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Periodical volume

Full text: Gemeindebrief Issue 2013, Juni/Juli = Nr.74

Gemeindebrief

 Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord · Elias · Gethsemane · Paul Gerhardt · Segen Nr. 74	 Juni  |  Juli 2013

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Inhalt	

Seite	

Editorial 		

Geistliches Wort 	 3 Aus dem GKR	 4 Aus dem Kreiskirchenrat	 4/5 Drei Jahre GKR	 6 Osterkerzen	 6/7 Kinder, Kinder	 8/9 Amtshandlungen	 10 Neue Stolpersteine 	 11 Kirchenmusik/ Orgelsommer		 12 Gethsemane stützen!		 13 Geburtstage		 14 GKR-Wahl – Kandidaten gesucht!	 15 Gottesdienste	 16/17 Regelmäßige Veranstaltungen	 18/19 Auf ein Wort zum Stadtkloster		 20/21 Lautten Comagney		 22 Konfirmandenrüste		 23	 Menschen in unserer Geminde – Christian Huge		 24/25 Veranstaltungsübersicht		 26 Kirchentag		 27 Anzeigen		 28/29 Kontakte	 30/31
Titelbild: Siehe Seite 11, Foto: D. Simon Zeiske Hinweis: Der Gemeindebrief erscheint als pdfDownload auf der gemeindeeigenen Homepage www.ekpn.de

Liebe Leserinnen und Leser, diese ›Nachricht‹ von Anna Maria Busch stellen wir allen anderen voran:

Ein Segen…

Für alle Smartphonebesitzer: nebenstehender QR-Code zum schnellen Ansehen der Internetseite www.ekpn.de

Liebe Gemeinde, es ist Zeit Abschied zu nehmen, meine Zeit als Vikarin in der, nein, in unserer Gemeinde ist fast zu Ende. Am 7. Juli werde ich verabschiedet. Es war eine segensreiche Zeit für mich: Ich habe unsagbar viel gelernt und erlebt, erstaunliches gehört, ernsthaftes bedacht, treffendes und weniger treffenderes gesagt, manches auch mal verflucht, selten geweint (und dann auch eher heimlich) und viel gelacht. Sie und Ihr ward ein Segen für mich: die freundliche und kritische Begleitung meines Lernens, das geschenkte Vertrauen, das Anteilhabenlassen an Ihren klugen Gedanken und beeindruckenden Lebenserfahrungen, das mich Hineinnehmen in das quirlige Gemeindeleben. Ich danke Euch und Ihnen allen für den vielen Zuspruch, die herzlichen und warmen Worte, alle ehrenamtliche Unterstützung, aber auch für den Anspruch, den Sie an meine Arbeit hatten. Und, auch ganz wichtig: dass Ihr manches gnädig ertragen habt. Das Vikariat in der Gemeinde hat mir Mut gemacht und mich schließlich darin bestärkt, Pfarrerin zu werden – wenn auch sehr wahrscheinlich in meiner heimatlichen Landeskirche in Sachsen. Dass ich die Entscheidung für diesen Beruf nun so klar und freudig fällen kann, verdanke ich auch der guten und professionellen Begleitung der hauptamtlichen Mitarbeiter_innen von EKPN. Danke Euch und Ihnen für alles geduldige Erklären (vor allem von Verwaltungsaufgaben) und unablässige Üben (insbesondere von liturgischen Gesängen), das gemeinsame Bedenken und mich auf Augenhöhe einzubeziehen. Mein besonderer Dank gilt aber Christian Zeiske. Bei Dir in die Schule zu gehen, war ein Segen. Oder auch eine richtig guter Film. Nun läuft der Abspann… Ich danke Dir für alles kritische Infrage-Stellen, die charmant strenge Begleitung in liturgischen Fragen, die gewährte Freiheit, meinen eigenen Predigtstil zu ent­ wickeln oder zumindest Ansätze davon, die langen Dialoge über Gott, Pfarramt und die Welt, dass wir im Gespräch geblieben sind, wenn auch mal Sand im Getriebe war, den Humor samt dem Moderationskoffer zum Einladen, die Formulierungen und sonstiges, was ich von Dir klauen durfte, für Dein Ver- und Zutrauen und dass Du auch in der ›Reha‹ für mich erreichbar warst. Danke. Nun ist es also Zeit für mich weiter zu ziehen, denn ich habe hier tatsächlich keine bleibende Stadt. Zeit für den Segen – bis zu einem Wiedersehen. Gott segne Dich und behüte Dich Gott lasse leuchten ihr Angesicht über Dir und sei Dir gnädig Gott erhebe sein Angesicht auf Dich und schenke Dir Frieden. Anna Maria Busch

Herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord. Auflage: 2000 Stück. Redaktionsanschrift: Zentralbüro der Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Gethsemanestr. 9, 10437 Berlin T.: 4 45 77 45, F.: 43 73 43 78 zentralbuero@ekpn.de Gestaltung: Grafik-DesignBüro Dieter Wendland Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 1. 7. 2013 Die Artikel geben die Meinung der Verfasser wieder und nicht immer die der Redaktion bzw. des Gemeindekirchenrates

Geistliches Wort			

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Ihr seid das Salz der Erde!
Mit dieser Feststellung setzt Jesus die Bergpredigt fort nach den Seligpreisungen. Ihr seid das Salz der Erde! Wie bitte? Was genau könnte damit gemeint sein? Zu viel Salz ist tödlich! Mich beschäftigt dieses seltsame Wort schon länger. Was könnte Jesus damit meinen? Drei Beobachtungen: 1. Salz steht in Opposition zum Rest. Salz ist nicht Suppe. Salz gehört in die Suppe, damit sie schmackhaft wird. Salz ist nicht Fisch – aber Fisch kann man mit Salz bewahren, so dass er lange hält. Ohne Salz geht man ein. Wir brauchen Salz zum Leben, aber wir brauchen es in einer guten Dosierung. 2. Was muss schmackhaft gemacht werden? Was soll bewahrt werden mit diesem Salz, das die Jüngerinnen und Jünger sind? Ich erinnere Sie an den Uranfang. Da schildert die Bibel, dass Adam und Eva von der Frucht gegessen haben. Damit hat sich alles verändert. Denn die Menschen haben sich entschieden, selbst zu bestimmen und zu gestalten, nicht nur in dem Rahmen, den Gott ihnen steckte, sondern völlig frei. Diese Gottlosigkeit hat Folgen. Wir erleben das. Der Times Weltatlas zur Geschichte ist überschrieben mit: »Das Drama der Menschheitsgeschichte in sieben Abschnitten«. Ich halte das für einen ehrlichen Titel. Denn viel besser ist es nicht geworden. Wohl haben wir große Erfolge in Wissenschaft und Medizin gemacht, die Erfolge machen aber auch möglich, dass die Erde durch den Menschen zerstört wird. Noch immer lagern Atomwaffen in allen möglichen Staaten, die es erlauben, die Erde mehrfach zu zerstören. »Overkill« nannten das die Militärs zur Zeit des kalten Krieges. Der Mensch hat »plein pouvoir« – volle Verfügungsgewalt über diese Erde. Er kann sie nutzen zu bauen und zu bewahren, oder aber auszubeuten und zu zerstören. Es kann also durchaus nötig sein, die Erde zu bewahren. Paul Schütz, ein deutscher Theologe des letzten Jahr­ hunderts, hat vom Salzamt der Christen gesprochen: »Die Christenheit hat die Pflicht, die ›Geister zu unterscheiden‹: Aufdeckung des Verborgenen, Sehen des Unsichtbaren, ­Enthüllung des Bösen in der Gestalt des Guten. Ihr Amt ist ein bewahrendes, warnendes, beschwörendes. Ein Salzamt in der Welt: die Todesfäule der Kreatur zu beizen. Salzkorn muss der Christ sein überall in der Welt, beizendes, heilendes Salzkorn. In den Familien, in den Parlamenten, in den Regierungen, in den Fabriken, in den Gewerkschaften, in den Ausschüssen. Ja, und in den Kirchen, da ganz besonders. Damit dieses wunderbare Gebilde von Erde für den Christus bewahrt bleibe.«* Das Salz bewahrt, beizt, konserviert, »damit dieses wunderbare Gebild von Erde für den Christus bewahrt bleibe.« Ihr seid das Salz der Erde, hieße dann: Unsere Aufgabe ist es, die Erde zu bewahren, bis der Christus kommt. 3. Wie kann das geschehen? Ich glaube, es geschieht durch die alten Tätigkeiten der Kirche: Leiturgia (Gottesdienst feiern), Diakonia (tätige Nächstenliebe), Koinonia (Gemeinschaft) und Martyria (Zeugnis geben). Es sind, das ist meine tiefe Überzeugung, nicht die machtvollen Events, nicht die großen Veranstaltungen sondern die kleinen regelmäßigen Dienste, die diese Erde bewahren für den Christus, bis er kommt. Wir werden die Erde nicht retten, aber salzen, beizen, bewahren für den Christus. Das geschieht eben dort, wo wir Gottesdienst feiern, auch wenn es kein Publikumsrenner ist, wo wir beten und unser Vertrauen Gott aussprechen. Es geschieht, wo Menschen nicht ungetröstet von unseren Türen gehen und wir in Gemeinschaft das Brot brechen. So legen wir Zeugnis ab von der Güte Gottes und seiner Wirklichkeit. Denn wir sind Salz, wir müssen uns nicht strebend bemühen, Salz zu werden. Der Christus selbst spricht uns zu: Ihr seid es! Ich wünsche Ihnen eine gesegnete, gehaltvolle Sommerzeit Georg Schubert

* Warum ich noch ein Christ bin, brendow Verlag S. 243

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G  K  R
Aus der Arbeit des Gemeindekirchenrates

Aus dem GKR 				

Zum Umgang mit Immobilien
Frühjahrssynode 2013 des Kirchenkreises BerlinStadtmitte Zentrales Thema dieser Synode war der Umgang mit den Immobilien – ein sensibles Gebiet, in einer Zeit, in der Gentrifizierung und wachsende Armut einerseits, aber auch steigende Kosten und sinkende Kirchensteuereinnahmen andererseits die Kirchengemeinden zwingen, hinsichtlich ihrer Immobilien Handlungsspielräume neu zu überdenken. Die Ausgangssituation ist unterschiedlich. Neben Gemeinden mit einem reichen Immobilienbestand, die über hohe Miteinnahmen verfügen aber auch steigende Unterhalts­ kosten tragen, stehen Gemeinden, die neben den unterhaltsbedürftigen Kirchgebäuden oft nur das Pfarrhaus haben, das, je nach Größe, Gemeinderäume und die Dienstwohnungen der Pfarrer enthält. Der theologische Ausgangspunkt ist, dass aller Umgang mit Immobilien sich am Evangelium ausrichten muss. Dies verkündet die verantwortungsbewusste Haushalterschaft und die Gerechtigkeit der Teilhabe. Und diese sollen Grundlagen des Handelns sein. Alles Vermögen ist ausschließlich zur Erfüllung des Auftrages der Kirche anvertraut. Gewinnsucht und andere Zweckbestimmungen sind unzulässig – aber auch persönliche Vorteilsnahme. Was bedeutet das nun konkret? Der Beschluss der Kreissynode ist hier zusammengefasst und gibt die wichtigsten Regelungen und Erklärungen wieder. 1. Angemessene Mieten Die Mieten sollen sich zwar am Mittelwert des Mietspiegels orientieren, jedoch mit Augenmaß – und auch den Möglichkeiten der Bewohner. Es ist darauf zu achten, dass mindestens die Kostenmiete erreicht wird und Baurücklagen gebildet werden können. Bei der Vergabe von Wohnraum sollen im Rahmen einer gesunden sozialen Mischung Menschen, die sonst schlechte Chancen auf dem Wohnungsmarkt haben, angemessen berücksichtigt werden. In der Regel sollte bei der Neuvermietung von Wohnungen darauf verzichtet werden, die Neuverträge an denen im Ortsteil zu orientieren, um der Gentrifizierung keinen Vorschub zu leisten. Ist jedoch eine Gemeinde in eine finanzielle Notlage

Die Sitzung des GKR am 8. März zum Thema Aufstellung des Bettlers von Barlach war öffentlich und fand in der Gethsemanekirche statt. Dazu wurden als Sachverständige Herr Prof. Lindemann, Direktor der Gemäldegalerie und Herr Pfr. Neubert als Kunstbeauftragter der Landeskirche eingeladen, um vom kunsthistorischen Standpunkt an der Diskussion zur Findung eines passenden Standortes für die Figur teilzunehmen. Es wurde eine sehr sachliche und konstruktive Aussprache mit vielen Gemeindegliedern geführt mit dem Ergebnis, dass zwei erhöhte Standorte vorgeschlagen wurden. Die wurde in einem Beschluß festgelegt. Welcher von beiden nun gewählt wird, ist noch mit den Leihgebern und Pfr. Neubert zu klären. Bis dahin wird die Figur am derzeitigen Standort verbleiben. Weiterhin wurde über die Teilnahme von Beauftragten des GKR diskutiert mit dem Ergebnis, dass die Beauftragten zu auftragsbezogenen Themen vom GKR eingeladen werden und selbst auch themenbezogene Anträge stellen können und sich zur Sitzungsteilnahme melden können. Weitere Bausteine zum Gemeindekonzept wurden beraten und beschlossen. Frau Katharina Loh gibt dem GKR einen Zwischenbericht über den Stand der Arbeiten der AG Ehrenamt zur Kenntnis. Der GKR wird sich in den nächsten Sitzungen weiterhin mit diesem Thema befassen. Die vom Bauausschuss vorgelegte Prioritätenliste wurde bzgl. der zur Verfügung stehenden Mittel zur Finanzierung diskutiert. Herr Esch erläuterte die mögliche Finanzierung. Als eine dringende Maßnahme zur Instandhaltung unserer Gebäude wurde die Vergabe der Malerarbeiten an den Außenfenstern des Gemeindehauses Elias an die Fa. Templin beschlossen. Weitere Beschlüsse für andere Baumaßnahmen können erst nach Vorliegen von verbindlichen Angeboten besprochen werden. Weitere Themen waren die Vorbereitungen der GKR-Wahl und die Möglichkeiten der Gewinnung von Kandidaten für dieses Amt, die Vorbereitung des Konfirmationsgottesdienstes zu Pfingsten und der Stand der Finanzierung der neuen Akustikanlage in der Gethsemanekirche. Ich wünsche allen eine schöne Sommerzeit Ihr Wolfgang Schellig Vorsitzender des Gemeindekirchenrates

Umgang mit Immobilien			

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geraten, ist es ihr freigestellt, die Neuverträge auch ortsüblich Grundstücke und Gebäude auch unter wirtschaftlichen zu gestalten. Gesichtspunkten zu nutzen und für die nächste Generation zu entwickeln. Das Kirchliche Verwaltungsamt Berlin Mitte-Nord wird für die von ihm verwalteten Immobilien nur solche Verträge ausfer- Diese Beschlüsse sind für unsere Gemeinde nicht neu. Vieles tigen, die den gesetzlichen Bestimmungen und diesem davon ist bereits umgesetzt. Es ist jedoch wichtig, daran zu Beschluss der Kreissynode entsprechen. erinnern, dass wir als große Gemeinde auch die vielfältigen Aufgaben nur von dem finanzieren können, was wir haben. 2. Vermietungen von Wohnraum an Mitarbeitende Wer die jährlich ausgelegten Haushaltspläne aufmerksam Dem Auftrag der Kirche entspricht es, im Verhältnis zu ihren liest, weiß, dass die sinkenden Kirchensteuereinnahmen auch beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeitenden Strukturen sinkende Zuschüsse für Bau, Diakonie, Arbeit mit Kindern, Kirder Wertschätzung zu schaffen. Die Gewährung finanzieller chenmusik etc. bedeuten. Wenn wir unsere Angebote erhalVorteile in Form von unüblich niedrigen Mieten fällt allerdings ten und neue Ideen weiterhin umsetzen wollen, müssen wir nicht darunter, sondern schadet der Glaubwürdigkeit der Kir- verstärkt Spenden sammeln und unsere eigenen »Schätze« che. neu bewerten. Zeichen der Wertschätzung der geleisteten Arbeit sollen Ursula Kästner zukünftig nicht durch versteckte finanzielle Vorteile ausge- Vizepräses der Synode Kirchenkreis Berlin-Stadtmitte drückt werden; Begünstigungen der Mitarbeitenden in Form vergünstigten Wohnraumes sind deshalb nicht zulässig. Eine finanzielle Würdigung ehrenamtlicher Mitarbeit sollte allenfalls durch Aufwandsentschädigung im Rahmen der gesetzlichen Regelung erfolgen. Daher fordert die Kreissynode sowohl aktive wie ehemalige Mitarbeitende, insbesondere Kirchenälteste, die bislang durch verbilligtes Wohnen in kirchlichem Besitz begünstigt wurden, auf, spätestens nach einer Übergangszeit von neun Monaten freiwillig auf die Vergünstigung zu verzichten und ab dem 1. 1. 2014 mindestens den Mietzins gemäß dem Mittelwert des Berliner Mietspiegels zu zahlen. Kandidatinnen und Kandidaten für das Ältestenamt sollten vor der Aufstellung des Wahlvorschlags verbindlich erklären, ob sie dieser Aufforderung Folge leisten. Mit beruflich Mitarbeitenden, die aus dienstlichem Grund in gemeindeeigenen Immobilien wohnen, sollen die Mietverträge als Dienstwohnungsverträge gestaltet werden, damit die Konditionen gemäß kirchlichem Recht angepasst werden können und die Wohnungen nach Beendigung des Dienstes der Nachfolgerin oder dem Nachfolger zur Verfügung stehen. Die Festsetzung der Mietpreise für Dienstwohnungen kann sich an der kirchlichen Vergütung orientieren. 3. Ungenutzte Schätze heben Alle Rechtsträger im Kirchenkreis werden aufgefordert, ihre

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Drei Jahre im Gemeindekirchenrat		

Osterkerzen in unseren Kirchen	

Drei Jahre im Gemeindekirchenrat

Osterkerzen
Sie stehen noch nicht lange in den evangelischen Kirchen. Es gibt Symbole, die in den katholischen Kirchen bewahrt wurden und nach und nach von uns Protestanten wiederentdeckt werden. Seit wenigen Jahrzehnten hat die Osterkerze wieder zurückgefunden in die protestantischen Gotteshäuser. Sie wird als neue Kerze in der Osternacht erstmals entzündet und steht für die Auferstehung Jesu und damit auch für unsere Auferstehung vom Tod. Streng genommen wird sie nur Ostern entzündet, zu den Gottesdiensten zwischen Ostern und Himmelfahrt und zu den Taufen. Wir haben das erweitert und zünden die Osterkerze zu allen Gottesdiensten sonntags an, denn die Sonntage sind für uns allesamt kleine Osterfeste, Stationen auf unserem Weg in das ewige Leben. Inzwischen brennen sie auch zu Hochzeiten, manchmal bei Andachten, eben immer dann, wenn wir besonders an die Auferstehung erinnert werden wollen. In den vier Kirchen unserer Gemeinde stehen jeweils besondere Osterkerzen auf besonderen Leuchtern. Gethsemane Vor einigen Jahren bekamen wir einen Osterleuchter geschenkt von einem Gemeindemitglied anlässlich des Todes eines nahen Angehörigen. Er wurde eigens angefertigt von Achim Kühn, dem Sohn des Künstlers, der Altarkreuz und Leuchter 1961 geschaffen hat. Die Kerze selbst wird Jahr für Jahr von Dorothea Simon-Zeiske gestaltet. Dabei werden oft Themen aufgenommen, die im Jahr für die Gemeinde eine Rolle spielen. Zum ökumenischen Kirchentag war etwa ein Abendmahlskelch zu sehen und in dem Jahr, als das TaizéJugendtreffen in Berlin war, eine Taizé-Taube. In diesem Jahr ein in verschiedenen Rottönen, der Farbe des Pfingstfestes, schillerndes Kreuz, in dessen Vierung eine Spirale eingeschrieben ist, dem sehr alten Symbol für Werden und Wachsen. Der umgekehrte Weg der Spirale, von außen nach innen erinnert an ein einfaches Labyrinth, dem komplizierten Weg mit seinen großen Umwegen, der aber unweigerlich und unverfehlbar in die Mitte führt. Schenken Sie doch, wenn Sie das nächste Mal in die Kirche kommen, Ihre Aufmerksamkeit auch den manchmal als nebensächlich empfundenen Dingen, die alle zum Lobe Gottes gepflegt werden. Christian Zeiske

Resümee und Ausblick von Matthias Schlegel Die erste Etappe (27 GKR-Sitzungen und ca. 60 Ausschuss- und Sondersitzungen) war eine kurze Zeit, betrachtet man das Alter unserer Kirchen, die Zeit seit der Reformation oder die 2000 Jahre christlicher Geschichte. Aber für unsere Gemeinde wurde einiges erreicht: die Einstellung unseres Kantors Oliver Vogt und unserer Singschulleiterin Christiane Rosiny, die Verabschiedung wesentlicher Teile des Gemeindekonzeptes, die Etablierung des Jahresthemas und der Altarverhüllungen in Paul Gerhardt, die Beteiligung am Taize-Treffen 2011 oder jüngst der Start der Aktion »Gethsemane stützen!«. Manche Entscheidungen sind unspektakulär. So gehört zu jeder Sitzung die Bestätigung von Ein- und Übertritten. Das sind trotz der hohen Kirchenaustrittszahlen ermutigende Zeichen. Über die nächsten Jahre hinaus müssen wir dagegen mit sehr engem Budget arbeiten. In den Neunziger Jahren wurden für Sanierungen Kredite aufgenommen, deren Abzahlung einen großen Teil unserer Ausgaben bildet. Hier ist Kreativität für alternative Finanzierungen gefragt, um weiter alle Aufgaben gut erledigen zu können In der Zusammenarbeit mit den anderen GKR-Mitgliedern ist viel Vertrauen entstanden. Ein Zeichen dafür ist, dass bei der diesjährigen GKR-Wahl das erste mal in allen Gemeindeteilen die selben Personen zur Wahl stehen. In den nächsten Jahren werden unsere Pfarrer/innen in den Ruhestand verabschiedet. Trotz mancher Unwägbarkeiten, sehe ich darin die Chance, weiter zusammen zu wachsen und an Profil zu gewinnen. Die nächsten Pfarrerinnen oder auch Gemeindepädagogen werden von Anfang an für die ganze Gemeinde zuständig sein, und sich noch mehr auf bestimmte Aufgaben als auf bestimmte Orte konzentrieren können. Das bedeutet aus meiner Sicht, die Bedeutung der Bezirksausschüsse deutlich zu stärken, weil sie einen Teil der Erstverantwortung für »ihren« Bereich übernehmen können. Hier sehe ich auch in den nächsten Jahren viel Platz für ehrenamtliches Engagement und ein gutes Übungsfeld für mögliche GKRAspiranten.

Osterkerzen in unseren Kirchen			

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Gethsemane

Paul Gerhardt

Stadtkloster Segen

Elias

Die Osterkerze in Paul Gerhardt wird im Tauferinnerungsgottesdienst am Ostersonntag in die Kirche getragen. Seit etlichen Jahren feiern wir dies als Familiengottesdienst. Deshalb habe ich in diesem Jahr einige aus dem Familiengottesdienstteam sowie auch meine Enkel gefragt, welches Motiv die Osterkerze 2013 haben soll. Das Motiv des Schiffes hatte den meisten Zuspruch. Mit dem Bild des Schiffes verbinden sich viele biblische Geschichten. Manche davon haben wir in Krabbel- und Familiengottesdiensten nachgespielt und werden dies auch fortsetzen. Uta Fey Elias-Kuppelsaal Die Osterkerze für Elias, sie stand bis zur Aufgabe der Elias-Kirche in der Senefelderstraße, im Jahr 2001 im Sommerhalbjahr, im Altarraum der Kirche und im Winterhalbjahr schon immer im Kuppelsaal, weil dann dort die Gottesdienste stattgefunden haben.

Die Osterkerze ist traditionsgemäß ein Geschenk der Partnergemeinde aus Iserlohn. Diese Partnerschaft besteht schon seit über 30 Jahren. Jahrelang wurde die Kerze Palmarum über die Grenze gebracht, nicht immer leicht bei den Kontrollen durch die Grenzorgane der DDR. Aber dann – 1990 reiste erstmals eine Gruppe aus Elias zum Partnerschaftstreffen nach Iserlohn. Froh und dankbar konnten wir dort das Licht in Empfang nehmen. Jährlich wechselt nun die »Last des Tragens« der Kerze von Iserlohn nach Berlin, einmal wird sie uns gebracht, dann holen wir sie ab. In diesem Jahr kamen 22 Freunde aus Iserlohn mit dem Osterlicht zu uns. Mit Freude wurde die Kerze wieder entgegen genommen, und seit Ostersonntag erhellt sie zu den Gottesdiensten zur Ehre Gottes unseren Saal und leuchtet in unsere Herzen, auch immer als Zeichen der Verbundenheit zu unseren Freunden in Iserlohn. Jutta Krüger

Stadtkloster Segen »Die Stadt ist wie ne WG ohne Gemeinschaft« singt der deutsche Songwriter Clueso. Etwa 70 % aller Menschen leben in der Stadt – in großer, oft auch konflikthafter Nähe zu Menschen, die sie sich nicht aussuchen können. Die Sehnsucht nach Sicherheit, Geborgenheit und Menschlichkeit wohnt in vielen Herzen. Die Jahreslosung aus dem Hebräerbrief: »Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir«, ermutigt uns Christen, mitzuwirken daran, dass Gottes Gegenwart an unseren Lebensorten erfahrbar und erkennbar wird und bleibt. In einem Text am Ende der Bibel, in Offenbarung 22, 2, wird erzählt, dass in der zukünftigen Stadt Lebensbäume gepflanzt sind, deren Blätter zur Heilung der Völker dienen. Die Osterkerze will uns daran erinnern, dass alles was dem Leben und dem Frieden dient, in unsere Mitte von Jesus her hinein geschenkt ist. Stéphanie Schubert

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Kinder, Kinder				

Mit dem Fahrrad in der Natur 23. bis 25. August 2013
Wer beweisen möchte, was in ihm steckt, ist beim Fahrradwochenende richtig. Wir werden mit Fahrrädern am Frei­ tagnachmittag um 15 Uhr starten ins Berliner Umland nach Beiersdorf. Samstag werden wir unseren Sattel weniger strapazieren und hoffentlich noch ein paar Früchte ernten und baden können, und Sonntagnachmittag werden wir abgestrampelt, müde, etwas schmuddelig, aber glücklich hier in Berlin wieder anlanden. Mitbringen bitte: Schlafsack, ­Isomatte und wer hat Zelt oder Zelte! Kosten: ca. 25 Euro plus Fahrkarten. Anmeldung bitte bei Antje Erdmann T.: 030-41 71 59 57 oder a.erdmann@ekpn.de

Lange Nacht der Familien
Am 4. Mai wurde in Berlin nun zum dritten Mal die »Lange Nacht der Familie« realisiert. Unsere Gemeinde war in diesem Jahr wieder in Zusammenarbeit mit »dazu-gehören e. V.« beteiligt. Die Veranstaltung stand unter dem Motto »Gemeinsam munkeln im dunkeln«. Die Kinder und interessierte Eltern konnten auf einem Hindernissparcour das Fahren im Rollstuhl ausprobieren oder sich kreativ bei der Gestaltung eines »Riesen Memory«  austoben. Das Spiel besteht aus 18 Paaren, wobei deutlich mehr Teile gestaltet wurden und so der Spielspaß lange erhalten bleibt. Antje Erdmann hatte ihre Schatztruhe mit wunderschönen Materialen weit geöffnet, damit sehr unterschiedliche Ideen zur Gestaltung der Bildpaare leicht umgesetzt werden konnten. Im Innenhof gab es eine Hüpfburg und ein Feuer zum gemütlichen Beisammensein. Für das leibliche Wohl war durch ein Buffet und Stockbrot gesorgt. Die Aktion war eingebettet in den »Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung« und bot verschiedene Möglichkeiten sich zum Thema Inklusion zu informieren. Das Informationsangebot  wurde von »dazu-gehören e. V.« durchgeführt und die gesamte Veranstaltung von der »Aktion Mensch« finanziell unterstützt. Wir haben uns besonders darüber gefreut, dass bei dem sonnigen Wetter mehr Interessierte als im Vorjahr an der Aktion teilgenommen haben. Björn Wulff

Sa, 1. Juni 2013, 10 Uhr in Elias,Thema: »Menschenskinder« Im Juli und August ist Sommerpause

Kinder, Kinder			

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Rätsel Rätsel Rätsel

Unsere Glücksfee hat Karl W., 9 Jahre, als Gewinner des Preis­ rätsels vom April / Mai 2013 aus­ gelost. Das Lösungswort war: »Licht«. Der Preis – ein Pizza-Gutschein von der Pizzeria  ZIA MARIA, wurde von Antje Erdmann übermittelt. Hier das neue Rätsel! Einsendeschluss ist der 1. 7. 13. Entweder per Mail an preisraetsel@ekpn.de oder bei der Christenlehre in Elias abgeben. Name, Adresse, Alter nicht vergessen! Der Preis wird diesmal eine Taschenlampe sein. Als Hilfe könnt ihr die BIBEL benutzen.

Schuljahresanfangsgottesdienst
Am 11. August 2013, 11 Uhr, in der Gethsemanekirche Für einen kleinen Imbiss im Anschluss sind Kuchenspenden gern gesehen! PS: Der Gottesdienst wird von den Vorschulkindern unserer Kindergärten vorbereitet, sie basteln fleißig an den Stabpuppen für die Aufführung der Swimmygeschichte.

»Mit Swimmy neues entdecken«

Seid herzlich eingeladen zum Familiengottesdienst zu Beginn des neuen Schuljahres.

Fragen: 1. 	 Was baute Noah? 2. 	Welches Tier entsandte Noah als ersten Kundschafter? 3. 	 Wie nennt sich die schulfreie Zeit? 4. 	Wie heißt dieses christliche Gebet komplett: Vater….? 5. 	 Wo ist Gott laut diesem Gebet? 6. 	Wie heißt der zweite Sohn von Noah? 7. 	Wohin fahren die Großen zur Rüste? 8. 	Wovon gibt es in der NoahGeschichte zu viel? 9. 	 Was ist das Vater Unser? 10. 	Um die Erlösung von was bitten wir im Vater Unser? 11. 	Was essen Kinder im Sommer gern?

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Mitteilungen und Amtshandlungen in der Gemeinde		

Taufen
Jonathan Ade, Merle Schomacher, Caspar Zilz, Charlotta Noltemeier, Emilie Aden, Rosa Senkel, Thea Brunnert, Mavie von Braun, Alma Sönnichsen, Caspar Höhn, Konrad Klumpe, Moritz Weinert, Mo Kautt, Thea Näkel, Janosch Näkel, Lea Harwardt, Paul Prokein, Karl Kluge, Hannah Sturmhöfel, Carlos Ferdinand Encarnacao Freire. Von den Vorkonfirmanden wurden getauft: Emil Balzer, Mika Broßmann, Laurits Dietrich, Gustav Friede, Kilian Grastorf, Janos Hartung, Lisa Knöbl, Sarah Knöbl, Elena Markert, Moritz Morten, Tilda Nickel, Fiona Pelz, Lily Podubrin, Leander Schultze, Matthias Ulrich, Emma Weber, Mascha Wolf Als Erwachsene wurden getauft: Caroline Magister, Monika Eckart, Sieglinde Gassner, Felix Klein, Maja Schiffmann, Marie-Luise-Klein, Yola Denck. Als Erwachsene wurde Bettina Renner in der Osternacht im Stadtkloster Segen konfirmiert. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar. Psalm 23, 6

Trauungen
Erik Reinke und Anke Reinke geb. Knoop Wenn ich dich anrufe, so erhörst du mich und gibst meiner Seele große Kraft. Psalm 138, 3

Konfirmation
Am Pfingstsonntag wurden konfirmiert: Lina Arntzen, Celia Bähr, Hanna Barnbrook, Emily Bertheau, Eva Budniewski, Britta Busch, Paula Clauß, Flavia Dittrich, Neitah Eckerlin, Lisa Ezeoji, Emil Flade, Raoul Fourie, Ben Geyer, Charlotte Glöckner, Felipa Goltz, Clemens Grahl-Römer, Julius Gretschel, Julia Großer, Birte Hartmann, Lennart Hartung, Ronja Hegemann, Sophie Heinze, Mirjam Hesse, Adele Heymann, Elias Horedt, Franz-Julius Hünerbein, Lucas Immelmann, Albert Jäger, Lewin Jander, Zoe Jungbluth, Jule Kautt, Adina Kendelbacher, Fin Kirstein, Marie Kiss, Jakov Klimeniouk, Michel Köhler, Friedrich Kreuzberg, Vincent Leu, Victoria Meier-Menzel, Wanja Passauer, Emma Paul, Bela Peiker, Malisa Quander, Paul Reutter, Lydia Roscher, Johanna Scharmer, Leonhard Schmidt, Luca Stebner, Ferdinand Uth, Max Vitols, Leila Walliser, Clara Weske, Julian Weigelt, Johanna Winkelmann, Valentin Wolff, Hannes Zartmann, Annika Zerbst, Aber sei nur stille zu Gott, meine Seele; denn er ist meine Hoffnung. Er ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz, dass ich nicht fallen werde. Psalm 62, 6+7

Menschen unserer Gemeinde
– die Fortsetzung von »Leben unter Psalmen « (2) geschrieben von G. v. Schröder, finden Sie unter www.ekpn.de

Symbolgestaltung Rudi Wagner

Neue Stolpersteine im Prenzlauer Berg		

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Neue Stolpersteine im Prenzlauer Berg
Am Karsamstag wurden mehrere Stolpersteine in der Stargarderstraße 38 verlegt. Gunter Demnig, der Initiator der Stolpersteine, war da und hat um zehn Uhr morgens bei klirrender Kälte elf Steine in das Pflaster verlegt. Elf jüdische Menschen, Familien mit kleinen Kindern und Einzelpersonen wurden von den Nazis aus diesem Haus deportiert und ermordet. An sie sollen die verlegten Steine mit ihren Namen und Daten darauf erinnern. Jochen Barthel wohnt heute in dem Haus Nr. 38. Als er zufällig davon erfuhr, dass jüdische Menschen aus dem Haus deportiert wurden, ergriff er die Initiative und sammelte unter den Hausbewohnern und Freunden das Geld für die Verlegung. Bei uns klingelte das Telefon. Frau S. meldete sich und lud uns ein, zur Verlegung der Steine zu kommen. Frau S. ist Jüdin und hat den Holocaust überlebt. Sie wohnt in unserem Bezirk und sie erzählte mir von ihrem Leben und auch von ihrem Überleben. Sie ist überglücklich, dass sie Kinder, Enkel und Urenkel hat. Ein Stolperstein erinnert an einen kleinen Jungen, der damals kaum zwei Jahre alt war, als er deportiert wurde. Frau S. hätte das auch sein können. Viele Menschen haben sich an diesem Karsamstag, dem Tag zwischen Kreuzigung und Auferstehung, auf dem Bürgersteig in der Stargarderstraße versammelt. Sie haben Blumen mitgebracht, Details wurden erzählt und Familienfotos der ermordeten Nachbarn wurden herumgereicht. Juden waren da, der ehemalige Vorsitzende der jüdischen Gemeinde aus der Rykestraße, Menschen aus dem Kiez, Verfolgte des Naziregimes und Christen aus unserer Gemeinde. Die Verlegung der Stolpersteine hat sich mir eingebrannt: den deportierten, geschundenen und ermordeten Menschen, den Nachbarn, ein Denkmal und einen Namen zu geben. Dorle Simon-Zeiske Neue Stolpersteine im Prenzlauer Berg werden für Artur Wolfberg, Herta W. geb. Zlotnicki, Helga u. Günther verlegt. Alle ermordet in Auschwitz. Herzliche Einladung zur Gedenkfeier im Beisein von Familienangehörigen, gemeinsam gestaltet vom »Kulturverein Prenzlauer Berg«, »Die Grünen« und unserer Gemeinde EKPN, am 7. Juni,18 Uhr, vor dem Haus Danziger Straße 116. Die ursprüngl. Nummerierung des Hauses ist vor 1945 Danziger Straße 52 gewesen, heute Nr. 116. Die Verlegung erfolgt bereits am 6. Juni, 9.20 Uhr. Pf. H.-O. Seidenschnur

Ehrenamtliche Begleiter gesucht
Jeden Sonntag wird in der Kapelle des St.-Elisabeth-Stifts Gottesdienst gefeiert. Das ist für viele Bewohner ein wichtiges Ritual. Sie erleben Geborgenheit, Heimat und Vertrautes durch die Gemeinschaft, Lieder, Texte und Gebete. Das Betreuungsteam vom St. Elisabeth-Stift sucht Ehrenamtliche für die praktische Umsetzung. Wer hat Freude daran, sonntags im Gottesdienst Bewohner zu begleiten? Wer kann beim Aufschlagen der Liederbücher helfen und den Gesang unterstützen? Wer kann die Bewohner abholen und wieder in die Wohnbereiche bringen? Wer Interesse hat, mit uns Gottesdienst zu feiern und uns zu unterstützen ist herzlich sonntags von 10.15 bis 11.45 Uhr eingeladen. Kontakt: St. Elisabeth-Stift – Betreuung T.: 030 - 44 02 04 -125 e-mail: E-Stift.Betreuung@elisabeth-diakonie.de

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Kirchenmusik		

Orgelsommer		

Singen mit Eltern und Kindern 0 – 2 Jahre Mi 1. Gruppe »Zwerge« 15.30 – 16 Uhr 2. Gruppe »Pfauen« 16.15 – 16.45 Uhr 3. Gruppe »Räuber« 17 – 17.30 Uhr

 Singschule • Eltern-Kind-Singen

ORGE L SO M M E R

 Singschule • Minis
Singen mit 3 – 4jährigen Kindern Mo 1. Gruppe »Amseln« 16 – 16.30 Uhr 2. Gruppe »Spatzen« 16.45 – 17.15 Uhr 3. Gruppe »Lerchen« 17.30 – 18 Uhr Do 4. Gruppe »Nachtigallen« 16 – 16.30 Uhr

 Singschule • Vorschulkinder

Winterkirche Di 1. Gruppe: »Rosinchen« 16 – 16.45 Uhr Mi 2. Gruppe: »Cantinis« 16.15 bis 17 Uhr

 Singschule • Kleine
Kinder der 1. und 2. Klasse, Winterkirche Mi 1. Gruppe: »Cantores« 17.15 – 18 Uhr Do 2. Gruppe »Rosinen« 16.15 – 17 Uhr

 Singschule • Mittlere
Kinder der 3. und 4. Klasse, außerdem 5.-Klässler, die dienstags nicht können; Winterkirche; Laetinis« Do 17 – 18 Uhr

 Singschule • Große
»Laeta Vox« – Kinder ab der 5. Kl., Jugendliche, Winterk., Di 17 – 18.30 Uhr

 Jugend-Gospelchor »... stimmt so!«
do. 19 – 21 Uhr, mit Stefan Wieske. Gossner-Keller Elias, Göhrener Str. 11; Junge Leute mit Lust auf Popularmusik, Gospels, neue geistliche Lieder, Jazz, Folk, in groovigen Arrangements mit Klavier & Band

Prenzlauer Berg Nord 2013 Nach dem erfolgreichen Eröffnungskonzert wird die Konzertreihe mit zwei interessanten Konzerten fortgesetzt. Am 12. Juni um 19.30 Uhr ist die bekannte Blockflötistin Susanne Ehrhardt Gast in unserer Konzertreihe. Frau Ehrhardt ist Dozentin an der Hanns-Eisler-Hochschule für Musik in Berlin und durch viele Konzerte im In- und Ausland für ihr hoch virtuoses Blockflötenspiel bekannt. Unter dem Titel »Die siegreiche Nachtigall« wird Sie von Kantor Oliver Vogt begleitet musizieren. Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr wird auch in diesem Jahr wieder eine »Orgelwanderung« angeboten. Am Samstag, dem 29. Juni, starten wir um 15 Uhr in der Paul-Gerhardt-Kirche. Gemeinsam mit Kantor Vogt werden wir die vier Kirchen der Gemeinde erwandern. In den Kirchen wird es kurze Erklärungen zur jeweiligen Kirchengeschichte geben. Dann wird von der Historie der jeweiligen Orgeln und auch nicht mehr vorhandener Vorgängerinstrumente erzählt. Und natürlich wird die Musik nicht zu kurz kommen und auch Einblicke in die Orgeln gewährt. Die Teilnehmerzahl ist auf max. 50 begrenzt, deshalb wird um Anmeldung bis zum 27. Juni unter 030 - 48 49 43 92 oder unter kirchenmusik@ekpn.de gebeten. Schon zum dritten Mal musiziert die stellvertretende Solo-Bratschistin des Konzerthausorchesters, Constanze Fiebig, als Solistin in der Gethsemanekirche. Das unverwechselbare warme Timbre ihres Bratschenspiels wird auch in diesem Konzert am 10. Juli wieder garantiert alle Zuhörer verzaubern. Sie sind herzlich eingeladen zu diesen interessanten Veranstaltung, zu denen wie auch im letzten Jahr der Eintritt frei ist. Weitere Infos www.ekpn.de/orgelsommer

Wladimir Kaminer liest für Gethsemane
Nächster Benefizabend am 2. Juni 2013, 2. Juni, 18:00 Nach dem Konzertauftakt der Benefizreihe mit dem wunderbaren Konzert der Lautten Compagney am 4. Mai bestreitet am Sonntag, dem 2. Juni 2013, der in Prenzlauer Berg lebende Schriftsteller Wladimir Kaminer die nächste Veranstaltung zugunsten von »Gethsemane stützen!«. Seine Erzählbände »Militärmusik« und »Russendisko« machten Wladimir Kaminer weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Zuletzt erschien von ihm 2012 »Onkel Wanja kommt. Eine Reise durch die Nacht«. Auf seiner Website www.wladimirkaminer.de heißt es über ihn: »1967 in Moskau geboren, lebt seit 1990 in Berlin-Prenzlauer Berg (direkt am Mauerpark). Privat ein Russe, beruflich ein deutscher Schriftsteller, ist Wladimir Kaminer die meiste Zeit unterwegs mit Lesungen und Vorträgen«. Wir freuen uns auf eine spannende und unterhaltsame Lesung am 2. Juni um 18 Uhr. Musik kommt an diesem Abend vom Berliner Duo CEEYS. Die Brüder Sebastian und Daniel Selke experimentieren mit Cello, Keys und Electronic Tools und vermitteln in ihren Auftritten zwischen Klassik, Nu Classic und Electro. Tickest: Zentralbüro, Schöhauser-Allee Arkaden, T.: 01805-70 07 33

Gemeindechor
mi. 19.30 Uhr, mit Detlef Lehmann, Gemeindehaus. Elias, 3. Etage, Göhrener Str. 11, klassischer, vierstimmig gemischter Chor, vielseitige Chorlit. alter u. neuer Meister

 Liturgischer Chor
mi. 19.30 – 20.45 Uhr, mit Oliver Vogt, Gemeindesaal P. Gerhardt, Kuglerstr. 15, Ausgestaltung der Gottesdienste mit Chorliteratur aller Epochen und Stile

 Gethsemane-Kantorei
di. 19.45 – 22 Uhr, mit Oliver Vogt, Elias Kuppelsaal, Motetten alter & neuer Meister, Kantaten, Oratorien, Musik zeit­ genössischer Komponisten, für Gottes­ dienste u. Konzerte, regelmäßige Teilnahme erwartet!

Ökumenischer Gesprächsabend 	

Gethsemane stützen!	

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Die Gethsemanekirche braucht Ihre Hilfe! Bitte unter­stützen Sie durch Ihre Spende die Instandsetzung der Gethsemanekirche! Wir freuen uns über die bisher einge­gangenen Spenden, und danken dafür sehr herzlich. Die Spender werden auf einer Tafel im Foyer der Gethsemanekirche verzeichnet! Bitte beachten Sie die jeweiligen Aushänge zu Benfizveranstaltungen. Werden Sie mit Ihrer Spende »Steinpate« Ja – ich werde Steinpate für Gethsemane! Bitte überweisen Sie Ihren Betrag unter dem Verwendungszweck »Gethsemane stützen« auf unser Spendenkonto Kontoinhaber: KVA Berlin Mitte-Nord Kto. 411 741 280 • BLZ 210 602 37 bei der Ev. Darlehensgenossenschaft Kiel Spendenzweck : Gethsemane stützen Bitte schreiben Sie Ihre Adresse mit in den Verwendungszweck. Wir stellen automatisch Spendenbescheinigungen aus. Möglichkeit zum Spenden auch über bildungsspender.de/ekpn Wünschen Sie weitere Informationen? Geschäftsführung T.: 030 - 40 00 34 39 Wir beraten Sie gern! Danke für Ihre Spende!

Auf vielfältigen Wunsch hin lädt der Ökumenische Arbeitskreis ein:

Ökumenischer Gesprächsabend zum Filmprojekt Mittwoch, 5. Juni 19.30 Uhr
ZOAR-Kirche, Cantianstr. 9 Eine Debatte über Eindrücke und Entdeckungen zu den Filmen – mit Gästen und den Veranstaltern Um Anmeldung wird gebeten: Tel. 97 60 77 95 oder info@oeak.de

Uraufführung »Von guten Mächten wunderbar geborgen«
In der Predigtreihe zum Jahresthema Dietrich Bonhoeffer »dem Rad in die Speichen fallen« wird es eine Welturaufführung geben. Der Komponist Armin Thalheim hat den gerühmten Bonhoeffer-Text »Von guten Mächten« für Chor und Orgel neu vertont. Die Uraufführung des Werkes übernimmt die Gethsemanekantorei unter der Leitung von Kantor Oliver Vogt. Den Orgelpart spielt der Komponist selbst. 16. 6. im Gottesdienst 11 Uhr

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Geburtstage			

Geburtstage
Norbert Küster 70 Jahre Gisela Griese 75 Jahre Gertraud Schreiber 75 Jahre Regina Bunners 70 Jahre Veronika Klein 75 Jahre Dr. Ursula Amendt 75 Jahre Ingrid Hoffmann 75 Jahre Artur Bussian 80 Jahre Ursula Ebinger 85 Jahre Ingeborg König 70 Jahre Karin Diefert 75 Jahre Barbara Kappen 70 Jahre Rüdiger Freitag 70 Jahre Dieter Elsner 75 Jahre Heide Szabo 75 Jahre Edith Günther 85 Jahre Alfred Wendland 85 Jahre Herzliche Einladung an Erwachsene, die

Herzliche Geburtstagsgrüße an alle, die im Juni und Juli Geburtstag haben. Besonders grüßen wir die Jubilare der Gemeinde: Lissy Faerber 94 Jahre Rolf Hädrich 95 Jahre Karl-Reinhard Baum 70 Jahre Renate Steinert 75 Jahre Vera Gärtner 85 Jahre Irmtraut Petersson 70 Jahre Traute Liegmann 75 Jahre Hella Burchard 91 Jahre Else Wagner 98 Jahre Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht alle Seniorengeburtstage im Gemeindebrief abdrucken können. Wir haben uns für die Altersgruppen, 70, 75, 80, 85 entschieden und ab 90 Jahren wird jedes Geburtsjahr erfasst.

sich taufen lassen
wollen, auch an jene, die noch unsicher sind, ob eine Taufe für sie infrage kommt, an 10 Abenden »Gespräche über den Glauben« mit Pf. Heinz-Otto Seidenschnur zu führen. Interessenten melden sich bitte per Mail (ho.seidenschnur@ekpn.de) oder telefonisch 0179-7 64 00 32 an. Gedacht ist, einmal wöchentlich abends ab 19.30 Uhr für 2 Stunden, dienstags oder mittwochs, zu­sammenzukommen. Pfarrer Heinz-Otto Seidenschnur

G e bur tsta gsk a f f e e He r z l i che Ei nl a dung an alle, jung und alt, die im Juni und Juli Geburtstag haben.
Wir freuen uns, Sie am Donnerstag, dem  25. Juli  2013, um 15 Uhr in den Räumen des Elias-Gemeindehauses begrüßen zu dürfen. Es wäre schön,wenn wir bei Kaffee oder Tee, Kuchen und Saft miteinander ins Gespräch kommen, Lieder singen und eine Geschichte hören.

Jubelkonfirmation in der Paul-Gerhardt-Kirche
Wer sein 50-jähriges oder ein höheres Konfirmationsjubiläum feiern kann und möchte, ist herzlich zum Gottesdienst am 25. August 2013, 9.30 Uhr eingeladen. Anmeldungen dafür sind erbeten über das Zentralbüro oder Pfn. Fey.

GKR-Wahl – KandidatInnen gesucht	

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GKR-Wahl – KandidatInnen gesucht!
Wer entscheidet in der Gemeinde? Entgegen einer oft ­ver­tretenen Auffassung sind das nicht allein der Pfarrer oder die Pfarrerin. Auch die Mitarbeiter im Gemeindebüro sind zwar, wie man so schön sagt »systemrelevant«, aber nicht die­jenigen, die das letzte Wort haben. Das hat ein gewähltes Gremium aus Gemeindeältesten, der Gemeindekirchenrat. Dieser besteht aus den Gemeindepfarrern und bis zu 12 gewählten Mitgliedern und wird in allen Gemeinden unserer Landeskirche am 20. Oktober 2013 neu gewählt. Die Wahlbeteiligung ist seit Jahren konstant niedrig, und man fragt sich wieso: Mit der Stimme für den Gemeinde­ kirchenrat können Sie entscheiden, welchen Menschen Sie in den kommenden sechs Jahren die Gemeindeleitung anvertrauen. Wer soll entscheiden, wieviel Geld die Arbeit mit Kindern und Konfirmanden bekommt, welche Farbe die neuen Sitzkissen haben, ob zuerst der Turm von Kirche A saniert wird oder die Christenlehreräume in Gemeindehaus B? Soll die Gemeinde viele neue Ideen ausprobieren oder eher Traditionen wahren? Frauen oder Männer, Jüngere oder Ältere, Menschen mit Sachverstand auf bestimmten Fach­ gebieten, besonders Engagierte … die Kandidaten für die Gemeindekirchenratswahl sind in der Regel bekannte Gesichter, und Sie können entscheiden, wer unsere Gemeinde in den kommenden Jahren leiten soll. Einzige Bedingung: Sie müssen ein zum Abendmahl zu­gelassenes Gemeindeglied der Gemeinde sein, in der Sie wählen wollen. Für Jugendliche heißt das: Sobald Ihr ­konfirmiert seid, dürft auch Ihr den Gemeindekirchenrat wählen. Sollten Sie nicht sicher sein, ob Sie Mitglied der ­Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord sind, fragen Sie am besten im Gemeindebüro nach. Grundsätzlich ist man immer in seiner Wohnort­gemeinde wahlberechtigt, es sei denn, man hat sich zu seiner Wunschgemeinde umgemeinden ­lassen. Es zählt die Gemeindezugehörigkeit etwa 3 Monate vor dem Wahl­termin. Sie müssen also nur warten, bis die Papiere im ­Briefkasten sind, idealerweise zu den Vorstellungsgottesdiensten der Kandidaten kommen und zum ­ 20. Oktober per Briefwahl oder vor Ort in der Gemeinde Ihre Entscheidung treffen.

Sie sind nicht nur wahlberechtigtes Gemeindemitglied, sondern auch 18 Jahre alt, in der Gemeinde engagiert und möchten gerne mitgestalten? Dann sind Sie möglicherweise die ideale Kandidatin oder ideale Kandidat für dieses wichtige Gemeindegremium! Jede und jeder, der die eben genannten Voraussetzungen erfüllt, kann sich für den Gemeindekirchenrat zu Wahl stellen. Sie sollten aktiv Anteil nehmen am Gemeindeleben und auch die dafür nötige Zeit haben. Wenn Sie noch überlegen, sprechen Sie die Pfarrer oder die Mitglieder des amtierenden Gemeindekirchenrates an. Sie können Ihnen aus erster Hand erklären, was dieses Amt bedeutet. Die Entscheidung zu kandidieren treffen natürlich Sie – und zwar bis zwei Monate vor dem Wahl­ termin. Vielleicht nutzen Sie die Muße des Sommerurlaubs, um einmal darüber nachzudenken – unsere Gemeinde braucht engagierte Mitglieder! Cornelia Kästner

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Gottesdienste				

Tag
02. 06. 2013 1. Sonntag nach Trinitatis 09. 06. 2013 2. Sonntag nach Trinitatis 16. 06. 2013 3. Sonntag nach Trinitatis 23. 06. 2013 4. Sonntag nach Trinitatis 30. 06. 2013 5. Sonntag nach Trinitatis 07. 07. 2013 6. Sonntag nach Trinitatis 14. 07. 2013 7. Sonntag nach Trinitatis 20. 07. 2013 Taufsamstag 21. 07. 2013 8.Sonntag nach Trinitatis 28. 07. 2013 9. Sonntag nach Trinitatis

Elias-Kuppelsaal • Göhrener Str. 11
9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, A, K, N

Gethsemanekirche • Stargarder Str. 77
11 Uhr Pf. Zeiske, A, K, N

9.30 Uhr Pfn. Fey, K, N

11 Uhr Pf. Mangliers, T, K, N

9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, K, N

11 Uhr Pfn. Fey, und im Rahmen der Predigtreihe zu D. Bonhoeffer: Frau Barbara Schneider-Kämpf, K, N

9.30 Uhr Pf. Zeiske, N

11 Uhr Vikarin Busch, N

9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, T, N

11 Uhr Vikarin Busch, K, N

9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, A

11 Uhr Vikarin Busch, Pf. Zeiske, A, N Verabschiedung Vikarin Busch 11 Uhr Pf. Seidenschnur, T, N

Kein Gottesdienst in Elias

11 Uhr Pf. Seidenschnur 9.30 Uhr Pf. Mangliers, N 11 Uhr Pf. Mangliers, N

Kein Gottesdienst in Elias

11 Uhr Pf. Zeiske, N

Friedensgebete in Heilige Familie
Die Gemeinschaft Sant’Egidio lädt ganz herzlich monatlich zu einem Friedensgebet in die Kirche Heilige Familie ein. Wir möchten Gott um ein Ende aller Kriege bitten, und für alle Länder und Nationen beten, die noch heute unter Krieg, Terror und Gewalt leiden.

Sant’Egido ist eine 1968 in Rom entstandene Laiengemeinschaft in der katholischen Kirche, die in mehr als 70 Ländern weltweit präsent ist, und so die Wunden, die der Krieg reißt, in vielen Ländern hautnah miterlebt. Ihre Spiritualität gründet sich auf Gebet, Freundschaft zu den Armen und den Einsatz für den Frieden.

Gottesdienste			

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Paul Gerhardt • Wisbyer Str. 7
11 Uhr Pfn. Fey, Vikarin Busch, F, T, N, B Familiengottesdienst 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, N 11 Uhr Krabbel-Gottesdienst, Pf. Seidenschur und Team 11 Uhr Pf. Mangliers, Pf. Zeiske, Vikarin Busch, N Konfirmandengottesdienst, Abschluss Konfi-Gospelworkshop 14 Uhr Pf. Talis Redmanis, Gottesdienst in lettischer Sprache 9.30 Uhr Frau Prof. Dr. Strohmaier-Wiederanders, N

Stadtkloster Segen • Schönh. Allee 161
21 Uhr AbendbeSINNung »Jüngerschaft – Wer sagt ihr, dass ich sei?« 21 Uhr AbendbeSINNung »Jüngerschaft« 21 Uhr AbendbeSINNung, Abendmahlsfeier »Und ich bin nicht im Urlaub – Geschichten für Zuhausegebliebene«, A Elia 1. Könige 19« 21 Uhr AbendbeSINNung »Und ich bin nicht im Urlaub – Geschichten für Zuhausegebliebene – Selbstwachsende Saat« 21 Uhr AbendbeSINNung »Und ich bin nicht im Urlaub – Geschichten für Zuhausgebliebene – Abraham und Melchisedek« 21 Uhr AbendbeSINNung »Und ich bin nicht im Urlaub – Geschichten für Zuhausegebliebene – Großes Gastmahl« 21 Uhr AbendbeSINNung «Jakob ... und Esau«, A
A 	Gottesdienst mit Abendmahl K 	Kindergottesdienst N 	Gespräch nach dem Gottesdienst T 	 Taufe TR Trauung F 	Familiengottesdienst B	 Basar

9.30 Uhr Pfn. Fey, N Bei schönen Wetter »Open Air-Gottesdienst« auf dem Hof 11 Uhr Pfn. Fey, F, T, N Familiengottesdienst 9.30 Uhr Pfn. Fey, A, N, B

St. Elisabeth-Stift Gottesdienst jeden Sonntag 10.30 Uhr

ORGEL PLUS Herzliche Einladung In dieser Gottesdienstreihe musiziert Kantor Oliver Vogt mit Instrumentalisten oder Gesangssolisten im Gottesdienst um 9.30 Uhr in der Paul-GerhardtKirche

14 Uhr Pf. Talis Redmanis Gottesdienst in lettischer Sprache 9.30 Uhr Pf. Zeiske, N

21 Uhr AbendbeSINNung »Jakob … sieht die Himmelsleiter« 21 Uhr AbendbeSINNung »Jakob … ringt am Jabbok«

Zeit: Erster Donnerstag eines jeden Monats, 19.30 Uhr Nächste Termine: 5. Juni (Achtung: Mittwoch, 20 Uhr), 8. August (19.30 Uhr), dann regelmäßig Ort: Kirche Heilige Familie (Wichertstr. 23) Kontakt: Maria Herrmann T.: 030-4208 7461 berlin@santegidio.de www.santegidio.org

Gottesdienste im St. Elisabeth-Stift 09. 06. Elisabeth-Stift 11.00 Uhr Pfn. Fey 14. 07. Elisabeth-Stift 10.30 Uhr Pf. Mangliers 21. 07. Elisabeth-Stift 10.30 Uhr Pf. Seidenschnur

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Regelmäßige Veranstaltungen				

Angebote für Kinder Spielgruppen für Krabbelkinder bis 3 Jahre, Ort: Paul Gerhardt, do., 9.30 – 11.30 Uhr Kontakt: K. Loh Krabbelgottesdienste Ort: Paul Gerhardt, 09. 06., 11 Uhr, Thema: »Schatz im Acker« im Juli Sommerpause Familiengottesdienste Ort: Paul Gerhardt 02. 06., 11 Uhr mit Taufen Thema: »Gott segnet dich auf allen deinen Wegen« 07. 07., 11 Uhr mit Taufen Thema: »Du bist getauft in Gottes Namen« Kita-Gottesdienste jeweils 10 Uhr im Elias-Kuppelsaal 28. 06., 10 Uhr mit Pfn. Fey Kindergottesdienste regelmäßig in Elias und Gethsemane s. S. 16/17 KUGKUK Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche einmal im Monat sa. von 10 – 12 Uhr, 01. 06., Thema: »Menschenskinder!« Juli und August ist Sommerpause Christenlehre Elias & P. Gerhardt Mit dem Konzert und Sommerfest am 7. 6. 2013 in Paul Gerhardt gehen wir für dieses Schuljahr in die Sommer­ pause. In der Woche nach dem Familiengottesdienst am 11. 8. 2013 in Gethsemane starten wir in das neue Schuljahr. Im nächsten Gemeindebrief stehen an dieser Stelle die neuen Zeiten für die Gruppen. Bis dahin wünschen wir allen Geschichtensammlern, Schatzsuchern und Weltenbummlern wunderbare schöne Sommertage und allen Ehrenamtlichen: Ute Rheinfurth, Ina Düsterdick, Lea Zora, Gudrun Bosem, Frau

Weiser, Frau Langwald, Uta Fuhrmann, Frau Benner, Anne Mertens, Moritz Morten, Charlie, Felipa, Lucas, Samuel, Georg, Philipp, Emil, Dorit Paetzelt, Paula Clauß, Tobias, Aaron, Clemens, Florin, Nina und Barbara ein ganz dickes DANKE, das sie den Kindern die Zeit bei uns in der Gemeinde ermöglichten. Junge Gemeinde Paul Gerhardt, Jugendkeller mo. 	um 18 Uhr für 14 bis 17-Jährige di. 	 um 18 Uhr für 14 bis 15-Jährige mi. 	 um 19 Uhr für 16 bis 18-Jährige do. 	 um 20 Uhr für 17 bis 22-Jährige Kontakt: Paul Beutel, T: 4 45 74 25 Konfirmation 2013 Konfirmation Pfingsten 2013 Einladung in die JG Informationen über den neuen Kurs 2015 im nächsten Gemeindebrief di. 17.30 – 18.30 Uhr Elias, Göhrener Str. 11, do. 17.30 – 18.30 Uhr Paul Gerhardt, Kuglerstr. 15 Konfis Konfirmation Pfingsten 2014 (Vorkonfirmanden) Die Jugendlichen des 1. Konfirmandenjahrgangs treffen sich • mi. – derzeit mit Paul Beutel 18 – 19 Uhr • do. – mit Pf. Gisbert Mangliers – 18 – 19 Uhr jeweils im Gemeindehaus Gethsemane. Beratungsangebote Rechtsberatung kostenlos, Fachanwalt für Familienrecht Axel Huep, Anmeldung über das Gemeindebüro T: 4 45 74 23 oder direkt über die Kanzlei: 3 03 00 30 In EFG Zoar, Cantianstr. 9 2. Di im Monat 18 – 19 Uhr,

Anmeldung über Gemeindebüro T: 4 48 42 67 Elias: do., 11 Uhr bis 12 Uhr Rechtsanwalt Matthias Brinkmann Ein Beratungsangebot, n i c h t nur für Laib & Seele Teilnehmer. Anmeldung ist nicht erforderlich Väter & Mütter, Männer & Frauen Stillgruppe jeden 2. u. 4. Mi im Monat von 10 bis 12 Uhr Kontakt: Ulrike Sandow, T. 44 73 32 31 Alleinerziehendengruppe do., 16 – 18 Uhr monatlich Termine bitte erfragen bei Jana Scherle T: 41 71 59 61 PEKiP® Kursgebühr 65 € Gemeinde freut sich über Spenden zur Deckung der Heiz- und Betriebskosten. Paul Gerhardt Aushänge beachten! Termin a: fr., 10 – 11.30 Uhr Termin b: fr, 11.45 – 13.15 Uhr Leitung: Stephanie Neeb Elias Aushänge beachten! Termin a: do. 9.30 – 11.00 Uhr, 10 Treffen Termin b: fr., 11.15 – 12.45 Uhr, 10 Treffen; Leitung Doris Krüger Anmeldung Familienbildung Berlin Stadtmitte, Ansprechpartnerin: Frau Reich T.: 25 81 85-410 E-Mail: familienbildung@kkbs.de www.fbs-stadtmitte.de Kiezfrühstück für alle Gemeinsames Frühstück und Gespräche, Elias, 29.06., 27.07., 11 – 13 Uhr Kontakt: B. Jenichen Mittwochs-Café für alle ­Genera­tionen – Reden und Entspannen bei Kaffee und Kuchen, in Elias im

Regelmäßige Veranstaltungen			

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Diakonieraum, mi., 14 – 18 Uhr Kontakt: Jana Scherle T: 41 71 59 61 Angebote für Seniorinnen/Senioren Segen 19. 06. und 17. 07., um 14.30 Uhr mit Pf. Mangliers Gethsemane Frauenkreis 11. 6. und 2. 7. (außer der Reihe)., 14 Uhr, mit Fr. Dahlenburg Apostelfrühstückskreis 26. 6. und 31. 7. mit Fr. Dahlenburg und Pf. Zeiske Elias Seniorenfrühstück Termin im Juni entfällt, 01. 07., 9 Uhr, Paul Gerhardt 13. 06., 04. 07., um 15 Uhr mit Pfn. Fey Rund um die Bibel Bibelstunde Paul Gerhardt 27. 06., 15.30 Uhr mit Pfn. Fey im Juli Sommerpause Bibelgesprächskreis Elias 17. 06., 15. 07., 15 Uhr Bibelwerkstatt Gethsemane 05. 06., 19. 06., 03. 07., 17. 07., 20 Uhr mit Pf. Zeiske Alpha-Forum Stadtkloster 04. 06., 02. 07., 19.30 Uhr Gebetsangebote Stadtkloster Segen: Morgengebet mo. bis fr., 8 Uhr Mittagsgebet: mo. bis fr., 12 Uhr Nachtgebet: di. & do. 21 Uhr Kontakt: Stadtkloster T: 44 03 77 39 Taizé-Gebet: fr. 19.30 Uhr Kontakt: Christian Huge T: 33 50 65 50

Gesprächskreise Gesprächskreis Paul Gerhardt 04. 06., 19:30 Uhr mit Pfn. Fey Grillabend 11. 06. Ausflug zum Bonhoeffer-Haus Anmeldung erbeten unter Tel.: 4 45 77 45 im Juli Sommerpause Gesprächskreis Elias I 13.06., 19 Uhr. Im Juli Sommerpause Kontakt: Herr Lindenberg, T: 9 33 26 94 Gespräche über Gott und die Welt Elias: 11. 06., 09. 07., 19.30 Uhr Kontakt: Pf. Seidenschnur Offener Kreis 13. 06., 19.30 Uhr Juli: Sommerpause Kontakt Frau Bosem, T: 4 42 63 81 Gesprächskreis Elias II 05. 06., 19.30 Uhr. Juli: Sommerpause Kontakt: Frau Krüger T: 4 44 40 56 Frauenhilfe Elias: 24. 06., 29.06., 15 Uhr Vorbereitungsgruppen Krabbelgottesdienst und Familiengottesdienst Paul-Gerhardt-Gemeindehaus Termine nach Absprache über Pfn. Fey Kindergottesdienst-Kreise Gethsemane: 13. 06. Fortbildungstag 01. 06. 19.30 Uhr Kontakt: Pfr. Zeiske, Katharina Loh Elias Pf. Seidenschnur/Lisa Eichhorn Kontakt Pf. Seidenschnur Partnerschaftsprojekt Freundeskreis Cochabamba im Juni nach Absprache mit Herrn Beyer, T.: 4 25 81 32 Basare im Anschluss an die Gottesdienste : 02. 06. und 14. 07.

Offene Kirchen Gethsemane: Gethsemanekirche Montag, Dienstag, 11–17 Uhr Mittwoch und Donnerstag 11–19 Uhr ggf. bitte vorher kurz anrufen: T. 4 45 77 45, Einzel- und Gruppen­ führungen nach Vereinbarung mit Frau Dr. Merseburger, Termin nach Absprache. T. 4 49 16 72 Paul Gerhardt: mo. bis fr. 13–17 Uhr Stadtkloster Segen: Sa 14 – 17 Uhr (s. S. 21) Kontakt: Communität Don Camillo T.: 44 03 77 39 Laib & Seele Lebensmittelausgabe jeden Donnerstag ab 11 Uhr, Gemeindehaus Elias, Göhrener Str.11

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Auf ein Wort zum Stadtkloster Segen				

Auf ein Wort zum Stadtkloster Segen
»Die Erinnerung an eine fröhliche, belebte und gelebte Kirche und Gemeinschaft wird nachhallen. Vielen Dank.« »Beim Abendmahl in der Osternacht habe ich erlebt, was christliche Gemeinschaft bedeutet: Ich stehe mit vielen, die ich nicht kenne und die mich nicht kennen, im Kreis, fühle mich zugehörig, ohne etwas von mir preisgeben zu müssen, nehme Teil am Abendmahl, werde gesättigt mit Brot und »Wein« – ein Geschenk ans Leben. Ich fühle mich angenommen von der großen Familie und gehe ermutigt zurück in den Alltag.« »Liebes Stadtkloster, wir, die Konfirmanden aus dem Appenzellerland, bedanken uns recht herzlich bei euch für die wunderschönen Tage im Stadtkloster Don Camillo. Die Ruhe hat uns sehr gut getan inmitten dieser lauten Stadt. Wir hatten sehr viele Abenteuer hier und haben uns sehr gefreut, dass wir am Gottesdienst am SonntagAbend teilnehmen durften. Es war unsere erste Abendmahlsfeier. Hoffentlich sehen wir uns wieder…..« Drei Dankesworte aus dem Gästebuch des Stadtklosters Segen. Die einen haben an der Mahlfeier an Ostern teilgenommen: Mehr als 120 Menschen bildeten einen großen Kreis und stärkten sich an Brot und Wein. Beim Dankgebet reichte einer dem andern die Hand, ich konnte einen kurzen Augenblick die Verbundenheit mit dem Leib Christi spüren. Es ist ein Segen, wenn Menschen von nah und fern solch beglückende und gemeinschaftsstiftende Erfahrungen in unserer Kirche machen. Die Konfirmanden haben in einer AbendbeSINNung das Abendmahl gefeiert. Nachdem sie kreuz und quer durch Berlin gezogen waren, saßen sie am Sonntagabend gespannt in den Bänken. Der Abendmahlstisch war noch ganz leer, nicht mal ein Tuch zierte ihn. Schritt für Schritt wurde aufgetischt und Gisbert Mangliers erklärte die Bedeutung. Das Tuch für die Tischgemeinschaft, die Jesus anbietet. Das Alltags-Brot, das uns nährt, und der »Luxus«-Traubensaft, der die Freude am Leben schenkt. Das Kerzen-Licht mit der Erinnerung an die Zusage Jesu »ich bin das Licht der Welt«. Dann auch das Tischkreuz, das die beiden Ebenen übereinander bringt: die horizontale Verbindung der Menschen untereinander, die vertikale Verbindung von Gott zu uns Menschen. Die Blumen, die die Absichtslosigkeit der Schöpfung symbolisieren, einfach da sein und Gottes Ehre verkünden. Eine horizonterweiternde Veranstaltung war auch die Reihe »Unterwegs an Orten des Gebets«. Menschen jüdischen, muslimischen und christlichen Glaubens und einige ohne Religionszugehörigkeit trafen sich und waren an drei Abenden im April im Stadtkloster Segen, in der Synagoge an der Fasanenstraße und der türkischen Fatih-CamiiMoschee zu Gast. Andreas Götze, der Beauftragte der EKBO für den interreligiösen Dialog, hatte eingeladen und führte durch die Abende. Das Spezifische der jeweiligen Gebetsform, der Inhalt und der Sinn der Texte und die Handlungen während des Gebets wurden ausführlich erklärt. Dann beteten wir gemeinsam, so gut wir das konnten, weil kaum einer so hopp hopp hebräisch oder arabisch oder gregorianisch singen lernen konnte, eine liturgische Vesper, eine Sabbat-Feier und ein muslimisches Abendgebet. Bei einem leckeren und liebevoll zubereiteten Imbiss tauschten sich die vierzig bis sechzig Teilnehmenden aus, befragten sich gegenseitig und erzählten von ihren Erfahrungen mit Gebet. Respektvolles Interesse, ehrliche Antworten, Staunen über bisher Unbekanntes, zum Beispiel als der Rabbi die Bedeutung Jesu im Judentum erläuterte und schmunzelnd bemerkte » schon alleine deswegen hat sich die Begegnung gelohnt«, Humor über die eigene Religionspraxis, »Allah, schenke meiner Mutter eine nette Schwiegermutter«… Ich nahm nicht nur Unterschiede und Fremdes wahr, sondern auch Ähnlichkeiten und Verbindendes. Wir wollten den Dialog, nicht übereinander, sondern miteinander sprechen. Es war so spannend, dass für nächstes Jahr eine Folgeveranstaltung geplant wird. Barbara Schubert-Eugster

Angebote im Stadtkloster			

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Angebote Stadtkloster
4. Juni, 2. Juli 2013 Alpha-Forum Ein offener Gesprächsabend zu Themen der Bibel und des Glaubens. Nach dem Abendessen hören wir einen Input zu einem Text aus der Bergpredigt. Dann gibt es Gelegenheit, in Gruppen ins Gespräch zu kommen. Beginn 19.30 Uhr. Anmeldung erbeten unter alpha@stadtklostersegen.de Meditative Abendfeier mit Pfr. Dr. Wolfgang J. Bittner und Team. Sonntag 17.30 bis 19 Uhr: 9. Juni 2013: »Wahrhaftigkeit und Barmherzigkeit« (1. Mose 44-45). 14. Juli 2013 »Endlich: der Vater kommt« (1. Mose 46) Oasentage mit Pfr. Dr. Wolfgang J. Bittner. Mittwoch 10 – 16 Uhr 10. Juli 2013 Petrus »Felsenmann mit Schlagseite – Von Helferwillen und Verleugnung« (Matthäus 26) Einführung und Praxis der christlichen Meditation: 12./19. / 26. Juni und 3. Juli, 20 Uhr »Gott ist gegenwärtig, Gott ist in der Mitte, alles in uns schweige. Wie die zarten Blumen willig sich entfalten und der Sonne stille halten, lass mich so, still und froh, deine Strahlen fassen und dich wirken lassen ...« So singt ein altes Lied und lädt ein zum Verweilen in der Gegenwart Gottes, zur Entdeckung von schlichter Schönheit, zur Suche nach »Angesehen werden«. Vier Abende, um die ignatianische Form der christlichen Meditation kennen zu lernen und das persönliche Leben in der Nachfolge zu vertiefen.

Mit einer Einführung am ersten Abend für Neugierige und Ungeübte. Mit kurzen Impulsen (Text oder Bild) an jedem Abend als Anregung zur persönlichen Meditation. Nach diesen kurzen Einleitungen üben wir das Gehörte im gemeinsamen Sitzen und Schweigen ein. Eine regelmäßige Teilnahme ist zu empfehlen. Falls Sie aber nicht immer dabei sein können, sind Sie dennoch herzlich willkommen. Pro Abend wird ein Unkostenbeitrag von € 5.00 erbeten. Leitung: Pfarrerin Cordula Machoni, Meditationsleiterin i. A. Rüdiger Theiß, Meditationsleiter Barbara Schubert-Eugster, Exerzitienleiterin und geistliche Begleiterin Ora et labora 13. – 15. Juni 2013 Kurze biblische Impulse am Morgen vor Arbeitsbeginn, Teilnahme an den Gebeten im Stadtkloster und praktische Arbeit prägen die Tage. Wir freuen uns, wenn Sie uns helfen können. Die Arbeiten werden wir nach unserem Bedarf kurz vorher festlegen. Mögliche Arbeiten im Haus und Garten sind: • Vorbereitungsarbeiten für Bauvorhaben • Kellerräume reinigen • Gartenpflege • und anderes ... Wir bieten Verpflegung (Kaffeepause, Mittagessen) und gemeinsames Arbeiten. Von Ihnen erwarten wir, dass Sie gerne mithelfen. Do, 13. Juni bis Sa, 15. Juni 2013 Arbeitszeiten jeweils 8 – 17 Uhr, Spezialpreis für Übernachtung mit Frühstück Do – So € 25.–/ Nacht (Mehrbettzimmer). Weitere Auskünfte bei Urs Trösch

urs.troesch@stadtklostersegen.de oder 030 - 44 31 24 30 Dieses Angebot richtet sich sowohl an Personen, die zu Hause oder auch im Stadtkloster übernachten. Handwerkliche Kenntnisse sind nicht notwendig. Ausstellung im Stadtkloster Segen Astrid Lange Vom Suchen und Finden Fotografien am Rande archäologischer Projekte vom 25.05. bis 23.06.2013 Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 14 – 17 Uhr Die in der Ausstellung gezeigten Fotografien entstanden während zahlreicher Arbeitsaufenthalte als archäologische Zeichnerin und Fotografin in Syrien, Pakistan und Afghanistan in den Jahren 2003 bis 2012. Während im Arbeitsalltag der Grabungen die Fotografie der Dokumentation von Fundstätten und Objekten dient, stellen die hier gezeigten Bilder die menschliche Begegnung und das freundschaftlich Verbindende in den Mittelpunkt. Die enge Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort ermöglichte einen Eintritt in einen für Fremde sonst nicht zugänglichen Lebensraum.

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Aus Partnern werden Freunde				

Aus Partnern werden Freunde – die LAUTTEN COMPAGNEY und die Gethsemanekirche

Unsere Gethsemanekirche wurde erbaut, damit Menschen sich zu Gottesdiensten zusammenfinden können. Nun ergibt sich bei Kirchen immer die Frage: kann man sie nicht auch unter der Woche nutzen. In der Gethsemanekirche wurden von Beginn an immer Konzerte aufgeführt. Seit einigen Jahren haben wir das in unserer Gemeinde systematisch vorangetrieben und eine Konzert-Koordination eingerichtet. Mario Gugeler arbeitet dafür im Umfang einer halben Stelle. Inzwischen wurden viele gute Chöre und Orchester „Stammgäste“ und wir haben in unserer Kirche Konzerte auf Weltniveau miterlebt. Im Laufe der Zeit „kennt man sich“ und freut sich aufeinander, wenn wieder ein neues Konzert in unserer Kirche aufgeführt werden kann. Zu einem der „Stammgäste“ gehört die LAUTTEN COMPAGNEY. In der Berliner Konzertreihe dieses überaus renommierten Barockorchesters hat unsere Kirche seit nunmehr drei Jahren einen festen Platz. Sie ist ein beim Publikum äußerst beliebter Aufführungsort für die schon traditionellen festlichen Konzerte zu Ostern, Weihnachten und Silvester. Als die Bauschäden der Gethsemanekirche gravierend wurden und wir schon längst begonnen hatten, eine Renovierung zu planen und Geld dafür heranzuschaffen, fragte Mario Gugeler bei der LAUTTEN COMPAGNEY an, ob sie sich denn nicht vorstellen könnten, unsere Aktion „Gethsemane Stützen!“ mit einem Benefizkonzert zu fördern. Die Anfrage, so wird erzählt, soll lediglich ein „Dreizeiler“ per Mail gewesen sein. Sofort kam als Antwort die Zusage. Plötzlich merkten wir, dass aus Geschäftspartnern Freunde geworden sind.

Das Benefizkonzert hat inzwischen am 4. Mai stattgefunden. Es war ein hinreißendes Ineinanderfließen von frühbarocker italienischer Musik (Tarquinio Merula) und zeitgenössischen Kompositionen (Philip Glass). Der Leiter der LAUTTEN COMPAGNEY, Wolfgang Katschner, hatte dieses außergewöhnliche Konzept erarbeitet, das im Jahr 2010 als CD-Einspielung den renommierten „Echo-Klassik-Preis“ bekommen hatte. Die Zuhörenden waren verzaubert von dieser Art des Musizierens, wie die Musik mit Lauten und Streichern überschwenkte in eine Art „Filmmusik“ und dann mit modernen Instrumenten wie dem großen Marimbaphon unmerkbar wieder zu frühbarocken Klängen zurückfand. Aber wir Zuhörenden merkten auch, dass es bei der Musik nicht stehenblieb, sondern die Töne die frisch entdeckte Freundschaft transportierten. Freuen dürfen wir uns daher schon darauf, wenn die LAUTTEN COMPAGNEY an Silvester mit den „Bacharkaden“ ihr neues Programm in unserer Kirche präsentiert. Gemeinsam mit den fabelhaften Sängern des Calmus Ensembles aus Leipzig wird auch hier Alte Musik mit großer Spiel- und Singfreude lebendig musiziert. Temperamentvolle Bearbeitungen von Bachs Chorälen bilden das Fundament für ein „beschwingtes und faszinierendes Klanggewölbe“. Wir danken der LAUTTEN COMPAGNEY sehr herzlich für die Unterstützung unserer Rekonstruktions-Vorhaben an der Gethsemanekirche. Wir danken ihr aber aber noch mehr für die Freundschaft, die wir sehr zu schätzen wissen. Pf. Christian Zeiske

Konfirmandenrüste			

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Konfirmandenrüste
Konfirmandenrüste ... Samstagabend: 14 Jugendliche sitzen im Jagdzimmer des Forsthauses, stellen sich gegenseitig Kennenlernfragen und schreiben einen Brief an sich selbst, der im nächsten Jahr um diese Zeit an sie abgeschickt wird. Weitere 14 arbeiten sich durch den Parcours im stockdunklen Wald neben dem Forsthaus. 13 gehen einzeln durch 9 Zimmer, in denen sie je ein Teamer mit einer »krassen« Situation konfrontiert: Da muss man sich z. B. gegen einen Anwerbeversuch wehren, ein verängstigtes Kind mit einer Gutenachtgeschichte trösten oder einem Obdachlosen erklären, was man für ihn tun kann und was nicht. In 4 Stunden erlebt Jede(r) jede Station, und bei der Auswertung ist es fast Mitternacht... Vom Freitag, 26. 4. bis Dienstag, 30. 4. waren wir – 39 KonfirmandInnen, 10 Teamer aus der JG und 4 Erwachsene – zur Rüste im Forsthaus bei Sayda/ Erzgebirge. An den Vormittagen befassten wir uns mit dem Glaubensbekenntnis und feierten Gottesdienst, an den Nachmittagen lernten wir die schöne Landschaft bei Regen und die wirklich netten Einheimischen kennen: z. B. den Linienbus-Fahrer, der für uns einen Umweg fuhr, die Cafébesitzerin, die uns ihr noch nicht eröffnetes Café öffnete und den Pfarrer, der uns eine Stunde lang die Kirche in Seiffen erklärte. Abends gab es neben dem oben genannten Abend ein Kennenlernturnier (bisher waren wir ja 2 Gruppen), das Thema: »Was brauchen wir wirklich?« und den Gala-Abschlussabend, bei dem Eva Budniewski und Jakov Klimeniouk als »Miss & Mister 2013« gekürt wurde. Wie man auf dem Foto sieht, haben wir uns selbst verpflegt - das Essen wird von Rüste zu Rüste besser. Ein großer Dank an´s Team, das u. a. meinen halbtägigen Krankenhausaufenthalt gekonnt kompensierte!!! Paul Beutel Foto: Elisabeth Engelhardt

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Menschen in unserer Gemeinde – Christian Huge			

Menschen in unserer Gemeinde

Christian Huge: Das Leben ist einfach schön. Seid offen für alles. Ich bin es auch.
Christian kenne ich eigentlich schon ganz lange. Das hängt mit dem Taizé-Gebet zusammen. In den Neunziger Jahren, als ich als Pfarrer nach Segen kam, kam es auch zu der Vereinbarung, dass die Taizé-Gebetsgruppe von St. Marien in Mitte nach Segen umzieht. Und irgendwann tauchte dann auch der Name Christian Huge als Ansprechpartner für mich auf. Jedenfalls hat er eine Weile als solcher fungiert. Wenn es Fragen zu Terminplanungen gab, Schlüssel- oder Raumprobleme, konnte ich mich an ihn wenden. Aber dass wir uns dabei wirklich kennen gelernt hätten, wäre zu viel gesagt. Wirklich kennen und schätzen gelernt haben wir uns erst in den letzten Jahren. Und das hängt wiederum mit dem Stadtkloster und manchen Angeboten zusammen. Aus der Vorbereitung der Abendbesinnung und der Mitarbeit beim Alpha-Kurs bzw. dem AlphaForum (Glaubenskurse für Erwachsene) ist Christian mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Für ihn ist die Mitarbeit und die Gemeinschaft im Stadtkloster zu einer »spirituellen Kraftquelle« geworden, die ihm viel Kraft für seinen Alltag gibt, wie er selbst einmal gesagt hat. Obwohl er im Rollstuhl sitzt und mit Schrittgeschwindigkeit vorankommt, staune ich immer wieder, wie mobil der Mann ist. Bei Wind und Wetter ist er unterwegs, und es macht ihm nichts aus, spät abends vom Stadtkloster wieder nach Hause Richtung Schöneberg zu fahren. Die öffentlichen Verkehrsmittel kennt er vermutlich wie seine Westentasche. Und wenn wir ihn dann zu dritt beim Alpha-Kurs oder beim AlphaForum jedes Mal mit seinem zusammenklappbaren Rolli die Wendeltreppe eine Etage höher hieven zum gemeinsamen Abendessen, und sich meine Bandscheibe fragt, ob sie sich bewegen soll oder nicht, dann berührt mich immer wieder seine ungebrochene Fröhlichkeit und sein Gottvertrauen. Und ich merke, wie der langläufige Begriff der »Behinderung« sein Leben eigentlich gar nicht trifft. Sicher – er hat seine Assistenten, die ihn manchmal abends begleiten und auch sonst seinen Alltag erleichtern. Aber behindert? Seit 2 Jahren engagiert sich Christian im »IS(S) was?!« Das ist ein offenes niederschwelliges Gruppenangebot des Berliner Zentrums für Selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen

(BZSL e.V) in Berlin Prenzlauer Berg und arbeitet mit Peer Counceling (Betroffenberatung). Mit seinem Kollegen und gutem Freund Sascha Lucke organisiert er dieses Angebot. Sie sind eine inclusive Gruppe, in der Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam kochen und ins Gespräch kommen können. Wer mehr über den Verein und diese Arbeit erfahren möchte, kann sich auf www.BZSl.de informieren. Weshalb ich Christian unbedingt in der Reihe »Menschen aus der Gemeinde« vorstellen wollte, hängt auch mit seiner ungebrochenen Reiselust zusammen. Mehrmals war er in Taize, einmal auch in Lourdes. Und nun – das wohl größte Highlight: seine Tour nach Indien im vergangenen Jahr. Ein Traum von ihm seit 30 Jahren geht in Erfüllung. Am 5.Oktober 2012 ging’s für drei Wochen vom Flughafen München los, zusammen mit Tine und Jakob, die ihn begleitet haben. Eigentlich wollte ich ja Christian für diesen Beitrag interviewen, aber als ich ihn anrief, habe ich ihn wieder einmal im Zug erwischt… So beziehe ich mich auf seinen Blog »Christian Tigerente unterwegs«,

Menschen in unserer Gemeinde – Christian Huge	

Wo ist denn unsere Jugend nur?	

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den Ihr auch gern nachlesen könnt. Ich habe es jedenfalls mit großem Vergnügen getan, weil er auch den überschäumenden Humor von Christian und auch seinen Begleitern widerspiegelt. Kostprobe gefällig: »Nun lagen 220 km vor  uns, die Straße war eigentlich jeweils 2 spurig gut ausgebaut, das Problem war nur, sie wird teilweise 3 – 4spurig in beide Richtungen genutzt, besonders aufregend war es, als ich mich nach einer Pause auf den Beifahrersitzt habe setzten lassen, mein Adrenalin hat gut gearbeitet…Wir haben auch die ersten heiligen Kühe gesehen, hier ist zu beachten, leider sind nur die weiblichen heilig, die männlichen Ochsen müssen arbeiten (was für eine Ungerechtigkeit ;-), Tine lacht!).« Rund 4000 km haben die drei mit Bus, Bahn und Auto zurückgelegt: Delhi, Agra mit dem Red Fort und dem Taj Machal, Varanassi ,– die wohl heiligste Stadt der gläubigen Hindus mit einer Fahrt auf dem Ganges, Puri – am Indischen Ozean… Kalkutta. Eine Überflutung mit unterschiedlichsten und gegensätzlichen Eindrücken muss verarbeitet werden. Er und seine Begleiter fallen sofort auf und werden zu einem begehrten Fotomotiv. Aber wie gehen Menschen in diesem Land eigentlich selbst mit Handycaps um? Am 8. 10. schreibt er aus Delhi: »Heute (8. 10. ) war ein genialer Tag…mir ist der erste Junge im Rohlstuhl begegnet, bei der Besichtigung des Qutap Minar. Ein Minarett, das 1193 als Zeichen des Sieges des Islams errichtet wurde. Neben dem Turm,  mit schönen Verzierungen, war für mich die Attraktion, dass es dort ziemlich viele Rampen gibt. Jedenfalls habe ich dort mal ‘nen jungen Inder ca. 12 Jahre alt, im Rollstuhl, gesehen. Ein kleines Mädchen kletterte auf seinen Schoß. Endlich mal ein Mensch aus der Bevölkerung, der sich nicht versteckt oder versteckt wird.« Am Taj Mahal, nach scharfer Sicherheitskontrolle, wird er mit seinem Rollstuhl nicht eingelassen, damit der Marmor nicht leidet. Alle Besucher müssen Schuhüberzieher tragen. Was passiert? Nach einem längeren Disput trägt ihn ein hilfsbereiter Inder auf seinem Rücken durch das Denkmal. Am Ende seiner Eindrücke steht der Satz, den ich als Überschrift gewählt habe: »Das Leben ist einfach schön. Seit offen für alles. Ich bin es auch.« Gisbert Mangliers

»Wo ist denn unsere Jugend nur?«
Ich danke allen, die in letzter Zeit in die Bresche gesprungen sind und darauf geantwortet haben. Ich kann nur bestätigen, dass sich Jugendliche an vielen Stellen in unserer Gemeinde engagieren – zum Teil über ihre Kräfte: Vor und bei der Konfirmandenrüste zum Beispiel haben die Teamer in ihren Abitur- und 10. Klasse-Prüfungen – in faden Zahlen ausgedrückt – 9 x 50 Arbeitsstunden geleistet und dabei Dinge zustande gebracht, die wir Erwachsene nie gekonnt hätten. Es gibt Gründe, warum nicht bei allen Gemeindeveranstaltungen Jugendliche auftauchen: Jugendliche sind »Atmosphärewesen«, keine »Veranstaltungswesen«. Sie spüren sehr genau, wo sie dabei sein können und wo sie nur dabeisein sollen. Jugendliche orientieren sich eher an Menschen als an Themen und Terminen. Sie gehen, auch bei uns, durch aus zu Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen, wenn dort die Person ihres Vertrauens ist. Jugendliche sind heute unter enormem Druck. Ihr Kalender ist manchmal voller als meiner. Da es vier Standorte gibt, die Jugendlichen aber längst den Übergang zu einer Gemeinde vollzogen haben, besteht schlicht ein Überangebot an Veranstaltungen. Zwischen der Verkündigung der Kirche und »normalen« Jugendlichen klafft ein Graben. (Das war schon zu meiner Jugendzeit schon, der Graben ist aber inzwischen noch breiter geworden.) Welch ein Glück, dass »unsere« Jugendlichen nicht normal sind! Paul Beutel

Abiturfeier des Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Gymnasiums am 14. 06. Um 18 Uhr in Paul Gerhardt

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Veranstaltungen & Konzerte			

Elias-Kuppelsaal
Fr 7.6. 20:30 Sa, 15.6., 19:30 Michio Nishihara Toro (Chile) – Piano Recital; Werke von Brahms, Beethoven und Chopin; Eintritt frei, Spende erbeten; Mehr Infos: www.nishiharatoro.com Gitarrenkonzert – Schüler und Studenten aus der Klasse Nora Buschmann der Musikschule TreptowKöpenick und der Hochschule für Musik und Theater Rostock spielen Werke von Albeniz, Bach, Brouwer, Domeniconi, Mertz, Turina, Lauro, Llobet, VillaLobos und Walton; Abendkasse: 10,- / erm. 5,- Euro; Reservierung dringend empfohlen: T.: 030 - 9 75 94 00; karten@spielkunst-berlin.d Ensemble Poesique; Konzert zur CD-Veröffentlichung; Heidrun A. Hoss – Poesie, Lilia Antico – Vibraphon, Thorsten Müller – Klarinette und Bassklarinette, Gerhard A. Schiewe – Akkordeon; unterstützt durch das schwedische Streichquartett MalvaKvartetten aus Göteborg; Eintritt: 10,- / 7,- Euro (Abendkasse); Mehr Infos: www.poesique.de

Mi 3.7. + Do 4.7. 20:00

LE LAUDI – Musik an der Humboldt-Universität; 2 Konzerte; Hermann Suter (1870 – 1926): »Le Laudi di San Francesco d’Assisi, op. 25«; Humboldts Philharmonischer Chor, Humboldts Studentische Philharmonie, Constantin Alex – Leitung; Tickets: 12,- / erm. 7,- im Humboldtstore (Foyer Haupt­ gebäude der HU) und an der Abendkasse; Reservierungen: Tel:. 030 - 20 93 24 42 oder bestellservice@musik.hu-berlin.de; Mehr Infos: www.musikundmedien.hu-berlin.de/umd »Voilà – Viola«, Musik für Bratsche & Orgel; Constanze Fiebig – Viola, Oliver Vogt – Orgel; Eintritt frei, Spende erbeten; Mehr Infos auf Seite 12 und unter www.ekpn.de/orgelsommer

Mi 10. 7. 19:30

So 16. 6. 19:00

Paul-Gerhardt-Kirche
Fr 7. 6. 16:00 »Unsere Schöpfung« – Kinderchorkonzert mit Sommerfest (verlegt von Gethsemane nach PaulGerhardt!); John Rauseck: Schöpfungskantate (geeignet für Kinder ab 5 Jahren); Kinderchöre der Singschule EKPN; Leitung: Christiane Rosiny; im Anschluss Spiele, Basteln und Aktionen im Kirchhof; Eintritt frei, Spende erbeten; Siehe Seite 8 Orgelwanderung – Kantor Oliver Vogt erläutert und spielt die Orgeln der 4 Kirchen der Gemeinde; Anmeldung bis 27. Juni unter kirchenmusik@ekpn. de oder T.: 030 - 48 49 43 92 (max. 50 Teilnehmer); Mehr Infos auf Seite 12 und unter www.ekpn.de/orgelsommer

Gethsemanekirche
Sa 1.6. 20:00 So 2. 6. 18:00 Compania Flamenca – Ana Maria Amahi; Tickets unter T.: 01805 – 57 00 70, www.eventim.de, an allen bekannten VVK-Stellen und an der Abendkasse Wladimir Kaminer – Benefizlesung für die Gethsemanekirche; Musik von CEEYS (Sebastian und Daniel Selke – Cello, Keys & Electronic Tools); Tickets zum Normalpreis 15,- / ermäßigt 5,- im Zentralbüro und an der Abendkasse, Ticket-T.: 01805 – 70 07 33, www.reservix.de, an vielen VVKStellen berlinweit (u.a. Schönhauser Allee Arcaden); Mehr Infos auf Seite 12 und unter www.ekpn.de AFRICAN GOSPEL NIGHT 2013 – Gospel aus Afrika und Europa; mit Afro-Gospel Bona Deus Leitung: Danny Wazolua und Chico Ndembo; Support: Jugendgospelchor »stimmt so!«, Leitung: Stefan Wieske; Abendkasse: 10,- / erm. 8,- Euro; VVK beim Ticket-Counter Schönhauser Allee Arcaden, Ticket-Hotline: 030 - 9 75 94 00 (karten@spielkunst-berlin.de); Mehr Infos: www.gospelradio.de »Die siegreiche Nachtigall« – Vogelstimmen in der Musik; Susanne Ehrhardt – Blockflöten, Oliver Vogt – Orgel; Eintritt frei, Spende erbeten; Mehr Infos auf Seite 12 und Rückseite und unter www.ekpn.de/orgelsommer Sa 29. 6. 15:00

Stadtkloster Segen
Sa+So jew. 14:00 – 17:00 Do 13. 6. 8:00 Allgemein Di 11. 6. 19:00 Besuch des Bonhoeffer-Hauses; 18:00 Treffpunkt S-Bhf. Prenzlauer Allee bzw. 19:00 Treffpunkt Bonhoeffer-Haus, Marienburger Allee 43, 14055 Berlin-Charlottenburg; Voranmeldung bis 4. 6. erbeten unter T.: 030 – 4 45 77 45 oder zentralbuero@ekpn.de Ausstellung Astrid Lange – Fotografien am Rande archäologischer Projekte; bis 23. 6.; Mehr Infos: www.stadtklostersegen.de »Ora et labora« – drei Tage »Beten und Arbeiten« im Stadtkloster, 13. – 15. 6.; Mehr Infos: www.stadtklostersegen.de

Sa 8. 6. 20:00

Mi 12. 6. 19:30

Kirchentag in Hamburg			

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Kirchentag
»Soviel Du brauchst!« – das Motto des 34. Kirchentages war sicher gut gewählt. Niemand konnte auch nur annähernd alle Veranstaltungen besuchen, die einem durchschnittlich interessierten Menschen in dem 620 Seiten dicken Veranstaltungsheft interessant erschienen wären, allen Ständen in dem sechs Messehallen umfassenden Markt der Möglichkeiten die gebührende Aufmerksamkeit schenken, alles nach Hause tragen, geschweige denn lesen, was man in den fünf Tagen so in die Hand gedrückt bekommt. Nachhaltigkeit hat spätestens bei Flyern und Broschüren ganz offenbar ihre Grenzen. Und nach dem langen Winter kann es sein, dass man spontan einen Nachmittag unter blühenden Bäumen im messenahen Park Planten und Blomen dem ohnehin überfüllten Vortrag von Margot Käßmann, dem Forum zur Piraterie oder dem Workshop in einfacher Sprache vorzieht. Wieviel braucht man, was ist wichtig? Wie immer kann ein Kirchentag nur Impulse geben. Ein Impuls war sicher der breite Raum, den das Thema Rechtsextremismus eingenommen hat. Eine Vortragsveranstaltung spürt nach, wann neuheidnische Religionen rechtsextrem werden. Ungeachtet aller Symbolik bleibt am Ende nur das Fazit: Runen tun niemandem weh, Vorsicht ist geboten, wenn von Reinheit, Rasse und völkischer Tradition die Rede ist, wenn der Kreis exklusiver wird und Menschen ausgegrenzt werden. Brauchtum oder Extremismus? Eine Handlungsanweisung, die acht U-Bahnstationen weiter im Kongresszentrum sehr willkommen ist. Hier läuft das Planspiel »Ist das schon rechts?«, eigens für den Kirchentag entwickelt von Planpolitik Berlin. Szenario: Ein an sich gelungenes Gemeindefest, das in diesem Jahr auch für Außenstehende geöffnet wurde. Wären da nicht die völkischen Lieder am Lagerfeuer gewesen, die Handzettel und Stände mit Runensymbolen, das Gerücht, Rechtsradikale hätten eine indische Familie bedroht. »Nazis in der Kirche« titelt die Ortszeitung, und die Spieler stehen vor der kniffligen Aufgabe, innerhalb einer guten Stunde die Kuh vom Eis zu bringen. Jeder der rund 20 Mitspieler einer Runde hat einen Zettel mit Anweisungen bekommen, die nur er oder sie kennt. Ungeachtet ihrer eigentlichen Überzeugung argumentieren die mehrheitlich jungen Erwachsenen rechte, linke, wertkonservative, kon-

sensbetonte Positionen, sind Pfarrer, GKR oder einfaches Gemeindeglied. Ein junger Mann mit langen Rastazöpfen landet so in der »Nazi-Gruppe« und fühlt sich hinterher sichtlich unwohl, wie leicht er es mit seinen Argumenten in der Diskussion hatte. »Ist doch nur Brauchtumspflege, wo ist der Unterschied zu dem Weihnachtsbaum, den Ihr Euch ins Wohnzimmer stellt?« Die provokante Frage sorgt sichtbar für Verunsicherung. Kein Kavaliersdelikt »Es gibt keine unpolitische Jugend, die haben alle eine Meinung zu dem Thema«, sagt Fabian Borchardt. In Magdeburg engagiert er sich bei einem Runden Tisch gegen Rechts, im Planspiel argumentiert er für Volkstumspflege und gegen Esther Klein. Die 19-Jährige kennt vergleichbare Situationen aus dem Freundeskreis und plädiert für eine Anzeige und ein klares Statement der Gemeinde. »Rechtsextremismus ist kein Kavaliersdelikt« steht auf ihrem Zettel, die Älteren am Tisch sind verblüfft von ihrer klaren und überzeugenden Argumentation. Am Ende wird sich Borchardt bei ihr für die gute Diskussion bedanken: »Du hast mir aus der Seele gesprochen«, sagt er. Durchsetzen kann sie sich nicht: Der fiktive Gemeindekirchenrat in Kleins und Borchardts Gruppe beschließt am Ende ein Toleranzfest mit Gesprächsrunde. Ein alarmierendes Zeichen, erklären Miriam Höppner und Christopher Haarbeck von Planpolitik, die das Spiel für den Kirchentag entwickelt haben: »Total moderate Ergebnisse bedeuten, dass starke Gruppen eine Entscheidung blockiert haben«, sagt Höppner. Sie ist sehr zufrieden mit den Spielverläufen: Vor allem die jungen Leute würden diskutieren, sich engagieren, vielleicht zum ersten Mal eine Diskussion moderieren. »Ich glaube, das Planspiel spricht junge Leute an, weil sie hier nicht nur beschallt werden, sondern selbst etwas mit entscheiden können«, sagt sie. Esther Klein hingegen ärgert sich über den fiktiven Beschluss, die Rechtsradikalen zu einem Gespräch einzuladen: »Die wollen doch gar nicht mit uns reden!«, sagt sie. Nachdenklich geworden ist auch der 19-jährige Patrik Tesarik: »Die Gemeindeleitung im Spiel ist gar nicht auf unsere Argumente eingegangen. In Zukunft werde ich wohl genauer gucken, wie es bei uns in der Gemeinde läuft.« Cornelia Kästner »Ist das schon rechts?« eignet sich für Gruppen jeden Alters und kann auf der Kirchentags-Website herunter geladen werden: info@plan-politik.de

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Kontakte		

So finden Sie uns		

Zentralbüro
Evangelische Kirchen­gemeinde Prenzlauer Berg Nord Küster Harald Mößner T.: 4 45 77 45 F.: 43 73 43 78 Computerfax (9 –16 Uhr) 43 73 43 79 Sprechzeiten: mo. 13 – 16 Uhr, mi. 14 – 19 Uhr do. 9 – 12 & 13 – 16 Uhr www.ekpn.de zentralbuero@ekpn.de Geschäftsführung Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin Frank Esch T.: 40 00 34 99	 f.esch@ekpn.de Vorsitzender des GKR Wolfgang Schellig T.: 44 73 67 50 gkr@ekpn.de Stellv. Vorsitzender des GKR Pf. Gisbert Mangliers T.: 4 48 03 33 (privat) g.mangliers@ekpn.de	 mobil 0171 / 1 79 50 07

Elias-Kuppelsaal		 Gemeindebüro 		 			 		 Gethsemanekirche		 Gemeindebüro 		 Gethsemanestraße 9, 	 	 10437 Berlin		 			 Paul-Gerhardt-Kirche		 Gemeindebüro		 Kuglerstraße 15, 10439 Berlin	 			 			 Segenskirche		 Gemeindebüro		 rechter Aufgang parterre		 			

Göhrener Straße 11, 10437 Berlin Öffnungszeiten mi. 17 – 19 Uhr T.: 4 42 63 31 Stargarder Straße 77, 10437 Berlin	 Öffnungszeiten mo. 11 – 13 Uhr, mi. 11 – 13 Uhr fr. 11 – 13 Uhr T.: 4 45 77 45 / F.: 43 73 43 78 Wisbyer Straße 7, 10439 Berlin Öffnungszeiten mi. und fr. 10 – 12 Uhr, mi. 17 – 19 Uhr T.: 4 45 74 23 / F.: 44 71 95 04 Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin	 Öffnungszeiten di. 17 – 18.30 Uhr, do. 9 – 11 Uhr T.: 4 48 34 83 / F.: 41 71 50 72

Stadtkloster Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin	 Stadtkloster-Büro		 T.: 44 03 77 39 			 info@stadtklostersegen.de Pfarrerin & Pfarrer Pfn. Uta Fey		 T.: 44 71 95 06, T.: 4 45 74 54 (privat) u.fey@ekpn.de		 Büro Kuglerstraße 15, 			 Sprechzeiten		 do 10 – 12 Uhr* Pf. Gisbert Mangliers 	 T.: 4 48 03 33 (privat) g.mangliers@ekpn.de	 mobil 0171 / 1 79 50 07 Sprechzeiten	 Büro Segen, di.,17 – 18.30 Uhr *	 Pf. Heinz-Otto Seidenschnur 	 mobil 0179 / 7 64 00 32 ho.seidenschnur@ekpn.de Sprechzeiten	 Büro Elias, di. 15 – 17 Uhr* 	 Büro Gethsemane mi. 15 – 17 Uhr* Pf. Christian Zeiske 	 T.: 40 00 39 30; 0176 - 21 90 34 31 Sprechzeit 	 Di 18 – 19.30 Uhr, Fr 9 – 11 Uhr Büro Gethsemane T.: 4 45 77 45, jederzeit aber telefon. oder über Mail
* und nach Vereinbarung

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KVA Berlin Mitte-Nord, Kto. 411 741 280, BLZ 210 602 37 Ev. Darlehnsgenossenschaft

Kontakte			

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Arbeit mit Kindern Jugendlichen & Familien Antje Erdmann Dipl. Sozialpädagogin /Diakonin Göhrener Straße 11, 10437 Berlin T.: 41 71 59 57 a.erdmann@ekpn.de Sprechzeit di. 11.30 – 13.30 Uhr Katharina Loh T. : 0179 / 7 64 00 33. E-Mail: k.loh@ekpn.de Paul Beutel Jugendwart Kuglerstraße 15, 10439 Berlin T.: 4 45 74 25 p.beutel@ekpn.de Fachausschuss: kinder.jugend.ausschuss.@ekpn.de Jana Scherle Dipl.Päd. Beratung für Familien; T.:41 71 59 61 Sprechzeit Mi 14 – 18 Uhr Kirchhöfe Segens-Friedhofsverwaltung Monika Mangliers Gustav-Adolf-Str. 67 – 74, 13086 Berlin T.: 9 25 30 68 / 47 03 27 32 F.: 47 03 27 35 www.segenskirchhof.de m.mangliers@evfbs.de Kirchhofsverwaltung Nordend Katrin Manke Dietzgenstraße 120 – 162, 13158 Berlin T.: 4 76 35 54; F.:4 76 27 70 www.berlin-friedhof.de nordend@evfbs.de

Hausmeister/Techn. Personal Helmut Böhnke mobil 0179 / 7 36 18 57 h.boehnke@ekpn.de Bärbel Jenichen mobil 0173 / 2 15 71 32 b.jenichen@ekpn.de Andreas Schumann mobil 0176 / 48 11 68 40 a.schumann@ekpn.de Kindergärten Ev. Kindergarten Elias Leitung Göhrener Str. 11, 10437 Berlin T.: 4 42 24 05, F.: 41 71 74 96 elias-kita@evkvbmn.de Ev. Kindergarten Gethsemane Greifenhagener Str. 2, 10437 Berlin Leitung Eva Koch T.: 4 45 55 84, F.: 40 00 33 86 gethsemane-kita@evkvbmn.de Ev. Kindergarten »Arche« Schönhauser Allee 104, 10439 Berlin Leitung Mirjam Häcker kita.arche@stephanus-bildung.de T.: 4 45 70 48, F.: 40 04 50 30 Diakoniestation Hauskrankenpflege Weißensee / Prenzlauer Berg Bizetstraße 11, 13088 Berlin T.: 61 62 27 00, Leitung Herr Gülker

Veranstaltungsmanagement Konzertbüro Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin Tickethotline 44 71 55 68 Mario Gugeler T.: 44 71 55 67; F.: 43 73 43 78 konzertbuero@ekpn.de Kirchenmusik Oliver Vogt T.: 48 49 43 92 o.vogt@ekpn.de kirchenmusik@ekpn.de Christiane Rosiny T.: 43 73 52 49 c.rosiny@ekpn.de Detlef Lehmann T.: 47 48 90 75 d.lehmann@ekpn.de Stefan Wieske mobil 0157 / 85083219 s.wieske@ekpn.de

Ausstellung über NS-Zwangsarbeiter
aus dem Friedhofslager der Kirche Mi + Sa 15 – 18 Uhr Pavillon Eingang St. Thomas Friedhof Hermannstr. 179 (bis 15. Okt) Eintritt frei
        
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