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Periodical volume

Full text: Gemeindebrief Issue 71.2012, Dezember/Januar 2013

Gemeindebrief

 Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord · Elias · Gethsemane · Paul Gerhardt · Segen Nr. 71	 Dezember 2012  |  Januar 2013

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Inhalt	

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Editorial 		

Geistliches Wort 	 3 Aus dem GKR	 4 »Lahmgelegt«	 5 Kriegsweihnachten	 6/7 Kinder, Kinder	 8/9 Mitteilungen/Amtshandlungen	 10 Allianzgebetswoche	 11 Kirchenmusik, Kantor Oliver Vogt	 12 Christiane Rosiny	 13 Geburtstage	 14 Bibelwerkstatt/ Musikwerkstatt Guiseppe Verdi Messa da Requiem	 15 Gottesdienste	 16/17 Regelmäßige Veranstaltungen	 18/19 Auf ein Wort zum Stadtkloster		 20/21 Weltuntergang – Apokalypse – Zukunft?		 22/23 Die drei dunklen Könige		 24 Einer trage des anderen Last, Film	 25 Veranstaltungsübersicht		 26/27 Anzeigen	 28 bis 29 Kontakte	 30/31
Titelbild: Krippe, Gethsemanekirche D. Wendland

Liebe Leserinnen und Leser, herzlich willkommen zu der Dezember/Januar- Ausgabe unseres Gemeindebriefes. ... Was wäre die Advents- und Weihnachtszeit - was wären aber auch unsere Gottesdienste, Trauungen, Taufen, Konfirmationen und Beerdigungen ohne Musik?! Und Musik ist eine wunderbare Möglichkeit, Gott zu loben. Gerade in dieser Zeit finden in unseren Kirchen und dem Elias- Kuppelsaal eine Fülle sehr verschiedener, aber allesamt interessanter, Konzerte statt, es gibt auch die Gelegenheit, selber zu singen. Beachten Sie bitte die vielen Veranstaltungshinweise in diesem Gemeindebrief! Wer von Ihnen schon einmal bei der Jugendchristnacht in der Segenskirche war, wird sich mitreissen haben lassen, von der Atmosphäre, der Fröhlichkeit, der Musik, der besonderen Art, Weihnachten zu feiern. Wir möchten Ihnen die Jugendchristnacht näher vorstellen - auch nicht (mehr) Jugendliche sind willkommen! In diesem Jahr haben mit Christiane Rosiny und Oliver Vogt zwei sehr kompetente und engagierte Kirchenmusiker ihr Amt angetreten. Sie stellen ihre Arbeit in diesem Heft vor. Stefan Wieske ist schon etwas länger dabei und für Gospelmusik zuständig, auch er wird zu Wort kommen. Ein Thema, das uns alle im kommenden Jahr beschäftigen wird, ist »Gethsemane stützen«, denn die Gethsemanekirche muss im Dachbereich dringend saniert werden. Solche Arbeiten sind leider sehr, sehr teuer – aber auch darüber erfahren Sie mehr. Bleibt mir noch, Ihnen allen eine stressfreie, besinnliche Adventszeit, ein schönes Weihnachtsfest mit Freunden oder der Familie, eine ruhige Zeit »zwischen den Jahren« und für das Neue Jahr 2013 Gottes Segen zu wünschen! Mit herzlichen Grüßen Bettina Theben

»Der Stern von Bethlehem leuchtet in dunkler Nacht – auch heute noch«
Hinweis: Der Gemeindebrief erscheint als pdfdownload auf der gemeindeeigenen Homepage www.ekpn.de

Zu einer besinnlichen Adventsfeier laden wir jung und alt herzlich ein. Samstag, den 15. Dezember 2012 um 15 Uhr in den Kuppelsaal Elias, Göhrener Str. 11. Wir singen alte und neue Adventslieder, sehen und hören vom Adventsstern, der in den Dunkelheiten des Lebens leuchtet. Die Kinder der Singschule und der Elias-Chor werden uns singend erfreuen, ebenso das gemeinsame Kaffeetrinken und Erzählen. Um Kuchenspenden wird gebeten. Pf. Heinz-Otto Seidenschnur

Herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord. Auflage: 2000 Stück. Redaktionsanschrift: Gemeindebüro der Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Gethsemanestr. 9, 10437 Berlin T.: 4 45 77 45, F.: 43 73 43 78 zentralbuero@ekpn.de Gestaltung: Grafik-DesignBüro Dieter Wendland Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 1. 1. 2013 Die Artikel geben die Meinung der Verfasser wieder und nicht immer die der Redaktion bzw. des Gemeindekirchenrates

6 Ausgaben eines Jahres für 17,50 Euro Nachrichten aus der Gemeinde zu Hause im Briefkasten! Schreiben Sie uns. Es hilft uns, den Gemeindebrief zu finanzieren. Wir brauchen Ihre Unterstützung! Zentralbüro Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin, T.: 4 45 77 45 / F.: 43 73 43 78 oder Mail über www.ekpn.de

Gemeindebrief-Abo

Geistliches Wort			

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Am liebsten erinnere ich mich an die Zukunft. Salvador Dalí Liebe Leserin, lieber Leser, dieses Wort, das der berühmte spanische Maler einmal gesagt haben soll, klingt für mich wie eine gute Überschrift für die Zeit des Advents, die jetzt, wenn der Gemeindebrief erscheint, begonnen hat. Mit dem 1. Advent beginnt auch wieder ein neues Kirchenjahr. Ich finde, wir haben mit dem Rhythmus des Kirchenjahres einen ganz besonderen Schatz. Schätze muss man pflegen und ins richtige Licht setzen, damit sie von vielen betrachtet und bewundert werden können. Und wir müssen die Feste des Kirchenjahres wieder erklären in einer Zeit, in der immer mehr Menschen die Bedeutung und den Sinn dieser Feste verlernt haben. Der Begriff »Kirchenjahr« taucht übrigens erstmals in der Reformationszeit im Jahr 1589 auf. In der katholischen Tradition spricht man eher vom »liturgischen Jahr«. Wie also können wir die Abfolge der Feste im Kirchenjahr verstehen? Manche haben gesagt, dahinter steht ein pädagogisches Konzept, weil im Laufe des Jahres die wichtigsten Ereignisse aus dem Leben Jesu gefeiert werden, wodurch Christen immer mehr mit dem Leben des Christus vertraut und zur Nachfolge gerufen werden. Wieder andere sehen in ihnen eine kleine Dogmatik, weil die wichtigsten Lehren der Kirche im Laufe eines Jahres verkündet werden. Man kann das Kirchenjahr aber auch psychologisch – existentiell verstehen, weil in ihnen grundlegende Fragen unseres Menschseins verhandelt werden, ja weil sie uns in das Geheimnis der Menschwerdung einweisen. Das Kirchenjahr als »heiliges Spiel des Lebens« (A. Grün): »Jesus ist der ‚Anführer zum Leben‘, der uns durch seinen eigenen Lebensweg einweist in die Kunst des Lebens, der uns mitnimmt auf seinen Weg, damit wir gemeinsam mit ihm durch die Bedrängnisse hingelangen zu der Gestalt, die Gott uns zugedacht hat.« (A. Grün/M. Reepen, Heilendes Kirchenjahr, Münsterschwarzach 2004) Und so, wie wir am Ende des vergangenen Kirchenjahres uns auseinandergesetzt haben mit dem Geheimnis des Sterbens, den Grenzen unseres Lebens und der Hoffnung der Auferstehung, so schauen wir jetzt in der Adventszeit über den Zaun unseres Lebens und blicken in das Land der Verheißung. Wir fragen uns: worauf warte ich eigentlich? Wonach sehne ich mich? Was könnte mein Leben erfüllen? Was fehlt mir?

Wir stellen uns der Realität und zugleich unseren Sehnsüchten, die die Wirklichkeit unseres Lebens übersteigen, d.h. wir bekennen, dass wir sie uns letztlich nicht selbst erfüllen können. Gerade in der Adventszeit, in der wir viel Geld und Zeit daran setzen, uns und anderen Wünsche zu erfüllen, wird uns auf der anderen Seit bewusst, dass wir nicht alles kaufen können. In einem Gebet aus Tansania heißt es: Guter Gott, das wissen wir nur allzu gut: Mit Geld können wir viel kaufen: schöne Kleider, aber nicht Schönheit; solide Häuser, aber nicht den häuslichen Frieden; kluge Bücher, aber nicht den notwendigen Verstand; gutes Essen, aber nicht den Appetit; weiche Betten, aber nicht den guten Schlaf; Medikamente, aber nicht Gesundheit; Brillen, aber nicht die klare Sicht; Vergnügen, aber nicht Freude; Menschen, aber nicht Liebe; Kirchen, aber nicht die Erlösung; Mit Geld können wir alle Güter dieser Erde kaufen, zu Geld können wir alle Güter dieser Erde machen, aber nicht deine Güte, o Gott. Darum, o Gott, befreie uns von der Sklaverei des Geldes und der Welt der Waren. Befreie uns, o Gott, zu deiner Güte… Diese Güte Gottes kommt uns in der Adventszeit in vielen Hoffnungsbildern entgegen: Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer. Sacharja 9,9 So lautet der Wochenspruch für den 1. Advent. Die Güte Gottes in Gestalt seines Sohnes kommt uns im Advent entgegen. Mit dem Wort »Zukunft« übersetzt Luther das lateinische adventus. Wie sagte doch Savador Dalí: »Am liebsten erinnere ich mich an die Zukunft.« Ja, diese Zukunft Gottes ist eben nicht einfach die Verlängerung und Fortsetzung der Gegenwart und des Bestehenden. Zukunft bedeutet, dass Gott auf die Welt zukommt. In seinem Sohn Jesus Christus kommt er in die Welt, um sie von Grund auf zu erneuern. Davon kommen wir her – daran erinnern wir uns –, und darauf gehen wir zugleich zu. Das ist Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zugleich. Seine Zukunft nimmt uns die Angst vor der Zukunft. Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Adventszeit und ein behütetes neues Jahr. Ihr Pf. Gisbert Mangliers

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G  K  R
Aus der Arbeit des Gemeindekirchenrates

Aus dem GKR 				

Die Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord sucht einen Mieter oder eine Mieterin für einen Göhrener Straße 11, 2. OG, Seitenflügel Größe ca. 12 qm, Nutzungsentgelt 120,– pauschal Interessenten wenden sich bitte an die Hausverwaltung des Kirchlichen Verwaltungsamtes Berlin Mitte-Nord Frau Barth Tel. 25 81 85-232 Besichtigungen über unseren Hausmeister, Herrn Böhnke, Tel. 0179/7361857. Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Frank Esch, Geschäftsführer

Mietangebot Büroraum

Die Oktobersitzung fand bereits am 28. 09. und 29.09.2012 als Klausurtagung in den Räumen des Klosters in Alt-Lankwitz statt. Als einziges Thema wurde die Weiterarbeit am Gemeindekonzept behandelt. Das Gemeindekonzept wurde in Bausteine aufgeteilt, die inhaltlich in den nächsten Wochen bearbeitet werden. Im Januar wollen wir dann auf einer nächsten Klausurtagung die Inhalte der Bausteine ­diskutieren, um sie anschließend im Beirat und auf einer Gemeindeversammlung vorzustellen und daraus ein beschlussfähiges Gemeindekonzept zu erstellen und zu beschließen. Da die Vorleistungen zum Konzept bis Ende Oktober leider nicht vorlagen, konnte auch die im letzten Gemeindebrief angekündigte Gemeindeversammlung leider nicht durch­geführt werden. Ebenso wie das Gemeindekonzept, wird auch über den Wahlmodus zur Gemeindekirchenratswahl im Herbst 2013 zu diskutieren sein. Auch dies wird auf der Gemeinde­ versammlung thematisiert werden. Aus der GKR-Sitzung vom November ist folgendes zu ­berichten: Der Entwurf des Haushaltsplanes für 2013 wurde ­vor­gestellt und diskutiert. Auf Vorschlag unseres Kirchenkreises wird die Arbeit mit Flüchtlingen und Asylbewerbern in Berlin von unserer Gemeinde mit monatlich 100,00 € unterstützt. Frau Katharina Steudtner wurde als Mitglied des Bauausschusses berufen. Der Gemeinde wurde eine Plastik von Ernst Barlach als Dauerleihgabe übergeben. Die Aufstellung in der Gethsemanekirche wurde besprochen, ein endgültiger Standort wird erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich sein. Ebenso wurde über eine Erneuerung der Beschallungsanlage in der Gethsemanekirche gesprochen. Ein Beschluss dazu ist aber erst nach ­weiteren Tests und der Klärung der Finanzierung möglich. Auf Grund der Erkrankungen von Herrn Pf. Zeiske und Frau Jenichen sind von allen Mitarbeitern große Anstrengungen zur Erledigung aller Aufgaben erforderlich. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Mitarbeitern und Ehrenamtlichen für ihr Engagement dafür herzlich bedanken. Ich wünsche allen eine schöne Adventszeit, ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Neue Jahr 2013. Ihr Wolfgang Schellig, Vorsitzender des Gemeindekirchenrates

Für alle Smartphonebesitzer: nebenstehender QR-Code zum schnellen Ansehen der Internetseite www.ekpn.de

»Lahmgelegt«			

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»Lahmgelegt«
Liebe Leserin, lieber Leser, wenn der Gemeindebrief herauskommt, dann sind es sechs Wochen her, seit mich dieses Virus attackierte, und damit Arme, Beine, Hände und Füße völlig gelähmt hat. Zur Zeit befinde ich mich in einer ReHa, von der aus ich diese Zeilen schreibe. Glücklicherweise ist diese Krankheit selten. Sie führt wieder zur völligen Genesung. Nur: sie dauert! Die Genesung verläuft höchst unterschiedlich, niemand will sich mit einer Voraussage festlegen. Es wird aber wohl noch einige Monate dauern. Ich hoffe aber, meinen Dienst, zumindest teilweise, schon früher wieder beginnen zu können. Mein ganz großer Dank gilt den Kollegen, der Vikarin und den Mitarbeitenden unserer Gemeinde, die jene Verpflichtungen, die ich übernommen habe, ganz kurzfristig auf sich nahmen: die Gottesdienste, die Organisation des Kinder­ gottesdienstes, den Konfirmandenunterricht, Christenlehre, die Gedenkveranstaltung am 9. 11. und einiges mehr. Vor allem danke ich den Ehrenamtlichen, die schnell und ­verlässlich eingesprungen sind: beim Kirchdienst, der Bibelwerkstatt, Abkündigungen- Schreiben, WeihnachtsbaumOrganisieren, Apostelfrühstück, Frauenkreis, BA- Einberufung, Gartenarbeitstag und die vielen kleinen Dinge, die nicht augenfällig sind. Neben dem Dank an Sie und Euch alle Durch die Erkrankung von Pfarrer Christian Zeiske ergeben sich in der nächsten Zeit einige Veränderungen: Gottesdienste – sie werden schwerpunktmäßig von Pfarrerin Uta Fey und den Pfarrern H.-O. Seidenschnur und G. Mangliers übernommen, ergänzt durch unsere Vikarin Anna Maria Busch, weiteren Pfarrern von Kirchenkreis und Landeskirche und Prädikanten. Bitte haben Sie Verständnis, dass dadurch an allen Gottesdienstorten Veränderungen entstehen werden, und sehen Sie es auch als Chance. Amtshandlungen (Taufen, Trauungen, Beerdigungen) bitte mit einem der weiteren Pfarrer Kontakt aufnehmen

mischt sich auch die große Freude, eine wie lebendige und ­flexible Gemeinde wir doch sind! Unter den Haupt- und Ehrenamtlichen und den Besuchenden unserer Gottesdienste gibt es gleich mehrere Menschen, die durch Krankheit/ Unfall »lahmgelegt« sind, oder gerade außergewöhnlich schwierige Zeiten durchmachen müssen. Mit ihnen fühle ich mich besonders verbunden. Ich kann ihnen nur empfehlen: lasst Euch auch – zumindest ein Stück weit – tragen von unserer Gemeinde, sie ist einfach wunderbar! Und lasst Euch tragen von dem, der uns zu Seiner Gemeinde macht! Ihnen und Euch allen wünsche ich Gesundheit, das Bewusstsein und die Gewissheit dafür, dass Gott uns trägt und in seiner Hand geborgen hält. Ihr Pf. Christian Zeiske Sprechstunden – bitte wenden Sie sich an einen unserer Pfarrer zu den im Gemeindebrief genannten Zeiten, oder vereinbaren Sie telefonisch einen Termin Konfirmandenunterricht – (in Gethsemane, neue Konfis, Konfirmation 2014) Mittwochsgruppe wird von unserem Jugenddiakon Paul Beutel geleitet, die Donnerstagsgruppe von Pf. Mangliers. Alle regelmäßigen Gruppen – (Bibelkreis, Senioren) finden wie gewohnt statt, um den Kindergottesdienstkreis Gethsemane kümmert sich Katharina Loh Bei Fragen können Sie sich auch gerne an unser Zentralbüro wenden.

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Kriegsweihnacht				

Kriegsweihnacht im Schützengraben
Eigentlich hätten sie zu Weihnachten schon wieder daheim sein wollen, die riesigen feldgrauen Heere, denen man im August des Jahres 1914 noch versprochen hatte, dass der Krieg nur wenige Monate dauern würde. Jedoch vom Ende der Kämpfe war längst nicht mehr die Rede. Hunderttausende Kriegstote waren mittlerweile zu beklagen, und quer über den Kontinent zog sich ein Grabensystem von rund 600 Kilometern Länge wie eine schwärende Wunde des Verderbens hin. Millionenheere lagen sich hier täglich gegenüber. Längst war die anfängliche Kriegs­ begeisterung einer tiefen Resignation gewichen. Der Friede an den Fronten schien weit entfernt. Am Abend des 24. Dezember 1914 reißt die Wolkendecke über Flanderns Schlachtfeldern auf. Der Himmel wird sternenklar, und der Vollmond hüllt die Kraterlandschaft zwischen den Schützengräben in ein mildes Licht. Plötzlich – die britischen Soldaten wollen ihren Augen nicht trauen – ­flackern auf den Brüstungen der gegenüberliegenden Gräben Lichter, brennende Kerzen auf kleinen Tannenbäumen. Wieder einmal die perfide Kriegslist der verhassten »Hunnen«? Doch dann setzt ein Gesang ein »Stille Nacht, heilige Nacht« tönt es aus rauhen Männerkehlen und »Es ist ein Ros‘ entsprungen. »Well done, Fritzens« rufen die verblüfften Zuhörer und verlangen eine Zugabe. Und von drüben schallt es zurück »Merry Christmas Englishman – We not shoot, you not shoot«. Tatsächlich schweigen an diesem Heiligen Abend des Jahres 1914 fast überall an der Westfront die Waffen. Zunächst vereinzelt, bald in immer größeren Gruppen steigen deutsche Soldaten aus ihren Gräben, und nach anfäglichem Zögern tun es ihnen die Briten gleich. Man trifft sich im Niemandsland zwischen den Schützenlinien, tauscht Geschenke aus und vereinbart eine Waffenruhe für den nächsten Tag. Ein Wunder, so scheint es, ist geschehen. Dieselben Männer, die noch ­wenige Tage zuvor nichts unversucht gelassen haben, sich gegenseitig umzubringen, stehen nun zusammen, lachen schwatzen, rauchen und ­prosten sich zu.

Kriegsweihnacht			

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»Wir fühlten uns dabei glücklich wie Kinder« notiert ein sächsischer Offizier in sein Tagebuch. Für einen kurzen Moment schien sich die Weihnachts­ botschaft zu erfüllen: »Und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohl­ gefallen«. An manchen Frontabschnitten ging der Friede sogar einige Stunden, ja Tage fort. Und dann waren die Weihnachtstage vorüber und der Krieg entzündete sich erneut mit schwerem Artilleriefeuer, allein von der Logik einer Machtpolitik diktiert, die den Wert des Lebens niemals zu erkennen imstande war – bis heute nicht. Quelle: Nach: M. Jürgs; R. Sautman; V. Ullrich in: Die Zeit 2003/52 2003/Nr. 52 Der kleine Frieden im großen Krieg: Das Buch zum Thema von Michael Jürgs, »Der kleine Frieden im großen Krieg – Westfront 1914 als Deutsche, Franzosen und Briten gemeinsam Weihnachten feierten« ist 2004 im C. Bertelsmann Verlag in München erschienen.

J. Selby Grigg beschreibt in einem Brief an seine Eltern, wie es zu diesem Bild kam, zum Wunder der Verbrüderung im Niemandsland mitten im Krieg. In seinen Worten: »Nach Tagesanbruch am Christmas Day machten sich kleine Gruppen aus ihren Schützengräben auf, alle waren unbewaffnet, und wir hörten, wie ein deutscher ­Offizier versprach, sie würden nicht schießen, wenn wir es auch so hielten. Als Turner und ich uns aufmachten, fanden wir eine Menge von hundert Soldaten aus allen Nationen, die sich zwischen den Gräben versammelt hatten. Wir erfuhren, daß ­unsere Feinde Sachsen waren. Meist unter einundzwanzig und über fünfunddreißig. Ich kratzte mein rusty german zusammen und unterhielt mich mit einem. Keiner hatte eine persönliche Animosität gegen England, alle sagten, sie seien jolly, also glücklich, wenn der Krieg endlich vorbei sein würde. Turner took some snaps with his pocket camera, von denen ich hoffe, daß ihr sie eventually sehen werdet. Ich erhielt einen Uniformknopf, einige deutsche Munition und eine deutsche Feldpostkarte, auf die der Besitzer seinen Namen und seine Adresse geschrieben hatte. Ich schicke es hier mit. Bitte bewahre es sorgfältig für mich auf. Einer, der gut englisch sprach, erzählte, daß er Kellner im Savoy gewesen sei.« Den Herren des Krieges auf beiden Seiten in den Generalstäben, weit ab von jedem Schuß, wird nach drei Tagen die weihnachtliche Ruhe unheimlich. Es droht daraus ein Frieden, beschlossen von unten gegen oben, zu wachsen. Das ist oben nicht erwünscht. Der Krieg dauerte noch viele Jahre und kostete rund neun Millionen Menschen das Leben. Das Wunder im Niemandsland blieb bis heute in allen Kriegen einmalig.

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Kinder, Kinder				

Fröhliches Weihnachtsbasteln – liebevoll »Panikbasteln« genannt!
Am Mittwoch, dem 12. Dezember 2012. Für alle, die mögen, die noch Weihnachtsgeschenke brauchen und basteln wollen, laden wir nach Elias in den Kuppelsaal von 15-18 Uhr ein. Unkostenbeitrag 2 Euro. Kuchen, Plätzchen, Weihnachtsleckereien sind sehr willkommen! Ich bin Julia. Seit Anfang September – Mitte Dezember bin bzw. war ich im Praktikum in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien. Derzeit studiere ich in Freiburg Religionspädagogik im 3. Semester. Ich bin froh, die Gelegenheit gehabt zu haben hier bei Euch/ Ihnen mein Praktikum zu machen bzw. gemacht zu haben. Mein Highlight bisher war das Fahrradwochenende, es war mein Einstieg. Was mich in den kommenden Wochen noch erwartet, mal sehen – zumindest bin ich gespannt auf das Panikbasteln. Kinderbibeltage vom 4. – 6. Februar 2013

Hallo Kinder!

Auch im nächsten Jahr gibt zu Beginn der Winterferien wieder spannende Kinderbibeltage. Eingeladen sind alle Kinder der Vorschule bis zur 6. Klasse. ... Es ist das Jahr 480 v. Chr. Der mächtigste Mann der Welt ist der persische König Ahasveros. Zu seinem Reich gehören über 100 Länder, und er befiehlt über ein riesiges Heer von gefürchteten Soldaten. Niemand traut sich, ihm zu widersprechen. Doch eines Tages wagt es die Königin Esther, einem seiner Befehle nicht zu gehorchen ...Diese spannende Geschichte werden wir wieder mit allen Sinnen erfahren. Wo: Eliaskuppelsaal, Göhrener Str. 11 Wann: 9-15 Uhr Kosten: 7.50 € für das Mittagessen und Material Kekse/ Kuchenspenden für den Nachmittag wären schön Anmeldung bis zum 28.1.2013 an: Gisbert Mangliers: g.mangliers@ekpn.de Oder Anmeldung ausfüllen und in der Christenlehre / Kita abgeben. (Anmeldeflyer kommt in die Gruppen) Im Namen der Vorbereitungsgruppe: Gisbert Mangliers

Kinder, Kinder			

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1  Was erließ der Kaiser? 2  Wie heißt der Mann von Maria? 3  Wer war zu der Zeit Kaiser? 4 Wer erhielt als 1. die Botschaft von Jesu Geburt? 5  Wer überbrachte die Nachricht? 6 Was taten die Himmlischen Heerscharen? 7 Wo bewegte Maria die Worte der Hirten? 8  Was war das 1. Bett von Jesus? 9  Bei wem soll Frieden sein?

Sommerrüste vom 21. – 28. Juni 2013
Die »Kleinen«
Die »Kleinen« fahren nach Zootzen auf den Waldhof direkt am Stolpsee mit HeinzOtto Seidenschnur, Antje Erdmann und Team. Plätze: max. 75 (Klein heißt ca. 1.4. Klasse, vollendet)

Die »Großen«

Die »Großen« fahren nach Tornow ins Schloss vom Ökowerk Brandenburg e.V. mit Gisbert Mangliers, Katharina Loh und Team. Plätze: max. 65 (Groß heißt ca. 5.-7. Klasse, vollendet) Anmeldung ab 1. 1. 2013 bis 28. 2. 2013 per Internet http://www.ekpn.de/ gemeinde-aktiv/kinder-und-familien/. Die Anmeldung ist nur verbindlich mit der eingezahlten Anmeldegebühr von 30 Euro (sie fließt später in die Gesamtkosten ein). Für Rückfragen zur Anmeldung a.erdmann@ekpn.de / 41715957 Mehr zum Thema und zu den Kosten ab Dezember auf der Internetseite

Wenn du Hilfe brauchst, lies die Geschichte von der Geburt Jesu im Lukasevangelium Kap. 2, 1-19 Unsere Glücksfee hat ARNE, 7 Jahre, als Gewinner des Preisrätsels vom Okt / Nov 2012 ausgelost. Das Lösungswort war: »St. Martin«. Der Preis – ein Gutschein für eine Bratwurst und ein Heißgetränk am St. Martinsfest – wurde von Antje Erdmann an Arne übermittelt. Hier das neue Rätsel! Einsendeschluss ist der 1. 1. 13. entweder per Mail an preisraetsel@ekpn.de oder bei der Christenlehre in Elias oder PaulGerhardt abgeben. Name, Adresse, Alter nicht vergessen! Der Preis wird diesmal ein Gutschein von der Buchhandlung Anakoluth sein.

Kita-Gottesdienste

Was viele vielleicht gar nicht wissen: In unserer Gemeinde finden regelmäßig auch Gottesdienste mit den Kindern und Erzieherinnen und Erziehern der Kita Elias und der Kita Gethsemane statt, in der Regel im Elias-Kuppelsaal, jeweils von 10 Uhr bis maximal 10.45 Uhr. Also, liebe Eltern und Gemeindeglieder: Wenn Sie Zeit und Interesse haben, kommen Sie doch mit dazu! Die nächsten Termine sind: Freitag, 14. 12. 2012 Freitag, 18. 01. 2013

Samstag, 1. Dezember 10 Uhr in Elias Thema: »Advent« Samstag, 12. Januar 2013 10 Uhr in Elias Thema: »Ein Engel steht bei dir«

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Mitteilungen und Amtshandlungen in der Gemeinde		

Taufen
Avila Scholz, Bela von Roth, Edda Bielfeldt, Frida Tannhäuser, Marlene Taube, Theo Kempkensteffen, Ben Haselbusch, Jonte Petter Christ, Milena Kramer, Jo­hann Schönemann, Fynn Baranek, Frieda Herklotz, Lennart Fricke, Luisa Burgheim, Luis Malti, Laura Weinrich, Friederike Major, Lilli Angelozzi, Paua Immerz Als Erwachsene wurden getauft: Anja Nestler und Anja Lägel Du tust mir kund den Weg zum Leben: Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich. Psalm 16, 11

Trauungen
Dr. Rüdiger Scholz und Oriane Herve

Bestattungen
Dr. Gerhard Albrecht Elisabeth Nass Eveline Scheinig Ursula Schönfeld Käthe Herberg Daran erkennen wir, dass wir aus der Wahrheit sind, und können unser Herz vor ihm damit zum Schweigen bringen, dass, wenn uns unser Herz verdammt, Gott größer ist als unser Herz und erkennt alle Dinge. 1. Johannes 3, 19-20 Es wäre schön,wenn wir bei Kaffee oder Tee, Kuchen und Saft miteinander ins Gespräch kommen, Lieder singen und eine Geschichte hören.

Siehe, ich bin mit dir und will dich be­hüten, wo du hinziehst, und will dich wieder herbringen in dies Land. Denn ich will dich nicht verlassen, bis ich alles tue, was ich dir zugesagt habe. 1. Mose 28, 15 Wir freuen uns, Sie am Donnerstag, dem 31. Januar 2013 um 15 Uhr in den Räumen des Elias-Gemeindehauses begrüßen zu dürfen.

Geb u r t s t agsk a f f ee Her zlic h e E i n l a d un g an alle, jung und alt, die im Dezember und Januar Geburtstag haben.

Dankeschön!
Den Kleinen und Großen – Laubsammlerinnen und -sammlern, Helferinnen und Helfer sei an dieser Stelle besonders gedankt – prima ...

Allianzgebetswoche		

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Allianzgebetswoche 13. Januar bis 20. Januar 2013
Passend zur Jahreslosung: »Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir« aus dem Hebräerbrief lautet das Thema der Allianzgebetswoche: Unterwegs mit Gott. An verschiedenen Orten im Kiez laden die Gemeinden der Allianz zum Gebet ein. Sie finden die Orte in der untenstehenden Tabelle. Nicht nur, weil das Thema »Mit Gott
Datum So, 13. Januar Mo, 14. Januar Di, 15. Januar Mi, 16. Januar Do, 17. Januar Fr, 18. Januar Sa, 19. Januar So, 20. Januar Zeit 10.00 Uhr Eröffnungsgottesdienst 19.30 Uhr 19.30 Uhr 19.30 Uhr Ökumenischer Gebetsabend 15.00 Uhr 19.30 Uhr 19.30 Uhr 19.30 Uhr, Jugendabend 15.00 Uhr Abschlussgottesdienst

gehen« der ökumenischen Gebetswoche für die Einheit der Christen so nahe verwandt ist mit dem Thema der Allianzgebetswoche, sondern auch, weil viele gute Erfahrungen in den letzten Jahren gesammelt wurden, findet in der Mitte der Woche der ökumenische Gebetsabend statt. Zu allen Veranstaltungen sind Sie ganz herzlich eingeladen. Für die Vorbereitungsgruppe Georg Schubert, Stadtkloster Segen
Ort Stadtkloster Segen, Schönhauserallee 161, 10435 Berlin Heilsarmee, Kastanienallee 71, 10435 Berlin Ev. Gemeinschaft, Driesener Straße 1, 10439 Berlin Zoar, Cantianstraße 9, 10437 Berlin LKG Nordost, Schönhauser Allee 134 A, 10437 Berlin Magistratsschirm, Außeneinsatz Erlöserkirche Ev.-method. Kirchengemeinde Berlin-Mitte, Schröderstraße 5, 10115 Berlin Christuskirche, Anklamer Straße 31, 10115 Berlin Ev. Freikirchl.-Gemeinde Tempelhof, Tempelhofer Damm 133, 12099 Berlin

Atem holen an der Krippe
Wir laden ein zu drei Krippenandachten, jeweils 9.30 Uhr, in der Paul-Gerhardt-Kirche: mit Nachdenklichem, Musik und Betrachtung von Krippenfiguren aus aller Welt. Anschließend an die Andachten wird zum Gespräch und Kaffeetrinken in der Seitenkapelle eingeladen. 23. 12. Thema: Die Verkündigung an Maria 26. 12. Thema: Maria und die Hirten 30. 12. Thema: Die Rose und Maria

Krippenspiel

»Die gelangweilten Engel«
am 24. Dezember um 16 Uhr im Stadtkloster Segen. Ein Spiel um die Geburt des Jesuskindes und die Engel und Weihnachten und ... Herzlich willkommen zu diesem Ereignis für die ganze Familie.

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Kirchenmusik		

Oliver Vogt und Christiane Rosiny		

Singen mit Eltern und Kindern 0 – 2 Jahre Mi 1. Gruppe »Zwerge« 15.30 – 16 Uhr 2. Gruppe »Pfauen« 16.15 – 16.45 Uhr 3. Gruppe »Räuber« 17 – 17.30 Uhr

 Singschule • Eltern-Kind-Singen

Kantor Oliver Vogt:

 Singschule • Minis
Singen mit 3 – 4jährigen Kindern Mo 1. Gruppe »Amseln« 16 – 16.30 Uhr 2. Gruppe »Spatzen« 16.45 – 17.15 Uhr 3. Gruppe »Lerchen« 17.30 – 18 Uhr Do 4. Gruppe »Nachtigallen« 16 – 16.30Uhr

 Singschule • Vorschulkinder

Winterkirche Di 1. Gruppe: »Rosinchen« 16 – 16.45 Uhr Mi 2. Gruppe: »Cantinis« 16.15 bis 17 Uhr

Nun bin ich seit 10 Monaten in der Gemeinde, Zeit ein kleines Resümee zu ziehen. Viele sehr schöne Begegnungen auf musikalischer und nicht musikalischer Ebene. Das Mitarbeiterteam und die Gemeinde haben mich mit großer Offenheit aufgenommen. Nach wie vor bin ich sehr beeindruckt von den sehr vielfältigen Aktivitäten in der gesamten Gemeindearbeit. Es ist sehr schön in einem großen Team von sehr qualifizierten und loyalen haupt- und nebenberuflichen Mitarbeiterinnen und mitarbeitern in guter Kommunikation und Verlässlichkeit mitzuarbeiten. Die für mich immer noch fast unüberschaubare Anzahl von hoch motivierten und engagierten ehrenamtlich arbeitenden Menschen in der Gemeinde ist unglaublich und macht die große Lebendigkeit dieser Gemeinde aus. In den Musikgruppen konnte ich an den groß angelegten Schatz der Vorarbeit meiner beiden geschätzten Vorgänger anknüpfen und bewährtes weiterführen, aber auch neue Akzente setzen. Danke an alle aktiv Musizierenden, dass Sie mich so aufgenommen und sich auch auf mich eingelassen haben. Das wunderschöne Konzert mit der Aufführung von Mozarts Großer c-Moll Messe mit der Gethsemanekantorei im November haben uns ein großes Stück näher gebracht und war ein geistlich und emotionales Erlebnis, nicht nur für mich und alle Mitwirkenden, sondern auch für alle die dieses Konzert erlebt haben. Danke auch für die vielen schönen ­Gottesdienste an allen vier Standorten und die intensive Vorbereitung mit allen Pfarrern und Mitwirkenden. Ich freue mich sehr auf die kommende Zeit hier in der Gemeinde, auf die weitere gute Zusammenarbeit mit meiner Kollegin Christiane Rosiny und allen anderen Mitarbeitern im Kirchenmusikteam EKPN und wünsche uns allen weiterhin viel Freude am großen Schatz der Kirchenmusik. Ihr Kantor Oliver Vogt

 Singschule • Kleine
Kinder der 1. und 2. Klasse, Winterkirche Mi 1. Gruppe: »Cantores« 17.15 – 18 Uhr Do 2. Gruppe »Rosinen« 16.15 – 17 Uhr

 Singschule • Mittlere
Kinder der 3. und 4. Klasse, außerdem 5.-Klässler, die dienstags nicht können; Winterkirche; Laetinis« Do 17 – 18 Uhr

 Singschule • Große
»Laeta Vox« – Kinder ab der 5. Kl., Jugendliche, Winterk., Di 17 – 18.30 Uhr

 Jugend-Gospelchor »... stimmt so!«
do. 19 – 21 Uhr, mit Stefan Wieske. Gossner-Keller Elias, Göhrener Str. 11; Junge Leute mit Lust auf Popularmusik, Gospels, neue geistliche Lieder, Jazz, Folk, in groovigen Arrangements mit Klavier & Band

Gemeindechor
mi. 19.30 Uhr, mit Detlef Lehmann, Gemeindehaus. Elias, 3. Etage, Göhrener Str. 11, klassischer, vierstimmig gemischter Chor, vielseitige Chorlit. alter u. neuer Meister

Ich bin nun ein gutes halbes Jahr in der Gemeinde und freue mich jeden Tag auf s Neue, hier arbeiten zu dürfen! Meine Kollegen, die Kinder und Eltern, dazu viele, viele Gemeindeglieder haben mich so herzlich empfangen, dass ich mich von Anfang an sehr wohl gefühlt habe. In der Singschule bin ich mit meinem Einstieg im Mai in ein laufendes Programm hineingestolpert, vier Wochen später hatten wir bereits unsere Kindermusial-Aufführung. Das war zugegebenermaßen stressig, aber es war auch eine tolle Gelegenheit: Ich bin in dieser intensiven Zeit sehr schnell mit den Kindern zusammengewachsen. Der Sommer war dann geprägt von Überlegungen über die vorhandenen und die idealen Strukturen unserer Singschule - inspiriert von leuchtenden Vorbildern, begrenzt von Raum - und Arbeitskapazitäten der Mitarbeiter/innen. Und so startete das neue Schuljahr in leicht veränderten Gruppeneinteilungen.

Christiane Rosiny:

 Liturgischer Chor
mi. 19.30 – 20.45 Uhr, mit Oliver Vogt, Gemeindesaal P. Gerhardt, Kuglerstr. 15, Ausgestaltung der Gottesdienste mit Chorliteratur aller Epochen und Stile

 Gethsemane-Kantorei
di. 19.45 – 22 Uhr, mit Oliver Vogt, Elias Kuppelsaal, Motetten alter & neuer Meister, Kantaten, Oratorien, Musik zeit­ genössischer Komponisten, für Gottes­ dienste u. Konzerte, regelmäßige Teilnahme erwartet!

Christiane Rosiny	

Gethsemane stützen!	

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Die Gethsemanekirche braucht Ihre Hilfe! Bitte unter­stützen Sie durch Ihre Spende die Instandsetzung der Gethsemanekirche! Über den Herbst haben sich alle Gruppen stabilisiert, wir haben schönen Zuwachs in fast allen Gruppen, in einigen Altersgruppen ist die Nachfrage sogar höher, als wir Plätze anbieten können. Ich bin sehr bemüht, in alle Gruppen Stabilität, Verbindlichkeit und Qualität zu bringen, verbunden mit freudvoller und zugleich anspruchsvoller Probenarbeit. Besonders liebe ich an meiner Arbeit, dass ich durch Gespräche über Inhalte der Lieder mit den Kindern in regem Austausch über christliche Themen bin. In fast jeder Probe ergeben sich wichtige Gespräche, denen ich immer Raum gebe. Höhepunkte in der Kinderchorarbeit sind natürlich Konzerte und Auftritte. Und so fiebern die Kinder schon jetzt den Adventsauftritten, aber vor allem auch Heilig Abend, entgegen, wo sie in Rollen und Kostüme schlüpfen und Ihnen, der Gemeinde, zeigen werden, was los ist, »Wenn Engel streiten« (von Ralf Grössler). Neben meiner Tätigkeit als Chorleiterin gestalte ich auch hin und wieder Gottesdienste – eine für mich neue und sehr erfüllende Aufgabe. Manchmal greife ich auch zur Geige, begleitet von meinem Kollegen Oliver Vogt an der Orgel, das nächste Mal an Weihnachten. Zum Abschluss möchte ich Ihnen einen Ausblick auf das nächste Jahr geben: Am Samstag, dem 16. 3. 2013 um 16 Uhr gestalten die Kinder der Singschule ein »Fröhliches, freches und frisches Frühlingskonzert«. Es wird ein buntes und abwechslungsreiches Konzert – hierzu schon jetzt sehr herzliche Einladung. Ich danke Ihnen allen für den herzlichen Empfang, der mir hier in der Gemeinde ein so gutes Ankommen ermöglichte, dass ich voll Freude und mit ganzem Herzen sagen kann: Hier habe ich meinen Platz gefunden! Ich grüße Sie herzlich, Ihre Christiane Rosiny Wir freuen uns über die bisher eingegangenen Spenden von Ronald Christoph, Katharina Hacker, Dr. Klaus Heßler, Claudia Knepper, Dr. Petra und Reinhard Klingler, Cornelia Klingler, Andreas Kröger, Martin Kornfeld, Holger Kienle, Jens Rieser, Stefan Leonards, Anne Salie, Gerhard Schellig, Christoph Lutz-Scheurle, Johanna Seyffert-Stahl, Christian Zeiske & Dorle Simon-Zeiske, Martin Zerbst, und danken dafür sehr herzlich. Werden Sie mit Ihrer Spende »Steinpate« Ja – ich werde Steinpate für Gethsemane! Bitte überweisen Sie Ihren Betrag unter dem Verwendungszweck »Gethsemane stützen« auf unser Spendenkonto Kontoinhaber: KVA Berlin Mitte-Nord Kto. 411 741 280 • BLZ 210 602 37 bei der Ev. Darlehensgenossenschaft Kiel Spendenzweck : Gethsemane stützen Bitte schreiben Sie Ihre Adresse mit in den Verwendungszweck. Wir stellen automatisch Spendenbescheinigungen aus. Wünschen Sie weitere Informationen? Wir beraten Sie gern! Danke für Ihre Spende!

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Geburtstage	

Pastorenwechsel in ZOAR		

Geburtstage
Gerhard Schultz	 Hildegard Schöpke	 Anna Sophie von Holleben	 Dieter Kriedemann	 Eva Windmüller	 Christel Piper	 Christel Kerscheit	 Ingrid Gemming	 Christa Gräfe	 Margarete Neumann	 Bärbel Zielasko	 Heinz Dombrowski	 Christa Malchow	 Lena Loos	 Anna Wermann	 Klaus Petersohn	 Erika Jörgensen	 Ursula Kanacher	 80 Jahre 91 Jahre 75 Jahre 75 Jahre 80 Jahre 80 Jahre 92 Jahre 70 Jahre 75 Jahre 98 Jahre 70 Jahre 75 Jahre 75 Jahre 95 Jahre 75 Jahre 70 Jahre 85 Jahre 85 Jahre

Herzliche Geburtstagsgrüße an alle, die im Dezember und Januar Geburtstag haben. Besonders grüßen wir die Jubilare der Gemeinde: Erika Miericke	 Günter Dahlenburg	 Dr. Ursula Lotz	 Christine Nitsche	 Dorothea Wandschneider	 Otto Banse	 Dr. Kurt Gdanietz	 Werner Castorf	 Dr. Renate Kirst	 Ursula Pickroth	 Dr. Friedhelm Sprenger	 Ursula Kiwus	 Irene Helmschmied	 99 Jahre 90 Jahre 85 Jahre 80 Jahre 90 Jahre 80 Jahre 85 Jahre 91 Jahre 75 Jahre 92 Jahre 70 Jahre 80 Jahre 70 Jahre

Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht alle Seniorengeburtstage im Gemeindebrief abdrucken können. Wir haben uns für die Altersgruppen, 70, 75, 80, 85 entschieden und ab 90 Jahren wird jedes Geburtsjahr erfasst. Gemeinde betreibt ein Wohnheim für Behinderte, im eigenen Gebäude. Bei allen gemeindlichen Veranstaltungen sind daher ganz selbstverständlich auch Behinderte. Sein Nachfolger Andreas Güthling wird,aus einer Hamburger Gemeinde, die ebenfalls ein Sozialdiakonisches Werk betreibt, kommend, diese Arbeit fortsetzen. Reinhard Assmann vermochte es, in seiner ganz authentischen Art, zu begeistern: Zum Mittun, zum Glauben, für andere da zu sein. Lieber Reinhard, wir danken Dir für die 10 gemeinsamen Jahre, wünschen Dir und Deiner Familie für den neuen Lebensabschnitt alles Gute, viel Freude und Gottes Segen! Wir werden sicher in einem Gemeindeabend Deine ­Forschungsergebnisse vorstellen. Lieber Andreas Güthling, wir freuen uns auf Sie und eine weiterhin so wunderbare Zusammenarbeit! Zum Einführungsgottesdienst am 6. 1. 2013 um 10 Uhr sind alle Leserinnen und Leser herzlich eingeladen. B. Theben

Pastorenwechsel bei ZOAR
Unsere baptistische Nachbargemeinde ZOAR in der Cantianstraße bekommt einen neuen Pastor. Andreas Güthling wird am 6. 1. 2013 in sein Amt eingeführt. Der bisherige Pastor Reinhard Assmann geht in die Altersteilzeit und wird sich der Erforschung Prenzlauer Bergs und der Baptistengemeinden widmen. Pastor Assmann war über 10 Jahre bei ZOAR; ihm verdanken wir eine sehr fruchtbare und anregende ökumenische Zusammenarbeit. Große Projekte, wie die Kiezfeste oder die »Party unterm (Magistrats)Schirm« 2013 hat er ebenso mit initiiert und mit seiner Gemeinde mitgetragen, wie die kleineren Veranstaltungen, in denen ökumenisches Leben sichtbar wird: Filmabende, Martinsumzüge, Gottesdienste. Reinhard Assmann war es immer wichtig, die Gemeinde und ihr Handeln zu öffnen. – für die Menschen im Kiez (deswegen stehen zu den Gottesdiensten, wann immer es möglich ist, die Türen bis auf die Straße offen), für die Ökumene und für Menschen in der Verschiedenheit, wie sie Gott schuf. Die

Bibelwerkstatt / Musikwerkstatt / Verdi – Messa da Rquiem	

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Bibelwerkstatt
Liebe Bibelfreunde, die Genesung von Christian wird noch lange Zeit dauern. Deshalb wollen wir versuchen, uns selbst zu organisieren. Im Prinzip belassen wir alles wie gehabt »nur«, dass wir die thematische Vorbereitung/Leitung nun wechselnd selbst übernehmen wollen. Das ist freiwillig! Und jeder, der sich dazu nicht in der Lage fühlt, ist als Teilnehmer dennoch gern gesehen. Bereits vor einiger Zeit hatten wir beschlossen, dass wir uns intensiv mit der Apostelgeschichte befassen wollen. Der Anfang ist bereits gemacht. Zum nächsten Termin (5. 12. 2012) beginnen wir unter Peters Leitung mit dem 2. Kapitel. Jeweils von Abend zu Abend werden wir sehen, wie weit wir kommen, so dass sich am Ende eines Abends erst entscheidet, wo wir beim nächsten Mal weiter machen. Das sollte bei der persönlichen Vorbereitungsplanung berücksichtigt werden. Die Planung der Themen-Vorbereitung/Leitung kann sukzessive fortgeschrieben werden. Wilfried und Mattias

MUSIKWERKSTATT · EKPN
Jugendkantorei Alte und neue Chormusik für junge Menschen Vom 18. – 20. Januar 2013 findet in unserer Gemeinde ein Chorwochenende für alle interessierten jungen Sängerinnen und Sänger im Alter von 14 – 25 statt. An diesem Wochenende wollen wir Chormusik aus mehreren Jahrhunderten mit und ohne Begleitung einstudieren und als Abschluss einen Gottesdienst in der Gethsemanekirche gestalten. Die Probentermine sind: Freitag, 18. Januar 2013, 18 – 20 Uhr Samstag, 19. Januar 2013, 10 – 15 Uhr Sonntag, 20. Januar 2013, 11 Uhr Singen im Gottesdienst in der Gethsemanekirche Die Leitung für dieses Wochenende liegt bei Christiane Rosiny und Oliver Vogt Anmeldung bis zum Montag, dem 14. Januar 2013 unter c.rosiny@ekpn.de oder o.vogt@ekpn.de

Giuseppe Verdi – Messa da Requiem
wurde das Requiem von Verdi von jüdischen Häftlingen im Angesicht ihres drohenden Todes mehrfach aufgeführt. In Anknüpfung daran hat es sich die Hans-Krása-Stiftung, mit der eine enge Kooperation für dieses Projekt besteht, zum Ziel gemacht, das nordböhmische Terezín zu einem Ort kulturellen Lebens und internationaler Begegnung zu machen. Der Stiftung gelang es, 1997 das Verdi-Requiem in Terezín zur Aufführung zu bringen. Schirmherren waren die Präsidenten Roman Herzog und Václav Havel. Die Aufführungen am 26. und 27. Januar sind deshalb als Benefizkonzerte für die Wiederherstellung der Orgel in der Garnisonskirche von Terezín geplant. Sie ist derzeit ­verstummt, da die Finanzierung für eine Renovierung nicht ­gesichert ist. Das Konzert-Projekt findet unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Deutschen Bundestages, Herrn Prof. Dr. Norbert Lammert, statt. Weitere Infos finden Sie in der Konzert-Übersicht auf den Seiten 26/27 sowie auf der Rückseite dieses Gemeindebriefs, außerdem im Internet unter: www.ekpn.de/veranstaltungen. Mario Gugeler

Am 26. und 27. Januar wird das Junge Ensemble Berlin in der Gethsemanekirche den 200. Geburtstag Giuseppe Verdis ­feierlich begehen. Mit der Aufführung von Verdis Requiem am Internationalen Holocaust-Gedenktag soll zudem ein besonderer Bezug zum ehemaligen Ghetto und Durchgangslager Theresienstadt hergestellt werden. Im Dritten Reich

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Gottesdienste				

Tag
02.12. 2012 1. So. im Advent 09. 12. 2012 2. So. im Advent 16. 12. 2012 3. So. im Advent 23. 12. 2012 4. So. im Advent 24.12.2012 Heiligabend 25. 12. 2012 1. Weihnachtstag 26. 12. 2012 2. Weihnachtstag 30. 12. 2012 1. Sonntag nach Weihnachten 31. 12. 2012 Silvester 01. 01. 2012 Neujahr 06. 01. 2012 Epiphanias 13. 01. 2012 1. Sonntag nach Epiphanias 20. 01. 2012 Letzter Sonntag nach Epiphanias 27. 01. 2012 Septuagesimae

Elias-Kuppelsaal • Göhrener Str. 11

Gethsemanekirche • Stargarder Str. 77
11 Uhr Prädikant G. Schubert »Podestandacht«

9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, T, K, N 9.30 Uhr Pf. Mangliers, A, K, N

11 Uhr Vikarin Busch, T, K, N 11 Uhr Pf. Seidenschnur, K, N Predigtreihe zum Dekalog 11 Uhr Pf. Seidenschnur, A, K, N

15 Uhr Vikarin Busch, Katrin Kühn, Krippenspiel 9.30 Uhr Pf. Mangliers

14.30 Uhr Pf. Seidenschnur, GD m. Weihnachtsmusical 16 Uhr Pf. Seidenschnur, GD m. Weihnachtsmusical 18 Uhr Pf. Seidenschnur, Christvesper, Geth.-kantorei 23 Uhr Gospelchristnacht Jugendgospelchor 11 Uhr Pf. Mangliers

11 Uhr Pfn. Fey 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, N 11 Uhr Pf. Seidenschnur, N

17 Uhr Pf. Seidenschnur, Ausklang des alten Jahres bei Kerzenschein und mit Abendmahlsfeier 11 Uhr Pf. Mangliers, N 9.30 Uhr Pfn. Fey, Pf. Seidenschnur, K, N mit Konfirmanden und Familien 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, A, K, N 11 Uhr Pf. Mangliers, A, K, N

11 Uhr Vikarin Busch, K, N

9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, K, N

11 Uhr Pf. Seidenschnur, T, K, N

9.30 Uhr Vikarin Busch, K, N

11 Uhr Pf. Mangliers, K, N

Samstag, 8. Dezember 2012, 17Uhr – Musik zum Advent in der Gethsemanekirche mit den Kinderchören der Singschule, dem Jugendgospelchor »stimmt so« und der Gethsemanekantorei unter der Leitung von Christiane Rosiny, Stefan Wieske unf Oliver Vogt. Eintritt frei (Kollekte erbeten)

Es wird ein Stern aufgehen

Gottesdienste			

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Paul Gerhardt • Wisbyer Str. 7
11 Uhr Pfn. Fey, Pf. Mangliers, Pf. Seidenschnur, Familiengottesdienst, mit anschließender Adventsfeier, B 9.30 Uhr Prädikant Maruschke, T, N, B 9.30 Uhr Pfn. Fey, N, B 11 Uhr Pfn. Fey Krabbelgottesdienst 9.30 Uhr Pfn. Fey, 1. Krippenandacht, N Liturgischer Chor, Ltg. O. Vogt 15.30 Uhr Pfn. Fey, Paul Beutel, Krippenspiel 17.30 Uhr Pfn. Fey, Christvesper 14 Uhr Pf. Talis Redmanis, Gottesdienst in lettischer Sprache 9.30 Uhr Pfn. Fey, 2. Krippenandacht, N 9.30 Uhr Pfn. Fey, 3. Krippenandacht, N

Stadtkloster Segen • Schönh. Allee 161
21 Uhr AbendbeSINNung »Einziehen«
A 	Gottesdienst mit Abendmahl K 	Kindergottesdienst N 	Gespräch nach dem Gottesdienst T 	 Taufe TR Trauung F 	Familiengottesdienst B 	 Basar

21 Uhr AbendbeSINNung »Von der Erlösung« 21 Uhr AbendbeSINNung »Vom Wegbereiten«

16 Uhr Pf. Mangliers, Corinne Dürr, Krippenspiel 18 Uhr Pf. Mangliers, Christvesper 23 Uhr Jugendchristnacht Junge Gemeinden EKPN und Sophien

St. Elisabeth-Stift Gottesdienst jeden Sonntag 11 Uhr

15.30 Uhr Pfn. Fey, A, N

23 Uhr Prädikant G. Schubert Gottesdienst zum Jahreswechsel

11 Uhr Prädikant Maruschke, F, N Gospelchor Verabschiedung Thorsten Maruschke Einladung zum Allianz-Gottesdienst in die Segenskirche

21 Uhr AbendbeSINNung Dreikönigstag, A Gottesboten: Engel können hindern 10 Uhr Prädikant G.Schubert, A Eröffnungsgottesdienst der Allianz-Gebetswoche 21 Uhr AbendbeSINNung Gottesboten: Engel öffnen Zukunft 21 Uhr AbendbeSINNung Gottesboten: Engel und Esel ziehen am gleichen Strick 21 Uhr AbendbeSINNung Gottesboten: Engel künden Neues

9.30 Uhr Prof. Dr. Strohmaier-Wiederanders, N

9.30 Uhr Pfn. Fey, N, Orgel Plus 11 Uhr Pfn. Fey und Team Krabbelgottesdienst

Konzerte für zwei Bratschen & Orgel von Georg Philipp Telemann, Antonio Vivaldi, Johann Sebastian Bach, u. a. Eintritt frei (Kollekte erbeten)

NeujahrskonzertSchmidt (Konzerthausorchester Berlin) & Kantor Oliver Vogt – Virtuose Doppelkonzerte Constanze Fiebig & Ernst-Martin

Dienstag, 1. Januar 2013, 19.30 Uhr Gethsemanekirche

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Regelmäßige Veranstaltungen				

Angebote für Kinder Spielgruppen für Krabbelkinder bis 3 Jahre, Ort: Paul Gerhardt, do., 9.30 – 11.30 Uhr Kontakt: K. Loh Krabbelgottesdienste Ort: Paul Gerhardt, 16. 12., 11 Uhr Thema: Die Weihnachtsgeschichte (Wir bauen eine Krippe auf.) 27. 01., 11 Uhr Thema: Gott liebt dich, so wie du bist (Fasching) Familiengottesdienste Ort: Paul Gerhardt 02. 12., 11 Uhr Gemeinsamer Gottesdienst zum Ersten Advent 06. 01., 11 Uhr Die heiligen drei Könige Kindergottesdienste regelmäßig in Elias und Gethsemane s. S. 16/17 KUGKUK Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche einmal im Monat sa. von 10 – 12 Uhr, 01. 12., Thema: Advent 12. 01., Thema: Ein Engel steht bei dir Christenlehre in Paul-Gerhardt Die Geschichtensammler 1.+2. Kl. di. 16.15 – 17.15 Uhr mit Marthe und Margarethe Meinhold, Kaya Regnery und Katharina Loh Die Schatzsucher 3.+4. Kl. di. 17.15 – 18.15 Uhr, Katharina Loh Christenlehre in Elias Die Geschichtensammler 1.+ 2. Kl. mi. oder do. 15 – 16 Uhr mi.: mit Lea Zora, Christian und Antje do.: Emil und Antje Die Schatzsucher 3.+ 4. Kl. mi. + do. 16.15 – 17.15 Uhr mi.: mit Charlotte, Felipa, Lucas, Clements und Antje do.: mit Aaron, Tobias und Antje

Die Weltenbummler 5.+ 6. Kl. mi. + do. 17.30 – 18.30 Uhr mi.: Philipp, Georg, Samuel u. Antje do.: Florin, Clemens, Barbara u. Antje Junge Gemeinde Paul Gerhardt, Jugendkeller mo. 	um 18 Uhr für 14 bis 17-Jährige di. 	 um 18 Uhr für 14 bis 15-Jährige mi. 	 um 19 Uhr für 16 bis 18-Jährige do. 	 um 20 Uhr für 17 bis 22-Jährige Kontakt: Paul Beutel, T: 4 45 74 25 Konfis 2013 Konfis für Konfirmation 2013 Die Jugendlichen des 2. Jahrgangs treffen sich mit Pfn. Fey und Pf. Seidenschnur: di. 17.30 – 18.30 Uhr Elias, Göhrener Str. 11, do. 17.30 – 18.30 Uhr Paul Gerhardt, Kuglerstr. 15 Konfis Konfirmation Pfingsten 2014 (Vorkonfirmanden) Die Jugendlichen des 1. Konfirmandenjahrgangs treffen sich - mi. - derzeit mit Paul Beutel 18.00 – 19.00 Uhr - do. – mit Pf. Gisbert Mangliers – 18.00 – 19.00 Uhr jeweils im Gemeindehaus Gethsemane. Weitere Anmeldungen sind noch möglich. Beratungsangebote Rechtsberatung kostenlos, Fachanwalt für Familienrecht Axel Huep, Anmeldung über das Gemeindebüro T: 4 45 74 23 oder direkt über die Kanzlei: 3 03 00 30 In EFG Zoar, Cantianstr. 9 2. Di im Monat 18 – 19 Uhr, Anmeldung über Gemeindebüro T: 4 48 42 67 Elias: do., 11 Uhr bis 12 Uhr Rechtsanwalt Matthias Brinkmann

Ein Beratungsangebot, n i c h t nur für Laib & Seele Teilnehmer, Anmeldung ist nicht erforderlich Väter & Mütter, Männer & Frauen Stillgruppe jeden 2. u. 4. Mi im Monat von 10 bis 12 Uhr Kontakt: Ulrike Sandow, T. 44 73 32 31 Alleinerziehendengruppe do., 16 – 18 Uhr monatlich Termine bitte erfragen bei Jana Scherle T: 41 71 59 61 PEKiP® Kursgebühr 65 € Gemeinde freut sich über Spenden zur Deckung der Heiz- und Betriebskosten. Paul-Gerhardt Termin a: fr., 10 – 11.30 Uhr Termin b: fr, 11.45 – 13.15 Uhr Leitung: Stephanie Neeb Elias Termin a: do. 9.30 – 11.00 Uhr, 10 Treffen Termin b: fr., 11.15 – 12.45 Uhr, 10 Treffen; Leitung Doris Krüger Anmeldung Familienbildung Berlin Stadtmitte, Ansprechpartnerin: Frau Reich T.: 25 81 85-410 E-Mail: familienbildung@kkbs.de www.fbs-stadtmitte.de Kiezfrühstück für alle Gemeinsames Frühstück und Gespräche, Elias, 22. 12. 12 u. 26. 1. 2013, 11 - 13 Uhr Kontakt: Pf. Zeiske, Bärbel Jenichen Mittwochs-Café für alle ­Genera­tionen – Reden und Entspannen bei Kaffee und Kuchen, in Elias im Diakonieraum, mi., 14 – 18 Uhr Kontakt: Jana Scherle T: 41 71 59 61

Regelmäßige Veranstaltungen			

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Angebote für Seniorinnen/Senioren Segen Achtung! Abweichende Termine! 12 .12., 23. 01.,(Geburtstagskaffe) um 14.30 Uhr mit Pf. Mangliers Gethsemane Frauenkreis 11. 12. , 14 Uhr Fr. Dahlenburg Apostelfrühstückskreis 8. 1. 2013, 30. 1. 2013 mit Fr. Dahlenburg und Pf. Zeiske Elias Seniorenfrühstück 3. Dezember 2012, 7. Januar 2013 jeweils um 9 Uhr Paul Gerhardt 06. 12., 10. 01., 15 Uhr, mit Pfn. Fey Rund um die Bibel Bibelstunde Paul Gerhardt 31. 01., 15.30 Uhr mit Pfn. Fey Bibelgesprächskreis Elias 17. 12. 2012, 21. 01. 2013, 15 Uhr Bibelwerkstatt Gethsemane 5. 12., 19. 12. 12, 2. 1., 16. 1. und 30. 1. 13 Alpha-Forum Stadtkloster 08. 01., 19.30 Uhr Gebetsangebote Stadtkloster Segen: Morgengebet mo. bis fr., 8 Uhr Mittagsgebet: mo. bis fr., 12 Uhr Nachtgebet: di. & do. 21 Uhr Kontakt: Stadtkloster T: 44 03 77 39 Taizé-Gebet: fr. 19.30 Uhr Kontakt: Christian Huge T: 33 50 65 50 Gethsemane: Ökumenisches Friedensgebet mo. 18 Uhr

Gesprächskreise Gesprächskreis Paul Gerhardt 04. 12., 20 Uhr, Adventsfeier mit Pfn. Fey 08.01., 20 Uhr, Epiphaniasfeier mit Pfn. Fey und Frau Leichsenring Gesprächskreis Elias I 13. 12. und 10. 1. 20113, 19 Uhr Kontakt: Herr Lindenberg, T: 9 33 26 94 Gespräche über Gott und die Welt Elias: 11. 12. und 8. 1. 2013, 19.30 Uhr Kontakt: Pf. Seidenschnur Offener Kreis 13. 12. und 10. 1. 2013, 15 Uhr Kontakt Frau Bosem, T: 4 42 63 81 Gesprächskreis Elias II 05. 12. 2012, 02. 01. 2013, 19.30 Uhr Kontakt: Frau Krüger T: 4 44 40 56 Frauenhilfe Elias: fällt im Dezember aus, 28. 0 1. 2013, 15 Uhr Vorbereitungsgruppen Krabbelgottesdienst und Familiengottesdienst Paul-Gerhardt-Gemeindehaus Termine nach Absprache über Pfn. Fey Kindergottesdienst-Kreise Gethsemane: bitte im Zentralbüro nachfragen Elias Pf. Seidenschnur/Lisa Eichhorn Kontakt Pf. Seidenschnur Partnerschaftsprojekt Freundeskreis Cochabamba Basare finden im Anschluss an die Gottesdienste 2. 12., 9. u. 16. 12. u. 6. 1. 2013 statt.

Offene Kirchen Gethsemane: Gethsemanekirche In den Wintermonaten i. d. R. geöffnet: Montag – Freitag mo. bis fr.: von 11 Uhr bis 14.00 Uhr Die Zeiten können nicht garantiert werden, ggf. bitte vorher kurz anrufen: T. 4 45 77 45, Einzel- und Gruppenführungen nach Vereinbarung mit Frau Dr. Merseburger, Termin nach Absprache. T. 4 49 16 72 Paul Gerhardt: mo. bis fr. 13 bis 17 Uhr Stadtkloster Segen: Sa 14 – 17 Uhr (s. S. 21) Kontakt: Communität Don Camillo Laib & Seele Lebensmittelausgabe jeden Donnerstag ab 11 Uhr, Gemeindehaus Elias, Göhrener Str.11

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Auf ein Wort zum Stadtkloster Segen				

Auf ein Wort zum Stadtkloster Segen
Auf ein Bild aus dem Stadtkloster …
Wenn Sie diesen Gemeindebrief in Händen halten, sollte die neue Heizung im Stadtkloster schon funktionieren. Pellets- und Gasheizung ersetzen den alten Heizölbrenner. Im alten Heizöltank entsteht das Pelletslager.

In der Zwischenzeit wurde das Heizöl in Fässern im Hof aufbewahrt, denn trotz des Umbaus musste ja noch geheizt werden. Felix Dürr, Micha Mosiniak und Roland Marx beraten über die nächsten Schritte. Auch die Verteiler und Pumpen müssen ersetzt werden. Wir hoffen, dass dann die Kirche und die Wohnräume gleichzeitig beheizt werden können.

Angebote Stadtkloster
Einladung zur gemeinsamen Meditation am Mittwochabend 5. und 12. Dezember. Einladung zu Meditationsabenden – gemeinsam unterwegs sein mit biblischen Texten im Advent. Jeweils am Mittwochabend 20 Uhr bis 21.15 Uhr in der Dach­ kappelle im Stadtkloster Segen. Einführung in die christliche Meditation, Impulse in Wort und Bild, Zeit zum gemeinsamen Schweigen und Meditie-

ren. Ein Unkostenbeitrag von € 5.00 pro Abend wird erbeten. Kunstasyl 12. 12. 2012 GESCHICHTEN IM ADVENT! Pauline Reguig, Geige, und Christian Klischat, Schauspieler, gestalten einen Abend mit Geschichten und Musik. Beginn 19.30 Uhr. Pauline Reguig ist Stellv. Konzertmeisterin der Staatskapelle – Deutsches National Theater Weimar. Christian ­Klischat ist festes Mitglied des Ensembles – Deutsches National Theater Weimar.

Angebote im Stadtkloster			

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Weitere Informationen auf der Homepage des Stadtklosters.

betrifft uns als Stadtklostergemeinschaft unmittelbar. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns die Tage zwischen den Jahren Alte Weihnachtslieder neu verbringen. In Referaten und GespräKonzert mit Christian Steyer und Chor. chen, in der Begegnung und im gemeinFreitag, 21. Dezember 19.30 Uhr samen Feiern ergründen wir die Jahim Stadtkloster. reslosung. Das Programm bietet FreiräuHotline für Ticketbuchungen: me, um z.B. die Stadt ums Kloster zu unter 01805 - 70 07 33 rund um die Uhr, erkunden. auch an Wochenenden und Feiertagen. Beginn der Tagung: 0,14 €/Minute aus dem deutschen Fest- Samstag, 29. 12. 2012, 17 Uhr netz; aus dem Mobilfunknetz höchstens Ende: Mittwoch, 2. 1. 2013, ca. 10 Uhr 0,42 €/Minute (§66a TKG). Mehr Info auf www.stadtklostersegen. de. Selbstverständlich ist es möglich, an Krippenspiel einzelnen Programmelementen teilzu»Die gelangweilten Engel« nehmen. am 24. Dezember um 16 Uhr im Stadtkloster Segen. Ein Spiel um die Oasentage Geburt des Jesuskindes und die Engel mit Pfr. Dr. Wolfgang J. Bittner. und Weihnachten und ... 2013 stehen die Oasentage unter dem Herzlich willkommen zu diesem Ereignis Thema: Felsenmann mit Schlagseite, für die ganze Familie. Petrus, ein Mensch mit Größe und Schwäche Übergang in Segen: 30. Januar 2013 Von Überfülle und Gottesdienst zum Jahreswechsel Erschrecken (Lk 5,1-11) 31. Dezember 23 Uhr im Stadtkloster Was sind Oasentage? Stille, Singen, Segen. Wir halten Rückblick und bitten biblische Meditation, meditativer Spaum Gottes Segen fürs Kommende. Wir ziergang, Austausch, gemeinsames singen, hören Texte und Gebete. Es ­Mittagessen, Gespräch über ein theolobleibt Raum fürs eigene Betrachten und gisch-geistliches Thema, Abschluss mit Überdenken. Um Mitternacht hören wir Abendmahl. die Glocken – und dann das Feuerwerk! Leitung: Pfr. Wolfgang J. Bittner, Dr. theol., Studienleiter der Fritz-BlankeSTADT DER ZUKUNFT – HAT STADT Gesellschaft Zürich, Meditationsleiter, ZUKUNFT? Autor. Bitte melden Sie sich an unter Die Jahreslosung für 2013: »Wir haben oasentag@stadtklostersegen.de. hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir« (Hebr. 13,14). Filmabend: Kirche in der Stadt? Welche Zukunft Am 11. Januar haben wir wieder einen haben unsere Städte? Wie lebt man als Filmabend im Stadtkloster ge­plant. Christ in einer Welt, in der immer mehr Wie immer sind Sie ab 19.30 Uhr ein­ Menschen in Städten wohnen und geladen ins Stadtkloster zu kommen. immer mehr Regionen verstädtern. Die Tür ist geöffnet, der Film beginnt um Als Glaubende sind wir eingeladen, der 20 Uhr. Wenn Sie mehr wissen wollen, Stadt Bestes zu suchen. Dieses Thema schicken Sie doch eine Mail an

corinne.duerr@stadtklostersegen.de, dann erhalten Sie weitere Informa­ tionen. Meditative Abendfeier mit Pfr. Dr. Wolfgang J. Bittner und Team Meditative Abendfeiern 2013 »… Gott gedachte es gut zu machen« Die Geschichte von Joseph und seinen Brüdern (1. Mose 37–50). 06. Januar 2013 Von der Naivität eines Kindes und eines Vaters (1. Mose 37) 27. Januar 2013 Gottes Segen und menschlicher Absturz (1. Mose 39) Kinderspiel – Elternzeit: Im Stadtkloster Segen findet jeden Montag von 16 Uhr bis 17.30 Uhr ein Programm für Kinder mit ihren Mamas oder Papas oder Tanten oder Opas statt. Wir singen, hören Geschichten oder basteln und spielen. Und danach gibt es Kaffee, Tee, Kekse und eine kleine Anregung für die Erwachsenen. Ist das Wetter warm und schön, sind wir in unserem Garten. Herzlich Willkommen! Kontakt: Stadtkloster Segen Corinne Dürr (corinne.duerr@stadtklostersegen.de), Christin Schwetz, Theresa Höhmann Kosten: über einen Unkostenbeitrag von 4 Euro würden wir uns sehr freuen!

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Weltuntergang– Apokalypse – Zukunft?			

Weltuntergang – Apokalypse – Zukunft?
Muss, was einen Anfang hat, auch notwendigerweise ein Ende haben?
Am 21. Dezember soll nach dem Mayakalender die Welt untergehen. Weltuntergangsängste wiederholen sich regelmäßig. Auch dieses Datum hatte seine Vorgänger: in jüngster Zeit wegen des Kometen Hale Bopp 1997, der Sonnenfinsternis am 1. August 1999 oder der Jahrtausendwende. Aber keines dieser Daten fand so große Verbreitung wie der 21. Dezember 2012. Umfragen zufolge sollen Weltuntergang und Mayakalender bis zu 25 Prozent der Deutschen irgendwann einmal beschäftigt haben. Die Breitenwirkung des Themas ist allerdings vor allem ein Phänomen der Medien-und Unterhaltungsbranche. Weltbekannt wurde der Termin erst durch Roland Emmerichs Film »2012«, der im November 2009 Deutschlandpremiere hatte, auch wenn die ersten Hinweise in die New-Age-Bewegung der Sechzigerjahre zurückreichen. Apropos 2012: wenn man genauer hinsieht, endet auch der Mayakalender nicht 2012, sondern macht nur einen mathematischen Sprung, wie unsere Jahrtausendwenden. Aber das Thema des Weltuntergangs ist ja auch biblischen Schriftstellern nicht fremd. Darauf wird gleich noch zurückzukommen sein. Was seine Faszination ausmacht, ja, seine Aktualität, hat damit zu tun, dass Apokalypse in den Elendsgebieten dieser Welt schon längst stattfindet: Kriege und Bürgerkriege, Völkermord und Vertreibung, Hungersnöte, Erdbeben und Tsunamis haben nie so viele Opfer gekostet wie heute. Und die Verheerungen dieser Schreckensbilder in den Seelenlandschaften der Menschen sind nicht geringer als die Verwüstungen in der Natur, auch bei uns, im reichen Westen. Die Geburtsstunde der Apokalyptik im alten Israel ist die Unterdrückung durch fremde Mächte, die durch Kollaboration, aber auch durch kriegerischen Widerstand nur noch ärger wird. Die Forschung verweist auf Nachfolger Alexander des Großen, die im zweiten Jahrhundert vor Christus über Leichen gehen, um die jüdische Kultur zurückzudrängen und den griechischen way of life vorzuschreiben. Die Makkabäer proben den Aufstand, aber in ihrer Militanz sehen sie den Feinden zum Verwechseln ähnlich. Und viele Priester in Jerusalem machen sich mit den Heiden gemein. Die Situation ist vollkommen verfahren: Die Ehrlichen sind die Dummen, die Frommen die Verlierer, die Gerechten die Opfer. Die Hoffnung kann nur darin bestehen, dass bald alles zu Ende geht und dann nicht das Nichts herrscht, sondern Gott. Er schenkt denen, die Nein gesagt haben, eine Zukunft unter einem neuen Himmel und auf einer neuen Erde. Das älteste

Weltuntergang– Apokalypse – Zukunft?			

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Dokument der Apokalyptik in der Bibel ist das Danielbuch im Alten Testament, das jüngste die »Offenbarung des Johannes« im Neuen Testament. Die biblische Apokalyptik ist ein Schrei nach Gerechtigkeit. Die gewaltigen Bilder, die infernalischen Szenen, die brutalen Worte der Apokalyptik zeigen zweierlei: Auf der einen Seite die tödliche Macht des Bösen und die Katastrophe, in der enden muss, was im Zeichen des Todes steht – und das ewige Leben. Gäbe es diese Aussicht nicht, würden die Täter endgültig über die Opfer triumphieren. Was bedeutet Geschichte für uns, was Zukunft? Das sind die theologischen und philosophischen Fragen, die sich aus der Apokalyptik ergeben. Muss, was einen Anfang hat, auch notwendigerweise ein Ende haben? Wie könnte eine »Theologie der Zukunft« aussehen? Die Haltung des christlichen Glaubens zur Welt ist dialektisch. Einerseits heißt es bei Paulus, die Gestalt dieser Welt werde vergehen. Andererseits ist im Johannesevangelium zu lesen, dass Gott die Welt so sehr geliebt hat, dass er zu ihrer Errettung seinen eigenen Sohn gesandt hat. Das Kreuz ist gleichermaßen Ausdruck des göttlichen Gerichts wie der göttlichen Liebe zu seiner Schöpfung. Was aber bedeutet diese christliche Botschaft im Zeichen der heutigen globalen Gefahren für Mensch und Natur? Theologie muss mit der Einsicht Ernst machen, dass die Menschheit keine Überlebensgarantie hat. Auch der christliche Glaube hat eine solche nicht zu bieten, und er lässt sich nicht auf den ethischen Appell zur Bewahrung der Schöpfung reduzieren. Christlicher Glaube ist nicht gleichbedeutend mit der Hoffnung auf den Fortbestand der Welt. Aber er ist auch etwas anderes als die apokalyptische Hoffnung auf eine andere Welt jenseits der möglichen Katastrophe. Vielmehr bejaht der Glaube die Welt angesichts ihrer real möglichen Vernichtung. Während der Prediger Salomo behauptet, es gebe nichts Neues unter der Sonne, spricht der erhöhte Christus in der Johannesoffenbarung: » Siehe, ich mache alles neu.« Um dieses radikal Neue geht es, wenn in der Jesustradition von der Zukunft die Rede ist. Mit dem Wort »Zukunft« übersetzt Luther das lateinische adventus. Zukunft bedeutet, dass Gott auf die Welt zukommt. Und nach dem Neuen Testament ist er in Gestalt seines Sohnes in die Welt gekommen, um sie von

Grund auf zu erneuern. Das lateinische futurum meint demgegenüber die Fortsetzung der Gegenwart und des Bestehenden. Der Gott der Bibel ist also, anders als der Philosoph Ernst Bloch meinte, kein Gott mit futurum, sondern mit adventus als Seinsbeschaffenheit. Eine »Theologie der Zukunft« hat also nicht den futurischen Zusammenbruch der Welt als ihr Thema, sondern den adventlichen Einbruch Gottes in diese Welt. Er spielt Mensch und Welt neue Möglichkeiten zu. Der adventus Gottes ermöglicht die Erfahrung einer neuen Zukunft inmitten aller Zukunftslosigkeit. Er schafft damit Raum für Hoffnung. Diese Hoffnung richtet sich auf Gott als den Herrn der Geschichte und wehrt sich zugleich gegen alles, was unser Leben zur Katastrophe werden lässt. Pf. Gisbert Mangliers (unter Verwendung von »Zeitzeichen«, Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft, 2012/11)

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Die drei dunklen Könige				

Die drei dunklen Könige
von Wolfgang Borchert Er tappte durch die dunkle Vorstadt. Die Häuser standen ab­gebrochen gegen den Himmel. Der Mond fehlte und das ­Pflaster war erschrocken über den späten Schritt. Dann fand er eine alte Planke. Da trat er mit dem Fuß gegen, bis eine Latte morsch aufseufzte und losbrach. Das Holz roch mürbe und süß. Durch die dunkle Vorstadt tappte er zurück. Sterne waren nicht da. Als er die Tür aufmachte (sie weinte dabei, die Tür), sahen ihm die blaßblauen Augen seiner Frau entgegen. Sie kamen aus einem müden Gesicht. Ihr Atem hing weiß im Zimmer, so kalt war es. Er beugte sein knochiges Knie und brach das Holz. Das Holz seufzte. Dann roch es mürbe und süß ringsum. Er hielt sich ein Stück davon unter die Nase. Riecht beinahe wie Kuchen, lachte er leise. Nicht, sagten die Augen der Frau, nicht lachen. Er schläft. Der Mann legte das süße mürbe Holz in den kleinen Blechofen. Da glomm es auf und warf eine Handvoll warmes Licht durch das Zimmer. Die fiel hell auf ein winziges rundes Gesicht und blieb einen Augenblick. Das Gesicht war erst eine Stunde alt, aber es hatte schon alles, was dazugehört: Ohren, Nase, Mund und Augen. Die Augen mußten groß sein, das konnte man sehen, obgleich sie zu waren. Aber der Mund war offen und es pustete leise daraus. Nase und Ohren waren rot. Er lebt, dachte die Mutter. Und das kleine Gesicht schlief. Da sind noch Haferflocken, sagte der Mann. Ja, antwortete die Frau, das ist gut. Es ist kalt. Der Mann nahm noch von dem süßen weichen Holz. Nun hat sie ihr Kind gekriegt und muß frieren, dachte er. Aber er hatte keinen, dem er dafür die Fäuste ins Gesicht schlagen konnte. Als er die Ofentür aufmachte, fiel wieder eine Handvoll Licht über das schlafende Gesicht. Die Frau sagte leise: Kuck, wie ein Heiligenschein, siehst du? Heiligenschein! dachte er und er hatte keinen, ­ dem er die Fäuste ins Gesicht schlagen konnte. Dann waren welche an der Tür. Wir sahen das Licht, sagten sie, vom Fenster. Wir wollen uns zehn Minuten hinsetzen. Aber wir haben ein Kind, sagte der Mann zu ihnen. Da sagten sie nichts weiter, aber sie kamen doch ins Zimmer, stießen Nebel aus den Nasen und hoben die Füsse hoch. Wir sind ganz leise, flüsterten sie und hoben die Füsse hoch. Dann fiel das Licht auf sie. Drei waren es. In drei alten Uniformen.

Einer hatte einen Pappkarton, einer einen Sack. Und der dritte hatte keine Hände. Erfroren, sagte er, und hielt die Stümpfe hoch. Dann drehte er dem Mann die Manteltasche hin. Tabak war darin und dünnes Papier. Sie drehten Zigaretten. Aber die Frau sagte: Nicht, das Kind. Da gingen die vier vor die Tür und ihre Zigaretten waren vier Punkte in der Nacht. Der eine hatte dicke umwickelte Füße. Er nahm ein Stück Holz aus seinem Sack. Ein Esel, sagte er, ich habe sieben Monate daran geschnitzt. Für das Kind. Das sagte er und gab es dem Mann. Was ist mit den Füßen? fragte der Mann. Wasser, sagte der Eselschnitzer, vom Hunger. Und der andere, der dritte? fragte der Mann und befühlte im Dunkeln den Esel. Der dritte zitterte in seiner Uniform: Oh, nichts, wisperte er, das sind nur die Nerven. Man hat eben zuviel Angst gehabt. Dann traten sie die Zigaretten aus und gingen wieder hinein. Sie hoben die Füße hoch und sahen auf das kleine schlafende Gesicht. Der Zitternde nahm aus seinem Pappkarton zwei gelbe Bonbons und sagte dazu: Für die Frau sind die. Die Frau machte die blassen blauen Augen weit auf, als sie die drei Dunklen über das Kind gebeugt sah. Sie fürchtete sich. Aber da stemmte das Kind seine Beine gegen ihre Brust und schrie so kräftig, daß die drei Dunklen die Füsse aufhoben und zur Tür schlichen. Hier nickten sie noch mal, dann stiegen sie in die Nacht hinein. Der Mann sah ihnen nach. Sonderbare Heilige, sagte er zu seiner Frau. Dann machte er die Tür zu. Schöne Heilige sind das, brummte er und sah nach den Haferflocken. Aber er hatte kein Gesicht für seine Fäuste. Aber das Kind hat geschrien, flüsterte die Frau, ganz stark hat es geschrien. Da sind sie gegangen. Kuck mal, wie lebendig es ist, sagte sie stolz. Das Gesicht machte den Mund auf und schrie. Weint er? fragte der Mann. Nein, ich glaube, er lacht, antwortete die Frau. Beinahe wie Kuchen, sagte der Mann und roch an dem Holz, wie Kuchen. Ganz süß. Heute ist ja auch Weihnachten, sagte die Frau. Ja, Weihnachten, brummte er und vom Ofen her fiel eine Handvoll Licht hell auf das kleine schlafende Gesicht.

Film: »Einer trage des anderen Last«		

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Einer trage des anderen Last
Auftakt einer ökumenischen Filmreihe zu DDR-Filmen mit religiösen Inhalten Anfang der 1950er-Jahre wird der junge Volkspolizeioffizier Josef Heiliger mit einer akuten Tuberkulose in ein privates Sanatorium eingeliefert. Sein Zimmergefährte wird Hubertus Koschenz, ein evangelischer Vikar. Der eine hängt sich Stalin übers Bett, der andere Jesus. Wenn Josef Heiliger die Genossen zur Parteiversammlung ruft, dann lädt Hubertus Koschenz zur Bibelstunde ein. Wenn der eine morgens beim Rasieren selbstvergessen die Internationale anstimmt, dann setzt der andere dagegen »Eine feste Burg ist unser Gott«. Einige von Ihnen werden sich daran ­erinnern können, welches Aufsehen d­ieser DEFA-Spielfilm in der DDR erregte, als er im Januar 1988 in die Kinos kam. Er wurde ein großer Publikumserfolg. Erstmals in der Geschichte der DEFA begegnen sich in diesem Film ein Marxist und ein Christ auf Augenhöhe. Am Ende gibt es weder Sieger noch Verlierer. Konfrontiert mit existentiellen Fragen von Liebe, Tod und Schuld stehen zwei Menschen vor uns, die ihre gegenseitigen Vorurteile überwunden haben. Dieser Film ist ein Plädoyer für Toleranz und Menschlichkeit. Die Bedeutung des Filmes wurde auch im Westen erkannt – die beiden Hauptdarsteller wurden bei der Biennale 1988 mit dem Silbernen Bären geehrt. Das 25jährige Filmjubiläum von »Einer trage des anderen Last« nahm der Ökumenische Arbeitskreis Prenzlauer Berg zum Anlass, eine Filmreihe zu starten, bei der DDR-Filme mit religiösen Themen gezeigt werden. Zu jeder Filmvorführung wird es eine Einführung und eine anschließende Gesprächsrunde mit kompetenten Gästen geben. Mit seinem Filmprojekt wendet sich der Ökumenische Arbeitskreis an einen breiten Kreis von Interessenten, unabhängig vom Alter und biografischer Verwurzelung in Ost oder West. Er möchte zu einer Reflexion über die Kontextabhängigkeit von Glaubensüberzeugungen und Weltanschauungen anregen und zu einem besseren gegenseitigen Verständnis zwischen Ost und West beitragen.

Einer trage des anderen Last DEFA-Spielfilm, Tragikkomödie, 1988, Farbe, 118 Min, FSK: 12 Regie: Lothar Warneke, Drehbuch: Wolfgang Held AKÖS Termin: 23. Januar, 20:00 Ort: UCI-Kino Colosseum Schönhauser Allee – Eintritt frei

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Veranstaltungen & Konzerte			

Stadtkloster Segen So 9. 12. 16:00 Fr 21. 12. 19:30 Prenzlberger Singvögel – Weihnachtskonzert; Ltg.: Elke Schneider & Volker Jaekel; Eintritt: 8 / erm. 5 €; Mehr Infos Tel. 030-44 73 13 42, www.prenzlberger-singvoegel.com Alte Weihnachtslieder Neu – Christian Steyer & Berliner Solistenchor; Eintritt: 11 – 20 €; Ticket-Hotline: 01805-70 07 33, online unter www.eventim.de u. a. a. bek.VVK-Stellen; Mehr Infos: www.berliner-solistenchor.de J. S. Bach: Weihnachtsoratorium (Sa, Kant.I – III; So Kant. IV – VI); Konzertchor der Friedens­kirche Berlin-Niederschönhausen, Orchester, Solisten; Ltg.: Babette Neumann; Eintritt: je 15 / erm. 12 / Kinder 6 €, Kombi-Ticket: 25 € für beide Konzerte; Tickets beim Ticket-Counter Schönhauser Allee Arcaden, Buchhandlung Anakoluth (Schönhauser Allee 124) u.a. VVK-Stellen; I nfos: www.kantorei-niederschoenhausen.de »Es wird ein Stern aufgehen« – Musik zum Advent; Chöre der Singschule EKPN, Gethsemanekantorei, Jugendgospelchor »stimmt so!«; Ltg.: Christiane Rosiny, Oliver Vogt und Stefan Wieske; Eintritt frei, Spenden erbeten Romantische Weihnacht; Lesung der Weihnachtsgeschichte, Werke von Mendelssohn, Nicolai, Nössler, Reger und Silcher, Karl-Forster-Chor Berlin, Ltg.: Volker Hedtfeld; Eintritt: 20/ erm.16 € Mehr Infos: Tel. 030-8 23 96 22 oder 0163-23 9 02 02; www.karl-forster-chor.de J.S. Bach: Weihnachtsoratorium, Kant. I – III; Chöre und Orchester der Humboldt-Universität, Solisten, Leitung: Constantin Alex; Eintritt: je 15 / erm. 8 €; Ticket-Hotline: 030-20 93 24 42; Mehr Infos: www.hu-berlin.de/musik Weihnachtskonzert der Georg-Friedrich-Hän del-Oberschule; Jugendsinfonieorchester, Die ­ ­Primaner, C. Ciara, Shikamana, Jugendchor, Ltg.: ­ J. Lucchesi, J. Olberg, C. Schultze und M. Letz; Eintritt: 11 / erm. 6 €; Ticket-Hotline: 030-8 47 10 89 88; online: www.chortickets.de »Oh Happy Day« – Die Black Gospel Night; Ingrid Arthur & The Black Gospel Voices of America; Eintr.: 24 – 33 €, Ticket-Hotl.: 030-6 78 01 11, online: www.berliner-konzerte.de u. a. a. bek. VVK-Stellen J. S. Bach: Weihnachtsoratorium, Kant. I – III; Chor der Erlöserkirche Berlin-Lichtenberg, Camerata Instrumentale, Solisten, Leitung: Matthias Elger; Eintritt: 17 – 28 €; Ticket-Hotline: 030-6 78 01 11, online: www.berliner-­konzerte.de u. a. a. bek. VVK-Stellen

Mi 19. 12. 18:00 Di 25. 12. 15:00 u. 19:00 Mi 26. 12. 15:00

Sinfonische Adventsgala; Werke von Mozart, Dvorak und Beethoven; Residenz Orchester Berlin, Ltg: Jon Bara Johansen; Eintritt: 14 / erm. 7 €; TicketHotline: 030-2 30 99 30 u. online: www.hekticket.de »Tönet, Ihr Pauken! Erschallet, Trompeten«; Konzert für 3 Trompeten, Pauken & Orgel; Werke von Bach, Manfredini, Clarke u. a.; Trompeten­ ensemble D. Schmahl, O.Taube, M. Eisenberg; Eintritt: 20 €; Ticket-Hotline: 030-92 37 38 42, online: www.franzhans06.de u. a. a. bek. VVK-Stellen »In dulci jubilo« – Konzert für Trompete u. Orgel; Werke von Albinoni, Bach, Guil-mant u.a.; Daniel Schmahl – Trompete, Tobias Berndt – Orgel; Eintritt: 20 €; Ticket-Hotline: 030-92 37 38 42, online: www.franzhans06.de, u. a. a. bek. VVK-Stellen J. S. Bach: Weihnachtsoratorium, Kant. I – III; Solisten der Capella Angelica; Capella Angelica & Kammerchor der Sing-Akademie zu Berlin; Lautten Compagney; Ltg.: Wolfgang Katschner; Eintritt: 25 – 29 €; Ticket-Hotline: 030-4 42 87 61, online: www. eventim.de u. a. a. bek. VVK-Stellen; Mehr Infos: www.lauttencompagney.de Silvesterkonzert – Bach Motetten; Motetten von J. S. Bach, Vokalquintett amarcord & Gäste, Lautten Compagney, Ltg.: Wolfgang Katschner; Eintr.: 25 – 29 €; Ticket-Hotline: 030-4 42 87 61, online unter www.eventim.de und an allen bekannten VVK-Stellen; Mehr Infos: www.lauttencompagney.de Neujahrskonzert – »Virtuose Doppelkonzerte«; Konzerte für 2 Bratschen von A. Vivaldi, G. Ph. Telemann und J. S. Bach (Brandenb. Konzert) u .a.; Constanze Fiebig & Ernst-Martin Schmidt – Viola, Oliver Vogt – Orgel; Eintritt frei, Spenden willkommen J. S. Bach: Weihnachtsoratorium, Kant. I u. IV – VI; Audi Jugendchorakademie, Akademie für Alte Musik, Solisten, Leitung: Martin Steidler; Eintritt: 8 – 32 €, Ticket-Hotline: 01805-70 07 33; online: www.reservix.de; Mehr Infos: www.akamus.de Musikwerkstatt Pankow – Abschlusskonzert; Schülerinnen und Schüler präsentieren die Ergebnisse verschiedener Workshops: Chor, Orchester, Big Band, Gitarre, Kammerchor und Tanz; Leitung: Martin Schmidt u. a. Musiklehrer Pankower Schulen; Eintritt frei, Spenden willkommen G. Verdi: Messa da Requiem; Benefizkonzerte zur Renovierung der Orgel von Theresienstadt; Chor und Sinfonieorchester des Junge Ensembles Berlin, Solisten, Ltg.: Frank Markowitsch und Michael Riedel; Eintritt: 10 – 18 €; Ticket-Hotline: 01805-70 07 33; online: www.reservix.de; Mehr Infos: www.j-e-b.de

Gethsemanekirche Sa/So 1./2. 12. jew. 17:00

Mi 26.12. 19:00

Sa 8. 12. 17:00 So 9. 12. 20:00

Mo 31. 12. 19:00

Mi/Do 12./ 13. 12. jew. 20:00 Fr 14. 12. 19:00

Di 1. 1. 19:30 So 6. 1. 19:30 Mo 14. 1. 19:00

Sa 15. 12. 19:00 So 16. 12. 17:00

Sa/So 26./ 27. 1. 20:00 und 18:00

Veranstaltungen & Konzerte			

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Paul-Gerhardt-Kirche So 9. 12. 17:00 »Listen to the Angels« – Gospelkonzert mit dem Jugendgospelchor »stimmt so!« und dem GOSPELkollektiv; Songs von Kirk Franklin, Hanns-Christian Jochimsen, Helmut Jost, Jeff Guillen, Bill & Gloria Gaither, Niko Schlenker u.v.a. Ltg.: Stefan Wieske und Stephan Zebe; Eintritt frei, Spenden willkommen; Mehr Infos: www.ekpn.de/gospel Weihnachtsaufführung der Kita Arche; Eintritt frei Weihnachtskonzert des Felix-MendelssohnBartholdy-Gymnasiums; Mehr Infos Tel. 030-42 43 85 0 www.mendelssohn-bartholdy-gymnasium.de »Lux Beata – Herrliches Licht«; Weihnachtskonzert des Kammerchors Enchore und des Neuen Chors Berlin; Werke von A. Bruckner, G. A. Homi­lius, M. Vulpius, E. Whitacre u.a.; Ltg.: Christiane Rosiny und Maike Bühle; Eintritt frei, Spenden willkommen; Mehr Infos: www.enchore.de Weihnachtskonzert der Gemeinschaftsschule Wilhelm von Humboldt; Mehr Infos Tel. 030-4 11 98 39 70, www.wvh-gemeinschaftsschule.de

Elias-Kuppelsaal Sa 1. 12. 18:00 So 9.12. 19:00 Sa/So, 12. 1. 20:00 13. 1. 18:00 »Tidings of Comfort and Joy« – Adventskonzert; Spirited Jazz ‚n‘ Pop Chor; Ltg.: Kristofer Benn; Eintritt: 7 / erm. 5 € (Abendkasse); Mehr Infos: www.spirited.de »Up to now« – 5 Jahre Moving Colours; Chorkonzert mit Jazz, Pop, Soul, Latin und Weltmusik; Leitung: Karin Mueller; Eintritt: 9 – 11 €; Mehr Infos: Tel. 0160-96 66 76 94, www.moving-colours.de Franz Kafka: In der Strafkolonie. Ein Melodram; Uli Plessmann – Schauspiel und Gesang, Alfons Nowacki – Komposition und am ­Klavier, Christian Vilmar – Textfassung und Regie, Hans Scheib – Die Figur, Wicke Naujoks – Kostüme; Ticket-Tel. 030-9 75 94 00 und online unter www. spielkunst-berlin.de

Mi 12. 12. 16:00 Do 13. 12. 19:00 So 16. 12. 16:00

Di 18. 12. 18:00

Bitte beachten: Kein Karten-Vorverkauf in den Gemeindebüros! Der E-Mail-Newsletter des Konzertbüros. Jetzt bestellen und keine Veranstaltung ­ verpassen. Einfach Mail mit Namen und E-Mail-Adresse an: konzertbuero@ekpn.de Veranstaltungen & Konzerte auf einen Blick (www.ekpn.de/veranstaltungen) Achtung: Kein Ticket-Vorverkauf für Fremd-Veranstaltungen im Konzert­ büro. Wir bitten um Verständnis. TIPP für alle ehrenamtl. Helferinnen und Helfer unserer Gemeinde: Zu allen Veranstaltungen gibt es ein bestimmtes Kontingent an Freikarten; zu erfragen im Konzertbüro: konzertbuero@ekpn.de; T.: 44 71 55 67

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Kontakte		

So finden Sie uns		

Zentralbüro
Evangelische Kirchen­gemeinde Prenzlauer Berg Nord Küster Harald Mößner T.: 4 45 77 45 F.: 43 73 43 78 Computerfax (9 –16 Uhr) 43 73 43 79 Sprechzeiten: mo. 13 – 16 Uhr, mi. 14 – 19 Uhr do. 9 – 12 & 13 – 16 Uhr www.ekpn.de zentralbuero@ekpn.de Geschäftsführung Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin Frank Esch T.: 40 00 34 99	 f.esch@ekpn.de Vorsitzender des GKR Wolfgang Schellig T.: 44 73 67 50 gkr@ekpn.de Stellv. Vorsitzender des GKR Pf. Gisbert Mangliers T.: 4 48 03 33 (privat) g.mangliers@ekpn.de	 mobil 0171 / 1 79 50 07

Elias-Kuppelsaal		 Gemeindebüro 		 			 		 Gethsemanekirche		 Gemeindebüro 		 Gethsemanestraße 9, 	 	 10437 Berlin		 			 Paul-Gerhardt-Kirche		 Gemeindebüro		 Kuglerstraße 15, 10439 Berlin	 			 			 Segenskirche		 Gemeindebüro		 rechter Aufgang parterre		 			

Göhrener Straße 11, 10437 Berlin Öffnungszeiten mi. 17 – 19 Uhr T.: 4 42 63 31 Stargarder Straße 77, 10437 Berlin	 Öffnungszeiten mo. 11 – 13 Uhr, di. 16 –18 Uhr, mi. 11 – 13 Uhr fr. 11 – 13 Uhr T.: 4 45 77 45 / F.: 43 73 43 78 Wisbyer Straße 7, 10439 Berlin Öffnungszeiten mi. und fr. 10 – 12 Uhr, mi. 17 – 19 Uhr T.: 4 45 74 23 / F.: 44 71 95 04 Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin	 Öffnungszeiten di. 17 – 18.30 Uhr, do. 9 – 11 Uhr T.: 4 48 34 83 / F.: 41 71 50 72

Stadtkloster Segen Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin	 Stadtkloster-Büro		 T.: 44 03 77 39 			 info@stadtklostersegen.de Pfarrerin & Pfarrer Pfn. Uta Fey		 T.: 44 71 95 06, T.: 4 45 74 54 (privat) u.fey@ekpn.de		 Büro Kuglerstraße 15, 			 Sprechzeiten		 do 10 – 12 Uhr* Pf. Gisbert Mangliers 	 T.: 4 48 03 33 (privat) g.mangliers@ekpn.de	 mobil 0171 / 1 79 50 07 Sprechzeiten	 Büro Segen, di.,17 – 18.30 Uhr *	 Pf. Heinz-Otto Seidenschnur 	 mobil 0179 / 7 64 00 32 ho.seidenschnur@ekpn.de Sprechzeiten	 Büro Elias, di. 15 – 17 Uhr* 	 Büro Gethsemane mi. 15 – 17 Uhr* Christian Zeiske – Pfr. Zeiske ist leider erkrankt, bitte wenden Sie sich zu den genannten Zeiten an einen der anderen Pfarrer.
* und nach Vereinbarung

Spendenkonto	 Spendenquittung auf Wunsch	 Zweck: »Prenzlauer Berg Nord«	

KVA Berlin Mitte-Nord, Kto. 411 741 280, BLZ 210 602 37 Ev. Darlehnsgenossenschaft

Kontakte			

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Arbeit mit Kindern Jugendlichen & Familien Antje Erdmann Dipl. Sozialpädagogin /Diakonin Göhrener Straße 11, 10437 Berlin T.: 41 71 59 57 a.erdmann@ekpn.de Sprechzeit di. 11.30 – 13.30 Uhr Katharina Loh Göhrenerstr. 11, 10437 Berlin T. : 030 - 41 71 59 66 E-Mail: k.loh@ekpn.de Paul Beutel Jugendwart Kuglerstraße 15, 10439 Berlin T.: 4 45 74 25 p.beutel@ekpn.de Fachausschuss: kinder.jugend.ausschuss.@ekpn.de Jana Scherle Dipl.Päd. Beratung für Familien T.:41 71 59 61 Sprechzeit Mi 14 – 18 Uhr Kirchhöfe Segens-Friedhofsverwaltung Monika Mangliers Gustav-Adolf-Str. 67 – 74, 13086 Berlin T.: 9 25 30 68 / 47 03 27 32 F.: 47 03 27 35 www.segenskirchhof.de m.mangliers@evfbs.de Kirchhofsverwaltung Nordend Katrin Manke Dietzgenstraße 120 – 162, 13158 Berlin T.: 4 76 35 54 F.:4 76 27 70 www.berlin-friedhof.de nordend@evfbs.de

Hausmeister/Techn. Personal Helmut Böhnke mobil 0179 / 7 36 18 57 h.boehnke@ekpn.de Bärbel Jenichen mobil 0173 / 2 15 71 32 b.jenichen@ekpn.de Andreas Schumann mobil 0176 / 48 11 68 40 a.schumann@ekpn.de Kindergärten Ev. Kindergarten Elias Göhrener Str. 11, 10437 Berlin T.: 4 42 24 05, F.: 41 71 74 96 kindergarten.elias@gmx.de Ev. Kindergarten Gethsemane Greifenhagener Str. 2, 10437 Berlin Leitung Eva Koch T.: 4 45 55 84, F.: 40 00 33 86 ev.gethsemane-kita@kkbs.de Ev. Kindergarten »Arche« Schönhauser Allee 104, 10439 Berlin Leitung Mirjam Häcker kita.arche@hoffbauer-bildung.de T.: 4 45 70 48, F.: 40 04 50 30 Diakoniestation Hauskrankenpflege Weißensee / Prenzlauer Berg Bizetstraße 11, 13088 Berlin T.: 61 62 27 00, Leitung Herr Gülker

Veranstaltungsmanagement Konzertbüro Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin Tickethotline 44 71 55 68 Mario Gugeler T.: 44 71 55 67; F.: 43 73 43 78 konzertbuero@ekpn.de Kirchenmusik Oliver Vogt T.: 48 49 43 92 o.vogt@ekpn.de kirchenmusik@ekpn.de Christiane Rosiny T.: 43 73 52 49 c.rosiny@ekpn.de Detlef Lehmann T.: 47 48 90 75 d.lehmann@ekpn.de Stefan Wieske mobil 0157 / 85083219 s.wieske@ekpn.de

giuseppe verdi messa da requiem
junges ensemble berlin chor und sinfonieorchester
annette dasch, sopran hermine may, mezzosopran alexey sayapin, tenor sebastian noack, bass

frank markowitsch und michael riedel, leitung
benefizkonzerte zur renovierung der orgel von terezín (theresienstadt)
unter der schirmherrschaft von prof. dr. norbert lammert, präsident des deutschen bundestages

samstag, 26. januar 2013, 20 uhr sonntag, 27. januar 2013, 18 uhr gethsemanekirche berlin eintritt 18,– / 14,– € (ermäßigt 14,– / 10,– € ) zzgl. vvk-gebühren vorverkauf www.reservix.de, 01805-700 733, www.j-e-b.de

gestaltung karen giesenow foto claudiaarndt / photocase
        
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