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Periodical volume

Full text: Gemeindebrief Issue 26.2005, Mai/Juni

Gemeindebrief
Ausgabe Nr. 26 Mai/Juni 2005

Elias · Gethsemane · Paul Gerhardt · Segen
Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord

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Seite

Laib und Seele

Palmarumbegegnung/Arbeit d.GKR 4/5 Warum ich noch in der Kirche bin 6 Laib und Seele 7 Kinder,Kinder 8/9 Mitteilungen/Amtshandlungen 10 Übersicht Veranstaltungen 11 Kirchenmusik 12 Palmarumbegegnung 13 Gottesdienste 14/15 Geburtstage 16 Pfarrbezirk Elias 17 Pfarrbezirk Gethsemane 17 Pfarrbezirk Paul-Gerhardt 18 Pfarrbezirk Segen 19 Montmirail 20/21 Friedhof Nordend 22 Brief Galushkov 23 Anzeigen 24/25 Kontakte 26/27

Über das Schweigen der Generationen
Vielleicht hat manche(r) die Sendung »Klipp und klar« (RBB, 12. 04. 2005, 20.15 Uhr) zur geplanten Einführung des Werte-Unterrichts gesehen.Ich teile die Kritik an diesem SPD-Beschluss,aber das nur nebenbei. Was mich an dieser Sendung viel mehr beschäftigt hat, ist das Phänomen, dass während der gesamten 60 Minuten niemand zu Wort kam, der jünger war als 38! Obwohl etliche Jugendliche aus der Jungen Gemeinde dabei waren und sie ja die Betroffenen sind.Warum werden Jugendliche in den Medien zwar ständig g e z e i g t ,aber nie g e h ö r t ? Ist es so,dass wir über 38-jährigen zu viel Mund und zu wenig Ohr haben? Und könnte dies einer der Gründe sein dafür, dass es zwischen den Generationen so selten »klappt«? Selbst in den Gottesdiensten, die wir als Junge Gemeinde gemacht haben, ging es immer mehr um die Fragen: »Was sagt der Text?« »Wie erreichen wir die Gottesdienstbesucher?« »Stimmt die Qualität?« als »Was haben wir zu sagen?« Es wäre schön, wenn sich in unserer Gemeinde eine lebendige Frage-Kultur entwickeln würde.Wenn Sie also in der Gemeinde Jugendlichen begegnen:Fragen Sie ruhig.Es sind alle Fragen erlaubt,auch ungeschickte. Einzige Bedingung:Die Antwort muss Sie wirklich interessieren,und Sie dürfen sie nicht schon vorher wissen – Jugendliche erleiden ständig Scheinfragen,die nur die Einleitung zu einem Vortrag sind.Paul Beutel

8. Mai 11 Uhr
Elias Kuppelsaal
musikalischer Gottesdienst

Pressekonferenz mit N. F. Galushkov Zentrum der Ev. Kirche

»Jubilate«
mit der Kantorei Iserlohn Ltg.Kantor Springer Werke von Bach,Mendelssohn, Rheinberger u.a.
G.Lachenicht, N.F.Galushkov,W.Widrat, Generalsup.M.M.Passauer und Dr.W.Krogel

Pastorin Rahel Schöttler,Iserlohn
Herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord. Auflage:1200 Stück. Redaktionsanschrift:Gemeindebüro der Ev.Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Göhrener Str.11,10437 Berlin Telefon:4 42 63 31/Telefax:44 05 62 18 E-Mail:eliasgemeinde@gmx.de Gestaltung:Grafik-DesignBüro Dieter Wendland Titelfoto D.Wendland Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 1. 3. 2005

Anläßlich der Herausgabe des Tagebuches von Kudrenko »Bist du Bandit?« im Wichern-Verlag,fand in der Georgenkirchstraße eine Pressekonferenz statt.N.F.Galuschkov war aus Anlaß des 60.Jahrestages der Befreiung des Zwangsarbeiterlagers auf dem Friedhof in der Hermannstraße/Neukölln,Gast der AG Zwangsarbeit.Das Besuchsprogramm war dicht gefüllt mit Interviews und Treffen mit berliner Kirchengemeinden. Dennoch gab es im Programm

»Highlights«:eine Mitfahrt im Cockpit eines ICE-Zuges! Das war für den ehemaligen Lokomotivführer ein großartiges Erlebnis. (Siehe auch Seite 23 und S.24)

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Liebe Leserinnen, liebe Leser!
»vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden belebenden Blick; im Tale grünet Hoffnungsglück...« So lässt Johann Wolfgang von Goethe den gelehrten Dr.Faust am Ostermorgen sprechen. So erleben wir es, – erst recht im Monat Mai – dass nach der Zeit des Absterbens in der Natur im Herbst und nach dem Winter mit kahler Landschaft der Frühling sich wieder durchsetzt. Die Knospen springen auf, das Grün setzt sich durch. Neues Leben beginnt. Wieder einmal hat das Leben gesiegt. Der Rhythmus in der Natur, in der guten Schöpfung Gottes, fasziniert uns in jedem Frühjahr von neuem. »Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt, ist das nicht ein Fingerzeig,dass die Liebe bleibt?« Schalom BenChorin, geboren in München und bis zu seinem Tod 1999 in Jerusalem lebend, hat dieses Lied 1942 in einer der schwierigsten Zeiten in Palästina geschrieben.Ostern haben auch wir das wieder begreifen dürfen,dass das Lebenfördernde stärker ist als das Todbringende,dass in dem Mann aus Nazareth,der zu allererst immer auf die Liebe gesetzt hat, die Liebe Gottes erfahrbar geworden ist.Und dass diese Liebe stärker ist als der Tod und die vielen kleinen Tode mitten in unserem Leben;dass diese Liebe den Sieg des Lebens bewirkt hat. »Freunde, dass der Mandelzweig sich in Blüten wiegt, bleibe uns ein Fingerzeig,wie das Leben siegt.« Wir können es spüren,nicht nur in der Natur,wie das Leben siegt. 60 Jahre nach dem Ende des von Deutschland ausgegangenen 2.Weltkrieges,an dem zunächst nur sehr wenig davon zu spüren gewesen sein wird, dass das Leben siegt, 60 Jahre nach dem Ende,in diesen Tagen,erinnern wir uns an die Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und dass wir ehrliches Erinnern nicht nur den Opfern sondern auch unsern Kindeskindern schuldig sind. Selbst an diesem so aussichtslosen Ende für viele haben Menschen erfahren können, wie das Leben siegt. »Dass das Leben nicht verging, so viel Blut auch schreit,achtet dieses nicht gering in der trübsten Zeit.« Lassen Sie sich mitnehmen in den Traum einer Frau,besonders Ihr 24 Konfirmandinnen und Konfirmanden, die Ihr am Pfingstsonntag konfirmiert oder getauft werdet, und Sie, die Eltern, Paten und Geschwister. Eine Frau hatte einen Traum: Sie betrat ein Geschäft.Hinter der Ladentheke stand ein Engel. Sie trat zu ihm und fragte:»Was verkaufen Sie?« Der Engel antwortete ihr freundlich:»Alles,was sie möchten!« Da sagte die Frau:»Dann hätte ich gern Glück und Harmonie, Gesundheit und ein gutes Auskommen; die Bereitschaft, mit meinem Partner offen zu reden und zu verzeihen, das Ende von Krieg und Gewalt...« Da fiel ihr plötzlich der Engel ins Wort und sagte: »Entschuldigen Sie, meine Dame! Sie haben mich falsch verstanden. Wir verkaufen hier keine Früchte, wir verkaufen nur die Samenkörner...« Von uns allen hängt es ab,von den Getauften und Konfirmierten, was aufgeht, was wächst, auch im übertragenen Sinn; in uns ganz persönlich und auf unserer Erde.Was aufgeht, liegt mit daran,was wir aussäen. Ob aus dem,was wir aussäen,Frieden wächst und Gerechtigkeit, ob die Früchte Glück und Zufriedenheit wachsen, ob wir aufrechten Ganges durchs Leben gehen und ob uns die Liebe Gottes heilig ist und über alles geht, ob wir Gottvertrauen haben und (wieder)finden in guten und in schweren Tagen, daran werden die Menschen erkennen,»das ihr meine Jünger, meine Schüler seid«, sagt Jesus. Martin Luther hat es einmal so ausgedrückt: »Das Leben ist nicht ein Frommsein, sondern ein Frommwerden, nicht eine Gesundheit, sondern ein Gesundwerden,nicht ein Sein,sondern ein Werden,nicht eine Ruhe,sondern eine Übung. Wir sind’s noch nicht,wir werden’s aber. Es ist noch nicht getan oder geschehen, es ist aber im Gang und im Schwang. Es ist nicht das Ende,es ist aber der Weg. Es glüht und glänzt noch nicht alles, es reinigt sich aber alles.« Unser Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand. Darauf können wir alle vertrauen. Ihr Konfirmanden,behaltet das in Erinnerung,wenn Ihr Pfingsten eingesegnet werdet und ihr Euren Glauben – nicht nur an diesem Tag – bekräftigen werdet und zu bewähren habt. Sein und bleiben Sie alle unterwegs und von Gott behütet. Ein gesegnetes Pfingstfest wünscht Ihr / Euer Pfr.Heinz-Otto Seidenschnur

4 Aus der Arbeit des Gemeindekirchenrates

Auch in den zurückliegenden Monaten haben sich der Gemeindekirchenrat, seine Ausschüsse und die Geschäftsführung mit Personal-, Finanz- und Bauangelegenheiten einschließlich unserer beiden Kindergärten und der Friedhöfe Segen und Nordend (Gethsemane) befasst. Und das natürlich alles nicht ohne das Woher und Wohin unseres christlichen Glaubens und die Fahrt des Gemeindeschiffs »durch das Meer der Zeit« im Blick zu behalten. P e r s o n a l: Jürgen Bocheinski ist für 3,75 Wochenstunden Vertretungsarbeit im manuellen Bereich im Bereich Paul-Gerhardt übertragen worden; ebenso Dinah Rottmann im Umfang von 9,25 Wochenstunden im Bereich Gethsemane. Wir freuen uns auf gute Zusammenarbeit. Pfn. Uta Fey hat Studienurlaub in der Zeit vom 10. 8. bis 10. 11. 2005 beantragt.Gemeindekirchenrat und Kreiskirchenrat haben ihrem Antrag gern zustimmen können, weil diese Zeit sowohl für sie persönlich als auch für die Gemeinde verspricht, gute Früchte zu tragen. Kai Fliedner hat seine praktische und handwerkliche Tätigkeit im Bereich Gethsemane für einen Auslandsaufenthalt unterbrechen müssen. Wenn sich das von ihm gewünschte Vikariat anschließen sollte, was noch nicht entschieden ist, werden wir künftig ganz auf ihn verzichten müssen. Wir danken ihm für seine umsichtige Mitarbeit und wünschen ihm und seiner Familie Segen.

GKR

Aus der Arbeit des Gemeindekirchenrates

Pfn. zur Anstellung Gabriela Köster aus der Ev.Kirche im Rheinland hat während ihrer Promotionsphase mit Zustimmung ihrer Kirche begonnen,in unserer Gemeinde mitzuarbeiten. Mit Wirkung vom 1. Oktober 2005 bis zum 31. März 2006 wird Frau Köster ihren Probedienst mit Einbindung in die öffentliche Wortverkündigung und Sakramentsverwaltung leisten. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihr. Frank Obenaus,jahrelang Mitglied des Gemeindekirchenrates für den Bereich Segen, hat mit Ablauf des Monats April sein Ältestenamt in unserer Gemeinde aufgegeben. Er wird mit seiner Familie aus dem Prenzlauer Berg wegziehen. Der GKR dankt ihm für seine aktive Mitarbeit in der Gemeindeleitung und wünscht ihm und seiner Familie Glück und Segen im neuen Wohn- und Lebensumfeld. Daraufhin hat der GKR festgestellt, dass die Ersatzälteste Elisabeth Israel ab Mai 2005 als Älteste nachrückt.Wir sind sicher, auch mit ihr einen guten Weg zu gehen. F i n a n z e n und B a u: Der GKR hat erfreut feststellen können,dass ein sog. inneres Darlehen (aus einer für andere Zwecke bestimmten Rücklage der Gemeinde) zur denkmalgerechten Sanierung der Friedhofskapelle Segen bereits im gleichen Jahr aus den Erträgen des Friedhofshaushaltes 2004 zurückgezahlt werden konnte. Weitere Baumaßnahmen für den Eingangsbereich des Segensfriedhofs (Mauer und Pfeiler) mit Kosten von ca. 8.000 Euro sind beschlossen und begonnen worden. Jahrelange Sanierungsarbeiten an der Friedhofskapelle Nordend konnten

abgeschlossen werden. Der Wiedereinweihungsgottesdienst konnte am 1. April gemeinsam mit den Planern, Handwerkern, Gemeindegliedern der beteiligten Kirchengemeinden, der Nordendkommission und Vertretern der Öffentlichkeit und der Landeskirche gefeiert werden. Der Dank gilt allen,die an der denkmalgerechten Wiederherstellung der Kapelle »Frieden-Himmelfahrt« mitgewirkt haben, zu der auch die Beschäftigungsgesellschaft »Hain GmbH« gehört. Im Rahmen der umfangreichen Weiterarbeit am Gemeindeprojekt »Stadtkloster Segen«, hat es neben der Arbeit des Fördervereins und des Freundeskreises durch die »Steuerungsrunde Stadtkloster« u.a. Verhandlungen mit Senats- und Bezirksverwaltungen, mit dem Kirchlichen Bauamt, mit dem Denkmalamt, hinsichtlich der Immobilienbewirtschaftung Abstimmungen mit der Fachhochschule Wildau und hinsichtlich der Kirchraumgestaltung mit der Universität Weimar gegeben. Zu der geplanten Zusammenarbeit mit der Familien-Communauté »Don Camillo« in Montmirail (Schweiz) wird in anderem Zusammenhang berichtet. Zur Schaffung der dafür erforderlichen Rahmenbedingungen sind der Investitionsbedarfs, die Finanzierungsmöglichkeiten incl. Inanspruchnahme von öffentlichen Fördermitteln und Zuwendungen von Stiftungen aber auch Wirtschaftlichkeitsberechnungen für die künftige Nutzung ermittelt worden und weiter zu befördern. Die durch das Schulgesetz des Landes Berlin geforderte Herausnahme der Betreuung von Hortkindern aus der Arbeit unseres Kindergartens Gethsemane macht bauliche Veränderungen in

Aus der Arbeit des Gemeindekirchenrates

5

Höhe von ca. 15.000 Euro erforderlich, die der GKR freigegeben hat. Mit Wirkung vom 15. 3. bis zunächst 30. 6. 2005 haben wir eine Haushaltssperre verhängen müssen. Während dieser Zeit sind die Ausgaben auf Kosten für den laufenden Betrieb zu beschränken und die für die gemeindlichen Arbeitsbereiche auf die notwendigsten Dinge zu reduzieren. Trotz wachsender Gemeindegliederzahlen bei uns sind die Kirchensteuereinnahmen der Landeskirche zunehmend stark rückläufig; das wirkt sich auch bei uns durch Mindereinnahmen aus. Gegenüber 2004 stehen unserer Gemeinde im Jahre 2005 ca. 25.000 Euro weniger Kirchensteuereinnahmen zur Verfügung. Unsere Ausgabenpraxis hat sich dieser Entwicklung noch nicht angepasst. Vor allen Dingen bei der Anschaffung von Inventar und technischen Geräten, aber auch bei Konzerten, Rüstzeiten, größeren Gemeindeveranstaltungen werden wir sorgfältiger kalkulieren müssen, ob wir uns die hohen Restkosten zu Lasten des Gemeindehaushalts künftig werden leisten können. Der Finanzausschuss wird dem GKR konkrete Maßnahmen und Einsparungsmöglichkeiten vorschlagen,ebenso Überlegungen, wie wir höhere Einnahmen zur Finanzierung unseres Gemeindelebens erzielen können. Allen Gemeindegliedern, die unser vielfältiges Gemeindeleben durch Kollekten, Spenden und Kirchgeld zusätzlich unterstützt haben und mittragen werden,danken wir auf diesem Wege sehr. In Zukunft werden wir als Ev.Kirche und Gemeinde noch mehr darauf angewiesen sein, dass diejenigen, die zur Gemeinde gehören und / oder die Angebote der Gemeinde gern in Anspruch

nehmen,die Arbeit und deren Finanzierung durch Kollekten und gezielte Spenden unterstützen. Bitte unterstützen Sie,die Sie nicht zu den eher Bedürftigen der Gemeinde gehören, durch Ihr allgemeines und durch Ihr gezieltes Opfer für ganz bestimmte Aufgaben die Arbeit unserer Gemeinde auch weiterhin.Sprechen Sie uns an,gern stellen wir Ihnen entsprechende Spendenbescheinigungen aus. S o n s t i g e s aus dem G K R: Unsere Kirchenmusikerin und Kirchenmusiker haben der Gemeindeleitung ein überarbeitetes kirchenmusikalisches Konzept vorgestellt, das von ihr begrüßt und angenommen worden ist. Für die umfang- und erfolgreiche Arbeit hat ihnen der GKR ausdrücklich Dank und Anerkennung ausgesprochen. Antje Erdmann hat der Gemeindeleitung einen Bericht über den gegenwärtigen Stand in der Kinderarbeit vorgelegt.Der GKR hat ihr für ihre vielfältigen Aktivitäten in der Arbeit mit Kindern, Eltern und Helfern ausdrücklich gedankt. Hinsichtlich des vom Land Berlin vorgelegten Friedhofsentwicklungsplans hat der GKR dem Senat und dem Kirchenkreis Berlin Stadtmitte eine vom Gesamttenor her widersprechende Stellungnahme zugereicht. Der GKR hat durch Beschluss einen gemeinsamen Aufruf der Ev.Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, des Erzbistums Berlin und der jüdischen Gemeinde zu Berlin hinsichtlich der Einrichtung eines Wahlpflichtschulfachs Philosophie und Ethik oder Religion unterstützt. Einig ist sich der Gemeindekirchenrat darin, dass es eine möglichst verbindliche und authentische Wertevermittlung in der Schule

geben sollte,über deren Ausrichtung die Schülerinnen und Schüler jedoch frei entscheiden können müssen. Schreiben Sie uns, sprechen Sie uns an. Für jede Kritik, für jede Anregung sind wir Ihnen dankbar.Und nehmen Sie die Gemeindeleitung und alles,was uns als Gemeinde aufgetragen ist und uns an Wohl und Wehe begegnet,ins Gebet. In herzlicher Verbundenheit, Ihr Heinz-Otto Seidenschnur c

David und Jonathan
Kindermusical von Gerd-Peter Münden Ausführende: Kinder-Kantorei Gethsemane Leitung: Elisabeth Kaiser
Freitag 10. Juni 17 Uhr Gethsemanekirche

6 Abendgottesdienste

segen .am besten abneds

Benefizkonzerte

»Warum ich (noch) in in der Segenskirche bin« der Kirche Neue Abendgottesdienstreihe
Jeden letzten Sonntag im Monat um 18 Uhr 24. 04. 05 29. 05. 05 26. 06. 05 31. 07. 05

Amelie Deuflhard, Jahrgang 59,Leiterin und Mit-Erfinderin der Sophiensäle,organisierte im letzten Sommer die Wiedereröffnung des Palastes der Republik als Kulturort. In den letzten drei Jahren drei Konfirmationen in der Familie und die entsprechenden Feiern.

Axel Prahl, Jahrgang 60,Schauspieler (»Halbe Treppe«).Sein letzter Film »Willembrock« ist gerade angelaufen.Hätte sich gerne neulich die Segenskirche angeschaut, als er zufällig amSonntagnachmittag vorbeikam – leider war abgeschlossen.

Markus Wente, Jahrgang 69,Designer, Dozent für Multimedia an der Design-Akademie Berlin, im letzten Jahr gestaltete er im U-Bahnhof Alexanderplatz zusammen mit dem Künstler Aage Langhelle die Installation »Markenzeichen DDR«.Geht sonntags »NOCH nicht« in die Kirche.

Martin Clausen, Jahrgang 73,Schauspieler, Regisseur,Lehrer für Alexander-Technik,Mitbegründer der Theatergruppe »Two Fish«,langjähriges Mitglied der Theatergruppe Lubricat und »Nico and the Navigators«,spezialisiert auf Theaterinstallationen an ungewöhnlichen Orten.

An jedem vierten Sonntag findet in der evangelischen Segenskirche im Prenzlauer Berg ein besonderer Abendgottesdienst statt.Ab April steht er unter dem Motto: »Warum ich (noch) in der Kirche bin«. Die Frage wird jedes Mal einem anderen Gast zur Beantwortung vorgelegt.Dabei geht es nicht um Argumentationshilfe für fromme PR,sondern darum,die »Schwestern und Brüder« zu Wort kommen zu lassen,die mit ihren Steuern einen Großteil des «Kirchenapparats« tragen. Es geht um die persönlichen Motive genau dieser Kirchenmitglieder,die zwar fast nie im Gemeindeleben der Kerngemeinde auftauchen,die aber andrerseits aus welchen Gründen auch immer an ihrer Mitgliedschaft festhalten.

Ihre Antworten stehen an diesen Abenden an Stelle der Predigt im Rahmen eines »ganz normalen« evangelischen (Abendmahl)-Gottesdienstes.Wir haben uns in unserem Bekanntenkreis nach Menschen aus dem »öffentlichen Leben« mit spannenden Biographien umgesehen,die man auf den ersten Blick nicht mit Kirche in Verbindung bringt. Für die weiteren Termine wurden angefragt: Eberhard Keienburg (Bühnenbildner), Michael Kanert (Sozialrichter), Albrecht Dröse (Germanist)

Der Gottesdienst beginnt jeweils um 18 Uhr.
Sa.11. Juni 19 Uhr Sinfoniekonzert mit dem »Youth Symphony Orchestra« aus Memphis Beethoven 5.Sinfonie; Bach Toccata und Fuge in D-Moll; u.a.

Benefizkonzerte in Gethsemane zu gunsten der Projekte unserer Gemeinde:
Abrahams Herberge Jugendbegegnunsstätte in Palästina, Cochabamba – Waisenhaus in Bolivien, Touros – Frauenprojekt in Brasilien Fr.10. Juni 17 Uhr »David und Jonathan« Kindermusikal von Gerd-Peter Münden. Kinder-Kantorei Gethsemane Leitung:Elisabeth Kaiser

Laib und Seele

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Laib und Seele
Seit dem 3. 3. 2005 beteiligt sich unsere Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord an der Aktion »Laib und Seele« der Berliner Tafel. Jeden Donnerstag erfolgt in der Zeit von 10.30 bis 12 Uhr im Gemeindehaus Elias in der Göhrener Str.11 die Ausgabe von Lebensmitteln an Bedürftige. Die Bedürftigkeit muss nachgewiesen werden durch Vorlage des ALG II-, des Sozialhilfe- oder des Rentenbescheides.

Etwa 80 Bedürftige erhalten an jedem Ausgabetag einen nach ihren Wünschen gefüllten Beutel mit den vorhandenen Lebensmitteln und zahlen dafür 50 Cent. Die Waren erhalten wir aus dem Lager der Berliner Tafel.Wir bekommen aber auch Lebensmittelspenden von Gemeindemitgliedern, bei denen wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken möchten. Zusätzlich erhalten wir von der Bäckerei Thinius in der Danziger Str. 63 und von der Bäckerei/Cafe Michaela Nagel in der Prenzlauer Allee 197 jeden Donnerstag kostenlos Kuchen, Brot und Brötchen in wirklich großen Mengen. Auch der Spar-Markt Raumerstraße/Ecke Schliemannstraße überlässt uns jeden Donnerstag Lebensmittel.Wir freuen uns sehr darüber und sagen allen Spendern einen herzlichen Dank. Mit sehr großem Engagement sind die vielen ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen (ohne die diese Aktion gar nicht möglich wäre) dabei, sei es das Fahren zum Lager, das Aussortieren der Lebensmittel oder das Verteilen, jeden Donnerstag ca.8 –10 Helfer. Es ist eine hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Helfern der Kath. Gemeinde Heilige Familie, unserer Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord und verschiedenen Privatpersonen – Ökumene ganz lebendig. Allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern ein riesiges Dankeschön.Wenn Sie bedürftige Personen kennen, bestärken Sie sie, am Donnerstag in das Gemeindehaus Elias zu gehen und sich Lebensmittel abzuholen. Möchten Sie noch mehr Informationen zu dieser Aktion, können Sie mich gerne anrufen – Telefon 4 45 82 69. Bärbel Jenichen / Fotos E.Heinig

8 Kinder, Kinder

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Liebe Eltern und Kinder, die letzten beiden Monate vor den Sommerferien beginnen und überall wird auf gute Noten geachtet – nutzt den Sonnenschein und genießt die schönen Tage nach dem grauen Winter und schaut wie schön alles neu sprießt – wie schön Gottes Schöpfung ist.

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Christenlehrefahrt in den Herbstferien

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vom 30. 9 bis 3. 10. 2005 nach Paplitz Im Herbst gehen wir auf kleine Fahrt nach Paplitz – ca. 30 Kinder kommen mit – wer zuerst angemeldet ist, hat einen Platz! Es wird sicher eine lustige, bunte Fahrt. Anmeldung ab sofort bei Antje Erdmann

Kinder, Kinder

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Christenlehre
in Elias (Göhrener Str.11) Christenlehre Schuljahr 2004 / 2005: 1. Klasse mittwochs 14.30 – 15.30 Uhr 2. Klasse donnerstags 15 – 16.30 Uhr 3./4. Klasse donnerstags 16.30 – 18.00 Uhr 5./6. Klasse mittwochs 16 – 17.30 Uhr Krabbelgottesdienst am 5. Juni um 11 Uhr in Paul-Gerhardt. Kindergottesdienstvorbereitungskreis Segen und Gethsemane Im Vorbereitungskreis wird alles um und zu den Kindergottesdiensten besprochen.Hierzu treffen wir uns 1x im Monat.Nächste Termine im Gemeindehaus Gethsemane, am 12.5.05 um 19.30 Uhr (Achtung,wegen Himmelfahrt 2.Donnerstag im Monat) und im Juni am 2.6.05 bereits um 18 Uhr. In Segen trifft sich der Kindergottesdienstvorbereitungskreis wieder am 7.6.05 um 20 Uhr. Verstärkung für unser Team ist jederzeit willkommen.Wir freuen uns über jeden,der zu uns stößt und uns unterstützen möchte. Für Nachfragen: Antje Erdmann Telefon 41 71 59 57 Kindergottesdienst findet in Gethsemane und Segen jeden Sonntag (außer an Festtagen und in den Sommerferien) statt.In Elias ist auch jeden Sonntag Kindergottesdienst nur in den Schulferien nicht.

am Samstag,dem 7.Mai 2005 um 10 Uhr in Elias mit dem Thema: Kleine Pflanze wachse am Samstag,dem 4.Juni 2005 um 10 Uhr in Elias mit dem Thema: Vom Segen in die Taufe

Sprechzeiten der Mitarbeiterin für die Arbeit mit Kindern: Im Gemeindehaus Elias (Göhrener Str.11,3.Etage) dienstags 11 – 13 Uhr donnerstags 14 – 15 Uhr In den Ferien: Sprechzeiten nach Vereinbarung! Antje Erdmann Telefon 41 71 59 57

10 Mitteilungen / Amtshandlungen der Gemeinde

Taufen
Annalie Pommer,Lillika Pommer,Gabor Gothe,Joséphine Thost,Arpad Krause, Felix Köhler,Michel Köhler,Maximilian Mrachacz,Simon Engelke,Carlo Christiansen,Emilio Christiansen,Luca Christiansen,Janosch López-Berger,Jonathan Alter,Leni Bollmann,Niombo Lomba, Silke Schmack,Steffen Schmack,Susanne Bosse,Anton Reuter,Marvin Cyrus, Nina Broßmann,Erland Mainka, Marie-Theres Werner,Georg Förster, Anni Schulz,Vinzenz Rix,Joshua Storost, Milan Braun,Stella Braun, Simone Förster,Carola Reiblich, Sascha Stolzenburg Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.
Jesaja 43,1

Trauungen
Gerson Reichelt und Cathleen Masek Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
Matthäus 6, 33

Bestattungen
Hildegard Ladwig im Alter von 95 Jahren Klaus Burchert im Alter von 70 Jahren Joachim Zunke im Alter von 60 Jahr Erika Werner im Alter von 82 Jahren Ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, nämlich aus dem lebendigen Wort Gottes, das da bleibt.
1.Petrus 1, 23

Evangelische Jugend Prenzlauer Berg-Nord (JG)
Was: Wenn Du zwischen 13 und 20 bist und Lust hast,Leute in Deinem Alter kennen zu lernen,dann bist Du in der Jungen Gemeinde (JG) richtig.Du musst keine Voraussetzungen erfüllen:Wir sind prinzipiell neugierig auf jede(n) Neue(n),und bei uns fühlen sich auch Leute zu Hause,die nicht zur Kirche gehören. Wo: Kuglerstr.15 / Hof/ Jugendkeller unter der Kirche Unsere nächsten Fahrten: 25.– 29.Mai:Kirchentag 3.– 5.Juni:Camp in Mötzow 27.Juni – 8.Juli Sommerrüste in Welzin bei Lübeck
Wann: Wir treffen uns jeden Montag, Dienstag und Donnerstag von 17 – 22 Uhr, um gemeinsam zu essen,über religiöse und andere (Wunsch-) Themen zu reden,zu kickern,Tischtennis zu spielen oder einfach nur zu klönen. Wenn Du Dir einen ersten Überblick verschaffen willst,ohne zu sehr aufzufallen, empfehlen wir Dir,donnerstags 18 Uhr vorbeizuschauen – da ist es am vollsten. Wenn Du lieber sofort in Spiele & Themen verwickelt werden willst,wäre dienstags 18 Uhr günstig.

Hier treffen wir uns:
Wenn Du ein musikalisches Angebot suchst: Montags 18.30 Uhr versuchen wir uns gospelchorsingend,und donnerstags 16.30 – 17.15 Uhr ist Gitarrenunterricht. Wenn Du speziell Leute über 18 suchst: solche Gruppen gibt es Mo + Di 20 Uhr (manchmal sind wir unterwegs, also besser vorher anrufen)

Also – schau doch mal vorbei Oder ruf an: 4 45 74 25
Paul Beutel

Veranstaltungsübersicht

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Veranstaltungen / Konzerte in den Gemeindebezirken auf einen Blick
»Berlin Comedionists« Das besondere Benefizkonzert (siehe Rückseite dieser Ausgabe) Sa.21.05. 19.00 Uhr »dance for a while« – Gospelkonzert mit internationalen Gästen Spirited trifft den Afro-Choir aus Schweden.(www.gospel-goes-city.de) Benefizkonzerte für die Partnerprojekte unserer Gemeinde: Fr.10.06. 17.00 Uhr »David & Jonathan«,ein Kinder-Musical,aber nicht nur für Kinder... Sa.11.06. 19.00 Uhr Sinfoniekonzert mit dem »Youth Symphony Orchestra« aus Memphis (Beethoven 5.Sinfonie; Bach Toccata und Fuge in D-Moll; u.a.) Elias Willkommen im neuen Kuppelsaal! So.05.06. 16.00 Uhr Konzert für Chor und Klavier (J.Haydn Klavierchöre u.a.)»Chor der Universität der Künste« (Leitung:Christoph Zschunke) und »Studiosi Cantandi« (Leitung:Norbert Ochmann) Ihre Spende für einen Konzertflügel im Kuppelsaal Elias. Segen So.15.05. 20-24.00 Uhr »Nacht der offenen Kirchen« J.S.Bach 3. Brandenburgisches Konzert mit dem Streichorchester »Frisch gestrichen«,Meditation,Lesungen,Führungen,u.a.Aktuelles unter www.Offenekirchen.de So.12.06. 19.00 Uhr Konzert mit dem Gospelchor »Soul 2 Soul« und Sarah Kaiser (record release concert, ...die erste CD ist fertig und wir gratulieren!) Sa.18.06. 16.00 Uhr »Klostergartenfest« 19.00 Uhr Konzert mit dem Kammerchor »Hortus Vocalis« Paul Gerhardt So.16.05. 16.00 Uhr »Songful« – Konzert für Saxophon und Orgel und Percussion mit Uwe Steinmetz,Eric Schäfer (Berlin) und Frank Wöste (Paris) Sa.25.06. 19.00 Uhr »Junity-Gospelchor« Pankow und Gäste laden herzlich ein. Stand:23.04.05,,Änderungen vorbehalten. Angaben sind ohne Gewähr Adressen und Fahrverbindungen siehe S.27. Infos unter:www.gethsemanekirche.de/konzert.htm Christoph Zschunke Telefon:(030) 44 71 55 67 / E-mail:konzertbuero@gethsemanekirche.de Gethsemane Mo.16.05. 19.00 Uhr

auf dem Arnimplatz Pfingstmontag,16. Mai um 11 Uhr mit der Katholischen Gemeinde Heilige Familie/ St.Augustinus,der freikirchlichbaptistischen Gemeinde Zoar und unserer Gemeinde. Bei Regen treffen wir uns in der St.Augustinus-Kirche. Anschließend – bei jedem Wetter: Kaffee und Kuchen!

Ökumenischer Gottesdienst

Herzliche Einladung zum

Klostergartenfest
am Samstag,dem 18.Juni 2005 in den Garten hinter der Segenskirche, Schönhauser Allee 161 Beginn 16 Uhr mit klösterlichen Spielen für die ganze Familie,Informationen zum Stand des Projekts und Überraschungen 19 Uhr Konzert in der Kirche mit dem Kammerchor »Hortus Vocalis« (Motetten & Madrigale alter Meister) danach gemütliches Zusammensein bei Klosterspeisen, Wasser und Wein

12 Kirchenmusik in unserer Gemeinde Minisingen Mit Elisabeth Kaiser,Mittwoch 16.30 Uhr, Gemeindehaus,Gethsemanestr.9 T. 03303 / 29 50 77 elkai.kantorei@gethsemanekirche.de Kleinkinder im Alter von 1 –4 Jahren,Kennenlernen von Fingerspielen,Singen mit Bewegung und Erzähllieder zum Zuhören Mädchen(be)stimmen Mit Elisabeth Kaiser,Dienstag 15.30 Uhr, Gemeindehaus,Gethsemanestr.9 Kinder ab 5 – 13 Jahren,Singen von Kinderkantaten mit biblischen Themen,Musicals, »spritzige« Lieder und 2- bis 3-stimmige Liedsätze (B)engelchor Jungs von 4 bis 11 Jahren,mit E.Kaiser Montag 16 Uhr,Gemeindehaus, Gethsemanestr.9 Jugendchor MitChristophZschunke, Mittwoch19.30 Uhr T. 030 / 44 71 55 67 konzertbuero@gethsemanekirche.de, Gemeindesaal P.-Gerhardt,Kuglerstr.15 Junge Leute mit Lust auf Popularmusik, Gospels,neue geistliche Lieder,Jazz,Folk,in groovigen Arrangements mit Klavier & Band Gemeindechor (Elias) Mit Detlef Lehmann T. 030 / 4748 90 75 Gemeindehaus Elias,3.Etage, Göhrener Str.11,klassischer 4-stimmig gemischter Chor,vielseitige Chorliteratur alter und neuer Meister Liturgischer Chor (Paul-Gerhardt) Mit HermfriedWeber,Donnerstag 19.30 Uhr, Gem.-saal P.-Gerhardt,Kuglerstr.15 T. 030 / 2 80 82 04 ein- und mehrstimmiges Ausgestalten der Gottesdienst-Liturgie sowie Erarbeiten freier liturgischer Formen Kantorei (Gethsemane) Mit Elisabeth Kaiser,Dienstag 20 – 22 Uhr, Gethsemanekirche,Erwachsene von 15 – 65 Jahren,Motetten alter & neuer Meister, Kantaten,Oratorien,Musik zeitgenössischer Komponisten,für Gottesdienste und Konzert,regelmäßige Teilnahme erwartet!

Kirchenmusik

In eigener Sache...
In den Gemeindebezirken finden in den kommenden Wochen etliche musikalische Veranstaltungen statt,die gemeindeeigene Projekte fördern sollen. So veranstaltet die Gemeinde in Zusammenarbeit mit der Initiative »gospel goes city« am 21.Mai in der Gethsemanekirche um 19.00 Uhr ein weiteres großartiges Gospelkonzert. Mit dabei sein wird »spirited«, quasi als gastgebender Chor, und die Entdeckung in Sachen zeitgenössischen Gospel auf dem Ökumenischen Kirchentag 2003 in Berlin,der »Afro Choir« aus Schweden.Dieser junge und extrem dynamische Chor ist zu dieser Zeit auf Deutschlandtour und möchte unbedingt auch wieder nach Berlin kommen. Er kommt, und zwar zu uns in den Prenzlauer Berg! Und Sie sollten ihn nicht verpassen.Die Werbung läuft jetzt auf Hochtouren, wer schon vorab Infos möchte, unter: www.gospel.de läuft auch ein Videoclip. Außerdem konnten wir den Chor für einen gemeinsamen Workshop mit »spirited« und unserem Jugendchor der Gemeinde gewinnen,worüber ich sehr froh bin.Unterstützt wird dieses Konzert durch die Universität der Künste.Karten zu 7,/erm. 5,- Euro gibt es im Konzertbüro (konzertbuero@gethsemanekirche.de). Der Reinerlös aus dem Kartenverkauf ist für die technische Ausstattung unserer Gemeinde bestimmt. Als kleinen Bonus bekommen unsere Konfirmanden zu diesem Konzert natürlich wieder Freikarten. Zwei Wochen später, am 5. Juni im Kuppelsaal Elias um 16.00 Uhr lädt der »Chor der Universität der Künste« gemeinsam mit »Studiosi Cantandi« zu einem seltenen Chor- und Klavierkonzert ein.Dieses Programm macht bei freiem Eintritt in doppeltem Sinne sicher einen »Haydn«-Spaß,zumal Ihre Spende bestimmt ist für die Anschaffung eines eigenen Konzertflügels im Kuppelsaal-Elias.Den wollen wir uns nämlich gern leisten, benötigen dafür aber auch Ihre Unterstützung. Auf Wunsch können Sie für einen Betrag ab 20,- Euro auch die Patenschaft für eine der 88 Tasten übernehmen, wobei wir Ihnen dafür gern eine Spendenquittung ausstellen. Und wieder eine Woche später,am 10.und 11.Juni finden in der Gethsemanekirche zwei Benefizkonzerte zugunsten unserer Partnerprojekte statt. (siehe Seite 6) Da werden am Freitag, 10. 6. um 17 Uhr unsere Kinder ihr Musical »David & Jonathan« zum Thema Freundschaft aufführen.Elisabeth Kaiser ist seit Wochen bereits mit viel Spaß kräftig am proben,und wir werden unseren Kindern sicher ein volles Haus bescheren, ist doch Ehrensache! Am Samstag, 11.Juni laden dann die Partnerprojekte zu ihren Ständen in den Garten der Gethsemanekirche ein. Den Abschluss dieses Benefiz-Wochenendes bildet um 19.00 Uhr das Sinfoniekonzert mit dem »Memphis Youth Symphony Orchestra«. Die ca. 80 MusikerInnen im Alter von 15-18 Jahren kommen„extra für uns“ aus den USA eingeflogen,und spielen mit jugendlichem Elan unter Leitung des charmanten Dr.Vincent Danner u.a. Beethovens 5. Sinfonie, Bach Toccata und Fuge in D-Moll, Dvorak Slawische Tänze und Gershwin.Das Programm ist ein Geschenk nicht nur für die Klassik-Liebhaber

Palmarumbegegnung 2005

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Palmarumbegegnung 2005
Am Donnerstag, dem 17. März, hat eine Gruppe unserer Gemeinde die ankommenden 24 Besucher von der Partnergemeinde in Iserlohn auf dem Ostbahnhof herzlich begrüßt. Anschließend nahmen die Gastgeber die Gäste mit in ihre Quartiere. Freitag um 9.00 Uhr begann die geplante Themen-Stadt-Rundfahrt zur Berliner- Musik- und Theatergeschichte.Frau Dr.Oschmann erklärte mit Beiträgen die Musikgeschichte der Stadt. Am frühen Nachmittag trafen wir uns im „Haus der Kirche“ am Gendarmenmarkt. Hier hatten wir ein Gespräch mit anschließender Diskussion mit dem Vertreter des EKD-Beauftragten bei der Bundesregierung Deutschland,Herrn Dr. Volker Faigle. Im Gespräch stellte er uns u.a.die Tätigkeit des Beauftragten vor. Im Anschluss versammelten wir uns in der Französischen Friedrichstadtkirche zu einer abschließenden Andacht. Danach hatten alle Freizeit, die unterschiedlich genutzt wurde. Am Abend wurde eine Begegnung zum Tagesausklang angeboten. Der Sonnabend begann mit einer Andacht.Danach berichtete der eingeladene Referent und Abgeordnete im Bundestag Herr Rainer Eppelmann über seine Tätigkeit.Im Anschluss gab es eine rege Diskussion. In seinem Referat wurde uns klargemacht,dass wir mit der Palmarumbegegnung schon fast 30 Jahre gemeinsam politisch aktiv sind.Im Anschluss wurden uns noch neue Informationen über das gemeinsame Rumänien-Projekt gegeben. Nach dem Mittagessen in der Gemeinde wurde der Dorotheenstädtische Friedhof besucht. Hier hatten wir eine sehr interessante Führung, die uns an verschiedene Grabstellen berühmter Berliner - Baumeister, Dichter, Komponisten, Schriftsteller und Schauspieler - führte. Der bunte Gemeindeabend wurde von den „Klezmer-Schicksen“ musikalisch umrahmt. Die jiddische und jüdische Musik wurde von den drei Damen sehr gut dargeboten. Der Abend wurde mit einem Abendlied und dem anschließenden Abendsegen beendet. Am letzten Tag der Palmarumbegegnung trafen wir uns zu dem gemeinsamen Gottesdienst mit Abendmahl im Kuppelsaal der Gemeinde. Die Predigt wurde von Pfarrer Paul-Gerhard Zywitz, Maria-Magdalena-Gemeinde Iserlohn, mit dem Predigttext vom Sonntag, »die Salbung in Betanien«, gehalten. Nach der Predigt wurde Herr Dietrich Herrmann anläßlich seines 80.Geburtstages mit der Ehrenmitgliedschaft in der Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord, Gemeindebereich Elias geehrt. Zusammen mit den anderen Jubilaren wurden ihnen nachträglich herzliche Glück- und Segenswünsche übermittelt. Das Abendmahl wurde von den Presbytern und Pfarrern aus Iserlohn ausgeteilt. Für 2006 ist die Gemeinde nach Iserlohn in die Gemeinde am Nußberg eingeladen. Nach einem kleinen Imbiss wurden unsere Gäste wieder herzlich mit dem Lied »Nehmt Abschied, Brüder, ...« verabschiedet. Einige Gemeindeglieder haben die Gäste bis zur Abfahrt des Zuges begleitet. Wolfgang Lindenberg

Gratulation – Jubilare aus Iserlohn und Berlin im Gottesdienst 20.03.05

Dietrich Herrmann aus Iserlohn – Ehrenmitglied unserer Kirchengemeinde 20.03.05 (Fotos Jutta Krüger)
Fortsetzung von Seite 13

unter uns. Vor allem aber ist der Erlös dieses Abends ein prima Geschenk für die wichtige soziale Arbeit in unseren Partnerprojekten. Sie helfen uns bei der Realisierung dieser Veranstaltung auch, wenn Sie mit den ausliegenden Flyern und Handzetteln Ihre Freunde,Nachbarn und Kollegen aufmerksam machen. In unseren Kirchen und Häusern ist Platz für viele Menschen,aber noch vielmehr Platz ist doch in unseren Herzen. In diesem Sinne seien Sie herzlich eingeladen, Ihr Christoph Zschunke

14 Gottesdienste in den Pfarrbezirken

Tag
01. 05. 2005 Rogate 05. 05. 2005 Himmelfahrt 08. 05. 2005 Exaudi 15. 05. 2005 Pfingstsonntag 16. 05. 2005 Pfingstmontag 22. 05. 2005 Trinitatis 29. 05. 2005 1.So. n. Trinitatis 05. 06. 2005 2. So. n. Trinitatis 12. 06. 2005 3. So. n. Trinitatis 17. 06. 2005 Freitag 19. 06. 2005 4. So. n. Trinitatis 26. 06. 2005 5. So. n. Trinitatis

Elias
9.30 Uhr Pf.Seidenschnur,Pfn.Fey,K Vikarin Chemnitz,Vorstellung der Konfirmanden

Gethsemane
11 Uhr Pf.Zeiske A,K, N 11 Uhr Pfn.Köster,Pf.Zeiske N

11 Uhr (!) Musikalischer Gottesdienst Pastorin Rahel Schöttler,Chor aus Iserlohn

11 Uhr Pf.Zeiske T, K, N

11 Uhr Konfirmationsgottesdien Pfn.Fey,Pf.Seidenschnur,Vikarin Che

9.30 Uhr Theol.Neugebauer,Pf.Seidenschnur A, T, K Goldene Konfirmation , Kinderchor im Gottesdienst 9.30 Uhr Pf.Mangliers K 9.30 Uhr Vikarin Chemnitz A, K

11 Uhr Pf.Zeiske T, K, N 11 Uhr Pf.Seidenschnur T, K, N 11 Uhr Pf.Zeiske A, K, N

9.30 Uhr Thorbahn K 18 Uhr Gottesdienst der Konfirmanden Elias, die Pfingsten 1995 konfirmiert worden sind mit Pf.i.R.Katzorke und Pröpstin Begrich 9.30 Uhr Frau Ostermeyer K

11 Uhr Pfn.Köster K, N

11 Uhr Pf.Zeiske T, K, N Vikarin Chemnitz 11 Uhr Pf.Zeiske T, K, N

9.30 Uhr Laura Struppek, Stud.Gemeindepädagogik

Pfingstsonntag, 15. Mai, werden in der Gethsemanekirche konfirmiert:
Konstantin Brüske Simon Engelke Tatjana Finck Laura Friedrich Luisa Gerber Theodor Gerstenberger Marius Gießke Josua Grawitter Robert Heine Johanna Huismann Hans-Paul Jaenicke Katharina Kaiser Friedrich Kühn Christina Lange Regina Lehmann Elisa Maennel Justus Niemcock Maria Petzold Dorothea Schuldt Johann Schulz-Greve Anton Sielmann Patricia Stawicki Bert Wallau Fabia-Saina Wucherer

Orgelkonzertreihe in Geth 11.05. 19.30 Uhr Orgelkonzert mit KMD Christhard Kirc
08.06. 13.07. 10.08. 11.09. 14.09. 12.10. 26.10. 19.30 Uhr 19.30 Uhr 19.30 Uhr 17.00 Uhr 19.30 Uhr 19.30 Uhr 19.30 Uhr

Orgelkonzert mit Johannes Häußler, Orgelkonzert mit Martin Schulze,Him Orgelkonzert mit Jörg-Steffen Wickle Orgelkonzert,»Tag des offenen Denk Orgelkonzert mit Prof.Constantin Ale Orgelkonzert mit Joachim Schumann Orgelkonzert,Abschlußkonzert mit K

Gottesdienste in den Pfarrbezirken

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Paul Gerhardt
9.30 Uhr Pfn.i.E.Köster

Segen
11 Uhr Pf.Mangliers T, K
Gemeinsamer Gottesdienst in Gethsemane

9.30 Uhr Lektor Rosenmüller

11 Uhr Sup.i.R.Görig.A, K, N Konfirmation, zentraler Gottesdienst Ökumenischer Gottesdienst

mnitz T, A, K 11 Uhr Ökumenischer Gottesdienst auf dem Arnimplatz N, (bei Regen in St. Augustinus) 9.30 Uhr Pfn.Fey T, B Vikarin Chemnitz 9.30 Uhr Pf.Seidenschnur 9.30 Uhr Pfn.Fey 11 Uhr Krabbelgottesdienst Pfn.Fey und Team 9.30 Uhr Pfn.Fey T, B 11 Uhr Pf.Mangliers K 18 Uhr Pf.Mangliers und Team 11 Uhr Pf.Mangliers A, K

11 Uhr Pfn.Fey K
A Gottesdienst mit Abendmahl K Kindergottesdienst N Gespräch nach dem Gottesdienst T Taufe F Familiengottesdienst B Basar

9.30 Uhr Vikarin Chemnitz

11 Uhr Frau Ostermeyer K

9.30 Uhr Pfn.i.R Hanschmann/Spreemann

18 Uhr Pf. Mangliers und Team

hsemane ner
furt melpforten er,Düsseldorf als«,Elisabeth Kaiser

zu den Grundelementen des Gottesdienstes Einzug–Sündenbekenntnis –Gloria –Abendmahl–Segen
Zu diesem Gemeindeabend der ganz anderen Art mit der Theologin Elisabeth Feldtkeller laden wir am

Meditative Tänze

Dienstag,dem 24.Mai 2005 um 19.30 Uhr
in den Kuppelsaal Elias herzlich ein. Um Anmeldung wird bis zum 13.5.2005 und um einen Unkostenbeitrag in Höhe von 3,- Euro gebeten.

D Herrmann Grünert

16 Geburtstagsgrüße

Geburtstage
Margot Kersten Irmgard Kirstein Ursula Kulczyk Klaus Nix Paula Dittrich Jürgen Kersten Günter Kubenz Hildegard Hebenstreit Brunhilde Grail Joachim Morgner Hildegard Wohlgemuth Maria Barkhof Irmgard Wolf Margarete Dahlke Else Fehler Dr.Wolfgang Wilde Ruth Siegfried Dr.Joachim Killisch Heinz Jäger Edith Witzlau 94 Jahre 80 Jahre 80 Jahre 70 Jahre 94 Jahre 70 Jahre 85 Jahre 90 Jahre 80 Jahre 75 Jahre 94 Jahre 90 Jahre 91 Jahre 80 Jahre 92 Jahre 70 Jahre 85 Jahre 75 Jahre 85 Jahre 80 Jahre

Herzliche Geburtstagsgrüße für alle,die im Mai und Juni Geburtstag haben.Besonders grüßen wir die Jubilare der Gemeinde:

am 02.05. am 02.05. am 05.05. am 09.05. am 11.05. am 12.05. am 14.05. am 16.05. am 17.05. am 18.05. am 18.05. am 18.05. am 20.05. am 20.05. am 21.05. am 21.05. am 22.05. am 22.05. am 24.05. am 25.05.

Hildegard Kauschat Rudi Kolaschinski Rosemarie Burchert Kurt Schumann Irmgard Jürß Herta Möller Annemarie Bayer Erika Hanf Eva Fuchs Kunibert Block Dr.Rudolf Werion Elsa Faschina Horst Schmidt Martha Büßner Ingrid Ziems Paul Zimmermann Margarete Hille Erika Galley Frieda Hauke

91 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 90 Jahre 70 Jahre 75 Jahre 75 Jahre 95 Jahre 91 Jahre 85 Jahre 70 Jahre 95 Jahre 80 Jahre 97 Jahre 70 Jahre 85 Jahre 85 Jahre 97 Jahre 102 Jahre

am 30.05. am 02.06. am 02.06. am 04.06. am 04.06. am 05.06. am 05.06. am 11.06. am 11.06. am 12.06. am 12.06. am 12.06. am 13.06. am 14.06. am 15.06. am 18.06. am 19.06. am 21.06. am 25.06.

Pfarrbezirk Paul Gerhardt

Wir freuen uns mit den Jubilarinnen und dem Jubilar, die am 10. April in der Paul-Gerhardt-Kirche zum 50-, 60- und 80-jährigen Konfirmationsjubiläum eingesegnet wurden.
50jähriges Jubiläum feierten Frau Ursula Buchta,geb.Wenzel Frau Renate Geister Frau Renate Grube,geb.Fliegner Frau Rosemarie Roloff,geb.Aßmann Frau Ishild Roschewski,geb.Feist Frau Roswitha Simson Frau Monika Springer,geb.Steeger Frau Gisela Steinborn 60 jähriges Jubiläum feierte Herr Wolfgang Baier 80 jähriges Jubiläum feierte Frau Dorothea Heinig,geb.Hoffmann In Erinnerung an ihre »Goldene Konfirmation« waren an anderen Sonntagen im Gottesdienst bzw.konnten leider nur in Gedanken dabei sein: Frau Karin Inn,geb.Kramp Frau Christa Maier,geb.Junietz Herr Horst Niedermeyer Herr Peter Roloff

Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar. Psalm 23,Vers 6

Aus den Pfarrbezirken: Elias und Gethsemane

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Elias
Seniorenfrühstück im Diakonieraum parterre,Mo.09.05.und Mo.06.06. jeweils um 9 Uhr Frauenhilfe im Diakonieraum parterre,Mo.30.05.und Mo 27.06. jeweils 15 Uhr Stunde der Gemeinschaft im Diakonieraum parterre,Do.12.05. und Do.02.06.jeweils 15 Uhr Bibelgesprächskreis (ehem.Bibelfrühstück) im Diakonieraum parterre Mo.23.05.und Mo.20.06. jeweils 15 Uhr Berufstätigenkreis im Diakonieraum parterre,Mi.11.05.,Mi.01.06. jeweils19.30 Uhr Gesprächsgruppe im Diakonieraum parterre,Do.12.05.und Do.09.06., jeweils um 19 Uhr Offener Kreis im Diakonieraum parterre,Do.19.05.um 16 Uhr, im Juni Sommerpause Chor im Paul-Gerhardt-Saal, mittwochs,jeweils 19.30 Uhr, Kontakt:Detlef Lehmann Telefon 47 48 90 75 Gespräche über Gott und die Welt Di.10.05.um 20 Uhr, im Juni Sommerpause

Goldene Konfirmation in Elias
Am 22. Mai 2005 wollen wir einen Festgottesdienst zur Goldenen Konfirmation feiern. Alle,die vor 50 Jahren (oder mehr) in der Elias-Kirche,oder Gemeindeglieder,die in einer anderen Kirche konfirmiert wurden, sind herzlich zu dieser Feier eingeladen. Wenn Sie Freude haben,an diesem Tage Ihrer Konfirmation zu gedenken,melden Sie sich bitte bis zum 12.Mai in unserem zentralen Gemeindebüro in der Göhrener Str.11 oder telefonisch unter 4 42 63 31 an. Wir freuen uns auf Sie.

Geburtstagskaffee in Elias
Alle, die im Mai und Juni Geburtstag haben, sind am Do. 30. Juni, um 16 Uhr eingeladen zu einer kleinen Feier mit Kaffee, Tee und Kuchen, Erzählen, Singen und Geschichten im Elias-Gemeindehaus, Göhrener Str. 11, im Diakonieraum parterre

Gethsemane
Kulinarischer Bibelkreis (KuBi) jeden Dienstag 19.30 Uhr, Gemeindehaus Gethsemane Kirchencafé Gethsemane Im Anschluss an alle unsere Gottesdienste treffen wir uns zu einer Tasse Tee oder Kaffee,um miteinander ins Gespräch zu kommen. Sie sind herzlich dazu eingeladen. Frauenkreis (mit Frau Dahlenburg und Pfr.Zeiske,mittwochs um 15 Uhr Solar-Mitteilungen Unsere Solaranzeigen in Elias und Paul-Gerhardt haben am 20.04.2005 folgende Erträge ausgewiesen: Solar-Ertrag seit 1. 1. 2005 seit 5. 12. 2002 Paul-Gerhardt 0903 kWh 8795 kWh Elias 163 kWh 4915 kWh im Gemeindehaus Gethsemane): 4.Mai und 1.Juni SeniorenFrühstückskreis»Apostel« am Mittwoch 29.6.um 9 Uhr Gemeindehaus Gethsemane mit Frau Dahlenburg und Pfr.Zeiske »Kreuz und Quer« (Gesprächskreis um die Bibel mit Pfr.Zeiske,mittwochs 19.30 Uhr im Gemeindehaus Gethsemane): 4.Mai,1.Juni Bezirksausschuss Montag 23.05.,20.06.,19.30 Uhr Friedenskreis Wir treffen uns weiterhin alle14 Tage zum Lesen und Diskutieren,Planen und Organisieren.Zur Zeit beschäftigen wir uns mit dem Islam.Für alle Fragen, Wünsche,Vorschläge: Dorothee Börtzler Telefon (030) 47 37 87 96 Jens Neumann Telefon (030) 44 05 25 99.

18 Aus den Pfarrbezirken: Paul-Gerhardt

Paul-Gerhardt
Bibelstunde Mi.,25.05., um 15.30 Uhr,mit Pfn.i.R.Eschner Mi.,29.06.,um 15.30 Uhr, mit Vikarin Chemnitz Seniorenkreis Do.,12.05.,um 15 Uhr mit Pfn.Fey und Vikarin Chemnitz Do.,09.06.,um 15 Uhr mit Pfn.Fey, Sommereinstimmung mit Kaffeetrinken,bei schönem Wetter auf dem Hof Aussprachekreis Die.,10.05.,20 Uhr:gemeinsamer Abend mit dem Gesprächskreis und Herrn Kammersänger Nau Fr.,03.06.,Ausflug ins Johannesstift in Spandau,Treffen 13 Uhr auf dem Hof, Anmeldung ist erwünscht Bezirksausschuss Mo.,13.06.um 19.30 Uhr Freundeskreis Cochabamba Die.,21.06.,um 19 Uhr mit Herrn Beyer Der Basar für Cochabamba findet jeweils im Anschluss an die Gottesdienste am 22.05.und am 12.06.statt. Gesprächskreis Die.,10.05,20 Uhr:gemeinsamer Abend mit dem Aussprachekreis und Herrn Kammersänger Nau: »Theater,Theater«, Gäste sind herzlich willkommen Die.,07.06.,um 20 Uhr,mit Pfn.Fey und Team,Grillfest auf dem Hof Gemeindebüro Mo. und Fr. von 10 bis 12 und Mi. 17 bis 19 Uhr geöffnet!

KRABBELGOTTESDIENST findet Sonntag,05.06.2004 um 11 Uhr in der Paul-Gerhardt-Kirche statt.

Impressionen zu den Feierlichkeiten anlässlich des Kirchweihjubiläums der Paul-Gerhardt-Kirche Am 12.und 13.März 2005 feierten wir in Paul-Gerhardt das 95jährige Kirchweihjubiläum. Viele Besucher und Gäste kamen zu diesem besonderen Ereignis und konnten dieses große Fest mit uns feiern. Am Samstag,dem 12.März wurde uns das Schaffen von Paul Gerhardt in einer einzigartigen Form durch Lesung und Musik näher gebracht.»Mein Herz geht in Sprüngen« das war der Titel einer Auswahl aus dem Leben von Paul Gerhardt und seiner Lieder,die in hervorragender Weise von Antje und Martin Schneider vorgetragen und gelesen und von Christina HankeBleidorn musikalisch auf der Orgel kommentiert wurden.Die anschließende Zusammenkunft mit Vertretern unserer Partnergemeinden mit Gästen und mit Gemeindgliedern widerspiegelte die rege Arbeit unserer Gemeinde und verdeutlichte,wie wichtig solche Partnerschaften und Begegnungen sind.Der Festgottesdienst am Sonntag, dem 13.März gestaltete sich zum Höhepunkt dieses Jubiläums.Sarah Kaiser und Band hat für uns Paul-Gerhardt-Lieder zum Hören und zum Singen neu entdeckt und unter dem

Motto »…wohlauf und singe schön« die Gemeinde in ihr Programm aktiv einbezogen.Die Predigt von Generalsuperintendent M.M.Passauer gestaltete diesen Gottesdienst zu einem besonderen Erlebnis. Das Leben und Wirken von Paul Gerhardt wurde uns in besonderer Weise näher gebracht.Ein herzliches Dankeschön an Pfarrerin Uta Fey, sie hat mit viel Energie und Engagement dieses Jubiläum in enger Zusammenarbeit mit vielen Helfern vorbereitet,organisiert und durchgeführt.Gewiss wird dieses Ereignis mit zu den Höhepunkten des Jahres 2005 in der Chronik unserer Gemeinde zählen.Dr.Hans-Joachim Killisch

Aus den Pfarrbezirken: Segen

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Segen
Seniorenkreis Mittwoch 14.30 Uhr mit Pfr.Mangliers Taizé-Gebet Freitag 19.30 Uhr Kontakt:Christian Huge 3 35 06 550 segen. am besten abends. Jeden letzten Sonntag im Monat feiern wir um 18 Uhr Abendgottesdienst. Bezirksausschuss 30.5. und 27.6.um 20 Uhr Neues vom Stadtklosterprojekt

»Don Camillo schlägt sich wacker«
Diese Überschrift ist natürlich ein Witz – mit Verweis auf den gleichnamigen manchmal etwas zu tatkräftigen italienischen Film-Pfarrer.Für unsere Gemeinde muss es eigentlich heißen: Der gesamte Besuch unserer Gäste der Communität Don Camillo aus Montmirail in der Schweiz war Anfang März

AG Stadtkloster
lädt ein zum Singen der Komplet »Betet mit mir um Gottes Segen...«, so beginnt das Abendgebet der Klöster,die Komplet. Im gesungenen Gebet suchen wir die Verbindung zu Gott,erleben Gemeinschaft und spüren,dass wir mit vielen anderen gemeinsam unterwegs sind – auch mit der Kommunität Don Camillo, deren Abendgebet unserem ähnlich ist. Jeden Dienstag um 20 Uhr in der Segenskirche. Weitere Treffen der AG am 10. Mai und am 7. Juni, jeweils um 20 Uhr mit Berichten vom Besuch in Montmirail und Vorbereitung des Klostergartenfestes. Pfingstsamstag, 14. 5.: Garteneinsatz ab 11 Uhr

Die »Don Camillos« zu Besuch in Berlin Taufunterricht für Erwachsene Start am 12.5.um 17.30 Uhr mit Pfr. Mangliers.Wer sich über den christlichen Glauben informieren will,sich mit dem Gedanken trägt,sich taufen zu lassen,ist eingeladen. In einer kleinen Gruppe wollen wir uns wöchentlich eine Stunde mit unseren Fragen auseinandersetzen und Antworten versuchen. Kindergottesdienstkreis Dienstag,7.Juni um 20 Uhr. eine rechte Freude.Dazu beigetragen haben auch viele Gemeindemitglieder, die die verschiedenen Chancen,mal einen Blick auf »die Schweizer« zu werfen und ein kleines Gespräch zu führen,mit großem Engagement genutzt haben.Nicht nur bei den Jubiläumsfeiern in Paul Gerhardt,wurden die drei Ehepaare Amweg,Dürr und Schubert,die einen Umzug mit Ihren Familien in das künftige Stadtkloster Segen erwägen,ganz berlinerisch unkompliziert angesprochen.Auch Generalsuperintendent Passauer und Superintendent Wittkopf fanden herzliche Worte und offene Ohren.Die Gespräche und Begegnungen lassen sich jenseits der starken Übereinstimmung in christlichen und menschlichen Dingen vielleicht in vier Leitthemen wiedergeben:

Klostergartenfest
Samstag, den 18. Juni 2005 im Garten hinter der Segenskirche,Schönhauser Alle 161 Beginn 16 Uhr mit klösterlichen Spielen für die ganze Familie, Informationen zum Stand des Projekts und Überraschungen 19 Uhr Chorkonzert in der Kirche mit »Hortus vocalis« danach gemütliches Zusammensein bei Klosterspeisen, Wasser und Wein

20 Montmirail

Fortsetzung von Seite 20

Ökumene Es war unseren sechs Gästen offensichtlich wichtig, in Berlin in ein Netzwerk aus christlichen Strömungen und Aktivitäten einzutauchen,das von Offenheit geprägt ist.Dazu gehört Sympathie in erster Linie für lebendige Ökumene,aber auch Auseinandersetzung mit sozialpolitischen Fragen.So gab es einen Gedankenaustausch mit der Nachbar-Kommunität Chemin neuf,zwei gemeinsam gesungene Kompleten in der Segenskirche,die sich an das litur-

gische Stundengebet der Benediktiner anlehnen und auch einen kleinen Ausflug zur Auferstehungskapelle im ehemaligen Mauerstreifen,einer traditionellen Station des gemeinsam mit der Herz-Jesu-Gemeinde begangenen Kreuzweges. Heimat Der Schritt von einem Landgut in der Schweiz nach Berlin-Prenzlauer Berg ist in mehrfacher Hinsicht groß. Die Kinder der Communität (sechs an der Zahl würden diesen Schritt mit-

Bilder vom Besuch der berliner Gruppe Prenzlauer Berg Nord in Montmirail

gehen) sprechen mehrheitlich französisch.Die Schweiz und Deutschland haben trotz Ähnlichkeiten einige traditionell gewachsene große Kulturunterschiede; und hinzu tritt noch der Kontrast zwischen beschaulichem Landleben und gehetztem Großstadttrubel. Es verlangt viel Kraft,das Leben von Christenmenschen auf dem Land ebenso wie in der Stadt – so wurde es anlässlich eines abschließenden Besuches bei Superintendent Wittkopf

Montmirail

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diskutiert – gleichermaßen mit verantwortlichem Leben zu füllen.Wir waren uns einig,dass sowohl die Einladung unserer Gemeinde als auch die Bereitschaft der Familien,aus Montmirail nach Berlin zu gehen,gleichermaßen eine Basis und ein Gefühl von Heimat neu schaffen können. Schönheit Die Preisung der Schöpfung und das Vertrauen auf den guten Weg,den Jesus Christus uns zeigt,führt bei Don Camillo offensichtlich zu einer sorgsam

wurden wechselseitig mit Begeisterung erwogen und geträumt. Humor Ausdruck der Lebensfreude unserer Gäste war auch eine immer wieder aufblitzende feine Ironie.Bei der Diskussion mit Mitgliedern des Gemeindekirchenrates wurde die Frage erörtert,ob der Name für die Communität – Don Camillo – nicht im geistlichen Kontext auch als zu leichtfertig empfunden werden kann. Darauf die erste,spontane Antwort

Wetterwechsel: Berlin kalt und nass,dann frühlingswarm und sonnig.Dafür in der Schweiz kühl,später sogar Schneeregen und Kälte...so gestaltete sich der Gegenbesuch der Berliner – aber:

entwickelten Kultur von sprachlicher Kraft,schönem Gesang und Sinn für Farben,Licht und Material.Dieser Stil trifft bei vielen,die sich um die Sanierung der Segenskirche Gedanken machen,auf offene Arme.

Die Bestellung des Gartens,die Öffnung der Kirche wie auch die Einrichtung einladender Kommunikationszonen

der Don Camilli:»Der Name hat seinen Ursprung in kleinen Massenprügeleien,die wir alle zwei Wochen veranstalten.« Es war schon eine Sekunde lang still im Raum,aber wir glauben,dass das eine Art von Humor ist,der in Berlin gut ankommt. Andreas Schulten, Vors.des Vereins »Stadtkloster Segen«

in Montmirail Sonnenwärme der Herzen und freudige Stimmung, Ernst in der Sache bei den Gesprächen,freundschaftliche Aufnahme der Berliner Gruppe,Gemeinschaft in einem fröhlichen Gottesdienst. Das Kaminfeuer – Euer Feuer hat uns mit seiner Wärme angesteckt, von dieser Wärme weiterzugeben. Dank an die Freunde in Montmirail für die wichtige Zeit mit Euch...sie strahlt die Freude,wie das Lachen vom kleinen Matthis! D.Wendland

22 Wieder-Eröffnung der Kapelle Frieden-Himmelfahrt

Friedhof Nordend Ursula Kästner in ihrer Ansprache. Dennoch sei man ausgesprochen froh und dankbar, wenn man als Gemeinde wegen eines solch frohen Anlasses wie dieser KappellenEinweihung auf dem Friedhof zusammen kommen dürfe. »Im alten Athen wurde kein Beamter, keine Staatsdiener in den öffentlichen Dienst eingestellt, der nicht das Andenken seiner Vorfahren ehrte, prächtige Grabanlagen errichtete und diesen die erforderliche Pflege angedeihen ließ. Was wäre, wenn dies heute zum Gesetz erhoben würde?« (U. Kästner) Wenn Sie also diesen großen, parkähnlichen Friedhof unserer Gemeinde mit seiner gerade wieder eingeweihten Kappelle noch nicht kennen, dann machen Sie sich doch mal auf in den Norden Berlins und spazieren Sie durch die Anlage. Das Kennen lernen lohnt sich!

Wieder-Eröffnung der Kapelle Frieden-Himmelfahrt auf dem Friedhof Nordend

Constanze Scherz (Mitglied der Kirchhofskommission) Kennen Sie die Friedhöfe unserer Gemeinde? Es sind dies der Segenskirchhof in der Gustav-Adolf-Straße und der Friedhof Nordend in der Blankenfelder Straße 23-41. Letzterer ist ein sehr großer Friedhof,der aus ehemals 3 Friedhöfen zusammengeschlossen wurde: dem Friedhof der Zionsgemeinde (heute Sophien), dem der Gethsemanegemeinde (heute Prenzlauer Berg Nord) und eben dem der Himmelfahrtund Frieden-Gemeinde (heute Am Humboldthain). Am 1. April fand die feierliche Wieder-Eröffnung der Frieden-Himmelfahrt-Kapelle statt. Fünfzig Menschen aus allen Gemeinden hatten sich bei strahlendem Frühlingswetter eingefunden, um gemeinsam Dank zu sagen in einem Gottesdienst und um im Anschluss bei Sekt und Salzgebäck ins Gespräch zu kommen und die aufwendigen und originalgetreuen Sanierungsarbeiten zu bewundern:Die Kuppel der Apsis beispielsweise ist nun wieder im Originalblau als Sternenhimmel bemalt und vermittelte fast den Eindruck als wolle sie mit dem strahlenden Blau des Frühlingshimmels konkurrieren. Pfarrer Krause sagte in dem sehr festlich gestalteten Gottesdienst: »Wir verantworten einen Friedhof, weil der Herr auferstanden ist.« Dass diese Verantwortung nicht selten schwer auf den Schultern der Gemeindevertreter lastet, bestätigte auch die Vorsitzende der Kirchhofskommission

Gedenken zum 60. Jahrestag der Befreiung des Sonderlagers

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Brief von Nikolai Galushkov in der Übersetzung von Annegret Krellner Erhalten am 8.4.05. Am Vorabend der 60-jährigen Befreiung der Zwangsarbeiter im Sonderlager Hermannstrasse 84/90 durch die Sowjetische Armee. Sehr geehrte Gerlind Lachenicht! Wahrscheinlich wird es jedem Menschen ähnlich gehen, dass in seinem Innern sich das Gefühl der Liebe zu dem Ort verbirgt, wo die Jahre der Kindheit vorbeigeflogen sind,sogar wenn der Ort vom Krieg gekennzeichnet war. Es sind viele Jahre vergangen. Die neue Generation der Menschen erfährt von den Ereignissen des Zweiten Weltkrieges, so wie es sein muss, nur aus Literaturquellen und durch Massenmedien, die nicht immer objektiv sind. Es ist unabdingbar, dass die Menschen davon wissen, dass der Sieg über den Faschismus eine ungeheure Zahl von Opfern forderte. An diese Opfer, an die Verluste und die Leiden zu denken sollten wir immer, gleichfalls in freudigen wie in traurigen Momenten. Wieder in Berlin! Die mich einladenden Berliner Freunde,tun alles dafür,dass ich als Gast noch mehr sehen kann und mehr noch über das Leben in Deutschland erfahre. Jene kurze Zeit, die ich in Berlin sein konnte, war bis an den Rand gefüllt. An der Stelle des ehemaligen Lagers – düstere Steine, von Gras und Büschen überwachsen. Und den Menschen, die früher zwischen den Ruinen spazierten, kommt ganz von allein der Gedanke in den Sinn, wieviel diese Steine gesehen haben müssen und wieviel diese Steine erzählen könnten, wenn ein Wunder geschehen würde. Und diese Steine sind zum Sprechen gekommen. Und das Wunder ist

geschehen! Ein Gedenkstein ist errichtet,ein Denkmal an die Zwangsarbeiter, die Steine der Erinnerung sind zum Sprechen gekommen, in den Kirchen unter den Klängen der Orgeln mit ihren Aufschriften. Der Initiativgruppe gelang es in den Archiven der evangelischen Gemeinden fast alle Namen der ehemaligen Zwangsarbeiter zu finden, so auch der noch Lebenden,die von ihren Leiden,die ihnen zugestoßen waren,erzählten. Unglaublich vieles hat sich geändert. Auf den Ruinen der niedergeworfenen Hauptstadt des Dritten Reiches ist eine hochmoderne Stadt gewachsen, errichtet von den Händen deutscher Werktätiger. Die Straßen sind voll von Sonne. Junge Bewohner der Stadt Berlin gehen in die Schulen und Kinder mit ihren Eltern in die Kirchen. Ja, 60 Jahre leben wir in Frieden. Aber das Echo des Krieges klingt nach.Dieses Echo hallt öfter wieder in den Herzen der Menschen,in ihren Erinnerungen daran, was sie alles überlebt haben. Was ist stärker in ihnen – der Schmerz, wenn wir an die Umgekommenen denken oder die Freude – wenn wir das »heilige« Wort »Sieg« aussprechen. Lange noch wird dieses Kriegsecho der Jahre 41 –45 erklingen und es ist nicht möglich es nicht wahrzunehmen. Mit Hochachtung, Nikolaj Fjodorowitsch Galuschkov N.F.Galushkov war anläßlich der zentralen Feier auf dem Friedhof Hermannstr. Gast der AG Zwangsarbeit.Eine bewegende Woche liegt hinter Galushkov.Am 26. April begab er sich auf seine weite Heimreise nach Oriol/Rußland.Wie sehr Versöhnung wichtig und gut für uns alle ist, konnten wir mit ihm erleben.Wir haben einen großartigen Freund gewonnen.

N.F.Galushkov, September 2004 auf dem Friedhof in der Hermannstraße

N.F.Galushkov wird durch Dr.Krogel auf dem Bhf.Lichtenberg, anläßlich der Feierlichkeiten zum 60.Jahrestag der Befreiung des Zwangsarbeiterlagers begrüßt, 19.4.2005.

Gerlind Lachenicht und N.F.Galushkov <

24 Alles muss klein beginnen...

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»Alles muss klein beginnen...«
Diese Feststellung, die Gerhard Schöne in einem Lied getroffen hat, war das Motto unserer diesjährigen Familienrüste in Zingst. Vier Tage in der Woche nach Ostern fuhren etwas über 60 Menschen, darunter diesmal sehr viele Kinder, an die Ostsee. Das Wetter war traumhaft, viele Aktivitäten konnten wir nach draußen an den Strand verlegen. Die selbstgebauten Drachen und sogar die Heißluftballons funktionierten und erhoben sich in den strahlend blauen Himmel. Einige wuchsen auf Stelzen über sich hinaus, andere redeten sich die Köpfe heiß. Einige bauten am Paradiesgarten, andere konzipierten ein gigantisches Schattenspiel. Alles mündete in einen Werkstattgottesdienst im Freien am Sonntag.So sind alle ein bisschen gewachsen:die Kinder ein ganz kleines Stück äußerlich, die Erwachsenen innerlich, vor allem aber sind alle ein gutes Stück zusammengewachsen.Christian Zeiske

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Zentralbüro Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Göhrener Str.11,10437 Berlin Koordination der Geschäftsführung Pf.Heinz-Otto Seidenschnur Telefon 4 42 63 31 / privat 56 49 51 31 Sprechzeiten nach Vereinbarung E-Mail k.h.-o.seidenschnur@t-online.de Vorsitzender des Gemeindekirchenrates Dieter Wendland Telefon 4 48 38 83 E-Mail diewend@snafu.de Küster Harald Mößner Telefon 4 42 63 31 Telefax 44 05 62 18 Sprechzeiten Mo 13 – 16,Mi 14 – 19 Do 9 – 12,13 – 16 Uhr E-Mail: eliasgemeinde@gmx.de Spendenkonto KVA Berlin Stadtmitte,Kto.63 606, Ev.Darlehnsgenossenschaft, BLZ 210 602 37Angabe:Verwendungszweck + »Elias«,»Gethsemane«,»Paul-Gerhardt«,»Segen« Spendenquittung auf Wunsch

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Kirche Stargarder Str.77,10437 Berlin Gemeindebüro Gethsemanestr.9,10437 Berlin Telefon 4 45 77 45 Telefax 43 73 43 78 Sprechzeiten Mo.11 – 13 Uhr,Di.16 – 18 Uhr Mi.11 – 13 Uhr, Fr.11 – 13 Uhr E-Mail gemeindebuero@gethsemanekirche.de Internet: www.gethsemanekirche.de Pfarrer Christian Zeiske Gethsemanestr.9,10437 Berlin Telefon 4 45 77 45 Sprechzeiten Dienstag 18 bis 19.30 Uhr.Freitag 9 bis 11 Uhr und nach Vereinbarung Hausmeister Eberhard Heinig Mobil 01 79 / 76 4 00 33 Sozialprojekt »Schneckenhaus« Gethsemanestr.9 (Seitenflügel) Telefon 4 44 75 65

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Diakoniestation
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Donnerstag

2. 6. 05 um 19.30 Uhr
im Gemeindehaus Gethsemane Lichtbildervortrag Dr. H.-J. Killisch

Die Frauenkirche Dresden und Ihre Geschichte
Von den Anfängen bis zur Zerstörung sowie ihr Wiederaufbau bis zur Einweihung

Benefizkonzert · Benefizkonzert · Benefizkonzert · Benefizkonzert · Benefizkonzert · Benefizkonzert »Wochenend und Sonnenschein« angesichts von Flut und Elend? Wie die Not hat auch die Hilfe viele Gesichter: Die BERLINCOMEDIONISTS bitten mit den Evergreens der legendären Comedian Harmonists »Mein kleiner grüner Kaktus«, »Veronika der Lenz ist da«, »Ein Freund,ein guter Freund« u.v.a. um Unterstützung für die Opfer des Seebebens in Südostasien – in einem Benefizkonzert. Mit dem der Erlös dieses Konzertes unterstützen sie den Bau einer Schule für 120 Kinder in Ahangama (Sri Lanka) »Leichte« Unterhaltung damit betroffene Kinder es leichter haben... www.einhausfuerkinder.com Leihen Sie uns Ihr Ohr und schenken Sie anderen neuen Mut! Münzen Sie musikalische Lebensfreude in freudige Hilfe zum Leben um! Die BERLINCOMEDIONISTS sind sechs Künstler des Rias-Kammerchores, des Rundfunkchores Berlin und der Staatsoper Unter den Linden

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Kontakt und weitere Information: Jörg Schneider 0170 / 3 46 37 48 Joerg.Schneider@Berlin.de www.berlincomedionists.de
        
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