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Periodical volume

Full text: Gemeindebrief Issue 28.2005, September/Oktober

Gemeindebrief
Ausgabe Nr. 28 September/Oktober 2005

Elias · Gethsemane · Paul Gerhardt · Segen
Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord

175 Jahre

Kindergarten

2 Inhalt

Seite

Kindergarten jubiläum

4/5 Arbeit d.GKR Ekklesia semper reformanda 6/7 Kinder,Kinder 8/9 Mitteilungen/Amtshandlungen 10 Übersicht Veranstaltungen 11 Jubiläum Kirchenmusik Elisabeth Kaiser 12 Gospel Award 13 Gottesdienste 14/15 Ein gutes neues Jahr! 15 Geburtstage 16 Pfarrbezirk Elias 17 Pfarrbezirk Gethsemane 17 Pfarrbezirk Paul-Gerhardt 18 Pfarrbezirk Segen 19 Besuch im Ev.Johannesstift 20 Altersstruktur 21 Confessio Augustana 22/23 Dankeschön/ Willkommen und Abschied 24 Kontakte 25 – 27

Neues vom alten Kindergarten
In Schale geworfen hat er sich, der Kindergarten »Gethsemane«. Ein neues rotes Ziegeldach blinzelt in den Himmel. Neue Fenster, neue Heizkörper und eine wärmegedämmte und neu verputzte Fassade stehen ihm so richtig gut.Jetzt kann er sich jedenfalls wieder sehen lassen inmitten der Wohnanlage der »Bremer Höhe«, auf dem Innenhof der Greifenhagener Strasse 2. Mit der Bauabnahme am 19. August gingen knapp 2 Monate intensiver Bautätigkeit zu Ende. Geleitet und durchgeführt wurden die Arbeiten von der »Bremer Höhe«, der Eigentümerin des Gebäudes.Vorfinanziert wurde das Ganze mit einer Summe von ca.130.000,- Euro von unserer Gemeinde. Damit haben beide Partner durch konstruktive Verhandlungen das Beste für die Kinder erreicht. Allen, die zum Gelingen des Ganzen beigetragen haben,möchte ich an dieser Stelle herzlich danken.Insbesondere der »Bremer Höhe«, dem GKR, Frau Rechtsanwältin Dr. Bettina Theben und natürlich dem Team des Kindergartens für alle Mithilfe und praktischen Handgriffe, damit aus der Baustelle nach den Ferien wieder der vertraute Kindergarten wurde. Dieses neue Kleid kommt auch gerade recht,denn der Kindergarten geht auf ein wichtiges Jubiläum zu:

Am 5. 11. 05 feiert der Ev. Kindergarten »Gethsemane« seinen 175. Geburtstag – einer der ältesten Kindergärten Deutschlands.
Wir laden Große und Kleine ein,dieses Jubiläum mit uns zu feiern. Freitag, 4. 11. Tag der offenen Tür: »Alles ist in Bewegung« 9.30 – 12,14.30 – 17 Uhr Sonnabend, 5. 11. Kindergartenfest mit den Eltern und Kindern 14-16 Uhr Konzert mit Christian Rau & Fredy Conrad in der Gethsemanekirche 17 Uhr: ...miteinander.Mitmachlieder und Bibelballaden Eintritt frei. Sonntag, 6. 11. Familiengottesdienst mit vielen Gästen 11 Uhr Gethsemanekirche.Hinterher Empfang und Buffet Stargarderstr.77,10437 Berlin Für die Einladung suchen wir noch Adressen von »Ehemaligen«:Kinder,Eltern, Erzieher...Melden Sie sich oder geben Sie uns Hinweise.Auch Fotos und andere Zeitdokumente sind für die Erarbeitung einer Ausstellung willkommen. Kontakt: Kita Gethsemane,Greifenhagenerstr.2,10437 Berlin Frau Koch,Telefon:4 45 55 84 In der Vorfreude auf ein schönes Fest,Ihr Gisbert Mangliers

Herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord. Auflage:1200 Stück. Redaktionsanschrift:Gemeindebüro der Ev.Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Göhrener Str.11,10437 Berlin Telefon:4 42 63 31/Telefax:44 05 62 18 E-Mail:eliasgemeinde@gmx.de Gestaltung:Grafik-DesignBüro Dieter Wendland Titelcollage Gemeindearchiv/Kindergarten Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 1. 10. 2005

Das Wort

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Jesus Christus spricht: Seht zu und hütet euch vor aller Habgier; denn niemand lebt davon, dass er viele Güter hat. Lukas 12, 15
Liebe Leserin,lieber Leser, diese Worte bilden bei Lukas die Einleitung zur Geschichte vom reichen Kornbauern, dem klassischen Evangelium am Erntedanksonntag.Es wird die Frage thematisiert:Wovon lebt der Mensch? Die moderne Konsumgesellschaft, schreibt Walter Schmidbauer (Psychoanalytiker in München, Verfasser u.a. des Buches »Jetzt haben,später zahlen«.Die seelischen Folgen der Konsumgesellschaft), ist das erste Experiment in der Geschichte,in dem jedem Individuum versprochen wird,es habe das Recht, über seine Verhältnisse zu leben. In früheren Epochen war Luxus die Ausnahme, ein Signal, durch das sich die Oberschicht von den Habenichtsen unterschied. Luxuriöse Attribute wurden sparsam verteilt; sie regelten etwa, wer zu Fuß gehen musste, wer einen Esel, wer ein Pferd reiten durfte.Heute hat eine ganze Kultur Luxus als Dauerzustand,als Ziel aller Mitglieder akzeptiert. Die Verwöhnungssucht ist dem Menschen angeboren.Es gibt eine tragische Anekdote, die das illustriert. Als Missionare in Amerika einigen Angehörigen eines Indianerstamms,der auf dem Niveau der altsteinzeitlichen Jäger lebte, einen Sack Zucker schenkten, starben mehrere davon, weil sie einfach nicht aufhören konnten,die in ihrer Welt seltene,stets nur mit Mühe den Bienen abgerungene Süßigkeit zu genießen. Der Mensch braucht, um ökologische Stabilität zu halten eine Umwelt, in der es dauerhafte Verwöhnung nicht gibt. Diese Umgebung haben wir erst vor kurzem verloren. Bis heute ist der Lebensstandard in den erfolgreichen Industriegesellschaften global ein Ausnahmephänomen. Armut macht nicht glücklich, und die Zufriedenheit der Besitzlosen war immer eher ein Wunschtraum der Besitzenden als soziale Realität. Aber umgekehrt kann kulturelle Verwöhnung ein Ausmaß erreichen, das die Menschen nicht zufriedener macht, sondern immer stärker in eine latente Panik treibt. Man hat einmal ausgerechnet, dass der durchschnittliche Brasilianer vierhundert verschiedene Dinge besitzt, der durchschnittliche Mitteleuropäer aber achttausend.Die Zahlen wirken willkürlich,aber ihre Botschaft ist klar. Das brasilianische Lebensgefühl ist voller Hoffnung; es tanzt im Samba-Rhythmus aus dem gegenwärtigen Elend in eine reichere Zukunft. Das europäische ist voller Furcht:Werde ich meinen Arbeitsplatz behalten? Wird die Versicherung zahlen? Werden meine Kinder drogenabhängig? Sind die Renten stabil? Ist der Euro die richtige Entscheidung? Wer von Reichtum umgeben ist, den bestimmt auch die Furcht, ihn nicht halten zu können. Und das genau ist die Tragik und Gefahr der reichen Kornbauern. Die Gefahr des Reichtums ist das Immer-mehr-haben-müssen.Je größer die Ernte,desto mehr Scheunen,desto reichere Aussaat usw.Der Mensch kann an diesem Wachstumsprozess zugrunde gehen,wenn dieser sich mit der Sicherungshysterie verbindet, ausgesorgt haben zu wollen »für viele Jahre« (V.19).Man möchte für immer größere Zeiträume ausgesorgt haben (für fünf,für zehn Jahre,bis zum Ruhestand,bis zum Tod – dessen Zeitpunkt man vorsorglich immer später ansetzt). Und man möchte, ja muss etwas gelten, muss für andere aufkommen, um auch noch Ehre und Macht zu vergrößern. Man muss das Gewonnene sichern; das Wahren verlangt das Mehren, eine Schraube ohne Ende. Es führt zum Hunger an vollen Schüsseln, wenn man sich schließlich selbst nichts mehr gönnt. Und die Maßlosigkeit greift über zum euphorischen Übersteigern der Person, zum Erreichenwollen einer Autarkie, die auf Niemanden und Nichts angewiesen zu sein verlangt, was ins Asoziale, Gesellschaftsfeindliche, ja Menschenfeindliche treibt.Es kann Erlösung bedeuten,wenn gesellschaftliche Verhältnisse dieses Besitzstreben aus Sicherungsvorsorge erübrigen und unterbinden und dafür konkrete Sozialansprüche an die Gemeinschaft verbürgen. Wovon leben wir? Diese Frage muss beantwortet werden, auch und gerade bei allen anstehenden gesellschaftlichen Reformen in unserm Land.Wie werden wir diese Frage beantworten? Wie werden die Kirchen diese Frage beantworten? Die Sorge um mein tägliches Brot ist eine materielle Frage.Die Sorge um das Brot meines Bruders ist eine geistliche Frage. Von Mark Twain stammt der Satz: »Mir bereiten nicht die Bibelstellen Bauchschmerzen, die ich nicht verstehen kann, sondern diejenigen, die ich verstehe.« In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine schöpferische Unruhe beim Nachdenken über den Monatspruch September, herzlich Ihr Gisbert Mangliers

4 Aus der Arbeit des Gemeindekirchenrates

GKR

Aus der Arbeit des Gemeindekirchenrates

Finanzen und Bau: Der Finanzausschuss der Gemeinde hat den Jahresabschluss 2004 geprüft und den Bericht für den GKR im September vorbereitet.Detailprüfungen sind bei der Bewirtschaftung der Gemeindehäuser und in den Bereichen Kirchenmusik, Einzelveranstaltungen, Solarprojekt, Gemeindebrief, Öffentlichkeitsarbeit/ Konzertbüro und in der Verwaltung die GKR-Wahl vorgenommen worden. Die erforderliche Korrektur des Ergebnisses weist für den Gemeindehaushalt 2004 einen Bestand von 7.247,86 Euro aus; dieser ist in das Haushaltsjahr 2005 vorgetragen worden.Die Kita Elias schließt mit einem Bestand von 7.213,76 Euro und die Kita Gethsemane mit einem Bestand von 15.563,34 Euro ab; beide Beträge sind der jeweiligen Rücklage zugeführt worden. Der Prüfbericht macht auf Mängel in der Ausgabenpraxis aufmerksam, vor allem hinsichtlich einer vergleichbaren Transparenz und in der Abwicklung bei der Abrechnung von Veranstaltungen, Rüstzeiten und Konzerten,die durch inzwischen eingeführte Vordrucke für Kalkulationen und Abrechnungen künftig vermieden werden sollen. Dennoch empfiehlt der Finanzausschuss dem GKR, das wirtschaftliche Ergebnis abzunehmen und die Wirtschafter kraft Amtes und kraft Auftrages zu entlasten. In der Zeit vom 13.– 25.September 2005 kann jedes Gemeindeglied in das gesamte Buch- und Rechnungswerk 2004 Einsicht nehmen; dazu hat jedes Gemeindeglied das

Recht.Die Unterlagen befinden sich zur Einsicht in der Zentralküsterei,jeweils zu den Öffnungszeiten. Der GKR hat aufgrund der im ersten Halbjahr 2005 gemachten guten Erfahrungen die Haushaltssperre auf das gesamte Rechnungsjahr 2005 verlängert. Die Haushaltssperre führt in keinem Bereich der Gemeinde zu Arbeitsbeschränkungen, sondern hilft uns, die zunehmend immer weniger werdenden Mittel auf uns wichtige Arbeitsfelder zu konzentrieren. Für das 3. Quartal 2005 (Juli-September) ist der Kollektenplan verabschiedet worden. Auf der Grundlage des Protokolls des Bauausschusses ist die Beauftragung folgender Instandsetzungsarbeiten beschlossen worden:Dachreparatur und Beseitigung des Pflanzenbewuchses an der Segenskirche, Abblechung des Dachgesimses und Beseitigung von Pflanzenbewuchs an der Gethsemanekirche, Erneuerung der Frischwasserleitung der Paul-Gerhardt-Kirche und die Anbringung einer Vogelschutzblende am Turm. Personal: Der GKR hat beschlossen, Pfr. Johannes Neugebauer, der sein Vikariat in unserer Gemeinde geleistet hat, einen offiziellen Predigtauftrag zu erteilen. Am Sonntag, dem 18. Oktober wird er im Dom zu Magdeburg ordiniert. Wie in jeder Sitzung hat der GKR Anträgen auf Umgemeindungen von Gemeindegliedern, die nicht in unserer Gemeinde wohnen, zugestimmt; ebenso Wiedereintritte in die Ev. Kirche. Alle Gemeindeglieder, die durch einen solchen bewussten Schritt das Gemeindeleben bereichern,und alle,die als evangelische Christen – natürlich auch die anderer Konfessionen – neu in

unsere Gemeinde ziehen,heißen wir herzlich willkommen und laden sie zu den Angeboten und zur Mitarbeit ein. GKR-Rüstzeit und Gemeindeversammlung: Der GKR hat beschlossen, am Wochenende 20. – 22. Januar 2006 eine Klausur in Dahme/Mark einzulegen und für den Sonntag,dem 12.März 2006 eine Gemeindeversammlung im Anschluss an den 11-Uhr-Gottesdienst in Segen einzuberufen mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendarbeit unserer Gemeinde. Die Gemeindegliederstatistik weist Ende Juli 12.264 Gemeindeglieder aus, davon befinden sich im Alter von 0 bis 15 Jahren 454 getaufte Kinder, zusätzlich sind 1.054 ungetaufte Kinder registriert von Eltern, die Glieder unserer Gemeinde sind.Eine Aufgabe, die wir in bewährter Weise nur vereint mit allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern erfüllen können. Konzeptionelle Neuorientierung der Kinder- und Jugendarbeit im Kirchenkreis Berlin Stadtmitte: Eine nicht ganz unberechtigte Aufregung haben die als Entwurf zu verstehenden »Gedanken« der Mitarbeiter des Amtes für Kinder- und Jugendarbeit im Kirchenkreis Stadtmitte »zur konzeptionellen Neuorientierung« verursacht. Im Rahmen der Hauptmitarbeiterkonferenz im Kirchenkreis, zu der auch alle beruflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinden gehören, sind die Gedanken – im Beisein auch von Antje Erdmann und Paul Beutel - erörtert worden.Dieses Konzeptpapier nimmt unter a) eine Beschreibung des Ist-Zustandes im Kirchenkreis und in den Gemeinden vor, beschreibt unter b) die Annahmen für die kommenden 10 Jahre und entwickelt unter c) Minimalforderungen für

GKR

Konfirmanden

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die Kinder- und Jugendarbeit. Unter Berücksichtigung unserer konkreten Gemeindesituation haben wir uns in einer ad hoc-Gruppe mit der vorgelegten Situationsanalyse,der Prognose und den konkreten Lösungsvorschlägen beschäftigt; in der Augustsitzung des GKR auch im Beisein des amtierenden Leiters des Amtes für Kinderarbeit im KK,Tilemann Viarda. Wir haben aus der Sicht unserer Gemeinde, die auch künftig durchaus solidarisch mit den Gemeinden des Kirchenkreises in Fragen der Kinder- und Jugendarbeit sein will, Fragen und Bedenken,die bei einer konzeptionellen Neuorientierung Berücksichtigung finden müssen. Wir teilen weder die vorgenommene Beschreibung des Ist-Zustandes,d.h.wir nehmen die Situation anders wahr und das nicht nur bei uns. Wir teilen auch nicht vollständig die Prognosen der kirchlichen Entwicklung hinsichtlich der Finanzen, der Gebäude und des Personalbestandes für die nächsten 10 Jahre. Vor allen Dingen aber warnen wir sehr davor, die Kinder- und Jugendarbeit finanziell,personell und organisatorisch mit Beauftragung für Regionen rechtlich beim Kirchenkreis anzusiedeln. Gern möchten wir die Gemeinden durch unsere Erfahrungen ermutigen, personelle Resourcen für die Kinder- und Jugendarbeit durch die Fusion immer kleiner werdender Gemeinden zu sichern. Wir fragen kritisch in Richtung Kirchenkreis, warum gerade die Kirchengemeinden mit seit Jahren erheblichem Gemeindegliederrückgang nicht längst ihre Hausaufgaben gemacht haben? Was wir jedoch an den Minimalforderungen des Kirchenkreisteams auf keinen Fall akzeptieren können,ist,dass alle Gemeinden (auch wir) über die krei-

Einen thematisch gestalteten Gottesdienst mit den Konfirmanden gibt es am Sonntag, dem 13.November um 11 Uhr in Segen. Wir treffen uns wöchentlich im Elias-Gemeindehaus, Göhrenerstr.11, immer dienstags von 17 – 18 Uhr.

Wir freuen uns auf Euch!

Ihr Pfr.Heinz-Otto Seidenschnur

Konfirmandenkurs

skirchliche Finanz- und Personalabsicherung hinaus in einem Umlageverfahren zusätzlich (orientiert an den Gemeindegliederzahlen; zu unserer Gemeinde gehören 13 % aller Gemeindeglieder des Kirchenkreises,seit Jahren und noch immer wachsend) aufgefordert werden sollen, finanzielle Beiträge an den Kirchenkreis zu leisten, um eine Minimalabsicherung von Personal in der Kinder- und Jugendarbeit in anderen Regionen vornehmen zu können. Erinnert werden muss an eine verantwortliche Stellenplanung in den kleinen Gemeinden,um in gemeinsamer Verabredung oder durch Fusion selbst Stellen für die Kinder- und Jugendarbeit schaffen zu können.Wir sagen JA zur Solidarität innerhalb der Kirchenkreisgemeinschaft, jedoch nicht in Form einer zusätzlichen Belastung der Gemeinden, die ihre Hausaufgaben seit Jahren gemacht haben und auf neue Entwikklungen und Herausforderungen in der Lage sind,unkonventionell zu reagieren. Der Gemeindekirchenrat hat seine Zusammenarbeit mit dem Team im Kirchenkreis und seine Mitarbeit an der konzeptionellen Neuorientierung angeboten. Konkrete Vorschläge werden in diesen Tagen entwickelt, in der AG Kinder besprochen und dem GKR zur Beschlussfassung in der Septembersitzung vorgelegt. Wir hoffen sehr, dass wir uns mit unseren Erfahrungen Gehöhr im Kirchenkreis verschaffen können. In herzlicher Verbundenheit mit allen, die als »Glieder am Leib Christi« auf unterschiedliche Weise mit Rat und Tat und mit Gebet in der Gemeinde mitwirken und ihr Gesicht prägen, grüße ich Sie,

Neuer Konfirmandenkurs
Alle Mädchen und Jungen,die jetzt in die 7.Klasse kommen,bzw.13 Jahre alt sind,laden wir zu einem zweijährigen Konfirmandenkurs ein. Jeweils dienstags von 17 – 18 Uhr in Elias mit Pfr.Seidenschnur und Pfr. Mangliers. Wir begrüßen die neue Konfirmandengruppe am Sonntag,dem 25.September um 9.30 Uhr im Gottesdienst in Elias. Eine erste Fahrt findet vom 28.– 30.Oktober nach Heinersdorf statt.

6 Reformation

Ekklesia semper reformanda

Das war der Ruf Luthers und heißt soviel wie:»Die Kirche muss immer reformiert werden«. Ich bin gebeten worden, etwas zum Thema»Reformation« zu schreiben. Das ist dieser Ausgabe angemessen,wenn wir am 31.Oktober wieder den»Reformationstag« begehen. Aber was bedeutet uns dieser Tag schon, außer dass wieder einmal ein paar»Sonntagspredigten« zur Rechtfertigungslehre gehalten werden. Wo hat es denn in den letzten 50 Jahren grundlegende Veränderungen in unserer Kirche gegeben? Mir fällt dazu nur die Herausgabe des neuen Gesangbuches ein,in dem einige neue Lieder aufgenommen wurden, die mittlerweile auch schon wieder bei ihrer Aufnahme 20 – 30 Jahre alt waren, oder die Herausgabe des neuen »Gottesdienstbuches«, das die Liturgie, den Ablauf des Gottesdienstes regelt. »Wir sind eine erschütternd konservative Kirche geworden, was die äußere Form betrifft. Die Inhalte dagegen, bei denen ein gewisser Konservatismus tatsächlich wichtig wäre, haben wir weithin aus den Augen verloren.« Das schreibt Klaus Douglass in seinem Buch, das ich gerade mit großem Interesse lese: Die neue Reformation.96 Thesen zur Zukunft der Kirche, Kreuzverlag Stuttgart 2001.Gleich zu Beginn seines Buches beschreibt er das Dilemma,vor dem die Kirche steht:»Bereits Anfang der siebziger Jahre beschrieb der evangelische Theologe Jürgen Moltmann eine doppelte Krise der Kirche und der Theologie: Die eine nannte er ihre Relevanzkrise, die andere ihre Identitätskrise... Beide Krisen stehen in Wechselwirkung zueinander.Je stärker man versucht,der einen Krise zu entkommen, umso sicherer gerät man in die Fänge der jeweils anderen... Je mehr die Kirche versucht, in den Problemen der Gegenwart relevant zu werden, umso tiefer gerät sie in eine Krise ihrer eigenen christlichen Identität.Je mehr sie hingegen auf ihrer eigenen Identität in Form von traditionellen Dogmen, Riten und Moralvorstellungen beharrt, desto irrelevanter und unglaubwürdiger erscheint sie in unserer Zeit. Die Kirche steht offensichtlich vor der unglücklichen Wahl, entweder den Kontakt zu ihrem Ursprung oder den zu den Menschen zu verlieren.« (18) Vielleicht empfinden wir diese Dramatik in unserer Gemeinde so nicht.Wir haben ja glücklicherweise mehr Interesse und Zulauf, als wir manchmal personell bewältigen können, wenn ich z.B. an die Kinder-und Jugendarbeit denke. Trotzdem, auf’s Ganze gesehen, und da können wir schon auf der Ebene unseres Kirchenkreises

Reformation

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die Augen nicht verschließen, gibt es einen problematischen Trend,der auch unsere Arbeit und Arbeitsbedingungen beeinflussen wird. Deshalb soll es im nächsten Jahr erneut eine Reihe von Kirchenkreiskonferenzen geben,auf denen sich alle Gemeinden den aktuellen Problemen (rückläufige Kirchensteuereinnahmen, rückläufige Mitgliederzahlen und damit verbunden weiterer Personalabbau) stellen müssen. Aber auch vor unserer Gemeinde macht die Relevanzkrise nicht halt – bezogen auf die 12.500 Gemeindeglieder – wenn 95 % von ihnen der Ansicht sind, dass an einem normalen Sonntagmorgen nichts im Gottesdienst passiert,was es lohnen würde, dass man dazu aus dem Bett aufsteht. Wenn auf diese Krise die einzige Antwort in der immer weiteren Zusammenlegung von Gemeinden gesehen wird, bzw. in der Stärkung der mittleren (Kirchenkreis-) Ebene zu Lasten der Gemeinden, dann wird sich dies über kurz oder lang als tödlich erweisen.Wir brauchen nicht weniger,sondern mehr Gemeinden. (281) Wir brauchen nicht nur eine Strukturreform, sondern eine Reformation der Strukturen. (264) Wir leisten uns gegenwärtig den Luxus von 24 Landeskirchen, deren territoriale Grenzen im Lauf der Jahrhunderte auf Grund gewonnener und verlorener Kriege entstanden sind.Fast jede von ihnen hat ihren eigenen Verwaltungsapparat, ihr eigenes Finanzsystem, ihre eigene Hierarchie, ihre eigene Kirchenzeitung, ihr eigenes Missionswerk, ihre eigene Agende, ihr eigenes Ausbildungssystem, ihr eigenes Examen usw. Das alles kostet viel Zeit, was die Abstimmungswege betrifft,und ein »Heidengeld«.Ziel der strukturellen Überlegungen muss eine radikale Vereinfachung der Hierarchien sein, mit dem Ziel der Dezentralisierung und Zurückverlagerung eines Maximums an Verantwortung in die Gemeinden vor Ort (289). Damit die Gemeinden dieser Verantwortung überhaupt gerecht werden können, damit neue Gemeinden entstehen können,muss sich das Bild der Gemeinde freilich verändern. Der christliche Glaube ist weder ein System von Normen und Regeln noch eine Weltanschauung oder Lehre:Im Zentrum des christlichen Glaubens steht vielmehr die Vertrauensbeziehung eines Menschen zu Jesus Christus.(56) Nicht ein Verhalten,sondern ein Verhältnis macht uns zu Christen; nicht allein ein Für-wahr-Halten, sondern eine lebendige Vertrauensbeziehung. Menschen in diese Vertrauensbeziehung hineinzuführen,ist der eigentliche Auftrag der Gemeinde.Dazu werden alle gebraucht, nicht nur die hauptamtlichen MitarbeiterInnen einer Gemeinde.

Pfarrerinnen und Pfarrer müssen die Grundsatzentscheidung treffen, ob sie für alle oder für das Ganze da sein wollen. Im Neuen Testament werden Gemeinden nicht von Pfarrern und Pfarrerinnen, sondern von Teams geleitet.(139; 142) Die Aufgabe des Kirchenvorstands der Zukunft lautet: »Vision entwickeln, Vision vermitteln, Vision umsetzen.« – Alle anderen Arbeiten können delegiert werden. (163) Sie merken schon, diese Gedankensplitter geben vielleicht eine Ahnung und Richtung an, können aber die Gewinn bringende Lektüre des Buches nicht ersetzen. Was mich am meisten freuen würde,wenn es zu diesem Thema einmal eine Leserbriefdebatte geben würde. Wo sehen Sie denn den Reformbedarf der Kirche, wie stellen Sie sich die Kirche der Zukunft vor? Schreiben Sie uns und reden Sie mit. Ihre Meinung ist uns wichtig! Gisbert Mangliers

8 Kinder, Kinder

Das Erlebnis Sommerfreizeit in Waldsieversdorf
Ein viertes Mal waren wir dort,wo wir uns im Sommer so heimisch fühlen – in Waldsieversdorf auf dem Gelände des CVJM. Für sieben Tage (und Nächte) brachten wir Leben an diesen sonst ruhigen und besinnlichen Ort.66 Kinder im Alter von 5 bis 13 Jahren,9 jugendliche Begleiter von 14 bis16 Jahren und 7 erwachsene Begleiter füllten die Betten,den See, den Laden im Ort,den Essenraum und unsere Kleingruppen zu unserem Thema:Die Geschichte von Tobit und Tobias aus den Apokryphen.Es entstanden verschiedenste Sachen rund um die Geschichte von Tobias:ein Brettspiel,Auszüge aus einem Musical wurden gesungen und ein Fühlpfad für die Sinneserfahrung,wenn man wie Tobias blind ist,wurde angelegt. Oder es wurden Taschen,die Tobias auf seiner Wanderung dabei hatte oder Fische,wie Tobias von einem Fisch angefallen wurde,kreiert und genäht.Eine Truppe Kinder verewigte Momente und Figuren aus der Erzählung in Stein und wieder andere erzählten die Geschichte als Schattenspieltheater für die Eltern am letzten Tag.Herrlicher Sonnenschein und nur wenige Zecken wurden durch 4 kranke kleine »Schnuppels« (auch Kinder genannt) mit Fieber und Angina etwas geschmälert.Fußballturnier,Spaßolympiade und Geländespiel auf den Spuren von Tobias haben unsere Nachmittage – neben den Klassikern: Einkaufen,Baden und Freizeit zu einer schönen gemeinsamen Zeit gemacht.Das Erlebnis,mit so vielen Menschen an einen Ort zu fahren und gemeinsam eine Woche zu verbringen,war sehr intensiv und hat viel Spaß gemacht.

KRABBELGOTTESDIENST am Sonntag, dem 9.10., um 11 Uhr in Paul-Gerhardt mit Antje Erdmann und Team Erntedankandacht des Kindergartens »Kleinkinder« Schönhauser Allee 104 am Freitag,dem 30.09.,um 10 Uhr in der Paul-Gerhardt-Kirche Die Gemeinde ist herzlich dazu eingeladen

Christenlehrefahrt
in den Herbstferien vom 30. 09.– 3.10. 2005 nach Paplitz Im Herbst gehen wir auf kleine Fahrt nach Paplitz – ca.30 Kinder kommen mit – noch sind Plätze frei! Es wird sicher eine lustige bunte Fahrt. Anmeldung ab sofort bei Antje Erdmann

Kinder, Kinder

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Christenlehre
in Elias (Göhrener Str.11) Christenlehre Schuljahr 2005 / 2006 : 1. Klasse mittwochs 14.30 – 15.30 Uhr 2. Klasse mittwochs 15.45 – 17.15 Uhr 3.Klasse donnerstags 15.00 – 16.30 Uhr 4./5. Klasse donnerstags 16.30 – 18.00 Uhr 6. Klasse mittwochs 17.30 – 18.30 Uhr Kindergottesdienstvorbereitungskreis Segen und Gethsemane Im Vorbereitungskreis werden die Kindergottesdienste entworfen und im Nachgang noch mal besprochen. Hierzu treffen wir uns 1x im Monat. Nächster Termin im September am 1.09.05 und 29.9.0 5 jeweils um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Gethsemane. Für Segen ist noch kein Termin bekannt,wird es aber geben – Info über Pfarrer Mangliers. Verstärkung für unser Team ist jederzeit willkommen.Wir freuen uns über jeden,der zu uns stößt und uns unterstützen möchte. Für Nachfragen: Antje Erdmann Telefon 41 71 59 57 Kindergottesdienst findet in Gethsemane und Segen jeden Sonntag (außer an Festtagen und in den Sommerferien) statt.In Elias ist auch jeden Sonntag Kindergottesdienst,nur in den Schulferien nicht.

Spannend bleibt die Frage:»Und wie sieht es nächstes Jahr aus?!?! Was erwartet uns da?« Wer jetzt schon Lust hat uns zu begleiten,ist herzlich willkommen!!!

am Samstag,dem 3.September um 10 Uhr in Elias mit dem Thema: Paulus geht auf Reisen. Am Samstag,dem 8.Oktober um 10 Uhr in Elias mit dem Thema: Gottes Gaben sind so wunderbar

Sprechzeiten der Mitarbeiterin für die Arbeit mit Kindern: Im Gemeindehaus Elias (Göhrener Str.11,3.Etage) dienstags 11 – 13 Uhr donnerstags 14 – 15 Uhr In den Ferien: Sprechzeiten nach Vereinbarung! Antje Erdmann Telefon 41 71 59 57

10 Mitteilungen / Amtshandlungen der Gemeinde

Taufen
Thea Orzinski,Clara und Hanna Holm, Alva Schönemeyer,Cora Holl,Luise Ahles, Elias Troyke,Emma und Rasmus Lunau, Joshua Löde,Jakob Johannes Ried. Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, der dich behüte auf dem Wege und dich bringe an den Ort, den ich bestimmt habe. 2.Mose 23, 20

Bestattungen
Ruth Ehrenberg im Alter von 100 Jahren, Kurt Fritz Lange im Alter von 78 Jahren, Charlotte Meyer im Alter von 93 Jahren, Heinz Reichel im Alter von 76 Jahren, Hans Rost im Alter von 77 Jahren, Elfriede Schiffner im Alter von 83 Jahren, Felicitas Storch im Alter von 92 Jahren

Trauungen
Jörg Kopec und Friederike Nöhring Hans und Kathrin Gathmann Maneval geb.Kahl Werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat. Hebräer 10, 35 Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude! Matthäus 25, 21

Evangelische Jugend Prenzlauer Berg Nord (JG)

Hier treffen wir uns:

Wann: Wir treffen uns jeden Montag,Dienstag und Donnerstag von 17 – 22 Uhr,um gemeinsam zu essen,über religiöse und andere (Wunsch-) Themen zu reden,zu kickern, Tischtennis zu spielen oder einfach nur zu klönen. Wenn Du Dir einen ersten Überblick verschaffen willst,ohne zu sehr aufzufallen, empfehlen wir Dir,donnerstags 18 Uhr vorbeizuschauen – da ist es am vollsten. Wenn Du lieber sofort in Spiele & Themen verwickelt werden willst,wäre dienstags

18 Uhr günstig.Das ist auch das Angebot für die,die in diesem Jahr konfirmiert worden sind. Was: Wenn Du zwischen 13 und 20 bist und Lust hast,Leute in Deinem Alter kennen zu lernen,dann bist Du in der Jungen Gemeinde (JG) richtig.Du musst keine Voraussetzungen erfüllen:Wir sind prinzipiell neugierig auf jede(n) Neue(n),und bei uns fühlen sich auch Leute zu Hause,die nicht zur Kirche gehören. Wo: Kuglerstr.15 / Hof/ Jugendkeller unter der Kirche

Wenn Du ein musikalisches Angebot suchst: montags 18.30 Uhr versuchen wir uns gospelchorsingend,und donnerstags 16.30 – 17.15 Uhr ist Gitarrenunterricht. Wenn Du speziell Leute über 18 suchst: solche Gruppen gibt es Mo + Di 20 Uhr (manchmal sind wir unterwegs,also besser vorher anrufen) Also – schau doch mal vorbei Oder ruf an: 4 45 74 25 Paul Beutel

Veranstaltungsübersicht

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Veranstaltungen / Konzerte in den Gemeindebezirken auf einen Blick
Gethsemane So.11.September Orgelkonzert zum »Tag des offenen Denkmals«, außerdem:13.00 Uhr Start der Kirchenrallye Kirchenrallye in Berlin Stadtmitte Die »Nordroute« beginnt mit einem Gospel-Gottesdienst in der Gethsemanekirche Start der Rallye Ankunft in der Georgen-Parochial-Kirche mit großem Abschluss-Gospelkonzert. Bitte City-Roller,Skates oder Fahrräder mitbringen. Weitere Infos zur Route unter www.kirchenrallye.de Requiem Friedrich Kiel,Kantorei Niederschönhausen »jetzt wird´s prenzlig« – Musik,Kabarett und Talk mit Helmut Ruge und Gästen aus Politik,Gesellschaft und Kultur.(siehe Seite 24

11.00 Uhr 13.00 Uhr 16.00 Uhr

Sa.22.Oktober Elias Kuppelsaal Sa.29.Oktober Vorschau 14.-16.Oktober

17.00 Uhr

19.00 Uhr

Zweites Workshop-Wochenende mit Gospelsongs und Neuen Geistlichen Liedern für Gottesdienst,Feiern und Liturgie,zum Mitsingen für »jedermann und jederfrau«,im Chor unter Leitung von Christoph Zschunke. Fr.14.Oktober 19-22Uhr / Sa.15.Oktober 11-17Uhr im Elias Kuppelsaal./ So.16.Oktober Mitwirkung im Gottesdienst. Anmeldungen bitte bis spätestens 30.September an konzertbuero@gethsemanekirche.de oder 030/44715567 5.November 18.00 Uhr Der Elias-Gemeindechor feiert sein 20-jähriges Bestehen. »Geistliche Abendmusik«, Chor- und Instrumentalmusik, (u.a.Kantate von D.Buxtehude "Alles,was ihr tut") kommen zum Klingen. Wer an diesem Abend nicht nur hören,sondern mitsingen möchte,ist dazu herzlich eingeladen.Kontakt:Detlef Lehmann 030 / 4748 90 75 4.-6.November 175-jähriges Bestehen der Kita Gethsemanekirche Einladungen und Programme für Projekttag,Fest-Konzert und Gottesdienst wird es rechtzeitig geben.(siehe S.2) Stand:24.08.05,Änderungen vorbehalten. Angaben sind ohne Gewähr Adressen und Fahrverbindungen siehe S.27.

Infos unter:www.gethsemanekirche.de/konzert.htm Christoph Zschunke Telefon:(030) 44 71 55 67 / E-mail:konzertbuero@gethsemanekirche.de

Orgelkonzertreihe in Gethsemane
11. 09. 14. 09. 12. 10. 26. 10. 17.00 Uhr Orgelkonzert, »Tag des offenen Denkmals«, Elisabeth Kaiser 19.30 Uhr Orgelkonzert mit Prof. Constantin Alex 19.30 Uhr Orgelkonzert mit Joachim Schumann 19.30 Uhr Orgelkonzert, Abschlusskonzert mit KMD Herrmann Grünert

12 Kirchenmusik in unserer Gemeinde Minisingen Mit Elisabeth Kaiser,Mittwoch 16.30 Uhr, Gemeindehaus,Gethsemanestr.9 T. 03303 / 29 50 77 elkai.kantorei@gethsemanekirche.de Kleinkinder im Alter von 1 –4 Jahren,Kennenlernen von Fingerspielen,Singen mit Bewegung und Erzähllieder zum Zuhören Mädchen(be)stimmen Mit Elisabeth Kaiser,Dienstag 15.30 Uhr, Gemeindehaus,Gethsemanestr.9 Kinder ab 5 – 13 Jahren,Singen von Kinderkantaten mit biblischen Themen,Musicals, »spritzige« Lieder und 2- bis 3-stimmige Liedsätze (B)engelchor Jungs von 4 bis 11 Jahren,mit E.Kaiser Montag 16 Uhr,Gemeindehaus, Gethsemanestr.9 Jugendchor MitChristophZschunke, Montag18.30 Uhr T. 030 / 44 71 55 67 konzertbuero@gethsemanekirche.de, Gemeindesaal P.-Gerhardt,Kuglerstr.15 Junge Leute mit Lust auf Popularmusik, Gospels,neue geistliche Lieder,Jazz,Folk,in groovigen Arrangements mit Klavier & Band Gemeindechor (Elias) Mit Detlef Lehmann T. 030 / 4748 90 75 Gemeindehaus Elias,3.Etage, Göhrener Str.11,klassischer 4-stimmig gemischter Chor,vielseitige Chorliteratur alter und neuer Meister Liturgischer Chor (Paul-Gerhardt) Mit HermfriedWeber,Donnerstag 19.30 Uhr, Gemeindesaal P.-Gerhardt,Kuglerstr.15 T. 030 / 4 69 62 54 ein- und mehrstimmiges Ausgestalten der Gottesdienste sowie Erarbeiten freier liturgischer Formen Kantorei (Gethsemane) Mit Elisabeth Kaiser,Dienstag 20 – 22 Uhr, Gethsemanekirche,Erwachsene von 15 – 65 Jahren,Motetten alter & neuer Meister, Kantaten,Oratorien,Musik zeitgenössischer Komponisten,für Gottesdienste und Konzert,regelmäßige Teilnahme erwartet!

Kirchenmusik

Elisabeth Kaiser.
1980/2005 – 25 Jahre Orgelspiel,Katechetenarbeit,25 Jahre Kirchenmusik, Christenlehre.Ein Berufsjubiläum ist mehr,ist Leben:Sperenberg,Biesdorf, Elisabethgemeinde Stadt III,Stationen Deines Wirkens...dann in den 90ern Gethsemane und schließlich Prenzlauer Berg Nord. Wir danken Dir,liebe Elisabeth Kaiser, für so viel segensreiche und klangvolle Arbeit! Der Segen soll Dich fernerhin begleiten:die musikalische Arbeit mit den »Krabbel«-kindern und deren Familien,Kindermusical – Mädchenchor,Jungschor...kann man das nicht schon eine Schule nennen??? Mit viel Schwung,Tempo,Rhythmus,Einfühlungsvermögen,hoher Emotionalität. Weihnachtsoratorium,Magnificat sind Deine Spitzenstücke mit dem Chor der Gemeinde,aber – »die Mühen der Ebene«:kontinuierliche Chorarbeit und der »normale« Gottesdienst mit seiner intensiven Vorbereitung,mehrere Spielstätten.Als eine der wenigen Berliner Gemeinden können wir uns glücklich schätzen,mit Dir eine so versierte und aktive Kirchenmusikerin zu haben! Danke für Deine so wichtige Arbeit. Als Du vor einigen Jahren »nur noch« die Kirchenmusik als Schwerpunkt der Arbeit wähltest,runzelten einige die Stirn...doch Du hast Dich seitdem in einer Kontinuität und Intensität gesteigert,dass man nur staunen kann! Musik ist ein Schwerpunkt unserer gemeindlichen Arbeit geworden – auch das »über-den Tellerrand-sehen«, sich dem Neuen zuwenden und die Auseinandersetzung führen,wurde

durch Dein Tun gefördert.Der kulturelle Wert Deiner Arbeit ist sehr hoch einzuschätzen.Begeisterung wecken für die Lieder und musikalischen Werke, die den Glauben vermitteln,ist ein Geschenk. Wir hoffen und wünschen alle,dass Du Deine Arbeit hier in unserer Gemeinde Prenzlauer Berg Nord weiterhin bei guter Gesundheit und Freude verrichten kannst,mit Ideen,die die Musik den Kindern und den Erwachsenen, Sängern im Chor und Musikern Freude machen.Dazu wünsche ich Dir verständige Kollegen und eine Gemeinde,die das fördert,die einfach gut zuhört. Im Namen des Gemeindekirchenrates und aller Musikanten,die Dich schätzen – Dieter Wendland.

Gospel

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Gospel Award 2005

S P I R I T E D im Finale
Die Gemeinde freut sich sehr für und mit »spirited«, dem Jazz- und Gospelchor von Christoph Zschunke, dass sein hervorragender Chor Finalist des GospelAwards 2005 geworden ist. GOSPEL-AWARD 2005 16. September, 20 Uhr, ICC Im Rahmen eines großen Gala-Konzertes treten neben echten Stars aus der Gospelszene die sechs Finalisten auf. Das Publikum entscheidet dann in einer Abstimmung per sms, wer den Award bekommt. Dieser Gospel-Award ist einmalig in der deutschen Gospelszene und eine wichtige Auszeichnung! Sonder-Eintrittspreise für die Gemeinde! Die Eintrittskarten kosten normalerweise 14,90 Euro. Wer im Vorfeld kauft, muss nur 5.- Euro für die Karte bezahlen: Diese Karten gibt es ausschließlich (bis 9. September!) über info@spirited.de oder am besten gleich bei Christoph Zschunke im Konzertbüro der Gemeinde: konzertbuero@gethsemanekirche.de. So much more than a friend Lautstarke und fröhliche Unterstützung im ICC ist sehr erwünscht! Die Träger des Awards: World Vision, Evangelische Kirche Deutschland, Deutsche Bischofskonferenz In Kooperation mit: PopKomm, Stiftung Christliche Medien, RTL Weitere Informationen z.B. zur Gospelnacht am 17. September in der Marienkirche auch unter www.gospel-goes-city.de. Constanze Scherz

14 Gottesdienste in den Pfarrbezirken

Tag
04. 09. 2005 15. Sonntag n. Trinitatis 11. 09. 2005 16. Sonntag n. Trinitatis 18. 09. 2005 17. Sonntag n. Trinitatis 25. 09. 2005 18. Sonntag n. Trinitatis 02. 10. 2005 Erntedank 09. 10. 2005 20. Sonntag n. Trinitatis 16. 10. 2005 21. Sonntag n. Trinitatis 23. 10. 2005 22. Sonntag n. Trinitatis 30. 10. 2005 23. Sonntag n. Trinitatis 31. 10. 2005 Reformationstag

Elias
9.30 Uhr Pf.Seidenschnur A,T,K 9.30 Uhr Pf.Seidenschnur K, T 9.30 Uhr Pfn.Thorbahn K 9.30 Uhr Pf.Seidenschnur,Pf.Mangliers Vorstellung der Konfirmanden, K 9.30 Uhr Pf.Seidenschnur, Agapemahl Familiengottesdienst 9.30 Uhr Pf.Seidenschnur N

Gethsemane
11.00 Uhr Pf.Seidenschnur A, K, N 11.00 Uhr Pfn.Köster K, N Gospelgottesdienst 11.00 Uhr Pf.Mangliers K, N 11.00 Uhr Pf.Zeiske K, N Goldene Konfirmation 11.00 Uhr Pf.Zeiske N Familiengottesdienst 11.00 Uhr Pf.Mangliers A, N

9.30 Uhr Pf.Mangliers 9.30 Uhr Pf.Neugebauer K 9.30 Uhr Pfn Köster K

11.00 Uhr Pf.Zeiske T, N 11.00 Uhr Pf.Seidenschnur K, N 11.00 Uhr Pf.Zeiske T, K, N 19.30 Uhr Pfn.Köster,Pf.Mangliers Gemeinsamer Gottesdienst zum Reformationstag

»Laib und Seele« & Erntedankfest
Ab dem 11.September sammeln wir vor und nach den Gottesdiensten in unseren Kirchen haltbare Lebensmittel (Konserven,Nudeln,haltbare Milch,Schokolade usw.). Diese werden im Rahmen der Aktion »Laib und Seele«,wie immer an jedem folgenden Donnerstag, von 10.30 bis 12 Uhr,in Elias an Bedürftige verteilt.Am Sonntag,dem 2.Oktober 2005 feiern wir das Erntedankfest. Es ist gut,uns einmal im Jahr daran zu erinnern,dass wir uns nicht auf uns selbst verlassen müssen,wenn es um das tägliche Brot geht; wir sind dankbar gegenüber Gott. Aus diesem Anlass sammeln wir vor allem haltbare Erntegaben. Auch Spenden zum Kauf von Lebensmitteln sind willkommen. Für alle Erntegaben und Lebensmittel sowie Spenden schon jetzt ein herzliches Dankeschön. Bärbel Jenichen

Gottesdienste in den Pfarrbezirken

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Paul Gerhardt
9.30 Uhr Pfn.Köster A 9.30 Uhr Pfn.Köster B 9.30 Uhr Pfn.Mangliers 9.30 Uhr Pfn i.R.Hanschmann 9.30 Uhr Pfn.i.R.Eschner B mit liturgischem Chor 9.30 Uhr Theol.Rosenmüller 11.00 Uhr A.Erdmann Krabbelgottesdienst 9.30 Uhr Pfn.Köster,A 9.30 Uhr Pf.Seidenschnur 9.30 Uhr Pf.Zeiske

Segen
11.00 Uhr Pfn.Köster K, N 11.00 Uhr Pf.Seidenschnur A, K, N 11.00 Uhr Pf.Fuhrmann T, K, N 18.00 Uhr Pf.Mangliers N 11.00 Uhr Pf.Mangliers T, K, N 11.00 Uhr Pfn.Köster A, N
A Gottesdienst mit Abendmahl K Kindergottesdienst N Gespräch nach dem Gottesdienst T Taufe F Familiengottesdienst B Basar

11.00 Uhr Pf.Mangliers T, K, N 11.00 Uhr Pf.Neugebauer N 18.00 Uhr Pfn.Köster A, N

Gemeinsamer Gottesdienst zum Reformationstag

Ein gutes neues Jahr!
Sie werden sich über diesen Gruß vielleicht wundern.Die einen werden denken:›der ist aber früh dran‹,die anderen:›der ist aber spät dran‹! Es ist aber kein Wunsch an Sie,liebe Leserin und lieber Leser,sondern ein Wunsch von uns – und zwar an die jüdische Gemeinde.Dort feiert man in diesem Jahr am 4.und 5.Oktober das jüdische Neujahrsfest.Unser bürgerliches Neujahr ist im Grunde kein religiöses Fest, unser christliches Kirchenjahr beginnt immer am 1.Advent. Das jüdische Neujahrsfest ist ein sehr besinnliches.Es wird so etwas wie eine Bilanz über das Leben gezogen.Auch wir ziehen unwillkürlich zu Sylvester Bilanz des letzten Jahres und schöpfen Hoffnungen für das kommende Jahr. Im Morgengebet am 4.Oktober wird das »Schofar« geblasen,ein sehr archaisches Instrument,das aus einem Widderhorn hergestellt wird.Es hat einen sehr lauten Klang,der etwa einer Oboe ähnelt.Nur kann man mit dem Schofar höchstens zwei unterschiedliche Töne spielen.Luther hatte Schwierigkeiten,dieses Instrument, das häufig in der Bibel erwähnt wird, zu übersetzen.Er benutzte das Wort »Posaune«,wohl weil sich der Klang ähnelt und die sächsischen Bauern,die seine Bibelübersetzung verstehen sollten,sich unter »Posaune« etwas vorstellen konnten. Das Schofar wird in den Synagogen immer dann geblasen,wenn zur Umkehr gerufen wird.Das WidderFortsetzung Seite 27

16 Geburtstagsgrüße, Theater im Kuppelsaal

Geburtstage
Martha Olms Lothar Arzt Käthe Koch Irene Richter Hansjoachim Gorasdza Rosemarie Vollert Gisela Thiele Elsa Praetsch Mathilde Kasimir Ilse Holtzbecher Kurt Stiele Wolfgang George Harry Schmidt Alma Barz Elisabeth Schwochow Horst Korn Dietrich Brauer Ursula Liebert Herbert Neumann Erika Diesner Waltraud Sapendowski Minna Herrig Christa Junge Herbert Stiens Maria Lisiecki 92 Jahre am 70 Jahre am 96 Jahre am 75 Jahre am 75 Jahre am 75 Jahre am 75 Jahre am 85 Jahre am 93 Jahre am 90 Jahre am 70 Jahre am 70 Jahre am 80 Jahre am 92 Jahre am 93 Jahre am 70 Jahre am 70 Jahre am 85 Jahre am 97 Jahre am 85 Jahre am 75 Jahre am 100 Jahre am 70 Jahre am 70 Jahre am 95 Jahre am

Herzliche Geburtstagsgrüße für alle,die im September und Oktober Geburtstag haben.Besonders grüßen wir die Jubilare der Gemeinde: 01.09. 02.09. 04.09. 04.09. 05.09. 06.09. 08.09. 09.09. 10.09. 10.09. 10.09. 10.09. 11.09. 11.09. 11.09. 15.09. 16.09. 19.09. 22.09. 22.09. 24.09. 25.09. 29.09. 01.10. 02.10. Gerhard Voß Lieselott Fuhs Jürgen Seidler Elvira Höhne Irmgard Brand Georg Poppe Luise Köhler Ilse Faustmann Hans Defert Gertrud Kammlade Ingrid Nischke Irma Jacobi Ingeborg Lasch Helene George Gertrud Finger Gisela Siemoneit Klaus Zeh Ursula Rahmel Pauline Götz Karlheinz Lehniger Alfred Beier Gerda Dänigmann Lore Kazda Dr.Ruth-Ingrid Winterfeld Gisela Matthies 75 Jahre am 70 Jahre am 70 Jahre am 93 Jahre am 105 Jahre am 99 Jahre am 93 Jahre am 85 Jahre am 75 Jahre am 91 Jahre am 70 Jahre am 92 Jahre am 80 Jahre am 95 Jahre am 85 Jahre am 70 Jahre am 90 Jahre am 85 Jahre am 97 Jahre am 70 Jahre am 91 Jahre am 90 Jahre am 75 Jahre am 70 Jahre am 75 Jahre am 03.10. 03.10. 03.10. 04.10. 05.10. 06.10. 06.10. 09.10. 11.10. 14.10. 14.10. 15.10. 16.10. 16.10. 18.10. 20.10. 20.10. 21.10. 21.10. 23.10. 23.10. 24.10. 25.10. 25.10. 31.10.

Die Theatergruppe der JG spielt »Ester«
Mittwoch 19. 10. 2005,19.30 Uhr Donnerstag 20. 10. 2005,19.30 Uhr Kuppelsaal Elias, Göhrenerstr. 11 480 v.Chr.:König Xerxes regiert von Susa aus das persische Weltreich.Sein Großwesier Hamam plant ein gigantisches Pogrom.Mordechai und seine Cousine Ester versuchen,dieses Pogrom zu verhindern. Gleichzeitig ereignen sich in Susa mehrere rätselhafte Morde. Das Stück ist eine Eigenentwicklung auf der Grundlage des biblischen Buches »Ester«

Aus den Pfarrbezirken: Elias und Gethsemane

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Elias
Seniorenfrühstück im Diakonieraum parterre,Mo.05.09.und Mo.10.10. jeweils um 9 Uhr Frauenhilfe im Diakonieraum parterre,Mo.26.09.und Mo.31.10. jeweils 15 Uhr Stunde der Gemeinschaft Do.01.09.um 15 Uhr, kein Termin im Oktober Bibelgesprächskreis (ehem.Bibelfrühstück) im Diakonieraum parterre, Mo.19.09.und Mo.17.10.,jeweils 15 Uhr Berufstätigenkreis Mi.07.09.und Mi.05.10. jeweils um 19.30 Uhr Gesprächsgruppe Do.08.09. und Do.13.10. jeweils um 19 Uhr Offener Kreis Do.22.09.und Do.20.10. jeweils um 16 Uhr Chor im Paul-Gerhardt-Saal, mittwochs,jeweils 19.30 Uhr, Kontakt:Detlef Lehmann Telefon 47 48 90 75 Gespräche über Gott und die Welt mit Pf.Seidenschnur Di.13.09.und Di 18.10.um 19.30 Uhr

Geburtstagskaffee in Elias
Alle, die im September und Oktober Geburtstag haben, sind am Do 27. Oktober, um 15.00 Uhr eingeladen zu einer kleinen Feier mit Kaffee, Tee und Kuchen, Erzählen, Singen und Geschichten im Elias-Gemeindehaus, Göhrener Str. 11, im Diakonieraum parterre

Gethsemane
Kulinarischer Bibelkreis (KuBi) jeden Dienstag 19.30 Uhr, Gemeindehaus Gethsemane Kirchencafé Gethsemane Im Anschluss an alle unsere Gottesdienste treffen wir uns zu einer Tasse Tee oder Kaffee,um miteinander ins Gespräch zu kommen. Sie sind herzlich dazu eingeladen. Frauenkreis mit Frau Dahlenburg und Pfr.Zeiske,mittwochs 15 Uhr im Gemeindehaus Gethsemane: 7.9.und 5.10. Solar-Mitteilungen Unsere Solaranzeigen in Elias und Paul-Gerhardt haben am 25.08.2005 folgende Erträge ausgewiesen: Solar-Ertrag seit 1. 1. 2005 seit 5. 12. 2002 Paul-Gerhardt 2755 kWh 10647 kWh Elias 1594 kWh 6346 kWh SeniorenFrühstückskreis»Apostel« mit Frau Dahlenburg und Pfr.Zeiske:mittwochs 10 Uhr im Gemeindehaus Gethsemane: 28.9.und 26.10. »Kreuz und Quer« (Gesprächskreis um die Bibel mit Pfr.Zeiske im Gemeindehaus Gethsemane) mittwochs um 19.30 7.9.,21.9.und 5.10. Friedenskreis Wir treffen uns weiterhin alle14 Tage zum Lesen und Diskutieren,Planen und Organisieren.Zur Zeit beschäftigen wir uns mit dem Islam. Für alle Fragen,Wünsche,Vorschläge: Dorothee Börtzler Telefon (030) 47 37 87 96 Jens Neumann Telefon (030) 44 05 25 99.

18 Aus den Pfarrbezirken: Paul-Gerhardt

Segen

Paul-Gerhardt Bibelstunde Nachruf Mi.,28.09.um 15.30 Uhr mit Pfn.i.E. Käthe Strohm Köster
Mi,26.10.um 15.30 Uhr mit Pfn.i.E. Köster Seniorenkreis Do,08.09.,um 15 Uhr mit Kaffeetrinken,Pfn.i.E.Köster Do,06.10.,um 15 Uhr,ErntedankKaffeetrinken,Pfn.i.R.Hanschmann, Kantorin i.R.Spreemann Bezirksausschuss Mo,26.09.,um 19.30 Uhr Aussprachekreis gemeinsam mit dem Gesprächskreis am 06.09.und 04.10. Freundeskreis Cochabamba Vorankündigung:Herzliche Einladung zum diesjährigen Cochabambatag im Rahmen der Friedensdekade (der »ferne Nächste«) mit aktuellen Reiseeindrücken von ›vor Ort‹, am Sonntag,dem 13.11.von 9.30 Uhr bis ca.15 Uhr Basar für Cochabamba findet jeweils im Anschluss an die Gottesdienste am 11.09.und am 02.10.(Erntedank) statt. Gesprächskreis Die.,06.09.,20 Uhr mit Herrn Dr.Killisch und Herrn Heinig,Bildvortrag zum Wiederaufbau der Garnisonskirche/Potsdam Die.,04.10.,20 Uhr mit Pfn.i.E.Köster und Herrn Heinig,Thema:»Humor in der Predigt« Gemeindebüro Mo. und Fr. von 10 bis 12 und Mi. 17 bis 19 Uhr geöffnet

Segen
Gottesdienstwerkstatt Am Wochenende vom 21.– 23.Okt. laden wir zu einer Werkstatt ein. »Den Gottesdienst losketten«
• Der Gottesdienst,der früher einmal ein Angebot für alle war,ist eine Nischenveranstaltung geworden. • Der evangelische Gottesdienst ist an die doppelte Kette von Kirchenmusik und liturgischer Tradition gelegt.Wenn es uns nicht gelingt,ihn davon zu befreien, wird es ihn bald nicht mehr geben. • Gottesdienstliche Formen sind nicht beliebig,aber sie müssen flexibel sein. • Gottesdienste,die Menschen inspirieren wollen,müssen deren Lebensgefühl ansprechen. • Die nähere Zukunft des Gottesdienstes liegt in einem mehrgleisigen Gottesdienstkonzept. • Der Gottesdienst der Zukunft wird nicht vom Pfarrer oder der Pfarrerin gehalten, sondern von der Gemeinde gefeiert. • Wir brauchen nicht nur ein Konzept,wie wir Gottesdienste feiern,sondern auch, wie wir Gottesdienst leben wollen. • Gottesdienste,die nicht ins Leere laufen wollen,müssen in ein umfassendes Gemeindekonzept eingebunden sein. (These 65 – 72 aus Klaus Douglass,Die neue Reformation)

Am 18.06.verstarb durch einen tragischen Verkehrsunfall Frau Käthe Strohm,geb.am 6.10.1923.Bevor sie kurz nach der Wende ins Heim zog, war sie langjähriges aktives Gemeindemitglied und viele Jahre Kirchenälteste in Paul Gerhardt.Als stellvertretende Vorsitzende des GKR hatte sie in den 70er- und 80er Jahren entscheidenden Anteil an der Gemeindeleitung.Wir möchten ihren langjährigen Dienst an dieser Stelle würdigen und fühlen uns mit den Angehörigen in stiller Trauer verbunden.Über dem Abschied bei der Beerdigung am 30.Juni stand das Psalmwort aus Psalm 34,Vers 6: »Die auf den Herrn sehen, werden strahlen vor Freude.« Dies bringt die Gewissheit des Glaubens zum Ausdruck,der sie von einem erfüllten Leben in die Ewigkeit trug. Uta Fey

Dazu laden wir alle ein,die Lust haben an neuen Ideen,an Meinungsstreit,am Ausprobieren (wenn vorhanden,bitte Instrumente mitbringen!!!) Mit Musikbeispielen,evtl. Gastreferenten/-Musikern und viel Zeit zum Selbermachen wollen wir uns dem spannenden Thema nähern Ort:Gemeindehaus Segen,Schönhauser Allee 161 Anmeldung bei Christoph Zschunke oder Gisbert Mangliers

Aus den Pfarrbezirken: Segen

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Segen
Seniorenkreis Mittwoch 14.30 Uhr mit Pfr.Mangliers Taizé-Gebet Freitag 19.30 Uhr Kontakt:Christian Huge 33 50 65 50 Die AG Kloster lädt ein: Zum Singen der Komplet »Betet mit mir um Gottes Segen...«, so beginnt das Abendgebet der Klöster, die Komplet. Im gesungenen Gebet suchen wir die Verbindung zu Gott,erleben Gemeinschaft und spüren,dass wir mit vielen anderen gemeinsam unterwegs sind – auch mit der Kommunität Don Camillo, deren Abendgebet unserem ähnlich ist. Jeden Dienstag um 20 Uhr in der Segenskirche segen. am besten abends. Jeden letzten Sonntag im Monat feiern wir um 18 Uhr Abendgottesdienst. Bezirksausschuss 26.September und 24.Oktober, jeweils 20 Uhr Kindergottesdienstkreis Alle,die beim Kindergottesdienst mithelfen wollen,sind herzlich eingeladen Mittwoch,den 2.11.um 19.30 Uhr.Wir freuen uns über weitere Verstärkung. AG Spiritualität Neue Termine über G.Mangliers, Telefon 4 48 03 33

Neues vom Projekt »Stadtkloster Segen«
Vom 10. – 14. 7. 05 konnten wir erneut unsere Partner von„Don Camillo“ in Berlin begrüßen. Diesmal war es ein mehr privater Besuch, der vor allem den Kindern von Dürrs und Schuberts Gelegenheit geben sollte, Berlin kennen zu lernen und damit auch ein mögliches neues Zuhause. Und so haben denn Raoul, Agathe, Viviane, Mathis, Florian, Raphael und Stephanie Berlin unsicher gemacht.Das Wetter spielte mit und die Stadt zeigte sich von ihrer besten Seite. Abends haben wir dann oft gemeinsam den Garten von Segen genossen, ein wichtiges Stück Grün und ein tröstliches Argument gegen so viel Stein. Aber natürlich haben wir die Zeit auch für die Weiterarbeit am Projekt genutzt. Die wichtigste Begegnung dieser Tage war wohl das Treffen beim Generalsuperintendenten von Berlin, Martin-Michael Passauer am 13.07.05.Am Rande des 95 – jährigen Paul-Gerhardt-Jubiläums bereits in Aussicht genommen, war es für unsere Schweizer Freunde ganz wichtig zu hören, dass sich auch unsere Landeskirche der Tragweite dieses Schrittes bewusst ist und dass die Familien und die Kommunität als Partner in diesem Projekt ausdrücklich begrüßt werden. Als Folge dieses Treffens wurde für die Sitzung der Kirchenleitung im August eine Beschlussvorlage erarbeitet, die inzwischen auch angenommen ist, in der sich die Kirchenleitung ausdrücklich hinter das Projekt stellt und der Generalsuperintendent mit der persönlichen Begleitung des Projektes beauftragt wird.Dies ist für uns ein großer Schritt nach vorn, für den wir sehr

Förderverein »Stadtkloster Segen« e.V. Klostergarten-Einsatz Sa.,17.9.ab 11 Uhr Wir freuen uns über Pflanzenspenden Kontakt:Andreas Schulten, 41 72 55 33 Samstag, 15.10 ab 11 Uhr Wir machen den Garten winterfest... AG Kloster 27.9.,20 Uhr 25.10., 20 Uhr: Die Arbeitsgruppe »Mobiles Kloster« aus der EmmausÖlberg-Gemeinde in Kreuzberg ist zu Gast (angefragt) dankbar sind. Am Sonntag, dem 21. 08. 05, konnte ich die Eltern von Georg Schubert vor unserer Kirche begrüßen. Sie waren auf der Rückreise einer Fahrt nach Wittenberg und wollten doch gern sehen, wo es Ihren Sohn und seine Familie hinzieht. Sie waren sehr angetan und haben mir versichert, dass viele Menschen, die von diesem Projekt gehört haben, dafür beten. Am 23.08.05 war Felix Dürr für ein paar Tage zu Besuch, um das Haus, seine Räume, Gegebenheiten und Möglichkeiten besser verstehen zu lernen. Am 4. September wird die Kommunität dann anschließend über unseren Ruf entscheiden.Gisbert Mangliers

20 Besuch in Spandau

Besuch im Ev. Johannesstift in Berlin-Spandau
Am 03. 06. 2005 unternahm der erweiterte Aussprachekreis des Gemeindebezirks Paul Gerhardt einen Ausflug zum Johannesstift. Mit privaten Pkw starteten etwa 20 Gemeindeglieder. Vor Ort angekommen, wurde uns von einem Vertreter für Öffentlichkeitsarbeit des Stifts eine Einführung in die Entstehungsgeschichte, Einrichtungen und Aufgaben gegeben: Vor 140 Jahren erfolgte die Gründung durch Johann Hinrich Wichern in Plötzensee für Arme,Kranke,Gefangene und Kinder. Wegen städtischer Interessen musste das dortige Grundstück jedoch später wieder verkauft werden.Der Aufbau am heutigen Standort begann 1910 auf einem 75 ha großen Grundstück mit ca. 70 Häusern und entwickelte sich zu einer der größten diakonischen Einrichtungen in Berlin mit 1400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.2000 Menschen erfahren dort Hilfe, Betreuung, Begleitung und Ausbildung in rund 60 verschiedenen Angeboten. Im Grunde ist es ein kleines Dorf,das fast alles hat: Kirche, Frisör, Kaufhalle, kleine Unternehmen, Handwerker, Hotel mit Tagungsservice, Wohnungen, Schulen, Ausbildungsstätten, ein Krankenhaus und natürlich in erster Linie zahlreiche Einrichtungen und Angebote, in denen Menschen Hilfe und Begleitung bekommen. Gesunde und Kranke, Alte und Junge, Menschen mit und ohne Behinderung, Große und kleine leben hier in enger Nachbarschaft. Nach dem Vortrag saßen wir noch gemütlich bei Kaffee und Kuchen im

Garten der Cafeteria zusammen.Danach wurden wir noch durch das gesamte Gelände geführt und lernten die einzelnen Einrichtungen kennen.Diese Erfahrung war für uns alle sehr lehrreich.Hier wird das Wort von J. H.Wichern praktiziert:»Lasst uns nicht lieben mit Worten, noch mit Zunge,sondern mit der Tat und mit der Wahrheit.« Den Abschluss des Ausfluges bildete die Teilnahme an einer Taizé-Andacht in der Stiftskirche.So war es für alle ein erlebnisreicher Tag.R.Warsow

Gottesdienst

Altersstruktur der Gemeinde

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»Warum ich (noch) in der Kirche bin«
Abendgottesdienstreihe in der Segenskirche Jeden letzten Sonntag im Monat um 18 Uhr An jedem vierten Sonntag findet in der evangelischen Segenskirche im Prenzlauer Berg ein besonderer Abendgottesdienst statt. Er steht unter dem Motto: »Warum ich (noch) in der Kirche bin«. Die Frage wird jedes Mal einem anderen Gast zur Beantwortung vorgelegt.Dabei geht es nicht um Argumentationshilfe für fromme PR,sondern darum,die »Schwestern und Brüder« zu Wort kommen zu lassen, die mit ihren Steuern einen Großteil des »Kirchenapparats« tragen.Es geht um die persönlichen Motive genau dieser Kirchenmitglieder,die zwar fast nie im Gemeindeleben der Kerngemeinde auftauchen,die aber andrerseits aus welchen Gründen auch immer an ihrer Mitgliedschaft festhalten.Ihre Antworten stehen an diesen Abenden an Stelle der Predigt im Rahmen eines »ganz normalen« evangelischen (Abendmahl)-Gottesdienstes. 25. 9., 18 Uhr Reinhard Kraetzer, ehem.Bezirksbürgermeister von Prenzlauer Berg (angefragt) 30.10., 18 Uhr Eberhard Keienburg, Bühnenbildner und ehem. Ausstattungsleiter am Deutschen Theater

Altersstruktur 2005 Kirchengemeinde Prenzlauer Berg-Nord
Alter getauft 00 – 5 Jahre 215
06 – 10 Jahre 11 – 15 Jahre 16 – 20 Jahre 21 – 25 Jahre 26 – 30 Jahre 31 – 35 Jahre 36 – 40 Jahre 41 – 45 Jahre 46 – 50 Jahre 51 – 55 Jahre 56 – 60 Jahre 61 – 65 Jahre 66 – 70 Jahre 71 – 75 Jahre 76 – 80 Jahre 81 – 85 Jahre 86 – 90 Jahre 91 – 95 Jahre 96 –100 Jahre 101–105 Jahre 106–110 Jahre 136 103 205 1217 2755 2735 1847 798 349 337 247 305 326 175 158 170 85 72 23 5 1 12264

nicht getauft
680 259 107 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1046 0

26 – 30 31 – 35 41 – 45 46 – 50 51 – 55 56 – 60 61 – 65 66-7070 66 – 71-75 36 – 40

22 Confessio Augustana

1530 – 2005 475 Jahre Augsburger Bekenntnis

Die Confessio Augustana
ist ein grundlegendes Bekenntnis der protestantischen Reichsstände zu ihrem Glauben. Die Confessio Augustana wurde auf dem Reichstag zu Augsburg 1530 Kaiser Karl V.dargelegt.Sie gehört auch heute noch zu den verbindlichen Bekenntnisschriften der lutherischen Kirchen. Mit Luthers 95 Thesen begann 1517 die Reformation in Deutschland, die sich trotz des Wormser Ediktes in Windeseile ausbreitete. Immer mehr Reichsstände bekannten sich zum Protestantismus. Der Streit um den Rechten Glauben drohte das Reich zu spalten, und auf dem Reichstag zu Augsburg 1530 versuchte Kaiser Karl V,. die Glaubenseinheit des Reiches zu retten.Seit 1521 war er nun erstmals wieder im Reich und hatte daher Zeit, sich der Klärung der Glaubensfrage zu widmen. Die Einladung zum Augsburger Reichstag hörte sich sehr versöhnlich an, und die Protestanten hatten die Hoffnung, nun doch eine gütige Einigung zu erreichen.Auf dem Reichstag zu Speyer 1529 war das Wormser Edikt erneut bestätigt worden, und so stand die Reformation auf rechtlich unsicheren Boden. Dies sollte sich nun eventuell mit dem Reichstag in Augsburg ändern. Aus diesem Grund beauftragte Friedrich der Weise Melanchthon, eine Apologie (griech. Verteidigung) der Reformation zu schreiben.Nach dem Bekanntwerden der 404 Artikel Ecks war die kurzgefasste Apologie aber nicht mehr aus-

Confessio Augustana – das wichtigste Lehrdokument der lutherischen Reformation wird von den Evangelischen Ständen auf dem Augsburger Reichstag 1530 dem Kaiser vorgelegt.In ihm sind die Reformanliegen der Reformatoren zusammengefasst.Zeitgenössische Darstellung.

reichend. So begann man auf dem Reichstag die Schrift umzuformulieren, und aus der Apologie wurde eine Confessio (lat. Bekenntnis). Gleichzeitig stand nun auch die Betonung der Übereinstimmung mit der katholischen Kirche in vielen Punkten im Vordergrund, da sich der Kaiser auf dem Reichstag durch sein Verhalten, insbesondere seinem Versuch, die Protestanten zur Teilnahme an der Fronleichnamsprozession

zu zwingen, als wenig kompromissbereit offenbart hatte.Als Grundlage dienten die von Luther verfassten Schwabacher Artikel, ein Bekenntnis der lutherischen Reformation gegen Zwingli und die Torgauer Artikel. Die Schrift ist zeitgleich sowohl lateinisch als auch deutsch verfasst worden, wobei es bedeutende Unterschiede in den beiden Fassungen gibt. Die deutsche Version verlas Christian Beyer vor Karl V.

Confessio Augustana

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Melanchthon hat an der lateinischen Fassung stilistisch bis zur letzten Minute gearbeitet und den 10. Artikel über das Abendmahl in seinem Sinne ein wenig angepasst.So ist die Realpräsenz Christi in der lateinischen Fassung ein wenig offener gehalten. Aufgrund von Meinungsverschiedenheiten zum Abendmahl waren die oberdeutschen Städte und Zwingli nicht an der CA beteiligt und schrieben ihre eigenen Bekennt-

nisse, die aber nicht öffentlich verlesen wurden. Aus diesem Grund waren Anhänger der reformierten Kirche auch nicht beim Augsburger Religionsfrieden 1555 inbegriffen und wurden weiterhin verfolgt.Lediglich Anhänger der Confessio Augustana wurden als gleichbedeutend neben den Altgläubigen geduldet. Zusammen mit den Bekenntnissen der Confessio Tetrapolitana und der Fidei Ratio von Zwingli wurde auf dem Augs-

burger Reichstag am 25. Juni 1530 die Confessio Augustana eingereicht,wobei nur die letzte verlesen wurde, die Philipp Melanchthon unter Mitarbeit von Johannes Brenz verfasst hatte. Martin Luther hielt sich aus politischen Gründen zu dieser Zeit in Coburg auf, stand mit Melanchthon aber in ständigem Briefkontakt. Mit der auf lateinisch und deutsch gehaltenen Schrift sollte eine Verständigung mit den Altgläubigen erreicht werden.Die katholischen Theologen Eck und Faber schrieben auf Karls Anweisungen die »Confutatio«, womit die Confessio Augustana aus Sicht der Altgläubigen und des Kaisers widerlegt war.Die Apologie der Confessio Augustana wurde nicht mehr angenommen und Kaiser Karl V. bestätigte das Wormser Edikt in seiner Wirksamkeit. Die evangelischen Reichsstände schlossen sich deshalb 1531 zum Schmalkaldischen Bund zusammen, der nach dem Schmalkaldischen Krieg 1546/47 das Augsburger Interim und 1555 endlich den Augsburger Religionsfrieden erreichte, in dem die Confessio Augustana variata anerkannt wurde. Zu Streitpunkten führten Änderungen in der lateinischen Ausgabe der Confessio Augustana, die 1540 erschien. Darin wurden in manchen Standpunkten die Auffassungen Luthers gelockert. Auf dem Naumburger Fürstentag 1561 beschloss man deshalb, auf der unveränderten Fassung, der Confessio Augustana invariata, zu bestehen. Die gelockerte Fassung, die Confessio Augustana variata, bildete jedoch eine gemeinsame Basis, so dass sich die verschiedenen Strömungen der Reformation im Westfälischen Frieden endgültig einigen konnten. (wikipedia,freie Enzyklopädie im Internet)

24 Dank

Abschied

Kontakte/Anzeigen

Danke-schön-Abend
Alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Aktion »Laib und Seele« der Berliner Tafel in unserer Gemeinde sind herzlich eingeladen am Donnerstag, dem 15. 09. 2005 um 19.00 Uhr in das Gemeindehaus Elias – Göhrener Str.11 zu einem besonderen Danke-schön-Abend. Wir wollen uns bei den vielen Helfern,die mit sehr großem Engagement jeden Donnerstag bei der Lebensmittelausgabe dabei sind und einen großen Teil ihrer Freizeit opfern,einmal ausdrücklich bedanken.Wir freuen uns auf Ihr/Euer Kommen. Die Aktion »Laib und Seele« – Ausgabe von Lebensmitteln an Bedürftige – findet jeden Donnerstag in der Zeit von 10.30 bis 12.00 Uhr im Gemeindehaus Elias, Göhrener Str.11 statt. Kennen Sie bedürftige Personen, bestärken Sie diese am Donnerstag zu uns in die Göhrener Str.11 zu kommen und sich Lebensmittel abzuholen. Bärbel Jenichen

Willkommen und Abschied...

Auch wenn der Titel des Gedichtes von Johann Wolfgang von Goethe gewiss etwas anderes als die Zeit einer Vikarin in der Gemeinde Prenzlauer Berg Nord beschreibt,so finde ich ihn doch für mich und meine jetzige Situation passend:Gerade erst angekommen,verabschiede ich mich bereits… Nach neun Monaten Vikariat im Bereich Paul Gerhardt,die wie im Flug vergingen,werde ich in das Predigerseminar nach Lutherstadt Wittenberg gehen, um dort meinen Vorbereitungsdienst fortzuführen.Neben meinem ganzen Hab und Gut nehme ich eine Vielzahl von Eindrücken,Erinnerungen und

Erfahrungen mit.Da ist natürlich das Erleben von einer Gemeinde,die riesig ist und,Gott sei Dank,noch weiter wächst.Eine Gemeinde,die trotz unterschiedlicher Orte und verschiedener Charaktere den gemeinsamen Weg sucht,dessen Ziel Leben und Wirken Jesus Christus ist. Ein Stück eben dieses Weges durfte ich mitgehen und dafür bin ich sehr dankbar.Vor allem für die Offenheit,Freundlichkeit und Herzlichkeit ,die mir begegnete,egal wo ich hinkam. Ich wünsche der Gemeinde Prenzlauer Berg Nord von ganzem Herzen,dass sie sich genau dies bewahrt.Das eine jede und ein jeder spüren kann:Hier ist ein Ort,an dem ich mich entfalten kann. Ich bin willkommen.Das Potenzial ist da. Durch die Menschen,die diese Gemeinde gestalten,durch die unterschiedlichen Angebote,die Glauben erlebbar und erfahrbar machen und nicht zuletzt,weil wir Den zum Grund haben, Der uns so annimmt wie wir sind,Der unserem Leben Richtung und Sinn gibt und uns immer wieder auf den richtigen Weg ruft. In diesem Sinne verabschiede ich mich und es bleibt mir nur noch zu sagen: Es war schön mit uns! Annett Chemnitz Unterhaltsam,streitbar, generationsübergreifend,akut und aktuell Musik,Satire und Talk mit Helmut Ruge und Gästen aus Politik,Gesellschaft und Kultur. Eintritt: 5,-Euro Vorbestellung im Konzertbüro: 44 71 55 67

jetzt wird’s prenzlig
29. 10. um 19.00 Uhr im Kuppelsaal-Elias ...40 Tage nach der Wahl – was kommt, was bleibt, wer gehen muß...?! mit H E L M U T R U G E , Träger des Münchner Kabarettpreises

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Klavier- & Cembalobauer Marcellus Jany
Stimmungen & Reparaturen für Klaviere & Historische Tasteninstrumente
Fon & Fax:030 / 44 30 80 40 Mobil: 0174 / 3 21 31 08 Kontakt@klavierstimmer-jany.de www.klavierstimmer-jany.de

Rechtsanwälte Dr.Theben
Dr.Bettina Theben
Arbeitsrecht (Fachanwältin) Verwaltungs- und Verfassungsrecht Hochschul- und Schulrecht Kirchenrecht Schadensersatzrecht (auch Nebenklage)

Dr.Martin Theben
Vertragsrecht Urheberrecht Berufsrecht Erbrecht Sozialrecht

Greifenhagener Straße 30 10437 Berlin 5 Minuten von der Gethsemanekirche Telefon (030) 43 72 00 -0 Telefax (030) 43 72 00 -10 www.dr-theben.de

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Zentralbüro
Zentralbüro Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Göhrener Str.11,10437 Berlin Koordination der Geschäftsführung Pf.Heinz-Otto Seidenschnur Telefon 0179-7 64 00 32/ privat 56 49 51 31 Sprechzeiten nach Vereinbarung E-Mail k.h.-o.seidenschnur@t-online.de Vorsitzender des Gemeindekirchenrates Dieter Wendland Telefon 4 48 38 83 E-Mail diewend@snafu.de Küster Harald Mößner Telefon 4 42 63 31 Telefax 44 05 62 18 Sprechzeiten Mo 13 – 16,Mi 14 – 19 Do 9 – 12,13 – 16 Uhr E-Mail: eliasgemeinde@gmx.de Spendenkonto KVA Berlin Stadtmitte,Kto.63 606,Ev.Darlehnsgenossenschaft,BLZ 210 602 37,Angabe: Verwendungszweck + »Elias«,»Gethsemane«,»Paul-Gerhardt«,»Segen«, Spendenquittung auf Wunsch

Gethsemane
Kirche Stargarder Str.77,10437 Berlin Gemeindebüro Gethsemanestr.9,10437 Berlin Telefon 4 45 77 45 Telefax 43 73 43 78 Sprechzeiten Mo.11 – 13 Uhr,Di.16 – 18 Uhr Mi.11 – 13 Uhr, Fr.11 – 13 Uhr E-Mail gemeindebuero@gethsemanekirche.de Internet www.gethsemanekirche.de Pfarrer Christian Zeiske Gethsemanestr.9,10437 Berlin Telefon 4 45 77 45 Sprechzeiten Dienstag 18 bis 19.30 Uhr.Freitag 9 bis 11 Uhr und nach Vereinbarung Hausmeister Eberhard Heinig Mobil 01 79 / 76 4 00 33 Sozialprojekt »Schneckenhaus« Gethsemanestr.9 (Seitenflügel) Telefon 4 44 75 65

Kita
Ev. Kindergarten Elias Göhrener Str.11,10437 Berlin Leitung:Sabine Ostermeyer Telefon 4 42 24 05 Ev. Kindergarten Gethsemane Greifenhagener Str.2,10437 Berlin Leitung:Eva Koch,Telefon 4 45 55 84 Ev. Kindergarten des Vereins »Kleinkinder« Schönhauser Allee 104,10439 Berlin Leitung:Frau Häcker,Telefon 4 45 70 48

Kirchhöfe
Segens-Friedhofsverwaltung Monika Peter Gustav-Adolf-Str.67–74,13086 Berlin Telefon 9 25 30 68 / 47 03 27 32 Telefax 47 03 27 35 E-Mail Segen@berlin-friedhof.de Internet www.segenskirchhof.de Kirchhofsverwaltung Nordend (Gethsemane) Katrin Manke Blankenfelder Str.23,13158 Berlin Telefon 4 76 35 54 Telefax 4 76 27 70 E-Mail nordend@berlin-friedhof.de

Kinder & Jugendarbeit
Diakonin Antje Erdmann Telefon 41 71 59 57 antje.erdmann@gmx.de Jugendwart Paul Beutel Telefon 4 45 74 25

Elias
Büro Elias = Zentralbüro Telefon 4 42 63 31 Telefax 44 05 62 18 Pfarrer Heinz-Otto Seidenschnur s.o. Vorsitz Bezirksausschuss Elias Ingrid Volz,Telefon 4 42 24 36 Gemeindegehilfe Wolf Schulz,Telefon 42 85 79 84 Hausmeister Helmut Böhnke Telefon 4 42 63 31

Konzertbüro
Konzertbüro Ev.Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Christoph Zschunke Gethsemanestr.9,10437 Berlin Bürozeit Di.14 – 17 Uhr Telefon (030) 44 71 55 67 Telefax (030) 43 73 43 78 E-Mail konzertbuero@gethsemanekirche.de

Kirchenmusik
Kirchenmusikerin Elisabeth Kaiser Telefon 4 45 77 45 elkai.kantorei@gethsemanekirche.de Kirchenmusiker Detlef Lehmann Telefon 47 48 90 75 Kirchenmusiker Christoph Zschunke Telefon 44 71 55 67 konzertbuero@gethsemanekirche.de Kirchenmusiker Hermfried Weber Telefon 2 80 82 04

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Paul-Gerhardt
Kirche Wisbyer Straße 7,10439 Berlin Gemeindebüro Kuglerstraße 15,10439 Berlin Telefon 4 45 74 23,Telefax 44 71 95 04 Sprechzeiten NEU! Mo + Fr 10 – 12 Uhr, Mi 17 – 19 Uhr E-Mail paul.gerhardt@berlin.de Pfarrerin Uta Fey Telefon 4 45 74 54 Sprechzeiten Mi 17 – 19 Uhr im Büro und nach Vereinbarung Hausmeister Eberhard Heinig Telefon 4 45 74 23 Internet http://home.arcor.de/ paul.gerhardt/

Segen
Kirche und Gemeindebüro Schönhauser Allee 161,10435 Berlin Telefon 4 48 34 83 Telefax 41 71 50 72 Internet www.segensgemeinde.de Sprechzeiten Di 9 – 11,18 – 19.30 Uhr Do 9 – 11 Uhr Pfarrer Gisbert Mangliers Telefon 97 98 62 24 E-Mail segensgemeinde@t-online.de Hausmeister Helmut Böhnke Telefon 4 48 34 83

So finden Sie uns

Diakoniestation
Hauskrankenpflege Weißensee/Prenzlauer Berg Bizetstraße 49, 13088 Berlin Telefon 9 27 46 94 Leitung:Herr Gülker (ab 01.05.05)
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Fortsetung von Seite 15 horn- Instrument erinnert an die Geschichte von der versuchten Opferung Isaaks.Rechtzeitig fiel da ein Engel Gottes dem Abraham in den Arm.Statt seines Sohnes opferte er einen Widder,der sich im Gebüsch verfangen hatte.Das Widderhorn erinnert daran,dass Gott nicht das menschliche Opfer fordert,sondern die Umkehr zu Ihm will. Zu Hause,beim Festessen gibt es den Brauch,Apfelschnitzen in Honig zu tauchen und zu essen.Verbunden ist das mit dem Wunsch,dass das kommende Jahr ein süßes und angenehmes werden möge. Lassen Sie uns daher in Gedanken Apfelschnitze in Honig tauchen und sie mit unseren jüdischen Freunden gemeinsam essen.Es soll ein Ausdruck unseres Wunsches sein,dass die Menschen,die sich zu den unterschiedlichen Synagogen unserer Stadt halten,ein angenehmes Jahr erwarten sollen.Es soll ein Jahr sein,in dem unser Respekt vor Juden und ihrem Glauben wächst,wir die Erinnerung an das Schlimme,das in unserem Land geschehen ist,wach halten und dass auf diesem Hintergrund nachbarschaftliches Vertrauen weiter wächst. Ein gutes neues Jahr! Christian Zeiske

Kirchenrallye

Kirchenrallye 2005 in Berlin Stadtmitte,11.September

Tag des offenen Denkmals
11.00 Uhr 13.00 Uhr 16.00 Uhr

Die »Nordroute« beginnt mit einem Gospel-Gottesdienst in der Gethsemanekirche Start der Rallye an der Gethsemanekirche,Stargarder Str.77 Ankunft in derGeorgen-Parochial-Kirche mit großem Abschluss-Gospelkonzert. Bitte City-Roller,Skates oder Fahrräder mitbringen. Weitere Infos zur Route unter www.kirchenrallye.de

Foto Dieter Wendland
        
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