Publication:
2019
URN:
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-15365869
Path:
Förderfibel 2019/2020
Der Ratgeber für Unternehmen und Existenzgründungen

www.ibb.de

Förderfibel 2019/2020
Der Ratgeber für Unternehmen und Existenzgründungen

Geleitwort
Zum fünften Mal in Folge lag das Wachstum der Berliner Wirtschaft im vergangenen Jahr oberhalb des Bundesdurchschnitts. Taktgeber dabei war und ist der gute
Branchenmix aus stark expandierenden Dienstleistungsbranchen und einem robusten produzierenden Gewerbe. Mit der weiterhin wachsenden Zahl an Betrieben ist
ein deutliches Plus an sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung verbunden. Das
zeigt, dass die gute wirtschaftliche Entwicklung auch bei den Berlinerinnen und Berlinern ankommt. Die Stadt bietet ein eng vernetztes Umfeld an Unternehmen, Inkubatoren, Wissenschaftseinrichtungen und Kapitalgebern, das für innovative Vorhaben ein unschätzbarer Standortvorteil ist. Berlin wird mehr und mehr als attraktiver
Wirtschaftsstandort wahrgenommen und zieht Talente, Unternehmen und Investoren an – aus Deutschland, aus Europa und aus der ganzen Welt. Jetzt gilt es, diesen
Prozess zu verstetigen und die Weichen für eine mittel- und langfristig erfolgreiche
Wirtschaftsentwicklung zu stellen.
© Die Hoffotografen

Ramona Pop

geleitwort und vorwort
einleitung

Bürgermeisterin und Senatorin für
Wirtschaft, Energie und Betriebe
des Landes Berlin

Hier setzen die Wirtschaftsinstrumente des Landes Berlin an. Mit Mikrokrediten
und Wachstumsdarlehen für Gründerinnen und Gründer, freiberuflich Tätige und
gewerbliche KMU, Darlehen mit Haftungsfreistellung und Zuschüssen aus der
Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ oder Innovationsförderprogrammen unterstützt das Land die Berliner Wirtschaft, notwendige Investitionen zu finanzieren, auf innovative und nachhaltige Technologien zu
setzen und Wachstum zu generieren. Aber auch Gründungen, Start-ups und sogar
Vorgründungen können durch den Einsatz unserer Instrumente begleitet und gefördert werden.
Natürlich passen wir unser Förderinstrumentarium kontinuierlich neuen Bedarfen
an. Und so finden Sie in dieser Förderfibel u. a. Verbesserungen im Rahmen von Gründungen, wie den „GründungsBONUS“, das Programm „Wirtschaftsnahe Elektromobilität“ zur Verbesserung des Klimaschutzes sowie eine erste Öffnung der Förderprogramme für Unternehmen der „Sozialen Ökonomie“.
Die aktuelle Förderfibel gibt Ihnen einen guten Überblick und dient als erste Orientierungshilfe, wie Sie das vielfältige Angebot der Wirtschaftsförderung nutzen können.
Darüber hinaus stehen Ihnen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Investitionsbank Berlin und meiner Verwaltung für persönliche Gespräche und individuelle
Beratung zur Verfügung.
Greifen Sie dieses Angebot auf, seien Sie offen für Beratung und Unterstützung.
Es lohnt sich – für Sie, Ihr Unternehmen und für den Wirtschafts- und Innovationsstandort Berlin, der auch in Zukunft vor allem eines sein will: wettbewerbsfähig und
attraktiv für Investitionsprojekte.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung Ihrer unternehmerischen Ideen!

04
05

Vorwort
Die Berliner Wirtschaft entwickelt sich weiter positiv. Gleichwohl verläuft das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts inzwischen etwas verhaltener als in den Vorjahren.
Inzwischen treten in einigen Bereichen und Unternehmen auch Engpässe auf, etwa
wenn es um die Suche nach Fachkräften geht. Dies macht sich vor allem in der Bauwirtschaft und in den unternehmensnahen Dienstleistungen bemerkbar. Generell ist
das Umfeld für Unternehmen, Gründungen und Start-ups aber weiter günstig.

Bei den Förderinstrumenten im vergangenen Jahr neu hinzugekommen ist zum Beispiel der „GründungsBONUS“. Er steht Gründerinnen und Gründern, freiberuflich
Tätigen und Kleinstunternehmen mit Sitz in Berlin zur Verfügung, die nicht länger
als zwölf Monate bestehen. Mit einer initialen Gründungsfinanzierung sollen diese
bei der Entwicklung, Umsetzung und Marktetablierung innovativer Produkte und
Dienstleistungen maßgeblich unterstützt werden.
Ein weiteres neues Produkt, das Sie in der Förderfibel vorfinden, ist das Programm
„Wirtschaftsnahe Elektromobilität“. Es wurde im Interesse eines besseren Klimaschutzes und als Reaktion auf die Dieselproblematik entwickelt. Das Programm steht
Berliner Unternehmen und freiberuflich Tätigen offen, die ihre Firmenflotte auf Elektroautos umstellen möchten.
Last, but not least können seit einigen Monaten auch Unternehmen der „Sozialen
Ökonomie“ die Förderprogramme der IBB in Anspruch nehmen. Bisher waren diese
Unternehmen, die sich primär sozialen Zielsetzungen widmen und deshalb oft von
der Gewerbesteuer befreit sind, von den IBB-Förderprogrammen ausgeschlossen.
Neben diesen neuen Produkten bietet die Förderfibel wieder einen praktischen Überblick über alle Förderprogramme, die für Unternehmen und Gründungen relevant
sind. Auch wenn die Broschüre ein hervorragendes Kompendium darstellt, kann sie
doch eine direkte Beratung nicht ersetzen. Deshalb stehen Ihnen unsere Beraterinnen
und Berater bei Ihren unternehmerischen Entscheidungen gerne mit Rat und Tat zur
Seite. Bei uns ist die Finanzierung Ihres Vorhabens in den besten Händen.

© IBB

Dr. Jürgen Allerkamp
Vorsitzender des Vorstands der
Investitionsbank Berlin (IBB)

einleitung
geleitwort und vorwort

Wie gewohnt wollen das Land und die Investitionsbank Berlin (IBB) Unternehmen
und Existenzgründungen bei Investitionen und Wachstum unterstützen. Dabei
werden die Angebote von Jahr zu Jahr vielfältiger. Da ist es gut, mit der Förderfibel
2019/2020 wieder einen bewährten Ratgeber zur Hand zu haben, wenn es darum
geht, die richtigen Finanzierungs- und Coachingprogramme für das jeweilige Vorhaben herauszufinden. Seit vielen Jahren erstellen wir diese Broschüre gemeinsam mit
der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, den in Berlin ansässigen
Geschäftsbanken sowie weiteren Organisationen mit Standortverantwortung für
unsere Stadt.

Inhaltsverzeichnis

EINLEITUNG
Geleitwort / Vorwort

Allgemeine Nutzertipps /
Erste Anlaufstellen

Übersichtstabellen

Geleitwort Ramona Pop, Bürgermeisterin und
Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe
des Landes Berlin

4

Vorwort Dr. Jürgen Allerkamp, Vorsitzender des
Vorstands der Investitionsbank Berlin (IBB)

5

Inhaltsverzeichnis

6

Tipps zum Gebrauch der Förderfibel

10

Die interaktive Förderfibel

11

Erste Anlaufstellen

12

Übersichtstabellen

13

Existenzgründungen

14

Investitionen und Betriebsmittel

15

Technologie, Forschung und Entwicklung

16

Arbeitsmarktpolitische Förderung

17

Beratung und betriebliche Weiterbildung

18

Berlin Start

20

Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg

21

Coachingleistungen in der Vorgründungsphase

22

ERP-Gründerkredit – StartGeld

23

ERP-Gründerkredit – Universell

24

ERP-Kapital für Gründung

25

Förderung innovativer Gründungen

26

GründungsBONUS

27

Gründungszuschuss

28

Meistergründungsprämie

29

FÖRDERPROGRAMME

inhaltsverzeichnis
einleitung

Existenzgründungen

Dieses Angebot wird von der EU (ko)finanziert.
Dieses Angebot ist für Existenzgründungen und
junge Unternehmen besonders geeignet.

06
07

Investitionen und Betriebsmittel

Agrar-Bürgschaft

32

BBB-Express!

33

BENE – Berliner Programm für
Nachhaltige Entwicklung

34

Berlin Kapital

35

Berlin Kredit

36

Berlin Mittelstand 4.0

37

Beteiligungen der MBG

38

Bürgschaft ohne Bank (BoB)

39

Bürgschaften für Investitions- und
Betriebsmittelkredite

40

Energieeffizienz und Prozesswärme aus
Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft

41

ERP-Beteiligungsprogramm

42

ERP-Regionalförderprogramm

43

Filmproduktion: Filmförderung und
Standortentwicklung

44

Filmproduktion: Zwischenfinanzierung

45

GRW Gemeinschaftsaufgabe

46

IBB-Wachstumsprogramm

48

INVEST – Zuschuss für Wagniskapital

49

KapitalPLUS

50

KfW-Energieeffizienzprogramm –
Energieeffizient Bauen und Sanieren

51

KfW-Energieeffizienzprogramm –
Produktionsanlagen/-prozesse

52

KfW-Programm Erneuerbare Energien

53

KfW-Umweltprogramm

54

KfW-Unternehmerkredit

55

KMU-Fonds

56

KMU-Fonds – Mikrokredite bis 25 TEUR

57

Liquiditätshilfen BERLIN

58

Mein Mikrokredit

59

Mikromezzaninfonds Deutschland

60

Programm für Internationalisierung (PfI)

61

VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin

64

Wirtschaftsnahe Elektromobilität

65

einleitung
inhaltsverzeichnis

FÖRDERPROGRAMME

FÖRDERPROGRAMME

inhaltsverzeichnis
einleitung

Technologie, Forschung
und Entwicklung

Berlin Innovativ

68

Design Transfer Bonus

69

ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit

70

ERP-Mezzanine für Innovation

71

EXIST-Forschungstransfer im Rahmen des Programms
„Existenzgründungen aus der Wissenschaft“

72

EXIST-Gründerstipendium im Rahmen des Programms
„Existenzgründungen aus der Wissenschaft“

73

Horizont 2020

74

INNO-KOM / Innovationskompetenz

76

KMU-innovativ

77

Pro FIT-Frühphasenfinanzierung

78

Pro FIT-Projektfinanzierung

80

Programm Innovationsassistent/-in

82

Service für Technologietransfer und Cross-Innovation

83

Transfer BONUS

84

VC Fonds Technologie Berlin

85

WIPANO – Förderung von Patentierung
und Verwertung

86

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

87

AFBG / Aufstiegs-BAföG

90

Arbeits- und Ausbildungsplätze für Schwerbehinderte

92

Ausbildungszuschuss

93

Berliner Jobcoaching bei Unternehmen

94

Eingliederungszuschuss nach §§ 88 ff. SGB III

95

Einstiegsqualifizierung nach § 54a SGB III

96

Landesprogramm Mentoring

97

FÖRDERPROGRAMME
Arbeitsmarktpolitische
Förderung

Landeszuschuss für kleine und mittlere Unternehmen

98

Lehrgangskosten der beruflichen Weiterbildung

99

WeGebAU nach §§ 81 ff. und § 131a SGB III

Dieses Angebot wird von der EU (ko)finanziert.
Dieses Angebot ist für Existenzgründungen und
junge Unternehmen besonders geeignet.

100

08
09

Beratung und
betriebliche Weiterbildung

Beratungsförderung

102

BMWi-Innovationsgutscheine (go-Inno)

104

Coaching BONUS

105

Energieberatung Mittelstand

106

go-digital

107

Innovative Qualifizierung

108

Potenzialberatung

109

Projektförderung zur Beratung von Existenzgründerinnen und Unternehmerinnen

110

Qualifizierungsberatung in Unternehmen

111

unternehmensWert:Mensch

112

Beratungsangebote der Bezirksämter

113

Beratungsangebote der IBB sowie ihrer
Einrichtungen und Initiativen

116

Erste Anlaufstellen für Unternehmen
und Existenzgründungen

118

Erste Anlaufstellen für technologieorientierte
Unternehmen

120

Weitere Beratungsangebote für
technologieorientierte Unternehmen

121

Beratungsangebote für Unternehmerinnen
und Gründerinnen

123

Gründer- und Innovationszentren

126

Gründerinnenzentren

129

GSG Berlin

130

Landeseigene Gewerbegrundstücke –
Erbbaurecht

131

Förderung durch die Europäischen Strukturund Investitionsfonds in Berlin

134

Glossar – Erläuterung der wichtigsten Fachbegriffe

136

Adressen

138

Register

146

Impressum

148

FÖRDERPROGRAMME
Gewerbegrundstücke und -räume,
Gründer- und Innovationszentren

ANHANG

einleitung
inhaltsverzeichnis

FÖRDERPROGRAMME

Tipps zum Gebrauch der Förderfibel

Die Förderfibel will Ihnen in erster Linie Wege aufzeigen. Sie ermöglicht Ihnen umfassende Informationen über die Wirtschaftsförderprogramme im Land Berlin und über bundesweite Angebote, die in Berlin in Anspruch genommen werden können.
ERSTE ORIENTIERUNG UND SCHNELLER ÜBERBLICK
Auf Seite 12 finden Sie erste Anlaufstellen für:
	Allgemeine Beratung zu Gründung, Wachstum, Konsolidierung, Innovation und Sanierung
	Spezielle Beratung
• f ür Existenzgründungen
• z u Bürgschaften
• f ür Unternehmen
• f ür technologieorientierte Unternehmen
• f ür Gründerinnen und Unternehmerinnen

Allgemeine nutzertipps
einleitung

Während in diesem einleitenden Kapitel die Adressen für die
schnelle und einfache Kontaktaufnahme genannt werden, finden
Sie im Kapitel „Beratung und betriebliche Weiterbildung“ detaillierte Informationen zu den hier genannten Institutionen sowie
zu weiteren beratenden Einrichtungen.
Das Spektrum der angebotenen Förderprogramme ist den inhaltlichen Schwerpunkten entsprechend nach Kapiteln geordnet. Die
wichtigsten Kriterien aller Angebote und ob sie für Ihr Unternehmen und Ihr Vorhaben zutreffen könnten, erfahren Sie aus den
Überblickstabellen auf den Seiten 14–18.
Die Redaktion der Förderfibel ist bestrebt, die Informationen
allgemein verständlich darzustellen. Daher nennt sie die mit
den Angeboten verbundenen Leistungen in verkürzter Form. Ob
ein Programm das richtige für Sie und Ihr Vorhaben ist, welche
Kombinationen und Alternativen Ihnen offenstehen und ob Sie
besondere Varianten in Anspruch nehmen können, erfahren Sie
in einem persönlichen Gespräch. Dies ist nahezu unersetzbar! Die
Förderfibel nennt Ihnen zu jedem Programm die entsprechenden
Anlaufstellen. Hier ist man Ihnen gern behilflich.
Im Anhang finden Sie weitere Informationen und Erläuterungen:
Im Glossar werden wichtige Fachbegriffe erklärt (siehe S. 136 f.),
im umfangreichen Adressteil stehen zahlreiche Anlaufstellen
(siehe S. 138 ff.) für Ihre Anliegen und
im Register sind Schlagworte sowie Programmtitel alphabetisch aufgelistet (siehe S. 146 f.).
Trotz jährlicher und sorgfältiger Überarbeitung der Förderfibel
können inhaltliche Änderungen der Förderrichtlinien und -angebote innerhalb des Gültigkeitszeitraumes nicht ausgeschlossen
werden. Bitte beachten Sie, dass kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Rechtsverbindlichkeit der hier veröffentlichten Informationen besteht.

Die aktuell gültigen Richtlinien, Antragsformulare zum Herunterladen sowie ergänzende Hinweise finden Sie auf den entsprechenden Internetseiten.
BITTE BEACHTEN SIE STETS
Ihr Antrag muss vor Beginn Ihres Vorhabens gestellt sein.
Erfolgreich wird Ihre Antragstellung durch möglichst frühzeitige Planung und Annahme der Beratungsangebote. Denn in den
meisten Fällen müssen Sie Ihren Antrag auf Förderung vor Beginn Ihres Vorhabens eingereicht haben. Eine rückwirkende Mittelvergabe ist nicht möglich. Zudem sind die Fördermittel in den
Einzelprogrammen begrenzt und können schon vor Ablauf eines
Programmjahres ausgeschöpft sein.
EU-FÖRDERUNG IN BERLIN
Zahlreiche Wirtschaftsfördermaßnahmen im Land Berlin werden von der Europäischen Union im Rahmen der Europäischen
Struktur- und Investitionsfonds (ESIF) kofinanziert. Um Ihnen die
Orientierung zu erleichtern, sind diese Programme im Inhaltsverzeichnis und in den Übersichtstabellen mit einem
und
auf den Programmseiten durch die EU-Fahne gekennzeichnet,
z. T. ergänzt um das Logo des Europäischen Strukturfonds (EFRE
bzw. ESF, siehe S. 134). Geht es um Fragen speziell zu den von der
EU-Kommission direkt verwalteten Programmen, wenden Sie sich
bitte an das Enterprise Europe Network in der Berlin Partner für
Wirtschaft und Technologie GmbH (Adresse siehe S. 144). Dort erhalten Sie auch Auskünfte zur EU-Unterstützung für innovative
Vorhaben und Technologietransfer.
FÖRDERPROGRAMME DES BUNDES
Die Förderfibel 2019/2020 gibt einen Überblick über die Förderprogramme und Finanzhilfen, die für Unternehmen aller Branchen,
die in Berlin ansässig sind, relevant sein können. Darüber hinaus
werden überwiegend vom Bundesministerium für Wirtschaft und
Energie (BMWi) und dem Bundesministerium für Bildung und
Forschung (BMBF) sowie von der Europäischen Union zahlreiche
Förderprogramme gezielt für Entwicklungen in z. B. außenwirtschafts- oder technologieorientierten Branchen angeboten. Diese
Programme würden den Rahmen der Förderfibel sprengen. Einen
Überblick sowie detaillierte Informationen über die Finanzhilfen
des Bundes, der Länder und der Europäischen Union finden Sie im
Internetangebot des BMWi unter www.foerderdatenbank.de.
BEZUGSADRESSE
Die Förderfibel kann kostenlos bezogen werden über die
Investitionsbank Berlin
Bundesallee 210, 10719 Berlin
T. 030 / 2125-0
foerderfibel@ibb.de
www.ibb.de/foerderfibel

10
11

Die interaktive Förderfibel

Der volle Funktionsumfang dieses interaktiven PDF steht
Ihnen zur Verfügung, wenn Sie die Förderfibel von der Internetseite www.ibb.de/foerderfibel auf Ihr Endgerät (Computer, Laptop, Tablet, Smartphone) oder in eine Cloud herunterladen.
FUNKTIONSUMFANG NACH DEM HERUNTERLADEN
Mit dem interaktiven PDF stehen Ihnen praktische Funktionen zur Verfügung:
Lesezeichen:
Die Lesezeichen werden links im Fenster auf der Registerkarte „Lesezeichen“ angezeigt. Jedes Lesezeichen verweist auf
eine Seite oder auf eine Textstelle in der auf Ihrem Endgerät
oder in der Cloud gespeicherten PDF-Datei.
Interne Verlinkungen:
Über interne Verlinkungen, auch Querverweise genannt, gelangen Sie von einer Position im PDF zu einer anderen Position. Wenn Sie z. B. in den Informationen über ein Förderangebot den Begriff „De-minimis“ lesen und wissen möchten,
was damit gemeint, gelangen Sie per Mausklick zu der Begriffserklärung im Glossar. Nach der Lektüre kehren Sie zu Ihrer Ausgangsposition auf der Programmseite zurück, indem
Sie in der Navigationsleiste oben auf den Kreis mit dem Pfeil
nach links klicken. Interne Verlinkungen erkennen Sie in der
Förderfibel an der blauen Unterstreichung.

Externe Verlinkungen:
Über externe Verlinkungen, auch Hyperlinks genannt, gelangen Sie zu Internetseiten oder online verfügbaren Dokumenten. Wenn Sie z. B. ein Antragsformular herunterladen
möchten, gelangen Sie per Mausklick zu der Internetseite,
die Ihnen das benötigte Formular zur Verfügung stellt. Externe Verlinkungen (Internetadressen sowie mit Webseiten
verlinkte Begriffe) sind in der Förderfibel in blauer Schrift
gesetzt.
Notizen:
Das heruntergeladene PDF können Sie mit eigenen Notizen
versehen. Wenn Sie z. B. in Vorbereitung eines Beratungstermins Ihre Fragen in dem PDF notieren, müssen Sie keine
Ausdrucke zum Beratungsgespräch mitnehmen. Sie öffnen
einfach Ihr PDF auf dem Smartphone und tippen die erhaltenen Antworten auf der Seite ein, zu der Sie Informationen
benötigten bzw. Fragen hatten. Später können Sie dann Ihre
Notizen bequem an einem größeren Monitor anschauen und
bearbeiten oder auch Ihr PDF anderen Beteiligten zur Verfügung stellen.
Seitenübergänge:
Wenn Sie das PDF im Vollbildmodus lesen, können Sie die Seiten durch Wischen „umblättern“.
Welche weiteren Funktionen Ihnen bei der Nutzung des
interaktiven PDF zur Verfügung stehen, hängt von der
Software ab, die Sie verwenden. Erläuterungen dazu finden Sie in Informationen über die Software, z. B. in dem
Bereich „Hilfe“.

einleitung
Allgemeine nutzertipps

Die Förderfibel können Sie als PDF (Abkürzung für Portable
Document Format bzw. (trans)portables Dokumentenformat) in deutscher oder englischer Sprache erhalten. Diese
digitale Förderfibel können Sie mit jeder für PDFs geeigneten
Software lesen, z. B. mit dem Adobe Acrobat Reader.

Erste Anlaufstellen

ALLGEMEINE BERATUNG
Für Ihre Vorhaben im Land Berlin, ob für Gründung, Wachstum,
Konsolidierung, Innovation oder Sanierung, stehen Ihnen die
im Folgenden aufgeführten Einrichtungen als Berater und Begleiter gern zur Verfügung. Detaillierte Informationen über die
Beratungsleistungen der hier genannten Einrichtungen sowie
über weitere Institutionen finden Sie auf S. 113 ff.
Investitionsbank Berlin
Kundenberatung Wirtschaftsförderung
Bundesallee 210, 10719 Berlin
T. 030 / 2125-4747
wirtschaft@ibb.de
www.ibb.de

erste anlaufstellen
einleitung

Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Energie und Betriebe
Martin-Luther-Straße 105, 10825 Berlin
T. 030 / 90 13-0
post@senweb.berlin.de
www.berlin.de/sen/wirtschaft
IHK Berlin
Service Center – Ludwig Erhard Haus
Fasanenstraße 85, 10623 Berlin
T. 030 / 3 15 10-0, Fax -1 66
service@berlin.ihk.de
www.ihk-berlin.de
Handwerkskammer Berlin
Blücherstraße 68, 10961 Berlin
T. 030 / 2 59 03-01, Fax -2 35
info@hwk-berlin.de
www.hwk-berlin.de
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5–9, 60325 Frankfurt
www.kfw.de
EXISTENZGRÜNDUNGEN
In der Förderfibel finden Sie ausführliche Informationen für Ihre
Existenzgründung. Eine weitere wichtige Informationsquelle
ist das Internetportal www.gruenden-in-berlin.de des Berliner
Gründungsnetzwerks.
BÜRGSCHAFTEN
Die BürgschaftsBank Berlin stellt für rentable und zukunftsträchtige Vorhaben Bürgschaften zur Verfügung, sofern die
Unternehmen/Freiberufler die Finanzierung nicht ausreichend
selbst besichern können. Detaillierte Informationen finden Sie
auf S. 118.

BürgschaftsBank Berlin
Schillstraße 9, 10785 Berlin
T. 030 / 31 10 04-0, Fax -55
info@buergschaftsbank.berlin
www.buergschaftsbank.berlin
WIRTSCHAFTS- UND TECHNOLOGIEFÖRDERUNG
Wirtschafts- und Technologieförderung für Unternehmen, Investoren und Wissenschaftseinrichtungen in Berlin – das bietet die
Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH. Zahlreiche
Fachexpertinnen und -experten bilden mit maßgeschneiderten
Services und einer exzellenten Vernetzung zur Wissenschaft ein
optimales Angebot, um Innovations-, Ansiedlungs-, Expansionsund Standortsicherungsprojekte erfolgreich zu begleiten. Detaillierte Informationen finden Sie auf S. 118 und 120.
Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH
Ludwig Erhard Haus – Fasanenstraße 85, 10623 Berlin
T. 030 / 4 63 02-5 00
info@berlin-partner.de
www.berlin-partner.de und www.businesslocationcenter.de
Für technologieorientierte Unternehmen und Gründungsvorhaben steht Ihnen auch die im Folgenden genannte Einrichtung
der IBB zur Verfügung. Detaillierte Informationen finden Sie auf
S. 117.
IBB Business Team GmbH
Bundesallee 210, 10719 Berlin
T. 030 / 2125-2352, Fax -4680
info@ibb-business-team.de
www.ibb-business-team.de
GRÜNDERINNEN UND UNTERNEHMERINNEN
Bei Fragen zu frauenspezifischen Förder- und Beratungsangeboten in Berlin steht Ihnen die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung gern zur Verfügung.
www.berlin.de/sen/frauen/arbeit/selbststaendigkeit/
Detaillierte Informationen sowie weitere Angebote finden Sie
auf S. 123.
Erstanlaufstelle für (angehende) Existenzgründerinnen
Gründerinnenzentrale e. V.
Navigation in die Selbstständigkeit
Anklamer Straße 39/40, 10115 Berlin
T. 030 / 44 02 23-45, Fax -66
info@gruenderinnenzentrale.de
www.gruenderinnenzentrale.de

12
13

Übersichtstabellen

	Existenzgründungen (siehe S. 14)
	Investitionen und Betriebsmittel (siehe S. 15)
	Technologie, Forschung und Entwicklung (siehe S. 16)
Arbeitsmarktpolitische Förderung (siehe S. 17)
	Beratung und betriebliche Weiterbildung (siehe S. 18)
Prüfen Sie zunächst, zu welcher Zielgruppe Sie gehören. Gründen Sie gerade eine Existenz? Die für Sie infrage kommenden
Angebote sind im Inhaltsverzeichnis und auf den Programmseiten mit einem
gekennzeichnet, das auch in den Übersichtstabellen in der fünften Spalte (v. l.) verwendet wird. Zur
ersten Orientierung finden Sie diese Programme in der Tabelle
„Existenzgründungen“ zusammengefasst. Beachten Sie bitte,
dass manche Programme ausschließlich vor der Gründung genutzt werden dürfen, während andere auch von kleinen, jungen Unternehmen in der Gründungsphase der ersten zwei bis
drei Jahre beantragt werden können. Da es zudem eine Reihe
von Programmen für bestehende Unternehmen gibt, die auch
für Existenzgründungen infrage kommen, finden Sie das
auch in den anderen Tabellen.

Suchen Sie Förderangebote für Ihr bestehendes Unternehmen?
Die für Sie infrage kommenden Angebote erkennen Sie an
den roten Punkten in der sechsten Spalte. Programme, die
nur von sog. kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)
nach EU-Definition (siehe S. 136) beantragt werden können,
sind in der siebten Spalte gekennzeichnet. Die Angebote mit
einem roten Punkt in der vierten Spalte unterliegen keiner
Einschränkung.
Die Tabellen stellen die wesentlichen Eckpunkte der Programme dar. Die Seitenzahl in der ersten Spalte (v. l.) führt
Sie zu den ausführlichen Informationen auf der Programmseite. Zudem sind die Titel in der zweiten Spalte mit den entsprechenden Informationsseiten verlinkt, sodass im PDF ein
„Klick“ auf den Titel genügt, um die detaillierten Informationen auf den Programmseiten aufzurufen. Dort sollten Sie
immer prüfen, ob das Angebot zu Ihrer unternehmerischen
Situation passt.
Für das Kapitel Förderprogramme: Gewerbegrundstücke
und -räume, Gründer- und Innovationszentren gibt es keine
Übersichtstabelle. Sie finden die Programme auf den Seiten
124 bis 131. Auf Seite 129 sind die Gründerinnenzentren genannt. Wie bei den Förderprogrammen werden Ansprechpartnerinnen und -partner, Kontaktdaten und Internetadressen für weiterführende Recherchen angegeben.

einleitung
übersichtstabellen

Einen Überblick über die Förder-, Finanzierungs- und Beratungsangebote, die in den folgenden Kapiteln der Förderfibel
vorgestellt werden, erhalten Sie in den folgenden Tabellen:

EXISTENZGRÜNDUNGEN

Berlin Start

5.000 EUR bis 500 TEUR

21

Businessplan-Wettbewerb
Berlin-Brandenburg

Kostenlose Teilnahme, Prämierung
ausgewählter Geschäftskonzepte

22

Coachingleistungen in der
Vorgründungsphase

Orientierungsgespräch, viertägiges Assessment,
bis zu 30 Coachingstunden, Teilnahme kostenlos

23

ERP-Gründerkredit – StartGeld

Max. 100 TEUR

24

ERP-Gründerkredit – Universell

Max. 25 Mio. EUR pro Vorhaben

25

ERP-Kapital für Gründung

Max. 30 % (alte Bundesländer)
Max. 40 % (neue Bundesländer und Berlin)

26

Förderung innovativer Gründungen

Stipendium von bis zu 2.000 EUR pro Monat
und Person sowie Coaching und Qualifizierung

27

GründungsBONUS

Zweckgebundener Zuschuss für 50 % der förderfähigen Gesamtkosten, max. 50 TEUR

28

Gründungszuschuss

Mind. in Höhe des zuletzt bezogenen ALG I

29

Meistergründungsprämie

Zuschuss Basisförderung: 8.000 EUR
Arbeitsplatzförderung: 5.000 bzw. 7.000 EUR

übersichtstabellen
einleitung

20

Wichtige Fachbegriffe werden im Glossar erläutert (siehe S. 136 f.).

De-minimis

bed.
Kombinierbar

Bürgschaft

Zuschuss

wie viel
Beteiligung

was
Darlehen

Lohnkosten

Betriebsmittel

Nur KMU

Investitionen

wofür
Bestehende Unternehmen

Gründerinnen / Gründer

eu wer
Finanziert / Kofinanziert

programm

Alle ohne Einschränkung

s.

14
15

INVESTITIONEN UND BETRIEBSMITTEL

Agrar-Bürgschaft

Max. 70 %, max. 750 TEUR Bürgschaft

33

BBB-Express!

Max. 100 TEUR Bürgschaft, max. 70 %

34

BENE – Nachhaltigkeitsprogramm

30 %–80 % für investive Vorhaben

35

Berlin Kapital

Max. bis zu 5 Mio. EUR

36

Berlin Kredit

Bis zu 10 Mio. EUR

37

Berlin Mittelstand 4.0

Mind. 2 Mio. EUR, max. 6 Mio. EUR

38

Beteiligungen der MBG

I. d. R. bis zu 1,25 Mio. EUR

39

Bürgschaft ohne Bank (BoB)

Max. 80 %, Bürgschaft auch ohne Hausbank mögl.

40

Bürgschaften für Investitions- und
Betriebsmittelkredite

Max. 80 %

41

Energieeffizienz und Prozesswärme
aus Erneuerbaren Energien

Max. 25 Mio. EUR pro Vorhaben

42

ERP-Beteiligungsprogramm

Max. 1,25 Mio. EUR, in Ausn. bis zu 2,5 Mio. EUR

43

ERP-Regionalförderprogramm

Max. 3 Mio. EUR pro Vorhaben

44

Filmproduktion: Filmförderung

Vorhabensabhängig

45

Filmproduktion:
Zwischenfinanzierung

Projektabhängig, Mindestbetrag i. d. R.
100 TEUR (Aval und Darlehen)

46

GRW Gemeinschaftsaufgabe

Abhängig v. Fördergebiet u. Unternehmensgröße

48

IBB-Wachstumsprogramm

Mind. 500 TEUR, i. d. R. bis zu 15 Mio. EUR

49

INVEST – Zuschuss für Wagniskapital

Max. 500 TEUR pro Jahr

50

KapitalPLUS

Max. 1,25 Mio. EUR

51

KfW-Energieeffizienzprogramm –
Energieeffizient Bauen und Sanieren

Max. 25 Mio. EUR pro Vorhaben

52

KfW-Energieeffizienzprogramm –
Produktionsanlagen/-prozesse

Max. 25 Mio. EUR pro Vorhaben

53

KfW-Programm
Erneuerbare Energien

Programmteil Standard: max. 50 Mio. EUR;
Programmteil Premium: max. 25 Mio. EUR

54

KfW-Umweltprogramm

Max. 10 Mio. EUR

55

KfW-Unternehmerkredit

Max. 25 Mio. EUR pro Vorhaben;
Betriebsmittel: max. 5 Mio. EUR pro Vorhaben

56

KMU-Fonds

Max. 10 Mio. EUR;
Ohne Hausbank: max. 250 TEUR

57

KMU-Fonds – Mikrokredite b. 25 TEUR

Bis zu 25 TEUR

58

Liquiditätshilfen BERLIN

I. d. R. bis max. 1 Mio. EUR

59

Mein Mikrokredit

Zwischen 1.000 EUR und max. 25 TEUR

60

Mikromezzaninfonds Deutschland

10 bis 50 TEUR

61

Programm für Internationalisierung

61

• KMU-Projekte – PfI-KMU

Bis zu 50 %

62

• Gemeinschaftsprojekte – PfI-GEM

Bis zu 100 %

63

• Netzwerkbildung PfI-NETZ

Bis zu 80 %

64

VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin

Erstinvestment bis zu 1 Mio. EUR

65

Wirtschaftsnahe Elektromobilität

Vorhabensabhängig

einleitung
übersichtstabellen

32

De-minimis

bed.
Kombinierbar

Bürgschaft

Zuschuss

wie viel
Beteiligung

was
Darlehen

Lohnkosten

Betriebsmittel

Nur KMU

Investitionen

wofür
Bestehende Unternehmen

Gründerinnen / Gründer

eu wer
Finanziert / Kofinanziert

programm

Alle ohne Einschränkung

s.

TECHNOLOGIE, FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

übersichtstabellen
einleitung

68

Berlin Innovativ

Bis zu 2 Mio. EUR

69

Design Transfer Bonus

Zuwendung i. H. v. max. 15 TEUR pro
Projekt in der Standardvariante

70

ERP-Digitalisierungs- und
Innovationskredit

Max. 25 Mio. EUR

71

ERP-Mezzanine für Innovation

Max. 5 Mio. EUR

72

EXIST-Forschungstransfer

Abhängig von Förderphase und Vorhaben

73

EXIST-Gründerstipendium

Vorhabensabhängig

74

Horizont 2020

Vorhabensabhängig: 70–100 % der erstattungsfähigen Kosten sowie für indirekte Kosten
(Overheads) eine Pauschale von 25 % der
direkten Kosten

76

INNO-KOM/Innovationskompetenz

Marktorientierte Vorhaben max. 400 TEUR;
für Vorlaufforschung max. 550 TEUR;
als Investitionszuschuss max. 500 TEUR

77

KMU-innovativ

Vorhabensabhängig

78

Pro FIT-Frühphasenfinanzierung

Bis zu 100 % der förderfähigen Ausgaben;
für Frühphase 1: Zuschuss und zinslose
Darlehen (je 50 %, max. 200 TEUR);
für Frühphase 2: zinsvergünstigte Darlehen;
Gesamtzuwendung für beide Phasen:
max. 500 TEUR

80

Pro FIT-Projektfinanzierung

Zuschüsse max. 400 TEUR je Projekt
bzw. bei Verbünden je Projektpartner;
Darlehen max. 1 Mio. EUR

82

Programm
Innovationsassistent/-in

Personalkostenzuschuss bis zu 20 TEUR
für 12 Monate; max. 2 Stellen können
gleichzeitig gefördert werden

83

Service für Technologietransfer
und Cross-Innovation

Kostenlose Serviceleistungen

84

Transfer BONUS

Einstiegsvariante max. 3.000 EUR;
Standardvariante max. 15 TEUR /
45 TEUR (Digitalisierung)

85

VC Fonds Technologie Berlin

Erstinvestment bis zu 1 Mio. EUR

86

WIPANO – Förderung von
Patentierung und Verwertung

50 % Zuschuss (max. 16.575 EUR) für den
Förderschwerpunkt Unternehmen – Patente

87

Zentrales Innovationsprogramm
Mittelstand (ZIM)

Antragsteller- und projektformabhängig;
bei FuE-Projekten für Unternehmen bis zu 55 %,
für kooperierende Forschungseinrichtungen
bis zu 100 % der förderfähigen Kosten;
beim Netzwerkmanagement gestaffelt von
90 % im 1. Jahr bis zu 30 % im 4. Jahr

De-minimis

bed.
Kombinierbar

Bürgschaft

Zuschuss

wie viel
Beteiligung

was
Darlehen

Lohnkosten

Betriebsmittel

Nur KMU

Investitionen

wofür
Bestehende Unternehmen

Gründerinnen / Gründer

eu wer
Finanziert / Kofinanziert

programm

Alle ohne Einschränkung

s.

16
17

ARBEITSMARKTPOLITISCHE FÖRDERUNG

AFBG/Aufstiegs-BAföG

Maßnahmekosten vermögensunabhängig bis
max. 15 TEUR (davon 40 % als Zuschuss), Unterhaltsbeitrag (Zuschuss und Darlehen) einkommens- und vermögensabhängig; verschiedene
Möglichkeiten von Darlehenserlassen

92

Arbeits- und Ausbildungsplätze
für Schwerbehinderte

Max. 15 TEUR als Zuschuss,
max. 10 TEUR als Darlehen

93

Ausbildungszuschuss

Verbundausbildung max. 7.500 EUR; benachteiligte Jugendliche max. 10 TEUR; Frauen max.
7.500 EUR; Geflüchtete max. 5.500 EUR; Auszubildende aus Insolvenz/Betriebsstilllegung max.
5.000 EUR; Alleinerziehende max. 7.500 EUR;
Förderung von Ausbildung in Splitterberufen
12 EUR pro Berufsschultag

94

Berliner Jobcoaching
bei Unternehmen

Einzelfallabhängig: Qualifizierungskosten bis zu
1.440 EUR für den neu eingestellten Arbeitslosen, bei Unternehmen ab einer Mitarbeiterzahl
von 50 max. 50 % der Kosten

95

Eingliederungszuschuss
nach den § 88 ff. SGB III

Einzelfallabhängig, max. 50 % für längstens
12 Monate; höhere Förderleistungen für
behinderte Menschen möglich

96

Einstiegsqualifizierung § 54a SGB III

Bis zu 231 EUR monatlich zuzüglich
monatlicher Sozialversicherungspauschale

97

Landesprogramm Mentoring

Für Unternehmen: kostenloses Mentoring
ihrer Auszubildenden

98

Landeszuschuss für kleine und
mittlere Unternehmen

Max. 12 TEUR pro Person; gestaffelt nach
Höhe des Arbeitnehmer-Bruttogehalts
und Vertragsdauer

99

Lehrgangskosten der beruflichen
Weiterbildung

Bis zu 100 % der Personal- und Sachkosten

100

WeGebAU

Zuschuss für Weiterbildungskosten

einleitung
übersichtstabellen

90

De-minimis

bed.
Kombinierbar

Bürgschaft

Zuschuss

wie viel
Beteiligung

was
Darlehen

Lohnkosten

Betriebsmittel

Nur KMU

Investitionen

wofür
Bestehende Unternehmen

Gründerinnen / Gründer

eu wer
Finanziert / Kofinanziert

programm

Alle ohne Einschränkung

s.

BERATUNG UND BETRIEBLICHE WEITERBILDUNG

übersichtstabellen
einleitung

Coaching BONUS

Förderfähiger Tagessatz für Coach: max. 1.000
EUR; Zuschuss i. H. v. 80 % bzw. 50 % bei Unternehmen, die länger als fünf Jahre bestehen;
Zuschuss 100 % für die ersten zwei Tage bei
erstmaliger Inanspruchnahme

106

Energieberatung Mittelstand

Unternehmen mit Energiekosten i. H. v.
mehr als 10 TEUR: max. 6.000 EUR Zuschuss;
Unternehmen mit Energiekosten von bis zu
10 TEUR: 80 %, max. 1.200 EUR Zuschuss

107

go-digital

Bis zu 50 %, max. 16,5 TEUR

108

Innovative Qualifizierung

50–70 % der Gesamtkosten

109

Potenzialberatung

16 TEUR (Grundberatung 8.000 EUR,
Aufbauberatung 8.000 EUR)

110

Projektförderung zur Beratung
von Existenzgründerinnen und
Unternehmerinnen

Vorhabensabhängig

111

Qualifizierungsberatung in
Unternehmen

Kostenfreie, trägerneutrale Vor-Ort-Beratung
in Unternehmen sowie Unterstützung

112

unternehmensWert:Mensch
(uWM/uWM plus)

50–80 % Zuschuss zu den
Prozessberatungskosten

Bürgschaft

De-minimis

105

bed.
Kombinierbar

Bis zu 50 % der Beratungsleistungen

Zuschuss

wie viel
Beteiligung

was
Darlehen

BMWi-Innovationsgutscheine
(go-Inno)

Lohnkosten

104

Betriebsmittel

Bemessungsgrundlage für Jungunternehmen
4.000 EUR, für Bestands- und Unternehmen in
Schwierigkeiten 3.000 EUR; davon max. 50, 60
oder 80 % Zuschuss je nach Standort (Unternehmen in Schwierigkeiten unabhängig vom
Standort: 90 %)

Nur KMU

Beratungsförderung

Investitionen

wofür
Bestehende Unternehmen

102

Gründerinnen / Gründer

eu wer
Finanziert / Kofinanziert

programm

Alle ohne Einschränkung

s.

18
19

Existenzgründungen

förderprogramme
existenzgründungen

förderprogramme

Wichtige Fachbegriffe werden im
Glossar erläutert (siehe S. 136 f.).

Berlin Start

Investitionsbank Berlin
Kundenberatung Wirtschaftsförderung
Bundesallee 210, 10719 Berlin
T. 030 / 2125-4747
wirtschaft@ibb.de
www.ibb.de

Wichtige Zusatzinformationen finden
Sie unter www.ibb.de/berlinstart

Ein Video zu diesem Programm
finden Sie unter youtube.com/c/
InvestitionsbankBerlinIBB

existenzgründungen
förderprogramme

Konditionen, Antragsformular und
Checkliste unter www.ibb.de/downloads

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

ZIEL
	Gründerinnen und Gründer sowie junge Unternehmen mit einem Finanzierungsbedarf bis 500 TEUR werden beim Aufbau ihrer Geschäftstätigkeit unterstützt.
WER
	Existenzgründerinnen und -gründer im Bereich der gewerblichen Wirtschaft (produzierendes Gewerbe, Handwerk, Handel und sonstiges
Dienstleistungsgewerbe) und der freien Berufe, die über die erforderliche fachliche und kaufmännische Qualifikation für die unternehmerische Tätigkeit verfügen
	Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Freiberuflerinnen
und Freiberufler, deren Gründungszeitpunkt höchstens fünf Jahre vor
Antragstellung liegt. Es muss sich um kleine und mittlere Unternehmen
(KMU, siehe S. 136) nach der Definition der EU-Kommission handeln. Der
Investitionsort muss in Berlin sein.
WAS
	Es werden zinsgünstige Darlehen in Verbindung mit einer bis zu 80prozentigen Bürgschaft der BürgschaftsBank Berlin bei
• Gründung eines neuen Unternehmens,
• Übernahme eines bestehenden Unternehmens,
• Vorhaben bis zu fünf Jahre nach der Gründung (Existenzfestigung) im
Hausbankverfahren vergeben.
	Finanziert werden
• Investitionskosten,
• Kosten für Erstausstattung eines Warenlagers,
• Übernahmepreis, sofern kein Verkauf unter Verwandten ersten Grades,
• Betriebsmittelbedarf.
	Der Finanzierungsanteil beträgt maximal 100 %.
	Der Darlehensmindestbetrag beträgt 5.000 EUR, der Darlehenshöchstbetrag 500 TEUR.
	Die Laufzeit beträgt zwischen sechs und zehn Jahren mit bis zu zwei
tilgungsfreien Anlaufjahren, Festzins für die gesamte Laufzeit. Nach
Ablauf der Freijahre erfolgt die Tilgung in gleich hohen vierteljährlichen
Raten.
	Ausgezahlt werden 100 %.
	Nominal- und Effektivzins werden von der IBB vorgegeben und in der
Konditionenübersicht der IBB unter www.ibb.de/berlinstart ausgewiesen.
	Bei Antragstellung wird von der BürgschaftsBank Berlin eine Bearbeitungsgebühr für die Bürgschaft von zzt. 1,5 % des beantragten Kreditbetrages – mind. 250 EUR – erhoben, die laufende Bürgschaftsprovision
beträgt zzt. 1,25 % p. a. des Kreditbetrages.
	Außerplanmäßige Tilgung ist möglich.
WIE
	Antragstellung – auch für die Bürgschaft der BürgschaftsBank Berlin –
über die Hausbank; Beratung auch möglich bei der IBB.

Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW)

WER
	Der BPW wendet sich branchenübergreifend an alle, die eine gute Idee
haben und deren Umsetzung in Berlin oder Brandenburg planen.
WAS
	Alle Angebote und Leistungen sind kostenlos.
	Einstieg ist jederzeit möglich.
• Start: Ende Oktober eines Jahres
• Ende: im Juli des folgenden Jahres
	Offen für alle Branchen
	Preisgelder von insgesamt mehr als 50 TEUR
	Geschäftsmodell entwickeln mit dem Businessplan oder Business Model
Canvas
	Mehr als 130 gründungsrelevante Seminare, Workshops, Webinare und
Foren, die sich thematisch an den Kapiteln des Businessplanes anlehnen
bzw. auf die Bausteine des Canvas-Modells eingehen
	Klärung offener Fragen mit mehr als 300 Beraterinnen und Beratern
	Auf- und Ausbau des eigenen Netzwerks auf zahlreichen Veranstaltungen, an Kontaktabenden mit anderen Gründerinnen und Gründern sowie bei den Prämierungen
	Aus Ihrer Teilnahme ergeben sich keinerlei Verpflichtungen.
WIE
	In drei Wettbewerbsphasen (Januar, März und Mai) können Gründerinnen und Gründer ein Geschäftskonzept als Businessplan oder Business
Model Canvas zur Bewertung einreichen, um Feedback von Branchenexpertinnen und Branchenexperten sowie hilfreiche Tipps zu erhalten.
	In jeder Wettbewerbsphase werden drei Geschäftskonzepte in BPW Plan
und ein Konzept in BPW Canvas mit Preisgeld ausgezeichnet. Insgesamt
gibt es in den drei Phasen Preisgelder von mehr als 50 TEUR zu gewinnen.
	Online-Registrierung und Online-Terminplanung
	Sie haben die Wahl, ob Sie alle Angebote in Anspruch nehmen oder
punktuell jene Angebote, die Sie in Ihrer Gründung voranbringen.

Businessplan-Wettbewerb
Berlin-Brandenburg
Büro in der Investitionsbank Berlin
Bundesallee 210 (Eingang
Regensburger Straße), 10719 Berlin
T. 030 / 2125-2121, Fax -2120
info@b-p-w.de
www.b-p-w.de

Teilnahmebedingungen und
Anforderungen an die
teilnehmenden
Wettbewerbsbeiträge:
www.b-p-w.de
Handbuch:
www.b-p-w.de/de/downloads/
handbuch
Termine:
www.b-p-w.de/de/gruendung/
termine

Ein Video zu diesem Programm
finden Sie unter
www.b-p-w.de/de/service/
mediathek/filme/

Elektronische Antragstellung und/
oder Upload der Unterlagen unter
https://www.b-p-w.de/de/registrieren/

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

förderprogramme
existenzgründungen

ZIEL
	Sie haben eine Geschäftsidee und möchten den Schritt in die Selbstständigkeit wagen? Der BPW bietet ein umfangreiches Unterstützungsprogramm für Gründerinnen und Gründer in Berlin und Brandenburg an.
Profitieren Sie von zahlreichen Seminaren, Workshops sowie Netzwerkveranstaltungen. Nutzen Sie unsere Beratungsmöglichkeiten. Reichen
Sie Ihr Geschäftskonzept zur Bewertung ein, erhalten Sie Feedback von
Experten und nutzen Sie Ihre Chance auf Preisgeld von über 50 TEUR.

20
21

Coachingleistungen in der Vorgründungsphase

zgs consult GmbH
Rungestraße 19, 10179 Berlin
Frau Seher Gül
T. 030 / 27 87 33-24, Fax -36
s.guel@zgs-consult.de
Frau Silke Schmöcker-Karges
T. 030 / 27 87 33-34, Fax -36
s.schmoecker-karges@zgs-consult.de
www.zgs-consult.de

Wichtige Zusatzinformationen
finden Sie unter
www.zgs-consult.de/arbeit/coaching/

existenzgründungen
förderprogramme

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

ZIEL
Ziel ist die nachhaltige Integration bisher arbeitsloser bzw. von Arbeitslosigkeit bedrohter Personen in den ersten Arbeitsmarkt im Rahmen einer Selbstständigkeit. Dabei sollen die Risiken der Gründung durch Unterstützung bei der Entwicklung der Markteintrittsstrategie minimiert
werden.
WER
Personen mit Wohnsitz in Berlin, die beabsichtigen, eine unternehmerische Vollexistenz oder eine selbstständige Tätigkeit – ggf. neben einer
abhängigen Beschäftigung oder einer bestehenden Selbstständigkeit –
zu beginnen
WAS
Förderung des Aufbaus einer unternehmerischen Vollexistenz
Unterstützung einer selbstständigen Tätigkeit neben einer abhängigen
Beschäftigung
WIE
Gründungswillige vereinbaren mit zgs consult GmbH vor Antragstellung einen Termin für ein Orientierungsgespräch. Hier legen Sie Ihr
Gründungsvorhaben hinsichtlich Geschäftszweck, Kundenzielgruppe
und Finanzierungsaspekten dar.
Bewerberinnen und Bewerber durchlaufen anschließend ein viertägiges
Assessment.
Nach einer entsprechenden Coachingempfehlung kann ein Coaching im
Umfang von bis zu 30 Stunden beauftragt werden.
Coachingleistungen können nur durch Coaches erbracht werden, die bei
der zgs consult GmbH gelistet sind.
Zu den Coachingleistungen zählen vor allem die Entwicklung und Umsetzung von Gründungskonzepten vor der Gründung. Behandelt werden
Themen wie:
• Produktentwicklung
• Identifizierung des Kundenkreises
• Businessplan
• Entwicklung von Marketing- und Preisstrategien
• Begleitende Kompetenzentwicklung der „Unternehmerpersönlichkeit“
Für die beabsichtigte Gründung darf noch keine Anmeldung desselben
Gewerbes bei der zuständigen Behörde erfolgt sein, in Fällen freier Berufe noch keine Anmeldung zur steuerlichen Veranlagung.

22
23

ERP-Gründerkredit – StartGeld

WER
	Natürliche Personen, die ein Unternehmen bzw. eine freiberufliche Existenz gründen oder hierfür Festigungsmaßnahmen mit einem Vorhabensbeginn innerhalb von fünf Jahren nach Aufnahme ihrer Geschäftstätigkeit durchführen
	Privatpersonen, die ein Unternehmen im Rahmen einer Nachfolge übernehmen
	Kleine Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (KMU im Sinne der
EU, siehe S. 136), die weniger als fünf Jahre am Markt bestehen. Voraussetzung ist, dass mindestens ein Gesellschafter die Antragsvoraussetzungen für natürliche Personen erfüllt.
WAS
	Bis zu 100 % des Gesamtfremdfinanzierungsbedarfs, max. 100 TEUR, davon Betriebsmittel bis max. 30 TEUR
	Die KfW macht keine Vorgaben hinsichtlich der Besicherung.
	80-prozentige Haftungsfreistellung für die Hausbank
	Fester Marktzinssatz für Gesamtlaufzeit
	Nicht mit anderen KfW- und ERP-Förderprodukten kombinierbar

KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5–9
60325 Frankfurt
www.kfw.de

Die Antragstellung erfolgt über Ihre
Hausbank oder ein anderes Kreditinstitut bei der KfW.

Merkblätter, Antragsformulare
und weitere Informationen unter
www.kfw.de/067

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

WIE
	Antragstellung vor Vorhabensbeginn
	Die vorzeitige Rückzahlung des Gesamtbetrages oder von Teilbeträgen
ist gegen Vorfälligkeitsentschädigung möglich.
	Zweiter Antrag möglich, solange der Kreditbetrag von 100 TEUR nicht
ausgeschöpft wurde

Diese Finanzierung wird durch die vom COSME
bereitgestellte Rückbürgschaft und den im Zusammenhang mit dem Investitionsplan für Europa
begründeten Europäischen Fonds für strategische
Investitionen („EFSI“) ermöglicht. Der Zweck des
EFSI ist die Unterstützung bei der Finanzierung und
Umsetzung produktiver Investitionen in der Europäischen Union und die Sicherstellung eines besseren
Zugangs zu Finanzierungen.

förderprogramme
existenzgründungen

ZIEL
	Finanzierung aller Formen der Existenzgründung, also Errichtung oder
Übernahme eines Unternehmens sowie der Erwerb einer tätigen Beteiligung in Deutschland
	Nebenerwerb, der mittelfristig auf den Haupterwerb ausgerichtet ist
	Festigungsmaßnahmen innerhalb von fünf Jahren nach Aufnahme der
Geschäftstätigkeit
	Eine erneute Unternehmensgründung kann gefördert werden, wenn
keine früheren Verbindlichkeiten aus einer früheren selbstständigen
Tätigkeit mehr bestehen.

ERP-Gründerkredit – Universell

KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5–9
60325 Frankfurt
www.kfw.de

Die Antragstellung erfolgt über Ihre
Hausbank oder ein anderes Kreditinstitut bei der KfW.

Merkblätter, Antragsformulare
und weitere Informationen unter
www.kfw.de/073

existenzgründungen
förderprogramme

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

ZIEL
	Zinsgünstige Finanzierung von Vorhaben im In- und Ausland für Gründerinnen und Gründer, Freiberuflerinnen und Freiberufler sowie kleine
und mittlere Unternehmen, die noch keine fünf Jahre bestehen
WER
	Natürliche Personen, die ein Unternehmen bzw. eine freiberufliche Existenz gründen oder hierfür Festigungsmaßnahmen mit einem Vorhabensbeginn innerhalb von fünf Jahren nach Aufnahme ihrer Geschäftstätigkeit durchführen
	Natürliche Personen, die Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft
übernehmen oder im Rahmen von Unternehmensnachfolgen eine tätige Beteiligung oder deren Aufstockung eingehen, auch wenn sie bereits
länger als fünf Jahre selbstständig sind
	Kleine Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (KMU im Sinne der
EU, siehe S. 136), die weniger als fünf Jahre am Markt bestehen
WAS
	Bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten bzw. Betriebsmittel
	Höchstbetrag: max. 25 Mio. EUR pro Vorhaben
	Bankübliche Besicherung
	Zinssatz wird unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse
der Kreditnehmerin bzw. des Kreditnehmers sowie der Sicherheiten von
der Hausbank festgelegt.
	50 % Haftungsfreistellung möglich
WIE
	Antragstellung vor Vorhabensbeginn über Ihre Hausbank oder ein anderes Kreditinstitut bei der KfW
	Die vorzeitige Rückzahlung des Gesamtbetrages oder von Teilbeträgen
ist gegen Vorfälligkeitsentschädigung möglich.

24
25

ERP-Kapital für Gründung

WER
	Das Programm wendet sich an natürliche Personen mit mindestens 10 %
Gesellschaftsanteil, die über die notwendige fachliche und kaufmännische Qualifikation verfügen und die ein Unternehmen beziehungsweise
eine freiberufliche Existenz in Deutschland als Haupterwerb gründen
oder hierfür Festigungsmaßnahmen mit einem Vorhabensbeginn innerhalb von drei Jahren nach Aufnahme ihrer Geschäftstätigkeit durchführen. Das Unternehmen muss die KMU-Regelung im Sinne der EU (siehe
S. 136) erfüllen.
WAS
	Alle Formen der Existenzgründung, also die Errichtung oder die Übernahme von Unternehmen sowie der Erwerb einer tätigen Beteiligung
	Festigungsmaßnahmen innerhalb von drei Jahren nach Aufnahme der
Geschäftstätigkeit
	Mit ERP-Kapital für Gründung können Investitionen in das Anlagevermögen und in das Betriebsvermögen sowie branchenübliche Markterschließungsaufwendungen mitfinanziert werden.
	Eine erneute Unternehmensgründung, wenn keine Verbindlichkeiten
aus einer früheren selbstständigen Tätigkeit mehr bestehen
	ERP-Kapital für Gründung wird pro Antragstellerin bzw. Antragsteller
bis zu einem Kreditbetrag von maximal 500 TEUR bewilligt.
	Das durchleitende Kreditinstitut wird von der Haftung freigestellt.
WIE
	Bis zu 30 % (alte Bundesländer) bzw. 40 % (neue Bundesländer und Berlin) der förderfähigen Investitionen (Voraussetzung: Eigenmitteleinsatz
erforderlich: 10 % neue Bundesländer und Berlin bzw. 15 % alte Bundesländer der förderfähigen Investitionen)
	Die Laufzeit beträgt 15 Jahre. Die Tilgung setzt erst nach sieben tilgungsfreien Anlaufjahren ein. Der Zinssatz wird in den ersten zehn Jahren aus
ERP-Mitteln verbilligt.
	Der Eigenmittelcharakter ist insbesondere durch den Verzicht auf Sicherheiten und die nachrangige Haftung gewährleistet.
	100 % Haftungsfreistellung für das durchleitende Kreditinstitut
	Eine Kombination mit anderen Förderprogrammen ist im Rahmen der
EU-Beihilfegrenzen möglich.

KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5–9
60325 Frankfurt
www.kfw.de

Die Antragstellung erfolgt über Ihre
Hausbank bei der KfW.

Merkblätter, Antragsformulare
und weitere Informationen unter
www.kfw.de/058

Investitionen in das Betriebsvermögen
unterliegen den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

förderprogramme
existenzgründungen

ZIEL
	Zinsgünstige und nachrangige Finanzierung von Existenzgründungen
und Vorhaben in Deutschland von Freiberuflerinnen und Freiberuflern
sowie von mittelständischen Unternehmen, die seit Aufnahme der Geschäftstätigkeit noch keine drei Jahre am Markt aktiv sind
	Die durchleitenden Banken werden von den Risiken auf Grundlage einer
Bundesgarantie entlastet. Zudem wird der Zinssatz in den ersten zehn
Jahren der Laufzeit aus Mitteln des ERP-Sondervermögens (siehe S. 136)
vergünstigt.

Förderung innovativer Gründungen

ESF-Förderinstrument 5

Europäisches Fördermanagement
GmbH (EFG)
Bernburger Straße 27, 10963 Berlin
T. 030 / 31 86 50 65
efg@efg-berlin.eu
Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Energie und Betriebe
Herr Mathias Kuhlmann
T. 030 / 90 13-81 45
mathias.kuhlmann@senweb.berlin.de

Wichtige Zusatzinformationen
finden Sie unter
www.berlin.de/sen/wirtschaft/stipend

Ein Merkblatt finden Sie unter

existenzgründungen
förderprogramme

www.berlin.de/sen/wirtschaft/stipend

Elektronische Antragstellung unter
www.efg-berlin.eu/?p=1559

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

ZIEL
	Förderung innovativer, technologiebezogener Start-ups durch Coaching,
Qualifizierung und Stipendien, insbesondere im Kontext von Informations- und Kommunikationstechnologie, Digitalisierung und Internationalisierung
WER
	Projektträger sind Gründungszentren bzw. Inkubatoren, u. a. an Hochschulen, in Forschungseinrichtungen und Unternehmen mit Forschungsund Entwicklungsschwerpunkt.
WAS
	Im Rahmen des Operationellen Programms des Landes Berlin für den Europäischen Sozialfonds (ESF, siehe S. 134) in der Förderperiode 2014–2020
bietet das Instrument 5 „Förderung innovativer Gründungen“ eine gezielte Unterstützung innovativer Start-ups im Rahmen von „Gründerwerkstätten“ und ähnlichen Formaten. Das Instrument 5 läuft über die
ESF-OP-Förderperiode hinaus bis 2023.
	Die Förderung bezieht sich auf neue Kompetenzanforderungen im
Zusammenhang mit Innovationsprozessen der Wirtschaft, dem technologischen Wandel (v. a. bezogen auf den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien bzw. die fortschreitende
Digitalisierung) sowie ökologische Zielsetzungen (z. B. Klimaschutz,
Energieeffizienz und Nutzung regenerativer Energien).
WIE
	Teilnahmevoraussetzungen für die Gründerinnen und Gründer: zumindest anfänglich entwickelte Businesspläne, Wohnsitz in Berlin
	Die Teilnehmenden werden im Zuge von Wettbewerbsverfahren der
Projektträger ausgewählt und über einen Zeitraum von 6–12 Monaten
unterstützt.
	Pro Gründerin bzw. Gründer und Monat wird ein Stipendium in Höhe
von bis zu 2.000 EUR gezahlt.
	Den Gründerteams (in der Regel zwei bis vier Personen) wird die erforderliche Infrastruktur in Form von Arbeitsplätzen, Werkstätten, Laboren
und technischem Equipment zur Verfügung gestellt.
	Die Gründerinnen und Gründer erhalten notwendige Coachings und
Qualifizierungen.
	Ziel ist die Entwicklung der Marktreife der betreffenden Produkte und
Dienstleistungen.
	Die Kompetenz der Gründerinnen und Gründer wird gestärkt.
	Ort der Durchführung: im Regelfall Berlin, im Einzelfall auch außerhalb,
sofern dadurch keine unverhältnismäßig hohen Aufwände entstehen

GründungsBONUS

Unterstützung der Aufbauphase von Existenzgründungen und Start-ups

WER
Gründerinnen und Gründer bzw. Kleinstunternehmen, die ihren Sitz in
Berlin haben und sich zum Zeitpunkt der Antragstellung im ersten Geschäftsjahr befinden (maßgeblich: Unterzeichnung des Gesellschaftervertrages)
Bei Personen- und Kapitalgesellschaften müssen die Gründerinnen und
Gründer zusammen die Mehrheit der Gesellschaftsanteile des antragstellenden Unternehmens halten und die wesentlichen Leitungsfunktionen im Unternehmen ausüben.
Im Fokus stehen Gründungsvorhaben auf Basis von technologischen,
digitalen, kreativen oder besonders nachhaltigen Geschäftsmodellen,
auch ohne anspruchsvollen technologischen Innovationsgrad.
Ausgeschlossen von einer Förderung sind grundsätzlich Baugewerbe,
Gastronomie, Hotellerie und Einzelhandel, soweit nicht Versandhandel,
sowie vom Anwendungsbereich der De-minimis-Verordnung ausgeschlossene Bereiche.
WAS
Zweckgebundener Zuschuss als Anteilfinanzierung für 50 % der förderfähigen Gesamtkosten, jedoch bis max. 50 TEUR. Die förderfähigen Kosten müssen innerhalb von zwei Jahren anfallen.
Gefördert wird der Aufbau von Unternehmen, welche die Entwicklung,
Herstellung und Einführung neuartiger oder noch nicht am Markt etablierter Anwendungen, Produkte, Dienstleistungen, Methoden oder Prozesse planen.
Förderfähig sind dabei Ausgaben u. a. für Material- und Investitionskosten, laufende Betriebsausgaben, Personalkosten (max. 50 % des Gesamtzuschusses), Fremdleistungen, Sicherung von Rechten und Patent-        
anmeldung.
Zuwendungen dürfen nur für solche Maßnahmen gewährt werden, die
zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht begonnen worden sind.
Der Hauptsitz und die geförderte Betriebsstätte des Unternehmens
müssen für mindestens drei Jahre – nach Abschlusszahlung an den Zuwendungsempfänger – in Berlin verbleiben und betrieben werden. Bei
einer geförderten freiberuflichen Tätigkeit muss die Tätigkeit nach Abschluss der Maßnahme ebenfalls für mindestens drei Jahre innerhalb
von Berlin ausgeübt werden.
WIE
Anträge sind vom Unternehmen durch das elektronische Antragsverfahren unter www.gruendungsbonus.de/foerderung/antrag-stellen zu
stellen. Die Auszahlung erfolgt in max. fünf Tranchen.

IBB Business Team GmbH
GründungsBONUS
Bundesallee 210              
10719 Berlin
T. 030 / 2125-2351
gruendungsbonus@
ibb-business-team.de
www.gruendungsbonus.de

Richtlinien, Merkblätter sowie   
weitere Downloads unter
www.gruendungsbonus.de/service/
download

Elektronische Antragstellung und/
oder Upload der Unterlagen unter
www.gruendungsbonus.de/foerderung/
antrag-stellen

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

förderprogramme
existenzgründungen

ZIEL
Existenzgründungen und Start-ups werden über eine initiale Gründungsfinanzierung bei der Entwicklung, Umsetzung und Marktetablierung innovativer Produkte und Dienstleistungen unterstützt.

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27

Gründungszuschuss

Gründungszuschuss zur Förderung der Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit nach § 93 SGB III

Die Adressen der Berliner Agenturen
für Arbeit finden Sie auf Seite 138
www.arbeitsagentur.de

Wichtige Zusatzinformationen finden
Sie unter www.arbeitsagentur.de/
existenzgruendung

existenzgründungen
förderprogramme

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

ZIEL
	Existenzgründerinnen und -gründer, die durch die Aufnahme einer
selbstständigen hauptberuflichen Tätigkeit ihre Arbeitslosigkeit beenden, können zur Sicherung des Lebensunterhalts und zur sozialen Sicherung einen Gründungszuschuss erhalten.
WER
	Arbeitskräfte,
• die eine selbstständige, hauptberufliche Tätigkeit aufnehmen und
• einen Anspruch auf Arbeitslosengeld I haben, dessen Dauer bei Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit noch mindestens 150 Tage beträgt
	Die Tragfähigkeit der Existenzgründung muss nachgewiesen werden.
	Kenntnisse und Fähigkeiten zur Ausübung der selbstständigen Tätigkeit
müssen dargelegt werden. Zum Nachweis der Tragfähigkeit der Existenzgründung ist der Agentur für Arbeit die Stellungnahme einer fachkundigen Stelle vorzulegen, z. B. von Industrie- und Handelskammern,
Handwerkskammern, berufsständischen Kammern, Fachverbänden und
Kreditinstituten.
	Eine erneute Förderung ist ausgeschlossen, wenn nach Beendigung einer bereits erhaltenen Förderung zur Aufnahme einer selbstständigen
Tätigkeit noch keine 24 Monate vergangen sind.
	Bei Erreichen des erforderlichen Lebensalters für die Regelaltersrente im
Sinne des Sechsten Buches ist eine weitere Förderung ausgeschlossen.
WAS
	Zuschuss für sechs Monate (Ermessensleistung) in Höhe des Betrages,
der als Arbeitslosengeld zuletzt bezogen wurde, zuzüglich monatlich
300 EUR
	Verlängerung um neun Monate (Ermessensleistung) in Höhe von monatlich 300 EUR, wenn die geförderte Person ihre Geschäftstätigkeit anhand geeigneter Unterlagen darlegt
WIE
	Der Antrag ist vor Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit oder vor
Beginn des Seminars bzw. der Maßnahme zu stellen.
	Nachweis der Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit, z. B. durch die
Vorlage einer Gewerbeanmeldung bei Gewerbebetrieben bzw. durch
eine Bestätigung der Anzeige einer freiberuflichen Tätigkeit, ausgestellt
vom Finanzamt
	Auf die Gewährung eines Gründungszuschusses besteht kein Rechtsanspruch.
	Vor der Existenzgründung kann die Teilnahme an einer Maßnahme zur
Eignungsfeststellung oder zur Vorbereitung der Existenzgründung bedingt notwendig sein. Voraussetzung ist u. a. ein vorangegangenes Beratungsgespräch bei der Agentur für Arbeit.

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Meistergründungsprämie

Meistergründungsprämie für Existenzgründungen

WER
	Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister in Berlin, die sich innerhalb von vier Jahren nach Ablegen der deutschen Meisterprüfung
in diesem Handwerk selbstständig machen oder sich mit einer Ausnahmebewilligung gemäß §§ 7b und 8 der Handwerksordnung (HwO)
selbstständig machen und innerhalb des von der Handwerkskammer
gesetzten Zeitraums den Nachweis der bestandenen Meisterprüfung
erbringen
WAS
	Zweistufige Förderung
1. Stufe: Basisförderung
	Es wird ein bedingt rückzahlbarer Zuschuss gewährt.
	Der Zuschuss beträgt einmalig 8.000 EUR.
	Drei Jahre nach der Gründung muss die Prämienempfängerin bzw. der
Prämienempfänger das Weiterbestehen der Selbstständigkeit nachweisen.
	Weiter ist nachzuweisen, dass keine erheblichen Einkünfte aus unselbstständiger oder anderer selbstständiger Tätigkeit erzielt wurden.
2. Stufe: Arbeitsplatzförderung
	Es wird eine weitere Prämie i. H. v. 5.000 EUR gewährt, wenn die Existenzgründerin bzw. der Existenzgründer die Einstellung mindestens
einer sozialversicherungspflichtigen Arbeitskraft (Vollzeit oder von entsprechenden Teilzeitkräften – jeweils mit mindestens 50 % der Vollzeit)
für die Dauer von wenigstens zwölf Monaten nachweist. Alternativ kann
ein Ausbildungsplatz für mindestens zwölf Monate geschaffen und besetzt werden. Im Falle der Schaffung und Besetzung eines Ausbildungsplatzes für eine Frau in einem mit weiblichen Auszubildenden gering
besetzten Ausbildungsberuf beträgt die Höhe der 2. Stufe der Förderung
7.000 EUR.
WIE
	Der Antrag auf Basisförderung ist vor Aufnahme der selbstständigen
Tätigkeit bei der Handwerkskammer Berlin einzureichen, die ihrerseits
die Weiterleitung an die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und
Betriebe vornimmt.
	Der Antrag auf Arbeitsplatzförderung kann drei Jahre nach Existenzgründung über die Handwerkskammer gestellt werden.
	Das Programm ist mit anderen Programmen, z. B. Berlin Start, kombinierbar.

Handwerkskammer Berlin
Abteilung Betriebsberatung
Blücherstraße 68, 10961 Berlin
T. 030 / 2 59 03-4 71, Fax -4 68
www.hwk-berlin.de

Weitere Informationen unter
Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Energie und Betriebe
Referat IV D
Martin-Luther-Straße 105, 10825 Berlin
T. 030 / 90 13-83 51 / -82 89
alexander.masurtschik@
senweb.berlin.de
www.berlin.de/sen/wirtschaft/

Richtlinie und Antragsformulare unter
www.hwk-berlin.de/existenz
gruendung/foerderung-finanzierung/
meistergruendungspraemie/

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

förderprogramme
existenzgründungen

ZIEL
	Erleichterung von Existenzgründungen im Handwerk

existenzgründungen
förderprogramme

30
31

Investitionen und
Betriebsmittel

förderprogramme
investitionen und betriebsmittel

förderprogramme

Wichtige Fachbegriffe werden im
Glossar erläutert (siehe S. 136 f.).

Agrar-Bürgschaft

BürgschaftsBank Berlin
Schillstraße 9, 10785 Berlin
Herr Dirk Borgmann
T. 030 / 31 10 04-15, Fax -55
info@buergschaftsbank.berlin
www.buergschaftsbank.berlin

ZIEL
	Förderung von Betrieben der Bereiche Landwirtschaft, Aquakultur und
Fischwirtschaft, Agrar- und Ernährungswirtschaft, erneuerbare Energien, ländliche Entwicklung und nicht gewerblicher Gartenbau
	Die BürgschaftsBank Berlin übernimmt gegenüber Kreditinstituten für
deren Kunden aus den o. g. Bereichen Bürgschaften und nutzt Rückbürgschaften des European Investment Fund (EIF/COSME).

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

WER
	Existenzgründungen und Unternehmen in Berlin aus den o. g. Bereichen
mit weniger als 250 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von max. 50
Mio. EUR oder einer Bilanzsumme von max. 43 Mio. EUR
WAS
	Max. 50 % oder max. 70 % wahlweise Ausfallbürgschaften für Investitionskredite und Betriebsmittel, die von der Landwirtschaftlichen Rentenbank refinanziert sind
	Max. 750 TEUR Bürgschaft sowie Kreditlaufzeit bis zu zehn Jahren
	Kosten der Bürgschaft werden anhand der Quote und der Bonität des
Antragstellers errechnet.
	Kein Entgelt für die Prüfung des Antrages
	Keine Umschuldungen
	Keine Sanierungsfinanzierungen

investitionen und betriebsmittel
förderprogramme

WIE
	Anträge stellen die Hausbanken in einem rechnergestützten Antragsverfahren
	Die Agrarbürgschaft kann mit anderen Programmen kombiniert werden.

Diese Finanzierung wird durch die vom COSME
bereitgestellte Rückbürgschaft und den im Zusammenhang mit dem Investitionsplan für Europa
begründeten Europäischen Fonds für strategische
Investitionen („EFSI“) ermöglicht. Der Zweck des
EFSI ist die Unterstützung bei der Finanzierung und
Umsetzung produktiver Investitionen in der Europäischen Union und die Sicherstellung eines besseren
Zugangs zu Finanzierungen.

32
33

BBB-Express!

ZIEL
	Unternehmer haben gute Ideen, aber nicht immer die erforderlichen
Sicherheiten. Damit Kredite nicht an fehlenden Sicherheiten scheitern,
übernimmt die BürgschaftsBank Berlin Bürgschaften für die gewerbliche
Wirtschaft in Berlin. BBB-Express! ermöglicht dank des elektronischen
Antragsweges eine Bürgschaftszusage innerhalb von fünf Arbeitstagen
zur Absicherung des Bankkredites.

BürgschaftsBank Berlin
Schillstraße 9, 10785 Berlin
Herr Michael Wowra
T. 030 / 31 10 04-21, Fax -55
info@buergschaftsbank.berlin
www.buergschaftsbank.berlin

WER
	Kleine und mittelständische Unternehmen sowie Angehörige freier Berufe, die seit mindestens drei Jahren bestehen und deren Bilanz bzw. Einnahmen-/Überschussrechnung (nicht älter als 15 Monate) ein positives
Betriebsergebnis und ein positives Eigenkapital ausweist

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

WIE
	Die Antragstellung erfolgt durch die Bank.
	Die Bank kann mittels eines Online-Antrags über das Internet direkt bei
der BürgschaftsBank Berlin eine Bürgschaft zur Absicherung des Kredites an das Unternehmen erhalten.

förderprogramme
investitionen und betriebsmittel

WAS
	Übernahme von Bürgschaften in Höhe von bis zu 70 % für Investitionskredite, Betriebsmittel- und Avalkredite, öffentliche Kredite (z. B. KfWund IBB-Darlehen) sowie Leasingkredite, maximale Bürgschaftshöhe
100 TEUR. Damit können – je nach Sicherheitenbedarf – Kredite zwischen
142 TEUR (70 %) und 200 TEUR (50 %) ermöglicht werden.

BENE – Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung

B.&S.U. Beratungs- und ServiceGesellschaft Umwelt mbH
Alexanderstraße 7, 10178 Berlin
T. 030 / 3 90 42-46, Fax -31
info@bene-berlin.de
www.berlin.de/bene

Checkliste, Merkblätter und
weitere Unterlagen unter

www.berlin.de/bene

investitionen und betriebsmittel
förderprogramme

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

ZIEL
	Das Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung stellt Fördermittel
für innovative Maßnahmen, Projekte und Initiativen bereit, die zu einem
klimaneutralen und umweltfreundlichen Berlin beitragen.
	Zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit werden Unternehmen dabei
unterstützt, nachhaltig und gewinnbringend CO2-Emissionen zu verringern und in Klimaschutzmaßnahmen sowie die Ersteinführung von
Umwelt- oder Energiemanagementsystemen zu investieren.
	BENE wird von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz verantwortet und aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE, siehe S. 134) kofinanziert.
WER
	Rechtlich unabhängige Unternehmen jeglicher Größe mit Standort oder
Betriebsstätte in Berlin
WAS
	Zuschüsse für klimarelevante Investitionen, z. B. für
• Sanierung der Gebäude
• Energetische Optimierung der Produktionsprozesse
• Austausch/Optimierung von Beleuchtung, Kälte-/Klimatechnik,
Pumpen, Antrieben, Motoren
• Einführung von Kraft-Wärme-Kopplung
• Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeerzeugung durch 		
Geothermie, Biomasse oder Solarthermie
	Zuschüsse für die erstmalige Einrichtung eines Umwelt- oder 		
Energiemanagementsystems wie DIN EN ISO 50001, DIN EN ISO 14001
oder EMAS
WIE
	Beantragung erfolgt in einem zweistufigen Verfahren: Bitte zunächst
eine Projektskizze beim Programmträger B.&S.U. mbH einreichen.
	Nach positiver Prüfung erfolgt die Aufforderung zur Antragstellung.
	Ausschlaggebend für die Förderhöhe sind Inhalte und Wirtschaftlichkeit
des Vorhabens; diese werden im Einzelfall geprüft.
	Die Zuschüsse für investive Vorhaben können zwischen 30 % und max.
80 % liegen, bei Managementsystemen max. 80 % bzw. 75 TEUR.
	Ein Rechtsanspruch auf einen Zuschuss besteht nicht.

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35

Berlin Kapital

WER
	Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft (z. B. UG, GmbH, GmbH & Co. KG, KGaA,
AG inkl. Mischformen) mit Sitz oder Betriebsstätte in Berlin.
	Die Unternehmen sollten über eine ausreichende Kapitaldienstfähigkeit
oder Wertsteigerungspotenzial verfügen und langfristig rentabel arbeiten. Es werden ausschließlich Vorhaben in Berlin finanziert.
	Sanierungsfälle sowie die Finanzierung von Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne der Europäischen Union sind ausgeschlossen.
WAS
	Es werden mezzanine und fremdkapitalähnliche Mittel in Form von stillen Beteiligungen und Nachrangdarlehen bis zu 5 Mio. EUR zur Verfügung gestellt. Finanziert werden definierte Vorhaben im Rahmen einer
Unternehmensgründung, Unternehmenserweiterung oder zur Stärkung der allgemeinen Aktivitäten eines Unternehmens. Die Kosten für
die Übertragung von Eigentumsrechten an Unternehmen können finanziert werden, sofern die Übertragung zwischen unabhängigen Vertragspartnern erfolgt.
	Stille Beteiligungen sowie Nachrangdarlehen werden mit Rangrücktritt
ausgestattet und gewinnen dadurch Eigenkapitalcharakter. Vorausgesetzt wird in der Regel eine 50-prozentige Kofinanzierung Ihres Vorhabens durch weitere Partner (Geschäftsbank, Beteiligungsgesellschaft
etc.). Bei Finanzierungen bis zu 1 Mio. EUR ist eine Kofinanzierung durch
eine Beteiligungsgesellschaft Voraussetzung.
WIE
	Die Beantragung von Berlin Kapital aus Mitteln des KMU-Fonds (siehe
S. 56) erfolgt formlos und schriftlich oder per eAntrag bei der IBB. Diesem sind ein plausibler Geschäftsplan sowie Unterlagen gemäß Checkliste auf der Programmseite beizufügen.

Investitionsbank Berlin
Kundenberatung Wirtschaftsförderung
Bundesallee 210, 10719 Berlin
T. 030 / 2125-4747
wirtschaft@ibb.de
www.ibb.de

Detaillierte Informationen und 		
die aktuellen Konditionen unter
www.ibb.de/berlinkapital

Checkliste, Merkblätter und
weitere Unterlagen unter
www.ibb.de/downloads

Elektronische Antragstellung und/
oder Upload der Unterlagen unter
www.ibb.de/eantrag

förderprogramme
investitionen und betriebsmittel

ZIEL
	Es wird Mezzanine-Kapital zur Verbesserung der Kapitalstruktur an kleine und mittelständische Unternehmen (KMU, siehe S. 136) vergeben.
	Der mezzanine (siehe S. 137) Charakter der Finanzierungen soll die Bonität des Unternehmens erhöhen und die Aufnahme von Fremdkapital für
die Finanzierung von Wachstum und Innovation erleichtern.

Berlin Kredit

Investitionsbank Berlin
Kundenberatung Wirtschaftsförderung
Bundesallee 210, 10719 Berlin
T. 030 / 2125-4747
wirtschaft@ibb.de
www.ibb.de

Detaillierte Informationen und 		
die aktuellen Konditionen unter
www.ibb.de/berlinkredit

Die erforderlichen Unterlagen finden Sie
unter www.ibb.de/downloads

investitionen und betriebsmittel
förderprogramme

Elektronische Antragstellung und/
oder Upload der Unterlagen unter
www.ibb.de/eantrag

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

ZIEL
	Berlin Kredit dient der langfristigen Finanzierung von Investitionen und
Betriebsmitteln kleiner und mittlerer Unternehmen.
	Ersatz- und Neuinvestitionen, die wesentliche Energieeinspareffekte erzielen, erhalten eine zusätzliche Zinsvergünstigung („Umweltfenster“).
WER
	Antragsberechtigt sind
• kleine und mittlere Unternehmen,
• natürliche Personen, die Gewerbeimmobilien vermieten oder verpachten,
• große Unternehmen sowie freiberuflich Tätige ausschließlich im Rahmen des Umweltfensters.
	Der Investitionsort muss in Berlin sein.
WAS
	Investitionen
	Betriebsübernahmen zwischen unabhängigen Geschäftspartnern
	Betriebsmittel im Zusammenhang mit einer Unternehmenserweiterung
	Grundsätzlich ausgeschlossen sind die Umschuldung bzw. Nachfinanzierung bereits abgeschlossener Investitionsvorhaben sowie Sanierungsfinanzierungen.
	Zu besonders günstigen Konditionen werden (Teil-)Investitionsmaßnahmen gefördert, die eine wesentliche Endenergieeinsparung bei Ersatzinvestitionen (mindestens 20 %, gemessen am Durchschnittsverbrauch der
letzten drei Jahre) und bei Neuinvestitionen (mindestens 15 % gegenüber
dem Branchendurchschnitt) erzielen, wie z. B.:
• Maschinenpark
• Anlagentechnik
• Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle
• Informations- und Kommunikationstechnik
• Energie-/Wärmeerzeugung
	Nicht förderfähig im Rahmen des Umweltfensters sind der Erwerb von
Grundstücken und Gebäuden sowie die Errichtung oder energetische
Sanierung von Gebäuden.
	Es gelten folgende Förderkonditionen:
• Tilgungsdarlehen bis maximal 10 Mio. EUR
• Bis zu 100-prozentige Finanzierung
• Attraktive kundenindividuelle Festzinssätze
• Variable Darlehenslaufzeiten mit tilgungsfreier Anlaufzeit
• Vorzeitige, auch teilweise Tilgung gegen Vorfälligkeitsentschädigung
möglich
	Zusätzlich kann in einem integrierten Antragsverfahren eine bis zu
80-prozentige Bürgschaft der BürgschaftsBank Berlin beantragt werden.
WIE
	Die Antragstellung erfolgt vor Beginn des Vorhabens über Ihre Hausbank.

36
37

Berlin Mittelstand 4.0

WER
	Den Berlin Mittelstand 4.0 können
• Gründungen und Start-ups,
• KMU (siehe S. 136) sowie
• größere Mittelstandsunternehmen (Midcaps mit weniger als 3.000
Beschäftigten) des produzierenden Gewerbes, der IT-Branche und des
Dienstleistungsgewerbes beantragen.
	Die antragstellenden Unternehmen müssen ihren Sitz, mindestens jedoch eine organisatorisch eigenständige Betriebsstätte im Sinne von
§ 12 Abgabenordnung (AO), in Berlin unterhalten und in Berlin investieren.
	Von einer Finanzierung ausgeschlossen sind u. a. Land- und Forstwirtschaft, Aquakultur, Fischerei, Eisen- und Stahlindustrie, Baugewerbe,
Gastronomie, Hotellerie sowie Einzelhandel, soweit nicht Versandhandel. Darüber hinaus sind Sanierungsfälle und Unternehmen in Schwierigkeiten von einer Förderung ausgeschlossen.
WAS
	Finanziert werden alle Formen von Investitionen und dazugehörige
Betriebsmittel in regionalwirtschaftlich bedeutsame oder innovative
Vorhaben. Dazu gehören neben Errichtungs- und Erweiterungsinvestitionen sowie anteiligen Lohnkosten insbesondere Vorhaben zur Nutzung
von IT-Lösungen und digitaler Vernetzung in Produktion und Service
(Industrie 4.0).
	Es gelten folgende Förderkonditionen:
• Darlehenshöhe: 2 Mio. bis zu 6 Mio. EUR
• Auszahlung 100 %
• 60 % Haftungsfreistellung der Hausbank durch die IBB
• Flexible Laufzeiten zwischen drei und zehn Jahren
• Zinsgünstiger, risikodifferenzierter Zinssatz
• Die Tilgung erfolgt vierteljährlich und nachschüssig.
WIE
	Die Antragsunterlagen finden Sie online (siehe Marginalspalte).
	Nach positiver Bonitäts- und Besicherungsprüfung befürwortet die
Hausbank den Kreditantrag und leitet die Unterlagen an die IBB weiter.
Die IBB führt aufgrund der Haftungsfreistellung der Hausbank ebenfalls
eine Bonitätsprüfung durch.

Investitionsbank Berlin
Kundenberatung Wirtschaftsförderung
Bundesallee 210, 10719 Berlin
T. 030 / 2125-4747
wirtschaft@ibb.de
www.ibb.de

Detaillierte Informationen und 		
die aktuellen Konditionen unter
www.ibb.de/berlinmittelstand

Checkliste, Merkblätter, Antrag
und weitere Unterlagen finden
Sie unter www.ibb.de/downloads

Elektronische Antragstellung und/
oder Upload der Unterlagen unter
www.ibb.de/eantrag

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

förderprogramme
investitionen und betriebsmittel

ZIEL
	Finanzierung von Investitionen mittelständischer Unternehmen, die
Wachstum generieren, dabei Arbeitsplätze schaffen bzw. sichern, neue
Geschäftsfelder außerhalb Berlins und Deutschlands erschließen sowie
die Anwendung und Entwicklung innovativer Technologien befördern
	Im besonderen Fokus der Förderung stehen die Anwendung von Industrie-4.0-Lösungen und Investitionen in die Digitalisierung.
	Die Kredite werden zu günstigen, risikoadjustierten Zinssätzen im Hausbankverfahren mit einer Haftungsfreistellung für die Hausbank in Höhe
von 60 % vergeben.

Beteiligungen der MBG

Beteiligungen der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Berlin-Brandenburg GmbH (MBG)

Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Berlin-Brandenburg GmbH
Geschäftsstelle Berlin
Schillstraße 9, 10785 Berlin
Herr Michael Wowra
T. 030 / 31 10 04-21, Fax -55
berlin@mbg-bb.de
www.mbg-bb.de

Detaillierte Informationen unter
www.mbg-bb.de/beteiligungskapital/

Checkliste für die Anfrage bei der MBG
unter www.mbg-bb.de/anfrage/

investitionen und betriebsmittel
förderprogramme

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

ZIEL
	Die Beteiligung dient der Schaffung oder Sicherung einer nachhaltig
wettbewerbsfähigen Existenz durch Erweiterung der Eigenkapitalbasis
und kann eingesetzt werden zur Finanzierung von:
• Kooperationen
• Innovationen
• Errichtung, Erweiterung, Umstellung oder grundlegender Rationalisierung von Betrieben
• Existenzgründungen
• Erbauseinandersetzungen
• Ausscheiden von Gesellschafterinnen oder Gesellschaftern (in Ausnahmefällen)
	Warenlager, Anlaufkosten und Maßnahmen zur Markterschließung können anteilig mitfinanziert werden. Ausgeschlossen sind Umschuldungen, Nachfinanzierungen und Sanierungen.
WER
	Existenzgründungen sowie kleine und mittlere Unternehmen in Berlin
und Brandenburg
WAS
	Es werden offene und stille Beteiligungen übernommen.
	Der Beteiligungsbetrag beträgt in der Regel bis zu 1,25 Mio. EUR.
	Das Beteiligungsentgelt ist ratingabhängig und besteht aus einem
Festentgelt und einer gewinnabhängigen Komponente.
	Bei Antragstellung wird eine einmalige Bearbeitungsgebühr von 1 %, bei
Auszahlung ein Haftungsfondsbeitrag von ebenfalls 1 % fällig.
WIE
	Anträge auf Übernahme einer Beteiligung können unter Beifügung des
Investitionskonzeptes gestellt werden.
	Das Vorhaben darf noch nicht beendet sein.
	Beteiligungen können mit anderen Programmen kombiniert werden.

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39

Bürgschaft ohne Bank (BoB)

WER
	Vornehmlich Existenzgründungen und kleine Unternehmen sowie Angehörige freier Berufe
WAS
	Übernahme von Bürgschaften in Höhe von bis zu 80 % für Investitionskredite, Betriebsmittel- und Avalkredite sowie öffentliche Kredite (z. B.
KfW-Darlehen) und Leasingkredite, maximale Bürgschaftshöhe 1,25 Mio.
EUR
WIE
	Antragstellung direkt bei der BürgschaftsBank Berlin vor der ersten Kreditanfrage bei einer Bank

BürgschaftsBank Berlin
Schillstraße 9, 10785 Berlin
Herr Michael Wowra
T. 030 / 31 10 04-21, Fax -55
info@buergschaftsbank.berlin
www.buergschaftsbank.berlin

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

förderprogramme
investitionen und betriebsmittel

ZIEL
	Unternehmerinnen und Unternehmer, die noch keine Bank haben, können direkt bei der BürgschaftsBank Berlin eine Bürgschaft zur Absicherung von Krediten beantragen. Mit der Bürgschaftszusage kann wesentlich einfacher eine finanzierende Bank gefunden werden.

Bürgschaften für Investitions- und Betriebsmittelkredite

BürgschaftsBank Berlin
Schillstraße 9, 10785 Berlin
Herr Michael Wowra
T. 030 / 31 10 04-21, Fax -55
info@buergschaftsbank.berlin
www.buergschaftsbank.berlin
Investitionsbank Berlin
Kundenberatung Wirtschaftsförderung
Bundesallee 210, 10719 Berlin
T. 030 / 2125-4747
wirtschaft@ibb.de
www.ibb.de

investitionen und betriebsmittel
förderprogramme

PricewaterhouseCoopers AG
Kapelle-Ufer 4, 10117 Berlin
Herr Bernd Papenstein, Herr Peter Koch
T. 030 / 26 36-12 04, Fax -12 21
bernd.papenstein@de.pwc.com
koch.peter@de.pwc.com
www.pwc.de

Bei Fragen zum Thema Bürgschaften:
Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Energie und Betriebe
Martin-Luther-Straße 105, 10825 Berlin
Herr Dr. Michael Knieß
T. 030 / 90 13-83 67

Download der Unterlagen unter
www.ibb.de/de/foerderprogramme/
landesbuergschaften.html

Online-Antrag der BBB unter
www.buergschaftsbank.berlin

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

ZIEL
Absicherung von Krediten, soweit keine ausreichenden bankmäßigen
Sicherheiten durch die Kreditnehmerin oder den Kreditnehmer gestellt
werden können
WER
Berliner Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Angehörige
der freien Berufe
Existenzgründerinnen und -gründer in Berlin, die ein Gewerbe gründen
oder einen freien Beruf ausüben wollen
Personen, die sich mithilfe des verbürgten Kredits an Unternehmen beteiligen, in denen sie derzeit oder zukünftig in leitender Position tätig
sein werden (Unternehmensübernahme/MBO)
WAS
Es werden Bürgschaften zur Besicherung von Avalen und Krediten gewährt, die einen möglichen Ausfall gegenüber der Hausbank (Kreditgeber) abdecken:
• zur Finanzierung der Erstinvestitionen
• zur betriebsgerechten Finanzierung von Investitionen
• f ür die zeitlich begrenzte Bereitstellung von Mitteln zur Finanzierung
des laufenden Geschäftes
• zum Kauf von Geschäftsanteilen
WIE
Formgebundene Antragstellung über die Hausbank
Dem Antrag sind alle maßgeblichen Unterlagen zu Vorhaben/Konzept
und Gesellschafterinnen/Gesellschaftern/Geschäftsführung (inklusive
Sicherheitenvorschlag) beizufügen.
Der Antrag muss vor Beginn des Vorhabens gestellt werden.
Mit Antragstellung wird ein Antragsentgelt fällig. Die Antragsbearbeitung und -prüfung wird nach Zahlung des Antragsentgelts aufgenommen.
Je nach der Höhe des Kreditbedarfs ist zwischen folgenden Möglichkeiten bzw. Verfahren und Ansprechpartnern zu unterscheiden:
• bis zu 1,25 Mio. EUR von der BürgschaftsBank Berlin für max. 80 % eines
Kredites,
• ab 1,25 Mio. EUR bis zu 10 Mio. EUR vom Land Berlin über die Investitionsbank Berlin für in der Regel 70 % eines Avals oder Kredites.
• Bei Bürgschaftsbeträgen im Bund-Länder-Verfahren größer als 10 Mio.
EUR ist der Ansprechpartner für Bürgschaften die Pricewaterhouse      
Coopers AG (PwC) Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (besondere Eingrenzungen).

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Energieeffizienz und Prozesswärme aus
Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft

WER
	In- und ausländische gewerbliche Unternehmen und Contractoren
Kommunale Unternehmen
Freiberuflich Tätige
mit einem Standort in Deutschland.
WAS
	Zu welchen Bedingungen wird gefördert?
• Förderkredit mit bis zu 20 Jahren Laufzeit und 3 tilgungsfreien Anlaufjahren,
• bis zu 10 Jahre Zinsbindung,
• 100 % Auszahlung,
• bis zu 55 % Tilgungszuschuss.
Alternativ stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie einen reinen Investitionszuschuss zur Verfügung.
	In welchem Umfang wird gefördert?
• Bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten;
• in der Regel bis zu 25 Mio. EUR pro Vorhaben.
WIE
	Antragstellung über Ihre Hausbank vor Vorhabensbeginn bei der KfW

KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5–9
60325 Frankfurt
www.kfw.de

Die Antragstellung erfolgt über
Ihre Hausbank bei der KfW.

Die erforderlichen Unterlagen

finden Sie unter www.kfw.de/295

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

förderprogramme
investitionen und betriebsmittel

ZIEL
	Finanzierung von Vorhaben zur Steigerung der Energieeffizienz und zum
Einsatz erneuerbarer Wärme-Technologien in der Wirtschaft. Finanziert
werden Maßnahmen, welche die Strom- oder Wärmeeffizienz deutlich
erhöhen und damit zur Senkung des Energieverbrauchs beitragen: von
hocheffizienten Standardkomponenten bis zu komplexen Systemlösungen.
• Modul 1 – Querschnittstechnologien
• Modul 2 – Bereitstellung von Prozesswärme aus erneuerbaren Energien
• Modul 3 – Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Sensorik und Energiemanagement-Software
• Modul 4 – Energiebezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen
	Die Investition muss mindestens 3 Jahre in Betrieb sein.

ERP-Beteiligungsprogramm

KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5–9
60325 Frankfurt
www.kfw.de

Beteiligungsgeber:
Die Antragstellung der Beteiligungsgesellschaft erfolgt über die Hausbank
bei der KfW.
Beteiligungsnehmer:
Die Antragstellung erfolgt direkt bei
einer privaten Kapitalbeteiligungsgesellschaft.

investitionen und betriebsmittel
förderprogramme

Merkblätter, Antragsformulare und
weitere Informationen für alte Länder
unter www.kfw.de/100
Merkblätter, Antragsformulare und
weitere Informationen für neue Länder
und Berlin unter www.kfw.de/104

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

ZIEL
	Erweiterung der Eigenkapitalbasis von kleinen und mittleren Unternehmen durch Bereitstellung von Kapital über Kapitalbeteiligungsgesellschaften, die zu diesem Zweck aus dem ERP-Beteiligungsprogramm
(siehe S. 136) Refinanzierungskredite erhalten
WER
	Beteiligungsgeber: private Kapitalbeteiligungsgesellschaften in Deutschland
	Beteiligungsnehmer: kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland mit bis zu 50 Mio. EUR Gruppenumsatz,
in Ausnahmefällen mit bis zu 75 Mio. EUR
WAS
	Refinanzierungsdarlehen für das eingesetzte Beteiligungskapital des
Beteiligungsbetrages
	Hierfür ist die Garantie einer Bürgschaftsbank erforderlich.
	Höchstbetrag: max. 1,25 Mio. EUR
	Eine wiederholte ERP-geförderte Beteiligung ist zulässig, solange der jeweilige Höchstbetrag nicht überschritten wird.
	In Ausnahmefällen sind Beteiligungen bis zu 2,5 Mio. EUR möglich.
	Laufzeit des Refinanzierungskredites: zehn Jahre, in den neuen Bundesländern und in Berlin 13 Jahre
	Jede Beteiligungsform ist zulässig (Ausnahme: Ausschluss am Verlust
im Vergleichs- oder Insolvenzfall).
	Das Beteiligungsentgelt wird frei vereinbart.
WIE
	Antragstellung vor Vorhabensbeginn
	Kombination mit anderen Förderprogrammen möglich
	Bis zu 100 % der Beteiligungssumme

42
43

ERP-Regionalförderprogramm

ZIEL
	Finanzierung von Investitionen kleiner und mittlerer Unternehmen der
gewerblichen Wirtschaft in deutschen Regionalfördergebieten
WER
	Kleine und mittlere in- und ausländische Unternehmen (KMU, siehe
S. 136)
	Freiberuflich Tätige
	Natürliche Personen, die Gewerbeimmobilien vermieten oder verpachten, sofern die Gewinnerzielungsabsicht im Vordergrund steht
	Alle Antragstellerinnen und Antragsteller müssen seit mindestens fünf
Jahren am Markt aktiv sein.
WAS
	Banküblich abzusicherndes Darlehen
	Höchstbetrag: 3 Mio. EUR pro Vorhaben
	Risikogerechter Zinssatz
	Förderfenster für kleine Unternehmen mit zusätzlich vergünstigtem
Zinssatz
	Bis zu 100 % der förderfähigen Kosten

KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5–9
60325 Frankfurt
www.kfw.de

Die Antragstellung erfolgt über Ihre
Hausbank bei der KfW.

Merkblätter, Antragsformulare und
weitere Informationen für KMU unter
www.kfw.de/062
Merkblätter, Antragsformulare und
weitere Informationen für KU unter
www.kfw.de/072

förderprogramme
investitionen und betriebsmittel

WIE
	Antragstellung vor Vorhabensbeginn
	Kombination mit anderen Förderprogrammen möglich

Filmproduktion: Filmförderung und Standortentwicklung

Filmproduktion: Filmförderung und Standortentwicklung in der Region Berlin-Brandenburg

Medienboard BerlinBrandenburg GmbH
August-Bebel-Straße 26–53
14482 Potsdam-Babelsberg
www.medienboard.de
Filmförderung
Herr Christian Berg
T. 03 31 / 7 43 87-23, Fax -99
info@medienboard.de
Standortentwicklung/
Standortförderung
Frau Anna-Sarah Vielhaber
T. 03 31 / 7 43 87-83, Fax -99
info@medienboard.de

investitionen und betriebsmittel
förderprogramme

Berlin Brandenburg
Film Commission (BBFC)
Frau Christiane Raab
T. 03 31 / 7 43 87-31, Fax -99
c.raab@medienboard.de
Creative Europe Desk
Berlin-Brandenburg
Frau Susanne Schmitt
T. 03 31 / 7 43 87-51
s.schmitt@ced-bb.eu

Detaillierte Informationen unter
www.medienboard.de/nc/
foerderung-film/
und
www.creative-europe-desk.de/
media.php

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

ZIEL
	Stärkung der Medienregion unter künstlerischen, wirtschaftlichen und
technischen Gesichtspunkten
	Förderung von audiovisuellem Film- und Medienschaffen in allen Phasen der Entstehung und Verwertung einschließlich des Filmabspiels
	Förderung innovativer audiovisueller Inhalte
	Sonstige Maßnahmen zur Stärkung der Medienwirtschaft
	Präsentation und Repräsentation der Medienregion im In- und Ausland
WER
	Produzentinnen und Produzenten mit Geschäftssitz, Niederlassung
oder zumindest einer Betriebsstätte in Berlin-Brandenburg
WAS
	Im Rahmen der Filmförderungsrichtlinie werden die Entwicklung, Produktion sowie der Verleih und Vertrieb von Kinospielfilmen, von Fernsehfilmen und seriellen Formaten wie auch die Filmtheater selbst gefördert. Zudem können innovative audiovisuelle Inhalte für nichtlineare
Verbreitungswege und innovative sowie interaktive audiovisuelle Inhalte gefördert werden.
	Förder-Kategorien: Drehbuch-, Stoff- und Projektentwicklung, Produktions- und Nachwuchsförderung, Verleih und/oder Vertrieb sowie sonstige Vorhaben (wie Präsentationen, Veranstaltungen, Professionalisierungsmaßnahmen etc.)
	Erfolgsbedingt rückzahlbares Darlehen; bei „Sonstigen Vorhaben“ Zuschuss
	Die Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH ist darüber hinaus Anlaufstelle, Kompetenz- und Beratungszentrum für die Film- und Medienbranche der Region. Neben ihren Aktivitäten zur monetären Förderung,
zur Standortentwicklung und zur strukturellen Förderung tragen Medienboard-Initiativen wie die Berlin Brandenburg Film Commission (BBFC)
und Creative Europe Desk Berlin-Brandenburg mit ihren Services zur
Entwicklung der Medienregion bei.
WIE
	Anträge sind vor Projekt- bzw. Maßnahmebeginn bei der Medienboard
Berlin-Brandenburg GmbH einzureichen.
	Für Anträge auf Produktionsförderung muss i. d. R. ein Verleihvertrag
vorliegen.
	Kombination mit weiteren Förderungen möglich
	Es besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung.
	Antragstellende sollen i. d. R. 50 % des deutschen Finanzierungsanteils
als Eigenanteil erbringen. Bei grenzübergreifenden oder schwierigen
audiovisuellen Werken kann der notwendige Eigenanteil verringert werden.
	Die Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH entscheidet über die Höhe
der Förderung.
	Es müssen mindestens die vom Medienboard gewährten Fördermittel in
Berlin-Brandenburg verwendet werden (Regionaleffekt).

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45

Filmproduktion: Zwischenfinanzierung
Förderung des Medienstandortes Berlin-Brandenburg

WER
	Produktionsunternehmen mit Sitz in Brandenburg und Berlin oder deutsche Produktionsgesellschaften (auch innerhalb einer internationalen
Koproduktionsgemeinschaft), die einen wesentlichen Teil ihrer Auftragsproduktion in der Medienregion Berlin-Brandenburg realisieren
WAS
	Es werden projektbezogene Darlehen und Bürgschaften zur Zwischenfinanzierung von Film- und Fernsehproduktionen zur Verfügung gestellt.
	Voraussetzung ist eine geschlossene Endfinanzierung.
	Der Mindestbetrag für Aval und Darlehen sollte 100 TEUR nicht unterschreiten.
	Die Konditionen werden entsprechend der individuellen Risikobewertung festgelegt.
WIE
	Anträge können formlos bei der Investitionsbank Berlin (IBB) oder der
Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) gestellt werden.
	Die Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH leitet eingereichte Anträge
an die Investitionsbanken weiter. Die Prüfung und Bearbeitung erfolgt
bei der ILB.
	Daneben sind bankübliche Unterlagen zum Unternehmen sowie zum
Projekt einzureichen.

Investitionsbank des 		
Landes Brandenburg
Babelsberger Straße 21, 14473 Potsdam
T. 03 31 / 6 60 16 02
medien@ilb.de
www.ilb.de
Investitionsbank Berlin
Kundenberatung Wirtschaftsförderung
Bundesallee 210, 10719 Berlin
T. 030 / 2125-4747
wirtschaft@ibb.de
www.ibb.de
Medienboard BerlinBrandenburg GmbH
August-Bebel-Straße 26–53
14482 Potsdam-Babelsberg
Herr Christian Berg (Förderbereich)
T. 03 31 / 7 43 87-23, Fax -99
info@medienboard.de
www.medienboard.de

Detaillierte Informationen unter
www.ibb.de/filmproduktion

Die erforderlichen Unterlagen finden
Sie unter www.ibb.de/downloads

förderprogramme
investitionen und betriebsmittel

ZIEL
	Die Stärkung des Medienstandortes Berlin-Brandenburg

GRW Gemeinschaftsaufgabe

Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“
(GRW) – Förderung der gewerblichen Investitionen in Berlin

Investitionsbank Berlin
Kundenberatung Wirtschaftsförderung
Bundesallee 210, 10719 Berlin
T. 030 / 2125-4747
wirtschaft@ibb.de
www.ibb.de

Detaillierte Informationen unter
www.ibb.de/grw

Ein Video zu diesem Programm
finden Sie unter youtube.com/c/
InvestitionsbankBerlinIBB

investitionen und betriebsmittel
förderprogramme

Die erforderlichen Unterlagen finden
Sie unter www.ibb.de/downloads

Elektronische Antragstellung und/
oder Upload der Unterlagen unter
www.ibb.de/eantrag

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

ZIEL
	Schaffung und Sicherung von Dauerarbeitsplätzen in allen Bezirken Berlins durch Unterstützung von Investitionen im gewerblichen Bereich
	Die Förderung des Landes Berlin konzentriert sich vorrangig auf Investitionsvorhaben kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU, siehe S. 136)
sowie auf die Bereiche der Gesundheitswirtschaft, Energietechnik,
Verkehr/Mobilität und Logistik, optische Technologien, IKT/Medien und
Kreativwirtschaft.
	Vorhaben aus anderen Bereichen sind bei Vorliegen entsprechender
struktureller Effekte ebenfalls förderfähig.
WER
	Existenzgründungen und bestehende Unternehmen der gewerblichen
Wirtschaft mit vorwiegend überregionalem Absatz, soweit sie nicht
unter die Förderausschlüsse für einzelne Branchen/Wirtschaftszweige
fallen
	Die Förderung einer Verlagerungsinvestition von Brandenburg nach
Berlin ist grundsätzlich ausgeschlossen.
WAS
	Es wird ein anteiliger Zuschuss für Investitionen gewährt.
	Gefördert wird die Anschaffung bzw. Herstellung der zum Investitionsvorhaben zählenden Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens. Ausgenommen sind u. a. Kraft-, Luft-, Schienenfahrzeuge, Schiffe und Investitionen, die der Ersatzbeschaffung dienen. Förderfähig sind grundsätzlich
auch aktivierte Anschaffungskosten von bestimmten immateriellen
Wirtschaftsgütern. Zu den förderfähigen Vorhaben gehören:
• Bei kleinen und mittleren Unternehmen:
– Errichtung einer neuen Betriebsstätte (Errichtungsinvestitionen)
– Ausbau der Kapazitäten einer bestehenden Betriebsstätte (Erweiterungsinvestitionen)
– Diversifizierung der Produktion einer Betriebsstätte in vorher dort
nicht hergestellte Produkte
– Grundlegende Änderung des gesamten Produktionsprozesses einer
bestehenden Betriebsstätte
– Erwerb von Vermögenswerten einer Betriebsstätte unter bestimmten Voraussetzungen
• Bei großen Unternehmen:
– Errichtung einer neuen Betriebsstätte (Errichtungsinvestitionen)
– Diversifizierung der Tätigkeit einer Betriebsstätte unter bestimmten
Voraussetzungen (neue Tätigkeit)
– Erwerb von Vermögenswerten einer Betriebsstätte unter bestimmten Voraussetzungen und sofern eine andere Tätigkeit in der Betriebsstätte ausgeübt wird
– Diversifizierung einer bestehenden Betriebsstätte durch Hinzunahme neuer Produkte oder Prozessinnovationen (in C-Fördergebieten
und unter bestimmten Voraussetzungen)
– Investitionsvorhaben, die das Unternehmen in die Lage versetzen,
über die nationalen und Unionsnormen für den Umweltschutz hinauszugehen oder bei Fehlen solcher Normen den Umweltschutz zu
verbessern (Umweltschutzbeihilfen)

	Investitionsvorhaben sind u. a. nur förderfähig, wenn sie ein Volumen
von mindestens 10 TEUR umfassen.
	Der Investitionsbetrag muss, bezogen auf ein Jahr, die in den letzten drei
Jahren durchschnittlich verdienten Abschreibungen – ohne Berücksichtigung der Sonderabschreibungen – um mindestens 50 % übersteigen
oder die Zahl der bei Antragstellung in der zu fördernden Betriebsstätte
bestehenden Dauerarbeitsplätze muss um mindestens 10 % erhöht werden (= besondere Anstrengung). Jeder neu geschaffene Ausbildungsplatz wird als Dauerarbeitsplatz angerechnet.
	Bei Investitionen eines bisher nicht in der Gemeinde ansässigen Unternehmens oder Investitionen eines ansässigen Unternehmens in eine
neue wirtschaftliche Tätigkeit sowie bei Investitionen zum Erwerb einer
stillgelegten oder von Stilllegung bedrohten Betriebsstätte gelten die
Voraussetzungen als erfüllt.
	In den Berliner C-Fördergebieten (siehe www.businesslocationcenter.
de/foerdergebietskarte) sind folgende Höchstfördersätze zulässig: kleine Unternehmen: 30 %, mittlere Unternehmen: 20 %, sonstige Betriebsstätten: 10 %. Einige Gebiete Berlins sind als D-Fördergebiet ausgewiesen. Hier können kleine Unternehmen mit 20 % gefördert werden und
mittlere Unternehmen mit 10 %. Investitionsvorhaben von Großunternehmen können in C- und D-Fördergebieten auch mit max. 200 TEUR
innerhalb von drei Steuerjahren gefördert werden.
	Wenn neu geschaffene, hoch qualifizierte Dauerarbeitsplätze mit Frauen besetzt werden, kann ein besonderer Zuschuss für jeden Frauenarbeitsplatz in Höhe von 5.000 EUR gezahlt werden. Der Höchstfördersatz
darf dadurch nicht überschritten werden.
	Grundlagen sind der Teil II – Gewerbliche Wirtschaft – des Koordinierungsrahmens der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ ab 17.09.2018 (veröffentlicht am 05.10.2018)
sowie die jeweils geltenden Berliner Förderbestimmungen.
WIE
	Antragstellung bei der Investitionsbank Berlin auf amtlichem Formular
	Der Antrag muss vor Beginn des Investitionsvorhabens bei der IBB eingegangen sein. Erst dann darf mit dem Vorhaben begonnen werden.
	Eine vorzeitige Kontaktaufnahme mit der Investitionsbank Berlin wird
dringend empfohlen.
	Eine nachträgliche Förderung ist nicht zulässig.
	Auf die Gewährung des Investitionszuschusses besteht kein Rechtsanspruch. Gleiches gilt für die Höhe des Fördersatzes.

förderprogramme
investitionen und betriebsmittel

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IBB-Wachstumsprogramm

Kooperationsdarlehen für den Mittelstand

Investitionsbank Berlin
Kundenberatung Wirtschaftsförderung
Bundesallee 210, 10719 Berlin
T. 030 / 2125-4747
wirtschaft@ibb.de
www.ibb.de

Detaillierte Informationen unter
www.ibb.de/wachstumsprogramm

investitionen und betriebsmittel
förderprogramme

Die erforderlichen Unterlagen finden
Sie unter www.ibb.de/downloads

ZIEL
	Finanzierung von Investitionen in das Wachstum gewerblicher Unternehmen mit einer Geschäftsbank (Konsortialführerin) zur Stärkung des
Wirtschaftsstandorts Berlin
WER
	Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die
sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden, mit einer Betriebsstätte oder
Sitz in Berlin. Der Gründungszeitpunkt sollte i. d. R. drei Jahre vor Antragstellung liegen.
WAS
	Finanzierung von Investitionen in das Anlagevermögen, die einer mittelund langfristigen Mittelbereitstellung bedürfen, und damit im Zusammenhang stehende Betriebsmittel
	Um- und Anschlussfinanzierung bestehender Engagements
	Sockelfinanzierung für Betriebsmittel mit fester Laufzeit
	Vorfinanzierungen von Forderungen, Warenlagern oder Aufträgen
	Ausgeschlossen sind Sanierungsfinanzierungen.
	Tilgungsdarlehen, Avalkredite, bei Betriebsmittelkrediten auch Festdarlehen mit einem IBB-Anteil in Höhe von 500 TEUR bis i. d. R. 15 Mio. EUR,
bei Betriebsmittelkrediten bis 5 Mio. EUR
	Die IBB übernimmt max. 50 % des Gesamtvolumens.
	Ausgezahlt werden 100 % des Darlehens bei marktüblicher Verzinsung
in Abstimmung mit der Hausbank.
	Laufzeit: grundsätzlich max. zehn Jahre. Die Tilgung erfolgt in gleichbleibenden Raten. Eine vorzeitige vollständige oder teilweise Tilgung
ist grundsätzlich nicht vorgesehen. Die endgültige Festlegung erfolgt in
Abstimmung mit der Hausbank.
	Das Darlehen ist in Abstimmung mit der Geschäftsbank banküblich zu
besichern.
	Zinsen/Gebühren sind marktüblich zu Hausbankkonditionen.
WIE
	Die Darlehensgewährung erfolgt nach jeweiliger Einzelprüfung gemeinsam durch die Hausbank und die IBB.

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INVEST – Zuschuss für Wagniskapital

WER
	Private Investoren, die Gesellschaftsanteile an jungen, innovativen Unternehmen erwerben
	Förderbedingungen für Unternehmen:
• kleines Unternehmen, jünger als sieben Jahre, weniger als 50 Vollzeitstellen, Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme von max. 10 Mio. EUR
• Kapitalgesellschaft mit Hauptsitz im EWR, mit wenigstens einer Zweigniederlassung oder Betriebsstätte in Deutschland
• Das Unternehmen muss einer innovativen Branche angehören oder besitzt ein, im direkten Zusammenhang zum Geschäftszweck stehendes,
Patent (max. 15 Jahre alt) oder erhielt in den letzten zwei Jahren eine
öffentliche Förderung für ein Forschungs-/Innovationsprojekt oder ein
vom BAFA veranlasstes Kurzgutachten eines benannten unabhängigen
Gutachters weist die Innovativität nach.
	Förderbedingungen für den Investor:
• Natürliche, nicht mit dem Unternehmen verbundene Person (Hauptwohnsitz im EWR)
• Die Anteile können über eine Beteiligungsgesellschaft (GmbH, UG haftungsbeschränkt) erworben werden, mit max. sechs Gesellschaftern
(natürliche Personen) und dem Eingehen und Halten von Beteiligungen
sowie ggf. Vermögensverwaltung oder Beratung als Geschäftszweck.
• Es ist eine erstmalige Beteiligung am Unternehmen.
• Bei mit INVEST geförderten Anteilen ist eine Anschlussinvestition möglich.
• Der Anteilserwerb über Wandeldarlehen ist förderfähig.
	Die Anteile müssen vollumfänglich an Chancen und Risiken beteiligt sein.
WAS
	Der private Investor erhält 20 % des Kaufpreises für den Anteilserwerb
zurückerstattet (Erwerbszuschuss), der nach Ablauf der dreijährigen
Mindesthaltedauer nicht zurückgezahlt werden muss.
	Mindesthöhe der Investition: 10 TEUR
	Wenn der Anteilserwerb an Meilensteine gebunden ist, muss jede einzelne Zahlung mindestens 10 TEUR betragen.
	Pro Investor und Jahr können Zuschüsse für Anteilskäufe bis zu 500 TEUR
bewilligt werden.
	Pro Unternehmen sind Anteile bis max. 3 Mio. EUR pro Jahr bezuschussbar.
WIE
	Antragstellung online durch das Unternehmen beim BAFA
	Danach kann dem Unternehmen die Förderfähigkeit bescheinigt werden,
wodurch die Chance bei der Kapitalakquise erhöht wird.
	Der Investor stellt seinen Antrag (nach Antragstellung des Unternehmens) ebenfalls beim BAFA, das nach Prüfung den Bescheid erstellt und
nach Zahlung der Anteile sowie Vorlage der geforderten Nachweise zur
Investition die Auszahlung des Zuschusses vornimmt.
	Bei einem Gründungsvorhaben stellt zuerst der Investor seinen Antrag.
Das Unternehmen kann die Förderfähigkeit erst nach Gründung und Eintrag ins Handelsregister beantragen.

Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Referat 411
Frankfurter Straße 29–35
65760 Eschborn
T. 0 61 96 / 9 08-19 64, Fax -14 42
invest@bafa.bund.de
www.bafa.de

Detaillierte Informationen unter
www.bafa.de/invest
und
www.invest-wagniskapital.de

Ein Video zu diesem Programm
finden Sie unter
www.invest-wagniskapital.de

Die erforderlichen Unterlagen finden
Sie unter www.bafa.de/invest

Elektronische Antragstellung und/
oder Upload der Unterlagen unter
www.bafa.de/invest

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

förderprogramme
investitionen und betriebsmittel

ZIEL
	Bessere Finanzierungsbedingungen für junge, innovative Unternehmen
durch Minderung des Risikos für private Investoren (Business Angels), die
Wagniskapital zur Verfügung stellen

KapitalPLUS

BürgschaftsBank Berlin		
Schillstraße 9, 10785 Berlin
info@buergschaftsbank.berlin
www.buergschaftsbank.berlin
Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Berlin-Brandenburg GmbH
Geschäftsstelle Berlin
Schillstraße 9, 10785 Berlin
Herr Michael Wowra
T. 030 / 31 10 04-21, Fax -55
berlin@mbg-bb.de
www.mbg-bb.de

Wichtige Zusatzinformationen
finden Sie unter
www.mbg-bb.de/beteiligungskapital/

investitionen und betriebsmittel
förderprogramme

Die erforderlichen Unterlagen finden
Sie unter www.mbg-bb.de/anfrage

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

ZIEL
	Finanzierung von Vorhaben durch variable Kombination von verbürgtem Kredit und Beteiligung aus einer Hand. Eine Bürgschaft dient zur
Sicherstellung der Finanzierung, die stille Beteiligung sorgt für eine
Eigenkapitalstärkung. Daraus folgen positive Effekte auf die Unternehmensbilanz, die Bonität und das Rating sowie eine verbesserte Verhandlungsposition bei der Hausbank.
WER
	Das Unternehmen ist ein KMU (siehe S. 136) nach Definition der EU, d. h.
weniger als 250 Mitarbeiter, Jahresumsatz von max. 50 Mio. EUR oder
Jahresbilanzsumme max. 43 Mio. EUR.
WAS
	Neben einer Ausfallbürgschaft der BürgschaftsBank Berlin gegenüber
einem Kreditinstitut übernimmt die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Berlin-Brandenburg GmbH eine eigenkapitalstärkende Beteiligung.
	Jeglicher Finanzierungsbedarf für Vorhaben von KMU in Berlin; Voraussetzung: zukunftsträchtiges Vorhaben mit tragfähigem Konzept
WIE
	Beantragung entweder bei der BürgschaftsBank Berlin oder der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Berlin-Brandenburg GmbH

50
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KfW-Energieeffizienzprogramm –
Energieeffizient Bauen und Sanieren

WER
	In- und ausländische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft im Privatbesitz
	Freiberuflich Tätige, z. B. Ärztinnen und Ärzte, Steuerberaterinnen und
Steuerberater sowie Architektinnen und Architekten
	Unternehmen, die bestehende gewerbliche Gebäude erwerben (Ersterwerb)
	Unternehmen, die im Rahmen einer Contracting-Vereinbarung (Energie-)Dienstleistungen für einen Dritten erbringen
WAS
	Energetische Sanierung gewerblich genutzter Nichtwohngebäude zum
KfW-Effizienzhaus 70, 100 oder Denkmal
	Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz, z. B.:
• Wärmedämmung
• Fenster, Vorhangfassaden, Außentüren und Tore, Ladestellen
• Sommerlicher Wärmeschutz
• Lüftung und Klima inkl. Wärme- und Kälterückgewinnung, Abwärmenutzung
• Wärme- und Kälteerzeugung, -verteilung und -speicherung, Kraft-Wärme- bzw. Kraft-Wärme-Kälte-Kopplungsanlagen
• Beleuchtung
• Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Gebäudeautomation
	Neubau energieeffizienter, gewerblich genutzter Gebäude mit dem
Standard KfW-Effizienzhaus 55 oder 70
	Maßnahmen zur Vorbereitung, Realisierung und Inbetriebnahme, z. B.
Nebenarbeiten, Planungskosten und Energiemanagementsysteme
	Höchstbetrag i. d. R. 25 Mio. EUR pro Vorhaben
	Tilgungszuschuss. Je besser das energetische Niveau, desto höher der
Tilgungszuschuss
	Bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten können finanziert
werden.
	Der Zinssatz wird unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Kreditnehmers (Bonität) und der Werthaltigkeit der für den
Kredit gestellten Sicherheiten von der Hausbank risikogerecht festgelegt.
	Die Darlehen sind banküblich zu besichern.
	Die Förderung unterliegt beihilferechtlichen Vorgaben, die von der KfW
und dem Antragsteller eingehalten werden müssen.
WIE
	Antragstellung über Ihre Hausbank vor Vorhabensbeginn bei der KfW
	Die Kombination mit anderen öffentlichen Fördermitteln ist unter Beachtung der EU-Beihilfegrenzen möglich. Für Einzelmaßnahmen ist die
gleichzeitige Inanspruchnahme eines KfW-Kredits und eines Zuschusses
des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für dieselbe Maßnahme nicht möglich.

KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5–9
60325 Frankfurt
www.kfw.de

Programmvariante für
Neubau unter www.kfw.de/276
Programmvariante für
Sanieren unter www.kfw.de/277
Programmvariante für
Einzelmaßnahmen
unter www.kfw.de/278

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

förderprogramme
investitionen und betriebsmittel

ZIEL
	Finanzierung von Neubau, Ersterwerb und Sanierung gewerblich genutzter Nichtwohngebäude mit dem Ziel der Energieeinsparung und
Minderung des CO2-Ausstoßes

KfW-Energieeffizienzprogramm – Produktionsanlagen/-prozesse

KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5–9
60325 Frankfurt
www.kfw.de

Programmvariante für
Einstiegsstandard unter
www.kfw.de/292
Programmvariante für
Premiumstandard unter
www.kfw.de/293

investitionen und betriebsmittel
förderprogramme

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

ZIEL
	Finanzierung von Energieeffizienzmaßnahmen im Bereich Produktionsanlagen und -prozesse gewerblicher Unternehmen in Deutschland und
im Ausland
WER
	In- und ausländische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft im Privatbesitz
	Freiberuflich Tätige, z. B. Ärztinnen und Ärzte, Steuerberaterinnen und
Steuerberater sowie Architektinnen und Architekten
	Unternehmen, die im Rahmen einer Contracting-Vereinbarung (Energie-)Dienstleistungen für einen Dritten erbringen
WAS
	Investitionsmaßnahmen, die eine Energieeinsparung von mindestens
10 % erzielen (Einstiegsstandard). Sind es mindestens 30 %, wird dies als
Premiumstandard gefördert.
	Einige Beispiele für Maßnahmen:
• Maschinen, Anlagen und Prozesstechnik
• Druckluft, Vakuum und Absaugtechnik
• Elektrische Antriebe und Pumpen
• Prozesskälte und Prozesswärme
• Wärmerückgewinnung und Abwärmenutzung für 			
Produktionsprozesse
• Mess-, Regel- und Steuerungstechnik
• Informations- und Kommunikationstechnik
• Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen
	Modernisierungsinvestitionen, die zu einer spezifischen Endenergieeinsparung von mindestens 10 % führen (Einstiegsstandard), gemessen am
Durchschnittsverbrauch der letzten drei Jahre. Sind es mindestens 30 %,
wird dies als Premiumstandard gefördert.
	Bei Neuinvestitionen ist die Energieeinsparung gegenüber dem Branchendurchschnitt maßgeblich.
	Höchstbetrag i. d. R. 25 Mio. EUR pro Vorhaben
	Bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten können finanziert
werden.
	Der Zinssatz wird unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Kreditnehmers (Bonität) und der Werthaltigkeit der für den
Kredit gestellten Sicherheiten von der Hausbank risikogerecht festgelegt.
	Die Darlehen sind banküblich zu besichern.
	Die Förderung unterliegt beihilferechtlichen Vorgaben, die von der KfW
und dem Antragsteller eingehalten werden müssen.
WIE
	Antragstellung über Ihre Hausbank vor Vorhabensbeginn bei der KfW
	Die Kombination mit anderen öffentlichen Fördermitteln ist unter Beachtung der EU-Beihilfegrenzen möglich.

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KfW-Programm Erneuerbare Energien
Standard und Premium

WER
	Antragstellerkreis in der Standardvariante:
• In- und ausländische private und öffentliche Unternehmen, Körperschaften des öffentlichen Rechts, kommunale Zweckverbände, Anstalten des öffentlichen Rechts mit eigener Rechtspersönlichkeit
• Freiberuflich Tätige
• Landwirte
• Natürliche Personen, Vereine, Genossenschaften, rechtsfähige Stiftungen, die einen Teil des erzeugten Stroms einspeisen bzw. die erzeugte
Wärme verkaufen
	Antragstellerkreis in der Premiumvariante:
• Freiberuflich Tätige
• Landwirte
• Natürliche Personen, die den erzeugten Strom und/oder die erzeugte
Wärme ausschließlich für den Eigenbedarf nutzen
• Gemeinnützige Antragsteller und Genossenschaften
• Unternehmen
• Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und Gemeindeverbände
WAS
	Banküblich abzusicherndes Darlehen in Höhe von bis zu 100 % der förderfähigen Netto-Investitionskosten. Bei schlüsselfertigen Anlagen ist
der komplette Nettokaufpreis förderfähig.
	Im Programmteil „Premium“ werden zusätzlich Tilgungszuschüsse aus
Bundesmitteln gewährt.
	Höchstbetrag Darlehen Programmteil Standard: max. 50 Mio. EUR pro
Vorhaben
	Höchstbetrag Darlehen Programmteil Premium: max. 25 Mio. EUR pro
Vorhaben
WIE
	Antragstellung über Ihre Hausbank vor Vorhabensbeginn bei der KfW
	Mitfinanzierung der geförderten Anlage aus anderen KfW- oder ERP-Programmen ist nicht möglich.
	Kumulierung der Darlehen grundsätzlich mit anderen Fördermitteln
aus öffentlichen Haushalten möglich, sofern die EU-Beihilfegrenzen beachtet werden

KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5–9
60325 Frankfurt
www.kfw.de

Programmvariante für
Erneuerbare Energien –
Standard unter www.kfw.de/270
Programmvariante für
Erneuerbare Energien –
Premium unter www.kfw.de/271
Programmvariante für
Erneuerbare Energien –
Premium für kleine Unternehmen
unter www.kfw.de/281
Programmvariante für
Erneuerbare Energien –
Premium – Tiefengeothermie
unter www.kfw.de/272
Programmvariante für
Erneuerbare Energien –
Premium – Tiefengeothermie
für kleine Unternehmen unter
www.kfw.de/282

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

förderprogramme
investitionen und betriebsmittel

ZIEL
	Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien zur Stromerzeugung,
zur kombinierten Strom- und Wärme-Erzeugung in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen sowie von Maßnahmen zur Integration erneuerbarer
Energien in das Energiesystem (Standard)
	Unterstützung besonders förderwürdiger größerer Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt (Premium). Gefördert
werden Solarkollektoranlagen, Biomasseanlagen zur Verbrennung fester
Biomasse für die thermische Nutzung, streng wärmegeführte KWK-Biomasse-Anlagen, Wärmenetze, große Wärmespeicher, große effiziente
Wärmepumpen, Biogasleitungen für unaufbereitetes Biogas, Anlagen
zur Erschließung und Nutzung der Tiefengeothermie.

KfW-Umweltprogramm

KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5–9
60325 Frankfurt
www.kfw.de

Programmvariante für große und
mittlere Unternehmen unter
www.kfw.de/240
Programmvariante für
kleine Unternehmen unter
www.kfw.de/241

investitionen und betriebsmittel
förderprogramme

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

ZIEL
	Förderung von Umweltschutzmaßnahmen gewerblicher Unternehmen,
die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden
WER
	In- und ausländische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft
	Freiberuflich Tätige, z. B. Ärztinnen und Ärzte, Steuerberaterinnen und
Steuerberater, Architektinnen und Architekten
	Unternehmen, die im Rahmen einer Contracting-Vereinbarung Dienstleistungen für einen Dritten erbringen
	Bei Vorhaben im Ausland:
• Deutsche Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und in Deutschland freiberuflich Tätige sowie
• Tochtergesellschaften deutscher Unternehmen mit Sitz im Ausland
• Joint Ventures mit maßgeblicher deutscher Beteiligung im Ausland
WAS
	Alle Investitionen, die dazu beitragen, die Umweltsituation wesentlich
zu verbessern. Dazu gehören
• Maßnahmen zur Ressourceneffizienz/Materialeinsparung
• Luftreinhaltung/Lärmschutz/Klimaschutz
• Abfallvermeidung, -behandlung und -verwertung
• Abwasservermeidung, Abwasserbehandlung und Frischwassereinsparung
• Umweltfreundlicher Verkehr
• Sonstige Umweltschutzmaßnahmen (z. B. Boden- und Grundwasserschutz sowie Altlasten- bzw. Flächensanierung, Deponiesanierung)
Ferner können in Verbindung mit den o. g. Maßnahmen auch die Aufwendungen für die Planungs- und Umsetzungsbegleitung gefördert
werden.
	Höchstbetrag i. d. R. 10 Mio. EUR pro Vorhaben (kann mit Zustimmung
des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit überschritten werden)
	Bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten können finanziert
werden.
	Der Zinssatz wird unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Kreditnehmers (Bonität) und der Werthaltigkeit der für den
Kredit gestellten Sicherheiten von der Hausbank risikogerecht festgelegt.
	Die Darlehen sind banküblich zu besichern.
	Die Förderung unterliegt beihilferechtlichen Vorgaben, die von der KfW
und dem Antragsteller eingehalten werden müssen.
	Für kleine Unternehmen (KU) gelten besonders vergünstigte Zinssätze.
WIE
	Antragstellung über Ihre Hausbank vor Vorhabensbeginn bei der KfW
	Die Kombination eines Kredites aus dem KfW-Umweltprogramm mit
anderen Fördermitteln (Kredite oder Zulagen/Zuschüsse) ist grundsätzlich im Rahmen der jeweils relevanten EU-Beihilfegrenzen möglich, sofern die Summe aus Krediten, Zuschüssen oder Zulagen die Summe der
Aufwendungen nicht übersteigt.

54
55

KfW-Unternehmerkredit
Nachrang- und Fremdkapital

WER
	In- und ausländische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (produzierendes Gewerbe, Handwerk, Handel, Leasinggesellschaften und sonstiges Dienstleistungsgewerbe) sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler,
die seit mindestens fünf Jahren am Markt aktiv sind
	Vorhaben im Inland:
• Kleine und mittlere Unternehmen (KMU, siehe S. 136), deren Jahresumsatz (einschließlich verbundener Unternehmen) 50 Mio. EUR nicht überschreitet
• Größere mittelständische Unternehmen, die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden und deren Gruppenumsatz 500 Mio. Euro nicht überschreitet
• Freiberuflich Tätige, z. B. Ärztinnen und Ärzte, Steuerberaterinnen und
Steuerberater, Architektinnen und Architekten
• Natürliche Personen, die Gewerbeimmobilien vermieten oder verpachten, sofern die Gewinnerzielungsabsicht im Vordergrund steht
	Vorhaben im Ausland:
• Deutsche Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und in Deutschland freiberuflich Tätige
• Tochtergesellschaften der oben genannten deutschen Unternehmen
mit Sitz im Ausland sowie
• Joint Ventures mit maßgeblicher deutscher Beteiligung im Ausland
WAS
	Investitionen und Betriebsmittel bis zu 100 %
	Banküblich abzusicherndes Darlehen in Höhe von max. 25 Mio. EUR pro
Vorhaben
	Bei Investitionskosten, Unternehmensübernahmen und tätigen Beteiligungen wird eine 50-prozentige Haftungsfreistellung gewährt.
	Bei Betriebsmittel- und Warenlagerfinanzierungen wird eine 50-prozentige Haftungsfreistellung nur für KMU gewährt. Der Kredithöchstbetrag
beträgt in diesem Fall max. 5 Mio. EUR. Individueller Zinssatz durch risikogerechtes Zinssystem und Bonitätsklassen
	KMU-Fenster mit günstigeren Zinskonditionen
WIE
	Antragstellung über Ihre Hausbank vor Vorhabensbeginn bei der KfW
	Kombination mit anderen Förderprogrammen möglich. Der haftungsfreigestellte KfW-Unternehmerkredit ist jedoch nicht mit anderen haftungsfreigestellten Förderkrediten der KfW kombinierbar.

KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5–9
60325 Frankfurt
www.kfw.de

Programmvariante für
größere mittelständische
Unternehmen unter
www.kfw.de/037
Programmvariante für
kleine und mittlere
Unternehmen unter
www.kfw.de/047

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

förderprogramme
investitionen und betriebsmittel

ZIEL
	Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln mittelständischer
Unternehmen sowie freiberuflich tätiger Personen

KMU-Fonds

Investitionsbank Berlin
Kundenberatung Wirtschaftsförderung
Bundesallee 210, 107198 Berlin
T. 030 / 2125-4747
wirtschaft@ibb.de
www.ibb.de

Detaillierte Informationen unter
www.ibb.de/kmu-fonds
KMU-Fonds – Mikrokredite bis 25 TEUR
im vereinfachten Verfahren (siehe S. 57)

Die erforderlichen Unterlagen finden
Sie unter www.ibb.de/downloads

investitionen und betriebsmittel
förderprogramme

Elektronische Antragstellung und/
oder Upload der Unterlagen unter
www.ibb.de/eantrag

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

ZIEL
	Der KMU-Fonds dient der langfristigen Finanzierung von Investitionen
und damit verbundener Betriebsmittel durch Gründungs- und Wachstumsdarlehen bis zu 10 Mio. EUR.
WER
	Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Freiberuflerinnen und Freiberufler sowie Gründerinnen und Gründer mit einer Betriebsstätte in Berlin. Das zu finanzierende Vorhaben muss in Berlin durchgeführt werden.
WAS
	Mitfinanzierung bis zu 10 Mio. EUR von Investitionen des Anlagevermögens bei Betriebsübernahmen, Neuansiedlungen, Verlagerungen, Erweiterungen, Rationalisierungen und mit diesen Investitionen verbundenen Betriebsmitteln
	Betriebsmittelfinanzierung für Erweiterung bzw. das Wachstum von
KMU (siehe S. 136), u. a. zur Vorfinanzierung von Aufträgen oder zur Entwicklung und Einführung neuer Produkte
	Gründungs- und Frühphasenfinanzierungen in den ersten drei Jahren
bis 250 TEUR
	Ausgeschlossen sind Umschuldung bzw. Nachfinanzierung bereits begonnener und abgeschlossener Vorhaben sowie Sanierungsfinanzierungen.
WIE
	Die Darlehen des KMU-Fonds werden grundsätzlich gemeinsam mit der
Hausbank oder einem sonstigen privaten Kofinanzierer vergeben. In
diesem Fall erfolgt die Antragstellung und Darlehensvergabe über die
Hausbank.
	Darlehenshöhe bis zu 10 Mio. EUR bei gemeinsamer Finanzierung mit
mindestens gleich hohem Anteil der Hausbank oder eines privaten Kofinanzierers
	Bei Darlehen bis 250 TEUR kann die Antragstellung und Darlehensvergabe direkt durch den KMU-Fonds bei der Investitionsbank Berlin erfolgen.
	Die Finanzierung von Gründungen ist auf 250 TEUR beschränkt.
	Voraussetzung für die Darlehensvergabe ist ein tragfähiges Unternehmenskonzept, das eine nachhaltige Festigung oder Verbesserung der
Wettbewerbsfähigkeit zum Ziel hat und die planmäßige Verzinsung und
Tilgung des Kredits erwarten lässt.
	Wesentliches Kriterium für die Darlehensvergabe ist ausreichendes betriebswirtschaftliches Know-how (kann durch Coaching ergänzt werden).
	Ein Rechtsanspruch auf eine Finanzierung besteht nicht.
	Das Darlehen ist – ggf. in Abstimmung mit der Hausbank – banküblich
zu besichern. Bei Personen- und Kapitalgesellschaften sind selbstschuldnerische Bürgschaften der geschäftsführenden Gesellschafter bzw.
maßgeblich Beteiligten zu übernehmen, bei Kommanditgesellschaften
ggf. auch von den Kommanditisten.
	Tilgungszeiträume bis zu 20 Jahre. Tilgungsfreie Zeiten sind vereinbar.
	Die Verzinsung ist marktüblich.
	Die Tilgung erfolgt in Raten. Bei vorzeitiger Tilgung kann dem Endkreditnehmer eine Vorfälligkeitsentschädigung berechnet werden. Bei Konsortialfinanzierungen gilt die Tilgungsvereinbarung mit der Hausbank.
	Die Kombination mit Fördermaßnahmen des Bundes, des Landes und
der Europäischen Union ist möglich.

56
57

KMU-Fonds – Mikrokredite bis 25 TEUR

Darlehen über 25 TEUR aus dem KMU-Fonds werden in einem
abweichenden Verfahren vergeben (siehe KMU-Fonds, Seite 56).

WER
	Antragsberechtigt sind Gründerinnen und Gründer sowie kleine und
mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (KMU, siehe S. 136)
und Freiberuflerinnen und Freiberufler mit Sitz oder Betriebsstätte in
Berlin.
WAS
	Finanzierung von:
• Existenzgründungen und Festigungen
• Betriebsübernahmen
• Neuansiedlungen
• Erweiterungen
• neuen Projekten und konkreten Aufträgen
	Grundsätzlich ausgeschlossen sind die Umschuldung bzw. Nachfinanzierung bereits begonnener und abgeschlossener Vorhaben sowie Sanierungsfinanzierungen.
WIE
	Voraussetzung für die Gewährung eines Darlehens ist die Einreichung
der vollständigen Antragsunterlagen vor Beginn des Vorhabens und ggf.
eine überzeugende mündliche Darstellung des Vorhabens im Rahmen
eines Interviews bei der Investitionsbank Berlin.
	Das zu finanzierende Vorhaben muss in Berlin durchgeführt werden. Die
Vorlage eines Businessplans ist in der Regel nicht erforderlich.
	Wesentliches Kriterium für die Darlehensvergabe ist die Gewährleistung
von ausreichendem betriebswirtschaftlichen Know-how. Dieses kann
auch durch Coaching ergänzt werden.
	Ein Rechtsanspruch auf eine Finanzierung besteht nicht.
	Bei Personen-/Kapitalgesellschaften ist von den Gesellschafterinnen
und Gesellschaftern bzw. den Geschäftsführerinnen und -führern des
Darlehensnehmers, die aufgrund ihrer Stellung wesentlichen Einfluss
auf das Unternehmen ausüben, eine selbstschuldnerische Bürgschaft
zu übernehmen. Diese wird bei Kommanditgesellschaften ggf. auch von
den Kommanditisten verlangt. Eine sonstige Besicherung ist nicht erforderlich.
	Laufzeit i. d. R. sechs Jahre. Tilgungsfreie Zeiträume sind vereinbart (i. d. R.
1 Jahr).
	Die Verzinsung ist marktüblich.
	Die Tilgung erfolgt i. d. R. in vierteljährlichen Raten. Eine vorzeitige vollständige oder teilweise Tilgung ist grundsätzlich nicht vorgesehen. Für
die ausnahmsweise vorzeitige Rückführung der Darlehen kann eine Vorfälligkeitsentschädigung berechnet werden.
	Die Kombination eines Darlehens aus dem KMU-Fonds mit Fördermaßnahmen des Bundes, des Landes und der Europäischen Union ist möglich.

Investitionsbank Berlin
Kundenberatung Wirtschaftsförderung
Bundesallee 210, 10719 Berlin
T. 030 / 2125-4747
wirtschaft@ibb.de
www.ibb.de

Detaillierte Informationen unter
www.ibb.de/mikrokredit

Ein Video zu diesem Programm
finden Sie unter youtube.com/c/
InvestitionsbankBerlinIBB

Die erforderlichen Unterlagen finden
Sie unter www.ibb.de/downloads

Elektronische Antragstellung und/
oder Upload der Unterlagen unter
www.ibb.de/eantrag

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

förderprogramme
investitionen und betriebsmittel

ZIEL
	Finanzierung der Ausgaben für Gründungen, Übernahmen und Erweiterungen von Gründerinnen und Gründern sowie kleinen und mittleren
gewerblichen Unternehmen oder Freiberuflerinnen und Freiberuflern
im vereinfachten Verfahren durch Mikrokredite bis zu 25 TEUR

Liquiditätshilfen BERLIN

Investitionsbank Berlin
Kundenberatung Wirtschaftsförderung
Bundesallee 210, 107198 Berlin
T. 030 / 2125-4747
wirtschaft@ibb.de
www.ibb.de
Weitere Informationen:
Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Energie und Betriebe
Herr Mario Pflücke
T. 030 / 90 13-84 69

Detaillierte Informationen unter
www.ibb.de/liquiditaetshilfen

investitionen und betriebsmittel
förderprogramme

Die erforderlichen Unterlagen finden
Sie unter www.ibb.de/downloads

Elektronische Antragstellung und/
oder Upload der Unterlagen unter
www.ibb.de/eantrag

ZIEL
	Unterstützung von gewerblichen Unternehmen in Schwierigkeiten
(auch im Rahmen eines Insolvenzverfahrens), die Liquiditätsbedarf haben und sich umstrukturieren wollen. Insbesondere sollen im Rahmen
der Umstrukturierung Arbeitsplätze gesichert werden.
WER
	Kleine und mittlere Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU (siehe
S. 136) mit Betriebsstätte in Berlin, deren Existenzgründungsphase (drei
Jahre) beendet ist.
	Ausgeschlossen von der Förderung sind:
• Unternehmen des Steinkohlebergbaus und der Stahlindustrie
• Unternehmen, für die spezifische Regeln für Finanzinstitute gelten
• Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei
• Gastronomie- und Beherbergungsunternehmen
• Einzelhandelsunternehmen
• Unternehmen des Bauhaupt- und Baunebengewerbes
• Wohnungsbauunternehmen und Bauträger
• Konsumorientierte Dienstleister (ohne Handwerk) sowie vergleichbare
Unternehmen
WAS
	Mitfinanzierung der mit der Umstrukturierung und Marktanpassung
des Unternehmens verbundenen zahlungswirksamen Aufwendungen
WIE
	Gewährung von Rettungs- und Umstrukturierungsdarlehen
	Kurz- bis mittelfristige Darlehen (i. d. R. fünf Jahre) bis zu 1 Mio. EUR, bis
zu zwei Jahre tilgungsfrei
	Der Zinssatz orientiert sich am Kapitalmarktzins.
	Die Investitionsbank Berlin berechnet den Refinanzierungszins zzgl. einer Marge.
	Kofinanzierung ist erforderlich.
Mittel aus den „Liquiditätshilfen BERLIN” können nur gewährt werden,
wenn
	ein tragfähiges Sanierungskonzept vorliegt, aus dem sich die nachhaltige Renditefähigkeit des Unternehmens ergibt,
	arbeitsmarkt- und strukturpolitische Aspekte eine positive Entscheidung rechtfertigen,
	die Mitfinanzierung des Finanzbedarfs durch andere Finanziers (z. B. die
Gesellschafter oder eine Geschäftsbank) in wesentlicher Höhe getätigt
wird und
	Hausbankkredite nicht außerplanmäßig zulasten der Mittel aus diesem
Programm zurückgeführt werden.

58
59

Mein Mikrokredit

Mikrokreditfonds Deutschland

WER
	Bundesweit: Gründerinnen und Gründer sowie Kleinunternehmen
	Bei diesem Angebot des Berliner Mikrofinanzinstituts Goldrausch e. V.:
Gründerinnen und Unternehmerinnen im Bereich freier Berufe und
Gewerbe sowie kreative Selbstständige mit Wohn- und Geschäftssitz in
Berlin
	In der Regel muss ein Fremdkapitalbedarf gegeben sein, der mit eigenen
Mitteln nicht gedeckt werden kann. Die Antragstellerinnen sollten eine
überzeugende Geschäftsidee vermitteln und ein tragfähiges Unternehmenskonzept besitzen.
WAS
	Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln, Stabilisierung des
Unternehmens, Auftragsvorfinanzierung, Weiterbildung, betriebliche
Ausbildungen, Liquiditätsengpässe
WIE
	Die Kreditaufnahme kann in kleinen Schritten erfolgen. Je nach Situation kann der erste Kredit zwischen 1.000 EUR und höchstens 10 TEUR
betragen. Wird der Erstkredit sechs Monate störungsfrei getilgt, kann
ein weiterer Kredit beantragt werden. Das Kreditvolumen darf insgesamt 25 TEUR nicht übersteigen.
	Antragstellung mit Vorhabenbeschreibung, Finanzplanung und persönlicher Vorstellung
	Laufzeit: ein bis vier Jahre
	Zinssatz von 7,9 % plus einer Abschlussgebühr von 100 EUR
	Keine tilgungsfreie Zeit
	Sondertilgungen und vorzeitige Rückzahlung möglich
	Die Kombination mit anderen Förderprogrammen des Landes und Bundes ist möglich.
	Persönliche Betreuung durch das Mikrofinanzinstitut von Antragstellung bis Rückzahlung
	Referenzen bzw. kleine Bürgschaften aus dem privaten oder geschäftlichen Umfeld

Mikrofinanzinstitut GOLDRAUSCH e. V.
Anklamer Straße 38, 10115 Berlin
Frau Ines Hecker
T. 030 / 28 47 88-80, Fax -81
hecker@goldrausch-ev.de
www.goldrausch-ev.de
Weitere Mikrofinanzinstitute finden
Sie unter www.mein-mikrokredit.de

Mein Mikrokredit ist ein bundesweites Angebot für alle Gründungen und kleine Unternehmen.
Die Konditionen sind stets gleich.
Weitere Informationen unter
www.mein-mikrokredit.de
Bitte beachten Sie, dass das Angebot
von Goldrausch e. V. für Gründerinnen
und Unternehmerinnen gilt.

Ein Video zu diesem Programm
finden Sie unter
www.mein-mikrokredit.de

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

förderprogramme
investitionen und betriebsmittel

ZIEL
	Mein Mikrokredit ist ein Angebot des Mikrokreditfonds Deutschland.
Mit diesem Angebot hat die Bundesregierung deutschlandweit ein flächendeckendes System zur Vergabe von Mikrokrediten in Höhe von bis
zu 25 TEUR etabliert, um dem Finanzierungsbedarf von Kleinunternehmen zu begegnen, die keinen Zugang zu Kreditfinanzierungen von Banken haben. Die Vermittlung und Betreuung der Kreditnehmerinnen und
Kreditnehmer erfolgt durch akkreditierte Mikrofinanzinstitute.

Mikromezzaninfonds Deutschland

Beteiligungen der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Berlin-Brandenburg GmbH
(MBG) für Klein- und Kleinstunternehmen aus Mitteln des ERP-Sondervermögens und des
Europäischen Sozialfonds (ESF)
Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Berlin-Brandenburg GmbH
Geschäftsstelle Berlin
Schillstraße 9, 10785 Berlin
Herr Michael Wowra
T. 030 / 31 10 04-21, Fax -55
berlin@mbg-bb.de
www.mbg-bb.de

Detaillierte Informationen unter
www.mbg-bb.de/beteiligungskapital/

Antragsformular unter
www.mbg-bb.de/anfrage

investitionen und betriebsmittel
förderprogramme

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

ZIEL
	Stärkung der Eigenkapitalbasis
	Erhöhung der Risikotragfähigkeit des Unternehmens
	Verbesserung des Ratings, dadurch zusätzlicher Kreditspielraum und
niedrigere Kreditzinsen
	Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln (keine Umschuldung, keine Sanierungsfinanzierung)
WER
	Kleine und junge Unternehmen sowie Existenzgründungen (KMU)
	Spezielle Zielgruppen sind
• Unternehmen, die ausbilden
• Gründungen aus der Arbeitslosigkeit
• Unternehmen, die von Frauen oder Menschen mit Migrationshintergrund geführt werden
• Gewerblich orientierte Sozial- und Umweltunternehmen
WAS
	Stille Beteiligung durch die MBG, die kein Stimmrecht und keine Einflussnahme hat
	Beteiligungen i. H. v. 10 bis 50 TEUR
	Laufzeit bis zehn Jahre
	Festes Beteiligungsentgelt i. H. v. 8,0 % p. a.
	Variable Gewinnbeteiligung i. H. v. 1,5 % p. a.
	Einmaliges Bearbeitungsentgelt von 3,5 % des Beteiligungsbetrages
	Keine Sachsicherheiten
WIE
	Anträge auf Übernahme einer Beteiligung können unter Beifügung des
Investitionskonzeptes gestellt werden.
	Die Beteiligungen können mit anderen Programmen kombiniert werden.

Programm für Internationalisierung (PfI)

Programmteile: KMU-Projekte, Gemeinschaftsprojekte, Netzwerkbildung

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61

ZIEL
	Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Berliner Wirtschaft und Unterstützung vor allem kleiner und mittlerer Unternehmen
(KMU, siehe S. 136) bei der Erschließung neuer Märkte im Ausland. Dabei sollen insbesondere die Internationalisierung sowie die Anbahnung
überregionaler und grenzüberschreitender Kooperationen vorangetrieben werden, wodurch das Wachstumspotenzial der Unternehmen gesteigert wird und hohe Beschäftigungseffekte erzielt werden sollen.
	Mit den einzelnen Programmelementen KMU-Projekte, Gemeinschaftsprojekte sowie Projekte zur Netzwerkbildung findet eine modular abgestimmte Unterstützung u. a. bei Messe- und Konferenzbesuchen im
Ausland, Teilnahmen an Messegemeinschaftsständen und Delegationsreisen sowie beim Ausbau internationaler Netzwerke statt.
	Jede Förderung ist einzeln zu beantragen.

WER
	KMU des produzierenden Gewerbes und des produktionsnahen Dienstleistungsgewerbes sowie KMU aus den Clustern mit Sitz und/oder Betriebsstätte in Berlin
WAS
	Gefördert werden folgende Module:
• Teilnahme an Messen, Ausstellungen, Kongressen, Börsen, Modeschauen und Showrooms im In- und Ausland mit überwiegend internationaler und fachspezifischer Ausrichtung, sofern diese nicht überwiegend
einem Direktverkauf dienen
• Zuschuss von bis zu 50 % der förderfähigen Gesamtausgaben, max.
12 TEUR je Einzelmaßnahme, bei einer Mindesthöhe der förderfähigen
Gesamtausgaben von 6.000 EUR
• Innerhalb eines Kalenderjahres sind max. drei Teilnahmen an Maßnahmen förderfähig.
WIE
	Antragstellung bei der Investitionsbank Berlin
	Der Antrag ist spätestens sechs Wochen vor Maßnahmebeginn bei der
IBB einzureichen.
	Erst wenn der Antrag bei der IBB eingegangen ist, darf auf eigenes Risiko
mit den Maßnahmen begonnen werden.
	Eine nachträgliche Förderung ist nicht zulässig.

Investitionsbank Berlin
Kundenberatung Wirtschaftsförderung
Bundesallee 210, 10719 Berlin
T. 030 / 2125-4747
wirtschaft@ibb.de
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Aktuelle Informationen
finden Sie unter
www.ibb.de/internationalisierung

Die erforderlichen Unterlagen finden
Sie unter www.ibb.de/downloads

Elektronische Antragstellung und/
oder Upload der Unterlagen unter
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Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

förderprogramme
investitionen und betriebsmittel

KMU-Projekte (PfI-KMU)

Gemeinschaftsprojekte (PfI-GEM)
Investitionsbank Berlin
Kundenberatung Wirtschaftsförderung
Bundesallee 210, 10719 Berlin
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Wichtige Zusatzinformationen
finden Sie unter
www.ibb.de/internationalisierung

Die erforderlichen Unterlagen finden
Sie unter www.ibb.de/downloads

investitionen und betriebsmittel
förderprogramme

Elektronische Antragstellung und/
oder Upload der Unterlagen unter
www.ibb.de/eantrag

WER
Wirtschaftsnahe Institutionen mit Sitz in Berlin. Hierzu zählen insbesondere Kammern, Verbände und Branchennetzwerke.
WAS
Gefördert werden folgende Module mit einem Zuschuss bis zu 100 % der
zuwendungsfähigen Gesamtausgaben bzw. max. 150 TEUR:
• Gemeinschafts- und Brancheninformationsstände auf Messen und
Ausstellungen mit überregionaler Bedeutung im In- und Ausland, vorrangig solche, die im Landesmesseplan verzeichnet sind. Der Landesmesseplan wird nach Konsultation des Beirats „Programm für Internationalisierung“ von der für Wirtschaft zuständigen Senatsverwaltung
beschlossen.
• Standortpräsentationen sowie Kontakt- und Kooperationsbörsen,
Konferenzen, Workshops und Informationsveranstaltungen im In- und
Ausland im besonderen gesamtwirtschaftlichen Interesse des Landes
Berlin
• Unternehmensdelegationsreisen im besonderen gesamtwirtschaftlichen Interesse des Landes Berlin
WIE
Antragstellung bei der Investitionsbank Berlin
Der Antrag ist vor Maßnahmebeginn bei der IBB einzureichen.
Dabei sind:
• Anträge zur Förderung von Gemeinschafts- und Brancheninformationsständen auf Messen und Ausstellungen spätestens zwölf Wochen
nach Bekanntmachung des Landesmesseplans und
• Anträge zu den weiteren Modulen mindestens sechs Wochen vor Beginn der Maßnahme
bei der IBB einzureichen.
Erst wenn der Antrag bei der IBB eingegangen ist, darf auf eigenes Risiko
mit den Maßnahmen begonnen werden.
Eine nachträgliche Förderung ist nicht zulässig.

62
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Netzwerkbildung (PfI-NETZ)

WAS
	Gefördert werden folgende Module mit einem Zuschuss von bis zu 80 %
der förderfähigen Ausgaben über einen Zeitraum von ein bis drei Jahren:
• Vernetzungsprojekte von Wirtschaftsakteuren sowie mit Wissenschaftseinrichtungen inner- und außerhalb der Region, die insbesondere Berliner kleine und mittlere Unternehmen (KMU, siehe S. 136) bei
der Überwindung von Internationalisierungsbarrieren unterstützen
und somit den Aufbau und die Entwicklung von nachhaltigen internationalen Kooperationen fördern
• Die Netzwerkprojekte müssen im besonderen gesamtwirtschaftlichen
Interesse des Landes Berlin liegen.
WIE
	Antragstellung im zweistufigen Verfahren (Förderanfrage, Förderantrag) bei der Investitionsbank Berlin
	Der Antrag ist spätestens sechs Wochen vor Maßnahmenbeginn bei der
IBB einzureichen.
	Nach Prüfung des Antrages leitet die IBB den Antrag zur Stellungnahme
und Feststellung des besonderen gesamtwirtschaftlichen Interesses sowie zur beihilferechtlichen Einschätzung an die für Wirtschaft zuständige Senatsverwaltung weiter.
	Erst wenn der Antrag bei der IBB eingegangen ist, darf auf eigenes Risiko
mit den Maßnahmen begonnen werden.
	Eine nachträgliche Förderung ist nicht zulässig.

Investitionsbank Berlin
Kundenberatung Wirtschaftsförderung
Bundesallee 210, 10719 Berlin
T. 030 / 2125-4747
wirtschaft@ibb.de
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Wichtige Zusatzinformationen
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Die erforderlichen Unterlagen finden
Sie unter www.ibb.de/downloads

Elektronische Antragstellung und/
oder Upload der Unterlagen unter
www.ibb.de/eantrag

förderprogramme
investitionen und betriebsmittel

WER
	Wirtschaftsnahe Institutionen und international ausgerichtete Branchennetzwerke mit eigener Rechtspersönlichkeit, mit wirtschaftlicher
Zielsetzung und Sitz und/oder Betriebsstätte in Berlin

VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin
Beteiligungskapital für Berliner Unternehmen der Kreativwirtschaft

IBB Beteiligungsgesellschaft mbH
Bundesallee 210, 10719 Berlin
T. 030 / 2125-3201, Fax -3202
venture@IBB-Bet.de
www.IBB-Bet.de

Ein Video zu diesem Angebot
finden Sie unter youtube.com/c/
InvestitionsbankBerlinIBB

investitionen und betriebsmittel
förderprogramme

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

ZIEL
	Mit dem VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin investiert die IBB Beteiligungsgesellschaft Venture Capital (Beteiligungskapital) in Wachstumsunternehmen verschiedener Branchen der Kreativwirtschaft und
stärkt damit deren Eigenkapitalbasis. Die Fondsmittel werden vorrangig
für die Finanzierung der Entwicklung und Markteinführung innovativer,
skalierbarer Produkte oder Dienstleistungen zur Verfügung gestellt, um
damit ein schnelles Unternehmenswachstum zu erzielen.
WER
	Der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin beteiligt sich an Unternehmen,
die folgende Investitionskriterien erfüllen:
• innovative Geschäftsmodelle
• hohes Skalierungs- und Wertsteigerungspotenzial
• in die Schwerpunkte der Kreativwirtschaft einzuordnen
• Unternehmen, die innovative Alleinstellungsmerkmale aufweisen
• Gründer- und Managementteams mit hoher persönlicher und fachlicher Kompetenz
• Unternehmen, die sich noch in der Frühphase befinden; Wachstumsfinanzierungen erfolgen nur bei Folgerunden
• gute mittelfristige Exit-Möglichkeit
	Das Unternehmen sollte sich mehrheitlich im Besitz der aktiv tätigen
Gesellschafter befinden, seinen Firmensitz in Berlin haben, die Kriterien
der EU für kleine und mittlere Unternehmen (KMU, siehe S. 136) erfüllen
und in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft geführt werden. Darüber hinaus darf sich das Unternehmen gemäß Leitlinie der Gemeinschaft für staatliche Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung von
Unternehmen nicht in Schwierigkeiten befinden.
WAS
	Minderheitenbeteiligungen am Eigenkapital
	Erstinvestments: typischerweise zwischen 200 TEUR bis 1 Mio. EUR
	In Folgerunden kann mit bestehenden und/oder neuen Investoren je
nach Kapitalbedarf das Engagement auf bis zu 4 Mio. EUR Gesamtinvestment erhöht werden.
WIE
	Direkte Kontaktaufnahme des Unternehmens mit der IBB Beteiligungsgesellschaft mbH
	Grundlage für ein erstes Gespräch ist eine Kurzbeschreibung bzw. eine
Präsentation. Strikte Vertraulichkeit wird zugesichert.
	Die Gewährung einer Beteiligung durch den VC Fonds Kreativwirtschaft
Berlin steht unter der grundsätzlichen Voraussetzung, dass sich weitere Partner, wie Venture-Capital-Gesellschaften, Industrieunternehmen
oder Business Angels, in mindestens gleicher Höhe wie der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin am Unternehmen beteiligen.

64
65

Wirtschaftsnahe Elektromobilität

WER
	Antragsberechtigt sind Selbstständige sowie KMU, die ihren Unternehmenssitz, eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Berlin haben und
zur Ausübung ihrer Tätigkeit ein motorisiertes Fahrzeug benötigen.
	Im Fokus stehen Unternehmen mit einem größeren Fuhrpark, wie bspw.
Lieferdienste, Taxibetriebe oder Handwerksbetriebe.
	Die geförderten Fahrzeuge müssen überwiegend in Berlin genutzt werden.
	Ausgeschlossen von einer Förderung sind grundsätzlich Antragsteller,
über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet
worden ist, oder Inhaber einer juristischen Person, die eine Vermögensauskunft gemäß § 802c der Zivilprozessordnung oder § 284 der
Abgabenordnung abgegeben haben oder zu deren Abgabe verpflichtet
sind.
WAS
	Gefördert werden Ausgaben für die Beratungsleistung, den Kauf bzw.
das Leasing elektrisch betriebener Fahrzeuge als Neu- oder Jahreswagen
sowie die Errichtung von Ladeinfrastruktur.
	Die Zuschüsse im Überblick:
• Beratungsangebot – Potenzialberatung i. H. v. 100 % der Beratungskosten zu einem Netto-Beraterhonorar von max. 800 EUR
• Realisierungsberatung i. H. v. 80 % der Beratungskosten zu einem Netto-Beraterhonorar von max. 1.000 EUR
• Elektrisch betriebene Fahrzeuge – max. 4.000 EUR je PKW; max. 8.000
EUR je Nutzfahrzeug ab 2,25 t; 500 EUR je motorisiertem Zweirad
• Ladeinfrastruktur – Zuschuss i. H. v. 50 % der Gesamtkosten, max. 2.500
EUR/AC-Ladepunkt und max. 30.000 EUR/DC-Ladepunkt; Zuschuss
Spannungsnetz je Standort i. H. v. 50 % der Gesamtkosten, max. 5.500
EUR Niedrig-/55.000 EUR Mittelspannungsnetz
• Abwrackbonus – 1.000 EUR je PKW/1.500 EUR je Nutzfahrzeug
	Zuwendungen können nur gewährt werden, wenn zum Zeitpunkt der
Antragstellung noch keine Verträge abgeschlossen worden sind. Erst
nach Erhalt der Antragsbestätigung dürfen auf eigenes Risiko Beratungs- bzw. Anschaffungskosten anfallen.
	Die Mindesthaltedauer für Fahrzeuge sowie Ladeinfrastrukturen beträgt zwölf Monate. Zudem muss die Stromversorgung der Ladesäulen
aus 100 % regenerativen Energien erfolgen.
WIE
	Anträge sind von der antragstellenden Person bzw. dem Unternehmen
über das elektronische Antragsverfahren unter www.welmo.de zu stellen.

IBB Business Team GmbH
Wirtschaftsnahe Elektromobilität
Bundesallee 210, 10719 Berlin
T. 030 / 2125-4668		
welmo@ibb-business-team.de
www.welmo.de

Richtlinien, Merkblätter finden Sie unter
www.welmo.de/service/download/

Elektronische Antragstellung und/
oder Upload der Unterlagen unter
www.welmo.de/foerderung/eantrag/

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

förderprogramme
investitionen und betriebsmittel

ZIEL
	Selbstständig Tätigen sowie KMU (siehe S. 136) mit einer gewerblichen,
gemeinnützigen oder freiberuflichen Tätigkeit soll der Umstieg auf
emissionsarme Antriebssysteme von Kraftfahrzeugen in Berlin erleichtert werden.

investitionen und betriebsmittel
förderprogramme

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67

Technologie, Forschung
und Entwicklung

förderprogramme
technologie, forschung und entwicklung

förderprogramme

Wichtige Fachbegriffe werden im
Glossar erläutert (siehe S. 136 f.).

Berlin Innovativ

Investitionsbank Berlin
Kundenberatung Wirtschaftsförderung
Bundesallee 210, 10719 Berlin
T. 030 / 2125-4747
wirtschaft@ibb.de
www.ibb.de

Aktuelle Konditionen unter
www.ibb.de/berlininnovativ

Die erforderlichen Unterlagen finden
Sie unter www.ibb.de/downloads

technologie, forschung und entwicklung
förderprogramme

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

ZIEL
Für einen verbesserten Zugang zu Finanzierungen von produktiven Investitionen bietet Berlin Innovativ ein zinsgünstiges Finanzierungsangebot
für innovative mittelständische Unternehmen, bei dem die durchleitenden Banken zu 70 % von den Risiken entlastet werden.
Die Finanzierungen werden von der InnovFin KMU-Kreditgarantiefazilität des Horizont 2020-Programms der Europäischen Union (Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, siehe S. 74) mit Mitteln aus dem
Europäischen Fonds für strategische Investitionen („EFSI“) ermöglicht.
WER
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU, siehe S. 136) sowie mittelständische Unternehmen mit weniger als 500 Beschäftigten, die bei Antragstellung zumindest eines der folgenden Kriterien erfüllen:
• Produktion, Entwicklung oder Einführung der innovativen Produkte,
Verfahren oder Dienstleistungen unterliegen einem technologischen
oder marktmäßigen Risiko des Scheiterns.
• Das Unternehmen ist weniger als 12 Jahre am Markt und in den letzten
drei Jahren im Durchschnitt mehr als 20 % p. a. gewachsen (Umsatz bzw.
Beschäftigte: mind. zehn Vollzeitstellen am Anfang der Betrachtung).
• Die Aufwendungen für Forschung, Entwicklung und Innovation erreichen mindestens einen der vorgegebenen Schwellenwerte (siehe www.
ibb.de/berlininnovativ).
• Der Kreditbetrag wird zu mindestens 80 % für Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsaufwendungen eingesetzt.
• In den letzten drei Jahren wurde eine Förderung aus einem öffentlichen
Innovationsprogramm erhalten.
• In den vergangenen zwei Jahren hat ein VC-Investor/Business Angel eine
Investition getätigt bzw. ist zum Zeitpunkt der Antragstellung beteiligt.
• Das Unternehmen erhielt in den letzten zwei Jahren einen Innovationspreis einer EU-Institution.
• In den vergangenen zwei Jahren wurde ein gewerbliches Schutzrecht erteilt und der Kredit soll dessen Nutzung ermöglichen.
• Die Finanzierung des neuen Markteintritts beträgt mehr als 50 % des
durchschnittlichen Jahresumsatzes der letzten fünf Jahre.
WAS
Finanziert werden alle Formen der Existenzgründung, Investitionen, Aufstockungen des Warenlagers sowie der allgemeine Betriebsmittelbedarf.
Es gelten folgende Förderkonditionen:
• Darlehenshöhe: i. d. R. 100 TEUR bis zu 2 Mio. EUR
• Auszahlung 100 %
• 70 % Haftungsfreistellung der Hausbank durch die IBB
• Flexible Laufzeiten zwischen drei und zehn Jahren
• Zinsgünstiger, risikodifferenzierter Zinssatz
• Die Tilgung erfolgt vierteljährlich und nachschüssig.
WIE
Antragstellung über die Hausbank
Antragsunterlagen zum Download (siehe Link)
Nach positiver Bonitäts- und Besicherungsprüfung befürwortet die Hausbank den Kreditantrag und leitet die Unterlagen an die IBB weiter.
Die IBB führt aufgrund der Haftungsfreistellung der Hausbank ebenfalls
eine Bonitätsprüfung durch.

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Design Transfer Bonus

WER
Kleine und mittlere gewerbliche Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Berlin, die nach den aktuellen Regelungen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur““(GRW, siehe
S. 46) förderfähige Tätigkeiten ausüben (Erfüllung der Voraussetzungen
des Primäreffekts) und deren Projekt oder Dienstleistung einen ausgeprägten Innovationsbezug aufweist
Technologieorientierte, rechtlich selbstständige, auf Gewinnerzielung
ausgerichtete KMU, die eigene Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entwickeln und diese am Markt einführen (wollen)
WAS
Transfer von Design-Know-how von Unternehmen der Designbranche   
und Hochschulen in KMU
Designprojekte und -maßnahmen mit Bezug zur angewandten Forschung
und Entwicklung im Rahmen der Entwicklung neuer Produkte und
Dienstleistungen bzw. zur qualitativen Verbesserung bereits bestehender
Produkte und Dienstleistungen
Dienstleistungen von Design-Unternehmen, die rechtlich unabhängig
vom antragstellenden Unternehmen oder von Hochschulen sind
Die Dienstleister müssen eine ausgewiesene Designkompetenz besitzen
und ihren Sitz in Berlin oder Brandenburg haben. Die beauftragten Unternehmen, dazu gehören auch Einzelunternehmen, müssen über Erfahrung
und Sachkompetenz verfügen; diese ist durch mindestens eine Referenz
in einem vergleichbaren Gebiet nachzuweisen.
Es werden Ausgaben für externe planungs-, entwicklungs- und umsetzungsorientierte Maßnahmen und Tätigkeiten zum Design gefördert, die
darauf ausgerichtet sind, neue oder veränderte Produkte, Dienstleistungen und Produktionsverfahren bis zur Markt- bzw. Fertigungsreife auszugestalten. Dazu gehören auch das Interface- und Interaction-Design für
neue softwarebasierte Produkte und Verfahren sowie Service-Design.
WIE
Zweckgebundene Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss
Anteilsfinanzierung: 70 % der förderfähigen Ausgaben, max. 15 TEUR
Eine Kumulation des Zuschusses mit anderen Bundes- oder Landesprogrammen ist ausgeschlossen.
Die Laufzeit eines Projektes soll sechs Monate nicht überschreiten.
Die Förderung kann max. für drei voneinander abgegrenzte Projekte (die
aufeinander aufbauen können) bewilligt werden. Ausnahmen bedürfen
der Zustimmung der für Wirtschaft zuständigen Senatsverwaltung.

B.&S.U. mbH Beratungs- und
Service-Gesellschaft Umwelt mbH
Alexanderstraße 7, 10178 Berlin
Frau Jenny Dittner
T. 030 / 3 90 42-72, Fax -31
info@designtransferbonus.de
www.bsu-berlin.de/de

Detaillierte Informationen unter
www.designtransferbonus.de
und
www.designtransferbonus.de/faq/

Checkliste, Merkblatt, Formulare
und weitere Unterlagen unter
www.designtransferbonus.de/
downloads

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

förderprogramme
technologie, forschung und entwicklung

ZIEL
Die Förderung soll kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu
Designleistungen erleichtern und so die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Produkte und Dienstleistungen stärken.
Ziel ist die frühzeitige und anwendungsbezogene Einbindung der Gestaltungskompetenz der Designbranche bzw. der Hochschulen in den Innovationsprozess von KMU (siehe S. 136).
Durch die Kooperation soll die regionale Kompetenz gestärkt und der Eintritt in internationale Märkte initiiert bzw. unterstützt werden.

ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit

für zukunftsweisende Vorhaben und innovative Unternehmen

KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5–9
60325 Frankfurt
www.kfw.de

Das Förderangebot besteht
aus drei Kreditvarianten:
380, 390 und 391

technologie, forschung und entwicklung
förderprogramme

Informationen über die Kreditvarianten, Antragsformulare
und Merkblätter finden Sie unter
www.kfw.de/380

ZIEL
	Die zinsgünstige Finanzierung von Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben in Deutschland sowie von Vorhaben innovativer Unternehmen
WER
	Etablierte kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (KMU, siehe S. 136), die
• seit mindestens zwei Jahren am Markt aktiv sind,
• weniger als 250 Beschäftigte und einen Jahresumsatz von höchstens
50 Mio. EUR oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. EUR
haben.
	Größere mittelständische Unternehmen, die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden und deren Gruppenumsatz 500 Mio. EUR nicht überschreitet
	Freiberuflich Tätige
WAS
	Digitalisierungsvorhaben (max. 24 Monate ab Vorhabensbeginn)
	Innovationsvorhaben (max. 24 Monate ab Vorhabensbeginn)
	Vorhaben innovativer Unternehmen
	Es werden bis zu 100 % der förderfähigen Investitionen und Betriebsmittel finanziert.
	Kreditmindestbetrag 25 TEUR, Kredithöchstbetrag 25 Mio. EUR (jeweils
pro Vorhaben)
WIE
	Antragstellung über Ihre Hausbank vor Vorhabensbeginn bei der KfW
	Die Kombination mit anderen Förderprogrammen ist im Rahmen der
jeweils relevanten EU-Beihilfegrenzen möglich, sofern es nicht zu einer
Überfinanzierung kommt. Die beihilferechtlichen Kumulierungsbestimmungen sind zu beachten.

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ERP-Mezzanine für Innovation

für die Entwicklung neuer Produkte und Prozesse

WER
	Etablierte Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die
• seit mindestens zwei Jahren am Markt aktiv sind,
• sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden und
• deren Gruppenumsatz 500 Mio. EUR nicht überschreitet.
	Freiberuflich Tätige
WAS
	Es werden sowohl Vorhaben unterstützt, die sich vom Stand der Technik in der EU abheben, als auch solche, die für die Antragstellenden neu
sind. Die Antragstellenden müssen das innovative Vorhaben in beiden
Varianten selbst durchführen oder sich an einem solchen durch einen
eigenen innovativen Beitrag wesentlich beteiligen (d. h. der Kern der Innovation liegt beim Unternehmen).
	Förderfähige Vorhaben
• umfassen Tätigkeiten der experimentellen Entwicklung,
• zielen darauf ab, eine genau definierte unteilbare Aufgabe mit klar
festgelegten Zielen durchzuführen,
• können aus mehreren Arbeitspaketen, Tätigkeiten oder Dienstleistungen bestehen.
	Wenn zwei oder mehr Forschungs- und Entwicklungsvorhaben nicht
eindeutig voneinander getrennt werden können und einzeln betrachtet
keine Aussicht auf technologischen Erfolg haben, werden sie als ein einziges Vorhaben betrachtet.
	Finanzierungspaket aus Darlehen (Fremdkapitaltranche) und Nachrangdarlehen (Nachrangtranche, abhängig vom Gruppenumsatz)
	Es werden bis zu 100 % der förderfähigen Kosten (z. B. Personalkosten,
Gemeinkosten, Investitionen für FuE-Vorhaben, Maßnahmen zur Qualitätssicherung) finanziert.
	Kreditmindestbetrag 25 TEUR, Kredithöchstbetrag 5 Mio. EUR (jeweils
pro Vorhaben)
WIE
	Antragstellung über Ihre Hausbank vor Vorhabensbeginn bei der KfW
	Kombination mit anderen haftungsfreigestellten Förderprogrammen
der KfW ist ausgeschlossen.
	Die Kombination mit anderen Förderprogrammen ist im Rahmen der
jeweils relevanten EU-Beihilfegrenzen möglich, sofern es nicht zu einer
Überfinanzierung kommt. Die beihilferechtlichen Kumulierungsbestimmungen sind zu beachten.
	Fremdkapitaltranche ist banküblich zu besichern, Nachrangtranche erfordert keine Besicherung.

KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5–9
60325 Frankfurt
T. 08 00 / 5 39 90 01 (kostenfrei)
www.kfw.de

Das Förderangebot besteht
aus drei Kreditvarianten:
360, 361 und 364.

Informationen über die Kreditvarianten, Antragsformulare
und Merkblätter unter
www.kfw.de/360

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

förderprogramme
technologie, forschung und entwicklung

ZIEL
	Die langfristige zinsgünstige Finanzierung marktnaher Forschung und
Entwicklung neuer Produkte, Verfahren/Prozesse oder Dienstleistungen
sowie ihrer wesentlichen Weiterentwicklung in Deutschland
	Die Forschungs- und Entwicklungsphase kann bis zum Beginn der kommerziellen Nutzung begleitet werden.

EXIST-Forschungstransfer

im Rahmen des Programms „Existenzgründungen aus der Wissenschaft“

Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich (PtJ)
Geschäftsstelle Berlin
Zimmerstraße 26–27, 10969 Berlin
T. 030 / 2 01 99-4 11
ptj-exist-forschungstransfer@
fz-juelich.de
www.exist.de

Detaillierte Informationen unter
www.exist.de/DE/Programm/ExistForschungstransfer/inhalt.html

technologie, forschung und entwicklung
förderprogramme

Das Programm für die zweite
Förderphase (Seed) unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

ZIEL
	Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt
mit EXIST-Forschungstransfer in zwei Förderphasen herausragende forschungsbasierte Gründungsvorhaben, die mit aufwendigen und risikoreichen Entwicklungsarbeiten verbunden sind.
WER
	In der ersten Förderphase („Pre-Seed“) werden Forscherteams an Hochschulen und Forschungseinrichtungen gefördert.
	In der zweiten Förderphase („Seed“) wird das technologieorientierte Unternehmen gefördert, das im Ergebnis des Pre-Seed gegründet wurde.
WAS
	In der ersten Förderphase sollen Forschungsergebnisse, die das Potenzial
besitzen, Grundlage einer Unternehmensgründung zu sein, weiterentwickelt werden. Ziele sind Entwicklungsarbeiten zum Nachweis der technischen Realisierbarkeit, die Entwicklung von Prototypen, Ausarbeitung
eines Businessplans und schließlich die Unternehmensgründung. Die
Förderung beinhaltet eine begleitende Beratung durch ein gründungsunterstützendes Netzwerk.
	In der zweiten Förderphase geht es um Entwicklungsarbeiten bis zur
Marktreife, deren Ziele die Aufnahme der Geschäftstätigkeit sowie die
Sicherung einer externen Anschlussfinanzierung sind.
WIE
	In der ersten Förderphase können Ausgaben für max. vier Personalstellen (drei wissenschaftliche bzw. technische plus eine mit betriebswirtschaftlichen Kompetenzen) sowie Sachausgaben für Investitionsgüter,
Betriebsmittel, Marktrecherchen, Schutzrechte sowie für Auftragsvergaben oder Coaching bis zur Höhe von max. 250 TEUR gefördert werden.
	Zuwendungsfähige projektbezogene Ausgaben können bis zu 100 % gefördert werden. Gründungsvorhaben der vom Bund und den Ländern
gemeinsam grundfinanzierten Forschungseinrichtungen (FhG, HGF,
Max-Planck-Gesellschaft, Leibniz-Gemeinschaft) werden zu 90 % finanziert. Das Pre-Seed dauert bis zu 18 Monate und kann im Einzelfall für
hochinnovative und nachweisbar besonders zeitaufwendige Vorhaben
bis auf 36 Monate beantragt werden.
	In der zweiten Förderphase (Dauer: 18 Monate) kann ein nicht rückzahlbarer Zuschuss von bis zu 180 TEUR zur Verfügung gestellt werden.
	Voraussetzung ist, dass das Unternehmen eigene Mittel sowie ggf. Beteiligungskapital im Verhältnis 1:3 zur Verfügung stellt.
	Förderfähig sind u. a. Personalkosten, Abschreibungen auf vorhabensspezifische Anlagen, Aufträge an Dritte, Materialkosten, Kosten für
Schutzrechtsanmeldungen.
	Zweistufiges Förderverfahren: In der ersten Stufe sind Projektskizzen für
die erste Förderphase im Zeitraum vom 1.–31. Januar bzw 1.–31. Juli eines Kalenderjahres einzureichen. Sechs Monate vor Ablauf des Pre-Seed
kann der Antrag auf Förderung in der Förderphase II vorgelegt werden,
sofern die Gründung weiterverfolgt wird.

EXIST-Gründerstipendium

im Rahmen des Programms „Existenzgründungen aus der Wissenschaft“

WER
Wissenschaftler/-innen aus öffentlichen, nicht gewinnorientierten
Hochschulen und Forschungseinrichtungen
Hochschulabsolventen/-innen und ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen (bis zu fünf Jahre nach Abschluss bzw. Ausscheiden)
Studierende, die zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens die Hälfte ihres Studiums absolviert haben
Gründerteams bis max. drei Personen. Teams, die sich mehrheitlich aus
Studierenden zusammensetzen, werden nur in Ausnahmefällen gefördert.
Eines der bis zu drei Teammitglieder kann mit einer qualifizierten Berufsausbildung als technische/r Mitarbeiter/-in gefördert werden. Der
Abschluss eines Teammitglieds kann länger als fünf Jahre zurückliegen.
WAS
Innovative technologieorientierte Vorhaben und Dienstleistungen, die
auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen, erhalten Förderung für:
• die Sicherung des persönlichen Lebensunterhalts über ein Stipendium:
– promovierte Gründer/-innen: 3.000 EUR pro Monat
– Absolventen/-innen: 2.500 EUR p. M.
– Technische Mitarbeiter/-innen: 2.000 EUR p. M.
– Studierende: 1.000 EUR p. M.
– Kinderzuschlag: 150 EUR p. M. und Kind
• Sachausgaben: bis zu 30 TEUR (Teams bis drei Personen), bis zu 10 TEUR
(Einzelgründungen)
• Coaching: 5.000 EUR
Die maximale Förderdauer beträgt ein Jahr.
WIE
Hochschule bzw. Forschungseinrichtung in Deutschland
• stellt den Antrag. Antragstellung jederzeit möglich,
• benennt und stellt eine/n Mentor/-in,
• ist in ein Gründernetzwerk eingebunden,
• stellt Arbeitsplatz und garantiert kostenfreie Nutzung
der Infrastruktur,
• verwaltet Fördermittel.
Gründerin/Gründer
• erhält Coachingleistungen des Gründer-Netzwerks,
• erstellt mit Berater/-in und ggf. Mentor/-in Coachingbzw. Betreuungsfahrplan,
• besucht eintägiges Seminar „Gründerpersönlichkeit“,
• präsentiert erste Ergebnisse zum Businessplan nach fünf Monaten,
• legt Businessplan nach zehn Monaten vor,
• f ührt Steuern und Sozialversicherungen eigenverantwortlich ab.
Unternehmensgründung frühestens nach Beginn der Förderung

Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich (PtJ)
Geschäftsstelle Berlin
Zimmerstraße 26–27, 10969 Berlin
T. 030 / 2 01 99-4 11
ptj-exist-gruenderstipendium@
fz-juelich.de
www.exist.de

Detaillierte Informationen unter
www.exist.de/DE/Programm/ExistGruenderstipendium/inhalt.html

Ein Video zu diesem Programm
finden Sie unter www.exist.de/DE/
Programm/Exist-Gruenderstipendium/
inhalt.html

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

förderprogramme
technologie, forschung und entwicklung

ZIEL
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt mit dem EXIST-Gründerstipendium die Vorbereitung von Gründungsvorhaben aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Bei
den Vorhaben sollte es sich um innovative technologieorientierte oder
wissensbasierte Projekte (Dienstleistungen) mit guten wirtschaftlichen
Erfolgsaussichten handeln.

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Horizont 2020

EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation

Berlin Partner für Wirtschaft
und Technologie GmbH
Fasanenstraße 85, 10623 Berlin
Frau Anke Wiegand
Koordinatorin Enterprise Europe
Network Berlin-Brandenburg
T. 030 / 4 63 02-5 91
anke.wiegand@berlin-partner.de
www.berlin-partner.de
www.een-bb.de

technologie, forschung und entwicklung
förderprogramme

Detaillierte Informationen und
aktuelle Informationen unter
www.een-bb.de/service/
eu-foerderprogramme-verstehen/
forschung-innovation-		
technologieentwicklung.html

ZIEL
	Horizont 2020 ist ein zentrales Instrument auf dem Weg zur Innovationsunion und zur Erreichung der Ziele der Strategie Europa 2020. Es fördert
Forschungs- und Innovationsaktivitäten über die gesamte Wertschöpfungskette, von der Idee bis zur Entwicklung von Prototypen.
	Ziel ist es, die Lücke zwischen Forschung und Markteinführung zu schließen. Die schnelle Marktetablierung von neuen technologischen und
nichttechnologischen Entwicklungen, Dienstleistungen und Prozessen
soll die Wettbewerbsfähigkeit Europas stärken.
WER
	Unternehmen, Universitäten, öffentliche und private Forschungseinrichtungen, Kommunen, Verbände in Kooperation mit Partnern
	In der Regel müssen mindestens drei unabhängige Einrichtungen aus
drei verschiedenen Ländern (Mitgliedstaaten oder assoziierten Staaten)
an einem Projekt beteiligt sein.
	Unter dem neu entwickelten KMU-Instrument werden explizit kleine
und mittelständische Unternehmen (KMU, siehe S. 136) angesprochen.
Diese benötigen nicht zwangsläufig Konsortialpartner für eine erfolgreiche Antragstellung, vorausgesetzt ein „europäischer Mehrwert“ kann
nachgewiesen und begründet werden.
	Die Beteiligung von zusätzlichen Teilnehmern aus Drittstaaten ist möglich.
WAS
	Horizont 2020 baut auf den drei Themensäulen „Gesellschaftliche Herausforderungen“, „Industrielle Führungsrolle“ und „Exzellente Wissenschaft“ auf, die jeweils mit 27 Mrd. EUR, 16 Mrd. EUR und 26 Mrd. EUR bis
2020 ausgestattet sind.
	Die drei Grundsäulen sind in Themenbereiche („Challenges“) entsprechend der Struktur der Arbeitsprogramme unterteilt.
	Die Arbeitsprogramme werden auf zweijährlicher Basis veröffentlicht
und enthalten die spezifischen Projektausschreibungen (Calls), geordnet
nach „Focus Areas“.
	Anhand der Focus Areas sind die einzelnen Ausschreibungen gelistet.
	Im offiziellen EU-Zugang „Funding & Tenders Portal“ (ec.europa.eu/
info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/home) kann durch
themenrelevante Suchbegriffe direkt nach dem entsprechenden Call gesucht werden.
Gesellschaftliche Herausforderungen
	Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen
	Ernährungssicherheit, nachhaltige Landwirtschaft, marine und maritime Forschung und Bioökonomie
	Sichere, saubere und effiziente Energie
	Intelligenter, umweltfreundlicher und integrierter Verkehr
	Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe
	Europa in einer sich verändernden Welt
	Sichere Gesellschaften

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Industrielle Führungsrolle
	Führungsrolle in Industrie und Schlüsseltechnologien
	Informations- und Kommunikationstechnologien
	Nanotechnologien
	Materialien
	Biotechnologie
	Produktions- und Verfahrenstechniken
	Weltraum
	Zugang zu Risikofinanzierung
	Innovation in KMU

Förderbedingungen der EU
	Horizont 2020 vergibt vorhabensabhängige Zuschüsse von 70 % bis zu
100 % der erstattungsfähigen direkten Kosten sowie bis zu 25 % Overheadpauschalen der indirekten Kosten.
	Aus den jeweiligen Ausschreibungen ergeben sich die notwendigen Anforderungen an Qualität und Exzellenz von Anträgen.
	Bis auf wenige Ausnahmen müssen alle Anträge im Verbund mit europäischen Partnern gestellt werden.
WIE
	Formgebundene Antragstellung im Rahmen von periodischen Ausschreibungen (Calls for Proposals), veröffentlicht im Amtsblatt C der EU sowie auf
ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/home
	Alle Details und spezifischen Ausschreibungsbedingungen sind den Calls
zu entnehmen.
	Anträge im Rahmen von Horizont 2020 können ausschließlich auf elektronischem Weg über den internetbasierten „Online Submission Service“
eingereicht werden. Hierzu wird ein EU-Login mit validierter E-MailAdresse benötigt, der schnell und einfach eingerichtet ist.
	Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie steht Unternehmen und
Forschungseinrichtungen bei der Antragstellung im Rahmen von Horizont 2020 über das Enterprise Europe Network Berlin-Brandenburg (EEN
BB) zur Seite.
	Das EEN BB informiert Unternehmen und Forschungseinrichtungen über
innovationsorientierte Entwicklungen, Initiativen und Programme der
Europäischen Union und hilft ihnen bei der Suche nach Geschäfts- und
Technologiepartnern. Es ist vor Ort Wegweiser durch die umfangreichen
Informationen aus Brüssel. Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie ist in der Hauptstadtregion Koordinator des EEN Berlin-Brandenburg.
	Über das EEN BB bietet Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie
mit einem H2020-E-Mail-Dienst Unternehmen und Forschungseinrichtungen ein gebündeltes branchenspezifisches Informationsangebot
zu Horizont 2020 an. Eine Anmeldung zum H2020-E-Mail-Dienst ist kostenfrei möglich über die Webseite des EEN Berlin-Brandenburg unter
een-bb.de.

förderprogramme
technologie, forschung und entwicklung

Exzellente Wissenschaft
	Zukünftige und aufkommende Technologien (FET)
	Marie-Sklodowska-Curie-Maßnahmen
	Europäische Forschungsinfrastrukturen

INNO-KOM / Innovationskompetenz

FuE-Förderung gemeinnütziger externer Industrieforschungseinrichtungen –
Innovationskompetenz (INNO-KOM)

EuroNorm GmbH
Stralauer Platz 34, 10243 Berlin
Herr Marcus Netzel
T. 030 / 9 70 03-0 43, Fax -0 44
innokom@euronorm.de
www.euronorm.de

Detaillierte Informationen unter
www.innovation-beratungfoerderung.de

technologie, forschung und entwicklung
förderprogramme

Formulare für Anträge, Nachweise
und Rechnungen sowie weitere
Informationen unter
www.innovation-beratung-foerderung.
de/INNO-KOM-Dokumente

ZIEL
Unterstützung der Industrieforschung bei der Erhaltung und Stärkung
ihrer Innovationskompetenzen und bei der Entwicklung neuer marktorientierter Produkte und Verfahren
WER
Gefördert werden rechtlich selbstständige gemeinnützige Industrieforschungseinrichtungen im Rahmen ihrer nicht wirtschaftlichen Tätigkeit
mit Sitz in einer strukturschwachen Region in Deutschland entsprechend den Fördergebieten der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung
der regionalen Wirtschaftsstruktur““(GRW, siehe S. 46), die weder Teil
einer Hochschule sind noch einer (grundfinanzierten) Wissensgemeinschaft angehören oder eine sonstige institutionelle Förderung von mehr
als 20 % erhalten.  
WAS
Modul VF: Vorhaben der Vorlaufforschung
Projekte mit wissenschaftlichem Anspruch und breiten Applikationsmöglichkeiten
Modul MF: Marktorientierte FuE-Vorhaben
Projekte mit technologischen und wirtschaftlichen Erfolgsaussichten
beim Transfer insbesondere in KMU (siehe S. 136)
Modul IZ: Investitionszuschuss
Investive Vorhaben zur Verbesserung der wissenschaftlich-technischen
Infrastruktur
WIE
Modul VF: Vorhaben der Vorlaufforschung
• Förderquote: max. 90 %
• Höhe des Zuschusses: max. 550 TEUR
• Förderfähiges FuE-Personal: max. 10 %
Modul MF: Marktorientierte FuE-Vorhaben
• Förderquote: max. 70 %
• Höhe des Zuschusses: max. 400 TEUR
• Förderfähiges FuE-Personal: max. 50 %
Förderfähige Einzelpositionen sind:
• Personaleinzelkosten
• Allgemeine Kosten
• Sonstige unmittelbare Vorhabenskosten
• Abschreibungen auf vorhabensspezifische Anlagen und Geräte
• Kosten für weitere Zwecke (bspw. projektbezogene Forschungsaufträge
an Dritte, Schutzrechte, Zulassungen)
Modul IZ: Investitionszuschuss
• Förderquote: max. 90 %
• Höhe des Zuschusses: je Einrichtung und Haushaltsjahr
– weniger als 50 Beschäftigte: max. 250 TEUR
– mehr als 50 Beschäftigte: max. 500 TEUR
Förderfähige Einzelpositionen sind:
• Ausgaben für Maschinen, Geräte, Instrumente, Ausrüstungen, immaterielle Wirtschaftsgüter und
• Ausgaben für bauliche Maßnahmen zu deren Inbetriebnahme.

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77

KMU-innovativ

Vorfahrt für Spitzenforschung im Mittelstand

WER
Forschungsintensive Unternehmen und unternehmensnahe Dienstleister, die der KMU-Definition der Europäischen Kommission entsprechen
Mit den Unternehmen zusammenarbeitende Forschungseinrichtungen
und Großunternehmen
Für das Einstiegsmodul: Unternehmen, die bisher keine oder wenig Erfahrung im Bereich der Forschungsförderung haben
WAS
Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und
vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend
und anwendungsbezogen sind. Die Einzelheiten sind in der jeweiligen
Förderbekanntmachung geregelt.
WIE
Zweistufiges Förderverfahren (Einstiegsmodul einstufig):
• In der ersten Stufe können jederzeit Projektskizzen eingereicht werden.
• Eingereichte Projektvorschläge stehen untereinander im Wettbewerb.
• Einheitliche Stichtage zur Bewertung der eingereichten Skizzen: 15. April
und 15. Oktober
• Auf der Grundlage der Bewertung werden zu den für eine Förderung
ausgewählten Projektskizzen in der zweiten Stufe Anträge eingereicht.

Förderberatung „Forschung und
Innovation“ des Bundes
Forschungszentrum Jülich GmbH,
Projektträger Jülich (PtJ)
Zimmerstraße 26–27, 10969 Berlin
Lotsendienst für Unternehmen
T. 08 00 / 2 62 30 09 (kostenfrei)
lotse@kmu-innovativ.de
www.foerderinfo.bund.de

Detaillierte Informationen unter
www.kmu-innovativ.de

Elektronische Antragstellung und/
oder Upload der Unterlagen unter
foerderportal.bund.de/easyonline/

förderprogramme
technologie, forschung und entwicklung

ZIEL
Mit der Förderinitiative KMU-innovativ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Spitzenforschung im deutschen
Mittelstand. Insbesondere junge Unternehmen ohne Erfahrung mit Forschungsförderung erhalten damit schneller die Möglichkeit, anspruchsvolle Forschungsprojekte zu verwirklichen.
Förderkriterien sind Exzellenz und Innovationsgrad des Projektes sowie
hohe Verwertungschancen.
Unterstützt werden industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche
Entwicklungsvorhaben zur Stärkung der Innovationsfähigkeit der KMU
(siehe S. 136) in folgenden Technologiefeldern:
• Biotechnologie
• Elektronik; Autonomes elektrisches Fahren
• Forschung für die zivile Sicherheit
• Informations- und Kommunikationstechnologien: Datenwissenschaft,
Informationstechnologien, Industrie 4.0 (DII); Kommunikationssysteme,
IT-Sicherheit (KIS)
• Materialforschung
• Medizintechnik
• Mensch-Technik-Interaktion
• Photonik und Quantentechnologien
• Produktionsforschung
• Technologien für Ressourceneffizienz und Klimaschutz

Pro FIT-Frühphasenfinanzierung

Programm zur Förderung von Forschung, Innovationen und Technologien

Investitionsbank Berlin
Kundenberatung Wirtschaftsförderung
Bundesallee 210, 10719 Berlin
T. 030 / 2125-4747
wirtschaft@ibb.de
www.ibb.de

Detaillierte Informationen unter
www.ibb.de/profit-fruehphase

Die erforderlichen Unterlagen finden
Sie unter www.ibb.de/downloads

technologie, forschung und entwicklung
förderprogramme

Elektronische Antragstellung und/
oder Upload der Unterlagen unter
www.ibb.de/eantrag

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

ZIEL
	Die Pro FIT-Frühphasenfinanzierung hat zum Ziel, die Finanzierungsmöglichkeiten von Technologieunternehmen in der unternehmerischen
Frühphase zu verbessern.
	Durch die Pro FIT-Frühphasenfinanzierung wird es technologieorientierten Gründerinnen und Gründern erleichtert, ihre Unternehmensinfrastruktur und Personalkapazitäten aufzubauen sowie erforderliche
Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.
WER
	Antragsberechtigt sind neu gegründete, technologieorientierte kleine
Unternehmen mit Sitz in Berlin, die die Durchführung eines Innovationsvorhabens („Ankerprojekt“) anstreben.
	Die Unternehmen dürfen maximal zwölf Monate alt sein, um die Förderung aus der Frühphase 1 in Anspruch zu nehmen, maximal 24 Monate,
sofern nur die Förderung aus der Frühphase 2 beantragt wird.
	Für die Inanspruchnahme der Pro FIT-Frühphasenfinanzierung ist des
Weiteren eine Mentorin oder ein Mentor (für Motivation, Netzwerken,
Austausch) erforderlich, die/der sich für das neu gegründete Unternehmen einsetzt, über einschlägige unternehmerische Erfahrungen verfügt
und sich zumindest in geringem Umfang an der Unternehmensfinanzierung beteiligt (mind. 5 % des Förderbetrages).
WAS
	In beiden Frühphasen sind alle notwendigen und angemessenen Personal-, Investitions- und Betriebsausgaben des neu gegründeten Unternehmens förderfähig, die dem Aufbau und Betrieb einer ersten Unternehmensinfrastruktur sowie in der Frühphase 1 der Vorbereitung des
Ankerprojekts dienen. Gefördert werden Personalausgaben (v. a. für die
Geschäftsführerin bzw. den Geschäftsführer), Investitionsausgaben sowie laufende Betriebsausgaben. Die Ausgaben dürfen weder direkt im
Zusammenhang mit dem „Ankerprojekt“ noch im Zusammenhang mit
umsatzbezogenen Kundenaufträgen anfallen.
	Die Förderung wird in Abhängigkeit der jeweiligen Frühphase in Form
von nicht rückzahlbaren Zuschüssen und/oder zinsverbilligten Darlehen
gewährt. In beiden Frühphasen ist eine Finanzierung von 100 % der förderfähigen Ausgaben möglich.
	Frühphase 1:
• Die Ausgaben in der Frühphase 1 werden je zu 50 % mit einem nicht
rückzahlbaren Zuschuss und einem Darlehen finanziert.
• Die Frühphase 1 kann max. ein Jahr dauern.
• Innerhalb dieses Zeitraums, spätestens jedoch am Ende der Frühphase
1, muss mit dem Innovationsprojekt („Ankerprojekt“) begonnen werden.
	Frühphase 2:
• Die Ausgaben in der Frühphase 2 werden mit einem Darlehen finanziert.
• Die Frühphase 2 endet spätestens mit Abschluss des Ankerprojektes.

78
79

WIE
Neben dem Antragsvordruck ist ein aussagekräftiger Geschäftsplan
(Text- und Zahlenteil) bei der IBB im eAntrags-Verfahren einzureichen,
der auch eine Kurzbeschreibung des geplanten Ankerprojekts sowie Angaben über die Mentorin bzw. den Mentor für die Frühphase enthalten
muss.
Zudem müssen im ebenfalls einzureichenden „Frühphasen-Finanzplaner“ die erwarteten Ausgaben des „Ankerprojekts“, anderer geplanter
Förderprojekte sowie des umsatzwirksamen Kundengeschäfts separat
von den übrigen Unternehmensausgaben dargestellt werden.
Die wesentlichen Planpositionen sind zu erläutern.
Anhand der eingereichten Unterlagen und einer persönlichen Präsentation der Gründerinnen bzw. Gründer erfolgt zunächst unter den Aspekten „Technologie“, „Marktumfeld“, „Markteinführungsstrategie“,
„Planungskonsistenz“ und „Team“ eine Einschätzung durch externe
Fachgutachter dahingehend, ob das geplante Unternehmenskonzept
grundsätzlich förderfähig und förderwürdig ist. Zudem werden die
rechtlichen Verhältnisse des Unternehmens anhand des Gesellschaftsvertrages sowie der vorzulegenden KMU-Erklärung geprüft.
Bei einem positiven Prüfergebnis fordert die IBB vom antragstellenden
Unternehmen zusätzliche Unterlagen für die kaufmännische Prüfung
an. Die im Ergebnis der fachlichen Prüfung in Aussicht gestellte Frühphasenfinanzierung kann hinsichtlich Art und Höhe vom Antrag abweichen.
Im nächsten Prüfschritt werden die kaufmännischen Unterlagen zum
Unternehmen sowie zur wirtschaftlichen Situation des antragstellenden Unternehmens bewertet.
Von den maßgeblichen Gesellschaftern sind entsprechende Auskünfte
zu erteilen (bei natürlichen Personen u. a. die Vorlage einer Selbstauskunft).
Die IBB nimmt auf dieser Basis eine wirtschaftliche Gesamteinschätzung vor und prüft dabei auch, ob sich die Gesellschafter in angemessenem Umfang an der Unternehmensfinanzierung beteiligen.
Erst mit Eingang des Antrages bei der IBB und nach deren Zustimmung
kann mit dem Frühphasenvorhaben auf eigenes finanzielles Risiko begonnen werden (vorzeitiger Maßnahmebeginn). Die Zustimmung der
IBB zum vorzeitigen Maßnahmebeginn erfolgt in der Regel nach positivem Abschluss der fachlichen Begutachtung des Unternehmenskonzepts.

förderprogramme
technologie, forschung und entwicklung

 ie Gesamtzuwendung kann für beide Phasen max. 500 TEUR betragen,
D
wovon max. 200 TEUR auf die Frühphase 1 entfallen.
Die Darlehen in der Frühphase 1 werden in der Regel zinslos gewährt.
Die Darlehen in der Frühphase 2 werden niedrig verzinst.
Die Laufzeit der Darlehen beträgt bis zu zehn Jahre.
Die Vereinbarung einer endfälligen Tilgung sowie die Erklärung eines
Rangrücktrittes sind möglich.
Die Darlehen werden ohne Stellung einer Sicherheit gewährt.

Pro FIT-Projektfinanzierung

Programm zur Förderung von Forschung, Innovationen und Technologien

Investitionsbank Berlin
Kundenberatung Wirtschaftsförderung
Bundesallee 210, 10719 Berlin
T. 030 / 2125-4747
wirtschaft@ibb.de
www.ibb.de

Detaillierte Informationen unter
www.ibb.de/profit

Ein Video zu diesem Programm
finden Sie unter youtube.com/c/
InvestitionsbankBerlinIBB

technologie, forschung und entwicklung
förderprogramme

Die erforderlichen Unterlagen finden
Sie unter www.ibb.de/downloads

Elektronische Antragstellung und/
oder Upload der Unterlagen unter
www.ibb.de/eantrag

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

ZIEL
	Mit Pro FIT können technologieorientierte Projekte in allen Phasen des
Innovationsprozesses – von der Forschung bis zur Markteinführung –
finanziert werden.
WER
	Antragsberechtigt sind Unternehmen und Forschungseinrichtungen
mit Sitz in Berlin bzw. mindestens einer organisatorisch eigenständigen
Betriebsstätte in Berlin:
• Unternehmen
– KMU (siehe S. 136): allein oder im Verbund mit Unternehmen oder Forschungseinrichtungen
– Nicht-KMU: nur im Verbund mit KMU und Forschungseinrichtungen
• Forschungseinrichtungen
– nur im Verbund mit mindestens einem Unternehmen
WAS
	Förderfähig sind Einzel- und Verbundprojekte in den Phasen der industriellen Forschung, der experimentellen Entwicklung sowie des Produktionsaufbaus, der Marktvorbereitung und der Markteinführung.
	Gefördert werden projektbezogene Personalausgaben, Fremdleistungen, Materialausgaben, Schutzrechtsanmeldungen, Ausgaben für die
Markteinführung und Marktvorbereitung sowie indirekte Projektausgaben.
	Die Förderung wird in Abhängigkeit von der Innovationsphase in Form
von nicht rückzahlbaren Zuschüssen und/oder zinsverbilligten Darlehen
gewährt.
	Für Forschungs- und Entwicklungsprojekte von Unternehmen und Forschungseinrichtungen können nicht rückzahlbare Zuschüsse in Höhe
von bis zu 400 TEUR (je Projekt bzw. bei Verbünden je Projektpartner)
gewährt werden. Bezogen auf die förderfähigen Projektausgaben betragen die maximalen Fördersätze im Einzelnen bis zu:
• Phase der industriellen Forschung:
– 80 % (inkl. KMU- und Verbundbonus)
• Phase der experimentellen Entwicklung:
– nur bei Forschungseinrichtungen in Verbünden 40 %
– nur bei Großunternehmen in Verbünden 25 %
	Bei beihilfefreien Förderungen für Forschungs- und Entwicklungsprojekte von Forschungseinrichtungen beträgt der Fördersatz bis zu 75 %
bzw. bis zu 100 % der zusätzlich durch das Projekt verursachten Ausgaben, soweit eine Gegenfinanzierung aus der öffentlichen Grundfinanzierung dargestellt werden kann. Der Eigenanteil muss mindestens 25 %
der insgesamt förderfähigen Projektausgaben betragen.
	Bei kleinen und mittleren Unternehmen werden die Fördermittel zur
Finanzierung von Projekten in den Phasen der experimentellen Entwicklung sowie des Produktionsaufbaus, der Marktvorbereitung und
der Markteinführung in Form von zinsvergünstigten Darlehen in Höhe
von bis zu 1 Mio. EUR bzw. maximal 80 % der förderfähigen Ausgaben je
Projekt vergeben. Für die zinsverbilligten Darlehen gelten folgende Konditionen:

80
81

WIE
	Das geplante Projekt ist nachvollziehbar zu beschreiben und zusammen
mit dem interaktiven Vordruck „Projektantrag“, dem Pro FIT-Finanzplaner sowie Unterlagen zur rechtlichen Situation des Antragstellers bei
der IBB im eAntrags-Verfahren einzureichen.
	Bei Verbundprojekten sind die Antragsunterlagen von jedem Projektpartner separat auszufüllen. Die Projektbeschreibung ist von allen Verbundpartnern gemeinsam zu erstellen.
	Bereits nach Eingang des Antrags kann mit dem Projekt auf eigenes finanzielles Risiko begonnen werden. Das Risiko besteht hauptsächlich
darin, dass das Projekt als nicht förderfähig oder nicht förderwürdig
eingeschätzt werden kann.
	Anhand der eingereichten Unterlagen wird das geplante Projekt zeitnah
durch zwei externe Gutachter fachlich geprüft und marktbezogen eingeschätzt.
	Bei einem positiven Prüfergebnis wird die mögliche Projektfinanzierung
(Finanzierungsart und -höhe) festgelegt und weitere Unterlagen werden vom Antragsteller zur kaufmännischen Prüfung angefordert. Die
im Ergebnis der fachlichen Prüfung in Aussicht gestellte Pro FIT-Finanzierung kann hinsichtlich Art und Höhe vom Antrag abweichen.
	Im nächsten Prüfschritt werden die kaufmännischen Unterlagen zum
Unternehmen sowie zur wirtschaftlichen Situation des Antragstellers
bewertet.
	Von den maßgeblichen Gesellschaftern sind entsprechende Auskünfte
zu erteilen (bei natürlichen Personen u. a. die Vorlage einer Selbstauskunft).
	Die IBB nimmt auf dieser Basis eine wirtschaftliche Gesamteinschätzung vor und prüft dabei auch, ob sich die Gesellschafter in angemessenem Umfang an der Unternehmensfinanzierung beteiligen.
	Im Falle einer Bewilligung können nur die projektbezogenen Ausgaben,
die ab dem Antragseingangsdatum verursacht wurden, als förderfähig
anerkannt werden.
	Über die Gewährung von Zuwendungen und die im Einzelfall maßgeblichen Regelungen entscheidet der Förderausschuss in monatlich stattfindenden Sitzungen.

förderprogramme
technologie, forschung und entwicklung

• Die Laufzeit der Darlehen beträgt bis zu acht Jahre.
• Die Darlehenszinsen liegen unterhalb der Marktkonditionen. Kleine
Unternehmen profitieren zusätzlich von einem Zinsvorteil in Höhe von
0,25 %.
• Die Besicherung des Darlehens erfolgt im Regelfall durch anteilige
selbstschuldnerische Bürgschaften der maßgeblichen Gesellschafter.
Auf die Stellung von Bürgschaften kann verzichtet werden, wenn sich
die Gesellschafter in angemessenem Umfang an der Projekt- bzw. Unternehmensfinanzierung beteiligen.
• Für Produktionsaufbau, Marktvorbereitung und Markteinführung
werden Darlehen als De-minimis-Beihilfe gewährt. Hieraus kann eine
Begrenzung der Darlehenshöhe resultieren.

Programm Innovationsassistent/-in

Investitionsbank Berlin
Kundenberatung Wirtschaftsförderung
Bundesallee 210, 10719 Berlin
T. 030 / 2125-4747
wirtschaft@ibb.de
www.ibb.de

Detaillierte Informationen unter
www.ibb.de/ia

Die erforderlichen Unterlagen finden
Sie unter www.ibb.de/downloads

technologie, forschung und entwicklung
förderprogramme

Elektronische Antragstellung und/
oder Upload der Unterlagen unter
www.ibb.de/eantrag

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

ZIEL
	Erhalt und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU, siehe S. 136), insbesondere in den – im Rahmen
der gemeinsamen Innovationsstrategie Berlin-Brandenburg definierten
– Clustern, die von herausgehobener Bedeutung für den Strukturwandel am Standort sind
	Durch die Förderung von Innovationsassistenten/-innen in KMU wird
der Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen für neu gegründete
und bestehende Unternehmen erleichtert und damit die wirtschaftliche
Nutzung dieser Erkenntnisse in projektbezogenen Innovationsprozessen
ermöglicht bzw. beschleunigt.
WER
	Technologieorientierte KMU, die im Unternehmen eigene Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entwickeln und diese am Markt einführen
	Nicht technologieorientierte KMU sind antragsberechtigt, wenn das
Projekt und die Tätigkeit, die der/die Innovationsassistent/-in ausüben
soll, einen ausgeprägten, in maßgeblichem Umfang auch eigene Entwicklungsarbeiten beinhaltenden Technologiebezug aufweisen.
	Das Unternehmen muss mindestens eine Betriebsstätte in Berlin haben.
WAS
	Zuwendungsfähig sind innovative Projekte, die im Rahmen qualifizierter, neu abzuschließender Beschäftigungsverhältnisse durch Absolventen/-innen von Universitäten, (Fach-)Hochschulen oder Institutionen
mit gleichwertigem, staatlich anerkanntem Abschluss umgesetzt werden.
	Der letzte Studienabschluss der Absolventen/-innen darf bei Unterzeichnung des Arbeitsvertrags höchstens 24 Monate zurückliegen.
	Das zu fördernde Personal darf kein anderes Personal im Unternehmen
ersetzen. Es ist in einer neu geschaffenen Funktion bzw. in einer neuen
fachlichen Zuständigkeit zu beschäftigen.
	Die zu fördernden Beschäftigungsverhältnisse mit projekt-/aufgabenspezifisch qualifizierten Absolventen/-innen müssen
• sich auf die Entwicklung, Herstellung und/oder Vermarktung von technologisch innovativen Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen beziehen, welche Marktchancen erwarten lassen oder
• Tätigkeiten beinhalten, denen unternehmensinterne innovative technische und/oder betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen zugrunde liegen.
	Die Zuwendung wird als projektbezogener Zuschuss bis zu einer Höhe
von 50 % des steuerpflichtigen Bruttogehalts (max. 40 TEUR) des/der
Innovationsassistenten/-in für einen Zeitraum von zwölf Monaten gewährt.
	Es können höchstens zwei Innovationsassistenzstellen gleichzeitig gefördert werden.
WIE
	Formgebundener Antrag bei der IBB
	Antrag muss vor Abschluss des Beschäftigungsvertrages in der IBB eingegangen sein.
	Eine Kombination mit Zuwendungen für Personalkosten aus anderen
Programmen oder Maßnahmen der Arbeitsagenturen ist nicht zulässig.

Service für Technologietransfer und Cross-Innovation

WER
	Nutzungsberechtigte der geförderten Serviceleistungen sind KMU, Hochschulen und Wissenschaftsinstitute. Einer der Projektpartner muss in
Berlin ansässig sein.
WAS
Zu den kostenlosen Serviceleistungen gehören:
	Information über Formate und Instrumente für Wissens- und Technologietransfer und Innovationsmanagement
	Kontaktanbahnungen zu Expertinnen und Experten aus Wissenschaft
und Wirtschaft
	Prüfung von Kooperationsmöglichkeiten für Produkt- bzw. Prozessentwicklungen
	Auskünfte zu Schutzrechtsstrategien und Lizenzierung
	Lotsendienste zur Initiierung von Kooperations- und Transferprojekten
	Information über Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten
	Organisation und Durchführung von technologieorientierten Kooperationsforen
WIE
	Formlose Anfrage

Berlin Partner für Wirtschaft
und Technologie GmbH
Fasanenstraße 85, 10623 Berlin
Herr Siegfried Helling
T. 030 / 4 63 02-4 79
siegfried.helling@berlin-partner.de
www.berlin-partner.de

Detaillierte und aktuelle
Informationen unter
www.transfer-allianz.de

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

förderprogramme
technologie, forschung und entwicklung

ZIEL
	Steigerung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, insbesondere für KMU (siehe S. 136) der Cluster- und Industriebranchen in Berlin, durch die branchenübergreifende Unterstützung der
Anbahnung von Technologietransfer- und Verbundprojekten in Zusammenarbeit mit Hochschulen und Wissenschaftsinstituten der Hauptstadtregion

82
83

Transfer BONUS

IBB Business Team GmbH
Transfer BONUS
Bundesallee 210, 10719 Berlin
T. 030 / 2125-4668, Fax -4680
transferbonus@ibb-business-team.de
www.transferbonus.de

Die erforderlichen Richtlinien
finden Sie unter
www.transferbonus.de/service/
download/

technologie, forschung und entwicklung
förderprogramme

Elektronische Antragstellung und/
oder Upload der Unterlagen unter
www.transferbonus.de/
foerderung/antrag-stellen/

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

ZIEL
Förderung des Technologie- und Wissenstransfers aus den Wissenschafts- bzw. Forschungseinrichtungen in kleine und mittlere Unternehmen (KMU, siehe S. 136), um deren Innovationskraft und die Fähigkeit zur Bewältigung von Herausforderungen des digitalen Wandels zu
stärken
Unterstützung der Entwicklung neuer Produkte oder Dienstleistungen
von der Idee bis zur Marktreife und die qualitative Verbesserung bestehender Produkte sowie Verfahrensweisen durch die Zusammenarbeit von
Wissenschaft und Wirtschaft – insbesondere die Umsetzung von Digitalisierungslösungen in Geschäftsmodellen und der Arbeitsorganisation
WER
Technologieorientierte KMU oder KMU, deren Projekt einen ausgeprägten Technologiebezug aufweist. Die Unternehmen müssen ihren Sitz bzw.
eine Betriebsstätte in Berlin haben.
Das der gewerblichen Wirtschaft zugeordnete Unternehmen muss eine
nach den Regelungen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW, siehe S. 46) förderfähige Tätigkeit
ausüben.
WAS
Bezuschusst wird die Inanspruchnahme von Leistungen von Wissenschaftsbzw. Forschungseinrichtungen aus Berlin und/oder Brandenburg zur Realisierung von Projekten der angewandten Forschung und Entwicklung.
Förderfähig sind in der
• Einstiegsvariante: Ausgaben für externe wissenschaftliche Tätigkeiten
im Vorfeld der Entwicklung eines neuen oder veränderten Produkts, einer Dienstleistung oder einer Verfahrensinnovation, die bei der ersten
konkreten Kooperation mit einer Wissenschaftseinrichtung anfallen
• Standardvariante: Ausgaben für externe planungs-, entwicklungs- und
umsetzungsorientierte FuE-Tätigkeiten, die darauf ausgerichtet sind,
neue oder veränderte Produkte, Dienstleistungen und Produktionsverfahren bis zur Markt- bzw. Fertigungsreife auszugestalten oder im Bereich der Digitalisierung zu entwickeln (Anbieter) bzw. im eigenen Unternehmen zu implementieren (Anwender)
WIE
Die Zuwendung wird zweckgebunden in Form einer Projektförderung als
nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.
Es werden zwei Varianten angeboten:
• Einstiegsvariante: Zuschuss bis zu 100 % des Auftragsvolumens, jedoch
max. 3.000 EUR
• Standardvariante: Zuschuss bis zu 70 % des Auftragsvolumens, jedoch
max. 15 TEUR bzw. einmalig bis zu 45 TEUR im Bereich Digitalisierung
Förderfähig sind nur Leistungen, die sich auf die spezifischen Kompetenzen von Wissenschafts- bzw. Forschungseinrichtungen aus Berlin und/
oder Brandenburg beziehen und nicht standardmäßig von kommerziellen
Dienstleistern und Beratungsunternehmen erbracht werden.
Der Transfer BONUS ist innerhalb eines definierten Vorhabens nicht kombinierbar mit einer projektbezogenen FuE-Förderung des Bundes oder
Landes. Sind Vorhaben klar voneinander abgegrenzt, können mehrere Förderinstrumente parallel genutzt werden.

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85

VC Fonds Technologie Berlin

Beteiligungskapital für Berliner Technologieunternehmen

WER
	Der VC Fonds Technologie Berlin beteiligt sich an Unternehmen, die folgende Investitionskriterien erfüllen:
• t echnologische Innovationen oder innovative Geschäftsmodelle
•h
 ohes Skalierungs- und Wertsteigerungspotenzial
• i n eine der folgenden Branchen einzuordnen: Life-Sciences, Industrial
Technologies oder ICT
•U
 nternehmen, die technologische Alleinstellungsmerkmale oder einen
mehrjährigen Entwicklungsvorsprung aufweisen
•G
 ründer- und Managementteams mit hoher persönlicher und fachlicher
Kompetenz
•U
 nternehmen, die sich noch in der Frühphase befinden; Wachstumsfinanzierungen erfolgen nur bei Folgerunden
•g
 ute mittelfristige Exit-Möglichkeit
	Das Unternehmen sollte sich mehrheitlich im Besitz der aktiv tätigen Gesellschafter befinden, seinen Firmensitz in Berlin haben, die Kriterien der
EU für kleine und mittlere Unternehmen erfüllen und in der Rechtsform
einer Kapitalgesellschaft geführt werden. Darüber hinaus darf sich das
Unternehmen gemäß Leitlinie der Gemeinschaft für staatliche Beihilfen
zur Rettung und Umstrukturierung von Unternehmen nicht in Schwierigkeiten befinden.
WAS
	Minderheitenbeteiligungen am Eigenkapital
	Erstinvestments: typischerweise zwischen 200 TEUR bis 1 Mio. EUR, bei
deutlich höherem Kapitalbedarf sind größere Erstinvestments möglich.
	In Folgerunden kann mit bestehenden und/oder neuen Investoren je nach
Kapitalbedarf das Engagement auf bis zu 4 Mio. EUR Gesamtinvestment
erhöht werden.
WIE
	Direkte Kontaktaufnahme des Unternehmens mit der IBB Beteiligungsgesellschaft mbH
	Grundlage für ein erstes Gespräch ist eine Kurzbeschreibung bzw. eine
Präsentation. Strikte Vertraulichkeit wird zugesichert.
	Die Gewährung einer Beteiligung durch den VC Fonds Technologie Berlin
steht unter der grundsätzlichen Voraussetzung, dass sich weitere Partner,
wie Venture-Capital-Gesellschaften, Industrieunternehmen oder Business Angels, in mindestens gleicher Höhe wie der VC Fonds Technologie
Berlin am Unternehmen beteiligen.

IBB Beteiligungsgesellschaft mbH
Bundesallee 210, 10719 Berlin
T. 030 / 2125-3201, Fax -3202
venture@IBB-Bet.de
www.IBB-Bet.de

Ein Video zu diesem Angebot
finden Sie unter youtube.com/c/
InvestitionsbankBerlinIBB

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

förderprogramme
technologie, forschung und entwicklung

ZIEL
	Mit dem VC Fonds Technologie Berlin investiert die IBB Beteiligungsgesellschaft Venture Capital (Beteiligungskapital) in Wachstumsunternehmen
verschiedener Technologiebranchen und stärkt damit deren Eigenkapitalbasis. Die Fondsmittel werden vorrangig für die Finanzierung der Entwicklung und Markteinführung innovativer, skalierbarer Produkte oder
Dienstleistungen zur Verfügung gestellt, um damit ein schnelles Unternehmenswachstum zu erzielen.

WIPANO – Förderung von Patentierung und Verwertung

Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich (PtJ)
Geschäftsstelle Berlin
Zimmerstraße 26–27, 10969 Berlin
Frau Anke Hoffmann
T. 030 / 2 01 99-5 35, Fax -4 70
wipano-ptj@fz-juelich.de
www.ptj.de/wipano

technologie, forschung und entwicklung
förderprogramme

Berlin Partner für Wirtschaft
und Technologie GmbH
Fasanenstraße 85, 10623 Berlin
Herr Michael Schwedtke
T. 030 / 4 63 02-4 36
michael.schwedtke@berlin-partner.de
www.berlin-partner.de

Ein Bestandteil des Programms
WIPANO – Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen mit dem Förderschwerpunkt
Unternehmen – wird gefördert vom
Bundesministerium für Wirtschaft
und Energie.

ZIEL
	Die „Förderung von Patentierung und Verwertung“ im Rahmen von
WIPANO führt die bisherige „KMU-Patentaktion“ des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Programms
SIGNO fort.
	Dabei werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU, siehe S. 136),
Handwerksbetriebe und Ingenieurbüros bei der erstmaligen Sicherung
ihrer Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung durch gewerbliche
Schutzrechte und bei deren Nutzung unterstützt und angeleitet in Verbindung mit der Orientierung auf zusätzliche Optionen auf Gebieten
der Entwicklung und Anwendung von Normen und Standards.
WER
	Die „Förderung von Patentierung und Verwertung“ wendet sich ausdrücklich an Neulinge, die bisher noch kein Patent angemeldet haben
oder deren letzte Patentanmeldung mehr als fünf Jahre zurückliegt.
	Antragsberechtigt sind Unternehmen, einschließlich Handwerksbetrieben und Ingenieurbüros, mit Geschäftssitz in Deutschland, mit bis zu
250 Beschäftigten und entweder einem Jahresumsatz von höchstens 50
Mio. EUR oder einer Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. EUR, die
in den letzten fünf Jahren kein Patent oder Gebrauchsmuster angemeldet haben.

Elektronische Antragstellung und/
oder Upload der Unterlagen unter
foerderportal.bund.de/easyonline

WAS
	Die „Förderung von Patentierung und Verwertung“ ist in fünf Leistungspakete (LP) mit bis zu 50 % Zuschüssen untergliedert.
	LP 1: Grobprüfung der Erfindung: max. 375 EUR
	LP 2: Detailprüfung der Erfindung: max. 1.200 EUR
	LP 3: (Strategie-)Beratung und Koordinierung der Patentanmeldung:
max. 2.000 EUR
	LP 4: Patentanmeldung (Amtsgebühren und Ausgaben für Patentanwälte): max. 10 TEUR
	LP 5: Aktivitäten zur Verwertung der Erfindung: max. 3.000 EUR.
	Der Zuschuss pro Unternehmen beträgt max. 16.575 EUR.
	Der Förderzeitraum umfasst max. 24 Monate.

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

WIE
	Anträge für die Teilnahme an der „Förderung von Patentierung und Verwertung“ im Rahmen von WIPANO werden über das Portal „easy-online“
beim Forschungszentrum Jülich (Projektträger) eingereicht.

Die erforderlichen Unterlagen
finden Sie unter www.wipano.de

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

WER
	Kleine und mittlere Unternehmen (KMU, siehe S. 136) mit Geschäftsbetrieb in Deutschland, die einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen zum Zeitpunkt der Antragstellung weniger als 250 Personen beschäftigen und die jeweils entweder einen Jahresumsatz von höchstens
50 Mio. EUR erzielen oder deren Jahresbilanzsumme sich auf höchstens
43 Mio. EUR beläuft
	Mittelständische Unternehmen mit Geschäftsbetrieb in Deutschland,
wenn sie einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen bei Antragstellung weniger als 500 Mitarbeiter beschäftigen und sie jeweils
einen Jahresumsatz von unter 50 Mio. EUR erzielen oder deren Jahresbilanzsumme sich auf höchstens 43 Mio. EUR beläuft
	Öffentliche und private nicht wirtschaftlich tätige deutsche Forschungseinrichtungen, wenn sie Kooperationspartner eines geförderten Unternehmens sind

Kontaktdaten für ZIM-Einzelprojekte,
ZIM-Kooperationsprojekte und
ZIM-Kooperationsnetzwerke unter
www.zim.de/kontakt

Detaillierte Informationen unter
www.zim.de

Flyer, Richtlinie und Nebenbestimmungen, Antrags- und Abrechnungsformulare sowie weitere Dokumente unter
www.zim.de im Formularcenter und in
der Mediathek

Der Zuschuss für das Netzwerkmanagement der Fördervariante
„Kooperationsnetzwerke“ unterliegt den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

förderprogramme
technologie, forschung und entwicklung

ZIEL
	Das ZIM ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm für mittelständische Unternehmen und für wirtschaftsnahe
Forschungseinrichtungen, die mit diesen zusammenarbeiten.
	Die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer
Unternehmen, einschließlich des Handwerks und der unternehmerisch
tätigen freien Berufe, sollen nachhaltig gestärkt werden. Damit soll ein
Beitrag zum Wachstum der Unternehmen sowie zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen geleistet werden.
	Die Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zielt
darauf ab,
• mittelständische Unternehmen zu mehr marktorientierter Forschung,
Entwicklung und Innovation anzuregen,
• die technischen und wirtschaftlichen Risiken von FuE-Projekten zu verringern,
• FuE-Ergebnisse zügig in marktwirksame Innovationen umzusetzen,
• die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen
zu stärken, den Technologietransfer auszubauen, das Engagement für
FuE-Kooperationen und die Mitwirkung in Innovationsnetzwerken zu
erhöhen,
• das Innovations-, Kooperations- und Netzwerkmanagement in mittelständischen Unternehmen zu verbessern.

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technologie, forschung und entwicklung
förderprogramme

WAS
	Gefördert werden
• Einzelprojekte: Einzelbetriebliche FuE-Projekte zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne
Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen. Zusätzlich
können Leistungen zur Markteinführung gefördert werden.
• Kooperationsprojekte: FuE-Kooperationsprojekte von Unternehmen
oder Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne
Einschränkung auf bestimmte Technologien oder Branchen. Sie sollen
in einer ausgewogenen Partnerschaft durchgeführt werden, bei der
alle Partner innovative Leistungen erbringen. Zusätzlich können Leistungen zur Markteinführung gefördert werden.
• Kooperationsnetzwerke: Management- und Organisationsdienstleistungen für innovative Netzwerke sowie die durch das Netzwerk initiierten Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Netzwerke bestehen
aus mindestens sechs den unter „Wer“ erläuterten Kriterien entsprechenden Unternehmen. Zusätzlich können Forschungseinrichtungen,
Hochschulen, andere Unternehmen und sonstige Einrichtungen wie
z. B. Verbände oder Gebietskörperschaften mitwirken. Seit Januar 2018
werden in einem Modellvorhaben internationale Kooperationsnetzwerke zu gesonderten Konditionen gefördert.
• Die Zuwendung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer
Anteilsfinanzierung bezogen auf die zuwendungsfähigen Kosten.
• Bei ZIM-Einzel- und -Kooperationsprojekten können die zuwendungsfähigen Kosten von bis zu 380 TEUR für ein Unternehmen mit Fördersätzen zwischen 25 % und 50 % je nach Projektform, Unternehmensgröße
und -sitz bezuschusst werden, bei transnationalen Kooperationsprojekten mit einem erhöhten Fördersatz von bis zu 55 %. Forschungseinrichtungen können mit bis zu 100 % der zuwendungsfähigen Kosten
gefördert werden. Sie erhalten bei FuE-Projekten eine maximale Zuwendung von 190 TEUR.
• In Kooperationsnetzwerken ist die Förderung des Netzwerkmanagements von Jahr zu Jahr degressiv gestaffelt, von 90 % im ersten bis 30 %
im vierten Jahr. Bei internationalen Kooperationsnetzwerken werden
in Phase 1 (max. 18 Monate) 95 %, in Phase 2 im ersten Jahr 80 %, im
zweiten Jahr 60 % und im dritten Jahr 40 % der zuwendungsfähigen
Kosten gefördert. Die Zuwendung beträgt max. 380 TEUR bzw. bei internationalen Kooperationsnetzwerken max. 450 TEUR, wobei auf die
Phase 1 (Konzipierung und Etablierung des Netzwerks) nicht mehr als
160 TEUR bzw. 190 TEUR bei internationalen Kooperationsnetzwerken
entfallen dürfen.
• Der Fördersatz für ergänzende Leistungen zur Markteinführung beträgt 50 % der zuwendungsfähigen Kosten, die auf 50 TEUR begrenzt
sind.
WIE
	Antragstellung vor Projektbeginn und vor dem Abschluss von Verträgen
zwischen den beteiligten Projektpartnern
	Formulargebundene Antragstellung beim zuständigen Projektträger
	Die Entscheidungen über die Anträge werden nach der Qualität und
Vollständigkeit der Unterlagen sowie zuerkannten Förderprioritäten
nach wettbewerblichen Gesichtspunkten getroffen.
	Antragstellung ist fortlaufend möglich.

88
89

Arbeitsmarktpolitische
Förderung

förderprogramme
arbeitsmarktpolitische förderung

förderprogramme

Wichtige Fachbegriffe werden im
Glossar erläutert (siehe S. 136 f.).

AFBG / Aufstiegs-BAföG

Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) in der Fassung der
Bekanntmachung vom 15. Juni 2016 (BGBl. I S. 1450)

Bezirksamt CharlottenburgWilmersdorf von Berlin
Abteilung Soziales und Gesundheit
Amt für Ausbildungsförderung
Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin
T. 030 / 9 02 91-0, Fax -34 60
Zuständig für: Mitte, FriedrichshainKreuzberg, Charlottenburg-Wilmersdorf,
Spandau, Steglitz-Zehlendorf, Schöneberg-Tempelhof, Reinickendorf

arbeitsmarktpolitische förderung
förderprogramme

Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Abteilung Bildung, Kultur, Soziales
und Sport
Amt für Ausbildungsförderung
Alt-Friedrichsfelde 60
Haus 2, 10315 Berlin
T. 030 / 9 02 96-0, Fax -39 09
Zuständig für: Pankow, TreptowKöpenick, Marzahn-Hellersdorf,
Lichtenberg, Neukölln

Detaillierte Informationen unter
www.aufstiegs-bafoeg.de

Ein Video zu diesem Programm finden
Sie unter www.aufstiegs-bafoeg.de/de/
aufstiegsgeschichten-1705.html

Antragsformulare unter
www.aufstiegs-bafoeg.de/de/
antragsformulare-1702.html

Elektronische Antragstellung
und/oder Upload der Unterlagen
unter www.aufstiegs-bafoeg.de/
de/antrag-online-stellen-1709.
html

ZIEL
Staatliche Förderung der beruflichen Aufstiegsfortbildung oberhalb des
Niveaus einer Facharbeiter-, Gesellen-, Fachangestelltenprüfung oder eines Berufsfachschulabschlusses
WER
Es werden Teilnehmende an beruflichen Fortbildungen gefördert, die
• sich auf einen Fortbildungsabschluss zum/zur Handwerks- und Industriemeister/-in, Erzieher/-in, Techniker/-in, Fachkaufmann/-frau,
Betriebswirt/-in oder auf eine von mehr als 700 vergleichbaren Qualifikationen vorbereiten und
• die Voraussetzungen der jeweiligen Fortbildungsordnung für die Prüfungszulassung oder die Zulassung für die angestrebte fachschulische
Fortbildung (Vorqualifikation) erfüllen.
Studienabbrecher/-innen oder Abiturienten/-innen ohne Erstausbildungsabschluss, aber mit der von der Fortbildungsordnung geforderten
Berufspraxis für ihre Fortbildung können eine AFBG-Förderung erhalten. Voraussetzung ist, dass dies in der entsprechenden Prüfungsordnung so vorgesehen ist.
Dies gilt ebenso für Personen mit Bachelor-Abschluss, die zusätzlich eine
Aufstiegsqualifizierung anstreben und die Voraussetzungen hierfür erfüllen.
Eine Altersgrenze besteht nicht.
WAS
Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen; die Zuschussanteile
variieren je nach Fördergegenstand (Maßnahmekosten, Unterhaltsbedarf etc.).
Zinsgünstiges Darlehen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
über die Differenz zwischen Zuschussanteil und maximalem Förderbetrag
Zur Finanzierung der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren kann einkommens- und vermögensunabhängig ein Beitrag in Höhe der tatsächlich
anfallenden Gebühren bis maximal 15 TEUR bewilligt werden. 40 % der
Förderung werden als Zuschuss gezahlt, für den Rest der Fördersumme
erstellt die KfW ein Angebot über ein zinsgünstiges Bankdarlehen.
Zu den Materialkosten für ein Meisterprüfungsprojekt kann eine Förderung bis zur Hälfte der notwendigen Kosten bis zu 2.000 EUR bewilligt
werden. 40 % der Förderung werden als Zuschuss gezahlt. Für den Rest  
der Fördersumme erstellt die KfW ein Angebot über ein zinsgünstiges
Bankdarlehen.
Alleinerziehende, die Kinder unter zehn Jahren oder Kinder mit Behinderung im eigenen Haushalt erziehen, können einkommens- und vermögensunabhängig zusätzlich einen pauschalen Kinderbetreuungszuschlag in Höhe von 130 EUR als Zuschuss während der Maßnahme
erhalten.
Bei der Teilnahme an Vollzeitmaßnahmen kann ein Beitrag zum Lebensunterhalt bewilligt werden. Diese Unterhaltsförderung ist abhängig von
Einkommen und Vermögen der antragstellenden Person sowie ggf. von
dem Einkommen des Ehe- oder Lebenspartners. Die Förderung setzt sich
aus einem Zuschuss und einem Angebot der KfW über ein zinsgünstiges
Bankdarlehen zusammen.

90
91

Darlehenserlass bei bestandener Prüfung und bei Existenzgründung:
	Auf Antrag werden bei bestandener Prüfung 40 % des zu diesem Zeitpunkt noch nicht fällig gewordenen Darlehens für die Lehrgangs- und
Prüfungsgebühren erlassen.
	Bei Gründung oder Übernahme eines Unternehmens oder einer freiberuflichen Existenz innerhalb von drei Jahren nach bestandener Prüfung
erlässt die KfW auf Antrag und Nachweis das zu diesem Zeitpunkt noch
nicht fällig gewordene Darlehen für Lehrgangs- und Prüfungsgebühren
in Höhe von
a) 33 %, wenn eine zusätzliche Person in Ausbildung eingestellt wurde,
deren Ausbildungsverhältnis seit mindestens zwölf Monaten besteht,
b) 33 % für eine zusätzliche angestellte Person, deren sozialversicherungspflichtiges unbefristetes Arbeitsverhältnis zum Zeitpunkt der
Antragstellung seit mindestens sechs Monaten besteht,
c) 66 % für eine zusätzliche Person in Ausbildung und eine zusätzliche
angestellte Person oder für zwei zusätzliche angestellte Personen, sofern die jeweiligen Beschäftigungsvoraussetzungen nach den Buchstaben a) und b) erfüllt sind.
Entscheidend ist, dass das Unternehmen seit mindestens einem Jahr geführt wird und es sich um neue, dauerhaft angelegte Arbeits- und Ausbildungsverhältnisse handelt, die ungekündigt fortbestehen.
WIE
	Formgebundene Antragstellung
	Andere als öffentliche oder unter staatlicher Aufsicht stehende Bildungsträger müssen den Nachweis der Anwendung eines Qualitätssicherungssystems erbringen.

förderprogramme
arbeitsmarktpolitische förderung

	Für Alleinstehende beträgt der maximale monatliche Unterhaltsbeitrag
derzeit 768 EUR. Dieser setzt sich aus dem Grundbedarf, dem Wohnbedarf, einem Erhöhungsbetrag und eventuellen Zuschlägen für die Kranken- und Pflegeversicherung zusammen.
	Sind Antragstellende verheiratet oder leben in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft und nicht dauerhaft getrennt, erhöht sich dieser maximale monatliche Betrag um 235 EUR.
	Sind Kinder vorhanden, für die ein eigener Anspruch auf Kindergeld besteht, erhöht sich der maximale monatliche Betrag um 235 EUR je Kind.
	Nach Abzug eines Pauschalbetrages von 103 EUR wird der Unterhaltsbeitrag einschließlich des Erhöhungsbetrages für Verheiratete oder
Verpartnerte zu 50 % als Zuschuss gezahlt. Auf den Erhöhungsbetrag je
Kind erfolgt ein Zuschuss von 55 %. Für den Rest der Fördersumme erstellt die KfW ein Angebot über ein zinsgünstiges Bankdarlehen.
	Wenn Kinder unter zehn Jahren oder Kinder mit Behinderung im eigenen
Haushalt allein erzogen werden, wird auch bei Vollzeitmaßnahmen ein
pauschaler monatlicher Zuschuss für die Kinderbetreuung von 130 EUR
je Kind gewährt. Dieser Zuschuss ist einkommens- und vermögensunabhängig.

Arbeits- und Ausbildungsplätze für Schwerbehinderte

Investitionshilfen zur Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze für schwerbehinderte
Menschen

Landesamt für Gesundheit und Soziales
LAGeSo – Integrationsamt
Darwinstraße 15, 10589 Berlin
T. 030 / 9 02 29-33 04, Fax -33 99
integrationsamt@lageso.berlin.de
www.integrationsaemter.de
und
www.berlin.de/lageso

arbeitsmarktpolitische förderung
förderprogramme

Detaillierte Informationen sowie
Antragsformulare unter
www.berlin.de/lageso

ZIEL
	Schaffung von neuen Arbeitsplätzen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt,
insbesondere für langzeitarbeitslose und im Arbeitsleben besonders betroffene schwerbehinderte Menschen
WER
	Arbeitgebende, die im Land Berlin einen neuen Arbeits- oder Ausbildungsplatz für einen schwerbehinderten Menschen schaffen
WAS
	Zuschuss von maximal 15 TEUR je neu geschaffenem Arbeits- oder Ausbildungsplatz bei einer Eigenbeteiligung der Antragstellenden von mindestens 20 %, bezogen auf die behinderungsunabhängigen Investitionskosten für diesen Arbeits- oder Ausbildungsplatz
	In Einzelfällen kann ein zinsloses Darlehen von bis zu 10 TEUR gewährt
werden.
	Im Regelfall werden die Kosten für eine eventuell erforderliche behinderungsbedingte Zusatzausstattung vom zuständigen Träger der Rehabilitation übernommen.
	Die zu fördernden Arbeits- oder Ausbildungsplätze müssen für einen
nach Lage des Einzelfalles langfristigen Zeitraum schwerbehinderten
Menschen vorbehalten bleiben.
WIE
	Formloser schriftlicher Antrag vor Einstellung der schwerbehinderten Arbeitnehmerin bzw. Auszubildenden oder des schwerbehinderten Arbeitnehmers bzw. Auszubildenden

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93

Ausbildungszuschuss

WER
	Die Förderung richtet sich an Betriebe, die Ausbildungsplätze schaffen:
• i m Rahmen von Verbundausbildung
• i n einem Beruf, für den der Berufsschulunterricht außerhalb Berlins
(Splitterberufe) stattfindet
• f ür auf dem Ausbildungsmarkt benachteiligte Jugendliche
• f ür weibliche Auszubildende
• f ür Alleinerziehende
•b
 ei der Übernahme von Auszubildenden durch Konkurs oder Stilllegung
• f ür Geflüchtete
	Das Programm gewährt die Zuschüsse im Rahmen der beruflichen
Erstausbildung, mit Ausnahme der Verbundausbildung und der Förderung für Geflüchtete.
WAS
	Gewährung von Zuschüssen
	Die Fördersumme für die Verbundausbildung beträgt für jeden nachgewiesenen Ausbildungstag beim Verbundpartner 40,00 EUR pro Ausbildungsverhältnis, max. bis zu 6.500 EUR für eine 3-jährige Ausbildung bzw.
7.500 EUR für eine 3,5-jährige Ausbildung, max. bis zu 2.500 EUR für eine
2-jährige Ausbildung (Ausnahme). Verbundausbildung zum Zweck der
Prüfungsvorbereitung kann bis zu zehn Tagen gewährt werden.
	Die Fördersumme für die Ausbildung in Splitterberufen beträgt für jeden
nachgewiesenen Berufsschultag 12,00 EUR.
	Die Fördersumme für benachteiligte Jugendliche beträgt
• 3 0 % der Ausbildungsvergütung im 1. Ausbildungsjahr,
• 3 0 % der Ausbildungsvergütung im 2. Ausbildungsjahr,
• 7 0 % der Ausbildungsvergütung im 3. Ausbildungsjahr 			
bis maximal 10 TEUR.
	Die Fördersumme für Frauen in einem für Frauen atypischen Beruf beträgt 75 % der Ausbildungsvergütung, höchstens 7.500 EUR.
	Die Fördersumme für Alleinerziehende mit mindestens einem Kind, welches das siebte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, beträgt 75 % der Ausbildungsvergütung, höchstens 7.500 EUR.
	Die Fördersumme für Auszubildende aus Insolvenzbetrieben/Betriebsstilllegungen beträgt 75 % der Ausbildungsvergütung, höchstens 5.000
EUR.
	Die Fördersumme für Geflüchtete beträgt bis zu 2.000 EUR für das erste
und dritte Ausbildungsjahr und 1.000 EUR für das zweite Ausbildungsjahr. Für Sprachkurse im ersten Ausbildungsjahr beträgt die Fördersumme 500 EUR.
WIE
	Formgebundene Antragstellung bei der Handwerkskammer Berlin

Handwerkskammer Berlin
Förderung der Berufsausbildung
im Land Berlin (FBB)
Blücherstraße 68, 10961 Berlin
Herr Norman Popp
T. 030 / 2 59 03-3 81
Herr Olav Maszull
T. 030 / 2 59 03-3 82
Frau Corinna Lehmann
T. 030 / 2 59 03-3 83		
Frau Manuela Kuhne-Liebenow
T. 030 / 2 59 03-3 84			
Fax 030 / 2 59 03-3 80
fbb@hwk-berlin.de
www.hwk-berlin.de
Programm der Senatsverwaltung
für Integration, Arbeit und Soziales
Oranienstraße 106, 10969 Berlin

Bitte beachten Sie die
Verwaltungsvorschriften unter
www.berlin.de/sen/arbeit/		
ausbildung/berufsausbildung

Antragsformulare und
wichtige Hinweise unter
www.hwk-berlin.de/fbb

förderprogramme
arbeitsmarktpolitische förderung

ZIEL
	Steigerung der Anzahl der Ausbildungsplätze und der Ausbildungsqualität

Berliner Jobcoaching bei Unternehmen

Coachingprogramm für Berliner Unternehmen und Berliner Arbeitslose

Goldnetz gGmbH
Am Köllnischen Park 1
10179 Berlin
T. 030 / 23 54 82 51
Fax 030 / 28 88 37 35
berlinerjobcoaching@
goldnetz-berlin.de
www.goldnetz-berlin.org

Detaillierte Informationen
und Stellenpool unter
www.berliner-jobcoachingunternehmen.de

arbeitsmarktpolitische förderung
förderprogramme

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

Das Berliner Jobcoaching bei Unternehmen ist ein Projekt der Goldnetz
gGmbH und wird durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und
Soziales aus Mitteln des Landes Berlin gefördert sowie von allen Berliner
Jobcentern und der Bundesagentur für Arbeit unterstützt.
ZIEL
	Wiedereingliederung von Berliner Arbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt
	Unterstützung von Berliner Unternehmen (auch Neugründungen/Startups) bei der Schaffung eines Arbeitsplatzes für Berliner Arbeitslose
	Festigung des neuen Beschäftigungsverhältnisses für eine nachhaltige
Integration Berliner Arbeitsloser in dauerhafte Arbeitsverhältnisse
WER
	Berliner Unternehmen,
•d
 ie Berliner ALG-II-Empfangende oder nichtleistungsempfangende Arbeitslose in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis
einstellen und ortsüblich oder tariflich vergüten,
•d
 ie langzeitarbeitslose ALG-II-Empfangende mit mehreren Vermittlungshemmnissen in einem Arbeitsverhältnis beschäftigen, das bis auf
die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung sozialversicherungspflichtig
ist und entsprechend dem gesetzlich gültigen Mindestlohn vergütet
wird
WAS
	Begleitung und Beratung i. d. R. während der ersten sechs Monate
	Bei Bedarf Einzelcoaching für die Arbeitnehmer/-innen
	Zuschuss für arbeitsplatzstabilisierende Weiterbildungen i. H. v. max.
1.440 EUR möglich; Unternehmen ab 50 Beschäftigten tragen einen Eigenanteil von mind. 50 % der Weiterbildungskosten.
	Beratung und Begleitung bei der Auswahl und Beantragung von Förderangeboten der Berliner Jobcenter und/oder des Landes Berlin
	Kostenfreier Stellenpool
WIE
	Formlose Antragstellung bzw. Kontaktaufnahme

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95

Eingliederungszuschuss nach §§ 88 ff. SGB III
Finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten bei Neueinstellungen

WER
	Unternehmen, die förderungsbedürftige Arbeitskräfte auf einem Arbeitsplatz sozialversicherungspflichtig beschäftigen. Förderungsbedürftig
sind alle Arbeitskräfte, die
• i n der Person liegende Gründe für eine erschwerte Vermittlung aufweisen und
•M
 inderleistungen, bezogen auf den zu besetzenden Arbeitsplatz, erbringen, sowie
•A
 rbeitskräfte, die als behinderte, schwerbehinderte oder ihnen gleichgestellte Menschen anerkannt sind und die im Sinne des § 104 Abs. 1 Nr. 3
a–d SGB IX besonders betroffen sind.
WAS
	Zuschuss zum regelmäßig gezahlten Arbeitsentgelt
	Über Umfang und Höhe des Zuschusses entscheidet die Agentur für Arbeit im Einzelfall, orientiert am Umfang der Minderleistung der Arbeitskraft und an den jeweiligen Eingliederungserfordernissen.
	Ihr Anteil am Gesamtsozialversicherungsbetrag wird pauschaliert berücksichtigt.
	Förderdauer max. zwölf Monate
	Erweiterte Fördermöglichkeiten:
• f ür über 50-Jährige bis zu 36 Monate
• f ür behinderte oder schwerbehinderte Menschen max. 70 % bis zu 24
Monate
• f ür besonders betroffene schwerbehinderte Menschen max. 70 % bis zu
60 Monate und ab dem vollendeten 55. Lebensjahr bis zu 96 Monate
	Nach Ablauf von zwölf Monaten mindert sich der Zuschuss um 10 %; bei
besonders betroffenen älteren schwerbehinderten Menschen nach 24
Monaten.
	Der Eingliederungszuschuss ist zurückzuzahlen, wenn das Beschäftigungsverhältnis während eines Förderzeitraums oder innerhalb der
Nachbeschäftigungsfrist beendet wird (gilt nicht für besonders betroffene schwerbehinderte Menschen).
	Die Nachbeschäftigungsfrist entspricht der jeweiligen Förderdauer, max.
zwölf Monate.
WIE
	Der Antrag ist bei der Agentur für Arbeit zu stellen, in deren Bezirk das
Unternehmen seinen Betriebssitz hat.
	Der Antrag ist vor Abschluss des Arbeitsvertrages, spätestens vor Arbeitsaufnahme durch die Arbeitgeberin bzw. den Arbeitgeber zu stellen.
	Auf die Leistung besteht kein Rechtsanspruch. Sie kann nur im Rahmen
verfügbarer Haushaltsmittel gewährt werden.

Kontaktinformationen unter
www.arbeitsagentur.de

Detaillierte Informationen unter
www.arbeitsagentur.de/unternehmen/
foerderung-arbeitsaufnahme

Elektronische Antragstellung und/
oder Upload der Unterlagen unter
https://anmeldung.arbeitsagentur.de/
portal

förderprogramme
arbeitsmarktpolitische förderung

ZIEL
	Finanzieller Nachteilsausgleich für Arbeitgebende, wenn eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitnehmer zu Beginn der Beschäftigung den jeweiligen
Anforderungen des Arbeitsplatzes (noch) nicht entspricht

Einstiegsqualifizierung nach § 54a SGB III

Kontaktinformationen unter
www.arbeitsagentur.de

Detaillierte Informationen unter
www.arbeitsagentur.de/unternehmen/
ausbildungsbetrieb/einstiegsqualifizierung-arbeitgeber

arbeitsmarktpolitische förderung
förderprogramme

Elektronische Antragstellung und/
oder Upload der Unterlagen unter
https://anmeldung.arbeitsagentur.de/
portal

ZIEL
	Vorbereitung bzw. Anbahnung einer betrieblichen Ausbildung
	Vermittlung und Vertiefung von Grundlagen für den Erwerb beruflicher
Handlungsfähigkeit
	Erwerb eines Kammerzertifikats über eine erfolgreiche Teilnahme
	Gegebenenfalls Vermittlung von Ausbildungsbausteinen anerkannter Ausbildungsberufe, sofern diese bereits vom Berufsbildungsgesetz
(BBiG) entwickelt wurden
WER
	Arbeitgebende, die eine betriebliche Einstiegsqualifizierung (EQ) durchführen
	Förderungsfähig sind
• bei der Agentur für Arbeit gemeldete Ausbildungsbewerberinnen und
-bewerber mit aus individuellen Gründen eingeschränkten Vermittlungsperspektiven, die auch nach den bundesweiten Nachvermittlungsaktionen keine Ausbildungsstelle haben,
• Ausbildungsuchende, die noch nicht in vollem Maße über die erforderliche Ausbildungsreife verfügen, und
• Lernbeeinträchtigte und sozial benachteiligte Ausbildungssuchende.
WAS
	Zuschuss von max. 231 EUR monatlich zur EQ-Vergütung zuzüglich eines
pauschalierten Anteils am durchschnittlichen Gesamtsozialversicherungsbeitrag der EQ-Teilnehmenden, der jährlich neu berechnet wird,
aber für die Dauer des individuellen Förderzeitraums konstant bleibt
	Die Förderdauer entspricht der Dauer des Langzeitpraktikums (mind.
sechs Monate, längstens zwölf Monate).
	Für sozial benachteiligte und lernbeeinträchtigte Jugendliche können
ausbildungsbegleitende Hilfen gewährt werden.
	Die Förderung endet im Regelfall mit dem Beginn des Ausbildungsjahres.
WIE
	Der Antrag ist bei der Agentur für Arbeit zu stellen, in deren Bezirk das
Unternehmen seinen Betriebssitz hat.
	Beantragung vor Beginn der EQ-Maßnahme
	Abschluss eines Vertrages zur Qualifizierung mit Vergütungspflicht
nach § 26 BBiG
	Betriebliches Zeugnis nach Beendigung der EQ-Maßnahme
	Das Unternehmen muss in der Lage sein, die EQ-Teilnehmenden zu qualifizieren, muss aber keine Ausbildungsberechtigung haben.
	Für die EQ-Teilnehmenden besteht eine Berufsschulpflicht, es sei denn,
es liegt eine Befreiung durch das zuständige Schulamt vor. Die Förderung wird auch für Zeiten des Berufsschulunterrichts gezahlt.

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Landesprogramm Mentoring

Ausbildungserfolg sichern – Abbrüche vermeiden

WER
	Ausbildende Unternehmen, die Unterstützung für eine Auszubildende
oder einen Auszubildenden durch Mentoring suchen
	Jugendliche mit abgeschlossenem Ausbildungsvertrag in einem anerkannten Ausbildungsberuf nach Berufsbildungsgesetz bzw. Handwerksordnung, die eine betriebliche Ausbildung in einem Berufsbild der folgenden Branchen/Berufsbereiche absolvieren:
• Hotel/Gastronomie/Tourismus
• Baugewerbe
• Schutz und Sicherheit
• Gesundheit
• Dienstleistungen
WAS
	Den Auszubildenden wird eine ehrenamtliche Mentorin oder ein ehrenamtlicher Mentor zur Seite gestellt, die/der im Tandem individuell und
vertrauensvoll auf die jeweilige Situation eingeht.
	Im 1:1-Kontakt werden die Auszubildenden dabei unterstützt, den betrieblichen Anforderungen ebenso gerecht zu werden wie denen in der
Berufsschule sowie eigene Fähigkeiten weiterzuentwickeln und gesteckte Ziele zu verfolgen.
	Auch bei schwierigen Lebenssituationen im persönlichen Umfeld der
Auszubildenden kann eine Mentorin oder ein Mentor stabilisieren und
so dazu beitragen, dass die Ausbildung erfolgreich gemeistert wird.
WIE
	Zur Auswahl stehende Projekte verschiedener Träger werden auf der Internetseite des Programms vorgestellt.
	Auswahl eines Projektes, das sich auf die Branche des Unternehmens
konzentriert
	Formlose Kontaktaufnahme per E-Mail oder Anruf

zgs consult
Bernburger Straße 27, 10963 Berlin
Frau Anja Rakowski
T. 030 / 69 00 85-46, Fax -15
a.rakowski@zgs-consult.de
www.zgs-consult.de

Wichtige Zusatzinformationen
finden Sie unter
www.landesprogramm-mentoring.de

Die erforderlichen Unterlagen
finden Sie unter
www.landesprogramm-mentoring.de
www.zgs-consult.de

förderprogramme
arbeitsmarktpolitische förderung

ZIEL
	Frühzeitige und präventive Förderung von Projekten, die dazu beitragen,
Ausbildungsverhältnisse zu stabilisieren und Jugendliche so zu stärken,
dass diese ihre Ausbildung erfolgreich absolvieren und abschließen

Landeszuschuss für kleine und mittlere Unternehmen

gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales

zgs consult GmbH
Kronenstraße 6, 10117 Berlin
Herr Volker Hiller
T. 030 / 2 84 09-5 28, Fax -2 10
v.hiller@zgs-consult.de
Frau Petra Kammigan
T. 030 / 2 84 09-2 59, Fax -2 10
p.kammigan@zgs-consult.de
www.zgs-consult.de

Detaillierte Informationen unter
www.landeszuschuss-kmu.de

arbeitsmarktpolitische förderung
förderprogramme

Antrag, Merkblatt und weitere
Unterlagen unter
www.landeszuschuss-kmu.de

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

ZIEL
	Kleine und mittlere Unternehmen (KMU, siehe S. 136) in Berlin werden
durch finanzielle Unterstützung gestärkt und mehr Menschen kommen
in gute, d. h. sozialversicherungspflichtige Arbeit mit Mindestlohn und in
Vollzeit.
WER
	In Berlin ansässige, rechtlich selbstständige kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten können Zuschüsse für Arbeitsplätze erhalten, wenn sie Menschen mit Wohnsitz in Berlin einstellen, die folgende
Voraussetzungen erfüllen:
•A
 rbeitslose, die seit mindestens sechs Monaten arbeitslos sind
•A
 rbeitnehmende aus Förderung von Arbeitsverhältnissen (FAV) nach
§ 16e SGB II sowie Teilnehmende aus anderen Arbeitsgelegenheiten nach
§ 16d SGB II
•T
 eilnehmende einer geförderten beruflichen Bildungsmaßnahme
•A
 ngestellte, Minijobber und Selbstständige, wenn sie ergänzendes ALG
II beziehen
WAS
	Gewährung eines Zuschusses bis max. 12 TEUR bei Vollzeit (mind. 35 Std./
Woche) zu den Arbeitnehmerbruttolohnkosten von monatlich 1.901 EUR je
Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer bei Einhaltung des jeweils gesetzlich
gültigen Mindestlohns
	Die Förderdauer beträgt bei unbefristet geschlossenen Arbeitsverträgen
30 Monate.
WIE
	Formgebundene Antragstellung
	Beginn des Arbeitsverhältnisses vor Bewilligung des Antrags auf eigenes
Risiko
	Die Förderlaufzeit beträgt mindestens zwölf Monate.

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99

Lehrgangskosten der beruflichen Weiterbildung

WER
	Geeignete Bildungsträger
WAS
	Förderhöhe: 100 % der Maßnahmekosten
	Förderfähig: Qualifizierungskosten im Rahmen von Standardeinheitskosten
	Nicht förderfähig: investive Kosten
	Laufzeit: bis zu acht Monate
	Obligatorische Qualifizierungspraktika in Unternehmen der Wirtschaft
mit einem Praktikumsumfang von mind. acht Wochen bis max. 50 % der
Projektlaufzeit
	Die Maßnahmen sind nachrangig gegenüber der Bundesagentur für
Arbeit (BA), dem Bund sowie Sonderprogrammen der EU.
	Alle Bildungsmaßnahmen müssen auf der Grundlage der Operationellen
Programme des Europäischen Sozialfonds (ESF, siehe S. 134) kofinanzierbar sein.
WIE
	Nach Teilnahme an einem Interessenbekundungsverfahren im Herbst
eines jeweiligen Haushaltsjahres können formgebundene Anträge durch
fachlich geeignete Bildungsträger bei den zuständigen Dienstleistungsgesellschaften der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales
eingereicht werden.

Erwachsene:
zgs consult GmbH
Kronenstraße 6, 10117 Berlin
Frau Iris Kramp
T. 030 / 2 84 09-5 11, Fax -2 10
i.kramp@zgs-consult.de
Jugendliche bis 27 Jahre:
zgs consult GmbH
Bernburger Straße 27, 10963 Berlin
Herr Andreas Klose
T. 030 / 69 00 85-30, Fax -85
a.klose@zgs-consult.de
www.zgs-consult.de

Antrag, Merkblatt und weitere
Unterlagen unter
www.zgs-consult.de/weiterbildung/
qualifizierung-vor-beschaeftigung
und
www.zgs-consult.de/beruflichebildung/ausbildung-in-sicht-ais

förderprogramme
arbeitsmarktpolitische förderung

ZIEL
	Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen zur Verbesserung der beruflichen Kompetenzen arbeitsloser Berlinerinnen und Berliner im ALG-II-Bezug, um ihre Beschäftigungsfähigkeit und ihre Chancen auf Integration in
den ersten Arbeitsmarkt zu erhöhen
	Jugendliche bis 27 Jahre: Förderung von Qualifizierungsmaßnahmen für
nicht ausbildungsreife Jugendliche, insbesondere mit Migrationshintergrund. Die Maßnahmen unterstützen junge Menschen beim Übergang
von der allgemeinbildenden Schule in eine Berufsausbildung.

WeGebAU nach §§ 81 ff. und § 131a SGB III

Weiterbildung Geringqualifizierter und älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
in Unternehmen

Kontaktinformationen unter
www.arbeitsagentur.de

ZIEL
	Sicherung und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen durch Förderung der beruflichen Weiterbildung von Beschäftigten,
die gering qualifiziert oder älter sind

Detaillierte Informationen unter
www.arbeitsagentur.de/unternehmen/
foerderung-weiterbildung

WER
	Unternehmen, die in die berufliche Weiterbildung ihrer gering qualifizierten oder älteren Beschäftigten investieren

arbeitsmarktpolitische förderung
förderprogramme

Elektronische Antragstellung und/
oder Upload der Unterlagen unter
https://anmeldung.arbeitsagentur.de/
portal

WAS
	Förderung von Weiterbildungen, die im Rahmen bestehender Arbeitsverhältnisse unter Fortzahlung des Arbeitsentgeltes durchgeführt werden
	Die Weiterbildungen müssen für den allgemeinen Arbeitsmarkt verwertbare Kenntnisse vermitteln und für die Weiterbildungsförderung zugelassen sein.
	Ausgenommen sind Qualifizierungen, zu denen der Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet ist.
	Drei Fördersäulen, die auf unterschiedliche Personengruppen ausgerichtet sind und sich in den Fördermodalitäten unterscheiden:
• S äule 1: Qualifizierung von Beschäftigten in kleineren und mittleren
Unternehmen (KMU, siehe S. 136) mit weniger als 250 Beschäftigten
• S äule 2: Abschlussbezogene Weiterbildung von gering qualifizierten
Beschäftigten
• S äule 3: Abschlussorientierte berufsqualifizierende Ausbildung
	Bitte informieren Sie sich bei den Agenturen für Arbeit (siehe S. 138) über
die jeweils für Ihr Unternehmen und Ihre Beschäftigten möglichen Förderungen.
WIE
	Der Antrag auf Zuschuss zum Arbeitsentgelt und auf Erstattung der Weiterbildungskosten ist bei der Agentur für Arbeit zu stellen, in deren Bezirk
das Unternehmen seinen Betriebssitz hat.
	Der Antrag ist vor Beginn der Weiterbildungsmaßnahme zu stellen.
	Auf die Leistung besteht kein Rechtsanspruch, sie kann nur im Rahmen
verfügbarer Haushaltsmittel gewährt werden.

100
101

Beratung und
betriebliche Weiterbildung

förderprogramme
beratung und betriebliche weiterbildung

förderprogramme

Wichtige Fachbegriffe werden im
Glossar erläutert (siehe S. 136 f.).

Beratungsförderung

Rahmenrichtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie
über die Förderung unternehmerischen Know-hows

Bundesamt für Wirtschaft
und Ausfuhrkontrolle
Referat 413
Frankfurter Straße 29–35
65760 Eschborn
T. 0 61 96 / 9 08-15 70, Fax -18 00
foerderung@bafa.bund.de
www.bafa.de

Förderung gemäß Rahmenrichtlinie
des Bundesministeriums für Wirtschaft
und Energie (BMWi);
Bewilligung und Auszahlung der Zuschüsse vom Bundesamt für Wirtschaft
und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

beratung und betriebliche weiterbildung
förderprogramme

Publikationen, Rechtsgrundlagen,
Formulare, Veranstaltungskalender und
weitere Unterlagen: www.bafa.de/unb

Elektronische Antragstellung und
Hochladen der Unterlagen unter
www.bafa.de/unb

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

ZIEL
	Unternehmen und Angehörigen der freien Berufe soll durch einen Zuschuss zu den Kosten einer Unternehmensberatung ein Anreiz gegeben
werden, externes Know-how zur Steigerung ihrer Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit und zur Erleichterung der Anpassung an veränderte
wirtschaftliche Rahmenbedingungen in Anspruch zu nehmen.
WER
	Die Förderung unternehmerischen Know-hows richtet sich an
• junge Unternehmen, die nicht länger als zwei Jahre am Markt sind
(Jungunternehmen),
• Unternehmen ab dem dritten Jahr nach Gründung (Bestandsunternehmen),
• Unternehmen, die sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden
– unabhängig vom Unternehmensalter (Unternehmen in Schwierigkeiten).
	Die Unternehmen müssen ihren Sitz und Geschäftsbetrieb oder eine
Zweigniederlassung in der Bundesrepublik Deutschland haben und dürfen im letzten Geschäftsjahr vor Beginn der Beratung nicht mehr als 250
Mitarbeitende beschäftigt und entweder einen Jahresumsatz von nicht
mehr als 50 Mio. EUR oder eine Jahresbilanzsumme von nicht mehr als
43 Mio. EUR erzielt haben.
	Das Unternehmen darf die Voraussetzungen für Mitarbeiterzahl und
Jahresumsatz oder Bilanzsumme auch zusammen mit einem Partneroder verbundenen Unternehmen nicht überschreiten.
WAS
	Die Beratung junger und etablierter Unternehmen kann im Rahmen der
folgenden Beratungsschwerpunkte gefördert werden:
• Allgemeine Beratungen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung
• Spezielle Beratungen: Um strukturellen Ungleichheiten zu begegnen,
können zusätzlich zu den Themen einer allgemeinen Beratung weitere
Beratungsleistungen gefördert werden.
• Unternehmenssicherungsberatung: Unternehmen in Schwierigkeiten
erhalten eine Beratungsförderung zu allen Fragen der Wiederherstellung ihrer Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit. Zusätzlich kann eine
Folgeberatung zur Vertiefung der Maßnahmen aus der Sicherungsberatung gefördert werden.
	Bestandsunternehmen dürfen pro Beratungsschwerpunkt nicht mehr
als fünf Tage in Anspruch nehmen. Die Beratungstage müssen nicht
aufeinanderfolgen. Die Berichterstellung sowie die Reisezeiten können
außerhalb dieses Zeitrahmens liegen. Diese Begrenzung gilt nicht für
Jungunternehmen oder Unternehmen in Schwierigkeiten. Hier kann die
Maßnahme über den gesamten Förderzeitraum (maximal sechs Monate) durchgeführt und abgerechnet werden.
	Alle Unternehmen können bis zur Ausschöpfung der jeweils maximal
förderfähigen Beratungskosten (Bemessungsgrundlage) pro Beratungsschwerpunkt mehrere Anträge auf Förderung stellen.

102
103

	Jede Fördermaßnahme muss als Einzelberatung durchgeführt werden,
reine Seminare oder Workshops werden nicht gefördert. Die Beratungsleistung muss von der Beraterin bzw. dem Berater schriftlich dokumentiert werden.
	Die Höhe des Zuschusses orientiert sich an den maximal förderfähigen
Beratungskosten (Bemessungsgrundlage) sowie dem Standort des Unternehmens.
Bemessungsgrundlage Fördersatz1 max. Zuschuss

Junge Unternehmen
4.000 EUR
bis 2 Jahre am Markt		
			

80 %
60 %
50 %

3.200 EUR
2.400 EUR
2.000 EUR

Bestandsunternehmen
3.000 EUR
ab 2 Jahre am Markt		
			

80 %
60 %
50 %

2.400 EUR
1.800 EUR
1.500 EUR

Unternehmen in
Schwierigkeiten

90 %

2.700 EUR

3.000 EUR

1) F ördersatz: 80 % neue Bundesländer (ohne Berlin und ohne Region Leipzig);
60 % Region Lüneburg, sonst 50 %; 90 % Unternehmen in Schwierigkeiten,
unabhängig von Alter und Standort

WIE
	Antragstellung online auf der Antragsplattform des BAFA
	Vorprüfung durch eine Leitstelle und Information der bzw. des Antragstellenden über das Ergebnis
	Danach darf ein Beratungsvertrag unterschrieben bzw. mit der Beratung begonnen werden. Eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen.
	Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten müssen vor
der Antragstellung ein kostenloses Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner ihrer Wahl führen. Zwischen Gespräch und
Antragstellung dürfen nicht mehr als drei Monate liegen. Bestandsunternehmen können ein solches Gespräch führen.
	Einreichen des Verwendungsnachweises online auf der Antragsplattform des BAFA nach Durchführung der Beratung innerhalb von sechs
Monaten
	Vorprüfung durch eine Leitstelle und Weiterleitung an das BAFA
	Bewilligung und Auszahlung des Zuschusses erfolgen nach abschließender Prüfung durch das BAFA.

förderprogramme
beratung und betriebliche weiterbildung

		

BMWi-Innovationsgutscheine (go-Inno)

Deutsches Zentrum für
Luft- und Raumfahrt e. V.
Projektträger
Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
T. 02 28 / 38 21-15 18
go-inno@dlr.de
www.bmwi-innovationsgutscheine.de

Detaillierte Informationen
sowie Liste der autorisierten
Beratungsunternehmen unter
www.bmwi-innovationsgutscheine.de

beratung und betriebliche weiterbildung
förderprogramme

Elektronische Antragstellung und/
oder Upload der Unterlagen unter
www.proton-bund.de/proton/

ZIEL
	Erhöhung von Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der beratenen
Unternehmen durch die Professionalisierung des Innovationsmanagements
WER
	Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks
mit weniger als 100 Beschäftigten, einem Jahresumsatz oder einer Jahresbilanzsumme von höchstens 20 Mio. EUR und Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland
WAS
	Gefördert werden externe Beratungen durch autorisierte Beratungsunternehmen zur Vorbereitung und Durchführung von Produkt- und technischen Verfahrensinnovationen in Unternehmen mit technologischem
Potenzial, um hierbei die technischen und wirtschaftlichen Risiken zu
mindern, die internen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung
von Innovationsvorhaben zu schaffen bzw. zu verbessern und die Transaktionskosten bei Technologiekooperationen zu senken.
	Die Beratung wird in zwei Leistungsstufen angeboten: Potenzialanalyse (u. a. Stärken-Schwächen-Profil, Marktfähigkeit, Zeitbedarf, Finanzierungsplan) und Vertiefungsberatung in Form eines Realisierungskonzeptes und/oder in Form eines externen Projektmanagements.
WIE
	Nur vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie autorisierte Beratungsunternehmen sind zur Durchführung des Programms BMWi-Innovationsgutscheine (go-Inno) berechtigt. Bei Interesse schließen Sie mit
einem autorisierten Beratungsunternehmen einen Beratungsvertrag ab.
Dabei lösen Sie den BMWi-Innovationsgutschein ein und erhalten Beratungs- und Managementleistungen. Die Abrechnung des Innovationsvorhabens übernimmt das Beratungsunternehmen für Sie.
	Die Förderung erfolgt über Gutscheine, die bis zu 50 % der Ausgaben (netto) für die Beratung abdecken. Sie sind damit vollwertiges Zahlungsersatzmittel. Das beratene Unternehmen zahlt nur seinen Eigenanteil.

104
105

Coaching BONUS

WER
	Coaching BONUS richtet sich an Gründerinnen und Gründer sowie etablierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU, siehe S. 136) mit ausgeprägtem Technologiebezug oder Unternehmen aus der Kreativwirtschaft.
Internationalisierung und Nachfolge werden branchenoffen begleitet.
	Die antragstellenden Personen oder KMU müssen ihren Firmensitz oder
eine rechtlich selbstständige Betriebsstätte in Berlin haben.
WAS
	Zuwendungsfähig sind konkret definierte Coaching-Vorhaben, die geeignet sind, die im Unternehmen handelnden Personen für die erfolgreiche
Bewältigung von unternehmerischen Herausforderungen und betriebswirtschaftlichen Aufgaben zu qualifizieren.
	Von der IBB Business Team GmbH wird eine für das Vorhaben qualifizierte
coachende Person benannt, die auf Grundlage eines Beratervertrages mit
dem Unternehmen das Coaching individuell durchführt.
	Das förderfähige Honorar der Coaches ist auf einen Tagessatz von max.
1.000 EUR begrenzt.
	Die Zuwendung wird als projektbezogener Zuschuss vergeben und beträgt 80 % bzw. bei Unternehmen, die länger als fünf Jahre bestehen,
50 % des förderfähigen Tagessatzes. Bei erstmaliger Inanspruchnahme
des Coaching BONUS wird der förderfähige Tagessatz für die ersten zwei
Tage zu 100 % bezuschusst.
	Grundsätzlich sind kumuliert max. 20 Coaching-Tage für ein Unternehmen oder Start-up förderfähig.
	Ergänzend zum Coaching BONUS bietet die IBB Business Team GmbH ein
umfangreiches Seminar- und Workshop-Angebot u. a. in den Bereichen
Betriebswirtschaft, Organisation und Soft Skills an.
WIE
	Anträge sind im elektronischen Antragsverfahren unter
www.coachingbonus.de/foerderung/antrag-stellen zu stellen.
	Finanzierungsmöglichkeiten aus Programmen des Bundes sind vorrangig
zu nutzen. Eine projektbezogene Kombination mit Zuwendungen aus solchen Programmen ist nicht möglich.

IBB Business Team GmbH
Coaching BONUS
Bundesallee 210, 10719 Berlin
Frau Ines Kretschmar
T. 030 / 2125-2352
coachingbonus@ibb-business-team.de
www.coachingbonus.de

Richtlinien, Merkblätter sowie
weitere Downloads unter
www.coachingbonus.de/service/
download/

Elektronische Antragstellung und/
oder Upload der Unterlagen unter
www.coachingbonus.de/foerderung/
antrag-stellen

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

förderprogramme
beratung und betriebliche weiterbildung

ZIEL
	Mit dem Coaching BONUS soll in Unternehmen oder bei Start-ups über
gezielte Coaching-Projekte die Befähigung zur eigenständigen Bewältigung von unternehmerischen Herausforderungen, von der Geschäftsidee
bis zur Unternehmensstrategie und zum Wachstum, von Aspekten der Internationalisierung bis zur Unternehmensnachfolge, unterstützt werden.
	Konkretes Wissen, Erfahrungen und Netzwerke der ausgewählten Coaches liefern in einem interaktiven Arbeitsansatz die erforderliche „Hilfe
zur Selbsthilfe“.
	Mit der Unterstützung durch Coaching BONUS soll die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmung nachhaltig gestärkt werden.

Energieberatung Mittelstand

Initiative Energieeffizienz im Mittelstand

Bundesamt für Wirtschaft
und Ausfuhrkontrolle
Referat 512 –
Energieberatung Wohngebäude,
Energieberatung Mittelstand
Frankfurter Straße 29–35
65760 Eschborn
T. 0 61 96 / 9 08 12 40
EBM@bafa.bund.de
www.bafa.de

Detaillierte Informationen unter
www.bafa.de/ebm
Zugelassene Beraterinnen
und Berater unter
www.energie-effizienz-experten.de

beratung und betriebliche weiterbildung
förderprogramme

Publikationen, Rechtsgrundlagen,
Formulare und weitere Unterlagen
unter www.bafa.de/ebm

Elektronische Antragstellung und/
oder Upload der Unterlagen unter
https://fms.bafa.de/BafaFrame/
energieberatung

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

ZIEL
	Durch qualifizierte Energieeffizienzberatungen sollen in kleinen und
mittleren Unternehmen Informationsdefizite abgebaut, Energiesparpotenziale erkannt und Energieeinsparungen realisiert werden.
WER
	Kleine und mittlere Unternehmen (KMU, siehe S. 136) der gewerblichen
Wirtschaft und des sonstigen Dienstleistungsgewerbes sowie freiberuflich Tätige mit Sitz und Geschäftsbetrieb in Deutschland
WAS
	Förderfähig ist je antragstellendem Unternehmen eine Energieberatung.
Innerhalb von 24 Monaten kann nur eine Energieberatung je antragstellendem Unternehmen bezuschusst werden.
	Nicht förderfähig sind Beratungen, die
• s ich auf Gebäude beziehen, die überwiegend dem Wohnen dienen,
•g
 utachterliche Stellungnahmen zum wesentlichen Inhalt haben, die keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Energieverbrauch haben,
• s ich nur auf das eigene, verbundene oder Partnerunternehmen beziehen und von Angestellten in diesen Unternehmen erbracht werden.
	Höhe des Zuschusses:
• Unternehmen mit Energiekosten von mehr als 10 TEUR: Es wird ein
Zuschuss in Höhe von 80 % der förderfähigen Beratungskosten (NettoBeratungshonorar) gewährt. Der Höchstzuschuss beträgt 6.000 EUR.
• Unternehmen mit Energiekosten von maximal 10 TEUR: Es wird ein
Zuschuss in Höhe von 80 % der förderfähigen Beratungskosten (NettoBeratungshonorar) gewährt. Der Höchstzuschuss beträgt 1.200 EUR.
WIE
	Antragstellung, Antragsunterlagen und eine Liste mit seitens des BAFA
zugelassenen Energiespar-Coaches finden Sie in der Marginalspalte. Bei
Vorlage einer entsprechenden Vollmacht kann der Antrag auch von der
Beraterin bzw. vom Berater gestellt werden.

106
107

go-digital

WER
	Rechtlich selbstständige kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft oder des Handwerks mit:
•u
 nter 100 Beschäftigten bei Vertragsabschluss (einschließlich aller Partnerunternehmen und verbundenen Unternehmen)
•V
 orjahresumsatz oder Vorjahresbilanzsumme von höchstens 20 Mio.
EUR
•B
 etriebsstätte oder einer Niederlassung in Deutschland
• F örderfähigkeit nach der De-minimis-Verordnung
WAS
	Die Beratungsleistungen und die konkrete Umsetzung von abgestimmten Maßnahmen kann in den Modulen „Digitalisierte Geschäftsprozesse“,
„Digitale Markterschließung“ und „IT-Sicherheit“ erfolgen.
	Beratungsleistungen in einem ausgewählten Hauptmodul mit gegebenenfalls erforderlichen Nebenmodulen werden mit einer Förderquote von
50 % auf einen maximalen Beratertagessatz von 1.100 EUR gefördert.
	Die förderfähigen Unternehmen zahlen nur den Eigenanteil an das Beratungsunternehmen.
	Der Förderumfang beträgt maximal 20 Beratertage, wenn die Beratung
in einem der drei genannten Module erfolgt, bzw. maximal 30 Beratertage, wenn sich das KMU für eine Beratung in zwei oder drei der genannten
Module entscheidet. Der Förderzeitraum sollte in beiden Fällen sechs Monate nicht überschreiten.
WIE
	Interessierte Unternehmen finden auf www.bmwi-go-digital.de in der
Rubrik „Beratung“ und dort in „Beratungsunternehmen suchen“ eine
aktuelle Aufstellung autorisierter Beratungsunternehmen und nehmen
Kontakt mit einem ausgewählten Beratungsunternehmen auf.
	Die Beratungsunternehmen sind vom BMWi autorisiert und entlasten
die KMU von allen Formalitäten – vom Antrag auf Fördermittel bis zum
Nachweis der Verwendung. Den Antrag auf Förderung stellt somit das
autorisierte Beratungsunternehmen.
	Interessierte Beratungsunternehmen können auf www.bmwi-godigital.de in der Rubrik „Beratung“ und dort in „Beratungsunternehmen
werden“ einen Autorisierungsantrag stellen, wenn sie die erforderlichen
Voraussetzungen erfüllen.

EuroNorm GmbH
Stralauer Platz 34, 10243 Berlin
T. 030 / 9 70 03-3 33, Fax -0 44
go-digital@euronorm.de
www.bmwi-go-digital.de

Publikationen, Rechtsgrundlagen,
Formulare und weitere Unterlagen
unter www.innovation-beratungfoerderung.de/INNO/Navigation/DE/
go-digital/Dokumente/dokumente.html

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

förderprogramme
beratung und betriebliche weiterbildung

ZIEL
	Das Förderprogramm go-digital unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU, siehe S. 136) und Handwerksbetriebe bei der Digitalisierung in den Bereichen „Digitalisierte Geschäftsprozesse“, „Digitale Markterschließung“ und „IT-Sicherheit“.
	Für das Förderprogramm autorisierte Beratungsunternehmen beraten
und begleiten die KMU bei der Umsetzung der Maßnahmen.

Innovative Qualifizierung
ESF-Förderinstrument 3

Europäisches Fördermanagement
GmbH (EFG)
Bernburger Straße 27, 10963 Berlin
T. 030 / 31 86 50 65
efg@efg-berlin.eu
Weitere Informationen:
Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Energie und Betriebe
Herr Mathias Kuhlmann
T. 030 / 90 13-81 45
mathias.kuhlmann@senweb.berlin.de
www.berlin.de/sen/wirtschaft/quali

beratung und betriebliche weiterbildung
förderprogramme

Ein höherer Anteil öffentlicher Mittel
des Landes Berlin in Verbindung mit
geringeren Eigenbeiträgen der Unternehmen erfordert die Anwendung der
De-minimis-Beihilferegelung.

Ein Merkblatt finden Sie unter
www.berlin.de/sen/wirtschaft/quali

Elektronische Antragstellung und/
oder Upload der Unterlagen unter
www.efg-berlin.eu/?p=1707

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

ZIEL
	Innovative, technologiebezogene Weiterbildung von Beschäftigten in Berliner Unternehmen, insbesondere im Kontext von IKT, Digitalisierung und
Internationalisierung
WER
	Unternehmen (KMU, siehe S. 136, und Großunternehmen) mit Betriebsstätte in Berlin und Wohnsitz der Beschäftigten in Berlin (Ausnahmen,
insbesondere für Beschäftigte mit Wohnsitz in Brandenburg, sind nach
Genehmigung durch die Bewilligungsstelle möglich.)
WAS
	Im Rahmen des Operationellen Programms des Landes Berlin für den Europäischen Sozialfonds (ESF-OP, siehe S. 134) in der Förderperiode 2014–
2020 bietet das Instrument 3 „Innovative Qualifizierung“ eine gezielte
Unterstützung von Beschäftigten in Unternehmen. Das Instrument 3
läuft über die ESF-OP-Förderperiode hinaus bis 2023.
	Die Förderung bezieht sich auf Anpassungsprozesse im Zusammenhang
mit Innovationsprozessen der Wirtschaft, dem technologischen Wandel
(v. a. bezogen auf den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien bzw. die fortschreitende Digitalisierung) sowie ökologische Zielsetzungen (z. B. Klimaschutz, Energieeffizienz und Nutzung
regenerativer Energien).
	Das Programm steht im Kontext der „Gemeinsamen Innovationsstrategie
der Länder Berlin und Brandenburg“ (siehe www.innoBB.de) sowie der
branchenbezogenen Fachkräftestrategien (z. B. im Bereich des Handwerks,
der Energiewirtschaft, der Wohnungswirtschaft und der Luftfahrt).
WIE
	Auf der Grundlage präziser Bedarfserhebungen und daraus abgeleiteter
Entwicklungspotenziale werden innovative, technologiebezogene Weiterbildungsmaßnahmen für Beschäftigte von kleinen, mittleren und großen
Unternehmen gefördert.
	Die Gesamtkosten pro Beschäftigte bzw. Beschäftigten betragen durchschnittlich 7.600 EUR.
	Die Unternehmen haben in der Regel einen Eigenanteil von 30 bis 50 % der
Gesamtkosten zu leisten (Barmittel oder Anrechnung von Lohnkosten zur
Freistellung der Beschäftigten für die Qualifizierung).
	Die Auswahl der Qualifizierungsträger erfolgt durch die Projektträger
und Unternehmen entsprechend dem Qualifizierungsbedarf der Beschäftigten.
	Zusätzlichkeit: Die Förderung bezieht sich auf Weiterbildungsmaßnahmen, die ohne diese Unterstützung für das Unternehmen nicht realisierbar wären. Sie darf keine vorhandenen oder geplanten Regelaktivitäten
des Unternehmens zur Weiterbildung seiner Beschäftigten ersetzen.

108
109

Potenzialberatung

WER
	Kleine und mittlere Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes und des
produktionsnahen Dienstleistungsgewerbes, Handwerksbetriebe und
Unternehmen der digitalen Wirtschaft
WAS
	Zuschuss für externe Beratungsleistungen (Grund- und Aufbauberatung)
	Der Zuschuss beträgt 50 % der in Rechnung gestellten Beratungskosten
(ohne Mehrwertsteuer, Reise-/Nebenkosten), höchstens jedoch 8.000 EUR
je Maßnahme; also je Antragsteller insgesamt bis maximal 16 TEUR für
Grund- und Aufbauberatung.
WIE
	Der jeweilige Antrag ist gemeinsam von Geschäftsführung und Arbeitnehmervertretung zu stellen.
	Er ist vor Beratungsbeginn bei der IG Metall oder dem Verband der Metallund Elektroindustrie Berlin-Brandenburg e. V. (VME) einzureichen.
	Anträge von Handwerksbetrieben sind ausschließlich bei der Handwerkskammer einzureichen.
	Der Antrag wird dort geprüft und anschließend an die Senatsverwaltung
für Wirtschaft, Energie und Betriebe weitergeleitet.

IG Metall
Verwaltungsstelle Berlin
Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin
T. 030 / 2 53 87-1 01, Fax -2 00
anke.paul@igmetall.de
www.igmetall-berlin.de
Verband der Metallund Elektroindustrie
Berlin-Brandenburg e. V.
Am Schillertheater 2, 10625 Berlin
T. 030 / 3 10 05-1 27, Fax -2 40
jeske@vme-net.de
www.vme-net.de
Handwerkskammer Berlin
Blücherstraße 68, 10961 Berlin
T. 030 / 2 59 03-4 74
klasmann@hwk-berlin.de
www.hwk-berlin.de
Weitere Informationen unter
Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Energie und Betriebe
Referat IV D
Martin-Luther-Straße 105, 10825 Berlin
T. 030 / 90 13-84 44
ursula.mukhtar@senweb.berlin.de
www.berlin.de/sen/wirtschaft/

Detaillierte Informationen unter
www.igmetall-berlin.de/
potenzialberatung
und
www.vme-net.de/foerderung/
potenzialberatung
und
www.berlin.de/sen/wirtschaft/
potenzialberatung

Richtlinie, Antrag und weitere
Unterlagen unter www.berlin.de/sen/
wirtschaft/potenzialberatung

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

förderprogramme
beratung und betriebliche weiterbildung

ZIEL
	Beratung von Unternehmen zur Verbesserung ihrer Wettbewerbs- und
Zukunftsfähigkeit

Projektförderung zur Beratung von Existenzgründerinnen
und Unternehmerinnen

Förderung von frauenspezifischen Projekten zur beruflichen Qualifizierung und Beratung

zgs consult GmbH
Rungestraße 19, 10179 Berlin
Frau Eva Grohmann
T. 030 / 27 87 33-46, Fax -36
e.grohmann@zgs-consult.de
www.zgs-consult.de

Detaillierte Informationen unter
www.zgs-consult.de/arbeit/

beratung und betriebliche weiterbildung
förderprogramme

Elektronische Antragstellung und/
oder Upload der Unterlagen unter
eurekaplus.berlin.de

ZIEL
	Vorbereitung von Frauen auf die Gründungsentscheidung und -realisierung
WER
	Unternehmen, die gründungsinteressierte Frauen mit geeigneten Maßnahmen beraten und unterstützen
WAS
	Gefördert werden:
•K
 urse und Seminare zur Existenzgründung
•K
 urse und Seminare sowie Beratung und Coaching für gründungsinteressierte Migrantinnen
•K
 onzeption besonderer Veranstaltungsangebote
•C
 oachingmodule und Kurse zur Professionalisierung für Selbstständige
• E rstberatung und Weitervermittlung von gründungsinteressierten
Frauen
	Die Maßnahmen müssen gleichstellungs- und arbeitsmarktpolitisch
zweckmäßig sowie auf die persönlichen und fachlichen Voraussetzungen
der Teilnehmerinnen zugeschnitten sein.
WIE
	Im Rahmen eines jährlich stattfindenden Ideenwettbewerbs haben interessierte Unternehmen die Möglichkeit, Konzepte für Projekte zur Umsetzung des Programms einzureichen.
	Die zgs consult GmbH prüft die eingereichten Konzepte auf ihre grundsätzliche Förderfähigkeit und erarbeitet eine Auswertung für die Fachstelle bei der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung.
	Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung entscheidet darüber, welche Konzepte umgesetzt und gefördert werden sollen.

110
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Qualifizierungsberatung in Unternehmen
gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales

ZIEL
	Erhalt und Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit
	Imagesteigerung als bildungsaffines Unternehmen
	Kontinuierliche Personalentwicklung
	Stabilisierung, Erhalt und Ausbau des Wirtschaftsstandorts
WER
	Berliner Unternehmen, vorrangig KMU (siehe S. 136) sowie ihre Beschäftigten, insbesondere ältere und gering qualifizierte Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter

GesBiT – Gesellschaft für Bildung
und Teilhabe mbH
Karl-Marx-Straße 122, 12043 Berlin
Frau Susann Zibulski
T. 030 / 2 03 89 94 49
susann.zibulski@gesbit.de
www.gesbit.de

WAS
	Für Unternehmen – kostenfreie, trägerneutrale Vor-Ort-Beratung rund
um Weiterbildung
	Unterstützung von Berliner Unternehmen bei Bildungsbedarfsanalysen
	Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Bildungsdienstleistern
	Unterstützung bei der Beantragung von Fördermitteln
	Vermittlung von relevanten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern zu anderen unternehmensspezifischen Themen
	Sensibilisierung von Unternehmen für Geringqualifizierte

förderprogramme
beratung und betriebliche weiterbildung

WIE
	Anfrage telefonisch oder per E-Mail

unternehmensWert:Mensch (uWM und uWM plus)

Forschungsinstitut Betriebliche Bildung
(f-bb) gGmbH
Frau Dana Manthey
Stresemannstraße 121, 10963 Berlin
T. 030 / 4 17 49 86 32
dana.manthey@f-bb.de
www.f-bb.de/informationen/projekte/
erstberatungsstelle-im-programmunternehmenswert-mensch-fuerdas-bundesland-berlin/

beratung und betriebliche weiterbildung
förderprogramme

ARBEIT UND LEBEN – DGB/VHS
Berlin-Brandenburg e. V.
Frau Diana Woltersdorf
Kapweg 4, 13405 Berlin
T. 030 / 51 30 19 2-60
woltersdorf@berlin.arbeitundleben.de

Wichtige Zusatzinformationen
finden Sie unter
www.unternehmens-wert-mensch.de
www.unternehmens-wert-mensch.de/
uwm-plus/uebersicht/

Ein Video zu diesem Förderangebot
finden Sie unter www.unternehmenswert-mensch.de/uwm-plus/uebersicht/

Unterlagen unter
www.unternehmens-wert-mensch.de/
service-fuer-unternehmen/materialienzur-erstberatung/

Dieses Programm unterliegt
den Bestimmungen der
De-minimis-Regelung
(siehe S. 136).

ZIEL
	Das Programm unternehmensWert:Mensch besteht aus zwei Programmzweigen, die kleinen und mittleren Unternehmen Zugang zu beteiligungsorientierten Beratungen in personalpolitischen und arbeitsorganisatorischen Handlungsfeldern ermöglichen.
	Der Programmzweig unternehmensWert:Mensch (uWM) zielt darauf ab,
Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung einer mitarbeiterorientierten Personalpolitik konkrete Unterstützung zu bieten.
	Der 2017 etablierte Programmzweig unternehmensWert:Mensch plus
(uWM plus) unterstützt Unternehmen dabei, innovative Konzepte für die
Arbeit in der digitalen Transformation zu erproben und so passgenaue
Lösungen zu gestalten.
WER
	Förderberechtigt sind Unternehmen in beiden Programmzweigen, die folgende Kriterien erfüllen:
• S itz und Arbeitsstätte in Deutschland
• J ahresumsatz geringer als 50 Mio. EUR oder Jahresbilanzsumme geringer
als 43 Mio. EUR
•m
 ind. zweijähriges Bestehen des Unternehmens
•w
 eniger als 250 Beschäftigte
•m
 ind. eine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte bzw. ein sozialversicherungspflichtig Beschäftigter in Vollzeit – die Berechnung erfolgt
nach Jahresarbeitseinheiten. Teilzeitbeschäftigte können anteilig berücksichtigt werden.
WAS
	Im Programmzweig uWM werden Prozessberatungen in den Handlungsfeldern Personalführung, Chancengleichheit und Diversity, Gesundheit
sowie Wissen und Kompetenz gefördert.
	Es wird ein Zuschuss zu den Kosten der Prozessberatung gewährt:
•U
 nternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten: bis zu 80 % Zuschuss
•U
 nternehmen mit zehn bis 249 Beschäftigten: bis zu 50 % Zuschuss
	Die Prozessberatung kann max. zehn Tage dauern und max. 1.000 EUR
(netto) pro Beratungstag kosten.
	Im Programmzweig uWM plus sollen KMU (siehe S. 136) dabei unterstützt
werden, nach Maßgabe einheitlicher methodischer Vorgaben betriebliche
Lern- und Experimentierräume einzurichten. Diese Lern- und Experimentierräume sollen KMU befähigen, Innovationen mithilfe einer beteiligungsorientierten und agilen Methode in Gang zu setzen.
	Unternehmen mit weniger als 249 Beschäftigten wird ein Zuschuss zu
den Kosten der Prozessberatung von bis zu 80 % gewährt.
	Die Beratung dauert max. zwölf Tage und darf max. 1.000 EUR (netto) pro
Beratungstag kosten. Nebenkosten, wie Aufwendungen für Fahrt, Verbrauchsmaterial etc., sind nicht zuwendungsfähig.
WIE
	Kostenlose Erstberatung in einer Berliner Erstberatungsstelle – Adressen
sind zu finden auf www.unternehmens-wert-mensch.de
	Wird bei dieser Beratung nach Prüfung der Förderfähigkeit ein Beratungsscheck ausgestellt, kann die darauf folgende Prozessberatung finanziell gefördert werden.

Beratungsangebote der Bezirksämter

Berlin Partner – Unternehmensservice
Charlottenburg-Wilmersdorf
Herr J. Berewinkel, T. 030 / 90 29-1 31 11
jan.berewinkel@berlin-partner.de
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin
Abt. Wirtschaft, Ordnung, Schule und Sport
– Wirtschaftsförderung –
Frankfurter Allee 35/37, 10247 Berlin
Frau M. Nowak, Frau K. Klisch, Herr S. Paul
T. 030 / 9 02 98-22 73 / -40 14 / -24 90, Fax -71 85 05
wifoe@ba-fk.berlin.de
Berlin Partner – Unternehmensservice
Friedrichshain-Kreuzberg
Herr J. Lauterbach, T. 030 / 9 02 98-41 17
jens.lauterbach@berlin-partner.de
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Abt. Stadtentwicklung, Soziales, Wirtschaft und Arbeit
– Büro für Wirtschaftsförderung –
Möllendorffstraße 6, 10367 Berlin
Frau M. Nüske, Frau A. Rothe, Frau P. Bock, Frau S. Holfeld
T. 030 / 9 02 96-43 38 / -43 32 / -43 36 / -43 30, Fax -43 19
anja.rothe@lichtenberg.berlin.de
Berlin Partner – Unternehmensservice Lichtenberg
Herr T. Pawlowski, T. 030 / 9 02 96-43 34
tomasz.pawlowski@berlin-partner.de
Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin
Abt. Wirtschaft, Straßen und Grünflächen
– Leitstelle für Wirtschaftsförderung – ZAK
Wolfener Straße 32–34, Haus K, 12681 Berlin
Frau K. Rüdiger, Herr A. Tesch, Frau M. Fischer
T. 030 / 9 02 93-26 11 / -26 12 / -26 13, Fax -26 15
kathrin.ruediger@ba-mh.berlin.de
ansgar.tesch@ba-mh.berlin.de
Frau E. Weigel, T. 030 / 9 02 93-26 17, Fax -26 15
eleonore.weigel@ba-mh.berlin.de
Berlin Partner – Unternehmensservice
Marzahn-Hellersdorf
Frau J. Tristram, T. 030 / 9 02 93-26 20
janine.tristram@berlin-partner.de
Bezirksamt Mitte von Berlin
Abt. Wirtschaft, Immobilien, Ordnungsamt
– Wirtschaftsförderung/-beratung –
Mathilde-Jacob-Platz 1, 10551 Berlin
Unternehmensservice Mitte
Frau B. Brüning, Frau N. Rauschenbach
T. 030 / 90 18-3 43 72, -3 43 75
beate.bruening@ba-mitte.berlin.de
neeltje.rauschenbach@ba-mitte.berlin.de
Berlin Partner – Unternehmensservice Mitte
Herr S. Schulze, T. 030 / 92 12-28 28
stefan.schulze@berlin-partner.de

	Allgemeine orientierende Beratung für Existenzgründerinnen
und -gründer sowie Beratungsleistungen und Lotsenfunktion
für bestehende kleine und mittlere Unternehmen im Bezirk
	Existenzgründungsberatung
	Veranstaltungen, Netzwerke; runde Tische (u. a. Unternehmensgespräche Charlottenburg-Wilmersdorf und Dach-Arbeitsgemeinschaft der Geschäftsstraßen)
	Geschäftsstraßenmanagement (Unterstützung beim Aufbau
von Geschäftsstraßenvertretungen)
	Netzwerkbegleitung (u. a. Regionalmanagement City West)
Weitere Angebote, Informationen, Termine unter: 		
www.wirtschaftsfoerderung.charlottenburg-wilmersdorf.de
	Zentrale Anlauf- und Koordinierungsstelle des Bezirkes für
Investorinnen und Investoren, bestehende Unternehmen und
Existenzgründerinnen und Existenzgründer
	Beratung und Betreuung von Unternehmen, Investorinnen
und Investoren und Ansiedlungsinteressierten
	Existenzgründungsberatung und -betreuung
	Begleitung wirtschaftsrelevanter Vorhaben im Bezirk
	Netzwerkbegleitung
	Stammtisch für Unternehmen des Bezirks
	Initiierung und Umsetzung von EU-Projekten
Weitere Angebote, Informationen, Termine unter: 		
www.wirtschaftsfoerderung-friedrichshain-kreuzberg.de
	Allgemeine Beratung für Existenzgründerinnen		
und Existenzgründer sowie Ansiedlungsinteressierte
	Beratung von Unternehmen, Investorinnen und Investoren
sowie zu Ausbildungsangelegenheiten
	Vermittlung von Gewerbeflächen
Weitere Angebote, Informationen, Termine unter: 		
www.berlin.de/ba-lichtenberg/wirtschaft

	Zentrale Anlauf- und Koordinierungsstelle des Bezirkes für
Investoren, Bestandsunternehmen und Existenzgründerinnen
und Existenzgründer
	Standortberatung und Hilfe bei der Suche nach Gewerbeimmobilien sowie bei der Standortsicherung
	Antworten auf Förderungs- und Finanzierungsfragen
	Unterstützung bei der Vermittlung und Qualifizierung von
Fachkräften
	Kontakte zu Partnern, Unternehmen und Organisationen
	Entlastung durch Behörden- und Genehmigungsmanagement
	Vermittlung innerhalb der Ämter
Weitere Angebote, Informationen, Termine unter: 		
www.wirtschaftsfoerderung-mh.eu
	Allgemeine und begleitende Beratung für Existenzgründerinnen
und Existenzgründer sowie Ansiedlungsinteressierte
	Wirtschaftsnahe Projektinitiierung, Projektmanagement
	Beratung für Unternehmen und Investoren
Weitere Angebote, Informationen, Termine unter:
www.berlin.de/ba-mitte/wirtschaftsfoerderung

förderprogramme
beratung und betriebliche weiterbildung

Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin
Bezirksbürgermeister – Wirtschaftsförderung –
Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin
Frau J. Saleh Zaki
T. 030 / 90 29-1 31 10, Fax -1 31 07
wirtschaftsfoerderung@charlottenburgwilmersdorf.de

112
113

Bezirksamt Neukölln von Berlin
– Wirtschaftsberatung und -förderung –
Karl-Marx-Straße 83, 12040 Berlin
Herr C. Mücke, Frau J. Grinda, Frau F. Preusse
T. 030 / 9 02 39-23 90 / -30 65
wirtschaftsfoerderung@bezirksamt-neukoelln.de
Berlin Partner – Unternehmensservice Neukölln
Herr A. von Reden, T. 030 / 9 02 97-25 32
alexander.vonreden@berlin-partner.de

beratung und betriebliche weiterbildung
förderprogramme

Bezirksamt Pankow von Berlin
– Büro für Wirtschaftsförderung –
Abt. Jugend, Wirtschaft und Soziales
Sitz: Fröbelstraße 15, Haus 4
(Zugang über Diesterwegstraße)
Postfach 730 113, 13062 Berlin
Frau N. Holbe
Leiterin Büro für Wirtschaftsförderung
T. 030 / 9 02 95-67 00
nadia.holbe@ba-pankow.berlin.de
Frau S. Stephan
Beratung Existenzgründerinnen und Existenzgründer
T. 030 / 9 02 95-67 05
sandra.stephan@ba-pankow.berlin.de
Frau M. Fölster
Empfang/Sekretariat
T. 030 / 9 02 95-67 01, Fax -67 09
marion.foelster@ba-pankow.berlin.de

	Allgemeine Beratung für Unternehmen und Investoren
	Existenzgründungsberatung
	Qualifizierungsberatung für Unternehmen
	Begleitung wirtschaftsrelevanter Vorhaben im Bezirk
Weitere Angebote, Informationen, Termine unter:		
www.wirtschaftsfoerderungneukoelln.de

	Fragen zu Gewerbe und zum Wirtschaftsstandort
	Einzelfragen einer Existenzgründung und zur 		
Unternehmensführung
	Gewerberecht, Wirtschaftsansiedlungen, Analysen
	Förderrichtlinien und -programme
	Adressen und Ansprechpartner in anderen Behörden u. Ä.
Weitere Angebote, Informationen, Termine unter:
www.berlin.de/pankow und www.pankow-wirtschaft.de

Berlin Partner – Unternehmensservice Pankow
Herr J.-M. Zwitters
T. 030 / 9 02 95-56 64
jan-martin.zwitters@berlin-partner.de
Bezirksamt Reinickendorf von Berlin
– Wirtschaftsförderung –
Eichborndamm 215, 13437 Berlin
Herr C. George, T. 030 / 9 02 94-56 70, Fax -21 44
Frau C. Kretlow, T. 030 / 9 02 94-22 82/ Fax -21 44
wirtschaftsberater@reinickendorf.berlin.de
Berlin Partner – Unternehmensservice Reinickendorf
Frau C. Keller T. 030 / 9 02 94-22 73
christine.keller@berlin-partner.de
Bezirksamt Spandau von Berlin
– Wirtschaftsförderung –
Carl-Schurz-Straße 2/6, 13597 Berlin
Leitung: Herr P. Sellerie, T. 030 / 9 02 79-22 66
Stellvertretung: Herr R. Jahn, T. 030 / 9 02 79-22 72
Mittelstandslotsin: Frau P. Hille, T. 030 / 9 02 79-31 01
Fax 030 / 9 02 79-22 21
Tourismus: Frau J. Friedrich, T. 030 / 9 02 79-22 88
Europa: Herr C. Chmielorz, T. 030 / 9 02 79-23 90
BBWA: Frau M. Borchert, T. 030 / 9 02 79-31 09
Fax 030 / 9 02 79-22 21
wirtschaftsfoerderung@ba-spandau.berlin.de
Berlin Partner – Unternehmensservice Spandau
Frau M. Illmer, T. 030 / 9 02 79-33 21
michaela.illmer@berlin-partner.de

	Zentrale Anlauf- und Koordinierungsstelle (ZAK) auf
Bezirksebene
	Allgemeine Beratung und Betreuung von Existenzgründerinnen
und Existenzgründern, Bestandsunternehmen sowie Investorinnen und Investoren
	Betreuung und Begleitung aller unternehmensbezogenen
Vorhaben im Bezirk
Weitere Angebote, Informationen, Termine unter:
www.wirtschaft.reinickendorf.de
	Kontakt- und Servicestelle für Unternehmen, Investoren
und Existenzgründungen
	Ansiedlungsmanagement
	Standortbetreuung
	Initiierung und Management von Projekten 		
(EU / GRW, siehe S. 46 / WdM)
	Tourismusmarketing
	Bezirkliches Bündnis für Wirtschaft und Arbeit
	Europaangelegenheiten
Weitere Angebote, Informationen, Termine unter: 		
www.spandauer-wirtschaft.de
Facebook: @spandauerwifoe
Instagram: @wirtschaftsfoerderung.spandau
www.visitspandau.de
Facebook: @visitspandau
Instagram: @visitspandau

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Berlin Partner – Unternehmensservice
Steglitz-Zehlendorf
Frau S. Sommer, T. 030 / 9 02 99-53 90
stefanie.sommer@berlin-partner.de

Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin
Wirtschaftsberatung und Europaangelegenheiten
John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin
Frau M. Marijnissen, Frau A. Kraatz, Frau H. Marfilius,
Frau T. Hilbert, Frau M. Dikme, Frau M. Schuster
T. 030 / 9 02 77-42 42 / -28 35 / -42 51 / -30 19 / -36 44 /
-27 81, Fax -42 00
wirtschaftsberatung@ba-ts.berlin.de
Berlin Partner – Unternehmensservice
Tempelhof-Schöneberg
Frau N. Kontos, T. 030 / 9 02 77-66 09
natalia.kontos@berlin-partner.de

	Allgemeine orientierende Beratung für Existenzgründerinnen
und Existenzgründer
	Beratung und Lotsenfunktion für bestehende kleine und
mittlere Unternehmen
	Wirtschaftsnahe Projektinitiierung, Projektmanagement
	Begleitung wirtschaftsrelevanter Vorhaben im Bezirk
	Netzwerkbegleitung, Wirtschaftsgespräche Berlin-Südwest
	Tourismusentwicklung und Tourismusförderung
	Unternehmensservice: Betreuung der ansässigen Firmen 		
u. a. bei Expansions- und Verlagerungsprojekten
Weitere Angebote, Informationen, Termine unter: 		
www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/service/wirtschaft/
	Zentrale Anlauf- und Koordinierungsstelle des Bezirks für
Bestandsunternehmen, Investorinnen und Investoren, Existenzgründerinnen und Existenzgründer, Europa-, Städtepartnerschafts- und Tourismusangelegenheiten
	Beratung/Betreuung von ansässigen Unternehmen und Existenzgründerinnen und Existenzgründern
	Beratung zu Gewerbeansiedlungen und zu Fördermöglichkeiten
von Projekten
	Unterstützung bei Antrags- und Genehmigungsverfahren
	Kontaktvermittlung zu Institutionen, Werbegemeinschaften,
Wirtschaftskreisen und anderen territorialen Interessenvertretungen der Wirtschaft
	Bereitstellung von Informationen zu allen Fragen der Berufsausbildung und der Verbundausbildung
	Informationen zum Bezirklichen Bündnis für Wirtschaft und
Arbeit – BBWA
	Informationen über Fairtrade
Weitere Angebote, Informationen, Termine unter:
www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/
politik-und-verwaltung/service-undorganisationseinheiten/wirtschaftsfoerderung/

Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin
Organisationseinheit Wirtschaftsförderung
Dienstgebäude: Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin,
Postanschrift: Postfach 91 02 40, 12414 Berlin
existenzgruendung@ba-tk.berlin.de
wirtschaftsfoerderung@ba-tk.berlin.de
Facebook: www.facebook.com/wifoetk
Leiterin: Frau A. Engel, T. 030 / 9 02 97-25 01
andrea.engel@ba-tk.berlin.de
Geschäftszimmer:
Frau C. Blei, T. 030 / 9 02 97-25 00, Fax -25 25
cornelia.blei@ba-tk.berlin.de
Mitarbeiter/-innen:
Frau C. Körner, T. 030 / 9 02 97-25 12
christel.koerner@ba-tk.berlin.de
Herr S. Schmohl, T. 030 / 9 02 97–25 36
sven.schmohl@ba-tk.berlin.de
Frau N. Kammer, T. 030 / 9 02 97-25 28
nadine.kammer@ba-tk.berlin.de
Frau K. Hofmann, T. 030/ 9 02 97-25 03
kristina.hofmann@ba-tk.berlin.de
Berlin Partner – Unternehmensservice
Treptow-Köpenick
Herr A. von Reden, T. 030 / 9 02 97-25 32
alexander.von.reden@berlin-partner.de

Diese Angebote sind für Existenzgründungen
und junge Unternehmen besonders geeignet.

	Zentrale bezirkliche Anlauf- und Koordinierungsstelle (ZAK)
für Unternehmen sowie Investorinnen und Investoren
	Stadtmarketing und Tourismusförderung
	Orientierungsberatung und Betreuung von Existenzgründerinnen und Existenzgründern, Gewerbetreibenden
sowie Investorinnen und Investoren
	Unternehmensservice, Krisenintervention, Beratung zur
Standortverlagerung von Unternehmen
	Unterstützung bei der Suche nach Gewerbeflächen und
Gewerberäumen
	Initiierung und Umsetzung von EU-Projekten (Wirtschaftsdienliche Maßnahmen, WDM), GRW (siehe S. 46), Projekten (z. B.
Regionalmanagement Berlin-Südost, Parkmanagement Wuhlheide) sowie weiterer wirtschaftsrelevanter Projekte
	Durchführung von Veranstaltungen: Visitenkartentreffen,
Ausbildungstag Süd-Ost, Wirtschaftsforen, Netzwerktreffen
Weitere Angebote, Informationen, Termine unter: 		
www.berlin.de/wifoe-tk

förderprogramme
beratung und betriebliche weiterbildung

Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin
Wirtschaftsförderung, 14160 Berlin (Postanschrift)
Martin-Buber-Straße 2, 14163 Berlin (Büro)
Herr M. Pawlik, Herr H. Wiesmann
T. 030 / 9 02 99-52 57 / -53 50, Fax -33 85
wirtschaftsfoerderung@steglitz-zehlendorf.de

Beratungsangebote der IBB sowie ihrer Einrichtungen
und Initiativen

Investitionsbank Berlin
Kundenberatung Wirtschaftsförderung
Bundesallee 210, 10719 Berlin
T. 030 / 2125-4747
wirtschaft@ibb.de
www.ibb.de

beratung und betriebliche weiterbildung
förderprogramme

		

Detaillierte Informationen zum
eAntrags-Verfahren finden Sie unter
www.ibb.de/eantrag

Business Angels Club
Berlin-Brandenburg e. V.
Otto-Suhr-Allee 25, 10585 Berlin
T. 030 / 25 78 58 69
berlin@bacb.de
www.bacb.de

	Die Investitionsbank Berlin (IBB) ist das Förderinstitut des
Landes und unterstützt Existenzgründungen und insbesondere
kleine und mittlere Unternehmen in allen Lebenszyklen. Einen
weiteren Schwerpunkt bilden Unternehmen der Berliner Cluster,
die von der Kundenberatung Wirtschaftsförderung der IBB Beratung zu den Förder- und Finanzierungsprogrammen erhalten
und über das gesamte Spektrum der Wirtschaftsförderung in
Berlin informiert werden. Dazu gehört auch das fest etablierte
Seminar „Wir finanzieren Ihre Existenzgründung“ an jedem 		
1. Donnerstag im Monat.
	Die Finanzierungsangebote der IBB, bestehend aus Zuschüssen,
zinsgünstigen Darlehen und Beteiligungen, unterstützen Gründungs- und Investitionsvorhaben, fördern moderne Technologien oder bieten Liquiditätshilfen.
	Mit dem elektronischen Antragsverfahren „eAntrag“ der IBB können Sie Förderanträge elektronisch einreichen und bearbeiten.
Das Kundenportal der IBB bietet Ihnen folgende Möglichkeiten:
•	Förderanträge für ausgewählte Programme online bearbeiten
•	Direkt und rechtsverbindlich mit Ihrer IBB-Kontaktperson
kommunizieren
•	Dokumente zu Ihrem Antrag bequem im Kundenportal
ablegen
	Detaillierte Informationen zum eAntrags-Verfahren finden Sie
unter www.ibb.de/eantrag. Produkte, die Sie im Kundenportal
beantragen können, sind auf den Programmseiten entsprechend
gekennzeichnet.
	Als Netzwerkpartner hilft die IBB Kundenberatung Wirtschaftsförderung Ihnen, sich bei der Vielzahl von Anlaufstellen,
Institutionen und Initiativen zurechtzufinden. Darüber hinaus
stellt sie Kontakte zu den jeweiligen allgemeinen oder speziellen
Beratungsstellen her.
	Die Business Angels des Business Angels Club Berlin-Brandenburg e. V. (BACB) geben Starthilfe für Unternehmen von morgen
und bevorzugen Start-ups aus der Region Berlin-Brandenburg.
Sie fördern unternehmerisches Handeln und begleiten Gründerinnen und Gründer auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit.
	Business Angels sind Spezialisten in unterschiedlichen Technologiefeldern, Produktgruppen und Branchen; sie sind unabhängig,
unterhalten gute – auch internationale – Kontakte und investieren in neuartige und skalierbare Geschäftsideen.
	In den BACB Matchings erhalten ausgewählte Teams und junge
Unternehmen die Chance, ihr Vorhaben einem breiten Kreis von
Business Angels und Netzwerkpartnern des Clubs persönlich
vorzustellen. Bei positivem Entscheid wird eine Projektgruppe
aus mehreren Business Angels das Unternehmen weiter betreuen und ggf. eine finanzielle Beteiligung einleiten. Darüber hinaus
hat der Club Arbeitskreise gebildet, die in Krisensituationen und
bei Nachfolgeregelungen helfen können.
	Zur Kontaktaufnahme werden aussagekräftige Informationen
aus dem Businessplan benötigt. Die Unterlage sollte nicht mehr
als vier DIN-A4-Seiten umfassen.

IBB Beteiligungsgesellschaft mbH
Bundesallee 210, 10719 Berlin
T. 030 / 2125-3201, Fax -3202
venture@ibb-bet.de
www.ibb-bet.de

	Die angemessene Eigenkapitalausstattung, insbesondere durch
Venture Capital, ist für innovative Unternehmen zu einem
entscheidenden Erfolgsfaktor geworden. Seit ihrer Gründung in
1997 hat sich die IBB Beteiligungsgesellschaft mbH zu einem der
führenden Venture-Capital-Anbieter für innovative Unternehmen in Berlin entwickelt.
	Die IBB Beteiligungsgesellschaft mbH und ihre VC Fonds stellten
Berliner Unternehmen in Konsortien mit Partnern bisher über
1,33 Mrd. EUR zur Verfügung, wovon sie selbst 173 Mio. EUR als
Lead-, Co-Lead- oder Co-Investor investierten. Insgesamt erfolgten mehr als 195 Beteiligungen an Unternehmen aus den im Rahmen der gemeinsamen Innovationsstrategie Berlin-Brandenburg
definierten Clustern in den Bereichen Life-Sciences, Industrial
Technologies, ICT und Creative Industries.
	Die Voraussetzungen für eine Beteiligung sind neben einem
schlüssigen Unternehmenskonzept und Alleinstellungsmerkmal
vor allem ein hohes Wachstums- und Wertsteigerungspotenzial
sowie eine gute mittelfristige Exit-Perspektive.
	Das Betreuungskonzept der IBB Beteiligungsgesellschaft sieht
eine aktive Beratung und Begleitung ihrer Portfoliounternehmen vor. Für operative und strategische Fragestellungen stehen
dem Unternehmen erfahrene Investment Professionals zur Seite.

IBB Business Team GmbH
Bundesallee 210, 10719 Berlin
T. 030 / 2125-2352, Fax -4680
info@ibb-business-team.de
www.ibb-business-team.de

	Die IBB Business Team GmbH ist eine 100-prozentige Tochter
der Investitionsbank Berlin. Sie bündelt unter ihrem Dach die
Förderprogramme Coaching BONUS und Transfer BONUS, den
Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW), die Messe
Deutsche Gründer- und Unternehmertage (deGUT) sowie das
Förderprojekt ENEO für Energieeinsparung im Gebäudebereich.
	Zuschüsse für betriebswirtschaftliches Coaching durch externe,
ausgewählte und hoch qualifizierte Coaches gewährt das
Förderprogramm Coaching BONUS (siehe S. 105) jungen und
etablierten Berliner KMU sowie Existenzgründerinnen und
Existenzgründern mit ausgeprägtem Technologiebezug oder
Unternehmen aus der Kreativwirtschaft. Darüber hinaus können
bereits am Markt agierende Berliner KMU individuelle Unterstützung bei der Internationalisierung oder der Organisation der
Unternehmensnachfolge erhalten.
	Ergänzend zum Coaching bietet die IBB Business Team GmbH
mit einem Seminar- und Workshop-Angebot weitergehende
Qualifizierungen zu betriebswirtschaftlichen Themen und Soft
Skills an.
	Vom Förderprogramm Transfer BONUS (siehe S. 84) profitieren
technologieorientierte Berliner KMU oder Unternehmen mit
einem technologieorientierten Projekt. Bezuschusst werden
konkrete Vorhaben, die mit einer Berliner oder Brandenburger
Wissenschafts- oder Forschungseinrichtung durchgeführt werden
	Der Businessplan-Wettbewerb (BPW, siehe S. 21) ist der größte
regionale Existenzgründerwettbewerb Deutschlands und bietet
Gründungsinteressierten vielfältige kostenlose Unterstützungsangebote zur Entwicklung eines tragfähigen Geschäftskonzeptes. Der BPW wird gemeinsam mit der Investitionsbank des
Landes Brandenburg (ILB) und der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e. V. organisiert.
	Die deGUT ist die größte Messe für Existenzgründung und Unternehmertum in Deutschland und findet jährlich in Berlin statt.
Sie bietet Information, Beratung und Inspiration für den Start
in die Selbstständigkeit und das Führen des eigenen Unternehmens.
	Mit dem Projekt ENEO werden Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohnhäusern in Berlin bezuschusst, die eine energetische Sanierung durchführen möchten. Darüber hinaus bietet
ENEO qualifizierte Energieberatung.

Diese Angebote sind für Existenzgründungen
und junge Unternehmen besonders geeignet.

förderprogramme
beratung und betriebliche weiterbildung

116
117

Erste Anlaufstellen für Unternehmen und Existenzgründungen

Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Energie und Betriebe
Martin-Luther-Straße 105, 10825 Berlin
T. 030 / 90 13-0
post@senweb.berlin.de
www.berlin.de/sen/wirtschaft

beratung und betriebliche weiterbildung
förderprogramme

Einheitlicher Ansprechpartner Berlin
T. 030 / 90 13-75 55, Fax -81 13
ea@senweb.berlin.de
www.berlin.de/ea

	Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe gestaltet gemeinsam mit den Wirtschaftsfördereinrichtungen der Stadt
den strukturellen Wandel, verbessert die Rahmenbedingungen für
unternehmerisches Handeln und stärkt die Innovationsfähigkeit
und die Exportkraft Berliner Unternehmen. Zusammen mit den
Partnern des Gründungsnetzwerks Berlin betreibt sie das Berliner
Internetportal für regionale Gründungsinformationen
www.gruenden-in-berlin.de.
	Für Existenzgründungen und Gewerbetreibende hat die Senatsverwaltung eine behördenübergreifende Ansprechstelle eingerichtet.
Sie erteilt Auskunft über Formalitäten und Anforderungen an die
Aufnahme und Ausübung einer gewerblichen oder freiberuflichen
Tätigkeit sowie Angaben zu zuständigen Behörden. Daneben erteilt
sie Auskünfte im Rahmen von Berufsanerkennungsverfahren für
EU-Bürger.
	Über das Portal des „Einheitlichen Ansprechpartners Berlin“
www.berlin.de/ea können Gewerbeverfahren, z. B. Gewerbean-,
-ab- und -ummeldungen, medienbruchfrei online eingereicht
werden. Auch Anträge zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen können über das Portal eingereicht werden.

BürgschaftsBank Berlin
Schillstraße 9, 10785 Berlin
Herr Michael Wowra
T. 030 / 31 10 04-21, Fax -55
info@buergschaftsbank.berlin
www.buergschaftsbank.berlin

	Die BürgschaftsBank Berlin steht Existenzgründerinnen und -gründern, Wachstumsunternehmen sowie Angehörigen freier Berufe bei
der Verwirklichung von Ideen zur Seite.
	Die BürgschaftsBank Berlin begleitet Unternehmen, die eine
Finanzierung suchen, aber nicht über ausreichende bankübliche
Sicherheiten verfügen. Grundsatz ist, dass kein rentables Vorhaben
an fehlenden Sicherheiten scheitern muss. Neben der Rentabilität
steht zur Beurteilung eines Vorhabens auch unternehmerische
Kompetenz im Fokus. Sind die Unterlagen komplett, entscheidet die
BürgschaftsBank Berlin mittels BBB-Express! (siehe S. 33) innerhalb
von fünf Tagen.
	Die BürgschaftsBank Berlin stellt Bürgschaften zur Absicherung von
Investitions- und Betriebsmittelkrediten, Avalen, Leasingkrediten
oder auch Geschäftsübernahmen. Darüber hinaus ist die BürgschaftsBank Berlin Dienstleisterin für die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Berlin-Brandenburg GmbH (MBG) in Berlin und
damit Ansprechpartnerin für Unternehmen, die eine Beteiligung
der MBG nutzen möchten.

Berlin Partner für Wirtschaft und
Technologie GmbH
Ludwig Erhard Haus
Fasanenstraße 85, 10623 Berlin
T. 030 / 4 63 02-5 00
info@berlin-partner.de
www.berlin-partner.de
www.businesslocationcenter.de
www.een-bb.de

	Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie ist als Wirtschaftsförderung Berlins Dienstleister für Wachstum und Innovation. Unternehmen, Investorinnen und Investoren unterstützt Berlin Partner
auf ihrem Weg nach Berlin sowie bei ihrer Entwicklung am Standort.
Die Expertinnen und Experten von Berlin Partner informieren über
Fördermöglichkeiten, beraten bei der Suche nach dem geeigneten
Standort oder qualifiziertem Personal und vernetzen mit Kooperationspartnern aus der Wissenschaft.
	Als einzigartige Public-private-Partnership stehen hinter Berlin
Partner für Wirtschaft und Technologie das Land Berlin als auch
über 280 Unternehmen, die sich für ihre Stadt engagieren. Zudem
verantwortet Berlin Partner das weltweite Marketing für die
deutsche Hauptstadt, beispielsweise mit der erfolgreichen
„be Berlin“-Kampagne.
	Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie ist zentraler und
branchenübergreifender Ansprechpartner von der Beratung, der
Bereitstellung von Netzwerken, der Vernetzung von Stakeholdern
in Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung bis hin zur Standortsuche. Die Gesellschaft kommuniziert die Wachstumsfelder und die
zukunftsträchtigen Branchen und positioniert Berlin als attraktiven
Wirtschafts-, Technologie- und Wissenschaftsstandort, kreative
Hauptstadt, Kultur- und Sportmetropole und als lebenswerte Stadt.
Die Aktivitäten richten sich an Investorinnen und Investoren,
Entscheiderinnen und Entscheider sowie an Multiplikatorinnen und
Multiplikatoren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Kultur und
Medien.

118
119

Bildungs- und Innovationszentrum
der Handwerkskammer Berlin (BIZWA)
Wandlitzer Chaussee 41, 16321 Bernau
T. 0 33 38 / 3 94 40
bizwa@hwk-berlin.de
Bildungs- und Technologiezentrum
der Handwerkskammer Berlin (BTZ)
Mehringdamm 14, 10961 Berlin
T. 030 / 2 59 03-4 13 / -4 05
btz@hwk-berlin.de
www.hwk-berlin.de

	Die Betriebsberatung der Handwerkskammer Berlin (HWK) führt
Existenzgründungsberatungen und Beratungen für bestehende
Betriebe des Handwerks zu betriebswirtschaftlichen, technischen,
ökologischen und innovationsbasierten Problemstellungen durch.
Die Beratungen erfolgen unentgeltlich nach Terminvereinbarung
unter T. 2 59 03-4 67.
	Die Ausbildungsberatung der HWK Berlin bietet Informationen zu
allen ausbildungsrelevanten Fragen für Ausbildungsbetriebe und
Auszubildende im Handwerk unter T. 2 59 03-3 47.
	Informationen zur Förderung von Berufsausbildung erhalten Sie
bei FBB – Förderung der Berufsausbildung im Land Berlin unter 		
T. 2 59 03-3 81.
	Informationen zur Weiterbildung im Handwerk erhalten Sie unter
T. 2 59 03-3 43, zu Fördermöglichkeiten von Weiterbildungen im
Handwerk unter T. 2 59 03-3 56.
	Neben Lehrgängen zur Meistervorbereitung werden zahlreiche
Seminare, Schulungen, Beratungsleistungen und Informationsveranstaltungen angeboten, die sich mit allen Themen der Existenzgründung und Unternehmensführung beschäftigen.
	Nähere Informationen zu aktuellen Kursangeboten erhalten Sie
direkt bei den Bildungsstätten.

Industrie- und Handelskammer Berlin
Ludwig Erhard Haus
Fasanenstraße 85, 10623 Berlin
T. 030 / 3 15 10-6 00
starter-center@berlin.ihk.de
www.ihk-berlin.de

	Die Industrie- und Handelskammer Berlin (IHK) bietet zahlreiche
Beratungen, Publikationen und Seminare für Unternehmerinnen
und Unternehmer zu allen wichtigen Fragen der Existenzgründung
und Unternehmensführung.
	Einen Überblick über die vielfältigen Informations- und Serviceangebote finden Sie ebenso auf der Internetseite der IHK wie die
Kontaktdaten Ihrer Ansprechpartnerinnen und -partner.
	Darüber hinaus hat es sich die IHK zum Ziel gemacht, als Netzwerk
der Berliner Wirtschaft Hub & Navigator für Start-ups zu sein. Die
IHK unterstützt mit zielgruppenspezifisch aufbereiteten Informationen, verkürzten Wegen und vermittelt Ansprechpartner. Daraus
ergibt sich eine enge Zusammenarbeit mit allen Stakeholdern im
Start-up-Ökosystem. Unter anderem können Gründerinnen und
Gründer sowie junge Unternehmen online mit dem IHK-Finanzierungsfinder nach möglichen Finanzierungs- und Förderangeboten
recherchieren: www.ihk-berlin.de/finfin

KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5–9, 60325 Frankfurt am Main
T. 069 / 74 31-0
www.kfw.de

	Die KfW ist der größte Mittelstandsfinanzierer in Deutschland. Sie
stellt Unternehmen langfristige Investitionskredite zur Verfügung,
ebenso wie Kredite zur Betriebsmittelfinanzierung.

Information und Beratung zu den Finanzierungsangeboten der KfW können telefonisch unter 08 00 / 5 39-90 01
(kostenfreie Servicerufnummer) und per E-Mail unter
info@kfw.de erfragt werden.

Diese Angebote sind für Existenzgründungen
und junge Unternehmen besonders geeignet.

förderprogramme
beratung und betriebliche weiterbildung

Handwerkskammer Berlin
Blücherstraße 68, 10961 Berlin
T. 030 / 2 59 03-01, Fax -2 35
info@hwk-berlin.de
www.hwk-berlin.de

Erste Anlaufstellen für technologieorientierte Unternehmen
technologieorientierte Unternehmen

Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH
Ludwig Erhard Haus, Fasanenstraße 85, 10623 Berlin
T. 030 / 4 63 02-5 00
info@berlin-partner.de
www.berlin-partner.de
Zuständig für
I nnovation Services, Förderung und Finanzierung
Frau Anke Wiegand, T. 030 / 4 63 02-5 91
anke.wiegand@berlin-partner.de
U
 nternehmensservice in den zwölf Bezirken
Herr Marc Pappert, T. 030 / 4 63 02-3 93
marc.pappert@berlin-partner.de

S
 ie sind als Unternehmen im Technologiebereich aktiv? Dann
gibt es für Sie einen wichtigen Ansprechpartner in Berlin: Berlin
Partner für Wirtschaft und Technologie.
Z
 ahlreiche Fachexpertinnen und -experten bilden mit
maßgeschneiderten Services und einer exzellenten Vernetzung
zur Wissenschaft ein optimales Angebot, um Innovations-,
Ansiedlungs-, Expansions- und Standortsicherungsprojekte zum
Erfolg zu führen.
Detaillierte Informationen zu Berlin Partner finden Sie unter
www.berlin-partner.de.

E nterprise Europe Network Berlin-Brandenburg
Frau Anke Wiegand, T. 030 / 4 63 02-5 91
anke.wiegand@berlin-partner.de
M
 edien und Kreativwirtschaft
Frau Justina Siegmund-Born, T. 030 / 4 63 02-3 98
justina.siegmund-born@berlin-partner.de
G
 esundheitswirtschaft
Herr Volker Erb, T. 030 / 4 63 02-5 15
volker.erb@berlin-partner.de

beratung und betriebliche weiterbildung
förderprogramme

E nergie- und Umwelttechnik
Herr Wolfgang Korek, T. 030 / 4 63 02-5 77
wolfgang.korek@berlin-partner.de
I nformations- und Kommunikationstechnologie
Herr Michael Stamm, T. 030 / 4 63 02-4 14
michael.stamm@berlin-partner.de
O
 ptik und Photonik
Herr Gerrit Rössler, T. 030 / 4 63 02-4 56
gerrit.roessler@berlin-partner.de
V
 erkehr und Mobilität
Herr Sascha Tiede, T. 030 / 4 63 02-4 08
sascha.tiede@berlin-partner.de
I ndustrielle Produktion
Herr David Hampel, T. 030 / 4 63 02-4 22
david.hampel@berlin-partner.de
S
 mart Cities
Frau Beate Albert, T. 030 / 4 63 02-3 27
beate.albert@berlin-partner.de
B
 erlin Start-up Unit
Herr Carl-Philipp Wackernagel, T. 030 / 4 63 02-4 50
carl-philipp.wackernagel@berlin-partner.de

Dieses Angebot ist für Existenzgründungen
und junge Unternehmen besonders geeignet.

Als weitere erste Anlaufstellen stehen Ihnen die IBB Business Team GmbH und weitere Einrichtungen der IBB (siehe Seiten 116 f.)
zur Verfügung.

Beuth Hochschule für Technik Berlin
TechnologieTransfer
Luxemburger Straße 10, 13353 Berlin
T. 030 / 45 04-20 43, Fax -66 20 43
technologietransfer@beuth-hochschule.de
www.beuth-hochschule.de

 rientierungsberatungen für Studierende
O
Sprechstunden zu Existenzgründungen
Grund- und Aufbaukurse für Existenzgründerinnen und
-gründer sowie Jungunternehmerinnen und -unternehmer
Ringvorlesungen und Informationsveranstaltungen,
Informationen und Beratung zu Gründerstipendien
Koordination, Beratung und Antragstellung für EXIST-Vorhaben
Beratung zum Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg
(BPW, siehe S. 21)
Gründerschmiede (Bootcamp für Gründungsinteressierte)

Existenzgründerzentrum
Technische Dienstleistungen
an der Hochschule für Technik
und Wirtschaft Berlin
Hönower Straße 35, 10318 Berlin
Dr. Angela Höhle
T. 030 / 50 19-27 42, Fax -27 44
angela.hoehle@htw-berlin.de
www.htw-berlin.de/gruenden
www.htw-berlin.de/campus/
existenzgruenderzentrum-egz/

 ostengünstige Büroräume (zzgl. Konferenzräume) für
K
Existenzgründungen und Jungunternehmen (nicht nur an der
HTW Berlin gegründete), Angebot von Laborinfrastruktur zur
Mitnutzung, Möglichkeiten zur projektbezogenen Kooperation
Orientierungsberatung durch das Start-up-Kompetenzzentrum
Informationsveranstaltungen, Start-up-Sommeruniversität
Unterstützung des Businessplan-Wettbewerbs
Berlin-Brandenburg
Koordination, Beratung und Antragstellung für das EXISTGründerstipendium (siehe S. 73) durch das Start-upKompetenzzentrum

Förderberatung „Forschung und Innovation“
des Bundes – Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich
Zimmerstraße 26–27, 10969 Berlin
Gebührenfreie Hotlines:
Forschungsförderung: 08 00 / 26 23 008
Lotsendienst für Unternehmen: 08 00 / 26 23 009
beratung@foerderinfo.bund.de
www.foerderinfo.bund.de

 rstanlaufstelle für Fragen zur Forschungs- und InnovationsE
förderung des Bundes
Kostenfreie Beratung für Förderinteressenten aus
Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Unternehmen,
speziell für kleine und mittlere Unternehmen (KMU, siehe S. 136)
Informationen über die Verfahrenswege zur Erlangung von
Fördermitteln sowie über Konditionen der Förderprogramme
Informationen über weitere Fördermöglichkeiten (insbesondere
für Technologieentwicklung) der Länder und der EU
Unterstützung bei der Anbahnung von Kooperationen zwischen
Industrie und Forschungseinrichtungen

förderprogramme
beratung und betriebliche weiterbildung

Weitere Beratungsangebote für technologieorientierte
Unternehmen

120
121

beratung und betriebliche weiterbildung
förderprogramme

Freie Universität Berlin
Wissens- und Technologietransfer
Profund Innovation
Altensteinstraße 40, 14195 Berlin
T. 030 / 83 87 36-30
Fax 030 / 8 38 47 36-30
profund@fu-berlin.de
www.profund.fu-berlin.de

 rofund Innovation ist die zentrale Service-Einrichtung für den
P
Wissens- und Technologietransfer in der Abteilung Forschung
der Freien Universität Berlin. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen Studierende, Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler sowie Alumni dabei, Forschungsergebnisse zu
verwerten, Innovationen zu realisieren und Unternehmen zu
gründen. Zum Angebot von Profund Innovation gehören:
• Innovationsförderung: Beratung zur Verwertung von
Forschungsergebnissen, Veranstaltungen und Wettbewerbe mit Schwerpunkt auf Verwertungsperspektiven
• Gründungsförderung: Beratung zu Gründungsvorhaben,
kostenfreie Labor- und Büroarbeitsplätze für die Startphase
• Förderung von Industriekooperationen
• Unterstützung bei Anträgen auf Drittmittel aus öffentlichen
Förderprogrammen (VIP+, EXIST, Berliner Start-up-Stipendium,
ZIM, Pro FIT, KMU-innovativ etc.) sowie bei der Suche nach
privaten Kapitalgebern
•N
 etzwerkveranstaltungen
•V
 ermittlung von Mentorinnen und Mentoren

Technische Universität Berlin
Centre for Entrepreneurship –
Abteilung V Forschung
Hardenbergstraße 38, Sekr. AM1, 10623 Berlin
T. 030 / 3 14-7 96 40
info@gruendung.tu-berlin.de
www.entrepreneurship.tu-berlin.de
www.linkedin.com/company/cfe-tu-berlin
www.facebook.com/Startup.TUB
www.twitter.com/Startup_TUB

 eratungen und Unterstützung von Studierenden, Alumni sowie
B
wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in jeder
Phase ihres Gründungsvorhabens
A
 ntragsberatung z. B. für EXIST-Gründerstipendium (siehe S. 73)
und …EXIST-Forschungstransfer (siehe S. 72), Berliner Start-upStipendium
StarTUp-Inkubationsprozess: 12- bis 18-monatige intensive
Betreuung im StarTUp-Incubator für ausgewählte Teams
StarTUp School: Workshops zu unternehmerischen Kompetenzen
sowie internationale Master Class
Vorlesungsreihe „Business Modell Canvas“ (3 ECTS) im Wintersemester für alle Fachsemester und Studiengänge
Nutzung von Räumen in den drei StarTUp-Inkubatoren der
TU Berlin bzw. der TUB-Prototypenwerkstatt
Teambörse zur Suche von Teammitgliedern
Professionelle Access-to-finance-Unterstützung: z. B. Pitch
Coaching, Zugang zu Business Angels (TU Berlin Investors Club)
und Venture-Capital-Unternehmen
Unterstützung beim Zugang erster Pilotkunden aus der
Industrie
Vernetzungsveranstaltungen „StarTUp Monday“ und …
„StarTUp Day“

Diese Angebote sind für Existenzgründungen
und junge Unternehmen besonders geeignet.
Spezialisiert auf die Beratung technologieorientierter Unternehmen sind zudem die technologieorientierten Gründerzentren
(siehe Seiten 126 ff.).

Beratungsangebote für Unternehmerinnen und Gründerinnen

Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Energie und Betriebe
Berliner Unternehmerinnentag
Frau B. Leverenz
T. 030 / 90 13-82 04
birgit.leverenz@senweb.berlin.de
www.berliner-unternehmerinnentag.de

122
123

 lle zwei Jahre findet der Berliner Unternehmerinnentag
A
statt, eine ganztägige Informations-, Weiterbildungsund Netzwerkveranstaltung für Unternehmerinnen und
gründungsinteressierte Frauen. Im Rahmen dieser Veranstaltung
wird auch der „Berliner Unternehmerinnenpreis“ verliehen.
Der 9. Berliner Unternehmerinnentag hat mit rund 700 Gästen
am 2. November 2018 stattgefunden.

Akelei e. V.
Berufswegplanung mit Frauen
Rhinstraße 84, 12681 Berlin
T. 030 / 54 70-30 48, Fax -19 98
info@akelei-online.de
www.akelei-online.de

 eiterbildung für Gründerinnen und Unternehmerinnen in
W
Existenzgründungskursen und Spezialseminaren
Beratung für Frauen zu Grundlagen der Existenzgründung
und Begleitung von Unternehmerinnen bei der Sicherung und
Entwicklung ihrer Unternehmen

economista e. V.
Frauenbetriebe selber schaffen
Wartburgstraße 6, 10823 Berlin
T. 030 / 6 92 92 39
info@economista.de
www.economista.de

 eratung und Begleitung von Frauen in der Existenzgründung
B
Durchführung von Seminaren und Existenzgründungskursen für
Frauen
Austausch und Unterstützung in Erfolgsteams

Frauenalia gUG
InterKulti Business Hub
Sigmaringer Straße 1, 10713 Berlin
T. 030 / 61 09 52 19
info@frauenalia.com
www.frauenalia.com

 eratung und Begleitung von gründungsinteressierten
B
Frauen, Gründerinnen und bildenden Künstlerinnen mit
Migrationshintergrund
Potenzialanalysen, Coachings und Seminare

Gründerinnenzentrale e. V.
Navigation in die Selbstständigkeit
Anklamer Straße 39/40, 10115 Berlin
T. 030 / 44 02 23-45, Fax -66
info@gruenderinnenzentrale.de

 rstanlaufstelle für (angehende) Existenzgründerinnen im
E
Gründerinnenzentrum Weiberwirtschaft eG
Informationsangebote für Frauen, die sich selbstständig machen
möchten
Orientierung von Existenzgründerinnen durch individuelle
Gespräche und Empfehlungen von frauenfreundlichen
Beratungseinrichtungen und Expertinnen
Vernetzung von Gründerinnen und Unternehmerinnen durch
verschiedene Veranstaltungsformate

Weitere Informationen sowie Terminangaben finden
Sie auch unter
www.gruenderinnenzentrale.de
ISI e. V. Initiative Selbständiger Immigrantinnen
Qualifizierung zur Existenzgründung
für Immigrantinnen
Kurfürstenstraße 126, 10785 Berlin
T. 030 / 6 11 33 36, Fax 6 12 12 56
info@isi-ev.de
www.isi-ev.de

 rientierungsangebote für gründungsinteressierte Frauen mit
O
Migrationshintergrund
Qualifizierungsangebote für Existenzgründerinnen und
Unternehmerinnen mit Migrationshintergrund

LOK.a.Motion GmbH in Kooperation
mit Pfefferwerk AG
Gründerinnen und Unternehmerinnen –
erfolgreich im Team
Boppstraße 7, 10967 Berlin
T. 030 / 29 77 97-36, Fax -39
info@lok-berlin.de
www.lok-berlin.de

 rientierungsangebote für gründungsinteressierte Frauen,
O
Gründerinnen und Unternehmerinnen
Qualifizierungs- und Vernetzungsangebote unterschiedlicher
Formate

Diese Angebote sind für Existenzgründerinnen
und junge von Frauen gegründete Unternehmen
besonders geeignet.
Die Angebote von Akelei e. V., economista e. V., Frauenalia gUG, Gründerinnenzentrale, ISI e. V. und LOK.a.Motion GmbH werden
durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung und den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Zudem
sind auch die Gründerinnenzentren (siehe S. 129) wichtige Anlaufpunkte für Gründerinnen.

förderprogramme
beratung und betriebliche weiterbildung

Ansprechstellen und Angebote für Existenzgründerinnen
finden Sie auch unter www.gruenden-in-berlin.de

beratung und betriebliche weiterbildung
förderprogramme

124
125

Gewerbegrundstücke
und -räume, Gründer- und
Innovationszentren

förderprogramme
gewerbegrundstücke und -räume,
gründer- und innovationszentren

förderprogramme

Wichtige Fachbegriffe werden im
Glossar erläutert (siehe S. 136 f.).

Gründer- und Innovationszentren

Weitere Informationen erhalten
Sie bei der
Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Energie und Betriebe
Martin-Luther-Straße 105, 10825 Berlin
Frau Ilona Mallon
T. 030 / 90 13-84 52
ilona.mallon@senweb.berlin.de

ZIEL
Die Bildung betrieblicher Standortgemeinschaften für Existenzgründungen bzw. junge Unternehmen im Handwerk und Dienstleistungsbereich sowie im produzierenden Gewerbe und in den technologieorientierten Branchen soll durch die Bereitstellung bedarfsgerechter,
zweckmäßiger und kostengünstiger Räumlichkeiten ermöglicht werden.
Das in einigen Zentren vorhandene Beratungs- und Serviceangebot
trägt dazu bei, dass sich die Unternehmen zielgerichteter entwickeln
können.
WER
Natürliche und juristische Personen, deren Hauptaktivitäten von Berlin
als Unternehmenszentrum ausgehen und die fachlich sowie persönlich
geeignet sind
Keine abhängigen Tochtergesellschaften von Großunternehmen
Voraussetzungen sind ein tragfähiges Unternehmenskonzept, ökologisch vertretbare Dienstleistungen oder Produkte sowie wirtschaftliche
Erfolgs- und Wachstumsaussichten.
Die Unternehmensgründung soll vor max. drei Jahren erfolgt sein.

gewerbegrundstücke und -räume,
gründer- und innovationszentren
förderprogramme

WAS
Die Gründerzentren (GZ) bieten Räumlichkeiten für den Unternehmensstart mit Service- und Betreuungsangeboten, wie z. B. Empfangs-, Postund Telefondienst, Schreibservice, Konferenz- und Getränkeservice, Konferenzräume und Kopierzentralen.
Die technologieorientierten Gründerzentren bieten zudem Kommunikation und Kooperation vor Ort, speziell mit universitären und/oder anwendungsorientierten Forschungseinrichtungen sowie Gemeinschaftsaktivitäten. Das Zentrumsmanagement bietet Unterstützung bei
wirtschaftlichen und technischen Fragen, bei der Öffentlichkeitsarbeit
oder auch bei dem Aufbau von Kooperationsbeziehungen auf nationaler
und zum Teil auch internationaler Ebene an.
Eine besondere Bündelung finden diese Angebote in den Innovationszentren/-parks, die vor allem für den Aufbau von zukunftsträchtigen Technologieschwerpunkten eingerichtet wurden.
WIE
Die Mietkonditionen werden stets standortspezifisch festgelegt.
Die Förderung ergibt sich aus der vorteilhaften Mietpreisgestaltung
(speziell im Hinblick auf den Ausbaustandard und die vorgehaltene Infrastruktur) sowie dem spezifisch ausgerichteten Umfeld.
Die Mietdauer in einem GZ unterliegt in der Regel keinen Begrenzungen.
In einem mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der
regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW, siehe S. 46) errichteten TGZ beträgt die Regelverweildauer fünf, max. acht Jahre. Wie bei den GZ kann
ein Dauermietverhältnis am Gesamtstandort eingegangen werden.
Leistungen können individuell in Anspruch genommen werden.
Für auf einzelne Unternehmen nicht direkt zurechenbare Leistungen
kann eine Umlagenpauschale erhoben bzw. im Mietzins berücksichtigt
werden.

Die Angebote bis einschl. S. 128 sind
für Existenzgründungen und junge
Unternehmen besonders geeignet.

WO
Anfragen und Bewerbungen sind an den jeweiligen im Nachfolgenden
aufgeführten Zentren-Betreiber zu richten.

Charlottenburger Innovations-Centrum (CHIC)
Themenschwerpunkte: Das Angebot richtet sich vor allem an Unternehmensgründerinnen und Unternehmensgründer sowie junge innovative
bzw. kreative Unternehmen mit forschungsorientierter Ausrichtung.

Betrieb und Vermietung:
WISTA-MANAGEMENT GMBH
Rudower Chaussee 17, 12489 Berlin
Ansprechpartner vor Ort:
Marie-Elisabeth-Lüders-Straße 1
10625 Berlin
Herr Lars Hansen
T. 030 / 59 00 83-0, Fax -1 10
hansen@wista.de
www.wista.de/chic

European TelematicsFactory (ETF)
GSG-Hof, Helmholtzstraße 2–9, 10587 Berlin
Themenschwerpunkte: Telematik, mobile und der Mobilität dienende IT,
Informations- und Kommunikationstechnik, Telemarketing, Telemedizin

Betrieb und Vermietung:
ORCO Vermietungs- und Services GmbH
Franklinstraße 27, 10587 Berlin
T. 030 / 3 90 93-1 14, Fax -1 96
info@orco-gsg.de
www.orco-gsg.de

Existenzgründerzentrum Technische Dienstleistungen an der HTW Berlin
Themenschwerpunkte: Technische Dienstleistungen/Ingenieurdienstleistungen, Informatik, Internetdienste und -design, unternehmensnahe
Dienstleistungen, Unternehmensberatung/Consulting

Betrieb und Vermietung:
Hochschule für Technik und
Wirtschaft (HTW) Berlin
EGZ – (c/o Technologietransferstelle)
Hönower Straße 35, 10318 Berlin
Frau Dorothea Beyer
T. 030 / 50 19-46 04, Fax -48 46 04
Dorothea.Beyer@HTW-Berlin.de
www.htw-berlin.de

Gründerzentrum GO Panke GmbH
Themenschwerpunkte: Handwerk, produzierendes Gewerbe, Technik,
Handel/Vertrieb, Callcenter-Service, Dienstleistungen, Beratung, Schulung, Vermietungsvermittlung

Betrieb und Vermietung:
Gründerzentrum GO Panke GmbH
Eichborndamm 167 G55, 13403 Berlin
T. 030 / 4 74 94-0, Fax -1 99
info@gzberlin.de
www.gzberlin.de

Innovations- und Gründerzentrum des Campus Berlin-Buch
Themenschwerpunkte: Biotechnologie, Biomedizin (Entwicklung molekularer Diagnostika und Therapien, klinische Entwicklungen, Gentechnik,
Bioinformatik), Nanobiotechnologie, Medizintechnik
Leistungen: Branchenspezifische Mietflächen – Labore, Büros – zu günstigen Konditionen mit hoher Flexibilität. Räumliche Nähe zu Grundlagenund klinischer Forschung sowie Einrichtungen klinischer Spezial- und
Maximalversorgung. Umfangreiche Dienstleistungs-, Infrastruktur- und
Netzwerkangebote

Betrieb und Vermietung:
BBB Management GmbH
Campus Berlin-Buch
Robert-Rössle-Straße 10, 13125 Berlin
Frau Dr. Christina Quensel
Herr Dr. Ulrich Scheller
T. 030 / 94 89-25 11, Fax -38 12
info@bbb-berlin.de
www.bbb-berlin.de

förderprogramme
gewerbegrundstücke und -räume,
gründer- und innovationszentren

126
127

gewerbegrundstücke und -räume,
gründer- und innovationszentren
förderprogramme

Betrieb und Vermietung:
Gewerbepark Am Borsigturm GmbH
Am Borsigturm 40, 13507 Berlin
T. 030 / 43 03-35 19, Fax -35 20
info@phoenix-gruenderzentrum.de
www.phoenix-gruenderzentrum.de

PHÖNIX Gründerzentrum Am Borsigturm
Themenschwerpunkte: Informations- und Kommunikationstechnik, Multimedia, Umwelttechnik, Logistik, Verkehrstechnik

Betrieb und Vermietung:
IMG Innovationspark Wuhlheide
Managementgesellschaft mbH
Köpenicker Straße 325, 12555 Berlin
Frau Carola Reiblich
T. 030 / 65 76-22 00
verwaltung@innovationspark.berlin
www.ipw-berlin.de

Technologie- und GründerZentrum im Innovationspark Wuhlheide (IPW)
Branchen angesiedelter Unternehmen: Werkstofftechnik, Informationsund Kommunikationstechnologien, Biotechnologie/Medizintechnik, Umwelttechnik und -technologien, Optoelektronik/Mikrosystemtechnik, erneuerbare Energien, Mess- und Feingerätetechnik, Bau- und Sanierungstechnologien

Betrieb und Vermietung:
SEK Stadtentwicklungsgesellschaft
für Berlin-Köpenick GmbH
Ostendstraße 25, 12459 Berlin
Herr Andreas Wilhelm
T. 030 / 65 76-22 22
info.tgs@tgs-berlin.de
www.tgs-berlin.de

Technologie- und Gründerzentrum Spreeknie (TGS)
Themenschwerpunkte: Umwelttechnik, Informations- und Kommunikationstechnik, Automatisierungstechnik, Lasertechnik

Betrieb und Vermietung:
WISTA-MANAGEMENT GMBH
Bereich Technologiezentren
Herr Dr. Peer Ambrée
Rudower Chaussee 17, 12489 Berlin
T. 030 / 63 92-22 00, Fax -22 01
ambree@wista.de
www.adlershof.de

Wissenschafts- und Technologiepark Berlin-Adlershof (WISTA)
Themenschwerpunkte: Photonik und Optik, Mikrosysteme und Materialien, Fotovoltaik und erneuerbare Energien, Biotechnologie und Umwelt,
IT und Medien
Umfassende Dienstleistungen für Unternehmen: Flexible und technisch
hoch ausgestattete Büro-/Laboreinheiten, Gründungs- und Förderberatung, spezielle Services für Firmen aus dem Ausland, Projektentwicklung,
Einbindung in Fachnetzwerke, Kommunikationsdienste, Internationalisierung, Messeteilnahmen, Jobbörse, Konferenz- und Veranstaltungsdienst

128
129

Gründerinnenzentren

Eigentümerin:
WeiberWirtschaft eG
Anklamer Straße 38, 10115 Berlin
Frau Dr. Katja von der Bey
T. 030 / 44 02 23-0, Fax -44
infos@weiberwirtschaft.de
www.weiberwirtschaft.de

UCW – Unternehmerinnen-Centrum West
Branchenschwerpunkte: Dienstleistungen, Kreativwirtschaft, Gesundheit, Verbände
Circa 40 Unternehmerinnen arbeiten in Kooperationen, unterstützen sich
branchenübergreifend und nutzen gemeinsame Serviceeinrichtungen. Ergänzt wird die Mischung durch frauenpolitische Initiativen und Verbände,
die den inhaltlichen Schwerpunkt des Hauses stützen.
Ein Beirat auf Bezirksebene unterstützt das Zentrum ideell, fachlich und
politisch. Der Förderverein UCW e. V. setzt sich aus Unternehmerinnen des
Hauses zusammen und vertritt die Interessen der Ansässigen.
Das Zentrum ist zentral gelegen, befindet sich in Nachbarschaft eines Atelierhauses für internationale Künstler und bietet auf einer Fläche von ca.
5.000 m2 kleine, mittlere und große Büros, einen Besprechungsraum, einen Konferenzraum und einen Turnsaal zur freien Anmietung.

Betrieb und Vermietung:
UCW – UnternehmerinnenCentrum West
Sigmaringer Straße 1, 10713 Berlin
Koordinatorin: Frau Petra Schönberger
Mittwochs und donnerstags von 11 bis
14 Uhr ist die Geschäftstelle besetzt
T. (AB) und Fax 030 / 86 31 31 83
info@ucw-berlin.de
www.ucw-berlin.de

förderprogramme
gewerbegrundstücke und -räume,
gründer- und innovationszentren

Gründerinnen- und Unternehmerinnenzentrum WeiberWirtschaft
In der WeiberWirtschaft sind Unternehmen aus den unterschiedlichsten
Branchen sowie Frauenvereine und -verbände angesiedelt. Das ökologisch
bewirtschaftete Zentrum verfügt über einen Tagungsbereich, eine Kantine und eine Kindertagesstätte und beherbergt mehr als 60 Unternehmen
in Frauenhand.
Diese Vielfalt unterstützt die Entwicklung branchenübergreifender Kontakte und Geschäftsbeziehungen und eröffnet die Möglichkeit eines Brückenschlages zwischen kommerziellen und nichtkommerziellen Einrichtungen. So entstehen optimale Voraussetzungen für mehr Arbeits- und
Lebensqualität.

Diese Angebote sind für Existenzgründerinnen und junge von Frauen
gegründete Unternehmen besonders
geeignet.

GSG Berlin

Gewerbesiedlungs-Gesellschaft mbH

Gewerbesiedlungs-Gesellschaft mbH
(GSG Berlin)
Geneststraße 5, 10829 Berlin
Eingang Reichartstraße 2, Aufg. G
T. 030 / 3 90 93-0, Fax -1 99
info@gsg.de
www.gsg.de

gewerbegrundstücke und -räume,
gründer- und innovationszentren
förderprogramme

Vermietung:
Wertpunkt Real Estate Experts GmbH
ein Unternehmen der GSG Berlin
Geneststraße 5, 10829 Berlin
Eingang Reichartstraße 2, Aufg. G,
T. 030 / 4 40 12 31 23
Fax 030 / 3 90 93-1 96
info@wertpunkt-berlin.de  
www.gsg.de
www.econoparks.de
Interessierte Gründerinnen und
Gründer erfahren mehr bei:
Herrn Sebastian Blecke
T. 030 / 4 40 12 31 23
bo@wertpunkt-berlin.de

Ein Video zu diesem Angebot finden
Sie unter www.gsg.de/de/videos

Dieses Angebot ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen
besonders geeignet.

ZIEL
Angebot von hochwertigen und günstigen kleinen Büro- und Gewerbeflächen bis hin zur flexiblen Multifunktionsfläche von bis zu 10.000 m2,
stadtweit in ganz Berlin, ergänzt durch eine Vielzahl von Services und
Glasfaser-Internetanschluss; an vielen Standorten Expansion möglich
WER
GSG Berlin bietet Flächen für:
• Existenzgründerinnen und -gründer
• IT-Firmen
• Kreativagenturen
• Online-Agenturen
• Marketing- und Kommunikationsagenturen
• Handwerksbetriebe
• Klassische Dienstleistungsunternehmen
• Handelsunternehmen
• Hightech-Unternehmen, Ingenieurbüros
• Industrie-/Produktionsbetriebe
WAS
Die Vorteile:
• Preiswerte und moderne Büro- und Gewerbeflächen in ganz Berlin
• Fabriketagen, Ateliers und Lofts
• Flexible Produktionsflächen
• Hochwertige Multifunktionsflächen
• Großzügige Lager und Hallen
• Individuelle Raumaufteilungen möglich
• Gute Lage und schnelle Erreichbarkeit der Objekte
• GSG-Hausmeister vor Ort
• Keine Maklergebühren
Diese Rahmenbedingungen werden ergänzt durch:
• Glasfaser-Hofnetz der GSG, d. h. Highspeed-Internetanbindung, hohe
Bandbreiten sowie weitere Zusatzdienste zu günstigen Konditionen
auch für junge Unternehmen
• Veranstaltungs- und Konferenzräume
• Servicecenter mit Bürodiensten
• GSG-Bonuscard (Großkundenrabatte und Vorzugskonditionen für
Dienstleistungen und Bürobedarf)
• Förderung und Einbindung in Kontaktnetzwerke
• Kostenlose Informationsveranstaltungen für den Unternehmensalltag
• Regelmäßige Informationen/Newsletter für kleine und mittelständische Unternehmen unter www.gsg.de/de/aktuelles/blog
Spezielle Angebote für Existenzgründerinnen und -gründer:
• Sonderkonditionen für Start-ups
• In den econoparks Berlin gibt es ausgewählte Flächen für neu gegründete Unternehmen zu besonders günstigen Konditionen.
Die Angebote richten sich an junge Firmen, die sich gerade gegründet
haben.
WIE
Interessenten richten ihre Anfrage telefonisch oder per Mail an die GSG
Berlin. Darüber hinaus bieten die Webseiten der GSG Berlin die Möglichkeit, aktuelle Angebote abzurufen oder eine Suchanfrage an das Vermietungsmanagement zu senden.

Landeseigene Gewerbegrundstücke – Erbbaurecht

WER
	Unternehmen des produzierenden und verarbeitenden Gewerbes sowie
produktionsorientierte Dienstleistungsunternehmen mit Flächenbedarf für ein wirtschaftspolitisch bedeutendes Investitionsvorhaben
WAS
	Direktvergabe von landeseigenen Grundstücken im Wege des Erbbaurechts durch die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH bzw.
durch den jeweiligen Bezirk vorbehaltlich einer Einzelfallprüfung
WIE
	Formloser Antrag mit Kurzbeschreibung des Grundstücks und Darstellung des geplanten Investitionsvorhabens

Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Energie und Betriebe
Referat IV A –
Liegenschaften, Zukunftsorte
Martin-Luther-Straße 105, 10825 Berlin
Frau Monika Kochanski
T. 030 / 90 13-74 97, Fax -82 53
monika.kochanski@senweb.berlin.de
www.berlin.de/sen/wirtschaft/

Detaillierte Informationen unter
www.berlin.de/sen/wirtschaft

förderprogramme
gewerbegrundstücke und -räume,
gründer- und innovationszentren

ZIEL
	Förderung der Ansiedlung bzw. Erweiterung von Unternehmen auf landeseigenen Gewerbeflächen

130
131

gewerbegrundstücke und -räume,
gründer- und innovationszentren
förderprogramme

132
133

förderprogramme
anhang

Anhang

Wichtige Fachbegriffe werden im
Glossar erläutert (siehe S. 136 f.).

Förderung durch die Europäischen
Struktur- und Investitionsfonds in Berlin
STRUKTURFONDS 2014 fi 2020
In der Förderperiode 2014–2020 stehen dem Land Berlin 635 Mio. EUR an
Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
(EFRE) sowie 215 Mio. EUR aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung.
EINSATZFELDER DER FÖRDERUNG
Der EFRE ist das wichtigste Instrument der Regionalförderung der EU. Er
trägt zu den Maßnahmen bei, die den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt der Europäischen Gemeinschaft durch Ausgleich der regionalen Ungleichgewichte stärken.

förderung durch die europäischen
struktur- und investitionsfonds in berlin
anhang

Die EFRE-Mittel werden in Berlin in bedeutendem Maße für die Förderung von Innovationen eingesetzt. Für Forschung, Entwicklung und die
Markteinführung neuer Produkte und Lösungen, aber auch die Stärkung
hochinnovativer Unternehmen sind fast 50 % der EFRE-Mittel vorgesehen.
Darüber hinaus werden kleine und mittlere Unternehmen in ihrer Investitionstätigkeit sowie Gründerinnen und Gründer unterstützt. Um die
anspruchsvollen energie- und klimapolitischen Ziele des Landes zu erreichen, können Berliner Unternehmen von der Förderung von Investitionen
in energiesparende Technologien, von der Nutzung erneuerbarer Energien
oder bei der Umstellung von Produktionsprozessen profitieren.
Die Umsetzung erfolgt im Rahmen des Operationellen Programms 2014–
2020. Informationen über die Schwerpunkte des Programms, über Auswahlkriterien und Ansprechstellen sowie einen Fördermittelwegweiser
finden Sie auf den Internetseiten der Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Energie und Betriebe.
Der ESF ist das wichtigste Instrument der EU zur Förderung der Beschäftigung in Europa. Er verbessert den Zugang zu besseren Arbeitsplätzen,
bietet Qualifizierung und unterstützt die soziale Integration.
Die Mittel aus dem ESF werden überwiegend eingesetzt, um den Zugang
zur Beschäftigung für Arbeitssuchende und Nichterwerbstätige zu erleichtern und die Mobilität der Arbeitskräfte auszubauen. In Berlin werden damit insbesondere die erreichten Beschäftigungserfolge gefestigt
und weiter ausgebaut. Ziel ist es, angesichts der demografischen Entwicklung alle Potenziale für die Gewinnung von Fachkräften auszuschöpfen.
Die Umsetzung erfolgt im Rahmen des Operationellen Programms 2014–
2020. Informationen über die Schwerpunkte der ESF-Förderung, über Auswahlkriterien und Ansprechstellen sowie eine umfangreiche Dokumenten-Sammlung finden Sie auf den Internetseiten der Senatsverwaltung
für Wirtschaft, Energie und Betriebe.
Förderangebote, die mit Mitteln aus dem EFRE oder dem ESF realisiert werden, sind in der Förderfibel immer mit dem entsprechenden Logo gekennzeichnet.

134
135

Grenzübergreifende Zusammenarbeit – INTERREG V A:
Unterstützt werden Regionen im unmittelbaren deutsch-polnischen
Grenzraum in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen
sowie in den westpolnischen Partnerregionen. Berliner Akteure können
nicht direkt partizipieren, jedoch von der 20 % Flexibilitätsmöglichkeit
der Programme Brandenburg-Polen profitieren. Sie ermöglicht die Finanzierung von einem in das Projekt involvierten Partner außerhalb des Kooperationsraums mit max. 20 % des EFRE-Projektbudgets. Auch eine Förderung aus dem Ziel „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ im
Programm für Internationalisierung (siehe S. 61) ist möglich.
Transnationale Zusammenarbeit – INTERREG V B:
Berlin und Brandenburg sind in zwei von 14 staatenübergreifenden Kooperationsräumen vertreten und damit antragsberechtigt im mitteleuropäischen Raum (Central Europe/CENTRAL) sowie im Ostseeraum (Baltic Sea
Region/BSR).
Interregionale Zusammenarbeit – INTERREG EUROPE
(ehem. INTERREG IV C):
Zur Verbesserung der Regionalpolitik werden die interregionale Zusammenarbeit und der Erfahrungsaustausch von Partnern aus mehreren
Mitgliedstaaten in den Themenfeldern „Forschung, technologische Entwicklung und Innovation“, „Wettbewerbsfähigkeit von KMU“, „CO2-arme
Wirtschaft“ sowie „Umwelt- und Ressourceneffizienz“ gefördert. Derzeit
bestehen jedoch keine Möglichkeiten, Projektförderungen im Rahmen von
INTERREG EUROPE zu beantragen.

Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Energie und Betriebe
Europäische Strukturfondsförderung
Herr Pierre Triantaphyllides
T. 030 / 90 13-83 34
pierre.triantaphyllides@senweb.berlin.de
Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Energie und Betriebe
EFRE-Verwaltungsbehörde
Frau Helga Abendroth
T. 030 / 90 13-81 61
helga.abendroth@senweb.berlin.de
Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Energie und Betriebe
ESF-Verwaltungsbehörde
Frau Franziska Glaubitz
T. 030 / 90 13-82 59
franziska.glaubitz@senweb.berlin.de
Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Energie und Betriebe
Europäische Territoriale
Zusammenarbeit
Interregionale Zusammenarbeit
Herr Rainer Seider
T. 030 / 90 13-82 70
rainer.seider@senweb.berlin.de
www.berlin.de/strukturfonds

Informationen über die Operationellen
Programme des EFRE und ESF sowie
über die Förderkriterien:
www.berlin.de/strukturfonds
Informationen über die Förderung
der Territorialen Zusammenarbeit
(INTERREG): www.interreg.de
Informationen über weitere Förderportale und Anbieter von Schulungen:
www.berlin.de/sen/europa/
europa-in-berlin/eu-foerderung/

anhang
förderung durch die europäischen
struktur- und investitionsfonds in berlin

DIE EUROPÄISCHE TERRITORIALE ZUSAMMENARBEIT /
INTERREG 2014 fi 2020
Berlin profitiert von der Förderung im Rahmen der „Europäischen Territorialen Zusammenarbeit“ (INTERREG), d. h. von der durch den EFRE finanzierten Zusammenarbeit zwischen Partnern aus verschiedenen Ländern
der EU sowie aus Drittstaaten. INTERREG wird in drei Schwerpunkten umgesetzt:

Glossar

BEIHILFEN
Beihilfen sind wirtschaftliche Vorteile zulasten staatlicher bzw. dem Staat zuzurechnender Haushalte, die
bestimmten Unternehmen beispielsweise in Form von zinsgünstigen Darlehen oder Zuschüssen zur Finanzierung eines Vorhabens gewährt werden. Aus Wettbewerbsgründen ist die Gewährung von Beihilfen nur in
Ausnahmefällen zulässig (siehe „De-minimis“).
BETEILIGUNG/STILLE BETEILIGUNG
Von einer Beteiligungsgesellschaft, einem Unternehmen oder einer Privatperson werden Kapitalanteile gehalten, die im Handelsregister erfasst werden. Das Beteiligungskapital wird dem Eigenkapital zugerechnet.
Gewinnbeteiligung, Mitsprache- und Kontrollrechte regelt der Gesellschaftsvertrag. Bei einer stillen Beteiligung leistet der Kapitalgeber eine Einlage in das Vermögen, verzichtet aber weitgehend auf Mitsprache- und
Kontrollrechte. Die Beteiligungen sind häufig zeitlich befristet und die Ausstiegskonditionen – Rückkauf oder
Verkauf der Beteiligung an Dritte – werden bereits bei Vertragsabschluss geregelt.

glossar
anhang

BÜRGSCHAFT/LANDESBÜRGSCHAFT
Die Bürgschaft ist ein einseitig verpflichtendes Vertragsverhältnis. Damit verpflichtet sich der Bürge gegenüber
dem Gläubiger, für die Erfüllung der Verbindlichkeit des Darlehensnehmers einzustehen. Mit den Bürgschaftsprogrammen sollen Gründerinnen, Gründern und Unternehmen die Wege erleichtert werden, bei fehlenden
oder ungenügenden Sicherheiten eine Bankfinanzierung für ihr Vorhaben zu erhalten.
DARLEHEN/ZINSVERGÜNSTIGTE DARLEHEN
Das Darlehen ist ein schuldrechtliches Vertragsverhältnis, durch das die Darlehensnehmerin bzw. der Darlehensnehmer Geld zur mittel- bis langfristigen Finanzierung seiner Vorhaben in einer Summe oder in Tranchen
zur Verfügung gestellt bekommt. Im Gegenzug verpflichtet sich die Darlehensnehmerin bzw. der Darlehensnehmer, den geschuldeten Zins sowie bei Fälligkeit den Geldbetrag zurückzuzahlen. Darlehen aus den Förderprogrammen sind meist gekoppelt an einen subventionierten Zinssatz und gewähren häufig eine längerfristige tilgungsfreie Zeit.
DE-MINIMIS-REGELUNG
Die allgemeine De-minimis-Regel (s. a. Verordnung [EU] Nr. 1407/2013, Amtsblatt der Europäischen Union L 352
vom 24.12.2013) erlaubt Beihilfen an Unternehmen dann, wenn sie dem Wert nach unterhalb einer bestimmten
Bagatellgrenze liegen, da die Europäische Kommission dann davon ausgeht, dass solche als „De-minimis-Beihilfe“ ausgereichten Subventionen keine spürbaren Auswirkungen auf den Wettbewerb und den Handel zwischen den Mitgliedstaaten haben. Auf dieser Basis kann eine finanzielle Begünstigung vom Staat bzw. von
staatlichen Stellen einem Unternehmen bzw. einer Unternehmensgruppe gewährt werden, ohne dass diese
Beihilfe bei der Europäischen Kommission zuvor angemeldet oder von ihr genehmigt werden muss, sofern sie
innerhalb des laufenden Jahres und der beiden vorangegangenen Jahre den Schwellenwert von insgesamt 200
TEUR nicht übersteigt. Für einige Branchen (Straßengüterverkehr, Agrarbereich, einige Dienstleistungsbereiche) gibt es davon abweichende Sonderregelungen.
ERP
Das European Recovery Program wurde als der „Marshallplan“ zum Wiederaufbau in der Nachkriegszeit bekannt. Heute dient das ERP-Sondervermögen vor allem der Refinanzierung von zinsgünstigen Darlehen.
FREIE BERUFE
Als freiberuflich gelten die selbstständigen wissenschaftlichen, künstlerischen und schriftstellerischen, unterrichtenden oder erziehenden Tätigkeiten. Ebenso freiberuflich ist die persönliche Dienstleistung höherer Art,
die eine höhere Bildung (Fachhochschul- oder Hochschulabschluss) erfordert.
KMU
Die EU-Kommission hat seit dem 1.1.2005 eine Definition für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eingeführt. Die Einhaltung dieses sogenannten KMU-Kriteriums ist eine wichtige Voraussetzung in vielen Förderprogrammen. Kleinstunternehmen sind Unternehmen, die weniger als zehn Beschäftigte und einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 2 Mio. EUR haben. Kleine Unternehmen sind Unternehmen,

136
137

die weniger als 50 Beschäftigte und einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 10 Mio.
EUR haben. Mittlere Unternehmen sind Unternehmen, die weniger als 250 Beschäftigte und einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. EUR oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. EUR haben.

MEZZANINE-KAPITAL
Mezzanine-Kapital oder Mezzanine-Finanzierungen sind Finanzierungsformen, die in rechtlicher und wirtschaftlicher Hinsicht zwischen Eigenkapital (sog. Equity Mezzanine) und Fremdkapital (Debt Mezzanine) stehen. Equity Mezzanine kann z. B. in Form von Genussrechten, Genussscheinen oder stillen Beteiligungen gegeben werden. Denkbar sind auch Wandel- und Optionsanleihen. Debt Mezzanine ist in der Regel bilanziell als
Verbindlichkeit zu erfassen. Sobald ein Rangrücktritt mit dem Darlehen oder der stillen Beteiligung verbunden
ist, entsteht der Eigenkapitalcharakter. Im Einzelfall hängt die Finanzierungsform jedoch von der vertraglichen
Konstruktion insgesamt ab. Sie entscheidet darüber, ob es sich um Fremdkapital oder zumindest wirtschaftliches Eigenkapital handelt. Insgesamt soll Mezzanine-Kapital als „hybrides Kapital“ jedoch zur Verbesserung
der Finanzierungs- und Bilanzstruktur beitragen und damit den klassischen Kreditspielraum erweitern oder
aber komplexe Projektfinanzierungen überhaupt erst ermöglichen. Grundsätzlich sind die Anforderungen an
die Beurteilung eines Mezzanine-Nehmers vergleichbar mit den Anforderungen, die jeder Eigenkapitalinvestor an ein Unternehmen stellt. Businessplan, überzeugendes Geschäftsmodell, überdurchschnittliche Wachstumschancen und ausreichende Cashflows sind nur einige wichtige Themen. Die Ausgestaltungsmöglichkeiten von Mezzanine-Finanzierungen sind hinsichtlich der Laufzeiten und sonstigen Konditionen flexibel.
SUBVENTIONSWERT
Der Subventionswert ist die geldwerte Summe der Vergünstigungen, die ein Unternehmen aufgrund verschiedener Förderungen und Zuwendungen über einen bestimmten Zeitraum erhält (siehe „De-minimis“). Bei einem Zuschuss entspricht der Subventionswert der Höhe des Zuschusses. Wird ein zinsvergünstigtes Darlehen
gewährt, so errechnet sich der Subventionswert aus der Differenz zwischen dem üblichen Marktzinssatz (Referenzzinssatz der Europäischen Kommission) und dem Effektivzinssatz des gewährten Darlehens.
UNTERNEHMEN IN SCHWIERIGKEITEN
Aus Wettbewerbsgründen ist die Förderung von „Unternehmen in Schwierigkeiten“ (UiS) in der Regel ausgeschlossen. KMU und Großunternehmen sind stets als UiS zu qualifizieren, wenn die Voraussetzungen für die
Eröffnung eines Insolvenzverfahrens erfüllt sind oder mehr als die Hälfte der buchmäßigen Eigenmittel bei Personengesellschaften bzw. des Grund-/Stammkapitals bei Kapitalgesellschaften aufgezehrt worden sind. Eine
Besonderheit gilt für junge KMU bis drei Jahre nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit, bei denen finanzielle
Schwierigkeiten in der Anfangsphase durchaus vorkommen können. Sie sind daher nicht als UiS zu qualifizieren, sofern nicht die Voraussetzungen für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gegeben sind. Für Großunternehmen gilt dagegen zusätzlich, dass sie auch dann als UiS gelten, sofern in den beiden vergangenen Jahren
der buchwertbasierte Verschuldungsgrad mehr als 7,5 beträgt und das Verhältnis EBITDA zu den Zinsaufwendungen weniger als 1,0 beträgt. In Berlin können UiS ausschließlich im Rahmen der Beratungsförderung des
Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und des Programms Liquiditätshilfen BERLIN (siehe
S. 58) unter strengen Voraussetzungen unterstützt werden.
ZUSCHUSS, BEDINGT RÜCKZAHLBARER
Bei bestimmten Vorhaben kann deren Finanzierung durch die anteilige Gewährung eines unmittelbar an das
Vorhaben – an die beantragten Investitionen oder Betriebsmittel/Arbeitsentgelte – gebundenen Zuschusses gefördert werden. Anders als bei Darlehen wird ein Zuschuss nicht verzinst und muss nicht zurückgezahlt werden.
Voraussetzung dafür ist die nachgewiesene zweckgebundene Verwendung der Mittel und die Einhaltung sämtlicher mit der Bewilligung beschiedenen Auflagen. Ein bedingt rückzahlbarer Zuschuss kann bei Vorhaben gewährt
werden, deren Finanzierung bei einem durchschnittlichen oder geringen Erfolg eine Unterdeckung aufweist.

anhang
glossar

KOMBINIERBARKEIT
Es ist grundsätzlich möglich und gewünscht, Fördermittel verschiedener Programme zu kombinieren. Voraussetzung hierfür ist, dass die von der EU definierten Förderhöchstsätze (siehe „Beihilfen“) für dieselben Kosten
nicht überschritten werden. Einzelne Förderprogramme können allerdings nicht miteinander kombiniert werden (Kumulationsverbot).

Institutionen und öffentliche Einrichtungen

Agenturen für Arbeit
Berlin-Mitte, Charlottenstraße 87–90, 10969 Berlin
Berlin-Nord, Königin-Elisabeth-Str. 49, 14059 Berlin
Berlin-Süd, Sonnenallee 282, 12057 Berlin
T. 0 800 4 5555 20
(Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber)
T. 0 800 4 5555 00
(Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer)
Der Anruf ist für Sie kostenfrei.
www.arbeitsagentur.de

adressen
anhang

Berlin Partner für Wirtschaft und
Technologie GmbH
Ludwig Erhard Haus, Fasanenstraße 85, 10623 Berlin
T. 030 / 4 63 02-5 00
info@berlin-partner.de
www.berlin-partner.de
www.businesslocationcenter.de
Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf
von Berlin
Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin
T. 030 / 90 29-1 31 10 (Callcenter)
wirtschaftsfoerderung@charlottenburgwilmersdorf.de
www.wirtschaftsfoerderung.charlottenburgwilmersdorf.de
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin
Frankfurter Allee 35/37, 10247 Berlin
T. 030 / 9 02 98-22 73
wifoe@ba-fk.berlin.de
www.wirtschaftsfoerderung-friedrichshainkreuzberg.de
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Möllendorffstraße 6, 10367 Berlin
T. 030 / 9 02 96-43 38
wifoe@lichtenberg.berlin.de
www.berlin.de/ba-lichtenberg/wirtschaft

Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin
Wolfener Straße 32–34, Haus K, 12681 Berlin
T. 030 / 9 02 93-26 11
wirtschaftsfoerderung@ba-mh.berlin.de
www.wirtschaftsfoerderung-mh.eu
www.berlin-eastside.de
Bezirksamt Mitte von Berlin
Mathilde-Jacob-Platz 1, 10551 Berlin
T. 030 / 90 18-3 43 72
beate.bruening@ba-mitte.berlin.de
www.berlin.de/ba-mitte/wirtschaftsfoerderung
Bezirksamt Neukölln von Berlin
Karl-Marx-Straße 83, 12040 Berlin
T. 030 / 9 02 39-23 90
wirtschaftsfoerderung@bezirksamt-neukoelln.de
www.wirtschaftsfoerderungneukoelln.de
Bezirksamt Pankow von Berlin
Fröbelstraße 15, Haus 4, 10405 Berlin
T. 030 / 9 02 95-67 00
nadia.holbe@ba-pankow.berlin.de
www.berlin.de/pankow
www.pankow-wirtschaft.de
Bezirksamt Reinickendorf von Berlin
Eichborndamm 215, 13437 Berlin
T. 030 / 9 02 94-56 70
wirtschaftsberater@reinickendorf-berlin.de
www.wirtschaft.reinickendorf.de
Bezirksamt Spandau von Berlin
Carl-Schurz-Straße 2/6, 13578 Berlin
T. 030 / 9 02 79-22 66
wirtschaftsfoerderung@ba-spandau.berlin.de
www.spandauer-wirtschaft.de
Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin
14160 Berlin (Postanschrift)
Martin-Buber-Straße 2, 14163 Berlin (Büro)
T. 030 / 9 02 99-52 57
wirtschaftsfoerderung@steglitz-zehlendorf.de
www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/service/
wirtschaft/

138
139

Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin
Rathaus Köpenick, Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin
T. 030 / 9 02 97-25 00
wirtschaftsfoerderung@ba-tk.berlin.de
www.berlin.de/wifoe-tk
Bundesministerium für Bildung und
Forschung (BMBF)
Kapelle-Ufer 1, 10117 Berlin
Postanschrift 11055 Berlin
T. 030 / 18 57-0
information@bmbf.bund.de
www.bmbf.de
Bundesministerium für Wirtschaft und
Energie (BMWi)
Scharnhorststraße 34–37, 10115 Berlin
T. 030 / 18 615-0
info@bmwi.bund.de
www.bmwi.de
Enterprise Europe Network in der
Berlin Partner für Wirtschaft
und Technologie GmbH
Ludwig Erhard Haus
Fasanenstraße 85, 10623 Berlin
T. 030 / 4 63 02-5 91
eu-beratung@berlin-partner.de
www.een-bb.de
www.berlin-partner.de
Handwerkskammer Berlin
Blücherstraße 68, 10961 Berlin
T. 030 / 2 59 03-01
info@hwk-berlin.de
www.hwk-berlin.de

Industrie- und Handelskammer Berlin
Ludwig Erhard Haus
Fasanenstraße 85, 10623 Berlin
IHK Service Center
T. 030 / 3 15 10-0
service@berlin.ihk.de
www.ihk-berlin.de
Landesamt für Gesundheit und Soziales
Integrationsamt
Turmstraße 21, 10559 Berlin
T. 030 / 9 02 29-00
integrationsamt@lageso.berlin.de
www.integrationsaemter.de
www.lageso.berlin.de
Senatsverwaltung für Gesundheit,
Pflege und Gleichstellung
Oranienstraße 106, 10969 Berlin
T. 030 / 90 28-0
poststelle@sengpg.berlin.de
www.berlin.de/sen/gpg
Senatsverwaltung für Integration,
Arbeit und Soziales
Oranienstraße 106, 10969 Berlin
T. 030 / 90 28-0
poststelle@senias.berlin.de
www.berlin.de/sen/ias
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
und Wohnen
Württembergische Straße 6, 10707 Berlin
T. 030 / 9 01 39-30 00
post@sensw.berlin.de
www.stadtentwicklung.berlin.de
Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Energie und Betriebe
Martin-Luther-Straße 105, 10825 Berlin
T. 030 / 90 13-0
post@senweb.berlin.de
www.berlin.de/sen/web
Einheitlicher Ansprechpartner für
Dienstleistungsunternehmen
T. 030 / 90 13-75 55
ea@senweb.berlin.de
www.berlin.de/ea

anhang
adressen

Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin
John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin
T. 030 / 9 02 77-42 51
wirtschaftsberatung@ba-ts.berlin.de
www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/

Allgemeine Beratungsstellen
APRIL Stiftung zur Förderung des
unternehmerischen Denkens
Oranienburger Straße 27, 10117 Berlin
T. 030 / 4 40 98 00
beate.westphal@aprilstiftung.de
www.blog.aprilstiftung.de

adressen
anhang

Arbeit und Leben e. V.
Landesarbeitsgemeinschaft Berlin (DGB/VHS)
Kapweg 4, 13405 Berlin
T. 030 / 5 13 01 92-11
bildung@berlin.arbeitundleben.de
www.arbeitundleben.de/berlin

Beuth Hochschule für Technik Berlin
Forschung und Technologietransfer
Luxemburger Straße 10, 13353 Berlin
T. 030 / 45 04-0
technologietransfer@beuth-hochschule.de
www.beuth-hochschule.de
Bildungs- und Innovationszentrum der
Handwerkskammer Berlin (BIZWA)
Wandlitzer Chaussee 41, 16321 Bernau
T. 0 33 38 / 3 94 40
bizwa@hwk-berlin.de
www.hwk-berlin.de

BürgschaftsBank Berlin
Schillstraße 9, 10785 Berlin
T. 030 / 31 10 04-0
info@buergschaftsbank.berlin
www.buergschaftsbank.berlin

Bildungs- und Technologiezentrum der
Handwerkskammer Berlin (BTZ)
Mehringdamm 14, 10961 Berlin
T. 030 / 2 59 03-4 13
btz@hwk-berlin.de
www.hwk-berlin.de

bbw Bildungswerk der Wirtschaft in
Berlin und Brandenburg e. V.
Am Schillertheater 2, 10625 Berlin
Gründungsberatung
T. 030 / 3 10 05-0
info@bbwev-berlin.de
www.bbw-gruppe.de

Bund der Selbständigen –
Deutscher Gewerbeverband
Landesverband Berlin e. V. (BDS/DGV LV Berlin e. V.)
Karl-Liebknecht-Straße 34, 10178 Berlin
T. 030 / 6 09 88 95 64
info@bdsberlin.de
www.bdsberlin.de

Beratungs- und Service-Gesellschaft
Umwelt mbH (B.&S.U.)
Alexanderstraße 7, 10178 Berlin
T. 030 / 3 90 42-0
bsu@bsu-berlin.de
www.bsu-berlin.de

Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. (BDI)
Breite Straße 29, 10178 Berlin
T. 030 / 20 28-0
info@bdi.eu
www.bdi.eu

Berliner Beratungsdienst e. V. (bbd)
Wirtschaftssenioren für Berlin-Brandenburg
Lahnstraße 52, 12055 Berlin
T. 030 / 4 25 20 30
info@bbdev.de
www.bbdev.de
Berliner Energieagentur GmbH
Französische Straße 23, 10117 Berlin
T. 030 / 29 33 30-0
office@berliner-e-agentur.de
www.berliner-e-agentur.de

Bundesverband Deutscher Innovations-,
Technologie- und Gründerzentren e. V. (BVIZ)
Jägerstraße 67, 10117 Berlin
T. 030 / 39 20 05 81
bviz@innovationszentren.de
www.innovationszentren.de
Bundesverband deutscher KapitalbeteiligungsGesellschaften e. V. (BVK)
Reinhardtstraße 29 b, 10117 Berlin
T. 030 / 30 69 82-0
bvk@bvkap.de
www.bvkap.de

140
141

Business Angels Club Berlin-Brandenburg e. V.
Otto-Suhr-Allee 25, 10585 Berlin
T. 030 / 25 78 58 69
info@bacb.de
www.bacb.de
Businessplan-Wettbewerb
Berlin-Brandenburg (BPW)
Büro in der Investitionsbank des Landes Berlin
Bundesallee 210, 10719 Berlin
(Eingang Regensburger Straße)
Hotline: 030 / 2125-2121
info@b-p-w.de
www.b-p-w.de
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V.
Heinrich-Kronen-Straße 1, 53227 Bonn
Hotline: 0228 / 38 21-15 18
pt@dlr.de
www.dlr-pt.de
enterability Berlin
Integrationsfachdienst Selbstständigkeit
Social Impact gGmbH
Glogauer Straße 21, 10999 Berlin
T. 030 / 6 11 34 29
info@ifd-enterability.de
www.enterability.de
EuroNorm GmbH
Stralauer Platz 34, 10234 Berlin
T. 030 / 9 70 03-0 43
info@euronorm.de
www.euronorm.de
Europäisches Fördermanagement GmbH (EFG)
Bernburger Straße 27, 10963 Berlin
T. 030 / 31 86 50 65
efg@efg-berlin.eu
www.efg-berlin.eu

Existenzgründerzentrum Technische
Dienstleistungen an der Hochschule für
Technik und Wirtschaft Berlin
Hönower Straße 35, 10318 Berlin
Dr. Angela Höhle
T. 030 / 50 19-27 42
angela.hoehle@htw-berlin.de
www.htw-berlin.de/gruenden
Förderberatung „Forschung und
Innovation“ des Bundes
Forschungszentrum Jülich GmbH,
Projektträger Jülich (PtJ)
Zimmerstraße 26–27, 10969 Berlin
Gebührenfreie Hotlines:
Forschungsförderung
T. 08 00 / 26 23-0 08
Lotsendienst für Unternehmen
T. 08 00 / 26 23-0 09
Lotsenstelle für Elektromobilität
T. 08 00 26 23-0 09
beratung@foerderinfo.bund.de
www.foerderinfo.bund.de
Forschungsinstitut
Betriebliche Bildung (f-bb) gGmbH
Stresemannstraße 121, 10963 Berlin
T. 030 / 4 17 49 86-0
info@f-bb.de
www.f-bb.de
Freie Universität Berlin
Wissens- und Technologietransfer
Profund Innovation
Haderslebener Straße 9, 12163 Berlin
T. 030 / 83 87 36-30
profund@fu-berlin.de
www.profund.fu-berlin.de

anhang
adressen

Bundesverband mittelständische Wirtschaft,
Unternehmerverband Deutschlands e. V.
Potsdamer Straße 7, 10785 Berlin
T. 030 / 53 32 06-0
info@bvmw.de
www.bvmw.de

Gewerbesiedlungs-Gesellschaft mbH (GSG)
Geneststraße 5, 10829 Berlin
T. 030 / 3 90 93-0
info@gsg.de
www.gsg.de

Investitionsbank des Landes Brandenburg
Babelsberger Straße 21, 14473 Potsdam
T. 03 31 / 6 60-0
kundencenter@ilb.de
www.ilb.de

Gsub mbH
Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH
Kronenstraße 6, 10177 Berlin
T. 030 / 2 84 09-0
kontakt@gsub.de
www.gsub.de

itw Institut für Aus- und Weiterbildung gGmbH
Seestraße 64, 13347 Berlin
T. 030 / 45 48 26 33
info@itw-berlin.de
www.itw-berlin.de

Goldnetz gGmbH
Am Köllnischen Park 1, 10179 Berlin
T. 030 / 28 88 37-0
berlinerjobcoaching@goldnetz-berlin.de
www.goldnetz-berlin.org

adressen
anhang

IBB Beteiligungsgesellschaft mbH
Bundesallee 210, 10719 Berlin
T. 030 / 2125-3201
venture@ibb-bet.de
www.ibb-bet.de

KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5–9, 60325 Frankfurt
www.kfw.de
LOK.a.Motion
Gesellschaft zur Förderung lokaler
Entwicklungspotentiale mbH
Boppstraße 7, 10967 Berlin
T. 030 / 29 77 97-36
info@lok-berlin.de
www.lok-berlin.de

IBB Business Team GmbH
Bundesallee 210, 10719 Berlin
T. 030 / 2125-2352
info@ibb-business-team.de
www.ibb-business-team.de

Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH
August-Bebel-Straße 26–53
14482 Potsdam-Babelsberg
T. 03 31 / 7 43 87-0
info@medienboard.de
www.medienboard.de

IG Metall Berlin
Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin
T. 030 / 2 53 87-0
kontakt@igmetall-berlin.de
www.igmetall-berlin.de

Mikrofinanzinstitut GOLDRAUSCH e. V.
Anklamer Straße 38, 10115 Berlin
T. 030 / 28 47 88-80
mikrokredit@goldrausch-ev.de
www.goldrausch-ev.de

Investitionsbank Berlin
Kundenberatung Wirtschaftsförderung
Bundesallee 210, 10719 Berlin
T. 030 / 2125-4747
wirtschaft@ibb.de
www.ibb.de

Mittelständische Beteiligungsgesellschaft
Berlin-Brandenburg GmbH
Geschäftsstelle Berlin
Schillstraße 9, 10785 Berlin
T. 030 / 31 10 04-0
berlin@mbg-bb.de
www.mbg-bb.de
PricewaterhouseCoopers AG
Postfach 12 08 08, 10598 Berlin
T. 030 / 26 36-0
www.pwc.de

142
143

SPI Consult GmbH
Bernburger Straße 27, 10963 Berlin
T. 030 / 69 00 85-0
info@spiconsult.de
www.spiconsult.de
Technische Universität Berlin
Centre for Entrepreneurship
Gründungsservice
Hardenbergstraße 38, 10623 Berlin
T. 030 / 3 14-2 83 77
info@gruendung.tu-berlin.de
www.entrepreneurship.tu-berlin.de
Technologiestiftung Berlin
Grunewaldstraße 61–62, 10825 Berlin
T. 030 / 2 09 69 99-0
info@technologiestiftung-berlin.de
www.technologiestiftung-berlin.de
Türkisch-Deutsche Unternehmervereinigung
Berlin-Brandenburg e. V. (TDU)
Kurfürstendamm 175, 10707 Berlin
T. 030 / 88 55 00 00
info@tdu-berlin.com
www.tdu-berlin.com
Türkische Unternehmer und
Handwerker e. V. Berlin (TUH)
Rollbergstraße 70, 12053 Berlin
(Zentrale Neukölln)
T. 030 / 62 72 12-31
info@tuh-berlin.de
www.tuh-berlin.de

Verband der Metall- und Elektroindustrie
Berlin-Brandenburg (VME)
Am Schillertheater 2, 10625 Berlin
T. 030 / 3 10 05-0
vme@vme-net.de
www.vme-net.de
Vereinigung der Unternehmensverbände
in Berlin und Brandenburg e. V. (UVB)
Am Schillertheater 2, 10625 Berlin
T. 030 / 3 10 05-0
uvb@uvb-online.de
www.uvb-online.de
VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Steinplatz 1, 10623 Berlin
T. 030 / 31 00 78-0
vdivde-it@vdivde-it.de
www.vdivde-it.de
Weiterbildungsdatenbank Berlin
Mariendorfer Damm 161 a, 12107 Berlin
T. 030 / 28 38 42-38
info@wdb-berlin.de
www.wdb-berlin.de
Wirtschaftsförderung Land Brandenburg
GmbH (WFBB)
Babelsberger Straße 21, 14473 Potsdam
T. 03 31 / 730 61-0
info@wfbb.de
www.wfbb.de
www.brandenburg-business-guide.de
zgs consult GmbH
Bernburger Straße 27, 10963 Berlin
T. 030 / 69 00 85-14
office@zgs-consult.de
www.zgs-consult.de
zukunft im zentrum GmbH
Rungestraße 19, 10179 Berlin
T. 030 / 27 87 33-0
office@ziz-berlin.de
www.ziz-berlin.de

anhang
adressen

Senior Experten Service (SES)
Stiftung der Deutschen Wirtschaft für
internationale Zusammenarbeit GmbH
Büro Berlin c/o Industrie-Förderung GmbH (IFG)
Gertraudenstraße 20, 10178 Berlin
T. 030 / 20 64 82 67
ses@ses-buero-berlin.de
www.ses-bonn.de

Enterprise Europe Network Berlin-Brandenburg
Konsortialpartner in Berlin:
Berlin Partner für Wirtschaft und
Technologie GmbH (Koordinator)
Ludwig Erhard Haus
Fasanenstraße 85, 10623 Berlin
T. 030 / 4 63 02-5 91
eu-beratung@berlin-partner.de
www.een-bb.de
www.berlin-partner.de

BAFA-Förderung
Bewilligungsbehörde zur Bezuschussung der
Förderung unternehmerischen Know-hows:

adressen
anhang

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
(BAFA)
Frankfurter Straße 29–35, 65760 Eschborn
T. 0 61 96 / 9 08-15 70
foerderung@bafa.bund.de
www.bafa.de
Leitstellen
BBG Bundesbetriebsberatungsstelle GmbH
Am Weidendamm 1 a, 10117 Berlin
T. 030 / 59 00 99-5 60
info@betriebsberatungsstelle.de
www.betriebsberatungsstelle.de
DIHK Service GmbH
Breite Straße 29, 10178 Berlin
T. 030 / 2 03 08-23 54
foerderung@berlin.dihk.de
www.dihk.de/beratungsfoerderung
als gemeinsame Stelle des Bundesverbandes
der Deutschen Industrie e. V. (BDI), der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände
(BDA) und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK)
Förderungsgesellschaft des BDS-DGV mbH für
die gewerbliche Wirtschaft und Freie Berufe
August-Bier-Straße 18, 53129 Bonn
T. 02 28 / 21-00 33 / -00 34
info@foerder-bds.de
www.foerder-bds.de

Leitstelle für Gewerbeförderungsmittel
des Bundes
An Lyskirchen 14, 50676 Köln
T. 02 21 / 36 25 17
info@leitstelle.org
www.leitstelle.org
INTERHOGA – Gesellschaft zur Förderung des
Deutschen Hotel- und Gaststättengewerbes mbH
Am Weidendamm 1 a, 10117 Berlin
T. 030 / 59 00 99-8 60
falk@interhoga.de
www.interhoga.de
Zentralverband des Deutschen Handwerks
Leitstelle für freiberufliche Beratung
und Schulungsveranstaltungen
Mohrenstraße 20–21, 10117 Berlin
T. 030 / 2 06 19-3 40 / -3 41 / -3 42
werner@zdh.de
www.zdh.de

Frauenspezifische Ansprechstellen
Senatsverwaltung für Gesundheit,
Pflege und Gleichstellung
Abteilung Frauen und Gleichstellung
Oranienstraße 106, 10969 Berlin
Frau Dr. Alexandra Krause
T. 030 / 90 28-21 30
alexandra.krause@sengpg.berlin.de
www.berlin.de/sen/frauen/arbeit/
selbststaendigkeit
Bundesverband der Frau in Business
und Management e. V.
Regionalgruppe Berlin
T. 030 / 36 40 90 90
berlin@bfbm.de
www.bfbm.de
EWMD Berlin-Brandenburg e. V.
European Women’s Management Development
Anklamer Straße 38, 10115 Berlin
T. 030 / 7 82 50-75
berlin-brandenburg@ewmd.org
www.ewmd.org/chapter/119

144
145

Goldrausch e. V.
Anklamer Straße 38, 10115 Berlin
T. 030 / 28 47 88 80
info@goldrausch-ev.de
www.goldrausch-ev.de
Kompetenzzentrum für Berliner
Handwerkerinnen beim bfw –
Berufsfortbildungswerk GmbH
Storkower Straße 158, 10407 Berlin
T. 030 / 68 40-11 40 / -18 39
info@frauenimhandwerk.de
www.frauenimhandwerk.de
LOK.a.Motion GmbH
in Kooperation mit Pfefferwerk AG
Gründerinnen und Unternehmerinnen –
erfolgreich im Team
Boppstraße 7, 10967 Berlin
T. 030 / 29 77 97-36, Fax -39
info@lok-berlin.de
www.lok-berlin.de
Schöne Aussichten –
Verband selbständiger Frauen e. V.
Regionalverband Berlin-Brandenburg
Schlüterstraße 64, 10625 Berlin
T. 030 / 31 01 86 14
berlin@schoene-aussichten.de
www.schoene-aussichten.de
Verband deutscher Unternehmerinnen e. V. (VdU)
Glinkastraße 32, 10117 Berlin
T. 030 / 20 05 91 90
info@vdu.de
www.vdu.de
Weitere Adressen und Links finden Sie
im Internet unter
www.berlin.de/sen/frauen/arbeit/
selbststaendigkeit

Banken
Berliner Sparkasse
FirmenCenter Gründung und Nachfolge
Fasanenstraße 7–8, 10623 Berlin
Existenzgründungen:
Herr Dr. Christian Segal
T. 030 / 86 98-55 50
Unternehmensnachfolge:
Herr Andreas Gruner
T. 030 / 86 98-55 50
gruendungen@berliner-sparkasse.de
und
nachfolge@berliner-sparkasse.de
www.berliner-sparkasse.de/existenz
und
www.berliner-sparkasse.de/nachfolge
Berliner Volksbank eG
GründerCenter
Herr Guido Wegner
T. 030 / 30 63-11 50
gruendercenter@berliner-volksbank.de
www.berliner-volksbank.de
Commerzbank AG
Gründungen mit digitalen Geschäftsmodellen
Herr Joachim Köhler
comup@commerzbank.com
www.commerzbank.de
Deutsche Bank AG
Startups@Berlin
Unter den Linden 13–15, 10117 Berlin
milos-a.spiridonovic@db.com
www.deutsche-bank.de/pfb/
content/lp-startups.html

anhang
adressen

Frauenalia gUG
InterKulti Business Hub
Sigmaringer Straße 1, 10713 Berlin
T. 030 / 61 09 52 19
info@frauenalia.com
www.frauenalia.com

register
anhang

Register

AFBG / Aufstiegs-BAföG

90

Eingliederungszuschuss nach §§ 88 ff. SGB III

95

Agrar-Bürgschaft

32

Einstiegsqualifizierung nach § 54a SGB III

96

Arbeits- und Ausbildungsplätze für
Schwerbehinderte

92

Energieberatung Mittelstand

41

Ausbildungszuschuss

93

Energieeffizienz und Prozesswärme aus
Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft
ERP-Beteiligungsprogramm

42

106

BBB-Express!

33

ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit

70

BENE – Berliner Programm für
Nachhaltige Entwicklung

34

ERP-Gründerkredit – StartGeld

23

ERP-Gründerkredit – Universell

24

ERP-Kapital für Gründung

25

ERP-Mezzanine für Innovation

71

ERP-Regionalförderprogramm

43

Beratungsangebote der Bezirksämter

113 ff.

Beratungsangebote der IBB sowie ihrer
Einrichtungen und Initiativen

116 f.

Beratungsangebote für Unternehmerinnen
und Gründerinnen

123

Beratungsförderung

102

Berlin Innovativ

68

Berlin Kapital

35

Berlin Kredit

36

Berlin Mittelstand 4.0

37

Berlin Start

20

Berliner Jobcoaching bei Unternehmen
Beteiligungen der MBG
BMWi-Innovationsgutscheine (go-Inno)

EXIST-Gründerstipendium

73

Filmproduktion: Filmförderung und
Standortentwicklung

44

94
38

Filmproduktion: Zwischenfinanzierung

45

Förderung innovativer Gründungen

26

Gewerbegrundstücke – Erbbaurecht

131

go-digital

107

104

Bürgschaften für Investitions- und
Betriebsmittelkredite

40

Business Angels Club Berlin-Brandenburg

116

Coachingleistungen in der
Vorgründungsphase

Design Transfer Bonus

118 f.
72

39

Coaching BONUS

Erste Anlaufstellen für Unternehmen
und Existenzgründungen

120

EXIST-Forschungstransfer

Bürgschaft ohne Bank (BoB)

Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg

Erste Anlaufstellen für technologieorientierte Unternehmen

21

105
22

Gründer- und Innovationszentren
Gründerinnenzentren

126 ff.
129

GründungsBONUS

27

Gründungszuschuss

28

GRW Gemeinschaftsaufgabe

46

GSG Berlin

130

69
Horizont 2020

74

146
147

IBB Beteiligungsgesellschaft mbH

117

Potenzialberatung

IBB Business Team GmbH

117

Pro FIT-Frühphasenfinanzierung

78

IBB-Wachstumsprogramm

48

Pro FIT-Projektfinanzierung

80

Innovative Qualifizierung

108

Programm für Internationalisierung (PfI)

61

INNO-KOM / Innovationskompetenz

76

Programm Innovationsassistent/-in

82

INVEST – Zuschuss für Wagniskapital

49

Projektförderung zur Beratung von Existenzgründerinnen und Unternehmerinnen

110

KapitalPLUS

50

KfW-Energieeffizienzprogramm –
Energieeffizient Bauen und Sanieren

51

Qualifizierungsberatung in Unternehmen

111

KfW-Energieeffizienzprogramm –
Produktionsanlagen/-prozesse

52

Service für Technologietransfer und
Cross-Innovation

83

KfW-Programm Erneuerbare Energien

53

KfW-Umweltprogramm

54

Transfer BONUS

84

KfW-Unternehmerkredit

55

KMU-Fonds

56

unternehmensWert:Mensch

112

KMU-Fonds – Mikrokredite bis 25 TEUR

57

KMU-innovativ

77

VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin

64

VC Fonds Technologie Berlin

85

Landeseigene Gewerbegrundstücke –
Erbbaurecht

131

Landesprogramm Mentoring

97

Landeszuschuss für kleine und
mittlere Unternehmen

98

Weitere Beratungsangebote für
technologieorientierte Unternehmen

Lehrgangskosten der beruflichen
Weiterbildung

99

WIPANO – Förderung von Patentierung
und Verwertung

86

Liquiditätshilfen BERLIN

58

Wirtschaftsnahe Elektromobilität

65

Mein Mikrokredit

59

Zentrales Innovationsprogramm
Mittelstand (ZIM)

87

Meistergründungsprämie

29

Mikrokredite bis 25 TEUR

57

Mikromezzaninfonds Deutschland

60

WeGebAU

100
121 f.

anhang
register

109

Impressum

Investitionsbank Berlin
Unternehmenskommunikation
Bundesallee 210, 10719 Berlin
Postanschrift: 10702 Berlin
Die Förderfibel 2019/2020 entstand in Zusammenarbeit mit
der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe.
Sie erscheint auf Deutsch in einer Druckfassung sowie auf
Deutsch und Englisch im PDF-Format, das im Internet unter
www.ibb.de/foerderfibel heruntergeladen werden kann.
Die gedruckte deutsche Fassung der Förderfibel 2019/2020
erhalten Sie kostenlos bei der Investitionsbank Berlin, bei der
Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und
bei den Beratungsstellen der Bezirksämter.

impressum
anhang

Berlin, Mai 2019

anhang
notizen

Raum für Notizen

148
149

notizen
anhang

Raum für Notizen

I nvestitionsbank Berlin
Bundesallee 210
10719 Berlin
Telefon:
Telefax:

+49 (0) 30 / 2125-0
+49 (0) 30 / 2125-2020

info@ibb.de
www.ibb.de											

Stand: Mai 2019
                            
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