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Periodical volume

Full text: Gemeindebrief Issue 60.2011, Februar/März

Gemeindebrief

 Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord · Elias · Gethsemane · Paul Gerhardt · Segen Nr. 60	 Februar | März 2011

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10 Jahre Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord

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Seite	

Editorial 		

GKR	 4 Aus vier mach eins	 5 10 Jahre Fusion Prenzlauer Berg Nord	 6/7 Kinder, Kinder	 8/9 Mitteilungen/Amtshandlungen	 10 Kl. Chronik des Fusionsprozesses	 11 Chor-Workshop	 12 Weltgebetstag	 13 Geburtstage	 14 Nachruf	 15 Gottesdienste	 16/17 Regelmäßige Veranstaltungen	 18/19 Auf ein Wort zum Stadtkloster		 20/21 »Hevenu Shalom Elechem« – Wir wollen Frieden für alle.		 22 Taizé-Jugendtreffen Silvester 2011 in Berlin		 23 Passion, Leid – Leidenschaft		 24/25 Veranstaltungen & Konzerte	 26 Anzeigen	 27 bis 29 Kontakte	 30/31 Hinweis: Der Gemeindebrief erscheint als pdf-download auf der gemeindeeigenen Homepage www.ekpn.de

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser, herzlich Willkommen im neuen Gemeindebrief! Unser Schwerpunkt für diese Ausgabe ist das 10. Jubiläum der Gemeindefusion im März 2001. Lange saßen wir beim Redaktionstreffen zusammen und überlegten, welche Jahrestage es im Jahre 2011 gibt, bis uns die Fusion einfiel. Ich denke, es ist ein gutes Zeichen: Wir leben so selbstverständlich mit dem Zusammenschluss, so dass wir diesen gar nicht mehr wahrnehmen. Diejenigen, die nach 2001 in unsere Gemeinde gekommen oder in sie hineingewachsen sind, kennen sie ausschließlich in der fusionierten Form mit ihrer Vielfalt und den verschiedenen Schwerpunkten und können es sich auch nicht mehr anders vorstellen. Auch die weiteren Beiträge dieses Heftes zeigen die große Vielfalt der Angebote und Aktivitäten, die so nur dank der Fusion möglich sind. Wir planen für die nächsten Ausgaben eine Rückschau auf den Fusionsprozess, die Vor- und Nachteile, die er gebracht hat und wollen einen Ausblick auf die neuen Perspektiven unserer Gemeinde vornehmen. In diesem Heft kommen zunächst einige Wegbereiter des Zusammenschlusses zu Worte, in den folgenden Gemeindebriefen möchten wir Ihre Erlebnisse und Gedanken zu der Fusion veröffentlichen. Aber selbstverständlich gab es viele, die den Fusionsprozess damals für falsch hielten, die Nachteile für sich und ihre damalige Gemeinde sahen. – Und ebenso selbstverständlich gibt es auch heute Menschen in unserer Gemeinde, die Probleme mit einer gewissen Unübersichtlichkeit haben, die lieber »ihre« Angebote und Schwerpunkte in ihrem Gemeindebezirk vor Ort hätten, denen die Fusion zu langsam oder zu schnell geht. Wir möchten diese Erlebnisse, Gedanken und Stimmungen erfahren und in den nächsten Ausgaben wiedergeben. Daher bitten wir Sie herzlich: Schreiben Sie uns, wie Sie die Fusion erlebt haben und heute erleben, was Sie damals oder heute ärgert, was Ihnen in oder an der fusionierten Gemeinde gefällt, was Ihnen fehlt! Bettina Theben für die Redaktion

Erlebnisse, Gedanken und Stimmungen
Herzliche Bitte: Schreiben Sie uns, wie Sie die Fusion erlebt haben und heute erleben, was Sie damals oder heute ärgert, was Ihnen in oder an der fusionierten Gemeinde gefällt, was Ihnen fehlt! Stichwort: Fusion. Mail an zentralbüro@ekpn.de oder Brief an Zentralbüro/ Gemeindebriefredaktion, Evang. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord, Gethsemanestr. 9, 10437 Berlin, bis zum 1. 3. 2011. *Siehe auch: KIRCHENREFORM strategisch! Buch von Nethöfel und des Netzwerks Kirchenreform: http://www.kirchenreform.de/ inhaltsverzeichnis_strategisch.html; Scherz, Constanze Ute: Artikel »Volkskirchliche Aufbrüche einer Ostberliner Kirchengemeinde« ist auch online nachlesbar unter: http://www.netzwerk.kirchenreform.de/volkskirchliche aufbrueche.html

Herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord. Auflage: 2000 Stück. Redaktionsanschrift: Gemeindebüro der Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Gethsemanestr. 9, 10437 Berlin T.: 4 45 77 45, F.: 43 73 43 78 zentralbuero@ekpn.de Gestaltung: Grafik-DesignBüro Dieter Wendland Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 1. 3. 2011 Die Artikel geben die Meinung der Verfasser wieder und nicht immer die der Redaktion bzw. des Gemeindekirchenrates

Geistliches Wort			

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»Es werden allezeit Arme sein im Lande; darum gebiete ich dir und sage, dass du deine Hand auftust deinem Bruder, der bedrängt und arm ist in deinem Lande« (5. Mose 15/ 11)
Liebe Leserin, lieber Leser, Mit dem Monatsspruch für den Februar werden wir ganz konkret auf einen Missstand in unserer Gesellschaft gestoßen: die Armut. Es stimmt uns nicht gerade optimistisch, dass es genau diesen Missstand in der Antike auch schon gab. Wenn wir uns den Hunger in zu vielen Ländern vor Augen führen und dann erfahren, dass in unserem eigenen, reichen Land die Kinderarmut wächst, dann macht uns das ganz mutlos, dass wir irgendeine Verbesserung dieses Missstandes jemals erleben werden. Immer mehr hören wir von zu knappen Renten. Auch wer 30 Jahre gearbeitet hat, bekommt mitunter einmal eine derartig kleine Rente, dass er auf staatliche Unterstützung angewiesen sein wird. Wenn wir einer Welle der Altersarmut entgegensehen, um wie viel schlimmer wird sich dann die Armut in anderen Ländern, die so dramatisch ist, entwickeln. Vielleicht ist es ganz gut, so einen Vers aus der ›Torah‹, dem jüdischen Gesetz, dem ›Alte Testament‹, zu hören. Da wird uns nichts vorgemacht, »es werden allezeit Arme sein im Lande«. Aber wie nun reagieren? Spenden, den Bettlern in der U- Bahn etwas zustecken, Almosen geben, soviel nur möglich ist? Im Alten Israel funktionierte das »Sozialhilfesystem« dadurch, dass alle Habenden verpflichtet waren, Almosen zu geben. Die Bauern durften an den Ecken ihrer Felder nicht ernten, da sollte etwas bleiben für diejenigen, die keine eigenen Felder hatten und hungerten. Gerade dieses Beispiel des »Almosen- Gebens« fasziniert mich sehr. Die Armen müssen nicht als Bittsteller unterwürfig um irgendetwas bitten, sie dürfen ernten von den Früchten, die ihnen zustehen. Das bewahrt ihre Würde. Auch in der jüdischen Wohlfahrtspflege Anfang der 40er Jahre organisierte man die »Almosen« so. Da gab es jüdische Läden für Kinderschuhe etwa. Die Kinder kamen herein, wurden höflich bedient und beraten. Wenn ein Paar Schuhe passte und den Kindern gefiel, dann wurden sie ihnen eingepackt – wie in einem Schuhladen eben. Nur dass die Eltern nichts zu bezahlen brauchten. Die Würde der Kinder wurde gewahrt. In unserer Gemeinde versuchen wir bei »Laib und Seele« und beim »Kiezfrühstück«, genau diese Haltung zu bewahren. Menschen sollen in Würde kommen, sie werden beraten bei der Auswahl von Lebensmitteln, die Waren werden eingepackt, zu zahlen haben sie aber nur ein oder zwei Euro pro Erwachsenem (für Kinder nichts). Beim Kiezfrühstück ist ein reich gedecktes Frühstücksbufett in der Mitte, die Tische rundherum sind feierlich gedeckt mit Servietten und Kerzen. Jemandem einfach nur Geld zuzustecken, könnte zum Verlust dieser Würde führen, es gibt einen Bittsteller und einen gnädig Gebenden. Außerdem wird ein Bettler in seiner Haltung bestätigt, er tut nichts für sich und ändert nichts an seiner Situation, wenn es doch viel bequemer ist, einfach andere um Geld anzubetteln. Und der Gebende macht es sich auch einfach: er gibt etwas – und kommt sich schon als guter Mensch vor. Sehr viel schwieriger, aber eben auch wirkungsvoller ist es, jemandem zu helfen, wenn er in Not ist, ihn an die richtigen Beratungsstellen zu verweisen, evt. einen Rechtsanwalt zu vermitteln (rechtliche Beratung gibt es übrigens beim Kiez­ frühstück). Das ist sehr viel zeitaufwendiger – aber eben auch wirkungsvoller. Vielleicht auch nicht zu warten, bis ein Hilfesuchender auf einen zukommt, sondern mit ihnen z.B. beim Kiezfrühstück zusammen zu frühstücken – einfach so, um zu hören, wie es einem Armen in unserer Stadt geht, wie er lebt, woran er sich freut. »Seine Hand auftun«: in der Antike hieß das: von seinem Überfluss abgeben, in unserem Wirtschaftssystem heißt das: ›seine Hand regen und nicht geballt lassen, vom Überfluss unserer Zeit und unseres Könnens abgeben, jemanden ermutigen und stärken, wieder selbst auf die Beine zu kommen und sein Leben zu ordnen‹. Und: Druck ausüben auf unsere Regierung und auf Einflussreiche, damit unser Staat großzügig Programme in armen Ländern unterstützt, die den Menschen dort hilft, sich selbst zu helfen. Eine hohe Forderung an uns. Aber wenn Gott etwas von uns fordert, dann gibt er uns auch die Kraft und die Phantasie dazu, seine Forderung zu erfüllen. Und wenn es eine so große Aufgabe ist, die Würde von Armen unbedingt zu wahren. Mit herzlichen Grüßen an Sie, die wir gemeinsam eingebunden sind in der großen Aufgabe, Gottes Willen zu erfüllen, Ihr Pf. Christian Zeiske

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Aus dem GKR / Gemeindebeirat				

Fusionsprozess
Wenn der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen...Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und danach lange sitzt und esst euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf. Psalm 127, 1.2 Diese Verse fielen mir ein, als ich die Chronik des Fusionsprozesses zusammenstellte und mich noch einmal in Protokolle, offene Briefe und Satzungen aus der damaligen Zeit vertiefte. Und als ich die Beiträge las, die uns zu »10 Jahre Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord« erreichten. Um es vorweg zu sagen: auch ich bin dankbar für den gemeinsamen Weg, den Mut für getroffene Entscheidungen, die gewachsene Gemeinschaft – trotz mancher Rückschläge. Aber das ist mir auch wichtig: es ging und geht nicht darum - uns gut aufzustellen auf dem reli­giösen Markt, - mit Wachstumsraten bei Mitgliederzahlen, Taufen und Gruppengrößen zu glänzen, - mit Konzerten und stadtweit beachteten Veranstaltungen Aufmerksamkeit zu erreichen, - ein attraktiver sozialer Verein zu sein. Die Versuchung ist groß, sich in diesen Aktivitäten zu verlieren. Und die Vergangenheit hat gezeigt – wenn sich diese Maßstäbe in den Vordergrund schieben, kommen wir ganz schnell in eine Konkurrenzsituation, greift die Angst um sich, im Gefüge der vier Gemeindestandorte auch in Zukunft bestehen zu können; wächst der Druck, die eigene Wichtigkeit und Bedeutung zu unterstreichen und rechtfertigen zu müssen. Wovon der Psalmbeter spricht, ist keine fromme Floskel.Es ist eine tiefe Erfahrung, auch durch eigenes Scheitern erwachsen: die Gemeinde ist nicht das Produkt unserer eigenen Aktivität. Sie ist, weil Gott sie will. Sie ist, weil und solange er für sie einen Auftrag hat und Menschen diesen Auftrag annehmen. Ihnen gilt die ganze Verheißung Gottes. Diesem Auftrag Gottes für unsere Gemeinde in dieser Stadt nach zu spüren, darum geht es. Weil es diesen Auftrag gibt, darum kann es keine ein für allemal festgefügten Strukturen geben, keine Besitzstände, kein Ausruhen auf Vergangenem. Wenn wir uns mitnehmen lassen von dem lebendigen Gott auf seinen Weg, dann und nur dann werden wir lebendige Gemeinde bleiben. Lassen Sie uns darauf vertrauen! Ihr Gisbert Mangliers Eine kleine Chronik der Fusion finden sie auf Seite 11

Aus der Arbeit des Gemeindekirchenrates

Nach der GKR-Wahl im Oktober hat der neue Gemeindekirchenrat bereits zweimal getagt. Auf der ersten Sitzung im Dezember wurde der neue Vorsitzende gewählt und ich freue mich, dass mir mit meiner Wiederwahl dafür das Vertrauen ausgesprochen wurde. Als Stellvertreter wurde Pfr. Mangliers gewählt. Der GKR beschließt, dass die Ersatzältesten nicht automatisch als stellvertretende Mitglieder an den Sitzungen des GKR teilnehmen. Berufungen zum Ältestenamt werden vorerst nicht ausgesprochen. Als weitere Neuerung wurde festgelegt, dass die Sitzungsleitung regelmäßig wechselt. Weitere Beschlüsse: Der GKR beantragt beim Konsistorium die Angliederung unserer Kirchengemeinde an den Evangelischen Friedhofsverband Berlin-Stadtmitte. • Bestätigung von Herrn Dr. Theben als Beauftragten für Barrierefreiheit unserer Gemeinde • Berufung der Mitglieder des neu zu bildenden Beirates, die erste Sitzung findet am 24. 01. 2011 statt • Der GKR erstellt bis zum Mai eine Geschäftsordnung zur Regelung der Verfahrensweisen für die eigene Arbeit Folgende Ausschüsse des GKR werden neu besetzt bzw. neu gebildet: Finanzen, Personal, Öffentlichkeitsarbeit, Bau, Kultur, Kinder-Jugend u. Familie, Stadtkloster. Die ersten Sitzungen sollen noch im Januar stattfinden. Neben den Ausschüssen bildet der GKR folgende Arbeitsgruppen: Internetauftritt und Gemeindebriefredaktion. Der GKR beabsichtigt, die folgenden Arbeitsfelder durch Beauftragte zu besetzen, hat sich dazu aber noch keine abschließende Meinung gebildet: Diakonie und Ökumene. Vertreterin in der Friedhofskommission: Frau Ursula Kästner Vertreter im Friedhofsverband: Herr Steffen Ganschow. Beschluss des Kollektenplanes Beschluss eines vorläufigen Haushaltsplanes Für die eigene Arbeitet diskutiert der GKR eine Jahresplanung von verschiedenen Schwerpunktthemen und die Durchführung einer Klausurtagung ohne einen abschließenden Beschluss. Ich wünsche uns allen viel Kraft und gutes Gelingen für alle Vorhaben und ein friedliches und gesegnetes neues Jahr 2011– Wolfgang Schellig Vors. des Gemeindekirchenrates

10 Jahre Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord	

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10 Jahre Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord

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Die Konfirmanden kennen es gar nicht mehr anders: Sie kommen aus vier Gemeindebezirken, werden von zwei Pfarrern unterwiesen und schließlich alle zusammen in einer Kirche konfirmiert. Auch für Christenlehrekinder, Kiezfrühstücker, Junge Gemeinde und Singfreudige von zwei bis 82 ist ein »Kirchenwechsel« inzwischen fester Teil des Gemeindelebens. Verbundgemeinden sind heute eine normale Erscheinung in Berlin. Vor zehn Jahren war das etwas ganz Neues – und die Evangelische Gemeinde Prenzlauer Berg-Nord (EKPN) eine der ersten. Trotz guter Nachbarschaftsbeziehungen im Kiez begann diese Gemeindefusion als Vernunftehe. Das Geld war knapp, die Stellenpläne dünn, die Kirchen renovierungsbedürftig. Schätzungen besagten, dass die Zahl der Kirchenmitglieder in den kommenden Jahren stark abnehmen würde. Um nicht nur den Mangel zu verwalten, sondern Gemeindeleben weiter aktiv gestalten zu können, schlug die Kirchenleitung den Gemeinden im Prenzlauer Berg vor, über einen Zusammenschluss nachzudenken. »Die Zeichen standen auf Fusion« erinnert sich Dieter Wendland, damals Vorsitzender des Gemeindekirchenrats Gethsemane und Mitglied im geschäftsführenden Ausschuss (GA), der gegründet wurde, um die Gemeindezusammenführung zu gestalten. Die paritätisch aus allen vier GKR besetzte Arbeitsgruppe unter Leitung von Gisbert Mangliers entwickelte in den kommenden eineinhalb Jahren Konzepte für Kinder- und Jugendarbeit, Stellenplanung und Finanzen. Im September 1998 begannen die gemeinsamen Christenlehreund Konfirmandengruppen. Die Gemeinden waren zu diesem Zeitpunkt noch autonom im »Nordverbund« zusammen gefasst. Nach einer Klausursitzung und mehreren Beratungen begannen ein Jahr später die Arbeiten am Fusionsvertrag, welcher nach nur drei Monaten von allen vier vollständigen Gemeindekirchenräten einstimmig beschlossen wurde. Seit dem 1. März 2001 besteht offiziell die EKPN, am 25. 3.  März 2001 um 11 Uhr wurde in Gethsemane der neue Gemeindeverbund mit einem Gottesdienst eingeweiht.

Das wirkliche Zusammenwachsen dauert bis heute an. Bereits in der Arbeit des geschäftsführenden Ausschusses zeigten sich Konflikte und Ängste, die Heimat in der Gemeinde zu verlieren. Was würde mit den einzelnen Kreisen passieren, den Gottesdiensten in der »eigenen« Kirche, und wo würden künftig Kinder und Konfirmanden, die Zukunft der Gemeinde, unterwiesen? Bereits vor der Fusion trat der stellvertretende Vorsitzende des Geschäftsführenden Ausschusses zurück, weil es unterschiedliche Auffassungen über die Befugnisse der Einzelgemeinden gegenüber der Verbundgemeinde gab. Bis heute wird immer wieder um Kompromisse gerungen und gestritten. So findet sonntags in jeder der vier Gemeinden ein Gottesdienst statt, besondere Ereignisse wie Schulanfang oder erster Advent werden jedoch zentral gefeiert. Die Konfirmanden, anfangs zusammen unterrichtet und an verschiedenen Terminen in verschiedenen Kirchen eingesegnet, haben sich ebenfalls vor einigen Jahren für eine gemeinsame Feier entschieden. Mit Konsequenzen, die noch vor zehn Jahren nicht absehbar waren: Die Konfirmandengruppen sind inzwischen so groß, dass auch in der Gethsemanekirche der Platz knapp und jetzt wieder über eine Teilung nachgedacht wird. Die Gemeinde ist auf 12.000 Mitglieder angewachsen, weit mehr als vor 10 Jahren vorausgesagt. War die Fusion deshalb unnötig? Gespräche mit neuen Gemeindegliedern zeigen, dass es gerade die aktive Gemeindearbeit ist, die Menschen überzeugt und einlädt. In der Kinder- und Jugendarbeit, der Kirchenmusik, für welche die Gemeinde inzwischen stadtweit bekannt ist, Sozialprojekten wie Laib und Seele und dem Kiezfrühstück, und neuen spirituellen Wegen, wie sie im Stadtkloster gelebt werden. Diese Profilsetzungen und Projekte waren nur möglich, weil vier Gemeindebezirke gemeinsam gewirkt haben. Unser reiches Gemeindeleben wäre ohne die Fusion nicht denkbar. Cornelia Kästner

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10 Jahre Fusion – 10 Jahre Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord		

10 Jahre Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord
10 Jahre Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord sind ein guter Anlass, dankbar zurück zu blicken. Und wer dies tun will, braucht Menschen, die sich an die Anfänge noch gut erinnern. In der Kirchenleitung waren Initiativen, die sich als zukunftsweisend erwiesen und den statistischen Prognosen Rechnung trugen, zu allen Zeiten sehr willkommen. Natürlich hieß bei den Kritikern von Strukturveränderungen in der Regel die bohrende Frage: »und was wird dadurch gewonnen?«. Der Rückblick auf 10 Jahre gibt ganz sicher auch die Möglichkeit einer ersten Antwort. Eine meiner Antworten hieß damals: die Verantwortlichen in der Gemeinde rücken bei einer Fusion näher zusammen. Dadurch bekommt das Gesicht unserer Kirche gut erkennbare Züge. Es ist doch mehr als sinnvoll, wenn alle Gemeinden, die an oder in unmittelbarer Nähe zu einer so großen Magistrale wie der, der Schönhauser Allee liegen, gemeinsam Gemeindekonzepte für die zukünftige Arbeit entwickeln. Den hinzugezogenen Neubürgern ist nicht zuzumuten, mühsam herauszubekommen, welche von den Anrainern, denn ihre Gemeinde ist und welche Kirchturmglocke für sie läutet. Ein Kiez, eine sich ähnelnde Infrastruktur und eine etwa gleiche Verkehrsanbindung verlangt auch nach einer Kirchengemeinde. Gewiss sollte jedes Kirchengebäude auch seinen Namen behalten und Elias z. B. sollte auch Elias bleiben. Aber bei dem im Wandel befindlichen Gemeindeverständnis muss nicht jede Kirchengemeinde das Rad neu erfinden. Außerdem können Ressourcen, die in den einzelnen Gemeinden schlummern, für alle in gleicher Weise gut und vernünftig eingesetzt werden. Es geht und ging bei den Gemeindezusammenlegungen doch gar nicht in erster Linie um die Frage, wie viele hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zukünftig noch bezahlbar sind. Vielmehr heißt die Frage, wie viel Verantwortung und Belastung eine Kirche Menschen übertragen kann, die gutwillig und mit hohem Engagement ehrenamtlich ihre Gemeinde und die Gesamtkirche tragen. Denn abzusehen war auch schon vor 10 Jahren, dass sich zwar die Welt in der wir leben rasant verändert, aber in der Kirche am liebsten alles beim alten bleiben sollte. Und da war die Idee, dass z. B. eine vereinte und dadurch verstärk­te Gemeindeleitung, wenn sie für den großen Bereich des Prenzlauer Berg Nord gemeinsam Verantwortung trägt, auch innovativer sein kann. Dass zu Anfang Fragen des Proports, der mühsam gesammelten Ersparnisse und unterschiedliche Wirtschaftlichkeit die gemeinsame Arbeit beherrschen, war durchaus abzusehen. Aber auch hier war das Vertrauen auf den guten Geist Gottes so groß, dass die Fusion mutig vorangetrieben wurde. Schmunzelnd habe ich nicht selten zur Kenntnis genommen, dass etwa die Frage nach dem gemeinsamen Namen der nun vereinten Gemeinde mehr Kraft erforderte, als die nach dem neuen Predigtplan oder der Nutzung der Orgeln. In der Nachbargemeinde musste sogar die Kirchenleitung als letzte Instanz die Namensfrage verbindlich lösen. Noch heute ringt die Kirchenleitung um Reformen, damit die Kirche ihrem Auftrag entsprechend, in dem sich mehr und mehr versüßenden Leben einer Wohlstandsgesellschaft das Salz in der Suppe bleiben kann. Persönlich denke ich, dass die Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord diesen Auftrag verstanden und sehr gute Angebote entwickelt hat. Ich gehöre zu denen, die dies sehr dankbar quittieren. Martin-Michael Passauer Generalsuperintendent i. R. Zum 10. Geburtstag der Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord möchte ich Sie herzlich grüßen. Auf Kirchenkreisebene waren wir vor zehn Jahren noch sehr mit der Organisation des damals noch jungen Kirchenkreises Berlin Stadtmitte beschäftigt. Da war es eine sehr ermutigende und fast auch überraschende Sache, dass vier Kirchengemeinden ohne große Drängeleien des Kirchenkreises zusammengingen. Das zeigte selbstständiges Überlegen und Handeln auf der Gemeindeebene und die Bereitschaft, über den Tag hinauszudenken. Ich glaube, diese couragierte Wachheit hat in der Gemeinde bis heute nicht nachgelassen und sie tut allen Menschen im Prenzlauer Berg gut. Vier Orte mit Profil und Ausstrahlung – Elias, Paul Gerhardt, Gethsemane, Segen – und eine Leidenschaft in allem: den Menschen Hoffnung zu bezeugen. Gott segne diese Leidenschaft. Lothar Wittkopf, Superintendent i. R.

10 Jahre Fusion – 10 Jahre Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord	

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»Was bleiben soll, muss sich ändern!« Unter diesem Motto fand vor einiger Zeit ein Treffen der Gemeinde Prenzlauer Berg Nord/Elias mit der Partnergemeinde Iserlohn statt. Für unsere nun bereits 10 Jahre fusionierte Gemeinde kann ein solcher Leitsatz ebenfalls zutreffen. Wie viel hat sich in den letzten Jahren verändert und wird sich weiter ändern. Seit der Reformationszeit gilt in der ev. Kirche das Prinzip »semper reformanda« das meint: die Kirche hat sich immer wieder zu erneuern, umzugestalten, zu wandeln. Die Verkündigung, die Dienste, die Organisationsform sind der jeweiligen Situation anzupassen. Vor dieser Aufgabe steht jede Gemeinde. Die eigentliche Ursache und der Antrieb zu Veränderungen aber liegen letztlich nicht in den Verhältnissen, die nun einmal so sind, sondern im Glauben an den lebendigen Gott, der als Schöpfer und Erhalter dieser Erde umfassend Leben zu jeder Zeit neu schenkt. Und so lässt Gott in einer bedeutsamen zeitgeschichtlichen Situation in Jesus den »Menschen« zur Welt kommen, wie er sein soll. Seine Auferstehung wird zu einem Zeichen des Lebens für uns Sterbliche. Diesem realen und Leben schaffenden Gott und Christus in seiner Menschlichkeit sind alle Kirchengemeinden verpflichtet. Mit ihren Möglichkeiten versuchen sie den Menschen in ihrem Umfeld entsprechende Angebote zu machen und bemühen sich mit allen Menschen, die guten Willens, zusammen zu arbeiten. Ich weiß, dieser ewige, lebendige Gott, kann nur demütig geglaubt und sein Auftrag kann nur in sehr bescheidenem Maße von uns verwirklicht werden. Und so wird wohl das Gebet zu ihm immer am Anfang allen unseres Tun und aller unserer Vorhaben stehen müssen. Unsere »Nordgemeinde« weiß sich mit dieser Sendung unterwegs. Als Glied der gemeinde und als pfarrer begleite ich die Gemeinden seit 40 Jahren und habe den Prozess der Fusion unserer Gemeinden mit großem und auch teils kritischem Interesse verfolgt. Die Einschnitte in das gemeindliche Leben waren in Anbetracht der schwierigen finanziellen und personellen Situation für viele schmerzlich. Unsere Kirchen Elias und Segen mussten an andere Nutzer überübergeben und die Dienste in den Gemeinden durch weniger Hauptamtliche geleistet werden. Die Fusion der vier Gemeinden war notwendig und erforderte so eine neue Konzeption. Erfreulich und für mich beispielhaft ist die Tatsache , dass eine große Anzahl von Gemeindegliedern seit Jahren an dieser Konzeption der Gemeinde arbeitet. Je länger je mehr werden in Zukunft Freiwillige die Verantwortung und Dienste in der Gemeinde übernehmen. Viele engagieren sich heute schon

10 Jahre – Gemeinde im Werden

im Gemeindekirchenrat, dem Beirat, der Kirchenmusik, in Chören, Gesprächskreisen, der Christenlehre, bei »Laib und Seele« und unbemerkt bei anderen Aktivitäten. Hier liegt bei der so günstigen Altersstruktur der Gemeinde ein großes Potential, das es zu nutzen gilt. Die Gruppen der so an den vier Standorten Engagierten aber sollten stärker noch begleitet, gefördert und ermutigt werden. Hier an der Basis geschieht misionarische Arbeit auch durch Zugewinn von Helfern. Ebenso könnten die Gesprächskreise, bzw. Hauskreise evtl. unter der Regie von Gemeindegliedern, vermehrt werden. Wenn der provokative Satz von D. Bonhoef­fer stimmt, dass Christus als Gemeinde existiert, dann wäre dafür zu sorgen, dass an den vier Standorten, also im jeweiligen Kiez, Christus präsent ist. Wie? Eben durch Engagierte, durch Gruppen und Dienste, die neben den übergreifenden, zentralen Veranstaltungen der Gesamtgemeinde, den Kontakt mit den Menschen im Kiez haben. Die Gemeinde »Nord« ist auf einem guten Weg. Mein Wunsch ist es, dass die Christen selbstbewusster und zuversichtlicher auftreten. Es ist Geschenk, dass wir an dem großartigen »Programm« Gottes mitwirken können – und das in einer weltweiten Gemeinschaft. Wir dürfen mitwirken, die Schöpfung Gottes zu erhalten und können uns dafür einsetzen, dass die Menschlichkeit unter uns und in der Gesellschaft immer mehr Raum gewinnt. Gott möge die Gemeinde weiterhin in ihrem Dienst an den Menschen segnen! Klaus Görig Superintendent i. R.

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Kinder, Kinder				

Sommerrüste vom 1. bis 8. Juli 2011

»Wer sich einsetzt, setzt sich aus – auf den Spuren des Franz von Assisi«
Die »Kleinen«
Die »Kleinen« fahren nach Zootzen auf den Waldhof direkt am Stolpsee mit Antje Erdmann und Christian Zeiske. Plätze: max. 75 (Klein heißt ca. 1.– 4. Klasse, vollendet) Die »Großen« fahren nach Tornow ins Schloß vom Ökowerk Brandenburg e.V. mit Gisbert Mangliers und Heinz-Otto Seidenschnur. Plätze: max. 65 (Groß heißt ca. 5.–7. Klasse, vollendet)	 Kosten Normalbeitrag	 180 € Jedes Geschwisterkind	 150 € Sozialbeitrag (Studenten, Hartz IV-Empfänger usw.) – bitte beantragen – mind.	 130 € Grundsatz: Kein Kind soll auf Grund fehlender Finanzen zu Hause bleiben müssen. Wenn es finanzielle Engpässe gibt, bitte gleich Antje Erdmann ansprechen. Anmeldung bis zum 28. Februar 2011 für beide Rüsten. unter http://www.ekpn.de/gemeinde-aktiv/kinder-undfamilien/ und wird verbindlich mit dem Eingang der Anmeldegebühr von 30 Euro (fließt später in die Gesamtkosten ein). Am 9. März beginnt eine besondere Zeit, in der wir an den Leidensweg Jesu denken. Wie wird der Leidensweg Jesu genannt? Folge dem Weg immer gerade aus. Er führt über viele Buchstaben, aber nur jeder VIERTE Buchstabe wird für das Lösungswort gebraucht!

Die »Großen«

LÖSUNGSWORT: ___ ___ ___ ___ ___ ___ ___

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Ich versuche, 40 tagelang kein Fernsehen anzuschauen. Jonas

MACH DOCH MIT!
Diese besonderen sieben Wochen vor Ostern, in denen wir an den Leidensweg Jesu denken, werden auch Fastenzeit genannt. Sie erinnert an das 40-tägige Fasten Jesu Christi in der Wüste bevor er seine Botschaft an uns Menschen verkündigte. Der Beginn der Fastenzeit, Aschermittwoch, stellt zugleich das Ende des Faschings dar. Fasten heißt VERZICHTEN – verzichten auf etwas, was man gern tut oder mag. Mach doch einfach mit und überlege dir, worauf du verzichten willst (z.B. Streit, Süßes oder Filme). Oder besser noch: Macht alle zusammen mit, deine ganze Familie! Dann geht es bestimmt leichter. Schreibt kleine Verzichtzettel und hängt sie z.B. über eurem Küchentisch auf.

Ich trinke in den nächsten 40 Tagen keinen Wein und kein Bier. Papa Heinz

Vierzig tagelang werde ich keine Cola trinken und auch sonst keinerlei Süßigkeiten vernaschen Maria

Ich werde 40 tagelang nach dem Abendbrot nicht nochmals an den Kühlschrank gehen, um noch etwas zum Essen zu holen. Kasimir

Ich versuche in den kommenden Tagen der Fastenzeit all e Wege mit dem Fahrrad zu erledigen und lasse unser Auto stehen. Mama Claudia

jeden 1. Sa. im Monat von 10 bis 12 Uhr

in Elias

Samstag, 12. Februar 2011 10 Uhr in Elias Thema: Keine Angst – auch wenn es wild ist auf dem Wasser Samstag, 12. März 2011 10 Uhr in Elias Thema: Das Osterküken – Warten auf Ostern

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Mitteilungen und Amtshandlungen in der Gemeinde / Auch Engel haben Lampenfieber		

Taufen
Samuel Ceasar, Elia Ceasar, Jim Stammler, Dora Lüders, Helene Schäfer, Lotta Aring, Als Erwachsene wurden Cathrin Schneider und Marco Bodammer getauft und Brigitte Denck wurde als Erwachsene konfirmiert. Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen, beständigen Geist. Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und nimm deinen Heiligen Geist nicht von mir. Psalm 51, 12-14

Bestattungen
Frieda Glanert Ursula Lüttig Helene George Gerhard Michalowski Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden. Psalm 90, 12

Auch Engel haben Lampenfieber

Engel, Soldaten, Koch und Prinzessin brachten die alte Geschichte neu zu uns. Kürzlich tanzten die Engel im Stadtkloster über die Bühne und verzauberten alle Weihnachtssehnsüchtigen im Stadtkloster Segen. In dem Weihnachtsmärchen entführten fünf Beflügelte und neun weitere Schauspieler die Zuschauer in den hohen Norden. Die lange Reise wurde auf dem Schiff und zu Fuss zurückgelegt bis schliesslich der wegweisende Stern verschwand und die Begegnung mit der Weihnachtsfamilie ein tiefes Wissen und ein glückliches

Herz schenkte. Etwa 600 Menschen lauschten den leisen Engelschwingen und sangen sich am Ende ein »Oh du fröhliche« zu, gingen hinaus in den Heiligen Abend – erfüllt von Weihnachten. Die Engel blieben einen Moment zurück mit Joseph, Maria, der Königsfamilie mit ihrem Koch und Kapitän, den Soldaten, dem Weihnachtsstern und allen Helfern und freuten sich – das Lampenfieber hat sich gelohnt… Corinne & Felix Dürr / Stadtkloster Segen

Kleine Chronik des Fusionsprozesses			

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Kleine Chronik des Fusionsprozesses

Die Chronik berücksichtigt den Zeitraum bis zum 1. 3. 2001, dem Inkrafttreten des Fusionsvertrages. Es gab auch danach wichtige Ereignisse für unsere Gemeinde, so z. B. die Einführung von Pf. H.-O. Seidenschnur am 10. 3. 2002. Seit November 1997 Arbeit an der Satzung für den Gemeindeverbund • Konsultationen mit der Rechtsabteilung des Konsistoriums 26. 1. 1998 Verabschiedung der Satzung des Evang. Gemeindeverbundes Prenzlauer Berg Nord 24. 6. 1998 Konstituierende Sitzung des geschäftsführenden Ausschusses (GA) des Gemeindeverbundes • Es werden die vom GKR gewählten Mitglieder für den Ausschuss festgestellt:	 Elias: Hr. Krüger, Fr. Volz; Gethsemane: Fr. Strohner, Hr. Wendland; Paul-Gerhardt: Pfn. Fey, Hr. Rosenmüller; Segen: Fr. Knipp, Hr. Rubenhaus. Pf. Mangliers wird einstimmig zum Geschäftsführer gewählt. Arbeitsauftrag zur Entwicklung eines Konzeptes für die Kinder- und Jugendarbeit September 1998 Beginn einer gemeinsamen Konfirman­dengruppe für Gethsemane und P. Gerhardt mit Pfn. U. Fey und P. Beutel, Ort: Paul Gerhardt • Beginn einer gemeinsamen Konfirman­ dengruppe für Elias und Segen mit Pf. Mangliers, Ort: Elias Die neue 1. Klasse der Christenlehre für alle Bezirke beginnt in Elias. Ein Fahrdienst ist geregelt. • Erste Zusammenkunft, um ein gemeinsames Nachrichtenblatt auf den Weg zu bringen. Start 1. Januar 1999, geplant. Beschluss über regelmäßige Dienstberatungen der MitarbeiterInnen im Verkündigungsdienst 18. /19. 9. 1999 Klausur des GA in Marzahn, Leitung Gemeindeberater Frank Mühlinghaus. Ziele: Verbesserung der Kommunikation und der gegenseitigen Wahrnehmung • Einstimmige Vereinbarung einer Sollstellenplanung für 2003: (Pfarrstellen 2,5 • Kinder- und Jugend 2,0 • Kirchenmusik 1,0 • Geschäftsführung 0,5 / Verhandlungsposition /z.Zt. Pfarrer • Zentralbüro 0,5 • Technische Dienste 0,6). Leider wird der Beratungsprozess mit F. Mühlinghaus danach nicht weiter geführt. Oktober 1999 Ausschreibung einer Stelle für Arbeit mit Kindern November 1999 GKR Gethsemane und GA beschließen, auf der Grundlage der Einverständniserklärung von Pf. Bergerhoff (Paul Gerhardt)

und Pf. Zeiske (Melanchthon), einen Pfarrstellentausch anzustreben, Präsentation von Pf. Zeiske. April 2000 Der GA beschließt die Einrichtung einer Zentralküsterei in Elias. • Die Besetzung ab Mai zunächst durch Abordnung von Herrn Mößner (ehem.Erlösergemeinde) 24. 4. 2000 Stellv. Vors. des GA, Rainer Rosenmüller, erklärt seinen Rücktritt. Hintergrund: unterschiedliche Auffassungen über die Verbindlichkeit der Rechtskonstruktion des »Nordverbundes«. Satzung in vielen Teilen durch Grundordnung nicht gedeckt. Gemeindeverbünde, Regionalisierung, sind von der Grundordnung noch nicht konkret geregelt. Vorschlag, aus dem Nordverbund eine »Körperschaft öffentlichen Rechts« zu machen, zusätzl. zu den 4 Gemeinden, abgelehnt. 28. 6. 2000 Gemeinsame Sitzung des GA mit den GKR’s zu Rechtsfragen • Gast aus dem Konsistorium ist Frau Koster aus der Rechtsabteilung. Beginn der Arbeiten am Fusionsvertrag. 10. 9. 2000 Einführung von Pf. Christian Zeiske 16. 9. 2000 Klausurtag der GKR’s • Gast: Pf. Seidenschnur, KVA • Darstellung der finanziellen Situation der Gemeinden • Lesung des Vertragsentwurfes zur Fusion • Überlegungen zur Gestaltung des Pfarrdienstes in der zukünftigen Gemeinde • Alle 4 GKR’s stimmen dem vorgelegten Fusionsvertrag einstimmig zu und beschließen die Fusion zum 1. 3. 2001. 14. 1. 2001 Entwidmung der Eliaskirche in einem bewegenden Gottesdienst 20. 2. 2001 Gemeinsame Sitzung der GKR’s des Nordverbundes • Gast: Sup. Wittkopf • Der aktualisierte Stellenplan mit der Möglichkeit, eine 4. Pfarrstelle für die fusionierte Gemeinde auszuschreiben, wird angenommen. Festlegungen für die künftige Arbeit des neuen GKR (bis zur Neuwahl am 21. Oktober 2001 umfasst er die bisherigen 4 GKR’s) Beantragung eines neuen Gemeindesiegels beim Konsistorium, Ausschreibung zur Siegelgestaltung • Vorsitzender des GKR bis zur Neuwahl: D. Wendland • Geschäftsführung bis zur Neuwahl: Pf. Mangliers • Festlegung des Fusionsgottesdienstes auf den 25. 3. 2001 um 11 Uhr in der Gethsemanekirche Gisbert Mangliers

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Chor-Workshop		

Minisingen Mittwoch 1. Gruppe »Pfauen« 16 – 16.30 Uhr, 2. Gruppe »Räuber« 17 – 17.30 Uhr, Gethsemanestr. 9, Singschule Singen mit Eltern und Kindern 0 – 2 Jahre Minis Montag 1. Gruppe »Spatzen« 17.30 bis 18 Uhr Dienstag 2. Gruppe »Wölfe« 15.30 bis 16 Uhr Donnerstag 3. Gruppe »Nachtigall« 17 bis 17.30 Uhr, Gethsemanestr. 9, Singschule, Singen mit 3 – 4jährigen Kindern Mädchen(be)stimmen Donnerstag, 16.30 bis 17.30 Uhr Winterkirche/ Eingang Gethsemanestr. Mädchen im Alter von 5 – 12 Jahren Jungschor Montag 16.30 bis 17.30 Uhr Winterkirche/Eingang Gethsemanestr. Jungen im Alter von 5 – 12 Jahren Jugend-Gospelchor «...stimmt so!« Mit Stefan Wieske, Montag 18 Uhr Gemeindesaal P. Gerhardt, Kuglerstr. 15 Junge Leute mit Lust auf Popularmusik, Gospels, neue geistliche Lieder, Jazz, Folk, in groovigen Arrangements mit Klavier & Band Kinder-Ensemble Dienstag 16.30 – 18.00 Uhr Kinder im Alter von 10 – 12 Jahren, Winterkirche /Eingang Gethsemanestr. Einstudieren von musikalischen Teilen der Kantoreipraxis Gemeindechor Mit Detlef Lehmann, Mittwoch 19.30 Uhr Gemeindehaus Elias, 3. Etage, Göhrener Str. 11, klassischer, vierstimmig gemischter Chor, vielseitige Chorliteratur alter und neuer Meister Liturgischer Chor Mit Elisabeth Kaiser, Mittwoch 19.30 Uhr, Gemeindesaal P. Gerhardt, Kuglerstr. 15, ein- und mehrstimmiges Ausgestalten der Gottesdienste sowie Erarbeiten freier liturgischer Formen Gethsemane-Kantorei Mit Chr. Zschunke, Dienstag 19.45 – 22 Uhr, Elias Kuppelsaal, Motetten alter & neuer Meister, Kantaten, Oratorien, Musik zeitgenössischer Komponisten, für Gottesdienste und Konzerte, regelmäßige Teilnahme erwartet!

Chor-Workshop vom 18. bis 20. März 2011
J. S. Bach, Kantate »Lobe den Herren den mächtigen König der Ehren« (BWV 137) G. F. Händel, »Halleluja« von aus ›Messias‹ (HWV 56)
Auch in diesem Jahr laden wir Sie wieder herzlich zum Mitsingen ein! Am Sonntag, 20. März feiern wir um 11 Uhr in der Gethsemanekirche gemeinsam einen Gottesdienst, in dem wir dankbar auf die vergangenen 10 Jahre unserer fusionierten »Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord« zurückblicken wollen und dazu Kraft und Mut schöpfen für die weiteren vor uns liegenden Aufgaben. Gerade die kirchenmusikalische Arbeit in unserer Gemeinde hat enorm von der Fusion der ehemals 4 selbstständigen Gemeinden vor 10 Jahren profitiert. Grund genug, zu »loben den mächtigen König der Ehren«. Sie sollen zu diesem Anlass gern mit dabei sein und im Chor mitsingen. Mitmachen darf jede(r), solange es der klanglichen Ausgewogenheit der Stimmgruppen zueinander entspricht. Einigermaßen chorerfahren sollten Sie dennoch sein, ein Vorstudieren ist nicht notwendig. Notenmaterial bekommen Sie zur ersten Probe ausgeliehen. Ihre verbindliche Anmeldung ist erforderlich. Schicken Sie diese per Email an: kirchenmusik@ekpn.de mit Angabe der jeweiligen Stimmgruppe. Die Proben des Workshops finden im Elias-Kuppelsaal (Göhrener Str. 11) statt. Fr. 18. 3. von 18 – 21.30 Uhr , Sa. 19. 3. von 9.30 – 21 Uhr Am Sonntag ist das Ansingen für den Gottesdienst um 09.00 Uhr in der Gethsemanekirche. Den Gottesdienst feiern wir dann von 11 – 12.30 Uhr. Für Verpflegung bei dem Workshop wird gesorgt. Hierfür erbitten wir einen Unkostenbeitrag in Höhe von 10,- € von den TeilnehmerInnen. Sie finden die Infos auch auf www.ekpn.de In Vorfreude auf die gemeinsamen Proben für den musikalischen Gottesdienst grüßt Sie herzlich, Ihr Christoph Zschunke (Kirchenmusiker)

»Make a joyful noise« Gospelworkshop vom 4. bis 6. März 2011 in Prenzlauer Berg
mit Christoph Zschunke & Band »Make a joyful noise« – ein ganzes Wochenende lang mit Gospelgesang »freudigen Lärm« machen – genau das steht auf dem Programm beim nächsten Gospel-Workshop mit Christoph Zschunke in Prenzlauer Berg. Wie immer auch für alle, die nur ab und zu singen – dann aber aus vollem Herzen! Geprobt wird von Freitagabend, 18 Uhr, bis Samstagabend. Teilnahmebeitrag: 25,-/ erm.15,- Euro (inkl. Verpflegung). Das Abschlusskonzert findet am Sonntag, 6. März, um 17 Uhr in der PaulGerhardt-Kirche statt – bei freiem Eintritt. Dieses Mal groovt eine Band aus Studio­ musikern der Berliner Jazz- und Gospelszene mit. Also, jetzt anmelden und dabei sein. Mehr Infos gibt‘s unter Telefon 44 71 55 67 und per Mail: gospel@ekpn.de. Ort wird bei Anmeldung bekannt gegeben.

Weltgebetstag			

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Zum Weltgebetstag aus Chile 4. März 2011

Wie viele Brote habt ihr?

Der Weltgebetstag 2011 kommt aus »dem letzten Winkel der Welt«, wie die Chileninnen und Chilenen selbst ihr Land nennen. Er geht mit der Titelfrage »Wie viele Brote habt ihr?« sogleich »zur Sache«: Ihr Christinnen und Christen weltweit – was habt ihr zu bieten? Was tut ihr gegen den Hunger in der Welt? Was und wo sind eure Gaben / eure Fähigkeiten, die ihr teilen und einsetzen könnt dort, wo sie gebraucht werden? So direkt ist uns schon lange kein Weltgebetstag mehr »zu Leibe gerückt«. In der Gottesdienstordnung ist vorgesehen, dass die Gaben und Fähigkeiten aller Teilnehmenden im Gottesdienst aufgeschrieben, in Körben gesammelt und auszugsweise am Altar verlesen werden. Wie viele Brote habt ihr? fragte Jesus seine Jünger, die ratlos vor den 5.000 Hungrigen standen und ermutigte sie zum gesegneten Teilen der geringen Brotvorräte. Und alle wurden satt. Diese Mutmachgeschichte aus dem Markus-Evangelium stellen die Weltgebetstagsfrauen in den Mittelpunkt ihres Gottesdienstes. Auch wenn bereits 1936 schon einmal eine Gottesdienstordnung aus Chile kam, ist die heutige Weltgebetstagsbewegung in Chile jung. Denn erst im Jahr 2000 haben Frauen, die in verschiedenen Fraueninitiativen engagiert waren, eine Gruppe gebildet, aus der heraus das WGT-Komitee erwachsen ist. Ein Zeichen für ökumenische Tatkraft, die für das überwiegend römischkatholische Chile (gut 70%) etwas Neues ist. Auch unter den ca. 15% protestantischen Christinnen und Christen war Ökumene bisher kaum ein Thema. Ökumenisches Miteinander ist schon geografisch gesehen nicht leicht: Die Schriftstellerin Isabel Allende nennt ihre Heimat Chile ein »spannelanges Land... wo alle Wege enden an dieser Lanze im Süden des Südens von Amerika, viertausenddreihundert Kilometer Berge, Täler, Seen und Meer.« Dieser schmale, klimatisch sehr gegensätzliche Küstenstreifen wird von rund 16 Mio. Menschen bewohnt, die sich scharf in Reich und Arm und die verschiedenen Bevölkerungsgruppen aufspalten. Im Gefolge des Spaniers Magellan, der 1520 das Land hinter den Anden »entdeckte«, wurde gegen die indigene Bevölkerung um Land und Lebensrechte gekämpft. Und bis heute kämpfen die indigenen Völker Chiles, die ca. 10% der Einwohner ausmachen, um ihre Rechte: die Aymaras ganz im Norden und vor allem die Mapuche im Süden.

In der Weltgebetstagsliturgie werden wir nicht nur in der Landessprache Spanisch begrüßt, sondern auch mit Worten aus den indigenen Sprachen. Ein Hoffnungszeichen, dass unter Christinnen und Christen die ethnischen Grenzen überwunden werden sollen. Vom 19. Jhd. an wurden Deutsche - überwiegend evangelisch-lutherischer Konfession – auf fruchtbarem Land der Mapuche angesiedelt. Vergessen ist das nicht. Auch andere dunkle Zeiten und vor allem die schlimmen Jahre der Militärdiktatur unter Pinochet von 1973 bis 1990 sind unvergessen und kommen auch in der Gottesdienstordnung zur Sprache. Als die Liturgie schon fertig geschrieben war, erschütterten das Land das Erdbeben und die Flut vom Februar 2010. Aber das Thema der Liturgie: Wie viele Brote habt ihr? wurde für die Verfasserinnen zur aktuellen Überlebensfrage und zur dringenden Bitte nach Solidarität an alle Christinnen und Christen weltweit.

Weltgebetstags-Gottesdienste
Freitag, 4. März 2011 Paul-Gerhardt-Gemeindehaus, Kuglerstraße 15 15 Uhr Einstimmung mit Kaffeetrinken 16 Uhr Gottesdienst Elias-Kuppelsaal 19.30 Uhr Gottesdienst, anschl. Zusammensein mit Imbiss Vorbereitungstermine Freitag, 11. 2.,19 bis 21 Uhr in der EFG Zoar, Cantianstr. 8/9: Land und Leute (für beide Vorbereitungsgruppen) Freitag, 18. 2.,19 bis 21 Uhr in der EFG Zoar, Cantianstr. 8/9: Vorbereitung der Abendveranstaltung Mittwoch, 23. 2.,10 bis 12 Uhr in Paul Gerhardt: Vorbereitung der Nachmittagsveranstaltung

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Geburtstage				

Geburtstage
Horst Gabel	 Hildegard Malchow	 Elisabeth Schwarz	 Rudolf Römming	 Margarete Böllstorff	 Dr. Karin Kiss	 Brigitta Sensevy	 Heide Fischer	 Horst Krietsch	 Ilse Kraft	 Irma Wudel	 Veronika Möller	 Charlotte Wollenberg	 Reinhold Zachertz	 Brigitte Schläger	 Dorothea Krippner	 Dr. Hans-Erhard Peters	 Hilda Kahl	 Emma Künkler	 Gerhold Suter	 80 Jahre 90 Jahre 93 Jahre 70 Jahre 97. Jahre 70 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 75 Jahre 90 Jahre 75 Jahre. 75 Jahre. 96 Jahre. 75 Jahre 80 Jahre 91 Jahre 75 Jahre 91 Jahre 99 Jahre 70 Jahre

Herzliche Geburtstagsgrüße an alle, die im Februar und März Geburtstag haben. Besonders grüßen wir die Jubilare der Gemeinde: Ingrid Schulz	 Elfriede Kersten	 Manfred Dudek	 Walter Larink	 Lucie Melcher	 Margit Pressel	 Karin Marlow	 Hans-Dieter Zgraja	 Alfred Augustat	 Renate Geister	 Else Lehmann	 Edith Bartels	 Dr. Dagmar Langwald	 Christa Boitin	 Käthe Wahn	 Ilse Andrick	 Ilona Banditt	 Elfriede Hamann	 Vera Schönthier	 70 Jahre 80 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 91 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 75 Jahre 70 Jahre 91 Jahre 97 Jahre 75 Jahre 75 Jahre 75 Jahre 91 Jahre 80 Jahre 91 Jahre 91 Jahre

Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht alle Seniorengeburtstage im Gemeindebrief abdrucken können. Wir haben uns für die Altersgruppen 70, 75, 80, 85 entschieden und ab 90 Jahren wird jedes Geburtsjahr erfasst.

G eburt s t ag s k affe e Herzliche Ei nlad u n g an alle, jung und alt, die im Februar und März Geburtstag haben. Bücherkaffee
Im Anschluss an die Gottesdienste in der Gethsemanekirche sonntags ist das Bücherkaffee geöffnet – zum Schmökern, miteinander ins Gespräch kommen und zum Bücherkaufen.

Wir freuen uns, Sie am Donnerstag, dem 31. März um 15 Uhr, in den Räumen des Elias-Gemeindehauses begrüßen zu dürfen. Es wäre schön,wenn wir bei Kaffee oder Tee, Kuchen und Saft miteinander ins Gespräch kommen, Lieder singen und eine Geschichte hören.

8. März FASCHINGSDIENSTAG um 20 Uhr Besuch des Puppentheaters Felicio in der Schivelbeiner Straße 45 Orpheus in der Unterwelt (spritzig inszenierte Operette mit der Musik von J. Offenbach) Karten zu 9,00 Euro pro Person Bitte bei Pfn. Fey anmelden

Tagesmutter gesucht

Ab August suchen wir für unseren kleinen Knilch eine Tagesmutter (überwiegend ganztägig). Er ist dann ein Jahr alt. Abrechnung über das Jugendamt (ggf. gemeinsamer Antrag). Ideal wäre es in der Nähe der Gleimstraße. Alles nähere gerne persönlich. Telefon: 030 - 44 04 14 71

Nachruf			

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Nachruf
Im vergangenen Jahr 2010 haben wir auf Menschen verzichten müssen, die unser Gemeindeleben geprägt haben und die uns in die Ewigkeit vorausgegangen sind. In unserem Gemeindebrief sind dazu Nachrufe erschienen. Gegen Ende des Jahres starben zwei Frauen, die zum Bild unserer Gemeinde dazugehörten. Frau Elsbeth Paechnatz und Frau Elisabeth Schwochow. Beide habe ich kennen und schätzen gelernt, als ich vor 10 Jahren den »Senioren-Frühstückskreis« übernommen habe. Beide hatten vieles gemeinsam. Beide strahlten eine gewisse Vornehmheit aus, die sich andrerseits ›für nichts zu fein waren‹. Beide nutzten die Zeit nach ihrem Berufsleben, um sich in der Gemeinde einzubringen. Frau Paechnatz hielt von ihrer neuen Wohnung in Lichtenberg Kontakt zu unserer Gemeinde (in ihrer alten, in der Kopenhagener Straße konnte sie die Treppen nicht mehr steigen). Als Kriegerwitwe hatte sie es geschafft, für sich und ihre Tochter eine sichere Existenz aufzubauen, nun nutzte sie die Möglichkeiten nach dem Mauerbau, zu reisen. Das brachte sie in unseren »Apostelkreis«, wie der Frühstückskreis dann hieß, ein. Sie engagierte sich, damit wir im Frühjahr zu unseren regelmäßigen Ausflügen, die wir mit VW- Bussen noch erreichen konnten, auch interessante Ziele hatten. Gute Erlebnisse und Kontakte lassen sich darauf zurückführen, wie etwa der zur Dorfkirchengemeinde in Kienbaum, der unserer Kirchenmusik zugute kam. Sie war eine »leise« Frau, ihr Humor erschloss sich einem erst, wenn man sich auf ihre ruhige und überlegte Art einließ. Ganz im Stillen hielt sie intensiven Kontakt zu anderen aus der Apostelgruppe und sorgte sehr anhaltend und intensiv dafür, dass auch sie eingebunden blieben in unserer Gemeinde. Frau Schwochow gehörte zu denen, die sich Gehör verschaffen konnte und wollte, denn sie hatte etwas zu sagen. Sie gehörte sie zu den »starken« Frauen, die in Gesellschaft und Kirche so nötig sind. Sehr großen Wert legte sie auf ihre Selbständigkeit bis ins hohe Alter hinein, solange es nur irgend ging. Klein, drahtig, mit hellwachen Augen, klarer Stimme und deutlicher Rede konnte sie Menschen für sich einnehmen und ins Gespräch ziehen. Ihr Mann hatte eine Tierarztpraxis in der Schönhauser Allee. Sie erzählte oft von dem nicht einfachen Alltag in der DDR, wenn man nicht »linientreu« war. So im Gespräch nebenbei konnte man erfahren, dass sie über Sorgen und Nöte anderer sehr gut Bescheid wusste und ihnen eine gute Stütze war. Sie musste aber vor einigen Jahren den Kontakt zu unserem – damals noch – »Frühstückskreis« abbrechen, denn sie zog zu ihren Kindern, nachdem ihr Gedächtnis erschreckend nachgelassen hatte. Mit Frau Paechnatz und Frau Schwochow, beide tief fromme Frauen, wissen wir um das ewige Reich Gottes. »... Von Ewigkeit zu Ewigkeit«, so schließen die Tagesgebete in unseren Gottesdiensten. Wir kommen aus der Ewigkeit und gehen in die Ewigkeit. Dazwischen bleibt Zeit für unser Leben hier auf Erden, in denen wir dankbar sind, wenn wir Menschen begegnen und sie uns ein Stück begleiten, die helfen, die Gemeinde zu stärken und die uns helfen, unsern Glauben zu stärken. Pf. Christian Zeiske

Frau Paechnatz

Frau Schwochow

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Gottesdienste				

Tag 06. 02. 2011 6. Stg. n. Epiphanias 13. 02. 2011 Letzt. Stg. n. Epiphanias

Elias-Kuppelsaal • Göhrener Str. 11
9.30 Uhr Pf. Mangliers und Team, F, N 9.30 Uhr Pf. Mangliers, A, K, N

Gethsemanekirche • Stargarder Str. 77
11 Uhr Pf. Zeiske, A, N 11 Uhr, Pf. Mangliers, K, N 11 Uhr, Pf. Seidenschnur, K, N 11 Uhr, Pf. Zeiske, T, K, N

20. 02. 2011 9.30 Uhr, Pfn. Fey, K, N Septuagesimae 27. 02. 2011 Sexagesimae 04. 03. 2011 Weltgebetstag 06.03.2011 Estomihi 13. 03. 2011 Invokavit 20. 03. 2011 Reminiscere 27. 03. 2011 Okuli 9.30 Uhr Pf. Zeiske, K, N 9.30 Uhr, Pf. Seidenschnur, T, K, N 19.30 Uhr Ökumenisches Team 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, A, K, N 9.30 Uhr Pf. Zeiske, K, N

11 Uhr Pf. Zeiske, A, K, N 11 Uhr Pf. Zeiske, K, N 11 Uhr Festgottesdienst 10 Jahre Prenzlauer Berg Nord Pfn. Fey, Pf. Mangliers, Pf. Seidenschnur, Pf. Zeiske, K 11 Uhr Pf. Seidenschnur, A, T, K, N

Kindergottesdienst im Engpass
Interview mit Anna-Caroline Merseburger vom Kindergottesdienstkreis Gethsemane In den letzten Wochen gab es einige Hilferufe aus dem Kindergottesdienst-Kreis in Gethsemane. Was ist los? Es besteht einfach ein ganz, ganz großer Bedarf an Mitarbeitenden. In der Adventszeit waren manchmal 60 Kinder im Kindergottesdienst. Den Kindern und uns macht das total Spaß - aber es ist einfach kaum möglich, das zu zweit zu schaffen. Wie viele seid ihr denn zur Zeit? Seit Anfang Dezember sind wir acht aktive Leute, das bedeutet, jeder ist einmal im Monat dran. Das ist schon relativ viel.

Ist das auch der Grund, den Kindergottesdienst zu reduzieren? Genau. Um diese Situation für uns und unserer Kräfte tragbar machen zu können, setzen wir den Kindergottesdienst in Gethsemane einmal im Monat aus. Und zwar an den Sonntagen, an denen in Paul Gerhardt der Familiengottesdienst ist. Das ist der erste Sonntag im Monat. Sobald wieder mehr Mitarbeiter da sind, wird es wieder an jedem Sonntag Kindergottesdienst geben. Welchen Aufwand bedeutet es denn, einen Kindergottesdienst vorzubereiten? Im Grunde genommen ist es ein sehr moderater Aufwand. Wir treffen uns einmal im Monat zu einem gemeinsamen Abend im Team, da werden die Kindergottesdienste besprochen. Oft haben wir es auch geschafft, uns an einem Abend in der

Gottesdienste			

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Paul Gerhardt • Wisbyer Str. 7
11 Uhr, Pfn. Fey und Team, F, T, N, B 9.30 Uhr Pfn. Hella Thorbahn, N 9.30 Uhr, Pf. Seidenschnur, A, N 14 Uhr lettischer Gottesdienst 9.30 Uhr, Pfn. Fey, Orgel Plus, N 16 Uhr Ökumenisches Team 11 Uhr Pfn. Fey und Team, F, N, B 17 Uhr Gospel-Andacht 9.30 Uhr Pfn. Mangliers, A, N 11 Uhr Krabbelgottesdienst, Team 14 Uhr lettischer Gottesdienst

Stadtkloster Segen • Schönh. Allee 161
21 Uhr AbendbeSINNung Abrahams Auszug 21 Uhr AbendbeSINNung Abraham und Melchisedek 21 Uhr AbendbeSINNung Gottes Verheissung an Abraham 21 Uhr AbendbeSINNung Hoher Besuch bei den Eichen von Mamre
A 	Gottesdienst mit Abendmahl K 	Kindergottesdienst N 	Gespräch nach dem Gottesdienst T 	 Taufe TR Trauung F 	Familiengottesdienst B 	 Basar

21 Uhr AbendbeSINNung Abraham bittet für Sodom 21 Uhr AbendbeSINNung Fasten – Fastenzeit 21 Uhr AbendbeSINNung Was hilft denn verzichten? 21 Uhr AbendbeSINNung Fasten und Beten

Gottesdienst jeden Sonntag auch im St. ElisabethStift 10.30 Uhr

9.30 Uhr Pfn. Fey, Orgel Plus, N

Woche vorher zu zweit zu treffen, um uns etwas schönes für den Kindergottesdienst auszudenken. Da geht also sehr viel Kreativität in die Vorbereitungen? Es gibt auch Bücher und Hefte, in denen man Gestaltungsvorschläge findet. Das kann man auch komplett übernehmen. Aber es macht eben doch mehr Spaß, selbst noch Ideen zu entwickeln. Der Ablauf ist ja immer der gleiche: Begrüßung, Namensrunde, ein Lied ... Das heißt, man muß nicht immer alles neu erfinden, sondern das vorhande Raster einfach füllen. Wen würdet ihr Euch als Mitstreiter wünschen – Menschen mit Kindern? Nein, das ist überhaupt nicht notwendig selbst Kinder zu haben. Jetzt sind drei junge Leute zu uns gestoßen, die gerade zu Pfingsten konfirmiert worden sind. Das ist sehr schön. Aber es wäre

auch gut, wenn sich noch andere finden würden, zum Beispiel Studenten oder ältere Erwachsene. Das Wichtigste ist jedoch, dass sie Lust haben, mit den Kindern zu arbeiten und dass sie sich auf so ein Team einlassen können. Andere Voraussetzungen braucht man nicht. An wen können sich denn Interessenten wenden? Am besten sprechen sie Christian Zeiske oder eine von uns nach einem Gottesdienst an. Man kann auch ganz spontan am 1. Donnerstag im Monat um 19.30 Uhr ins Gemeindehaus Gethsemanestr. 9 kommen. Dort trifft sich das Team. Vielen Dank für das Gespräch Das Interview führte Matthias Schlegel

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Regelmäßige Veranstaltungen				

Angebote für Kinder Spielgruppe für Alleinerziehendemit Kindern Paul Gerhardt, fr 16 – 18 Uhr, Kontakt: Jana Scherle Spielgruppen für Krabbelkinder bis 3 Jahre, Ort: Paul Gerhardt, do., 9.30 – 11.30 Uhr Kontakt: Jana Scherle Telefon: 41 71 59 61 Krabbelgottesdienste Ort: Paul Gerhardt 20. 02., 11 Uhr :Gott liebt dich so, wie du bist (Fasching) 13. 03., 11 Uhr: Du bist mir kostbar Familiengottesdienste Ort: Paul Gerhardt, 06. 02., 11 Uhr: »Hätte ich die Liebe nicht…«(zu Valentin) 06. 03., 11 Uhr: Kinder in Chile (zum Weltgebetstag) Kindergottesdienste regelmäßig in Elias und Gethsemane s. S. 16/17 KUGKUK Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche (jeden 1. Sa. im Monat von 10 – 12 Uhr) 12. 2. Thema: Keine Angst – auch wenn es wild ist auf dem Wasser 12. 3. Thema: Das Osterküken – Warten auf Ostern Christenlehre am Dienstag Ort: Paul-Gerhardt 1.+2. Klasse, 16.30 – 17.30 mit Barbara Schubert 3.+ 4. Klasse, 17.30 – 18.30 mit Tobias Quander u. Obadja Lehmann Christenlehre am Mittwoch Elias 1.+ 2. Klasse, 15 – 16 Uhr mit Gudrun Bosem, Dorothea Rhein­ furth und Antje Erdmann 1.+ 2. Klasse, 16 – 17 Uhr mit Christian Zeiske 3.+ 4. Klasse, 16.15 – 17.15 Uhr mit Sarah Rheinfurth, Elena Gesch, Julia Majewski und Antje Erdmann

5.+6. Klasse, 17.30 – 18.30 Uhr mit Lea Zora Schmitt, Luisa Girke und Antje Erdmann Christenlehre am Donnerstag Elias 1.+2. Klasse, 15 – 16 Uhr mit Lucas Martens und Antje Erdmann 3.+4. Klasse, 16.15 – 17.15 Uhr mit Pia Broßmann, Richard Girke, Frederik Schulz-Greve, Willi Küster und Antje Erdmann 5.+6. Klasse, 17.30 – 18.30 Uhr mit Barbara Roettig, Nina Broßmann und Antje Erdmann Bastelgruppe für Kinder ab 3 Jahren Paul Gerhardt jeden 1. Mittwoch im Monat um 16 Uhr, mit vorheriger Anmeldung, max. 10 Kinder Kontakt: geppert@ymail.com Unkostenbeitrag 1€ Angebote für junge Menschen Junge Gemeinde Paul Gerhardt, Jugendkeller mo., di. und do. ab 19 Uhr Bitte Aushänge beachten, Termine werden neu geregelt Beratungsangebote Rechtsberatung kostenlos, Fachanwalt für Familienrecht Axel Huep, Anmeldung über das Gemeindebüro T: 4 45 74 23 oder direkt über die Kanzlei: 3 03 00 30 In EFG Zoar, Cantianstr. 9 am 2. Dienstag im Monat 18 – 19 Uhr, Anmeldung über Gemeindebüro T: 4 48 42 67 Elias: do., 11 Uhr bis 12 Uhr Rechtsanwalt Matthias Brinkmann Ein Beratungsangebot, n i c h t nur für Laib & Seele Teilnehmer, Anmeldung ist nicht erforderlich

Väter & Mütter, Männer & Frauen Stillgruppe am 1. Mi. im Monat, 15.30 – 17.30 Uhr am 2. u. 4. Mi. im Monat, 10 – 12 Uhr Kontakt: Ulrike Sandow, Anne Lüders T : 44 73 32 31 / 36 46 20 60 Alleinerziehendengruppe do., 16 – 18 Uhr monatlich Termine bitte erfragen bei Jana Scherle PEKiP® Kursgebühr 60 € Gemeinde freut sich über Spenden zur Deckung der Heiz- und Betriebskosten. Paul-Gerhardt Termin a: fr, 10 – 11.30 Uhr Termin b: fr, 11.45 – 13.15 Uhr Leitung: Stephanie Neeb Ort: Gemeinde Prenzlauer Berg Nord, Elias Termin a: mi , 9.30 – 11.00 Uhr, 10 Treffen Termin b: mi, 11.15 – 12.45 Uhr , 10 Treffen; Anmeldung Familienbildungsstätte Berlin Stadtmitte, Ansprechpartnerin: Frau Reich, Sprechzeiten: mo 11–13 Uhr, mi 15–17 Uhr T.: 25 81 85-410 / F.: 25 81 85-409 / E-mail: familienbildung@kkbs.de www.fbs-stadtmitte.de Kiezfrühstück für alle Gemeinsames Frühstück und Gespräche, Elias, 26. 02. 2011 26. 03. 2011 von 11 – 13 Uhr, Kontakt:Pf.Zeiske, Bärbel Jenichen Mittwochs-Café für alle Generationen – Reden und Entspannen bei Kaffee und Kuchen, in Elias im Diakonieraum, mi., 14 – 18.30 Uhr, monatlich, Kontakt: Jana Scherle

Regelmäßige Veranstaltungen			

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Angebote für Seniorinnen/Senioren Segen 16. 2. und 16. 3. (Geburtstagskaffee), jeweils 14.30 Uhr mit Pf. Mangliers Gethsemane Frauenkreis mit Frau Dahlenburg und Pf. Zeiske, 8. 2. und 8. 3.,14 Uhr Gemeindehaus Gethsemane Apostelfrühstückskreis 23. 2. und 30. 3., 9 Uhr mit Frau Dahlenburg und Pf. Zeiske, Gemeindehaus Gethsemane Elias Seniorenfrühstück 07. 02. und 07. 03. 2011, 9 Uhr im Diakonieraum parterre mit Frau Volz Paul Gerhardt 03. 02., 15 Uhr mit Pfn. Fey: Einstimmung zum Weltgebetstag 04. 03., 15 Uhr: Einladung zum Weltgebetstag in Paul Gerhardt Rund um die Bibel Bibelstunde Paul Gerhardt jetzt immer donnerstags! 27. 01. um 15.30 Uhr mit Pfn. Fey Bibelgesprächskreis Elias 21. 02. und 21. 03. 2011 jeweils 15 Uhr, Kontakt: Frau Volz Bibelwerkstatt Gethsemane jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat um 20 Uhr Gemeindehaus Gethsemane – mit Pf. Zeiske: 2. 2., 16. 2., 3. 3. und 16. 3. 2011 Gebetsangebote Stadtkloster Segen: Morgengebet mo. bis fr., 8 Uhr Mittagsgebet: mo. bis fr., 12 Uhr Nachtgebet: di. & do. 21 Uhr Kontakt: Stadtkloster T: 44 03 77 39 Taizé-Gebet: fr., 19.30 Uhr Kontakt: Christian Huge T: 33 50 65 50 Gethsemane: Ökumenisches Friedensgebet mo., 18 Uhr

Gesprächskreise Gesprächskreis Paul Gerhardt 01. 02., 20 Uhr mit Pfn. Fey und Thorsten Maruschke »Auf den Spuren der frühen Christenheit in Rom« 08.03.: FASCHINGSDIENSTAG, 20 Uhr Besuch des Puppentheaters Felicio in der Schivelbeiner Straße 45 Gesprächskreis Elias I 10. 02. und 10. 03. 2011 Kontakt: Herr Lindenberg, T: 9 33 26 94 Gespräche über Gott und die Welt Elias: 08. 02. u. 08. 03. 2011, 19.30 Uhr Kontakt: Pf. Seidenschnur Offener Kreis 9. 12. und 6.01. um 15 Uhr im Diakonieraum. Kontakt Frau Bosem, T: 4 42 63 81 Gesprächskreis Elias II 02. 02. und 02. 03. 2011, 19.30 Uhr Kontakt: Frau Krüger T: 4 44 40 56 Frauenhilfe Elias: 28. 02. und 28. 03., 15 Uhr, Kontakt: Frau Volz Vorbereitungsgruppen Krabbelgottesdienst Paul-Gerhardt-Gemeindehaus parallel zur Eltern-Kind-Gruppe einmal im Monat mo., 17 – 18 Uhr. Konkrete Termine nach Absprache über Pfn. Fey Kindergottesdienst-Kreise Gethsemane: 3. 2. und 3. 3. Pf. Chr. Zeiske Elias Pf. Seidenschnur/Lisa Eichhorn Kontakt Pf. Seidenschnur Partnerschaftsprojekt Freundeskreis Cochabamba 15. 02. um 19 Uhr mit Herrn Beyer im Gemeindehaus. Basare im Anschluss an die Gottesdienste, 06. 02. , 06. 03.

Offene Kirchen Gethsemane: mo 16 – 19 Uhr, mi 17 – 19 Uhr, do 17 – 19 Uhr, Letzter Di. im Monat, Führung 15.30 Uhr mit Frau Dr. Merseburger, andere Termine nach Absprache. T.: 4 49 16 72 Um die Kirchen zu öffnen, brauchen wir Ehrenamtliche, die sich in der Kirche auskennen und in der o.g. Zeit vor Ort sein können. Paul Gerhardt: Mi, 17 – 19 Uhr Stadtkloster Segen: Sa., 14 – 17 Uhr (s. S. 21) Kontakt: Communität Don Camillo Laib & Seele Lebensmittelausgabe jeden Do., ab 11 Uhr, Gemeindehaus Elias, Göhrener Str.11

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Auf ein Wort zum Stadtkloster Segen				

Auf ein Wort zum Stadtkloster Segen
Himmlische Ruhe herrscht zurzeit im Stadtkloster. Kein Gerüst weit und breit, wenige Arbeiten im Innern. Aber die nächste große Etappe bereitet sich vor: Schon im Februar müssen wieder Gerüste gestellt werden, denn das Vorderhaus wird saniert. Fassaden und Dächer sollen renoviert werden. Wir fürchten uns etwas vor dem Staub, dem Lärm und dem Dreck und freuen uns gleichzeitig, dass dann im September die Segenskirche in altem, neuem Glanz erstrahlt, rundum erneuert. Die Arbeiten werden das Leben noch einmal einschränken, der Gästeempfang wird schwierig, auch Veranstaltungen wie Hochzeiten passen nicht so recht in die Bauumgebung. Der große Schritt ist auch durch den Zeitplan der Födermaßnahmen bedingt. Die Gelder vom Senat müssen im Jahr 2011 eingesetzt werden, sonst verfallen sie. Das wollen wir nicht riskieren. Die Arbeiten verlangen eine große Investition, allein für die Dachsanierung sind noch einmal 95.000 Euro veranschlagt, die wir zusammensuchen müssen. Die vergangenen Etappen haben in uns aber die Zuversicht wachsen lassen, dass Gott Mittel und Wege findet, dass das Projekt weiter gehen kann. Natürlich sind wir sehr dankbar für alle Unterstützung. Für die Fassaden sind wieder große Mengen an Reichsformatsteinen nötig. Sie müssen ersetzt werden, wenn sie zu stark beschädigt oder angewittert sind. »Nachkriegsschäden« 			 Kriegsschäden Hier sehen Sie einige Zahlen zur Fassadensanierung: 1 Reichsformatstein, nur Material 	 003,- EUR 1 m2 Fassade reinigen 	 1 Stunde Steinbildhauer 	 1 Ornamentstein, »all inclusive« 	 018,- EUR 042,- EUR 280,- EUR

Dabei sind 740m2 Sichtmauerwerk, 40m2 Naturstein, 265m2 Putzflächen zu »behandeln«. Der Reichsformatstein ist der gängige, einfache, handwerklich hergestellte Ziegelstein der Jahrhundertwende – quasi das »tägliche Brot« bei unserer Sanierung. So wie die große Fassade aus vielen kleinen Steinen zusammengesetzt ist, helfen uns auch kleine Spenden und Gaben, um den großen Schritt zu bewältigen. Georg Schubert

Angebote im Stadtkloster			

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Angebote Stadtkloster Segen
Filmabende Am Freitag, 11. Februar und am 11. März laden wir ein zum Filmabend im Stadtkloster Segen! Wenn Sie neugierig sind und schon vorab gerne wissen möchten, welcher Film gezeigt wird, schicken Sie bitte eine Mail an: corinne.duerr@stadtklostersegen.de. Unsere Bar mit Snacks und Getränken öffnet um 19.30 Uhr; Filmbeginn ist um 20.30 Uhr. Einladung zu »Stillen Tagen« im Stadtkloster Segen: Bereitet dem Herrn den Weg! Das wollten die Frauen und Männer für Jesus tun, als er am Sonntag vor Ostern in Jerusalem einzog. Wir laden ein, im gemeinsamen Schweigen und Hören, Gott den Weg zu bereiten und uns auf die Ereignisse von Ostern, dem Grundstein unseres Glaubens, vorzubereiten. Die Tage beinhalten gemeinsame Zeiten der christlichen Meditation, viel Musik und Singen, Impulse für eigenes Beten, gemeinsames Feiern, persönliche Begleitgespräche und Zeit für Erholung. Nach einer Einführung schweigen wir, auch bei den Mahlzeiten, damit jede/jeder seinen eigenen Weg gehen kann. Donnerstagabend, den 17. März bis Sonntagnachmittag, den 20. März 2011 Leitung: Marcellus Jany, Klavierbauer und Musiker, Berlin Barbara Schubert-Eugster, Exerzitienleiterin Da unser Haus nur über 8 Zimmer verfügt, ist die Teilneh-

merzahl beschränkt. Die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Kursleitung betragen € 250,-, für Paare im Doppelzimmer € 400,-. Es ist auch möglich, an den »Stillen Tagen« teilzunehmen und nicht im Stadtkloster zu wohnen. Bitte erkundigen Sie sich im Stadtkloster, falls Sie eine Teilnahme interessiert. Anmeldung an barbara.schubert@stadtklostersegen.de. Sie erhalten eine Anmelde-Bestätigung. Allfällige Rückfragen an Barbara Schubert-Eugster, 030 - 44 03 77 39 Einladung zur Meditation: Vier Mittwochabende vor Ostern – ein Weg im Schweigen und Hören auf das große Fest der Christen. 23./ 30. März / 6. Und 13. April 2011 Beginn jeweils um 19.30 Uhr. Weitere Informationen unter www.stadtklostersegen.de oder 030 - 44 03 77 39 Alpha-Forum Im November haben wir einen Alphakurs abgeschlossen. Wir haben ausgemacht, dass wir uns einmal im Monat treffen, um gemeinsam in der Bibel zu lesen. Die Abende beginnen um 19.30 Uhr mit einem Abendessen. Anschließend Input zur Bibellektüre und Gruppengespräch. Es sind alle Interessierten herzlich eingeladen – auch wer nicht am Alphakurs teilgenommen hat, darf gerne kommen. Wegen des gemeinsamen Essens bitten wir um eine Anmeldung auf alpha@stadtklostersegen.de oder 030 - 44 03 77 39

Der Bauwagen geht – vorläufig

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»Hevenu Shalom Elechem« – Wir wollen Frieden für alle. 					

»Hevenu Shalom Elechem« – Wir wollen Frieden für alle.
Ruven Moskowitz, Historiker, Reiseleiter (auch der Gruppe unserer Gemeinde nach Israel und Palästina), Freund, für den AMOS-Preis (gemeinsam mit Sumaya Fahrat-Naser) nominiert, 83 Jahre alt, lebt in Jerusalem. Er war einer von neun Juden, die mit dem kleinen Katamaran »Irene« (zu deutsch: »Frieden«) von Zypern nach Gaza fuhren, um gegen die israelische Besetzung zu protestieren und symbolisch Hilfsgüter zu bringen. Sie wurden von der Israelischen Marine aufgebracht. Diese Aktion ging durch die Presse. Hier ein Auszug aus seinem Bericht. Den gesamten Bericht wollen wir in die Website unserer Gemeinde stellen. »... Dann der blitzartige Überfall: etwa sieben Kommandoschnellboote und dazu zwei Kanonenboote umzingelten unseren winzigen Katamaran. Gemäß unserer Entscheidung saßen wir untergehakt - und ich spielte auf meiner Mundharmonika »Hevenu Shalom Elechem« - Wir wollen Frieden für alle. »We shall overcome« zu singen, haben wir nicht mehr geschafft, da plötzlich Dutzende von schwer bewaffneten Soldaten mit voller Wucht auf das Schiff sprangen und den Kapitän gewaltsam vom Steuer entfernten. Ich zog instinktiv einen Hebel um die Motoren zu stoppen. Dabei merkte ich, dass mehrere Soldaten und ein Oberleutnant versuchten, Jonathan und Rami EI Chanan zu trennen und andere fielen über ltamar her, sein Sendegerät wurde beschlagnahmt und die Antenne zerbrochen. Ich sah, wie ein Offizier, seine Pistole zog und auf Jonathan eine Kugel abschoss, die einen elektrischen Schock verursachte, worauf der einen schrecklichen Schmerzensschrei ausstieß. Rami versuchte Jonathan zu schützen und wurde von mehreren Soldaten überfallen. Da fing ich an zu schreien und zeigte auf meine und die anderen Mundharmonikas, dass das die einzige Waffen sind, die wir besitzen. Dazu, dass Rami kein Verbrecher, sondern Vater einer bei einem Terroranschlag getöteten Tochter sei. Unser Gepäck, auch die Tasche mit meinen Medikamenten und Ausweisen, schleuderte man auf die angreifenden Schiffe. Dann wurden Israelis und nicht-israelische Insassen getrennt. Jonathan und Itamar wurden mit Gewalt von uns gerissen und auf ein Kommandoboot transportiert. Mir wurden derweil die Mundharmonikas, die Geschenke für die Kinder, mit einem Gewehrstoß aus den Händen geschlagen und ich hörte das Knirschen der »Waffen« unter den Soldatenstiefeln. Mein Herz fing an rasend zu schlagen - und die Tasche mit meinen Medikamenten war nicht zu finden. Da kam die gespielte Barmherzigkeit der israelischen Armee zum Zuge. Ein Arzt wurde gebracht, der mich behandelte und sich bemühte, mich zu beruhigen - und sich zu entschuldigen! Plötzlich erschienen Kartons mit Mineralwasser, Käsebrote und Obst als ob die Aktion dazu gedient hätte, uns vor dem Verhungern zu retten. Angehängt an ein Schnellboot mit starker Bugwelle, standen wir plötzlich alle fast bis an die Knie im Wasser. Der Befehlshaber der Aktion versuchte mit mir ins Gespräch zu kommen und mich für die unverantwortliche Aktion, die er für sich peinlich fand, zu tadeln. Versöhnlich wie ich bin, kam ich mit ihm ins Gespräch. Er hat sogar mein MundharmonikaSpiel in meinem fortgeschrittenen Alter bewundert. Es sind dann noch ein paar jüdische Sprüche und Anekdoten unserer Weisen gefallen, was dem Oberst offensichtlich Unbehagen bereitete. Es war schon ein surrealistischer Zustand, der einen israelischen Spruch bestätigte, der auch zu einem Buchtitel geworden ist: »Wir schießen und weinen«. Mehreren Soldaten, die dem Gespräch zuhörten, war ihre offensichtliche Verlegenheit anzusehen. Dann kam die Festnahme im Hafen Ashdod. Die fünf Israelis wurden erwartet von Hunderten Polizisten, Offizieren, Gefängniswächtern, militärischer Presse, zahllosen Geheimdienstlern und einem unfreundlichen Empfang, Durchsuchen und Verhör bei brennender Hitze. Nur auf unseren Protest und nach Beratungen einiger Offiziere durften einige im Schatten warten....«

					

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Taizé-Jugendtreffen Silvester 2011 in Berlin
Berlin wird in diesem Jahr Gastgeber eines ganz besonderen Ereignisses: Wie im Dezember 2010 von der Communautè de Taizé bekannt gegeben, wird hier zum Jahreswechsel 2011/12 das 34. Europäische Jugendtreffen stattfinden. Kirchgemeinden jeder Konfession werden damit für einige Tage Gastgeber für Jugendliche aus ganz Europa. Die ökumenische Gemeinschaft von Taizé wurde 1941 durch Frère Roger im französischen Burgund gegründet und ist seit den 70er Jahren ein Pilgerort für Jugendliche aus aller Welt, die hier gelebte Ökumene erfahren. Bekannt ist die Gemeinschaft vor allem durch die vielsprachigen, meditativen „Taizé-Gesänge“. Im Herbst 1989 waren sie eins der Merkmale der friedlichen Revolution. Die Europäischen Jugendtreffen finden jedes Jahr um Silvester an einem anderen Ort statt – nach Rotterdam, Zagreb, Mailand, Warschau und Barcelona ist nun erstmals Berlin Gastgeber. Genauer gesagt, die Berliner Kirchgemeinden. Denn es ist ein erklärtes Ziel der Gemeinschaft von Taizé, keine eigene Bewegung zu gründen, sondern den Jugendlichen Impulse für die Arbeit »zuhause« zu geben und mit den Gemeinden vor Ort zu leben. Über Aktionen in EKPN werden wir sie rechtzeitig informieren. Wer sich von den Taizé-Gebeten einen Eindruck verschaffen möchte, ist freitags 19.30 Uhr ins Stadtkloster eingeladen. Vor einer Kreuzikone, die Frère Roger 1985 nach Ostberlin mitbrachte, werden dort jede Woche Gebete mit den Gesängen von Taizé gefeiert. Cornelia Kästner

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Passion, Leid – Leidenschaft						

Passion, Leid – Leidenschaft
In den 40 Tagen vor Ostern, von Aschermittwoch bis Karsamstag, wird in den christlichen Kirchen an den Leidensweg Jesu Christi gedacht, wie er in den Evangelien dargestellt ist. Die Passionsgeschichte umfasst den Todesbeschluss der Gegner Jesu, die Einsetzung des Abendmahls, den Verrat des Judas und seine Enttarnung, das Gerichtsverfahren vor Pontius Pilatus, die Leugnung des Petrus, Jesus zu kennen, die Verurteilung Jesu, seine Kreuzigung, seinen Tod sowie seine Grablegung. Die Passionserzählung ist keine Heldengeschichte, denn der Tod am Kreuz wurde als Scheitern verstanden. Um so befreiender wirkt die Auferweckung Jesu von den Toten durch Gott am Ostersonntag. Sabine Herrmann • 1961 geboren in Meißen, aufgewach- In dieser Zeit des Innehaltens und der Besinnung wollen wir mit einem PassionsProjekt in der Paul-Gerhardt-Kirche beginnen, welches die Kirche als Ort der sen in Berlin • 1981 –­86 Studium der Malerei, an der zeitgenössischen Kunst wiederbelebt. Aus der Geschichte der Fastentücher kennen wir die Tradition des Abdeckens des Altars oder das Verhängen des gesamten Kunsthochschule Berlin • seit 1988 nationale und internationale Altarraumes während der Fastenzeit. Diese Tücher waren teilweise schlicht, oft aber mit der Darstellung der Passionsszenen oder mit Motiven aus dem Leben Jesu Ausstellungen: u.a. La Villette, Paris, künstlerisch gestaltet. Wir beginnen in diesem Jahr eine Reihe, in der jeweils ein Bundeskanzleramt Berlin, Berman über die Grenzen unseres Landes anerkannter und herausragender Künstler ein Bild Museum of the Arts Philadelphia, Berlinische Galerie Museum für Gegen- gestaltet, mit dem das Altarbild der Paul-Gerhardt-Kirche mit der Darstellung des auferstandenen Christus für die Zeit der Passion verhängt wird. Dieses Passionsbild wartskunst, etliche Stipendien und wird speziell für dieses Projekt angefertigt. Der Künstler für das Bild des jeweils Kunstpreise z. B. Arbeitsstipendium kommenden Jahres wird zukünftig durch ein Kuratorium aus Mitgliedern der LanVilla Arson, Nizza, Kunstpreis der deskirche, dem Kirchenkreis, dem Stadtbezirk und unserer Gemeinde ausgewählt. GrundkreditBank, VEAG-Förderpreis Für dieses Jahr der Eröffnung der Reihe konnten wir die in Berlin lebende Künstlerin für Kunst (Vattenfall) • lebt und arbeitet in Berlin, Prenzlauer Sabine Herrmann gewinnen. Die Passionszeit wollen wir mit der Eröffnungsveranstaltung am Aschermittwoch, Berg dem 9. März, in der Paul-Gerhardt-Kirche beginnen. Innerhalb einer Andacht wird im Beisein der Künstlerin das Altarbild verhüllt. Den Übergang zwischen Fasching und Fastenzeit wird uns musikalisch das Duo Schulz & Kaufmann auf der Geige und dem Klavier begleiten. Diese Veranstaltung am frühen Abend wird für Familien mit Kindern geeignet sein. Ein weiterer Höhepunkt wird die am 30. März aus Anlass des Passions-Projektes ausnahmsweise in der Paul-Gerhardt-Kirche stattfindende Passionsandacht bilden. Im Anschluss dieser wird Eckhard Fürlus von der Universität der Künste Berlin einen Vortrag über die Passion in der Bildenden Kunst halten. Für einen Fahrdienst von Elias nach Paul-Gerhardt und zurück ist gesorgt. Mehrere Veranstaltungen unserer Gemeinde werden Bezug nehmen auf das Projekt der Altarverhüllung und deswegen den Ortswechsel in die Paul-Gerhardt-Kirche auf sich nehmen. So wird sich der KugKuK im April mit der Passionsgeschichte beschäftigen und in Paul-Gerhardt stattfinden. Die Singschule wird im April im Rahmen eines Gottesdienstes in Paul-Gerhardt mitwirken. Der Gottesdienst im Rahmen von Orgel Plus am 27. März und auch der Familiengottesdienst am 3. April wird jeweils ein Passionsthema beinhalten.

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Passion
Eröffnungsveranstaltung am Aschermittwoch 9. März 2011 18 Uhr in der Paul-Gerhardt-Kirche

Um über unsere Gemeindegrenzen auszustrahlen, wird die Paul-GerhardtKirche innerhalb der 40 Tage vor Ostern für Besucher erweitert offen gehalten. Auch der Ökumenische Pfarrkonvent wird in Paul Gerhardt tagen. Für manche wird die kommende Passionszeit mit diesem Projekt ein besonderes Erlebnis werden. Andere werden damit tatsächlich eine Form des Fastens verbinden. Wir wissen durchaus, dass zeitgenössische Kunst nicht von jedem gemocht, verstanden oder akzeptiert wird. Dass sie manchmal der Auslöser zu Begeisterungsstürmen ist, aber oft auch Unverständnis und Kritik hervorruft. Aber besonders bei denen, die für dieses Projekt eher weniger Verständnis haben, sei die Hoffnung auf Ostern gerichtet. Vielleicht wird dann das Osterfest auf eine ganz neue Weise erfahrbar. Markus Rheinfurth

	Details zu den Terminen entnehmen Sie bitte den Aushängen.

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Veranstaltungen & Konzerte		

			 Elias Kuppelsaal So. 	 27. 2.	 17.00	»Liebes- und Geschwisterpaare« Sonntagskonzert mit Maja Fluri (Sopran)und Giedre Kiseviciene (Klavier); Mehr Infos: www.majafluri.com Vorbestellung: klassik-konzerte@gmx.de 			 Gethsemane Sa. 	 19. 2.	 19.00	J. S. Bach: Johannes-Passion, Collegium Musicum Berlin, Restkarten (9,- / 6,- EUR) an der Abendkasse. Mehr Infos: www.collegium-musicum-berlin.de Sa.	 26. 2.	 15.30	Joseph – Ein echt cooler Träumer; Kindermusical, Berliner Stadtmission; Erw. 5,- / Kinder 3,-; VVK bei der Generalprobe am Fr, 25. 2., 17–19 Uhr; Info-Telefon 030 - 47 47 34 89; Berliner Stadtmission Pankow Fr. 	 04. 3.	 20.00	New York Gospel Stars – Black Gospel pur! Karten unter Tel. 0234 - 9 47 19 40 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Mehr Infos: www.newyorkgospelstars.de Mi. 	 30. 3.	 20.00	Jazz Mass (Jazzmesse) von Ike Sturm, New York; Europäische Uraufführung; Mehr Infos und VVK: www.musik-aus-kirchen.de 			 Paul Gerhardt So. 	 06. 3.	 17.00	 »Make a joyful noise!« Gospelkonzert, Abschluss des Gospelworkshops 			 Workshopchor, Christoph Zschunke & Band; Eintritt frei Mi. 	 09. 3.	 18.00	»Passion, Leid – Leidenschaft« Eröffnungsveranstaltung zum Kunst-Projekt in der PaulGerhardt-Kirche; Eintritt frei Mi. 	 30. 3.	 19.00	Passionsandacht in der Paul-Gerhardt-Kirche, anschl. »Passion in der Bildenden Kunst« Vortrag von Eckhard Fürlus (Universität der Künste Berlin); Eintritt frei 			 Fr. 	 11. 2.	 19.30	 Fr. 	 11. 3.	 19.30	
	 	 	

Stadtkloster Segen Filmabend im Stadtkloster; Infos zum Film bei corinne.duerr@stadtklostersegen.de Filmabend im Stadtkloster; Infos zum Film bei corinne.duerr@stadtklostersegen.de

Bitte beachten: Kein Karten-Vorverkauf in den Gemeindebüros! Der E-Mail-Newsletter des Konzertbüros. Jetzt bestellen und keine Veranstaltung verpassen. Einfach Mail mit Namen und E-Mail-Adresse an: konzertbuero@ekpn.de

Veranstaltungen & Konzerte auf einen Blick (www.ekpn.de/veranstaltungen) Achtung: Kein Ticket-Vorverkauf für Fremd-Veranstaltungen im Konzertbüro. Wir bitten um Verständnis. TIPP für alle ehrenamtl. Helferinnen und Helfer unserer Gemeinde: Zu allen Veranstaltungen gibt es ein bestimmtes Kontingent an Freikarten; zu erfragen im Konzertbüro: konzertbuero@ekpn.de; T.: 44 71 55 67

»Make a joyful noise!« Gospelworkshop 4. bis 6. März 2011

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Telefon (030) 43 72 00-0 Telefax (030) 43 72 00-10

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Kontakte		

So finden Sie uns		

Zentralbüro Evangelische Kirchen­gemeinde Prenzlauer Berg Nord Geschäftsführung Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin Frank Esch T.: 40 00 34 99	 f.esch@ekpn.de Küster Harald Mößner T.: 4 45 77 45 F.: 43 73 43 78 Computerfax (9 –16 Uhr) 43 73 43 79 Sprechzeiten: mo. 13 – 16 Uhr, mi. 14 – 19 Uhr do. 9 – 12 & 13 – 16 Uhr www.ekpn.de zentralbuero@ekpn.de Vorsitzender des GKR Wolfgang Schellig T.: 44 73 67 50 gkr@ekpn.de Stellv. Vorsitzender des GKR Pf. Gisbert Mangliers T.: 4 48 03 33 (privat) g.mangliers@ekpn.de	 mobil 0171 / 1 79 50 07

Elias-Kuppelsaal		 Gemeindebüro 		 			 		 Gethsemanekirche		 Gemeindebüro 		 Gethsemanestraße 9, 	 	 10437 Berlin		 			 Paul-Gerhardt-Kirche		 Gemeindebüro		 Kuglerstraße 15, 10439 Berlin	 			 			 Segenskirche		 Gemeindebüro		 rechter Aufgang parterre		 			

Göhrener Straße 11, 10437 Berlin Öffnungszeiten mi. 17 – 19 Uhr T.: 4 42 63 31 Stargarder Straße 77, 10437 Berlin	 Öffnungszeiten mo. 11 – 13 Uhr, di. 16 –18 Uhr, mi. 11 – 13 Uhr fr. 11 – 13 Uhr T.: 4 45 77 45 / F.: 43 73 43 78 Wisbyer Straße 7, 10439 Berlin Öffnungszeiten mi. und fr. 10 – 12 Uhr, mi. 17 – 19 Uhr T.: 4 45 74 23 / F.: 44 71 95 04 Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin	 Öffnungszeiten di. 17 – 18.30 Uhr, do. 9 – 11 Uhr T.: 4 48 34 83 / F.: 41 71 50 72

Stadtkloster Segen Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin	 Stadtkloster- Büro		 T.: 44 03 77 39 			 info@stadtklostersegen.de Pfarrerin & Pfarrer Pfn. Uta Fey		 u.fey@ekpn.de		 		 Pf. Gisbert Mangliers 	 g.mangliers@ekpn.de	 Sprechzeiten	 Pf. Heinz-Otto Seidenschnur 	 ho.seidenschnur@ekpn.de	 Sprechzeiten	 	 Pf. Christian Zeiske	 c.zeiske@ekpn.de	 Sprechzeiten 	 Spendenkonto	 Spendenquittung auf Wunsch	 Zweck: »Prenzlauer Berg Nord«	 T.: 44 71 95 06, T.: 4 45 74 54 (privat) Sprechzeiten Büro Kuglerstraße 15, 			 do 10 – 12 Uhr, 18.30 -19.30 Uhr * T.: 4 48 03 33 (privat) mobil 0171 / 1 79 50 07 Büro Segen, di.,17 - 18.30 Uhr *	 mobil 0179 / 7 64 00 32 Büro Elias, di. 15 – 17 Uhr* Büro Gethsemane, mi. 15 –17 Uhr T.: 40 00 39 30 Büro Gethsemane, di. 18 – 19.30 Uhr, fr. 9 – 11 Uhr *
* und nach Vereinbarung

KVA Berlin Stadtmitte, Kto. 411 741 280, BLZ 210 602 37 Ev. Darlehnsgenossenschaft

Kontakte			

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Arbeit mit Kindern Jugendlichen & Familien Antje Erdmann Dipl. Sozialpädagogin /Diakonin Göhrener Straße 11, 10437 Berlin T.: 41 71 59 57 a.erdmann@ekpn.de Sprechzeit di. 11.30 – 13.30 Uhr Jana Scherle Dipl. Pädagogin / Beratung für Familien Göhrener Straße 11, 10437 Berlin T.: 41 71 59 61 jana.scherle@ekpn.de Sprechzeit mi. 14 – 18 Uhr Paul Beutel Jugendwart Kuglerstraße 15, 10439 Berlin T.: 4 45 74 25 p.beutel@ekpn.de Fachausschuss: kinder.jugend.ausschuss.@ekpn.de Kirchhöfe Segens-Friedhofsverwaltung Monika Mangliers Gustav-Adolf-Str. 67 – 74, 13086 Berlin T.: 9 25 30 68 / 47 03 27 32 F.: 47 03 27 35 www.segenskirchhof.de m.mangliers@evfbs.de Kirchhofsverwaltung Nordend Katrin Manke Dietzgenstraße 120 – 162, 13158 Berlin T.: 4 76 35 54 F.:4 76 27 70 www.berlin-friedhof.de nordend@evfbs.de Hausmeister/Techn. Personal Helmut Böhnke mobil 0179 / 7 36 18 57 Bärbel Jenichen mobil 0173 / 2 15 71 32 b.jenichen@ekpn.de Andreas Schumann mobil 0176 / 48 11 68 40

Kindergärten Ev. Kindergarten Elias Göhrener Str. 11, 10437 Berlin T.: 4 42 24 05, F.: 41 71 74 96 kindergarten.elias@gmx.de Ev. Kindergarten Gethsemane Greifenhagener Str. 2, 10437 Berlin Leitung Eva Koch T.: 4 45 55 84, F.:40 00 33 86 kita-gethsemane@gmx.de Ev. Kindergarten »Arche« Schönhauser Allee 104, 10439 Berlin Leitung Mirjam Häcker kita.arche@hoffbauer-bildung.de T.: 4 45 70 48, F.: 40 04 50 30 Diakoniestation Hauskrankenpflege Weißensee/Prenzlauer Berg Bizetstraße 11, 13088 Berlin T.: 61 62 27 00, Leitung Herr Gülker

Kirchenmusik Elisabeth Kaiser T.: 44 71 55 69, e.kaiser@ekpn.de Detlef Lehmann T.: 47 48 90 75, d.lehmann@ekpn.de Hermfried Weber T.: 40 00 79 84 Christoph Zschunke mobil 0176 / 24249692 kirchenmusik@ekpn.de Veranstaltungsmanagement Konzertbüro Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin Tickethotline 44 71 55 68 Mario Gugeler T.: 44 71 55 67 F.: 43 73 43 78 konzertbuero@ekpn.de

Konfirmanden Der neue Konfirmandenkurs besteht aus zwei Gruppen, die sich mit Paul Beutel, Pf. Christian Zeiske und Pf. Gisbert Mangliers treffen: mittwochs oder donnerstags jeweils von 18 – 19 Uhr in Gethsemane, Gethsemanestr. 9. Die Konfirmanden des 2. Jahres treffen sich mit Pfrn. Uta Fey, Paul Beutel und Pf. Heinz-Otto Seidenschnur wöchentlich in 2 Gruppen: dienstags von 17.30 – 18.30 Uhr in Elias, Göhrener Str. 11 oder donnerstags von 17.30 – 18.30 in Paul-Gerhardt, Kuglerstr. 15.

Familienrüste nach Zingst/ Ossee
»MEER UND SAND – Israels Zug durch die Wüste«
Vom 26.4. bis 1.5.2011 Anmeldungen ab 7. Februar bei Jana Scherle: jana.scherle@gmx.de Rückfragen bitte bei Pfr. Zeiske
        
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