn.de • Veranstaltungen & Konzerte auf einen Blick • (www.ekpn.de/veranstaltungen) Achtung: Kein Ticket-Vorverkauf für Fremd-Veranstaltungen im Konzertbüro. Wir bitten um Verständnis. TIPP für alle ehrenamtl. Helferinnen und Helfer unserer Gemeinde: Zu allen Veranstaltungen gibt es ein bestimmtes Kontingent an Freikarten; zu erfragen im Konzertbüro: konzertbuero@ekpn.de; T.: 44 71 55 67

Jubelkonfirmation			

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Jubelkonfirmation in Paul Gerhardt
Am 25. August um 9.30 Uhr wollen wir in der Paul-Gerhardt-Kirche Jubelkonfirmation feiern. Wer sein 50jähriges oder ein höheres Konfirmationsjubiläum feiern möchte, melde sich bitte im Zentralbüro oder bei Pfn. Fey an. Im Vorfeld dieses Jubiläums besuchte Frau Harriet Winkelmann aus Wiesbaden Berlin und ihre Konfirmationskirche und schreibt dazu an Frau Pfarrerin Fey: »Der Besuch in der Paul-Gerhardt-Kirche war für mich ein besonders eindrückliches Erlebnis. Ganz herzlich möchte ich ihnen dafür danken, dass sie sich für mich und meinen Mann Zeit genommen haben. Es war mir wichtig, nach so langer Zeit »meine« Kirche wieder zu sehen. Auch für unsere Gespräche herzlichen Dank! Inzwischen habe ich den Gemeindebrief gründlich gelesen und festgestellt, dass einige Probleme auch unsere sind. Aber die Kirche lebt. Wie schön! Auch mit meinem Bruder habe ich mich getroffen und ihm berichtet. Er wurde 1947 konfirmiert, übrigens im Gemeindesaal. Er erinnert sich an Herrn Pfarrer Krause und Herrn Thiemann, der für die Jugend zuständig war. Es wurde uns sehr viel geboten und wir sind gemeinsam der Meinung, dass wir Grund zur Dankbarkeit haben.« Meine Einsegnung im März 1943 in Berlin in der Paul-Gerhardt-Kirche Harriet Winkelmann, geb. Erlebach, Wiesbaden Nach zwei Jahren Unterricht stand die Konfirmation unmittelbar bevor. Inzwischen waren die nötigen Vorbereitungen getroffen. Sie hatten schon zu Kriegsanfang begonnen, und das mit einer Dose Ananas. Damit war die Nachspeise ge­sichert und die Zahl der Gäste festgelegt. Einige Dosen Ölsardinen wurden auch schon mal aufgehoben. Besonders wichtig war die Garderobe. Aus welchen Quellen wir im Lauf des Krieges einen erbeuteten Fallschirm bekommen hatten, weiß ich nicht. Aufgetrennt ergab er Seide für viele Blusen und Hemden und natürlich für das so wichtige Einsegnungskleid. Dazu wurde die nötige Menge eingefärbt. Einige Wochen vor dem großen Ereignis wurde es dann hektisch. Ein Schnittmuster musste her. Meine Mutter, die schneidernde Tante und ich gingen ein solches aussuchen. Hinter dem Rücken der beiden wartete ich geduldig auf das Ergebnis, dem ich nur noch zustimmen musste. Dann begannen die nervigen Anproben. An mir gab es viel auszusetzen. Mal stand

ich nicht grade, mal zappelte ich rum. Den nötigen Busen, der das Kleid erst zur Geltung bringen würde, hatte ich auch nicht, aber schließlich wurde es genäht und war wunderschön … Während des Krieges gab es Schuhe nur auf Bezugsschein. Die bevorstehende Konfirmation bescherte mir einen solchen Schein und mit ihm ein Paar Wildlederschuhe mit Lackleder­ besatz. Sicher wären feste Straßenschuhe die vernünftigere Lösung gewesen, da kurze Zeit später die gesamte Schule ins Riesengebirge verlegt wurde. Dort waren die edlen Schuhe ziemlich unangebracht, aber ich habe sie mitgenommen. Immer noch fehlten viele wichtige Dinge zu meiner Ausstattung. Seidenstrümpfe bekam ich von meiner in Paris lebenden Tante, Unterwäsche von der Schwester meiner Großmutter Emma, die ein kleines Lädchen hatte. Weiße Handschuhe borgte mir eine Freundin meiner Mutter. Dazu ein Spitzen­ taschentuch, um einen Maiglöckchenstrauß für die Hand festlich zu garnieren. Für die rechte Hand hatte ich ein Gesangbuch. Es war unglaublich aufregend für mich und die ganze Familie. Die Einsegnung fand am 7. März 1943 in unserer kalten Kirche statt. Für die Gäste, so schien es, waren die Sprüche, mit denen wir konfirmiert wurden, die Hauptsache. Wir haben sie so oft aufgesagt, bis wir sie für immer verinnerlicht hatten.

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Kontakte		

So finden Sie uns		

Zentralbüro
Evangelische Kirchen­gemeinde Prenzlauer Berg Nord Küster Harald Mößner T.: 4 45 77 45 F.: 43 73 43 78 Computerfax (9 –16 Uhr) 43 73 43 79 Sprechzeiten: mo. 13 – 16 Uhr, mi. 14 – 19 Uhr do. 9 – 12 & 13 – 16 Uhr www.ekpn.de zentralbuero@ekpn.de Geschäftsführung Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin Frank Esch T.: 40 00 34 99	 f.esch@ekpn.de Vorsitzender des GKR Wolfgang Schellig T.: 44 73 67 50 gkr@ekpn.de Stellv. Vorsitzender des GKR Pf. Gisbert Mangliers T.: 4 48 03 33 (privat) g.mangliers@ekpn.de	 mobil 0171 / 1 79 50 07

Elias-Kuppelsaal		 Gemeindebüro 		 			 		 Gethsemanekirche		 Gemeindebüro 		 Gethsemanestraße 9, 	 	 10437 Berlin		 			 Paul-Gerhardt-Kirche		 Gemeindebüro		 Kuglerstraße 15, 10439 Berlin	 			 			 Segenskirche		 Gemeindebüro		 rechter Aufgang parterre		 			

Göhrener Straße 11, 10437 Berlin Öffnungszeiten mi. 17 – 19 Uhr T.: 4 42 63 31 Stargarder Straße 77, 10437 Berlin	 Öffnungszeiten mo. 11 – 13 Uhr, mi. 11 – 13 Uhr fr. 11 – 13 Uhr T.: 4 45 77 45 / F.: 43 73 43 78 Wisbyer Straße 7, 10439 Berlin Öffnungszeiten mi. und fr. 10 – 12 Uhr, mi. 17 – 19 Uhr T.: 4 45 74 23 / F.: 44 71 95 04 Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin	 Öffnungszeiten di. 17 – 18.30 Uhr, do. 9 – 11 Uhr T.: 4 48 34 83 / F.: 41 71 50 72

Stadtkloster Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin	 Stadtkloster-Büro		 T.: 44 03 77 39 			 info@stadtklostersegen.de Pfarrerin & Pfarrer Pfn. Uta Fey		 T.: 44 71 95 06, T.: 4 45 74 54 (privat) u.fey@ekpn.de		 Büro Kuglerstraße 15, 			 Sprechzeiten		 do 10 – 12 Uhr* Pf. Gisbert Mangliers 	 T.: 4 48 03 33 (privat) g.mangliers@ekpn.de	 mobil 0171 / 1 79 50 07 Sprechzeiten	 Büro Segen, di.,17 – 18.30 Uhr *	 Pf. Heinz-Otto Seidenschnur 	 mobil 0179 / 7 64 00 32 ho.seidenschnur@ekpn.de Sprechzeiten	 Büro Elias, di. 15 – 17 Uhr* 	 Büro Gethsemane mi. 15 – 17 Uhr* Pf. Christian Zeiske 	 T.: 40 00 39 30; 0176 - 21 90 34 31 Sprechzeit 	 Di 18 – 19.30 Uhr, Fr 9 – 11 Uhr Büro Gethsemane T.: 4 45 77 45, jederzeit aber telefon. oder über Mail
* und nach Vereinbarung

Spendenkonto	 Spendenquittung auf Wunsch	 Zweck: »Prenzlauer Berg Nord«	

KVA Berlin Mitte-Nord, Kto. 411 741 280, BLZ 210 602 37 Ev. Darlehnsgenossenschaft

Kontakte			

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Arbeit mit Kindern Jugendlichen & Familien Antje Erdmann Dipl. Sozialpädagogin /Diakonin Göhrener Straße 11, 10437 Berlin T.: 41 71 59 57 a.erdmann@ekpn.de Sprechzeit di. 11.30 – 13.30 Uhr Katharina Loh T. : 0179 / 7 64 00 33. E-Mail: k.loh@ekpn.de Paul Beutel Jugendwart Kuglerstraße 15, 10439 Berlin T.: 4 45 74 25 p.beutel@ekpn.de Fachausschuss: kinder.jugend.ausschuss.@ekpn.de Jana Scherle Dipl.Päd. Beratung für Familien; T.:41 71 59 61 Sprechzeit Mi 14 – 18 Uhr Kirchhöfe Ev. Friedhofsverband Berlin Stadtmitte – Friedhöfe Ost, Friedhofs­verwaltung, Landsberger Allee 48, 10249 Berlin T.: 030 - 42 20 04 10 Mail: m.mangliers@evfbs.de Öffnungszeiten Hauptbüro Landsberger Allee 48 Mo, Die, Do: 9 – 12 Uhr Mo, Die, Do: 13 – 15 Uhr Büroöffnungszeiten auf dem GeorgenParochial-Friedhof 3, Roelckestr.142 13086 Berlin Die: 9 – 12 Uhr, 13 – 16 Uhr Do: 9 – 12 Uhr Das Büro auf dem Segensfriedhof ist geschlossen. Kirchhofsverwaltung Nordend Katrin Manke Dietzgenstraße 120 – 162, 13158 Berlin T.: 4 76 35 54; F.:4 76 27 70 www.berlin-friedhof.de nordend@evfbs.de

Hausmeister/Techn. Personal Helmut Böhnke mobil 0179 / 7 36 18 57 h.boehnke@ekpn.de Bärbel Jenichen mobil 0173 / 2 15 71 32 b.jenichen@ekpn.de Andreas Schumann mobil 0176 / 48 11 68 40 a.schumann@ekpn.de Kindergärten Ev. Kindergarten Elias Leitung Göhrener Str. 11, 10437 Berlin T.: 4 42 24 05, F.: 41 71 74 96 elias-kita@evkvbmn.de Ev. Kindergarten Gethsemane Greifenhagener Str. 2, 10437 Berlin Leitung Eva Koch T.: 4 45 55 84, F.: 40 00 33 86 gethsemane-kita@evkvbmn.de Ev. Kindergarten »Arche« Schönhauser Allee 104, 10439 Berlin Leitung Mirjam Häcker kita.arche@stephanus-bildung.de T.: 4 45 70 48, F.: 40 04 50 30 Diakoniestation Hauskrankenpflege Weißensee / Prenzlauer Berg Bizetstraße 11, 13088 Berlin T.: 61 62 27 00, Leitung Herr Gülker

Veranstaltungsmanagement Konzertbüro Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin Tickethotline 44 71 55 68 Mario Gugeler T.: 44 71 55 67; F.: 43 73 43 78 konzertbuero@ekpn.de Kirchenmusik Oliver Vogt T.: 48 49 43 92 o.vogt@ekpn.de kirchenmusik@ekpn.de Detlef Lehmann T.: 47 48 90 75 d.lehmann@ekpn.de Stefan Wieske mobil 0157 / 85083219 s.wieske@ekpn.de

Ausstellung über NS-Zwangsarbeiter
aus dem Friedhofslager der Kirche Mi + Sa 15 – 18 Uhr, Pavillon, Eingang St. Thomas Friedhof, Hermannstr. 179 (bis 15. Okt) Eintritt frei
        
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