64
63
Ernst Kraft, Der Umbau des Hauptbahnhofs Köln.
auf dem Wege vom Schalter nach der
Gepäckhalle den Strom der Eeisenden
der 3. und 4. Klasse, die vorwiegend
nur Handgepäck haben, nicht zu
kreuzen brauchen. Durch die Ver
legung der früheren Schalter an ihre
jetzige Stelle ist die Möglichkeit der
Erweiterung der Eingangshalle nach
der Tiefe zu geschaffen worden.
2. Fahrkartenausgabe im
nördlichen Personentunnel. Für
die von Norden von der Maximineu-
straße her den Bahnhof betretenden
Heisenden war bereits früher ©ine
Fahrkartenausgabe für den Nahver
kehr eingerichtet worden, um ihnen
den großen Umweg über die Ein
gangshalle zu ersparen. Sie ist etwa
an ihrer alten Stelle neu geschaffen
worden und liegt unmittelbar an dem
neuen Eingang der Maximinenstraße
zwischen den Achsen 15 und 16.
Yon ihr wird auch ein Fahrkarten -
Nachlösesohalter bedient, der inner
halb der Sperre vom Tunnel aus zu
gänglich ist und den Übergangsreisen
den der nördlichen Bahnhofseite dienen
soll. Für die südliche Bahnhofseite
sind im Hauptpersonentunnel zwei
Schalter für den gleichen Zweck an
geordnet worden.
3. Wartesäle und Wirtsohafts-
räume. Die auf dem Inselbahnsteig
befindlichen Wartesäle und Wirt-
sohaftsräume (Text-Abb. 6) mußten,
wie bereits im Abschnitt III erörtert
worden ist, beseitigt werden, um
Platz für die Herstellung der durch
gehenden Gleise 3 bis 6 zu schaffen.
a o a.
<e ,o o » «— {* js