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Periodical volume

Full text: Gemeindebrief Issue 2013, April/Mai = Nr.73

Gemeindebrief

 Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord · Elias · Gethsemane · Paul Gerhardt · Segen Nr. 73	 April  |  Mai 2013

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Inhalt	

Seite	

Editorial 		

Geistliches Wort 	 3 Aus dem GKR	 4 Nachruf für Pfarrer Georg Katzorke	 5 Benefizveranstaltungen	 7 Kinder, Kinder	 8/9 Amtshandlungen	 10 »confirmare« – Unsere Konfirmanden	 10 Rolf Bungert zum 70. Geburtstag	 11 Kirchenmusik		 12 Orgelsommer		 12 Gethsemane stützen!		 13 Geburtstage		 14 »...Dem Rad in die Speichen fallen«	 15 Gottesdienste	 16/17 Regelmäßige Veranstaltungen	 18/19 Auf ein Wort zum Stadtkloster		 20/21 Ein Leben unter Psalmen		 22/23 Der »Bettler« von Ernst Barlach		 24/25 Veranstaltungsübersicht		 26 Ökumenischer Filmabend		 27 »bewegt«		 28 Anzeigen		 28/29 Kontakte	 30/31
Titelbild: Detail der Westfassade der Katharinenkirche in Lübeck; Figur links: Frau im Wind; rechts: Bettler

Liebe Leserinnen und Leser, diese Nachricht stellen wir allen anderen voran:

Gemeindekirchenratswahl 2013
Im Herbst werden in unserer Landeskirche die Gemeindekirchenräte neu gewählt. Die Gemeinde ist – das ist neu – nicht mehr in Wahlbezirke eingeteilt. Das heißt, es gibt eine einheitliche Kandidatenliste für alle vier Orte. Jede Wählerin und jeder Wähler, unabhängig davon, wo er oder sie in der Gemeinde wohnt, kann zwischen allen Kandidatinnen und Kandidaten auswählen. Allerdings gibt es ­weiterhin 4 Wahllokale. Das zuständige Wahllokal ergibt sich aus dem Gemeindebereich, in dem der Wähler oder die Wählerin wohnt. Der Gemeindekirchenrat hat dazu folgenden Beschluss gefasst: »Wahlmodus für die GKR-Wahl 2013 1. Die Wahlbezirke werden ab der Wahl zum GKR im Jahre 2013 auf­gehoben. 2. Der GKR übernimmt Verantwortung für die ganze Gemeinde. Er fördert und unterstützt die Aufstellung von Kandidaten aller vier ­ehemaligen Wahlbezirke. 3. Es sollen aus jedem ehemaligen Wahlbezirk mindestens zwei ­Personen als Kandidaten aufgestellt werden. Die Kandidatenliste ist nicht auf eine maximale Anzahl begrenzt. 4. Alle zur Wahl stehenden Kandidaten stellen sich an allen Standorten persönlich vor.« Es werden immer 50 % der Kirchenältesten neu gewählt. Unser Gemeindekirchenrat besteht aus 12 gewählten Ältesten. Also wählen wir in diesem Jahr 6 Älteste neu. Damit eine Wahl möglich ist, müssen laut Wahlgesetz mindestens 50 % mehr Kandidaten aufgestellt werden als gewählt werden können. Das heißt, wir brauchen mindestens 9 Kandidatinnen und Kandidaten, spätestens bis zum 56.Tag vor der GKR-Wahl – also bis zum 26. 08. 2013 – besser etwas früher. Haben Sie Interesse und Zeit, sich im Leitungs- und Führungsgremium der Gemeinde zu engagieren? Oder kennen Sie jemanden, von dem Sie der Meinung sind, dass er oder sie dort der richtige Mensch ist? Lassen Sie es uns wissen. Weitere Fragen dazu? Rufen Sie uns an, schreiben Sie eine Mail oder wenden Sie sich an eines der bisherigen GKR-Mitglieder oder an einen unserer Pfarrer.

Hinweis: Der Gemeindebrief erscheint als pdfdownload auf der gemeindeeigenen Homepage www.ekpn.de
Herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord. Auflage: 2000 Stück. Redaktionsanschrift: Gemeindebüro der Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Gethsemanestr. 9, 10437 Berlin T.: 4 45 77 45, F.: 43 73 43 78 zentralbuero@ekpn.de Gestaltung: Grafik-DesignBüro Dieter Wendland Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 1. 5. 2013 Die Artikel geben die Meinung der Verfasser wieder und nicht immer die der Redaktion bzw. des Gemeindekirchenrates

Für alle Smartphonebesitzer: nebenstehender QR-Code zum schnellen Ansehen der Internetseite www.ekpn.de

Geistliches Wort			

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»Wie ihr nun den Herrn Christus Jesus angenommen habt, so lebt auch in ihm, und seid in ihm verwurzelt und gegründet und fest im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid, und seid reichlich dankbar.« Brief an die Kolosser, Kapitel 2, Verse 6+7
Auf dem Weg zur Kirche über den Hof Kuglerstraße begrüßen mich Schneeglöckchen auf dem Rabattenbeet. Nach den ­kalten und grauen Wintertagen empfinde ich es immer wieder als Wunder, dass die zarten Blumen den Frühling und damit neues Leben verkünden. Selbstverständlich ist es nicht. Frost und Schädlinge könnten den Wurzeln so zugesetzt haben, dass die Pflanzen abgestorben sind. Es ist solch ein wunderbares »Frühlingsbild«, das Paulus hier für unseren Glauben übernimmt. Der Glaube soll fest verwurzelt und gegründet sein. Paulus hatte Grund, dieses zu schreiben. Falsche Lehren machten sich in der Gemeinde in Kolosser breit, die den Wurzeln zu schaffen machten. Auch wir kennen solche Dinge: Zweifel, Abstumpfungen, Krisen und Streit. Da, wo eben noch ein hoffnungsvoller und blühender Glaube war, ist nur noch ein vertrockneter Wurzelballen übrig­ geblieben. Paulus schrieb an diese Gemeinde, obwohl er sie gar nicht persönlich kannte. Und er schrieb aus dem Gefängnis. Er hatte von dieser Gemeinde durch den Gründer Epaphras (Kolosser 1,7) gehört, und seitdem betete er für sie. Er betete darum, dass die Neupflanzung Gottes bewahrt bliebe und sich keine Feinde an den Wurzeln zu schaffen machten. Und er betete darum, dass sie fest im Glauben bliebe, wie sie gelehrt ­worden sei. Eine Pflanzung muss auch gepflegt werden. Die Pflege im Glauben ist die Lehre. Bei jeder Taufe versprechen Eltern und Paten wie auch die Gemeinde, nach bestem ­Vermögen dafür zu sorgen, dass das getaufte Kind christlich erzogen wird. Wie das konkret aussehen kann, darüber darf auch gestritten werden. Ist es doch die Erfüllung des so­genannten Taufbefehles aus Matthäus 28: »Geht hin in alle Welt und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie halten alles, was ich euch befohlen habe.« Die Feier des Tauftages kann zum schönen und inhaltsvollen Brauch werden. Die Dankbarkeit über die Taufe kommt zum Beispiel im Tauferinnerungsgottesdienst zum Ausdruck, wie wir ihn nun schon seit etlichen ­Jahren zu Ostern in der Paul-Gerhardt-Kirche feiern. Und sie kommt auch in dem »JA« zum Glauben von 31 Mädchen und 26 Jungen zum Ausdruck, die sich zu Pfingsten ­konfirmieren lassen. Mit ihnen eine Wegstrecke gegangen zu sein, Glaubensinhalte und persönliche Werte im Unterricht und etlichen gemeinsamen Rüstzeiten weitergegeben – und auch von ihnen gelernt zu haben, das erfüllt uns als Lehrende mit Dankbarkeit. Doch mit der Konfirmation ist die Pflege des Glaubens nicht zu Ende. Dies ist eine lebenslange Auf­gabe, und je nach den äußeren Witterungsbedingungen wird sich die Pflege auch unterschiedlich gestalten. Wichtig ist, dass der Wurzelballen nicht beschädigt wird und nicht austrocknet. Die Pflanzen und Früchte, die der Glaube dann bringt, sind so unterschiedlich wie wir Menschen. Über die Schönheit und Vielfalt dürfen wir uns freuen und dankbar sein, denn dies zeichnet eine lebendige Gemeinde aus. Dies ist auch unsere Osterfreude und Hoffnung, dass neues Leben in unserem Glauben immer wieder möglich ist, dass es grünt, wo alles erstorben schien, so wie wir es singen: »Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt, Keim, der aus dem Akker in den Morgen dringt. Liebe lebt auf, die längst erstorben schien: Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.« Eine gesegnete Osterzeit wünscht Ihnen allen Ihre Pfarrerin Uta Fey

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G  K  R
Aus der Arbeit des Gemeindekirchenrates

Aus dem GKR 				

Zur März-Sitzung in Elias erschien zu unserer Überraschung Pfr. Zeiske. Wir waren darüber sehr erfreut und ­dankbar, dass es ihm möglich ist, an ­solchen Veranstaltungen nun wieder teilnehmen zu können und hoffen, dass seine Genesung weiterhin so große Fortschritte macht. An dieser Sitzung nahm auch Frau Uta Kirchner als neues Mitglied des GKR nach dem ­ Ausscheiden von Peter Rottmann teil. An dieser Stelle möchte ich nochmals Peter Rottmann für die vielen Jahre gemeinsamer Arbeit im GKR ganz herzlich danken.

Unserem langjährigen Mitglied des GKR Peter Rottmann danken alle haupt- und ehrenamtlich Tätigen sehr herzlich für die von ihm geleistete Arbeit in und an unserer Gemeinde! Alle guten Wünsche und Gottes Segen für die Zukunft – lieber Peter!

Auf unseren Sitzungen im Februar und März wurde u.a. über ­folgende Fragen und Probleme ge­sprochen und beraten: • Weiterbeschäftigung von Herrn Dömpke als MAE-Kraft insbes. zur Gewährleistung der offenen ­Kirche in Gethsemane • Konzentration des Christenlehreunterrichts in Elias, dafür erfolgt in Paul Gerhardt nun kein Unterricht mehr • Bewilligung einer Unterstützung zur Pflege von Herrn N.F. Galushkov • Beschluss des Konzeptbausteins »Pfarrdienst« • Diskussion zur Finanzierung der unbedingt erforderlichen neuen Tonanlage in Gethsemane • Kollektenplan für das erste Quartal 2013 • Diskussion zur geplanten Podiumsdiskussion zur Auf­ stellung der Barlach­figur in der Gethsemane-Kirche. Auf Grund von Terminproblemen und um die Entscheidung dazu nicht weiter zu verzögern, soll nun aber statt der Podiumsdiskussion eine öffentliche GKR-Sitzung am 08. 04. 2013, 19.30 Uhr in der Gethsemane-Kirche statt­ finden. Interessierte Gemeindeglieder sind dazu herzlich eingeladen. • Beschluss zur Durchführung der GKR-Wahlen im Oktober 2013

Frau Uta Kirchner rückt für den ausgeschiedenen Peter Rottmann in den GKR nach. Für Ihre Arbeit im Leitungsgremium der Gemeinde Gottes Segen und beste Wünsche! Auch wenn Ihre Legislatur recht kurz sein wird, freuen wir uns auf die gemeinsame Arbeit und danken ihr für die Bereitschaft, dieses wichtige Ehrenamt zu übernehmen

• Aussprache zur möglichen Berufung von Frau Sylvia Wallau als Ökumenebeauftragte unserer Gemeinde • Vorstellung und Diskussion der Prioritätenliste unserer Bauvorhaben für die Instandhaltung unserer Gebäude • Beratung zur Anwendung einer geschlechterneutralen Sprache in unseren Veröffentlichungen Am 21. Februar fand unsere Gemeindeversammlung statt. mit den Schwerpunkten Gemeindekonzept, GKR-Wahlen und allgemeinen Themen. Die sehr intensiv geführte Diskussion zur Verlegung des Christenlehreunterrichts von Paul Gerhardt nach Elias veranlasste uns im GKR, das Thema erneut aufzugreifen und ein Gespräch mit den betroffenen Eltern zur Klärung der neuen Situation zu führen. Ich wünsche uns allen ein gesegnetes Osterfest! Ihr Wolfgang Schellig Vorsitzender des Gemeindekirchenrates

Nachruf für Pf. i. R. Georg Katzorke			

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Nachruf für Pfarrer i. R. Georg Katzorke
Dieser, nun so schön restaurierten Kirche in Miersdorf, war Georg Katzorke in besonderer Weise verbunden. Hier war er in der Jungen Gemeinde aktiv, hier heiratete er 1963 seine Frau Regina, und hier hatte er neben der Großstadt einen weiteren Lebensmittelpunkt und Ruhepunkt für sich und seine Familie gefunden. Generalsuperintendent i. R., M.-M. Passauer, langjähriger Freund und Wegbegleiter, leitete den Gottesdienst, bei dem er auf Texte und Lieder zurückgreifen konnte, die der Verstorbene schon 2004 festgelegt hatte. So war seiner Predigt Psalm 126 zugrunde gelegt: Wenn der HERR die Gefangenen Zions erlösen wird, so werden wir sein wie die Träumenden. Dann wird unser Mund voll Lachens und unsre Zunge voll Rühmens sein. Dann wird man sagen unter den Heiden: Der HERR hat Großes an ihnen getan! … Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. Sie gehen hin und weinen und streuen ihren Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben. In Luckenwalde bekam Pf. Katzorke seine erste Pfarr­stelle. Er ließ sich von Gott herausführen in die Freiheit seines Dienstes und machte traumhafte Erfahrungen: der Umbau des Stalls in Luckenwalde zu einer Begegnungsstätte der Jungen Gemeinde, der Kampf um die würdevolle Umbettung der Kriegsgefangenen in Luckenwalde, die Geburt seiner beiden Töchter, die Grundsteinlegung für die Kapelle in Hirschluch bei Nacht und Nebel, die Seelsorge an den Bausoldaten, die vielen Ausflüge mit den Senioren und anderen Gruppen der Gemeinde. 1978 folgte er der Einladung von Klaus Görig, damals Superintendent des Kirchenkreises Berlin Stadt III, noch einmal aufzubrechen aus dem gewohnten

Pfarrer i. R. Georg Katzorke * 25. 7. 1932 † 29. 1. 2013 Am 8. Februar hat eine große und ­dankbare Trauer­ge­meinde in der Dorfkir­che von Miers­dorf Ab­schied genommen von Pf. i. R. Georg (Schorsch) Ludwig Ernst Katzorke. Er wurde im Alter von 80 Jahren am 29. Januar 2013 aus diesem Leben abberufen. Zusammen mit seiner Frau Regina und den beiden Töchtern Hendrikje und Mechthild mit ihren Familien haben sich Menschen versammelt, denen ­Bruder Katzorke in ­unterschiedlicher Weise durch seinen Dienst verbunden gewesen ist: als Pfarrer, Kreisjugendpfarrer, Gemeindepfarrer in Luckenwalde und in unserer Eliasgemeinde in Berlin, Kreisdiakoniepfarrer, Kreis­archivpfarrer, Mitglied im ­Diakonischen Rat, Partnerpfarrer und Seelsorger.

Foto: Clemensfranz, wikipedia, Internet

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Nachruf für Pf. i. R. Georg Katzorke				

Umfeld, um sich um die freie Pfarrstelle der Eliasgemeinde zu bewerben. Dort – oder besser gesagt hier – wirkte er segensreich 20 Jahre bis zu seiner Pensionierung. Dort habe ich ihn auch kennenlernen dürfen als Vikar in Elias, später dann als Mitbruder im Pfarrkonvent Berlin Stadt III. Besonders hervorzuheben ist die Partnerschaftarbeit über die Grenze hinweg zu den Gemeinden »Zum guten Hirten« und nach Iserlohn, die er intensiv gestaltete und die bis heute in den »Palmarum-Treffen« einen lebendigen Ausdruck findet. Gemeindearbeit im Spannungsfeld der politischen Systeme – das hat das Wirken Georg Katzorkes sowohl in Luckenwalde wie in Berlin bis in die Familie hinein geprägt. Manchmal auch unter Schmerzen und Tränen geprägt: »Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten«. Als der, den DDR-Behörden ungeliebte Punk Michael Horschig, den Pfr. Katzorke in der Eliasgemeinde angestellt hatte, verurteilt werden sollte, war Pfr. Katzorke zur Verhandlung erschienen. Als nach wenigen Minuten, wie so oft in solchen politischen Prozessen, die Öffentlichkeit ausgeschlossen wurde, weigerte sich Pfr. Katzorke, dieser Aufforderung nachzukommen. Daraufhin wurde er gewaltsam aus dem Gerichtssaal herausgetragen. Dieses widerständige Verhalten und andere Äußerungen wurden ihm von der Staatssicherheit nie verziehen, und sie ließen es ihn und seine Familie und auch die Eliasgemeinde auf brutalste Weise spüren. Dieser Einsatz für die Schwachen hat auch sein Engagement nach der Wende für den Aufbau der Diakoniestation in Elias und für das Regionale Diakonische Werk von Berlin-Stadt III geprägt. Der Schluss der Predigt von Michael Passauer soll auch hier am Ende dieses Nachrufes stehen: »Die höchste Lobschätzung, die dieser unser Pfarrer für eine Person hatte, war: sie sei ‚ein prachtvoller Mensch‘ und dabei lag seine Betonung stets auf ‚Pracht‘. Dies aufnehmend, schließe ich mit unserem großen Dank an unseren guten Gott für diesen Pracht-vollen Menschen Georg Katzorke.«

Abschied der Iserlohner Freunde von Pf. i. R. Georg Katzorke
Am 8. Februar haben Pfarrer i.R. Harald Köster und ich an der Trauerfeier und Beisetzung von Pfarrer Georg Katzorke in der Dorfkirche von Miersdorf teilgenommen. Diese Dorfkirche hatte für Pf. Katzorke immer eine besondere Bedeutung. Nach der Flucht mit seinen Eltern hatte er dort nach dem Krieg eine neue Heimat gefunden. Als Jugendlicher hat er dort Ausgrabungen vorgenommen und einen alten Taufstein wieder entdeckt. Bis zum vorigen Jahr war er in seiner immer knapp bemessenen Zeit gerne dort in seiner Datsche. Pfarrer Katzorke musste sich im November letzten Jahres einer notwendigen Operation unterziehen, von der er sich nicht mehr erholt hat. Er verstarb im Alter von 80 Jahren am 29. Januar 2013. Generalsuperintendent i.R. Passauer, ein langjähriger Freund und Wegbegleiter von ihm, erwähnte zu Beginn der Trauerfeier, dass Pfarrer Katzorke bereits im Jahre 2004 schriftlich festgelegt hatte, welche Psalmen gebetet und welche Lieder bei seiner Trauerfeier gesungen werden sollten. So war es ein sehr persönlicher, musikalischer und feierlicher Gottesdienst, wie er es sich gewünscht hatte. In seiner Predigt ging Pfarrer Passauer auf das bewegte Leben von Pfarrer Katzorke ein, die erste Pfarrstelle in Luckenwalde und seine Berufung in die EliasGemeinde im Jahre 1978. Auch die seit 1979 regelmässigen Palmarumtreffen mit der Kirchengemeinde Iserlohn und das von ihm initiierte »Stückwerkbuch« über die ersten 20 Jahre der Partnerschaft fanden Erwähnung. Die sozialistische Verfolgung und die damit verbundenen unmenschlichen Drangsalierungen durch die Stasi in den ersten 10 Jahren seines Wirkens am Prenz­lauer Berg bis zur politischen Wende sparte Generalsuperintendent Passauer nicht aus. Auch nach seinem segensreichen Wirken in den Gemeinden setzte sich Pfarrer Katzorke weiter für Menschen, speziell im Bereich der Diakonie ein. Mit unserem Freund Georg haben wir einen prachtvollen Menschen verloren. Wir haben ihn in einem langen Trauerzug durch das Dorf feierlich zu Grabe getragen. Er ist jetzt auf dem Weg, den Jesus für uns bereits vorausgegangen ist. Unsere Gedanken, Gebete und Wünsche sind bei ihm und seiner Familie. Wir werden ihn nie vergessen.

Unsere Gedanken, Gebete und Wünsche sind bei ihm und seiner Familie. Hans-Jürgen Michels, Beauftragter der Partnerschaft der ev. KG Iserlohn und der ev. KG Pf. Gisbert Mangliers Prenzlauer Berg Nord Berlin

Die Befizkonzerte und -veranstaltungen			

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»Gethsemane stützen!« – Benefizonzert

LAUTTEN COMPAGNEY Im Mai startet eine Reihe von Benefizkonzerten für die Gethsemanekirche. Bekannte hochkarätige Künstler, Ensembles und Chöre, die seit langem der Gemeinde eng verbunden sind, spielen ohne Honorar und geben uns so die Möglichkeit, den Erlös der Konzerte vollständig in das Projekt »Gethsemane stützen!« fließen zu lassen. Am Samstag, dem 4. Mai, führt die LAUTTEN COMPAGNEY ihr preisgekröntes Programm ­TIMELESS mit Musik von Philip Glass und Tarquinio Merula erstmals in der Gethsemanekirche auf. Die LAUTTEN COM­PAGNEY schreibt zu diesem Programm: »Ein italienischer ­Komponist der Monteverdi-Zeit und eine Minimal-Music-Ikone werden in einem Konzert vereint. Streicher und Lauten treffen auf Saxophon und Marimba und vereinen sich zu einer Alchemie der Klänge, in der die Grenzen zwischen Stilen und Epochen durchlässig werden.« Der Mut zum Experiment wurde 2010 mit dem Gewinn des ECHO KLASSIK für die CD-Einspielung des Programms belohnt. Die LAUTTEN COMPAGNEY zählt zu den renommiertesten deutschen Barock-Ensembles und wird von Wolfgang Katschner geleitet. Seit vielen Jahren ist sie regelmäßig mehrmals pro Jahr in der Gethsemanekirche zu erleben. Die Tickets für das Konzert am 4. Mai um 19.30 Uhr kosten regulär 20,- Euro. Auch für dieses Konzert ist eine begrenzte Anzahl von 50 ermäßigten Karten für 5,- Euro vom 15. bis 25. April im Zentralbüro erhältlich (Schüler, Studenten, ALG-Empfänger mit Nachweis). Mario Gugeler Weitere Benefizkonzerte 2013: 17. Oktober, RIAS Kammerchor 2. November, Konzertchor der Staatsoper Unter den Linden Mehr Infos auf der Rückseite des Gemeindebriefes! Eine Lesung mit Wladimir Kaminer ist geplant, bitte informieren Sie sich über unsere Aushänge!

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Kinder, Kinder				

2. Lange Nacht der Familien Wo ist denn im Kuppelsaal von Elias unsere Jugend nur? am 4. Mai 2013, 17 bis 22 Uhr
Am 4. Mai 2013 veranstalten der Verein »dazu-gehören« und unsere Kirchengemeinde in Kooperation zum 2. Mal die Lange Nacht der Familien im Kuppelsaal von 17 – 22 Uhr. Familien mit Kindern ab 4 Jahren sind herzlich eingeladen zum Entdecken und Erfahren: Gemeinsam munkeln im Dunkeln Ob jung, ob alt, ob klein, ob groß, ob anders oder gleich. Wir wollen einander kennenlernen und zusammen kreativ werden. Aus vielen kleinen Kunstwerken soll EIN gemeinsames Objekt entstehen, das bleibt. Natürlich gibt es auch ganz viel Bewegung und Spaß. Wir machen am Lagerfeuer Stockbrot, grillen und munkeln im Dunkeln ...

Heute muss ich mal ein GUTES WORT für unsere Jugend ein­ legen. »Wo ist denn unsere Jugend nur?« Diese Frage höre ich leider regelmäßig im Gemeindebeirat, auf Versammlungen, nach dem Gottesdienst – gefragt wird nicht, wo die Jugend ist, dass weiß ja jeder: sie sind bei Paul in der JG oder im Konfirmandenunterricht. Sondern die Frage zielt darauf ab, wie sich die Jugendlichen in die Gemeinde ehrenamtlich einbringen. Ja, und das tun sie! Und nicht nur ein bisschen! Wie sonst könnten zwei Hauptamtliche, Paul Beutel und Andreas Schulz, eine Sommerrüste der JG mit über 80 Teilnehmern stemmen? Klar mit einem kräftigen Team aus jugendlichen Ehrenamtlichen! Was wäre mit St. Martin, mit den Krippenspielen? Oder wie könnten die Kindergruppen und die Kinderreisen funktionieren, wenn nicht viele Jugendliche wöchentlich diese Gruppen und regelmäßig die Kinderreisen mit vorbereiten und leiten würden?! Die Jugend ist da, nur nicht immer da, wo gerade alle anderen sind. … und derzeit sind 25 Jugendliche aus unserer Gemeinde und aus der Nachbargemeinde Sophien in der Jugendleitercard-Ausbildung. Hier das Beweisfoto von unserm Wochenende in Lobetal. Antje Erdmann

Kinder, Kinder			

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RÄTSELHAFT

Fragen:		 1. Womit war Jesu Grab verschlossen? 2. Was feiern wir an Ostern? 3. Was wird an Ostern traditionell bemalt? 4. Wie heißt das Gegenteil von »Tag«? 5. In welchem Evangelium steht die Ostergeschichte (auch)?

Unsere Glücksfee

Zu Ostern hören wir oft die Worte von Jesus: »Ich bin das der Welt, wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis.«

hat Anna B., 10 Jahre, als ­Gewinnerin des Preisrätsels vom Februar / März 2013 ausgelost. Das Lösungswort war: »Fasten«. Der Preis – ein Gutschein für den Blumenladen Scharschmidt – wurde von Antje Erdmann übermittelt. Hier das neue Rätsel! Einsendeschluss ist der 1. 5. 13. ent-­ weder per Mail an preisraetsel@ekpn. de oder bei der Christenlehre in Elias abgeben. Name, Adresse, Alter nicht vergessen! Der Preis wird diesmal ein Pizzagutschein sein.

Hallo, ich bin Ann-Kristin Willner.

Ich mache jetzt schon seit drei Wochen mit großer Freude ein Praktikum im Bereich Arbeit mit Kindern und Familien bei Antje Erdmann. Da ich ursprünglich aus dem kalten Nord-Westen von Deutschland komme, konnte ich nun zum ersten Mal die Christenlehre im ehemaligen Ost-Berlin kennenlernen und werde auch bis Ende Mai hoffentlich mit viel Spaß und neuen Erfahrungen dabei sein. Nach dem Praktikum werde ich wieder an der evangelischen Hochschule Berlin Religionspädagogik studieren und bestimmt durch mein Praktikum in manchen Seminaren profitieren, da ich dann für jeden Notfall bei der Arbeit mit Kindern das passende Rezept von Antje schon erhalten habe.

Sa, 4. Mai 2013, 10 Uhr in Elias, Thema: »Gottes bunter Garten« Sa, 1. Juni 2013, 10 Uhr Thema: »Menschenskinder!«

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Mitteilungen und Amtshandlungen in der Gemeinde		

Taufen
Ida von Eickstedt, Helena Kaltschew, Sophie Rieß, Niklas Leidert, Julian Weigelt Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist. Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst. Josua 1, 9

Bestattungen
Horst Budniewski, Wolfgang Dürig, Hildegard Lemcke, Margot Schneider, Peter Wendt Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn. Römer 8, 38-39 wege, Gottvertrauen zu gewinnen für die Wege »im finstern Tal« und »auf Bergeshöhen«: Lina Arntzen , Hanna Barnbrook, ­ Celia Bähr, Emily Bertheau, Eva Budniewski, Britta Busch, Paula Clauß, Flavia Dittrich, Neitah Eckerlin, Lisa Ezeoji, Emil Flade, Raoul Fourie, Ben Geyer, Charlotte Glöckner, Felipa Goltz, Julius Gretschel, Julia Großer, Lennart Hartung, Birte Hartmann, Ronja Hegemann, Sophie Heinze, Mirjam Hesse, Adele Heymann, Elias Horeth, FranzJulius Hünerbein, Lucas Immelmann, Lewin Jander, Albert Jäger, Zoe Jungbluth, Jule Kautt, Adina Kendelbacher, Fin Kirstein, Marie Kiss, Jakov Klimeniouk, Michel Köhler, Friedrich Kreuzberg, Vincent Leu, Viktoria Meier-Menzel, Emma Paul, Wanja Passauer, Bela Peika, Malisa Quander, Clemens GrahlRömer, Lydia Roscher, Johanna Scharmer, Leonhard Schmidt, Luca Stebner, Paul Reutter, Ferdinand Uth, Max Vitols, Leila Walliser, Julian Weigelt, Clara Weske, Johanna Winkelmann, Valentin Wolff, Hannes Zartmann, Annika Zerbst. Pf. Heinz-Otto Seidenschnur

»confirmare«
Am Pfingstsonntag, 19. Mai 2013, feiern wir in zwei Gottesdiensten in der Gethsemanekirche, um 10 Uhr und um 14 Uhr, die Konfirmation von so vielen Konfirmandinnen und Konfirmanden wie wir sie seit Jahrzehnten in unserer Gemeinde nicht gehabt haben! Für die Jugendlichen ist es ein wichtiger Schritt in ihrem Leben, gleichsam der Eintritt in die Welt der Erwachsenen. Es ist das, was das lateinische Wort sagen will: ein Befestigen, ein Stärken, ein Kräftigen, ein Bestätigen, ein Ermutigen, ein Versichern. Es ist kein Abschluss, sondern eine Station auf dem Weg. In einer Mail, die ich vor einiger Zeit einer Konfirmandin geschickt habe, die fragend und unsicher gewesen ist, ob sie sich überhaupt taufen und konfirmieren lassen will, habe ich folgende Gedanken geschrieben: »... Du bist von Anfang an und bis jetzt dabei. Vielleicht hast Du Dir inzwischen eine Meinung gebildet, ob Du getauft und konfirmiert werden willst. Vielleicht hast Du Dich aber auch noch nicht entscheiden kön-

nen. Auch das könnte ich gut verstehen. Du sollst wissen, nur Du allein entscheidest, und dann ist es gut so, wie auch immer Du entscheidest. Denke dabei auch an andere Konfirmandinnen und Konfirmanden, die alle verschieden sicher oder unsicher sind, ob das mit der Taufe und der Konfirmation schon ganz sicher eine Entscheidung fürs Leben ist. Das kann es durchaus sein, muss es aber nicht. Die Entscheidung für die Taufe und Konfirmation darf durchaus eine wacklige und unsichere sein, es kann sowohl später noch wachsen als auch abnehmen ...« An den Stationen auf den Lebenswegen der Jugendlichen, ob getauft oder (noch) nicht getauft, ob konfirmiert oder (noch) nicht konfirmiert, wird es immer wieder – ein Leben lang – Be­festigung und Ermutigung bedürfen und ein immerwährendes Wachsen zu dem hin, der unserem Leben Sinn und Ziel gibt. Das wünsche ich Euch Konfirmandinnen und Konfirmanden für Eure unterschiedlichen Lebens-

Symbolgestaltung Rudi Wagner

Rolf Bungert zum 70. Geburtstag		

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Rolf Bungert zum 70. Geburtstag
Wenn ihn jemand »Bungi« nennt, dann drückt sich darin die ganze Zuneigung zu Rolf Bungert aus und zu seiner Freundlichkeit, die er nur mühsam hinter einer rauen Schale zu verdecken sucht. Bungi gehört zum Urgestein. Von Geburt an war er in der Gethsemane-Gemeinde und wohnte mit Mutter und Schwester in der Lychener Straße. Als die Wohnung in Eigentum umgewandelt wurde, zog er hinaus nach Nordend, bleibt aber seiner Gemeinde sehr treu. Er hatte damals Einzelhandelskaufmann gelernt und arbeitete im größten Reisebüro der DDR am Alex. Dadurch war es ihm möglich, Reisen zu unternehmen, die damals nicht so selbstverständlich waren, etwa in die Mongolei oder nach Samarkand. Nach der‚ Friedlichen Revolution‘ wurde dieses Reisebüro abgewickelt und Bungi musste dabei auch noch helfen! Als das Steuerbüro, bei dem er dann einen Arbeitsplatz bekam, in Konkurs ging, musste er in den sehr vorzeitigen Ruhestand gehen. Ein Schicksal, das leider unter den ehemaligen DDRBürgern nicht selten ist, vielleicht sogar besonders unter denen, die keine Parteikarriere gemacht haben, sondern kirchlich engagiert waren. Noch in DDR- Zeiten wurde er in einen Auto-Unfall verwickelt, der ihm schwere Verletzungen beibrachte. Aber das Schlimme: seine Mutter starb bei diesem Unfall. Man merkte ihm den Schmerz nicht an, denn er gehört zu den Menschen, die nie klagen. Das macht ihn anfällig, »ausgebeutet« zu werden. Wenn jemand aus der Gemeinde ihn um einen Gefallen bittet, dann ist er sofort dazu bereit, grummelt zwar vor sich hin, macht sich aber sofort an die Arbeit, damit nur ja niemand denkt, er würde nicht gerne helfen. Lange Jahre war er im Gemeindekirchenrat der GethsemaneGemeinde und gehört seit der Fusion zum Bezirksausschuss Gethsemane. Er ist sich nicht zu schade, zwei Mal pro Woche im Büro zu sitzen, um einfach da zu sein, wenn jemand kommt, oder damit eine menschliche Stimme am Telefon zu hören ist, wenn jemand anruft.

Er verteilt an einige Gemeindeglieder die Zeitschrift und die Zeitung unserer Landeskirche – und ich habe ihn im Verdacht, dass er selbst Abos bezahlt. Selbstverständlich gehört er auch sehr verlässlich zu unserem Kirchdienst, springt,wie man sich schon denken kann, ein, wenn es mal eine Lücke gibt. Bungi liebt Blumen. Zu seinem Geburtstag hat er natürlich welche bekommen. Wir binden ihm einen großen bunten Strauß mit den besten Wünschen für ihn, seine Gesundheit und sein Wohlergehen, zusammengebunden mit einem Band der Dankbarkeit. Wir gratulieren ihm von Herzen und wünschen ihm Gottes reichen Segen! Für den Gemeindekirchenrat, Bezirksausschuss, Kirchdienst, Reaktionsteam – ach, eigentlich für alle, die Bungi ins Herz geschlossen haben, Pf. Christian Zeiske

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Kirchenmusik		

Orgelsommer		

Singen mit Eltern und Kindern 0 – 2 Jahre Mi 1. Gruppe »Zwerge« 15.30 – 16 Uhr 2. Gruppe »Pfauen« 16.15 – 16.45 Uhr 3. Gruppe »Räuber« 17 – 17.30 Uhr

 Singschule • Eltern-Kind-Singen

ORGELSOMMER PRENZLAUER BERG NORD 2013
Im diesjährigen Orgelsommer präsentiert Kantor Oliver Vogt wieder eine Fülle von interessanten Konzerten, oft auch in der Kombination mit weiteren Musikern, auf die Sie sehr gespannt sein dürfen. Eröffnet wird der Orgelsommer 2013 am Mittwoch, dem 15. Mai um 19.30 Uhr, im Rahmen des Jahresthemas der Kirchengemeinde, das sich in diesem Jahr mit einer der herausragenden Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts beschäftigt: Dietrich Bonhoeffer. Zur Aufführung kommt die »Bonhoeffer-Trilogie des 1947 geborenen Komponisten Kurt Grahl. Es wirken mit die Sopra­nistin Yvonne Friedli (Landestheater Neustrelitz) und der Trompeter Felix Wilde (Staatskapelle Berlin). Am 12. Juni heißt das Thema »Die siegreiche Nachtigall«. Hier geht es um Vogelstimmen in der Musik. Die für ihr hoch virtuoses Spiel international bekannte Blockflötistin und Dozentin der Hanns-Eisler-Musikhochschule Susanne Ehrhardt ist für dieses Konzert eingeladen. Wegen der großen Nachfrage wird es auch in diesem Orgelsommer wieder eine Orgelwanderung mit Kantor Vogt geben. Am 29. Juni werden die Orgeln der vier Kirchen unserer Gemeinde erwandert, erklärt und gespielt. Die Bratschistin des Konzerthaus-Orchesters Constanze Fiebig, die im vergangenen Jahr sowohl im Orgelsommer als auch mit Hindemiths Trauermusik im Herbst zu hören war, wird am 10. Juli wieder ihr Instrument mit dem unvergleichlich warmen Klang-Timbre präsentieren. Der 14. August ist ganz dem 2013 stattfindenden Albert-Schweitzer-Gedenkjahr gewidmet. In einem Gesprächskonzert mit dem Musikwissenschaftler Nepomuk Riva wird das Wirken des großen Humanisten, Theologen, Organisten, Orgel- und Musikforschers, Mediziners, Nobelpreisträgers, gefeierten Medienstars, Mahners und Idols vorgestellt. Dabei erklingt Orgelmusik aus dem Repertoire und aus Herausgaben und Bearbeitungen Albert Schweitzers der Orgelwerke Bachs. »Die fürchterlichen Fünf« treten am 7. September um 11 Uhr in der Gethsemane­ kirche in einem Orgelkonzert für Kinder und Familien auf. Kantor Vogt und die Schauspieler der TheaterSpielgemeinde Berlin erzählen und musizieren die spannende Geschichte. Am 11. September heißt es »Horn trifft Gesang«. Die Altistin Irene Schneider musiziert zusammen mit 2 Hörnern und Orgel die Windhaagener Messe von Anton Bruckner und anderen. Zum Abschluss des Orgelsommers wird es ein großes Orgel-Wunschkonzert mit mehreren Organisten am 9. Oktober geben. Hier bestimmt das Publikum was gespielt wird, sozusagen »Orgel à la carte«. Herzliche Einladung zu allen Konzerten, die auch wieder in diesem Jahr bei freiem Eintritt stattfinden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Internetseite und dem ab Ende April ausliegenden Konzertflyer. O. Vogt

 Singschule • Minis
Singen mit 3 – 4jährigen Kindern Mo 1. Gruppe »Amseln« 16 – 16.30 Uhr 2. Gruppe »Spatzen« 16.45 – 17.15 Uhr 3. Gruppe »Lerchen« 17.30 – 18 Uhr Do 4. Gruppe »Nachtigallen« 16 – 16.30 Uhr

 Singschule • Vorschulkinder

Winterkirche Di 1. Gruppe: »Rosinchen« 16 – 16.45 Uhr Mi 2. Gruppe: »Cantinis« 16.15 bis 17 Uhr

 Singschule • Kleine
Kinder der 1. und 2. Klasse, Winterkirche Mi 1. Gruppe: »Cantores« 17.15 – 18 Uhr Do 2. Gruppe »Rosinen« 16.15 – 17 Uhr

 Singschule • Mittlere
Kinder der 3. und 4. Klasse, außerdem 5.-Klässler, die dienstags nicht können; Winterkirche; Laetinis« Do 17 – 18 Uhr

 Singschule • Große
»Laeta Vox« – Kinder ab der 5. Kl., Jugendliche, Winterk., Di 17 – 18.30 Uhr

 Jugend-Gospelchor »... stimmt so!«
do. 19 – 21 Uhr, mit Stefan Wieske. Gossner-Keller Elias, Göhrener Str. 11; Junge Leute mit Lust auf Popularmusik, Gospels, neue geistliche Lieder, Jazz, Folk, in groovigen Arrangements mit Klavier & Band

Gemeindechor
mi. 19.30 Uhr, mit Detlef Lehmann, Gemeindehaus. Elias, 3. Etage, Göhrener Str. 11, klassischer, vierstimmig gemischter Chor, vielseitige Chorlit. alter u. neuer Meister

 Liturgischer Chor
mi. 19.30 – 20.45 Uhr, mit Oliver Vogt, Gemeindesaal P. Gerhardt, Kuglerstr. 15, Ausgestaltung der Gottesdienste mit Chorliteratur aller Epochen und Stile

 Gethsemane-Kantorei
di. 19.45 – 22 Uhr, mit Oliver Vogt, Elias Kuppelsaal, Motetten alter & neuer Meister, Kantaten, Oratorien, Musik zeit­ genössischer Komponisten, für Gottes­ dienste u. Konzerte, regelmäßige Teilnahme erwartet!

Glückwünsche	

Gethsemane stützen!	

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Die Gethsemanekirche braucht Ihre Hilfe! Bitte unter­stützen Sie durch Ihre Spende die Instandsetzung der Gethsemanekirche! Wir freuen uns über die bisher einge­gangenen Spenden, und danken dafür sehr herzlich. Die Spender werden auf einer Tafel im Foyer der Gethsemanekirche verzeichnet! Bitte beachten Sie die jeweiligen Aushänge zu Benfizveranstaltungen. Werden Sie mit Ihrer Spende »Steinpate« Ja – ich werde Steinpate für Gethsemane! Bitte überweisen Sie Ihren Betrag unter dem Verwendungszweck »Gethsemane stützen« auf unser Spendenkonto Kontoinhaber: KVA Berlin Mitte-Nord Kto. 411 741 280 • BLZ 210 602 37 bei der Ev. Darlehensgenossenschaft Kiel Spendenzweck : Gethsemane stützen Bitte schreiben Sie Ihre Adresse mit in den Verwendungszweck. Wir stellen automatisch Spendenbescheinigungen aus. Möglichkeit zum Spenden auch über bildungsspender.de/ekpn Wünschen Sie weitere Informationen? Geschäftsführung T.: 030 - 40 00 34 39 Wir beraten Sie gern! Danke für Ihre Spende!

Glückwünsche zur Wahl von Papst Franziskus
Kurz vor dem Druck dieses Gemeindebriefes erreichte uns die Nachricht, dass der neue Papst gewählt worden ist. Wir gratulieren unserer katholischen Nachbargemeinden­ ­»Heilige Familie«-«St.-Augustinus« sehr herzlich und knüpfen daran unsere besten Wünsche für unsere katholischen Geschwister und die Bitte um Gottes Segen für die Amts­ führung des neuen Papstes. Natürlich hoffen wir auf neue ökumenische Impulse aus Rom, gerade in diesen Jahren, die auf die 500-Jahr-Feier der Reformation zugehen. Wir nehmen aber jetzt schon die bescheidenen Gesten des neuen Papstes und die Wahl seines Namens »Franziskus« dankbar zur Kenntnis, zeigen sie doch schon in groben Umrissen ­seinen Willen, sich für die Armen zu engagieren. In diesem Engagement wissen wir Evangelische uns Seite an Seite auch mit unseren katholischen Geschwistern. Mit herzlichen Grüßen von Kirchturm zu Kirchturm, für das Redaktionsteam Pf. Zeiske

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Geburtstage			

Geburtstage
Siegfried Thom 70 Jahre Astrid Wurzbach 70 Jahre Christa Fiolka 75 Jahre Eric Jürgens 70 Jahre Erna Thauer 94 Jahre Erika Brendel 95 Jahre Wolfgang Oehler 75 Jahre Jutta Voigt 75 Jahre Hans Wacker 80 Jahre Rosemarie Rehfeldt 75 Jahre Marianne Fischer 85 Jahre Margot Luck 85 Jahre Bernd Klingert 70 Jahre Edith Hein 93 Jahre Elfriede Ripa 75 Jahre Gottfried Keller 90 Jahre Marie Leder 93 Jahre Herzliche Einladung an Erwachsene, die

Herzliche Geburtstagsgrüße an alle, die im April und Mai Geburtstag haben. Besonders grüßen wir die Jubilare der Gemeinde: Waltraud Lüdtke 70 Jahre Christa Augustat 75 Jahre Karin Noack 70 Jahre Dr. Thilo Held 75 Jahre Ruth Leichsenring 75 Jahre Ursula Zimmermann 75 Jahre Alexander Gollmer 70 Jahre Ingrid Segner 70 Jahre Rosemarie Theilig 80 Jahre Heinz Quandt 94 Jahre Margot Lewer 92 Jahre Elfriede Pietzko 91 Jahre Maria Malon 93 Jahre Ruth Schulz 92 Jahre Margot Rauch 75 Jahre Wolfgang Mehlhorn 80 Jahre Hildegard Wohlgemuth 102 Jahre Erika Kraßon 92 Jahre Gerda Krüger 94 Jahre Erika Bießmann 92 Jahre Ellen Jacobsen 80 Jahre Marga Schulz 92 Jahre Ilse Krelle 92 Jahre Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht alle Seniorengeburtstage im Gemeindebrief abdrucken können. Wir haben uns für die Altersgruppen, 70, 75, 80, 85 entschieden und ab 90 Jahren wird jedes Geburtsjahr erfasst.

sich taufen lassen
wollen, auch an jene, die noch unsicher sind, ob eine Taufe für sie infrage kommt, an 10 Abenden »Gespräche über den Glauben« mit Pf. Heinz-Otto Seidenschnur zu führen. Interessenten melden sich bitte per Mail (ho.seidenschnur@ekpn.de) oder telefonisch 0179-7 64 00 32 an. Gedacht ist, einmal wöchentlich abends ab 19.30 Uhr für 2 Stunden, dienstags oder mittwochs, zu­sammenzukommen. Pfarrer Heinz-Otto Seidenschnur

G e bur tsta gsk a f f e e He r z l i che Ei nl a dung an alle, jung und alt, die im März, April und Mai Geburtstag haben.
Wir freuen uns, Sie am Donnerstag, dem 30. Mai 2013 um 15 Uhr in den Räumen des Elias-Gemeindehauses begrüßen zu dürfen. Es wäre schön,wenn wir bei Kaffee oder Tee, Kuchen und Saft miteinander ins Gespräch kommen, Lieder singen und eine Geschichte hören.

im Rahmen des Gesprächskreises am 14. Mai um 20 Uhr in der Paul-Gerhardt-Kirche mit dem Chor

Gastkonzert

»Voskresenje«
(übersetzt: »Auferstehung«) aus Twer / Russland mit geistlichen Liedern sowie Volksweisen mit anschließendem Gespräch Eintritt frei Um Kollekte wird gebeten Herzliche Einladung!

Jahresthema: Dietrich Bonhoeffer	

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»Dem Rad in die Speichen fallen« Dietrich Bonhoeffer – Jahresthema 2013
Dietrich Bonhoeffer wurde am 4. Februar 1906 in ­Berlin geboren. Am 9. April 1945 wurde er, 39 Jahre alt, im Konzentra­tionslager Flossenbürg erhängt. »Was mich unablässig bewegt, ist die Frage, wer Christus heute für uns eigentlich ist. [...] Wie sprechen [...] wir ›weltlich‹ von Gott, wie sind wir ›religionslos-weltlich‹ Christen, wie sind wir ekklesia, Herausgerufene, ohne uns religiös als Bevorzugte zu verstehen, sondern vielmehr als ganz zur Welt Gehörige? Christus ist dann nicht mehr Gegenstand der Religion, sondern etwas ganz anderes, wirklich Herr der Welt. Aber was heißt das?«, fragt Dietrich Bonhoeffer. 2013 jähren sich zum 70. Mal zwei einschneidende Ereignisse im Leben Dietrich Bonhoeffers: Seine Verhaftung durch die Gestapo und seine Verlobung mit Maria von Wedemeyer. Grund genug, sich aus diesem Anlaß dem Menschen und Theologen Dietrich Bonhoeffer auf besondere Weise zuzuwenden, um verschiedene Aspekte des Menschen, des Theologen und des Seelsorgers Dietrich Bonhoeffer in Erinnerung zu rufen und erneut zur Geltung zu bringen. • Konzerte Das Eröffnungskonzert des Orgelsommers in der EKPN 2013 steht unter dem Motto des Jahresthemas mit dem Titel ›Wer bin ich?‹. Im Zentrum des Konzertes steht die BonhoefferTrilogie des 1947 geborenen Komponisten Kurt Grahl. Es musizieren Yvonne Friedli, Sopran (Landestheater Neustrelitz), Felix Wilde, Trompete (Staats­kapelle Berlin) und Kantor Oliver Vogt, Orgel. Ein zweites Konzert hat das ›Deutsche Requiem‹ von Johannes Brahms im Zentrum, in der Fassung für Solisten, Chor, zwei Klaviere und Pauken von Heinrich Poos. Neben die von Johannes Brahms selbst zusammengestellten Bibelworte des Requiems treten Texte aus Predigten und ­Briefen von Dietrich Bonhoeffer. Es musizieren u. a. das Ensemble Ad Hoc, und Jörg Schneider, Bariton (Rundfunkchor Berlin); Leitung Kim Nguyen. • Lesung Kurz nach der Verlobung mit der erst 18jährigen Maria von Wedemeyer wird Dietrich Bonhoeffer am 5. April 1943 verhaftet und in das Militärgefängnis in Berlin-Tegel gebracht. Es beginnt eine Zeit sehnsüchtigen Briefwechsels. Beide ahnen nicht, dass sie sich nie in Freiheit wiedersehen wer-

den. Aus den Briefen lesen Katja Hensel und Uli Pleßmann (Berliner Ensemble). Monique Steffen, Violine, und Kantor Oliver Vogt, Klavier, musizieren. • Film Der 2000 unter der Regie von Eric Till gedrehte Spielfilm ›Dietrich Bonhoeffer – Die letzte Stufe‹ erzählt die letzten Lebensjahre Dietrich Bonhoeffers. Dietrich Bonhoeffer befindet sich zu Beginn des Films in den USA. Dann kehrt er in das nationalsozialistische Deutschland zurück. Die Gestapo wird auf ihn, der gegen ­Hitler predigt, aufmerksam. Trotz staatlicher Repressalien lässt sich ­Bonhoeffer von seinem Schwager Hans von ­Dohnányi als Kurier für die deutsche Abwehr anwerben. Ulrich Tukur spielt Dietrich Bonhoeffer. • Ausflüge zum Bonhoeffer-Haus in Westend 1935 zog die Familie Bonhoeffer in das neu errichtete Wohnhaus in der Marienburger Allee 43, BerlinCharlottenburg. Eine Dauerausstellung über das Leben und Wirken Dietrich Bon­hoeffers kann ebenso besichtigt werden wie das Studien­zimmer. • Vortrag und Gespräch mit Bischof i. R. Prof. Dr. Wolfgang Huber Unter dem Titel ›Dietrich Bonhoeffer. Mündigkeit und Macht‹ wird Wolfgang Huber in einem Vortrag wesentliche Akzente zum Jahrethema setzen und im nachfolgenden Gespräch mit dem Publikum Rede und Antwort stehen. Prof. Dr. Wolfgang Huber war von 1994 bis 2009 Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und von 2003 bis 2009 Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland. Er ist mit anderen Herausgeber der 2006 erschienenen sechsbändigen Werkauswahl Dietrich ­Bonhoeffers. • Predigtreihe mit Gastpredigern Das genaue Programm erscheint Anfang April als Flyer und ist auch auf der Webseite der Gemeinde zu sehen. Alle sind herzlich willkommen! Der Kulturausschuss

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Gottesdienste				

Tag 01. 04. 2013 Ostermontag 06. 04. 2013 Taufsamstagsgottesdienst

Elias-Kuppelsaal • Göhrener Str. 11

Gethsemanekirche • Stargarder Str. 77
11 Uhr Pf. Mangliers 11 Uhr Taufgottesdienst, Pf. Seidenschnur 11 Uhr Vikarin Busch, N Sichtgottesdienst 11 Uhr Liturg Pf. Seidenschnur, N, T Predigt Pfr. Mathias Bonhoeffer, Köln – Eröffnung der Predigreihe über Dietrich Bonhoeffer 11 Uhr Pf. Zeiske, N, K

07. 04. 2013 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, N Quasimodogeniti 14. 04. 2013 Misericordias Domini 21. 04. 2013 Jubilate 27. 4. 2013 Taufsamstagsgottesdienst 28. 04. 2013 Kantate 05.05.2013 Rogate 09. 05. 2013 Christi Himmelfahrt 12. 05. 2013 Exaudi 18. 05. 2013 Samstag 19. 05. 2013 Pfingstsonntag 9.30 Uhr Vikarin Busch, A, N 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, N, K 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, N

9.30 Uhr Pf. Mangliers, T, K, N 16 Uhr Pf. Fiedler Taufgottesdienst 9.30 Uhr Sup.em. Horst Ritter, N 9.30 Uhr Pf. Mangliers, T, K, N

11 Uhr Pf. Zeiske, N, K 11 Uhr Pf. Mangliers, A, N 11 Uhr Pf. Seidenschnur, T, K, N 11 Uhr Pf. Seidenschnur, T, K, N 18 Uhr Pfn. Fey, Pf. Seidenschnur, A Abendmahl vor der Konfirmation 10 Uhr Pfn. Fey, Pf. Seidenschnur, K Konfirmation 14 Uhr Pfn. Fey, Pf. Seidenschnur, K Konfirmation

20. 05. 2013 Pfingstmontag 26. 05. 2013 Trinitatis

11 Uhr Ökumenischer Gottesdienst auf dem Arnimplatz, Vikarin Busch, Pf. Zeiske, Stefan Wieske und der Jugend- und Gospelchor »stimmt so« begleiten musikalisch 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, T, K, N 11 Uhr Vikarin Busch, Pf. Zeiske, T, N, K

Gottesdienste			

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Paul Gerhardt • Wisbyer Str. 7

Stadtkloster Segen • Schönh. Allee 161
A 	Gottesdienst mit Abendmahl K 	Kindergottesdienst N 	Gespräch nach dem Gottesdienst T 	 Taufe TR Trauung F 	Familiengottesdienst B 	 Basar

11 Uhr Pf. Seidenschnur, F, N, B Familiengottesdienst 9.30 Uhr Pf.i.R. Bergerhoff 11 Uhr Lektor R. Rosenmüller und Team Krabbelgottesdienst 14 Uhr Pf. Talis Redmanis Gottesdienst in lettischer Sprache 9.30 Uhr Pfn. Thorbahn, N

21 Uhr AbendbeSINNung »Unglaubliche Nachrichten!« 21 Uhr AbendbeSINNung »Osterberichte - Ein Gespräch mit Petrus«

21 Uhr AbendbeSINNung »Gutes Leben«

St. Elisabeth-Stift Gottesdienst jeden Sonntag 11 Uhr

9.30 Uhr Pf. Mangliers, T, A, Orgel Plus, N 11 Uhr Pfn. Fey, F, T, N, B Familiengottesdienst

21 Uhr AbendbeSINNung »Gleichnisse vom Himmelreich« Abendmahlsfeier 21 Uhr AbendbeSINNung »Gleichnisse vom Himmelreich«

ORGEL PLUS Herzliche Einladung In dieser Gottesdienstreihe musiziert Kantor Oliver Vogt mit Instrumentalisten oder Gesangssolisten im Gottesdienst um 9.30 Uhr in der Paul-GerhardtKirche So., 28. April, Orgel + 2 Querflöten So., 26. Mai, Orgel + SoloGesang

9.30 Uhr Pfn. Fey, N 11 Uhr Pfn. Fey und Team Krabbelgottesdienst

21 Uhr AbendbeSINNung »Jüngerschaft – Was bekomme ich dafür, dass ich alles verlassen habe?«

14 Uhr Pf. Talis Redmanis Gottesdienst in lettischer Sprache

21 Uhr AbendbeSINNung »Jüngerschaft – Wer sitzt zur Rechten und Linken Gottes?«

9.30 Uhr Pfn. Fey, Orgel Plus, A, N

21 Uhr AbendbeSINNung »Jüngerschaft – Was haben Kinder hier zu suchen?«

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Regelmäßige Veranstaltungen				

Angebote für Kinder Spielgruppen für Krabbelkinder bis 3 Jahre, Ort: Paul Gerhardt, do., 9.30 – 11.30 Uhr Kontakt: K. Loh Krabbelgottesdienste Ort: Paul Gerhardt, 14. 04. 11 Uhr, Thema: Wo ist mein Schäfchen nur? 12. 05. 11 Uhr, Thema: Wie es singt und klingt Familiengottesdienste Ort: Paul Gerhardt 07. 04.,11 Uhr, Thema: »Alles wird neu« 05. 05.,11 Uhr, Thema: Tauf-Gottesdienst »Soviel du brauchst« (zum 34. Dt. Evang. Kirchentag) Kita-Gottesdienste jeweils 10 Uhr im Elias-Kuppelsaal 12. 04. mit Pf. Seidenschnur 24. 05. mit Pf. Seidenschnur Kindergottesdienste regelmäßig in Elias und Gethsemane s. S. 16/17 KUGKUK Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche einmal im Monat sa. von 10 – 12 Uhr, 4. Mai, Thema: »Gottes bunter Garten« 1. Juni, Thema: »Menschenskinder!« KEINE ! Christenlehre in Paul-Gerhardt Christenlehre in Elias Die Geschichtensammler 1.+ 2. Kl. mi. oder do. 15 – 16 Uhr mi.: mit Lea Zora, Christian und Antje do.: Emil und Antje Die Schatzsucher 3.+ 4. Kl. mi. + do. 16.15 – 17.15 Uhr mi.: mit Charlotte, Felipa, Lucas, Antje do.: mit Aaron, Tobias und Antje Die Weltenbummler 5.+ 6. Kl. mi. + do. 17.30 – 18.30 Uhr mi.: Philipp, Georg, Samuel u. Antje do.: Clemens, Barbara, Nina und Antje

Junge Gemeinde Paul Gerhardt, Jugendkeller mo. 	um 18 Uhr für 14 bis 17-Jährige di. 	 um 18 Uhr für 14 bis 15-Jährige mi. 	 um 19 Uhr für 16 bis 18-Jährige do. 	 um 20 Uhr für 17 bis 22-Jährige Kontakt: Paul Beutel, T: 4 45 74 25 Konfirmation 2013 Konfirmation Pfingsten 2013 Die Jugendlichen des 2. Jahrgangs treffen sich mit Pfn. Fey und Pf. Seidenschnur: di. 17.30 – 18.30 Uhr Elias, Göhrener Str. 11, do. 17.30 – 18.30 Uhr Paul Gerhardt, Kuglerstr. 15 Konfis Konfirmation Pfingsten 2014 (Vorkonfirmanden) Die Jugendlichen des 1. Konfirmandenjahrgangs treffen sich • mi. – derzeit mit Paul Beutel 18 – 19 Uhr • do. – mit Pf. Gisbert Mangliers – 18 – 19 Uhr jeweils im Gemeindehaus Gethsemane. Beratungsangebote Rechtsberatung kostenlos, Fachanwalt für Familienrecht Axel Huep, Anmeldung über das Gemeindebüro T: 4 45 74 23 oder direkt über die Kanzlei: 3 03 00 30 In EFG Zoar, Cantianstr. 9 2. Di im Monat 18 – 19 Uhr, Anmeldung über Gemeindebüro T: 4 48 42 67 Elias: do., 11 Uhr bis 12 Uhr Rechtsanwalt Matthias Brinkmann Ein Beratungsangebot, n i c h t nur für Laib & Seele Teilnehmer. Anmeldung ist nicht erforderlich

Väter & Mütter, Männer & Frauen Stillgruppe jeden 2. u. 4. Mi im Monat von 10 bis 12 Uhr Kontakt: Ulrike Sandow, T. 44 73 32 31 Alleinerziehendengruppe do., 16 – 18 Uhr monatlich Termine bitte erfragen bei Jana Scherle T: 41 71 59 61 PEKiP® Kursgebühr 65 € Gemeinde freut sich über Spenden zur Deckung der Heiz- und Betriebskosten. Paul Gerhardt Neue Kurse starten am Freitag, 12. April 2013 Termin a: fr., 10 – 11.30 Uhr Termin b: fr, 11.45 – 13.15 Uhr Leitung: Stephanie Neeb Elias Neue Kurse starten am Mittwoch, 10. April 2013 Termin a: do. 9.30 – 11.00 Uhr, 10 Treffen Termin b: fr., 11.15 – 12.45 Uhr, 10 Treffen; Leitung Doris Krüger Anmeldung Familienbildung Berlin Stadtmitte, Ansprechpartnerin: Frau Reich T.: 25 81 85-410 E-Mail: familienbildung@kkbs.de www.fbs-stadtmitte.de Kiezfrühstück für alle Gemeinsames Frühstück und Gespräche, Elias, 27. 04. 2013 25. 05. 2013 11 – 13 Uhr Kontakt: B. Jenichen Mittwochs-Café für alle ­Genera­tionen – Reden und Entspannen bei Kaffee und Kuchen, in Elias im Diakonieraum, mi., 14 – 18 Uhr Kontakt: Jana Scherle T: 41 71 59 61

Regelmäßige Veranstaltungen			

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Angebote für Seniorinnen/Senioren Segen 17. 4 und 15. 5. um 14.30 Uhr mit Pf. Mangliers Gethsemane Frauenkreis 09.04. und 14.05., 14 Uhr Fr. Dahlenburg Apostelfrühstückskreis 24. 04.; 28. 05. mit Fr. Dahlenburg und Pf. Zeiske Elias Seniorenfrühstück 08. 04. und 06. 05. 2013 jeweils um 9 Uhr Paul Gerhardt 11. 04. um 15 Uhr mit Pfn. i. R. Eschner 02. 05. um 15 Uhr mit Pfn. Fey Rund um die Bibel Bibelstunde Paul Gerhardt 25.04. um 15.30 Uhr Bibelstunde mit Pfn. Fey 30.05. um 15.30 Uhr Bibelstunde mit Pfn. Fey Bibelgesprächskreis Elias 15. 04. 2013, 15 Uhr Bibelwerkstatt Gethsemane 03. 04., 17. 04. außer der Reihe: 08. 05., 22.0 5. Alpha-Forum Stadtkloster 09. 04. u. 14. 05., 19.30 Uhr Gebetsangebote Stadtkloster Segen: Morgengebet mo. bis fr., 8 Uhr Mittagsgebet: mo. bis fr., 12 Uhr Nachtgebet: di. & do. 21 Uhr Kontakt: Stadtkloster T: 44 03 77 39 Taizé-Gebet: fr. 19.30 Uhr Kontakt: Christian Huge T: 33 50 65 50 Gethsemane: Ökumenisches Friedensgebet mo. 18 Uhr

Gesprächskreise Gesprächskreis Paul Gerhardt 09. 04. um 20 Uhr mit Pfn. i. R. Eschner und Fr. Leichsenring 14. 05. um 20 Uhr mit Pfn. Fey: Begegnung mit Chor aus Twer/ Russland sowie Konzert Gesprächskreis Elias I 11. 04. und 30. 05. 2013, 19 Uhr Kontakt: Herr Lindenberg, T: 9 33 26 94 Gespräche über Gott und die Welt Elias:   09. 04.2013 14. 05.2013, 19.30 Uhr Kontakt: Pf. Seidenschnur Offener Kreis 11. 04. u. 23. 05. 2013, 15 Uhr Kontakt Frau Bosem, T: 4 42 63 81 Gesprächskreis Elias II 03. 04. u. 08. 05. 2013, 19.30 Uhr Kontakt: Frau Krüger T: 4 44 40 56 Frauenhilfe Elias: 29.04. u. 27. 05. 2013, 15 Uhr Vorbereitungsgruppen Krabbelgottesdienst und Familiengottesdienst Paul-Gerhardt-Gemeindehaus Termine nach Absprache über Pfn. Fey Kindergottesdienst-Kreise Gethsemane: 11. 04. und 16. 05. Kontakt: Pfr. Zeiske, Katharina Loh Elias Pf. Seidenschnur/Lisa Eichhorn Kontakt Pf. Seidenschnur Partnerschaftsprojekt 16. 04. um 19 Uhr mit Herrn Beyer Basare finden im Anschluss an die Gottesdienste am 07. 04. und 05. 05. statt.

Offene Kirchen Gethsemane: Gethsemanekirche Montag, Dienstag, 11–17 Uhr Donnerstag und Freitag 11–19 Uhr ggf. bitte vorher kurz anrufen: T. 4 45 77 45, Einzel- und Gruppenführungen nach Vereinbarung mit Frau Dr. Merseburger, Termin nach Absprache. T. 4 49 16 72 Paul Gerhardt: mo. bis fr. 13 bis 17 Uhr Stadtkloster Segen: Sa 14 – 17 Uhr (s. S. 21) Kontakt: Communität Don Camillo T.: 44 03 77 39 Laib & Seele Lebensmittelausgabe jeden Donnerstag ab 11 Uhr, Gemeindehaus Elias, Göhrener Str.11

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Auf ein Wort zum Stadtkloster Segen				

Auf ein Wort zum Stadtkloster Segen
Stadtkloster, der Name irritiert immer wieder, weckt Fragen und Neugier. Warum Kloster? Was verbindet das Stadt­ kloster mit der monastischen Tradition? Ein wesentliches Element, das uns mit den traditionellen Klöstern verbindet, sind die Stunden- oder Tagzeitengebete. Die Idee, zu bestimmten Zeiten des Tages zu beten, ist sehr alt. Schon im Judentum gab es drei Gebete am Tag. Aus dieser Tradition entwickelte sich das Stundengebet, das nicht eine Stunde dauert, sondern zu einer bestimmten Stunde gehalten wird. Im Stadtkloster beten wir morgens um acht und mittags um zwölf. Ein kurzer Eingang, ein Lied oder ein Psalm, Lesung aus der Bibel, Stille und Segen sind die Elemente dieser kurzen Andachten. Dass wir beten, hat verschiedene Gründe: »Gebet strukturiert den Tag. Am Morgen beginnt die Arbeit mit dem gemeinsamen Gebet. Menschen kommen, weil sie erfahren haben, dass das Gebet einen guten Anfang setzt. Gerade Freiberufler, die keine festen Bürozeiten haben, nutzen diese Möglichkeit immer wieder. Am Mittag unterbricht das Gebet die Arbeit, die Glocken rufen zu einem kurzen Zwischenhalt, Gelegenheit, zum Anfänger und Vollender des Glaubens aufzublicken«. Abraham Heschel, jüdischer Religionsphilosoph und Schriftgelehrter nennt einen weiteren Grund fürs Gebet: »Wie dankbar bin ich Gott, dass es eine Pflicht zur Anbetung gibt, ein Gebot, das meinen zerstreuten Sinn daran erinnert, dass es Zeit ist, an Gott zu denken, Zeit, mein Ich wenigstens für einen Augenblick zu vergessen! Es ist solch ein Glück, in einer Lebensordnung des Gotteswillens zu stehen. Ich bin nicht immer in der Stimmung zu beten. Ich habe nicht immer die Vorstellungskraft und die innere Stärke ein Wort in Gottes Gegenwart zu sprechen. Aber wenn ich kraftlos bin, gibt das Gebet mir Kraft; wenn meine Vorstellungskraft getrübt ist, gibt die Pflicht mir Erkenntnis. Es gibt in der Tat etwas weit Größeres als meinen Wunsch zu beten, nämlich Gottes Wunsch, dass ich bete. Etwas weit Größeres als meinen Willen, zu glauben, nämlich Gottes Wunsch, dass ich glaube. Wie bedeutungslos ist mein Gebet mitten in einem kosmischen Prozess (wie dem Sonnenuntergang, der Zeit, in der das Abendgebet gebetet wird)! Wenn es nicht Gottes Wille ist, dass ich bete, ist Beten lächerlich«. (Aus: Der Mensch fragt nach Gott, S. 67f) Pater Vinzenz, Benediktiner aus Mariastein, einem Kloster bei Basel, nannte uns noch einen weiteren Grund für die regelmäßigen Gebete: »Wir beten«, sagte er, »für die vielen Menschen, die nicht mehr beten können oder beten wollen.« Stellvertretendes Gebet, Fürbitte für Menschen war ihm ein großes Anliegen. Im Stadtkloster gibt es ein Fürbittenbuch und einen Kasten, in den man Anliegen legen kann. Zweimal in der Woche nennen wir die Anliegen und beten dafür. Was hilft denn beten? Noch einmal ein Zitat von Abraham Heschel: »Gebet rettet uns vielleicht nicht, macht uns aber wert, gerettet zu werden. Bei allem geheiligten Tun steht das Gebet an erster Stelle. Religion ist nicht, ›was ein Mensch mit seiner Einsamkeit tut‹. Religion ist, was der Mensch mit der Gegenwart Gottes tut. Und der Geist Gottes ist gegenwärtig, wann immer wir bereit sind, ihn zu empfangen. In der Tat, Gott verbirgt Sein Antlitz in unseren Tagen, aber Er verbirgt sich, weil wir Ihm ausweichen.« (Im Vorwort zu: der Mensch fragt nach Gott). Wir gehen auf Pfingsten zu, lasst uns beten, dass wir Gott nicht ausweichen und seinen Geist empfangen. Georg Schubert

Angebote im Stadtkloster			

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Angebote Stadtkloster
9. April und 14., Mai Alpha-Forum Ein offener Gesprächsabend zu ­Themen der Bibel und des Glaubens. Nach dem Abendessen hören wir einen Input zu einem Text aus der Berg­ predigt. Dann gibt es Gelegenheit, in Gruppen ins Gespräch zu kommen. Beginn 19.30 Uhr. Anmeldung erbeten unter alpha@stadtklostersegen.de 12. April, Filmabend Türöffnung um 19.30, Getränke und Snacks, der Film beginnt um 20 Uhr. Weitere Informationen bei: corinne.duerr@stadtklostersegen.de Eintritt frei. Meditative Abendfeiern mit Pfr. Dr. Wolfgang J. Bittner und Team: 28. April und 12. Mai, 17.30 – 19 Uhr : Meditative Abendfeier 2013 unter dem Thema »Der passende Zeitpunkt wird kommen.« (1. Mose 41)

Oasentage mit Pfr. Dr. Wolfgang J. Bittner 15. Mai 10 – 16 Uhr: Oasentag Petrus »Felsenmann mit Schlagseite« steht in den Oasentagen im Jahr 2013 im ­Zentrum der Betrachtung. Im Mai zum Thema: Von Einsicht und Missverstehen Ist Demenz vermeidbar? Gesundheit spürt man wohl erst, wenn sie gestört ist. Wir nehmen sie hin wie ein Fisch das Wasser: als Selbstverständlichkeit. Daher machen wir uns zumeist auch recht wenig Gedanken um sie, solange nichts schmerzt. Mit dem Älterwerden aber verbinden wir einen schlechteren Gesundheits­ zustand. Als besonders beunruhigend empfinden wir die Vorstellung, irgendwann geistig nicht mehr dem Leben gewachsen zu sein, gar unsere Persönlichkeit zu verlieren. Immerhin erhalten in Deutschland über 200 000 Menschen im Jahr die Diagnose »Demenz«. Doch ist das Schicksal? Sind wir dem machtlos ausgeliefert? Können wir etwas tun, um

möglichst lange selbstständig leben zu können? An diesem Abend zeigt uns der Präventologe Karl-Adolf Zech anhand der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse: Wir können sehr viel tun. Wir sind nicht machtlos. Demenz ist viel weniger Schicksal als befürchtet. Donnerstag, 25. April 2013, 19 – 21 Uhr HÖREN IN DER STILLE Praxis meditativen Bibellesens (lectio divina) Ein Angebot von Pf. Dr. Wolfgang J. Bittner. 29. – 30. April, Mo – Di: Einführung 13. – 14. Mai, Mo – Di: Vertiefung Weitere Informationen unter http:// www.wolfgang-bittner.net/ Rubrik: Weiterbildung Bibel meditativ Vorankündigung: Einführung und Praxis der christlichen Meditation: 5./12./19. und 26. Juni 2013, 20 Uhr Vorankündigung: Ora et labora 13. – 15. Juni 2013. Weitere Informationen unter www.stadtklostersegen.de oder 030 - 44 03 77 39

AbendbeSINNungen April / Mai, jeweils 21 Uhr 7. April Osterberichte Unglaubliche Nachrichten! 14. April 21. April 28. April 5. Mai 12. Mai 19. Mai 26. Mai Osterberichte Ein Gespräch mit Petrus Gutes Leben Gleichnisse vom Himmelreich Gleichnisse vom Himmelreich Jüngerschaft Was bekomme ich dafür, dass ich alles verlassen habe? Jüngerschaft Wer sitzt zur Rechten und Linken Gottes? Jüngerschaft Was haben Kinder hier zu suchen? Abendmahlsfeier Abendmahlsfeier

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Menschen aus unserer Gemeinde				

Ein Leben unter Psalmen (1)
Dorothea Alice Heinig, geborene Hoffmann, wurde am 19. September 1910 in Chemnitz als letztes von vier Geschwistern (zwei Mädchen und zwei Jungen) geboren. Sie war immer die Kleine, wurde von Eltern und Geschwistern verwöhnt. Beide Eltern stammten aus Sorau (polnisch Żary), seit dem 19. Jahrhundert ein Zentrum der Textilindustrie (Leinen) – dort wurden auch die älteren Geschwister geboren. Mit knapp 40.000 Einwohnern ist Żary heute nach Cottbus die zweitgrößte Stadt in der Niederlausitz und gilt als Zentrum des polnischen Teils. Der Großvater väterlicherseits war Konditor, der Großvater mütterlicherseits war Leinenfabrikant. In Chemnitz gründete der Vater einen mittelständischen Betrieb für Strumpfappretur, der allerdings im Zuge der Inflation nach dem 1. Weltkrieg 1924 in Konkurs ging. Der Vater wurde nun Vertreter für Werkzeuge aus einem robusten Spezialstahl. Nach dem 2. Weltkrieg führte er mit Unterstützung seiner älteren Tochter einen Kleinbetrieb, der eine Dichtungsmasse für Autokühler und Heizanlagen produzierte. Er hatte die Nutzungsrechte des Patents gekauft; die Zutaten für die Masse wurden im Waschhaus des Wohnhauses gemischt und in Dosen abgefüllt, die bestellten Gebinde wurden mit einem Handwagen zur Post gebracht – eine schwere Arbeit. Nach dem Tod des Vaters 1958 führte die Tochter den Betrieb weiter, bis sie ihn aus Altersgründen aufgab. Anfangs – in den guten Zeiten – hatte die Mutter eine Haustochter als Unterstützung, es gab ein 6-sitziges Auto mit Fahrer, eine Kutsche mit Pferdegespann, mit der auch die Strümpfe, die noch in Form zu bringen waren, herantransportiert und die Endprodukte zu den Kunden ausgeliefert wurden. Auch waren aufwändige Urlaube mit der ganzen Familie an der Nordsee möglich. Regelmäßige Familienausflüge am Sonntag waren sehr wichtig. Betrieb und Wohnung lagen nahe beieinander am Rande des Zentrums von Chemnitz – nicht weit vom Südbahnhof (heute Haltepunkt Chemnitz Süd) im so genannten Lutherviertel. Die großzügig geschnittene Wohnung im 2. Obergeschoss eines Mietshauses in der Reichenhainer Straße hatte (neben Badezimmer mit Toilette und Badewanne und Küche) 5 weitere Zimmer, dazu ein Mansardenzimmer für die Haustochter. Nach vorn gab es einen Erker – Platz z. B. für den Weihnachtsbaum, aber auch Aussichtspunkt, von wo aus Frau Heinig in den zwanziger und dreißiger Jahren erst »die Roten« mit ihren Fahnen und Bannern vorbeimarschieren sah, später marschierten »die

Braunen« mit ihren Hakenkreuzfahnen in das nicht weit entfernte, 1934 fertiggestellte Stadion an der Gellertstraße im Nordosten der Stadt. Nach hinten (an der Küche) gab es einen Balkon, von dem aus sie 1930 die erste und letzte Landung des Dorothea Heinig (Februar 2013) Großluftschiffs »Graf Zeppelin« auf dem ehemaligen Flughafen Stollberger Straße beobachten konnte.Die Familie war stark im protestantischen Glauben verwurzelt. Frau Heinig wurde in der nahe der elterlichen Wohnung gelegenen Lutherkirche getauft und konfirmiert, hier fand auch ihre kirchliche Hochzeit statt. Von 1916 bis 1924 besuchte sie die Volksschule. Ihre Lieblingsfächer waren Geschichte und Rechnen; sie war stolz, später auch noch Französisch und Englisch lernen zu dürfen. Wie ihre Schwester lernte sie Klavierspielen. Spürbare Auswirkungen des 1. Weltkriegs zeigten sich für sie nur in der Abwesenheit des Vaters. Er war an der französischen Front, die Firma wurde während dieser Zeit von einem Prokuristen weitergeführt. Lebhaft erinnert sich Frau Heinig daran, dass sie damals mit ihrer Schwester auf kleinen Kochmaschinen Süßspeisen zubereitete, während die Brüder mit Zinnsoldaten spielten.

1924 meldete der Vater sie, wie vorher schon ihre Schwester, in einer Hauswirtschaftsschule an – nicht unbedingt ihr Traum, aber das war in Familien ihrer sozialen Schicht durchaus üblich. Das Institut lag auf dem Kaßberg, einem westlich des Stadtzentrums gelegenen Stadtteil, mit den größten Gründerzeit- und Jugendstilvierteln Deutschlands, Standort der einzigen Synagoge der Stadt, an deren Zerstörung im November 1938 heute eine Gedenkstele am Stephanplatz erinnert. Dort wurde sie mit den täglichen Arbeitsabläufen von Hausfrauen vertraut gemacht, lernte kochen, nähen, stricken und sticken, fertigte einen Teil ihrer Aussteuer selbst an und versah alles mit handgestickten Monogrammen – Vorbereitung auf die Rolle als Ehefrau und Mutter. Ebenso wie bei ihrer Schwester folgten ab 1926 zwei Jahre als Haustochter in Zwickau.

Foto © Gesina von Schroeder

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Dorle, Hans, Ditti und Curt (1913, Foto aus Familienbesitz) 1928 kehrte Frau Heinig nach Chemnitz in die elterliche Wohnung zurück und übernahm (auf Vermittlung der Luthergemeinde) die Leitung mehrerer evangelischer Einrichtungen zur Betreuung kleinerer Kinder berufstätiger Eltern, damals Kinderbewahranstalten genannt. Man vertraute ihr an, die Versorgung dieser Einrichtungen (z. B. die Verpflegung der Kinder) zu organisieren und abzurechnen. Dafür notwendige Fertigkeiten hatte sie fast beiläufig im väterlichen Betrieb erlernt. Auch hier folgte sie dem Vorbild der großen Schwester, die eine vergleichbare Aufgabe in der Verwaltung eines Gutes in der Nähe von Berlin hatte. Mit Mitte 20 wurde sie auf Anregung ihres jüngeren Bruders Mitglied des Neulandbundes, einer konservativen, pietistischen Frauenbewegung, gegründet 1912 von Guida Diehl, mit Zentrale im sogenannten Neulandhaus in Eisenach, unterhalb der Wartburg. Dort fanden regelmäßig zu Pfingsten größere Treffen statt (»Neulandtage«, bis ca. 1940). Ursprünglich offensiv und nach außen gewandt mit dem Ziel, Frauen für den evangelischen Glauben zu begeistern und unter dem Slogan »Kampf um Neuland« die »innere Erneuerung des Volkskerns« zu erreichen, zogen sich die Mitglieder des Neulandbundes – auch unter dem Eindruck der Novemberpogrome 1938 und auf Druck von außen – immer stärker ins Private zurück. Rückblickend bedauert Frau Heinig, in dieser Zeit nicht deutlicher politisch Stellung bezogen zu haben. Der Chemnitzer Neulandkreis traf sich häufig, gemeinsame Wanderungen am Wochenende, Singen, Volkstanz, Theaterspiel, vor allem aber regelmäßige Gesprächsabende (z. B. über Predigttexte), hin und wieder mit männlichen Gästen, stärkten den Zusammenhalt. Für andere

Freizeitaktivitäten, wie Kino und Theater, blieb auch aus finanziellen Gründen wenig Raum. Ihren späteren Ehemann Rolf Heinig, einen Finanzbeamten, 2 Jahre älter als sie, kannte sie schon länger – er war Klassenkamerad eines ihrer Brüder gewesen. Ein Faschingsball im neu eröffneten (und heute noch bestehenden) »Chemnitzer Hof« am Theaterplatz, unweit von Hauptbahnhof und Universität, brachte sie einander näher; sie verlobten sich im Juni 1938. Der zukünftige Schwiegervater war gebürtiger Chemnitzer und Leiter des städtischen Leihhauses, seine Frau kümmerte sich um Haushalt und 4 Kinder. Im Dezember 1939 heirateten sie kirchlich, die Familienfeier fand in der Wohnung der Eltern von Frau Heinig statt. Rolf Heinig fand eine neue Stelle in Borna, 30 km südlich von Leipzig, und 1940 siedelte Frau Heinig dorthin über – in eine Wohnung in der 1. Etage mit drei Zimmern, Küche und Bad in einer Neubausiedlung in der Kasernenstraße, später Straße der Roten Armee, heute wieder Kasernenstraße. Der einzige Sohn Eberhard, ein Sonntagskind, kam im Oktober 1941 bei eisigen Temperaturen im Bornaer Krankenhaus zur Welt. Das Glück der kleinen Familie währte nicht lange. Im Februar 1942 erhielt Rolf Heinig seinen Einberufungsbefehl, im Frühjahr sah er seine Frau das letzte Mal, sie besuchte ihn in Königsbrück bei Dresden, wo er auf seinen Einsatz in der Sowjetunion vorbereitet wurde. In Stalingrad wurde er am Fuß verletzt und wurde in ein Lazarett in Posen verlegt, musste aber bald wieder nach Stalingrad zurück. Bis 1943, als sich seine Spur verlor, blieben beide in Kontakt über Feldpostkarten. Diese Karten sind für Mutter und Sohn bis heute ein wertvoller Schatz. Es folgten lange Jahre des Hoffens und Bangens, besonders intensiv im Jahr 1955, als nach einem Moskaubesuch von Bundeskanzler Konrad Adenauer die »Heimkehr der Zehntausend« begann. Anfragen über den Suchdienst des Roten Kreuzes vorher waren erfolglos gewesen. Bis heute gibt es keinerlei Information über seinen Verbleib, kein Grab als Ort der Trauer. Um für ihren Sohn eine Waisenrente zu bekommen, musste sie ihren Mann 1956 für tot erklären lassen – ein bitterer Schritt. Halt fand Frau Heinig in dieser Situation bei ihrer Familie (vor allem ihrer Schwester), der örtlichen Kirchengemeinde, den Freundinnen aus dem Chemnitzer Neulandkreis. Teil 2 im nächsten Brief. Gesina von Schroeder

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Der Bettler von Ernst Barlach				

Bettlerfigur, Bronze, Aufstellung am Ratzeburger Dom

Skulpturenensemble für die Nischen in der Westfassade der Katharinenkirche Lübeck, unter dem Titel »Gemeinschaft der Heiligen«. Klinker­figuren des »Sängers« (1931) und der »Frau im Wind« (1932). Die Fassungen in Klinker, konzipiert für die Westfas­sade der Katharinenkirche in Lübeck, sind seit 1947 dort aufgestellt (s. Bild oben). Ein zweites Exemplar vom »Bettler« in Klinker seit 1932 als ­Stiftung von Edward M. M. Warburg, Busch-Reisinger Museum, Harvard University, Cambridge/Mass. Ein Probebrand in Klinker im Besitz der Stadt Senftenberg/Niederlausitz. In Klinker ausgestellt in der Kollektivausstellung Barlach innerhalb der Herbstausstellung der Preußischen Akademie der Künste, Berlin, Pariser Platz, Oktober 1932, zusammen mit den Zweit­ exemplaren »Der Sänger« und »Die Frau im Wind« (von der Hamburger KunsthalIe 1932 erworben; 1937 als «ent­artet konfisziert). »(...) »1929 begann Ernst Barlach auf Anregung des Lü­becker Museumsdirektors Carl Georg Heise mit den Entwürfen für ein Skulpturenensemble für die Nischen in der Westfassade unter dem Titel »Gemeinschaft der Heiligen«. Heise trat dabei als Auftraggeber auf und organisierte die Finanzierung. Die Stadt und ihr Denkmalrat gaben lediglich die Erlaubnis zur Aufstellung, wenn auch gegen starke Kritik des Vereins für Heimatschutz, der die gotische Fassade unberührt lassen wollte. Bis 1933 konnten von dem ursprünglich auf 16 Statuen ausgelegten Projekt lediglich drei Klinker-Statuen durch die Ilse Bergbau AG ausgeführt werden: Frau im Wind, Bettler und Singender Klosterschüler. Alle drei werden erstmals im Oktober 1932 auf der Herbstausstellung der Preußischen Akademie der Künste in Berlin gezeigt. Ein Doppelexemplar des Bettlers wurde von Edward M. M. Warburg, einem Sohn ­ von Felix M. Warburg, für das BuschReisinger-Museum angekauft, und der Singende Klosterschüler wird im Mai

Der Bettler
Bronzefigur von Ernst Barlach, vorgesehen als Dauerleihgabe für die Gethsemanekirche Seit einigen Wochen steht in der Gethsemanekirche eine Bronzeplastik. Sie ist das Werk des bedeutenden Bildhauers Ernst Barlach. Diese wertvolle Plastik, ist unserer Gemeinde als ­Dauerleihgabe angeboten. Dafür gilt es erst einmal Dank zu sagen! Schaut man in den Katalog der Aka­ demie der Künste, Ausstellung im Alten Museum, 1981, findet man dort folgenden Eintrag: »Je eine Bronze als Stiftung von Nikolaus Barlach im Klosterhof des Ratzeburger Doms (s. Bild oben links) sowie als Leihgabe im Ernst-Barlach-Haus, Hamburg. (...) Ein graugetönter Gipsabguß vom Werkmodell 1 : 1 in der Gertrauden­ kapelle, aufgestellt zwischen den

Der Bettler von Ernst Barlach			

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Katharinenkirche Lübeck, »Gemeinschaft der Heiligen«. Figurenensemble von Gerhardt Marcks vervollständigt. 1933 auf der Weltausstellung in ­Chicago gezeigt. Anschließend wurde die Gruppe der drei Skulpturen zunächst auf dem Hochchor der Katharinen­kirche, nach Barlachs Meinung einem schöneren [Ort] als an der Fassade ausgestellt. Heise, der 1933 entlassen wurde, ge­lang es im Februar 1936, die Figuren als Privat­besitz vor einer Auslieferung als »Entartete Kunst« nach Berlin zu verstecken und damit zu ­retten. Nach dem Ende des nationalsozialistischen Regimes und des Zweiten Weltkriegs konnten sie 1947 in ihren vorge­­sehenen Nischen der Fassade aufgestellt werden.« (quelle wikipedia) Das großartige Angebot eines Berliner Kunstsammler-Ehepaares verlangt nach einem besonderen Umgang mit diesem Kunstwerk. Die Aufstellung der Figur muss sorgsam überlegt werden. Verschiedene Vorstellungen sind inzwischen diskutiert, z. T. im »bezirklichen« Kreise aber auch im Gemeindekirchenrat. Um zu einer Entscheidung für einen der Plastik entsprechenden Platz zu kommen, soll in der nächsten Sitzung des GKR am 8. April, 19.30 Uhr, in der Gethsemane­ kirche, in einem öffentlichen Teil der Sitzung, darüber gesprochen werden. Der Kunstbeauftragte unserer ­Kirche und Direktor der Stiftung St. Matthäus, Pfarrer Christhard Georg Neubert, ist eingeladen. Interessierte sind herzlich willkommen. Die der Figur immanente Gestaltung des Künstlers, die Vorsehung der Figur für einen erhöhten Standort (s. oben) – eine der Plastik, der Intention des Künstlers gerecht werdende Position, theologische Gesichtspunkte, die räumliche Situa­tion in der Gethse­ manekirche, Schutz- und Sicherheits­ aspekte, tragen zur Entscheidungs­ findung bei. Dieter Wendland

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Veranstaltungen & Konzerte			

Elias-Kuppelsaal
Fr, 5. 4., 19:30 Film­ abend Fr, 12. 4. 13. 4. 20:00 14. 4. 18:00 Mi, 17. 4., 19:30 »Die letzte Stufe« (2000, Regie: Eric Till); Ein Film über die letzten Lebensjahre Dietrich Bonhoeffers; Einführung: Markus Rheinfurth Eintritt frei – Spende erbeten; Bitte um Voranmeldung unter Tel. 030 - 44 71 55 67, Mail: konzertbuero@ekpn.de; Siehe Seite 15 Drei Klavierabend mit Michio Nishihara Toro (Chile) – Eintritt: 10,- € / erm. 5,- €; Reservierung (zzgl. 1,50 €, mit Platzgarantie): Tel. 030 - 9 75 94 00, Mail: karten@spielkunst-berlin.de; Mehr Infos: www.nishiharatoro.com Lesung »Brautbriefe Zelle 92«; Briefwechsel ­zwischen Dietrich Bonhoeffer und Maria von Wedemeyer; Katja Hensel und Uli Pleßmann (Berliner Ensemble) – Lesung; Monique Steffen – Violine, Kantor Oliver Vogt – Klavier; Eintritt frei – Spende erbeten; Siehe Seite 15 »Ain‘t No Grave Can Hold My Body Down« – Spirituals und Songs zur Osterzeit; Matthias Tagold (Slide)-Gitarre; Eintritt: 5,- Euro (Abendkasse) Konzert »A Musicall Banquet« – Musikvon John Dowland und Zeitgenossen; Georg Bochow – Countertenor, Duncan Taylor und Viola Weiser – Gitarre; Eintritt: 7,- € / erm. 5,- € (Abendkasse); Mehr Infos: www.duncantaylorguitar.com

Sa, 4. 5., 19:30

TIMELESS – Benefizkonzert für die Gethsemanekirche; Musik von Tarquinio Merula & Philip Glass; LAUTTEN COMPAGNEY, Leitung: Wolfgang Katschner; Eintritt: 20,- €; Ticket-Hotline: 01805 - 700 733, www.reservix.de (zzgl. Gebühren) und im Zentralbüro; eine begrenzte Anzahl ermäßigter Karten für 5,- Euro ist gegen Nachweis vom 15. bis 25. April im Zentralbüro erhältlich; Mehr Infos auf S. 7 »Wer bin ich?« – Auftakt des Orgelsommers 2013; »Bonhoeffer-Trilogie« von Kurt Grahl; Yvonne Friedli – Sopran, Felix Wilde – Trompete, Oliver Vogt – Orgel; Eintritt frei, Spende erbeten; Mehr Infos S. 12 Roman Trekel singt Gouvy-Requiem; L. Th. Gouvy: Requiem Op. 70 – Berliner Erstaufführung; W. A. Mozart: Kyrie d-Moll; M. Rüping – Sopran, O. Vermeulen – Alt, F. Hoffmann – Tenor, R. Trekel – Bass; Konzertchor der Staatsoper Unter den Linden, Philharmonischer Chor Neubrdbg, Mitglieder der Staatskapelle U. d. Linden; Leitung: F. Flade; Eintritt: 19,- € / erm. 16,- €; Ticket-Hotline: 030-20 35 45 55 (Theaterkasse Staatsoper) oder 030-975 94 00 (Agentur Spielkunst); VVK per Mail: tickets@staatsoper-berlin.de oder karten@spielkunst-berlin.de

Mi, 15. 5., 19:30 Sa, 25. 5., 19:30

Fr, 19. 4. 20:00 Fr, 3. 5., 18:00

Paul-Gerhardt-Kirche
Sa, 5. 5., 16:00 Eine musikalische Reise – Frühlingskonzert mit enchore; mit Chorwerken aus Italien, Frankreich, Großbritannien, Kanada, USA, Japan, Russland, Estland und Deutschland; Leitung: Christiane Rosiny; Eintritt frei, Kollekte erbeten; Mehr Infos: www.enchore.de

Gethsemanekirche
Mi, 10. 4., 17:00 Frühlingssingen Pankower Kinderchöre; Chor der Trelleborg-Schule, Chor der Elizabeth-ShawGrundschule, Bucher Spatzen – Chor der MarianneBuggenhagen-Schule; Die schrägen Vögel – Chor der Bornholmer Grundschule; Eintritt frei Gedenkkonzert »70 Jahre Aufstand im Warschauer Ghetto«; Johannes Brahms: »Ein deutsches Requiem«; Arnold Schönberg: »Ein Überlebender aus Warschau«; Agnieszka Siewiec – Sopran, Felix Bruder – Bariton und Sprecher; Cantus Domus (Berlin), Elblag Kammerorchester (Polen); Dirigent: Ralf Sochachewsky; Eintritt: 16,- € / erm. 8,- €; Vorbestellung per Mail: karten@cantusdomus.de Wladimir Kaminer – Benefizlesung wird neu termniert ... bitte Aushänge beachten!

Stadtkloster Segen
Sa, 6. 4., 14:00 Do, 25. 4., 19:00; Fr, 12. 4., 19:30 So, 28. 4., 17:30 Ausstellung Texilgestaltung der Masterclass Leipzig; bis 5.5. jeweils Samstag und Sonntag 14-17 Uhr. Mehr Infos www.stadtklostersegen.de »Ist Demenz vermeidbar?« – Vortrag mit Gespräch; Dr. Karl-Adolf Zech, Präventologe; Eintritt: freiwilliger Beitrag Filmabend; Bar offen ab 19.30 Uhr, Filmbeginn 20 Uhr; Eintritt frei; Mehr Infos bei corinne.duerr@stadtklostersegen.de Meditative Abendfeier; Schweigend zur Ruhe kommen: Abendfeiern mit viel Stille; Singen; Impulse zur Betrachtung; Schweigen; politische Informationen; Gebet; Segen; klassische Musik bis Improvisation – anschließend freiwilliges Nach­ gespräch mit kleinem Imbiss Berlin-Tage im Stadtkloster Segen (7. –  12. 5.) – Vor und hinter Berliner Mauern; Mehr Infos und Anmeldung: info@stadtklostersegen.de oder Tel. 030 4403 77 39

Sa, 20. 4., 20:00

Di, 7. 5., 18:00

Ökumenischer Filmabend			

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Ökumenischer Filmabend
Im April und Mai setzt der Ökumenische Arbeitskreis seine Filmreihe »Glaube und Kirche in DDR Filmen« mit zwei historischen Themen fort. Mittwoch, 17. April: »Thomas Müntzer« DDR 1956, 134 Min, Regie: Martin Hellberg Mitte der 1950er Jahre versuchte die SED-Propaganda mit aufwendigen DEFA-Produktionen den wenig zuvor angekündigten Aufbau des Sozialismus zu rechtfertigen. Bei Frankenhausen führt Müntzer das Bauernheer im Mai 1525 in eine letzte Schlacht, in der es vernichtend geschlagen wird. Doch die Niederlage wird als Ausgangspunkt für die proletarische Revolution und die historische Legitimität der DDR interpretiert. Zu dem anschließenden Publikums­ gespräch erwarten wir Dr. Siegfried Bräuer, Theologe, Historiker und Vorstand der Thomas-Müntzer-Gesellschaft, Dr. Joachim Heise, Historiker und Leiter des Instituts für vergleichende Staat-Kirche-Forschung und Günther Agde, Filmwissenschaftler. Ort: UCI-Kino Collosseum, 17. 04., 20:00 Karten für den Film sollten vorbestellt werden. Vorbestellen können Sie telefonisch bei R. Assmann (97 60 77 95) oder auf den ausliegenden Listen (Anmeldeschluss für Müntzer 7. April). Zum Vormerken ! Sonntag, 26. 05., 17:00 Familienvorstellung: Die Heiden von Kummerow und ihre lustigen Streiche (BRD/DDR 1967/68)

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11/1/12 11:36 AM

»...bewegt!«
Nachdem ich im vergangenen Oktober innerhalb weniger Stunden an Armen und Beinen völlig gelähmt war, sind in den Monaten seither langsam Kräfte wiedergekommen. Noch ist nicht alles wie vorher, das Gehen und vor allem das Treppensteigen fällt mir noch schwer. Ende Februar kam ich aus der Reha, seither trainiere ich zu Hause und beginne, nach und nach die pfarramtlichen Aufgaben wieder zu übernehmen und mich beruflich wieder einzugliedern. Vorerst werde ich mich auf Gethsemane konzentrieren und bin auch hier anzutreffen. Ab Mitte Mai will ich die Sprechstunden im Gemeindebüro wieder aufnehmen, bin aber telefonisch oder über Mail erreichbar. Viele von Ihnen und Euch habe ich schon wieder gesehen und freue mich sehr auf alte und neue Begegnungen. Ich bin unendlich dankbar, wieder gesund werden zu dürfen. Ich danke Ihnen und Euch sehr für alle Teilnahme, jeden Zuspruch, jeden Gruß und für alle Gebete in den vergangenen Monaten. Diese guten Erfahrungen will ich nicht mehr missen, sie haben mich sehr »bewegt«. Mit herzlichen Grüßen, Ihr und Euer Pf . Christian Zeiske

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Rechtsanwälte Dr. Theben
Dr. Bettina Theben Fachanwältin für Arbeitsrecht und für Schul- und Hochschulrecht Verwaltungs- und Verfassungsrecht Prüfungsrecht Kirchenrecht Greifenhagener Straße 30 10437 Berlin Dr. Martin Theben Fachanwalt für Arbeitsrecht Beamtenrecht Erbrecht Vereins- und Stiftungsrecht Zivilrecht Haftungsrecht www.dr-theben.de Mark Sieber Fachanwalt für Strafrecht Strafverteidigungen Nebenklage Ordnungswidrigkeiten Unfallregulierungen Schadensersatz Telefon (030) 43 72 00-0 Telefax (030) 43 72 00-10

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Kontakte		

So finden Sie uns		

Zentralbüro
Evangelische Kirchen­gemeinde Prenzlauer Berg Nord Küster Harald Mößner T.: 4 45 77 45 F.: 43 73 43 78 Computerfax (9 –16 Uhr) 43 73 43 79 Sprechzeiten: mo. 13 – 16 Uhr, mi. 14 – 19 Uhr do. 9 – 12 & 13 – 16 Uhr www.ekpn.de zentralbuero@ekpn.de Geschäftsführung Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin Frank Esch T.: 40 00 34 99	 f.esch@ekpn.de Vorsitzender des GKR Wolfgang Schellig T.: 44 73 67 50 gkr@ekpn.de Stellv. Vorsitzender des GKR Pf. Gisbert Mangliers T.: 4 48 03 33 (privat) g.mangliers@ekpn.de	 mobil 0171 / 1 79 50 07

Elias-Kuppelsaal		 Gemeindebüro 		 			 		 Gethsemanekirche		 Gemeindebüro 		 Gethsemanestraße 9, 	 	 10437 Berlin		 			 Paul-Gerhardt-Kirche		 Gemeindebüro		 Kuglerstraße 15, 10439 Berlin	 			 			 Segenskirche		 Gemeindebüro		 rechter Aufgang parterre		 			

Göhrener Straße 11, 10437 Berlin Öffnungszeiten mi. 17 – 19 Uhr T.: 4 42 63 31 Stargarder Straße 77, 10437 Berlin	 Öffnungszeiten mo. 11 – 13 Uhr, mi. 11 – 13 Uhr fr. 11 – 13 Uhr T.: 4 45 77 45 / F.: 43 73 43 78 Wisbyer Straße 7, 10439 Berlin Öffnungszeiten mi. und fr. 10 – 12 Uhr, mi. 17 – 19 Uhr T.: 4 45 74 23 / F.: 44 71 95 04 Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin	 Öffnungszeiten di. 17 – 18.30 Uhr, do. 9 – 11 Uhr T.: 4 48 34 83 / F.: 41 71 50 72

Stadtkloster Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin	 Stadtkloster-Büro		 T.: 44 03 77 39 			 info@stadtklostersegen.de Pfarrerin & Pfarrer Pfn. Uta Fey		 T.: 44 71 95 06, T.: 4 45 74 54 (privat) u.fey@ekpn.de		 Büro Kuglerstraße 15, 			 Sprechzeiten		 do 10 – 12 Uhr* Pf. Gisbert Mangliers 	 T.: 4 48 03 33 (privat) g.mangliers@ekpn.de	 mobil 0171 / 1 79 50 07 Sprechzeiten	 Büro Segen, di.,17 – 18.30 Uhr *	 Pf. Heinz-Otto Seidenschnur 	 mobil 0179 / 7 64 00 32 ho.seidenschnur@ekpn.de Sprechzeiten	 Büro Elias, di. 15 – 17 Uhr* 	 Büro Gethsemane mi. 15 – 17 Uhr* Christian Zeiske 	 T.: 40 00 39 30; 0176 - 21 90 34 31 Sprechzeit Di 18 – 19.30 Uhr, Fr 9 – 11 Uhr ab Mitte Mai regelmäßig 	 Büro Gethsemane T.: 4 45 77 45, jederzeit aber telefon. oder über Mail
* und nach Vereinbarung

Spendenkonto	 Spendenquittung auf Wunsch	 Zweck: »Prenzlauer Berg Nord«	

KVA Berlin Mitte-Nord, Kto. 411 741 280, BLZ 210 602 37 Ev. Darlehnsgenossenschaft

Kontakte			

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Arbeit mit Kindern Jugendlichen & Familien Antje Erdmann Dipl. Sozialpädagogin /Diakonin Göhrener Straße 11, 10437 Berlin T.: 41 71 59 57 a.erdmann@ekpn.de Sprechzeit di. 11.30 – 13.30 Uhr Katharina Loh T. : 0179 / 7 64 00 33. E-Mail: k.loh@ekpn.de Paul Beutel Jugendwart Kuglerstraße 15, 10439 Berlin T.: 4 45 74 25 p.beutel@ekpn.de Fachausschuss: kinder.jugend.ausschuss.@ekpn.de Jana Scherle Dipl.Päd. Beratung für Familien; T.:41 71 59 61 Sprechzeit Mi 14 – 18 Uhr Kirchhöfe Segens-Friedhofsverwaltung Monika Mangliers Gustav-Adolf-Str. 67 – 74, 13086 Berlin T.: 9 25 30 68 / 47 03 27 32 F.: 47 03 27 35 www.segenskirchhof.de m.mangliers@evfbs.de Kirchhofsverwaltung Nordend Katrin Manke Dietzgenstraße 120 – 162, 13158 Berlin T.: 4 76 35 54; F.:4 76 27 70 www.berlin-friedhof.de nordend@evfbs.de Drei Klavierabende im Elias-Kuppelsaal Michio Nishihara Toro (Chile) Piano Solo Freitag, 12. April, 20.00 Uhr Samstag, 13. April, 20.00 Uhr Sonntag, 14. April, 18.00 Uhr

Hausmeister/Techn. Personal Helmut Böhnke mobil 0179 / 7 36 18 57 h.boehnke@ekpn.de Bärbel Jenichen mobil 0173 / 2 15 71 32 b.jenichen@ekpn.de Andreas Schumann mobil 0176 / 48 11 68 40 a.schumann@ekpn.de Kindergärten Ev. Kindergarten Elias Leitung Göhrener Str. 11, 10437 Berlin T.: 4 42 24 05, F.: 41 71 74 96 elias-kita@evkvbmn.de Ev. Kindergarten Gethsemane Greifenhagener Str. 2, 10437 Berlin Leitung Eva Koch T.: 4 45 55 84, F.: 40 00 33 86 gethsemane-kita@evkvbmn.de Ev. Kindergarten »Arche« Schönhauser Allee 104, 10439 Berlin Leitung Mirjam Häcker kita.arche@hoffbauer-bildung.de T.: 4 45 70 48, F.: 40 04 50 30 Diakoniestation Hauskrankenpflege Weißensee / Prenzlauer Berg Bizetstraße 11, 13088 Berlin T.: 61 62 27 00, Leitung Herr Gülker Eintritt: 10,- / erm. 5,- Euro Begrenztes Platzkontingent Reservierung (zzgl. 1,50 €, mit Platzgarantie) Tel. 030 - 9 75 94 00, karten@spielkunst-berlin.de Mehr Infos: www.nishiharatoro.com

Veranstaltungsmanagement Konzertbüro Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin Tickethotline 44 71 55 68 Mario Gugeler T.: 44 71 55 67; F.: 43 73 43 78 konzertbuero@ekpn.de Kirchenmusik Oliver Vogt T.: 48 49 43 92 o.vogt@ekpn.de kirchenmusik@ekpn.de Christiane Rosiny T.: 43 73 52 49 c.rosiny@ekpn.de Detlef Lehmann T.: 47 48 90 75 d.lehmann@ekpn.de Stefan Wieske mobil 0157 / 85083219 s.wieske@ekpn.de

»Gethsemane stützen!«
Benefizkonzerte und Lesung für die Gethsemanekirche 4. Mai 2013, 19.30 Uhr

Lautten Compagney

TIMELESS – Musik von Philip Glass und Tarquinio Merula Konzept und Leitung: W. Katschner 17. Oktober 2013, 20.00 Uhr

RIAS Kammerchor

Abschluss eines Dirigenten-Workshops des Deutschen Musikrates unter der Leitung von Peter Dijkstra 2. November 2013, 19.30 Uhr

Konzertchor der Staatsoper

Philharmonischer Chor Neubrandenburg Martín Palmeri: Misatango – Misa A Buenos Aires Leitung: Frank Flade

Mehr Infos unter: www.ekpn.de Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Tickets im Zentralbüro Gethsemanestr. 9 unter Tel. 01805 - 700 733, online: www.reservix.de und an vielen VVK-Stellen
        
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