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Periodical volume

Full text: Gemeindebrief Issue 69.2012, August/September

Gemeindebrief

 Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord · Elias · Gethsemane · Paul Gerhardt · Segen Nr. 69	 August | September 2012

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Inhalt	

Seite	

Editorial 		

Geistliches Wort 	 3 Aus dem GKR	 4 Taufen	 4 Rituale	 5 5 Jahre Stadtkloster	 5 St. Elisabeth-Stift	 6 Kinder, Kinder	 8 Mitteilungen/Amtshandlungen	 10 11. Gebot	 11 Kirchenmusik, Vorstellung Chr. Rosiny	 12 Umzug der Heilsarmee vom Tisch	 13 Geburtstage	 14 Ökumenischer Handschlag	 15 Gottesdienste	 16/17 Regelmäßige Veranstaltungen	 18/19 Auf ein Wort zum Stadtkloster	 20/21 Israelsonntag	 22 Benefizkonzert des GewandhausChores Leipzig	 23 Predigtreihe, »Du sollst nicht töten«	24 Franz und Arnold – Apostel in Wörlitz	 25 Veranstaltungsübersicht	 26 Freunde der Turmfalken	 27 Anzeigen	 28 bis 29 Kontakte	 30/31
Titelbild: s. Kinder, Kinder – Seiten 8/9

Haben Sie es erkannt auf dem Titelbild, liebe Leserin, lieber Leser? Das Goldene Kalb! Hergestellt auf der Kinderrüste in Zootzen. Nun gut, die historischen Vorgaben wurden nicht ganz eingehalten. Anschließend wurde dieses Kalb auch dazu verwendet, ein wunderbares Lagerfeuer anzuheizen, in dem die Kinder Würstchen braten konnten. Das entspricht nicht so richtig dem Ende der Geschichte, wie sie in der Bibel steht, den Kindern war das aber relativ »wurscht«. Von der Kinderrüste werden Sie etwas finden in diesem Heft, von der in Tornow mit den älteren Kindern auch. Überhaupt hoffen wir, Ihnen zum Schuljahresbeginn Anregendes und Informatives aus unserer Gemeinde zu bieten. Viel Freude beim Lesen, Ihr Redaktionsteam

Nachrichten von N. F. Galushkov

Briefübersetzung von Pf. Werner Widrat, übermittelt von Gerlind Lachenicht Seien Sie gegrüßt, verehrte Freundinnen und Freunde! Vielen Dank von Nikolai Fjodorowitsch und auch von uns, dass sie sich an uns erinnern, an uns denken, für uns beten. Herzlichen Dank für die Unterstützung. Bei Nikolai Fjodorowitsch haben sich positive Veränderungen ergeben. Uns ist es gelungenn für ihn zwei sehr qualifizierte Krankenschwestern zu finden, sehr pflichtbewußt, liebevoll und auch mit medizinischer Ausbildung. Sie arbeiten in zwei Schichten von jeweils 3 Stunden. Eine von 11-14 Uhr, die andere von 17-20 Uhr. Sie bereiten die Mahlzeiten zu, füttern ihn, waschen ihn, pflegen ihn, messen den Blutdruck, machen Einreibungen und Massagen, wechseln die Wäsche, reichen die vom Arzt verschriebenen Medikamente, geben Spritzen, wenn nötig. Am Abend kommen wir, bringen die nötigen Lebensmittel und Medikamente, unterhalten uns, holen den Arzt, wenn es nötig ist, baden ihn wöchentlich, hören seine Wünsche an. Zusammenfassend gesagt, wir kontrollieren den Verlauf. Nikolai Fjodorowitsch hat sich aufgrund dieser warmherzigen Pflege offensichtlich erholt. Natürlich bleiben die Beschwerden der Erkrankungen, aber er ist bedeutend ruhiger geworden, gelegentlich hat er sogar wieder gelächelt, was im vergangenen Jahr faktisch nicht vorkam. Das Bett verläßt er weiterhin nicht, zum Essen setzt er sich mit fremder Hilfe im Bett auf. Gestern habe ich ihm Ihren Brief vorgelesen. Er hat sehr aufmerksam zugehört und sagte, es ist sehr angenehm, dass man sich seiner erinnert, dass man seine Geschichte für die Dauerausstellung ausgesucht hat, freut ihn. Und er gab sein Einverständnis, die Originale der Fotos als Dauerleigabe zur Verfügung zu stellen. Auch wir sind damit einverstanden, dass die Fotographien einen würdigen Platz erhalten. Schicken Sie bitte die gescannten Bilder für die Auswahl der benötigten Originale. Auch ich werde Kopien der Bilder für Nikolai Fjodorowitsch machen, damit wir sie auch hier haben. Von Nikolai Fjodorowitsch herzliche Grüße an Frau Lachenicht, Dieter Wendland, an Sie und alle uns Wohlgesinnten, die sich unser erinnern und helfen. In tiefer Verehrung, Anatoli Galushkov

Hinweis: Der Gemeindebrief erscheint als pdfdownload auf der gemeindeeigenen Homepage www.ekpn.de
Herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord. Auflage: 2000 Stück. Redaktionsanschrift: Gemeindebüro der Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Gethsemanestr. 9, 10437 Berlin T.: 4 45 77 45, F.: 43 73 43 78 zentralbuero@ekpn.de Gestaltung: Grafik-DesignBüro Dieter Wendland Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 1. 9. 2012 Die Artikel geben die Meinung der Verfasser wieder und nicht immer die der Redaktion bzw. des Gemeindekirchenrates

Geistliches Wort			

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»Gott heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden«
Psalm 147,3 Liebe Leserin, lieber Leser, »Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben; schau an der schönen Gärten Zier und siehe, wie sie mir und dir sich ausgeschmücket haben.« So singen wir es in diesen Sommertagen, auch wenn uns der Sommer wenig Sonne und viel Regen gibt. Das Lied von Paul Gerhardt, das als »geistliches Volkslied« bezeichnet wird, kann zu vielen Gelegenheiten gesungen werden, nicht nur bei Sommerfesten und Open-Air-Gottesdiensten, wie wir dies jetzt im Paul-Gerhardt-Hof erlebt haben. Auch zu Trauungen und sogar bei Beisetzungen wird dieses Lied gewünscht, hat es doch so unterschiedliche Strophen, die sich auf Freud und Leid und auch auf die Ewigkeit beziehen. Nach einer Überlieferung soll Paul Gerhardt dieses Lied für seine Frau nach dem Tod der Kinder geschrieben haben. »Das Herz soll ausgehen« – in die Gärten mit all ihrer Pracht, welch ein schönes Bild! Oft erlebe ich Menschen, die nach dem Tode von nahen Angehörigen Trost in der Natur und Gottes Schöpfung suchen. Im Psalm 147 und auch bei Paul Gerhardt ist klar, dass hinter aller Schöpfung Gott, der Schöpfer, steht. Er heilt, so heißt es im Psalm, diejenigen, deren Herz zerbrochen ist. Manchmal wird gesagt, dass Menschen an »zerbrochenem Herzen« gestorben sind. Alkohol oder Tabletten sind die eigentliche Todesursache, die aber nur »das zerbrochene Herz« betäuben sollten. Ist Gott wirklich in der Lage, Menschen mit »zerbrochenem Herzen« zu heilen? Im Psalm heißt es, dass Gott die am Boden zerstörten Menschen wieder aufrichtet, ebenso wie er »Jerusalem wieder aufbaut.« Er zeigt sich als der Herr in der Natur und in der Geschichte. Wenn wir in unserem alltag und in unserem Umfeld genau hinschauen, dann werden wir bestätigen: Gott kann auch heute Menschen wieder aufrichten und aufbauen, wenn andere sie längst aufgegeben haben. Er bedient sich dabei wie ein erfahrener Chirurg verschiedener Instrumente, die GLAUBE heißen oder LIEBE oder HOFFNUNG. Manchmal braucht er auch Assistenten dafür, die ihm zur Seite stehen – und manchmal gelingt eine solche Operation auch nicht. Doch Gott möchte wie ein guter Arzt, dass die Operation gelingt. Er setzt sich dafür ein. »Die Wunden zu verbinden«, da sind dann andere gefragt, die Krankenschwestern und Krankenpfleger, denn das kann ein langwieriger Prozess sein. Hier sind auch wir gefragt. Im Herbst gibt es immer einen Krabbelgottesdienst in Paul Gerhardt unter dem Thema »Hilfe, ich bin krank«. Es wird eine Geschichte erzählt oder gespielt, in dem Jesus Kranke heilt. Danach verbinden die Kinder »mit Begeisterung« ihre mitgebrachten Puppen, Teddys und Plüschtiere. Ich wünsche uns allen ein wenig von dieser Begeisterung, wenn wir die »Wunden« von Menschen verbinden, die uns nahe stehen oder für die wir uns verantwortlich fühlen. Vielleicht können wir dann auch einstimmen in die 8. und 11. Strophe des Liedes von Paul Gerhardt, wo »das Herz« noch einmal zu Wort kommt: »Ich selber kann und mag nicht ruhn, des großen Gottes großes Tun erweckt mir alle Sinnen; ich singe mit, wenn alles singt, und lasse, was dem Höchsten klingt, aus meinem Herzen rinnen. Doch gleichwohl will ich, weil ich noch hier trage dieses Leibes Joch, auch nicht gar stille schweigen; mein Herze soll sich fort und fort an diesem und an allem Ort zu deinem Lobe neigen.« In diesem Sinne Wünsche ich allen nach einem hoffentlich erholsamen Sommer viel Kraft und Fantasie, die Herzen zum Klingen zu bringen in den vielfältigsten Angeboten unserer Gemeinde. Und ich wünsche allen viel Kraft, Menschen zur Seite zu stehen, deren »Herzen zerbrochen« sind und »die Wunden zu verbinden«. Gott steht dabei an unserer Seite, wie ein guter Arzt, darauf vertrauen wir. Ihre Pfarrerin Uta Fey

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G  K  R
Aus der Arbeit des Gemeindekirchenrates

Aus dem GKR 				

Taufen
In unserer Gemeinde gibt es viele Taufen. Dafür sind wir dankbar. Das verlangt aber auch eine gute Planung und Steuerung. Deshalb werden wir beginnend mit diesem Gemeindebrief die Termine für mögliche Taufen in unserer Gemeinde im Voraus bekannt geben. Gethsemane: Es gibt grundsätzlich 2 Möglichkeiten: Taufe im Sonntagsgottesdienst, maximal an 2 Sonntagen/ Monat mit bis zu 3 Taufen oderTaufe am Samstag um 11 Uhr in einem gesonderten Taufgottesdienst mit bis zu 5 Taufen. August: Taufsonntage: 19. 08., 26. 08. im Gottesdienst, 11 Uhr Taufsamstag: 04. 08. mit Pf. Zeiske um 11 Uhr September: Taufsonntage: 16. und 23. 09. im Gottesdienst, 11 Uhr Taufsamstag: 08. 09. mit Pf. Seidenschnur, 11 Uhr Oktober: Taufsonntage: 14. und 28. 10. im Gottesdienst, 11 Uhr Taufsamstag: 20. 10. mit Vik. Busch und Pf. Zeiske November: Taufsonntag: 18. 11. im Gottesdienst, 11 Uhr Taufsamstag: 17. 11. mit Pf. Mangliers, 11 Uhr Paul Gerhardt: 05. 08., 02. 09. im Gottesdienst, 9.30 Uhr Elias: Außer am 1. Sonntag (Abendmahl) an allen Sonntagen im Gottesdienst um 9.30 Uhr möglich. (Ausnahmen bestätigen die Regel). Stadtkloster Segen: Wenn am Sonntag kein Abendmahl gefeiert wird, an allen Sonntagen möglich. Da die AbendbeSINNung um 21 Uhr beginnt, ist dieser Ort eher für Erwachsenentaufen geeignet, wenn nicht anders gewünscht. Das Pfarrteam

An der Sitzung am 04. Juni nahm auch unser Superintendent Dr. Höcker teil. Er begleitete den Prozess der Organisationsberatung der Mitarbeiter und der Pfarrer durch den Beauftragten Herrn Botev. Damit wird gewährleistet, dass die Zusammenarbeit innerhalb unserer Pfarrerschaft und auch mit den Mitarbeitern gestärkt und verbessert wird. Der mit dieser Aufgabe beauftragte Organisationsberater, Herr Botev, hat seinen Auftrag erfüllt und seine Beratertätigkeit beendet. Superintendent Dr. Höcker sichert auch weiterhin seine Unterstützung in Form beratender Begleitung zu. Aus den beiden Sitzungen vom 04. Juni und 02. Juli ist noch folgendes zu berichten: Der GKR diskutierte die Vorschläge des Konsistoriums zur Änderung der Grundordnung unserer Landeskirche und wird dazu schriftlich Stellung nehmen. Der diesjährige Cochabamba-Tag erhält eine finanzielle Unterstützung. Der GKR genehmigte die zusätzliche Investition bei der Neugestaltung der Gemeinderäume in Paul Gerhardt. Der Kollektenplan erhielt die Bestätigung. Die vom Personalausschuss erarbeitete Stellenbeschreibung unserer neuen Kirchenmusiker, Frau Rosiny und Herrn Vogt, wird nach Beratung beschlossen. Dazu berichteten Frau Rosiny und Herr Vogt von Ihrer Tätigkeit, von Problemen und Plänen für Ihre Arbeit. Ebenso wurde die Stellenbeschreibung unseres Geschäftsführers, Herrn Frank Esch, ausführlich diskutiert und bestätigt. Damit werden die Aufgaben und Kompetenzen des Geschäftsführers genau beschrieben. Unsere Gemeinde ist mit der Schaffung dieser Stelle Vorreiter in dieser Sache, und es wurde festgestellt, dass die Einsetzung eines Geschäftsführers für unsere Gemeinde sehr erfolgreich war. Für die dringend erforderliche Sanierung der Gethsemanekirche ist es erforderlich, dass ein neuer Antrag an die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zur Förderung der Baumaßnahmen gestellt wird. Dies wird kurzfristig erfolgen. Zur weitergehenden Planung des Ausbaues der Jugendarbeit wird eine erneute Beratung stattfinden. Eine Auswertung der Vorschläge der Beratung vom 18. 06. 2012 erfolgt um ein Konzept zu erarbeiten. Wolfgang Schellig Vorsitzender des Gemeindekirchenrates

Rituale			

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Rituale:
Hin und wieder werden wir gefragt, ob die Gebete denn sinnvoll seien, das sei doch nur ein Ritual, ein »Leiern« von Sätzen. Mir haben diese Gebete geholfen, in der großen Stadt zu überleben – am Anfang, und heute helfen sie, zu leben. Vor fünf Jahren sind wir vom Land in der Schweiz nach Berlin gezogen. Mitten in die Stadt an die Schönhauser Allee nahe beim Alexanderplatz. Der Wechsel war heftig, viel Vertrautes fiel weg. Nicht zuletzt blieb ein Teil der Familie in der Schweiz. Die Stundengebete halfen mir, mich zurecht zu finden. Die kurzen Gebete boten Heimat und Boden. Ich erinnere mich, wie ich in der Kirchenbank saß und erkannte: Hier ist Heimat, hier ist – im Moment die einzige – Geborgenheit. Zweimal am Tag, Dienstag und Donnerstag auch noch am Abend, treffen wir uns in Berlin im Stadtkloster zu einem kurzen liturgischen Gebet. Am Morgen um 8 Uhr beginnt der Arbeitstag. Eingang – Kirchenlied – Losungen und Stille, dann der Segen. Ein Gebet, das zehn Minuten dauert, ein Gast, der mit der Tram kommt, hat einmal bemerkt: »Wenn ich eine verpasse, muss ich nicht mehr kommen.« Am Mittag dann läuten die Glocken der Kirche. Vier Minuten lang, das reicht, um den Rechner zuzuklappen oder eine andere Arbeit abzuschließen, aufzustehen und ins Gebet zu gehen. Ich finde diese kurzen Momente des Gebetes sehr hilfreich. Psalm und Evangelium rufen, gewissermaßen von außen, in meinen Tag ihre Botschaft. Das Gebet erinnert mich, dass ich mein

Leben auf Gott ausrichten will und nicht nur auf die Arbeit. Ich bin privilegiert. Ich arbeite im Stadtkloster, mein Weg ist kurz. Immer wieder finden aber auch Leute von auswärts den Weg ins Gebet. Selbständige, die froh sind, einen Rahmen zu finden. Leute, die ihre Mittagspause so beginnen. Fragt man sie, was sie bewegt zu kommen, bekomme ich oft ähnliche Antworten: »Es hilft mir, die Uhren auf null zu stellen«. »Ich kann einen Moment innehalten.« »Oft kommen mir gute Gedanken.« Nicht immer bin ich sehr konzentriert. Dann erinnere ich mich, dass Frère Roger, der Gründer und langjährige Prior von Taizé, einmal gesagt hat: »Wisse dann deinen Leib darzubieten, da ja schon deine Anwesenheit ein Zeichen ist für dein – im Augenblick nicht zu verwirklichendes Verlangen – Gott zu loben.« Rituale helfen, das Leben zu meistern, im besten Fall helfen sie, etwas zu erwarten und sich zu freuen. Sie können auch zur Erstarrung führen und zur sinnlosen Wiederholung des Gleichen. Evangelische Christen neigen dazu, in der Wiederholung und in Ritualen vor allem die Gefahr zu sehen. Ich glaube aber, dass in der heutigen Zeit, Rituale uns helfen können, ein geistliches Leben zu führen. Im Gegensatz zu früheren Zeiten ist heute alles im Wandel. Ein Mensch im Mittelalter fällte in einem Leben nicht viel mehr Entscheidungen als wir an einem Tag. Alles war vorgegeben. Die Idee, wegzuziehen aus seinem Dorf, war eigentlich nicht denkbar. Auch wenn wir von einzelnen Ausnahmen hören. Alles war festgelegt. Rituale hatten einen ganz anderen Stellenwert. Heute können sie uns helfen, im Wandel einen festen Punkt zu finden. Georg Schubert

5 Jahre Stadtkloster Segen
Liebe Stadtklostergemeinschaft, auch wenn fünf Jahre gemessen am Alter mancher Kirchengemeinden ein kurzer Zeitraum sind, ist dies doch ein Datum, das uns mit Dankbarkeit und Freude erfüllt. Wir haben neue Freunde gewonnen, die sich auf unseren Ruf hin auf ein großes Wagnis eingelassen haben. Das habt Ihr wohl nur, weil Ihr darin auch einen möglichen Ruf Gottes gesehen habt. In den fünf Jahren ist an der Segens­kirche etwas Neues entstanden, eben das Stadtkloster Segen. Wir danken Euch, der Stadtklostergemeinschaft, für alle Kraft und Mühe, die Ihr in dieser Zeit investiert habt, für alles Durchhalten auf manchen Durststrecken und für die geistliche Gemeinschaft. Am 12. August wollen wir Gott für alle Bewahrung auf diesem Weg und für seinen Segen danken und gemeinsam feiern. Die Gemeinde ist dazu herzlich eingeladen. (s. S. 21) Im Namen der Gemeinde Pf. Gisbert Mangliers

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St. Elisabeth-Stift				

Tag der offenen Tür im St. Elisabeth-Stift

Am 22. Juni 2012 fand im St. Elisabeth-Stift in der Eberswalder Straße 17/18 der diesjährige »Tag der offenen Tür« statt. Angehörige und Gäste haben sich das Haus und die Wohnbereiche ansehen, mit beruflichen und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen Gespräche über die Pflege alter und dementiell erkrankter Menschen und über die Pflege auf Zeit sprechen können. Das St. Elisabeth-Stift, das zur St. Elisabeth-Diakonie GmbH gehört, bietet 44 Plätze für Altenpflege, 22 Plätze für junge Pflege, 18 Plätze für dementiell erkrankte Menschen und 16 Plätze im Rahmen der Pflege auf Zeit. Die St. ElisabethDiakonie GmbH hält in Berlin und Brandenburg an 16 Standorten mehr als 1.800 Wohn- und Pflegeangebote bereit. www.elisabeth-diakonie.de Am Nachmittag haben die BewohnerInnen des Hauses gemeinsam mit ihren Angehörigen, Gästen und Besuchern, den ehrenamtlichen und beruflichen MitarbeiterInnen Sommerfest gefeiert, das unter dem Motto »Eine Seefahrt, die ist lustig« stand. Auch in diesem Jahr ist es ein gelungenes Gemeinschaftswerk aller MitarbeiterInnen gewesen, ein vielfältiges Informations- und Unterhaltungsprogramm, das Erwachsene und Kinder erleben konnten. Begonnen hat dieses Fest mit einer Andacht im Garten unter freiem Himmel und schattigen Bäumen. Die gereimte Andacht und Predigt hielt Pfr. Heinz-Otto Seidenschnur über

St. Elisabeth-Stift			

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die Seefahrt Jesu mit seinen Jüngern und der Stillung des Sturms und den Stürmen des Lebens, die er noch heute zu stillen vermag. »Denn Stürme wird es immer geben, die dich erschüttern und dein Leben...« »...Vertrau auf Gott, weil er auch irgendwann dir deinen Sturm noch stillen kann.« Ehrenamtlichen Helfern des St. Elisabeth-Stiftes wurde gedankt. Das reichhaltige Kuchenangebot, gebacken von den MitarbeiterInnen des Hauses, wurde gern von allen dankend angenommen. Life-Musik mit Ferdinand Kraus mit Liedern und Schlagern passend zum Motto des Festes hat es gegeben, viele haben mitgesungen, geschunkelt und getanzt. Zum Ausklang gab es Gegrilltes, Fleisch und Fisch und Salate. Viele Menschen sind miteinander ins Gespräch gekommen, haben miteinander gelacht und die gute Atmosphäre des traditionsreiches Hauses der Diakonie erleben können. Auch Menschen aus unserer Gemeinde, die diesem Ort und den Menschen, die hier leben und arbeiten, seit vielen Jahren verbunden sind, haben dieses Fest mitgefeiert. Wir als Gemeinde Prenzlauer Berg Nord sind verantwortlich und wissen uns auch zuständig für die Menschen dieses Hauses in seelsorgerlicher Begleitung, in Andachten und Gottesdiensten, in generationsübergreifenden Begegnungen zwischen altgewordenen und kranken Menschen und den

jüngeren Menschen im Prenzlauer Berg. Eine seit Jahren bestehende Partnerschaft zwischen unserer Kindertagesstätte Elias und dem St. Elisabeth-Stift ist ein gutes Beispiel für ein gutes Zusammenwirken, das segensreich für alle ist. Ich bin dankbar für die Begegnungen in diesem Haus und freue mich auf neue und weitere geplante Vorhaben wie z.B. kirchenmusikalisch gestaltete Nachmittage, Praktikantentage für Konfirmanden- und Seniorentreffen. Heinz-Otto Seidenschnur

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Kinder, Kinder				

Der Auszug aus Berlin durch die Spree ins gelobte Zootzen

Das Diorama

Das Strohkalb (1) und das Minidioramakalb (2) Nach einem anscheinend endlosen Jahr der Knechtschaft durch Schule und Alltag waren wir dessen überdrüssig und wollten nur raus ins Grüne, in die Ferien. Gemeinsam machten sich viele, viele Kinder aus unserer Gemeinde und deren Begleiter auf, um den Waldhof Zootzen zu erkunden. Eine Woche lang sind wir mit Mose und seinem Volk durch die Wüste gezogen und haben deren Geschichten gehört, gesungen, erlebt, nachgespielt und kreativ gestaltet. In einem Wettbewerb um das schönste goldene Kalb machten sich die fünf Gruppen starke Konkurrenz. Während das Strohkalb (1) und die Minidioramakälber (2) durch ihr Äußeres auffallend glänzten, lagen bei dem »Piñatagiraffenkalb« (3) und dem Folienkartoffelnkalb (4) die Werte im Inneren. Am letzten Tag zum Abschlussfest wurden alle Kälber natürlich wie bei Mose »eingeschmolzen«.

»Piñatagiraffenkalb« (3) Die Kundschafter, die das neue Land Kanaan erforschten und als Land, in dem Milch und Honig flossen, beschrieben, machten viele spannende Erfahrungen. Diese erlebten wir im Geländespiel als Kundschafter nach und entdeckten den Wald. Als wir nach bereits sieben Tagen, statt 40 Jahren, wieder in unsere Heimat einzogen und herzlich von den Eltern und Freunden empfangen wurden, freuten wir uns schon darauf, wie es im nächsten Jahr weitergeht. Das Diorama ist in unseren Kirchen zu sehen Mit Beginn des Jahres waren die 10 Gebote unser Jahresthema. Auf der Sommerrüste hat eine Gruppe die gesamte Mosegeschichte als Diorama dargestellt und sie ist nun in unseren Kirchen zu sehen (oberes Bild). Haltet Ausschau!

Kinder, Kinder			

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Kinderkirchenführung mit Fred Fledermaus für Kindergruppen Wo fliegt Fred in der Kirche herum? Was entdeckt Fred? Und wo findet er einen Schlafplatz? Was tun die Menschen in einer Kirche? Wie weit kann man vom Turm sehen? Wie sieht es auf dem Dachboden einer Kirche aus? Wenn Sie dies mit ihrer Kindergruppe erforschen wollen, melden Sie sich zu einer Kirchenführung speziell für Kinder an. Kontakt: Antje Erdmann Folienkartoffelnkalb (4)

fred Fledermaus

Schuljahresanfangsgottesdienst
Familiengottesdienst zum Schulbeginn

»Gottes Hand hält uns fest wie ein Vogel im Nest, so sind wir wohl geborgen«
am 12. August 2012 um 11 Uhr in der Gethsemanekirche. Die Geschichtensammler, die Schatzsucher und die Weltenbummler treffen sich wieder in der 2. Schulwoche! Die Zeiten stehen hier im Gemeindebrief unter regelmäßige Veranstaltungen.

1. September 2012 um 10 Uhr in Elias

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Mitteilungen und Amtshandlungen in der Gemeinde		

Taufen
Emma Leners, Lisa Ezeoji, Maja Ezeoji, Henno Senhen, Pina Lippmann, Frederik Lüdert, Elias Eisape, Pontus Bartsch, Ada Neymanns, Alma Groß, Cecilia Zech, Johanna Fritzsch, Julian Schlegel, Elias Just, Anna Dauscha, Isabel Kröhne, Kilian Hientz, Malena Muro Schmidt, Johann Gatty. Als Erwachsener wurde getauft: Dr. Stephan Gretschel Tröste mich wieder mit deiner Hilfe und mit einem freudigen Geist rüste mich aus. Psalm 51,14

Trauungen
Volkmar Krahl und Cornelia Just Joel Brage und Anne Marie Arlt Wachet, steht im Glauben, seid mutig und stark! Alle eure Dinge lasst in der Liebe geschehen! 1. Korinther 16, 13-14

Bestattungen
Helga Thur Viktor Kreider Elfriede Herzberg Gerhard Plachky Sabine Langer Gerda Lorenz Holger Schlabitz Miroslawa Schoenrock Ingeborg Weichelt Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen. Johannes 12, 32

G e bu rts tag s kaffee He r z lic h e Ein lad u n g an alle, jung und alt, die im August und September Geburtstag haben.
Wir freuen uns, Sie am Donnerstag, dem 27. September, 15 Uhr in den Räumen des Elias-Gemeindehauses begrüßen zu dürfen. Es wäre schön,wenn wir bei Kaffee oder Tee, Kuchen und Saft miteinander ins Gespräch kommen, Lieder singen und eine Geschichte hören.

Das 11. Gebot		

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Das 11. Gebot
Ehrenamtlichen-Tag. Einmal im Jahr werden alle Ehrenamtlichen unserer Gemeinde eingeladen zu einem festlichen Abend. Wir Hauptamtlichen organisieren ihn, laden alle, die sich um unsere Gemeinde verdient gemacht haben, zum Essen ein und gestalten ein fröhliches Programm. Schließlich sind es die Ehrenamtlichen, die – manchmal ohne dass sie in Erscheinung treten – unsere Gemeinde tragen. Da wir in unserer Gemeinde für das laufende Jahr das Thema »10 Gebote« gewählt haben, war eines der Wettbewerbsspiele: »welches ist das wichtigste Gebot nach den zehn bekannten«. Das originellste wurde mit einem Preis belohnt. Den Preis bekam: »Du sollst nicht übertreiben – zehn Gebote sind genug«. Wie weise dieses Gebot ist, zeigt der Vorschlag, der auf Platz zwei kam: »Du sollst kein Wildschwein neben mir haben!« Der Vorschlag kam aus den Kreisen der JG, auf deren Rüste das Thema »Wildschwein« eine große Rolle gespielt Aus unserem Fürbittenbuch in der Gethsemanekirche

haben muss. Ein anderes »Gebot« fand große Zustimmung: »Du sollst nicht mit Auto gegen Häuser fahren«. Nicht genug damit: Paul Beutel versprach vollmundig: »Christian wird im nächsten Gemeindebrief einen Artikel schreiben über dieses 11. Gebot und er wird auch Bezug nehmen auf das ‚Wildschwein’« Bitte sehr: das ist hiermit geschehen! Aber enden soll dieser Artikel mit einem herzlichen Dank an alle, die ohne Bezahlung sehr viel und manchmal hochprofessionell arbeiten und Zeit und Kraft in unsere Gemeinde stecken. Ohne dieses Engagement wäre unsere Gemeinde sehr arm. Alles, aber auch alles, was Ehrenamtliche leisten, gehört zur Verkündigung und zum Lob und zur Ehre unseres Gottes. So können wir alle gemeinsam, Gemeinde, Ehrenamtliche und Hauptamtliche Gott für unsere lebendige Gemeinde danken. Hinzuzufügen ist dem nichts mehr, noch nicht einmal ein 11. Gebot. Christian Zeiske

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Kirchenmusik		

Vorstellung		

 Singschule • Minis
Singen mit 3 – 4jährigen Kindern Mo 1. Gruppe »Amseln« 16 – 16.30 Uhr 2. Gruppe »Spatzen« 16.45 – 17.15 Uhr 3. Gruppe »Lerchen« 17.30 – 18 Uhr Do 4. Gruppe »Nachtigallen« 16 – 16.30Uhr

Singschule • Vorschulkinder
Kinder, die im Sommer 2013 in die Schule kommen; in der Winterkirche Di 1. Gruppe: »Rosinchen« 16 – 16.45 Uhr Mi 2. Gruppe: »Cantinis« 16.15 bis 17 Uhr

Singschule • Kleine
Kinder der 1. und 2. Klasse, Winterkirche Mi 1. Gruppe: »Cantores« 17.15 – 18 Uhr Do 2. Gruppe »Rosinen« 16.15 – 17 Uhr

 Singschule • Mittlere
Kinder der 3. und 4. Klasse, außerdem 5.-Klässler, die dienstags nicht können; Winterkirche; Laetinis« Do 17 – 18 Uhr

 Singschule • Große
»Laeta Vox« – Kinder ab der 5. Klasse und Jugendliche, in der Winterkirche Di 17 – 18.30 Uhr

 Jugend-Gospelchor »...stimmt so!«
do. 19 – 21Uhr, mit Stefan Wieske. Gethsemane, Winterkirche; Junge Leute mit Lust auf Popularmusik, Gospels, neue geistliche Lieder, Jazz, Folk, in groovigen Arrangements mit Klavier & Band

Liebe Gemeinde. Als neue Mitarbeiterin dieser Gemeinde darf ich mich Ihnen an dieser Stelle vorstellen: Mein Name ist Christiane Rosiny, und ich wurde Mitte März vom Gemeindekirchenrat zur neuen Leiterin der Singschule gewählt, worüber ich mich sehr freue! Ich habe zunächst an der Hochschule für Musik und Theater München und später an der Universität der Künste Berlin Musik studiert. Seit meinem Staatsexamen im Dezember 2005 arbeite ich als Dirigentin und Chorleiterin. So habe ich Erfahrungen in der Arbeit mit verschiedensten Ensembles und Chören gesammelt: Von Kinder-

chor, Jugendchor, Kammerchor und Kantorei, bis hin zu Gospelchor, Uniorchester und Pop-Mädchen-Chor. Neben der Singschule leite ich den jungen Kammerchor enCHORe, der in Paul-Gerhardt probt und konzertiert und einigen von Ihnen bekannt sein könnte. Ich bin verheiratet und habe zwei Söhne, Benjamin und Julian, die 4 Jahre bzw. 9 Monate alt sind. Da mein Mann in Elternzeit ist, konnte ich bereits im Mai mit meiner neuen Arbeit beginnen und bin schon voll dabei: Die erste Chorfahrt liegt hinter mir, die Endproben für die Musical-Aufführung vor mir. Es macht Spaß, die Kinder sind super, das Team ist nett und ich freue mich jeden Tag über diesen schönen Arbeitsplatz mit all seinen Herausforderungen und Möglichkeiten! Ich grüße Sie herzlich, Ihre Christiane Rosiny

Gemeindechor
mi. 19.30 Uhr, mit Detlef Lehmann, Gemeindehaus Elias, 3. Etage, Göhrener Str. 11, klassischer, vierstimmig gemischter Chor, vielseitige Chorliteratur alter und neuer Meister

 Liturgischer Chor
mi. 19.30 – 2045 Uhr, mit Oliver Vogt, Gemeindesaal P. Gerhardt, Kuglerstr. 15, Ausgestaltung der Gottesdienste mit Chorliteratur aller Epochen und Stile

 Gethsemane-Kantorei
di. 19.45 – 22 Uhr, mit Oliver Vogt, Elias Kuppelsaal, Motetten alter & neuer Meister, Kantaten, Oratorien, Musik zeit­ genössische Komponisten, für Gottes­ dienste u. Konzerte, regelmäßige Teilnahme erwartet!

TRIO COLORIS – Klangfarben Reise Donnerstag, 23. August 2012 – 20:00, Elias-Kuppelsaal Ev. Kirchengem. Prenzlauer Berg Nord Werke von Debussy, Devienne, Hartway, Jolivet, Matiegka, Mozart und Papastravrou Olaf Futyma – Flöte Tom Morrison – Bratsche Manou Liebert – Harfe Eintritt frei, Bitte um Spende am Ausgang

Harfenduo HARPARLANDO – auf Zeitreise durch die Epochen Samstag, 11. August 2012 – 20:00 Ev. Kirchengem. Prenzlauer Berg Nord Beim ersten Kammerkonzert nach der Sommerpause ist erstmals das Harfenduo HARPARLANDO zu Gast im Elias-Kuppelsaal. Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns über eine Spende am Ausgang.

Heilsarmee		

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»Umzug der Heilsarmee ist vom Tisch«
Diese frohe Nachricht brachte mir Sergeant Siegfried Fischer von der Heilsarmee in der Kuglerstraße 11. Alle Probleme sind noch nicht geklärt, aber erst einmal dürfen wir dankbar sein. In einem Brief von Siegfried Fischer an all Freunde und Mitstreiter des Beraterkreises der Heilsarmee heißt es: »Der Umzug der Heilsarmee von der Kuglerstraße in die Räumlichkeiten der Zelterstraße ist vom Tisch. Dies war Konsens bei der Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Senioren am 05.06.2012… Wir sind zu einer Kooperation mit »Beratung und Leben« unter Beibehaltung des Standortes der Heilarmee in der Kuglerstraße bereit… Bei Ihnen/Euch möchte ich mich für das Engagement zum Erhalt der Kuglerstraße bedanken. Ich weiß auch, dass viele meiner Freunde schon seit langem für eine gute Lösung gebetet haben. Dafür bin ich sehr dankbar und freue mich über das gute Ergebnis… Allerdings ist damit die Kuh noch nicht ganz vom Eis. Erstens soll vom Bezirksamt in absehbarer Zeit ein Gutachten in Auftrag gegeben werden mit dem Ziel, die freien Träger zu evaluieren und eine Aussage über die Auslastung der Einrichtungen zu treffen… Zum anderen wird erst nach der Sommerpause entschieden, wieviel Zuwendungen an die Träger gezahlt werden können. Weiterhin ist ja dann der Antrag für das Jahr 2013 zu stellen, für das noch mehr Einschnitte in die soziale Trägerstruktur vorgenommen werden sollen. Es gibt noch einige Hürden zu überwinden.« Somit sind wir weiterhin um Unterstützung jeder Art gebeten. Heute aber danke auch ich allen, die mit zum guten Zwischenergebnis beigetragen haben. Pfn. Uta Fey Die Gethsemanekirche braucht Ihre Hilfe! Bitte unterstützen Sie durch Ihre Spende die Instandsetzung der Gethsemanekirche! Wir freuen uns über die bisher eingegangenen Spenden von Ronald Christoph, Christoph Lutz-Scheurle, Claudia Knepper, Dr. Petra Klingler und Reinhard, Jens Rieser, Cornelia Klingler, Andreas Kröger, Martin Kornfeld, Holger Kienle, Stefan Leonards, Martin Zerbst, Johanna Seyffert-Stahl und danken dafür sehr herzlich.

Spende Ja – ich werde Steinpate für Gethsemane! Bitte überweisen Sie Ihren Betrag unter dem Verwendungszweck »Gethsemane stützen« auf unser Spendenkonto Kontoinhaber: KVA Berlin Mitte-Nord Kto. 411 741 280 • BLZ 210 602 37 bei der Ev. Darlehensgenossenschaft Kiel Spendenzweck : Gethsemane stützen Bitteschreiben Sie Ihre Adresse mit in den Verwendungszweck. Wir stellen automatisch Spendenbescheinigungen aus. Wünschen Sie weitere Informationen? Wir beraten Sie gern! Danke für Ihre Spende!

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Geburtstage			

Geburtstage
Ruth Antmann 	 Klaus Quapp 	 Bernd Müller 	 Ursula Rabe 	 Anita Neumann 	 Erika Klein 	 Raissa Birnbaum 	 Elsa Arndt 	 Brigitte Hoffmann 	 Frieda Paul 	 Marianne Hoppe 	 Elisabeth Stasinski 	 Dr. Ursula Hardmeier 	 Rosemarie Müller 	 Helga Gottschalk 	 Hildegard Keuchel 	 80 Jahre 75 Jahre 70 Jahre 85 Jahre 75 Jahre 90 Jahre 75 Jahre 101 Jahre 70 Jahre 92 Jahre 75 Jahre 80 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 75 Jahre 85 Jahre

Herzliche Geburtstagsgrüße an alle, die im August und September Geburtstag haben. Besonders grüßen wir die Jubilare der Gemeinde: Inge Paasch 	 Werner Töpper 	 Hermann Jaensch 	 Ursula Brückner 	 Maria Tiefensee 	 Martin Just 	 Gerhard Rogowski 	 Dr. Siegfried Scheibe 	 Dorothea Heinig 	 Günter Grüneberg 	 Irmgard Engel 	 Erika Diesner 	 Helga Carl 	 Marie-Luise Dittmer 	 80 Jahre 75 Jahre 90 Jahre 95 Jahre 91 Jahre 70 Jahre 80 Jahre 80 Jahre 102 Jahre 70 Jahre 91 Jahre 92 Jahre 75 Jahre 95 Jahre

Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht alle Senioren­geburtstage im Gemeindebrief abdrucken können. Wir haben uns für die Altersgruppen 70, 75, 80, 85 entschieden und ab 90 Jahren wird jedes Geburtsjahr erfasst.

Jubelkonfirmation in Paul Gerhardt
Am 26. August um 9.30 Uhr wollen wir in der Paul-GerhardtKirche Jubelkonfirmation feiern. Wer sein 50jähriges oder ein höheres Konfirmationsjubiläum feiern möchte, melde sich bitte im Zentralbüro oder bei Pfn. Fey an.

Neue Konfirmandenkurse.
Wer zu Pfingsten 2014 konfirmiert werden will und dann 14 Jahre alt ist, kann sich in unserer Gemeinde anmelden. Es wird zwei Kurse geben, einen mittwochs 18 – 19 Uhr mit Pfr. Gisbert Mangliers und den anderen donnerstags, 18 – 19 Uhr mit Pfr. Christian Zeiske. Wer noch nicht getauft ist, hat kein Problem: wir werden mit allen Konfirmandinnen und Konfirmanden ein Tauf- und Tauferinnerungsfest in einem Jugendgottesdienst feiern voraussichtlich am 27. 4. 13. Am Donnerstag, dem 16. August, 19 Uhr, wird es einen Eltern-/ Konfirmanden-Abend geben in der »Winterkirche«, Eingang gegenüber Gethsemanestr. 9. Dort gibt es alle nötigen Informationen. Gerne kann man auch einen der beiden Pfarrer einfach anrufen und sie alles Mögliche fragen. Wer sich schon mal in unserer Küsterei anmeldet (4457745), bekommt per Mail alle aktuellen Informationen. Herzlich willkommen, Ihr Konfirmandinnen und Konfirmanden!

Konfirmanden

Die Jugendlichen des laufenden Konfirmandenkurses (8. Kl., 2. Jahrgang) treffen sich mit Pfn. Fey und Pf. Seidenschnur: dienstags von 17.30 – 18.30 Uhr in Elias, Göhrener Str. 11, Start: 28. 08. 2012 donnerstags von 17.30 – 18.30 Uhr in Paul Gerhardt, Kuglerstr. 15, Start: 30. 08. 2012

Ökumenischer Handschlag	

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So ein vierfacher ökumenischer Handschlag kommt nicht alle Tage vor, es war ja auch Pfingstmontag nach dem Gottesdienst auf dem Arnim-Platz. Darum hier ein Erinnerungsfoto. auch zu verwenden für Pfarrbriefe. Frohe Grüße mit Dank für den sehr ansprechenden Gottesdienst von Walter Plümpe Liebe Katharina, vor einigen Tagen haben wir aus der Kollekte anläßlich des ökumenischen Pfingstgottedienstes den Betrag von 597,08 € auf unser Konto überwiesen bekommen. Darüber haben wir uns ganz doll gefreut, weil es so ein wenig unsere finanziellen Nötelindert. Einen ganz herzlichen Dank dafür. Wenn es dir möglich ist, möchte ich dich bitten, den am Gottesdienst beteiligten Gemeinden unsere Freude darüber auszurichten, dass sie so praktisch an uns gedacht haben und eine so wunderbare Kollekte für uns gesammelt wurde. Das hilft uns wirklich ein großes Stück weiter und ermutigt uns, die manchmal nicht so einfache Arbeit an den Menschen aus Randgruppen weiter zu machen. Ganz herzliche Grüße und die besten Segenswünsche Siegfried Fischer Die Heilsarmee Café Treffpunkt Berlin-Prenzlauer Berg, Kuglerstraße 11 Telefon: 030-4 44 08 00 und 0170-9 47 07 30

Ökumenischer Gottesdienst für Getrenntlebende und Geschiedene sowie deren Verwandte und Freunde am 16. September 2012

»Wenn Wege sich trennen«
Die Trennung von einst geliebten Menschen bedeutet für viele Frauen wie Männer ein Bruch in ihrem Leben. Rituale erleichtern den Umgang mit diesen schmerzlichen Erfahrungen. Deshalb laden Pfarrerin Barbara DemlGroth und Generalvikar Tobias Przytarski alle Getrenntlebenden und Geschiedenen sowie deren Verwandte und Freunde herzlich zu einem ökumenischen Gottesdienst ein. Anschließend: Möglichkeit zu Begegnung, Beratung und Gesprächen mit Seelsorgerinnen und Seelsorgern. Kinderbetreuung wird angeboten. 16. September 2012, 17:00 Uhr Ort: St. Jacobi, Oranienstr. 132, Berlin-Kreuzberg Weitere Informationen: Erwachsenenseelsorge im Erzbistum Berlin, T.: (030) 3 26 84-5 30

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Gottesdienste				

Tag Sa. 04. 08. 05. 08. 2012 9. Stg. nach Trinitatis 12. 08. 2012 10. Stg. nach Trinitatis 19. 08. 2012 11. Stg. nach Trinitatis 26. 08. 2012 12. Stg. nach Trinitatis 02. 09. 2012 13. Stg. nach Trinitatis Sa. 08. 09. 09. 09. 2012 14. Stg. nach Trinitatis 16. 09. 2012 15. Stg. nach Trinitatis 23.09.2012 16. Stg. nach Trinitatis 30. 09. 2012 17. Stg. nach Trinitatis

Elias-Kuppelsaal • Göhrener Str. 11
9.30 Uhr Pf. Mangliers, A, N 9.30 Uhr Pf. Mangliers, K, N 9.30 Uhr Pf. Mangliers, K, N 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, K, N 9.30 Uhr Pfn. Thorbahn, A, K, N

Gethsemanekirche • Stargarder Str. 77
11 Uhr Taufgottesdienst Pf. Zeiske 11 Uhr Pf. Zeiske, A, N 11 Uhr Pf. Zeiske, A. Erdmann u. Team, Chor Schuljahresanfangsgottesdienst, F, N 11 Uhr Pf. Mangliers, K, N 11 Uhr Pf. Seidenschnur, T, K, N 11 Uhr Prädikant Georg Schubert, A, K, N 11 Uhr Taufgottesdienst Pf. Seidenschnur

9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, T, K, N 9.30 Uhr Pf. Dr. Jastrzembski, K, N 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, K, N

11 Uhr Pfn. Fey Predigtreihe 10 Gebote »Du sollst nicht stehlen« 11 Uhr Pf. Zeiske, T, K, N Chor 11 Uhr Pf. Seidenschnur, T, K, N Predigtreihe 10 Gebote »Du sollst nicht ehebrechen« 11 Uhr Pf. Zeiske, Erntedank, K, N Erwachsenen Taufe

9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, Kita Elias und Singschule, Erntedank, K, N Familiengottesdienst

Benefizkonzert des GewandhausChores Leipzig
für die indischen Stammesdörfer Ghosaldanga und Bishnubati Montag, den 1. Oktober 2012, 20 Uhr | Gethsemanekirche Berlin GewandhausChor · Gregor Meyer, Leitung · Dr. Martin Kämpchen, Lesung · Sebastian Dreyer, Sitar Bernd Franke »PRAN« (Deutsche Erstaufführung) sowie Chormusik der Romantik 15 Euro, ermäßigt 10 Euro

Gottesdienste			

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Paul Gerhardt • Wisbyer Str. 7
11 Uhr Prädikant Maruschke Familiengottesdienst, F, N, T, B 14 Uhr Pf. Talis Redmanis Gottesdienst in lettischer Sprache 9.30 Uhr Pfn. Fey + Dr. M. Theben, N 11 Uhr Pfn. Fey und Team Krabbelgottesdienst 9.30 Uhr Pfn. Fey, A, N, Orgel Plus Goldene Konfirmation 11 Uhr Pf. Mangliers, N, B Familiengottesdienst

Stadtkloster Segen • Schönh. Allee 161
21 Uhr AbendbeSINNung »Gemeinsam unterwegs: Berufung« 21 Uhr AbendbeSINNung »Fünf Jahre Stadtkloster – Gemeinsam unterwegs: Anforderungen der Nachfolge« 21 Uhr AbendbeSINNung »Gemeinsam unterwegs: Dran bleiben – wollt ihr auch gehen?« 21 Uhr AbendbeSINNung »Gemeinsam unterwegs: Gemeinsam – einsam« 21 Uhr AbendbeSINNung »Frauen, die sich trauen«
A 	Gottesdienst mit Abendmahl K 	Kindergottesdienst N 	Gespräch nach dem Gottesdienst T 	 Taufe TR Trauung F 	Familiengottesdienst B 	 Basar

St. Elisabeth-Stift Gottesdienst jeden Sonntag 11 Uhr

9.30 Uhr Pfn. Fey , Andacht, N 9.30 Uhr Pf. Zeiske, N 9.30 Uhr Prof. Dr. Strohmaier-Wiederanders, N 11 Uhr I. Düsterdick und Team Krabbelgottesdienst 14 Uhr Pf. Talis Redmanis Gottesdienst in lettischer Sprache 9.30 Uhr Pfn. Fey und Kita Gethsemane, Familiengottesdienst, Erntedank, Orgel Plus, N

21 Uhr AbendbeSINNung »Frauen, die sich trauen« 21 Uhr AbendbeSINNung »Frauen, die sich trauen« 21 Uhr AbendbeSINNung »Frauen, die sich trauen« 21 Uhr AbendbeSINNung »Gemeindewirklichkeit – Texte aus den Briefen«

Im Herbst wird ein Buch erscheinen mit dem Titel:

»Berliner Kirchen und ihre Hüter«
Es ist der dritte Band einer Reihe, die Kara Huber, Frau unseres Altbischofs Dr. Wolfgang Huber, herausgibt. Das Buch gibt weitere schöne Einblicke in unsere Berliner Kirchen. Aus unserer Gemeinde sind das Stadtkloster Segen und die Gethsemanekirche vertreten. Interessierte sind herzlich eingeladen zur Präsentation dieses Buches am Donnerstag, 20. September um 19 Uhr in der Elisabethkirche, Invalidenstr. 3 in Berlin Mitte.

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Regelmäßige Veranstaltungen				

Angebote für Kinder Spielgruppen für Krabbelkinder bis 3 Jahre, Ort: Paul Gerhardt, do., 9.30 – 11.30 Uhr Kontakt: K. Loh Krabbelgottesdienste Ort: Paul Gerhardt, 19. 08., 11 Uhr, Thema: Arche Noah 23. 09., 11 Uhr, Thema: Erntedank Familiengottesdienste Ort: Paul Gerhardt 05. 08., 11 Uhr, Taufgottesdienst 02. 09., 11 Uhr, Thema: »Ich war zuerst« (Mt. 29,1-16) Kindergottesdienste regelmäßig in Elias und Gethsemane s. S. 16/17 KUGKUK Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche einmal im Monat sa. von 10 – 12 Uhr, 01. 09. in Elias Christenlehre in Paul-Gerhardt Die Geschichtensammler 1.+2. Kl. di. 16.30 – 17.30 Uhr mit Marthe und Margarethe Meinhold, Kaya Regnery und Katharina Loh Die Schatzsucher 3.+4. Kl. mi. 16.30 – 17.30 Uhr, Katharina Loh Christenlehre in Elias Die Geschichtensammler 1.+ 2. Kl. mi. oder do. 15 – 16 Uhr mi.: mit Philipp Demant, Thora Köhler, Pf. Zeiske u. Antje Erdmann do.: mit L. Martens und A. Erdmann Die Schatzsucher 3.+ 4. Kl. mi. + do. 16.15 – 17.15 Uhr mi.: mit Fr. Schulz-Greve, R. Girke, und A. Erdmann do.: mit N. Fuhrmann, N. Broßmann Aaron Schmitt und A. Erdmann Die Weltenbummler 5.+ 6. Kl. mi. + do. 17.30 – 18.30 Uhr mi.: mit L.-Z. Schmitt, S. Rheinfurth, B. Buhrke, L. Girke und A. Erdmann do.: mit N. Broßmann, B. Roettig und

A. Erdmann Bastelgruppe für Kinder ab 3 Jahren Paul Gerhardt jeden 2. Mi im Monat um 16 Uhr, mit vorheriger Anmeldung, max. 10 Kinder Kontakt: geppert@ymail.com Unkostenbeitrag 1,-€ Junge Gemeinde Paul Gerhardt, Jugendkeller mo. 	um 18 Uhr für 14 bis 17-Jährige di. 	 um 18 Uhr für 14 bis 15-Jährige mi. 	 um 19 Uhr für 16 bis 18-Jährige do. 	 um 20 Uhr für 17 bis 22-Jährige Kontakt: Paul Beutel, T: 4 45 74 25 Beratungsangebote Rechtsberatung kostenlos, Fachanwalt für Familienrecht Axel Huep, Anmeldung über das Gemeindebüro T: 4 45 74 23 oder direkt über die Kanzlei: 3 03 00 30 In EFG Zoar, Cantianstr. 9 2. Di im Monat 18 – 19 Uhr, Anmeldung über Gemeindebüro T: 4 48 42 67 Elias: do., 11 Uhr bis 12 Uhr Rechtsanwalt Matthias Brinkmann Ein Beratungsangebot, n i c h t nur für Laib & Seele Teilnehmer, Anmeldung ist nicht erforderlich Väter & Mütter, Männer & Frauen Stillgruppe jeden 2. u. 4. Mi im Monat von 10 bis 12 Uhr Kontakt: Ulrike Sandow, T. 44 73 32 31 Alleinerziehendengruppe do., 16 – 18 Uhr monatlich Termine bitte erfragen bei Jana Scherle T: 41 71 59 61 PEKiP® Kursgebühr 65 € Gemeinde freut sich über Spenden zur Deckung der Heiz- und Betriebskosten.

Paul-Gerhardt Termin a: fr., 10 – 11.30 Uhr Termin b: fr, 11.45 – 13.15 Uhr Leitung: Stephanie Neeb Elias Termin a: do. 9.30 – 11.00 Uhr, 10 Treffen Termin b: fr., 11.15 – 12.45 Uhr, 10 Treffen; Leitung Doris Krüger Anmeldung Familienbildung Berlin Stadtmitte, Ansprechpartnerin: Frau Reich T.: 25 81 85-410 E-Mail: familienbildung@kkbs.de www.fbs-stadtmitte.de Kiezfrühstück für alle Gemeinsames Frühstück und Gespräche, Elias, 25. 08., 29. 09., von 11 – 13 Uhr Kontakt: Pf. Zeiske, Bärbel Jenichen Mittwochs-Café für alle Generationen – Reden und Entspannen bei Kaffee und Kuchen, in Elias im Diakonieraum, mi., 14 – 18 Uhr Kontakt: Jana Scherle T: 41 71 59 61 Angebote für Seniorinnen/Senioren Segen 15. 08. und 19. 09. (Geburtstagskaffe) um 14.30 Uhr mit Pf. Mangliers Gethsemane Frauenkreis 14. 08., 14 Uhr Fr. Dahlenburg u. Pf. Zeiske 11. 09., 14 Uhr Fr. Dahlenburg u. Pfn. Eschner Apostelfrühstückskreis 29. 08., 9 Uhr mit Fr. Dahlenburg und Pfn. Tramer (Schweiz) 26. 09. , 9 Uhr Pf. Zeiske

Regelmäßige Veranstaltungen			

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Angebote für Seniorinnen/Senioren Elias Seniorenfrühstück 9 Uhr Mo 06. 08. und Mo.10. 09. jeweils um 9 Uhr Paul Gerhardt im August: Sommerpause 13. 09., 15 Uhr mit Pfn. Fey Rund um die Bibel Bibelstunde Paul Gerhardt 23. 08., 15.30 Uhr mit Pfn. Fey 27. 09., 15.30 Uhr mit Pfn. Fey Bibelgesprächskreis Elias 20. 08., 17. 09., 15 Uhr Bibelwerkstatt Gethsemane 01., 15. und 29. 08., 05. und 19. 09., 20 Uhr mit Pf. Zeiske Alpha-Forum Stadtkloster 18. 09. bis 27. 11. 2012 Dienstags, 19.30 – 22 Uhr, (nicht am 09. 10. 2012) Anmeldung ist nicht zwingend, hilft aber bei der Vorbereitung, möglichst bis 10. September 2012: alpha@stadtklostersegen.de. Gebetsangebote Stadtkloster Segen: Morgengebet mo. bis fr., 8 Uhr Mittagsgebet: mo. bis fr., 12 Uhr Nachtgebet: di. & do. 21 Uhr Kontakt: Stadtkloster T: 44 03 77 39 Taizé-Gebet: fr. 19.30 Uhr Kontakt: Christian Huge T: 33 50 65 50 Gethsemane: Ökumenisches Friedensgebet mo. 18 Uhr Gesprächskreise Gesprächskreis Paul Gerhardt im August: Sommerpause 11. 09., 20 Uhr, mit Pfn. Fey und Präd. Maruschke

Gesprächskreis Elias I im August: Sommerpause 13.09., 19 Uhr Kontakt: Herr Lindenberg, T: 9 33 26 94 Gespräche über Gott und die Welt Elias: 21. 08., 11. 09., 19.30 Uhr Kontakt: Pf. Seidenschnur Offener Kreis im August: Sommerpause 13. 09., 15 Uhr Kontakt Frau Bosem, T: 4 42 63 81 Gesprächskreis Elias II August Sommerpause, 05.09., 19.30 Uhr Kontakt: Frau Krüger T: 4 44 40 56 Frauenhilfe Elias: 27. 08., 24. 09.,15 Uhr Vorbereitungsgruppen Krabbelgottesdienst und Familiengottesdienst Paul-Gerhardt-Gemeindehaus Termine nach Absprache über Pfn. Fey Kindergottesdienst-Kreise Gethsemane: 09. 08.,19.30 Uhr, Pf. Zeiske Elias Pf. Seidenschnur/Lisa Eichhorn Kontakt Pf. Seidenschnur Partnerschaftsprojekt 21. 08. um 19 Uhr: Treff des Freundeskreises Cochabamba im Gemeindehaus Paul Gerhardt. Basare finden im Anschluss an die Gottesdienste am 05. 08. und am 02. 09. statt.

Offene Kirchen Gethsemane: Gethsemanekirche tagsüber geöffnet: Mo – Fr 11 – 17 Uhr Einzel- und Gruppenführungen nach Vereinbarung mit Frau Dr. Merseburger, Termin nach Absprache. T.: 4 49 16 72 Paul Gerhardt: mo. bis fr. 13 bis 17 Uhr Stadtkloster Segen: Sa 14 – 17 Uhr (s. S. 21) Kontakt: Communität Don Camillo Laib & Seele Lebensmittelausgabe jeden Donnerstag ab 11 Uhr, Gemeindehaus Elias, Göhrener Str.11

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Auf ein Wort zum Stadtkloster Segen				

Auf ein Wort zum Stadtkloster Segen
»Stadtgespräche« war im Juni Thema der AbendbeSINNungen. Die AbendbeSINNung ist ein besonderer Gottesdienst zum Start der Arbeitswoche. Er findet im Stadtkloster Segen statt und beginnt um 21 Uhr. Das ist keine sehr familienfreundliche Zeit, sie erweist sich aber als freundlich für Menschen, die am Sonntag vielleicht noch nicht in Berlin sind, oder am Sonntagmorgen noch nicht Lust und Kraft für einen Gottesdienst haben. Zwischen 30 und 50 Leute kommen, sogar während der Fussball EM! Stadtgespräche war das Thema. Geschichten, die in der Stadt spielen oder am Rande der Stadt. Im Gegensatz zu der schnellen Rede vom »gottlosen« Berlin, kehrt Gott den Städten nämlich nicht den Rücken! Im Gegenteil, Jesus geht in die Städte, er geht auch in die Dörfer und an den Rand der Städte, immer wieder treffen wir ihn aber mitten in den Städten an. Es ging aber nicht nur um die Geschichten von Jesus, die in Städten spielen, sondern auch um die Rolle der Stadt als Modell der Zukunft und der Hoffnung. Denn die Bibel endet nicht im Paradies. Das ist verloren. Das Ziel ist die neue Stadt, das goldene Jerusalem, unvorstellbar groß, unvorstellbar prächtig, offen auf alle Seiten hin. In der Mitte ein Fluss, Lebenswasser für alle und Bäume, deren Blätter zu Heilung der Völker dienen. Stellen Sie sich vor: Konflikte werden nicht mehr übertüncht oder militärisch knapp in Schach gehalten oder ausgetragen. Die Völker werden geheilt. Das ist Zukunftsmusik, wie wir sagen. Heute leben wir in der Stadt. An einem großen und schönen Modell einer Stadt aus Karton konnten wir überlegen, was wir uns für die Stadt wünschen und auch, was wir zum guten Leben in der Stadt beitragen können. Die nächsten AbendbeSINNungen haben im Übrigen »Gemeinsam unterwegs« als Thema, denn im August vor fünf Jahren startete das Experiment »Stadtkloster«. Im September denken wir dann über »Frauen, die sich trauen« nach. Biblische Frauengestalten, die Mut machen, das Leben zu leben. Wir freuen uns, wenn Sie einmal vorbeischauen! Ihr Stadtklosterteam Corinne und Felix Dürr, Barbara und Georg Schubert-Eugster, Ulrike Fey und Urs Trösch

Angebote Stadtkloster

Fünf Jahre Stadtkloster Segen – 12. August 2012 um 19 Uhr Im August 2007 sind die ersten Mitglieder der Stadtkloster Gemeinschaft in die Gebäude an der Schönhauser Allee 161 eingezogen. Eine spannende und intensive Abklärungsphase hatte ein Ende gefunden, die Realisierung begann. Nun sind wir schon fünf Jahre hier. Einiges konnte geschehen, Grund zum Danken. Darum laden wir Sie ganz herzlich ein, mit uns zu feiern: Am 12. August mit etwas Musik und einem Impuls von Pf. Axel Nehlsen, Leiter von »Gemeinsam für Berlin«, zum Thema: »Spiritualität unter Spannung – Glauben leben in der Großstadt«. Anschließend stossen wir bei einem Glas Sekt an und beenden den Tag mit der AbendbeSINNung um 21 Uhr, unserem Gottesdienst zum Wochenstart. Wir freuen uns, wenn Sie kommen und mit uns feiern. Ihr Stadtklosterteam Ausstellung Diesseits – Jenseits 25. August bis 30. September Plastik, Installationen, Bilder der Künstlergruppe umKunst aus der Uckermark. Vernissage am Samstag, 25. August 2012 um 18 Uhr. Jenseits von hier, in der Klosterkirche in Angermünde, findet der andere Teil der Ausstellung vom 8. September bis 7. Oktober 2012 statt. Mehr Info unter www.umkunst.uckermark.de 9. 9. Kunstasyl 19 Uhr Im Rahmen der Ausstellung setzen wir uns mit »Diesseits – Jenseits« jenseits des Gewohnten auseinander Manna um halb acht – ein Alphakurs für Hungrige Wo? Stadtkloster Segen, Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin. Wann? Dienstags, 19.30 – 22.00 Uhr, 18. 9. bis 27. 11. (nicht am 9. 10. 2012). Was gibt’s? Leckeres für Bauch und Seele – Abendessen, geistlicher Impuls, Gespräche in der Gruppe. Wer macht’s? Menschen der Communität Don Camillo und der Gemeinde Prenzlauer Berg Nord. Was kostet’s? Was es dir wert ist, also Zeit und vielleicht auch ein paar Münzen? Mehr Infos? www.stadtklostersegen.de; http://www.facebook.com/stadtkloster oder Telefon: 030 - 44 03 77 39

Angebote im Stadtkloster			

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Wozu? Vielleicht suchst du deinen spirituellen Weg noch? Vielleicht willst du verstehen, was Christen glauben? Vielleicht bist du getauft und willst deine Kenntnisse vertiefen? Vielleicht fehlt dir Hoffnung für die Welt? Vielleicht sehnst du dich nach einem erfüllten Leben für dich und andere? Jeder Grund ist willkommen. Hinweise: Anmeldung ist nicht zwingend, hilft aber bei der Vorbereitung, möglichst bis 10. September 2012: alpha@stadtklostersegen.de. Die zehn Abende bilden einen Bogen, sie machen im Zusammenhang mehr Sinn. Es ist aber möglich einzelne Abende zu besuchen. Jeder Abend ist einem Thema gewidmet: Kreuz; Gebet; Jesus; wie führt Gott? Wie liest man Bibel? Warum lässt Gott Leid und Unrecht zu? Mehr Infos dazu gibt’s auf www.stadtklostersegen.de. Zum besseren Kennenlernen und zur vertieften Auseinandersetzung ist ein gemeinsames Wochenende im Kloster Lankwitz, Berlin, geplant: 2.– 4. November 2012. Bitte vormerken. Einladung zur gemeinsamen Meditation am Mittwochabend 5. / 12. / 19. / 26. September 2012 Einladung zu vier Meditationsabenden – gemeinsam unterwegs sein mit biblischen Texten im September. Jeweils am Mittwochabend von 20 Uhr bis 21.15 Uhr in der Dachkappelle im Stadtkloster Segen. Einführung in die christliche Meditation, Impulse in Wort und Bild, Zeit zum gemeinsamen Schweigen und Meditieren. Eine regelmäßige Teilnahme ist hilfreich. Ein Unkostenbeitrag von € 5.- pro Abend wird erbeten. MEDITATIVE ABENDFEIER mit Pf. Dr. Wolfgang J. Bittner 16. September 2012, 17.30 – 19 Uhr im Stadtkloster. Ich brauche jemand, mit dem ich reden kann! die von Gott berührten Menschen, die sich nicht gesucht und doch gefunden haben (Elisabeth und Maria Lukas 1, 39–56) OASENTAG mit Pf. Dr. Wolfgang J. Bittner 19. September 2012 10 – 16 Uhr Ich halte Gott ganz einfach still! der hörende Mensch, zu dem Gott spricht (Maria, die Mutter Jesu) Lukas 1,26–38 Anmeldung erbeten an: oasentag@stadtklostersegen.de

HELLE ZEITEN – DUNKLE ZEITEN – GOTT IN ALLEM Psalm 23 als Wegweiser, um die Sehnsüchte unseres Lebens sowie Gottes rätselhafte Wege zu verstehen Donnerstagnachmittag, 20. September, bis Sonntagnachmittag, 23. September 2012 Leitung: Wolfgang J. Bittner, Pfarrer, Dr. theol. Meditationsleiter, Studienleiter, Referent, Autor und Ausbildner, Schweiz und Berlin; Barbara Schubert-Eugster, Exerzitienleiterin, Stadtkloster Segen, Berlin Die Tage beinhalten gemeinsame Zeiten der christlichen Meditation, Impulse für eigenes Beten, Singen, persönliche Begleitgespräche und Zeit für Erholung. Nach der Einführung am Donnerstag-Abend schweigen wir bis zum Sonntag, auch bei den Mahlzeiten, damit jede/jeder seinen eigenen Weg gehen kann. Wenn Sie in der Nähe wohnen, ist es möglich, an der Tagung teilzunehmen und nicht im Stadtkloster zu übernachten. Beitrag für die Mahlzeiten und die Kursleitung: € 100.Anmeldung bitte an Barbara Schubert-Eugster: barbara. schubert@stadtklostersegen.de oder 030 44 03 77 39. Falls Sie noch nie an Stillen Tagen im Stadtkloster teilgenommen haben, bitte ich um ein kurzes telefonisches Vorgespräch. Kinderspiel – Elternzeit: Im Stadtkloster Segen findet jeden Montag von 16 Uhr bis 17.30 Uhr ein Programm für Kinder mit ihren Mamas oder Papas oder Tanten oder Opas statt. Wir singen, hören Geschichten oder basteln und spielen. Und danach gibt es Kaffee, Tee, Kekse und eine kleine Anregung für die Erwachsenen. Ist das Wetter warm und schön, sind wir in unserem Garten. Herzlich Willkommen! Kontakt: Stadtkloster Segen Corinne Dürr (corinne.duerr@stadtklostersegen.de), Christin Schwetz, Theresa Höhmann Kosten: über einen Unkostenbeitrag von € 4.- würden wir uns sehr freuen!

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Israelsonntag				

Israelsonntag
In unserer Kirche wird der »Israelsonntag« in jedem Jahr am 10. Sonntag nach Trinitatis (in diesem Jahr m 12. August) begangen. In diesem Jahr haben wir uns entschlossen, an diesem Sonntag in der Gethsemanekirche den »Schulanfangsgottesdienst« zu feiern mit einem Segen für die Kinder, die nun in die Schule kommen. Den kann man nicht verlegen und der Segen für die Kinder ist einfach wichtig. Auch der in unserer Gemeinde übliche »Vorabend zum Israelsonntag« mit der jüdischen Kantorin Jalda Rebling, den man, wie der Name schon sagt, nur am Vorabend begehen kann, muss in diesem Jahr unterbleiben, weil Jalda Rebling an diesem Abend nicht in Berlin ist. Aber über den Israelsonntag hinwegzugehen, das soll nicht sein. In den Gottesdiensten in Elias uns Paul-Gerhardt wird er sicher ein Thema sein, vielleicht auch im Stadtkloster, obwohl dort der Schwerpunkt die Freude über 5 Jahre Bestehen des Stadtklosters im Vordergrund steht. (Wie sollte so eine Entwicklung auch weitergehen? Gibt es dann nicht bald auch Anfragen an die Taufe, wenn mehrere Kinder unhygienisch in ein und demselben Taufwasser getauft und die Babies gesundheitlich gefährdet, in einer zugigen Kirche mit oft schon erkaltetem Wasser am Kopf nass gemacht werden?) Fatal ist, dass in die Diskussion durch die Hintertür oft die Beschneidung von Mädchen hereinkommt. Obwohl der Begriff der gleiche ist, werden doch zwei fundamental andere Vorgänge damit bezeichnet. Die »Beschneidung« von Mädchen entspringt einem männlichen Größenwahn, hat nichts mit Religion zu tun und hat furchtbare gesundheitliche Folgen für die Opfer.

Wir sollten das ganz nüchtern sauber voneinander getrennt halten. Die Beschneidung von Jungen, gerade von Babies, wie sie im Judentum vorgeschrieben und ein Zeichen des Bundes Gottes mit seinem Volk ist, wird in der Medizin sehr oft als Präventiv-Maßnahme praktiziert aus rein medizinischer Sicht. Noch im 19. Jahrhundert hat die Kirche sich darauf besonnen, Sie kann also so gesundheitsschädlich nicht sein. dass Juden etwa um diese Zeit den »tisch’a be’av« begehen, den Gedenktag an die Zerstörung des Tempels durch die Römer Bleibt anzumerken, dass von Jesus ausdrücklich berichtet in Jerusalem im Jahre 70. In den christlichen Kirchen wurde wird, dass er beschnitten wurde (Lukas 2/21 – Abschluss der regelrecht mitgetrauert. Dieser Brauch hat sich verloren, ist Weihnachtsgeschichte). Der Herr unserer Kirche ist ein nach sogar zum hässlichen Gegenteil geworden, bis man sich von dem jüdischen Gesetz beschnittener Jude. Es gibt sogar einen den 60er Jahren an wieder besonnen hat und gerade im Feiertag für dieses Ereignis, den 1. Januar, acht Tage nach der Blick auf die deutsche Vergangenheit an diesem Sonntag ganz Geburt Jesu. Nur ist dieser Feiertag in unserem Gefühl über­ besonders das Verhältnis zur Synagoge in den Blick nimmt. deckt durch den Neujahrstag. Nun ist in den letzten Wochen in unserem Land ein fundamentaler Einschnitt passiert, der unser Verhältnis zu Juden und auch zu Muslimen entscheidend auf die Probe stellt: Das Beschneidungs-Verbot. Sieht man in die Geschichte, dann waren es grausame Diktaturen, die Juden verboten, ihre Söhne zu beschneiden als Beginn einer massiven Judenverfolgung. Dass so etwas nun ausgerechnet in einer Demokratie passiert, noch dazu in Deutschland, das ist mehr als nur problematisch. Gott sei Dank stellen sich beide großen Kirchen ganz eindeutig auf die Seite der Juden und Muslime; und es besteht durch die große öffentliche Diskussion, die das Kölner Urteil gezeitigt hat, die Hoffnung, dass dieses Urteil bald wieder zurückgenommen wird. »Israelsonntag«: vielleicht ist es gerade in diesem Jahr ganz gut, ihn nicht auf einen Sonntag festzulegen, sondern jeden Sonntag und jedes Mal, wenn wir uns gemeinsam oder für uns allein mit der Bibel beschäftigen, unser Verhältnis zum Judentum bedenken und unserer Solidarität mit den jüdischen und islamischen Gemeinden lautstark zum Ausdruck zu bringen.

Pf. Christian Zeiske

Benefizkonzert des GewandhausChores Leipzig		

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Benefizkonzert des GewandhausChores Leipzig für die indischen Stammesdörfer Ghosaldanga und Bishnubati
in der Gethsemanekirche am 1. Oktober um 20 Uhr Der GewandthausChor hat im März diesen Jahres eine Reise nach Indien unternommen, hat dort das Projekt dieser beiden Dörfer kennengelernt und Kontakt bekommen zu dem Intiator dieses Projektes, dem Journalisten und Tagore-Übersetzer Dr. Dr. Martin Kämpchen. Was verbirgt sich hinter diesem Projekt? Martin Kämpchen, der in Indien in der Universitätsstadt Shantiniketan unter sehr einfachen Bedingungen lebt und seinen journalistischen, schriftstellerischen und übersetzenden Tätigkeiten nachgeht, bekam Mitte der 80er Jahre Kontakt zum Dorf Goshaldanga, ca. 100 km nördlich von Kalkutta. Dieses Dorf wird von Ureinwohnern, den Shantals, bewohnt, Nachkommen derer, die schon vor der Besiedlung durch die Arier in Indien lebten. Sie hatten eine eigene Kultur und eine eigene Religion und wurden im Kastensystem der Hindus ganz unten angesiedelt. In der Zeit der Missionierung durch die Engländer ließen sich die Shantals zu großen Teilen zum Christentum bekehren, wobei aber ihre eigene Kultur und ihre Stammesreligion fast vollständig verdrängt wurde und in Vergessenheit geriet. Ihre gesellschaftliche Stellung verbesserte sich dadurch aber nicht - bis heute. Martin Kämpchen begann sein Engagement in Goshaldanga und später in Bishnubati damit, Kinder zu unterrichten und Jugendliche zu Lehrern ausbilden zu lassen, die dann ihrerseits wieder Kinder im Lauf der Jahre zu Lehrern ausbildeten. Nur wer lesen kann, ist in der Lage, Vertäge zu verstehen. Er ist dann nicht mehr ungeschützt Großgrundbesitzern ausgeliefert, die es auf ihr Land und ihr Geld abgesehen haben. Im weiteren Verlauf wurde die Infrastruktur verbessert, Obstbäume angepflanzt, ein Latrinen-Programm aufgelegt, die Ernährung verbessert und vieles andere mehr. Dies alles aber auf einem für uns Europäer sehr einfachen Niveau. Die Menschen leben in Lehmhäusern mit Reisstroh gedeckt, Strom kam erst vor wenigen Jahren, und selbst die nächste Straße liegt einige Kilometer entfernt. Fast alle im Dorf leben vom Reisanbau.

Mit diesen wichtigen Entwicklungen ließ es Martin Kämpchen nicht bewenden, er arbeitet mit den Shantals daran, sich in der indischen Gesellschaft zu emanzipieren. So gibt es inzwischen Sendeplätze in der lokalen Rundfunkstation mit Musik- und Redebeirägen aus der Kultur der Shantals. Martin Kämpchen ist in Deutschland durch seine Bücher bekannt. Er hat vor einigen Jahren bei einem Gemeindeabend in der Gethsemane-Winterkirche aus seinen Büchern gelesen und von seinem Projekt erzählt. Im Oktober kommt er gemeinsam mit dem GewandhausChor in die Gethsemanekirche. Wieso in der Gethsemanekirche? Wir beide lernten Martin Kämpchen 1987 in Shantiniketan kennen, als wir in Indien und Bangladesh für 1/2 Jahr lebten. Er nahm uns mit in »sein« Goshaldanga, das noch ganz am Anfang seiner Entwicklung stand. Wir beide waren die ersten ausländischen Besucher im Dorf und blieben für eine Woche dort. Als der GewandhausChor nach Aufführungsorten für seine Benefizkonzerte suchte, ging er auf unsere Gemeinde zu, nachdem er von den bereits bestehenden Verbindungen zwischen Martin Kämpchen, unserer Gemeinde und uns erfuhr. Für ihn besteht zur Gethsemanekirche eine inhaltliche Verwandtschaft durch die friedliche Revolution 1989. Nehmen Sie die Gelegenheit wahr, den GewandhausChor zu hören, das Sitar-Spiel und die Lesungen von Martin Kämpchen über seine Erfahrungen in Indien und in »seinen« Dörfern. Sie werden Einblick in einen anderen Teil unserer Erde bekommen und werden mit Ihrem Eintritt eine gute Sache unterstützen. Der GewandhausChor schreibt: »Nach der Indienreise des GewandhausChores im März und der damit verbundenen Uraufführung von PRAN (Bernd Franke) in Kalkutta sollen Anfang Oktober zwei Benefizkonzerte zugunsten zweier indischer Dörfer in Berlin und Leipzig stattfinden. Der GewandhausChor wird gemeinsam mit dem Indienexperten und Tagore-Übersetzer Dr. Martin Kämpchen auftreten, der im Rahmen der Konzerte lesen und über seine Arbeit in Indien berichten wird. Der Chor möchte damit zum einen an den deutsch-indischen Kulturaustausch anknüpfen und PRAN in Europa erstaufführen. Zum anderen soll mit dem Erlös der Konzerte auch unserer Dankbarkeit für die indische Gastfreundschaft Ausdruck ver­ liehen werden. Die Einnahmen der Konzerte kommen dem Verein Freundeskreis Ghosaldanga und Bishnubati e.V. zu, dessen Gründungs- und Ehrenmitglied Dr. Martin Kämpchen ist.« Dorothea Simon-Zeiske und Pf. Christian Zeiske

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Predigtreihe 10 Gebote				

Du sollst nicht töten.
Vortrag von Professor Dr. Jens Reich über das fünfte Gebot in Elias Was vermag uns das fünfte Gebot zu sagen? Kann es Richtschnur für unser Leben sein? Wie weit ist das Gebot auszulegen? Und können wir alle medizinisch und gesellschaftlich relevanten Fälle unseres modernen Alltags überhaupt damit erfassen? Professor Dr. Jens Reich warf diese und weitere Fragen in seinem Vortrag am Sonntag, dem 10. Juni 2012 im Elias Kuppelsaal vor rund 50 interessierten Zuhörern auf. Es war der 6. Gottesdienst der EKPN-Predigtreihe zum Jahresthema »Die Zehn Gebote«. Reich betonte allerdings, dass er auf keinen Fall eine Predigt halten könne. Eine Predigt sei dazu bestimmt, Gewissheit zu verbreiten. Für ihn berge das fünfte Gebot zwar viele Fragen, aber garantiert keine Gewissheit. Beim fünften Gebot bleibe nämlich zum einen offen, wen oder was genau man nicht töten solle. Sind nur Menschen oder auch Pflanzen und Tiere gemeint? Zum anderen gebe das Gebot keine Antwort auf die Frage, was genau mit »töten« gemeint sei. Umfasst die Luther-Übersetzung auch Fälle, in denen das Töten unbewusst in Kauf genommen werde – beispielsweise das Sterbenlassen Todkranker oder das Auswählen befruchteter Eizellen in der Petrischale? Sollte man vielleicht eher die hebräische Fassung des Gebotes zu Rate ziehen? Diese übersetzt das fünfte Gebot mit »Du sollst nicht morden« und meint damit ausschließlich die bewusste Tötung aus niedrigen Beweggründen. Wie ist dann das Alte Testament zu verstehen, in dem es von solcherart Übertretungen des fünften Gebotes nur so wimmelt? Professor Reich, selbst Mediziner und Molekularbiologe, beschäftigt sich mit diesen Fragen gleich aus mehreren Blickwinkeln. Er legt den Wortlaut der Luther-Bibel aus und stellt ihn der russischen und hebräischen Bibelfassung gegenüber. Er skizziert die aus seiner Sicht zahlreichen Problemfälle, die der Staat als rechts setzende Gewalt beantworten will und muss. Er zeigt auch einen provokanten philosophischen Blickwinkel auf: Nach der Definition einiger Philosophen werde ein Lebewesen dann als Mensch angesehen, wenn es vernünftig und moralisch handeln könne. Mit dieser Definition seien aber Neugeborene und Alzheimer-Patienten von einem Menschsein im Sinne des fünften Gebotes ausgeschlossen.

Professor Reich, der bis April 2012 Mitglied des Nationalen Ethikrates der Bundesregierung war, geht auch detailliert auf die naturwissenschaftliche Definition von Menschsein ein. Danach könne die Entscheidungsgrenze »Mensch – ja oder nein« an diversen Entwicklungsstadien des Menschen festgemacht werden: Vom einfachen Zellhaufen über den zwei Zentimeter großen Fötus bis hin zum mit Schmerzempfinden ausgestatteten Embryo im vierten oder fünften Schwangerschaftsmonat gibt es viele Stadien, an denen eine – zugegeben willkürliche – Entscheidung über das Menschsein und damit die Geltung des fünften Gebotes getroffen werden könne. So wie auch der Geltungsbereich des fünften Gebotes unklar sei, sei auch die Reichweite von »Tötung« völlig unscharf. Professor Reich stellt in diesem Zusammenhang die Frage, ob das fünfte Gebot wirklich untersagen wolle, ein aus einer schweren Vergewaltigung resultierendes Kind abzutreiben oder die Beatmung eines seit Jahren im Koma liegenden schwerstgeschädigten Patienten abzustellen. Das versuche der Gesetzgeber zwar ständig formell zu regeln. Jedoch könne der Staat sich aber gar nicht anmaßen, die Fälle zu definieren, in denen ein Sterbenlassen unbedingt verboten sei. Solche Frage könne vielmehr nur jeder Einzelne für sich oder seine Angehörigen und Kinder entscheiden. Auch die Beachtung des fünften Gebotes sei damit ganz individuell auszulegen. Diese Auffassung und die vielen angerissenen Fragen brachten eine rege Diskussion mit den Zuhörern in Gang. An dessen Ende gab es keine Lösung, aber ganz individuelle Versuche der Beantwortung. Ein Teilnehmer brachte es für sich so auf den Punkt: »Du sollst nicht töten« setzt doch nicht erst bei einer Tötung an, sondern schon viel früher – bei der eigenen Einstellung zum gesamten Leben. Denn wenn ich anderen immer missgünstig und feindselig gegenüber stehe und keine Probleme habe, meinen Nächsten bloß zu stellen, niederzumachen und zu übervorteilen, dann ist es letztlich nur eine Frage der Zeit, bis ich auch zur Keule greife. Das ist gemeint.« So übersetzt kann das fünfte Gebot trotz aller offenen Fragen ein echter Alltags-Begleiter und gültige Richtschnur für unser Leben sein. Die Predigtreihe zu den Zehn Geboten wird am 9. September fortgesetzt mit einer Predigt von Pfn. Uta Fey zum Gebot: »Du sollst nicht stehlen.« Maja Schiffmann

Apostelkreis 			

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»Franz und Arnold« – Apostel in Wörlitz
Wenn es um Spargel geht,

muss es nicht immer Beelitz sein. Auch anderswo gedeiht dieses wunderbare Gemüse. So auch in Sachsen-Anhalt. Dies galt es zu überprüfen. Ein Donnerstag im Mai: der »Apostelkreis« – Gethsemane – begab sich auf eine weite Reise nach Wörlitz. Die Seniorinnen und Senioren freuten sich zusammen mit Pf. Zeiske auf ihr schon traditionelles Spargelessen. Ein Fazit: auch dort gibt es Spargel! Die Portionen waren aber nicht so üppig und auch nicht so gut, wie in den Jahren zuvor, zum Beispiel im Spargeldorado Klaistow. Aber Wörlitz ist auch nicht wegen seines Spargels seit dem Jahre 2000 eine UNESCO-Welterbe-Stätte. Es ist vielmehr der wunderschöne Park, der die Stadt bekannt machte. Der Wörlitzer Park ist Teil der Kulturlandschaft. Dazu gehören auch die Anlagen, wie Großkühnau, Oranienbaum, Mosigkau und andere Kulturstätten in der Umgebung von Dessau. Ihr Entstehen ist weitestgehend auf seinen geistigen Schöpfer mit dem langen Namen »Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau« zurückzuführen. Er ließ sich bei der Parkgestaltung weitestgehend vom Bild der Englischen Parks beeinflussen. Klassizistischer und neugotischer Stil spiegelt sich in den Bauten und Denkmälern wider. So entstand mit dem Wörlitzer Park etwas, das mich persönlich stark an Bilder von Arnold Böcklin erinnert. Erwähnter Fürst war bei seinen Untertanen auch als »Vater Franz« bekannt. Er lebte von 1740 – 1817. Er war Enkel des »Alten Dessauers«.

Mit diesem wird er oft verwechselt. »Vater Franz« war in seiner Zeit gewiss ein fortschrittlicher Landesvater. Er beschäftigte sich mit den Ideen der Bürgerlichen Aufklärung. Zu seinem Freundes- und Bekanntenkreis zählten unter vielen anderen Goethe, Winckelmann, Georg Förster, Rousseau und Lavater. Dieser Umgang prägte wiederum den Umgang mit seinen Untertanen. So gründete er Schulen, verbesserte das Gesundheits- und Sozialwesen, führte zum Beispiel die Pockenschutzimpfung ein. Zu seinen Reformen gehörte auch eine maßvolle Besteuerung. Weitere Anregungen erhielt er auf seinen Reisen nach Holland, der Schweiz, England, ­Frankreich, Italien. So bei der Gestaltung des Parks: in ihm wurden viele eigentlich in unseren Breiten nicht vorkommende Bäume mit Erfolg angepflanzt. Der Park stand zu jeder Zeit für jedermann offen. Dies alles und noch viel mehr erfuhren wir bei einer Gondelfahrt um Schloss und Insel herum. Aber auch die Führung durch das Schloss vermittelte uns interessante Informationen und Eindrücke. In der St. Petri-Kirche mit seinem Bibelturm hielten die ­Apostel dann erst einmal inne und dankten für alles Schöne, was sie an diesem Tag bereits erlebt hatten. Es ging dann über eine recht holprige Straße zu den Elb­ terassen Coswig. Dort fand im Wintergarten bei Kaffee und Kuchen der schöne Tag seinen Ausklang. Karl- Reinhard Baum

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Veranstaltungen & Konzerte		

Elias-Kuppelsaal
Sa. 11. 8., 20:00 Harfenduo HARPARLANDO – Auf Zeit­reise durch die Epochen; Werke von Franck, Andrès, Scarlatti, Gershwin u.a.; Karin Schnur und Johanna Rupp – Harfe; Mehr Infos: www.harparlando. de; Eintritt frei, Bitte um Spende am Ausgang TRIO COLORIS – Klangfarben Reise; Werke von Debussy, Devienne, Hartway, Jolivet, Matiegka, Mozart und Papastravrou; Olaf Futyma – Flöte, Tom Morrison – Bratsche, Manou Liebert – Harfe; Mehr Infos: www.triocoloris.harpy. de; Eintritt frei, Bitte um Spende am Ausgang Klavierabend mit Wojciech Waleczek; Werke von Chopin und Liszt; Mehr Infos: www.waleczek.com; Eintritt frei, Bitte um Spende am Ausgang Klavierabend mit Julien Quentin; Mehr Infos: www.julienquentin.com; Eintritt frei, Bitte um Spende am Ausgang Konzert der Jungen Norddeutschen Philharmonie – Strawinsky: »Der Feuervogel«, Elgar: Cellokonzert e-Moll op. 85, Prokofjew: 5. Symphonie B-Dur op. 100; Daniel Müller-Schott – Violoncello, Johannes Krebs – Violoncello, Junge Norddeutsche Philharmonie, Nicholas Milton – Dirigent; Eintritt: 15,- / erm. 8,- Euro; Tickets an der Abendkasse und Vorbestellung unter: info@junge-norddeutsche.de Reservierung unter: Tel. 0151 / 27 52 60 09 oder Mail: reservierung@junge-norddeutsche.de »1 + 1902« – Konzert für Flöte und Orgel im Rahmen des Orgelsommers Prenzlauer Berg Nord 2012; Oliver Vogt – Querflöte; Armin Thalheim – Orgel; Eintritt frei, Bitte um Spende am Ausgang »Die Kirschin Elfriede« – Ein Orgelkonzert für Kinder und Familien mit Erzählern und Kantor Oliver Vogt – im Rahmen des Orgelsommers Prenzlauer Berg Nord 2012; Eintritt frei, Bitte um Spende am Ausgang W. A. Mozart – Messe c-Moll KV 427 und Kantate Exsultate Jubilate; Konzertchor der Friedenskirche Niederschön hausen, Orchester der Freunde der Friedenskirche, Solisten: Johanna Krumin, Sarah Bruder, Johannes Klüglein, Matthias Jahrmärker, Leitung: Babette Neumann; Eintritt: 15,- / erm. 12,- / Kinder 6,- Euro; Karten-Tel. (030) 4 76 29 00; Mehr Infos: www.kantorei-niederschoenhausen.de

Gethsemanekirche
So. 9. 9., N. N. Jazz-Konzert zum Tag des offenen Denkmals; Leitung: Martin Schmidt; Eintritt frei, Bitte um Spende am Ausgang (bitte beachten Sie die Aushänge und die Infos auf unserer Website: www.ekpn.de) »Vox Coelestis – Himmlische Stimme« – Orgelsommer Prenzlauer Berg Nord; Yvon-ne Friedli-Vogt – Sopran, Oliver Vogt –Orgel; Eintritt frei, Bitte um Spende am Ausgang »Erschallet, ihr Lieder« – Jubiläums­konzert der Musikschule Béla Bartók, Berlin-Pankow; ­ mit Gästen aus der Musikschule Aladár Tóth, Budapest; Moderation: Ulrike Klobes, RBB-Kultur; Mehr Infos: Tel. (030) 4 98 52 50; www.berlin.de/ba-pankow/musikschule

Do. 23. 8., 20:00

Mi. 12. 9., 19:30 Fr. 21. 9., 19:00

Fr. 14. 9., 20:00 Fr. 28. 9., 20:00

Mo. 1. 10., 20:00

Benefizkonzert des Gewandhauschores Leipzig (bitte beachten Sie die Aushänge
und die Infos auf unserer Website: www.ekpn.de)

Gethsemanekirche
Di. 7. 8., 20:00

Paul-Gerhardt-Kirche
So. 9.9., 15:00 Konzert im Rahmen des Jahresprojekts »10 Gebote« – Vokalmusik von M. Praetorius und Orgelmusik von J. S. Bach; Vokalensemble »ensemble ad hoc«, Leitung und Orgel: Kim Nguyen; Eintritt frei, Bitte um Spende am Ausgang »Die Kirschin Elfriede« – Ein Orgelkonzert für Kinder und Familien mit Erzählern und Kantor Oliver Vogt – im Rahmen des Orgelsommers Prenzlauer Berg Nord 2012; Eintritt frei, Bitte um Spende am Ausgang AQUABELLA »Sonho meu – mein Traum« – die faszinierende weibliche Seite der vokalen Weltmusik – erstmals live in Prenzlauer Berg!; Karten-Tel. (030) 32 59 78 78; Mehr Infos: www.aquabella.net; Ticket-Hotline: (030) 32 59 78 78 VVK: 14,- / erm. 12,- Euro (zzgl. VVK-Gebühren) Abendkasse: 16,- / erm. 14,- Euro (ab 19.00 Uhr)

Sa. 25. 8., 15:00

Mi. 8. 8., 19:30

Stadtkloster Segen
Sa. 1. 9., 20:00

Sa. 25. 8., 11:00

Sa. 1. 9., 19:30

Bitte beachten: Kein Karten-Vorverkauf in den Gemeindebüros! Der E-Mail-Newsletter des Konzertbüros. Jetzt bestellen und keine Veranstaltung verpassen. Einfach Mail mit Namen und E-Mail-Adresse an: konzertbuero@ekpn.de Veranstaltungen & Konzerte auf einen Blick (www.ekpn.de/veranstaltungen) Achtung: Kein Ticket-Vorverkauf für Fremd-Veranstaltungen im Konzertbüro. Wir bitten um Verständnis. TIPP für alle ehrenamtl. Helferinnen und Helfer unserer Gemeinde: Zu allen Veranstaltungen gibt es ein b estimmtes Kontingent an Freikarten; zu erfragen im Konzertbüro: konzertbuero@ekpn.de; T.: 44 71 55 67

Turmfalken			

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Freunde der Turmfalken
  Das Turmfalkenpaar ist seit einigen Wochen in den Falkenhorst im Turm der Paul-Gerhardt-Kirche eingezogen. Seit dem 11. Mai legt das Weibchen ca. alle 2 Tage ein Ei. Jetzt scheint das Gelege mit 5 Eiern vollständig zu sein. Die Brutzeit dauert zwischen 27 und 29 Tagen. Somit erwarten wir ab dem 07. Juni das Schlüpfen der Jungen.

Heute, am 12. Juni ist es soweit. Nach 32 Tagen ist das erste Turmfalken-Junge geschlüpft. Die weiteren 4 Eier sind noch unversehrt und werden weiterhin bebrütet. Da die Eier im Abstand von ca. 2 Tagen gelegt wurden, werden die anderen Jungen nicht lange auf sich warten lassen...   Die Turmfalken können nach jedem Sonntagsgottesdienst im Turm der Paul-Gerhardt-Kirche über zwei im Falkenhorst installierte Kameras beobachtet werden. Markus Rheinfurth

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Solar-Mitteilungen
Unsere Solaranzeigen in Elias Solar-Ertrag	 Paul Gerhardt	 und Paul Gerhardt haben am 25. 06. 2012 seit 1. 1. 2012		 1979 kWh	 folgende Erträge ausgewiesen: seit 5. 2. 2002		35938 kWh	

Elias
1313 kWh 23632 kWh

Nachruf

Ursula Wessels
wurde am 04. 07. 2012 im hohen Alter von 92 Jahren heimgerufen. Frau Wessels war in der damaligen Paul-Gerhardt-Gemeinde 28 Jahre als Mitarbeiterin vom 01. 07. 1956 bis 30. 06. 1984, beschäftigt. Angefangen hat sie als Gemeindegehilfin und im Jahre 1972 übernahm sie die Stelle des Küsters. Vielen ist sie auch aus der Christenlehre und Betreuung von Kindern bekannt. Über viele Jahre wirkte sie auch bei der Vorbereitung und Durchführung von Krippenspielen mit. Im Namen der Gemeinde möchten wir ihren Söhnen und den Familien unsere Anteilnahme aussprechen. Die Beisetzung findet am 10. August 2012 um 13 Uhr, auf dem Georgen-Parochial-Friedhof in der Roelckestraße, statt. Der Gemeindekirchenrat

Frau

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Klavier- & Cembalobauer Marcellus Jany
Stimmungen & Reparaturen für Klaviere & Historische Tasteninstrumente Werkstatt: Paul-Robeson-Str. 47 – Termine nach Vereinbarung Fon & Fax: 030 / 44 30 80 40 service@klavierstimmer-jany.de Mobil: 0174 / 3 21 31 08 www.klavierstimmer-jany.de 	 	

Rechtsanwälte Dr. Theben
Dr. Bettina Theben Fachanwältin für Arbeitsrecht und für Verwaltungsrecht Arbeitsrecht Prüfungsrecht Hochschul- und Schulrecht Verwaltungs- und Verfassungsrecht Kirchenrecht Greifenhagener Straße 30 10437 Berlin Dr. Martin Theben Fachanwalt für Arbeitsrecht Erbrecht Familienrecht Vereinsrecht Vertragsrecht Unfallregulierung www.dr-theben.de

Mark Sieber
Spezialist für Strafverteidigung Verkehrsstrafrecht Ordnungswidrigkeitsverfahren Telefon (030) 43 72 00-0 Telefax (030) 43 72 00-10

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Kontakte		

So finden Sie uns		

Zentralbüro
Evangelische Kirchen­gemeinde Prenzlauer Berg Nord Küster Harald Mößner T.: 4 45 77 45 F.: 43 73 43 78 Computerfax (9 –16 Uhr) 43 73 43 79 Sprechzeiten: mo. 13 – 16 Uhr, mi. 14 – 19 Uhr do. 9 – 12 & 13 – 16 Uhr www.ekpn.de zentralbuero@ekpn.de Geschäftsführung Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin Frank Esch T.: 40 00 34 99	 f.esch@ekpn.de Vorsitzender des GKR Wolfgang Schellig T.: 44 73 67 50 gkr@ekpn.de Stellv. Vorsitzender des GKR Pf. Gisbert Mangliers T.: 4 48 03 33 (privat) g.mangliers@ekpn.de	 mobil 0171 / 1 79 50 07

Elias-Kuppelsaal		 Gemeindebüro 		 			 		 Gethsemanekirche		 Gemeindebüro 		 Gethsemanestraße 9, 	 	 10437 Berlin		 			 Paul-Gerhardt-Kirche		 Gemeindebüro		 Kuglerstraße 15, 10439 Berlin	 			 			 Segenskirche		 Gemeindebüro		 rechter Aufgang parterre		 			

Göhrener Straße 11, 10437 Berlin Öffnungszeiten mi. 17 – 19 Uhr T.: 4 42 63 31 Stargarder Straße 77, 10437 Berlin	 Öffnungszeiten mo. 11 – 13 Uhr, di. 16 –18 Uhr, mi. 11 – 13 Uhr fr. 11 – 13 Uhr T.: 4 45 77 45 / F.: 43 73 43 78 Wisbyer Straße 7, 10439 Berlin Öffnungszeiten mi. und fr. 10 – 12 Uhr, mi. 17 – 19 Uhr T.: 4 45 74 23 / F.: 44 71 95 04 Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin	 Öffnungszeiten di. 17 – 18.30 Uhr, do. 9 – 11 Uhr T.: 4 48 34 83 / F.: 41 71 50 72

Stadtkloster Segen Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin	 Stadtkloster-Büro		 T.: 44 03 77 39 			 info@stadtklostersegen.de Pfarrerin & Pfarrer Pfn. Uta Fey		 u.fey@ekpn.de		 Sprechzeiten		 Pf. Gisbert Mangliers 	 g.mangliers@ekpn.de	 Sprechzeiten	 Pf. Heinz-Otto Seidenschnur 	 ho.seidenschnur@ekpn.de Sprechzeiten	 	 Christian Zeiske	 c.zeiske@ekpn.de	 Sprechzeiten 	 Spendenkonto	 Spendenquittung auf Wunsch	 Zweck: »Prenzlauer Berg Nord«	 T.: 44 71 95 06, T.: 4 45 74 54 (privat) Büro Kuglerstraße 15, 			 do 10 – 12 Uhr* T.: 4 48 03 33 (privat) mobil 0171 / 1 79 50 07 Büro Segen, di.,17 - 18.30 Uhr *	 mobil 0179 / 7 64 00 32 Büro Elias, di. 15 – 17 Uhr* Büro Gethsemane mi. 15 – 17 Uhr* T.: 40 00 39 30, mobil: 0176 / 21 90 34 31 Büro Gethsemane, di. 18 – 19.30 Uhr, fr. 9 – 11 Uhr *
* und nach Vereinbarung

KVA Berlin Stadtmitte, Kto. 411 741 280, BLZ 210 602 37 Ev. Darlehnsgenossenschaft

Kontakte			

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Arbeit mit Kindern Jugendlichen & Familien Antje Erdmann Dipl. Sozialpädagogin /Diakonin Göhrener Straße 11, 10437 Berlin T.: 41 71 59 57 a.erdmann@ekpn.de Sprechzeit di. 11.30 – 13.30 Uhr Katharina Loh Göhrenerstr. 11, 10437 Berlin T. : 030 - 41 71 59 66 E-Mail: k.loh@ekpn.de Paul Beutel Jugendwart Kuglerstraße 15, 10439 Berlin T.: 4 45 74 25 p.beutel@ekpn.de Fachausschuss: kinder.jugend.ausschuss.@ekpn.de Jana Scherle Dipl.Päd. Beratung für Familien T.:41715961 Sprechzeit Mi 14 – 18 Uhr Kirchhöfe Segens-Friedhofsverwaltung Monika Mangliers Gustav-Adolf-Str. 67 – 74, 13086 Berlin T.: 9 25 30 68 / 47 03 27 32 F.: 47 03 27 35 www.segenskirchhof.de m.mangliers@evfbs.de Kirchhofsverwaltung Nordend Katrin Manke Dietzgenstraße 120 – 162, 13158 Berlin T.: 4 76 35 54 F.:4 76 27 70 www.berlin-friedhof.de nordend@evfbs.de

Hausmeister/Techn. Personal Helmut Böhnke mobil 0179 / 7 36 18 57 h.boehnke@ekpn.de Bärbel Jenichen mobil 0173 / 2 15 71 32 b.jenichen@ekpn.de Andreas Schumann mobil 0176 / 48 11 68 40 a.schumann@ekpn.de Kindergärten Ev. Kindergarten Elias Göhrener Str. 11, 10437 Berlin T.: 4 42 24 05, F.: 41 71 74 96 kindergarten.elias@gmx.de Ev. Kindergarten Gethsemane Greifenhagener Str. 2, 10437 Berlin Leitung Eva Koch T.: 4 45 55 84, F.:40 00 33 86 ev.gethsemane-kita@kkbs.de Ev. Kindergarten »Arche« Schönhauser Allee 104, 10439 Berlin Leitung Mirjam Häcker kita.arche@hoffbauer-bildung.de T.: 4 45 70 48, F.: 40 04 50 30 Konfirmanden Der laufende Konfirmandenkurs – zwei Gruppen, die sich mit Paul Beutel, Pfn. Uta Fey und Pf. Heinz-Otto Seidenschnur treffen: dienstags von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr in Elias, Göhrener Str. 11, und donnerstags von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr in Paul Gerhardt, Kuglerstr. 15.Der neue Konfirmandenkurs s. S. 14 Diakoniestation Hauskrankenpflege Weißensee / Prenzlauer Berg Bizetstraße 11, 13088 Berlin T.: 61 62 27 00, Leitung Herr Gülker

Veranstaltungsmanagement Konzertbüro Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin Tickethotline 44 71 55 68 Mario Gugeler T.: 44 71 55 67; F.: 43 73 43 78 konzertbuero@ekpn.de Kirchenmusik Oliver Vogt T.: 48 49 43 92 o.vogt@ekpn.de kirchenmusik@ekpn.de Christiane Rosiny T.: 43 73 52 49 c.rosiny@ekpn.de Detlef Lehmann T.: 47 48 90 75 d.lehmann@ekpn.de Stefan Wieske mobil 0151 / 41 92 00 16 s.wieske@ekpn.de
        
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