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Periodical volume

Full text: Gemeindebrief Issue 57.2010, August/September

Gemeindebrief
100 Jahre Eliaskirche

 Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord · Elias · Gethsemane · Paul Gerhardt · Segen Nr. 57	 August /September 2010

	 2	 Inhalt 	

Seite 	 Editorial		

Aus dem GKR	 4 GKR-WAHLEN	 5 100 Jahre Eliaskirche	 6/7/11 Kinder, Kinder	 8/9 Mitteilungen/Amtshandlungen	 10 100 Jahre Eliaskirche	 11 Kirchenmusik/Gospelfest	 12 Tag des offenen Denkmals	 13 Geburtstage	 14 Gemeinde- und Kiezfest	 15 Gottesdienste	 16/17 Regelmäßige Veranstaltungen	 18/19 Auf ein Wort zum Stadtkloster	 20/21 Berliner Hostienschändungsprozess	 	 22/23 Abraham Geiger	 24/25 Veranstaltungen & Konzerte	 26 Anzeigen	 26 bis 29 Kontakte	 30/31 Hinweis: Der Gemeindebrief erscheint als pdf-download auf der gemeindeeigenen Homepage www.ekpn.de
Herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord. Auflage: 2000 Stück. Redaktionsanschrift: Gemeindebüro der Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Gethsemanestr. 9, 10437 Berlin T.: 4 45 77 45, F.: 43 73 43 78 zentralbuero@ekpn.de Gestaltung: Grafik-DesignBüro Dieter Wendland Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 1. 9. 2010 Die Artikel geben die Meinung der Verfasser wieder und nicht immer die der Redaktion bzw. des Gemeindekirchenrates

Liebe Leserinnen und Leser, »Entschleunigung«... geht Ihnen das auch so? – einfach: langsam machen, sachte – sachte! Viele unserer Nachbarn begeben sich gerade auf den Weg in die Ferien, in den Urlaub. Weg aus der Großstadt. Endlich mal Ruhe. ...Langsam. Aber erst noch schnell an den anderen Ort! – Dann den Druck rauslassen. Entschleunigung. Ausatmen, langsam die Luft einatmen, zwei drei Schritte nehmen zum Ausatmen. Die Frage nach den 95 Jahren, warum der alte Herr so rüstig und gut aussehend so alt geworden sei, beantwortete er dem Reporter schlagfertig: atmen, – atmen, – atmen! Da war sie die »Entschleunigung«. Rhythmus, Kontinuität, Verlässlichkeit. Seinen Rhythmus finden. Wie geht das? Machen nicht die verschiedensten Verpflichtungen einen Strich durch die Rechnung? Ich glaub schon. So ist dann der wirkliche Urlaub, das Abstandnehmen, der Tapetenwechsel wichtig. Nicht jedem gelingt das, nicht jeder kann sich einen Urlaub leisten. Doch schon allein an einem Tag den vorbestimmten Ablauf eines Tages zu durchbrechen, ist es wert, ein Stücken Entschleunigung zu praktizieren. Auch an einem anderen Ort dauert es geraume Weile, bis man wirklich nicht mehr an die Alterssorgen denkt, an das, was noch hätte erledigt, abgearbeitet und veranlasst hätte werden müssen. »Halt mal die Luft an!«, sagt man so und meint, der Gesprächspartner soll sich das überlegen, was er da gerad sagte... – nicht so schnell sein. Bei 39,5 Grad im Schatten geht es eh nicht so schnell, man kommt unwillkürlich an die eigene Leistungsgrenze. Lassen Sie sich etwas auf Entschleunigung ein. Ich wünsche Ihnen und mir auch mehr Entschleunigung, damit mehr Zeit füreinander bleibt. Schönen Urlaub! Ihnen allen eien gute An- und Abreise! Kommen Sie gut an! »Urlaub« ist die Zeit, die ein arbeitsfähiger Arbeitnehmer, Beamter oder auch Selbstständiger von seinem Arbeitsplatz berechtigt fernbleibt, obwohl nach Tages- und Wochenzeit eigentlich Arbeitsleistungen zu erbringen wären. Die beiden erstgenannten Personengruppen benötigen hierfür die Genehmigung ihres Arbeitgebers bzw. Dienstherrn; dieser kann oder muss wegen gesetzlicher Grundlagen den Urlaub unter Fortzahlung der Bezüge gewähren, in manchen Fällen auch unter Wegfall der Bezüge. Oft wird »Urlaub« fälschlich mit Erholungsurlaub gleichgesetzt, der aber nur eine bestimmte Art von Urlaub darstellt. Der Begriff Urlaub leitet sich vom altbzw. mittelhochdeutschen Wort für »erlauben« her. So fragten im Hochmittelalter Ritter ihren Lehnsherren um ›urloup‹, also ›Urlaub‹, um in eine Schlacht zu ziehen. (WIKIPEDIA, Internet) D. Wendland

EINLADUNG

Impressionen von einer Bolivienreise

Am Dienstag, dem 07.September 2010, um 20 Uhr im Gemeindehaus Kuglerstr.15 Vortrag mit Frau und Herrn Mertschenk von der Humboldtgesellschaft der Freunde Latein-Amerikas. Mit dem Ehepaar Mertschenk gibt es eine langjährige gute Zusammenarbeit. Ein kleiner bolivianischer Imbiss wird gereicht.Der Eintritt ist frei, wir bitten um eine Spende. Gerd Beyer vom FREUNDESKREIS COCHABAMBA

Das Wort	

		

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»Ein Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes.« Prediger Salomo 3,13
Liebe Gemeinde, das ist doch ein Wort, was so richtig zur Urlaubsstimmung passt, denke ich, als ich meine Gedanken zum Monatsspruch für September 2010 notiere. Es hätte auch die Einladung zum Gemeinde-& Kiezfest im »Göhrener Ei« am 4. Juli sein können. Viele haben zum Gelingen des Festes beigetragen, und allen sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt. »Guten Mut bei allem Mühen«, das brauchen wir immer wieder für alles Gelungene und auch weniger Gelungene. Sich freuen zu können, die Erfolge seines Mühens genießen zu können, das ist eine Gabe Gottes. Wie schön, denke ich, wo uns Christen doch oft nachgesagt wird, dass wir zu wenig fröhlich sein können. Eine gewisse puritanische Vergangenheit haftet uns an. Dabei finden wir in der Bibel genug Lebensfreude und Lebensbejahung. Im Buch des Predigers wird auf alle Lebenssituationen eingegangen. Erstaunlich für mich ist, dass Worte aus diesem Buch in jüngster Zeit bei Taufen von Erwachsenen auch als Taufspruch ausgewählt werden. Aber es sollte wiederum nicht erstaunlich sein, denn alle Lebenssituationen gehören zum Leben. In diesem Zusammenhang steht der Monatsspruch: »Alles hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.« Dies war auch das Wort, das über der Verabschiedung von Pfr. Werner Widrat (von 1988 bis 1993 Pfarrer der Gethsemanegemeinde) in den tätigen Ruhestand am 5. Juli stand. In seiner letzten Dienstetappe war er Krankenhausseelsorger im Jüdischen Krankenhaus in Berlin. Uns verbinden fast 28 Jahre im Pfarrdienst. Am 31. Oktober 1982 sind wir und andere gemeinsam in der St. Marienkirche von Bischof Dr. Forck ordiniert worden. Ja, das Wort aus dem Predigerbuch stimmt auch für alles, was diese fast 28 Jahre für unsere jeweilige Biografie beinhalten.
probeabo1_10a.qxp 07.01.2010 16:45 Uhr

Pfarrer Werner Widrat machte es anhand seiner Biografie in der Predigt sehr konkret deutlich. Aber Jede und Jeder von uns könnte das auch so tun. Vielleicht nehmen Sie sich in den Sommermonaten einmal Zeit, über das 3. Kapitel des Predigerbuches nachzudenken und die Aussagen mit Ihrem Leben zu verbinden. Für uns als Christen ist es Gott, der unsere Geschichte, auch unsere ganz persönliche Geschichte, lenkt. »Weinen hat seine Zeit, Lachen hat seine Zeit, Klagen hat seine Zeit, Tanzen hat seine Zeit«. Andere nennen es Schicksal. Für uns ist es Gott – und der Mensch kann nicht ergründen das Werk, das Gott tut. Er hat den Menschen die Arbeit gegeben, damit wir uns damit plagen, doch er will uns bei allen Mühen auch Zeiten zum Ausruhen und Auftanken schenken. Wir müssen dies nur für uns auch annehmen. Pfarrer Widrat wurde für seinen Ruhestand auch eben dieser Monatsspruch zugesprochen: »Ein Mensch, der isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes.« Für uns gilt das Wort für einen erholsamen Sommer. So können wir die Aussage des Predigers wiederfinden in einem Gebet für die Ferien, das ich uns allen mit auf den Weg gebe: »Wir danken dir, du freundlicher Gott, dass wir ausspannen dürfen und Zeit füreinander haben. Lass uns Abstand von der Arbeit gewinnen und neue Kraft schöpfen. Du zeigst uns die Wunder der Natur und die Schönheiten der Kunst. Du lässt uns andere Menschen kennenlernen und machst unser Leben reicher. Lass uns gestärkt an Leib und Seele nach Hause zurückkehren.«

Ihre Pfarrerin Uta Fey
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G K R
Aus der Arbeit des Gemeindekirchenrates

	 4	 Aus dem GKR					

Grüße von der Kinderfreizeit in Tornow ... und Dank allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern ... Eltern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern...

Am 05. Juni hat der GKR auf einer ganztägigen Klausur­ tagung über die zukünftige Personalsituation beraten. Die Ergebnisse müssen noch ausgewertet und diskutiert werden und sollen in das neu zu erstellende Gemeindkonzept einfließen. Von den Sitzungen des Gemeindekirchenrates im Juni und Juli ist folgendes zu berichten: - der bestehende Honorarvertrag mit Herrn Gugeler (Konzertbüro) wird bis zum 31. 12. 2010 verlängert - der GKR beschließt die Übertragung des Friedhofes der Sophiengemeinde an die Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord - Herr Wieske hat sich als neuer Leiter des Jugendgospelchores vorgestellt und der GKR hat einer auf ein Jahr be­fristeten Anstellung zugestimmt. Vertreter des Jugendgospelchores haben sich für die Einstellung eingesetzt. Herr Wieske übernimmt die Chorleitung von Herrn Zschunke. - der GKR beschließt den Kollektenplan - neben verschiedenen anderen Instandhaltungsarbeiten wurde auch die Erneuerung des alten Bodenbelages im Bodelschwigh-Saal des Elias-Gemeindehauses beschlossen. - Der GKR wird sich erst nach Einführung der Parkraumbewirtschaftung mit dem Antrag des Bürgerbegehrens zur autofreien Zone um die Gethsemanekirche befassen. Zusammen mit dem Gemeindebeirat wurde über die ­Weiterführung der Arbeit am Gemeindekonzept beraten. Dazu wurden Arbeitsgruppen gebildet, die ihre Ergebnisse bis zum 30. 10. 2010 vorlegen sollen. Die nächste Sitzung des GKR im August wird auf Grund der Ferien- und Urlaubszeit ausfallen. Ich wünsche allen eine schöne und erholsame Urlaubs- und Ferienzeit Wolfgang Schellig, Vorsitzender des Gemeindekirchenrates Der nebenstehende Bildergruß aus Tornow erreichte uns noch kurz vor Drucklegung!

Gemeindekirchenratswahl 2010		

		

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Gemeindekirchenratswahl 2010
Im Herbst werden in unserer Landeskirche die Gemeindekirchenräte neu gewählt. Hier eine Kurzübersicht der wichtigsten Fragen dazu: Wann wird gewählt? am 31. 10. 2010 von 9.00 bis 16 Uhr – die Wahl ruht jedoch während des Gottesdienstes am jeweiligen Ort Wo wird gewählt? 4 Wahlbezirke gleich Wahllokale: Elias-Kuppelsaal, Gethsemanekirche, Paul-Gerhardt-Kirche, Segenskirche Was mache ich, wenn ich am 31. 10. Briefwahl beantragen – bis spätestens 27. 10. 2 010 nicht zum Wahllokal gehen kann? Wer kann wählen? Alle Gemeindeglieder, die am Wahltag mindestens 14 Jahre alt und zum Abendmahl zugelassen sind Wo kann ich wählen? Die Gemeinde ist – wie bei der letzten Wahl – in 4 Wahlbezirke eingeteilt, Gemeindeglieder sind in dem Wahlbezirk wahlberechtigt, in dem sie wohnen. * Wer kann gewählt werden? Wahlberechtigte Gemeindeglieder, die am Leben der Gemeinde teilnehmen, sich zu Wort und Sakrament halten und bereit sind, über die innere und äußere Lage der Gemeinde Kenntnis und Urteil zu gewinnen und am Wahltag mindestens 18 Jahre alt sind. Wer kann Wahlvorschläge machen? Alle wahlberechtigten Gemeindeglieder. Ein Wahlvorschlag kann mehrere Namen enthalten. Jeder Wahlvorschlag muss von mindestens 10 Gemeindegliedern unterschrieben sein. Wo kann man sich zur Wahl In der Regel in dem Wahlbezirk in dem man wohnt. Der Gemeindekirchenrat aufstellen lassen? kann die Wahl in einem anderen Wahlbezirk zulassen.* Wie lange dauert die Wahlperiode? 6 Jahre Wie viele Kandidaten werden gewählt? Wie viele Kandidaten gibt es? Bis wann müssen die Kandidaten feststehen? Wie erfahre ich, wer für den Gemeindekirchenrat kandidiert? Es werden immer 50 % der Kirchenältesten gewählt. Unser Gemeindekirchenrat besteht aus 12 gewählten Ältesten. Also wählen wir in diesem Jahr 6 Älteste neu und zwar in Elias 2, in Gethsemane 1, in Paul-Gerhardt 2 und in Segen 1. In Elias und Paul-Gerhardt mindestens 4 Kandidaten, in Gethsemane und Segen mindestens 2 Spätestens bis zum 56.Tag vor der GKR-Wahl – also bis zum 06. 09. 2010 – besser etwas früher Spätestens am 28. Tag vor der GKR-Wahl (also bis 04. 10.) ist der Gesamtwahlvorschlag bekannt zu machen. Dies geschieht im Gemeindebrief, durch Aushang in den Schaukästen, Kirchen und Gemeindehäusern, auf unserer Webseite. Außerdem wird es eine Gemeindeversammlung geben, in der sich die Kandidaten und Kandidatinnen vorstellen werden (Termin: 07. 10. 2010, 19 Uhr, Elias-Kuppelsaal) Nach dem Wahlgesetzt entscheidet der Gemeindekirchenrat in welchem Wahlbezirk Sie wählen und gewählt werden können. Diese Gemeindeglieder werden bei der Umgemeindung gefragt, in welchem Pfarrbezirk = Wahlbezirk sie geführt werden wollen. Dies bleibt dann bestehen.

* Ich bin Gemeindeglied, wohne aber nicht im Bereich der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord (Umgemeindung)

Wer sich für die Feinheiten interessiert, kann näheres im Gemeindebüro erfahren und auf der Webseite der Landeskirche unter www.ekbo.de nachlesen.

	 6	 100 Jahre Eliaskirche

100 Jahre Elias-Kirche 1910 – 2010
»Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt« (Ps. 26,8), so steht es seit 100 Jahren an der Eingangstür der Elias-Kirche und unzählige Male sind unzählige Menschen – junge und alte, gesunde und kranke, fröhliche und traurige – sind durch sie hindurchgegangen. Ihre Mauern haben unendlich viele Gebete und Lieder vernommen, Lachen und Tränen gesehen und ganz viele Feste und Feierlichkeiten erlebt. 100 Jahre sind für eine Kirche ja eigentlich kein Alter, aber die vergangenen Jahrzehnte haben ihre Spuren in ihr hinterlassen, sie ist von den wechselvollen Zeitläufen – den Kriegs- und Friedenszeiten – sichtbar gezeichnet. Das Viertel, in dem sie steht, ist eine fast vollständige Gründerzeitbebauung. Über 90% der Häuser sind vor 1919 als Teil des wilhelminischen Großstadtgürtels errichtet worden. Im Zuge dieser Bebauung wurde die Eliaskirche als Lückenbau in die Straßenzeile eingefügt. Sie ist kein repräsentatives, kunstgeschichtlich bedeutsames Bauwerk. Dafür steht sie mitten in unserem Kiez, hineingebaut in den Alltag der Menschen. Die Geschichte unserer Eliaskirche beginnt mit dem 13. Februar 1906. An diesem Tag beschloss die Gemeindeleitung der Gethsemanegemeinde die Errichtung einer selbstständigen Kirchengemeinde unter dem »Arbeitstitel« Gethsemane IIIOst. Die provisorische Predigtstätte befand sich in einem Wohnhaus in der Raumerstraße 17 (heute Nr. 7). Am 16. März 1907 wurde die Gemeinde durch das Königliche Konsistorium der Provinz Brandenburg offiziell errichtet. Für den Bau einer Kirche wurde das Grundstück in der Senefelderstraße 5 (ca.750 m²) für 74000 Reichsmark erworben und vom Berliner Stadtsynodalverband 200 000 Reichsmark für den Bau bewilligt. Staatliche Gelder – wie bei früheren Kirchenbauten – standen nun nicht mehr zur Verfügung. Der Regierungsbaumeister Gustav Werner erhielt den Auftrag zum Entwurf und der Architekt Fritz Förster wurde mit der Bauleitung beauftragt. Am 23. Mai 1909 erfolgte die Grundsteinlegung und am 3. Juli 1910 war es dann soweit. Die EliasKirche wurde in einem festlichen Gottesdienst durch Generalsuperintendent Faber eingeweiht. Der Predigt lag ein Text

über den alttestamentlichen Propheten Elias (nachzulesen im AT 1. Könige 19, 4-8) zugrunde, gehalten vom ersten Pfarrer der Eliasgemeinde – Pfarrer Wittenberg. Als Gäste waren unter anderen anwesend Sr. Königliche Hoheit Prinz August Wilhelm von Preußen und der Polizeipräsident von Jagow. Die Namensgebung der Kirche war eine mühsame Angelegenheit. Zunächst sollte sie »Erlöserkirche« oder »HallelujaKirche« oder »Hosianna-Kirche« heißen. Aber diese Namen

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wurden von der Kirchenleitung abgelehnt und erst nach etwa 10monatigen Querelen und Auseinandersetzungen einigte man sich auf Vorschlag der Gemeindeleitung auf den Namen »Elias«. Die Ende 1908 datierte Urkunde lautet: » Nachdem seine Majestät der Kaiser und König die Belegung des Namens ‚Elias-Kirche’ für die in der Senefelderstraße 5 zu Berlin neu zu errichtende Kirche der evangelischen Gethsemane III (Ost)Kirchengemeinde zu genehmigen geruht haben, hat diese Kirchengemeinde fortan den Namen ‚Elias-Kirchengemeinde’ zu führen«. Die Kirche hatte ursprünglich folgende Gestalt: Sie ist erbaut in der zur damaligen Zeit oft verwendeten

Form märkischer Backsteingotik mit spitzem Giebel und viereckigem Turm. Das Innere ist gekennzeichnet durch ein breites Langschiff mit zwei Seitenschiffen, drei Emporen und rechteckigem Altarraum. Die gesamte Malerei im Kirchenschiff und im Chorraum, in der Sakristei und im Vorraum und in den drei Vorhallen wurde der Werkstatt Birkle & Thomer aus Charlottenburg übertragen. Die Decke und die Wandflächen des Altarraumes waren blau getönt und mit einem leuchtenden Sternenhimmel überzogen. Das Altargemälde, geschaffen von Heinrich Saffer (Cuxhaven), stellt die Himmelfahrt Christi (nach einer anderen Lesart die Auferstehung Christi) dar. Saffer stand der Kunstrichtung der Nazarener, die eine romantisch-religiöse Kunstauffassung vertrat, nahe und wurde von ihr stark beeinflusst. Altar, Kanzel und Taufe, aus dunkelbraunem Holz geschnitzt mit vergoldeten Zierstücken, war eine Arbeit des Kunsttischlers Wilhelm Busse aus Leipzig. Durch die fünf hohen Fenster in der Straßenfront bekommt der Kirchenraum sein Licht. Auf den drei mittleren Fenstern war die Verklärung Christi auf dem Berg Tabor dargestellt – im Mittelfenster Christus im Strahlenkranz, rechts und links Moses und Elias. Zwei Engel mit Harfe und Kranz aus weißem Sandstein schmückten, auf zwei Sockeln stehend, die beiden Seitenemporen. Auf der linken Seitenempore fand auch die Orgel, erbaut von der Firma Grüneberg/Stettin ihren Platz. Im Glockenturm hing ein bronzenes Geläut mit drei Glocken, das bereits 1917 beschlagnahmt und eingeschmolzen wurde. Erst im Jahre 1924 bekommt die Kirche ein neues Geläut. Es sind drei stählerne Glocken in den Tönen G, A und H mit den Inschriften »Ehre sei Gott in der Höhe«; »Friede auf Erden«; und »Den Menschen ein Wohlgefallen«. Sie stammen aus der Glockengießerei Ulrich &Weule/Bockenem im Harz. Sie hängen noch Fortsetzung Seite 10 heute im Glockenturm.

	 8	 Kinder, Kinder				

Psalm 23
Wenn der Text erscheint hat das neue Kindergartenjahr begonnen. Unsere Schulanfänger sehen gespannt der Schule entgegen und die freigewordenen Kindergartenplätze füllen sich mit neuen Kindern und Familien. Wir freuen uns auf die vor uns liegenden Zeiten, den gemeinsamen Weg mit den Kindern und Familien. Zum Kindergartenalltag gehören Höhen und Tiefen und uns ist es wichtig, dass wir vertrauen können dass Gott mit uns geht. Dieses Vertrauen wollen wir in der täglichen Arbeit einladend weitergeben. Ein Höhepunkt ist der monatliche Kindergartengottesdienst den wir gemeinsam mit den Mitarbeitern des Gethsemanekindergartens vorbereiten und zusammen mit den Kindern feiern. Im vergangenen Jahr gestalteten wir die Gottesdienste unter dem Thema feiern. Dörte Maungue

Der August ist mit der Sommerpause die Brücke vom alten ins NEUE Schuljahr. So haben wir die Pause für die Christenlehre und Singschule mit dem Sommerfest am 4.7. eingeläutet. Uns im Juli auf große Fahrt zu den Kindersommerreisen nach Tornow und Zootzen aufgemacht und wollen mit dem Schuljahresanfangsgottesdienst mit neuer Kraft und mit Spaß ins neue Schuljahr durchstarten. So laden wir euch ein:

Herzlich willkommen zum Familiengottesdienst zum Schuljahresbeginn mit dem Thema »Gottes Segen ist wie ein großes Zelt« am 29. August 10 um 11 Uhr in der Gethsemanekirche. Für einen kleinen Imbiss im Anschluss im Garten sind Kuchenspenden gern gesehen!

Familiengottesdienst zum Schulanfang

in Elias
jeden 1. Sa. im Monat von 10 bis 12 Uhr am 4. 9. Thema »Meine Hände – Deine Hände« Im August sind Sommerferien!

Kinder, Kinder	

		

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Gebote für´s Leben – »Ich esse meine Suppe nicht!«
»Was bedeuten die 10 Gebote heute für unser Leben?«, haben wir uns mit den Kindern im vergangenen Schuljahr einige Wochen in der Christenlehre der 3.und 4. Klasse gefragt. Für Erwachse ist dies eine scheinbar völlig einfach zu beantwortende Frage, aber wie denken Kinder darüber. Ein Beispiel: »Du sollst Vater und Mutter ehren!« Die Kinder fragen sich dabei: »Soll ich immer alles tun, was die Eltern sagen? Soll ich immer artig sein? Soll ich immer im Haushalt helfen?« Wir haben dieses Gebot mit den Kindern von zwei Seiten betrachtet. Zum einen: »Was wünsche ich mir (als Kind) von meinen Eltern im Umgang mit mir?«. Zum anderen haben wir überlegt: »Was wünschen sich meine Eltern von mir (als Kind) im Umgang mit den Eltern?« Die Kinder haben sich intensiv an der Beantwortung der Fragen zu schaffen gemacht. So haben sie geantwortet: » Ich wünsche mir von meinen Eltern, dass sie ruhig mit mir reden, nicht so viel meckern oder…, dass sie Zeit für mich haben oder…, dass sie sich nicht streiten oder…, dass ich auch mal leichtsinnig sein darf oder…, dass sie gerecht sind.« Etliche dieser Wünsche sind bekannt und dennoch ist es gut, die Wünsche so klar ausgesprochen noch einmal wahrzunehmen und als Erwachsener sein eigenes Verhalten erneut zu bedenken. Auf der anderen Seite ist es wichtig zu merken, dass Kindern genau bewusst ist, was die Eltern sich von ihnen wünschen: »… dass ich nicht soviel bocke oder zickig bin! Oder dass ich auf meine Sachen selber achte! Oder dass ich nicht übermütig bin! Oder dass ich mit im Haushalt helfe z.B. beim Tischdecken! Oder dass ich auf das, was meine Eltern sagen höre! Oder dass ich mich mit meinen Geschwistern nicht so viel streite, meinen Bruder oder meine Schwester nicht ausschließe, wenn ich mit meinen Freunden spiele. Oder dass ich mich in der Schule anstrenge! Oder dass sich meine Eltern auf mich verlassen können!« Bis dahin ist alles klar. Aber was ist, wenn es zu einer klassischen Konfliktsituation kommt: »Wie kann ein jeder in der Familie sich verhalten, damit ein Streit nicht eskaliert und fair miteinander umgegangen wird?«. So haben wir eine Situation nachgespielt: Die Familie sitzt gemeinsam beim Abendbrot, das Kind mag die frischgekochte Suppe nicht. Was tun? Die Eltern wollen in Ruhe essen und nicht unbedingt noch mal aufstehen, das Kind hat aber Hunger. Im ersten Durchgang haben die Kinder diesen Konflikt bis zu »fliegenden Tellern« durchgespielt. Im 2. Anlauf – nach einem intensiven Austausch – haben die Kinder Lösungen gefunden, z.B. probieren und wenn´s noch nicht schmeckt, gibt es eine Scheibe Brot oder… Für Erwachsene sind dies klare einfache Lösungen, aber für Kinder ist es wichtig zu lernen. Die Kinder haben sich zu dem Gebot »Du sollst Vater und Mutter ehren« ihr praktisches und lebensnahes Fazit erarbeitet: Gegenseitiger, respektvoller Umgang zwischen Kindern und Eltern ist wichtig.

Biblisch Kochen für Kinder und Erwachsene
Wir werden gemeinsam leckere 3-Gänge-Menüs zubereiten und anschließend diese gemeinsam genießen. Kommt einfach mal vorbei! 21. 9. um 17.30 bis 19.30 Uhr in Elias (Göhrenerstr. 11) im Diakonieraum, Eingang übers Foyer. Wichtig: Anmeldung bis 24 h vor Beginn bei: a.erdmann@ekpn.de. Bringt Freude, Spaß und gute Laune und einen Unkostenbeitrag von 5 Euro mit. Kinder, die ohne ihre Eltern kommen, sollten mindestens in der 1. Klasse sein. Kommt vorbei! Wir freuen uns auf Euch. L. Girke, N. Broßmann

	 10	 Mitteilungen / Amtshandlungen der Gemeinde 	

	

Taufen
Luisa Severin, Paula Lange, Matilda Zorn, Leo Röseler, Ben Röseler, Jakob Nguyen, Antonia von Pannwitz, Rosa Busch, Hannes Schwarz van Berk, Leoni Kassel, Anton Franke, Louis Neske, Laura Neske, Bo Heintze, Helene Reichelt, Charlotte Reichert, Marlene Korn, Charlotte Korn, Elisabeth Hucho. Von den Konfirmanden, die im Jahr 2011 konfirmiert werden, wurden getauft: Nadja Broßmann, Rahel Engel, Emilia Graff, Willi Klammt, Marie Klammt, Toni Klötzer, Lara Ley, Anna Margot, Marla Menn, Simon Porath, Bruno Saar, Finn Schmidt, Jonathan Städler Als Erwachsene getauft wurden Carolin Ringe, Maximilian Janke, Ihr werdet mich suchen und finden, denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen. Jeremia 29, 13-14a

Trauungen
Tilo Braun und Diana Reinke Robert Schwarz und Franziska Schwarz-Zanke Lege mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel auf deinen Arm. Denn Liebe ist stark wie der Tod und Leidenschaft unwiderstehlich wie das Totenreich. Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des Herrn, so dass auch viele Wasser die Liebe nicht auslöschen und Ströme sie nicht ertränken können. Hoheslied 8, 6

Bestattungen
Johanna Liersch Dieter Baumann Horst Herrmannek Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Psalm 23, 1-4

  Fortsetzung von Seite 7 – 100 Jahre Eliaskirche Die Erbauer der Kirche haben weitsichtig dafür gesorgt, dass genügend Nebenräume für ein vielfältiges Gemeindeleben vorhanden waren. Dazu gehörten 3 Konfirmandensäle, die später als das Gemeindehaus fertig war, eine Bibliothek, das Gemeindearchiv und den Kuhlo-Saal (für die Posaunenarbeit) aufgenommen haben. Dazu im Vorraum das Lutherzimmer, das durch eine Tür mit dem Kirchenschiff verbunden war. Am 18 März 1945 treffen Fliegerbomben – unmittelbar vor dem Konfirmationsgottesdienst – die Kirche und beschädigen sie stark. Viele Menschen versuchten den Brand zu löschen, um das Schlimmste zu verhüten. Die Altargeräte konnten aus der brennenden Kirche gerettet werden. Menschen wurden – Gott sei Dank – nicht verletzt, aber das Innere wurde teilweise zerstört. Betroffen waren besonders das Dach, die Orgel und die Fenster, die zu Bruch gingen. In den Jahren 1947/48 wurde die Kirche wieder hergestellt. Die Fenster wurden mit weißem Glas versehen und 1953 konnte auch die reparierte Orgel eingeweiht werden. In den Jahren 1960/61 erfolgte eine völlige Neugestaltung des Kircheninneren. Dem damaligen Kunstverständnis entsprechend, musste die alte Gestalt einer neuen, nüchternen Sachlichkeit Platz machen. Altar mit dem Altargemälde, Kanzel und Taufe wurden entfernt und durch moderne Elemente aus Beton und die farbige Ausmalung durch einen weißen Anstrich ersetzt. Auch die beiden Engel aus Stein mussten weichen und seitdem müssen wir uns auf unsichtbare Engel oder Engel in Menschengestalt verlassen, so wie W. Willms es in einem Gedicht über Elia formuliert: »Werd ich für dich, wirst du für mich der Engel sein?« Entsprechend der neuen Kunstrichtung entstand auch ein modernes Glasmosaik an der Wand des Altarraumes –

Fortsetzung von Seite 7: Jubiläum Eliaskirche100 Jahre	

	

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»Die Offenbarung des Johannes« (Offb. 4,1–11) – geschaffen von dem Künstler L. Mannewitz. Teile der alten Kanzel (4 Evangelisten und Petrus) und die Taufe konnten wir vor der Zerstörung retten. Der hölzerne Taufstein schmückt nun den Kuppelsaal im Gemeindehaus. In den folgenden Jahrzehnten stellten sich immer größere und schwerwiegendere Schäden in der Kirche ein, so dass die Nutzung nur noch sehr eingeschränkt möglich war. Die Heizungsanlage war defekt, Wasserschäden im Innern der Kirche, verursacht durch aufsteigende Nässe und ein undichtes Dach, und Schwammbefall, stellten die Gemeinde vor immense Probleme. Eine Sanierung aus eigenen Kräften war nicht möglich. Um die Kirche vor einem völligen Verfall zu bewahren, entschied sich der Gemeindekirchenrat 1997 nach neuen Nutzern zu suchen, die auch eine Instandsetzung übernehmen konnten. Am 14. Januar 2001 wurde die Kirche in einem festlichen Gottesdienst entwidmet – Bibel, Kreuz, Kerzen und Abendmahlsgeräte hinaus- und hinübergetragen in das Gemeindehaus. Inzwischen sind fast 10 Jahre vergangen und das Gemeindeleben findet in vielgestaltiger Weise im Gemeindehaus statt. Die Glocken der Kirche klingen weiter zu uns herüber, rufen die Menschen zum Gottesdienst und auch mittags und abends ist ihr Geläut in unseren Straßen zu hören. In wenigen Wochen wird auch die Kirchturmuhr den Menschen in unserem Kiez wieder die genaue Zeit anzeigen.

Seit knapp 10 Jahren ist das Kinder- und Jugendmuseum in der Kirche als neuer Nutzer beheimatet. Mit dem Umbau und der Neugestaltung wurde der Architekt Klaus Block beauftragt. Und wieder gehen viele kleine und große Menschen durch ihre Eingangstür und erleben viele spannende, interessante und fröhliche Stunden in ihren Mauern und noch immer grüßt sie das Altarbild von der Stirnseite des Raumes und verbindet das Gewesene mit dem Heutigen. Für viele Gemeindeglieder – besonders für die Älteren unter uns – war das Loslassen ein schmerzlicher Prozess. Inzwischen blicken wir dankbar zurück auf die vergangenen Jahrzehnte und das, was wir in und mit der Elias-Kirche erlebt haben, leben gemeinsam in der Gegenwart und blicken zuversichtlich in die Zukunft. Viele Male haben wir in unseren Gottesdiensten im Kuppelsaal das Lied von Klaus Peter Hertzsch gesungen, in dem es heißt: »Vertraut den neuen Wegen, auf die uns Gott gesandt, ER selbst kommt uns entgegen, die Zukunft ist sein Land«. Ich bin sicher, dass das Wort »Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt« unsichtbar auch über der Eingangstür unseres Gemeindehauses steht. Ingrid Volz PS. Für diesen Beitrag habe ich dankbar zurückgegriffen auf Vorarbeiten von Johannes Kunstmann und Wolf Schulz. Einen Eindruck von unserem vielfältigen Gemeindeleben gestern und heute gibt eine Fotoausstellung von Jutta Krüger im Kuppelsaal unseres Gemeindehauses.

	 12	 Kirchenmusik 		 Minisingen Mittwoch 1. Gruppe »Pfauen« 16 – 16.30 Uhr, 2. Gruppe »Räuber« 17 – 17.30 Uhr, Gethsemanestr. 9, Singschule Singen mit Eltern und Kindern 0 – 2 Jahre Minis Montag 1. Gruppe »Spatzen« 17.30 bis 18 Uhr Dienstag 2. Gruppe »Wölfe« 15.30 bis 16 Uhr Donnerstag 3. Gruppe »Nachtigall« 17 bis 17.30 Uhr, Gethsemanestr. 9, Singschule, Singen mit 3 – 4jährigen Kindern Mädchen(be)stimmen Donnerstag, 16.30 bis 17.30 Uhr Winterkirche/ Eingang Gethsemanestr. Mädchen im Alter von 5 – 12 Jahren Jungschor Montag 16.30 bis 17.30 Uhr Winterkirche/Eingang Gethsemanestr. Jungen im Alter von 5 – 12 Jahren Jugend-Gospelchor «...stimmt so!« Mit Stefan Wieske, Montag 18 Uhr Gemeindesaal P. Gerhardt, Kuglerstr. 15 Junge Leute mit Lust auf Popularmusik, Gospels, neue geistliche Lieder, Jazz, Folk, in groovigen Arrangements mit Klavier & Band Kinder-Ensemble Dienstag 16.30 – 18.00 Uhr Kinder im Alter von 10 – 12 Jahren, Winterkirche /Eingang Gethsemanestr. Einstudieren von musikalischen Teilen der Kantoreipraxis Gemeindechor Mit Detlef Lehmann, Mittwoch 19.30 Uhr Gemeindehaus Elias, 3. Etage, Göhrener Str. 11, klassischer, vierstimmig gemischter Chor, vielseitige Chorliteratur alter und neuer Meister Liturgischer Chor Mit Hermfried Weber, Mittwoch 19.30 Uhr, Gemeindesaal P. Gerhardt, Kuglerstr. 15, ein- und mehrstimmiges Ausgestalten der Gottesdienste sowie Erarbeiten freier liturgischer Formen Gethsemane-Kantorei Mit Chr. Zschunke, Dienstag 19.45 – 22 Uhr, Elias Kuppelsaal, Motetten alter & neuer Meister, Kantaten, Oratorien, Musik zeitgenössischer Komponisten, für Gottesdienste und Konzerte, regelmäßige Teilnahme erwartet!

Gospelfest in Gethsemane	

	

Dreitägiges Gospelfest in der Gethsemanekirche

Vom 3. bis 5. September ist in diesem Jahr ein ganz besonderes Musikfestival der Landeskirche zu Gast in unserer Gemeinde. Das 14. Gospelchortreffen BerlinBrandenburg findet in der Gethsemanekirche statt - und mehr als 400 Gospelfans aus der Region Berlin-Brandenburg und darüber hinaus feiern ein Wochenende lang bei kraftvollen Gospelklängen die frohe Botschaft des Evangeliums. Angeleitet wird der Riesen-Workshop von zwei Top-Gospelprofis der schwedischen Gospelszene: Peter Ekengren und Arvid Nerdal. Ihren eigenen Chor, den Afro Choir aus Uppsala (Foto), bringen die beiden mit. Gleich drei Programmhöhepunkte bringt das Gospelchortreffen in der Gethsemanekirche mit sich: ein fetziges Power-Konzert des Afro Choir am Samstag, dem 4. September, um 20 Uhr (siehe Konzertübersicht auf S. 26); einen festlichen Gottesdienst am Sonntag, dem 5. September, um 11 Uhr; und schließlich das große Abschlusskonzert mit dem 400-köpfigen Mass-Choir am gleichen Tag um 16 Uhr. Die Sängerinnen und Sänger unseres Jugendgospelchors »stimmt so!« sind bei diesem Festival natürlich aktiv mit von der Partie und werden durch ihren Einsatz zum Gelingen des Gospelchortreffens beitragen. Wer an diesem Wochenende nicht nur zuhören möchte, sondern selbst einmal in einem solch riesigen Gospelchor mitsingen will, sollte sich schnell einen der letzten freien Plätze sichern. Gesangserfahrungen und Notenkenntnisse sind nicht erforderlich. Alle Infos gibt‘s unter: www.gospelchortreffen.de Der Vorverkauf für das Konzert des Afro Choir aus Schweden (Sa, 4. September, 20 Uhr) startet am 2. August. Karten für 15, ermäßigt 12 Euro sind dann im Zentralbüro, Gethsemanestr. 9, erhältlich. An der Abendkasse kosten die Karten 17 / erm. 14 Euro. Kinder bis 12 J. haben freien Eintritt! Mario Gugeler

Tag des offenen Denkmals		

	

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100 Jahre Eliaskirche – Tour de Prenzlauer Berg
Seit 1996 lebe ich in der Nähe von Eliaskirche und Kuppelsaal – ich gehöre also zu der großen Gruppe Zugezogener in unserer Gemeinde. In mehreren Schritten und auf verschiedene Art habe ich mich meiner neuen Umgebung angenähert – zahlreiche Fotos sind entstanden: ein Buchprojekt mit Interviews vor allem alteingesessener Gemeindeglieder, in Verbindung damit ein Lichtbildvortrag (Termin folgt), zuletzt eine Stadtteilführung mit Schwerpunkt auf dem Gemeindebereich Elias, in die viel von dem, was ich erfahren und recherchiert habe, eingeflossen ist. Lassen Sie sich einladen zu einer Entdeckungsreise im »Prenzlauer Bergland« – mit seinem natürlichen Relief und seinen künstlichen Erhebungen, Bilderrätselspiel und Bärenjagd inbegriffen, mit Veranschaulichung von Geschichte an Hand von prägnanten Einzelbeispielen – von den Anfängen des Bezirks im 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Die Führung eignet sich besonders für Neueinsteiger als erste Orientierung, andere Teilnehmer sind selbstverständlich auch willkommen. Vielleicht (hoffentlich) ergeben sich Ergänzungen, die in weitere Führungen einfließen können. Nächster Termin: Samstag, 4. September, 15 Uhr ab »Mauersegler« (Eingang zum Mauerpark), Mindestteilnehmerzahl: 6 Personen, Kosten: Spende für das Kiezfrühstück (kostenloses gemeinsames Frühstück im Elias-Kuppelsaal an jedem letzten Samstag im Monat) Weitere Termine sind auf Anfrage möglich. Kontakt: Gesina von Schroeder, (T.: 4 42 38 35, E-Mail: gesina.vonschroeder@web.de)

Tag des offenen Denkmals 2010

ORGEL PLUS    
Sonntag, 29. August 2010, um 9.30 Uhr in der Paul-Gerhardt-Kirche mit dem Lazarus Posaunenchor Berlin Leitung: Theo Dirks Orgel: Martin Schmidt

Samstag, 11. September Gethsemanekirche 	 Konzert 19.00 Uhr: Erik Satie – Musik und Texte;  Christian-Gilles Sabot (Gitarre), Michaela Benn (Text); 	 Kirche geöffnet bis 21 Uhr Stadtkloster Segen 	 Öffnungszeit: 11.00 – 18.00 Uhr 	Führung: Projekt Stadtkloster. 11.00, 13.00, 14.00, 15.00, 18.00 Uhr 	 Mittagsgebet: 12.00 Uhr 	 Turmbesteigung: 12.30 – 17.00 Uhr 	 Konzert: Programm bitte erfragen, Tel. 44 03 77 39 	 Abendgebet: 18.00 Uhr Sonntag, 12. September Gethsemanekirche 	 Öffnungszeit: 11.00 – 18.00 Uhr 	 Gottesdienst 11.00 Uhr 	Führung 14.00 Uhr: Architekturgeschichte der Gethsemanekirche (Volker Merseburger) 	Konzert 16.00 Uhr: Werke von alten und neuen Meistern; u.a. Messe für 2-stimmigen Chor und Orgel von Gabriel Fauré und isländische Folklore; Kinder- und Jugendchorensemble der Singschule; Leitung: Elisabeth Kaiser Paul-Gerhardt-Kirche 	 Öffnungszeit: 11.00 – 15.00 Uhr 	 Familiengottesdienst 11.00 Uhr: Thema »Türme«. 	Führung 12.00 Uhr (und nach Bedarf): Kirchenentdeckungen für Kinder. 	Orgelführung 12.00 Uhr (und nach Bedarf); Treffpunkt: Orgelempore 	 Ausstellung: 100 Jahre Paul-Gerhardt-Kirche 	Eine-Welt-Basar für das Partnerprojekt in Cochabamba (Bolivien) sowie Imbiss Elias-Kuppelsaal 	 Öffnungszeit: 9.30 – 14.00 Uhr 	 Gottesdienst 9.30 Uhr 	Führung 16.00 Uhr: Die Eliaskirche heute. Treffpunkt: Eliaskirche / MACHmit! Museum für Kinder, Senefelderstr. 5 Bei allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei

	 14	 Geburtstagsgrüße	

		

	

Geburtstage
Klaus-Dieter Weiser	 Horstdietrich Pfeifer	 Dorothea Körner	 Ilse Okon	 Rolf Lochau	 Marianne Kortschakowski	 Herta Poppe	 Erna Böhme	 Erika Korn	 Elsa Arndt	 Ursula Buchta	 Charlotte Pieper	 Frieda Paul 	 Anna Mucke	 Helga Stiller	 Wolfgang Pascal	 Manfred Schümichen	 Heinrich Salomon	 Jürgen Conrad	 Dr. Jürgen Thumim	 Gertrud Miksch	 Irene Richter	

Herzliche Geburtstagsgrüße an alle, die im August und September Geburtstag haben. Besonders grüßen wir die Jubilare der Gemeinde: Käthe Koch	 Rosemarie Vollert	 Gerda Buchholz	 Maria Ritter	 Gisela Thiele	 Elsa Praetsch	 Ursula Brückner	 Wolfgang George	 Ilse Holtzbecher	 Gertraude Kriegenburg	 Elisabeth Schwochow	 Wolf-Dieter Wiebach	 Jochen Baron	 Horst Korn	 Dorothea Heinig	 Rosmarie Tombowsky	 Erika Diesner	 Regine Hüesker	 Hilda Fulge	 Christa Junge	 101 Jahre am 04.09. 80 Jahre am 06.09. 91 Jahre am 06.09. 70 Jahre am 07.09. 80 Jahre am 08.09. 90 Jahre am 09.09. 93 Jahre am 09.09. 75 Jahre am 10.09. 95 Jahre am 10.09. 70 Jahre am 11.09. 98 Jahre am 11.09. 70 Jahre am 12.09. 70 Jahre am 13.09. 75 Jahre am 15.09. 100 Jahre am 19.09. 70 Jahre am 22.09. 90 Jahre am 22.09. 70 Jahre am 26.09. 96 Jahre am 28.09. 75 Jahre am 29.09.

70 Jahre am 01.08. 75 Jahre am 02.08. 70 Jahre am 05.08. 93 Jahre am 05.08. 75 Jahre am 08.08. 75 Jahre am 08.08. 98 Jahre am 08.08. 104 Jahre am 09.08. 70 Jahre am 12.08. 99 Jahre am 15.08. 70 Jahre am 16.08. 75 Jahre am 17.08. 90 Jahre am 17.08. 96 Jahre am 17.08. 80 Jahre am 20.08. 70 Jahre am 21.08. 75 Jahre am 27.08. 75 Jahre am 31.08. 70 Jahre am 02.09. 75 Jahre am 02.09. 102 Jahre am 03.09. 80 Jahre am 04.09.

Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht alle Seniorengeburtstage im Gemeindebrief abdrucken können. Wir haben uns für die Altersgruppen 70, 75, 80, 85 entschieden und ab 90 Jahren wird jedes Geburtsjahr erfasst.

G eburt s t ag s k affe e Herzliche Ei nlad u n g an alle, jung und alt, die im August und September Geburtstag haben.

Wir freuen uns, Sie am Donnerstag, dem 30. September um 15 Uhr, in den Räumen des Elias-Gemeindehauses begrüßen zu dürfen. Es wäre schön,wenn wir bei Kaffee oder Tee, Kuchen und Saft miteinander ins Gespräch kommen, Lieder singen und eine Geschichte hören.

Zur Jubelkonfirmation wurden am 27. 06. in Paul Gerhardt eingesegnet Frau Birgit Sander (50jähriges Jubiläum) Herr Richard Demant (60jähriges Jubiläum) »Du bist mein Helfer, und unter dem Schatten deiner Flügel frohlocke ich.« Psalm 63,8

Goldene Hochzeit feiern am 13. 08. in Paul Gerhardt Ehepaar Dieter und Helga Schulze Trauspruch: Ich will dich segnen und du sollst ei segen sein. 1. Mose 12,2

Gemeinde- & Kiezfest				

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Gemeinde- & Kiezfest im »Göhrener Ei«

4. Juli 2010 – unser Gemeinde- & Kiezfest begann. In einer kleinen vierköpfigen Gruppe (Markus Rheinfurth, Christina Lehmann, Heinz-Otto Seidenschnur, Bärbel Jenichen) hatten wir diesen Tag wochenlang vorbereitet. Und jetzt standen Markus und ich morgens um 5 Uhr in der Göhrener Straße und warteten auf den Abschleppdienst, damit die Bühne und die Stände aufgebaut werden konnten, trotz Verbotsschildern war alles vollgeparkt. Aber alles klappte und um 11 Uhr erlebten wir einen wunderschönen Gottesdienst auf offener Bühne, unter freiem Himmel, wir lauschten der Kantorei, dem Kinderchorensemble, sahen ein Anspiel der Jungen Gemeinde – ein Dialog zwischen Gott und einem Engel über Elia. Überhaupt zog sich das Thema »Engel« durch den Gottesdienst u. a. mit einem Spruch von Luciano de Crescenco »Wir sind Engel mit nur einem Flügel – um fliegen zu können, müssen wir uns umarmen«, das taten wir dann auch. Nach dem Gottesdienst wurde das bunte Markttreiben eröffnet. Bratwurst und Suppe für das leibliche Wohl, Waffeln aus der »Waffelbäckerei« der Kita, Kaffee und sehr viel Kuchen, allen Kuchenspendern ein herzliches Dankeschön. Für die Kinder gab es ein reichhaltiges Angebot an Straßenspielen, Kinderschminken, Gewinnspielen, Trampolinspringen. Ein Stand des Fördervereins der Singschule war vertreten, die Christenlehrekinder um Antje Erdmann hatten Kekse gebacken, um damit Spenden für die Reparatur der Kirchturmuhr der Elias Kirche zu sammeln. Die JG hatte einen Stand mit leckeren Getränken aufgebaut, es gab einen Fotostand mit Figuren aus dem vorigen Jahrhundert. Viele nutzten die Gelegenheit für ein Foto und die Drehorgel spielte Melodien aus dem alten Berlin. Locker und lustig führten unsere beiden Moderatoren , Christoph Zschunke und Eberhard Keienburg, durch das Programm auf der Bühne, im Kuppelsaal und in der Kirche. Ein deutsch-spanischer Chor sang, Auftritt des Gospelchores »Joyful Singers«, Soulmusik von Angi Domdey, ein Theaterstück mit den »Fäustlingen«, der Kammerchor »enChore« sang, Programm des Jugendchores der Gemeinde »Stimmt so«, ein Liedprogramm der Kinder der Singschule der Gemeinde. Alles in allem ein gelungener Tag, das war die einhellige Meinung der Beteiligten. Seht euch die Fotos an, sie zeigen einen kleinen Ausschnitt des bunten Treibens. Bärbel Jenichen

	 16	 Gottesdienste 	

			

Tag 01. 08. 2010 9. Stg. nach Trinitatis 08. 08. 2010 10. Stg. nach Trinitatis 15. 08. 2010 11. Stg. nach Trinitatis 22. 08. 2010 12. Stg. nach Trinitatis

Elias-Kuppelsaal • Göhrener Str. 11
9.30 Uhr Pf. Zeiske, A, N 9.30 Uhr Pfn. Carola Ritter, A, N 9.30 Uhr Pfn. Thorbahn, T, N 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, T, N

Gethsemanekirche • Stargarder Str. 77
11 Uhr Pf. Mangliers A, N 11 Uhr Pf. Zeiske, N Israelsonntag 11 Uhr Pf. Zeiske, N mit Apostelkreis: »Alte in der Gemeinde« 11 Uhr Pfn. Eschner, N 11 Uhr Pf. Seidenschnur, T 11 Uhr Pf. Zeiske, Antje Erdmann, Birgit Thiede, F, N, Familiengottesdienst zum Schulanfang Gottes Liebe ist wie ein großes Zelt

28. 08. 2010 	 Taufsonnabend 29. 08. 2010 13. Stg. nach Trinitatis 05. 09. 2010 14. Stg. nach Trinitatis 12. 09. 2010 15. Stg. nach Trinitatis 19. 09. 2010 6. Stg. nach Trinitatis 26. 09. 2010 17. Stg. nach Trinitatis 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, A, K, N 9.30 Uhr Prädikant Thomas Herzog, K, N Prädikantenabschlusspredigt 11 Uhr, Pfn. Elfriede Begrich, K, Festgottesdienst 100 Jahre Elias 9.30 Uhr Pf.Chr. Zeiske, K, N

11 Uhr Pf. Zeiske, K, N Aussendungsgottesdienst der Aktion Sühnezeichen mit Projektchor 11 Uhr Pf. Mangliers, T, K, N 11 Uhr Orgelmatinée 11 Uhr Pf. Zeiske, K, N

Festgottesdienst am 19. September 2010 im Elias Kuppelsaal
Herzliche Einladung zu einem Festgottesdienst anläßlich des 100-jährigen Kirchweihjubiläums der Elias-Kirche am 19. September 2010, um 11 Uhr im Elias Kuppelsaal, Göhrener Str.11. Viele Menschen werden an der Gestaltung des Gottesdienstes beteiligt sein, Pfn. Elfriede Begrich, Pf. Heinz-Otto Seidenschnur, der Elias-Chor unter der Leitung von Detlef Lehmann, Elisabeth Kaiser u.a.

Gottesdienste 	

		

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Paul Gerhardt • Wisbyer Str. 7
9.30 Uhr Rainer Rosenmüller, N 9.30 Uhr Prädikant Georg Schubert, N 9.30 Uhr Pfn. Eschner, N 14 Uhr, Pf. Redmanis, Gottesdienst in lettischer Sprache 9.30 Uhr Frau Prof. Dr. Strohmaier-Wiederanders, N

Stadtkloster Segen • Schönh. Allee 161
21 Uhr AbendbeSINNung »Sturm« Psalm 107 21 Uhr AbendbeSINNung »Jesus stillt den Sturm«, Matthäus 8, 24 21 Uhr AbendbeSINNung »Großer Mangel in Samaria«, 2.Könige, 5 21 Uhr AbendbeSINNung »Dürre«, 4. Mose 20, 1-13
A 	Gottesdienst mit Abendmahl K 	Kindergottesdienst N 	Gespräch nach dem Gottesdienst T 	 Taufe TR Trauung F 	Familiengottesdienst B 	 Basar

Gottesdienst jeden Sonntag auch im St. ElisabethStift 10.30 Uhr

9.30 Uhr Pfn. Fey, Orgel-Plus mit Bläsern aus Lazarus 9.30 Uhr Pf. Mangliers, N 11 Uhr Ina Düsterdick Krabbelgottesdienst 11 Uhr Pfn. Fey, Ina Düsterdick Familiengottesdienst, T, N 14 Uhr, Pf. Redmanis, Gottesdienst in lettischer Sprache 9.30 Uhr Pf. Mangliers, Orgel Plus

21 Uhr AbendbeSINNung »Bergpredigt – schwer verdaulich! Gesetze befolgen!«, Matthäus 5, 17-26 21 Uhr AbendbeSINNung »Bergpredigt – schwere Kost: Feinde lieben«, Matthäus 5, 43 bis Matthäus 6, 4 21 Uhr AbendbeSINNung »Bergpredigt – Gegenwind: Sorgt euch nicht!«, Matthäus 6, 24-34 21 Uhr AbendbeSINNung »Seligpreisungen: Wer soll denn so glücklich sein?«, Matthäus 5, 1-12 21 Uhr AbendbeSINNung »Mit der Bergpredigt kann man keine Politik machen, sagte Bismarck – aber was dann?«, Matth. 7,28-29 Luftballons werden mit Grüßen und Wünschen in den Himmel und zu Menschen geschickt, wo immer der Wind die Ballons hinweht. Es gibt die Möglichkeit zum Besuch der Elias-Kirche, in der sich seit Jahren das »Mach-Mit-Museum für ­Kinder« befindet. Wir freuen uns darauf, diesen Tag mit der ganzen Gemeinde und mit all unse­ren Gästen aus nah und fern verbringen zu dürfen. Bärbel Jenichen

Nach dem Mittagsimbiss wollen wir uns Zeit für die Begegnung mit Menschen nehmen, die in der Vergangenheit in Elias gewirkt und die Gemeinde geprägt haben. Durch kurze Beiträge und Schlaglichter zu »wenn ich an Elias denke…« wollen wir uns erinnern lassen und gleichzeitig die Kraft schöpfen für heutiges Gemeinde- und Christsein. Wir wollen gemeinsam alte und neue Lieder singen, Musik hören und Kaffeetrinken, die Kirchturmuhr der Eliaskirche wird wieder »gehen«,

	 18	 Regelmäßige Veranstaltungen im Überblick 			

Angebote für Kinder Spielgruppen für Krabbelkinder bis 3 Jahre Ort: Paul Gerhardt mo., 16 – 18 Uhr do., 9. 30 – 11. 30 Uhr Kontakt: Jana Scherle Spielgruppe für Kleinkinder von Alleinerziehenden Paul Gerhardt, fr 16 – 18 Uhr, Kontakt: Jana Scherle Krabbelgottesdienste Ort: Paul Gerhardt, 13. 06. 11 Uhr, 05. 09., 11 Uhr, Thema: »Wir machen Musik« Kindergottesdienste regelmäßig in Elias, Paul Gerhardt und Gethsemane s. S. 16/17 KUGKUK Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche (jeden 1. Sa. im Monat von 10-12 Uhr) 4. September »Meine Hände – Deine Hände«. Im August sind Sommerferien! Biblisch Kochen für Kinder und Erwachsene jeden 3. Dienstag im Monat außer in den Schulferien von 17.30 – 19.30, am 21. 9. Thema siehe Aushang! Christenlehrezeiten für PaulGerhardt waren zum Redaktionsschluss noch nicht bekannt 1.+2. Klasse mit Christian Zeiske 3.+4. Klasser mit Laura Struppek Christenlehre am Mittwoch Elias 1.+2. Klasse, 15 –16 Uhr mit Antje, Christian u. Gudrun 3.+4. Klasse, 16.15 – 17.15 Uhr mit Julia, Elena, Lea Zora und Antje 5.+6. Klasse, 17.30 – 18.30 Uhr mit Johann, Nina und Antje

Christenlehre am Donnerstag Elias 1.+2. Klasse, 15 – 16 Uhr mit Pia und Antje 3.+4. Klasse, 16.15 – 17.15 Uhr mit Richard, Frederik und Antje 5.+6. Klasse, 17.30 – 18.30 Uhr mit Barbara, Luisa und Antje Angebote für junge Menschen Junge Gemeinde Paul Gerhardt, Jugendkeller mo., di. und do. ab 19 Uhr Bitte Aushänge beachten, Termine werden neu geregelt Beratungsangebote Rechtsberatung kostenlos, Fachanwalt für Familienrecht Axel Huep, Anmeldung über das Gemeindebüro T: 4 45 74 23 oder direkt über die Kanzlei: 3 03 00 30 In EFG Zoar, Cantianstr. 9 am 2. Dienstag im Monat 18 – 19 Uhr, Anmeldung über Gemeindebüro T: 4 48 42 67 Elias: do., 11 Uhr bis 12Uhr Rechtsanwalt Matthias Brinkmann Ein Beratungsangebot, n i c h t nur für Laib & Seele Teilnehmer, Anmeldung ist nicht erforderlich Systemische Familienberatung Termine nach Vereinbarung Kontakt: Jana Scherle, T: 41 71 59 61 Väter & Mütter, Männer & Frauen Stillgruppe am 1. Mi. im Monat, 15.30 – 17.30 Uhr am 2. u. 4. Mi. im Monat, 10 – 12 Uhr Kontakt: Ulrike Sandow, Anne Lüders T : 44 73 32 31 / 36 46 20 60 Alleinerziehendengruppe do., 15.30 – 18 Uhr 14tägig Termine bitte erfragen bei Jana Scherle

PEKiP® Kursgebühr 60 € Gemeinde freut sich über Spenden zur Deckung der Heiz- und Betriebskosten. Paul-Gerhardt Termin a: fr, 10 – 11.30 Uhr Termin b: fr, 11.45 – 13.15 Uhr Weitere Kurse: 10. 9. 2010 Leitung: Stephanie Neeb Ort: Gemeinde Prenzlauer Berg Nord, Elias Termin a: mi , 9.30 – 11.00 Uhr, 10 Treffen Termin b: mi, 11.15 – 12.45 Uhr , 10 Treffen Kursbeginn: 2. Juni 2010 Leitung: Judith Haase Anmeldung Familienbildungsstätte Berlin Stadtmitte, Ansprechpartnerin: Frau Reich, Sprechzeiten: mo 11–13 Uhr, mi 15–17 Uhr T.: 25 81 85-410 / F.: 25 81 85-409 / E-mail: familienbildung@kkbs.de www.fbs-stadtmitte.de Kiezfrühstück für alle Gemeinsames Frühstück und Gespräche, Elias 28. 08. und 25. 09. jeweils 11 – 13 Uhr, Kontakt: Pf. Zeiske, Bärbel Jenichen Mittwochs-Café für alle Generationen – Reden und Entspannen bei Kaffee und Kuchen, in Elias im Diakonieraum, mi., 14 – 18 Uhr, Kontakt: Jana Scherle Angebote für Seniorinnen/Senioren Segen 15. 09. (Geburtstagskaffee) um 14.30 Uhr mit Pf. Mangliers. Gethsemane Frauenkreis mit Frau Dahlenburg und Pf. Zeiske, 10. 08. und 21. 09.,14 Uhr Gemeindehaus Gethsemane Apostelfrühstückskreis 25.08., 29. 09. mit Frau Dahlenburg und Pf. Zeiske

			Regelmäßige Veranstaltungen im Überblick	

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Elias Seniorenfrühstück 02. 08., 06. 09., 9 Uhr im Diakonieraum parterre mit Frau Volz Paul Gerhardt: 09. 09. um 15 Uhr mit Pfn. Fey, im August Sommerpause Rund um die Bibel Bibelstunde Paul Gerhardt 24. 08. um 15.30 Uhr mit Pfn. Fey 29. 09. um 15.30 Uhr mit Pfn. Fey Bibelgesprächskreis Elias 16. 08. und  20. 09. 2010, jeweils 15 Uhr, Kontakt: Frau Volz Bibelwerkstatt Gethsemane 04. und 18. 08.; 01. und 15. 09. um 20 Uhr Gethsemanstr. 9, mit Pf. Chr. Zeiske Kulinarischer Bibelkreis (KuBi) s.S. 21, Stadtkloster: do. ,19.30 Uhr Kontakt: Dorothee Börtzler T: 47 37 87 96 Gebetsangebote Stadtkloster Segen: Morgengebet mo. bis fr., 8 Uhr Mittagsgebet: mo. bis fr., 12 Uhr Nachtgebet: di. & do. 21 Uhr Kontakt: Stadtkloster T: 44 03 77 39 Taizé-Gebet: fr., 19.30 Uhr Kontakt: Christian Huge T: 33 50 65 50 Gethsemane: Ökumenisches Friedensgebet mo., 18 Uhr Gesprächskreise Gesprächskreis Paul Gerhardt im August Sommerpause 07. 09. um 20 Uhr »Bolivianische Streiflichter«, mit Ehepaar Mertschenk/ Humboldt-Gesellschaft der Freunde Lateinamerikas Gesprächskreis Elias I Sommerpause Kontakt: Herr Lindenberg, T: 9 33 26 94

Gespräche über Gott und die Welt Elias: 10. 08. ,14. 09., 19.30 Uhr Kontakt: Pf. Seidenschnur Offener Kreis Informationen und Termine bei Frau Bosem erfragen! T: 4 42 63 81 Gesprächskreis Elias II August Sommerpause 01. 09., 19.30 Uhr Kontakt: Frau Krüger T: 4 44 40 56 Frauenhilfe Elias: 30. 08., 27. 09., 15 Uhr, Kontakt: Frau Volz Vorbereitungsgruppen Krabbelgottesdienst Paul-Gerhardt-Gemeindehaus parallel zur Eltern-Kind-Gruppe einmal im Monat mo., 17 – 18 Uhr. Konkrete Termine nach Absprache über Pfn. Fey Kindergottesdienst-Kreise Gethsemane: 02. 09.(während der Ferien Pause) 19.30 Uhr mit Pf. Chr. Zeiske Elias und Paul Gerhardt über Kontakt Pf. Seidenschnur Partnerschaftsprojekt Freundeskreis Cochabamba am 17. 08.,19 Uhr im Gemeindehaus

Kuglerstr.15. Basare finden im An-­ schluss an die Gottesdienste am 01. 08. und 12. 09. und statt Offene Kirchen Gethsemane: mo 16 – 19 Uhr, mi 17 – 19 Uhr, do 17 – 19 Uhr, Letzter Di. im Monat, Führung 15.30 Uhr mit Frau Dr. Merseburger, andere Termine nach Absprache. T.: 4 49 16 72 Um die Kirchen zu öffnen, brauchen wir Ehrenamtliche, die sich in der Kirche auskennen und in der o.g. Zeit vor Ort sein können. Paul Gerhardt: Mi, 17 – 19 Uhr Stadtkloster Segen: Sa., 14 – 17 Uhr (s. S. 21) Kontakt: Communität Don Camillo Laib & Seele Lebensmittelausgabe jeden Do., ab 11 Uhr, Gemeindehaus Elias, Göhrener Str.11

Konfirmanden Konfirmanden des 2. Jahres Start: Dienstag, 07. 09., von 17.30 – 18.30 Uhr in Elias, Göhrener Str. 11 und Donnerstag, 09. 09., von 17.30 – 18.30 Uhr in Paul Gerhardt, Kuglerstr. 15

SOMMERGARTEN

Während der Sommerferien und der Pause unserer Gemeindechöre treffen sich zur gewohnten Probezeit der Kantorei Menschen, die gerne singen. Wir sitzen im Garten der Gethsemanekirche bei kühlen Getränken, heißen Diskussionen und einfachen 4-stimmigen Chorsätzen. Auch wer (noch) nicht zu einem Chor gehört und sich im Singen einfach einmal ausprobieren will, ist sehr herzlich willkommen. Bis zum Ferienende: dienstags, 20 Uhr im Kirchgarten über den Eingang gegenüber vom Gemeindehaus. Christian Zeiske

	 20	 Auf ein Wort zum Stadtkloster Segen				

Auf ein Wort zum Stadtkloster Segen
Das Stadtkloster Segen bietet einen oder zwei Plätze für PraktikantInnen. Zurzeit suchen wir wieder eine Person, die mit uns mitlebt und das Leben im Stadtkloster mitgestaltet. Urs Trösch interviewt Marcel Kanert aus Kaufbeuren Du bist als Praktikant im Stadtkloster Segen. Wann hast du mit der Praktikantenstelle begonnen? Ich kam am 11. Januar 2010 nach Berlin und arbeite und wohne seither im Stadtkloster. Wie bist du auf die Praktikantenstelle aufmerksam geworden? Mein Onkel wohnt im Prenzlauer Berg und wusste, dass ich eine Möglichkeit suchte, nach Berlin zu kommen. Er gab mit den Tipp. Ich habe mir das Projekt Stadtkloster auf der Homepage angeschaut und dann telefonisch mein Interesse bekundet. Ich brauchte nach dem Abi eine Orientierungsphase und eine Zeit, um von Zuhause weg zu sein. Was sind deine Arbeiten im Stadtkloster? Ich arbeite in verschiedenen Bereichen. So auf dem Bau und beim Unterhalt des Gebäudes. Hier ging es im Anfang vor allem darum, die neuen Gästezimmer fertig zu stellen. Ich habe beispielsweise bei den Malerarbeiten und beim Verlegen der Fußböden mitgeholfen. Im Gästehaus gibt es immer auch Reinigungsarbeiten zu machen. Ich richte die Zimmer für die Gäste her und reinige die allgemeinen Räume. Die Gäste kriegen bei uns Frühstück. Dieses bereite ich ab und zu mal vor. So ergeben sich auch Kontakte zu den Gästen. Hast du aus der bisherigen Zeit im Stadtkloster auch für dich persönlich einen Nutzen finden können? Ja, ganz viele. So habe ich gelernt handwerklich zu arbeiten. Zu Hause hatte ich wenig Gelegenheit dazu und hier konnte ich teilweise mit professionellen Fachkräften zusammenarbeiten und viel von ihnen lernen. Auch dass ich nun einen eigenen Haushalt führen muss – ich habe ja hier neben meinem Zimmer auch Küche und Bad -, war etwas, was ich lernen musste. Plötzlich war niemand mehr da, der einem die Wäsche gemacht, die Wohnung geputzt oder nach dem Essen mal abgespült hat. Ich würde sagen, ich bin durch das Stadtkloster selbstständiger geworden. Zudem konnte ich mich hier neu orientieren, Gespräche mit den Kommunitätsmitgliedern führen und so Ideen für meine Studienrichtung sammeln.

Und wie erlebst du die Gemeinschaft mit? Dank der Gemeinschaft im Stadtkloster fühlte ich mich von Anfang an nicht einsam in der für mich neuen Stadt. Ich bin dankbar, dass Menschen um mich herum sind. Auf der anderen Seite findet aber das Zusammenleben auch nicht in einer erdrückenden Weise statt, so dass jeder, der hier lebt, auch genug Zeit für sich persönlich hat. Kurz gesagt, könnte man das Leben hier als eine besondere Form der WG bezeichnen. Auf jeden Fall bereichernd sind für mich die gemeinsamen Mittag- und Abendessen. Durch die Stundengebete erhielt ich eine gute Tagesstruktur. Dass wir den Arbeitstag mit dem Morgengebet beginnen, finde ich sehr schön. Kannst du ein Praktikum im Stadtkloster Segen empfehlen? Wer offen ist für diverse Arbeiten, kann hier interessante Erfahrungen sammeln. Ich glaube wichtig ist, dass man ohne Vorurteile kommt und sich einfach alles mal anschaut.

Angebote vom Stadtkloister Segen	 		

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Herbstwochen – Zeit der Fülle, Zeit der Ernte?! Einladung zu vier Abenden christlicher Meditation mit einer kurzen Einführung für Neugierige und Ungeübte, Impulse durch Text oder Bild, gemeinsames Sitzen und Schweigen, jeweils donnerstags, 19.30 – 20.45 Uhr im Stadtkloster: 16. September, 23. September, 30. September und 7. Oktober 2010.

Alphakurs: Was ist Alpha? Der Alpha-Kurs ist eine bewährte Möglichkeit, dem auf die Spur zu kommen, was Christen glauben und wie sie leben. Er bietet mehr als graue Theorie und setzt keinerlei Vorkenntnisse voraus. In entspannter Atmosphäre können Sie hier zuhören, mitreden und Neues entdecken.

Wie läuft Alpha ab? Jeder Abend beginnt mit einem Essen, dem ein Referat folgt, Wir üben uns ein ins Da-Sein, ins Gegenwärtig-Sein vor Gott. das jeden Abend ein anderes grundlegendes Thema des Die Seele braucht Entfaltungsräume, um Erlebtes zu ver­ Glaubens aufgreift wie die Bedeutung des Kreuzes, das Gebet tiefen, zu verstehen und dann auch unseren Blick auf Gottes oder auch die Frage nach Heilung und Gesundheit. Spuren in unseren Leben zu lenken und ihm dafür zu danken. Gesprächsgruppen bieten schließlich jedem die Möglichkeit, mit den eigenen Fragen und Gedanken zu Wort zu kommen Eine regelmässige Teilnahme ist hilfreich. und seinen eigenen Standpunkt zu finden. Ein Unkostenbeitrag von € 5.00 pro Abend wird erbeten. Zu den Abenden sind Sie herzlich eingeladen. Barbara Schubert-Eugster, oekumenische Exerzitienleiterin Für die Unkosten bitten wir um einen freiwilligen Beitrag. Georg Schubert, Projektleiter Stadtkloster Segen Für wen ist Alpha? Alpha ist für Menschen, die AbendbeSINNungen • Impulse für ihren spirituellen Weg suchen. im August und im September 2010 (s. S. 17) • wissen und verstehen möchten, was Christen glauben. • als Christen die Grundlagen ihres Glaubens auffrischen August: Bilder von Sturm, Mangel und Dürre, möchten. Sturm und Dürre sind Begriffe, die auch in der Bibel für • mit den großen Fragen unserer Zeit nach Hoffnung für die besondere, schwierige Lebenssituationen verwendet werWelt und einem erfüllten Leben für sich und andere ringen. den. Sturm ist oft negativ gesehen. Bei Hiob spricht Gott aus dem Wettersturm zu Hiob (Hiob 40) Elia erlebt, dass Gott Wer führt diesen Alphakurs durch? nicht im Sturm ist (1. Könige 19). In den Psalmen ist die Eine Gruppe von Frauen und Männern aus Rede davon, dass Gott aus dem Sturm hilft, durch den Sturm der Gemeinde organisieren diesen Alpahkurs. durchbringt. Wir hören auf verschiedene Geschichten und Gisbert Mangliers und Georg Schubert halten die Referate. fragen: wie hilft Gott heute? Der Alphakurs beginnt am 21. September 2010 um 19.30 September: »Dies ist eine harte Rede« Bergpredigt im Stadtkloster Segen. Er findet jeden Dienstagabend statt abseits der Seligpreisungen (außer am 19. Oktober). Der letzte Kursabend ist der 30. November 2010. Oft haben wir von der Bergpredigt nur die Seligpreisungen vor Augen. Aber es gibt eine ganze Reihe von »harten Reden« in der Bergpredigt, die uns eine Seite von Jesus zeigen, die uns schwer fällt zu akzeptieren. Trotzdem steht »das« in der Bibel. Wie lesen wir das heute? Wie verstehen wir diese Texte und wie leben wir sie? Während der Urlaubszeit findet kein Kindertreff statt.

	 22	 Berliner Hostienschändungsprozess von 1510 und seine Folgen 	

	

Der Berliner Hostien­ schändungsprozess von 1510 und seine Folgen
Als HA’ZARAH BE’MEDINAT MARK, als »Verhängnis der Mark Brandenburg« bezeichnete ein Zeitgenosse die Ereignisse, die vor 500 Jahren zahlreiche angesehene Bürger kleinerer und größerer märkischer Städte in wenigen Wochen zu verhassten Außenseitern werden ließen. 38 von ihnen wurden am 19. Juli 1510 in Berlin öffentlich abgeurteilt und verbrannt; die übrigen enteignet und des Landes verwiesen – durchweg Juden, die der Gotteslästerung und des Kindsmords für schuldig befunden wurden. Wie sich dreißig Jahre später zeigte, auch für damalige Rechtsverhältnisse zu Unrecht. 1509 hatte Kurfürst Joachim I. den Brandenburger Juden ein neues »Privileg« erteilt: Sie verpflichteten sich dazu, dem Kurfürsten ein Drittel der Brandenburger Staatsausgaben zu bezahlen, er gestand ihnen das Recht auf ein eigenständiges Leben in der Mark zu. Die anderen gesellschaftlichen Gruppen des Landes bekamen von den Steuerleistungen nichts und waren ohnehin judenfeindlich – die Geistlichkeit aus religiösen Gründen, der Adel, weil er mit ihrer Vertreibung seine Schulden los werden wollte, und die städtischen, in Zünften organisierten Bürger, weil sie Juden als Kleinkreditgeber für sämtliche wirtschaftlichen Probleme des Landes verantwortlich machten. In diesem Klima konnte ein unbedeutender Diebstahl in der abgelegenen kleinen Dorfkirche von Knobloch bei Kyritz, derart arm, dass sie statt kostbarer Reliquien zwei geweihte Hostien ausstellte, eine Katastrophe auslösen. Das europäische Mittelalter war von zwei Wahnvorstellungen über die Juden beherrscht: Sie standen im Verdacht, Christenkinder zu schlachten; dazu kam die Überzeugung, dass Juden als vermeintliche Gottesmörder eine zwanghafte Neigung hätten, sich geweihte Hostien – für damalige Christen unmittelbar der Leib Christi – zu beschaffen, um diese zu quälen und zu martern. Das hatte viel mit der innerchristlichen Suche nach dem theologischen Stellenwert des Abendmahls, der Beziehung vom »Kelch« (Blut) und »Hostie« (Leib und Blut) zu tun, aber nichts mit dem Judentum. Doch da das damalige Recht den Einsatz der Folter vorsah, bis ein »freiwilliges«

Urteilsverkündung im Berliner Hostienfrevel-Prozess 1510 Geständnis vorlag, pflegte ein Fall vermeintlicher Schändung den nächsten nach sich zu ziehen. So auch hier. Ein möglicher jüdischer Abnehmer der durch einen christlichen Dieb gestohlenen Hostie war bald gefunden, sein Geständnis folgte durch die Folter alsbald. Das ermöglichte die Verhaftung aller männlichen Brandenburger Juden - Frauen und Kinder, immerhin, bleiben verschont. Drei Beschuldigte erhielten mildere Strafen, weil sie sich taufen ließen; die anderen wurden, wie der christliche Kirchendieb, zum Feuertode verurteilt. Während der christliche Einbrecher auf einem gewöhnlichen Scheiterhaufen verbrannt wurde, hatte der Scharfrichter, dem bei seiner (sonst als entehrend geltenden) Tätigkeit viele Berliner freiwillig zur Hand gingen, den Juden »einen wunderlichen bau zu ihrer straff / hinter dem Rabenstein [dem heutigen Strausberger Platz] zugerichtet / […] ein hoch Tabernackel« – einen dreistöckigen Scheiterhaufen mit schrägen Pfählen. Der Begriff »Tabernakel« leitet sich vom mosaischen »Stiftszelt« ab, in dem sich der Altar für das Ganzopfer befand.

	Berliner Hostienschändungsprozess von 1510 und seine Folgen 	

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Die übrigen Brandenburger Juden wurden enteignet und des Landes verwiesen, wobei sie der Kurfürst vor Übergriffen schützen lässt. Ihre Friedhöfe wurden eingeebnet und die im Lauf der Jahrhunderte angesammelten Grabsteine für den Aufbau der Zitadelle Spandau – in deren Gemäuer man sie, über fünfhundert Jahre später, wieder findet. Von vielen anderen seiner Zeit unterschied sich dieser Prozess durch sein Nachspiel: Josel von Rosheim, der Sachwalter der deutschen Judenheit, versuchte fast dreißig Jahre später, die Glaubensspaltung hatte eingesetzt, auf dem »Fürstentag« in Frankfurt/Main die Interessen der deutschen Juden wahrzunehmen. Er manövrierte als frommer Jude, der auch Lateinisch verstand, mit großem politischen Geschick zwischen den zwei immer feindlicheren Machtblöcken, die beiden den Juden besonders gut gesonnen waren. Diese Ereignisse im April 1539 hat Josel als so großes Wunder empfunden, dass er es in einer »Trostschrift an seine Brüder« festhielt: Dass nämlich »durch den hochgelerten Dr. Phillippum Melancton [Melanchthon]« in Anwesenheit des neuen Kurfürsten von Brandenburg, Joachim II., öffentlich gemacht wurde, »wie von tyrannen die armen juden bei seines vatern seligen leben zu unrecht verbrannt worden«. Der christliche Kirchendieb hatte nämlich dem jungen Priester, der ihm die letzte Beichte abnahm, gesagt, dass es den vermeintlichen jüdischen Hostienkäufer gar nicht gab. Als der Priester daraufhin versuchte, die anstehende Hinrichtung der Juden zu verhindern, erlegte ihm der Brandenburger Bischof Stillschweigen auf, an das er sich hielt, bis er im Zuge der Reformation evangelischer Pfarrer wurde und nach Süddeutschland zog. Josel von Rosheim nutzte die Betroffenheit des jungen Kurfürsten, um die Wiederzulassung der Juden in Brandenburg zu erreichen – und die Betroffenheit beider Lager, der Katholiken wie der Protestanten, um die Stellung der Juden in Deutschland insgesamt zu verbessern. Während sie im übrigen West- und Mitteleuropa so gut wie überall vertrieben waren oder wurden, erhielten sie in Deutschland den Status des »concives«, des »Mitbürgers« – ein Begriff, der die Beziehung der Deutschen zu unter ihnen wohnenden Fremden bis heute prägt – und damit ein Bleiberecht, das fast vierhundert Jahre lang Bestand haben wird. Dr. Bettina Theben auf der Grundlage eines Beitrages von Stephen Tree. In der Zitadelle Spandau ist noch bis 30. 1. 2011 eine Ausstellung über den Berliner Hostienschändungsprozeß zu sehen.

»Ringen mit Gott, wenn Berge weichen und Hügel hinfallen«
Jüdische Kantorin Jalda Rebling und christlicher Pfarrer Christian Zeiske auf der Suche nach Wegen von Juden und Christen. Lieder – Geschichten – Nachdenkliches In unserer Kirche ist es schon Tradition geworden, am Vorabend des Israelsonntages eine Begegnung von Judentum und Christentum zu gestalten. In diesem Jahr muss aus organisatorischen Gründen dieser Begegnungsabend um eine Woche verschoben werden – er soll aber nicht wegfallen. Samstag, 14. August, 19.30 Uhr Gethsemanekirche

	 24	 Abraham Geiger			

	

Rabbiner, Brückenbauer, Provokateur
Vor 200 Jahren wurde Abraham Geiger in Frankfurt am Main geboren Er war einer der wichtigsten jüdischen Theologen des 19. Jahr-hunderts und brachte die akademische Rabbinerausbildung voran. Anders als die traditionellen Talmudschulen ging er historisch-kritisch an die Texte heran. Das bedeutet: Die Tora ist nicht mehr gottgegeben, sondern von Menschen in einer bestimmten Zeit geschrieben. Auch für Christentum und Islam sind Geigers Thesen wichtig: Er zeigte die Verwandtschaft der Religionen und formulierte, was an Religion gut und was schädlich ist: Richtig verstandene Religion führe zu moralischem Handeln. Fundamentalismus war ihm genauso zuwider wie Religion als Herrschaftsinstrument. Geigers Hauptforderung lautet: selbst entscheiden, nicht die Entscheidungen anderer übernehmen. Das Judentum ist für ihn eine Religion der Ethik. Nicht, was die Tradition vorschreibt, ist ausschlaggebend, sondern die moralische Entscheidung des einzelnen. Ein krasser Widerspruch zum orthodoxen Judentum, damals wie heute. Das jüdische Gesetz, die Halacha, ist für orthodoxe Juden bindend und lässt sich kaum verändern: Am Samstag auf einen Lichtschalter zu drücken, sich etwas aufzuschreiben oder ein Auto zu benutzen, verstößt für sie gegen das Gebot der Schabbatruhe. Für Geiger ist die Halacha hingegen nur wichtig, wenn die Regeln moralisches Verhalten unterstützen. Unverstandene Verhaltensregeln seien sogar schädlich. Gedanken, auf die sich liberale Juden bis heute berufen. »Geiger ist einer der großen Wegbereiter des liberalen Judentums,« sagt Rabbiner Walter Homolka, Rektor des Potsdamer Abraham Geiger Kollegs an der Universität Potsdam. »Geiger ist als Wegbereiter der jüdischen Emanzipation aber immer für die Einheitsgemeinde eingetreten. Und sein Ziel der akademischen Rabbinerausbildung an der deutschen Universität bleibt bis heute vorbildlich. Deshalb sollten sich alle Juden seines Geburtstages erinnern.« Ein Leben lang hatte Geiger schlechtere Möglichkeiten als christliche Deutsche. Ungewöhnlich lange war er verlobt, bevor er heiratete: sechseinhalb Jahre. Aus einfachem Grund: Nur zwei jüdische Paare pro Jahr durften in Frankfurt am Main heiraten. Professor an einer deutschen Hochschule hätte Abraham Geiger nicht werden können. Denn für die Habilitation war die Taufe notwendig.

Foto Zentralrat der Juden

Am 24. Mai 1810 wird Geiger als Sohn eines Vorbeters in Frankfurt am Main geboren. Er studiert in Heidelberg und Bonn. Mit 22 beantwortet er auf Lateinisch die Preisfrage der Uni Bonn nach den jüdischen Quellen des Korans. Geigers Arbeit wird prämiert. Später veröffentlicht er sie, unter dem Titel: »Was hat Mohammed aus dem Judemthume aufgenommen?« Neu ist, dass er den Islam nicht abwertet: Deutsche Orientalisten vor seiner Zeit hielten Mohammed für einen Betrüger, für einen falschen Propheten. Geiger zeigt, wie nah der Koran jüdischen Schriften wie dem Talmud ist. Er spricht mit großer Sympathie vom heiligen Buch der Muslime und klammert die Frage nach der echten oder falschen Prophetie schlicht aus. Für die Arabistin Angelika Neuwirth von der Freien Universität

Abraham Geiger	

		

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ist Geiger der »Gründervater« der kritischen Koranforschung: Sein Verdienst bestehe darin, dass er den Koran in seinen spätantiken Kontext einordne. In Marburg reicht Geiger seine Koranstudie als Doktorarbeit ein. Vom dortigen orthodoxen Rabbiner erhält Geiger das Rabbinerzeugnis. Er arbeitet als Rabbiner in Wiesbaden, später über zwei Jahrzehnte in Breslau, schließlich nach einem Intermezzo in Frankfurt am Main in Berlin. Wissenschaft und Gemeindearbeit greifen ineinander. Als Rabbiner versucht Geiger die Erkenntnisse umzusetzen, die er als Forscher hat. Allerdings war er mit den Neuerungen im Synagogenleben behutsam, setzte nur durch, was die Gemeinden mittragen konnten. Geiger brachte die akademische Rabbinerausbildung voran. In Breslau setzte er sich dafür ein, dass das weltweit erste akademische Rabbinerkolleg seine Pforten öffnete. Doch er leiten durfte er es nicht, weil er den Initiatoren zu progressiv war. In Berlin gründete er später die Lehranstalt für Wissenschaft des Judentums und wurde deren Rektor. Hinter Geigers Forderung nach einer »jüdischtheologischen Fakultät« an deutschen Hochschulen stand

der Gedanke, dass das Judentum dieselbe Stellung haben sollte wie das Christentum. Als Jesusforscher zeigte Geiger Stärken und Schwächen des Christentums auf. Damit demonstrierte er Selbstbewusstsein gegenüber der christlichen Mehrheitsgesellschaft. Christliche Theologen wollten das Offensichtliche nicht gerne hören: dass Jesus ein Jude war. Geiger zeigt, dass Jesus einer wichtigen jüdischen Laienbewegung nahe stand: den Pharisäern. Mit späterer christlicher Dogmatik kann Geiger hingegen wenig anfangen: mit der Jungfrauengeburt, mit der Dreieinigkeit, mit dem Gott am Kreuz, mit der Auferstehung Jesu. Geigers Vorwurf: Diese Gedanken weichen den Monotheismus auf und seien Rückschritte im Vergleich zum Judentum. Am 23. Oktober 1874 starb Geiger in Berlin. Seine »Lehranstalt« und spätere »Hochschule für die Wissenschaft des Judentums« bestand bis 1942, als sie die Nazis schlossen. Heute werden in dem der Universität Potsdam angegliederten 1999 gegründeten Abraham-Geiger-Kolleg wieder Rabbiner wissenschaftlich ausgebildet. Gerald Beyrodt

Leserbrief
Leserbrief zum Gemeindebrief 56, S.11 »und ihr Halm ist grün!« Wo war die Jugend beim Jubiläum? Ja, lieber Eberhard Keienburg, da hattest Du sie – die Jugend – wohl plötzlich nicht mehr im Blick, wo Du doch einige Sätze vorher noch voller Freude in Deinem Artikel geschrieben hast, dass der Jugendchor im Gottesdienst von der Empore gesungen hat. Ich weiß nicht, ob es Dir entgangen ist, aber ich finde, dass UNSERE Jugend ziemlich präsent ist: an der Kirchentüre beim Verteilen der Gesangbücher, als Teamer im Kindergottesdienstteam, in der Band, die bei der Konfirmation spielt, beim Aufbau der Konzertpodeste in den Kirchen, Mitwirkung von vielen Jugendlichen bei den Konfirmationen, bei den Kirchputz- und Gartenarbeitstagen, als Teamer in der Christenlehre und auf den Rüstzeiten, als tragende Rollen in den Krippenspielen am Heilig Abend, in der Singschule und ­singend vor den Senioren und - in den Gottesdiensten – betend und bereichernd. Ein echter Schatz, bei dem mir die Augen übergehen! Das Engagement unserer hauptamtlichen Sozialpädagogen Paul Beutel und Antje Erdmann ist in unserem Gemeindeleben sehr deutlich zu erkennen und verdient große Anerkennung. Dorle Simon-Zeiske

	 		26				 Seite 	 26	 Inhalt Veranstaltungen & Konzerte		Das Wort		

					

Elias Kuppelsaal

						 Gethsemane Sa. 	04. 09.	 20.00		 Afro Choir & Band (Uppsala, Schweden) live in concert 					Modern Gospel, Soul & Reggae, Abendkasse: 17 / erm. 14 Euro (Kinder bis 12 J. Eintritt frei) VVK: 15 / 12 Euro im Zentralbüro, Gethsemanestr. 9 So. 05. 09.	 16.00		 Abschlusskonzert des 14. Gospelchortreffens Berlin-Brandenburg; Eintritt frei Mi. 08. 09.	 20.00		graindelavoix – CODEX CHANTILLY – Musik des späten 14. Jahrhunderts; Kompositionen von Solage, J. S. Hasprois, M. d. Sancto Johanne, B. Cordier u.a.; Weltpremiere des neuen 	 graindelavoix-Programms im Rahmen der Berliner Festspiele Infos und Tickets: Tel. 254 89-100; www.berlinerfestspiele.de (Kein VVK im Zentralbüro!) Sa. 11. 09.	 19.00		Erik Satie – Musik und Texte; Christian-Gilles Sabot (Gitarre), Michaela Benn (Text); Eintritt frei So. 12. 09.	 16.00		Gabriel Fauré: Messe für 2-stimmigen Chor und Orgel u.a. Werke von alten und neuen Meistern + isländische Folklore Kinder- und Jugendchorensemble der Singschule, Leitung: Elisabeth Kaiser, Eintritt frei Mi. 15. 09.	 17.30		 Orgelkonzert für Kinder 			 19.30		 Orgelkonzert am Abend Sa. 25. 09.	 17.00		Georg Friedrich Händel: Der Messias Konzertchor der Friedenskirche, Orchester und Solisten Leitung: Cornelia Ewald; www.kantorei-niederschoenhausen.de (Kein VVK im Zentralbüro!) So. 03. 10.			 Konzert der Gethsemanekantorei; Leitung: Christoph Zschunke 				 Paul Gerhardt 					 Tag des offenen Denkmals in Paul Gerhardt 			 11.00		 Familiengottesdienst »Türme« 			 12.00		 Eine-Welt-Basar für Cochabamba mit Imbiss 			 12.00 – 15.00	 Kirchenentdeckungen für Kinder, Orgelführung 				 Stadtkloster Segen So. 05.09.	 15.00		 Spem in alium 2010; Aufführung der gleichnamigen 				 40-stimmigen Motette von Thomas Tallis und anderer Motetten 				 Leitung: Kim Nguyen; Eintritt frei Weitere aktuelle Veranstaltungen im Stadtkloster Segen finden Sie im Internet unter: www.stadtklostersegen.de
Der E-Mail-Newsletter des Konzertbüros. Jetzt bestellen und keine Veranstaltung verpassen. 		 		 Einfach Mail mit Namen und E-Mail-Adresse an: konzertbuero@ekpn.de Veranstaltungen & Konzerte auf einen Blick (www.ekpn.de/veranstaltungen) Achtung: Kein Ticket-Vorverkauf für Fremd-Veranstaltungen im Konzertbüro. Wir bitten um Verständnis. TIPP für alle ehrenamtl. Helferinnen und Helfer unserer Gemeinde: Zu allen Veranstaltungen gibt es ein bestimmtes Kontingent an Freikarten; zu erfragen im Konzertbüro: konzertbuero@ekpn.de; T.: 44 71 55 67

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Das Wort	

	

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	 30	 Kontakte		

So finden Sie uns	

	

Zentralbüro Evangelische Kirchen­gemeinde Prenzlauer Berg Nord Geschäftsführung Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin Frank Esch T.: 40 00 34 99	 f.esch@ekpn.de Küster Harald Mößner T.: 4 45 77 45 F.: 43 73 43 78 Computerfax (9 –16 Uhr) 43 73 43 79 Sprechzeiten: mo. 13 – 16 Uhr, mi. 14 – 19 Uhr do. 9 – 12 & 13 – 16 Uhr www.ekpn.de zentralbuero@ekpn.de Vorsitzender des Gemeindekirchenrates Wolfgang Schellig T.: 44 73 67 50 gkr@ekpn.de

Elias-Kuppelsaal		 Gemeindebüro 		 			 		 Gethsemanekirche		 Gemeindebüro 		 Gethsemanestraße 9, 	 	 10437 Berlin		 			 Paul-Gerhardt-Kirche		 Gemeindebüro		 Kuglerstraße 15, 10439 Berlin	 			 			 Segenskirche		 Gemeindebüro		 rechter Aufgang parterre		 			

Göhrener Straße 11, 10437 Berlin Öffnungszeiten mi. 16 – 19 Uhr T.: 4 42 63 31 Stargarder Straße 77, 10437 Berlin	 Öffnungszeiten mo. 11 – 13 Uhr, di. 16 –18 Uhr, mi. 11 – 13 Uhr fr. 11 – 13 Uhr T.: 4 45 77 45 / F.: 43 73 43 78 Wisbyer Straße 7, 10439 Berlin Öffnungszeiten mi. und fr. 10 – 12 Uhr, mi. 17 – 19 Uhr T.: 4 45 74 23 / F.: 44 71 95 04 Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin	 Öffnungszeiten di. 17 – 18.30 Uhr, do. 9 – 11 Uhr T.: 4 48 34 83 / F.: 41 71 50 72

Stadtkloster Segen Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin	 Stadtkloster- Büro		 T.: 44 03 77 39 			 info@stadtklostersegen.de Pfarrerin & Pfarrer Pfn. Uta Fey	 u.fey@ekpn.de	 Sprechzeiten	 Pf. Gisbert Mangliers 	 g.mangliers@ekpn.de	 Sprechzeiten	 Pf. Heinz-Otto Seidenschnur 	 ho.seidenschnur@ekpn.de	 Sprechzeiten	 	 Pf. Christian Zeiske	 c.zeiske@ekpn.de	 Sprechzeiten 	 Spendenkonto	 Spendenquittung auf Wunsch	 Zweck: »Prenzlauer Berg Nord«	 T.: 44 71 95 06 T.: 4 45 74 54 (privat) Büro Kuglerstraße 15, mi. 17 – 19 Uhr * T.: 4 48 03 33 (privat) mobil 0171 / 1 79 50 07 Büro Segen, di.,17 - 18.30 Uhr *	 mobil 0179 / 7 64 00 32 Büro Elias, di. 15 – 17 Uhr* Büro Gethsemane, mi. 15 –17 Uhr T.: 40 00 39 30 Büro Gethsemane, di. 18 – 19.30 Uhr, fr. 9 – 11 Uhr *
* und nach Vereinbarung

KVA Berlin Stadtmitte, Kto. 411 741 280, BLZ 210 602 37 Ev. Darlehnsgenossenschaft

Kontakte			

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Arbeit mit Kindern Jugendlichen & Familien Antje Erdmann Dipl. Sozialpädagogin /Diakonin Göhrener Straße 11, 10437 Berlin T.: 41 71 59 57 a.erdmann@ekpn.de Sprechzeit di. 11.30 – 13.30 Uhr Jana Scherle Dipl. Pädagogin / Beratung für Familien Göhrener Straße 11, 10437 Berlin T.: 41 71 59 61 jana.scherle@ekpn.de Sprechzeit mi. 14 – 18 Uhr Paul Beutel Jugendwart Kuglerstraße 15, 10439 Berlin T.: 4 45 74 25 p.beutel@ekpn.de Fachausschuss: kinder.jugend.ausschuss.@ekpn.de Kirchhöfe Segens-Friedhofsverwaltung Monika Mangliers Gustav-Adolf-Str. 67 – 74, 13086 Berlin T.: 9 25 30 68 / 47 03 27 32 F.: 47 03 27 35 www.segenskirchhof.de m.mangliers@evfbs.de Kirchhofsverwaltung Nordend Katrin Manke Dietzgenstraße 120 – 162, 13158 Berlin T.: 4 76 35 54 F.:4 76 27 70 www.berlin-friedhof.de nordend@evfbs.de

Kindergärten Ev. Kindergarten Elias Göhrener Str. 11, 10437 Berlin Leitung Sabine Ostermeyer T.: 4 42 24 05, F.: 41 71 74 96 kindergarten.elias@gmx.de Ev. Kindergarten Gethsemane Greifenhagener Str. 2, 10437 Berlin Leitung Eva Koch T.: 4 45 55 84, F.:40 00 33 86 kita-gethsemane@gmx.de Ev. Kindergarten »Arche« Schönhauser Allee 104, 10439 Berlin Leitung Mirjam Häcker kita.arche@hoffbauer-bildung.de T.: 4 45 70 48, F.: 40 04 50 30 Hausmeister/Techn. Personal Helmut Böhnke mobil 0179 / 7 36 18 57 Bärbel Jenichen mobil 0173 / 2 15 71 32 b.jenichen@ekpn.de Andreas Schumann mobil 0176 / 48 11 68 40

Kirchenmusik Elisabeth Kaiser T.: 44 71 55 69, e.kaiser@ekpn.de Detlef Lehmann T.: 47 48 90 75, d.lehmann@ekpn.de Hermfried Weber T.: 40 00 79 84 Christoph Zschunke mobil 0176 / 24249692 kirchenmusik@ekpn.de Veranstaltungsmanagement Konzertbüro Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin Tickethotline 44 71 55 68 Mario Gugeler T.: 44 71 55 67 F.: 43 73 43 78 konzertbuero@ekpn.de Diakoniestation Hauskrankenpflege Weißensee/Prenzlauer Berg Bizetstraße 49, 13088 Berlin T.: 9 27 46 94 Leitung Herr Gülker

Am 12. September... pssssst!... – Nicht weitersagen...(!) ...soll tatsächlich... mein Buch... der Kinderkirchenführer erscheinen...
Achtet auf die Aushänge! ... tschüss... Fred Fledermaus

musik fest berlin
2. September bis 21. September

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Philharmonie | Kammermusiksaal Gethsemanekirche | Parochialkirche Konzerthaus Berlin
Berliner Festspiele in Zusammenarbeit mit der Stiftung Berliner Philharmoniker Tickets + Infos (030) 254 89 100 www.berlinerfestspiele.de
        
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