Path:
Periodical volume

Full text: Gemeindebrief Issue 46.2008, Oktober/November

Gemeindebrief
Ausgabe Nr. 46 Oktober/November 2008

Elias · Gethsemane · Paul Gerhardt · Segen
Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord

2 Inhalt

Seite

Editorial

Aus dem GKR 4 100 Jahre Segen 5 Gedenken an das Pogrom 6/7 Kinder,Kinder 8/9 Mitteilungen/Amtshandlungen 10 Junge Gemeinde 10 »Pro Reli« 11 Kirchenmusik/Gospel Workshop 12 Jugendgospelchor/Gospelkirchentag 13 Geburtstage 14 Lomdaläva/Adventsfahrt 15 »...im Tun des Gerechten.« 15 Gottesdienste 16/17 Friedensdekade 16 Regelmäßige Veranstaltungen 18/19 Bete für mich! 20/21 Warum in die Ferne schweifen 21 Auf ein Wort zum Kloster 22 Veranstaltungen d.Communität 23 Menschen in unserer Gemeinde 24 Der Cochabambatag im Jahr 21 25 Veranstaltungen/Konzerte 26 Anzeigen 27/28/29 Kontakte 30/31 Hinweis: Dieser Gemeindebrief erscheint als pdf-download auf der gemeindeeigenen Homepage www.ekpn.de Titelbild Bild von der Kinderrüste... ein echtes Sommerabschieds-Bild das uns die begeisterten Kinder zeigt. Foto von A.Erdmann

Editorial Unsere Leserbriefrubrik war bisher klein.Zu klein,wie sich bei der letzten Redaktionssitzung deutlich zeigte:Die Reaktionen auf die letzte Ausgabe passten nicht hinein.Insbesondere der Artikel »Biertrinken für Afrika« wurde kontrovers aufgenommen.Das ist ein erfreuliches Problem.Leserbriefe sind für uns überaus kostbar.Sie bezeugen nicht nur,dass der Gemeindebrief gelesen wird,sondern auch,dass man sich über ihn freut und worüber man sich ärgert,dass er zum Nachdenken anregt und zum Mitteilen.So werden Sie in diesem Gemeindebrief eine Reihe von Texten finden,die uns Gemeindemitglieder,angeregt durch die letzte Ausgabe,zusandten. Wir möchten Sie nochmals einladen,auch weiterhin Ihre Gedanken und Ideen, kritische Anmerkungen und Texte bei uns loszuwerden. So ist der Gemeindebrief davor gefeit,nicht allein Mitteilungsblatt zu sein, sondern ein Forum für das lebendige Leben und den Austausch innerhalb unserer Gemeinde. Für die Redaktion des Gemeindebriefes Christiane Reichart

Leserbriefe
Frau Johanna Roggatz schrieb uns, mit einigen Beispielen als Beleg, Anmerkungen zu unseren Artikeln und deren sprachlichen Ausdruck. Sie fragte,bezogen auf den Artikel »Menschen in unserer Gemeinde«,anküpfend an die dort gestellte Frage »Macht dir die Arbeit Spaß«: »Ist Rechtsberatung eine spaßige Sache? Spaß dient der Zerstreung! Wer etwas zum Spaß macht,ist nicht ernsthaft dabei.Vielleicht erfüllt die Mitarbeit ihn ja mit Genugtuung und Freude!« Danke Frau Roggatz! Werner Klopsteg: Nächstenliebe Jesus setzte uns den barmherzigen Samariter zum Vorbild.Wie er sollen wir unseren Nächsten lieben und ihm helfen.Diese Hilfe soll allen Leidenden gelten! So auch den Leidenden und Hungernden im In- und Ausland.Oft hören und lesen wir vom Hunger in der »Dritten Welt«,wie sie manchmal noch genannt wird,besonders von hungernden Kindern.Da schmerzt uns das Herz! Nicht selten wird für sie gespendet. Aber reicht das aus? Es ist zu wenig für die Millionen-Massen! Also sollten wir uns verpflichtet fühlen,mehr zu geben. Beim Forschen nach der Not,bei den Spenden und ihrem Transport dürfen nicht zu viel Kosten entstehen,denn das verringert die Spenden.Also helfen wir uneingeschränkt aus vollem Herzen den Leidenden – aber nicht,um uns damit zu rühmen! (Siehe S.20/21)

Herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord. Auflage:2000 Stück. Redaktionsanschrift:Gemeindebüro der Ev.Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Gethsemanestr.9,10437 Berlin Telefon:4 45 77 45,Telefax:43 73 43 78 zentralbuero@ekpn.de Titelbild & Gestaltung:Grafik-DesignBüro Dieter Wendland Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 1. 11. 2008

Das Wort

3

»Wenn du den Hungrigen dein Herz finden lässt, den Elenden sättigst; dann wird dein Licht in der Finsternis aufgehen.« Jesaja 58,10
Liebe Leserin, lieber Leser, wenn die Tage wieder kürzer werden und die Dunkelheit früh hereinbricht,steht das warme Licht der Kerzen wieder hoch im Kurs.In allen möglichen Variationen brennen sie frühmorgens auf dem Küchentisch oder abends nach getaner Arbeit auf dem Couchtisch im Wohnzimmer.Kerzen tauchen ein Zimmer in ein angenehmes Licht.Wir fühlen uns wohl und entspannt. Dafür müssen wir uns Zeit nehmen. Und wir nehmen sie uns ganz bewusst,wenn wir eine Kerze entzünden.Wir wollen uns einen schönen Abend bereiten, wir möchten uns ganz bewusst Zeit zum Frühstück nehmen,bevor alle aus dem Haus gehen. So kann es sein. Kerzen sind ein Achtungszeichen. Wenn jemand Geburtstag hat, wenn ein Kind getauft wird, dann zünden wir eine Kerze an. Ja sogar, wenn ein Mensch gestorben ist,zünden andere ein Licht für ihn an. Dreißigtausend Kerzen brannten während des G-8-Gipfels von Heiligendamm im Sommer 2007, dreißigtausend Kerzen als Symbol,als Mahnung,dass jeden Tag auf unserer Erde dreißigtausend Kinder verhungern.Diese Zahl ist von den Vereinten Nationen erhoben worden und so unvorstellbar wie wahr. In Afrika sterben Menschen an Unterernährung, in den wohlhabenden Industrienationen,also auch bei uns,da leiden sehr viele an Übergewicht und sterben an Herzverfettung.Wir sind in einen Zusammenhang eingebunden,dem wir immer weniger entrinnen können. Das gut Gemeinte, z.B. die Steigerung des Anteils an Bio-Sprit bei den Kraftstoffen,hat zu einer Verteuerung der Lebensmittelpreise auf dem Weltmarkt geführt und damit die Ärmsten der Armen getroffen.Wir können vor diesen Fakten die Augen verschließen, wir können unser Gewissen beruhigen,indem wir Geld spenden.Es ist schon so: je mehr die Menschen haben, desto größer auch ihre Sorgen und Ängste.Wohlstandskrankheiten eben,Zeichen einer kranken Welt. Jesaja hat in einem unübertroffenen Text die Zusammenhänge zwischen Geben und Empfangen deutlich gemacht.Unsere Sehnsucht nach Licht, nach Geborgenheit und Sinnerfüllung,ja unsere Suche nach Gott führt über den anderen Menschen.Wenn wir unser Herz öffnen,es finden lassen und nicht verstecken,dann wird es licht in uns,dann erfahren wir Freude und Erfüllung.Dann wird unser Leben geheilt. »Dann wird dein Licht in der Finsternis aufgehen, und dein Dunkel wird sein wie der Mittag. Und der Herr wird dich immerdar führen und dich sättigen in der Dürre und dein Gebein stärken.Und du wirst sein wie ein bewässerter Garten und wie eine Wasserquelle,der es nie an Wasser fehlt.« Was für eine Verheißung! In vielen Kirchen steht im Schnittpunkt der Achsen von Längsschiff und Seitenschiff der Altar.Gleichsam da,wo das Herz ist. Auf diesem Altar empfangen die Menschen Brot und Wein. Christus selbst gibt sich,teilt sich aus,teilt sein Leben mit uns und für uns.Er lässt uns Hungrige sein Herz finden,damit wir gesättigt werden mit dem Brot des Lebens und dem Wein der Freude.So ist er zum Vorbild geworden für uns und für das,was Gott gemeint hat:Wir selbst sind die Gabe für den anderen.Du, ein Mensch,bist für den anderen Menschen da.So wie Gott da ist für dich.Das ist das wahre Leben.Wo wir uns darauf einlassen,erfahren wir es ganz sinnlich:wir sind nicht mehr nur die Gebenden, wir sind die Beschenkten.Ob das nun Patenschaften für Kinder sind, wie sie z.B. die Hilfsorganisation World Vision weltweit vermittelt, um ihnen einen guten Start ins Leben zu ermöglichen, oder der Nachbar, der Hilfe braucht – die Erfahrung wird ähnlich sein.Und das Schöne daran:dieses Licht geht nicht irgendwann aus wie das Licht einer Kerze, sondern macht wirklich unser Leben und das Leben eines anderen Menschen hell. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Licht auf Ihren Wegen, Ihr Pfr.Gisbert Mangliers

4 Aus dem GKR

G K R
Aus der Arbeit des Gemeindekirchenrates
Den Großteil dieser Seite füllen zwei Texte,in denen sich Frank Esch und Christina van Laak selbst vorstellen.Der Gemeindekirchenrat freut sich sehr, dass Herr Esch ab 1. Oktober seine Arbeit als Geschäftsführer in unserer Gemeinde beginnt und Frau van Laak bereits seit 1. September ihre Arbeit aufgenommen hat. Dass wir die beiden einstellen konnten, ist ein Glücksfall. Nicht nur, dass wir in der Gemeindeleitung davon überzeugt sind, sehr gute Mitarbeiter gewonnen zu haben, sondern auch, weil wir damit dem Wachstum unserer Kirchengemeinde Rechnung tragen und einen wichtigen Schritt hin zu übersichtlicheren Strukturen und zur personellen Verstärkung in der Arbeit mit Kindern gewagt haben. Die besonders guten und über die Kirchenkreisgrenzen hinaus bekannten Angebote unserer Gemeinde für Kinder und Jugendliche war auch Gegenstand eines Gesprächs des Generalsuperintendenten mit den Mitarbeiterinnen aus diesem Handlungsfeld, der Pfarrschaft und der Vorsitzenden. Generalsuperintendent Ralf Meister lobte die Vielfalt der Angebote, staunte über die Kreativität der Mitarbeiter und die Vielzahl der engagierten Ehrenamtlichen. Er ließ sich von der Singschule, den Kinderfreizeiten, den vielen Kindern in der Christenlehre und vom Angebot für Familien in unserer Gemeinde berichten. So wie sich in dieser Ausgabe des Gemeindebriefes zwei neue Mitarbeiter vorstellen,werde ich mich an dieser Stelle verabschieden. In der GKR-Sitzung am 1. September habe ich den Vorsitz niedergelegt, da ich Ende des Jahres aus beruflichen Gründen Berlin verlasse und mit meinem Mann nach Karlsruhe ziehe. Ich freue mich sehr, dass Kirchenältester Wolfgang Schellig mit großer Mehrheit zu meinem Nachfolger gewählt wurde und wünsche ihm und der Gemeinde Gelassenheit und Mut, verantwortungsvoll die vor uns liegenden Aufgaben anzupacken sowie Gottes Segen für unseren Zusammenhalt und unser Wirken in die Gesellschaft. Constanze Scherz

Frank Esch Hauptamtlicher Geschäftsführer einer Kirchengemeinde? Gibt’s das? Diese Frage haben mir in letzter Zeit einige Menschen gestellt, denen ich erzählt habe,was ich ab 1.Oktober so machen werde. So etwas haben sie bisher noch nicht gehört. Klar: das gab es in dieser Form bisher ja auch noch nicht.Meistens machen diesen Job die Pfarrer oder Pfarrerinnen. Bei einer kleinen und überschaubaren Gemeinde auch sicher kein Problem. Bei einer großen Gemeinde auch nicht, Sie haben es bisher ja erlebt.Schade ist nur,dass aufgrund der Menge der Aufgaben dann nicht genug Zeit bleibt,die sie als Pfarrer und Seelsorger gerne hätten. Diese geschäftsführenden, verwaltungsmäßigen und kaufmännischen Aufgaben werde ich künftig übernehmen. Ein paar Sätze nun zu mir: Frank Esch, vor 45 Jahren in Berlin geboren, meine Buddelkiste stand in den Rehbergen.Als Kind zusammen mit meinen Eltern von Berlin weggezogen,die meiste Zeit in einer kleinen Gemeinde in Rheinhessen in der Nähe von Bingen am Rhein gelebt, seit 8 Jahren wieder in Berlin (Steglitz).Ich habe eine Ausbildung zum Bankkaufmann und war bisher in diesem Beruf als Kundenberater und Geschäftsstellenleiter tätig. In meiner Freizeit war ich über zwei Jahrzehnte in meiner damaligen Kirchengemeinde sowie im Dekanat (Kirchenkreis) Ingelheim engagiert. Mein Name ist Christina van Laak,ich bin verheiratet und habe drei Kinder (13, 9 und 5 Jahre). Ich bin Germanistin und schon seit vielen Jahren in der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit in der ev. Kirche tätig. Besonders am Herzen liegt mir eine lebendige Herangehensweise an Bibeltexte und Themen, die für die Kinder relevant sind. Mit Methoden aus der Theater- und Bibliodramaarbeit bin ich vertraut und integriere diese gern in meine Arbeit mit Kindern. Ich freue mich darauf Christenlehre zu unterrichten und dazu beizutragen, Rüstfahrzeiten zu einem schönen Erlebnis werden zu lassen!

100 Jahre Segen

5

100 Jahre Segen
Am 2. Advent feiert die Segenskirche ihr 100-jähriges Jubiläum. Das ist für uns ein Grund zum Feiern und zum Danken.Mit verschiedenen Veranstaltungen wollen wir dieses Jubiläum begehen und dabei den Blick zurück in die Geschichte,aber auch in die Zukunft richten. Die Ausstellung »Christen jüdischer Herkunft«,die zunächst in der St.Thomas-Kirche in Kreuzberg eröffnet wird, kommt in der Woche vor dem 1. Advent in die Segenskirche.Sie erinnert u.a.an die Arbeit der Messiaskapelle in der Kastanienallee,in der Christen jüdischer Herkunft eine Heimat fanden. Sie macht auf das Schicksal von Christen jüdischer Herkunft aufmerksam, die zu Hunderten in der Segenskirche getauft und doch trotz Taufschein verfolgt und ermordet wurden. Zeitzeugen aus der Geschichte der Segenskirche sind eingeladen, von ihren Erfahrungen zu berichten; aber auch nach der Zukunft der Kirche,der Kirche der Zukunft, werden wir an einem weiteren Abend fragen,an dem wir auch den neuen Generalsuperintendenten unserer Kirche,Ralph Meister,begrüßen dürfen. Als kirchenmusikalisches Highlight wird es eine Aufführung des Weihnachtsoratoriums speziell für Kinder geben und natürlich den Festgottesdienst am 2.Advent um 11 Uhr in der Segenskirche.Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Deshalb schon jetzt diese Ankündigung; Einzelheiten im nächsten Gemeindebrief und per Aushang und Abkündigung im Dezember.Pf.Gisbert Mangliers Naturbelassen – immergrün – friedlich: Bestattungen unter Bäumen auf dem Evangelischen Friedhof Nordend Am Fuße stattlicher Ahornbäume werden in einem eigenen Areal auf dem großen Friedhof Nordend Urnen bestattet und die Namen der Verstorbenen auf historischen Grabstelen verzeichnet.Immergrüner Efeu und Frühblüher bilden eine natürliche Decke über den Urnenstellen,für die keine Grabpflege erforderlich ist. Licht und Sonne,Stille und Frieden laden zum Abschiednehmen und Verweilen ein – Sitzbänke und eine Erinnerungsstele mit Möglichkeit zur Blumenablage gibt es am Rande des Baumareals.Ein würdiger Platz für Ihre Lieben in natürlicher Umgebung: Preiswert und nicht anonym.

6 9. November – Gedenken an das Pogrom vor 70 Jahren

9. November 1938 – Wir waren Nachbarn
Als vor 19 Jahren die Mauer fiel,entstand die Befürchtung, dass am 9.November nun alle an den Mauerfall denken und die sogenannte »Reichs-Kristallnacht« in Vergessenheit gerät.Dass dies nicht geschehen ist,halte ich für eine der großartigsten Leistungen unserer deutschen politischen Kultur der Gegenwart. In diesem Jahr jährt sich die Pogrom-Nacht zum 70.Mal – und der Tag fällt auf einen Sonntag.Auch unsere Gemeinde plant,diesen Tag besonders zu gestalten.Wir sind sehr dankbar,dass Menschen sich für diesen Gedenktag besonders engagieren und dafür,dass wir uns gemeinsam mit der katholischen und der freikirchlich baptistischen Gemeinde an diesem Tag der Erinnerung stellen können. Am Sonntag, dem 9. November, wird es in unserer Gemeinde folgenden Ablauf geben: derten.Jetzt,nach 70 Jahren,kommen wir zu einem Gottesdienst zusammen,von Christen und Juden gemeinsam vorbereitet,einerseits zur Mahnung,dass so ein Versagen der Nachbarschaft nie wieder vorkommen darf,andrerseits im Bewusstsein,dass es ein Geschenk der Nachbarschaft und des Vertrauens ist,wenn Juden und Christen,Kinder und Enkel der Opfer und der Täter,gemeinsam an so einem Gedenktag beten können. Erinnerungsweg Um 17 Uhr beginnt eine Andacht in der katholischen Kirche »Herz Jesu« in der Fehrbelliner Straße.Dr. Hermann Simon,Direktor des »Centrum Judaicum«,wird dabei sein und Wolfgang Thierse.Nach dieser Andacht machen sich alle auf den Weg über die Schönhauser Allee Richtung Norden.Alle Geschäfte,die vor 1938 auf diesem Weg jüdi56 Schneidermeister 55 Wechsler 53 Schuhmacher 45a Jüdische Pfadfinder Pappel/Danziger Kaufhaus Lamm

S

11 Uhr Gottesdienst in der Gethsemanekirche gemeinsam mit dem Kantor der jüdischen Gemeinde Jochen Fahlenkamp. Herr Fahlenkamp gehört zu den hochqualifizierten jüdischen Kantoren,die jüdische Synagogengesänge beherrschen und schöpferisch damit umgehen.Das Besondere dieser Gesänge ist in unseren nichtjüdischen Ohren,dass sie in der Zeit der Hochromantik (Ende des 19.Jahrhunderts) komponiert wurden und orientalische Elemente enthalten.Herr Fahlenkamp wird nicht nur Gast sein,er wird diesen Gottesdienst mit vorbereiten.1938 hat die christliche Nachbarschaft versagt,als die Nazi-Horden sche durch die Straßen liefen,die SchauBesitzer fenster jüdischer Geschäfte hatten,sind 34 Teigwarenfabrik einschmissen und besonders 33 Arzt 31 Synagogenverein die Läden gekennzeich27 Kolonialwaren plünnet.An einigen Die Ereignisse der sog. »Reichskristallbesonderen Orten Whg. Zwangsarbeiterin 161a nacht« am 9. 11. 1938 beschränkten sich Maler 161a werden wir innehalnicht auf die Zerstörung fast aller SynAuerbachsches Waisenhaus 162 ten und stehen bleiagogen, auch zahlreiche jüdische Betstube 162 ben.Diese Idee, Geschäfte und Einrichtungen wurden Friseur 166 verwüstet. Dies geschah öffentlich! Im besonders die Geschäfte Firmenschilder 167a Prenzlauer Berg gab es viele jüdische in den Blick zu nehmen, Mazzeh-Artikel 168 Geschäfte, Firmen und Einrichtungen. Café 175 geht mir (auch als Sohn Allein in der Schönhauser Allee eines Kaufmannes) besonders lassen sich mehr als 50 Adressen durchs Herz.Wenn ich sehe,wie nachweisen.

E

n ri

n

ru e

gs n

w

eg

S

hö c

ha n

u

er s

Al

ee l

9. November – Gedenken an das Pogrom vor 70 Jahren

7

gerne Menschen »shoppen« gehen und was es vor 1938 für eine Fülle an unterschiedlichsten und interessantesten Geschäften in unserem Bezirk und im Arzt 124 Bezirk Mitte gab, Apotheke 129 dann weht Fahrschule 130 mich Facharzt HNO 147a hneidermeister 149 Buchdruckerei 150 Modeatelier 151 72c Essigfabrik 72a Geflügel 72 Färberei/Teppichreinigung 72 Schuhe

Zeit vergeht, Verantwortung bleibt –
Gedenkweg der Kirchen zum 9. November Der Gedenkweg findet von 14 – 17Uhr statt und führt vom Roten Rathaus über den Berliner Dom und die St.Hedwigskathedrale zur Synagoge an der Oranienburger Straße. Teilnehmen werden Bischof Dr.Wolfgang Huber, Georg Kardinal Sterzinsky sowie der regierende Bürgermeister Klaus Wowereit. Veranstalter sind die Evangelische Kirche BerlinBrandenburg-schlesische Oberlausitz, das Erzbistum Berlin und der Ökumenische Rat Berlin-Brandenburg.

der Hauch der Brutalität an in Gedanken an die Zerstörung dieser Kultur.Kaufleute haben eine wichtige Funktion als Verbindung zwischen Erzeuger und Verbraucher.Es fasziniert mich,wenn ich einem Verkäufer begegne,der mir nicht etwas aufschwatzen will,sondern feinfühlig herausfindet,was ich brauche und was mir gefällt und dann dazu die passende Ware hat.Diese feine Verkaufs-Kultur ist so sensibel und kunstvoll wie Schaufensterscheiben und Glasvitrinen.1938 wurden sie zersplittert,um Juden an einem empfindlichen Nerv zu treffen und sich plump des Besitzes zu bemächtigen,den Kaufleute sich z.T.sehr mühsam erarbeitet hatten und der ihre gesamte Existenz ausmachte. Zwischen 19 und 19.30 Uhr wird der Zug der Menschen dann in der Höhe der Gethsemanekirche sein. Konzert um 19.30 Uhr mit dem Rundfunkchor Berlin, dem Chor,der zur Einweihung der Synagoge Ryckestraße im vergangenen Jahrdort gesungen hat.Diese Initiative geht auf Jörg Schneider zurück,der Mitglied dieses Chores ist,zu unserer Gemeinde gehört und vielen aus der Gemeinde bekannt ist. Hier wird es synagogale Chormusik sein,die wir hören,und die zur selben Stilrichtung gehört wie das,was im Gottesdienst am Vormittag zu hören sein wird.Kurze Berichte von Zeitzeugen werden gelesen und es wird Zeiten der Stille geben,der wohl am meisten angemessenen Reaktion auf das,was 1938 in unseren Straßen passiert ist und was einem die Sprache verschlägt. Kommen Sie, wenn wir diesen Gedenktag gemeinsam »begehen«, wenn wir gemeinsam hören, beten und schweigen. Pfr.Christian Zeiske

8 Kinder, Kinder

Verdammt lang her und doch unvergessen schön! Mit insgesamt 113 Kindern und etlichen Begleitern reisten wir in der ersten Sommerferienwoche nach Beeskow und Tornow, d.h. die »Kleineren« bis zur 4. Klasse waren in Beeskow und die »Größeren« 5.– 7.Klasse waren in Tornow.Alle hatten ein Thema: Jona!!! Es sind viele wunderbare Dinge rund um die Geschichte entstanden. Da das »Zugleich-an-zwei-Orten-sein-Prinzip« noch nicht erfunden wurde,kann ich nur von Beeskow berichten:bei uns entstanden ein Theaterstück, ein Trickfilm, ein Gefühlsparcour, ein paar Musicalstücke, ein Riesenwal aus Weiden und ein richtig schauer Wandteppich, der im September in der Gethsemanekirche über dem Altar hing. Antje Erdmann

Kinder, Kinder

9

Sommerrüste 2008

Antje Erdmann Dipl.Sozialpädagogin / Diakonin

Sankt Martin
Am 11.November ist es wieder soweit: Wir wollen den St. Martinstag feiern. Dazu laden wir um 17 Uhr nach Elias (Göhrener Str.11) ein.Gemeinsam starten wir zum Laternenumzug mit St. Martin auf dem Pferd und Bläsern ins Stadion (Cantianstr. 24). Auf dem Weg dorthin werden wir am Kindergarten Gethsemane alle Großen und Kleinen mit in den Zug nehmen. Im FriedrichLudwig-Jahn-Sportpark werden wir das Martinsfeuer erleben,ein St.Martinsanspiel sehen,Lieder singen,Martinshörnchen teilen und ... Laßt euch überraschen!!!g-sterschule

T.: 41 71 59 57
a.erdmann@ekpn.de

Jana Scherle Dipl.Pädagogin / Beratung für Familien T.: 41 71 59 61
j.scherle@ekpn.de

Sprechzeit Di.11 – 13 Uhr

Sprechzeit Mi.14 – 18 Uhr Elias Gemeindehaus Göhrener Str.11 10437 Berlin

Samstag, 11. Oktober 2008 10 Uhr in Elias Thema:Die Sturmstillung Samstag,1. November 2008 10 Uhr in Elias Thema:Märchenzeit

Elias Gemeindehaus Göhrener Str.11 10437 Berlin

10 Mitteilungen / Amtshandlungen der Gemeinde / Junge Gemeinde

Taufen
Maya Schuster,Klara Schroeder, Emil Carlos Becker,Marlene Lutz,Alma Eschebach,Hanna Gamer,Mats Kappert,Bennet Kramp,Elijah Duderstädt, Laura Martini,Sofia Schnell,Lena Lüdke,Yuma Friese,Albert Biskupski. Als Erwachsene wurden getauft : Caroline Krause und Guido Wachsmuth. Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen und wir sind es auch! 1.Johannes 3, 1

Trauungen
Sebastian Schurmann und Kathrin Heeß Holger Trautsch und Therese Gudra Dr.Charles Stallybrass und Dr.Nadja Päßler Thomas Ibrom und Sandra Walzberger Daniel Frein und Christina Erb Peter Weik und Helena Broad Dr.Hanno Krieg und Alexandra Vogel Lege mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel auf deinen Arm.Denn Liebe ist stark wie der Tod und Leidenschaft unwiderstehlich wie das Totenreich.Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des Herrn, so dass auch viele Wasser die Liebe nicht auslöschen und Ströme sie nicht ertränken können. Das Hohes Lied Salomons 8, 6-7a

Bestattungen
Wolf Christian Schulz im Alter von 52 Jahren Sigrid Salich im Alter von 69 Jahren Horst Kutzner im Alter von 71 Jahren Joachim Haeffner im Alter von 87 Jahren Als ich den Herrn suchte, antwortete er mir und errettete mich aus aller meiner Furcht.Psalm 34, 5

Evangelische Jugend Prenzlauer Berg Nord (JG)
Falls Du zwischen 14 und 22 Jahre alt bist und andere kennenlernen willst: Herzlich willkommen zur JG. Unsere Zeiten: Montags 18.00 Uhr, (eher traute Runde) Dienstags 18.00 Uhr (Jüngere / sehr voll) Donnerstags 19.00 Uhr (Ältere / mittelvoll) Jeweils in der Kuglerstr.15, 10439 Berlin, Keller unter der Kirche Unsere nächsten Rüstzeiten: 10.–12.Oktober Sternhagen 14.–16.November Vietmannsdorf 02.– 07.Februar 2009 Vietmannsdorf

Pro Reli

11

»Pro Reli« – Worum geht es dabei?
Es geht NICHT um die Errichtung oder Verteidigung irgendwelcher Monopole von Kirchen, um ihre Lehre den Berliner Schülern zwangsweise mit Hilfe von staatlichen Finanzmitteln indoktrinieren zu können. Es geht auch nicht darum, zu verhindern, dass die Kinder von Katholiken, Evangelischen, Konfessionslosen u.a.unter dem Titel »Pflichtfach Ethik« gemeinsam im Klassenverband unterrichtet werden. Es geht auch nicht um Religionsunterricht (RU) kontra Christenlehre. Ich halte beides, Christenlehre und RU, für unerlässliche Aufgaben. Auch ist der RU meines Wissens nicht immer von so unwiderstehlicher Qualität,dass er deshalb verteidigt werden müsste. NEIN – es geht aus meiner Sicht hauptsächlich um zwei ganz andere Dinge: 1. Hier geht es um das Grundrecht der Menschen, die Kinder haben, die ihre Kinder lieben und die sie in ihrem ganz eigenem Sinne erziehen wollen. Ich trete für das unveräußerliche Vorrecht, das Eltern bzw. Erziehungsberechtigten in dieser Frage haben, ein. Nur sie sollen entscheiden, welche Werte ihren Kindern (auch) in der Schule im Rahmen und im Sinne unseres Grundgesetzes angeboten werden – nicht die Politik! Ich glaube, dass es eine falsche Freiheit ist, den Kindern das ganze Kaleidoskop der verschiedenen Wertesysteme (wie in einer Museumsausstellung) nahe zu bringen. Das ist in Wirklichkeit ihre Auslieferung an die allgemeine Beliebigkeit. Das mutet den Kindern zu, für sich selbst Entscheidungen zu treffen,die erst später dran sind – in der Schule aber eine unfaire Überforderung sind.Wir würden die Schüler allein lassen mit der ganzen damit verbundenen Trostlosigkeit. Das Eintreten für »Pro Reli«, und damit für den Volksentscheid zur Durchsetzung der Wahlpflichtfächer Religion und Ethik und gegen das gesetzlich erzwungene Ethikfach des Senats,ist ein Eintreten für mehr Pluralität und mehr Verbindlichkeit an unseren Schulen. 2. Es ist das dritte Mal in den letzten 80 Jahren,dass versucht wird,den Staat zum Entscheider darüber zu machen, welche Werte Kinder lernen sollen. Zum ersten Mal haben das die Nationalsozialisten von 1933-45 durchgesetzt. Die Schulen im Deutschen Reich wurden gleichge-

schaltet.Die damaligen Machthaber wollten nur ihre »Werte« gelten lassen.Beim zweiten Mal war es die SED in der DDR,die den neuen Menschen für die sozialistische Menschengemeinschaft erziehen wollte. Wertewahl der Eltern? Es gab da nur eine Antwort – die marxistische Weltanschauung. Die wirkliche Erlösung davon war die friedliche Revolution 1989. Und nun der dritte Versuch:Ein Versuch des Senats (natürlich ist die »Linke« dabei sicher kein Zufall). Diesmal geht es dabei total demokratisch zu! Demokratie aber ist nicht alles. Sie ist auch nicht für alles verantwortlich. Wollen wir die Entscheidung, wie Eltern ihre Kinder erziehen sollen,dem Senat überlassen? Ich bin ein Verfechter der Demokratie im Land und auch in unserer Gemeinde. Aber kein Gemeidekirchenrat könnte demokratisch abstimmen, wie die Gemeindeglieder glauben sollen. Lasst uns dem Senat dazu NEIN sagen. Lasst uns, solidarisch mit dieser Elterninitiative, JA sagen zum Wahlpflichtfach Ethik und Religion! »Pro Reli« selbst argumeniert: In Berlin haben wir die Möglichkeit,die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und Veränderungen herbeizuführen. Da die Mehrheit des Abgeordnetenhauses und der Senat in Sachen Wertevermittlung einseitig auf Ethik setzt und so eine echte Wahlfreiheit zwischen einer humanistisch-säkularen Wertevermittlung und religiös gebundenen Formen nicht zulässt,möchten wir gemeinsam mit Ihnen den Weg der direkt-demokratischen Einflussnahme gehen. Halten Sie sich auf dem Laufenden und besuchen Sie uns im Internet: htp://www.pro-reli.de. Am 22. Sept. startet die zweite Phase der Unterschriftensammlung mit einer Pressekonferenz und dem »fliegendem Klassenzimmer«, einem Zelt vor dem Roten Rathaus um 11 Uhr.Am Dienstag,30.Sept. um 19.30 Uhr wird es in der Sophienkirche eine Podiumsdiskussion geben, bei dem unter anderen der Initiator von ProReli, Christoph Lehmann, sowie dem Generalsuperintendent Ralf Meister zum Thema diskutieren. Am 19. Nov. (Bußund Bettag) feiern wir um 10 Uhr einen kreiskirchlichen Gottesdienst für Wahlfreiheit in der St. Marienkirche. Einige Schulen werden diesen Gottesdienst mitgestalten.Weiterhin soll es an diesem Tag Aktionen rund um die Marienkirche geben. Beispielsweise eine Entsendung von Schülern mit einer Petition ins Rote Rathaus.Stefan Dachsel

12 Kirchenmusik Minisingen Mittwoch 1.Gruppe »Pfauen« 16 – 16.30 Uhr, 2.Gruppe »Räuber« 17 – 17.30 Uhr, Gethsemanestr.9,Singschule Singen mit Eltern und Kindern 0 – 2 Jahre Minis Montag 1.Gruppe »Spatzen« 17.30 bis 18 Uhr Donnerstag 2.Gruppe »Nachtigall« 17.30 bis 18 Uhr Gethsemanestr.9,Singschule Singen mit 3 – 4jährigen Kindern Mädchen(be)stimmen Donnerstag,16.30 bis 17.30 Uhr Winterkirche/ Eingang Gethsemanestr. Mädchen im Alter von 5 – 12 Jahren Jungschor Montag 16.30 bis 17.30 Uhr Winterkirche/Eingang Gethsemanestr. Jungs im Alter von 5 – 12 Jahren Jugendchor MitChristophZschunke, Montag18 Uhr Gemeindesaal P.Gerhardt,Kuglerstr.15 Junge Leute mit Lust auf Popularmusik, Gospels,neue geistliche Lieder,Jazz,Folk,in groovigen Arrangements mit Klavier & Band Kinder-Ensemble Dienstag 16.30 – 18.00 Uhr Kinder im Alter von 10 – 12 Jahren, Winterkirche /Eingang Gethsemanestr. Einstudieren von musikalischen Teilen der Kantoreipraxis Gemeindechor (Elias) Mit Detlef Lehmann,Mittwoch 19.30 Uhr Gemeindehaus Elias,3.Etage,Göhrener Str.11,klassischer,vierstimmig gemischter Chor,vielseitige Chorliteratur alter und neuer Meister Liturgischer Chor (Paul Gerhardt) Mit HermfriedWeber,Mittwoch 19.30 Uhr, Gemeindesaal P.Gerhardt,Kuglerstr.15, ein- und mehrstimmiges Ausgestalten der Gottesdienste sowie Erarbeiten freier liturgischer Formen Kantorei (Gethsemane) Mit Elisabeth Kaiser,Dienstag 20 – 22 Uhr, Gethsemanekirche,Motetten alter & neuer Meister,Kantaten,Oratorien,Musik zeitgenössischer Komponisten,für Gottesdienste und Konzerte,regelmäßige Teilnahme erwartet! Kontakt siehe Kirchenmusiker

Gospelworkshop

Zweimal Gospelpower im Kuppelsaal
Die erfolgreiche Workshop-Reihe im Elias-Kuppelsaal wird fortgesetzt.Vom 17. bis 19. Oktober 2008 übernimmt Vivian Glade aus Bremerhaven die Leitung. Sie ist Spezialistin für Chor-Präsenz und Choreografie – und kommt nicht allein,sondern bringt ihren Chor »Prayers & Preachers« (Foto) mit. Einen Monat später, vom 14.bis 16.November,ist Christoph Zschunke mit Band wieder an der Reihe. Unter dem Titel »no risk – no peace«, dem Motto der diesjährigen Friedensdekade, wird er Euch spannende neue Arrangements beibringen, die – wie immer – die eine oder andere Überraschung enthalten. Wer also Lust hat, fetzige Gospelsongs in einer hundertköpfigen Gruppe zu singen, sollte nicht mit der Anmeldung warten. Die begehrten Plätze sind schnell ausgebucht. Die Workshops sind sowohl für Singerfahrene als auch für Neueinsteiger geeignet.Notenkenntnisse sind nicht erforderlich. Geprobt wird jeweils Freitagabend sowie den ganzen Samstag über. Am Sonntag werden die einstudierten Songs aufgeführt (jeweils um 11 Uhr im Gottesdienst der Gethsemanekirche). Am 19.Oktober gibt es zudem ein Abschlusskonzert um 17 Uhr in der Paul-GerhardtKirche. Der Abschluss des November-Workshops findet im Rahmen eines großen Schüler-Gottesdienstes unseres Kirchenkreises statt – in Kooperation mit ProReli e.V.,und zwar am 19.November (Buß-und Bettag),um 19 Uhr in der St.Marien-Kirche am Alexanderplatz. NEU: Während der Proben am Samstag bieten wir Kinderbetreuung an! Anmelden kann man sich unter Tel.44 71 55 67 oder per EMail: konzertbuero@ekpn.de. Die Teilnahme kostet jeweils (inkl. Essen+Trinken) 25,00 Euro für Normalverdiener und ermäßigt 15,00 Euro für Schüler,Studenten und ALG-Empfänger.Wir freuen uns auf Euch!

Prayers&Preachers (Gospelradio.de).

Jugendgospelchor

Gospelkirchentag

13

Jugendgospelchor der Gemeinde zu Gast in Tschechien und Obercunnersdorf (28. bis 31. 8. 08) Am Donnerstag, dem 28. August, starteten wir von Paul-Gerhardt aus und fuhren gemeinsam nach Tschechien ins Zisterzienserkloster von Osek. Dort hatte der Berliner Staats- und Domchor bereits eine Woche lang geprobt und uns eingeladen,ihn zu besuchen.Freitag vormittag hatten wir eine Probe angesetzt,wobei das Einsingen von Kathrin Merten-Balo vom Staats- und Domchor geleitet wurde,so dass wir einen Einblick in die Stimmbildung professioneller Sänger bekamen. Nach dem Mittagessen verbrachten wir noch eine schöne Stunde am nahegelegenen Badesee,bevor wir uns auf den Weg nach Obercunnersdorf bei Löbau machten.Die Eltern eines ehemaligen Chormitglieds hatten uns eingeladen, bei ihnen im Garten zu zelten,und wir wurden herzlich willkommen geheißen. Nachdem die Zelte aufgebaut waren und wir eingekauft und gegessen hatten,testeten einige früh,wie es sich in einem Zelt denn so schlafen lässt, der Rest machte noch eine kleine

Nachtwanderung. Am Samstag fuhren wir zur »Kulturinsel Einsiedel«,einem riesigen Abenteuer-Freizeitpark,wo wir sehr viel Spaß hatten! Nachmittags gaben wir dort auf der Parkbühne ein kleines Konzert, das auch beim Publikum gut ankam.Anschließend haben wir dann gemeinsam mit Familie Wengler gegrillt und gemütlich bei einem kleinen Lagerfeuer zusammengesessen und die Sterne angeguckt. Am Sonntagmorgen haben wir in der Nachbargemeinde Löbau im Gottesdienst gesungen, danach ging es wieder nach Osek/ Tschechien, um dort das Abschlusskonzert des Staats- und Domchores zu besuchen.Gemeinsam machten wir uns danach auf den Heimweg und kamen alle – müde aber zufrieden – wohlbehalten in Berlin an. Übrigens:Wer Lust bekommen hat, bei uns mitzumachen, ist herzlich eingeladen – Probenzeiten immer montags 18.00 in Paul Gerhardt (siehe auf S.12 – Kirchenmusik.)

Gospelkirchentag
Samstag morgen, 6 Uhr. Die Straßen vor Gethsemane sind noch still und verschlafen.Lediglich vier Menschen treffen sich vor der Kirche, jeweils einen Rucksack auf dem Rücken…Das ist der Beginn des eindrucksvollen Tages, den wir am 6. 9. in Hannover verbrachten.In aller Frühe fuhr uns unser Chorleiter Christoph Zschunke zum 4. Gospelkirchentag, der dort das Wochenende über stattfand.Nach der Begrüßung von Bischof Huber in Form einer Bibelarbeit fand auch schon die erste Mass-Choir-Probe statt. Leiter dieser Veranstaltung waren Hans Christian Jochimsen (erstmal in Deutschland),Tore W.Aas (vom Oslo Gospel Choir) und Dieter Falk (ein Ex-Jurymitglied von »Popstars«).Im Folgenden gab es an verschiedenen Orten der Stadt diverse Konzertbühnen (mit u.a.Windmachine,Holy Spirit Gospel Singers und Njeri Weth) zu besuchen.Außerdem wurden verschiedene Workshops zu den Themen Einsingen, Sologesang, Stimmbildung und offenes Gospelsingen angeboten. Auch Klavierspieler konnten ihre Fähigkeiten erweitern.Im Namen von »Gospelradio.de« haben wir uns ein blaues T-Shirt übergezogen und uns auf den Weg zu den Veranstaltungen gemacht,stets darum bemüht,durch neue Sympathisanten den Server des Internet-Radios zum Überlaufen zu bringen. Dabei haben wir zum Beispiel an einem Hand- und Bodypercussion-Kurs teilgenommen, bei diversen Konzerten reingehört und gelernt,dass man auf dem Hannoveraner Flohmarkt keine Flyer verteilen darf.

Der Höhepunkt des Tages war das abendliche Abschlusskonzert mit Kirk Franklin. Die Vorbands waren »Praise Unit« mit Joakim Arenius aus Örebro,Schweden,(»Thy Will Be Done«,»A Good Lifeå) und David Thomas (»We Lift Your Names Up High«). Nach einer kleinen Pause folgte der Star des Abends: Kirk Franklin, der zum ersten Mal in Deutschland auftrat. Er heizte die Stimmung mit vielen uns aus dem Chor bekannten Liedern an (»My Desire«, »Lean On Me« und vielen anderen). Erschöpft und voller Eindrücke fuhren wir bis in den Sonntag hinein der Heimat entgegen, voller Vorfreude auf den nächsten Gospelkirchentag 2010 in Karlsruhe. Josua Lehmann & Gregor Pasemann P.S. Und schon an diesem Wochenende vom 12.–14. Sept. fahren wir wieder zu einem großartigen Gospelchortreffen, diesmal nach Brandenburg in den Dom.Veranstalter ist unsere Landeskirche gemeinsam mit ProGospel und unserem neuen »Beauftragten für Popularmusik«,das ist unser Chorleiter Christoph Zschunke nämlich seit einigen Wochen.

14 Geburtstagsgrüße

Geburtstage
Ingrid Rother Gerhard Liebenau Maria Lisiecki Ingeborg Gürschke Waltraud Schultz Ilse Schulz Georg Poppe Ilse Rehder Ilse Zühlke Harald Gröhler Irene Wittke Gertrud Kammlade Renate Böhm Irmgard Hahn Irma Jacobi Helene George Pauline Götz Alfred Beier Meta Meyer Friedrich-Wilhelm Kropp Gerda Werner 70 Jahre 70 Jahre 98 Jahre 75 Jahre 80 Jahre 92 Jahre 102 Jahre 70 Jahre 80 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 94 Jahre 70 Jahre 85 Jahre 95 Jahre 98 Jahre 100 Jahre 94 Jahre 90 Jahre 70 Jahre 90 Jahre

Herzliche Geburtstagsgrüße für alle,die im Oktober und November Geburtstag haben.Besonders grüßen wir die Jubilare der Gemeinde: am 02.10. am 02.10. am 02.10. am 05.10. am 05.10. am 06.10. am 06. 10. am 08.10. am 09.10. am 13.10. am 14.10. am 14.10. am 15.10. am 15.10. am 15.10. am 16.10. am 21. 10. am 23.10. am 24.10. am 25.10. am 26.10. Johanna Roggatz Rudi Neumann Margot Lowka Gerda Freese Enrico Smolny Helga Begall Renate Klauder Hildegard Bönsch Alexander Hoffmann Frieda Fein Margot Schneider Ingeborg Wolff Helga Rambke Elsbeth Hunziger Ingeborg Eberlein Melitta Busse Vera Grunert Horst Ritter Lene Brodde Herta Lehmann 80 Jahre 95 Jahre 95 Jahre 95 Jahre 105 Jahre 75 Jahre 70 Jahre 85 Jahre 70 Jahre 98 Jahre 92 Jahre 80 Jahre 85 Jahre 75 Jahre 80 Jahre 70 Jahre 91 Jahre 70 Jahre 90 Jahre 96 Jahre am 28.10. am 30.10. am 01.11. am 02.11. am 05. 11. am 06.11. am 07.11. am 10.11. am 12.11. am 12.11. am 16.11. am 18.11. am 18.11. am 21.11. am 24.11. am 26.11. am 27.11. am 29.11. am 29.11. am 30.11.

Geburtstagskaffee
Herzliche Einladung
an alle, jung und alt, die im Oktober und November Geburtstag haben. Wir freuen uns, Sie am Donnerstag, 27. November 2008, um 15 Uhr in den Räumen des Elias-Gemeindehauses begrüßen zu dürfen. Es wäre schön, wenn wir bei Kaffee oder Tee, Kuchen und Saft miteinander ins Gespräch kommen, Lieder singen und eine Geschichte hören.

Adventsfahrt

»... im Tun des gerechten.«

15

Elias-Kuppelsaal 7.11. 2008 10 Uhr und 8. 11. 2008 19 Uhr

Ökumenisches Frauenzentrum Evas Arche Große Hamburger Straße 28,10115 Berlin

»... im Tun des Gerechten.«
Lebensbilder von Frauen, die sich im Nationalsozialismus für verfolgte jüdische Menschen einsetzten. Veranstaltungsreihe zum 70.Jahrestag des Pogromgedenkens 23. 10. 2008 Der Engel des Warschauers Ghettos: eine polnische Krankenschwester schmuggelte Kinder. Referentin:Joanna Wiórkiewicz 6. 11. 2008 Elisabeth Schmitz und ihr Aufruf an die Bekennende Kirche, gegen die Judenverfolgung Stellung zu nehmen. Referentin:Martina Voigt 19. 11. 2008 Agnes und Ruth Wendland – Verstecke und falsche Taufscheine zur Rettung Verfolgter. Referentinnen:Martina Voigt und Barbara Schieb mit der Zeitzeugin Angelika Rutenborn geb.Wendland 01. 12. 2008 Margarete Sommer – Geschäftsführerin im Hilfswerk für katholische »Nichtarier« Referentin:Dr.Jana Leichsenring 10. 12. 2008 Katharina Staritz und ihr Engagement im Büro Grüber, Helga Bobey Leitung: Magdalena Möbius,Carola Ritter »Christsein kann heute nur in zweierlei bestehen:im Gebet und im Tun des Gerechten unter den Menschen.« Bonhoeffers bekanntes Zitat, entstanden im nationalsozialistischen Gefängnis, spiegelt die ganz radikale und existenzielle Herausforderung an das Christsein seiner Zeit wider. Entschlossen und solidarisch einzustehen für die, die Unrecht und Verfolgung erleiden,galt zuvor jenen mutigen Frauen, die wir in dieser Reihe vorstellen wollen, als das »Tun des Gerechten unter den Menschen«. An fünf Abenden sollen die Lebensbilder der Frauen und ihre Motive und Handlungen im Eintreten für andere aus Dokumenten und Zeugnissen nachgezeichnet werden.Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation des AKD Frauen- und Familienarbeit und des ökumenischen Frauenzentrums »Evas Arche« e.V.

Lomdaläva
eine Sage mit Musik aus der rätoromanischen Schweiz Im Rahmen der 19.Berliner Märchentage »TellStories« (Märchen und Geschichten aus der viersprachigen Schweiz) vom 6.-23.November erzählt der Brandenburger Märchenerzähler Klaus-Dieter Osterburg vom Quellenmann aus Bivio. Dazu erklingt die Suite »Lomdaläva« von Curdin Janett, komponiert für den Internationalen Bambusflötenkurs 1996. Interpreten: Bambusflötenensemble unter der Leitung von Ursula Rothen Kern Harmonium,Klavier,Thomas Noll Eintritt frei,Spenden willkommen

Adventsfahrt 2008
Wir laden ein zur Adventfahrt am 14. Dezember, dem 3.Advent, wieder mit »Brandenburgische Exkursionen« sowie Pfn.Fey und Kantorin Pohl. 8 Uhr ist Abfahrt (ob an der Kirche oder am Gemeindehaus wird bedingt durch die Baustellen später bekannt gegeben). Wir fahren zunächst nach Kyritz und besichtigen den Sitzungssaal des Rathauses mit Holzschnitten zur Bassewitz-Legende,der Kyritzer Ratsbibel und dem »Bassewitzschwert«. Nach dem Mittagessen »Gans satt« gibt es die Möglichkeit, eine kleine Verdauungswanderung nach Brüsenhagen zu unternehmen (ca.2 km) oder alternativ sich mit dem Bus dorthin fahren zu lassen.Dort folgen eine Führung durch das Schloss Neuhausen,eine Adventsandacht in der Schlosskapelle und das Kaffeetrinken ebenfalls im Schloss. Gegen 19.30 Uhr sind wir wieder in Berlin. Preis pro Person (ohne Getränke z.Mittagessen,ohne Trinkgelder):40 Euro. Anmeldungen bitte an das Zentralbüro oder an Pfn.Fey.

16 Gottesdienste

Tag

Elias

Gethsemane

05. 10. 2008 9.30 Uhr Pf.Seidenschnur N, K, T 11 Uhr Pf.Mangliers F, N 20. nach Trinitatis Erntedankfest 12. 10. 2008 9.30 Uhr Pf.Seidenschnur A, K, N 11 Uhr Pf.Seidenschnur T,K, N 21. nach Trinitatis 19. 10. 2008 9.30 Uhr Pf.Seidenschnur/T, K, N 11 Uhr Pf.Zeiske K, N 22. nach Trinitatis Präd.Ostermeyer Mit Workshop Gospelchor 26. 10. 2008 9.30 Uhr Präd.Ostermeyer K, N 11 Uhr Pf.Zeiske,Sup.Führer T, K, N 23. nach Trinitatis 31. 10. 2008 19.30 Uhr Pf.Mangliers,Pf.Zeiske Reformationstag 01. 11. 2008 11 Uhr Pf.Mangliers Taufsonnabend 02. 11. 2008 9.30 Uhr Pf.Mangliers A, K, N 11 Uhr Pf.Zeiske A, K, N 24. nach Trinitatis 09. 11. 2008 9.30 Uhr Pf.Seidenschnur K, N 11 Uhr Pf.Zeiske/Kantor J.Fahlenkamp K, N Drittletzter Stg. d. Kj. 16. 11. 2008 9.30 Uhr Pf.Mangliers K, N 11 Uhr Pf.Seidenschnur K, N Vorletzter Stg. d. Kj. Mit Workshop Gospelchor 19. 11. 2008 Buß- und Bettag 19. 11. 2008 Ökumenischer Gottesdienst, St. Josefsheim, Pappelallee, 19.30 Uhr mit Pf. Marschner, Pf. Seidenschnur, 23. 11. 2008 9.30 Uhr Pf.Seidenschnur A, K, N, Chor 11 Uhr Pf.Zeiske A, K, N, Chor Ewigkeitssonntag 30. 11. 2008 1. Stg. im Advent Gemeindefest zum Kirchenjahresanfang in Paul-Gerhardt mit

»Frieden riskieren« Friedensdekade vom 9. bis 19. November
In diesem Jahr möchte der ökumenische Vorbereitungskreis mit verschiedenen Veranstaltungen besonders zur Auseinandersetzung mit dem Problem der Gewalt einladen: 5. 11., 19.30 Uhr, Elias-Kuppelsaal, »Gewalt in der Bibel«! mit Prof.Dr.Michael Rhode (Prof.für Altes Testament).Es ist ein heikles Thema,denn unsere Bibel mit ihrem Alten und dem Neuen Testament birgt Schilderungen von Gewalt,die wir eigentlich nicht so gerne in unserer Heiligen Schrift lesen wollen.Wie gehen wir damit um? Kommen Sie zu Referat und Diskussion! Beginn der Friedensdekade: 9.11., 11 Uhr Gottesdienst in der Gethsemanekirche gemeinsam mit dem Kantor der jüdischen Gemeinde Jochen Fahlenkamp. 9. 11., 19.30 Gethsemanekirche Der Rundfunkchor singt gegen das Vergessen Initiiert und organisiert durch unser Gemeindeglied Jörg Schneider . Werke von Lewandowski und Mendelssohn-Bartholdy werden zu Gehör gebracht,im Wechsel dazu Texte von Zeitzeugen der Pogromnacht von 1938 (siehe Anzeige S.32). 10. 11., 19.30 Uhr Elias-Kuppelsaal »Rote Schuhe« Theaterstück von Ticina Lucattini Es handelt vom Leben der Straßenkinder in Brasilien Die 1952 in Rom geborene Regisseurin, Schriftstellerin und auch Theaterpädagogin T.Lucattini ist künstlerische Leiterin des Routalibera Teatro in Rom, einem Theater für Junge Zuschauer. Ihr Stück »Rote Schuhe« erhielt den Stregagatto-Preis,die einzige italienische Auszeichnung,die es für Kinder und Jugendtheater gibt.

Gottesdienste

17

Paul Gerhardt
9.30 Uhr Pfn.Fey K, N, Chor 9.30 Uhr Fey T, K, N 11 Uhr Pfn.Fey und Team Krabbbelgottesdienst 9.30 Uhr Pf.Mangliers A, N 17 Uhr Pf.Zeiske Gospelgottesdienst 9.30 Uhr Pfn.Fey T, N

Stadtkloster Segen
21.30 Uhr AbendbeSINNung 21.30 Uhr AbendbeSINNung 21.30 Uhr AbendbeSINNung 17 Uhr Pf.Zeiske 21 Uhr AbendbeSINNung
A Gottesdienst mit Abendmahl K Kindergottesdienst N Gespräch nach dem Gottesdienst T Taufe TR Trauung F Familiengottesdienst B Basar

9.30 Uhr Pf.Zeiske N 9.30 Uhr Pfn.Fey T, K, N 11 Uhr Pfn.Fey und Team,Krabbelgottesdienst 9.30 Uhr Pfn.Fey und Team K, N, B Cochabamba-Tag 10 Uhr Pfn.Fey,Kiesling Schülergottesdienst Pf. Zeiske und Kinderchorensemble 9.30 Uhr Pfn.Fey A, K, Chor

21 Uhr AbendbeSINNung 21 Uhr AbendbeSINNung 21 Uhr AbendbeSINNung

Stadtkloster Segen: AbenbeSINNung ab 26. 10. 08 immer 21 Uhr!

16.11. CochabambaTag, Basar

21 Uhr AbendbeSINNung
1. A D V E N T

11 Uhr Pfn.Fey,Pf.Mangliers,Pf.Seidenschnur,Pf.Zeiske 21.30 Uhr AbendbeSINNung Programm, Ständen, Mittagessen und Kaffeetrinken. Bitte Aushänge beachten!

Gregorianischer Choral
So. 16. 11.,19 Uhr Konzert zum Cochabamba-Tag in der Paul-Gerhardt-Kirche Spirited & Band »a gospel mass« Leitung:Chr.Zschunke Mi. 19. 11., 10 Uhr Schülergottesdienst in der Paul-Gerhardt-Kirche Die Friedensdekade endet mit dem ökumenischem Gottesdienst zum Buß und Bettag am 19. 11., 19.30 Uhr in der katholischen St. Josephskirche, Pappelallee 60-61 ist Musik von zeitloser Schönheit – eine Musik, die unmittelbar die Nähe des Heiligen atmet.Viele lieben diesen Gesang, der für die Klöster so charakteristisch ist. Aber wo kann man so etwas selbst singen? Ab dem 5.Dezember möchten wir immer freitags um 19 Uhr den Versuch wagen,eine Choralschola aufzubauen.Dazu sind alle willkommen,Frauen ebenso wie Männer, die diese alte Kunst lieben und näher kennen lernen möchten.Besondere Vorkenntnisse sind dazu nicht erforderlich.Diese Musik hat ohnehin ihre eigenen Regeln.Die Choralschola soll hin und wieder einmal im Gottesdienst singen.Entsprechendes Interesse in der Gemeinde vorausgesetzt, ist längerfristig auch daran gedacht,eine Vesper oder Complet als Wochenschlussandacht zu gestalten.Wenn Sie Interesse haben und bereit sind,sich auf die persönliche Begegnung mit dem Gesang der Kirche des ersten Jahrtausends einzulassen,so sind Sie herzlich eingeladen! Ihre Anfragen richten Sie an Walter J.Pehl (Tel.4 23 80 77,ganztägig), andas Zentralbüro 4 45 77 45) oder an Pfr.Seidenschnur.

18 Regelmäßige Veranstaltungen im Überblick

Angebote für Kinder Eltern-Kind-Gruppen (Kinder bis 3 Jahre) Paul Gerhardt montags,16 – 18 Uhr donnerstags,9.30 – 11.30 Uhr Kontakt:Jana Scherle Telefon:41 71 59 61 Krabbelgottesdienste Paul Gerhardt:12.10.,11 Uhr,Thema: Ein Garten für alle 9.11.,11 Uhr,Thema:Teilen KUGKUK Kleinere Und Größere Kinder und Kirche 11.10.,10 Uhr in Elias, Thema:Die Sturmstillung 1.11.,10 Uhr in Elias Thema:Märchenzeit Christenlehre in Elias mittwochs: 1.+2.Klasse:15.00 – 16.00 Uhr 3.+4.Klasse,16.15 – 17.15 Uhr 5.+6.Klasse,17.30 – 18.30 Uhr donnerstags: 1.+2.Klasse:15.00 – 16.00 Uhr 3.+4.Klasse,16.15 – 17.15 Uhr 5.+6.Klasse,17.30 – 18.30 Uhr geplant: Christenlehre in Paul Gerhard 1. – 4. Klasse dienstags ca.16.30 – 17.30 Angebote für junge Menschen Junge Gemeinde Paul Gerhardt,Jugendkeller dienstags und donnerstags, 13 –20 Jahre:17–22 Uhr > 20 Jahre:ab 18 Uhr Beratungsangebote Rechtsberatung kostenlos, Paul Gerhardt:15.10.,18 – 19 Uhr; Im November keine Beratung. Fachanwalt für Familienrecht Axel Huep,Anmeldung über das

Gemeindebüro ist erwünscht. Telefon:4 45 74 23 oder direkt über die Kanzlei:3 03 00 30 In EFG Zoar,Cantianstr.9: 14.10.und 11.11.,18 – 19 Uhr Anmeldung über das dortige Gemeindebüro ist erwünscht. Telefon:4 48 42 67 Elias:Do.,11–12 Uhr Rechtsanwalt Matthias Brinkmann Das Angebot richtet sich an Laib-undSeele-Teilnehmer. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Berufliches Coaching Termine nach Vereinbarung Kontakt:Julia Karpf Telefon:81 47 49 99 Systemische Familienberatung Termine nach Vereinbarung Kontakt:Jana Scherle Telefon:41 71 59 61 Väter & Mütter, Männer & Frauen Stillgruppe Paul Gerhardt:8.und 22.10.,12.11. und 26.11.,10 – 11.30 Uhr Kontakt:Ulrike Sandow Telefon:44 73 32 31 Alleinerziehendengruppe Elias Diakonieraum: donnerstags,15.30 – 18 Uhr Termine bitte erfragen bei Jana Scherle Telefon:41 71 59 61 PEKIP-Kurs (kostenpflichtig) in Elias und Paul Gerhardt: freitags,10 – 11.30 Uhr (für die Geburtsdaten Frühjahr 2008) freitags,11.45 – 13.15 Uhr Leitung:Frau Stephanie Neeb Gebühren:60 Euro für 10 Termine Anmeldung direkt bei Ev.Familienbildungsstätte Stadtmitte Telefon:25 81 85-4 10 (Frau Reich) Familienbildung@kkbs.de

Kiezfrühstück Gemeinsames Frühstück und Gespräche,Elias 25.10.und 6.12.,11 – 13 Uhr Kontakt:Pf.Zeiske Telefon:4 45 77 45 laib.seele.kiezfruehstueck@ekpn.de Mittwochs-Café für Eltern & Großeltern, Reden und Entspannen bei Kaffee und Kuchen,Elias,Diakonieraum mittwochs,14 – 18 Uhr In den Herbstferien pausiert das Mittwochs-Café. Kontakt:Jana Scherle Telefon:41 71 59 61 Angebote für Senioren Segen Mittwoch,den 15.10 und 12.11.,14.30 Uhr mit Pfr.Mangliers Paul Gerhardt 9.10.,15 Uhr Erntedank-Kaffee,6.11.,15 Uhr Gethsemane Frauenkreis mit Frau Dahlenburg und Pf.Zeiske: Di.,14.10.u.11.11.,14 Uhr Apostel Frühstückskreis mit Pf.Zeiske 29.10.und 26.11.,9 Uhr Elias: 6.10.und 3.11.,9 Uhr Seniorenfrühstück im Diakonieraum parterre mit Frau Volz Rund um die Bibel Bibelstunde Paul Gerhardt: 29.10.und 26.11.,15.30 Uhr Bibelgesprächskreis Elias:20.10.und 17.11.,15 Uhr Kontakt:Frau Volz »Kreuz und Quer« Gethsemane:15.und 29.10.,12.und 26.11.,19.30 Uhr Kontakt:mattias.richter@t-online.de Kulinarischer Bibelkreis (KuBi) Gethsemane:Do.,19.30 Uhr Kontakt:Jens Neumann Telefon:44 05 25 99

Regelmäßige Veranstaltungen im Überblick

19

Gebetsangebote Gebete im Stadtkloster Segen Mittagsgebet:Mo.bis Fr.12 Uhr Komplet:Di.& Do.21.30 Uhr Kontakt:Communität Don Camillo Telefon:44 03 77 39 Taizé-Gebet Segen:freitags,19.30 Uhr Kontakt:Christian Huge Telefon:33 50 65 50 Ökumenisches Friedensgebet Gethsemane:montags,18 Uhr Allianz-Gebetsabend Landeskirchliche Gemeinschaft Nordost Schönhauser Allee 134 A 6.11.,19.30 Uhr Gesprächskreise Gesprächskreis Paul Gerhardt Paul Gerhardt:7.10.,Exkursion nach St.Thomas,Kreuzberg,Beginn dort: 19.30 Uhr mit Pf.Christian Müller, Fahrgemeinschaften nach Absprache. 4.11.,20 Uhr Eindrücke der Israel-Reise Pfn.Fey Gesprächskreis Elias Elias:9.10.und 13.11.,19 Uhr Kontakt:Herr Lindenberg Telefon:9 33 26 94 Gespräche über Gott und die Welt Elias:14.10.und 11.11.,19.30 Uhr Kontakt:Pf.Seidenschnur Telefon 0333 97 27 73 45 (privat) mobil 0179 / 7 64 00 32 Offener Kreis Elias:16.10.und 20.11.,16 Uhr Kontakt:Frau Bosem Telefon:4 42 63 81 Berufstätigenkreis Elias:1.10.und 5.11.,19.30 Uhr Kontakt:Frau Krüger Telefon:4 44 40 56 Frauenhilfe Elias:27.10.und 24.11.,15 Uhr Kontakt:Frau Volz

Vorbereitungsgruppen Krabbelgottesdienst-Vorbereitung Paul Gerhardt,Gemeindehaus,parallel zur Eltern-Kind-Gruppe,einmal im Monat,montags,17 – 18 Uhr,Termine nach Absprache über Pfn.Fey Haben Sie Lust mit vorzubereiten? Wir freuen uns über Verstärkung. Kontakt:Jana Scherle Telefon:41 71 59 61 Kindergottesdienst-Kreise Elias,Termin über Pf.Seidenschnur oder Dörte Maungue Gethsemane,2.10.,19.30 Uhr Kontakt:Antje Erdmann Telefon:41 71 59 57 Paul Gerhardt 06.10.und 3.11.,20 Uhr Partnerschaftsangebot Freundeskreis Cochabamba Paul Gerhardt:21.10.,19 Uhr Basare finden im Anschluss an die Gottesdienste am 12.10.,16.und 30.11. statt. Offene Kirche Gethsemane: Mi.u.Do.,17–19 Uhr und zu anderen unregelmäßigen Zeiten.Kontakt:Kitty und Volker Merseburger,Telefon:4 49 10 72 Paul Gerhardt Mi.,17 – 19 Uhr In den Vitirinen unter der Orgelempore: Ausstellung zum 100. Geburtsatg Hugo Distlers Stadtkloster Segen: samstags,jeweils 14 –17 Uhr und zu den Gebetszeiten Kontakt:Communität Don Camillo E-Mail:info@stadtkostersegen.de

Gemeinsames SINGEN für Menschen jeden Alters
Montags von 16 – 16.30 Uhr (ab Oktober) auf dem kleinen Spielplatz vor dem Elias-Gemeindehaus in der Göhrener Straße,bei Sturm, strömendem Regen oder klirrender Kälte im Gemeindesaal Elias. Wir singen zusammen Volkslieder, Kinderlieder,Lieder,die von Gott und der Welt,von der Liebe,von Seefahrern und tanzenden Mäusen erzählen. Bald kommen Herbstlieder dazu, dann die Adventslieder und später die Weihnachtslieder. Es ist jede/r willkommen,der Lust zum Singen hat oder uns mit einem Instrument begleiten möchte. Christiane Hünerbein (Telefon:4 40 97 21)

Schülergottesdienst zum Buß- und Bettag

in der Paul-Gerhardt-Kirche 19. 11., 10 Uhr Pfn.Fey und Beate Kießling, Religionslehrerin Der Gottesdienst wird gemeinsam mit Schülern und Schülerinnen der Klassen 5 und 6 der Bornholmer Grundschule vorbereitet und durchgeführt. Herzliche Einladung an alle umliegenden Schulen:Sie sind herzlich eingeladen; auch Ihre Schüler können zuhören oder mitmachen. Kontaktaufnahme: Telefon:41 71 95 06

20 Bete für mich

Es ist fast ein Jahr her. Ich sitze in einem Kleinbus gemeinsam mit sechs Frauen aus Deutschland und Rute Uthui, Generalsekretärin des Christenrates aus Maputo, Graca, Stella, Holiria und Victorina aus Zambezia in Mosambik. Die Stimmung im Bus ist ausgelassen und fröhlich. Es wird gesungen, gescherzt, gelacht. Es ist eng und warm, feiner roter Staub überzieht uns alle. Rute meldet sich zu Wort:»Kommt,lasst uns ein Spiel machen!« Jede von uns schreibt ihren Namen auf einen Zettel, diese werden in einem Tuch gesammelt. Almuth Berger aus unserer Gruppe wird aufgefordert, ein Gebet für das Losen einer »geschenkten Freundin« zu sprechen.Unsicherheit macht sich in unserer deutschen Gruppe breit. Ein Gebet für ein Spiel? Almuth spricht ein Gebet, der erste Losversuch scheitert, da nicht – wie erhofft – jede mosambikanische Frau eine deutsche Frau zieht. Also gibt es eine zweite Runde,wieder mit Gebet, und diesmal gelingt es besser. Meine Freundin heißt Holiria. Sie hat ein fröhliches Lachen, strahlende Augen, ist Mitte Dreißig, verheiratet mit einem Pfarrer der methodistischen Kirche und Mutter von drei Söhnen.

Bete für mich! – Eine Bitte, die nichts kostet und doch schwer wiegt

Unser Bus holpert weiter auf der staubigen Piste in Richtung Simbe,einem kleinen Dorf in der Nähe von Milange.Dort wollen wir gemeinsam besichtigen, was sich im Rahmen des Projekts »Mulheres na Fronteira – Frauen an der Grenze« in der Dorfgemeinschaft entwickelt hat. In Simbe erwarten uns schon die Dorfbewohner. Mit Trommelspiel, Gesang und Tanz werden wir empfangen und auf die Ehrenplätze neben den Männern geleitet.Es wird von der Arbeit des Projektes berichtet, von der guten Zusammenarbeit von Kirche, Verwaltung und traditioneller Dorfführung. Die Frauen eröffnen einen kleinen Basar mit ihren Produkten: Chilibalsam gegen Rheuma, gehäkelte Mützchen und Deckchen, Süßkartoffelsaft,

Maniokmehl und Lehmgeschirr. Bewahren und Nutzen eigener Ressourcen stehen im Zentrum des Projekts. Am Abend kommen wir voller Eindrücke und müde in unserer Pension in Milange an. Die Zimmer werden verteilt. Je zwei Frauen können ein Zimmer beziehen.Holiria und ich wollen die nächsten drei Tage gemeinsam wohnen.Es sind drei wertvolle Tage.Wir teilen unser Essen, unsere Geschichten, unsere Sorgen.Holiria erzählt von ihrem blinden Sohn, der in Beira auf ein Internat geht;ich erzähle von meiner jüngeren Schwester,die an Krebs erkrankt ist.Wir erzählen von unseren Familien,von den leich-

Bete für mich

21

ten und schweren Tagen. Holiria lädt mich zur Taufe ihrer drei Söhne ein,die im November gefeiert wird.Zu dieser Zeit bin ich schon wieder zurück in Berlin. Die Bilder dieser Reise haben mich noch lange nicht losgelassen. Sie haben mein Leben verändert, neue Aufgaben stellen sich mir, das ist auch eine Herausforderung für meine Familie in Berlin.Der Tag der Taufe rückt näher.Holiria und ich vereinbaren, dass ich ihr Fest begleite. Gemeinsam mit meinen Kindern backen wir und kochen ein landestypisches Gericht.Wir fotografieren. Dann rufen wir an und singen: »Ins Wasser fällt ein Stein,ganz heimlich still und leise und ist er noch so klein, so zieht er weite Kreise…« Es ist ein festlicher Sonntag für uns. Einige Wochen später kommen Bilder von der Taufe aus Quelimane – unsere Fotos reisen zurück. Immer wieder schicken Holiria und ich uns Grüße, per SMS, das ist unkompliziert und erschwinglich. Manchmal telefonieren wir, und das Lachen meiner Freundin macht mich fröhlich und gibt mir Kraft. Vor einigen Tagen erschien Holirias Nummer auf meinem Handy.Es war Sonntag.Ich rief zurück.Diesmal war kein Lachen in ihrer Stimme.»Bitte bete für mich«,sagte Holiria.»Bete,dass mein Haus künftig von Einbrechern verschont bleibt, dass ich Kraft habe für meine täglichen Sorgen.Bitte bete für mich,ich bin so traurig,dass ich heute nicht im Gottesdienst war.« Dem blinden Sohn im Internat geht es schlecht,ein Baby,das sie aufnahm,benötigt ärztliche Hilfe,ihr Mann ist der einzige Verdiener für eine große Familie. Holiria weiß, dass auch wir unsere mosambikanische Familie unterstützen, dass mein Mann häufig ohne Arbeit ist und ich allein regelmäßig verdiene. Ich habe ihr auch schon Geld geschickt. Im Moment kann ich es nicht. Kann ich es wirklich nicht? Sie bittet mich: »Bete für mich.« Wird sie davon satt? Bekommen ihre Kinder durch meine Gebete eine Zukunft? Ich will es glauben und bitte Gott für ihre Familie; ich schließe sie in meine Gebete mit ein,ich bitte um Kraft und einen Weg, wie wir teilen können, was wir gemeinsam haben. Ich hoffe, wenn ich Holiria das nächste Mal spreche,dass ihr Lachen wieder in ihrer Stimme ist.Im Oktober 2007 war ich Teilnehmerin einer Frauendelegation der EKD,die auf Einladung des Frauensektors des Christenrates von Mosambik nach Maputo und Quelimane reiste.Bei Interesse berichte ich gerne von der Reise und den Partnerschaftsbeziehungen und gebe den ausführlichen Reisebericht zum Lesen weiter. Dörte Maungue

Warum in die Ferne schweifen...
Mit der schwierigen Gegenüberstellung »Helfen ODER Kennenlernen« ließ mich der Artikel von Christiane Reichart im Gemeindebrief zurück. Wichtig sind mir jedoch einige Zwischentöne: Es gibt Gemeindepartnerschaftsprojekte unserer Gemeinde auf Augenhöhe (nicht mit Initiativen und Gemeinden in Afrika,aber zumindest im »globalen Süden«).Diese ermöglichen ein gemeinsames Wahrnehmen und Kennen-Lernen (neben der Unterstützung,die ebenso Teil der globalen Ökumene und Verantwortung ist). Es gibt Menschen in unserer Gemeinde, die sich im direkten Dialog mit Menschen aus dem Süden engagieren – nicht unbedingt mit den großen Organisationen, sondern in privaten oder kleinen ökumenischen Zusammenhängen (siehe nebenstehenden Artikel von Dörte Maungue). Und es gab mehrfach und seit Jahrzehnten verschiedene Kooperationen (auch schon zu Vorwendezeiten) mit dem ökumenischen INKOTA-netzwerk,für das ich als Projektreferent für Mosambik arbeite. Die grundsätzliche Infragestellung der »Entwicklungshilfe und Entwicklungszusammenarbeit« ist mir selbst ein Anliegen. Wenn ich jedoch die Möglichkeiten sehe, die sich aus dem Lernen auf Augenhöhe in gemeinsamer Bildungsarbeit in Nord und Süd an gemeinsamen Themen, wie HIV-AIDS oder im landwirtschaftlichen Bereich denke,dann finde ich es sehr schade, dass diese Bereiche keinen Eingang in den Artikel von Frau Reichart fanden. Allein schon ein Bezug auf die zu unserer Gemeinde zählenden Mitglieder mit afrikanischem Migrationshintergrund hätte mir geholfen, den sehr »scharz-weißen« Artikel leichter zu verdauen. Wichtig ist mir ein Sprichwort aus Afrika: »Wenn du schnell sein willst, gehe alleine.Wenn Du weit kommen willst, gehe mit anderen.« In diesem Sinne mit besten Grüßen aus Mosambik, wo ich gerade die Jugendlichen eines ehrenamtlichen HIV-AIDSProjekts besuche, deren Aufklärungsmethoden wir im vergangenen Jahr hier erfolgreich für Bildungsprojekte mit Schüler/innen bei uns in Berlin nutzten,Ihr Peter Steudtner Peter Steudtner ist Bildungs- und Projektreferent für Mosambik beim INKOTA-netzwerk e.V. Im Gemeindebereich Gethsemane gehört er zum Bezirksausschuss und engagiert sich in der Arbeit mit Kindern. Kontakt: peterpanphoto@gmx.de / 44 67 51 30

22 Auf ein Wort zum Kloster

Auf ein Wort zum Kloster
»Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat« So lautet die Antiphon des Psalms 124. Ein Psalm ist immer Bestandteil der Stundengebete im Stadtkloster Segen. Zur Zeit eben Psalm 124. Für mich spricht dieser Vers unser Vertrauen an: »Vertraut auf den Herrn, der allmächtig ist,denn er hat den Himmel und die Erde gemacht«. Für mich ist das Stadtkloster ein guter Ort,um Vertrauen zu üben. Auf November 2007 habe ich meine Anstellung bei den Schweizer Bahnen und meine Wohnung in der Schweiz gekündigt und bin in die Schönhauser Allee 161 gezogen. Dies, um hier zu wohnen und beim Stadtkloster mitzuarbeiten. Ich hatte gewisse Vorstellungen und auch Erwartungen, was mich hier erwarten würde. Vieles konnte ich mir aber auch nicht vorstellen und einiges kam ganz anders. Vertrauen hat mir geholfen, ja überhaupt ermöglicht, den Schritt weg vom Gewohnten zu machen.Wäre ich ganz ohne Vertrauen gewesen, hätte ich keine Veränderung gewagt. Angekommen in Berlin, brauchte es auch weiterhin Vertrauen.Vertrauen ist dann wichtig, wenn nicht alles klar und geregelt ist. Das Stadtkloster ist im Aufbau. Ideen sind vorhanden, aber manchmal auch nicht mehr. Die Realisierungsmöglichkeiten,Finanzen, Arbeitskräfte und so weiter sind nicht klar.Können wir vertrauen,dass es einen guten Weg und Möglichkeiten zur Umsetzung geben wird? Zudem müssen wir auch offen sein,wenn mal was ganz anders kommt, als wir uns dies vorgestellt haben. Ich lerne zu vertrauen, dass durch die Veränderung neue, andere Möglichkeiten geschaffen werden. Seit dem Frühling haben wir unsere ersten drei Gästezimmer. Sie sind gut belegt. Wir haben ganz verschiedene Gäste bei uns: Freunde oder Leute, die wir von früher kennen,Interessierte,die durch Berichte in den Medien auf uns aufmerksam geworden sind. Auch klappt die Mund-Propaganda gut. Man erzählt vom Stadtkloster und empfiehlt es weiter. Diesen Herbst sind unsere Zimmer fast lückenlos gebucht, und wir haben mehr Anfragen als Zimmer.Bis in den Frühling möchten wir daher nun die Gästezimmer im Bereich des Turms ausbauen. Dann kann auch der eingebaute Fahrstuhl in Betrieb genommen werden. Unser Gästebuch füllt sich mit Einträgen von Leuten aus der Schweiz,beinahe allen Regionen Deutschlands, aus den Niederlanden etc. »Danke für Euer Engagement und Euren Mut zu hoffen und zu träumen.« »Es war ganz toll bei euch!« »Was gibt es Schöneres,als da zu sein, zu arbeiten und zu leben, wo Gott mich/euch haben will.« Solche Sätze ermutigen uns, weiter zu arbeiten und eben auch weiter zu vertrauen. Schön ist auch, dass wir immer wieder mit unseren Gästen ins Gespräch kommen. So können wir erzählen, was wir planen, was die nächsten Schritte sind und was wir realisieren möchten. Oft führen wir die Leute auch durchs Gebäude. So können sie sehen, wo wir gerade am Bauen sind. Auch eine Besteigung des Turms finden die Leute spannend und genießen die Aussicht über die Stadt. Unsere Gäste sind auch immer wieder in den Stundengebeten und in der AbendbeSINNung anzutreffen. Wir möchten ja mehr anbieten als nur Übernachtungen. Wir freuen uns auch weiterhin auf viele neue und »altbekannte« Gäste und Besucher. Urs Trösch, Stadtkloster Segen

Spielen im Stadtkloster

Ja, Sie haben richtig gelesen. Spielen! Haben Sie Lust, gemütlich zusammen zu sitzen, Brett- und Kartenspiele zu machen und dabei auch noch das eine oder andere übers Stadtkloster Segen zu erfahren? Wir laden Sie herzlich ein am 17. 10. und 14. 11., 20 Uhr Wer: Alle, die gerne spielen! Leitung: Esther Meier, Spielpädagogin Bitte bringen Sie Ihre Lieblingsspiele mit (Brettspiele oder Kartenspiele) und vielleicht eine Flasche Wein…Eine Anmeldung ist nicht nötig. Weitere Informationen unter 030 44 31 24 39 (Esther Meier) oder 030 44 03 77 39. Alle Angebote finden im Stadtkloster SegenSchönhauser Allee 161, 10435 Berlin, statt.

Stadtkloster Segen Angebote

23

Die Knirpse in Segen machen weiter Jeweils am Donnerstagnachmittag von 16 bis 18 Uhr treffen sich im Garten des Stadtklosters Segen – bei schlechtem Wetter in der Winterkirche – Kinder von 0 bis 4 Jahren mit ihren Mamas oder Papas.Gemeinsam singen und spielen wir und erzählen Geschichten. Anschließend gibt es Kaffee für die Großen und für die Kleinen einen Imbiss.Für manche Knirpse ist der Höhepunkt des Nachmittags,nach dem Kinderprogramm auf dem Trampolin zu hüpfen oder im Buddelkasten Burgen zu bauen. Ein Unkostenbeitrag von 4,00 Euro pro Nachmittag hilft uns,die Kosten zu decken. Einführung in die Meditation (Lieber) Gott im Himmel ?! Eine kurze Einführung in die christliche Meditation,verbunden mit praktischen Impulsen,macht es sowohl Suchenden und Ungeübten als auch Menschen mit Vorkenntnissen möglich,eigene Erfahrungen zu machen.Im Betrachten, Nachsinnen und schweigenden Beten werden Texte der Bibel zur Sprache kommen,und unser Leben wird damit in Berührung gebracht. Auf die Hoffnung hin,dass das Besondere geschieht:Gott kennen lernen – aus erster Hand. Wir laden Sie herzlich ein,sich gemeinsam auf den Weg zu machen. Leitung: Barbara Schubert-Eugster, Exerzitienleiterin und geistliche Begleiterin und Georg Schubert,Leiter Projekt Stadtkloster Segen Ein Unkostenbeitrag pro Abend von 5 Euro hilft uns. 02.10.,20.15 Uhr – 3.Abend 09.10.,20.15 Uhr – 4.Abend

24 MENSCHEN in unserer Gemeinde

Julia Karpf

rer Gemeinde ausfinden will, was er wirkENSCHEN in unse M lich will, kann diese Form der Beratung
sehr hilfreich sein.Es ist oft schwierig,für sich allein neue Perspektiven und Strategien zu entwickeln, über seinen Tellerrand hinaus zu schauen. Ähnlich wie das, was Du für familiäre Themen und Situationen, in denen eine familiäre Neuorientierung notwendig ist, anbietest. Bei mir geht es eben um berufliche Perspektiven, Zufriedenheit und Anerkennung auf dem Gebiet des beruflichen oder ehrenamtlichen Tätigwerdens. Im Zusammenhang mit dieser Ausbildung hast Du Dich an unsere Gemeinde gewandt, um ehrenamtlich tätig zu werden.Bist Du eigentlich Gemeindeglied bei uns? Ich bin katholisch getauft, lebe meinen Glauben im Moment eher individuell, weil ich hier in Berlin noch dabei bin, Gemeindekontakte zu knüpfen. Mein Sohn war neulich mit beim Gottesdienst in Gethsemane – die vielen Taufen haben ihn beeindruckt und er fängt natürlich an, Fragen zu stellen, an denen ich weiter wachsen werde. Den Tip,mich als Neuling in Berlin an die Gemeinde Prenzlauer Berg Nord zu wenden, habe ich von einem ehemaligen Gemeindemitglied, Ruth Halwer. Wir absolvieren gemeinsam die Ausbildung in München. Sie hat für mich den Kontakt zur Gemeinde hergestellt, weil sie ihre alte Gemeinde sehr schätzt und als ungewöhnlich offen in bester Erinnerung hat. Danke Ruth Halwer! Welche Beratungsangebote bietest Du bei uns ehrenamtlich an? Ich biete Beratung zu beruflichen Fragen und in Phasen der beruflichen Umorientierung an.Wenn jemand herIch danke Dir für diese Gespräch und freue mich auf unsere Zusammenarbeit.

ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Beratung für berufliche Perspektiven Hallo Julia! Schön, dass Du Dir die Zeit genommen hast.Du wohnst noch gar nicht so lange im Prenzlauer Berg, oder? Seit August 2007, wir kommen aus München.Mein Mann wollte sich beruflich umorientieren und hatte hier in Berlin ein entsprechendes Angebot. Und wie hast Du Dich eingelebt? Sehr gut.Vor allem durch die Kinder entstehen schnell neue Kontakte. Nach einem Jahr habe ich das Gefühl, hier schon sehr lange zu leben. Spürst Du den Ost-West-Unterschied? Kaum, weil der Prenzlauer Berg extrem verwestlicht ist inzwischen. Ich kenne die Gegend hier auch von vor und kurz nach der Wende,weil ich hier oft Freunde besucht habe. Den Unterschied zu damals stelle ich eher fest. Ich kann mir gut vorstellen, dass es für Leute, die hier schon sehr lange leben, eine sehr,sehr krasse Veränderung ist.Es ist ja nicht mehr so anders als in München:alles ist teuer und schick renoviert. Magst Du was von Deinem beruflichen Werdegang erzählen? Ich bin Sozialpädagogin und habe lange in einer therapeutischen WG mit Jugendlichen bei der Diakonie gearbeitet. Meine Kinder sind 7 und 3 Jahre alt: Vincent und Sophie. Aktuell mache ich die Ausbildung zum systemischen Coach und Berater in München am Institut für systemische Studien.

Systemische Beratung, was ist das eigentlich?
Systemische Beratung dient der Stärkung der Persönlichkeit. Man arbeitet mit seinen Fähigkeiten und entwickelt so neues Vertrauen in die eigenen Gefühle, Möglichkeiten und Ziele. Der systemische Berater geht davon aus, dass jeder Mensch alle nötigen Fähigkeiten für das Erreichen seiner Ziele in sich trägt. Um diese Fähigkeiten einsetzen zu können, müssen sie erst einmal als solche erkannt werden. Denn oft liegen sie im Verborgenen oder man nimmt sie als Schwächen wahr. Der Berater kann in Gesprächen professionelle Hilfe anbieten, um die persönlichen Fähigkeiten kennen und schätzen zu lernen. Während der systemischen Beratung können neue Wege auftauchen, wo vorher nicht einmal ein Ausweg erkennbar war. In jedem Fall verlässt man den Prozess mit neuen Gedanken und Ideen. Interview Jana Scherle

Cochabambatag

25

Der COCHABAMBATAG im Jahre 21
der Partnerschaft mit unseren Schwestern und Brüdern der bolivianischen Heilsarmee in Paul Gerhardt ist am 16. 11. 2008 von 9.30 Uhr bis ca. 15 Uhr. Wir beginnen wie immer mit einem thematischen Gottesdienst und einem Bericht zur Partnerschaft. Natürlich gibt es auch wieder unseren Basar und einen kräftigen Imbiss. Diesmal erwarten wir einen Überraschungsgast – also ALLEN ein herzliches Willkommen. Neben der Zusammenarbeit unserer Gemeinde mit dem Heilsarmeekrankenhaus (weitere Informationen dazu am 16. 11. 2008) konnten wir in diesem Jahr auf dem Gebiet des U m we l t s c h u t ze s Flagge zeigen. Herbst 2007: Wir erhalten einen Hilferuf,dass der im Trinkwasserschutzgebiet liegende Gemeindeverband von Samaipata, im Nachbarbezirk von Cochabamba, dringend ein neues, auch gebrauchtes, Abfallentsorgungsfahrzeug benötigt.Wir leisteten dabei unseren Teil in Planung und Organisation (Logistik) und so spendete durch Vorarbeit von Frau Hampel (Initiatorin dieser Hilfsaktion mit Bolivien) die Berliner Stadtreinigung unserer Kirchengemeinde ein 10 Jahre altes, gut erhaltenes Spezialentsorgungsfahrzeug für Samaipata.In diesem Ort gibt es ein Bildungszentrum der Dominikaner und eine sehr aktive katholische Umweltgruppe und da stimmten wir freudig zu, als unsere Partner vor Ort als Adressaten des »Müllautos« die Bolivianische Bischofskonferenz vorschlugen. Die Bischofskonferenz führte die Verhandlungen mit dem bolivianischen Zoll zur zollfreien Einfuhr des Fahrzeuges. Mit dem schweizerischen Containerschiff »Alessis« ging dann unser Auto von Bremerhaven aus am 2.06.2008 auf die »Hohe See« zum chilenischen Transithafen Arica am Fuße der Anden. Nach 2 außerplanmäßigen Umladungen in den USA und Panama »landete« unser Abfallentsorgungsfahrzeug am 28. 07. 2008 in Arica,wo diesmal der chilenische Zoll »Theater« machte.Inzwischen ist das Auto in Samaipata und wird für den Einsatz im dortigen Gemeindeverband vorbereitet. Die Vertreter der Wirtschaft,allen voran die Reederei Hellmann in Bremen, haben hier durch enorme Transportpreissenkungen sehr positiv beeindruckt. Wir erlebten hier erfreulicherweise eine internationale Vernetzung von Solidarität und Nächsten-

liebe mit u.a. Frau Erika Hampel als Initiatorin dieser Solidaritätsaktion, der Berliner Stadtreinigung, der Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord, Herrn Hees von Caritas-International, den Spendern für die Transportkosten (überwiegend aus den Landesverbänden der Linken von Berlin und Brandenburg), Solidaritätsdienste International e.V. (hier lief u.a. das Spendenkonto), der bolivianischen Botschaft in Berlin und dem bolivianischen Honorarkonsulat in Bremen mit dem Honorarkonsul Herrn Jost Hellmann und seiner sehr aktiven Mitarbeiterin Frau Virginia A. Hernandez, der Reederei Hellmann in Bremen, Container-Eurogate Bremerhaven, der Reederei MSC aus Genf, der Spedition Steinbrück aus Berlin, der bolivianischen Spedition »Agencia Oriental«, dem zur Zeit in Bolivien lebenden deutschen Entwicklungsberaterehepaar Alexandra und Thomas Schramm, der Bolivianischen Bischofskonferenz, und der Gemeindeleitung von Samaipata mit u.a. Herrn Gomez und Pater Serman. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme am COCHABAMBATAG am 16. November 2008 Ihr (Euer) Gerd Beyer vom Freundeskreis Cochabamba

26 Veranstaltungen & Konzerte 26 Inhalt

Seite

Das Wort

Veranstaltungen & Konzerte in den Gemeindebezirken auf einen Blick Fr. 17.10. Sa. 18.10. Fr. 07.11. Sa. 08.11. Mo. 10.11. Fr. 14.11. Sa. 15.11. 18.00 10.00 10.00 19.00 19.30 18.00 10.00 Elias Kuppelsaal 4. Gospelworkshop im Kuppelsaal, Leitung:Vivian Glade (Bremerhaven) Infos:www.gethsemanekirche.de/prayers+preachers.html Lomdaläva – eine Sage mit Musik aus der rätoromanischenSchweiz.Kinderprogramm im Rahmen der19.Berliner Märchentage; siehe S.15 Lomdaläva – eine Sage mit Musik aus der rätoromanischen Schweiz.»Tell Stories« – Programm für Erwachsene im Rahmen der 19.Berliner Märchentage; siehe S.15 Theater Rote Schuhe – Theaterstück von Ticina Lucattini.Im Rahmen der Friedensdekade; siehe S.17 5. Gospel-Workshop in Prenzlauer Berg »no risk – no peace« – anlässlich der Friedensdekade 2008. Mit Christoph Zschunke und Band,mehr Infos Seite 12 Gethsemane 2. Festkonzert 60 Jahre RIAS-Kammerchor. Motetten von J.S. Bach. Mit TV-Aufzeichnung.Tickets und Infos:www.rias-kammerchor.de Abschlusskonzert der Orgelkonzertreihe 2008; Orgel:Sigmar Gradl (Berlin),Eintritt frei Gospel im Gottesdienst. Chor des Workshops »Prayers & Preachers« mit Vivian Glade; mehr Infos Seite 12 Gedenkkonzert zum 70. Jahrestag der Pogromnacht 1938 Mit dem Rundfunkchor Berlin G. F. Haendel: Messiah Hugo-Distler-Chor,Concerto Grosso Berlin; Leitung:Stefan Schuck, Tickets und Infos:www.hugo-distler-chor.de Gospel im Gottesdienst Mit dem Chor des Workshops »no risk – no peace« Christoph Zschunke & Band,mehr Infos Seite 12 J. Brahms: Ein deutsches Requiem Studiosi Cantandi Berlin,Vivaldi-Ensemble; Leitung: Norbert Ochmann/Henning Franzen.Infos und Tickets:www.studiosi-cantandi.de J. S. Bach: Weihnachtsoratorium; Kantaten 1-3 J. S. Bach: Weihnachtsoratorium; Kantaten 4-6 Konzertchor der Friedenskirche Niederschönhausen.www.kantorei-niederschoenhausen.de Paul Gerhardt Abschlusskonzert des Workshops.Mit Vivian Glade und »Prayers & Preachers«.Eintritt frei; mehr Infos Seite 12 Konzert zum Cochabamba-Tag»Spirited« in concert.A Gospel Mass – CD Release. mehr Infos www.spirited.de Stadtkloster Segen Vocal Concertisten A Cappella Konzert VORSCHAU: Dezember:100 Jahre Segenskirche Bitte beachten Sie unsere Aushänge und Vorankündigungen! Veranstaltungen im Stadtkloster Segen finden Sie unter:www.stadtklostersegen.de
Der E-Mail-Newsletter des Konzertbüros. Jetzt bestellen und keine Veranstaltung verpassen. Einfach Mail mit Namen und E-Mail-Adresse an: konzertbuero@ekpn.de

Fr. 03.10. Mi. 08.10. So. 19.10. So. 09.11. Sa. 15.11. So. 16.11. So. 23.11. Sa. 29.11. So. 30.11.

19.00 19.30 11.00 19.00 17.00 11.00 18.00 17.00 17.00

So. 19.10. So. 16.11.

17.00 19.00

Sa. 29.11.

19.00

TIPP für alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer unserer Gemeinde:Zu allen Veranstaltungen gibt es ein bestimmtes Kontingent an Freikarten; zu erfragen im Konzertbüro:konzertbuero@ekpn.de;Tel.44 71 55 67

Anzeigen

Das Wort

27 26

Solar-Mitteilungen Unsere Solaranzeigen in Elias und Paul Gerhardt haben am 15.9.2008 folgende Erträge ausgewiesen:

Solar-Ertrag seit 1. 1. 2008 seit 5. 2. 2002

Paul Gerhardt 3.041 kWh 22.340 kWh

Elias 2.161 kWh 14.330 kWh

28 Anzeigen

Praxis für Paar- und Lebensberatung
Iris Dittberner-Glatz, Theologin Dipl. Ehe- und Lebensberaterin Prenzl. Berg Gethsemanestr. 6 Telefon: 01577 / 3 94 62 81
Paarberatung: Beziehungsprobleme – Streit – Konflikte – sexuelle Probleme – Affäre – Kommunikationsprobleme – Kinderwunsch Lebensberatung/Coaching: Ziele finden und umsetzen – Ressourcen zugänglich machen,berufliche Probleme – Selbstwert – Stress Psychotherapie (Erlaubnis nach HPG): depressive Verstimmungen – Angstproblematik – Psychosomatik – Tinnitus – Schlafstörungen www. paar-lebensberatung.de

Anzeigen

29

Klavier- & Cembalobauer Marcellus Jany
Stimmungen & Reparaturen für Klaviere & Historische Tasteninstrumente Werkstatt: Paul-Robeson-Str. 47 – Termine nach Vereinbarung Fon & Fax:030 / 44 30 80 40 service@klavierstimmer-jany.de Mobil:0174 / 3 21 31 08 www.klavierstimmer-jany.de

Rechtsanwälte Dr.Theben
Dr.Bettina Theben
Fachanwältin für Arbeitsrecht Spezialistin für Arbeitsrecht Verwaltungs- und Verfassungsrecht Hochschul- und Schulrecht Kirchenrecht Schadensersatzrecht (auch Nebenklage)

Dr.Martin Theben
Spezialist für

Greifenhagener Straße 30 10437 Berlin Am S/U-Bahnhof Schönhauser Allee

Vertragsrecht Vereinsrecht Urheberrecht Familienrecht Erbrecht

Telefon (030) 43 72 00-0 Telefax (030) 43 72 00-10 www.dr-theben.de

30 Kontakte

So finden Sie uns

Zentralbüro Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Sitz der Geschäftsführung Gethsemanestraße 9,10437 Berlin Küster Harald Mößner Telefon 4 45 77 45 Telefax 43 73 43 78 Computerfax (9 –16 Uhr) 43 73 43 79 Sprechzeiten: Mo.13 – 16 Uhr,Mi.14 – 19 Uhr Do.9 – 12 & 13 – 16 Uhr www.ekpn.de zentralbuero@ekpn.de Vorsitzender des Gemeindekirchenrates Wofgang Schellig Telefon 44 73 67 50 gkr@ekpn.de Spendenkonto KVA Berlin Stadtmitte, Kto.411741280 Ev.Darlehnsgenossenschaft, BLZ 210 602 37 Spendenquittung auf Wunsch Zweck:»Prenzlauer Berg Nord«

Elias Kuppelsaal Göhrener Str.11,10437 Berlin Gemeindebüro Elias Gethsemane-Kirche Stargarder Straße 77,10437 Berlin Gemeindebüro Gethsemane

Öffnungszeiten Mi.16 – 19 Uhr Telefon 4 42 63 31 / Telefax 44 05 62 18

Gethsemanestr.9,10437 Berlin Öffnungszeiten Nach Vereinbarung Telefon 4 45 77 45 / Telefax 43 73 43 78

Paul-Gerhardt-Kirche Wisbyer Straße 7,10439 Berlin Gemeindebüro Paul Gerhardt

Kuglerstraße 15,10439 Berlin Öffnungszeiten Mi.und Fr.10 – 12 Uhr, Mi.17 – 19 Uhr Telefon 4 45 74 23 / Telefax 44 71 95 04

Stadtkloster Segen Schönhauser Allee 161,10435 Berlin Communität Don Camillo Telefon 44 03 77 39 Gemeindebüro Segen Schönhauser Allee 161,10435 Berlin Öffnungszeiten Di.17.30 – 18.30 Uhr, Do.9 – 11 Uhr Telefon 4 48 34 83 Pfarrerin & Pfarrer Pfn. Uta Fey u.fey@ekpn.de Sprechzeiten Pf. Gisbert Mangliers g.mangliers@ekpn.de Sprechzeiten Pf. H.-Otto Seidenschnur ho.seidenschnur@ekpn.de Sprechzeiten Pf. Christian Zeiske c.zeiske@ekpn.de Sprechzeiten Geschäftsführer Frank Esch Sprechzeiten Telefon 40 00 34 99 Büro Gethsemane, nach Vereinbarung

Telefon 44 71 95 06 Telefon 4 45 74 54 (privat) Büro Kuglerstraße 15,Mi.17 – 19 Uhr * Telefon 4 48 03 33 (privat) mobil 0171 / 1 79 50 07 Büro Segen, Di.,17.30 – 18.30 Uhr * Telefon 0333 97 27 73 45 (privat) mobil 0179 / 7 64 00 32 Büro Elias,Di.15 – 17 Uhr* Büro Gethsemane,Mi.15 –17 Uhr Telefon 40 00 39 30 Büro Gethsemane, Di.18 – 19.30 Uhr, Fr.9 – 11 Uhr *
*und nach Vereinbarung

Kontakte

31

Arbeit mit Kindern Jugendlichen & Familien Antje Erdmann Dipl.Sozialpädagogin /Diakonin Göhrener Straße 11,10437 Berlin Telefon 41 71 59 57 a.erdmann@ekpn.de Sprechzeit Di.11 – 13 Uhr Christina van Laak c.vanLaak@ekpn.de Jana Scherle Dipl.Pädagogin / Beratung für Familien Göhrener Straße 11,10437 Berlin Telefon 41 71 59 61 jana.scherle@ekpn.de Sprechzeit Mi.14 – 18 Uhr Paul Beutel Jugendwart Kuglerstraße 15,10439 Berlin Telefon 4 45 74 25 p.beutel@ekpn.de Fachausschuss: kinder.jugend.ausschuss.@ekpn.de Berufsförderung Julia Karpf Dipl. Sozialpädagogin Telefon:81 47 49 99 Kirchhöfe Segens-Friedhofsverwaltung Monika Peter Gustav-Adolf-Str.67–74,13086 Berlin Telefon 9 25 30 68 / 47 03 27 32 Telefax 47 03 27 35 www.segenskirchhof.de kontakt@segenskirchhof.de Kirchhofsverwaltung Nordend Katrin Manke Dietzgenstraße 120–162, 13158 Berlin Telefon 4 76 35 54 Telefax 4 76 27 70 www.berlin-friedhof.de nordend@berlin-friedhof.de

Kindergärten Ev. Kindergarten Elias Göhrener Str.11,10437 Berlin Leitung Sabine Ostermeyer Telefon 4 42 24 05 Telefax 41 71 74 96 elias@kita-berlin.de Ev. Kindergarten Gethsemane Greifenhagener Str.2,10437 Berlin Leitung Eva Koch Telefon 4 45 55 84 Telefax 4 45 55 84 kita-gethsemane@gmx.de Ev. Kindergarten »Arche« Schönhauser Allee 104,10439 Berlin Leitung Mirjam Häcker Telefon 4 45 70 48 Telefax 40 04 50 30 Diakoniestation Hauskrankenpflege Weißensee/Prenzlauer Berg Bizetstraße 49,13088 Berlin Telefon 9 27 46 94 Leitung Herr Gülker

Kirchenmusik Elisabeth Kaiser Telefon 44 71 55 69,e.kaiser@ekpn.de Detlef Lehmann Telefon 47 48 90 75 Hermfried Weber Telefon 40 00 79 84 Christoph Zschunke Telefon 44 71 55 67 konzertbuero@ekpn.de Veranstaltungsmanagement Konzertbüro Gethsemanestraße 9,10437 Berlin Tickethotline 44 71 55 68 Christoph Zschunke Mario Gugeler Telefon 44 71 55 67 Telefax 43 73 43 78 konzertbuero@ekpn.de Hausmeister Helmut Böhnke mobil 0179 / 7 36 18 57 Jürgen Bocheinski mobil 0179 / 7 64 00 33 Bärbel Jenichen mobil 0173 / 2 15 71 32 b.jenichen@ekpn.de Andreas Schumann mobil:0176 / 48 11 68 40

Grafik-DesignBüro Dieter Wendland AGD
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.