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Volume Nr. 16

Full text: Zentralblatt der Bauverwaltung vereinigt mit Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Issue 1931 (Public Domain)

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weg die volle Südsonne erhalten, ermöglicht überall den 
aus wirtschaftlichen Gründen ganz besonders erwünschten 
Reihenhausbau. Selbstverständlich könnte aber auch an 
Stelle des Reihenhauses an allen denjenigen Stellen, wo 
dies erwünscht sein sollte, ein Gruppenbau oder die offene 
Bauweise gewählt werden. Im übrigen wurde voraus 
gesetzt, daß in dem ganzen Stadterweiterungsgebiet nur 
zweigeschossige Häuser errichtet w r erden dürfen. Die Ge 
samtlänge der vorgeschlagenen Baufronten im Stadterwei- 
terungsgebiet einschließlich der Einser Straße beträgt rd. 
6000 lfd. m. 
Nimmt man an, daß bei dem zweigeschossigen Ein 
familienhaus im Reihenbau (Erdgeschoß und ein Ober 
geschoß) die Gebäudefront durchschnittlich 8 m lang ist 
und daß das Haus durchschnittlich von fünf Personen be 
wohnt wird, so würden an einer einseitig angebauten 
Straßenstrecke von 100 m Länge * 5 — .62 Personen an 
gesiedelt werden können. 
Nach der gleichen Berechnungsart ergeben sich auf 
100 m Straßenstrecke bei einem Doppelhause mit einem 
gemeinsamen Treppenflur ^ -2-5 = 72 Personen; bei 
einem Vierfamilienhaus mit einem gemeinsamen Treppen - 
flur • 20 = 80Personen; bei freistehenden Einfamilien 
häusern mit sechs Köpfen * 6 = 40 Personen; durch 
schnittlich also 
15 
62+72 + 80+40 
= rd. 63 Personen. 
Rechnet man auch nur mit 60 Personen je 100 lfd. m 
Straßenfront, so würden sich an der Emser Straße und an
	        
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