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Periodical volume

Full text: Gemeindebrief Issue 50.2009, Juni/Juli

Gemeindebrief

Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord · Elias · Gethsemane · Paul Gerhardt · Segen Nr. 50 Juni/Juli 2009

2 Inhalt

Seite

Editorial

Aus dem GKR 4 Aus den AG,Gruppen und Kreisen 4/5 Christi Himmelfahrt 6 Pfingsten 7 Kinder,Kinder 8/9 Mitteilungen/Amtshandlungen 10 Junge Gemeinde 10/11 Kirchenmusik/Fest der Kirchen 12 Gemeindeversammlung 13 Geburtstage 14 »Keine Gewalt« Ausstellung 15 Gottesdienste 16/17 Regelmäßige Veranstaltungen 18/19 Konfirmanden/ Jubelkonfirmation 20/21 Auf ein Wort zum Kloster 22 Veranstaltungen d.Communität 23 Menschen in unserer Gemeinde 24 30 Jahre Partnerschaft Iserlohn 25 Konzerte/Veranstaltungen 26 Anzeigen 27 Anzeigen 28/29 Kontakte/Veranstaltungen 30/31 Hinweis: Der Gemeindebrief erscheint als pdf-download auf der gemeindeeigenen Homepage www.ekpn.de

Editorial
Liebe Leserin,lieber Leser, Ausgabe 50! Nach der Fusion begann eine neue, gemeinsame Zählung der Ausgaben des Gemeindebriefes der Ev.Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord.Stellen Sie sich vor,dass die Gemeindebriefe – also von allen Gemeinden deutschlandweit – in der Auflagenhöhe zusammen, gleich hinter der von den aktuellen Tageszeitungen liegt! Also eine riesige Verbreitung und Leserschaft findet. – 115 Millionen – so schätzte das Gemeinschaftswerk Evangelischer Publizistik,sei die jährliche Gesamtauflage aller evangelischen Gemeindebriefe! Gestalterkollegen sprachen schon vom »kirchlichen Patienten«! – damit ist etwas zum Auftritt dieser Blätter gesagt! Chance und Verpflichtung für uns. Schaut man sich Gemeindebriefe anderer Kirchgemeinden an, sieht man sehr unterschiedliche Gestaltungen, mal mehr oder weniger liebevoll gemachte Werke, von farbig bis hochglanz,von billig kopiert bis ordentlich gedruckt. Auch unsere Reihe gibt davon ein Beispiel.Erst langsam konnte sich eine Gestaltung durchsetzen.Verschiedene Gemeinden in Berlin verwenden auf ihren Gemeindebrief soviel »Elan wie für eine Schülerzeitung« und versenden sogar diesen Brief mit der Post(!) an ihre Leser. »Welch ein finanzieller Aufwand!« werden Sie sagen, ja, anscheinend ist es das manchen wert – oder eben auch nicht wert. Auch unsere Gemeinde wendet Geld für den Gemeindebrief auf.Wir sind aber der Meinung,dass der Gemeindebrief so verteilt wird, dass er auch weiterhin in einer gestalteten Aufmachung erscheint. Allerdings wenden wir viel Zeit für Inhalt und aktuelle Nachrichten auf.Mehrmalige Treffen der Redaktionsgruppe sind notwendig, Beiträge zu sammeln, die ständigen Infos zu optimieren. Schon bemerkt? Trotzdem suchen wir noch Mitstreiter,die sich kontinuierlich über einen längeren Zeitraum verlässlich um die Inhalte bemühen. Sie werden bestimmt sagen, na, dafür sind doch die »Hauptamtlichen« zuständig... – ja, in gewisser Weise schon. In all den Ausgaben belegen aber vor allem die »Ehrenamtlichen« einen wichtigen Platz. Für unsere weitere Arbeit wünschen wir uns Teilnehmer mit Elan und Fantasie,um diese Arbeit nicht nur sicher zu stellen, sondern die Lust haben, über den »Tellerrand zu schauen«! Das macht Arbeit! Wir müssen uns der Situation stellen: was erwartet man von diesem Gemeindebrief,einen biederen Auftritt mit langweiligen Nachrichten aus Kirche und Welt... oder anspruchsvolle Texte mit Anspruch zum Nachdenken, natürlich mit Nachrichten aus dem unmittelbaren Gemeindeleben,die wollen wir nicht unterlassen.Doch die Situation unserer Kirche ist von Kirchenaustritten gekennzeichnet,viele Gemeinden verkleinern sich... was können wir tun, um auf der Ebene des Gemeindebriefes ein besseres Niveau anzubieten? Es ist eine »(semi)professionelle« Arbeit für den Gemeindebrief notwendig.Die kostet Einsatz,Zeit und Geld. Unterstützen Sie uns! Schreiben Sie für den Gemeindebrief, kommen Sie in unsere Redaktionsgruppe,oder spenden Sie für diesen Teil der Öffentlichkeitsarbeit – gerne nennen wir Sie als Sponsor für diese Seite oder gar für 4 Seiten...Spendenquittung inbegriffen,Konto s.S.30. Dieter Wendland

Titelbild 50 Ausgaben...

Herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord. Auflage:2000 Stück. Redaktionsanschrift:Gemeindebüro der Ev.Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Gethsemanestr.9,10437 Berlin T.:4 45 77 45,F.:43 73 43 78 zentralbuero@ekpn.de Gestaltung:Grafik-DesignBüro Dieter Wendland Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 1. 7. 2009 Die Artikel geben die Meinung der Verfasser wieder und nicht immer die der Redaktion bzw. des Gemeindekirchenrates

Das Wort

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Geh aus, mein Herz, und suche Freud
Paul Gerhardt (1607-1676) Liebe Leserin, lieber Leser, »Geh aus, mein Herz, und suche Freud.« Dieses von Paul Gerhardt gedichtete Lied ist wohl das bekannteste geistliche Volkslied. Es begnügt sich nicht einfach nur, bei der Betrachtung und Beschreibung der Natur stehen zu bleiben.Wie alle geistlichen Volkslieder blickt auch dieses tiefer. Die Natur ist gleichsam eine Art Spiegel, in dem man etwas entdecken kann. Dieses Lied lädt ein, nicht nur über die Schöpfung zu staunen,sondern über den,von dem alles kommt. »Geh aus, mein Herz.« Wer etwas entdecken will, muss hinausgehen,muss sich aufmachen.Wer äußerlich und innerlich zu Hause bleibt, entdeckt nichts, jedenfalls nichts wirklich Neues. Das gilt auch geistlich, auch für das Herz: »Geh aus, mein Herz« und mach dich auf. »Geh aus,mein Herz,und suche Freud.« Vor allem soll der hinausgehen in Gottes Natur, der gerade nach Freude sucht.Wer nichts findet, woran er sich freuen kann, wer traurig ist, betrübt oder depressiv. Mach dich auf aus deiner Enge in die Weite der Natur.Und wenn du sonst gerade in deinem Leben nichts Schönes entdecken kannst, dann geh hinaus und lass dir die Augen öffnen für die Schönheit der Natur. Auch und gerade wenn du meinst,von allen guten Geistern verlassen zu sein, geh hinaus und nimm wahr, dass diese Schönheit auch für dich ein Geschenk des Ewigen ist. »Suche Freud in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben.« Es ist wohl nicht unwahrscheinlich, dass Paul Gerhardt gerade diese Verse (auch) für seine Frau gedichtet hat, die durch den Tod ihrer Kinder und andere Nöte der Familie sehr depressiv war:›Geh hinaus in die Natur,mein Herz,mein Schatz.Verkriech dich nicht im Haus.Schau dich um.Mach die Augen auf, damit sich deine Gedanken wieder aufhellen.‹ »Ich selber kann und mag nicht ruhn,des großen Gottes großes Tun erweckt mir alle Sinnen; ich singe mit, wenn alles singt, und lasse, was dem Höchsten klingt, aus meinem Herzen rinnen...« Ich lade Sie ein,jung und alt,gesund oder krank, auf diese Weise aufmerksam durch die Natur zu gehen. Und wem die körperlichen Kräfte fehlen,der mache sich innerlich auf und gehe in Gedanken spazieren.Denn wer so die Augen und die Ohren aufmacht und das Herz, das Staunen wieder lernt,dann kann ihn das aus seiner Traurigkeit herausholen. Sein Blick weitet sich, und er sieht nicht nur die Enge seines eigenen Lebens.Er sieht nicht nur,was ihm fehlt. Er sieht auch,was ihm alles geschenkt ist.Und er entdeckt hinter der Schönheit der Natur das Wirken des Ewigen – auch an ihm selbst. Traurigkeit und Depression haben schon so oft Menschen verstummen lassen; wie oft schon war die Kehle wie zugeschnürt.Alles weitet sich und er kann tief aus seinem Herzen heraus mit anderen einstimmen. »Hilf mir und segne meinen Geist mit Segen,der vom Himmel fleußt, dass ich dir stetig blühe; gib, dass der Sommer deiner Gnad in meiner Seele früh und spat viel Glaubensfrüchte ziehe.« Geistliche Volkslieder machen die Natur durchsichtig für den,von dem alles kommt und zu dem alles geht.Die Natur wird zum Spiegel für uns Menschen,die wir selbst ein Teil dieser Natur sind und allezeit bleiben. Und so deutet Paul Gerhardt in den letzten Strophen die Dinge der Natur auf den Menschen: der Segen von oben, das Blühen, Früchte bringen und der Mensch als Baum.Die Natur hat den Segen von oben, hat Sonne und Regen zur rechten Zeit nötig und im richtigen Maß. So wie die Natur Segen von oben braucht, braucht ihn auch der Mensch, um blühen zu können und Frucht zu bringen. Das Leben bleibt ohne Sinn, wenn es keine Früchte bringt. Zu den Früchten, die unserem Leben Sinn verleihen, gehört nach den wunderschönen Worten Paul Gerhardts auch der Glaube, der – wie letztlich alles – Geschenk ist.Wenn du Ewiger dir gleichsam Raum in mir verschaffst, kann ich zu einem guten Baum werden, der gute Früchte bringt. So darf ich bis ans Ende meines Lebens grünen und blühen. So können die nötigen Wurzeln treiben,die ich brauche,um wie ein Baum in den Stürmen des Lebens fest zu stehen. So gelingt mir etwas in meinem Leben,kann ich etwas schaffen.So freuen sich andere, dass es mich gibt. Und ich kann am Ende sagen, ich habe nicht umsonst gelebt. »Mach in mir deinem Geiste Raum,dass ich dir werd ein guter Baum,und lass mich Wurzel treiben.Verleihe,dass zu deinem Ruhm ich deines Gartens schöne Blum und Pflanze möge bleiben...« Ein solches nachhaltiges Sommererlebnis wünsche ich Ihnen und Euch allen. Mit herzlichen Grüßen Ihr Pfarrer Heinz-Otto Seidenschnur

4 Aus dem GKR

Aus den Ausschüssen

G K R
Aus der Arbeit des Gemeindekirchenrates

Für unsere Arbeit in der Gemeindeleitung, den Ausschüssen, Vorbereitungsgruppen usw. ist die Zeit des Ausruhens noch nicht in Sicht. Einige Ereignissemüssen bedacht werden und Veranstaltungen müssen noch vorbereitet sein,auch wenn sie erst in einigen Monaten stattfinden.Dazu zählt die kurzfristig auf der Gemeindeversammlung beschlossene Abhaltung einer zweiten Gemeindeversammlung am 05. 07. 2009,die Vorbereitung der GKR-Rüste im Juli,die Vorbereitung des ZDFGottesdienstes, die Konfirmation, die Veranstaltungsreihe zum Herbst 89 u.v.m. Auf den beiden Sitzungen des Gemeindekirchenrates im April und Mai wurden u.a.folgende Themen behandelt: • Einführung einer Geschäftsordnung für den GKR • Bericht über die bestehenden Partnerschaftsprojekte • Planungsstand der Bauprojekte • Wahl eines Vertreters und Stellvertreters in den Friedhofsverband • Information zur Gründung des Beirates • Neugestaltung der Website unserer Gemeinde • Beschlusserneuerung zur Gewährleistung des Religionsunterrichtes • Verbesserung der Zusammenarbeit mit dem Elisabethstift • Berufung von weiteren Gemeindegliedern in Ausschüsse • Bildung einer Vorbereitungsgruppe für die GKR-Rüste • Information zur Aktion Bibelwoche

In den einzelnen Standorten sind zur Instandsetzung,Instandhaltung und Umbau folgende Maßnahmen geplant: Gethsemanekirche: 1.Renovierungsanstrich der Apsis mit Trockenlegung des Mauerwerks 2.Beseitigung der Feuchteschäden im Eingangsbereich mit anschließender Renovierung 3.Instandsetzung der Außenbereiche incl. behindertengerechten Zugang,Geländer,Pflasterung der Vorfahrt,Abdekkung des ehem.Kohleschachtes 4.Weiterführung der Gesimsverblechung 5.Entfernung von Wildwuchs im Dachbereich mit Reparatur des Mauerwerks Gethsemanegemeindehaus: 1.Fassadeninstandsetzung 2.Renovierung des Treppenhauses und Hausflures 3.Erneuerung der Decke im Erdgeschoss Seitenflügel Elias-Kuppelsaal: 1.Aufarbeitung der Eingangstüren 2.Beseitigung von Feuchteschäden im Gossner-Keller Paul-Gerhardt-Kirche und Gemeindehaus: 1.Renovierung des Besucher-WC´s und Einbau einer TeeKüche 2.Erneuerungsanstrich der Außenfenster im Gemeindehaus Die Arbeiten werden von unserem Gemeindeglied Markus Rheinfurth (Architekt) in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde und dem Kirchlichem Bauamt geplant und durchgeführt. Über den Beginn der einzelnen Arbeiten und evtl. notwendigen Änderungen werden wir aktuell informieren.Ich wünsche allen eine schöne Sommerzeit ! Wolfgang Schellig,Vorsitzender Weiterhin beschäftigte sich der Ausschuss mit der Neuordnung der Kirchenmusikerstellen. Chr. Zschunkes Stelle wurde auf 75 % der Regelarbeitszeit ausgeweitet, da er die Leitung der Gethsemanekantorei von Elisabeth Kaiser übernimmt,die sich künftig allein der Singschule,in der mittlerweile über 250 Kinder aktiv sind, dem Begleiten von Gottesdiensten und der Organisation der Orgelkonzerte widmet. Auch die Verlängerung der Arbeit von Mario Gugeler im Konzertbüro wurde behandelt. Künftig wird sich der Ausschuss vor allem mit der Erstellung aktueller Stellenbeschreibungen der Mitarbeiter befassen, was durch die Fusion und die veränderten Gemeindestrukturen notwendig geworden ist. Für den Personalausschuss Dr.Martin Theben

Der Personalausschuss
Vor knapp anderthalb Jahren konstituierte sich in den Gemeinderäumen von Elias der Personalausschuss unserer Gemeinde. In ihm arbeiten sowohl hauptamtliche, als auch ehrenamtliche Gemeindeglieder, die durch den Gemeindekirchenrat berufen worden sind.Den Vorsitz führt Pfarrer Gisbert Mangliers. Zu den ersten Aufgaben des Ausschusses gehörte die Durchführung des Bewerbungsverfahrens für zwei Stellen: im Bereich Arbeit mit Kindern sowie der Stelle des Geschäftsführers. Nachdem letzterer seine Tätigkeit in der Gemeinde aufgenommen hat, nimmt er regelmäßig an den Sitzungen teil und informiert über die aktuelle Personalentwicklung.

Aus Gruppen und Kreisen

Landessynode

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Aus Gruppen und Kreisen:

Frommer Alltag?
Die Bezeichnung »Gott und die Welt« entstand ca. 2003 eigentlich nur als »Arbeitstitel« für einen neu zu gründenden Gesprächskreis unserer Gemeinde. Und steht bis heute so regelmäßig im Gemeindebrief unter der Rubrik »Gesprächskreise«. - Dabei hatte ich schon länger überlegt, der Gemeindebriefredaktion die Einordnung in der Rubrik »Rund um die Bibel« vorzuschlagen bzw. beide Rubriken zu verschmelzen. Denn wo bitteschön geht es bei den Gesprächskreisen unserer Gemeinde nicht (auch) um die Bibel? Oder? - Bei uns jedenfalls ist hier das Wort »Welt« im Titel eher irreführend.Denn es geht bei unseren Treffen weniger um »die Welt« an sich als vielmehr um Gott und uns – oder: um uns und Gott! Immer steht eine konkrete Bibelstelle im Mittelpunkt (oder auch mal »nur« eine bestimmte christliche Thematik) und immer sprechen wir miteinander auch über unsere eigenen konkreten und manchmal sehr persönlichen Erfahrungen mit dem jeweiligen Thema. Eine Zeit lang war der Kreis der Teilnehmenden stabil und überschaubar; inzwischen ist er insgesamt größer geworden und die jeweilige konkrete Zusammensetzung des Abends variiert immer ein wenig. So unterschiedlich die Prägung der einzelnen Personen, so unterschiedlich sind auch die Blick-

winkel, Einsichten, Meinungen, Gedanken, Ideen, Standpunkte und auch Fragen, die ausgesprochen, auf den Tisch gelegt werden. Es gibt bei uns kein richtig oder falsch. Jeder wird in seinem So-Sein akzeptiert und gehört, kann andere bereichern,zum Nachdenken,Lachen oder Aufatmen bringen … Wenn es diesen Kreis nicht schon gäbe,man müsste ihn erfinden! Vor ein paar Jahren hatte ich einmal – lange,bevor es diesen Kreis gab – notiert: Fromm? Alltag ohne Gott ist nicht fromm. Gott ohne Alltag ist fromm? Alltag und Gott miteinander ist fromm. In diesem Sinne ist der (sich z. Zt. noch so nennende) Gesprächskreis »Gott und die Welt« tatsächlich sehr fromm – weil er beides so gut miteinander verbindet:das,was uns Einzelnen tagtäglich im Alltag begegnet, und das, was uns die Heilige Schrift als Denkanstoß, Hilfe, Warnung, Richtungweisung,Trost,Ermutigung und und und mit auf den Weg gibt. Unter welcher »Rubrik« und unter welcher Bezeichnung Sie uns künftig auch immer im Gemeindebrief finden mögen – kommen Sie doch mal vorbei:In der Regel jeden 2.Dienstag im Monat,im Diakonieraum des Gemeindehauses Elias (und nicht bloß für Elias!),Göhrener Straße 11,Vorderhaus,Hochparterre. Ingrid G.Voß

Landessynode der EKBO wählte Dr. Markus Dröge zum neuen Bischof
Die Landessynode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) hat am 15. Mai 2009 im vierten Wahlgang Dr. Markus Dröge zum Bischof gewählt. Er erhielt 82 der abgegebenen 122 Stimmen.Der Bischof vertritt die Landeskirche in der Ökumene und in der Öffentlichkeit.Zu seinen Aufgaben zählt,Theologinnen und Theologen zu ordinieren und landeskirchliche Einrichtungen und Werke zu visitieren.Er ist zugleich Vorsitzender der Kirchenleitung. Der Amtswechsel wird am 14. November 2009 in der St. Marienkirche zu Berlin stattfinden.Dr.Markus Dröge wurde 1954 in Washington D.C.geboren.Nach dem Studium der evangelischen Theologie in Bonn, München und Tübingen, war er von 1986 bis 1994 Pfarrer der Kirchengemeinde Koblenz-Karthause, seit 1994 der Kirchengemeinde Koblenz-Mitte. Von 1994 bis 1999 verfasste er neben dem Pfarramt seine Dissertation und übernahm 2000 anschließend einen Lehrauftrag für Systematische Theologie an der Universität Koblenz-Landau. 2004 wählte ihn die Kreissynode für acht Jahre in das Amt des Superintendenten im Kirchenkreis Koblenz.Von 2002 bis 2004 hat er eine Ausbildung als Systemischer Berater beim Institut für Familientherapie Weinheim absolviert. Markus Dröge ist verheiratet und hat drei Kinder. Bischof Dr. Wolfgang Huber erklärte zur Wahl:»Ich gratuliere Dr.Markus Dröge ganz herzlich zur Wahl als Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und erbitte für ihn Gottes Segen. Dem neuen Bischof wünsche ich Freude an dem Amt und den Mut, unserer Kirche angesichts der Herausforderungen der nächsten Jahre geistliche Orientierung zu geben. Ich danke allen Kandidaten dafür, dass sie sich zur Wahl gestellt haben,und begleite sie mit meinen Gebeten.« www.ekbo.de

6 Christi Himmelfahrt

Gedanken über Christi Himmelfahrt

»Was steht ihr da und seht zum Himmel, Leute?«
Mit Leiterwagen,klingelnden Spazierstöcken und Strohhüten sind sie wieder unterwegs gewesen.Und in diesem Jahr habe ich sie wieder singen hören »Am 30.Mai ist Weltuntergang,wir leben nicht mehr lang!« In Bierseligkeit begehen einige Männer den »Vatertag«, eine amerikanische Erfindung aus dem Jahre 1910, die seit den Dreißigerjahren auch in Deutschland gefeiert wird. Einen Zusammenhang mit dem christlichen Feiertag hat er nicht. Bei Christen heißt der Donnerstag nach dem 5.Sonntag nach Ostern,der den Namen »Rogate« trägt,»Christi Himmelfahrt«, gefeiert seit dem Jahre 370. Die Überlieferung sagt, dass Jesus sich noch 40 Tage den Jüngerinnen und Jüngern gezeigt hat. Dann wurde er vor ihren Augen von einer Wolke aufgehoben – in den Himmel (Apostelgeschichte des Lukas, Kapitel 1, auch Lukasevangelium, Kapitel 24). Wie kann man sich das vorstellen? Wie läßt sich das feiern? – Aufgehoben in den Himmel? Die Bilder der alten Meister treten uns vor Augen. Jesus, der Rabbi und Meister aus Nazareth, fliegt einfach in die Höhe. Über viele Generationen hinweg gab es eine Art,die Himmelfahrt zu malen. Jesus ist schon fast ganz verschwunden auf diesen Darstellungen, am oberen Bildrand sind nur noch die Füße zu sehen. Auch Albrecht Dürer hat die Himmelfahrt so dargestellt: eine Versammlung erstaunter, erschrockener, verblüffter und bewundernder Gesichter – und oben die Füße des Herrn,aufwärts dem Himmel entgegen. Wie eine Illustration aus dem Märchenbuch,so betrachten wir Menschen von heute das auf solche Weise dargestellte Geschehen.Wenn die Altvorderen sich das Ereignis so vorstellen konnten,niemand kann das heute nachvollziehen. Man schnitzte sogar den Körper des zum Himmel auffahrenden Herrn, der an einem kaum sichtbaren Faden langsam emporgezogen werden konnte in das Kirchengewölbe, das in Kirchen vergangener Jahrhunderte den Himmel darstellte. In Gemeinden, denen es besonders aufs Spektakuläre ankam, war oben im Kirchenhimmel lautes Gerumpel zu hören. Und der Teufel flog als brennende Strohpuppe herunter. Und in noch weitergehender Symbolhaftigkeit leuchtet 40 Tage von Ostern an die Osterkerze in allen Gottesdiensten,die zu Himmelfahrt gelöscht wird, denn von nun an ist der Herr nicht mehr sichtbar bei seiner Kirche. Bei uns brennt sie in jedem Gottesdienst, wird am Karfreitag gelöscht und Ostern wieder angezündet. Ursprünglich gab es kein eigenes Himmelfahrtsfest. Die 50 Tage nach Ostern waren eine einzige Festzeit. Für viele Menschen ist Christi Himmelfahrt wenig greifbar gewesen und noch immer ein schwer verständliches Fest. Deshalb auch die im Mittelalter entstandenen Bräuche, die dieses Geschehen vorstellbarer machen sollten. In einem der alten Bräuche wurde eine Christusfigur durch eine Dachluke »in den Himmel«gezogen.Und nach ihrem Verschwinden regnete es Oblaten als Zeichen, dass Christus im Abendmahl gegenwärtig ist und bleibt. Eusebius von Cäsarea hat das erste Himmelfahrtsfest, das geschichtlich nachweisbar ist, beschrieben; das war erst im 4. Jahrhundert nach Christi Geburt. Und seine Botschaft? Jesus ist beim Ewigen, sitzend zu seiner Rechten und gleichzeitig uns nah:Siehe,ich bin bei euch alle Tage«. Pf.Heinz-Otto Seidenschnur

Pfingsten

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Pfingsten
Unser Pfingstfest hat jüdische Wurzeln.50 Tage nach dem Pessahfest feierten auch die ersten Christen in Jerusalem das jüdische Wochenfest shavuot. 50 Tage (griechisch »Pentekoste«), davon abgeleitet ist unser Wort »Pfingsten« entstanden. Ursprünglich als Erntefest gefeiert,diente es in nachbiblischer Zeit vor allem der Erinnerung an Gottes Offenbarung am Berg Sinai. Und es heißt im 3. Buch Mose: »Und ihr sollt an diesem Tag eine heilige Versammlung ausrufen; keine Arbeit sollt ihr tun.(vgl.3.Mose 23,16-21) So sind auch die Jünger an diesem Tag in Jerusalem versammelt. Für sie ist die Erinnerung an Gottes Offenbarung natürlich mit dem Namen Jesu verbunden. Eine Erinnerung, die in der damaligen Situation 50 Tage nach Ostern mehr Ratlosigkeit und Trauer ausgelöst haben dürfte. Wie sollte es denn weitergehen? Den Auftrag des auferstandenen Christus hatten sie sozusagen in der Tasche:»Gehet hin in alle Welt und lehret die Völker und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie halten,alles,was ich euch befohlen habe...), aber das war natürlich einfacher gesagt als getan.Noch waren sie bestimmt von der Angst und dem Zweifel.Angst vor der Reaktion der Menschen,Zweifel,ob sie diesem Auftrag, ohne dass Jesus, so wie bisher, bei ihnen war, überhaupt entsprechen und gerecht werden könnten. Aber dann geschieht das Pfingstwunder:Sie werden ergriffen vom Heiligen Geist, überwinden ihre Angst und fangen an, öffentlich und frei von dem zu reden, was sie mit Jesus erlebt haben, sie werden seine Zeugen, dass er auferstanden ist und lebt.Viele Menschen können mit dem Pfingstfest nicht mehr viel anfangen, weil ihnen der Heilige Geist so unfassbar erscheint. Umso kräftiger sind die Bilder, die in der Bibel für den Hl.Geist gefunden werden:der Wind und das Feuer.Eines

der geheimnisvollsten Wesen in der Schöpfung ist der Wind. Unsichtbar,ungreifbar,unberechenbar – bald Sturm,bald linder Hauch. Er heult im Gebirge, peitscht das Meer, entwurzelt Bäume, biegt das Geschmeidige, bricht das Starre, kühlt Stirn und Wangen.Dass an diesem strömenden und wehenden Element unser irdisches Leben hängt, erfahren wir Menschen vom ersten Atemzug an.Dass es ein unentbehrliches Lebenselement ist, auch: Wind und Luft tragen uns die Wellen des Lichtes, des Klanges und des Duftes zu. Gott bläst den Menschen seinen »Atem« ein ((hebr.: Ruach), (griech.: Pneuma), (lat.: Spiritus), heißt es in der Schöpfungsgeschichte. Das andere Bild für den Hl.Geist ist das Feuer.Feuer ist Symbol für die Lebendigkeit. Der Geist lässt sich in Feuerzungen auf die Jünger nieder.Wenn wir von einem Menschen sagen, in ihm brenne ein Feuer,dann meinen wir,er sei lebendig,voller Kraft, seine Augen funkeln,da geht etwas von ihm aus,er ist begeistert und kann andere begeistern. Wir sehnen uns danach, wirklich lebendig zu sein. Oft genug fühlen wir uns ausgebrannt, leer, langweilig, ohne Gefühle, ohne Fantasie.Wir leiden unter der Geistlosigkeit des Lebens und bestimmter Lebensumstände. Und wir ahnen, dass es so etwas wie den Hl.Geist geben muss,der von Gott kommt und doch in uns ist, der teilhat an der Fülle des Lebens und uns davon mitteilt. Pfingsten feiern wir den Geburtstag der Kirche. Kirche kann nur Kirche sein,wenn sie sich vom Geist Gottes leiten, herausfordern und immer wieder erneuern lässt. Diesen Geist hat uns Jesus aber auch versprochen: »Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen und werdet meine Zeugen sein.« (Apg. 1,8) Das ist die Zusage, von der her wir Christen sein und seine Botschaft immer wieder in der Sprache unserer jeweiligen Zeit sagen und hoffentlich auch entsprechend handeln können. Als Zeichen für diese Lebendigkeit werden auch heute noch die Kirchen mit frischem Birkengrün geschmückt.Pf.G.Mangliers

8 Kinder, Kinder

Kinder-SommerSchuljahresAbschluss-Fest
Am 3. Juli 2009 von 15 bis 18 Uhr feiern wir den baldigen Beginn der Ferien mit den Kindern und Eltern der Christenlehre und Singschule. In Paul Gerhardt werden wir mit einem kleinen verknüpften Theatersingspiel »Das Gebrabbel von Babel«, gespielt von den Kindern der Christenlehre und gesungen von den Singschulkindern das Schuljahr ausläuten. Spiele, Bastelaktionen, Kaffee, Tee, Kuchen (Spenden erbeten) und Grillen runden das Fest ab. Seid willkommen!!!

Was haben angebrannter Milchreis, durchnässte Schlafsäcke und Psalm 23 gemeinsam?

Alle drei waren Themen auf unserer Fahrradrüste vom 15. bis 17. Mai 09. Freitagnachmittag schwangen sich 20 Kinder auf ihre Fahrräder, der »Party-Bus« fuhr das Gepäck und gemeinsam machten wir uns auf den Weg nach Dobbrikow.Die Radler fuhren zum Zug, wo wir samt Fahrrädern erfolgreich einstiegen und in Thyrow die Bahn wieder verließen.Hier begann die Tour.Quer durch ein Feld auf einem grasigen Sandweg fuhren wir zur nächsten großen Straße.Dort angekommen,sollte der Partybus uns schützend begleiten, damit die Autofahrer Rücksicht nehmen. Allerdings mußten wir auf den »Partybus« warten,da dieser andere als die geplante Strecke erforschen wollte und Umwege fuhr.Doch dank Keksen, Gummibärchen, Smarties und co, verging die Zeit schneller und der Partybus wurde von vielen Glücksrufen begrüßt und weiter gings.Herrliche glatte Straße ebnete uns den Weg. Als der Radweg uns wieder sicher führte,verließ uns der Partybus.Einige Zeit später erreichten wir ein Kornfeld und machten eine kleine Pause.Frisch gestärkt nahmen wir die Hürde der letzten Kilometer.Angekommen in Dobbrikow bauten wir unsere Zelte auf, aßen gemeinsam Nudeln und ließen den Abend mit Psalm 23 in der Andacht ausklingen. Müde und fertig krochen wir in unsere Schlafsäcke. Aber an Schlafen war nicht zu denken,der Kuckuck fing an zu rufen,Frösche quakten,nachts wankte müde und aufgelöst Gustav über die Wiese – das Zelt war durchnässt,nach

Vorschulkinder
Du kommst dieses Jahr zur Schule?! – Wie diese Kinder aus den Vorschulgruppen der Kindergärten Elias und Paul Gerhardt? Soviel Spannendes wartet auf dich,auch hier bei uns in der Gemeinde:die Christenlehre! Wenn du dich fragst,was das ist,dann komm doch schon mal in den KUGKUK – so ähnlich ist Christenlehre,und wenn du schon weißt,dass du in die Christenlehre gehen möchtest,melde dich an bei Antje Erdmann (Elias) oder Christina van Laak (Paul Gerhardt)!

Kinder, Kinder

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in Elias
Samstag, 6. Juni 10 Uhr in Elias Thema: »Du bist mein Schirm« Juli und August Pause am Samstag, 12. September, 10 Uhr in Elias Thema: »Auf das mein Haus voll werde« – Das große Gastmahl

einer Umbettaktion setzten wir die Nacht bei Kuckucksrufen fort. ... hier bricht der Text ab, da vor Müdigkeit der Schriftstellerin der Stift entglitten ist und die 2.Nacht begann. Soviel gäbe es noch zu erzählen z.B. vom angebrannten Milchreis, einem unerwartet sonnigen Tag, Fußball spielen am Strand, ... aber schaut selber: Marthe Meinhold

»Das Eis schmeckt gut, und die Geschichten sind auch toll«
Das sagen die Kinder, die seit Oktober 2008 in die neu begründete Christenlehregruppe in Paul Gerhardt gehen. Wir freuen uns jederzeit über Zuwachs! Nähere Informationen bei Christina van Laak.

10 Mitteilungen / Amtshandlungen der Gemeinde / Junge Gemeinde

Taufen
Leonard Wagner,Justus Winter, Lazlo Rist,Lilli Rist,Vincent Rist, Theo Schönemeyer,Helena Hermansen,Albert Jäger,Ella Fruntke,Milena Bülthoff,Julia Weber,Dorothea Lücke, Elisabeth Lücke,Marlene Eckart, Dorothea Rheinfurth,Ruben Rheinfurth,Jonathan Springefeld, Alyssa Lutsche,Bryan Lutsche,Lilja Wolf. Als Erwachsene wurden getauft: Ulrike Bräuer,Bettina Kokott und Matthew Gould,Jeannette Lutsche Bittet, so wird euch gegebe n; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.Matthäus 7, 7

Trauungen
Norbert Katzschke und Dr.Christiane Höring Matthew Gould und Wiebke Henning Wer liebt, der gibt niemals jemand auf, in allem vertraut er und hofft er für ihn; alles erträgt er mit großer Geduld. 1.Korinther 13, 7, (Gute Nachricht)

Bestattungen
Richard Witt im Alter von 100 Jahren Hildegard Kauschat im Alter von 94 Jahren Inge Schulz im Alter von 81 Jahren Birgit Weichelt im Alter von 58 Jahren Gerda Schalitche im Alter von 95 Jahren Kunibert Block im Alter von 88 Jahren Gerhard Güthler im Alter von 61 Jahren Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen. 1.Korinther 13, 13

Evangelische Jugend Prenzlauer Berg Nord (JG)
Die neuen JG-Zeiten nach der Konfirmation werden erst nach Redaktionsschluss festgelegt – Gelegenheit, statt Foto und Einladung zur JG ein Interview abzudrucken, das Jakob aus der JG mit einem GRAFFITI-Fachmann geführt hat.Fast überall sieht man Graffitis, sie sehen nach hoher Kunst aus oder hingeschmiert, manche beschweren sich darüber, einige freuen sich und wieder andere malen sie.Wer steckt dahinter?.... Hallo, wie heißt du, und was macht dich zum GraffitiFachmann? Mein Sprüher-Name ist PikAssOne. GraffitiFachmann ist übertrieben,aber ich finde mich in der Szene gut zurecht.Fachmann klingt ja so,als ob man in einem Betri eb ist oder irgendetwas mit Ordnung macht und Graffiti ist ja genau gegen diese Ordnung.Zumindest ganz grob gesagt. Was heißt für dich Graffiti? Graffiti...Graffiti ist ein Lebensgefühl. Du lebst es. Manche mit mehr Hemmungen, manche mit weniger. Aber für mich ist Graffiti ein Lebensgefühl: rausgehen und ausrasten. Mir persönlich geht es dabei nicht darum, Schaden anzurichten, sondern mich zu verbreiten - zu zeigen, wo ich schon war, wer ich bin. Man ist nicht dieselbe Person,wenn man nachts draußen ist,man ist PikAssOne oder sonst ein Sprüher.Tagsüber geht man zur Schule,zur Arbeit,in die Uni.Obwohl – es gibt auch Fälle, die den ganzen Tag lang Sprüher sind. Der Tagesablauf ist dann eher so: nachts malen und tagsüber Yards (Orte zum Sprühen) checken, Dosen klauen und nachts wieder raus. Das geht aber meist nicht lange gut.Graffiti machen wir für uns,die Szene,die es wirklich interessiert.Die Öffentlichkeit ist mir egal. Wo liegen die Ursprünge des Graffiti? Guck selber bei Wikipedia, ich bin doch nicht dein Lexikon, und außerdem: mach einen Unterschied zwischen Deutschland und Amerika, zumindest erwähne den Unterschied! Nur so viel - in New York hat alles begonnen. Was ist der Unterschied zwischen einem »Bombing« und einem »Tag«? Tags sind die Schriftzüge mit Marker oder Dose, Kürzel, Schriftzüge, wie auch immer, das, wozu manche Schmiererei und Vandalismus sagen.Bombings hingegen sind die Bilder. Das Ding ist halt, dass Taggen und Bomben nicht auseinanderzuhalten ist, und wer das eine macht, macht früher oder später auch das andere. Graffiti besteht aus beidem und kann ohne eines das andere nicht sein, es geht ja um die Verbreitung des eigenen Namens, da möchte man gesehen werden, zumal es auch sehr verlockend ist, wenn man gerade unterwegs ist, ein Bild gesprüht hat, rumzieht und noch ein

Junge Gemeinde

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bisschen taggt,das ist halt so.Dabei ist gerade das Taggen das, wobei die meisten Sprüher gebusted (erwischt) werden. Gibt es eine Art Kodex fürs Crossen (Übermalen) und das Verhalten zu anderen Crews? Crossen ist unnötig,und ich mach es nicht, ist doch nur schade um die Farbe.Wenn es ene schöne Stelle gibt und darunter ein total kaputtes Bild ist, was auch schon eine Weile so aussieht,gehe auch ich darüber (obwohl es Bilder gibt, da würde ich auch dann nicht rüber gehen,von Legenden wie Bus,Odem und anderen). Hat das Illegale einen politischen Anspruch? Und gibt es legale Formen? Das ist unterschiedlich, ich sag mal pauschal, dass Graffiti unpolitisch ist. Es gibt eindeutig »rechte« Sprüher, die sich offen dazu bekennen, und es gibt offenkundig »linke« Sprüher,aber der größere Teil ist unpolitisch.Da es in Berlin mittlerweile nur noch wenige legale Wände zum Sprühen und Ausprobieren gibt, wird man in die »Illegalität« getrieben.Selbst populäre Orte, wie die große Wand im Mauerpark,sind inzwischen nicht mehr nutzbar,weil sich in letzter Zeit Festnahmen gehäuft haben, obwohl es lange Zeit geduldet wurde. So werden gerade jungen Leuten die Möglichkeiten genommen, sich legal auszuprobieren, da Aufträge für legales Bemalen meist nur an erfahrene Maler vergeben werden. Was macht Berlin so besonders interessant für Sprüher, wie sieht es in anderen Städten aus? Berlin ist die Graffitihauptstadt der Welt, der ganzen Welt! Berlin hat New York den Rang abgelaufen, nirgends werden mehr so gute, so individuelle Bilder gesprüht wie in Berlin.Man muss allerdings sagen, dass es zumindest aus meiner Sicht den Höhepunkt schon gegeben hat oder er gerade ist. Der wichtigste Unterschied zu Leipzig und anderen Städten:Dort gehst du erst raus und machst was,wenn du schon was kannst.Da wirst du hemmungslos missachtet,wenn du klein und scheiße bist,da kennen sich die Leute auch irgendwie alle.In Berlin ist die Vielfalt so gigantisch, dass du viel leichter sagen kannst, das ist mein individueller Style. Was sind die Maler für Leute, und wie kommt man dazu? Irgendwann sieht man auf der Straße die ganzen Bilder oder lernt Leute kennen,die sprühen,man ist beeindruckt,will das auch können.Ich denke,das ist so von der 7.bis spätestens 9. Klasse, wer später anfängt, bekommt meist die Kurve nicht mehr. Die aktive Zeit ist so zwischen 16 und 25, vielleicht 27, danach fangen die meisten an zu arbeiten oder gründen Familien, und dann nimmt das Aktive ab.Viele machen dann noch legale Sachen oder Aufträge oder gehen in konventionellere

Kunstformen über. Zu Sprüherpersönlichkeiten kann man nichts sagen, das sind Schulabbrecher, die die 9. gemacht haben und dann nur noch Graffiti und Kiffen, das sind Abiturienten,und das sind die Typen aus dem Islamwissenschaftenkurs an der FU – und viele andere.Rechne immer damit, dass dein Nachbar Sprüher ist.Jeder könnte einer sein, man merkt es ihnen meist nicht an. Gibt es Communities oder Websites? Ich liste dir nur ein par Webseiten auf,die müssen echt reichen. Anschauen und Staunen ist die Devise. http://streetfiles.org/ http://www.ueberdose.de/ – http://www.berlin-mitte-graffiti.de.vu/ In welchen Bezirken liegen die Hochburgen? Hm... Prenzlauer Berg, Kreuzberg, Friedrichshain, vielleicht Mitte. Meiner Meinung nach aber ist es auch so, dass die meisten Sprüher denken, dass ihr Bezirk alles ist und nicht viele herauskommen. Man will nachts nicht auch noch von Steglitz nach Prenzlberg fahren,um ein Bild zu malen,was aber schade ist, weil so eine gewisse eigene Community im Bezirk entsteht. Wie kann ich Sprüher werden? Setz dich hin, mal mit einem Stift auf ein Blatt,probier es ein,zwei Mal,und geh raus und mal was, na ja so ungefähr. Nein, aber mein Tip ist wirklich:viel zu Hause üben,dann an legale Wände und wenn man meint, man kann sich trauen, man ist gut genug, geht man raus.Wie das dann jeder einzelne macht,ist eh immer anders, und wenn man sich damit ein bisschen beschäftigt,kommt der Rest von ganz alleine!

12 Kirchenmusik Minisingen Mittwoch 1.Gruppe »Pfauen« 16 – 16.30 Uhr, 2.Gruppe »Räuber« 17 – 17.30 Uhr, Gethsemanestr.9,Singschule Singen mit Eltern und Kindern 0 – 2 Jahre Minis Montag 1.Gruppe »Spatzen« 17.30 bis 18 Uhr Dienstag 2.Gruppe »Wölfe« 15.30 bis 16 Uhr Donnerstag 3.Gruppe »Nachtigall« 17 bis 17.30 Uhr,Gethsemanestr.9,Singschule,Singen mit 3 – 4jährigen Kindern Mädchen(be)stimmen Donnerstag,16.30 bis 17.30 Uhr Winterkirche/ Eingang Gethsemanestr. Mädchen im Alter von 5 – 12 Jahren Jungschor Montag 16.30 bis 17.30 Uhr Winterkirche/Eingang Gethsemanestr. Jungs im Alter von 5 – 12 Jahren Jugend-Gospelchor »...stimmt so!« MitChristoph Zschunke, Montag18 Uhr Gemeindesaal P.Gerhardt,Kuglerstr.15 Junge Leute mit Lust auf Popularmusik, Gospels,neue geistliche Lieder,Jazz,Folk,in groovigen Arrangements mit Klavier & Band Kinder-Ensemble Dienstag 16.30 – 18.00 Uhr Kinder im Alter von 10 – 12 Jahren, Winterkirche /Eingang Gethsemanestr. Einstudieren von musikalischen Teilen der Kantoreipraxis Gemeindechor (Elias) Mit Detlef Lehmann,Mittwoch 19.30 Uhr Gemeindehaus Elias,3.Etage,Göhrener Str.11,klassischer,vierstimmig gemischter Chor,vielseitige Chorliteratur alter und neuer Meister Liturgischer Chor (Paul Gerhardt) Mit HermfriedWeber,Mittwoch 19.30 Uhr, Gemeindesaal P.Gerhardt,Kuglerstr.15, ein- und mehrstimmiges Ausgestalten der Gottesdienste sowie Erarbeiten freier liturgischer Formen Kantorei (Gethsemane) Mit Elisabeth Kaiser/ Chr.Zschunke, Dienstag 20 – 22 Uhr,Elias Kuppelsaal, Motetten alter & neuer Meister,Kantaten, Oratorien,Musik zeitgenössischer Komponisten,für Gottesdienste und Konzerte, regelmäßige Teilnahme erwartet!

Fest der Kirchen

»Fest der Kirchen«
am 4. Juli auf dem Alexanderplatz (www.fest-der-kirchen.de) mit einem musikalischen Programm auf der Bühne vor dem Roten Rathaus und abends 20.00 Uhr spielen »The old landmark - Musik der Blues Brothers und Commitments …unterwegs im Auftrag des Herrn!« Als Auftakt zu diesem »Fest der Kirchen«,lädt der Jugendgospelchor »stimmt so!« unserer Gemeinde am Freitag,3.Juli um 19.30 Uhr zur großen Gospelnacht in die Gethsemanekirche ein.Mit dabei »spirited« (Berlin) und »His Voice« (Viersen),mit Soli,Band und Horns; Leitung:Verena Kempkes und Christoph Zschunke; präsentiert von Gospelradio.de; Eintritt 8,- / erm.5,- Euro .

Orgelkonzertreihe 2009
Orgelkonzertreihe für Kinder und Erwachsene Jeden 2.Mittwoch im Monat vom Mai bis Oktober um 17.30 Uhr wird Kindern und Erwachsenen von Elisabeth Kaiser das »königliche Instrument« vorgestellt (30 Minuten) – die Orgel mit ihren verschiedenen Klangfarben – kinderfreundliche Orgelstücke werden erklingen. Herzlich willkommen am: 10. Juni, 8. Juli und 9. September 09

Gemeindeversammlung

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Neue Wege und Vertrauen – Bericht über die Gemeindeversammlung
Eine lebendige Gemeindeversammlung war es,die am 14.Mai 2009 im Elias-Kuppelsaal stattfand – und eine gut besuchte dazu: Etwa 70 Gemeindeglieder nahmen an der nicht im Anschluß ein einen Gottesdienst einberufenen Versammlung teil.Nach der Grundordnung (quasi der »Verfassung« unserer Landeskirche) muss eine Gemeindeversammlung mindestens einmal jährlich stattfinden, zudem auf Antrag von zwanzig Gemeindegliedern. Der Abend war in einen Rückblick auf die Gemeindeentwicklung, einen Draufblick, die aktuelle Bestandsaufnahme, und einen Ausblick,Perspektiven der künftigen Arbeit,geteilt. Zunächst informierten Pfarrer Seidenschnur und Frau Erdmann über die Gemeindeentwicklung in den letzten beiden Jahren, über die einerseits Erfreuliches – die unverändert hohe Geburtenzahl und die überdurchschnittliche Zunahme an Gemeindegliedern im Alter zwischen 20 und 40 Jahren -, aber auch Bedenkliches, die (allerdings nicht nur unsere Gemeinde betreffende) zunehmende Zahl von Kirchenaustritten,zu berichten war. Weiterhin wurde über das vielfältige Repertoire der Kirchenmusik,die anstehenden Konzerte und die Neuordnung der Kirchenmusikerstellen (vgl. hierzu S.5) berichtet. Der Geschäftsführer,Herr Esch,gab einen Überblick über die Finanzlage,die zwar ausgeglichen ist und Rücklagen erlaubt, die im Hinblick allein auf die Personalkosten, die nach wie vor der größte Posten sind und den baulichen Zustand unserer Gebäude auch dringend erforderlich sind.Allerdings läßt sich angesichts der Wirtschaftskrise und der auch damit einhergehenden Kirchenaustritte nur schlecht eine Prognose geben. Wolfgang Schellig gab einen Überblick über die anstehenden Bauvorhaben, Dieter Wendland über die geplanten zahlreichen Veranstaltungen zum 20.Jahrestag der friedlichen Revolution,Georg Schubert über die Entwicklung des Stadtklosters Segen und Pfarrerin Fey über die 2010 stattfindenden 100Jahr-Feiern der Bezirke Elias und Paul Gerhardt. Ab August soll sich der Gemeindebeirat,ein Gremium,das den Gemeindekirchenrat berät,konstituieren.In ihm werden Mit arbeiter und Ehrenamtliche aus allen vier Gemeindebezirken vertreten sein – hierüber berichtete Pfarrer Zeiske. Zu jedem dieser Punkte gab es eine Aussprache, wobei sich rasch zeigte, dass die hierfür jeweils eingeplante Zeit nicht ausreichte, weil nahezu alle Teilnehmer ein großes Bedürfnis nach Diskussion hatten. Es wurde deutlich, dass Gemeindeglieder den Eindruck hatten, an dem Abend zwar mit Informationen bedacht zu werden, ohne jedoch die Entscheidungsprozesse mitgestalten und eigene Aspekte einbringen zu können. Immer wieder wurde die fehlende Transparenz von Entscheidungen der Gemeindeleitung kritisiert,sowie die Reaktion auf in diesem Kontext geäußerte Kritik.So fühlten sich im Vorfeld Gemeindeglieder mit ihren Bedenken gegen eine Rotation der Pfarrer bei den Gottesdiensten und gegen das Verfahren zur Neubesetzung der Gethsemanekantorei-Leitung nicht genügend einbezogen und ernstgenommen.Weiterhin wurde die fehlende Information und Einbeziehung in die Besetzung des Gemeindebeirates und die fehlende Berücksichtigung der Barrierefreiheit bei angestrebten Baumaßnahmen kritisiert. Die Lebendigkeit, teilweise auch die Schärfe, der Diskussion zeigte, dass hier wirklich der Nerv der Gemeinde getroffen wurde. So nahm der Abend ein anderes Ende, als ursprünglich geplant: Mit großer Mehrheit wurde beschlossen, bald, noch vor den Sommerferien (der Termin wird noch bekannt gegeben), eine neue Gemeindeversammlung einzuberufen, in der die Diskussion fortgesetzt und vor allem auch Möglichkeiten gesucht werden sollen, den Informationsfluss zu verbessern, früher und sensibler auf Belange und Vorbehalte der Gemeindeglieder zu reagieren und wirklich gemeinsam Perspektiven für UNSERE Gemeinde zu entwickeln. Alle,die hierzu beitragen wollen,sind schon jetzt herzlich eingeladen! Martin Theben

14 Geburtstagsgrüße

Geburtstage
Irene Scheluchin Elfriede Riedel Elisabeth Wassermann Dr.Christiane Morgner Ingeborg Weichelt Dietrich Drescher Helga Kraaß Elsa Faschina Bernd Malchow Ursula Blasczyk Martha Büßner Helmut Koch Waltraud Zeuschner Gertrud Liepe Bodo Siebert Johanna Mai Helga Bierwagen Gisela Franzen 70 Jahre 90 Jahre 92 Jahre 70 Jahre 85 Jahre 75 Jahre 75 Jahre 99 Jahre 70 Jahre 90 Jahre 101 Jahre 85 Jahre 85 Jahre 98 Jahre 75 Jahre 75 Jahre 70 Jahre 70 Jahre

Herzliche Geburtstagsgrüße für alle,die im Juni und Juli Geburtstag haben.Besonders grüßen wir die Jubilare der Gemeinde: am 02.06. am 02.06. am 02.06. am 05.06. am 05.06. am 09.06. am 12.06. am 12.06. am 13.06. am 14.06. am 14. 06. am 16.06. am 19.06. am 19.06. am 23.06. am 24.06. am 27.06. am 03.07. Lieselotte Wegener Manfred Friedemann Irene Kohlert Wolfgang Lüdtke Hildegard Heyde Hildegard Ebel Marianne Keller Ilse Heppel Lissy Faerber Christa Dombrowski Christel Fenski Horst Begall Käthe Gülzow Anna Weirich Frieda Unger Else Wagner Else Wiggert 93 Jahre 80 Jahre 80 Jahre 70 Jahre 91 Jahre 80 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 90 Jahre 70 Jahre 75 Jahre 75 Jahre 85 Jahre 96 Jahre 99 Jahre 94 Jahre 100 Jahre am 04.07. am 12.07. am 14.07. am 15.07. am 15.07. am 16.07. am 17.07. am 17.07. am 17.07. am 21.07. am 21.07. am 24.07. am 26.07. am 28.07. am 29.07. am 31.07. am 31. 07.

Geburtstagskaffee
Herzliche Einladung
an alle, jung und alt, die im Juni und Juli Geburtstag haben. Wir freuen uns, Sie am Donnerstag, dem 30. Juli, um 15 Uhr in den Räumen des Elias-Gemeindehauses begrüßen zu dürfen. Es wäre schön, wenn wir bei Kaffee oder Tee, Kuchen und Saft miteinander ins Gespräch kommen, Lieder singen und eine Geschichte hören.

Nachruf

Unterwegs nach Rügen für eine kurze Ferienreise und einen Freundesbesuch verstarb ganz unerwartet am 30.April 2009

Frau Sibylla Sjoerdtje Afke Nijhof
geboren am 6.März 1958 in Amsterdam. Ihr Ehemann Bob Verschoor schreibt: Wir werden sie sehr vermissen. Sie war so besonders für uns alle. Frau Sibylla Nijhof hat die Gemeindepartnerschaft »De Ark«/Maassenbroek – Paul Gerhardt/Berlin über viele Jahre wesentlich mitgetragen und geprägt.Wir haben ihr viel zu verdanken.Wir sind mit den Angehörigen in der Trauer verbunden im gemeinsamen Glauben,dass uns auch der Tod nicht von Gottes Liebe trennen kann.

Ausstellung

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»Keine Gewalt«
Ausstellung zum 20. Jahrestag der friedlichen Revolution vom 9. bis 18. Juli 2009 in den Schönhauser Allee Arcaden
Ein Schritt hinaus, vor die Kirche, in den Trubel des Alltags.Ca. 14 Mitarbeitende, Katholiken, Baptisten und Evangelische haben sich zusammengefunden,um dieses ökumenische Projekt auf die Beine zu stellen.Sie arbeiten in 2 Arbeitsgruppen. Dazu zählen Mitglieder der verschiedenen Gemeinden im Kiez (evangelisch, katholisch, baptistisch) sowie auch hinzugezogene Experten (Historiker, Journalisten, Theologen, Grafiker). Von der Bundesstiftung Aufarbeitung wurde dem Ökumenischen Arbeitskreis Prenzlauer Berg (AKÖS) ein Zuschuss von 24.000 Euro für die Ausstellung bewilligt. 1.000 Euro müssen wir als Gemeinden an Eigenmittel aufbringen. Die restliche umfangreiche finanzielle Unterstützung kommt von den Schönhauser Allee Arcaden. Was erwartet den Besucher der Ausstellung? Im Erdgeschoss wird er über die Ereignisse im Herbst 1989 rund um die Gethsemanekirche informiert.Neben Infotafeln wird es auch Filmund Audiostationen geben sowie Inszenierungen, durch die ein erlebnismäßiger Zugang ermöglicht wird. So soll z.B. die Fastenecke in der Gethsemanekirche nachgebildet werden. (Dazu wollen wir auch Kirchenbänke in den Arcaden aufbauen). In diesem Bereich soll aber auch über die zeitgeschichtlichen Zusammenhänge berichtet werden, so zum Beispiel über die Rolle der Kirchen in der DDR, die unabhängige Friedensbewegung und über den konziliaren Prozess. Das Untergeschoss widmet sich ganz dem Thema der Gewaltlosigkeit. Auf der ersten Station wird dem Besucher die Bergpredigt nahegebracht (Entstehung, Grundbotschaft, Wirkungsgeschichte). Weitere Stationen widmen sich Mahatma Gandhi,Martin Luther King und weiteren weltweiten Beispielen für Gewaltfreien Widerstand. Nachdem die Ausstellung in den Schönhauser Allee Arcaden gezeigt wurde, wird sie noch bis Ende 2010 als Wanderausstellung genutzt. Die Vorbereitungsarbeit ist sehr arbeitsintensiv.Wieviel Arbeit da dran hängt, haben wir uns im Ökumenischen Arbeitskreis vorher nicht vorstellen können.Unser Gottvertrauen wird mal

wieder stark herausgefordert. Deswegen bitten wir auch um begleitendes Gebet.Für den Zeitraum der Ausstellung werden wir in den Gemeinden noch einmal um Unterstützung bitten. Schön wäre es,wenn Gemeindemitglieder (möglichst Zeitzeugen vom Herbst 89) in den Arcaden als Ansprechpartner präsent wären und auch bereit wären,für einige Stunden die Aufsicht in der Gethsemanekirche zu übernehmen. Katharina Jany (kath.Kirchngemeinde Heilige Familie/St.Augustinus)

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16 Gottesdienste

Tag
01. 06. 2009 Pfingstmontag 07. 06. 2009 Trinitatis 14. 06. 2009 1. So. n.Trinitatis 21. 06. 2009 2. So. n.Trinitatis 28. 06. 2009 3. So. n.Trinitatis 05. 07. 2009 4. Stg. n. Trinitatis 12. 07. 2009 5. So. n.Trinitatis 19. 07. 2009 26. 07. 2009 7. So. n.Trinitatis

Elias
9.30 Uhr Prädikant Georg Schubert K, N, A 9.30 Uhr Pf.Mangliers K, N 9.30 Uhr Pf.Seidenschnur T, K, N 9.30 Uhr Pf.Seidenschnur T, K, N 9.30 Uhr Pf.Seidenschnur A, K, N 9.30 Uhr Pf.Jastrzembski K, N 9.30 Uhr Pf.Zeiske N 9.30 Uhr Pf.Seidenschnur T, N

Gethsemane

10 Uhr Pfn.Fey »Reisesegen für Pilger zum ök 11 Uhr Pf.Zeiske ökumenischer Gottesdienst a 11 Uhr Pf.Mangliers T, K, N 11 Uhr Pf.Seidenschnur T, K, N 11 Uhr Pf.Mangliers K, N 11 Uhr Pf.Seidenschnur T, K, N 11 Uhr Pf.Zeiske A,K, N 11 Uhr Prädikant Georg Schubert T, K, N 11 Uhr Pf.Zeiske K, N 11 Uhr Pf.Zeiske N

Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag 1. Juni auf dem Arnimplatz
Wie in jedem Jahr,so wollen wir auch in diesem gemeinsam mit unseren Geschwistern der anderen christlichen Gemeinden im Prenzlauer Berg am Pfingstmontag Gottesdienst im Freien feiern.Wir werden uns auf dem Arnimplatz treffen,wenn es schrecklich regnet,dann treffen wir uns in der St. Augustinus-Kirche, Dänenstraße 17 – 19.

Zur Freiheit begeistert.

Natürlich wird unser Beten und Denken in diesem Jahr auf die großen Begebenheiten vor 20 Jahren in unserem Bezirk gerichtet sein. Da war nicht nur ein »Geist der Freiheit« zu spüren,wie Zeitzeugen erzählen,sondern schon auch der »Heilige Geist«. Alle sind herzlich eingeladen. Der Gottesdienst beginnt um 11 Uhr. Danach gibt es Kaffee,damit wir diesen Vormittag langsam gemeinsam ausklingen lassen können.

Gottesdienste

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Paul Gerhardt
menischen Kirchentag« f dem Arnimplatz mit Bläserchor 9.30 Uhr Pf.Seidenschnur K, N 9.30 Uhr Pfn.Fey K, N, Basar Cochabamba 11 Uhr Fey + Team Krabbelgottesdienst 9.30 Uhr Pfn.Fey A, K, N 9.30 Uhr Pfn.Fey, Paul Beutel und Junge Gemeinde K, N, B 9.30 Uhr Pf.Zeiske K, N 9.30 Uhr Musikalische Andacht 9.30 Uhr Pfn.Fey A,N, Basar Cochabamba 9.30 Uhr Pfn.Fey N

Stadtkloster Segen
21 Uhr AbendbeSINNung 21 Uhr AbendbeSINNung 21 Uhr AbendbeSINNung 21 Uhr AbendbeSINNung 21 Uhr AbendbeSINNung 21 Uhr AbendbeSINNung 21 Uhr AbendbeSINNung 21 Uhr AbendbeSINNung
A Gottesdienst mit Abendmahl K Kindergottesdienst N Gespräch nach dem Gottesdienst T Taufe TR Trauung F Familiengottesdienst B Basar

Reisesegen für die Ökumene
Alle, die es miterlebt haben, erinnern sich mit sehr bewegten Gefühlen an die beiden Gottesdienste beim ökumenischen Kirchentag 2003 in Berlin, die in der völlig überfüllten Gethsemanekirche gefeiert wurden. Zuerst war es ein katholischer Gottesdienst, in dem wir Evangelische ausdrücklich zur Eucharistie eingeladen wurden,zwei Tage später war es ein evangelischer,zu dem wir alle Katholiken ausdrücklich eingeladen haben. Die katholische Arbeitsgemeinschaft »Kirche von Unten«,die uns damals angestoßen und die Vorbereitung beider Gottesdienste mit uns gemacht hat,wird auch auf dem ökumenischen Kirchentag in München 2010 dabei sein.Ob es zu solchen gegenseitigen Einladungen wieder kommen wird,ist leider noch sehr fraglich. Auf jeden Fall soll eine Brücke geschlagen werden von der Gethsemanekirche in Berlin zum Kirchentag in München.»Kirche von Unten« will mit einer Fahrradtour die Verbindung herstellen nicht auf einmal natürlich,sondern in mehreren Abschnitten,über das Jahr verteilt.(Ausführlicher Bericht darüber erschien im vergangenen Gemeindebrief.) Die Tour beginnt am Pfingstmontag um 10 Uhr mit einem Reisesegen an der Gethsemanekirche.Der erste Abschnitt wird bis Potsdam gehen.Alle sind herzlich eingeladen,bei diesem Reisesegen dabei zu sein – 10 Uhr Gethsemanekirche.Vielleicht haben auch einige Lust,unsere katholischen Geschwister auf dem Fahrrad entweder ein Stück,oder ganz bis Potsdam zu begleiten.Dann sollten Sie sich am besten im Zentralbüro melden (persönlich,telefonisch,per Mail) bei Pfr.Zeiske,damit wir planen können.Wer Lust hat und Erfahrung,kann gerne auch (mit) die Route planen – dann bitte erst recht im Büro melden.

18 Regelmäßige Veranstaltungen im Überblick

Angebote für Kinder Eltern-Kind-Gruppen (Kinder bis 3 Jahre) Ort:Paul Gerhardt mo.,16 – 18 Uhr do.,9.30 – 11.30 Uhr Kontakt:Jana Scherle Krabbelgottesdienste Ort:Paul Gerhardt 14.06.,11 Uhr,Thema:Die Arche Noah Im Juli und August ist Sommerpause. Kindergottesdienste Elias,Paul Gerhardt und Gethsemane jeden Sonntag KUGKUK Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche Elias:06.06.,10 Uhr Thema:Du bist mein Schirm Juli und August Sommerpause. Vorschau:12.09.,10 Uhr Thema:Auf dass mein Haus voll werde – Das große Gastmahl Christenlehre Paul Gerhardt di., 16.30 – 17.30 Uhr,1.– 4.Klasse Elias mi.und do.jeweils 1.+2.Klasse 15 – 16 Uhr, 16.15 – 17.15 Uhr, 3.+4.Klasse 17.30 – 18.30 Uhr, 5.+6.Klasse Angebote für junge Menschen Junge Gemeinde Paul Gerhardt,Jugendkeller mo.,di.und do.ab 19 Uhr Bitte Aushänge beachten, Termine werden neu geregelt

Beratungsangebote Rechtsberatung kostenlos, Fachanwalt für Familienrecht Axel Huep,Anmeldung über das Gemeindebüro ist erwünscht. T:4 45 74 23 oder direkt über die Kanzlei:3 03 00 30 In EFG Zoar,Cantianstr.9 9.6.und 14.7.,18 – 19 Uhr,Anmeldung über das dortige Gemeindebüro ist erwünscht. T:4 48 42 67 Elias:do.11 – 12 Uhr Rechtsanwalt Matthias Brinkmann Das Angebot richtet sich an Laibund-Seele-Teilnehmer. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Berufliches Coaching Termine nach Vereinbarung Kontakt:Julia Karpf T:81 47 49 99 Systemische Familienberatung Termine nach Vereinbarung Kontakt:Jana Scherle T:41 71 59 61 Väter & Mütter, Männer & Frauen Stillgruppe am 1.Mi.im Monat,15.30 – 17.30 Uhr am 2.u.4.Mi.im Monat,10 – 12 Uhr Kontakt:Ulrike Sandow,Anne Lüders T :44 73 32 31 / 36 46 20 60 Alleinerziehendengruppe do.,15.30 – 18 Uhr Termine bitte erfragen bei Jana Scherle PEKiP-Kurs (kostenpflichtig) Elias:mi.,9.30 – 11,11.15 – 12.45 Uhr Paul Gerhardt:fr.,10 – 11.30 ,11.45 – 13.15 Uhr (Geburtsd.bitte erfragen) 60 Euro für 10 Termine

Anmeldung direkt bei Ev.Familienbildung Stadtmitte,T.:2 58 18 54 10 familienbildung@kkbs.de Kiezfrühstück Gemeinsames Frühstück und Gespräche,Elias 27.06.,25.07., jew.11 – 13 Uhr Kontakt:Pf.Zeiske laib.seele.kiezfruehstueck@ekpn.de Mittwochs-Café für Eltern & Großeltern, Reden und Entspannen bei Kaffee und Kuchen, Elias,Diakonieraum,mi.,14 – 18 Uhr Kontakt:Jana Scherle Angebote für Seniorinnen/Senioren Segen mi 14.30 Uhr ,17.6.und 15.7. (Geburtstagskaffee) mit Pf.Mangliers Paul Gerhardt 11. 6.,15 Uhr mit Pfn.Fey 01.7.,ab 11 Uhr,Einladung zum Brunnenfest in das St.Elisabeth-Stift Fahrgemeinschaften bitte über Pfn.Fey absprechen. Gethsemane Frauenkreis mit Frau Dahlenburg und Pf.Zeiske 9.6.und 14.7.,14 Uhr Apostel Frühstückskreis mit Pf.Zeiske 24.6.und 29.7.,9 Uhr Elias Seniorenfrühstück 8.6.und 6.7.,9 Uhr im Diakonieraum parterre mit Frau Volz Rund um die Bibel Bibelstunde Paul Gerhardt 24.6.,15.30 Uhr mit Pfn.Fey Juli/August Sommerpause Bibelgesprächskreis Elias 15 .6.und 20.7.,15 Uhr Kontakt:Frau Volz »Kreuz und Quer« Gethsemane: 3.6.,15.und 29.7.,19.30 Uhr Kontakt:mattias.richter@t-online.de

Regelmäßige Veranstaltungen im Überblick

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Kulinarischer Bibelkreis (KuBi) Gethsemane:do.,19.30 Uhr Kontakt:Dorothee Börtzler T:47 37 87 96 Gebetsangebote Stadtkloster Segen: Mittagsgebet:mo.bis fr.,12 Uhr Komplet: di.& do.21 Uhr Kontakt:Stadtkloster T:44 03 77 39 Taizé-Gebet: fr.,19.30 Uhr Kontakt:Christian Huge T:33 50 65 50 Gethsemane:Ökumenisches Friedensgebet mo.,18 Uhr Gesprächskreise Gesprächskreis Paul Gerhardt 23.6.,20 Uhr (Vorabend des Johannistages) Grillabend gemeinsam mit der JG mit und Pfn.Fey Gesprächskreis Elias I 11.6.,19 Uhr,Juli/Aug.Sommerpause Kontakt:Herr Lindenberg T:9 33 26 94 Gespräche über Gott und die Welt Elias:16.6.,14.7.,19.30 Uhr Kontakt:Pf.Seidenschnur Offener Kreis Elias:18.6.und 16.7.,15 Uhr Kontakt:Frau Bosem T:4 42 63 81 Gesprächskreis Elias II (ehem. Berufstätigenkreis) Elias:3.6.,19.30 Uhr, Juli/Aug.Sommerpause Kontakt:Frau Krüger T:4 44 40 56

Frauenhilfe Elias:Elias:29.6.und 27.7.,15 Uhr Kontakt:Frau Volz Vorbereitungsgruppen Krabbelgottesdienst Paul-Gerhardt-Gemeindehaus parallel zur Eltern-Kind-Gruppe einmal im Monat mo.,17 – 18 Uhr.Konkrete Termine nach Absprache über Pfn.Fey Kindergottesdienst-Kreise Gethsemane Gethsemane: 4.6.,19.30 Uhr mit PF.Chr.Zeiske Elias und Paul Gerhardt über Kontakt Pf.Seidenschnur

Partnerschaftsprojekt Freundeskreis Cochabamba trifft sich nach Absprache mit Herrn Beyer,Termine bitte im Gemeindebüro erfragen.Basare finden im Anschluss an die Gottesdienste am 14.und 28.6. und am 19.7.statt. Offene Kirchen Gethsemane: Letzter Di.im Monat, Führung 15.30 Uhr mit Frau Dr.K.Merseburger,andere Termine nach Absprache.Kontakt:Frau Dr.Ortrud Merseburger,Herr Volker Merseburger T.:4 49 16 72 Paul Gerhardt: mi.,17 – 19 Uhr Stadtkloster Segen: sa.,14 – 17 Uhr und zu Gebetszeiten Kontakt:Communität Don Camillo

»Rot blühn die Rosen«
Konzert des Gemischten Chores der Städtischen Musikschule »Johann Sebastian Bach«,Potsdam Samstag, 27. Juni 2009 um 17 Uhr in der Paul-Gerhardt-Kirche Es erklingen Werke aus vier Jahrhunderten u.a.von Monteverdi,Farmer,Purcell,Mendelssohn,Franck,Nystedt sowie internationale Weisen und Spirituals Leitung:Marion Kuchenbecker Orgel:Andy Buch Der Eintritt ist frei,es wird um eine Spende gebeten

20 Konfirmanden

Von der Taufe bis zur Jubelkonfirmation
Am Sonntag Rogate, dem 17. Mai, fanden in der Paul-Gerhardt-Kirche sowohl Kindertaufen als auch die Einsegnung von Jubilarinnen und Jubilaren zum 50jährigen, 65- und 84jährigen Konfirmationsgedenken statt.Vielleicht ist das etwas viel in einem Gottesdienst. Doch es ist auch eine Chance, die inhaltliche Verbindung beider Feste zu erklären. Bei Matthäus 28 heißt es zum Abschluss der Einsetzung der Taufe in Vers 20: »Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.« Der letzte Satz des Matthäusevangeliums ist wie die Antwort auf den Satz aus dem Predigttext für den Sonntag Rogate - Betet.Bei Johannes 16,Vers 33b heißt es:»In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.« Im Rückblick werden die Jubilarinnen und Jubilare sicher viele Situationen bedenken können,in denen sie nicht weiter wussten, in denen sie Angst hatten.Ein bekanntes Sprichwort lautet:»Not lehrt beten.« Doch ist es wirklich so? Wie ist es,wenn das Beten verlernt wurde? Die Eltern und Paten wiederum versprechen bei den Taufen,die ihnen anvertrauten Kinder Jonathan Pepe Springefeld und Lilja Wolf im christlichen Glauben zu erziehen. Diesen Glauben werden sie bei der Konfirmation einmal bestätigen können,wie wir es in diesem Jahr zu Pfingsten bei einer großen Konfirmandengruppe miterleben können. Doch wir wissen auch: Nicht immer ist die Konfirmation der Beginn einer intensiven Zeit in der Gemeinde oder Jungen Gemeinde.Oft ist es auch ein Abschluss, der wie ein abgebrochenes Gespräch ist. Für den weiteren Lebensweg ist damit eine Chance vertan. Im Predigttext für Rogate heißt es im

Johannesevangelium: »Wenn ihr den Vater um etwas bitten werdet in meinem Namen,wird er es euch geben… bittet,so werdet ihr nehmen,dass eure Freude vollkommen sei.« Geben wir dies bei den Taufen und Konfirmationen weiter? Geben wir weiter, dass wir mit Gott reden können wie mit unserem Vater oder unserer Mutter? Geben wir weiter,dass er für uns erreichbar ist? Wenn wir unser Leben im Gespräch mit Gott halten, so ist das ein gutes Mittel gegen alle Ängste. Auf der Konfirmandenfahrt nach Vietmannsdorf dachten die jetzigen Konfis in einer der Themeneinheiten darüber nach, was sie bis zu ihrer Goldenen Konfirmation ängstigen kann. Die Jubilarinnen und Jubilare werden manches im Rückblick benennen. Das Gebet als Gespräch mit Gott wird sie in unterschiedlicher Weise geleitet haben. Es ist ein Gespräch, das nie zu Ende kommt. Es gibt uns Antworten auch im Miteinander in der Gemeinde, wirft immer wieder neue Fragen auf und ermöglicht oft spannende Begegnungen. Bei meinen Vorbereitungen für die festlichen Ereignisse habe ich in einer meiner Bibeln ein Lesezeichen gefunden, dem sein Alter anzusehen ist,das aber nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat: »Rede mit Gott über alles, wie ein Kind mit seinem Vater, und er wird dir nicht nur antworten, sondern an dir handeln und dir wohl tun über all dein Bitten.« Was er beinhaltet,das wünschen wir den Kindern,die in unserer Gemeinde zahlreich getauft werden,den Konfirmandinnen und Konfirmanden,die zu Pfingsten eingesegnet werden und den Jubilarinnen und Jubilaren.Und wir wünschen es der Mutter des getauften Kindes Lilja,die sicher zur Überraschung aller Anwesenden konfirmiert wurde – wie dem Jubelhochzeitspaar Gabriele und Erwin Schmidt zur Rubinhochzeit (40 jähriges Ehejubiläum).

Konfirmanden

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Am Sonntag Rogate, dem 17. Mai, wurden in der Paul-Gerhardt-Kirche eingesegnet: zum 50jährigen Konfirmationsjubiläum: Frau Hannelore Fischer, geb. Röder, Frau Dorothea Gubernus, geb. Rau; Frau Sibylle Kremser, geb. Blumeier; Frau Elfriede Meincke, geb. Adamietz; Herr Gerd Beyer; Herr Jürgen Bocheinski, Herr Peter Glanz; Herr Bernd Kurpiers; Herr Uwe Neumann zum 65jährigen Konfirmationsjubiläum: Frau Johanna Roggatz zum 84jährigen Konfirmationsjubiläum: Frau Dorothea Heinig,geb.Hoffmann Konfirmiert wurde Frau Nora Hasovic,geb.Mlynarczyk Am Pfingstsonntag, dem 31. Mai, wurden in der Gethsemanekirche konfirmiert: Jonathan Alemu,Sophia Anduschus,Celia Arntzen,Leon Arntzen,Emilia Bähr,Helene Bond,Carla Buchal,Johann Dallmann, Samuel Drein, Agathe Dürr, Lavinia Dzudzek, Paul Fest, Florian Flemming, Josephine Gebauer, Saba Gebreyesus, Elena Gesch, Richard Girke,Lea Hartung,Lorenz Hesse,Salome Kahle,Milan Kanz,Landfried Kraatz,Johanna Kramer,Nora Krause,Josefine Kretschel,Willi Küster, Obadja Lehmann,Tao Löhneysen, Julia Majewski, Louis Mauff, Luca Maus, Marlene Mühlmann, Henriette Pahnke, Elena Peckhaus, Lukas Reichart, Oskar Rheinfurth, Georg Robra, Lea Zora Schmitt, Frederik Schulz-Greve, Hannah Sendler,Elektra Tzamouramis,Lotte Wossidlo »Rede mit Gott über alles, wie ein Kind mit seinem Vater, und er wird dir nicht nur antworten, sondern an dir handeln und dir wohl tun über all dein Bitten.« Pfn.Uta Fey

Ein neuer Konfirmanden-Kurs, der zur Konfirmation Pfingsten 2011 führt, startet Mitte September. Alle Kinder, die jetzt in die 7. Klasse kommen, laden wir dazu ein.Auch Kinder,die noch nicht getauft sind,können daran teilnehmen.Die Anmeldungen dafür nimmt unser Zentralbüro entgegen.

22 Auf ein Wort zum Kloster

Auf ein Wort zum Kloster
Gemeinschaft Bald zwei Jahre leben und arbeiten wir nun im Stadtkloster Segen.Die Menschen,die hier mit gestalten,bilden mit uns die »Stadtkloster-Gemeinschaft«.Das bedeutet,dass sie ihr Leben gemeinsam und verbindlich gestalten. Die Basis unserer Verbindlichkeit ist die Charta der Communität Don Camillo.In dieser Charta haben wir die »Spielregeln« für unser gemeinsames Leben definiert. Wenn Sie sich mit Freunden treffen,um zu spielen,müssen Sie sich über die Spielregeln klar werden.In den meisten Familien gibt es kleine Sonderregeln, die beachtet werden müssen. So gibt es auch für Kommunitäten und Gemeinschaften »Spielregeln«. Die berühmteste ist die Benediktsregel, die das Leben der Mönche und Nonnen in Europa entscheidend prägte. Benedikt schrieb sie vor etwas 1500 Jahren. Seither entfaltet sie ihre Wirkung bis in neuere Gemeinschaften und Bewegungen. Alle Regeln und alle Versuche, gemeinsam zu leben, gehen zurück auf die Apostelgeschichte,wo es von den ersten Christen heißt: Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.(Kapitel 2) Wie sieht das konkret in Berlin aus? Wir haben uns als Stadtkloster-Gemeinschaft verpflichtet, gemeinsam zu beten. Das machen wir in den Mittags- und Nachtgebeten und in der AbendbeSINNung, die hier im Stadtkloster stattfinden. Das Lesen der Bibel gehört dazu,die persönliche Lektüre,aber auch Zeiten, in denen wir gemeinsam einen Bibeltext lesen, so möchten wir »die Lehre der Apostel« besser verstehen lernen. Wir verpflichten uns,eine gewisse Zeit in der Gemeinschaft zu bleiben.Ein Jahr hat sich als gute Zeitspanne erwiesen.In der Communität Don Camillo selbst gibt es auch die Möglichkeit, sich für ein ganzes Leben zu engagieren. Das bedeutet, dass man sein Leben lang versucht, im Rahmen der gemeinsamen Spielregeln als Christin oder als Christ unterwegs zu sein.Eine letzte Verpflichtung:Jede und jeder sucht sich eine Begleitung außerhalb der Gemeinschaft.Das kann eine Seelsorgerin sein oder ein Therapeut, eine Christin, die über eine größere Lebenserfahrung verfügt oder ein Coach, der professionell Menschen berät. Weil wir diese Form von Begleitung als sehr hilfreich erfahren, haben einzelne von uns selbst Ausbildungen im Bereich der Begleitung gemacht und bieten diese Hilfe an. Auch als Ehepaare haben wir in stürmischen Zeiten gute Hilfe durch die

Begleitung erfahren, Spielregeln neu justiert und ihre Verbindlichkeit als Unterstützung im Alltag wahrgenommen. Diese Erfahrungen geben wir gerne weiter an Menschen, die ihre Beziehung gestalten wollen. Georg Schubert

Das Stadtkloster erleben – Menschen im Stadtkloster:
Bereits seit Frühjahr 2008 bieten wir Konfirmanden und Jugendgruppen an, uns im Stadtkloster zu besuchen. Wir haben dazu Module zu verschiedenen Themen erarbeitet. »Gebäude und Geschichten« Auf einem Rundgang wird das Gebäude entdeckt. Es geht in die Kirche,in den Keller,den Garten und in den Hof.An den verschiedenen Stationen erfahren die Jugendlichen Geschichten zum Ort. So zum Beispiel zu den Einschusslöchern aus dem Zweiten Weltkrieg,die in der Fassade noch sichtbar sind. »Lebensentwurf Stadtkloster« Wir fragen die Jugendlichen, wie sie sich ihr Leben in 10 Jahren vorstellen.Viele antworten,dass sie dann eine Familie mit Kindern, einen interessanten Beruf und gute Freizeitmöglichkeiten haben möchten. Darauf aufbauend erzählen wir, wie wir hier im Stadtkloster leben.Erstaunen löst es aus,wenn wir sagen,dass wir uns das Geld teilen. »Gregorianik« Um unsere Stundengebete vorzustellen,erzählen wir von den alten Gesängen, die seit über 1500 Jahren in den Klöstern gesungen werden.Wir lassen die Jugendlichen dann auch ein Buchzeichen mit einer Antiphon gestalten. So haben sie zum Mittagsgebet, das oft den Abschluss solcher Besuche bildet, einen besseren Bezug. »Erlebnis Kirchenraum« Dieses Angebot ist eine Zeit zum Experimentieren im großen Kirchenraum.Übungen aus der Theaterwelt und das Sprechen von der Kanzel sind Teile daraus. Die Kirche wird so auf eine andere Weise näher gebracht. Die meisten Gruppen kommen aus der Schweiz. Berlin ist ein beliebter Ort für eine Konfirmandenreise. Aber auch Schüler aus einem Gymnasium in Berlin waren schon zu Besuch.Speziell war sicher der Besuch von Bundeswehrsoldaten in Ausbildung. Gibt es Parallelen zwischen freiwilliger StadtklosterGemeinschaft und der Gemeinschaft im Militär? Das war die Ausgangsfrage. Wir haben von unserem »Lebensentwurf

Stadtkloster Segen Angebote

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Stadtkloster erzählt und fanden einige Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen Gemeinschaften.Überrascht stellten wir zudem fest, dass Einige wohl noch nie in einer Kirche waren. Sie begegneten Kirche und Kirchenraum ganz offen und interessiert. Diese Module sind eine gute Möglichkeit für uns,Gäste im Stadtkloster zu haben,obwohl wir erst über einige wenige Gästezimmer verfügen. Urs Trösch

Knirpse in Segen – Herzlich willkommen!
Im Stadtkloster Segen bieten wir ein offenes Kinderprogramm für Knirpse von 0 bis 4 Jahren mit ihren Mamas oder Papas an. Wir singen miteinander,spielen und hören Geschichten. Beim anschliessenden Kaffee,Tee und Keksen gibt es Gelegenheit zu plaudern,einander kennen zu lernen und dabei das eine oder andere vom Stadtkloster zu erfahren.Bei wärmerem Wetter nutzen wir unseren Klostergarten. Bis bald?! Zeit:Jeden Donnerstag von 16 Uhr bis 18 Uhr Kosten:Unkostenbeitrag:5 Euro Leitung:Stadtkloster Segen Esther Meier (Kleinkinderzieherin,Spielpädagogin) Corinne Dürr

Stille in der Stadt
Einladung zur Meditation im Juni Dienstag, 9. / 16. / 23. 30. Juni jeweils 19.30 Uhr

loslassen gelöst erlöst Lösung
Die frühchristlichen Mönche verglichen die Vorübungen zum Gebet mit den Vorbereitungen der Perlenfischer. Die Perlenfischer gehen an den Strand und legen alles ab, was sie am Tauchen hindern könnte.Dann suchen sie sich einen geeigneten Stein,mit dem sie leichter abtauchen können,um zu den Perlen zu gelangen. Neugierige und Interessierte sind willkommen. Am ersten Abend wird eine Einführung gegeben ins Sitzen, Schweigen und Beten. Die Gruppe meditiert gemeinsam und dennoch geht Jede und Jeder seinen eigenen inneren Weg.Eine regelmässige Teilnahme ist sinnvoll.Eine Beteiligung von Euro 5.- pro Person,pro Abend,wird erbeten. Leitung:Barbara Schubert-Eugster,ökumenische Ausbildung zur Exerzitienleiterin und geistlichen Begleitung Georg Schubert,Projektleiter Stadtkloster Segen

Schönhauser Allee 161,10435 Berlin U2 (Senefelderplatz)

24 Menschen in unserer Gemeinde

Benjamin und Jonathan
In den letzten Wochen haben sich die beiden Christenlehregruppen der Klassenstufen 5 und 6 mit dem Thema »Unsere Gemeinde« beschäftigt.Sie haben nicht nur dem Stadtkloster einen Besuch abgestattet (s. vorige Ausgabe), sondern u.a. auch die Räume und Gepflogenheiten der JG erkundet und Christian Zeiske als einen der Pastoren zusammen mit dem Praktikanten Ferdinand zum Berufsalltag und weit darüber hinaus befragt.Im Gegenzug habe ich zwei der Christenlehrekinder interviewt, um sie hier als Menschen unserer Gemeinde vorzustellen.Es sind Benjamin Buhrke (12 Jahre) und Jonathan Lehmann (12 Jahre).Beide sind in die Gemeinde hineingeboren und – getauft worden. Auf die Frage,welche Gruppen sie innerhalb unserer Gemeinde kennen würden, fielen ihnen Chor, Christenlehre, Kiezfrühstück, Konfirmandenunterricht, Seniorenkreis, Gottesdienste und Krabbelgottesdienste ein. Befragt,zu welchen Gemeindeveranstaltungen sie denn gern hingingen, zählten sie die Christenlehre auf und mutmaßten, mit »Konfi« würde es wohl ähnlich werden.Dann folgten noch das Krippenspiel mit seinen Proben und Festgottesdienste wie Ostern und Weihnachten. Als ich sie fragte, was ihnen an Gottesdiensten gefalle, nannten sie als erstes das Singen. Jonathan erzählte dann, dass er es lustig finde,wenn die Orgel nach der Epistel zu früh einsetzt, und er mag Predigten, weil da kleine Erlebnisse erzählt werden würden.Benny gefallen kleine Aktionen im Gottesdienst, so wie jetzt Ostern die Steinaktion. Psalmenlesungen hingegen langweilen ihn, und mühevoll, dem Gottesdienst zu folgen, wird es, wenn Kindergebrabbel ablenkt oder wenn es, zum Beispiel beim Gottesdienst mit der Konfirmandenvorstellung,so laut wird. Da die beiden sehr regelmäßig zur Christenlehre kommen, wollte ich gern wissen, was sie denn dahinführt: Beide sehen die Christenlehre als gewisse Verpflichtung, die sie – ebenso wie der Konfirmandenunterricht – mit Vorwissen ausstattet und auf die Konfirmation vorbereitet, durch die sie zu mündigen Gemeindegliedern werden wollen. Außerdem würden auch die Eltern den Besuch von ihnen erwarten und sie schikken.Ältere Geschwister seien schließlich auch schon nach der Christenlehre und dem Konfirmandenunterricht konfirmiert worden. Außerdem mache ihnen die Christenlehre Spaß, und dort würden sie einander treffen, was ihnen sonst eher nicht möglich sei.Ebenso gehöre die Sommerrüste ganz klar dazu.

rer Gemeinde ENSCHEN in unse M

Jonathan Lehmann (12 Jahre) und Benjamin Buhrke (12 Jahre). Die Sommerrüste zählten sie auch als erstes auf, als ich mich erkundigte,worauf sie sich in der nächsten Zeit an Gemeindeangeboten freuen würden,dicht gefolgt von hohen Erwartungen an den Beginn des Konfirmandenunterrichts. Bei den Angeboten für die Kinder in unserer Gemeinde arbeiten viele Jugendliche als Ehrenamtliche mit. Ob sie sich vorstellen könnten, später auch Teamer zu sein? Benny meinte, nicht sofort, aber später würde er vermutlich die Christenlehre und Sommerrüste mitgestalten. Ähnlich äußerte sich auch Jonny, dass er, wenn er älter sei und dadurch einen gewissen Altersabstand zu den Kindern habe, zu Fahrradwochenenden und Rüstzeiten mitfahren wolle und sich auch das Mitgestalten der Christenlehre vorstellen könne,das Einverständnis von zu Hause vorausgesetzt. Zum Zeitpunkt der Befragung stand der Volksentscheid über die Einführung des Wahlpflichtfachs Ethik/Religion kurz bevor. Wie sie darüber dächten? Beide sprachen sich für die Einführung von Religion als Pflichtfach aus. Durch den Besuch der Theresienschule ist es das für Jonathan schon.Für Benjamin ist es momentan ein freiwilliges Angebot,was er,weil der Unterricht für ihn ungünstig im Stundenplan liegt, nicht wahrnimmt. Wenn die beiden gerade nicht in der Schule oder Christenlehre sind,spielt Jonny gern Fußball – später hoffentlich als Fußballprofi - und Computerspiele.Benny liest gern oder trifft sich mit Freunden. Was er später mal arbeiten will, weiß er noch nicht so genau, vielleicht etwas im naturwissenschaftlichen Bereich. Und damit beenden wir auch für die aufmerksamen Gemeindebriefleser das Thema »Unsere Gemeinde« und wenden uns dem »Gewissen« zu.Pf.Chr.Zeiske

Partner unserer Gemeinde

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30 Jahre Partnerschaftsbegegnung Iserlohn – Berlin
Endlich war es wieder soweit ! Am 2. April machten sich 27 Iserlohner Gemeindeglieder auf den Weg nach Berlin. Zur 31. Partnerschaftsbegegnung waren die Freunde aus der EliasGemeinde wieder einmal unsere Gastgeber.Nach einem überaus herzlichen Empfang auf dem Berliner Ostbahnhof wurden wir zu unseren Berliner Gastgebern geleitet. Am Freitagmorgen trafen sich Berliner und Iserlohner im EliasKuppelsaal zur von Pf. Seidenschnur gehaltenen Andacht, an die sich ein Vortrag von Dr. M. Utsch von der Humboldt-Universität zum Thema »Christlicher Glaube im 21.Jahrhundert« anschloss. Während des Mittagessens im Elisabeth-Stift erfolgte der traditionelle Informationsaustausch über die Themen, die uns in den Gemeinden innerhalb des letzten Jahres bewegt hatten. Am Nachmittag wurde das Stadtkloster Segen besucht. Der Samstag stand wie immer ganz im Zeichen des Tourismus. Bei herrlichem Wetter stachen wir mit der MS Sperber zur Sieben-Seenrundfahrt zunächst in den Wannsee. Gut gestärkt vom Brunchbüffet erreichten wir unseren ersten Haltepunkt, die Pfaueninsel. Für Gräfin Lichtenau, die Geliebte von Friedrich Wilhelm II, wurde hier ein »Liebesnest« errichtet, wel-

ches auch von den nachfolgenden Preußenkönigen genutzt wurde. In bewährter und gekonnter Art und Weise erläuterte Pf. Katzorke während der gesamten Schiffsfahrt die an uns vorbeiziehenden historischen Sehenswürdigkeiten wie die Heilandskirche, Schloss Cecilienhof und Glienicker Brücke, um nur einige an dieser Stelle zu nennen.Zur Erinnerung an diese Fahrt erhielten die Schwestern und Brüder aus Iserlohn einen liebevoll erstellten und gestalteten Bildband geschenkt. Viel zu schnell verging die Zeit bis zum Abend der Begegnung im Kuppelsaal,der musikalisch ganz toll von dem Jugendchor gestaltet wurde.Es gab viel zu erzählen.Erinnerungen aus den letzten 30 Jahren wurden aufgefrischt. Viele Anwesende waren doch bei der 1.Palmarumbegegnung 1979 schon dabei. Am frühen Sonntagmorgen trafen sich dann alle wieder zum Abendmahlsgottesdienst, in dem auch drei Erwachsenentaufen gefeiert wurden. Leider war unsere diesjährige Begegnung schon bald zu Ende.Hannes Bosem rief zum traditionellen Kreis mit dem Lied »Nehmt Abschied, Brüder«. In dem Refrain finden wir alle Trost für den bevorstehenden Abschied: »Der Himmel wölbt sich übers Land, ade, auf Wiedersehn, wir ruhen all in Gottes Hand, leb wohl, auf Wiedersehn« Wir freuen uns auf das Wiedersehen Palmarum 2010 in Iserlohn. Es wäre schön, wenn auch wieder einige Neue dabei wären. Der Dank geht an die Berliner Gastgeber, die alles wieder hervorragend »angerichtet« hatten. Hans-Jürgen Michels, Maria-Magdalena-Gemeinde Iserlohn

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Inhalt

Seite Veranstaltungen & Konzerte

Das Wort

Mo.08.06.

20.00

Elias Kuppelsaal Isländischer Abend, Chor- und Kammermusik, Folklore, Kulinarische Genüsse; Eintritt frei (Anmeldung:Tel.447 15 568 / E-Mail:konzertbuero@ekpn.de) Gethsemane Festkonzert Begegnung der Chöre »Island-Berlin« Singschule,Kantorei und Orchester der Gethsemanekirche,Skálholtskorinn,Island; Leitung:Elisabeth Kaiser,Karten im Gemeindebüro Gethsemane und Vorbestellung unter Tel.447 15 568 / E-Mail:konzertbuero@ekpn.de Orgelkonzert für Kinder; Eintritt frei Große Gospelnacht als Auftakt zum »Fest der Kirchen« Jugendgospelchor »stimmt so!« (Prenzlauer Berg) »spirited« (Berlin) und »His Voice« (Viersen) Karten im Gemeindebüro Gethsemane und Vorbestellung unter Tel.447 15 568 / E-Mail: konzertbuero@ekpn.de Orgelkonzert für Kinder; Eintritt frei Chorsinfonisches Konzert (2 Aufführungen) Werke von J. Raff, J.S. Bach und F. Mendelssohn-Bartholdy,Philharmonischer Chor und Orchester der Humboldt-Universität Karten unter Tel.20 93 24 42 Paul Gerhardt »Rot blühn die Rosen« – Konzert des Gemischten Chores der Musikschule »Johann Sebastian Bach«,Potsdam; Eintritt frei Konzert mit enCHORe (ehemals Jugendkammerchor Pankow).Mit dem Antrittskonzert der neuen Chorleiterin Christiane Söndgen präsentiert enCHORe sich und sie mit Werken von Wilhelm Peterson-Berger,Hugo Distler und Josef Rheinberger.Der Eintritt ist frei,es wird eine Spende erbeten.

Sa.06.06.

17.00

Mi.10.06. Fr.03.07.

17.30 19.30

Mi.08.07. Fr.17.07. Sa.18.07.

17.30 20.00 20.00

Sa.27.06. So.,5.07.,

17.00 19.00

Stadtkloster Segen Konzert mit dem spanischen Akkordeonisten und Professoren,Inaki Alberdi (www.ialberdi.com); Karten an der Abendkasse Weitere Veranstaltungen im Stadtkloster Segen finden Sie im Internet unter:www.stadtklostersegen.de Fr.26.06., 20.00
Der E-Mail-Newsletter des Konzertbüros. Jetzt bestellen und keine Veranstaltung verpassen. Einfach Mail mit Namen und E-Mail-Adresse an: konzertbuero@ekpn.de

TIPP für alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer unserer Gemeinde:Zu allen Veranstaltungen gibt es ein bestimmtes Kontingent an Freikarten; zu erfragen im Konzertbüro:konzertbuero@ekpn.de;T.:44 71 55 67

»Brunnen-Fest«
Herzliche Einladung zum »Brunnen-Fest« im St. Elisabeth-Stift am Mittwoch, 1. Juli 2009, Eberswalder Str. 17/18

Tag der offenen Tür Gottesdienst,Pfarrer Seidenschnur Kaffeetrinken mit Musik Buntes Programm Vorführungen der Wohnbereiche Musik,Ausstellung,Eine-Welt-Laden,Grillen . 16.00 Uhr Berliner Volkstanzkreis 17.00 Uhr Verabschiedung

11.00 Uhr 14.30 Uhr 15.00 Uhr 15.30 Uhr

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Das Wort

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Solar-Mitteilungen Unsere Solaranzeigen in Elias und Paul Gerhardt haben am 8.5.2009 folgende Erträge ausgewiesen:

Solar-Ertrag seit 1. 1. 2009 seit 5. 2. 2002

Paul Gerhardt 01162 kWh 20064 kWh

Elias 0736 kWh 15401 kWh

28 Dokumentation

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Dokumentation zur Barmer Theologischen Erklärung neu herausgegeben
Es ist längst zu einem kleinen »Klassiker« geworden, das Taschenbuch mit einer Einführung und Dokumentation zur Barmer Theologischen Erklärung, ihrer Entstehung und ihrer Wirkungsgeschichte. Jetzt, rechtzeitig zum 75. Jahrestag der Barmer Bekenntnissynode,erscheint es in einer siebten,überarbeiteten und erweiterten Auflage,mit einem Geleitwort des Ratsvorsitzenden der EKD,Bischof Wolfgang Huber. Bitte Einzig wahrer,ewger Gott, Gott,zu dem wir Christen beten, mächtiger Herr Zebaoth, hilf uns Herr,aus unsern Nöten. Amen. Werner Klopsteg

Vor 75 Jahren,am 31.Mai 1934,wurde in Wuppertal die »Barmer Theologische Erklärung« verabschiedet. Sie ist das erste gemeinsame Glaubenszeugnis evangelischer Christen verschiedener Konfession seit der Reformation. Lutheraner, Reformierte und Unierte haben in der Bedrängnis durch den Nationalsozialismus Worte des Bekennens gesprochen, die auch in gegenwärtigen Herausforderungen ein wegweisendes Zeugnis für die Kirche sind.Für viele Christinnen und Christen ist diese Erklärung der bedeutendste theologische Text des 20.Jahrhunderts.

Praxis für Paar- und Lebensberatung
Iris Dittberner-Glatz, Theologin Dipl. Ehe- und Lebensberaterin Prenzl. Berg Gethsemanestr. 6 Telefon: 01577 / 3 94 62 81
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Klavier- & Cembalobauer Marcellus Jany
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Dr. Bettina Theben Fachanwältin für Arbeitsrecht und für Verwaltungsrecht Arbeitsrecht Prüfungsrecht Hochschul- und Schulrecht Verwaltungs- und Verfassungsrecht Kirchenrecht Greifenhagener Straße 30 10437 Berlin Dr. Martin Theben Fachanwalt für Arbeitsrecht Erbrecht Familienrecht Vereinsrecht Vertragsrecht Unfallregulierung www.dr-theben.de Mark Sieber Spezialist für Strafverteidigung Verkehrsstrafrecht Ordnungswidrigkeitsverfahren

Telefon (030) 43 72 00-0 Telefax (030) 43 72 00-10

30 Kontakte

So finden Sie uns

Zentralbüro Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Sitz der Geschäftsführung Gethsemanestraße 9,10437 Berlin Vorsitzender des Gemeindekirchenrates Wolfgang Schellig T.:44 73 67 50 gkr@ekpn.de Küster Harald Mößner T.:4 45 77 45 F.:43 73 43 78 Computerfax (9 –16 Uhr) 43 73 43 79 Sprechzeiten: mo.13 – 16 Uhr,mi.14 – 19 Uhr do.9 – 12 & 13 – 16 Uhr www.ekpn.de zentralbuero@ekpn.de Spendenkonto KVA Berlin Stadtmitte, Kto.411741280 Ev.Darlehnsgenossenschaft, BLZ 210 602 37 Spendenquittung auf Wunsch Zweck:»Prenzlauer Berg Nord«

Elias-Kuppelsaal Gemeindebüro Gethsemanekirche Gemeindebüro Gethsemanestraße 9,10437 Berlin

Göhrener Straße 11,10437 Berlin Öffnungszeiten mi.16 – 19 Uhr T.:4 42 63 31 / F.:44 05 62 18 Stargarder Straße 77,10437 Berlin Öffnungszeiten mo.11 – 13 Uhr, di.16 –18 Uhr,mi.11 – 13 Uhr fr.11 – 13 Uhr T.:4 45 77 45 / F.:43 73 43 78 Wisbyer Straße 7,10439 Berlin Öffnungszeiten mi.und fr.10 – 12 Uhr, mi.17 – 19 Uhr T.:4 45 74 23 / F.:44 71 95 04 Schönhauser Allee 161,10435 Berlin Öffnungszeiten di.17 – 18.30 Uhr,do.9 – 11 Uhr T.:4 48 34 83 / F.:41 71 50 72

Paul-Gerhardt-Kirche Gemeindebüro Kuglerstraße 15,10439 Berlin

Segenskirche Gemeindebüro rechter Aufgang parterre

Stadtkloster Segen Schönhauser Allee 161,10435 Berlin Stadtkloster- Büro T.:44 03 77 39 info@stadtklostersegen.de Pfarrerin & Pfarrer Pfn. Uta Fey u.fey@ekpn.de Sprechzeiten Pf. Gisbert Mangliers g.mangliers@ekpn.de Sprechzeiten Pf. H.-Otto Seidenschnur ho.seidenschnur@ekpn.de Sprechzeiten Pf. Christian Zeiske c.zeiske@ekpn.de Sprechzeiten Geschäftsführer Frank Esch Sprechzeiten T.:40 00 34 99 f.esch@ekpn.de Büro Gethsemane,nach Vereinbarung

T.:44 71 95 06 T.:4 45 74 54 (privat) Büro Kuglerstraße 15,mi.17 – 19 Uhr * T.:4 48 03 33 (privat) mobil 0171 / 1 79 50 07 Büro Segen,di.,17 - 18.30 Uhr * mobil 0179 / 7 64 00 32 Büro Elias,di.15 – 17 Uhr* Büro Gethsemane,mi.15 –17 Uhr T.:40 00 39 30 Büro Gethsemane, di.18 – 19.30 Uhr, fr.9 – 11 Uhr *
*und nach Vereinbarung

Kontakte

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Arbeit mit Kindern Jugendlichen & Familien Antje Erdmann Dipl.Sozialpädagogin /Diakonin Göhrener Straße 11,10437 Berlin T.:41 71 59 57 a.erdmann@ekpn.de Sprechzeit di.11.30 – 13.30 Uhr Christina van Laak c.vanLaak@ekpn.de Jana Scherle Dipl.Pädagogin / Beratung für Familien Göhrener Straße 11,10437 Berlin T.:41 71 59 61 jana.scherle@ekpn.de Sprechzeit mi.14 – 18 Uhr Paul Beutel Jugendwart Kuglerstraße 15,10439 Berlin T.:4 45 74 25 p.beutel@ekpn.de Fachausschuss: kinder.jugend.ausschuss.@ekpn.de Kirchhöfe Segens-Friedhofsverwaltung Monika Peter Gustav-Adolf-Str.67–74,13086 Berlin T.:9 25 30 68 / 47 03 27 32 F.:47 03 27 35 www.segenskirchhof.de kontakt@segenskirchhof.de Kirchhofsverwaltung Nordend Katrin Manke Dietzgenstraße 120 – 162, 13158 Berlin T.:4 76 35 54 F.:4 76 27 70 www.berlin-friedhof.de nordend@berlin-friedhof.de Diakoniestation Hauskrankenpflege Weißensee/Prenzlauer Berg Bizetstraße 49,13088 Berlin T.:9 27 46 94 Leitung Herr Gülker

Kindergärten Ev. Kindergarten Elias Göhrener Str.11,10437 Berlin Leitung Sabine Ostermeyer T.:4 42 24 05,F.:41 71 74 96 elias@kita-berlin.de Ev. Kindergarten Gethsemane Greifenhagener Str.2,10437 Berlin Leitung Eva Koch T.:4 45 55 84,F.:4 45 55 84 kita-gethsemane@gmx.de Ev. Kindergarten »Arche« Schönhauser Allee 104,10439 Berlin Leitungsvertretung Patricia Streich kita.arche@hoffbauer-bildung.de T.:4 45 70 48,F.:40 04 50 30 Hausmeister/Techn. Personal Helmut Böhnke mobil 0179 / 7 36 18 57 Jürgen Bocheinski mobil 0179 / 7 64 00 33 Bärbel Jenichen mobil 0173 / 2 15 71 32 b.jenichen@ekpn.de

Kirchenmusik Elisabeth Kaiser T.:44 71 55 69,e.kaiser@ekpn.de Detlef Lehmann T.:47 48 90 75 Hermfried Weber T.:40 00 79 84 Christoph Zschunke T.:44 71 55 67 konzertbuero@ekpn.de Veranstaltungsmanagement Konzertbüro Gethsemanestraße 9,10437 Berlin Tickethotline 44 71 55 68 Christoph Zschunke Mario Gugeler T.:44 71 55 67 F.:43 73 43 78 konzertbuero@ekpn.de

Sonntag, 5. Juli, 19 Uhr

Konzert in der Paul-Gerhardt-Kirche mit enCHORe (ehemals Jugendkammerchor Pankow)
Mit dem Antrittskonzert der neuen Chorleiterin Frau Christiane Söndgen präsentiert enCHORe sich und sie mit Werken von Wilhelm Peterson-Berger, Hugo Distler und Josef Rheinberger. Der Eintritt ist frei,es wird eine Spende erbeten.

Festkonzert

Begegnung der Chöre »Island – Berlin« Samstag, 6. Juni 2009 17 Uhr Gethsemanekirche
Arvo Pärt W. A. Mozart G. Thordarson Berliner Messe für Streichorchester Konzert für Klarinette und Orchester A-dur Brynjólfsmessa Latin Mass für Orchester Chor, Kinderchor, Sopran und Tenor Maraike Schröter, Sopran Olli Rantaseppä, Tenor Freyja Gunnlaugsdóttir, Klarinette Hrörleifur Valsson, Violine Skálholts Korinn, Island Singschule – Kinder- und Jugendchorensemble Gethsemane Kantorei Orchester der Gethsemanekirche Hilmar Örn Agnarsson, Elisabeth Kaiser

Isländischer Abend
Chormusik Kammermusik Folklore Kulinarische Genüsse Montag, 8. Juni 2009, 20 Uhr Elias Kuppelsaal
Skálholts Kór, Island Leitung Hilmar Örn Agnarsson Schüler des OSZ – Hotelfachschule-Weißensee Eintritt frei – Anmeldung erforderlich konzertbuero@ekpn.de bzw. 030 - 44 71 55 68

Ausführende

Leitung

Kartenvorverkauf Tickethotline: 030 - 44 71 55 68 / konzertbuero@ekpn.de Vorverkauf 10 Euro, Abendkasse 12 Euro/erm. 10 Euro VVK im Gemeindebüro Gethsemanestr. 9

Grafik-DesignBüro Dieter Wendland AGD / Foto Elisabeth Kaiser
        
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