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Periodical volume

Full text: Gemeindebrief Issue 35.2006/2007, Dezember/Januar

Gemeindebrief
Ausgabe Nr. 35 Dezember 2006/Januar 2007

Elias · Gethsemane · Paul Gerhardt · Segen
Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord

2 Inhalt

Seite

Orchesterschule öffnet ihre Türen

Jahresthema 4 2007 Paul-Gerhardt-Jubiläum 5 Klösterliche Frauen 6/7 Kinder, Kinder 8/9 Mitteilungen/Amtshandlungen 10 Junge Gemeinde 10 »JG-WG« 11 Workshop 12 Schöpfung – die Zweite 13 Geburtstage 14 Wöchentliche Veranstaltungen 15 Gottesdienste 16/17 Aus den Pfarrbezirken 18 Auf ein Wort zum Kloster 19 Drei Abende zur Spiritualität 20 Laib und Seele 21 Agnes Wendland Gedenktafel 22/23 Jahrestreffen »Rückenwind« 24 Menschen in unserer Gemeinde 25 Rüste Waldsieversdorf 26 St.Martinsumzug 27 Veranstaltungsübersicht 28 Anzeigen/Kontakte 29–31 Titelbild: »Die Verkündigung« von Leonardo da Vinci 1452 – 1519,Ausschnitt. Das 271 x 98 cm große Bild ist auf Holz gemalt und befindet sich in den Uffizien in Florenz. Hinweis: Der Friedhof Nordend hat eine neue Anschrift ! Dietzgenstraße 120 –162 Die Anschrift der Verwaltung: Dietzgenstraße 120,13158 Berlin Grund:Straßenumbenennung!
Herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord. Auflage:2000 Stück. Redaktionsanschrift:Gemeindebüro der Ev.Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Göhrener Str.11,10437 Berlin Telefon:4 42 63 31 / Telefax:44 05 62 18 E-Mail:eliasgemeinde@gmx.de Titelbild & Gestaltung:Grafik-DesignBüro Dieter Wendland Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 2. 1. 2007

Aus der Kammer in die Kirche – Aus der Kirche in die Welt
Alle kleinen und großen Instrumentalisten und solche,die es werden wollen, alle, die …gerne mit jung und alt zusammen lernen, musizieren und lachen wollen - sich für alte und neue Kammermusik, Chor- und Orchestermusik begeistern - gerne zur Ehre Gottes, sich und anderen zur Freude musizieren - sich gegenseitig helfen und anspornen wollen - in einer Gemeinschaft auftreten möchten,in der Kirche und in der Welt … sind eingeladen, ihren Platz in der Orchesterschule der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord zu finden.Ziel ist,die Gemeinde als Lernort für junge und erwachsene Musiker im Ensemblespiel zu nutzen und durch die Auftritte gemeinsam mit den Chören der Singschule der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Sinn, Motivation und Gemeinschaft zu erleben. Das Anfänger-Orchester und das Erwachsenen-Ensemble können bei großen Projekten in das Fortgeschrittenen-Orchester integriert werden. Im Erwachsenen-Ensemble werden die Wünsche der Musiker besprochen und soweit wie möglich berücksichtigt. Klavierschüler erhalten die Möglichkeit, sich auf die Begleitung der Chöre und Ensembles vorzubereiten und so auch gemeinsam mit anderen zu musizieren. Für Kinder,die ein Orchesterinstrument, Klavier oder Cembalo erlernen möchten, um in den Ensembles mitzuspielen,bieten die Lehrerinnen auch Einzelunterricht in den Gemeinderäumen an. Lehrerinnen: Sigrun Pleißner, Julia Irmer und Motoko Nishida Liebau

Ort: Winterkirche Gethsemane Kosten: um eine Spende wird gebeten; mit einem freiwilligen Beitrag von 3 bis 5 Euro pro Ensemblestunde helfen Sie, die Kindermusikarbeit gebührend zu unterstützen. OHO-Orchester für Anfänger Mittwoch,15.15 – 15.45 O – die Orgelpfeifen für Bläserschüler 15.15 – 15.45 HO – die Holzwürmer für Streicherschüler.16.00 – 16.30, Gesamtprobe OHO-Orchester Alter: Instrumentalschüler ab 6 bis ca 12 Jahre, 1. bis 3. Unterrichtsjahr (auch Blockflötenschüler) »Gemeinsam musizieren von Anfang an« AHA-Orchester für Fortgeschrittene Mittwoch 16.45 – 17.45 für Schüler von Orchesterinstrumenten ab 3.Unterrichtsjahr AHA- »Alle haben einen Platz« Erwachsenen-Ensemble Mittwoch,18.00 – 19.00 für erwachsene Instrumentalisten ab 3. Unterrichtsjahr. »Von der Pastorale bis zur Improvisation«.Probenzeit nach Absprache veränderbar Nähere Informationen über Elisabeth Kaiser,Tel.: 4 45 77 45 oder elkai.kantorei@gethsemanekirche.de Anmeldungen ab sofort! Bitte beachten Sie auch die druckfrischen Flyer zur Orchesterschule, die in unseren Kirchen ausliegen.

Das Wort

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Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.
Sacharja 9,9
Liebe Gemeindeglieder und liebe Freunde der Gemeinde,

in dieser Ausgabe des Gemeindebriefes bilden erstmals die Monate Dezember und Januar den Zeitrahmen.Wir wollen damit erreichen,dass die vielen Menschen,die in unsere Weihnachtsgottesdienste kommen,nicht einen fast abgelaufenen Gemeindebrief mitnehmen,sondern wirklich noch etwas Neues erfahren – eben die Veranstaltungen und Einladungen für den Januar. Das Alte und das Neue – das ist auch das innere Thema der vor uns liegenden Wochen.Ein neues Kirchenjahr beginnt. Das alte Kalenderjahr neigt sich seinem Ende zu.Und in den Wochen des Advents gehen wir auf eine alte Geschichte zu – die Geburt Jesu; die Geschichte,die davon erzählt,wie der von Gott versprochene Retter der Welt geboren wird. »Alle Jahre wieder« hören wir diese alte Geschichte.Warum eigentlich ist diese Geschichte immer noch nicht durch die Zeiten überholt,warum nicht in Vergessenheit geraten, warum ergreift sie uns bis heute? Weil in ihr wirklich Neues angesagt wird! Der Wochenspruch für den 1.Advent aus dem Buch des Propheten Sacharja drückt dieses Neue so aus:Siehe,dein König kommt zu dir,ein Gerechter und ein Helfer. (Sacharja 9,9) Jesus kannte dieses Wort,diese Verheißung,diese Sehnsucht.Er hat sie gewissermaßen inszeniert bei seinem »Einzug« in Jerusalem.Alle bisherigen Erfahrungen werden auf den Kopf gestellt,umgestürzt:Ein König,der auf dem Lasttier der Armen,einem Esel,reitet.Keine Massen werden zum Jubeln an die Straßen gekarrt.Sondern einfache Leute und Kinder sind es,die sich freuen können.Keine roten Teppiche werden ausgerollt,sondern Palmenzweige,Symbole des Friedens,zieren den Weg.Aber auch,was über diesen König gesagt wird,lässt aufhorchen:ein Gerechter und ein Helfer wird er sein.Da macht einer nicht sein eigenes Gesetz und setzt es brutal durch,sondern er ordnet sich

dem unter,was für alle gilt und allen dient.Da ist einer,der nicht nur für sich und die Seinen sorgt,sondern sein Vermögen für die Schwachen einsetzt und für alle,die Hilfe brauchen.Das ist wirklich neu – in vielen Teilen unserer Welt bis heute »unerhört« und für uns ein bleibender Maßstab, der uns in unserer Menschlichkeit herausfordert.Da bricht etwas von Gottes neuer Welt in unsere alte Welt,wie ein Stern,der aufgeht in der Nacht. Deshalb fängt das neue Kirchenjahr mit dieser Botschaft des Advents an,die wirklich Neues ansagt,das bis heute nicht überholt ist.Das,was Menschen das Fürchten lehren kann, soll einer Freude weichen,die »allem Volk widerfahren wird«.In diese Festvorbereitung will Gott uns alle einbeziehen! Die Erneuerung,die Gott vorhat,klingt nun auch in der Jahreslosung für 2007 an: »Gott spricht:Siehe,ich will ein Neues schaffen,jetzt wächst es auf,erkennt ihr’s denn nicht?« (Jesaja 43,19) Ich denke daran,dass die EKD von 2007 – 2017,dem 500.Geburtstag der Reformation,eine Reformdekade ausgerufen hat.Alle Arbeit in unseren Kirchen,alle Strukturen müssen sich daraufhin befragen lassen,ob sie noch die Einladung des menschenfreundlichen Gottes an »alles Volk« widerspiegeln und ihr dienen.Viel steht da auf dem Prüfstand! Ich denke auch an das Jahresthema,das sich unsere Gemeinde für das kommende Jahr gewählt hat: »...und öffnen die Tür.« (siehe S.4) Ich wünsche Ihnen allen eine besinnliche Adventszeit und ein gesegnetes 2007! Ihr Pfr.Gisbert Mangliers

4 Jahresthema »...und öffnen die Tür«

»…und öffnen die Tür«
Liebe Leserinnen und Leser, standen Sie auch schon einmal ohne Schlüssel vor der eigenen Wohnungstür? Diese Erfahrung gehört sicher zu denjenigen, die niemandem zu wünschen ist. Denn das kann teuer werden! Ein Flehen »Sesam – öffne dich« wie im Märchen hilft auch nicht weiter. Geschlossene Türen vermitteln ein hilfloses Gefühl.Ausgeschlossen zu sein, ist eine bittere Erfahrung. Geschlossene Türen, speziell verschlossene Kirchentüren, prägen unsere Kirchenkultur. Das hat seine Gründe, wir wissen es alle, zu viel wird zerstört, wenn keine Aufsicht da sein kann. Wir können dies nicht verantworten. Hat sich etwas geändert, wenn wir uns als Gemeinde ein Jahresthema ausgesucht haben,das nun eben zum Inhalt hat,die Türen zu öffnen? - Die Zeile ist übrigens aus einem Morgenlied entnommen: »Die güldene Sonne bringt Leben und Wonne…« – Eben diese Fülle des Lebens soll deutlich werden, wenn wir die Kirchentüren und die der Gemeindehäuser öffnen.Denn allein mit dem Aufschließen ist es nicht getan. Die Angebote sind es,die sich hinter den geöffneten Türen eröffnen: in vielfältiger Weise für kleine und große Kinder, für die Jugendlichen, für die jungen und älte-

Jahresthema nehmen, die Paul-Gerhardt-Kirche zu öffnen und zu einer Ausstellung einzuladen wie zu verschiedenen Gemeindeveranstaltungen.(siehe S.5) Für den Sommer 2007 ist der Einzug der Familien von Don Camillo in das Gemeindehaus von Segen geplant. Mit diesem Einzug soll die Stadtklosterarbeit beginnen, welche die Türen der Gemeinde und Segenskirche auf neue Weise öffnen will.Für die Kinder wird es neben den vielen Angeboten, die schon da sind, ein neues geben: neben der »Singschule« soll eine »Orchesterschule« entstehen.(siehe S.2) Wem das alles noch nicht genug ist,den kann ich an unsere Partnerprojekte der Gemeinde verweisen, die auch in anderen Ländern die »Türen öffnen«: Unser Cochabambaprojekt wird im Herbst sogar sein 20jähriges Jubiläum begehen! Für all das,was wir vorhaben,brauchen wir Gottes reichen Segen und viele Hände,die mittun. »In meinem Studieren wird er mich wohl führen und bleiben bei mir, wird schärfen die Sinnen zu meinem Beginnen und öffnen die Tür.« Darauf vertrauen wir. Ihre Pfarrerin Uta Fey

ren Erwachsenen, für die Seniorinnen und Senioren. Wenn Sie in unseren Gemeindebrief schauen, merken Sie vielleicht, dass sich die Angebote ständig erweitern. Ein Mitarbeiterteam aus Haupt- und Ehrenamtlichen versucht auf vielfältige Weise, lebendige Gemeinde zu gestalten.Dennoch könnten es noch viel mehr sein,die mittun:in den Eltern-Kind-Gruppen,in der Begleitung der Kinderchorarbeit und bei Freizeiten, als Helferinnen und Helfer bei Laib und Seele, beim Kirchdienst und in vielen Arbeitsgruppen… um nur einiges zu nennen. Das Jahresthema kann uns motivieren, nicht nur die Schlüssel für die Gebäude in die Hand zu bekommen, sondern die Schlüssel zu den Herzen der Menschen. Viele auf unterschiedliche Weise zu erreichen und ihnen dann zu vermitteln, nicht mehr ausgeschlossen zu sein,sondern dazu zu gehören, das kann »Leben und Wonne« sein. Mögen schon unsere Advents- und Weihnachtsangebote ihren Teil dazu beitragen.Im neuen Jahr wollen wir uns den vielfältigen Herausforderungen stellen. Benennen möchte ich drei Schwerpunkte: Am 12. März wird an den 400. Geburtstag Paul Gerhardts erinnert. Wir wollen dieses Jubiläum zum Anlass ist, freuen sich die Gemeindeverantwortlichen,dass sich nun für die Orchesterschule drei Musikerinnen gefunden haben, die sich den Aufbau der Orchesterschule zum Ziel gesetzt haben.Und das Redaktionsteam dachte sich:Das ist einen Platz auf der ersten Seite des Gemeindebriefes wert! Überhaupt ist die Gemeindearbeit ohne die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer

EDITORIAL
Liebe Leserinnen und Leser, dort, wo Sie sonst im Gemeindebrief das Editorial finden, lesen Sie heute vom neuesten Projekt in der Gemeinde: der Orchesterschule! Nachdem die Singschule unter Leitung von Elisabeth Kaiser wirklich erfolgreich angelaufen

nicht denkbar.Ob bei der Betreuung von Kindern, der Planung und Durchführung von Gottesdiensten und Festveranstaltungen, ob in den zahlreichen Gremien,beim Verfassen von Texten für den Gemeindebrief, ob beim Austeilen von Lebensmitteln an Bedürftige oder in der Arbeit für die Partnerschaftsprojekte,überall »wimmelt« es von helfenden Händen und überall ist dieses, Ihr

2007 Paul Gerhardt Gedenkjahr

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2007 Paul-Gerhardt-Gedenkjahr
Die evangelische Paul-Gerhardt-Gemeinde wurde 1907 als Tochter der Gethsemane-Gemeinde gegründet.Sie bekam 1910 ihre Kirche in der Wisbyer Straße.Die feierliche Kirchweihe fand am 12.März 1910,dem Geburtstag Paul Gerhardts statt (aus d.Gemeinde-Chronik 2000). Paul Gerhardt gilt als der bedeutendste evangelische Liederdichter nach Martin Luther.»Gerhardts rund 130 Lieder zeichnen sich durch sprachliche Schönheit und Natürlichkeit aus; auf dem Hintergrund des Dreißigjährigen Krieges spiegeln sich persönliches Gottvertrauen und Christliche Heilserfahrung wider.« (Evangelisches Gesangbuch, Liederkunde) Im März 2007 feiern wir seinen 400. Geburtstag und wollen uns durch eine Reihe von Veranstaltungen sein Leben und Wirken verdeutlichen: »Wach auf, mein Herz und singe…« Die Veranstaltungen im Überblick Festgottesdienst Sonntag, den 11. März um 11 Uhr Ort: Paul-Gerhardt-Kirche Predigt: Frau Prof.Dr.Gerlinde Strohmaier-Wiederanders Musikalische Gestaltung: Ökumenische Senioren-Kantorei unter Leitung von Herrn Witt im Anschluss an den Gottesdienst Empfang und Ausstellungseröffnung: »Wach auf, mein Herz und singe…«: Ausstellung zum Leben und Wirken Paul Gerhardts anhand von Bildern und historischen Gesangbüchern Ort: Paul-Gerhardt-Kirche Dauer der Ausstellung: bis zu den Sommerferien Engagement unverzichtbar. Auch in dieser Ausgabe finden Sie zu allen diesen Punkten wieder ansprechende Angebote und Einladungen. Wir wünschen Ihnen beim Lesen des Gemeindebriefes viel Freude! Wenn Sie einmal Anregungen haben,welches Thema Sie gerne ausführlicher im Gemeindebrief besprochen haben möchten, dann schreiben Sie uns doch. Entweder eine Zwei Gemeindeabende Mittwoch,14.März 2007 um 20 Uhr Zur Person von Paul Gerhardt Vortrag mit Herrn Dr.Bunners Ort: Gemeindehaus Paul-Gerhardt Freitag,16.März 2007 um 19 Uhr Paul-Gerhardt-Liedersingen mit verschiedenen Chören Ort: Paul-Gerhardt-Kirche Also schon jetzt:Herzliche Einladung! Hermfried Weber Ansporn, kirchenpolitischen Themen und gemeindlichen Vorhaben längerfristig nachzugehen. Mit segensreichen Wünschen für die Advents- und Weihnachtszeit und in Vorfreude auf 2007 grüßt Sie das Redaktionsteam.

E-Mail an eliasgemeinde@gmx.de oder brieflich über das Zentralbüro in der Göhrener Straße. Wir hoffen, in den Gemeindebriefen des neuen Jahres vieles über »geöffnete Türen« berichten zu können und damit auch unserem – recht großzügig formulierten – Jahresthema 2007 gerecht zu werden. Dabei sollte das Jahresthema kein Selbstzweck sein, sondern vielmehr ein

6 Zur Geschichte der Institution Kloster

Klösterliche Frauengemeinschaften im Mittelalter
Zur Geschichte der Institution Kloster Fortsetzung Gemeindebrief Nr.32 Nicht nur Männer waren von dem Ideal klösterlicher Lebensweise beeindruckt, sondern natürlich ebenso Frauen. So hören wir auch schon in der Alten Kirche von religiösen Frauengemeinschaften. Allerdings bezieht sich das nur auf das Koinobitentum (d.i. Leben in religiöser Gemeinschaft). Von weiblichen Eremiten wird uns nichts berichtet. Die ersten Nachrichten gelten im 4.Jahrhundert einer Gruppe älterer,angesehener Witwen, darunter die heilige Paula, die sich um den Kirchenvater Hieronymus (347 – 419) geschart hatten. Von Paula stammt auch eine der ersten Beschreibungen der heiligen Stätten von Jerusalem.Wahrscheinlich hat dann der Kirchenvater Augustin (354 – 430) für solche und ähnliche Gemeinschaften eine erste Regel verfasst. Seine »Augustinusregel« sollte sowohl für Männerals auch für Frauengemeinschaften gelten. Ähnlich berühmt wie Paula wurde Makrina (gest. 379), die Schwester von Basilius d. Großen, die auf dem Familiengut Amesi eine asketische Gemeinschaft gegründet hatte.Es gab also relativ früh zahlreiche klösterliche Frauengemeinschaften. Der Begründer des abendländischen Mönchtums, Benedikt von Nursia, wurde bei seinem Einsatz für seine Klosterorganisation von seiner Schwester Scholastika unterstützt, die zum Vorbild für alle Nonnen wurde und auf mittelalterlichen Altären oft mit ihrem Bruder zusammen dargestellt wird. Trotzdem setzte sich der Gedanke weiblicher Klostergemeinschaften im Frühmittelalter nur zögernd durch. Meist waren es Fürstinnen, die sich – meist nach einem wechselvollen Schicksal- für ein geistliches Leben in Askese entschieden und auf Grund ihrer gesellschaftlichen Stellung dann auch eine Klostergründung durchsetzen konnten,wie z.B.Radegundis von Thüringen.die um 531 den Frankenkönig Chlotar geheiratet hatte, sich von diesem aber wegen dessen Grausamkeit trennte und in Poitiers ein Kloster gründete. Eine Besonderheit begegnet uns im 8. und 9.Jahrbhundert in Irland. Dort gab es das Institut der Doppelklöster,d.h.ein Männer- und ein Frauenkloster waren durch eine gemeinsame Leitung, meist sogar einer Äbtissin, miteinander verbunden. Wir kennen z.B. aus der Mitte des 7. Jahrhundert eine Hilda, die die Abtei von Whitley als Männer- und Frauenkloster leitete.Auch sonst kennen wir aus dem Frühmittelalter bedeutende Nonnen wie z.B. Rosvitha von Gandersheim (Ende des 10. Jahrhunderts), die sich als lateinische Dichterin einen Namen gemacht hat. Dennoch blieben die Nonnenklöster noch in der Minderheit. Für den hohen Adel war allerdings die Lebensform der Kanonissen-Stifte attraktiv, z.B. das von Quedlinburg. Es handelt sich dabei um eine Gemeinschaft frommer adliger oder sogar fürstlicher Frauen,die zur Teilnahme am Gottesdienst, dem Stundengebet und Handarbeit verpflichtet waren und gemeinsam wohnten.Unter Handarbeit sind sowohl Schreib- als auch Textilarbeiten zu verstehen. Die Quedlinburger Stiftskirche bewahrt aus der Kanonissen-Zeit noch den berühmten MerkurTeppich auf. Die Kanonissen durften eigenen Besitz haben und unter bestimmten Bedingungen aus der Gemeinschaft wieder austreten. Seit dem 12. Jahrhundert ging aber die Bedeutung der Kanonissen-Stifte zurück. Gleichzeitig steigerte sich das Verlangen vieler Frauen nach einem Leben in strenger asketischer Gemeinschaft, dies besonders im Zuge der Ausbreitung des Zisterzienserordens. In Tard bei Molesme (Burgund) wurde 1125 das erste Zisterzienserinnenkloster durch Abt Stephan Harding gegründet, dem bis zur Jahrhundertwende in ganz Europa 61 folgten.In der folgenden Zeit wuchs die Zahl der zisterziensischen Nonnenkonvente besonders in Deutschland schnell weiter an. Zum Teil erwiesen sich diese Gründungen als dauerhafter als einige Männerklöster.Allerdings untersagten seit 1220 mehrere Generalkapitel immer wieder Neugründungen für Frauen, weil die seelsorgerliche Betreuung eine große Belastung für das monastische Leben bedeutete, aber ebenso oft auch die wirtschaftliche Basis zu schmal war. Es waren dann die Päpste, die den Orden zur Aufnahme und Betreuung von Frauenkonventen verpflichteten. Ähnliches wiederholte sich auch bei den Bettelorden. Für die Zisterzienserinnen galt die Ordensregel hinsichtlich des klösterlichen Lebens, rechtlich gab es aber doch Unterschiede. Die Nonnen waren dem Ortsbischof unterstellt, enger in regionale Strukturen eingebunden und wurden nach außen durch einen Propst vertreten, der auch für die Verwaltung der Wirtschaft zuständig war.Gleichzeitig waren die Frauenklöster ein Hort der speziellen zisterziensischen Mystik.Einige Klöster wie z.B. Helfta erlangten dabei regelrecht Berühmtheit, bei Helf-

Zur Geschichte der Institution Kloster

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Kloster Bursfelde ta gilt das vor allem wegen Gertrud der Großen,deren Meditationen noch heute gelesen werden. Da Zisterzienserinnen familiär mit dem benachbarten Adel verbunden waren, waren sie für die Totenfürbitte besonders gut geeignet, ein Grund, weshalb in Kolonisationsgebieten wie Brandenburg gern Frauenklöster gegründet wurden,z.B.Heiligengrabe oder Marienfließ bei Stepenitz. Erst im ausgehenden Mittelalter wandelten sich die Klöster teilweise zu einem Versorgungsinstitut adliger Töchter, doch sollte man das nicht verallgemeinern.Der Kampf der Heiligengraber Nonnen gegen die Beschlagnahme ihres Klosters durch den Kurfürsten bei Einführung der Reformation 1542 resultierte aus dem Verlangen, bei der klösterlichen Lebensform bleiben zu wollen. Die Anfang des 13. Jahrhunderts entstehenden und in den Städten sich niederlassenden Bettelorden der Franziskaner und Dominikaner bildeten gleichzeitig auch weibliche Zweige ihres Konzeptes. Die Franziskanerinnen gehen auf die heilige Clara zurück,die sich 1212 der Bewegung um Franz von Assisi angeschlossen hatte und von ihm für ihre Gemeinschaft in San Damiano (unterhalb von Assisi) die erste Klosterregel bekommen hatte. Darum nennt

Kloster Lüne man die Franziskanerinnen meist Clarissen.Die Dominikanerinnen erlangten mindestens die gleiche Verbreitung. In ihren Klöstern wurde oft eine visionäre Mystik gepflegt, die in die Theologiegeschichte eingegangen ist.Bedeutendste Vertreterin dieser Mystik und zugleich sogar geistliche Autorität war die heilige Katharina von Siena (1347 – 1380). Mit Briefen versuchte sie z.B.Papst Gregor XI.zu bewegen,von Avignon (Frankreich) nach Rom zurückzukehren. Sie versuchte auch, freilich erfolglos, zwischen den verfeindeten Stadtrepubliken Italiens,Frieden zu stiften.Berühmt wurde auch die Dominkanerin Elsbeth Stagel aus Töss, die mit dem bekannten Mystiker Heinrich Seuse (1295 – 1366) zusammenarbeitete. Eine besondere Rolle spielten Nonnen in der Reformationszeit.Wir kennen meist nur Nonnen, die durch Luthers Schriften angeregt wurden, das Kloster zu verlassen, wie Katharina von Bora,die ja sogar Luthers Frau wurde. Aber es gab auch Nonnen, die ihre klösterliche Lebensweise als die ihnen entsprechende bejahten und sich deshalb gegen die Auflösung ihres Klosters wehrten. Caritas Pirckheimer z.B., Äbtissin des Nürnberger Clarissenklosters und humanistisch hoch gebildet, wehrte sich mit Klugheit und Leiden-

Kloster Wienhausen schaft gegen die vom Rat der Stadt beschlossene Auflösung ihres Klosters und gewann dabei die Unterstützung Philipp Melanchthons. Nicht unerwähnt sollen, wenn es um religiöse Frauengemeinschaften im Mittelalter geht, die Beginen sein. Sie hängen mit einer im 14.Jahrhundert aus den Niederlanden kommenden Bewegung zusammen, die gemeinsames Leben, Gebetsgemeinschaft und religiöse Askese anstrebte, aber keiner Ordensregel folgen wollte.Durchgesetzt haben sich dabei weitgehend nur die Frauengruppen, eben die Beginen. Sie lebten in vielen Städten gemeinsam entweder in großen Anlagen,den Beginenhöfen, z.B. in Brügge, Amsterdam heute noch zu sehen,oder aber in einem besonderen städtischen Haus, ernährten sich durch Handarbeit.An der Spitze stand eine Meisterin. Obwohl anfangs unter Ketzereiverdacht sind die Beginen aus den spätmittelalterlichen Städten nicht wegzudenken. Oft versorgten sie die Kranken in den städtischen Spitälern. Eine kleine Anmerkung zum Schluss: Das Wort »Nonne« kommt ursprünglich von althochdeutsch »nunna« und bedeutete da »Kinderwärterin,Amme«. Gerlinde Strohmeier-Wiederanders

8 Kinder, Kinder

Mittwochscafé
Seit dem 1. November gibt es immer mittwochs im Gemeindehaus Elias das Mittwochscafé: Zwischen 14 und 18 Uhr wird der Diakonieraum in einen gemütlichen Begegnungsort verwandelt.Für die Besucher liegen Bücher und Zeitschriften zum schmökern und schöne Spiele bereit. Eingeladen sind alle Eltern und Großeltern der Christenlehrekinder,alle im Hause,die haupt- und ehrenamtlich tätig sind und alle,die Lust auf einen Schwatz bei Kaffee oder Tee und einem leckeren frisch gebackenem Stück Kuchen haben.Betreut wird das Mittwochscafé von Frau Benner und Jana Scherle,die in unserer Gemeinde als Mitarbeiterin für Familien unterstützende Arbeit und Beratung tätig ist. Kinder-Bibelwoche 2007 In den Winterferien vom 7.– 9.Februar 2007 findet unsere Kinderbibelwoche statt ! Bitte achtet auf die Flyer, die ab Januar ausliegen und fühlt Euch herzlich eingeladen! Anmeldung auch ab sofort bei Antje Erdmann.

Es war wieder viel los in den letzten Monaten!
Erste Hilfe im KUGKUK
Der barmherzige Samariter und seine »Erste Hilfe« am nächsten Fremden erlebten wir im November KUGKUK. Selber gestalteten wir Kerzen und brachten sie den Senioren und Seniorinnen im St.Josefstift mit dem Lied »Tragt in die Welt nun ein Licht, sagt allen fürchtet euch nicht, Gott hat euch lieb. Groß und Klein seht auf des Lichtes Schein«. Das Staunen und die Freude waren groß.

. . . ohne Platten angekommen!
Am letzten Oktober Wochenende waren 11 Kinder und 4 Begleiter unserer Gemeinde mit dem Fahrrad nach Seefeld unterwegs. Die zuvor geschätzten 23 Kilometer entpuppten sich als ganze 29.89 km (bei manchen gefühlte 35 km oder mehr). Schaut und seht, wieviel Spaß wir hatten. Die Schutzengel waren immer bei uns!

Bastelnachmittag im Advent für Kinder und Erwachsene
Am 13. 12. 06 basteln die Kinder der Christenlehre und alle, die auch gerne kreativ schöpferisch tätig sind, in Elias von 14.30–18.00 Uhr. Ihr gebt 1,50 Euro als Unkostenbeitrag, habt eine schöne Zeit und nehmt etliche selbstgemachte Weihnachtsgeschenke mit nach Hause!

Kinder, Kinder

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2.12.06,10 Uhr Advent, Advent 13.01.07,10 Uhr Ich singe dir mit Herz und Mund

Sprechzeiten der Mitarbeiterin für die Arbeit mit Kindern: Im Gemeindehaus Elias (Göhrener Str.11,3.Etage) dienstags 11 – 13 Uhr In den Ferien: Sprechzeiten nach Vereinbarung! Antje Erdmann Telefon 41 71 59 57

Krabbelgottesdienste Ort:Paul-Gerhardt 10.12.06 11 Uhr Ein Engel an meiner Seite

10 Mitteilungen / Amtshandlungen der Gemeinde / Junge Gemeinde

Taufen
Jurek Bauer,Camillo Arndt,Joshua Arndt, Maximilian Arndt,Freya Astrup, Hannah Looks,Luisa Girke,Tim Scigalla, Diane Swyter,David Harwardt, Roman Schweizer,David Widiger, Nico Lange,Florentine Pahnke, Henriette Pahnke,Lotte Proff,Nora Göbel. Als Erwachsene getauft wurde Frau Simone Tauschmann

Trauungen
Peter Wipperfürth und Ingrid Jaenicke

Bestattungen
Heidi Zunke im Alter von 67 Jahren Margarete Hille im Alter von 86 Jahren Wally Wegner im Alter von 86 Jahren Erna Krüger im Alter von 90 Jahren Eva Streu,81 Jahre Martha Dwenger,106 Jahre

Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. 1.Joh 4, 16

Suchet den Herrn, so werdet ihr leben. Amos 5, 6a

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen. 1.Kor 13, 13

Evangelische Jugend Prenzlauer Berg Nord (JG)
Was: Wenn Du zwischen 13 und 20 Jahren bist und Lust hast,Leute in Deinem Alter kennenzulernen,dann bist Du in der Jungen Gemeinde (JG) richtig.Du musst keine Voraussetzungen erfüllen: Wir sind prinzipiell neugierig auf jede(n) Neue(n),und bei uns fühlen sich auch Leute zu Hause,die nicht zur Kirche gehören. Wo: Kuglerstr. 15 / Hof / Jugendkeller unter der Kirche Wann: Wir treffen uns jeden Dienstag und Donnerstag zwischen 17 und 22 Uhr, um gemeinsam zu essen,über religiöse und andere Wunsch-Themen zu reden, zu kickern,Tischtennis zu spielen oder einfach nur zu klönen.Es gibt auch eine JG für über 20-jährige,eine Theatergruppe,Gitarrenunterricht und verschie-

dene Projektgruppen – aber für einen ersten Überblick ist es am besten, dienstags oder donnerstags gegen 18.00 Uhr vorbeizuschauen ...oder Montag 18.30 Uhr zum Gospelchor ... oder ruf an:4 45 74 25 (Paul Beutel)

»JG-WG«

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»JG-WG«
Meterhohe Stapel von Heftern und Schulbüchern neben angeknabberten Keksen,müffelnde Schlafsäcke und Isomatten,umgekippte Stühle und mittendrin 17 Jugendliche,erschöpft vom Kickerspielen bis 23.30 Uhr – das war die »JG-WG«,die von Mittwoch,1.11. bis Freitag 3.11.im Gemeindehaus Paul-Gerhardt stattfand.Durch dieses Experiment haben wir einen Einblick in unser – vielleicht – zukünftiges Leben gewonnen. Der Tagesablauf sah so aus: 6.15 Uhr Aufstehen,gemeinsames Frühstück (auch mit denen,die später zur Schule mussten),Schule,Hausaufgabenmachen,Einkaufen,Abendtermine (Orchester,Sport u.a.),spätes warmes Abendbrot,Schlafen in den Gemeinderäumen.

Wir mussten große Strapazen auf uns nehmen:Einkaufen,Nudeln kochen (die Stunden brauchten),ewiges Suchen nach den Schlüsseln,halbes Verhungern ohne Schulbrote – und möglichst so viel Schlaf abbekommen, dass wir am nächsten Tag noch Tests und Klausuren schreiben konnten.Dank unserer Regeln (z.B.uns gegenseitig nicht zu sehr verbal fertigzumachen) überstanden wir es in Harmonie,unsere Teamfähigkeit hat zugenommen. Alle haben an Erfahrung gewonnen und freuen sich schon auf die nächste „JG-WG“.Vielen Dank an die netten Nachbarn in der Kuglerstr.15,die trotz dieser Strapazen die Nerven behielten und uns freundlich begegneten. Nina, Clara, Johann, Josua

Silberhochzeit Am 10.September wurde das Ehepaar
Regina und Wolf-Dieter Rawald in der Paul-Gerhardt-Kirche anlässlich der Silberhochzeit eingesegnet. Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet. Römer 12, 12

Orthodoxe Gesänge

im Elias-Kuppelsaal
Chor der Serbisch-orthodoxen Kirchengemeinde Berlin unter der Leitung von ˇ Frau Ljiljana Surdilovic bringt geistliche Choräle und lithurgische Gesänge der alten Christenheit zu Gehöhr

2. Dezember, 19 Uhr
Elias-Kuppelsaal, Göhrener Straße 11 Im Anschluß bieten wir einen harmonischen Ausklang bei Tee und Gebäck und guten Gesprächen. Evangelischer Glaube und orthodoxe Frömmigkeit ergänzen einander – Christen besuchen Christen! Pfr. Heinz-Otto Seidenschnur Elias Evang. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord

12 Kirchenmusik in unserer Gemeinde Minisingen Mittwoch 16 –16.30 Uhr und 16.45 – 17.15 Uhr,Singen mit Eltern und Kindern 0 – 2 Jahre,Erzähllieder zum Zuhören,Fingerspiele,Singen mit Bewegung Minis Montag 16.45 – 17.15 Uhr,Singen mit 3 – 4 jährigen Kindern (ohne Eltern) Kinder singen bereits im Chor,lernen ihre Singegruppe kennen Mädchen(be)stimmen Dienstag 15.30 – 16.15 Uhr,Mädchen im Alter von 5 – 12 Jahren, Kinderkantaten, Musicals für Kinder ...und Lieder »nur« für Mädchen... (B)engelchor Montag 15.45 – 16.30 Uhr Jungs im Alter von 5 –12 Jahren Kinderkantaten,Musicals für Kinder ...und Lieder »nur« für Bengels... Jugendchor MitChristophZschunke, Montag18 Uhr Gemeindesaal P.-Gerhardt,Kuglerstr.15 Junge Leute mit Lust auf Popularmusik, Gospels,neue geistliche Lieder,Jazz,Folk,in groovigen Arrangements mit Klavier & Band Kinder-Ensemble Dienstag 16.30 – 17.15 Uhr Kinder im Alter von 10 – 12 Jahren Einstudieren von musikalischen Teilen der Kantoreipraxis Gemeindechor (Elias) Mit Detlef Lehmann,Mittwoch 19.30 Uhr Gemeindehaus Elias,3.E.,Göhrener Str.11, klassischer 4-stimmig gemischter Chor, vielseitige Chorliteratur alter und neuer Meister. Liturgischer Chor (Paul-Gerhardt) Mit HermfriedWeber,Mittwoch 19.30 Uhr, Gemeindesaal P.-Gerhardt,Kuglerstr.15 ein- und mehrstimmiges Ausgestalten der Gottesdienste sowie Erarbeiten freier liturgischer Formen Kantorei (Gethsemane) Mit Elisabeth Kaiser,Dienstag 20 – 22 Uhr, Gethsemanekirche,Erwachsene von 15 – 65 Jahren,Motetten alter & neuer Meister, Kantaten,Oratorien,Musik zeitgenössischer Komponisten,für Gottesdienste und Konzert,regelmäßige Teilnahme erwartet! Kontakt s.Kirchenmusiker

Workshop mit der Singschule unserer Gemeinde
Mit unserer Singschule haben wir schon einige musikalische Highlights erleben können, oft aus der Feder des Braunschweiger Domkantors Gerd-Peter Münden – im letzten Jahr das Kindermusical »David und Jonathan«,in diesem Jahr zum Schuljahresabschluss das Projekt »Schöpfung« mit der Aufführung von »Das goldene Kalb«. Münden hat mit seinem Modell der Singschule in Braunschweig einen guten Weg aufgezeichnet.Von seiner Arbeit lässt sich eine Menge lernen und profitieren.Davon kann Kantorin Elisabeth Kaiser inzwischen so einige Lieder singen,war sie doch kürzlich in Braunschweig zu einer Fortbildung bei Münden und hat allerlei Input und spielerische Akzente mitgebracht und in unserer Singschule nach und nach ausprobiert und umsetzen können. Diese Ideen und Anregungen will sie nun nicht länger für sich behalten,sondern interessierte Menschen aus unserer Gemeinde mit diesem Singschul-Workshop in das „Geheimnis“ der musikalischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen einweihen. ALLE sind herzlich eingeladen, die mit unseren vielen Kindern in der Gemeinde arbeiten, egal ob hauptamtlich oder ehrenamtlich, egal in welchem Alter, egal ob Mann oder Frau, ob Ihr mithelft im Kindergottesdienst oder bei den Krabbelgottesdiensten, in der Christenlehre oder ob Ihr in unseren Kitas mit den kleinen oder im Konfi mit den großen Kindern singt oder ob Ihr selbst als junge Erwachsene im Jugendchor seid...Allen,denen es Spaß macht mit Kindern und jungen Menschen zu singen,sind herzlich willkommen! Der Workshop findet statt am Freitag, 19. und Samstag, 20. Januar 2007 im Elias-Kuppelsaal bzw.in den Gemeinderäumen der Gethsemanekirche.Am Sonntag, 21. Januar wollen wir dann unsere praktischen Erfahrungen und die neu gelernten Lieder in einen gemeinsamen Gottesdienst einbringen und so mit der ganzen Gemeinde feiern. 3 besonders schöne Dinge: 1.Die Singschule wird in einzelnen Gruppen zum Workshop und im Gottesdienst mit dabei sein,es wird also wirklich praktisch und lebendig! 2.Ihr könnt Euch anmelden und zwischen »aktiver« und »passiver« Teilnahme wählen, heißt: Ihr dürft hospitieren und den »Profis« über die Schulter schauen und Euch abgucken, was Euch gefällt. Aber Ihr dürft auch selbst Methoden und Beispiele mit unseren Singschulkindern ausprobieren und mit ihnen gemeinsam lernen. 3.Das alles kostet KEINE Teilnehmergebühr,lediglich eine Spende für das gemeinsame Mittagessen am Samstag, denn wir haben für dieses Projekt der Singschule eine öffentliche Förderung erhalten! ABER Ihr müsst Euch unbedingt rechtzeitig anmelden! Dazu liegen zur Adventszeit kleine Flyer aus und in den Aushängen findet Ihr die wichtigsten Informationen zu diesem Workshop. Bei Fragen könnt Ihr natürlich Elisabeth Kaiser oder Christoph Zschunke auch direkt ansprechen.Wir freuen uns sehr auf den Workshop und natürlich auf Euch,Eure Elisabeth Kaiser und Christoph Zschunke

Schöpfung, die Zweite

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»Schöpfung, die Zweite« – aber diesmal mit Orchester!

Den Sängerinnen und Sängern des UdK-Chores und denen des Chores studiosi cantandi hatte die letzte »Schöpfung« (siehe letzter Gemeindebrief) großen Spaß gemacht. Auch die Rückmeldungen aus der eigenen Gemeinde zum »SchöpfungsWochenende« Anfang Juli in und um die Gethsemanekirche waren prima.Und sicher ist auch: Das Kirchenjahr beginnt eben gerade mit der Adventszeit und das neue Kalenderjahr in wenigen Wochen und damit auch das neue Haushaltsjahr unserer Gemeinde und der Universität der Künste. Und so dürfen wir’s noch einmal wagen und uns einladen lassen und mit Joseph Haydn »Die Schöpfung« feiern. Die Chöre werden diesmal »Die Schöpfung« im dafür vorgesehenen Haydn´schen Klanggewand musizieren, denn es soll das ganze Orchester mitspielen! Natürlich werden auch die wunderbaren Solisten wieder mitsingen, und wir wollen auch das von den Kindern gebaute »Sternen-Mobile« und das schöne Bild von der »Sonne in der Hängematte« in der Gethsemanekirche wieder aufhängen.Und vielleicht gelingt es uns auch wieder,die Kinder selbst mitspielen und singen zu lassen?! Das oratorische Konzert der »Schöpfung« findet am Samstag,3.Februar 2007 um 19 Uhr in der Gethsemanekirche statt. Für unsere Kinder und Familien gibt es am Vortag bereits die gekürzte und inszenierte Aufführung,»Schöpfung zum Mitmachen«,am Freitag, 2.Februar um 17 Uhr in der Gethsemanekirche. Die Eintrittskarten für das oratorische Konzert am 3.Februar (9,-/erm.7,- Euro) sind für beide Veranstaltungen – quasi als Kombiticket gültig. Allerdings können diese nur rechtzeitig im Vorverkauf im Konzertbüro (44 71 55 67) oder den Gemeindebüros erworben werden.Für die inszenierte Aufführung »Schöpfung zum Mitmachen« für Kinder und Familien am 2. Februar gibt es Karten zu 3,- / erm. 2,- Euro auch an der Abendkasse. Auch für diese Veranstaltungen gibt es rechtzeitig Hinweise in den Schaukästen und Flyer zum Mitnehmen.Also bedienen Sie sich und laden weiter dazu ein. Christoph Zschunke

Tagesausflug nach Schloss Ulrichshusen
Am 3.Advent findet ein Ausflug nach Schloss Ulrichshusen statt. Leitung Dr.Pohl und Pfrn.Fey; Abfahrt:8 Uhr,Kuglerstraße 15 Informationen bei Pfrn.Fey, Telefon:4 45 74 23 Alle Angemeldeten erhalten noch vorher einen Tagesablaufplan. Bitte bezahlen Sie den Teilnehmerbeitrag vorher.

14 Geburtstagsgrüße

Geburtstage
Karl-Heinz Müller Charlotte Kühn Anneliese Klimpel Else Reinke Erika Drukiewicz Regina Katzorke Dieter Salinger Hildegard Schöpke Brigitta Porth Ursula Struck Gabriele Görig Erika Sass Peter Siemroth Amanda Arendt Günter Ebel Frieda Polarzcyk Gerda Böhnke Edeltraut Kaulbarsch Erna Holzlöhner Christa Fink Ursula Felgenträger Erwin Stemmler Joachim Maler Erika Wikowski Gabriele Kanz-Schmidt Ingrid Walther 75 Jahre 90 Jahre 75 Jahre 93 Jahre 92 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 85 Jahre 70 Jahre 75 Jahre 75 Jahre 93 Jahre 70 Jahre 93 Jahre 80 Jahre 91 Jahre 94 Jahre 70 Jahre 94 Jahre 75 Jahre 75 Jahre 85 Jahre 70 Jahre 90 Jahre 70 Jahre 70 Jahre

Herzliche Geburtstagsgrüße für alle,die im Dezember und Januar Geburtstag haben.Besonders grüßen wir die Jubilare der Gemeinde:

am 01.12. am 01.12. am 03.12. am 04.12. am 04.12. am 05.12. am 05.12. am 05.12. am 06.12. am 08.12. am 08.12. am 10.12. am 10.12. am 11.12. am 14.12. am 21.12. am 23.12. am 23.12. am 24.12. am 28.12. am 30.12. am 03.01. am 03.01. am 03.01. am 04.01. am 05.01.

Klaus Lück Erika Miericke Bärbel Heise Gisela Neumann Lucie Baath Christa Wolf Erwin Dietrich Berta Verter Ida Killisch Irma Tiecke Herta Bentkowsky Gerhard Vonderlind Lilia Elzer Brigitte Siebert Heinz Wahnig Siegmar Raddatz Gertrud Menzel Gottfried Häßler Werner Castorf Amalie Swientek Harry Zimmermann Helga Gerstenberger Rosa Franzkowski Elfriede Hecht Reiner Brümmer

70 Jahre 93 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 95 Jahre 70 Jahre 92 Jahre 96 Jahre 75 Jahre 93 Jahre 91 Jahre 75 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 75 Jahre 70 Jahre 94 Jahre 70 Jahre 85 Jahre 90 Jahre 85 Jahre 70 Jahre 96 Jahre 100 Jahre 70 Jahre

am 05.01. am 07.01. am 07.01. am 07.01. am 09.01. am 09.01. am 10.01. am 11.01. am 12.01. am 12.01. am 12. 01. am 13.01. am 13. 01. am 14.01. am 19.01. am 19.01. am 20.01. am 22.01. am 25.01. am 25.01. am 27.01. am 28.01. am 28.01. am 30.01. am 31.01.

Solar-Mitteilungen Unsere Solaranzeigen in Elias und Paul-Gerhardt haben im November 2006 folgende Erträge ausgewiesen: Solar-Ertrag seit 1. 1. 2006 seit 5. 12. 2002 Paul-Gerhardt 3647 kWh 15436 kWh Elias 2525 kWh 9544 kWh

Regelmäßige Veranstaltungen im Überblick

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Regelmäßige Veranstaltungen im Überblick
Angebote für Kinder
Spielgruppen für Krabbelkinder bis 3 Jahre Ort:Paul-Gerhardt montags,16 – 18 Uhr; donnerstags,9.30 – 11.30 Uhr Krabbelgottesdienste Ort:Paul-Gerhardt 10.12.06,11 Uhr KUGKUK Kleinere Und Größere Kinder und Kirche Ort:Elias,2.12.06,13.1.07,10 Uhr Christenlehre am Mittwoch Ort:Elias 1.+ 2.Klasse 14.30 – 15.30 Uhr (Erstklässler werden abgeholt) 1.+2.Klasse 15.45 – 16.45 Uhr mit Leo,Philine und Antje 3.+4.Klasse 17 – 18 Uhr mit Luisa,Frieda,Dorothea und Antje Christenlehre am Donnerstag Ort:Elias 1.+2.Klasse 14.30 – 15.30 Uhr 3.+4.Klasse 15.45 – 16.45 Uhr mit Bert,Johann und Antje 5.+6.Klasse 17 – 18 Uhr mit Nina,David,Barbara und Antje Paul-Gerhardt: 7.12.06 um 15 Uhr Adventsfeier mit Pfrn.Fey & Kantorin Spreemann; 11.1.07 um 15 Uhr im Rahmen Allianzgebetswoche mit Pfrn.Fey und Schwester Heidi Gethsemane: Weihnachtsfeier am 12.12.06 um 15 Uhr mit Pfr.Zeiske Frauenkreis am 9.1.07 um 15 Uhr mit Frau Dahlenburg,Pfr.Zeiske Elias: 4.12.06 und 8.1.07 um 9 Uhr Frühstück im Diakonieraum parterre mit Ingrid Volz 16.12.06 um 15 Uhr Adventsfeier – nicht nur für Senioren! im Elias-Kuppelsaal Frauenhilfe im Diakonieraum parterre, 15 Uhr,am 29.12. und 29.1.07 Angebote für Väter & Mütter, Männer & Frauen Rechtsberatung (neuer Termin!) Paul-Gerhardt: jeden 3.Mi.,18 – 19 Uhr,im Anschluss an die Spielgruppe,kostenlos Fachanwalt Familienrecht Axel Huep Anmeldung (erforderlich!): Pfrn.Fey,Telefon:4 45 74 23 Stillgruppe Paul-Gerhardt: jeden 2.und 4.Mi.,10 –11.30 Uhr (am 27.12.06 kein Treffen!) Kontakt:Ulrike Sandow Telefon:44 73 32 31 PEKIP-Kurs (kostenpflichtig) in Elias und Paul Gerhardt Anmeldung direkt bei Ev.Familienbildungsstätte Stadtmitte Telefon:39 90 48 52 E-Mail:fbs-stadtmitte@t-online.de Siehe Anzeige S.31 Kiezfrühstück Elias:9.12.06 und 27.1.07,11–13 Uhr Gemeinsames Frühstück und Gespräche Kontakt:Pfr.Zeiske,Telefon:4 45 77 45 Mittwochscafé für Eltern & Großeltern Elias Diakonieraum: jeden Mi.,14 –18 Uhr Reden und Entspannen bei Kaffee und Kuchen,Kontakt:Jana Scherle Telefon:41 71 59 61 (s.auch S.8)

Rund um die Bibel
Bibelstunde Paul-Gerhardt:24.1.07 um 15.30 Uhr Bibelgesprächskreis Elias:18.12.06 und 15.1.07 um 15 Uhr »Kreuz und Quer« Gethsemane:13.12.06,10.1.07, 25.1.07 um 19.30 Uhr Kontakt:Pfr.Zeiske Telefon:4 45 77 45 Kulinarischer Bibelkreis (KuBi) Gethsemane: donnerstags um 19.30 Uhr Kontakt:Pfr.Zeiske,Telefon:445 77 45 Suchen und Finden Reflexionen über biblische Texte und Themen Segen:ausnahmsweise am 13.12. und 3.1.07,19.30 Uhr Kontakt:Pfr.Mangliers, Telefon:4 48 03 33

Angebote für Jugendliche
(siehe Anzeige Seite 10) Junge Gemeinde (13 – 20 Jahre) Paul-Gerhardt:Jugendkeller dienstags und donnerstags,17– 22 Uhr Junge Gemeinde (über 20 Jahre) Paul-Gerhardt:Jugendkeller dienstags und donnerstags,ab 18 Uhr

Bezirksausschüsse
Segen & Elias (gemeinsame Sitzungen): 29.1.07,19.30 Uhr in Segen Paul-Gerhardt: 22.1.07,19.30 Uhr

Seniorenkreise
Segen: 13.12.Weihnachtsfeier mit Pfr.Mangliers und 17.1.07 um 14.30 Uhr mit Pfr.Mangliers

16 Gottesdienste in den Pfarrbezirken

Tag
03. 12. 2006 1. Advent 10. 12. 2006 2. Advent 17. 12. 2006 3. Advent 24. 12. 2006 4. Advent, Hlg. Abend 25. 12. 2006 1. Weihnachtstag

Elias
9.30 Uhr Pf.Seidenschnur T, K, N 9.30 Uhr Pf.Seidenschnur T, K, N 16 Uhr S.Ostermeyer + Pf.Seidenschnur Krippenspiel 18 Uhr Pf.Seidenschnur Christvesper Chor, Posaunenchor 9.30 Uhr Pf.Seidenschnur

Gethsemane
11 Uhr Pf.Zeiske T, K, N 11 Uhr Pf.Zeiske F, K, N Familiengottesdienst m. Kindergarten 14.30 Uhr E.Kaiser Kindermusical 16 Uhr E.Kaiser / Pf.Zeiske Kindermusical 18 Uhr Pf.ZeiskeChristvesper 23 Uhr Pf.Zeiske Christmette, Gospel-Chor 11 Uhr Seidenschnur Kein Gottesdienst 23 Uhr Pf.Zeiske A 11 Uhr Pf.Zeiske Zentraler Gottesdienst 11 Uhr Pfn. i. R. Eschner K, N 11 Uhr N.N. 11 Uhr Pf.Seidenschnur K, N 11 Uhr Pf.Zeiske T, K, N

26. 12. 2006 Kein Gottesdienst 2. Weihnachtstag 31. 12. 2006 17 Uhr Pf.Seidenschnur A Silvester, 1. Stg. n. Weihnachten 01. 01. 2007 Neujahrstag 06. 01. 2007 Epiphanias 19.30 Uhr Pfn.Ritter 07. 01. 2007 1. Stg. n. E. 9.30 Uhr Pfn. Ritter A, K, N 14. 01. 2007 2. Stg.n. Epiphanias 21. 01. 2007 3. Stg.n. Epiphanias 28. 01. 2007 Letzt. Stg. n. Epiph. 9.30 Uhr Pf.Neugebauer 9.30 Uhr Pf.Seidenschnur K, N 9.30 Uhr Pf.Seidenschnur T, K, N

Kiezfrühstück
Immer wenn an der Stirnseite des »Göhrener Ei’s« das Transparent »Kiezfrühstück« flattert, ist es am Samstag wieder soweit: Seit knapp einem Jahr »kiezfrühstücken« wir nun schon immer am letzten Samstag im Monat. Mittlerweile ist es zu einer richtig festen Institution geworden, die Leute fragen danach,und es kommen so ca.80 Menschen zum Frühstück. Kamen anfänglich überwiegend Leute, die donnerstags in der Schlange von »Laib und Seele« stehen, so ist es heute eine gute Mischung von Menschen aus der Gemeinde, von Leuten aus dem Kiez und von Bedürftigen von »Laib und

Seele«. Gemeinsam mit anfangs völlig unbekannten Menschen amFrühstückstisch zu sitzen, die man dann langsam immer besser kennen und verstehen lernt und auf die man sich freut, sie beim nächsten Frühstück wiederzusehen, ist auch eine Bereicherung für beide Seiten. Auch unsere »Beratungsecken« werden gut angenommen, es stehen Juristen, Seelsorger und Sozialarbeiter für beratende Gespräche zur Verfügung. Aber auch zwanglose Gespräche untereinander sind wichtig und kommen nicht zu kurz. Ein Teil der Lebensmittel bekommen wir als Spende, einen Teil müssen wir dazukaufen. Daraus zaubern wir dann ein fabelhaftes kaltes Büffett.Unser Vorbereitungsteam (ca.8 bis 10 Leute) freut sich schon

auf das nächste Kiezfrühstück mit Ihnen/Euch. Es findet ausnahmsweise nicht am letzten Samstag statt, der 30. 12. 2006 wäre etwas kompliziert. Wir wollen uns am 9. 12. 2006 zu einem weihnachtlichen Frühstück treffen, mit leckeren weihnachtlichen Dingen zum Verspeisen und mit Liedern und Geschichten rund um Weihnachten. Merken Sie sich den Termin vor – Sie/Ihr seid herzlich eingeladen – 09.12.2006 im Elias Gemeindehaus.Wir freuen uns.Im Januar findet das Kiezfrühstück dann wieder zum gewohnten Termin statt, letzter Samstag – 27.01.2007 um 11 Uhr. Bärbel Jenichen

Gottesdienste in den Pfarrbezirken

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Paul Gerhardt
11 Uhr Pf.Mangliers / Pf.Seidenschnur Gemeindefest zum 1. Advent 9.30 Uhr Pfn.Fey T, N, B 11 Uhr Pfn.Fey und Team Krabbelgottesdienst 9.30 Uhr Frau Prof.Dr.Strohmaier-Wiederanders N 15.30 Uhr Pfn.Fey / P.Beutel Krippenspiel 17.30 Uhr Pfn.Fey Christvesper, Chor

Segen
11 Uhr Pfn.Köster N 11 Uhr Pf.Mangliers A, N 16 Uhr A.Erdmann/Pf.Mangliers Krippenspiel 18 Uhr Pf.Mangliers Christvesper 23 Uhr Jugendchristnacht Kein Gottesdienst 11 Uhr Pf.Mangliers 18 Uhr Pf.Mangliers A
A Gottesdienst mit Abendmahl K Kindergottesdienst N Gespräch nach dem Gottesdienst T Taufe TR Trauung F Familiengottesdienst B Basar

Kein Gottesdienst 9.30 Uhr Pfn.Fey 16 Uhr Pfn.Fey A, N

10 Uhr Pf. Axel Nehlsen A, K, N, Chor, B, 9.30 Uhr Pfrn.i.R.Eschner 9.30 Uhr Pfn.Fey T, N 11 Uhr Pfn.Fey und Team Krabbelgottesdienst 9.30 Uhr Pf.Zeiske N

11Uhr Pf. Mangliers N 11 Uhr Pf.Seidenschnur N 11 Uhr Pf.Manglier A, N 18 Uhr Pf.Mangliers

7. 1. 07 Eröffnungsgottesdienst AllianzGebetswoche 10 Uhr in der Paul-GerhardtKirche

Allianzgebetswoche 7. 1. - 14. 1. 2007
Tag
So.,07.1. Mo.,08.1. Di.,09.1. Mi.,10.1. Do.,11.1. Fr.,12.1. Sa.,13.1.

Jesus Christus – gestern, heute und ewig
Verkündigung
Axel Nehlsen Christiane Bliese Karl Schreiter Clemens Volber Friedhelm Fehr Andre Pritzkau Schwester Heidi Erwin Schellong Reinhard Assmann Clemens Volber

Veranstaltungen im Bezirk Prenzlauer Berg & Mitte.Bei Rückfragen Tel:.44 05 05 01 Uhrzeit
10.00 11.55 19.30 06.00 19.30 19.30 15.00 19.30 19.30 19.00

Veranstaltungsort
Gemeinsamer Eröffnungsgottesdienst mit Abendmahl Paul-Gerhardt-Kirche,Wisbyer Str.7 Freie Evang.Schule Berlin,Christburger Str.14 Ev.-freik.Gemeinde »Zoar«,Cantianstr.8/9 Freie Evang.Schule Berlin,Christburger Str.14 Ev.Gemeinschaft,Driesener Str.1 Glaubensgemeinde,Dolomitenstr.87 Paul-Gerhardt-Kirche,Wisbyer Str.7 Ev.-method.Kirche (Erlöserk.),Schröderstr.5 Heilsarmee Mitte,Kastanienallee 71 Christuskirche,Anklamer Str.31/32

Gastgeber
Uta Fey Schülergebetskreis Reinhard Assmann Michael Bremicker Schwester Senkbeil Friedhelm Fehr Uta Fey Lars Weinknecht Conny Vogler Karl Schreiter

18 Regelmäßige Veranstaltungen

Gesprächskreise Friedenskreis Kontakt und Termine über Jens Neumann,Telefon:44 05 25 99 Gesprächskreis Paul-Gerhardt:16.1.07,20 Uhr mit Pfrn.Fey & Kantorin Pohl Epiphaniasfeier mit Marlies Juhnke Gesprächsgruppe Elias:14.12.06 und 11.1.07,19 Uhr Kontakt:Herr Lindenberg Telefon:9 33 26 94 Gespräche über Gott und die Welt Elias:12.12.06 und 9.1.07,19.30 Uhr Offener Kreis Elias:21.12.06 und 18.1.07,16 Uhr Kontakt:Frau Bosem,Telefon:442 63 81 Berufstätigenkreis Elias:6.12.und 3.1.,19.30 Uhr

Frauenhilfe Elias:29.12.06 und 29.1.07,15 Uhr Kontakt:Frau Volz AG Spiritualität Segen:24.1.07,19.30 Uhr Kontakt:Pfr.Mangliers Telefon:448 03 33

Partnerschaftsangebot
Freundeskreis Cochabamba Paul-Gerhardt:19.12.06,18 Uhr Adventsfeier Basare finden jeweils im Anschluss an die Gottesdienste am 1.und 2.Advent sowie am 7.1.und 21.1.07 statt. Gebetsangebote Taizè-Gebet Segen:freitags,19.30 Uhr Kontakt:Christian Huge, Telefon:33 50 65 50 Singen der Komplet Segen:dienstags,20 Uhr Kontakt:Daniela Pusinelli Telefon:448 13 09 Ökumenisches Friedensgebet Gethsemane:montags,18 Uhr

Vorbereitungsgruppen
Kindergottesdienst-Kreis Gethsemane:7.12.06 und 11.1.07 um 19.30 Uhr Krabbelgottesdienst-Vorbereitung bei Anne Lüders,bitte vorher Kontakt aufnehmen;Telefon:447 37 175 Abendgottesdienst-Vorbereitung 17.1.07,19.30 Uhr

Auf ein Wort zum Kloster

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Auf ein Wort zum Kloster
Die Bauherrenfunktion ist vor dem Hintergrund des zukünftigen Eigentümerwechsels auf die Kommunität übergegangen.Darin eingeschlossen ist die Erfüllung der vereinbarten Leistungen des Architektenvertrages zwischen Architekt und Gemeinde.Weiterführende Arbeiten werden von der Kommunität neu vertraglich vereinbart und finanziert. Gespräche zwischen der Senatsverwaltung und dem Kirchlichen Bauamt lassen erkennen,dass auch bei einem Eigentümerwechsel die öffentliche Förderung erhalten bleibt,da sie ja dem Förderzweck – Umbau der Segenskirche zu einem Stadtkloster – direkt zugute kommt,ja ihn erst ermöglicht. Das Kollegium,der landeskirchliche Haushaltsausschuss und die Kirchenleitung haben dem Verkauf des Gebäudeensembles der Segenskirche an Don Camillo Berlin grundsätzlich zugestimmt.Vertraglich müssen weitere Detailfragen geklärt werden,an denen z.Zt.gearbeitet wird.Dazu gehören der Kaufvertrag,der (kirchenrechtliche) Vertrag zwischen der Landeskirche und der Kommunität - was ihre Einbindung in die Landeskirche betrifft - und eine Vereinbarung zwischen der Gemeinde und der Kommunität,die das Miteinander und die Verantwortlichkeiten am gemeinsam genutzten Ort und Gebäude regelt. In der Mieterfrage gibt es sowohl Fortschritte als auch Probleme.Lediglich mit einer Mietpartei ist es bisher noch nicht gelungen,eine Übereinkunft über den Auszug zu erreichen.Alle anderen sind bereits oder werden aus dem Gebäude einvernehmlich ausziehen.Damit werden Voraussetzungen für einen Baubeginn im Frühjahr des nächsten Jahres geschaffen. Viel ist in den zwei Jahren erreicht worden,viel hat sich bewegt.Gott hat uns einen guten Weg geführt.Dafür bin ich dankbar.Dieser Weg,das weiß ich,ist auch immer durch das intensive Gebet begleitet worden.Und darum möchte ich Sie auch jetzt bitten.Es ist notwendig,dass Menschen in Montmirail in der Schweiz,aber auch in Berlin dieses Projekt mit ihrem Gebet vor Gott bringen,damit es zum Segen für diese Stadt werden kann.Herzlich,Ihr Pfr.Gisbert Mangliers

AG Spiritualität Am 24.1.07 laden wir um 19.30 Uhr zur AG Spiritualität ein.Elisabeth Israel und Gisbert Mangliers werden ihre Erfahrungen von Tagen der Stille in Montmirail geben,die im Dezember stattfanden.Anschließend wollen wir uns über unsere weitere Arbeit in der AG verständigen,Verabredungen treffen und Neues für Prenzlauer Berg Nord planen.Alle sind herzlich eingeladen.

WeltgebetstagsVorbereitungstage im Haus der Kirche
Thema: »Unter Gottes Zelt vereint« aus Paraguay Samstag,20.1.07 von 10 -17 Uhr Samstag,27.1 .07 von 10 -17 Uhr Bitte unbedingt (!) schriftlich anmelden beim Amt für kirchliche Dienste in der EKBO Frauen- und Familienarbeit Goethestraße 26 – 30,10625 Berlin Infoabend »Land und Leute« / Paraguay Mittwoch,24.1.07 um 19 Uhr in »Zoar«,Cantianstraße 8/9 mit Frau Streit und Pfrn.Fey

Geburtstagskaffee:
Herzliche Einladung Alle,die im Dezember und Januar Geburtstag haben,sind am Donnerstag,25.Januar 2007 eingeladen zu einer kleinen Feier mit Kaffee,Tee und Kuchen,Erzählen, Singen und Geschichten im Elias-Gemeindehaus,Göhrener Str.11, im Diakonieraum parterre.

20 Drei Abende Spiritualität

Drei Abende Spiritualität im Stadtkloster Segen
Das Stadtklosterprojekt gedeiht weiter unter einem guten Stern. In diesem Herbst waren es keine Konzerte,die den kommenden Geist von frommer Lebenskraft in der Segenskirche erahnen lassen,sondern drei Vorträge. Fulbert Steffensky,ehemaliger Benediktinermönch und Ehemann der verstorbenen Theologin Dorothee Sölle, sprach über die Bedeutung von Gruppen in der Kirche.In meinen Augen war es ein sehr dichter Vortrag, dem zu folgen mir als theologischer Laie nicht leicht fiel. Aber seine klare, deutliche Sprache ließ immer wieder sehr schöne Gedanken herausragen. Mir gefiel seine Begeisterung für das Wort »Sitte«. Er wünschte sich für einen Ort wie das Stadtkloster einen Geist,der einen sagen lässt,»Es ist hier Sitte, dass niemand, der anklopft, ungetröstet wieder gehen muss«.Damit war gemeint, einen über die Zeit und über einzelne Personen hinausgehendes deutliches Verständnis der Frömmigkeit am Ort vermitteln zu können. Leichter verständlich und neudeutsch »smarter« war der Vortrag in der Folgewoche von Pröpstin Friederike von Kirchbach, die das Netzwerk spiritueller Orte in Berlin und Brandenburg beschrieb. Von den Klöstern Heiligengrabe und Lehnin bis zum Haus der Stille schilderte sie die Suche nach spiritueller Auseinandersetzung in der Landeskirche und äußerte den Wunsch, dass das Stadtkloster Segen mitten in der Stadt einmal als ein Zentrum in der Reihe dieser Orte steht.In der folgenden Diskussion wurde dieser Wunsch von anderen aktiven Gruppen auch kritisch kommentiert. Den Abschluss der Vortragsreihe machten unsere Freunde von Don Camillo, Georg Schubert und Felix Dürr,die dieses mal von vier neuen Gesichtern begleitet wurden; mögliche weitere Stützen bei der Arbeit der Kommunität in Berlin.Die Don Camillos stellten sich vor und sprachen über die häufig gestellte Frage: Was werdet Ihr denn konkret machen in Berlin? Dementsprechend stand auch der Abend unter dem Motto: Leben lernen,Glauben vertiefen,Hoffnung erhalten. Dieser Abend der Begegnung ging bei einem gemeinsamen Essen mit allen Gästen in der Segenskirche hoffnungsfroh aus.Andreas Schulten

Georg Schubert, Felix Dürr, Martin Eugster von Don Camillo

Auszeichnung für Bärbel Jenichen
Bärbel Jenichen wurde vom Land Berlin und der Björn-Schultz-Stiftung mit dem »Berliner Freiwilligen-Pass« für freiwilliges,bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.Die Gemeinde freut sich mit ihr und dankt Frau Jenichen sehr herzlich für ihre Arbeit auch in unserer Gemeinde. Bild: B.Jenichen bei der Betreuung von Theodor

Fahrt nach Israel und Palästina 10. bis 25. April 2007
Diese Reise wurde bereits in unserer letzten Ausgabe angekündigt.Inzwischen stellte sich heraus,dass die Kosten doch nur 1500,- Euro betragen werden,wenn mehr als 25 Personen mitkommen,noch einmal 100,- Euro weniger. Bitte setzen Sie sich mit Pfr.Zeiske in Verbindung,wenn Sie Interesse haben – auch wenn es nur Interesse am Vorbereitungsprogramm ist.Eine verbindliche Anmeldung wird erst im Laufe des Januar 07 nötig sein.Sie bekommen dann Einladungen zu allen Vorbereitungstreffen und – sobald sie da sind – Unterlagen.

Laib und Seele

Friedens- Nobelpreis

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FriedensNobelpreis für Mohamed Junos
Auch wenn es mit unserem Gemeindeleben unmittelbar nichts zu tun haben mag,mich hat die Verleihung des Friedensnobelpreises an M.Junos sehr gerührt.Ich habe mit meiner Frau 1988 selbst die unglaubliche Wirkung dieses Systems der von Jonos’entwickelten »Grameen-bank« mit beobachten können.

Laib und Seele
Ein herzliches Dankeschön für die vielen Érntegaben und Lebensmittelspenden, die Sie zum Erntedankfest im Rahmen der Aktion „Laib und Seele“ gespendet haben! Wir konnten an dem darauf folgenden Donnerstag zur großen Freude aller (Bedürftigen und ehrenamtlichen Helfern) viele Lebensmittel sehr zahlreich verteilen,was sonst eher nicht der Fall ist. Ein riesiges Dankeschön sprechen wir der Stephanus-Stiftung aus,speziell der Klasse 2.Sie gestalteten den diesjährigen Schülergottesdienst zum Erntedankfest.Im Religionsunterricht wurde über das Teilen gesprochen,dabei sind die Schüler auf die Berliner Tafel gestoßen und damit auch auf die Ausgabestelle „Laib und Seele“ in unserer Kirchengemeinde.Die Klasse 2 hatte uns einen Donnerstagvormittag besucht und beim Sortieren und Verteilen zugeschaut. Sie waren von dem Projekt und der Arbeit so begeistert,dass sie uns in dem Gottesdienst zum Erntedankfest unterstützen wollten und zu Spenden aufgerufen haben.Es kamen sehr viele Erntegaben zusammen und die Kinder waren so begeistert bei der Sache (wie an den Bildern unschwer zu erkennen ist),dass wir einfach überwältigt waren und jedem Einzelnen ein großes Dankeschön sagen. An dem Donnerstag vor Weihnachten wollen wir wieder an die vielen Bedürftigen eine kleine Weihnachtstüte ausgeben,auch für die vielen Kinder ein paar Süßigkeiten extra.Für diese Aktion hoffen wir wieder auf Ihre/Eure Spenden.Wir würden uns freuen und wären Ihnen dankbar,wenn Sie uns an den Adventssonntagen »weihnachtliche« Lebensmittel (Schokoladen-Weihnachtsmänner,Pfefferkuchen usw.) spenden würden. Durch das besondere Engagement des katholischen Kindergartens „Heilige Familie“ werden wir auch wieder kurz vor Weihnachten mit einem leckeren Suppenausschank verwöhnt werden.Diese Aktion stößt bei allen Beteiligten (Bedürftigen und ehrenamtlichen Helfern) auf große Begeisterung. Wir bedanken uns herzlich bei allen Spendern. Bärbel Jenichen

Wir lebten damals für einige Monate in einem kleinen Lehmhütten- Dorf Bangladeshs und arbeiteten in einem bengalischen Entwicklungshilfe- Projekt mit.Täglich lief ich morgens mit einem fieldworker auf den schmalen Wegen zwischen den unter Wasser stehenden Reisfeldern in die Nachbardörfer hinaus.In den Dörfern trafen wir kleine Gruppen.Sie setzten sich ein Mal in der Woche zusammen,jeder einzelne zahlte einen für ihn erschwinglichen Betrag ein und sie diskutierten,was mit dem Geld geschehen sollte.Sehr bald reichte es,um einem aus dem Kreis z.B.eine Ziege zu finanzieren. Vom Ertrag der Ziegenmilch zahlte der neue Besitzer regelmäßig einen bestimmten Prozentsatz wieder in die Gruppenkasse ein.Hatte er seine Ziege abbezahlt,gehörte sie ihm – und der nächste bekam Geld für seine Investition.Alle achteten darauf,dass der,der es am dringensten brauchte,zuerst einen Kredit bekam und dass er ihn auch wieder zurückzahlte,denn die anderen brauchten auch diese Investitionshilfe.Alle achteten streng darauf, dass dieses System auch funktionierte.
Fortsetzung Seite 27

22 Einweihung Gedenktafel

links 2.v.l.Frau Neumann, 3.v.l.Herr R.Neumann, Frau A.Rutenborn (Tochter von Agnes Wendland), Frau Ammermann oben Ralph Neumann bei seiner bewegenden Ansprache

Einweihung Gedenktafel Agnes Wendland
»...Zum Abendbrot waren sie zurück.Es war bescheiden und kriegsgemäß.Aber alles wurde mit allen geteilt.Dann ging es hinüber in die Kirche zur Christmette. Für mich war es der erste Weihnachtsgottesdienst meines Lebens. Er gab mir Gelegenheit, meine Gedanken schweifen zu lassen... Indessen ging die sehr pastorale Predigt eines fremden Pfarrers an mir vorbei. Ich litt unter dem Gesang der Gemeinde, der stets um einen halben Takt hinter den Akkorden der Orgel nachhing - für mich war das neu und qualvoll. Aber das Vaterunser betete ich stehend laut mit. Die Weihnachtstage waren in der Gethsemanestraße Familientage. Eine ältere Tochter war mit ihrem Ehemann, dem Pfarrer Günter Rutenborn, aus der Mark Brandenburg zu Besuch gekommen. .... Zum ersten Mal hörte ich in den Gesprächen am Kaffeetisch, dass es kirchlichen Widerstand gegen das Hitlerregime gab.Von der ›bekennenden Kirche‹ war die Rede, die spät, aber nun entschlossen zu den politischen Verbrechen nein sagte. Und ich erfuhr, dass meine Quartiergeber zu diesem mutigen Häuflein gehörten.Obwohl hier im Pfarrhaus der Gethsemanegemeinde alle Bewohner den Gürtel enger schnallen mussten, kann ich rückblickend die Wochen vom Dezember bis zur Jahreswende 1945 als die relativ unbeschwertesten in der Zeit der Illegalität bezeichnen.Sie sollten ein letztes Atemholen vor dem dramatischen Endspurt sein, der auf mich wartete...« (aus: »Spurensuche« von Wolfgang Hammerschmidt, PsychosozialVerlag 1995). Wolfgang Hammerschmidt war einer derjenigen, die von Agnes Wendland, der Frau des damaligen Pfarrers in der Pfarrdienstwohnung Gethsemanestr. 9, 1. Stock, versteckt wurde, weil er als Jude verfolgt wurde. Für Frau Agnes Wendland haben wir am 31. August 2006 eine Gedenktafel am Gemeindehaus enthüllt. Sie muss eine Frau voller Güte nach innen hin gewesen sein, aber selbstbewusst, ja geradezu kaltschnäuzig der »Gestapo« gegenüber. Über diesen Tag der GedenktafelEnthüllung besuchte unsere Gemeinde Ralph Neumann mit seiner Frau Nora aus den USA. Die Erlebnisse von Ralph Neumann sind in einer Broschüre festgehalten, die leider in unserer Gemeinde schon wieder vergriffen ist,aber über die Gedenkstätte ‚Deutscher Widerstand‘ in der Stauffenbergstraße vielleicht noch zu bekommen ist. Bei einem Besuch im Centrum Judaikum legte Dr. Hermann Simon, Direktor des Centrums, Eingangstagebücher des jüdischen Krankenhauses von 1944/45 vor, in denen der Name von Ralph Neumann und von seiner Mutter eingetragen sind.Frau Neumann war sehr wahrscheinlich an den Folgen der Folter gestorben, als man den Aufenthaltsort ihrer Familie aus ihr herauspressen wollte. Von der Gedenktafel-Enthüllung,bei der auch Frau Alice Ammermann, die Witwe von Wolfgang Hammerstein dabei sein konnte, berichtete Achim Hippel im RBB in der Abendschau sehr ausführlich. Zur großen Überraschung meldete sich noch am gleichen Abend Frau Bischoff. Sie war als Jugendliche mit ihrer Mutter im Pfarrhaus untergekommen, denn sie waren ausgebombt.

Einweihung Gedenktafel

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Blumen für R.Neumann

Sie hatte wohl ein Auge auf den attraktiven jungen Ralph geworfen und nun, nach über 60 Jahren ihn wieder im Fernsehen gesehen. Natürlich gab es ein paar Tage später einen weiteren Fernsehbeitrag, diesmal mit Frau Bischoff und Herrn Neumann mit interessanten Neuigkeiten aus dem Alltagsleben im Pfarrhaus.Wir werden an diesem Thema dran bleiben.Dringend muss allen Menschen aus unserer Gemeinde gedankt werden, die sich sehr engagiert haben, dass die Gedenktafel enthüllt werden und das Ehepaar Neumann aus den USA zu uns reisen konnte. Zunächst herzlichen Dank an Angelika Rutenborn für alle Unterstützung, sie ist jene »ältere Tochter« der Wendlands,verheiratet mit einem Pfarrer aus der Mark,von der Herr Hammerstein berichtet. Sehr herzlichen Dank Frau Pfarrerin Evamaria Koch.Sie hat in Spandau ein Quartier für das Ehepaar Neumann finanziert,BVG- Tickets und vieles,was sich im Laufe der zwei Wochen ergab. Herzlichen Dank an Sabine und Peter Rottmann, die beide Neumanns zu einem

Enthüllung durch Stadträtin Almut Nehring-Venus und den Vors.d.GKR Dieter Wendland Tagesausflug nach Dresden eingeladen haben. Herzlichen Dank an Ursula Kästner,sie hat einen Tag gestaltet mit einer Führung in der Antiken-Sammlung und einem Bootsausflug.Sie stellte auch den Kontakt zum Centrum Judaikum her. Herzlichen Dank an Mattias Richter, der die Karten im Konzerthaus für den letzten Abend besorgt hatte. Herzlichen Dank an Andrea Mrachacz und Peter Steudtner, sie haben sehr professionell für das Catering bei der Gedenkfeier gesorgt. Peter Steudtner hat darüber hinaus eine Photo-Dokumentation erstellt. Finanziell beteiligt haben sich: P. Krerr, E. Bohle, C. Zeiske-May, M. Simon, D. Simon-Z., Pfrn. Eschner, Dr. Kim Nguyen,Fr.Roggatz,Pfn.E.Koch,Annette Walther, Hannah Maria Liedke, E.P., J. Roggatz, K. H. Birkler, B. Margmeier, K. Vollprecht, H. Lines- Weber, C. Steineke, S. Edelhoff, Dr. B. Theben (Das sind die Namen,die uns bekannt sind.Bitte melden Sie sich unbedingt, wenn Sie Geld gegeben oder überwiesen haben und hier nicht genannt sind – Sie können dann übrigens auch noch eine Spenden-

oben: die enthüllte Tafel unten : Saxophonquadrat Fotos: Peter Steudtner quittung bekommen.) Sehr dankbar verbunden sind wir dem Bezirksamt, Frau Stadträtin Nehring-Venus und Frau Eifler vom ›Prenzlauer- Berg-Museum‹. Der Bezirk Pankow hat die Finanzierung der Gedenktafel aus dem GedenktafelProgramm übernommen.Ebenso dankbar verbunden sind wir der ›Gedenkstätte deutscher Widerstand‹. Dieter Wendland und Dorothea Simon-Zeiske haben von Anfang an den Prozess mit Planung und in Verhandlungen mit großem Engagement begleitet. Von Dieter Wendland stammt der Entwurf der Gedenktafel, er vermittelte auch die Firma in Wien,die jene Tafel in sehr guter Qualität herstellte.Dorothea Simon-Zeiske hatte die Initiative ergriffen und den Termin der Enthüllung auf den 60. Todestag von Agnes Wendland gelegt. Eine Pfarrfrau, die sich so gewissermaßen für das Gedächtnis einer ihrer »Vorgängerinnen« eingesetzt hat. Christian Zeiske

24 Jahrestreffen des Vereins »Rückenwind«

Menschen aus unserer Gemeinde,vor allem aus dem Bezirk Elias sind Mitglieder im Verein »Rückenwind«.Dass der Rückenwind weiter kräftig bläst, um die Menschen in Touros im äußersten Nordosten Brasiliens zu unterstützen,hat das Jahrestreffen gezeigt.Es fand vom 22.bis 24.September 2006 in Mühlhausen/Thüringen statt,also fast genau in der Mitte Deutschlands.So war die Anreise für alle Vereinsmitglieder ungefähr gleich weit. Wir Berliner waren diesmal leider nur zu dritt vertreten (Ruth Bensch,Gisela und Herbert Ziehm).Trotzdem wurde ich mit in den Vorstand gewählt.Meine Aufgabe sehe ich darin,in Berlin – ganz besonders hier in der Gemeinde – regelmäßig über »Rückenwin« zu berichten,um neue Mitglieder und Spenden zu werben.Im Mittelpunkt des Jahrestreffens stand der Bericht der Vorstandvorsitzenden Ingeborg Schneider über die Arbeit im letzten Jahr. Der Nordosten Brasiliens ist ein Gebiet größter Armut.Deren Ursachen sind alle von Menschen gemacht:Dürrekatastrophen auf Grund der Abholzung der Tropenwälder; Konzentration des Landbesitzes in den Händen weniger Reicher; inflationäre Geldentwertung. Die Folge ist ein für uns unvorstellbares Elend für die Menschen. Aber die Frauen von Touros haben mit Hilfe von „Rückenwind“ angefangen, ihre Kräfte zu entdecken und sich zu organisieren.Sie stellen traditionelle Handarbeiten her.Mit Hilfe des Vereins, der die faire Vermarktung unterstützt, konnten sie die wirtschaftliche Situation ihrer Familien verbessern.Einige von ihnen lernten inzwischen lesen und schreiben.Kein Kind dieser Frauen ist seitdem mehr an Hunger gestorben.

Jahrestreffen des Vereins »Rückenwind«
Ein Riesenerfolg,aber unsere und Ihre Unterstützung ist weiter dringend nötig. Der Verein „Rückenwind“ leistet Hilfe zur Selbsthilfe.Wir haben entschieden, den Zisternenbau weiter zu fördern. Schon für 300 bis 400 Euro kann eine Zisterne gebaut werden,die für eine Familie die Wasserversorgung in der Trockenzeit garantiert.„Rückenwind“ finanziert das Baumaterial.Die Bauarbeiten werden in Eigenleistung erbracht.Auch die kontinuierliche Finanzierung der Essenversorgung der Kinder im Kinderprojekt soll weitergehen und benötigt Spendengelder. (Kto.-Nr.100 164 83 ,Sparkasse RheinNahe,BLZ 560 501 80) Insgesamt war Mühlhausen eine Reise wert.Teja Begrich,der dort Pfarrer in der St.Nicolai-Gemeinde ist,hat uns mit allem Notwendigen unterstützt. Wir „Rückenwindler“ haben zum Abschluss als Dank an die gastgebende Gemeinde den Gottesdienst gestaltet. Ingeborg Schneider predigte in bewegenden Worten über die Armut aber auch die Hoffnung der Menschen in Nordbrasilien.Viele Mühlhäuser Gemeindeglieder blieben noch zum anschließenden Dia-Vortrag und Gespräch über Touros bei Kaffee und leckerem Kuchen.Wie gut es uns doch geht! Wer genaueres zu den einzelnen Projekten wissen möchte kann mich gerne ansprechen (Telefon 030/9267020 oder E-Mail:herbert.ziehm@bstu.bund.de ). Ich freue mich auch,wenn jemand Ideen zur Spenden- und Mitgliederwerbung hat. Herbert Ziehm WOHNUNG GESUCHT 50-60 qm verteilt auf 2-3 Z.KB Balkon sucht zum 01.05.07 neues Gemeindemitglied; am liebsten Altbau,1.OG und im Bereich Danzigerstr./Schönhauser/Prenzlauer-Allee und bis 400 Euro warm.Bin 50 Jahre,Sozialpädagogin,heiße Jutta Husemann und wohne noch in Hannover. Erreichbar unter E-Mail:juthusemann@yahoo.de per SMS 0176-51169061 postalisch Gretchenstr.54 30161 Hannover

MENSCHEN in unserer Gemeinde

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MENSCHEN in unserer Gemeinde
Heike Dierck ist Koordinatorin des Projektes „Haltestelle Diakonie“ in Niederschönhausen,Weißensee und Prenzlauer Berg. Damit vertritt sie zwei von 15 Standorten dieses Projektes in Berlin. Mit dem Betreuungsangebot der„Haltestelle Diakonie“ sollen Angehörige durch geschulte ehrenamtliche Mitarbeiter von ihrer schweren Aufgabe, der Pflege an Demenz erkrankter Menschen, für ein paar Stunden entbunden werden. Die Hauptaufgabe von Frau Dierck liegt in der Gewinnung und Begleitung von ehrenamtlichen Mitarbeitern und in der Ermittlung und Betreuung dieser hilfebedürftigen, allein lebenden Menschen. Mit Heike Dierck sprach Constanze Scherz. Frau Dierck, Sie vertreten sowohl den Standort in der Bizetstraße als auch in der Blankenburger Straße und sind viel unterwegs. Wie sieht ein »normaler« Arbeitstag bei Ihnen aus? Da diese Tätigkeit sehr vielfältig ist,gibt es selten einen »normalen Arbeitsalltag«.Ich unterteile meine Woche in verschiedene Aufgabenfelder. An zwei Tagen in der Woche finden die Betreuungsgruppen statt. Einmal im Monat treffen wir uns zur Reflexion und zum Austausch in einem Mitarbeitertreffen. Ebenso findet einmal monatlich eine Teamsitzung aller Koordinatoren statt. An zwei Tagen in der Woche habe ich eine Sprechstunde eingerichtet. Hier kann jeder,der Hilfe sucht oder Informationen braucht, anrufen oder einen Termin für ein persönliches Gespräch vereinbaren.Einen großen Teil der Zeit verbringe ich mit Öffentlichkeitsarbeit. Hierzu gehört unter anderem,dass ich

Heike Dierck(4.v.l.) mit potenziellen Partnern Kontakt aufnehme; mit Kirchengemeinden, Fachärzten, Apotheken, Gesundheits- und Sozialverwaltungen, Senioreneinrichtungen,Pflegewohnheimen und so weiter. Die Zeit dazwischen verbringe ich mit Hausbesuchen, der Dokumentation des Projektes, Ideenentwicklung, Weiterbildung. Ja, so ein Tag endet selten um 17 Uhr. Die »Haltestelle Diakonie« ist ein Berlin weites Projekt. Wie ist das Projekt entstanden? Der Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflegerische Dienste hatte 2004 Stiftungsgelder von der RobertBosch-Stiftung und dem Deutschen Hilfswerk für eine zweijährige Modellphase bekommen. Das Projekt konnte an drei Standorten beginnen und wurde auch vom Institut für sozialpolitische und gerontologische Studien wissenschaftlich begleitet. Am Ende der Modellphase wurden die Praxiserfahrungen ausgewertet und aufgrund der hohen Frequentierung wird das Projekt nun vom Senat und den Pflegekassen an inzwischen 15 Standorten gefördert. Von den etwa 40.000 an Demenz

erkrankten Menschen in Berlin lebt fast jeder zweite alleine im eigenen Haushalt. Wie kommen diese Menschen im täglichen Leben zurecht? Welche Hürden haben sie zu überwinden? Hier kann ich Ihnen nur die Erfahrungen schildern,die ich in den letzten drei Jahren gemacht habe:Einsamkeit,Isolation und Hilflosigkeit durch ein »schleichendes Vergessen«.Ganz alleine kann ein an Demenz erkrankter Mensch gar nicht mehr zurechtkommen. Er ist auf Hilfe angewiesen und jeder kann sich gut vorstellen, wie endlos die Stunden an einem Tag werden, wenn man z.B. vergessen hat,welcher Tag und wieviel Uhr es ist.Viele Menschen werden zwar von einem Pflegedienst oder den Angehörigen selbst versorgt, trotzdem verbringen sie einen großen Teil des Tages alleine.Im Vordergrund steht das Bemühen, die Versorgung in der eigen Wohnung so lange als möglich zu erhalten.Wir geben Angehörigen Informationen zur Krankheit und wie sie am besten pflegen. Ein an Demenz erkrankter Mensch braucht unser ganzes Einfühlungsvermögen und unser Vertrauen.Ansonsten zieht er sich immer mehr in seine »eigene Welt«zurück und ist irgendwann nicht mehr erreichbar. Sie werden in ihrer Arbeit von einem ganzen Team unterstützt. Was sind das für Menschen? Haben sie selbst an Demenz Erkrankte in ihrem Umfeld? Die ehrenamtlichen Mitarbeiter kommen aus allen Berufsfeldern oder sind arbeitslos oder schon im Vorruhestand. Sie sind so zwischen 25 und 65 Jahre alt. Einige von Ihnen kommen über die eigene Pflege eines Angehörigen zu mir, andere wiederum wollen gerne helfen und ein paar sind mit Begeisterung und Freude schon fast drei Jahre dabei. Als ich ein junges Mädchen war, ist meine
Fortsetzung Seite 26

26 Menschen in unserer Gemeinde
Fortsetzung von Seite 26

Singerüste in Waldsieversdorf

Singerüste in Waldsieversdorf
Wirklich, so gab es das noch nicht. Wir waren eine Woche (9.-14. Oktober) in Waldsieversdorf zum Singen und Spielen mit Elisabeth Kaiser,Christian Zeiske, Christoph Zschunke und den beiden Kirchenmusik-Praktikanten Simone und Christoph. Wir, d.h. Regina, Claudia, Marie, Joschi, Henning und ich. Vom Jugendchor kamen nicht so viele mit, denn manche haben in den Ferien ja auch andere Sachen vor… Aber,wir sind mitgefahren mit den ganzen kleinen und nicht mehr ganz so kleinen Kindern aus der Singschule. So war der jüngste knapp 6 Jahre alt und der Älteste – mal abgesehen vom Pfarrer – schon 30. Und wir haben auch wirklich miteinander gesungen, viel und auch laut. Wir haben an unserem Weihnachts-Singspiel geübt, das wir gemeinsam am 24.12. in der Gethsemanekirche zu den Christvespern am Nachmittag aufführen wollen. Da mussten manche Texte und Lieder noch völlig neu erfunden werden,aber Christian Zeiske hat ja immer eine blühende Fantasie... Aber die Ideen kamen auch von uns und den Kindern, die müssen schließlich dann auch die Rollen spielen und singen. Die Herberge, das CVJM Haus, war sehr schön und auf dem Hof konnte ich mit Joschi auf den Pflastersteinen Schach spielen. Freizeit zum Spielen hatten wir überhaupt sehr viel; für Fußball und zum Jonglieren lernen, abends Kartenspielen usw.Wir vom Jugendchor haben für die ganze Gruppe ein Geländespiel und eine Nachtwanderung vorbereitet. Und abends nach dem Abendbrot hat Christian Zeiske immer eine Nachtgeschichte im Kaminzimmer gelesen. Manchmal haben wir danach noch gesungen, wenn die Kleinen schon ins Bett gegangen sind.Aber früh fiel es uns dafür oft schwer, aus dem Bett zu kommen. Und es gab immer Frühsport und Einsingen mit Elisabeth. Das Frühstück und das Essen überhaupt waren auch gut, manchmal hätte es fast nicht gereicht – kein Wunder,wenn Christoph 3x nachholt und scheinbar immer noch nicht satt ist... Wir konnten auch im nächsten Kiosk Einkaufen gehen, denn ein bisschen Taschengeld hatten die meisten ja mit. Außerdem gab es Geburtstage zu feiern. Auch meinen. Das war schön, wie zum Frühstück mein Platz hergerichtet war, mit Kerze,Gummibärchen,Geburtstagskarte und Geschenk von Elisabeth (Skatspiel und Würfelbecher).Am Abend hat es total Spaß gemacht auf dem Dach von so kleinen Hütten zu sitzen und in die Sterne zu gucken. Es war ja noch nicht mal richtig kalt,manche sind sogar noch baden gewesen – mitten im Oktober! Das gemeinsame Singen war wirklich schön, auch wenn wir vom Jugendchor mit den jüngeren gesungen haben, dafür hat ja das Kinderensemble auch mit uns Gospels geübt. Ich glaube, das hat denen auch Spaß gemacht. Und die Erwachsenen waren eigentlich auch alle gut drauf, natürlich weil wir immer alle artig das gemacht haben,was sie gesagt haben!

eigene Omi an Alzheimer erkrankt. Ich habe sie sehr geliebt und wünschte manchmal, die Erfahrung von heute schon damals gehabt zu haben. Sicherlich wäre vieles einfacher für sie selbst und die Familie geworden. Diese Erfahrung aber gibt mir die Kraft und Freude, da zu helfen,wo wir gebraucht werden. Die professionellen und ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen der »Haltestelle Diakonie« sehen sich mit ganz unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert.Was sind ihre vorrangigen Aufgaben? Es gibt zwei Hauptaufgabenbereiche. Zum einen haben wir die Betreuungsgruppe, in der die ehrenamtlichen Mitarbeiter mit mir zusammen in der Gruppe arbeiten und zum anderen wird bei Bedarf ein individuell abgestimmter Besuchsdienst installiert. Hier besucht ein geschulter ehrenamtlicher Mitarbeiter den zu Betreuenden in seiner Wohnung.Es wird zusammen gespielt,geredet, Spaziergänge unternommen. Ohne die ehrenamtlichen Mitarbeiter würde es diese wundervolle Arbeit nicht geben, und ich möchte mich an dieser Stelle bei allen,die schon dabei sind,für ihre große Hilfe bedanken. Sagen Sie uns zum Abschluss,was Sie sich selbst für die »Haltestelle Diakonie« zukünftig wünschen. Für die Arbeit mit an Demenz erkrankten Menschen wünsche ich mir,dass vor allem die Freude, Bereitschaft und Empathie, die die ehrenamtlichen Mitarbeiter mitbringen nicht verloren geht, wir weiterhin viele Angehörige auf ihrem oft schweren Weg unterstützen können und das Projekt selbst noch lange vom Senat gefördert und unterstützt wird.

Max Mrachacz, 13 Jahre

St. Martin

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Was haben wohl Mehl, Ross und Schlafsack gemein? Alle Jahre wieder… kommt nicht nur das Christkind, sondern davor erst einmal St. Martin. So, wie es bei St. Martin etwas Zeit und Vorbereitung bedurfte, war es bei uns auch.Es galt zunächst,das spannende und beliebte Martinsspiel in seinen vielseitigen Rollen mit den Kindern der Christenlehre zu besetzen und in vielen kleinen und größeren Proben einzustudieren.Und was ist ein St.Martins-Umzug ohne anständige Verpflegung??? Da nun kommt das Mehl ins Spiel.Mit Mehl alleine ist es jedoch nicht getan. Aus vielen anderen Zutaten (Geheimrezept: Quarkölteig) wuchsen durch viele hundert kleine Hände die zuckersüßen Hörnchen. Am 10. November um 17.45 Uhr war es dann endlich soweit. Begleitet von St. Martin auf einem weißen Schimmel zogen wir,knapp 700 Prenzelberger,mit sehr phantasievollen Laternen und altbekannten Liedern zum Jahn-Sportpark, wo uns ein hohes Lagerfeuer winkte, Bläsermusik begrüßte und das Stück zur Aufführung kam. Mit Getränken von der JG versorgt und von den Hörnchen gestärkt,kamen dann 40 Kindern wieder zurück zum Elias Kuppelsaal, um dort irgendwann, nach nächtlichen Expeditionen, Geschichten und Spielen, todmüde in die Schlafsäcke (!) zu sinken.Barbara Roettig und Natalie H. M.M.M.L.L.F.I.M.G.E.Gaitzsch
Fortsetzung von Seite 21, Friedens-Nobelpreis

Sankt Martins-Umzug

Die meisten dieser Menschen waren Opfer von Geldverleihern geworden, die den Bauern zu unverschämt hohen Zinsen Kredite angedreht hatten.Bald saßen sie in der Schuldenfalle und mussten ihr Land verkaufen – meistens an den Geldverleiher,der sie

dann »gnädig« als schlecht bezahlte Landarbeiter auf ihrem ehemaligen Grund und Boden einstellte. Vielleicht hat das doch mit unserem Gemeindeleben zu tun.Es gibt viele unter uns,die reiche Erfahrungen in

Lateinamerika und Asien gesammelt haben.Es ist wichtig,diese Erfahrungen zu bündeln und aktiv zu werden,wenn es um Gerechtigkeit,Frieden und Bewahrung der Schöpfung auf unserer Erde geht. Christian Zeiske

28 Veranstaltungsübersicht

Veranstaltungen & Konzerte in den Gemeindebezirken auf einen Blick Sa.02.12. So.03.12.. Sa.09.12. So.10.12. Sa.16.12. So.17.12. Do.21.12. So.31.12. Vorschau 2007 J.Haydn »Die Schöpfung« Chor der UdK,studiosi cantandi, Leitung Chr.Zschunke (s.Seite13) »Schöpfung zum Mitmachen« für Kinder und Familien »Die Schöpfung« als oratorisches Konzert Karten unter:44 71 55 67,die Anfangszeiten bitte den Aushängen entnehmen! »Gospel-Mass« by Robert Ray,u.a.weihnachtliche Songs,Gospelund Jazzchor »Spirited« unter Leitung von Christoph Zschunke Eintritt frei.Glühwein und weihnachtl.Snacks (www.spirited.de) Weihnachtskonzert der Kollwitz-Grundschule Weihnachtskonzert mit dem Kinderchor Canzonetta Weihnachtskonzert des Pasteur-Gymnasiums Gethsemane 17.00 17.00 17.00 17.00 16.00 20.00 17.00 20.00 19.00 J. S. Bach, Weihnachtsoratorium 1-3, Konzertchor der Friedenskirche J. S. Bach, Weihnachtsoratorium 4-6, Konzertchor der Friedenskirche Romantisches Weihnachtskonzert der Gethsemanekatorei J. S. Bach, Weihnachtsoratorium 1-3, Kammerchor- und Orchester Thomas Voigt »Peter und der Wolf«,Veranstaltung für die ganze Familie »Weihnachten mit Eva Lind« J. S. Bach, Weihnachtsoratorium1,2,5,6, Chor der Erlöserkirche,M.Elger »The Soul of Winter« David A.Tobin’s Gospel Singers & Pe Werner »Silvester mit Mozart« Kammerakademie Berlin, Leitung:Uri Rom

Fr.02.02.07 Sa.03.02.07

17.00 19.00

So.10.12.

Segen 19.00

Do.14.12. So.17.12. Di.19.12.

18.00 17.00 17.00 Elias Sa.02.12. 19.00 Orthodoxe Gesänge »Christen besuchen Christen« Im Januar findet hier auch das Abschlusskonzert des Gospelchores »Soul 2 Soul« unter Leitung von Sarah Kaiser statt,Termin wird noch bekannt gegeben. Paul-Gerhardt Sa.09.12. 19.00 J.S. Bach, Weihnachtsoratorium 1,5,6, Martin-Luther-Chor,Pankow,St.Marienkantorei u.Orchester Do.14.12. 16.00 Weihnachtsaufführung der Kita „Arche“ Fr.15.12. 18.00 Weihnachtskonzert mit dem Jugend-Kammer-Chor Pankow Mo.18.12. 18.00 Weihnachtskonzert der Bornholmer Grundschule
Stand:17.11 2006 Änderungen vorbehalten.Infos unter:www.gethsemanekirche.de Mail an:konzertbuero@gethsemanekirche.de

Anzeigen/Kontakte

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Klavier- & Cembalobauer Marcellus Jany
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30 Kontakte

Zentralbüro
Zentralbüro Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Göhrener Str.11,10437 Berlin Küster Harald Mößner Telefon 4 42 63 31 Telefax 44 05 62 18 Internet www.ekpn.de E-Mail eliasgemeinde@gmx.de Sprechzeiten Mo.13 – 16 Uhr,Mi.14 – 19 Uhr Do.9 – 12 Uhr,13 – 16 Uhr Koordination der Geschäftsführung Pf.Heinz-Otto Seidenschnur Telefon 0179-7 64 00 32 privat 56 49 51 31 Sprechzeiten nach Vereinbarung E-Mail k.h.-o.seidenschnur@t-online.de Vorsitzender des Gemeindekirchenrates Dieter Wendland,Telefon 4 48 38 83 E-Mail diewend@snafu.de Spendenkonto KVA Berlin Stadtmitte,Kto.63 606,Ev.Darlehnsgenossenschaft,BLZ 210 602 37,Angabe: Verwendungszweck + »Elias«,»Gethsemane«,»Paul-Gerhardt«,»Segen«, Spendenquittung auf Wunsch

Gethsemane
Kirche Stargarder Str.77,10437 Berlin Gemeindebüro Gethsemanestr.9,10437 Berlin Telefon 4 45 77 45 Telefax 43 73 43 78 Sprechzeiten Mo.11 – 13 Uhr,Di.16 – 18 Uhr Mi.11 – 13 Uhr, Fr.11 – 13 Uhr E-Mail gemeindebuero@gethsemanekirche.de Pfarrer Christian Zeiske Gethsemanestr.9,10437 Berlin Telefon 4 45 77 45 Sprechzeiten Di.18 – 19.30 Uhr,Fr.9 – 11 Uhr und nach Vereinbarung Sozialprojekt »Schneckenhaus« Gethsemanestr.9 (Seitenflügel) Telefon 4 44 75 65

Kita
Ev. Kindergarten Elias Göhrener Str.11,10437 Berlin Leitung:Sabine Ostermeyer Telefon 4 42 24 05 Ev. Kindergarten Gethsemane Greifenhagener Str.2,10437 Berlin Leitung:Eva Koch,Telefon 4 45 55 84 Ev. Kindergarten des Vereins »Kleinkinder« Schönhauser Allee 104,10439 Berlin Leitung:Frau Häcker,Telefon 4 45 70 48

Kirchhöfe
Segens-Friedhofsverwaltung Monika Peter Gustav-Adolf-Str.67–74,13086 Berlin Telefon 9 25 30 68 / 47 03 27 32 Telefax 47 03 27 35 E-Mail kontakt@segenskirchhof.de Kirchhofsverwaltung Nordend (Gethsemane) Katrin Manke Dietzgenstraße 120-162,13158 Berlin Telefon 4 76 35 54 Telefax 4 76 27 70 E-Mail nordend@berlin-friedhof.de Internet www.berlin-friedhof.de

Kinder & Jugendarbeit
Diakonin Antje Erdmann Telefon 41 71 59 57 antje.erdmann@gmx.de Jugendwart Paul Beutel Telefon 4 45 74 25

Elias
Büro Elias = Zentralbüro Telefon 4 42 63 31 Telefax 44 05 62 18 Pfarrer Heinz-Otto Seidenschnur s.o. Vorsitz Bezirksausschuss Elias Ingrid Volz,Telefon 4 42 63 31 Gemeindegehilfe Wolf Schulz,Telefon 0163-5 95 73 34 Hausmeister Helmut Böhnke Telefon 4 42 63 31

Konzertbüro
Konzertbüro Ev.Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Christoph Zschunke Gethsemanestr.9,10437 Berlin Bürozeit Di.14 – 17 Uhr Telefon 44 71 55 67 Telefax 43 73 43 78 E-Mail konzertbuero@gethsemanekirche.de

Kirchenmusik
Kirchenmusikerin Elisabeth Kaiser Telefon 4 45 77 45 elkai.kantorei@gethsemanekirche.de Kirchenmusiker Detlef Lehmann Telefon 47 48 90 75 Kirchenmusiker Christoph Zschunke Telefon 44 71 55 67 konzertbuero@gethsemanekirche.de Kirchenmusiker Hermfried Weber Telefon 4 69 62 54

Kontakte

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Paul-Gerhardt
Kirche Wisbyer Straße 7,10439 Berlin Gemeindebüro Kuglerstraße 15,10439 Berlin Telefon 44 71 95 06,Telefax 44 71 95 04 Sprechzeiten Mi.17 – 19 Uhr,Fr.10 – 12 Uhr E-Mail paul.gerhardt@berlin.de Pfarrerin Uta Fey Telefon 4 45 74 54 Sprechzeiten Mi.17 – 19 Uhr Do.10 – 12 Uhr im Büro und nach Vereinbarung

Segen
Kirche und Gemeindebüro Schönhauser Allee 161,10435 Berlin Telefon 4 48 34 83 Telefax 41 71 50 72 Internet www.ekpn.de E-Mail segensgemeinde@t-online.de Internet www.stadtklosterberlin.de Pfarrer Gisbert Mangliers Telefon 97 98 62 24 Sprechzeiten Di.9 – 11,18 – 19.30 Uhr Do.9 – 11 Uhr Hausmeister Helmut Böhnke Telefon 4 48 34 83

So finden Sie uns

Diakoniestation
Hauskrankenpflege Weißensee/Prenzlauer Berg Bizetstraße 49,13088 Berlin Telefon 9 27 46 94 Leitung:Herr Gülker

Haltestelle Diakonie
Heike Dierck,Koordinatorin für das Projekt „Haltestelle Diakonie“ Öffnungszeiten Bizetstraße 49: Mo.bis Fr.9-17 Uhr,Telefon:927 46 94 Sprechstunde:Fr.9-12 Uhr, Öffnungszeiten Blankenburger Str.16: Mo.bis Fr.8-16 Uhr,Telefon:4 77 47 11 Sprechstunde:Di.9-12 Uhr
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PEKiP-Kurse in unserer Gemeinde
PEKiP-Kurse im Gemeindebezirk Paul-Gerhardt starten wieder ab Freitag,den 19.Januar 2007.Für Babys ab etwa drei Monaten von 11.45 bis 13.15 Uhr,für Babys ab etwa acht Monaten von 10 bis 11.30 Uhr.Der Kurs mit 10 Terminen kostet 60 Euro.Anmeldungen ab sofort bei der evangelischen Familienbildungsstätte Stadtmitte unter 39 90 48 52. Die PEKiP-Kurse im Bereich Elias beginnen Mitte Februar 2007, immer mittwochs am Vormittag.Weitere Infos und Anmeldung siehe oben. Ganz neu im Gemeindebezirk Paul-Gerhardt: Ein Vorbereitungskurs für Adoptionsbewerber/innen. Er richtet sich an Paare,die ein Kind adoptieren möchten,und beinhaltet vielfältige Informationen und Austauschmöglichkeiten rund um das Thema.Kursbeginn: Donnerstag,11.1.07,von 19.30 bis 21 Uhr,10 Termine kosten 44 Euro. Anmeldung und Infos siehe oben.
        
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