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Periodical volume

Full text: Förderfibel ... Issue 2015/16

Förderfibel

2015/2016

Der Ratgeber für Unternehmen und Existenzgründungen

www.ibb.de

Förderfibel

2015/2016

Der Ratgeber für Unternehmen und Existenzgründungen

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Geleitwort
Die Berliner Wirtschaft ist auf einem soliden Wachstumskurs und wächst, trotz mancher Herausforderung, dynamisch. Die Konjunkturkurve zeigt deutlich nach oben. Auch die Erwerbstätigenzahl wächst stetig. Mit mehr als 30.000 neuen Beschäftigten lag Berlin 2014 im Ländervergleich ganz vorne. Insbesondere der Dienstleistungsbereich von Handel über Tourismus bis hin zu industriellen Shared Services erlebte einen Jobboom. Aber auch die innovativen Zukunftsfelder Information und Kommunikation, Gesundheits- und Energiewirtschaft oder Mobilität sind wichtige Impulsgeber für die Wirtschaft unserer Stadt. Und nicht nur das sind beeindruckende Zahlen: Berlin ist deutsche Gründungshauptstadt. Mit einer Selbstständigenquote von 14 Prozent und jährlich rund 40.000 neu angemeldeten Unternehmen belegt Berlin deutschlandweit Platz 1. Berlins Technologieunternehmen sind als Hidden Champions Weltmarktführer in ihrem Marktsegment und auch Global Player investieren wieder in den Industriestandort Berlin. Zudem setzen private Unternehmen mit ihren Inkubatoren auf junge, innovative Start-ups, von denen wichtige Impulse ausgehen. Auch für private Geldgeber aus dem In- und Ausland ist Berlin so attraktiv wie nie zuvor. Mehr als die Hälfte des Wagniskapitals für die Digitalszene deutschlandweit fließt zu uns. Wir als Hauptstadt überzeugen. Wir sind international, vielseitig, pulsierend, multikulturell und bieten viel Raum für neue Ideen. Das zieht Macher, Kreative, Talente und Fachkräfte aus aller Welt an. Der enge Schulterschluss zwischen Start-ups, etablierten Unternehmen sowie den Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen ist einer der zentralen Standortvorteile der Stadt. Das Land Berlin unterstützt mit seiner Investitionsbank IBB unternehmerische Ideen, Konzepte und Projekte mit allen Kräften. Dafür bieten unsere Darlehens-, Beteiligungs- und vor allem Zuschussprogramme ein breites Portfolio, damit Sie sich als Unternehmer am Wirtschaftsstandort bestmöglich einbringen können. Unsere Förderpalette reicht von Mikrokrediten für kleine Unternehmen bis zu großvolumigen Konsortialfinanzierungen und Beteiligungen. Dazu gehören auch Forschung und Entwicklung oder Vorhaben zur Erschließung neuer Märkte. Die Programmvielfalt erlaubt es, die Förderung ganz konkret auf Ihre spezifischen unternehmerischen Belange auszugestalten. Allein die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) bietet erhebliche Anreize zu Investitionen. Rund die Hälfte aller Fördermittel fließt direkt in die Förderung von Unternehmensansiedlungen und -erweiterungen. Mehr als 130 Millionen EUR der GRW-Mittel wurden 2014 für Investitionen eingesetzt, dadurch werden Privatinvestitionen von rund einer Milliarde EUR jährlich generiert. Die Wagniskapitalfonds der IBB Beteiligungsgesellschaft sind ein wichtiger Anker für die dynamische Entwicklung der Berliner Start-up-Szene. Rund eine Milliarde EUR Wagniskapital flossen bereits in die jungen Unternehmen unserer Stadt, 141 Millionen EUR kamen dabei unmittelbar von der IBB Bet. Welche Förderangebote am besten zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passen, dafür bietet die Förderfibel eine erste Orientierungshilfe. Darüber hinaus stehen Ihnen Ansprechpartnerinnen und -partner in meiner Verwaltung und bei der Investitionsbank Berlin für persönliche Gespräche gerne zur Verfügung.

Cornelia Yzer
Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung in Berlin

Einleitung

Ge le itwort u n d Vorwort

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Vorwort
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind in den vergangenen Monaten etwas rauer geworden. Da ist es gut, wenn man als Unternehmerin bzw. Unternehmer über die Angebote in der Wirtschaftsförderung genau informiert ist. Diesem Zweck dient die Förderfibel, deren aktuelle Ausgabe 2015/2016 Sie in den Händen halten. Wie in den Vorjahren haben wir die Förderfibel auch dieses Mal wieder gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, den in Berlin ansässigen Geschäftsbanken sowie weiteren Organisationen mit Standortverantwortung für Berlin erstellt. Wir sind sicher, dass die Broschüre mit ihren Ratschlägen und Informationen rund um die Wirtschaftsförderung in unserer Stadt ein wichtiges Nachschlagewerk für Sie darstellt. Information ist das eine, der richtige Ansprechpartner das andere. Deshalb steht Ihnen die Investitionsbank Berlin (IBB) bei allen Belangen rund um die Gründungs- und Unternehmensfinanzierung zur Verfügung. Speziell für Existenzgründerinnen und -gründer bieten wir zudem im Rahmen des IBB Business Teams zahlreiche Coaching- und Entwicklungsangebote an, die sich an den besonderen Bedürfnissen von Gründern orientieren. Grundsätzlich hält die IBB für Unternehmen in jedem Stadium des Unternehmenslebenszyklus das passende Finanzierungsprodukt bereit. Dazu zählt neben Darlehen und Zuschüssen auch VC-Kapital, das gerade bei der Finanzierung von Technologieunternehmen von wachsender Bedeutung ist. Über den VC Fonds Technologie Berlin sowie den VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin beteiligt sich die IBB Beteiligungsgesellschaft an jungen Berliner Technologie- und Kreativunternehmen mit Wachstumspotenzial. Damit Sie sich näher über die Produktpalette der IBB informieren können, gibt es auf unserer Internetseite einen „Förderfinder“. Dieses Tool dient zu einer ersten Orientierung, kann aber ein persönliches Beratungsgespräch nicht ersetzen. Neben der Entwicklung von modernen Finanzierungsprodukten sind wir kontinuierlich dabei, unsere Service- und Dienstleistungsorientierung auszubauen. Sie können sicher sein, dass die Finanzierung Ihres unternehmerischen Vorhabens bei der IBB in den besten Händen ist. Ob es um die Gründung einer Existenz geht oder aber um die Finanzierung von Investitionen in einem etablierten Unternehmen – kommen Sie zu uns, unsere Beraterinnen und Berater unterstützen Sie gerne. Dr. Jürgen Allerkamp
Vorsitzender des Vorstandes der Investitionsbank Berlin (IBB)

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Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Geleitwort/Vorwort	 	 	 Geleitwort Cornelia Yzer, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung in Berlin	 Vorwort Dr. Jürgen Allerkamp, Vorsitzender des Vorstandes der Investitionsbank Berlin (IBB)	 4 5 6

Inhaltsverzeichnis		 Allgemeine Nutzertipps / Erste Anlaufstellen 	 	 Tipps zum Gebrauch der Förderfibel		 Erste Anlaufstellen		

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Die Förderprogramme im tabellarischen Überblick 	 	 	 	 	 Existenzgründungen		 Investitionen und Betriebsmittel		 Technologie, Forschung und Entwicklung		 Arbeitsmarktpolitische Förderung		 Beratung und betriebliche Weiterbildung		 12 13 14 15 16

Die Förderprogramme
Förderprogramme: Existenzgründungen 	 	 	 	 	 	 	 	 BBB-Start! Coachingprogramm für Existenzgründer	 Berlin Start 	 Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg	 ERP-Gründerkredit – StartGeld	 ERP-Gründerkredit – Universell	 ERP-Kapital für Gründung 	 Gründungszuschuss 	 Meistergründungsprämie	 	 	 	 	 	 	 	 	 18 19 20 21 22 23	 24 25

Dieses Angebot wird von der EU (ko)finanziert. Dieses Angebot ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

Einleitung

In haltsve rze ich n is

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Förderprogramme: Investitionen und Betriebsmittel 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 BBB-Express!		 Berlin Kapital 	 Berlin Kredit 	 Beteiligungen der MBG 	 Bürgschaft ohne Bank (BoB)	 Bürgschaften für Investitions- und Betriebsmittelkredite 	 Bürgschaften für Leasingfinanzierungen 	 ERP-Beteiligungsprogramm	 ERP-Regionalförderprogramm	 Filmproduktion: Filmförderung und Standortmarketing		 Filmproduktion: Zwischenfinanzierung		 Garantien für Arbeitnehmerbeteiligungen 		 GRW Gemeinschaftsaufgabe 	 Handwerker-Sofortkredit		 IBB-Wachstumsprogramm 		 INVEST – Zuschuss für Wagniskapital 	 KapitalPLUS		 KfW-Energieeffizienzprogramm	 KfW-Filmfinanzierung		 KfW-Programm Erneuerbare Energien		 KfW-Umweltprogramm	 KfW-Unternehmerkredit 		 KMU-Fonds 	 KMU-Fonds – Mikrokredite bis 25 TEUR	 Konsolidierungsfonds 		 Liquiditätsfonds		 Mikromezzaninfonds Deutschland	 Programm für Internationalisierung	 Sofortkredit für Kaufleute		 VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46	 47 48 49 50 51 52 53 54 55 58 59

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Förderprogramme: Technologie, Forschung und Entwicklung 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 Berlin Kredit Innovativ	 Design Transfer Bonus	 ERP-Innovationsprogramm		 ERP-Startfonds 	 EXIST-Forschungstransfer	 EXIST-Gründerstipendium	 Förderinitiative KMU-innovativ des BMBF		 High-Tech Gründerfonds 	 Horizont 2020	 INNO-KOM-Ost / Innovationskompetenz-Ost		 Pro FIT-Frühphasenfinanzierung	 Pro FIT-Projektfinanzierung	 Programm Innovationsassistent/-in		 Service für Technologietransfer und Cross-Innovation 	 SIGNO KMU-Patentaktion	 Transfer BONUS	 VC Fonds Technologie Berlin	 Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)		 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 62 63	 64 65 66 67 68 69 70 72 73 75 77 78 79 80 81 82

Förderprogramme: Arbeitsmarktpolitische Förderung 	 	 	 	 	 	 	 	 	 AFBG / Meister-BAföG		 Arbeits- und Ausbildungsplätze für Schwerbehinderte		 Ausbildungszuschuss		 Berliner Jobcoaching bei Unternehmen	 Eingliederungszuschuss nach §§ 88 ff. SGB III		 Einstiegsqualifizierung nach § 54 a SGB III		 Landeszuschuss des Landes Berlin für KMU		 Lehrgangskosten der beruflichen Weiterbildung	 WeGebAU nach §§ 81 ff. und § 131 a SGB III		 	 	 84 86 87 88 89 90 91 92 93

Dieses Angebot wird von der EU (ko)finanziert. Dieses Angebot ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

Einleitung

In haltsve rze ich n is

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Förderprogramme: Beratung und betriebliche Weiterbildung 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 Beratungsförderung	 BMWi-Innovationsgutscheine (go-Inno)	 Coaching BONUS	 eBusiness Lotse Berlin	 Einfach Intuitiv – Usability für den Mittelstand	 Energieberatung Mittelstand	 Gründercoaching Deutschland	 Potenzialberatung 	 Qualifizierungsberatung in Unternehmen	 Schulungsförderung für Workshops und Veranstaltungen	 SIGNO Erfinderfachauskunft	 Beratungsangebote der Bezirksämter 	 Beratungsangebote der IBB sowie ihrer Einrichtungen und Initiativen	 Erste Anlaufstellen für Unternehmen und Existenzgründungen 	 Erste Anlaufstellen für technologieorientierte Unternehmen 	 Weitere Beratungsangebote für technologieorientierte Unternehmen 	 Beratungsangebote für Unternehmerinnen und Gründerinnen	 	 	 	 	 	 	 	 	   	 	   	 	 	   	 	 	 	 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 107 108 111 113 115 116 118

Förderprogramme: Gewerbegrundstücke und -räume, Gründer- und Innovationszentren 	 	 	 	 	 Gründer- und Innovationszentren 	 Gründerinnenzentren 	 GSG Berlin 	 Landeseigene Gewerbegrundstücke / Erbbaurechte	 Landeseigene Gewerbegrundstücke / Verkauf	 	 	 	 	 	 120 124 125 126 127

Anhang / Adressen
Die Strukturfondsförderung der EU in Berlin 	 Glossar – Erläuterung der wichtigsten Fachbegriffe	 Adressen	 Register	 Impressum	 	 	 	 	 	 130 133 136 144     146

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Tipps zum Gebrauch der Förderfibel
Die Förderfibel will Ihnen in erster Linie Wege aufzeigen. Sie ermöglicht Ihnen umfassende Informationen über die Wirtschaftsförderprogramme im Land Berlin und über bundesweite Angebote, die in Berlin in Anspruch genommen werden können. Ihr Antrag muss vor Beginn Ihres Vorhabens gestellt sein. Erfolgreich wird Ihre Antragstellung durch möglichst frühzeitige Planung und Annahme der Beratungsangebote. Denn in den meisten Fällen müssen Sie Ihren Antrag auf Förderung vor Beginn Ihres Vorhabens eingereicht haben. Eine rückwirkende Mittelvergabe ist nicht möglich. Zudem sind die Fördermittel in den Einzelprogrammen begrenzt und können schon vor    Ablauf eines Programmjahres ausgeschöpft sein.

Bitte beachten Sie stets:

Erste Orientierung und schneller Überblick

Auf Seite 11 finden Sie erste Anlaufstellen für: 	  llgemeine Beratung zu Gründung, Wachstum, Konsolidierung, A Innovation und Sanierung 	  pezielle Beratung für Existenzgründungen S 	  pezielle Beratung zu Bürgschaften S 	  pezielle Beratung für Unternehmen S 	  pezielle Beratung für technologieorientierte Unternehmen S 	  pezielle Beratung für Gründerinnen und Unternehmerinnen S Während in diesem einleitenden Kapitel die Adressen für die schnelle und einfache Kontaktaufnahme genannt werden, finden Sie im Kapitel „Beratung und betriebliche Weiterbildung“ detaillierte Informationen zu den hier genannten Institutionen sowie zu weiteren beratenden Einrichtungen. Das Spektrum der angebotenen Förderprogramme ist den inhaltlichen Schwerpunkten entsprechend nach Kapiteln geordnet. Die wichtigsten Kriterien aller Angebote und ob sie für Ihr Unternehmen und Ihr Vorhaben zutreffen könnten, erfahren Sie aus den Überblickstabellen auf den Seiten 12–16. Die Redaktion der Förderfibel ist bestrebt, die Informationen allgemein verständlich darzustellen. Daher nennt sie die mit den Angeboten verbundenen Leistungen in verkürzter Form. Ob ein Programm das Richtige für Sie und Ihr Vorhaben ist, welche Kombinationen und Alternativen Ihnen offen stehen und ob Sie besondere Varianten in Anspruch nehmen können, erfahren Sie in einem persönlichen Gespräch. Dies ist nahezu unersetzbar! Die Förderfibel nennt Ihnen zu jedem Programm die entsprechenden Anlaufstellen. Hier ist man Ihnen gern behilflich. Im Anhang finden Sie weitere Informationen und Erläuterungen: 	 im Glossar werden wichtige Fachbegriffe erklärt (siehe S. 133 ff.), 	 im umfangreichen Adressteil stehen zahlreiche Anlaufstellen (siehe S. 136 ff.) für Ihre Anliegen und 	 im Register sind Schlagworte sowie Programmtitel alphabetisch aufgelistet (siehe S. 144 f.). Trotz jährlicher und sorgfältiger Überarbeitung der Förderfibel können inhaltliche Änderungen der Förderrichtlinien und -angebote innerhalb des Gültigkeitszeitraumes nicht ausgeschlossen werden. Bitte beachten Sie, dass kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Rechtsverbindlichkeit der hier veröffentlichten Informationen besteht. Die aktuell gültigen Richtlinien, Antragsformulare zum Herunterladen sowie ergänzende Hinweise finden Sie auf den entsprechenden Internetseiten.

Zahlreiche Wirtschaftsfördermaßnahmen im Land Berlin sind durch die Europäische Union kofinanziert. Um Ihnen die Orientierung zu erleichtern, sind diese Programme im Inhaltsverzeichnis und auf den Pround in den Übersichtstabellen mit einem grammseiten durch die EU-Fahne gekennzeichnet, z. T. ergänzt um das Logo des Europäischen Strukturfonds (EFRE bzw. ESF, siehe S. 130). Geht es um Fragen speziell zu den von der EU-Kommission direkt verwalteten Programmen, wenden Sie sich bitte an das Enterprise Europe Network in der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH (Adresse siehe S. 142). Dort erhalten Sie auch Auskünfte zur EU-Unterstützung für innovative Vorhaben und Technologietransfer.

EU-Förderung in Berlin

Die Förderfibel 2015/2016 gibt einen Überblick über die Förderprogramme und Finanzhilfen, die für Unternehmen aller Branchen, die in Berlin ansässig sind, relevant sein können. Darüber hinaus werden überwiegend vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der Europäischen Union zahlreiche Förderprogramme gezielt für Entwicklungen in z. B. außenwirtschaftsoder technologieorientierten Branchen angeboten. Diese Programme würden den Rahmen der Förderfibel sprengen. Einen Überblick sowie detaillierte Informationen über die Finanzhilfen des Bundes, der Länder und der Europäischen Union finden Sie im Internet-     angebot des BMWi unter www.foerderdatenbank.de.

Förderprogramme des Bundes

Bezugsadresse

Die Förderfibel kann kostenlos bezogen werden über die Investitionsbank Berlin Bundesallee 210, 10719 Berlin Telefon: 	 030 / 2125-2900, Telefax: -2901 E-Mail: 	 foerderfibel@ibb.de Internet:	 www.ibb.de Darüber hinaus kann die Förderfibel 2015/2016 im Internet unter www.ibb.de/foerderfibel im PDF-Format heruntergeladen werden.

Einleitung

Allgeme i n e Nutze rti pps / Erste An lau fste lle n

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Erste Anlaufstellen
Allgemeine Beratung
Für Ihre Vorhaben im Land Berlin, ob für Gründung, Wachstum, Konsolidierung, Innovation oder Sanierung, stehen Ihnen die im Folgenden aufgeführten Einrichtungen als Berater und Begleiter gern zur Verfügung. Detaillierte Informationen zu den Beratungsleistungen der hier genannten Einrichtungen sowie zu weiteren Institutionen finden Sie auf S. 108 ff. Investitionsbank Berlin Kundenberatung Wirtschaftsförderung Bundesallee 210, 10719 Berlin Hotline: 	 030 / 2125-4747, Telefax: -4329 E-Mail: 	 kundenberatung.wirtschaft@ibb.de Internet: 	 www.ibb.de Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Martin-Luther-Straße 105, 10825 Berlin Telefon: 	 030 / 90 13-0 E-Mail: 	 poststelle@senwtf.berlin.de Internet: 	 www.berlin.de/sen/wirtschaft Industrie- und Handelskammer Berlin Service Center Ludwig Erhard Haus – Fasanenstraße 85, 10623 Berlin Telefon: 	 030 / 3 15 10-0, Telefax: -1 66 E-Mail: 	 service@berlin.ihk.de Internet: 	 www.ihk-berlin.de Handwerkskammer Berlin Blücherstraße 68, 10961 Berlin Telefon: 	 030 / 2 59 03-01, Telefax: -2 35 E-Mail: 	 info@hwk-berlin.de Internet: 	 www.hwk-berlin.de KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5–9, 60325 Frankfurt Internet: 	 www.kfw.de BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH Schillstraße 9, 10785 Berlin Telefon: 	 030 / 31 10 04-0, Telefax: -55 E-Mail: 	 info@buergschaftsbank-berlin.de Internet: 	 www.buergschaftsbank-berlin.de

Wirtschafts- und Technologieförderung

Wirtschafts- und Technologieförderung für Unternehmen, Investoren und Wissenschaftseinrichtungen in Berlin – das bietet die Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH. Zahlreiche Fachexpertinnen und -experten bilden mit maßgeschneiderten Services und einer exzellenten Vernetzung zur Wissenschaft ein optimales Angebot, um Innovations-, Ansiedlungs-, Expansionsund Standortsicherungsprojekte erfolgreich zu begleiten.            Detaillierte Informationen finden Sie auf S. 113. Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH Ludwig Erhard Haus – Fasanenstraße 85, 10623 Berlin Telefon: 	 030 / 4 63 02-5 00 E-Mail: 	 info@berlin-partner.de
  Internet: 	 www.berlin-partner.de 	 	 www.businesslocationcenter.de Für technologieorientierte Unternehmen und Gründungsvorhaben steht Ihnen auch die im Folgenden genannte Einrichtung der IBB zur Verfügung. Detaillierte Informationen finden Sie auf S. 115. IBB Business Team GmbH Bundesallee 210, 10719 Berlin
 Telefon: 	 030 / 2125-2351, Telefax: -4680 E-Mail: 	 info@ibb-business-team.de   Internet: 	 www.ibb-business-team.de

Gründerinnen und Unternehmerinnen

Existenzgründungen

In der Förderfibel finden Sie ausführliche Informationen für Ihre Existenzgründung. Eine weitere wichtige Informationsquelle ist das Internetportal des Berliner Gründungsnetzwerks. Internet: www.gruenden-in-berlin.de.

Bei Fragen zu frauenspezifischen Förder- und Beratungsangeboten in Berlin steht Ihnen die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen gern zur Verfügung. Detaillierte Informationen sowie weitere Anlaufstellen finden Sie auf S. 118. Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen – Abteilung Frauen- und Gleichstellungspolitik – Oranienstraße 106, 10969 Berlin Geschäftsstelle Expertinnen-Beratungsnetz Berlin
  Telefon: 	 030 / 90 28-21 35, Telefax: -20 66
  E-Mail: 	 expernet@senaif.berlin.de Internet:	 www.berlin.de/sen/frauen/arbeit/berufliche	 	 bildung/expertinnenberatungsnetz/ 	 	 artikel.15197.php

Die BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH stellt für rentable und zukunftsträchtige Vorhaben Bürgschaften zur Verfügung, sofern die Unternehmen/Freiberufler die Finanzierung nicht ausreichend selbst besichern können. Detaillierte Informationen finden Sie auf S. 113.

Bürgschaften

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Übersichtstabellen
Einen Überblick über die Förder-, Finanzierungs- und Beratungsangebote, die in den folgenden Kapiteln der Förderfibel vorgestellt werden, erhalten Sie in den folgenden Tabellen: 	  xistenzgründungen E 	  nvestitionen und Betriebsmittel I 	  echnologie, Forschung und Entwicklung T 	  rbeitsmarktpolitische Förderung A 	  eratung und betriebliche Weiterbildung B Prüfen Sie zunächst, zu welcher Zielgruppe Sie gehören. Gründen Sie gerade eine Existenz? Die für Sie infrage kommenden Angebote sind im Inhaltsverzeichnis und auf den Programmgekennzeichnet, das auch in den Überseiten mit einem sichtstabellen in der fünften Spalte (v. l.) verwendet wird. Zur ersten Orientierung finden Sie diese Programme in der Tabelle „Existenzgründungen“ zusammengefasst. Beachten Sie bitte, dass manche Programme ausschließlich vor der Gründung genutzt werden dürfen, während andere auch von kleinen, jungen Unternehmen in der Gründungsphase der ersten zwei bis drei Jahre beantragt werden können. Da es zudem eine Reihe von Programmen für bestehende Unternehmen gibt, die auch für auch    Existenzgründungen infrage kommen, finden Sie das in den anderen Tabellen. Suchen Sie Förderangebote für Ihr bestehendes Unternehmen? Die für Sie infrage kommenden Angebote erkennen Sie an den roten Punkten in der sechsten Spalte. Programme, die nur von sog. kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) nach EU-Definition (siehe S. 134) beantragt werden können, sind in der siebten Spalte gekennzeichnet. Die Angebote mit einem roten Punkt in der vierten Spalte unterliegen keiner Einschränkung. Die Tabellen stellen die wesentlichen Eckpunkte der Programme dar. Die Seitenzahl in der ersten Spalte (v. l.) führt Sie zu den ausführlichen Informationen auf der Programmseite. Prüfen Sie bitte stets die detaillierten Informationen auf den Programmseiten, um zu erfahren, ob ein Angebot zu Ihrer unternehmerischen Situation passt. Für das Kapitel „Förderprogramme: Gewerbegrundstücke und -räume, Gründer- und Innovationszentren“ gibt es keine Übersichtstabelle. Sie finden die Programme auf den Seiten 120 bis 128. Auf Seite 124 sind die Gründerinnenzentren genannt. Wie bei den Förderprogrammen werden Ansprechpartnerinnen und -partner, Kontaktdaten und Internetadressen für weiterführende Recherchen angegeben.

Existenzgründungen
Seite Programm EU	
Alle ohne Einschränkung Finanziert / Kofinanziert

Wer
Bestehende Unternehmen Nur KMU Gründerinnen / Gründer

Wofür
Darlehen Investitionen Betriebsmittel Lohnkosten

Was
Zuschuss Beteiligung Bürgschaft

Wie viel

Bed.
Kombinierbar De-minimis

18	

	

BBB-Start! Coachingprogramm 			 		 							 	 Kostenlos für Bürgschaftskunden der BBB BÜRG- 	 für Existenzgründer	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 SCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH inner														 halb der ersten zwölf Monate nach Gründung 19	 Berlin Start	 		 	

 	  	

	 	 	 		 			 	

5.000 EUR bis 250 TEUR	 Kostenlose Teilnahme, Prämierung	 ausgewählter Geschäftskonzepte

20	 Businessplan-Wettbewerb			 										 	 Berlin-Brandenburg													 21	 22	 23	 	 24	 ERP-Gründerkredit – Startgeld			 ERP-Gründerkredit – Universell			

ERP-Kapital für Gründung					 													 Gründungszuschuss 			 	 	 			

	 	 	 	 	 Max. 100 TEUR		  	  	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 Max. 25 Mio. EUR pro Vorhaben	 								 			 								  Max. 30 % (alte Bundesländer)	 	 
	 	 	 	 	
Max. 40 % (neue Bundesländer und Berlin)

 		 			

Mind. in Höhe des zuletzt bezogenen ALG I 	

 	 

25	 Meistergründungsprämie	 Zuschuss Basisförderung:	 7.000 EUR	 			 							 	 		 						 																								 Arbeitsplatzförderung: 	 5.000 EUR

Wichtige Fachbegriffe werden im Glossar erläutert (siehe Seiten 133 ff.).

Einleitung

Di e Förde rprogramme im tabe llarisch e n Übe rblick

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Investitionen und Betriebsmittel
Seite Programm EU	
Alle ohne Einschränkung Finanziert / Kofinanziert

Wer
Nur KMU Gründerinnen / Gründer Bestehende Unternehmen

Wofür
Darlehen Investitionen Betriebsmittel Lohnkosten

Was
Zuschuss Beteiligung Bürgschaft

Wie viel

Bed.
Kombinierbar De-minimis

28	 29	 31	 32	 33	 	

BBB-Express!				 Berlin Kapital	 			 			 	 	

30	 Berlin Kredit	

Beteiligungen der MBG			 Bürgschaft ohne Bank (BoB)			

	 	 		 	 	 	 	 	 	

Bürgschaften für Investitions- 		 	 			 und Betriebsmittelkredite													

	 	 	 	 	 	

					 	 	 			 		 		 				 	 			 		 					 	 					 	

Max. 100 TEUR Bürgschaft, max. 70 %	 Max. bis zu 5 Mio. EUR	 Bis zu 10 Mio. EUR	 I. d. R. bis zu 1,25 Mio. EUR	 Max. 80 %, Bürgschaft auch ohne Hausbank mögl.	 Max. 80 %		

	 	 	 	 	 	 

    

34	 Bürgschaften für	 	 	 	 	 	 						 	 Pro Vorhaben bis 250 TEUR; max. Bürgschaft	 	 Leasingfinanzierungen													 150 TEUR; mehrere Vorhaben bis 1 Mio. EUR; 														 max. Bürgschaften 300 TEUR 35	 36	 37	 	 38	 	 39	 ERP-Beteiligungsprogramm			 ERP-Regionalförderprogramm		 Filmproduktion: Filmförderung		 und Standortmarketing 	 		 	 	

	 	 	 	 	 				 	 	 			 				 			 	 	 	 			

Max. 1,25 Mio. EUR, in Ausnahmen bis zu 2,5 Mio. EUR	 	 Max. 3 Mio. EUR pro Vorhaben	 Vorhabensabhängig	

	 	 	 	   	  	 	  	   	  	    	  	 	   

Filmproduktion:		 		 			 	 	 			 	 Projektabhängig, Mindestbetrag i. d. R.	 Zwischenfinanzierung													 100 TEUR (Aval und Darlehen) Garantien f. Arbeitnehmerbeteilig.	 		 	

		 	 					 	

Höchstbetrag Garantie 1 Mio. EUR	 C-Fördergebiete: 30 % kleine, 20 % mittlere, 10 %	 sonst. Untern.; D-Fördergebiete: 20 % kleine, 10 % mittlere, 7,5 % (max. 200 TEUR in 3 J.) sonst. Untern. Max. 100 TEUR, Bürgschaft max. 80 % 	 Mind. 500 TEUR, i. d. R. bis zu 15 Mio. EUR	 Max. 1,25 Mio. EUR 	 Max. 25 Mio. EUR	 Max. 3 Mio. EUR; Zwischenfinanz. max. 5 Mio. EUR	 Programmteil Standard: max. 25 Mio. EUR; 	 Programmteil Premium: max. 10 Mio. EUR Max. 10 Mio. EUR	 Max. 25 Mio. EUR pro Vorhaben; Betriebsmittel:	 max. 5 Mio. EUR pro Vorhaben Bis zu 10 Mio. EUR; Höchstbetrag ohne Hausbank:	 250 TEUR; im Ausnahmefall auch für Nicht-KMU Bis zu 25 TEUR	

40	 GRW Gemeinschaftsaufgabe			 	 		 				 			 														 														 41	 42	 43	 44	 45	 46	 47	 	

	 	 		 INVEST – Zuschuss für Wagniskapital			 	 	 	 KapitalPLUS				 	 	 KfW-Energieeffizienzprogramm 		 	 	 		 KfW-Filmfinanzierung	 			 		 KfW-Programm		 			 	
Handwerker-Sofortkredit				 IBB-Wachstumsprogramm				

Erneuerbare Energien													

	 			 	 	 	 	 		 				 				 			 	 	 		 	 	 	  			  				 	 		 				 			 		 		  			  	 			

Max. 250 TEUR pro Jahr		

48	 KfW-Umweltprogramm 		

50	 KMU-Fonds	 		 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 														 51	 KMU-Fonds – Mikrokredite b. 25 TEUR	 		 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 52	 Konsolidierungsfonds				 	 	 	 		 				 53	 Liquiditätsfonds				 	 		 	 	 				 54	 Mikromezzaninfonds Deutschland	 	 	 	 	  	 			 		 	 	 55	 55	 Programm für Internationalisierung: • Einzelmaßnahmen (KMU-Projekte)	

49	 KfW-Unternehmerkredit 				 		 	 		 				 														

	

	

		

I. d. R. bis max. 1.022 TEUR		 10 bis 50 TEUR	

I. d. R. bis max. 1 Mio. EUR		

56	 • Gemeinschaftsprojekte	 														 57	 58	 59	 • Netzwerkbildung International	

	 		 	 		 			 						 	 		 			
			 	

Bis zu 50 %		 Bis zu 100 % (für Kammern, Verbände, 		 Branchennetzwerke) Bis zu 80 %		 Max. 100 TEUR; Bürgschaft max. 80 % 	 Erstinvestment bis zu 1 Mio. EUR

					 	 		 			 Sofortkredit für Kaufleute				 	 	 	 			 	 	 	 VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin	 		 	 	 	 	  	 			 		

 	 

14

Technologie, Forschung und Entwicklung
Seite Programm EU	
Alle ohne Einschränkung Finanziert / Kofinanziert

Wer
Nur KMU Gründerinnen / Gründer Bestehende Unternehmen

Wofür
Darlehen Investitionen Betriebsmittel Lohnkosten

Was
Zuschuss Beteiligung Bürgschaft

Wie viel

Bed.
Kombinierbar De-minimis

62	

Berlin Kredit Innovativ	

		

	 	 	 	 	 	 	 	

	

	

Bis zu 1 Mio. EUR	 Zuwendung i. H. v. max. 15 TEUR pro Projekt in	 in der Standardvariante Max. 5 Mio. EUR in der FuE-Phase	

63	 Design Transfer Bonus				 	 	 	 		 	 	 		 														 64	 ERP-Innovationsprogramm				 65	 ERP-Startfonds			 		 		 	 	 66	 EXIST-Forschungstransfer 	 67	 EXIST-Gründerstipendium	

	  	   

	 	 	 	 	 	 			 	 	 	 	 			 		 	 	  	 	  		 			
	 	 	

Max. 5 Mio. EUR		 Abhängig von Förderphase und Vorhaben		 Vorhabensabhängig	 Vorhabensabhängig Kombination aus offener Beteiligung und 	 Nachrangdarlehen bis initial 500 TEUR, insgesamt 2 Mio. EUR Vorhabensabhängig: 70–100 % der erstattungsfähigen Kosten sowie für indirekte Kosten (Overheads) eine Pauschale von 25 % der direkten Kosten Gemeinnützige externe Industrieforschungseinrichtungen erhalten für marktorientierte Vorhaben max. 375 TEUR, für Vorlaufforschung max. 500 TEUR, als Investitionszuschuss max. 500 TEUR Bis zu 100 % der förderfähigen Ausgaben; 	 für Frühphase 1 Zuschuss und zinslose Darlehen (je 50 %, max. 200 TEUR); für Frühphase 2 zinsvergünstigte Darlehen; Gesamtzuwendung für beide Phasen: max. 500 TEUR Zuschüsse max. 400 TEUR je Projekt bzw. 	 bei Verbünden je Projektpartner; Darlehen max. 1 Mio. EUR	

		

	  		 			
	

	

68	 Förderinitiative KMU-innovativ				 	 des BMBF

	 	

		 			

69	 High-Tech Gründerfonds			 		 	 	 	 	 		 		 														 														 70	 Horizont 2020	 			 						 			 														 														 														 72	 INNO-KOM-Ost				 	 	 	 	 		 			 														 														 														 														 73	

	

	

														 														 														

	

Pro FIT-Frühphasenfinanzierung			

	

	

	

		

	 	 	 	 	 			 	 	 	 	 	 	 	 	 	

	

75	 Pro FIT-Projektfinanzierung	 	 				 	 	 	 	 			 														 														 77	 Programm Innovationsassistent/-in					 			 		 			 														 														 78	 	 79	 Service für Technologietransfer	 und Cross-Innovation SIGNO KMU-Patentaktion 	 		 		 		 	

	  

Personalkostenzuschuss bis zu 20 TEUR für		 12 Monate; max. 2 Stellen können gleichzeitig gefördert werden	 	 Kostenlose Serviceleistungen Max. 8.000 EUR 		 Einstiegsvariante max. 3.000 EUR;	 Standardvariante max. 15 TEUR		 Erstinvestment bis zu 1 Mio. EUR Antragsteller- und projektformabhängig; bei FuE-Projekten für Unternehmen bis zu 55 %, für kooperierende Forschungseinrichtungen bis zu 100 % der förderfähigen Kosten; beim Netzwerkmanagement gestaffelt von 90 % im 1. Jahr bis 30 % im 4. Jahr

		

	

		 		

	 	 	

		 		

80	 Transfer BONUS			 	 		 		 														 81	 VC Fonds Technologie Berlin 	 82	 Zentrales Innovationsprogramm	 	 Mittelstand (ZIM)													 														 														 														 														

 	 	 	 	 	 		 	

 	 

	 	 	 	 			 		 			 	 			 		 			
		 	

Einleitung

Di e Förde rprogramme im tabe llarisch e n Übe rblick

15

Arbeitsmarktpolitische Förderung
Seite Programm EU	
Alle ohne Einschränkung Finanziert / Kofinanziert

Wer
Nur KMU Gründerinnen / Gründer Bestehende Unternehmen

Wofür
Darlehen Investitionen Betriebsmittel Lohnkosten

Was
Zuschuss Beteiligung Bürgschaft

Wie viel

Bed.
Kombinierbar De-minimis

84	 AFBG/Meister-BAföG									 	 			 														 														 														 														 86	 	 Arbeits- und Ausbildungs-		 				 			 	 			 plätze für Schwerbehinderte 													

Maßnahmekosten bis max. 10,226 TEUR (davon 30,5 % als Zuschuss), Unterhaltsbeitrag (Zuschuss und Darlehen) einkommens- und vermögensabhängig; verschiedene Möglichkeiten von Darlehenserlassen		 Max. 15 TEUR als Zuschuss, max. 10 TEUR als Darlehen		 Verbundausbildung max. 7.500 EUR; benachteiligte Jugendliche max. 10 TEUR; Frauen max. 7.500 EUR; Auszubildende aus Insolvenz/Betriebsstilllegung max. 5.000 EUR; Alleinerziehende max. 7.500 EUR; Förderung von Ausbildung in Splitterberufen 12 EUR pro Berufsschultag Einzelfallabhängig: Qualifizierungskosten bis zu	 1.440 EUR für den neu eingestellten Arbeitslosen, bei Unternehmen ab einer Mitarbeiterzahl von 50 max. 50 % der Kosten

87	 Ausbildungszuschuss		 						 		 			 														 														 														 														 														 														 88	

	

Berliner Jobcoaching bei			 	 									 Unternehmen	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 														 														

	 

89	 Eingliederungszuschuss		 						 		 			 	 nach §§ 88 ff. SGB III													 														 90	 	

Einstiegsqualifizierung				    nach § 54 a SGB III													

	 	 	 	 	 	 	 	 	

Einzelfallabhängig, max. 50 % für längstens		 12 Monate; höhere Förderleistungen für behinderte Menschen möglich Bis zu 216 EUR monatlich zzgl. 107 EUR monatliche Sozialversicherungspauschale Max. 12 TEUR pro Person; gestaffelt nach	 Höhe des Arbeitnehmer-Bruttogehalts und der Vertragsdauer Bis zu 100 % der Personal- und Sachkosten Zuschuss für Weiterbildungskosten und anteilig zum Arbeitsentgelt (bei Geringqualifizierten)

Landeszuschuss des					 			 		 			 Landes Berlin für KMU													 														

	

91	

	 

92	 	 93	 	

Lehrgangskosten der 	 beruflichen Weiterbildung

			

						 			

WeGebAU nach §§ 81 ff. und		 			 			 		 			 § 131 a SGB III													

16

Beratung und betriebliche Weiterbildung
Seite Programm EU	
Alle ohne Einschränkung Finanziert / Kofinanziert

Wer
Nur KMU Gründerinnen / Gründer Bestehende Unternehmen

Wofür
Darlehen Investitionen Betriebsmittel Lohnkosten

Was
Zuschuss Beteiligung Bürgschaft

Wie viel

Bed.
Kombinierbar De-minimis

96	 Beratungsförderung	 97	 	

															
BMWi-Innovationsgutscheine				 						 			 (go-Inno)													 	 	 			 	 	 			 98	 Coaching BONUS			 															 															 															 															 99	 eBusiness Lotse Berlin			 	 	 	 	 						 															 															 															 		 100	 Einfach Intuitiv – Usability			 	 	 			 	 	 			 	 für den Mittelstand													 															 	 101	 Energieberatung Mittelstand 					 					 			 															 															 															 102	 Gründercoaching Deutschland 			 	 	 	  															 															 103	 Potenzialberatung	 			 	 					 			 															 104	 Qualifizierungsberatung					 								 	 in Unternehmen													 105	 Schulungsförderung für 	 		 	 Workshops und Veranstaltungen		 107	 SIGNO Erfinderfachauskunft 	 		 	 	

			

	 					 			

Je Einzelantrag max. 1.500 EUR, im Geltungs-	 zeitraum insgesamt max. 9.000 EUR 50 % der Beratungsleistungen	

	



	  

Förderfähiger Tagessatz für Coach: 		 max. 1.000 EUR; Zuschuss i. H. v. 70 % bzw. 50 % bei Unternehmen, die länger als fünf Jahre bestehen; Zuschuss 100 % für die ersten zwei Tage bei erstmaliger Inanspruchnahme Kostenfreie Informationsgespräche, Informa- 	 tionsveranstaltungen und Leitfäden zu allen Themen des professionellen Einsatzes von IT-Lösungen für KMU Kostenlose Informationen zu Usability, 	 Informationsmaterialien und Veranstaltungen, Service für Pilotunternehmen



	 

				 			

Unternehmen mit Energiekosten i. H. v. mehr		 als 10 TEUR: 80 %, max. 8.000 EUR Zuschuss; Unternehmen mit Energiekosten von bis zu 10 TEUR: 80 %, max. 800 EUR Zuschuss		 50 % des förderfähigen Tagessatzes von 	 max. 800 EUR in den alten Bundesländern und in Berlin

	  

10 TEUR (Grundberatung 5.000 EUR, 		 Aufbauberatung 5.000 EUR)		 Kostenfreie, trägerneutrale Vor-Ort-Beratung in Unternehmen sowie Unterstützung Max. 1.200 bis 1.800 EUR		 Kostenlose, bis zu vierstündige Erstauskunft

	 					 			 	
								



Förderprogramme

Existe nzgrü n du nge n

17

Die Förderprogramme

Existenzgründungen Seiten 17 bis 26 Investitionen und Betriebsmittel Seiten 27 bis 60 Technologie, Forschung und Entwicklung Seiten 61 bis 82 Arbeitsmarktpolitische Förderung Seiten 83 bis 94 Beratung und betriebliche Weiterbildung Seiten 95 bis 118

Gewerbegrundstücke und -räume, Gründer- und Innovationszentren Seiten 119 bis 128

?

Wichtige Fachbegriffe werden im Glossar erläutert (siehe Seiten 133 ff.).

18

BBB-Start! Coachingprogramm für Existenzgründer
Ziel
Früherkennung von Risiken und Problemen mit dem Ziel, diese rechtzeitig durch schnelle und kompetente Hilfe zu beheben

Wie

Beantragung in Verbindung mit einer Bürgschaft der BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH

Wer

BBB-Start! steht allen Kunden der BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH für die ersten zwölf Monate nach Bürgschaftsübernahme kostenlos zur Verfügung.

Wo

Was

Existenzgründerinnen und Existenzgründer erhalten zusätzlich zur Bürgschaft praxisorientierte Checks für das erste Geschäftsjahr. Innerhalb bestimmter Zeiträume nehmen sie eine komplette Selbsteinschätzung vor: • nach sechs Monaten: Quick-Check • nach zwölf Monaten: Unternehmens-Check Geben die Checks Hinweise auf erste Probleme oder Planabweichungen, können die Existenzgründer in Kooperation mit der Handwerkskammer Berlin und der Industrie- und Handelskammer Berlin ihre Maßnahmen auf Tauglichkeit überprüfen und gegebenenfalls optimieren.

BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH Schillstraße 9, 10785 Berlin Herr Dirk Borgmann Telefon: 	 030 / 31 10 04-15 Telefax: 	 030 / 31 10 04-55 E-Mail: 	 info@buergschaftsbank-berlin.de Internet: 	 www.buergschaftsbank-berlin.de

Weitere auch für Gründerinnen und Gründer geeignete Förderangebote sind in den folgenden Kapiteln gekennzeichnet. mit einem

Förderprogramme

Existe nzgrü n du nge n

19

Berlin Start
Ziel
Gründerinnen und Gründer sowie junge Unternehmen mit einem Finanzierungsbedarf bis 250 TEUR werden beim Aufbau ihrer Geschäftstätigkeit unterstützt. 	 usgezahlt werden 100 %. A 	 ominal- und Effektivzins werden von der IBB vorgegeben N und in der Konditionenübersicht der IBB unter www.ibb.de/ berlinstart ausgewiesen. 	 ei Antragstellung wird eine Bearbeitungsgebühr für die B Bürgschaft von zzt. 1,5 % des beantragten Kreditbetrages – mind. 250 EUR – erhoben, die laufende Bürgschaftsprovision beträgt zzt. 0,75 % p. a. des Kreditbetrages. Die Kosten für die Bürgschaft sind an die BBB zu entrichten. 	 ie Bereitstellungsprovision beträgt 0,25 % pro Monat auf D den zugesagten, noch nicht ausgezahlten Kreditbetrag, beginnend zwei Bankarbeitstage und einen Monat nach Zusagedatum. 	 eben der Bürgschaft der BBB wird eine bankübliche BesiN cherung erwartet, soweit möglich. 	 ußerplanmäßige Tilgung ist möglich. A

Wer

	 xistenzgründerinnen und -gründer im Bereich der gewerbE lichen Wirtschaft (produzierendes Gewerbe, Handwerk, Handel und sonstiges Dienstleistungsgewerbe) und der freien Berufe, die über die erforderliche fachliche und kaufmännische Qualifikation für die unternehmerische Tätigkeit verfügen; 	 nternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie FreibeU ruflerinnen und Freiberufler, deren Gründungszeitpunkt höchstens fünf Jahre vor Antragstellung liegt. Es muss sich um kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nach der Definition der EU-Kommission handeln. Der Investitionsort muss in Berlin sein.

Wie

Was

	 s werden zinsgünstige Darlehen in Verbindung mit einer E bis zu 80-prozentigen Bürgschaft der BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH (BBB) bei •	 ründung eines neuen Unternehmens, G •	 bernahme eines bestehenden Unternehmens, Ü •	 orhaben bis zu fünf Jahre nach der Gründung (ExistenzV festigung) im Hausbankverfahren vergeben. 	 inanziert werden F •	 nvestitionskosten, I •	 osten für Erstausstattung eines Warenlagers, K •	 bernahmepreis, sofern kein Verkauf unter Verwandten Ü ersten Grades, •	 etriebsmittelbedarf. B 	 er Finanzierungsanteil beträgt maximal 100 %. D 	 er Darlehensmindestbetrag beträgt 5.000 EUR, der 	 D Darlehenshöchstbetrag 250 TEUR. 	 ie Laufzeit beträgt zwischen sechs und zehn Jahren mit bis D zu zwei tilgungsfreien Anlaufjahren, Festzins für die gesamte Laufzeit. Nach Ablauf der Freijahre erfolgt die Tilgung in gleich hohen vierteljährlichen Raten.

Antragstellung – auch für die Bürgschaft der BBB – über die Hausbank. Die Unterlagen zum Download finden Sie auf den Internetseiten der IBB unter www.ibb.de/berlinstart. Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133).

Wo

Die Antragstellung erfolgt über Ihre Hausbank. Beratung auch möglich bei: Investitionsbank Berlin Kundenberatung Wirtschaftsförderung Bundesallee 210, 10719 Berlin Telefon: 	 030 / 2125-4747 Telefax: 	 030 / 2125-4329 E-Mail: 	 kundenberatung.wirtschaft@ibb.de Internet:	 www.ibb.de

Weitere auch für Gründerinnen und Gründer geeignete Förderangebote sind in den folgenden Kapiteln gekennzeichnet. mit einem

20

Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg
Ziel
Der Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW) verfolgt das Ziel, Unternehmensgründungen in Berlin und Brandenburg zu initiieren. Das kostenlose und praxisorientierte Unterstützungsprogramm soll den Teilnehmerinnen und Teilnehmern helfen, aus ihrer Geschäftsidee kontinuierlich ein tragfähiges Geschäftskonzept zu entwickeln und gleichzeitig Netzwerke zu schaffen. Die besten Geschäftskonzepte werden prämiert.

Wie

Wer

Der BPW wendet sich branchenübergreifend an alle, die eine gute Idee haben und deren Umsetzung in Berlin oder Brandenburg planen. Ausführliche Teilnahmebedingungen und die Anforderungen an die teilnehmenden Wettbewerbsbeiträge sind im Handbuch zum BPW oder im Internet zu finden.

Was

	 Wissen: In Seminaren, Webinaren und Foren haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, Grundwissen zu allen gründungsrelevanten Themen aufzubauen und zu vertiefen. 	 Beratung: Erfahrene Expertinnen und Experten unterstützen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in individuellen Gesprächen bei der Klärung konkreter Fragen. 	 Netzwerk: Das Netzwerk des BPW bietet die Möglichkeit, Kontakte zu potenziellen Investoren, Gründungspartnerinnen und Gründungspartnern oder auch Kundinnen und Kunden zu knüpfen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen Gleichgesinnte kennen und haben die Chance, ihr Gründungsteam zu komplettieren. 	 Wettbewerb: Das Expertennetzwerk des BPW aus Banken, Kammern, Unternehmensberatung und vielen anderen überprüft vertraulich die eingereichten Geschäftskonzepte und gibt ein individuelles Feedback zur Optimierung. Im Rahmen des Wettbewerbs werden 18 Konzepte mit insgesamt über 50 TEUR prämiert.

	 Innerhalb des Wettbewerbs können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entscheiden, ob sie ihr Geschäftskonzept mithilfe eines Businessplans (BPW Plan) und/oder anhand der Business Model Canvas-Methode (BPW Canvas) erstellen. Die Gründenden wählen, welches Gründungswerkzeug sie für ihre Geschäftsidee nutzen möchten. 	 BPW Plan – In drei Stufen zum Businessplan		 BPW Plan beinhaltet die Erstellung eines Businessplans in drei Stufen, die jeweils einen spezifischen inhaltlichen Schwerpunkt haben. In jeder Stufe können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fragen zu ihrem Gründungsvorhaben in einem Beratungsgespräch klären, Kontakte knüpfen, Seminare besuchen und das Feedback der Juroren in Anspruch nehmen. 	 BPW Canvas – In einem Zyklus zum Business Model Canvas	 BPW Canvas beinhaltet die Erstellung eines Canvas-Modells, in dem Gedanken zu Papier gebracht werden, ohne wichtige Punkte außen vor zu lassen. Mithilfe von neun Komponenten erlaubt das Tool die schnelle Visualisierung von Geschäftskonzepten. In einem Zyklus von drei Monaten kann das Geschäftsmodell mithilfe von Seminaren, Beratungen und Veranstaltungen entwickelt und auf Basis des Feedbacks der Juroren optimiert werden.

Wann

Der Einstieg ist jederzeit möglich. 	 Start: Ende Oktober eines Jahres 	 Ende: im Juli des folgenden Jahres Das Handbuch zum BPW und die aktuellen Veranstaltungsdaten finden Sie unter www.b-p-w.de.

Wo

Die Teilnahme am BPW einschließlich aller angebotenen Leistungen ist kostenlos. Aus der Teilnahme ergeben sich keinerlei Verpflichtungen.

Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg Büro in der Investitionsbank Berlin Bundesallee 210 (Eingang Regensburger Straße), 10719 Berlin Hotline: 	 030 / 2125-2121 Telefax: 	 030 / 2125-2120 E-Mail: 	 info@b-p-w.de Internet: 	 www.b-p-w.de

Weitere auch für Gründerinnen und Gründer geeignete Förderangebote sind in den folgenden Kapiteln gekennzeichnet. mit einem

Förderprogramme

Existe nzgrü n du nge n

21

ERP-Gründerkredit – StartGeld
Ziel
F  inanzierung aller Formen der Existenzgründung, also Errichtung oder Übernahme eines Unternehmens sowie der Erwerb einer tätigen Beteiligung in Deutschland N  ebenerwerb, der mittelfristig auf den Haupterwerb ausgerichtet ist F  estigungsmaßnahmen innerhalb von drei Jahren nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit E  ine erneute Unternehmensgründung kann gefördert werden, wenn keine früheren Verbindlichkeiten aus einer früheren selbstständigen Tätigkeit mehr bestehen.

Wie

A  ntragstellung vor Vorhabensbeginn D  ie vorzeitige Rückzahlung des Gesamtbetrages oder von Teilbeträgen ist gegen Vorfälligkeitsentschädigung möglich. Z  weiter Antrag ist möglich, solange der Kreditbetrag von 100 TEUR nicht ausgeschöpft wurde

Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133).

Wo

Wer

	 atürliche Personen, die ein Unternehmen bzw. eine freibeN rufliche Existenz gründen oder hierfür Festigungsmaßnahmen mit einem Vorhabensbeginn innerhalb von drei Jahren nach Aufnahme ihrer Geschäftstätigkeit durchführen 	 rivatpersonen, die ein Unternehmen im Rahmen einer P Nachfolge übernehmen 	 leine Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (KMU im K Sinne der EU), die weniger als drei Jahre am Markt bestehen. Voraussetzung ist, dass mindestens ein Gesellschafter die Antragsvoraussetzungen für natürliche Personen erfüllt.

Die Antragstellung erfolgt über Ihre Hausbank oder ein anderes Kreditinstitut bei der KfW. KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5–9, 60325 Frankfurt Internet: 	 www.kfw.de/067 	 für ERP-Gründerkredit – Startgeld

Was

B  is zu 100 % des Gesamtfremdfinanzierungsbedarfs, max. 100 TEUR, davon Betriebsmittel bis max. 30 TEUR D  ie KfW macht keine Vorgaben hinsichtlich der Besicherung. 8  0-prozentige Haftungsfreistellung für die Hausbank F  ester Marktzinssatz für Gesamtlaufzeit N  icht mit anderen KfW- und ERP-Förderprodukten 	 kombinierbar

Weitere auch für Gründerinnen und Gründer geeignete Förderangebote sind in den folgenden Kapiteln mit einem gekennzeichnet.

22

ERP-Gründerkredit – Universell
Ziel
Zinsgünstige Finanzierung von Vorhaben im In- und Ausland für Gründerinnen und Gründer, Freiberuflerinnen und Freiberufler sowie kleine und mittlere Unternehmen, die noch keine fünf Jahre bestehen

Wie

	 ntragstellung vor Vorhabensbeginn A 	 ie vorzeitige Rückzahlung des Gesamtbetrages oder von D Teilbeträgen ist gegen Vorfälligkeitsentschädigung möglich.

Wer

	 atürliche Personen, die ein Unternehmen bzw. eine freibeN rufliche Existenz gründen oder hierfür Festigungsmaßnahmen mit einem Vorhabensbeginn innerhalb von fünf Jahren nach Aufnahme ihrer Geschäftstätigkeit durchführen 	 leine Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (KMU im K Sinne der EU), die weniger als fünf Jahre am Markt bestehen. Voraussetzung ist, dass mindestens ein Gesellschafter die Antragsvoraussetzungen für natürliche Personen erfüllt.

Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133).

Wo

Die Antragstellung erfolgt über Ihre Hausbank oder ein anderes Kreditinstitut bei der KfW. KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5–9, 60325 Frankfurt Internet:	 www.kfw.de/073 		 für ERP-Gründerkredit – Universell

Was

	 is zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten bzw. B Betriebsmittel 	 öchstbetrag: max. 25 Mio. EUR pro Vorhaben H 	 ankübliche Besicherung B 	 inssatz wird unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Z Verhältnisse des Kreditnehmers und der Sicherheiten von der Hausbank festgelegt. 	 0 % Haftungsfreistellung 5

Weitere auch für Gründerinnen und Gründer geeignete Förderangebote sind in den folgenden Kapiteln gekennzeichnet. mit einem

Förderprogramme

Existe nzgrü n du nge n

23

ERP-Kapital für Gründung
Ziel
	 insgünstige und nachrangige Finanzierung von ExistenzZ gründungen und Vorhaben in Deutschland von Freiberuflerinnen und Freiberuflern sowie von mittelständischen Unternehmen, die seit Aufnahme der Geschäftstätigkeit noch keine drei Jahre am Markt aktiv sind 	 ie durchleitenden Banken werden von den Risiken auf D Grundlage einer Bundesgarantie entlastet. Zudem wird der Zinssatz in den ersten zehn Jahren der Laufzeit aus Mitteln des ERP-Sondervermögens vergünstigt.

Wie

Wer

Das Programm wendet sich an natürliche Personen mit mindestens 10 % Gesellschaftsanteil, die über die notwendige fachliche und kaufmännische Qualifikation verfügen und die ein Unternehmen beziehungsweise eine freiberufliche Existenz in Deutschland als Haupterwerb gründen oder hierfür Festigungsmaßnahmen mit einem Vorhabensbeginn innerhalb von drei Jahren nach Aufnahme ihrer Geschäftstätigkeit durchführen. Das Unternehmen muss die KMU-Regelung im Sinne der EU erfüllen.

	 is zu 30 % (alte Bundesländer) bzw. 40 % (neue BundeslänB der und Berlin) der förderfähigen Investitionen (Voraussetzung: Eigenmitteleinsatz erforderlich: 10 % neue Bundesländer und Berlin bzw. 15 % alte Bundesländer der förderfähigen Investitionen) 	 ie Laufzeit beträgt 15 Jahre. Die Tilgung setzt erst nach sieD ben tilgungsfreien Anlaufjahren ein. Der Zinssatz wird in den ersten zehn Jahren aus ERP-Mitteln verbilligt. 	 er Eigenmittelcharakter ist insbesondere durch den VerD zicht auf Sicherheiten und die nachrangige Haftung gewährleistet. 	 00 % Haftungsfreistellung für das durchleitende Kredit1 institut 	 ine Kombination mit anderen Förderprogrammen ist im E Rahmen der EU-Beihilfegrenzen möglich.

Die Investitionen in das Betriebsvermögen unterliegen den Bestimmungen der De-minimis-Regelung (siehe Seite 133).

Wo

Was

Die Antragstellung erfolgt über Ihre Hausbank bei der KfW. KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5–9, 60325 Frankfurt Internet:	 www.kfw.de/058

	 lle Formen der Existenzgründung, also die Errichtung oder A die Übernahme von Unternehmen sowie der Erwerb einer tätigen Beteiligung 	 estigungsmaßnahmen innerhalb von 3 Jahren nach AufF nahme der Geschäftstätigkeit 	 it ERP-Kapital für Gründung können Investitionen in das M Anlagevermögen und in das Betriebsvermögen sowie branchenübliche Markterschließungsaufwendungen mitfinanziert werden. 	 ine erneute Unternehmensgründung, wenn keine VerbindE lichkeiten aus einer früheren selbstständigen Tätigkeit mehr bestehen. 	 RP-Kapital für Gründung wird pro Antragstellerin bzw. AnE tragsteller bis zu einem Kreditbetrag von maximal 500 TEUR bewilligt. 	 as durchleitende Kreditinstitut wird von der Haftung freiD gestellt.

Weitere auch für Gründerinnen und Gründer geeignete Förderangebote sind in den folgenden Kapiteln gekennzeichnet. mit einem

24

Gründungszuschuss
Gründungszuschuss zur Förderung der Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit nach § 57 SGB III Ziel
Existenzgründerinnen und -gründer, die durch die Aufnahme einer selbstständigen hauptberuflichen Tätigkeit ihre Arbeitslosigkeit beenden, können zur Sicherung des Lebensunterhalts und zur sozialen Sicherung in der Zeit nach der Existenzgründung einen Gründungszuschuss erhalten. 	 er Gründungszuschuss kann als Zuschuss für sechs MoD nate als Ermessensleistung gewährt werden. Eine Verlängerung um weitere neun Monate wird im Rahmen einer Kann-Leistung auf Antragstellung geprüft; der Gründungszuschuss wird für die Dauer von sechs Monaten in Höhe des Betrages, den der Arbeitnehmer als Arbeitslosengeld zuletzt bezogen hat, zuzüglich von monatlich 300 EUR, geleistet. 	 er Gründungszuschuss kann für weitere neun Monate in D Höhe von monatlich 300 EUR geleistet werden, wenn die geförderte Person ihre Geschäftstätigkeit anhand geeigneter Unterlagen darlegt. Ergänzender Hinweis: Vor der Existenzgründung kann die Teilnahme an einer Maßnahme zur Eignungsfeststellung oder zur Vorbereitung der Existenzgründung bedingt notwendig sein. Voraussetzung ist u. a. ein vorangegangenes Beratungsgespräch bei der Agentur für Arbeit.

Was

Wer

	 rbeitskräfte, die eine selbstständige, hauptberufliche TätigA keit aufnehmen 	 er Arbeitsnehmer muss bis zur Aufnahme der selbststänD digen Tätigkeit über einen Anspruch auf Arbeitslosengeld I von mindestens 150 Tagen verfügen. 	 ie Tragfähigkeit der Existenzgründung muss nachgewieD sen werden. 	 ntsprechende Kenntnisse und Fähigkeiten zur Ausübung E der selbstständigen Tätigkeit müssen dargelegt werden. Zum Nachweis der Tragfähigkeit der Existenzgründung ist der Agentur für Arbeit die Stellungnahme einer fachkundigen Stelle vorzulegen; fachkundige Stellen sind insbesondere die Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, berufsständische Kammern, Fachverbände und Kreditinstitute. 	 ine erneute Förderung ist ausgeschlossen, wenn nach BeE endigung einer bereits erhaltenen Förderung zur Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit noch keine 24 Monate vergangen sind. 	 ei Erreichen des erforderlichen Lebensalters für die RegelB altersrente im Sinne des Sechsten Buches ist eine weitere Förderung ausgeschlossen.

Wie

	 ie Anträge sind vor Aufnahme der selbstständigen TätigD keit oder vor dem Beginn des Seminars bzw. der Maßnahme zu stellen. 	 ie Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit ist z. B. durch D die Vorlage einer Gewerbeanmeldung bei Gewerbebetrieben bzw. durch eine Bestätigung der Anzeige einer freiberuflichen Tätigkeit, ausgestellt vom Finanzamt, nachzuweisen. 	 uf die Gewährung eines Gründungszuschusses besteht A kein Rechtsanspruch.

Wo

	 nträge sind bei der Agentur für Arbeit zu stellen, in deren A Bezirk die beantragende Person ihren Wohnsitz hat. 	 eitere Informationen erhalten Sie bei den Berliner W Agenturen für Arbeit (siehe Seite 136) und im Internet unter www. arbeitsagentur.de.

Weitere auch für Gründerinnen und Gründer geeignete Förderangebote sind in den folgenden Kapiteln gekennzeichnet. mit einem

Förderprogramme

Existe nzgrü n du nge n

25

Meistergründungsprämie
Meistergründungsprämie für Existenzgründungen Ziel
Erleichterung von Existenzgründungen im Handwerk

Wie

Wer

Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister in Berlin, die sich innerhalb von drei Jahren nach Ablegung der deutschen Meisterprüfung in diesem Handwerk selbstständig machen oder sich mit einer Ausnahmebewilligung gemäß § 8 der Handwerksordnung selbstständig machen und innerhalb des von der Handwerkskammer gesetzten Zeitraums den Nachweis der bestandenen Meisterprüfung erbringen

	 er Antrag auf Basisförderung ist vor Aufnahme der selbstD ständigen Tätigkeit bei der Handwerkskammer Berlin einzureichen, die ihrerseits die Weiterleitung an die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung vornimmt. 	 er Antrag auf Arbeitsplatzförderung kann drei Jahre nach D Existenzgründung über die Handwerkskammer gestellt werden. 	 as Programm ist mit anderen Programmen, z. B. Berlin D Start, kombinierbar.

Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133).

Was

Zweistufige Förderung 1. Stufe: Basisförderung 	 s wird ein bedingt rückzahlbarer Zuschuss gewährt. E 	 er Zuschuss beträgt einmalig 7.000 EUR. D 	 rei Jahre nach der Gründung muss die PrämienempfänD gerin bzw. der Prämienempfänger das Weiterbestehen der Selbstständigkeit nachweisen. 	 eiter ist nachzuweisen, dass keine Einkünfte aus unselbstW ständiger oder anderer selbstständiger Tätigkeit erzielt wurden (Ausnahmen müssen vorab genehmigt werden). 2. Stufe: Arbeitsplatzförderung 	 s wird eine weitere Prämie i. H. von 5.000 EUR gewährt, E wenn die Existenzgründerin bzw. der Existenzgründer die Einstellung mindestens einer sozialversicherungspflichtigen Arbeitskraft (Vollzeit oder von entsprechenden Teilzeitkräften – jeweils mit mindestens 50 % der Vollzeit) für die Dauer von wenigstens zwölf Monaten nachweist. Alternativ kann ein Ausbildungsplatz für mindestens zwölf Monate geschaffen und besetzt werden.

Wo

Handwerkskammer Berlin Blücherstraße 68, 10961 Berlin Telefon: 	 030 / 2 59 03-4 71 Telefax: 	 030 / 2 59 03-4 68 Weitere Informationen unter Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Referat IV D, 10820 Berlin Telefon:	 030 / 90 13-83 51 / -82 89 E-Mail:	 alexander.masurtschik@senwtf.berlin.de

Weitere auch für Gründerinnen und Gründer geeignete Förderangebote sind in den folgenden Kapiteln gekennzeichnet. mit einem

26

Förderprogramme

Investition e n u n d Betri e bsmitte l

27

Die Förderprogramme

Existenzgründungen Seiten 17 bis 26 Investitionen und Betriebsmittel Seiten 27 bis 60 Technologie, Forschung und Entwicklung Seiten 61 bis 82 Arbeitsmarktpolitische Förderung Seiten 83 bis 94 Beratung und betriebliche Weiterbildung Seiten 95 bis 118 Gewerbegrundstücke und -räume, Gründer- und Innovationszentren Seiten 119 bis 128

?

Wichtige Fachbegriffe werden im Glossar erläutert (siehe Seiten 133 ff.).

28

BBB-Express!
Ziel
Unternehmer haben gute Ideen, aber nicht immer die erforderlichen Sicherheiten. Damit Kredite nicht an fehlenden Sicherheiten scheitern, übernimmt die BBB Bürgschaften für die gewerbliche Wirtschaft in Berlin. BBB-Express! ermöglicht dank des elektronischen Antragsweges eine Bürgschaftszusage innerhalb von fünf Arbeitstagen zur Absicherung des Bankkredites.

Wie

Die Antragstellung erfolgt durch die Bank. Die Bank kann mittels eines Online-Antrags über das Internet direkt bei der BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH eine Bürgschaft zur Absicherung Ihres Kredites an das Unternehmen erhalten. Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133).

Wer

Kleine und mittelständische Unternehmen sowie Angehörige freier Berufe, die seit mindestens 3 Jahren bestehen und deren Bilanz bzw. Einnahmen-/Überschussrechnung (nicht älter als 15 Monate) ein positives Betriebsergebnis und ein positives Eigenkapital ausweisen

Wo

Übernahme von Bürgschaften in Höhe von bis zu 70 % für Investitionskredite, Betriebsmittel- und Avalkredite, öffentliche Kredite (z. B. KfW- und IBB-Darlehen) sowie Leasingkredite, maximale Bürgschaftshöhe 100 TEUR; damit können – je nach Sicherheitenbedarf – Kredite zwischen 142 TEUR (70 %) und 200 TEUR (50 %) ermöglicht werden.

Was

BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH Schillstraße 9, 10785 Berlin Herr Michael Wowra Telefon:	 030 / 31 10 04-21 Telefax:	 030 / 31 10 04-55 E-Mail: 	 info@buergschaftsbank-berlin.de Internet: 	 www.buergschaftsbank-berlin.de

Förderprogramme

Investition e n u n d Betri e bsmitte l

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Berlin Kapital
Ziel
	 s wird Mezzanin- bzw. eigenkapitalnahes Kapital zur VerE besserung der Kapitalstruktur insbesondere an kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) vergeben. 	 ie Finanzierung wird für definierte Vorhaben in Berlin zur D Verfügung gestellt.

Wie

Wer

	 ntragsberechtigt sind mittelständische Unternehmen in A der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft (die GmbH & Co. KG gilt im Sinne der Regularien als Kapitalgesellschaft) mit Sitz oder Betriebsstätte in Berlin. 	 ie Unternehmen sollten i. d. R. mindestens seit drei Jahren D bestehen sowie über eine ausreichende Kapitaldienstfähigkeit oder Wertsteigerungspotenzial verfügen und langfristig rentabel arbeiten. Es werden ausschließlich Vorhaben in Berlin finanziert. 	 as Angebot gilt branchenübergreifend (Unternehmen der D Sektoren Schiffbau, Kohle, Bergbau und Stahl sowie Landwirtschaft, Fischerei und Fischzucht sind von einer Finanzierung ausgeschlossen). 	 anierungsfälle sowie die Finanzierung von Unternehmen S in Schwierigkeiten im Sinne der Europäischen Kommission sind ausgeschlossen. Ausgeschlossen sind auch Fusionen, Management-Buy-Outs, Management-Buy-Ins oder Übertragungen zwischen Familienmitgliedern, es sei denn, eine Finanzierung wird ausschließlich für die Umsetzung eines Unternehmensplans für die Erweiterung der Geschäftstätigkeit eines Unternehmens geleistet, wobei die Finanzierung der Übernahme des Unternehmens vom vorangegangenen Besitzer ausgeschlossen ist.

Was

	 s werden eigenkapitalähnliche Mittel in Form von stillen E Beteiligungen und Nachrangdarlehen bis zu 5 Mio. EUR zur Verfügung gestellt. 	 tille Beteiligungen sowie Nachrangdarlehen werden mit S Rangrücktritt ausgestattet und gewinnen dadurch Eigenkapitalcharakter. Vorausgesetzt wird in der Regel eine 50prozentige Kofinanzierung Ihres Vorhabens durch weitere Partner (Geschäftsbank, Beteiligungsgesellschaft etc.).

	 as Einzelengagement beträgt maximal 5 Mio. EUR. D 	 ie Gewährung einer Finanzierung steht in der Regel unter D der Voraussetzung, dass sich weitere Partner (z. B. Geschäftsbank, Beteiligungsgesellschaft etc.) an der Finanzierung des Vorhabens beteiligen. 	 rt und Höhe der Finanzierung sowie die jeweiligen marktA üblichen Konditionen werden individuell vereinbart. 	 ankübliche Sicherheiten sind grundsätzlich erforderlich. B Ein Rechtsanspruch auf die Gewährung einer Finanzierung besteht nicht. 	 ie Beantragung erfolgt formlos in schriftlicher Form. D 	 em Antrag sind ein plausibler Geschäftsplan sowie folD gende Unterlagen beizufügen: a •	 ktueller Handelsregisterauszug •	 ktueller Gesellschaftsvertrag a •	 ktuelle Gesellschafterliste a •	 ahresabschlüsse der letzten drei Jahre (ggf. einschließlich J verbundener Unternehmen) •	 ktuelle betriebswirtschaftliche Auswertung mit Summena und Saldenliste •	 rtragsvorschau für das laufende Jahr und zwei Folgejahre E •	 ngaben über den aktuellen Auftragsbestand (inkl. VoluA men und zeitliche Reichweite) L •	 iquiditätsplanung für das laufende Jahr und die folgenden zwei Jahre sowie Finanzierungs- und Investitionsplan A •	 uflistung der Darlehens- und Leasingverträge zu allen valutierenden Krediten inklusive Übersicht über alle valutierenden Darlehen D •	 atenschutzerklärung (Vordruck) •	 MU-Erklärung K •	 elbstauskünfte der maßgeblichen Gesellschafter des S Unternehmens (Vordruck wird von der IBB zur Verfügung gestellt.)

Investitionsbank Berlin Bundesallee 210, 10719 Berlin Telefon: 	 030 / 2125-4747 Telefax: 	 030 / 2125-4329 E-Mail: 	 kundenberatung.wirtschaft@ibb.de Internet: 	 www.ibb.de Für dieses Programm können Sie Ihren Antrag sowie alle zugehörigen Unterlagen im eAntrags-Verfahren einreichen. Detaillierte Informationen zu dem eAntrags-Verfahren finden Sie unter www.ibb.de/eAntrag.aspx.

Wo

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Berlin Kredit
Ziel
Berlin Kredit dient der langfristigen Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln kleiner und mittlerer Unternehmen. 	 er Berlin Kredit wird entsprechend der Bonität des Kunden D und der zur Verfügung gestellten Sicherheiten nach einem risikoadjustierten Zinssystem vergeben. 	 ie aktuellen Konditionen werden unter www.ibb.de/berlin D kredit ausgewiesen. 	 ach Ablauf der Freijahre erfolgt die Tilgung in gleich hoN hen vierteljährlichen Raten. Eine vorzeitige vollständige oder teilweise Tilgung ist nur gegen Vorfälligkeitsentschädigung möglich. 	 as Darlehen ist in Abstimmung mit der Hausbank bankD üblich zu besichern. Zusätzlich kann in einem integrierten Antragsverfahren eine bis zu 80-prozentige Bürgschaft der BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH beantragt werden. 	 ombinationen mit KfW-Programmen und öffentlichen FörK dermitteln sind möglich.

Wer

	 ntragsberechtigt sind A •	 leine und mittlere Unternehmen, k •	 atürliche Personen, die Gewerbeimmobilien vermieten n oder verpachten. 	 er Investitionsort muss in Berlin sein. D 	 icht gefördert werden Unternehmen in Schwierigkeiten im N Sinne der Europäischen Kommission.

Was

	 it Berlin Kredit werden alle Investitionen, die einer langM fristigen Mittelbereitstellung bedürfen und einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg erwarten lassen, finanziert, z. B. •	 rundstücke und Gebäude, G •	 aumaßnahmen, B •	 auf von Maschinen, Anlagen und EinrichtungsK 	 gegenständen, •	 mmaterielle Wirtschaftsgüter, I •	 Betriebsübernahmen zwischen unabhängigen Investoren. 	 it Berlin Kredit werden außerdem Betriebsmittel finanM ziert, die im Zusammenhang mit einer Erweiterung oder dem Unternehmenswachstum stehen. Die Antragstellenden müssen grundsätzlich wettbewerbsfähig sein und positive Zukunftsaussichten haben. 	 rundsätzlich ausgeschlossen sind die Umschuldung bzw. G Nachfinanzierung bereits abgeschlossener Investitionsvorhaben sowie Sanierungsfinanzierungen. 	 s werden Tilgungsdarlehen für Investitionen und BetriebsE mittel bis maximal 10 Mio. EUR gewährt. 	 er Finanzierungsanteil beträgt bis zu 100 % der förderD fähigen Investitionskosten bzw. bis zu 100 % bei Betriebsmitteln. Die Auszahlung der Darlehen erfolgt zu 100 %. 	 ie Bereitstellungsprovision beträgt 0,25 % pro Monat auf D den zugesagten, noch nicht ausgezahlten Kreditbetrag, beginnend zwei Bankarbeitstage und einen Monat nach Zusagedatum. 	 ie Laufzeit beträgt D •	 ür Investitionen i. d. R. bis zu zehn Jahre mit bis zu zwei f Freijahren; •	 is zu 20 Jahre mit bis zu drei Freijahren, wenn mindestens b 2/3 der förderfähigen Investitionskosten auf Grunderwerb, gewerbliche Baukosten oder den Erwerb von Unternehmen und Beteiligungen entfallen; f •	 ür die Betriebsmittelvariante bis zu fünf Jahre mit bis zu einem Freijahr.

Wie

	 ie Antragstellung erfolgt vor Beginn des Vorhabens über D Ihre Hausbank. 	 ie Unterlagen zum Download finden Sie auf den InternetD seiten der IBB. 	 ine Bürgschaft der BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-BranE denburg GmbH kann entsprechend den üblichen Bedingungen der Bürgschaftsbank über die Hausbank beantragt werden (integriertes Antragsverfahren).

Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133).

Wo

Hausbank Beratung auch möglich bei: Investitionsbank Berlin Kundenberatung Wirtschaftsförderung Bundesallee 210, 10719 Berlin Telefon: 	 030 / 2125-4747 Telefax: 	 030 / 2125-4329 E-Mail: 	 kundenberatung.wirtschaft@ibb.de Internet:	 www.ibb.de Für dieses Förderangebot sind Änderungen geplant. Entnehmen Sie bitte den aktuellen Stand den Programminformationen unter www.ibb.de.

Förderprogramme

Investition e n u n d Betri e bsmitte l

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Beteiligungen der MBG
Beteiligungen der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Berlin-Brandenburg GmbH (MBG) Ziel
	 ie Beteiligung dient der Schaffung oder Sicherung einer D nachhaltig wettbewerbsfähigen Existenz durch Erweiterung der Eigenkapitalbasis und kann eingesetzt werden zur Finanzierung von: •	 ooperationen K •	 nnovationen I •	 rrichtung, Erweiterung, Umstellung oder grundlegender E Rationalisierung von Betrieben •	 xistenzgründungen E •	 rbauseinandersetzungen E •	 usscheiden von Gesellschafterinnen oder Gesellschaftern A (in Ausnahmefällen) 	 arenlager, Anlaufkosten und Maßnahmen zur MarkterW schließung können anteilig mitfinanziert werden. Ausgeschlossen sind Umschuldungen, Nachfinanzierungen und Sanierungen.

Was

	 s werden offene und stille Beteiligungen übernommen. E 	 er Beteiligungsbetrag beträgt in der Regel bis zu 1,25 Mio. EUR. D 	 as Beteiligungsentgelt ist ratingabhängig und besteht aus D einem Festentgelt und einer gewinnabhängigen Komponente. 	 ei Antragstellung wird eine einmalige BearbeitungsgeB bühr von 1 %, bei Auszahlung ein Haftungsfondsbeitrag von ebenfalls 1 % fällig.

Wie

	 nträge auf Übernahme einer Beteiligung können unter BeiA fügung des Investitionskonzeptes gestellt werden. 	 as Vorhaben darf noch nicht beendet sein. D 	 eteiligungen können mit anderen Programmen kombiniert B werden.

Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133).

Wer

Wo

Existenzgründungen und Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft aus Berlin und Brandenburg, deren Jahresumsatz einschließlich verbundener Unternehmen in der Regel 50 Mio. EUR nicht übersteigt, mit weniger als 250 Beschäftigten.

Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Berlin-Brandenburg GmbH Geschäftsstelle Berlin Schillstraße 9, 10785 Berlin Herr Michael Wowra Telefon: 	 030 / 31 10 04-21 Telefax: 	 030 / 31 10 04-55 E-Mail: 	 berlin@mbg-bb.de Internet:	 www.mbg-bb.de

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

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Bürgschaft ohne Bank (BoB)
Ziel
Unternehmerinnen und Unternehmer, die noch keine Bank haben, können direkt bei der BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH eine Bürgschaft zur Absicherung von Krediten beantragen. Mit der Bürgschaftszusage kann wesentlich einfacher eine finanzierende Bank gefunden werden.

Wie

Antragstellung direkt bei der BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH vor der ersten Kreditanfrage bei einer Bank Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133).

Wer

Vornehmlich Existenzgründungen und kleine Unternehmen sowie Angehörige freier Berufe

Wo

Was

Übernahme von Bürgschaften in Höhe von bis zu 80 % für Investitionskredite, Betriebsmittel- und Avalkredite sowie öffentliche Kredite (z. B. KfW-Darlehen) und Leasingkredite, maximale Bürgschaftshöhe 1,25 Mio. EUR

BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH Schillstraße 9, 10785 Berlin Herr Michael Wowra Telefon: 	 030 / 31 10 04-21 Telefax: 	 030 / 31 10 04-55 E-Mail: 	 info@buergschaftsbank-berlin.de Internet:	 www.buergschaftsbank-berlin.de

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

Förderprogramme

Investition e n u n d Betri e bsmitte l

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Bürgschaften für Investitions- und Betriebsmittelkredite
Ziel
Absicherung von Krediten, soweit keine ausreichenden bankmäßigen Sicherheiten durch die Kreditnehmerin oder den Kreditnehmer gestellt werden können

Wo

Wer

	 leine und mittlere Berliner Unternehmen der gewerblichen K Wirtschaft sowie Angehörige der freien Berufe 	 xistenzgründerinnen und -gründer in Berlin, die ein GeE werbe gründen oder einen freien Beruf ausüben wollen 	 ersonen, die sich mithilfe des verbürgten Kredits an UnterP nehmen beteiligen, in denen sie derzeit oder zukünftig in leitender Position tätig sein werden (Unternehmensübernahme/MBO) 	 roßunternehmen G

BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH Schillstraße 9, 10785 Berlin Herr Michael Wowra Telefon: 	 030 / 31 10 04-21 Telefax: 	 030 / 31 10 04-55 E-Mail: 	 info@buergschaftsbank-berlin.de Internet:	 www.buergschaftsbank-berlin.de Investitionsbank Berlin Kundenberatung Wirtschaftsförderung Bundesallee 210, 10719 Berlin Telefon: 	 030 / 2125-4747 Telefax: 	 030 / 2125-4329 E-Mail: 	 kundenberatung.wirtschaft@ibb.de Internet:	 www.ibb.de PricewaterhouseCoopers AG Lise-Meitner-Straße 1, 10589 Berlin (Büroanschrift) Postfach 12 08 08, 10598 Berlin (Postanschrift) Potsdamer Platz 11, 10785 Berlin (Besucheradresse) Herr Bernd Papenstein, Herr Peter Koch Telefon: 	 030 / 26 36-12 04 Telefax: 	 030 / 26 36-12 21 E-Mail: 	 bernd.papenstein@de.pwc.com, 		 koch.peter@de.pwc.com Internet:	 www.pwc.de Bei Fragen zum Thema Bürgschaften können Sie sich auch an die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Martin-Luther-Straße 105, 10825 Berlin Herr Dr. Michael Knieß Telefon: 	 030 / 90 13-83 67 wenden.

Was

Es werden Bürgschaften für Kredite gewährt, die einen möglichen Ausfall gegenüber der Hausbank (Kreditgeber) abdecken. Je nach der Höhe des Kreditbedarfs ist zwischen folgenden Möglichkeiten bzw. Verfahren und Ansprechpartnern zu unterscheiden: 	 is zu 1,25 Mio. EUR von der BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu b Berlin-Brandenburg GmbH für max. 80 % eines Kredites;
 	 b 1,25 Mio. EUR bis zu 10 Mio. EUR vom Land Berlin über die a Investitionsbank Berlin für in der Regel 70 % eines Ausfalls. 	 ei Bürgschaftsbeträgen im Bund-Länder-Verfahren größer B als 10 Mio. EUR ist der Ansprechpartner für Bürgschaften die PricewaterhouseCoopers AG (PwC) Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (besondere Eingrenzungen).

Wie

	 ormgebundene Antragstellung über die Hausbank F 	 em Antrag sind alle maßgeblichen Unterlagen zu Vorhaben/ D Konzept und Gesellschafterinnen/Gesellschaftern/Geschäftsführung (inklusive Sicherheitenvorschlag) beizufügen. 	 er Antrag muss vor Beginn des Vorhabens gestellt werden. D 	 s werden unterschiedliche Antragsentgelte berechnet. Die E Angaben erfragen Sie im Bedarfsfall bitte bei den entsprechenden Anbietern.

Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133).

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

34

Bürgschaften für Leasingfinanzierungen
Ziel
	 rleichterung des Zugangs zu Leasingfinanzierungen durch E Bürgschaften als zusätzliche Sicherheit 	 ie BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH D übernimmt gegenüber der Leasinggesellschaft für deren Leasingkunden Bürgschaften und nutzt Rückbürgschaften des European Investment Fonds (EIF/CIP-Programm).

Wie

Wer

	 nträge stellen die Leasinggesellschaften für ihre LeasingA kunden über die Website www.leasing-buergschaft.de 	 ein rechnergestütztes Antragsverfahren, das schlanke ProR zesse und schnelle Entscheidungen innerhalb von zwei bis fünf Bankarbeitstagen garantiert 	 easing-Bürgschaften können mit anderen Programmen L kombiniert werden.

	 xistenzgründer sowie kleine und mittlere Unternehmen E der gewerblichen Wirtschaft aus Berlin mit weniger als 250 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 50 Mio. EUR oder einer Bilanzsumme von 43 Mio. EUR 	 eine reinen Gütertransportunternehmen nach EU-DefiniK tion

Wo

Was

	 easingfinanzierungen für Leasinggüter mit Laufzeiten von L 12 bis 120 Monaten 	 0 % oder 60 % Bürgschaft für Leasingfinanzierungen 3 	 is 250 TEUR pro Leasingvorhaben mit max. 150 TEUR BürgB schaft (max. Leasingvolumen pro Unternehmensgruppe von 1 Mio. EUR mit max. 300 TEUR Bürgschaften möglich) 	 eine separaten Kosten für die Bürgschaft zur Leasingrate K 	 eine Umschuldungen K 	 eine Sanierungsfinanzierungen K

BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH Schillstraße 9, 10785 Berlin Frau Stefanie Tonn Telefon:	 030 / 31 10 04-35 Herr Michael Wowra Telefon:	 030 / 31 10 04-21 Telefax:	 030 / 31 10 04-55 E-Mail:	 info@buergschaftsbank-berlin.de Internet:	 www.buergschaftsbank-berlin.de

Diese Finanzierung wird von einer Garantie unterstützt, die innerhalb des Rahmenprogramms der Europäischen Union für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) gestellt wurde. Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

Förderprogramme

Investition e n u n d Betri e bsmitte l

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ERP-Beteiligungsprogramm
Ziel
Erweiterung der Eigenkapitalbasis von kleinen und mittleren Unternehmen durch Bereitstellung von Kapital über Kapitalbeteiligungsgesellschaften, die zu diesem Zweck aus dem ERPBeteiligungsprogramm Refinanzierungskredite erhalten.

Wie

	 ntragstellung vor Vorhabensbeginn A 	 ombination mit anderen Förderprogrammen möglich K 	 is zu 100 % der Beteiligungssumme B

Wer

Wo

	 eteiligungsgeber: private KapitalbeteiligungsgesellschafB ten in Deutschland 	 eteiligungsnehmer: Kleine und mittlere Unternehmen der B gewerblichen Wirtschaft in Deutschland mit bis zu 50 Mio. EUR Gruppenumsatz, in Ausnahmefällen mit bis zu 75 Mio. EUR

	 eteiligungsgeber: Die Antragstellung der BeteiligungsgeB sellschaft erfolgt über die Hausbank bei der KfW. 	 eteiligungsnehmer: Die Antragstellung erfolgt direkt bei B einer privaten Kapitalbeteiligungsgesellschaft.

Was

	 efinanzierungsdarlehen für das eingesetzte BeteiligungsR kapital des Beteiligungsbetrages 	 ierfür ist die Garantie einer Bürgschaftsbank erforderlich. H 	 öchstbetrag: max. 1,25 Mio. EUR H 	 ine wiederholte ERP-geförderte Beteiligung ist zulässig, soE lange der jeweilige Höchstbetrag nicht überschritten wird. 	 n Ausnahmefällen sind Beteiligungen bis zu 2,5 Mio. EUR I möglich. 	 aufzeit des Refinanzierungskredites: 10 Jahre, in den neuen L Bundesländern und in Berlin 13 Jahre 	 ede Beteiligungsform ist zulässig (Ausnahme: Ausschluss J am Verlust im Vergleichs- oder Insolvenzfall). 	 as Beteiligungsentgelt wird frei vereinbart. D

KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5–9, 60325 Frankfurt Internet:	 www.kfw.de/100 	 Programmvariante für alte Länder 	 www.kfw.de/104 Programmvariante für neue Länder und Berlin 	

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

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ERP-Regionalförderprogramm
Ziel
F  inanzierung von Investitionen kleiner und mittlerer Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft in deutschen Regionalfördergebieten

Wie

	 ntragstellung vor Vorhabensbeginn A 	 ombination mit anderen Förderprogrammen möglich K

Wer

Wo

	 leine und mittlere in- und ausländische Unternehmen K (KMU)
 	 reiberuflich Tätige F 	 xistenzgründerinnen und -gründer, die über die erforderE liche fachliche und kaufmännische Qualifikation für die unternehmerische Tätigkeit verfügen 	 atürliche Personen, die Gewerbeimmobilien vermieten N oder verpachten 	 lle Antragsteller müssen seit mindestens drei Jahren am A Markt aktiv sein.

Die Antragstellung erfolgt über Ihre Hausbank bei der KfW. KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5–9, 60325 Frankfurt Internet: 	 www.kfw.de/062 	 Programmvariante für KMU 	 www.kfw.de/072 	 Programmvariante für KU

Was

	 anküblich abzusicherndes Darlehen B 	 öchstbetrag: 3 Mio. EUR pro Vorhaben H 	 isikogerechter Zinssatz R 	 örderfenster für kleine Unternehmen mit zusätzlich verF günstigtem Zinssatz 	 is zu 100 % der förderfähigen Kosten B

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

Förderprogramme

Investition e n u n d Betri e bsmitte l

37

Filmproduktion: Filmförderung und Standortmarketing
Filmproduktion: Filmförderung und Standortmarketing in der Region Berlin-Brandenburg Ziel
	  ntwicklung der gemeinsamen Medienregion mit dem Ziel E der Sicherung und Stärkung der medienwirtschaftlichen und kulturellen Infrastruktur unter künstlerischen, wirtschaftlichen und technischen Gesichtspunkten 	  örderung von Kino- und Fernsehfilmen sowie anderen auF diovisuellen Inhalteformaten in allen Phasen des Entstehens und der Verwertung 	  tandortmarketing, Präsentation und Repräsentation der S Medienregion im In- und Ausland 	  nträge sind grundsätzlich vor dem Projekt- bzw. MaßnahA mebeginn bei der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH einzureichen. 	  ittel aus diesem Programm und Mittel anderer FörderproM gramme können kumuliert werden. 	  s besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung aus diesem E Programm. 	  n der Regel ist ein angemessener Eigenanteil zur FinanzieI rung des Vorhabens zu erbringen. 	  ie Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH entscheidet D über die Höhe der Förderung je nach Lage des einzelnen    Projekts. 	  ie Förderung wird in Form eines erfolgsbedingt rückzahlD baren Darlehens gewährt, in der Kategorie „Sonstige Vor-    haben“ durch Zuschüsse. 	  ei den geförderten Projekten soll mindestens ein Betrag      B in Höhe der bewilligten Mittel in den Ländern Berlin oder Brandenburg ausgegeben werden (Regionaleffekt). 	  ie aktuellen Förderrichtlinien sind im Internet unter D 	 www.medienboard.de abrufbar.

Wie

Wer

	  roduzentinnen und Produzenten mit Wohn- und FirmenP sitz in Deutschland 	  ür Anträge auf Produktionsförderung muss in der Regel ein F Verleihvertrag vorliegen.

Was

	  m Rahmen der Filmförderungsrichtlinien werden die EntI wicklung, Produktion sowie Verleih und Vertrieb von Kinospielfilmen, von Dokumentar- und Kurzfilmen gefördert. Zudem kann die Produktion von Fernsehfilmen und anderen audiovisuellen Inhalten gefördert werden. 	  ie Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH fördert in folD genden Kategorien: Drehbuch-, Stoff- und Projektentwicklung sowie Produktions- und Nachwuchsförderung, Verleih und/oder Vertrieb sowie sonstige Vorhaben (wie Präsentationen, Veranstaltungen, Professionalisierungsmaßnahmen etc.). 	  ie Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH ist darüber     D hinaus Anlaufstelle, Kompetenz- und Beratungszentrum    für die Film- und Medienbranche der Region. Neben ihren Aktivitäten zur monetären Förderung, zum Standortmarketing und zur strukturellen Förderung tragen MedienboardInitiativen wie die Berlin Brandenburg Film Commission (BBFC) und die MEDIA Antenne Berlin-Brandenburg mit ihren Services zur Entwicklung der Medienregion bei.

Wo

Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH August-Bebel-Straße 26–53, 14482 Potsdam-Babelsberg Filmförderung Herr Christian Berg Telefon: 	 03 31 / 7 43 87-23 Telefax: 	 03 31 / 7 43 87-99 E-Mail: 	 info@medienboard.de Sonstige Vorhaben/Standortprojektförderung Frau Ina Göring Telefon: 	 03 31 / 7 43 87-85 Telefax: 	 03 31 / 7 43 87-99 E-Mail: 	 info@medienboard.de Berlin Brandenburg Film Commission (BBFC) Frau Christiane Raab Telefon: 	 03 31 / 7 43 87-31 Telefax: 	 03 31 / 7 43 87-99 E-Mail: 	 c.raab@medienboard.de MEDIA Antenne Frau Susanne Schmidt Telefon: 	 03 31 / 7 43 87-51 E-Mail: 	 s.schmidt@medienboard.de

38

Filmproduktion: Zwischenfinanzierung
Förderung des Medienstandortes Berlin-Brandenburg Ziel Wie
	  nträge können formlos bei der Investitionsbank Berlin (IBB) A oder der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) gestellt werden. 	  ie Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH leitet eingeD reichte Anträge an die Investitionsbanken weiter. Die Prüfung und Bearbeitung erfolgt bei der ILB. 	  aneben sind bankübliche Unterlagen zum Unternehmen D sowie zum Projekt einzureichen.

Die Stärkung des Medienstandortes Berlin-Brandenburg

Produktionsunternehmen mit Sitz in Brandenburg und Berlin oder deutsche Produktionsgesellschaften (auch innerhalb einer internationalen Koproduktionsgemeinschaft), die einen wesentlichen Teil ihrer Auftragsproduktion in der Medien-      region Berlin-Brandenburg realisieren

Wer

Wo

Was

	  s werden projektbezogene Darlehen und Bürgschaften zur E Zwischenfinanzierung von Filmproduktionen zur Verfügung gestellt. 	  inanziert werden fiktionale und nonfiktionale TV-Formate F sowie Serien. 	  oraussetzung ist eine Zusage des mitfinanzierenden TVV Senders. 	  arüber hinaus bieten wir auch Zwischenfinanzierung von D Auftragsproduktionen aus anderen Medienbereichen (z. B. Games) an, sofern die Bonität des Auftraggebers dies zulässt. 	  er Mindestbetrag für Aval und Darlehen beträgt 100 TEUR. D 	  ie Konditionen werden entsprechend der individuellen      D Risikobewertung festgelegt.

Investitionsbank des Landes Brandenburg Steinstraße 104–106, 14480 Potsdam Telefon: 	 03 31 / 6 60 16 02 E-Mail: 	 medien@ilb.de Investitionsbank Berlin Kundenberatung Wirtschaftsförderung Key Account Management Bundesallee 210, 10719 Berlin Herr Leslie Jakstat Telefon:	 030 / 2125-4151 E-Mail: 	 leslie.jakstat@ibb.de Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH August-Bebel-Straße 26–53, 14482 Potsdam-Babelsberg Herr Christian Berg (Förderbereich) Telefon: 	 03 31 / 7 43 87-23 Telefax: 	 03 31 / 7 43 87-99 E-Mail: 	 info@medienboard.de

Förderprogramme

Investition e n u n d Betri e bsmitte l

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Garantien für Arbeitnehmerbeteiligungen
Absicherung von Beteiligungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern an Berliner Unternehmen, um dadurch vorrangig 	  ie Identifikation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern d mit ihrem arbeitgebenden Unternehmen zu erhöhen und 	  eren Bereitschaft zu fördern, dem Unternehmen Kapital d zur Verfügung zu stellen.

Ziel

	  er Höchstbetrag der Garantie je Unternehmen ist auf 1 Mio. D EUR begrenzt. 	  aufzeit: max. zehn Jahre L 	  ntgelt: einmalige Bearbeitungsgebühr i. H. v. 1 % und eine E jährliche Provision i. H. v. bis zu 2 % des Garantiebetrages, welche jeweils vom Unternehmen, an dem sich der Arbeitnehmer beteiligt, zu tragen ist

Wer

Wie

Antragsberechtigt ist, wer Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer im Sinne des Vermögensbildungsgesetzes ist, gemeinsam     mit dem Unternehmen, an dem sie/er sich beteiligt. Förderungsfähig sind Beteiligungen an Unternehmen 	  it in der Regel nicht mehr als 500 Beschäftigten und einem m Jahresumsatz von max. 50 Mio. EUR, 	  it Sitz und Betriebsstätte in Berlin, m 	  ie sich zu höchstens 25 % im Besitz eines oder mehrerer Und ternehmen befinden, die den vorgenannten Kriterien nicht entsprechen.

	  ormgebundene Antragstellung F 	  er Antrag muss vor Abschluss des Beteiligungsvertrages D gestellt werden. 	  arantien für Arbeitnehmerbeteiligungen können mit anG deren Programmen kombiniert werden.

Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133).

Wo

Was

Das Land sichert die Beteiligung mit einer Garantie für den Fall ab, dass das Unternehmen insolvent wird und die Beteiligung nicht zurückzahlen kann. 	  arantien werden übernommen G •	 i. H. v. 80 % der eingezahlten Beteiligungssumme sowie  •	 i. H. v. 80 % des vertraglich vereinbarten Beteiligungsertra ges. •	  Abgesichert ist ein Beteiligungsertrag i. H. v. maximal 12 % p. a., wobei erfolgsunabhängige Beteiligungserträge bis zur Höhe der Umlaufrendite festverzinslicher Wert­ papiere (maßgebend: Zeitpunkt des Eingehens der Beteiligung) berücksichtigt werden.

BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH Schillstraße 9, 10785 Berlin Herr Hans Witkowski Telefon: 	 030 / 31 10 04-43 Telefax: 	 030 / 31 10 04-55 E-Mail: 	 info@buergschaftsbank-berlin.de Internet:	 www.buergschaftsbank-berlin.de

40

GRW Gemeinschaftsaufgabe
Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) – Förderung der gewerblichen Investitionen in Berlin Ziel
	  chaffung und Sicherung von Dauerarbeitsplätzen in allen S Bezirken Berlins durch Unterstützung von Investitionen im gewerblichen Bereich. 	  ie Förderung des Landes Berlin konzentriert sich vorrangig D auf Investitionsvorhaben kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) sowie auf die Bereiche der Gesundheitswirtschaft, Energietechnik, Verkehr/Mobilität und Logistik, Optische Technologien, IKT/Medien und Kreativwirtschaft. 	  orhaben aus anderen Bereichen sind bei Vorliegen entspreV chender struktureller Effekte ebenfalls förderfähig. beginn in der zu fördernden Betriebsstätte bestehenden Dauerarbeitsplätze um mindestens 15 % erhöht wird. Jeder neu geschaffene Ausbildungsplatz wird als Dauerarbeitsplatz angerechnet. 	 I n den Berliner C-Fördergebieten – siehe auch unter                www.businesslocationcenter.de/foerdergebietskarte – sind folgende Höchstfördersätze möglich: kleine Unternehmen: 30 %, mittlere Unternehmen: 20 %, sonstige Betriebsstätten: 10 %. Einige Gebiete Berlins sind als D-Fördergebiet ausgewiesen. Hier können kleine Unternehmen mit 20 % gefördert werden, mittlere mit 10 %, sonstige mit 7,5 %, beschränkt auf 200 TEUR innerhalb von drei Jahren. 	  enn neu geschaffene, hoch qualifizierte DauerarbeitsplätW ze mit Frauen besetzt werden, kann ein besonderer Zuschuss für jeden Frauenarbeitsplatz in Höhe von 5.000 EUR gezahlt werden. Der Höchstfördersatz darf dadurch nicht überschritten werden. 	  rundlage ist der Teil II – Gewerbliche Wirtschaft – des KoG ordinierungsrahmens der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ ab 1. Juli 2014 (Drucksache 18/2200 des Deutschen Bundestags vom 24. Juli 2014) sowie die Berliner Förderbestimmungen im Zeitraum 01. Juli 2014 bis 31. Dezember 2020 (Veröffentlichung vom 05.09.2014).

Gewerbliche Unternehmen mit vorwiegend überregionalem Absatz, soweit sie nicht unter die Förderausschlüsse für einzelne Branchen/Wirtschaftszweige fallen

Wer

Was

	  s werden Zuschüsse für Investitionen gewährt. E 	  efördert wird die Anschaffung bzw. Herstellung der zum G Investitionsvorhaben zählenden Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens. Ausgenommen sind u. a. Kraft-, Luft-, Schienenfahrzeuge, Schiffe und Investitionen, die der Ersatzbeschaffung dienen. Förderfähig sind grundsätzlich auch aktivierte Anschaffungskosten von bestimmten immateriellen Wirtschaftsgütern. Zu den förderfähigen Vorhaben gehören: •	 kleinen und mittleren Unternehmen: Bei 	 –	 Errichtungsinvestitionen 	 –	 Erweiterungsinvestitionen 	 –	  Diversifizierung der Produktion in vorher dort nicht hergestellte Produkte 	 –	  Grundlegende Änderung des gesamten Produktionsprozesses Erwerb von Vermögenswerten einer Betriebsstätte unter 	 –	  bestimmten Voraussetzungen •	 großen Unternehmen: Bei 	 –	  Erstinvestitionen in neue Wirtschaftstätigkeit: 	 	 ·	  Investitionen zur Errichtung einer neuen Betriebsstätte 	 	 ·	  Investitionen zur Diversifizierung der Tätigkeit einer Betriebsstätte unter bestimmten Voraussetzungen 	 	 ·	  Erwerb von Vermögenswerten einer Betriebsstätte unter bestimmten Voraussetzungen und sofern eine andere Tätigkeit in der Betriebsstätte ausgeübt wird 	  nvestitionsvorhaben sind u. a. nur förderfähig, wenn sie ein       I Volumen von mindestens 10 TEUR umfassen und der Investitionsbetrag, bezogen auf ein Jahr, die in den letzten drei Jahren durchschnittlich verdienten Abschreibungen – ohne Berücksichtigung der Sonderabschreibungen – um mindestens 50 % übersteigt oder die Zahl der bei Investitions-

Wie

	  ntragstellung bei der Investitionsbank Berlin A 	  er Formantrag muss vor Beginn des Investitionsvorhabens D bei der IBB eingegangen sein. Erst dann darf mit dem Vorhaben begonnen werden. 	  ine vorzeitige Kontaktaufnahme mit der Investitionsbank E Berlin wird insbesondere bei – im Rahmen des Investitionsvorhabens – beabsichtigtem Grundstückserwerb dringend empfohlen. 	  ine nachträgliche Förderung ist nicht zulässig. E 	  uf die Gewährung der Investitionszuschüsse besteht kein A Rechtsanspruch. Gleiches gilt für die Höhe der Fördersätze.

Wo

Investitionsbank Berlin Kundenberatung Wirtschaftsförderung Bundesallee 210, 10719 Berlin Telefon: 	 030 / 2125-4747 Telefax: 	 030 / 2125-4329 E-Mail: 	 kundenberatung.wirtschaft@ibb.de Internet:	 www.ibb.de Für dieses Programm können Sie Ihren Antrag sowie alle zugehörigen Unterlagen im eAntrags-Verfahren einreichen. Detaillierte Informationen zu dem eAntrags-Verfahren finden Sie unter www.ibb.de/eAntrag.aspx.
Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

Förderprogramme

Investition e n u n d Betri e bsmitte l

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Handwerker-Sofortkredit
Ziel
Schnelle Kreditentscheidung für Finanzierungsvorhaben von Berliner Handwerksbetrieben zur kurzfristigen Bereitstellung von Krediten für Betriebsmittel oder Investitionen durch Unterstützung der Handwerkskammer bei der Zusammenstellung der notwendigen Unterlagen für das Bankgespräch 	 em Antrag sind alle maßgeblichen Unterlagen zu VorD haben/Konzept und Gesellschafterinnen/Gesellschaftern/ Geschäftsführung (inklusive Sicherheitenvorschlag) beizufügen. 	 ausbank und BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-BrandenH burg GmbH prüfen im Parallelverfahren. Eine Entscheidung wird in der Regel innerhalb einer Woche nach Vorlage aller Unterlagen getroffen. Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133).

Wer

	 andwerksunternehmen aus dem Kammerbezirk Berlin H 	 as Unternehmen ist ein KMU nach Definition der EU, d. h. D weniger als 250 Mitarbeiter, Jahresumsatz von max. 50 Mio. EUR oder Jahresbilanzsumme max. 43 Mio. EUR.

Was

Wo

	 s werden Ausfallbürgschaften für max. 80 % eines Kredites E gegenüber einem Kreditinstitut gewährt. 	 as Unternehmen plant ein zukunftsträchtiges Vorhaben D mit einem tragfähigen Konzept. 	 is zu einem Kreditbetrag von 100 TEUR B

Wie

BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH Schillstraße 9, 10785 Berlin Herr Thomas Schwiem Telefon: 	 030 / 31 10 04-32 Telefax: 	 030 / 31 10 04-55 E-Mail: 	 info@buergschaftsbank-berlin.de Internet: 	 www.buergschaftsbank-berlin.de Handwerkskammer Berlin Blücherstraße 68, 10961 Berlin Herr Rüdiger Grübler Telefon: 	 030 / 2 59 03-4 66 Telefax: 	 030 / 2 59 03-2 35 E-Mail: 	 info@hwk-berlin.de Internet: 	 www.hwk-berlin.de

	 ntragstellung entweder bei einem Kreditinstitut, der BBB A BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH oder der Handwerkskammer Berlin 	 ie Betriebsberaterinnen und -berater der HandwerkskamD mer Berlin unterstützen bei der Zusammenstellung der notwendigen Unterlagen und prüfen das Vorhaben. 	 s liegt eine positive Stellungnahme der Handwerkskammer E vor.

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IBB-Wachstumsprogramm
Kooperationsdarlehen für den Mittelstand Ziel
Finanzierung von Investitionen in das Wachstum gewerblicher Unternehmen mit einer Geschäftsbank (Konsortialführerin) zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Berlin 	 ie IBB übernimmt maximal 50 % des Gesamtvolumens. D 	 usgezahlt werden 100 % des Darlehens bei marktüblicher A Verzinsung in Abstimmung mit der Hausbank. 	 aufzeit: grundsätzlich max. zehn Jahre. Die Tilgung erfolgt L in gleichbleibenden Raten. Eine vorzeitige vollständige oder teilweise Tilgung ist grundsätzlich nicht vorgesehen. Die endgültige Festlegung erfolgt in Abstimmung mit der Hausbank. 	 as Darlehen ist in Abstimmung mit der Geschäftsbank D banküblich zu besichern. 	 insen/Gebühren sind marktüblich zu HausbankkondiZ tionen.

Wer

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden, mit einer Betriebsstätte oder Sitz in Berlin. Der Gründungszeitpunkt sollte i. d. R. drei Jahre vor Antragstellung liegen.

Was

	 inanzierung von Investitionen in das Anlagevermögen, die F einer mittel- und langfristigen Mittelbereitstellung bedürfen, und damit im Zusammenhang stehende Betriebsmittel 	 m- und Anschlussfinanzierung bestehender Engagements U 	 ockelfinanzierung für Betriebsmittel mit fester Laufzeit S 	 orfinanzierungen von Forderungen, Warenlagern oder AufV trägen 	 usgeschlossen sind Sanierungsfinanzierungen. A 	 ilgungsdarlehen, Avalkredite, bei Betriebsmittelkrediten T auch Festdarlehen mit einem IBB-Anteil in Höhe von 500 TEUR bis i. d. R. 15 Mio. EUR, bei Betriebsmittelkrediten bis 5 Mio. EUR

Wie

Die Darlehensgewährung erfolgt nach jeweiliger Einzelprüfung gemeinsam durch die Hausbank und die IBB.

Wo

Investitionsbank Berlin Kundenberatung Wirtschaftsförderung Bundesallee 210, 10719 Berlin Telefon: 	 030 / 2125-4747 Telefax: 	 030 / 2125-4329 E-Mail: 	 kundenberatung.wirtschaft@ibb.de Internet:	 www.ibb.de

Förderprogramme

Investition e n u n d Betri e bsmitte l

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INVEST – Zuschuss für Wagniskapital
Ziel
	 erbesserung der Finanzierungsbedingungen junger, innovaV tiver Unternehmen 	 chaffung von Anreizen für private Investoren, insbesondere S für Business Angels, privates Wagniskapital für junge, innovative Unternehmen zur Verfügung zu stellen, durch Minderung des Risikos einer Kapitalbeteiligung 	st die Zahlung des Kaufpreises an die Erreichung von MeilenI steinen durch das Unternehmen geknüpft, muss jede einzelne Zahlung des Investors mindestens 10 TEUR betragen. 	 eder Investor kann pro Jahr Zuschüsse für Anteilskäufe in J Höhe von bis zu 250 TEUR erhalten. 	 ro Unternehmen können Anteile im Wert von bis zu 1 Mio. P EUR pro Jahr bezuschusst werden.

Wer

	 efördert werden private Investoren (natürliche Personen), die G Gesellschaftsanteile an jungen innovativen Unternehmen erwerben. 	 örderbedingungen für das Unternehmen: F •	 leines, innovatives und unabhängiges Unternehmen, das k jünger als zehn Jahre ist, •	 eniger als 50 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente) hat, w •	 inen Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme von höchse 	 tens 10 Mio. EUR hat und •	 apitalgesellschaft mit Hauptsitz in der EU ist, mit weK nigstens einer Zweigniederlassung oder Betriebsstätte in Deutschland, die im Handelsregister eingetragen ist. •	 as Unternehmen muss – gemäß Handelsregisterauszug – D einer innovativen Branche angehören oder •	 as Unternehmen ist Inhaber eines Patents (max. 15 Jahre d alt), welches im direkten Zusammenhang zum Geschäftszweck steht oder •	 as Unternehmen hat in den letzten zwei Jahren eine Förd derung einer öffentlich-rechtlichen Einrichtung für ein Forschungs- oder Innovationsprojekt erhalten. 	 örderbedingungen für den Investor: F •	 atürliche Person mit Hauptwohnsitz in der EU, die nicht n mit dem Unternehmen verbunden ist. A •	 lternativ kann der Investor die Anteile am Unternehmen über eine GmbH (sog. Business Angels GmbH) erwerben, die max. vier Gesellschafter (nur volljährige, natürliche Personen) hat, wovon einer mindestens 50 % der Gesellschaftsanteile halten muss; der Geschäftszweck der GmbH muss das Eingehen und Halten von Beteiligungen sein (darüber hinaus zulässig ist die Vermögensverwaltung und die Beratung). •	 s muss sich um eine erstmalige Beteiligung am UnternehE men handeln (keine Aufstockung von Anteilen; keine Wandlung von Darlehen). 	 ie Anteile müssen vollumfänglich an Chancen und Risiken D beteiligt sein.

	m normalen Antragsverfahren reicht das Unternehmen einen I Online-Antrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ein. Die Förderrichtlinie zum Programm sowie die elektronischen Formulare zur Antragstellung finden Sie auf den Internetseiten des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA): 	 www.bafa.de/bafa/de/wirtschaftsfoerderung/invest Das BAFA bescheinigt dem Unternehmen die Förderfähigkeit. Diese Bescheinigung kann für die Akquise von Investoren eingesetzt werden. Damit vergrößern sich die Chancen für das Unternehmen, eine Finanzierung über Wagniskapital zu erhalten. 	 nschließend stellt der Investor beim BAFA ebenfalls online eiA nen Antrag. Das BAFA prüft diesen Antrag formal und erteilt dem Investor einen Bescheid. Nachdem der Investor die Zahlung für die Anteile vorgenommen hat, fordert er die Erstattung von 20 % der Investitionssumme beim BAFA an. Hierfür muss dann unter anderem der Gesellschaftsvertrag vorliegen, aus dem die Beteiligung hervorgeht. 	 eteiligt sich der Investor an einem Gründungsvorhaben, B reicht zuerst der Investor seinen Antrag ein. Das Unternehmen stellt dann seinen Antrag auf Förderfähigkeit, wenn es gegründet und in das Handelsregister eingetragen ist. 	 ei der Suche nach Investoren besteht für Unternehmen, die B bereits einen Bescheid über die Feststellung ihrer Förderfähigkeit erhalten haben, während der Gültigkeitsdauer dieses Bescheides die Möglichkeit, sich in einem Verzeichnis der förderfähigen Unternehmen – geführt bei dem Business Angels Netzwerk Deutschland e. V. (BAND) – registrieren zu lassen. Dieses Verzeichnis befindet sich auf der Internetseite www. band-ivz-verzeichnis.de. Für die Registrierung ist das Hochladen des gültigen Bescheides notwendig.

Wie

Wo

Was

	 er private Investor erhält 20 % des Kaufpreises für den AnD teilserwerb zurückerstattet. Seine Gesellschaftsanteile verbleiben komplett bei ihm. Verkauft der Investor nach Ablauf der Mindesthaltedauer von drei Jahren seine Anteile, muss er den Zuschuss nicht zurückzahlen. 	 er Investor muss dem Unternehmen mindestens 10 TEUR zur D Verfügung stellen.

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Referat 416 Frankfurter Straße 29–35, 65760 Eschborn Telefon:	 0 61 96 / 9 08-9 64 Telefax:	 0 61 96 / 9 08-4 42 E-Mail: 	 invest@bafa.bund.de Internet: 	 www.bafa.de

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

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KapitalPLUS
Finanzierung von Vorhaben durch variable Kombination von verbürgtem Kredit und Beteiligung aus einer Hand. Eine Bürgschaft dient zur Sicherstellung der Finanzierung, die stille Beteiligung sorgt für eine Eigenkapitalstärkung. Daraus folgen positive Effekte auf die Unternehmensbilanz, die Bonität und das Rating sowie eine verbesserte Verhandlungsposition bei der Hausbank.

Ziel

Wie

Beantragung entweder bei der BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH oder der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Berlin-Brandenburg GmbH Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133).

Wer

Wo

Das Unternehmen ist ein KMU nach Definition der EU, d. h. weniger als 250 Mitarbeiter, Jahresumsatz von max. 50 Mio. EUR oder Jahresbilanzsumme max. 43 Mio. EUR.

BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH Schillstraße 9, 10785 Berlin E-Mail: 	 info@buergschaftsbank-berlin.de Internet: 	 www.buergschaftsbank-berlin.de Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Berlin-Brandenburg GmbH Geschäftsstelle Berlin, Schillstraße 9, 10785 Berlin Herr Michael Wowra Telefon: 	 030 / 31 10 04-21 Telefax: 	 030 / 31 10 04-55 E-Mail: 	 berlin@mbg-bb.de Internet: 	 www.mbg-bb.de

Was

	 eben einer Ausfallbürgschaft der BBB BÜRGSCHAFTSBANK N zu Berlin-Brandenburg GmbH gegenüber einem Kreditinstitut übernimmt die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Berlin-Brandenburg GmbH eine eigenkapitalstärkende Beteiligung. 	 eglicher Finanzierungsbedarf für Vorhaben von KMU in J Berlin; Voraussetzung: zukunftsträchtiges Vorhaben mit tragfähigem Konzept

Förderprogramme

Investition e n u n d Betri e bsmitte l

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KfW-Energieeffizienzprogramm
Ziel
Finanzierung von Energieeffizienzmaßnahmen gewerblicher Unternehmen in Deutschland einschließlich der Initiative „Energieeffizienz im Mittelstand“ von BMWi und KfW (max. Gruppenumsatz 2 Mrd. EUR, in Ausnahmefällen bis zu 4 Mrd. EUR möglich) 	 zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten können Bis finanziert werden.
 	 Der Zinssatz wird unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Kreditnehmers (Bonität) und der Werthaltigkeit der für den Kredit gestellten Sicherheiten von der Hausbank risikogerecht festgelegt. 	 Darlehen sind banküblich zu besichern.
 Die 	 Die Förderung unterliegt beihilferechtlichen Vorgaben, die von der KfW und dem Antragsteller eingehalten werden müssen. 	 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gelten besonFür ders vergünstigte Zinssätze.

Wer

	 und ausländische Unternehmen der gewerblichen WirtInschaft im Privatbesitz 	 Freiberuflich Tätige, z. B. Ärztinnen und Ärzte, Steuerberaterinnen und Steuerberater sowie Architektinnen und Architekten 	 Unternehmen, die im Rahmen einer Contracting-Vereinbarung (Energie-)Dienstleistungen für einen Dritten erbringen

Wie

Was

	 Alle Investitionsmaßnahmen, die wesentliche Energieeinspareffekte erzielen, beispielsweise in den Bereichen Anlagentechnik (Heizung, Kühlung, Beleuchtung, Lüftung, Warmwasserbereitung), effiziente Energieerzeugung, Gebäudehülle, Maschinenpark, Prozesskälte und -wärme, Wärmerückgewinnung, Mess-, Regel- und Steuerungstechnik, Informations- und Kommunikationstechnik 	 Sanierung (Neubauniveau der EnEV muss erreicht werden) und Neubau von Gebäuden (20 % höherer Standard als das Neubauniveau entsprechend EnEV) 	 Aufwendungen für die Planungs- und Umsetzungsbegleitung sowie für Energiemanagementsysteme 	 Ersatzinvestitionen müssen zu einer Endenergieeinsparung von mindestens 20 % gegenüber dem durchschnittlichen Verbrauch der letzten drei Jahre, Neuinvestitionen von mindestens 15 % gegenüber dem Branchendurchschnitt führen. Zum Nachweis ist ein technischer Sachverständiger einzubinden. 	 Höchstbetrag für Energieeffizienzmaßnahmen i. d. R. 25 Mio. EUR pro Vorhaben.

	 Antragstellung vor Vorhabensbeginn 	 Kombination eines Kredites aus dem KfW-EnergieeffiziDie enzprogramm mit anderen Fördermitteln (Kredite oder Zulagen/Zuschüsse) ist grundsätzlich im Rahmen der jeweils relevanten EU-Beihilfegrenzen möglich, sofern die Summe aus Krediten, Zuschüssen oder Zulagen die Summe der Aufwendungen nicht übersteigt.

Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimis-Regelung (siehe Seite 133).

Wo

Die Antragstellung erfolgt über Ihre Hausbank bei der KfW. KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5–9, 60325 Frankfurt Internet: 	 www.kfw.de/242 		 Programmvariante für große Unternehmen 		 www.kfw.de/243 		 Programmvariante für KMU 		 www.kfw.de/244 		 Programmvariante für kleine Unternehmen

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

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KfW-Filmfinanzierung
Ziel
Finanzierung der Filmproduktion und -herausbringung in Deutschland

Wie

Wer

	 nländische Filmproduktions-, Filmverleih- und WeltverI triebsgesellschaften (auch Tochtergesellschaften ausländischer Produktionsgesellschaften), die in Deutschland produzieren und ihren Sitz in Deutschland haben, mehrheitlich in Privatbesitz sind und deren Jahresumsatz 500 Mio. EUR nicht übersteigt 	 rojektgesellschaften, die zum Zweck einer Filmproduktion P gegründet worden sind 	 er Antragsteller muss über fachlich einschlägige ErfahrunD gen verfügen.

	 irektkredite als Einzel- oder Konsortialfinanzierung D 	 nteil wird einzelfallbezogen festgelegt. A 	 m Rahmen eines Bankenkonsortiums max. 50 % FinanzieI rungsanteil der KfW 	 aximaler Kreditbetrag 3 Mio. EUR (Zwischenfinanzierung M max. 5 Mio. EUR), Mindestbetrag 300 TEUR 	 esicherung z. B. über Abtretung der Verwertungsrechte, der B bestehenden Forderungen, der künftigen Verwertungserlöse oder der Rechte am Produkt 	 it anderen öffentlichen Zuschüssen kombinierbar M

Wo

Formlose Antragstellung nach einem ersten Informationsgespräch bei der KfW KfW-Bankengruppe Palmengartenstraße 5–9, 60325 Frankfurt Internet: 	 www.kfw.de/032

Was

Finanzierungsbausteine für unterschiedliche Phasen der Filmherstellung (z. B. Verleih- und Vertriebsfinanzierung, Zwischenfinanzierung sowie GAP-, Development-, Anschub- und Bridgefinanzierungen)

Förderprogramme

Investition e n u n d Betri e bsmitte l

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KfW-Programm Erneuerbare Energien
Standard und Premium Ziel
	 Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien zur Stromerzeugung und Strom- und Wärme-Erzeugung in KraftWärme-Kopplungsanlagen (Standard)
 	 Unterstützung besonders förderwürdiger größerer Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt (Premium). Gefördert werden Solarkollektoranlagen, Biomasse-Anlagen zur Verbrennung fester Biomasse für die thermische Nutzung, streng wärmegeführte KWK-Biomasse-Anlagen, Wärmenetze, große Wärmespeicher, große effiziente Wärmepumpen, Biogasleitungen für unaufbereitetes Biogas, Anlagen zur Erschließung und Nutzung der Tiefengeothermie.

Was

	 Banküblich abzusicherndes Darlehen in Höhe von bis zu 100 % der förderfähigen Netto-Investitionskosten 	 Programmteil „Premium“ werden zusätzlich TilgungsIm zuschüsse aus Bundesmitteln gewährt. 	 Höchstbetrag Darlehen Programmteil Standard: max. 25 Mio. EUR pro Vorhaben 	 Höchstbetrag Darlehen Programmteil Premium: i. d. Regel max. 10 Mio. EUR pro Vorhaben

Wie

Wer

	 Antragstellung vor Vorhabensbeginn 	 Mitfinanzierung der geförderten Anlage aus anderen KfWoder ERP-Programmen ist nicht möglich. 	 Kumulierung der Darlehen grundsätzlich mit anderen Fördermitteln aus öffentlichen Haushalten möglich

Antragstellerkreis in der Standardvariante: 	 und ausländische Unternehmen der gewerblichen WirtInschaft, die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden 	 Freiberuflich Tätige 	 Unternehmen, an denen Kommunen, Kirchen oder karitative Organisationen beteiligt sind 	 Natürliche Personen und gemeinnützige Antragsteller, die den erzeugten Strom einspeisen bzw. die erzeugte Wärme verkaufen Antragstellerkreis in der Premiumvariante: 	 leine und mittlere private gewerbliche Unternehmen, welK che die KMU-Kriterien erfüllen 	 reiberuflich Tätige F 	 atürliche Personen, die den erzeugten Strom und/oder die N erzeugte Wärme ausschließlich für den Eigenbedarf nutzen
 	 emeinnützige Antragsteller G 	 nternehmen, an denen zu mehr als 25 % Kommunen beteiU ligt sind und die die KMU-Schwellenwerte für Umsatz und Beschäftigte unterschreiten 	 roßunternehmen in den Förderzwecken Solarthermie, TieG fengeothermie, Wärmespeicher und Wärmenetze 	 onstige Unternehmen (Großunternehmen), die als EnergieS dienstleistungsunternehmen auftreten
 	 ommunen, kommunale Gebietskörperschaften, rechtlich K unselbstständige kommunale Betriebe und kommunale Zweckverbände, sofern sie das Vorhaben unter Hinweis auf die Förderung öffentlichkeitswirksam vorstellen

Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133).

Wo

Die Antragstellung erfolgt über Ihre Hausbank bei der KfW. KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5–9, 60325 Frankfurt Internet:	 www.kfw.de/270 	 Programmvariante für Erneuerbare Energien 	 – Standard 	 www.kfw.de/274 Programmvariante für Erneuerbare Energien 	 – Standard (Photovoltaik) 	 www.kfw.de/271 Programmvariante für Erneuerbare Energien 	 – Premium 	 www.kfw.de/281 Programmvariante für Erneuerbare Energien 	 – Premium für kleine Unternehmen 	 www.kfw.de/272 	 Programmvariante für Erneuerbare Energien 	 – Premium – Tiefengeothermie 	 www.kfw.de/282 	 Programmvariante für Erneuerbare Energien 	 – Premium – Tiefengeothermie für kleine 	 Unternehmen

	

	

	

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KfW-Umweltprogramm
Ziel
Förderung von Umweltschutzmaßnahmen gewerblicher Unternehmen, die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden 	 is zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten können B finanziert werden.
 	 er Zinssatz wird unter Berücksichtigung der wirtschaftD lichen Verhältnisse des Kreditnehmers (Bonität) und der Werthaltigkeit der für den Kredit gestellten Sicherheiten von der Hausbank risikogerecht festgelegt. 	 ie Darlehen sind banküblich zu besichern.
 D 	 ie Förderung unterliegt beihilferechtlichen Vorgaben, die D von der KfW und dem Antragsteller eingehalten werden müssen. 	 ür kleine Unternehmen (KU) gelten besonders vergünstigte F Zinssätze.

Wer

	 n- und ausländische Unternehmen der gewerblichen WirtI schaft
 	 reiberuflich Tätige, z. B. Ärztinnen und Ärzte, SteuerberateF rinnen und Steuerberater, Architektinnen und Architekten 	 nternehmen, die im Rahmen einer Contracting-VereinbaU rung Dienstleistungen für einen Dritten erbringen 	 ooperations- und Betreibermodelle zur Erfüllung hoheitliK cher Aufgaben 	 ei Vorhaben im Ausland: B •	 ochtergesellschaften deutscher Unternehmen mit Sitz im T Ausland •	 oint Ventures mit maßgeblicher deutscher Beteiligung im J Ausland

Wie

Was

	 lle Investitionen in Deutschland, die dazu beitragen, die A Umweltsituation wesentlich zu verbessern. Dazu gehören Maßnahmen zur Ressourceneffizienz/Materialeinsparung, Verminderung/Vermeidung von Luftverschmutzung, Geruchsemissionen und Lärm (z. B. Elektromobilität), Abfallvermeidung, -behandlung und -verwertung, Abwasserreinigung, -vermeidung und -verminderung, Boden- und Grundwasserschutz sowie Altlasten bzw. Flächensanierung. Ferner können in Verbindung mit den o. g. Maßnahmen auch die Aufwendungen für die Planungs- und Umsetzungsbegleitung gefördert werden. 	 öchstbetrag i. d. Regel 10 Mio. EUR pro Vorhaben (kann mit H Zustimmung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit überschritten werden)

	 ntragstellung vor Vorhabensbeginn
 A 	 ie Kombination eines Kredites aus dem KfW-UmweltproD gramm mit anderen Fördermitteln (Kredite oder Zulagen/ Zuschüsse) ist grundsätzlich im Rahmen der jeweils relevanten EU-Beihilfegrenzen möglich, sofern die Summe aus Krediten, Zuschüssen oder Zulagen die Summe der Aufwendungen nicht übersteigt.

Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133).

Wo

Die Antragstellung erfolgt über Ihre Hausbank bei der KfW. KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5–9, 60325 Frankfurt Internet: 	 www.kfw.de/240 		 www.kfw.de/241 		 Programmvariante für kleine Unternehmen

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

Förderprogramme

Investition e n u n d Betri e bsmitte l

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KfW-Unternehmerkredit
Nachrang- und Fremdkapital Ziel
Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln mittelständischer Unternehmen und Freiberufler 	 ür Betriebsmittelfinanzierungen: banküblich abzusichernF des Darlehen in Höhe von max. 5 Mio. EUR 	 ei Betriebsmittelfinanzierungen wird eine 50-prozentige B Haftungsfreistellung nur für KMU gewährt, wenn diese bereits seit drei Jahren am Markt aktiv sind. 	 ndividueller Zinssatz durch risikogerechtes Zinssystem und I Bonitätsklassen 	 MU-Fenster mit günstigeren Zinskonditionen K

Wer

	 leine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie in- und ausK ländische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die seit mindestens fünf Jahren am Markt aktiv sind und die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden und deren Jahresumsatz (einschließlich verbundener Unternehmen) 500 Mio. EUR nicht überschreitet 	 reiberuflich Tätige, z. B. Ärztinnen und Ärzte, SteuerberateF rinnen und Steuerberater, Architektinnen und Architekten, die mindestens fünf Jahre am Markt aktiv sind 	 atürliche Personen, die Gewerbeimmobilien vermieten N oder verpachten

Wie

	 ntragstellung vor Vorhabensbeginn A 	 ombination mit anderen Förderprogrammen möglich K

Wo

Die Antragstellung erfolgt über Ihre Hausbank bei der KfW. KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5–9, 60325 Frankfurt Internet:	 www.kfw.de/037 	 Programmvariante für KMU 	 www.kfw.de/047

Was

	 nvestitionen und Betriebsmittel bis zu 100 % I 	 ür Investitionsfinanzierungen: banküblich abzusicherndes F Darlehen in Höhe von max. 25 Mio. EUR 	 ei Investitionskosten wird eine 50-prozentige HaftungsfreiB stellung gewährt, sofern der Antragsteller mindestens seit zwei Jahren besteht bzw. am Markt aktiv ist.

50

KMU-Fonds
Ziel
	  er KMU-Fonds dient der langfristigen Finanzierung von InvesD titionen und damit verbundener Betriebsmittel durch Gründungs- und Wachstumsdarlehen bis zu 10 Mio. EUR. 	  ründungs- und Wachstumsdarlehen werden grundsätzlich G gemeinsam mit einer Geschäftsbank („Hausbank“) oder einem sonstigen privaten Kofinanzierer vergeben. 	  ofern eine Finanzierung in Kooperation mit der Hausbank S nicht erreichbar ist, kann bei Darlehen bis 250 TEUR auf die Beteiligung einer Geschäftsbank im Einzelfall verzichtet werden. 	  ikrokredite bis 25 TEUR im vereinfachten Verfahren bei der M IBB (siehe Seite 51) 	  as Darlehen ist – ggf. in Abstimmung mit der Hausbank – D banküblich zu besichern. Bei Mikrokrediten bis zu 25 TEUR (siehe Seite 51) kann darauf verzichtet werden. 	  ei Personen- und Kapitalgesellschaften ist von den GesellB schafterinnen und Gesellschaftern bzw. den Geschäftsführerinnen und -führern des Darlehensnehmers, die aufgrund ihrer Stellung wesentlichen Einfluss auf das Unternehmen ausüben, eine selbstschuldnerische Bürgschaft zu übernehmen. Diese wird bei Kommanditgesellschaften ggf. auch von den Kommanditisten verlangt. 	  arlehenshöhe bis zu 10 Mio. EUR bei gemeinsamer FinanzieD rung mit einer Hausbank, z. B. durch Konsortialdarlehen zzgl. mindestens gleich hohem Anteil der Hausbank oder einem sonstigen privaten Kofinanzierer 	  ie Finanzierung von Gründungen ist auf 250 TEUR beschränkt. D 	  ilgungszeiträume bis zu 20 Jahre (bei Mikrokrediten bis einT schließlich 25 TEUR bis zu fünf Jahre). Tilgungsfreie Zeiträume sind vereinbar. 	  ie Verzinsung ist marktüblich. D 	  ie Tilgung erfolgt in Raten. Eine vorzeitige vollständige oder D teilweise Tilgung ist grundsätzlich nicht vorgesehen. Für die vorzeitige Rückführung der Darlehen kann dem Endkreditnehmer eine Vorfälligkeitsentschädigung berechnet werden. Bei Konsortialfinanzierungen erfolgt die endgültige Vereinbarung zu den Tilgungen über die Hausbank. 	  s sind Bereitstellungszinsen in Höhe von 0,25 % pro angefanE genem Monat, beginnend einen Monat nach Zusagedatum, für noch nicht ausgezahlte Kreditbeträge zu leisten (entfällt für Mikrokredite bis zu 25 TEUR). 	  ie Kombination eines Darlehens aus dem KMU-Fonds mit FörD dermaßnahmen des Bundes, des Landes und der Europäischen Union ist möglich. Das Programm unterliegt bei Vergabe ohne Hausbank den Bestimmungen der De-minimis-Regelung (siehe Seite 133).

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Freiberuflerinnen und Freiberufler sowie Gründerinnen und Gründer mit einer Betriebsstätte in Berlin. Das zu finanzierende Vorhaben muss in Berlin durchgeführt werden.

Wer

Was

	  itfinanzierung von Investitionen des Anlagevermögens (die M einer langfristigen Mittelbereitstellung bedürfen, im Rahmen von Betriebsübernahmen, Neuansiedlungen, Verlagerungen, Erweiterungen, Rationalisierungsmaßnahmen und Reinvestitionen) und im Zusammenhang mit dieser Investition stehenden Betriebsmitteln 	  etriebsmittelfinanzierung für die Erweiterung bzw. das B Wachstum von kleinen und mittleren Unternehmen (beispielsweise zur Vorfinanzierung von Aufträgen und zur Entwicklung und Einführung neuer Produkte) 	  ründungs- und Frühphasenfinanzierungen in den ersten drei G Jahren bis 250 TEUR 	  rundsätzlich ausgeschlossen sind die Umschuldung bzw. G Nachfinanzierung bereits begonnener und abgeschlossener Vorhaben sowie Sanierungsfinanzierungen.

Wie

Wo

	  ei Finanzierung ohne Hausbankenbeteiligung erfolgt die B Antragstellung und Darlehensvergabe direkt durch den KMUFonds über die Investitionsbank Berlin. Bei Finanzierung mit Hausbankenbeteiligung erfolgt die Antragstellung und Darlehensvergabe über die Hausbank. 	  oraussetzung für die Gewährung eines Darlehens ist ein tragV fähiges Unternehmenskonzept, dessen Durchführung eine nachhaltige Erreichung bzw. Festigung oder Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens sowie die planmäßige Verzinsung und Tilgung des Kredits erwarten lässt. 	  esentliches Kriterium für die Darlehensvergabe ist weiterhin W die Gewährleistung von ausreichendem betriebswirtschaftlichem Know-how. Dieses kann auch durch Coaching ergänzt werden. 	  in Rechtsanspruch auf eine Finanzierung besteht nicht. E

Investitionsbank Berlin Kundenberatung Wirtschaftsförderung Bundesallee 210, 10719 Berlin Telefon: 	 030 / 2125-4747 Telefax: 	 030 / 2125-4329 E-Mail: 	 kundenberatung.wirtschaft@ibb.de Internet:	 www.ibb.de Für dieses Programm können Sie Ihren Antrag sowie alle zugehörigen Unterlagen im eAntrags-Verfahren einreichen. Detaillierte Informationen zu dem eAntrags-Verfahren finden Sie unter www.ibb.de/eAntrag.aspx.

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

Förderprogramme

Investition e n u n d Betri e bsmitte l

51

KMU-Fonds – Mikrokredite bis 25 TEUR
Darlehen über 25 TEUR aus dem KMU-Fonds werden in einem abweichenden Verfahren vergeben (siehe KMU-Fonds, Seite 50). 	  in Rechtsanspruch auf eine Finanzierung besteht nicht. E 	  ei Personen-/Kapitalgesellschaften ist von den GesellschafB terinnen und Gesellschaftern bzw. den Geschäftsführerinnen und -führern des Darlehensnehmers, die aufgrund ihrer Stellung wesentlichen Einfluss auf das Unternehmen ausüben, eine selbstschuldnerische Bürgschaft zu übernehmen. Diese wird bei Kommanditgesellschaften ggf. auch von den Kommanditisten verlangt. Eine sonstige Besicherung ist nicht erforderlich. 	  aufzeit in der Regel sechs Jahre. Tilgungsfreie Zeiträume L sind vereinbart (i. d. R. 1 Jahr). 	  ie Verzinsung ist marktüblich. D 	  ie Tilgung erfolgt i. d. R. in vierteljährlichen Raten. Eine vorD zeitige vollständige oder teilweise Tilgung ist grundsätzlich nicht vorgesehen. Für die ausnahmsweise vorzeitige Rückführung der Darlehen kann eine Vorfälligkeitsentschädigung berechnet werden. 	  ie Kombination eines Darlehens aus dem KMU-Fonds mit D Fördermaßnahmen des Bundes, des Landes und der Europäischen Union ist möglich. Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133).

Ziel

Finanzierung der Ausgaben für Gründungen, Übernahmen und Erweiterungen von Gründerinnen und Gründern sowie kleinen und mittleren gewerblichen Unternehmen oder Freiberuflerinnen und Freiberuflern im vereinfachten Verfahren durch Mikrokredite bis zu 25 TEUR

Wer

Antragsberechtigt sind Gründerinnen und Gründer sowie kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Freiberuflerinnen und Freiberufler mit Sitz oder Betriebsstätte in Berlin.

Was

	  inanzierung von: F • Existenzgründungen und Festigungen • Betriebsübernahmen • Neuansiedlungen • Erweiterungen • neuen Projekten und konkreten Aufträgen 	  rundsätzlich ausgeschlossen sind die Umschuldung bzw. G Nachfinanzierung bereits begonnener und abgeschlossener Vorhaben sowie Sanierungsfinanzierungen.

Wo

Wie

	  oraussetzung für die Gewährung eines Darlehens ist die V Einreichung der vollständigen Antragsunterlagen vor Beginn des Vorhabens und ggf. eine überzeugende mündliche Darstellung des Vorhabens im Rahmen eines Interviews bei der Investitionsbank Berlin. 	  as zu finanzierende Vorhaben muss in Berlin durchgeführt D werden. Die Vorlage eines Businessplans ist in der Regel nicht erforderlich. 	  esentliches Kriterium für die Darlehensvergabe ist die GeW währleistung von ausreichendem betriebswirtschaftlichem Know-how. Dieses kann auch durch Coaching ergänzt werden.

Investitionsbank Berlin Kundenberatung Wirtschaftsförderung Bundesallee 210, 10719 Berlin Telefon: 	 030 / 2125-4747 Telefax: 	 030 / 2125-4329 E-Mail: 	 kundenberatung.wirtschaft@ibb.de Internet: 	 www.ibb.de Für dieses Programm können Sie Ihren Antrag sowie alle zugehörigen Unterlagen im eAntrags-Verfahren einreichen. Detaillierte Informationen zu dem eAntrags-Verfahren finden Sie unter www.ibb.de/eAntrag.aspx.

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

52

Konsolidierungsfonds
Förderung von Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes in Schwierigkeiten (auch im Rahmen eines Insolvenzverfahrens) sowie des überregionalen Dienstleistungsbereichs mit Betriebsstätte in Berlin (Ost), die bei grundsätzlich positiven Zukunftsaussichten einen akuten Finanzbedarf für eine Umstrukturierung haben, der weder durch die Geschäftsbanken noch durch die sonstigen Förderinstrumente des Bundes und der Länder gedeckt wird

Ziel

Wie

	  ormlose Antragstellung F 	  mstrukturierungskonzept U 	  inzureichende Unterlagen: siehe Richtlinien E

Wo

Wer

	  nternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit einer BeU triebsstätte in Berlin (Ost), die die KMU-Kriterien erfüllen        (unter 250 Beschäftigte und Jahresumsatz maximal 50 Mio. EUR oder maximal eine Bilanzsumme von 43 Mio. EUR) 	  xistenzgründungsphase (drei Jahre) des Unternehmens ist   E beendet.

Investitionsbank Berlin Kundenberatung Wirtschaftsförderung Bundesallee 210, 10719 Berlin Telefon: 	 030 / 2125-4747 Telefax: 	 030 / 2125-4329 E-Mail: 	 kundenberatung.wirtschaft@ibb.de Internet:	 www.ibb.de Für dieses Programm können Sie Ihren Antrag sowie alle zugehörigen Unterlagen im eAntrags-Verfahren einreichen. Detaillierte Informationen zu dem eAntrags-Verfahren finden Sie unter www.ibb.de/eAntrag.aspx. Weitere Informationen: Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Herr Mario Pflücke Telefon: 	 030 / 90 13-84 69

Was

	  s werden Darlehen gewährt. E 	  n der Regel bis maximal 1.022 TEUR bei einer Laufzeit von I fünf Jahren (maximal zehn Jahre) bei bis zu zweieinhalb      tilgungsfreien Jahren. 	  ie Bearbeitungsgebühr beträgt einmalig 2 % der DarleD henssumme. 	  ie Verzinsung ist an die Marktsituation angepasst. D 	  ine Kofinanzierung ist zwingend erforderlich. E

Förderprogramme

Investition e n u n d Betri e bsmitte l

53

Liquiditätsfonds
Unterstützung von Unternehmen in Schwierigkeiten (auch im Rahmen eines Insolvenzverfahrens) mit grundsätzlich positiven Zukunftsaussichten, die Liquiditätsbedarf haben und sich umstrukturieren wollen. Insbesondere sollen Forderungsausfälle aufgefangen, vorübergehende Umsatzeinbrüche kompensiert und Aufträge vorfinanziert werden.

Ziel

Was

Wer

	  s werden Darlehen gewährt. E 	  n der Regel bis maximal 1 Mio. EUR bei einer Laufzeit von in I der Regel fünf Jahren bei bis zu zwei tilgungsfreien Jahren. 	  ie Bearbeitungsgebühr beträgt einmalig 2 % der DarleD henssumme. 	  ie Verzinsung ist an die Marktsituation angepasst. D 	  ine Kofinanzierung ist zwingend erforderlich. E

	  nternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit einer BerliU ner Betriebsstätte, die die KMU-Kriterien erfüllen (unter 250 Beschäftigte und Jahresumsatz maximal 50 Mio. EUR oder maximal eine Bilanzsumme von 43 Mio. EUR) 	  xistenzgründungsphase (drei Jahre) des Unternehmens ist   E beendet

Wie

	  ormlose Antragstellung F 	  mstrukturierungskonzept U 	  inzureichende Unterlagen: siehe Richtlinien E

Wo

Ausgeschlossen von der Förderung sind: 	  nternehmen der Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei U 	  astronomische und Beherbergungsbetriebe G 	  inzelhandelsbetriebe E 	  nternehmen des Bauhaupt- und Baunebengewerbes U 	  ohnungsbauunternehmen und Bauträger W 	  onsumorientierte Dienstleister (ohne Handwerk) sowie verK gleichbare Unternehmen

Investitionsbank Berlin Kundenberatung Wirtschaftsförderung Bundesallee 210, 10719 Berlin Telefon: 	 030 / 2125-4747 Telefax: 	 030 / 2125-4329 E-Mail: 	 kundenberatung.wirtschaft@ibb.de Internet:	 www.ibb.de Für dieses Programm können Sie Ihren Antrag sowie alle zugehörigen Unterlagen im eAntrags-Verfahren einreichen. Detaillierte Informationen zu dem eAntrags-Verfahren finden Sie unter www.ibb.de/eAntrag.aspx. Weitere Informationen: Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Herr Mario Pflücke Telefon: 	 030 / 90 13-84 69

54

Mikromezzaninfonds Deutschland
Beteiligungen der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Berlin-Brandenburg GmbH (MBG) für Klein- und Kleinstunternehmen aus Mitteln des ERPSondervermögens und des Europäischen Sozialfonds (ESF) Ziel
	 tärkung der Eigenkapitalbasis S 	 rhöhung der Risikotragfähigkeit des Unternehmens E 	 erbesserung des Ratings, dadurch zusätzlicher KreditspielV raum und niedrigere Kreditzinsen 	 inanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln (keine F Umschuldung, keine Sanierungsfinanzierung)

Wie

	 nträge auf Übernahme einer Beteiligung können unter BeiA fügung des Investitionskonzeptes gestellt werden. 	 ie Beteiligungen können mit anderen Programmen kombiD niert werden.

Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133).

Wo

Wer

	 leine und junge Unternehmen sowie Existenzgründer K (KMU) 	 pezielle Zielgruppen sind S •	 nternehmen, die ausbilden U •	 ründungen aus der Arbeitslosigkeit G •	 nternehmen, die von Frauen oder Menschen mit MigraU tionshintergrund geführt werden •	 ewerblich orientierte Sozial- und Umweltunternehmen G

Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Berlin-Brandenburg GmbH Geschäftsstelle Berlin Schillstraße 9, 10785 Berlin Herr Michael Wowra Telefon: 	 030 / 31 10 04-21 Telefax: 	 030 / 31 10 04-55 E-Mail: 	 berlin@mbg-bb.de Internet: 	 www.mbg-bb.de

Was

	 tille Beteiligung durch die MBG, die kein Stimmrecht und S keine Einflussnahme hat 	 eteiligungen i. H. v. 10 bis 50 TEUR B 	 aufzeit bis zehn Jahre L 	 estes Beteiligungsentgelt i. H. v. 8,0 % p. a. plus F 	 ariable Gewinnbeteiligung i. H. v. 1,5 % p. a. V 	 inmaliges Bearbeitungsentgelt von 3,5 % des BeteiligungsE betrages 	 eine Sachsicherheiten K

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

Förderprogramme

Investition e n u n d Betri e bsmitte l

55

Programm für Internationalisierung
Programmteile: KMU-Projekte, Gemeinschaftsprojekte, Netzwerkbildung International Ziel
	  tärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der BerS liner Wirtschaft und Unterstützung vor allem kleiner und mittlerer Unternehmen bei der Erschließung neuer Märkte im Ausland. Dabei sollen insbesondere die Internationalisierung sowie die Anbahnung überregionaler und grenzüberschreitender Kooperationen vorangetrieben werden, wodurch das Wachstumspotenzial der Unternehmen gesteigert wird und hohe Beschäftigungseffekte erzielt werden sollen. 	  it den einzelnen Programmelementen Einzelmaßnahmen M (KMU-Projekte), Gemeinschaftsprojekte sowie Projekte zur Netzwerkbildung International findet eine modular abgestimmte Unterstützung u. a. bei Messe- und Konferenzbesuchen, der Einstellung von Außenwirtschaftsassistenten, Teilnahmen an Gemeinschaftsständen und Delegationsreisen sowie beim Ausbau internationaler Netzwerke statt. 	  ede Förderung ist einzeln zu beantragen. J

Einzelmaßnahmen (KMU-Projekte) Wer
KMU des produzierenden Gewerbes und des produktionsnahen Dienstleistungsgewerbes sowie KMU aus den Clustern mit Sitz und/oder Betriebsstätte in Berlin

Was

Zuwendungsfähig sind Internationalisierungsmaßnahmen, die sich von der laufenden normalen Geschäftstätigkeit deutlich abheben. Gefördert werden folgende Module: 	  eilnahme an Messen, Ausstellungen, Kongressen, Börsen, T Modeschauen und Showrooms mit überwiegend internationaler und fachspezifischer Ausrichtung, sofern diese nicht überwiegend einem Direktverkauf dienen. 	 •	  uschuss von bis zu 50 % der förderfähigen GesamtausgaZ ben, max. 15 TEUR je Einzelmaßnahme, bei einer Mindesthöhe der förderfähigen Gesamtausgaben von 3.000 EUR. 	 •	  nnerhalb eines Kalenderjahres sind max. drei Teilnahmen I an Maßnahmen förderfähig. 	  eueinstellung eines/einer Außenwirtschaftsassistenten/ N 	 -in, der/die bei der Erschließung neuer Märkte im Ausland 	 unterstützt. 	 •	  uschuss von bis zu 50 % des Arbeitnehmerbruttogehalts, Z max. 20 TEUR bezogen auf zwölf Monate bei förderfähigen Gesamtausgaben von mind. 5.000 EUR.

Wie

	  ntragstellung bei der Investitionsbank Berlin A 	  er Formantrag ist spätestens sechs Wochen vor MaßnahD menbeginn bei der IBB einzureichen. 	  rst wenn der Antrag bei der IBB eingegangen ist, darf auf E eigenes Risiko mit den Maßnahmen begonnen werden. 	  ine nachträgliche Förderung ist nicht zulässig. E

Dieses Programmelement unterliegt den Bestimmungen der De-minimis-Regelung (siehe Seite 133).

Wo

Investitionsbank Berlin Kundenberatung Wirtschaftsförderung Bundesallee 210, 10719 Berlin Telefon:	 030 / 2125-4747 Telefax:	 030 / 2125-4329 E-Mail:	 kundenberatung.wirtschaft@ibb.de Internet:	 www.ibb.de

56

Gemeinschaftsprojekte Wer
Wirtschaftsnahe Institutionen mit Sitz in Berlin. Hierzu zählen insbesondere Kammern, Verbände und Branchennetzwerke.

Was

Zuwendungsfähig sind folgende Module mit bis zu 100 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben bzw. max. 150 TEUR. Gefördert werden folgende Module: 	 emeinschafts- und Brancheninformationsstände auf MesG sen und Ausstellungen mit überregionaler Bedeutung im Inund Ausland, vorrangig solche, die im Landesmesseplan verzeichnet sind. Der Landesmesseplan wird nach Konsultation des Beirats „Programm für Internationalisierung“ von der für Wirtschaft zuständigen Senatsverwaltung beschlossen. 	 tandortpräsentationen sowie Kontakt- und KooperationsS börsen, Konferenzen, Workshops und Informationsveranstaltungen im In- und Ausland im besonderen gesamtwirtschaftlichen Interesse des Landes Berlin. 	 nternehmensdelegationsreisen im besonderen gesamtU wirtschaftlichen Interesse des Landes Berlin. In Abhängigkeit von der Art des Endempfängers und des Projekts erfolgt die Ausreichung der Mittel: 	 n Form einer Zuwendung oder i 	 ls Auftrag. a Soweit die Mittel als Zuwendung ausgereicht werden, werden sie als Projektförderung in Form von nicht rückzahlbaren, zweckgebundenen Zuschüssen gewährt.

	 ntragstellung bei der Investitionsbank Berlin A 	 er Formantrag ist vor Maßnahmenbeginn bei der IBB einD zureichen. 	 abei sind D 	 •	 nträge zur Förderung von Gemeinschafts- und BranchenA informationsständen auf Messen und Ausstellungen spätestens zwölf Wochen nach Bekanntmachung des Landesmesseplans und 	 •	 nträge zu den weiteren Modulen mindestens sechs WoA chen vor Beginn der Maßnahme 	 ei der IBB einzureichen. b 	 rst wenn der Antrag bei der IBB eingegangen ist, darf auf E eigenes Risiko mit den Maßnahmen begonnen werden. 	 ine nachträgliche Förderung ist nicht zulässig. E Dieses Programmelement unterliegt den Bestimmungen der De-minimis-Regelung (siehe Seite 133).

Wie

Wo

Investitionsbank Berlin Kundenberatung Wirtschaftsförderung Bundesallee 210, 10719 Berlin Telefon:	 030 / 2125-4747 Telefax:	 030 / 2125-4329 E-Mail:	 kundenberatung.wirtschaft@ibb.de Internet:	 www.ibb.de

Förderprogramme

Investition e n u n d Betri e bsmitte l

57

Netzwerkbildung International Wer
Wirtschaftsnahe Institutionen und international ausgerichtete Netzwerke mit eigener Rechtspersönlichkeit, mit wirtschaftlicher Zielsetzung und Sitz und/oder Betriebsstätte in Berlin

Wie

Was

Zuwendungsfähig mit bis zu 80 % der förderfähigen Ausgaben über einen Zeitraum von ein bis drei Jahren sind: 	 ernetzungsprojekte von Wirtschaftsakteuren sowie mit V Wissenschaftseinrichtungen inner- und außerhalb der Region, die insbesondere Berliner kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Überwindung von Internationalisierungsbarrieren unterstützen und somit den Aufbau und die Entwicklung von nachhaltigen internationalen Kooperationen fördern. 	 ie Netzwerkprojekte müssen im besonderen gesamtwirtD schaftlichen Interesse des Landes Berlin liegen. In Abhängigkeit von der Art des Endempfängers und des Projekts erfolgt die Ausreichung der Mittel: 	 •	 n Form einer Zuwendung oder i 	 •	 ls Auftrag. a Soweit die Mittel als Zuwendung ausgereicht werden, werden sie als Projektförderung in Form von nicht rückzahlbaren, zweckgebundenen Zuschüssen gewährt.

	 ntragstellung im zweistufigen Verfahren (Förderanfrage, A Förderantrag) bei der Investitionsbank Berlin 	 er Formantrag ist spätestens sechs Wochen vor MaßnahD menbeginn bei der IBB einzureichen. 	 ach Prüfung des Antrages leitet die IBB den Formantrag zur N Stellungnahme und Feststellung des besonderen gesamtwirtschaftlichen Interesses sowie zur beihilferechtlichen Einschätzung an die für Wirtschaft zuständige Senatsverwaltung weiter. 	 rst wenn der Antrag bei der IBB eingegangen ist, darf auf E eigenes Risiko mit den Maßnahmen begonnen werden. 	 ine nachträgliche Förderung ist nicht zulässig. E

Dieses Programmelement unterliegt den Bestimmungen der De-minimis-Regelung (siehe Seite 133).

Wo

Investitionsbank Berlin Kundenberatung Wirtschaftsförderung Bundesallee 210, 10719 Berlin Telefon:	 030 / 2125-4747 Telefax:	 030 / 2125-4329 E-Mail: 	 kundenberatung.wirtschaft@ibb.de Internet:	 www.ibb.de

58

Sofortkredit für Kaufleute
Ziel
Schnelle Kreditentscheidung für Finanzierungsvorhaben von Berliner Handelsunternehmen zur kurzfristigen Bereitstellung von Krediten für Betriebsmittel oder Investitionen durch Unterstützung des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg e. V. (HBB) bei der Zusammenstellung der notwendigen Unterlagen für das Bankgespräch

Wo

Wer

BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH Schillstraße 9, 10785 Berlin Frau Stefanie Tonn Telefon: 	 030 / 31 10 04-35 Telefax: 	 030 / 31 10 04-55 E-Mail: 	 info@buergschaftsbank-berlin.de Internet: 	 www.buergschaftsbank-berlin.de Handelsverband Berlin-Brandenburg e. V. Mehringdamm 48, 10961 Berlin Herr Klaus Fischer Telefon: 	 030 / 8 81 77 38 Telefax: 	 030 / 8 81 18 65 E-Mail: 	 info@hbb-ev.de Internet: 	 www.hbb-ev.de

	 andelsunternehmen aus dem Kammerbezirk Berlin H 	 as Unternehmen ist ein KMU nach Definition der EU, d. h. D weniger als 250 Mitarbeiter, Jahresumsatz von max. 50 Mio. EUR oder Jahresbilanzsumme max. 43 Mio. EUR.

Was

	 s werden Ausfallbürgschaften für max. 80 % eines Kredites E gegenüber einem Kreditinstitut gewährt. 	 as Unternehmen plant ein zukunftsträchtiges Vorhaben D mit einem tragfähigen Konzept. 	 is zu einem Kreditbetrag von 100 TEUR B

Wie

	 ntragstellung entweder bei einem Kreditinstitut, der BBB A BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH oder dem Handelsverband Berlin-Brandenburg e. V. 	 in/e im Auftrag des HBB kostenpflichtig tätige/r BetriebsE berater/Betriebsberaterin unterstützt bei der Zusammenstellung der notwendigen Unterlagen (Bezuschussung bis 50 % möglich). 	 s liegt eine positive Stellungnahme eines für den HBB E tätigen Betriebsberaters/einer Betriebsberaterin vor. 	 em Antrag sind alle maßgeblichen Unterlagen zu VorhaD ben/Konzept und Gesellschafterinnen/Gesellschaftern/Geschäftsführung (inklusive Sicherheitenvorschlag) beizufügen. 	 ausbank und BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-BrandenH burg GmbH prüfen im Parallelverfahren. Eine Entscheidung wird in der Regel innerhalb einer Woche nach Vorlage aller Unterlagen getroffen.

Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133).

Förderprogramme

Investition e n u n d Betri e bsmitte l

59

VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin
Beteiligungskapital für Berliner Unternehmen der Kreativwirtschaft Ziel
Mit dem VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin investiert die IBB Beteiligungsgesellschaft Venture Capital (Beteiligungskapital) in Wachstumsunternehmen verschiedener Branchen der Kreativwirtschaft und stärkt damit deren Eigenkapitalbasis. Die Fondsmittel werden vorrangig für die Finanzierung der Entwicklung und Markteinführung innovativer, skalierbarer Produkte oder Dienstleistungen zur Verfügung gestellt, um damit ein schnelles Unternehmenswachstum zu erzielen. 	 inderheitenbeteiligungen am Eigenkapital M 	 rstinvestments: typischerweise zwischen 200 TEUR bis E 	 1 Mio. EUR 	 n Folgerunden kann mit bestehenden und/oder neuen InI vestoren je nach Kapitalbedarf das Engagement auf bis zu 	 4 Mio. EUR Gesamtinvestment erhöht werden.

Was

Wie

Wer

Der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin beteiligt sich an Unternehmen, die folgende Investitionskriterien erfüllen: 	 nnovative Geschäftsmodelle i 	 ohes Skalierungs- und Wertsteigerungspotenzial h 	 n die Schwerpunkte der Kreativwirtschaft einzuordnen i 	 nternehmen, die innovative Alleinstellungsmerkmale aufU weisen 	 ründer- und Managementteams mit hoher persönlicher G und fachlicher Kompetenz 	 ute mittelfristige Exit-Möglichkeit g Das Unternehmen sollte sich mehrheitlich im Besitz der aktiv tätigen Gesellschafter befinden, seinen Firmensitz in Berlin haben, die Kriterien der EU für kleine und mittlere Unternehmen erfüllen und in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft geführt werden.

	 irekte Kontaktaufnahme des Unternehmens mit der IBB D Beteiligungsgesellschaft mbH 	 rundlage für ein erstes Gespräch ist eine Kurzbeschreibung G bzw. eine Präsentation. Strikte Vertraulichkeit wird zugesichert. 	 ie Gewährung einer Beteiligung durch den VC Fonds KreaD tivwirtschaft Berlin steht unter der grundsätzlichen Voraussetzung, dass sich weitere Partner, wie Venture-Capital-Gesellschaften, Industrieunternehmen oder Business Angels, in mindestens gleicher Höhe wie der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin am Unternehmen beteiligen.

Wo

IBB Beteiligungsgesellschaft mbH Bundesallee 210, 10719 Berlin Telefon: 	 030 / 2125-3201 Telefax: 	 030 / 2125-3202 E-Mail: 	 venture@IBB-Bet.de Internet: 	 www.IBB-Bet.de

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

60

Förderprogramme

Tech nologi e, Forschu ng u n d Entwicklu ng

61

Die Förderprogramme

Existenzgründungen Seiten 17 bis 26 Investitionen und Betriebsmittel Seiten 27 bis 60 Technologie, Forschung und Entwicklung Seiten 61 bis 82 Arbeitsmarktpolitische Förderung Seiten 83 bis 94 Beratung und betriebliche Weiterbildung Seiten 95 bis 118 Gewerbegrundstücke und -räume, Gründer- und Innovationszentren Seiten 119 bis 128

?

Wichtige Fachbegriffe werden im Glossar erläutert (siehe Seiten 133 ff.).

62

Berlin Kredit Innovativ
Ziel
	  erlin Kredit Innovativ ist ein Finanzierungsangebot für B innovative Vorhaben in den Berliner Clustern oder für den Einsatz bei Internationalisierungsaktivitäten. 	  ie Finanzierungen sind zum Teil von einer Garantie rückD verbürgt, die innerhalb des Rahmenprogramms der Europäischen Gemeinschaft für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) gestellt wurde.

Wie

Existenzgründer und kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gemäß der EU-Definition aus den Berliner Clustern 	  nergietechnik E 	  esundheitswirtschaft G 	  erkehr, Mobilität und Logistik V 	  nformations- und Kommunikationstechnologie/	 I Kreativwirtschaft 	  ptik und/oder für O 	  nternationalisierungsaktivitäten I

Wer

Was

	  arlehen für: D •	  nvestitionen wie z. B. Grundstücke, Maschinen/Anlagen I und Materiallager V •	  orfinanzierung von Aufträgen •	  etriebsmittel B V •	  orhaben zur Internationalisierung 	  u folgenden Förderkonditionen: Z •	  arlehenshöhe: i. d. R. 100 TEUR bis zu 1 Mio. EUR D •	  uszahlung 100 % A 6 •	  0 % Haftungsfreistellung durch die IBB •	  lexible Laufzeiten zwischen drei und zehn Jahren F M •	  arktüblicher, risikodifferenzierter Zinssatz D •	  ie Tilgung erfolgt vierteljährlich und nachschüssig. D •	  ie Bereitstellungsprovision beträgt 0,25 % pro Monat auf den zugesagten, noch nicht ausgezahlten Kreditbetrag, beginnend zwei Bankarbeitstage und einen Monat nach Zusagedatum. •	  ine vorzeitige vollständige oder teilweise Tilgung ist nur E gegen Vorfälligkeitsentschädigung möglich. •	  usätzlich kann eine Bürgschaft i. H. v. 20 % des KreditbeZ trages bei der BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH beantragt werden. •	  ie aktuellen Konditionen werden unter 	 D 	 www.ibb.de/berlinkreditinnovativ ausgewiesen.

	  er Antrag muss vor Beginn des Vorhabens (z. B. erster verD bindlicher Auftrag, Abschluss eines Kaufvertrages etc.) gestellt werden, denn Umschuldungen und Nachfinanzierungen sind nicht möglich. 	  estellt werden muss der Kreditantrag bei der eigenen G Hausbank unter Hinweis auf „Berlin Kredit Innovativ“ der Investitionsbank Berlin (IBB). Dem Antrag sind die erforderlichen Unterlagen (siehe Internetseite der IBB) beizulegen. 	  innvoll zur Antragstellung ist die Benutzung der Checkliste S sowie des offiziellen Antragsformulars. 	  ie Hausbank finanziert das Vorhaben bis zu 100 %. Die EntD scheidung über die Kreditvergabe trifft Ihre Bank nach Bonitäts- und Besicherungsprüfung. Fällt die Prüfung positiv aus, befürwortet die Bank den Kredit auf dem Antragsformular und reicht die Unterlagen an die IBB weiter. 	  ie IBB führt aufgrund einer 60-prozentigen HaftungsD freistellung der Hausbank ebenfalls eine Bonitätsprüfung   durch. Nach positiver Prüfung kann die IBB den Kredit zusagen und eine teilweise Rückgarantie aus dem Rahmenprogramm der Europäischen Gemeinschaft für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) beantragen.

Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133).

Wo

Die Antragstellung erfolgt über Ihre Hausbank. Beratung auch möglich bei: Investitionsbank Berlin Kundenberatung Wirtschaftsförderung Bundesallee 210, 10719 Berlin Telefon: 	 030 / 2125-4747 Telefax: 	 030 / 2125-4329 E-Mail: 	 kundenberatung.wirtschaft@ibb.de Internet: 	 www.ibb.de

Die Finanzierung wird durch eine Garantie aus dem Rahmenprogramm der Europäischen Gemeinschaft für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) begünstigt. Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

Förderprogramme

Tech nologi e, Forschu ng u n d Entwicklu ng

63

Design Transfer Bonus
Ziel
	  ie Förderung soll kleinen und mittleren Unternehmen     D den Zugang zu Designleistungen erleichtern und so die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Produkte und Dienstleistungen stärken. 	  iel ist die möglichst frühzeitige und anwendungsbezogene Z Einbindung der Gestaltungskompetenz der Designbranche bzw. der Hochschulen in den Innovationsprozess von KMU. Durch die Kooperation zwischen Designbranche und KMU sollen die regionale Kompetenz gestärkt und der Eintritt in      internationale Märkte initiiert bzw. unterstützt werden. 	  s werden Ausgaben für externe planungs-, entwicklungsE und umsetzungsorientierte Maßnahmen und Tätigkeiten zum Design gefördert, die darauf ausgerichtet sind, neue oder veränderte Produkte, Dienstleistungen und Produktionsverfahren bis zur Markt- bzw. Fertigungsreife auszugestalten. Dazu gehört auch das Interface- und InteractionDesign für neue softwarebasierte Produkte und Verfahren sowie Service-Design.

Wie

Wer

	  efördert werden kleine und mittlere gewerbliche UnterG nehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Berlin, die nach den aktuellen Regelungen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) förderfähige Tätigkeiten ausüben (Erfüllung der Voraussetzungen des Primäreffekts) und deren Projekt oder Dienstleistung einen ausgeprägten Innovationsbezug aufweist. 	  ntragsberechtigt sind technologieorientierte, rechtlich A selbstständige, auf Gewinnerzielung ausgerichtete kleine und mittlere Unternehmen, die eigene Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entwickeln und diese am Markt einführen (wollen).

	  ie Zuwendung wird zweckgebunden in Form einer ProjektD förderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Förderung erfolgt als Anteilsfinanzierung in Höhe von 70 % der förderfähigen Ausgaben, höchstens jedoch 15 TEUR. 	  ine Kumulation des Zuschusses mit anderen Bundes- oder E Landesprogrammen ist ausgeschlossen. 	  ie Laufzeit eines Projektes soll sechs Monate nicht überD schreiten. 	  ie Förderung kann mehrfach, grundsätzlich aber höchstens D für drei jeweils klar voneinander abgegrenzte Projekte (die aufeinander aufbauen können) bewilligt werden. Ausnahmen bedürfen der Zustimmung der für Wirtschaft zuständigen Senatsverwaltung.  

Was

Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133).

	  efördert werden Projekte des Transfers von Design-KnowG how von Unternehmen der Designbranche und Hochschulen in KMU. 	  örderwürdig sind ausschließlich Designprojekte und -maßF nahmen im Rahmen der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen bzw. zur qualitativen Verbesserung bereits bestehender Produkte und Dienstleistungen. Die Designprojekte und -maßnahmen müssen einen Bezug zur angewandten Forschung und Entwicklung aufweisen. 	  efördert werden nur Dienstleistungen von Unternehmen G der Designbranche, die rechtlich unabhängig vom antragstellenden Unternehmen sind, oder von Hochschulen. 	  ie Dienstleister müssen eine ausgewiesene DesignkomD petenz besitzen und ihren Sitz in Berlin oder Brandenburg haben. Die beauftragten Unternehmen, dazu gehören auch Einzelunternehmen, müssen über Erfahrung und Sachkompetenz verfügen; diese ist durch mindestens eine Referenz in einem vergleichbaren Gebiet nachzuweisen.

Wo

Beratung zum formalen Ablauf sowie Antragstellung: B.&S.U. mbH Beratungs- und Service-Gesellschaft Umwelt mbH Saarbrücker Straße 38 A, 10405 Berlin Frau Jenny Dittner Telefon:	 030 / 3 90 42-72 Telefax:	 030 / 3 90 42-31 E-Mail: 	 info@designtransferbonus.de Internet: 	 www.designtransferbonus.de

64

ERP-Innovationsprogramm
Ziel
	  ie langfristige Finanzierung marktnaher Forschung und D Entwicklung neuer Produkte, Produktionsverfahren oder Dienstleistungen 	  ingeschlossen sind dabei auch Vorhaben zur (Weiter-)EntE wicklung von Technologien zur Energieeinsparung, -erzeugung, -speicherung und -übertragung im Rahmen der Energiewende.

Wie

Wer

	  ntragstellung vor Vorhabensbeginn A 	  ombination mit anderen Förderprogrammen möglich K 	  ei Beantragung eines integrierten Finanzierungspakets B von Fremdkapital- und Nachrangtranche ist eine Absicherung der Fremdkapitaltranche mit Bürgschaften der Bürgschaftsbanken ausgeschlossen. 	  remdkapitaltranche ist banküblich zu besichern, NachrangF tranche erfordert keine Besicherung.

	  tablierte kleine und mittlere Unternehmen sowie FreibeE ruflerinnen und Freiberufler, die seit mehr als zwei Jahren am Markt tätig sind und ein innovatives Vorhaben durchführen oder sich an einem solchen durch einen eigenen innovativen Beitrag wesentlich beteiligen 	  ei einem Gruppenumsatz bis einschließlich 125 Mio. EUR B muss das Vorhaben für das geförderte Unternehmen neuartig sein. 	  ei einem Gruppenumsatz größer 125 Mio. EUR bis einB schließlich 500 Mio. EUR muss es sich um ein besonders förderungswürdiges Vorhaben handeln. 	  er Jahresumsatz des Unternehmens darf 500 Mio. EUR D nicht überschreiten.

Die Antragstellung erfolgt über Ihre Hausbank direkt bei der KfW. KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5–9, 60325 Frankfurt Internet: 	 www.kfw.de/180 	 	 Programmvariante für Fremdkapitaltranche 	 	 www.kfw.de/181 	 	 Programmvariante für Nachrangtranche 	 	 www.kfw.de/184 	 	 Programmvariante für reine Fremdkapital	 	 finanzierung 	 	 www.kfw.de/190 	 	 Programmvariante für Fremdkapitaltranche 	 	 für kleine Unternehmen 	 	 www.kfw.de/191 	 	 Programmvariante für Nachrangtranche 	 	 für kleine Unternehmen 	 	 www.kfw.de/194 	 	 Programmvariante für reine Fremdkapital	 	 finanzierung für kleine Unternehmen

Wo

Was

	  inanzierungspaket aus Fremdkapital und NachrangdarleF hen; das Verhältnis der Finanzierungskomponenten ist abhängig von der Höhe des Gruppenumsatzes. 	  is zu 5 Mio. EUR je Vorhaben in der FuE-Phase (beispielsB weise Personalkosten, Gemeinkosten, Investitionskosten für FuE-Vorhaben, Maßnahmen zur Qualitätssicherung). Im Rahmen der Energiewende gelten folgende Besonderheiten: max. 25 Mio. EUR pro Vorhaben sowie max. 50 Mio. EUR pro Unternehmen und Kalenderjahr.

Förderprogramme

Tech nologi e, Forschu ng u n d Entwicklu ng

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ERP-Startfonds
Ziel
	  inanzierung des Kapitalbedarfs von jungen innovativen F Technologieunternehmen 	  as Unternehmen entwickelt neue oder wesentlich verbesD serte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen und/oder führt diese in den Markt ein.

Was

Kleine Technologieunternehmen der gewerblichen Wirtschaft (Kapitalgesellschaften) mit Betriebssitz in Deutschland, die die Definition der EU für kleine Unternehmen erfüllen, d. h., die 	  eniger als 50 Personen beschäftigen und entweder w 	  inen Jahresumsatz von nicht mehr als 10 Mio. EUR erzielen e oder 	  ine Bilanzsumme von nicht mehr als 10 Mio. EUR erreichen e und 	  icht älter als zehn Jahre sind. n Voraussetzung für die Finanzierung des ERP-Startfonds ist die Beteiligung eines weiteren Beteiligungsgebers (Leadinvestor).

Wer

	  eteiligungskapital B 	  öchstbetrag: max. 5 Mio. EUR pro Unternehmen, max. 2,5 H Mio. EUR in der ersten und jeder möglichen weiteren Finanzierungsrunde 	  ie KfW geht dabei Beteiligungen in Höhe von bis zu 50 % D des Gesamtfinanzierungsbedarfs ein, max. aber in Höhe des Investments des Leadinvestors. 	  ie Beteiligung wird von der KfW und vom Leadinvestor D ohne Sicherheiten vergeben. 	  ie Beteiligung unterliegt der De-minimis-Regelung nur bei D einer Kofinanzierung öffentlicher Leadinvestoren sowie bei Beteiligungsgebern, deren Beteiligung einen Beihilfewert hat.

Die KfW vergibt die Beteiligung zu wirtschaftlich gleichen Konditionen („pari passu“) wie der jeweilige Leadinvestor.

Wie

Wo

Anträge auf Beteiligungen sind von den Technologieunternehmen zusammen mit den Leadinvestoren an die KfW zu richten. KfW Bankengruppe Ludwig-Erhard-Platz 1–3, 53179 Bonn Internet: 	 www.kfw.de/136

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

66

EXIST-Forschungstransfer
Ziel
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt mit EXIST-Forschungstransfer in zwei Förderphasen herausragende forschungsbasierte Gründungsvorhaben, die mit aufwändigen und risikoreichen Entwicklungsarbeiten verbunden sind. 	  n der zweiten Förderphase kann ein nicht rückzahlbarer I Zuschuss von bis zu 180 TEUR, jedoch höchstens 75 % der spezifischen Kosten des Vorhabens gewährt werden. Diese Förderung ist de-minimis-relevant. 	  ls Voraussetzung zur Förderung stellt das Unternehmen eiA gene Mittel sowie ggf. Beteiligungskapital im Verhältnis 1:3 (60 TEUR) zur Verfügung. Die zweite Förderphase dauert bis zu 18 Monate. 	  weistufiges Förderverfahren: In der ersten Stufe sind ProZ jektskizzen für die Förderphase I vom 1. bis 31. Januar und vom 1. bis 31. Juli eines Kalenderjahres beim Projektträger Jülich (PtJ) einzureichen. Sechs Monate vor Ablauf der Förderphase I kann der Antrag auf Förderung in der Förderphase II vorgelegt werden, sofern die Gründung weiterverfolgt wird. Ein Teil der Förderung in diesem Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimis-Regelung (siehe Seite 133).

Wer

	  n der ersten Förderphase werden Forscherteams an HochI schulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen gefördert (max. drei Wissenschaftlerinnen bzw. Wissenschaftler und technische Assistentinnen bzw. Assistenten)   sowie eine Person mit betriebswirtschaftlicher Kompetenz. 	  n der zweiten Förderphase werden technologieorientierte I Unternehmen gefördert, die im Ergebnis der ersten Förderphase gegründet wurden.

Was

	  n der ersten Förderphase sollen Forschungsergebnisse, die I das Potenzial besitzen, Grundlage einer Unternehmensgründung zu sein, weiterentwickelt werden. Ziel ist es, Entwicklungsarbeiten zum Nachweis der technischen Realisierbarkeit durchzuführen, Prototypen zu entwickeln, den Businessplan auszuarbeiten und schließlich das Unternehmen zu gründen. 	  n der zweiten Förderphase können weitere EntwicklungsI arbeiten bis zur Marktreife durchgeführt werden. Ziele sind die Aufnahme der Geschäftstätigkeit sowie die Sicherung einer externen Anschlussfinanzierung des Unternehmens.

Wo

Forschungszentrum Jülich GmbH Projektträger Jülich (PtJ) Geschäftsstelle Berlin Zimmerstraße 26–27 10969 Berlin 	 Telefon: 	 030 / 2 01 99-31 27 	 E-Mail:	 ptj-exist-forschungstransfer@fz-juelich.de Internet:	 www.exist.de/exist-forschungstransfer Redaktioneller Hinweis: Das BMWi-Förderprogramm EXIST-Forschungstransfer wird durch den Europäischen Sozialfonds kofinanziert. Entsprechende Anpassungen, die bei der Zuwendung zu beachten sind, finden Sie in den neuen Anlagen des Zuwendungsbescheids und auf den Websites des Europäischen Sozialfonds.

Wie

	  n der ersten Förderphase können Ausgaben für max. vier I Personalstellen sowie Sachausgaben in Höhe von bis zu 250 TEUR gefördert werden. Zu diesen zählen bspw. Gebrauchsgegenstände, Verbrauchsmaterial, Investitionsgüter, Schutzrechte, Marktrecherchen sowie die Vergabe von Aufträgen und Coaching-Maßnahmen. 	  emessungsgrundlage sind die zuwendungsfähigen proB jektbezogenen Ausgaben. Sie können bis zu 100 % gefördert werden. Gründungsvorhaben von außeruniversitären Forschungseinrichtungen werden zu 90 Prozent vom BMWi finanziert. Die erste Förderphase dauert bis zu 18 Monate. Für hochinnovative und nachweisbar besonders zeitaufwändige Entwicklungsvorhaben kann im Einzelfall eine Laufzeit von 36 Monaten beantragt werden.

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

Förderprogramme

Tech nologi e, Forschu ng u n d Entwicklu ng

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EXIST-Gründerstipendium
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt mit dem EXIST-Gründerstipendium die Vorbereitung von Studierenden, Absolventinnen und Absolventen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die ihre Gründungsidee in einen Businessplan umsetzen möchten. Bei den Gründungsvorhaben sollte es sich um innovative technologieorientierte oder wissensbasierte Projekte (Dienstleistungen) mit guten wirtschaftlichen Erfolgsaussichten handeln.

Ziel

Wie

	  issenschaftler/-innen aus öffentlichen, nicht gewinnoriW entierten • Hochschulen • außeruniversitären Forschungseinrichtungen 	  ochschulabsolventen/-innen und ehemalige wissenschaftH liche Mitarbeiter/-innen (bis zu fünf Jahre nach Abschluss bzw. Ausscheiden) 	  tudierende, die zum Zeitpunkt der Antragstellung mindesS tens die Hälfte ihres Studiums absolviert haben 	  ründerteams bis max. drei Personen. Teams, die sich mehrG heitlich aus Studierenden zusammensetzen, werden nur in Ausnahmefällen gefördert. 	  ines der bis zu drei Teammitglieder kann auch mit einer E qualifizierten Berufsausbildung als technische Mitarbeiterin/technischer Mitarbeiter gefördert werden. 	  er Abschluss eines Teammitglieds kann länger als fünf D 	 Jahre zurückliegen.

Wer

	  ochschule bzw. außeruniversitäre Forschungseinrichtung H •  tellt den Antrag, s •  enennt einen Mentor, b •  st in ein Gründernetzwerk eingebunden, i •  tellt der Gründerin bzw. dem Gründer einen Mentor und s einen Arbeitsplatz zur Verfügung und garantiert kostenfreie Nutzung der Infrastruktur, •  erwaltet Fördermittel. v 	  ründerin/Gründer G •  rhält Coachingleistungen des Gründer-Netzwerks, e •  esucht eintägiges Seminar „Gründerpersönlichkeit“, b •  räsentiert erste Ergebnisse zum Businessplan nach fünf p Monaten, • legt Businessplan nach zehn Monaten vor,  • führt Steuern und Sozialversicherungen eigenverantwort lich ab. 	  er Antrag kann jederzeit durch die Hochschule bzw. die auD ßeruniversitäre Forschungseinrichtung gestellt werden. 	  ie Unternehmensgründung kann während der FörderphaD se erfolgen, jedoch nicht vor Beginn der Förderung.

Wo

Innovative technologieorientierte Gründungsvorhaben und innovative wissensbasierte Dienstleistungen, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen, erhalten Förderung für: 	  ie Sicherung des persönlichen Lebensunterhalts über ein d Stipendium: •  romovierte Gründerinnen und Gründer: p    3.000 EUR pro Monat •  bsolventinnen und Absolventen mit HochschulA    Abschluss: 2.500 EUR pro Monat •  tudierende: 1.000 EUR pro Monat S •  inderzuschlag: 100 EUR pro Monat und Kind K 	  achausgaben: bis zu 30 TEUR (für Einzelgründungen S 	 10 TEUR) 	  oaching: 5.000 EUR C Die maximale Förderdauer beträgt ein Jahr.

Was

Forschungszentrum Jülich GmbH Projektträger Jülich (PtJ) Geschäftsstelle Berlin Zimmerstraße 26–27 10969 Berlin 	 Telefon: 	 030 / 2 01 99-4 61 E-Mail: 	 ptj-exist-gruenderstipendium@fz-juelich.de Internet: 	 www.exist.de/exist-gruenderstipendium

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

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Förderinitiative KMU-innovativ des BMBF
Ziel
	  eit 2007 bietet das BMBF mit der Förderinitiative KMUS innovativ speziell für Projekte der Spitzenforschung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen leichteren Einstieg in die Forschungsförderung. Insbesondere junge Unternehmen, die bisher keine Erfahrung mit Forschungsförderung hatten, erhalten damit schneller die Möglichkeit, anspruchsvolle Forschungsprojekte zu verwirklichen. 	  örderkriterien sind Exzellenz und Innovationsgrad des ProF jektes sowie hohe Verwertungschancen. 	  nterstützt werden industrielle Forschungs- und vorwettU bewerbliche Entwicklungsvorhaben zur Stärkung der Innovationsfähigkeit der KMU in Deutschland in folgenden Technologiefeldern: •	 Biotechnologie •	 Nanotechnologie •	 Informations- und Kommunikationstechnologien •	 Produktionstechnologie •	 Technologien für Ressourcen- und Energieeffizienz •	 Medizintechnik •	 Zivile Sicherheitsforschung •	 Photonik/Optische Technologien

Was

Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Die Einzelheiten der Förderung sind in der jeweiligen Förderbekanntmachung geregelt.

Wie

	  as Förderverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe könD nen jederzeit Projektskizzen eingereicht werden. 	  ingereichte Projektvorschläge stehen untereinander im E Wettbewerb. 	  inheitliche Stichtage zur Bewertung der eingereichten SkizE zen: 15. April und 15. Oktober. 	  uf der Grundlage der Bewertung werden zu den für eine A Förderung ausgewählten Projektideen Anträge eingereicht.

Wo

Der Lotsendienst für Unternehmen bei der Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes berät in allen Fragen des Förderverfahrens und vermittelt zur richtigen Antrag-   stelle: Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes Lotsendienst für Unternehmen Forschungszentrum Jülich GmbH Projektträger Jülich (PtJ) Zimmerstraße 26–27, 10969 Berlin Lotsendienst für Unternehmen Telefon:	 08 00 / 2 62 30 09 (kostenfrei) E-Mail: 	 lotse@kmu-innovativ.de Internet: 	 www.kmu-innovativ.de

Wer

	  orschungsintensive Unternehmen und unternehmensF nahe Dienstleister, die der KMU-Definition der Europäischen Kommission entsprechen 	  it den Unternehmen zusammenarbeitende ForschungsM einrichtungen und Großunternehmen

Förderprogramme

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High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mithilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-ups die technologiebasierte Innovation bis zur Bereitstellung eines Prototyps bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der High-Tech Gründerfonds beteiligt sich an der Seedfinanzierung mit maximal 500 TEUR und kann in Folgerunden insgesamt bis zu 2 Mio. EUR pro Unternehmen investieren. Ferner unterstützt er bei Bedarf das Management der Unternehmen durch Coaches und Netzwerke. Investoren der Public Private Partnerships sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II).

Ziel

Was

Wer

	  leine Unternehmen im Sinne der EU-Definition (weniger K als 50 Mitarbeiter, Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 10 Mio. EUR) mit Sitz und Standort in Deutschland 	  ie Aufnahme der Geschäftstätigkeit darf maximal ein Jahr D zurückliegen. 	  er Tätigkeitsschwerpunkt muss in einem FuE-Projekt           D liegen. 	  as technologische Know-how muss im Unternehmen         D gebunden sein. 	  chutzrechte und geistiges Eigentum sollen dem UnternehS men uneingeschränkt und exklusiv zur Verfügung stehen bzw. ins Unternehmen eingebracht werden.

	  ombination aus offener Beteiligung und NachrangdarleK hen bis initial 500 TEUR, insgesamt 2 Mio. EUR 	  n Berlin und den neuen Bundesländern ist ein Eigenanteil I von mindestens 10 % erforderlich (20 % in den restlichen Bundesländern). 	  ie Hälfte des Eigenanteils kann über einen sogenannten D Side-Investor dargestellt werden. 	  er High-Tech Gründerfonds erwirbt zum Nominalbetrag D 15 % der Gesellschaftsanteile des Unternehmens (ohne Unternehmensbewertung) und gewährt ihm ein nachrangiges Gesellschafterdarlehen, das mit einer Wandlungsoption ausgestattet ist. 	  aufzeit des Darlehensvertrags: sieben Jahre L 	  insen (10 % pro Jahr) werden in den ersten vier BeteiliZ gungsjahren gestundet und ebenfalls mit einer Wandlungsoption versehen. 	  s ist erwünscht, dass sich Side-Investoren (Seedfonds, BusiE ness Angels, institutionelle Investoren) am Unternehmen finanziell beteiligen. 	  n Ausnahmefällen, wenn sich private Investoren in mindesI tens der gleichen Höhe wie der High-Tech Gründerfonds beteiligen, kann der Fonds die Beteiligungskonditionen marktkonform übernehmen.   	  er High-Tech Gründerfonds unterstützt bei Bedarf das     D Management über Coaches und ausgewiesene Netzwerke.

Wie

	  eitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des W High-Tech Gründerfonds. 	  inreichen des Businessplanes E 	  achliche Stellungnahme und Empfehlung eines Coaches F oder Referenzpartners des Fonds erwünscht, aber keine Voraussetzung (siehe Internetseite) 	  ombinierbar mit weiteren Fördermaßnahmen K

Wo

High-Tech Gründerfonds Management GmbH Schlegelstraße 2, 53113 Bonn Telefon: 	 02 28 / 82 30 01-00 Telefax: 	 02 28 / 82 30 01-50 E-Mail: 	 info@htgf.de Internet:	 www.high-tech-gruenderfonds.de

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

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Horizont 2020
EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation
Horizont 2020 ist ein zentrales Instrument auf dem Weg zur Innovationsunion und zur Erreichung der Ziele der Strategie Europa 2020. Es fördert Forschungs- und Innovationsaktivitäten über die gesamte Wertschöpfungskette, von der Idee bis zur Entwicklung von Prototypen. Ziel ist es, die Lücke zwischen Forschung und Markteinführung zu schließen. Deshalb wurden auch die bisherigen Programme, das 7. Forschungsrahmenprogramm (FP7), das Rahmenprogramm für Wettbewerb und Innovation (CIP) und das Europäische Institut für Innovation und Technologie (EIT) unter Horizont 2020 zusammengeführt. Die schnelle Marktetablierung von neuen technologischen und nichttechnologischen Entwicklungen, Dienstleistungen und Prozessen soll die Wettbewerbsfähigkeit Europas stärken.

Was

Ziel

Wer

	  nternehmen, Universitäten, öffentliche und private ForU schungseinrichtungen, Kommunen, Verbände in Kooperation mit Partnern 	  n der Regel müssen mindestens drei unabhängige EinrichI tungen aus drei verschiedenen Ländern (Mitgliedstaaten oder assoziierten Staaten) an einem Projekt beteiligt sein. 	  nter dem neu entwickelten KMU-Instrument werden exU plizit kleine und mittelständische Unternehmen angesprochen. Diese benötigen nicht zwangsläufig Konsortialpartner für eine erfolgreiche Antragsstellung, vorausgesetzt ein „europäischer Mehrwert“ kann nachgewiesen und begründet werden. 	  ie Beteiligung von Teilnehmern aus Drittstaaten als zusätzD licher Partner ist bei der Antragstellung möglich.

	  orizont 2020 baut auf den drei Themensäulen „GesellH schaftliche Herausforderungen“, „Industrielle Führungsrolle“ und „Exzellente Wissenschaft“ auf, die jeweils mit 27 Mrd. EUR, 16 Mrd. EUR und 26 Mrd. EUR bis 2020 ausgestattet sind. 	  er Restbetrag von etwa 2 Mrd. EUR des Gesamtbudgets der D rund 70 Mrd. EUR fließt in Forschungs- und Administrativmaßnahmen von Euratom. 	  ie drei Grundsäulen sind in Themenbereiche („ChallenD ges“) unterteilt. 	  ie Challenges, übersetzt: Problemstellungen, geben die D Struktur der Arbeitsprogramme wieder. So gibt es z. B. in der Challenge „Energie“ das entsprechende Arbeitsprogramm „Energy“. 	  ie Arbeitsprogramme werden auf zweijährlicher Basis verD öffentlicht und enthalten die spezifischen Projektausschreibungen (Calls), geordnet nach „Focus Areas“. 	  n dem Arbeitsprogramm „Energy“ gibt es z. B. die Focus AreI as „Energie Effizienz“ und „Wettbewerbsfähige Energie mit geringem Kohleanteil“. 	  nhand der Focus Areas sind die einzelnen Ausschreibungen A gelistet. 	  m sogenannten „Participants Portal“ (http://ec.europa. I eu/research/participants/portal/desktop/en) kann durch themenrelevante Suchbegriffe direkt nach dem entsprechenden Call gesucht werden.

Gesellschaftliche Herausforderungen 	  esundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen G 	  rnährungssicherheit, nachhaltige Landwirtschaft, marine E und maritime Forschung und Bioökonomie 	  ichere, saubere und effiziente Energie S 	  ntelligenter, umweltfreundlicher und integrierter Verkehr I 	  limaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe K 	  uropa in einer sich verändernden Welt E 	  ichere Gesellschaften S Industrielle Führungsrolle 	  ührungsrolle in Industrie und Schlüsseltechnologien F 	  nformations- und Kommunikationstechnologien I 	  anotechnologien N 	  aterialien M 	  iotechnologie B 	  roduktions- und Verfahrenstechniken P 	  eltraum W 	  ugang zu Risikofinanzierung Z 	  nnovation in KMU I Exzellente Wissenschaft 	  ukünftige und aufkommende Technologien (FET) Z 	  arie-Sklodowska-Curie-Maßnahmen M 	  uropäische Forschungsinfrastrukturen E

Förderprogramme

Tech nologi e, Forschu ng u n d Entwicklu ng

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Wie

	  ormgebundene Antragstellung im Rahmen von periodiF schen Ausschreibungen (Calls for Proposals), veröffentlicht im Amtsblatt C der EU sowie auf http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en 	  eitere Details sind den Calls zu entnehmen. W

Wo

	  nträge im Rahmen von Horizont 2020 können ausschließA lich auf elektronischem Weg über das internetbasierte SEP (Submission & Evaluation in the Participant-Portal) eingereicht werden. Hierzu wird ein ECAS-Account (European Commission Authentification Service) mit validierter E-MailAdresse benötigt, der schnell und einfach eingerichtet ist. 	  erlin Partner für Wirtschaft und Technologie steht UnterB nehmen und Forschungseinrichtungen bei der Antragstellung im Rahmen von Horizont 2020 über das Enterprise Europe Network (EEN) mit insgesamt zehn Experten in Berlin und in Brüssel zur Seite. Das Büro Brüssel transportiert dabei die Anliegen an die entscheidenden Stellen der EU. 	  as EEN informiert Unternehmen und ForschungseinrichD tungen über innovationsorientierte Entwicklungen, Initiativen und Programme der Europäischen Union und hilft ihnen bei der Suche nach Geschäfts- und Technologiepartnern. Es ist vor Ort Wegweiser durch die umfangreichen Informationen aus Brüssel. Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie ist in der Hauptstadtregion Koordinator des EEN BerlinBrandenburg.

	  ber das EEN bietet Berlin Partner für Wirtschaft und TechÜ nologie mit einem H2020-E-Mail-Dienst Unternehmen und Forschungseinrichtungen ein gebündeltes branchenspezifisches Informationsangebot zu Horizont 2020 an. Der H2020E-Mail-Dienst informiert zu aktuellen Aufrufen, Inhalten und Beteiligungsmöglichkeiten, aber auch zu Veranstaltungen und Workshops in Brüssel oder in der Region. Die Abonnenten haben die Möglichkeit, entsprechend ihrer Branchen und Schwerpunkte den Dienst zu abonnieren. Ergebnisgebunden können die Kunden neue Nachrichten auch als E-Alert erhalten. Eine Anmeldung zum H2020-E-Mail-Dienst ist kostenfrei möglich über die Webseite des EEN BerlinBrandenburg unter www.eu-service-bb.de. Darüber hinaus wird empfohlen, regelmäßig die Informationen des EEN über die Webseite www.eu-service-bb.de zu verfolgen. Information und Beratung: Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH Fasanenstraße 85, 10623 Berlin Frau Anke Wiegand Projektmanagerin EU and International Services Koordinatorin EEN Berlin-Brandenburg I Büro Brüssel Telefon: 	 030 / 4 63 02-5 91 E-Mail: 	 anke.wiegand@berlin-partner.de Internet: 	 www.berlin-partner.de und 	 	 www.eu-service-bb.de

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INNO-KOM-Ost / Innovationskompetenz-Ost
FuE-Förderung gemeinnütziger externer Industrieforschungseinrichtungen in Ostdeutschland Ziel
Unterstützung der Industrieforschung bei der Erhaltung und Stärkung ihrer Innovationskompetenzen und bei der Entwicklung neuer marktorientierter Produkte und Verfahren Förderfähige Einzelpositionen sind: 	  ersonalausgaben P 	  llgemeine Ausgaben A 	  usgaben für Material und Kleingeräte A 	  usgaben für Einzelgeräte A 	  usgaben für weitere Zwecke (bspw. projektbezogene ForA schungsaufträge an Dritte, Patente, Zulassungen) 	  odul IZ: Investitionszuschuss M • Förderquote: max. 90 % • Höhe des Zuschusses: je Einrichtung und Haushaltsjahr    < 50 Beschäftigte, max. 250 TEUR    < 250 Beschäftigte, max. 500 TEUR Förderfähige Einzelpositionen sind: 	  usgaben für neue Maschinen, Geräte, Instrumente, AusrüsA tungen, immaterielle Wirtschaftsgüter und 	  usgaben für bauliche Maßnahmen zu deren InbetriebA nahme.

Wer

Gefördert werden rechtlich selbstständige gemeinnützige Industrieforschungseinrichtungen ohne institutionelle Förderung mit Sitz in Berlin und den neuen Bundesländern.

Was

	  odul VF: Vorhaben der Vorlaufforschung	 M 	 Voraussetzung: wissenschaftlicher Anspruch und breite Applikationsmöglichkeiten 	  odul MF: Marktorientierte FuE-Vorhaben	 M 	 	 Voraussetzung: technologische und wirtschaftliche Erfolgsaussichten 	  odul IZ: Investitionszuschuss	 M 	 	 Voraussetzung: Durchführung von Vorhaben des Moduls VF oder MF

Wo

Internet: 	 www.innovation-beratung-foerderung.de Die Antragstellung für diese Fördermaßnahme wurde bis 31.12.2015 verlängert. Mit dieser Verlängerung geht eine Ausschreibung der Projektträgerschaft für das Jahr 2015 einher. Da die Entscheidung über die Projektträgerschaft bis zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Förderfibel-Ausgabe nicht feststand, informieren Sie sich bitte auf der o.g. Internetseite über den Projektträger für die Fördermaßnahme INNO-KOM-Ost des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Wie

	  odul VF: Vorhaben der Vorlaufforschung M • Förderquote: max. 90 % • Höhe des Zuschusses: max. 500 TEUR • Förderfähiges FuE-Personal: max. 10 % 	  odul MF: Marktorientierte FuE-Vorhaben M • Förderquote: max. 70 % • Höhe des Zuschusses: max. 375 TEUR • Förderfähiges FuE-Personal: max. 50 %

Förderprogramme

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Pro FIT-Frühphasenfinanzierung
Programm zur Förderung von Forschung, Innovationen und Technologien Ziel
	  ie Pro FIT-Frühphasenfinanzierung hat zum Ziel, die FinanD zierungsmöglichkeiten von Technologieunternehmen in der unternehmerischen Frühphase zu verbessern. 	  urch die Pro FIT-Frühphasenfinanzierung wird es technoD logieorientierten Gründern erleichtert, ihre Unternehmensinfrastruktur und Personalkapazitäten aufzubauen sowie erforderliche Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.

Was

Wer

	  ntragsberechtigt sind neu gegründete, technologieorienA tierte kleine Unternehmen mit Sitz in Berlin, die die Durchführung eines Innovationsvorhabens („Ankerprojekt“) anstreben. 	  ie Unternehmen dürfen maximal sechs Monate alt sein, D um die Förderung aus der Frühphase 1 in Anspruch zu nehmen, maximal 18 Monate, sofern nur die Förderung aus der Frühphase 2 beantragt wird. 	  ür die Inanspruchnahme der Pro FIT-FrühphasenfinanzieF rung ist des Weiteren ein Mentor (Motivator, Netzwerker, Sparring-Partner) erforderlich, der sich für das neu gegründete Unternehmen einsetzt, über einschlägige unternehmerische Erfahrungen verfügt und der sich zumindest in geringem Umfang an der Unternehmensfinanzierung beteiligt.

	  n beiden Frühphasen sind alle notwendigen und angemesI senen Ausgaben (Personalausgaben, Investitionsausgaben sowie laufende Betriebsausgaben) des neu gegründeten Unternehmens förderfähig, die weder direkt im Zusammenhang mit dem „Ankerprojekt“ noch im Zusammenhang mit umsatzbezogenen Kundenaufträgen anfallen. 	  ie Förderung wird in Abhängigkeit der jeweiligen FrühphaD se in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen und/oder zinsverbilligten Darlehen gewährt. In beiden Frühphasen ist eine Finanzierung von 100 % der förderfähigen Ausgaben möglich. 	  rühphase 1: F •	 ie Ausgaben in der Frühphase 1 werden je zu 50 % mit D einem nicht rückzahlbaren Zuschuss und einem Darlehen finanziert. •	 ie Frühphase 1 kann bis zu ein Jahr dauern. D •	 nnerhalb dieses Zeitraums, spätestens jedoch am Ende der I Frühphase 1, muss mit dem Innovationsprojekt („Ankerprojekt“) begonnen werden. 	  rühphase 2: F •	 ie Ausgaben in der Frühphase 2 werden mit einem DarleD hen finanziert. •	 ie Frühphase 2 endet spätestens mit Abschluss des AnkerD projektes. 	  ie Gesamtzuwendung kann für beide Phasen max. 500 D TEUR betragen, wovon max. 200 TEUR auf die Frühphase 1 entfallen. 	  ie Darlehen in der Frühphase 1 werden in der Regel zinslos D gewährt. 	  ie Darlehen in der Frühphase 2 werden niedrig verzinst. D 	  ie Laufzeit der Darlehen beträgt bis zu zehn Jahre. D 	  ie Vereinbarung einer endfälligen Tilgung sowie die ErkläD rung eines Rangrücktrittes sind möglich. 	  ie Darlehen werden ohne Stellung einer Sicherheit geD währt.

74

Wie

Die Prüfung des Projektes erfolgt in der Regel in zwei Stufen: 	 Stufe: Projektvorschlag 1. •	 n der ersten Stufe der Antragstellung sind neben einem I Formvordruck ein aussagekräftiger Geschäftsplan (Textund Zahlenteil) sowie eine Beschreibung des „Ankerprojekts“ einzureichen. S •	 ofern es schon einen Prototypen gibt, ist eine Darstellung des technologischen Innovationsgehaltes und der Alleinstellungsmerkmale des angestrebten Produktes erforderlich. I •	 m Zahlenteil des Geschäftsplans müssen die erwarteten Ausgaben des „Ankerprojekts“, anderer geplanter Förderprojekte sowie des umsatzwirksamen Kundengeschäfts separat von den übrigen Unternehmensausgaben dargestellt werden. D •	 ie wesentlichen Planpositionen sind zu erläutern. •	 nhand der eingereichten Unterlagen und einer persönliA chen Präsentation der Gründer erfolgt zunächst unter den Aspekten „Technologie“, „Marktumfeld“, „Markteinführungsstrategie“, „Planungskonsistenz“ und „Team“ eine Einschätzung durch externe Fachgutachter dahingehend, ob das geplante Unternehmenskonzept grundsätzlich förderfähig und förderwürdig ist. B •	 ei einem positiven Prüfergebnis teilt die IBB dem Antragsteller auf der Grundlage der festgestellten förderfähigen Ausgaben die mögliche Frühphasenfinanzierung aus Pro FIT (Finanzierungsart und -höhe) mit und empfiehlt die Antragstellung.

	 Stufe: Antrag 2. •	 n der zweiten Stufe der Antragstellung ist die in der AnI tragsempfehlung festgelegte Ausgaben- und Finanzierungsplanung um kaufmännische Unterlagen zur wirtschaftlichen Situation des Antragstellers zu ergänzen. V •	 on den maßgeblichen Gesellschaftern sind entsprechende Auskünfte zu erteilen (bei natürlichen Personen u. a. die Vorlage einer Selbstauskunft). •	 ie IBB nimmt auf dieser Basis eine wirtschaftliche GeD samteinschätzung vor. E •	 rst mit Eingang des Antrages bei der IBB kann mit dem Frühphasenvorhaben auf eigenes finanzielles Risiko begonnen werden.

Wo

Die interaktiven, anwenderfreundlichen Vordrucke, Merkblätter sowie die Rechtsgrundlagen stehen auf der Internetseite der IBB zum Download bereit. Investitionsbank Berlin Kundenberatung Wirtschaftsförderung Bundesallee 210, 10719 Berlin
 Telefon: 	 030 / 2125-4747
 Telefax: 	 030 / 2125-4329 E-Mail: 	 kundenberatung.wirtschaft@ibb.de Internet: 	 www.ibb.de Für dieses Programm können Sie Ihren Projektvorschlag sowie alle zugehörigen Unterlagen im eAntrags-Verfahren einreichen. Detaillierte Informationen zu dem eAntragsVerfahren finden Sie unter www.ibb.de/eAntrag.aspx.

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

Förderprogramme

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Pro FIT-Projektfinanzierung
Programm zur Förderung von Forschung, Innovationen und Technologien Ziel
Mit Pro FIT können technologieorientierte Projekte in allen Phasen des Innovationsprozesses – von der Forschung bis zur Markteinführung – finanziert werden. •	  hase der industriellen Forschung:	 	 P 	 	 – 80 % (inkl. KMU- und Verbundbonus) •	  hase der experimentellen Entwicklung:	 P 	 	 – nur bei Forschungseinrichtungen in Verbünden 40 % 	 – nur bei Großunternehmen in Verbünden 25 % 	  ei beihilfefreien Förderungen für Forschungs- und EntwickB lungsprojekte von Forschungseinrichtungen beträgt der Fördersatz bis zu 75 % bzw. bis zu 100 % der zusätzlich durch das Projekt verursachten Ausgaben, soweit eine Gegenfinanzierung aus der öffentlichen Grundfinanzierung dargestellt werden kann. 	  ei kleinen und mittleren Unternehmen werden die FörB dermittel zur Finanzierung von Projekten in den Phasen der experimentellen Entwicklung sowie des Produktionsaufbaus, der Marktvorbereitung und der Markteinführung in Form von zinsvergünstigten Darlehen in Höhe von bis zu 	  Mio. EUR bzw. maximal 80 % der förderfähigen Ausgaben 1 je Projekt vergeben. Für die zinsverbilligten Darlehen gelten folgende Konditionen: •	  ie Laufzeit der Darlehen beträgt bis zu acht Jahre. D •	  ie Darlehenszinsen liegen unterhalb der MarktkonditioD nen. Kleine Unternehmen profitieren zusätzlich von einem Zinsvorteil in Höhe von 0,25 %. •	  ie Besicherung des Darlehens erfolgt im Regelfall durch D anteilige selbstschuldnerische Bürgschaften der maßgeblichen Gesellschafter. Auf die Stellung von Bürgschaften kann verzichtet werden, wenn sich die Gesellschafter in angemessenem Umfang an der Projekt- bzw. Unternehmensfinanzierung beteiligen. •	  ür Produktionsaufbau, Marktvorbereitung und MarktF einführung werden Darlehen als De-minimis-Beihilfe gewährt. Hieraus kann eine Begrenzung der Darlehenshöhe resultieren.

Wer

Antragsberechtigt sind Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit Sitz in Berlin bzw. mindestens einer organisatorisch eigenständigen Betriebsstätte in Berlin:   	  nternehmen U •	  MU: allein oder im Verbund mit Unternehmen oder ForK schungseinrichtungen •	  icht-KMU: nur im Verbund mit KMU und ForschungseinN richtungen 	  orschungseinrichtungen F •	  ur im Verbund mit mindestens einem Unternehmen n

Was

	  örderfähig sind Einzel- und Verbundprojekte in den Phasen F der industriellen Forschung, der experimentellen Entwicklung sowie des Produktionsaufbaus, der Marktvorbereitung und der Markteinführung. 	  efördert werden projektbezogene Personalausgaben, G Fremdleistungen, Investitionsausgaben, Materialausgaben, Schutzrechtsanmeldungen, Nutzungsausgaben von Anlagen und Geräten sowie Ausgaben für die Markteinführung und Marktvorbereitung. 	  ie Förderung wird in Abhängigkeit von der InnovationsD phase in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen und/ oder zinsverbilligten Darlehen gewährt. 	  ür Forschungs- und Entwicklungsprojekte von UnternehF men und Forschungseinrichtungen können nicht rückzahlbare Zuschüsse in Höhe von bis zu 400 TEUR (je Projekt bzw. bei Verbünden je Projektpartner) gewährt werden. Bezogen auf die förderfähigen Projektausgaben betragen die maximalen Fördersätze im Einzelnen bis zu:

76

Wie

Das Antragsverfahren erfolgt in zwei Stufen: 1. Stufe: Projektvorschlag 	 unächst ist das geplante Projekt nachvollziehbar zu beZ schreiben und zusammen mit dem interaktiven Vordruck „Projektvorschlag“ und dem Pro FIT-Finanzplaner bei der Investitionsbank Berlin mittels des elektronisch geschützten Upload-Verfahrens einzureichen. 	 ei Verbundprojekten ist der Formvordruck von jedem ProB jektpartner separat auszufüllen, die Einreichung erfolgt durch den Verbundkoordinator. 	 er Projektvorschlag wird zeitnah durch zwei externe GutD achter fachlich geprüft und marktbezogen eingeschätzt. 	 ei einem positiven Prüfergebnis werden die mögliche ProB jektfinanzierung (Finanzierungsart und -höhe) festgelegt und die Antragstellung empfohlen. 2. Stufe: Projektantrag 	 ach der Einreichung der formgebundenen AntragsunterlaN gen bei der Investitionsbank Berlin kann auf eigenes Risiko mit dem Projekt begonnen werden. 	 n der Antragsphase konzentriert sich die Prüfung vor allem I auf die Erfüllung der finanziellen und wirtschaftlichen Fördervoraussetzungen. 	 ber die Gewährung von Zuwendungen und die im EinzelÜ fall maßgeblichen Regelungen entscheidet der Förderausschuss in monatlich stattfindenden Sitzungen. Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung, sofern die Förderung mit Darlehen erfolgt (siehe Seite 133).

Wo

Die interaktiven, anwenderfreundlichen Vordrucke, Merkblätter sowie die Rechtsgrundlagen stehen auf der Internetseite der IBB zum Download bereit. Investitionsbank Berlin Kundenberatung Wirtschaftsförderung Bundesallee 210, 10719 Berlin Telefon: 	 030 / 2125-4747 Telefax: 	 030 / 2125-4329 E-Mail: 	 kundenberatung.wirtschaft@ibb.de Internet:	 www.ibb.de Für dieses Programm können Sie Ihren Projektvorschlag sowie alle zugehörigen Unterlagen im eAntrags-Verfahren einreichen. Detaillierte Informationen zu dem eAntragsVerfahren finden Sie unter www.ibb.de/eAntrag.aspx.

Förderprogramme

Tech nologi e, Forschu ng u n d Entwicklu ng

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Programm Innovationsassistent/-in
Ziel
	 rhalt und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von kleinen E und mittleren Unternehmen, insbesondere in den – im Rahmen der gemeinsamen Innovationsstrategie Berlin-Brandenburg definierten – Clustern, die von herausgehobener Bedeutung für den Strukturwandel am Standort sind 	 rleichterung des Zugangs zu wissenschaftlichen ErkenntE nissen für neu gegründete und bestehende Unternehmen und damit Beschleunigung der wirtschaftlichen Nutzung dieser Erkenntnisse 	 chaffung langfristiger Beschäftigungsverhältnisse und FörS derung eines hohen Beschäftigungsstands sowie des Wirtschaftswachstums in Berlin 	 iese Ziele werden erreicht durch die von dem/der InnoD vationsassistent/-in in das Unternehmen einzubringenden neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse und Methoden, die projektbezogen (innerbetriebliche) Innovationsprozesse in technologischer und/oder in betriebswirtschaftlicher Hinsicht ermöglichen. • sich auf die Entwicklung, Herstellung und/oder Vermark tung von technologisch innovativen Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen beziehen, welche Marktchancen erwarten lassen oder T •  ätigkeiten beinhalten, denen unternehmensinterne innovative technische und/oder betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen zugrunde liegen. 	 ie Zuwendung wird als projektbezogener Zuschuss bis zu D einer Höhe von 50 % des steuerpflichtigen Bruttogehalts des/der Innovationsassistenten/-in für einen Zeitraum von zwölf Monaten gewährt. 	 a die Gehaltskosten maximal mit 40 TEUR berücksichtigt D werden, beträgt die Förderung bis zu 20 TEUR. 	 s können höchstens zwei Innovationsassistenzstellen gleichE zeitig gefördert werden.

Wie

Wer

	 ntragsberechtigt sind technologieorientierte kleine und A mittlere Unternehmen (KMU), die eigene Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entwickeln und diese am Markt einführen. Hierbei werden die wesentlichen Entwicklungsschritte im Unternehmen erbracht. 	 icht technologieorientierte KMU sind dann antragsberechN tigt, wenn das Projekt, in dem der/die Innovationsassistent/ -in eingesetzt werden soll, und dessen/deren Tätigkeit jeweils einen ausgeprägten, in maßgeblichem Umfang auch eigene Entwicklungsarbeiten beinhaltenden Technologiebezug aufweisen. 	 ie antragstellenden Unternehmen müssen mindestens D eine Betriebsstätte in Berlin haben.

	 er formgebundene Antrag auf Förderung ist bei der IBB zu D stellen. 	 nformationen und Formulare finden Sie auf den InternetI seiten der IBB. 	 itte beachten Sie, dass der Antrag vor Abschluss des BeB schäftigungsvertrages bei der IBB eingegangen sein muss. 	 ine Kombination mit Zuwendungen für Personalkosten aus E anderen Programmen oder Maßnahmen der Arbeitsagenturen ist nicht zulässig.

Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133).

Wo

Weitere Informationen zum Programm sowie Beratung und Unterstützung bei der Antragstellung erhalten Sie bei der: Investitionsbank Berlin Kundenberatung Wirtschaftsförderung Bundesallee 210, 10719 Berlin Telefon: 	 030 / 2125-4747 Telefax: 	 030 / 2125-4329 E-Mail: 	 kundenberatung.wirtschaft@ibb.de Internet:	 www.ibb.de Für dieses Programm können Sie Ihren Antrag sowie alle zugehörigen Unterlagen im eAntrags-Verfahren einreichen. Detaillierte Informationen zu dem eAntrags-Verfahren finden Sie unter www.ibb.de/eAntrag.aspx.

	 uwendungsfähig sind innovative Projekte, die im Rahmen Z qualifizierter, neu abzuschließender Beschäftigungsverhältnisse durch Absolventinnen und Absolventen von Universitäten, (Fach-)Hochschulen oder Institutionen mit gleichwertigem, staatlich anerkanntem Abschluss umgesetzt werden. 	 er letzte Studienabschluss der Absolventen/-innen darf bei D Unterzeichnung des Arbeitsvertrags höchstens 24 Monate zurückliegen. 	 as zu fördernde Personal darf kein anderes Personal im D Unternehmen ersetzen. Es ist in einer neu geschaffenen Funktion bzw. in einer neuen fachlichen Zuständigkeit zu beschäftigen. 	 ie zu fördernden Beschäftigungsverhältnisse mit projekt-/ D 	 aufgabenspezifisch qualifizierten Absolventen/-innen müssen

Was

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Service für Technologietransfer und Cross-Innovation
Ziel
Steigerung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, insbesondere für KMU der Cluster- und Industriebranchen in Berlin, durch die branchenübergreifende Unterstützung der Anbahnung von Technologietransfer- und Verbundprojekten in Zusammenarbeit mit Hochschulen und Wissenschaftsinstituten der Hauptstadtregion

Wie Wo

Formlose Anfrage

Nutzungsberechtigte der geförderten Serviceleistungen sind KMU, Hochschulen und Wissenschaftsinstitute. Einer der potenziellen Projektpartner muss in Berlin ansässig sein.

Wer

Was

Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH Ludwig Erhard Haus Fasanenstraße 85,10623 Berlin Herr Siegfried Helling Telefon: 	 030 / 4 63 02-4 79 E-Mail: 	 siegfried.helling@berlin-partner.de Internet: 	 www.berlin-partner.de 	 www.berlin-wtt.de 	 www.marktreif.berlin

Zu den kostenlosen Serviceleistungen gehören: 	  nformation über Formate und Instrumente für WissensI und Technologietransfer und Cross-Innovation 	  ontaktanbahnungen zu Experten aus Wissenschaft und K Wirtschaft 	  rüfung von Kooperationsmöglichkeiten für Produkt- bzw. P Prozessentwicklungen 	  uskünfte zu Schutzrechtsfragen und Lizenzierung A 	  otsendienste zur Initiierung von Kooperations- und TransL ferprojekten 	  nformation über Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten I 	  rganisation und Durchführung von technologieorientierO ten Kooperationsforen

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

Förderprogramme

Tech nologi e, Forschu ng u n d Entwicklu ng

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SIGNO KMU-Patentaktion
Ein Bestandteil des Programms SIGNO – Schutz von Ideen für die gewerbliche Nutzung – gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Mit der KMU-Patentaktion werden kleine und mittlere Unternehmen, Handwerksbetriebe und Ingenieurbüros bei der erstmaligen Sicherung ihrer Ergebnisse aus FuE durch gewerbliche Schutzrechte und bei deren Nutzung unterstützt und angeleitet. 	  er Förderzeitraum umfasst 18 Monate. D 	  P 1 Recherche zum Stand der Technik: max. 800 EUR T 	  P 2 Kosten-Nutzen-Analyse: max. 800 EUR T 	  P 3 Patentanmeldung für Deutschland: max. 2.100 EUR T 	  P 4 Vorbereitungen für die Verwertung einer Erfindung: T max. 1.600 EUR 	  P 5 Patentanmeldung für das Ausland: max. 2.700 EUR T Der Zuschuss pro Unternehmen beträgt max. 8.000 EUR.

Ziel

Wie

Wer

	  ie KMU-Patentaktion wendet sich ausdrücklich an NeulinD ge, die bisher noch kein Patent angemeldet haben oder deren letzte Patentanmeldung mehr als fünf Jahre zurückliegt. 	  ntragsberechtigt sind Unternehmen, einschließlich HandA werksbetriebe und Ingenieurbüros, mit Geschäftssitz in Deutschland, mit bis zu 250 Beschäftigten und entweder einem Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. EUR oder einer Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. EUR, die in den letzten fünf Jahren kein Patent oder Gebrauchsmuster angemeldet haben.

	  nträge für die Teilnahme an der KMU-Patentaktion können A direkt bei den SIGNO-Partnern gestellt werden. 	  er SIGNO-Partner betreut Sie während der gesamten LaufD zeit der Förderung. 	  ie bundesweit vertretenen SIGNO-Partner finden Sie unter D www.signo-deutschland.de.

Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133).

Wo

Was

	  ie KMU-Patentaktion ist in fünf Teilpakete (TP) unterglieD dert, deren Abfolge sich am innerbetrieblichen Entwicklungsprozess orientiert. 	  ie SIGNO-Partner bieten, je nach Schwerpunkt, neben der D Prozessbegleitung auch Dienstleistungen im Rahmen dieser Teilpakete an.

Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH Ludwig Erhard Haus Fasanenstraße 85, 10623 Berlin Herr Michael Schwedtke Telefon: 	 030 / 4 63 02-4 36 E-Mail: 	 michael.schwedtke@berlin-partner.de Internet: 	 www.berlin-partner.de

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

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Transfer BONUS
Ziel
	  iel des Förderprogramms ist die Unterstützung des TechnoZ logie- und Wissenstransfers aus den Wissenschaftseinrichtungen in kleinste, kleine und mittlere Unternehmen, um so ihre Innovationsfähigkeit zu stärken. 	  ie Einbindung externer Forschungs- und EntwicklungseinD richtungen in den Innovationsprozess von KMU soll in erster Linie die Entwicklung neuer Produkte oder Dienstleistungen von der Idee bis zur Marktfähigkeit und die qualitative Verbesserung bestehender Produkte und Verfahrensweisen unterstützen. 	  örderfähig sind generell nur die Leistungen, die sich auf die F spezifischen Kompetenzen von Wissenschaftseinrichtungen aus Berlin und Brandenburg richten und nicht standardmäßig von kommerziellen Dienstleistern und Beratungsunternehmen erbracht werden. 	  er Transfer BONUS ist innerhalb eines definierten VorhaD bens nicht kombinierbar mit einer projektbezogenen FuEFörderung des Bundes oder Landes. Sind Vorhaben klar voneinander abgegrenzt, können mehrere Förderinstrumente parallel genutzt werden. 	  etaillierte Informationen zu den Fördervoraussetzungen D sowie der Antragstellung erhalten Sie auf der Internetseite www.transferbonus.de. Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133).

Wer

	  ntragsberechtigt sind kleinste, kleine und mittlere techA nologieorientierte Unternehmen oder nicht technologieorientierte Unternehmen, deren Projekt einen ausgeprägten Technologiebezug aufweist. Die antragstellenden Unternehmen müssen ihren Sitz bzw. mindestens eine Betriebsstätte in Berlin haben. 	  udem muss das antragstellende Unternehmen der gewerbZ lichen Wirtschaft zugeordnet werden können sowie eine nach den aktuellen Regelungen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) förderfähige Tätigkeit ausüben.

Wo

Der Transfer BONUS bezuschusst die Inanspruchnahme von Leistungen von Wissenschaftseinrichtungen aus Berlin und Brandenburg zur Realisierung von kleinen Projekten der angewandten Forschung und Entwicklung.

Was

Beratung zum formalen Ablauf sowie zur Antragstellung: IBB Business Team GmbH Transfer BONUS Bundesallee 210, 10719 Berlin Telefon: 	 030 / 2125-4665 Telefax: 	 030 / 2125-4680 E-Mail: 	 info@transferbonus.de Internet: 	 www.transferbonus.de Beratung bei der Suche nach einem geeigneten Kooperationspartner der Wissenschaft: Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH Fasanenstraße 85, 10623 Berlin Herr Siegfried Helling Telefon: 	 030 / 4 63 02-4 79 Telefax: 	 030 / 4 63 02-4 44 E-Mail: 	 siegfried.helling@berlin-partner.de Internet: 	 www.berlin-partner.de

Wie

Die Zuwendung wird zweckgebunden in Form einer Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Es werden zwei Varianten angeboten: 	  instiegsvariante: 100 % Förderquote vom Auftragsvolumen, E jedoch maximal 3.000 EUR. In der Einstiegsvariante werden die Ausgaben für externe wissenschaftliche Tätigkeiten im Vorfeld der Entwicklung eines neuen oder veränderten Produkts, einer neuen oder veränderten Dienstleistung oder einer Verfahrensinnovation gefördert, die im Zusammenhang mit der ersten konkreten Kooperation des Unternehmens mit einer Wissenschaftseinrichtung anfallen. 	  tandardvariante: 70 % Förderquote vom Auftragsvolumen, S jedoch maximal 15 TEUR. In der Standardvariante werden Ausgaben für externe planungs-, entwicklungs- und umsetzungsorientierte Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten gefördert, die darauf ausgerichtet sind, neue oder veränderte Produkte, Dienstleistungen und Produktionsverfahren bis zur Markt- bzw. Fertigungsreife auszugestalten.

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

Förderprogramme

Tech nologi e, Forschu ng u n d Entwicklu ng

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VC Fonds Technologie Berlin
Beteiligungskapital für Berliner Technologieunternehmen
Mit dem VC Fonds Technologie Berlin investiert die IBB Beteiligungsgesellschaft Venture Capital (Beteiligungskapital) in Wachstumsunternehmen verschiedener Technologiebranchen und stärkt damit deren Eigenkapitalbasis. Die Fondsmittel werden vorrangig für die Finanzierung der Entwicklung und Markteinführung innovativer, skalierbarer Produkte oder Dienstleistungen zur Verfügung gestellt, um damit ein schnelles Unternehmenswachstum zu erzielen.

Was

Ziel

	  inderheitenbeteiligungen am Eigenkapital M 	 Erstinvestments: typischerweise zwischen 200 TEUR bis 1 Mio.  EUR; bei deutlich höherem Kapitalbedarf sind größere Erstinvestments möglich. 	  n Folgerunden kann mit bestehenden und/oder neuen InvesI toren je nach Kapitalbedarf das Engagement auf bis zu 4 Mio. EUR Gesamtinvestment erhöht werden.

Wie

Wer

Der VC Fonds Technologie Berlin beteiligt sich an Unternehmen, die folgende Investitionskriterien erfüllen: 	  echnologische Innovationen oder innovative Geschäftst modelle 	  ohes Skalierungs- und Wertsteigerungspotenzial h 	  n eine der folgenden Branchen einzuordnen: Life Science, i Industrial Technologies oder ICT 	  nternehmen, die technologische Alleinstellungsmerkmale U oder einen mehrjährigen Entwicklungsvorsprung aufweisen 	  ründer- und Managementteams mit hoher persönlicher G und fachlicher Kompetenz 	  ute mittelfristige Exit-Möglichkeit g Das Unternehmen sollte sich mehrheitlich im Besitz der aktiv tätigen Gesellschafter befinden, seinen Firmensitz in Berlin haben, die Kriterien der EU für kleine und mittlere Unternehmen erfüllen und in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft geführt werden.

	  irekte Kontaktaufnahme des Unternehmens mit der IBB D Beteiligungsgesellschaft mbH 	  rundlage für ein erstes Gespräch ist eine Kurzbeschreibung G bzw. eine Präsentation. Strikte Vertraulichkeit wird zugesichert. 	  ie Gewährung einer Beteiligung durch den VC Fonds TechD nologie Berlin steht unter der grundsätzlichen Voraussetzung, dass sich weitere Partner, wie Venture-Capital-Gesellschaften, Industrieunternehmen oder Business Angels, in mindestens gleicher Höhe wie der VC Fonds Technologie Berlin am Unternehmen beteiligen.

Wo

IBB Beteiligungsgesellschaft mbH Bundesallee 210, 10719 Berlin Telefon: 	 030 / 2125-3201 Telefax: 	 030 / 2125-3202 E-Mail: 	 venture@IBB-Bet.de Internet:	 www.IBB-Bet.de

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

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Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)
Ziel
	 ZIM ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes  Förderprogramm für mittelständische Unternehmen und für mit diesen zusammenarbeitende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen. 	 Es soll die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der  Unternehmen, einschließlich des Handwerks und der unternehmerisch tätigen freien Berufe, nachhaltig unterstützen und damit einen Beitrag zum Wachstum der Unternehmen, verbunden mit der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, leisten. 	 Mit dem ZIM zielt die Technologieförderung des Bundesmi nisteriums für Wirtschaft und Energie darauf ab, •	  ittelständische Unternehmen zu mehr Anstrengungen m für marktorientierte Forschung, Entwicklung und technologische Innovationen anzuregen, •	  ie technischen und wirtschaftlichen Risiken von FuE-Prod jekten zu verringern, •	  uE-Ergebnisse zügig in marktwirksame Innovationen umF zusetzen, •	  ie Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungsd einrichtungen zu stärken, den Technologietransfer auszubauen und das Engagement für FuE-Kooperationen und die Mitwirkung in Innovationsnetzwerken zu erhöhen, •	  as Innovations-, Kooperations- und Netzwerkmanaged ment in mittelständischen Unternehmen zu verbessern. innovative Leistungen erbringen. Zusätzlich können zur Unterstützung der Ergebnisverwertung innovationsunterstützende Dienst- und Beratungsleistungen gefördert werden. 	 Kooperationsnetzwerke: Management- und Organisations dienstleistungen zur Entwicklung innovativer Netzwerke sowie die durch das Netzwerk initiierten Entwicklungsprojekte. Netzwerke bestehen aus mindestens sechs KMU. Zusätzlich können Forschungseinrichtungen, Hochschulen, andere Unternehmen und sonstige Einrichtungen, wie z. B. Verbände oder Gebietskörperschaften, mitwirken. 	 Die Zuwendung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss  in Form einer Anteilsfinanzierung, bezogen auf die zuwendungsfähigen Kosten. 	 Bei ZIM-Einzel- und Kooperationsprojekten können die zu wendungsfähigen Kosten von bis zu 380 TEUR für ein Unternehmen mit Fördersätzen zwischen 25 % und 55 % je nach Projektform, Unternehmensgröße und -sitz bezuschusst werden. 	 Forschungseinrichtungen können mit bis zu 100 % der zu wendungsfähigen Kosten gefördert werden. Sie erhalten bei KF-Projekten eine maximale Zuwendung von 190 TEUR. In Kooperationsnetzwerken ist die Förderung des Netzwerkmanagements von Jahr zu Jahr degressiv gestaffelt, von 90 % 	 im ersten bis 30 % im vierten Jahr. 	 Die maximale Zuwendung beträgt 380 TEUR, wobei auf die  Phase 1 (Konzipierung und Etablierung des Netzwerks) nicht mehr als 160 TEUR entfallen dürfen. 	 Der Fördersatz für innovationsunterstützende Dienst- und  Beratungsleistungen beträgt 50 % der zuwendungsfähigen Kosten, die auf 50 TEUR begrenzt sind.

Wer

	 Kleine und mittlere Unternehmen mit Geschäftsbetrieb in  Deutschland mit weniger als 250 Beschäftigten, max. 50 Mio. EUR Jahresumsatz oder max. 43 Mio. EUR Jahresbilanzsumme (KMU) 	 Weitere mittelständische Unternehmen mit Geschäftsbetrieb  in Deutschland mit weniger als 500 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von unter 50 Mio. EUR 	 Öffentliche und private nicht gewinnorientierte Forschungs einrichtungen, wenn sie Kooperationspartner eines geförderten Unternehmens sind

Wie

Was

Gefördert werden 	 Einzelprojekte: Einzelbetriebliche FuE-Projekte zur Entwick lung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen. Zusätzlich können zur Unterstützung der Ergebnisverwertung innovationsunterstützende Dienst- und Beratungsleistungen gefördert werden. 	 Kooperationsprojekte: FuE-Kooperationsprojekte von Unter nehmen oder Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien oder Branchen. Sie sollen in einer ausgewogenen Partnerschaft durchgeführt werden, bei der alle Partner

	 Antragstellung vor Projektbeginn und vor dem Abschluss von  Verträgen zwischen den beteiligten Projektpartnern 	 Formulargebundene Antragstellung beim zuständigen Pro jektträger 	 Die Entscheidungen über die Anträge werden nach der Qua lität und Vollständigkeit der Unterlagen sowie zuerkannten Förderprioritäten nach wettbewerblichen Gesichtspunkten getroffen. 	 Antragstellung ist fortlaufend möglich. 

Wo

Internet: 	 www.zim-bmwi.de Die neue Richtlinie wird mit der Bestellung der Projektträger und der Verkündung im Bundesanzeiger voraussichtlich im Mai 2015 in Kraft treten. Dann können neue Projektanträge eingereicht werden. Bitte informieren Sie sich auf der o. g. Internetseite über neue Förderkonditionen und Ansprechstellen für das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Förderprogramme

Arbe itsmarktpolitisch e Förde ru ng

83

Die Förderprogramme

Existenzgründungen Seiten 17 bis 26 Investitionen und Betriebsmittel Seiten 27 bis 60 Technologie, Forschung und Entwicklung Seiten 61 bis 82 Arbeitsmarktpolitische Förderung Seiten 83 bis 94 Beratung und betriebliche Weiterbildung Seiten 95 bis 118 Gewerbegrundstücke und -räume, Gründer- und Innovationszentren Seiten 119 bis 128

?

Wichtige Fachbegriffe werden im Glossar erläutert (siehe Seiten 133 ff.).

84

AFBG / Meister-BAföG
Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 8. Oktober 2012 (BGBl. I S. 2.126) Ziel
Staatliche Förderung der beruflichen Aufstiegsfortbildung oberhalb des Niveaus einer Facharbeiter-, Gesellen-, Fachangestelltenprüfung oder eines Berufsfachschulabschlusses

Was

Es werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer an solchen beruflichen Fortbildungen gefördert, die 	 inen nach dem Berufsbildungsgesetz und der Handwerkse ordnung anerkannten Ausbildungsberuf oder einen vergleichbaren bundes- oder landesrechtlich geregelten Berufsabschluss voraussetzen, 	 ich in einer fachlichen Richtung auf bundes- oder landess rechtlich geregelte Fortbildungsprüfungen oberhalb des Niveaus einer Facharbeiter-, Gesellen-, Fachangestelltenprüfung oder eines Berufsfachschulabschlusses vorbereiten. Hierzu gehören auch Fortbildungen in Pflege- und Gesundheitsberufen auf der Grundlage von landesrechtlichen Regelungen oder nach den Weiterbildungsrichtlinien der Deutschen Krankenhausgesellschaft oder Fortbildungen auf der Grundlage staatlich genehmigter Prüfungsordnungen an anerkannten Ergänzungsschulen. Einbezogen sind alle Wirtschaftsbereiche: Landwirtschaft, In­ dustrie, Handwerk, Handel, freie Berufe, Dienstleistungsberufe, Gesundheits- und Sozialberufe. Gefördert wird eine, nicht nur die erste Fortbildung.

Wer

Staatliche Zuschüsse und Darlehen der KfW Bankengruppe für Vollzeit- und Teilzeitmaßnahmen, Lehrgangs- und Prüfungsgebühren, Kinderbetreuungskosten 	 nterhaltsbeitrag: Gewährt werden bis zu 697 EUR pro U Monat für Alleinstehende ohne Kind. Davon werden bis zu 238 EUR als Zuschuss, der Rest als zinsgünstiges Darlehen gewährt. Für verheiratete Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhöht sich der Grundbedarf derzeit um 215 EUR, für jedes Kind um 210 EUR (wird zur Hälfte als Zuschuss gezahlt). Die Förderung des Lebensunterhalts ist vom Einkommen und Vermögen der Antragstellenden und dem Einkommen ihrer Ehepartner abhängig. Alleinerziehende erhalten zusätzlich zum Maßnahmebeitrag parallel einen Kinderbetreuungszuschlag für Kinder bis zur Vollendung des zehnten Lebensjahres in Höhe von monatlich 113 EUR. 	 aßnahmebeitrag: Bei Vollzeit- und Teilzeitmaßnahmen M ist zur Finanzierung der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren ein einkommens- und vermögensunabhängiger Maßnahmebeitrag i. H. der tatsächlich anfallenden Gebühren, höchstens jedoch 10,226 TEUR, vorgesehen. Er besteht aus einem Zuschuss von 30,5 % und einem zinsgünstigen Bankdarlehen. 	 rüfungsstück: Die notwendigen Kosten der Anfertigung P des Prüfungsstücks (sog. Meisterstück oder eine vergleichbare Prüfungsarbeit) werden bis zu 50 %, höchstens jedoch bis zu einer Höhe von 1.534 EUR mit Darlehen gefördert. Die Möglichkeit des Darlehenserlasses besteht nicht. 	 rüfungsvorbereitungsphase: Für die Zeit zwischen Ende P der Maßnahme und dem letzten Prüfungstag erhalten Geförderte, die sich nachweislich und unverzüglich zur Prüfung angemeldet haben, auf Antrag den Unterhaltsbeitrag einschließlich der Erhöhungsbeträge und den Kinderbetreuungszuschlag über das Maßnahmeende hinaus bis zum Ablauf des Monats, in dem der letzte Prüfungstag liegt, maximal jedoch für drei Monate, als Darlehen fortgewährt. 	 erzinsung und Rückzahlung: Die Darlehen sind während V der Fortbildung und einer anschließenden Karenzzeit von bis zu zwei Jahren (längstens sechs Jahre) für die Darlehensnehmerin bzw. den Darlehensnehmer zins- und tilgungsfrei, anschließend durch die Refinanzierung der KfW Bankengruppe zinsgünstig. Zins- und Rückzahlung erfolgen nach der zinsfreien Zeit mit einem monatlichen Betrag von mindestens 128 EUR.

Förderprogramme

Arbe itsmarktpolitisch e Förde ru ng

85

	  llgemeiner Darlehenserlass: 	 A 	 	 Bei erfolgreicher Ablegung der Fortbildungsprüfung Erlass von 25 % des zu diesem Zeitpunkt noch nicht fällig gewesenen Darlehens für Lehrgangs- und Prüfungsgebühren. 	 Darlehenserlass bei Existenzgründung: 	  	 Bei Gründung oder Übernahme eines Unternehmens oder einer freiberuflichen Existenz innerhalb von drei Jahren nach bestandener Prüfung Erlass des zu diesem Zeitpunkt noch nicht fällig gewordenen Darlehens für Lehrgangs- und Prüfungsgebühren in Höhe von a)	 3 %, wenn ein zusätzlicher Auszubildender oder eine zu3 sätzliche Auszubildende eingestellt wurde, dessen oder deren Ausbildungsverhältnis seit mindestens zwölf Monaten besteht, b)	 3 % für einen zusätzlichen Arbeitnehmer oder eine zu3 sätzliche Arbeitnehmerin, dessen oder deren sozialversicherungspflichtiges unbefristetes Arbeitsverhältnis zum Zeitpunkt der Antragstellung seit mindestens sechs Monaten besteht, c)	 6 % für einen zusätzlichen Auszubildenden oder eine 6 zusätzliche Auszubildende und einen zusätzlichen Arbeitnehmer oder eine zusätzliche Arbeitnehmerin oder für zwei zusätzliche Arbeitnehmer oder Arbeitnehmerinnen, sofern die jeweiligen Beschäftigungsvoraussetzungen nach den Buchstaben a) und b) erfüllt sind. Entscheidend ist, dass das Unternehmen seit mindestens einem Jahr geführt wird und es sich um neue, dauerhaft angelegte Arbeits- und Ausbildungsverhältnisse handelt, die ungekündigt fortbestehen. Die Beschäftigungsverhältnisse müssen bei Beantragung des Darlehensteilerlasses zudem noch bestehen.

vorliegen, dass der Antrag und die Anlagen vom zuständigen Amt für Ausbildungsförderung elektronisch abgerufen werden können. Die Formulare sind zu diesem Zweck mit einer Telenummer versehen, die eine eindeutige Zuordnung möglich macht. Wegen der bisher fehlenden Voraussetzungen für den Einsatz einer digitalen Signatur ist es derzeit jedoch erforderlich, dass Sie den Antrag und die Anlagen ausdrucken und unterschreiben. Im Amt für Ausbildungsförderung entfällt aber bereits jetzt der Schritt der Eingabe in das System. Verbunden mit einem neuen Bearbeitungsverfahren wird dadurch die Bearbeitung wesentlich beschleunigt. 	  ndere als öffentliche oder unter staatlicher Aufsicht steA hende Bildungsträger müssen den Nachweis der Anwendung eines Qualitätssicherungssystems erbringen.

Weitere Informationen und Anträge erhalten Sie bei den für Ihren Wohnbezirk zuständigen Ämtern für Ausbildungsförderung: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin Abteilung Soziales und Gesundheit Amt für Ausbildungsförderung Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin Telefon: 	 030 / 9 02 91-0 Telefax: 	 030 / 9 02 91-34 60 Zuständig für: Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg, Charlottenburg-Wilmersdorf, Spandau, Steglitz-Zehlendorf, SchönebergTempelhof, Reinickendorf Bezirksamt Lichtenberg von Berlin Amt für Ausbildungsförderung Alt-Friedrichsfelde 60, Haus 2, 10315 Berlin Telefon: 	 030 / 9 02 96-0 Telefax: 	 030 / 9 02 96-39 09 Zuständig für: Pankow, Treptow-Köpenick, Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg, Neukölln Im Internet finden Sie ausführliche Informationen unter: www.meister-bafoeg.info.

Wo

Wie

	  ormgebundene Antragstellung F 	  nträge erhalten Sie bei den unten genannten Ämtern für A Ausbildungsförderung oder zum Herunterladen aus dem Internet unter www.meister-bafoeg.info, der Internetseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. 	  uf der Internetseite www.afbg-berlin.de können Sie Ihren A Antrag online ausfüllen. Der Antrag wird automatisch auf Plausibilität geprüft und kann von Ihnen gespeichert und ausgedruckt werden. Voraussichtlich ab dem zweiten Quartal 2015 werden die technischen Voraussetzungen dafür

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Arbeits- und Ausbildungsplätze für Schwerbehinderte
Investitionshilfen zur Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze für schwerbehinderte Menschen Ziel
Schaffung von neuen Arbeitsplätzen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, insbesondere für langzeitarbeitslose und im Arbeitsleben besonders betroffene schwerbehinderte Menschen

Wie

Die zu fördernden Arbeits- oder Ausbildungsplätze müssen für einen nach Lage des Einzelfalles langfristigen Zeitraum schwerbehinderten Menschen vorbehalten bleiben.

Wo

Wer

	 rbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die im Land Berlin einen A neuen Arbeits- oder Ausbildungsplatz für einen schwerbehinderten Menschen schaffen 	 uskünfte zu den Fördervoraussetzungen im Detail erhalten A Sie unter der unten angegebenen Telefonnummer (vgl. auch § 15 Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung).

	 ittels formlosen schriftlichen Antrags vor Einstellung der M schwerbehinderten Arbeitnehmerin bzw. Auszubildenden oder des schwerbehinderten Arbeitnehmers bzw. Auszubildenden beim Landesamt für Gesundheit und Soziales Integrationsamt Turmstraße 21, 10559 Berlin 	 uskünfte zu dieser und anderen UnterstützungsmöglichA keiten des Integrationsamtes Berlin zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben erhalten Sie unter Telefon:	 030 / 9 02 29-33 04 Telefax:	 030 / 9 02 29-33 99 E-Mail: 	 integrationsamt@lageso.berlin.de* Internet:	 www.integrationsaemter.de 	 www.lageso.berlin.de

Was

	 uschuss von maximal 15 TEUR je neu geschaffenem ArZ beits- oder Ausbildungsplatz bei einer Eigenbeteiligung der Arbeitgeberin bzw. des Arbeitgebers von mindestens 20 %, bezogen auf die behinderungsunabhängigen Investitionskosten für diesen Arbeits- oder Ausbildungsplatz 	 n Einzelfällen kann ferner ein Darlehen von bis zu 10 TEUR I zinslos gewährt werden. 	 arüber hinaus werden die Kosten für eine eventuell erforD derliche behinderungsbedingte Zusatzausstattung im Regelfall voll übernommen.

* Bitte verwenden Sie diese E-Mail-Adresse nicht für Dokumente mit elektronischer Signatur.

Förderprogramme

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Ausbildungszuschuss
Ziel
Steigerung der Anzahl der Ausbildungsplätze und der Ausbildungsqualität 	 ie Fördersumme für Frauen in einem für Frauen atypischen D Beruf beträgt 75 % der Ausbildungsvergütung, höchstens 7.500 EUR. 	 ie Fördersumme für Alleinerziehende mit mindestens D 	 einem Kind, das das siebte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, beträgt 75 % der Ausbildungsvergütung, höchstens 7.500 EUR. 	 ie Fördersumme für Auszubildende aus InsolvenzbetrieD ben/Betriebsstilllegungen beträgt 75 % der Ausbildungsvergütung, höchstens 5.000 EUR.

Berliner Betriebe, die Ausbildungsplätze schaffen. 	 eder abgeschlossene Ausbildungsvertrag wird gefördert, J wenn im Betrieb nicht alle vorgesehenen Ausbildungsinhalte vermittelt werden können und daher durch Vereinbarung im Ausbildungsvertrag diese Lehrinhalte im Verbund mit anderen Betrieben, freien Trägern, schulischen oder hochschulischen Einrichtungen mit Sitz im Land Berlin vermittelt werden. 	 eder abgeschlossene Ausbildungsvertrag im Rahmen der J Erstausbildung wird gefördert, wenn 	 •	 etriebe in einem „Splitterberuf“ ausbilden, der in der Liste B der anerkannten Ausbildungsberufe erfasst ist, für die der Berufsschulunterricht in einer länderübergreifenden Fachklasse stattfindet, 	 •	 ugendliche, die keinen Schulabschluss besitzen oder ledigJ lich über die Berufsbildungsreife verfügen oder für die bei Schulabgang sonderpädagogischer Förderbedarf festgestellt war, als Auszubildende eingestellt werden und keine Förderung nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) erhalten, 	 •	 unge Frauen in einem Beruf ausgebildet werden, der bisher j für Frauen atypisch war, 	 •	 lleinerziehende mit mindestens einem Kind, das das siebA te Lebensjahr noch nicht vollendet hat, ausgebildet werden, 	 •	 uszubildenden die Fortsetzung der Ausbildung ermögA licht wird, die ihren Ausbildungsplatz durch Konkurs/Insolvenz des Betriebes oder des Trägers oder Stilllegung des Betriebes im Land Berlin verloren haben.

Wer

Wie

Formgebundene Antragstellung bei der Handwerkskammer Berlin

Wo

Handwerkskammer Berlin Förderung der Berufsausbildung im Land Berlin (FBB) Blücherstraße 68, 10961 Berlin Herr Norman Popp Telefon:	 030 / 2 59 03-3 81 Herr Olav Maszull Telefon:	 030 / 2 59 03-3 82 Frau Kerstin Hanning Telefon:	 030 / 2 59 03-3 83 Telefax: 	 030 / 2 59 03-3 80 E-Mail: 	 fbb@hwk-berlin.de Internet: 	 www.hwk-berlin.de/fbb Das Programm liegt in der Verantwortung der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen Oranienstraße 106, 10969 Berlin Das Land Berlin gewährt nach Maßgabe dieser Verwaltungsvorschriften Zuschüsse für die Verbundausbildung und – im Rahmen der Erstausbildung – für die Ausbildung in Splitterberufen, für benachteiligte Jugendliche, für weibliche Auszubildende in frauenatypischen Berufen, für Alleinerziehende und bei Übernahme aus insolventen Betrieben. Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn von Dritten aufgrund gesetzlicher Bestimmungen oder tarifvertraglicher Regelungen Leistungen zu erbringen sind. Die Förderungen werden auf der Grundlage der Verordnung (EG) Nr. 800/2008 in Anwendung von Artikel 87 und 88 EG-Vertrag gewährt. Diese Verwaltungsvorschriften traten mit Wirkung vom 1. Juni 2013 in Kraft und treten mit Ablauf des 31. März 2018 außer Kraft. Die Verwaltungsvorschriften und die Antragsformulare sind unter www.berlin.de/sen/arbeit oder www.hwk-berlin.de/fbb abrufbar.

Was

	 ewährung von Zuschüssen für die Verbundausbildung, für G die Ausbildung in Splitterberufen und zur Förderung der Berufsausbildung bestimmter Zielgruppen 	 ie Fördersumme für die Verbundausbildung beträgt für jeD den nachgewiesenen Ausbildungstag beim Verbundpartner 37,50 EUR pro Ausbildungsverhältnis, max. bis zu 6.500 EUR für eine 3-jährige Ausbildung bzw. 7.500 EUR für eine 3,5-jährige Ausbildung, max. bis zu 2.500 EUR für eine 2-jährige Ausbildung (Ausnahme). 	 ie Fördersumme für die Ausbildung in Splitterberufen beD trägt für jeden nachgewiesenen Berufsschultag 12,00 EUR. 	 ie Fördersumme für benachteiligte Jugendliche beträgt D •	 0 % der Ausbildungsvergütung im 1. Ausbildungsjahr, 3 •	 0 % der Ausbildungsvergütung im 2. Ausbildungsjahr, 3 •	 0 % der Ausbildungsvergütung im 3. Ausbildungsjahr bis 7 maximal 10 TEUR.

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Berliner Jobcoaching bei Unternehmen
Coachingprogramm für Berliner Unternehmen und Berliner Arbeitslose
Das Berliner Jobcoaching bei Unternehmen ist ein Kooperationsprojekt der Goldnetz gGmbH und der Die Wille gGmbH und wird durch die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Berlin gefördert sowie von allen Berliner Jobcentern und der Bundesagentur für Arbeit unterstützt. E a)	 in vom Jobcenter gewährter Eingliederungszuschuss nach § 16 (1) SGB II i.V.m. §§ 88ff SGB III bzw. § 131 SGB III (EGZ) richtet sich nach den individuellen Gegebenheiten des Einzelfalls. Die Förderdauer kann längstens zwölf Monate betragen, die Förderhöhe bis zu 50 % des Arbeitgeberbruttolohns. Dieser finanzielle Zuschuss wird für die Einarbeitung am neuen Arbeitsplatz gewährt. b)	 er vom Land Berlin geförderte Lohnkostenzuschuss für D „Gute Arbeit“ in KMU staffelt sich in Höhe und Dauer der Förderung nach Gehalt und Vertragsdauer von 2.500 EUR bis 12 TEUR für zwölf bis 30 Monate. Das geförderte Arbeitsverhältnis muss mindestens 35 Stunden/Woche und mindestens 1.300 EUR Arbeitnehmer-Bruttoentgelt umfassen. F c)	 ür nicht leistungsempfangende Arbeitslose kann vom Land Berlin ein finanzieller Zuschuss in einer Höhe von bis zu 5.600 EUR bei einem Förderzeitraum von sechs Monaten bewilligt werden.

Ziel

	 iedereingliederung von Berliner Arbeitslosen in den ersten W Arbeitsmarkt 	 nterstützung von Berliner Unternehmen (auch NeugrünU dungen/Start-ups) bei der Schaffung eines Arbeitsplatzes für Berliner Arbeitslose 	 estigung des neuen Beschäftigungsverhältnisses für eine F nachhaltige Integration Berliner Arbeitsloser in dauerhafte Arbeitsverhältnisse

Wie

Wer

Berliner Unternehmen, 	 ie Berliner ALG-II-Empfangende oder nichtleistungsempd fangende Arbeitslose in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis einstellen und ortsüblich oder tariflich vergüten, 	 ie langzeitarbeitslose ALG-II-Empfangende mit mehreren d Vermittlungshemmnissen in einem Arbeitsverhältnis beschäftigen, das bis auf die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung sozialversicherungspflichtig ist und mit einem Bruttostundenlohn von grundsätzlich 8,50 EUR vergütet wird (FAV).

Was

	 erater/-innen begleiten das neue Arbeitsverhältnis i. d. R. B für sechs Monate. In diesem Zeitraum stehen sie Arbeitnehmern/-innen und Arbeitgebern/-innen in allen Fragen und Anliegen rund um das neue Arbeitsverhältnis unterstützend zur Seite. 	 m den Prozess der Einarbeitung in das neue ArbeitsverhältU nis optimal zu begleiten, können die Arbeitnehmer/-innen bei Bedarf ein zusätzliches Einzelcoaching nutzen. 	 arüber hinaus werden am individuellen Bedarf orientierte D arbeitsplatzstabilisierende Weiterbildungen mit bis zu 1.440 EUR finanziell bezuschusst (inklusive Qualifizierungsberatung und Auswahl von passenden Bildungsdienstleistern). Unternehmen ab 50 Beschäftigten tragen einen Eigenanteil von mindestens 50 % an den Kosten der Weiterbildungen. 	 ft ist für kleine und mittelständische Unternehmen die O Förderung von Lohnkosten ein entscheidendes Kriterium bei der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen. Hier steht das Berliner Jobcoaching bei der Auswahl eines geeigneten Zuschusses, der Antragstellung und der Administration der Förderanträge bei folgenden Instrumenten als Ansprechpartner zur Seite:

	 ie Anzahl der Coachingtermine wird individuell an den D tatsächlichen Bedarf angepasst, d. h. als Rahmenbedingungen sind zehn Coachingstunden im Unternehmen geplant. Darüber hinaus steht der Coach während des gesamten Coachingzeitraums der Arbeitgeberin bzw. dem Arbeitgeber sowie der Arbeitnehmerin bzw. dem Arbeitnehmer per E-Mail und Telefon beratend zur Seite und vereinbart je nach Absprache gemeinsame oder einzelne Beratungstermine. 	 as Berliner Jobcoaching bietet zudem einen branchenweiD ten Stellenpool. Dieser ist kostenfrei, aktuell und online verfügbar. Unternehmen mit Personalbedarf können hier ihre Stellenangebote veröffentlichen und Arbeitsuchende sich über das Berliner Jobcoaching auf diese bewerben. Über eine Personalvorauswahl führt das Berliner Jobcoaching passende Kandidatinnen und Kandidaten mit den Unternehmen zusammen.

Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133).

Wo

Goldnetz gGmbH Dircksenstraße 47, 10178 Berlin Telefon: 	 030 / 28 88 37-0, Telefax: -35 E-Mail: 	 berlinerjobcoaching@goldnetz-berlin.de Die Wille gGmbH Müllerstraße 56–58, 13349 Berlin Telefon: 	 030 / 26 47 62-0, Telefax: -99 E-Mail: 	 jobcoaching@diewille.de Internet: 	 www.berliner-jobcoaching-unternehmen.de
Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

Förderprogramme

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Eingliederungszuschuss nach §§ 88 ff. SGB III
Ziel
Finanzieller Nachteilsausgleich für den Arbeitgeber, wenn eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitnehmer zu Beginn der Beschäftigung den jeweiligen Anforderungen des Arbeitsplatzes (noch) nicht entspricht. 	 chwerbehinderte Menschen oder sonstige behinderte S Menschen können bis zu einer maximalen Förderhöhe von 70 % des berücksichtigungsfähigen Arbeitsentgeltes und bis zu 24 Monate gefördert werden. 	 er Eingliederungszuschuss ist zurückzuzahlen, wenn das D Beschäftigungsverhältnis während eines Förderzeitraums oder innerhalb der Nachbeschäftigungsfrist beendet wird (gilt nicht für besonders betroffene schwerbehinderte Menschen). 	 ie Nachbeschäftigungsfrist entspricht der jeweiligen FörD derdauer, längstens jedoch zwölf Monate. 	 er Eingliederungszuschuss für besonders betroffene schwerD behinderte Menschen kann bis zu 60 Monate in Höhe von 70 % des Arbeitsentgelts geleistet werden. 	 ür besonders betroffene ältere schwerbehinderte MenF schen, die das 55. Lebensjahr vollendet haben, kann bis zu 96 Monate ein Zuschuss geleistet werden. 	 ine Minderung (Degression) um mindestens 10 % ist nach E zwölf Monaten bzw. nach 24 Monaten bei besonders betroffenen älteren schwerbehinderten Menschen vorzunehmen.

Wer

	 nternehmen, die förderungsbedürftige Arbeitskräfte auf U einem Arbeitsplatz sozialversicherungspflichtig beschäftigen. Förderungsbedürftig sind alle Arbeitskräfte, die i •  n der Person liegende Gründe für eine erschwerte Vermittlung aufweisen und •  inderleistungen, bezogen auf den zu besetzenden ArM beitsplatz, erbringen sowie A •  rbeitskräfte, die als behinderte, schwerbehinderte oder ihnen gleichgestellte Menschen anerkannt sind und die im Sinne des § 104 Abs. 1 Nr. 3 a–d SGB IX besonders betroffen sind.

Was

	 s wird ein Zuschuss zum regelmäßig gezahlten ArbeitsentE gelt gewährt. 	 ingliederungszuschüsse sind Ermessensleistungen. Das E heißt, über Umfang und Höhe des Zuschusses entscheidet die Agentur für Arbeit im Einzelfall, orientiert am Umfang der Minderleistung der Arbeitskraft und den jeweiligen Eingliederungserfordernissen. 	 er Zuschuss kann bis zu zwölf Monate (für über 50-Jährige D bis zu 36 Monate) in Höhe von bis zu 50 % des Arbeitsentgeltes gewährt werden. 	 as berücksichtigungsfähige Arbeitsentgelt bemisst sich an D den tariflichen oder ortsüblich gezahlten Arbeitsentgelten sowie dem pauschalierten Arbeitgeberanteil am Gesamtversicherungsbeitrag.

Wie

	 er Antrag ist bei der Agentur für Arbeit zu stellen, in deren D Bezirk der/die Arbeitgeber/-in seinen/ihren Betriebssitz hat. 	 er Antrag ist vor Abschluss des Arbeitsvertrages, spätestens D jedoch vor Arbeitsaufnahme durch die Arbeitgeberin bzw. den Arbeitgeber zu stellen. 	 uf die Leistung besteht kein Rechtsanspruch. Sie kann nur A im Rahmen verfügbarer Haushaltsmittel gewährt werden.

Wo

Weitere Informationen erhalten Sie bei den Agenturen für Arbeit (siehe Seite 136) und im Internet unter www.arbeitsagentur.de.

90

Einstiegsqualifizierung nach § 54 a SGB III
Ziel
	 orbereitung bzw. Anbahnung einer betrieblichen AusbilV dung 	 ermittlung und Vertiefung von Grundlagen für den Erwerb V beruflicher Handlungsfähigkeit 	 rwerb eines Kammerzertifikats über eine erfolgreiche TeilE nahme 	 gf. Vermittlung von Ausbildungsbausteinen anerkannter G Ausbildungsberufe (sofern diese bereits vom BiBB entwickelt wurden) 	 ie Förderung endet im Regelfall mit dem Beginn des AusbilD dungsjahres. 	 örderhöhe: Zuschuss zur Vergütung bis zu 216 EUR monatF lich zuzüglich eines pauschalierten Anteils am durchschnittlichen Gesamtsozialversicherungsbeitrag des/der Auszubildenden in Höhe von 107 EUR 	 usätzlich können für sozial benachteiligte und lernbeeinZ trächtigte Jugendliche ausbildungsbegleitende Hilfen gewährt werden.

Wer

Wie

	 rbeitgeber bzw. Arbeitgeberinnen, die eine betriebliche A Einstiegsqualifizierung durchführen, können Zuschüsse zur Vergütung erhalten. 	 örderungsfähig sind F •	 ei der Agentur für Arbeit gemeldete Ausbildungsbewerb berinnen und -bewerber mit aus individuellen Gründen eingeschränkten Vermittlungsperspektiven, die auch nach den bundesweiten Nachvermittlungsaktionen keine Ausbildungsstelle haben; A •	 usbildungssuchende, die noch nicht in vollem Maße über die erforderliche Ausbildungsreife verfügen; •	 ernbeeinträchtigte und sozial benachteiligte AusbilL dungssuchende.

	 eantragung bei der Agentur für Arbeit, in deren Bezirk der/ B die Ausbildungssuchende seinen/ihren Wohnsitz hat, vor Beginn der EQ-Maßnahme 	 bschluss eines Vertrages zur Qualifizierung. Dieser ist bei A der zuständigen Stelle anzuzeigen. 	 ach Beendigung der EQ-Maßnahme ist ein Zeugnis zu erN stellen. 	 er Betrieb muss in der Lage sein, die/den Jugendliche/n zu D qualifizieren, muss aber nicht die Ausbildungsberechtigung haben. 	 ür die Auszubildenden besteht eine Berufsschulpflicht, es F sei denn, es liegt eine Befreiung durch das zuständige Schulamt vor.

Was

Wo

	 ermittlung und Vertiefung von Grundlagen für den Erwerb V der beruflichen Handlungsfähigkeit 	 örderdauer mindestens sechs bis längstens zwölf Monate F 	 intritt für die gemeldeten Ausbildungsbewerberinnen und E -bewerber mit aus individuellen Gründen eingeschränkten Vermittlungsperspektiven, die auch nach den bundesweiten Nachvermittlungsaktionen keine Ausbildungsstelle haben, frühestens zum 1.10., übrige zum 1.8., spätestens bis zum 1.3.

Weitere Informationen erhalten Sie bei den Agenturen für Arbeit (siehe Seite 136) und im Internet unter www.arbeitsagentur.de.

Förderprogramme

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Landeszuschuss des Landes Berlin für KMU
Das Land Berlin fördert neue Arbeitsplätze in KMU Ziel
Als kleines oder mittleres Berliner Unternehmen können Sie Zuschüsse für Arbeitsplätze erhalten, wenn Sie Personen einstellen, die 	 rbeitnehmende, geringfügig Beschäftigte oder SelbststänA dige sind und ergänzend Arbeitslosengeld II erhalten, 	 n geförderter Beschäftigung teilnehmen, wie dem Bundesa programm Bürgerarbeit, der Förderung von Arbeitsverhältnissen (FAV) nach § 16 e SGB II oder an anderen Arbeitsgelegenheiten nach § 16 d SGB II, 	 indestens sechs Monate arbeitslos sind sowie m 	 n einer geförderten beruflichen Bildungsmaßnahme teila nehmen.

Wie

	 ormgebundene Antragstellung F 	 eginn möglich ab Antragsabgabe auf eigenes Risiko B 	 örderlaufzeit beträgt mindestens 12 Monate F

Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133).

Wo

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.landeszuschuss-kmu.de Antragsformulare und Antragstellung nach Bezirken: Für Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg, Treptow-Köpenick und Neukölln, Charlottenburg-Wilmersdorf, Steglitz-Zehlendorf: ABG Arbeit in Berlin Kronenstraße 6, 10117 Berlin Frau Wilma Frank Telefon: 	 030 / 2 84 09-2 59 Telefax: 	 030 / 2 84 09-2 10 E-Mail: 	 wilma.frank@arbeit-in-berlin.eu Für Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte, Pankow, Reinickendorf, Tempelhof-Schöneberg, Spandau: ABG Arbeit in Berlin Rungestraße 19, 10179 Berlin Frau Antje Klages Telefon: 	 030 / 27 87 33-57 Telefax: 	 030 / 27 87 33-36 E-Mail: 	 antje.klages@arbeit-in-berlin.eu Internet: 	 www. arbeit-in-berlin.eu

Wer

In Berlin ansässige, rechtlich selbstständige kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten

Was

Gewährung eines Zuschusses bis max. 12 TEUR bei Vollzeit zu den Bruttolohnkosten je Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer und Jahr bei Einhaltung des Mindestlohns von 8,50 EUR/Std.

92

Lehrgangskosten der beruflichen Weiterbildung
Ziel
	 örderung von Weiterbildungsmaßnahmen zur VerbesseF rung der beruflichen Kompetenzen junger arbeitsloser Berlinerinnen und Berliner mit oder ohne Berufsabschluss, um ihre Beschäftigungsfähigkeit und ihre Chancen zur Integration in den ersten Arbeitsmarkt zu erhöhen 	 örderung internationaler Weiterbildungsmaßnahmen F (IWB) für arbeitslose Berlinerinnen und Berliner in branchenbezogenen oder branchenübergreifenden Schwerpunktbereichen zur Aneignung und Festigung beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten zur internationalen betrieblichen Zusammenarbeit und interkulturellen Kompetenz. Die Projekte haben eine Laufzeit von sechs bis zwölf Monaten mit einem Praktikumsumfang von drei bis sechs Monaten. Die Praktika enthalten obligatorische Qualifizierungspraktika in Unternehmen der Wirtschaft.

Wie

Es können formgebundene Anträge durch fachlich geeignete Bildungsträger bei den zuständigen Dienstleistungsgesellschaften der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen eingereicht werden.

Wo

Für erwachsene Teilnehmende in nationalen Qualifizierungsprojekten: ABG Arbeit in Berlin Kronenstraße 6, 10117 Berlin Frau Iris Kramp Telefon: 	 030 / 2 84 09-5 11 Telefax: 	 030 / 2 84 09-2 10 E-Mail: 	 iris.kramp@arbeit-in-berlin.eu ABG Arbeit in Berlin Rungestraße 19, 10179 Berlin Frau Katja Möhle Telefon: 	 030 / 27 87 33-50 Telefax: 	 030 / 27 87 33-36 E-Mail: 	 katja.moehle@arbeit-in-berlin.eu Internet: 	 www.arbeit-in-berlin.eu Für jugendliche Teilnehmende bis 25 Jahre und für internationale Projekte: SPI Consult GmbH Bernburger Straße Bernburger Straße 27, 10963 Berlin Herr Jens Ramlow Telefon: 	 030 / 69 00 85-31 Telefax: 	 030 / 69 00 85-85 E-Mail: 	 jens.ramlow@spiconsult.de

Wer

	 ür nationale Projekte: alle zertifizierten Bildungsträger F 	 ür internationale Projekte: zertifizierte Bildungsträger, die F aufgrund internationaler Kontakte internationale Weiterbildungsmaßnahmen durchführen

Was

	 ie Förderhöhe beträgt bei diesen Maßnahmen bis zu 100 % D der Maßnahmekosten. 	 örderfähig sind: Lehrgangskosten (Personal- und SachF kosten). 	 icht förderfähig sind investive Kosten. N 	 ie Maßnahmen sind nachrangig gegenüber der BundesD agentur für Arbeit (BA), dem Bund sowie Sonderprogrammen der EU. Alle Bildungsmaßnahmen müssen auf der Grundlage der Operationellen Programme des Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanzierbar sein.

Förderprogramme

Arbe itsmarktpolitisch e Förde ru ng

93

WeGebAU nach §§ 81 ff. und § 131 a SGB III
Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Unternehmen Ziel
Die Sicherung und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen durch Förderung der beruflichen Weiterbildung von Beschäftigten, die gering qualifiziert oder älter sind

Was

Wer

	 efördert werden Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die G Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der genannten Personengruppen beschäftigen bzw. beschäftigen wollen. 	 örderfähig sind: F •	 eringqualifizierte, die keine Berufsausbildung erfolgreich G abgeschlossen haben oder seit mindestens vier Jahren auf Helferebene in einem anderen als dem erlernten Beruf tätig sind •	 ltere Beschäftigte (Vollendung des 45. Lebensjahres) in Ä einem Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten, wenn der Arbeitgeber mindestens 25 % der Lehrgangskosten trägt •	 eschäftigte unter 45 Jahren in einem Unternehmen mit B weniger als 250 Beschäftigten, wenn der Arbeitgeber mindestens 50 % der Lehrgangskosten trägt

	 rbeitgeberinnen und Arbeitgeber können für GeringqualiA fizierte Arbeitsentgeltzuschüsse (AEZ) zuzüglich eines pauschalierten Anteils an den Sozialversicherungsbeiträgen erhalten. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können die Weiterbildungskosten (WK) erhalten. 	 ie Zuschüsse zum Arbeitsentgelt können anteilig, d. h. den D weiterbildungsbedingten Zeiten des Arbeitsausfalls entsprechend, erstattet werden. 	 ie Förderung der Weiterbildungskosten erfordert eine D Träger- und Maßnahmezulassung durch eine fachkundige Stelle im Sinne der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV).

Wie

	 er Antrag auf Zuschuss zum Arbeitsentgelt und auf ErstatD tung der Weiterbildungskosten ist bei der Agentur für Arbeit zu stellen, in deren Bezirk der/die Arbeitgeber/-in seinen/ ihren Betriebssitz hat. 	 er Antrag ist vor Beginn der Bildungsmaßnahme zu D stellen. 	 uf die Leistung besteht kein Rechtsanspruch, sie kann nur A im Rahmen verfügbarer Haushaltsmittel gewährt werden.

Wo

Weitere Informationen erhalten Sie bei den Agenturen für Arbeit (siehe Seite 136) und im Internet unter www. arbeitsagentur.de.

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Förderprogramme

Be ratu ng u n d betri e blich e We ite rbi ldu ng

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Die Förderprogramme

Existenzgründungen Seiten 17 bis 26 Investitionen und Betriebsmittel Seiten 27 bis 60 Technologie, Forschung und Entwicklung Seiten 61 bis 82 Arbeitsmarktpolitische Förderung Seiten 83 bis 94 Beratung und betriebliche Weiterbildung Seiten 95 bis 118 Gewerbegrundstücke und -räume, Gründer- und Innovationszentren Seiten 119 bis 128

?

Wichtige Fachbegriffe werden im Glossar erläutert (siehe Seiten 133 ff.).

96

Beratungsförderung
Richtlinien über die Förderung unternehmerischen Know-hows für kleine und mittlere Unternehmen sowie freie Berufe durch Unternehmensberatungen Ziel
Unternehmen und Angehörigen der freien Berufe soll durch einen Zuschuss zu den Kosten einer Unternehmensberatung ein Anreiz gegeben werden, externes Know-how zur Steigerung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit und zur Erleichterung der Anpassung an veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen in Anspruch zu nehmen. 	 •	 0 % der Netto-Beratungskosten (max. 1.500 EUR) für 5 Unternehmen in den alten Bundesländern einschließlich Gesamt-Berlin, 	 •	 5 % der Netto-Beratungskosten (max. 1.500 EUR) für Un7 ternehmen in den neuen Bundesländern einschließlich des Regierungsbezirks Lüneburg. 	 e Antragsteller können innerhalb der Geltungsdauer dieser J Richtlinien (1.1.2012–31.12.2015) mehrere thematisch voneinander getrennte Beratungen/Anträge bezuschusst werden, je Einzelantrag/Thema bis max. 1.500 EUR, insgesamt bis 9.000 EUR.

Wer

Wie

	 nternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien BeU rufe, die bei Beratungsbeginn mindestens ein Jahr am Markt tätig waren, mit Sitz und Geschäftsbetrieb oder einer Zweigniederlassung in der Bundesrepublik Deutschland. Diese dürfen im letzten Geschäftsjahr vor Beginn der Beratung nicht mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigt und entweder einen Jahresumsatz von nicht mehr als 50 Mio. EUR oder eine Jahresbilanzsumme von nicht mehr als 43 Mio. EUR erzielt haben. 	 as Unternehmen darf die Voraussetzungen für MitarbeiterD zahl und Jahresumsatz oder Bilanzsumme zusammen mit einem Partner- oder verbundenen Unternehmen nicht überschreiten.

	 llgemeine Beratungen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, A personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung, einschließlich Qualitätsmanagementberatungen 	 pezielle Beratungen, insbesondere Technologie- und InnoS vationsberatungen; Außenwirtschaftsberatungen; Kooperationsberatungen; Beratungen über betriebswirtschaftliche Fragen der Mitarbeiterbeteiligung im Unternehmen; Fachkräftegewinnung, Regelüberwachung (Compliance), Arbeitsschutz, Vorbereitung zur Unternehmensübergabe 	 esondere Beratungen: Umweltschutzberatungen; BeratunB gen für Unternehmen, die von Unternehmerinnen geführt werden; Beratungen zur Einführung familienfreundlicher Maßnahmen in Unternehmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf; Beratungen für Unternehmen, die von Migrantinnen und Migranten geführt werden, zu allen betriebswirtschaftlichen Fragen der Unternehmensführung sowie Beratungen zur besseren Integration von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen mit Migrationshintergrund Erforderliche Inhalte der Beratungen: 	 nalyse der Unternehmenssituation sowie der SchwachA stellen, bezogen auf den Beratungsauftrag; Verbesserungsvorschläge; konkrete Handlungsempfehlungen; detaillierte Anleitungen zur Umsetzung dieser Vorschläge in die betriebliche Praxis 	 iese Inhalte der Beratung müssen in einem BeratungsbeD richt dokumentiert werden. Unternehmen und freiberuflich Tätige können Zuschüsse erhalten in Höhe von:

Was

Die Beratung muss von selbstständigen Beraterinnen und Beratern bzw. Beratungsunternehmen durchgeführt werden, die 	 hren überwiegenden Umsatz (über 50 %) aus der entgeltlii chen Unternehmensberatung bzw. Schulung erzielen, 	 ber die für den Beratungsauftrag erforderlichen Fähigkeiten ü verfügen und die notwendige Zuverlässigkeit besitzen. 	 in entsprechender Qualitätsnachweis ist vom Berater der E Bewilligungsbehörde (BAFA) vorzulegen. Einzelheiten hierzu sind in einem Merkblatt unter www.beratungsfoerderung. info abrufbar. 	 as beratene Unternehmen stellt den Antrag auf BezuschusD sung der Beratung. 	 ie Antragstellung erfolgt ausschließlich über Internet unter D www.beratungsfoerderung.info mit dem dort zur Verfügung gestellten elektronischen Verfahren. 	 em Antrag sind weiter elektronisch beizufügen: BeratungsD bericht; Beraterkostenrechnung; Kontoauszug der Antragstellerin bzw. des Antragstellers als Zahlungsnachweis sowie eventuell bereits erhaltene De-minimis-Bescheinigungen. 	  er Antrag ist nach Abschluss der Beratung und nach vollstänD diger Zahlung der Beratungskosten innerhalb von drei Monaten nach Beratungsende bei einer Leitstelle einzureichen. Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133).

Wo

DIHK Service GmbH Bearbeitungsstelle für Gewerbefördermittel des Bundes Breite Straße 29, 10178 Berlin Telefon: 	 030 / 2 03 08-23 54, Telefax: -23 52 E-Mail: 	 foerderung@berlin.dihk.de Internet:	 www.beratungsfoerderung.info und www.dihk.de Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Bundes und des Europäischen Sozialfonds (ESF) nach den Richtlinien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zur Beratungsförderung. Die Zuschüsse werden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bewilligt und ausgezahlt.

Förderprogramme

Be ratu ng u n d betri e blich e We ite rbi ldu ng

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BMWi-Innovationsgutscheine (go-Inno)
BMWi-Innovationsgutscheine (go-Inno) mit den Modulen Innovationsmanagement (go-innovativ) sowie Rohstoff- und Materialeffizienz (go-effizient) Ziel
	  o-innovativ: Erhöhung von Innovationskraft und Wettbeg werbsfähigkeit der beratenen Unternehmen 	  o-effizient: Verbesserung der Rohstoff- und Materialeffizig enz der beratenen Unternehmen 	  o-effizient: g 	 •  efördert werden Beratungsleistungen, die eine rentable G Steigerung der Rohstoff- und Materialeffizienz bei der Produktion oder der Nutzung der Produkte bei den Kunden erzielen sollen. 	 •  ie Beratung erfolgt in zwei Leistungsstufen: PotenzialanaD lyse (Stoffstromanalyse, Ermittlung der Materialverluste, Maßnahmenplanung, materialeffiziente Produktgestaltung, betriebswirtschaftliche Bewertung) und Vertiefungsberatung (detaillierte Maßnahmenplanung, Umsetzungsbegleitung, Finanzierungsberatung).

Wer

	  o-innovativ: Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft g einschließlich des Handwerks mit weniger als 100 Beschäftigten, einem Jahresumsatz oder einer Jahresbilanzsumme von höchstens 20 Mio. EUR und Sitz in Deutschland 	  o-effizient: Unternehmen aus dem produzierenden Gewerg be mit Produktionsbetrieb in Deutschland, einer Mitarbeiterzahl (einschließlich aller Partner- und verbundener Unternehmen) zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses unter 250 sowie einem Jahresumsatz von max. 50 Mio. EUR oder einer Jahresbilanzsumme von max. 43 Mio. EUR. Im Einzelfall können bei besonders innovativen und risikoreichen Vorhaben auch Unternehmen mit weniger als 1.000 Beschäftigten gefördert werden. Die Vorabprüfung beim Projektträger ist in diesem Fall zwingend erforderlich.

Wie

	  ie Förderung erfolgt über Gutscheine, die 50 % der AusgaD ben (netto) für die Beratung abdecken. Sie sind damit vollwertiges Zahlungsersatzmittel. Das beratene Unternehmen zahlt nur seinen Eigenanteil. 	  o-innovativ: Beratungsleistungen und externes Manageg ment zu Produkt- und technischen Verfahrensinnovationen; Details und Förderhöhe siehe: 	 www.bmwi-innovationsgutscheine.de 	  o-effizient: Beratungsleistungen zur Verringerung des   g Rohstoff- und Materialeinsatzes; Details und Förderhöhe      siehe: www.bmwi-innovationsgutscheine.de

	  o-innovativ: g 	 •  efördert werden externe Beratungen durch autorisierte G Beratungsunternehmen zur Vorbereitung und Durchführung von Produkt- und technischen Verfahrensinnovationen in Unternehmen mit technologischem Potenzial, um hierbei die technischen und wirtschaftlichen Risiken zu mindern, die internen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung von Innovationsvorhaben zu schaffen bzw. zu verbessern und die Transaktionskosten bei Technologiekooperationen zu senken. 	 •  ie Beratung wird in zwei Leistungsstufen angeboten: D Potenzialanalyse (u. a. Stärken-Schwächen-Profil, Marktfähigkeit, Zeitbedarf, Finanzierungsplan) und Vertiefungsberatung in Form eines Realisierungskonzeptes und/oder in Form eines externen Projektmanagements.

Was

Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133), sofern das beantragende Unternehmen mehr als 249 Beschäftigte hat.

Wo

?

Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn Hotline: 	 0228 / 38 21-15 18 E-Mail: 	 info@bmwi-innovationsgutscheine.de Internet: 	 www.bmwi-innovationsgutscheine.de

98

Coaching BONUS
Ziel
	 it dem Coaching BONUS soll in Unternehmen oder bei M Existenzgründerinnen und -gründern über gezielte Coachingprojekte die Befähigung zur eigenständigen Bewältigung von unternehmerischen Herausforderungen erreicht werden. Das Spektrum reicht hierbei von der Konkretisierung der Geschäftsidee bis zur Unternehmensorganisation und umfasst auch Aspekte der Internationalisierung. 	 onkretes Wissen, Erfahrungen und Netzwerke der ausgeK wählten Coaches liefern in einem interaktiven Arbeitsansatz im Coachingprozess die erforderliche „Hilfe zur Selbsthilfe“. Die konkrete Lösung muss im Unternehmen oder von den Existenzgründerinnen und -gründern selbst erarbeitet werden. 	 as Coaching soll helfen, eine konkrete Aufgabe bzw. FraD gestellung im Hinblick auf eine bestimmte Zielstellung zu bewältigen. Die Unterstützung im Coachingprozess und die sich daraus ergebende Qualifikation soll die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens nachhaltig stärken. 	 örderfähig ist das Honorar des Coaches, wobei der förderfäF hige Tagessatz auf 1.000 EUR begrenzt ist. Die Zuwendung wird als projektbezogener Zuschuss vergeben und beträgt 70 % bzw. bei Unternehmen, die länger als fünf Jahre bestehen, 50 % des förderfähigen Tagessatzes. Bei erstmaliger Inanspruchnahme des Coaching BONUS wird der förderfähige Tagessatz für die ersten zwei Tage zu 100 % bezuschusst. Die Laufzeit eines Projektes soll im Regelfall vier Monate nicht überschreiten. 	 rundsätzlich sind kumuliert über alle Projekte maximal 20 G Coachingtage für ein Unternehmen oder den/die Existenzgründer/-gründerin förderfähig. 	 rgänzend zum Coaching BONUS bietet die IBB Business E Team GmbH weitergehende Qualifizierungen anhand eines umfangreichen Seminar- und Workshop-Angebotes u. a. in den Bereichen Betriebswirtschaft, Organisation und Soft Skills an.

Wie

Wer

	 it dem Coaching BONUS wird jungen und etablierten kleiM nen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Existenzgründerinnen und -gründern – vor allem solchen mit ausgeprägtem Technologiebezug bzw. aus der Kreativwirtschaft – bei betriebswirtschaftlichen Fragestellungen Unterstützung gewährt. 	 arüber hinaus können bereits am Markt agierende KMU inD dividuelle Unterstützung bei der Internationalisierung des Geschäftsfeldes oder der Organisation der Unternehmensnachfolge erhalten. Die antragstellenden KMU müssen ihren Firmensitz oder eine rechtlich selbstständige Betriebsstätte in Berlin haben.

	 er Antrag auf einen Coaching BONUS erfolgt elektronisch D bei der IBB Business Team GmbH. Weitere Informationen und Hinweise zur elektronischen Antragstellung finden Sie auf der Internetseite www.coachingbonus.de. 	 inanzierungsmöglichkeiten aus Programmen des Bundes F sind vorrangig zu nutzen. Eine projektbezogene Kombination mit Zuwendungen aus solchen Programmen ist nicht möglich. 	 itte beachten Sie, dass nur Honorare von ausgewählten B Coaches, die anhand sachorientierter Kriterien durch die IBB Business Team GmbH für Coachingvorhaben zugewiesen werden, förderfähig sind.

Was

Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133).

	 uwendungsfähig sind konkret definierte CoachingvorhaZ ben im Hinblick auf die Qualifizierung der Begünstigten, also der handelnden Personen und/oder der Organisation, hinsichtlich der erfolgreichen Bearbeitung betriebswirtschaftlicher Aufgaben und Fragestellungen. 	 as Coachingvorhaben wird in Verbindung mit einem dem D Unternehmen oder den Existenzgründerinnen und -gründern von der IBB Business Team GmbH benannten und qualifizierten Coach individuell durchgeführt. Hierzu schließen das Unternehmen oder die Existenzgründerinnen und -gründer mit dem Coach einen Beratungsvertrag ab.

Wo

IBB Business Team GmbH Coaching BONUS Bundesallee 210, 10719 Berlin Frau Gabriele Gruber Telefon: 	 030 / 2125-2351 Frau Ines Kretschmar Telefon: 	 030 / 2125-2352 E-Mail: 	 info@coachingbonus.de Internet: 	 www.coachingbonus.de

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

Förderprogramme

Be ratu ng u n d betri e blich e We ite rbi ldu ng

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eBusiness Lotse Berlin
Ein Zentrum im bundesweiten eKompetenz-Netzwerk für Unternehmen – gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Ziel
Kleine und mittlere Unternehmen, Handwerksbetriebe sowie Existenzgründungen erhalten hier Unterstützung in der produktiven und systematischen Planung und Nutzung von ITSystemen und des Internets. Der eBusiness Lotse Berlin ist eine kompetente, neutrale und gleichzeitig vertrauenswürdige Anlaufstelle, an die sich Unternehmen aller Branchen mit ihren spezifischen Fragen im Bereich der Informations- und Internettechnologie wenden können. Der eBusiness Lotse übernimmt hierbei die Funktion eines Lotsen zwischen Anwendern und Dienstleistern, zum Beispiel bei der Fragestellung der Auswahl von konkreten Lösungen. Die Themen, bei denen der eBusiness Lotse Berlin Unterstützung anbietet, rangieren von Cloud Computing über Software-As-A-Service bis zu Online-Marketing und Social Media. In Informationsveranstaltungen und -gesprächen wird Unternehmern beispielsweise der richtige Umgang mit Webseiten und Suchmaschinen vermittelt. Aber auch das Thema IT-Sicherheit und der richtige Einsatz von E-Government-Anwendungen gehören zum Themenportfolio des eBusiness Lotsen Berlin. Die Aktivitäten haben dabei immer zum Ziel, 	 nvestitionssicherheit beim Einsatz von modernen InternetI technologien zu erzielen und 	 ie Wettbewerbsfähigkeit sowie die Innovationskraft zu d stärken.

Wer

Kleine und mittlere Unternehmen aller Branchen, insbesondere Handwerksbetriebe sowie Existenzgründungen in Berlin und Umgebung

Was

	 ostenfreie produktneutrale Informationsgespräche vor Ort K 	 ostenfreie Informationen über die Möglichkeiten von ITK Anwendungen und die Nutzung des Internets für Geschäftsprozesse 	 nformationsveranstaltungen, Workshops und Seminare I – Vermittlung von Grundkenntnissen bis zur Klärung von Fachfragen 	 hecklisten, Leitfäden und Infomaterial zum Download C

Wie Wo

Formlose Anfrage

Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH Ludwig Erhard Haus Fasanenstraße 85, 10623 Berlin Herr Michael Stamm Telefon: 	 030 / 4 63 02-4 41 E-Mail: 	 michael.stamm@berlin-partner.de Internet: 	 www.ebusiness-lotse-berlin.de

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Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

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Einfach Intuitiv – Usability für den Mittelstand
UseTree – Berliner Kompetenzzentrum für nutzerfreundliche Softwaregestaltung – gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Ziel
	 Das Kompetenzzentrum UseTree informiert darüber, wie innovatives Design und intuitive Bedienbarkeit als Qualitätsmerkmale von Software berücksichtigt und zu einem entscheidenden Alleinstellungsmerkmal werden können. 	 Die Hilfestellungen des Kompetenzzentrums können sowohl IKT-Entwickler als auch -Anwender in Anspruch nehmen. 	 Einerseits erörtert UseTree verschiedene Möglichkeiten, wie Usability-Maßnahmen in Softwareentwicklungsprozesse eingebettet werden können. 	 Andererseits sensibilisiert UseTree aber auch Einkäufer und Anwender von IKT-Produkten, wie die Gebrauchstauglichkeit konkurrierender Produkte bestimmt werden kann, um die beste Wahl zu treffen. 	 Der Fokus von UseTree liegt auf betrieblicher Software im Bereich mobiler und Internet-basierter Systeme.

Was

	 Kostenfreie produkt-, hersteller- und firmenneutrale Informationsgespräche, wie Usability verbessert oder bewertet werden kann, auch vor dem Hintergrund knapper personeller, zeitlicher und monetärer Ressourcen 	 Kostenlose Hilfestellungen für Usability-Maßnahmen oder -Bewertungen in speziellen Anwendungsfällen – insbesondere mobile Systeme 	 Informationsveranstaltungen, Workshops, Begleitung von Pilotunternehmen und Informationsmaterialien 	 Schulung von Mitarbeitern ausgewählter Pilotunternehmen 	 Vermittlung von Absolventen und Fachkräften

Wie Wo

Formlose Anfrage

Wer

Kleine und mittlere Unternehmen, Handwerksbetriebe sowie Existenzgründungen in Berlin und Umgebung, die mobile oder Internet-basierte Systeme für die betriebliche Nutzung entwickeln, bewerten oder anschaffen wollen

Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH Fasanenstraße 85, 10623 Berlin Herr Manuel Friedrich Telefon: 	 030 / 4 63 02-5 35 E-Mail: 	 manuel.friedrich@berlin-partner.de Internet: 	 www.berlin-partner.de 		 www.usetree.de

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

Förderprogramme

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Energieberatung Mittelstand
Initiative Energieeffizienz im Mittelstand Ziel
Durch qualifizierte und unabhängige Energieeffizienzberatungen sollen in kleinen und mittleren Unternehmen Informationsdefizite abgebaut, Energiesparpotenziale erkannt und Energieeinsparungen realisiert werden.

Wie

Wählen Sie eine Beraterin oder einen Berater aus, die bzw. der beim BAFA zugelassen ist. Zugelassene Beraterinnen und Berater finden Sie in der Energieeffizienz-Experten-Liste der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) unter www.energie-effizienz-experten.de. Bis Oktober 2015 steht auch die KfW-Beraterbörse (https://beraterboerse.kfw.de) noch zur Verfügung. Beachten Sie bitte, dass die Beraterin bzw. der Berater, die bzw. den Sie auswählen möchten, für das Produkt „Energieberatung im Mittelstand“ freigeschaltet sein muss. Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133).

Wer

Kleine und mittlere Unternehmen (im Sinne der Empfehlung 2003/361/EG der Kommission vom 6. Mai 2003) der gewerblichen Wirtschaft und des sonstigen Dienstleistungsgewerbes sowie freiberuflich Tätige mit Sitz und Geschäftsbetrieb in Deutschland

Was

Förderfähig ist je antragstellendem Unternehmen eine Energieberatung ggf. einschließlich einer sich anschließenden Umsetzungsbegleitung. Innerhalb von 24 Monaten kann nur eine Energieberatung je antragstellendem Unternehmen bezuschusst werden. Nicht förderfähig sind Beratungen, die 	 sich auf Gebäude beziehen, die ursprünglich als Wohngebäude geplant und errichtet wurden oder derzeit zu mehr als 50 % der Gebäude(-nutz)fläche zu Wohnzwecken genutzt werden und sich im Eigentum von Unternehmen befinden, welche der Wohnungswirtschaft zuzurechnen sind; 	 gutachterliche Stellungnahmen zum wesentlichen Inhalt haben, die keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Energieverbrauch haben; 	 sich nur auf das eigene Unternehmen beziehen und durch eine Angestellte oder einen Angestellten in diesem Unternehmen durchgeführt werden; 	 mit anderen öffentlichen Zuwendungen finanziert werden. Höhe des Zuschusses: 	 Unternehmen mit Energiekosten von mehr als 10 TEUR: Es wird ein Zuschuss in Höhe von 80 % der förderfähigen Beratungskosten (Netto-Beratungshonorar) gewährt. Der Höchstzuschuss beträgt 8.000 EUR einschließlich einer eventuell in Anspruch genommenen Umsetzungsberatung. 	 Unternehmen mit Energiekosten von maximal 10 TEUR: Es wird ein Zuschuss in Höhe von 80 % der förderfähigen Beratungskosten (Netto-Beratungshonorar) gewährt. Der Höchstzuschuss beträgt 800 EUR einschließlich einer eventuell in Anspruch genommenen Umsetzungsberatung.

Wo

Die Antragsdaten erfassen Sie selbst online über die BAFAWebsite: www.bafa.de/bafa/de/energie/energieberatung_ mittelstand/e_formulare/index.html Sofern Sie Ihrer Energieberaterin oder Ihrem Energieberater eine Vollmacht für die Weitergabe von Daten für das Antragsverfahren beim BAFA erteilt haben, kann die Antragstellung von dieser bzw. diesem durchgeführt werden. Kontakt Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle Referat 426 – Energieberatung Mittelstand, Energieaudit – Frankfurter Straße 29–35, 65760 Eschborn Telefon: 	 0 61 96 / 90 82 40 E-Mail: 	 EBM@bafa.bund.de Internet:	 www.bafa.de/bafa/de/energie/energieberatung_ 	 mittelstand/index.html

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102

Gründercoaching Deutschland
Ziel
Ziel der Förderung ist es, jungen Selbstständigen die Möglichkeit zu geben, Coachingleistungen in Anspruch zu nehmen, um erfolgreich in den Markt zu starten und die Erfolgsaussichten ihrer Existenzgründung zu erhöhen. 	 Als den Antrag annehmende Stellen fungieren von der KfW zugelassene Regionalpartner (IHK, HWK, Wirtschaftsfördergesellschaften). 	 Erst nach Erhalt der Zusage der KfW darf der Coachingvertrag abgeschlossen werden und mit der Beratung begonnen werden. 	 Die Antragstellung erfolgt online über die Antragsplattform der KfW unter: www. kfw.de/gcd 	 Die KfW entscheidet auf Basis der Empfehlung des Regionalpartners über die Gewährung des Zuschusses. Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133).

Wer

	 Antragsberechtigt sind Existenzgründerinnen und Existenzgründer im Bereich der gewerblichen Wirtschaft (Handel, Handwerk, Industrie, Gast- und Fremdenverkehrsgewerbe, Handelsvertreter und -makler, sonstiges Dienstleistungsgewerbe, Verkehrsgewerbe) sowie der freien Berufe, außerdem Social Entrepreneure in gemeinnütziger Rechtsform, die in den zurückliegenden zwei Jahren vor Antragstellung ein Unternehmen neu gegründet oder übernommen haben. 	 Die selbstständige Tätigkeit kann in Teil- oder Vollzeit ausgeübt werden. 	 Sitz und Geschäftsbetrieb müssen in der Bundesrepublik Deutschland sein.

Wo

KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5–9, 60325 Frankfurt Internet:	 www.kfw.de/gcd Regionalpartner in Berlin: Industrie- und Handelskammer Berlin Fasanenstraße 85, 10623 Berlin Frau Sabine Beaucaire Telefon: 	 030 / 3 15 10-5 85 E-Mail: 	 sabine.beaucaire@berlin.ihk.de Handwerkskammer Berlin Blücherstraße 68, 10961 Berlin Frau Christine Karut Telefon: 	 030 / 2 59 03-4 73 E-Mail: 	 karut@hwk-berlin.de Herr Frank Wallraf Telefon: 	 030 / 2 59 03-4 72 E-Mail: 	 wallraf@hwk-berlin.de Die hier veröffentlichten Richtlinien gelten ab 01.05.2015. Ob Sie über dieses Programm auch nach dem 01.01.2016 gefördert werden können, erfahren Sie beim Infocenter der KfW.

Was

	 den ersten zwei Jahren nach erfolgter Gründung – in der In Start- und Festigungsphase – werden Coachingmaßnahmen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen und organisatorischen Fragen und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit gefördert. 	 Die Förderung besteht in der Gewährung eines anteiligen Zuschusses zum Beraterhonorar.

Wie

	 Unternehmen in den alten Bundesländern, Berlin und der Region Leipzig erhalten einen Zuschuss in Höhe von 50 % des Nettohonorars. 	 Unternehmen in den neuen Bundesländern (ohne Berlin und die Region Leipzig) erhalten einen Zuschuss in Höhe von 75 % des Nettohonorars. 	 Bei der Förderung wird ein Beratungshonorar von maximal 100 EUR pro Stunde berücksichtigt. Es dürfen höchstens acht Stunden pro Tag beraten und abgerechnet werden. Das Nettoberatungshonorar darf maximal 4.000 EUR betragen. 	 Der Eigenanteil, die Mehrwertsteuer des gesamten Rechnungsbetrages, die Fahrtkosten sowie sonstige Nebenkosten sind durch die Existenzgründerin bzw. den Existenzgründer selbst zu finanzieren.

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

Förderprogramme

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103

Potenzialberatung
Ziel
Beratung von Unternehmen zur Verbesserung ihrer Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit

Wo

Wer

Kleine und mittlere Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes und des produktionsnahen Dienstleistungsgewerbes

IG Metall, Verwaltungsstelle Berlin Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin Telefon: 	 030 / 2 53 87-1 01 Telefax: 	 030 / 2 53 87-27 20 E-Mail: 	 anke.paul@igmetall.de Internet: 	 www. igmetall-berlin.de Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg e. V. Am Schillertheater 2, 10625 Berlin Telefon: 	 030 / 3 10 05-1 27 Telefax: 	 030 / 3 10 05-2 40 E-Mail: 	 jeske@uvb-online.de Internet: 	 www.vme-net.de Weitere Informationen unter Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Referat IV D, 10820 Berlin Telefon: 	 030 / 90 13-84 44 E-Mail: 	 ursula.mukhtar@senwtf.berlin.de

Was

	 uschuss für externe Beratungsleistungen (Grund- und AufZ bauberatung) 	 er Zuschuss für Unternehmen beträgt 50 % der in RechD nung gestellten Beratungskosten (ohne Mehrwertsteuer, Reise-/Nebenkosten), höchstens jedoch 5.000 EUR je Maßnahme; also je Antragsteller insgesamt bis maximal 10 TEUR für Grund- und Aufbauberatung.

Wie

Der jeweilige Antrag ist gemeinsam von Geschäftsführung und Arbeitnehmervertretung zu stellen. Er ist vor Beratungsbeginn bei der IG Metall oder dem Verband der Metall- und der Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg e. V. (VME) einzureichen. Er wird dort geprüft und anschließend an die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung weitergeleitet. Das Programm unterliegt zurzeit den Bestimmungen der Deminimis-Regelung (siehe Seite 133).

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104

Qualifizierungsberatung in Unternehmen
für Berliner Unternehmen und deren Mitarbeiter/-innen
Qualifizierungsberatung in Unternehmen ist ein Programm für Berliner Unternehmen, vorrangig im Bereich der Arbeitsagentur Süd, zur Weiterbildung ihrer Mitarbeiter/-innen. Es wird gefördert durch das Land Berlin, Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen.

Wie

Das Projekt „Qualifizierungsberatung in Unternehmen“ kann telefonisch oder im Internet abgerufen werden.

Wo

Ziel

Bildungsberatung in Unternehmen und Unterstützung bei der beruflichen Weiterbildung ihrer Mitarbeiter/-innen

Wer

gsub mbH Kronenstraße 6, 10117 Berlin Frau Susann Zibulski Telefon: 	 030 / 9 02 39-33 66 Telefax: 	 030 / 9 02 39-32 73 E-Mail: 	 susann.zibulski@gsub.de Internet:	 www.gsub.de

	 erliner Unternehmen und ihre Mitarbeiter/-innen B 	 eringqualifizierte in Unternehmen G

Was

	 ür Unternehmen – kostenfreie, trägerneutrale Vor-Ort BeraF tung rund um Weiterbildung 	 nterstützung von Berliner Unternehmen bei BildungsbeU darfsanalysen 	 nterstützung bei der Suche nach geeigneten BildungsU dienstleistern 	 nterstützung bei der Beantragung von Fördermitteln U 	 ermittlung von relevanten Ansprechpartnern/-innen zu V anderen unternehmensspezifischen Themen 	 ensibilisierung von Unternehmen für Geringqualifizierte S

Förderprogramme

Be ratu ng u n d betri e blich e We ite rbi ldu ng

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Schulungsförderung für Workshops und Veranstaltungen
Richtlinien über die Förderung unternehmerischen Knowhows durch Informations- und Schulungsveranstaltungen sowie Workshops Ziel
	 Existenzgründerinnen und -gründer, Unternehmerinnen und Unternehmer, Freiberufler sowie Führungs- und Fachkräfte sollen kostengünstig an Workshops und Veranstaltungen teilnehmen können. 	 Hierdurch sollen die Gründungsbereitschaft gestärkt sowie die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der mittelständischen Wirtschaft gesteigert und die Anpassung an veränderte wirtschaftliche Bedingungen erleichtert werden.

Was

Wer

	 Selbstständige Beraterinnen und Berater bzw. Beratungsunternehmen, die •	  hren überwiegenden Umsatz (über 50 %) aus der entgelti lichen Unternehmensberatung bzw. Schulung erzielen, •	  ber die für die Schulungsdurchführung erforderlichen ü Fähigkeiten verfügen und zuverlässig sind. •	  in entsprechender Qualitätsnachweis ist vom Veranstalter E der Bewilligungsbehörde (BAFA) vorzulegen. Einzelheiten hierzu sind in einem Merkblatt unter 	 www.beratungsfoerderung.info abrufbar. 	 Organisationen der Wirtschaft, z. B. Kammern, Verbände, können die Schulung durchführen und Förderanträge stellen.

	 Workshops, in denen mit jedem Teilnehmenden ein individueller Businessplan erarbeitet oder fortgeschrieben wird. 	 Weitere Anforderungen: •	  indestens vier und höchstens sechs Teilnehmer, m •	  indestens 150 EUR Teilnahmegebühr je Teilnehmer, m •	  usinessplan gemäß Richtlinienvorgaben B 	 Veranstaltungen (Seminare, Erfa-Tagungen, Inhouse-Seminare) zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, technischen, personellen, organisatorischen, rechtlichen und steuerlichen Fragen der Unternehmensführung 	 Veranstaltungen für Existenzgründerinnen und -gründer, die umfassend über einzelne oder auch alle Aspekte der Existenzgründung informieren 	 Darüber hinaus werden Seminare gefördert: •	  um Umweltschutz, z •	  u Maßnahmen der besseren Vereinbarkeit von Familie z und Beruf, •	  speziell für Gründerinnen und Unternehmerinnen zur Gründung und Unternehmensführung, •	  ür Migrantinnen und Migranten zu Fragen der Gründung f bzw. Unternehmensführung, •	  ntegration von Personal mit Migrationshintergrund, I •	  achkräftesicherung und Unternehmensnachfolge, F •	  ompliance im Unternehmen. C 	 Weitere Anforderungen: •	  indestens sieben und höchstens 20 Teilnehmer, m •	  indestdauer einer Veranstaltung: sechs Stunden, M •	  eilnahmegebühr von mindestens 10 EUR/Teilnehmer und T 6-Stunden-Block, •	  eminare, die über allgemeinbildende Themen informieS ren oder der individuellen beruflichen Aus- und Weiterbildung dienen, sind nicht förderfähig. 	 Der Zuschuss für den Veranstalter beträgt •	  ür Workshops: 300 EUR/Teilnehmer/Businessplan, f •	  efördert werden die Workshops mit max. 1.800 EUR, g •	  Veranstaltungen: 50 EUR/Veranstaltungsstunde. für •	  efördert werden max. 24 Stunden einer Veranstaltung G mit 1.200 EUR, sofern die Ausgaben die Einnahmen der Veranstaltung übersteigen (Kostendeckungslücke).

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106

	 Antragstellung erfolgt ausschließlich über das im InterDie net unter www.beratungsfoerderung.info zur Verfügung gestellte elektronische Verfahren. 	 Workshops sind dem Antrag weiter elektronisch beizuBei fügen: 	 •	  inladung E 	 •	  ollständig erarbeitete bankfähige Businesspläne/TeilV nehmer 	 •	  riginalteilnehmerliste (Anlage 3) O 	 •	  elegliste der Veranstaltungskosten (Anlage 4) B 	 •	  SF-Teilnehmerstammblätter (Anlage 6) E 	 Veranstaltungen sind dem Antrag weiter elektronisch Bei beizufügen: 	 •	  inladung und Programm der Veranstaltung E 	 •	  ericht über Zielsetzung, Verlauf und Ergebnisse der VerB anstaltung 	 •	  riginalteilnehmerliste (Anlage 3) O 	 •	  elegliste der Veranstaltungskosten (Anlage 4) B 	 •	  rfolgskontrollen (Anlage 5) E 	 •	  SF-Teilnehmerstammblätter (Anlage 6) E 	 Anlagen 3 bis 6 sind auf der Homepage des BAFA abrufDie bar. 	 Rahmen der Geltungsdauer dieser Richtlinien (01.01.2012 Im bis 31.12.2015) ist der Antrag innerhalb eines Monats nach Abschluss des Workshops bzw. der Veranstaltung bei einer Leitstelle elektronisch einzureichen. Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133).

Wie

Wo

DIHK Service GmbH Bearbeitungsstelle für Gewerbefördermittel des Bundes Breite Straße 29, 10178 Berlin Telefon: 	 030 / 2 03 08-23 54, Telefax: -23 52 E-Mail: 	 foerderung@berlin.dihk.de Internet: 	 www.beratungsfoerderung.info und 		 www.dihk.de Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Bundes nach den Richtlinien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zur Schulungsförderung. Die Zuschüsse werden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bewilligt und ausgezahlt.

Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

Förderprogramme

Be ratu ng u n d betri e blich e We ite rbi ldu ng

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SIGNO Erfinderfachauskunft
SIGNO Erfinderfachauskunft, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Ziel
In der Erfinderfachauskunft beraten die SIGNO-Partner zu wichtigen Innovationsthemen. Im Fokus stehen die spezifischen Fragestellungen und die individuelle Situation der Erfinderin bzw. des Erfinders: 	 ie gut ist meine Idee? W 	 ie schütze ich meine Erfindung? W 	 as ist der Wert meines Patentes? W 	 o finde ich Lizenznehmer? W 	 ie verhalte ich mich in (Lizenz-)Verhandlungen? W 	 o finde ich weitere Hilfestellung? W Kostenlose, bis zu vierstündige Erstauskunft durch Innovationsexpertinnen und -experten zu gewerblichen Schutzrechten, Themen des Marktes, der Technik, der Kooperation und der Finanzierung

Was

Wie

Der Kontakt und die Antragstellung erfolgen direkt bei einem SIGNO-Partner in Ihrer Nähe. Die bundesweit vertretenen SIGNO-Partner finden Sie unter www.signo-deutschland.de.

Wo

Wer

Jeder erfinderisch tätige Mensch

Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH Ludwig Erhard Haus Fasanenstraße 85, 10623 Berlin Herr Michael Schwedtke Telefon: 	 030 / 4 63 02-4 36 E-Mail: 	 michael.schwedtke@berlin-partner.de Internet: 	 www.berlin-partner.de

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Dieses Programm ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

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Beratungsangebote der Bezirksämter
Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin Bezirksbürgermeister – Wirtschaftsförderung – Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin Herr K. Albat, Frau J. Saleh Zaki Telefon:	 030 / 90 29-1 31 05 / -1 31 10, Telefax: -1 31 07 E-Mail:	 wirtschaftsfoerderung@charlottenburg-wilmersdorf.de Internet:	 www.wirtschaftsfoerderung.charlottenburg-wilmersdorf.de Berlin Partner – Unternehmensservice Charlottenburg-Wilmersdorf Herr J. Berewinkel Telefon: 	 030 / 90 29-1 31 11 E-Mail: 	 jan.berewinkel@berlin-partner.de Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin Abt. Wirtschaft, Ordnung, Schule und Sport – Wirtschaftsförderung – Frankfurter Allee 35–37, 10247 Berlin Frau M. Nowak, Frau K. Klisch, Frau K. Newy Telefon: 	 030 / 9 02 98-22 73 / -40 14 / -24 90, Telefax: -42 22 E-Mail: 	 wirtschaftsfoerderung@ba-fk.berlin.de Internet: 	 www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/ 		 politik-und-verwaltung/service-und		 organisationseinheiten/wirtschaftsfoerderung Berlin Partner – Unternehmensservice Friedrichshain-Kreuzberg Herr J. Lauterbach Telefon: 	 030 / 9 02 98-41 17 E-Mail: 	 jens.lauterbach@berlin-partner.de Bezirksamt Lichtenberg von Berlin Abt. Wirtschaft, Personal und Finanzen – Büro für Wirtschaftsförderung – Möllendorffstraße 6, 10367 Berlin Frau M. Nüske, Frau A. Rothe, Frau P. Bock Telefon: 	 030 / 9 02 96-43 38 / -43 32 / -43 36, Telefax: -43 19 E-Mail: 	 anja.rothe@lichtenberg.berlin.de Internet: 	 www.berlin.de/ba-lichtenberg/wirtschaft Berlin Partner – Unternehmensservice Lichtenberg Herr T. Pawlowski Telefon: 	 030 / 9 02 96-43 34 E-Mail: 	 tomasz.pawlowski@berlin-partner.de Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin Abt. Wirtschaft und Stadtentwicklung – Leitstelle für Wirtschaftsförderung – ZAK Wolfener Straße 32–34, Haus K, 12591 Berlin Frau K. Rüdiger, Herr A. Tesch, Frau I. Kreie Telefon: 	 030 / 9 02 93-26 11 / -26 12 / -26 16, Telefax: -26 15 E-Mail: 	 kathrin.ruediger@ba-mh.verwalt-berlin.de	 	 ansgar.tesch@ba-mh.verwalt-berlin.de	 ines.kreie@ba-mh.verwalt-berlin.de 	 Frau E. Weigel Telefon: 	 030 / 9 02 93-26 17, Telefax: -26 15 E-Mail: 	 eleonore.weigel@ba-mh.verwalt-berlin.de Internet: 	 www.wirtschaftsfoerderung-mh.de, 		 		 www.berlin-eastside.de Berlin Partner – Unternehmensservice Marzahn-Hellersdorf Herr S. Schulze, Frau J. Tristam Telefon: 	 030 / 9 02 93-26 20 E-Mail: 	 stefan.schulze@berlin-partner.de, 		 janine.tristam@berlin-partner.de Beratung und Betreuung kleiner und mittelständischer Unternehmen im Bezirk: u. a. Dach-Arbeitsgemeinschaften der Geschäftsstraßen, Runde Tische Existenzgründungsberatung Regionalpartner Gründercoaching Deutschland Mittelstandsgespräche Charlottenburg-Wilmersdorf Weitere Angebote, Informationen und Termine finden Sie unter www.wirtschaftsfoerderung.charlottenburgwilmersdorf.de. Zentrale Anlauf- und Koordinierungsstelle des Bezirkes für Investoren, bestehende Unternehmen und Existenzgründerinnen und -gründer Beratung für Unternehmen, Investoren und Ansiedlungsinteressierte Existenzgründungsberatung Regionalpartner Gründercoaching Deutschland für Friedrichshain-Kreuzberg Stammtisch für Friedrichshain-Kreuzberger Unternehmen Initiierung und Umsetzung von EU-Projekten Weitere Informationen und Termine finden Sie unter www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/politik-undverwaltung/service-und-organisationseinheiten/ wirtschaftsfoerderung. Allgemeine Beratung für Existenzgründerinnen und -gründer sowie Ansiedlungsinteressierte Beratung von Unternehmen und Investoren, Vermittlung von Gewerbeflächen Regionalpartner Gründercoaching Deutschland für Lichtenberg Weitere Angebote, Informationen und Termine finden Sie unter www.berlin.de/ba-lichtenberg/wirtschaft. Termine nach Vereinbarung 1 x im Monat Termine nach Vereinbarung Termine nach Vereinbarung

Zentrale Anlauf- und Koordinierungsstelle des Bezirkes für Investoren, Bestandsunternehmen und Existenzgründerinnen und -gründer Regionalpartner Gründercoaching Deutschland für Marzahn-Hellersdorf

Termine nach Vereinbarung

Tourismusangelegenheiten

Förderprogramme

Be ratu ng u n d betri e blich e We ite rbi ldu ng

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Bezirksamt Mitte von Berlin Abt. Wirtschaft, Immobilien, Ordnungsamt – Wirtschaftsförderung/-beratung – 13341 Berlin (Postanschrift) Unternehmensservice Mitte Frau B. Brüning Telefon: 	 030 / 90 18-3 43 72 E-Mail: 	 beate.bruening@ba-mitte.berlin.de Internet: 	 www.berlin.de/ba-mitte/wirtschaftsfoerderung Berlin Partner – Unternehmensservice Mitte Frau K. Waltemate Telefon: 	 030 / 92 12-28 28 E-Mail: 	 katrin.waltemate@berlin-partner.de Bezirksamt Neukölln von Berlin – Wirtschaftsberatung und -förderung – Karl-Marx-Straße 83, 12040 Berlin Herr C. Mücke, Frau J. Grinda Telefon: 	 030 / 9 02 39-23 90 / -34 39, Telefax: -32 73 E-Mail: 	 clemens.muecke@bezirksamt-neukoelln.de juliane.grinda@bezirksamt-neukoelln.de 		 Internet: 	 www.berlin.de/ba-neukoelln/wirtschaftsfoerderung Berlin Partner – Unternehmensservice Neukölln Frau K. Cebulla Telefon: 	 030 / 9 02 39-34 38 E-Mail: 	 karla.cebulla@berlin-partner.de Bezirksamt Pankow von Berlin – Büro für Wirtschaftsförderung – Fröbelstraße 17, 10405 Berlin, Haus 6 Herr A. Hansen – Leiter des Büros (Beratung Ortsteil Prenzlauer Berg) Telefon: 	 030 / 9 02 95-56 65, Raum 248 E-Mail: 	 axel.hansen@ba-pankow.berlin.de Frau S. Jarmakowitsch (Beratung OT Weißensee, Straßengemeinschaften, Fördermittel) Telefon: 	 030 / 9 02 95-56 95, Raum 247 E-Mail: 	 sonja.jarmakowitsch@ba-pankow.berlin.de Herr J. Kleiber (Beratung Ortsteil Pankow, Online-Service Wirtschaft) Telefon: 	 030 / 9 02 95-64 04, Raum 246 E-Mail: 	 juergen.kleiber@ba-pankow.berlin.de Internet: 	 www.berlin.de/pankow, www.pankow-wirtschaft.de Berlin Partner – Unternehmensservice Pankow Frau N. Holbe Telefon: 	 030 / 9 02 95-56 64, Raum 250 E-Mail: 	 nadia.holbe@berlin-partner.de Bezirksamt Reinickendorf von Berlin – Wirtschaftsförderung – Eichborndamm 215–239, 13437 Berlin Frau C. Münzberg Leitung und Fachbereich Gesundheitswirtschaft Telefon: 	 030 / 9 02 94-50 66, Telefax: -21 44 E-Mail: 	 christine.muenzberg@reinickendorf.berlin.de Herr C. George, Frau C. Kretlow Fachbereich Wirtschaftsförderung und Tourismus Telefon: 	 030 / 9 02 94-56 70 / -22 82, Telefax: -21 44 E-Mail: 	 wirtschaftsberater@reinickendorf.berlin.de Internet: 	 www.berlin.de/ba-reinickendorf/service/wirtschaft/ 	 wirtschaftsfoerderung Berlin Partner – Unternehmensservice Reinickendorf Frau N. Busse Telefon: 	 030 / 9 02 94-22 73 E-Mail: 	 nina.busse@berlin-partner.de

Allgemeine und begleitende Beratung für Existenzgründerinnen und -gründer sowie Ansiedlungsinteressierte Wirtschaftsnahe Projektinitiierung, Projektmanagement Beratung für Unternehmen und Investoren

Di. 9–12 Uhr Do. 15–18 Uhr

Allgemeine Beratung für Unternehmen und Investoren, Existenzgründungsberatung, Qualifizierungsberatung für Unternehmen, Begleitung wirtschaftsrelevanter Vorhaben im Bezirk

Termine: Mo.–Fr. nach Vereinbarung

Fragen zu Gewerbe und zum Wirtschaftsstandort, Einzelfragen einer Existenzgründung und zur Unternehmensführung, Gewerberecht, Wirtschaftsansiedlungen, Analysen, Förderrichtlinien und -programme, Adressen und Ansprechpartner in anderen Behörden u. Ä.

Termine nach Vereinbarung

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Zentrale Anlauf- und Koordinierungsstelle (ZAK) auf Bezirksebene Allgemeine Beratung und Betreuung von Existenzgründerinnen und -gründern, Bestandsunternehmen sowie Investoren Betreuung und Begleitung aller unternehmensbezogenen Vorhaben im Bezirk

Termine: Mo.–Fr. nach Vereinbarung

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Bezirksamt Spandau von Berlin Abt. Bauen, Planen, Umweltschutz und Wirtschaftsförderung – Wirtschaftsförderung – Carl-Schurz-Straße 2/6, 13578 Berlin Herr Martin, Herr Jahn, Frau Hille Telefon: 	 030 / 9 02 79-22 66 / -22 72 / -31 01, Telefax: -22 21 E-Mail: 	 wirtschaftsfoerderung@ba-spandau.berlin.de Internet: 	 www.spandauer-wirtschaft.de Berlin Partner – Unternehmensservice Spandau Frau M. Illmer Telefon: 	 030 / 9 02 79-33 21 E-Mail: 	 michaela.illmer@berlin-partner.de Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin – Wirtschaftsförderung – 14160 Berlin (Postanschrift) Martin-Buber-Straße 2, 14163 Berlin (Büro) Herr M. Pawlik, Herr H. Wiesmann Telefon: 	 030 / 9 02 99-52 57 / -53 50, Telefax: -33 85 E-Mail: 	 wirtschaftsfoerderung@steglitz-zehlendorf.de Internet: 	 www.steglitz-zehlendorf.de/wirtschaftsfoerderung Berlin Partner – Unternehmensservice Steglitz-Zehlendorf Herr M. Pappert Telefon: 	 030 / 9 02 99-53 90 E-Mail: 	 marc.pappert@berlin-partner.de Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin Wirtschaftsberatung und Europaangelegenheiten John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin Frau M. Marijnissen, Frau G. Gut, Frau H. Marfilius, Frau A. Kraatz, Frau A. Sulewska, Frau N. Stahl, Frau M. Schuster Telefon: 	 030 / 9 02 77-42 42 / -36 44 / -42 51 / -28 35 / 	 -42 31 / -30 19 / -27 81 Telefax: 	 030 / 9 02 77-42 00 E-Mail: 	 wirtschaftsberatung@ba-ts.berlin.de Internet:	 www.berlin.de/ba-tempelhof	 schoeneberg/wirtschaftsfoerderung Berlin Partner – Unternehmensservice Tempelhof-Schöneberg Frau N. Kontos Telefon: 	 030 / 9 02 77-66 09 E-Mail: 	 natalia.kontos@berlin-partner.de Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin Organisationseinheit Wirtschaftsförderung Dienstgebäude: Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin, Postanschrift: Postfach 91 02 40, 12414 Berlin E-Mail: 	 wirtschaftsfoerderung@ba-tk.berlin.de Leiterin: Frau A. Engel, Telefon: 030 / 9 02 97-25 01 E-Mail:	 andrea.engel@ba-tk.berlin.de Geschäftszimmer: Frau C. Blei Telefon: 	 030 / 9 02 97-25 00, Telefax: -25 25 E-Mail:	 cornelia.blei@ba-tk.berlin.de Mitarbeiter/-innen: Frau U. Reimann, Telefon: 030 / 9 02 97-25 03 E-Mail: 	 ursula.reimann@ba-tk.berlin.de Herr J. Steinhilb, Telefon: 030 / 9 02 97-25 28 E-Mail: 	 joerg.steinhilb@ba-tk.berlin.de Frau C. Körner, Telefon: 030 / 9 02 97-25 12 E-Mail: 	 christel.koerner@ba-tk.berlin.de Herr S. Schmohl, Telefon: 030 / 9 02 97-25 36 E-Mail: 	 sven.schmohl@ba-tk.berlin.de Internet: 	 www.berlin.de/wifoe-tk Berlin Partner – Unternehmensservice Treptow-Köpenick Herr A. von Reden Telefon: 	 030 / 9 02 97-25 32 E-Mail: 	 alexander.vonreden@berlin-partner.de

Kontakt- und Servicestelle für Unternehmen, Investoren und Existenzgründungen

Termine: Mo.–Fr. nach Vereinbarung

Allgemeine orientierende Beratung für Existenzgründerinnen und -gründer sowie Beratungsleistungen und Lotsenfunktion bestehender kleiner und mittlerer Unternehmen in Steglitz-Zehlendorf Netzwerkbegleitung Tourismusentwicklung und Tourismusförderung Projektumsetzungen

Termine: Mo.–Fr. nach telefonischer Vereinbarung

Zentrale Anlauf- und Koordinierungsstelle des Bezirks für Bestandsunternehmen, Investoren und Existenzgründerinnen und -gründer sowie für Europa-, Städtepartnerschaftsund Tourismusangelegenheiten Weitere Informationen und Termine finden Sie unter www.berlin.de/ba-tempelhofschoeneberg/wirtschaftsfoerderung sowie www.berlin.de/ba-tempelhofschoeneberg/beauftragte/europa

Termine nach Vereinbarung

ZAK Zentrale bezirkliche Anlauf- und Koordinierungsstelle für Unternehmen und Investoren Tourismusentwicklung und Tourismusförderung Orientierungsberatung und Betreuung von Existenzgründerinnen und Existenzgründern, Gewerbetreibenden sowie Investoren Unternehmensservice, Krisenintervention, Beratung zur Standortverlagerung von Unternehmen Unterstützung bei der Suche nach Gewerbeflächen und Gewerberäumen Initiierung und Umsetzung von EU-Projekten (Wirtschaftsdienliche Maßnahmen, WDM) Umsetzung des Projektes Regionalmanagement Berlin Schöneweide (GRW) sowie weiterer GRW-Projekte Durchführung von Veranstaltungen: Visitenkartentreffen, Ausbildungstag Süd-Ost, Existenzgründertag, Wirtschaftsforen, weitere Netzwerktreffen

Mo.–Fr. nach Vereinbarung

Förderprogramme

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Beratungsangebote der IBB sowie ihrer Einrichtungen und Initiativen
Investitionsbank Berlin Kundenberatung Wirtschaftsförderung Bundesallee 210, 10719 Berlin Hotline: 	 030 / 2125-4747 Telefax: 	 030 / 2125-4329 E-Mail: 	 kundenberatung.wirtschaft@ibb.de Internet: 	 www.ibb.de Die Investitionsbank Berlin (IBB) ist das Förderinstitut des Landes und unterstützt vor allem kleine und mittlere Unternehmen sowie Existenzgründerinnen und -gründer. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Unternehmen der Berliner Cluster. In ihrer Kundenberatung Wirtschaftsförderung berät sie zu den Förder- und Finanzierungsprogrammen und informiert zu dem gesamten Spektrum der Wirtschaftsförderung in Berlin. Dazu gehört auch das fest etablierte Seminar „Wir finanzieren Ihre Existenzgründung“ an jedem 1. Donnerstag im Monat. Neben der Finanzierungsberatung bietet die IBB durch ihre Töchter (z. B. IBB Business Team GmbH oder die IBB Beteiligungsgesellschaft mbH) Hilfe bei der Erstellung eines tragfähigen Geschäftsplans, Coachings, Workshops und Seminare an. Die Finanzierungsangebote der IBB, bestehend aus Zuschüssen, zinsgünstigen Darlehen und Beteiligungen, unterstützen Gründungs- und Investitionsvorhaben, fördern moderne Technologien oder bieten Liquiditätshilfen. Mit dem eAntrags-Verfahren stellt die IBB Ihnen seit Anfang 2015 ein Kundenportal für die elektronische Antragsbearbeitung mit folgenden Nutzungsmöglichkeiten zur Verfügung: verschlüsselter und über 2-Faktoren-Authentifizierung gesicherter Zugang zu Ihrem Kundenportal, rechtsverbindliche Kommunikation zwischen Ihnen und Ihrem IBB-Ansprechpartner, Dokumentenablage pro Antrag mit gesicherter Datenübertragung. Detaillierte Informationen zu dem eAntrags-Verfahren finden Sie unter www.ibb.de/eAntrag.aspx. Produkte, die Sie mit dem eAntrags-Verfahren beantragen können, sind auf den Programmseiten entsprechend gekennzeichnet. Als Netzwerkpartner hilft die IBB Kundenberatung Wirtschaftsförderung, sich bei der Vielzahl von Anlaufstellen, Institutionen und Initiativen zurechtzufinden. Darüber hinaus stellt sie Kontakte zu den jeweiligen allgemeinen oder speziellen Beratungsstellen her. IBBnews Wirtschaft: Der Newsletter IBBnews Wirtschaft wird viermal pro Jahr versendet. Unsere wichtigsten Themen zur wirtschaftlichen Entwicklung erhalten Sie per E-Mail und können sich online im PDF zur Ausgabe über aktuelle Wirtschaftsthemen informieren. InnoNews der IBB: Der Newsletter InnoNews macht die Berliner Hightech-Landschaft transparent. Sichern Sie sich Ihren Informationsvorsprung, abonnieren Sie kostenlos unseren Newsletter InnoNews unter www.ibb.de. Business Angels Club Berlin-Brandenburg e. V. (BACB) Alt-Moabit 91 d, 10559 Berlin Telefon: 	 030 / 39 49 18 85 Telefax: 	 030 / 39 49 18 88 E-Mail: 	 berlin@bacb.de Internet: 	 www.bacb.de Der Business Angels Club Berlin-Brandenburg e. V. führt junge Unternehmen aus der Region Berlin-Brandenburg mit erfahrenen Business Angels zusammen, die sie beim Aufbau und der Sicherung einer tragfähigen unternehmerischen Existenz unterstützen können. Business Angels sind Spezialisten in unterschiedlichen Technologiefeldern, Produktgruppen und Branchen; sie sind unabhängig, unterhalten gute – auch internationale – Kontakte und investieren in neuartige und skalierbare Geschäftsideen. In den fast monatlich stattfindenden BACB-Matchings erhalten bis zu fünf ausgewählte Gründer und junge Unternehmen die Chance, ihr Vorhaben einem breiten Kreis von Business Angels und Netzwerkpartnern des Clubs persönlich vorzustellen. Bei positivem Entscheid wird eine Projektgruppe aus mehreren Business Angels das Unternehmen weiter betreuen und ggf. eine finanzielle Beteiligung einleiten. Darüber hinaus hat der Club Arbeitskreise gebildet, die in Krisensituationen und bei Nachfolgeregelungen helfen können. Zur Kontaktaufnahme werden aussagekräftige Informationen aus dem Businessplan benötigt. Die Unterlage sollte nicht mehr als vier DIN-A-4-Seiten umfassen.

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IBB Beteiligungsgesellschaft mbH Bundesallee 210, 10719 Berlin Telefon: 	 030 / 2125-3201 Telefax: 	 030 / 2125-3202 E-Mail: 	 venture@ibb-bet.de Internet: 	 www.ibb-bet.de

Die angemessene Eigenkapitalausstattung, insbesondere durch Venture Capital, ist für innovative Unternehmen zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor geworden. Seit ihrer Gründung 1997 hat sich die IBB Beteiligungsgesellschaft mbH zu einem der führenden Venture-Capital-Anbieter für innovative Unternehmen in Berlin entwickelt. Die IBB Beteiligungsgesellschaft mbH und ihre VC Fonds stellten Berliner Unternehmen in Konsortien mit Partnern bisher über 1.006 Mio. EUR zur Verfügung, wovon sie selbst 141 Mio. EUR als Lead-, Co-Lead- oder Co-Investor investierten. Insgesamt erfolgten knapp 170 Beteiligungen an Unternehmen aus den Schlüsseltechnologiefeldern Life Science, Industrial Technologies, ICT und Creative Industries. Die Voraussetzungen für eine Beteiligung sind neben einem schlüssigen Unternehmenskonzept und Alleinstellungsmerkmal vor allem ein hohes Wachstums- und Wertsteigerungspotenzial sowie eine gute mittelfristige Exit-Perspektive. Das Betreuungskonzept der IBB Beteiligungsgesellschaft sieht eine aktive Beratung und Begleitung ihrer Portfoliounternehmen vor. Für operative und strategische Fragestellungen stehen dem Unternehmen erfahrene Investment Professionals zur Seite.

IBB Business Team GmbH Bundesallee 210, 10719 Berlin Telefon: 	 030 / 2125-2351 Telefax: 	 030 / 2125-4680 E-Mail: 	 info@ibb-business-team.de Internet: 	 www.ibb-business-team.de

Die IBB Business Team GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Investitionsbank Berlin. Sie bündelt unter ihrem Dach die Förderprogramme Coaching BONUS und Transfer BONUS, den Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW), die Messe Deutsche Gründer- und Unternehmertage (deGUT) sowie das Förderprojekt ENEO. Zuschüsse für betriebswirtschaftliches Coaching durch externe, ausgewählte und hochqualifizierte Beraterinnen und Berater gewährt das Förderprogramm Coaching BONUS (siehe Seite 98) jungen und etablierten Berliner KMU sowie Existenzgründerinnen und -gründern – v. a. solchen mit ausgeprägtem Technologiebezug bzw. aus der Kreativwirtschaft. Darüber hinaus können bereits am Markt agierende Berliner KMU individuelle Unterstützung bei der Internationalisierung des Geschäftsfeldes oder der Organisation der Unternehmensnachfolge erhalten. Ergänzend zum Coaching bietet die IBB Business Team GmbH mit einem Seminar- und Workshop-Angebot weitergehende Qualifizierungen zu betriebswirtschaftlichen Themen an. Mit dem Förderprogramm Transfer BONUS (siehe Seite 80) profitieren Berliner KMU von Zuschüssen, die Kooperationsprojekte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in der angewandten Forschung und Entwicklung fördern. Der BPW (siehe Seite 20) ist der größte regionale Existenzgründerwettbewerb Deutschlands und bietet Gründungsinteressierten vielfältige kostenlose Unterstützungsangebote zur Entwicklung eines tragfähigen Geschäftskonzeptes. Der BPW wird gemeinsam mit der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) und der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e. V. organisiert. Die deGUT ist eine der wichtigsten Messen rund um Existenzgründung und Unternehmertum. Sie findet jährlich in Berlin statt und wird gemeinsam mit der ILB veranstaltet.

Förderprogramme

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Erste Anlaufstellen für Unternehmen und Existenzgründungen
Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Martin-Luther-Straße 105, 10825 Berlin Telefon: 	 030 / 90 13-0 E-Mail: 	 poststelle@senwtf.berlin.de Internet: 	 www.berlin.de/sen/wirtschaft Einheitlicher Ansprechpartner Berlin: Telefon: 	 030 / 90 13-75 55, Telefax: -81 13 E-Mail: 	 ea@senwtf.berlin.de Internet: 	 www.ea.berlin.de Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung gestaltet gemeinsam mit den Wirtschaftsfördereinrichtungen der Stadt den strukturellen Wandel, verbessert die Rahmenbedingungen für unternehmerisches Handeln und stärkt die Innovationsfähigkeit und die Exportkraft Berliner Unternehmen. Zusammen mit den Partnern des Gründungsnetzwerks Berlin betreibt sie das Berliner Internetportal für regionale Gründungsinformationen www.gruenden-in-berlin.de. Für Existenzgründungen und Gewerbetreibende hat die Senatsverwaltung eine behördenübergreifende Ansprechstelle eingerichtet. Sie erteilt Auskunft über Formalitäten und Anforderungen an die Aufnahme und Ausübung einer gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeit sowie Angaben zu zuständigen Behörden. Über das Portal des „Einheitlichen Ansprechpartners Berlin“ www.ea.berlin.de können Gewerbeverfahren, z. B. Gewerbean-, -ab- und -ummeldungen, online eingereicht werden. BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH Schillstraße 9, 10785 Berlin Frau Sylvia Weber Telefon: 	 030 / 31 10 04-20 Herr Michael Wowra Telefon: 	 030 / 31 10 04-21, Telefax: -55 E-Mail: 	 info@buergschaftsbank-berlin.de Internet: 	 www.buergschaftsbank-berlin.de Die BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH steht Existenzgründerinnen und -gründern, Wachstumsunternehmen sowie Angehörigen freier Berufe bei der Verwirklichung von Ideen zur Seite. Die BBB BÜRGSCHAFTSBANK begleitet Unternehmen, die eine Finanzierung suchen, aber nicht über ausreichende bankübliche Sicherheiten verfügen. Grundsatz ist, dass kein rentables Vorhaben an fehlenden Sicherheiten scheitern muss. Neben der Rentabilität steht zur Beurteilung eines Vorhabens auch unternehmerische Kompetenz im Fokus. Sind die Unterlagen komplett, entscheidet die BBB BÜRGSCHAFTSBANK mittels BBB-Express! innerhalb von fünf Tagen. Die BBB BÜRGSCHAFTSBANK stellt Bürgschaften zur Absicherung von Investitions- und Betriebsmittelkrediten, Avalen, Leasingkrediten oder auch Geschäftsübernahmen. Darüber hinaus ist die BBB BÜRGSCHAFTSBANK in Berlin Dienstleisterin für die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Berlin-Brandenburg GmbH (MBG) und damit Ansprechpartnerin für Unternehmen, die eine Beteiligung der MBG nutzen möchten. Zusätzlich ist die BBB als Geschäftsbesorgerin für vom Land Berlin garantierte Arbeitnehmerbeteiligungen tätig. Mit BBB-Start!, einem Coaching-Programm für Existenzgründinnen und Existenzgründer, begleitet die BBB BÜRGSCHAFTSBANK zusätzlich in Zusammenarbeit mit IHK und HWK die Gründerinnen und Gründer, deren Finanzierung mit einer BBB-Bürgschaft besichert wird, in den ersten zwölf Monaten. Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH Ludwig Erhard Haus Fasanenstraße 85, 10623 Berlin Telefon: 	 030 / 4 63 02-5 00 E-Mail:	 info@berlin-partner.de Internet: 	 www.berlin-partner.de 	 www.businesslocationcenter.de 	 www.eu-service-bb.de Wirtschafts- und Technologieförderung für Unternehmen, Investoren und Wissenschaftseinrichtungen in Berlin – das bietet die Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH. Zahlreiche Fachexpertinnen und Fachexperten bilden mit maßgeschneiderten Services und einer exzellenten Vernetzung zur Wissenschaft ein optimales Angebot, um Innovations-, Ansiedlungs-, Expansions- und Standortsicherungsprojekte erfolgreich zu begleiten. Als einzigartiges Public Private Partnership stehen hinter Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie sowohl der Senat des Landes Berlin als auch über 200 Unternehmen, die sich für ihre Stadt engagieren. Zudem verantwortet Berlin Partner das weltweite Marketing für die deutsche Hauptstadt, beispielsweise mit der erfolgreichen „be Berlin“-Kampagne. Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie ist zentraler und branchenübergreifender Ansprechpartner von der Beratung, der Bereitstellung von Netzwerken, der Vernetzung von Stakeholdern in Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung bis hin zur Standortsuche. Die Gesellschaft kommuniziert die Wachstumsfelder und die zukunftsträchtigen Branchen und positioniert Berlin als attraktiven Wirtschafts-, Technologieund Wissenschaftsstandort, kreative Hauptstadt, Kultur- und Sportmetropole und als lebenswerte Stadt. Die Aktivitäten richten sich an Investoren sowie an Entscheider und Multiplikatoren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Kultur und Medien.

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Handwerkskammer Berlin Blücherstraße 68, 10961 Berlin Telefon: 	 030 / 2 59 03-01 Telefax: 	 030 / 2 59 03-2 35 E-Mail: 	 info@hwk-berlin.de Internet: 	 www.hwk-berlin.de Bildungs- und Innovationszentrum der Handwerkskammer Berlin (BIZWA) Wandlitzer Chaussee 41, 16321 Bernau Telefon: 	 0 33 38 / 3 94 40 E-Mail: 	 bizwa@hwk-berlin.de Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Berlin (BTZ) Mehringdamm 14, 10961 Berlin Telefon: 	 030 / 2 59 03-4 13 / -4 05 E-Mail: 	 btz@hwk-berlin.de Internet: 	 www.hwk-berlin.de

Die Betriebsberatung der Handwerkskammer Berlin führt Existenzgründungsberatungen und Beratungen für bestehende Betriebe des Handwerks zu betriebswirtschaftlichen, technischen, ökologischen und technologischen Problemstellungen durch. Die Beratungen erfolgen unentgeltlich nach vorheriger Terminvereinbarung unter Telefon: 030 / 2 59 03-4 67. Die Ausbildungsberatung der HWK Berlin bietet Informationen zu allen ausbildungsrelevanten Fragen für Ausbildungsbetriebe und Auszubildende im Handwerk unter Telefon: 030 / 2 59 03-3 47. Informationen zur Förderung von Berufsausbildung erhalten Sie bei FBB – Förderung der Berufsausbildung im Land Berlin unter Telefon: 2 59 03-3 81. Informationen zur Weiterbildung im Handwerk erhalten Sie unter Telefon: 2 59 03-3 43, zu Fördermöglichkeiten von Weiterbildungen im Handwerk unter Telefon: 2 59 03-3 56. Neben Lehrgängen zur Meistervorbereitung werden zahlreiche Seminare, Schulungen, Beratungsleistungen und Informationsveranstaltungen angeboten, die sich mit allen Themen der Existenzgründung und Unternehmensführung beschäftigen. Nähere Informationen zu aktuellen Kursangeboten erhalten Sie direkt bei den Bildungsstätten. Die Industrie- und Handelskammer Berlin (IHK) bietet zahlreiche Beratungen, Publikationen und Seminare für Unternehmerinnen und Unternehmer zu allen wichtigen Fragen der Existenzgründung. Einen Überblick über die vielfältigen Informations- und Serviceangebote finden Sie ebenso auf der Internetseite der IHK wie die Kontaktdaten Ihrer Ansprechpartnerinnen und -partner. Darüber hinaus hat es sich die IHK zum Ziel gemacht, als Netzwerk der Berliner Wirtschaft Hub & Navigator für Start-ups zu sein. Die IHK unterstützt mit zielgruppenspezifisch aufbereiteten Informationen, verkürzten Wegen und vermittelt Ansprechpartner. Daraus ergibt sich eine enge Zusammenarbeit mit allen Stakeholdern im Start-up-Ökosystem. U. a. können Gründerinnen und Gründer sowie junge Unternehmen online mit dem IHK-Finanzierungsfinder nach möglichen Finanzierungs- und Förderangeboten recherchieren: https://smart.ihk-berlin.de/sc/finfin

Industrie- und Handelskammer Berlin Ludwig Erhard Haus Fasanenstraße 85, 10623 Berlin Telefon: 	 030 / 3 15 10-6 00 E-Mail: 	 starter-center@berlin.ihk.de Internet: 	 www.ihk-berlin.de

KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5–9, 60325 Frankfurt am Main Telefon:	 069 / 74 31-0 Internet: 	 www.kfw.de Information und Beratung zu den Finanzierungsangeboten der KfW können telefonisch unter 08 00 / 5 39-90 01 (kostenfreie Servicerufnummer) und per E-Mail unter info@kfw.de erfragt werden.

Die KfW ist der größte Mittelstandsfinanzierer in Deutschland. Sie stellt Unternehmen langfristige Investitionskredite zur Verfügung, ebenso wie Kredite zur Betriebsmittelfinanzierung. Für Gründer und junge Unternehmen bietet die KfW neben Finanzierung auch die Möglichkeit praxisnaher und kompetenter Beratung mit der Beratungsförderung im Gründercoaching Deutschland. Unternehmen in schwierigen Situationen unterstützt die KfW im Zuge der Unternehmenssicherung am „Runden Tisch“ bzw. bei der Turn-Around-Beratung. Infos unter: beratungsfoerderung@kfw.de Für die Suche nach geeigneten Beraterinnen und Beratern sowie nach Wirtschaftskontakten steht Ihnen die KfW-Beraterbörse zur Verfügung.

Förderprogramme

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Erste Anlaufstellen für technologieorientierte Unternehmen
Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH Ludwig Erhard Haus, Fasanenstraße 85, 10623 Berlin Telefon: 	 030 / 4 63 02-5 00 E-Mail: 	 info@berlin-partner.de Internet: 	 www.berlin-partner.de Ansprechpartner für Technologie Services, Förderung und Finanzierung Herr Siegfried Helling Telefon: 	 030 / 4 63 02-4 79 E-Mail: 	 siegfried.helling@berlin-partner.de Internet: 	 www.berlin-partner.de Ansprechpartner für Gesundheitswirtschaft Herr Volker Erb Telefon: 	 030 / 4 63 02-5 15 E-Mail: 	 volker.erb@berlin-partner.de Internet: 	 www.berlin-partner.de Ansprechpartner für Energie- und Umwelttechnik Herr Wolfgang Korek Telefon: 	 030 / 4 63 02-5 77 E-Mail: 	 wolfgang.korek@berlin-partner.de Internet: 	 www.berlin-partner.de Ansprechpartner für Informations- und Kommunikationstechnologie Herr Michael Stamm Telefon: 	 030 / 4 63 02-4 14 E-Mail: 	 michael.stamm@berlin-partner.de Internet: 	 www.berlin-partner.de Ansprechpartner für Optik und Mikrosystemtechnik Herr Gerrit Rössler Telefon: 	 030 / 4 63 02-4 56 E-Mail: 	 gerrit.roessler@berlin-partner.de Internet: 	 www.berlin-partner.de Ansprechpartner für Verkehr und Mobilität Herr Thomas Meißner Telefon: 	 030 / 4 63 02-5 63 E-Mail: 	 thomas.meissner@berlin-partner.de Internet: 	 www.berlin-partner.de Ansprechpartner für Industrielle Produktion Herr David Hampel Telefon: 	 030 / 4 63 02-4 22 E-Mail: 	 david.hampel@berlin-partner.de Internet: 	 www.berlin-partner.de Ansprechpartner für Smart Cities Herr Alexander Möller Telefon: 	 030 / 4 63 02-3 83 E-Mail: 	 alexander.moeller@berlin-partner.de Internet: 	 www.berlin-partner.de Ansprechpartner für die Berlin Start-up Unit Herr Carl-Philipp Wackernagel Telefon: 	 030 / 4 63 02-4 50 E-Mail: 	 carl-philipp.wackernagel@berlin-partner.de Internet: 	 www.berlin-partner.de Als weitere erste Anlaufstellen stehen Ihnen die IBB Business Team GmbH und weitere Einrichtungen der IBB (siehe Seiten 111/112) zur Verfügung. Sie sind als Unternehmen im Technologiebereich aktiv? Dann gibt es für Sie einen wichtigen Ansprechpartner in Berlin: Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie. Zahlreiche Fachexperten bilden mit maßgeschneiderten Services und einer exzellenten Vernetzung zur Wissenschaft ein optimales Angebot, um Innovations-, Ansiedlungs-, Expansions- und Standortsicherungsprojekte zum Erfolg zu führen. Detaillierte Informationen zu Berlin Partner finden Sie unter www.berlin-partner.de.

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Weitere Beratungsangebote für technologieorientierte Unternehmen
Beuth Hochschule für Technik Berlin – Technologietransfer – Luxemburger Straße 10, 13353 Berlin Telefon: 	 030 / 45 04-24 83 / -41 22 / -27 57 Telefax: 	 030 / 45 04-22 42 E-Mail: 	 ttrans@beuth-hochschule.de Internet: 	 www.beuth-hochschule.de Existenzgründerzentrum Technische Dienstleistungen an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin Hönower Straße 35, 10318 Berlin HTW-Kontakt: Dr. Angela Höhle Telefon: 	 030 / 50 19-27 42 Telefax: 	 030 / 50 19-27 44 E-Mail: 	 angela.hoehle@htw-berlin.de Internet: 	 http://gruenden.htw-berlin.de •	  rientierungsberatungen für Studierende O •	  prechstunden zu Existenzgründungen S •	  rund- und Aufbaukurse für Existenzgründerinnen und -gründer sowie G Jungunternehmerinnen und -unternehmer •	  ingvorlesungen und Informationsveranstaltungen, Informationen und R Beratung zu Gründerstipendien der Gründerwerkstatt •	  oordination, Beratung und Antragstellung für EXIST-Vorhaben K •	  reiswerte Büroräume (zzgl. Konferenzräume) für Existenzgründungen und P Jungunternehmen (nicht nur an der HTW gegründete), Angebot von Laborinfrastruktur zur Mitnutzung, Möglichkeiten zur projektbezogenen Kooperation •	  rientierungsberatung für Studierende, Grund- und Aufbaukurse für ExisO tenzgründerinnen und -gründer sowie junge Unternehmen durch das Startup-Kompetenzzentrum •	  ründungsbezogene Ringvorlesungen und Informationsveranstaltungen wie G die Start-up-Sommeruniversität •	  nterstützung des Businessplan-Wettbewerbs Berlin-Brandenburg U •	  oordination, Beratung und Antragstellung für EXIST-Vorhaben durch das K Start-up-Kompetenzzentrum •	  rstanlaufstelle für alle Fragen der Forschungs- und Innovationsförderung E des Bundes •	  ostenfreie Beratung für Förderinteressenten aus Forschungseinrichtungen, K Hochschulen und Unternehmen, speziell für KMU •	 nformationen über die Verfahrenswege zur Erlangung von Fördermitteln I sowie über Konditionen der Förderprogramme •	 nformationen über weitere Fördermöglichkeiten der Länder und der EU I •	  nterstützung bei der Anbahnung von Kooperationen zwischen Industrie U und Forschungseinrichtungen Unterstützung für Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Alumni bei der Unternehmensgründung von der Idee bis zur erfolgreichen Umsetzung. Zu den Angeboten gehören u. a.: •	  eminare und Wettbewerbe mit Schwerpunkt auf praxis- und handlungsS orientierter Gründungsqualifizierung •	  ersönliche Beratung und Unterstützung von Erfindern und Erfinderinnen P der Freien Universität in allen Fragen des Schutzes und der Verwertung von Erfindungen sowie bei der Ausarbeitung von Patentierungs- und Verwertungsstrategien •	  eratung und Unterstützung bei der Beantragung von Fördermitteln, z. B. für B EXIST-Gründerstipendium und EXIST-Forschungstransfer sowie bei der Suche nach privaten Investoren •	  etzwerkveranstaltungen N •	  ermittlung von geprüften Expertinnen, Experten und Coaches zur 	 V Gründungsberatung •	  ermittlung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie 	 V Unternehmerinnen und Unternehmern als Mentorinnen und Mentoren 	 für Gründerinnen und Gründer •	  ostenfreie Büroarbeitsplätze für die Startphase K •	 Inkubatorenprogramm ‚profund XL‘ für ausgewählte Gründungsvorhaben

Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes Forschungszentrum Jülich GmbH Projektträger Jülich Zimmerstraße 26–27, 10969 Berlin Gebührenfreie Hotlines: Forschungsförderung: 08 00 / 26 23 008 Lotsendienst für Unternehmen: 08 00 / 26 23 009 Lotsenstelle für Elektromobilität: 08 00 / 26 23 008 E-Mail: 	 beratung@foerderinfo.bund.de Internet: 	 www.foerderinfo.bund.de Freie Universität Berlin Wissens- und Technologietransfer profund – Die Gründungsförderung der Freien Universität Berlin Kaiserswerther Straße 16–18, 14195 Berlin Telefon: 	 030 / 83 87 36-30 Telefax: 	 030 / 83 87 36-66 E-Mail: 	 profund@fu-berlin.de Internet: 	 www.transfer.fu-berlin.de 	 	 www.profund.fu-berlin.de

Förderprogramme

Be ratu ng u n d betri e blich e We ite rbi ldu ng

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Technische Universität Berlin Gründungsservice/Gründungswerkstatt – Sekr. V A Centre for Entrepreneurship – Sekr. V A Hardenbergstraße 38, 10623 Berlin Telefon:	 030 / 3 14-2 14 56 Telefax:	 030 / 3 14-2 40 87 E-Mail: 	 agnes.matuschka@tu-berlin.de Internet: 	 www.entrepreneurship.tu-berlin.de 	 	 www.facebook.com/Startup.TUB

•	 nformationen, Beratungen und Unterstützung für Studierende, AbsolvenI tinnen und Absolventen sowie wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in jeder Phase ihres Gründungsvorhabens •	 12- bis 18-monatige intensive Betreuung im StarTUp-Inkubator •	  orkshops und Seminare in der StarTUp-School: Trainings zu unternehmeriW schen Schlüsselqualifikationen und betriebswirtschaftlichen Themen. In der eSchool für Studierende: Ringvorlesung „Entrepreneurship“ für Studierende, Businessplanseminar VENTURE CAMPUS (6 ECTS), Master Entrepreneurship und Innovationsmanagement •	  ür wissenschaftliches Personal: Technologie-Screening-Workshop „ProduktF propeller“ sowie Innovationsgespräche •	  eambörse zur Suche von Gründungspartnerinnen und -partnern T •	  eratung und Unterstützung bei der Antragstellung von Fördermitteln, z. B. B für EXIST-Gründerstipendium und EXIST-Forschungstransfer •	  aum- und Gerätenutzung für Gründerinnen und Gründer sowie UnternehR men: kostenlose Nutzung von Räumen in den zwei StarTUp-Inkubatoren der TU Berlin bzw. entgeltliche Nutzung universitärer Räume und Ressourcen bei Unternehmensgründungen •	  rofessionelle Access-to-finance-Unterstützung: z. B. Pitch Coaching, Zugang P zu Business Angels (TU Berlin Investors Club) und Venture Capital-Unternehmen •	  inbindung in das internationale Gründungsnetzwerk der GründerhochE schule TU Berlin Aktuelle Angebote finden Sie auf unserer Website www.entrepreneurship.tu-berlin.de.

Spezialisiert auf die Beratung technologieorientierter Unternehmen sind zudem die technologieorientierten Gründerzentren (siehe Seiten 120 ff.).

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118

Beratungsangebote für Unternehmerinnen und Gründerinnen
Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen Oranienstraße 106, 10969 Berlin Geschäftsstelle Expertinnen-Beratungsnetz Berlin Frau G. Fischer	 Telefon: 030 / 90 28-21 35 Frau B. Fleege	 Telefon: 030 / 90 28-21 36 Telefax: 	 030 / 90 28-20 66 E-Mail: 	 expernet@senaif.berlin.de Internet: 	 www.berlin.de/sen/frauen/arbeit/berufliche-		 	 bildung/expertinnenberatungsnetz/artikel.15197.php Berliner Unternehmerinnentag Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Frau B. Leverenz 	 Telefon: 030 / 90 13-82 04 E-Mail: 	 birgit.leverenz@senwtf.berlin.de Internet: 	 www.berliner-unternehmerinnentag.de Qualifizierte Expertinnen arbeiten ehrenamtlich im Beratungsnetz und unterstützen Frauen in Situationen beruflicher Weichenstellung.

Alle zwei Jahre findet der Berliner Unternehmerinnentag statt, eine ganztägige Informations-, Weiterbildungs- und Netzwerkveranstaltung für Unternehmerinnen und solche, die es werden wollen. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird der Berliner Unternehmerinnenpreis ausgelobt. Der 8. Berliner Unternehmerinnentag findet voraussichtlich 2016 statt. Näheres ist im zeitlichen Vorfeld der Veranstaltung der entsprechenden Internetseite zu entnehmen.

Akelei e. V. Berufswegplanung mit Frauen Rhinstraße 84, 12681 Berlin Telefon: 	 030 / 54 70-30 48, Telefax: -19 98 E-Mail: 	 info@akelei-online.de Internet: 	 www.akelei-online.de

Weiterbildung für Gründerinnen und Unternehmerinnen in Existenzgründungskursen und Spezialseminaren; Beratung für Frauen zu Grundlagen der Existenzgründung und Begleitung von Unternehmerinnen bei der Sicherung und Entwicklung ihrer Unternehmen; Vernetzung durch Foren zu fachspezifischen Themen, Veranstaltungsreihen „Unternehmen sichern – selbst und ständig“, „Akelei e. V. bei Unternehmerinnen vor Ort“, „Gesundheitliche Balance von Existenzgründerinnen und Unternehmerinnen“ sowie Unternehmerinnen-Frühstücke. Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Termin mit uns. Weitere Informationen sowie Terminangaben finden Sie auf unserer Internetseite. Beratung und Begleitung von Frauen in der Existenzgründung Existenzgründungskurse für Frauen „Frauenbetriebe selber schaffen – weiblich wirtschaften“ Die Dozentinnen sind selbst Unternehmerinnen, die ihre Kenntnisse und Erfahrungen praxisnah in den Unterricht einfließen lassen. Erstanlaufstelle für Existenzgründerinnen im Gründungszentrum Weiberwirtschaft eG Nennt frauenfreundliche, empfehlenswerte Beratungseinrichtungen in Berlin sowie ExpertInnen, die Geschäftsideen auf Tragfähigkeit prüfen. Die Gründerinnenzentrale plant mit der Existenzgründerin die Schritte auf dem Weg zum eigenen Unternehmen und informiert über Vernetzungsmöglichkeiten speziell für Frauen. 10-monatiger Kurs „Unternehmensgründung lernen“ einschließlich Praktikum Findung der Geschäftsidee, Erstellung eines Gründungskonzepts Kompaktkurse zu aktuellen Themen z. B. „Existenzgründung im Internet“ Vermittlung von kaufmännischen Kenntnissen und sozialen Kompetenzen

economista e. V. Frauenbetriebe selber schaffen Wartburgstraße 6, 10823 Berlin Telefon: 	 030 / 6 92 92 39, Telefax: 030 / 69 56 78 44 E-Mail: 	 info@economista.de Internet: 	 www.economista.de Gründerinnenzentrale in der WeiberWirtschaft Navigation in die Selbstständigkeit Anklamer Straße 39/40, 10115 Berlin Telefon: 	 030 / 44 02-23 45, Telefax: -23 66 E-Mail: 	 info@gruenderinnenzentrale.de Internet: 	 www.gruenderinnenzentrale.de

ISI e. V. Initiative Selbständiger Immigrantinnen e. V. Bildungsprojekt EfI – Existenzgründung für Immigrantinnen Kurfürstenstraße 126, 10785 Berlin Telefon: 	 030 / 6 11 33 36, Telefax: 030 / 6 12 12 56 E-Mail: 	 info@isi-ev.de Internet: 	 www.isi-ev.de

Eine Übersicht mit allen Ansprechstellen zum Thema „Existenzgründung“ finden Sie auch unter www.gruenden-in-berlin.de. Hier können Sie direkt nach Angeboten für Frauen suchen. Die Angebote von Akelei e. V., economista e. V., Gründerinnenzentrale und ISI e. V. werden durch die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen und den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert; der Berliner Unternehmerinnentag wird von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung durchgeführt und mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert. Zudem sind auch die Gründerinnenzentren (siehe Seite 124) spezialisiert auf die Beratung von Gründerinnen.

Diese Angebote (S. 108–118) sind für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

Förderprogramme

Gewerbegrundstücke und -räume, Gründer- und Innovationszentren

119

Die Förderprogramme

Existenzgründungen Seiten 17 bis 26 Investitionen und Betriebsmittel Seiten 27 bis 60 Technologie, Forschung und Entwicklung Seiten 61 bis 82 Arbeitsmarktpolitische Förderung Seiten 83 bis 94 Beratung und betriebliche Weiterbildung Seiten 95 bis 118 Gewerbegrundstücke und -räume, Gründer- und Innovationszentren Seiten 119 bis 128

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Wichtige Fachbegriffe werden im Glossar erläutert (siehe Seite 133 ff.).

120

Gründer- und Innovationszentren
Ziel
	  ie Bildung betrieblicher Standortgemeinschaften für ExisD tenzgründungen bzw. junge Unternehmen im Handwerk und Dienstleistungsbereich sowie im produzierenden Gewerbe und in den technologieorientierten Branchen soll durch die Bereitstellung bedarfsgerechter, zweckmäßiger und kostengünstiger Räumlichkeiten ermöglicht werden. 	  as in einigen Zentren vorhandene Beratungs- und ServiceD angebot trägt dazu bei, dass sich die Unternehmen zielgerichteter entwickeln können.

Wie

Wer

	  atürliche und juristische Personen, deren HauptaktivitäN ten von Berlin als Unternehmenszentrum ausgehen und die fachlich sowie persönlich geeignet sind 	  eine abhängigen Tochtergesellschaften von GroßunterK nehmen 	  oraussetzungen sind ein tragfähiges UnternehmenskonV zept, ökologisch vertretbare Dienstleistungen oder Produkte sowie wirtschaftliche Erfolgs- und Wachstumsaussichten. 	  ie Unternehmensgründung soll vor maximal drei Jahren D erfolgt sein.

	  ie Mietkonditionen werden stets standortspezifisch festD gelegt. 	  ie Förderung ergibt sich aus der vorteilhaften MietpreisgeD staltung (speziell im Hinblick auf den Ausbaustandard und die vorgehaltene Infrastruktur) sowie dem spezifisch ausgerichteten Umfeld. 	  ie Mietdauer in einem GZ unterliegt in der Regel keinen   D Begrenzungen. 	  n einem mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe „VerI besserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) errichteten TGZ beträgt die Regelverweildauer fünf, höchstens acht Jahre. Wie bei den GZ kann ein Dauermietverhältnis am Gesamtstandort eingegangen werden. 	  eistungen können individuell in Anspruch genommen    L werden. 	  ür auf einzelne Unternehmen nicht direkt zurechenbare F Leistungen kann eine Umlagenpauschale erhoben bzw. im Mietzins berücksichtigt werden.

Wo

Was

Anfragen und Bewerbungen sind an den jeweiligen im Nachfolgenden aufgeführten Zentren-Betreiber zu richten. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Martin-Luther-Straße 105, 10825 Berlin Frau Ilona Mallon Telefon: 	 030 / 90 13-84 52 E-Mail: 	 ilona.mallon@senwtf.berlin.de

	  ie Gründerzentren (GZ) bieten adäquate Räumlichkeiten D für den Unternehmensstart mit entsprechendem Serviceund Betreuungsangebot durch das Zentrumsmanagement. Dazu gehören u. a. zentrale Dienstleistungsangebote wie Empfangs-, Post- und Telefondienst, aber auch Schreibservice, Konferenz- und Getränkeservice. Den Mietern stehen Gemeinschaftseinrichtungen wie Konferenzräume und Kopierzentralen zur Verfügung. 	  ie technologieorientierten Gründerzentren bieten zuD dem Kommunikation und Kooperation vor Ort, speziell mit universitären und/oder anwendungsorientierten Forschungseinrichtungen sowie Gemeinschaftsaktivitäten. Das Zentrumsmanagement bietet Unterstützung bei wirtschaftlichen und technischen Fragen, bei der Durchführung einer allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit oder auch bei dem Aufbau von Kooperationsbeziehungen auf nationaler und zum Teil auch internationaler Ebene an. 	  ine besondere Bündelung finden diese Angebote in den E Innovationszentren/-parks, die vor allem für den Aufbau von zukunftsträchtigen Technologieschwerpunkten eingerichtet wurden.

Förderprogramme

Gewerbegrundstücke und -räume, Gründer- und Innovationszentren

121

1.  erliner Innovations- und Gründerzentrum (BIG) im 	 B Technologie- und Innovationspark Berlin (TIB) Themenschwerpunkte: Mikrosystemtechnik, Biotechnologie, Informations- und Kommunikationstechnik, Umwelttechnik/ Solartechnik, Medienproduktion und Satellitenübertragung, Telemarketing, generell: innovative technologieorientierte     Unternehmen Vermietung: ORCO Vermietungs- und Services GmbH Franklinstraße 27, 10587 Berlin Herr Axel Herrmann Telefon: 	 030 / 3 90 93-1 14, Telefax: -1 96 E-Mail: 	 angebote@orco-gsg.de Internet: 	 www.orco-gsg.de

3. Charlottenburger Innovations-Centrum (CHIC) Themenschwerpunkte: Das Angebot richtet sich vor allem an Unternehmensgründerinnen und Unternehmensgründer sowie junge innovative bzw. kreative Unternehmen mit forschungsorientierter Ausrichtung. Betrieb und Vermietung: Innovations-Zentrum Berlin Management GmbH (IZBM) Rudower Chaussee 29, 12489 Berlin Herr Roland Sillmann Herr Dr. Gerhard Raetz Telefon: 	 030 / 63 92-60 00, Telefax: -60 10 E-Mail: 	 izbm@izbm.de Internet: 	 www.izbm.de Ansprechpartner vor Ort: Marie-Elisabeth-Lüders-Straße 1, 10625 Berlin Herr Rolf Friedrichsdorf (Zentrumsmanager) Frau Marita Koop (Services) Telefon: 	 030 / 59 00 83-0, Telefax: -1 10 E-Mail: 	 chic@izbm.de Internet: 	 www.izbm.de

2. BiotechPark mit Innovations- und Gründerzentrum des  Campus Berlin-Buch Themenschwerpunkte: Biotechnologie, Biomedizin (Entwicklung molekularer Diagnostika und Therapien, klinische Entwicklungen, Gentechnik, Bioinformatik), Nanobiotechnologie, Medizintechnik Leistungen: Branchenspezifische Mietflächen – Labore, Büros – zu günstigen Konditionen mit hoher Flexibilität. Räumliche Nähe zu Grundlagen- und klinischer Forschung sowie Einrichtungen klinischer Spezial- und Maximalversorgung. Umfangreiche Dienstleistungs-, Infrastruktur- und Netzwerkangebote Betrieb und Vermietung: BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch Robert-Rössle-Straße 10, 13125 Berlin Herr Dr. Andreas Mätzold Telefon: 	 030 / 94 89-26 96, Telefax: -38 12 E-Mail: 	 maetzold@bbb-berlin.de Internet: 	 www.bbb-berlin.de

4. European TelematicsFactory (ETF)  GSG-Hof Helmholtzstraße 2–9, 10587 Berlin Themenschwerpunkte: Telematik, mobile und der Mobilität dienende IT, Informations- und Kommunikationstechnik, Telemarketing, Telemedizin Betrieb: Gewerbesiedlungs-Gesellschaft mbH (ORCO-GSG) Franklinstraße 27, 10587 Berlin Telefon: 	 030 / 3 90 93-0, Telefax: -1 99 E-Mail: 	 info@orco-gsg.de Internet: 	 www.orco-gsg.de Vermietung: ORCO Vermietungs- und Services GmbH Franklinstraße 27, 10587 Berlin Herr Axel Herrmann Telefon: 	 030 / 3 90 93-1 14, Telefax: -1 96 E-Mail: 	 angebote@orco-gsg.de Internet: 	 www.orco-gsg.de

122

5.  xistenzgründerzentrum Technische Dienstleistungen an E der HTW Berlin Themenschwerpunkte: Technische Dienstleistungen/Ingenieurdienstleistungen, Informatik, Internetdienste und -design, unternehmensnahe Dienstleistungen, Unternehmensberatung/ Consulting Betrieb und Vermietung: Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin – EGZ – (c/o Technologietransferstelle) Hönower Straße 35, 10318 Berlin Herr Ulrich Schneider Telefon: 	 030 / 50 19-23 18, Telefax: -48 23 18 E-Mail: 	 ulrich.schneider@htw-berlin.de Internet: 	 www.htw-berlin.de/egz

Betrieb und Vermietung: Gründerzentrum GO Panke GmbH Holzhauser Straße 177, 13509 Berlin Herr Dr.-Ing. Karl Schmitt Telefon: 	 030 / 4 74 94-1 00 E-Mail: 	 info@gzberlin.de Internet: 	 www.gzberlin.de

9.  nnovations- und GründerZentrum Berlin-Adlershof (IGZ) I Themenschwerpunkte: Mikroelektronik, Optoelektronik, Lasertechnik, Umwelttechnik, Materialforschung, Informatik, Elektronik und generell: innovative technologieorientierte Unternehmen Betrieb und Vermietung: Innovations-Zentrum Berlin Management GmbH (IZBM) Rudower Chaussee 29, 12489 Berlin Herr Roland Sillmann Herr Dr. Gerhard Raetz Telefon: 	 030 / 63 92-60 00, Telefax: -60 10 E-Mail: 	 izbm@izbm.de Internet: 	 www.izbm.de

6.  ründerzentrum Lichtenberg/Hohenschönhausen G Marzahner Straße 24 b, 13053 Berlin Themenschwerpunkte: Handwerk, produzierendes Gewerbe, Dienstleistungen Betrieb und Vermietung: DOBA Vermietung und Service GmbH Allee der Kosmonauten 33 e, 12681 Berlin Frau Beate Schulze, Herr Gerd Scheibe Telefon: 	 030 / 54 98 89-12, Telefax: -11 E-Mail: 	 schulze_b@doba.de 		 scheibe_g@doba.de Internet: 	 www.doba.de

10.  nnovations- und Gründerzentrum im BiotechPark des 	 I Campus Berlin-Buch Themenschwerpunkte: Biotechnologie, Biomedizin (Entwicklung molekularer Diagnostika und Therapien, Klinische Entwicklungen, Gentechnik, Bioinformatik), Nanobiotechnologie, Medizintechnik Betrieb und Vermietung: BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch Robert-Rössle-Straße 10, 13125 Berlin Herr Dr. Andreas Mätzold Telefon: 	 030 / 94 89-26 96, Telefax: -38 12 E-Mail: 	 maetzold@bbb-berlin.de Internet: 	 www.bbb-berlin.de

7. Gründerzentrum Marzahn-Hellersdorf  Rhinstraße 84–88, 12681 Berlin Themenschwerpunkte: Handwerk, produzierendes Gewerbe, Dienstleistungen Betrieb und Vermietung: DOBA Vermietung und Service GmbH Allee der Kosmonauten 33 e, 12681 Berlin Frau Beate Schulze, Herr Gerd Scheibe Telefon: 	 030 / 54 98 89-12, Telefax: -11 E-Mail: 	 schulze_b@doba.de 		 scheibe_g@doba.de Internet: 	 www.doba.de

8. Gründerzentrum Pankow Holzhauser Straße 177, 13509 Berlin Themenschwerpunkte: Handwerk, produzierendes Gewerbe, Technik, Handel/Vertrieb, Callcenter-Service, Dienstleistungen, Beratung, Schulung, Vermietungsvermittlung

11. MEDIEN-TECHNOLOGIE-CENTRUM Themenschwerpunkte: Medientechnologie, Medienausstattung, Tonstudios, Technologieunternehmen, Existenzgründer. Besonderheiten: Im MTC sind bereits eine Reihe von Schulungsunternehmen ansässig. Ferner sind alle notwendigen unternehmensbezogenen Dienstleister vertreten (Reinigungsunternehmen, Steuerberater, Buchhaltungs- und Lohnbüro, Zeitarbeitsfirma).

Förderprogramme

Gewerbegrundstücke und -räume, Gründer- und Innovationszentren

123

Betrieb und Vermietung: MEDIACITY Adlershof Gesellschaft für Standortmarketing und Gebäudemanagement mbH Ernst-Augustin-Straße 12, Gebäude R1, 12489 Berlin-Adlershof Herr Joachim Ludwig Telefon: 	 030 / 67 04-48 03, Telefax: -47 05 E-Mail: 	 info@mca-berlin.de Internet: 	 www.mca-berlin.de

15. Technologie- und Gründerzentrum Spreeknie (TGS) Themenschwerpunkte: Umwelttechnik, Informations- und Kommunikationstechnik, Automatisierungstechnik, Lasertechnik Betrieb und Vermietung: SEK Stadtentwicklungsgesellschaft für Berlin-Köpenick GmbH Ostendstraße 25, 12459 Berlin Frau Dipl.-Ing. (FH) Carola Reiblich, MBA Telefon: 	 030 / 53 04-10 00, Telefax: -10 10 E-Mail: 	 info.tgs@tgs-berlin.de Internet: 	 www.tgs-berlin.de

12.  WZ – Internationales Gründerzentrum Berlin-Adlershof O Themenschwerpunkte: Informatik, Gerätebau, Optoelektronik, Lasertechnik, Bio- und Umwelttechnik, Werkstofftechnik, Import und Export von technologischen Gütern, technische und unternehmensnahe Dienstleistungen Betrieb und Vermietung: Innovations-Zentrum Berlin Management GmbH (IZBM) Rudower Chaussee 29, 12489 Berlin Herr Lars Hansen Telefon: 	 030 / 63 92-60 00, Telefax: -60 10 E-Mail: 	 izbm@izbm.de Internet: 	 www.owz.izbm.de

16.  echnologie- und Innovationszentrum Wedding im T 	 Technologie- und Innovationspark Berlin (TIB) GSG-HOF Gustav-Meyer-Allee 25, 13355 Berlin Themenschwerpunkte: Technologien der Mikroperipherik, Biotechnologie und Life Science, Dienstleistungen, Informationsund Kommunikationstechnik, Medienproduktion, Telemarketing, Mikroelektronik, Umwelt- und Solartechnik, Bauwesen Vermietung: ORCO Vermietungs- und Services GmbH Franklinstraße 27, 10587 Berlin Herr Axel Herrmann Telefon: 	 030 / 3 90 93-1 14, Telefax: -1 96 E-Mail:  	 angebote@orco-gsg.de Internet:  	www.orco-gsg.de

13. PHÖNIX Gründerzentrum Am Borsigturm Themenschwerpunkte: Informations- und Kommunikationstechnik, Multimedia, Umwelttechnik, Logistik, Verkehrstechnik Betrieb und Vermietung: Gewerbepark Am Borsigturm GmbH Am Borsigturm 40, 13507 Berlin Herr Rolf Friedrichsdorf Telefon: 	 030 / 43 03-35 19, Telefax: -35 20 E-Mail: 	 info@phoenix-gruenderzentrum.de Internet: 	 www.phoenix-gruenderzentrum.de

14.  echnologie- und GründerZentrum im 		 T Innovationspark Wuhlheide (IPW) Branchen angesiedelter Unternehmen: Werkstofftechnik, Informations- und Kommunikationstechnologien, Biotechnologie/ Medizintechnik, Umwelttechnik und -technologien, Optoelektronik/Mikrosystemtechnik, erneuerbare Energien, Mess- und Feingerätetechnik, Bau- und Sanierungstechnologien Betrieb und Vermietung: IMG Innovationspark Wuhlheide Managementgesellschaft mbH Köpenicker Straße 325, 12555 Berlin Herr Klaus-Henry Koch Telefon: 	 030 / 65 76-24 31, Telefax: -22 40 E-Mail: 	 img@ipw-berlin.de Internet: 	 www.ipw-berlin.de

17.  issenschafts- und Technologiepark Berlin-Adlershof W Themenschwerpunkte: Photonik und Optik, Mikrosysteme und Materialien, Fotovoltaik, Biotechnologie und Umwelt, IT und Medien Umfassende Dienstleistungen für Unternehmen: Flexible und technisch hoch ausgestattete Büro-/Laboreinheiten, Förderberatung, Projektentwicklung, Einbindung in Fachnetzwerke, Kommunikationsdienste, Internationalisierung, Messeteilnahmen, Jobbörse, Konferenz- und Veranstaltungsdienst Betrieb und Vermietung: WISTA-MANAGEMENT GMBH Bereich Technologiezentren Herr Dr. Peer Ambrée Rudower Chaussee 17, 12489 Berlin Telefon: 	 030 / 63 92-22 50, Telefax: -22 35 E-Mail: 	 ambree@wista.de Internet:	 www.adlershof.de

Diese Angebote sind für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

124

Gründerinnenzentren
1. Gründerinnen- und Unternehmerinnenzentrum  	 WeiberWirtschaft Branchenschwerpunkte: Handel, Dienstleistungen, Handwerk, Gastronomie, Gesundheit Das ökologisch bewirtschaftete Zentrum verfügt über einen Tagungsbereich, eine Kantine und eine Kindertagesstätte und beherbergt mehr als 60 Unternehmen in Frauenhand. Eigentümerin: WeiberWirtschaft eG Anklamer Straße 38, 10115 Berlin Frau Dr. Katja von der Bey Telefon: 	 030 / 44 02 23-0, Telefax: -44 E-Mail: 	 infos@weiberwirtschaft.de Internet:	 www.weiberwirtschaft.de 3.  CW – Unternehmerinnen- und Gründerinnenzentrum U 	 in Charlottenburg-Wilmersdorf Branchenschwerpunkte: Dienstleistungen, Kreativwirtschaft, Gesundheit, Verbände Im UCW sind ca. 40 Unternehmerinnen ansässig. Voraussetzung für die Anmietung von Räumen ist die Selbstständigkeit. Das Zentrum ist zentral gelegen, befindet sich in Nachbarschaft eines Atelierhauses für internationale Künstler und bietet auf einer Fläche von ca. 5.000 m2 kleine, mittlere und große Büros sowie einen Konferenzraum und einen Turnsaal zur freien Anmietung. Ein Beirat auf Bezirksebene unterstützt das Zentrum ideell, fachlich und politisch. Der Förderverein UCW e. V. setzt sich aus Unternehmerinnen des Hauses zusammen und vertritt die Interessen der Ansässigen. Betrieb und Vermietung: UCW – Unternehmerinnen- und Gründerinnenzentrum in Charlottenburg-Wilmersdorf Sigmaringer Straße 1, 10713 Berlin Frau Natalie Grosa Telefon: 	 030 / 86 31 31 83 (Sprechstunde: 10.00–14.00 Uhr) E-Mail: 	 info@ucw-berlin.de Internet: 	 www.ucw-berlin.de

2. HAFEN – Gründerinnenzentrum in Berlin-Marzahn Themenschwerpunkte: Kooperation von Existenzgründerinnen und gemeinnützigen Organisationen mit Angeboten für Frauen und Mädchen in aktivem Frauenzentrum; Moderne Büros und Ateliers, frauenfreundliche Binnenstruktur Betrieb und Vermietung: HAFEN – Zentrum für Frauen, Mädchen, Gründerinnen e. V. Schwarzburger Straße 10, 12687 Berlin Frau Karin Feige Telefon: 	 030 / 9 32 81 32 Telefax: 	 030 / 93 66 16 81 E-Mail: 	 kontakt@hafen-frauenzentrum.de Internet:	 www.hafen-gruenderinnen.de

Diese Angebote sind für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

Förderprogramme

Gewerbegrundstücke und -räume, Gründer- und Innovationszentren

125

GSG Berlin
Gewerbesiedlungs-Gesellschaft mbH Ziel
Spezielle Angebote für Existenzgründerinnen und -gründer 	 onderkonditionen für Startups S 	 n den econoparks Berlin gibt es ausgewählte Flächen für neu I gegründete Unternehmen ab 1 EUR/m2 Nettokaltmiete. Das Angebot gilt für junge Firmen, die kurz vor der Gründung stehen oder die sich gerade gegründet haben. Interessierte Gründerinnen und Gründer erfahren mehr bei: Frau Patricia Jaenisch unter Telefon: 	 030 / 4 40 12 31 20 oder E-Mail: 	 patricia.jaenisch@wertpunkt-berlin.de

Angebot von hochwertigen und günstigen kleinen Büro- und Gewerbeflächen bis hin zur flexiblen Multifunktionsfläche bis zu 10.000 m2, stadtweit in ganz Berlin, ergänzt durch eine Vielzahl von Unternehmerservices. An ausgewählten Standorten Expansion möglich.

Wer

Sie bietet Flächen für: 	 xistenzgründerinnen und -gründer E 	 T-Firmen I 	 reativagenturen K 	 nline-Agenturen O 	 andwerksbetriebe H 	 lassische Dienstleistungsunternehmen K 	 andelsunternehmen H 	 ightech-Unternehmen, Ingenieurbüros H 	 ndustrie-/Produktionsbetriebe I

Wie

Interessenten richten ihre Anfrage telefonisch oder per Mail an die GSG Berlin. Darüber hinaus bieten die Webseiten der GSG Berlin die Möglichkeit, aktuelle Angebote abzurufen oder eine Suchanfrage an das Vermietungsmanagement zu senden.

Wo

Was

Die Vorteile: 	 reiswerte und moderne Büro- und Gewerbeflächen in ganz P Berlin
 	 abriketagen, Ateliers und Lofts
 F 	 lexible Produktionsflächen
 F 	 ochwertige Multifunktionsflächen
 H 	 roßzügige Lager und Hallen
 G 	 ndividuelle Raumaufteilungen möglich
 I 	 chnelle Erreichbarkeit der Objekte durch gute Lage
 S 	 SG-Hausmeister vor Ort G 	 eine Maklergebühren K Diese Rahmenbedingungen werden ergänzt durch: 	 lasfaser-Hofnetz der GSG, d. h. Highspeed-InternetanbinG dung, hohe Bandbreiten sowie weitere Zusatzdienste zu günstigen Konditionen auch für junge Unternehmen 	 eranstaltungs- und Konferenzräume V 	 ervicecenter mit Bürodiensten S 	 SG-Bonuscard (Großkundenrabatte und VorzugskonditioG nen für Dienstleistungen und Bürobedarf) 	 örderung und Einbindung in Kontaktnetzwerke F 	 egelmäßige Informationen für Mieter zu WirtschaftsfördeR rung und Finanzierungen 	 ostenlose Informationsveranstaltungen für den UnternehK mensalltag 	 egelmäßige Informationen/Newsletter für kleine und mitR telständische Unternehmen unter 	 www.gsg.de/de/aktuelles/hofkurier

Gewerbesiedlungs-Gesellschaft mbH (GSG) Franklinstraße 27, 10587 Berlin Telefon: 	 030 / 3 90 93-0 Telefax: 	 030 / 3 90 93-1 99 E-Mail: 	 info@gsg.de Internet:	 www.gsg.de Vermietung: Wertpunkt Real Estate Experts GmbH Ein Unternehmen der GSG Franklinstraße 27, 10587 Berlin Telefon: 	 030 / 4 40 12 30 22 Telefax: 	 030 / 3 90 93-1 96 E-Mail: 	 angebote@wertpunkt-berlin.de Internet: 	 www.gsg.de 		 www.econoparks.de

Dieses Angebot ist für Existenzgründungen und junge Unternehmen besonders geeignet.

126

Landeseigene Gewerbegrundstücke/Erbbaurechte
Bestellung von Erbbaurechten an landeseigenen Gewerbe- und Industriegrundstücken Ziel
Förderung von Investitionsvorhaben der Wirtschaft durch Vergabe landeseigener Gewerbe- und Industriegrundstücke im Wege eines Erbbaurechts Formloser Antrag mit Kurzbeschreibung des Grundstücks und Darstellung des geplanten Investitionsvorhabens an die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung – IV A 2 – Liegenschaften Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimisRegelung (siehe Seite 133).

Wie

Wer

Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes und produktionsnahe Dienstleistungsunternehmen

Wo

Was

	  as Land Berlin unterstützt im Rahmen der Neuen LiegenD schaftspolitik die Vergabe von Erbbaurechten (Abkehr vom Vorrang des Verkaufs). 	  estellung von Erbbaurechten durch den LiegenschaftsB fonds für •	  esonders förderungswürdige Investitionsvorhaben des b verarbeitenden Gewerbes zu einem reduzierten Erbbauzins, •	  esonders förderungswürdige Investitionsvorhaben des b Dienstleistungsgewerbes zum ortsüblichen Erbbauzins, •	  onstige förderungswürdige Investitionsvorhaben der ges werblichen Wirtschaft zum ortsüblichen Erbbauzins 	  asis der Erbbauzinsbemessung ist der jeweils aktuelle VerB kehrswert.

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung – Referat IV A – Liegenschaften, Zukunftsorte Martin-Luther-Straße 105, 10825 Berlin Frau Monika Kochanski Telefon: 	 030 / 90 13-74 97 / -74 85 Telefax: 	 030 / 90 13-82 53 E-Mail: 	 monika.kochanski@senwtf.berlin.de Internet:	 www.berlin.de/sen/wirtschaft/

Förderprogramme

Gewerbegrundstücke und -räume, Gründer- und Innovationszentren

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Landeseigene Gewerbegrundstücke/Verkauf
Ziel
Förderung der Ansiedlung bzw. Erweiterung von Unternehmen auf landeseigenen Gewerbeflächen Formloser Antrag mit Kurzbeschreibung des Grundstücks und Darstellung des geplanten Investitionsvorhabens an die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung – IV A 2 – Grundstücksmanagement

Wie

Wer

Verarbeitendes Gewerbe und produktionsorientierte Dienstleistungsunternehmen mit Investitionsinteresse

Wo

Was

Direktvergabe von landeseigenen Grundstücken durch den Liegenschaftsfonds

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Referat IV A – Liegenschaften, Zukunftsorte Martin-Luther-Straße 105, 10825 Berlin
 Frau Monika Kochanski Telefon: 	 030 / 90 13-74 97 / -74 85
 Telefax: 	 030 / 90 13-82 53 
E-Mail: 	 monika.kochanski@senwtf.berlin.de   Internet: 	 www.berlin.de/sen/wirtschaft/

128

Anhang

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Anhang / Adressen
Die Strukturfondsförderung der EU in Berlin	 Glossar – Erläuterung der wichtigsten Fachbegriffe	 Adressen	 Register	 Impressum	 130 133 136 144 146

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Die Strukturfondsförderung der EU in Berlin
Strukturfonds 2014–2020
Am 01.01.2014 hat die Förderperiode 2014–2020 begonnen, in der Berlin rund 850 Mio. EUR, davon 635,213 Mio. EUR Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie 215,089 Mio. EUR aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF), erhält. Das Mittelvolumen ist im Vergleich zur vergangenen Förderperiode geringer, weil sich die Wirtschaftsund Arbeitsmarktsituation in Deutschland im EU-weiten Vergleich deutlich verbessert hat. Der ESF ist das wichtigste Instrument der EU zur Förderung der Beschäftigung in Europa. Er verbessert den Zugang zu besseren Arbeitsplätzen, bietet Qualifizierung und unterstützt die soziale Integration.

Einsatzfelder der Förderung

Der EFRE ist das wichtigste Instrument der Regionalförderung der EU. Er trägt zu den Maßnahmen bei, die den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt der Europäischen Gemeinschaft durch Ausgleich der regionalen Ungleichgewichte stärken.

Die Mittel aus dem ESF werden überwiegend eingesetzt, um den Zugang zur Beschäftigung für Arbeitssuchende und Nichterwerbstätige zu erleichtern und die Mobilität der Arbeitskräfte auszubauen. In Berlin werden damit insbesondere die erreichten Beschäftigungserfolge gefestigt und weiter ausgebaut. Ziel ist es, angesichts der demografischen Entwicklung alle Potenziale für die Gewinnung von Fachkräften auszuschöpfen.

Operationelle Programme 2014–2020

Die EFRE-Mittel werden in Berlin in bedeutendem Maße für die Förderung von Innovationen eingesetzt. Für Forschung, Entwicklung und die Markteinführung neuer Produkte und Lösungen, aber auch die Stärkung hochinnovativer Unternehmen sind fast 50 % der EFRE-Mittel vorgesehen. Darüber hinaus werden kleine und mittlere Unternehmen in ihrer Investitionstätigkeit sowie Gründerinnen und Gründer unterstützt. Um die anspruchsvollen energie- und klimapolitischen Ziele des Landes zu erreichen, werden die Berliner Unternehmen von der Förderung von Investitionen in energiesparende Technologien, in die Nutzung erneuerbarer Energien oder bei der Umstellung von Produktionsprozessen profitieren.

Detaillierte Informationen über die Operationellen Programme des EFRE und ESF in Berlin in der Förderperiode 2014–2020 sowie über die Projektauswahlkriterien für aus beiden Fonds geförderte Aktionen finden Sie hier: www.berlin.de/ strukturfonds.

Anhang

Di e Stru ktu rfon dsförde ru ng de r EU i n Be rli n

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Die Europäische Territoriale Zusammenarbeit (ETZ)/INTERREG 2014–2020

Berlin profitiert zusätzlich von der Förderung im Rahmen der „Europäischen Territorialen Zusammenarbeit“ (INTERREG), d. h. von der durch den EFRE finanzierten Zusammenarbeit zwischen Partnern aus verschiedenen Ländern der Europäischen Union sowie aus Drittstaaten. 	 Grenzübergreifende Zusammenarbeit – INTERREG V A: Gefördert wird die grenzübergreifende Zusammenarbeit unmittelbar benachbarter Gebiete, um die Grenzregionen wirtschaftlich und sozial nachhaltig zu stärken. Im Rahmen von INTERREG V A werden Regionen im unmittelbaren deutsch-polnischen Grenzraum in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen sowie in den westpolnischen Partnerregionen unterstützt. Berliner Akteure können nicht unmittelbar an grenzüberschreitenden INTERREG-V-A-Projekten partizipieren. Jedoch ist eine Teilnahme von Berliner Projektpartnern über eine Förderung aus dem Ziel „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ im Rahmen des EFRE-Förderprogramms „Programm für Internationalisierung“ (siehe S. 55) in 2014–2020 möglich. 	 Transnationale Zusammenarbeit – INTERREG V B: Die „Transnationale Zusammenarbeit” basiert auf einer Aufteilung der EU in 14 staatenübergreifende Kooperationsräume. Diese umfassen jeweils mehrere EU-Länder, die ein gemeinsames Interesse an der Umsetzung spezifischer regionaler Zukunftsaufgaben haben. Berlin (und Brandenburg) ist in zwei dieser INTERREG-Programmräume der transnationalen Zusammenarbeit vertreten und damit antragsberechtigt: im mitteleuropäischen Raum (Central Europe/CENTRAL) sowie im Ostseeraum (Baltic Sea Region/ BSR). Das INTERREG-Programm für den Ostseeraum (BSR) orientiert sich an folgenden vier Förderschwerpunkten (Prioritäten): 	 Priorität 1: Innovation mit den Themen intelligente Spezialisierung, Zusammenarbeit von Forschungs- und Innovationsträgern, soziale Innovation

	 Priorität 2: Effizienter Umgang mit natürlichen Ressourcen mit den Schwerpunktthemen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Bekämpfung der Verschmutzung der Ostsee und ressourceneffizientes „Blaues Wachstum“ 	 Priorität 3: Nachhaltiger Transport u. a. mit den Themen bessere Verknüpfung von Verkehrsknotenpunkten, umweltfreundliche, sichere und kohlenstoffarme Transportsysteme, Ausbau von nachhaltiger urbaner Mobilität, Bekämpfung von Umweltschäden durch die Schifffahrt 	 Priorität 4: Institutionelle Kapazitäten für makroregionale Kooperation (insb. EU-Ostseestrategie) mit der Fortsetzung der Seed Money-Förderung für Projektanbahnungen sowie der Unterstützung der Priority Area Coordinators und Horizontal Action Leaders (PACs und HALs) Für den Ostsee-Programmraum stehen in der EU-Finanzperiode 2014–2020 EFRE-Mittel in Höhe von ca. 263 Mio. EUR zur Verfügung. Das INTERREG-Programm für den mitteleuropäischen Raum (CENTRAL) orientiert sich an den Förderschwerpunkten: 	 Priorität 1: Forschung, Technologische Entwicklung und Innovation, insbesondere Förderung von Unternehmensinvestitionen in Forschung und Innovation, Synergienbildung zwischen Unternehmen, FuE-Zentren und dem Hochschulwesen 	 Priorität 2: Kohlenstoffarme Wirtschaft mit dem Fokus auf Energieeffizienz, Erneuerbare Energien in öffentlichen Infrastrukturen, Gebäuden und Ausbau von nachhaltiger urbaner Mobilität 	 Priorität 3: Umweltschutz und Ressourceneffizienz. Dies umfasst Erhaltung, Schutz, Förderung und Entwicklung des kulturellen und natürlichen Erbes, die Verbesserung der urbanen Umwelt, Umweltmanagement in städtischen Gebieten, Luftverschmutzung. 	 Priorität 4: Nachhaltiger Transport mit der Förderung regionaler Mobilität, umweltfreundliche und kohlenstoffarme Verkehrssysteme (inkl. Flüsse, Seen, Häfen und multimodale Verbindungen)

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Für den mitteleuropäischen Programmraum stehen in der EUFinanzperiode 2014–2020 EFRE-Mittel in Höhe von insgesamt ca. 246 Mio. EUR zur Verfügung. Die Europäische interregionale Zusammenarbeit (INTERREG EUROPE, ehemals INTERREG C) sieht vor, in den Themenfeldern 	 Forschung, technologische Entwicklung und Innovation, 	 Wettbewerbsfähigkeit von KMU, 	 2-arme Wirtschaft sowie CO 	 Umwelt und Ressourceneffizienz mithilfe von Kooperationsprojekten („Interregional Cooperation Projects“) und Lernplattformen („Policy Learning Platforms“) Beiträge zur Verbesserung der Regionalpolitik zu leisten. Dabei sollen insbesondere die Operationellen Programme des Ziels „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“, aber auch Programme der Europäischen territorialen Zusammenarbeit adressiert werden. Organisationen aus allen EU-Regionen sowie Norwegen und der Schweiz, die an der Politikgestaltung und -umsetzung im Bereich der vier oben erwähnten Themen beteiligt sind, können von diesem Programm profitieren (nationale, regionale oder lokale Behörden; andere Institutionen des öffentlichen Rechts, z. B. Universitäten, Agenturen für Regionalentwicklung, Akteure, die die Wirtschaft unterstützen usw.). Das INTERREG EUROPE-Programm verfügt für den Zeitraum 2014–2020 über ein EFRE-Budget in Höhe von ca. 359 Mio. EUR. Grundsätzlich folgt die Bewilligung von INTERREG-Projektanträgen in allen Programmausrichtungen dem Prinzip des Wettbewerbs auf der Grundlage regelmäßiger „Calls“ (Aufforderungen zur Einreichung von Projektvorschlägen). Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.berlin. de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/europa-undinternationales/europaeische-wirtschaftspolitik-und-regionalezusammenarbeit/europaeische-territoriale-zusammenarbeitetz-interreg/artikel.60717.php Weitere Informationen und Ansprechpartner finden Sie hier: www.berlin.de/strukturfonds

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Europäische Strukturfondsförderung Herr Pierre Triantaphyllides Telefon: 	 030 / 90 13-83 34 E-Mail: 	 pierre.triantaphyllides@senwtf.berlin.de Internet: 	 www.berlin.de/strukturfonds Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung EFRE-Fondsverwaltung Frau Helga Abendroth Telefon: 	 030 / 90 13-81 61 E-Mail: 	 helga.abendroth@senwtf.berlin.de Internet: 	 www.berlin.de/strukturfonds Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung ESF-Fondsverwaltung Herr Dr. Klaus-Peter Schmidt Telefon: 	 030 / 90 13-83 22 E-Mail: 	 klaus-peter.schmidt@senwtf.berlin.de Internet: 	 www.berlin.de/strukturfonds Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Europäische Territoriale Zusammenarbeit/INTERREG IV C – Interregionale Zusammenarbeit Frau Anja Bork Telefon: 	 030 / 90 13-82 12 E-Mail: 	 anja.bork@senwtf.berlin.de Internet:	 www.berlin.de/sen/wirtschaft/euro-inter/eu/etz/		 		 index.html

Anhang

Glossar

133

Glossar
	Beihilfen Beihilfen sind wirtschaftliche Vorteile zulasten staatlicher bzw. dem Staat zuzurechnender Haushalte, die einem bestimmten Unternehmen oder einer Gruppe von Unternehmen beispielsweise in Form von zinsverbilligten Darlehen oder Zuschüssen zur Finanzierung eines Vorhabens gewährt werden (siehe „De-minimis“). Der prozentuale Anteil von Beihilfen an der Gesamtfinanzierung ist in der Regel nach oben begrenzt (Beihilfehöchstintensität). 	Beteiligung/Stille Beteiligung Von einer Beteiligungs­ e­ ell­ chaft, einem Unternehmen g s s oder einer Privatperson werden Kapitalanteile gehalten, die im Handelsregister erfasst werden. Das Beteiligungskapital wird dem Eigenkapital zugerechnet. Gewinnbeteiligung, Mitsprache- und Kontrollrechte regelt der Gesellschaftsvertrag. Bei einer stillen Beteiligung leistet der Kapitalgeber eine Einlage in das Vermögen, verzichtet aber weitgehend auf Mitsprache- und Kontrollrechte. Unabhängig vom Erfolg des Unternehmens ist gegenüber dem Beteiligungsgeber in der Regel ein turnusmäßig fälliges Festentgelt zu leisten. Die Beteiligungen sind häufig zeitlich befristet und die Ausstiegskonditionen – Rückkauf oder Verkauf der Beteiligung an Dritte – werden bereits bei Vertrags­ b­ chluss geregelt. a s 	Bürgschaft/Landesbürgschaft Die Bürgschaft ist ein einseitig verpflichtendes Vertragsverhältnis, durch das sich ein Bürge gegenüber dem Gläubiger verpflichtet, für die Erfüllung der Verbindlichkeit des Darlehensnehmers einzustehen. Mit den Bürgschaftsprogrammen sollen Gründerinnen, Gründern und Unternehmen die Wege erleichtert werden, bei fehlenden oder ungenügenden Sicherheiten eine Bankfinanzierung für ihr Vorhaben zu erhalten. In der Regel wird jedoch vom Darlehensnehmer, d. h. von der/dem Gründerin/Gründer bzw. der/ dem geschäftsführenden Gesellschafterin/Gesellschafter, eine selbstschuldnerische Bürgschaft über die gesamte Darlehenshöhe erwartet. Die Bürgschaftsbanken zeichnen in der Regel sogenannte Ausfallbürgschaften, die erst nach Verwertung aller Sicherheiten und gegebenenfalls nach vergeblicher Zwangsvollstreckung in das Vermögen des Schuldners zur Zahlung fällig werden. 	Darlehen/Zinsverbilligte Darlehen Das Darlehen ist ein schuldrechtliches Vertragsverhältnis, durch das die Darlehensnehmerin bzw. der Darlehensnehmer Geld zur mittel- bis langfristigen Finanzierung seiner Vorhaben in einer Summe oder in Tranchen zur Verfügung gestellt bekommt und sich wiederum verpflichtet, den geschuldeten Zins sowie bei Fälligkeit den Geldbetrag zurückzuzahlen. Darlehen aus den Förderprogrammen sind meist gekoppelt an einen subventionierten Zinssatz und gewähren häufig eine längerfristige tilgungsfreie Zeit. 	De-minimis Staatliche Beihilfen an Unternehmen können den Wettbewerb verfälschen (siehe „Beihilfen“). In der Europäischen Union sind jedoch prinzipiell alle wettbewerbsverfälschenden staatlichen Subventionen an bestimmte Unternehmen oder Produktionszweige verboten, soweit sie den zwischenstaatlichen Handel innerhalb der Europäischen Union beeinträchtigen. Eine weitverbreitete Ausnahme vom allgemeinen Beihilfenverbot stellt die De-minimis-Regel (s. a. Verordnung [EU] Nr. 1407/2013, Amtsblatt der Europäischen Union L 352 vom 24.12.2013) dar, die Beihilfen dann erlaubt, wenn sie dem Wert nach unterhalb einer bestimmten Bagatellgrenze liegen, die sich jedoch nicht nur auf das antragstellende Unternehmen, sondern auch auf alle verbundenen Unternehmen bezieht. Die Europäische Kommission geht dabei davon aus, dass solche als „De-minimis-Beihilfe“ ausgereichten Subventionen keine spürbaren Auswirkungen auf den Handel und den Wettbewerb zwischen den Mitgliedstaaten haben. Auf dieser Basis kann eine finanzielle Begünstigung vom Staat bzw. von staatlichen Stellen Unternehmen gewährt werden, ohne dass diese Beihilfe bei der Europäischen Kommission zuvor angemeldet oder von ihr genehmigt werden muss, sofern sie innerhalb des laufenden Jahres und der beiden vorangegangenen Jahre den Wert von insgesamt 200 TEUR nicht übersteigt. Für Unternehmen des gewerblichen Straßengüterverkehrs beträgt diese Grenze 100 TEUR, wobei diesen für den Erwerb von Fahrzeugen des Straßengüterverkehrs überhaupt keine Deminimis-Beihilfen gewährt werden dürfen. Die Förderung von Unternehmen in Schwierigkeiten ist ebenfalls ausgeschlossen. Bei Zuschüssen wird der gesamte Betrag auf den genannten Schwellenwert angerechnet. Bei anderen Finanzierungsinstrumenten (z. B. zinsverbilligte Darlehen, Bürgschaften) wird der Vorteil (Subventionswert) rechnerisch ermittelt. Neben diesen Vorschriften für allgemeine De-minimis-Beihilfen gibt es noch spezifische Regelungen für den Agrarbereich, Erzeugnisse der Aquakultur und sogenannte Dienstleistungen im allgemeinen wirtschaftlichen Interesse, die in Berlin jedoch wenig praxisrelevant sind.

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	ERP Das European Recovery Program wurde als der „MarshallPlan“ zum Wiederaufbau in der Nachkriegszeit bekannt. Heute dient das ERP-Sondervermögen vor allem der Refinanzie­ ung von zinsverbilligten Darlehen. r 	Freie Berufe Als freiberuflich gelten die selbstständigen wissenschaftlichen, künstlerischen und schriftstellerischen, un­ er­ icht r tenden oder erziehenden Tätigkeiten. Ebenso freiberuflich ist die persönliche Dienstleistung höherer Art, die eine hö­ he­ e Bildung (Fach­ och­ chul- oder Hochschulabschluss) r h s erfordert. Angehörige freier Be­ ufe benötigen keine Gewerr beanmeldung. Es gelten aber Zu­ as­ ungsvoraussetzungen l s für einige freie Berufe, die eine persönliche Dienstleistung erbringen, z. B. Architektinnen und Architekten sowie Steuerberaterinnen und Steuerberater. 	KMU Die EU-Kommission hat seit dem 1.1.2005 eine Definition für kleine und mittlere Unternehmen eingeführt. Die Einhaltung dieses sogenannten KMU-Kriteriums ist eine wichtige Voraussetzung in vielen Förderprogrammen. Kleinstunternehmen sind Unternehmen, die weniger als zehn Beschäftigte und einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 2 Mio. EUR haben. Kleine Unternehmen sind Unternehmen, die weniger als 50 Beschäftigte und einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 10 Mio. EUR haben. Mittlere Unternehmen sind Unternehmen, die weniger als 250 Beschäftigte und einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. EUR oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. EUR haben. Die genaue Vorgehensweise bei der Ermittlung des KMU-Status hängt davon ab, ob Unternehmensverflechtungen bestehen. Dabei sind sowohl Beteiligungen, die das antragstellende Unternehmen hält, als auch Beteiligungen anderer Unternehmen an dem antragstellenden Unternehmen zu berücksichtigen.  

	Kombinierbarkeit Es ist grundsätzlich möglich und gewünscht, Fördermittel verschiedener Programme zu kombinieren. Voraussetzung hierfür ist, dass die von der EU definierten Förderhöchstsätze nicht überschritten werden. Einzelne Förderprogramme können allerdings nicht miteinander kombiniert werden (Kumulationsverbot). 	Mezzanine-Kapital Mezzanine-Kapital oder Mezzanine-Finanzierungen sind Finanzierungsformen, die in rechtlicher und wirtschaftlicher Hinsicht zwischen Eigenkapital (sog. Equity Mezzanine) und Fremdkapital (Debt Mezzanine) stehen können. Equity Mezzanine kann z. B. in Form von Genussrechten, Genussscheinen oder stillen Beteiligungen gegeben werden. Denkbar sind auch Wandel- und Optionsanleihen. Debt Mezzanine ist in der Regel bilanziell als Verbindlichkeit zu erfassen. Sobald ein Rangrücktritt mit dem Darlehen oder der stillen Beteiligung verbunden ist, entsteht der Eigenkapitalcharakter. Im Einzelfall hängt die Finanzierungsform jedoch von der vertraglichen Konstruktion insgesamt ab. Sie entscheidet darüber, ob es sich um Fremdkapital oder zumindest wirtschaftliches Eigenkapital handelt. Insgesamt soll Mezzanine-Kapital als „hybrides Kapital“ jedoch zur Verbesserung der Finanzierungs- und Bilanzstruktur beitragen und damit den klassischen Kreditspielraum erweitern oder aber komplexe Projektfinanzierungen überhaupt erst ermöglichen. Je stärker das Mezzanine-Produkt Eigenkapitalcharakter bekommt oder aber zumindest deutlich höhere Risiken trägt als ein echter Fremdkapitalgeber, umso höher werden die Verzinsung und damit der Renditeanspruch des Mezza-    nine-Gebers ausfallen. Ebenso wird der Mezzanine-Geber auch mehr Rechte, ähnlich den Eigenkapitalgebern (Mitwirkungsund Mitentscheidungsrechte auf gesellschaftsrechtlicher Ebene), verlangen. Als Mezzanine-Geber sind ursprünglich vor allem Private-Equity-Gesellschaften aufgetreten, heute sind es hingegen immer häufiger spezielle Mezzanine-Fonds oder auch Banken selbst. Grundsätzlich sind die Anforderungen an die Beurteilung eines Mezzanine-Nehmers vergleichbar mit den Anforderungen, die jeder Eigenkapitalinvestor an ein Unternehmen stellt. Businessplan, überzeugendes Geschäftsmodell, überdurchschnittliche Wachstumschancen und ausreichende Cashflows sind nur einige wichtige Themen. Die Ausgestaltungsmöglichkeiten von Mezzanine-Finanzierungen sind hinsichtlich der Laufzeiten und sonstigen Konditionen flexibel. Vom Grundsatz her kann alles, was wirtschaftlich sinnvoll und gewollt ist, auch vertraglich umgesetzt werden.

Anhang

Glossar

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Die gesetzlichen Anforderungen sind deutlich geringer als beispielsweise beim Eingehen offener Beteiligungen. Bei der vertraglichen Gestaltung sind es vor allem die Kündigungsmöglichkeiten, Verzinsungs-, Gewinn- und Verlustregelungen oder die Rückzahlungsmodalitäten, die darüber entscheiden, ob das investierte Kapital haftungs- und steuerrechtlich gesehen als Eigen- oder Fremdkapital zu betrachten sein wird. In der internationalen Rechnungslegung, gemäß den International Financial Reporting Standards (IFRS), erfolgt die Zuordnung zu Eigen- oder Fremdkapital aufgrund der tatsächlichen Vertragsgestaltung. Tendenziell erfolgt aber eher eine Zuordnung zum Fremdkapital. Zudem unterliegen verbriefte, an der Börse handelbare Wertpapiere, wie z. B. Genussscheine der Prospekthaftung, der Genehmigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). 	Subventionswert Der Subventionswert ist die geldwerte Summe der Vergünstigungen, die ein Unternehmen aufgrund verschiedener Förderungen und Zuwendungen über einen bestimmten Zeitraum erhält (siehe „De-minimis“). Bei einem Zuschuss entspricht der Subventionswert der Höhe des Zuschusses. Wird ein zinsverbilligtes Darlehen gewährt, so errechnet sich der Subventionswert aus der Differenz zwischen dem üblichen Marktzinssatz (Referenzzinssatz der Europäischen Kommission) und dem Effektivzinssatz des gewährten Darlehens.   	Unternehmen in Schwierigkeiten Staatliche Unterstützungen (siehe „Beihilfen“) von Unternehmen, die sich in einer finanziellen Notlage befinden, rufen viel gravierendere Wettbewerbsverzerrungen hervor, als die Unterstützung gesunder Unternehmen. Daher ist die Förderung von Unternehmen in Schwierigkeiten in der Regel ausgeschlossen. KMUs und Großunternehmen sind stets als „Unternehmen in Schwierigkeiten“ (UiS) zu qualifizieren, wenn die Voraussetzungen für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens erfüllt sind oder mehr als die Hälfte der buchmäßigen Eigenmittel bei Personengesellschaften bzw. des Grund-/Stammkapitals bei Kapitalgesellschaften aufgezehrt worden sind. Eine Besonderheit gilt für junge

KMU bis drei Jahre nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit, bei denen finanzielle Schwierigkeiten in der Anfangsphase durchaus vorkommen können. Sie sind daher nicht als UiS zu qualifizieren, sofern nicht die Voraussetzungen für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gegeben sind. Für Großunternehmen gilt dagegen zusätzlich, dass sie auch dann als UiS gelten, sofern in den beiden vergangenen Jahren der buchwertbasierte Verschuldungsgrad mehr als 7,5 beträgt und das Verhältnis EBITDA zu den Zinsaufwendungen weniger als 1,0 beträgt. 	Zuschuss, bedingt rückzahlbarer Bei bestimmten, besonders förderungswürdigen Vorhaben kann deren Finanzierung durch die anteilige Gewährung eines unmittelbar an das Vorhaben – an die beantragten Investitionen oder Betriebsmittel/Arbeitsentgelte – gebundenen Zuschusses gefördert werden. Anders als bei Darlehen wird ein Zuschuss nicht verzinst und muss nicht zurückgezahlt werden. Voraussetzung dafür ist die nachgewiesene zweckgebundene Verwendung der Mittel und die Einhaltung sämtlicher mit der Bewilligung beschiedenen Auflagen. Ein bedingt rückzahlbarer Zuschuss kann bei Vorhaben gewährt werden, deren Finanzierung bei einem durchschnittlichen oder geringen Erfolg eine Unterdeckung aufweist. Wird jedoch bei der Verwertung diese Unterdeckungsgrenze überschritten, so ist der Zuschussbetrag oder ein entsprechender Anteil des Zuschussbetrages zurückzuerstatten.

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Institutionen und öffentliche Einrichtungen
Agenturen für Arbeit Berlin-Mitte, Charlottenstraße 87–90, 10969 Berlin Berlin-Nord, Königin-Elisabeth-Straße 49, 14059 Berlin Berlin-Süd, Sonnenallee 282, 12057 Berlin Telefon: 	 0 18 01 / 66 44 66 (nur Arbeitgeber) 	 0 18 01 / 55 51 11 (nur Arbeitnehmer) (Es fallen Gebühren von 3,9 Cent/Min. aus dem Festnetz der Deutschen Telekom an. Bei Anrufen aus Mobilfunknetzen gelten davon abweichende Preise.) Internet: 	 www.arbeitsagentur.de Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH Ludwig Erhard Haus Fasanenstraße 85, 10623 Berlin Telefon: 	 030 / 4 63 02-5 00 E-Mail: 	 info@berlin-partner.de Internet: 	 www.berlin-partner.de und 	 www.businesslocationcenter.de Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin Telefon: 	 030 / 9 02 91-0 E-Mail: 	 wirtschaftsfoerderung@charlottenburg-wilmersdorf.de Internet: 	 www. wirtschaftsfoerderung.charlottenburg	 wilmersdorf.de Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin Frankfurter Allee 35–37, 10247 Berlin Telefon: 	 030 / 9 02 98-0 E-Mail: 	 wifoe@ba-fk.berlin.de Internet: 	 www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/ 	 politik-und-verwaltung/service-und	 organisationseinheiten/wirtschaftsfoerderung Bezirksamt Lichtenberg von Berlin Möllendorffstraße 6, 10367 Berlin Telefon: 	 030 / 9 02 96-0 E-Mail: 	 wifoe@libg.verwalt-berlin.de Internet: 	 www.berlin.de/ba-lichtenberg/wirtschaft Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin Alice-Salomon-Platz 3, 12591 Berlin Telefon: 	 030 / 9 02 93-0 E-Mail: 	 wirtschaftsfoerderung@ba-mh.verwalt-berlin.de Internet: 	 www.wirtschaftsfoerderung-mh.de 	 www.berlin-eastside.de Bezirksamt Mitte von Berlin 13341 Berlin (Postanschrift) Telefon: 	 030 / 90 18-3 43 72 E-Mail: 	 beate.bruening@ba-mitte.verwalt-berlin.de Internet: 	 www.berlin.de/ba-mitte/wirtschaftsfoerderung Bezirksamt Neukölln von Berlin Karl-Marx-Straße 83, 12040 Berlin Telefon: 	 030 / 9 02 39-0 E-Mail: 	 info@bezirksamt-neukoelln.de Internet: 	 www.berlin.de/ba-neukoelln/wirtschaftsfoerderung Bezirksamt Pankow von Berlin Fröbelstraße 17, 10405 Berlin, Haus 6 Telefon: 	 030 / 9 02 95-0 E-Mail: 	 poststelle@ba-pankow.berlin.de Internet: 	 www.berlin.de/pankow und 	 www.pankow-wirtschaft.de Bezirksamt Reinickendorf von Berlin Eichborndamm 215–239, 13437 Berlin Telefon: 	 030 / 9 02 94-56 70 E-Mail: 	 wirtschaftsberater@reinickendorf-berlin.de Internet: 	 www.berlin.de/ba-reinickendorf/service/ 	 wirtschaft/wirtschaftsfoerderung Bezirksamt Spandau von Berlin Carl-Schurz-Straße 2–6, 13578 Berlin Telefon: 	 030 / 9 02 79-0 E-Mail: 	 wirtschaftsfoerderung@ba-spandau.berlin.de Internet: 	 www.spandauer-wirtschaft.de Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin 14160 Berlin (Postanschrift) Martin-Buber-Straße 2, 14163 Berlin (Büro) Telefon: 	 030 / 9 02 99-0 E-Mail: 	 wirtschaftsfoerderung@steglitz-zehlendorf.de Internet:	 www.steglitz-zehlendorf.de/wirtschaftsfoerderung Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin John-F.-Kennedy-Platz, 10820 Berlin Telefon: 	 030 / 9 02 77-0 E-Mail: 	 wirtschaftsberatung@ba-ts.berlin.de Internet: 	 www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/ 	 wirtschaftsfoerderung Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin Rathaus Köpenick, Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin Telefon: 	 030 / 9 02 97-0 E-Mail: 	 wirtschaftsfoerderung@ba-tk.berlin.de Internet: 	 www.berlin.de/wifoe-tk

Anhang

Adresse n

137

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Kapelle-Ufer 1, 10117 Berlin Postanschrift 11055 Berlin Telefon: 	 030 / 18 57-0 E-Mail: 	 information@bmbf.bund.de Internet: 	 www.bmbf.de Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Scharnhorststraße 34–37, 10115 Berlin Infotelefon: 030 / 1 86 15-0 E-Mail: 	 kontakt@bmwi.bund.de Internet: 	 www.bmwi.de Enterprise Europe Network in der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH Ludwig Erhard Haus Fasanenstraße 85, 10623 Berlin Telefon: 	 030 / 4 63 02-5 91 E-Mail: 	 eu-beratung@berlin-partner.de Internet: 	 www.eu-service-bb.de und 	 www.berlin-partner.de Handwerkskammer Berlin Blücherstraße 68, 10961 Berlin Telefon: 	 030 / 2 59 03-01 E-Mail: 	 info@hwk-berlin.de Internet: 	 www.hwk-berlin.de Industrie- und Handelskammer Berlin Ludwig Erhard Haus Fasanenstraße 85, 10623 Berlin IHK Service Center Telefon: 	 030 / 3 15 10-0 E-Mail: 	 service@berlin.ihk.de Internet: 	 www. ihk-berlin.de

Landesamt für Gesundheit und Soziales Integrationsamt Sächsische Straße 28–30, 10707 Berlin Telefon: 	 030 / 9 02 29-00 E-Mail: 	 integrationsamt@lageso.berlin.de Internet: 	 www.integrationsaemter.de 	 www.lageso.berlin.de Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen Oranienstraße 106, 10969 Berlin Telefon: 	 030 / 90 28-0 E-Mail: 	 poststelle@senaif.berlin.de Internet: 	 www.berlin.de Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Württembergische Straße 6, 10707 Berlin Telefon: 	 030 / 9 01 39-30 00 E-Mail: 	 post@senstadtum.berlin.de Internet: 	 www.stadtentwicklung.berlin.de Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Martin-Luther-Straße 105, 10825 Berlin Telefon: 	 030 / 90 13-0 E-Mail: 	 poststelle@senwtf.berlin.de Internet: 	 www.berlin.de/sen/wirtschaft Einheitlicher Ansprechpartner für Dienstleistungsunternehmen: Telefon: 	 030 / 90 13-75 55 E-Mail: 	 ea@senwtf.berlin.de Internet: 	 www.ea.berlin.de

138

Allgemeine Beratungsstellen

ABG Arbeit in Berlin GmbH Rungestraße 19, 10179 Berlin Kronenstraße 6, 10117 Berlin Telefon: 	 030 / 27 87 33 69 E-Mail: 	 info@arbeit-in-berlin.eu Internet: 	 www.arbeit-in-berlin.eu ADT – Bundesverband Deutscher Innovations-, Technologie- und Gründerzentren e. V. Jägerstraße 67, 10117 Berlin Telefon: 	 030 / 39 20 05 81 E-Mail: 	 adt@adt-online.de Internet: 	 www.adt-online.de BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH Schillstraße 9, 10785 Berlin Telefon: 	 030 / 31 10 04-0 E-Mail: 	 info@buergschaftsbank-berlin.de Internet: 	 www.buergschaftsbank-berlin.de bbd Berliner Beratungsdienst e. V. Wirtschaftssenioren für Berlin-Brandenburg Silbersteinstraße 120, 12051 Berlin Telefon:	 030 / 4 25 20 30 E-Mail:	 info@bbdev.de Internet: 	 www.bbdev.de bbw Bildungswerk der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg e. V. Am Schillertheater 2, 10625 Berlin Gründungsberatung Telefon: 	 030 / 3 10 05-0 E-Mail: 	 seminare@bbw-berlin.de Internet: 	 www.bbw-berlin.de Beratungs- und ServiceGesellschaft Umwelt mbH (B.&S.U. ) Saarbrücker Straße 38 a, 10405 Berlin Telefon: 	 030 / 3 90 42-0 E-Mail: 	 bsu@bsu-berlin.de Internet: 	 www.bsu-berlin.de Berliner Energieagentur GmbH Französische Straße 23, 10117 Berlin Telefon: 	 030 / 29 33 30-0 E-Mail: 	 office@berliner-e-agentur.de Internet: 	 www.berliner-e-agentur.de

Beuth Hochschule für Technik Berlin – Technologietransfer – Luxemburger Straße 10, 13353 Berlin Telefon: 	 030 / 45 04-24 83 / -41 22 E-Mail: 	 trans@beuth-hochschule.de Internet: 	 www.beuth-hochschule.de Bildungs- und Innovationszentrum der Handwerkskammer Berlin (BIZWA) Wandlitzer Chaussee 41, 16321 Bernau Telefon: 	 0 33 38 / 3 94 40 E-Mail:	 bizwa@hwk-berlin.de Internet: 	 www.hwk-berlin.de Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Berlin (BTZ) Mehringdamm 14, 10961 Berlin Telefon: 	 030 / 2 59 03-4 13 E-Mail:	 btz@hwk-berlin.de Internet: 	 www.hwk-berlin.de Bund der Selbständigen – Deutscher Gewerbeverband Landesverband Berlin e. V. (BDS/DGV LV Berlin e. V.) Karl-Liebknecht-Straße 34, 10178 Berlin Telefon: 	 030 / 6 09 88 95 64 E-Mail: 	 info@bdsberlin.de Internet: 	 www.bdsberlin.de Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. (BDI) Breite Straße 29, 10178 Berlin Telefon: 	 030 / 20 28-0 E-Mail: 	 info@bdi.eu Internet: 	 www.bdi.eu Bundesverband deutscher Kapitalbeteiligungs-Gesellschaften e. V. (BVK) Reinhardtstraße 29 b, 10117 Berlin Telefon: 	 030 / 30 69 82-0 E-Mail: 	 bvk@bvkap.de Internet: 	 www.bvkap.de Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e. V. Leipziger Platz 15, 10117 Berlin Telefon: 	 030 / 53 32 06-0 E-Mail: 	 info@bvmw.de Internet: 	 www.bvmw.de

Anhang

Adresse n

139

Business Angels Club Berlin-Brandenburg e. V. Alt-Moabit 91 d, 10559 Berlin Telefon: 	 030 / 39 49 18 85 E-Mail: 	 berlin@bacb.de Internet: 	 www.bacb.de Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW) Büro in der Investitionsbank des Landes Berlin Bundesallee 210, 10719 Berlin (Eingang Regensburger Straße) Hotline: 	 030 / 2125-2121 E-Mail: 	 info@b-p-w.de Internet:	 www.b-p-w.de Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. Projektträger für BMWi-Innovationsgutscheine (go-Inno) Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn Hotline: 	 02 28 / 38 21-15 18 E-Mail: 	 info@bmwi-innovationsgutscheine.de Internet: 	 www.bmwi-innovationsgutscheine.de Die Wille gGmbH Müllerstraße 56–58, 13349 Berlin Telefon: 	 030 / 26 47 62-0 Telefax: 	 030 / 26 47 62-99 E-Mail: 	 jobcoaching@diewille.de Internet: 	 www.evangelisches-johannesstift.de und 	 www.berliner-jobcoaching-unternehmen.de enterability Berlin Integrationsfachdienst Selbstständigkeit social impact GmbH Glogauer Straße 21, 10999 Berlin Telefon: 	 030 / 6 11 34 29 E-Mail: 	 info@ifd-enterability.de Internet: 	 www.enterability.de EuroNorm GmbH Stralauer Platz 34, 10243 Berlin Telefon: 	 030 / 9 70 03-0 43 E-Mail: 	 info@euronorm.de Internet: 	 www.euronorm.de

Existenzgründer-Institut Berlin e. V. Förderverein der APRIL Stiftung zur Förderung des unternehmerischen Denkens Oranienburger Straße 27, 10117 Berlin Telefon: 	 030 / 4 40 98 00 E-Mail:	 beate.westphal@aprilstiftung.de Internet: 	 www.existenzgruender-institut.de Existenzgründerzentrum Technische Dienstleistungen an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin Hönower Straße 35, 10318 Berlin HTW-Kontakt: Dr. Angela Höhle Telefon: 	 030 / 50 19-27 42 E-Mail: 	 angela.hoehle@htw-berlin.de Internet: 	 www.gruenden.htw-berlin.de Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich (PtJ) Zimmerstraße 26–27, 10969 Berlin Gebührenfreie Hotlines: Forschungsförderung Telefon:	 08 00 / 26 23-0 08 Lotsendienst für Unternehmen Telefon:	 08 00 / 26 23-0 09 Lotsenstelle für Elektromobilität Telefon:	 08 00 / 26 23-0 08 E-Mail: 	 beratung@foerderinfo.bund.de Internet: 	 www.foerderinfo.bund.de Freie Universität Berlin Wissens- und Technologietransfer profund – die Gründungsförderung der Freien Universität Berlin Kaiserswerther Straße 16–18, 14195 Berlin Telefon: 	 030 / 83 87 36-30 E-Mail: 	 profund@fu-berlin.de Internet: 	 www.transfer.fu-berlin.de und 	 www. profund.fu-berlin.de Gewerbesiedlungs-Gesellschaft mbH (GSG) Franklinstraße 27, 10587 Berlin Telefon: 	 030 / 3 90 93-0 E-Mail: 	 info@gsg.de Internet: 	 www.gsg.de

140

Goldnetz gGmbH Dircksenstraße 47, 10178 Berlin Telefon: 	 030 / 28 88 37-0 Telefax: 	 030 / 28 88 37-35 E-Mail: 	 berlinerjobcoaching@goldnetz-berlin.de Internet: 	 www.goldnetz-berlin.de und 	 www.berliner-jobcoaching-unternehmen.de Gsub mbH Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH Kronenstraße 6, 10177 Berlin Telefon: 	 030 / 2 84 09-0 E-Mail: 	 kontakt@gsub.de Internet: 	 www.gsub.de High-Tech Gründerfonds Management GmbH Schlegelstraße 2, 53113 Bonn Telefon: 	 02 28 / 82 30 01-00 E-Mail: 	 info@htgf.de Internet: 	 www.high-tech-gruenderfonds.de IBB Beteiligungsgesellschaft mbH Bundesallee 210, 10719 Berlin Telefon: 	 030 / 2125-3201 E-Mail: 	 venture@ibb-bet.de Internet: 	 www.ibb-bet.de IBB Business Team GmbH Bundesallee 210, 10719 Berlin Telefon:
 	 030 / 2125-2354 Telefax:
 	 030 / 2125-4680 E-Mail:
 	 info@ibb-business-team.de Internet: 	 www.ibb-business-team.de IG Metall, Verwaltungsstelle Berlin Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin Telefon: 	 030 / 2 53 87-0 E-Mail: 	 kontakt@igmetall-berlin.de Internet: 	 www.igmetall-berlin.de Institut für technische Weiterbildung Berlin e. V. Geschäftsstelle im Forum Seestraße Seestraße 64, 13347 Berlin Telefon: 	 030 / 45 48 26 33 E-Mail: 	 info@itw-berlin.de Internet: 	 www.itw-berlin.de Investitionsbank Berlin Kundenberatung Wirtschaftsförderung Bundesallee 210, 10719 Berlin Telefon: 	 030 / 2125-4747 E-Mail: 	 kundenberatung.wirtschaft@ibb.de Internet: 	 www.ibb.de

Investitionsbank des Landes Brandenburg Steinstraße 104–106, 14480 Potsdam Telefon: 	 03 31 / 6 60-0 E-Mail: 	 kundencenter@ilb.de Internet: 	 www.ilb.de KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5–9, 60325 Frankfurt Internet:	 www.kfw.de Lok.a.Motion Gesellschaft zur Förderung lokaler Entwicklungspotentiale mbH Boppstraße 7, 10967 Berlin Telefon: 	 030 / 29 77 97-36 E-Mail: 	 info@lok-berlin.de Internet: 	 www.lok-berlin.de Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH August-Bebel-Straße 26–53, 14482 Potsdam-Babelsberg Telefon: 	 03 31 / 7 43 87-0 E-Mail: 	 info@medienboard.de Internet: 	 www.medienboard.de Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Berlin-Brandenburg GmbH Geschäftsstelle Berlin Schillstraße 9, 10785 Berlin Telefon: 	 030 / 31 10 04-0 E-Mail: 	 berlin@mbg-bb.de Internet: 	 www.mbg-bb.de PricewaterhouseCoopers AG Postfach 12 08 08, 10598 Berlin Telefon: 	 030 / 26 36-0 Internet: 	 www.pwc.de Senior Experten Service (SES) Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit GmbH Büro Berlin c/o IFG Gertraudenstraße 20, 10178 Berlin Telefon: 	 030 / 20 64 82 67 E-Mail: 	 ses@ses-buero-berlin.de Internet: 	 www.ses-bonn.de SPI Consult GmbH Bernburger Straße 27, 10963 Berlin Telefon: 	 030 / 69 00 85-0 E-Mail: 	 info@spiconsult.de Internet: 	 www.spiconsult.de

Anhang

Adresse n

141

Technische Universität Berlin Centre for Entrepreneurship / Gründungsservice Hardenbergstraße 38, 10623 Berlin Telefon: 	 030 / 3 14-2 14 56 E-Mail: 	 info@gruendung.tu-berlin.de Internet: 	 www.entrepreneurship.tu-berlin.de Technologiestiftung Berlin Ludwig Erhard Haus Fasanenstraße 85, 10623 Berlin Telefon: 	 030 / 4 63 02-5 00 E-Mail: 	 info@technologiestiftung-berlin.de Internet: 	 www.technologiestiftung-berlin.de TimeKontor AG Schönhauser Allee 10–11, 10119 Berlin Telefon: 	 030 / 39 00 87-0 E-Mail: 	 info@timekontor.de Internet: 	 www.timekontor.de Türkisch-Deutsche Unternehmervereinigung Berlin-Brandenburg e. V. (TDU) Kurfürstendamm 175, 10707 Berlin Telefon: 	 030 / 88 55 00 00 E-Mail: 	 info@tdu-berlin.de Internet: 	 www.tdu-berlin.de Türkische Unternehmer und Handwerker e. V. Berlin (TUH) Rollbergstraße 70, 12053 Berlin (Zentrale Neukölln) Telefon: 	 030 / 62 72 12-31 E-Mail: 	 info@tuh-berlin.de Internet: 	 www.tuh-berlin.de Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg e. V. (VME) Am Schillertheater 2, 10625 Berlin Telefon: 	 030 / 3 10 05-0 E-Mail: 	 VME@vme-net.de Internet: 	 www.vme-net.de

Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e. V. (UVB) Am Schillertheater 2, 10625 Berlin Telefon: 	 030 / 3 10 05-0 E-Mail: 	 UVB@uvb-online.de Internet: 	 www.uvb-online.de VDI/VDE Innovation + Technik GmbH Steinplatz 1, 10623 Berlin Telefon: 	 030 / 31 00 78-0 E-Mail: 	 vdivde-it@vdivde-it.de Internet: 	 www.vdivde-it.de Weiterbildungsdatenbank Berlin Neue Schönhauser Straße 10, 10178 Berlin Telefon: 	 030 / 28 38 42-39 E-Mail: 	 info@wdb-berlin.de Internet: 	 www.wdb-berlin.de zukunft im zentrum GmbH Rungestraße 19, 10179 Berlin Telefon: 	 030 / 27 87 33-0 E-Mail: 	 office@ziz-berlin.de Internet: 	 www.ziz-berlin.de ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH (ZAB) Steinstraße 104–106, 14480 Potsdam Telefon: 	 03 31 / 6 60-30 00 E-Mail: 	 info@zab-brandenburg.de Internet: 	 www.zab-brandenburg.de

142

Enterprise Europe Network Berlin-Brandenburg
Konsortialpartner in Berlin: Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH (Koordinator) Ludwig Erhard Haus Fasanenstraße 85, 10623 Berlin Telefon: 	 030 / 4 63 02-5 91 E-Mail: 	 eu-beratung@berlin-partner.de Internet: 	 www.eu-service-bb.de und 	 www.berlin-partner.de

Zentralverband des Deutschen Handwerks Leitstelle für freiberufliche Beratung und Schulungsveranstaltungen Mohrenstraße 20–21, 10117 Berlin Telefon: 	 030 / 2 06 19-3 41 / -3 42 E-Mail: 	 werner@zdh.de Internet: 	 www.zdh.de Leitstelle für Gewerbefördermittel des Bundes An Lyskirchen 14, 50676 Köln Telefon: 	 02 21 / 36 25 17 E-Mail: 	 info@leitstelle.org Internet: 	 www.leitstelle.org Förderungsgesellschaft des BDS-DGV mbH für die gewerbliche Wirtschaft und Freie Berufe August-Bier-Straße 18, 53129 Bonn Telefon: 	 02 28 / 21-00 33 / -00 34 E-Mail: 	 info@foerder-bds.de Internet: 	 www.foerder-bds.de Bundesbetriebsberatungsstelle für den Deutschen Groß- und Außenhandel GmbH Am Weidendamm 1 a, 10117 Berlin Telefon: 	 030 / 59 00 99-5 60 E-Mail: 	 info@betriebsberatungsstelle.de Internet: 	 www.betriebsberatungsstelle.de INTERHOGA Gesellschaft zur Förderung des Deutschen Hotel- und Gaststättengewerbes mbH Karlsplatz 7, 10117 Berlin Telefon: 	 030 / 59 00 99-8 50 E-Mail: 	 sekretariat@interhoga.de Internet: 	 www.interhoga.de

Bewilligungsbehörde zur Bezuschussung von Unternehmensund Existenzgründungsberatungen sowie Informations- und Schulungsveranstaltungen: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Frankfurter Straße 29–35, 65760 Eschborn Telefon: 	 0 61 96 / 9 08-5 70 E-Mail: 	 foerderung@bafa.bund.de Internet: 	 www.bafa.de und 	 www.beratungsfoerderung.info Leitstellen: DIHK – Service GmbH Bearbeitungsstelle für Gewerbefördermittel des Bundes Breite Straße 29, 10178 Berlin Telefon: 	 030 / 2 03 08-23 54 E-Mail: 	 foerderung@berlin.dihk.de Internet: 	 www.beratungsfoerderung.info und 	 www.dihk.de als gemeinsame Stelle des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V., der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

BAFA-Förderung

Anhang

Adresse n

143

Frauenspezifische Ansprechstellen

Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen Abteilung Frauen und Gleichstellung Oranienstraße 106, 10969 Berlin Frau Sabine Winkler Telefon: 	 030 / 90 28-21 02 E-Mail: 	 sabine.winkler@senaif.berlin.de Internet: 	 www.berlin.de/sen/aif/ Bundesverband der Frau in Business und Management e. V. Regionalgruppe Berlin Telefon: 	 030 / 36 40 90 90 E-Mail: 	 berlin@bfbm.de Internet: 	 www.bfbm.de EWMD Berlin-Brandenburg e. V. Anklamer Straße 38, 10115 Berlin Telefon: 	 030 / 7 82 50-75 E-Mail: 	 germany@ewmd.org Internet: 	 www.ewmd.org/networks/ 	 ewmd-berlin-brandenburg Goldrausch e. V. Anklamer Straße 38, 10115 Berlin Telefon: 	 030 / 28 47 88 80 E-Mail: 	 info@goldrausch-ev.de Internet: 	 www.goldrausch-ev.de Kompetenzzentrum für Berliner Handwerkerinnen beim Berufsfortbildungswerk (bfw) Landsberger Allee 117 a, 10407 Berlin Telefon: 	 030 / 4 20 25 43-51 / -52 E-Mail: 	 info@frauenimhandwerk.de Internet: 	 www.frauenkompetenzzentrum.de und 	 www.frauenimhandwerk.de Schöne Aussichten – Verband selbständiger Frauen e. V. Regionalverband Berlin-Brandenburg Schlüterstraße 64, 10625 Berlin Telefon: 	 030 / 31 01 86 14 E-Mail: 	 berlin@schoene-aussichten.de Internet: 	 www.schoene-aussichten.de Verband deutscher Unternehmerinnen e. V. (VdU) Glinkastraße 32, 10117 Berlin Telefon: 	 030 / 20 05 91 90 E-Mail: 	 info@vdu.de Internet: 	 www.vdu.de Weitere Adressen und Links finden Sie im Internet unter www.berlin.de/sen/frauen.

Banken

Berliner Bank AG & Co. KG Niederlassung der Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG Spezialberatung Existenzgründung Hardenbergstraße 32, 10623 Berlin Herr Norman Schuster Telefon: 	 030 / 31 09-25 72 E-Mail: 	 norman.schuster@berliner-bank.de Internet: 	 www.berliner-bank.de/existenzgruendung Berliner Sparkasse KompetenzCenter Gründungen und Unternehmensnachfolge Badensche Straße 23, 10715 Berlin Existenzgründungen: Herr Dr. Christian Segal Telefon: 	 030 / 86 98-55 50 Unternehmensnachfolge: Herr Andreas Gruner Telefon: 	 030 / 86 98-55 51 E-Mail: 	 gruendungen@berliner-sparkasse.de und 		 	 nachfolge@berliner-sparkasse.de Internet: 	 www.berliner-sparkasse.de/existenz und 	 www.berliner-sparkasse.de/nachfolge Berliner Volksbank eG GründerCenter Fasanenstraße 85, 10623 Berlin Herr Guido Wegner Telefon:	 030 / 30 63-13 17 E-Mail:	 gruendercenter@berliner-volksbank.de Internet:	 www.berliner-volksbank.de Commerzbank AG Potsdamer Straße 125, 10783 Berlin Telefon: 	 030 / 26 53-41 34 Internet: 	 www.commerzbank.de Deutsche Bank AG Privat- und Geschäftskunden Spezialberatung Finanzierung Otto-Suhr-Allee 6–16, 10585 Berlin Telefon: 	 030 / 34 07-0 Internet: 	 www.deutsche-bank.de

144

Register A
AFBG/Meister-BAföG 	 Arbeits- und Ausbildungsplätze für Schwerbehinderte 	 Ausbildungszuschuss 	 84 86 87

E
eBusiness Lotse Berlin	 Einfach Intuitiv – Usability für den Mittelstand	 Eingliederungszuschuss nach §§ 88 ff. SGB III 	 Einstiegsqualifizierung nach § 54 a SGB III 	 99 100 89 90 101 35 21 22 64 23 36 65 115 f. 113 f. 66 67

B
BBB-Express! 	 BBB-Start! Coachingprogramm für Existenzgründer 	 Beratungsangebote der Bezirksämter 	 Beratungsangebote der IBB sowie ihrer 	 Einrichtungen und Initiativen Beratungsangebote für Unternehmerinnen 	 und Gründerinnen Beratungsförderung 	 Berlin Kapital 	 Berlin Kredit 	 Berlin Kredit Innovativ 	 Berlin Start 	 Berliner Jobcoaching bei Unternehmen 	 Beteiligungen der MBG 	 BMWI-Innovationsgutscheine (go-Inno) 	 Bürgschaft ohne Bank (BoB) 	 Bürgschaften für Investitions- und Betriebsmittelkredite 	 Bürgschaften für Leasingfinanzierungen 	 Business Angels Club Berlin-Brandenburg e. V. 	 Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg 	 28 18 108 ff. 111 f. 118 96 29 30 62 19 88 31 97 32 33 34 111 20

Energieberatung Mittelstand	 ERP-Beteiligungsprogramm 	 ERP-Gründerkredit – StartGeld	 EPR-Gründerkredit – Universell	 ERP-Innovationsprogramm 	 ERP-Kapital für Gründung 	 ERP-Regionalförderprogramm 	 ERP-Startfonds 	 Erste Anlaufstellen für technologieorientierte 	 Unternehmen Erste Anlaufstellen für Unternehmen und 	 Existenzgründungen EXIST-Forschungstransfer 	 EXIST-Gründerstipendium 	

F
Filmproduktion: Filmförderung und 	 Standortmarketing Filmproduktion: Zwischenfinanzierung 	 Förderinitiative KMU-innovativ des BMBF 	 37 38 68

G
Garantien für Arbeitnehmerbeteiligungen 	 39 126 127 102 120 ff. 124 24 40 125 Gewerbegrundstücke/Erbbaurechte 	 Gewerbegrundstücke/Verkauf 	 Gründercoaching Deutschland	

C
Coaching BONUS	 98

D
Design Transfer Bonus 	 63

Gründer- und Innovationszentren 	 Gründerinnenzentren 	 Gründungszuschuss 	 GRW Gemeinschaftsaufgabe 	 GSG Berlin	

Anhang

Registe r

145

H
Handwerker-Sofortkredit 	 High-Tech Gründerfonds 	 Horizont 2020	 41 69 70

P
Potenzialberatung 	 Pro FIT-Frühphasenfinanzierung	 Pro FIT-Projektfinanzierung	 Programm für Internationalisierung	 103 73 75 55 77

I
IBB Beteiligungsgesellschaft mbH 	 IBB Business Team GmbH 	 IBB-Wachstumsprogramm 	 INNO-KOM-Ost/Innovationskompetenz-Ost 	 INVEST – Zuschuss für Wagniskapital	 112 112 42 72 43

Programm Innovationsassistent/-in 	

Q
Qualifizierungsberatung in Unternehmen 	 104

S
Schulungsförderung für Workshops	 und Veranstaltungen 105 78 107 79 58

K
KapitalPLUS	 KfW-Energieeffizienzprogramm	 KfW-Filmfinanzierung 	 KfW-Programm Erneuerbare Energien 	 KfW-Umweltprogramm	 KfW-Unternehmerkredit	 KMU-Fonds 	 KMU-Fonds – Mikrokredite bis 25 TEUR 	 Konsolidierungsfonds 	 44 45 46 47 48 49 50 51 52

Service für Technologietransfer und Cross-Innovation 	 SIGNO Erfinderfachauskunft 	 SIGNO KMU-Patentaktion 	 Sofortkredit für Kaufleute 	

T
Transfer BONUS 	 80

V
VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin 	 VC Fonds Technologie Berlin 	 59 81

L
Landeseigene Gewerbegrundstücke/Erbbaurechte 	 Landeseigene Gewerbegrundstücke/Verkauf 	 Landeszuschuss des Landes Berlin für KMU	 Lehrgangskosten der beruflichen Weiterbildung 	 Liquiditätsfonds 	 126 127 91 92 53

W
WeGebAU 	 Weitere Beratungsangebote für 	 technologieorientierte Unternehmen 93 116 f.

M
Meister-BAföG 	 Meistergründungsprämie 	 Mikrokredite bis 25 TEUR 	 Mikromezzaninfonds Deutschland	 84 25 51 54

Z
Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) 	 82

146

Impressum
Investitionsbank Berlin Unternehmenskommunikation Bundesallee 210, 10719 Berlin Postanschrift: 10702 Berlin Die Förderfibel 2015/2016 entstand in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung. Sie erscheint auf Deutsch in einer Druckfassung sowie auf Deutsch und Englisch im PDF-Format, das im Internet unter www.ibb.de/foerderfibel heruntergeladen werden kann. Die gedruckte deutsche Fassung der Förderfibel 2015/2016 erhalten Sie kostenlos bei der Investitionsbank Berlin sowie bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung und bei den Beratungsstellen der Bezirksämter. Berlin, April 2015
        
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