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Periodical volume

Full text: Gemeindebrief Issue 45.2008, August/September

Gemeindebrief
Ausgabe Nr. 45 August/September 2008

Elias · Gethsemane · Paul Gerhardt · Segen
Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord

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Seite

Editorial

Aus dem GKR 4 St.Marienkirche Plau am See 5 Bier trinken für Afrika? Oder doch lieber – Nachdenken? 6/7 Kinder,Kinder 8/9 Mitteilungen/Amtshandlungen 10 Junge Gemeinde 10 Aufruf an die Konfirmanden 11 Goldene Konfirmation 11 kirchenmusik/Chorwettbewerb 12/13 Geburtstage 14 Offener Brief z.70.Geburtstag 15 Gottesdienste 16/17 Programm des Offenen Denkmals 16 Regelmäßige Veranstaltungen 18/19 Bericht v.97.Katholikentag 20/21 Dekade zur Überwindung v.Gewalt 21 Auf ein Wort zum Kloster 22 Veranstaltungen d.Communität 23 Menschen in unserer Gemeinde 24 Tag des offenen Denkmals 25 Veranstaltungen im Überblick 26 Anzeigen 27/28/29 Kontakte 30/31 Hinweis: Dieser Gemeindebrief erscheint als pdf-download auf der gemeindeeigenen Homepage www.ekpn.de Titebild Bildauschnitt,Taufbecken der Ev.-Luth. St.Marienkirche in Plau am See, s.Seite 5

Editorial Endlich ist es geschafft! Das Redaktionsteam dieses Gemeindebriefes konnte erweitert werden und es haben sich ein paar Menschen mit redaktioneller Erfahrung zusammengetan,die die Arbeit am und für den Gemeindebrief in Zukunft gemeinsam bestreiten möchten: Jana Scherle, Christiane Reichart, Ingrid Volz, Peter Aderhold, Dieter Wendland und Christian Zeiske.Die Redaktion ist auch weiterhin auf Autorinnen und Autoren angewiesen,die über gemeindliche Aktivitäten und kirchliche Themen berichten! Lassen Sie sich also einladen, die Redaktion mit guten Texten oder Fotos zu unterstützten. Besonders wertvoll sind auch thematische Anregungen und konstruktive Kritik!

Herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord. Auflage:2000 Stück. Redaktionsanschrift:Gemeindebüro der Ev.Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Gethsemanestr.9,10437 Berlin Telefon:4 45 77 45,Telefax:43 73 43 78 E-Mail:zentralbuero@ekpn.de Titelbild & Gestaltung:Grafik-DesignBüro Dieter Wendland Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 1. 9. 2008

»Die Drei von Gethsemane« Ein »historisches« Foto:Pfarrer Werner Widrat,Pfarrerin Elisabeth Eschner und Pfarrer Dr. Bernd Albani am 5. 7. 2008 in Glienicke-Nordbahn. An diesem Tage wurde Dr.Bernd Albani in einem Festgottesdienst in den Ruhestand versetzt.An diesem Tag feierte Pfarrer Werner Widrat Geburtstag – an dieser Stelle sei gewünscht: Gottes Segen für das neue Lebensjahr und Kraft und Gesundheit für die Arbeit als Krankenhausseelsorger! Ebenso natürlich für Pfarrer Dr. Bernd Albani für seinen neuen »Unruhestand«.Er wird wieder nach Berlin ziehen...und sicherlich werden wir uns dann öfter wieder sehen. Pfarrerin Elisabeth Eschner begeht in diesen Tagen ihren 70.Geburtstag.Dazu schrieb uns Sup.em.Göhrig (s.Seite15) einen Brief.Alle drei Geistlichen führten in den Jahren 1987,-88, -89, -90 die Gethsemanegemeinde. Alle unsere guten Wünsche und Gottes Segen begleiten sie auf ihren weiteren Lebenswegen .

Das Wort

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Gott spricht: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.
Jeremia 31,3 Liebe Leserin, lieber Leser, suchen Sie vielleicht noch eine Lektüre für Ihren Sommerurlaub? Wie wäre es mit einem biblisch-historischem Roman? Vor einigen Jahren habe ich »Jeremias – Höret die Stimme« von Franz Werfel in den Urlaub mitgenommen.Anlass war,das weiß ich noch heute, ein Predigttext aus dem Buch Jeremia und eine Auslegung, die eben Franz Werfels Roman mit ins Spiel brachte. So las ich nach vielen Jahren einen Roman aus meiner eigenen Bibliothek noch einmal,nein,ich »verschlang ihn.« Dieser Jeremia ließ mich nicht los, der von Gott beauftragt wurde, seinem Volk die Katastrophe vorherzusagen, die Zerstörung des Jerusalemer Tempels und die Verschleppung ins babylonische Exil. Und er ging mit dem Volk, ob freiwillig oder unfreiwillig,harrte mit ihm in der Fremde aus und hörte das Seufzen seiner Landsleute.»An den Flüssen von Babylon« wurde durch Boney M. zu einem der Millionenhits der 70er Jahre. »On the Rivers of Babylon« war 1978 dreiundzwanzig Wochen lang unter den Top Ten. Die wenigsten, die danach tanzten, wussten um den biblischen Hintergrund dieses Textes. Im biblischen Buch Jeremia ist es beschrieben, warum es zu dieser Katastrophe kam. Gott hielt Gericht. Denn die Menschen hatten die Gebote missachtet und viele Fehler in der Politik gemacht.Doch Gottes Gericht dauerte nicht ewig.Mitten im fremden Land war es wieder Jeremia, der im Namen Gottes die Zukunft ankündigte. Gott wird alles wieder aufrichten: die trauernden Menschen, das zerstreute Volk, den zerstörten Tempel. Auch das mächtige Babylon war inzwischen in fremder Hand. Der Perserkönig Kyros hatte Babylon erobert und wird in der Bibel als Werkzeug Gottes bezeichnet, der das Volk Israel aus der Gefangenschaft nach Hause ziehen lässt.Gott hat seinem Volk die Liebe nicht auf ewig entzogen, sondern spricht ihm zu:»Ich habe dich je und je geliebt,darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte. Steh nun auf, mein Volk,und kehre heim in das Land,das Gott dir einst gab.« Im Alten Testament wird Weltgeschichte als Glaubensgeschichte erzählt.In der Ausstellung »Babylon«,die zur Zeit im Pergamonmuseum zu sehen ist,können Sie sich auf verschiedene Weise den Geschichten und Mythen um diese Stadt nähern.In der Bibel handelt Gott in allem,was geschieht. Das mag für uns heute fremd klingen, aber anders sind die Geschichten des Alten Testamentes nicht zu verstehen. In dem,was geschieht,ist Gottes Wirken zu erkennen. Paul Gerhardt bringt es in »Befiehl du deine Wege« so zum Ausdruck:»Gott sitzt im Regimente und führet alles wohl.« Wenn wir heute Zeitung lesen und Nachrichten hören und sehen, können wir dies nicht sagen, wenn wir nicht als Zyniker angesehen werden wollen. Doch war das Exil des Volkes Israel weniger schlimm als unsere Katastrophen heute? Wenn wir das behaupten wollten, wären wir ebenso Zyniker. Die Geschichten der Bibel sind im Rückblick aufgeschrieben und nur so als Glaubens- und Hoffnungsgeschichten zu verstehen. Auch Paul Gerhardts Liedzeile ist eine Glaubensaussage derart, dass Gott allmächtig ist, ob ich das nun immer verstehe oder nicht. Paul Gerhardt selbst mit seiner schweren Lebensgeschichte hätte allen Grund gehabt, an Gott zu verzweifeln. Jeremia auch.Welch eine Erlösung muss es für ihn gewesen sein,dem Volk diese Hoffnung zu geben: Gott wendet sich erneut seinem Volk zu,weil er es liebt.In der Güte ist das Vergeben eingeschlossen.Ich wünsche uns heute,dass wir uns solche Hoffnungsgeschichten erzählen können. Franz Werfel hat seinen Roman übrigens mit einer kleinen Rahmenhandlung geschrieben, die das Längstvergangene in unsere Zeit projizierte. Später hat er diese verworfen. In der Ausgabe, die ich besitze, ist sie nicht mehr abgedruckt. Das gibt mir die Möglichkeit, meine eigene Rahmenhandlung zu finden.Ihnen vielleicht auch? Einen erholsamen Sommer mit vielen Hoffnungsgeschichten wünscht Ihnen Ihre Pfarrerin Uta Fey

4 Aus dem GKR

G K R

St. Marienkirche in Plau
Gut erhaltene Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern... Um 1225 wurde begonnen,die Pfarrkirche St.Marien in Plau am See zu errichten.Etwas versteckt,an der Südseite des heutigen Altarraumes,ist noch heute die alte »Priesterpforte« im romanischen Baustil aus dieser Zeit zu sehen. Die Kirche wurde als eine dreischiffige und dreijochige Hallenkirche erbaut.Der weithin sichtbare wuchtige Turm ist für Touristen täglich geöffnet und lädt zu einem herrlichen Rundblick über Stadt und See ein.120 Stufen führen direkt in die Glockenstube in eine Höhe von 40 Metern.Die drei Bronzeglocken der Plauer Kirche sind aus den Jahren 1522,1700 und 1963.Ihr schöner Klang ruft die Gemeinde zu Gottesdiensten und Veranstaltungen.Die »Ewigkeitsglocke« bringt mit ihrem Schall aber auch die Nachricht vom Tod eines Gemeindemitgliedes zu allen Plauer Bürgern.Die ehemalige Läuteanlage der Kirche und ein altes Uhrwerk können heute im Plauer Heimatmuseum besichtigt werden.

Aus der Arbeit des Gemeindekirchenrates

Der Gemeindekirchenrat hat sich in seinen Sitzungen im Juni und Juli u.a.mit folgenden Themen beschäftigt: - Zusammenarbeit und Kooperation der Communität Don Camillo mit der Gemeinde - Information und Überlegungen zur Weiterarbeit am Gemeindekonzept - Einstellung eines Geschäftsführers, Einstellung einer gemeindepädagogischen Mitarbeiterin für die Arbeit mit Kindern - Festtage im Stadtkloster Segen anlässlich des 100.Geburtstages (2.Advent 2008) - besondere Gottesdienste und erste Planungen anlässlich »20 Jahre Mauerfall/ Herbst 89«. Ich freue mich, Ihnen die Einstellung zweier qualifizierter Mitarbeiter bekannt geben zu können: Herr Frank Esch wird als Geschäftsführer (50%) der Gemeinde eingestellt. Frau Christina van Laak wird als Mitarbeiterin für die Arbeit mit Kindern (25%) eingestellt. Beide Mitarbeiter werden sich Ihnen in einem der nächsten Gemeindebriefe noch persönlich vorstellen. Für den Gemeindekirchenrat, Constanze Scherz Das Taufbecken aus Bronze aus dem Jahr 1570 in der Plauer St.Marienkirche. Ähnlich einer «Fünte» (Faß) wurden hier die Täuflinge untergetaucht... später kam man davon ab.

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Plauer See lädt zum Besuch ein... 158 km von Berlin
... ausgebaute Fahrradwege ermöglichen sicheres Fahren... Musiksommer mit wöchentlichen Konzerten Jede Epoche der fast 800jährigen Geschichte der Kirche hat ihre Spuren in und an der Kirche hinterlassen.Nach einem großen Brand im Jahre 1696 wurde die heutige »kleine« Turmspitze aufgesetzt.Im Jahr 1726 verbrannte der alte Marienaltar.Offenbar hatte die Gemeinde in dieser Zeit wenig Geld und erwarb einen alten kleinen Altar aus dem 15.Jahrhundert.Dieser Altar hat seinen Ort in der ehemaligen Sakristei gefunden,die heute als Winterkirche genutzt wird.Das große Altarbild im Altarraum malte der aus Plau stammende Maler Friedrich Lange in Rom um 1865. In den Jahren 1877 bis 1879 wurde der Innenraum der Kirche vollständig umgestaltet,der alte Chor abgerissen und auf seinem Grundriss ein neuer errichtet.Da die neugotische Einrichtung fast vollständig erhalten ist,können der Geist,der Glauben und die Handwerkskünste dieser Zeit in der Kirche sehr gut erschlossen werden.Auf vielen Bänken des Gestühls finden wir bis heute die alte »Sitzordnung« nach Rang und Berufen in der Kirche wieder.Ganz im Geiste des 19.Jahrhunderts,das die christliche Frömmigkeit zur religiösen Überhöhung der Nation nutzen wollte,finden sich in der Turmhalle der Kirche Erinne rungen an die Kriege der Zeit.Eine Pietà des Plauer Bildhauers Prof. Wilhelm Wandschneider erinnert an die Gefallenen des 1.Weltkrieges.Das Taufbecken aus dem Jahr 1570 bewahrt mit zwei alten niederdeutschen Inschriften die Erinnerung an das Programm der Reformation,die Bibel in der Volkssprache zu verbreiten.Es verbindet in wunderschöner Weise die neue lutherische Lehre mit der alten Marienfrömmigkeit.Fünf Mal ist hier die »Maria im Strahlenkranz« dargestellt.Gegossen von dem Plauer Rotgießer Evert Wichtendal in der Geschützgießerei auf der Plauer Burg,ist sie eines der seltenen nachmittelalterlichen Werke unter den Erztaufen Mecklenburgs. Dass eine evangelische Kirche St.Marien Kirche heißt,verwundert einige Besucher.Eine evangelische Marienkirche, das ist für norddeutsche Städte jedoch eher die Regel als eine Ausnahme.In den vergangenen Jahren konnte die Kirche mit Hilfe vieler Spender und Förderer in kleineren Abschnitten saniert werden. Seit 2007 unterstützt ein Förderverein die weitere Sanierung. Wer helfen möchte,ist herzlich dazu eingeladen.Entweder direkt über das Pfarramt oder über den Förderverein. www.kirche-plau.de · Ev.-lutherische Kirchengemeinde St.Marien Plau am See · Kirchplatz 3 · 19395 Plau am See Telefon: 038735 / 40200 · Telefax: 038735 / 40202 Pastor Stephan Poppe pastor@kirche-plau.de

6 Bier trinken für Afrika? Oder doch lieber - Nachdenken?

Bier trinken für Afrika? Oder doch lieber – Nachdenken?
Im Sommer 1994 flimmerten zur Nachrichtenzeit grauenhafte Bilder aus Zentralafrika über die Bildschirme in aller Welt. Unüberschaubare Flüchtlingsströme zogen sich zu den gigantischen Lagern an der westlichen Grenze Ruandas im damaligen Zaire. In den Lagern mussten Bulldozer riesige Massengräber für die an Cholera und Typhus Verstorbenen ausheben. Die Zuschauer waren entsetzt und füllten Überweisungen aus. Die Hilfsorganisationen ihrerseits konkurrierten verbissen um Einflussgebiete in den Camps und um die Spendengelder, die aus den reichen Ländern ausgiebig flossen.Den wenigsten der Fernsehzuschauer wurde klar gemacht, dass die Flüchtlinge in den Lagern zum großen Teil Mörder waren, als Zivilisten, Milizionäre oder Militär hatten sie an dem Völkermord an einer Million Tutsi in Ruanda teilgenommen und waren weniger aus Not als aus Angst vor Rache geflohen. Mit Hilfe internationaler Spendengelder organisierten sich die Extremisten in den Lagern neu, sie trieben regen Handel mit den Hilfsgütern und trieben die Preise für Lebensmittel in für die ansässige Bevölkerung unbezahlbare Höhen. Verborgen blieb nicht nur dies den Spendern der Hilfsorganisationen, ihnen wurde auch nicht mitgeteilt, dass es zum großen Teil Entwicklungsgelder waren,die den ruandischen Staat erst in die Lage versetzt hatten, den Völkermord zu organisieren und durchzuführen. Spenden für Afrika ist in unserer Gesellschaft nicht erst neuerdings üblich;vielmehr ist es erstaunlich, wie hartnäckig sich Afrika als Ziel guten Willens hält.Mit Biertrinken kann man afrikanischen Regenwald retten, versichert Günther Jauch. Promis beantworten in Quizshows mehr oder weniger kluge Fragen und spenden den Gewinn großzügig für Schulen in Afrika. Eine Zeitlang war ein bestimmter Joghurt moralisches Muss, weil man damit Brunnen in Afrika mitfinanzierte. Im Juni bekamen bundesweit die Schüler einen Tag schulfrei und arbeiteten für Afrika. FÜR AFRIKA! Das ist inzwischen zum Zauberwort geworden, mit dem Brauereien ihr Image pflegen und Lehrer einen freien Tag bekommen.Hätten die Schüler doch lieber den Tag genutzt, um mal intensiv über weltwirtschaftliche Zusammenhänge zu diskutieren! Denn was offenbar den meisten entgeht, ist die Tatsache, dass trotz allem gut gemeinten und jahrzehntelangem Spenden die Armut in Afrika bleibt.Was, so mag sich mancher fragen, der »Für Afrika« spendet, geschieht eigentlich mit meinem Geld? Eine berechtigte Frage. Denn während man in Berlin seine leeren Flaschen den TAFELN schenken kann und direkt nachsehen, wie der Erlös verwendet wird - eventuell sogar dabei mithelfen - ist das bei Spenden »Für Afrika« mit erheblich mehr Aufwand verbunden. Daher muss man, wenn man in Afrika Gutes mit seinem Geld bewirken möchte und keine persönlichen Kontakte hat, auf die großen und kleineren Hilfsorganisationen vertrauen. Und damit ist man nicht unbedingt gut bedient. Das Beispiel Ruanda ist besonders krass, aber keineswegs der einzige Fall,in dem Unmengen an Spendengeldern in einer Weise ausgegeben wurden, die einen schaudern lässt. Auch im afrikanischen Alltag spielen die Hilfsorganisationen keine rühmliche Rolle.Oft stärken sie die bestehenden korrupten oder – wie im Fall Ruanda – gar verbrecherischen Eliten.Sie tragen nicht zur Stärkung der lokalen Wirtschaft bei, sondern sind in vielen Regionen selbst die einzigen Arbeitgeber. Lebensmittel- und Altkleiderexporte aus dem Westen zerstören die Märkte für einheimische Produkte. Als Hilfe zur Selbsthilfe kann man das kaum bezeichnen, vielmehr zeigt sich daran, dass die Bevölkerung immer abhängiger von ihnen wird. Was also tun, wenn man etwas gegen das Elend in Afrika tun möchte? Etwa gar nichts mehr »Für Afrika« spenden? Den Kontinent sich selbst überlassen? Der im vorigen Jahr verstorbene große senegalesische Schriftsteller und Regis-

Bier trinken für Afrika? Oder doch lieber - Nachdenken?

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seur Sembene Ousmane war der schlichten Ansicht: Ja! Der Westen solle Afrika tatsächlich sich selbst überlassen. Keine Hilfs- und Entwicklungsgelder mehr schicken, keine westlichen Experten, keine Altkleider, aber auch keine Waffen, keine Schmiergelder für Despoten im Austausch für Minenrechte.Afrika sei stark und könne sich selbst helfen, wenn es nur in einen gerechten Handel einbezogen werde. Es sei an der Zeit, dass der Westen seine Märkte für afrikanische Produkte öffne. Solche Stimmen hört man hierzulande nur sehr leise. Dominant ist das andere Bild Afrikas: Unterstützungsbedürftig, arm, nicht zu eigener Hilfe fähig, angewiesen auf die Gutmütigkeit, auf das Wissen, auf das Können des Westens. Überlebensgroß kleben schwarze Gesichter auf wandgroßen Plakaten an Straßen und Bushaltestellen, die uns das immer wieder mitteilen. Lächelnd, wie zum Beweis, dass die Hilfe Wirkung zeigt, oder traurig, um zu belegen, dass sie nötig ist. Auch Vorher-NachherAnsichten gibt es neuerdings. Darauf allerdings beschränkt sich dann auch das hiesige Bild von Afrika. Und das ist das Fatale: Die Werbung der Hilfsindustrie reduziert einen riesigen, vielfältigen, dynamischen, an kulturellem, religiösem und sozialem Leben äußerst mannigfaltigen Kontinent auf exakt einen Aspekt: Die materielle Armut. So wird das Klischee immer neu bedient, das uns erklärt, Afrika sei unfähig,sich selbst zu helfen.

Die Initiative »Gemeinsam für Afrika«, die der Bundespräsident Horst Köhler mit ins Leben gerufen hat, versucht es anders. In den Schulen sollen sich die Schüler zuerst mit den stereotypen Bildern von Afrika auseinandersetzen, die ungebrochen durch Werbung,Schulbücher und Spielfilme geistern. Das ist ein innovativer Ansatz, der leider letztlich auch bei der Frage landet: Wie können wir Afrika helfen? Vierzehn-, fünfzehn-, sechzehnjährigen Schülern wird vermittelt,sie seien in der Lage,die Probleme eines Kontinentes besser zu lösen als Millionen erwachsene Afrikanerinnen und Afrikaner selbst! Vielleicht wäre der bessere Schritt,nicht zu überlegen, wie man Afrika »helfen« kann, sondern vielmehr, wie man Afrika kennen lernen kann. Und die Vielfältigkeit, Stärken, Buntheit und den bewundernswerten Überlebenswillen seiner Bewohner respektieren lernt. Indem man zum Beispiel Gemeindepartnerschaften aufbaut und pflegt,die persönliche Beziehungen und persönliches Kennenlernen ermöglichen.Indem man mal einen afrikanischen Film ansieht. Statt Bier trinken für den afrikanischen Regenwald ein afrikanisches Bier trinkt. Öfter mal das Buch eines afrikanischen Autors liest und dazu einen fair gehandelten Kaffee trinkt.

9. November 1938, Pogromnacht
Im November diesen Jahres wird sich die »Reichspogromnacht« zum 70.Male jähren.Mit den Geschwistern der anderen christlichen Gemeinden in der Nachbarschaft werden wir diesen Tag in besonderer Weise begehen, besonders durch einen Erinnerungsund Bußgang über die Schönhauser Allee,vorbei an den zahlreichen ehemals »jüdischen« Geschäften – in der kommenden Ausgabe werden Sie ausführlich darüber informiert. Im Vorfeld gibt es aber schon einen Vortrag,auf den wir besonders hinweisen und der auch uns Evangelischen besonders am Herzen liegt. Am Donnerstag, 4. September 2008, 20 Uhr,im Pfarrsaal von HerzJesu spricht Dr.Hermann Simon,der Vorsteher der Synagoge in der Rykestraße und Direktor des Centrum Judaicum,über »Das Jahr 1938 in Berlin,70 Jahre danach betrachtet«. Dr.Simon ist Berliner,ein ausgezeichneter Kenner der Berliner Geschichte und eine herausragende Persönlichkeit des jüdischen Lebens in Berlin. Sein Blick auf das Jahr 1938 ist auch eine Vorbereitung auf den Gang durch die Schönhauser Allee am 9.November. Von der katholischen Herz-JesuGemeinde sind wir dazu herzlich eingeladen.

Christiane Reichart (Die Autorin ist Afrikawissenschaftlerin)

8 Kinder, Kinder

Mit Gottes Segen – Aus eigener Kraft ein Ziel erreichen?!
Am 20.Juni 2008 starteten wir von Elias.Wir waren 20 Kinder und hatten uns aufgemacht, um aus eigener Kraft ein Ziel zu erreichen! Unser Ziel hieß Dobbrikow. Als erstes fuhren wir zum Bahnhof.Von dort waren es dann 30 Minuten mit dem Zug. Dann ging es erst richtig los! Bis nach Dobbrikow waren es nämlich noch 2 Stunden Fahrt (20 km) bei herrlichem Wetter über Stock und Stein.Glücklich und mit schmerzenden Hinterteilen kamen wir dann an.Wir hatten es geschafft, wir waren da! Dann bauten wir unsere Zelte auf. Manche Kinder schliefen auch im Haus.

Der nächste Morgen begann für einige sehr früh,halb fünf.Wir verbrachten einen richtig schönen Tag mit Fahrrad-Olympiade,Badengehen und machten einen Spielekreis.Antje erzählte uns auch noch die Geschichte von den Arbeitern im Weinberg.Am Abend gab es ein Lagerfeuer, Stockbrot und Würstchen. Außerdem stellten wir fest, dass Radieschen mit Käse über dem Lagerfeuer gebraten gar nicht so schlecht schmekken! Am nächsten Morgen schliefen wir viel länger.Wir hatten ja aber auch 40 km Rückfahrt vor uns.Doch mit einigen Pausen schafften wir es. Stolz und geschafft kamen wir am Sonntag wieder an.Und hatten am Montag was zu erzählen! Marthe Meinhold

Kinder, Kinder

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Danke für das Schuljahr, guter Gott!!
Schaut selber hier ein paar Bilder vom Sommerschuljahresabschlussfest der Christenlehre,Sing- und Orchesterschule

13. 09., 10 Uhr, Thema: Jona
Ort:Bitte auf Handzettel,Plakate und Abkündigung achten! Antje Erdmann Dipl.Sozialpädagogin / Diakonin T.: 41 71 59 57
a.erdmann@ekpn.de

Jana Scherle Dipl.Pädagogin / Beratung für Familien T.: 41 71 59 61
j.scherle@ekpn.de

Sprechzeit Di.11 – 13 Uhr Elias Gemeindehaus Göhrener Str.11 10437 Berlin

Sprechzeit Mi.14 – 18 Uhr Elias Gemeindehaus Göhrener Str.11 10437 Berlin

Gut behütet!
SCHULJAHRES-ANFANGS-GOTTESDIENST Familiengottesdienst zum Schulbeginn am 7. September um 11 Uhr in der Gethsemanekirche

10 Mitteilungen / Amtshandlungen der Gemeinde / Junge Gemeinde

Taufen
Amélie Arndt,Matteo Bartsch, Fine Friedrich,Eric Friedrich, Leni Werth,Maxim Saure,Gabriel Wölfel,Lika Houston,Franz Ficzko, Johanna Bodamer,Theresa Bodamer, Carl Schneider,Leonore Harwardt, Helena Klessen-Mankiewicz,Helen Lüth,Myrna Lüth,Agnes Schoppe, Cecilie Schoppe,Greta Schoessler,Lina Allenberg,Nigel Honczek,Paul Fiedler, Judith Krämer,Julius Brandt,Pierre Matthies Von den Konfirmanden, die im Jahr 2009 konfirmiert werden, wurden getauft: Celia Arntzen,Leon Arntzen,Elena Peckhaus,Georg Robra,Jakob Dallmann, Lea Hartung,Lorenz Hesse,Louis Mauff, Luca Maus,Marlene Mühlmann,Milan Kanz,Oskar Rheinfurth,Paul Fest, Richard Girke,Salome Kahle,Sophia Anduschus Gedenke an den Herrn in allen deinen Wegen, so wird er dich führen. Sprüche 3, 6

Bestattungen
Karlheinz Pöhls im Alter von 74 Jahren Eberhard Zühlke im Alter von 82 Jahren Ruth Marquardt im Alter von 93 Jahren Als ich den Herrn suchte, antwortete er mir und errettete mich aus aller meiner Furcht. Psalm 34, 5

Trauungen
Christian Ebert und Sandra Brack Andreas und Bianca Groß Jens Neumann-Schliski und Dorothea Schliski Andreas Kunz und Denise Schüller Dr.Magnus Rüde und Uta Bielfeldt Ivonne und Christian Flade Alle eure Dinge lasst in der Liebe geschehen.1. Korinther 16, 14

Evangelische Jugend Prenzlauer Berg Nord (JG)

Junge Gemeinde (13-20 Jahre) Paul Gerhardt:Jugendkeller dienstags und donnerstags,17-22 Uhr

Junge Gemeinde (> 20 Jahre) Paul Gerhardt:Jugendkeller dienstags und donnerstags,ab 18 Uhr

Aufruf an die Konfirmanden

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AUFRUF...

AUFRUF...AUFRUF...

... an alle Jugendlichen unserer Gemeinde, die schon längst keine Kinder mehr sind und sich mit erwachsenen Themen beschäftigen wollen!
Der neue Konfirmandenkurs wird im Herbst beginnen. Wer zu Pfingsten 2010 mindestens 14 Iahre alt ist,kann sich bei uns anmelden. Wir werden diskutieren,singen,miteinander wegfahren,uns mit Gott und der Welt auseinandersetzen.Nur eines wird es nicht geben: Schulunterricht! Ab Herbst beginnt der neue Kurs,der sich mittwochs oder donnerstags am frühen Abend trifft.Die Gruppenstärke wird nicht mehr als höchstens 20 Jugendliche betragen.Geleitet werden die Gruppen von Paul Beutel,Pf.Gisbert Mangliers,Pf. Christian Zeiske und zeitweise einigen netten Jugendlichen aus der »Jungen Gemeinde«.Informationen und Nachfragen über unser Zentral- Büro oder die Leitenden der Gruppen.(Adressen auf S.30 und 31) Einen Jugendlichen/Elternabend, (zu dem man auch einfach kommen kann,um bloß mal zu gucken), gibt es am Montag, dem 22. September, um 20 Uhr in den Gemeinderäumen von Paul Gerhardt,Kugler Str.15.

1958 konfirmiert?
...dann ist es nun auch schon wieder 50 Jahre her. Grund genug, dankbar zurückzuschauen und sich zu erinnern,was damals doch so alles anders war. Gerne können Sie sich einer unserer beiden »Goldenen Konfirmationen« in unserer Gemeinde anschließen, in denen wir dankbar und festlich Gottesdienst feiern. Wir feiern am 21. September im Elias-Kuppelsaal um 9.30 Uhr und um 11 Uhr einen Posaunengottesdienst in der Gethsemanekirche. Wenn Sie übrigens vor 60 Jahren konfirmiert wurden,oder 70,75,80 oder ...,dann kommen Sie bitte auch mit dazu,um Ihre Jubelkonfirmation in einem Gottesdienst zu feiern. Fragen Sie doch einfach in unserem Zentralbüro nach,oder melden Sie sich dort an.(4 45 77 45).

Kommt rum!

12 Kirchenmusik Minisingen Mittwoch 1.Gruppe »Pfauen« 16 –16.30 Uhr, 2.Gruppe »Räuber« 17 – 17.30 Uhr, Gethsemanestr.9,Singschule Singen mit Eltern und Kindern 0 – 2 Jahre Minis Montag 1.Gruppe »Spatzen« 17.30 bis 18 Uhr Donnerstag 2.Gruppe »Nachtigall« 17.30 bis 18 Uhr Gethsemanestr.9,Singschule Singen mit 3 – 4jährigen Kindern Mädchen(be)stimmen Donnerstag ,16.30 bis 17.30 Uhr Winterkirche/ Eingang Gethsemanestr. Mädchen im Alter von 5 – 12 Jahren Jungschor Montag 16.30 bis 17.30 Uhr Winterkirche / Eingang Gethsemanestr. Jungs im Alter von 5 –12 Jahren Jugendchor MitChristophZschunke, Montag18 Uhr Gemeindesaal P.Gerhardt,Kuglerstr.15 Junge Leute mit Lust auf Popularmusik, Gospels,neue geistliche Lieder,Jazz,Folk,in groovigen Arrangements mit Klavier & Band Kinder-Ensemble Dienstag 16.30 – 18.00 Uhr Kinder im Alter von 10 – 12 Jahren, Winterkirche /Eingang Gethsemanestr. Einstudieren von musikalischen Teilen der Kantoreipraxis Gemeindechor (Elias) Mit Detlef Lehmann,Mittwoch 19.30 Uhr Gemeindehaus Elias,3.Etage,Göhrener Str.11,klassischer,vierstimmig gemischter Chor,vielseitige Chorliteratur alter und neuer Meister. Liturgischer Chor (Paul Gerhardt) Mit HermfriedWeber,Mittwoch 19.30 Uhr, Gemeindesaal P.Gerhardt,Kuglerstr.15, ein- und mehrstimmiges Ausgestalten der Gottesdienste sowie Erarbeiten freier liturgischer Formen Kantorei (Gethsemane) Mit Elisabeth Kaiser,Dienstag 20 – 22 Uhr, Gethsemanekirche,Motetten alter & neuer Meister,Kantaten,Oratorien,Musik zeitgenössischer Komponisten,für Gottesdienste und Konzerte,regelmäßige Teilnahme erwartet! Kontakt siehe Kirchenmusiker

Chorwettbewerb

56. Europäisches Musikfestival für Kinder und Jugendliche in Belgien
Belgien, ein wunderschönes Land mit vielen netten und hilfsbereiten Leuten und einem fantastischen Spielplatz. Genau in diesem Land fand dieses Jahr vom 1.bis 5. Mai das 56. Europäische Musikfestival für Kinder und Jugendliche statt. Neunzig Chöre bzw. 4000 Sänger/innen waren angereist, um dort teilzunehmen.Und wer war mittendrin? Natürlich das Kinder- und Jugendchorensemble der Gethsemane Kirche unter der Leitung von Elisabeth Kaiser. 31 Kinder, ein ehrenamtlicher Mitarbeiter, eine Praktikantin und natürlich das Kantorenpärchen. Ach ja, nicht zu vergessen die echt nette Busfahrerin, die uns die ganze Zeit durch Belgien kutschierte und auch sonst jeden Spaß mitgemacht hat. Die neunstündige Busfahrt bis nach Belgien verlief sehr gut und in Holland wurden wir sogar mit einem wunderschönen Regenbogen begrüßt. Was kann da noch schief gehen? So kamen wir reibungslos an unserem Zielort – einem belgischen Campingplatz – an und konnten unsere Sachen abstellen.Ausruhen konnten wir uns allerdings nicht,denn es ging gleich weiter,wieder hinein in den Bus,wieder fahren... schließlich hatten wir ja noch einen Auftritt in Neerpelt. Was wir nicht ahnten, war, dass wir das ganze Festival mit dieser kleinen, aber sehr guten Showeinlage eröffneten. Und prompt am nächsten Tag standen wir auch schon in der belgischen Zeitung. Na, wenn das kein guter Anfang war. Wir lebten in kleinen Bungalows und ließen es uns dort gut gehen.Na ja, soweit dies möglich war. Denn erstmal mussten wir rausbekommen, wie denn die Heizungen funktionierten, welche Sender es im Fernsehen gab, wer wo schläft und wer wann was wo aufräumt. Unser Frühstück haben wir in Paketen, sogenannten Lunchpaketen, bekommen. Das Mittagessen gab es in einer Mensa einer belgischen Schule und das Abendessen oder die Brotzeit gab es in einer Sporthalle, welche hübsch dekoriert war mit den Flaggen aller Länder und natürlich dem Wahrzeichen des Festivals. Nun will ich aber lieber schnell zum Programm kommen, denn das war viel spannender als die Wohnwagen oder das Abendessen. Am Freitag hatten wir abends gleich einen Workshop mit der a cappella Band »Voice Male«, die glatt zwanzig Chöre bei Laune gehalten hat, mit vielen verschiedenen, aber bekannten »Popsongs«. Eines der Highlights unserer Reise, denn der Workshop war echt gut gelungen und die Stimmung fantastisch.Am Samstag hatte unser Ensemble den Juryauftritt in der St. Niklaaskerk, einer kleinen, aber doch sehr schönen Kirche. Die Jury war allerdings

Chorwettbewerb

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alles andere als ermutigend.Anstatt die Kinder mal nett anzulächeln oder ähnliches zu tun, sahen sie eher aus, als wären sie gerade frisch aus dem Altersheim angeliefert worden (nichts gegen alte Menschen).Der eine sabberte ständig seine Stimmgabel an und steckte sie sich in sein Ohr, und die andere sah aus als würde sie am liebsten gleich ihr Mittagsschläfchen halten. Die waren noch schlimmer als die Jury von »Deutschland sucht den Superstar«, diese zeigten allerdings wenigstens noch Regungen .Noch am gleichen Tag fand eine Parade für die Chöre statt,die an diesem Tag ihre Auftritte hatten.Wir liefen quer durch die Stadt (ja,wir durften sogar auf der Straße laufen) und riefen Parolen durch die Stadt, sangen das Fußball WM-Lied 2006 und freuten uns, dabei zu sein. Abends wurden die Plätze bekannt gegeben, in einer Riesenshow mit Tänzern, Sängern, zwei großen Kinderchören und wundervollen Liedern. Begrüßt wurden wir mit »The circle of life« von Elton John, welches jeder »König der Löwen« Fan erkannte. Am Sonntag hatten wir vormittags einen Workshop mit einer berühmten Chorleiterin aus Finnland. Mit verschiedenen Klatsch- und Rhythmusübungen brachte sie den Kindern spielerisch ein Lied bei. Abends war dann endlich Party angesagt und wir fuhren nach dem Abendessen zur Abschlussfeier. Montags ging’s pünktlich um 9 Uhr wieder nach Berlin. Im Großen und Ganzen fand ich die Fahrt sehr schön.Wir haben zwar nicht den ersten Platz belegt, dafür hatten wir aber eine Menge Spaß und haben sehr viele schöne und neue Erfahrungen mit anderen Chören aus verschiedenen Ländern gesammelt. Katharina Kaiser, 17 J.

Raumklang – Klangraum
Vokalmusik aus Renaissance und Romantik am 17. August im Stadtkloster Segen Dass speziell bei Vokalmusik bestimmte Werke und bestimmte Räume eine besonders innige Beziehung haben können,ist nicht ungewöhnlich. Am Sonntag,dem 17. August, um 15 Uhr gibt es im Stadtkloster Segen an der Schönhauser Allee die Gelegenheit,eine solche innige Beziehung mit den eigenen Augen und Ohren zu erleben. An diesem Nachmittag erklingen dort Werke aus Renaissance und Romantik/Gegenwart in ungewöhnlicher Besetzung,gesungen von einem deutsch/schweizerisch/holländischen Projektchor unter Leitung von Kim Nguyen. Ungewöhnlich ist hierbei insbesondere die große Anzahl der Stimmen:In der Motette »Spem in alium« des englischen Renaissancekomponisten Thomas Tallis sind dies 40 (vierzig!) unabhängige Stimmen,die sich in acht Chöre gliedern. Der Kirchenraum der Segenskirche ist für die Aufführung dieses einzigartigen Stückes besonders prädestiniert,da sich in ihm die Möglichkeit bietet,die Chöre von den Emporen der Kirche singen zu lassen und dem Zuhörer so ein wirkliches Raumerlebnis dieser Motette zu bieten. Ergänzt wird das Programm,neben Werken von Knut Nystedt und Johann Sebastian Bach,durch das Lied »Ich bin der Welt abhanden gekommen«.Ursprünglich ein Sololied von Gustav Mahler,wurde es von dem deutschen Chorleiter Clytus Gottwaldfür 16-stimmigen Chor a cappella arrangiert. Bereits vor zwei Jahren hatten wir die Gelegenheit,eine Motette von Thomas Tallis in der Segenskirche aufzuführen und freuen uns nun sehr auf ein Wiedersehen mit dem Raum und hoffentlich mit Ihnen als Zuhörern!

14 Geburtstagsgrüße

Geburtstage
Helga Kluge Gerda Schalitche Ilse Okon Hildegard Grabow Herta Poppe Erna Böhme Ruth Ebersbach Lucie Daut Elsa Arndt Anna Mucke Charlotte Koal Marga Meisch Fredi Baum Waltraud Newerla Brigitte Reinke 80 Jahre 95 Jahre 91 Jahre 95 Jahre 96 Jahre 102 Jahre 75 Jahre 85 Jahre 97 Jahre 94 Jahre 104 Jahre 70 Jahre 75 Jahre 80 Jahre 75 Jahre

Herzliche Geburtstagsgrüße für alle,die im August und September Geburtstag haben.Besonders grüßen wir die Jubilare der Gemeinde:

am 01. 08. am 02. 08. am 05. 08. am 08. 08. am 08. 08. am 09.08. am 10. 08. am 13. 08. am 15. 08. am 17. 08. am 17.08. am 21. 08. am 22. 08. am 23. 08. am 27. 08.

Gertrud Miksch Käthe Koch Ella Huwe Gudrun Schüler Ingrid Volz Ursula Brückner Ilse Holtzbecher Mathilde Kasimir Alma Barz Elisabeth Schwochow Gisela Peschel Elisabeth Wöller Dorothea Heinig Christa Schölzel Helga Grazzani Edith Stern Ursula Stenz Sigrid Lehmann

100 Jahre 99 Jahre 99 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 91 Jahre 93 Jahre 96 Jahre 95 Jahre 96 Jahre 70 Jahre 75 Jahre 98 Jahre 75 Jahre 70 Jahre 75 Jahre 80 Jahre 70 Jahre

am 03.09. am 04. 09. am 05. 09. am 06. 09. am 07. 09. am 09. 09. am 10. 09. am 10. 09. am 11. 09. am 11. 09. am 12. 09. am 13. 09. am 19. 09. am 25. 09. am 26. 09. am 28. 09. am 28. 09. am 30. 09.

Geburtstagskaffee
Herzliche Einladung
an alle, jung und alt, die im August und September Geburtstag haben. Wir freuen uns, Sie am Donnerstag, dem 25. September 2008, um 15 Uhr in den Räumen des Elias-Gemeindehauses begrüßen zu dürfen. Es wäre schön, wenn wir bei Kaffee oder Tee, Kuchen und Saft miteinander ins Gespräch kommen, Lieder singen und eine Geschichte hören.

Offener Brief

15

Pfarrerin Elisabeth Eschner zum 70. Geburtstag
Am 15. September begeht Frau Elisabeth Eschner, langjährige Pfarrerin der Gethsemane-Kirchengemeinde, ihren 70. Geburtstag. In einem »Offenen Brief«,den wir abdrucken,gratuliert der damalige Superintendent und Weggefährte Klaus Görig der Jubilarin. Klaus Görig,Sup.em. Berlin,den 25.Juni 2008 Liebe Schwester Eschner, diesmal kann ich aus Anlass Ihres besonderen Geburtstages Ihnen im Gemeindebrief diese Zeilen schreiben. In meinen Unterlagen fand ich den Text der Ansprache,die ich Ihnen am 3. April 1977, dem Sonntag Palmarum, zur Einführung als Pfarrerin der Gethsemanegemeinde in einem festlichen Gottesdienst hielt. Daraus will ich zitieren, weil ich meine, dass das damals Gesagte auch heute noch aktuell ist und damit auch Ihr Dienst umschrieben werden kann. Ich sagte: »Man kann großartige Konzepte entwickeln, eine Flut von Papieren über die ›Gemeinde der Zukunft‹ produzieren, Statements und Studien erarbeiten – aber die Ökumene und die Geschichte der Kirche lehren:Gemeinden wachsen dort,wo kirchliche Mitarbeiter mit den Menschen ihres Wohngebietes leben,wo sie sich mit ihnen solidarisieren,ihre Schmerzen und ihre Enttäuschungen teilen, an ihren Ängsten und Problemen teilhaben – mit ihnen sich aber auch freuen und lachen können.Die kirchliche Losung für den heutigen Tag aus 2.Mose 23, 6 heißt:»Du sollst das Recht deines Armen nicht beugen in seiner Sache.« Interessant ist, dass es hier nicht allgemein »Armer« heißt, sondern dein Armer! Ein Christ und besonders ein Pfarrer soll die Armen, die Leidtragenden, die schwachen, die seelisch Gestörten, die Kranken und die Alten – zu seinen Armen,Schwachen und Alten machen – nicht irgendwo,sondern für uns hier im Bereich von Gethsemane… Dabei geht es nicht nur um die äußerlich Armen,es geht ebenso um die Menschen, die arm sind an Freude, arm an Kontakten, arm an Gemeinschaft, arm an Vertrauen und Hoffnung. Für diese Armen sollen wir Partei ergreifen. Leider gab und gibt es Zeiten der Kirche, da die Kirche mit den Starken, den Mächtigen und Reichen sympathisierte. Die Sympathie Jesu aber, sein Mitleben und Mitleiden galt vor allem den Machtlosen, den Entehrten und Leidenden – seine Sympathie galt aber auch ebenso den Kindern,Jugendlichen,der mittleren Generation und den Familien – ihnen wollte er Freude und ein sinnvolles Leben bringen. Dieses Da-Sein für die Menschen, diese Zuwendung an alle – ist Dienst Jesu und damit für uns eine frohmachende und befreiende Aufgabe. Dazu sind wir, dazu bist Du berufen.« Soweit einige Passagen der damaligen Ansprache! Als ich das noch einmal las, sagte ich mir, ja, so hat sie ihren Dienst verstanden, so hat sie sich bemüht, so war sie und so ist sie, die Pfarrerin Eschner. Ich weiß, dass Sie, liebe Schwester, ein solches öffentliches Loben und Ehren nicht mögen. Sie wollten nicht im Vordergrund stehen.Und gerade in dieser stillen Art haben Sie manches bewegt.Trotz der Aufgabe als Mutter von zwei Töchtern leisteten Sie einen vollen Einsatz als Predigerin, in der Unterweisung der Kinder und Jugendlichen und als Seelsorgerin der Pfarrer,Pfarrfamilien,der Mitglieder des Gemeindekirchenrats und der Gemeindeglieder,die teils unter dem Druck der Partei und des Staatssicherheitsdienstes standen.Schon vor den dramatischen Ereignissen der Jahre 1988/89, in denen der Name »Gethsemane« zu einem Symbol für eine »friedliche Revolution« wurde, haben Sie und der Gemeindekirchenrat regimekritischen Gruppen Unterkunft gewährt und schließlich am Ende Ihrer Dienstzeit auch noch eine umfassende Sanierung des Kirchgebäudes bewerkstelligt. Doch,doch,das sollte und musste in dieser schnelllebigen und vergesslichen Zeit so einmal – auch Ihnen – in Erinnerung gerufen werden.Sie sind nun auch weiterhin im Rahmen Ihrer Möglichkeiten im Verkündigungsdienst und der Seelsorge tätig.Ich danke Ihnen für Ihren Dienst und die langjährige gute Gemeinschaft. Unser Loben und Danken an diesem Tag aber gehören letztlich Gott, der Ihnen den Glauben geschenkt, der Sie zu Jesus Christus geführt und zum Dienst in seiner Nachfolge berufen hat. Gott behüte und segne Sie weiterhin. In herzlicher Verbundenheit! Ihr Klaus Görig

16 Gottesdienste

Tag
03. 08. 2008 11. nach Trinitatis 10. 08. 2008 12. nach Trinitatis 16. 08. 2008 Taufsonnabend 17. 08. 2008 13. nach Trinitatis 24. 08. 2008 14. nach Trinitatis 31. 08. 2008 15. nach Trinitatis 07. 09. 2008 16. nach Trinitatis 14. 09. 2008 17. nach Trinitatis 21. 09. 2008 18. nach Trinitatis 28. 09. 2008 19. nach Trinitatis

Elias
9.30 Uhr Pf.Mangliers A, N 9.30 Uhr Pf.Jastrzembski N

Gethsemane
11 Uhr Pf.Seidenschnur A, N 11 Uhr Pf.Seidenschnur T, N

9.30 Uhr Pfn.Thorbahn N 9.30 Uhr S.Ostermeyer N 9.30 Uhr Pf.Mangliers N 9.30 Uhr Pf.Seidenschnur N, K 9.30 Uhr Pf.Seidenschnur T, K 9.30 Uhr Pf.Seidenschnur A, K, N Goldene Konfirmation 9.30 Uhr Pf.Jastrembski T, K, N S.Ostermeyer

11 Uhr Pf.Mangliers T, N 11 Uhr Pfn.Fey T, N 11 Uhr Pf.Mangliers N 11 Uhr Pf.Seidenschnur F, N Gottesdienst zum Schuljahresanfang 11 Uhr Pf.Seidenschnur T, K, N 11 Uhr Pf.Zeiske A, K, N Goldene Konfirmation 11 Uhr Pf.Zeiske T, K, N

Tag des offenen Denkmals in der Ev. Kirchengengemeinde Prenzlauer Berg Nord
Bei allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei!

Gethsemanekirche Fr.,12.9.08 20.00 Uhr (Einlass:19 Uhr) DEBUT – »Girolamos Return« (Berlin Creative Art Orchestra) Offene Kirche von 18 bis 21 Uhr Finissage der Ausstellung: Wilhelm Groß – Bildhauer und Prediger (1883 – 1974) »Vespro della Beata Vergine« von Alessandro Scarlatti (16601725) Kammerchor »Hortus Vocalis« Leitung: Markus Wettstein Tag des offenen Denkmals Gottesdienst; anschließend offene Kirche bis 20 Uhr Führung »Demokratiebewegung« (Joachim Schumann); anschließend Orgelmusik Führung »Baugeschichte und Architektur“ (Volker Merseburger) Orgelmusik zum Ausklang

Sa.,13.9.08 19.30 Uhr

20 Uhr

So.,14.9.08 11 Uhr 14 Uhr

16 Uhr 17.30 Uhr

Gottesdienste

17

Paul Gerhardt
9.30 Uhr Pf.Seidenschnur N 9.30 Uhr Pf.Seidenschnur N, B

Ev. Stadtkloster Segen
21.30 Uhr AbendbeSINNung 21.30 Uhr AbendbeSINNung 11 Uhr Pf. Mangliers
A Gottesdienst mit Abendmahl K Kindergottesdienst N Gespräch nach dem Gottesdienst T Taufe TR Trauung F Familiengottesdienst B Basar

9.30 Uhr Vikar Maruschke A, N 9.30 Uhr Prof.Dr.Strohmaier-Wiederanders N 9.30 Uhr Pfn.Fey N Kein Gottesdienst 9.30 Uhr Vikar Maruschke T, K, N, B 9.30 Uhr Pfn.Fey T, K, N 11 Uhr Pfn.Fey und Team Krabbelgottesdienst 9.30 Uhr Pfn.Fey F, B Erntedank mit Kita Gethsemane Paul-Gerhardt-Kirche So.,14.9.08 15 Uhr 17 Uhr

21.30 Uhr AbendbeSINNung 21.30 Uhr AbendbeSINNung 21.30 Uhr AbendbeSINNung 21.30 Uhr AbendbeSINNung 21.30 Uhr AbendbeSINNung 21.30 Uhr AbendbeSINNung 21.30 Uhr AbendbeSINNung

Familien-Gottesdienst mit Kita Gethsemane anschl. Basar f. Cochabamba

Stadtkloster Segen Offene Kirche von 10 bis 17 Uhr Kaffee & Kuchen,Besichtigung, Kinderprogramm Tag des offenen Denkmals Offene Kirche von 10 bis 17 Uhr Kaffee & Kuchen,Besichtigung, Kinderprogramm

Tag des offenen Denkmals Sa.,13.9.08 Offene Kirche von 14 bis 18 Uhr Lesung »Nachdenken übers Denkmal« (Gundel Seidler) So.,14.9.08 Klangvolles für Violine und Orgel; Konzert mit Werken von J.S.Bach,J.G.Rheinberger,J.S. Svendsen u.a.(Violine:Mandy Pöhl; Orgel:Andy Buch)

18 Regelmäßige Veranstaltungen im Überblick

Angebote für Kinder Spielgruppen für Krabbelkinder bis 3 Jahren Paul Gerhardt im August nur Do.,9.30 – 11.30 Uhr (ehrenamtlich organisiert von Daniela und Dorothea) ab 01.09.wieder montags,16 – 18 Uhr und donnerstags, 9.30 – 11.30 Uhr Kontakt:Jana Scherle Telefon:41 71 59 61 Krabbelgottesdienste Paul Gerhardt Nicht in den Schulferien; Wiederbeginn im September: 21.09.,11 Uhr,Thema: Wir entdecken unsere Kirche KUGKUK Kleinere Und Größere Kinder und Kirche Elias 13.09.,10 Uhr,Thema:Jona Christenlehre Elias (Vorläufige Planung) mittwochs: 1.+2.Klasse:15 – 16 Uhr 3.+4.Klasse:16.15 – 17.15 Uhr 5.+6.Klasse:17.30 – 18.30 Uhr donnerstags: 1.+2.Klasse:15 – 16 Uhr 3.+4.Klasse:16.15 – 17.15 Uhr 5.+6.Klasse,17.30 – 18.30 Uhr

Angebote für junge Menschen Junge Gemeinde (13 –20 Jahre) Paul Gerhardt:Jugendkeller dienstags und donnerstags,17–22 Uhr Junge Gemeinde (> 20 Jahre) Paul Gerhardt:Jugendkeller dienstags und donnerstags,ab 18 Uhr

Angebote für Väter & Mütter, Männer & Frauen Familien-Rechtsberatung kostenlos, Paul Gerhardt: 20.08.und 16.09., 18 –19 Uhr mit Fachanwalt für Familienrecht Axel Huep,Anmeldung über das Gemeindebüro ist erwünscht. Telefon:4 45 74 23 oder direkt über die Kanzlei:3 03 00 30 oder über E-Mail:jana.scherle@gmx.de In EFG Zoar,Cantianstr.9: 12.08.und 9.09.,18 – 19 Uhr; Anmeldung über das dortige Gemeindebüro ist erwünscht. Telefon:4 48 42 67 Laib-und-Seele-Rechtsberatung kostenlos Elias: jeden Do.,11–12 Uhr mit Rechtsanwalt Matthias Brinkmann Angebot für sozial Bedürftige. Anmeldung nicht erforderlich. Stillgruppe Paul Gerhardt:13.und 27.08.,10.und 24.09.,10 – 11.30 Uhr Kontakt:Ulrike Sandow Telefon:44 73 32 31 Alleinerziehendengruppe Elias Diakonieraum:ab 04.09.wieder 14-täglich,Do.16 – 18.30 Uhr (bitte vorher anmelden) Kontakt:Jana Scherle Telefon:41 71 59 61 PEKIP-Kurs (kostenpflichtig) in Elias und Paul Gerhardt: Start am 19.09.für die Geburtsdaten Frühjahr 2008:freitags,10 – 11.30 Uhr für die Geburtsdaten November 2007 bis Februar 2008: freitags,11.45 – 13.15 Uhr Leitung:Frau Stephanie Neeb Gebühren:60 Euro für 10 Termine Anmeldung direkt bei Ev.Familienbildungsstätte Stadtmitte Telefon:258185-410 (Frau Reich) E-Mail:Familienbildung@kkbs.de

Kiezfrühstück Elias:30.08.und 27.09.,11–13 Uhr Gemeinsames Frühstück und Gespräche,Kontakt:Pf.Zeiske Telefon:4 45 77 45 laib.seele.kiezfruehstueck@ekpn.de Mittwochscafé für Eltern & Großeltern, Das Mittwochscafé pausiert in den Sommerferien. Angebote für Senioren Segen: 20.08.und 24.09.,14.30 Uhr mit Pf.Mangliers Paul Gerhardt: 04.09.,15 Uhr mit Pfn.Fey Gethsemane: Frauenkreis:12.09.und 09.09.,14 Uhr Apostel Frühstückskreis:27.08. und 24.09.,9 Uhr Elias: 04.08.und 01.09.,9 Uhr Seniorenfrühstück im Diakonieraum parterre mit Frau Volz Rund um die Bibel Bibelstunde Paul Gerhardt:17.09.,15.30 Uhr Bibelgesprächskreis Elias:18.08.und 15.09.,15 Uhr Kontakt:Frau Volz »Kreuz und Quer« Gethsemane:20.08.und 03.09. Kontakt:mattias.richter@t-online.de Kulinarischer Bibelkreis (KuBi) Gethsemane:Do.,19.30 Uhr Kontakt:Jens Neumann Telefon:44 05 25 99

Regelmäßige Veranstaltungen im Überblick

19

Suchen und Finden Segen:im August Pause Kontakt:Pf.Mangliers Telefon:4 48 03 33 Gebetsangebote Gebete im Stadtkloster Segen Mittagsgebet:Mo.bis Fr.12 Uhr Komplet:Di.& Do.21.30 Uhr Kontakt:Communität Don Camillo Telefon:44 03 77 39 Taizé-Gebet Segen:freitags,19.30 Uhr Kontakt:Christian Huge Telefon:33 50 65 50 Ökumenisches Friedensgebet Gethsemane:montags,18 Uhr Gesprächskreise Gesprächskreis Paul Gerhardt Paul Gerhardt:02.09.,19.30 Uhr; Besuch im Stadtkloster Segen Gesprächskreis Elias Elias:Do.,11.09.um 19 Uhr Kontakt:Herr Lindenberg Telefon:9 33 26 94 Gespräche über Gott und die Welt Elias:Di.,09.09.,19.30 Uhr (August Sommerpause) Kontakt:Pf.Seidenschnur Telefon 0333 97 27 73 45 (privat) mobil 0179 / 7 64 00 32 Offener Kreis Elias:Do.,18.09.um 16 Uhr Kontakt:Frau Bosem Telefon:4 42 63 81 Berufstätigenkreis Elias:Mi.,03.09.,19.30 Uhr (August:Sommerpause) Kontakt:Frau Krüger Telefon:4 44 40 56 Frauenhilfe Elias:Mo.,25.08.und 29.09., um 15 Uhr Kontakt:Frau Volz

Vorbereitungsgruppen Krabbelgottesdienst-Vorbereitung Paul-Gerhardt-Gemeindehaus,parallel zur Eltern-Kind-Gruppe,einmal im Monat,montags,17 – 18 Uhr,Termine nach Absprache über Pfn.Fey Kindergottesdienst-Kreis Gethsemane: jeweils ,19.30 Uhr Elias:16.09.,20 Uhr Kontakt:Antje Erdmann Telefon:41 71 59 57 Paul-Gerhardt-Kirche ab September findet jeden Sonntag auch Kindergottesdienst statt.(Im August ist kein Kindergottesdienst.) Im Vorbereitungsteam sind zur Zeit: Maika Kossack,Elisabeth Matlhaba, Markus Rheinfurth,Jana Scherle,und Franziska Tsaguria.Wir freuen uns über Verstärkung! Haben Sie Lust mit vorzubereiten? Kontakt:Jana Scherle Telefon:41 71 59 61 Partnerschaftsangebot Freundeskreis Cochabamba Paul Gerhardt:19.08.,19 Uhr Basare finden im Anschluss an die Gottesdienste am 10.08.und 14.09.statt. Offene Kirche Gethsemane: Mi.u.Do.,17–19 Uhr und zu anderen unregelmäßigen Zeiten.Kontakt:Kitty und Volker Merseburger,Telefon:4 49 10 72 Stadtkloster Segen: samstags,jeweils 14 –17 Uhr und zu den Gebetszeiten Kontakt:Communität Don Camillo E-Mail:info@stadtkostersegen.de

Ingrid Volz 70
Der GKR und die Redaktion des Gemeindebriefes gratulieren unserer langjährigen »Mitstreiterin« sehr herzlich zum Geburtstag! Gottes Segen und gute Gesundheit wünschen wir ihr alle von Herzen! Die Mitwirkung von Frau Ingrid Volz im GKR von Elias,die ehrenamtliche Mitarbeit in vielen Bereichen der Gemeinde,das absolut zuverlässige Miterbeiten beim Aufbau unserer Gemeinde sind geradezu ein Markenzeichen von Ingrid Volz. Auch die unermüdliche Tätigkeit für den Gemeindebrief als Autorin,Korrektorin und »Anregerin zu neuen Themen« sollen hier genannt sein. Jeder,der den Gemeindebrief liest, weiß aber auch,dass Ingrid Volz für das Seniorenfrühstück,die Frauenhilfe und viele andere gemeindliche Aktivitäten Ansprechpartnerin und Organisatorin ist.Unermüdlich. Vielen Dank!

Die Redaktion des Gemeindebriefes

20 97. Deutscher Katholikentag

»Du führst uns hinaus ins Weite«
97. Deutscher Katholikentag, Osnabrück 21. bis 25. Mai 2008 Unter dem Leitwort »Du führst uns hinaus ins Weite«, das dem 18. Psalm entlehnt ist, trafen sich in Osnabrück rund 50000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter auch viele evangelische und freikirchliche Christen. In der Stadt des Westfälischen Friedens von 1648 war die Weite und Vielfalt in vielen Erlebnissen und Erfahrungen des Katholikentages zu finden.So konnte in der evangelischen Wochenzeitung »die Kirche« nachgelesen werden, dass »keine gravierenden Unterschiede zwischen Kirchentagen und Katholikentagen mehr zu finden sind«. Da ich beide schon mehrfach besucht habe, kann ich nur bestätigen,dass sich die Atmosphäre dieser großen Laientreffen nicht mehr unterscheidet. Stellvertretend für vieles Erlebte möchte ich einige Streiflichter für erfahrene Weite geben. Am zweiten Abend führte mein Weg zum Nachtgebet ins Eine-Welt-Zentrum. Neugierig war ich durch die Ankündigung geworden: »Brasilianische Christen nehmen uns mit in ihren Glauben und Alltag.« Da unsere Gemeinde eine Partnerschaft nach Touros in Brasilien hat und ich von Sabine Ostermeyer schon einiges darüber gehört hatte, war ich gespannt.Was ich erlebte, übertraf alle meine Erwartungen. Junge Frauen und Männer kamen weiß gekleidet tanzend in die Kirche, Blumen und Kerzen tragend. Die Weite des Kirchentag-Leitwortes war förmlich zu spüren. Als die Tanzgruppe im Altarraum ankam, wurde aus der Blumenschale heraus die Bibel gehoben. Und alle in der Kirche klatschten,als der Priester die Bibel mit den Worten »Wort des lebendigen Gottes« übernahm. Später wurde erzählt, dass die brasilianische Gruppe ihre deutschen Gastgeber auf dem Flughafen mit den Worten »Wir bringen euch die Freude des Evangeliums« begrüßte. Diese Freude des Evangeliums war während des Nachtgebetes dominierend, auch wenn es dann um ernste Themen ging. Unsere Verantwortung für die Erhaltung und Bewahrung der Schöpfung wurde durch weitere Tänze mit der Darstellung der Elemente Wasser, Erde, Luft und Feuer vergegenwärtigt. Es war beeindruckend zu erleben, wie die jungen Menschen aus Brasilien mit den drängenden Fragen unserer Zeit umgehen und wie ihnen dabei ihre Lebensfreude nicht verloren gegangen ist.

In der überfüllten Jugendkirche zum Mittagsgebet und zum ökumenischen Jugendgottesdienst war ähnliches von der Atmosphäre her zu erleben. »Woran glaubst du? Wofür lebst du? Woran denkst du? Wohin gehst du?« Diese Fragen wurden durch Musik und Spiel so gekonnt aufgegriffen, dass alle in der Kirche einbezogen waren.So gelten diese Fragen ja für uns selbst, wie auch für den Weg der Kirche.Ein Fürbittengebet wurde uns allen vom 97.Deutschen Katholikentag über den 32.Deutschen Evangelischen Kirchentag in Bremen 2009 zum 2. Ökumenischen Kirchentag in München 2010 mit auf den Weg gegeben:

97. Deutscher Katholikentag

21

»Wir beten für die eine Christenheit: dass wir unser Herz den Schwestern und Brüdern in unseren christlichen Nachbargemeinden öffnen, dass wir alle gemeinsam Jesus Christus suchen und bekennen, dass wir eins seien im Gebet und in der Liebe, im Zeugnis und im Dienst.« Wie schwierig die konkrete Umsetzung ist, haben wir beim 1. Ökumenischen Kirchentag und der gegenseitig praktizierten Gastbereitschaft beim Abendmahl mit allen Negativfolgen für die betroffenen katholischen Amtsbrüder erlebt.Dennoch halten viele an der Hoffnung fest, dass sich auch hier ein Weg auftut, »dass wir eins seien im Gebet und in der Liebe, im Zeugnis und im Dienst« – und auch beim Abendmahl. Diese Hoffnung teilen wir besonders mit den Schwestern und Brüdern der katholischen Basisbewegungen »Wir sind Kirche« und der »IKvU« (Initiative Kirche von unten). »Am Jakobsbrunnen«, dem Kirchen-Zelt dieser Basisbewegungen, fanden wieder spannende und ermutigende Gespräche statt. Auch konnte ich die Fotos von den Gottesdiensten in der Gethsemanekirche vom 1. Ökumenischen Kirchentag entdecken. Und es stellte sich die Frage nach Planungen für den 2. Ökumenischen Kirchentag. Eine Fahrradwallfahrt in drei Etappen ist

angedacht: zu Pfingsten 2009 in Berlin beginnend, mit einer weiteren Etappe im Herbst 2009, um zur Eröffnung in München 2010 auf einer weiteren Etappe dort pünktlich »einradeln« zu können. Frau Annegret Laakmann, Referentin der Kirchenvolksbewegung »Wir sind Kirche«,lädt unsere Gemeinde dazu ein: »Es wäre natürlich schön,wenn erfahrene Radlerinnen und Radler Ihrer Gemeinde uns gute Wege aufzeigen könnten, auf denen wir in Richtung Potsdam kommen – und es wäre wirklich toll, wenn Menschen aus Ihrer Gemeinde uns ein Stück des Weges begleiten könnten.« Gewünscht wird auch ein Reisesegen für den Start der Wallfahrt. Unser GKR ist von diesem Vorhaben unterrichtet und wird das Anliegen in die Planung für Pfingsten 2009 einbeziehen. »Du führst uns hinaus ins Weite«,dieses Leitwort des 97. Katholikentages muss uns auch immer wieder zu neuen Schritten auf dem Weg der Ökumene motivieren. Für mich habe ich die Atmosphäre des Katholikentages als Motivation in die Gemeinde mitgenommen, die »Freude des Evangeliums« weiterzugeben – und will es auch mit diesem kleinen Artikel tun.Uta Fey

DEKADE ZUR ÜBERWINDUNG VON GEWALT Am 21.September in jedem Jahr wird der Internationale Gebetstag für den Frieden gefeiert.Seit einigen Jahren findet an diesem Tag auch der landeskirchenweite Gottesdienst der Ökumenischen Dekade zur Überwindung von Gewalt statt. Nachdem der 21.September in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, lädt die landeskirchliche Koordinationsgruppe der Dekade besonders dazu ein,an diesem Tag die Gottesdienste unter dem Thema »Überwindung von Gewalt« zu gestalten. Besonders einladen wollen wir Sie an diesem Tag aber auch zu unserem landeskirchenweiten Gottesdienst um 17 Uhr in der Versöhnungskapelle, Berlin-Wedding, Bernauer Straße 4. Dort werden wir den Dekadetag in diesem Jahr in Verbindung mit dem 60jährigen Jubiläum des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) feiern. Der ÖRK hat sich seit seiner Entstehung immer wieder zur weltweiten Überwindung von Gewaltsituationen und Gewaltstrukturen engagiert und 2001 in Berlin die weltweite Ökumenische Dekade zur Überwindung von Gewalt als Zehnjahresprogramm ausgerufen.Der ehemalige Generalsekretär des ÖRK,Prof.Dr.Konrad Rasier,wird in diesem Gottesdienst predigen und verschiedene Vertreter und Vertreterinnen von Initiativen zur Überwindung von Gewalt werden dort in Gebeten,Fürbitten und weiteren Information ihre Erfahrungen zur Sprache bringen.

22 Auf ein Wort zum Kloster

Auf ein Wort zum Kloster
»Evangelisches Stadtkloster« – »Familien«–AbendbeSINNung um 21.30 Uhr? Das Stadtkloster löst immer wieder Kopfschütteln aus. Wir verstehen das gut. Es ist ungewohnt, ein Kloster mitten in der Stadt anzutreffen, obwohl das ja an sich Tradition hat. Die Franziskaner, die Dominikaner und in ihrer Folge verschiedene Ordensgemeinschaften hatten ihre Klöster in der Stadt.Auch heute noch sind sie mitten drin (z.B. die Franziskaner an der Wollankstraße). Ein evangelisches Kloster und dann noch Familien, die es bewohnen, das ist trotz allem gewöhnungsbedürftig. Aber: Mitten in der Stadt, mitten im Leben, mitten auch im Lärm muss christliches Leben sich bewähren. Es ist eben nicht die Insel der Seligen,sondern der Alltag, in dem Nachfolge gelebt wird.Das fällt nicht immer leicht. Wenn Sie diesen Gemeindebrief in der Hand haben,jährt sich der Einzug an der Schönhauser Allee zum ersten Mal. Darum einige Gedanken zu einer Bilanz: Ein erster Höhepunkt waren die vielen Helfer, die am 8. August 2007 bereit standen,um die Möbel und all die Kisten in die Wohnungen und in die Kirche zu bringen. Nun, nach einem Jahr ist die Kirche fast leer und die Wohnungen sind fast fertig. Kurze Zeit später fand Ende August 2007 der Begrüßungsgottesdienst statt. Ein Bild für das,was wir erhoffen:Viele,fröhliche Menschen, die mit uns Gott in unserer Mitte feierten. Zu einzelnen Bereichen: Bau: Nein, wir sind nicht so weit, wie wir gerne wären. Aber wenn Leute kommen, die das Gebäude von früher kennen oder der Bauausschuss des Kirchenkreises hier tagt, freuen sich die Menschen,wie viel schon geschehen konnte. Wir hören das dankbar und lassen unsere eigene Sicht dadurch auch korrigieren.Im Herbst möchten wir die Zimmer im Turmbereich neu machen. Der Aufzug geht da hoch, das hat die Räume ziemlich in Mitleidenschaft gezogen. Wir möchten hier gerne moderne Gästezimmer gestalten,die zum Teil auch rollstuhlgängig werden. Finanzen: Es war uns möglich, den ersten Bauabschnitt zu finanzieren und auch das Leben der Stadtklosterequipe in diesem ersten Jahr.Wir leben weiterhin von der Hand in den Mund.Was wir an Spenden oder Darlehen erhalten, wird „verlebt“ und verbaut. Mehr oder schneller können wir nicht vorwärts kommen.Natürlich wäre es mit mehr Finanzen möglich, schneller die Gästezimmer fertig zu stellen oder an den Umbau der Kirche zu gehen,aber das ist zur Zeit nicht absehbar. Inhalte: Schon im Dezember konnten wir die ersten Angebote starten: Geschichten im Advent und Einführung in die Meditation.Seither führten wir diese Einführungen in die Meditation regelmäßig durch. Andere Angebote kamen dazu: Unterrichtseinheiten für Jugendliche zum Beispiel. Diese Unterrichtsmodule wurden vor allem auch von Gruppen aus der Schweiz genutzt, die ihre Konfirmandenreise nach Berlin geplant hatten.Gemeinsam mit der Gemeinde werden die AbendbeSINNungen geplant und durchgeführt.Wir haben eine Form gefunden, die einlädt, in die Arbeitswoche zu starten. Ideen gibt es noch viele. Eine Frage, die wir uns häufig stellen:Wie erreichen wir die Leute,die nicht zur Kirche gehen und keinen Gemeindebrief lesen? Kleine Flyer in Geschäften, eine Tafel auf der Straße sind unsere Mittel bis jetzt. Da gilt es sicher noch neue Ideen zu entwickeln. Dankbar sind wir für die gute Resonanz in der Presse. Die Zeitungen aus Berlin, aber auch darüber hinaus, haben von dem Projekt berichtet. Das hat manchen Kontakt ermöglicht, der ohne diese Präsenz nicht zustande gekommen wäre. Zum Schluss: Wir freuen uns, wenn Sie vorbeikommen und das Stadtkloster besuchen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten,uns zu treffen: Die Angebote der nächsten Monate finden Sie unter dem Programm des Stadtklosters,auch auf der Homepage (www.stadtklostersegen.de). Am Samstag ist die Kirche offen von 14 bis 17 Uhr. Montags bis freitags findet um 12 Uhr ein kurzes Gebet statt. Auch dazu sind Sie herzlich willkommen. Es tut gut, einen Moment inne zu halten. Im übrigen: Wir beten regelmäßig, wir beten auch für Ihre Anliegen. Ein Zettel oder ein Eintrag ins Fürbittebuch helfen uns daran zu denken. Ein Anliegen, das uns am Herzen liegt und für das wir Sie bitten mitzubeten: Wir möchten gerne, dass die Menschen aus dem Kiez auf die Kirche (nicht nur auf die Segenskirche!) aufmerksam werden und erfahren, dass man Gott begegnen kann. Fürs Stadtkloster Segen Georg Schubert

Stadtkloster Segen Angebote

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Angebote Stadtkloster Segen im September und Oktober Einführung in die Meditation: Eine kurze Einführung in die christliche Meditation,verbunden mit praktischen Impulsen,macht es sowohl Suchenden und Ungeübten als auch Menschen mit Vorkenntnissen möglich,eigene Erfahrungen zu machen.Im Betrachten, Nachsinnen und schweigenden Beten werden Texte der Bibel zur Sprache kommen und unser Leben wird damit in Berührung gebracht. Auf die Hoffnung hin,dass das Besondere geschieht:Gott kennen lernen – aus erster Hand. Wir laden Sie herzlich ein,sich gemeinsam auf den Weg zu machen. Leitung: Barbara Schubert-Eugster,Exerzitienleiterin und geistliche Begleiterin Georg Schubert, Leiter Projekt Stadtkloster Ein Unkostenbeitrag pro Abend von 5 Euro hilft uns. Daten: Donnerstag,18. September Donnerstag, 25. September Donnerstag, 2. Oktober Donnerstag, 9. Oktober jeweils 20.15 Uhr in der Segenskirche Ora et labora Woche Von Sonntag,28.September (Anreise später Nachmittag),bis Samstag,4.Oktober (Abreise nach dem Frühstück),bieten wir eine Woche »Beten und Arbeiten« für Männer an, die gerne Hand anlegen beim Bauen und sich Zeit nehmen,über Gott und die Welt nachzudenken.Biblische Impulse am Morgen vor Arbeitsbeginn, Teilnahme an den Stadtkloster-Gebeten und praktische Arbeit verbinden sich in dieser Woche.Sie erhalten Kost und Logis (Unterbringung in Mehrbettzimmern).Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.Weitere Informationen unter www.stadtklostersegen.de oder bei Felix Dürr 0151 / 18 48 08 45 Leitung: Felix Dürr,Bauleiter Stadtkloster Segen Georg Schubert,Projektleiter Spielen im Stadtkloster Ja,Sie haben richtig gelesen.Spielen! Haben Sie Lust,gemütlich zusammen zu sitzen,Brett- und Kartenspiele zu machen und dabei auch noch das eine oder andere übers Stadtkloster zu erfahren? Wir laden Sie herzlich ein am 15.August 08 und 19.September 08 Wer:alle,die gerne spielen! Leitung: Esther Meier,Spielpädagogin Zeit: 20 Uhr Bitte bringen Sie Ihre Lieblingsspiele mit (Brettspiele oder Kartenspiele) und vielleicht eine Flasche Wein… Eine Anmeldung ist nicht nötig.Weitere Informationen unter (030) 4 4 31 24 39 (Esther Meier) oder (030) 4 4 03 77 39 Alle Angebote finden im Stadtkloster an der Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin,statt.

24 MENSCHEN in unserer Gemeinde

Matthias Brinkmann
Rechtsanwalt

rer Gemeinde ENSCHEN in unse M

Hallo Matthias,schön,dass Du Dir die Zeit nimmst, mir hier im Mittwochscafé ein paar Fragen zu beantworten. Du bietest seit einiger Zeit kostenlos Rechtsberatung bei Laib und Seele an. Bevor wir darüber näher sprechen, erst mal: Seit wann bist Du eigentlich im Prenzlauer Berg und in unserer Gemeinde? Im Prenzlauer Berg lebe ich seit 1990. Ersten Kontakt zur Gemeinde hab ich so seit 1993/94,da bin ich mit einer Freundin hin und wieder zum Gottesdienst nach Elias gepilgert. Im Jahr 1999 zog ich in den Kiez.Seit letztem Jahr bin ich verstärkt dabei. Das ging los mit dem Kiezfrühstück und Aktionen wie »gLAUBe versetzt Berge«, der Laubaktion im Garten Gethsemane. Wie kam es, dass Du intensiver am Gemeindeleben teilgenommen hast? Durch Veränderungen in meinem Privatleben hatte ich mehr Zeit. Jana, das wird langweilig,unser Interview. Dann erzähl was Spannendes! Spannend und schön finde ich zum Beispiel, die unterschiedlichen Predigtstile zu erleben. Das geht von angenehm unaufgeregt über emotional bis zu intellektuell. Wählst Du den Gottesdienst, den Du besuchen willst, danach aus, worauf Du dann gerade Lust hast? Nein. Den Gottesdienst besuche ich, wenn ich in der Stadt bin, in Gethsemane, da vagabundiere ich wenig. Nur manchmal halte ich es für angemessen,

braucht man mehr Zeit und Diskretion, als es zwischen Bienenstich und Keksen möglich ist. Aber manchen Leuten fällt der Weg zum Anwalt dann leichter. Sind die Fragestellungen eigentlich ähnlich wie in Deiner Praxis? Was sind bei uns die häufigsten Probleme? Dauerbrenner sind die Bescheide des Jobcenters. Die Menschen bei »Laib & Seele« kommen zu mir, weil der Strom gesperrt ist, es in die Wohnung reinregnet oder die Mieterhöhung da ist. Die Arbeit in meiner Kanzlei dreht sich häufig um arbeitsrechtliche Fragen oder die Folgen von Verkehrsunfällen. Macht Dir Deine Arbeit in der Gemeinde Spaß? Ja,natürlich! Lieber Matthias, ich danke Dir für das Interview!

das Werk des Herrn am Liepnitzsee zu loben. Was ich sehr schätze, ist die Kirchenkaffeerunde. Man kommt mit vielen ins Gespräch, Bekannten und Unbekannten. Das finde ich wichtig, denn sonst entsteht im Gottesdienst ein Nebeneinander statt einem Miteinander. Ich mag in unserer Gemeinde die gesellige Offenheit, die fröhliche Atmosphäre und das Erdbeertiramisu beim Mittwochscafé. Und wie kam es dazu,dass Du ehrenamtliche Aufgaben übernommen hast? Ich war letztes Jahr beim Kiezfrühstück schnuppern. Da hat mich Frau Bosem angeheuert, beim Auf- und Abbau zu helfen und als Ansprechpartner für Leute mit juristischen Fragen mitzufrühstücken. Und bald kam die Idee, auch bei »Laib & Seele« Rechtsberatung anzubieten.Jetzt ist es so, dass ich Donnerstagvormittag von 10.30 – 12.30 Uhr in Elias als Anwalt zur Verfügung stehe. Dieses Angebot wird rege angenommen. Und hier im Mittwochscafé machst Du ja auch immer mal spontan Beratungsgespräche, wenn sich Fragen ergeben. Na, für ein richtiges Beratungsgespräch

Tag des offenen Denkmals

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Der Tag des Offenen Denkmals
Die Idee,einen Tag des Offenen Denkmals zu veranstalten,entstand in Frankreich.1984 wurden auf Initiative von Jack Lang die »Journées Portes ouvertes monuments historiques« ins Leben gerufen. Beeindruckt von dem großen Erfolg dieser Aktion folgten immer mehr europäische Länder diesem Beispiel.1991 rief der Europarat offiziell die »European Heritage Days« aus.Im vergangenen Jahr öffneten 49 Länder ( Belgien, Großbritannien und Spanien in kulturell spezifischen Landesteilen an unterschiedlichen Tagen) 30.000 Kulturdenkmäler, und 20 Millionen Besucher – davon in Deutschland 5,5 Millionen - nutzen die Gelegenheit die Denkmäler zu besichtigen. Seit 1993 wird der Tag des Offenen Denkmals in Deutschland bundesweit durchgeführt. Zum ersten Mal mit einer Festveranstaltung in Quedlinburg wurde er 1998 eröffnet und findet seitdem stets am zweiten Sonntag im September statt.An diesem Tag werden durch Führungen, Ausstellungen und bunte Rahmenprogramme den Besuchern Kulturdenkmäler »erlebbar« gemacht und es öffnen auch Denkmäler ihre Pforten,die sonst nicht allgemein zugänglich sind. In der Broschüre zur Vorbereitung des 14.September 2008 steht dazu »Bekanntes einmal anders sehen – so könnte das Motto lauten, an dem sich am Denkmalstag ein Großteil der Veranstaltungen orientiert.« und »Der Tag des Offenen Denkmals führt nicht nur die Schönheit und Kostbarkeit von Kulturdenkmalen vor Augen, vielmehr findet oftmals auch eine spielerische Auseinandersetzung mit dem Thema Denkmalschutz statt.Im Hintergrund steht dabei die Erkenntnis, dass nicht aus passivem Wohlwollen Engagement erwächst, sondern aus bewusstem Erleben und Erfahren.« Seit 1999 steht ein einheitliches Thema über dieser Veranstaltung: »Europa – ein gemeinsames Erbe« und es werden Schwerpunkte durch die Jahresthemen gesetzt.In diesem Jahr lautet das Jahresthema in Deutschland »Vergangenheit aufgedeckt – Archäologie und Bauforschung«. Auf europäischer Ebene wird der Tag des Offenen Denkmals durch den Europarat und die Europäische Union und in Deutschland u.a.durch die Kultusministerkonferenz,das Deutsche Nationalkommitee für Denkmalschutz, die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche, die Landesdenkmalpfleger, die Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände, den Deutschen Heimatbund, die Deutsche

Burgenvereinigung gefördert. In diesem Jahr findet der Tag des »Offenen Denkmals« am Sonntag ,dem 14. September, statt und unsere Gemeinde wird sich wie in den vergangenen Jahren beteiligen. Unsere Kirchen wurden zwar erst Ende des 19.und zu Beginn des 20.Jh.erbaut,doch wir wollen in der Gethsemanekirche während der Führung ab 16 Uhr der Frage nachgehen »Warum wird im Dehioschen Handbuch die Formensprache der Gethsemanekirche als ›rheinischer Übergangsstil‹ bezeichnet?« Ursprünglich wollten wir in der Gethsemanekirche eine Ausstellung über den Bildhauer und Prediger Wilhelm Groß am 13. September eröffnen.Wir haben uns aber entschlossen, zu diesem Termin eine Finissage anzubieten, um den Besuchern unserer Kirche schon in den Sommermonaten mehr Informationen über Künstler der Holzplastik »Christus in Gethsemane kniend« zu geben. Sie haben die Gelegenheit, sich die Ausstellung zu den Öffnungszeiten der Kirche am Mittwoch und Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr anzusehen.Trotz Finissage am 13.September ist die Ausstellung natürlich auch am Tag des Offenen Denkmals zu besichtigen. In den Kirchen werden wir unseren Besuchern zur Erfrischung Kaffee, Tee und ein Kuchenbüffet anbieten. Wir bitten daher um Spenden und Kuchenspenden und freuen uns über jede Unterstützung an diesem Tag.(Programm siehe Seite 16/17)

26 Veranstaltungen & Konzerte

Veranstaltungen & Konzerte in den Gemeindebezirken auf einen Blick Vorschau: 17. bis 19.10. Elias Kuppelsaal 4. Gospelworkshop im Kuppelsaal, Leitung:Vivian Glade (Bremerhaven) Infos:www.gethsemanekirche.de/prayers+preachers.html Gethsemane Orgelkonzert,Eintritt frei Kammerchor Naumburg,Geistliche Chormusik aus vier Jahrhunderten, Eintritt:5,00 Euro (erm.3,00 Euro) Orgelkonzert,Eintritt frei DEBUT – »Girolamos Return« Berlin Creative Art Orchestra,Eintritt frei »Vespro della Beata Vergine« von Alessandro Scarlatti (1660 –1725) Kammerchor »Hortus Vocalis«,Leitung: Markus Wettstein,Eintritt frei Tag des offenen Denkmals, Infos siehe Seite 16/17 Orgelkonzert,Eintritt frei Festkonzert 60 Jahre RIAS-Kammerchor, Werke von J.S.Bach Schlusskonzert der Orgelkonzert-Reihe, Eintritt frei

Mi., 13.08., Do., 14.08., Mi., 10.09., Fr., 12.09., Sa., 13.09., So., 14.09., Mi., 24.09. Fr., 3.10. Mi., 8.10.

19.30 Uhr 19.30 Uhr 19.30 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr

19.30 Uhr 19.00 Uhr 19.30 Uhr

So., 14.09.

Paul Gerhardt Tag des offenen Denkmals,Infos siehe Seite 16/17 Stadtkloster Segen 15.00 Uhr Tallis: Spem in alium (und Werke von Bach,Mahler und Nystedt), mehr Infos:www.spem-in-alium.de Tag des offenen Denkmals, Infos siehe Seite16/17, weitere Veranstaltungen im Stadtkloster Segen finden Sie unter:www.stadtklostersegen.de

So., 17.08. So., 14.09.

Der E-Mail-Newsletter des Konzertbüros. Jetzt bestellen und keine Veranstaltung verpassen. Einfach Mail mit Namen und E-Mail-Adresse an: konzertbuero-newsletter@ekpn.de

Adventsfahrt 2008
Rechtzeitiges Anmelden sichert gute Plätze! Schon jetzt laden wir zur Adventsfahrt am 14.Dezember, dem 3.Advent,ein,wieder mit »Brandenburgische Exkursionen« sowie Pfn.Fey und Kantorin Pohl. 8 Uhr ist Abfahrt (ob an der Kirche oder am Gemeindehaus wird bedingt durch die Baustellen später bekannt gegeben) Wir fahren zunächst nach Kyritz und besichtigen den Sitzungssaal des Rathauses mit Holzschnitten zur Bassewitz-Legende,der Kyritzer Ratsbibel und dem »Bassewitzschwert«. Nach dem Mittagessen »Gans satt« gibt es die Möglichkeit, eine kleine Verdauungswanderung nach Brüsenhagen zu unternehmen (ca.2 km) oder alternativ sich mit dem Bus dorthin fahren zu lassen.Dort folgen eine Führung durch das Schloss Neuhausen,eine Adventsandacht in der Schlosskapelle und das Kaffeetrinken ebenfalls im Schloss. Gegen 19.30 Uhr sind wir wieder in Berlin. Preis pro Person (ohne Getränke zum Mittagessen und ohne Trinkgelder):40 Euro. Anmeldungen bitte an das Zentralbüro oder an Pfn.Fey.

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Solar-Mitteilungen Unsere Solaranzeigen in Elias und Paul Gerhardt haben am 14.7.2008 folgende Erträge ausgewiesen:

Solar-Ertrag seit 1. 1. 2008 seit 5. 12. 2002

Paul Gerhardt 2.238 kWh 21.537 kWh

Elias 1.586 kWh 13.755 kWh

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Leserbrief
Von unserem treuen Leser Werner Klopsteg erhielten wir wieder ein Gedicht,das wir mit herzlichem Dank an ihn hier veröffentlichen: Gemeinsamkeit Wenn wir in der Kirche sind Alte,Junge,Mann,Frau,Kind, in den wundervollen Stunden sind im Glauben wir verbunden, Friede,Liebe fülln das Herz.

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Klavier- & Cembalobauer Marcellus Jany
Stimmungen & Reparaturen für Klaviere & Historische Tasteninstrumente Werkstatt: Paul-Robeson-Str. 47 – Termine nach Vereinbarung Fon & Fax:030 / 44 30 80 40 service@klavierstimmer-jany.de Mobil:0174 / 3 21 31 08 www.klavierstimmer-jany.de

Rechtsanwälte Dr.Theben
Dr.Bettina Theben
Fachanwältin für Arbeitsrecht Spezialistin für Arbeitsrecht Verwaltungs- und Verfassungsrecht Hochschul- und Schulrecht Kirchenrecht Schadensersatzrecht (auch Nebenklage)

Dr.Martin Theben
Spezialist für

Greifenhagener Straße 30 10437 Berlin Am S/U-Bahnhof Schönhauser Allee

Vertragsrecht Vereinsrecht Urheberrecht Familienrecht Erbrecht

Telefon (030) 43 72 00-0 Telefax (030) 43 72 00-10 www.dr-theben.de

30 Kontakte

So finden Sie uns

Zentralbüro Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Sitz der Geschäftsführung Gethsemanestraße 9,10437 Berlin Küster Harald Mößner Telefon 4 45 77 45 Telefax 43 73 43 78 Computerfax (9-16 Uhr) 43 73 43 79 Sprechzeiten: Mo.13 – 16 Uhr,Mi.14 – 19 Uhr Do.9 – 12 & 13 – 16 Uhr Internet www.ekpn.de E-Mail zentralbuero@ekpn.de Vorsitzende des Gemeindekirchenrates Constanze Scherz Telefon 4 48 67 02 E-Mail gkr@ekpn.de Spendenkonto KVA Berlin Stadtmitte, Kto.411741280 Ev.Darlehnsgenossenschaft, BLZ 210 602 37 Spendenquittung auf Wunsch Zweck:»Prenzlauer Berg Nord«

Elias Kuppelsaal Göhrener Str.11,10437 Berlin Telefon 4 42 63 31 Telefax 44 05 62 18 Gemeindebüro Elias Öffnungszeiten Mi.16 – 19 Uhr Gottesdienst So. 9.30 Uhr Gethsemane Stargarder Straße 77,10437 Berlin Gemeindebüro Gethsemane Gethsemanestr.9 10437 Berlin Telefon 4 45 77 45 Telefax 43 73 43 78 Öffnungszeiten Nach Vereinbarung Gottesdienst So. 11 Uhr Offene Kirche Mi.und Do.17–19 Uhr u.z.unregelm.Zeiten am Wochenende Paul-Gerhardt-Kirche Wisbyer Straße 7,10439 Berlin Gemeindebüro Paul Gerhardt Kuglerstraße 15,10439 Berlin Telefon 4 45 74 23 Telefax 44 71 95 04 Öffnungszeiten Mi.und Fr.10 – 12 Uhr,Mi.17 – 19 Uhr Gottesdienst So. 9.30 Uhr und 1x monatlich: So. 11 Uhr Segenskirche /Stadtkloster Segen Schönhauser Allee 161,10435 Berlin Communität Don Camillo Telefon 44 03 77 39 Öffnungszeiten Gemeindebüro Telefon 4 48 34 83 Telefax 41 71 50 72 Di.9 – 11 Uhr,17.30 – 18.30 Uhr, Do.9 – 11 Uhr www.stadtklostersegen.de Gottesdienst So. 21.30 Uhr

Pfarrerin & Pfarrer Pfn. Uta Fey Büro Kuglerstr.15,10439 Berlin Telefon 44 71 95 06 Telefon 4 45 74 54 (privat) E-Mail u.fey@ekpn.de Sprechzeiten Mi.17 – 19 Uhr und nach Vereinbarung Pf. Gisbert Mangliers (geschfd.) Büro Segen: Di.,17.30 – 18.30 Uhr und nach Vereinbarung Telefon 4 48 03 33 (privat) mobil 0171 / 1 79 50 07 E-Mail g.mangliers@ekpn.de Sprechzeiten nach Vereinbarung Pf. H.-Otto Seidenschnur (geschfd.) Telefon 0333 97 27 73 45 (privat) mobil 0179 / 7 64 00 32 E-Mail ho.seidenschnur@ekpn.de Sprechzeiten Büro Göhrener Str.11 Di.15 – 17 Uhr und nach Vereinbarung Büro Gethsemanestr.9,Mi.15-17 Uhr und nach Vereinbarung Pf. Christian Zeiske Gethsemanestraße 9,10437 Berlin Telefon 40 00 39 30 E-Mail c.zeiske@ekpn.de Sprechzeiten Di.18 – 19.30 Uhr, Fr.9 – 11 Uhr und nach Vereinbarung

Kirchhöfe
Segens-Friedhofsverwaltung Monika Peter Gustav-Adolf-Str.67–74,13086 Berlin Telefon 9 25 30 68 / 47 03 27 32 Telefax 47 03 27 35 Internet www.segenskirchhof.de E-Mail kontakt@segenskirchhof.de Kirchhofsverwaltung Nordend Katrin Manke Dietzgenstraße 120–162,13158 Berlin Telefon 4 76 35 54 / Telefax 4 76 27 70 Internet www.berlin-friedhof.de E-Mail nordend@berlin-friedhof.de

Kontakte

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Arbeit mit Kindern Jugendlichen & Familien Antje Erdmann Dipl.Sozialpädagogin /Diakonin Göhrener Straße 11,10437 Berlin Telefon 41 71 59 57 E-Mail a.erdmann@ekpn.de Sprechzeit Di.11 – 13 Uhr Jana Scherle Dipl.Pädagogin / Beratung für Familien Göhrener Straße 11,10437 Berlin Telefon 41 71 59 61 E-Mail j.scherle@ekpn.de Sprechzeiten Mi.14 – 18 Uhr Paul Beutel Jugendwart Kuglerstraße 15,10439 Berlin Telefon 4 45 74 25 E-Mail p.beutel@ekpn.de Fachausschuss: kinder.jugend.ausschuss.@ekpn.de

Veranstaltungsmanagement
Konzertbüro Gethsemanestraße 9,10437 Berlin Christoph Zschunke Mario Gugeler Telefon 44 71 55 67 Telefax 43 73 43 78 E-Mail konzertbuero@ekpn.de

Diakoniestation
Hauskrankenpflege Weißensee/Prenzlauer Berg Bizetstraße 49,13088 Berlin Telefon 9 27 46 94 Leitung Herr Gülker

Kindergärten
Ev. Kindergarten Elias Göhrener Str.11,10437 Berlin Leitung Sabine Ostermeyer Telefon 4 42 24 05 Telefax 41 71 74 96 E-Mail elias@kita-berlin.de Ev. Kindergarten Gethsemane Greifenhagener Str.2,10437 Berlin Leitung Eva Koch Telefon 4 45 55 84 Telefax 4 45 55 84 E-Mail kita-gethsemane@gmx.de Ev. Kindergarten »Arche« Schönhauser Allee 104,10439 Berlin Leitung Mirjam Häcker Telefon 4 45 70 48 Telefax 40 04 50 30

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Kirchenmusik
Elisabeth Kaiser Telefon 44 71 55 69 E-Mail e.kaiser@ekpn.de Detlef Lehmann Telefon 47 48 90 75 Hermfried Weber Telefon 40 00 79 84 Christoph Zschunke Telefon 44 71 55 67 E-Mail konzertbuero@ekpn.de

Telefon (030) 4 45 77 45 Herr Mößner zentralbuero@ekpn.de

Hausmeister
Helmut Böhnke mobil 0179 / 7 36 18 57 Jürgen Bocheinski mobil 0179 / 7 64 00 33 Bärbel Jenichen mobil 0173 / 2 15 71 32 b.jenichen@ekpn.de

orgel+
ORGELKONZERTE IN GETHSEMANE

Mittwoch, 13. August 08 Orgelkonzert 19.30 Gethsemanekirche mit Martin Schultze, Himmelpforten

Mittwoch,10. September 08 17 und 19.30 Gethsemanekirche Orgelkonzerte mit Eric Dalest, Paris
Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord
        
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