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Volume Nr. 19

Full text: Zentralblatt der Bauverwaltung vereinigt mit Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Issue 1931 (Public Domain)

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Obergeschoß. 
!) Mädchenzimmer, 1!) Eltemschlafzimmer, 
II Kinderschlaf zimmer, 12 Gastzimmer. 
Erdgeschoß. 
1 Küche, 2 Anrichte, 3 Speisekammer, 4 Eßzimmer, 
S Wintergarten, 6 Wohnzimmer, 7 Herrenzimmer, 
8 Garderobe. 
Direktorwohnhaus. M. 1: 400. 
Direktorwohnhaus. Südseite. 
Duschräumen und die Aula. An einer Schmalseite der Aula 
liegt der Gesangsaal, darüber der Bildwerferraum. Beide 
Räume sind gegen die Aula durch schallisolierte Har 
monikatüren abgeschlossen und können bei großen Veran 
staltungen als Raumerweiterungen hinzugezogen werden. 
Die Außenwände sind überall dort, wo Reihen von 
eng zusammenliegenden Fenstern angeordnet sind, als 
Eisenbetongerüst mit Ausmauerung aufgeführt. Ebenso 
bestehen die Fensterstürze, die Treppenläufe und eine An 
zahl von Stützen und Ueberziigen im Innern aus Eisen 
beton. Die übrigen Wände sind aus Ziegelmauerwerk her 
gestellt. Als Decken sind Ackermann-Hohlsteindecken 
ausgeführt. Durch das Gebäude sind zwei Dehnungsfugen 
gelegt. Die Hallen und Flure haben Beläge aus Solnhofer 
Platten, in den Klassen, den Verwaltungs- und Samm 
lungsräumen liegt Linoleum auf Gipscstrich, in der Turn 
halle Linoleum auf Korkmentunterlage. Für die Aula ist 
Eichenparkett, für die Hörsäle und Vorbereitungszimmer 
des naturwissenschaftlichen Unterrichts Buchenparkett 
gewählt. Als Schallisolierung zwischen Aula und Turn 
halle wurden Wekoplatten verwendet. Die mit Gaboon 
abgesperrten Türen sind naturfarbig lasiert, wodurch eine 
gute Wirkung auf den hellen Wandtönen erzielt ist. Alle 
Türen sind durch Sockelbleche aus Silumin geschützt. 
Tür- und Fensterbeschläge bestehen aus Nirosta. Durch 
Verglasung der Innen- und Windfangtüren mit Kristall 
spiegelglas mit Drahteinlage sind besondere Schutzgitter, 
die immer trennend wirken, vermieden. Obwohl die Ver 
glasung bis auf das untere Rahmenstück geht und die 
Schüler keineswegs schonend mit den Türen umgehen, ist 
bisher keine Scheibe zerschlagen. Jede Raumgruppe (z.B. 
Klassen oder alle Flure) ist farbig gleich behandelt. Da 
durch wird das Verbindende in einer Schulgemeinschaft 
betont. Als Heizkörper ist das formal besonders befriedi 
gende einsäulige Modell „Hospital“ gewählt. Die Heiz 
körper und die vor den Wänden liegenden Heizrohre sind 
Schulgebäude. Hofseite mit Treppen- und Turnhallenausgang. 
Türverglasung Kristallspiegelglas mit Drahteinlage. 
Direktorwohnhaus, Eingang. 
Abschluß gegen die Durchfahrt durch eine Lindenhecke.
	        
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