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Periodical volume

Full text: Gemeindebrief Issue 70.2012, Oktober/November

Gemeindebrief

 Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord · Elias · Gethsemane · Paul Gerhardt · Segen Nr. 70	 Oktober | November 2012

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Inhalt	

Seite	

Editorial 		

Geistliches Wort 	 3 Aus dem GKR	 4 30. Ordinationsjubiläum Pfn. Uta Fey	 5 Wir sind Eine Kirche	 6 Ökumen Jetzt!	 6 Kinder, Kinder	 8 Mitteilungen/Amtshandlungen	 10 Eine umgedrehte Blockflöte ist was?	11 Mozarts Große c-Moll-Messe	 12 Gethsemane stützen	 13 Geburtstage	 14 Psalm 23 mit den Worten der Konfis	15 Gottesdienste	 16/17 Regelmäßige Veranstaltungen	 18/19 Auf ein Wort zum Stadtkloster	 20/21 Drei Gemeinden – ein Ziel	 22 /23 25 Jahre Cochabamba	 24/25 Offene Kirche – eine persönliche Annäherung	 25 Veranstaltungsübersicht	 26 »Berliner Winterreise«	 27 Anzeigen	 28 bis 29 Kontakte	 30/31
Titelbild: »Großer Kopf und männliche Figur; Epoxy und Holzspäne, Bronze bemalt, 4 x 4 m, 2010/12.«, von Bildhauer Stefan Balkenhol, in der Ausstellung der kath. St. Elisabethkirche in Kassel z. Zt. der documenta 13. Treppenwitz dabei: Balkenhol sollte seine Werke nicht gleichzeitig mit der D 13 zeigen, die katholische Kirche öffente ihm den Raum, die evangelische Kirche hielt sich an das Gebot der documenta 13 und bot keinen Raum. Im Internet gibt es zum Künstler reichlich Stoff zum Lesen und Sehen. D. Wendland

Liebe Leserinnen und Leser, können Sie sich vorstellen, den Gemeindebrief zu abbonieren? 6 Ausgaben eines Jahres für 17,50 Euro – immer aktuelle Nachrichten und Daten aus der Gemeinde zu Hause im Briefkasten! Bitte schreiben Sie uns. Es würde uns helfen, den Gemeindebrief mit zu finanzieren. In der 70. Ausgabe finden Sie wieder wichtige Mit­ teilungen, aber auch nachdenkenswerte Informationen und Berichte aus der Gemeinde. Wir brauchen Ihre Unterstützung! Das Redaktionsteam

Gedenken an Zwangsarbeiter der Ev. Kirche in der Hermannstr.
In diesem Jahr führen wir zum zehnten Mal am Volkstrauertag die Gedenkfeier an die Zwangsarbeiter durch, die in diesem Lager litten. Unser Wunsch ist: Dieses Mal sollen alle Gemeinden mit ihren Steinen der ­Erinnerung (Segen und Gethsemane) daran teilnehmen, die sich am NS-Zwangsarbeiterlager der Kirche in Neukölln beteiligten! Bitte kommen Sie, am So, dem 18. November, 16 Uhr als Vertreter Ihrer Gemeinde (U-Bhf-Hermannstraße) zum Gedenkgottesdienst und machen die Stunde am Gedenkstein auf dem Friedhof der Jerusalems- und neuen Kirchengemeinde zu einem starken Bekenntnis.

Verschleppt. Getreten. Beschimpft. Bedroht.
Die NS-Zwangsarbeiter im kirchlichen Friedhofslager in Berlin-Neukölln. 42 christliche Gemeinden betrieben von 1942 bis 1945 gemeinsam mit der Evangelischen Landeskirche ein Zwangsarbeiterlager auf dem St. Thomas-Friedhof. Im hinteren Winkel des Friedhofs, verborgen vor den Blicken Neugieriger, standen Baracken für die etwa 100 »Ostarbeiter«. Wie verträgt sich die in der Bibel fest­ geschriebene Nächstenliebe mit diesem grausamen Verhalten von Christen? Wie konnte ein Mann der Bekennenden Kirche als Lagerleiter diese unmenschlichen Bedingungen dulden und sogar befördern? Die Teilnehmer werden durch eine Ausstellung über das Lager sowie an den historischen Lagerort und den Gedenkstein auf dem Friedhof geführt. Schautafeln im Ausstellungspavillon zeichnen Lebensläufe ehemaliger Zwangsarbeiter nach. Führung: Gerlind Lachenicht, AG NS-Zwangs­arbeit Berliner Kirchen­gemeinden Termin: So, 28. Oktober, 14 Uhr Treffpunkt: Ausstellungspavillon auf dem St. Thomas-Friedhof Hermann­str. 179, direkt am U-Bhf Leine-Str. oder fünf Min. von S-Bhf Hermann­str. Kosten: 10,– € Um Anmeldung wird gebeten unter Telefon: 030/ 25 81 85 112 oder A. Zimmermann@kkbs.de.Weitere Informationen zu Führungen von CROSS ROADS unter www.crossroads-berlin.

Hinweis: Der Gemeindebrief erscheint als pdfdownload auf der gemeindeeigenen Homepage www.ekpn.de
Herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord. Auflage: 2000 Stück. Redaktionsanschrift: Gemeindebüro der Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Gethsemanestr. 9, 10437 Berlin T.: 4 45 77 45, F.: 43 73 43 78 zentralbuero@ekpn.de Gestaltung: Grafik-DesignBüro Dieter Wendland Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 1. 11. 2012 Die Artikel geben die Meinung der Verfasser wieder und nicht immer die der Redaktion bzw. des Gemeindekirchenrates

Geistliches Wort			

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Am Anfang. Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde und sprach: Es werde Licht. Am Anfang schuf Gott den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn. Am Anfang sah Gott alles an, was er gemacht hatte, es war sehr gut. Am Anfang. Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Psalm 147,3 Liebe Leserin, lieber Leser! Der Anfang, die Genesis, von allem – so wird er in der ersten Geschichte der Bibel und in den ersten Worten des Johannesevangeliums beschrieben. Am Anfang war das Wort, das das große »Tohuwabohu«, »Irrsal und Wirrsal«, wie es Martin Buber übersetzt, befriedet. Am Anfang war das Wort des Ewigen, nicht die Tat, wie es Goethe im Faust dichtet. »BaRa« – das schöpferische Wort, das weit mehr ist als die bloße Buchstabenfolge, Ausdruck eines schöpferischen Aktes. In ihm sind Zeit und Raum, Geborenwerden und Sterben, Lachen und Weinen, umfasst und aufgehoben. Alles ist in diesem Wort enthalten, Anfang und Ende, Himmel und Erde, alles, was webt und lebt. Und »Am Anfang« meint nicht nur ein prähistorisches Datum. Aus der Sicht des unsichtbaren Gottes meint »am Anfang« auch immer ein »Jetzt«, ein Hier und Heute, einen kreativen Akt, der, so Pater Willigis Jäger, »sich immer wieder neu im Sakrament des Augenblicks vollziehen will«. Die Worte »am Anfang« rufen so zu immer neuem Aufbruch, einem Neubeginn zu etwas, was noch werden will und wachsen soll. So hat im Jahre 1517 auch etwas seinen Anfang genommen. Vor fast 500 Jahren ist mit Luthers Thesenanschlag etwas Neues auf- und der Protestantismus hat sich bahngebrochen. Viele und uns heute selbstverständliche Werte wie Aufklärung und Demokratie, wie Individualität und Menschenwürde, wie die Vielfalt der Religionen und die gegenseitige Toleranz sind gewachsene Errungenschaften der Reformation und ohne den kraftvollen Glauben und das mutige Wagen Martin Luthers nur schwer vorstellbar. Wir befinden uns mitten in der Lutherdekade im Zugehen und in der Erinnerung an das 500jährige Reformationsjubiläum 2017. Für Luther ist es dieses »Wort« gewesen, das »am Anfang war« und noch immer ist und bleibt, das ihn getragen und getrieben hat. Er schreibt dazu: »Beim Wort Gottes geht es nicht um viele und vielstimmige Worte, sondern um das eine Wort, um das, was Christum treibet.« In seiner Orientierung an diesem einen Wort fand er einen Neubeginn, einen Anfang, seine Angst vor dem alles beherrschenden, strafenden Gott zu überwinden; einen Anfang, der viel Neues und die »Freiheit eines Christenmenschen« brachte. Und dass mit diesem Wort nicht nur das gesprochene Wort im Lesen der Bibel und in der Form der Predigt gemeint ist, sondern auch das gesungene Wort, dafür steht auch der Reformator Martin Luther. Schon früh war das Singen ein Markenzeichen der Lutherischen, und die Musik galt als Herzschlag der Reformation. Luther dichtete und komponierte eingängige Strophen, die die Protestanten als Protestlieder schmetterten. In seinen Tischreden preist er »die Musica« als ein »herrlich und göttlich Geschenk und Gabe«, die Menschen »fröhlich mache«. In einer seiner Tischreden heißt es: »Der schönsten und herrlichsten Gaben Gottes eine ist die Musica. Der ist der Satan sehr Feind, damit man viel Anfechtunge und böse Gedanken vertreibet. Der Teufel erharret ihnen nicht. Musica ist der besten Künsten eine. Die Noten machen den Text lebendig. Sie verjagt den Geist der Traurigkeit, wie man am König Saul siehet.« Die Lutherdekade steht in diesem Jahr unter dem Thema »Reformation und Musik«. Denn der Gesang der Gemeinde ist von der »Wittenberger Nachtigall«, wie Luther auch genannt wurde, als »singende Verkündigung« und der neuen Lehre hoch geschätzt worden. Bis heute singen wir in alten Chorälen, Kantaten, Motetten, Oratorien und in modernen Liedern und Texten unserer Zeit von unserer Not und Klage ebenso wie von der Hoffnung und Stärke unseres Glaubens. Auch in diesem Geiste des einen Wortes Gottes wollen wir im Gottesdienst am Reformationstag, dem 31. Oktober mit dem Jugend- und Gospelchor unserer Gemeinde kraftvoll und leidenschaftlich von unserem Glauben singen. Ich wünsche Ihnen persönlich – auch durch das Geschenk der Musica – kraftvolle Aufbrüche und Anfänge in Zeiten des Lachens und des Weinens, in Zeiten des Geborenwerdens und des Sterbens, in Zeit und Raum zu haben, umfasst und aufgehoben zu sein. Ich wünsche uns gemeinsam als Gemeinde, dass wir Bewährtes und Hoffnungsfrohes bewahren, die Realitäten nicht aus dem Blick verlieren und mit der Kraft und dem Wagnis des Glaubens aufzubrechen »in ein Land, dass ER uns zeigen wird.« Ihr Pf. Heinz-Otto Seidenschnur

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G  K  R
Aus der Arbeit des Gemeindekirchenrates

Aus dem GKR 				

Aus den Sitzungen des Gemeindekirchenrates im August und September ist folgendes zu berichten: Zur Absicherung der sonntäglichen Gottesdienste und Andachten im St. Elisabeth-Stift gab es eine Vereinbarung zwischen unserer Pfarrerschaft und dem St. Elisabeth-Stift. Alle vier Pfarrer sind in den Predigtplan einbezogen und weitere Veranstaltungen werden von Mitarbeitern unserer Gemeinde gestaltet. Es wird auch festgestellt, dass die bestehende Partnerschaft zwischen Gemeinde und St. Elisabeth-Stift weiter ausgebaut werden soll. Zum 5-jährigem Jubiläum des Stadtklosters wird die Beleuchtung des Torbogens zur Schönhauser Allee als Geschenk der Gemeinde finanziert. Der GKR beschließt die Erneuerung der alten Vorhänge im Elias-Kuppelsaal. Die Weiterarbeit am Gemeindekonzept wurde besprochen und festgelegt, dass auf unserer Klausurtagung am 28. und 29. September das Konzept weitgehend fertiggestellt werden soll. Die Hausverwaltung, vertreten durch Frau Atrott, die für unsere Gemeinde zuständige Mitarbeiterin, stellte die Arbeit und die Zuständigkeit der Verwaltung vor und erläuterte die Wirtschaftspläne sowie weitere erforderliche Maßnahmen in der Zukunft für den Erhalt unserer Gebäude. Viele Probleme, die sich aus der täglichen Arbeit der Hausverwaltung ergeben, wurden diskutiert. Dem GKR wurde Bericht erstattet über die Fertigstellung des neuen behindertengerechten WC’s im Gemeindehaus Kuglerstraße. Über die barrierefreie Zuwegung zur Paul-GerhardtKirche wurde diskutiert. Der Bauausschuss soll dazu neue Vorschläge erarbeiten. Für die dauerhafte Nutzung des Gossner-Kellers im Gemeindehaus Elias wurde die Anschaffung eines Luftentfeuchters beschlossen. Der GKR beschließt die Vermietung eines Saales des Gemeindehauses Elias an das Elisabeth-Hospiz. Für die Betreuung des Bauvorhabens »Sanierung Gethsemanekirche« wird die Einrichtung einer Steuerungsgruppe beschlossen. Zur Verbesserung des Raumangebotes für die Jugendarbeit wird die ehemalige Sakristei der Paul-Gerhardt-Kirche herge-

richtet. Über weitere Raumumnutzungen wurde diskutiert, ein Beschluss dazu konnte noch nicht gefasst werden. Der GKR befasste sich mit der besseren Zusammenarbeit mit dem Gemeindebeirat und wird den Beirat bei wichtigen Entscheidungsprozessen rechtzeitig vorher einbeziehen. Die nächste Gemeindeversammlung wird auf Beschluss des GKR am Montag, dem 22. 10. 2012 um 19.30 Uhr im EliasKuppelsaal stattfinden. Wolfgang Schellig, Vorsitzender des Gemeindekirchenrates

Andacht zum Ewigkeitssonntag Friedhof Nordend, 15 Uhr
1623 erfüllte sich der Kaufmann Burckhard Großmann aus Jena einen Herzenswunsch. Er erteilte 16 Komponisten aus Mitteldeutschland den Auftrag, eine fünfstimmige Vertonung des 116. Psalms anzufertigen. So entstand die Sammlung: »Angst der Hellen und Friede der Seelen / Das ist: Der CXVI. Psalm Davids«Die Namen der beauftragten Komponisten lesen sich wie das »Who is who« der Musikgeschichte des beginnenden 17. Jahrhunderts: Heinrich Schütz, Johann Hermann Schein, Michael Praetorius, Melchior Franck und viele andere. Die Vertonung von Johann Hermann Schein steht im Mittelpunkt der musikalischen Ausgestaltung der Andacht zum Ewigkeitssonntag durch das Ensemble Ad Hoc unter Leitung von Kim Nguyen am 25. 11. 2012 um 15 Uhr in der Frieden Himmelfahrt Kapelle auf dem Friedhof Nordend. Ergänzt wird das Programm durch Werke von Heinrich Schütz und den zeitgenössischen norwegischen Komponisten Ola Gjeilo.

Jubiläum		

Innehalten – Gedenken	

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Innehalten – Gedenken
Wir wollen gemeinsam – Katholiken, Baptisten und Evangelische – erinnern an die Novemberpogrome 1938 und wollen ein Zeichen setzen gegen rechte Gewalt und Mord in unserem Land.

30. Ordinationsjubiläum von Pfarrerin Uta Fey
Am 31. 10. 2012, dem Reformationstag unserer Kirche, jährt sich zum 30. Mal die Ordination unserer Pfarrerin Frau Uta Fey. Für einen Pfarrer/Pfarrerin unserer Evangelischen Kirche ist das ein ganz besonderer Tag. An diesem Tag erfolgte die Einsetzung bzw. Bestellung als Geistliche unserer Kirche mit allen sich daraus ableitenden Rechten und Aufgaben. Frau Pfn. Fey wurde am 31. 10. 1982 vom damaligen Bischof Forck in der Marienkirche in Berlin ordiniert. Wir danken Pfarrerin Uta Fey für die segensreiche Arbeit in unserer Gemeinde und möchten ihr zu diesem Jubiläum sehr herzlich gratulieren und erbitten für ihre Arbeit in unserer Gemeinde weiterhin Gottes Segen. Am 04. 11. 2012 wird im Rahmen des Gottesdienstes in der Paul-GerhardtKirche dieses Jubliäum gewürdigt.

9. November 2012 um 17 Uhr im Garten der Gethsemanekirche am »Geistkämpfer«. Bitte bringen Sie eine Kerze mit. Sitzmöglichkeiten werden nur sehr begrenzt vorhanden sein. Katholische Gemeinde Heilige Familie EvangelischFreikirchliche Gemeinde Zoar Evangelische Gemeinde Prenzlauer Berg Nord

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Wir sind eine Kirche				

WIR SIND E I N E KIRCHE!
23 prominente Unterzeichner richten ihren Appell »Ökumene Jetzt!« an die gespaltene Christenheit. Sie bringen zum Ausdruck, dass die Spaltung der Christenheit in Katholiken und Protestanten unzeitgemäß ist und dem Willen Jesu widerspricht. Es ist ein Aufruf zur Einheit, der die Kirchenbasis mobilisieren will. Dankenswerterweise hat der Bundestagspräsident Norbert Lammert Frauen und Männer wie Richard von Weizäcker, Antje Vollmer, Günther Jauch, Wolfgang Thierse, Thomas Bach und weitere prominente Personen zusammengebracht. Die Initiatoren haben ein kleines katholisches und ein großes evangelisches Jubiläum zum Anlass genommen für ihre Forderung »Ökumene Jetzt!«: 50 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil im Jahre 2012 und 500 Jahre Reformation im Jahre 2017. »Beide Ereignisse«, so heißt es im Appell, »betreffen nicht nur jeweils eine Konfession, sondern sind eine Herausforderung an alle und eine Angelegenheit insbesondere, aber nicht nur der Kirchen.« Gleichsam als Überschrift und Leitwort haben die Initiatoren dem Appell einen Abschnitt aus der Bibel vorangestellt, Brief des Paulus oder eines Paulusschülers an die Epheser (4, 3-6): »Bemüht euch, die Einheit des Geistes zu bewahren durch den Frieden, der euch zusammenhält. Ein Leib und ein Geist, wie euch durch eure Berufung auch eine gemeinsame Hoffnung gegeben ist; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, der über allem und durch alles und in allem ist.« Ein Bibelwort, das einer Art frühem Aufruf zur Einheit aller Christen gleicht und uns auffordert, jetzt noch mehr gemeinsam für unsere eine Kirche zu tun. Ich sage von ganzem Herzen JA zum »Ökumene Jetzt!« Dazu lade ich zunächst persönlich alle katholischen Schwestern und Brüder im Prenzlauer Berg ein, gemeinsam mit den evangelischen Christen von Prenzlauer Berg Nord dieser einen Kirche ein noch hoffnungsvolleres Gesicht zu geben. Pfr. Heinz-Otto Seidenschnur

Ökumene Jetzt!
In den kommenden Jahren erinnern die Christen in der ganzen Welt an zwei herausragende Ereignisse der Kirchengeschichte: • 50 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil, • 500 Jahre Reformation. In Deutschland soll die »Luther-Dekade« der Vorbereitung und Würdigung eines historischen Datums dienen, das im Rückblick eine Zäsur in der Geschichte nicht nur unseres Landes darstellt. Beide Ereignisse betreffen nicht nur jeweils eine Konfession, sondern sind eine Herausforderung an alle und eine Angelegenheit insbesondere, aber nicht nur der Kirchen. Wir werden uns an der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen, Ausstellungen, Publikationen und Gottesdiensten zur Erinnerung und Würdigung des Zweiten Vatikanischen Konzils wie der Reformation engagiert beteiligen, und wir wollen alles tun, dass nach den Jubiläen nicht alles so bleibt, wie es vorher war. Weil uns Gott in der Taufe Gemeinschaft mit Jesus Christus geschenkt hat, sind Getaufte als Geschwister miteinander verbunden. Sie bilden als Volk Gottes und Leib Christi die eine Kirche, die wir in unserem Credo bekennen. Deshalb ist es geboten, diese geistliche Einheit auch sichtbar Gestalt gewinnen zu lassen. Martin Luther wollte die Kirche erneuern, nicht spalten. Er wollte die Einheit der Kirche, damit die Welt glaubt (vgl. auch Joh 17,9-23). Die Einführung konfessioneller Vielfalt innerhalb eines Gebietes hielt er ausdrücklich für undurchführbar und unangemessen. Auch die lutherische Bekenntnisschrift Confessio Augustana betont die Notwendigkeit der Einheit der Kirche: »Denn das genügt zur wahren Einheit der christlichen Kirche, dass das Evangelium einträchtig im reinen Verständnis gepredigt und die Sakramente dem göttlichen Wort gemäß gereicht werden.« (Confessio Augustana 7) Dennoch kam es zur Kirchentrennung. Es gab gravierende Differenzen und Missverständnisse, aber die Spaltung hatte nicht nur theologische, sondern auch handfeste politische Gründe: Nicht die Glaubensüberzeugung führte dazu, dass man evangelisch oder römisch-katholisch wurde, sondern der Wohnsitz. Die Herrscher einer Region bestimmten die Konfes-

Ökumene jetzt!			

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sion ihrer Einwohner. Für die dauerhafte Trennung der Kirchen wurden Machtfragen wichtiger als Glaubensfragen. Es war daher eine logische Konsequenz, dass das Anliegen, eine einzige christliche Kirche zu sein, auch nach der Kirchentrennung immer wieder aufgenommen worden ist, wenn auch in unterschiedlicher Intensität. Eine besondere Ausprägung erfuhr das Streben nach der Einheit der Kirchen mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (19621965), das nicht nur zur pastoralen, sondern auch zur ökumenischen Erneuerung einberufen wurde. Ein zentrales Dokument des Konzils, das Dekret über den Ökumenismus (Unitatis Redintegratio), nimmt die Christinnen und Christen in die Pflicht, sich für die Wiederherstellung der Einheit der Kirche einzusetzen: »Christus der Herr hat eine einige und einzige Kirche gegründet, und doch erheben mehrere christliche Gemeinschaften vor den Menschen den Anspruch, das wahre Erbe Jesu Christi darzustellen; sie alle bekennen sich als Jünger des Herrn, aber sie weichen in ihrem Denken voneinander ab und gehen verschiedene Wege, als ob Christus selber geteilt wäre (1. Kor. 1,13). Eine solche Spaltung widerspricht aber ganz offenbar dem Willen Christi, sie ist ein Ärgernis für die Welt und ein Schaden für die heilige Sache der Verkündigung des Evangeliums vor allen Geschöpfen.« (Vatikanum II, Unitatis Redintegratio Nr. 1) »Bemüht euch, die Einheit des Geistes zu bewahren durch den Frieden, der euch zusammenhält. Ein Leib und ein Geist, wie euch durch eure Berufung auch eine gemeinsame Hoffnung gegeben ist; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, der über allem und durch alles und in allem ist.« (Paulus-Brief an die Epheser 4, 3-6) Damit steht das römischkatholische Dekret nicht nur in der Tradition des Apostels Paulus, sondern auch in der Fortsetzung des lutherischen Anliegens. Es benennt zugleich, wo die Verantwortung für das Streben nach der Einheit zu suchen ist. Nicht nur die Hirten, sondern auch und gerade die Gläubigen sind zur Sorge um die Wiederherstellung der Einheit aufgefordert. »Die Sorge um die Wiederherstellung der Einheit ist Sache der ganzen Kirche, sowohl der Gläubigen wie auch der Hirten, und geht jeden an, je nach seiner Fähigkeit, sowohl in seinem täglichen christlichen Leben wie auch bei theologischen und historischen Untersuchungen.« (Vatikanum II, Unitatis Redintegratio Nr. 5). Wir können und müssen die Sorge um die Einheit der ganzen Kirche nicht ruhen lassen, bis eine theologische

Einigung über das Amts- oder Abendmahlsverständnis zwischen den Kirchenleitungen erreicht worden ist. Und wir dürfen uns auch nicht mit dem Ziel zufrieden geben, dass Kirchen sich gegenseitig als Kirchen anerkennen. Selbst wenn wir davon gegenwärtig noch entfernt sind: Dieses Ziel ist notwendig, aber zu klein! Wir wollen nicht Versöhnung bei Fortbestehen der Trennung, sondern gelebte Einheit im Bewusstsein historisch gewachsener Vielfalt. Heute ist die Kirchenspaltung politisch weder gewollt noch begründet. Reichen theologische Gründe, institutionelle Gewohnheiten, kirchliche und kulturelle Traditionen aus, um die Kirchenspaltung fortzusetzen? Das glauben wir nicht. • Offensichtlich ist, dass katholische und evangelische Christen viel mehr verbindet als unterscheidet. • Unbestritten ist, dass es unterschiedliche Positionen im Verständnis von Abendmahl, Amt und Kirchen gibt. • Entscheidend ist jedoch, dass diese Unterschiede die Aufrechterhaltung der Trennung nicht rechtfertigen. In beiden Kirchen ist die Sehnsucht nach Einheit groß. Die Folgen der Spaltung werden im Alltag von Christinnen und Christen schmerzlich empfunden. Wir würdigen die Anstrengungen um die Fortschritte der Ökumene in den letzten Jahrzehnten. Wir sind dankbar, dass die Erfahrung der Gemeinschaft im Glauben und die praktische Zusammenarbeit katholischer und evangelischer Gemeinden vor Ort sich schneller entwickelt als der institutionelle und theologische Klärungsprozess. Wir appellieren an die Kirchenleitungen, die tatsächlichen Entwicklungen in den Gemeinden vor Ort so zu begleiten, dass die Ökumene nicht in ein Niemandsland zwischen den Konfessionen abwandert, sondern die Trennung unserer Kirchen überwindet. An die Gemeinden appellieren wir, die Ökumene weiter voran zu treiben, kirchliches Leben miteinander zu gestalten, Räume gemeinsam zu nutzen und die organisatorische Einheit anzustreben. Als Christen im Land der Reformation stehen wir in der besonderen Verantwortung, Zeichen zu setzen und dazu beizutragen, den gemeinsamen Glauben auch in einer gemeinsamen Kirche zu leben. (Quelle Internet)

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Kinder, Kinder				

So viele wie noch nie ...
Was??? Na, so viele Kilometer wie am Wochenende Anfang September sind wir mit dem Fahrrad noch nie an einem anderen Fahrradwochenende gefahren. Insgesamt waren wir 105,7 km von Freitag bis Sonntag unterwegs, und alle(!) haben durchgehalten. In Britz (nördlich von Eberswalde) haben wir in der Friedenskirche übernachtet. Von dort aus sind wir am Samstag zu einer Fahrradrundtour über Kloster Chorin, Ökodorf Brodowin und dem Schiffshebewerk Niederfinow aufgebrochen. Diese Tour war so lang, dass wir erst abends im Schein unserer Fahrradleuchten mit Heißhunger auf die uns schon erwartende Pizza heimgekehrt sind. Nach einer kurzen Nacht waren wir Gäste im Gottesdienst in der kleinen Dorfkirche von Britz. Wir haben den Psalm gelesen und mit einem Anspiel zum Evangelium den Gottesdienst zum Thema »Dank« mitgefeiert. - Und dankbar sind wir, dass wir auf der Hinfahrt alle mit den Rädern in den übervollen Zug passten, dass trotz etlicher kleiner Stürze niemand ernsthaft zu Schaden kam und dass wir diese Zeit fröhlich und behütet verbringen durften. Tacho Stand allein am Sonntag!! Fahrradhorde

St. Martinsumzug und -feuer am 11. November 2012
Ein Laternenumzug beginnt um 16.30 Uhr im Stadtkloster Segen (Schönhauser Allee 161) mit einem Anspiel. Der zweite Laternenumzug startet um 16.45 Uhr in Elias (Göhrener Str. 11). Vermutlich startet ein dritter Later­ nenumzug um 17 Uhr in der Mitte des Arnimplatzes. Alle genauen Infos zu den Umzügenfindet ihr auf unserer Internetseite: http://www.ekpn.de/gemeinde-aktiv/kinder-und-familien/ Unsere Laternenumzüge treffen sich im Friedrich-LudwigJahn-Sportpark. Dort werden wir das Martinsfeuer entzünden, ein kleines St. Martinsanspiel sehen, Lieder singen und Martinshörnchen teilen. Spenden werden für »Laib und Seele« und unsere Unkosten gesammelt. So fertig war der eine oder andere

Kinder, Kinder			

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Das neue Rätsel!
Einsendeschluss ist der 1. 11. 12. entweder per Mail an preisraetsel@ekpn.de oder bei der Christenlehre in Elias oder Paul Gerhardt abgeben. Name, Adresse, Alter nicht vergessen! Gewinn: Eine Bratwurst und ein heißes Getränk zum St. Martinsumzug im Cantianstadion. 1. Was war St. Martin, bevor er Mönch wurde? 2. In welcher Stadt war St. Martin Bischof? 3. Was teilte Martin mit dem Bettler? 4. In welcher Stadt wurde St. Martin geboren? 5. Was bedeutet der Name Martin? 6. Welches Erlebnis bekehrte Martin, dass er Christ wurde? 7. Welches hohe Amt wurde Martin übertragen? 8. Wer verriet ihn, als er sich nicht zur Wahl stellen wollte für das hohe Amt? Sa, 3.November 2012 um 10 Uhr in Elias Thema: »Danke« Unsere Glücksfee Hannah hat ARUNA, 11 Jahre, als Gewinnerin des Preis­rätsels vom Mai/ Juni 2012 ausgelost. Das Lösungswort war: »Pfingsten«. Der Preis – ein Eisgutschein – wird von Antje Erdmann an ARUNA übermittelt.

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Mitteilungen und Amtshandlungen in der Gemeinde		

Taufen
Mathis Götte, Philippa Schonger, Noah Nekwasil, Amalia Reuter, Marla Schlimok, Elsa Böcking, Katharina Bernal-Rose, Paula Wilnat, Julian Maaßen, Luise Nadvornik, Eva Nadvornik, Magdalena Herr, Jonas Arens, Franz Kuhlmann, Martha Griebenow, Edda Bielfeldt, Bela von Roth, Frida Thannhäuser, Marlene Taube Siehe ich bin mit dir und will dich behüten, wohin du auch ziehst. 1. Mose, 28,15a

Trauungen
Ikki Opitz und Anne Friederike Opitz-Salié Stefan und Nicole Krojer Jelle Diericks und Anke Buckentin Maria Kilwing geb. Wilke und Dorothea Kilwing Florian Mayr und Sina Mayr geb. Weiskirch Thomas Ueberschaar und Britta Ueberschaar geb. Neels Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, aber die Liebe ist die größte unter ihnen. 1. Korinther 13, 13 Dr. Gisela Behne, Manfred Scheel und Hildelotte Lemcke »Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.!« Psalm 103,2

Bestattungen
Amanda Arendt Horst Paasch Ursula Matzinke Ursula Wessels Dr. Maria Schumann Margot Havenstein Daran erkennen wir, dass wir aus der Wahrheit sind, und können unser Herz vor ihm damit zum Schweigen bringen, dass, wenn uns unser Herz verdammt, Gott größer ist als unser Herz und erkennt alle Dinge. 1. Johannes 3, 19-20

Jubelkonfirmation
feierten am 26. 8. 12 in der PaulGerhardt-Kirche Rainer Rosenmüller, Hannelore Haberstroh, Gabriele Wasiak, Ingrid Zatloukal, Wilfried Hildebrand, Frank-Michael Radzio, Herzliche Einladung zum Gemeindeabend

Sinnsuche und Heilsversprechen in Berlin
Woran glauben die Deutschen heute? Vortrag und Diskussion mit Dr. Michael Utsch Ev. Zentralstelle für Weltanschaungsfragen bei der EKD am Donnerstag, dem 1. November 2012 um 19.30 Uhr im Elias-Kuppelsaal Der religiöse und spirituelle Markt in Berlin ist unübersichtlich und verwirrend. Berlin ist Hauptstadt des Atheismus und Supermarkt neu-religiöser Angebote. Von Astrologie bis Zen, von schamanischer Lebensberatung über Heiledelsteine bis zum neurolinguistischen Programmieren reicht das Panorama der Angebote. Dr. M. Utsch arbeitet seit 15 Jahren als Wissenschaftler auf diesem Gebiet und gibt uns an diesem Abend einen Überblick und Einblick in die Vielfalt spiritueller Praktiken. Welche Sehnsüchte der Menschen lassen sich darin erkennen und wie könnte die christliche Kirche eine Antwort darauf geben? J. Bosem und H.-O. Seidenschnur

G e bu rts tag s kaffee He r z lic h e Ein lad u n g an alle, jung und alt, die im Oktober und November Geburtstag haben.
Wir freuen uns, Sie am Donnerstag, dem 29. November 15 Uhr in den Räumen des Elias-Gemeindehauses begrüßen zu dürfen. Es wäre schön,wenn wir bei Kaffee oder Tee, Kuchen und Saft miteinander ins Gespräch kommen, Lieder singen und eine Geschichte hören.

Eine umgedrehte Blockflöte ist was?		

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Eine umgedrehte Blockflöte ist was? Richtig, eine Orgelpfeife.
Das ist nicht der einzige Satz, der den Besuchern der Orgelwanderung im Ohr bleiben wird. Oliver Vogt, Kantor der ­Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg führte ca. 40 Menschen durch die Orgeln der vier Gemeindestandorte. Angeregt und gespannt lauschte das Publikum den Einführungsworten von Herrn Vogt in den Sitzbänken der Paul-Gerhardt-Kirche. Eine warme Begrüßung leitete in allgemeine Worte zur Orgel an sich über. Schon war der Kantor nicht mehr zu sehen, doch aber zu hören. Denn es erklang ein Stück von Dietrich Buxtehude durch die Kirche. Danach konnten wir hoch an die Orgel gehen, wo bereits Stühle bereitstanden. In der nun erzählten Geschichte der Paul-Gerhardt-Kirche (PG) wurden nicht nur Fakten aufgezählt, z. B. dass PG eine Abzweigung der Gethsemanekirche war, weil der Gottesdienstraum zu voll wurde, sondern es gab immer den Zusammenhang zur Orgel, über welche auch allerlei Wissenswertes erfahren wurde. Zu der Geschichte von den vielen Umbauten und verschiedenen Plänen zur Registrierung wurden auch allgemeine Informationen weitergegeben, wie z. B. der Aufbau einer Orgel. Während Oliver Vogt ein weiteres Stück auf der 2-manualigen Orgel spielte, konnte man von beiden Seiten der Orgel auf einer Leiter oder einem Stuhl in die Orgel hineinschauen. Nach einigem Warten an der Leiter, Klatschen für das schöne Spiel des Kantors und kurzen organisatorischen Ansagen, ging es weiter zur Gethsemanekirche (GK). An diesem warmen Sommertag war ein kurzer Spaziergang allen willkommen. In der kühlen GK angekommen, kletterten alle mit höchster Ausdauer die zwei Stockwerke zur Orgel hoch. Auch hier wurden wir wieder mit einem hervorragend gespielten Orgelstück begrüßt. Danach holte der Kantor eine Blockflöte aus seinem Rucksack und blies einen Ton. Es war eine leichte Verwunderung zu spüren, warum denn jetzt über Blockflöten geredet würde. Doch dann drehte er die Flöte um und hielt sie neben eine kleine Orgelpfeife. Nun fiel allen die gleiche Bauart der beiden Instrumente auf und Oliver Vogt erklärte, dass im Prinzip Blockflöte und Orgelpfeife genauso funktionierten. Nun hat die Orgel bekanntlich viele Pfeifen, und zwar gibt es für jede Taste pro Register eine Pfeife. Das bedeutet, wenn

eine Orgel 25 Register aufweist, dann besitzt die Orgel im Ganzen etwa 1900 Pfeifen! Dabei gibt es auch unterschiedliche Bauarten, einerseits die Holzpfeifen, die besonders warm klingen und dann die Pfeifen aus Metall, die einen klaren und hellen erzeugen. Dieses neue Wissen wurde uns nicht nur erzählt, sondern einerseits mit der Orgel vorgespielt und andererseits auch in echt gezeigt. Man hatte eine viel bessere Vorstellung der Pfeifen – als Oliver Vogt verschiedene Pfeifen in der Hand hielt und selbst Töne auf ihnen produzierte. Ein weiterer netter Spaziergang führte uns zum Elias-Kuppelsaal. Wie den meisten der Zuhörer bereits bekannt, wurde die Elias-Kirche an das Kindermuseum »MACHmit!« verpachtet, so dass die Gottesdienste im Elias-Kuppelsaal stattfinden. Nach einem Flötenuhr-Stück von Mozart bekamen wir einen Einblick in die Orgelgeschichte, von der frühesten Entstehung bis zur heutigen Entwicklung und Verwendung in der Kirche. Denn nicht immer war die Orgel in der Kirche zuhause. Lange war sie eine Art Statussymbol am kaiserlichen Hof, und wer in der Antike bei Orgelwettbewerben siegte, wurde sehr reich belohnt. Erst um 1300 wurde die Orgel offiziell als Kirchenmusikinstrument anerkannt. Zwischendrin spielte Herr Vogt »Le Cocou« von Louis Daquin. In diesem kommt das KuckuckMotiv häufig vor, die kleine Terz. Die Rätselaufgabe bestand darin, die Anzahl der vorkommenden Kuckuck-Motive zu zählen, welche eine Dame danach auch korrekt beantwortete. Bei diesem Stück hörte das Publikum auch aufmerksamer hin und genoss nicht nur die zur Orgel passenden Musik. Auch in diese verhältnismäßig kleine Orgel konnten wir hineinschauen. Langsam zog sich der Himmel zu als wir weiter Richtung Segenskirche liefen. Nach so vielen Orgeln, Kirchen und Geschichten, hatte man nun einen guten Grundstock an Wissen und Erfahrung und erwartete nun gespannt die letzte der vier Orgeln. Auch in der Segenskirche, die als Stadtkloster Segen von der Communität Don Camillo geführt wird, wurden wir mit einem Stück begrüßt, welches in der zeitgenössischen Musiksprache Jean Langlais klang. Das war für unsere Ohren recht ungewohnt, aber das Gefühl passte zur Orgel und zum Raum. Nach einer kurzen Geschichte zu Kirche und Orgel und der Information, dass es sehr schwer sei, für diese besondere Orgel ein passendes Stück zu finden, bekamen wir von Levebure-Wely einen Bolero de concert zu hören. Fortsetzung Seite 13

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Kirchenmusik		

Mozarts Große c-Moll Messe		

Singen mit Eltern und Kindern 0 – 2 Jahre Mi 1. Gruppe »Zwerge« 15.30 – 16 Uhr 2. Gruppe »Pfauen« 16.15 – 16.45 Uhr 3. Gruppe »Räuber« 17 – 17.30 Uhr

 Singschule • Eltern-Kind-Singen

Mozarts Große c-Moll-Messe
Die Gethsemanekantorei führt Mozarts Große c-Moll-Messe am 10. November auf. In einem Brief an seinen Vater vom 4. Januar 1783 erwähnt Mozart das Gelöbnis, dass er »ganz vür sich in seinem Herzen« ein Werk komponiert hat. Die c-Moll-Messe ist im Grunde die erste Messe, die Mozart ohne Auftrag komponiert hat und zugleich seine letzte überhaupt. Ein Meisterwerk, dessen Motivation es zu komponieren, sein Herz in Auftrag gegeben hat. Diese »Herzensangelegenheit« in Kombination mit dem ausgereiften und meisterlichen Kompositionsstil des späten Mozart machen die c-Moll-Messe zu einem seiner größten Vokalwerke, vergleichbar nur mit Requiem oder der Zauberflöte. Mozart vereint unerhört stilistische Freiheit mit großer Tiefe des Ausdrucks. Hier verschmelzen auf glücklichste Weise der Stil des Barock und der Klassik, aber auch geistlicher und weltlicher Stil zu einem Werk, das ganz Mozart, nichts als Mozart ist. Ergänzt wird unsere Aufführung durch die Trauermusik für Viola und Orchester. In seinem Londoner Exil schrieb Hindemith seine Trauermusik 1936 als Nachruf auf den verstorbenen britischen König Georg V. Das abgedunkelte, verhangene, schwermütige Timbre der Bratsche gibt dem ganzen Stück seinen unverwechselbaren Klang. Solistin ist die stellvertretende Solo-Bratschistin des Konzerthaus-Orchesters, Constanze Fiebig. Neben vier hochkarätigen Solisten musiziert das Orchester »ensemble callinus«. Die Gethsemane-Kantorei wird erstmals vom neuen Kantor Oliver Vogt geleitet. Lassen Sie sich dieses besondere Konzertereignis nicht entgehen. Weitere Informationen über den Kartenvorverkauf finden Sie in der Konzert-Anzeige oder auf unserer Gemeinde-Homepage. O. Vogt

 Singschule • Minis
Singen mit 3 – 4jährigen Kindern Mo 1. Gruppe »Amseln« 16 – 16.30 Uhr 2. Gruppe »Spatzen« 16.45 – 17.15 Uhr 3. Gruppe »Lerchen« 17.30 – 18 Uhr Do 4. Gruppe »Nachtigallen« 16 – 16.30Uhr

 Singschule • Vorschulkinder

Winterkirche Di 1. Gruppe: »Rosinchen« 16 – 16.45 Uhr Mi 2. Gruppe: »Cantinis« 16.15 bis 17 Uhr

 Singschule • Kleine
Kinder der 1. und 2. Klasse, Winterkirche Mi 1. Gruppe: »Cantores« 17.15 – 18 Uhr Do 2. Gruppe »Rosinen« 16.15 – 17 Uhr

 Singschule • Mittlere
Kinder der 3. und 4. Klasse, außerdem 5.-Klässler, die dienstags nicht können; Winterkirche; Laetinis« Do 17 – 18 Uhr

 Singschule • Große
»Laeta Vox« – Kinder ab der 5. Kl., Jugendliche, Winterk., Di 17 – 18.30 Uhr

 Jugend-Gospelchor »... stimmt so!«
do. 19 – 21Uhr, mit Stefan Wieske. Gethsemane, Winterkirche; Junge Leute mit Lust auf Popularmusik, Gospels, neue geistliche Lieder, Jazz, Folk, in groovigen Arrangements mit Klavier & Band

Abschlusskonzert

Gemeindechor
mi. 19.30 Uhr, mit Detlef Lehmann, Gem.-hs. Elias, 3. Etage, Göhrener Str. 11, klassischer, vierstimmig gemischter Chor, vielseitige Chorlit. alter u. neuer Meister

ORGELSOMMER 2012 PRENZLAUER BERG NORD Am Mittwoch, dem 10. Oktober findet um 19.30 Uhr in der Gethsemanekirche unter dem Titel »Organistiade« das Abschlusskonzert des diesjährigen Orgelsommers statt. Neben Kantor Oliver Vogt musizieren Kim Nguyen, Martin Georg Schmidt und Stefan Wieske.

 Liturgischer Chor
mi. 19.30 – 2045 Uhr, mit Oliver Vogt, Gemeindesaal P. Gerhardt, Kuglerstr. 15, Ausgestaltung der Gottesdienste mit Chorliteratur aller Epochen und Stile

Reihe Orgel Plus

 Gethsemane-Kantorei
di. 19.45 – 22 Uhr, mit Oliver Vogt, Elias Kuppelsaal, Motetten alter & neuer Meister, Kantaten, Oratorien, Musik zeit­ genössische Komponisten, für Gottes­ dienste u. Konzerte, regelmäßige Teilnahme erwartet!

Am letzen Sonntag jedes Monats findet in der Paul-Gerhardt-Kirche im Gottesdienst um 9.30 Uhr die Musik-Reihe Orgel plus statt. Kantor Oliver Vogt gestaltet den Gottesdienst in musikalischer Form zusammen mit einzelnen Instrumentalisten, Sängern oder Ensembles. Die nächsten Termine sind: So., 28. 10. Orgel + Blechbläser So., 25. 11. Orgel + Chor Herzliche Einladung!

Eine umgedrehte Blockflöte ist Was?	

Gethsemane stützen!	

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Fortsetzung von Seite 11 Alle saßen gespannt auf den Bänken der Empore oder schauten begeistert in die Orgel, wärend Oliver Vogt dieses letzte Stück spielte. Der Raum wurde von der gewaltigen Musik erfüllt. So war die noch in vielen Teilen original erhaltene, klangprächtige Sauer-Orgel wohl selten oder schon lange nicht mehr gehört worden. Damit war die Orgelwanderung zu Ende und nach und nach verließen die Teilnehmer/innen Empore und Kirche, doch nicht ohne sich entweder beim Kantor bedankt oder sich bei anderen Teilnehmer/innen positiv geäußert zu haben. Nicht nur der große informelle Teil machte die Orgelwanderung zu einem Erlebnis, sondern auch die anschauliche Erzählweise und eigene Begeisterung von Oliver Vogt, welcher nicht nur den Verstand, sondern durch die Musik auch die Herzen angesprochen hat. Im kommenden Jahr wird es wieder eine Orgelwanderung geben. Und auch, wenn die Zuhörer hauptsächliche ältere Menschen waren, ist es doch für das junge Volk ebenso interessant. Genau so ist auch der Orgelsommer 2012, der am Mittwoch, dem 10. Oktober um 19.30 Uhr in der Gethsemanekirche in einer »Organistiade« mit den Organisten der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord zum Abschluss kommt. Regina Lehmann

Die Gethsemanekirche braucht Ihre Hilfe! Bitte unterstützen Sie durch Ihre Spende die Instandsetzung der Gethsemanekirche! Wir freuen uns über die bisher eingegangenen Spenden von Ronald Christoph, Christoph Lutz-Scheurle, Claudia Knepper, Dr. Petra Klingler und Reinhard, Jens Rieser, Cornelia Klingler, Andreas Kröger, Martin Kornfeld, Holger Kienle, Stefan Leonards, Martin Zerbst, Johanna Seyffert-Stahl und danken dafür sehr herzlich.

Ja – ich werde Steinpate für Gethsemane! Bitte überweisen Sie Ihren Betrag unter dem Verwendungszweck »Gethsemane stützen« auf unser Spendenkonto Kontoinhaber: KVA Berlin Mitte-Nord Kto. 411 741 280 • BLZ 210 602 37 bei der Ev. Darlehensgenossenschaft Kiel Spendenzweck : Gethsemane stützen Bitteschreiben Sie Ihre Adresse mit in den Verwendungszweck. Wir stellen automatisch Spendenbescheinigungen aus. Wünschen Sie weitere Informationen? Wir beraten Sie gern! Danke für Ihre Spende!

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Geburtstage			

Geburtstage
Dr. Ursula Lachmann	 Inge Stylow	 Anita Scheibe	 Ilse Faustmann	 Ilse Schmidt	 Walter Achterberg	 Benno Niederhübner	 Peter Kraiczy	 Liesbeth Ogrzall	 Ingeburg Kracht	 Anna Schlumbach	 Raimund Müller	 Meta Meyer	 Wolfgang Janke	 Helga Vogel	 Ingeborg Wohl	 Dr. Christof Hardmeier	 Anni Kutzner	 90 Jahre 91 Jahre 80 Jahre 92 Jahre 96 Jahre 90 Jahre 80 Jahre 75 Jahre 85 Jahre 80 Jahre 93 Jahre 75 Jahre 94 Jahre 75 Jahre 75 Jahre 93 Jahre 70 Jahre 80 Jahre

Herzliche Geburtstagsgrüße an alle, die im Oktober und November Geburtstag haben. Besonders grüßen wir die Jubilare der Gemeinde: Gerhard Blocksdorf	 Charlotte Hildegard Korkow	 Ruth Schmidt	 Hans Müller	 Gerd Neumann	 Lise-Lotte Benter	 Helga Benner	 Elfriede Riemann	 Jutta Korn	 Gisela Kirsch	 Kristin Russow	 Dr. Hans-Heinrich Küster	 Herta Lehmann	 92 Jahre 91 Jahre 91 Jahre 93 Jahre 75 Jahre 93 Jahre 70 Jahre 91 Jahre 75 Jahre 75 Jahre 75 Jahre 70 Jahre 100 Jahre

Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht alle Seniorengeburtstage im Gemeindebrief abdrucken können. Wir haben uns für die Altersgruppen, 70, 75, 80, 85 entschieden und ab 90 Jahren wird jedes Geburtsjahr erfasst. diert. Als freischaffender Trompeter und Musikpädagoge hat er in den letzten Jahren viel mit Blasorchestern und Posaunenchören zusammen gearbeitet. Termine Fr, 26. 10. 2012, 19 – 21 Uhr Probe (Winterkirche der Gethsemanekirche) Sa, 27. 10. 2012, 10 – 15 Uhr Probe (Winterkirche der Gethsemanekirche) So, 28. 10. 2012, 9.30 Uhr Gottesdienst OrgelPlus in der Paul-Gerhardt-Kirche 11 Uhr Gottesdienst Gethsemanekirche So, 11. 11. 2012, 17.30 Uhr St. Martins-Fest Für weitere Informationen stehe ich gerne zur Verfügung. Anmeldung bis zum 19. Oktober an Kantor Oliver Vogt: o.vogt@ekpn.de 030 - 48 49 43 92

Die Musikwerkstatt EKPN
wird eröffnet. Die MUSIKWERKSTATT EKPN ist eine neue Einrichtung unserer Gemeinde. Hier werden musikalische Workshops angeboten die nicht zum regelmäßigen Gruppenangebot gehören. An einer überschaubaren Zahl von Terminen wird mit eingeladenen Fachdozenten und den Kantoren unserer Gemeinde ein Musikprogramm verschiedenster Besetzungen erarbeitet und im Gottesdienst oder Konzert zur Aufführung gebracht. Musikwerkstatt EKPN Posaunenchor – Brass & Orgel In diesem Workshop werden Werke für Blechbläser & Orgel erarbeitet. Teilnehmer sollten schon über den Anfänger-Status auf ihrem Instrument hinaus gekommen sein und die Bereitschaft mitbringen, das vorher versendete Notenmaterial vorzubereiten. Die musikalische Leitung hat Kantor Oliver Vogt. Als Gastdozent konnte Christian Syperek gewonnen werden. Herr Syperek hat an der Universität der Künste in Berlin und am Richard-Strauß-Konservatorium München Trompete stu-

Psalm 23 mit Worten der Konfis	

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Psalm 23 mit Worten der Konfis
Mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden der 8. Klasse waren wir, Paul Beutel, Pf. Seidenschnur und ich, vom 31. 8. bis 2. 9. zur Wochenendrüste in Vietmannsdorf bei Templin, und am Wochenende vom 14. 9. bis 16. 9. werden wir in Halbe sein. Da es jetzt 58 in der Gesamtgruppe sind, haben wir zwei Wochenenden für je etwa die Hälfte der Gruppe angeboten. Thematisch haben wir uns mit Psalm 23 beschäftigt. Der Dank der 1. Gruppe gilt besonders den Teamerinnen Cora, Dörte, Henriette, Lea und Sara. Im darauffolgenden Unterricht der Dienstaggruppe sind Psalmenübertragungen entstanden. Einige davon geben wir hier weiter. Es war eine sehr gelungene Rüstzeit in schöner Atmosphäre. Pfn. Uta Fey Der Herr ist mein Beschützer, er sorgt dafür, dass mir nichts fehlt. Er zeigt mir die Schönheit der Welt und gibt mir Notwendiges. Er erfreut mich und lässt mich richtige Dinge tun. Wenn ich dich brauche, bist du bei mir. Du lässt mich nicht scheuen. Ich werde immer den Eingebungen folgen, und ich werde mich bei dir geborgen fühlen. Gott beschützt mich und hilft mir. Er sorgt dafür, dass es mir gut geht. Er zeigt mir die schöne Seite der Welt und sorgt dafür, dass ich keinen Mist mache. In ausweglosen Situationen hilft Gott mir und tröstet mich. Du tust mir Gutes. Mir wird es immer gut gehen und ich glaube für immer an Gott. Der Herr ist mein Helfer, mir wird nicht viel fehlen. Er schenkt das Essen und Wasser, das auch. Er lässt mich lachen. Er hilft mir, auf dem Boden zu bleiben. Und auch, wenn ich schon tief unten war, ich habe keine Angst: du bist da, du bist für mich da. Du bist an meiner Seite, auch vor Feinden. Du machst, dass es mir gut geht. Glück wird folgen ein Leben lang, und ich werde immer bei dir bleiben. Der Herr passt auf mich auf. Er gibt mir alles, was ich brauch zum Leben. Er macht mich glücklich. Und zeigt mir das Gute. Und wenn ich verzweifelt bin, hilft er mir. Er schützt mich vor Bösem. Und in seiner Güte bin ich ewig. Gott passt auf mich auf, er gibt mir alles, was ich brauche. Er gibt mir zu essen und zu trinken. Er bespaßt mich und passt auf, dass ich mich nicht verirre. Ich weiß, dass er mir hilft, egal was mir passiert, da er immer bei mir ist und mit seinem Zauberstab beschützt er mich. Er macht meine Feinde zu Freunden, er segnet mich und sorgt dafür, dass es mir gut geht. Er macht, dass ich ein guter Mensch bin, deswegen gehe ich oft in die Kirche. Der Herr ist eine Respektperson, er sorgt dafür, dass mir nichts fehlt. Er lässt mir lebenswichtige Dinge zukommen. Er gibt mir Kraft für lange Nächte und erfreut mich ab und zu. Der Herr passt auf, dass ich mich nicht mit falschen Personen befreunde. Du bist mein Schutzpatron, deine Anwesenheit erleuchtet finstere Stunden. Du hilfst mir, Angst zu überwinden und sorgst für mich. Du bist mein Glück und lässt mich mein Leben lang nicht aus den Augen.

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Gottesdienste				

Tag 07. 10. 2012 18. Stg. n. Trinitatis 14. 10. 2012 19. Stg. n.Trinitatis 20.10. 2012 Taufsamstag 21. 10. 2012 20. Stg. n. Trinitatis 28. 10. 2012 21. Stg. n. Trinitatis 31. 10. 2012 Reformationstag 04. 11. 2012 22. Stg. n. Trinitatis 11. 11. 2012 Drittletzter Stg. des Kirchenjahrs 17. 11. 2012 Taufsamstag 18. 11. 2012 Vorl. Stg.i. Kirchenj. 25. 11. 2012 Ewigkeitssonntag

Elias-Kuppelsaal • Göhrener Str. 11
9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, A, N 9.30 Uhr Vikarin Busch, K, N 	 9.30 Uhr Pf. Zeiske, K, N 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, K, N

Gethsemanekirche • Stargarder Str. 77
11 Uhr Pf. Zeiske, A, N 11 Uhr Pf. Zeiske, T, N, K 11 Uhr Taufgottesdienst, Vikarin Busch 11 Uhr Pfn. Fey, Pf. Schorlemmer, K, N Predigtreihe: »Du sollst nicht falsch Zeugnis reden.« 11 Uhr Pf. Mangliers, K, N Predigtreihe: »Du sollst nicht begehren …« 19.30 Uhr Pf. Seidenschnur Jugendchor 11 Uhr Pf. Seidenschnur, A, K, N 11 Uhr Pf. Mangliers, K, N 11 Uhr Taufgottesdienst, Pf. Mangliers 11 Uhr Pf. Zeiske, Vikarin Busch, T, K, N 11 Uhr Pf. Zeiske, A, K, N

9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, A, K, N 9.30 Uhr Pfn. Fey, K, N 	 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, K, N 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, A, K, N

Kleine Ernst Barlach Ausstellung – sehen und lesen
wir zeigen Fotos einiger seiner Plastiken in Stoffdruck­ technik und Sinnsprüche des Bildhauers, Schriftstellers und Dramatikers vom 31. Oktober bis 30. November 2012 im Chorraum der Gethsemanekirche geöffnet vor und nach den Gottesdiensten 10.30 –13 Uhr und zu den Zeiten der offenen Kirche Die Bronzeplastik »Der Geistkämpfer« steht vor der Gethsemanekirche, sie ist ein Geschenk des Senates von Berlin in Anerkennung der Rolle der Gemeinde bei der friedlichen

Revolution im Herbst 1989. Ernst Barlach (1870 – 1938) sagt: »Es ist mein Glaube, dass dasjenige, was nicht durch das Wort auszudrücken ist, durch die Form in den Besitz eines Anderen übergehen kann.« Wort und Form stehen in dieser Ausstellung ergänzend nebeneinander, ein eindrucksvoller Blick in Barlachs Gedankenwelt. Wir begegnen einem Mann, dessen überzeugende Ausdruckskraft von einer tiefen Frömmigkeit geprägt ist. Die Glaubwürdigkeit und Wahrhaftigkeit, die uns hier begegnen, sind, Gott sei Dank, frei und unabhängig vom Zeitgeist, von staatlichen oder völkischen Ismen. So haben Bilder und Texte auch nach über siebzig Jahren nichts von ihrer Wirkungskraft verloren. Johannes Bosem und Heinz-Otto Seidenschnur

Gottesdienste			

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Paul Gerhardt • Wisbyer Str. 7
11 Uhr Pfn. Fey Familiengottesdienst, T, N, B 9.30 Uhr Pf. Mangliers, A, N 14 Uhr Pf. Talis Redmanis Gottesdienst in lettischer Sprache

161 21 Uhr AbendbeSINNung »Gemeinde: Was hält zusammen? Römer 12, 1-8« 21 Uhr AbendbeSINNung »Gemeinde – Freiheit – Enge, 1. Kor 10, 23-33«

Stadtkloster Segen • Schönh. Allee

9.30 Uhr Pfn. Thorbahn, N 11 Uhr Rainer Rosenmüller und Team Krabbelgottesdienst 9.30 Uhr Pfn. Fey, N, Orgel Plus

21 Uhr AbendbeSINNung »Gemeinde: Wer gehört dazu? Galater 3, 26-28« 21 Uhr AbendbeSINNung »Gemeinde – Lebensstil – eine alte Diskussion, Jakobus 2, 24-26«

A 	Gottesdienst mit Abendmahl K 	Kindergottesdienst N 	Gespräch nach dem Gottesdienst T 	 Taufe TR Trauung F 	Familiengottesdienst B 	 Basar

11 Uhr Pfn. Fey, Superintendent Dr. Höcker, Liturg. Chor, K, N 16 Uhr Abschluss Gospelworkshop 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, N 11 Uhr Pfn. Fey und Team Krabbelgottesdienst

21 Uhr AbendbeSINNung »Leuchtzeichen in der Dunkelheit« 21 Uhr AbendbeSINNung »Leuchtzeichen in der Dunkelheit«

St. Elisabeth-Stift Gottesdienst jeden Sonntag 11 Uhr

11 Uhr Pfn. Fey, Pf. Seidenschnur, K, N, B 25 Jahre Cochabamba 9.30 Uhr Pfn. Fey, A, Liturgischer Chor 14 Uhr Pf. Talis Redmanis Gottesdienst in lettischer Sprache

21 Uhr AbendbeSINNung »Leuchtzeichen in der Dunkelheit« 21 Uhr AbendbeSINNung »Leuchtzeichen in der Dunkelheit«

21. 11. 19.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst am Buß- und Bettag in St. Augustinus

Die Zehn Gebote Jahresthema 2012

Predigtreihe, Filme, Konzerte 2. Halbjahr 2012 Ohne die Zehn Gebote ist die abendländische Zivilisation nicht denkbar. Sie beeinflussen bis heute die Grundlagen der Kultur, die Emanzipation der Geschlechter, die Sozialund Strafgesetzgebung, die Vorstellungen von sozialer Gerechtigkeit und vom Verhältnis der Generationen. Denkt man an die Herkunft der Zehn Gebote, kommt einem die archaische Geschichte in den Sinn, in der Mose unter Blitz und Donner die Zehn Gebote auf dem Berg Sinai von Gott empfängt, auf zwei steinerne Gesetzestafeln geschrieben. Dass aber damals am Berg Sinai die Demokratie geboren wurde, ist ein ziemlich neuer Gedanke, den Hannes

Stein in seinem Buch ›Mose und die Offenbarung der Demokratie‹ 1998 formuliert hat: »Als Mose die Gesetzestafeln mit den Zehn Geboten in Empfang nahm, wurde das freie Individuum geboren, das für seine Taten selbst verantwortlich ist. Der liberale Gesellschaftsvertrag ist mit hebräischen Lettern geschrieben.« Gott schließt einen Bund mit seinem Volk und stellt jeden einzelnen Menschen unmittelbar zu sich: »Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. Du sollst …« Einige geistliche und kulturelle Veranstaltungen der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord sind darum 2012 unter das Motto der Zehn Gebote gestellt. Begonnen im Februar, wird die Reihe nun im zweiten Halbjahr fortgesetzt. Alle sind herzlich willkommen! Alle aktuellen Daten bitte dem Faltblatt entnehmen!

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Regelmäßige Veranstaltungen				

Angebote für Kinder Spielgruppen für Krabbelkinder bis 3 Jahre, Ort: Paul Gerhardt, do., 9.30 – 11.30 Uhr Kontakt: K. Loh Krabbelgottesdienste Ort: Paul Gerhardt, 21. 10., 11 Uhr, Thema: Hilfe, ich bin krank 11. 11., 11 Uhr, Thema: St. Martin Familiengottesdienste Ort: Paul Gerhardt 07.10., 11 Uhr, Tauf-Gottesdienst 04.11., 11 Uhr, Festgottesdienst zum Ordinationsjubiläum von Pfn. Uta Feymit Kindergottesdienst Kindergottesdienste regelmäßig in Elias und Gethsemane s. S. 16/17 KUGKUK Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche einmal im Monat sa. von 10 – 12 Uhr, 03. 11., Thema: Danke Christenlehre in Paul-Gerhardt Die Geschichtensammler 1.+2. Kl. di. 16.15 – 17.15 Uhr mit Marthe und Margarethe Meinhold, Kaya Regnery und Katharina Loh Die Schatzsucher 3.+4. Kl. mi. 17.15 – 18.15 Uhr, Katharina Loh Christenlehre in Elias Die Geschichtensammler 1.+ 2. Kl. mi. oder do. 15 – 16 Uhr mi.: mit Lea Zora, Christian und Antje do.: mit Emil und Antje Die Schatzsucher 3.+ 4. Kl. mi. + do. 16.15 – 17.15 Uhr mi.: mit Charlotte, Felipa, Lucas, Clements und Antje do.: mit Aaron, Tobias und Antje Die Weltenbummler 5.+ 6. Kl. mi. + do. 17.30 – 18.30 Uhr mi.: mit Philipp, Georg, Samuel und Antje do.: mit Nina, Barbara und Antje

Junge Gemeinde Paul Gerhardt, Jugendkeller mo. 	um 18 Uhr für 14 bis 17-Jährige di. 	 um 18 Uhr für 14 bis 15-Jährige mi. 	 um 19 Uhr für 16 bis 18-Jährige do. 	 um 20 Uhr für 17 bis 22-Jährige Kontakt: Paul Beutel, T: 4 45 74 25 Beratungsangebote Rechtsberatung kostenlos, Fachanwalt für Familienrecht Axel Huep, Anmeldung über das Gemeindebüro T: 4 45 74 23 oder direkt über die Kanzlei: 3 03 00 30 In EFG Zoar, Cantianstr. 9 2. Di im Monat 18 – 19 Uhr, Anmeldung über Gemeindebüro T: 4 48 42 67 Elias: do., 11 Uhr bis 12 Uhr Rechtsanwalt Matthias Brinkmann Ein Beratungsangebot, n i c h t nur für Laib & Seele Teilnehmer, Anmeldung ist nicht erforderlich Väter & Mütter, Männer & Frauen Stillgruppe jeden 2. u. 4. Mi im Monat von 10 bis 12 Uhr Kontakt: Ulrike Sandow, T. 44 73 32 31 Alleinerziehendengruppe do., 16 – 18 Uhr monatlich Termine bitte erfragen bei Jana Scherle T: 41 71 59 61 PEKiP® Kursgebühr 65 € Gemeinde freut sich über Spenden zur Deckung der Heiz- und Betriebskosten. Paul-Gerhardt Termin a: fr., 10 – 11.30 Uhr Termin b: fr, 11.45 – 13.15 Uhr Leitung: Stephanie Neeb Elias Termin a: do. 9.30 – 11.00 Uhr, 10 Treffen

Termin b: fr., 11.15 – 12.45 Uhr, 10 Treffen; Leitung Doris Krüger Anmeldung Familienbildung Berlin Stadtmitte, Ansprechpartnerin: Frau Reich T.: 25 81 85-410 E-Mail: familienbildung@kkbs.de www.fbs-stadtmitte.de Kiezfrühstück für alle Gemeinsames Frühstück und Gespräche, Elias, 27. 10., 24. 11. von 11 – 13 Uhr Kontakt: Pf. Zeiske, Bärbel Jenichen Mittwochs-Café für alle Generationen – Reden und Entspannen bei Kaffee und Kuchen, in Elias im Diakonieraum, mi., 14 – 18 Uhr Kontakt: Jana Scherle T: 41 71 59 61 Angebote für Seniorinnen/Senioren Segen 17. 10. und 21. 11 (Geburtstagskaffe) um 14.30 Uhr mit Pf. Mangliers Gethsemane Frauenkreis 9. 10., 13. 11., 14 Uhr Fr. Dahlenburg u. Pf. Zeiske Apostelfrühstückskreis 24. 10. (außer der Reihe!), 28. 11. mit Fr. Dahlenburg und Pf. Zeiske

Regelmäßige Veranstaltungen			

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Angebote für Seniorinnen/Senioren Elias Seniorenfrühstück 8. 10., 5. 11., jeweils um 9 Uhr Paul Gerhardt 4. 10., 8.11., 15 Uhr, mit Pfn. Fey Rund um die Bibel Bibelstunde Paul Gerhardt 25. 10., 15.30 Uhr mit Pfn. Fey 22. 11., 15.30 Uhr mit Pfn.Fey Bibelgesprächskreis Elias 15.10., 19. 11., 15 Uhr Bibelwerkstatt Gethsemane 17. 10., 7. 11., 20 Uhr mit Pf. Zeiske Alpha-Forum Stadtkloster 18. 09. bis 27. 11. 2012 dienstags, 19.30 – 22 Uhr, (nicht am 09. 10. 2012) S. Seite 21 Gebetsangebote Stadtkloster Segen: Morgengebet mo. bis fr., 8 Uhr Mittagsgebet: mo. bis fr., 12 Uhr Nachtgebet: di. & do. 21 Uhr Kontakt: Stadtkloster T: 44 03 77 39 Taizé-Gebet: fr. 19.30 Uhr Kontakt: Christian Huge T: 33 50 65 50 Gethsemane: Ökumenisches Friedensgebet mo. 18 Uhr Gesprächskreise Gesprächskreis Paul Gerhardt Mo., 8. 10., Exkursion in die »Ladenkirche« Zachäus. Einladungen folgen! mit Pfn. Fey 6. 11., 20 Uhr, mit Fr. Prof. Strohmaier-Wiederanders und Pfn. Fey

zum Jahresthema »Die zehn Gebote« – Bilder zu den Zehn Geboten in Brandenburgischen Kirchen Gesprächskreis Elias I 11. 10. und 8. 11., 19 Uhr Kontakt: Herr Lindenberg, T: 9 33 26 94 Gespräche über Gott und die Welt Elias: 9. 10., 13. 11., 19.30 Uhr Kontakt: Pf. Seidenschnur Offener Kreis 11. 10., 8. 11. 2012, 15 Uhr Kontakt Frau Bosem, T: 4 42 63 81 Gesprächskreis Elias II Oktobertermin entfällt 7. 11., 19.30 Uhr Kontakt: Frau Krüger T: 4 44 40 56 Frauenhilfe Elias: 29. 10., 26. 11.,15 Uhr Vorbereitungsgruppen Krabbelgottesdienst und Familiengottesdienst Paul-Gerhardt-Gemeindehaus Termine nach Absprache über Pfn. Fey Kindergottesdienst-Kreise Gethsemane: 4. 10., 8. 11., 19.30 Uhr, Pf. Zeiske Elias Pf. Seidenschnur/Lisa Eichhorn Kontakt Pf. Seidenschnur Partnerschaftsprojekt 16. 10., 19 Uhr Freundeskreis Cochabamba Basare finden im Anschluss an die Gottesdienste am 7. 10. und 18. 11. (Cochabamba-Tag) statt.

Offene Kirchen Gethsemane: Gethsemanekirche tagsüber geöffnet: Mo – Fr 11 – 17 Uhr Einzel- und Gruppenführungen nach Vereinbarung mit Frau Dr. Merseburger, Termin nach Absprache. T.: 4 49 16 72 Paul Gerhardt: mo. bis fr. 13 bis 17 Uhr Stadtkloster Segen: Sa 14 – 17 Uhr (s. S. 21) Kontakt: Communität Don Camillo Laib & Seele Lebensmittelausgabe jeden Donnerstag ab 11 Uhr, Gemeindehaus Elias, Göhrener Str.11

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Auf ein Wort zum Stadtkloster Segen				

Auf ein Wort zum Stadtkloster Segen
Fünf Jahre Stadtkloster
Am 12. August feierten wir Geburtstag. Seit fünf Jahren gibt es im Prenzlauer Berg das evangelische Stadtkloster. Für die Kirchengemeinde gehörten eine kühne Idee am Anfang, Beharrlichkeit bei der Suche einer Gemeinschaft und Mut, neue Wege zu beschreiten, dazu. Gisbert Mangliers ließ sich von den skeptischen Gemeinschaftsleuten nicht beirren und suchte weiter. Nun gehört das Stadtkloster »dazu«. Das wurde deutlich an den vielen Menschen, die mitfeierten. Mit etwas Musik begannen wir um 19 Uhr, dann ein Vortrag von Axel Nehlsen mit dem Thema: Spiritualität unter Spannung – Glauben leben in der Großstadt. Einige Stichworte aus dem Referat: Christen gehören in die Städte. Das war das Umfeld, in dem das Christentum am Anfang wuchs. Drei Schritte zeigte Axel Nehlsen auf: Wahrnehmen, was da ist. Die Rede vom gottlosen Berlin ist vorschnell und wenig fundiert. In den letzten Jahren sind viele kleine Bewegungen entstanden, die in der Kirche und außerhalb der Kirche Wege suchen, glaubwürdig als Christ zu leben. Reflektieren, was man gesehen hat. Das bedeutet, dass man das Wahr­ genommene in Beziehung bringt zu Gott. Das kann auf zwei Wegen geschehen: Im Gebet, in der Meditation, oder indem die Erfahrungen theologisch und/oder soziologisch gedeutet werden. Beide Zugänge gehören zusammen. Wichtig dabei wird es sein, dass wir offen bleiben für das, was tatsächlich geschieht und uns nicht theologisch oder ideologisch in die Enge führen lassen. »Es kann nicht sein, was nicht sein darf«. Gestalten, ist der dritte Schritt, der von uns gefordert ist. Denn jetzt geht es um auswählen und verzichten. Fähigkeiten, die wir mühsam lernen müssen. Meditation und Gebet können helfen, weil sie helfen, sich auf Wesentliches zu konzentrieren. Vieles, was sich aufspielt, entfällt in der Stille vor Gott. Das Referat ermutigte mitten in der Stadt als Christen zu leben, zu glauben und zu hoffen. Grüße aus Kirchengemeinde, Kirchenkreis und Communität rundeten diesen Teil ab. Viele BesucherInnen nutzen den kleinen Imbiss im Anschluss zum Gespräch. Und dann die große Überraschung: Freunde hatten bunte Luftballons vorbereitet und ein Lied! Viele Karten mit

guten Wünschen stiegen in den Himmel. In der AbendbeSINNung um 21 Uhr feierten wir Abendmahl, Mahl der Gemeinschaft und der Danksagung. Es war großartig zu sehen, wie viele mitfeierten. Christus lädt ein und verbindet Menschen über Grenzen hinweg. Gemeinschaft entsteht, weil er in unserer Mitte ist.

Angebote im Stadtkloster			

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Angebote

Informationen unter www.stadtklostersegen.de oder 44 03 77 39 Manna um halb acht – ein Alphakurs für Hungrige Wo? Stadtkloster Segen, Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin Wann? Dienstags, 19.30 –22 Uhr, 18. 9. bis 27. 11. 2012 (nicht am 9. 10. 2012) Was gibt’s? Leckeres für Bauch und Seele − Abendessen, geistlicher Impuls, Gespräche in der Gruppe. Wer macht’s? Menschen der Communität Don Camillo und der Gemeinde Prenzlauer Berg Nord Was kostet’s? Was es dir wert ist, also Zeit und vielleicht auch ein paar Münzen? Wozu? Vielleicht suchst du deinen spirituellen Weg noch? Vielleicht willst du verstehen, was Christen glauben? Vielleicht bist du getauft und willst deine Kenntnisse vertiefen? Vielleicht fehlt dir Hoffnung für die Welt? Vielleicht sehnst du dich nach einem erfüllten Leben für dich und andere? Jeder Grund ist willkommen. Hinweise: Sie können gerne noch einsteigen. Melden Sie sich doch bitte bei georg.schubert@stadtklostersegen.de oder bei g.mangliers@ekpn.de oder über Telefon. Denn die zehn Abende können einzeln besucht werden, machen aber im Zusammenhang mehr Sinn. Jeder Abend ist einem Thema gewidmet: Kreuz; Gebet; Jesus; wie führt Gott? Wie liest man die Bibel? Warum lässt Gott Leid und Unrecht zu? Zum besseren Kennenlernen ist ein gemeinsames Wochenende im Kloster Lankwitz geplant: 2. – 4. 11. 2012.

Oasentage mit Pfr. Dr. Wolfgang J. Bittner 24.10. 2012 10 – 16 Uhr: Ich staune, dass ich dich verstehe – die samaritische Frau am Brunnen (Johannes 4) 21. 11. 2012, 10 – 16 Uhr: Ich kom-me mit dir und oftmals gehe ich voran – Priska und Aquila (Apostelgeschichte 18) Anmeldung erbeten an oasentag@stadtklostersegen.de Moltke Lesekreis 25. Oktober 19.45 – 21.45 Uhr: Anhand der Biographie von Günter Brakelmann setzen wir uns mit Leben, Wirken, Glauben und Denken von Helmut James von Moltke auseinander. Christliche Spiritualität, gesellschaftliche Verantwortung und politischer Widerstand prägen seine Existenz. Zehn Abende, die sich mit dieser faszinierenden, weitsichtigen Gestalt auseinandersetzen. Mehr Infos unter www. stadtklostersegen.de Filmabende: Am 26. Oktober und am 30. November haben wir wieder einen Filmabend im Stadtkloster geplant. Wie immer sind Sie ab 19.30 Uhr eingeladen ins Stadtkloster zu kommen. Die Bar ist geöffnet, der Film beginnt um 20 Uhr. Wenn Sie mehr wissen wollen, schicken Sie doch eine Mail an corinne. duerr@stadtklostersegen.de, dann erhalten Sie die nötigen Informationen. Meditative Abendfeier mit Pf. Dr. Wolfgang J. Bittner und Team 28. 10. 2012, 17.30 Uhr »Ich sehe nur noch mich selbst«. Der leidende Mensch (Markus 5)

11. 11. 2012, 17.30 Uhr »Ich kann nicht anders handeln, weil ich liebe.« Der leidenschaftliche Mensch (Johannes 12,1-8) Meditation am Mittwoch 21. / 28. November, 5. / 12. Dezember Einladung gemeinsam unterwegs zu sein mit biblischen Texten im Advent. Jeweils am Mittwochabend von 20 – 21.15 Uhr in der Dachkappelle im Stadtkloster Segen. Einführung in die christliche Medita­ tion, Impulse in Wort und Bild, Zeit zum gemeinsamen Schweigen und Meditieren. Eine regelmäßige Teil­ nahme ist hilfreich. Ein Unkostenbeitrag von € 5.– pro Abend wird erbeten. Kinderspiel – Elternzeit: Im Stadtkloster Segen findet jeden Montag von 16 – 17.30 Uhr ein Programm für Kinder mit ihren Mamas oder Papas oder Tanten oder Opas statt. Wir singen, hören Geschichten oder basteln und spielen. Und danach gibt es Kaffee, Tee, Kekse und eine kleine Anregung für die Erwachsenen. Ist das Wetter warm und schön, sind wir in unserem Garten. Herzlich Willkommen! Kontakt: Stadtkloster Segen Corinne Dürr (corinne.duerr@stadtklostersegen.de) , Christin Schwetz, Theresa Höhmann Kosten: über einen Unkostenbeitrag von € 4.– würden wir uns sehr freuen!

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Drei Gemeinden – ein Ziel				

Drei Gemeinden – ein Ziel: die einst blühende Handels- und jüngst verrufene Knaststadt Bautzen
43 Schäfchen der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord, der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Zoar und der katholischen Gemeinde Heilige Familie, geleitet von zweien ihrer Seelenhirten, Pastor Reinhard Assmann und Pfarrer Wolfgang Marschner, haben sich am 18. August in aller Herrgottsfrühe am Humannplatz zu einer Busfahrt nach Bautzen getroffen, um diese Stadt und sich untereinander etwas näher kennenzulernen. Das erstere ist gut gelungen, das zweite nur bedingt, da zwar nicht die Bereitschaft, sich gegenseitig näherzukommen, aber, auf Grund des gedrängten Programms, die ausreichende Möglichkeit dazu ein wenig fehlte. Wenn man zu DDR-Zeiten den Namen Bautzen hörte, dachte man nicht zuerst an die über 1000 Jahre alte Stadt mit ihrem beeindruckenden historischen Stadtkern, mit den reizvollen kleinen Häusern, den imposanten Kirchtürmen und Stadttoren, die damals allerdings noch nicht so faszinierend waren, sondern erst durch ihre Sanierung in der Nachwendezeit ihre ursprüngliche Schönheit wiedererlangt haben, sondern zuallererst an das Zuchthaus Bautzen. Bautzen I, die alte Landesstrafanstalt aus der Kaiserzeit, von allen folgenden Regimen eifrig weiter genutzt, im Volksmund »Gelbes Elend« genannt, haben wir nur aus der Ferne gesehen, Bautzen II, die Stasihaftanstalt, bei einer Besichtigung jedoch aus beklemmender Nähe. Während einer anderthalbstündigen Stadtbesichtigung haben wir die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Bautzens kennengelernt. Ich will jedoch nur zwei davon herausgreifen, die mich besonders ergriffen und angerührt haben, nämlich den Dom St. Petri und die Sonderhaftanstalt der Stasi. Der Dom ist Deutschlands erste und damit älteste Simultankirche. Eine Simultankirche ist eine von mehreren Konfessionen gemeinsam genutzte Kirche. Der größere Teil des Bautzener Doms gehört der evangelischen, der kleinere der katholischen Kirche. Die beiden Teile sind durch ein Gitter getrennt. – Nun könnte man es als ein Zeichen christlicher Verbundenheit und des friedlichen Miteinanders ansehen, dass die beiden Konfessionen die Kirche in Eintracht gemeinsam nutzen. Als ich im Jahre 1958 als junger Mensch die Kirche zum ersten Mal gesehen habe, habe ich das etwas anders empfunden. Mich hat damals das weit über mannshohe, schmiedeeiserne Gitter (ursprünglich soll es einmal 4 oder sogar 5 m hoch gewesen sein), das die Kirche in zwei Teile teilte, ziemlich schockiert, konnte ich doch nur schwer begreifen, dass sich Christen, die alle an denselben Gott glauben, derart voneinander abschotten. Inzwischen ist das Trenngitter im Bautzener Dom erfreulicherweise wesentlich kleiner, die Bereitschaft zur Verständigung zwischen den Konfessionen dagegen immer größer geworden (vor fünfzig Jahren wäre eine solche ökumenische Busfahrt wohl noch nicht möglich gewesen), aber die Trennung besteht, Gott sei’s geklagt, leider immer noch.

Gruppenbild: Reinhard Assmann

Teilnehmer der ökumenischen Busfahrt

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Zwei Gegenpole: der Dom St. Petri und die Stasihaftanstalt Bautzen II In dem von uns besichtigten Zuchthaus Bautzen II, der Sonderhaftanstalt der Stasi, waren von 1956 – 1989 ca. 2.700 angebliche Feinde der DDR unter unmenschlichsten Bedingungen, die durch psychischen Terror und totale Isolation gekennzeichnet waren, inhaftiert. Etwa 80 % von ihnen waren politische Häftlinge. Sie erhielten oft drakonische Strafen für Vergehen, die in einem Rechtsstaat überhaupt keine Straftatbestände gewesen wären. Hier einige der dort eingesperrten prominenten Häftlinge: Georg Dertinger, der erste Außenminister der DDR, der berühmte Schriftsteller Erich Loest (7 ½ Jahre Haft), der Altkommunist, Spanienkämpfer und Leiter des Aufbauverlages Walter Janka (5 Jahre), der Philosoph und Journalist Wolfgang Harich (10 Jahre), der Journalist und Sozialökonom Rudolf Bahro (8 Jahre). Dort saß auch Dieter Hötger, der einzige Häftling, dem je ein Ausbruch aus diesem Zuchthaus, in dem auf einen Wärter nur zwei Häftlinge kamen, gelungen ist. Die acht Tage Freiheit, die er sich durch seinen Ausbruch erkämpft hatte, brachten ihm zusätzlich zu seiner ursprünglichen Haftstrafe von neun Jahren weitere acht Jahre Haft ein, ein Jahr für jeden Tag in der Freiheit. Georg Dertinger, der wegen »Spionage- und Zersetzungstätigkeit im Auftrag imperialistischer Geheimdienste« zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt wurde, von denen er über 11 Jahre absitzen mußte, bin ich nach seiner Haftentlassung kurz persönlich begegnet. Seinen Sohn Christian, der, da auch die Mutter acht Jahre im Zuchthaus war, als Achtjähriger mit neuer Identität von SED-

treuen Pflegeeltern zwangsadoptiert wurde, habe ich in der katholischen Pfarrjugend in Annaberg im Erzgebirge kennengelernt. Aber lassen wir nun dieses unerfreuliche und bedrückende Thema und kommen noch einmal kurz zu unserer Fahrt zurück. Unnötig zu erwähnen, dass wir nicht den ganzen Tag hungern und dursten mussten, sondern im »Alten Bierhof«, der Erlebnisgaststätte im mittelalterlichen Stil, zu Mittag gegessen (na gut, die Semmelknödel waren noch nicht ganz aufgetaut, aber vielleicht legte man ja im Mittelalter auf solche Kleinigkeiten noch keinen besonderen Wert) und im romantischen »Klosterkeller« der Zisterzienserinnen-Abtei »St. Marienstern« Kaffee getrunken haben, bevor wir in einem Schnelldurchlauf noch die Schatzkammer und die Kirche des Klosters besichtigt haben. Zum Schluss nun noch ein Vivat auf Pfarrer Wolfgang Marschner, der alles so grandios organisiert hat! Horst Purkart, Pfarrei Heilige Familie Dom St. Petri

Dom St. Petri: © Wikimedia Commons - Stephan M. Höhne

»Gelbes Elend«
»Gelbes Elend«: © fotocommunity - mystique 2611

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25 Jahre Cochabamba				

1987 – 2012 Ein Viertel Jahrhundert Partnerschaft Cochabamba – Berlin
Mit großem Stolz gehen wir einem großen Ereignis entgegen: Im November 2012 blicken wir auf 25 Jahre Partnerschaft zwischen dem Heilsarmeehospital Harry Williams in Cochabamba / Bolivien und dem Freundeskreis Cochabamba unserer Gemeinde zurück. Grund genug für einen Feier- und Dankgottesdienst. Dazu laden wir Sie alle und Ihre Angehörigen ganz herzlich zum 18. 11. 2012 um 11 Uhr in unsere Paul-GerhardtKirche ein. Der ganze Tag wird mit verschiedenen Veranstaltungen diesem Anlass gewidmet sein. Zum Gottesdienst werden auch zwei Heilsarmeeoffiziere aus Bolivien zu uns nach Berlin kommen und über die Situation in Bolivien und die Verwendung der Spenden und Sendungen aus Berlin berichten. Die Partnerschaft zwischen dem Hospital und unserer Gemeinde steht unter dem Motto: »Gesteuert vom Evangelium von Jesus Christus wollen wir Brücken bauen zwischen Nord und Süd, zwischen reich und arm, zwischen Bolivianern und Deutschen, zwischen Indios und Berlinern. Koordiniert wird die nunmehr 25-jährige Kirchgemeindepartnerschaft mit dem Heilsarmeehospital Harry Williams in Bolivien vom Freundeskreis Cochabamba, einer Gemeinschaft von Menschen, die es sich zur vorrangigen Aufgabe gemacht haben, ein Zeichen zu setzen im Sinne des Mottos und den Menschen, die in einem der ärmsten Länder der Welt leben, in ihrer Not zu helfen. Gerade im Gesundheitswesen ist diese Hilfe dringend notwendig und wird vor Ort dankbar angenommen. So konnten wir u.a. auch mit Ihrer Hilfe und der Hilfe verschiedener befreundeter Organisationen und Einrichtungen von Anbeginn bis jetzt ganz unterschiedliche Projekte der bolivianischen Heilsarmee erfolgreich unterstützen: In den Jahren 1991 und 1992 den Kampf gegen die Cholera auf allen Ebenen mit Präventionsmaßnahmen, und zwar durchgehend bis heute; die Aktion Hygiene und sauberes Wasser seit 1995, ebenfalls bis heute; 1997 konnte mit unserer Hilfe ein Klinikbus beschafft werden, um die Menschen medizinisch betreuen zu können, denen der Weg ins Hospital zu weit oder zu beschwerlich ist (er fährt bis heute); am 28. 5. 1998 ereig-

nete sich ein schweres Erdbeben im Bezirk Cochabamba, hier konnten wir für die Geschädigten Unterstützung leisten; seit 2000 konnten wir durch Geld- und Sachspenden verschiedene medizinisch-sozialen Präventionskampagnen (u.a. den Kampf gegen Gebärmutterhalskrebs oder Diabetis) befördern; die medizinische Weiterbildung von Heilsarmeekrankenschwester Faviola Fernandez in Berlin konnte 2003 ermöglicht werden. Darüber hinaus konnten wir von 1988 bis 2011 insgesamt 15 Sendungen mit Medizintechnik, Medikamenten, Bettwäsche und vielen anderen Hilfsgütern und ein Müllsammelfahrzeug nach Bolivien auf die Reise schicken, oft unter großen Schwierigkeiten. Gegenwärtig sammeln wir für einen neuen Klinikbus und für die Beschaffung von Wassertonnen aus Plaste für die Slumbewohner. Die Informations-, Bildungs- und Spendentätigkeit des Freundeskreises Cochabamba wird einerseits geprägt durch den regelmäßigen Verkauf von fair gehandelten Produkten der Aktion 365 und der GEPA in unserer Kirche im Rahmen des Cochabamba-Basars im Anschluss an den Gottesdienst. Diese monatlichen Aktivitäten werden andererseits ergänzt durch den jährlichen Cochabambatag (meist ein Sonntag im November), bei dem Informationen über den aktuellen Stand der Partnerschaft vermittelt werden. Ganz besonders freuen wir uns über eine neue Initiative seit 2010: unter der »Schirmherrschaft« des Freundeskreises gibt es eine Schulklassenpartnerschaft der Freien Evangelischen Schule Berlin Prenzlauer Berg mit der katholischen QuintinaPeres-Schule am Stadtrand von Cochabamba, vermittelt durch die bolivianische Heilsarmee. Auch gilt unser Dank allen Mitarbeiterinnen der Kita Gethsemane, die sich seit Jahren für die Partnerschaft engagieren. Cochabamba wird immer wieder thematisiert und Spenden für Bastelarbeiten kommen den Hilfsprojekten zugute. Gerd Beyer (ehrenamtlicher Projektleiter und Leiter des Freundeskreises) Als Pfarrerin der Gemeinde möchte ich Herrn Beyer für alles ehrenamtliche Engagement danken! Doch bei allem Stolz über das Erreichte möchte ich den Blick auch in die Zukunft richten. Nur gemeinsam können wir hier weiterhin vieles bewegen. Zu oft sind wir nur mit uns selbst und unserer Gemeinde beschäftigt. Aus dem Herzen gesprochen ist mir ein Satz von

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Jaap van der Vinne, der jahrzehntelang die Partnerschaft zu »De Ark« in Maarssen/Niederlande mitgetragen hat. Sinngemäß sagte er: »Die Lebendigkeit einer Gemeinde zeigt sich daran, ob und in welchem Maße sie in der Lage ist, über den eigenen Tellerrand zu schauen und sich uneigennützig dort zu engagieren, wo Unterstützung zum Überleben gebraucht wird.« In diesem Sinne möchte ich für die Partnerschaft auch folgende Bitte verstehen:

Die Reise und der Aufenthalt der beiden Heilsarmeeoffiziere bereiten eine große Menge bürokratischer und finanzieller Probleme. Wir freuen uns über jede Art von tatkräftiger Hilfe. Für Geldspenden jedweder Größenordnung sowohl für den jetzigen Anlass oder auch später sind wir Ihnen ebenfalls herzlich verbunden. Selbstverständlich bekommen Sie im Gemeindebüro eine Spendenquittung. Pfn. Uta Fey

Offene Kirche – eine persönliche Annäherung
Jesus Christus spricht: Klopfet an, so wird euch aufgetan. (Matthäus 7,7) Seit Anfang Mai 2012 gilt das nun auch für die Paul-Gerhardt-Kirche in der Wisbyer Straße. Eigentlich hatte ich mich für ein Alten- und Pflegeheim entschieden. Aber das ruhige Einschlafen meiner Mutter und eine sehr intensive, würdevolle – tief im Glauben verwurzelte, dabei nicht religiös überfrachtete – Beerdigungsrede ihres Pastors ließ mich umdenken. Die Kirche – Stille – eine Nähe zu Religion – das Aufarbeiten von Trauer, Fragen, Antworten suchen zum Leben, zum Tod – fanden den Raum, den ich suchte. Während meiner monatlichen Besuche bei Muttern, in einem Hamburger Innenstadtbezirk, habe ich mich oft gefragt, warum meine evangelische Heilige Dreieinigkeitskirche, Ort meiner Taufe und Konfirmation, verschlossen blieb und ich ausweichen musste auf den katholischen Mariendom, wenn ich Lust auf besinnliche Momente verspürte. Ein Aufsteller weist den Weg in die Kirche, und waren es anfänglich zwei bis sechs Besucher, so hat sich die Anzahl zwischenzeitlich auf zehn bis 15 täglich gesteigert. Manche schauen nur kurz, andere kehren ein, setzen sich, halten inne. Ältere, die nicht mehr im Bezirk wohnen und nur durch Zufall an der Kirche vorbeikamen, die sie seit Jahrzehnten nicht mehr von innen gesehen haben, berichten mir von ihren Erinnerungen. Es kommen junge Menschen mit Kindern, Spaziergänger, Touristen, auch eine Frau mit Katze. Es geht auch ums Reisen in diesem Text. Glauben – eine Reise, die letzte Reise meiner Mutter, meine Reise nach

innen, Reisende als Kirchenbesucher … passend, literarisch wertvoll und absolut gemeindebrieftauglich zum Abschluss ein Gedicht von Joseph von Eichendorff aus dem Jahre 1836: Reiselied So ruhig geh ich meinen Pfad, So still ist mir zumut, Es dünkt mir jeder Weg gerad‘ Und jedes Wetter gut. Wohin mein Weg mich führen mag, Der Himmel ist mein Dach, Die Sonne kommt mit jedem Tag, Die Sterne halten Wach‘. Und komm ich spät und komm ich früh Ans Ziel, das mir gestellt: Verlieren kann ich mich doch nie, O Gott, aus Deiner Welt! Und nicht vergessen: Offene Kirche Paul Gerhardt: montags – freitags von 13 – 17 Uhr. Rainer Dittke

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Veranstaltungen & Konzerte					

Elias-Kuppelsaal
6., 10., 13., Klavierabend mit Michio Nishihara Toro 20. u. 24. 10 (Chile); Mehr Infos: www.elias-kuppelsaal.de; jew. 20:00 Eintritt frei, Spenden willkommen Mi., 17. 10. 19:30 Fr., 19.10. 19:30 Fr., Sa., So. 26., 27., 28. 10. jew. 20:00 Fr., 2. 11. ab 18:00 Sa., 3. 11. ab 10:00 Fr., 9. 11. 20:00; Franz Kafka: In der Strafkolonie. Ein Melodram; mit Uli Pleßmann und Alfons Nowacki, Regie: Christian Vilmar; Eintritt: 10,–/ erm. 8,– €; Ticket-Tel. 9 75 94 00 »Du sollst nicht falsch Zeugnis reden ... « – Kieslowski-Filmabend zum Jahresthema »Die 10 Gebote«; Eintritt frei, Spenden willkommen »Operation Emil!«, englischsprachiges Kinderund Jugendtheaterstück nach Erich Kästners »Emil und die Detektive«; Mehr Infos: copropolis@hotmail.com oder Tel. 42 80 73 56. Gospelworkshop mit Verena Kempkes und Stefan Wieske; Mehr Infos unter Tel. 44 71 55 67; Mail: gospel@ekpn.de »Musik an kaiserlichen Höfen« – Vokal- und Instrumentalmusik des 15. und 16. Jahrhunderts an den Höfen von Maximilian I. und Karl V.; Arcadia Consort Berlin mit Lauten, Gamben, Flöten und Gesang; Leitung Beate Dittmann; Eintritt frei, Spenden willkommen Benefizkonzert für Indien – GewandhausChor Leipzig; Bernd Franke: »PRAN« (Deutsche Erstaufführung) sowie Chormusik der Romantik; GewandhausChor; Leitung: Gregor Meyer, Lesung: Dr. Martin Kämpchen, Sitar: Sebastian Dreyer; Eintritt: 15,– / erm. 10,– € kein VVK, Tickets nur an der Abendkasse! »Organistiade« – Abschluss der Orgelsommers 2012; Es spielen die Organisten der Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord; Eintritt frei, Spenden willkommen »LUX ETERNA« – M. A. Charpentier: Dies Irae, Pēteris Vasks: Dona nobis pacem, Jean Gilles: Requiem; Hugo-Distler-Chor, Leitung: Stefan Schuck; Eintritt: 20,– / erm. 17,– € Ticket-Tel. 8 25 52 84

Gethsemanekirche
Sa., 10.11., 19:30

ekantorei, ensemble callinus, Solisten, Leitung: Oliver Vogt; Eintritt: 16,–/ erm. 12,– (VVK 14,-/ erm. 10,–); Ticket-Tel. 9 75 94 00; Familienticket auf Anfrage per E-Mail: konzertbuero@ ekpn.de; VVK im Zentralbüro, Gethsemanestr. 9 (Mo 13–16, Mi 14–19, Do 9–12 u. 13–16 Uhr), in der Buchhandlung Anakoluth (Schönhauser Allee 124) und beim Ticket-Counter in den Schönhauser Allee Arcaden (UG) Sa., 24. 11. 16:00 W. A. Mozart: Kyrie d-Moll KV 341, Th. Gouvy: Requiem op. 70; Konzertchor der Staatsoper und Mitglieder der Staatskapelle Unter den Linden, Solisten, Leitung: Frank Flade; Eintritt: 15,– / erm. 12,– € Ticket-Tel. 32 59 78 78; Mehr Infos: www.konzertchor-staatsoper.de J. S. Bach: Weihnachtsoratorium; Konzertchor der Friedenskirche Berlin-Niederschönhausen, Orchester, Solisten, Leitung: Babette Neumann; Tickets und Infos: Tel. 4 76 29 00; www.kantorei-niederschoenhausen.de Konzert des »Doppelquartetts Bad Liebenstein«; deutsche und internationale Volkslieder a cappella; Eintritt: 10,– €, Ticket-Tel. 44 66 77 49 Gospelkonzert – mit Verena Kempkes, Stefan Wieske, Jugendgospelchor »stimmt so!« und Workshop-MassChoir; Eintritt frei, Spenden willkommen »Vor und hinter Berliner Mauern« – eine besondere Woche im Stadtkloster Segen; Mehr Infos: Tel. 44 03 77 39; www.stadtklostersegen.de Filmabend im Stadtkloster Segen; Eintritt frei; Mehr Infos unter corinne.duerr@stadtklostersegen.de Filmabend im Stadtkloster Segen; Eintritt frei; Mehr Infos unter corinne.duerr@stadtklostersegen.de

W. A. Mozart: Große Messe in c-Moll, P. Hindemith: Trauermusik; Gethseman-

Sa., So. 1., 2. 12. jew. 17:00

Paul-Gerhardt-Kirche
Fr., 19. 10., 15:00 So., 4. 11. 17:00

Gethsemanekirche
Mo., 1. 10. 20:00

Mi., 10. 10. 19:30 So. 28.10. 18:00

Stadtkloster Segen
9. – 14. 10.

Fr. 26.10. 20:00 Fr. 30. 11. 20:00

Bitte beachten: Kein Karten-Vorverkauf in den Gemeindebüros! Der E-Mail-Newsletter des Konzertbüros. Jetzt bestellen und keine Veranstaltung verpassen. Einfach Mail mit Namen und E-Mail-Adresse an: konzertbuero@ekpn.de Veranstaltungen & Konzerte auf einen Blick (www.ekpn.de/veranstaltungen) Achtung: Kein Ticket-Vorverkauf für Fremd-Veranstaltungen im Konzertbüro. Wir bitten um Verständnis. TIPP für alle ehrenamtl. Helferinnen und Helfer unserer Gemeinde: Zu allen Veranstaltungen gibt es ein b estimmtes Kontingent an Freikarten; zu erfragen im Konzertbüro: konzertbuero@ekpn.de; T.: 44 71 55 67

					

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Geschichten von Heimat, Glück, Angst, Liebe und Hoffnung

Charlottenburger Kammerchor, die Schauspielerin Leslie Malton und der Schauspieler Ulrich Matthes erzählen bei der »Berliner Winterreise« in knapp 100 Minuten vom Leben am Rand der Gesellschaft. Bischof Dr. Markus Dröge und Mario Czaja, Senator für Gesundheit und Soziales, haben für die Berliner Winterreise die Schirmherrschaft übernommen. Die Schauspieler verzichten für die Aufführung auf Honorar. Der Eintritt ist frei. Freiwillige Spenden zugunsten der Berliner Wohnungslosenhilfe sind willkommen.

»Berliner Winterreise«

am Sonntag, 11. November 2012, 17 Uhr in der Heilig-Kreuz-Kirche, Zossener Str. 65, 10961 Berlin-Kreuzberg Wie beschreiben Menschen aus Berlin, die ohne Wohnung und ohne Heimat leben, das Glück? Was fühlen Menschen in der ersten Nacht, die sie auf der Straße verbringen? Man weiß meist so wenig über die Frauen und Männer, die ihre Wohnung verloren haben. Die »Berliner Winterreise« vermittelt in einem außergewöhnlichen Kunstprojekt einen Eindruck von den Gefühlen wohnungsloser Männer und Frauen. Aktuelle, lebensnahe Texte treffen bei der Berliner Winterreise auf die Kunstlieder von Franz Schubert. Mehrere Sänger der Musikhochschule Frankfurt/Main, das Duo FraGILe und der

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Dr. Bettina Theben Fachanwältin für Arbeitsrecht und für Verwaltungsrecht Arbeitsrecht Prüfungsrecht Hochschul- und Schulrecht Verwaltungs- und Verfassungsrecht Kirchenrecht Greifenhagener Straße 30 10437 Berlin Dr. Martin Theben Fachanwalt für Arbeitsrecht Erbrecht Familienrecht Vereinsrecht Vertragsrecht Unfallregulierung www.dr-theben.de

Mark Sieber
Spezialist für Strafverteidigung Verkehrsstrafrecht Ordnungswidrigkeitsverfahren Telefon (030) 43 72 00-0 Telefax (030) 43 72 00-10

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Kontakte		

So finden Sie uns		

Zentralbüro
Evangelische Kirchen­gemeinde Prenzlauer Berg Nord Küster Harald Mößner T.: 4 45 77 45 F.: 43 73 43 78 Computerfax (9 –16 Uhr) 43 73 43 79 Sprechzeiten: mo. 13 – 16 Uhr, mi. 14 – 19 Uhr do. 9 – 12 & 13 – 16 Uhr www.ekpn.de zentralbuero@ekpn.de Geschäftsführung Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin Frank Esch T.: 40 00 34 99	 f.esch@ekpn.de Vorsitzender des GKR Wolfgang Schellig T.: 44 73 67 50 gkr@ekpn.de Stellv. Vorsitzender des GKR Pf. Gisbert Mangliers T.: 4 48 03 33 (privat) g.mangliers@ekpn.de	 mobil 0171 / 1 79 50 07

Elias-Kuppelsaal		 Gemeindebüro 		 			 		 Gethsemanekirche		 Gemeindebüro 		 Gethsemanestraße 9, 	 	 10437 Berlin		 			 Paul-Gerhardt-Kirche		 Gemeindebüro		 Kuglerstraße 15, 10439 Berlin	 			 			 Segenskirche		 Gemeindebüro		 rechter Aufgang parterre		 			

Göhrener Straße 11, 10437 Berlin Öffnungszeiten mi. 17 – 19 Uhr T.: 4 42 63 31 Stargarder Straße 77, 10437 Berlin	 Öffnungszeiten mo. 11 – 13 Uhr, di. 16 –18 Uhr, mi. 11 – 13 Uhr fr. 11 – 13 Uhr T.: 4 45 77 45 / F.: 43 73 43 78 Wisbyer Straße 7, 10439 Berlin Öffnungszeiten mi. und fr. 10 – 12 Uhr, mi. 17 – 19 Uhr T.: 4 45 74 23 / F.: 44 71 95 04 Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin	 Öffnungszeiten di. 17 – 18.30 Uhr, do. 9 – 11 Uhr T.: 4 48 34 83 / F.: 41 71 50 72

Stadtkloster Segen Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin	 Stadtkloster-Büro		 T.: 44 03 77 39 			 info@stadtklostersegen.de Pfarrerin & Pfarrer Pfn. Uta Fey		 u.fey@ekpn.de		 Sprechzeiten		 Pf. Gisbert Mangliers 	 g.mangliers@ekpn.de	 Sprechzeiten	 Pf. Heinz-Otto Seidenschnur 	 ho.seidenschnur@ekpn.de Sprechzeiten	 	 Christian Zeiske	 c.zeiske@ekpn.de	 Sprechzeiten 	 Spendenkonto	 Spendenquittung auf Wunsch	 Zweck: »Prenzlauer Berg Nord«	 T.: 44 71 95 06, T.: 4 45 74 54 (privat) Büro Kuglerstraße 15, 			 do 10 – 12 Uhr* T.: 4 48 03 33 (privat) mobil 0171 / 1 79 50 07 Büro Segen, di.,17 – 18.30 Uhr *	 mobil 0179 / 7 64 00 32 Büro Elias, di. 15 – 17 Uhr* Büro Gethsemane mi. 15 – 17 Uhr* T.: 40 00 39 30, mobil: 0176 / 21 90 34 31 Büro Gethsemane, di. 18 – 19.30 Uhr, fr. 9 – 11 Uhr *
* und nach Vereinbarung

KVA Berlin Mitte-Nord, Kto. 411 741 280, BLZ 210 602 37 Ev. Darlehnsgenossenschaft

Kontakte			

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Arbeit mit Kindern Jugendlichen & Familien Antje Erdmann Dipl. Sozialpädagogin /Diakonin Göhrener Straße 11, 10437 Berlin T.: 41 71 59 57 a.erdmann@ekpn.de Sprechzeit di. 11.30 – 13.30 Uhr Katharina Loh Göhrenerstr. 11, 10437 Berlin T. : 030 - 41 71 59 66 E-Mail: k.loh@ekpn.de Paul Beutel Jugendwart Kuglerstraße 15, 10439 Berlin T.: 4 45 74 25 p.beutel@ekpn.de Fachausschuss: kinder.jugend.ausschuss.@ekpn.de Jana Scherle Dipl.Päd. Beratung für Familien T.:41 71 59 61 Sprechzeit Mi 14 – 18 Uhr Kirchhöfe Segens-Friedhofsverwaltung Monika Mangliers Gustav-Adolf-Str. 67 – 74, 13086 Berlin T.: 9 25 30 68 / 47 03 27 32 F.: 47 03 27 35 www.segenskirchhof.de m.mangliers@evfbs.de Kirchhofsverwaltung Nordend Katrin Manke Dietzgenstraße 120 – 162, 13158 Berlin T.: 4 76 35 54 F.:4 76 27 70 www.berlin-friedhof.de nordend@evfbs.de

Hausmeister/Techn. Personal Helmut Böhnke mobil 0179 / 7 36 18 57 h.boehnke@ekpn.de Bärbel Jenichen mobil 0173 / 2 15 71 32 b.jenichen@ekpn.de Andreas Schumann mobil 0176 / 48 11 68 40 a.schumann@ekpn.de Kindergärten Ev. Kindergarten Elias Göhrener Str. 11, 10437 Berlin T.: 4 42 24 05, F.: 41 71 74 96 kindergarten.elias@gmx.de Ev. Kindergarten Gethsemane Greifenhagener Str. 2, 10437 Berlin Leitung Eva Koch T.: 4 45 55 84, F.: 40 00 33 86 ev.gethsemane-kita@kkbs.de Ev. Kindergarten »Arche« Schönhauser Allee 104, 10439 Berlin Leitung Mirjam Häcker kita.arche@hoffbauer-bildung.de T.: 4 45 70 48, F.: 40 04 50 30 Konfirmanden Der laufende Konfirmandenkurs – zwei Gruppen, die sich mit Paul Beutel, Pfn. Uta Fey und Pf. Heinz-Otto Seidenschnur treffen: dienstags von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr in Elias, Göhrener Str. 11, und donnerstags von 17.30 – 18.30 Uhr in Paul Gerhardt, Kuglerstr. 15. Diakoniestation Hauskrankenpflege Weißensee / Prenzlauer Berg Bizetstraße 11, 13088 Berlin T.: 61 62 27 00, Leitung Herr Gülker

Veranstaltungsmanagement Konzertbüro Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin Tickethotline 44 71 55 68 Mario Gugeler T.: 44 71 55 67; F.: 43 73 43 78 konzertbuero@ekpn.de Kirchenmusik Oliver Vogt T.: 48 49 43 92 o.vogt@ekpn.de kirchenmusik@ekpn.de Christiane Rosiny T.: 43 73 52 49 c.rosiny@ekpn.de Detlef Lehmann T.: 47 48 90 75 d. lehmann@ekpn.de Stefan Wieske mobil 0151 / 41 92 00 16 s.wieske@ekpn.de
        
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