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Full text: Mobilität der Stadt (Rights reserved) Issue2017 (Rights reserved)

Berlin: mobiler Mobilität der Stadt Berliner Verkehr in Zahlen 2017 Mobilität der Stadt Berliner Verkehr in Zahlen 2017 Inhaltsverzeichnis Inhalt Vorwort Daten zum Berliner Verkehr Allgemeine Strukturdaten Kenndaten zur Mobilität Fuß- und Radverkehr Öffentlicher Verkehr Kfz-Verkehr Güterverkehr 4 6 12 22 30 44 56 Wirkungen und Rahmenbedingungen des Verkehrs Verkehrssicherheit 66 Luftqualität und Klimaschutz 78 Lärm 86 Kosten und Finanzierung 92 Nachhaltigkeit des Verkehrs Nachhaltigkeitsindikatoren Impressum 98 102 3 Mobilität der Stadt Vorwort Berlin mobiler machen Berlin hat leistungsfähige Verkehrsverbindungen und einen sehr guten Öffentlichen Nahverkehr. Doch in einer wachsenden Metropole mit einer guten Wirtschaftsentwicklung, in der immer mehr Menschen leben, arbeiten oder zu Besuch sind, steigen die Anforderungen an die Qualität und die Effizienz des Verkehrs. Deshalb stärken wir den Umweltverbund, bauen die Radinfrastruktur aus und sorgen für die Sanierung von Straßen und Brücken. Berlin muss den Herausforderungen des Klimawandels begegnen, die verkehrsbedingte Luftbelastung aufgrund hoher NOX-Schadstoffwerte verringern, den Verkehr flächeneffizient gestalten und die täglichen Unfallrisiken im Verkehr minimieren. Um Berlin mobiler, sicherer und klimafreundlicher machen zu können, stellen die Analyse des Berliner Verkehrssystems und der relevanten Rahmenbedingungen daher eine wichtige Grundlage für ein qualitätsvolles und sachgerechtes Handeln dar. 4 Vorwort Die Broschüre „Mobilität der Stadt – Berliner Verkehr in Zahlen“, die wir seit 15 Jahren periodisch erstellen, veranschaulicht die verkehr­ lichen Entwicklungen in Berlin und macht sie für die interessierte Öffentlichkeit transparent. Die Daten sind somit auch ein Gradmesser für das langfristige verkehrspolitische Wirken, veranschaulichen neben den Stärken auch den Handlungsdruck und bieten eine fundier­ te Entscheidungsgrundlage für die Weiterentwicklung des Berliner Verkehrssystems. Regine Günther Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz 5 Mobilität der Stadt Allgemeine Strukturdaten Verkehr wird von uns allen verursacht, entweder direkt, wenn wir einkaufen gehen, zur Arbeit fahren oder Freunde besuchen, oder auch indirekt, wenn wir mit Waren und Dienstleistungen versorgt werden. Eine wichtige Grundlage der Verkehrsplanung ist daher die Kenntnis der sogenannten Strukturdaten. Hierzu gehören beispielsweise die Anzahl der Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigten, die Wanderungsbewegungen mit dem Umland oder das verfügbare Einkommen der Berliner Haushalte. 6 Daten zum Berliner Verkehr | Allgemeine Strukturdaten Der Bevölkerungsstand¹ von Berlin ist von 2011 bis 2015 um ca. 160.000 Einwohner gestiegen und lag im Jahr 2015 bei 3,48 Mio. Der Wanderungssaldo mit dem Umland ist ungebrochen negativ. Das heißt, es ziehen mehr Menschen von Berlin ins Umland als umgekehrt. Diese Entwicklung geht einher mit der weiterhin zunehmenden Zahl an Berufspendlerinnen und -pendlern. Vor allem Einpersonenhaushalte nehmen zu. Ihr Anteil an allen Haushalten liegt bei rund 55 %. Im Jahr 1999 waren es noch 47 %. Weitergehende Informationen zu grundlegenden Strukturdaten erhalten Sie für Berlin unter www.statistik-berlin-brandenburg.de www.stadtentwicklung.berlin.de/ umwelt/umweltatlas für bundesweite Daten unter www.destatis.de (Statistisches Bundesamt) www.bbsr.bund.de (Bundesinstitut für Bau-, Stadtund Raumforschung) Jahresdurchschnitt nach Mikrozensus basierend auf der amtlichen Bevölkerungsfortschreibung und dem Zensus vom 9. Mai 2011 1) 7 Mobilität der Stadt Einwohnerdichte nach statistischem Gebiet (2015) Reinickendorf Pankow Mitte Spandau Lichtenberg Marzahn-Hellersdorf CharlottenburgWilmersdorf FriedrichshainKreuzberg TempelhofSchöneberg Steglitz-Zehlendorf Neukölln Treptow-Köpenick Einwohnerdichte in Einwohner je 1.000 m² <5 15 bis <20 Berlin 5 bis <10 ≥20 Bezirk 10 bis <15 Statistisches Gebiet Quellen: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Ergebnisse des Einwohnerregisters; Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 8 Daten zum Berliner Verkehr | Allgemeine Strukturdaten Bevölkerung und Beteiligung am Erwerbsleben nach Bezirken (2015) 1) Bezirk Einwohner Erwerbstätige Erwerbslose Nichterwerbspersonen Charlottenburg-Wilmersdorf 307.452 48,2 % 3,7 % 48,1 % Friedrichshain-Kreuzberg 268.628 56,1 % 4,9 % 39,0 % Lichtenberg 267.275 47,4 % 5,6 % 47,0 % Marzahn-Hellersdorf 253.532 48,5 % 5,3 % 46,2 % Mitte 350.045 46,5 % 8,0 % 45,5 % Neukölln 318.597 42,6 % 6,8 % 50,6 % Pankow 379.262 56,9 % 3,5 % 39,7 % Reinickendorf 250.531 40,0 % 5,0 % 55,0 % Spandau 226.739 37,9 % 5,2 % 56,9 % Steglitz-Zehlendorf 286.268 43,4 % 2,3 % 54,3 % Tempelhof-Schöneberg 330.074 48,1 % 5,2 % 46,7 % Treptow-Köpenick 247.503 50,3 % 3,6 % 46,1 % 3.485.906 47,5 % 5,0 % 47,5 % Berlin Beteiligung am Erwerbsleben nach Bezirken (2015) 1) Anteil der Erwerbsgruppen nach Bezirken in Prozent 100 90 80 70 60 50 40 Erwerbstätige 30 Erwerbslose 20 Nichterwerbspersonen 10 ck ni f or g er eb ön ch pe f-S Kö w- to ep Tr nd le eh ho l pe m Z zlit eg Te St f f r do rs rg be uz or sd er ilm re K n- lle or d en u da an Sp w ick in Re ln He rg hn öl o nk Pa uk Ne e itt M za ar M e nb e ht -W rg u nb i ha hs tte ic dr ie Lic Fr lo ar Ch f 1) Jahresdurchschnitt nach Mikrozensus basierend auf der amtlichen Bevölkerungsfortschreibung und dem Zensus vom 9. Mai 2011 Quellen: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Ergebnisse des Mikrozensus; eigene Berechnungen 9 Mobilität der Stadt Bevölkerungsentwicklung und Wanderungsbewegungen mit dem Umland 1) 2) 1999 Bevölkerung in Berlin 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2013 2015 3.386.667 3.388.434 3.388.477 3.395.189 3.416.255 3.442.675 3.326.002 3.396.026 3.485.905 Haushalte in Berlin insgesamt (in 1.000) 1.811 1.861 1.885 1.898 1.941 1.988 1.878 1.933 1.998 856 911 945 963 1.028 1.074 1.004 1.046 1.089 122.449 125.324 116.141 117.082 126.947 143.852 158.864 169.466 182.778 Zuzüge nach Berlin aus dem Umland 13.017 14.813 15.336 15.243 15.968 16.662 15.889 13.686 11.665 129.469 114.857 115.664 106.881 114.951 133.335 119.443 127.574 141.693 38.263 29.226 27.839 26.814 23.360 21.600 20.610 20.668 22.235 25.246 14.413 12.503 11.571 7.392 4.938 4.721 6.982 10.570 Einpersonenhaushalte (in 1.000) Zugezogene nach Berlin insgesamt Fortgezogene aus Berlin insgesamt Wegzüge aus Berlin in das Umland Wanderungssaldo ins Umland Bevölkerungsentwicklung 1) Wanderungsbewegungen mit dem Umland 1) 2) Personen Haushalte in 1.000 3.500.000 3.500 20.000 3.000.000 3.000 10.000 2.500.000 2.500 0 2.000.000 2.000 10.000 1.500.000 1.500 20.000 1.000.000 1.000 30.000 500.000 500 40.000 Umzüge 15 13 20 11 Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Amtliche Bevölkerungsfortschreibung, Wanderungen, Mikrozensus 20 2) 09 Die Bevölkerung für die Jahre 1999 bis 2011 basiert auf der alten Bevölkerungsfortschreibung. Die Angaben für die Jahre 2013 bis 2015 basieren auf dem Jahresdurchschnitt nach Mikrozensus basierend auf der amtlichen Bevölkerungsfortschreibung und dem Zensus vom 9. Mai 2011. Wanderungsdaten aus der amtlichen Bevölkerungsfortschreibung. Für die Jahre 1999 bis 2009 basierend auf der alten Bevölkerungsfortschreibung, für die Jahre 2011 bis 2015 basierend auf der Bevölkerungsfortschreibung auf Grundlage des Zensus vom 9. Mai 2011. 1) 20 Wegzüge aus Berlin in das Umland 07 Haushalte in Berlin (in 1.000) 20 05 20 03 01 Zuzüge nach Berlin aus dem Umland Saldo aus Zu- und Wegzügen 10 20 20 15 99 20 19 20 13 11 20 07 09 20 20 05 01 03 20 20 20 99 20 19 Bevölkerung in Berlin Daten zum Berliner Verkehr | Allgemeine Strukturdaten Monatliches Haushaltsnettoeinkommen der Privathaushalte nach Bezirken (2015) Reinickendorf Pankow Lichtenberg Mitte Spandau CharlottenburgWilmersdorf FriedrichshainKreuzberg Neukölln Steglitz-Zehlendorf TempelhofSchöneberg Haushaltsnettoeinkommen in € Marzahn-Hellersdorf Treptow-Köpenick Anzahl der Haushalte >900 2.000 bis <2.600 900 bis < 1.300 2.600 bis <3.200 1.300 bis < 1.500 ≥3.200 1.500 bis < 2.000 Bezirk 50.000 40.000 30.000 20.000 10.000 Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Mikrozensus 11 Mobilität der Stadt Kenndaten zur Mobilität Durchschnittlich legt jede Berlinerin und jeder Berliner dreieinhalb Wege pro Tag zurück und verbringt dabei etwa 80 Minuten im Verkehr. Die durchschnittliche Weglänge liegt bei 6,0 Kilometer pro Person und Weg. Die durchschnittliche Wegedauer hat sich im Vergleich zum Jahr 2008 kaum verändert. Sie liegt bei ca. 23 Minuten. In 2016 waren mit 1,41 Mio. Kfz rund 140.000 Kfz mehr in Berlin zugelassen als noch im Jahr 2008. Dies ist ein Zuwachs um 11 %. Im Vergleich zu anderen Großstädten hat Berlin mit rund 326 Pkw pro 12 Daten zum Berliner Verkehr | Kenndaten zur Mobilität 1.000 Einwohner aber weiterhin eine bemerkenswert niedrige Motorisierungsrate. Demgegenüber gibt es rund 850 Fahrräder je 1.000 Einwohner. Auch die Verkehrsmittelwahl verändert sich im Laufe der Jahre. 2013 lag der Anteil der mit dem Fahrrad zurückgelegten Wege bei 13 % und stieg damit kontinuierlich an. Innerhalb des S-Bahn-Rings lag der Wert Weitergehende Informationen zu grundlegenden Mobilitätsdaten erhalten Sie für Berlin unter www.berlin.de/senuvk/verkehr/ datengrundlagen/index.shtml für bundesweite Daten unter tu-dresden.de/bu/verkehr/ivs/srv (Mobilität in Städten – SrV) www.mobilitaet-in-deutschland.de (Haushaltsbefragung zur Mobilität in Deutschland MID) sogar bei 18 %. Die Autonutzung nimmt seit 1998 stetig ab. Mittlerweile werden in Berlin mehr Wege zu Fuß als mit dem Auto zurückgelegt. 13 Mobilität der Stadt Steckbrief zur Mobilität (2013) 1) Mobilität der Wohnbevölkerung Anteil der mobilen Bevölkerung 2) 91,8 Prozent der Wohnbevölkerung durchschnittliche Wegeanzahl der Wohnbevölkerung 3,5 Wege pro Person und Tag durchschnittliche Wegeanzahl mobiler Personen 2) 3,9 Wege pro Person und Tag durchschnittliche Zeit im Verkehr 81,1 Minuten pro Person und Tag durchschnittliche Wegelänge 6,0 Kilometer pro Person und Weg durchschnittliche Wegedauer 23,3 Minuten pro Person und Weg durchschnittliche Tagesdistanz 20,8 Kilometer pro Person Motorisierungsgrad 328 3) Pkw pro 1.000 Einwohner Besetzungsgrad der Kraftfahrzeuge 1,3 Personen pro Pkw-Fahrt Fahrradanzahl 846 Fahrräder pro 1.000 Einwohner Mobilität in Städten - SrV wird in einem Turnus von 5 Jahren durchgeführt. Im Jahr 2018 findet der nächste Erhebungsdurchgang statt. Als mobil gelten diejenigen Personen, die an einem Werktag Ortsveränderungen durchführen. 3) Der aktuelle Motorisierungsgrad ist in der Tabelle „Entwicklung der Motorisierung“ ausgewiesen. 1) 2) Quelle: Mobilität in Städten – SrV, TU Dresden Mittlere Reisezeit, Entfernung und Geschwindigkeit nach Verkehrsmittelgruppen im Gesamtverkehr (2013) 4) 45,0 40,0 38,1 35,0 30,0 25,0 21,4 20,0 15,0 20,9 17,7 14,6 13,5 Fußverkehr 11,3 10,0 9,3 Radverkehr 7,4 5,0 Öffentlicher Verkehr 3,8 0,9 3,3 Motorisierter Individualverkehr sc it ke ig nd i hw it g un rn tfe En re le g itt / We km Ge re le itt m m/h k in m in ze ise Re re le eg itt W m in / m in 4) Mobilität in Städten – SrV wird in einem Turnus von 5 Jahren durchgeführt. Im Jahr 2018 findet der nächste Erhebungsdurchgang statt. Quelle: Mobilität in Städten – SrV, TU Dresden 14 Daten zum Berliner Verkehr | Kenndaten zur Mobilität Wegeanteile nach Verkehrs­mittelgruppen für Berlin – Gesamtverkehr (2013) 1) Motorisierter Individualverkehr 30% Wegeanteile nach Verkehrs­mittelgruppen für Berlin – Binnenverkehr (2013) 1) Motorisierter Individualverkehr 28% Fußverkehr 31% Fußverkehr 32% Radverkehr 13% Radverkehr 13% Öffentlicher Verkehr 27% Öffentlicher Verkehr 27% Entwicklung der Verkehrsmittelwahl im Gesamtverkehr (2013) 1) Verkehrsmittelnutzung nach Wegezwecken (2013) 1) Verkehrsmittelwahl in Prozent Verkehrsmittelnutzung in Prozent 100 40 38 35 30 25 33 31 31 25 30 39 70 30 29 16 31 50 13 10 11 20 21 28 48 40 15 13 10 10 34 30 11 25 20 7 5 29 27 29 10 ng nu ke oh ec W Zw re de an ng it gu ze or ei rs Fr Ve f/ au nk Ei g un ild sb z at pl its be Ar Au 13 20 8² 0 20 8 9 19 2 9 19 13 20 8² 0 20 8 9 19 2 9 19 13 20 8² 0 20 8 9 19 2 9 19 13 20 8² 0 20 8 9 19 2 9 19 2) 15 9 60 24 20 1) 41 14 80 27 27 27 41 90 35 32 28 14 Fußverkehr Fußverkehr Radverkehr Radverkehr Öffentlicher Verkehr Öffentlicher Verkehr Motorisierter Individualverkehr Motorisierter Individualverkehr Mobilität in Städten – SrV wird in einem Turnus von 5 Jahren durchgeführt. Im Jahr 2018 findet der nächste Erhebungsdurchgang statt. Die Ergebnisse für 2008 wurden nachträglich methodisch bereinigt. Quelle: Mobilität in Städten – SrV, TU Dresden 15 Mobilität der Stadt Verkehrsmittelwahl nach innerer und äußerer Stadt (2013) 1) Äußere Stadt Innere Stadt Verkehrsmittelwahl Fußverkehr Radverkehr Öffentlicher Verkehr Motorisierter Individualverkehr 1) Mobilität in Städten – SrV wird in einem Turnus von 5 Jahren durchgeführt. Im Jahr 2018 findet der nächste Erhebungsdurchgang statt. Quellen: Mobilität in Städten – SrV, TU Dresden; Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 16 Daten zum Berliner Verkehr | Kenndaten zur Mobilität Wegeanteile des Fußverkehrs nach innerer und äußerer Stadt (2013) 1) Wegeanteile des Öffentlichen Verkehrs nach innerer und äußerer Stadt (2013) 1) 29% 26% Äußere Stadt Äußere Stadt 35% 29% Innere Stadt Innere Stadt Wegeanteile des Radverkehrs nach innerer und äußerer Stadt (2013) 1) Wegeanteile des Motorisierten Individual­ verkehrs nach innerer und äußerer Stadt (2013) 1) 10% 35% Äußere Stadt 18% Innere Stadt 1) Äußere Stadt 17% Innere Stadt Mobilität in Städten – SrV wird in einem Turnus von 5 Jahren durchgeführt. Im Jahr 2018 findet der nächste Erhebungsdurchgang statt. Quellen: Mobilität in Städten – SrV, TU Dresden; Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 17 Mobilität der Stadt Berufspendler von und nach Berlin (2016) Uckermark Prignitz OstprignitzRuppin Oberhavel Barnim Märkisch-Oderland Havelland Berlin Brandenburg an der Havel Potsdam Frankfurt (Oder) Oder Spree PotsdamMittelmark Teltow-Fläming DahmeSpreewald Spree-Neiße Cottbus Berufspendler je Werktag 1) Einpendler aus Brandenburg Auspendler nach Brandenburg 2.500 2.500 5.000 5.000 10.000 10.000 20.000 20.000 30.000 30.000 Elbe-Elster Landesgrenze Brandenburg Landkreisgrenze 1) Basis: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Berlin am Stichtag 30.06.2016 Quellen: Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit Nürnberg (Pendler nach Kreisen) und eigene Berechnungen 18 OberspreewaldLausitz Daten zum Berliner Verkehr | Kenndaten zur Mobilität Entwicklung der Anzahl der Berufspendler von und nach Berlin Berufspendler je Werktag 1) 300.000 250.000 200.000 150.000 100.000 50.000 16 20 4 1 20 2 1 20 0 1 20 8 0 20 6 0 20 04 20 16 20 4 1 20 2 1 20 0 1 20 8 0 20 06 20 4 0 20 16 20 4 1 20 2 1 20 0 1 20 8 0 20 06 20 4 0 20 16 20 4 1 20 2 1 20 0 1 20 8 0 20 06 20 4 0 20 er dl en sp er er dl dl en en sp Au Au np Ei er dl en np Ei ch sB na au g ur rg nb bu de en an nd Br ra 1) Basis: Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte in Berlin am Stichtag 30.06.2016 Quellen: Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit Nürnberg (Pendler nach Kreisen) und eigene Berechnungen Anzahl der gemeldeten Kraftfahrzeuge (2016) Anzahl der gemeldeten Kraftfahrzeuge 2) Pkw Motorrad 2) Anteile der gemeldeten Kraftfahrzeuge (2016) Motorrad 7,4% 1.409.642 Bus 0,2% Lkw 6,6% 1.195.149 104.530 Bus 2.249 Lkw 93.141 Zugmaschine 6.246 übrige Kraftfahrzeuge 8.327 Pkw 84,8% Zugmaschine 0,4% übrige Kraftfahrzeuge 0,6% Anzahl Kfz im Verkehr am 31.12.2016 (ohne Anhänger) Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 19 Mobilität der Stadt Motorisierungsgrad nach Statistischem Gebiet (2016) Reinickendorf Pankow Mitte Spandau Lichtenberg Marzahn-Hellersdorf FriedrichshainKreuzberg CharlottenburgWilmersdorf TempelhofSchöneberg Steglitz-Zehlendorf Neukölln Treptow-Köpenick Private Pkw pro 1.000 Einwohner < 200 Bezirk 200 bis <300 Statistisches Gebiet 300 bis <400 400 bis <500 ≥500 Quellen: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg; Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 20 Daten zum Berliner Verkehr | Kenndaten zur Mobilität Entwicklung der Motorisierung 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012 2014 2016 Einwohner in Berlin insgesamt 1) 3.331.232 3.336.248 3.333.108 3.348.805 3.362.843 3.387.562 3.469.621 3.562.166 3.670.622 Kfz im Verkehr insgesamt 2)3)4) 1.425.278 1.438.345 1.419.217 1.421.687 1.266.879 1.304.550 1.344.876 1.368.868 1.409.642 1.225.588 1.235.242 1.218.019 1.228.621 1.088.221 1.120.360 1.149.520 1.165.215 1.195.149 Pkw 2)3)4) Pkw pro 1.000 Einwohner 2)3)4) 329 327 322 317 320 331 331 327 326 Melderechtlich registrierte Einwohner am Ort der Hauptwohnung in Berlin (Ergebnisse des Einwohnerregisters). Neue Fahrzeugzulassungsverordnung; ab 2008 enthält der Fahrzeugbestand daher lediglich den „fließenden Verkehr“ einschließlich der Saisonkennzeichen, aber ohne vorübergehende Stilllegungen. 3) Durch eine EU-weite Harmonisierung der Fahrzeugpapiere werden Fahrzeuge mit besonderer Zweckbestimmung ab Oktober 2005 den Personenkraftwagen zugeordnet. 4) KBA-Daten jeweils zum 31. Dezember; geänderte Grundlagendaten für die Berechnung. 1) 2)  Quellen: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg; Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) Entwicklung der Motorisierung 5) Motorisierung der Haushalte (2013) 6) Anzahl Kfz Motorisierungsgrad 1.450.000 342 1 Pkw 49% 1.400.000 336 1.350.000 330 1.300.000 324 2 Pkw 10% mehr als 2 Pkw 1% Ohne Pkw 40% 1.250.000 318 1.200.000 312 16 14 20 12 20 5) 10 08 06 20 20 20 04 20 02 20 00 20 96 98 20 19 19 Kfz Pkw pro 1.000 Einwohner Neue Fahrzeugzulassungsverordnung; ab 2008 enthält der Fahrzeugbestand daher lediglich den „fließenden Verkehr“ einschließlich der Saisonkennzeichen, aber ohne vorübergehende ­Stilllegungen. 5) Quellen: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg; Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) Mobilität in Städten – SrV wird in einem Turnus von 5 Jahren durchgeführt. Im Jahr 2018 findet der nächste Erhebungsdurchgang statt. 6) Quelle: Mobilität in Städten – SrV, TU Dresden 21 Mobilität der Stadt Fuß- und Radverkehr Die Berlinerinnen und Berliner legen durchschnittlich 44 % ihrer Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück. Dementsprechend hoch ist der Stellenwert der nichtmotorisierten Verkehrsmittel in der Verkehrsplanung. Um dieser Bedeutung gerecht zu werden, besitzt Berlin eine eigenständige Fußverkehrsstrategie und seit Anfang des Jahres 2018 das Berliner Mobilitätsgesetz. Letzteres ist das erste Mobilitätsgesetz in Deutschland. 22 Daten zum Berliner Verkehr | Fuß- und Radverkehr Seit dem Jahr 2001 wurden in Berlin über ein eigens initiiertes Programm über 450 neue Fußgängerquerungsanlagen im Straßennetz geschaffen. Radfahrenden stehen inzwischen weit über 1.000 km Radverkehrsanlagen zur Verfügung. Die Effekte sind deutlich erkennbar. Kontinuierlich durchgeführte Verkehrszählungen zeigen an vielen Stellen seit Jahren zunehmende Zahlen im Radverkehr. In der Innenstadt legen die Bewohnerinnen und Bewohner mehr Wege sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad Weitergehende Informationen erhalten Sie zum Fuß­verkehr unter www.berlin.de/senuvk/verkehr/ politik_planung/fussgaenger www.berlin.de/senuvk/verkehr/ mobil/fuss zum Radverkehr unter www.berlin.de/senuvk/verkehr/ politik_planung/rad www.berlin.de/senuvk/verkehr/ mobil/fahrrad zu einem Fahrrad-Routen­planer unter www.bbbike.de zurück als mit dem Auto. 23 Mobilität der Stadt Fußgängerüberwege/Zebrastreifen (2016) Fußgängerüberwege/Zebrastreifen U-Bahn S-Bahn Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 24 Daten zum Berliner Verkehr | Fuß- und Radverkehr Entwicklung der Bauprojekte Fußgängerquerungsanlagen 1) 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 36 27 32 14 45 17 27 37 22 Mittelinseln 9 9 8 7 8 4 5 3 8 Gehwegvorstreckungen 3 8 7 5 5 1 3 2 4 2012 2013 2014 2015 Fußgängerüberwege 1) Bauprojekte, die mit dem seit 2001 existierenden Senatsprogramm jährlich neu entstanden sind. Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin Entwicklung der Radverkehrsanlagen 2) 3) Bauliche Radwege (in km) 964 963 963,2 963,4 Radfahrstreifen auf der Fahrbahn (in km) 253 273 282 285,8 gemeinsame Geh- und Radwege (in km) 216 216 216 216,1 2) Finanzierung aus dem Radverkehrsinfrastrukturprogramm der Senatsverwaltung (ohne eigenfinanzierte Maßnahmen der Bezirke) 3) Angaben bezogen auf Baukilometer Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 25 Mobilität der Stadt Beschilderte Fahrradrouten (2017) RR 5 Oranienburg RR 6 Bernau Berlin-Usedom RR 4 Hennigsdorf Berlin-Kopenhagen Havel-Radweg Königin-Louise-Route Havelland-Radweg TR 1 n n TR 6 n TR 5 n TR 7 n TR 3 RR 3 Falkensee n TR 6 n TR 2 TR 2 n Spreeradweg RR 7 Ahrensfelde Radweg Deutsche Einheit n n n nn RR 8 Hoppegarten nn n TR 4 RR 2 Groß-Glienicke TR 1 n n Europaradweg R 1 D-Route 3 Radweg Deutsche Einheit Havel-Radweg RR 1 Potsdam TR 8 n n TR 3 n TR 4 n TR 8 n TR 5 RR 9 Erkner Dahme-Radweg D-Route 3 Spreeradweg Europaradweg R 1 RR 12 Teltow RR 11 Berlin-Leipzig Mahlow RR 10 Eichwalde Fahrradroutenhauptnetz Beschilderung bis Ende 2016 RR Radialrouten (beginnen am Schlossplatz) Radfernwege Beschilderung bis Ende 2017 TR Tangentialrouten (ringförmig) Berliner Mauerweg Beschilderung nach 2017 Beginn/Ende der Routen Verlauf Fähre Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 26 TR 7 Dahme-Radweg Daten zum Berliner Verkehr | Fuß- und Radverkehr Trassenkorridore für mögliche Radschnellverbindungen in Berlin 1) Panke-Trail Trasse Nonnendammallee – Falkenseer Chaussee Trasse Mitte-Tegel-Spandau Trasse Spandauer Damm – Freiheit West-Route Trasse Königsweg – Kronprinzessinnenweg Y-Trasse Teltowkanal-Route Priorität der möglichen Radschnellverbindungen 1 2 3 4 5 6 7 U-Bahn 8 S-Bahn Regionalbahn Für die dargestellten Trassenkorridore werden Machbarkeitsuntersuchungen durchgeführt, in denen vor allem die Realisierbarkeit, der zu erwartende Nutzen sowie die zu erwartenden Kosten geprüft werden. Eine Entscheidung über die Verwirklichung von Radschnellverbindungen in den untersuchten Korridoren kann erst nach Abschluss der Untersuchungen erfolgen. 1) Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 27 Mobilität der Stadt Entwicklung des Fahrradverkehrs seit 1951 Relative Veränderung in Prozent (2004 = 100%) 220 200 180 160 140 120 100 80 60 40 20 12 20 08 20 04 20 00 20 96 19 92 19 88 19 84 19 80 19 76 19 72 19 68 19 64 19 60 19 56 19 52 19 Entwicklung in Berlin (West) Große Fahrradverkehrszählung Entwicklung in Berlin gesamt Fahrradzählungen 1994 Monatliche Pegelzählungen Entwicklung des Fahrradverkehrs an ausgewählten Pegelpunkten 1) Relative Veränderung in Prozent (2004 = 100%) 240 220 200 180 160 140 120 100 80 60 40 20 k.A.2) 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 g er rB ue zla en Pr f or nd le h Ze g ur nb tte lo u da an Sp ar Ch g ck ni pe Kö er zb eu Kr e itt M Quellen: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin; Ingenieurbüro für Verkehrserhebungen, -statistik und -planung Stadtplan: Fahrradverkehr-Pegelzählungen Berlin Jahresbericht 2015 im Auftrag der Verkehrslenkung Berlin 28 15 13 11 09 07 15 13 11 09 07 15 13 11 09 07 15 13 11 09 07 15 13 11 09 07 15 13 11 09 07 15 13 11 09 07 Pegelpunkte: Mitte: Karl-Liebknecht-Straße/Spandauer Straße; Kreuzberg: Zossener Straße/Blücher Straße; Köpenick: Lange Brücke; Charlottenburg: Joachimstaler Straße/Lietzenburger Straße; Spandau: Neuendorfer Straße/Schönwalder Straße; Zehlendorf: Teltower Damm/Schönower Straße; Prenzlauer Berg: Kastanienallee/Schwedter Straße 2) Baustelle: 2011 bis 2013 1) Daten zum Berliner Verkehr | Fuß- und Radverkehr Automatische Zählstellen des Fahrradverkehrs (2016) Mo Di Mi Do Fr Sa So Berliner Straße Markstraße Schwedter Steg Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Klosterstraße Oberbaumbrücke Invalidenstraße Jannowitzbrücke Frankfurter Allee Paul und Paula Ufer Prinzregentenstraße Alberichstraße Maybachufer Monumentenstraße Breitenbachplatz Kaisersteg Mariendorfer Damm Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Yorckstraße Anzahl der Radfahrenden pro Tag Wochengang Anzahl Fahrten pro Tag an ausgewählten Zählstellen 12.000 10.000 8.000 6.000 4.000 2.000 0 ≤ 3.000 3.001–6.000 > 6.000 Tagesgang Oberbaumbrücke Anzahl Fahrten pro Stunde (Durchschnitt), alle Tage, beide Richtungen 1.000 800 600 400 200 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01 00 0 .0 0 .0 0 .0 0 .0 0 .0 0 .0 0 .0 0 .0 0 .0 0 .0 0 .0 0 .0 0 .0 0 .0 0 .0 0 .0 0 0 .0 .0 0 .0 0 .0 0 .0 0 .0 0 .0 0 .0 Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 29 Mobilität der Stadt Öffentlicher Verkehr Berlin hat ein hervorragendes öffentliches Nahverkehrsnetz. U-, Sund Regionalbahn, Straßenbahn und Bus haben eine Netzlänge von rund 1.900 km mit über 3.100 Haltestellen. Nahezu 80 % der U-, Sund Regionalbahnhöfe haben einen barrierefreien Zugang. Zudem weisen rund 75 % der Bahnhöfe Blindenleiteinrichtungen auf. Die Quoten lagen vor rund 10 Jahren noch bei unter 60 %. 30 Daten zum Berliner Verkehr | Öffentlicher Verkehr Über die Eisenbahn und den Flugverkehr ist Berlin überregional und international sehr gut angebunden. Mit der Inbetriebnahme der Schnellfahrstrecke Berlin-München wurde ein wesentliches Infrastrukturvorhaben im Schienenverkehr realisiert. Jährlich nutzen rund 1 Mrd. Fahrgäste die Berliner Verkehrsbetriebe und 417 Mio. Fahrgäste die S-Bahn. Die Fahrgastzahlen steigen seit Jahren kontinuierlich an. Berlin hat darauf mit Angebotsausweitungen und Infrastrukturmaßnahmen reagiert. Weitergehende Informationen zu öffentlichen Verkehrsmitteln in Berlin erhalten Sie zum ÖPNV und zur Nahverkehrsplanung allgemein unter www.berlin.de/senuvk/verkehr/ politik_planung/oepnv zu den Berliner Verkehrsbetrieben unter www.bvg.de zur S-Bahn unter www.s-bahn-berlin.de zum Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg unter www.vbb.de zur Deutschen Bahn unter www.bahn.de 31 Mobilität der Stadt Entwicklung des ÖPNV-Netzes seit 1990 Streckennetz Fertigstellung bzw. Wiederherstellung seit 1990 U-Bahn U-Bahn S-Bahn S-Bahn Straßenbahn Straßenbahn Deutsche Bahn Deutsche Bahn (Umsetzung des „Pilzkonzeptes”) Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 32 Daten zum Berliner Verkehr | Öffentlicher Verkehr Entwicklung des ÖPNV-Netzes 1) und der Anzahl an Bahnhöfen Regionalbahnnetz (in km) 1996 1998 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012 2014 2015 123,5 148,2 153,1 4) 156,0 4) 152,0 4) 211,3 213,2 213,2 204,6 199,0 199,0 13 13 15 16 15 19 21 21 21 21 22 222,3 249,0 251,8 255,3 256,5 257,0 257,0 256,2 256,2 256,2 253,6 117 128 131 132 132 132 132 132 142,9 143,3 144,2 144,2 144,2 144,2 144,9 146,3 146,3 146,3 146,3 167 169 170 170 173 173 173 173 179,8 181,6 187,7 187,7 187,7 189,4 189,7 189,7 191,2 191,2 193,2 93,3 94,4 99,8 101,5 101,9 101,7 101,4 101,4 101,1 101,0 101,7 Regionalbahnhöfe S-Bahnnetz (in km) S-Bahnhöfe U-Bahnnetz (in km) 2) U-Bahnhöfe Straßenbahnnetz (in km) 3) Busspuren (in km) 130 170 131 170 131 170 befahrbares Netz Linienkilometer Streckenlänge 4) Angaben geschätzt, Schwankungen der Netzlänge aufgrund baubedingter Linienänderungen 1) 2) 3) Entwicklung des ÖPNV-Netzes Streckenlänge in km 300 250 200 150 100 50 15 20 4 1 20 2 1 20 0 1 20 8 0 20 6 0 20 4 0 20 2 0 20 0 0 20 8 9 19 6 9 19 15 20 4 1 20 2 1 20 0 1 20 8 0 20 6 0 20 4 0 20 2 0 20 0 0 20 8 9 19 6 9 19 15 20 4 1 20 2 1 20 0 1 20 8 0 20 6 0 20 4 0 20 2 0 20 0 0 20 8 9 19 6 9 19 15 20 4 1 20 2 1 20 0 1 20 8 0 20 6 0 20 4 0 20 2 0 20 0 0 20 8 9 19 6 9 19 15 20 4 1 20 2 1 20 0 1 20 8 0 20 6 0 20 4 0 20 2 0 20 0 0 20 8 9 19 6 9 19 Bu n t ne n ah re pu nb ße ss ra St tz e nn h Ba tz z z t ne n ah b al e nn on gi h Ba U- S- Re Quellen: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin; BVG Berliner Verkehrsbetriebe AG; S-Bahn Berlin GmbH; VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH 33 Mobilität der Stadt Netz des Öffentlichen Schienenpersonenverkehrs (2016) Oranienburg Kremmen Wensickendorf Schwante Wandlitzsee Wandlitz Zühlsdorf Vehlefanz Rüdnitz Basdorf Bärenklau Birkenwerder Velten (Mark) Schönwalde Hohen Neuendorf West Bernau (bei Berlin) Schönerlinde Werneuchen Hennigsdorf Seefeld (Mark) Nauen Karow Blumberg (bei Berlin) Ahrensfelde Nord Brieselang Ahrensfelde Friedhof Finkenkrug Ahrensfelde Falkensee Seegefeld Albrechtshof Wustermark Elstal Dallgow Döberitz Staaken Hohenschönhausen Gesundbrunnen Spandau Priort Jungfernheide Hauptbahnhof Zoologischer Garten Charlottenburg Herrensee S Alexanderplatz Ostbahnhof Lichtenberg Ostkreuz Karlshorst Südkreuz Marquardt Schöneweide Wannsee Lichterfelde Ost Erkner Golm Park Sanssouci Werder (Havel) Charlottenhof Fangschleuse Griebnitzsee Medienstadt Babelsberg Potsdam Hbf Flughafen Berlin-Schönefeld Teltow Pirschheide Rehbrücke Großbeeren Caputh-Geltow Caputh Schwielowsee Blankenfelde (Kreis Zossen) Wilhelmshorst Michendorf Saarmund Dahlewitz Ludwigsfelde-Struveshof Birkengrund Zernsdorf Ferch-Lienewitz Ludwigsfelde Seddin Rangsdorf Königs Wusterhausen Niederlehme Zeesen U-Bahn S-Bahn Regionalbahn Straßenbahn Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 34 Kablow Friedersdorf (bei Kgs Wu Daten zum Berliner Verkehr | Öffentlicher Verkehr Barrierefreie Bahnhöfe im S- und U-Bahnnetz (2016) Zugang S-Bahn barrierefrei über eine Rampe Zugang S- und U-Bahn barrierefrei über eine Rampe U-Bahn Zugang S-Bahn barrierefrei über einen Aufzug Zugang S- und U-Bahn barrierefrei über einen Aufzug S-Bahn Zugang U-Bahn barrierefrei über eine Rampe Regionalbahn Zugang U-Bahn barrierefrei über einen Aufzug Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 35 Mobilität der Stadt Entwicklung der Anzahl an barrierefreien Bahnhöfen U-Bahnhöfe Regionalbahnhöfe 2013 2015 2011 2013 2015 2011 2013 2015 2011 2013 2015 173 173 173 132 132 132 7 7 7 21 21 22 mit Aufzügen 86 94 101 102 105 111 6 6 6 16 17 19 mit Rampen 9 9 9 14 14 13 1 1 1 3 3 3 94 94 94 38 38 39 6 5 5 10 12 13 mit Blindenleitstreifen 108 111 117 114 116 117 5 5 5 10 14 15 mit Info-/Notrufsäulen 1) 173 173 173 89 n.b.2) 88 4 6 6 4 n.b.2) 13 mit Fahrtreppen 2) Fernbahnhöfe 2011 Bahnhöfe insgesamt 1) S-Bahnhöfe S-Bahnhöfe: Informationsrufsäulen auf personalfreien Stationen nicht bekannt Quellen: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin; BVG Berliner Verkehrsbetriebe AG; S-Bahn Berlin GmbH; DB Station & Service AG Barrierefreie Bahnhöfe im S- und U-Bahnnetz im Zentrum Berlins (2016) Zugang S-Bahn barrierefrei über eine Rampe Zugang S- und U-Bahn barrierefrei über eine Rampe U-Bahn Zugang S-Bahn barrierefrei über einen Aufzug Zugang S- und U-Bahn barrierefrei über einen Aufzug S-Bahn Zugang U-Bahn barrierefrei über eine Rampe Zugang U-Bahn barrierefrei über einen Aufzug Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 36 Regionalbahn Daten zum Berliner Verkehr | Öffentlicher Verkehr Entwicklung der Fahrgastzahlen im ÖPNV 1) 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2013 2015 jährliche Fahrgastzahlen insgesamt (in Mio.) 1.085 1.107 1.137 1.254 1.307 1.323 1.351 1.376 1.416 1.504 Fahrgäste BVG (in Mio.) 789 787 798 890 3) 907 904 925 937 947 1.010 Fahrgäste S-Bahn (in Mio.) 264 280 296 315 357 371 371 5) 383 402 417 32 40 43 49 43 4) 49 56 67 77 Fahrgäste im Regionalverkehr (in Mio.) Verbundfahrgäste insgesamt (in Mio.) 2) 55 1.038 1.136 1.185 1.227 1.237 1.265 1.282 1.321 1.391 Fahrgastaufkommen S-Bahn u. Regionalverkehr einschließlich Brandenburg Verkehrsverbundfahrgäste aus überörtlichem ÖPNV und SPNV aller Verkehrsunternehmen im VBB 3) ab 2003 neue Erfassung und Hochrechnung 4) ab 2005 neue Erfassung und Hochrechnung 5) Stagnation bei den Fahrgastzahlen infolge der S-Bahn-Krise 1) 2) Entwicklung der Fahrgastzahlen im ÖPNV Fahrgäste in Mio. 1.600 1.400 1.200 1.000 800 600 400 BVG 200 S-Bahn Regionalverkehr 15 20 13 20 11 20 07 05 03 01 99 09 20 20 20 20 20 19 97 19 Quellen: BVG Berliner Verkehrsbetriebe AG; S-Bahn Berlin GmbH; VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH 37 Mobilität der Stadt Durchschnittl. werktägl. Anzahl an Fahrgästen im ÖPNV-Netz für ausgewählte Verkehrsmittel 1) Anzahl U-Bahn-Fahrgäste pro durchschnittlichem Werktag 1) Anzahl S-Bahn-Fahrgäste pro durchschnittlichem Werktag Anzahl Bus-Fahrgäste pro durchschnittlichem Werktag 10.000 10.000 10.000 10.000 50.000 50.000 50.000 20.000 100.000 100.000 100.000 100.000 150.000 150.000 150.000 150.000 Grundlage Verkehrserhebung 2013 Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 38 Anzahl Straßenbahn-Fahrgäste pro durchschnittlichem Werktag Daten zum Berliner Verkehr | Öffentlicher Verkehr Anzahl der Linien im ÖPNV-Tagesnetz (2015) 1) Entwicklung der Verkehrsleistung im ÖPNV Anzahl 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Regionalbahnlinien 18 S-Bahnlinien 15 U-Bahn 20,6 20,9 21,1 21,0 21,2 21,5 U-Bahnlinien 10 Straßenbahn 19,1 19,2 19,3 19,1 19,3 19,7 Straßenbahnlinien insgesamt 22 Omnibus Metrolinien Nutzkilometer (in Mio.) Omnibuslinien insgesamt 4) S-Bahn (Stadtgebiet Berlin) 29,0 29,0 29,0 28,7 28,2 27,5 151 Metrolinien 17 DB Regio (Stadtgebiet Berlin) 5,2 4,4 4,8 4,9 Expressbuslinien 13 ODEG (Stadtgebiet Berlin) 0,7 1,7 1,7 1,1 PEG (Stadtgebiet Berlin) 0,1 0,0 0,0 0,0 NEB (Stadtgebiet Berlin) 0,3 0,3 0,3 0,5 EGP (Stadtgebiet Berlin) 0,0 0,0 0,0 0,0 HANS (Stadtgebiet Berlin) 0,0 0,0 0,0 0,0 2) 3) 1) 87,2 87,8 88,2 87,8 88,6 89,3 Zugkilometer (in Mio.) 9 2)3) Stand: 31.12.2015; ÖPNV-Tagesnetz: Betriebszeit von ca. 4.30 Uhr bis ca. 01.00 Uhr 4) Quellen: Verbundbericht VBB, Zahlenspiegel BVG Berliner Verkehrsbetriebe AG und S-Bahn Berlin GmbH; Berichte an den Hauptausschuss 2012 bis 2015 nur Fahrten mit Personenbeförderung gemäß Verkehrsverträgen U-/Straßenbahn Nutzzugkilometer, Omnibus Nutzwagenkilometer geplante Jahresfahrleistung Quellen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin; BVG Berliner Verkehrsbetriebe AG; S-Bahn Berlin Gmbh Entwicklung des Fahrzeugbestandes im ÖPNV 1998 2000 2002 2004 2006 2008 777 733 766 759 690 632 1448 1379 1391 1372 1274 1268 Großprofil 890 866 868 854 772 766 767 766 766 766 Kleinprofil 558 513 523 518 502 502 476 476 472 478 557 572 599 602 574 540 3915) 3785) 353 5) 350 5) 388 388 388 387 366 333 2375) 1895) 119 5) 91 5) 64 64 64 64 57 56 05) 05) 0 5) 0 5) 105 120 147 150 150 150 150 150 150 150 84 109 S-Bahn Betriebspark in Viertelzügen U-Bahnwagen insgesamt Straßenbahnwagen insgesamt Tatra-Triebwagen Beiwagen Gelenktriebwagen-Niederflur Sonderfahrzeuge 1 6) 650 650 650 1243 1242 1238 1244 1 4 39 1485 1369 1554 1388 1310 1298 Doppeldecker 646 464 381 387 388 360 413 415 415 416 Eindecker 487 495 644 466 517 387 400 416 394 435 Gelenkbusse 257 300 402 426 311 477 443 468 497 528 95 110 127 109 94 74 67 17 15 Sonderfahrzeuge und Buspool 5) 650 1 Flexity Omnibusse insgesamt 2010 2012 2014 2015 1323 1316 1321 1392 6) 6) 13 6) ohne abgestellte Fahrzeuge ohne Buspool Quellen: BVG Berliner Verkehrsbetriebe AG; S-Bahn Berlin GmbH 39 Mobilität der Stadt Fahrradmitnahme in S-Bahnen an Werktagen 1) (2012) Anzahl S-Bahn-Fahrgäste mit Fahrrad pro Werktag 1 500 1.000 2.000 Anteil S-Bahn-Fahrgäste mit Fahrrad an allen S-Bahn-Fahrgästen unter 2% 2% bis 4% 4% und höher Fahrradmitnahme in S-Bahnen an Sonn- und Feiertagen (2012) Anzahl S-Bahn-Fahrgäste mit Fahrrad pro Sonn- oder Feiertag 500 1.000 2.000 Anteil S-Bahn-Fahrgäste mit Fahrrad an allen S-Bahn-Fahrgästen unter 2% 2% bis 4% 4% bis 6% 6% und höher 1) Montag bis Donnerstag Quellen: Center Nahverkehr Berlin (CNB); S-Bahn Berlin GmbH 40 Daten zum Berliner Verkehr | Öffentlicher Verkehr Ausbauzustand des Schienennetzes in der Region Berlin-Brandenburg im Regional- und Fernverkehr (einschließlich deutsch-polnischer Grenzraum) m Swinemünde m Stralsund Goleniow Grambow l Hamburg Wittstock Rheinsberg Kyritz Gransee Neuruppin Neustadt (Dosse) Rathenow Angermünde Joachimsthal Groß Schönebeck Eberswalde-Finow Nauen Werneuchen Strausberg Wustermark Seelow Brandenburg Seddin Zossen Belzig q Warschau/Posen Frankfurt (Oder)/Slubice Königs Bad Saarow/Pieskow Wusterhausen Beeskow Luckenwalde n Dessau Jüterbog Lübben k Halle/Leipzig Luckau Herzberg Falkenberg j Leipzig Bad Liebenwerda Küstrin/Kostrzyn Frankfurt (Oder) Rzepin Fürstenwalde Potsdam Gorzow Wielkopolski Bad Freienwalde Wensickendorf Bernau Oranienburg j Magdeburg Schwedt/Oder Templin Perleberg j Hannover Tantow p Posen Pritzwalk Wittenberge Prenzlau m Rostock Szczecin Gumience q Danzig Szczecin (Stettin) Szczecinski (Stargard) Calau Guben Cottbus Eisenhüttenstadt Guben/Gubin q Wroclaw (Breslau) Forst (Lausitz) Forst Finsterwalde Spremberg Doberlug Kirchhain Senftenberg Elsterwerda Zielona Gora Zary q Wroclaw (Breslau) Hoyerswerda n Dresden Horka q Wroclaw (Breslau) n Görlitz Zugelassene Höchstgeschwindigkeit in km/h Elektrifiziert und mehrgleisig Staatsgrenze 20 bis 60 Elektrifiziert und eingleisig Landesgrenze Brandenburg 70 bis 80 Nicht elektrifiziert und mehrgleisig Landkreisgrenze 100 bis 120 Nicht elektrifiziert und eingleisig 140 bis 160 Saisonaler Betrieb (kein Regelbetrieb) Grenzbahnhof 200 bis 250 Strecke im Ausbau Ausgewählte Städte Strecke im Ausbau (gesperrt) Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 41 Mobilität der Stadt Entwicklung der Fahrzeiten im Schienenverkehr 100 200 300 400 500 600 700 800 Entfernung in km Brüssel Wien Stuttgart München Amsterdam Mannheim Krakau Köln Warschau Frankfurt/Main Düsseldorf Nürnberg Danzig Kopenhagen Malmö Prag Bremen Breslau Hamburg Hannover Posen Dresden Leipzig Stettin 2:00 Stand: November 2016 Quelle: Kursbücher der Deutschen Bahn AG 42 4:00 6:00 8:00 10:00 12:00 14:00 16:00 Fahrzeit in Stunden 2016 2013 2010 2007 1996 Daten zum Berliner Verkehr | Öffentlicher Verkehr Entwicklung des Passagieraufkommens und der Flugbewegungen 1994 1996 1998 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012 2014 2016 Passagiere insges. (in Mio.) 10,3 11,0 11,8 13,3 12,2 14,9 18,5 21,4 22,3 25,3 28,0 33,0 Tegel 7,3 8,4 8,9 10,3 9,9 11,0 11,8 14,5 15,0 18,2 20,7 21,3 Tempelhof 1,0 0,7 0,9 0,8 0,6 0,4 0,6 0,3 1) 1) 1) 1) Schönefeld 1,9 1,9 2,0 2,2 1,7 3,4 6,1 6,6 7,3 7,1 7,3 11,7 Flugbewegungen insges. (in Tsd.) 213,8 219,9 219,9 232,2 212,9 222,9 250,5 267,4 235,2 242,9 252,5 282,1 1) Tegel 96,3 121,7 120,1 134,3 127,5 137,9 140,6 161,2 158,6 171,1 182,2 185,5 Tempelhof 63,4 49,1 55,0 49,8 48,0 36,4 42,2 37,4 1) 1) 1) 1) Schönefeld 54,2 49,1 44,8 48,0 37,4 48,6 69,7 68,8 76,6 71,8 70,3 96,6 Schließung des Flughafens Tempelhof zum 31.10.2008 Quelle: Verkehrsbericht – Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Entwicklung des Passagieraufkommens im Flugverkehr Entwicklung der Flugbewegungen Passagiere in Mio. Flugzeugbewegungen in Tsd. 35 300 30 250 25 200 20 150 15 100 10 50 5 1) 1) 16 20 1) 14 20 1) 12 10 20 08 06 04 20 20 20 02 20 1) 00 Tegel 20 Tegel 98 Tempelhof 20 96 94 Schönefeld Tempelhof Schließung des Flughafens Tempelhof zum 31.10.2008 Quelle: Verkehrsbericht – Flughafen Berlin Brandenburg GmbH 19 19 1) 1) 16 19 20 1) 14 20 1) 12 10 20 08 06 04 20 20 20 02 20 00 20 98 20 94 96 19 19 19 1) Schönefeld Schließung des Flughafens Tempelhof zum 31.10.2008 Quelle: Verkehrsbericht – Flughafen Berlin Brandenburg GmbH 43 Mobilität der Stadt Kfz-Verkehr Das Berliner Straßennetz hat eine Länge von rund 5.400 km. Neben Straßenneubauten erfolgten in den letzten Jahren eine Ausdehnung der Parkraumbewirtschaftung und die Ausweisung von Tempo 30 an ausgewählten Hauptverkehrsstraßen. In vielen Quartieren Berlins ist die Parkraumnachfrage deutlich größer als das Angebot. Die Folge ist Parksuchverkehr. Hier setzt die Parkraumbewirtschaftung an. In Berlin werden im öffentlichen Straßenraum zurzeit in 45 Parkzonen rund 100.000 Stellplätze bewirtschaftet. 44 Daten zum Berliner Verkehr | Kfz-Verkehr Richtungsbezogen gibt es in Berlin über 160 km Hauptverkehrsstraßen, an denen nachts aus Lärmschutzgründen Tempo 30 gilt. Hinzu kommen über 370 km, an denen meist aus Sicherheitsgründen Tempo 30 tagsüber gilt. Damit sind 17 % des Berliner Hauptstraßennetzes zumindest zeitweise auf 30 km/h begrenzt. Das Carsharing gehört in den zentralen Bereichen Berlins mittlerweile zum festen Straßenbild. Fahrzeuge flexibler Angebote ohne Bindung Weitergehende Informationen zum Kfz-Verkehr in Berlin erhalten Sie zur Verkehrsplanung im Straßen- und Kfz-Verkehr unter www.berlin.de/senuvk/verkehr/ politik_planung/strassen_kfz zur aktuellen Verkehrslage unter www.vmz-info.de zur Parkraumbewirtschaftung unter http://www.berlin.de/senuvk/ verkehr/politik_planung/strassen_kfz/ parkraum/ an eine feste Station machen rund 80 % der gesamten Flotte aus. 45 Mobilität der Stadt Bundesfernstraßennetz (2016) m Prenzlau/Stettin l Hamburg/Rostock 96 10 11 109 111 96 96a 10 E 26 158 E 55 114 96 111 96a 2 109 158 10 100 5 100 2 1 5 5 1 5 2 100 96a 103 115 E 51 1 113 101 1 96 96a 117 115 E 51 101 96 113 k Hannover/München Bundesautobahn Bundesstraße – Ortsdurchfahrt Bundesstraße – Freie Strecke übriges Hauptverkehrsstraßennetz Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 46 n Dresden/Cottbus 10 q Frankfurt (Oder) Daten zum Berliner Verkehr | Kfz-Verkehr Verkehrsbeeinflussungsanlagen (2016) l Hamburg/Rostock k Hannover/München m Prenzlau/Stettin n Dresden/Cottbus q Frankfurt (Oder) Dauerzählstelle (in Betrieb) Strecken-/ Knotenbeeinflussung Tunnelsteuerung Fahrstreifensignalisierung Infotafel Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 47 Mobilität der Stadt Durchschnittliche werktägliche Verkehrsmenge im übergeordneten Straßennetz (2014) 1) m Prenzlau/Stettin l Hamburg/Rostock n Dresden/Cottbus k Hannover/München Anzahl der Kfz auf Bundesautobahnen pro Werktag 1) 25.000 25.000 50.000 50.000 75.000 75.000 100.000 100.000 Eine flächendeckende Karte wird im Turnus von 5 Jahren erstellt. Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 48 Übergeordnetes Straßennetz q Frankfurt (Oder) Daten zum Berliner Verkehr | Kfz-Verkehr Zulässige Höchstgeschwindigkeiten im übergeordneten Straßennetz (2015) Tempo über 50 km/h Tempo 50 km/h Tempo 40 km/h Tempo 80 km/h und höher auf Bundesautobahnen Tempo 30 km/h, ganztags Tempo geringer als 80 km/h auf Bundesautobahnen Tempo 30 km/h, temporär Tempo unter 30 km/h Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 49 Mobilität der Stadt Tempo-30-Zonen (2016) Tempo-30-Zonen Bundesautobahn Bundesstraße übriges Hauptverkehrsstraßennetz Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 50 Daten zum Berliner Verkehr | Kfz-Verkehr Parkraumbewirtschaftung (2017) U-Bahn S-Bahn Regionalbahn Parkraumbewirtschaftungsgebiet Quellen: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin; LK Argus GmbH 51 Mobilität der Stadt Parkraumbewirtschaftung nach Bezirken (2017) Bewirtschaftete Anteil der bewirt Stellplätze schafteten Fläche an im öffentlichen Gesamtfläche der Gesamtfläche der Gesamtfläche Bezirk Parkzone Straßenraum Parkzonen in ha des Bezirks in ha des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf 4 – 9, 16, 17, 19 20.500 1) 490 6.470 8% 18, 30, 40, 49, 50, 51 11.300 390 2.020 20% 1 – 3, 14, 15, 20 – 22, 29, 34, 35, 38, 41 26.500 1.110 3.950 28 % Pankow 41 – 45 25.000 630 10.310 6% Spandau 10 – 13 1.900 2) 95 9.190 1% Steglitz-Zehlendorf 23 – 25 7.400 185 10.250 2% 9, 17, 26 – 28 7.200 3) 160 5.310 3% 47.500 6% Friedrichshain-Kreuzberg Mitte Tempelhof-Schöneberg Summe 99.800 3.060 1) 2) 3) Stand: 2013. Es liegen keine aktuellen Erhebungsergebnisse zur Stellplatzanzahl vor. Es liegen 205 bewirtschaftete Stellplätze außerhalb der Parkzonen. Stand: 2013. Quellen: Ordnungsämter der Bezirke; LK Argus GmbH Bewirtschaftete Stellplätze im öffentlichen Straßenraum nach Bezirken (2017) Tempelhof-Schöneberg 7.200 Steglitz-Zehlendorf 7.400 Charlottenburg-Wilmersdorf 20.500 Spandau 1.900 Friedrichshain-Kreuzberg 11.300 Pankow 25.000 Mitte 26.500 Quellen: Ordnungsämter der Bezirke; LK Argus GmbH 52 Daten zum Berliner Verkehr | Kfz-Verkehr Park and Ride-Anlagen (2016) Wandlitz Schönwalde Buch Ahrensfelde Pankow Heinersdorf Marzahn Dallgow (bei Berlin) Hönow Wuhletal Rahnsdorf Parchimer Allee Altglienicke Lichtenrade Potsdam Pirschheide Blankenfelde (Kreis Zossen) Stellplätze auf Park and Ride-Anlagen < 100 U-Bahn 100 bis <200 S-Bahn ≥200 Regionalbahn Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 53 Mobilität der Stadt Carsharing-Mobilstationen (2017) Stationsbasierte Anbieter (Flinkster, Greenwheels, Stadtmobil, Cambio, Ubeeqo) Free floating-Anbieter: DriveNow, car2go, emmy (e-scooter), coup (e-scooter) U-Bahn S-Bahn Quellen: Webseiten der Anbieter, LK Argus GmbH 54 Daten zum Berliner Verkehr | Kfz-Verkehr Entwicklung Carsharing in Berlin (2016) 1) Stationsbasierte Angebote Free floating-Angebote Gesamt 1) 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 260 310 404 393 559 496 664 648 663 0 0 0 300 1.916 1.799 2.317 2.397 2.334 260 310 404 693 2.475 2.295 2.981 3.045 2.997 Anzahl CarSharing-Fahrzeuge Quelle: Bundesverband CarSharing e.V. (bcs) Entwicklung Carsharing nach Fahrzeugen (2016) Fahrzeuge 2.500 2.000 1.500 1.000 500 Stationsbasierte Angebote Free floating-Angebote 0 16 15 14 20 20 20 13 20 12 20 11 20 10 20 08 09 20 20 Quelle: Bundesverband CarSharing e.V. (bcs) 55 Mobilität der Stadt Güterverkehr Der Transport von Gütern und Waren sichert die Ver- und Entsorgung Berlins. Gleichzeitig ist der Güterverkehr auch verantwortlich für einen großen Teil der Lärm- und Luftschadstoffbelastungen und verursacht einen hohen Instandhaltungsaufwand der Infrastruktur. Die Förderung des Güterverkehrs auf der Schiene und mit dem Binnenschiff sowie die umweltverträgliche Abwicklung des Lkw-Verkehrs haben daher einen hohen Stellenwert. 56 Daten zum Berliner Verkehr | Güterverkehr Das Güterfernverkehrsaufkommen ist in Berlin von 30,1 Mio. t im Jahr 2009 auf 33,1 Mio. t im Jahr 2013 gestiegen. Die meisten Güter wurden auf der Straße transportiert, jedoch mit sinkender Tendenz. Der Anteil des Straßengüterverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen Weitergehende Informationen zum Berliner Wirtschaftsverkehrskonzept und zur Hafenkonzeption erhalten Sie unter www.berlin.de/senuvk/verkehr/ politik_planung/gueter www.behala.de sank von 75 % im Jahr 2009 auf 69 % im Jahr 2013, während die Schiene von 14 % in 2009 auf 20 % in 2013 anstieg und die Schifffahrt stabil bei rund 11 % verblieb. Auch im Sektor Luftfracht zeigen sich Zuwächse. Im Jahr 2009 wurden hier noch 0,029 Mio. t Fracht transportiert. Im Jahr 2015 waren es im Vergleich dazu mit 0,043 Mio. t fast 50 % mehr. 57 Mobilität der Stadt Entwicklung des Güterfernverkehrsaufkommens in Berlin und Brandenburg Entwicklung des Anteils der Verkehrsträger im Güterfernverkehr in Berlin und Brandenburg Güterfernverkehrsaufkommen in 1.000 t /Jahr Anteil der Verkehrsträger am Güterfernverkehrsaufkommen in 1.000 t /Jahr 120.000 120.000 100.000 100.000 80.000 80.000 60.000 60.000 40.000 40.000 20.000 20.000 1) 1) 15 20 13 20 11 20 09 20 07 20 05 20 15 20 13 20 11 20 09 20 07 20 05 20 1) 15 20 13 20 11 20 09 20 07 20 05 20 an Br nb de n rli Be g ur Binnenschifffahrt 1) Güterfernverkehrsaufkommen in Berlin Schienengüterverkehr Güterfernverkehrsaufkommen in Brandenburg Straßengüterverkehr ohne Straßengüterverkehr 1) Quellen: Statistisches Bundesamt; Kraftfahrt-Bundesamt; Bundesamt für Güterverkehr; Amt für Statistik Berlin-Brandenburg ohne Straßengüterverkehr Quellen: Statistisches Bundesamt; Kraftfahrt-Bundesamt; Bundesamt für Güterverkehr; Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Entwicklung des Güterein- und -ausgangs der Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft (BEHALA) nach Verkehrsmitteln 2003 2005 2007 2009 2011 2013 2015 Gütereingang und -ausgang insgesamt (in 1.000 t) 4.087 3.927 3.874 3.129 3.820 4.098 4.016 2.620 2.323 2.247 1.850 2.141 2.249 2.237 Eisenbahn 700 824 892 886 1.187 1.131 1.237 Schifffahrt 767 780 735 393 492 621 542 Lkw Entwicklung des Güterein- und -ausgangs der Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft (BEHALA) nach Standorten 2003 2005 2007 2009 2011 2013 2015 Gütereingang und -ausgang insgesamt (in 1.000 t) 4.087 3.927 3.874 3.129 3.820 4.098 4.016 965 909 981 810 910 813 833 Neukölln 45 114 283 71 72 67 69 Osthafen 494 352 4 0 0 0 0 Spandau 786 685 421 432 522 534 437 1.797 1.867 2.185 1.816 2.316 2.684 2.677 Ladestraße Westhafen Quelle: BEHALA – Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH 58 Daten zum Berliner Verkehr | Güterverkehr Entwicklung des Güterein- und -ausgangs der Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft (BEHALA) nach Verkehrsmitteln Güter in 1.000 t /Jahr 6.000 5.000 4.000 3.000 2.000 1.000 15 20 3 1 20 1 1 20 9 0 20 7 0 20 5 0 20 3 0 20 15 20 3 1 20 1 1 20 9 0 20 7 0 20 5 0 20 3 0 20 15 20 3 1 20 1 1 20 9 0 20 7 0 20 5 0 20 3 0 20 15 20 3 1 20 1 1 20 9 0 20 7 0 20 5 0 20 3 0 20 m sa Ge t ah fff n rt ah nb hi Sc w se Ei Lk Entwicklung des Güterein- und -ausgangs der Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft (BEHALA) nach Standorten Güter in 1.000 t /Jahr 6.000 5.000 4.000 3.000 2.000 1.000 15 20 3 1 20 1 1 20 9 0 20 7 0 20 5 0 20 3 0 20 15 20 3 1 20 1 1 20 9 0 20 7 0 20 5 0 20 3 0 20 15 20 3 1 20 1 1 20 9 0 20 7 0 20 5 0 20 3 0 20 15 20 3 1 20 1 1 20 9 0 20 7 0 20 5 0 20 3 0 20 15 20 3 1 20 1 1 20 9 0 20 7 0 20 5 0 20 3 0 20 15 20 3 1 20 1 1 20 9 0 20 7 0 20 5 0 20 3 0 20 t m sa Ge en af th es W u da an Sp en af th Os ln ße ra öl uk Ne st de La Quelle: BEHALA – Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH 59 Mobilität der Stadt Schieneninfrastruktur für den Güterverkehr (2016) l Wittstock (Dosse) m Rostock/Stralsund Wensickendorf l o Groß Schönebeck o Stralsund/Stettin Hafen Velten Niederbarnimer Eisenbahn o Werneuchen l Hamburg GVZ und Hafen Berlin West Wustermark j Hannover Havelländische Eisenbahn Siemens Güterbahn GVZ und Hafen Westhafen o Küstrin-Kietz/Kostrzyn Südhafen Spandau Hafen Rüdersdorf Hafen Neukölln p Frankfurt (Oder) und Polen Neukölln-MittenwalderEisenbahngesellschaft GVZ Berlin Ost Freienbrink j Magdeburg GVZ Berlin Süd Großbeeren Hafen Königs Wusterhausen k Dessau k Halle/Leipzig Hafen Güterverkehrszentrum (GVZ) mit Anschluss an das Schienennetz Schienennetz der DB AG Nichtbundeseigene Bahnen und Privatbahnen (genutzt) Nichtbundeseigene Bahnen und Privatbahnen (z.Zt. nicht genutzt) Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 60 n Dresden n Cottbus Daten zum Berliner Verkehr | Güterverkehr Entwicklung des Schienengüterverkehrs in Berlin und Brandenburg 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2013 2015 Berlin insgesamt (in 1.000 t) 5.212 4.074 4.077 4.521 4.156 5.485 6.750 6.219 Empfang 4.084 3.199 3.503 4.255 3.689 4.398 5.310 5.028 Versand 1.128 875 574 266 467 1.087 1.440 1.191 25.316 23.703 29.289 30.866 32.842 34.407 34.052 35.477 Empfang 14.149 13.916 13.790 14.457 15.298 16.878 15.638 16.191 Versand 11.167 9.787 15.499 16.409 17.544 17.529 18.414 19.286 Brandenburg insgesamt (in 1.000 t) Entwicklung des Schienengüterverkehrs in Berlin Entwicklung des Schienengüterverkehrs in Brandenburg Güter in 1.000 t Güter in 1.000 t 35.000 35.000 30.000 30.000 25.000 25.000 20.000 20.000 15.000 15.000 10.000 10.000 5.000 5.000 15 11 13 20 20 09 20 07 20 05 20 Versand 03 01 Empfang 20 20 20 15 11 13 20 20 09 20 07 20 05 20 01 03 20 20 20 Empfang Versand Quelle: Statistisches Bundesamt 61 Mobilität der Stadt Wasserstraßen der Binnenschifffahrt (2017) Oder-Havel-Kanal Hafen Velten Havelkanal Schleuse Schönwalde GVZ und Hafen Berlin West Wustermark Schleuse Spandau Schleuse Plötzensee GVZ und Hafen Westhafen Schifffahrtskanal Schleuse Charlottenburg Südhafen Spandau MühlendammUnterschleuse schleuse Landwehrkanal Kladower Seenstrecke Sacrow-Paretzer Kanal Großer Wannsee Hafen Rüdersdorf Oberschleuse Rüdersdorfer Gewässer Schleuse und Hafen Treptower Spree Neukölln Teltowkanal Teltowkanal Schleuse Woltersdorf Großer Müggelsee Langer See Potsdamer Havel Seddinsee Kleinmachnow Schleuse Wernsdorf Spree Oder Wasserstraße Dahme-Wassertraße Hafen Königs Wusterhausen Schleuse Königs Wusterhausen Hafen Güterverkehrszentrum (GVZ) mit Anschluss an das Schienennetz Güterverkehrszentrum (GVZ) mit Hafenanschluss klassifiziertes Wasserstraßennetz Schienennetz des Güterverkehrs Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 62 Schleuse Neue Mühle Daten zum Berliner Verkehr | Güterverkehr Entwicklung des Güterverkehrs der Binnenschifffahrt von und nach Berlin 1997 Güterverkehr der Binnenschifffahrt insgesamt (in 1.000 t) 7.840 5.180 4.054 2.929 3.490 3.681 3.218 3.532 3.614 3.593 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2013 2015 Empfang 5.842 4.353 3.844 2.826 3.276 3.411 3.073 3.338 3.417 3.422 Versand 1.998 827 210 103 214 270 145 194 197 171 2005 2007 2009 2011 2013 2015 Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Entwicklung des Güterverkehrs im Flugverkehr von und nach Berlin 1997 1999 2001 2003 Luftfrachtverkehr Luftfracht an – ab (in t) 1) 43.402 35.829 41.441 36.718 31.870 29.633 29.302 31.166 35.239 43.236 Luftpost insgesamt (in t) 19.034 16.366 16.179 14.712 12.075 1) 9.214 5.630 667 5.460 4.528 einschließlich Weitertransport auf der Straße (Trucking) Quelle: Verkehrsberichte – Berlin-Brandenburg Flughafen Holding GmbH Entwicklung des Güterverkehrs der Binnenschifffahrt von und nach Berlin Entwicklung des Güterverkehrs im Flugverkehr von und nach Berlin Güter in 1.000 t Güter in t 9.000 70.000 8.000 60.000 7.000 50.000 6.000 5.000 40.000 4.000 30.000 3.000 20.000 2.000 10.000 1.000 15 11 13 20 20 09 20 07 20 05 1) 20 Luftpost insgesamt (in t) 03 Versand 20 01 99 Luftfracht an – ab (in t) 1) Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg 20 20 97 19 19 15 11 13 20 20 09 07 20 20 05 20 03 99 01 20 20 20 97 19 19 Empfang einschließlich Weitertransport auf der Straße (Trucking) Quelle: Verkehrsberichte – Berlin-Brandenburg Flughafen Holding GmbH 63 Mobilität der Stadt Entwicklung des Straßengüterverkehrs in Berlin und Brandenburg 1) 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2013 129.159 95.785 85.761 71.134 70.683 64.459 64.633 65.160 66.206 Empfang 69.346 51.607 45.669 38.412 37.692 34.842 34.491 34.775 34.988 Versand 59.813 44.178 40.092 32.722 32.991 29.617 30.142 30.385 31.218 Binnenverkehr Berlin 43.681 29.430 24.760 19.572 19.853 16.423 16.402 16.002 16.565 Berlin insgesamt (in 1.000 t) Brandenburg insgesamt (in 1.000 t) 289.645 283.959 244.874 244.098 222.363 239.051 223.258 232.082 221.756 Empfang 147.786 143.041 122.763 122.250 112.094 120.601 111.695 116.006 111.303 Versand 141.859 140.918 122.111 121.848 110.269 118.450 111.563 116.076 110.453 Binnenverkehr Brandenburg 109.109 105.911 86.764 85.149 73.569 79.880 73.655 74.321 Entwicklung des Straßengüterverkehrs in Berlin 1) Entwicklung des Straßengüterverkehrs in Brandenburg 1) Güter in 1.000 t Güter in 1.000 t 300.000 300.000 250.000 250.000 200.000 200.000 150.000 150.000 100.000 100.000 50.000 50.000 11 13 20 09 20 05 03 07 20 20 20 01 Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt 20 Binnenverkehr 99 Binnenverkehr 20 97 Versand Entwicklung des Straßengüterverkehrs bis einschließlich 2013. Die Erfassung wird nicht weitergeführt. 19 Empfang Versand 1) 64 19 13 11 20 09 20 07 03 05 20 20 20 01 20 99 20 97 19 19 Empfang 70.240 Daten zum Berliner Verkehr | Güterverkehr 65 Mobilität der Stadt Verkehrssicherheit Die Teilnahme am Verkehr soll für alle Bevölkerungsgruppen und Verkehrsarten sicher möglich sein. Allerdings geschehen jährlich über 137.000 Verkehrsunfälle in Berlin. Bei etwa jedem zehnten Unfall kommen Personen zu Schaden. Aufgrund der Bedeutung dieses Themas besitzt das Land ein eigenes Verkehrssicherheitsprogramm. 66 Wirkungen und Rahmenbedingungen des Verkehrs | Verkehrssicherheit Der bis in das Jahr 2006 anhaltende Trend sinkender Unfallzahlen hat sich nicht fortgesetzt. Mit einem Anstieg der Unfallzahlen geht auch ein Anstieg der Anzahl verunglückter Personen einher. Schwer verletzte und getötete zu Fuß Gehende und Radfahrende machten im Jahr 2015 rund 60 % der bei Verkehrsunfällen getöteten und rund 54 % der schwerverletzten Personen in Berlin aus. Weitergehende Informationen zur Verkehrssicherheit erhalten Sie für Berlin unter www.berlin.de/senuvk/verkehr/ politik_planung/sicherheit zur Verbesserung des Verkehrsklimas unter www.berlin-nimmt-ruecksicht.de zum Thema allgemein (Deutscher Verkehrssicherheitsrat) unter www.dvr.de 67 Mobilität der Stadt Verkehrsunfälle im Hauptverkehrsstraßennetz auf der freien Strecke (2016) Anzahl der Unfälle pro km 1 bis <10 10 bis <50 ≥50 Quellen: Berliner Polizeiliches Unfalldatenerfassungssystem, VU-Urs; Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 68 Wirkungen und Rahmenbedingungen des Verkehrs | Verkehrssicherheit Verkehrsunfälle im Hauptverkehrsstraßennetz an den Knotenpunkten (2016) Anzahl der Unfälle 1 bis <10 10 bis <50 ≥50 Quellen: Berliner Polizeiliches Unfalldatenerfassungssystem, VU-Urs; Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 69 Mobilität der Stadt Entwicklung der Verkehrsunfälle nach Unfallarten und Schwere der Unfallfolgen Unfälle insgesamt Unfälle mit Sachschaden 1996 1998 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012 2014 2016 154.809 142.166 148.107 135.575 124.514 119.512 119.512 123.592 130.038 132.717 141.154 138.726 126.672 131.921 121.002 110.780 105.524 108.695 117.477 116.516 117.981 126.468 Unfälle mit Personenschaden 16.083 15.494 16.186 14.573 13.734 13.988 14.897 12.561 14.266 14.736 14.686 Verunglückte Personen insgesamt 19.394 18.665 19.547 17.604 16.599 16.757 17.685 14.801 16.895 17.491 17.392 120 85 89 82 70 74 55 44 42 52 56 Schwerverletzte 2.465 2.173 2.181 1.845 1.811 1.862 1.814 1.688 2.049 2.034 2.087 Leichtverletzte 16.809 16.407 17.277 15.677 14.718 14.821 15.816 13.069 14.804 15.405 15.249 Getötete Entwicklung der Verkehrsunfälle nach Beteiligten 1)2) Verunglückte Personen insgesamt Getötete Personen insgesamt 1996 1998 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012 2014 2016 19.394 18.665 19.547 17.604 16.599 16.757 17.685 14.801 16.895 17.491 17.392 120 85 89 82 70 74 55 44 42 52 56 Fußgänger 52 34 33 33 34 33 30 24 17 21 21 Radfahrer 16 18 17 18 11 9 11 6 15 10 17 mot. Zweiradfahrer und Mitfahrer 11 10 15 11 10 17 10 9 6 13 10 Pkw/Lkw/Bus – Fahrer und Mitfahrer 40 22 23 20 15 15 4 5 3 8 7 1 1 1 0 0 0 0 0 1 0 1 2.465 2.173 2.181 1.845 1.811 1.862 1.814 1.688 2.049 2.034 2.087 Fußgänger 836 685 659 570 528 483 505 459 529 500 537 Radfahrer 478 547 547 474 462 508 535 474 632 594 586 mot. Zweiradfahrer und Mitfahrer 350 330 350 374 347 444 388 365 439 428 391 Pkw/Lkw/Bus – Fahrer und Mitfahrer 784 594 613 415 445 416 380 377 430 498 563 17 17 12 12 29 11 6 13 19 14 10 Sonstige Schwer verletzte Personen insgesamt Sonstige Leicht verletzte Personen insgesamt 16.809 16.407 17.277 15.677 14.718 14.821 15.816 13.069 14.804 15.405 15.249 Fußgänger 2.421 2.065 1.964 1.911 1.711 1.721 1.743 1.558 1.729 1.640 1.701 Radfahrer 3.382 3.578 3.839 3.662 3.681 3.988 4.738 3.777 4.532 4.755 4.692 mot. Zweiradfahrer und Mitfahrer 1.722 1.956 2.230 1.802 1.772 2.009 2.356 1.762 1.894 1.951 1.755 Pkw/Lkw/Bus – Fahrer und Mitfahrer 9.073 8.618 9.025 8.095 7.377 6.885 6.778 5.769 6.418 6.828 7.000 211 190 219 207 177 218 201 203 231 175 101 Sonstige Die Bevölkerung für die Jahre 1992 bis 2010 basiert auf der alten Bevölkerungsfortschreibung. Die Angaben für 2012 basieren auf der Bevölkerungsfortsschreibung auf Grundlage des Zensus vom 9. Mai 2011. Es handelt sich um vorläufige Daten. 2)  Bevölkerungsfortschreibung ist nur bis November 2016 verfügbar. 1)  Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg 70 Wirkungen und Rahmenbedingungen des Verkehrs | Verkehrssicherheit Relative Entwicklung der Verunglückten Relative Entwicklung der Unfallschäden Relative Veränderung in Prozent (1996 = 100%) Relative Veränderung in Prozent (1996 = 100%) 100 100 90 90 80 80 70 70 60 60 50 50 40 40 30 30 20 20 10 10 16 20 14 20 12 20 10 20 08 20 Unfälle mit Personenschaden 06 Unfälle mit Sachschaden Schwerverletzte 20 04 20 02 00 20 20 96 98 19 16 19 20 14 20 12 20 10 20 08 20 06 20 04 20 02 20 00 20 98 19 96 19 Getötete Leichtverletzte Entwicklung der Schwerverletzten nach Beteiligten Entwicklung der Getöteten nach Beteiligten Einwohner Personen Personen 3.500 3.500.000 200 3.000 3.000.000 175 2.500 2.500.000 2.000 2.000.000 1.500 1.500.000 1.000 1.000.000 500 500.000 150 125 100 75 50 25 16 14 20 12 Pkw/Lkw 20 Mot. Zweirad Radfahrer 10 Fußgänger Einwohner 20 Sonstige Pkw/Lkw 08 06 Mot. Zweirad Radfahrer 20 20 04 20 02 20 00 20 20 96 98 19 19 16 14 20 12 20 10 06 08 20 20 20 04 20 02 20 00 20 98 20 96 19 19 Fußgänger Sonstige Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg 71 Mobilität der Stadt Entwicklung der Anzahl der verunglückten Personen Verunglückte Personen 25.000 20.000 15.000 10.000 5.000 verunglückte Fußgänger verunglückte Radfahrer sonstige Verunglückte 16 20 14 20 12 20 10 20 08 20 06 20 04 20 02 20 00 20 98 19 96 19 Entwicklung der Anzahl der schwer verletzten Fußgänger Entwicklung der Anzahl der schwer verletzten Radfahrer Schwer verletzte Fußgänger Schwer verletzte Radfahrer 1.200 1.200 1.000 1.000 800 800 600 600 400 400 200 200 16 14 20 12 20 10 08 06 20 20 20 04 Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg 20 sonstige Altersgruppen 02 über 65 Jahre 20 00 20 96 98 20 19 19 16 14 20 12 20 10 08 06 20 20 20 04 unter 15 Jahren sonstige Altersgruppen 72 20 02 20 00 20 6 98 20 19 9 19 unter 15 Jahren Wirkungen und Rahmenbedingungen des Verkehrs | Verkehrssicherheit Wegeanteile nach Verkehrsmittelgruppen für den Verkehr innerhalb Berlins (2008) Fußverkehr 29% Kfz 32% Wegeanteile nach Verkehrsmittelgruppen für den Verkehr Berlins (2013) Kfz 30 % Fußverkehr 31 % Radverkehr 13% Radverkehr 13% Öffentlicher Verkehr 27% Öffentlicher Verkehr 27% Quellen: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz; Mobilität in Städten – SrV, TU Dresden Quellen: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz; Mobilität in Städten – SrV, TU Dresden Anteil der Verunglückten nach Verkehrsmittel (2007–2009) Anteil der Verunglückten nach Verkehrsmittel (2012 –2014) Mitfahrer 16% Sonstige 2% Fußverkehr 13% Mitfahrer 16% Sonstige 2% Fußverkehr 13% Radverkehr 29% Radverkehr 32% Pkw/Lkw 28% Pkw/Lkw 26% Mot. Zweirad 13% Mot. Zweirad 14% Quellen: Unfalldaten Polizei Berlin und Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin, Verkehrssicherheitsbericht 2015 Quellen: Unfalldaten Polizei Berlin und Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin, Verkehrssicherheitsbericht 2015 Anteil der Schwerverletzen nach Verkehrsmittel (2007–2009) Anteil der Schwerverletzten nach Verkehrsmittel (2012 –2014) Mitfahrer 8% Pkw/Lkw 14% Sonstige 1% Mitfahrer 9% Fußverkehr 28% Pkw/Lkw 15% Sonstige 1% Fußverkehr 26% Mot. Zweirad 21% Mot. Zweirad 20% Radverkehr 29% Quellen: Unfalldaten Polizei Berlin und Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin, Verkehrssicherheitsbericht 2015 Radverkehr 31% Quellen: Unfalldaten Polizei Berlin und Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin, Verkehrssicherheitsbericht 2015 73 Mobilität der Stadt Entwicklung der Verkehrsunfälle mit Kindern im Alter von unter 15 Jahren 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012 2014 2016 455 434 413 404 411 426 436 458 482 1.759 1.521 1.354 1.180 1.205 1.051 1.205 1.160 1.180 Fußgänger 736 665 540 501 466 439 448 393 396 Radfahrer 608 456 441 342 374 302 359 355 320 0 3 1 1 1 3 1 0 0 298 211 178 178 153 154 178 138 174 1.461 1.307 1.175 1.001 1.051 894 1.026 1.022 1.006 3,9 3,5 3,3 2,9 2,9 2,5 2,8 2,6 2,5 Einwohneranzahl an Kindern (in 1.000) 1) 2) Verunglückte Kinder insgesamt getötete Kinder insgesamt schwer verletzte Kinder insgesamt leicht verletzte Kinder insgesamt Verunglücktenquote 3) Die Angaben für die Jahre ab 2011 basieren auf der Bevölkerungsfortschreibung des Zensus 2011. Die Jahre 2011 bis 2013 sind berichtigte Zahlen. Bevölkerungsfortschreibung nur bis November 2016 verfügbar, Anteil Kinder basierend auf dem Bevölkerungstand 2015. 3) verunglückte Kinder pro 1.000 Kinder in Berlin 1) 2) Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Entwicklung der Anzahl verunglückter Kinder im Alter von unter 15 Jahren Anzahl verunglückter Kinder Verunglücktenquote 4.000 40,0 3.500 35,0 3.000 30,0 2.500 25,0 2.000 20,0 1.500 15,0 1.000 10,0 500 5,0 getötete Kinder schwer verletzte Kinder leicht verletzte Kinder Verunglücktenquote getötete Kinder schwer verletzte Kinder leicht verletzte Kinder Verunglücktenquote 16 20 12 14 20 20 10 20 08 06 74 20 04 20 00 02 20 20 20 Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Wirkungen und Rahmenbedingungen des Verkehrs | Verkehrssicherheit Entwicklung der Verkehrsunfälle mit Jugendlichen im Alter von 15 bis unter 18 Jahren 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012 2014 2016 Einwohneranzahl an Jugendlichen (in 1.000) 1) 2) 106 107 107 96 80 76 78 81 82 Verunglückte Jugendliche insgesamt 650 539 578 536 464 333 370 403 383 Fußgänger 126 120 137 123 110 72 88 122 156 Radfahrer 252 196 209 195 177 124 137 134 90 Mot. Zweirad 145 115 114 96 79 61 65 74 33 Pkw 118 95 105 103 92 69 74 37 69 1 1 0 2 2 0 1 1 2 82 59 66 59 50 41 50 57 64 567 479 512 475 412 292 319 345 317 6,1 5,0 5,4 5,6 5,8 4,4 4,8 5,0 4,7 getötete Jugendliche insgesamt schwer verletzte Jugendliche insgesamt leicht verletzte Jugendliche insgesamt Verunglücktenquote 3) 1) 2) 3) Die Angaben für die Jahre ab 2011 basieren auf der Bevölkerungsfortschreibung des Zensus 2011. Die Jahre 2011 bis 2013 sind berichtigte Zahlen. Bevölkerungsfortschreibung nur bis November 2016 verfügbar, Anteil Jugendliche basierrnd auf dem Bevölkerungstand 2015. verunglückte Jugendliche pro 1.000 Jugendliche in Berlin Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Entwicklung der Anzahl verunglückter Jugendlicher im Alter von 15 bis unter 18 Jahren Anzahl verunglückter Jugendlicher Verunglücktenquote Anzahl junger Erwachsener Verunglücktenquote 4.000 40,0 4.000 40,0 3.500 35,0 3.500 35,0 3.000 30,0 3.000 30,0 2.500 25,0 2.500 25,0 2.000 20,0 2.000 20,0 1.500 15,0 1.500 15,0 1.000 10,0 1.000getötete Jugendliche 10,0 500 5,0 schwer verletzte Jugendliche 500leicht verletzte Jugendliche 5,0 Verunglücktenquote 16 20 12 10 14 20 20 08 20 06 04 02 20 20 20 20 00 20 16 20 12 10 14 20 20 06 08 20 20 20 04 20 00 02 20 20 Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg 75 Mobilität der Stadt Entwicklung der Verkehrsunfälle mit jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis unter 25 Jahren 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012 2014 2016 Einwohneranzahl an jungen Erwachsenen (in 1.000) 1) 2) 285 298 299 298 301 293 268 255 254 3.607 2.948 2.599 2.479 2.580 1.995 2.222 2.123 2.003 Fußgänger 254 284 247 243 269 223 252 213 227 Radfahrer 632 544 524 519 609 416 502 496 468 2.079 1.659 1.411 1.183 1.108 883 439 936 175 544 389 349 465 535 433 477 250 911 17 13 10 10 7 5 4 7 7 324 261 250 248 217 219 292 265 230 3.266 2.674 2.339 2.221 2.356 1.771 1.926 1.851 1.766 12,6 9,9 8,7 8,3 8,6 6,8 8,3 8,3 7,9 Verunglückte junge Erwachsene insgesamt Mot. Zweirad Pkw getötete junge Erwachsene insgesamt schwer verletzte junge Erwachsene insgesamt leicht verletzte junge Erwachsene insgesamt Verunglücktenquote 3) 1) 2) 3) Die Angaben für die Jahre ab 2011 basieren auf der Bevölkerungsfortschreibung des Zensus 2011. Die Jahre 2011 bis 2013 sind berichtigte Zahlen. Bevölkerungsfortschreibung nur bis November 2016 verfügbar, Anteil Jugendliche basierend auf dem Bevölkerungstand 2015. verunglückte junge Erwachsene pro 1.000 junge Erwachsene in Berlin Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Entwicklung der Anzahl verunglückter junger Erwachsener im Alter von 18 bis unter 25 Jahren uote Anzahl junger Erwachsener Verunglücktenquote 40,0 4.000 40,0 35,0 3.500 35,0 30,0 3.000 30,0 25,0 2.500 25,0 20,0 2.000 20,0 15,0 1.500 15,0 10,0 1.000 10,0 5,0 500 5,0 getötete junge Erwachsene schwer verletzte junge Erwachsene leicht verletzte junge Erwachsene Verunglücktenquote 20 20 16 14 10 08 12 20 20 06 04 02 76 20 20 20 20 00 20 Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Wirkungen und Rahmenbedingungen des Verkehrs | Verkehrssicherheit Entwicklung der Verkehrsunfälle mit Senioren im Alter von über 65 Jahren 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012 2014 2016 494 524 562 610 645 661 614 629 690 1.030 1.081 1.208 1.362 1.579 1.379 1.677 1.775 1.783 Fußgänger 355 341 354 378 366 356 417 406 416 Radfahrer 196 235 246 337 429 351 449 460 471 Mot. Zweirad 638 625 Pkw 44 23 getötete Senioren insgesamt Einwohneranzahl an Senioren (in 1.000) 1) 2) Verunglückte Senioren insgesamt 20 24 25 24 18 18 16 21 26 schwer verletzte Senioren insgesamt 236 205 236 250 255 247 279 325 347 leicht verletzte Senioren insgesamt 774 852 947 1.088 1.306 1.114 1.382 1.429 1.410 2,1 2,1 2,1 2,2 2,4 2,1 2,7 2,8 2,6 Verunglücktenquote 3) Die Angaben für die Jahre ab 2011 basieren auf der Bevölkerungsfortschreibung des Zensus 2011 Die Jahre 2011 bis 2013 sind berichtigte Zahlen. Bevölkerungsfortschreibung nur bis November 2016 verfügbar, Anteil Senioren basierend auf dem Bevölkerungstand 2015. 3) verunglückte Senioren pro 1.000 Senioren in Berlin 1) 2) Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Entwicklung der Anzahl verunglückter Senioren im Alter von über 65 Jahren Anzahl verunglückter Senioren Verunglücktenquote 4.000 40,0 3.500 35,0 3.000 30,0 2.500 25,0 2.000 20,0 1.500 15,0 1.000 10,0 500 5,0 getötete Senioren schwer verletzte Senioren leicht verletzte Senioren Verunglücktenquote 16 20 12 14 20 20 10 06 08 20 20 04 20 00 02 20 20 20 Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg 77 Mobilität der Stadt Luftqualität und Klimaschutz Die Luftqualität wird vor allem durch den motorisierten Verkehr beeinträchtigt. Er stößt lokal wirksame gesundheitsschädliche Schadstoffe wie Stickstoffdioxid (NO2) aus und ist stellenweise für Feinstaub (PM10) sowie für das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid (CO2) mit verantwortlich. Der EU-Grenzwert von 40 μg/m³ für die über das Jahr gemittelte NO2Belastung wird im Berliner Hauptverkehrsstraßennetz trotz aller ergriffenen Maßnahmen nach wie vor in Teilen überschritten. 78 Wirkungen und Rahmenbedingungen des Verkehrs | Luftqualität und Klimaschutz Positiver sieht die Bilanz bei den über das Jahr gemittelten Feinstaubbelastungen aus. Der EU-Grenzwert von 40 μg/m³ wird im Berliner Hauptverkehrsstraßennetz seit 2004 eingehalten. Fallweise treten noch Überschreitungen des strengeren 24-Stunden-Grenzwertes von 35 μg/m³ auf. Der Verkehr verursacht rund ein Viertel der CO2-Emissionen in Berlin. Diese liegen nach einem Abwärtstrend in den letzten Jahren heute wieder auf dem Niveau des Jahres 2004. Weitergehende Informationen erhalten Sie zur Berliner Luftqualität, Luftrein­ halteplanung und Umweltzone unter www.berlin.de/senuvk/umwelt/ luftqualitaet zum Berliner Klimaschutzkonzept unter www.berlin.de/senuvk/klimaschutz zum Berliner Energie-und Klimaschutzprogramm (BEK) des Landes Berlin unter www.stadtentwicklung.berlin.de/ umwelt/klimaschutz/bek_berlin zu bundesweit aktuellen Luftqualitätsdaten unter www.umweltbundesamt.de/daten/ luftbelastung/aktuelle-luftdaten 79 Mobilität der Stadt Umweltzone Berlin U-Bahn S-Bahn Regionalbahn Umweltzone (Einfahrt nur mit grüner Plakette) Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 80 Wirkungen und Rahmenbedingungen des Verkehrs | Luftqualität und Klimaschutz Nachrüstung von Dieselfahrzeugen mit Partikelfiltern 1)2)3) Dez 2008 Dez 2009 Dez 2010 Dez 2011 Dez 2012 Dez 2013 Dez 2014 Dez 2015 Pkw 194.432 206.388 220.505 241.896 255.786 256.925 272.995 288.424 77.455 47.108 32.233 29.045 18.742 15.257 13.760 12.270 116.977 159.280 188.272 212.851 237.044 241.668 259.235 276.154 65.885 67.640 70.325 72.729 65.419 80.204 85.421 92.438 ohne Partikelfilter 4) 41.342 32.301 23.138 20.371 14.015 4.199 3.734 3.342 mit und ohne 5) Partikelfilter 24.543 35.339 47.187 52.358 51.404 76.005 81.687 89.096 ohne Partikelfilter 4) mit und ohne 5) Partikelfilter Lkw Nachrüstung von Dieselfahrzeugen mit Partikelfiltern 1)2)3) Anzahl an Nachrüstungen 300.000 250.000 200.000 150.000 100.000 50.000 5 01 z2 De 4 01 z2 De Lkw mit und ohne 5) Partikelfilter 3 Pkw mit und ohne 5) Partikelfilter 01 Lkw ohne Partikelfilter 4) z2 De 2 01 z2 De 1 01 z2 De 0 01 z2 De 9 00 z2 De 8 00 z2 De Pkw ohne Partikelfilter 4) Angaben für in Berlin zugelassene Fahrzeuge Seit dem 01.01.2008 gilt die Umweltzone. Es dürfen Fahrzeuge mit roter, gelber und grüner Plakette in die Umweltzone einfahren. Verschärfung der Regelungen: seit dem 01.01.2010 dürfen nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette in die Umweltzone einfahren. 4) Dieselfahrzeuge, die aufgrund ihrer Schadstoffgruppe eine gelbe oder rote Plakette erhalten. 5) Dieselfahrzeuge, die aufgrund ihrer Schadstoffgruppe auch ohne Partikelfilter eine grüne Plakette erhalten. 1) 2) 3) Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 81 Mobilität der Stadt Entwicklung der Pkw-Einstufung nach Abgasstandard 2014 2015 2016 256.427 271.805 287.251 EURO I und schlechter 1.706 1.523 1.424 EURO II 5.800 5.147 4.580 EURO III 44.247 40.746 37.095 204.674 224.389 244.152 867.005 850.604 845.019 2.823 2.509 2.270 G-Kat 17.588 14.604 12.630 EURO I 32.000 21.942 17.835 EURO II 89.000 72.820 62.326 EURO III 128.535 115.103 101.443 EURO IV und besser 597.059 623.626 648.515 Diesel-Pkw gesamt EURO IV und besser Benzin-Pkw gesamt ohne G-Kat Entwicklung der Einstufung von Diesel-Pkw nach Abgasstandard Entwicklung der Einstufung von Benzin-Pkw nach Abgasstandard Diesel-Pkw Benzin-Pkw 300.000 700.000 250.000 600.000 500.000 200.000 400.000 150.000 300.000 100.000 200.000 50.000 100.000 RO EU RO EU IV III un d r r se s be se ht er 82 II s be ec hl Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt 2016 RO I d sc 2015 EU RO t un nd Ka I IV III II Iu G- t Ka EU G- ne oh RO EU RO EU RO EU RO EU 2014 2014 2015 2016 Wirkungen und Rahmenbedingungen des Verkehrs | Luftqualität und Klimaschutz Entwicklung der CO²-Emissionen aus dem Endenergieverbrauch (Verursacherbilanz) nach Emittentensektoren 1) 1990 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012 2014 29.215 25.217 25.547 23.577 22.406 20.776 22.225 20.662 19.921 Industrie 5.224 2.810 2.815 1.809 2.001 2.012 1.723 1.663 1.353 Verkehr 5.055 5.783 5.768 5.491 5.103 4.933 4.873 4.955 5.542 3.685 4.145 3.977 3.855 3.501 3.393 3.411 3.460 3.982 973 818 956 800 629 538 496 537 513 34 29 25 29 28 14 25 33 41 363 791 810 807 945 988 941 925 1.006 18.939 16.624 16.965 16.277 15.302 13.831 15.628 14.044 13.025 CO²-Emissionen insgesamt (in 1.000 t) Straßenverkehr Schienenverkehr Binnenschifffahrt Luftverkehr Haushalte/Kleinverbraucher Entwicklung der CO²-Emissionen aus dem Endenergieverbrauch (Verursacherbilanz) nach Emittentensektoren 1) Emissionen in 1.000 t 30.000 25.000 20.000 15.000 10.000 Industrie 5.000 Verkehr Haushalte/Kleinverbraucher 14 20 12 20 10 20 06 04 02 00 90 08 20 20 20 20 20 19 Der statistische Bericht zu Energie- und CO2-Bilanz wird in einem Turnus von 3 Jahren durchgeführt. Die Veröffentlichung erfolgt mit einem zeitlichen Versatz von 3 Jahren. 1) Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg – „Energie- und CO2-Bilanz in Berlin 2014“ 83 Mobilität der Stadt Entwicklung der Jahresmittelwerte der NO²-Immissionen an ausgewählten Luftgüte-Messstationen 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2010 2011 2013 2015 EU-Grenzwert (in μg/m³) 40 40 40 40 40 40 40 40 40 40 40 Hauptverkehrsstraßen mit besonders hoher Belastung (in μg/m³) 57 57 49 53 52 54 54 53 54 52 49 städtisches Wohngebiet (in μg/m³) 31 30 27 31 28 27 28 29 29 27 27 Stadtrand (in μg/m³) 17 18 14 17 14 14 14 15 14 13 13 Die Tabelle und Diagramme auf dieser Seite bilden nicht die Gesamtsituation in Berlin ab. Es ­wurden einzelne Messstationen ausgewählt, um die Entwicklung in den Belastungsschwerpunkten zu verdeutlichen. Messstationen an Hauptverkehrsstraßen werden in der Regel dort aufgestellt, wo die höchsten Schadstoffkonzentrationen und Grenzwertüberschreitungen zu erwarten sind. Der Jahresmittelwert der NO2-Immissionen für die Hauptverkehrsstraßen setzt sich zusammen aus den Mittelwerten der Messstationen in der Frankfurter Allee, Karl-Marx-Straße, Schildhornstraße, Silbersteinstraße und am Hardenbergplatz. Für die Angabe des Jahresmittelwertes für städtische Wohngebiete wird auf Messstationen in Neukölln, Schöneberg und Wedding zurück­gegriffen. Die Angaben zum Stadtrand beziehen sich auf Messstationen in Buch, Friedrichshagen, Frohnau, ­Grunewald und Marienfelde. Entwicklung der Jahresmittelwerte der NO²-Immissionen an ausgewählten Luftgüte-Messstationen Immissionen in µg/m3 EU-Grenzwert in µg/m3 60 60 50 50 40 40 30 30 20 20 10 10 5 1 20 3 1 20 1 1 20 0 1 20 9 84 0 20 Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 7 EU-Grenzwert 0 20 Stadtrand 5 städtisches Wohngebiet 0 20 3 0 20 1 0 20 9 9 19 7 9 19 Hauptverkehrsstraßen mit besonders hoher Belastung Wirkungen und Rahmenbedingungen des Verkehrs | Luftqualität und Klimaschutz Entwicklung der Jahresmittelwerte der PM¹⁰-Immissionen an ausgewählten Luftgüte-Messstationen 2003 2005 2007 2009 2011 2013 2015 40 40 40 40 40 40 40 Hauptverkehrsstraßen mit besonders hoher Belastung (in μg/m³) 42 37 30 31 30 27 26 städtisches Wohngebiet (in μg/m³) 30 26 23 25 26 23 22 Stadtrand (in μg/m³) 27 23 21 22 21 19 19 35 35 35 35 35 35 35 73 73 30 39 48 28 36 EU-Grenzwert (in μg/m³) 1) EU-Grenzwert (in Überschreitungstagen/Jahr) 2) Anzahl Überschreitungstage Die Tabelle und Diagramme auf dieser Seite bilden nicht die Gesamtsituation in Berlin ab. Es ­wurden einzelne Messstationen ausgewählt, um die Entwicklung in den Belastungsschwerpunkten zu verdeutlichen. Messstationen an Hauptverkehrsstraßen werden in der Regel dort aufgestellt, wo die höchsten Schadstoffkonzentrationen und Grenzwertüberschreitungen zu erwarten sind. Die Angabe zur Anzahl der Überschreitungstage bezieht sich ausschließlich auf die Messstation mit der Höchstanzahl an Überschreitungstagen. Für die abgebildeten Jahre ist dies ausnahmslos die Messstation in der Frankfurter Allee. Der Jahresmittelwert der PM¹⁰-Immissionen für die Hauptverkehrsstraßen setzt sich zusammen aus den Mittelwerten der Messstationen in der Frankfurter Allee, Karl-Marx-Straße, Schildhornstraße und Silbersteinstraße. Für die Angabe der Jahresmittelwerte der städtischen Wohngebiete wird auf Messstationen in Neukölln, Schöneberg und Wedding zurückgegriffen. Die Angaben zum Stadtrand beziehen sich auf Messstationen in Buch, Friedrichshagen, Grunewald und Marienfelde. Entwicklung der Jahresmittelwerte der PM¹⁰-Immissionen an ausgewählten Luftgüte-Messstationen Entwicklung der Feinstaubbelastung PM¹⁰ (Anzahl Überschreitungstage) an der Luftgüte-Messstation Frankfurter Allee Immissionen in µg/m³ Anzahl der Überschreitungstage EU-Grenzwert in µg/m³ 50 50 45 45 40 40 35 35 30 30 25 25 20 20 15 15 10 10 5 5 80 70 70 60 60 50 50 40 40 30 30 20 20 10 10 15 20 13 20 11 20 09 20 07 20 05 20 städtisches Wohngebiet 80 03 20 15 20 13 20 11 20 09 20 07 20 05 20 03 20 Hauptverkehrsstraßen m  it besonders hoher Belastung Zulässige Überschreitungstage Überschreitungstage EU-Grenzwert Stadtrand EU-Grenzwert 1) 2) Für den Jahresmittelwert gilt ein EU-Grenzwert von 40 μg/m³. Der Tagesgrenzwert, der pro Kalenderjahr 35 mal überschritten werden darf, beträgt 50 μg/m³. Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 85 Mobilität der Stadt Lärm Lärm stört nicht nur, er kann auch krank machen. Hohe Dauerbelastungen im Straßenverkehr über 65 dB(A) am Tag oder 55 dB(A) in der Nacht erhöhen die Gefahr von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Der Verkehr ist der Hauptverursacher von Lärm. Lärmkarten erfassen systematisch die wichtigsten Lärmquellen und zeigen, wo Maßnahmen besonders dringend erforderlich sind. Darauf aufbauende Lärm- 86 Wirkungen und Rahmenbedingungen des Verkehrs | Lärm aktionspläne beschreiben Strategien, die in den nächsten Jahren zur Bekämpfung des Verkehrslärms verfolgt werden sollen. Schwerpunkte sind die Verbesserung der Infrastruktur, ein verbesserter Lärmschutz bei allen Planvorhaben und die Förderung des Einbaus von Schallschutzfenstern. Weitergehende Informationen zum Thema Lärm erhalten Sie zur Lärmkartierung in Berlin unter www.berlin.de/senuvk/umwelt/laerm zum Lärmschutz in Berlin unter www.stadtentwicklung.berlin.de/ umwelt/umweltatlas zum Tempo 30 nachts Konzept in Berlin unter www.stadtentwicklung.berlin.de/ verkehr/politik/tempo/download/ tempo30_nachts_flyer.pdf zu weitergehenden Informationen unter www.umweltbundesamt.de/themen/ verkehr-laerm 87 Mobilität der Stadt Überlagerte Lärmbelastungen aus Straßen-, Schienen- und Flugverkehr im Tagesmittel (2017) Lärmpegel im Tagesmittel in dB(A) ≤ 50 >65 bis 70 >50 bis 55 >70 bis 75 >55 bis 60 >75 >60 bis 65 Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 88 Wirkungen und Rahmenbedingungen des Verkehrs | Lärm Überlagerte Lärmbelastungen aus Straßen-, Schienen- und Flugverkehr in den Nachtstunden (2017) Lärmpegel in den Nachtstunden (22 bis 6 Uhr) in dB(A) ≤ 45 >60 bis 65 >45 bis 50 >65 bis 70 >50 bis 55 >70 >55 bis 60 Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 89 Mobilität der Stadt Lärmbelastete Flächen, Wohnungen, Schul- und Krankenhausgebäude im Tagesmittel (2017) hoch belastet mit Lärmpegeln über 65 dB(A) Straßenverkehr einschließlich Bus lärmbelastete Fläche in km² lärmbelastete Wohnungen 90 141.700 lärmbelastete Schulgebäude 56 lärmbelastete Krankenhausgebäude 18 Straßenbahn und U-Bahn lärmbelastete Fläche in km² lärmbelastete Wohnungen 7 9.500 lärmbelastete Schulgebäude 2 lärmbelastete Krankenhausgebäude 1 Eisenbahnverkehr einschließlich S-Bahn lärmbelastete Fläche in km² lärmbelastete Wohnungen lärmbelastete Schulgebäude lärmbelastete Krankenhausgebäude 41 8.357 11 0 Flugverkehr lärmbelastete Fläche in km² lärmbelastete Wohnungen 11 13.300 lärmbelastete Schulgebäude 4 lärmbelastete Krankenhausgebäude 1 Gewerbe lärmbelastete Fläche in km² lärmbelastete Wohnungen 1 100 lärmbelastete Schulgebäude 0 lärmbelastete Krankenhausgebäude 0 Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 90 Wirkungen und Rahmenbedingungen des Verkehrs | Lärm Belastete Menschen durch Lärm (2017) Grad der Lärmbelästigung erheblich 1) hoch 2) sehr hoch 3) 664.500 270.400 109.700 90.300 18.000 2.100 Eisenbahnverkehr einschließlich S-Bahn 157.100 15.300 3.400 Flugverkehr 281.900 25.300 2.500 im Tagesmittel Straßenverkehr einschließlich Bus Straßenbahn und U-Bahn Gewerbe 500 100 0 in den Nachtstunden Straßenverkehr einschließlich Bus Straßenbahn und U-Bahn Eisenbahnverkehr einschließlich S-Bahn Flugverkehr Gewerbe 528.200 334.500 169.300 66.500 30.700 10.000 118.800 41.300 9.100 92.500 16.400 1.000 200 100 0 mit Lärmbelastungen über 55 dB(A) im Tagesmittel und über 50 dB(A) in den Nachtstunden mit Lärmbelastungen über 65 dB(A) im Tagesmittel und über 55 dB(A) in den Nachtstunden 3) mit Lärmbelastungen über 70 dB(A) im Tagesmittel und über 60 dB(A) in den Nachtstunden 1) 2) Belastete Menschen durch Lärm im Tagesmittel (2017) Belastete Menschen durch Lärm in den Nachtstunden (2017) durch Lärm belastete Personen durch Lärm belastete Personen 700.000 700.000 600.000 600.000 500.000 500.000 400.000 400.000 300.000 300.000 200.000 200.000 100.000 100.000 g he un ho stig hr lä se be rm Lä g un tig he läs ho be rm Lä e ng ich gu bl sti he lä er be rm Lä g he un ho stig hr lä se be rm Lä g un ig t he läs ho be rm Lä e ng ich gu bl sti he lä er be rm Lä Straßenverkehr einschl. Bus Eisenbahnverkehr einschl. S-Bahn Straßenverkehr einschl. Bus Eisenbahnverkehr einschl. S-Bahn Straßenbahn und U-Bahn Flugverkehr Straßenbahn und U-Bahn Flugverkehr Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 91 Mobilität der Stadt Kosten und Finanzierung des Verkehrs Mobilität kostet Geld. Die Zuschüsse für den Öffentlichen Personennahverkehr (BVG, SBahn, DB Regio, ODEG, NEB) lagen im Jahr 2015 bei insgesamt 578,3 Mio. Euro. In die lokale Schieneninfrastruktur für U-Bahn, SBahn und Straßenbahn wurden 2015 rund 385,2 Mio. Euro investiert. Davon entfallen rund 127,5 Mio. Euro auf die Grundinstandsetzung und den Neubau bei der U-Bahn sowie rund 106,0 Mio. Euro auf die Grundinstandsetzung und den Neubau von Straßenbahnen. 92 Wirkungen und Rahmenbedingungen des Verkehrs | Kosten und Finanzierung des Verkehrs Berlin gibt jedes Jahr über 300 Mio. Euro für Investitionen im Zusammenhang mit dem Straßenbau, für den Bau von Fuß- und Radwegen sowie für Unterhaltungskosten im Berliner Straßennetz aus. Dabei Weitergehende Informationen zu den Kosten und der Finanzierung des Verkehrs erhalten Sie zum Berliner Haushalt unter www.berlin.de/sen/finanzen/haushalt übersteigen die Betriebs- und Erhaltungskosten die Ausgaben für den Straßenneubau. 93 Mobilität der Stadt Entwicklung der Investitionen für den Straßenbau 1)  1995 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2013 2015 Ausgaben für Bundesfernstraßen (in Mio. €) 65,7 65,9 70,8 70,9 64,5 84,9 63,8 34,3 61,9 47,5 119,8 59,3 59,5 65,3 65,3 59,6 79,2 56,0 22,1 50,5 34,6 107,5 6,4 6,4 5,5 5,6 4,9 5,7 7,8 12,2 11,4 12,9 12,3 229,4 187,5 122,4 78,0 70,9 71,7 48,7 49,8 33,8 28,0 27,0 Investitionskosten Unterhaltungskosten Ausgaben für den Straßenbau (in Mio. €) allgemeine Straßenbaumaßnahmen 69,2 41,5 27,7 15,2 16,3 19,7 23,4 21,2 14,1 3,8 8,0 Brücken- und Tunnelanlagen (nur Landesmittel) 64,0 102,1 40,3 22,5 15,3 27,3 7,7 13,6 3,3 2,5 3,1 Straßenbau Parlaments- und Regierungsviertel 2) 3,0 17,6 20,6 15,9 18,7 10,9 5,7 5,3 8,6 1,5 0,5 Straßenbau Entwicklungsprojekte (ohne Parlamentsviertel) 3) 0,0 1,5 8,2 6,0 4,6 2,9 1,2 0,0 0,0 0,0 0,0 86,9 23,0 23,4 18,1 13,8 8,2 7,8 7,3 6,7 10,5 7,1 6,3 1,8 2,2 0,3 2,2 2,7 2,9 2,4 1,1 9,7 8,3 Straßenentwässerung Straßenbeleuchtung (elektrisch und Gas) Ausgaben für die Unterhaltung von Straßen (in Mio. €) 211,5 166,9 142,5 111,0 93,9 108,6 156,2 153,8 182,6 176,3 152,2 allgemeine Straßenbaumaßnahmen 53,1 35,7 36,7 27,1 21,4 34,8 34,9 38,0 57,6 62,8 37,9 Brücken- und Tunnelanlagen (nur Landesmittel) 39,7 32,2 27,8 19,3 4,4 7,5 14,6 9,6 10,6 6,5 11,6 Straßenentwässerung 75,8 67,2 55,7 55,7 55,7 55,7 92,6 95,5 104,3 98,1 93,2 Straßenbeleuchtung (elektrisch und Gas) 42,9 31,8 22,3 8,9 12,4 10,6 14,1 10,7 9,8 8,9 9,5 Ausgaben für Lichtsignalanlagen und technische Anlagen (in Mio. €) 4) 31,2 17,4 18,2 15,8 14,2 14,5 14,5 15,8 14,8 14,8 13,2 Energiekosten für Straßenbeleuchtung und Straßenregelungsanlagen (in Mio. €) 30,2 26,4 14,6 15,5 18,0 17,6 26,5 28,4 27,9 26,8 22,3 Die Tabelle beinhaltet die wesentlichen Ausgaben für Straßenneubau- und unterhaltung. Die Kosten für Straßenreinigung, Personal etc. sind nicht enthalten. einschließlich Brückenbau und Kostenbeteiligung des Bundes 3) einschließlich Straßenregenentwässerung 4) einschließlich Software für Straßenregelungsanlagen 1) 2) Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 94 Wirkungen und Rahmenbedingungen des Verkehrs | Kosten und Finanzierung des Verkehrs Entwicklung der Investitionen für den Öffentlichen Verkehr 1) 1995 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2013 2015 Investitionen insgesamt (in Mio. €) 751,6 907,8 639,4 452,8 499,2 553,9 259,4 465,2 375,6 328,8 385,2 S-Bahn 2) 172,3 230,2 104,5 110,9 132,6 84,5 40,8 90,1 91,1 86,5 51,7 U-Bahn insgesamt 130,1 102,4 78,2 55,5 51,6 59,7 76,2 84,2 129,8 120,0 127,5 101,3 79,1 59,0 43,2 44,4 42,2 55,7 68,6 103,6 47,7 52,8 28,8 23,3 19,2 12,3 7,2 17,5 20,5 15,6 26,2 72,3 74,7 Straßenbahn insgesamt 83,8 54,2 78,7 23,1 24,5 30,5 26,2 24,8 40,1 75,1 106,0 Grundinstandsetzung 53,7 41,6 59,5 20,0 20,9 23,4 18,7 22,1 37,8 70,6 103,8 Neubau 30,1 12,6 19,2 3,1 3,6 7,1 7,5 2,7 2,3 4,5 2,2 386,2 386,8 261,4 189,5 208,7 174,7 143,2 199,1 261,0 281,6 285,2 Eisenbahnfern- und Regionalverkehr (Bund) 365,4 521,0 378,0 263,3 290,5 379,2 116,2 266,1 114,6 47,2 100,0 Grundinstandsetzung Neubau Zwischensumme Entwicklung der Investitionen für den Öffentlichen Verkehr Investitionen in Mio. € 1.000 900 800 700 600 500 400 S-Bahn 300 U-Bahn 200 Straßenbahn 100 Eisenbahnfern- und Regionalverkehr 15 13 20 20 11 20 09 20 07 20 05 20 03 20 01 20 99 19 97 2) 19 95 19 1) ohne Unterhaltungsmaßnahmen und Fahrzeugbeschaffungen alle Angaben inklusive Bundesmittel zur Grunderneuerung der S-Bahn sowie inklusive S-Bahnmaßnahmen in Brandenburg bei im Vergleich zu den 1990er Jahren rückläufigen Bundeszuschüssen Quellen: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin; Bundesministerium für Verkehr und digitiale Infrastruktur; DB AG 95 Mobilität der Stadt Entwicklung der Zuschüsse für den Öffentlichen Verkehr 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2012 2013 2014 2015 703,0 652,4 655,1 682,9 577,6 487,4 481,8 505,9 542,1 535,5 573,8 578,3 BVG 470,9 420,3 420,3 420,3 307,3 250,0 3) 250,0 250,0 263,0 269,2 284,0 287,0 S-Bahn 221,4 221,4 190,6 217,5 225,1 190,1 4) 184,9 5) 206,8 6) 232,4 7) 219,1 244,8 245,3 10,7 10,7 44,2 42,2 40,4 42,9 43,1 44,2 43,1 34,2 31,8 33,4 2,9 3,0 2,8 2,2 2,9 2,1 11,5 11,7 8,8 1,8 1,6 1,6 2,0 1,5 3,8 Zuschüsse insgesamt (in Mio. €) DB Regio ODEG 1) NEB 2) Betrieb seit 2005 Betrieb seit 2006 seit 1.1.2008 Finanzierung lt. Verkehrsvertrag 4) Zuschüsse für den Bahnverkehr gibt es erst seit Einführung der Bahnreform 5) Einbehalte wegen Leistungstörungen rd. 52 Mio. €, stehen dem ÖV anderweitig zur Verfügung 6) Einbehalte wegen Leistungstörungen rd. 40,6 Mio. € , zzgl. Energiekostensteigerung rd. 7 Mio. €. Einbehaltener Betrag steht dem ÖPNV anderweitig zur Verfügung 7) Einbehalte wegen Leistungstörungen rd. 11,8 Mio. €, stehen dem ÖPNV anderweitig zur Verfügung 1) 2) 3) Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 96 2010 1,5 1,5 Wirkungen und Rahmenbedingungen des Verkehrs | Kosten und Finanzierung des Verkehrs Entwicklung der Tarife für den Öffentlichen Verkehr Einzelfahrschein für das Tarifgebiet Berlin AB1) 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2013 2015 2017 1,99 2,15 2,20 2,10 2,10 2,10 2,30 2,60 2,70 2,80 Monatskarte für das Tarifgebiet Berlin AB2) 50,62 3) 56,24 3) 58,50 3) 67,00 70,00 72,00 74,00 78,00 79,50 81,00 Monatskarte für das Tarifgebiet Berlin AB im Jahresabo bei (monatl. Bez.)2) 42,18 3) 46,87 3) 48,75 3) 55,83 55,83 57,50 57,92 60,17 61,67 63,42 Jahreskarte für das Tarifgebiet Berlin AB (Einmalzahlung)2) 481,13 3) 509,76 3) 556,00 3) 650,00 650,00 670,00 695,00 722,00 740,00 761,00 Entwicklung der Tarife für den Öffentlichen Verkehr Fahrpreis in € 80,0 70,0 60,0 50,0 40,0 30,0 Monatskarte für das Tarifgebiet Berlin AB 20,0 10,0 Einzelfahrschein für das Tarifgebiet Berlin AB 13 20 12 20 11 20 10 20 09 20 07 20 03 05 20 20 3) 01 2) 20 99 19 1) ab 2004 Einzelfahrschein nur gültig für eine Richtung mit zeitlicher Begrenzung ab 2004 Monatskarte mit neuem Zusatznutzen: Personenmitnahme möglich Umweltkarte Standard Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin 97 Mobilität der Stadt Nachhaltigkeitsindikatoren Verkehr ermöglicht das urbane Leben, wie wir es kennen. Er bringt uns zu verschiedenen Orten und versorgt die Stadt mit den lebenswichtigen Waren und Gütern. An manchen Stellen erzeugt er aber auch Konflikte. Der Berliner Verkehr wird daher auch unter der Maßgabe beobachtet, rechtzeitig ungünstige Entwicklungen zu erkennen und gegensteuern zu können. Ziel ist die Gewährleistung einer ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltigen Mobilität in Berlin. Nachhaltig bedeutet, die Mobilität von Mensch und Gütern zu sichern, ohne dass der Verkehr langfristig Mensch und Umwelt übermäßig belastet. 98 Nachhaltigkeit des Verkehrs | Nachhaltigkeitsindikatoren Geeignete Themenfelder zur Dokumentation dieser Entwicklungen sind – Ausgewählte Verkehrsdaten, Kosten und Finanzierung – Umweltauswirkungen des Verkehrs – Verkehrssicherheit, Barrierefreiheit und städtischer Raum Nachfolgend werden die jeweils wichtigsten Indikatoren benannt. 99 Mobilität der Stadt Ausgewählte Verkehrsdaten, Kosten und Finanzierung A Kapitel Kenndaten zur Mobilität, Seite 12 ff. A Kapitel Kenndaten zur Mobilität, Seite 20 ff. A Kapitel Güterverkehr, Seite 56 ff. A Ziel der Berliner Verkehrsplanung ist die Stärkung des Umwelt­ verbundes (Fuß, Rad, ÖPNV). Die im Vergleich zu anderen Städten geringe private Motorisierung soll mindestens stabil bleiben. Der Anteil der mit der Bahn und dem Binnenschiff transportierten Güter soll zunehmen. Die Kosten für den Erhalt und den Ausbau der Verkehrssysteme sollen im finanzierbaren Rahmen bleiben. 100 Nachhaltigkeit des Verkehrs | Nachhaltigkeitsindikatoren Umweltauswirkungen des Verkehrs Die Luftqualität in der Stadt soll besser werden. Die Anzahl schad- A stoffarmer Fahrzeuge soll erhöht werden und die LuftschadstoffGrenzwerte sollen eingehalten werden. Berlins Beitrag zum Klimaschutz soll erhöht werden. Die CO2-Emissio- A nen des Verkehrs sollen reduziert werden. Die verkehrsbedingte Lärmbelastung soll gesenkt werden. Dies betrifft A insbesondere die Anzahl der Personen, die gesundheitsgefährdenden Dauerbelastungen ausgesetzt sind. Verkehrssicherheit, Barrierefreiheit und städtischer Raum Die Verkehrssicherheit soll steigen. Das heißt, dass sowohl die Anzahl der Verkehrsunfälle als auch die der verunglückten Personen sinken A Kapitel Verkehrssicherheit, Seite 70 ff. sollen. Ein wichtiger Baustein ist die Gewährleistung der Mobilität für alle A Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Die Anzahl der barrierefrei gestalteten Bahnhöfe soll steigen. Die zulässige Kfz­Geschwindigkeit muss sich der städtischen Umgebung anpassen. A Kapitel Kfz-Verkehr, Seite 49 ff. 101 Mobilität der Stadt Impressum Herausgeber Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Am Köllnischen Park 3 10179 Berlin www.berlin.de/sen/uvk/ Inhalte und Koordination Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Abteilung Verkehr Dr. Imke Steinmeyer Manuel Herrmann-Fiechtner www.berlin.de/verkehr Bearbeitung und Redaktion LK Argus GmbH Schicklerstraße 5–7 10179 Berlin www.LK-Argus.de Layout und Satz adlerschmidt kommunikationsdesign GmbH www.adlerschmidt.de Fotografie Die Hoffotografen GmbH (Seite 4) Tom Kretschmer Berlin, Dezember 2017 102 Demographischer Wandel und sich verändernde Mobilitätsbedürfnisse erfordern eine kontinuierliche Überprüfung der Annahmen für die jeweilige Verkehrsplanung und Verkehrspolitik. Verlässliche Daten und Fakten zur Verkehrsentwicklung und -situation Berlins sind hierfür eine wesentliche Grundlage. Die Broschüre „Mobilität der Stadt – Berliner Verkehr in Zahlen“ liefert dazu einen breit gefächerten Überblick. Tabellen, Zeitreihen und Karten geben die Entwicklungen, den Zustand und die Folgewirkungen des Verkehrs in Berlin anschaulich wieder. Seit 2001 erscheint die Broschüre hiermit zum siebten Mal. Sie ist Informationsbasis für Verwaltung, politische Entscheidungsträgerinnen und -träger, fachlich interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie für die Wirtschaft und Wissenschaft. Die Berlinerinnen und Berliner sind sehr mobil und verbringen dadurch viel Zeit im Verkehr. Die Motorisierungsrate ist in Berlin mit 326 Pkw pro 1.000 Einwohner im Vergleich zu anderen Großstädten Deutschlands weiterhin bemerkenswert niedrig. Immer mehr Menschen sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs und die Fahrgastzahlen im ÖPNV steigen weiter an. Berlin steht damit vor der Herausforderung, der steigenden Nachfrage im Umweltverbund und den neuen Ansprüchen an Mobilität gerecht zu werden. Die Region wächst, dies betrifft sowohl Berlin als auch das Umland. Daraus resultiert eine weiter steigende Anzahl der Berufspendlerinnen und Berufspendler von und nach Berlin. In Berlin ist rund ein Zehntel der Bevölkerung verkehrsbedingten Lärmpegeln ausgesetzt, deren Höhe bei Dauerbelastungen potenziell gesundheitsgefährdend ist. Und auch wenn die Berliner Luft in den letzten Jahren besser geworden ist, so wird ihre Qualität weiterhin durch den motorisierten Straßenverkehr beeinträchtigt. In Anbetracht steigender Einwohnerzahlen und daraus resultierender höherer Verkehrsaufwände sind Maßnahmen zur Lärmminderung, zur Luftreinhaltung und zum Klimaschutz unerlässlich für einen Erhalt der Lebensqualität in der Stadt.
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