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Periodical volume

Full text: Gemeindebrief Issue 64.2011, Oktober/November

Gemeindebrief

 Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord · Elias · Gethsemane · Paul Gerhardt · Segen Nr. 64	 Oktober | November 2011

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Inhalt	

Seite	

Editorial 		

Aus dem GKR	 4 Dank an Ursula Kästner	 4 Tod und Ewigkeit	 5 Beten, informieren, spenden!	 6/7 Versöhnung nach der Diktatur	 7 Kinder, Kinder	 8/9 Mitteilungen/Amtshandlungen	 10 Gedenkfeier Jubiläen	 10 Gospelkonzert in Paul Gerhardt	 12 Kirchenmusik	 12 Barrierefreiheit	 13 Geburtstage	 14 Eindrücke eines Zugezogenen	 15 Gottesdienste	 16/17 Regelmäßige Veranstaltungen	 18/19 Auf ein Wort zum Stadtkloster		 20/21 Elsa Arndt zum 100sten		 22/23 »Junge Pflege« – Was ist das?		 24 Taizétreffen – vorläufiges Programm	 25 Veranstaltungen & Konzerte		 26 Kontakte	 27 Anzeigen	 28 bis 29 Kontakte		 30 Taizétreffen	 31/32
Hinweis: Der Gemeindebrief erscheint als pdfdownload auf der gemeindeeigenen Homepage www.ekpn.de

Liebe Leserinnen und Leser, herzlich willkommen in einer neuen Ausgabe des Gemeindebriefes! Ein launischer Sommer und Frühherbst liegen hinter uns, nun kommt die »stille Zeit«. – Der Abschied von der üppigen, blühenden Natur, von viel Licht und Sonne, lange Abende. Für viele auch Gelegenheit über das Leben und seine Vergänglichkeit nachzudenken, zumal mit dem 9. November, dem Volkstrauertag und dem Ewigkeitssonntag gerade der November Anlaß dazu gibt. Am Volkstrauertag gedenken wir auch wieder der zur Zeit des Nationalsozialismus auf den Berliner Friedhöfen eingesetzten Zwangsarbeiter. Für unsere Gemeinde ist auch der Jahrestag des 7. Oktober 1989 immer wieder Anlaß, zu gedenken und mit den Erfahrungen der Vergangenheit nach vorne zu blicken, Perspektiven zu entwickeln. Dazu findet in diesem Jahr eine Diskussionsveranstaltung in der Gethsemanekirche statt. Die ruhige Jahreszeit bietet auch die Gelegenheit, wieder Musik zu hören, Konzerte zu besuchen. In den Kirchen unserer Gemeinde und an anderen Orten finden viele Konzerte statt, etwa zum Ewigkeitsonntag auf dem wunderschönen Friedhof Nordend, am 13. November ein Gospelkonzert zum Abschluß des Cochabambatages in der Paul-Gerhardt-Kirche. Gerade dieser Gemeindebrief enthält viele Konzertankündigungen; nehmen Sie das reichhaltige musikalische Angebot unserer Gemeinde wahr! Die »stille Zeit« mit dem Gedenken an Tod, Vergänglichkeit, aber auch an Gottes Zusage der Auferstehung schlägt zugleich den Bogen zur Adventszeit, nicht nur dem Beginn des neuen Kirchenjahres, sondern der Vergegenwärtigung der durch Jesu Geburt erfolgten göttlichen Gnadenzusage. In diesem Sinne: Bleiben Sie behütet und seien Sie herzlich gegrüßt! B. Theben

Herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord. Auflage: 2000 Stück. Redaktionsanschrift: Gemeindebüro der Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Gethsemanestr. 9, 10437 Berlin T.: 4 45 77 45, F.: 43 73 43 78 zentralbuero@ekpn.de Gestaltung: Grafik-DesignBüro Dieter Wendland Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 1. 11 . 2011 Die Artikel geben die Meinung der Verfasser wieder und nicht immer die der Redaktion bzw. des Gemeindekirchenrates

Titelbild: Blick durch das Tor in der Metzer Straße in den sogenannten »Judengang« (zwischen Hostel und Bio-Supermarkt). Er ist durch Tore verschlossen und gehört zum Jüdischen Friedhof in der Schönhauser Allee. Nach Schließung des alten Jüdischen Friedhofs in der Großen Hamburger Straße in der Innenstadt entstand hier ein neuer Friedhof. 1825 wurde das Gelände für fast 6000 Thaler gekauft. Die erste Bestattung fand 1827 statt. Ab 1880 wurden hier 22800 Einzelgräber und 750 Erbbegräbnisse angelegt. Auf dem Friedhof findet man bedeutende Gräber von Berliner Persönlichkeiten, so z. B. dem berühmten Maler Max Liebermann, dem Komponisten Giacomo Meyerbeer, aber auch eine Tafel für die hier 1944 zufluchtsuchenden, später erhängten Kriegsgegner. Leichenhalle, Kapelle, Blumenverkauf wurden Opfer des Kriegsgeschehens. Der Weg hieß eigentlich »Kommunikation«. Er diente dazu, die Leichenprozessionen von der Hauptstraße auf diesen Weg zu verlegen, damit der König (FW III.) nicht bei seiner Ausfahrt nach Schloß Niederschönhausen (Pankow) warten mußte.

Geistliches Wort			

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»Wie lieblich sind deine Wohnungen, Herr Zebaoth« (Psalm 84/2)
Liebe Leserin, lieber Leser, dieses Psalmwort hat in unserer Gemeinde im September eine besondere Rolle gespielt, als unter diesem Wort die renovierte Fassade der Segenskirche im Stadtkloster festlich eingeweiht wurde. Wir erlebten ein wunderbares Chorkonzert mit Werken ganz unterschiedlicher bekannter Komponisten, die dieses Psalmwort in die Vokalmusik gesetzt haben. »Wohnungen Gottes« – in der Bibel ist damit immer der Tempel in Jerusalem angesprochen, im modernen Judentum ebenso, auch wenn dieser Tempel seit 2000 Jahren zerstört ist. In unserer christlichen Tradition hat es sich entwickelt, die Kirchen so zu bauen, wie man sich die Wohnung des lieben Gottes vorstellt. Er soll ja unter uns wohnen, uns ganz nahe sein. Die drei Kirchen unserer Gemeinde sind mit großen Kuppeln überwölbt. Ganz sicher erfüllen sie nicht nur den Zweck, einen gro­ ßen Raum zu überspannen, sondern die Kuppeln sollen auch an das Himmelsgewölbe erinnern. Gott wohnt im Himmelsgewölbe – und ein Abbild davon haben wir in unseren Kirchen, in denen wir Gottesdienst feiern. Insofern kann ich manche Bemerkungen nicht verstehen, der Elias- Kuppelsaal sei ja »nur« ein Gemeindesaal. Er ist es nicht nur. Zum Gottesdienst versammeln sich dort sonntäglich Menschen unter einer – auch noch goldgelben – Kuppel. Etwas eigenartige Vorstellungen von Wohnungen haben sich in Lissabon auf einem Friedhof in Stein verfestigt. Man baut Verstorbenen jetzt, wo sie in der Ewigkeit sind, »Wohnungen«. Kleine Häuser säumen die Wege, teils sogar mit Vorgärtchen und Gardinen an den Fenstern. Die Verstorbenen werden nicht begraben, sondern die Särge werden in Regalen in diesen Häuschen aufbewahrt. Manche der Häuser sind nicht gepflegt, die Fenster zerbrochen, oder gar die Türen verrottet und stehen offen. Die Gesellschaftsordnung spiegelt sich in diesen Häusern für die Toten wieder. Es gibt vorne breite Boulevards mit architektonisch ausladenden und bildhauerisch reich verzierten Fassaden und Dächern. Die Straßen dahinter sind schon nicht mehr so vornehm, manche erinnern an Reihenhäuser, wieder andere haben »Hammergrundstücke«, auf denen sich hinter einem Häuschen, das an der Straße steht, noch weitere Grablegen befinden. Sogar ein »Plattenbau« lässt sich finden, ein hohes Betongebäude mit Kammern, in die die Särge geschoben werden. Nach vorne werden sie jeweils durch eine schmucklose Betonplatte verschlossen. Ein Versuch, sich klarzumachen, dass Verstorbene in einer anderen Welt »wohnen«. Auf dem Bild erkennen Sie den Teil einer Straße in einem »besseren Vorort«, dahinter allerdings die Wohnungen der Lebenden in etwas heruntergekommenen Hochhäusern. Bestimmt ist das keine Begräbniskultur, um die wir die Lissabonner beneiden. Wir gehen nun auf den Ewigkeitssonntag und auf das Gedenken aller, die uns vorausgegangen sind, zu. Wir werden erinnert an das Leben – dort, jenseits unserer Zeit, aber auch schon hier in unseren Tagen, das uns Gott geschenkt hat. Unsere Friedhöfe mit ihren z. T. wunderschönen (Paradies-)Gärten sind für mich wesentlich aussagekräftiger, als jede noch so schön gebaute »Stadt«. Jede Kultur hat eben eigene Vorstellungen, sich klarzumachen, dass es in der Ewigkeit Leben geben wird, das für uns bereits angefangen hat mit unserer Geburt. »Wie lieblich sind deine Wohnungen« – unsere Welt. Vieles weist uns darauf hin. Mindestens unsere Kirchen und unsere Friedhöfe. So wünsche ich uns einen lebensfrohen, schönen Herbst, in dem die Natur sich langsam zur Ruhe legt. Zuvor entfaltet sich zu unserer Freude die Farbenpracht der guten Schöpfung Gottes. Ihr Pfr. Christian Zeiske

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G  K  R
Aus der Arbeit des Gemeindekirchenrates

Aus dem GKR 				

Dank an Ursula Kästner
»Ich habe beruflich mit so vielen Nekropolen (antiken Friedhöfen) zu tun, da kann ich mich auch um unseren Friedhof kümmern«. Diese Worte von Ursula Kästner sind mir haften geblieben, als sie vor vielen Jahren es übernommen hat, Beauftragte unserer Gemeinde im »Friedhofsverband Nordend« zu werden. Der »Friedhofsverband« ist die Fusion dreier Friedhöfe von verschiedenen Gemeinden, die auch über die Zeit der DDR bestehen musste, als plötzlich zwei Ost- und eine West-Gemeinde einen gemeinsamen Friedhof betrieben. Die Aufgabe, die Ursula Kästner übernommen hatte, war eine ausgesprochen lebendige. Sie hatte mit Personalpolitik zu tun, mit dem Denkmalschutz, mit Finanzierungen, Pachtverträgen, der BSR (mit ihren immens hohen Rechnungen) und vielem anderen mehr, eine spannende und interessante Aufgabe, wie sie selber sagt. Nur: es war eben ungeheuer viel Arbeit, gerade für Ursula Kästner, die sehr gründlich arbeitet und keine der von ihr übernommenen Aufgaben nebenher auf die leichte Schulter nimmt. Nun ist der Friedhofsverband übergeben worden an einen Verband des Kirchenkreises, ihre Aufgabe ist zu einem Ende gekommen. Im Gemeindekirchenrat wurde ihr mit einem dicken Blumenstrauß gedankt mit dem Hinweis, dass diese Blumen nur ein ganz schwaches Zeichen sind für das, was sie für unsere Gemeinde getan hat. Ursula Kästner hat einen Bericht verlesen über die Geschichte des Friedhofs der letzten 12 Jahre, ein wichtiges Stück Gemeindegeschichte, vielleicht sogar ein Stück Berliner Kirchengeschichte, der in unserem Archiv Platz finden wird. Wir sind Ursula Kästner sehr dankbar, dass sie diesen Anteil des Lebens (!) unserer Gemeinde begleitet und gestaltet hat. Wer übrigens unseren Friedhof noch nicht kennt, oder »nur mal da war«, sollte sich Zeit nehmen, ihn zu besuchen. Die ausufernde Natur und die charmante Architektur der »Gethsemane-Kapelle«, die hoffentlich eines Tages wieder instand gesetzt werden kann, wird den Besucher begeistern. Viele Menschen unserer Gemeinde sind dort begraben, so dass er als lebendiger Ort zu unserem Gemeindeleben gehört.

Von den beiden Sitzungen im August und September gibt es folgendes zu berichten: Die Arbeit am Gemeindekonzept wird nach mehrheitlicher Meinung unterbrochen. Auf der noch im September stattfindenden Klausurtagung des Gemeindekirchenrates soll dazu abschließend beraten und ein Ergebnis formuliert werden. Der GKR beschließt die Stellenpläne für die Jahre 2012 und 2013. Auf Grund der für uns erfreulichen Entwicklung wird es keine Einschränkungen im Personalbereich geben. Dafür sind wir sehr dankbar. Eine Gruppe von Ehrenamtlichen und Mitarbeitern stellte erste Überlegungen zur Förderung der notwendigen Sanierungsarbeiten in der Gethsemanekirche an und schlägt vor, im neuen Jahr eine Auftaktveranstaltung zur Einwerbung von Mitteln zur Finanzierung durchzuführen. Näheres dazu wird demnächst mitgeteilt. Der Gethsemanefriedhof in Nordend wird nach langen Jahren intensiver Bemühungen und Verhandlungen in den neu gegründeten Friedhofsverband unseres Kirchenkreises überführt. Die Auflösung der Friedhofskommission Nordend wurde aus diesem Grunde beschlossen. Frau Ursula Kästner als Vorsitzende der Friedhofskommission wird nach über zehn Jahren erfolgreicher Arbeit ihre Funktion aufgeben und der GKR bedankte sich bei ihr für ihre überaus engagierte und erfolgreiche Arbeit. Die Klausurtagung des GKR am 16. 09. und 17. 09. 2011 wurde vorbereitet. Die Protokolle der Sitzungen können wie bisher von allen Interessierten im Gemeindebüro oder in den öffentlich ausliegenden Unterlagen eingesehen werden. Nach diesem wohl etwas verregneten Sommer wünsche ich allen einen schönen, vielleicht auch etwas sonnigen Herbst und den Teilnehmern der GKR-Rüste ein erfolgreiches und gesegnetes Wochenende. Ihr Wolfgang Schellig Vorsitzender des Gemeindekirchenrates.

Pf. Christian Zeiske

Tod und Ewigkeit – der letzte Sonntag des Kirchenjahres	

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Tod und Ewigkeit – der letzte Sonntag des Kirchenjahres
Ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von Euch nehmen. Johannes Brahms, ein deutsches Requiem, nach Joh 16,22 Bevor mit dem 1. Advent ein neues Kirchenjahr beginnt, beschließen wir das alte am 20. November mit den Gottesdiensten am letzten Sonntag des Kirchenjahres. Liturgisch wird er als »Ewigkeitssonntag« bezeichnet, viele kennen ihn unter dem Namen »Totensonntag«. – Was macht diesen Sonntag zu einem so besonderen? Schon seit dem Mittelalter und lange vor der Kirchenspaltung wurde mit der Entwicklung des Kirchenjahres und damit der jeweils zu lesenden Bibelstellen für den drittletzten Sonntag das Thema »Tod«, den darauffolgenden das »jüngste Gericht« und für den letzten Sonntag das Thema »ewiges Leben« festgelegt. Die Bezeichnungen »Totensonntag« und »Ewigkeitssonntag« verdeutlichen schon die unterschiedlichen liturgischen und theologischen Aussagen: Ist der Sonntag eher ein »Gedenktag der Entschlafenen« oder ist er ein »Fest des jüngsten Tages« (wie ihn eine reformatorische Kirchenordnung von 1556 bezeichnet)? Soll also der Tod oder das ewige Leben Gegenstand des Gedenkens sein? Mit Martin Luther kritisierten viele Reformatoren einen Totengedenktag, wie ihn etwa der katholische Feiertag Allerseelen darstellt, wenngleich Luther auch zu einem pietätvollen Umgang mit Totengedenkfeiern aufrief. Dies alles – die unterschiedlichen Schwerpunkte und der Versuch einer Verbindung der Erinnerung an die Verstorbenen mit Blick auf Auferstehung und das ewige Leben – findet sich in den verschiedenen Ausrichtungen unserer evangelischen Kirchen noch immer. In den lutherischen und unierten Kirchen (zu denen auch unsere Landeskirche gehört) wurde seit den 50er Jahren großer Wert auf den endzeitlichen Charakter des Sonntages gelegt; die Bezeichnung »Totensonntag« findet sich nicht. Die zu lesenden Bibelstellen (Perikopen) haben ein entsprechendes Gepräge. Die reformierten Kirchen kennen für den Sonntag beide Bezeichnungen und auch Perikopen zu beiden Schwerpunkten. Das neue evangelische Gottesdienstbuch, das in allen Landeskirchen Anwendung finden kann, bietet die Möglichkeit, neben dem Ewigkeitssonntag auch einen Gedenktag der Entschlafenen zu feiern – mit eigenen Texten und in einer gesonderten Andacht. Eine inhaltliche und christliche Verbindung zwischen beidem findet sich schon historisch: im 18. Jahrhundert wurden im Zuge einer allgemeinen Bewegung zum Privaten und der Neugründung von Friedhöfen außerhalb der Stadt Beerdigungen immer stärker aus dem städtischen Leben und der öffentlichen Wahrnehmung verdrängt. Dies führte zu einer Forderung nach »allgemeinen Totenfeiern«, denen man dann zunächst 1816 im Herzogtum Sachsen-Altenburg mit der Anordnung eines Gedenktages der Entschlafenen Rechnung getragen wurde. Für Preußen ordnete Friedrich Wilhelm III. ebenfalls 1816 einen solchen kirchlichen Feiertag an, der entsprechend in den meisten anderen Kirchen übernommen wurde. Dabei kam es zu einer Verbindung eines kirchlichen Feiertages mit dem Gedenken an die Gefallenen der Freiheitskriege (1813-15), was nicht verwunderlich ist, weil es im 19. Jahrhundert noch keine Trennung zwischen Staat und Kirche gab. Es ist eine gute und zutiefst christliche Tradition geworden, am Ewigkeitssonntag der Toten aus unserer Gemeinde zu gedenken und sich zugleich – auch durch die liturgischen Texte des Gottesdienstes – gewiß zu sein, dass der Tod nicht am Ende steht, sondern das ewige Leben, dass Tod für die betroffenen Angehörigen immer eine leidvolle Erfahrung und prägende Situation ist, über die man auch nicht vorschnell allein mit tröstenden Worten hinweg gehen sollte, die aber für uns Christen doch Trost und Halt darin bietet, uns und die Verstorbenen in Gottes ewigem Reich geborgen zu wissen. Und so schließt auch das Brahmsche Requiem mit den Worten: »Selig sind die Toten, die in dem Herren sterben von nun an.« (Nach Offenbarung 14,13b). Bettina Theben

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Beten, informieren, spenden!				

Beten, informieren, spenden!
Seit fast 30 Jahren besteht die Partnerschaft mit dem Krankenhaus der Heilsarmee in Cochabamba, der zweitgrößten Stadt Boliviens. Über die Anfänge des Projektes sprach Major Rolf Metzger mit dem Initiator Gerd Beyer. Herr Beyer, Sie unterstützen gemeinsam mit einem kleinen Kreis anderer Christen das »Harry-Williams-Hospital« der Heilsarmee in Cochabamba, Bolivien. Wie lange machen Sie das schon? Die ersten Schritte haben wir im Jahr 1985 unternommen, schon zur Zeit der DDR. Die Heilsarmee war in der DDR verboten, solch offenes Christentum wurde von den damaligen Machthabern als »feindlich negativ« eingestuft. Wie kam der Kontakt zustande? Als 1961 die Mauer gebaut wurde, konnte auch eine Frau, eine Soldatin der Heilsarmee, nicht mehr in ihre Gemeinde im Westen der Stadt gehen. Sie suchte sich eine andere Gemeinde im Osten Berlins. So kam sie zu uns in die PaulGerhardt-Gemeinde und half in der Jugendarbeit mit. Dort lernte ich sie kennen. Ihr erstes Engagement bei der Heilsarmee war ein Rückschlag… In den 1980er Jahren gab es in Peru ein schlimmes Erdbeben, und wir wollten einige Decken für die betroffenen Obdachlosen schicken. Da erklärte uns diese Soldatin der Heilsarmee, dass es in Peru die Heilsarmee gab und dass diese dort auch in der Katastrophenhilfe tätig war. Leider erreichten unsere Decken die Empfänger gar nicht, weil der peruanische Zoll die Sendung einfach wieder an uns zurückgehen ließ. Von diesem Rückschlag ließ sich Ihre Hilfsbereitschaft nicht dämpfen? Im März1985 schrieben wir einen Brief an das Hauptquartier der Heilsarmee in Deutschland in Köln und fragten, welches

Projekt der Heilsarmee in Südamerika wir unterstützen könnten. War das nicht riskant? Die Post in den Westen wurde doch von der Staatssicherheit kontrolliert, und die Heilsarmee wurde als Feind der DDR gesehen. Wir waren klug genug, unseren Kontakt als einen privaten Briefwechsel zu tarnen. Ein Rentner aus unserer Gemeinde – Rentner durften ja in den Westen reisen – nahm den Brief mit nach Köln. Im Mai, zwei Monate später, erhielten wir eine Antwort vom Internationalen Hauptquartier der Heilsarmee in London - natürlich ebenfalls als privaten Brief getarnt. Man schlug uns vor, das Harry-Williams-Hospital der Heilsarmee in Cochabamba, Bolivien, zu unterstützen. Wir besprachen das im Gemeindekirchenrat und machten unsere Arbeit von zwei Kriterien abhängig: Wir wollten auf eine positive Antwort der Kontaktperson in Bolivien warten, die man uns vom Hauptquartier der Heilsarmee genannt hatte. Und ich sollte zunächst mit der Bolivianischen Botschaft in der DDR Kontakt aufnehmen, um den Weg zu bahnen. Normale DDR-Bürger wurden schon vor den ausländischen Botschaften vom wachhabenden Volkspolizisten abgefangen. Ich habe einen günstigen Moment abgewartet, bis der Volkspolizist in eine andere Richtung schaute. Als er sich wieder umdrehte, war ich bereits drin in der Botschaft. Außerdem haben wir die kirchlichen Instanzen mit der Sache befasst, zum Beispiel »Brot für die Welt« in der DDR und den damaligen Konsistorialpräsidenten Manfred Stolpe. Und dann war ja solch eine Hilfe für ein anderes Land nicht ohne das Solidaritätskomitee der DDR möglich. Gemeinsam mit einer Schwester aus der Landeskirchlichen Gemeinschaft ging ich dorthin. Etwas mulmig war mir dabei schon zumute. Vor der Tür ein kurzes Gebet und dann rein! Und wie hat man Sie dort aufgenommen? Zunächst haben wir uns nur gegenseitig »beschnuppert«. Kinder in Cochabamba

Frau Beyer und Herr Beyer

Beten, informieren, spenden! 		

Versöhnung nach der Diktatur	

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Dann wurde ich gefragt: Warum gerade Bolivien? Das konnte Und später nicht mehr? ich begründen mit der besonders großen Armut und enormen Nach der Wiedervereinigung konnten wir Gelder direkt überKindersterblichkeit. Woher ich das denn wisse, wurde ich weisen, seit 1990 umgerechnet mehr als 50 000 Euro. Wir gefragt. Aus einem Atlas der DDR, war meine Antwort. Da war haben zum Beispiel eine mobile Klinik finanziert, einen spedas Eis gebrochen. Ich bin überzeugt: Jesus selbst legte mir ziell ausgebauten Bus, mit dem Ärzte und Schwestern jetzt in die Worte in den Mund. Es gab seitdem eine ausgesprochen die abgelegenen Dörfer fahren können, um Kranken zu helfen. positive Zusammenarbeit. Man hat uns die komplizierten Außerdem konnten wir es im Jahr 2000 möglich machen, dass Ausfuhrgenehmigungen besorgt und den Schiffstransport eine Krankenschwester des Hospitals für zwölf Monate nach – natürlich mit einem Schiff der DDR – nach Buenos Aires Berlin kam und hier viel Erfahrung sammeln konnte. Das trug organisiert. Dort wurden die Hilfsgüter dann jeweils von der sehr zur Vertiefung unserer Gemeindepartnerschaft bei. Heilsarmee in Argentinien nach Cochabamba in Bolivien wei- Wenn ein anderer Christ nachhaltige Hilfe für ein Land tergeleitet. Bis zur Wiedervereinigung haben wir Hilfsgüter der Dritten Welt leisten möchte, was würden Sie ihm im Wert von über 43 000 DDR-Mark nach Bolivien geschickt. raten? Drei Dinge: beten – Infos holen – spenden.* *Das Interview wurde von der Gemeindebriefredaktion redaktionell bearbeitet. Die ursprüngliche Fassung erschien 2010 im Magazin 45 der Heilsarmee

V e r g e b e n, v e r g e s s e n u n d v o r b e i ?

Versöhnung nach der Diktatur

7. Oktober 2011, 19.00 Uhr, Gethsemanekirche Podiumsdiskussion, Eintitt frei
22 Jahre liegt die Friedliche Revolution mittlerweile hinter uns. Und noch immer diskutieren wir über ehemalige Stasi-Mitarbeiter, die Verharmlosung von DDRUnrecht und vergessene Opfer der Diktatur. Es scheint, als seien wesentliche moralische Fragen in unserer Gesellschaft noch nicht beantwortet worden: Kann es zwischen Tätern und Opfern nach einer Diktatur zur Aussöhnung kommen? Ist Versöhnung nur persönlich möglich oder auch auf gesamtgesellschaftlicher Ebene? Was dürfen Opfer fordern, wie verhalten sich ehemalige Täter? Haben diese Fragen heute eine andere, vielleicht sogar dringendere Relevanz als direkt nach 1989? Es diskutieren:	 Prof. Dr. Thomas Hoppe 	 Helmuth-Schmidt-Universität Hamburg 	 Roland Jahn 	 Bundesbeauftragter für die Stasi-Unter­lagen 	Dr. Markus Dröge Bischof der Evangelischen Kirche, Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz (angefragt) Moderation: Dr. Jacqueline Boysen, Evangelische Akademie zu Berlin

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Kinder, Kinder				

St. Martinsumzug

und -feuer am 11. November 2011

fred Fledermaus
1. Wenn die Menschen schlafen gehn, dann steh ich erst auf. Wenn es draußen dunkel wird, geh ich aus dem Haus. Statt immer nur gradaus zu gehn, fliege ich im Kreis, wo andre nichts mehr hör‘n und sehn, wird mir richtig heiß: Refr. Ich sehe was, was du nicht siehst, ich bin Fred Fledermaus. In deiner Kirche wohne ich, ich bin in ihr zu Haus. (2x) 2. Ich bin nicht groß und auch nicht stark, kein Löwe oder Bär. Die meisten übersehen mich, flieg lautlos hin und her. Wer sagt denn, dass die Großen nur so maßlos wichtig sind? Von oben sind sie ziemlich klein, ich freu mich, wie ich bin. Refr.

3. Ich freue mich, weil Gott uns sieht und alle kleinen Leut‘, er sieht, was in uns wachsen will und was schon da ist, heut. Und wenn ich manchmal traurig bin, wenn mir was nicht gelingt, dann sag ich mir, hey Fred, bleib cool, du schaffst es unbedingt. Refr. 4. Ich frag mich oft, warum ihr Großen so verbissen seid. So wenig froh, so vollgepackt mit Sorgen, Angst und Streit. Legt ab, was euer Herz beschwert und atmet richtig durch. An diesem Ort spricht Gott sein Wort und endet alle Furcht. Refr. Text G. Mangliers

Kinder, Kinder			

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Der erste Laternenumzug beginnt um 16.30 Uhr im Stadtkloster Segen (Schönhauser Allee 161) mit einem Anspiel. Der zweite Laternenumzug startet um 16.45 Uhr in Elias (Göhrener Str. 11). Vermutlich startet ein dritter Later­ nenumzug um 17 Uhr auf der Mitte des Arnim Platzes. Unsere Laternenumzüge treffen sich im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark. Dort werden wir das Martinsfeuer entzünden, ein kleines St. Martinsanspiel sehen, Lieder singen und Martinshörnchen teilen. Spenden werden für »Laib und Seele« und unsere Unkosten gesammelt. Seid herzlich willkommen!

St. Martinsquiz
Welche Farbe hat oft der Martins­ mantel bei heutigen Martinsspielen? A	 weiß B	 rot C	 blau Wo versteckt sich St. Martin als er zum Bischof ernannt werden sollte ? G	 Hühnerstall H	 Pferdestall I	 Gänsestall Welchen Beruf übte St. Martin nicht aus? Q	 Soldat R	 Bischof S	 Zimmermann Wo wurde St. Martin geboren? C	 Savaria D	 Rom E	 Pavie Wie hießen die Kaiser unter denen St. Martin diente? H	 Konsatntin II. und Julian I	 Konstantin I. und Julius J	 Augustus und Julian III: Wodurch wurde St. Martin besonders bekannt? S	er verschenkte heimlich Süßigkeiten T	 er teilte seinen Mantel U	er wurde zum Bischof geweiht Was bedeutet der Name Martin? M	 Der Tapfere N	 Friedensstifter O	 Kriegsmann Wo ist Martin gestorben? T	 Tours U	 Candes V	 Bozanz Wie alt wurde Martin? R	 ca. 80 Jahre S	 ca. 50 Jahre T	 ca. 90 Jahre Warum wird Martinstag am 11. November gefeiert? Q	 das ist sein Geburtstag R	 das ist sein Todestag S	 das ist sein Beerdigungstag Martin wurde am 4. Juli 372 zum _ _ _ _ _ _ _ von _ _ _ _ _ geweiht. Vervollständige den Satz! Jede richtige Antwort ergibt einen Buchstaben für die Lösung, die Fragen und damit die richtigen Buchstaben stehen in der Reihenfolge wie die Fragen!

Samstag, 1. Oktober 2011 10 Uhr in Elias mit dem Thema: »Korn das in die Erde« 12. November 2011 10 Uhr in Elias mit dem Thema: »Mache dich auf und werde Licht«

Was veranlaßt St. Martin die Armee zu verlassen? N	 er wurde verwundet O	 wegen seines Glaubens P	 er war zu alt Wo steht die Geschichte von Martin in der Bibel geschrieben? D	 Johannesevangelium E	 Apostelgeschichte F	 Überhaupt nicht in der Bibel

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Taufen
Max Scherf, Peter Stuhlmann, Quentin von Braun, Elsa Klinger, Immanuel Edelhoff, Finn Schopohl, Lilli Keiner, Linda Jasner, Max Freude, Paul Freude, Konrad Hippel, Jakob Homberg, Samuel Beck, Joe Brauer, Luisa Scharff, Lasse Tibor, Ando Weske, Jakob Brummer, Jaro Kummel, Mayra Yagual-Petri, Pauline Krieg, Frieda Jung, Johann Sommer Als Erwachsene wurde getauft: Dora Freude, maika Kossak
Denn Weisheit wird in dein Herz eingehen, und Erkenntnis wird deiner Seele lieblich sein. Besonnenheit wird dich bewahren und Einsicht dich behüten. Spr 2,10 f.

Trauungen
Christoph Lutz-Scheurle und Barbara Lutz, Nepomuk Riva geb. Nitschke und Franziska Riva, Frank Titze und Anna Madonna, Robert Babisch und Mandy Schmeiss, Silke geb. Fuhrmann und Thomas Waggershauser Goldene Hochzeit: Lieselott und Reiner Huck
Bleibt in meiner Liebe. Das sage ich euch, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde. Johannes 15, 9b-11

Bestattungen
Brigitte Bensberg Ilse Okon Horst Wasiak
Ich habe gesehen, dass alles ein Ende hat, aber dein Gebot bleibt bestehen. Psalm 119, 96

Herzliche Gratulation zum doppelten 40jährigen Dienstjubiläum
Frau Eva Koch hat dieses Jubiläum am 1. September begangen. Seit 1973 ist sie Erzieherin in der GethsemaneKita und hat 1997 die Leitung übernommen. Generationen von Kindern und inzwischen schon Kindeskindern können mit ihr auch 35-jähriges »HeinersdorfJubiläum« feiern. Das ist die beliebte Kita-Abschlussfahrt vor den Sommerferien. Frau Erika Lehmann folgte Frau Koch am 15. September mit dem besonderen Dienstjubiläum. Sie ist seit 1995 in der Gethsemane-Kita. Beide kennen sich übrigens schon von einer Teilstrecke ihrer Ausbildung am Seminar für kirchlichen Dienst in Berlin-Weißensee. Wir wünschen beiden Gottes Segen und sagen mit einem bekannten Lied: »Danke für meine Arbeitsstelle, danke für jedes kleine Glück. Danke für alles Frohe, Helle und für die Musik.«

Eva Koch	

Erika Lehmann

»Danke für jeden neuen Tag« in all den Jahren! Nach dem gelungenen Wasserprojekt-Familiengottesdienst und Erntedankgottesdienst in der Paul-Gerhardt-Kirche freuen wir uns auf die regelmäßigen Kita-Gottesdienste jetzt im Herbst und auf weitere gemeinsame Aktionen in der Gemeinde. Pfn. Uta Fey

Gedenkfeier		

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Einladung zur Gedenkfeier für NS-Zwangsarbeiter auf Berliner Friedhöfen
Sonntag, 13. November 2011, 16 Uhr
Friedhof der Jerusalems- und Neuen Kirchengemeinde Die Ausstellung »Zwangsarbeiter des kirchlichen Friedhofs­ Herrmannstr. 84 – 90 in Neukölln lagers Berlin 1942– 45« befindet sich im Pavillon auf dem U-Bhf. Leinestr., S-Bhf. Hermannstr. St. Thomasfriedhof, Hermannstraße 179 – 185 Am Gedenkstein auf dem Friedhof der Jerusalems- und Neuen Gemeinde versammeln wir uns um 16 Uhr. Aus Gemeinden, die damals Zwangs­arbeiter beschäftigten, werden die »Steine der Erinnerung« mitgebracht und auf den Findling gelegt. Die Feier, die in Stationen über den Friedhof führt, wird u.a. von Schülerinnen ­und Schülern der Evangelischen Schule Neukölln gestaltet. Im Namen der General­superintendentin lädt die AG NS-Zwangsarbeit Berliner Evangelischer Kirchen­ gemeinden alle Gemeindeglieder, Freunde und Interessierte herzlich dazu ein. Gedenkstein mit abgelegten »Gedächtnissteinen« der jeweiligen Gemeinden

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Kirchenmusik		

Gospelkonzert in Paul Gerhardt	

Musik zum Ewigkeitssonntag	

Minisingen mi.: 1. Gr. »Pfauen« 16 – 16.30 Uhr, 2. Gr. »Räuber« 17 – 17.30 Uhr, Gethsemanestr. 9, Singschule Singen mit Eltern und Kindern 0 – 2 Jahre Minis mo.:1. Gr. »Spatzen« 17.30 bis 18 Uhr, mo.: 2. Gr. »Sterne« 18 Uhr –18.30 Uhr, di.: 3. Gruppe »Wölfe« 15.30 bis 16 Uhr, do.: 4. Gr. »Nachtigallen« 16.30 bis 17Uhr, Gethsemanestr. 9, Singschule, Singen mit 3 – 4jährigen Kindern Mädchen(be)stimmen do.: 17 bis 17.30 Uhr Mädchen im Alter von 5 – 7 Jahren do.: 17.30 – 18.15 Uhr Mädchen im Alter von 8 – 12 Jahren Jungschor mo.: 16.30 bis 17.30 Uhr Winterkirche/Eingang Gethsemanestr. Jungen im Alter von 5 – 12 Jahren Jugend-Gospelchor «...stimmt so!« mo.: 18 Uhr, mit Stefan Wieske, Gemeindesaal P. Gerhardt, Kuglerstr. 15 Junge Leute mit Lust auf Popularmusik, Gospels, neue geistliche Lieder, Jazz, Folk, in groovigen Arrangements mit Klavier & Band Kinder-Ensemble di.: 16.30 – 18.00 Uhr Kinder im Alter von 10 – 14 Jahren, Winterkirche /Eingang Gethsemanestr. Einstudieren von musikalischen Teilen der Kantoreipraxis Gemeindechor mi.: 19.30 Uhr, mit Detlef Lehmann,r Gemeindehaus Elias, 3. Etage, Göhrener Str. 11, klassischer, vierstimmig gemischter Chor, vielseitige Chorliteratur alter und neuer Meister Liturgischer Chor mi.: 19.30 Uhr, mit Hermfried Weber, Gemeindesaal P. Gerhardt, Kuglerstr. 15, ein- und mehrstimmiges Ausgestalten der Gottesdienste sowie Erarbeiten freier liturgischer Formen Gethsemane-Kantorei di.: 19.45 – 22 Uhr, mit Christoph Zschunke, Elias Kuppelsaal, Motetten alter & neuer Meister, Kantaten, Oratorien, Musik zeitgenössischer Kompo-nisten, für Gottesdienste und Konzerte, regelmäßige Teilnahme erwartet!

Musik zum Ewigkeitssonntag
Sonntag, 20. November 2011 – 15 Uhr
Veranstalter: Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Ort: Friedhof Nordend

Heinrich Schütz Musikalische Exequien, Teil 1+2 Geistliche Chormusik: »So fahr ich hin«
Projektchor Leitung: Kim Nguyen

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Barrierefreiheit
Als Beitrag zur Fusion und in meiner Eigenschaft als Beauftragter für Barrierefreiheit plane ich einen Ideenwettbewerb zum Thema Barrierefreiheit in unserer Gemeinde Prenzlauer Berg Nord. Der Gemeindekirchenrat hat auf seiner Sitzung am 11. Juli 2011 einstimmig beschlossen, diese Idee zu unterstützen und ein Preisgeld in Höhe von 300 € zur Verfügung zu stellen; den restlichen Betrag in Höhe von 200 € wird der Beauftragte für Barrierefreiheit aus eigenen Mitteln beisteuern, so wie zuvor von mir angekündigt. Gleichzeitig hat der GKR in dieser Sitzung den Beauftragten für Barrierefreiheit gebeten, die Realisierung des Wettbewerbs konzeptionell voranzutreiben. Schon an dieser Stelle sei aber allen GKR-Mitgliedern und dem Geschäftsführer als engagiertem Unterstützer der Idee herzlich gedankt. Da Barrierefreiheit mehr ist als nur die Zugänglichkeit zu Gebäuden, sollen sich auch andere Menschen der Gesamtgemeinde dazu Gedanken machen, wie in ihrem Bereich mehr Barrierefreiheit verwirklicht werden kann. Es geht um die Öffnung nicht nur für mobilitätsbehinderte Menschen, sondern auch für Menschen mit Lernschwierigkeiten, sehbehinderte, blinde und gehörlose Gemeindeglieder und sonstige Interessierte. Dieser Ideenwettbewerb soll auch einen Beitrag dazu leisten, den Inklusionsgedanken (nicht die Menschen mit Behinderungen, sondern die nichtbehinderte Gesellschaft passt sich an Behinderungen an bzw. beseitigt diese!) in unserer Gemeinde zu verankern: - Wie können barrierefreie Rüsten aussehen? - Was hat der Konzert- bzw. Kirchdienst zu beachten um z. B. Gehörlosen oder Blinden die Orientierung zu erleichtern? - Wie sieht inklusive Christenlehre aus? - Welchen Beitrag kann die Junge Gemeinde leisten um z.B. Kindern und Jugendlichen mit Lernschwierigkeiten die Teilnahme an Gemeindeaktivitäten zu ermöglichen? Dies sind nur einige gedankliche Impulse. Demnach sind die nachfolgenden Gemeindebereiche aufgerufen, sich tatkräftig am Wettbewerb zu beteiligen: Kinder- und Jugend (JG, Christenlehre) Kirch-/Konzertdienst Öffentlichkeitsarbeit/Konzertbüro (Außendarstellung der Gemeinde!) Die betreffenden Gemeindebereiche sind frei in ihren Überlegungen. Wichtig ist allein der Öffnungsgedanke: Wie können behinderte Menschen zur Teilhabe in der Gemeinde wirkungsvoll eingeladen werden? Bei diesem Wettbewerb geht es um die Darstellung eines Konzeptes, noch nicht um dessen konkrete Umsetzung. Allerdings sollte das Konzept auch einen Zeitplan zur Realisierung enthalten. Die beste Idee wird nach Auswahl einer aus behinderten Menschen (inklusive mir!) unserer Gemeinde, dem Geschäftsführer sowie je einem von diesen zu berufenen Mitglied des GKR bzw. GBR mit einem Preisgeld von 500 € prämiert; Das Geld kommt dem jeweiligen Bereich zu Gute, zur freien Verwendung. Auf Vorschlag des GKR sollte sich für jeden Bereich ein Mentor verantwortlich fühlen, der die Teilnahme am Wettbewerb begleitet. Die Jury, für den GKR hat sich bereits Peter Rottmann zur Mitarbeit bereiterklärt, wird sich spätestens Anfang Oktober konstituieren und noch mal die konkreten Teilnahmebedingungen beschließen. Das soll freilich niemanden hindern, sich schon jetzt Gedanken zu machen. Die Ergebnisse sollen spätestens im März vorliegen und werden auf einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt und dann prämiert. Behinderte Gemeindeglieder, die an einer Mitarbeit in der Jury interessiert sind, können sich im Zentralbüro unserer Gemeinde oder per Email (m.theben@dr-theben.de ) an mich wenden. Ich freue mich jedenfalls auf einen spannenden und ideenreichen Wettbewerb. Dr. Martin Theben, Beauftragter für Barrierefreiheit

SIGNET »Nordrhein-Westfahlen ohne Barrieren« Menschen mit Behinderungen sollen zukünftig auf einen Blick erkennen können, ob Gebäude und Einrichtungen barrierefrei sind. Das landesweite Signet »Nordrhein-Westfalen ohne Barrieren«, das im März erstmals vergeben wurde, signalisiert schon an der Eingangstür, dass ein Gebäude auch für Menschen mit Handicap gut nutzbar ist.

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Geburtstage				

Geburtstage
Ursula Malchien	 Christa Schulze	 Ilse Ewert	 Eberhard Heinig	 Inge Stylow	 Joachim Krüger 	 Ilse Faustmann	 Ilse Schmidt	 Erika Happich	 Käthe Scharla	 Helga Neumann	 Hans-Jürgen Bresching	 Anna Schlumbach	 Meta Meyer	 Margarete Paul	 Gerda Werner	 Irma Trzetziak	 Christel Mehlhorn	 Ingeborg Wohl	 Doris Dams	 Irmgard Schulz	 Elfriede Liermann	 Käthe Siebke	 92 Jahre 75 Jahre 75 Jahre 70 Jahre 90 Jahre 75 Jahre 91 Jahre 95 Jahre 70 Jahre 85 Jahre 75 Jahre 70 Jahre 92 Jahre 93 Jahre 92 Jahre 93 Jahre 85 Jahre 70 Jahre 92 Jahre 75 Jahre 85 Jahre 70 Jahre 91 Jahre

Herzliche Geburtstagsgrüße an alle, die im Oktober und November Geburtstag haben. Besonders grüßen wir die Jubilare der Gemeinde: Wolfgang Dürig	 75 Jahre Hildegard-Charlotte Lemcke	85 Jahre Gerhard Blocksdorf	 91 Jahre Dieter Quittkat	 75 Jahre Charlotte Hildegard Korkow	 90 Jahre Wolfgang Rother	 80 Jahre Ruth Schmidt	 90 Jahre Gertrud Schilling	 91 Jahre Hans Müller	 92 Jahre Günter Bineas	 70 Jahre Lise-Lotte Benter	 92 Jahre Gerda Sablitzki	 75 Jahre Wulf-Dieter Zöllter	 80 Jahre Wolfgang Titze	 75 Jahre Gerhard Sellnow	 85 Jahre Elfriede Riemann	 90 Jahre Margot Havenstein	 90 Jahre Manfred Schurr	 70 Jahre Irene Brandt	 75 Jahre Claudius Wegenast	 70 Jahre Lene Brodde	 93 Jahre

Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht alle Seniorengeburtstage im Gemeindebrief abdrucken können. Wir haben uns für die Altersgruppen 70, 75, 80, 85 entschieden und ab 90 Jahren wird jedes Geburtsjahr erfasst.

G eburt s t ag s k affe e Herzliche Ei nlad u n g an alle, jung und alt, die im Oktober und November Geburtstag haben.
Im Gottesdienst am 16. 10. 2011 um 9.30 Uhr wollen wir in diesem Jahr in der Paul-Gerhardt-Kirche Jubelkonfirmation feiern. Wer sein 50 jähriges oder ein höheres Konfirmationsjubiläum feiern kann, melde sich bitte bei Pfn. Fey oder im Zentralbüro an.

Wir freuen uns, Sie am Donnerstag, dem 24. November um 15 Uhr, in den Räumen des Elias-Gemeindehauses begrüßen zu dürfen. Es wäre schön,wenn wir bei Kaffee oder Tee, Kuchen und Saft miteinander ins Gespräch kommen, Lieder singen und eine Geschichte hören.

St.Elisabeth-Stift
Themenabend

»Vorsorge für Alter und Notfall«
mit Herrn RA Pryzibilla am 5. Oktober 2011 um 18.00 Uhr zu dem wir Sie sehr herzlich einladen.

Eberswalder Straße 17/18, 10437 Berlin

Erste Eindrücke eines neu Zugezogenen			

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Erste Eindrücke eines neu Zugezogenen
15. Dezember 2009, Einzug in die Gethsemane­straße 2. Wir blicken vom Balkon auf den Chorraum der Gethsemanekirche. Die roten Backsteine leuchten durch die entlaubten Bäume. Neugotische Fenster lassen einen erhellten Innenraum ahnen. Wir sind ganz neu hier in Berlin. »Ein schönes Plätzchen haben Sie sich da ausgesucht«, sagt der Taxifahrer beim Bezahlen. Bange ist es uns trotzdem. Erst Bensheim an der Bergstraße, dann Regensburg, welch schönes Gemeindeleben haben wir da zurückgelassen. Wie mag das hier nun werden? Anderntags steht die Kirchentür weit offen. Man greift nach dem umfangreichen Gemeindebrief, blättert darin, liest dann interessiert weiter: vier Kirchen, um die 12000 Gemeindeglieder, eine Pfarrerin und drei Pfarrer, Prädikanten, Verantwortliche für Kinder, Mütter, Väter, Senioren, Musik, Kindergottesdienste und, und, und – . »Man«, sage ich mir, »da scheint ja was los zu sein, da gibt’s was zu erforschen! Wo gehst du zuerst hin?« Natürlich in den Gottesdienst am Sonntag, 11 Uhr, da kann man den Tag ruhig angehen lassen. Wo viele Kinder sind, gibt’s viele junge Eltern, aber auch Alte – so wie wir – sind einige da. Erwachsene lassen sich taufen. Eine Familie mit Kindern ist in die Kirche eingetreten und lässt sich segnen. Dass diese Kirche während der Umbruchszeiten zu den Demonstranten hielt, zahlt sich jetzt aus. »Wachet und betet«, ein großes Transparent ist ausgespannt. »Hier bin ich zuhaus«, denke ich. An Weinachten strömen die Massen wirklich. Dreimal ist Gottesdienst. In der Ghospel-Christmette gegen Mitternacht werden Stühle rein geschleppt. Der Rest steht. Weit über 1000 Menschen werden begrüßt: die Gemeinde, die jüdischen und die muslemischen Freunde, die Atheisten, von denen es auf dem Prenzelberg nicht wenige gibt, – alle mit gleicher Herzlichkeit. Das alles rührt mich bis tief in den Bauch. Aber nicht nur dies, bald merke ich, dass es die unterschiedlichsten Zeiten und Töne gibt. Um 9.30 Uhr schon kann man in Elias oder gelegentlich auch in Paul Gerhardt Platz finden oder gar um 21 Uhr abends im Stadtkloster Segen. Und die Töne! Von Beethovens Neunter, über herzbefreiendes Gelächter und predigtunterbrechendes Klatschen bis hin zu geisterfüllten Abendmahlen oder gar spirituellen Meditationen und Alpha-Kursen – alles ist da. Längst bin ich nicht am Ende meines Entdeckens angelangt. Im Kirchenkaffee nach den Gottesdiensten finden wir immer wieder neue Kontakte. Eine Menge persönlicher Bekannte können wir mittlerweile in den Kirchen zuwinken oder sie auf den Straßen freundlich grüßen oder schwatzend mit ihnen stehen bleiben. Aber am meisten begeistert mich die leider nur zweimal im Monat stattfindende »Bibelwerkstatt« im Gemeindehaus der Gethsemanegemeinde – drei Minuten von meiner Haustür entfernt. In großer Lebendigkeit, Hingabe und Ehrlichkeit diskutieren, reflektieren, vertiefen 7 bis 15 Teilnehmer biblische Texte auf höchster Toleranzstufe. Ob sich einer als Fundamentalist, Liberaler oder Atheist bekennt, jeder kommt in erstaunlicher Streitkultur zu Wort, wird gehört und geschätzt, denn ein unumstößlicher Konsens ist fast körperlich spürbar: Wir sind alle auf dem Weg, und was einer mitnimmt, ist allein seine Entscheidung. Das ist mein erster Eindruck von der Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord nach eineinhalb Jahren. Zu hell, zu optimistisch? Nein, im Gegenteil, ich bin überzeugt, dass ich noch viel mehr helle Flecken entdecken werde! Heinz Wermann

Bibelwerkstatt

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Gottesdienste				

Tag

Elias-Kuppelsaal • Göhrener Str. 11

Gethsemanekirche • Stargarder Str. 77
11 Uhr Pf. Zeiske, N Erntedank, Familiengottesdienst 11 Uhr Pf. Zeiske, A, K, N 11 Uhr Pf. Zeiske, K, N, T 11 Uhr Pf. Seidenschnur, T, K, N 11 Uhr in der Gethsemanekirche, Pfr. Zeiske

02. 10. 2011 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, K, T, N Frauenchor aus Niederkrüchten 15. Sonntag nach Trinitatis 09. 10. 2011 9.30 Uhr Pf. Mangliers, N 16. Sonntag nach Trinitatis 16. 10. 2011 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, N 17. Sonntag nach Trinitatis 23. 10. 2011 9.30 Uhr Prädikant Maruschke, K, N 18. Sonntag nach Trinitatis 29.10. Taufsamstag	

30. 10. 2011 Gemeinsamer Gottesdienst in Paul-Gerhardt 11 Uhr Pf. Mangliers Isländischer Männerchor 19. Sonntag nach Trinitatis 31.10. 2011 Reformationstag, Gethsemane: 19.30 Uhr Pf. Mangliers, Pf. Seidenschnur Reformationsgottesdienst 	 06. 11. 2011 Drittletzter So. des Kirchenjahrs 9.30 Uhr Pf.Seidenschnur, A,K, N 11 Uhr Pf. Mangliers, A, K, N

13. 11. 2011 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, K, N 11 Uhr Pf. Seidenschnur, K, N Vorletzter So. Gospelgottesdienst des Kirchenjahrs 16. 11. 2011 Buß- und Bettag Einladung zum Gottesdienst in die Ev. freikirchliche Gemeinde Zoar, Cantianstr. 8 – 9 	 20. 11. 2011 Ewigkeitssonntag 27. 11. 2011 1. Sonntag im Advent 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur A, K, N Eliaschor 11 Uhr Pf. Zeiske, K, N Kantorei 11 Uhr Podest-Andacht

Chor- und Orgelkonzert
Kantorei zu Sankt Johannis (Dänemark)
Montag, 17. Oktober 2011 – 20 Uhr, Gethsemanekirche
Die Kantorei zu Sankt Johannis singt bei ihrem Konzert Werke von französischen, norwegischen und dänischen Komponisten: Ch. Gounod, C. E. F. Weyse, N. W. Gade, E. Grieg, C. Nielsen, P. Møller, O. J. Ugilt und S. Møller. Zwischen den Chorstücken sind Orgelkompositionen zu hören. Chorleitung: Irma Andersen Orgel: Bjarne Hersbo Eintritt frei; Kollekte am Ausgang

Gottesdienste			

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Paul Gerhardt • Wisbyer Str. 7
11 Uhr Pfn. Fey, F, N,B Familiengottesdienst zum Erntedank Jugendgospelchor 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, N 14 Uhr Pf. Talis Redmanis Gottesdienst in lettischer Sprache 9.30 Uhr Pfn. Fey, A, N, T, Liturgischer Chor Goldene Konfirmation 9.30 Uhr Pfn. Fey, N 11 Uhr Pfn. Fey und Team Krabbelgottesdienst 9.30 Uhr Pfn. Fey + Pf. Seidenschnur A, N Aufführung Bruckner-Messe Elias-Chor u. Musiker Ltg. Detlef Lehmann mit dem Jugendgospelchor 11 Uhr Prädikant Maruschke, F, N Familiengottesdienst

Stadtkloster Segen • Schönh. Allee 161
21 Uhr AbendbeSINNung Ernte-Zeit 21 Uhr AbendbeSINNung Ernte-Dank, Abendmahl 21 Uhr AbendbeSINNung Miss-Ernte 21 Uhr AbendbeSINNung Gute Gaben ernten
A 	Gottesdienst mit Abendmahl K 	Kindergottesdienst N 	Gespräch nach dem Gottesdienst T 	 Taufe TR Trauung F 	Familiengottesdienst B 	 Basar

21 Uhr AbendbeSINNung Ende – Anfang Loslassen üben 21 Uhr AbendbeSINNung Ende – Anfang Leben entdecken

Gottesdienst jeden Sonntag im St. ElisabethStift 10.30 Uhr

9.30 Uhr Pfn. Fey, N, B, Cochabambatag 21 Uhr AbendbeSINNung 11 Uhr Pfn. Fey und Team, Krabbelgottesdienst Ende – Anfang 16 Uhr Abschluss Gospelworkshop Durch Krisen wachsen, Abendmahl 19.30 Uhr Pf. Marschner, P. Assmann, Pf. Mangliers Ökumenischer Gottesdienst 9.30 Uhr Pfn. Fey, A, Liturgischer Chor 14 Uhr Pf. Talis Redmanis Gottesdienst in lettischer Sprache 11 Uhr Familiengottesdienst zum 1. Advent, Pfn. Fey, Pf. Mangliers, Pf. Seidenschnur, Pf. Zeiske Begrüßung der neuen Konfis, anschl. Adventsmarkt 21 Uhr AbendbeSINNung Ende – Anfang Abschied lernen, Ewigkeitssonntag 21 Uhr AbendbeSINNung Gott wird Mensch

Gottesdienst mit dem Frauenchor »Cantelia«
aus der Gemeinde St. Bartholomäus, Niederkrüchten Sonntag, 2. Oktober 2011 um 9.30 Uhr Elias-Kuppelsaal Unter der Leitung von Volker Mertens werden wir Stücke von Felix Mendelssohn-Bartholdy, André Messager und ein »Alleluja« von Sally Albrecht hören.

Andacht Bornholmer Brücke
Am 9. 11. um 20.30 Uhr wird wieder, wie in den letzten Jahren auch, an der Bornholmer Brücke der Öffnung der Mauer am 9. 11. 1989 mit einer ökumenischen Andacht gedacht.

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Regelmäßige Veranstaltungen				

Angebote für Kinder Spielgruppen für Krabbelkinder bis 3 Jahre, Ort: Paul Gerhardt, do., 9.30 – 11.30 Uhr Kontakt: K. Loh Krabbelgottesdienste Ort: Paul Gerhardt 23. 10., 11 Uhr; Thema: Hilfe, ich bin krank 13.11., 11 Uhr, Thema: St. Martin Familiengottesdienste Ort: Paul Gerhardt, 02.10. 11 Uhr, Erntedank mit Jugend-Gospelchor 06. 11. 11 Uhr Kindergottesdienste regelmäßig in Elias und Gethsemane s. S. 16/17 KUGKUK Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche einmal im Monat samstags von 10 – 12 Uhr, 1. 10. Thema: »Korn das in die Erde«, 12.11. Thema: »Mache dich auf, und werde Licht« Christenlehre in Paul-Gerhardt Die Geschichtensammler 1.+2. Kl. di. 16.30 – 17.30 mit Marthe und Margarethe Meinhold, Kaya Regnery und Katharina Loh Die Schatzsucher 3.+4. Kl. mi. 16.30 – 17.30 mit Pia Broßmann und Katharina Loh Christenlehre in Elias Die Geschichtensammler 1.+ 2. Kl. mi. oder do. 15 – 16 Uhr mi.: mit G. Bosem und A. Erdmann do.: mit L. Martens und A. Erdmann Die Schatzsucher 3.+ 4. Kl. mi. + do. 16.15 – 17.15 Uhr mi. + do. 16.15 – 17.15 Uhr mi.: mit Fr. Schulz-Greve, R. Girke, W. Küster und A. Erdmann do.: mit N. Fuhrmann, N. Broßmann und A. Erdmann Die Weltenbummler 5.+ 6. Kl. mi. + do. 17.30 – 18.30 Uhr mi.: mit L.-Z. Schmitt, S. Rheinfurth, B.

Buhrke, L. Girke und A. Erdmann do.: mit N. Broßmann, B. Roettig und A. Erdmann Bastelgruppe für Kinder ab 3 Jahren Paul Gerhardt jeden 2. Mittwoch im Monat um 16 Uhr, mit vorheriger Anmeldung, max. 10 Kinder Kontakt: geppert@ymail.com Unkostenbeitrag 1€ Junge Gemeinde Paul Gerhardt, Jugendkeller mo. um 18 Uhr für 14 bis 17-Jährige di. um 18 Uhr für 14 bis 15-Jährige mi. um 19 Uhr für 16 bis 18-Jährige do. um 20 Uhr für 17 bis 22-Jährige Kontakt: Paul Beutel, T: 4 45 74 25 Beratungsangebote Rechtsberatung kostenlos, Fachanwalt für Familienrecht Axel Huep, Anmeldung über das Gemeindebüro T: 4 45 74 23 oder direkt über die Kanzlei: 3 03 00 30 In EFG Zoar, Cantianstr. 9 am 2. Dienstag im Monat 18 – 19 Uhr, Anmeldung über Gemeindebüro T: 4 48 42 67 Elias: do., 11 Uhr bis 12 Uhr Rechtsanwalt Matthias Brinkmann Ein Beratungsangebot, n i c h t nur für Laib & Seele Teilnehmer, Anmeldung ist nicht erforderlich Väter & Mütter, Männer & Frauen Stillgruppe jeden 2. und 4. Mi. im Monat von 10 bis 12 Uhr Kontakt: Ulrike Sandow, T. 44 73 32 31 Alleinerziehendengruppe do., 16 – 18 Uhr monatlich Termine bitte erfragen bei Jana Scherle T: 41 71 59 61

PEKiP® Kursgebühr 65 € Gemeinde freut sich über Spenden zur Deckung der Heiz- und Betriebskosten. Paul-Gerhardt, Start 19. 8. Termin a: fr. 11.45 – 13.15 Uhr Leitung: Stephanie Neeb Elias, Start: 8. 9. Termin a: do. 9.30 – 11.00 Uhr, 10 Treffen Termin b: do. 11.15 – 12.45 Uhr, 10 Treffen; Leitung Doris Krüger Anmeldung Familienbildung Berlin Stadtmitte, Ansprechpartnerin: Frau Reich T.: 25 81 85-410 E-Mail: familienbildung@kkbs.de www.fbs-stadtmitte.de Kiezfrühstück für alle Gemeinsames Frühstück und Gespräche, Elias, 29. 10. 26. 11. von 11 – 13 Uhr, Kontakt: Pf. Zeiske, Bärbel Jenichen Mittwochs-Café für alle Generationen – Reden und Entspannen bei Kaffee und Kuchen, in Elias im Diakonieraum, mi., 14 – 18 Uhr Kontakt: Jana Scherle T: 41 71 59 61 Angebote für Seniorinnen/Senioren Segen 18. 10. und 16. 11. (Geburtstagskaffee) jeweils um 14.30 Uhr mit Pfr. Mangliers. Gethsemane Frauenkreis mit Frau Dahlenburg und Pf. Zeiske, 18. 10.; 15. 11.,14 Uhr Gemeindehaus Gethsemane Apostelfrühstückskreis 26. 10. mit Frau Eschner; 23. 11. Fahrt nach Potsdam; 30. 11. mit Frau Dahlenburg und Pf. Zeiske, Gemeindehaus Gethsemane Elias Seniorenfrühstück 10. 10. u. 7. 11., 9 Uhr, im Diakonieraum parterre mit Frau Volz

Regelmäßige Veranstaltungen			

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Paul Gerhardt 13. 10. um 15 Uhr mit Pfn. Fey, Erntedank-Kaffeetrinken 10. 11. um 15 Uhr mit Pfn. Fey, St. Martin Rund um die Bibel Bibelstunde Paul Gerhardt 27. 10. um 15.30 Uhr mit Pfn. Fey 24. 11. um 15.30 Uhr mit Pfn. Fey Bibelgesprächskreis Elias 17.10. u. 21. 11., 15 Uhr, Kontakt: Frau Volz Bibelwerkstatt Gethsemane jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat um 20 Uhr Gemeindehaus Gethsemane – mit Pf. Zeiske Gebetsangebote Stadtkloster Segen: Morgengebet mo. bis fr., 8 Uhr Mittagsgebet: mo. bis fr., 12 Uhr Nachtgebet: di. & do. 21 Uhr Kontakt: Stadtkloster T: 44 03 77 39 Taizé-Gebet: fr. 19.30 Uhr Kontakt: Christian Huge T: 33 50 65 50 Gethsemane: Ökumenisches Friedensgebet mo. 18 Uhr Gesprächskreise Gesprächskreis Paul Gerhardt 11. 10. um 20 Uhr mit Th. Maruschke »Evangelisch in Rom«, 01. 11. um 20 Uhr mit E. Matlhaba, Reisebericht Mosambik Gesprächskreis Elias I 13. 10., 10. 11., 19 Uhr Kontakt: Herr Lindenberg, T: 9 33 26 94 Gespräche über Gott und die Welt Elias: 18. 10., 08. 11., 19.30 Uhr Kontakt: Pf. Seidenschnur

Offener Kreis 20. 10., 17. 11. um 15 Uhr im Diakonieraum. Kontakt Frau Bosem, T: 4 42 63 81 Gesprächskreis Elias II 5. 10., 2. 11., 19.30 Uhr Kontakt: Frau Krüger T: 4 44 40 56 Frauenhilfe Elias: 15 Uhr, 24. 10., 28. 11., 15 Uhr, Kontakt: Frau Volz Vorbereitungsgruppen Krabbelgottesdienst und Familiengottesdienst Paul-Gerhardt-Gemeindehaus Termine nach Absprache über Pfn. Fey Kindergottesdienst-Kreise Gethsemane: 20. 10.; 1. 12. um 19.30 Uhr, Pf. Zeiske Elias Pf. Seidenschnur/Lisa Eichhorn Kontakt Pf. Seidenschnur

Partnerschaftsprojekt Dienstag, 18. 10., um 19 Uhr mit Herrn Beyer, Basare finden im Anschluss an die Gottesdienste am 02. 10. und am 13. 11. statt Offene Kirchen Gethsemane: Gethsemanekirche tagsüber geöffnet: Mo.– Fr. 11 – 17 Uhr Letzter Di. im Monat, Führung 15.30 Uhr mit Frau Dr. Merseburger, andere Termine nach Absprache. T.: 4 49 16 72 Paul Gerhardt: Mi, 17 – 19 Uhr Stadtkloster Segen: Sa. 14 – 17 Uhr (s. S. 21) Kontakt: Communität Don Camillo Laib & Seele Lebensmittelausgabe jeden Do. ab 11 Uhr, Gemeindehaus Elias, Göhrener Str.11

BACH

MISSA H-Moll

Berliner Kantorei, sinfonietta 92 Ines Villanueva, Sopran; Judith Kamphues, Alt; Eric Stokloßa, Tenor; Jakob Ahles, Bass Leitung: Günter Brick. Sa., 12. November 2011, 20:00 Gethsemanekirche, Stargarder Str. 77, 10437 Berlin So., 13. November 2011, 18:00 Grunewaldkirche, Bismarckallee 28b, 14193 Berlin Karten zu 5 – 24 (3 – 22) € unter T.: 89 73 33 53 und an allen Theaterkassen. www.ticketonline.de Die Karten in der Gethsemane­ kirche kosten 16 Euro, ermäßigt 12 Euro

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Auf ein Wort zum Stadtkloster Segen				

Auf ein Wort zum Stadtkloster Segen

Nun ist es geschafft, die Fassaden und Dächer sind erneuert. Vier Jahre intensiver Bauzeit gehen dem Ende entgegen. Ein vorläufiges Ende allerdings, die Heizung, die Kirche, die Gästezimmer, eine funktionsfähige Küche, neue Fenster … die Liste kann fast beliebig lange fortgeführt werden. Das Gebäude wird uns weiter beschäftigen. Vorerst aber ist eine wichtige Etappe geschafft. Das möchten wir nicht überspringen. Am 4. September konnten wir das mit einem schönen Konzert feiern. In diesem Gemeindebrief möchten wir uns bei den vielen herzlich bedanken, die uns unterstützten, manche mit einer Spende, andere mit Rat oder Tat, manche mit Gebeten.

Nicht nur außen hat sich vieles erneuert, auch der innere Aufbau konnte in den vier Jahren vorangehen. Die AbendbeSINNung, die Gebete, der Alphakurs oder die offene Kirche sind Ausdruck eines Netzes, das gewachsen ist. Ihnen allen, die an diesem Netz mitknüpfen, ein sehr herzliches »Vergelt’s Gott!«. Wir freuen uns, wenn Sie bei der einen oder anderen Gelegenheit das Stadtkloster besuchen. Gelegenheit gibt es einige, wie Sie den Angeboten im Stadtkloster entnehmen können. Dort finden Sie Termine und Möglichkeiten, die verschiedenen Facetten kennen zu lernen. Georg Schubert

Angebote im Stadtkloster			

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Angebote im Stadtkloster
Ausstellung Martin Schröder-Berlin Malerei und Skulptur das ungemalte Quadrat im Stadtkloster Segen Wir laden Sie herzlich zur Ausstellungs­eröffnung am Samstag, dem 8. Oktober 2011 um 20 Uhr ein. Einführung: Dr. Boris Schapiro (Lyriker, Schriftsteller, Theologe), Berlin Inspiriert durch die Liedtexttafeln im Gottesdienst entwickelte sich die Idee das »Vaterunser«, eine großformatige Schreibmalerei, dem »Grenzentext« gegenüberzustellen: 	 Grenzen dehnen 		 Verpflichtung 		 Ereiferung 		 Konsequenz 	 Grenzen durchbrechen 		 Verpflichtung 		 Ereiferung 		 Konsequenz 	 Grenzen einhalten 		 Verpflichtung 		 Disziplin 		 Konsequenz Daneben wird das »ungemalte Quadrat« gezeigt (siehe You Tube Martin Schröder-Berlin das ungemalte Quadrat), Farbfeldmalerei. Die Skulpturen aus verschiedenen Materialien, wie Bronzeguss, Holz und Eisen sind Stellvertreter für das menschliche Miteinander. Der Kirchenkünstler spürt die Kraft des Glaubens und drückt sie in seinen Werken aus. Öffnungszeiten: Während der offenen Kirche (Samstag 14 – 17 Uhr) und zu den Gebeten. Die Ausstellung wird vom 8. Oktober bis zum 29. Oktober geöffnet sein. MEDITATION: RUHE-PAUSE Raus aus der Geschäftigkeit! Mitten im Alltag in Gottes Gegenwart eintauchen. In die Stille, zu sich selbst und zu Gott kommen. Einladung zu vier Abenden christlicher Meditation mit einer Einführung für Neugierige und Ungeübte am ersten Abend, Impulse durch Text oder Bild, gemeinsames Sitzen und Schweigen. Jeweils mittwochs, 5. Oktober 2011; 12. Oktober 2011; 19. Oktober 2011; 26. Oktober 2011	 20.00 bis 21.15 Uhr Wir üben uns ein ins Da-Sein, ins Gegenwärtig-Sein vor Gott. Die Seele braucht Entfaltungsräume, stille Zeiten, um Erlebtes zu vertiefen, zu verstehen und dann auch den Blick auf Gottes

Spuren in unserem Leben zu lenken. Dankbarkeit, Mut, Veränderung, Gelassenheit im Umgang mit Schwierigem, neue Wege können uns geschenkt werden. Eine regelmäßige Teilnahme ist hilfreich. Ein Unkostenbeitrag von € 5.00 pro Abend wird erbeten. Leitung: Barbara Schubert-Eugster, Exerzitienleiterin und geistliche Begleiterin, Stadtkloster Segen Annett Morgenstern und RüdigerTheiß Kinderspiel – Elternzeit im Stadtkloster Segen Im Stadtkloster Segen findet jeden Montag von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr ein Programm für Kinder mit ihren Mamas oder Papas oder Tanten oder Opas statt. Wir singen, hören Geschichten oder basteln und spielen. Und danach gibt es Kaffee, Tee, Kekse und eine kleine Anregung für die Erwachsenen. Ist das Wetter warm und schön, sind wir in unserem Garten. Herzlich Willkommen! Kontakt: Stadtkloster Segen, Corinne Dürr (corinne.duerr@ stadtklostersegen.de), Christin Schwetz, Theresa Höhmann Zeit: Montag, 16.00 bis 17.30 Uhr (außer während der Schulferien) Kosten: über einen Unkostenbeitrag von 4 Euro würden wir uns sehr freuen! GESUNDHEIT – ganz persönlich In der christlichen Tradition nimmt die Unterstützung Kranker nicht von ungefähr einen breiten Raum ein. Die Entwicklungen in den Industriegesellschaften zwingt heute aber zur Frage: Wer unterstützt die Gesunden beim Gesundbleiben? Und: Was machen die Kranken mit der übrig gebliebenen Gesundheit? Warum wir nicht hilflos sind und was wir selber erreichen können, wenn wir die Verantwortung für unsere Gesundheit selbst übernehmen, ist Thema der vier Abende im Stadtkloster Segen. Der Präventologe Dr. Karl-Adolf Zech aus unserer Gemeinde wird Hintergrundwissen dazu vermitteln. Wir beginnen donnerstags jeweils um 19:30 Uhr. Es wird Zeit für das Gespräch sein. Abschluss gegen 21:00 Uhr. Für alle ab 30. 20. 10. Lebenskraft Gesundheit: Schicksal oder Entscheidung? 27. 10. Wenn die Jahre vergehen: alt, grau – und schwach? 03. 11. Widerstand leisten: Kraftvoll gegen chronische Krankheiten 10. 11. Gewusst-Wie: Verantwortung übernehmen, den eigenen Weg finden.

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Elsa Arndt zum 100sten				

Elsa Arndt zum 100sten
In Kontakt kam ich mit Elsa Arndt über ein Buchprojekt mit dem Titel »Sesshaft im Prenzlauer Berg«; sie war damals 97 Jahre alt und beeindruckte mich sofort durch ihre Lebendigkeit, den Detailreichtum ihrer Erinnerungen, ihren mädchenhaften Charme. Ich lernte sie und ihre Tochter Marianne in einem der Gemeindekreise im Gemeindebereich Elias kennen, beide sind hier schon seit Jahren regelmäßige Gäste, auch beim Kiezfrühstück im Elias-Kuppelsaal habe ich sie häufig getroffen. Ziemlich bald sagte Marianne zu meinem Anliegen, Elsa über ihr Leben zu befragen: »Mutti, das machen wir«, das war der Beginn eines inzwischen vertrauten, freundschaftlichen Kontakts. Elsa Arndt war mit Abstand meine älteste Interviewpartnerin. Sie erlebte unterschiedliche politische Systeme vom Kaiserreich bis zum vereinigten Deutschland, zwei Weltkriege eingeschlossen. Gerade einmal zwei Tage vor ihrem 50sten Geburtstag war die gewaltsame Teilung Berlins vollzogen worden. Streng genommen ist sie keine gebürtige Berlinerin – sie verbrachte ihre ersten neun Lebensjahre im noch nicht eingemeindeten Prenzlauer Berg bei Berlin. Wegen des starken Bevölkerungswachstums war es eine Zeit intensiver Bautätigkeit – neue Kirchen (z. B. die Eliaskirche, die Segenskirche und die Paul-Gerhardt-Kirche) wurden gebaut, der Bau neuer Schulgebäude (z. B. der Schule in der Senefelderstraße, je einer zusätzlichen Schule in der Dunckerstraße bzw. Pappelallee) wurde notwendig, das Stadtbad in der Oderberger Straße war 1902 eröffnet worden – von großer Bedeutung für Wohngebiete mit zahlreichen Wohnungen ohne Bad. 1913 wurde auch die U-Bahn-Strecke zwischen Schönhauser Allee und Alexanderplatz eröffnet. Sechsmal zog Elsa Arndt in ihrem Leben um, sie lebte bis 1987 im Bereich der fusionierten Gemeinde Prenzlauer Berg Nord. Viele Jahre verbrachte sie in für gründerzeitliche Wohnviertel typischen Kleinstwohnungen, bestehend nur aus Stube und Küche, selbstverständlich ohne Bad und mit Ofenheizung. Sie lebte zeitweilig mit Eltern bzw. Mann und Tochter in einer solchen Wohnung – zu dritt auf engstem Raum. Hin und wieder ergab sich die Möglichkeit, in einer großzügiger geschnittenen 2-Zimmer-Wohnung im Vorderhaus zu wohnen. Kurze Zeit teilte sie eine solche Wohnung mit Eltern bzw. Schwiegereltern und Ehemann und Tochter – eine Belegung mit fünf Personen! Ihre frühesten Erinnerungen hat sie an eine Wohnung in der Oderberger Straße, direkt gegenüber der

Im Atelier des Fotografen (1914), aus Privatbesitz Feuerwehr, die damals noch mit Pferdefuhrwerken ausrückte. Entscheidende Jahre – die Jahre von Kindheit und Jugend ihrer Tochter Marianne – verbrachte sie in der Senefelderstraße, nicht weit von Eliaskirche und zugehörigem Gemeindehaus, wo die Tochter auch den Kindergarten besuchte. In dieser Zeit entwickelte sich die intensive Verbindung zur Gemeinde, die bis heute andauert. 1987 zog sie – auf der Flucht vor dem beginnenden Sanierungsgeschehen in ihrer Umgebung – mit ihrem Mann ein letztes Mal um, in die Wohnstadt Carl Legien (in eine Seitenstraße der Erich-Weinert-Straße), und zwar in eine Wohnung mit bisher unbekanntem Luxus: 2 Zimmer, Bad, lang gestrecktem Balkon, mit Zentralheizung und großzügigen Grünanlagen zwischen den Häusern. Auf die Frage, warum sie ausgerechnet in diese Wohnung gezogen seien, antwortete sie nur: »Es musste der Prenzlauer Berg sein.« Man kann sie daher mit Fug und Recht als Urgestein des Prenzlauer Bergs bezeichnen. Elsa Arndt stammt aus einer Familie, wie sie zur Zeit ihrer Geburt typischer nicht sein konnte – ihr Vater war ein Urber-

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Elsa Arndt (1997)

Foto © Gesine von Schroeder

liner aus der Ackerstraße in Mitte, die Familie ihrer Mutter gehörte zu den zahlreichen Zuzüglern aus Pommern. Die Mutter war Zierstepperin, der liebevolle, zugewandte Vater arbeitete ursprünglich bei AEG in Hennigsdorf, wechselte aber bald zu einer Tätigkeit als Zeitungsfahrer für den Verlag Scherl. Er war ein klassenbewusster, politisch sehr interessierter Mensch, der es nach den Erlebnissen des ersten Weltkriegs nicht verantworten zu können glaubte, seine Tochter konfirmieren zu lassen. Stattdessen feierte sie die Jugendweihe im kurz vorher neu gestalteten Großen Schauspielhaus am Schiffbauer Damm (ab 1947 Friedrichstadtpalast), ein Ritual, das seit Ende des 19. Jahrhunderts in der Arbeiterbewegung zunehmend populär wurde. Von entscheidender Bedeutung und prägend war für Elsa Arndt die Mitgliedschaft im Arbeitersportverein Fichte. Dieser war Ende des 19. Jahrhunderts gegründet worden; sein Verbot 1933 war für Elsa Arndt ein schmerzliches Erlebnis. Der Helmholtzplatz war auch danach noch Treffpunkt für Fichtesportler aus dem Kiez. Der Sportverein Fichte bot Identifizierungsmöglichkeiten, eine Art zweiter Familie, durch sportliche Aktivitäten auf dem »Exer« (ursprünglich ein Exerzierplatz vor den Toren Berlins, heute Teil des FriedrichLudwig-Jahn-Sportparks) und in den Turnhallen der beiden Schulen in der Pappelallee (von ihr »rote« bzw. »graue Pappelallee« genannt), durch Turnfeste und Aufmärsche zum 1. Mai, Ausflüge am Wochenende, wo am Rande Berlins Sport und Freikörperkultur betrieben wurden, auch durch damit verbundene Lieder und Ideale. Ihrer von mir aufgezeichneten Lebensgeschichte gab ich aus diesem Grund die Überschrift »Da waren wir frei«. Bis ins hohe Alter war sie sportlich aktiv

und ist heute Ehrenmitglied ihres Turnvereins. Als Kind und Jugendliche konnte sie über die Besucherorganisation Freie Volksbühne regelmäßig günstige Karten für Theater- und Opernaufführungen bekommen, teilweise im durch »Arbeitergroschen« finanzierten eigenen Haus – heute Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Ihre Schulausbildung erhielt sie in damals üblichen 8-klassigen Gemeindeschulen – einmal behelfsmäßig in einem Wohnhaus in der Stargarder Straße, weil die eigentliche Schule in ein Lazarett umfunktioniert worden war. Als Vorbereitung auf das Berufsleben besuchte Elsa Arndt eine private Handelsschule, in einem Wohnhaus an der Gethsemanestraße. Sie war in verschiedenen Betrieben und Institutionen tätig, von einem jüdischen Geschäft für Haus- und Küchengeräte in den 20er Jahren bis zur Staatlichen Plankommission der DDR in den 60er Jahren. Damals war es Frauen möglich, mit 60 in Rente zu gehen; sie genießt also schon seit 1971 (!) ihren Ruhestand. Als junge Frau war sie sehr unternehmungslustig, sie erlebte und genoss die Hoch-Zeit der Tanz- und Vergnügungslokale zwischen Potsdamer Platz und Friedrichstraße (damals ein ebensolcher Brennpunkt der Unterhaltung wie das Gebiet rund um den Kurfürstendamm). Sie liebte das »Haus Vaterland« am Potsdamer Platz (mit seinen Themenrestaurants ein Vorläufer der heutigen Erlebnisgastronomie). Im Moka Efti, einem beliebten Tanzlokal in der Friedrichstraße / Ecke Leipziger Straße, lernte sie ihren Mann Herbert kennen, 1942 heirateten sie. Krieg und Kriegsgefangenschaft ihres Mannes führten dazu, dass erst 1948 das einzige Kind geboren wurde. 1974 heiratete Tochter Marianne einen Franzosen und zog nach Frankreich. Die große Entfernung war für die Eltern Arndt schon sehr schmerzlich, aber gegenseitige Besuche waren bald möglich, da Herbert Arndt 1975 auch Rentner wurde und sie gemeinsam nach Frankreich reisen durften. Heute pendelt sie mit ihrer Tochter zwischen Berlin und einem Vorort von Paris hin und her, genießt das Leben in ihrer geliebten Heimatstadt mit den ihr vertrauten Umständen und daneben das Wachsen und Gedeihen von Enkelin und Urenkelinnen in Frankreich. Der Kontakt zur Gemeinde ist für sie bis heute eine tragende Konstante in ihrem Leben geblieben. Die ausführliche Lebensgeschichte von Elsa Arndt (und von weiteren Urgesteinen sehr unterschiedlicher Art) finden Sie in dem Buch »Sesshaft im Prenzlauer Berg – Senioren erzählen aus ihrem Leben«, das Sie beziehen können über Gesine von Schroeder, Tel. 442 38 35. Gesine von Schroeder

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Junge Pflege – Was ist das?		

St. Elisabeth-Stift		

»Junge Pflege« – Was ist das?

Der Wohnbereich »Junge Pflege« im St. Elisabeth-Stift (Prenz­ lauer Berg) gehört zu den wenigen Einrichtungen, die sich speziell an pflegebedürftige junge Menschen ab dem 18. Lebensjahr wenden. Bis 2008 befand sich im St. Elisabeth-Stift ein Wohnbereich für Menschen im Wachkoma, wodurch die Einrichtung über 10-jährige Erfahrung mit schwerstpflegebedürftigen Menschen verfügt. Immer wieder gab es Aufnahmeanfragen für jüngere pflegebedürftige Menschen. Nach Unfällen, bei chronischen oder onkologischen Erkrankungen haben manche Menschen oft nur die Wahl zwischen einem

Leben im Altenpflegeheim oder langjährigen Aufenthalten in Krankenhäusern oder Rehabilitationseinrichtungen. Auf Grund fehlender geeigneter Einrichtungen für junge pflegebedürftige Menschen wurden diese häufig in Altenpflegeheimen eingestreut »untergebracht«. Diese Situation ist für alle Beteiligten eine problematische Lösung. Menschen im Alter ab 18 Jahren in einem Umfeld von hoch betagten Menschen mit unterschiedlichen Erkrankungen, wie z. B. Demenz, Alzheimer u. a. zu betreuen, gestaltet sich als sehr schwierig. Die Ansprüche dieser Altersgruppen gehen sehr weit auseinander und schränken letztendlich beide Gruppen in ihrer Lebensqualität ein. Aus diesem Grunde wurde im St. Elisabeth-Stift ein Wohnbereich mit 22 Plätzen für Menschen zwischen 18 und 59 Jahren eingerichtet. Diesen Wohnbereich gibt es nun seit drei Jahren. Das Personal ist besonders geschult und das Angebot auf die Bedürfnisse jüngerer Menschen abgestimmt. Mit ihren unterschiedlichen Wünschen und Vorstellungen prägen die Bewohner das Leben in diesem Bereich. Der Alltag dort ist genauso unterschiedlich und farbenfroh, wie es der Name des Wohnbereiches verheißt: »Regenbogen«. Tobias Hünerbein

Bruckner-Messe  
i n C-Dur
Im Rahmen der Reihe »OrgelPlus« singt der Elias-Chor am 30. Oktober 2011 um 9:30 Uhr im Gottesdienst in Paul Gerhardt die »Messe in C-Dur« von Anton Bruckner für Solo-Stimme (Bariton, Johannes Wrembek), vierstimmigen gemischten Chor, Streichquintett, zwei Hörner und Orgel (Jansen Wallau) unter der Leitung von Detlef Lehmann. Herzliche Einladung! Die Messe wurde 1841 ursprünglich für Solo-Alt, zwei Hörner und Orgel geschrieben, 1924 durch Schuldirektor Katejan Schmiedinger in Traun (Ober­ österreich) und 1927 durch Domkapellmeister Joseph Meßner in Salzburg zur heutigen Form erweitert.

Paul-Gerhardt-Kirche Wisbyer Str. 7

Taizétreffen – vorläufiges Programm		

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Taizétreffen – vorläufiges Programm
Das endgültige Programm wird im Dezember 2011 veröffentlicht. Allen aus Berlin und Brandenburg (S-Bahn-Bereich) steht das gesamte Programm offen – ohne Eintrittskarte, Voranmeldung oder Altersbeschränkung.

Samstag, 31. Dezember 2011

Montag 26. Dezember 2011
Ankunft von Freiwilligen, die den Empfang am 28. Dezember vorbereiten Morgens:	

Ankunft in Berlin an zentralen Empfangsorten (nach Sprachgruppen), dort Aufteilung in die gastgebenden Kirchengemeinden. Tagsüber:	 Empfang in den Kirchengemeinden. Die Aufteilung in die Unterkünfte findet dort statt. 17.30 Uhr: 	 Abendessen in den Messehallen 19.00 Uhr: 	 Abendgebet in den Messehallen Gegen 22.00 Uhr:		 	 Rückkehr in die Unterkünfte

Mittwoch, 28. Dezember 2011

bis zum Mittagsgebet wie Donnerstag und Freitag, dann nachmittags: Ländertreffen in den Messehallen und an verschiedenen Orten der Stadt 17.30 Uhr: 	 Abendessen in den Messehallen 19.00 Uhr: 	 Abendgebet in den Messehallen 23.00 Uhr 	in den Kirchengemeinden: Gebet für den Frieden und anschließendes »Fest der Nationen« Gegen 2.00 Uhr nachts: 	 Rückkehr in die Unterkünfte

Sonntag, 1. Januar 2012

Frühstück in den Unterkünften 	Gemeinsamer Gottesdienst mit den gastgebenden Kirchengemeinden, anschließend 	 Mittagessen bei den Gastgebern Ab 16.00 Uhr: 	Abfahrt der Busse von verschiedenen Orten

Donnerstag, 29. Dezember und Freitag 30. Dezember 2011

Frühstück in den Unterkünften 8.30 Uhr: 	Gemeinsames Gebet in den gastgebenden Kirchengemeinden. Anschließend Treffen in kleinen Gesprächsgruppen und Begegnung mit Menschen, die sich vor Ort in den verschiedensten Bereichen engagieren und für andere einsetzen. 12.00 Uhr: 	 Mittagessen in den Messehallen 13.15 Uhr: 	 Mittagsgebet in den Messehallen 	Nachmittags: Thementreffen in den Messehallen und an verschiedenen Orten der Stadt 17.30 Uhr: 	 Abendessen in den Messehallen 19.00 Uhr: 	 Abendgebet in den Messehallen Gegen 22.00 Uhr: Rückkehr in die Unterkünfte	

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Veranstaltungen & Konzerte		

			 Elias Kuppelsaal So. 	 02. 10.	 16.00	»Von Heimweh und Fernweh« – Chormusik von R. Schumann, W. A. Mozart, G. Fauré u.a., Lieder und Gedichte; Frauenchor der Gemeinde St. Bartholomäus, Niederkrüchten, Kiezchor »Fisch im Wasser«; Eintritt frei Fr. 	 11. 11.	 18.00 und	 »Goin‘ to see ...« – Gospelworkshop mit Christoph Zschunke und Stefan Wieske. Sa. 	 12. 11.	 10.00	Anmeldung unter Tel. 447 15 567 und per E-Mail: gospel@ekpn.de. Mehr Infos: www.ekpn.de/ gospel 			 Gethsemane Fr. 	 07. 10.	 19.00	 Veranstaltung BstU, Havemann-Gesellschaft ... So. 	 09. 10.	 19.00		Anton Dvórak: MESSE D-DUR Konzertchor der Deutschen Staatsoper Berlin; Eintritt: 15/12 €; Tickets und Infos: Tel. 030-20 35 45 55; tickets@staatsoper-berlin.de Mi. 	12. 10.	 17.30		Orgelkonzert für Kinder 		 19.30	Konzert für Trompete und Orgel; Christian Milkereit – Orgel; Andreas Uhle – Piccolo- und Engelstrompete; Werke von Bach, Händel, Stubley u.a.; Eintritt frei Mo. 	17. 10.	 20.00		Kantorei zu Sankt Johannis (DK) - Chor- und Orgelkonzert; Eintritt frei! Sa. 	 05. 11.	 20.00		100-Prozent-Gospel – Ingrid Arthur+Workshop-Chor; Mehr Infos: www.100prozentgospel.de Sa. 	 12. 11.	 20.00		J. S. Bach: H-Moll-Messe – Berliner Kantorei; 16 Euro (ermäßigt: 12 Euro); Ticket-Tel.: 030 897 333 53; Tickets und Infos: www.berliner-kantorei.de und an allen bekannten VVK-Stellen So. 	 13. 11.	 18.00		My heart is inditing of a good matter – Geistliche Kantaten von Bach und Purcell - Lautten Compagney Berlin; Infos und Tickets: www.lauttencompagney.de So. 	 20.11.	 18.00		Mozart: REQUIEM IN D-MOLL / Schnittke: REQUIEM 			 	studiosi cantandi berlin; Mehr Infos und Tickets: www.studiosi-cantandi.de 			 Paul Gerhardt So. 	 23. 10.	 18.00		Gospel im Doppelpack, Florian Singers (Dortmund) & Jugendgospelchor »stimmtso!« (Berlin) Eintritt frei! Sa. 	 12. 11.	 16.00		25 Jahre Chor Zeitzünder – Jubiläumskonzert. Mehr Infos: www.zeitzuender.de; Eintritt frei! So.	 13. 11. 		Cochabamba – Reisebericht von Herrn Beyer – Reise September 2011; Zeit und Ort des Reisebrichts bitte den Schaukästen und Handzetteln entnehmen! 			 Stadtkloster Segen Veranstaltungen im Stadtkloster Segen finden Sie im Internet unter: www.stadtklostersegen.de
	 	 	 Bitte beachten: Kein Karten-Vorverkauf in den Gemeindebüros! Der E-Mail-Newsletter des Konzertbüros. Jetzt bestellen und keine Veranstaltung verpassen. Einfach Mail mit Namen und E-Mail-Adresse an: konzertbuero@ekpn.de

Veranstaltungen & Konzerte auf einen Blick (www.ekpn.de/veranstaltungen) Achtung: Kein Ticket-Vorverkauf für Fremd-Veranstaltungen im Konzertbüro. Wir bitten um Verständnis. TIPP für alle ehrenamtl. Helferinnen und Helfer unserer Gemeinde: Zu allen Veranstaltungen gibt es ein bestimmtes Kontingent an Freikarten; zu erfragen im Konzertbüro: konzertbuero@ekpn.de; T.: 44 71 55 67

Kontakte			

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Arbeit mit Kindern Jugendlichen & Familien Antje Erdmann Dipl. Sozialpädagogin /Diakonin Göhrener Straße 11, 10437 Berlin T.: 41 71 59 57 a.erdmann@ekpn.de Sprechzeit di. 11.30 – 13.30 Uhr Katharina Loh Göhrenerstr. 11, 10437 Berlin Telefon: 030 - 41 71 59 61 E-Mail: k.loh@ekpn.de Sprechzeit: montags 13.30 – 15.30 Uhr (sonstige Termine n. V.) Paul Beutel Jugendwart Kuglerstraße 15, 10439 Berlin T.: 4 45 74 25 p.beutel@ekpn.de Fachausschuss: kinder.jugend.ausschuss.@ekpn.de Jana Scherle Dipl.Päd. Beratung für Familien T.:41715961 Sprechzeit Mi 14 – 18 Uhr Kirchhöfe Segens-Friedhofsverwaltung Monika Mangliers Gustav-Adolf-Str. 67 – 74, 13086 Berlin T.: 9 25 30 68 / 47 03 27 32 F.: 47 03 27 35 www.segenskirchhof.de m.mangliers@evfbs.de Kirchhofsverwaltung Nordend Katrin Manke Dietzgenstraße 120 – 162, 13158 Berlin T.: 4 76 35 54 F.:4 76 27 70 www.berlin-friedhof.de nordend@evfbs.de

Hausmeister/Techn. Personal Helmut Böhnke mobil 0179 / 7 36 18 57 h.boehnke@ekpn.de Bärbel Jenichen mobil 0173 / 2 15 71 32 b.jenichen@ekpn.de Andreas Schumann mobil 0176 / 48 11 68 40 a.schumann@ekpn.de Kindergärten Ev. Kindergarten Elias Göhrener Str. 11, 10437 Berlin T.: 4 42 24 05, F.: 41 71 74 96 kindergarten.elias@gmx.de Ev. Kindergarten Gethsemane Greifenhagener Str. 2, 10437 Berlin Leitung Eva Koch T.: 4 45 55 84, F.:40 00 33 86 ev.gethsemane-kita@kkbs.de Ev. Kindergarten »Arche« Schönhauser Allee 104, 10439 Berlin Leitung Mirjam Häcker kita.arche@hoffbauer-bildung.de T.: 4 45 70 48, F.: 40 04 50 30 Konfirmanden Die Jugendlichen des laufenden Konfirmandenkurses (8. Kl., 2. Jahrgang) treffen sich mit Pf. Christian Zeiske und Pf. Gisbert Mangliers mittwochs, bzw. donnerstags von 18 – 19 Uhr in Gethsemane, Gethsemanestr. 9. Der neue Konfirmandenkurs – zwei Gruppen, die sich mit Paul Beutel, Pfn. Uta Fey und Pf. Heinz-Otto Seidenschnur treffen: dienstags von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr in Elias, Göhrener Str. 11, und donnerstags von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr in Paul Gerhardt, Kuglerstr. 15.

Veranstaltungsmanagement Konzertbüro Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin Tickethotline 44 71 55 68 Mario Gugeler T.: 44 71 55 67; F.: 43 73 43 78 konzertbuero@ekpn.de Kirchenmusik Detlef Lehmann T.: 47 48 90 75, d.lehmann@ekpn.de Stefan Wieske mobil 0151 / 41 92 00 16 Christoph Zschunke mobil 0176 / 24249692 kirchenmusik@ekpn.de Diakoniestation Hauskrankenpflege Weißensee / Prenzlauer Berg Bizetstraße 11, 13088 Berlin T.: 61 62 27 00, Leitung Herr Gülker

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Dr. Bettina Theben Fachanwältin für Arbeitsrecht und für Verwaltungsrecht Arbeitsrecht Prüfungsrecht Hochschul- und Schulrecht Verwaltungs- und Verfassungsrecht Kirchenrecht Greifenhagener Straße 30 10437 Berlin Dr. Martin Theben Fachanwalt für Arbeitsrecht Erbrecht Familienrecht Vereinsrecht Vertragsrecht Unfallregulierung www.dr-theben.de

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Kontakte		

So finden Sie uns		

Zentralbüro
Evangelische Kirchen­gemeinde Prenzlauer Berg Nord Geschäftsführung Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin Frank Esch T.: 40 00 34 99	 f.esch@ekpn.de Küster Harald Mößner T.: 4 45 77 45 F.: 43 73 43 78 Computerfax (9 –16 Uhr) 43 73 43 79 Sprechzeiten: mo. 13 – 16 Uhr, mi. 14 – 19 Uhr do. 9 – 12 & 13 – 16 Uhr www.ekpn.de zentralbuero@ekpn.de Vorsitzender des GKR Wolfgang Schellig T.: 44 73 67 50 gkr@ekpn.de Stellv. Vorsitzender des GKR Pf. Gisbert Mangliers T.: 4 48 03 33 (privat) g.mangliers@ekpn.de	 mobil 0171 / 1 79 50 07

Elias-Kuppelsaal		 Gemeindebüro 		 			 		 Gethsemanekirche		 Gemeindebüro 		 Gethsemanestraße 9, 	 	 10437 Berlin		 			 Paul-Gerhardt-Kirche		 Gemeindebüro		 Kuglerstraße 15, 10439 Berlin	 			 			 Segenskirche		 Gemeindebüro		 rechter Aufgang parterre		 			

Göhrener Straße 11, 10437 Berlin Öffnungszeiten mi. 17 – 19 Uhr T.: 4 42 63 31 Stargarder Straße 77, 10437 Berlin	 Öffnungszeiten mo. 11 – 13 Uhr, di. 16 –18 Uhr, mi. 11 – 13 Uhr fr. 11 – 13 Uhr T.: 4 45 77 45 / F.: 43 73 43 78 Wisbyer Straße 7, 10439 Berlin Öffnungszeiten mi. und fr. 10 – 12 Uhr, mi. 17 – 19 Uhr T.: 4 45 74 23 / F.: 44 71 95 04 Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin	 Öffnungszeiten di. 17 – 18.30 Uhr, do. 9 – 11 Uhr T.: 4 48 34 83 / F.: 41 71 50 72

Stadtkloster Segen Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin	 Stadtkloster-Büro		 T.: 44 03 77 39 			 info@stadtklostersegen.de Pfarrerin & Pfarrer Pfn. Uta Fey		 u.fey@ekpn.de		 		 Pf. Gisbert Mangliers 	 g.mangliers@ekpn.de	 Sprechzeiten	 Pf. Heinz-Otto Seidenschnur 	 ho.seidenschnur@ekpn.de	 Sprechzeiten	 	 Pf. Christian Zeiske	 c.zeiske@ekpn.de	 Sprechzeiten 	 Spendenkonto	 Spendenquittung auf Wunsch	 Zweck: »Prenzlauer Berg Nord«	 T.: 44 71 95 06, T.: 4 45 74 54 (privat) Sprechzeiten Büro Kuglerstraße 15, 			 do 10 – 12 Uhr, 18.30 -19.30 Uhr * T.: 4 48 03 33 (privat) mobil 0171 / 1 79 50 07 Büro Segen, di.,17 - 18.30 Uhr *	 mobil 0179 / 7 64 00 32 Büro Elias, di. 15 – 17 Uhr* Büro Gethsemane, mi. 15 –17 Uhr T.: 40 00 39 30, mobil: 0176 / 21 90 34 31 Büro Gethsemane, di. 18 – 19.30 Uhr, fr. 9 – 11 Uhr *
* und nach Vereinbarung

KVA Berlin Stadtmitte, Kto. 411 741 280, BLZ 210 602 37 Ev. Darlehnsgenossenschaft

Heraustrennen und einsenden!!! Taizétreffen		

Zehntausende Jugendliche aus ganz Europa kommen zu uns. Vom 28. 12. 2011 – 1. 1. 2012 … in unserer Stadt, in unserem Bezirk, in den Kirchengemeinden und bei uns Zuhause junge Gäste aufnehmen

2 m² im Warmen = 1 junger Gast
… andere Länder, Sprachen und Kulturen kennenlernen … Gemeinschaft erfahren in unserer lange geteilten Stadt,  auf einem Weg des Friedens, des Vertrauens und der Hoffnung … beten, singen und still sein  Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord 10437 Berlin Gethsemanestr. 9
        
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