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Full text: Wirtschaft Issue 2014

jahresbericht
dortmunderstatistik 2014

bevölkerung

Nr. 202

dortmunderstatistik • nr. 202 • jahresbericht 2014 • bevölkerung

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Impressum Herausgeber Redaktion Produktion Satz Layout Kontakt eMail Internet Stadt Dortmund, 3/Dez Stabsstelle - Dortmunder Statistik, 44122 Dortmund, 04/2014 Berthold Haermeyer (verantwortlich), Burkhard Marienfeld Georg Schulte, Ulrich Böttcher Vera Lagemann Gerd Schmedes, Gabak Solutions, Grafische Konstruktionen, Dortmund InfoLine (0231) 50-22124, Telefax: (0231) 50-24777 daten@stadtdo.de www.statistik.dortmund.de Nachdruck, auch auszugsweise, mit Quellenangabe gestattet.

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inhaltsverzeichnis

Impressum Inhaltsverzeichnis Erläuterungen Zusammenfassung Städtevergleich

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D I E G E S A M T S TA D T
• BEVÖLKERUNGSENTWICKLUNG - Fläche, Bevölkerungsdichte und Bevölkerung nach Geschlecht am Hauptwohnsitz in den Stadtbezirken Tabelle - Bevölkerungsbestand nach Geschlecht am Hauptund Nebenwohnsitz in den Stadtbezirken Tabelle • ALTERSSTRUKTUR - Bevölkerung nach Altersgruppen Tabelle - Bevölkerungsanteile im und außerhalb des erwerbsfähigen Alters (Deutsche und Ausländer) in % Grafik - Altersaufbau der Gesamtbevölkerung Grafik • SOZIALSTRUKTUR - Sozialstruktur der Bevölkerung in den Stadtbezirken Tabelle - Bevölkerung nach Geschlecht, Familienstand und Konfession Tabelle • BEVÖLKERUNG MIT MIGRATIONSHINTER8 8

D I E S TA D T B E Z I R K E
• INNENSTADT-WEST • INNENSTADT-NORD 9 10 10 10 10 11 11 11 • HOMBRUCH 12 12 12 12 13 13 13 14 14 14 14 15 15 15 15 16 16 16 16 16 16 17 17 • LÜTGENDORTMUND • HUCKARDE • MENGEDE Je Stadtbezirk sind ausgewiesen: - Fläche, Bevölkerungsdichte und Bevölkerung nach Geschlecht Tabelle - Sozialstruktur der Bevölkerung Tabelle - Migranten nach Geschlecht und Staatsangehörigkeit Tabelle - Bevölkerungsbewegung Tabelle - Altersaufbau der Bevölkerung Grafik - Bevölkerungsentwicklung seit 1993 Grafik 36 38 40 42 • INNENSTADT-OST • EVING • SCHARNHORST • BRACKEL • APLERBECK • HÖRDE 20 22 24 26 28 30 32 34

GRUND
- Migranten nach Geschlecht in den Stadtbezirken
Tabelle

- Migranten insgesamt nach Bezugsland Grafik - Deutsche mit Migrationshintergrund nach Bezugsland Grafik - Ausländer nach Geschlecht und Staatsangehörigkeit in den Stadtbezirken Tabelle - Ausländer nach Staatsangehörigkeit Grafik - Ausländeranteil in den Stadtbezirken Karte • AUSSENWANDERUNGEN - Außenwanderungen nach Herkunfts- und Zielgebieten Tabelle - Außenwanderungen seit 1973 Grafik - Außenwanderungen nach Alter Grafik • BINNENWANDERUNGEN - Binnenwanderungen Tabelle - Binnenwanderungen seit 1973 Grafik - Mobilitätsziffern in den Stadtbezirken Grafik • NATÜRLICHE BEVÖLKERUNGSBEWEGUNG - Lebendgeborene ortsansässiger Mütter Tabelle - Gestorbene nach Geschlecht und Altersgruppen Tabelle - Geburten und Sterbefälle seit 1973 Grafik - Geburtenrate in den Stadtbezirken Grafik - Sterberate in den Stadtbezirken Grafik • HAUSHALTE NACH HAUSHALTSTYPEN - Haushalte nach Haushaltstypen in den Stadtbezirken Tabelle

Stadtkarte mit Statistischen Bezirken und Stadtbezirken Karte Nummerierung und Bezeichnung der Statistischen Bezirke und Statistischen Unterbezirke

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erläuterungen

- Basis für die Feststellung des Bevölkerungsbestandes ist das Einwohnermelderegister. - Bestandsdaten werden zu einem bestimmten Stichtag, Bewegungsdaten werden mit 6-wöchiger Verzögerung zum Betrachtungszeitraum ermittelt. - Abweichungen in den Summen erklären sich aus dem Runden der Einzelwerte.

Zeichenerklärung: - = nichts vorhanden (genau null) ... = Daten lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor

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zusammenfassung

Mit 583.658 Einwohnern wohnten Ende 2013 4.446 Menschen mehr in Dortmund als zu Jahresanfang. Das bedeutet ein Plus von 0,8 %. Damit liegt Dortmund im Trend der Großstädte, wobei die Zuwächse in den Städten außerhalb der Metropole Ruhr oft stärker ausfallen. Zu verdanken ist der Einwohnergewinn fast 32.000 Zuwanderungen, darunter rund ein Drittel Zuwanderungen aus dem Ausland. Die „natürliche“ Bevölkerungsbilanz, der Saldo von Geburten und Sterbefällen, ist dagegen negativ. Etwas mehr als 5.000 Geburten stehen ziemlich genau 7.000 Sterbefälle gegenüber. Die Wanderungsgewinne gehen vorwiegend auf die Alterklasse der 18- bis 30-Jährigen zurück, wirken also der demografischen Alterung entgegen. Da bei den Zuwanderungen die Männer, bei den Sterbefällen aber die Frauen in der Überzahl sind, hat sich das Geschlechterverhältnis 2013 etwas zu Gunsten der Männer verschoben, die Frauen bleiben aber mit einem Anteil von 51 % an der Bevölkerung in der Mehrzahl. Gegenüber dem Vorjahr unverändert sind zwei von drei Dortmunderinnen und Dortmundern im erwerbsfähigen Alter (15 bis unter 65 Jahre). Darüber hinaus sind die älteren Jahrgänge mit einem Anteil von 20,3 % deutlich stärker vertreten als Kinder und Jugendliche mit 12,7 %. Erfreulich ist aber, dass im letzten Jahr der Anstieg bei den unter 6-Jährigen mit 2 % höher ausgefallen ist als bei den über 64-Jährigen mit lediglich 0,2 %. Zurück gegangen ist lediglich die Zahl der 6- bis unter 15-Jährigen (Schulalter) um 0,3 %. Nach dem Familienstand sind Ledige und Verheiratete mit jeweils etwas mehr als 244.000 Personen in Dortmund in gleicher Stärke vertreten. Verwitwete und Geschiedene bleiben jeweils unter 50.000. Der Bevölkerungszuwachs wirkt sich ausschließlich in höheren Zahlen Lediger und Geschiedener aus. Konfessionelle Bindungen, gemessen an der Kirchenzugehörigkeit, verlieren weiter an Bedeutung. Nur weniger als 60 % der Bevölkerung gehören einer der beiden großen Kirchen an. Die Zahl der evangelischen Christen ist um fast 2.500, die der katholischen Christen um rund 600 niedriger als im Vorjahr. Dagegen ist die Zahl derer, die einer anderen oder keiner Kirche angehören, um fast 8.000 höher als 2012. 81.734 Dortmunderinnen und Dortmunder waren Ende 2013 von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) abhängig. Das entspricht 14 % der Bevölkerung, die Zahl liegt um rund 1.600 über der des Vorjahres. Der allergrößte Teil (58.692) ist erwerbsfähig. Auch die Arbeitslosenquote liegt mit 13,1 % etwas höher als Ende 2012 (12,9 %). Rund 181.000 Menschen in Dortmund haben eine Migrationsgeschichte. Nur deutlich weniger als die Hälfte von ihnen hat auch tatsächlich einen ausländischen Pass, knapp 100.000 haben etwa als Eingebürgerte oder als in Deutschland Geborene eine deutsche Staatsangehörigkeit. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Ausländer gestiegen, die Zahl der Deutschen mit Migrationshintergrund ist stabil. Nach dem Bezugsland liegen die Türkei mit etwas mehr als 40.000 und Polen mit rund 38.000 Personen mit Abstand an der Spitze, wobei bei den polnischen Staatsangehörigen die Deutschen mit Migrationshintergrund, bei den türkischen Staatsangehörigen die Ausländer deutlich in der Mehrzahl sind. Kennzeich-

nend für die ausländische Bevölkerung ist das im Vergleich zu den Deutschen deutlich geringere Durchschnittsalter und ein hoher Anteil erwerbsfähiger Bevölkerung (80,9 %, Deutsche: 64,7 %). Der Blick auf die Stadtbezirke zeigt, dass im Gegensatz zum Vorjahr die Einwohnerzahl in den drei Innenstadtbezirken mit einem Plus von 1,8 % deutlich stärker gestiegen ist als in den neun Außenstadtbezirken mit einem Plus von 0,4 %. Das gilt insbesondere für die Nordstadt (+3,4 %), aber auch die Innenstadt-West und -Ost haben deutlich gewonnen. Von den Außenstadtbezirken weist nur Eving (+1,7 %) einen überdurchschnittlichen Zuwachs auf. Besonders in Scharnhorst, Aplerbeck, Hörde und Huckarde bleibt die Entwicklung 2013 hinter dem Durchschnitt zurück. Der einwohnerstärkste Stadtbezirk ist Hombruch mit mehr als 56.500 Einwohnern, der kleinste Huckarde mit 35.700 Einwohnern. Hinter diesen Entwicklungen liegen charakteristische Bewegungsstrukturen. Die Innenstadtbezirke profitieren in starkem Maße von den Außenwanderungen; das Plus lag hier im letzten Jahr bei mehr als 4.000 Personen, darunter rund 2.500 in der Innenstadt-Nord. Auch in den Außenstadtbezirken mit Ausnahme Aplerbecks waren die Außenwanderungssalden 2013 positiv, aber auf niedrigerem Niveau. Bei den innerstädtischen Umzügen ist das Bild umgekehrt: Hier hat die Innenstadt im letzten Jahr im Saldo mehr als 1.100 Personen an die Außenstadtbezirke verloren, zum ganz überwiegenden Teil die Innenstadt-Nord (-1.022). Profitiert haben hier alle Außenstadtbezirke mit Ausnahme Hördes und Lütgendortmunds. Der Saldo der natürlichen Bevölkerungsbewegung (Geburten minus Sterbefälle) ist in elf der zwölf Stadtbezirke negativ, vor allem in Hombruch, Aplerbeck und Brackel, wo die Zahl der Sterbefälle die der Geburten um jeweils rund 300 übersteigt. Die Innenstadt-Nord bleibt die einzige Ausnahme: Hier sind, auf ähnlichem Niveau wie 2012, 213 Menschen mehr geboren als gestorben. So ist dann auch die InnenstadtNord der mit Abstand „jüngste“ Stadtteil, hohe Anteile älterer Bevölkerung finden sich dagegen insbesondere in Brackel und in den südlichen Stadtbezirken Aplerbeck, Hörde und Hombruch. Der Migrantenanteil streut in den Stadtbezirken sehr stark. Mit Abstand am höchsten ist er in der Innenstadt-Nord, wo zwei von drei Einwohnern einen Migrationshintergrund haben. Fünf weitere Stadtbezirke haben einen Migrantenanteil von über 30%. In Aplerbeck liegt dieser Anteile dagegen bei nur 19 %. Die 583.658 Einwohner bilden geschätzt rund 307.000 Haushalte. Fast zur Hälfte handelt es sich um Einpersonenhaushalte, lediglich in etwa jedem fünften Haushalt leben ein Kind oder mehrere Kinder unter 18 Jahren. Bezüglich der Haushaltsstruktur sind die Innenstadtbezirke durch hohe Anteile Single-Haushalte (rund 60 %) und wenig Haushalte mit Kind(ern) (Ausnahme: Innenstadt-Nord) geprägt. In den Außenstadtbezirken finden sich vergleichsweise mehr Familien; am höchsten ist der Anteil von Haushalten mit Kind(ern) in den nördlichen Bezirken Scharnhorst, Huckarde und Mengede mit jeweils mehr als 22 %.

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städtevergleich

BEVÖLKERUNGSENTWICKLUNG IM STÄDTEVERGLEICH
In den untenstehenden Tabellen (s. Abb. 1 und 2) wird die Entwicklung der Hauptwohnbevölkerung der fünfzehn größten deutschen Städte sowie der sechszehn Bundesländer in den Jahren 2011 bis 2013 dargestellt. Die angegebenen Bevölkerungszahlen beziehen sich auf den auch in Deutschland mit Stichtag zum 09. Mai 2011 EU-weit durchgeführten Zensus. Daher können nicht wie in den bisherigen Bevölkerungsberichten lange Zeitreihen betrachtet werden, die als Fortschreibung auf der Volkszählung 1987 beruhten. Aufgrund des relativ kurzen Vergleichszeitraums sind Bewertungen nur eingeschränkt möglich. Bei den Kommunen ist auffällig, dass alle Städte außer Duisburg seit 2011 steigende Bevölkerungszahlen aufweisen. Wie auch bisher verzeichnen die jeweiligen Landeshauptstädte zum Teil enorme Zugewinne. Die größten Steigerungen ihrer Bevölkerungszahlen weisen in diesem Zeitraum München und Frankfurt/M. mit einem Plus von 3 % bzw. knapp 4 % aus. Die Bevölkerungsentwicklung in den Bundesländern stellt sich sehr unterschiedlich dar. Alle fünf neuen Bundesländer und - als einziges westdeutsches Bundesland - das Saarland weisen einen Bevölkerungsrückgang auf. Eine Trendumkehr ist für Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen festzustellen, die bis 2011 bzw. 2012 noch Bevölkerung verloren hatten. Den vergleichsweise größten Bevölkerungsgewinn gab es in Berlin, wo zum 30.06.2013 rund 3 % mehr Einwohner mehr lebten als zwei Jahre zuvor.

Bevölkerungsentwicklung in den 15 größten deutschen Städten jeweils zum 30.06. (Fortschreibung Zensus 2011)
Lfd. Nr. Stadt 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 Berlin Hamburg München Köln Frankfurt/M. 1) Stuttgart Düsseldorf Dortmund Essen Bremen Dresden Leipzig Hannover Nürnberg Duisburg 2011 3.296.899 1.709.546 1.350.293 1.006.301 667.925 586.617 586.383 570.785 565.783 542.068 512.424 503.377 506.713 486.998 487.903 2012 3.345.108 1.724.309 1.374.890 1.018.223 682.502 593.876 590.703 571.422 565.263 544.020 519.238 513.199 511.015 492.135 486.938 2013 3.394.130 1.742.707 1.395.429 1.027.679 693.436 600.260 595.427 572.572 566.744 546.357 525.929 523.719 515.232 496.363 486.076

Abb. 1

2013/2011 2011=100 102,9 101,9 103,3 102,1 103,8 102,3 101,5 100,3 100,2 100,8 102,6 104,0 101,7 101,9 99,6

Bevölkerungsentwicklung in den Bundesländern jeweils zum 30.06. (Fortschreibung Zensus 2011)
Bundesland Baden-Württemberg Bayern Berlin Brandenburg 1) Bremen Hamburg Hessen 1) Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz Saarland Sachsen Sachsen-Anhalt Schleswig-Holstein Thüringen 1) Deutschland
1)

Abb. 2

2011 10.493.076 12.405.102 3.296.899 2.455.780 650.147 1.709.546 5.971.816 1.609.696 7.785.193 17.536.339 3.989.393 999.038 4.054.859 2.284.960 2.800.220 2.188.589 80.233.100

2012 10.541.173 12.476.565 3.345.108 2.450.319 652.108 1.724.309 6.002.979 1.602.954 7.784.694 17.542.677 3.989.163 995.732 4.046.079 2.266.501 2.803.860 2.175.035 80.399.300

2013 10.597.811 12.549.150 3.394.130 2.447.481 654.581 1.742.707 6.025.066 1.596.899 7.789.054 17.545.987 3.988.588 991.798 4.041.663 2.248.917 2.808.170 2.163.683 80.585.700

2013/2011 2011=100 101,0 101,2 102,9 99,7 100,7 101,9 100,9 99,2 100,0 100,1 100,0 99,3 99,7 98,4 100,3 98,9 100,4

Für die Stadt Frankfurt/M. sowie für die Länder Hessen, Thüringen und Brandenburg liegen die Bevölkerungsdaten zum 30.06.2011 nicht vor. Hier wurden die zum Zensusstichtag (09.05.2011) erhobenen Bevölkerungszahlen eingetragen.

Quellen: Statistisches Bundesamt/Statistische Landesämter; amtliche Einwohnerzahlen.

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die gesamtstadt

BEVÖLKERUNGSENTWICKLUNG ALTERSSTRUKTUR SOZIALSTRUKTUR

8 10 11 12 14 15 16 17

BEVÖLKERUNG MIT MIGRATIONSHINTERGRUND
AUSSENWANDERUNGEN BINNENWANDERUNGEN NATÜRLICHE BEVÖLKERUNGSBEWEGUNG HAUSHALTE NACH HAUSHALTSTYPEN

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gesamtstadt

BEVÖLKERUNGSENTWICKLUNG
Zum 31.12.2013 zählte das Melderegister 583.658 Einwohnerinnen und Einwohner - das sind 4.646 mehr als ein Jahr zuvor (s. Abb. 1). In 2012 hatte Dortmund einen Zugewinn von 886 Einwohnern zu verzeichnen. Zurückzuführen ist die Bevölkerungszunahme in Dortmund auf die wiederum positive Bilanz bei den Außenwanderungen. So konnten die in 2013 gegenüber 2012 gestiegenen Wegzugszahlen durch erhebliche Gewinne bei den Zuzügen mehr als ausgeglichen werden. Seit 1989 sind im Jahr 2013 die Zuzugszahlen erstmals auf über 30.000 angestiegen. Dagegen fällt die Bilanz der natürlichen Bevölkerungsbewegung (Geburten/Sterbefälle) im Jahr 2013 wie schon in den zurückliegenden Jahren negativ aus. So ist zwar die Geburtenzahl in 2013 von knapp 4.900 auf etwas über 5.000 gestiegen, jedoch hat auch die Zahl der Sterbefälle erheblich zugenommen (+4,5 %). Insgesamt konnte die positive Bilanz der Außenwanderungen den Sterbeüberschuss um mehr als das Doppelte ausgleichen. Die positive Bevölkerungsentwicklung der Gesamtstadt in 2013 bildet sich auch - mehr oder weniger umfangreich - in den Stadtbezirken ab. Den deutlichsten Zugewinn in 2013 hat der Stadtbezirk Innenstadt-Nord (+3,4 %), gefolgt von Eving (+1,7 %) sowie den beiden Innenstadtbezirken West und Ost mit jeweils einem Plus von 1 %. Die Einwohnerzahlen in Scharnhorst und Hörde sind nahezu unverändert geblieben.

Fläche, Bevölkerungsdichte und Bevölkerung nach Geschlecht am Hauptwohnsitz in den Stadtbezirken am 31.12.2013
Stadtbezirk Innenstadt-West Innenstadt-Nord Innenstadt-Ost Eving Scharnhorst Brackel Aplerbeck Hörde Hombruch Lütgendortmund Huckarde Mengede Innenstadt zusammen Außenstadt zusammen Dortmund insgesamt Gebietsfläche in ha 1.376,0 1.441,5 1.126,5 2.289,4 3.143,8 3.088,0 2.498,0 2.978,9 3.497,5 2.244,4 1.510,0 2.876,7 3.944,0 24.126,7 28.070,8 Einwohner pro ha 37,8 38,1 48,1 16,1 14,1 17,7 22,0 17,9 16,2 21,4 23,6 13,3 40,9 17,5 20,8 Hauptwohnbevölkerung männlich 25.739 29.671 25.862 18.210 21.231 26.234 26.201 25.752 27.344 23.735 17.368 18.723 81.272 204.798 286.070 weiblich 26.292 25.321 28.375 18.570 22.992 28.294 28.755 27.558 29.192 24.373 18.340 19.526 79.988 217.600 297.588 insgesamt 52.031 54.992 54.237 36.780 44.223 54.528 54.956 53.310 56.536 48.108 35.708 38.249 161.260 422.398 583.658 Veränderung absolut 509 1.828 547 612 15 382 54 16 294 225 30 134 2.884 1.762 4.646

Abb. 1

in % 1,0 3,4 1,0 1,7 0,0 0,7 0,1 0,0 0,5 0,5 0,1 0,4 1,8 0,4 0,8

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gesamtstadt

Rd. 27,6 % der Dortmunder Bevölkerung wohnen in den drei Innenstadtbezirken - ihr Flächenanteil beträgt hingegen nur 14,1 %. Die Einwohnerdichte in den drei Innenstadtbezirken (40,9 Einwohner/ha) liegt damit deutlich über der der Außenbezirke (17,5 Einwohner/ha). Die dichteste Besiedlung findet sich mit 48,1 Einwohnern/ha im Stadtbezirk Innenstadt-Ost, am Ende des Stadtbezirksrankings steht der Stadtbezirk Mengede mit 13,3 Einwohnern/ha. Der Frauenanteil an der Bevölkerung beträgt im Berichtsjahr 51,0 %, das heißt, in Dortmund leben rund 11.500 mehr Frauen als Männer. Damit hat sich die Differenz zwischen Frauen und Männern um rd 1.900 verringert. Der nach wie vor bestehende Frauenüberschuss resultiert im Wesentlichen aus einem stärkeren Besatz dieser Bevölkerungsgruppe in

den höheren Altersjahren aufgrund der Auswirkungen des 2. Weltkrieges sowie der längeren Lebenserwartung. Unter den Stadtbezirken liegt der höchste Frauenanteil mit 52,3 % in der Innenstadt-Ost sowie in Aplerbeck, der niedrigste mit 46,0 % in der Innenstadt-Nord vor. Am 31.12.2013 lebten in Dortmund 7.694 Personen mit Nebenwohnsitz. Ihr Anteil an der Bevölkerung ist damit von 1,4 % auf 1,3 % gesunken (s. Abb. 2).

Bevölkerungsbestand nach Geschlecht am Haupt- und Nebenwohnsitz in den Stadtbezirken am 31.12.2013
Stadtbezirk Innenstadt-West Innenstadt-Nord Innenstadt-Ost Eving Scharnhorst Brackel Aplerbeck Hörde Hombruch Lütgendortmund Huckarde Mengede Innenstadt zusammen Außenstadt zusammen Dortmund insgesamt Bevölkerung am Hauptwohnsitz männlich 25.739 29.671 25.862 18.210 21.231 26.234 26.201 25.752 27.344 23.735 17.368 18.723 81.272 204.798 286.070 weiblich 26.292 25.321 28.375 18.570 22.992 28.294 28.755 27.558 29.192 24.373 18.340 19.526 79.988 217.600 297.588 zusammen 52.031 54.992 54.237 36.780 44.223 54.528 54.956 53.310 56.536 48.108 35.708 38.249 161.260 422.398 583.658 Bevölkerung am Nebenwohnsitz männlich 628 276 619 166 169 328 419 427 741 297 126 141 1.523 2.814 4.337 weiblich 432 189 469 106 141 242 366 351 585 245 92 139 1.090 2.267 3.357 zusammen 1.060 465 1.088 272 310 570 785 778 1.326 542 218 280 2.613 5.081 7.694

Abb. 2

Bevölkerung am Haupt- und Nebenwohnsitz männlich 26.367 29.947 26.481 18.376 21.400 26.562 26.620 26.179 28.085 24.032 17.494 18.864 82.795 207.612 290.407 weiblich 26.724 25.510 28.844 18.676 23.133 28.536 29.121 27.909 29.777 24.618 18.432 19.665 81.078 219.867 300.945 insgesamt 53.091 55.457 55.325 37.052 44.533 55.098 55.741 54.088 57.862 48.650 35.926 38.529 163.873 427.479 591.352

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gesamtstadt

ALTERSSTRUKTUR
Die Altersstruktur der Dortmunder Bevölkerung (s. Abb. 3) dokumentiert ein Fortschreiten des seit Jahrzehnten zu beobachtenden Alterungsprozesses. Der Anteil der Hochbetagten (80-Jährige oder ältere) an der Gesamtbevölkerung ist allerdings gegenüber 2012 mit 5,5 % gleichgeblieben. Rund zwei Drittel der Dortmunderinnen und Dortmunder befinden sich im erwerbsfähigen Alter (15 bis unter 65 Jahre). Unten stehender Abbildung (s. Abb. 4) kann entnommen werden, dass der Erwerbsfähigenanteil bei der ausländischen Bevölkerung (80,9 %) deutlich über dem der deutschen Bevölkerung liegt (64,7 %). Es leben hier also vergleichsweise wenige alte und junge Ausländerinnen und Ausländer. Bei den über 64-Jährigen ist das tatsächlich so, auch wenn ihre Zahl langsam steigt (2013: +6.4 %). Bei den unter 15-Jährigen liegt der wesentliche Grund darin, dass seit 2000 ein Großteil der Kinder ausländischer Eltern die deutsche Staatsbürgerschaft bekommt. Unten stehende Bevölkerungspyramide (s. Abb. 5) zeigt die momentan nach wie vor bestehenden deutlichen altersstrukturellen Unterschiede zwischen Deutschen und Ausländern. Während sich bei der deutschen Bevölkerung die Ereignisse der beiden Weltkriege, der „Babyboom“ der frühen 60er Jahre und der anschließende „Pillenknick“ ablesen lassen, weist der Lebensbaum der Ausländer vergleichsweise hohe Anteile bei der jüngeren erwerbsfähigen Bevölkerung auf. Hier zeigt sich auch der „Einbruch“ bei den Geburten seit 2000 nach Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes.

Bevölkerung nach Altersgruppen am 31.12.2013
Alter von . . . bis unter . . . Jahren 0- 1 1- 3 3- 6 6 - 15 15 - 18 18 - 21 21 - 45 45 - 60 60 - 65 65 - 80 80 und älter Insgesamt Bevölkerung insgesamt männlich 2.387 4.845 7.455 23.392 8.835 9.696 96.273 66.642 16.716 39.129 10.700 286.070 weiblich 2.281 4.771 7.189 21.974 8.326 9.389 91.750 65.095 18.090 47.589 21.134 297.588 Anteil an der Bevölkerung mit GesamtNebenbevölkerung zusammen wohnsitz in % 4.668 0,8 0 9.616 1,6 9 14.644 2,5 18 45.366 7,8 163 17.161 2,9 116 19.085 3,3 283 188.023 32,2 3.408 131.737 22,6 2.338 34.806 6,0 523 86.718 14,9 645 31.834 5,5 191 583.658 100,0
Abb. 4

Abb. 3

Darunter Ausländer männlich 210 416 664 2.354 1.573 1.997 21.436 7.845 1.539 4.086 445 42.565 weiblich 229 429 647 2.103 1.366 1.676 19.501 6.967 2.136 3.483 554 39.091

Anteil an der ausländischen Bevölkerung zusammen in % 439 0,5 845 1,0 1.311 1,6 4.457 5,5 2.939 3,6 3.673 4,5 40.937 50,1 14.812 18,1 3.675 4,5 7.569 9,3 999 1,2 81.656 100,0

Ausländer mit Nebenwohnsitz 0 1 1 2 4 9 202 93 23 23 7 365
Abb. 5

7.694

Bevölkerungsanteile im und außerhalb des erwerbsfähigen Alters (Deutsche und Ausländer) in % am 31.12.2013
90 % 80 % 70 % 60 % 50 % 40 % 30 % 20 % 10 % 0% 0 bis unter 15 Jahre 15 bis unter 65 Jahre (Erwerbsfähige) Deutsche

Altersaufbau der Gesamtbevölkerung am 31.12.2013
Innerer Lebensbaum: Ausländer männlich Alter in Jahren
100 98 96 94 92 90 88 86 84 82 80 78 76 74 72 70 68 66 64 62 60 58 56 54 52 50 48 46 44 42 40 38 36 34 32 30 28 26 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0

100

weiblich
90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 0 0 2.000 4.000 6.000

Frauenüberschuss

Männerüberschuss

65 Jahre und älter Ausländer

6.000

4.000

2.000

Einwohner je Altersjahr

10

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gesamtstadt

SOZIALSTRUKTUR
Die Indikatoren Minderjährigen- und Altenquote setzen den in (zumeist) elterlicher Betreuung bzw. im (beruflichen) Ruhestand befindlichen Bevölkerungsteil in Beziehung zur erwerbsfähigen Bevölkerung (15- bis unter 65-Jährige). Mit rd. 30 Personen im Alter von 65 und mehr Jahren je 100 Erwerbsfähige liegt die Altenquote deutlich über der Minderjährigenquote (19 unter 15-Jährige je 100 Erwerbsfähige). Gegenüber dem Vorjahr hat die Minderjährigenquote um 0,1 Punkte und die Altenquote um 0,3 Punkte abgenommen. Die Werte in den zwölf Dortmunder Stadtbezirken streuen erheblich: Die höchsten Minderjährigenquoten haben die Innenstadt-Nord mit 23,7 und Scharnhorst mit 22,9, die niedrigsten die Innenstadt-West (14,3) und die Innenstadt-Ost (14,8). Ebenso weisen die Altenquoten in Aplerbeck (37,9) und Brackel (36,6) im Vergleich zur Innenstadt-Nord (16,5) ein gravierendes Gefälle auf (s. Abb. 6). Zum Stichtag 30.09.2013 werden in Dortmund insgesamt 81.734 SGB II-Leistungsempfänger gezählt. Das sind 1.646 Personen mehr als im Vorjahr. Auf 1.000 Einwohner kommen somit 140 Personen, die Leistungen nach dem SGB II beziehen. Unter den Stadtbezirken erreicht die Innenstadt-Nord mit einem Wert von 325 je 1.000 Einwohner mit Abstand den höchsten Wert, Hombruch mit 60 den niedrigsten. Auch die Arbeitslosenquote zum 30.09. des Berichtsjahres fällt in der Innenstadt-Nord mit 25,3 % deutlich höher aus als der gesamtstädtische Wert von 13,1 %. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosenquote um 0,2 Prozentpunkte gestiegen. Auch der Anstieg der Arbeitslosenquoten schlägt sich in den Stadtbezirken unterschiedlich nieder. So sind die Arbeitslosenquoten in den beiden Innenstadtbezirken West und Nord sowie in Eving und Lütgendortmund gegen den Trend gesunken, in Huckarde ist die Arbeitslosenquote gleichgeblieben (s. Abb. 6). Rd. 42 % der Dortmunderinnen und Dortmunder sind verheiratet, ein ebenso großer Anteil ist ledig, 7,6 % sind verwitwet und 8,3 % geschieden. Unter den 44.073 verwitweten Personen sind 81,8 % weiblichen Geschlechts (s. Abb. 7). 30,7 % der Dortmunderinnen und Dortmunder gehörten in 2013 der evangelischen und 27,9 % der römisch-katholischen Kirche an. Damit hat sich die Mitgliederzahl der evangelischen Kirche gegenüber dem Vorjahr um 2.363, die der römisch-katholischen Kirche um 647 verringert (s. Abb. 7).

Sozialstruktur der Bevölkerung in den Stadtbezirken am 31.12.2013
Minderjährigenquote1) Innenstadt-West Innenstadt-Nord Innenstadt-Ost Eving Scharnhorst Brackel Aplerbeck Hörde Hombruch Lütgendortmund Huckarde Mengede Innenstadt zusammen Außenstadt zusammen Dortmund insgesamt
1) 2) 3) 4) 5) 6) 7)

Abb. 6

Hochbetagte 3) Altenquote
2)

Stadtbezirk

insgesamt 4,9 2,5 6,4 5,2 5,7 6,1 6,2 5,7 6,9 5,2 5,6 4,9 4,6 5,8 5,5

4)

weiblich 69,1 67,4 70,1 65,3 65,6 64,0 63,0 65,8 66,5 68,1 67,0 65,7 69,2 65,5 66,4

5)

14,3 23,7 14,8 20,8 22,9 18,1 19,5 18,7 17,6 18,6 20,7 21,0 17,7 19,6 19,0

23,3 16,5 31,1 34,1 34,1 36,6 37,9 35,1 35,9 28,4 28,9 28,2 23,5 33,2 30,3

SGB II-Leistungsempfänger 6) dar. Erwerbsje 1.000 fähige Leistungsinsgesamt Einwohner berechtigte 7.041 135 5.308 17.891 325 12.581 5.709 105 4.314 6.151 167 4.360 7.174 162 4.802 5.461 100 4.040 3.897 71 2.782 6.585 124 4.905 3.415 60 2.507 6.650 138 4.785 5.354 150 3.803 6.333 166 4.452 30.641 190 22.203 51.020 121 36.436 81.734 140 58.692

Arbeitslosenquote7) 12,3 25,3 11,1 15,3 13,7 10,7 7,8 12,2 7,2 12,9 13,8 14,6 16,3 11,7 13,1

Einwohner im Alter bis unter 15 Jahren je 100 Erwerbsfähige (15- bis unter 65-Jährige). Einwohner im Alter von 65 Jahren und älter je 100 Erwerbsfähige (15- bis unter 65-Jährige). Einwohner im Alter von 80 und mehr Jahren. Anteil der Hochbetagten an den Einwohnern insgesamt in %. Anteil der weiblichen Hochbetagten an den Hochbetagten insgesamt in %. Leistungsempfänger nach dem Sozialgesetzbuch II, Stand: 09/2013. Für Dortmund insgesamt einschließlich der nicht zuzuordnenden Fälle. Bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen in % (geschätzt), Stand 30.09.2013. Abb. 7

Bevölkerung nach Geschlecht, Familienstand und Konfession am 31.12.2013
Familienstand Geschlecht Männlich Weiblich Insgesamt
1)

Konfession geschieden 20.768 27.692 48.460 sonstige1) 1.434 820 2.254 evangelisch 79.244 100.216 179.460 röm.katholisch 74.844 87.866 162.710 Sonstige, ohne Angabe, keine 131.982 109.506 241.488 Insgesamt 286.070 297.588 583.658

ledig 133.327 111.318 244.645

verheiratet 122.539 121.687 244.226

verwitwet 8.002 36.071 44.073

Bestehende und aufgelöste Lebenspartnerschaften und ohne Angabe.

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BEVÖLKERUNG MIT MIGRATIONSHINTERGRUND
Rd. 181.000 Dortmunder hatten zum 31.12.2013 einen Migrationshintergrund, d. h. sie haben entweder einen ausländischen Pass oder sind Deutsche mit einer Migrationsgeschichte. Dies entspricht einem Migrationsanteil an der Gesamtbevölkerung von 31,0 % (s. Abb. 8). Die Gruppe der rd. 181.000 Migranten setzt sich zusammen aus rd. 99.500 Deutschen mit Migrationshintergrund sowie rd. 81.700 Ausländern. Die Gruppe der Ausländer verteilt sich sehr unterschiedlich auf die Stadtbezirke. Den höchsten Ausländeranteil hat die Innenstadt-Nord mit 43,4 %, den niedrigsten Aplerbeck mit 5,7 %. Überdurchschnittliche Ausländeranteile haben ansonsten Eving (19,0 %) und die Innenstadt-West (15,4 %). Werte unterhalb der 10 %-Marke liegen außer in Aplerbeck auch in Brackel, Hombruch und Lütgendortmund vor. Die Gruppe der rd. 99.500 Deutschen mit Migrationshintergrund verteilt sich deutlich homogener auf die Stadtbezirke. Den höchsten Anteil hat Scharnhorst mit 26,2 %, den niedrigsten der Stadtbezirk Hombruch mit 11,9 %. Mit 23,2 % hat die Innenstadt-Nord hier nur den zweithöchsten Wert. Die Verteilung der Migranten insgesamt im Stadtgebiet ergibt schließlich das folgende Bild: Der höchste Migrantenanteil mit 66,6 % liegt in der Innenstadt-Nord, der niedrigste mit 18,6 % in Aplerbeck vor. Die fünf Stadtbezirke Scharnhorst, Eving, Innenstadt-West, Mengede und Huckarde haben einen Migrantenanteil von über 30 %. Die Werte in den übrigen Stadtbezirken bewegen sich zwischen 20 und 26 %.

Migranten nach Geschlecht in den Stadtbezirken am 31.12.2013
Migranten männlich Innenstadt-West Innenstadt-Nord Innenstadt-Ost Eving Scharnhorst Brackel Aplerbeck Hörde Hombruch Lütgendortmund Huckarde Mengede Innenstadt zusammen Außenstadt zusammen Dortmund insgesamt 8.302 19.810 7.520 6.865 7.984 6.471 4.817 6.637 5.746 5.924 5.443 6.255 35.632 56.142 91.774 weiblich 8.140 16.840 7.617 6.290 8.580 6.653 5.401 6.784 5.687 5.666 5.512 6.178 32.597 56.751 89.348 insgesamt 16.442 36.650 15.137 13.155 16.564 13.124 10.218 13.421 11.433 11.590 10.955 12.433 68.229 112.893 181.122 männlich 4.149 13.024 3.312 3.747 2.442 2.014 1.465 2.916 2.482 2.427 2.182 2.405 20.485 22.080 42.565 davon Ausländer weiblich 3.859 10.862 3.243 3.259 2.551 1.999 1.675 2.892 2.218 2.124 2.161 2.248 17.964 21.127 39.091 zusammen 8.008 23.886 6.555 7.006 4.993 4.013 3.140 5.808 4.700 4.551 4.343 4.653 38.449 43.207 81.656

Abb. 8

Stadtbezirk

Deutsche mit Migrationshintergrund männlich 4.153 6.786 4.208 3.118 5.542 4.457 3.352 3.721 3.264 3.497 3.261 3.850 15.147 34.062 49.209 weiblich 4.281 5.978 4.374 3.031 6.029 4.654 3.726 3.892 3.469 3.542 3.351 3.930 14.633 35.624 50.257 zusammen 8.434 12.764 8.582 6.149 11.571 9.111 7.078 7.613 6.733 7.039 6.612 7.780 29.780 69.686 99.466

Migranten insgesamt nach Bezugsland am 31.12.2013
Türkei Polen Russland (Russ. Föderation) Marokko Kasachstan Ukraine Griechenland Italien Rumänien Bosnien und Herzegowina
0 10.000 20.000 30.000

Abb. 9

Deutsche mit Migrationshintergrund nach Bezugsland am 31.12.2013
Polen Türkei Russland (Russ. Föderation) Kasachstan Marokko Ukraine Iran, Islamische Republik Jugoslawien (ehemals) Libanon Italien

Abb. 10

40.000

50.000

0

10.000

20.000

30.000

40.000

50.000

12

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gesamtstadt

Von den Migranten insgesamt sind rd. 40.700 türkischer Herkunft, das sind 22,4 % aller Migranten. Dahinter folgen Polen mit rd. 38.500 bzw. 21,3 %. Somit sind rd. 44 % der Migranten in Dortmund türkischer bzw. polnischer Herkunft (s. Abb. 9). Betrachtet man nur die Deutschen mit Migrationshintergrund, so bilden die Personen mit polnischer Herkunft mit 30,8 % die stärkste Gruppierung. Hier folgt die Türkei mit 17,4 % auf Platz zwei (s. Abb. 10). Betrachtet man nur die Gruppe der Ausländer, sind Türken mit einem Anteil von 28,6 % bzw. 23.400 Personen die stärkste Gruppe. Von ihnen leben rd. 29 % in der Nordstadt (s. Abb. 11). Große türkische Gruppierungen leben ansonsten auch in den Stadtbezirken Eving, Innenstadt-West, Huckarde und Mengede. Neben der türkischen Bevölkerung sind insbesondere hohe Anteile von Griechen, Polen und Marokkanern in der Innenstadt-Nord vertreten.

Rd. 35 % der Ausländer stammen aus EU-Mitgliedstaaten, fast 30 % von ihnen leben in der Innenstadt-Nord. Die Anteile von Männern und Frauen innerhalb der Gruppe der Migranten im Stadtgebiet sind mit jeweils rd. 50 % nahezu gleich verteilt. Diese Verteilung spiegelt sich weitgehend auch in den Stadtbezirken wider. Eine Ausnahme bildet der Stadtbezirk Aplerbeck mit einem Anteil von fast 53 % Migrantinnen. Auch Scharnhorst hat mit fast 52,0 % noch einen vergleichsweise hohen Migrantinnenanteil. Eine Sonderrolle nimmt die Innenstadt-Nord ein: hier bestand in 2013 mit über 54,0 % Migranten gegenüber knapp 46,0 % Migrantinnen ein Männerüberschuss.

Ausländer nach Geschlecht und Staatsangehörigkeit in den Stadtbezirken am 31.12.2013
darunter Stadtbezirk Insgesamt Türkei 1.855 6.729 1.065 3.429 1.852 613 571 1.102 755 1.244 2.226 1.936 9.649 13.728 23.377 Polen 660 1.721 710 677 702 553 420 513 305 633 421 519 3.091 4.743 7.834 Griechenland 368 1.453 498 191 120 378 84 163 198 152 102 105 2.319 1.493 3.812 Italien 312 730 409 125 90 210 214 348 173 130 109 153 1.451 1.552 3.003 Marokko 178 1.238 163 105 134 95 156 243 140 76 113 78 1.579 1.140 2.719 Ukraine 295 270 264 42 317 195 142 598 147 94 87 263 829 1.885 2.714 Anteil a.d. Gesamtbevölkerung in % 15,4 43,4 12,1 19,0 11,3 7,4 5,7 10,9 8,3 9,5 12,2 12,2 23,8 10,2 14,0

Abb. 11

EUAusländer 2.783 8.590 2.878 2.097 1.396 2.069 1.488 2.028 1.786 1.526 1.046 1.228 14.251 14.664 28.915

Innenstadt-West Innenstadt-Nord Innenstadt-Ost Eving Scharnhorst Brackel Aplerbeck Hörde Hombruch Lütgendortmund Huckarde Mengede Innenstadt zusammen Außenstadt zusammen Dortmund insgesamt

8.008 23.886 6.555 7.006 4.993 4.013 3.140 5.808 4.700 4.551 4.343 4.653 38.449 43.207 81.656

Ausländer nach Staatsangehörigkeit am 31.12.2013
Türkei Polen Griechenland Italien Marokko Ukraine Rumänien Bulgarien Russland (Russ. Föderation) Bosnien und Herzegowina
0 5.000 10.000 15.000

Abb. 12

Ausländeranteil in den Stadtbezirken am 31.12.2013

Abb. 13

Mengede

Eving

Scharnhorst

Huckarde

Innenstadt-Nord Brackel InnenstadtOst Aplerbeck

Innenstadt-West Lütgendortmund

20.000

25.000

Anteile in Prozent 43,4 11,0 bis unter 20,0 8,0 bis unter 11,0 Unter 8,0 Dortmund gesamt: 14,0

Hombruch Hörde

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AUSSENWANDERUNGEN
Unter Außenwanderungen werden Zu- und Fortzüge über die Stadtgrenze verstanden. Konnte Dortmund in den Jahren 2001 bis 2007 immer positive Bilanzen verbuchen, fielen in 2008 und 2009 die Wanderungsbilanzen negativ aus. Dies lag insbesondere an Registerbereinigungen, die in diesen beiden Jahren vorgenommen worden waren. Seit 2010 dagegen hat Dortmund wieder eine positive Außenwanderungsbilanz. Im Jahr 2013 war diese Bilanz mit +6.354 deutlich positiv. Hinter diesem Saldo stehen 31.686 Zu- und 25.332 Fortzüge, das heißt, 4,4 % der Dortmunder Bevölkerung haben im vergangenen Jahr die Stadt verlassen, 5,4 % konnten als „Neubürger“ begrüßt werden (s. Abb. 14 und 15). Eine Auswertung der Außenwanderungen nach Herkunftsund Zielgebieten zeigt, dass Dortmund im Jahr 2013 mit anderen bundesdeutschen Gemeinden insgesamt eine positive Wanderungsbilanz aufweist (+4.119), im Jahr 2012 war diese Bilanz mit +1.748 deutlich niedriger. Die Wanderungsbilanz mit den nordrhein-westfälischen Kommunen (außerhalb des Nahwanderungsbereichs) ist positiv, ebenso wie die mit dem europäischen Ausland. Die Aussagekraft der Salden nach Herkunfts- und Zielgebieten ist dadurch eingeschränkt, dass für fast ein Viertel der Fortzüge (Amtliche Abmeldungen) das Fortzugsziel nicht bekannt ist. Die mobilste Einwohnergruppe sowohl bei den Zu- als auch bei den Fortziehenden sind Personen zwischen 18 und 30 Jahren. Untenstehende Pyramide (s. Abb. 16) zeigt, dass Dortmund als Zentrum mit zahlreichen (Aus-)Bildungsinstitutionen eine starke Anziehungskraft auf die Gruppe der 18- bis unter 30-Jährigen ausübt.

Außenwanderungen1) nach Herkunfts- und Zielgebieten 2013
Herkunfts- bzw. Zielgebiet Alte Bundesländer darunter Nordrhein-Westfalen Nahwanderungen 2) Neue Bundesländer Bundesrepublik Deutschland zusammen Europa zusammen Sonstiges Ausland zusammen Nicht zuzuordnen Insgesamt
1) 2)

Abb. 14

Zuzüge männl. 11.140 9.084 2.783 352 11.492 5.246 1.055 80 17.873 weibl. 9.473 7.725 2.681 274 9.747 3.354 707 5 13.813 insges. 20.613 16.809 5.464 626 21.239 8.600 1.762 85 31.686 männl. 8.351 6.338 2.821 245 8.596 978 340 4.011 13.925

Fortzüge weibl. 8.323 6.475 2.901 201 8.524 760 242 1.881 11.407 insges. 16.674 12.813 5.722 446 17.120 1.738 582 5.892 25.332 männl. 2.789 2.746 -38 107 2.896 4.268 715 -3.931 3.948

Bilanz weibl. 1.150 1.250 -220 73 1.223 2.594 465 -1.876 2.406 insges. 3.939 3.996 -258 180 4.119 6.862 1.180 -5.807 6.354

Zu- und Fortzüge über die Stadtgrenze. Der Nahwanderungsbereich umfasst die Gemeinden Bochum, Castrop-Rauxel, Hagen, Herdecke, Waltrop, Witten und den Kreis Unna. Abb. 15

Außenwanderungen1) seit 1973
40.000 35.000 30.000 25.000 20.000 15.000 10.000 1973
1)

Außenwanderungen1) nach Alter 2013
Alter in Jahren Zuzüge
100 98 96 94 92 90 88 86 84 82 80 78 76 74 72 70 68 66 64 62 60 58 56 54 52 50 48 46 44 42 40 38 36 34 32 30 28 26 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0

Abb. 16

100 90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 0 0 300 600

Fortzüge

1978

1983

1988

1993

1998

2003

2008

2013

Wanderungsverlust

Zuzüge
Zu- und Fortzüge über die Stadtgrenze.

Fortzüge

Wanderungsgewinn

1.500 1.200

900

600

300

900

1.200 1.500

Wanderungen je Altersjahr
1)

Zu- und Fortzüge über die Stadtgrenze.

14

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BINNENWANDERUNGEN
Unter Binnenwanderungen werden Umzüge innerhalb des Stadtgebietes verstanden. Die Zahl der innerstädtischen Wohnungswechsel ist von 46.536 Umzügen in 2012 auf 45.860 Umzüge im Jahr 2013 gesunken (s. Abb. 17). Die Mobilität der Ausländerinnen und Ausländer ist nach wie vor wesentlich höher als die der deutschen Bevölkerung. Beträgt der Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung 14,0 %, so liegt der ausländische Binnenwanderungsanteil mit 22,6 % deutlich darüber. Die Standorttreue in den einzelnen Stadtbezirken zeigt eine breite Streuung: Während in Mengede 68,3 % der Umziehenden ihre neue Wohnung wieder im selben Stadtbezirk beziehen, liegen die entsprechenden Werte für die Innenstadtbezirke Ost (36,8 %) und West (40,3 %) weit darunter. Die innerstädtische Bevölkerungsumverteilung läuft vornehmlich zulasten der Innenstadt-Nord, die per Saldo 1.022 Einwohnerinnen und Einwohner an die anderen Stadtbezirke verliert. Die deutlichsten Gewinne weisen Aplerbeck und Eving mit positiven Salden von 368 und 341 auf, gefolgt von Brackel (332) (s. Abb. 18). Ein Vergleich der Mobilitätsziffern (Summe der Außen- und Binnenwanderungsbewegungen bezogen auf die Einwohner) ergibt ebenfalls deutliche kleinräumige Unterschiede. So ist die Einwohnerfluktuation in der Innenstadt-Nord im Vergleich zu den Außenbezirken Aplerbeck, Scharnhorst, Brackel, Huckarde, Hörde und Hombruch mehr als doppelt so hoch. Insgesamt weisen diesbezüglich alle drei Innenstadtbezirke überdurchschnittliche Werte auf (s. Abb. 19).

Binnenwanderungen1) 2013
Zuzüge Stadtbezirk Deutsche Innenstadt-West Innenstadt-Nord Innenstadt-Ost Eving Scharnhorst Brackel Aplerbeck Hörde Hombruch Lütgendortmund Huckarde Mengede Innenstadt zusammen Außenstadt zusammen Dortmund insgesamt
1)

Abb. 17

Fortzüge Deutsche 3.789 3.461 3.573 2.084 2.383 3.197 3.033 3.253 3.171 2.955 2.195 2.383 10.823 24.654 35.477 Ausländer insgesamt 1.122 3.618 771 761 439 460 323 690 563 807 444 385 5.511 4.872 10.383 4.911 7.079 4.344 2.845 2.822 3.657 3.356 3.943 3.734 3.762 2.639 2.768 16.334 29.526 45.860 Deutsche -13 -696 10 163 -93 296 329 -96 -10 -53 88 75 -699 699 -0

Bilanz Ausländer insgesamt -124 -326 -17 178 168 36 39 -31 78 -214 74 139 -467 467 -0 -137 -1.022 -7 341 75 332 368 -127 68 -267 162 214 -1.166 1.166 -0

Ausländer insgesamt 998 3.292 754 939 607 496 362 659 641 593 518 524 5.044 5.339 10.383 4.774 6.057 4.337 3.186 2.897 3.989 3.724 3.816 3.802 3.495 2.801 2.982 15.168 30.692 45.860

Umzüge innerhalb des Stadtbezirks in % 40,3 54,8 36,8 62,4 59,3 55,1 53,6 47,5 54,7 56,0 54,2 68,3 65,3 84,7 100,0

3.776 2.765 3.583 2.247 2.290 3.493 3.362 3.157 3.161 2.902 2.283 2.458 10.124 25.353 35.477

Umzüge innerhalb des Stadtgebiets.

Binnenwanderungen1) seit 1973
70.000 65.000 60.000 55.000 50.000 45.000 40.000 35.000 30.000 1973
1)

Abb. 18

Mobilitätsziffern1) in den Stadtbezirken 2013
Innenstadt-Nord Innenstadt-West Innenstadt-Ost Eving Dortmund insgesamt Lütgendortmund Hombruch Hörde Mengede Huckarde Brackel Aplerbeck Scharnhorst

Abb. 19

1978

1983

1988

1993

1998

2003

2008

2013

Umzüge innerhalb des Stadtgebiets.
1)

0,0 5,0 10,0 15,0 20,0 25,0 30,0 35,0 40,0 45,0 50,0
Summe der Außen- und Binnenwanderungsbewegungen je 100 Einwohner.

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15

gesamtstadt

NATÜRLICHE BEVÖLKERUNGSBEWEGUNG
Im Jahr 2013 ist die Zahl der Geburten gegenüber 2012 von 4.883 auf 5.015 Geburten angestiegen. 3.609 Kinder (= 71,9 %) wurden von deutschen, 1.406 von ausländischen Müttern geboren. Beide Zahlen entsprechen nahezu den Vorjahreswerten (s. Abb. 20). Die Zahl der Gestorbenen ist mit 6.986 gegenüber dem Vorjahr um 299 bzw. 4,5 % gestiegen. Aufgrund der andersartigen Altersstruktur der ausländischen Bevölkerung fällt ihr Anteil an den Sterbefällen nach wie vor stark unterproportional aus. Die Zahl der ausländischen Sterbefälle ist im Vergleich zu 2012 etwas gestiegen (+71) (s. Abb. 21). Durch den Sterbeüberschuss in Höhe von 1.971 Personen (2012: 1.804) setzt sich die schon seit 1970 zu beobachtende negative Tendenz bei der natürlichen Bevölkerungsentwicklung weiter fort (s. Abb. 22). Die Höhe der Geburten- und Sterberaten streut innerhalb Dortmunds stark (s. Abb. 23 und 24). So liegt die Geburtenrate in der Innenstadt-Nord mit 12,1 Geburten je 1.000 Einwohnern im Jahr 2013 (wie in den Vorjahren) deutlich über dem gesamtstädtischen Wert von 8,6. Die Geburtenraten der übrigen Stadtbezirke bewegen sich zwischen 7,1 in Hombruch und 9,3 in der Innenstadt-Ost. Die höchsten Sterberaten finden sich mit 13,1 Gestorbenen je 1.000 Einwohnern in Brackel und Mengede gefolgt von Scharnhorst und Hombruch (jeweils 13,0). Im Stadtbezirksranking belegt die vergleichsweise „junge“ Einwohnerschaft der Innenstadt-Nord mit einer Sterberate von 8,3 den „letzten“ Platz.

Lebendgeborene ortsansässiger Mütter 2013
Geburten Männlich Weiblich Zusammen Deutsche Mütter ehelich 1.133 1.107 2.240 nicht ehelich 717 652 1.369 zusammen 1.850 1.759 3.609 ehelich 520 485 1.005
Abb. 21

Abb. 20

Ausländische Mütter nicht ehelich 194 207 401 zusammen 714 692 1.406 ehelich 1.653 1.592 3.245

Insgesamt nicht ehelich 911 859 1.770 zusammen 2.564 2.451 5.015
Abb. 22

Gestorbene nach Geschlecht und Altersgruppen 2013
Alter von ... bis unter ... Jahren 0- 1 1- 6 6 - 18 18 - 45 45 - 60 60 - 65 65 - 75 75 und älter Insgesamt Bevölkerung insgesamt männl. 15 2 6 80 423 240 792 1.880 3.438 weibl. 5 1 3 60 215 142 461 2.661 3.548 zus. 20 3 9 140 638 382 1.253 4.541 6.986

Geburten und Sterbefälle seit 1973
12.000 10.000 8.000 6.000 4.000 2.000 1973 1978 1983 1988 1993 1998 2003

Darunter Ausländer männl. 1 0 0 14 40 21 73 77 226 weibl. 2 0 0 6 13 11 40 68 140 zus. 3 0 0 20 53 32 113 145 366

2008

2013

Geburten

Sterbefälle
Abb. 24

Geburtenrate1) in den Stadtbezirken 2013

Abb. 23

Sterberate1) in den Stadtbezirken 2013

Mengede

Eving

Scharnhorst

Mengede

Eving

Scharnhorst

Huckarde

Innenstadt-Nord Brackel InnenstadtOst

Huckarde

Innenstadt-Nord Brackel InnenstadtOst Aplerbeck

Innenstadt-West Lütgendortmund

Innenstadt-West Lütgendortmund Aplerbeck

Anteile in Prozent 10,0 und mehr 9,0 bis unter 10,0 8,0 bis unter 9,0 Unter 8,0 Dortmund gesamt: 8,6
1)

Hombruch Hörde

Anteile in Prozent 13,0 und mehr 12,0 bis unter 13,0 11,0 bis unter 12,0 Unter 11,0 Dortmund gesamt: 12,0
1)

Hombruch Hörde

Geburtenrate: Anzahl der Geburten insgesamt pro Jahr bezogen auf 1.000 Einwohner der Hauptwohnbevölkerung insgesamt.

Sterberate: Anzahl der Sterbefälle insgesamt pro Jahr bezogen auf 1.000 Einwohner der Hauptwohnbevölkerung insgesamt.

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gesamtstadt

HAUSHALTE NACH HAUSHALTSTYPEN
Die 583.658 in Dortmund mit Hauptwohnsitz gemeldeten Einwohner bilden insgesamt 306.925 Haushalte (s. Abb. 25). Nach Haushaltstypen lassen sich diese in 148.131 Einpersonenhaushalte (48,3 %), 87.609 Paarhaushalte ohne Kind(er) (28,5 %), 41.756 Paarhaushalte mit Kind(ern) (13,6 %), 14.506 Alleinerziehende Haushalte (4,7 %) und 14.923 sonstige Mehrpersonenhaushalte (4,9 %) unterscheiden. Der Anteil an Einpersonenhaushalten fällt in den drei Innenstadtbezirken mit 58,5 % deutlich höher aus als in den Außenbezirken (43,3 %) - am höchsten in der Innenstadt-West mit 61,1 %. Überdurchschnittliche Familienanteile (Ehe-Paare mit Kindern und Alleinerziehende) finden sich dagegen in den nördlichen Außenbezirken Eving, Scharnhorst, Huckarde und Mengede (21,8 % bis 23,5 %). Unterschieden nach Haushaltstypen ergibt sich für die Einpersonenhaushalte und die Paarhaushalte mit Kindern ein Anstieg. Für alle übrigen Haushaltstypen ist ein Rückgang festzustellen.

Haushalte nach Haushaltstypen in den Stadtbezirken am 31.12.20131)
Bezirk Innenstadt-West Innenstadt-Nord Innenstadt-Ost Eving Scharnhorst Brackel Aplerbeck Hörde Hombruch Lütgendortmund Huckarde Mengede Innenstadt zusammen Außenstadt zusammen Dortmund insgesamt
1)

Abb. 25

Einpersonenhaushalte 19.985 16.948 19.660 7.880 7.351 12.057 10.980 13.542 14.535 10.944 7.195 7.054 56.593 91.538 148.131

(Ehe-)Paare ohne Kind(er) 6.675 5.096 7.722 5.407 7.161 9.352 9.537 8.394 9.366 7.562 5.356 5.981 19.493 68.116 87.609

(Ehe-)Paare mit Kind(ern) 2.904 4.086 3.141 2.927 3.570 3.859 4.224 3.701 4.010 3.457 2.828 3.049 10.131 31.625 41.756

Alleinerziehende Haushalte 1.211 1.658 1.131 937 1.256 1.326 1.272 1.335 1.085 1.218 1.002 1.075 4.000 10.506 14.506

Sonstige Mehrpersonenhaushalte 1.294 1.492 1.443 895 1.104 1.419 1.336 1.404 1.310 1.297 944 985 4.229 10.694 14.923

Haushalte insgesamt 32.069 29.280 33.097 18.046 20.442 28.013 27.349 28.376 30.306 24.478 17.325 18.144 94.446 212.479 306.925

Die Angaben zur Haushaltsstruktur basieren auf einem Schätzverfahren, das Haushalte aufgrund von Hinweisen im Melderegister (Verzeigerungen zwischen Eltern und Kindern, Namensgleichheit, Einzugsdatum, Altersdifferenzen etc.) generiert. Trotz komplexer Vorgaben führt das Verfahren in einer Reihe von Fällen zu nicht zutreffenden Ergebnissen; insbesondere werden in der Tendenz zu viele Einpersonenhaushalte und zu wenige nicht verheiratete Paare identifiziert. Das wirkt sich auch auf die Zahl der Haushalte allein Erziehender aus. Bei der Analyse und Interpretation der Ergebnisse sind diese Einschränkungen zu beachten.

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18

dortmunderstatistik • nr. 202 • jahresbericht 2014 • bevölkerung

die stadtbezirke

INNENSTADT-WEST INNENSTADT-NORD INNENSTADT-OST EVING SCHARNHORST BRACKEL APLERBECK HÖRDE HOMBRUCH LÜTGENDORTMUND HUCKARDE MENGEDE

20 22 24 26 28 30 32 34 37 38 40 42

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stadtbezirksprofil

INNENSTADT-WEST
Die Innenstadt-West zählt flächenmäßig mit knapp 1.400 ha zu den kleineren Dortmunder Stadtbezirken und belegt mit einer Bevölkerungszahl von 52.031 Einwohnerinnen und Einwohnern einen mittleren Platz. Entsprechend deutlich liegt die Bevölkerungsdichte mit 37,8 Einwohnern/ha über dem gesamtstädtischen Durchschnitt. Insgesamt leben 8,9 % der Dortmunder Bevölkerung in der Innenstadt-West. Der Frauenanteil fällt mit 50,5 % unterdurchschnittlich aus, am geringsten mit 48,3 % im Statistischen Bezirk Dorstfelder Brücke mit steigender Tendenz (s. Abb. 1). Einen deutlich überdurchschnittlichen Frauenanteil verzeichnet der Bezirk Westfalenhalle mit 53,3 % (Frauenanteil in der Gesamtstadt: 51,0 %). Die Sozialstruktur der Innenstadt-West zeigt zumindest im Gesamtergebnis des Stadtbezirks city- bzw. innenstadttypische Merkmale. So wird an den erheblich unter dem städtischen Gesamtwert liegenden Minderjährigen- und Altenquoten deutlich, dass Personen im erwerbsfähigen Alter überrepräsentiert sind. Ein Blick auf die vier im Stadtbezirk liegenden Statistischen Bezirke ergibt diesbezüglich jedoch strukturelle Unterschiede. Während in der City knapp 10 Minderjährige je 100 Personen im erwerbsfähigen Alter gezählt werden, fällt der entsprechende Wert in Dorstfeld fast doppelt so hoch aus. Ebenso lässt sich an den stark streuenden Altenquoten ablesen, dass es in der Innenstadt-West sowohl ausgesprochen „junge“ Quartiere (Dorstfelder Brücke) als auch Gebiete mit stärkerer Seniorenpräsenz gibt (Dorstfeld/ Westfalenhalle). Auch hinsichtlich der Arbeitslosigkeit und des SGB II-Leistungsbezugs ergeben sich in der Innenstadt-West merkliche kleinräumige Unterschiede: So liegen die Werte im Statistischen Bezirk Dorstfelder Brücke mit 178 SGB II-Leistungsempfängern je 1.000 Einwohnern deutlich über dem Gesamtwert des Stadtbezirks (135).

Fläche, Bevölkerungsdichte und Bevölkerung nach Geschlecht im Stadtbezirk Innenstadt-West am 31.12.2013
Statistischer Bezirk City Westfalenhalle Dorstfelder Brücke Dorstfeld Stadtbezirk Innenstadt-West Dortmund insgesamt
1)

Abb. 1

Gebietsfläche in ha 000 010 020 030 177,9 374,1 211,5 612,4 1.376,0 28.070,8

Einwohner pro ha 52,5 41,5 56,2 25,0 37,8 20,8

Hauptwohnbevölkerung männlich 4.761 7.249 6.148 7.581 25.739 286.070 weiblich 4.576 8.268 5.734 7.714 26.292 297.588 zusammen 9.337 15.517 11.882 15.295 52.031 583.658

Veränderung 1) absolut in % 209 2,3 97 0,6 89 0,8 114 0,8 509 1,0 4.646 0,8

Bevölkerung mit Zweitwohnsitz 337 329 226 168 1.060 7.694

Die Bevölkerungsveränderung ergibt sich als Differenz der Bevölkerungszahl zu Beginn und Ende des Berichtszeitraumes.

Sozialstruktur der Bevölkerung im Stadtbezirk Innenstadt-West am 31.12.2013
Minderjährigenquote1) City Westfalenhalle Dorstfelder Brücke Dorstfeld Stadtbezirk Innenstadt-West Dortmund insgesamt
Fußnoten siehe Seite 11.

Abb. 2

Hochbetagte Altenquote2) 21,4 26,0 16,6 27,6 23,3 30,3 insgesamt4) 5,5 5,7 3,3 4,8 4,9 5,5

3)

Statistischer Bezirk

weiblich5) 73,9 69,9 68,5 65,0 69,1 66,4

000 010 020 030

9,5 13,4 13,6 19,1 14,3 19,0

SGB II-Leistungsempfänger dar. Erwerbsje 1.000 fähige Leistungsinsgesamt Einwohner berechtigte 1.400 150 1.103 927 60 775 2.111 178 1.628 2.603 170 1.802 7.041 135 5.308 81.734 140 58.692

6)

Arbeitslosenquote7) 13,5 7,2 15,5 14,0 12,3 13,1

Migranten nach Geschlecht im Stadtbezirk Innenstadt-West am 31.12.2013
Statistischer Bezirk männlich City Westfalenhalle Dorstfelder Brücke Dorstfeld Stadtbezirk Innenstadt-West Dortmund insgesamt 000 010 020 030 1.860 1.250 2.388 2.804 8.302 91.774 Migranten weiblich 1.742 1.432 2.190 2.776 8.140 89.348 insgesamt 3.602 2.682 4.578 5.580 16.442 181.122 männlich 1.047 508 1.393 1.201 4.149 42.565 Ausländer weiblich 935 534 1.263 1.127 3.859 39.091 1.982 1.042 2.656 2.328 8.008 81.656

Abb. 3

davon Deutsche mit Migrationshintergrund zusammen männlich 813 742 995 1.603 4.153 49.209 weiblich 807 898 927 1.649 4.281 50.257 zusammen 1.620 1.640 1.922 3.252 8.434 99.466

20

dortmunderstatistik • nr. 202 • jahresbericht 2014 • bevölkerung

innenstadt-west

Gegenüber 2012 sind die Arbeitslosenquoten in allen Statistischen Bezirken gesunken, im Bezirk City nur leicht um 0,1 Prozentpunkte, in den drei anderen etwas deutlicher (s. Abb. 2). Der Anteil der Migrantinnen und Migranten erreicht im Stadtbezirksvergleich mit 31,6 % den fünfthöchsten Wert. Die Migrantenanteile in den Statistischen Bezirken Dorstfelder Brücke (38,6 %), City (38,5 %) und Dorstfeld (36,5 %) liegen deutlich über dem Wert der Gesamtstadt (31,0 %) während der Bezirk Westfalenhalle mit 17,3 % einen unterdurchschnittlichen Migrantenanteil aufweist. Mit 15,4 % hat der Stadtbezirk Innenstadt-West den dritthöchsten Ausländeranteil (s. Abb. 3). Die Innenstadt-West hatte in 2013 mit einem Bevölkerungsgewinn von +1,0 % einen überdurchschnittlichen Zuwachs an Einwohnern.

Bei der natürlichen Bevölkerungsbewegung verzeichnet die Innenstadt-West eine nur schwach negative Bilanz. Er hat von allen Stadtbezirken die dritthöchste Geburtenrate und die zweitniedrigste Sterberate. Alle vier Statistischen Bezirke konnten Außenwanderungsgewinne verbuchen. Gegenüber den Vorjahren ist die negative Binnenwanderungsbilanz nicht mehr so gravierend. So weist diese Bilanz in 2013 einen Verlust von 137 Einwohnern gegenüber einem Minus von 631 Einwohnern im Jahr 2012 aus. Bis auf den Statistischen Bezirk City hatten die drei anderen Bezirke eine negative Binnenwanderungsbilanz. Der Bezirk Dorstfelder Brücke ist wie schon seit 2008 auch in 2013 der einzige der vier Bezirke mit einem Geburtenüberschuss (s. Abb. 4).

Bevölkerungsbewegung im Stadtbezirk Innenstadt-West 2013
Statistischer Bezirk City Westfalenhalle Dorstfelder Brücke Dorstfeld Stadtbezirk Innenstadt-West Dortmund insgesamt
1) 2)

Abb. 4

Geburten und Sterbefälle 000 010 020 030 Geburten 80 136 113 152 481 5.015 Sterbefälle 119 155 92 165 531 6.986 Bilanz -39 -19 21 -13 -50 -1.971

Außenwanderungen Zuzüge Fortzüge Bilanz 1.212 791 421 806 693 113 1.126 973 153 858 631 227 4.002 3.088 914 31.686 25.332 6.354

1)

Binnenwanderungen Zuzüge Fortzüge Bilanz 1.172 1.052 120 1.179 1.184 -5 1.205 1.353 -148 1.218 1.322 -104 4.774 4.911 -137 45.860 45.860 -

2)

Zu- und Fortzüge über die Stadtgrenze. Umzüge innerhalb des Stadtgebiets.

Altersaufbau der Gesamtbevölkerung im Stadtbezirk Innenstadt-West am 31.12.2013
Innerer Lebensbaum: Ausländer männlich Alter in Jahren
100 98 96 94 92 90 88 86 84 82 80 78 76 74 72 70 68 66 64 62 60 58 56 54 52 50 48 46 44 42 40 38 36 34 32 30 28 26 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0

Abb. 5

Bevölkerungsentwicklung im Stadtbezirk Innenstadt-West seit 1993
60.000

Abb. 6

100

weiblich
90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 0 0 200 400 600 800

58.000 56.000 54.000 52.000 50.000 1993 1995 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2013

Frauenüberschuss

Männerüberschuss

800

600

400

200

Einwohner je Altersjahr

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21

stadtbezirksprofil

INNENSTADT-NORD
Die Innenstadt-Nord gehört flächenmäßig mit gut 1.400 ha zu den kleineren Dortmunder Stadtbezirken, ist aber mit einer Bevölkerungszahl von 54.992 Einwohnerinnen und Einwohnern nach Hombruch der zweitgrößte Stadtbezirk. Entsprechend deutlich liegt die Bevölkerungsdichte mit 38,1 Einwohnern/ha über dem gesamtstädtischen Durchschnitt der Bereich Nordmarkt übertrifft mit 79,4 Einwohnern/ha den Dortmunder Gesamtwert um fast das Vierfache. Insgesamt leben 9,4 % der Dortmunder Bevölkerung in der InnenstadtNord. Der Frauenanteil ist mit 46,0 % der niedrigste unter allen Dortmunder Stadtbezirken (s. Abb. 7). Die Sozialstruktur der Innenstadt-Nord weist typische Merkmale citynaher hochverdichteter Wohngebiete auf, sie unterscheidet sich von den beiden anderen Dortmunder Innenstadtbezirken dennoch deutlich. So ist die hier lebende Bevölkerung wesentlich jünger: In allen drei Statistischen Bezirken der Innenstadt-Nord bewegen sich die Altenquoten weit unter dem städtischen Gesamtwert, für die Statistischen Bezirke Nordmarkt und Borsigplatz liegen zudem deutlich überdurchschnittliche Minderjährigenquoten vor. Schließlich leben in der Innenstadt-Nord auch anteilig weniger Hochbetagte als in den übrigen Stadtbezirken. Die Arbeitslosenquoten und die Anteile der SGB II-Leistungsempfänger bewegen sich in allen drei Statistischen Bezirken weit über dem Dortmunder Gesamtwert. Gegenüber dem Vorjahr ist die Arbeitslosenquote des Stadtbezirks um 0,3 Prozentpunkte auf 25,3 % gesunken (s. Abb. 8).

Fläche, Bevölkerungsdichte und Bevölkerung nach Geschlecht im Stadtbezirk Innenstadt-Nord am 31.12.2013
Statistischer Bezirk Hafen Nordmarkt Borsigplatz Stadtbezirk Innenstadt-Nord Dortmund insgesamt
1)

Abb. 7

Gebietsfläche in ha 040 050 060 461,7 324,6 655,2 1.441,5 28.070,8

Einwohner pro ha 38,0 79,4 17,8 38,1 20,8

Hauptwohnbevölkerung männlich 9.647 13.708 6.316 29.671 286.070 weiblich 7.919 12.068 5.334 25.321 297.588 zusammen 17.566 25.776 11.650 54.992 583.658

Veränderung absolut in % 494 2,9 825 3,3 509 4,6 1.828 3,4 4.646 0,8

1)

Bevölkerung mit Zweitwohnsitz 186 195 84 465 7.694

Die Bevölkerungsveränderung ergibt sich als Differenz der Bevölkerungszahl zu Beginn und Ende des Berichtszeitraumes.

Sozialstruktur der Bevölkerung im Stadtbezirk Innenstadt-Nord am 31.12.2013
Minderjährigenquote1) Hafen Nordmarkt Borsigplatz Stadtbezirk Innenstadt-Nord Dortmund insgesamt
Fußnoten siehe Seite 11.

Abb. 8

Hochbetagte 3) Altenquote
2)

Statistischer Bezirk

insgesamt 2,9 2,4 2,1 2,5 5,5

4)

weiblich 65,9 69,8 64,5 67,4 66,4

5)

040 050 060

18,9 26,0 25,8 23,7 19,0

18,3 16,1 14,6 16,5 30,3

SGB II-Leistungsempfänger 6) dar. Erwerbsje 1.000 fähige Leistungsinsgesamt Einwohner berechtigte 5.311 302 3.903 8.699 337 5.977 3.881 333 2.701 17.891 325 12.581 81.734 140 58.692

Arbeitslosenquote7) 25,3 24,9 26,0 25,3 13,1

Migranten nach Geschlecht im Stadtbezirk Innenstadt-Nord am 31.12.2013
Statistischer Bezirk männlich Hafen Nordmarkt Borsigplatz Stadtbezirk Innenstadt-Nord Dortmund insgesamt 040 050 060 5.597 9.767 4.446 19.810 91.774 Migranten weiblich 4.503 8.708 3.629 16.840 89.348 insgesamt 10.100 18.475 8.075 36.650 181.122 männlich 3.630 6.400 2.994 13.024 42.565 Ausländer weiblich 2.817 5.648 2.397 10.862 39.091 6.447 12.048 5.391 23.886 81.656

Abb. 9

davon Deutsche mit Migrationshintergrund zusammen männlich 1.967 3.367 1.452 6.786 49.209 weiblich 1.686 3.060 1.232 5.978 50.257 zusammen 3.653 6.427 2.684 12.764 99.466

22

dortmunderstatistik • nr. 202 • jahresbericht 2014 • bevölkerung

innenstadt-nord

In der Innenstadt-Nord sind 66,6 % der Einwohner Migranten. Dies ist der bei weitem höchste Anteil in den Stadtbezirken (Scharnhorst hat den zweithöchsten mit 37,5 %). Dieser hohe Anteil spiegelt sich insbesondere in den Statistischen Bezirken Nordmarkt (71,7 %) und Borsigplatz (69,3 %) wider. Aber auch der dritte Bezirk Hafen hat immerhin noch einen Migrantenanteil von 57,5 %. Auch der Ausländeranteil (43,4 %) übersteigt den der Gesamtstadt (14,0 %) um das Dreifache (s. Abb. 9). In 2013 verzeichnet die Innenstadt-Nord mit einem Plus von 3,4 % die höchsten Einwohnergewinne aller Stadtbezirke. Absolut hat der Stadtbezirk 1.828 Einwohner dazu gewonnen.

Der Stadtbezirk Innenstadt-Nord hatte im Jahr 2013 hohe Außenwanderungsgewinne (+2.546) und - als einziger Stadtbezirk - einen Geburtenüberschuss (+213). Zwar hatte der Stadtbezirk auch im Jahr 2013 hohe Binnenwanderungsverluste, die aber durch die sehr hohe positive Außenwanderungsbilanz mehr als ausgeglichen werden konnten. Die zugehörigen Statistischen Bezirke sind weitgehend kohärent: Alle drei haben einen Geburtenüberschuss, eine positive Außenwanderungsbilanz, sowie eine negative Bilanz in den Binnenwanderungen (s. Abb. 10).

Bevölkerungsbewegung im Stadtbezirk Innenstadt-Nord 2013
Statistischer Bezirk Hafen Nordmarkt Borsigplatz Stadtbezirk Innenstadt-Nord Dortmund insgesamt
1) 2)

Abb. 10

Geburten und Sterbefälle 040 050 060 Geburten 189 329 149 667 5.015 Sterbefälle 147 233 74 454 6.986 Bilanz 42 96 75 213 -1.971

Außenwanderungen Zuzüge Fortzüge 1.958 1.361 3.975 2.602 1.588 1.012 7.521 4.975 31.686 25.332

1)

Bilanz 597 1.373 576 2.546 6.354

Binnenwanderungen Zuzüge Fortzüge Bilanz 1.829 2.040 -211 2.901 3.580 -679 1.327 1.459 -132 6.057 7.079 -1.022 45.860 45.860 -

2)

Zu- und Fortzüge über die Stadtgrenze. Umzüge innerhalb des Stadtgebiets.

Altersaufbau der Gesamtbevölkerung im Stadtbezirk Innenstadt-Nord am 31.12.2013
Innerer Lebensbaum: Ausländer männlich Alter in Jahren
100 98 96 94 92 90 88 86 84 82 80 78 76 74 72 70 68 66 64 62 60 58 56 54 52 50 48 46 44 42 40 38 36 34 32 30 28 26 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0

Abb. 11

Bevölkerungsentwicklung im Stadtbezirk Innenstadt-Nord seit 1993
64.000

Abb. 12

100

weiblich
90 80 70

62.000 60.000

Frauenüberschuss

58.000 56.000 54.000

60 50 40 30 20 10 0 0 0 200 400 600 800

52.000 50.000 1993 1995 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2013

Männerüberschuss

800

600

400

200

Einwohner je Altersjahr

dortmunderstatistik • nr. 202 • jahresbericht 2014 • bevölkerung

23

stadtbezirksprofil

INNENSTADT-OST
Die Innenstadt-Ost ist mit gut 1.100 ha flächenmäßig der kleinste Stadtbezirk, liegt aber mit einer Bevölkerungszahl von 54.237 Einwohnerinnen und Einwohnern im Mittelfeld. Mit 48,1 Einwohner/ha ist die Innenstadt-Ost der insgesamt am dichtesten besiedelte Stadtbezirk. Hier wohnen mehr als doppelt so viele Menschen auf 1 ha Fläche wie im Stadtdurchschnitt. Insgesamt leben 9,3 % der Dortmunder Bevölkerung in der Innenstadt-Ost. Der Frauenanteil ist mit 52,3 % gemeinsam mit Aplerbeck der höchste unter allen Dortmunder Stadtbezirken (s. Abb. 13). Die Sozialstruktur der Innenstadt-Ost weist nur teilweise typische Merkmale citynaher, hochverdichteter Quartiere auf. Die hierfür charakteristische starke Präsenz von Erwerbsfähigen (bei unterdurchschnittlichen Minderjährigen- und Altenquoten) findet sich lediglich in den Statistischen Bezirken Kaiserbrunnen und Ruhrallee. Im Statistischen Bezirk Westfalendamm sind Seniorinnen und Senioren hingegen deutlich überrepräsentiert. Die Dichte der SGB II-Leistungsempfänger und die Arbeitslosenquote bleiben im Stadtbezirk insgesamt hinter dem Stadtdurchschnitt zurück, jedoch hat der Statistische Bezirk Kaiserbrunnen sowohl beim SGB II-Bezug wie auch bei der Arbeitslosenquote höhere Werte als die Gesamtstadt. Die Arbeitslosenquote insgesamt liegt mit 11,1 % um 2 Prozentpunkte niedriger als der Gesamtstadtwert. Die Werte im Statistischen Bezirk Kaiserbrunnen erreichen ein überdurchschnittliches, die der beiden anderen Statistischen Bezirke ein deutlich unterdurchschnittliches Niveau (s. Abb. 14).

Fläche, Bevölkerungsdichte und Bevölkerung nach Geschlecht im Stadtbezirk Innenstadt-Ost am 31.12.2013
Statistischer Bezirk Kaiserbrunnen Westfalendamm Ruhrallee Stadtbezirk Innenstadt-Ost Dortmund insgesamt
1)

Abb. 13

Gebietsfläche in ha 070 080 090 372,2 456,4 297,9 1.126,5 28.070,8

Einwohner pro ha 65,4 38,4 41,5 48,1 20,8

Hauptwohnbevölkerung männlich 11.829 8.230 5.803 25.862 286.070 weiblich 12.512 9.317 6.546 28.375 297.588 zusammen 24.341 17.547 12.349 54.237 583.658

Veränderung absolut in % 324 1,3 160 0,9 63 0,5 547 1,0 4.646 0,8

1)

Bevölkerung mit Zweitwohnsitz 358 398 332 1.088 7.694

Die Bevölkerungsveränderung ergibt sich als Differenz der Bevölkerungszahl zu Beginn und Ende des Berichtszeitraumes.

Sozialstruktur der Bevölkerung im Stadtbezirk Innenstadt-Ost am 31.12.2013
Minderjährigenquote1) Kaiserbrunnen Westfalendamm Ruhrallee Stadtbezirk Innenstadt-Ost Dortmund insgesamt
Fußnoten siehe Seite 11.

Abb. 14

Hochbetagte 3) Altenquote
2)

Statistischer Bezirk

insgesamt 5,3 8,6 5,5 6,4 5,5

4)

weiblich 70,0 69,8 70,9 70,1 66,4

5)

070 080 090

13,6 19,3 11,5 14,8 19,0

26,6 43,2 25,1 31,1 30,3

SGB II-Leistungsempfänger 6) dar. Erwerbsje 1.000 fähige Leistungsinsgesamt Einwohner berechtigte 3.394 139 2.615 1.432 82 992 883 72 707 5.709 105 4.314 81.734 140 58.692

Arbeitslosenquote7) 13,9 8,8 8,6 11,1 13,1

Migranten nach Geschlecht im Stadtbezirk Innenstadt-Ost am 31.12.2013
Statistischer Bezirk männlich Kaiserbrunnen Westfalendamm Ruhrallee Stadtbezirk Innenstadt-Ost Dortmund insgesamt 070 080 090 4.226 2.023 1.271 7.520 91.774 Migranten weiblich 4.054 2.177 1.386 7.617 89.348 insgesamt 8.280 4.200 2.657 15.137 181.122 männlich 2.087 690 535 3.312 42.565 Ausländer weiblich 1.903 793 547 3.243 39.091 3.990 1.483 1.082 6.555 81.656

Abb. 15

davon Deutsche mit Migrationshintergrund zusammen männlich 2.139 1.333 736 4.208 49.209 weiblich 2.151 1.384 839 4.374 50.257 zusammen 4.290 2.717 1.575 8.582 99.466

24

dortmunderstatistik • nr. 202 • jahresbericht 2014 • bevölkerung

innenstadt-ost

Die Innenstadt-Ost hat einen Migrantenanteil von 27,9 %. Dieser Wert liegt 3,1 Prozentpunkte unterhalb des städtischen Gesamtwertes. Im Statistischen Bezirk Kaiserbrunnen fällt der Migrantenanteil mit 34,0 % allerdings deutlich höher aus als in den beiden übrigen Statistischen Bezirken der Innenstadt-Ost. Bei der Verteilung der ausländischen Bevölkerung findet sich das gleiche Muster (s. Abb. 15). Die Innenstadt-Ost hatte in 2013 mit einem Bevölkerungsgewinn von +1,0 % einen überdurchschnittlichen Zuwachs an Einwohnern gemessen an der Gesamtstadt. Die Verluste bei der Bilanz der Geburten- und Sterbefälle konnten durch Zugewinne bei den Außenwanderungen mehr als ausgeglichen werden (s. Abb. 16).

Das Binnenwanderungssaldo war in 2013 nahezu ausgeglichen (-7). Bei der Bilanz „Geburten-Sterbefälle“ verzeichnet nur der Statistische Bezirk Ruhrallee einen positiven Wert. Alle drei Statistischen Bezirke haben eine positive Bilanz der Außenwanderungen. Bei der Bilanz „Binnenwanderungen“ ist nur der Statistische Bezirk Westfalendamm positiv.

Bevölkerungsbewegung im Stadtbezirk Innenstadt-Ost 2013
Statistischer Bezirk Kaiserbrunnen Westfalendamm Ruhrallee Stadtbezirk Innenstadt-Ost Dortmund insgesamt
1) 2)

Abb. 16

Geburten und Sterbefälle 070 080 090 Geburten 221 155 128 504 5.015 Sterbefälle 304 290 103 697 6.986 Bilanz -83 -135 25 -193 -1.971

Außenwanderungen Zuzüge Fortzüge Bilanz 1.682 1.242 440 696 526 170 739 646 93 3.117 2.414 703 31.686 25.332 6.354

1)

Binnenwanderungen Zuzüge Fortzüge Bilanz 2.116 2.173 -57 1.234 1.136 98 987 1.035 -48 4.337 4.344 -7 45.860 45.860 -

2)

Zu- und Fortzüge über die Stadtgrenze. Umzüge innerhalb des Stadtgebiets.

Altersaufbau der Gesamtbevölkerung im Stadtbezirk Innenstadt-Ost am 31.12.2013
Innerer Lebensbaum: Ausländer männlich Alter in Jahren
100 98 96 94 92 90 88 86 84 82 80 78 76 74 72 70 68 66 64 62 60 58 56 54 52 50 48 46 44 42 40 38 36 34 32 30 28 26 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0

Abb. 17

Bevölkerungsentwicklung im Stadtbezirk Innenstadt-Ost seit 1993
60.000

Abb. 18

100

weiblich
90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 0 0 200 400 600 800

58.000 56.000 54.000 52.000 50.000 1993 1995 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2013

Frauenüberschuss

Männerüberschuss

800

600

400

200

Einwohner je Altersjahr

dortmunderstatistik • nr. 202 • jahresbericht 2014 • bevölkerung

25

stadtbezirksprofil

EVING
Eving liegt mit knapp 2.300 ha flächenmäßig im Mittelfeld aller Stadtbezirke, gehört aber mit 36.780 Einwohnern zu den kleineren Dortmunder Stadtbezirken. Durch stetige Einwohnergewinne ist Eving seit 2011 nur noch der zweitkleinste Stadtbezirk. Eving und Huckarde haben damit ihre Rangplätze getauscht. Mit 16,1 Einwohnern/ha fällt die Bevölkerungsdichte niedrig aus - letztere variiert zwischen den vier in Eving liegenden Statistischen Bezirken allerdings stark (Eving: 29,1 Einwohner/ha, Holthausen: 0,9 Einwohner/ha). Insgesamt leben 6,3 % der Dortmunder Bevölkerung in Eving. Der Frauenanteil liegt mit 50,5 % etwas unterhalb des städtischen Gesamtwertes (s. Abb. 19). Die Sozialstruktur Evings weist eine Reihe von Merkmalen auf, die sich auch in den anderen nördlichen Außenbezirken Dortmunds finden lassen. So sind Kinder und Jugendliche in der Gesamtbevölkerung deutlich stärker vertreten als dies in den südlichen Außenbezirken oder den Innenstadtbezirken West und Ost gegeben ist. Letzteres resultiert im Wesentlichen aus der „jungen“ Altersstruktur des bevölkerungsreichsten Statistischen Bezirks Eving, während in Brechten und Holthausen ältere Menschen deutlich überrepräsentiert sind. Über dem Dortmunder Gesamtwert bewegen sich die Arbeitslosenquote und der Anteil an SGB II-Empfängern. In den Bezirken Eving und Lindenhorst fallen die entsprechenden Werte allerdings deutlich höher, in Brechten und Holthausen deutlich niedriger aus als im Stadtbezirk insgesamt (s. Abb. 20).

Fläche, Bevölkerungsdichte und Bevölkerung nach Geschlecht im Stadtbezirk Eving am 31.12.2013
Statistischer Bezirk Brechten Eving Holthausen Lindenhorst Stadtbezirk Eving Dortmund insgesamt
1)

Abb. 19
1)

Gebietsfläche in ha 110 120 130 140 717,8 744,2 496,4 330,9 2.289,4 28.070,8

Einwohner pro ha 12,6 29,1 0,9 17,1 16,1 20,8

Hauptwohnbevölkerung männlich 4.366 10.739 211 2.894 18.210 286.070 weiblich 4.688 10.896 215 2.771 18.570 297.588 zusammen 9.054 21.635 426 5.665 36.780 583.658

Veränderung absolut in % 112 1,3 306 1,4 4 0,9 190 3,5 612 1,7 4.646 0,8

Bevölkerung mit Zweitwohnsitz 105 119 5 43 272 7.694

Die Bevölkerungsveränderung ergibt sich als Differenz der Bevölkerungszahl zu Beginn und Ende des Berichtszeitraumes.

Sozialstruktur der Bevölkerung im Stadtbezirk Eving am 31.12.2013
Minderjährigenquote1) Brechten Eving Holthausen Lindenhorst Stadtbezirk Eving Dortmund insgesamt
Fußnoten siehe Seite 11.

Abb. 20

Hochbetagte 3) Altenquote
2)

Statistischer Bezirk

insgesamt 5,2 5,7 5,9 3,2 5,2 5,5

4)

weiblich 60,2 68,2 52,0 60,8 65,3 66,4

5)

110 120 130 140

18,1 21,4 14,9 22,9 20,8 19,0

36,3 28,4 36,2 20,7 34,1 30,3

SGB II-Leistungsempfänger 6) dar. Erwerbsje 1.000 fähige Leistungsinsgesamt Einwohner berechtigte 534 59 391 4.462 206 3.166 6 14 5 1.149 203 798 6.151 167 4.360 81.734 140 58.692

Arbeitslosenquote7) 7,3 18,3 7,1 16,7 15,3 13,1

Migranten nach Geschlecht im Stadtbezirk Eving am 31.12.2013
Statistischer Bezirk männlich Brechten Eving Holthausen Lindenhorst Stadtbezirk Eving Dortmund insgesamt 110 120 130 140 604 4.981 19 1.261 6.865 91.774 Migranten weiblich 624 4.569 16 1.081 6.290 89.348 insgesamt 1.228 9.550 35 2.342 13.155 181.122 männlich 204 2.813 2 728 3.747 42.565 Ausländer weiblich 201 2.473 5 580 3.259 39.091 405 5.286 7 1.308 7.006 81.656

Abb. 21

davon Deutsche mit Migrationshintergrund zusammen männlich 400 2.168 17 533 3.118 49.209 weiblich 423 2.096 11 501 3.031 50.257 zusammen 823 4.264 28 1.034 6.149 99.466

26

dortmunderstatistik • nr. 202 • jahresbericht 2014 • bevölkerung

eving

Mit 35,8 % hat der Stadtbezirk Eving den dritthöchsten Anteil an Migrantinnen und Migranten. Bei den Statistischen Bezirken weisen sowohl Eving mit 44,1 % als auch Lindenhorst mit 41,3 % sehr hohe Migrantenanteile auf. Sehr niedrige Werte finden sich hingegen in Brechten (13,6 %) und Holthausen (8,2 %). Mit 19,0 % liegt für Eving nach der Innenstadt-Nord der zweithöchste Ausländeranteil auf Stadtbezirksebene vor (s. Abb. 21). Eving hat in 2013 absolut 612 Einwohner gewonnen (+1,7 %), und damit prozentual deutlich mehr als die Gesamtstadt. Sowohl absolut als auch prozentual verzeichnet Eving im Jahr 2013 nach der Innenstadt-Nord die größten Zuwächse.

Wie auch in 2012 konnten die positiven Entwicklungen von Außen- und Binnenwanderungen den Sterbeüberschuss in Eving mehr als ausgleichen. Bis auf Holthausen hatten alle Statistischen Bezirke eine negative Entwicklung in der natürlichen Bevölkerungsbewegung. Im Gegensatz zu 2012 hatten in 2013 alle Statistischen Bezirke eine positive Außenwanderungsbilanz. Die Binnenwanderungsbilanz war nur im Statistischen Bezirk Holthausen leicht negativ (s. Abb. 22).

Bevölkerungsbewegung im Stadtbezirk Eving 2013
Statistischer Bezirk Brechten Eving Holthausen Lindenhorst Stadtbezirk Eving Dortmund insgesamt
1) 2)

Abb. 22

Geburten und Sterbefälle 110 120 130 140 Geburten 78 181 6 42 307 5.015 Sterbefälle 108 266 4 44 422 6.986 Bilanz -30 -85 2 -2 -115 -1.971

Außenwanderungen Zuzüge Fortzüge Bilanz 263 249 14 1.236 924 312 16 8 8 428 372 56 1.943 1.553 390 31.686 25.332 6.354

1)

Binnenwanderungen Zuzüge Fortzüge Bilanz 584 464 120 1.924 1.820 104 20 25 -5 658 536 122 3.186 2.845 341 45.860 45.860 -

2)

Zu- und Fortzüge über die Stadtgrenze. Umzüge innerhalb des Stadtgebiets.

Altersaufbau der Gesamtbevölkerung im Stadtbezirk Eving am 31.12.2013
Innerer Lebensbaum: Ausländer männlich Alter in Jahren
100 98 96 94 92 90 88 86 84 82 80 78 76 74 72 70 68 66 64 62 60 58 56 54 52 50 48 46 44 42 40 38 36 34 32 30 28 26 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0

Abb. 23

Bevölkerungsentwicklung im Stadtbezirk Eving seit 1993
40.000

Abb. 24

100

weiblich
90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 0 0 200 400 600 800

38.000 36.000 34.000 32.000 30.000 1993 1995 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2013

Frauenüberschuss

Männerüberschuss

800

600

400

200

Einwohner je Altersjahr

dortmunderstatistik • nr. 202 • jahresbericht 2014 • bevölkerung

27

stadtbezirksprofil

SCHARNHORST
Scharnhorst ist mit gut 3.100 ha flächenmäßig der zweitgrößte Stadtbezirk, liegt aber mit einer Bevölkerungszahl von 44.223 Einwohnerinnen und Einwohnern lediglich im unteren Drittel. Entsprechend niedrig stellt sich die Bevölkerungsdichte mit 14,1 Einwohnern/ha dar - allerdings sei hier erwähnt, dass der entsprechende Wert im Statistischen Bezirk Scharnhorst-Ost mit 42,2 Einwohnern/ha weit darüber liegt. Insgesamt leben 7,6 % der Dortmunder Bevölkerung im Stadtbezirk Scharnhorst. Der Frauenanteil bewegt sich mit 52,0 % leicht oberhalb des Stadtdurchschnitts (s. Abb. 25). Die Sozialstruktur in Scharnhorst weist zumindest im Stadtbezirksergebnis eine Reihe von Merkmalen auf, die auch die anderen nördlichen Dortmunder Außenbezirke charakterisieren. So liegen sowohl die Minderjährigen- als auch die Altenquote über dem gesamtstädtischen Durchschnitt. Zwischen den sieben Statistischen Bezirken im Stadtbezirk streuen die Werte allerdings stark. So beträgt die Minderjährigenquote in Scharnhorst-Ost 29,2 und in Hostedde 13,9; die Altenquote in Alt-Scharnhorst 39,4 und in Scharnhorst-Ost 31,0. Hinsichtlich der SGB II-Empfängeranteile und Arbeitslosenquoten variieren die Werte innerhalb des Stadtbezirks ebenfalls erheblich. Mit einer Arbeitslosenquote von 20,7 % liegt in Scharnhorst-Ost - nach den drei Statistischen Bezirken der Innenstadt-Nord und Westerfilde - der fünfthöchste Wert unter den 62 Dortmunder Statistischen Bezirken vor (s. Abb. 26).

Fläche, Bevölkerungsdichte und Bevölkerung nach Geschlecht im Stadtbezirk Scharnhorst am 31.12.2013
Statistischer Bezirk Derne Hostedde Kirchderne Kurl-Husen Lanstrop Alt-Scharnhorst Scharnhorst-Ost Stadtbezirk Scharnhorst Dortmund insgesamt
1)

Abb. 25

Gebietsfläche in ha 210 220 230 240 250 260 270 403,3 431,6 245,0 624,8 725,6 423,1 290,1 3.143,8 28.070,8

Einwohner pro ha 15,3 5,0 16,3 12,0 5,4 19,6 42,2 14,1 20,8

Hauptwohnbevölkerung männlich 3.062 1.054 1.980 3.593 1.841 3.997 5.704 21.231 286.070 weiblich 3.102 1.125 2.014 3.888 2.051 4.279 6.533 22.992 297.588 zusammen 6.164 2.179 3.994 7.481 3.892 8.276 12.237 44.223 583.658

Veränderung 1) absolut in % -22 -0,4 -46 -2,1 51 1,3 46 0,6 -100 -2,5 32 0,4 54 0,4 15 0,0 4.646 0,8

Bevölkerung mit Zweitwohnsitz 35 28 23 82 35 52 55 310 7.694

Die Bevölkerungsveränderung ergibt sich als Differenz der Bevölkerungszahl zu Beginn und Ende des Berichtszeitraumes. Abb. 26

Sozialstruktur der Bevölkerung im Stadtbezirk Scharnhorst am 31.12.2013
Minderjährigenquote1) Derne Hostedde Kirchderne Kurl-Husen Lanstrop Alt-Scharnhorst Scharnhorst-Ost Stadtbezirk Scharnhorst Dortmund insgesamt
Fußnoten siehe Seite 11.

Hochbetagte Altenquote2) 32,3 36,6 33,4 33,5 35,7 39,4 31,0 34,1 30,3 insgesamt4) 5,5 4,8 6,1 6,4 6,3 7,3 4,0 5,7 5,5

3)

Statistischer Bezirk

weiblich5) 67,4 66,7 59,2 66,8 62,7 67,8 64,8 65,6 66,4

210 220 230 240 250 260 270

22,3 13,9 23,3 22,7 17,2 19,6 29,2 22,9 19,0

SGB II-Leistungsempfänger dar. Erwerbsje 1.000 fähige Leistungsinsgesamt Einwohner berechtigte 945 153 623 133 61 111 492 123 324 539 72 363 571 147 427 926 112 665 3.568 292 2.289 7.174 162 4.802 81.734 140 58.692

6)

Arbeitslosenquote7) 14,0 7,2 11,4 7,5 13,5 11,8 20,7 13,7 13,1

Migranten nach Geschlecht im Stadtbezirk Scharnhorst am 31.12.2013
Statistischer Bezirk männlich Derne Hostedde Kirchderne Kurl-Husen Lanstrop Alt-Scharnhorst Scharnhorst-Ost Stadtbezirk Scharnhorst Dortmund insgesamt 210 220 230 240 250 260 270 1.180 182 636 691 429 1.217 3.649 7.984 91.774 Migranten weiblich 1.116 194 676 747 469 1.239 4.139 8.580 89.348 insgesamt 2.296 376 1.312 1.438 898 2.456 7.788 16.564 181.122 männlich 597 39 218 169 70 428 921 2.442 42.565 Ausländer weiblich 525 39 250 130 89 415 1.103 2.551 39.091 1.122 78 468 299 159 843 2.024 4.993 81.656

Abb. 27

davon Deutsche mit Migrationshintergrund zusammen männlich 583 143 418 522 359 789 2.728 5.542 49.209 weiblich 591 155 426 617 380 824 3.036 6.029 50.257 zusammen 1.174 298 844 1.139 739 1.613 5.764 11.571 99.466

28

dortmunderstatistik • nr. 202 • jahresbericht 2014 • bevölkerung

scharnhorst

Mit 37,5 % hat Scharnhorst hinter der Nordstadt den zweitgrößten Anteil an Migranten. Bezüglich der Migrantenanteile und ihrer Verteilung auf die Statistischen Bezirke sind sehr große Unterschiede festzustellen. Stark überdurchschnittlich sind sie in Scharnhorst-Ost mit 63,6 %. Deutlich dahinter folgt Derne mit 37,2 %. Kirchderne liegt etwas über dem Gesamtwert der Stadt, Alt-Scharnhorst und Lanstrop liegen etwas deutlicher darunter. Stark unterdurchschnittliche Migrantenanteile haben Kurl-Husen (19,2 %) und Hostedde mit 17,3 %. Scharnhorst hat mit 11,3 % einen unterdurchschnittlichen Ausländeranteil. Der Anteil von Deutschen mit Migrationshintergrund im Stadtbezirk Scharnhorst ist dagegen mit 26,2 % noch vor der Nordstadt der höchste aller Stadtbezirke (s. Abb. 27).

Im Jahr 2013 ist die Einwohnerzahl in Scharnhorst nahezu unverändert geblieben. Scharnhorst hat somit nicht am Dortmunder Bevölkerungszuwachs teilhaben können. Verantwortlich für diese Entwicklung ist der negative Saldo bei der natürlichen Bevölkerungsbewegung bei positiven Bilanzen der Außen- und Binnenwanderungen. Bis auf Kirchderne und Scharnhorst-Ost hatten die anderen Statistischen Bezirke einen Sterbeüberschuss. Einen starken Einfluss auf die positive Außenwanderungsbilanz des Stadtbezirks haben die Statistischen Bezirke Kurl-Husen und Scharnhorst-Ost, die die leicht negativen Bilanzen der anderen Statistischen Bezirke mehr als ausgleichen konnten. Die Binnenwanderungsbilanz war bei den Statistischen Bezirken Hostedde, Lanstrop und Scharnhorst-Ost negativ (s. Abb. 28).

Bevölkerungsbewegung im Stadtbezirk Scharnhorst 2013
Statistischer Bezirk Derne Hostedde Kirchderne Kurl-Husen Lanstrop Alt-Scharnhorst Scharnhorst-Ost Stadtbezirk Scharnhorst Dortmund insgesamt
1) 2)

Abb. 28

Geburten und Sterbefälle 210 220 230 240 250 260 270 Geburten 49 19 42 62 17 75 142 406 5.015 Sterbefälle 116 22 38 115 41 136 109 577 6.986 Bilanz -67 -3 4 -53 -24 -61 33 -171 -1.971

Außenwanderungen 1) Zuzüge Fortzüge Bilanz 208 213 -5 52 60 -8 115 118 -3 181 148 33 102 113 -11 202 208 -6 371 291 80 1.231 1.151 80 31.686 25.332 6.354

Binnenwanderungen 2) Zuzüge Fortzüge Bilanz 472 425 47 134 168 -34 321 283 38 382 336 46 156 224 -68 571 483 88 861 903 -42 2.897 2.822 75 45.860 45.860 -

Zu- und Fortzüge über die Stadtgrenze. Umzüge innerhalb des Stadtgebiets.

Altersaufbau der Gesamtbevölkerung im Stadtbezirk Scharnhorst am 31.12.2013
Innerer Lebensbaum: Ausländer männlich Alter in Jahren
100 98 96 94 92 90 88 86 84 82 80 78 76 74 72 70 68 66 64 62 60 58 56 54 52 50 48 46 44 42 40 38 36 34 32 30 28 26 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0

Abb. 29

Bevölkerungsentwicklung im Stadtbezirk Scharnhorst seit 1993
52.000

Abb. 30

100

weiblich
90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 0 0 200 400 600 800

50.000 48.000 46.000 44.000 42.000 1993 1995 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2013

Frauenüberschuss

Männerüberschuss

800

600

400

200

Einwohner je Altersjahr

dortmunderstatistik • nr. 202 • jahresbericht 2014 • bevölkerung

29

stadtbezirksprofil

BRACKEL
Brackel ist mit rd. 3.100 ha flächenmäßig der drittgrößte und mit 54.528 Einwohnerinnen und Einwohnern der viertgrößte Stadtbezirk. Die Bevölkerungsdichte bleibt mit 17,7 Einwohnern/ha unterdurchschnittlich, lediglich der Kernbereich Brackel (23,0 Einwohner/ha) und Wambel (21,2 Einwohner/ha) weisen Werte leicht oberhalb des Dortmunder Gesamtwertes auf. Insgesamt leben 9,3 % der Dortmunder Bevölkerung im Stadtbezirk Brackel. Der Frauenanteil von 51,9 % ist der vierthöchste unter allen Stadtbezirken (s. Abb. 31). Die Sozialstruktur Brackels weist einige Merkmale auf, die sich deutlich vom städtischen Gesamtbild unterscheiden. Mit 37 65-jährigen und älteren Personen je 100 Erwerbsfähigen liegt die zweithöchste Altenquote unter allen Stadtbezirken vor. Ausländerinnen und Ausländer, SGB II-Empfänger und Arbeitslose sind in Brackel hingegen deutlich unterrepräsentiert. Einzig die Minderjährigenquoten und die Hochbetagtenanteile bewegen sich nahe dem Dortmunder Gesamtergebnis. Zwischen den vier im Stadtbezirk liegenden Statistischen Bezirken streuen die jeweiligen Kennzahlen teilweise erheblich: Mit einer Altenquote von 40,5 liegt im Statistischen Bezirk Brackel ein deutlich über dem Niveau der anderen Bezirke liegender Wert vor. In Wickede leben - verglichen mit den unterdurchschnittlichen Werten der drei übrigen Bezirke - anteilig mehr Arbeitslose und SGB II-Empfänger (s. Abb. 32).

Fläche, Bevölkerungsdichte und Bevölkerung nach Geschlecht im Stadtbezirk Brackel am 31.12.2013
Statistischer Bezirk Asseln Brackel Wambel Wickede Stadtbezirk Brackel Dortmund insgesamt
1)

Abb. 31
1)

Gebietsfläche in ha 310 320 330 340 840,3 985,2 370,8 891,6 3.088,0 28.070,8

Einwohner pro ha 10,4 23,0 21,2 17,1 17,7 20,8

Hauptwohnbevölkerung männlich 4.237 10.827 3.785 7.385 26.234 286.070 weiblich 4.477 11.865 4.063 7.889 28.294 297.588 zusammen 8.714 22.692 7.848 15.274 54.528 583.658

Veränderung absolut in % -31 -0,4 470 2,1 19 0,2 -76 -0,5 382 0,7 4.646 0,8

Bevölkerung mit Zweitwohnsitz 84 229 101 156 570 7.694

Die Bevölkerungsveränderung ergibt sich als Differenz der Bevölkerungszahl zu Beginn und Ende des Berichtszeitraumes.

Sozialstruktur der Bevölkerung im Stadtbezirk Brackel am 31.12.2013
Minderjährigenquote1) Asseln Brackel Wambel Wickede Stadtbezirk Brackel Dortmund insgesamt
Fußnoten siehe Seite 11.

Abb. 32

Hochbetagte 3) Altenquote
2)

Statistischer Bezirk

insgesamt 5,1 7,1 5,7 5,3 6,1 5,5

4)

weiblich 63,3 65,1 62,1 63,1 64,0 66,4

5)

310 320 330 340

15,2 19,0 18,1 18,4 18,1 19,0

36,3 40,5 29,2 35,1 36,6 30,3

SGB II-Leistungsempfänger 6) dar. Erwerbsje 1.000 fähige Leistungsinsgesamt Einwohner berechtigte 634 73 461 2.018 89 1.515 455 58 372 2.354 154 1.692 5.461 100 4.040 81.734 140 58.692

Arbeitslosenquote7) 7,9 10,3 7,5 14,5 10,7 13,1

Migranten nach Geschlecht im Stadtbezirk Brackel am 31.12.2013
Statistischer Bezirk männlich Asseln Brackel Wambel Wickede Stadtbezirk Brackel Dortmund insgesamt 310 320 330 340 680 2.652 989 2.150 6.471 91.774 Migranten weiblich 648 2.763 1.019 2.223 6.653 89.348 insgesamt 1.328 5.415 2.008 4.373 13.124 181.122 männlich 228 859 368 559 2.014 42.565 Ausländer weiblich 169 915 378 537 1.999 39.091 397 1.774 746 1.096 4.013 81.656

Abb. 33

davon Deutsche mit Migrationshintergrund zusammen männlich 452 1.793 621 1.591 4.457 49.209 weiblich 479 1.848 641 1.686 4.654 50.257 zusammen 931 3.641 1.262 3.277 9.111 99.466

30

dortmunderstatistik • nr. 202 • jahresbericht 2014 • bevölkerung

brackel

Der Stadtbezirk Brackel hat mit 24,1 % einen unterdurchschnittlichen Anteil an Migrantinnen und Migranten. Alle vier Statistischen Bezirke liegen mit ihren Migrantenanteilen unterhalb des städtischen Gesamtwertes. Wickede hat den höchsten Anteil mit 28,6 %, Asseln den niedrigsten mit 15,2 %. Der Stadtbezirk Brackel hat nach Aplerbeck mit 7,4 % den zweitgeringsten Ausländeranteil. Die Deutschen mit Migrationshintergrund sind mit 16,7 % etwas unterrepräsentiert (17,0 %) (s. Abb. 33). Mit einem Einwohnerplus von 0,7 % liegt Brackel geringfügig unter dem Stadtdurchschnitt (0,8 %).

Der Stadtbezirk weist bei den Binnenwanderungen wie auch im vergangenen Jahr eine positive Bilanz auf. Anders als im letzten Jahr hatte er in 2013 auch ein Plus bei den Außenwanderungen. Die Verluste bei der Bilanz „Geburten-Sterbefälle“ konnten durch den positiven Saldo bei den Außen- und Binnenwanderungen mehr als ausgeglichen werden. Alle Statistischen Bezirke hatten einen negativen Saldo bei der natürlichen Bevölkerungsbewegung. Asseln musste als einziger Bezirk Verluste bei den Außenwanderungen hinnehmen. Bei den Binnenwanderungen verzeichnete nur Wickede einen negativen Saldo (s. Abb. 34).

Bevölkerungsbewegung im Stadtbezirk Brackel 2013
Statistischer Bezirk Asseln Brackel Wambel Wickede Stadtbezirk Brackel Dortmund insgesamt
1) 2)

Abb. 34

Geburten und Sterbefälle 310 320 330 340 Geburten 52 193 46 133 424 5.015 Sterbefälle 109 317 75 214 715 6.986 Bilanz -57 -124 -29 -81 -291 -1.971

Außenwanderungen Zuzüge Fortzüge Bilanz 217 235 -18 799 581 218 266 224 42 610 589 21 1.892 1.629 263 31.686 25.332 6.354

1)

Binnenwanderungen Zuzüge Fortzüge Bilanz 615 579 36 1.730 1.433 297 528 502 26 1.116 1.143 -27 3.989 3.657 332 45.860 45.860 -

2)

Zu- und Fortzüge über die Stadtgrenze. Umzüge innerhalb des Stadtgebiets.

Altersaufbau der Gesamtbevölkerung im Stadtbezirk Brackel am 31.12.2013
Innerer Lebensbaum: Ausländer männlich Alter in Jahren
100 98 96 94 92 90 88 86 84 82 80 78 76 74 72 70 68 66 64 62 60 58 56 54 52 50 48 46 44 42 40 38 36 34 32 30 28 26 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0

Abb. 35

Bevölkerungsentwicklung im Stadtbezirk Brackel seit 1993
60.000

Abb. 36

100

weiblich
90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 0 0 200 400 600 800

58.000 56.000 54.000 52.000 50.000 1993 1995 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2013

Frauenüberschuss

Männerüberschuss

800

600

400

200

Einwohner je Altersjahr

dortmunderstatistik • nr. 202 • jahresbericht 2014 • bevölkerung

31

stadtbezirksprofil

APLERBECK
Aplerbeck gehört mit rund 2.500 ha flächenmäßig zu den mittelgroßen Dortmunder Stadtbezirken, liegt aber mit einer Einwohnerzahl von 54.956 an dritter Stelle (36 Einwohner weniger als die Innenstadt-Nord). Die Bevölkerungsdichte fällt mit 22,0 Einwohner/ha insgesamt überdurchschnittlich aus - einzig der Statistische Bezirk Sölderholz weist eine weitaus schwächere Besiedlung auf (12,4 Einwohner/ha). Insgesamt leben 9,4 % der Dortmunder Bevölkerung im Stadtbezirk Aplerbeck. Der Frauenanteil ist mit 52,3 % der höchste gemeinsam mit dem Stadtbezirk Innenstadt-Ost (s. Abb. 37). Die Sozialstruktur Aplerbecks weist einige Merkmale auf, die als charakteristisch für die südlichen Außenbezirke Dortmunds angesehen werden können. So leben mit Ausnahme von Schüren in allen Statistischen Bezirken anteilig mehr ältere Menschen als in Dortmund insgesamt. Ähnlich dem Nachbarbezirk Brackel fallen auch in Aplerbeck Arbeitslosenquoten und SGB II-Empfängeranteile deutlich unterdurchschnittlich aus. Innerhalb des Stadtbezirks ergeben sich hinsichtlich der genannten Merkmale mittlere Werteschwankungen. So fällt im Statistischen Bezirk Schüren die Minderjährigenquote höher aus als im übrigen Stadtbezirk und für Schüren, Sölde und Aplerbeck liegen etwas höhere Arbeitslosenquoten vor als im Stadtbezirk insgesamt (s. Abb. 38).

Fläche, Bevölkerungsdichte und Bevölkerung nach Geschlecht im Stadtbezirk Aplerbeck am 31.12.2013
Statistischer Bezirk Aplerbeck Berghofen Schüren Sölde Sölderholz Stadtbezirk Aplerbeck Dortmund insgesamt
1)

Abb. 37
1)

Gebietsfläche in ha 410 420 430 440 450 876,1 504,4 387,0 240,7 489,7 2.498,0 28.070,8

Einwohner pro ha 24,5 23,8 25,0 23,9 12,4 22,0 20,8

Hauptwohnbevölkerung männlich 10.178 5.789 4.596 2.732 2.906 26.201 286.070 weiblich 11.290 6.209 5.075 3.026 3.155 28.755 297.588 zusammen 21.468 11.998 9.671 5.758 6.061 54.956 583.658

Veränderung absolut in % -4 0,0 35 0,3 115 1,2 -13 -0,2 -79 -1,3 54 0,1 4.646 0,8

Bevölkerung mit Zweitwohnsitz 321 185 93 73 113 785 7.694

Die Bevölkerungsveränderung ergibt sich als Differenz der Bevölkerungszahl zu Beginn und Ende des Berichtszeitraumes.

Sozialstruktur der Bevölkerung im Stadtbezirk Aplerbeck am 31.12.2013
Minderjährigenquote1) Aplerbeck Berghofen Schüren Sölde Sölderholz Stadtbezirk Aplerbeck Dortmund insgesamt
Fußnoten siehe Seite 11.

Abb. 38

Hochbetagte Altenquote
2)

3)

Statistischer Bezirk

insgesamt4) 6,8 6,2 4,7 7,8 5,2 6,2 5,5

weiblich5) 65,4 60,3 61,2 66,3 56,2 63,0 66,4

410 420 430 440 450

18,4 19,6 23,9 15,6 19,9 19,5 19,0

41,5 36,7 28,6 40,6 40,7 37,9 30,3

SGB II-Leistungsempfänger dar. Erwerbsje 1.000 fähige Leistungsinsgesamt Einwohner berechtigte 1.576 73 1.131 675 56 494 1.043 108 702 453 79 340 150 25 115 3.897 71 2.782 81.734 140 58.692

6)

Arbeitslosenquote7) 8,2 6,8 9,7 9,4 4,1 7,8 13,1

Migranten nach Geschlecht im Stadtbezirk Aplerbeck am 31.12.2013
Statistischer Bezirk männlich Aplerbeck Berghofen Schüren Sölde Sölderholz Stadtbezirk Aplerbeck Dortmund insgesamt 410 420 430 440 450 2.001 972 1.190 407 247 4.817 91.774 Migranten weiblich 2.263 1.056 1.304 473 305 5.401 89.348 insgesamt 4.264 2.028 2.494 880 552 10.218 181.122 männlich 609 335 343 118 60 1.465 42.565 Ausländer weiblich 710 361 387 150 67 1.675 39.091 1.319 696 730 268 127 3.140 81.656

Abb. 39

davon Deutsche mit Migrationshintergrund zusammen männlich 1.392 637 847 289 187 3.352 49.209 weiblich 1.553 695 917 323 238 3.726 50.257 zusammen 2.945 1.332 1.764 612 425 7.078 99.466

32

dortmunderstatistik • nr. 202 • jahresbericht 2014 • bevölkerung

aplerbeck

Aplerbeck hat mit 18,6 % den niedrigsten Anteil an Migrantinnen und Migranten aller Stadtbezirke. Alle fünf Statistischen Bezirke liegen unterhalb des städtischen Gesamtwertes. Schüren hat im Stadtbezirk den höchsten Anteil mit 25,8 %, Sölderholz den geringsten mit 9,1 %. Ebenso ist mit 5,7 % der Ausländeranteil der geringste aller Stadtbezirke (s. Abb. 39). Aplerbeck gehört zu den vier Stadtbezirken, deren Einwohnerzahlen in 2013 entgegen dem gesamtstädtischen Trend nur geringfügig gestiegen sind (+0,1 %).

Die negativen Bilanzen der Geburten und Sterbefälle sowie der Außenwanderungen konnten durch die positive Bilanz der Binnenwanderungen nur knapp ausgeglichen werden. Der Sterbeüberschuss wird insbesondere durch den Statistischen Bezirk Aplerbeck erzeugt, der aber auch überproportional zur positiven Binnenwanderungsbilanz beiträgt. Schüren hat - wie schon im vergangenen Jahr - als einziger Statistischer Bezirk einen Geburtenüberschuss. Zur negativen Außenwanderungsbilanz tragen nur die Statistischen Bezirke Sölderholz und Berghofen bei. Sölderholz ist der einzige Statistische Bezirk mit einer, wenn auch nur geringfügigen, negativen Binnenwanderungsbilanz (-1) (s. Abb. 40).

Bevölkerungsbewegung im Stadtbezirk Aplerbeck 2013
Statistischer Bezirk Aplerbeck Berghofen Schüren Sölde Sölderholz Stadtbezirk Aplerbeck Dortmund insgesamt
1) 2)

Abb. 40

Geburten und Sterbefälle 410 420 430 440 450 Geburten 153 92 89 36 29 399 5.015 Sterbefälle 313 128 74 116 56 687 6.986 Bilanz -160 -36 15 -80 -27 -288 -1.971

Außenwanderungen Zuzüge Fortzüge Bilanz 657 619 38 325 369 -44 299 298 1 193 176 17 164 219 -55 1.638 1.681 -43 31.686 25.332 6.354

1)

Binnenwanderungen Zuzüge Fortzüge Bilanz 1.528 1.371 157 757 650 107 733 669 64 445 404 41 261 262 -1 3.724 3.356 368 45.860 45.860 -

2)

Zu- und Fortzüge über die Stadtgrenze. Umzüge innerhalb des Stadtgebiets.

Altersaufbau der Gesamtbevölkerung im Stadtbezirk Aplerbeck am 31.12.2013
Innerer Lebensbaum: Ausländer männlich Alter in Jahren
100 98 96 94 92 90 88 86 84 82 80 78 76 74 72 70 68 66 64 62 60 58 56 54 52 50 48 46 44 42 40 38 36 34 32 30 28 26 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0

Abb. 41

Bevölkerungsentwicklung im Stadtbezirk Aplerbeck seit 1993
60.000

Abb. 42

100

weiblich
90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 0 0 200 400 600 800

58.000 56.000 54.000 52.000 50.000 1993 1995 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2013

Frauenüberschuss

Männerüberschuss

800

600

400

200

Einwohner je Altersjahr

dortmunderstatistik • nr. 202 • jahresbericht 2014 • bevölkerung

33

stadtbezirksprofil

HÖRDE
Hörde ist mit einer Fläche von rund 3.000 ha der viertgrößte und einer Bevölkerung von 53.310 Einwohnern der sechstgrößte Dortmunder Stadtbezirk. Die Bevölkerungsdichte bleibt mit 17,9 Einwohnern/ha unter dem Stadtdurchschnitt - die Statistischen Bezirke Hörde, Wellinghofen und Benninghofen weisen jedoch deutlich höhere Verdichtungswerte auf. Insgesamt leben 9,1 % der Dortmunder Bevölkerung im Stadtbezirk Hörde. Der Frauenanteil fällt mit 51,7 % leicht überdurchschnittlich aus (s. Abb. 43). Mit Ausnahme des Statistischen Bezirks Hörde weist der Stadtbezirk eine Reihe von Merkmalen auf, die als charakteristisch für die südlichen Dortmunder Außenbezirke angesehen werden können (überdurchschnittliche Altenquote, unterdurchschnittliche Anteile an Arbeitslosen und SGB II-Empfängern). Der einwohnerstärkste Bereich, das Hörder Zentrum, unterscheidet sich davon allerdings erheblich. So bewegen sich hier die Arbeitslosenquote und der SGB II-Empfängeranteil weit oberhalb des Stadtbezirksergebnisses. Ähnlich hohe Werte sind im übrigen Stadtgebiet lediglich noch in den drei Statistischen Bezirken der Innenstadt-Nord, in Scharnhorst-Ost und in Westerfilde zu beobachten (s. Abb. 44).

Fläche, Bevölkerungsdichte und Bevölkerung nach Geschlecht im Stadtbezirk Hörde am 31.12.2013
Statistischer Bezirk Benninghofen Hacheney Hörde Holzen Syburg Wellinghofen Wichlinghofen Stadtbezirk Hörde Dortmund insgesamt
1)

Abb. 43
1)

Gebietsfläche in ha 510 520 530 540 550 560 570 275,3 129,4 591,6 806,6 812,2 193,1 170,6 2.978,9 28.070,8

Einwohner pro ha 30,9 12,3 39,1 11,1 1,8 37,5 14,2 17,9 20,8

Hauptwohnbevölkerung männlich 3.998 789 11.359 4.335 735 3.386 1.150 25.752 286.070 weiblich 4.501 806 11.759 4.654 724 3.849 1.265 27.558 297.588 zusammen 8.499 1.595 23.118 8.989 1.459 7.235 2.415 53.310 583.658

Veränderung absolut in % 10 0,1 -15 -0,9 157 0,7 -70 -0,8 -33 -2,2 -6 -0,1 -27 -1,1 16 0,0 4.646 0,8

Bevölkerung mit Zweitwohnsitz 112 35 264 169 52 109 37 778 7.694

Die Bevölkerungsveränderung ergibt sich als Differenz der Bevölkerungszahl zu Beginn und Ende des Berichtszeitraumes.

Sozialstruktur der Bevölkerung im Stadtbezirk Hörde am 31.12.2013
Minderjährigenquote1) Benninghofen Hacheney Hörde Holzen Syburg Wellinghofen Wichlinghofen Stadtbezirk Hörde Dortmund insgesamt
Fußnoten siehe Seite 11.

Abb. 44

Hochbetagte 3) Altenquote
2)

Statistischer Bezirk

insgesamt 7,1 6,8 5,3 5,1 5,7 6,5 5,0 5,7 5,5

4)

weiblich 67,2 60,2 70,7 60,6 49,4 62,2 58,3 65,8 66,4

5)

510 520 530 540 550 560 570

19,0 15,5 18,3 21,1 19,5 18,3 15,6 18,7 19,0

42,8 39,6 28,0 41,5 37,4 41,4 36,6 35,1 30,3

SGB II-Leistungsempfänger 6) dar. Erwerbsje 1.000 fähige Leistungsinsgesamt Einwohner berechtigte 610 72 464 152 95 120 5.050 218 3.737 315 35 231 19 13 15 408 56 312 31 13 26 6.585 124 4.905 81.734 140 58.692

Arbeitslosenquote7) 8,9 9,0 19,2 4,7 2,8 6,9 2,4 12,2 13,1

Migranten nach Geschlecht im Stadtbezirk Hörde am 31.12.2013
Statistischer Bezirk männlich Benninghofen Hacheney Hörde Holzen Syburg Wellinghofen Wichlinghofen Stadtbezirk Hörde Dortmund insgesamt 510 520 530 540 550 560 570 740 210 4.284 622 96 586 99 6.637 91.774 Migranten weiblich 745 187 4.304 685 83 671 109 6.784 89.348 insgesamt 1.485 397 8.588 1.307 179 1.257 208 13.421 181.122 männlich 266 122 2.133 143 32 191 29 2.916 42.565 Ausländer weiblich 254 87 2.056 198 28 235 34 2.892 39.091 520 209 4.189 341 60 426 63 5.808 81.656

Abb. 45

davon Deutsche mit Migrationshintergrund zusammen männlich 474 88 2.151 479 64 395 70 3.721 49.209 weiblich 491 100 2.248 487 55 436 75 3.892 50.257 zusammen 965 188 4.399 966 119 831 145 7.613 99.466

34

dortmunderstatistik • nr. 202 • jahresbericht 2014 • bevölkerung

hörde

Der Stadtbezirk Hörde liegt mit 25,2 % Migranten- und 10,9 % Ausländeranteil jeweils unterhalb des städtischen Durchschnitts. Dabei ist eine starke Konzentration auf das Zentrum, den Statistischen Bezirk Hörde, festzustellen, wo rd. 64 % der Migranten des Stadtbezirks leben (s. Abb. 45). Der Statistische Bezirk Hörde hat mit 37,1 % einen sehr hohen, Wichlinghofen mit 8,6 % einen sehr niedrigen Migrantenanteil. Auch Wellinghofen, Benninghofen und Holzen liegen deutlich unter dem städtischen Schnitt.

In 2013 hat der Stadtbezirk Hörde 16 Einwohner hinzugewonnen. Damit hat er nach Scharnhorst (+15 Einwohner) den niedrigsten Einwohnerzuwachs aller Stadtbezirke. Der Stadtbezirk hat einen Sterbeüberschuss wie auch eine negative Bilanz der Binnenwanderungen. Die Außenwanderungsbilanz dagegen ist positiv. Für die negative Bilanz der Geburten und Sterbefälle ist hauptsächlich der Statistische Bezirk Benninghofen verantwortlich, für den positiven Außenwanderungssaldo, wie schon im vergangenen Jahr, der Bezirk Hörde, sicherlich auch beeinflusst durch die Neubaugebiete am Phoenix-See. Allerdings hat der Statistische Bezirk Hörde auch einen maßgeblichen Einfluss auf die negative Binnenwanderungsbilanz des Stadtbezirks (s. Abb. 46).

Bevölkerungsbewegung im Stadtbezirk Hörde 2013
Statistischer Bezirk Benninghofen Hacheney Hörde Holzen Syburg Wellinghofen Wichlinghofen Stadtbezirk Hörde Dortmund insgesamt
1) 2)

Abb. 46

Geburten und Sterbefälle 510 520 530 540 550 560 570 Geburten 52 12 242 47 8 45 24 430 5.015 Sterbefälle 143 12 265 86 16 75 27 624 6.986 Bilanz -91 0 -23 -39 -8 -30 -3 -194 -1.971

Außenwanderungen Zuzüge Fortzüge Bilanz 217 180 37 110 101 9 1.360 1.037 323 240 295 -55 66 79 -13 196 211 -15 62 57 5 2.251 1.960 291 31.686 25.332 6.354

1)

Binnenwanderungen Zuzüge Fortzüge Bilanz 595 530 65 105 136 -31 2.080 2.249 -169 400 395 5 50 57 -7 484 453 31 102 123 -21 3.816 3.943 -127 45.860 45.860 -

2)

Zu- und Fortzüge über die Stadtgrenze. Umzüge innerhalb des Stadtgebiets.

Altersaufbau der Gesamtbevölkerung im Stadtbezirk Hörde am 31.12.2013
Innerer Lebensbaum: Ausländer männlich Alter in Jahren
100 98 96 94 92 90 88 86 84 82 80 78 76 74 72 70 68 66 64 62 60 58 56 54 52 50 48 46 44 42 40 38 36 34 32 30 28 26 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0

Abb. 47

Bevölkerungsentwicklung im Stadtbezirk Hörde seit 1993
60.000

Abb. 48

100

weiblich
90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 0 0 200 400 600 800

58.000 56.000 54.000 52.000 50.000 1993 1995 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2013

Frauenüberschuss

Männerüberschuss

800

600

400

200

Einwohner je Altersjahr

dortmunderstatistik • nr. 202 • jahresbericht 2014 • bevölkerung

35

stadtbezirksprofil

HOMBRUCH
Hombruch ist mit knapp 3.500 ha und einer Bevölkerungszahl von 56.536 sowohl flächen- als auch bevölkerungsmäßig der größte der Dortmunder Stadtbezirke. Die Bevölkerungsdichte bleibt mit einem Wert von 16,2 Einwohnern/ha deutlich hinter dem Stadtdurchschnitt zurück - nur im Kernbereich (52,8 EW/ha) und in Barop (38,4 EW/ha) sind überdurchschnittliche Verdichtungswerte zu beobachten. Insgesamt leben 9,7 % der Dortmunder Bevölkerung im Stadtbezirk Hombruch. Der Frauenanteil fällt mit 51,6 % leicht überdurchschnittlich aus (s. Abb. 49). Hombruch weist im Gesamtergebnis des Stadtbezirks sozialstrukturelle Merkmale auf, die als charakteristisch für den Dortmunder Süden bezeichnet werden können. So fällt die Altenquote wie auch der Hochbetagtenanteil überdurchschnittlich, die Minderjährigenquote hingegen unterdurch-

Fläche, Bevölkerungsdichte und Bevölkerung nach Geschlecht im Stadtbezirk Hombruch am 31.12.2013
Statistischer Bezirk Barop Bittermark Brünninghausen Eichlinghofen Hombruch Persebeck-Kruckel-Schnee Kirchhörde-Löttringhausen Rombergpark-Lücklemberg Menglinghausen Stadtbezirk Hombruch Dortmund insgesamt
1)

Abb. 49

Gebietsfläche in ha 610 620 630 640 650 660 670 680 690 196,1 362,5 216,4 661,2 223,8 518,9 761,0 362,2 195,3 3.497,5 28.070,8

Einwohner pro ha 38,4 7,3 18,3 12,7 52,8 7,7 12,7 14,9 16,1 16,2 20,8

Hauptwohnbevölkerung männlich 3.685 1.328 1.793 4.490 5.597 1.944 4.540 2.428 1.539 27.344 286.070 weiblich 3.839 1.311 2.170 3.923 6.228 2.056 5.092 2.968 1.605 29.192 297.588 zusammen 7.524 2.639 3.963 8.413 11.825 4.000 9.632 5.396 3.144 56.536 583.658

Veränderung 1) absolut in % 27 0,4 16 0,6 15 0,4 153 1,9 61 0,5 15 0,4 -53 -0,5 41 0,8 19 0,6 294 0,5 4.646 0,8

Bevölkerung mit Zweitwohnsitz 140 52 58 422 156 43 237 162 56 1.326 7.694

Die Bevölkerungsveränderung ergibt sich als Differenz der Bevölkerungszahl zu Beginn und Ende des Berichtszeitraumes. Abb. 50

Sozialstruktur der Bevölkerung im Stadtbezirk Hombruch am 31.12.2013
Statistischer Bezirk Minderjährigenquote1) Barop Bittermark Brünninghausen Eichlinghofen Hombruch Persebeck-Kruckel-Schnee Kirchhörde-Löttringhausen Rombergpark-Lücklemberg Menglinghausen Stadtbezirk Hombruch Dortmund insgesamt
Fußnoten siehe Seite 11.

Hochbetagte 3) Altenquote
2)

insgesamt 6,5 4,5 10,5 3,8 6,4 5,7 6,4 14,8 4,8 6,9 5,5

4)

weiblich 67,0 61,0 71,7 65,7 67,5 62,8 61,7 69,5 60,9 66,5 66,4

5)

610 620 630 640 650 660 670 680 690

15,3 19,6 19,8 12,0 16,5 22,4 19,9 20,0 25,6 17,6 19,0

32,3 33,8 54,4 17,7 35,2 34,8 42,9 66,7 23,5 35,9 30,3

SGB II-Leistungsempfänger 6) dar. Erwerbsje 1.000 fähige Leistungsinsgesamt Einwohner berechtigte 528 70 408 79 30 59 268 68 187 241 29 182 1.266 107 960 190 48 114 465 48 323 66 12 52 312 99 222 3.415 60 2.507 81.734 140 58.692

Arbeitslosenquote7) 8,3 5,7 8,6 3,8 11,9 5,7 5,1 3,7 9,7 7,2 13,1

Migranten nach Geschlecht im Stadtbezirk Hombruch am 31.12.2013
Statistischer Bezirk männlich Barop Bittermark Brünninghausen Eichlinghofen Hombruch Persebeck-Kruckel-Schnee Kirchhörde-Löttringhausen Rombergpark-Lücklemberg Menglinghausen Stadtbezirk Hombruch Dortmund insgesamt 610 620 630 640 650 660 670 680 690 872 185 293 1.318 1.307 325 724 329 393 5.746 91.774 Migranten weiblich 841 209 343 914 1.395 360 781 429 415 5.687 89.348 insgesamt 1.713 394 636 2.232 2.702 685 1.505 758 808 11.433 181.122 männlich 390 61 113 791 623 65 213 103 123 2.482 42.565 Ausländer weiblich 337 57 115 507 591 83 251 141 136 2.218 39.091 727 118 228 1.298 1.214 148 464 244 259 4.700 81.656

Abb. 51

davon Deutsche mit Migrationshintergrund zusammen männlich 482 124 180 527 684 260 511 226 270 3.264 49.209 weiblich 504 152 228 407 804 277 530 288 279 3.469 50.257 zusammen 986 276 408 934 1.488 537 1.041 514 549 6.733 99.466

36

dortmunderstatistik • nr. 202 • jahresbericht 2014 • bevölkerung

hombruch

schnittlich aus. Deutlich unterhalb des Dortmunder Gesamtwertes bewegen sich die SGB II-Empfängerdichte und die Arbeitslosenquote. Innerhalb des Stadtbezirks ergeben sich gravierende sozialstrukturelle Unterschiede. Im Universitätsumfeld leben viele Studierende, in anderen Teilen häufen sich Alteneinrichtungen. So hat der Statistische Bezirk Rombergpark-Lücklemberg mit 66,7 die mit Abstand höchste Altenquote aller 62 Dortmunder Statistischen Bezirke. Eine Arbeitslosenquote oberhalb der 10 %-Marke findet sich lediglich im Bezirk Hombruch (s. Abb. 50). Hombruch liegt mit einem Migrantenanteil von 20,2 % mehr als zehn Prozentpunkte unterhalb des städtischen Durchschnitts und hat nach Aplerbeck den geringsten Anteil. Vier der Statistischen Bezirke haben Migrantenanteile von über 20 %, wobei Menglinghausen (25,7 %) und Eichlinghofen (26,5 %) die höchsten Werte verzeichnen. Das dürfte vor Bevölkerungsbewegung im Stadtbezirk Hombruch 2013
Statistischer Bezirk Barop Bittermark Brünninghausen Eichlinghofen Hombruch Persebeck-Kruckel-Schnee Kirchhörde-Löttringhausen Rombergpark-Lücklemberg Menglinghausen Stadtbezirk Hombruch Dortmund insgesamt
1) 2)

allem auf dort wohnende Studierende mit Migrationshintergrund zurückzuführen sein (s. Abb. 51). In 2013 hat der Stadtbezirk Hombruch 0,5 % Einwohner gewonnen, damit liegt der Zugewinn 0,3 Prozentpunkte unterhalb des gesamtstädtischen Niveaus. Die positiven Bilanzen insbesondere der Außen-, aber auch der Binnenwanderungen, konnten den negativen Saldo der Geburten- und Sterbefälle mehr als ausgleichen. Die stark negative Bilanz der Geburten- und Sterbefälle ist geprägt durch die hohe Sterberate im Statistischen Bezirk Rombergpark-Lücklemberg. Die positive Außenwanderungsbilanz des Stadtbezirks wird maßgeblich beeinflusst durch Eichlinghofen. Eichlinghofen ist gleichzeitig der einzige Statistische Bezirk mit einer negativen Binnenwanderungsbilanz. Von den neun Statistischen Bezirken hat nur Kirchhörde-Löttringhausen eine negative Außenwanderungsbilanz (s. Abb. 52).
Abb. 52

Geburten und Sterbefälle 610 620 630 640 650 660 670 680 690 Geburten 65 22 26 39 96 26 66 37 23 400 5.015 Sterbefälle 88 21 68 68 131 41 109 179 30 735 6.986 Bilanz -23 1 -42 -29 -35 -15 -43 -142 -7 -335 -1.971

Außenwanderungen 1) Zuzüge Fortzüge Bilanz 402 327 75 74 71 3 135 103 32 1.083 815 268 450 376 74 142 130 12 286 314 -28 243 186 57 92 81 11 2.907 2.403 504 31.686 25.332 6.354

Binnenwanderungen 2) Zuzüge Fortzüge Bilanz 554 562 -8 124 117 7 238 206 32 642 755 -113 911 898 13 196 195 1 616 611 5 357 234 123 164 156 8 3.802 3.734 68 45.860 45.860 -

Zu- und Fortzüge über die Stadtgrenze. Umzüge innerhalb des Stadtgebiets. Abb. 53

Altersaufbau der Gesamtbevölkerung im Stadtbezirk Hombruch am 31.12.2013
Innerer Lebensbaum: Ausländer männlich Alter in Jahren
100 98 96 94 92 90 88 86 84 82 80 78 76 74 72 70 68 66 64 62 60 58 56 54 52 50 48 46 44 42 40 38 36 34 32 30 28 26 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0

Bevölkerungsentwicklung im Stadtbezirk Hombruch seit 1993
60.000

Abb. 54

100

weiblich
90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 0 0 200 400 600 800

58.000 56.000 54.000 52.000 50.000 1993 1995 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2013

Frauenüberschuss

Männerüberschuss

800

600

400

200

Einwohner je Altersjahr

dortmunderstatistik • nr. 202 • jahresbericht 2014 • bevölkerung

37

stadtbezirksprofil

LÜTGENDORTMUND
Lütgendortmund liegt mit gut 2.200 ha und einer Bevölkerungszahl von 48.108 im Mittelfeld der zwölf Dortmunder Stadtbezirke. Die Bevölkerungsdichte fällt mit 21,4 Einwohnern/ha leicht überdurchschnittlich aus. Innerhalb des Stadtbezirks weist allerdings der Kern Lütgendortmunds weit höhere, die Statistischen Bezirke Oespel und Westrich hingegen deutlich niedrigere Verdichtungswerte auf. Insgesamt leben 8,2 % der Dortmunder Bevölkerung im Stadtbezirk Lütgendortmund. Der Frauenanteil bewegt sich mit 50,7 % leicht unterhalb des Dortmunder Gesamtwerts (s. Abb. 55). Kein anderer Stadtbezirk gleicht in seinen sozialstrukturellen Kennzahlen der Gesamtstadt so stark wie Lütgendortmund vom deutlich unterdurchschnittlichen Ausländeranteil abgesehen. Hinter diesen Stadtbezirkswerten verbergen sich auf der Ebene der Statistischen Bezirke allerdings strukturelle Unterschiede. So fällt in den Statistischen Bezirken Bövinghausen und Marten die Minderjährigenquote etwas höher aus, in Kley, Oespel und Westrich hingegen die Altenquote. Hinsichtlich des SGB II-Bezugs und der Arbeitslosenquote liegen für Bövinghausen und Marten Werte oberhalb des Stadtbezirksergebnisses vor (s. Abb. 56).

Fläche, Bevölkerungsdichte und Bevölkerung nach Geschlecht im Stadtbezirk Lütgendortmund am 31.12.2013
Statistischer Bezirk Bövinghausen Kley Lütgendortmund Marten Oespel Westrich Stadtbezirk Lütgendortmund Dortmund insgesamt
1)

Abb. 55

Gebietsfläche in ha 710 720 730 740 750 760 250,7 160,0 722,3 432,0 415,0 264,4 2.244,4 28.070,8

Einwohner pro ha 21,2 21,3 31,9 21,9 10,4 9,8 21,4 20,8

Hauptwohnbevölkerung männlich 2.610 1.651 11.323 4.747 2.156 1.248 23.735 286.070 weiblich 2.717 1.757 11.689 4.729 2.151 1.330 24.373 297.588 zusammen 5.327 3.408 23.012 9.476 4.307 2.578 48.108 583.658

Veränderung absolut in % -61 -1,1 38 1,1 238 1,0 82 0,9 17 0,4 -89 -3,3 225 0,5 4.646 0,8

1)

Bevölkerung mit Zweitwohnsitz 32 33 237 92 123 25 542 7.694

Die Bevölkerungsveränderung ergibt sich als Differenz der Bevölkerungszahl zu Beginn und Ende des Berichtszeitraumes.

Sozialstruktur der Bevölkerung im Stadtbezirk Lütgendortmund am 31.12.2013
Minderjährigenquote1) Bövinghausen Kley Lütgendortmund Marten Oespel Westrich Stadtbezirk Lütgendortmund Dortmund insgesamt
Fußnoten siehe Seite 11.

Abb. 56

Hochbetagte Altenquote
2)

3)

Statistischer Bezirk

insgesamt 4,7 5,6 5,5 4,3 6,2 5,0 5,2 5,5

4)

weiblich 71,6 65,8 68,9 70,9 61,1 62,3 68,1 66,4

5)

710 720 730 740 750 760

22,1 17,4 17,8 20,4 16,7 16,0 18,6 19,0

27,4 30,4 29,8 22,8 31,6 31,9 28,4 30,3

SGB II-Leistungsempfänger dar. Erwerbsje 1.000 fähige Leistungsinsgesamt Einwohner berechtigte 1.190 223 841 315 92 231 2.995 130 2.177 1.762 186 1.271 245 57 167 143 55 98 6.650 138 4.785 81.734 140 58.692

6)

Arbeitslosenquote7) 18,0 9,7 12,6 16,3 7,1 6,4 12,9 13,1

Migranten nach Geschlecht im Stadtbezirk Lütgendortmund am 31.12.2013
Statistischer Bezirk männlich Bövinghausen Kley Lütgendortmund Marten Oespel Westrich Stadtbezirk Lütgendortmund Dortmund insgesamt 710 720 730 740 750 760 784 304 2.911 1.380 347 198 5.924 91.774 Migranten weiblich 750 289 2.770 1.294 340 223 5.666 89.348 insgesamt 1.534 593 5.681 2.674 687 421 11.590 181.122 männlich 321 95 1.239 586 132 54 2.427 42.565 Ausländer weiblich 269 100 1.011 558 125 61 2.124 39.091 590 195 2.250 1.144 257 115 4.551 81.656

Abb. 57

davon Deutsche mit Migrationshintergrund zusammen männlich 463 209 1.672 794 215 144 3.497 49.209 weiblich 481 189 1.759 736 215 162 3.542 50.257 zusammen 944 398 3.431 1.530 430 306 7.039 99.466

38

dortmunderstatistik • nr. 202 • jahresbericht 2014 • bevölkerung

lütgendortmund

Der Stadtbezirk Lütgendortmund hat mit 24,1 % einen deutlich unterdurchschnittlichen Migrantenanteil. Bei den Statistischen Bezirken liegen fünf unterhalb des städtischen Gesamtwertes, nur Bövinghausen liegt mit einem Anteil von 28,8 % nahe dem gesamtstädtischen Niveau. Werte oberhalb der 20 %-Marke liegen ansonsten in Marten und Lütgendortmund vor. Mit einem Ausländeranteil von 9,5 % liegt der Stadtbezirk deutlich unterhalb der Gesamtstadt, nur Hombruch, Brackel und Aplerbeck haben niedrigere Werte (s. Abb. 57). Im Jahr 2013 hat der Stadtbezirk Lütgendortmund 0,5 % Einwohner gewonnen, damit fällt der Zugewinn um 0,3 Prozentpunkte geringer aus als in Dortmund insgesamt. Verant-

wortlich für diese Steigerung ist ausschließlich die positive Außenwanderungsbilanz, die den Sterbeüberschuss wie auch die negative Binnenwanderungsbilanz mehr als ausgleichen konnte. Hohe Sterbeüberschüsse verzeichnet vor allem der Statistische Bezirk Lütgendortmund. Auch die Binnenwanderungsbilanz ist hier negativ. Dem steht ein hoher Außenwanderungsüberschuss gegenüber, im Wesentlichen erklärt durch die Asylbewerberunterkünfte im Grevendicks Feld (s. Abb. 58). Die natürliche Bevölkerungsbewegung wie auch das Wanderungsgeschehen wird sehr stark vom Statistischen Bezirk Lütgendortmund dominiert, die anderen Statistischen Bezirke haben in diesem Zusammenhang wegen ihrer geringeren Einwohnerzahl nur eine untergeordnete Bedeutung.

Bevölkerungsbewegung im Stadtbezirk Lütgendortmund 2013
Statistischer Bezirk Bövinghausen Kley Lütgendortmund Marten Oespel Westrich Stadtbezirk Lütgendortmund Dortmund insgesamt
1) 2)

Abb. 58

Geburten und Sterbefälle 710 720 730 740 750 760 Geburten 71 32 183 84 35 15 420 5.015 Sterbefälle 87 36 340 89 32 28 612 6.986 Bilanz -16 -4 -157 -5 3 -13 -192 -1.971

Außenwanderungen Zuzüge Fortzüge Bilanz 209 242 -33 118 107 11 1.707 1.094 613 461 423 38 164 149 15 60 94 -34 2.719 2.109 610 31.686 25.332 6.354

1)

Binnenwanderungen Zuzüge Fortzüge Bilanz 342 359 -17 224 200 24 1.688 1.954 -266 921 881 40 198 212 -14 122 156 -34 3.495 3.762 -267 45.860 45.860 -

2)

Zu- und Fortzüge über die Stadtgrenze. Umzüge innerhalb des Stadtgebiets.

Altersaufbau der Gesamtbevölkerung im Stadtbezirk Lütgendortmund am 31.12.2013
Innerer Lebensbaum: Ausländer männlich Alter in Jahren
100 98 96 94 92 90 88 86 84 82 80 78 76 74 72 70 68 66 64 62 60 58 56 54 52 50 48 46 44 42 40 38 36 34 32 30 28 26 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0

Abb. 59

Bevölkerungsentwicklung im Stadtbezirk Lütgendortmund seit 1993
54.000

Abb. 60

100

weiblich
90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 0 0 200 400 600 800

52.000 50.000 48.000 46.000 44.000 1993 1995 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2013

Frauenüberschuss

Männerüberschuss

800

600

400

200

Einwohner je Altersjahr

dortmunderstatistik • nr. 202 • jahresbericht 2014 • bevölkerung

39

stadtbezirksprofil

HUCKARDE
Huckarde liegt mit gut 1.500 ha flächenmäßig im unteren Drittel der Stadtbezirke; mit einer Bevölkerungszahl von 35.708 Einwohnerinnen und Einwohnern ist Huckarde seit 2011 der kleinste Stadtbezirk in Dortmund. Die Bevölkerungsdichte erreicht mit 23,6 Einwohnern/ha den höchsten Wert unter allen Dortmunder Außenstadtbezirken - allerdings fällt die Besiedlung im Statistischen Bezirk Deusen mit 6,0 Einwohnern/ha deutlich hinter den anderen Dichtewerten zurück. Insgesamt leben 6,1 % der Dortmunder Bevölkerung im Stadtbezirk Huckarde. Der Frauenanteil bewegt sich mit 51,4 % oberhalb des Dortmunder Gesamtwertes (s. Abb. 61). Die sozialstrukturellen Kennzahlen Huckardes liegen größtenteils, ähnlich dem Nachbarbezirk Lütgendortmund, auf dem Niveau der gesamtstädtischen Werte. Auszunehmen ist hier jedoch die über dem städtischen Wert liegende - und als typisch für die nördlichen Außenbezirke zu bezeichnende - Minderjährigenquote (21 Minderjährige je 100 Erwerbsfähige). Innerhalb des Stadtbezirks findet sich die vergleichsweise „jüngste“ Bevölkerung im Statistischen Bezirk Huckarde (Minderjährigenquote: 21,6; Altenquote: 26,8). Umgekehrt weist der Bezirk Jungferntal-Rahm mit 37,6 eine deutlich überdurchschnittliche Altenquote auf. Arbeitslosenquoten und SGB II-Empfängeranteile variieren - abgesehen von den auf niedrigerem Niveau liegenden Werten in Deusen - innerhalb des Stadtbezirks kaum (s. Abb. 62).

Fläche, Bevölkerungsdichte und Bevölkerung nach Geschlecht im Stadtbezirk Huckarde am 31.12.2013
Statistischer Bezirk Deusen Huckarde Jungferntal-Rahm Kirchlinde Stadtbezirk Huckarde Dortmund insgesamt
1)

Abb. 61
1)

Gebietsfläche in ha 810 820 830 840 310,9 642,4 208,3 348,4 1.510,0 28.070,8

Einwohner pro ha 6,0 26,0 29,9 31,3 23,6 20,8

Hauptwohnbevölkerung männlich 910 8.222 2.968 5.268 17.368 286.070 weiblich 967 8.464 3.270 5.639 18.340 297.588 zusammen 1.877 16.686 6.238 10.907 35.708 583.658

Veränderung absolut in % -9 -0,5 127 0,8 -14 -0,2 -74 -0,7 30 0,1 4.646 0,8

Bevölkerung mit Zweitwohnsitz 13 95 26 84 218 7.694

Die Bevölkerungsveränderung ergibt sich als Differenz der Bevölkerungszahl zu Beginn und Ende des Berichtszeitraumes.

Sozialstruktur der Bevölkerung im Stadtbezirk Huckarde am 31.12.2013
Minderjährigenquote1) Deusen Huckarde Jungferntal-Rahm Kirchlinde Stadtbezirk Huckarde Dortmund insgesamt
Fußnoten siehe Seite 11.

Abb. 62

Hochbetagte 3) Altenquote
2)

Statistischer Bezirk

insgesamt 3,9 5,4 6,7 5,6 5,6 5,5

4)

weiblich 67,1 68,9 63,6 66,5 67,0 66,4

5)

810 820 830 840

16,3 21,6 19,4 21,0 20,7 19,0

21,4 26,8 37,6 29,0 28,9 30,3

SGB II-Leistungsempfänger 6) dar. Erwerbsje 1.000 fähige Leistungsinsgesamt Einwohner berechtigte 121 64 89 2.707 162 1.944 823 132 585 1.703 156 1.185 5.354 150 3.803 81.734 140 58.692

Arbeitslosenquote7) 5,5 14,8 13,6 14,0 13,8 13,1

Migranten nach Geschlecht im Stadtbezirk Huckarde am 31.12.2013
Statistischer Bezirk männlich Deusen Huckarde Jungferntal-Rahm Kirchlinde Stadtbezirk Huckarde Dortmund insgesamt 810 820 830 840 175 3.027 732 1.509 5.443 91.774 Migranten weiblich 180 2.988 756 1.588 5.512 89.348 insgesamt 355 6.015 1.488 3.097 10.955 181.122 männlich 52 1.387 225 518 2.182 42.565 Ausländer weiblich 50 1.369 242 500 2.161 39.091 102 2.756 467 1.018 4.343 81.656

Abb. 63

davon Deutsche mit Migrationshintergrund zusammen männlich 123 1.640 507 991 3.261 49.209 weiblich 130 1.619 514 1.088 3.351 50.257 zusammen 253 3.259 1.021 2.079 6.612 99.466

40

dortmunderstatistik • nr. 202 • jahresbericht 2014 • bevölkerung

huckarde

Der Migrantenanteil im Stadtbezirk Huckarde liegt mit 30,7 % nahezu auf Gesamtstadtniveau. Die vier Statistischen Bezirke unterscheiden sich zum Teil erheblich. Huckarde liegt mit 36,0 % deutlich über dem Stadtbezirkswert, Kirchlinde liegt mit 28,4 % etwas darunter. Jungferntal-Rahm und insbesondere Deusen fallen hingegen deutlich dahinter zurück. Der Stadtbezirk Huckarde hat zwar mit 12,2 % den fünftgrößten Ausländeranteil, liegt aber unterhalb des städtischen Gesamtwertes (s. Abb. 63). Huckarde gehört zu den vier Stadtbezirken, dessen Einwohnerzahl in 2013 nur geringfügig gestiegen ist (+0,1 %).

Der hohe positive Binnenwanderungssaldo hat bewirkt, dass die Verluste bei den Salden der Geburten/Sterbefälle sowie den Außenwanderungen ausgeglichen werden konnten. Im Grundsatz verlaufen die Entwicklungen in den Statistischen Bezirken relativ homogen. So ist die Bilanz der natürlichen Bevölkerungsbewegung in allen Statistischen Bezirken negativ, die Bilanz der Außenwanderungen bis auf Huckarde negativ. Bei der Binnenwanderungsbilanz hat nur Kirchlinde negative Werte (s. Abb. 64).

Bevölkerungsbewegung im Stadtbezirk Huckarde 2013
Statistischer Bezirk Deusen Huckarde Jungferntal-Rahm Kirchlinde Stadtbezirk Huckarde Dortmund insgesamt
1) 2)

Abb. 64

Geburten und Sterbefälle 810 820 830 840 Geburten 8 148 45 84 285 5.015 Sterbefälle 15 196 85 135 431 6.986 Bilanz -7 -48 -40 -51 -146 -1.971

Außenwanderungen Zuzüge Fortzüge Bilanz 30 45 -15 564 524 40 144 169 -25 312 319 -7 1.050 1.057 -7 31.686 25.332 6.354

1)

Binnenwanderungen Zuzüge Fortzüge Bilanz 98 86 12 1.474 1.363 111 522 465 57 707 725 -18 2.801 2.639 162 45.860 45.860 -

2)

Zu- und Fortzüge über die Stadtgrenze. Umzüge innerhalb des Stadtgebiets.

Altersaufbau der Gesamtbevölkerung im Stadtbezirk Huckarde am 31.12.2013
Innerer Lebensbaum: Ausländer männlich Alter in Jahren
100 98 96 94 92 90 88 86 84 82 80 78 76 74 72 70 68 66 64 62 60 58 56 54 52 50 48 46 44 42 40 38 36 34 32 30 28 26 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0

Abb. 65

Bevölkerungsentwicklung im Stadtbezirk Huckarde seit 1993
40.000

Abb. 66

100

weiblich
90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 0 0 200 400 600 800

38.000 36.000 34.000 32.000 30.000 1993 1995 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2013

Frauenüberschuss

Männerüberschuss

800

600

400

200

Einwohner je Altersjahr

dortmunderstatistik • nr. 202 • jahresbericht 2014 • bevölkerung

41

stadtbezirksprofil

MENGEDE
Mengede ist mit knapp 2.900 ha flächenmäßig einer der mittelgroßen Stadtbezirke, liegt mit seiner Bevölkerungszahl von 38.249 Einwohnerinnen und Einwohnern aber im unteren Drittel. Mit 13,3 Einwohnern/ha ist Mengede unter allen Stadtbezirken der am dünnsten besiedelte. Der großflächige Statistische Bezirk Schwieringhausen weist sogar nur eine Bevölkerungsdichte von 0,8 Einwohnern/ha auf. Insgesamt leben 6,6 % der Dortmunder Bevölkerung in Mengede. Der Frauenanteil liegt mit 51,0 % gleichauf mit dem Dortmunder Gesamtwert (s. Abb. 67). Die Sozialstruktur Mengedes weist eine Reihe von Merkmalen auf, die sich auch in den anderen nördlichen Außenbezirken Dortmunds finden lassen. So sind Kinder und Jugendliche in der Gesamtbevölkerung stärker vertreten als dies in den südlichen Außenbezirken oder den Innenstadtbezirken West und Ost gegeben ist. Die Altenquote sowie der Hochbetagtenanteil fallen hingegen unterdurchschnittlich aus. Wie auch im benachbarten Bezirk Eving liegen die Arbeitslosenquote und der SGB II-Empfängeranteil leicht oberhalb des Dortmunder Gesamtwertes. Ein Vergleich der sechs in Mengede liegenden Statistischen Bezirke ergibt einige deutliche strukturelle Unterschiede. So sind Seniorinnen und Senioren in Nette und Westerfilde stärker vertreten als im übrigen Stadtbe-

Fläche, Bevölkerungsdichte und Bevölkerung nach Geschlecht im Stadtbezirk Mengede am 31.12.2013
Statistischer Bezirk Bodelschwingh Mengede Nette Oestrich Schwieringhausen Westerfilde Stadtbezirk Mengede Dortmund insgesamt
1)

Abb. 67
1)

Gebietsfläche in ha 910 920 930 940 950 960 331,6 673,7 272,6 271,1 1.022,9 304,7 2.876,7 28.070,8

Einwohner pro ha 20,7 17,4 22,1 22,3 0,8 22,2 13,3 20,8

Hauptwohnbevölkerung männlich 3.332 5.692 2.955 3.026 426 3.292 18.723 286.070 weiblich 3.537 6.030 3.064 3.008 404 3.483 19.526 297.588 zusammen 6.869 11.722 6.019 6.034 830 6.775 38.249 583.658

Veränderung absolut in % -79 -1,1 41 0,4 -27 -0,4 -4 -0,1 11 1,3 192 2,9 134 0,4 4.646 0,8

Bevölkerung mit Zweitwohnsitz 53 117 40 38 6 26 280 7.694

Die Bevölkerungsveränderung ergibt sich als Differenz der Bevölkerungszahl zu Beginn und Ende des Berichtszeitraumes.

Sozialstruktur der Bevölkerung im Stadtbezirk Mengede am 31.12.2013
Minderjährigenquote1) Bodelschwingh Mengede Nette Oestrich Schwieringhausen Westerfilde Stadtbezirk Mengede Dortmund insgesamt
Fußnoten siehe Seite 11.

Abb. 68

Hochbetagte Altenquote2) 29,0 27,3 33,6 23,8 20,1 29,6 28,2 30,3 insgesamt4) 4,8 5,5 5,4 3,6 2,4 5,0 4,9 5,5

3)

Statistischer Bezirk

weiblich5) 64,6 69,8 61,0 67,3 50,0 63,1 65,7 66,4

910 920 930 940 950 960

18,0 21,5 20,6 20,0 18,9 25,0 21,0 19,0

SGB II-Leistungsempfänger dar. Erwerbsje 1.000 fähige Leistungsinsgesamt Einwohner berechtigte 759 110 602 1.504 128 1.063 1.246 207 888 942 156 670 29 35 19 1.853 274 1.210 6.333 166 4.452 81.734 140 58.692

6)

Arbeitslosenquote7) 11,2 12,1 17,8 14,8 5,1 20,8 14,6 13,1

Migranten nach Geschlecht im Stadtbezirk Mengede am 31.12.2013
Statistischer Bezirk männlich Bodelschwingh Mengede Nette Oestrich Schwieringhausen Westerfilde Stadtbezirk Mengede Dortmund insgesamt 910 920 930 940 950 960 1.098 1.554 1.089 1.032 72 1.410 6.255 91.774 Migranten weiblich 1.182 1.551 1.059 921 42 1.423 6.178 89.348 insgesamt 2.280 3.105 2.148 1.953 114 2.833 12.433 181.122 männlich 245 619 426 408 26 681 2.405 42.565 Ausländer weiblich 265 612 413 351 12 595 2.248 39.091 510 1.231 839 759 38 1.276 4.653 81.656

Abb. 69

davon Deutsche mit Migrationshintergrund zusammen männlich 853 935 663 624 46 729 3.850 49.209 weiblich 917 939 646 570 30 828 3.930 50.257 zusammen 1.770 1.874 1.309 1.194 76 1.557 7.780 99.466

42

dortmunderstatistik • nr. 202 • jahresbericht 2014 • bevölkerung

mengede

zirk. Die Werte zu Arbeitslosigkeit und SGB II-Leistungsbezug bewegen sich in Westerfilde weit über dem Stadtbezirksniveau. Ähnlich hohe Werte sind im übrigen Stadtgebiet lediglich in der Innenstadt-Nord und in den Statistischen Bezirken Scharnhorst-Ost und Hörde zu beobachten (s. Abb. 68). Der Stadtbezirk Mengede hat mir 32,5 % einen überdurchschnittlichen Migrantenanteil, wobei Ausländer schwächer und Deutsche mit Migrationshintergrund stärker vertreten sind. Überdurchschnittlich Migrantenanteile haben auch die Statistischen Bezirke Westerfilde (41,8 %), Nette (35,7%), Bodelschwingh (33,2 %) und Oestrich (32,4 %). Mengede liegt mit 26,5 % deutlich unterhalb des städtischen Niveaus (s. Abb. 67).

In 2013 hat der Stadtbezirk Mengede 0,4 % Einwohner zugewonnen, damit hat Mengede vergleichsweise weniger Einwohner gewonnen als Dortmund insgesamt. Der Sterbeüberschuss in 2013 konnte durch die positive Bilanz der Außenund Binnenwanderungen mehr als ausgeglichen werden. Die Statistischen Bezirke Bodelschwingh, Mengede und Westerfilde trugen in hohem Umfang zu den Sterbeüberschüssen bei. Die Außenwanderungen werden stark positiv von Westerfilde beeinflusst. Auch bei den Binnenwanderungen weist Westerfilde eine sehr positive Bilanz auf. Insbesondere aber Mengede trägt zur positiven Binnenwanderungsbilanz bei. Noch in 2012 hatten Mengede, Schwieringhausen und Nette einen leichten Geburtenüberschuss. In 2013 jedoch weisen alle Statistischen Bezirke Sterbeüberschüsse auf (s. Abb. 70).

Bevölkerungsbewegung im Stadtbezirk Mengede 2013
Statistischer Bezirk Bodelschwingh Mengede Nette Oestrich Schwieringhausen Westerfilde Stadtbezirk Mengede Dortmund insgesamt
1) 2)

Abb. 70

Geburten und Sterbefälle 910 920 930 940 950 960 Geburten 36 86 55 56 3 56 292 5.015 Sterbefälle 85 194 63 56 9 94 501 6.986 Bilanz -49 -108 -8 0 -6 -38 -209 -1.971

Außenwanderungen Zuzüge Fortzüge Bilanz 171 192 -21 357 354 3 156 163 -7 258 252 6 34 29 5 439 322 117 1.415 1.312 103 31.686 25.332 6.354

1)

Binnenwanderungen Zuzüge Fortzüge Bilanz 355 374 -19 925 782 143 498 507 -9 497 520 -23 42 36 6 665 549 116 2.982 2.768 214 45.860 45.860 -

2)

Zu- und Fortzüge über die Stadtgrenze. Umzüge innerhalb des Stadtgebiets.

Altersaufbau der Gesamtbevölkerung im Stadtbezirk Mengede am 31.12.2013
Innerer Lebensbaum: Ausländer männlich Alter in Jahren
100 98 96 94 92 90 88 86 84 82 80 78 76 74 72 70 68 66 64 62 60 58 56 54 52 50 48 46 44 42 40 38 36 34 32 30 28 26 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0

Abb. 71

Bevölkerungsentwicklung im Stadtbezirk Mengede seit 1993
44.000

Abb. 72

100

weiblich
90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 0 0 200 400 600 800

42.000 40.000 38.000 36.000 34.000 1993 1995 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2013

Frauenüberschuss

Männerüberschuss

800

600

400

200

Einwohner je Altersjahr

dortmunderstatistik • nr. 202 • jahresbericht 2014 • bevölkerung

43

stadtkarte

STADTKARTE MIT STATISTISCHEN BEZIRKEN UND STADTBEZIRKEN

920 940

950 130

110 210 220 120 230 270 260

250

910

930 140 810

240

960 820 840 710 760 740 730 750 640 690 610 630 650 680 560 520 510 420 030 010 090 530 830 020 000 070 080 430 410 450 040 050 060 320 330 310 340

440

720

660

670 620

570

540

Stadtbezirk: Innenstadt-West Innenstadt-Nord Innenstadt-Ost Eving Scharnhorst Brackel Aplerbeck Hörde Hombruch Lütgendortmund Huckarde Mengede

Statistische Bezirke: 000 - 030 040 - 060 070 - 090 110 - 140 210 - 270 310 - 340 410 - 450 510 - 570 610 - 690 710 - 760 810 - 840 910 - 960

550

44

dortmunderstatistik • nr. 202 • jahresbericht 2014 • bevölkerung

statistische bezirke

NUMMERIERUNG UND BEZEICHNUNG DER STATISTISCHEN BEZIRKE UND STATISTISCHEN UNTERBEZIRKE
Stadtbezirk Innenstadt-West
001 002 003 004 000 011 012 013 010 021 022 023 020 031 032 033 030 City-Ost City-West Cityring-West Cityring-Ost City Westfalenhalle Südwestfriedhof Tremonia Westfalenhalle Westpark Dorstfelder Brücke Union Dorstfelder Brücke Hallerey Dorstfeld Oberdorstfeld Dorstfeld 231 232 230 241 242 243 244 240 251 252 250 261 262 263 260 270 Franz-Zimmer-Siedlung Kirchderne Kirchderne Kurl-Nord Kurl-Süd Husen-Nord Husen-Süd Kurl-Husen Lanstrop-Neu Lanstrop-Alt Lanstrop MSA-Siedlung Alt-Scharnhorst Westholz Alt-Scharnhorst Scharnhorst-Ost

Stadtbezirk Hörde
511 512 510 521 522 520 531 532 533 534 535 530 541 542 540 551 552 550 561 562 560 570 Benninghofen Loh Benninghofen Schulzentrum Hacheney Pferdebachtal Hacheney Remberg Hörde Phönix-West Brücherhof Clarenberg Hörde Höchsten Holzen Holzen Syburg Buchholz Syburg Wellinghofen Durchstraße Wellinghofen Wichlinghofen

Stadtbezirk Lütgendortmund
710 720 731 732 733 734 735 736 730 741 742 740 750 760 Bövinghausen Kley Holte-Kreta Deipenbeck Lütgendortmund-Mitte Lütgendortmund-Ost Lütgendortmund-West Somborn Lütgendortmund Germania Marten Marten Oespel Westrich

Stadtbezirk Brackel
311 312 313 314 315 310 321 322 323 324 325 326 327 328 320 331 332 333 330 341 342 343 344 340 Asselburg Asseln Dorf Asseln Hellweg Kolonie Holstein Kolonie Neuasseln Asseln Brackeler Feld Westheck Reichshof Brackel Dorf Brackel Hellweg Knappschaftskrankenhaus Hauptfriedhof Funkturmsiedlung Brackel Wambel Dorf Breierspfad Pferderennbahn Wambel Wickeder Feld Wickede Dorf Dollersweg Flughafen Wickede

Stadtbezirk Huckarde
810 821 822 823 824 825 820 831 832 830 841 842 843 840 Deusen Mailoh Erpinghofsiedlung Wischlingen Huckarde Insterburgsiedlung Huckarde Jungferntal Rahm Jungferntal-Rahm Kirchlinde-Alt Siedlung Siepmannstraße Hangeney Kirchlinde

Stadtbezirk Innenstadt-Nord
041 042 043 040 051 052 053 054 050 061 062 060 Hafen Hafen-Süd Hafen-Südost Hafen Nordmarkt-Süd Nordmarkt-Südost Nordmarkt-West Nordmarkt-Ost Nordmarkt Borsigplatz Westfalenhütte Borsigplatz

Stadtbezirk Hombruch
611 612 613 614 615 610 620 631 632 630 641 642 643 640 651 652 653 650 661 662 663 660 671 672 673 674 675 676 677 678 670 681 682 680 690 Schönau Ostenbergstraße Krückenweg Baroper Markt Zechenplatz Barop Bittermark Brünninghausen Renninghausen Brünninghausen Eichlinghofen Universität Salingen Eichlinghofen Hombruch Deutsch-Luxemburger-Str. Siedlung Rotkehlchenweg Hombruch Persebeck Kruckel Schnee Persebeck-Kruckel-Schnee Großholthausen Kirchhörde-Nord Kleinholthausen Kirchhörde-Ost Kirchhörde-West Löttringhausen-Nord Löttringhausen-Süd Schanze Kirchhörde-Löttringhausen Rombergpark Lücklemberg Rombergpark-Lücklemberg Menglinghausen

Stadtbezirk Mengede
910 921 922 923 924 920 930 940 951 952 953 954 950 960 Bodelschwingh Brüninghausen/Knepper Mengeder Heide Mengede-Mitte Alte Kolonie Mengede Nette Oestrich Groppenbruch Schwieringhausen Ellinghausen Niedernette Schwieringhausen Westerfilde

Stadtbezirk Innenstadt-Ost
071 072 073 070 081 082 083 084 080 091 092 090 Kaiserbrunnen Funkenburg Körne Kaiserbrunnen Westfalendamm-Nord Gartenstadt-Nord Westfalendamm-Süd Gartenstadt-Süd Westfalendamm Ruhrallee West Ruhrallee Ost Ruhrallee

Stadtbezirk Aplerbeck
411 412 413 414 415 416 417 410 421 422 423 420 431 432 430 441 442 440 451 452 450 Aplerbecker Straße Marsbruchstraße Aplerbecker Markt Vieselerhofstraße Aplerbeck Bahnhof Süd Aplerbecker Mark Schwerter Straße Aplerbeck Berghofen Dorf Ostkirchstraße Berghofer Mark Berghofen Schüren-Neu Schüren-Alt Schüren Sölde-Nord Sölde-Süd Sölde Sölderholz Lichtendorf Sölderholz

Stadtbezirk Eving
111 112 110 121 122 123 124 120 130 140 Brechten-Nord Brechten-Süd Brechten Niedereving Eving Obereving Kemminghausen Eving Holthausen Lindenhorst

Stadtbezirk Scharnhorst
211 212 210 221 222 220 Altenderne Derne Derne Grevel Hostedde Hostedde

dortmunderstatistik • nr. 202 • jahresbericht 2014 • bevölkerung

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