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Periodical volume

Full text: Gemeindebrief Issue 48.2009, Februar/März

Gemeindebrief
Ausgabe Nr. 48 Februar / März 2009

Elias · Gethsemane · Paul Gerhardt · Segen
Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord

2 Inhalt

Seite

Editorial

Aus dem GKR 4 »Sieben Wochen ohne...« 5 Ökumenische Bibelwoche 6 Viele sind wir ...Weltgebetstag 7 Kinder,Kinder 8/9 Mitteilungen/Amtshandlungen 10 Junge Gemeinde 10 Bei der letzten Rüste 11 Kirchenmusik/Gospelworkshop 12 Die Konfis 13 Geburtstage 14 Reformation in Wittenberg 15 Gottesdienste 16/17 Regelmäßige Veranstaltungen 18/19 Alleinerziehendengruppe 20 Gans und Gemeinde 21 Auf ein Wort zum Kloster 22 Veranstaltungen d.Communität 23 Menschen in unserer Gemeinde 24/25 Konzerte/Veranstaltungen 26 Anzeigen 27 Gutscheinaktion 28 Anzeigen 28/29 Kontakte 30/31 Hinweis: Der Gemeindebrief erscheint als pdf-download auf der gemeindeeigenen Homepage www.ekpn.de

Editorial
Liebe Leserin,lieber Leser Krieg im Nahen Osten, wieder einmal. Im Fernsehen laufen die Bilder der Raketeneinschläge in Gaza und in Israel.Ohnmächtig fühlen wir uns.Aber dabei dürfen wir nicht stehenbleiben.Das nachfolgende Gebet kann helfen,Sprachlosigkeit zu überwinden und für den Frieden zu beten: Du Gott des Friedens,wieder einmal herrscht Krieg – und wieder einmal beten wir für den Frieden im Nahen Osten. Wir beten für die Menschen in Gaza und für die Menschen in Sderot. Für die Menschen in Aschkelon und für die Menschen in Khan Younis. Für die Menschen in Rafah und für die Menschen in Beer Schewa. Für die Menschen in Nachal Oz und für die Menschen in in Beit Hanoun. Für das Volk Israel und für das Volk der Palästinenser. Sei du ganz nahe bei den Verwundeten, bei den Traumatisierten, bei denen, die Trauer tragen um Freunde und Angehörige. Schenk du, wo es möglich ist, Kraft und Heilung. Sei du bei den Soldaten und bei den Kämpfern und bei denen, die sich für Kämpfer halten: Beschütze du sie in den Kämpfen und bewahre sie vor blindwütigem Töten. Schenk ihnen die Einsicht, dass der auf der anderen Seite ebenfalls ein Mensch ist, geschaffen nach Deinem Ebenbild - gottgewolltes Leben. Schenk du eine Ahnung davon, dass kein menschliches Leben mehr oder weniger wert ist als ein anderes menschliches Leben. Schenk du eine Ahnung davon, dass es Sünde ist, Raketen zu schießen und Häuser zu bombardieren, in denen Menschen leben, und dass Krieg nach deinem Willen nicht sein soll. Heiliger Gott, wecke du das Gewissen, das du in jeden Menschen gelegt hast, und den Sinn für Verantwortung – besonders bei denen, die über Raketen und Kampfflugzeuge befehlen. Wecke du aber auch unser Gewissen: Dass wir nicht gleichgültig oder zynisch werden, sondern fähig zum Mitleiden. Dass wir nicht die einen anklagen und die Gewalt der anderen verschweigen oder schönreden. Dass einem jeden von uns die Augen aufgehen, wie er selbst einen Beitrag leisten kann – und sei er auch noch so klein: zu Frieden, zu Gerechtigkeit und dazu, dass jeder Mensch in diesem Land sein Leben ohne Angst und in Würde führen kann. Du Gott des Friedens, schenke du deinen Frieden, welcher höher ist als alle unsere Vernunft - und größer als alle menschliche Unvernunft. Amen (U.Gräbe;Gebet gesprochen bei der ökumenischen Friedensandacht in der St.Stefans-Basilika in Jerusalem, 4.Januar 2009) Dr. Uwe Gräbe ist der Evangelische Propst von Jesusalem. In dieser Funktion ist er erster Pfarrer an der Erlöserkirche in Jerusalem. Zu seinem Team gehört auch Pf. Michael Wohlrab, der seit September 2006 Inhaber der 2.Pfarrstelle an der Erlöserkirche ist.Manche werden sich noch an ihn erinnern.2001/2002 war er Vikar in unserer Gemeinde,mit Schwerpunkt in Segen.Zusammen mit seiner Frau Ulrike leitet er das Evangelische Pilger- und Begegnungszentrum der Kaiserin Auguste VictoriaStiftung mit der Himmelfahrtkirche auf dem Ölberg.In der nächsten Ausgabe ist ein ausführliches Interwiev mit ihm geplant. Gisbert Mangliers

Titelbild Wenn einer eine Reise tut… Die vier Evangelisten aus Segen auf dem Weg an die Behaimstraße zu Herrn Hoferick…

Herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord. Auflage:2000 Stück. Redaktionsanschrift:Gemeindebüro der Ev.Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Gethsemanestr.9,10437 Berlin T.:4 45 77 45,F.:43 73 43 78 zentralbuero@ekpn.de Gestaltung:Grafik-DesignBüro Dieter Wendland Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 1. 3. 2009

Das Wort

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Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Ich bin Gott. Lev.18/18b
Liebe Leserin,lieber Leser,liebe Nächste! Der Monatsspruch für den Monat März dürfte nun nicht gerade zu den Versen aus der Bibel gehören, von denen Sie noch nie etwas gehört haben.Wenn die Rede auf »christliche Erziehung« kommt - und das kommt sie sehr oft bei Taufgesprächen - dann spielt die »Nächstenliebe« meistens eine sehr große Rolle. Ich denke, für viele war es eine große Befreiung, irgendwann in ihrem Leben einmal verstanden zu haben: ›wenn ich den Nächsten lieben will,dann muss und darf ich mich selber auch lieben‹.Wer sich selber verabscheut,oder gar hasst,dem würden wir nicht zugestehen, auch andere verabscheuen und hassen zu dürfen.Schon qar nicht kann man von diesem Menschen verlangen, andere zu lieben.Da ist es schon sehr wichtig, dass dieser Mensch zunächst mit sich selbst ins Reine kommt,um nicht das Verhältnis zu anderen zu verunreinigen. Nächstenliebe ohne die starke Gewissheit, sich selbst lieben zu können und von anderen geliebt zu sein, lässt sich sehr schwer vorstellen. Die Frage nun, wer denn dieser Nächste ist, die beschäftigte gut 600 Jahre,nachdem dieses Gesetz der Nächstenliebe aufgestellt wurde, die Schriftgelehrten, unter ihnen auch Jesus von Nazareth. Sie werden auch diese Geschichte kennen, die Jesus von dem barmherzigen Samariter erzählte,einem Menschen, dem man damals alle möglichen Unverschämtheiten zutraute, nur nicht, dass er einem Juden hilft. Für diesen Samariter war der Nächste einfach derjenige, der am allerdringendsten seine Hilfe benötigt. Das Wort für »Nächster« heißt im Hebräischen so ungefähr »Volksgenosse«.Gleich tut sich die Frage auf,ob denn nur die um uns herum, die »eigenen Leute« Nächste sind und die Menschen anderer Länder und Völker,die so dringend unsere Hilfe benötigen,etwa nicht? Es heißt ja nicht, dass einem alle anderen Menschen gleichgültig zu sein haben,aber wer mich akut braucht,der ist dann auch mein Nächster. Der Samariter half ja gerade einem, der nicht sein Volksgenosse war,im Gegenteil:sein Feind. Nun aber das Entscheidende: der Nachsatz: »Ich bin Gott«. Nächstenliebe macht Gott – wie auch die Eltern von Täuflingen – zur Chefsache.Christen tun sie nicht nur,weil Gott es so will, sondern weil Gott Gott ist.Wer Nächstenliebe praktiziert,tut etwas Göttliches,etwas,das Gott in unserer Welt zur Geltung kommen lässt. Immer wieder werden wir in Situationen kommen, in denen Nächstenliebe gefordert ist – was uns schwer fällt.Ich würde uns wünschen, dass wir das dann nicht aus Pflichtbewusstsein tun, sondern mit dem geraden Rückgrat von Menschen,die in die Chefsache Gottes eingebunden sind und mit dem strahlenden Gesicht von Menschen, die sich selbst sehr gut leiden können, die sich anlachen, wenn sie in den Spiegel gucken.

Mit herzlichen Grüßen Ihr Pf.Christian Zeiske

4 Aus dem GKR

G K R
Aus der Arbeit des Gemeindekirchenrates
Am 05.01.2009 tagte der Gemeindekirchenrat das erste Mal im neuen Jahr. Als neues Mitglied des GKR wurde Herr Axel Schröter begrüßt.Er rückt für unsere bis zum Oktober 2008 als Vorsitzende wirkende Kirchenälteste Constanze Scherz,die im Dezember berufsbedingt Berlin verlassen hat, nach. Als weitere personelle Veränderung ist mitzuteilen,dass die Kirchenälteste Dorothea Ney auf eigenen Wunsch ihre Mitarbeit im GKR beendet,da es ihr auf Grund ihres Studiums in Hamburg leider nicht möglich ist, eine regelmäßige Teilnahme an den Sitzungen und Ausschüssen zu gewährleisten.Wir wünschen ihr Erfolg im Studium und evtl.später wieder eine aktive Mitarbeit in unserer Gemeinde. Frau Ingrid Voß wird die frei gewordene Stelle einnehmen.Am 11.01.2009 wurde sie in ihr neues Amt eingeführt.Zu Beginn der Sitzung wurde ein Rückblick auf die Advents- und Weihnachtsgottesdienste und auf die vielfältigen Konzerte gegeben.Erfreulicherweise konnten steigende Besucherzahlen bei den meisten Gottesdiensten am Heiligenabend verzeichnet werden. Auch die Konzerte waren gut besucht und wurden durch die gute Arbeit unserer Kirchenmusiker und das außerordentliche Engagement aller Beteiligten zu einem besonderen Erlebnis. Die Veranstaltungen zum 100. Geburtstag der Segenskirche waren sehr gelungen, wobei besonders die Aufführung des Kinder-Weihnachtsoratoriums hervorgehoben werden sollte. Auf den GKR-Sitzungen im Dezember und Januar wurden u.a. folgende Themen behandelt: - Neugestaltung der Web-Seite unserer Gemeinde - verschiedene Personalangelegenheiten - Erneuerung der Aufgabenverteilung unserer Pfarrer und Pfarrerin - Neuaufteilung der Arbeit unserer Kirchenmusiker - Vorstellung des Haushaltsplanes unserer Gemeinde für 2009 - Bildung eines Gemeindebeirates - Vorbereitung einer GKR-Rüste - Vorbereitung der Gemeindeversammlung - Vorbereitung des ZDF-Gottesdienstes am 04. 10. 2009 in Gethsemane Folgende Beschlüsse wurden gefasst: - Bestätigung der Erweiterung des Arbeitsumfanges unseres Kirchenmusikers Christoph Zschunke - Neuausstattung des Gemeindebüros in der Segenskirche - Durchführung eines Klausurtages für den GKR, der Termin wird noch festgelegt - Durchführung einer Gemeindeversammlung am 14. 05. 2009 in Elias mit Bildung einer Arbeitsgruppe zur Vorbereitung - Bildung einer Arbeitsgruppe zur Vorbereitung des ZDFGottesdienstes - Es wird eine Information der Gemeindeleitung durch unseren Geschäftsführer Herrn Esch an alle Gruppen, Kreise und Mitarbeiter zur Mitarbeit im Gemeindebeirat erfolgen. Die Berufung soll zur Gemeindeversammlung erfolgen. In diesem Jahr sind wieder umfangreiche Baumaßnahmen zur Werterhaltung unserer Gebäude, Sanierung und Umbau geplant. Wir hoffen, dass nach Verabschiedung des Haushaltsplanes der geplante Bauumfang realisiert werden kann. Dann wird auch im Gemeindeblatt darüber ausführlich berichtet. Abschließend möchten wir noch mitteilen, dass Herr Pf. Seidenschnur vom Kreiskirchenrat bis zur Wahl eines neuen Superintendenten unseres Kirchkreises als stellvertretender Superintendent berufen wurde.Wir wünschen ihm für dieses Amt Gottes Segen. Uns allen wünsche ich für das begonnene Jahr 2009 alles Gute,Gesundheit und vor allem Gottes Segen Ihr Wolfgang Schellig

»Sieben Wochen ohne...« – vom Aschermittwoch bis Ostern

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»Sieben Wochen ohne...« – vom Aschermittwoch bis Ostern
Das Wort »Fasten« hat einen faden Beigeschmack bekommen: auf etwas verzichten müssen, weil die Waage irgendwelche Zahlen anzeigt, die auf keinen Fall irgendetwas mit unserem Gewicht zu tun haben dürfen. Und das allseits beliebte»fastfood« heißt aus anderen Gründen so, ein »Fastenessen« ist es bestimmt nicht. Die ursprüngliche Idee von »Fasten« im Christentum ist die Reduzierung von Essen auf das notwendige Maß,um dadurch Kraft zu gewinnen, »fest« (hängt in unserer Sprache mit »fasten« zusammen) zu werden im Glauben. Nun hat sich in den letzten Jahren eine andere Art von Fasten in unseren Kirchen verbreitet. In den kirchlichen Fastenzeiten wird auf irgendetwas verzichtet, das ein bisschen schmerzt, wenn man es nicht hat. Die Palette reicht von Verzicht auf bestimmte Süßigkeiten, über Fernsehen, Computerspiele, Rauchen, Alkohol bis hin zu vielen Dingen des täglichen Lebens,die uns angenehm sind,aber die auch einen gewissen Luxus darstellen, weil sie nicht unbedingt notwendig für uns sind. Auf das kann man verzichten, vom Aschermittwoch an bis Ostern. Immer, wenn es uns auffällt, das wir das gerne jetzt haben oder tun wollen, werden wir an das Fasten erinnert, daran,dass andere Menschen diesen Luxus nicht haben und es unsere Aufgabe ist, daran etwas zu ändern. In der Fastenzeit vor Ostern werden wir dann auch erinnert an das Leiden und Sterben Jesu Christi und damit auch an das unsinnige Leiden und Sterben zu vieler Menschen in unserer Welt. Fasten verändert das Bewusstsein.Es bringt uns dazu,uns auf das Wesentliche zu konzentrieren:auf Gott hören,der uns das Leben geschenkt hat. Es ist ein Versuch, seinen Horizont zu erweitern und bewusst zu leben. Mit den Konfirmanden werden wir wieder eine Fasten- Aktion starten. Alle, die mitmachen wollen, tragen sich in eine Liste ein,regelmäßig fragen wir uns,wie es uns mit unserem Fasten geht. (Auch in diesem Jahr wird es sicher wieder den Witz geben,dass Konfirmanden auf die Schule sieben Wochen verzichten wollen oder auf den Konfirmandenunterricht.) Wie in den anderen Jahren zuvor wird es wohl auch in diesem Jahr für einige eine ernsthafte und persönliche Sache werden. Wenn Sie mögen, schließen Sie sich an, tragen Sie sich ein in die Liste der Konfirmanden, die ab Aschermittwoch im Gemeindehaus Gethsemane hängt. Vielleicht machen Sie so eine Aktion auch lieber für sich.Aber Sie sollten es versuchen, »7 Wochen ohne...« zu fasten. Pf.Christian Zeiske

Zeitzeugen gesucht!
In diesem Jahr jährt sich zum 20. Mal das Ereignis der Fürbittandachten und Friedensgebete in der Gethsemanekirche.Viele waren damals daran beteiligt. Wir rufen auf, wie bereits in der letzten Ausgabe unseres Gemeindebriefes,Erinnerungen aufzuschreiben und Fotos zur Verfügung zu stellen.Wir freuen uns über jede Mitarbeit,denn wir planen eine Dokumentation dieser Ereignisse. Nichts soll verloren gehen. Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wenn Sie die entscheidenden Tage im Oktober ’89 im Umfeld der Gethsemanekirche erlebt haben.Bitte wenden Sie sich an das Zentralbüro oder per Mail an Cornelia Kästner (connykaestner@gmx.de)

6 Die ökumenische Bibelwoche

Bibelmobil...
... klingt ein bisschen wie: »Playmobil«. Aber: dahinter steckt ein ausgewachsener Doppelstock- Bus,eingerichtet mit Regalen und Schränken,Tischen,Sitzgelegenheiten und allen möglichen elektronischen Geräten. Alles dreht sich um die Bibel, ihren Inhalt, ihre Entstehung, die Technik ihrer Herstellung in der Antike,dem Mittelalter und heute,und vieles,vieles mehr. Alles kann »spielerisch« erfahren werden (daher ist die Assoziation zu »Playmobil« nicht ganz abwegig). Dieser Bus stand schon einmal, bei unserem letzten »Kiezfest der Kirchen«,an der Ecke Gethsemanestraße / Stargarder Straße. Nun wird er wieder in unserem Gemeindegebiet sein und tagsüber vom 23. bis 28. März vor den Schönhauser AlleeArkaden in der stehen. Unsere Prenzlauer-Berg-Ökumene hat ihn eingeladen und wird in dieser Zeit auch eine »ökumenische Bibelwoche« veranstalten, damit wir uns gegenseitig in unseren Kirchen und Gemeindehäusern besuchen und gemeinsam über das nachdenken, was wir alle als wichtigste Grundlage in unserem Leben haben:Gottes Wort. Die ökumenische Bibelwoche.... ...haben wir etwas zeitversetzt festgelegt,damit auch Menschen,die durch das »Bibelmobil« angeregt werden,die Chance haben,zu den Veranstaltungen zu kommen. Die einzelnen Abende – es sind sieben – haben eines der sieben »Ich bin...«-Worte Jesu zum Thema. Damit ergeben sich folgende Abendveranstaltungen: Dienstag, 24. 3. um 19.30 Uhr in Zoar, Cantianstr.9 (Pastor Assmann) »Ich bin das Brot des Lebens« Mittwoch, 25. 3. um 19.30 Uhr in Gethsemane, Gethsemanestr.9 (Pf.Zeiske) »Ich bin das Licht der Welt« Donnerstag, 26. 3. um 19.30 Uhr in Heilige Familie, Wichertstr:23 (Kaplan Bartuzi) »Ich bin die Tür zu den Schafen« Freitag, 27. 3. um 19.30 Uhr in St. Augustinus, Dänenstr.17/18 (Pf.Dr.Höhle) »Ich bin die Auferstehung und das Leben« Sonntag, 29. 3. – in allen Kirchen Gottesdienste Montag, 30. 3. um 19.30 Uhr im Stadtkloster Segen, Schönhauser Allee 161 (Pf.Mangliers) »Ich bin der gute Hirte« – Nachtgebet um 21 Uhr in der Segenskirche Dienstag, 31. 3. um 19.30 Uhr in Paul-Gerhardt, Kugler Str.15 (Pfn.Fey) und Heilsarmee (S.Fischer) »Ich bin der Weg,die Wahrheit und das Leben« Mittwoch, 1. 4. um 15.30 Uhr (!) Landeskirchliche Gemeinschaft, Schönhauser Allee 134 A und um 19 Uhr in der Christuskirche Anklamer Str.31 »Ich bin der Weinstock« Nehmen Sie sich die Zeit, interessant wird es auf jeden Fall, vielleicht kommen Sie auch mit Menschen der anderen Gemeinden ins Gespräch. Entdecken Sie nicht nur den Reichtum der Bibel, sondern auch den reichen Schatz unserer Ökumene im Kiez! Pf.Chr.Zeiske

Weltgebetstag

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»Viele sind wir, doch eins in Christus«
Wenn wir bei uns in Deutschland mit den Weltgebetstagsgottesdiensten beginnen, ist in Papua-Neuguinea (PNG) schon alles vorbei.Die große Insel und die rund 600 kleineren,die den Staat PNG ausmachen, liegen für uns »am anderen Ende der Welt«,neun Stunden uns voraus. »Kommt mit uns in das Land der Überraschungen«, laden die Verfasserinnen ein: Dicht am Äquator gelegen, hat das Land keine Jahreszeiten, ist meist tropisch heiß und dennoch liegt Schnee auf den hohen Gebirgen, besonders auf dem Mount Wilhelm (4509 m). Der Name stammt aus der Zeit, als Nordneuguinea bis 1914 deutsche Kolonie war und dort Kaffeeplantagen angelegt und Kokospalmen gepflanzt wurden. Überraschend ist auch,dass man erst vor rund 30 Jahren beim Überfliegen des zerklüfteten Hochlandes menschliche Besiedelung im Regenwald entdeckt hat. Als inzwischen »Parlamentarische Monarchie» – Königin ist Elizabeth II. von England – macht PNG eine rasante Entwicklung ins 21. Jahrhundert durch. Vom Grabstock zum Handy, von der Subsistenzwirtschaft im Urwalddorf in den knappen Arbeitsmarkt der modernen Hauptstadt Port Moresby, vom Geister- und Zauberglauben in eine globale Welt mit ihrer Fülle verschiedener »Glaubenswahrheiten«. Die christlichen Kirchen (60 – 96% der ca.6,3 Mio.EinwohnerInnen verstehen sich als ChristInnen) stehen vor großen Herausforderungen. In der Vielfalt menschlicher Möglichkeiten suchen sie einen Weg zum einigenden Glauben an Christus, wollen ermutigen, alle Begabungen und Fähigkeiten einzusetzen zum Wohl der Menschen und zum Aufbau der Gemeinden. Viele sind wir,doch eins in Christus.Fast beschwörend können die Weltgebetstagsfrauen das Motto ihres Gottesdienstes sagen und beten.Ihr Land,in dem außer der Amtssprache Englisch und »Tok Pisin«,dem Pidgin Englisch,mehr als 800 Sprachen von ebenso vielen Ethnien gesprochen werden, braucht in seiner Vielfalt den einigenden Glauben an Christus. Darum wählten sie aus dem Römerbrief den Text von dem einen Leib der Gemeinde, in dem alle untrennbar zueinander gehören, weil Gott es so will.Und doch bleibt der Friede untereinander ein immer gefährdetes,zerbrechliches Gut.Mit Mut,Phantasie und Zähigkeit versuchen Frauen in PNG, für den Frieden zu arbeiten.In ihren Familien,zwischen Clans und Stämmen und bis in die Politik hinein.Mit Erfolg retten sie Leben.Wie damals in Ägypten drei Frauen miteinander den kleinen Mose aus dem Nil erretten.Mit dieser Geschichte wollen sie mit uns und aller Welt Gottesdienst feiern.Renate Kirsch

Herzliche Einladung zu unseren Weltgebetstags-Gottesdiensten am Freitag, 6. März 2009 nachmittags in der EFG »Zoar«,Cantianstr.8/9 15 Uhr Einstimmung mit Kaffeetrinken 16 Uhr Gottesdienst abends im Elias-Kuppelsaal 19.30 Uhr Gottesdienst,anschl.Zusammensein mit Imbiss Vorbereitungstermine,alle im Gemeindesaal Paul Gerhardt: Donnerstag, 5. 2. von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr: Land und Leute (für beide Vorbereitungsgruppen) Mittwoch, 11. 2., von 10 bis 12 Uhr: Vorbereitung der Nachmittagsveranstaltung (6.März) Donnerstag, 12.2. von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr, Vorbereitung der Abendveranstaltung (6.März)

Verantwortlich Frau Irmtraut Streit aus Zoar und Pfn.Uta Fey.

8 Kinder, Kinder

Jesus war auch mal klein!

Beim KUGKUK in Januar haben wir erzählt,erlebt und gehört, wie das war, als Jesus klein war, wie seine Eltern staunten, als sie Simeon im Tempel begegneten und Simeon sich so freute, endlich Jesus zu sehen oder wie seine Eltern – krank vor Sorge – drei Tage den zwölfjährigen Jesus suchten und ihn dann im Tempel im Gespräch vertieft mit den Schriftgelehrten fanden. Mit Liedern, Spielen und Bastelaktionen haben wir die Kin-

dergeschichten von Jesus kennen gelernt.Wenn du jetzt auch Lust hast, mal beim KUGKUK vorbeizuschauen und drei Jahre oder älter bist und noch nicht in die Schule gehst,dann komm doch mal vorbei und wenn du magst, bring deine Eltern mit. Es wird dir sicher Spaß machen! Falls noch Fragen sind,melde dich bei Antje Erdmann.

Kinder, Kinder

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Mit Muskelkraft ein Ziel erreichen? in Elias
am
7. Februar, 10 Uhr, Thema: Wut tut gut 7. März, 10 Uhr, Thema: Daniel in der Löwengrube
Fahrradwochenende im Mai

Wer vom 15.-17.Mai 2009 Lust hast,in die Pedalen zu treten und beweisen möchte, was in ihm steckt, sollte sich zum Fahrradwochenende anmelden.Wir werden mit Fahrrädern am Freitagnachmittag um 15 Uhr ins Berliner Umland starten. Samstag werden wir unseren Sattel weniger strapazieren, und Sonntagnachmittag werden wir abgestrampelt, müde, etwas schmuddelig, aber glücklich hier in Berlin wieder anlanden. Kosten: 20 Euro plus Fahrkarten. Anmeldung bitte bei Antje Erdmann.

Weihnachtsbasteln Weihnachten ist schon soweit weg! Aber gebastelt haben wir herrlich. Seht selbst:

10 Mitteilungen / Amtshandlungen der Gemeinde / Junge Gemeinde

Taufen
Salome Röhling,Ida Domes,Aaron Goldenberg,Clara Just,Marie Klebinder, Ich will dich nicht verlassen, noch von dir weichen.Sei getrost und unverzagt. Josua 1, 5-6a

Bestattungen
Horst Erfurth im Alter von 79 Jahren Hildegard Müller im Alter von 91 Jahren Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben. Offenbarung 2, 10

Evangelische Jugend Prenzlauer Berg Nord (JG)

Falls Du zwischen 14 und 22 Jahre alt bist und andere kennenlernen willst:Herzlich willkommen zur JG. Unsere Zeiten: Montags 18 Uhr, (eher traute Runde)

Dienstags 18 Uhr (Jüngere / sehr voll) Donnerstags 19 Uhr (Ältere / mittelvoll) Jeweils in der Kuglerstr.15, 10439 Berlin, Keller unter der Kirche

Bei der letzten Rüste

Allianz im Gebet

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Bei der letzten Rüste…
…haben wir ein Thema im Liegen gemacht (»Schul-Stress«), am Vietmannsdorfer Gottesdienst teilgenommen, bei einer längeren Wanderung versucht, uns in die Jünger Jesu hineinzuversetzen und uns dann gegenseitig mit verteilten Rollen die Welt der Jünger und die Welt heute zu erklären, und am Samstagabend drei Stunden nach Geschlechtern getrennt in verschiedenen Räumen verbracht und uns schriftlich unterhalten. Hier ein Auszug aus dem dabei entstandenen Briefwechsel: Jungs an Mädchen In welchen Momenten seid ihr gern Frauen? – Wenn ihr für uns da seid,uns umarmt und Halt gebt. Wir finden es schön,Schwäche zeigen zu dürfen. Welche Witze von Männern mögt ihr nicht? – Die Assoziationen mit Sex (außer originelle und seltene). Wann setzt ihr bewusst körperliche Reize ein? – Eher unbewusst – aber natürlich machen wir uns gern schön. Was findet ihr an Jungen anziehend? – Natürlichkeit,3-Tage-Bart,leuchtende Augen. Und was abstoßend? – Ungepflegtheit,Rülpsen,Goldschmuck. Sollen wir zu Mc Fit gehen? – Nein,fahrt lieber Fahrrad. Kondom oder Pille??? – Am Anfang Kondom,später Pille.

Allianz im Gebet

Bloß gut, dass die störanfällige Kirchenheizung in der P.-Gerhardt-Kirche bei dem klirrenden Frost am 11. Januar einigermaßen mitspielte. Der Auftaktgottesdienst der Allianz in Berlin-Mitte/Prenzlauer Berg (Teil der Ev. Allianz in Deutschland) zum Beginn der diesjährigen Allianzgebetswoche konnte so gut beheizt stattfinden.Die Sonne schien hell und klar auf den weiß verschneiten Kirchhof,als sich fast 300 Christen in unserer Paul-Gerhardt-Kirche versammelten. Sie kamen von überall her:Aus der benachbarten Heilsarmee,aus der Basisgemeinde Dunckerstr.,aus der Christuskirche in der Anklamer Str.,aus der Ev.Freikirchl.Gemeinde Zoar,der Ev.Gemeinschaft aus der Driesener Str., der Ev.-Mennonitischen Gemeinde in der P.-Robeson-Str., der Methodistischen Kirche Schröderstr., der Glaubensgemeinde Pankow, der Landeskirchl. Gemeinschaft NordOst und natürlich aus unserer Gemeinde Prenzlauer Berg Nord. Welch ein Reichtum,welche Vielfalt! Warum nehmen wir diese Vielfalt eigentlich so wenig und so selten in unserem Kiez wahr? Warum machen wir nicht mehr miteinander? Gut,es gibt das Kiezfest,bei dem einige aus den Allianzgemeinden mitmachen, aber sonst? Vielleicht vergeben wir uns da einiges? Sind uns das alles zu kleine oder zu unwichtige Glieder des Leibes Christi? Ich glaube das nicht! Schade, dass unsere katholischen Schwestern und Brüder nur mit einem kurzen Grußwort vertreten sein konnten – aber auch dafür waren wir dankbar. Etwas lang war der Gottesdienst,ja – zwei Stunden! Aber langweilig war mir dabei nicht, denn es war so viel zu erleben: Mädchen an Jungs: Anspiele, gemeinsames Singen und Hören, Loben und Preisen. Habt ihr Respekt oder Angst vor selbstbewussten Mädchen? Die Blasmusik der Heilsarmee ließ die Emporen erzittern, das – Nein,die sind sogar attraktiver.Aber es ist schwerer,sie Lobpreisteam aus der Christuskirche mit ihren besonderen Lieanzusprechen. dern und unser Chor – alle waren mit Freude dabei. Die Wie sieht eigentlich ein Gespräch unter Männern aus? Mischung all dieser musikalischen Stile verdeutlichte uns unseSchreibt mal einen kurzen Dialog. re Vielfalt.Die Predigt hielt Herr Inspektor Friedhelm Geiß vom »Die ist vorgemerkt.« – »Glück gehabt.« – »Lass uns mal Gemeinschaftswerk Berlin-Brandenburg. Der Evangeliumsnachher,ne?« - »Ja«(pupst) – »Wir sind ja unter Männern.« – rundfunk zeichnete alles auf. Sehr schön fand ich es dann, am »Weißt du,was ich letztens geilerweise geträumt habe?« – gemeinsamen Abendmahl teilnehmen und mitwirken zu kön»Nö« (rülpst) – »Die ist auch vorgemerkt.« usw…. nen.Und so verschieden unsere Glaubensstile und -unterschie– Danke,jetzt haben wir eine Vorstellung. de auch sein mögen, wir hatten uns alle gegenseitig dazu vorKönnt ihr euch vorstellen,mit einer guten Freundin zusambehaltlos eingeladen und feierten gemeinsam und waren eins men zukommen? Oder ist das eine andere Ebene? – in Christus.Gerne hätte ich beim Kindergottesdienst Mäuschen Wir können uns das vorstellen,haben aber teilweise keine gespielt,aber das ging leider nicht.Bei den Gesprächen mit Kafgute Freundin. fee,Tee und Gebäck ließen alle dieses gemeinsame Feiern und JG Loben ausklingen. Ich freu mich schon auf den nächsten Gottesdienst zur Allianzgebetswoche 2010.Stefan Dachsel

12 Kirchenmusik Minisingen Mittwoch 1.Gruppe »Pfauen« 16 – 16.30 Uhr, 2.Gruppe »Räuber« 17 – 17.30 Uhr, Gethsemanestr.9,Singschule Singen mit Eltern und Kindern 0 – 2 Jahre Minis Montag 1.Gruppe »Spatzen« 17.30 bis 18 Uhr Donnerstag 2.Gruppe »Nachtigall« 17.30 bis 18 Uhr Gethsemanestr.9,Singschule Singen mit 3 – 4jährigen Kindern Mädchen(be)stimmen Donnerstag,16.30 bis 17.30 Uhr Winterkirche/ Eingang Gethsemanestr. Mädchen im Alter von 5 – 12 Jahren Jungschor Montag 16.30 bis 17.30 Uhr Winterkirche/Eingang Gethsemanestr. Jungs im Alter von 5 – 12 Jahren Jugendchor MitChristophZschunke, Montag18 Uhr Gemeindesaal P.Gerhardt,Kuglerstr.15 Junge Leute mit Lust auf Popularmusik, Gospels,neue geistliche Lieder,Jazz,Folk,in groovigen Arrangements mit Klavier & Band Kinder-Ensemble Dienstag 16.30 – 18.00 Uhr Kinder im Alter von 10 – 12 Jahren, Winterkirche /Eingang Gethsemanestr. Einstudieren von musikalischen Teilen der Kantoreipraxis Gemeindechor (Elias) Mit Detlef Lehmann,Mittwoch 19.30 Uhr Gemeindehaus Elias,3.Etage,Göhrener Str.11,klassischer,vierstimmig gemischter Chor,vielseitige Chorliteratur alter und neuer Meister Liturgischer Chor (Paul Gerhardt) Mit HermfriedWeber,Mittwoch 19.30 Uhr, Gemeindesaal P.Gerhardt,Kuglerstr.15, ein- und mehrstimmiges Ausgestalten der Gottesdienste sowie Erarbeiten freier liturgischer Formen Kantorei (Gethsemane) Mit Elisabeth Kaiser,Dienstag 20 – 22 Uhr, Gethsemanekirche,Motetten alter & neuer Meister,Kantaten,Oratorien,Musik zeitgenössischer Komponisten,für Gottesdienste und Konzerte,regelmäßige Teilnahme erwartet! Kontakt siehe Kirchenmusiker

Gospelworkshop

Liebe Gospelfans,
auch in diesem Jahr möchten wir alle Interessierte herzlich zu 4 Gospelworkshops in unserer Gemeinde Prenzlauer Berg Nord einladen.Wie schon im vergangenen Jahr finden die Workshops mit bewährtem Konzept und an bewährtem Ort statt; von Freitag bis Sonntag mit den jeweiligen Proben und zwei gottesdienstlichen Einsätzen. Notenkenntnisse sind auch in diesem Jahr nicht erforderlich. Gern sollen sich Menschen jeden Alters angesprochen fühlen, die sich selbst vielleicht nicht richtig trauen,mal einen regelmäßigen Chor zu besuchen,oder denen schlicht die Zeit dazu fehlt.Diese Workshops bieten eine gute Gelegenheit,sich beim Singen in einer Gruppe mal auszuprobieren,und gemeinschaftlich das besondere am Gospel und diesem spezifischen Chorsound erleben zu können. Die Koordination und Leitung liegt wieder bei Mario Gugeler und Christoph Zschunke. Der Jugendgospelchor unserer Gemeinde unterstützt uns dabei tatkräftig und versorgt die Teilnehmer mit warmen Mahlzeiten, Getränken und allerlei leckeren Köstlichkeiten! 1. Workshop vom 27. Februar – 1. März ‘09 unter dem Motto »Faith & Doubt« oder auf gut deutsch: Schließen sich Glaube und Zweifel aus? Ablauf Geprobt wird Freitagabend von 18 bis 21Uhr im Elias Kuppelsaal. Am Samstag um 11Uhr singen wir dort auch beim »Kiezfrühstück« von Laib und Seele und bekommen gleichzeitig ein warmes Mittagessen, ab 14 bis 21Uhr wird dann weiter geprobt.Zu Gast bei diesem Workshop sind diesmal auch die Teilnehmer der »Berliner Bibelwoche für Kirchenmusiker«, darauf sind wir schon sehr gespannt. Am Samstagabend ist dann wieder Gelegenheit bei Imbiss und einigen Getränken sich auszutauschen und bei grooviger Gospelmusik von Gospelradio.de zu feiern. Am Sonntag werden wir bereits einige der einstudierten Lieder und Songs um 11Uhr im Gottesdienst in der Gethsemanekirche auf ihre »Liturgietauglichkeit« hin prüfen,bevor wir dann um 17 Uhr zur Abschlussveranstaltung in die Paul-GerhardtKirche einladen und dort das ganze Programm musizieren werden. Als Liturgen konnten wir diesmal Georg Schubert vom Stadtkloster Segen gewinnen, darüber freuen wir uns ganz besonders.Der Eintritt ist wie immer frei! Anmelden könnt Ihr Euch telefonisch unter 030-4 471 55 67 oder besser per E-Mail: konzertbuero@ekpn.de. Demnächst liegen auch wieder Flyer in den Kirchen aus.Gern beantworten wir Eure Fragen zum Workshop. Die Teilnahme kostet (inkl. Essen+Trinken) 25 Euro für Normalverdiener und ermäßigt 15 Euro für Schüler, Studenten und ALG-Empfänger. Wir freuen uns auf Euch! Mario Gugeler & Christoph Zschunke

Die Konfirmandengruppe

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Die Konfis
Am 5. Januar fand der 5. Elternabend für die Jugendlichen statt, die am Pfingstsonntag 2009 in der Gethsemane-Kirche konfirmiert werden. Es ging um organisatorische Fragen der Konfirmation, wie etwa: Können wirklich alle 43 Konfirmandinnen und Konfirmanden in einem Gottesdienst eingesegnet werden? Wie halten wir es mit dem Abendmahl ? Sprengt dies den zeitlichen Rahmen des Konfirmationsgottesdienstes? Sollen wir deshalb am Vorabend der Konfirmation Abendmahl feiern? Oder versuchen wir es doch mit einer straffen zeitlichen Planung im Konfirmationsgottesdienst? Falls letzteres, dann dezentral an»verschiedenen Tischen« in der Kirche oder als sogenannte»Wandelkommunion«? Eine Tendenzabstimmung ergab, dass wir doch versuchen wollen, im Konfirmationsgottesdienst auch Abendmahl zu feiern.Nun sind wir als Verantwortliche gefragt, ob wir dies in einem zeitlich zumutbaren Rahmen realisieren können. In einer weiteren Diskussionsrunde ging es auch um inhaltliche Fragen des Konfirmandenunterrichtes bis hin zu der Frage, ob es wieder eine»Konfirmandenprüfung« geben solle.Manche Eltern tendierten durchaus dahin, weil auswendig gelernte Texte sich auch fürs Leben einprägen. Andere hielten es für wichtiger, dass ihre Kinder eine eigene Position in Glaubensfragen finden.Einig waren wir uns darin,dass wir den Glauben der jungen Menschen nicht überprüfen können, da wir selbst als Erwachsene uns auch immer auf einem Glaubensweg befinden, dessen einzelne Stationen durchaus unterschiedliche Intensität haben. Heinz-Otto Seidenschnur schreibt im Konfirmandenbrief dazu:»Zu den Voraussetzungen der Konfirmation gehören die regelmäßige Teilnahme am KU,der möglichst regelmäßige Besuch des Gottesdienstes und die Konfirmandenfahrten. Bei einigen sollte die Beteiligung noch regelmäßiger werden. Denn wer konfirmiert werden möchte, sollte

wenigstens erkennbares Interesse zeigen. Die Konfirmation meint in ihrem Wortsinn»konfirmare«,ein persönliches»Befestigen« eines Weges hin zum Glauben. Das ist etwas, was wir nicht prüfen können und wollen, wohl aber das Interesse und die Neugierde für die christlichen Wurzeln und Werte…« Im Taufgottesdienst der 17 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus der Gruppe im Juli 2008 sagte ich zu den Glaubenssätzen auf den Plakaten,die wir in der Gruppe gestaltet hatten:»Viel Interessantes und manches Ähnliche ist da zu lesen.So ist vielen der Glaube an Gott,den Schöpfer wichtig,der uns als Menschen erschaffen hat.Und der uns liebt.Der uns beschützt und nie verlässt. Der in unseren Herzen ist. Der uns Kraft gibt. Der die Menschen zusammenhält.Der jedem eine Chance gibt.Der uns auch im Tod begleitet… Einer schreibt etwas rätselhaft: Wir entschuldigen uns für die Strapazen. Ich deute es so:Wir entschuldigen uns bei Gott für die Strapazen, die er mit uns hat, immer wieder. Weil vieles nicht so ist, wie es sein könnte… Doch er versucht es immer wieder neu mit uns…« Dies gilt gewissermaßen auch für den»Unterricht«,der eben gerade nicht schulmäßig sein soll.Wir versuchen es immer wieder neu und sind gemeinsam auf dem Weg.Noch ein Wort zu den Fahrten: Unabhängig von Glaubensfragen ist für junge Menschen auch immer Gemeinschaft wichtig. Deshalb gibt es die Konfirmandenfahrten, auf denen wir uns alle besser kennen lernen und auch Themen mit mehr Zeit intensiver bearbeiten können. Für die 8. Klasse stehen noch zwei Fahrten an: Vom 20. – 22. März 2009 startet die Kreiskonfirmandenfahrt ins Feriendorf Groß Väter See.Inhaltlich wird es um die 10 Gebote gehen. Die Abschlussfahrt der Konfirmandenzeit geht vom 8. – 10. Mai 2009 nach Vietmannsdorf. Dieses Wochenende werden wir gemeinsam mit Paul Beutel und der JG gestalten. Wie es auf unserer letzten Fahrt war, kann in dem Rückblick von Sabine Ostermeyer nachgelesen werden. (s.S.15) Für das Leitungsteam Pfn.Uta Fey

14 Geburtstagsgrüße

Geburtstage
Elisabeth Schwarz Erika Antemann Margarete Böllstorff Heinz Draeger Klaus Schmidt Manfred Hinz Gerhard Porth Erika Salewski Charlotte Wollenberg Harry Banik Richard Witt Emma Künkler Herta Mittmann Charlotte Weidenham Hildegard Müller Magdalena Wolff Giesela Schneider Dr.Antonin Zastera Marianne Bürig 91 Jahre 70 Jahre 95 Jahre 85 Jahre 80 Jahre 70 Jahre 75 Jahre 80 Jahre 94 Jahre 70 Jahre 100 Jahre 97 Jahre 91 Jahre 75 Jahre 92 Jahre 75 Jahre 90 Jahre 80 Jahre 70 Jahre

Herzliche Geburtstagsgrüße für alle,die im Februarr und März Geburtstag haben.Besonders grüßen wir die Jubilare der Gemeinde: am 02.02. am 04.02. am 06.02. am 07.02. am 09.02. am 15.02. am 16.02. am 18.02. am 19.02. am 20 .02. am 23. 02. am 25.02. am 26.02. am 05.03. am 11.03. am 12.03. am 12.03. am 13.03. am 17.03. Frieda Hoffmann Bärbel Heinrich Edith Bartels Karl-Heinz Pressel Margareta Kramp Konrad Ruhemann Gertrud Göhler Ursula Lüttig Hildegard Wittmann Gerhard Siegling Fredi Ihlow Hildegard Sellnow Edith Ueckert Anneliese Marthen Gertrud Dost Edith Lange Hildegard Gruhl Ilse Ueckert 85 Jahre 70 Jahre 95 Jahre 75 Jahre 93 Jahre 80 Jahre 91 Jahre 85 Jahre 96 Jahre 70 Jahre 75 Jahre 75 Jahre 91 Jahre 75 Jahre 96 Jahre 85 Jahre 92 Jahre 85 Jahre am 17.03. am 18.03. am 19.03. am 20.03. am 20.03. am 21.03. am 23.03. am 24.03. am 24.03. am 25.03. am 25.03. am 26.03. am 28.03. am 29.03. am 29.03. am 30.03. am 30.03. am 31.03.

Geburtstagskaffee
Herzliche Einladung
an alle, jung und alt, die im Februar und März Geburtstag haben. Wir freuen uns, Sie am Donnerstag, 26. 3. 2009, um 15 Uhr in den Räumen des Elias-Gemeindehauses begrüßen zu dürfen. Es wäre schön, wenn wir bei Kaffee oder Tee, Kuchen und Saft miteinander ins Gespräch kommen, Lieder singen und eine Geschichte hören.

Gregorianischer Choral
ist Musik von zeitloser Schönheit – eine Musik,die unmittelbar die Nähe von Heiligem atmet.Viele lieben diesen Gesang,der für die Klöster so charakteristisch ist.Seit Dezember hat Walter J.Pehl den Versuch gewagt,eine Choralschola aufzubauen.Alle Frauen und Männer sind willkommen,die diese alte Kunst lieben und näher kennen lernen möchten. Besondere Vorkenntnisse sind dazu nicht erforderlich.Diese Musik hat ohnehin ihre eigenen Regeln.Die Choralschola soll hin und wieder einmal im Gottesdienst singen.Längerfristig ist auch daran gedacht,eine Vesper oder Complet als Wochenschlussandacht zu gestalten.Wenn Sie Interesse haben und bereit sind, sich auf die persönliche Begegnung mit dem Gesang der Kirche der ersten Jahrhunderte einzulassen,so sind Sie herzlich eingeladen: Dienstags um 19 Uhr im Elias-Gemeindehaus, Paul-Gerhardt-Saal,Göhrener Str.11 Ihre Pf.Heinz-Otto Seidenschnur und Walter J.Pehl (Telefon 4 23 80 77)

Reformation in Wittenberg

15

Reformation 2008 in Wittenberg
Am 30.10.2008 hat sich unsere Konfirmandengruppe auf den Weg nach Wittenberg gemacht, um den Spuren Martin Luthers zu folgen. In Wittenberg fand das 9. Konfirmandentreffen unter dem Motto:»Lutherspass - erleben« statt. Über 500 Konfirmanden aus ganz Deutschland haben sich in der Lutherstadt zusammengefunden, um gemeinsam Spaß zu haben und etwas mehr über Martin Luther und die Reformation zu erfahren.Es war eine turbulente,fröhliche,jugendliche, ausgelassene, informative, aber auch»fußschmerzende« Begegnung. Fußschmerzend, weil wir am Donnerstagabend eine Stadtralley durch Wittenberg gemacht haben, die uns kreuz und quer durch Wittenberg zu den reformationsrelevanten Plätzen geführt hat.Den Weg zur Schlosskirche haben wir mindestens drei Mal an diesem Tag zurückgelegt. Die Nacht durften wir als Gruppe gemeinsam im Katharinensaal der Superintendentur von Wittenberg verbringen,alle auf Isomatten und in den Schlafsack gehüllt. Doch Schlaf gab es relativ wenig.Dafür am nächsten Morgen ein kleines Frühstück und einen gelungenen Gottesdienst zum Reformationsfest,in dem Bischof Axel Noack die Predigt für die vielen Jugendlichen gehalten hat.Den Abschluss des Konfirmandentreffens bildete ein Umzug aller anwesenden Konfirmandengruppen durch die Stadt und der Abschlusssegen an der Thesentür der Schlosskirche.Wir sind mit unserer Gruppe noch weitergefahren nach Bad Schmiedeberg und konnten dort den Rest der Zeit verbringen.Im Kurort Bad Schmiedeberg standen Freizeit und Erholung, Stadtbesichtigung nebst Kurpark, dem Genuss des Wassers einer Heilquelle und dem Besuch der Kirche auf dem Programm. Pfarrer Krause hat uns die eindrückliche Geschichte»seiner« Kirche erzählt. Mit dem Besuch des Gottesdienstes am Sonntagmorgen in Bad Schmiedeberg,wo wir sehr willkommen waren, weil die Kirche endlich mal wieder voll war,näherte sich das Ende unserer gemeinsamen Zeit. Zum Schluss blieb uns nur noch die Chaosbeseitigung in unserer Unterkunft.Ich denke,wir hatten eine Menge Spaß miteinander, konnten uns alle ein wenig besser kennenlernen und sind uns noch vertrauter geworden. Sabine Ostermeyer

16 Gottesdienste

Tag

Elias

Gethsemane
11 Uhr Pf.Zeiske A, K, N 11 Uhr Pf.Seidenschnur,K,N 11 Uhr Pf.Zeiske T, K, N 11 Uhr Pf.Mangliers K, N 11 Uhr Pf.Zeiske K, N, Chor

1. 2. 9.30 Uhr Pf.Zeiske A, K, N Letzter So. nach Epiphanias 8. 2. 9.30 Uhr Pf.Seidenschnur N, K Septuagesimae 15. 2. 9.30 Uhr S.Ostermeyer K, N Sexagesimae 22. 2. 9.30 Uhr Pf.Seidenschnur K, N Estomihi 1. 3. 9.30 Uhr Pf.Seidenschnur A, K, N, T Invokavit

8. 3. Reminiscere 15. 3. Okuli 22. 3. Lätare 28. 3. Samstag 29. 3. Judika

9.30 Uhr Pf.Mangliers K, N 9.30 Uhr Pf.Seidenschnur K, N 9.30 Uhr Pf.Jastrzembski K, N

11 Uhr Pf.Mangliers A, K, N 11 Uhr Pf.Zeiske K, N 11 Uhr Pfn.i.R.Eschner K, N 11 Uhr Pf.Seidenschnur Taufgottesdienst 11 Uhr Pf.Seidenschnur K, N

9.30 Uhr Pf.Seidenschnur K, N

Thematische Predigtreihe zur Seelsorge in Spezialgebieten
Paul-Gerhardt-Kirche im März jeweils um 9.30 Uhr 8. März 09: Seelsorgerliche Begleitung atheistisch geprägter Menschen Pfr.Wolfgang Geilhufe 15. März 09: Seelsorge an Gästen und Fremdlingen Pfn.Elisabeth Langerfeld,Herrnhuter Brüdergemeine 22. März 09 Seelsorge an Gehörlosen Pfr.Martin Kunze

Bei den

Passionsandachten 2009
wollen wir den Weg Jesu von Nazareth und unsere eigenen Wege bedenken. An den Mittwochabenden 4. März, 11. März, 18. März, 25. März und 1. April, jeweils um 19 Uhr im Kuppelsaal Elias werden wir, gestaltet durch Gruppen und Chöre der Gemeinde,auf den Stationen der Passion begleitet.

WeltgebetstagsGottesdienste
am 6. März 2009 16 Uhr Gottesdienst in Zoar,Cantianstr.8/9 19.30 Uhr Gottesdienst im Elias-Kuppelsaal

Gottesdienste

17

Paul Gerhardt
9.30 Uhr Vikar Maruschke,N 9.30 Uhr Pfn.Fey B,N 11 Uhr Pfn.Fey+Team Krabbelgottesdienst 9.30 Uhr Pf.Seidenschnur A, K, N 9.30 Uhr Pfn.Fey,Pf.Scholz K, N 9.30 Uhr Vikar Maruschke T, K, N 17 Uhr Gospel-Gottesd.,Workshop-Chor & Georg Schubert (Stadtkloster-Segen) 9.30 Uhr Pfn.Fey,Pf.Geilhufe * K, B, N 11 Uhr I.Düsterdick+Team Krabbelgottesdienst 9.30 Uhr Pfn.Fey,Pfn.Langerfeld * K, N 9.30 Uhr Vikar Maruschke,Pf.Kunze * K, N

Stadtkloster Segen
21 Uhr AbendbeSINNung 21 Uhr AbendbeSINNung 21 Uhr AbendbeSINNung 21 Uhr AbendbeSINNung 21 Uhr AbendbeSINNung
A Gottesdienst mit Abendmahl K Kindergottesdienst N Gespräch nach dem Gottesdienst T Taufe TR Trauung F Familiengottesdienst B Basar

21 Uhr AbendbeSINNung 21 Uhr AbendbeSINNung 21 Uhr AbendbeSINNung

* bitte beachten: Predigtreihe zur Seelsorge

10 Uhr Pfn.Fey,Pf.Fischer K, B, N gemeinsam mit Heilsarmee

21 Uhr AbendbeSINNung

»Was schad’t mir dann der Tod«
Passionskonzert am 29. März im Stadtkloster Segen Am Sonntag, dem 29. März, findet um 15 Uhr ein Passionskonzert mit Vokalmusik zur Passion im Stadtkloster Segen statt. Im Mittelpunkt stehen Kantaten von Johann Sebastian Bach (Actus Tragicus) sowie Dietrich Buxtehude (Membra Jesu nostri,Kantate 6 »Ad Cor«). Johann Sebastian Bachs Kantate »Actus Tragicus« ist ein Werk aus einer frühen Schaffensphase und vereint verschiedene biblische Texte zum Thema Tod und Ewigkeit. Ein vierstimmiges Gesangsensemble wird von der ungewöhnlichen Kombination von zwei Bockflöten sowie zwei Gamben und Orgel begleitet. Dietrich Buxtehudes Kantatenzyklus »Membra Jesu nostri« besteht aus insgesamt sieben Werken, die Meditationen über die unterschiedlichen Gliedmaßen des gekreuzigten Jesus darstellen. Die sechste Kantate,die am 29.3.erklingen wird,ist für drei Gesangsstimmen und fünf Gamben sowie Orgel gesetzt. Zusätzlich erklingen Arien von Johann Sebastian Bach und Heinrich Bach, gesungen von der Altistin Isa Felgenhauer sowie Vokalmusik von Heinrich Schütz. Es musiziert ein Vokal- und Instrumentalensemble unter der Leitung von Kim Nguyen. Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende für die Unterstützung der Arbeit des Stadtklosters gebeten.

18 Regelmäßige Veranstaltungen im Überblick

Angebote für Kinder Eltern-Kind-Gruppen (Kinder bis 3 Jahre) Paul Gerhardt mo.,16 – 18 Uhr do.,9.30 – 11.30 Uhr Kontakt:Jana Scherle Krabbelgottesdienste Paul Gerhardt:21.1.12.,11 Uhr, 8.2.,11 Uhr 8.3.,11 Uhr Kindergottesdienste Elias und Paul Gerhardt,Gethsemane jeden Sonntag KUGKUK Kleinere Und Größere Kinder und Kirche Elias:7.2.,10 Uhr,Thema:Wut tut gut 7.3.,10 Uhr,Thema:Daniel in der Löwengrube Christenlehre Paul Gerhardt di., 16.30 – 17.30 Uhr,1.– 4.Klasse Elias 1.+2.Klasse mi., 15 – 16 Uhr, mi., 16.15 – 17.15 Uhr, 3.+4.Klasse mi., 17.30 – 18.30 Uhr, 5.+6.Klasse do., 15 – 16 Uhr, 1.+2.Klasse do., 16.15 – 17.15 Uhr, 3.+4.Klasse do., 17.30 – 18.30 Uhr, 5.+6.Klasse Angebote für junge Menschen Junge Gemeinde Paul Gerhardt,Jugendkeller dienstags und donnerstags, 13 –20 Jahre:17–22 Uhr > 20 Jahre:ab 18 Uhr s.a.S.10 Beratungsangebote Rechtsberatung kostenlos, Fachanwalt für Familienrecht Axel Huep,Anmeldung über das Gemeindebüro ist erwünscht.

Telefon:4 45 74 23 oder direkt über die Kanzlei:3 03 00 30 In EFG Zoar,Cantianstr.9: jeden 2.Dienstag im Monat, 18 – 19 Uhr,Anmeldung über das dortige Gemeindebüro ist erwünscht. Telefon:4 48 42 67 Elias:do.11 – 12 Uhr Rechtsanwalt Matthias Brinkmann Das Angebot richtet sich an Laibund-Seele-Teilnehmer. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Berufliches Coaching Termine nach Vereinbarung Kontakt:Julia Karpf Telefon:81 47 49 99 Systemische Familienberatung Termine nach Vereinbarung Kontakt:Jana Scherle Telefon:41 71 59 61 Väter & Mütter, Männer & Frauen Stillgruppe 11.und 25.2.,11.und 25.3., 10 – 11.30 Uhr Kontakt:Ulrike Sandow Telefon:44 73 32 31 Alleinerziehendengruppe Elias Diakonieraum: do.,15.30 – 18 Uhr Termine bitte erfragen bei Jana Scherle PEKiP-Kurs (kostenpflichtig) Elias und Paul Gerhardt fr.,10 – 11.30 Uhr (für die Geburtsdaten Frühjahr 2008) fr.,11.45 – 13.15 Uhr (für die Geburtsdaten November 2007 bis Februar 2008) Leitung:Stephanie Neeb Anmeldung direkt bei der Ev.Familienbildungsstätte Stadtmitte T.:2 58 18 54 10 familienbildung@kkbs.de Kiezfrühstück Gemeinsames Frühstück und Gesprä-

che,Elias 28.2.,und 28.3.,11 – 13 Uhr Kontakt:Pf.Zeiske laib.seele.kiezfruehstueck@ekpn.de Mittwochs-Café für Eltern & Großeltern, Reden und Entspannen bei Kaffee und Kuchen, Elias,Diakonieraum,mi.,14 – 18 Uhr Kontakt:Jana Scherle Offene Gruppe für Handarbeiten Spinnen und Sticheln Elias-Bodelschwinghsaal 12.und 26.2.,12.und 26.3.,20 Uhr Angebote für Senioren Segen 18.2.und 18.3.,14.30 uhr mit Pf.Mangliers Paul Gerhardt 12.2.,15 Uhr,Faschingsfeier Fr.,6.3.,15 Uhr,Veranstaltung zum Weltgebetstag in »Zoar« s.S.7 mit Pfn.Fey Gethsemane Frauenkreis mit Frau Dahlenburg und Pf.Zeiske: 10.1.und 10.2.,14 Uhr Apostel Frühstückskreis mit Pf.Zeiske 25.2.und 25.3.,9 Uhr Elias: 9 Uhr Seniorenfrühstück im Diakonieraum parterre mit Frau Volz 2.2.und 2.3., Rund um die Bibel Bibelstunde 18.2.,15.30 Uhr März:Einladung zur Ökumenischen Bibelwoche,s.S.6 Bibelgesprächskreis Elias:16.2.und 16.3.,15 Uhr Kontakt:Frau Volz »Kreuz und Quer« Gethsemane:11. und 25.2.,11.3.,19.30 Uhr 25.3.im Rahmen der Ökumenischen Bibelwoche Kontakt:mattias.richter@t-online.de

Regelmäßige Veranstaltungen im Überblick

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Kulinarischer Bibelkreis (KuBi) Gethsemane:do.,19.30 Uhr Kontakt:Jens Neumann Telefon:447 306 48 jensneum@web.de Suchen und Finden Reflexionen über biblische Texte und Themen Segen:wann???,20 Uhr Kontakt:Pf.Mangliers Gebetsangebote Stadtkloster Segen: Mittagsgebet:mo.bis fr.,12 Uhr Komplet: di.& do.21.30 Uhr Kontakt:Stadtkloster 44 03 77 39 Taizé-Gebet: fr.,19.30 Uhr Kontakt:Christian Huge Telefon:33 50 65 50 Gethsemane:Ökumenisches Friedensgebet montags,18 Uhr Weltgebetstag s.Seite 16/17 Gesprächskreise Gesprächskreis Paul Gerhardt Paul Gerhardt:10.2.,20 Uhr März:Einladung zum Weltgebetstag und zur Ökumenischen Bibelwoche, s.S.6 / 7 mit Pfn.Fey Gesprächskreis Elias Elias:12.2.,12.3.,19 Uhr Kontakt:Herr Lindenberg Telefon:9 33 26 94 Gespräche über Gott und die Welt Elias:10.2.und 10.3.,19.30 Uhr Kontakt:Pf.Seidenschnur mobil 0179 / 7 64 00 32 Offener Kreis Elias:19.2.und 19.3.,15 Uhr Kontakt:Frau Bosem Telefon:4 42 63 81 Berufstätigenkreis Elias:4.2.und 4.3.,19.30 Uhr Kontakt:Frau Krüger Telefon:4 44 40 56

Frauenhilfe Elias:23.2.und 23.3.,15 Uhr Kontakt:Frau Volz Vorbereitungsgruppen Haben Sie Lust,in den Vorbereituingsgruppen mitzuarbeiten? Wir freuen uns über Verstärkung.Kontakt:Jana Scherle Krabbelgottesdienst Paul-Gerhardt-Gemeindehaus parallel zur Eltern-Kind-Gruppe einmal im Monat mo.,17 – 18 Uhr.Konkrete Termine nach Absprache über Pfn.Fey Kindergottesdienst-Kreise Gethsemane 19.2.und 5.3., 19.30 Uhr Kontakt:Antje Erdmann Elias über Kontakt:Dörte Maungue T.:4 41 29 94 und Pf.Seidenschnur Paul Gerhardt über Kontakt:J.Scherle

Partnerschaftsprojekt Freundeskreis Cochabamba Paul Gerhardt:17.2.,19 Uhr,Basare finden im Anschluss an die Gottesdienste am 8.2.,8.und 29.3.statt. Offene Kirche Gethsemane: Termine nach Absprache. Kontakt:Kitty und Volker Merseburger T.:4 49 16 72 Paul Gerhardt mi.,17 – 19 Uhr Stadtkloster Segen: sa.,14 – 17 Uhr und zu Gebetszeiten Kontakt:Communität Don Camillo

Gartenarbeit – Kirchputz – Weihnachtsbaum Aufstellen
In allen unseren Kirchen ist es notwendig,in Abständen alle Helfer und Helferinnen zusammenzurufen,um wieder einmal etwas gründlich herzurichten.In der Gethsemanekirche gab es gleich diese drei Einsätze kurz hintereinander.Die Beteiligung von allen dreien war in diesem Jahr erstaunlich gut.Abgesehen davon, dass eine Menge Arbeit geschafft war,bot sich doch auch die Gelegenheit,andere kennenzulernen.So kamen auch Nachbarn,die gar nicht Mitglieder unserer Gemeinde sind.Herzlichen Dank allen,die mitgearbeitet haben und die aufeinander zugegangen sind. Pf.Zeiske

20 Alleinerziehendengruppe

St. Elisabeth-Stift

Alleinerziehendengruppe
Alleinerziehende in unserer Gemeinde haben wie alle anderen Mütter und Väter die schwierige Aufgabe, Kinderbetreuung und Familienleben zu organisieren und die materielle Existenz zu sichern. Nur wir tun das allein, ohne die Zuwendung eines Partners, der am Wohlergehen unserer Kinder genauso interessiert ist wie wir selbst. Dabei werden wir in unserer Gesellschaft mit finanzieller Grundsicherung und einer gesellschaftlichen Akzeptanz unterstützt, von der unsere Großmütter in vergleichbaren Situationen nur träumen konnten. Und trotzdem sind wir als Alleinerziehende auch heute noch vor Probleme gestellt,die in Zwei-Eltern-Familien so nicht vorkommen. Neben der finanziellen Situation – die in den meisten Fällen auf ein Leben am Existenzminimum hinausläuft – ist es vor allem die Gefahr der sozialen Isolation,mit der wir uns auseinandersetzen müssen. Unsere Gemeinde ist sich ihrer Verantwortung für die Alleinerziehenden unter uns bewußt und hat vor zwei Jahren das Angebot der Alleinerziehendengruppe unter professioneller Leitung in Elias eingerichtet.Anfangs trafen wir uns monatlich, inzwischen haben wir das Angebot wegen der großen Nachfrage auf vierzehntägige Treffen erweitert. An jedem ersten Donnerstag im Monat finden wir uns im Gemeindehaus Elias zusammen und am dritten Donnerstag im Monat treffen wir uns im Gemeindehaus Gethsemane. Wir tauschen uns über unseren Alltag aus,kochen und essen miteinander und Einzelne schmieden Pläne für gemeinsame Aktivitäten. Jeweils im Herbst fahren wir für ein verlängertes Wochenende zur Rüstzeit. In diesem Jahr waren wir im wunderschönen Himmelpfort, wo wir die gemeinsamen Tage im Gemeindehaus direkt am See sehr genossen haben. Jana Scherle

St. Elisabeth-Stift
Das St. Elisabeth-Stift ist als evangelisches Pflegewohnheim eine gute Adresse im Prenzlauer Berg und für Menschen unserer Gemeinde.Seit Jahrzehnten gehen in diesem Haus,das für altgewordene, kranke und pflegebedürftige Menschen ein Zuhause geworden ist, Angehörige und Freunde ein und aus. Hier fühlen sich Menschen gut untergebracht und versorgt und einfühlsam und seelsorgerlich begleitet. In die Kurzzeitpflege nehmen Menschen die »Pflege auf Zeit« in Anspruch und geben damit pflegenden Angehörigen die Gelegenheit, sich einmal zu erholen oder zu verreisen. Das Rosencafé ist als öffentliche und preiswerte Gaststätte ein guter Ort, an dem sich HausbewohnerInnen, MitarbeiterInnen und BesucherInnen und Gäste treffen und begegnen können.Hierher kommen regelmäßig Gemeindeglieder, um Mittag zu essen.Und Familien und Gemeindegruppen lassen sich den Tisch decken zum Geburtstagskaffee.Täglich finden in der Kapelle um 9.30 Uhr Morgenandachten statt, sonntags werden um 10.30 Uhr Gottesdienste gefeiert. Das St. Elisabeth-Stift ist eine gute Adresse mitten in unserer Gemeinde, und die MitarbeiterInnen des Hauses tragen einen großen Anteil an diakonischer und seelsorgerlicher Begleitung unserer Gemeindeglieder. Ehrenamtliche und berufliche MitarbeiterInnen unserer Gemeinden tragen durch Besuchsdienst, Seelsorge, Andachten und Gottesdienste mit dazu bei, dass die Verbundenheit zu den Menschen erhalten bleibt. Bitte tragen Sie als Gemeindeglieder weiter dazu bei, dass dieser Ort ein Ort der Begegnung mit den Menschen,die zu uns gehören,bleibt.Und sagen Sie die Angebote des St.ElisabethStifts an andere Menschen weiter, die für ihre Angehörigen einen Ort der Beheimatung suchen müssen. Pf.Heinz-Otto Seidenschnur St. Elisabeth-Stift · Eberswalder Straße 17/18,10437 Berlin Telefon:030 / 44 02 04-100 Fax:-115 elisabeth-stift@elisabeth-diakonie.de www.elisabeth-diakonie.de

Rüstzeit für Familien
Auch in diesem Jahr wird die evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord eine nachösterliche Familienrüstzeit in Zingst anbieten: vom 14. bis 19. April 2009. Interessierte Gemeindeglieder richten ihre Anmeldungen bitte an jana.scherle@ekpn.de. Für Fragen stehen wir gern zur Verfügung! Wer Lust und Zeit hat,sich bei der Betreuung der Kinder während der Rüste ( ca.3 Stunden jeweils am Vormittag) zu engagieren,möge bitte nicht zögern,sich zu melden.Hier brauchen wir dringend noch Verstärkung! Pf.Christian Zeiske, Jana Scherle

Kindersommerrüste
– es sind noch Plätze frei! Vor allem für die »größeren« (5.bis 7.Klasse) Kinder haben wir noch freie Plätze für die Sommerrüste vom 18.– 25.7.2009.Zügige Anmeldung bei Antje Erdmann bis zum 11.März 2009

»Gans und Gemeinde«

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»Gans und Gemeinde« Adventsausflug in die Prignitz
Die»Brandenburgischen Exkursionen« des Dr. Hans-Joachim Pohl und unsere Pastorin Uta Fey führten die »Ausflugsgemeinde« wieder einmal in bewährter Weise ins Brandenburger Umland,in die Prignitz. Ohne Halt vorbei an Kampehl mit dem bösen Ritter Kahlbutz, steuerte der Bus zunächst die alte Hansestadt Kyritz »an der Knatter« an.Unsere Reisebegleiterin,Frau Hornscheidt,brachte uns im Sitzungssaal des ehrwürdigen Rathauses die Stadtgeschichte nahe. Eine unangenehme Rolle spielte seinerzeit der dann an der Stadt gescheiterte Raubritter Bassewitz.Eine Vitrine zeigt heute noch sein Schwert, mit dem er gerichtet wurde sowie eine kostbare Wiegendruckbibel aus dem 15.Jh. Zum Mittagessen hatte man uns »Gans satt« versprochen.Das Versprechen wurde köstlich eingelöst in Rosenwinkel bei Heiligengrabe. Nächste Station war Schloss Neuhausen. Das letzte Stück des Weges dorthin bewältigten die meisten gerne zu Fuß. Dort erwartete uns ein sehr alter Bau,einst eine große Befestigung, die 1147 erstmalig zerstört wurde. Das Architektenehepaar Küsell hatte es auf sich genommen, dieses zerbröselnde Kleinod wieder herzurichten, das nach dem Krieg als Symbol der alten Kräfte eigentlich hatte zerstört werden sollen. Die Andacht in der restaurierten Schlosskapelle hielt Frau Pastorin Fey und war geprägt durch viel vorweihnachtlichen Gesang mit Hanna Pohl. Herr Küsell führte uns dann in die erstaunliche Geschichte dieses altbrandenburgischen Adelssitzes ein und anschließend in den für Familienfeiern gut geeigneten Gewölbekeller hinab. Kaffee und Kuchen stärkten uns für die Heimfahrt durchs adventliche Dunkel,das durch Lokalgeschichten unserer Reiseleiterin aufgehellt wurde. Jahreszeit und Ziele der nächsten Exkursion stehen noch nicht ganz fest.Vorschläge werden noch entgegen genommen. Eine Auswahl könnten die www.brandenburgische-exkursionen.de bieten.

Schloß Neuhausen, Frau Hornscheidt berichtet im Sitzungsssaal, Frau Pohl leitet den Gesang, Pfn.Uta Fey hält die Andacht, Schwert und Wiegendruckbibel

22 Auf ein Wort zum Kloster

Auf ein Wort zum Kloster
PAUSENZEICHEN – DAS MITTAGSGEBET Wir haben ein wunderbares,gut hörbares Pausenzeichen.Mittags um zwölf rumpelt es zunächst im Turm,das hört man gut in unserem Arbeitszimmer, dann beginnen die Glocken zu schwingen und die ersten Glockenschläge ertönen. Zeitzeichen – Zeichen, die Arbeit niederzulegen, den Computer zu verlassen und ins Mittagsgebet zu gehen. Ein einfacher Eingang:»O Gott komm mir zu Hilfe! Herr,eile mir zu helfen.« Ich kann das jeden Tag singen.Jeden Tag bin ich auf die Hilfe Gottes angewiesen,vor allem,wenn ich beten möchte. Dann ein Psalm. Die Psalmen verbinden uns mit der weltweiten Christenheit und mit der Geschichte des Volkes Gottes durch alle Zeiten. Ein kleiner Abschnitt aus dem Evangelium weist mich auf die Geschichte von Jesus hin. Mit dem»Vater Unser« und dem Segen beschliessen wir die Gebetszeit, die zwar Stundengebet heißt,aber nur eine Viertelstunde dauert. Das Mittagsgebet ist nicht nur Pausenzeichen, es ist der Moment im Tag,wo ich mich hinsetze und wie auf einer Wanderung, die Landkarte zücke und mich orientiere. »Wo stehe ich,was wollte ich eigentlich?« Ich werde daran erinnert,dass ich als Christ unterwegs sein wollte,dass ich Christus nachfolgen wollte. Nachfolgen bedeutet für mich meinen Tag zwischendurch an einem Wort der Bibel auszurichten. Nachfolgen versteht man im übrigen als Tätigkeitswort, als Verb, besser denn als Hauptwort. Es geschieht im Vollzug, es geschieht,in dem wir leben,was wir glauben und hoffen. Die Form des Gebetes ist alt,sie geht auf die jüdische Tradition zurück,dreimal am Tag zu beten.Das Gebet der Psalmen wurde übernommen,dazu kamen Hymnen und das»Vater Unser« als zentrale Bestandteile des Gebetes.Vor allem die ersten Nonnen und Mönche haben diese Form des Gebetes aufgenommen und weiterentwickelt.Siebenmal am Tag kamen sie zum Beten zusammen.In der ersten Zeit wurden alle 150 Psalmen an einem Tag gebetet. Im Übrigen:Die Mittagsgebete und auch die Nachtgebete am Dienstag und Donnerstag sind öffentlich, kommen Sie doch einmal vorbei und beten Sie mit uns. Und keine Sorge, wir beten jeweils nur einen Psalm.Georg Schubert Jahresrückblick: 2008 war das erste volle Jahr des Stadtklosters in der Segenskirche. Am Anfang des Jahres waren wir noch sehr stark mit Einrichten und Organisieren beschäftigt. Später war der Schwerpunkt mehr beim Ausarbeiten und Anbieten von Angeboten. Bis in den Frühling hinein gab es sichtbare, rege Bautätigkeit im nördlichen Seitenflügel. Im Dachgeschoss wurden die Wohnräume fertig gestellt.Auch ein Aufzug wurde im Nordflügel eingebaut.Nach dem Abschluss dieser Arbeiten kehrte äusserlich etwas Ruhe bei der Bautätigkeit ein.Doch bei der Planung und bei kleineren Bauvorhaben ging es geschäftig weiter. Die Fassadenrenovierung und der Bau weiterer Gästezimmer musste geplant werden.Wir richteten ein weiteres Gästezimmer ein und Blitzschutzarbeiten wurde vorgenommen.Laufend gibt es auch größere und kleine Dinge zum Einrichten und leider auch zum Reparieren. Im Frühling erarbeiteten wir Angebote für Jugend- und Konfirmandengruppen.Vor allem Gruppen aus der Schweiz konnten wir unsere Lebensweise, die liturgischen Gebete und das Gebäude vorstellen.Aber auch Gruppen aus Deutschland, z.B. eine Gruppe Soldaten der Bundeswehr, besuchten uns. Sehr erfolgreich ist das Angebot»Knirpse in Segen« angelaufen. 0-4 jährige Kinder können mit ihren Eltern ein paar Stunden bei Spiel und Gesang im Stadtklostergarten oder der Winterkirche verbringen.Insgesamt 4 Serien mit Einführungen in die christliche Meditation haben wir angeboten, sie wurden gut besucht. Nicht zu vergessen sind die vielen Infoveranstaltungen für interessierte Gruppen und Einzelne. Seit Karfreitag steht die Kirche am Samstag offen, ein Angebot, einen Moment innezuhalten oder zu beten. In unseren drei Gästezimmern fanden viele Leute aus Nah und Fern Unterkunft.In diesem Frühjahr möchten wir die Zimmer im Turmbereich renovieren,der Einbau des Fahrstuhls hat sie in Mitleidenschaft gezogen.Wir hoffen sehr, dass wir den Bereich»Tagungs- und Begegnungsort« noch ausbauen können.Sind sie an Zahlen interessiert? Hier einige zahlen zum letzten Jahr: 604 Übernachtungen,350 Stundengebete, 116 Anlässe im Stadtkloster Segen,durchgeführt von der Stadtklostergemeinschaft oder von der Gemeinde,50 AbendbeSINNungen,50 Taizé Gebete,40 mal Offene Kirche, 32 Infoveranstaltungen zum Stadtkloster, 27 Anlässe Dritter,18 Angebote für Jugendgruppen,13 Medienberichte,6 Konzerte. Urs Trösch

Stadtkloster Segen Angebote

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Angebote im Stadtkloster im Februar und März Knirpse in Segen – Herzlich willkommen! Im Stadtkloster Segen bieten wir ein offenes Kinderprogramm für Knirpse von 0 bis 4 Jahren mit ihren Mamas oder Papas an. Wir singen miteinander,spielen und hören Geschichten.Beim anschliessenden Kaffee,Tee und Keksen gibt es Gelegenheit zu plaudern,einander kennen zu lernen und dabei das eine oder andere vom Stadtkloster zu erfahren. Bei wärmerem Wetter nutzen wir unseren Klostergarten.Bis bald?! Zeit: Jeden Donnerstag von 16 Uhr bis 18 Uhr Kosten: Ein Unkostenbeitrag von 5 Euro hilft uns Leitung: Stadtkloster Segen,Esther Meier (Kleinkinderzieherin,Spielpädagogin) Corinne Dürr Meditation O Gott,wenn Du überall bist,wie kommt es dann,dass ich so oft anderswo bin? Kleines Gebet von Zeit zu Zeit zu beten.So umschreibt der »kleine Mönch«,eine freundliche Figur von Madeleine Delbrêl,ein Lebensgefühl,das manche gut kennen.Wir möchten Gott gerne nahe sein.Wir wissen,dass er uns nahe ist,aber wir erfahren so wenig davon.Meditation ist eine Möglichkeit,sich in die Gegenwart Gottes einzuüben. Vor Ostern laden wir zu vier Abenden ein,um gemeinsam zu meditieren. Dienstag,17.März 2009,24.März 2009,31.März 2009., 07.April 2009,jeweils 19.30 Uhr in der Winterkirche. Neugierige und Interessierte sind willkommen.An den Abenden bekommen Sie Anregungen und Hilfe für Ihren persönlichen Weg.Die Gruppe meditiert gemeinsam und doch geht Jede und Jeder einen eigenen inneren Weg.Eine regelmäßige Teilnahme ist sinnvoll.Ein Unkostenbeitrag von 5,- Euro pro Person pro Abend hilft uns. Leitung: Barbara Schubert-Eugster,oekum.Ausbildung zur Exerzitienleiterin,langjährige Erfahrung in christlicher Meditation.Georg Schubert,Projektleiter Stadtkloster Segen Bei Fragen können Sie gerne anrufen:030 440 377 39 oder eine Mail schicken:barbara.schubert@stadtklostersegen.de SPIEL IN DER ENTWICKLUNG DES KINDES Das Stadtkloster bietet für interessierte Mütter und Väter einen Abend an,um über das Thema:»Spiel in der Entwikklung des Kindes« zu sprechen,voneinander zu hören und natürlich auch um zu spielen. Das Spiel ist ein sehr vielfältiges Thema,welches in den verschiedenen Alterstufen auch

unterschiedliche Schwerpunkte hat.Neugierig? Dann freuen wir uns über Ihr Kommen. Leitung: Esther Meier,Kleinkinderzieherin,Spielpädagogin Zeit: 11.03.09,20 – 22 Uhr Kosten: 10 Euro pro Person/Paar Infos: 030 / 44 31 24 39 Pausenzeichen – Einführung in die Mittagsgebete im Stadtkloster Um zwölf Uhr mittags läuten die Glocken vieler Kirchen.Sie laden ein innezuhalten,einen Moment Pause zu machen, »aufzublicken zu dem,der Himmel und Erde gemacht hat«, wie es im Psalm heißt. Im Stadtkloster Segen schließt sich ans Läuten der Glocken ein Gebet an.»Stundengebet« nennt das die Kirche seit alten Zeiten.Stundengebet nicht etwa,weil es eine Stunde dauert, sondern weil es zu bestimmten Stunden gebetet wurde. Wir singen in diesem Gebet Psalmen und Hymnen in der gregorianischen Weise.Weil uns das weniger vertraut ist als die Melodien der Lieder im Kirchengesangbuch,laden wir zu einer Einführung in diese Form der Gebete ein. Zeit: 26.Februar 2009 um 19.30 Uhr in der Winterkirche im Stadtkloster Segen.Um 21 Uhr besteht die Möglichkeit am Nachtgebet teilzunehmen. Ostern im Stadtkloster Herzliche Einladung zur Stadtkloster-Ostern.Wir möchten diese zentralen Tage im Kirchenjahr gemeinsam feiern.Wir beginnen mit dem Abendmahl am Donnerstag in der Erinnerung an das erste Abendmahl,das Jesus mit den Seinen gehalten hat.Am Karfreitag sind wir zum Gottesdienst eingeladen und zum anschliessenden ökumenischen Kreuzweg durch den Kiez.Am Samstag sind die Kinder angefragt,mitzuhelfen,Eier zu färben und andere kleine Osterüberraschungen zu basteln.Am Abend starten wir in die Osternacht,die um Mitternacht mit dem Osterfeuer und dem Osterevangelium den Höhepunkt der Osterzeit markiert.Wir beenden die Nacht mit einem kräftigen Frühstück.Am Sonntagabend sind Sie alle herzlich zu einem Osterfestabend eingeladen.Musik, Theater,gute Geschichten und ein Buffet sind die Zutaten für dieses Fest.Weitere Informationen unter www.stadtklostersegen.de.Falls Sie Interesse und Freude haben,an dem Osterereignis mitzuhelfen,melden Sie sich bitte doch unter info@stadtklostersegen.de. Wir freuen uns auf alle,die mitplanen und mithelfen.

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Frau Ilse Kraft
»Kraft erhält die Leichtigkeit der Jugend«, so steht es auf einem Zettel am Regal über ihrem Schreibtisch. Ich sitze im Wohnzimmer von Ilse Kraft, vor den Fenstern ist es trübe und neblig, wir aber stecken mitten im schönsten Kaffeeklatsch. »Wissen Sie«, hatte mich Frau Kraft am Telefon vorgewarnt, »ich gehöre zu den Rentnern,von denen Sie immer in der Zeitung lesen,ständig beschäftigt und auf Achse.« Mitte Februar wird sie 88 Jahre alt, seit Jahren quält sie eine verschobene Bandscheibe, das Gehen fällt schwer. Trotzdem hat sie noch letzte Woche im Senioren-Club »Marga Legal« einen Nachmittag gestaltet. Die Vorbereitung war vielseitig und anstrengend,wir mussten unser Treffen verschieben.Jetzt ist sie wieder fit,mir aus ihrem Leben zu erzählen. Menschen wie Frau Kraft haben in unserer Gemeinde inzwischen ausgesprochenen Seltenheitswert erlangt: Sie blickt nicht nur auf ein langes Leben zurück, sie hat dieses lange Leben – bis auf kurze Unterbrechungen – im Umkreis der Gethsemane-Kirche verbracht.In Gethsemane wurde sie 1921 als Baby getauft, später konfirmiert und schließlich getraut, seit mehr als fünfzig Jahren wohnt sie direkt neben der Kirche. Die kleine Ilse wurde in eine Familie hineingeboren, wie es damals viele im Prenzlauer Berg gab.Die Eltern kamen aus einfachen Verhältnissen, Ilses Mutter war Handnäherin, sie verrichtete in Heimtätigkeit die Arbeiten, die keine Maschine schaffte – Knöpfe annähen, Knopflöcher umranden, Ärmel anfügen. Ihr Vater, ein Weltkriegs-Veteran, arbeitete als Schweißer.Die Familie wohnte im Seitenflügel eines Hauses in der Lychener Straße,vier Treppen hoch,Stube,Küche,Korridor und eine Innentoilette, die man von der Küche aus betrat.Ein Luxus, erinnert sie sich, brauchten sie doch nicht, wie viele andere, mit Zeitungspapier in der Hand »eine Treppe tiefer gehen« oder nachts einen Eimer als Ersatzklo in der Wohnung aufstellen. Weil die Eltern oft beschäftigt waren, verbrachte Ilse viel Zeit bei der innig geliebten Großmutter. Dort wohnte auch ihre Schulfreundin, mit der sie vormittags zur Schule in der Senefelder Straße ging und nachmittags stundenlang Halma spielte.Große Sprünge waren nicht möglich, wie zahllose andere waren auch Ilses Eltern in der Weltwirtschaftskrise arbeitslos geworden. Frau Kraft erinnert sich noch an die Reichstagswahl 1932.Die Elfjährige hatte ihre Mutter ins Wahllokal begleitet,einer Kneipe im Kiez. »Was soll ich denn nur wählen?« hatte die Mutter angesichts der bunten Parteienwerbung im Schaufenster

rer Gemeinde ENSCHEN in unse M

gefragt. Eine Nachbarin riet, Hitler zu wählen. Er sei gut für die einfachen Leute. Ilse weiß nicht, wen ihre Mutter gewählt hat, aber ihre Eltern bekamen nach Hitlers Machtantritt wieder Arbeit. Der Vater begann bei Siemens,die Mutter nähte nun Knöpfe an Uniformen. Ilses Eltern waren Frau Ilse Kraft 1925 keine eifrigen Kirchgänger, aber Ilse besuchte sonntags den Kindergottesdienst im Gemeindehaus in der Schönhauser Allee.Sie wäre damals lieber, so erinnert sie sich, in der Gruppe der Größeren gewesen, die von der Tochter des Pfarrers Frensche geleitet wurde, die himmelten die Mädchen aus der

Menschen in unserer Gemeinde

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Ferne an. Den Konfirmandenunterricht ein paar Jahre später gab Pfarrer Wiese.Als der Tag der Konfirmandenprüfung näher rückte,bekam Ilse ein hübsches grünes Kleid und Herzklopfen wegen des bevorstehenden Examens,das damals ein deutlich strengeres Format gehabt haben muss, als wir es aus unserer Zeit kennen.Aufgeregt warteten die Prüflinge am großen Tag vor der Gethsemane-Kirche auf den Pfarrer, als ihnen mitgeteilt wurde,die Prüfung falle aus,der Pfarrer sei verhaftet.Pfarrer Wiese war offenbar abgeholt worden, weil er der Bekennenden Kirche angehörte.Ilse und die anderen Konfirmanden waren erleichtert und besorgt zugleich,erleichtert der ausgefallenen Prüfung wegen, besorgt um den Pfarrer, den sie mochten und durch den die Konflikte der Zeit plötzlich sehr nah an die Jugendlichen herangerückt waren. Zur Konfirmation allerdings war er wieder zurück,Ilse trug freudig ihr feierliches dunkelblaues Kleid und bekam den Klassiker geschenkt: eine Armbanduhr,die die Zeiten überstanden hat und heute in ihrer Schublade liegt. 1935 verbrachte Ilse acht Monate in Ostpreußen im sogenanntem Landjahr, eine Zeit, an die sie sich trotz des Heimwehs, das sie mitunter bedrückte, gern erinnert. Neben der Arbeit in der Landwirtschaft gehörte dazu auch die sechswöchige »Große Fahrt« mit anderen Jugendlichen,bei der sie Ostpreußen kennenlernte, die Kurische Nehrung durchwanderte und auch mal seekrank wurde. Nach Berlin zurückgekehrt, musste das junge Mädchen Geld verdienen. Nach einem Jahr in einer Buchbinderei wurde sie von ihrem Vater bei Siemens in einem chemo-technischen Werk »untergebracht« und war mit 17 Jahren bereits Schichtleiterin. Der Krieg begann,die Männer verschwanden an die Front.Wie erinnert sie den Kriegsbeginn, frage ich. Man konnte sich nichts darunter vorstellen,sagt sie.Man sah die Besorgnis der Älteren, die den Weltkrieg erlebt hatten, was aber »Krieg« bedeutete, das verstand sie erst langsam. Mit fortschreitendem Kriegsverlauf wurde Berlin ungastlicher. Fliegerangriffe wurden häufiger und länger. Wer konnte, verließ Berlin. Ilse hatte großes Glück. Ihr Vater hatte bereits in den 20er Jahren ein Grundstück in Rehfelde vor den Toren Berlins erworben und darauf in mühsamer Arbeit ein Zweifamilienhaus errichtet. Haus und Grundstück übertrug er nun Ilse, die erst durch den Umzug die Erlaubnis erhielt, ihre Stelle im Rüstungsbetrieb Siemens zu kündigen. Wohnraum gab es im eigenen Haus jedoch nicht, es war vermietet und ein letzter kleiner Raum von einer »ausgebombten« Frau belegt. Ilse blieb die Waschküche im Keller.Ein Freund vermittelte ihr eine Stelle,sie

vermaß Handgranaten, ohne zu wissen, womit sie eigentlich umging, und wechselte dann in die Lichtpauserei und Zeichnungsverwaltung eines Rüstungsbetriebs. Zusätzlich übernahm sie Kurierfahrten mit geheimen Zeichnungen, die sie weit herum brachten.Als Rot-Kreuz-Helferin grub sie Babyleichen im Kinderwagen aus den Trümmern,eine Erinnerung,die sich bis heute eingeprägt hat. Auch ein Mann hat eine wichtige Rolle gespielt,mit 24,als die Rote Armee immer näher Richtung Berlin rückte, war Ilse hochschwanger.Rehfelde wurde von der sowjetischen Armee besetzt. Sehr schnell stellte Ilse fest, dass »nicht alle Russen schlecht waren.« Nachdem die Rehfelder Hebamme Unterstützung bei der Entbindung abgelehnt hatte, bot die russische Ärztin sofort Hilfe an. Täglich kamen ein russischer und zwei polnische Soldaten vorbei,um zu sehen,»ob Baby da ist«. Ilses Vater trank mit ihnen einen »Friedensschnaps«. Für Lebensmittel kam die örtliche Hebamme dann doch.Als am 9. Mai 1945 über Berlin und Rehfelde bunte Feuerwerkskugeln in den Himmel stiegen und die Rote Armee den Sieg über das nationalsozialistische Deutschland feierte, wurde in der Waschküche Ilses Tochter Angelika-Marion geboren. Der Vater des Kindes kam aus dem Krieg nicht zurück,ihr eigener Vater starb Ende 1945,Ilse stand mit dem kleinen Baby auf dem Arm allein da.Zum Glück stand ihr noch ihre gute Mutter zur Seite. In der hoffnungsvollen Aufbruchsstimmung versuchte sie sich als Schauspielerin,als Näherin,bildete sich weiter,arbeitete in einer Gummifabrik als Kontoristin.1951 zog sie in das Haus in der Greifenhagener Straße, wo sie bis heute wohnt. Dort lebte sie mit der Mutter, dem Ehemann, einer Freundin und der kleinen Tochter.Die Ehe scheiterte, aber Ilse durchwanderte als Sekretärin verschiedene Stellen und stieg bis zur Chefarztsekretärin des Bezirkssportarztes von GroßBerlin auf.Ihr zweiter Mann ist inzwischen verstorben.Als auch in der Gethsemane-Kirche die Wende eingeleitet wurde, war Frau Kraft bereits einige Jahre im Ruhestand. Heute ist sie dankbar, dass sie mit der Rente ein Auskommen hat, sie besucht gern den Frauenkreis der Gemeinde,ist in der Schreibgruppe eines Seniorenkreises aktiv und liest in Lesungen aus ihren fröhlichen Geschichten, in denen sie zahlreiche Erinnerungen unterbringt. Beim Abschied schenkt mir Frau Kraft ein Buttermilchdessert. Es schmeckt lecker.Und dann verrät sie,dass sie eigentlich Frieda heißt. Frieda Ilse Hildegard. Frau Kraft ist eben für Überraschungen gut. Christiane Reichart-Burikukiye

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Inhalt

Seite Veranstaltungen & Konzerte

Das Wort

So. 08.02. Fr. 13.03. Sa. 14.03.

17.00 19.30 18.00

Elias Kuppelsaal H.Issac: Missa La Spagna, Virgo prudentissima Vocalensemble hortus vocalis, Bläserensemble Alta Musica Theaterstück »Romulus der Große«Theatergruppe der Kath.Gemeinde Heilige Familie,.s.u. Silbermond – eine Indianergeschichte für Kinder,Karin Lorentz & Chris Reinhard Gethsemane Oslo Gospel Choir – 20 Years Celebration Tour Infos und Tickets unter:www.berlin-gospel-web.de G.F. Händel: The Messiah Dietrich-Bonhoeffer-Kantorei,Lankwitz,Tickets unter Tel.711 50 27 bzw.0178 - 32 944 03 J.S.Bach:Matthäuspassion Berliner Singakademie Infos und Tickets unter:www.berliner-singakademie.de J.S.Bach:Matthäuspassion, Studiosi Cantandi Berlin, Infos und Tickets:www.studiosi-cantandi.de Paul Gerhardt Abschlussandacht/Konzert mit dem Chor des Workshops »Faith & Doubt«; Ltg.Christoph Zschunke.Mehr Infos S.12

Sa. 21.02. So. 22.02. Sa. 21.03. Sa. 04.04.

19.30 17.00 17.00 18.00

So.01.03.

17.00

Stadtkloster Segen »Was schad’t mir dann der Tod« Passionskonzert; Ltg.Kim Nguyen Mehr Infos S.17 Weitere Veranstaltungen im Stadtkloster Segen finden Sie im Internet unter:www.stadtklostersegen.de So.29.03. 15.00
Der E-Mail-Newsletter des Konzertbüros. Jetzt bestellen und keine Veranstaltung verpassen. Einfach Mail mit Namen und E-Mail-Adresse an: konzertbuero@ekpn.de

TIPP für alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer unserer Gemeinde:Zu allen Veranstaltungen gibt es ein bestimmtes Kontingent an Freikarten; zu erfragen im Konzertbüro:konzertbuero@ekpn.de;T.:44 71 55 67

Theaterstück »Romulus, der Große«
Wie schon vor vier Jahren, hat sich die Theatergruppe der katholischen Nachbargemeinde »Heilige Familie« wieder einmal an ein Stück von Friedrich Dürrenmatt herangewagt. Es handelt vom Untergang des römischen Imperiums im 5.Jahrhundert.Unter der Regierung des letzten römischen Kaisers Romulus Augustus marschieren die Goten,ein germanisches Volk,in das Reich ein.Man zählt das Jahr 476,als an einem frühen Märzmorgen der Präfekt Spurius Titus Mamma auf verendendem Pferd den kaiserlichen Sommersitz im Campanien erreicht,um die Nachricht von der Ankunft der Germanen in Pavia zu überbringen.Anstatt jedoch dem Feind Gegenwehr zu leisten,widmet sich Romulus lieber der Hühnerzucht.Die verbliebenen Minister,seine Frau Julia und sein Schwiegersohn Ämilian lehnen sich gegen den Kaiser auf.Jede Revolte gegen ihn schlägt aber fehl,bis der germanische Fürst Odoaker tatsächlich vor den Toren der kaiserlichen Villa steht. Sie sind herzlich dazu eingeladen in den Kuppelsaal von Elias, Göhrener Str. 11, am 13. 3. 09, 19.30 Uhr.

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Das Wort

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Solar-Mitteilungen Unsere Solaranzeigen in Elias und Paul Gerhardt haben am 6.11.2008 folgende Erträge ausgewiesen:

Solar-Ertrag seit 1. 1. 2008 seit 5. 2. 2002

Paul Gerhardt 3.464 kWh 22.753 kWh

Elias 2.418 kWh 14.587 kWh

28 »Gans und Gemeinde«

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Gutscheinaktion der Evangelischen Familienbildung Berlin zur Taufe
In diesem Jahr kann die Evangelische Familienbildung bundesweit auf ihr vierzigjähriges Bestehen zurückblicken. Familienbildung macht Angebote für Menschen,die im Alltag oder in besonderen Lebenslagen Gemeinschaft suchen und für sich selber oder für das Zusammenleben in Familien oder mit anderen etwas lernen wollen.Anlässlich des Jubiläums hat sich der Leitungskreis Familienbildung etwas Besonderes ausgedacht: Ab Januar 2009 wird es eine Berlin-weite Aktion geben.Alle Täuflinge in ganz Berlin – Kinder oder Erwachsene – bekommen anlässlich ihrer Taufe durch ihre Pfarrerin oder ihren Pfarrer einen Gutschein im Wert von 10 Euro überreicht,mit dem Sie für eine Gruppe oder einen Kurs Ihrer Wahl aus dem Programm der Familienbildung eine Ermäßigung erhalten.Dazu bekommen sie ein aktuelles Kursprogramm der Familienbildung. Darin finden Eltern,Paten und Täuflinge über 500 Angebote der Familienbildung in Berlin. Der Gutschein gilt für ein Jahr ab Ausgabedatum und kann in allen Einrichtungen der Evangelischen Familienbildung Berlin eingelöst werden. Die Mitarbeiter/Innen der Familienbildung möchten mit dieser Geste die Taufe als ein wichtiges Ereignis würdigen und sich mit Ihnen über ihre Entscheidung freuen. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Gabriele Düring, Carola Ritter im AKD/Familienbildung Tel. 31 91- 284/ - 286 g.duering@akd-ekbo.de c.ritter@akd-ekbo.de

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30 Kontakte

So finden Sie uns

Zentralbüro Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Sitz der Geschäftsführung Gethsemanestraße 9,10437 Berlin Küster Harald Mößner T.:4 45 77 45 F.:43 73 43 78 Computerfax (9 –16 Uhr) 43 73 43 79 Sprechzeiten: Mo.13 – 16 Uhr,Mi.14 – 19 Uhr Do.9 – 12 & 13 – 16 Uhr www.ekpn.de zentralbuero@ekpn.de Vorsitzender des Gemeindekirchenrates Wofgang Schellig T.:44 73 67 50 gkr@ekpn.de Spendenkonto KVA Berlin Stadtmitte, Kto.411741280 Ev.Darlehnsgenossenschaft, BLZ 210 602 37 Spendenquittung auf Wunsch Zweck:»Prenzlauer Berg Nord«

Elias Gemeindehaus Göhrener Str.11,10437 Berlin Gemeindebüro Elias Gethsemane-Kirche Stargarder Straße 77,10437 Berlin Gemeindebüro Gethsemane Gethsemanestr.9,10437 Berlin

Öffnungszeiten Mi.16 – 19 Uhr T.:4 42 63 31 / F.:44 05 62 18

Öffnungszeiten Mo.11 – 13 Uhr, Di.16 –18 Uhr,Mi.11 – 13 Uhr Fr.11 – 13 Uhr T.:4 45 77 45 / F.:43 73 43 78

Paul-Gerhardt-Kirche Wisbyer Straße 7,10439 Berlin Gemeindebüro Paul Gerhardt Kuglerstraße 15,10439 Berlin

Öffnungszeiten Mi.und Fr.10 – 12 Uhr, Mi.17 – 19 Uhr T.:4 45 74 23 / F.:44 71 95 04

Stadtkloster Segen Schönhauser Allee 161,10435 Berlin Stadtkloster- Büro T.:44 03 77 39 info@stadtklostersegen.de Gemeindebüro Segen Öffnungszeiten Schönhauser Allee 161,10435 Berlin Di.17 – 18.30 Uhr,Do.9 – 11 Uhr rechter Aufgang parterre T.:4 48 34 83 / F.:41 71 50 72 Pfarrerin & Pfarrer Pfn. Uta Fey u.fey@ekpn.de Sprechzeiten Pf. Gisbert Mangliers g.mangliers@ekpn.de Sprechzeiten Pf. H.-Otto Seidenschnur ho.seidenschnur@ekpn.de Sprechzeiten Pf. Christian Zeiske c.zeiske@ekpn.de Sprechzeiten Geschäftsführer Frank Esch Sprechzeiten

T.:44 71 95 06 T.:4 45 74 54 (privat) Büro Kuglerstraße 15,Mi.17 – 19 Uhr * T.:4 48 03 33 (privat) mobil 0171 / 1 79 50 07 Büro Segen,Di.,17.30 – 18.30 Uhr * mobil 0179 / 7 64 00 32 Büro Elias,Di.15 – 17 Uhr* Büro Gethsemane,Mi.15 –17 Uhr T.:40 00 39 30 Büro Gethsemane, Di.18 – 19.30 Uhr, Fr.9 – 11 Uhr *
*und nach Vereinbarung

T.:40 00 34 99 f.esch@ekpn.de Büro Gethsemane,nach Vereinbarung

Kontakte

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Arbeit mit Kindern Jugendlichen & Familien Antje Erdmann Dipl.Sozialpädagogin /Diakonin Göhrener Straße 11,10437 Berlin T.:41 71 59 57 a.erdmann@ekpn.de Sprechzeit Di.11.30 – 13.30 Uhr Christina van Laak c.vanLaak@ekpn.de Jana Scherle Dipl.Pädagogin / Beratung für Familien Göhrener Straße 11,10437 Berlin T.:41 71 59 61 jana.scherle@ekpn.de Sprechzeit Mi.14 – 18 Uhr Paul Beutel Jugendwart Kuglerstraße 15,10439 Berlin T.:4 45 74 25 p.beutel@ekpn.de Fachausschuss: kinder.jugend.ausschuss.@ekpn.de Kirchhöfe Segens-Friedhofsverwaltung Monika Peter Gustav-Adolf-Str.67–74,13086 Berlin T.:9 25 30 68 / 47 03 27 32 F.:47 03 27 35 www.segenskirchhof.de kontakt@segenskirchhof.de Kirchhofsverwaltung Nordend Katrin Manke Dietzgenstraße 120–162, 13158 Berlin T.:4 76 35 54 F.:4 76 27 70 www.berlin-friedhof.de nordend@berlin-friedhof.de Diakoniestation Hauskrankenpflege Weißensee/Prenzlauer Berg Bizetstraße 49,13088 Berlin T.:9 27 46 94 Leitung Herr Gülker

Kindergärten Ev. Kindergarten Elias Göhrener Str.11,10437 Berlin Leitung Sabine Ostermeyer T.:4 42 24 05,F.:41 71 74 96 elias@kita-berlin.de Ev. Kindergarten Gethsemane Greifenhagener Str.2,10437 Berlin Leitung Eva Koch T.:4 45 55 84,F.:4 45 55 84 kita-gethsemane@gmx.de Ev. Kindergarten »Arche« Schönhauser Allee 104,10439 Berlin Leitungsvertretung Patricia Streich kita.arche@hoffbauer-bildung.de T.:4 45 70 48,F.:40 04 50 30 Hausmeister/Techn. Personal Helmut Böhnke mobil 0179 / 7 36 18 57 Jürgen Bocheinski mobil 0179 / 7 64 00 33 Bärbel Jenichen mobil 0173 / 2 15 71 32 b.jenichen@ekpn.de

Kirchenmusik Elisabeth Kaiser T.:44 71 55 69,e.kaiser@ekpn.de Detlef Lehmann T.:47 48 90 75 Hermfried Weber T.:40 00 79 84 Christoph Zschunke T.:44 71 55 67 konzertbuero@ekpn.de Veranstaltungsmanagement Konzertbüro Gethsemanestraße 9,10437 Berlin Tickethotline 44 71 55 68 Christoph Zschunke Mario Gugeler T.:44 71 55 67 F.:43 73 43 78 konzertbuero@ekpn.de

Karfreitag, 10. April, 19 Uhr, Gethsemanekirche

Christus-Fragment
Ein oratorisches Konzert mit Werken von J. S. Bach, Mendelssohn, Tchemberdji (UA) Sing-Akademie zu Berlin • Staats- und Domchor Berlin • Lautten Compagney Berlin Kaspar Kröner – Altus Patrick Vogel – Tenor Tobias Müller-Kopp – Bariton Leitung:Kai-Uwe Jirka Eintritt:10.-/5.- Euro,Karten:030-20 91 28 30,buero@sing-akademie.de

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