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Periodical volume

Full text: Gemeindebrief Issue 30.2006, Januar/Februar

Gemeindebrief
Ausgabe Nr. 30 Januar/Februar 2006

Elias · Gethsemane · Paul Gerhardt · Segen
Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord

2 Inhalt

Seite

Gedenken

4 Arbeit d.GKR Heilige Drei Könige 5 Jahresthema 6 Kinder,Kinder 8/9 Mitteilungen/Amtshandlungen 10 Laib und Seele 11 Glosse 11 Kirchenmusik 12/13 Gottesdienste 14/15 Geburtstage 16 Pfarrbezirk Elias 17 Pfarrbezirk Gethsemane 17 Pfarrbezirk Paul-Gerhardt 18 Pfarrbezirk Segen 19 Cochabamba 20/21 Erinnern – aber wie? 22/23 Rückblick Daghani-Ausstellung 24 Kontakte 25 – 27

25jähriges kirchliches Dienstjubiläum

Am 3.Januar 2006 feiert Harald Mößner sein 25jähriges kirchliches Dienstjubiläum. Dazu gratulieren wir ihm von Herzen. Seit 5 Jahren versieht Harald Mößner im Zentralbüro unserer Gemeinde in der Göhrener Str.11 einen wesentlichen Teil der Verwaltungsarbeit,nimmt telefonisch oder direkt Anmeldungen von Amtshandlungen wie Taufen, Konfirmationen,Trauungen und Beerdigungen entgegen,vermittelt Kontakte zu Pfarrern und anderen Mitarbeitern,verwaltet die monatlichen Einnahmen und rechnet die Ausgaben ab.Zu seinen Aufgaben,die er mit viel Erfahrung und Wissen versieht,gehört die Vor- und Nachbereitung der Sitzungen des GKR und seiner Ausschüsse,das Schreiben von Protokollen und das Erledigen der umfangreichen Dienstpost im Zusammenwirken mit der Geschäftsführung.Wer von Ihnen schon einmal die Telefonnummer 4 42 63 31 gewählt hat,auch wenn manches Mal außerhalb der Sprechzeiten der Anrufbeantworter zu Ihnen spricht, wird die Stimme von Harald Mößner bereits kennen und sein Bemühen,auf alle Fragen und Anliegen Antworten und Lösungen zu finden oder zu vermitteln. Er steht am Kopierer oder an der Papierschneidemaschine,entlockt dem Computer seine Fähigkeiten und hält über Internet und E-Mail-Verkehr die Verbindungen. Harald Mößner ist ein Mensch,der im Interesse der Gemeinde selbständig arbeitet,der sich ärgern,aber auch herzlich lachen kann.Wir freuen uns, dass er bei uns ist und wir mit ihm zusammen arbeiten können. Ab dem 1.Januar 2006 ist er,der aus Freiburg im Breisgau stammt,unserer Gemeinde noch auf eine intensivere Weise verbunden.Die gemeinsame Verabredung zwischen Harald Mößner,der Erlösergemeinde in Tiergarten und unserer Gemeinde zur dienstlichen Abordnung in die Gemeinde Prenzlauer Berg Nord ist beendet und ein Überleitungsvertrag zum Dienst in unserer Gemeinde beschlossen,unterschrieben und gesiegelt worden.Nun gehört er ganz zu uns, und wir freuen uns auf einen guten gemeinsamen Weg mit ihm. Im Anschluss an den Taufgottesdienst am Epiphaniastag,dem 6.Januar 2006 um 19.30 Uhr im Elias-Kuppelsaal haben alle Gemeindeglieder die Gelegenheit, Harald Mößner bei einem Glas Wein ein Wort des Dankes zu sagen. Gemeindekirchenrat und Pf.Heinz-Otto Seidenschnur

Herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord. Auflage:1200 Stück. Redaktionsanschrift:Gemeindebüro der Ev.Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Göhrener Str.11,10437 Berlin Telefon:4 42 63 31/Telefax:44 05 62 18 E-Mail:eliasgemeinde@gmx.de Gestaltung:Grafik-DesignBüro Dieter Wendland Titel:Grafik A.Daghani Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 1. 2. 2006

Das Wort Jahreslosung 2006

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Gott spricht: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.(Josua 1,Sb)
Liebe Leserin,lieber Leser! »Vertrauen ist gut,Kontrolle ist besser«,das scheint die Erfahrung zu sein, die uns so reden lässt. Das Wort wird Lenin zugeschrieben. In diktatorischen und fundamentalistischen Systemen gilt dieses Wort, nicht in der Freundschaft, nicht in der Ehe und der Familie. Dort ist Vertrauen Voraussetzung und Kontrolle tödlich. Und im Glauben gilt sie schon gar nicht.Denn das Vertrauen ist ein Teil des Glaubens.Wer sich im Glauben Kontrollen erhofft,verliert den Glauben. Das Vertrauen ist nicht erlernbar, sondern nur erfahrbar: Nur wer sich fallen lässt, wird aufgefangen. In jedem Fall. Deshalb gilt als Grundgesetz des Glaubens: in jedem Fall Vertrauen. Genau das verspricht die diesjährige Jahreslosung.Sie ist dem Buch Josua entnommen (Josua I,5b) und lautet:Gott spricht: »Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.« Gesagt wird es Josua vor Übernahme einer schweren Aufgabe und zugleich in einer Krisensituation seines Lebens: Mose ist gestorben, und nun soll er für eine große Menschengemeinschaft Verantwortung übernehmen.Plötzlich hat Josua Angst. Hat nicht mehr den breiten Rücken des Mose vor sich. Er soll sein Volk anführen. Soll sie endlich ins gelobte Land bringen. Vierzig Jahre waren sie unterwegs.Jetzt sind sie fast am Ziel. Jetzt kommt die Angst vor dem letzten Schritt. Da hilft nur Segen.Josua bekommt ihn. »Ich lasse dich nicht fallen«, sagt Gott zu ihm, »ich verlasse dich nicht.« Das ist ein Wort. Wie ein breiter Rücken, hinter dem man sich ein bisschen verstecken kann. Josua ist nicht allein.Die Zusage an Josua drückt ein hohes Maß an Kontinuität einer Aufgabe aus, die Gott übertragen hat oder überträgt.Seit Luther sprechen wir vom »allgemeinen Priestertum aller Gläubigen«.Josua wird der Nachfolger des Mose auf dem Zug ins gelobte Land.Später wird z.B.der alt gewordene König David seinen Sohn Salomo mit einer ganz ähnlich klingenden Zusage zu seinem Nachfolger bestimmen (I.Chr.28,20).»Wir sind es doch nicht« – so hat Luther einmal gesagt –»die da die Kirche erhalten können. Unsere Vorfahren sind es auch nicht gewesen. Unsere Nachfahren werden's auch nicht sein, sondern der ist's gewesen, ist's noch und wird es sein, der da sagt:Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.« Wie gut ist es,das zu wissen – bei allem verantwortlichen Tun und Lassen – in Zeiten, wo wir uns so viel Sorgen um die Zukunft unserer Kirche und der Welt machen müssen. Das Wort Gottes an Josua gilt nicht nur in Ausnahmemomenten.Es gilt immer.In jedem Fall.Gerade auch in den schmerzhaften,den unerwarteten Fällen des Lebens. Dann gilt uns die Zusage Gottes:Es ist,als nähme uns der Himmel in den Arm und segnet uns.Was Besseres kann mir nicht passieren im Augenblick der Angst oder der Verunsicherung. Schaffe ich das? Kann ich das? Bin ich stark genug? Ja,das bist du,sagt Gott.Ich gehe mit dir.Ich trage dich,wenn's sein muss. Du sollst dich nicht sorgen vor dem neuen Jahr. Am liebsten würde der Himmel heute alle in den Arm nehmen und segnen.Segen ist etwas ganz Besonderes. Mit der einen Hand trägt Gott, mit der anderen beschützt er: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht. Diese Worte enthalten ein großes Versprechen.Positiv ausgedrückt sagen sie: »Du wirst immer auf die Hilfe Gottes vertrauen können.Ich, Gott, bin bei dir.Ich halte dich und unterstütze dich.Ich bin mit dir und begleite dich!« Es sind Worte an uns,die uns befreien und ermutigen können an Übergängen unseres Lebens.Worte,die mich befreien können von der Meinung, dass ich alles ganz allein in der Hand habe.Die mich ermutigen können in Zeiten,in denen Überlastung und Resignation mein Leben bestimmen.Jetzt kann ich meine Augen und Ohren öffnen für ganz andere, neue Möglichkeiten,die ich bisher nicht gesehen oder gehört habe. Diese neue Perspektive wünsche ich Ihnen und Euch – und auch mir – am Beginn dieses neuen Jahres.Eine Perspektive, die auf sicherem Grund steht, einem Grund, der in jedem Fall trägt,was auch immer kommen mag. Ich wünsche Ihnen und Euch ein gesegnetes Jahr 2006 und ein solches Vertrauen, Ihr Pf.Heinz-Otto Seidenschnur

4 Aus der Arbeit des Gemeindekirchenrates

GKR

Aus der Arbeit des Gemeindekirchenrates

Wie immer möchten wir gern allen Gemeindegliedern,die daran interessiert sind,Anteil geben an der Arbeit und den Beschlüssen der Gemeindeleitung. Bei der Gemeindekirchenratswahl im Herbst 2004 sind 12 Frauen und Männer für 6 Jahre zu »Ältesten« und weitere 11 Ersatzälteste,die der GKR zu Stellvertretern ernannt hat,für die Zeit von drei Jahren gewählt worden. 6 GKR-Glieder,die bereits vor 3 Jahren gewählt wurden,bleiben bis 2007 im Amt.12 stimmberechtigte Mitglieder leiten mit den drei Pfarrern und einer Pfarrerin – die Pfarrer sind sogenannte geborene Mitglieder – ,die Gemeinde. Die in der Regel monatlich stattfindenden Sitzungen werden von den geschäftsführend tätigen Pfarrern,den Ausschüssen und dem Vorsitzenden Dieter Wendland und mir vor- und nachbereitet. In den Monaten Oktober bis Dezember sind u.a.folgende Sachverhalte behandelt und beschlossen worden: Die Mitarbeiterin Dinah Rottmann ist mit Ablauf des Monats Oktober ausgeschieden.Wir danken ihr für alle umsichtige Mitwirkung und wünschen ihr Segen für den weiteren Lebensweg. Für sie hat Anfang November Bärbel Jenichen als neue Mitarbeiterin ihre Tätigkeit aufgenommen.Wir wünschen ihr einen guten Weg in der Gemeinde, die ihr als stellvertretende Älteste längst vertraut ist.

Für Paul Beutel und Torsten Wenzel hat der GKR die zwischen beiden Mitarbeitern aufgeteilte hauptberufliche Tätigkeit in der Jugendarbeit bis zum 30.November 2006 verlängert. Mit Wirkung vom 1.Januar 2006 hat der GKR einen Überleitungsvertrag mit dem Mitarbeiter in der Zentralküsterei Harald Mößner abgeschlossen.Sein bisheriger Abgeordnetenstatus endet am Jahresende; er wechselt von der Erlösergemeinde in Tiergarten in unsere Gemeinde. Angesichts der sich abzeichnenden Umbaumaßnahmen des Gebäudekomplexes Segen zum Evangelischen Stadtkloster Segen,bei dem es ein Zusammenwirken mit der Familienkommunität Don Camillo aus der Schweiz geben wird,ist ein Weiterbestehen der Aufhebung der Residenzpflicht für Pf. Gisbert Mangliers beantragt worden. Für das Vorankommen des Projektes Stadtkloster Segen hat der GKR weitreichende Beschlüsse zur Finanzierung der Baumaßnahme,zur Wirtschaftlichkeit,zur Darlehensaufnahme und zur künftig veränderten Raumund Nutzungskonzeption beschlossen. Außerdem hat der GKR notwendige Baumaßnahmen in Wohnungen der Kuglerstr.15 durch Beschluss auf den Weg gebracht,unabweisbare Mehrkosten für die Gesimsabdeckung der Gethsemanekirche zur Kenntnis nehmen und die Sanierung von Balkonen des Gemeindehauses Gethsemane in Auftrag geben müssen.Ebenfalls in Auftrag gegeben worden ist durch Beschluss des GKR die Aufarbeitung des vorhandenen Altars und der Taufe für den Elias-

Kuppelsaal, ebenso die Neuanschaffung eines Pultes. Der GKR hat zur Kenntnis nehmen müssen,dass das Land Berlin zum 1.1.2006 die Finanzierung der Kindertagesstätten verändern wird.Durch Maßnahmen und Beschlüsse hat sich der GKR darauf vorbereitet,angemessen auf die künftig schwankende Personal- und Sachkostenfinanzierung,die höheren Anforderungen an die Leitungstätigkeit (Personalplanung,Belegungsstatistik, Umsetzung des Berliner Bildungsprogramms ...),die höheren Anforderungen an das gesamte Fachpersonal (Sprachförderung,Bildungsdokumentation ...) und die härtere Bedarfsplanung durch die Jugendämter (d.h. mehr Halbtags- und Teilzeitbescheide) reagieren zu können. Der GKR ruft alle Gemeindeglieder auf, sich an der vom Kirchenkreis Berlin Stadtmitte ausgerufenen Zukunftskonferenz, die am 13. / 14. Januar 2006 in der Auferstehungskirche stattfinden wird, zu beteiligen. Nähere Informationen werden in den Abkündigungen und durch Aushang gegeben.Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.Es wird um die Zukunft der Evangelischen Kirche und der Gemeinden in der Berliner Stadtmitte gehen und um tragfähige Konzepte angesichts auch weiterhin gravierender finanzieller Einschnitte der kirchlichen und gemeindlichen Arbeit. Im GKR haben wir uns darauf verständigt,dass wir die vor 2 Jahren begonnene Leitbilddiskussion fortsetzen und in konkrete inhaltliche und strukturelle Veränderungen umsetzen müssen.

GKR

Heilige Drei Könige

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An einem Klausurwochenende vom 20.bis 22.Januar 2006 in Dahme/Mark wollen wir uns zunächst über unsere eigene Wahrnehmung der Gemeinde klar werden und positive und negative Erfahrungen in der gemeinsamen Arbeit auswerten und sowohl alte Verabredungen und Festlegungen bekräftigen oder aufgeben als auch hinsichtlich neuer Herausforderungen entsprechende Weichenstellungen vornehmen.Wir halten es für notwendig,dass wir dabei kompetent und strukturierend begleitet werden.Herr Peter Kloss,er ist katholischer Gemeindereferent in Berlin,wird uns dabei helfen. Wir können es nicht oft genug sagen: Bitte begleiten Sie die Arbeit der Gemeindeleitung mit Rat und Tat, lassen Sie uns Ihre Meinung wissen zu Vorgängen und Entscheidungen,bitte reden Sie mit uns und bringen Sie sich mit Ihren Gaben ein.So viel ist sicher: Wir brauchen die Unterstützung möglichst vieler Gemeindeglieder,damit das Gemeindeschiff noch mehr Fahrt aufnehmen und zu neuen Ufern aufbrechen kann. Zwischen den Jahren danke ich im Namen des Gemeindekirchenrats allen Gemeindegliedern,die sich im zurückliegenden Jahr auf ganz unterschiedliche Weise in der Gemeinde betätigt haben mit Herzen,Mund und Händen, die mitgedacht,mitgeredet,mitgeholfen und mitgebetet haben. In herzlicher Verbundenheit grüßt Sie / Euch Ihr Pf.Heinz-Otto Seidenschnur

Heilige Drei Könige

Die Weisen aus dem Morgenland Romanisches Kapitell in Autun,Frankreich:Der Engel weist die drei schlafenden Könige auf den Stern hin.

Am 6.Januar begeht die Kirche das Hochfest der »Erscheinung des Herrn«,die volkstümliche Bezeichnung lautet »Fest der Hl.Drei Könige«.Dieses Fest ist Ausdruck der Überzeugung,dass sich im Kind von Bethlehem Gott offenbart. Die drei Magier und Weisen,die ungefähr seit dem 6.Jahrhundert Könige genannt werden,finden den Weg zum Kind in der Krippe.Sie kommen mit den drei Gaben Gold,Weihrauch und Myrrhe und gehen als Boten des Lichtes in eine dunkle Welt.Weil dieses Kind geboren wurde,gibt es für alle Menschen Hoffnung. Die Namen Caspar,Melchior und Balthasar werden den Weisen seit dem 9.Jahrhundert gegeben.Sie gelten als Vertreter der drei Rassen,der drei Erdteile und der drei Lebensalter.Seit dem 12.Jahrhundert gibt es den »Mohrenkönig«. Die Reliquien der »Heiligen Drei Könige« wurden in Mailand verehrt und 1164 nach Köln überführt,wo sie in einem Goldschrein im Dom aufbewahrt werden. Dadurch bekam die Verehrung der Heiligen Drei Könige in Deutschland großen Auftrieb. Mit dem Dreikönigstag ist auch ein Haussegen verbunden.An der Eingangstür der Häuser werden die Jahreszahl und die Namen der Könige von den Sternsingern mit Kreide aufgezeichnet.Die Sternsinger werden vom Bischof der jeweiligen Diözese ausgesandt.Sie ziehen von Familie zu Familie und verkünden den Menschen Gottes Frieden und erbitten Gaben für die Kinder in der Dritten Welt. Auf die Türpfosten schreiben sie in diesem Jahr die Zeichen 20+C+M+B+06. Dies deuten viele als Caspar,Melchior und Balthasar.Das heißt aber:Christus mansionem benedicat (Christus segne dieses Haus im Jahr 2006).Manche Sternsinger lassen auch ein Dreikönigsbild als Erinnerungszettel zurück.Mit dem Geld, das die Sternsinger sammeln,werden Projekte in der Dritten Welt unterstützt. weiter auf Seite 16

6 Jahresthema

Jahresthema unserer Gemeinde für 2006:

»Wie lieblich sind deine Wohnungen...«
(Psalm 84,2) Lieber Leserinnen, liebe Leser Vor ein paar Jahren warb ein gewisses schwedisches Möbelhaus,für das ich hier keine Schleichwerbung machen will,auf dem Titelblatt seines Kataloges:»Der schönste Ort der Welt:zu Hause«.Wann ist ein Zuhause ein Zuhause? Natürlich gehören ein lesetaugliches Sofa,ein gästefester Esstisch und ordnunghaltende Schränke auch zu einem Zuhause, aber das Eigentliche daran ist, dass man dort sein kann. Zuhause kann man einfach so sein, wie man will und wer man ist. Dort braucht man sich nicht zu erklären. Dorthin kann man sich zurückziehen nach der Arbeit,der Schule,nach den Ausflügen,ob sie nun kurz oder lang waren.Zuhause ist da,wo wir uns aufwärmen,wo wir neue Kraft schöpfen,wo wir getröstet werden,wo wir unseren Frust – mit oder ohne Hilfe von Mitbewohnern – in Lust umwandeln, wieder raus zu gehen, wieder etwas zu tun. Im neuen Jahr will unsere Gemeinde vor allem diese zwei im Blick behalten: die Kinder und das Kloster. Das Stadtkloster in der Segenskirche gibt es bisher nur als Plan und als Hoffnung, die noch Gestalt annehmen soll. Die Kinder gibt es schon. Unsere Gemeinde ist außergewöhnlich reich an diesen kleinen Menschen,die wir uns zum Beispiel nehmen sollen,wenn wir zu Gott finden wollen. Es gibt Kindergärten, Kinderchöre, Musik- und Theatergruppen, Kindergottesdienste, Christenlehre und vieles mehr für die Kinder, die in unsere Gemeinde kommen. Was können wir noch tun, um den Kindern ein Zuhause in der Gemeinde zu geben? Was können wir tun, um ihnen die Botschaft von Gottes Gnade nahe zu bringen? Denn

wir als Gemeinde kennen ja diesen unendlich wertvollen Schatz, diesen Ort bei Gott, an dem wir gekannt werden, an dem jemand auf uns wartet. Das Wohnen bei Gott, in den »lieblichen Wohnungen«, die er für uns bereit stellt, ohne je Miete zu verlangen,dieses Wohnprivileg in seinen »Vorhöfen« (Ps 84,3) und seinem »Hause« (Vers 5), wollen wir weitergeben. Kinder brauchen Geborgenheit, Wärme, Gemeinschaft, Freiheit und Herausforderungen, an denen sie groß werden können.Was die Erwachsenen,ob alt oder jung,gestresst oder gelangweilt,brauchen,unterscheidet sich davon nicht so sehr. Aber wie können wir etwas weitergeben von dem, was wir erfahren und erlebt haben vom Seindürfen, vom Lebensfadenfestgemachthaben? Wie können wir mit Begeisterung und Achtsamkeit für das Wohnen in Gottes lieblichen Wohnungen werben und als Gemeinde selbst ein Stück Zuhause für die Kinder und die potentiellen StadtklosterbesucherInnen werden? Für die Kinderfrage gibt es am 25. 02. 06 einen »Ideensamstag«,zu dem Sie herzlich eingeladen sind. Das Stadtkloster in der Segenskirche gibt es bisher nur als Plan und als Hoffnung,die noch Gestalt annehmen soll.Aber in dem Haus,in dem Gott wohnen will und in dem wir schon jetzt zu Hause sein dürfen, gibt es manche Ecken und Räume, die wir noch gar nicht wahrgenommen haben und die manche Kostbarkeiten bereithalten.Räume,die Menschen vor uns geprägt und »eingerichtet haben« mit ihren Glaubenserfahrungen, ihren Träumen und ihrer Spiritualität.Sie wollen wir erkunden und fragen, ob ihre Erfahrungen auch uns heute helfen können, unser Leben und unsere Welt wohnlicher zu machen. Dazu möchten die vier Abende der AG Stadtkloster im Januar und Februar einladen.(s.dort unter »Segen«.) Mit herzlichen Grüßen, Pfarrerin Gabriela Köster

Bilder vom 1. Advent

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Bilder vom fröhlichen Ersten Advent 2005 in Paul-Gerhardt

8 Kinder, Kinder

Hast Du in den Winterferien Zeit?
Wolltest Du schon immer mal mehr über dieses Gebet,was die Erwachsenen immer sprechen,wissen? Möchtest Du an drei Tagen mit anderen Kindern was erleben?Dann bist Du herzlich willkommen zu unserer Kinderbibelwoche zu dem Thema:

Kindersommerrüste
Wir werden eine große lustige Truppe. In Berlin starten wir gemeinsam und zurück möchten wir die Eltern bitten, am Samstag nach Beeskow zukommen, um gemeinsam anzuschauen, was wir auf der Rüste erlebten und gestaltet haben. Die Kosten für die Rüste werden bei ca.150 Euro liegen.

»Vater Unser – Beten ist reden mit Gott«!

Wir treffen uns vom 1.– 3.Februar 2006 von 10 Uhr bis 16 Uhr Unser Thema wird uns die drei Tage begleiten und beschäftigen. Die ersten beiden Tage sind wir mit ›Advent‹ zusammen hier in ›Elias‹. Am dritten Tag kommen alle Kinder aus dem Kirchenkreis in Elias zusammen, die ebenso über das Vater Unser nachgedacht haben, um gemeinsam den Abschluß der Kinderbibeltage zu feiern. Bitte auch auf die Handzettel achten!!! Anmeldungen ab sofort bei Antje Erdmann

Kinder, Kinder

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Beeskow vom 8.bis 15.7.2006 Ratenzahlung möglich! Anmeldungen ab sofort bis die Plätze besetzt sind an Antje Erdmann – 28. Februar 06 ist Anmeldeschluss Rüstzeitbrief folgt nach Anmeldeschluss,Elternabend Anfang / Mitte Juni.

Christenlehre
in Elias (Göhrener Str.11) Christenlehre Schuljahr 2005 / 2006 : 1. Klasse mittwochs 14.30 – 15.30 Uhr 2. Klasse mittwochs 15.45 – 17 Uhr 3.Klasse donnerstags 15.00 – 16.30 Uhr 4./5. Klasse donnerstags 16.30 – 18 Uhr 6. Klasse mittwochs 17.15 – 18.15 Uhr Kindergottesdienstvorbereitungskreis Segen und Gethsemane Im Vorbereitungskreis wird alles um und zu den Kindergottesdiensten besprochen.Die nächsten Termine für das Kigoteam Gethsemane sind im Januar am 12.1.06 und im Februar am 9.2.06 jeweils um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Gethsemane. Verstärkung für unsere Teams sind jederzeit willkommen.Wir freuen uns über jeden,der zu uns stößt und uns unterstützen möchte. Kindergottesdienst Kindergottesdienst findet in Gethsemane jeden Sonntag außer an Festtagen und in den Sommerferien statt.In Elias und Segen ist jeden Sonntag Kindergottesdienst,nur in den Schulferien nicht.

Eine kurze Nacht ...war es am 2.Adventswochenende. Die Kinder der 3.bis 5.Klasse nahmen den Saal und alle umliegenden Räume in Beschlag.Wir spielten,machten eine Nachtwanderung drinnen,aßen gemeinsam,allerdings ohne Besteck,und verbrachten schöne Stunden miteinander. Schaut euch die Bilder einfach an. Vielleicht wollt ihr beim nächsten Mal dabei sein!?! Fotos von Familie Broßmann Sprechzeiten der Mitarbeiterin für die Arbeit mit Kindern: Im Gemeindehaus Elias (Göhrener Str.11,3.Etage) dienstags 11 – 13 Uhr donnerstags 14 – 15 Uhr In den Ferien: Sprechzeiten nach Vereinbarung! Antje Erdmann Telefon 41 71 59 57

Samstag,7.Januar 06 um 10 Uhr in Elias mit dem Thema: Jesus im Tempel. Samstag,11.Februar 06 um 10 Uhr in Elias mit dem Thema: Engel muss man sehen lernen

Krabbelgottesdienst 12. Februar 2006, 11Uhr Paul-Gerhardt

10 Mitteilungen / Amtshandlungen der Gemeinde

Taufen
Finn Gordalla,Moritz Thoma,Benjamin von Dufving,Jakob Dubberke,Johannes Manzke, Emma Rosenfeld,Polly Bongart,Timothy Jones,Connor Atrott,Lisa Renner,Constance Dumke,Kim Gabriel,Carlotta Monzien,János Krahl,Rebekka Harris Wivel,Johanna Nobst Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: wir heißen Kinder Gottes, und wir sind es. 1.Joh.3, 1

Trauungen
Dr.Stefan Profit und Tina Schulz Ihre Goldene Hochzeit feierten im Gottesdienst:Günter und Brigitte Lobenstein Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an. 1.Samuel 16, 7

Bestattungen
Ingeborg Schmidt im Alter von 81 Jahren Meta Bansemer im Alter von 100 Jahren Margarete Jander im Alter von 89 Jahren Ingeborg Krüger im Alter von 78 Jahren Saget den verzagten Herzen: Seid getrost, fürchtet euch nicht! Sehet, da ist euer Gott! Jesaja 35, 4a

Evangelische Jugend Prenzlauer Berg Nord (JG)

Hier treffen wir uns:

Wann: Wir treffen uns jeden Montag,Dienstag und Donnerstag von 17 – 22 Uhr,um gemeinsam zu essen,über religiöse und andere (Wunsch-) Themen zu reden,zu kickern, Tischtennis zu spielen oder einfach nur zu klönen. Wenn Du Dir einen ersten Überblick verschaffen willst,ohne zu sehr aufzufallen, empfehlen wir Dir,donnerstags 18 Uhr vorbeizuschauen – da ist es am vollsten. Wenn Du lieber sofort in Spiele & Themen verwickelt werden willst,wäre dienstags

18 Uhr günstig.Das ist auch das Angebot für die,die in diesem Jahr konfirmiert worden sind. Was: Wenn Du zwischen 13 und 20 bist und Lust hast,Leute in Deinem Alter kennen zu lernen,dann bist Du in der Jungen Gemeinde (JG) richtig.Du musst keine Voraussetzungen erfüllen:Wir sind prinzipiell neugierig auf jede(n) Neue(n),und bei uns fühlen sich auch Leute zu Hause,die nicht zur Kirche gehören. Wo: Kuglerstr.15 / Hof/ Jugendkeller unter der Kirche

Wenn Du ein musikalisches Angebot suchst: montags 18.30 Uhr versuchen wir uns gospelchorsingend,und donnerstags 16.30 – 17.15 Uhr ist Gitarrenunterricht. Wenn Du speziell Leute über 18 suchst: solche Gruppen gibt es Mo + Di 20 Uhr (manchmal sind wir unterwegs,also besser vorher anrufen) Also – schau doch mal vorbei Oder ruf an: 4 45 74 25 Paul Beutel

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Laib und Seele
In »die Kirche«,der wöchentlich erscheinenden Zeitung unserer Landeskirche heißt es in der Ausgabe vom 11.Dezember 2005:»›Laib und Seele‹ ausgezeichnet. Die Spendenaktion ›Laib und Seele‹ zählte in diesem Jahr zu den zehn nominierten Projekten für den Sozialpreis ›Innovatio 2005‹.Neun Projekte wurden für ihr Engagement mit 1000 Euro ausgezeichnet.Der mit 13000 Euro dotierte Hauptpreis ging an ein Design-Projekt.Insgesamt gab es 242 Bewerber .›Laib und Seele‹ wurde vor einem Jahr von der Berliner Tafel,den Kirchen und dem Rundfunk BerlinBrandenburg (rbb) ins Leben gerufen.Den Angaben zufolge werden mittlerweile monatlich rund 15000 Bedürftige versorgt.« Auch unsere Gemeinde beteiligt sich an dieser Aktion.Donnerstags um 10.30 Uhr kommen Menschen in den Hof des Elias-Gemeindehauses,um Lebensmittel von z.T.erstaunlich guter Qualität gegen eine geringe Gebühr abzuholen.Es sind Menschen,die es sich nicht mehr leisten können,schon den normalen Lebensunterhalt zu finanzieren.Das Gefühl,dass hier Almosen vergeben werden,hat schon lange niemand mehr.Es geht einfach nur um einen kleinen gerechten Ausgleich.Uns zeigt sich hier eine einschneidende gesellschaftliche Fehlentwikklung,denn die LebensmittelEmpfangende in der Schlange sind ganz normale Mitbürger,einige unter ihnen sind hoch gebildet und beruflich qualifiziert – der Arbeitsmarkt will sie nur allesamt nicht haben.Chr.Zeiske

Glosse

Was doch die Kirchenmusik alles ausrichten kann Endlich hat es einmal geklappt: an jedem Advents-Sonntag um 20 Uhr trafen sich Bläser mit ihren Trompeten und Posaunen, um vom Turm der Gethsemane-Kirche herab Adventsund Weihnachtslieder zu spielen.Der besondere Vorteil bei so einer Aktion:die Töne klingen,wenn sie unten auf der Straße ankommen wesentlich schöner und melodischer,als sie oben abgeschickt werden. Jedes Mal am Schluss so eines »Turmblasens« spielten wir: »Stille Nacht...«. Eigentlich ist es ja ein Widerspruch in sich, denn wenn man es auf der Trompete bläst, dann ist die Nacht ja nicht mehr still.Am 3.Advent gab es ein Missverständnis zwischen den beiden Trompetern. Einer sollte die Melodie spielen, der andere die 2. Stimme. Beide begannen aber mit der 2.Stimme .Darauf fing einer der beiden zu lachen an.Vielleicht können Sie sich vorstellen,wie es klingt,wenn jemand nicht in die Trompete bläst,sondern in sie hineinlacht - es klingt furchtbar! Darauf prustete der andere los, und dann noch einer der beiden Posaunisten.So spielte traurig und tapfer nur noch die andere, tiefe Posaune eine Melodie,von der man nicht mehr erahnen konnte,dass sie zu diesem Weihnachtslied gehörte.Aber nach zwei Zeilen hatten sich alle wieder eingekriegt.Vierstimmig volltönend erscholl es:»Christ der Retter ist da«! Genau in diesem Moment krachte unten ein Auto auf der Stargarder Straße gegen ein Verkehrsschild.Hatte uns etwa der Fahrer gehört und hatte er vor lauter Entsetzen die Beherrschung über sein Fahrzeug verloren? Schnell bauten wir die elektrischen Lampen ab, packten die Instrumente ein und taten so,als wären wir es nicht gewesen.Posaunen hatten damals die Stadtmauer von Jericho zum Einsturz gebracht . Immerhin:ein Verkehrsschild haben wir aber auch schon kleingekriegt. Ob das wohl ein Zeichen des Erfolges von Kirchenmusik ist? Chr.Zeiske

12 Kirchenmusik in unserer Gemeinde Minisingen Mit Elisabeth Kaiser,Mittwoch 16.30 Uhr, Gemeindehaus,Gethsemanestr.9 T. 03303 / 29 50 77 elkai.kantorei@gethsemanekirche.de Kleinkinder im Alter von 1 –4 Jahren,Kennenlernen von Fingerspielen,Singen mit Bewegung und Erzähllieder zum Zuhören Mädchen(be)stimmen Mit Elisabeth Kaiser,Dienstag 15.30 Uhr, Gemeindehaus,Gethsemanestr.9 Kinder ab 5 – 13 Jahren,Singen von Kinderkantaten mit biblischen Themen,Musicals, »spritzige« Lieder und 2- bis 3-stimmige Liedsätze (B)engelchor Jungs von 4 bis 11 Jahren,mit E.Kaiser Montag 16 Uhr,Gemeindehaus, Gethsemanestr.9 Jugendchor MitChristophZschunke, Montag18.30 Uhr T. 030 / 44 71 55 67 konzertbuero@gethsemanekirche.de, Gemeindesaal P.-Gerhardt,Kuglerstr.15 Junge Leute mit Lust auf Popularmusik, Gospels,neue geistliche Lieder,Jazz,Folk,in groovigen Arrangements mit Klavier & Band Gemeindechor (Elias) Mit Detlef Lehmann,Mittwoch 19.30 Uhr Gemeindehaus Elias,3.E.,Göhrener Str.11, klassischer 4-stimmig gemischter Chor,vielseitige Chorliteratur alter und neuer Meister.T. 030 / 4748 90 75 Liturgischer Chor (Paul-Gerhardt) Mit HermfriedWeber,Donnerstag 19.30 Uhr, Gemeindesaal P.-Gerhardt,Kuglerstr.15 T. 030 / 4 69 62 54 ein- und mehrstimmiges Ausgestalten der Gottesdienste sowie Erarbeiten freier liturgischer Formen Kantorei (Gethsemane) Mit Elisabeth Kaiser,Dienstag 20 – 22 Uhr, Gethsemanekirche,Erwachsene von 15 – 65 Jahren,Motetten alter & neuer Meister, Kantaten,Oratorien,Musik zeitgenössischer Komponisten,für Gottesdienste und Konzert,regelmäßige Teilnahme erwartet!

»Singet dem Herrn ein neues Lied« – 20 Jahre Elias-Chor
»Herr Gott,Dich loben wir« – Im November 1985 begann Detlef Lehmann mit einem kleinen Kreis Sangesfreudiger aus der Gemeinde den Eliaschor aufzubauen.Einen besonderen Schwerpunkt legte er dabei in die Ausgestaltung des Gottesdienstes, wofür eigens »Halleluja-Sprüche« vertont

wurden.Im Laufe der Jahre entwickelten sich im Chor feste Traditionen,wie das Singen im Krankenhaus und zur Seniorenfeier im Advent und die Gestaltung des 18 UhrGottesdienstes am Heiligen Abend –»Es ist ein Ros entsprungen« – Seit 1993 fahren wir jährlich einmal gemeinsam für ein Wochenende weg und trafen uns dabei bis zum letzten Jahr regelmäßig mit dem Chor der Erlösergemeinde Iserlohn.»Alles, was ihr tut,mit Worten oder mit Werken« erklang am 5.November diesen Jahres zu unserer Jubiläums-Abendmusik.Verstärkt wurden wir hierbei von ehemaligen Mitgliedern der Immanuelkirchengemeinde.Bei der anschließenden Feier konnten wir in Erinnerungen schwelgen und von neuen Zielen träumen,denn – »Möge die Strasse uns zusammenführen« – wie als Geschenk zum Jubiläum konnten wir uns in diesem Jahr über neue Sängerinnen und Sänger freuen, sind aber trotzdem offen für Für alle Musikfreunde halten wir unsere neue Mozart-CD bereit! 10 Euro,mit denen Sie sich und Ihren Freunden eine große Freude bereiten können! Diese Mozart-CD erhalten Sie im Zentralbüro Göhrenerstr.11,oder in unserem Gemeindebüro,Gethsemanestraße 9.Viel Spaß beim Hören wünscht Ihnen Ihre Elisabeth Kaiser!

Kirchenmusik

Abschluss Bibelwoche

13

Bibelwoche
Wieder einmal wird am 19.Februar in der Gethsemanekirche die Berliner Bibelwoche für Kirchenmusiker abgeschlossen.Aus der ganzen Republik, sogar aus dem Ausland kommen Kirchenmusikerinnen und -musiker für eine Woche im Bonhoeffer-Haus unter einem Thema zusammen.In diesem Jahr wird Thema sein:»Lied und Leid in der Bibel«. Im Gottesdienst wird es eine Uraufführung von Paul Mertens-Pawlowski geben über den 22 Psalm – den Psalm, den auch Jesus nach biblischer Überlieferung am Kreuz gesprochen hat: »mein Gott mein Gott,warum hast du mich verlassen...«.Im neuen Werk wird Sprechgesang mit hineinkomponiert sein,vielleicht ein Hinweis darauf,dass uns selbst großes Leid nicht die Sprache verschlagen muss,sondern wir selbst in großem Leid noch das klagende Lied haben. Von Anton Bruckner wird ebenfalls eine Komposition mit dem 22.Psalm zu hören sein,auch eine Komposition von Samuel Seidel,einem der Alten Meister über Verse aus dem 53.Kapitel des Jesaje-Buches:»fürwahr,er trug unsere Krankheit...«. Der 19.Februar liegt in der Vorfastenzeit,anderthalb Wochen später beginnt dann die Passionszeit.Es ist einer der Sonntage,an dem auch unsere Kantorei im Gottesdienst singt und sich in den Dienst der Verkündigung stellt.

weitere Verstärkung. »Nun danket alle Gott« –, dass ER uns in diesen 20 Jahren begleitet hat.Wir danken auch Detlef Lehmann für seine kontinuierliche und zeitaufwendige Arbeit mit uns, bei der er manches Mal viel Geduld bewies, aber nie an unseren Möglichkeiten zweifelte.»Verleih uns Frieden gnädiglich ...« Claudia Mathes Leserbrief: Prof. em. U. Gronostay Liebe Leser des Gemeindebriefes,lieber Herr Pfarrer Zeiske, es drängt mich doch,Sie auf diesem Wege wissen zu lassen,was mir das Adventskonzert in der Gethsemanekirche am 3.Dezember bedeutet hat.Schon in der Begrüßung bin ich (als ein Gast aus Berlin-Mitte) spontan in die anwesende große Gemeinde hineingenommen worden.Kinder- und Jugendchor,die Kantorei,die Bläser und der versierte Organist haben uns dann das Herz für die Advents- und Weihnachtsbotschaft geöffnet.Wenn man da Vergleichsmöglichkeiten hat,in der Art und Weise der musikalischen und textlichen Ausgestaltung, weiß man,wie schnell so etwas auch »aufgesetzt« und »künstlich« klingen kann. Hier war es das Gegenteil und das scheint mir besonders des Dankes wert:Der liebevolle Umgang mit den kleinen und großen Chorsängern übertrug sich auf die Gemeinde als ein ehrliches »An-die-Hand-nehmen«.Man wurde abgeholt und war plötzlich mittendrin,selbst auf den hinteren Plätzen.Selten genug zu erleben und – so meine ich – nachahmenswert in den Gemeinden unserer Stadt, aber:dafür muß man wohl auch solche Kirchenmusiker und Kirchenmusikerinnen haben,wie Sie in Ihrer großen Gemeinde,die allesamt glaubwürdige Prediger auf ihrem Gebiet sind. Ein lieber Gruß verbunden mit herzlichem Dank an Sie,Frau Elisabeth Kaiser sowie an Christoph Zschunke und Herrn Detlef Lehmann. Ihnen und der ganzen Gemeinde ein gesegnetes Weihnachtsfest. Ihr Uwe Gronostay

Elisabeth Kaiser, Christian Zeiske

14 Gottesdienste in den Pfarrbezirken

Tag
01. 01. 2006 Neujahr 06. 01. 2006 Epiphanias 08. 01. 2006 1. Stg. n. Epiphanias 15. 01. 2006 2. Stg. n. Epiphanias 22. 01. 2006 3. Stg. n. Epiphanias 29. 01. 2006 4. Stg. n. Epiphanias

Elias

Gethsemane
11 Uhr Pf.Zeiske Gemeinsamer Gottesdienst

19.30 Uhr Pf.Seidenschnur,T Gemeinsamer Gottesdienst 09.30 Uhr Pf. Mangliers A, K 11 Uhr Pfn.Köster,A, K, N

09.30 Uhr Pf.Seidenschnur, K 09.30 Uhr Pf.Neugebauer K 09.30 Uhr Pf.Seidenschnur, K

11 Uhr Pf.Zeiske, K, N 11 Uhr Pfn.Köster K, N 11 Uhr Pf.Zeiske T, K, N 11 Uhr Pf.Zeiske, A, K, N 11 Uhr Rabbiner Wolff, K, N

05. 02. 2006 09.30 Uhr Pf.Seidenschnur, A, K Letzter Stg. n. Epiphanias 12. 02. 2006 Septuagesimae 19. 02. 2006 Sexagesimae 26. 02. 2006 Estomihi 09.30 Uhr Pf.Mangliers,K

09.30 Uhr Pfn.Mangliers,Pf.Seidenschnur Konfirmanden-Gottesdienst 09.30 Uhr Ostermeyer, A,K,N Examensgottesdienst KFU

11 Uhr Pf.Zeiske,Pf.Landau Abschlussgottesdienst Berl. Bibelwoche 11 Uhr Pf.Zeiske, K, N

ALLIANZ-GEBETSWOCHE

8. Januar bis 15. Januar 2006 unter dem Gesamtthema »Leben« So., 8. 1. ,10 Uhr Gemeinsamer Eröffnungsgottesdienst Do., 12. 1., 15 Uhr mit Abendmahl,Ev.-freikirchl.Gemeinde Zoar,Cantianstr.8, im Paul-Gerhardt-Gemeindehaus,Kuglerstr.15 Verkündigung:Beat Rieder,Heilsarmee Verkündigung:Bernd Friedrichs,Heilsarmee Mo., 9. 1.,19.30 Uhr 19.30 Uhr Basisgemeinde im Elias-Kuppelsaal,Göhrener Str.11 Dunckerstr.14 / 2.Hinterhof Verkündigung:Clemens Volber,Freie Evangelische Schule Verkündigung:Erwin Schellong,Landeskirchl.Gemeinschaft Die., 10. 1., 19.30 Uhr Fr., 13. 1., 19 Uhr Christuskirche Landeskirchliche Gemeinschaft Nord-Ost, Anklamer Str.11 Schönhauser Allee 139a Verkündigung:Manfred Sult ,Ev.freik.Gemeinde »Zoar« Verkündigung:Friedhelm Fehr,Glaubensgemeinde Pankow Sa., 14. 1.,15 Uhr Ev.-mennon. Gemeinde Mi., 11. 1., 19.30 Uhr Paul-Robeson-Str.15 – mit Kaffeetafel in der Heilsarmee Prenzlauer Berg,Kuglerstr.11, Verkündigung:Siegfried Fischer,Heilsarmee Verkündigung:Uta Fey,EKG Prenzl.Berg Nord

Gottesdienste in den Pfarrbezirken

15

Paul Gerhardt

Segen
Gemeinsamer NeujahrsGottesdienst

10 Uhr Eröffnungsgottesdienst A, K, N Ev. frk. Gemeinde Zoar, Cantianstr. 8-9 09.30 Uhr Pf.Zeiske B 09.30 Uhr Pfn.Köster 09.30 Uhr Pfn.Fey,A, N 09.30 Uhr Pfn.i.R.Eschner 09.30 Uhr Pfn.Fey A, B 11 Uhr Pfn.Fey und Team, Krabbelgottesdienst 09.30 Uhr Pfn.Köster 9.30 Uhr Pfn.Fey,T

11 Uhr Pf.Mangliers A, K, N

11 Uhr Pf.Mangliers T, K, N 11 Uhr Pf.Neugebauer K, N 18 Uhr Pfn.Fey A,N 11 Uhr Pf.Seidenschnur 11 Uhr Pf.Mangliers A, K, N

8.1. ,10 Uhr Eröffnungsgottesdienst in der Ev.frk. Gemeinde Zoar, Cantianstr.8-9

A Gottesdienst mit Abendmahl K Kindergottesdienst N Gespräch nach dem Gottesdienst T Taufe F Familiengottesdienst B Basar

11 Uhr Pfn.Köster K, N 18 Uhr Pf.Mangliers A, N

Epiphanias-Gottesdienst am 6.Januar 2006,um 19.30 Uhr im Elias-Kuppelsaal
In diesem Gottesdienst wird Kaspar getauft. Im Anschluss ist Gelegenheit,Harald Mößner anlässlich seines 25-jährigen Dienstjubiläums bei einem Glas Wein ein Wort des Dankes zu sagen.

Ökumenischer Gottesdienst in der Gebetswoche zur Einheit der Kirchen
am Donnerstag, 19. Januar 2006 um 19.30 Uhr im Elias-Kuppelsaal in der Göhrener Str. 11 Freie Ev. Gemeinde Zoar Katholische Gemeinde Heilige Familie Ev. Gemeinde Prenzlauer Berg-Nord

16 Geburtstagsgrüße, Konfirmandenrüste

Geburtstage
Erhard Busse Edith Kröning Anna Schmidt Erika Miericke Renate Larink Lucie Baath Gerda Lorenz Erwin Dietrich Berta Verter Herta Bentkowsky Irma Tiecke Hans-Georg Jerschkewitz Ruth Kopelke Hildegard Filipiak Hasso Sprecher Edith Warsow Ruth Marquardt Ruth Stargardt Gertrud Menzel Edeltraut Pahl Gerhard Mietzner 70 Jahre 80 Jahre 85 Jahre 92 Jahre 70 Jahre 94 Jahre 85 Jahre 91 Jahre 95 Jahre 90 Jahre 92 Jahre 80 Jahre 75 Jahre 80 Jahre 80 Jahre 70 Jahre 91 Jahre 80 Jahre 93 Jahre 93 Jahre 85 Jahre

Herzliche Geburtstagsgrüße für alle,die im Januar und Februar Geburtstag haben.Besonders grüßen wir die Jubilare der Gemeinde: am 03.01. am 05.01. am 06.01. am 07.01. am 09.01. am 09.01. am 10.01. am 10.01. am 11.01. am 12.01. am 12.01. am 15.01. am 16.01. am 19.01. am 20.01. am 20.01. am 20.01. am 20.01. am 20.01. am 21.01. am 22.01. Hans-Joachim Sturm Inge Herrmuth Artur Benter Rosa Franzkowski Lothar Pusch Ludmilla Adam Elfriede Hecht Irmgard Wloka Lucie Skradde Erna Krüger Horst Krietsch Peter Knebuß Ilse Kraft Hilda Schwenkler Irma Wudel Veronika Möller Charlotte Wollenberg Brigitte Schläger Reinhold Zachertz Richard Witt Dr.Hans-Erhard Peters 70 Jahre 70 Jahre 94 Jahre 95 Jahre 70 Jahre 99 Jahre 99 Jahre 90 Jahre 91 Jahre 90 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 85 Jahre 85 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 91 Jahre 75 Jahre 70 Jahre 97 Jahre 70 Jahre am 22.01. am 24.01. am 27.01. am 28.01. am 29.01. am 29.01. am 30.01. am 03.02. am 03.02. am 10.02. am 13.02. am 14.02. am 14.02. am 15.02. am 16.02. am 16.02. am 19.02. am 21.02. am 21.02. am 23.02. am 24.02.

Fortsetzung von Seite 5 Die Heiligen Drei Könige: Ein populärer Irrtum? Die »Heiligen Drei Könige«,deren Gebeine man im Kölner Dom verehrt,sind strikt gesehen keine Heiligen:Ein Heiliger oder eine Heilige muss von der katholischen Kirche in einem eigenen Verfahren dazu erhoben werden und ein solches Verfahren hat es für die Heiligen Drei Könige nie gegeben. Auch Könige sind die Herren Kaspar,Balthasar und Melchior nie gewesen – in der Bibel ist nur von »Weisen«,»Magiern« bzw.»Sterndeutern« die Rede.Und auch die Namen selber sind erfunden,sie werden in der Bibel nirgendwo erwähnt. Zum ersten Mal ist in einer um 500 nach Christus in armenischer Sprache abgefassten Kindheitsgeschichte Jesu von den drei Königen Melkon von Persien,Gaspar von Indien und Baltassar von Arabien die Rede,vorher nicht. Der Evangelist Matthäus,der als einziger im Neuen Testament von der Anbetung berichtet,erwähnt mit keiner Silbe, wie die Anbeter heißen oder wie viele es überhaupt waren. Dass es drei gewesen seien,wurde aus den drei Gaben – Weihrauch,Myrrhe,Gold – nicht ganz wasserdicht zurückgeschlossen (oder man hat die in der christlichen Mythologie so wichtige Zahl Drei auf die Anbetung im Stall zu Bethlehem übertragen).Zu Königen wurden die Sterndeuter erst in nachträglichen Interpretationen,u.U.wegen einer missverständlichen Übersetzung von »Magier« (»König« meinte zu Zeiten Jesu etwas ganz anderes als im Mittelalter,nämlich weit weniger:Fast jeder Vasall der Römer war damals ein »König«) oder aber aufgrund einer Prophezeiung aus dem Alten Testament,wo es heißt:»Die Könige von Tarsis
Fortsetzung Seite 21

Aus den Pfarrbezirken: Elias und Gethsemane

17

Elias
Seniorenfrühstück im Diakonieraum parterre,Mo.,2.1.und Mo.,6.2. jeweils um 9 Uhr Frauenhilfe im Diakonieraum parterre,Mo.,30.1.und Mo.,27.2. jeweils 15 Uhr Bibelgesprächskreis im Diakonieraum parterre,Mo.,16.1. und Mo.,20.2.jeweils 15 Uhr Berufstätigenkreis Mi.,4.1.und Mi.,8.2. jeweils um 19.30 Uhr Gesprächsgruppe Do.,12.1.und Do.,9.2. jeweils um 19 Uhr Offener Kreis Do.,19.1.und Do.,16.2. jeweils um 16 Uhr Chor im Paul-Gerhardt-Saal,3.Etage mittwochs,jeweils 19.30 Uhr, Kontakt:Detlef Lehmann Telefon 47 48 90 75 Gespräche über Gott und die Welt Di.,17.1.und Di.,14.2.um 19.30 Uhr

Geburtstagskaffee in Elias
Alle, die im Januar und Februar Geburtstag haben, sind am Do., 23. Februar, um 15 Uhr eingeladen zu einer kleinen Feier mit Kaffee, Tee und Kuchen, Erzählen, Singen und Geschichten im Elias-Gemeindehaus, Göhrener Str. 11, im Diakonieraum parterre

Gethsemane
Kulinarischer Bibelkreis (KuBi) jeden Dienstag 19.30 Uhr, Gemeindehaus Gethsemane Kirchencafé Gethsemane Im Anschluss an alle unsere Gottesdienste treffen wir uns zu einer Tasse Tee oder Kaffee,um miteinander ins Gespräch zu kommen.Sie sind herzlich dazu eingeladen. Frauenkreis mit Frau Dahlenburg und Pfr.Zeiske Gemeindehaus Gethsemane: mittwochs um 15 Uhr,am 4.1.und 1.2. SeniorenFrühstückskreis»Apostel« mit Frau Dahlenburg und Pfr.Zeiske: Mittwoch den 25.1.und 22.2. um 9 Uhr im Gemeindehaus »Kreuz und Quer« (Gesprächskreis um die Bibel mit Pfr.Zeiske im Gemeindehaus Gethsemane) mittwochs um 19.30, Solar-Mitteilungen Unsere Solaranzeigen in Elias und Paul-Gerhardt haben am 26.10.2005 folgende Erträge ausgewiesen: am 4.1.,18.1.,1.2.und 15.2. Friedenskreis Wir treffen uns weiterhin alle14 Tage zum Lesen und Diskutieren,Planen und Organisieren.Zur Zeit beschäftigen wir uns mit dem Islam.Für alle Fragen, Wünsche, Vorschläge:Dorothee Börtzler Telefon (030) 47 37 87 96 Jens Neumann Telefon (030) 44 05 25 99. Am 28. Januar von 11 bis 13 Uhr wird es wieder ein »KIEZFRÜHSTÜCK« im Elias-Kuppelsaal geben,vorbereitet von der »AG- Soziales« unserer Gemeinde.Wir wollen Menschen,die im Kiez um das »Göhrener Ei« wohnen, an einen Tisch bringen mit Menschen, die an der Aktion »Laib und Seele« teilnehmen.Parallel zu diesem Frühstück wird kostenlose Beratung von Juristen und Sozialarbeitern angeboten! Wer mit bei der Vorbereitung helfen will, kann sich gerne an das Gemeindebüro Gethsemane per Telephon oderE- Mail wenden.Alle anderen sind eingeladen, einfach so vorbeizukommen. Am 12. Februar wird in der Gethsemanekirche um 11 Uhr ein gemeinsamer Gottesdienst mit Juden und Christen gefeiert. Avitall Gerstätter und ein Chor aus der jüdischen Gemeinde,Pestalozzi- Str., werden singen,Landesrabbiner Wolff aus Schwerin wird die Predigt halten.

Solar-Ertrag seit 15. 12. 2005 seit 5. 12. 2002

Paul-Gerhardt 3876 kWh 11768 kWh

Elias 2253 kWh 7005 kWh

18 Aus den Pfarrbezirken: Paul-Gerhardt

Paul-Gerhardt
Bibelstunde Mi.,25.1.,um 15.30 Uhr mit Pfn.Fey Mi.,22.2.,um 15.30 Uhr mit Pfn.Fey Seniorenkreis Do.,12.1.,um 15 Uhr im Rahmen der Allianz-Gebetswoche mit Pfn.Fey und Gastprediger Bernd Friedrichs/ Heilsarmee Do.,9.2.,um 15 Uhr Seniorenfaschings-Kaffeetafel mit Pfn.Fey Bezirksausschuss Mo.,30.1.,um 19.30 Uhr Aussprachekreis und Gesprächskreis alle sind im Januar herzlich zu den Veranstaltungen der Allianzgebetswoche eingeladen sowie zum ökumenischen Gottesdienst am 19.1. 7.2.um 20 Uhr gemeinsame Faschingsfeier mit Zauberei Freundeskreis Cochabamba Die.,21.2.,19 Uhr mit Herrn Beyer; Basar für Cochabamba findet jeweils im Anschluss an die Gottesdienste am 15. 1.und am 12.2.statt Gemeindebüro Mo. und Fr. von 10 bis 12 und Mi. 17 bis 19 Uhr geöffnet

Weltgebetstag
Freitag 3. März 2006
Die diesjährige Ordnung kommt aus Südafrika.Sie steht unter dem Thema: »Signs of the times« – »Zeichen der Zeit«. Die Frauen aus Südafrika wollen uns mit der Gottesdienstliturgie helfen,die bewegte Geschichte ihres Landes zu verstehen. Wir wollen uns zu folgenden Terminen darauf vorbereiten: Mi., 25. 1., um 19 Uhr in Paul Gerhardt »Land und Leute«,mit Frau Streit, Ev.freikirchliche Gemeinde „Zoar“ Mi., 8. 2., um 19 Uhr in Paul Gerhardt Bibelgespräch zu Texten des Weltgebetstages Team Inhaltliche und organisatorische Vorbereitung für den Abendgottesdienst Mittwoch,15.2.und bei Bedarf Mittwoch,22.2,jeweils 19 Uhr in Paul Gerhardt Inhaltliche und organisatorische Vorbereitung für den Nachmittagsgottesdienst Mittwoch,15.2.und bei Bedarf Mittwoch,22.2.,jeweils 10 Uhr in Paul Gerhardt Die Weltgebetstagsgottesdienste finden statt in Paul Gerhardt: 15 Uhr Kaffeetafel und Informationen 16 Uhr Gottesdienst in Elias: 19.30 Uhr Gottesdienst mit anschließendem Zusammensein und Imbiss

Aus den Pfarrbezirken: Segen

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Segen
Seniorenkreis Mittwoch 14.30 Uhr mit Pfr.Mangliers Taizé-Gebet Freitag 19.30 Uhr Kontakt: Christian Huge 33 50 65 50 Die AG Kloster lädt ein: Zum Singen der Komplet »Betet mit mir um Gottes Segen...«, so beginnt das Abendgebet der Klöster,die Komplet. Im gesungenen Gebet suchen wir die Verbindung zu Gott, erleben Gemeinschaft und spüren, dass wir mit vielen anderen gemeinsam unterwegs sind – auch mit der Kommunität Don Camillo, deren Abendgebet unserem ähnlich ist. Jeden Dienstag um 20 Uhr in der Segenskirche. Bezirksausschuss 23.Januar und 27.Februar,jeweils 20 Uhr AG Spiritualität Neue Termine über G.Mangliers, Telefon 4 48 03 33 Kindergottesdienstkreis Alle,die beim Kindergottesdienst mithelfen wollen,sind herzlich eingeladen am Mittwoch,dem 18.1.um 19.30 Uhr. Wir freuen uns über weitere Verstärkung. Förderverein »Stadtkloster Segen« e.V. Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende und arbeiten Sie mit. KD-Bank BLZ 350 601 90 Konto 1 567 209 012 Infos und Kontakt: Andreas Schulten,Vorsitzender Telefon:41 72 55 33 www.stadtklostersegen.de

zaun·gast·freundschaft
Persönliches zur Spiritualität 17. Januar bis 28. Februar 2006 Prenzlauer Berg, Schönhauser Alle 161 Religion und Spiritualität faszinieren,wecken Sehnsucht und Misstrauen zugleich. Sehnsucht,sich einen Bereich neu zu erschließen,der dem Leben eine tiefere Qualität gibt.Dass einfache Worte wie »Selig sind,die Frieden stiften« im eigenen Leben tatsächlich Kontur gewinnen. Es wäre einfacher, sich darauf einzulassen, wenn nicht auch dieser Bereich vielfach missbraucht und gnadenlos vermarktet wäre. Die AG Stadtkloster Segen wünscht sich gelebte christliche Spiritualität im Prenzlauer Berg.Sie versucht herauszufinden,was lebbar ist.Im januar und Februar laden wir zu zunächst vier Abenden ein,an denen Information,Gespräch und meditative Übungen Platz haben. Der Impuls wird jeweils durch einen kleinen Vortrag aus unseren Reihen gegeben,der sich mit der jeweiligen persönlichen Annäherung an das Thema »Spiritualität« befasst. Die Abende finden in den Räumen der Segenskirche,Schönhauser Allee 161,jeweils um 20 Uhr statt. 17. Januar, 20 Uhr Schatz im Acker - Meister Eckehardt Gisbert Mangliers 31. Januar, 20 Uhr Serendipity – Scott Peck Tobias Jahn,Andreas Schulten 14. Februar, 20 Uhr Pilgern Daniela Maria Pusinelli,Evelin Jacob 28. Februar, 20 Uhr Ordensgemeinschaft als Fernbeziehung Renate Kersten

20 Reise nach Cochabamba

Cochabamba
Meine Reise nach Cochabamba Es war schon etwas Besonderes! Gerd Beyer war familiär verhindert und nun sollte ich nach Bolivien,zu unserer Partnergemeinde, zum Harry-WilliamsHospital reisen. Es gab noch viel vorzubereiten: Absprachen mit der Stiftung »Nord-Süd-Brücken«, mit Familie und Freunden usw. Das Projekt der letzten drei Jahre zur Krebsvorsorge für die arme Bevölkerung im Umkreis von Cochabamba war abgeschlossen, ein neues Projekt sollte mit unseren bolivianischen Freunden vereinbart werden. Nach langer Reise kam ich dann am 12. Oktober in Cochabamba an und wurde von der Klinikleitung und unserer Schwester Faviola Fernandez herzlich empfangen. Der Leiter der Klinik, Major der Heilsarmee Fredy Otalora und seine liebenswerte Familie hatten mir im Krankenhaus ein Quartier vorbereitet. So konnte ich mir schnell einen Überblick über die Arbeitsbedingungen verschaffen,herzliche Kontakte zu den Mitarbeitern knüpfen und ohne lange Wege die fachlichen Absprachen treffen. Am dritten Tag wurde ich eingeladen, an einer Fahrt mit dem Klinikbus »Clinica Mobil« zu einigen abgelegenen Dörfern im Altiplano auf 4.600m Höhe teilzunehmen. Die Fahrt war sehr beschwerlich, waren die Wege doch zumeist unbefestigt und führten durch schwieriges Gelände. Fast 8 Stunden brauchten wir für 130 km, blieben mehrmals im Schlamm stecken und mussten bei 7°C und kaltem Wind Steine und Gras unter die Räder stopfen. Aber wir wurden schon sehnsüchtig erwartet! In den drei Tagen standen die Leute von 8 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit an, um nach langer Zeit eine ärztliche Versorgung erhalten zu können. Die Mehrzahl waren Frauen und Kinder. Viele Leute waren stundenlang durch die Berge gewandert. Ich habe mich auch gefreut, dass vor allem auch durch die langjährige Hilfe der Gemeinde und vor allem der »Freunde von Cochabamba« diese Hilfe geboten werden konnte. Die Dankbarkeit der Leute war überwältigend.Nach der Rückkehr gab es in der

Klinik viel zu bereden, auch sollte ein neues Projekt vereinbart werden. Die Zeit verging wie im Fluge. Wir konnten mit unseren Spendengeldern eine moderne Zahnarztausstattung kaufen. Auch hatten unsere Brüder und Schwestern von der Heilsarmee viel zu tun, mussten sie doch ein nationales Treffen in Cochabamba vorbereiten. Trotzdem wollten sie mir noch einen Ausflug in den Regenwald bieten. Der ging leider daneben,wegen riesiger Regenmengen mussten wir den Ausflug vorzeitig abbrechen.Gegen Ende meiner Reise wollte ich noch eine Dokumentation mit Patienten, die erfolgreich gegen Krebs behandelt worden waren, erstellen. Es wurde ein bewegendes Treffen.Mehr als 40 Frauen und Männer waren erschienen und berichteten mit Tränen in den Augen über ihren Leidensweg, die Heilung und die Zukunftspläne ihrer Fami-

Reise nach Cochabamba

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lien.Sie berichteten über ihr Gottvertrauen und die große Dankbarkeit, die sie für die Ärzte und Krankenschwestern, aber auch für uns Helfer und Freunde aus Deutschland empfinden, die seit mehr als 18 Jahren das Hospital unterFortsetzung von Seite 16

stützen. Wir sollten Gott danken, dass wir diese Hilfe bieten konnten und so beigetragen haben unschätzbares

Leben zu retten. Die Hilfe bleibt weiter notwendig – auch für unser geplantes neues Projekt. Mit vielen guten Wünschen und herzlichen Grüßen an alle wurde ich dann am 31. 10. am Flughafen verabschiedet und traf glücklich einen Tag später wieder in Berlin ein.Jürgen Theilig

und auf den Inseln sollen Geschenke bringen...«.Nach Köln kamen die Könige bzw.deren Gebeine im Jahr 1164 auf Veranlassung des Reichskanzlers und Kölner Erzbischofs Rainald von Dassel.Er hatte sie einem Reliquienhändler in Mailand abgekauft,vielleicht sich auch von den Bürgern der Stadt Mailand schenken lassen – die näheren Umstände sind nicht genau geklärt.Die Mailänder hatten die Reliquien angeblich Ende des 4.Jahrhunderts selbst als ein Geschenk erhalten,und zwar vom Kaiser aus Byzanz,wohin wiederum sie aus Palästina gekommen sein sollen,wo sie die Mutter des Kaisers bei einer Pilgerfahrt gefunden haben will. Aber was tun die Gebeine der Sterndeuter in Palästina? So heißt es etwa in der Bibel,die Weisen seien nach Anbetung in ihre Heimat,wahrscheinlich das Zweistromland Mesopotamien,zurückgekehrt,so dass dort auch ihre Knochen liegen.Und auch die Überführung von Konstantinopel nach Mailand ist nur in einer posthumen Biographie eines

Mailänder Bischofs erwähnt,der »Vita Eutorgii«,die mehrere hundert Jahre später ausgerechnet in Köln entstand. Vermutlich hat also Rainald von Dassel als rechte Hand des deutschen Kaisers Friedrich I.Barbarossa diese Legende einfach politisch ausgenützt,um im damaligen Streit zwischen Papst und Kaiser seinem Herrn,dem Kaiser,einen Vorteil zu verschaffen.Die Könige,also die weltlichen Herrscher,waren die ersten,die das Christkind anbeteten,und haben deshalb,so die Logik Rainald Dassels,Vorrecht vor dem Papst.Daher ist auch klar,warum die Partei des Papstes keine Eile hatte,durch eine Heiligsprechung diese Sicht der Dinge zu fördern.

Quelle:Walter Krämer,Götz Trenkler:Lexikon der populären Irrtümer: 500 kapitale Missverständnisse,Vorurteile und Denkfehler von Abendrot bis Zeppelin.Eichborn-Verlag,Frankfurt,1996.8.Aufl.,S.140 f.

22 Erinnern – aber wie?

Erinnern – aber wie?

Rückblick und Ausblick vom Abend in der »Messiaskapelle« Dafür, dass der Ort relativ unbekannt war und die Witterung schlecht, war dieser Abend der Friedensdekade am 14. 11. 05 gut besucht. Menschen aus allen vier Bezirken unserer Gemeinde, Katholiken und Baptisten waren gut ökumenisch vertreten.Ein Raum,der an ein jüdisches Bethaus erinnert, lange Zeit nicht mehr genutzt,nun geheizt,für diesen Abend hergerichtet mit Stühlen aus unserer Gemeinde und frischen Blumen auf dem Altar.Der Raum berührt – er ist von seiner Geschichte unmittelbar mit unserer Gemeinde verbunden. Seit 1822 hatte hier, in der Kastanienallee 22, die »Gesellschaft zur Verbreitung des Christentums unter den Juden« ihren Sitz. Kaum eine Einrichtung der evangelischen Kirche erregte so den Widerwillen und Widerstand der Deutschen Christen und fanatischen Antisemiten wie die »Judenmission«. Ihre Idee,die Christwerdung eines Menschen jüdischer Herkunft,widersprach zutiefst

der Rassenlehre, wonach ein »Jude immer Jude« blieb. So wurde mit Beginn der 30er Jahre diese Gesellschaft von der Landeskirche im Geist des Antisemitismus finanziell und personell im Stich gelassen »mit Rücksicht auf die Zeitverhältnisse« und in Sorge um die »Rasseverschlechterung« durch Menschen jüdischer Herkunft in den eigenen Reihen. Während 1935, im Jahr der Nürnberger Rassegesetze, die GKR in Paul-Gerhardt und in Gethsemane Judentaufen verboten (DC),gab es im selben Jahr 114 Taufen von Menschen jüdischer Herkunft aus ganz Berlin in Segen. Insgesamt wurden von 1933 – 1940 fast 700 Menschen jüdischer Herkunft in Segen getauft. Es handelt sich überwiegend um Erwachsenentaufen. 3 Monate erhielten sie hier in der Messiaskapelle Taufunterricht und wurden dann von den hier ehrenamtlich tätigen Pfarrern Burgstahler und Knieschke in der Segenskirche getauft. Trotz Verwüstung in der Pogromnacht 1938 blieb dieser Ort bis zur Beschlagnahmung durch die Gestapo im Januar 1941 ein Zufluchtsort für Christen jüdischer Herkunft. Zu den Gottesdiensten

kamen über 100 Besucher. (s. Gemeindeblatt 5/2004). Erinnern – wie macht man das? Warum erinnern wir uns jetzt daran, 2005, und nicht schon vor dreißig Jahren? Wie kommen wir zu einer Kultur des Erinnerns? Dieser Frage wollten wir nachgehen.Dabei sind so viele Fragen noch gar nicht abschließend zu beantworten.War das Motiv bei den Judentaufen wirklich die Rettung der Juden vor Verfolgung (was letztlich nur in wenigen Fällen gelang) oder nicht doch auch die Judenmission, die ja heute zu Recht kritisch gesehen werden muss. Das »Forum Erinnerungskultur« unserer Landeskirche will jedenfalls die

Erinnern – aber wie?

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»vergessenen Kinder der Kirche« in unser Bewusstsein bringen, ihren Schicksalen nachgehen und, solange es noch möglich ist, Zeitzeugen befragen (Dr. W. Krogel, Leiter des Landeskirchlichen Archivs). Erinnern ist Arbeit und bedarf einer bedachten Form, damit Erinnern lebendiges Erinnern bleibt (Carla Sachse, Kunstpädagogin). Sie berichtete anschaulich von der Kunstaktion einer ihrer Klassen zur Geschichte des »Baruch

– Auerbachschen Waisenhauses« in der Schönhauser Allee 162. Um die Auseinandersetzung der Schüler mit dem Schicksal der am 19. Oktober 1942 deportierten Jungen nicht zu beeinflussen, ging sie ohne Konzept im Kopf an die Arbeit. So entstand die Idee der Schüler, das zurückgelassene Spielzeug als Mittel der Erinnerung und Mahnung zu installieren. Diese Keramikwerke wurden leider kurze Zeit danach zerstört.In einer 2.Kunstaktion wurden sie erneut hergestellt, sind nun aber im Prenzlauer Berg-Museum aufbewahrt. Eine konkrete Idee wurde geboren:Wie

wäre es, diese Denkzeichen jeweils am 19. Oktober wieder an diesen Ort zu bringen und temporär aufzustellen im Rahmen einer Gedenkveranstaltung. Es könnte wichtig sein, als Gemeinde einfach damit anzufangen, ohne sich unter den Druck zu stellen, eine Tradition damit eröffnen zu müssen. Vielleicht finden sich ja in den Folgejahren weitere Verbündete, die diesen Ort und seine traurige Geschichte dem Vergessen entreißen wollen. Gisbert Mangliers

24 Arnold-Daghani-Ausstellung

Die Arnold-Daghani- Ausstellung weilte einige Wochen in der Gethsemanekirche.An dieser Stelle möchten wir allen Beteiligten für das Zustandekommen der Ausstellung danken. Zuerst natürlich der Rose-Ausländerstiftung in Köln mit ihrem Geschäftsführer Herrn Helmut Braun,der Universität Sussex und schließlich der Gemeinde für die bereitgestellten Mittel.Ganz praktisch sind Eberhardt Heinig,der mit seinen Mannen tüchtig beste Vorarbeit leistete und Dieter Wendland für den schnellen Aufbau zu danken. Auch wenn manche die Ausstellungstätigkeit kritisch sehen:über Jahrhunderte war die Kirche Kunstförderer und Inhaber bedeutender Kunstwerke, unsere Kunstgeschichte ist der beste Beweis dafür.In dieser Ausstellung begegnet uns jüngere Geschichte im Zusammenhang mit der Verfolgung und Vernichtung jüdischer Menschen aus unserer unmittelbaren Umgebung. Daghani schildert uns in einfachen, beeindruckenden Zeichnungen, geschriebenen,kalligrafierten Blättern, sein Erlebnis der Verfolgung.Das große Mappenwerk mit Bildern,Texten und Dokumenten entstand in den 1960er/ 1970er Jahren auf der Grundlage der Arbeiten Daghanis in Mikhajiowka,die er nach Bershad retten konnte.Bemerkenswert die erste Seite,mit dem Zitat, entnommen aus Dantes »Göttliche Komödie«,das über dem Höllentor steht:»Lasciate ogni speranza« (Lasst alle Hoffnung fahren).Wir schauen in eine Hölle,der Jenseits,Ewigkeit und Gott fehlen.Die Hölle bleibt ein Ort der Ausweglosigkeit der zwar die unendliche Variation der Qualen bietet,doch immer ein Zustand bleibt.

wurde,was ich von Hitlers Chancen hielte nach seinem erstaunlichen Wahlsieg von 1930,antwortete ich :»Hitler wird an die Macht kommen« und fügte sofort hinzu :»Und er wird zwölf Jahre an der Macht bleiben«. Daghanis Lagerbilder waren oft Porträts oder Genrebilder,für die er oft kritisiert wurde – auch von den anderen Lagerinsassen.In »The Grave is in the

Im 2.Blatt verarbeitete Daghani die Faksimile-Ausgabe der offiziellen Zeitung der Nazis vom 24.März 1933,der »offiziellen« Machtübergabe an Hitler, zu einer Collage.Als Fußnote unter der Collage berichtet Daghani:» Als ich im Januar 1931 von einem Freund gefragt

Cherry Orchard« schreibt er: »Selma (Meerbaum-Eisinger) fand meine Bilder zu harmlos.Ihr zeigten sie nicht genügend Grausamkeit.Aber ich wollte doch nur das Leben im Lager darstellen...Habe ich das erreicht? Gott allein weiss ...« und weiter:»Wäre es ihr lieber gewesen,wenn ich Hinrichtungen auf Papier verewigt hätte.Was brächte es,wenn ich die Häftlinge darstellte,wie sie auf dem Weg zum Grab verdroschen und dann erschossen Fortsetzung Seite 27

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Klavier- & Cembalobauer Marcellus Jany
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Zentralbüro Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Göhrener Str.11,10437 Berlin Küster Harald Mößner Telefon 4 42 63 31 Telefax 44 05 62 18 E-Mail: eliasgemeinde@gmx.de Sprechzeiten Mo 13 – 16,Mi 14 – 19 Do 9 – 12,13 – 16 Uhr Koordination der Geschäftsführung Pf.Heinz-Otto Seidenschnur Telefon 0179-7 64 00 32/ privat 56 49 51 31 Sprechzeiten nach Vereinbarung E-Mail k.h.-o.seidenschnur@t-online.de Vorsitzender des Gemeindekirchenrates Dieter Wendland Telefon 4 48 38 83 E-Mail diewend@snafu.de Spendenkonto KVA Berlin Stadtmitte,Kto.63 606,Ev.Darlehnsgenossenschaft,BLZ 210 602 37,Angabe: Verwendungszweck + »Elias«,»Gethsemane«,»Paul-Gerhardt«,»Segen«, Spendenquittung auf Wunsch

Gethsemane
Kirche Stargarder Str.77,10437 Berlin Gemeindebüro Gethsemanestr.9,10437 Berlin Telefon 4 45 77 45 Telefax 43 73 43 78 Sprechzeiten Mo.11 – 13 Uhr,Di.16 – 18 Uhr Mi.11 – 13 Uhr, Fr.11 – 13 Uhr E-Mail gemeindebuero@gethsemanekirche.de Internet www.gethsemanekirche.de Pfarrer Christian Zeiske Gethsemanestr.9,10437 Berlin Telefon 4 45 77 45 Sprechzeiten Dienstag 18 bis 19.30 Uhr.Freitag 9 bis 11 Uhr und nach Vereinbarung Hausmeister Eberhard Heinig Mobil 01 79 / 76 4 00 33 Sozialprojekt »Schneckenhaus« Gethsemanestr.9 (Seitenflügel) Telefon 4 44 75 65

Kita
Ev. Kindergarten Elias Göhrener Str.11,10437 Berlin Leitung:Sabine Ostermeyer Telefon 4 42 24 05 Ev. Kindergarten Gethsemane Greifenhagener Str.2,10437 Berlin Leitung:Eva Koch,Telefon 4 45 55 84 Ev. Kindergarten des Vereins »Kleinkinder« Schönhauser Allee 104,10439 Berlin Leitung:Frau Häcker,Telefon 4 45 70 48

Kirchhöfe
Segens-Friedhofsverwaltung Monika Peter Gustav-Adolf-Str.67–74,13086 Berlin Telefon 9 25 30 68 / 47 03 27 32 Telefax 47 03 27 35 E-Mail kontakt@segenskirchhof.de Internet www.segenskirchhof.de Kirchhofsverwaltung Nordend (Gethsemane) Katrin Manke Blankenfelder Str.23,13158 Berlin Telefon 4 76 35 54 Telefax 4 76 27 70 E-Mail nordend@berlin-friedhof.de

Kinder & Jugendarbeit
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Konzertbüro Ev.Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Christoph Zschunke Gethsemanestr.9,10437 Berlin Bürozeit Di.14 – 17 Uhr Telefon (030) 44 71 55 67 Telefax (030) 43 73 43 78 E-Mail konzertbuero@gethsemanekirche.de

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Fortsetzung von Seite 24/ Daghani-Ausstellung wurden? Es würde nie die fast übermenschliche Würde vermitteln können,die die Häftlinge bis zu ihrem Ende wahrten...Warum Gräueltaten durch Malen und Zeichnen verharmlosen? Vielleicht wollten die Häftlinge,dass die Welt auf den Bleistiftstrich genau erfahre,was sich hier im Lager abgespielt hatte, denn wer würde unseren Worten glauben,wenn wir überleben sollten ?...«.Das Motiv des Plakates: »Ein angemessenes Monument für die Opfer der Vernichtungen – und für ihre Mörder ein Monument der Schande:SS,SD,Polizei,Organisation Todt,Letten,Litauer,Ukrainer.Daghani kombiniert auf diesem Kruzifix das christliche Symbol ›Ich bin das Licht‹ mit den Namen der Vernichtungslager in der Ukraine.Zwar hatte Daghani einen jüdisch-deutschsprachigen Ursprung; er war aber immer von anderen Religionen angezogen – besonders vom Christentum.Bei der Darstellung seiner Erlebnisse während des Krieges greift er oft auf die Ikonographie des Neuen Testaments zurück,wie z.B.die Kreuzabnahme oder die Pietà.« Ergänzt wurde die Ausstellung durch das Buch über Albert Daghani und eine gedruckte Ausgabe seines Kreuzweges,die in der Ausstellung gezeigt werden konnte.Für uns »Nach-demKrieg-geborene« scheint vieles unfassbar zu sein und doch:Kosovo,Serbien,Tschetschenien,der Irak – wir sind gar nicht so weit weg...Der Kreis schließt sich bei der von Wilhelm Groß geschaffenen Christusplastik,die in der Mitte der Ausstellung stehen konnte (wenn auch etwas beengt).Lassen Sie sich weiter anregen,zur Auseinandersetzung mit Bildender Kunst in unseren Kirchenräumen.Dieter Wendland

gospel goes city präsentiert

GOSPEL NACHT
Benefizkonzert
des Johanneshilfswerks in der Gethsemanekirche

Sa., 25. 2. 2006, 19 Uhr
mit Sarah Kaiser, Soul2.Soul, Roland Gabor, Christoph Zschunke und Spirited...
zugunsten der Berliner Kinderhilfe für das Father House in Oberschöneweide Streetwork für Kinder:kostenlose Essenausgabe, Hausaufgabenbetreuung,Freizeitangebote
8 Euro / ermäßigt 5 Euro www.gospel-goes-city.de · Telefon 030 / 44 03 13 00
        
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