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Full text: Beteiligungsbericht ... des Landkreises Augsburg Issue 2014

Beteiligungsbericht
2014
des Landkreises Augsburg

Herausgeber:

Redaktion:

Herstellung:

Landratsamt Augsburg
Prinzregentenplatz 4, 86150 Augsburg
Internet: www.landkreis-augsburg.de
Gunther Füßle, Michaela Wagner
(Beteiligungsverwaltung)
Tel.: +49 (8 21) 31 02 – 21 77, Fax: - 11 77
e-mail: Gunther.Fuessle@lra-a.bayern.de
Landratsamt Augsburg, Mai 2015

Beteiligungsbericht
2014
des Landkreises Augsburg

Inhalt
Vorwort .................................................................................................................................................... 3

Beteiligungsstruktur................................................................................................................................. 5
Abschlussprüfer der Beteiligungen .......................................................................................................... 7
Kurzübersicht ........................................................................................................................................... 9

Aufgabenbereich Entsorgung:
Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA) .............................................................................................. 11
Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Augsburg .............................................................................. 17
Abfallzweckverband Augsburg (AZV) ..................................................................................................... 23
Zweckverband für die Beseitigung tierischer Nebenprodukte Aichach-Friedberg (ZTA) ...................... 29

Aufgabenbereich Gesundheit:
Klinikum Augsburg ................................................................................................................................. 33
Krankenhauszweckverband Augsburg (KZVA) ....................................................................................... 39
Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen ................................................................................. 45
Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg (ZRF) .................................. 53

Aufgabenbereich Verkehr:
Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund GmbH .................................................................................... 61

Aufgabenbereich Wirtschaft, Wirtschaftsförderung, Arbeitsmarkt:
Augsburg Innovationspark GmbH .......................................................................................................... 67
Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH (ASMV) ........................... 73
IT-Gründerzentrum GmbH ..................................................................................................................... 81
Jobcenter Augsburger Land ................................................................................................................... 87
Kreisenergiewerke Landkreis Augsburg GmbH ..................................................................................... 91
Kreissparkasse Augsburg ....................................................................................................................... 93
Regio Augsburg Tourismus GmbH ....................................................................................................... 101
Regio Augsburg Wirtschaft GmbH ....................................................................................................... 107
Regionaler Planungsverband Augsburg ............................................................................................... 113
Sparkassenzweckverband Landkreis Augsburg und Stadt Schwabmünchen ...................................... 119
Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA) ........................................................................................... 123
Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH (SKA II) i. L................................................................................ 131
1

Aufgabenbereich Wohnungsbau und -verwaltung:
Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg (WBL)................................................................... 137

Aufgabenbereich Bildung und Kultur, Landschaftspflege:
Klostermühlenmuseum Thierhaupten gGmbH.................................................................................... 143
Landschaftspflegeverband Zusam ....................................................................................................... 147
Zweckvereinbarung Berufsschulwesen ............................................................................................... 151
Zweckvereinbarung Jugendzeltplatz Rücklenmühle............................................................................ 153
Zweckvereinbarung Medienzentrum Augsburg .................................................................................. 155
Zweckvereinbarung Schwäbisches Volkskundemuseum Oberschönenfeld ........................................ 157

Dach-, Spitzen- und vergleichbare Verbände ...................................................................................... 159
Vereine ................................................................................................................................................. 161

2

Vorwort

Liebe Kolleginnen und Kollegen des Kreistages,
liebe Leserinnen und Leser!
Einen großen Teil seiner Aufgaben in der Daseinsvorsorge nimmt der Landkreis Augsburg außerhalb
der klassischen Landkreisverwaltung in Form von Beteiligungen wahr. Gestaltungsformen des öffentlichen Rechts sind beispielsweise Eigenbetriebe, Zweckverbände oder Kommunalunternehmen.
Mit dem 13. Beteiligungsbericht legen wir Ihnen eine Zusammenfassung aller Beteiligungen des Landkreises Augsburg an Unternehmen und Einrichtungen, unabhängig von ihrer Rechtsform, vor. Darin
wird ersichtlich, an welchen Gesellschaften der Landkreis Augsburg mit welchem Anteil beteiligt ist
und welche Personen in den Gremien vertreten sind. Wegen unserer vielfältigen Beteiligungen hat die
Bedeutung kommunaler Unternehmen weiter zugenommen und die Erwartungen an das Beteiligungsmanagement werden immer höher.
Die Darstellung der einzelnen Unternehmen wurde vereinheitlicht, um einen schnellen und informativen Überblick zu vermitteln. Die Unternehmen werden jeweils mit ihrem spezifischen Unternehmenszweck beschrieben und wichtige rechtliche und wirtschaftliche Daten abgebildet. Als Beitrag zu
einer größeren Transparenz der kommunalen Beteiligungen und zur Verbesserung der Steuerung und
Kontrolle der wirtschaftlichen Betätigungen geht der Bericht auch in diesem Jahr wieder über die gesetzlich geforderten Angaben hinaus. Die Grundlage dafür bilden die geprüften Jahresabschlüsse der
Gesellschaften und anderer Einrichtungen für das Geschäftsjahr 2013. Der Landkreis Augsburg ist zudem Mitglied in zahlreichen Vereinen.
Dieser Beteiligungsbericht belegt, dass der Landkreis Augsburg gemeinsam mit seinen Partnern vielfältige Leistungen erbringt. Die Bereiche, in welchen auch untereinander zusammengearbeitet wird,
reichen weit in das tägliche Leben hinein und sind wichtig für das Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger. Die Vielzahl der Unternehmen im Augsburger Land signalisieren nicht nur Gestaltungskraft und
Potential, sondern sichern auch knapp 7.000 attraktive Arbeitsplätze.
Mit einer hohen Anziehungskraft für Wirtschaft und Industrie sowie einer ausgezeichneten Lebensqualität bleibt unser Landkreis als fortschrittliche und dynamische Wachstumsregion weiterhin eine
gute Adresse!
Augsburg, im Mai 2015
Ihr

Martin Sailer
Landrat
Vorwort

3

4

Vorwort

Beteiligungsstruktur
Beteiligungen des
Landkreises Augsburg

privatrechtlich

Gesellschaften
mbH
Abfallverwertung
Augsburg GmbH (AVA)
(mittelbar)

Augsburg
Innovationspark GmbH

öffentlich-rechtlich

ohne
Rechtspersönlichkeit

sonstige

Dachverbände

Kommunaler
Arbeitgeberverband e. V.
(KAV)

Eigenbetriebe

Abfallwirtschaftsbetrieb
des Landkreises Augsburg

mit
Rechtspersönlichkeit
Dachverbände

Bayerischer Kommunaler
Prüfungsverband (BKPV)

Bayerischer Landkreistag

Zweckvereinbarungen
Augsburger Schwabenhallen,
Messe-/Veranstaltungs GmbH
(ASMV)

Augsburger Verkehrsverbund
GmbH (AVV)

IT-Gründerzentrum GmbH

Vereine
(auszugsweise)
Berufsschulwesen
Erholungsgebieteverein e. V.
(EVA)

Heimatverein für den
Landkreis Augsburg e. V.

Klostermühlenmuseum
Thierhaupten gGmbH

Kompetenzzentrum Umwelt
Augsburg-Schwaben
KUMAS e. V.

Kreisenergiewerke
Landkreis Augsburg GmbH

Landschaftspflegeverband
Landkreis Augsburg e. V.

Naturpark Augsburg Westliche
Wälder e. V.

Regio Augsburg
Tourismus GmbH

Jugendzeltplatz Rücklenmühle

Startkapital-Fonds Augsburg
GmbH (SKA)
(stille Beteiligung)

Kreissparkasse Augsburg
(mittelbar)

Medienzentrum Augsburg
Kommunalunternehmen
Klinikum Augsburg
(mittelbar)
Schwäbisches
Volkskundemuseum
Oberschönenfeld

sonstige
beschr. rechtsfähig

Jobcenter Augsburger Land

(mittelbar)

Regio Augsburg
Wirtschaft GmbH

Anstalten

Regio Augsburg
Energie e. V.

gKU Wertachkliniken
Bobingen und
Schwabmünchen

Zweckverbände

Abfallzweckverband Augsburg
(AZV)

Krankenhauszweckverband
Augsburg (KZVA)

Verkehrsverein Region
Augsburg e. V.

Volkshochschule Augsburger
Land e. V.
Startkapital-Fonds Augsburg II
GmbH (SKA II) i. L.
(stille Beteiligung)

Landschaftspflegeverband
Zusam

Regionaler Planungsverband
Augsburg (RPV)

Sparkassenzweckverband
Landkreis Augsburg u.
Stadt Schwabmünchen
Wohnungsbau GmbH für den
Landkreis Augsburg
(WBL)
Zweckverband für
Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung (ZRF)

Zweckverband für die
Beseitigung tierischer
Nebenprodukte
Aichach-Friedberg (ZTA)

Beteiligungsstruktur

5

6

Beteiligungsstruktur

Abschlussprüfer der Beteiligungen
Abschlussprüfer der Beteiligungen an Gesellschaften des privaten Rechts
Unternehmen

2011

2012

2013

B.R.M. Mattern GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesell.,
Fürstenfeldbruck

B.R.M. Mattern GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesell.,
Fürstenfeldbruck

S & P GmbH,
Wirtschaftsprüfungsgesell.,
Augsburg

-

-

KPMG
Bayerische Treuhandgesell.,
Wirtschaftsprüfungsgesell.,
Steuerberatungsgesell.

Dr. Jur. Günter Tolls
Wirtschaftsprüfer,
Steuerberater,
Königsbrunn

Dr. Jur. Günter Tolls
Wirtschaftsprüfer,
Steuerberater,
Königsbrunn

Dr. Jur. Günter Tolls
Wirtschaftsprüfer,
Steuerberater,
Königsbrunn

Augsburger
Verkehrsverbund GmbH
(AVV)

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft,
Wirtschaftsprüfungsgesell.,
München

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft,
Wirtschaftsprüfungsgesell.,
München

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft,
Wirtschaftsprüfungsgesell.,
München

IT-Gründerzentrum GmbH

Ott & Partner,
Wirtschaftsprüfungsgesell.,
Augsburg

Abfallverwertung
Augsburg GmbH
(AVA)

Augsburg Innovationspark
GmbH

Augsburger Schwabenhallen
Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH
(ASMV)

R&B
R&B
Revisions- und Beratungs GmbH, Revisions- und Beratungs GmbH,
Wirtschaftsprüfungsgesell.,
Wirtschaftsprüfungsgesell.,
Augsburg
Augsburg

Rechnungsprüfungsausschuss
des
Landkreises Augsburg

Rechnungsprüfungsausschuss
des
Landkreises Augsburg

Rechnungsprüfungsausschuss
des
Landkreises Augsburg

-

-

-

Regio Augsburg
Tourismus GmbH

Knoll & Starrach GbR,
Wirtschaftsprüfungsgesell.,
Steuerberatungsgesell.,
Augsburg

Hummel. Kollegen,
Wirtschaftsprüfer,
Steuerberater,
Augsburg

Hummel. Kollegen,
Wirtschaftsprüfer,
Steuerberater,
Augsburg

Regio Augsburg
Wirtschaft GmbH

Scheidle & Partner
Wirtschaftsprüfungsgesell.,
Steuerberatungsgesell.,
Augsburg

Startkapital-Fonds
Augsburg GmbH
(SKA)

S & P GmbH,
Wirtschaftsprüfungsgesell.,
Augsburg

Walter Gröb Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesell.,
Steuerberatungsgesell.,
Augsburg

S & P GmbH,
Wirtschaftsprüfungsgesell.,
Augsburg

Startkapital-Fonds
Augsburg II GmbH
(SKA II)

S & P GmbH,
Wirtschaftsprüfungsgesell.,
Augsburg

S & P GmbH,
Wirtschaftsprüfungsgesell.,
Augsburg

S & P GmbH,
Wirtschaftsprüfungsgesell.,
Augsburg

Verband bayerischer
Wohnungsunternehmen,
Gesetzlicher Prüfungsverband, München

Verband bayerischer
Wohnungsunternehmen,
Gesetzlicher Prüfungsverband, München

Verband bayerischer
Wohnungsunternehmen,
Gesetzlicher Prüfungsverband, München

Klostermühlenmuseum
Thierhaupten gGmbH

Kreisenergiewerke
Landkreis Augsburg GmbH

Wohnungsbaugesellschaft
f. d. Landkreis Augsburg
(WBL)

R&B
R&B
Revisions- und Beratungs GmbH, Revisions- und Beratungs GmbH,
Wirtschaftsprüfungsgesell.,
Wirtschaftsprüfungsgesell.,
Augsburg
Augsburg

Abschlussprüfer

7

(Abschluss-)Prüfer der juristischen Personen des öffentlichen Rechts
Unternehmen

2011

2012

2013

Abfallwirtschaftsbetrieb
des Landkreises
Augsburg

Bayerischer Kommunaler
Prüfungsverband BKPV,
München

Bayerischer Kommunaler
Prüfungsverband BKPV,
München

Bayerischer Kommunaler
Prüfungsverband BKPV,
München

Abfallzweckverband Augsburg
(AZV)

Bayerischer Kommunaler
Prüfungsverband BKPV,
München

Bayerischer Kommunaler
Prüfungsverband BKPV,
München

Bayerischer Kommunaler
Prüfungsverband BKPV,
München

Jobcenter Augsburger Land

Bayerischer Kommunaler
Prüfungsverband BKPV,
München

Bayerischer Kommunaler
Prüfungsverband BKPV,
München

Bayerischer Kommunaler
Prüfungsverband BKPV,
München

Krankenhauszweckverband
Augsburg
(KZVA)

Rechnungsprüfungsamt der
Stadt Augsburg und Bayerischer
Kommunaler Prüfungsverband
BKPV, München

Rechnungsprüfungsamt der
Stadt Augsburg und Bayerischer
Kommunaler Prüfungsverband
BKPV, München

Rechnungsprüfungsamt der
Stadt Augsburg und Bayerischer
Kommunaler Prüfungsverband
BKPV, München

Prüfungsstelle des
Sparkassenverbandes Bayern,
München

Prüfungsstelle des
Sparkassenverbandes Bayern,
München

Prüfungsstelle des
Sparkassenverbandes Bayern,
München

Landschaftspflegeverband
Zusam

Bayerischer Kommunaler
Prüfungsverband BKPV,
München

Bayerischer Kommunaler
Prüfungsverband BKPV,
München

Bayerischer Kommunaler
Prüfungsverband BKPV,
München

Regionaler Planungsverband
Augsburg
(RPV)

Bayerischer Kommunaler
Prüfungsverband BKPV,
München

Bayerischer Kommunaler
Prüfungsverband BKPV,
München

Bayerischer Kommunaler
Prüfungsverband BKPV,
München

Sparkassenzweckverband
Landkreis Augsburg und Stadt
Schwabmünchen

Prüfungsstelle des
Bayerischen Sparkassenund Giroverbandes,
München

Prüfungsstelle des
Bayerischen Sparkassenund Giroverbandes,
München

Prüfungsstelle des
Bayerischen Sparkassenund Giroverbandes,
München

Gemeinsames
Kommunalunternehmen
Wertachkliniken Bobingen und
Schwabmünchen

Dr. Fritz Städele
Wirtschaftsprüfungsgell.,
Steuerberatungsgesell.,
Kempten (Allgäu)

Dr. Fritz Städele
Wirtschaftsprüfungsgell.,
Steuerberatungsgesell.,
Kempten (Allgäu)

Dr. Fritz Städele
Wirtschaftsprüfungsgell.,
Steuerberatungsgesell.,
Kempten (Allgäu)

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesell.,
Stuttgart

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesell.,
Stuttgart

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesell.,
Stuttgart

Staatliches Rechnungsprüfungsamt,
Landratsamt Augsburg

Bayerischer Kommunaler
Prüfungsverband BKPV,
München

Bayerischer Kommunaler
Prüfungsverband BKPV,
München

Bayerischer Kommunaler
Prüfungsverband BKPV,
München

Bayerischer Kommunaler
Prüfungsverband BKPV,
München

Bayerischer Kommunaler
Prüfungsverband BKPV,
München

Kreissparkasse
Augsburg

Kommunalunternehmen
Klinikum Augsburg

Zweckverband für
Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung
Augsburg (ZRF)
Zweckverband für die
Beseitigung tierischer
Nebenprodukte AichachFriedberg
(ZTA)

8

Abschlussprüfer

Kurzübersicht
der Beteiligungen des Landkreises Augsburg zum 31.12.2013
Beteiligungen
des Landkreises Augsburg

Anteil des
Landkreises Augsburg
unmittelbar

Stammkapital

Bilanzgewinn/
-verlust

Bilanzsumme

Anzahl
Mitarbeiter

mittelbar über

Entsorgung:
Abfallverwertung Augsburg GmbH
(AVA)
Abfallwirtschaftsbetrieb des
Landkreises Augsburg

AZV

13.000.000 €

97.585.000 €

3.744.000 €

162

500.000 €

58.807.989 €

-9.262.280 €

15

100 %

Abfallzweckverband Augsburg (AZV)

für 2013 keine
Verbandsumlage

VerwaltungsHh: 837.209 €
VermögensHh: 755.400 €

2

Zweckverband für die Beseitigung
tierischer Nebenprodukte
Aichach-Friedberg (ZTA)

ca. 17,7 % an
Verbandsumlage

VerwaltungsHh: 472.119 €
VermögensHh:
81 €

-/-

Gesundheit:
Klinikum Augsburg
Krankenhauszweckverband Augsburg
(KZVA)
Wertachkliniken
Bobingen und Schwabmünchen
Zweckverband für Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung Augsburg (ZRF)

KZVA

20.451.000 €

356.549.845 €

- 55.131.148 €

5.447

8.004.605 €

70.801.213 €

- 3.269.537 €

36

100.000 €

50.001.018 €

0

500

VerwaltungsHh: 1.257.450 €
VermögensHh:
15.231 €

6

ca. 28 % an
Verbandsumlage
85 % an
Verlustbeteiligung
Verbandsumlage
28,13 %
Betrieb der ILS
22,32 %

Verkehr:
Augsburger Verkehrsverbund GmbH
(AVV)

25 %

25.600 €

14.147.666 €

0

24

25 %

50.000 €

194.406 €

-23.655

-/-

20,44 %

1.292.699 €

40.146.664 €

- 17.401.872 €

20

IT-Gründerzentrum GmbH

30 %

25.000 €

322.751 €

-841 €

6

Kreisenergiewerke
Landkreis Augsburg GmbH

100 %

25.000 €

-

-

-

Sparkassenzweckverband

143.509.651 €

3.179.733.007 €

2.858.858 €

636

Verkehrsverein
Region Augsburg e.V.

100.000 €

466.509 €

25.484 €

21

25.000 €

638.017 €

26.241 €

16

Wirtschaft, Wirtschaftsförderung,
Arbeitsmarkt:
Augsburg Innovationspark GmbH
Augsburger Schwabenhallen Messeund Veranstaltungs GmbH (ASMV)

Kreissparkasse Augsburg
Regio Augsburg Tourismus GmbH
Regio Augsburg Wirtschaft GmbH
Regionaler Planungsverband Augsburg
Sparkassenzweckverband Landkreis
Augsburg und
Stadt Schwabmünchen
Startkapital-Fonds Augsburg GmbH
(SKA)
Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH
(SKA II) i. L.

30 %
keine
Verbandsumlage

VerwaltungsHh: 89.099 €
VermögensHh: 48.177 €
kein eigener Haushalt;
Finanzbedarf wird durch die
Kreissparkasse Augsburg getragen

keine
Verbandsumlage

-/-

2,01 %

153.388 €

351.850 €

4.183 €

-/-

2,61 %

81.400 €

197.377 €

14.384 €

-/-

56,89 %

3.235.455 €

144.064.372 €

991.196 €

39

100 %

25.565 €

176.631 €

0

7

VerwaltungsHh: 33.422 €
VermögensHh: 22.033 €

-/-

Wohnungsbau und -verwaltung:
Wohnungsbau GmbH für den Landkreis
Augsburg (WBL)
Bildung und Kultur, Landschaftspflege:
Klostermühlenmuseum Thierhaupten
gGmbH
Landschaftspflegeverband Zusam

50 %

Kurzübersicht

9

10

Kurzübersicht

Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA)
Sitz und Anschrift des Unternehmens
Abfallverwertung Augsburg GmbH
Am Mittleren Moos 60
86167 Augsburg
Tel.:
0821 7409-0
Fax:
0821 7409-100
E-Mail: info@ava-augsburg.de
Internet: www.ava-augsburg.de

Gegenstand des Unternehmens
Gegenstand des Unternehmens ist der Bau und der Betrieb von Abfallverwertungs- und
-behandlungsanlagen für Siedlungsabfälle, die im Gebiet des Abfallzweckverbands Augsburg (AZV)
anfallen. Die Gesellschaft kann andere Entsorgungs- und Verwertungsleistungen, z.B. im Rahmen
des „Dualen Systems“, erbringen.

Gesellschafter
Anteil


Abfallzweckverband Augsburg (AZV)

74,99 %



Schwäbische Entsorgungsgesellschaft mbH (SE)

25,01 %

Der Landkreis Augsburg ist über den Abfallzweckverband Augsburg mittelbar beteiligt.

Organe der Gesellschaft
Gesellschafterversammlung
Aufsichtsrat:

Dr. Kurt Gribl
Oberbürgermeister
Vorsitzender
Dr. Markus Litpher
Vorstandsmitglied der LEW
Stellvertretender Vorsitzender

für den Landkreis Augsburg sind im Aufsichtsrat vertreten:
Walter Aumann
Kreisrat
1. Bürgermeister Lorenz Müller
Kreisrat
Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA)

11

Geschäftsführung:

Dirk Matthies

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung im Jahr 2013 einschließlich Sachbezüge und Tantiemen
betrugen 194.172,54 €. Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich in 2013 auf 35.000 €.

Stammkapital
Das Stammkapital beträgt

13.000.000 €.

Beteiligungen an anderen Unternehmen
„AVA+GSB - Ihre Komplett-Entsorger für Krankenhausmüll“ (ARGE)
Gründung in 1995
Partner: Gesellschaft zur Entsorgung von Sondermüll in Bayern mbH, München
Die Anteilsverhältnisse werden am Geschäftsjahresende entsprechend der entsorgten
Jahrestonnage festgelegt.
Mit Vertrag vom 18./24.07.2012 einigten sich die AVA GmbH und die GSB Sonderabfall-Entsorgung
Bayern GmbH (GSB), ihre bisherige gesellschaftsrechtliche Kooperation im Bereich der
Krankenhausabfallentsorgung zu beenden. Es wurde vereinbart, dass die ARGE zum 31.07.2012
ihren operativen Geschäftsbetrieb einstellt und in der Folge liquidiert wird. Die Entsorgung der
Krankenhausabfälle wird künftig von der AVA GmbH organisiert werden. Um die
Entsorgungssicherheit für die in bayerischen Krankenhäusern und Arztpraxen anfallenden Abfälle
jederzeit sicherzustellen, wurde eine entsprechende Kooperation zwischen beiden Unternehmen
vereinbart.
Mit Vertrag vom 10./18.01.2013 wurde seitens der Gesellschafter die Liquidation rückwirkend zum
31.10.2012 und die Übernahme sämtlicher Aktiva und Passiva durch die AVA GmbH beschlossen. Die
vollständige Barauskehrung wurde zum 31.12.2013 vollzogen.

Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2013
Die Abfallverwertungsanlage Augsburg mit ihren wesentlichen Komponenten Abfallheizkraftwerk,
Krankenhausmüllverbrennung und Kompostierung bzw. Bioabfallvergärung, garantiert die
Umsetzung der abfallwirtschaftlichen Ziele des AZV, dessen Mitglied u. a. der Landkreis Augsburg ist.
Um den Energiebereich weiter zu stärken und auszubauen, stimmte der Aufsichtsrat in seiner
Sitzung am 16.02.2012 dem Vorschlag der Geschäftsführung zu, die bestehende Kompostieranlage
der AVA GmbH zu einer Vergärungsanlage umzubauen, im Weiteren diese um eine
Biogasaufbereitungsanlage zu ergänzen (Beschluss des Aufsichtsrates vom 22.11.2012). Damit kann
das in der Vergärungsanlage produzierte Rohgas auf Erdgasqualität aufbereitet werden. Der
Abnahmevertrag für das aufbereitete Biogas mit erdgas schwaben gmbH wurde von den
Vertragsparteien am 05.12.2012 unterzeichnet. In den Jahren 2013 und 2014 investiert die AVA rund
17,4 Mio. € für die Integration einer Bioabfallvergärungsanlage und einer Biogasaufbereitungsanlage
in die vorhandene Kompostierungsanlage. Ab Mitte Oktober 2013 wurde mit der Befüllung der
Fermenter begonnen und erstmals Bioabfälle aufgegeben. Die erste Einspeisung von aufbereitetem
Biogas erfolgte am 18.12.2013.
Das Geschäftsfeld Energie nimmt mit einem Anteil von inzwischen 16 % an den gesamten
Umsatzerlösen der AVA GmbH einen immer wichtigeren Stellenwert für die zukünftige
Unternehmensentwicklung ein. So konnten im Jahr 2013 200.000 MWh Fernwärme und 70.000
MWh Strom abgegeben werden, was durch die im Jahr 2010 in Betrieb genommene
12

Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA)

Dachphotovoltaikanlage der AVA GmbH und durch die Nutzung des Energiepotenzials der
vorhandenen Bioabfälle mit dem Bau der Vergärungsanlage im Berichtsjahr unterstützt wird.
Ferner wurde am 07.01.2013 mit dem ersten „Andocken“ eins Wärmecontainers am Schulzentrum
Friedberg der „Mobile Wärmetransport“ – als bayernweites Pilotprojekt – in Betrieb genommen. Die
Wärme-Grundlast des Schulzentrums wird seither sicher und kostengünstig mit umweltfreundlicher
Wärme aus dem Abfallheizkraftwerk der AVA gedeckt.
Im Berichtsjahr wurde in den verschiedenen Anlagenteilen eine Gesamtinputmenge von 267.887
Tonnen verzeichnet (Vorjahr: 296.569 Tonnen). Der Mengenrückgang gegenüber dem Vorjahr um
rund 28.700 Tonnen resultiert aus dem Umbau der Kompostierungs- in eine
Bioabfallvergärungsanlage. Hierbei mussten erhebliche Mengen umgeleitet bzw. in der Anlage
umgeschlagen und abgesteuert werden.

Die Gesellschaft erzielte im Berichtsjahr Umsatzerlöse in Höhe von 38.490 T€. Zusammen mit den
aktivierten Eigenleistungen und den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 2.127 T€ wurde
eine Gesamtleistung von insgesamt 40.617 T€ erbracht. Nach Abzug der betrieblichen
Aufwendungen wie Materialaufwand, Personalaufwand, Abschreibungen und sonstigen
betrieblichen Aufwendungen von insgesamt 32.291 T€ ergibt sich ein betriebliches Ergebnis in Höhe
von 8.326 T€. Die Berücksichtigung des Zinsergebnisses mit -2.704 T€ sowie der Steuern mit -1.878
T€ führt letztlich zu einem Jahresergebnis in Höhe von 3.744 T€ (Vorjahr 3.299 T€).

Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA)

13

Bilanzdaten
Bilanzdaten (T€)

Aktiva
zum 31.12.

2013

Anlagevermögen

in %
81.593

84%

2013 zu 2012

in %

5.660

2012

7%

in %
75.933

82%

davon
Immaterielles Verm.

280

2

278

Sachanlagen

81.313

5.658

75.655

Finanzanlagen

0

0

0

Umlaufvermögen

15.906

16%

-348

-2%

16.254

18%

davon
Vorräte

1.514

110

Forderungen

4.781

491

4.290

liquide Mittel

9.611

-949

10.560

Aktiver RAP

Bilanzsumme
Bilanzdaten (T€)

1.404

86

0%

26

43%

60

0%

97.585

100%

5.338

6%

92.247

100%

Passiva
zum 31.12.

Eigenkapital

2013

in %
26.357

27%

2013 zu 2012

in %

2.293

10%

2012

in %
24.064

26%

davon
Gezeichnetes Kapital

13.000

0

13.000

Gewinn-/Verlustvortrag

9.614

1.849

7.765

Bilanzgewinn/-verlust

3.743

444

3.299

Rückstellungen

5.617

6%

-654

-10%

6.271

7%

davon
Pensionsrückstellungen

496

16

Steuerrückstellungen

457

457

0

Sonstige Rückst.

4.664

-1.127

5.791

Verbindlichkeiten

65.569

67%

3.657

480

6%

61.912

67%

davon
Verb. > 1 Jahr

55.568

3.553

52.015

Verb. < 1 Jahr

10.001

104

9.897

Passiver RAP

42

0%

42

0%

0

0%

Bilanzsumme

97.585

100%

5.338

6%

92.247

100%

14

Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA)

Gewinn- und Verlustrechnung
GuV - Daten (T€)
2013
Umsatz

2013 zu 2012
38.490

Bestandsveränd. u. aktiv. Eigenl.

in %

2012

2.173

36.317

54

-17

71

2.073

162

1.911

Gesamtleistung

40.617

2.318

Materialaufwand

7.032

2.237

4.795

Personalaufwand

9.479

-850

10.329

Abschreibungen

6.625

-47

6.672

So. betriebl. Aufwendungen

9.155

-409

9.564

Betriebliches Ergebnis

8.326

1.387

Sonstige betriebl. Erträge

Beteiligungsergebnis
Zinsergebnis

6%

38.299

20%

6.939

0

-731

731

-2.704

183

-2.887

5.622

839

Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit
a. o. Aufwand / a. o. Erträge

18%

4.783

0

0

0

Steuern

1.878

394

1.484

Jahresergebnis

3.744

445

0

0

3.744

445

Gewinn-/Verlustvortrag
Bilanzgewinn/-verlust

13%

3.299
0

13%

3.299

Kennzahlen
Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (T€)
2013

2013 zu 2012

in %

2012

Cash Flow
aus laufender Geschäftstätigkeit
lt. Jahresabschluss 2013

8.787

82

1%

8.705

ordentliche Tilgung

7.439

117

2%

7.321

12.292

8.220

202%

4.072

Investitionen

Investitionsquote

3,3%

1,1%

(Gesamtinvestitionen zum fortgeschriebenen
Anschaffungswert des AV zum Jahresanfang)
Anzahl Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

162

Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA)

3

2%

159

15

Entwicklung der Umsatzerlöse in T€

38.490

36.317

38.835

39.972

44.935

44.250

45.500

46.654

25.209

20.000

33.623

30.000

46.573

40.000

47.359

51.700

53.635

51.965

50.000

55.941

59.807

60.000

63.808

70.000

10.000
0
1996

1998

2000

2002

2004

2006

2008

2010

2012

Entwicklung der AZV-Umlage in T€
50.000

54.514

60.000

40.223

40.000

0
1996

16

1998

2000

2002

2004

2006

2008

Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA)

2010

2012

0

0

0

0

0

1.362

2.240

7.176

7.459

7.783

9.340

11.058

13.033

10.000

8.162

20.000

10.621

24.014

30.000

Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Augsburg
Sitz und Anschrift des Unternehmens
Abfallwirtschaftsbetrieb
des Landkreises Augsburg
Feyerabendstraße 2
86830 Schwabmünchen
Tel.:
08232 9643-0
Fax:
08232 9643-30
E-Mail: abfallwirtschaft@lra-a.bayern.de
Internet: www.abfallwirtschaft-landkreis-augsburg.de

Gegenstand des Unternehmens
Zweck des Abfallwirtschaftsbetriebes ist es, die Vermeidung, Verwertung und sonstige Entsorgung
der im Landkreis Augsburg anfallenden Abfälle sicherzustellen.
Hierzu nimmt der Eigenbetrieb alle Aufgaben wahr, die dem Landkreis aufgrund der Abfallgesetze
als öffentlich-rechtlichem Entsorgungsträger obliegen, mit Ausnahme der durch Rechtsverordnung
des Landkreises Augsburg auf die Gemeinden sowie der durch Satzung auf den
Abfallzweckverband Augsburg (AZV) und durch Bescheid der Regierung von Schwaben auf die
Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA) übertragenen Aufgaben der Abfallentsorgung. Ihm
obliegt insbesondere, die im Landkreis Augsburg angefallenen und ihm überlassenen Abfälle aus
privaten Haushaltungen und Abfälle zur Beseitigung aus anderen Herkunftsbereichen nach Maßgabe
der Gesetze zu verwerten oder zu beseitigen. Hierzu gehört im Rahmen der Gesetze auch die
Einrichtung und Unterhaltung von Neben- und Hilfsbetrieben, die die Aufgaben des
Abfallwirtschaftsbetriebes fördern und wirtschaftlich mit ihm zusammenhängen.
Darüber hinaus war der Eigenbetrieb im Berichtszeitraum im Rahmen der Zusammenarbeit mit den
dualen Systemen wie ein privater Entsorger tätig.
Ihm obliegen weiter die Nachsorge der Deponie Hegnenbach und die anteilige Nachsorge der
endgültig abgedichteten ehemaligen Hausmülldeponie Gallenbach (Landkreis Aichach-Friedberg)
sowie alle, den Betriebszweck fördernden und ihn wirtschaftlich berührenden Hilfs- und
Nebengeschäfte.

Rechtliche Grundlage
Die Abfallwirtschaft des Landkreises Augsburg wird gemäß Beschluss des Kreistages vom 28.04.1997
nach Art. 76 der Landkreisordnung (LKrO) für den Freistaat Bayern in Verbindung mit § 1 der
Eigenbetriebsverordnung entsprechend den gesetzlichen Vorschriften und der Betriebssatzung (in
der Fassung vom 18.07.2011) als organisatorisch, verwaltungsmäßig und finanzwirtschaftlich
gesondertes wirtschaftliches Unternehmen ohne eigene Rechtspersönlichkeit (Eigenbetrieb)
geführt.

Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Augsburg

17

Organe des Eigenbetriebs
Kreistag des Landkreises Augsburg
Werkausschuss:

Martin Sailer
Landrat
Vorsitzender

1. Bürgermeister Peter Bergmeir
Kreisrat
1. Bürgermeister Konrad Dobler
Kreisrat
Franz Fendt
Kreisrat
Hannes Grönninger
Kreisrat
1. Bürgermeister a. D. Pius Kaiser
Kreisrat
Hubert Kraus
Kreisrat
Norbert Krix
Kreisrat
(ab 11.03.2013)
Rudolf Lautenbacher
Kreisrat
1. Bürgermeister Lorenz Müller
Kreisrat
1. Bürgermeister a. D. Manfred Nozar
Kreisrat
1. Bürgermeister Jürgen Schantin
Kreisrat
(bis 10.03.2013)
Joachim Schoner
Kreisrat
(ab 11.03.2013)
Siegfried Skarke
Kreisrat
(verstorben)
1. Bürgermeister Otto Völk
Kreisrat
18

Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Augsburg

1. Bürgermeister Bernhard Walter
Kreisrat
1. Bürgermeister Peter Ziegelmeier
Kreisrat

Werkleitung:

Dipl.-Verwaltungswirt (FH) Günther Prestele
Werkleiter
Dipl.-Verwaltungswirtin (FH) Sabine Schneider-Dempf
Stellvertretende Werkleiterin

Die Gesamtbezüge der Werkleitung für die Tätigkeit im Geschäftsjahr 2013 betrugen brutto incl.
Umlage an den Versorgungsverband 162.649,73 € (Vorjahr: 153.197,04 €).

Stammkapital
Das Stammkapital beträgt

500.000 €.

Beteiligungen an anderen Unternehmen
Der Landkreis Augsburg ist Mitglied im Abfallzweckverband Augsburg (AZV). Dieser gründete
zusammen mit der Schwäbischen Entsorgungsgesellschaft (SE) die Abfallverwertung Augsburg
GmbH (AVA), an der er mit 74,99 % beteiligt ist. An der Einbringung des Betriebsgrundstücks der
AVA GmbH, dessen Eigentümer der Abfallzweckverband war, war der Landkreis Augsburg beteiligt.
Der fortgeschriebene Bilanzansatz hierzu beträgt 2.924.610 €.

Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2013
Zum 01.01.1998 erfolgte die Gründung des Abfallwirtschaftsbetriebes in der Rechtsform eines
Eigenbetriebes. Er nimmt dabei die Stellung des früheren Regiebetriebes als Bestandteil der
Landkreisverwaltung ein und übernimmt damit alle Aufgaben, die dem Landkreis aufgrund der
Abfallgesetze als öffentlich-rechtlichem Entsorgungsträger obliegen. Insbesondere hat der
Abfallwirtschaftsbetrieb die im Landkreis anfallenden und ihm überlassenen Abfälle aus privaten
Haushaltungen sowie ähnliche Abfälle zu entsorgen. Er hat hierbei das Entsorgungsmonopol inne.
Die Entsorgung von Abfällen zur Beseitigung aus anderen Herkunftsbereichen (sog. Gewerbemüll)
wurde mit Ausnahme der Abfälle, welche zusammen mit den Abfällen aus privaten Haushaltungen
entsorgt werden können, bereits 1997 auf die AVA übertragen.
In seiner Sitzung am 21.05.2012 stimmte der Kreistag des Landkreises Augsburg dem Erwerb von
35 % des Gesellschaftsanteiles der Schwäbischen Entsorgungsgesellschaft (SE) an der AVA durch den
Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Augsburg zu. Dieser wurde mit Kauf- und Abtretungsvertrag
zwischen der Schwäbischen Entsorgungsgesellschaft (SE) und dem Landkreis Augsburg am
20.12.2013 notariell beurkundet. Der Verkauf und die Abtretung erfolgen mit wirtschaftlicher
Wirkung zum 01.01.2015.

Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Augsburg

19

Der Abfallwirtschaftsbetrieb war im Berichtsjahr 2013 nicht nur hoheitlich, sondern im Rahmen der
Zusammenarbeit mit den am Markt agierenden zehn dualen Systemen steuerrechtlich wie ein
privater Entsorger tätig. Dieser Aufgabenbereich umfasst dabei die Rücknahme von
Verkaufsverpackungen aus Papier, Pappe und Kartonagen, die im Wege der Mitbenutzung der
eigenen bzw. angemieteten Erfassungssysteme erfolgt. Hinzu kommen noch die Bereitstellung und
Sauberhaltung der Stellflächen für die Altglas- und Dosencontainer sowie die Beratung der Bürger
und sonstigen Endverbraucher bei Fragen zum Gelben Sack und zur Gelben Tonne sowie die
Unterstützung der Bürger bei Reklamationen.
Das Geschäftsjahr 2013 schließt mit einem Jahresverlust von 9.262.280,20 € (Vorjahr:
Jahresüberschuss von 4.955.813,79 €). Dieser resultiert aus der Bildung der Rückstellung für die
Rückgewähr von in den Jahren 2011 bis 2013 erwirtschafteten Kostenüberdeckungen. Diese
Rückstellung ist anlässlich der vom Kreistag im Jahr 2013 beschlossenen Senkung der Abfallgebühren
zum 01.01.2014 zu bilden. Das um diesen Sondereffekt bereinigte Ergebnis beträgt 141.000 €. Der
deutliche Ergebnisrückgang auch des um den Sondereffekt bereinigten Ergebnisses gegenüber dem
Vorjahr ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Aufwendungen im Zusammenhang mit der
BioEnergieTonne um rund 4.265.000 € zurückzuführen, die landkreisweit zum 01.01.2013 verdichtet
worden ist. Auch der Anstieg der Abschreibungen auf Sachanlagen um 181.000 € steht im
Zusammenhang mit dem Erwerb bzw. der Übernahme der BioEnergieTonnen. Damit einhergehend
kann aber auch ein Aufwandsrückgang bei den Restmüllbehandlungskosten von 1.100.000 €
aufgrund gesunkener Restmüllmengen verzeichnet werden. Der Rückgang bei den sonstigen
Erträgen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 582.000 € liegt im Wesentlichen darin
begründet, dass einmalig im Vorjahr Erträge aus dem Rückfluss aus der Allgemeinen Rücklage des
AZV in Höhe von 560.000 € eingegangen sind. Bei den Umsatzerlösen ist (nach Bereinigung um die
bei den Hausmüllgebühren neu gebildete Rückstellung für die Rückgewähr von
Kostenüberdeckungen 2011 bis 2013) ein Rückgang von insgesamt 278.000 € zu verzeichnen,
bedingt durch den Wegfall der Gebührenpflicht bei der BioEnergieTonne sowie gesunkene
Verwertungserlöse für Schrott und Altpapier. Die Nettozuführungen zu den Rückstellungen für die
Nachsorgekosten der Deponien Gallenbach und Hegnenbach belasten das Ergebnis mit insgesamt
227.000 €.
Obwohl sich das Jahresergebnis 2013 aufgrund der Verdichtung der BioEnergieTonne gegenüber
dem Ergebnis des Vorjahres deutlich verschlechtert hat, konnte (nach Bereinigung um die neu zu
bildende Rückstellung für die Rückgewähr von Kostenüberdeckungen 2011 bis 2013) für das Jahr
2013 ein positiver Jahresgewinn von rund 141.000 € erwirtschaftet werden. Vor diesem Hintergrund
der vom Gesetzgeber vorgegebenen Anpassung des Abfallwirtschaftskonzeptes im Hinblick auf die
Verpflichtung, Bioabfälle getrennt zu erfassen sowie der Verpflichtung zur Einhebung
kostendeckender Abfallgebühren ist die Geschäftsentwicklung aus Sicht der Werkleitung als positiv
zu beurteilen.

Durch
Einführung
der
BioEnergieTonne wurden
im ersten Betriebsjahr
bereits rund 27.000.000 kg
organische Abfälle erfasst.
Gleichzeitig hat sich die
Restmüllmenge um rund
4.700.000 kg verringert.

Restmüll-Mengen
(graue Restmülltonne)
Restmüllmengen pro Einwohner in kg

Restmüllmengen absolut in kg

42.411.000
37.699.000

175,70

157,30
2012
2013

20

Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Augsburg

Bilanzdaten
Bilanzdaten (€)

Aktiva
zum 31.12.

Anlagevermögen

2013

in %

23.445.201

40%

2013 zu 2012

in %

6.011.611

34%

2012

in %

17.433.590

28%

davon
Immaterielles Verm.

342.857

-14.896

357.753

Sachanlagen

2.410.573

-82.820

2.493.394

Finanzanlagen

20.691.771

6.109.328

14.582.443

Umlaufvermögen

35.362.788

60%

-8.705.402

-20%

44.068.190

72%

davon
Vorräte

5.000

-2.290

7.290

Forderungen

2.001.263

1.019.542

981.721

Wertpapiere

0

0

0

liquide Mittel

33.356.525

-9.722.654

43.079.180

Aktiver RAP

Bilanzsumme
Bilanzdaten (€)

0

0%

0

0%

0

0%

58.807.989

100%

-2.693.791

-4%

61.501.780

100%

Passiva
zum 31.12.

Eigenkapital

2013

in %

23.022.714

39%

2013 zu 2012

in %

-9.265.789

-29%

2012

in %

32.288.503

53%

davon
Gezeichnetes Kapital

500.000

0

500.000

Allgm. Rücklage / Kapitalrücklage

26.829.181

3.437.796

23.391.384

Gewinnrücklagen

0

0

0

Gewinn- / Verlustvortrag

4.955.814

1.514.509

3.441.305

Bilanzgewinn / -verlust

-9.262.280

-14.218.094

4.955.814

Rückstellungen

35.036.252

60%

6.661.868

23%

28.374.384

46%

davon
Pensionsrückstellungen

948.071

114.715

Steuerrückstellungen

0

0

0

Sonstige Rückst.

34.088.181

6.547.153

27.541.028

Verbindlichkeiten

749.023

1%

-89.869

833.356

-11%

838.892

1%

davon
Verb. > 1 Jahr

0

Verb. < 1 Jahr

749.023

0
-89.869

838.892

Passiver RAP

0

0%

0

0%

0

0%

Bilanzsumme

58.807.989

100%

-2.693.791

-4%

61.501.780

100%

Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Augsburg

21

Gewinn- und Verlustrechnung
GuV - Daten (€)
2013
Umsatz

2013 zu 2012

in %

2012

9.989.869

-10.231.478

20.221.348

0

0

0

Gesamtleistung

9.989.869

-10.231.478

Sonstige Erträge

1.581.339

31.279

1.550.060

Materialaufwand

17.698.652

3.304.908

14.393.744

Personalaufwand

631.298

68.695

562.603

Abschreibungen

275.927

176.963

98.963

Sonst. betriebl. Aufwendungen

338.405

-46.420

384.825

-7.373.073

-13.704.345

66.628

-351.416

228.961

-1.955.835

0

-1.604.418

0

0

0

-9.262.280

-14.218.094

a. o. Aufwand / a. o. Erträge

0

0

0

Steuern

0

0

0

-9.262.280

-14.218.094

Bestandsveränd. u. aktiv. Eigenl.

Betriebliches Ergebnis
Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen
Zinsergebnis
Abschreibungen auf Finanzanlagen

-51%

-216%

20.221.348

6.331.272

Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit

Jahresergebnis

-287%

-287%

4.955.814

4.955.814

Kennzahlen

Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (€)
2013

2013 zu 2012

in %

2012

Cash Flow
(lt. Jahresabschluss 2013)
Investitionen

Investitionsquote

-8.614.000

-14.132.000

-256%

5.518.000

227.946

-1.776.561

-89%

2.004.508

1,5%

15,1%

(Gesamtinvestitionen zum
Anschaffungswert des AV
Anzahl Mitarbeiter
(Kopfzahl)

22

15

0,0

Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Augsburg

0%

15

Abfallzweckverband Augsburg (AZV)
Sitz und Anschrift des Zweckverbandes
Abfallzweckverband Augsburg
Am Mittleren Moos 60
86167 Augsburg
Tel.:
Fax:
E-Mail:

0821 7409-181
0821 7409-184
azv@ava-augsburg.de

Aufgaben des Zweckverbandes
Der Zweckverband hat die Aufgabe, die in seinem Verbandsgebiet anfallenden Abfälle, soweit sie
thermisch behandelbar sind, zu entsorgen. Dazu gehören insbesondere Hausmüll, Sperrmüll und
hausmüllähnliche Abfälle aus Gewerbe- und Industriebetrieben. Außerdem obliegt dem
Zweckverband die Entsorgung von Garten- und Bioabfällen, soweit diese nicht eigenkompostiert
werden oder deren Entsorgung auf die kreisangehörigen Gemeinden übertragen ist. Näheres regelt
§ 4 der Verbandssatzung. Die Aufgabe umfasst dabei nicht das Einsammeln und Befördern der
vorgenannten Abfälle.
Zur Erfüllung seiner Aufgaben hat sich der Zweckverband mehrheitlich an der  Abfallverwertung
Augsburg GmbH (AVA) beteiligt und stellt durch entsprechende Verträge die Erfüllung der ihm
obliegenden Entsorgungspflichten sicher.
Die Entsorgungspflicht für die im Gebiet des AZV anfallenden und zu überlassenden thermisch
behandelbaren Abfälle zur Beseitigung aus anderen Herkunftsbereichen als privaten Haushaltungen
ist mit Bescheid der Regierung von Schwaben vom 08.07.2003 auf die AVA, befristet bis zum
31.12.2009, übertragen worden. Mit Genehmigungsbescheid vom 17.11.2009 der Regierung von
Schwaben wurde die Übertragung der Entsorgungspflicht auf die AVA bis zum 31.12.2015
verlängert.
Der Zweckverband erfüllt seine Aufgabe ohne Gewinnabsicht. Er dient ausschließlich und
unmittelbar gemeinnützigen Zwecken im Sinne des Steuerrechts.
Das Recht zum Erlass von Satzungen zur Regelung der Abfallbeseitigung und zur Erhebung von
Gebühren verbleibt bei den Verbandsmitgliedern.

Verbandsmitglieder
Stadt Augsburg
Landkreis Augsburg
Landkreis Aichach-Friedberg

Abfallzweckverband Augsburg (AZV)

23

Organe des Zweckverbandes
Verbandsversammlung:

Martin Sailer
Landrat
Verbandsvorsitzender
Christian Knauer
Landrat
1. Stellvertretender Verbandsvorsitzender
Dr. Kurt Gribl
Oberbürgermeister
2. Stellvertretender Verbandsvorsitzender

für den Landkreis Augsburg sind in der Verbandsversammlung weiter vertreten:
Walter Aumann
Kreisrat
1. Bürgermeister Georg Klaußner
Kreisrat
1. Bürgermeister Otto Völk
Kreisrat

Geschäftsleitung:

Martin Seitz

Die Aufwendungen für ehrenamtliche Tätigkeit der Verbandsversammlung beliefen sich in 2013 auf
19.100 €. Die Bezüge der Geschäftsleitung betrugen in 2013 insgesamt 7.200 €.

Beteiligung an anderen Unternehmen
74,99 % an der Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA)

Kurzvorstellung des Zweckverbands und wichtige Entwicklungen 2013
Die Stadt Augsburg und die Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg haben sich im AZV
zusammengeschlossen, um Entsorgungsaufgaben gemeinsam durchzuführen. Der Zweckverband
erlangte dabei nach der Bekanntmachung der Verbandssatzung im Amtsblatt der Regierung von
Schwaben mit Wirkung ab 14.06.1980 seine Rechtsfähigkeit. Im Vollzug von § 4 Abs. 1 der
Verbandssatzung von 1980 wurde der ursprüngliche Planungszweckverband in einen
Durchführungszweckverband mit erweiterter Aufgabenstellung umgewandelt.
Die
zentrale
Abfallverwertungsanlage,
bestehend
aus
Abfallheizkraftwerk
mit
Schlackenaufbereitung, Krankenhausmüllverbrennung und Kompostierung bzw. Bioabfallvergärung,
ist Eigentum der vom AZV mit gegründeten AVA, von der der AZV Mehrheitsgesellschafter ist.
Schulden bestehen beim Zweckverband nicht, allerdings existieren Bürgschaften zugunsten der AVA.

24

Abfallzweckverband Augsburg (AZV)

Der Haushaltsplan 2013 des Abfallzweckverbandes Augsburg wurde weitgehend planmäßig
vollzogen. In der Jahresrechnung ergab sich ein Überschuss von 754.400,03 €, der der Allgemeinen
Rücklage zugeführt wurde.
Infolge der Geschäftsentwicklung der AVA bedurfte es keiner Ausgleichszahlung. Im Gegenzug
mussten von den Verbandsmitgliedern auch für 2013 keine Umlage erhoben werden.
Im Jahr 2013 wurde die Geschäftsstelle des AZV personell verringert, sodass nur noch
nebenamtliches bzw. ehrenamtliches Personal für den AZV beschäftigt ist. Auch fallen durch die
Reduzierung der Geschäftsstelle künftig nur noch geringe Mietausgaben für ein paar Archivräume
an.

Abfallzweckverband Augsburg (AZV)

25

Verwaltungshaushalt
Verwaltungshaushalt

Einnahmen in €
2013

in %

2013 zu 2012

in %

2012

in %

Sonstiger Kostenersatz

0

0%

0

0%

0

0%

Zuweisung vom KZVA

0

0%

0

0%

0

0%

Verbandsumlage

0

0%

0

0%

0

0%

davon
Stadt Augsburg

0

0

0

Landkreis Augsburg

0

0

0

Landkreis AIC/FDB

0

0

0

Umlageanteil
Krankenhausmüll

0

0%

0

0%

0

0%

AVA-Rückerstattung

0

0%

0

0%

0

0%

837.209

100%

298.204

55%

539.005

30%

Steuerrückerstattung

0

0%

0

0%

0

0%

Avalgebühren

0

0%

-14.000

-100%

14.000

1%

Zuführung
vom VermögensHH

0

0%

-1.233.101

-100%

1.233.101

69%

837.209

100%

-948.897

-53%

1.786.106

100%

Zinseinnahmen

SUMME
Verwaltungshaushalt

Ausgaben in €
2013

in %

2013 zu 2012

in %

2012

in %

Aufw. für ehrenamtl.
Tätigkeit

19.100

2%

2.870

18%

16.230

1%

Personalausgaben

33.006

4%

-10.639

-24%

43.645

2%

Sächl. Betriebsausgaben

15.135

2%

-40.437

-73%

55.572

3%

Erstatt. an Gemeinden und
Gemeindeverbände

14.568

2%

-1.028

-7%

15.596

1%

Abrechnung der
Verbandsumlage

0

0%

-1.600.000

-100%

1.600.000

90%

Ausgleichszahlungen an die AVA GmbH

0

0%

0

0%

0

0%

Zinsausgaben

0

0%

0

0%

0

0%

Zuführung zum VermHH

755.400

90%

700.338

1272%

55.062

3%

SUMME

837.209

100%

-948.897

-53%

1.786.106

100%

26

Abfallzweckverband Augsburg (AZV)

Vermögenshaushalt
Vermögenshaushalt

Einnahmen in €
2013

in %

Rückfluss aus der Kapitaleinlage bei der AVA

2013 zu 2012

in %

2012

in %

0

0%

0

0%

0

0%

Zuführung
vom VerwaltungsHH

755.400

100%

700.338

1272%

55.062

4%

Rücklagenentnahme

0

0%

-1.235.601

-100%

1.235.601

96%

Abwicklung
des Vorjahres

0

0%

0

0%

0

0%

755.400

100%

-535.263

-41%

1.290.663

100%

SUMME
Vermögenshaushalt

Ausgaben in €
2013

Zuführung
an VerwaltungsHH

in %

2013 zu 2012

in %

2012

in %

0

0%

-1.233.101

-100%

1.233.101

96%

754.400

100%

698.838

1258%

55.562

4%

1.000

0%

-1.000

-50%

2.000

0%

Zuführung aus der Herabsetzung der
Eigenkapitaleinlage bei der AVA

0

0%

0

0%

0

0%

Investitions-Förderungen
an Gmden und Gemeindeverb.

0

0%

0

0%

0

0%

Vermögenserwerb

0

0%

0

0%

0

0%

Abwicklung
des Vorjahres

0

0%

0

0%

0

0%

755.400

100%

-535.263

-41%

1.290.663

100%

Zuführung
zur allg. Rücklage
Zuführung an Sonderrücklage
Krankenhausmüllverbrennung

SUMME

Abfallzweckverband Augsburg (AZV)

27

Kennzahlen
Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (in €)
2013
Rücklagen

2013 zu 2012

in %

2012

1.110.028

755.400

213%

354.628

Allgemeine Rücklage

921.164

754.400

452%

166.764

Sonderrücklage Krankenhausmüllentsorgung

188.864

1.000

1%

187.864

0

0

0%

0

57.477.661

2.144.022

4%

55.333.639

10.859.000

755.000

7%

10.104.000

0

0

0%

0

0

0

0%

0

2

0

0%

2

davon

Schuldenstand
Bestehende Bürgschaften
für die AVA GmbH
Verbandsvermögen
Anteil Landkreis Augsburg an
der Verbandsumlage
Anteil Landkreis Augsburg an
den Rückerstattungen

Anzahl Mitarbeiter zum 30.06.

Historische Entwicklung
der AZV - Verbandsumlage
Mio. €

7
6
5

4

Stadt Augsburg

3

Landkreis Augsburg

2

1

Landkreis Aichach-Friedberg
0
2002

28

2004

2006

2008

2010

Abfallzweckverband Augsburg (AZV)

2012

Zweckverband für die Beseitigung
tierischer Nebenprodukte Aichach-Friedberg (ZTA)
Sitz und Anschrift des Zweckverbands
Zweckverband für die Beseitigung tierischer Nebenprodukte Aichach-Friedberg
c/o Landratsamt Aichach-Friedberg
Münchener Straße 9
86551 Aichach

Tel.:
Fax:
E-Mail:

Geschäftsstelle:
c/o Baugenossenschaft Aichach eG
Bauerntanzgasse 1
86551 Aichach

08251 8924-15
08251 8924-2415
m.roessle.zta@googlemail.com

Aufgaben des Zweckverbands
Der Zweckverband hat die Aufgabe, die seinen Verbandsmitgliedern nach dem
Tierkörperbeseitigungsgesetz (TierKBG), inzwischen Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetz
(TierNebG), sowie den hierzu ergangenen Ausführungsgesetzen obliegenden Verpflichtungen zu
erfüllen. Nicht hierunter zählt die Beseitigung von Speiseabfällen. Zur Erfüllung dieser Aufgabe hatte
der Verband mit einem Betreiber einer Tierkörperbeseitigungsanlage einen Vertrag abzuschließen,
sofern nicht eine Übertragung der Beseitigungspflicht nach § 3 Abs. 2 Satz 1 TierNebG erfolgt.
Die Regierung von Schwaben hat auf Antrag und mit Zustimmung des Zweckverbandes die
Beseitigungspflicht für Tierkörper, Tierkörperteile und Erzeugnisse (ohne Speiseabfälle) für das
Gebiet des ZTA in der Vergangenheit auf die Vereinigte Tiermehlfabriken GmbH & Co. KG (VTF) in
Mering übertragen. Diese Übertragung endete zum 31.12.2007. Mit Bescheid vom 27.12.2007 hat
das Landratsamt Ostallgäu die Beseitigungspflicht für das Gebiet des Zweckverbands auf die
Tierkörperbeseitigungsanstalt Kraftisried GmbH übertragen.

Verbandsmitglieder
Anteil an der Verbandsumlage:
2013
Landkreis Aichach-Friedberg
Landkreis Augsburg
Landkreis Dachau
Landkreis Dillingen a.d. Donau
Landkreis Fürstenfeldbruck
Landkreis Landsberg am Lech
Landkreis Neuburg-Schrobenhausen
Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm

18,16 %
17,67 %
10,33 %
16,14 %
8,19 %
9,53 %
9,35 %
10,62 %

Gemäß § 16 Abs. 3 der Verbandssatzung wird die Verbandsumlage zu 25 % nach den
Einwohnerzahlen der Verbandsmitglieder zum 31.12. des dem Haushaltsjahr vorvorhergehenden
Jahres und zu 75 % nach dem in Großvieheinheiten umgerechneten Viehbestand nach dem letzten
Stand der allgemeinen Viehzählung (2007) berechnet.
Zweckverband für die Beseitigung tierischer Nebenprodukte Aichach-Friedberg (ZTA)

29

Organe des Zweckverbands
Verbandsversammlung:

Christian Knauer
Landrat
Verbandsvorsitzender
Walter Eichner
Landrat
Stellv. Verbandsvorsitzender

für den Landkreis Augsburg ist in der Verbandsversammlung vertreten:
Martin Sailer
Landrat
Geschäftsleitung:

Max Rössle

Der Geschäftsleiter erhielt in 2013 eine Aufwandsentschädigung von 3.620 €.

Beteiligung an anderen Unternehmen
- keine -

Kurzvorstellung des Zweckverbands und wichtige Entwicklungen 2013
Der Zweckverband für Tierkörperbeseitigung Aichach-Friedberg ist mit der durch Bekanntmachung
der Regierung von Schwaben vom 12.12.1996 veröffentlichten Verbandssatzung zum 1. Januar 1997
gebildet worden. Mit der Satzung zur Änderung der Verbandssatzung vom 17.02.2009 erfolgte in
Anlehnung an die Rechtsentwicklung eine Änderung des Namens in „Zweckverband für die
Beseitigung tierischer Nebenprodukte Aichach-Friedberg“. Die Verbandsmitglieder sind eingangs
bereits beschrieben worden. Ebenso die Aufgabe des Zweckverbands. Wie ferner bereits dargestellt,
wurde die Beseitigungspflicht für Tierkörper, Tierkörperteile und Erzeugnisse mit Wirkung ab dem
01.01.2003 durch die Regierung von Schwaben zunächst auf die VTF Mering übertragen. Seit dem
01.01.2008 ist die TBA Kraftisried GmbH beliehenes Unternehmen.
Mit dem Jahresergebnis 2013 bei einer Vollzugsquote von nahezu 100 % konnten die geplanten und
veranschlagten Entsorgungsabrechnungen vollständig abgewickelt werden, so dass der Haushalt
2014 ohne Vorbelastungen gestaltet werden kann. Die nunmehr seit 2008 bestehende Aufgabenund Entsorgungsstruktur hat sich somit im Interesse der Schlachtbetriebe und der
Verbandsmitglieder in vollem Umfang bewährt. Mit der ausgewiesenen Entnahme aus der
allgemeinen Rücklage konnte der Haushalt ausgeglichen werden.

30

Zweckverband für die Beseitigung tierischer Nebenprodukte Aichach-Friedberg (ZTA)

Verwaltungshaushalt
Verwaltungshaushalt

Einnahmen [in €]
2013

in %

2013 zu 2012

in %

2012

in %

Gebühreneinnahmen

0

0%

0

0%

0

0%

Kostenersatz TBA Kraftisried

0

0%

0

0%

0

0%

471.700

100%

59.200

14%

412.500

58%

Verbandsumlage
davon
Aichach-Friedberg

85.660

10.707

74.952

Augsburg

83.351

10.414

72.937

Dachau

48.742

6.196

42.547

Dillingen a.d.D.

76.145

9.478

66.667

Füstenfeldbruck

38.619

4.938

33.681

Landsberg a.L.

44.969

5.637

39.332

Neuburg-Schrobenhausen

44.122

5.535

38.587

Pfaffenhofen

50.092

6.296

43.796

Zuführung vom VermHH

81

0%

-289.007

-100%

289.088

41%

338

0%

-4.722

-93%

5.061

1%

472.119

100%

-234.529

-33%

706.648

100%

Sonst. Einnahmen
SUMME
Verwaltungshaushalt

Ausgaben [in €]
2013

Pesonal- und Verwaltungsausgaben

in %

2013 zu 2012

in %

2012

in %

9.798

2%

-466

-5%

10.264

1%

462.321

98%

-234.063

-34%

696.384

99%

Kalkulatorische Kosten

0

0%

0

0%

0

0%

Zinsausgaben

0

0%

0

0%

0

0%

Zuführung zum VermHH

0

0%

0

0%

0

0%

472.119

100%

-234.529

-33%

706.648

100%

Entsorgungkosten

SUMME

Zweckverband für die Beseitigung tierischer Nebenprodukte Aichach-Friedberg (ZTA)

31

Vermögenshaushalt
Vermögenshaushalt

Einnahmen [in €]
2013

Zuführung vom VerwaltungsHH

in %

2013 zu 2012

in %

2012

in %

0

0%

0

0%

0

0%

81

100%

-289.007

-100%

289.088

100%

Verkaufserlöse

0

0%

0

0%

0

0%

Abwicklung des Vorjahres

0

0%

0

0%

0

0%

81

100%

-289.007

-100%

289.088

100%

Rücklagenentnahme

SUMME
Vermögenshaushalt

Ausgaben [in €]
2013

in %

2013 zu 2012

in %

2012

in %

Zuführung an VerwaltungsHH

81

100%

-289.007

-100%

289.088

100%

Zuführung zur allg. Rücklage

0

0%

0

0%

0

0%

Vermögenserwerb

0

0%

0

0%

0

0%

81

100%

-289.007

-100%

289.088

100%

2013 zu 2012

in %

2012

SUMME

Kennzahlen
Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten [in €]
2013
Stand der Rücklage
Schuldenstand

32

2.024

-81

-4%

2.104

0

0

0%

0

Zweckverband für die Beseitigung tierischer Nebenprodukte Aichach-Friedberg (ZTA)

Klinikum Augsburg
Name und Sitz des Unternehmens
Klinikum Augsburg
Stenglinstraße 2
86156 Augsburg
Tel.:
0821 400-01
Fax:
0821 400-4585
E-Mail: webinfo@klinikum-augsburg.de
Internet: www.klinikum-augsburg.de

Gegenstand des Unternehmens
Aufgabe des Kommunalunternehmens ist es, zur bedarfsgerechten Versorgung der Bevölkerung mit
dem Klinikum Augsburg ein leistungsfähiges Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe zu
betreiben.

Rechtliche Grundlagen
Das Klinikum Augsburg ist ein selbständiges Kommunalunternehmen in der Rechtsform einer Anstalt
des öffentlichen Rechts. Der Gewährträger des Klinikum Augsburg ist der
Krankenhauszweckverband Augsburg. Der Gewährträger haftet für die Verbindlichkeiten des
Klinikums unbeschränkt.
Der Landkreis Augsburg ist über den Krankenhauszweckverband mittelbar beteiligt.

Organe des Kommunalunternehmens
Verwaltungsrat:

Martin Sailer
Landrat
Vorsitzender
Dr. Kurt Gribl
Oberbürgermeister
Stellv. Vorsitzender

für den Landkreis Augsburg sind im Verwaltungsrat weiter vertreten:
Johann Häusler
Kreisrat und Stellvertretender Landrat
1. Bürgermeister Bernd Müller
Kreisrat
Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert
Kreisrat
Klinikum Augsburg

33

Max Strehle, MdL
Kreisrat und Stellvertreter des Landrats
Mathilde Wehrle
Kreisrätin

Vorstand:

Alexander Schmidtke
Vorstand

Im Berichtsjahr betrugen die Aufwandsentschädigungen des Verwaltungsrates 47 T€. Die
Gesamtbezüge des Vorstands betrugen in 2013 insgesamt 358.000 €.

Stammkapital
Das Stammkapital beträgt

20.451.000 €.

Beteiligung an anderen Unternehmen
- keine -

Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2013
Die Stadt Augsburg und der Landkreis Augsburg haben sich 1970 zum Krankenhauszweckverband
Augsburg (KZVA) zusammengeschlossen. Ab dem 01.01.2000 gingen der Betrieb und die
Trägerschaft für die Häuser Zentralklinikum Augsburg und Krankenhaus Haunstetten vom
Krankenhauszweckverband auf das Kommunalunternehmen „Zentralklinikum Augsburg und
Krankenhaus Haunstetten“ in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts über. Mit
Beschluss des Verwaltungsrates vom 12.09.2005 wurde das Krankenhaus Haunstetten in das
Klinikum Augsburg zum 01.01.2006 eingegliedert. In diesem Zusammenhang wurde der Name des
Kommunalunternehmens geändert. Gemäß der zum 01.01.2006 in Kraft getretenen
Unternehmenssatzung vom 12.09.2005 führt das Kommunalunternehmen ab dem 01.01.2006 den
Namen Klinikum Augsburg Anstalt des öffentlichen Rechts.
Das Kommunalunternehmen umfasst zwei Betriebsstellen, die Betriebsstelle „Klinikum Augsburg“
sowie die Betriebsstelle im Augsburger Stadtteil Haunstetten „Klinikum Augsburg (Süd)“.
Die Aufgabenverteilung zwischen den beiden Körperschaften ist durch die Satzungen für das
Kommunalunternehmen und den Krankenhauszweckverband verbindlich geregelt. Aufgabe des
Kommunalunternehmens ist es, zur bedarfsgerechten Versorgung der Bevölkerung mit dem
Klinikum Augsburg ein leistungsfähiges Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe im Sinne des
Bayer. Krankenhausgesetzes zu betreiben.
Gemäß § 2 Abs. 5 der Satzung des Kommunalunternehmens gehen auf das Kommunalunternehmen
im Wege der Gesamtrechtsnachfolge alle Rechte und Pflichten, alle bestehenden Forderungen,
Mitgliedschaften, Vermögensrechte und Verbindlichkeiten, die im Betrieb des Klinikums Augsburg
zusammenhängen über (Sondervermögen Zentralklinikum Augsburg und früheres Krankenhaus
Haunstetten). Nicht zum Sondervermögen des Kommunalunternehmens gehören Grundstücke,
Gebäude und grundstücksgleiche Rechte. Deren Nutzung ist zwischen dem Kommunalunternehmen
und dem Krankenhauszweckverband durch eine dinglich gesicherte Nießbrauchvereinbarung
34

Klinikum Augsburg

geregelt. Das Klinikum ist somit wirtschaftlicher Eigentümer der Grundstücke, Gebäude und
grundstücksgleichen Rechte mit Ausnahme der Personalwohnheime.
Ebenfalls nicht zum Sondervermögen in diesem Sinne zählen die Verbindlichkeiten des
Krankenhauszweckverbands aus der Errichtung des Klinikums Augsburg, aus dem Erwerb von
Grundstücken durch den Krankenhauszweckverband und aus der Vorfinanzierung von Fördermitteln
in der Vergangenheit. Auf das Kommunalunternehmen gingen jedoch alle beweglichen
Vermögensgegenstände, Rechte und Pflichten über, die mit dem Betrieb des Klinikums Augsburg
zusammenhängen.
Im Berichtsjahr 2013 konnte wieder ein Jahresüberschuss von 1.324 T€ (Vorjahr: 1.117 T€) erzielt
werden, welcher zum Ausgleich der Verlustvorträge verwendet wurde. Das Ziel des Klinikums
Augsburg, auch in den Folgejahren ein positives Jahresergebnis zu erreichen, wird durch die
schwierigen Rahmenbedingungen der Krankenhausfinanzierung, die keine ausreichende
Gegenfinanzierung der steigenden Sach- und Personalkosten beinhaltet, für die kommenden Jahre
eine große Herausforderung darstellen. So kann nur durch eine nachhaltige Verbesserung der
wirtschaftlichen Lage bzw. die Unterstützung durch den Träger oder Freistaat die
Unternehmensfortführung dauerhaft gesichert werden.
Wesentliche Projekte des Jahres 2013 waren die Gründung des Rettungszentrums, die
Luftrettungsstation auf dem Dach des Klinikums, telemedizinische Projekte, die Umsetzung des
baulichen und medizintechnischen Masterplans und weiterer Baumaßnahmen, personelle und
aufbauorganisatorische Änderungen, die strategische Weiterentwicklung der Strahlenmedizin, die
Aufbauorganisation der Pflege, die weitere Entwicklung des Klinikums Augsburg hin zu einem
Universitätsklinikum, das Projektkonzept Mangelernährung sowie die Weiterentwicklung der
Steuerungsinstrumente.
In der weiteren Umsetzung des Masterplans konnte im Juli 2013 die Einweihung des ersten
sanierten Teils des zentralen Operationsbereichs gefeiert werden. Nach einer Sanierungsphase von
18 Monaten stehen im Zentralen Operationsbereich seit September 2013 zehn sanierte
Operationssäle inklusive des Hybrid-OP´s zur Verfügung. Die Inbetriebnahme acht weiterer Säle, die
Rahmen des 2. Bauabschnitts saniert werden, ist für das 1. Quartal 2015 geplant.
Auch wurde bereits im Vorjahr nach intensiver Analyse und Planung der Antrag auf
Vorwegfestlegung des IV. Bauabschnitts der Generalsanierung für den Anbau West beim
Ministerium eingereicht und positiv beschieden. Der Spatenstich für den Anbau West erfolgte im
Herbst 2013.

Klinikum Augsburg

35

Bilanzdaten
Bilanzdaten (€)

Aktiva
zum 31.12.

Anlagevermögen

2013

in %

239.474.341

2013 zu 2012

67%

in %

25.129.965

12%

2012

in %

214.344.375

61%

davon
Immaterielle Vermögens-Gegenst.

2.039.095

-499.318

2.538.413

Sachanlagen

237.368.431

25.647.936

211.720.496

Finanzanlagen

66.814

-18.652

85.467

Umlaufvermögen

111.319.850

31%

-21.411.421

-16%

132.731.272

38%

davon
Vorräte

13.139.674

1.096.707

12.042.967

Forderungen

95.952.191

-16.095.035

112.047.226

sonstige Vermögens-Gegenstände

867.589

-562.355

1.429.944

Wertpapiere

13.000

0

13.000

liquide Mittel

1.347.396

-5.850.738

7.198.134

Ausgleichs-Posten nach KHG

5.606.565

2%

8.024

0%

5.598.541

2%

149.090

0%

69.989

88%

79.100

0%

0

0%

0

0%

0

0%

356.549.845

100%

3.796.558

1%

352.753.288

100%

2012

in %

Aktiver RAP
Nicht durch Eigenkapital gedeckter
Fehlbetrag

Bilanzsumme
Bilanzdaten (€)

Passiva
zum 31.12.

Eigenkapital

2013

in %

29.932.619

2013 zu 2012

8%

in %

11.142.737

59%

18.789.881

5%

davon
Festgesetztes Kapital

20.451.000

0

20.451.000

Kapitalrücklage

64.612.767

9.818.905

54.793.862

Gewinnrücklage

0

0

0

Gewinn-/Verlustvortrag

0

0

0

-55.131.148

1.323.832

-56.454.980

Bilanzgewinn/-verlust
SOP aus Zuwendungen
zur Finanz. d. Sachanlage-Verm.

195.046.093

55%

22.200.787

13%

172.845.307

49%

Rückstellungen

62.330.409

17%

-8.537.336

-12%

70.867.745

20%

Verbindlichkeiten

68.401.193

19%

-20.823.799

-23%

89.224.992

25%

davon
Verb. > 1 Jahr

1.374.930

-40.113.379

41.488.309

Verb. < 1 Jahr

67.026.263

19.289.580

47.736.683

Ausgl.-Posten aus Darl.-Förd.

825.021

0%

-198.018

-19%

1.023.039

0%

Passiver RAP

14.510

0%

12.187

525%

2.323

0%

Bilanzsumme

356.549.845

100%

3.796.558

1%

352.753.288

100%

36

Klinikum Augsburg

Gewinn- und Verlustrechnung
G & V-Daten (€)
2013
Umsatz

2013 zu 2012

in %

2012

348.366.659

7.405.086

340.961.573

Bestandsveränderungen und aktivierte Eigenleistungen

-24.994

-295.763

270.769

Zuweisungen und Zuschüsse

962.174

226.174

736.000

Sonstige Erträge

16.934.257

-5.487.405

22.421.662

Gesamtleistung

366.238.095

1.848.092

Materialaufwand

100.087.541

-628.250

100.715.791

Personalaufwand

235.371.930

2.883.284

232.488.646

Abschreibungen

20.195.137

585.413

19.609.724

Sonstige betriebliche Aufwendungen

25.202.740

480.536

24.722.204

Betriebliches Ergebnis

-14.619.252

-1.472.892

Erträge aus Zuweisungen und Zuschüssen

26.595.095

-23.502.690

50.097.785

Aufw. für KHG-geförderte Maßnahmen

10.880.865

-24.272.269

35.153.134

42.955

-269.972

312.927

686.365

19.538

666.828

451.567

-992.822

Außerordentlicher Aufwand

0

0

Außerordentlicher Ertrag

0

0

0

-872.265

-1.199.754

327.489

1.323.832

206.932

-56.454.980

1.116.900

-57.571.880

0

0

0

-55.131.148

1.323.832

Erträge aus Finanzanlagen etc.
Zinsen und ähnl. Aufwand

1%

11%

364.390.003

-13.146.361

Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit

Steuern
Jahresergebnis
Verlustvortrag aus Vorjahr
Entn./Einst. aus/in Gewinn-Rücklage
Bilanzgewinn/-verlust

-69%

1.444.389
0

19%

2%

1.116.900

-56.454.980

Kennzahlen
Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (€)
2013
Cash Flow (Jahreserg. + AfA

2013 zu 2012

in %

2012

5.804.832

-342.068

-6%

6.146.900

45.353.748

12.539.248

38%

32.814.499

(soweit nicht gefördert))
Investitionen

Investitionsquote

8,2%

6,3%

(Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand des AV)
Anzahl Mitarbeiter (Kopfzahl)

5.447

97

2%

5.350

jeweils zum 31.12.

Klinikum Augsburg

37

Leistungskennzahlen
Gesamt
Bettenzahl lt. Krankenhausplanung

2013

2013 zu 2012
1.731

in %
0

0%

2012
1.731

Stationäre Fälle

74.454

988

1%

73.466

Ambulante Fälle

170.405

10.363

6%

160.042

Behandlungs-/Berechnungstage

488.807

2.046

0%

486.761

6,57

-0,06

-1%

6,63

durchschnittliche Verweildauer (Tage)

38

Klinikum Augsburg

Krankenhauszweckverband Augsburg (KZVA)
Sitz und Anschrift des Zweckverbands
Krankenhauszweckverband Augsburg
Stenglinstraße 2
86156 Augsburg
Tel.:
Fax:

0821 400-01
0821 400-2020

Aufgaben des Zweckverbands
Der Zweckverband erfüllt anstelle der Verbandsmitglieder die Aufgabe, die Bevölkerung in der Stadt
Augsburg und im Landkreis Augsburg bestmöglich mit Krankenhausleistungen zu versorgen. Er hat
hierfür kommunale Krankenhäuser im Verbandsgebiet übernommen und kann weitere
Krankenhäuser im Verbandsgebiet übernehmen. Ferner hat er die Aufgabe, das Krankenhauswesen
im Verbandgebiet neu zu ordnen, fehlende Einrichtungen zu schaffen und alle Verbandsanlagen
ständig der Weiterentwicklung der Medizin anzupassen.
Die oben genannten Aufgaben werden durch das  Kommunalunternehmen Klinikum Augsburg,
Anstalt des öffentlichen Rechts des Krankenhauszweckverbands Augsburg wahrgenommen.

Verbandsmitglieder
Landkreis Augsburg
Stadt Augsburg

Organe des Zweckverbandes
Verbandsversammlung:

Dr. Kurt Gribl
Oberbürgermeister
Verbandsvorsitzender
(bis 31.12.2013)
Stellv. Verbandsvorsitzender
(ab 01.01.2014)
Martin Sailer
Landrat
Stellv. Verbandsvorsitzender
(bis 31.12.2013)
Verbandsvorsitzender
(ab 01.01.2014)

Krankenhauszweckverband Augsburg (KZVA)

39

für den Landkreis Augsburg sind in der Verbandsversammlung weiter vertreten.
Johann Häusler
Kreisrat und stellv. Landrat
Fritz Hölzl
Kreisrat
1. Bürgermeister Albert Lettinger
Kreisrat
1. Bürgermeister Bernd Müller
Kreisrat
Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert
Kreisrat
Max Strehle, MdL
Kreisrat und Stellvertreter des Landrats
Dr. Simone Strohmayr, MdL
Kreisrätin
Carolina Trautner
Kreisrätin
Mathilde Wehrle
Kreisrätin

Geschäftsleitung:

Thomas Schmidt-Tancredi
Geschäftsleiter
(bis 31.12.2013)
Stellv. Geschäftsleiter
(ab 01.01.2014)
Michael Püschel
Stellv. Geschäftsleiter
(bis 31.12.2013)
Geschäftsleiter
(ab 01.01.2014)

Im Berichtsjahr betrugen die Aufwandsentschädigungen für die Mitglieder der
Verbandsversammlung 48.000 €. Der Verbandsvorsitzende und der Geschäftsleiter sowie die
jeweiligen Stellvertreter erhielten in 2013 eine Aufwandsentschädigung von jeweils 7.200 €.

Festgesetztes Kapital
Das Stammkapital beträgt

40

8.004.604,60 €.

Krankenhauszweckverband Augsburg (KZVA)

Beteiligungen an anderen Unternehmen
Der Krankenhauszweckverband ist Gewährträger für das Kommunalunternehmen Klinikum
Augsburg. Er haftet für die Verbindlichkeiten des Kommunalunternehmens uneingeschränkt.

Kurzvorstellung des Zweckverbands und wichtige Entwicklungen 2013
Die Stadt Augsburg und der Landkreis Augsburg haben sich 1970 zum Krankenhauszweckverband
Augsburg zusammengeschlossen. Der Krankenhauszweckverband betrieb das Zentralklinikum
Augsburg mit Klinik für Kinder und Jugendliche und das Krankenhaus Haunstetten. Ab dem 1. Januar
2000 ging der Betrieb und die Trägerschaft für die genannten Häuser vom
Krankenhauszweckverband Augsburg, Körperschaft des öffentlichen Rechts, auf das
Kommunalunternehmen Klinikum Augsburg in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts
über.
Die Aufgabenverteilung zwischen den beiden Körperschaften ist durch die Satzungen für das
Kommunalunternehmen und den Krankenhauszweckverband verbindlich geregelt. Aufgabe des
Kommunalunternehmens ist es, zur bedarfsgerechten Versorgung der Bevölkerung mit dem
Klinikum Augsburg ein leistungsfähiges Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe im Sinne des
Bayer. Krankenhausgesetzes zu betreiben.
Der Finanzbedarf des Zweckverbandes wird, soweit seine sonstigen Einnahmen nicht ausreichen,
durch eine Verbandsumlage gedeckt. Die Verbandsumlage tragen die Stadt und der Landkreis
Augsburg im Verhältnis der auf die Wohnsitze der Patienten entfallenden Berechnungstage. Anteile
der Patienten aus den Gemeinden im Verbandsgebietsanteil des Landkreises Augsburg trägt der
Landkreis, alle anderen Anteile die Stadt Augsburg.
In 2013 belief sich der nicht gedeckte Bedarf (Jahresfehlbetrag) auf 3.269.537,38 € (Vorjahr:
2.827.299,75 €). Unter Berücksichtigung dieses Ergebnisses und weiterer Beteiligungen an
Investitionen, Darlehenstilgung usw. belief sich der Anteil der Stadt Augsburg an der
Verbandsumlage im Berichtsjahr 2013 auf 5.898.490,32 € (Vorjahr: 5.660.624,78 €), der des
Landkreises Augsburg auf 2.288.172,16 € (Vorjahr: 2.269.903,23 €).

Krankenhauszweckverband Augsburg (KZVA)

41

Bilanzdaten
Bilanzdaten (€)

Aktiva
zum 31.12

Anlagevermögen

2013

in %

29.434.812

42%

2013 zu 2012

in %

-356.420

-1%

2012

in %

29.791.232

36%

davon
Immat. Verm.-Gegenst.

0

0

0

Sachanlagen

28.867.296

-294.336

29.161.632

Finanzanlagen

567.516

-62.084

629.600

Umlaufvermögen

41.246.679

58%

-12.279.531

-23%

53.526.211

64%

davon
Vorräte

0

0

0

Forderungen

39.960.663

-12.854.093

52.814.756

sonst. Verm.-Gegenstände

127.218

-370.463

497.681

liquide Mittel

1.158.798

945.024

213.774

Ausgl.-Posten nach KHG
Aktiver RAP

Bilanzsumme

0

0%

0

0%

0

0%

119.722

0%

64

0%

119.657

0%

-12.635.886

-15%

83.437.099

70.801.213

Bilanzdaten (€)

100%

100%

Passiva
zum 31.12

Eigenkapital

2013

in %

28.965.209

41%

2013 zu 2012

in %

-353.230

-1%

2012

in %

29.318.438

35%

davon
Gezeichnetes Kapital

8.004.605

0

8.004.605

Kapitalrücklage

24.230.141

89.008

24.141.133
0

Gewinnrücklage

0

0

Gewinn-/Verlustvortrag

0

0

0

Bilanzgewinn/-verlust

-3.269.537

-442.238

-2.827.300

SOP aus Zuwendungen
zur Finanz. d. Sachanl.-Verm.
Rückstellungen
Verbindlichkeiten

0

0%

0

0%

0

0%

997.129

1%

476.410

91%

520.719

1%

40.837.002

58%

-12.759.072

-24%

53.596.074

64%

davon

Ausgleichsposten
aus Darlehens-Förderung

Verb. > 1 Jahr

34.307.908

1.766.232

32.541.676

Verb. < 1 Jahr

6.529.094

-14.525.304

21.054.398

0

0%

0

0%

0

0%

Passiver RAP

1.873

0%

5

0%

1.868

0%

Bilanzsumme

70.801.213

-12.635.886

-15%

83.437.099

42

100%

Krankenhauszweckverband Augsburg (KZVA)

100%

Gewinn- und Verlustrechnung
GuV - Daten (€)
2013
Umsatz

2013 zu 2012
0

Bestandsveränd. & AEL

in %
0

2012
0

0

0

0

Sonstige Erträge

3.685.627

200.529

3.485.098

Gesamtleistung

3.685.627

200.529

6%

3.485.098

Materialaufwand

436.044

8.746

427.297

Personalaufwand

3.133.438

10.098

3.123.340

295.214

62

295.152

2.057.952

1.091.670

966.281

-2.237.020

-910.047

0

0

Abschreibungen
So. betriebl. Aufwendungen
Betriebliches Ergebnis
Erträge aus Zuw. und Zuschüssen
Aufw. für KHG-geförderte Maßnahmen

69%

-1.326.973
0

0

0

0

30.032

-4.388

34.420

1.024.331

-511.166

1.535.497

-3.231.318

-403.269

38.465

38.465

0

246

-503

749

0

0

0

-3.269.537

-442.238

Gewinn-/Verlustvortrag aus Vorjahr

0

0

0

Entnahme aus den Rücklagen

0

0

0

-3.269.537

-442.238

Erträge aus Finanzanlagen etc.
Zinsen und ähnl. Aufwand
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit
Außerordentl. Aufwand
Außerordentl. Ertrag
Steuern
Jahresergebnis

Bilanzgewinn/-verlust

Krankenhauszweckverband Augsburg (KZVA)

14%

16%

16%

-2.828.049

-2.827.300

-2.827.300

43

Kennzahlen
Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (€)
2013
Cash Flow (Jahreserg. + AfA)
Investitionen

Investitionsquote

2013 zu 2012

in %

2012

-2.974.323

-442.176

17%

-2.532.148

878

-13.621

-94%

14.499

0,0%

0,0%

(Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand des AV)
Anzahl Mitarbeiter

36,0

-1

-3%

37,0

laut Stellenplan*
* Die Dienstherrneigenschaft für die beim Kommunalunternehmen Klinikum Augsburg tätigen und von dort besoldeten Beamten liegt nach
wie vor beim Krankenhauszweckverband Augsburg.

44

Krankenhauszweckverband Augsburg (KZVA)

Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen
Name und Sitz des Unternehmens
Gemeinsames Kommunalunternehmen
Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen
Standorte:
Wertachklinik Bobingen
Wertachstr. 55
86399 Bobingen

Tel.:
Fax:

08234 81-0
08234 81-399

Wertachklinik Schwabmünchen
Weidenhartstr. 35
86830 Schwabmünchen

Tel.:
Fax:

08232 508-0
08232 508-510

E-Mail: verwaltung.smue@wertachkliniken.de
Internet: www.wertachkliniken.de
Das Kommunalunternehmen hat seinen Sitz gemäß § 1 Abs. 3 der Unternehmenssatzung in
Bobingen und Schwabmünchen.

Gegenstand des Unternehmens
Gegenstand des Kommunalunternehmens ist der Betrieb der Krankenhäuser Bobingen und
Schwabmünchen an beiden Standorten sowie der Nebeneinrichtungen und Nebenbetriebe. Aufgabe
des Kommunalunternehmens ist die bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit
Krankenhausleistungen im Rahmen der Sicherstellung einer leistungsfähigen Grund- und
Regelversorgung nach dem jeweils geltenden Krankenhausplan des Freistaates Bayern.
Die Krankenhäuser in Bobingen und Schwabmünchen sind jeweils mit den Fachrichtungen Innere
Medizin, Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Hals-, Nasen-, und Ohrenheilkunde in die 39.
Fortschreibung des Bayerischen Krankenhausplans des Freistaates Bayern aufgenommen worden.

Rechtliche Grundlagen
Das Krankenhaus Bobingen und das Krankenhaus Schwabmünchen sind ein „Gemeinsames
Kommunalunternehmen“ der Städte Bobingen und Schwabmünchen (Träger), in der Rechtsform
einer „Anstalt des öffentlichen Rechts“.
Entsprechend dem Krankenhausvertrag vom 10. Juli 2006 verpflichten sich abweichend von den
geltenden Beteiligungsverhältnissen der Landkreis Augsburg 85 % und die Städte Bobingen und
Schwabmünchen jeweils 7,5 % des jährlichen Verlustbetrages, der sich nach dem kaufmännischen
Abschluss abzüglich der Abschreibungsbeträge und zuzüglich der Tilgungsleistungen und Beträge für
Neuanschaffungen und Investitionen ergibt, zu erstatten. Entsprechende Betrauungsakte sind durch
die Träger und den Landkreis Augsburg ergangen.

Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen

45

Organe des Kommunalunternehmens
Verwaltungsrat:

Dr. Manfred Nozar
Kreisrat
Vorsitzender
Bernd Müller
1. Bgm. Stadt Bobingen
Stellv. Vorsitzender
Lorenz Müller
1.Bgm. Stadt Schwabmünchen
Stellv. Vorsitzender

für den Landkreis Augsburg sind im Verwaltungsrat weiter vertreten:
1. Bürgermeister Konrad Dobler
Kreisrat
Sabine Grünwald
Kreisrätin
Pius Kaiser
Kreisrat
Franz Settele
Kreisrat
1. Bürgermeister Otto Völk
Kreisrat
Mathilde Wehrle
Kreisrätin

Vorstand:

Martin Gösele
Vorstand

Die Gesamtbezüge des Vorstands betrugen im Jahr 2013 159.915,59 €. Diese setzen sich aus dem
Festgehalt, der erfolgsorientierten Komponente und der Altersvorsorge zusammen. Zudem wurde ein
Fahrzeug zur privaten Nutzung zur Verfügung gestellt.

Stammkapital
Das Stammkapital beträgt

100.000 €.

Im Innenverhältnis sind davon 50.000 € der Stadt Bobingen und 50.000 € der Stadt Schwabmünchen
zugeordnet.

46

Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen

Beteiligung an anderen Unternehmen
Das Gemeinsame Kommunalunternehmen ist seit dem 24.05.2007 mit einem gezeichneten Kapital
in Höhe von 25.000 € alleinige Gesellschafterin der Wertachkliniken Service GmbH,
Schwabmünchen.

Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2013
Das Gemeinsame Kommunalunternehmen Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen A.d.ö.R.
ist ein selbstständiges Kommunalunternehmen des öffentlichen Rechts i.S.d. Art. 89 GO. Träger des
Gemeinsamen Kommunalunternehmens sind die Städte Bobingen und Schwabmünchen. Das
gemeinsame Kommunalunternehmen ist mit Krankenhausvertrag vom 10. Juli 2006 entsprechend
den Vorschriften des Art. 49 ff KommZG im Wege der Gesamtrechtsnachfolge durch den Übergang
aller vermögenswerten Rechte und Pflichten, aller bestehenden Forderungen, Mitgliedschaften,
Vermögensrechte und Verbindlichkeiten, die mit dem Betrieb der Krankenhäuser in Bobingen und
Schwabmünchen zusammenhängen, entstanden. Nicht übertragen wurden die zu den
Krankenhäusern gehörenden Grundstücke, Gebäude und grundstücksgleiche Rechte. Diese sind
weiterhin im Eigentum der Städte Bobingen und Schwabmünchen verblieben und werden dem
Gemeinsamen Kommunalunternehmen im Rahmen einer gesonderten Vereinbarung zur Nutzung
überlassen. Das Gemeinsame Kommunalunternehmen wird nach den Satzungsbestimmungen sowie
den entsprechenden Bestimmungen der bayerischen Kommunalordnung (GO, KUV, KommZG,
WkKV) geführt.
Das Wirtschaftsjahr 2013 war durch die weiter einwirkenden Effekte des DRG-Vergütungssystems
sowie der anhaltenden Umstrukturierung des Leistungsportfolios der beiden Krankenhäuser
Bobingen und Schwabmünchen geprägt.
Die Ende 2009 vertraglich fixierte Kooperation mit orthopädischen Honorarärzten an der
Wertachklinik Bobingen konnte im Jahr 2013 weiter ausgebaut werden und folglich weiteren
positiven Einfluss auf die Fallzahlen nehmen. Die rückläufigen Patientenzahlen im Bereich der
gesamten Unfallchirurgie konnten aufgrund dieser erfolgreichen Zusammenarbeit kompensiert
werden.
Die Abwanderung der Patienten zu den zahlreichen niedergelassenen operativ tätigen Orthopäden
im Umfeld aufgrund der nicht mehr vorhandenen Ermächtigungen und dem daraus resultierenden
Wegfall der planbaren Leistungen hat und wird die Hauptabteilung, die sich immer mehr auf den
Bereich Unfall- und Wiederherstellungschirurgie konzentrieren musste, dauerhaft belasten. Deshalb
wurde die Hauptabteilung zum 01.01.2014 um das Leistungsspektrum der Wirbelsäulenchirurgie
ergänzt, da es gelang, einen weiteren Chefarzt in Teilanstellung zu gewinnen.
Der Vergleich der Leistungszahlen der Wertachklinik Bobingen ergibt aufgrund der o.g. Maßnahmen
insgesamt am Jahresende, bezogen auf die im Jahr 2013 entlassenen Patienten, eine konstante
Fallzahlentwicklung mit einer geringen Fallsteigerung von 62 „Fällen“ gegenüber dem Vorjahr.
Die Möglichkeiten der Ansiedlung von weiteren Praxen zur Sicherung der Zusammenarbeit mit den
Fachärzten vor Ort sind laufend in Prüfung.
Die durchschnittliche Verweildauer ist im Vergleich zum Vorjahr weiter rückläufig und hat mit 5,63
Tagen - auch vor dem Hintergrund der Bettenknappheit infolge der Bettenreduzierung - ihren
absoluten Tiefstwert erreicht.
Die Abteilungen werden nach dem derzeitigen Stand aufgrund der aktuellen Leistungsplanung mit
den Chef- und Belegärzten für das Jahr 2014, aufgrund prognostizierter realistischer
Leistungssteigerungen, vor allem im neuen Bereich der Wirbelsäulenchirurgie eine weitere
Verbesserung der Erlösseite aufweisen.
Eine entsprechende Berücksichtigung dieser geplanten Veränderungen in der Leistungs- und
Erlösplanung wird im Jahr 2014 der größte Diskussionspunkt bei den Budgetverhandlungen sein.

Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen

47

An der Wertachklinik Schwabmünchen sind im Jahr 2013 insgesamt 268 „Fälle“ mehr als 2012
behandelt worden.
Die leicht rückläufige Fallzahl in der Viszeralchirurgie und die sinkenden Behandlungszahlen im
Bereich der belegärztlichen Gefäßchirurgie konnten durch eine deutliche Leistungssteigerung in der
Kardiologie mehr als kompensiert werden.
Das neu etablierte Leistungsangebot in Form der „stationären multimodalen Schmerztherapie“
wurde aufgrund der entsprechenden Nachfrage verstärkt in Anspruch genommen, und wird
voraussichtlich im Zusammenhang mit der Erweiterung um die Wirbelsäulenchirurgie am Standort
Bobingen weiter ausgebaut werden.
Insgesamt konnte das vereinbarte Casemixvolumen mit knapp 50 Punkten übertroffen werden, was
die Verlässlichkeit der Wertachkliniken sowie eine sinnvolle und realistische Durchführung der
Leistungsplanung unterstreicht und somit eine gute Verhandlungsposition für das Jahr 2014 zur
Folge hat.
Die durchschnittliche Verweildauer bei akutstationären Krankenhausaufenthalten geht durch
moderne medizinische Behandlungsmethoden stetig weiter zurück und liegt mit 5,57 Tagen/Fall im
Vergleich zu anderen Krankenhäusern, unter Einbezug der erbrachten Fallschwere, extrem niedrig.
Vorrangig in der weiteren Entwicklung der Leistungen wird sein, die ambulante Behandlung durch
die Ermächtigungen der Chef- und Oberärzte in bisherigem Umfang weiterführen zu können.
Zudem gilt es, den laufenden Bauabschnitt, der einen Umbau aller Funktions- und
Ambulanzbereiche im laufenden Betrieb vorsieht, mit so wenigen Einschränkungen der Leistungen
wie möglich abzuwickeln.
2013 wurden an den Kliniken Bobingen und Schwabmünchen insgesamt 12.483 stationäre Patienten
behandelt.
Die chirurgischen Schwerpunktbildungen beider Standorte werden mittlerweile von der Bevölkerung
sehr gut angenommen.
Durch den Ausbau der medizinischen Möglichkeiten und der Schwerpunkte sowie durch moderne
Formen der Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten vor allem in den Fächern „Chirurgie,
Onkologie sowie Radiologie“ soll die Nachfrage nach medizinischen Leistungen der Wertachkliniken
auch weiterhin kontinuierlich steigen.
In 2013 erwirtschaftete das Kommunalunternehmen der Wertachkliniken Bobingen und
Schwabmünchen einen Jahresüberschuss von 409.025,41 Euro, welcher in gleicher Höhe der
Gewinnrücklage zugeführt wurde.

48

Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen

Bilanzdaten
Bilanzdaten (€) Aktiva
zum 31.12.

2013

Anlagevermögen

in %

35.969.582

72%

2013 zu 2012

in %

3.406.151

10%

2012

in %

32.563.431

67%

davon
Immaterielles Verm.

247.707

63.851

183.856

Sachanlagen

35.566.046

3.342.300

32.223.746

Finanzanlagen

155.830

0

155.830

Umlaufvermögen

14.031.139

28%

-2.156.599

-13%

16.187.738

33%

davon
Vorräte

1.040.821

49.973

990.848

Forderungen

9.074.254

-1.846.244

10.920.498

sonst. Verm.-Gegenstände

440.420

1.460

438.960

liquide Mittel

3.475.644

-361.788

3.837.431

Aktiver RAP

Bilanzsumme

297

0%

-10.991

-97%

11.288

0%

50.001.018

100%

1.238.561

3%

48.762.457

100%

Bilanzdaten (€) Passiva
zum 31.12.

2013

Eigenkapital

in %

5.013.277

10%

2013 zu 2012

in %

409.025

9%

2012

in %

4.604.251

9%

davon
Gezeichnetes Kapital

100.000

0

Kapitalrücklage

0

0

100.000
0

Gewinnrücklage

4.913.277

409.025

4.504.251

Jahresfehlbetrag

0

0%

0

0%

0

0%

Nicht durch Eigenkapital gedeckter
Fehlbetrag

0

0%

0

0%

0

0%

25.074.486

50%

7.781.107

45%

17.293.379

35%

2.472.554

5%

73.047

3%

2.399.507

5%

17.440.702

35%

-7.024.618

-29%

24.465.320

50%

SoPo aus Zuw. zur Finanz. des AV
Rückstellungen
Verbindlichkeiten
davon
Verb. > 1 Jahr

0

-205.276

205.276

Verb. < 1 Jahr

17.440.702

-6.819.341

24.260.043

Passiver RAP

0

0%

0

0%

0

0%

Bilanzsumme

50.001.018

100%

1.238.561

3%

48.762.457

100%

Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen

49

Gewinn- und Verlustrechnung
GuV-Daten (€)
2013
Umsatz

2013 zu 2012

33.639.114

in %

2012

1.377.922

32.261.193

1.412.067

27.025

1.385.042

-33.444

-156.795

123.351

Sonstige Erträge

1.773.971

353.075

1.420.897

Gesamtleistung

36.791.708

1.601.226

Materialaufwand

8.789.050

631.791

8.157.259

Personalaufwand

24.622.477

633.664

23.988.813

Abschreibungen

2.198.942

350.761

1.848.181

Sonst. betriebl. Aufwendungen

2.831.370

25.701

2.805.668

-1.650.131

-40.691

2.926.686

545.543

2.381.143

850.547

200.303

650.244

Zuweisungen u. Zuschüsse
Bestandsver. u. aktv. Eigenleist.

Betriebliches Ergebnis

Erträge aus Zuweisungen und Zuschüssen
sowie der Auflösung von SoPo
Aufw. für KHG-geförderte Maßnahmen
sowie der Zuführung zu SoPo

5%

3%

35.190.482

-1.609.440

Zinsen und ähnl. Aufwendungen

19.236

-9.222

28.458

Erträge aus Finanzanlagen

18.259

-23.058

41.317

425.032

290.713

Außerordentl. Aufwand

0

0

0

Außerordentl. Ertrag

0

0

0

16.006

-10.522

26.528

409.025

301.235

Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit

Steuern
Jahresergebnis

216%

279%

134.319

107.791

Verlustvortrag

0

0

Verlustausgleich

0

0

-409.025

-107.791

Einstellung in Gewinnrücklage
Bilanzgewinn

50

0

0

Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen

0%

0

Kennzahlen
Sonstige Kennzahlen
und Wirtschaftsdaten (in €)
2013

2013 zu 2012

in %

2012

Cash Flow
aus laufender Geschäftstätigkeit
lt. Jahresabschluss 2013

3.468.000

3.645.000

-2059%

-177.000

Investitionen

5.631.855

487.570

9%

5.144.285

Investitionsquote

14%

15%

(Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand des AV)
Anzahl Mitarbeiter

500,0

10

2%

490,0

(Kopfzahl)

Leistungskennzahlen

Wertachklinik Bobingen
2013

Bettenzahl
Belegungstage
Fallzahlen
durchschnittliche Verweildauer (Tage)
Auslastung in %

Leistungskennzahlen

in %

2012

130

0

0%

130

34.818

-157

0%

34.975

6.185

62

1%

6.123

5,63

-0,08

-1%

5,71

73,38

-0,33

0%

73,71

Wertachklinik Schwabmünchen
2013

Bettenzahl
Belegungstage
Fallzahlen
durchschnittliche Verweildauer (Tage)
Auslastung in %

2013 zu 2012

2013 zu 2012

in %

2012

132

0

0%

132

35.056

891

3%

34.165

6.298

268

4%

6.030

5,57

-0,1

-2%

5,67

72,76

1,85

3%

70,91

Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen

51

52

Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen

Zweckverband für Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung Augsburg (ZRF)
Name und Sitz des Zweckverbands
Zweckverband für Rettungsdienst
und Feuerwehralarmierung Augsburg
Rathausplatz 1
86150 Augsburg
Tel.:
Fax:
E-Mail:

0821 324-2162
0821 324-2180
zrf@augsburg.de

Aufgabe des Zweckverbands
Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg (ZRF) hat die Aufgabe,
den Rettungsdienst entsprechend den Bestimmungen des Bayerischen Rettungsdienstgesetzes
(BayRDG) und den zu seiner Ausführung erlassenen Vorschriften sicherzustellen. Im Wesentlichen
obliegt dem Zweckverband hierbei die Organisation und Koordinierung des öffentlichen
Rettungswesens. Dazu bedient sich der Zweckverband der Hilfsorganisationen und seit dem
01.01.1998 auch privater Unternehmen.
Als weitere Aufgabe obliegt dem ZRF, eine Integrierte Leitstelle (ILS) entsprechend den
Bestimmungen des Gesetzes zur Einführung Integrierter Leitstellen (ILSG) zu errichten und zu
betreiben. Hiernach hat der Zweckverband auch die Alarmierung der Feuerwehr zu übernehmen
sowie die für Notrufabfrage, Alarmierung und Kommunikation notwendige fernmeldetechnische
Infrastruktur bereitzustellen und zu unterhalten.

Verbandsmitglieder
Anteil an der Verbandsumlage (gerundet):
2013
Betrieb der ILS

Finanzbedarf im Übrigen

Stadt Augsburg

40,00 %

30,71 %

Landkreis Augsburg

22,32 %

28,13 %

Landkreis Aichach-Friedberg

12,52 %

14,92 %

Landkreis Dillingen a.d. Donau

10,80 %

11,06 %

Landkreis Donau-Ries

14,36 %

15,18 %

Die Umlage für den Betrieb der Integrierten Leitstelle (ILS) wird nach einem Schlüssel verteilt,
welcher den Nutzen aus der Erfüllung der Aufgaben der ILS für die Verbandsmitglieder
wiederspiegelt und auch die Kriterien Einwohner, Einsatzzahlen, Fläche, Stellplätze, verschieden

Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg (ZRF)

53

stark gewichtend, berücksichtigt. Die Umlage zur Deckung des Finanzbedarfs im Übrigen dagegen
bemisst sich nach dem Verhältnis der Einwohnerzahlen der Verbandsmitglieder zueinander.

Organe des Zweckverbands
Verbandsversammlung:

Dr. Kurt Gribl
Oberbürgermeister
Verbandsvorsitzender
Christian Knauer
Landrat
Stellv. Verbandsvorsitzender

Für den Landkreis Augsburg sind in der Verbandsversammlung vertreten:
Hannelore Britzlmair
Kreisrätin
Annemarie Finkel
Kreisrätin
Norbert Krix
Kreisrat
(ab 11.03.2013)
Martin Sailer
Landrat
Franz Settele
Kreisrat
Siegfried Skarke †
Kreisrat
(bis 24.01.2013)

Geschäftsführung:

Ursula Christ

Die Geschäftsführung erhielt im Jahr 2013 an Bezügen und Versorgungsleistungen 65.945,72 €.

Beteiligung an anderen Unternehmen
- keine -

Kurzvorstellung des Zweckverbands und wichtige Entwicklungen 2013
Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg (ZRF) wurde 1975 auf
der Grundlage des BayRDG vom 11.01.1974 als Rettungszweckverband Augsburg (RZV) gegründet.
Durch Änderung und Neufassung der Verbandssatzung auf der Grundlage des Gesetzes zur
Einführung Integrierter Leitstellen (ILSG) vom 25.07.2002 wurde der Rettungszweckverband mit
54

Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg (ZRF)

Wirkung vom 05.11.2003 in den ZRF umgestaltet. Der räumliche Wirkungsbereich umfasst dabei das
Gebiet seiner Mitglieder. Der Zweckverband erfüllt seine Aufgaben ohne Gewinnerzielungsabsicht.
Die Aufgaben des ZRF ergeben sich aus den Bestimmungen des BayRDG. Danach ist der
Zweckverband im Wesentlichen für die flächendeckende Sicherstellung der Notfallrettung und des
öffentlichen Krankentransports verantwortlich. Der ZRF hat hierbei die Durchführung des
Rettungsdienstes den Hilfsorganisationen (BRK, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst) und
integrierten Privatunternehmen (Fa. Bäuerle, Fa. MTK) übertragen. Zudem gewährleisten der ZRF
und die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns gemeinsam die Mitwirkung von Ärzten im
Rettungsdienst (Notarztdienst).
Weiter obliegen dem Zweckverband die Errichtung und der Betrieb der Integrierten Leitstelle
Augsburg. Aufgrund des im September 2002 in Kraft getretenen ILSG ist entsprechend den
Bestimmungen dieses Gesetzes im Verbandsgebiet eine Integrierte Leitstelle – eine gemeinsame
Leitstelle für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung – als weitere wesentliche Aufgabe des ZRF
zu errichten und zu betreiben. Die Errichtung und der Betrieb der Integrierten Leitstelle können
durch den Zweckverband selbst, eines seiner Verbandsmitglieder oder einen Dritten erfolgen.
Mit der Errichtung und dem Betrieb der Integrierten Leitstelle Augsburg sowie der Bereitstellung
und Unterhaltung der für Notrufabfrage, Alarmierung und Kommunikation notwendigen
fernmeldetechnischen Infrastruktur in der Fläche wurde die Stadt Augsburg mit Beschluss der
Verbandsversammlung am 29.03.2006 beauftragt. Die Einführung der einheitlichen Notrufnummer
112 und der ILS beschäftigten den Zweckverband einige Jahre in erheblichem Umfang.
Die Inbetriebnahme der Integrierten Leitstelle erfolgte am 01. Oktober 2008.
Um eine schnelle und zuverlässige Kommunikation bei der Bewältigung von Einsatzlagen von Polizei,
Feuerwehr und Rettungsdienst sicherstellen zu können, ist der Wechsel vom bisher genutzten
Analogfunk zum Digitalfunk unerlässlich. In der Verbandsversammlung des ZRF am 18.06.2013
wurde die Teilnahme am erweiterten Probebetrieb Digitalfunk beschlossen, der im Teilnetzabschnitt
35 (räumlich deckungsgleich mit dem Verbandsgebiet des ZRF Augsburg) am 01.06.2014 beginnt.
Mit der Einführung des Digitalfunks müssen bei den Behörden und Organisationen mit
Sicherheitsaufgaben (BOS) bestimmte Aufgaben in der betrieblichen und technischen Betreuung
sowie Unterstützung der Gerätenutzer wahrgenommen werden. Hierfür ist die Errichtung einer
Taktisch technischen Betriebsstelle (TTB) zwingend notwendig. Entsprechend dem Rollenkonzept für
eine TTB, das von der Projektgruppe DigiNet im Bayerischen Staatsministerium des Innern erarbeitet
wurde, sollen die operativen Aufgaben bei der Integrierten Leitstelle angesiedelt werden. Die im
normalen
Tagesbetrieb
wahrzunehmenden
administrativen
Aufgaben
aus
dem
Verantwortungsbereich der Kreisverwaltungsbehörden sollen aus organisatorischen und
wirtschaftlichen Gründen möglichst in jedem Rettungsdienstbetrieb in einer einzigen
Funktionseinheit gebündelt wahrgenommen werden.
Entsprechend der Beschlussfassung der Verbandsversammlung am 26.11.2013 ist eine Beauftragung
der Stadt Augsburg mit der Errichtung und dem Betrieb einer TTB in Anlehnung an den
Betreibervertrag zum Betrieb der ILS vorgesehen. Die genauen Modalitäten für die Beauftragung
werden im Rahmen eines Betreibervertrages TTB geregelt.
Der Haushalt 2013 wurde ausgeglichen vollzogen. Im Laufe des Jahres ergab sich eine größere
haushaltsneutrale Veränderung, welche dadurch entstand, dass das Gerichtsverfahren bezüglich der
Übernahme der Defizitbeträge aus dem Fachbereich Rettungsdienst für die ILS für die Jahre 2009 –
2011 nicht abgeschlossen wurde. Im Weiteren ergaben sich geringfügige Abweichungen innerhalb
der veranschlagten Mittel, die jedoch fast alle über die im Haushaltsplan enthaltenen
Deckungsvermerke abgedeckt waren.

Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg (ZRF)

55

Verwaltungshaushalt
Verwaltungshaushalt

Einnahmen in €
2013

in %

2013 zu 2012

in %

2012

in %

Erstattungen

148.331

12%

-129.650

-47%

277.981

14%

Zuweisung für lfd. Zwecke Verbandsumlage

149.361

12%

61.618

70%

87.743

4%

davon
Stadt Augsburg

45.869

18.923

26.946

Landkreis Augsburg

42.015

17.333

24.682

Landkreis Aichach-Friedberg

22.285

9.193

13.091

Landkreis Dillingen

16.519

6.815

9.704

Landkreis Donau-Ries

22.673

9.354

13.319

Zuweisung für lfd. Zwecke - Integrierte
Leitsstelle (ILS)

954.062

76%

-645.339

-40%

1.599.401

79%

davon
Stadt Augsburg

381.625

-258.135

639.760

Landkreis Augsburg

212.947

-144.040

356.986

Landkreis Aichach-Friedberg

119.449

-80.796

200.245

Landkreis Dillingen
Landkreis Donau-Ries

103.039
137.003

-69.697
-92.671

172.735
229.674

Zinseinnahmen

896

0%

1.098

-543%

-202

0%

Weitere Finanzeinnahmen

4.799

0%

4.799

100%

0

0%

Zuführungen vom VermHH

0

0%

-19.560

-100%

19.560

1%

Abwicklung der Vorjahre

0

0%

-49.932

-100%

49.932

2%

1.257.450

100%

-776.966

-38%

2.034.415

100%

SUMME

56

Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg (ZRF)

Verwaltungshaushalt

Ausgaben in €
2013

Aufwendungen für ehrenamtl. Tätigkeit

in %

2013 zu 2012

in %

2012

in %

6.010

0%

393

7%

5.616

0%

151.197

12%

-940

-1%

152.136

7%

Geräte, Ausstattung u. Ausrüstung,
sonst. Gebrauchsgegenstände

0

0%

0

-100%

0

0%

Weitere Betriebsausgaben

0

0%

0

0%

0

0%

Steuern, Versicherungen,

0

0%

0

0%

0

0%

15.865

1%

-63.712

-80%

79.577

4%

944.062

75%

-72.238

-7%

1.016.300

50%

0

0%

-585.942

-100%

585.942

29%

0

0%

0

0%

0

0%

69.078

5%

8.958

15%

60.120

3%

7.440

1%

0

100%

7.440

0%

8.495

1%

6.767

392%

1.728

0%

467

0%

188

100%

278

0%

Zuweisungen und Zuschüsse
für lfd. Zwecke

0

0%

-125.112

100%

125.112

6%

Allgemeine Deckungsreserve

0

0%

0

0%

0

0%

Zuführung zum VermHH

15.231

1%

15.067

9170%

164

0%

Haushaltsreste auf Nachjahr

39.606

3%

39.606

100%

0

0%

1.257.450

100%

-776.965

-38%

2.034.415

100%

Dienstbezüge

Schadensfälle
Geschäftsausgaben
Erstattungen an Gemeinden
- lfd. Betriebskosten Integrierte Leitstelle
(ILS)
Erstattung an Gemeinden
- Betr.Kostn.Abr.Fw-Anteil
Erstattung an Gemeinden
- Defizittrag. Anteil Rd
Erstattungen an Gemeinden
- Personalkosten
Erstattungen an Gemeinden
- Sachkosten
Erstattungen an Gemeinden
- Verwaltungskostenbeiträge
Erstattungen an übrige Bereiche

SUMME

Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg (ZRF)

57

Vermögenshaushalt
Vermögenshaushalt

Einnahmen in €
2013

in %

2013 zu 2012

in %

2012

in %

Investitionsförderung von
übrigen Bereichen
Zuführung vom VerwHH
Entnahme aus der allgm. Rücklage
SUMME
Vermögenshaushalt

0

0%

0

100%

0

0%

15.231

100%

15.067

9170%

164

1%

0

0%

-27.031

100%

27.031

99%

15.231

100%

-11.964

-44%

27.195

100%

Ausgaben in €
2013

in %

2013 zu 2012

in %

2012

in %

Investitionsförderung von
übrigen Bereichen

0

0%

-7.470

100%

7.470

27%

Zuführung zum VerwHH

0

0%

-19.560

-100%

19.560

72%

Zuführung an die allgm. Rücklage

15.231

100%

15.067

9170%

164

1%

SUMME

15.231

100%

-11.964

-44%

27.195

100%

58

Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg (ZRF)

Kennzahlen
Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (in €)
2013
Stand der Rücklage

2013 zu 2012

in %

2012

64.919

15.231

31%

49.688

0

0

0%

0

64.919

15.231

31%

49.688

254.962

-126.706

-33%

381.668

Anzahl hauptamtl. Mitarbeiter

1

0

0%

1

Anzahl nebenamtl. Mitarbeiter

5

0

0%

5

Schuldenstand
Verbandsvermögen
Anteil Landkreis Augsburg an
der Verbandsumlage

Leistungskennzahlen
2013

2013 zu 2012

in %

2012

Anzahl Rettungsdienststandorte

22

0

0%

22

Anzahl Notfallrettungsmittel

40

0

0%

40

12

-1

-8%

13

Anzahl Intensivtransportfahrzeuge

1

0

0%

1

Anzahl öffentl. Krankentransport-

37

0

0%

37

110.154

2.978

3%

107.176

44.761

-2.888

-6%

47.649

im Verbandsgebiet
Anzahl Notarzteinsatzfahrzeuge

fahrzeuge im Verbandsgebiet
Notfalleinsätze / Notarzteinsätze
(inkl. NEF- Einsätze)*)
Krankentransporte
*) 2011: Umstellung in der Auswertung bei der ILS
(ohne NEF-Einsätze 73.870 lt. Auswertungen der ILS Augsburg)

Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg (ZRF)

59

60

Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg (ZRF)

Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund GmbH
Sitz und Anschrift des Unternehmens
Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund GmbH
Prinzregentenstraße 2
86150 Augsburg
Tel.:
0821 34377-0
Fax:
0821 34377-107
E-Mail: info@avv-augsburg.de
Internet: www.avv-augsburg.de

Gegenstand des Unternehmens
Die Gesellschaft wurde mit notariellem Vertrag vom 28.03.1985 gegründet. In der
Gesellschafterversammlung am 17.12.2013 wurde der Gesellschaftervertrag neu gefasst, dabei
wurden die Firma, der Gegenstand des Unternehmens sowie das Stammkapital geändert; die
Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 15.05.2014.
Die Gesellschaft organisiert den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und nimmt auf dem
Gebiet des ÖPNV Aufgaben der Planung, Steuerung und Koordination eines integrierten
Verkehrsangebots wahr. Die Erstellung von Betriebsleistungen gehört nicht zu den Aufgaben der
Gesellschaft.
Die Tätigkeit der Gesellschaft erstreckt sich auf den Nahverkehrsraum Augsburg. Darüber hinaus
kann die Gesellschaft außerhalb des Nahverkehrsraums Augsburg verlaufende Linienabschnitte in
den Regionalverkehr einbeziehen.
Die Gesellschaft kann mit den Verkehrsunternehmen, die durch die Aufgabenträger des SPNV mit
der Durchführung des SPNV im Verbundraum beauftragt worden sind, Kooperationsverträge zur
Regelung der Schnittstellen im Sinne einer Koordination mit dem SPNV abschließen. Die Gesellschaft
vergibt im Namen der zuständigen Aufgabenträger Verkehrsdienstleistungen unter der Bezeichnung
„AVV Regionalbusverkehr“ und schließt in Vertretung für die zuständigen Aufgabenträger mit den
Betreibern des AVV-Regionalbusverkehrs über nicht eigenwirtschaftlich zu erbringende
Verkehrsleistungen Verträge im Sinne öffentlicher Dienstleistungsaufträge nach der Verordnung
(EG) Nr. 1370/2007 ab.
Die Gesellschaft kann mit den übrigen Verkehrsunternehmen, die im Verbundraum
Verkehrsleistungen durchführen, Kooperationsverträge zur Regelung der Schnittstellen abschließen.

Gesellschafter
Anteil
Stadt Augsburg

25 %

Landkreis Augsburg

25 %

Landkreis Aichach-Friedberg

25 %

Landkreis Dillingen a. d. Donau

25 %

Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund GmbH

61

Organe der Gesellschaft
Gesellschafterversammlung
Aufsichtsrat:

Martin Sailer
Landrat
Vorsitzender
Christian Knauer
Landrat
1. Stellvertretender Vorsitzender
Dr. Kurt Gribl
Oberbürgermeister
2. Stellvertretender Vorsitzender

Geschäftsführung:

Olaf von Hoerschelmann

Die Gesamtbezüge des Geschäftsführers betrugen im Jahr 2013 130.000,00 €.

Stammkapital
Das Stammkapital beträgt

25.600 €. (vormals 25.564,559, entsprach 50.000 DM)

Beteiligung an anderen Unternehmen
Anteil
Augsburger Localbahn Holding GmbH, Augsburg
(seit 1994)

1,00 %

Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2013
Die Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund Gesellschaft mit beschränkter Haftung, vormals
Augsburger Verkehrsverbund GmbH (AVV), ist am 28.03.1985 mit Unterzeichnung des
Gesellschaftsvertrages durch die Gesellschafter Stadt Augsburg, Landkreis Augsburg, Landkreis
Aichach-Friedberg und Landkreis Dillingen a. d. Donau errichtet worden. Die Gesellschafter halten je
25 % des voll eingezahlten Stammkapitals. Nach dem im Gesellschaftsvertrag bestimmten
Gegenstand des Unternehmens nimmt die Gesellschaft auf dem Gebiet des öffentlichen
Personennahverkehrs (ÖPNV) Aufgaben der Planung, Steuerung und Abwicklung nach Maßgabe des
Vertrages über die Neuorganisation des ÖPNV im Nahverkehrsraum Augsburg – Rahmenvertrag vom
27.03.1985 – wahr.
Nicht anderweitig gedeckte Verluste der Gesellschaft werden gemäß Art. 4 Abs. 7 des
Rahmenvertrags von den Gesellschaftern gemeinsam in Form von Zuschüssen ausgeglichen.
Aufgrund Beschlussfassung vom 17.12.2013 unter Gremienvorbehalt in der 100.
Gesellschafterversammlung wurde im Mai 2014 ein neuer Gesellschaftsvertrag notariell beurkundet.
Das Inkrafttreten erfolgte mit Eintragung im Handelsregister am 15.05.2014. Die zuständigen
Gremien der vier kommunalen Gebietskörperschaften stimmten der Satzungsänderung zu. Neben
der Änderung des Firmennamens sowie des Gegenstands des Unternehmens wurde auch das
62

Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund GmbH

Stammkapital durch eine geringfügige Kapitalerhöhung in Form einer Bareinlage je Gesellschafter in
Höhe von 8,86 € geändert, sodass das Stammkapital 25.600 € beträgt.
Im Nahverkehrsraum Augsburg sind 25 Verkehrsunternehmen, die öffentlichen Personennahverkehr
auf Schiene und Straße betreiben, in die integrierte Verkehrsbedienung der Gesellschaft
eingebunden. Für alle verbundenen Verkehrsunternehmen gilt ein Gemeinschaftstarif;
Verbundfahrausweise gelten auf den regionalen und städtischen Verkehrsmitteln und ermöglichen
ein zuschlagsfreies Umsteigen. Die Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund GmbH trägt die
finanzielle Verantwortung für den regionalen Busverkehr. Das Regionalbahnnetz hat eine Länge von
181 km, das Regionalbusnetz von 1.295 km. Die Linienlängen betragen bei der Regionalbahn auf
sieben Linien 217 km, im Regionalbusverkehr auf 122 Linien 2.642 km.
Schwerpunkte im Aufgabenbereich Steuerung und Planung des Verbundverkehrs waren im Jahr
2013 die Abwicklung des Fahrplans 2012/2013 und die Aufstellung des Fahrplans 2013/2014 sowie
umfangreiche Fahrplanänderungen aufgrund zahlreicher Baustellen im Stadtgebiet Augsburgs und in
der gesamten Verbundregion.
Desweiteren wurde im Berichtsjahr ein Fahrgastbeirat gegründet sowie die Website des
Unternehmens auf aktuelle technische Standards „Barrierefreies Internet“ angepasst und um neue
Inhalte ergänzt. Beworben wurde auch die Online-Bestellmöglichkeit von Abos und Kundenkarten
für Schüler und Studenten. Das Kundencenter ist in neue Räumlichkeiten umgezogen und bietet
seitdem als neuen Service den Verkauf von Fahrkarten an.
Im Aufgabenbereich Tarif und Wirtschaft standen Arbeiten im Rahmen der Überprüfung und
Plausibilisierung der verbundweit im Jahr 2009 durchgeführten Fahrgasterhebung zur
Einnahmenaufteilung mit dem Ziel eines Einnahmenaufteilungsvertrages im Vordergrund.
Desweiteren stand die Einführung des AVV-Firmen-Abos, die Entwicklung des Verfahrens für eine
indexbasierte Tariferhöhung sowie die Mitwirkung beim Lastenheft ÖPNV-Kooperationen in der
Eurometropolregion München (EMM) im Vordergrund.
Die Ertragslage des AVV ist durch die von den Gesellschaftern erhaltenen Zuschüsse geprägt. Die zur
Verlustabdeckung erforderlichen Zuschüsse der kommunalen Gebietskörperschaften beliefen sich in
2013 auf 12,5 Mio. € (Vorjahr: 13,3 Mio. €).

Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund GmbH

63

Bilanzdaten
Bilanzdaten (€)

Aktiva
zum 31.12.

2013

Anlagevermögen

in %
392.332

3%

2013 zu 2012

in %

-45.518

2012

-10%

in %
437.850

4%

davon
Immaterielles Verm.

88.466

-60.580

149.046

Sachanlagen

257.104

15.062

242.042

Finanzanlagen

46.762

0

46.762

Umlaufvermögen

13.733.778

97%

2.422.225

21%

11.311.552

96%

davon
Forderungen

1.610.826

-7.090

1.617.916

sonst. Verm.-Gegenstände

5.639.327

-98.703

5.738.029

liquide Mittel

6.483.625

2.528.018

3.955.607

Aktiver RAP

21.557

0%

182

1%

21.375

0%

0

0%

-66.191

-100%

66.191

1%

14.147.666

100%

2.310.699

20%

11.836.968

100%

Aktive latente Steuern

Bilanzsumme
Bilanzdaten (€)

Passiva
zum 31.12.

Eigenkapital

2013

in %
25.565

0%

2013 zu 2012

in %
0

0%

2012

in %
25.565

0%

davon
Gezeichnetes Kapital

25.565

0

25.565

Sonderrücklagen

0

0

0

Gewinn-/Verlustvortrag

0

0

0

Bilanzgewinn/-verlust
SOPO mit Rücklageanteil
Rückstellungen
Verbindlichkeiten

0

0%

0

0%

0

0%

367.216

3%

-45.518

-11%

412.734

3%

10.144.423

72%

1.047.261

12%

9.097.162

77%

3.608.606

26%

1.374.148

61%

2.234.458

19%

davon

Passiver RAP
Passive latente Steuern

Bilanzsumme

64

Verb. > 1 Jahr

0

0

0

Verb. < 1 Jahr

3.608.606

1.374.148

2.234.458

0

0%

0

0%

0

0%

1.857

0%

-65.191

-97%

67.049

1%

14.147.666

100%

2.310.699

20%

11.836.968

100%

Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund GmbH

Gewinn- und Verlustrechnung
GuV - Daten (€)
2013
Erträge aus erh. Zuschüssen

2013 zu 2012

12.523.181

Erträge aus der Aufl. von Inv-Zusch.

in %

2012

-799.100

13.322.281

130.098

17.470

112.628

1.994.110

1.388.525

605.586

Gesamtleistung

14.647.389

606.895

Aufw. aus gewährten Zusch.

10.801.682

518.905

10.282.777

1.459.529

150.165

1.309.364

129.647

17.019

112.628

2.127.505

-168.251

2.295.756

Sonstige betriebliche Erträge

Personalaufwand
Abschreibungen
So. betriebl. Aufwendungen

4%

14.040.495

0
Betriebliches Ergebnis
Erträge aus Finanzanlagen etc.
Abschreibungen auf Finanzanl. und
Wertpapiere d. Umlaufvermögens
Zinsen und ähnl. Aufwand

129.025

89.056

223%

10.853

-4.576

15.429

129.609

79.260

50.349

10.270

5.220

0

39.969

0

Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit
Außerordentlicher Aufwand

103%

5.050

5.469

0

5.469

261

-17

278

-4.540

-5.237

697

Jahresergebnis

0

0

Gewinn-/Verlustvortrag

0

0

Bilanzgewinn/-verlust

0

0

Steuern
Steuererstattungen

Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund GmbH

0%

0
0

0%

0

65

Kennzahlen
Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (€)
2013

Cash Flow (aus laufender Geschäftstätigkeit,
lt. Prüfbericht zum Jahresabschluss)
Investitionen

Investitionsquote

2013 zu 2012

in %

2012

2.528.000

2.071.000

453%

457.000

84.580

-150.200

-64%

234.780

8%

25%

(Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand des AV)
Anzahl Mitarbeiter

24

1

(im Jahresdurchschnitt)

66

Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund GmbH

4%

23

Augsburg Innovationspark GmbH
Sitz und Anschrift des Unternehmens
Augsburg Innovationspark GmbH
Maximilianstraße 3
86150 Augsburg
Tel.:
0821 324-1592
Fax:
0821 324-1599
E-Mail: jano.vonzitzewitz@augsburg-innovationspark.com
Internet: www.augsburg-innovationspark.com

Gegenstand des Unternehmens
Gegenstand des Unternehmens ist die Schaffung positiver nachhaltiger Effekte für die Wirtschaft in
der Region Augsburg durch
a)

Aufbau und Betrieb des Technologiezentrums Augsburg und des Augsburg Innovationspark als
Kompetenzzentrum für Technologien zur Ressourceneffizienz mit Anziehungskraft weit über die
Region hinaus;

b)

Schaffung eines Innovationsclusters für einen Austausch von Wissen und Erfahrung zwischen
Wissenschaft und Wirtschaft, insbesondere durch gemeinsame Projekte und Technologien zur
Ressourceneffizienz;

c)

Förderung des Technologietransfers zwischen bestehenden Unternehmen und Unterstützung
von Unternehmensneugründungen im Bereich der Ressourceneffizienz in den
Technologiebereichen Faserverbundwerkstoffe, Mechatronik & Automation, IT und Umwelt.

Gesellschafter
Anteil
Stadt Augsburg

75 %

Landkreis Augsburg

25 %

Organe der Gesellschaft
Gesellschafterversammlung
Fachbeirat
Aufsichtsrat:

Dr. Kurt Gribl
Oberbürgermeister
Vorsitzender

Augsburg Innovationspark GmbH

67

Martin Sailer
Landrat
stellv. Vorsitzender

für den Landkreis Augsburg sind im Aufsichtsrat vertreten:
Manfred Buhl
Kreisrat
Silvia Daßler
Kreisrätin
Harald Güller, MdL
Kreisrat
Bernhard Hannemann
Kreisrat
Heinz Liebert
Kreisrat

Geschäftsführung:

Jano von Zitzewitz
Dipl.-Ing. Flugzeugbau

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen für das Rumpfjahr 2013 (Sep.-Dez.) 19.568,00 €.

Stammkapital
Das Stammkapital beträgt

50.000 €.

Beteiligungen an anderen Unternehmen
- keine -

Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2013
Die Augsburg Innovationspark GmbH wurde am 05.08.2013 gegründet.
Ziel des Unternehmens ist es, den Wirtschaftsstandort Augsburg im Rahmen der Strategie „Europa
2020“ für eine europäische Innovationsunion zu stärken.
Die Haupttätigkeit der Augsburg Innovationspark GmbH besteht aus drei Säulen, die in zwei
Geschäftsbereiche untergliedert sind. Zum Einen der Betrieb und die Vermietung des
Technologiezentrums Augsburg (TZA), zum Anderen die kontinuierliche Entwicklung von
Ansiedlungsanreizen (Mehrwerten) und Vermarktung der Augsburg Innovationspark Idee, samt
Netzwerkkompetenzen sowie der Vertrieb und Verkauf von Bauflächen im 70 ha großen
Innovationsparkgelände.
Hierbei bietet das Technologiezentrum Augsburg auf rund 11.900 m² Nutzfläche funktionale
Integration von Büro-, Kommunikations-, Labor-, Werkstatt- und Hallenflächen, um den
68

Augsburg Innovationspark GmbH

interdisziplinären Austausch von Forschung und Entwicklung innerhalb und über Unternehmensund Forschungseinrichtungen hinaus zu ermöglichen und zu fördern. Das entsprechende Grundstück
liegt im Besitz der Stadt Augsburg und wird der Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg (WBG)
im Rahmen eines Gestattungsvertrages für das Bauvorhaben zur Verfügung gestellt. Die WBG
übernimmt Bau samt Finanzierung und vermietet das Objekt an die Betreibergesellschaft (Augsburg
Innovationspark GmbH). Durch fortdauernden Bauunterhalt kann gleichzeitig von einer
gleichbleibenden Gebäudequalität ausgegangen werden, welche die Mieterlössituation bei der
GmbH über die Gesamtlaufzeit sicherstellt. Die GmbH mietet das Gebäude auf die Dauer von 29 ½
Jahren, ab voraussichtlich 01.07.2015 zweckgebunden an. Die Netto-Mieteinnahmen decken
voraussichtlich ab der Hälfte der Laufzeit nach Fertigstellung den an die WBG zu bezahlenden
Mietzins (samt Nebenkosten) ab. Bis zu diesem Zeitpunkt ist die Gesellschaft in diesem
Geschäftsfeld auf jährliche Darlehen der Gesellschafter (75 % Stadt Augsburg, 25 % Landkreis
Augsburg) angewiesen. Ab dann können diese Gesellschafterdarlehen voraussichtlich zurückgeführt
werden.
Die Region ist gekennzeichnet durch innovative und technisch hoch spezialisierte Firmen in den vier
Technologiebereichen Faserverbundwerkstoffe, Mechatronik & Automation, IT und Umwelt. Dabei
stehen die Unternehmen globalen Trends, sog. Megatrends gegenüber, die sie im weltweiten
Wettbewerb zu Kostenreduzierung bei immer knapper werdenden Ressourcen zwingen. Unter dem
Leitbild „Technologien für Ressourceneffizienz“ sollen neue Prozesse und Produkte in einem offenen
und kreativen Zusammenwirken von Wirtschaft und Wissenschaft erforscht und entwickelt sowie
darüber hinaus wichtige Impulse für eine nachhaltige und zivile Entwicklung der Gesellschaft
gegeben werden. Die Bündelung und Vermarktung dieses regionalen Alleinstellungsmerkmals soll
überregional und bundesweit transportiert werden. Im Rahmen von Netzwerk- und Medienarbeit,
Veranstaltungen und proaktiver Imagearbeit übernimmt die GmbH die Kommunikation.
Unterstützend agiert ein Fachbeirat, bestehend aus Stadt Augsburg, Universität Augsburg,
Hochschule Augsburg, wirtschaftlichen Institutsvertretern, Vertretern der Verbände Carbon
Composite e.V., Cluster Mechatronik, KIT e.V. und KUMAS, sowie Kammervertretern als ständiges
Beiratsgremium der GmbH. Durch Vorschlagsrecht zur strategischen Entwicklung sollen
Fachexperten auf die Innovationsparkentwicklung und Unternehmensführung direkt einwirken.
Somit wird sichergestellt, dass der Innovationspark auch zukünftigen Anforderungen gerecht wird.
Der Bereich Standortberatung im Wirtschaftsreferat der Stadt Augsburg betreut bisher den
Investoren- und Unternehmer-Service sowie die Gewerbeflächenvermarktung im gesamten
Stadtgebiet. Da es sich beim Augsburg Innovationspark um eine gewerbliche Sonderfläche mit
Anziehungs- und Strahlkraft über die Stadtgrenzen hinaus handelt, sollen diese Aufgaben für das
rund 70 ha große Areal durch die Augsburg Innovationspark GmbH übernommen werden. Die
Verknüpfung von Flächenvermarktung und Mehrwerten des Augsburg Innovationspark sollen Hand
in Hand gehen, um die spezifischen Nutzungsbedingungen mit Schwerpunkt auf Forschung und
Entwicklung zu erfüllen. Darüber hinaus spielt die Abstimmung zwischen Investoren, Bauherren und
Mietinteressenten eine entscheidende Rolle. Die Augsburg Innovationspark GmbH übernimmt diese
bisher
kommunalen
Aufgaben
voraussichtlich
überwiegend
im
Rahmen
eines
Dienstleistungsvertrages.
Die Bilanz der Augsburg Innovationspark GmbH sowie die dazugehörige Gewinn- und
Verlustrechnung wurde für den Zeitraum 14.08.2013 – 31.12.2013 erstellt. Der Jahresfehlbetrag
beläuft sich im Berichtsjahr auf 23.655,02 €, welcher auf neue Rechnung vorgetragen wurde.
Die Gesellschaft ist hinsichtlich ihrer Finanzierung, welche in sinngemäßer Anwendung der für
kommunale Eigenbetriebe geltenden Vorschriften auf Basis eines jährlichen Wirtschaftsplans erfolgt,
auf künftige Gesellschafterdarlehen angewiesen.

Augsburg Innovationspark GmbH

69

Bilanzdaten
Bilanzdaten (€)

Aktiva
EB
zum 31.12.

2013

Umlaufvermögen

in %
193.664

100%

2013 zu EB

in %

143.664

14.08.2013

287%

in %

50.000

100%

davon
sonstige Vermögensgegenstände

760

760

0

liquide Mittel

192.904

142.904

50.000

Aktiver RAP

Bilanzsumme
Bilanzdaten (€)

742

0%

742

100%

0

0%

194.406

100%

144.406

289%

50.000

100%

Passiva
EB
zum 31.12.

Eigenkapital

2013

in %
185.645

95%

2013 zu EB

in %

135.645

271%

14.08.2013

in %

50.000

100%

davon
Gezeichnetes Kapital

50.000

0

50.000

Kapitalrücklage

159.300

159.300

0

Jahresergebnis

-23.655

-23.655

0

Rückstellungen

6.572

3%

6.572

100%

0

0%

Verbindlichkeiten

2.189

1%

2.189

100%

0

0%

davon
Verb. > 1 Jahr

0

0

0

Verb. < 1 Jahr

2.189

2.189

0

Passiver RAP

0

0%

0

0%

0

0%

Bilanzsumme

194.406

100%

144.406

289%

50.000

100%

70

Augsburg Innovationspark GmbH

Gewinn- und Verlustrechnung
GuV-Daten (€)
14.08.2013 31.12.2013
sonst. betriebl. Erträge

23.790

Gesamtleistung

23.790

Personalaufwand

25.770

sonst. betriebl. Aufwendungen

21.675

Betriebliches Ergebnis

-23.655

sonstige Zinsen und ä. Erträge

0

Zinsen und ähnlicher Aufwand

0

Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit

-23.655

a. o. Aufwand / a. o. Erträge

0

Steuern

0

Jahresergebnis

-23.655

Gewinn/Verlustvortrag

0

Bilanzgewinn/-verlust

-23.655

Kennzahlen
Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (€)
14.08.2013 31.12.2013
Cash Flow
lt. Prüfbericht zum Jahresabschluss

-24.000

Investitionen

k. A.

Investitionsquote

k. A.

(Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand des AV)
Anzahl Mitarbeiter

0

jeweils zum 31.12.

Augsburg Innovationspark GmbH

71

72

Augsburg Innovationspark GmbH

Augsburger Schwabenhallen
Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH (ASMV)
Sitz und Anschrift des Unternehmens
Augsburger Schwabenhallen
Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH
Am Messezentrum 5
86159 Augsburg
Tel.:
0821 2572-0
Fax:
0821 2572-105
E-Mail: info@messeaugsburg.de
Internet: www.messeaugsburg.de

Gegenstand des Unternehmens
Gegenstand des Unternehmens ist die Akquisition und Durchführung von Messen, Ausstellungen
und sonstigen Veranstaltungen sowie die Zurverfügungstellung des hierfür verwendeten Geländes
an Messe-, Ausstellungs- und sonstige Veranstaltungsträger. Das gesamte Tätigwerden der
Gesellschaft erfolgt unter dem Gesichtspunkt der Erhaltung und Stärkung der Wirtschaftskraft des
Raumes Augsburg und Schwaben.

Gesellschafter
Anteil
Stadt Augsburg

64,09 %

Landkreis Augsburg

20,44 %

Bezirk Schwaben

4,44 %

Landkreis Aichach-Friedberg

3,95 %

Industrie- und Handelskammer Schwaben

3,54 %

Handwerkskammer Schwaben

3,54 %

Organe der Gesellschaft
Gesellschafterversammlung
Verwaltungsrat:

Dr. Kurt Gribl
Oberbürgermeister
Vorsitzender

Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH (ASMV)

73

für den Landkreis Augsburg sind im Verwaltungsrat vertreten:
1. Bürgermeister Peter Baumeister
Kreisrat
(bis 11.11.2013)
Peter Schönfelder
Kreisrat
(ab 12.11.2013)

Bernhard Hannemann
Kreisrat

Geschäftsführung:

Gerhard Reiter

Die Gesamtbezüge des Geschäftsführers betrugen im Jahr 2013 180.976 €.

Stammkapital
Das Stammkapital beträgt

1.292.699,26 €.

Beteiligungen an anderen Unternehmen
Anteil
BAYERN TOURISMUS Marketinggesellschaft mbH, München (seit 1999)
- Teilgeschäftsanteilsabtretung an die Allgäu Airport GmbH & Co
mit notariellem Anteilsabtretungsvertrag vom 17.12.2010

2,96 %

Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2013
Die Gesellschaft stellt den privaten und den öffentlich-rechtlichen Veranstaltern von Messen,
Ausstellungen, Kongressen, Tagungen, Konzerten, Show- bzw. Unterhaltungsaufführungen und
Versammlungen die nötigen Räumlichkeiten, technischen Einrichtungen und teilweise auch die
gewerblichen (Veranstaltungs-)Schutzrechte zur Verfügung.
Die im Bereich der von der AFAG durchgeführten Messen und Ausstellungen konnten ihre
Marktposition bestätigen bzw. sogar ausbauen. Die „Afa“ und die „Americana“ blieben im Bereich
der Ausstellerzahlen stabil und die Besucherzahl bei der „Afa“ konnte um 4.000 Besucher auf 98.000
Besucher gesteigert werden. Ein Musterbeispiel bezüglich der Positionierung der Messe Augsburg
als Standort für qualitativ hochwertige Spezialmessen zeigt die Entwicklung der „interlift“, wovon 13
% der 18.900 Gäste – davon jeder zweite aus dem Ausland – noch auf der interlift Geschäfte getätigt
haben.
Weiterhin positiv entwickelt sich die „BioSüd“, eine Fachmesse für Besucher aus Naturkost- u.
Reformwarenhandel, Bio-Supermärkte, Bio-Großverbraucher und Gastronomie sowie die
„Immobilientage“, die „Intersana“ und die „Mototechnica“. Auch die RENEXPO-Internationale
74

Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH (ASMV)

Fachmesse für regenerative Energien und energieeffizientes Bauen & Sanieren blieb trotz
schwieriger Marktlage stabil.
Im Roland Berger-Gutachten vom November 2008 zur „Strategischen Neuausrichtung des Messeund Kongresswesens der Stadt Augsburg“, mit welchem in 2010 gestartet wurde, wird als
Handlungsoption eine Vorwärtsstrategie definiert, die die Entwicklung der Messe Augsburg hin zu
einem „Premiumstandort“ für Messen und Kongressmessen mittlerer Größe und mit Fokus auf Gastund Wandermessen beschreibt. Hierzu gehören Maßnahmen wie der Bau der neuen Messehalle 5,
die organisatorische Neuausrichtung, der Ausbau der Servicequalität so-wie die Erarbeitung eines
Masterplans zur schrittweisen Geländeentwicklung. Dabei wird von einer möglichen
Umsatzsteigerung pro Jahr von 3,9 % ausgegangen. Die tatsächlich erreichte Umsatzsteigerung seit
dem Jahr 2009 bis zum Jahr 2013 hat durchschnittlich rund 24 % pro Jahr betragen, also 6 mal mehr
als prognostiziert.
Aufgrund der Marketing- und Netzwerk-Aktivitäten konnte die Gesellschaft auch im Geschäftsjahr
2013 positive Effekte erzielen und eine Anzahl neuer Veranstaltungen an den Standort Augsburg
lenken. So fanden unter anderem die „kss – Fachmesse für Kühlschmierstoffe“ und der
„Energiewende Marktplatz“ sehr erfolgreich in der Messe Augsburg statt. Auch im Bereich der
Konzertveranstaltungen wurden neue Veranstalter gewonnen und die Bandbreite im Hinblick auf die
Zielgruppen innerhalb der Popkultur erweitert.
Die Messe Augsburg veranstaltete im Jahr 2013 zum zweiten Mal drei Messen in Eigeneregie. Dieser
Geschäftsbereich ist notwendig, um die Auslastung des Messegeländes weiter zu steigern und
ebenso die Entwicklungsmöglichkeit der Gesellschaft weiter zu verbessern. Die Bilanz der zweiten
„Jagen und Fischen“, der Kirchenmesse „Gloria“ und der Fachmesse „Golf Europe“ fielen danach
durchwegs positiv aus.
Die Umsatzerlöse und betrieblichen Erträge stiegen im Jahr 2013 auf 7.618.375,78 € (Vorjahr:
7.197.778,49 €). Desweiteren sind bei den sonstigen Erträgen unter anderem
Betriebskostenzuschüsse der Stadt Augsburg von 1.401 T€ und des Landkreises Augsburg von 3 T€
(insbesondere für Zinsen) zu verzeichnen.
Material- und Personalaufwand, Abschreibungen sowie sonstige betriebliche Aufwendungen
summieren sich auf 7.085.604,09 € (Vorjahr: 6.839.947,46 €). Ursächlich hierfür sind insbesondere
ein erhöhter Materialaufwand aufgrund erhöhter Betriebsleistung, eine Erhöhung des
Personalaufwands, Verminderungen der sonstigen betrieblichen Aufwendungen infolge
verminderter Aufwendungen für Reparaturen, Instandhaltung und Werbung sowie Erhöhung
sonstiger Steuern (Grundsteuernachforderungen für 2010 – 2012).
Das Betriebsergebnis mit Steuern 2013 der Gesellschaft verbessert sich danach auf 380.185 €
(Vorjahr: 289.840 €). Nach Berücksichtigung auch der Zinsen und außerordentlichen Aufwendungen
ergibt sich ein Jahresüberschuss von 16.275,01 € (Vorjahr: Jahresfehlbetrag 159.498,97 €).
Die Ertragslage der Gesellschaft ist teils durch Schwankungen geprägt, die insbesondere durch
Veranstaltungen mit mehrjährigem Veranstaltungsturnus und durch Zu- und Abgänge bei den selbst
akquirierten Veranstaltungen verursacht werden. Insgesamt ist zu erwarten, dass die Gesellschaft
künftig eine kontinuierlich positive Umsatzentwicklung erreichen wird. Die Gesellschaft ist aus
eigener Wirtschaftskraft derzeit jedoch weiterhin nicht überlebensfähig. Der endgültige
Mittelzufluss aus dem operativen Geschäft der Gesellschaft reicht nicht aus, um den von der
Gesellschaft zu zahlenden Schuldendienst abzudecken. Ursache hierfür ist im Wesentlichen der aus
früheren Jahren resultierende Kapitaldienst für Darlehen zum Aufbau und zur Erweiterung des
Messezentrums. Der Fortbestand der Gesellschaft hängt daher entweder von einer angemessenen
Eigenkapitalausstattung oder von laufenden Zuzahlungen bzw. Zuschüssen der Gesellschafter ab.

Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH (ASMV)

75

Bilanzdaten
Bilanzdaten (€)

Aktiva
zum 31.12.

Anlagevermögen

2013

in %

37.430.934

93%

2013 zu 2012

in %

-256.268

-1%

2012

in %

37.687.202

95%

davon
Immaterielles Vermögen

424.238

21.272

402.966

Sachanlagen

36.604.468

-600.289

37.204.757

Finanzanlagen

25.400

0

25.400

Geleist. Anzahl. u. Anlagen im Bau

376.828

322.748

54.080

Umlaufvermögen

2.703.973

7%

582.763

27%

2.121.210

5%

davon
Vorräte
Forderungen
u. sonst. Vermögen

724.570

158.912

703.548

165.804

537.744

liquide Mittel

1.275.855

258.047

1.017.808

Aktiver RAP

Bilanzsumme
Bilanzdaten (€)

565.659

11.757

0%

-1.721

-13%

13.478

0%

40.146.664

100%

324.774

1%

39.821.890

100%

Passiva
zum 31.12.

Eigenkapital

2013

in %

10.104.596

25%

2013 zu 2012

in %

334.408

3%

2012

in %

9.770.188

25%

davon
Gezeichnetes Kapital

1.292.699

0

1.292.699

Rücklagen

26.213.769

318.133

25.895.637

Gewinn-/Verlustvortrag

-17.418.148

-159.499

-17.258.649

Bilanzgewinn/-verlust

16.275

175.774

-159.499

SOP für
Inv.-Zuschüsse

12.186.568

30%

-388.261

-3%

12.574.829

32%

Rückstellungen

300.979

1%

144.779

93%

156.200

0%

17.456.898

43%

215.567

1%

17.241.332

43%

Verbindlichkeiten
davon
Verb. < 1 Jahr

7.715.979

7.657.062

Verb. > 1 Jahr

9.740.920

9.584.270

Passiver RAP

97.623

0%

18.282

0%

79.342

0%

Bilanzsumme

40.146.664

100%

324.774

1%

39.821.890

100%

76

Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH (ASMV)

Gewinn- und Verlustrechnung
GuV - Daten (€)
2013
Umsatz
Bestandsveränd. & aktv. Eigenl.

2013 zu 2012

in %

5.622.715

465.457

2012
5.157.257

157.184

-126.701

283.885

Sonstige betriebl. Erträge

1.838.477

81.841

1.756.636

Gesamtleistung

7.618.376

420.597

Materialaufwand

2.304.526

274.277

2.030.250

Personalaufwand

1.138.059

103.968

1.034.091

Abschreibungen

1.415.803

36.042

1.379.761

So. betriebl. Aufwendungen

2.227.216

-168.630

2.395.845

532.772

174.941

Betriebliches Ergebnis
Erträge aus Finanzanlagen etc.

6%

7.197.778

49%

357.831

911

-1.679

2.590

364.820

-87.108

451.929

168.862

260.370

Außerordentlicher Aufwand

0

0

0

Steuererstattungen

0

0

0

152.587

84.596

67.991

16.275

175.774

-17.418.148

-159.499

-17.258.649

0

0

0

-17.401.872

16.275

Zinsen und ähnl. Aufwand
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit

Steuern
Jahresergebnis
Gewinn-/Verlustvortrag
Einst. in die vertragl. Rücklage
Bilanzgewinn/-verlust

-285%

-91.508

-110%

0%

-159.499

-17.418.148

Der Verlustausgleich erfolgt durch eine entsprechende Einstellung in die Rücklage im Folgejahr.

Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH (ASMV)

77

Kennzahlen
Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (€)
2013

2013 zu 2012

in %

2012

Cash Flow
(aus der laufenden Geschäftstätigkeit)
Investitionen

924.000

199.000

27%

725.000

1.159.545

-385.192

-25%

1.544.738

Investitionsquote
(Gesamtinv. zu Gesamtan-

1,9%

2,6%

schaffungswert des AV)
Anzahl Mitarbeiter

20

1

5%

19

(im Jahresdurchschnitt)
Leistungskennzahlen
2013
Veranstaltungen gesamt

2013 zu 2012

in %

2012

60

12

25%

48

AFAG Veranstaltungen

3

1

50%

2

Fremdveranstaltungen

54

11

26%

43

eigene Veranstaltungen

3

0

0%

3

Gesamte Hallenkapazität in m²

48.000

0

100%

48.000

Nutzbare Fläche in m²

42.000

0

100%

42.000

Belegte Brutto-Hallenfläche in m²

458.738

30.062

7%

428.676

Belegungstage

273

70

34%

203

Umschlagshäufigkeit der belegten BruttoHallenfläche
(belegte Brutto-Hallenfläche/nutzbare
Fläche)

10,92

7%

10,20

davon:

Kapazitätsauslastung

Als ein Parameter für die Leistungsfähigkeit der Messegesellschaft dient die Umschlagshäufigkeit der belegten BruttoHallenfläche zu der gesamten Hallenkapazität pro Jahr. Die Umschlagshäufigkeit ist die Kennziffer für die Kapazitätsauslastung.
Wird das

78

Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH (ASMV)

Veranstaltungen 1996 bis 2013
AFAG

eigene Veranst. + Fremdveranst.

70
60
50
40
30
20
10
0
1996

1998

2000

2002

2004

2006

2008

2010

2012

Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH (ASMV)

79

80

Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH (ASMV)

IT-Gründerzentrum GmbH
Sitz und Anschrift des Unternehmens
IT-Gründerzentrum GmbH
Werner-von-Siemens-Straße 6
86159 Augsburg
Tel.:
0821 450433-0
Fax:
0821 450433-109
E-Mail: info@aitiRaum.de
Internet: www.aitiRaum.de

Gegenstand des Unternehmens
Gegenstand des Unternehmens ist die Unterstützung der Existenzgründung und die Förderung von
jungen
innovativen
Unternehmen
aus
dem
Bereich
der
Informationsund
Kommunikationstechnologie durch die Betriebsführung des IT-Gründerzentrums und die Betreuung
der Mieter darin, sowie die Förderung des Wirtschaftsraums Augsburg durch Betriebsführung des ITGründerzentrums.

Gesellschafter
Anteil
Stadt Augsburg

30 %

Landkreis Augsburg

30 %

kit e.V.

12 %

Landkreis Aichach-Friedberg

10 %

TEFEN GmbH

8%

Herr Bernhard Hannemann

5%

S & P GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

5%

Organe der Gesellschaft
Gesellschafterversammlung
Aufsichtsrat:

Eva Weber
Stadträtin und Wirtschaftsreferentin
Vorsitzende
1. Bürgermeister Hansjörg Durz
Kreisrat
Stellvertretender Vorsitzender
IT-Gründerzentrum GmbH (aiti-Park)

81

Geschäftsführung:

Stefan Schimpfle
Diplom-Kaufmann

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung (inkl. variabler Vergütungsanteile und Dienst-Kfz) betrugen
94.491,68 € im Jahr 2013.

Stammkapital
Das Stammkapital beträgt

25.000 €.

Beteiligung an anderen Unternehmen
(keine)

Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2013
Der aiti-Park, der von der IT-Gründerzentrum GmbH betrieben wird, hat seine Position als
Anlaufstelle und kompetenter Partner für Gründer und junge Unternehmen aus den Bereichen
Software, Medien, Mechatronik, Informations- und Kommunikationstechnologie sowie für ITEntscheider und -Anwender in den letzten Jahren zunehmend gestärkt.
Dabei gliedern sich die Aktivitäten des Kompetenzzentrums in fünf Leistungsbereiche:
 Zielgerichtete, umfassende und fachkundige Beratung und Betreuung von IT-Gründern und
jungen IT-Unternehmern (aiti-Start)
 Flexibles Raumangebot mit besonderen Infrastruktur- und Serviceleistungen (aiti-Park)
 Netzwerk- und Kooperationsarbeit (aiti-Network)
 Know-How Transfer, Bildung und Qualifizierung mit Praxisbezug (aiti-Events)
 Webportal für die IT-Wirtschaft in Bayerisch-Schwaben (aiti-Portal / www.aiti-portal.de)
Neben dem aiti-Park fokussieren sich im Freistaat Bayern zwei weitere Zentren auf die ITK-Branche –
das gate in Garching und der IT-Speicher in Regensburg. Mit beiden Zentren findet regelmäßig ein
Erfahrungsaustausch statt. Mit regionalen, branchenübergreifenden Zentren in Bayerisch-Schwaben
arbeitet der aiti-Park im Rahmen des EU-Förderprojekts erfolgreich zusammen, um auch im
ländlichen Raum Gründungsaktivitäten anzuregen und zu fördern. Im (egz: Memmingen, im Cometa
Kempten, im Innova Kaufbeuren, im Sontra Sonthofen und im TCW Nördlingen wurden gemeinsame
Veranstaltungen initiiert und durchgeführt.
Auch im Jahr 2013 führten wachsende Bestandsfirmen und weiterhin anhaltende Mietanfragen zu
einer durchschnittlichen Auslastungsquote von 94 Prozent der vermietbaren Flächen (2012: 99
Prozent).
Die IT-Gründerzentrum GmbH konnte den Umsatz aus der laufenden Geschäftstätigkeit (ohne
öffentliche und private Zuschüsse) gegenüber dem Vorjahr um 15,7 Prozent von 427 T€ auf 494 T€
steigern. Die Umsätze aus der Vermietungstätigkeit konnten mit einer Steigerungsrate von 10,9
Prozent um 153 T€ auf 378 T€ erhöht werden, die Umsätze im Veranstaltungsbereich stiegen von 12
T€ auf 16 T€.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beziffert sich auf -417,34 € (Vorjahr: 968,99 €).
Das Nachsteuerergebnis beträgt -840,67 € (Vorjahr: 714,99 €).
Die IT-Gründerzentrum GmbH ist ein Private Public Partnership (PPP) und finanziert sich aus
öffentlichen Fördergeldern sowie öffentlichen und privaten Zuschüssen. Im Rahmen der IT-Offensive
82

IT-Gründerzentrum GmbH (aiti-Park)

Bayerisch-Schwaben erhielt die Gesellschaft bis zum 31.03.2015 Fördermittel aus dem Europäischen
Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Im Rahmen der Fördermaßnahme eBusiness-Lotse
Schwaben fließen bis zum 30.09. 2015 Zuwendungen vom Bundesministerium für Wirtschaft und
Energie. Trotz der scheinbar geregelten Mittelzusagen ist eine anteilige Auszahlung aufgrund von
Haushaltssperren oder ein Ausbleiben der Auszahlungen nicht auszuschließen. Zudem besteht bei
einzelnen Förderprojekten bis zur Vorlage der Verwendungsnachweise und deren Prüfung
grundsätzlich das Risiko, dass gegen förderrechtliche Voraussetzungen verstoßen wird und
Zuwendungsbescheide widerrufen werden.
Planungsrisiken bestehen naturgemäß in der Umsatzvorhersage, der Abschätzung von
Wertberichtigungen und in Forderungsausfällen. Unter Berücksichtigung aller bekannten Tatsachen
und Umstände liegen derzeit keine Risiken vor, die den Bestand des Unternehmens gefährden
könnten.

IT-Gründerzentrum GmbH (aiti-Park)

83

Bilanzdaten
Bilanzdaten (€)

Aktiva
zum 31.12.

2013

in %

Anlagevermögen

7.106

2%

2013 zu 2012

in %

-2.467

2012

-26%

in %
9.573

5%

davon
Immaterielles Verm.

126

-292

418

Sachanlagen

6.980

-2.175

9.155

Finanzanlagen

0

0

0

Umlaufvermögen

314.179

97%

133.914

74%

180.266

94%

davon
Vorräte
Forderungen,
sonst. Verm.gegenstände

0

0

0

304.884

133.007

171.877

liquide Mittel

9.295

906

8.389

Aktiver RAP

Bilanzsumme
Bilanzdaten (€)

1.466

0%

-820

-36%

2.286

1%

322.751

100%

130.627

68%

192.124

100%

Passiva
zum 31.12.

Eigenkapital

2013

in %
23.719

7%

2013 zu 2012

in %

-841

-3%

2012

in %
24.559

13%

davon
Gezeichnetes Kapital

25.000

0

25.000

Gewinn-/Verlustvortrag

-441

715

-1.156

Bilanzgewinn/-verlust

-841

-1.556

715

SoPo mit Rücklageanteil
Rückstellungen

0

0%

0

0%

0

0%

72.868

23%

14.841

26%

58.028

30%

davon
Steuerrückstellungen

0

0

0

Sonstige Rückstellungen

72.868

14.841

58.028

Verbindlichkeiten

198.764

62%

126.727

176%

72.038

37%

davon
Verb. > 1 Jahr

0

0

0

Verb. < 1 Jahr

198.764

126.727

72.038

Passiver RAP

27.400

8%

-10.100

-27%

37.500

20%

Bilanzsumme

322.751

100%

130.627

68%

192.124

100%

84

IT-Gründerzentrum GmbH (aiti-Park)

Gewinn- und Verlustrechnung
GuV - Daten (€)
2013
Umsatz

2013 zu 2012

in %

2012

860.397

177.600

682.797

0

0

0

9.551

1.751

7.800

869.947

179.351

Materialaufwand

0

0

0

Personalaufwand

302.497

111.375

191.121

2.851

-578

3.429

564.709

66.498

498.210

-109

2.056

159

-2.975

50

-919

-467

-467

0

423

169

254

-841

-1.556

0

0

-841

-1.556

Bestandsveränd. u. aktiv. Eigenl.
Sonstige betriebl. Erträge
Gesamtleistung

Abschreibungen
So. betriebl. Aufwendungen
Betriebliches Ergebnis
Zinsergebnis

26%

690.596

-95%

-2.165
3.134

Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit
a. o. Aufwand / a. o. Erträge
Steuern
Jahresergebnis
Gewinn-/Verlustvortrag
Bilanzgewinn/-verlust

-95%

969

-218%

715
0

-218%

715

Kennzahlen
Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (€)
2013

2013 zu 2012

in %

2012

Cash Flow
aus laufender Geschäftstätigkeit, lt.
Prüfbericht zum Jahresabschluss

1.000

30.000

-103%

-29.000

Investitionen

384

-540

-58%

924

Investitionsquote

1%

1%

(Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand des AV)
Anzahl Mitarbeiter

6

2

50%

4

im Jahresdurchschnitt

IT-Gründerzentrum GmbH (aiti-Park)

85

86

IT-Gründerzentrum GmbH (aiti-Park)

Jobcenter Augsburger Land
Sitz und Anschrift der gemeinsamen Einrichtung
Jobcenter Augsburger Land
Hauptgeschäftsstelle
Hermanstraße 11
86150 Augsburg
Zweiggeschäftsstelle Schwabmünchen
Fuggerstr. 10
86830 Schwabmünchen
Tel.:
0821 99888-0
E-Mail: Jobcenter-Augsburger-Land.Hermanstrasse-11@jobcenter-ge.de
Internet: www.arbeitsagentur.de

Gegenstand des Unternehmens
Mit dem SGB II wurden zwei öffentliche Hilfeleistungen (Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe) für
erwerbsfähige Empfänger zu einem einheitlichen Leistungssystem zusammengeführt. Damit wurde
auch zum 01.01.2005 eine neue Organisationsform, die Arbeitsgemeinschaft (ARGE), als eigene
Einrichtung geschaffen.
Mit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts am 20.12.2007 wurde die Organisationsform
der ARGE als verfassungswidrige Mischverwaltung von Bund und Ländern (Kommunen) angesehen.
Nach einer entsprechenden Grundgesetzänderung erfolgte zum 01.01.2011 die Neuorganisation
SGB II und damit die Umstrukturierung von der ARGE (Arbeitsgemeinschaft für Beschäftigung SGB II)
zum Jobcenter als gemeinsame Einrichtung der beiden Träger Landkreis Augsburg und
Bundesagentur für Arbeit.
Das Jobcenter hat das Ziel, bürgernah und wirkungsvoll erwerbsfähige Hilfebedürftige in eine
möglichst bedarfsdeckende Erwerbstätigkeit zu integrieren, bzw. diesen Prozess aktiv zu
unterstützen. Falls notwendig wird die Verbesserung der Integrationsfähigkeit durch die Initiierung
von flankierenden Maßnahmen wie Kinderbetreuung, Sucht- und Schuldnerberatung sowie
psychosoziale Beratung und/oder Qualifizierungsmaßnahmen verbessert. Bis zu einer gelungenen
Integration ist der Lebensunterhalt der erwerbsfähigen Hilfeempfänger und den mit ihnen in einer
Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen zu sichern sowie ihre Eigenverantwortung zu stützen.

Träger
Agentur für Arbeit Augsburg
Landkreis Augsburg

Jobcenter Augsburger Land

87

Organe des Unternehmens
Trägerversammlung:

für den Landkreis Augsburg sind in der
Trägerversammlung vertreten:
Martin Sailer
Landrat
Vorsitzender der Trägerversammlung
Anni Fries
stellvertretende Landrätin
Peter Schönfelder
Kreisrat

Geschäftsführung:

Gabriele Wagner
Geschäftsführerin
Thomas Geldhauser
stellvertretender Geschäftsführer

Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2013
Aufgabe des Jobcenters ist die Wahrnehmung von Aufgaben der Grundsicherung für
Arbeitssuchende für die Agentur für Arbeit Augsburg und den Landkreis Augsburg, die dem
Jobcenter durch Gesetz (Sozialgesetzbuch 2. Teil – SGB II) zugewiesen sind oder ihr durch die Träger
mit öffentlich-rechtlichem Vertrag übertragen werden.
Das Jobcenter als gemeinsame Einrichtung gemäß § 44 b Satz 1 SGB II nimmt grundsätzlich alle
Aufgaben der Grundsicherung für Arbeitsuchende für die Agentur für Arbeit und den Landkreis
wahr, solange nichts Abweichendes durch die Trägerversammlung beschlossen wird. Aktuell wurde
festgelegt, dass der Landkreis die flankierenden Leistungen nach § 16 a SGB II (z.B. Kinderbetreuung,
psychosoziale Beratung, Schuldnerberatung) sowie die Übernahme von Miet- und Energieschulden
(§ 22 Abs. 5 SGB II) und die Kostenabwicklung bei Frauenhausaufenthalten (§ 36 a SGB II) selbst
übernimmt. Das Jobcenter ist daher zuständig für die Auszahlung von kommunalen Leistungen für
Unterkunft und Heizung nach § 22 SGB II (einschl. Umzugskosten, Mietkautionen u. ä.) sowie die
Bewilligung von Leistungen nach § 23 Abs. 3 SGB II (einmalige Leistungen, z. B. für Ersteinrichtung
Wohnung, Erstausstattung Bekleidung, Schwangerschaftsleistungen) wie der Bundesleistung
„Leistungen zum Lebensunterhalt“. Weitere Aufgaben können dem Jobcenter durch einstimmigen
Beschluss der Träger übertragen werden, sofern die Übertragung der Aufgabe gesetzlich zulässig
und die Grundsätze des Konnexitätsprinzips gewahrt sind.
Hauptaufgabe neben der Sicherung des Lebensunterhaltes ist die Integration von erwerbsfähigen
Leistungsberechtigten nach dem Prinzip des Förderns und Forderns.
Das Jobcenter Augsburger Land besteht aus einer Hauptgeschäftsstelle in Augsburg und einer
Zweigstelle in Schwabmünchen.
Das Jobcenter verfügt über kein eigenes Personal. Die Mitarbeiter werden bei Bedarf durch die
beiden Träger Arbeitsagentur und Landkreis zugewiesen. Der Bedarf wird durch einen
Kapazitätsplan, der von der Trägerversammlung beschlossen wird, im Regelfall jährlich festgelegt

88

Jobcenter Augsburger Land

und orientiert sich an der Zahl der zu betreuenden Leistungsempfänger (Bedarfsgemeinschaften)
bzw. Arbeitslosen/Arbeitssuchenden und dem verfügbaren Verwaltungsbudget.
Mit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes am 20.12.2007 wurde die Organisationsform
der ARGE als Mischverwaltung von Bund und Ländern (Kommunen) angesehen. Dem Gesetzgeber
wurde auferlegt bis spätestens 31.12.2010 eine mit der Verfassung vereinbare Organisationsform
festzulegen. Inzwischen wurde die notwendige Änderung des Grundgesetzes und die notwendigen
organisatorischen Änderungen zum Jahreswechsel 2010/2011 vorgenommen. Die ARGE Augsburger
Land wurde zu einer „gemeinsamen Einrichtung“ und erhielt bundeseinheitlich wie alle
gemeinsamen Einrichtungen die Bezeichnung „Jobcenter“, nachdem sich im Jahr 2010 der Landkreis
und die Agentur für Arbeit Augsburg darauf verständigt haben, nicht zu optieren, sondern in einer
gemeinsamen Einrichtung die Aufgaben gemeinsam wahrzunehmen.

Verwaltungshaushalt
Dem Jobcenter wird vom Bund ein jährliches Gesamtbudget zugewiesen, allerdings ausschließlich
für den „Bundesanteil“, für den das Jobcenter zuständig ist. Die Verteilung dieser Bundesmittel auf
die einzelnen Jobcenter erfolgt auf der Grundlage des Haushaltes des Bundes und wird anschließend
bundesweit nach der Anzahl der Bedarfsgemeinschaften und erwerbsfähigen Hilfeempfänger
verteilt. Die Verteilung ist in der Eingliederungsmittel-Verordnung festgelegt.
Das Gesamtbudget ist unterteilt in
-

das Verwaltungsbudget zur Bestreitung der Personal- und Verwaltungsausgaben und
dem Eingliederungsbudget, mit dem die integrativen Fördermaßnahmen des Jobcenters für
die Kunden (z. B. Arbeitsgelegenheiten, Förderkurse, Qualifizierungsmaßnahmen,
Eingliederungshilfen und -zuschüsse usw.) zu finanzieren sind.

Die Teilbudgets sind gegenseitig deckungsfähig. Die Trägerversammlung entscheidet auf Vorschlag
des Geschäftsführers über eine eventuell notwendige „Umschichtung“ der Teilbudgets.
Mittelzuteilung und Rechnungsergebnis (Bundesbudget)

Budget für
Personal- und
Verwaltungskost
en
Budget für

Zugeteilte Mittel

Finanzplan

tatsächliche

€

€

Ausgaben €

2013

2012

2013

2012

2013

2012

3.476.484

3.532.556

3.726.484

3.935.529

3.726.483

3.935.529

2.143.764

2.635.939

1.893.764

2.232.966

1.888.640

1.858.401

5.620.248

6.168.495

5.620.248

6.168.495

5.615.123

5.793.930

Eingliederungslei
stungen *)
Gesamtbudget

*) ohne Einnahmen aus dem Forderungseinzug

Anteil des Landkreises an Personal- und Verwaltungskosten
Der Landkreis Augsburg hat sich entsprechend dem Anteil seiner Aufgabenträgerschaft (= sog.
Kommunaler Finanzierungsanteil = KfA) an den Personal- und Verwaltungskosten zu beteiligen.
Dieser Finanzierungsanteil wurde per Gesetz zum 01.01.2011 festgelegt und beträgt seit 01.04.2011
15,2 % sämtlicher Verwaltungskosten und Personalkosten.

Jobcenter Augsburger Land

89

Vermögenshaushalt
Das Jobcenter hat keinen Vermögenshaushalt. Die investiven Güter (z. B. EDV-Geräte, Telefon,
Büromöbel) werden durch das Jobcenter selbst beschafft und aus dem Verwaltungsbudget
beglichen. An diesen Kosten beteiligt sich der Landkreis mit einem festgelegten Anteil (KfA), derzeit
15,2 %.

Kennzahlen
Personal

2013

2012

zum 01.01.2014:

zum 01.01.2013:

74

74

Fallbelastung Bereich Leistung Durchschnitt:

114

107

Fallbelastung Bereich Arbeitsvermittlung:

154

139

Fortbildungsmaßnahmen:

50

49

7.943

7.615

---

---

Bedarfsgemeinschaften (BG) Durchschnitt:

2.859

2.854

Personen in BG Durchschnitt:

5.454

5.517

2.419.800

2.368.000 €

957.666

965.556 €

Sanktionen Durchschnitt mtl.:

204

186

Widersprüche und Klagen:

717

655

Arbeitslosenquote insgesamt (AA und ARGE) Durchschnitt:

2,8 %

2,7 %

Arbeitslosenquote Jobcenter Durchschnitt:

1,0 %

1,0 %

Arbeitslose und Arbeitssuchende Durchschnitt:

2.581

2.560

Zugänge:

4.525

4.621

Abgänge:

4.741

4.914

Integrationen in Arbeit oder Ausbildung insgesamt:

1.134

1.292

Teilnehmer Arbeitsgelegenheiten:

104

335

Anzahl Maßnahmen:

75

137

Plätze Maßnahmen:

133

276

Anzahl Mitarbeiter/innen:

Passive Leistungen,
Widersprüche und Klagen
Anträge:
Bescheide:

Ausgezahlte Leistungen insgesamt Durchschnitt
mtl. (01/2013 – 12/2013):
davon ausgezahlte Leistungen Unterkunft Durchschnitt
mtl. (01/2013 – 12/2013):

Markt und Integration

90

Jobcenter Augsburger Land

Kreisenergiewerke Landkreis Augsburg GmbH
Sitz und Anschrift des Unternehmens
Kreisenergiewerke Landkreis Augsburg GmbH
c/o Landratsamt Augsburg
Prinzregentenplatz 4
86150 Augsburg
Tel.:
Fax:
E-Mail:

0821 3102-2198
0821 3102-1198
Herwig.Leiter@lra-a.bayern.de

Gegenstand des Unternehmens
Gegenstand und Zweck der Kreisenergiewerke Landkreis Augsburg GmbH sind die energetische
Betreuung von allen Liegenschaften des Landkreises Augsburg (einschl. Mietverträge), Ausbau und
Betrieb von Anlagen zur Erzeugung von erneuerbaren Energien auf Liegenschaften des Landkreises
Augsburg (Gebäudebewirtschaftung und Unterhalt der technischen Anlagen), Koordinierung zur
Errichtung und Erhaltung von Anlagen zur Erzeugung von erneuerbaren Energien in den Gemeinden
des Landkreises, Unterstützung und Beratung der Gemeinden in Fragen der regenerativen
Energiegewinnung sowie Absatz der gewonnenen Energie und Beteiligung an Anlagen zur Erzeugung
von erneuerbaren Energien bis zur Höhe des landkreiseigenen Bedarfs.

Gesellschafter
Anteil
Landkreis Augsburg

100 %

Organe der Gesellschaft
Gesellschafterversammlung
Fachbeirat:

Dr. Markus Brem
Kreisrat
1. Bürgermeister Lorenz Müller
Kreisrat
1. Bürgermeister Franz Neher
Kreisrat
Joachim Schoner
Kreisrat
Robert Wittmann
Kreisrat

Kreisenergiewerke Landkreis Augsburg GmbH

91

Geschäftsführung:

Herwig Leiter

Stammkapital
Das Stammkapital beträgt

25.000 €.

Beteiligungen an anderen Unternehmen
- keine -

Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen
Die Gründung der Kreisenergiewerke Landkreis Augsburg GmbH erfolgte zum 22.01.2014 mit der
Eintragung in das Handelsregister B des Amtsgerichts Augsburg. Alleiniger Gesellschafter ist der
Landkreis Augsburg.
Die Kreisenergiewerke übernehmen verstärkt eine Kommunikations- und Organisationsfunktion,
indem sie die Kommunen und weitere relevante Akteure vernetzen sowie Impulse für Projekte
geben und diese kooperativ entwickeln. In diesem Rahmen ist angestrebt, innovative Projekte und
Bildungsmaßnahmen nachhaltig zu fördern.
Die Kreisenergiewerke haben bereits im Oktober 2013 zusammen mit der fachlichen Begleitung
durch das bifa Umweltinstitut GmbH die Entwicklung eines qualifizierten Projektplans begonnen.
Aufgrund der Gespräche mit den Kommunen, lokalen Experten, aber auch mit den regionalen
Energieerzeugern werden Projekte identifiziert und analysiert sowie auf deren Umsetzbarkeit
bewertet.

92

Kreisenergiewerke Landkreis Augsburg GmbH

Kreissparkasse Augsburg
Sitz und Anschrift des Unternehmens
Kreissparkasse Augsburg
Martin-Luther-Platz 5
86150 Augsburg
(Laut Satzung hat die Sparkasse ihren Sitz in Augsburg und Schwabmünchen.)
Tel.:
0821 3251-0
Fax:
0821 3251-1461
E-Mail: info@kreissparkasse-augsburg.de
Internet: www.kreissparkasse-augsburg.de

Gegenstand des Unternehmens
Die Kreissparkasse Augsburg ist ein kommunales Wirtschaftsunternehmen mit der Aufgabe, die
örtliche Versorgung mit Finanzdienstleistungen nach Maßgabe der Sparkassenordnung
sicherzustellen.
Die Sparkasse unterhält zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben die erforderlichen Geschäftsstellen und
Niederlassungen in ihrem Geschäftsbezirk und unterstützt die Mitglieder ihrer kommunalen
Trägerkörperschaft als Hausbank in der Erfüllung ihrer kommunalen Aufgaben.

Träger
Der Träger der Kreissparkasse ist der Sparkassenzweckverband Landkreis Augsburg und Stadt
Schwabmünchen, in welchem der Landkreis Augsburg Mitglied ist.

Organe des Unternehmens
Verwaltungsrat:

Martin Sailer
Landrat
Vorsitzender
Lorenz Müller
1. Bürgermeister
Stellv. Vorsitzender
Max Strehle, MdL
Stellvertreter des Landrats
Stellv. Vorsitzender

für den Landkreis Augsburg sind im Verwaltungsrat weiter vertreten:
Dr. Markus Brem
Kreisrat
Kreissparkasse Augsburg

93

1. Bürgermeister Hansjörg Durz
Kreisrat
Dipl.-Ing. Markus Ferber, MdEP
Kreisrat
Heinz Liebert
Kreisrat

Vorstand:

Sparkassendirektor Richard Fank
Vorstandsvorsitzender
Sparkassendirektor Horst Schönfeld
Sparkassendirektor Manfred Stöckl

Die Gesamtbezüge des Vorstands betrugen 1.017 T€ (2013), die Aufwandsentschädigungen der
Mitglieder des Verwaltungsrats 95 T€ (2013).

Stammkapital
Ein Dotationskapital des Gewährträgers wurde nicht erbracht. Das Eigenkapital der Sparkasse
besteht jedoch aus einer Sicherheitsrücklage, welche ohne Bilanzgewinn zum
31.12.2013

143.509.650,99 €

beträgt.

Beteiligungen an anderen Unternehmen
Anteil
Verbundene Unternehmen:
SDZ Südbayern GmbH, Schwabmünchen
- Gründung in 2010
- übrige 30 % von der S-Servicepartner GmbH
(ehemals: BankenService GmbH Unternehmensgruppe Landesbank Berlin)

70,00 %

Beteiligungen:
Sparkassenverband Bayern, München
Grundstücks- und Wohnungsbaugesellschaft Neusäß mbH, Neusäß
Gesellschaft für Wohnungsbau und Gewerbeansiedlung
der Stadt Königsbrunn mbH, Königsbrunn
Grundverkehrs- und Wohnungsbau Augsburg – Hessenbachstraße
GmbH & Co. KG, Neusäß
Deka Erwerbsgesellschaft mbH & Co. KG, Neuhardenberg
94

Kreissparkasse Augsburg

1,53 %
40,00 %
1,39 %

50,00 %

0,36 %

S-Immo-Beteiligungs-GmbH & Co. KG, München

1,25 %

IZB Soft Verwaltungs- GmbH & Co. KG, München

1,56 %

Bayern Card-Services Beteiligungs GmbH & Co. KG, München

1,53 %

Versicherungsbeteiligungsverwaltungs-Gesellschaft bayerischer
und rheinland-pfälzischer Sparkassen mbH, München

1,38 %

Versicherungsbeteiligungsgesellschaft bayerischer und
rheinland-pfälzischer Sparkassen mbH & Co. KG, München

1,38 %

Grundstücks- und Wohnungsbau- Augsburg
Beteiligungsgesellschaft mbH, Augsburg
S-Partner Kapital AG, München

50,00 %

4,67 %

Startkapital-Fonds Augsburg GmbH, Augsburg

10,00 %

Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH (i. L.), Augsburg

11,10 %

Deutsche Sparkassen Leasing AG & Co. KG, Bad Homburg
S-International Business GmbH + Co.KG, Augsburg

0,22 %
20,69 %

Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2013
Mit Ablauf des 31.08.1998 fusionierte die Kreis- und Stadtsparkasse Schwabmünchen
(übertragendes Institut) und die Kreissparkasse Augsburg (übernehmendes Institut). Die
Kreissparkasse Augsburg ist dabei eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts. Träger der
Kreissparkasse Augsburg ist der Sparkassenzweckverband Landkreis Augsburg und Stadt
Schwabmünchen, dessen Mitglieder der Landkreis Augsburg und die Stadt Schwabmünchen sind. Im
Fusionsvertrag wurde hierzu u. a. vereinbart, dass die Sparkasse einen Doppelsitz in den Städten
Augsburg und Schwabmünchen hat.
Im Berichtsjahr 2013 stieg die Bilanzsumme um 0,06 % auf 3.179.733 T€ an.
Die Bestände im Einlagengeschäft (Verbindlichkeiten gegenüber Kunden, Verbriefte
Verbindlichkeiten, Treuhandverbindlichkeiten, Sonstige Verbindlichkeiten und Nachrangige
Verbindlichkeiten) reduzierten sich um 1,25 % auf 2.525.196 T€. Während sich das Sparaufkommen
positiv entwickelte, war ein Rückgang von Sichteinlagen bei Unternehmen und öffentlichen
Haushalten zu verzeichnen.
Der Bestand der Ausleihungen an Kunden lag mit 2.408.053 T€ um 1,91 % über dem Vorjahreswert.
Zuwächse konnten insbesondere im gewerblichen Kreditgeschäft, aber auch im langfristigen
Wohnungsbaugeschäft mit Privatkunden, erzielt werden. Das im Vorjahr angestrebte Wachstum
wurde nicht in vollem Umfang erreicht.
Der Bestand an Eigenanlagen der Sparkasse erhöhte sich um 2,32 % auf 216.742 T€.
Die Forderungen an Kreditinstitute reduzierten sich um 10,48 % auf 421.132 T€. Grund hierfür ist der
Rückgang von Sichteinlagen bei Unternehmen und öffentlichen Haushalten, die teilweise direkt bei
Kreditinstituten wiederangelegt wurden. Die aus Liquiditäts- und Rentabilitätsgesichtspunkten bei
Kreditinstituten unterhaltenen Guthaben sind kurzfristig verfügbar.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten nahmen um 4,69 % auf 354.527 T€ zu. Der
Zuwachs resultiert hauptsächlich aus zweckgebundenen Weiterleitungsmitteln für das
Kreditgeschäft mit Kunden.
Der positive Saldo aus An- und Verkäufen und die Umsätze im Wertpapiergeschäft mit Kunden fielen
gegenüber den Ergebnissen in 2012 höher aus. Das Neugeschäft aus der Vermittlung von BausparKreissparkasse Augsburg
95

und Versicherungsverträgen bewegte sich knapp unter dem Niveau des Vorjahres, bei den
Provisionserträgen aus der Vermittlung von Immobilien auf Niveau des Vorjahres. Im
Auslandsgeschäft konnten in enger Zusammenarbeit mit der S-International Business GmbH + Co.
KG sehr gute Ergebnisse erzielt werden, insgesamt jedoch waren die Ergebnisse gegenüber dem
Vorjahr aufgrund reduzierter Vermittlung von Zinsderivaten rückläufig.
Im Geschäftsjahr 2013 wurde wieder in verschiedene Maßnahmen im Filialbereich und in den
Ausbau und die Optimierung der Informationstechnik investiert. Das Gesamtvolumen belief sich
dabei auf rund 0,5 Mio. €.
In der Summe blickt die Kreissparkasse auf eine insgesamt zufriedenstellende Geschäftsentwicklung
zurück. Der Geschäftsverlauf und die Lage können unter Berücksichtigung der
gesamtwirtschaftlichen sowie branchenspezifischen Entwicklung als günstig beurteilt werden. Das
Geschäftsjahr 2013 wurde einerseits von der soliden konjunkturellen Entwicklung, andererseits
immer noch von Folgen der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise beeinflusst. Insbesondere der
Zinsüberschuss hat sich – im Wesentlichen bedingt durch das niedrige Zinsniveau und die
Entwicklung am Geld- und Kapitalmarkt- entsprechend der Annahmen rückläufig entwickelt. Die
Erwartungen im Einlagengeschäft als auch im Kreditgeschäft wurden nicht in vollem Umfang erfüllt,
trotzdem befindet sich die Kreissparkasse mit einer Cost-Income-Ratio von 65,9 % auf einem guten
Weg, ihre strategischen Ziele zu erreichen. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist geordnet. Die
Entwicklung der Marktanteile ist stabil. Auf dieser Grundlage ist solides Wachstum auch für die
absehbare Zukunft möglich.

96

Kreissparkasse Augsburg

Bilanzdaten
Bilanzdaten (T€)

Aktiva
zum 31.12.

Barreserve
Schuldtitel und Wechsel
Forderungen an Kreditinstitute
Forderungen an Kunden

2013

in %

2013 zu 2012

in %

2012

in %

55.160

2%

1.971

4%

53.189

2%

0

0%

0

0%

0

0%

421.132

13%

-49.295

-10%

470.427

15%

2.408.053

76%

45.118

2%

2.362.935

74%

davon
Realkredite

1.213.392

25.697

1.187.695

Kommunalkredite

102.006

6.032

95.974

Schuldverschreibungen
und festverzinsliche Wertpapiere

216.742

7%

4.923

2%

211.819

7%

46.258

1%

4.661

11%

41.597

1%

886

0%

-141

-14%

1.028

0%

23.669

1%

-2.959

-11%

26.629

1%

Sonstige Vermögensgegenstände

5.892

0%

-1.520

-21%

7.412

0%

Aktiver RAP

1.940

0%

-982

-34%

2.922

0%

3.179.733

100%

1.776

0%

3.177.957

100%

Sonstige Aktiva
Imm. Anlagewerte
Sachanlagen

Bilanzsumme

Kreissparkasse Augsburg

97

Bilanzdaten (T€)

Passiva
zum 31.12.

Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten
Verbindlichkeiten ggü. Kunden

2013

in %

2013 zu 2012

in %

2012

in %

354.527

11%

15.882

5%

338.645

11%

2.357.094

74%

-29.439

-1%

2.386.533

75%

davon
Spareinlagen

1.307.437

68.899

1.238.537

andere Einlagen

1.049.657

-98.339

1.147.996

Verbriefte Verbindlichkeiten

2.061

0%

-1.602

-44%

3.663

0%

Treuhand-, sonst. und nachrangige
Verbindlichkeiten

166.041

5%

-967

-1%

167.008

5%

Sonderposten mit Rücklagenanteil

0

0%

0

0%

0

0%

117

0%

-117

-50%

234

0%

2.012

0%

-777

-28%

2.789

0%

25.713

1%

-5.462

-18%

31.175

1%

Fonds für allgemeine Bankrisiken

125.800

4%

20.500

19%

105.300

3%

Eigenkapital

146.369

5%

3.759

3%

142.610

4%

Sonstige Passiva
Passiver RAP
Rückstellungen

davon

Bilanzsumme

98

gezeichnetes Kapital

0

Rücklagen

143.510

3.427

140.083

Bilanzgewinn

2.859

332

2.527

3.179.733

0

100%

Kreissparkasse Augsburg

1.776

0%

3.177.957

100%

Gewinn- und Verlustrechnung
GuV - Daten (T€)
2013

2013 zu 2012

in %

2012

Zinserträge

92.275

-10.253

-10%

102.528

Zinsaufwendungen

28.852

-10.150

-26%

39.002

63.423

-103

0%

63.526

1.084

-1.098

-50%

2.182

0

0

0%

0

20.539

-651

-3%

21.189

0

0

0%

0

8.357

-1.817

-18%

10.175

0

0

0%

0

93.402

-3.669

-4%

97.072

Personalaufwand

33.298

-1.400

-4%

34.697

andere Verwaltungsaufwendungen

22.913

365

2%

22.548

Abschreibungen auf immaterielle Anlagewerte und
Anlagevermögen

2.560

-395

-13%

2.955

Sonstige betriebliche Aufwendungen

2.806

430

18%

2.376

0

0

0%

0

1.526

48

3%

1.478

20.500

0

0%

20.500

1.191

671

129%

520

Zuschr. zu Beteiligungen,
Anteile verbundener Unternehmen

0

0

0%

0

Aufwendungen aus Verlustübernahme

0

0

0%

0

Einstellung in SoPo mit Rücklageanteil

0

0

0%

0

11.660

-3.293

-22%

14.953

39

39

100%

0

0

-2.296

-100%

2.296

7.859

-1.410

-15%

9.268

81

19

31%

62

3.759

432

13%

3.327

0

0

0%

0

900

0

13%

800

2.859

332

13%

2.527

Erträge aus Aktien, Beteiligungen,
Anteilen an verbundenen Unternehmen
Erträge aus Gewinngemeinschaften
Provisionserträge (abzgl. Provisionsaufwand)
Nettoertrag aus Finanzgeschäften
Sonstige betriebliche Erträge
Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit
Rücklageanteil

Abschr. auf Forderungen, Wertpapiere sowie
Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft
Erträge zu Forderungen, Wertpapieren sowie Auflösung
von Rückstellungen im Kreditgeschäft
Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken
Abschr. auf Beteiligungen,
Anteile an verb. Unternehmen

Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit
außerordentliche Erträge
außerordentliche Aufwendungen
Steuern vom Einkommen und Ertrag
sonstige Steuern
Jahresergebnis
Gewinn-/Verlustvortrag
Einst. in die vertragliche Rücklage
Bilanzgewinn/-verlust

Kreissparkasse Augsburg

99

Kennzahlen
Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (T€)
2013

2013 zu 2012

in %

2012

Cash Flow (Jahreserg. + AfA
+ Veränd. Rückst. - Auflösung

8.064

-15

0%

8.079

129

-5.724

-98%

5.853

Sonderposten)
Investitionen

Investitionsquote
(Gesamtinv. zu Gesamtan-

0,5%

21,0%

schaffungswert des AV)
Anzahl Mitarbeiter

636

im Jahresdurchschnitt

100

Kreissparkasse Augsburg

-34

-5%

670

Regio Augsburg Tourismus GmbH
Sitz und Anschrift des Unternehmens
Regio Augsburg Tourismus GmbH
Schießgrabenstraße 14
86150 Augsburg
Tel.:
0821 50207-0
Fax:
0821 50207-45
E-Mail: tourismus@regio-augsburg.de
Internet: www.augsburg-tourismus.de

Gegenstand des Unternehmens
Zweck des Unternehmens ist die Förderung der Wirtschaft, des Tourismus, die Durchführung von
Tagungen, Messen und Veranstaltungen in der Stadt und in der Region Augsburg. Dazu gehören
insbesondere das Standortmarketing, die Standort- und die regionale und überregionale Werbung
sowie die Förderung, Koordination und Organisation der Zusammenarbeit auf diesem Gebiet mit
anderen Organisationen.

Gesellschafter
Anteil
Verkehrsverein Region Augsburg e.V.

100 %

Der Landkreis Augsburg ist über seine Mitgliedschaft beim  Verkehrsverein Region Augsburg e.V.
mittelbar an der Regio Augsburg Tourismus GmbH beteiligt.

Organe der Gesellschaft
Gesellschafterversammlung
Beirat:

Dr. Kurt Gribl
Oberbürgermeister
1. Vorsitzender
Johannes Hintersberger, MdL
Stellvertretender Vorsitzender

für den Landkreis Augsburg ist im Beirat vertreten:
Martin Sailer
Landrat

Regio Augsburg Tourismus GmbH

101

Geschäftsführung:

Tourismusdirektor Götz Beck

Aufgrund § 288 Abs. 1 HGB und des Vorliegens einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1
HGB wurde auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9 HGB
verzichtet.

Stammkapital
Das Stammkapital beträgt

100.000 €.

Beteiligungen an anderen Unternehmen
- keine -

Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2013
Die Regio Augsburg Tourismus GmbH wickelt im Auftrag des  Verkehrsvereins Region Augsburg
e.V. das operative Tourismusgeschäft ab. Mitglieder des Verkehrsvereins sind u. a. die Stadt
Augsburg, die Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg sowie unterschiedliche Leistungsträger
die von einer positiven Entwicklung im Tourismus profitieren. Dabei werden unter dem Oberbegriff
‚Tourismus’ folgende Bereiche verstanden:
-

Messe-, Tagungs- und Kongresswesen
Geschäftsverkehr
Städtetourismus
Urlaub
Tagestourismus

Auch im Jahr 2013 konnten die Ankünfte und Übernachtungen in der Stadt Augsburg und in den
Nachbarlandkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg wieder gesteigert werden. 734.367 Ankünfte
bedeuten gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg von 3,9 %. 1.344.663 Übernachtungen entsprechen
einem Zuwachs gegenüber 2012 von 4,9 %.

102

Regio Augsburg Tourismus GmbH

Gästeankünfte und Übernachtungen im
Landkreis Augsburg

1995

2003

2005

431.376

421.527
223.441

392.081

396.653
2011

222.649

208.003

378.456
2009

212.532

393.591

381.330

2007

214.548

218.323

380.817

210.097

206.181

205.489

200.291

367.821

369.832

Übernachtungen

344.712

358.392
183.730

369.681

2001

188.545

363.155

191.419

334.143

1999

192.123

296.088

178.459

264.523

1997

155.796

137.609

126.364

126.406

257.074

253.378

Gästeankünfte

2013

Die Bilanz der Regio Augsburg Tourismus GmbH sowie die dazugehörige Gewinn- und
Verlustrechnung wurde für den Zeitraum 01.01.2013 – 31.12.2013 erstellt. In der Bilanz der Regio
Augsburg Tourismus GmbH wird ein Gewinn in Höhe von 25.484,11 € (Vorjahr: 3.197,45 €)
ausgewiesen.
Bei den Umsatzerlösen wurden 533.378,15 € erwirtschaftet. Diese Umsatzerlöse beinhalten unter
anderem
Provisionen
für
Zimmervermittlungen,
Stadtführungen,
Gruppengeschäfte,
Anzeigenverkäufe, Eintrittsgelder des Mozarthauses sowie Verkäufe touristischer Artikel. Die
sonstigen betrieblichen Erträge von 1.358.484,23 € sind der Betriebskostenzuschuss des
Verkehrsvereins Region Augsburg e.V., welcher vorrangig von der Stadt Augsburg, vom Landkreis
Augsburg und vom Landkreis Aichach-Friedberg getragen wird, sowie die Mitgliedsbeiträge aller
anderen Mitglieder und die Managementpauschale für die Geschäftsführung der Kongress am Park
Betriebs GmbH.
Die Regio Augsburg Tourismus GmbH beschäftigt neun Vollzeitkräfte (eine Vollzeitstelle im
Mozarthaus), zehn Teilzeitkräfte und eine Auszubildende. Saisonal bedingt werden nach Bedarf
Aushilfen beschäftigt. Der Personalaufwand in Höhe von 907.933,84 € (Vorjahr: 883.706,23 €) war
aufgrund einzelner Gehaltsanpassungen, voller personeller Managementkosten für die Kongress am
Park Betriebs GmbH (wird rückvergütet), Mehrkosten für Aushilfskräfte sowie Auflösungen für
Altersteilzeitrückstellungen zu erklären.
Der sonstige Betriebsaufwand in Höhe von 807.976,82 € ist gegenüber dem Jahre 2012
(812.955,60 €), gesunken.

Regio Augsburg Tourismus GmbH

103

Bilanzdaten
Bilanzdaten (€)

Aktiva
zum 31.12.

Anlagevermögen

2013

in %

155.206

33%

2013 zu 2012

in %

27.963

22%

2012

in %

127.243

26%

davon
Immaterielles Verm.

42.647

-14.333

56.980

Sachanlagen

112.559

42.297

70.263

Finanzanlagen

0

0

0

Umlaufvermögen

310.645

67%

-47.595

-13%

358.240

73%

davon
Vorräte

12.342

3.555

8.787

Forderungen

33.153

1.712

31.441

sonstige Vermögensgegenstände

96.803

48.727

48.076

liquide Mittel

168.347

-101.589

269.936

Aktiver RAP

657

0%

-3.279

-83%

3.936

1%

0

0%

0

0%

0

0%

466.509

100%

-22.910

-5%

489.419

100%

Nicht durch Eigenkapital gedeckter
Fehlbetrag

Bilanzsumme
Bilanzdaten (€)

Passiva
zum 31.12.

Eigenkapital

2013

in %

122.549

26%

2013 zu 2012

in %

25.484

26%

2012

in %
97.065

20%

davon
Gezeichnetes Kapital

100.000

0

100.000

Kapitalrücklage

0

0

0

Gewinnrücklage

0

0

0

Gewinn-/Verlustvortrag

-2.935

3.197

-6.132

Jahresergebnis

25.484

22.287

3.197

Sonderposten für Zuschüsse und
Zulagen

184.763

40%

-2.453

-1%

187.215

38%

Rückstellungen

58.101

12%

9.551

20%

48.550

10%

Verbindlichkeiten

75.440

16%

13.740

22%

61.700

13%

davon
Verb. > 1 Jahr

0

0

0

Verb. < 1 Jahr

75.440

13.740

61.700

Passiver RAP

25.656

5%

-69.233

-73%

94.888

19%

Bilanzsumme

466.509

100%

-22.910

-5%

489.419

100%

104

Regio Augsburg Tourismus GmbH

Gewinn- und Verlustrechnung
GuV-Daten (€)
2013
Umsatz

2013 zu 2012

in %

2012

533.378

-57.190

590.569

1.175.000

52.200

1.122.800

Sonstige Erträge

183.484

12.632

170.852

Gesamtleistung

1.891.862

7.642

Sachaufwand

127.862

-13.224

141.085

Personalaufwand

907.934

24.228

883.706

Abschreibungen

42.792

-8

42.799

807.977

-4.979

812.956

5.299

1.624

Betriebskostenzuschuss lt.
Rechnungsabschluss Verkehrsverein

So. betriebl. Aufwend./Werbung
Betriebliches Ergebnis

0%

44%

1.884.221

3.674

sonstige Zinsen und ä. Erträge

118

0

76

Zinsen und ähnlicher Aufwand

125

-3

128

5.291

1.669

0

0

Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit
Außerordentlicher Aufwand
Außerordentlicher Ertrag

46%

3.623
0

0

0

0

Steuern

-20.193

-20.618

425

Jahresergebnis

25.484

22.287

Gewinnvortrag aus Vorjahr

0

0

0

Entn./Einst. aus/in Gewinn-Rücklage

0

0

0

25.484

22.287

Bilanzgewinn/-verlust

Regio Augsburg Tourismus GmbH

697%

697%

3.197

3.197

105

Kennzahlen
Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (€)
2013
Cash Flow
aus laufender Geschäftstätigkeit, lt.
Prüfbericht zum Jahresabschluss
Investitionen

Investitionsquote

2013 zu 2012

in %

2012

-41.000

-156.000

-136%

115.000

70.775

14.632

26%

56.143

14%

49%

(Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand des AV)
Anzahl Mitarbeiter

21

jeweils zum 31.12.

106

Regio Augsburg Tourismus GmbH

0

0%

21

Regio Augsburg Wirtschaft GmbH
Sitz und Anschrift des Unternehmens
Regio Augsburg Wirtschaft GmbH
Karlstr. 2
86150 Augsburg
Tel.:
0821 45010-210
Fax:
0821 45010-112
E-Mail: willkommen@region-A3.com
Internet: www.regio-augsburg-wirtschaft.de

Gegenstand des Unternehmens
Gegenstand des Unternehmens ist die Verbesserung der wirtschaftlichen Struktur des
Wirtschaftsraums Augsburg durch a) Regionalmarketing (nach innen wie insbesondere nach außen)
durch die Kommunikation der Standortfaktoren und der Kompetenzfelder des Wirtschaftsraums
Augsburg; b) Regionalmanagement, d. h. das Identifizieren, das Initiieren und das fallweise
Umsetzen von Projekten, die für die wirtschaftliche Zukunft des Wirtschaftsraums Augsburg von
besonderer regionaler Bedeutung sind, sowie die Förderung der regionalen Identität.

Gesellschafter
Anteil
Stadt Augsburg

50 %

Landkreis Augsburg

30 %

Landkreis Aichach-Friedberg

20 %

Organe der Gesellschaft
Gesellschafterversammlung
Aufsichtsrat:

Dr. Kurt Gribl
Oberbürgermeister
Vorsitzender
Dr. Walter Eschle
Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse Augsburg
stellv. Vorsitzender

für den Landkreis Augsburg sind im Aufsichtsrat vertreten:
Martin Sailer
Landrat
Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

107

1. Bürgermeister Franz Neher
Kreisrat
Bernhard Hannemann
Kreisrat
Beirat
Geschäftsführung:

Dipl.-Geogr. Andreas Thiel

Die Gesamtbezüge des Geschäftsführers betrugen im Jahr 2013 95.123,92 €. Diese setzen sich aus
dem Festgehalt, einer Tantieme und der PKW-Nutzung zusammen.

Stammkapital
Das Stammkapital beträgt

25.000 €.

Beteiligungen an anderen Unternehmen
- keine -

Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2013
Die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH wurde am 08.06.2009 gegründet. Mit Wirkung zum
01.07.2009 nahm die Gesellschaft ihre operative Tätigkeit auf, welche insbesondere
projektbezogene Tätigkeiten in den Geschäftsbereichen Regionalmarketing und Regionalmanagement, den beiden Geschäftsfeldern der Gesellschaft, beinhaltet.
Die Projekte des Geschäftsbereichs Regionalmarketing wurden planmäßig durchgeführt.
Der Schwerpunkt der Marketing-Aktivitäten für den Augsburg Innovationspark im Jahr 2013 lag wie
im Vorjahr im Bereich der Darstellungen des Technologiezentrum Augsburg. Ein Messeauftritt
erfolgte bei der Expo Real 2013 am Gemeinschaftsstand von A³.
Seit dem 01.07.2009 führt die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH das vom Freistaat Bayern
geförderte Projekt „Regionalmanagement im Wirtschaftsraum Augsburg“ durch. Auf der Basis des
sogenannten Integrierten Handlungskonzeptes werden hier insbesondere Tätigkeiten im Bereich
Koordinierung, Projektmanagement, Fördermittelbeantragung etc. durchgeführt. Dieses Projekt
unterliegt einer 50%igen öffentlichen Förderung. Das jährliche Volumen der Zuschüsse des
Freistaates Bayern beträgt dabei rund 100.000 €. Im Frühjahr 2012 wurde seitens der Regio
Augsburg Wirtschaft GmbH die Förderung einer zweiten, nun zweijährigen Phase des
Regionalmanagements im Wirtschaftsraum Augsburg beim Freistaat Bayern beantragt. Diese wurde
vom Freistaat mit einer Laufzeit vom 01.07.2012 bis 30.06.2014 und einem durchschnittlichen
Fördervolumen von 100.000,00 € pro Jahr genehmigt. Parallel dazu wurde auch die Förderung des
im Regionalmanagement verankerten Projektes Marketing für den Augsburg Innovationspark für
denselben Zeitraum mit demselben Fördersatz von 50 % bei einer Förderhöhe von 100.000,00 € pro
Jahr verlängert.
Nach dem Wegfall eines Teil des Sponsorings seitens der Sparkassen im Wirtschaftsraum Augsburg
ist der Sponsoringbetrag von rund 38.000 € seitens der Gesellschafter kompensiert worden, sodass
auch 2013 die entsprechenden Eigenmittel in Höhe von 50 % zur Finanzierung des
Regionalmanagements zur Verfügung standen.
Die zweite Förderphase des Regionalmanagements konzentrierte sich insbesondere auf die
Handlungsfelder Fachkräftesicherung, Innovation und Technologietransfer und Marketing für den
108

Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

Augsburg Innovationspark. Zusätzliche Aufgaben bestanden im Bereich der Betreuung er
Zukunftsoffensive Wirtschaftsraum Augsburg, welche aber Ende 2012 inhaltlich und organisatorisch
in das Folgeprojekt ADMIRe A³ übergeleitet wurde, des Netzwerks Holzbau sowie in der weiteren
Unterstützung der inzwischen eigenständigen Struktur der Energieagentur (Regio Augsburg Energie
e.V.)
Die Bilanz der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH sowie die dazugehörige Gewinn- und
Verlustrechnung wurde für den Zeitraum 01.01.2013 – 31.12.2013 erstellt. In der Bilanz der Regio
Augsburg Wirtschaft GmbH wird ein Jahresergebnis in Höhe von -20.038,30 € (Vorjahr: 23.657,14 €)
ausgewiesen.
Die Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr 2013 auf insgesamt 626.282,53 € (Vorjahr:
371.137,58 €). Davon entfallen rund 133.000 € auf Erlöse im Kontext der Beteiligung an der EXPO
REAL sowie rund 78.000 € auf das Regionalmanagement. Neu sind rund 138.000 € im Bereich
Fachkräfte-Marketing sowie 114.000 € Erlöse bei sonstigen Projektpartnern. Die sonstigen
betrieblichen Erträge beliefen sich im Berichtsjahr auf 1.037.039,58 € (Vorjahr: 1.156.173,11 €).
Hierin enthalten sind Zuschüsse der Gesellschafter von rund 586.000 €, 55.000 € des Fördervereins
der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH sowie öffentliche Zuschüsse von rund 282.500 € zum Projekt
Regionalmanagement und rund 173.000 € zu sonstigen Förderprojekten.
Aufgrund gestiegener Vorfinanzierungs-Notwendigkeiten aus Förderprojekten in den Bereichen
Regionalmanagement und Technologietransfer stand die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH vor einer
schwierigen Liquiditätssituation. Hierfür wurde ein Kontokorrentkredit mit einem Kreditrahmen von
175.000 € eingerichtet - befristet bis 30.06.2013, welcher durch eine Bürgschaftserklärung der
Gesellschafter abgesichert wurde.
Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH kann zum
Bilanzstichtag 31.12.2013 insgesamt als positiv eingeschätzt werden, wobei die Finanzierung der
Aktivitäten der Gesellschaft sehr stark an Gesellschafterzuschüssen (2013: 586.000 €, Vorjahr:
585.000 €) hängt. Über die Höhe der Zuschüsse – Grundlage hierfür bildet ein in 2009 beschlossener
Businessplan über jeweils fünf Jahre, der jährlich fortgeschrieben wird – entscheiden die
Gesellschafter jährlich neu.

Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

109

Bilanzdaten
Bilanzdaten (€)

Aktiva
zum 31.12.

2013

Anlagevermögen

in %
324.464

51%

2013 zu 2012

in %

139.891

2012

76%

in %
184.573

29%

davon
Immaterielles Vermögen

302.997

132.960

170.037

Sachanlagen

21.467

6.931

14.536

Umlaufvermögen

311.641

49%

-138.497

-31%

450.138

70%

davon
Geleistete Anzahlungen

0

0

0

Forderungen

135.458

97.599

37.859

sonstige Vermögensgegenstände

173.602

-238.256

411.858

liquide Mittel

2.582

2.161

421

Aktiver RAP

Bilanzsumme
Bilanzdaten (€)

1.912

0%

-3.281

-63%

5.193

1%

638.017

100%

-1.887

0%

639.904

100%

Passiva
zum 31.12.

Eigenkapital

2013

in %
51.241

8%

2013 zu 2012

in %

-20.038

-28%

2012

in %
71.279

11%

davon
Gezeichnetes Kapital

25.000

0

Kapitalrücklage

0

0

0

Gewinnvortrag

46.279

23.657

22.622

Jahresergebnis

-20.038

-43.695

23.657

Rückstellungen
Verbindlichkeiten

25.000

48.370

8%

470

1%

47.900

7%

351.699

55%

140.297

66%

211.402

33%

davon
Verb. > 1 Jahr

0

0

0

Verb. < 1 Jahr

351.699

140.297

211.402

Passiver RAP

186.707

29%

-122.616

-40%

309.323

48%

Bilanzsumme

638.017

100%

-1.887

0%

639.904

100%

110

Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

Gewinn- und Verlustrechnung
GuV-Daten (€)
2013
Umsatzerlöse

2013 zu 2012
626.283

Andere aktivierte Eigenleistungen

in %

2012

255.145

371.138

34.560

-16.440

51.000

Sonstige Erträge

1.037.040

-119.134

1.156.173

Gesamtleistung

1.697.882

119.571

Materialaufwand

459.326

-63.994

523.320

Personalaufwand

880.821

156.109

724.712

Abschreibungen

64.184

19.562

44.621

297.920

43.277

254.643

-4.368

-35.382

Sonst. betriebl. Aufwendungen
Betriebliches Ergebnis

8%

1.578.311

-114%

31.014

sonstige Zinsen und ä. Erträge

0

0

0

Zinsen und ähnlicher Aufwand

15.413

8.277

7.137

-19.781

-43.659

0

0

0

257

36

221

-20.038

-43.695

Gewinn/Verlustvortrag

46.279

23.657

Bilanzgewinn/-verlust

26.241

-20.038

Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit
a. o. Aufwand / a. o. Erträge
Steuern
Jahresergebnis

-183%

23.878

-185%

23.657
22.622

-43%

46.279

Kennzahlen
Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (€)
2013
Cash Flow
aus laufender Geschäftstätigkeit, lt.
Prüfbericht zum Jahresabschluss
Investitionen

Investitionsquote

2013 zu 2012

in %

2012

80.000

5.000

7%

75.000

204.075

69.532

52%

134.542

80%

107%

(Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand des AV)
Anzahl Mitarbeiter

16

1

7%

15

jeweils zum 31.12.

Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

111

112

Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

Regionaler Planungsverband Augsburg
Sitz und Anschrift des Zweckverbands
Regionaler Planungsverband Augsburg
c/o Landratsamt Augsburg
Prinzregentenplatz 4
86150 Augsburg
Tel.:
0821 3102-2359
Fax:
0821 3102-2363
E-Mail: geschaeftsstelle@rpv-augsburg.de
Internet: www.rpv-augsburg.de

Aufgaben des Zweckverbands
Der Verband ist Träger der Regionalplanung in seinem Verbandsbereich. Der Regionale
Planungsverband beschließt über den Regionalplan und dessen Fortschreibung und stimmt dabei die
Interessen der Verbandsmitglieder im Rahmen der Landesplanung ab. Er erfüllt diese Aufgaben im
übertragenen Wirkungskreis.
Der Regionale Planungsverband ist ferner beteiligt an der Ausarbeitung und Aufstellung von Zielen
der Raumordnung durch Staatsbehörden sowie an Stellungnahmen zu kommunalen Bauleitplänen
und raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen im Rahmen von Raumordnungsverfahren und
anderen landesplanerischen Überprüfungen.

Verbandsmitglieder
Dem Regionalen Planungsverband Augsburg gehören 146 Verbandsmitglieder an, nämlich
die kreisfreie Stadt Augsburg,
der Landkreis Augsburg und 46 kreisangehörige Gemeinden,
der Landkreis Aichach-Friedberg und 24 kreisangehörige Gemeinden,
der Landkreis Dillingen a. d. Donau und 27 kreisangehörige Gemeinden,
der Landkreis Donau-Ries und 44 kreisangehörige Gemeinden.

Organe des Zweckverbands
Verbandsvorsitzender:

Hermann Faul
Oberbürgermeister
Vorsitzender
Robert Ruttmann
1. Bürgermeister
1. stellvertretender Vorsitzender
Regionaler Planungsverband Augsburg

113

Martin Sailer
Landrat
2. stellvertretender Vorsitzender

Verbandsversammlung:

für den Landkreis Augsburg ist in der
Verbandsversammlung vertreten:
Martin Sailer
Landrat

Verwaltungsausschuss:

(weggefallen aufgrund Novellierung BayLplG)

Planungsausschuss:

für den Landkreis Augsburg sind im
Planungsausschuss vertreten:
Walter Aumann
Kreisrat
Sabine Höchtl-Scheel
Kreisrätin
1. Bürgermeister Albert Lettinger
Kreisrat

Geschäftsführung:

Marion Koppe
Geschäftsführerin
Thomas Huber
stellv. Geschäftsführer

Rechtliche Grundlagen
Der Regionale Planungsverband Augsburg wird entsprechend dem Bayerischen
Landesplanungsgesetz durch den Zusammenschluss der Gemeinden und Landkreise der Region 9
(Augsburg) gebildet. Er ist mit dem Inkrafttreten der Einteilung des Staatsgebietes in Regionen
gemäß dem Landesentwicklungsprogramm durch Beschluss der Bayerischen Staatsregierung am
01.04.1973 entstanden.
Die Verbandssatzung vom 22.05./07.11.1973 (RABl Schw. 1973, S. 148) in der heutigen Fassung
(RABl Schw. 2006, S. 221) wurde auf der Grundlage des Art. 6 des Bayerischen
Landesplanungsgesetzes (BayLplG) mit Wirkung vom 28.12.2006 neu erlassen.

Beteiligung an anderen Unternehmen
- keine -

114

Regionaler Planungsverband Augsburg

Kurzvorstellung des Zweckverbands und wichtige Entwicklungen 2013
Der Regionale Planungsverband finanziert die ihm durch Gesetz übertragenen Aufgaben durch
Zuweisungen des Freistaates Bayern gemäß § 1 Abs. 2 der Verordnung über die Kostenerstattung an
regionale Planungsverbände (KostErstV) und aus Rücklagen. Bislang konnte die Verbandswirtschaft
ohne Erhebung einer Umlage abgewickelt werden. Der Regionale Planungsverband besitzt außer
Büroeinrichtungsgegenständen kein Vermögen. Er ist schuldenfrei. Die Rücklagen des Regionalen
Planungsverbandes Augsburg betrugen zum 31.12.2013 31.434,51 €.
Als allgemein übergeordnete Ziele für die Region bestimmt der Regionalplan, die Region als Lebensund Wirtschaftsraum in allen Teilräumen weiterzuentwickeln sowie die Region in ihrer
Wirtschaftskraft so zu stärken, dass sie am allgemeinen wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und
wissenschaftlichen Fortschritt des Landes teilnehmen kann.
Der aktuell gültige (verbindliche) Regionalplan der Region Augsburg (9) ist mit der Bekanntmachung
im RABI Nr. 18/2007 am 20.11.2007 in Kraft getreten.
Der Planungsausschuss tagte im Jahr 2013 insgesamt zweimal; am 24.07.2013 und am 05.12.2013.

Regionaler Planungsverband Augsburg

115

Verwaltungshaushalt
Verwaltungshaushalt

Einnahmen in €
2013

Zuweisungen vom Land, Kostenerst. an
Reg. Plan.-verb.

in %

2013 zu 2012

in %

2012

in %

55.584

62%

13.084

31%

42.500

83%

0

0%

0

0%

0

0%

79

0%

54

216%

25

0%

436

0%

-154

-26%

590

1%

Zuführung vom VermögensHH

33.000

37%

25.000

313%

8.000

16%

SUMME

89.099

100%

37.984

74%

51.115

57%

Druckkostenzuschuss für Regionalplan
Sonst. Verwaltungs- und
Betriebseinnahmen
Zinseinnahmen

Verwaltungshaushalt

Ausgaben in €
2013

in %

2013 zu 2012

in %

2012

in %

Aufwandsentschädigungen
für die Vorsitzenden

5.174

6%

-487

-9%

5.661

11%

Sitzungsgelder und Reisekosten

1.506

2%

-102

-6%

1.608

3%

Aufwandsentschädigungen für nebenamtl.
Tätige

7.465

8%

212

3%

7.253

14%

Deckungsreserve für Personalausgaben

0

0%

0

0%

0

0%

Geräte und Ausstattung, soweit nicht
VermHH

0

0%

0

0%

0

0%

Mieten

0

0%

0

0%

0

0%

EDV-Kosten

450

1%

-433

-49%

883

2%

Bürobedarf

237

0%

237

100%

0

0%

0

0%

0

0%

0

0%

Öffentliche Bekannmachung

131

0%

34

35%

97

0%

Dienstreisen

421

0%

-421

-50%

842

2%

34.895

39%

25.851

286%

9.044

18%

0

0%

0

-100%

72

0%

123

0%

-64

-34%

187

0%

1.040

1%

82

9%

957

2%

22.480

25%

216

1%

22.264

44%

Sonstige Finanzausgaben

0

0%

0

0%

0

0%

Deckungsreserve

0

0%

0

0%

0

0%

Zuführung zum VermHH

15.177

17%

12.930

575%

2.247

4%

SUMME

89.099

100%

37.984

74%

51.115

57%

Geschäftsausgaben

Sachverständigenkosten
Sonstige Geschäftsausgaben
Verfügungsmittel
Vermischte Ausgaben
Erstattungen an den Landkreis

116

Regionaler Planungsverband Augsburg

Vermögenshaushalt
Vermögenshaushalt

Einnahmen in €
2013

in %

2013 zu 2012

in %

2012

in %

Zuführung vom Verwaltungshaushalt

15.177

32%

12.930

575%

2.247

22%

Entnahmen aus allgemeiner Rücklage

33.000

68%

25.000

313%

8.000

78%

SUMME

48.177

100%

37.930

370%

10.247

21%

Vermögenshaushalt

Ausgaben in €
2013

in %

2013 zu 2012

in %

2012

in %

Zuführung zum Verwaltungshaushalt

33.000

68%

25.000

313%

8.000

78%

Zuführung an allgemeine Rücklage

15.177

32%

12.930

575%

2.247

22%

0

0%

0

0%

0

0%

48.177

100%

37.930

370%

10.247

100%

Geräte, Ausstattung- und
Ausrüstungsgegenstände
SUMME

Regionaler Planungsverband Augsburg

117

118

Regionaler Planungsverband Augsburg

Sparkassenzweckverband Landkreis Augsburg
und Stadt Schwabmünchen
Sitz und Anschrift des Zweckverbands
Sparkassenzweckverband
Landkreis Augsburg und Stadt Schwabmünchen
Martin-Luther-Platz 5
86150 Augsburg
(Laut Satzung hat der Zweckverband seinen Sitz in Augsburg und Schwabmünchen.)

Aufgaben des Zweckverbands
Aufgabe des Zweckverbands ist nach Maßgabe des Sparkassengesetzes die Trägerschaft für die
durch die Vereinigung der früheren Kreis- und Stadtsparkasse Schwabmünchen mit der
 Kreissparkasse Augsburg ab 1. September 1998 umgebildete Sparkasse.

Verbandsmitglieder
Mitglieder des Zweckverbands sind der Landkreis Augsburg und die Stadt Schwabmünchen.

Organe des Zweckverbands
Verbandsvorsitzender:

Martin Sailer
Landrat
Vorsitzender
Max Strehle, MdL
Stellvertreter des Landrats
Stellv. Vorsitzender
Lorenz Müller
1. Bürgermeister
Stellv. Vorsitzender

Verbandsversammlung:

für den Landkreis Augsburg sind in der
Verbandsversammlung weiter vertreten:
Walter Aumann
Kreisrat
Dr. Markus Brem
Kreisrat
Manfred Buhl
Kreisrat

Sparkassenzweckverband Landkreis Augsburg und Stadt Schwabmünchen

119

1. Bürgermeister Hansjörg Durz
Kreisrat
Markus Ferber, MdEP
Kreisrat
Anni Fries
Kreisrätin und stellv. Landrätin
Hannes Grönninger
Kreisrat
Sabine Grünwald
Kreisrätin
Bernhard Hannemann
Kreisrat
Fritz Hölzl
Kreisrat
Gabriele Huber
Kreisrätin
Pius Kaiser
Kreisrat
1. Bürgermeister Georg Klaußner
Kreisrat
Annegret Kirstein
Kreisrätin
Heinz Liebert
Kreisrat
1. Bürgermeister Franz Neher
Kreisrat
Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert
Kreisrat

120

Sparkassenzweckverband Landkreis Augsburg und Stadt Schwabmünchen

Rechtliche Grundlagen
Satzung des Sparkassenzweckverbands Landkreis Augsburg und Stadt Schwabmünchen vom
21.06.2010 (RABl Schw. Nr. 17/2010, S. 312) auf der Grundlage des Art. 44 Abs. 1 des Gesetzes über
die kommunale Zusammenarbeit (KommZG) i. V. m. Art. 7 Abs. 2 Buchstabe c des
Sparkassengesetzes.

Beteiligung an anderen Unternehmen
Der Zweckverband ist Mitglied im Sparkassenverband Bayern.

Kurzvorstellung des Zweckverbands und wichtige Entwicklungen 2013
Bis zur Fusion der Kreis- und Stadtsparkasse Schwabmünchen mit der Kreissparkasse Augsburg
zum 1. September 1998 war der Landkreis Augsburg Gewährträger für die originär im Landkreis
Augsburg zuständige Kreissparkasse Augsburg sowie der Zweckverband Kreis- und Stadtsparkasse
Schwabmünchen Gewährträger für die originär im Landkreis zuständige Kreis- und Stadtsparkasse
Schwabmünchen.
Anlässlich der Vereinigung der beiden oben genannten Sparkassen hat die Verbandsversammlung
des bisherigen Zweckverbands Kreis- und Stadtsparkasse Schwabmünchen in ihrer Sitzung vom
21.07.1998 eine Neufassung der Verbandssatzung vom 29.08.1973 (RABl Schw. 1974 S. 168), zuletzt
geändert durch Satzung vom 14.12.1983 (RABl. Schw. 84 S. 59) beschlossen. Diese Neufassung der
Zweckverbandssatzung ist vom Kreistag des Landkreises Augsburg am 17.07. 1998 und vom Stadtrat
der Stadt Schwabmünchen am 14.07.1998 gebilligt worden. Die aufsichtliche Genehmigung der
Neufassung durch die Regierung von Schwaben erfolgte mit Schreiben vom 28.07.1998. Nach der
neu gefassten Satzung vom 29.07.1998 (RABl. Schw. 1998 S. 100) führt der Zweckverband nun den
Namen „Sparkassenzweckverband Landkreis Augsburg und Stadt Schwabmünchen“. Mitglieder
dieses Zweckverbandes sind sowohl der Landkreis Augsburg als auch die Stadt Schwabmünchen. Die
konstituierende Sitzung der Verbandsversammlung des Sparkassenzweckverbandes Landkreis
Augsburg und Stadt Schwabmünchen fand am 01.03.1999 statt.
Die Verbandsversammlung ist seither jährlich zur Entgegennahme des Jahresabschlusses und des
Lageberichts der Kreissparkasse Augsburg zu einer Sitzung einzuberufen. Der
Verbandsversammlung obliegt insbesondere auch die Zustimmung zu vom Verwaltungsrat der
Kreissparkasse Augsburg beschlossenen Änderungen der Sparkassensatzung. Diesen Aufgaben
kommt die Verbandsversammlung bis heute nach.

Wirtschafts- und Haushaltsführung des Zweckverbands
Gemäß der Zweckverbandssatzung trägt die Kreissparkasse Augsburg grundsätzlich den
Finanzbedarf des Zweckverbands. Bilanzgewinne der Sparkasse, die gemäß § 29 Abs. 2 der
Sparkassenordnung an die Verbandsmitglieder abgeführt werden, sind nach folgendem Schlüssel zu
verteilen:
Landkreis Augsburg:
Stadt Schwabmünchen:

sieben Achtel
ein Achtel.

Sparkassenzweckverband Landkreis Augsburg und Stadt Schwabmünchen

121

122

Sparkassenzweckverband Landkreis Augsburg und Stadt Schwabmünchen

Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA)
Sitz und Anschrift des Unternehmens
Startkapital-Fonds Augsburg GmbH
Stettenstraße 1 + 3
86150 Augsburg
Tel.:
0821 90785876
Fax:
0821 78472678
E-Mail: info@startkapitalfonds.de
Internet: www.startkapitalfonds.de

Gegenstand des Unternehmens
Gegenstand des Unternehmens ist die Unterstützung der Existenzgründung und die Förderung von
jungen innovativen, insbesondere technologieorientierten kleinen und mittleren Unternehmen im
Wirtschaftsraum Augsburg durch Beratung, Bereitstellung von Risikokapital und Eingehung von
Beteiligungen.

Gesellschafter
Anteil
Gruppe der Privaten Banken / Industrieunternehmen:
Deutsche Bank AG, Augsburg

10,00 %

Holme & Co. Computersysteme + Lösungen OHG

3,33 %

UPM GmbH & Co. KG

6,67 %

SGL Carbone SE, Wiesbaden

10,00 %

Fujitsu Siemens Computers GmbH

3,33 %

Gruppe der Kreditgenossenschaften:
Augusta Bank eG / Raiffeisen-Volksbank Augsburg

33,34 %

Gruppe der Sparkassen:
Stadtsparkasse Augsburg

21,33 %

Kreissparkasse Augsburg

10,00 %

Stadtsparkasse Aichach

2,00 %

Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA)

123

Folgende Institutionen wurden zudem als Stille Gesellschafter mit einer Kapitaleinlage von zunächst
1.206.576,30 €, per 01.07.1998 um die Gewinnanteile des Rumpfwirtschaftsjahres 1997/1998, per
01.03.2000 um 838.518,69 € sowie per 01.04.2004 um 450.000,00 € erhöht auf insgesamt
2.495.094,97 €, am Unternehmen der Startkapital-Fonds Augsburg GmbH beteiligt:
Anteil
Gruppe der Privaten Banken / Industrieunternehmen:
Deutsche Bank AG Filiale Augsburg

15,10 %

Holme & Co. Computersysteme + Lösungen OHG

2,53 %

UPM-Kymmene Papier GmbH & Co. KG

5,82 %

SGL Carbon AG

6,84 %

Fujitsu Siemens Computers GmbH

2,28 %

Lechelektrizitätswerke AG

2,01 %

Gruppe der Kreditgenossenschaften:
Augusta Bank eG / Raiffeisen-Volksbank Augsburg

30,20 %

Gruppe der Sparkassen:
Stadtsparkasse Augsburg

19,32 %

Kreissparkasse Augsburg

9,06 %

Stadtsparkasse Aichach

1,81 %

Gruppe der Gebietskörperschaften:
Stadt Augsburg

2,01 %

Landkreis Augsburg

2,01 %

Landkreis Aichach-Friedberg

1,01 %

Organe der Gesellschaft
Gesellschafterversammlung
Aufsichtsrat:

Ernst Holme
Holme & Co. Computersysteme + Lösungen OHG
Vorsitzender
Hans-Ulrich Embacher
UPM GmbH
stellvertretender Vorsitzender

Vergabeausschuss

124

Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA)

Geschäftsführung:

Marcus Wagner

Personalaufwendungen fallen für die Gesellschaft nicht an. Die Kosten für die Geschäftsführung
werden bis auf weiteres von der IHK Schwaben übernommen. Die Geschäftsführung erhält vom SKA
eine jährliche Aufwandsentschädigung von 4.800 €.

Stammkapital
Das Stammkapital beträgt

153.387,56 €.

Beteiligung an anderen Unternehmen
Entsprechend dem Unternehmensgegenstand beteiligt sich die Startkapital-Fonds Augsburg GmbH
als Stille Gesellschafterin an kleinen und mittleren Unternehmen. Mit Stand 30.06.2013 bestanden
keine stillen Beteiligungen an Unternehmen:
Offene Beteiligung:
 voxeljet technology GmbH
(ehemals Generis Generative Systeme GmbH)
 A³ Innovationsfonds GmbH
Ehemals stille Beteiligung
mit gesondert vertraglichen Vereinbarungen:
 baramundi software AG
 baramundi development GmbH
 DALOG Diagnosesysteme GmbH
 HSW GmbH Paper Output Management
 ObjektART Software GmbH
 Sension biologische Detektions- und Schnelltestsysteme GmbH

Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2013
Bereits zum Bilanzstichtag 30.06.2011 waren keine Zusagen über die Errichtung Stiller
Gesellschaften mit dem SKA als Stillem Gesellschafter mehr erteilt.
Die ehemals stille Beteiligung an der HSW Paper Output Management wurde in ein Darlehen
umgewandelt. Bei den ehemals stillen Beteiligungen an der baramundi Software AG, der DALOG
Diagnosesysteme GmbH, der ObjektART Software GmbH und der Sension biologische Detektionsund Schnellsysteme GmbH wurde ein Forderungsverzicht mit Besserungsschein erklärt. Im
Finanzvermögen werden noch zwei weitere Beteiligungen ausgewiesen. Hierbei handelt es sich um
die ehemals stille Beteiligung an der voxeljet technology GmbH (vormals voxeljet technology GmbH),
welche bereits im Geschäftsjahr 2003/2004 in eine offene Beteiligung umgewandelt wurde, und um
die offene Beteiligung an der A³ Innovationsfonds GmbH. Bei den in der Bilanz ausgewiesenen
Beteiligungen in Höhe von insgesamt 312.500 € handelt es sich um die entsprechenden GmbHAnteile. Die Bewertung erfolgte zu Anschaffungskosten.

Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA)

125

Besonderer Bedeutung kommt dabei dem Anteil an der Voxeljet AG (300.000 €) zu. Im Rahmen des
Börsengangs der Voxeljet AG mit IPO 18.10.2013 fand ein teilweiser Verkauf (16,90 %) der Anteile
statt.
Die Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH in Liquidation (SKA II) hat mit notarieller Urkunde ihren
Geschäftsanteil an der Ultrasonic Systems GmbH sowie ihren Geschäftsanteil und die stille
Beteiligung an der Axyntec Dünnschichttechnik GmbH mit notarieller Urkunde und Vereinbarung
jeweils vom 22.10.2009 treuhänderisch an die Startkapitalfonds Augsburg GmbH abgetreten. Mit
den Vereinbarungen wurde der treuhänderischen Übertragung der beiden GmbH Beteiligungen und
stillen Beteiligung durch die SKA II i. L. auf die SKA und dem Abschluss eines entsprechenden
Treuhandvertrages, aufgrund dessen die SKA die Beteiligungen künftig treuhändisch für die SKA II
i. L. gegen eine jährliche Verwaltungsgebühr verwaltet, zugestimmt.
Nach einer Zuführung von den Kapitalkonten der Stillen Gesellschafter (Nach
Teilergebnisabführungsvertrag) in Höhe von 28.094,04 € (Vorjahr: 22.512,01 €) schließt die Gewinnund Verlustrechnung mit einem Jahresüberschuss von 4.182,64 € (Vorjahr: 0,00 €).
Die Tätigkeit des SKA ist naturgemäß mit erhöhtem Risiko verbunden. Diese Risiken einzugehen, ist
allerdings auch Aufgabe und Geschäftszweck des Unternehmens. Dennoch stellten diese Risiken
eine Gefährdung für den Fortbestand des SKA selbst dar. So führten frühere Wirtschaftsprüfer zu
den Jahresabschlüssen immer wieder aus, dass die Liquidität der Gesellschaft aus damaliger Sicht
nicht ausreichend wäre, um ein Darlehen der KfW aus der Refinanzierung der Beteiligung an der
voxeljet technology GmbH in der Gesamthöhe von 175 T€ zum 30.09.2012 zu begleichen. Dieses
Darlehen wurde zwischenzeitlich um weitere drei Jahre verlängert.
Für den Fall zukünftig negativer Jahresergebnisse droht eine bilanzielle Überschuldung der
Gesellschaft. Negative Jahresergebnisse können insbesondere auf Grund der nicht planbaren
Einnahmen und Ausschüttungen bzw. aus dem Verkauf von Beteiligungen und den
korrespondierend anfallenden Refinanzierungsaufwendungen entstehen.
Mit notarieller Beurkundung, Urkunde Nr. 0322/2013 II S des Notars Dr. Straßer vom 14.02.2013,
wurde in der Gesellschafterversammlung des SKA der Gesellschaftsvertrag unter § 14 Jahresabschluss wie folgt geändert:
„Die Geschäftsführer haben innerhalb der im Gesetz genannten Fristen nach dem Ende eines
Geschäftsjahres den Jahresabschluss und gegebenenfalls den Lagebericht gemäß den gesetzlichen
Bestimmungen aufzustellen. Die Feststellung des Jahresabschlusses (§42 a GmbHG) erfolgt durch
Gesellschafterbeschluss. Der Beschluss bedarf der Zustimmung mit einfacher Mehrheit. Eine
entsprechende Beschlussfassung im Umlaufverfahren ist zulässig, wenn alle Gesellschafter vorab
zustimmen (§ 10 Abs. 5 des Gesellschaftsvertrages).“
Auf die Prüfung der Jahresabschlüsse wird demnach verzichtet.

126

Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA)

Bilanzdaten
Bilanzdaten (in €)

Aktiva
zum 30.06.

2013

Anlagevermögen

in %
313.522

89%

2013 zu 2012

in %

-584

2012

0%

in %
314.106

83%

davon
Immaterielles Verm.

0

0

0

Sachanlagen

1.022

-584

1.606

Finanzanlagen

312.500

0

312.500

Umlaufvermögen

38.328

11%

-24.043

-39%

62.370

17%

davon
Vorräte
Forderungen,
sonstige Vermögensgegenstände

0
183

-4.087

4.270

liquide Mittel

38.145

-19.956

58.100

Aktiver RAP

Bilanzsumme
Bilanzdaten (in €)

0

0

0

0%

0

0%

0

0%

351.850

100%

-24.627

-7%

376.476

100%

Passiva
zum 30.06.

Eigenkapital

2013

in %
157.570

45%

2013 zu 2012

in %

4.183

3%

2012

in %
153.388

41%

davon
Gezeichnetes Kapital

153.388

0

153.388

Verlustvortrag

0

0

0

Bilanzgewinn/-verlust
Kapital
Stille Gesellschafter
Rückstellungen
Verbindlichkeiten

4.183

1%

4.183

100%

0

0%

12.375

4%

-28.094

100%

40.469

11%

2.800

1%

-200

-7%

3.000

1%

179.104

51%

-515

0%

179.619

48%

davon
Verb. > 1 Jahr

174.907

0

174.907

Verb. < 1 Jahr

4.197

-515

4.713

Passiver RAP

0

0%

0

0%

0

0%

Bilanzsumme

351.850

100%

-24.627

-7%

376.476

100%

Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA)

127

Gewinn- und Verlustrechnung
GuV-Daten (in €)
2013
Umsatzerlöse

2013 zu 2012

in %

4.200

Zinserträge
Zinsaufwendungen
sonstige betriebl. Erträge
Gesamtleistung
Personalkosten

0

2012
4.200

428

163

265

-5.938

5.116

-11.054

0

0

0

-1.310

5.279

-80%

-6.589

5.712

1.415

1.415

16.305

-1.174

17.479

0

0

0

0

0

0

584

438

146

-23.911

1.717

außerordentliche Erträge

0

0

0

außerordentliche Aufwendungen

0

0

0

Steuern

0

3.116

-3.116

-23.911

-1.399

0

0

0

28.094

5.582

22.512

4.183

4.183

So. betriebliche Aufwendungen
Abschr. u. Wertberichtigungen auf
Forderungen
Erträge aus Zuschreibungen zu
Beteiligungen
Abschr. u. Wertberichtigungen auf
Beteiligungen und Ausleihungen
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit

-7%

-25.628

Jahresergebnis
vor Gewinnverwendung
Ausgleich des Verlustvortrags
Zuführung zu Kapitalkonten der stillen
Gesellschafter
Bilanzgewinn/-verlust

128

Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA)

6%

100%

-22.512

0

Kennzahlen
Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (in €)
2013
Cash Flow
(Jahreserg. vor Ergebnisübernahme + AfA ao Ertrag)

2013 zu 2012

-23.327

-961

in %

4%

2012

-22.366

Investitionen

k. A.

k. A.

Investitionsquote
Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand des AV

k. A.

k. A.

-/-

-/-

Anzahl Mitarbeiter

Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA)

129

130

Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA)

Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH (SKA II) i. L.
Sitz und Anschrift des Unternehmens
Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH
Stettenstraße 1 + 3
86150 Augsburg
Tel.:
0821 90785876
Fax:
0821 78472678
E-Mail: info@startkapitalfonds.de
Internet: www.startkapitalfonds.de

Gegenstand des Unternehmens
Gegenstand des Unternehmens ist die Unterstützung der Existenzgründung und die Förderung von
jungen innovativen, insbesondere technologieorientierten kleinen und mittleren Unternehmen im
Wirtschaftsraum Augsburg (insbesondere Stadt und Landkreis Augsburg und Landkreis AichachFriedberg) durch Beratung, Bereitstellung von Risikokapital und Eingehung von Beteiligungen. Die
Gesellschaft kann Stille Gesellschafter aufnehmen. Ausgeschlossen ist die Beteiligung an Kredit- und
Finanzinstituten im Sinne des Gesetzes über Kreditwesen. Die Gesellschaft darf keine Bankgeschäfte
im Sinne des Gesetzes über das Kreditwesen und keine Geschäfte nach § 1 des Gesetzes über
Kapitalanlagegesellschaften sowie keine anderen erlaubnis- und genehmigungspflichtigen
Tätigkeiten (z. B. Rechts- und Steuerberatung) vornehmen.

Gesellschafter
Anteil
Gruppe der Privaten Banken / Industrieunternehmen:
Startkapitals-Fonds Augsburg II GmbH i.L.

18,6 %

Molkerei Alois Müller GmbH & Co.

15,5 %

BÖWE SYSTEC AG

12,4 %

Holme & Co. Computersysteme + Lösungen OHG

6,2 %

Lechwerke AG

2,5 %

Presse-Druck und Verlags GmbH

1,5 %

Gruppe der Kreditgenossenschaften:
Augusta Bank eG Raiffeisen-Volksbank Augsburg

3,1 %

Handels- und Gewerbebank Augsburg eG

3,1 %

Gruppe der Sparkassen:
Stadtsparkasse Augsburg

23,8 %

Kreissparkasse Augsburg

11,1 %

Stadtsparkasse Aichach

2,2 %
Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH (SKA II)

131

Folgende Institutionen wurden zudem als Stille Gesellschafter mit einer Kapitaleinlage von
783.972,54 € am Unternehmen der Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH beteiligt:
Anteil
Gruppe der Privaten Banken / Industrieunternehmen:
Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH i.L.

17,19 %

Molkerei Alois Müller GmbH & Co.

14,33 %

BÖWE SYSTEC AG

11,46 %

Holme & Co. Computersysteme + Lösungen OHG

5,73 %

Lechwerke AG

1,89 %

Presse-Druck und Verlags GmbH

1,44 %

Gruppe der Kreditgenossenschaften:
Augusta Bank eG Raiffeisen-Volksbank Augsburg

2,87 %

Handels- und Gewerbebank Augsburg eG

2,87 %

Gruppe der Sparkassen:
Stadtsparkasse Augsburg

22,00 %

Kreissparkasse Augsburg

10,32 %

Stadtsparkasse Aichach

2,07 %

Gruppe der Gebietskörperschaften:
Stadt Augsburg

2,61 %

Landkreis Augsburg

2,61 %

Landkreis Aichach-Friedberg

2,61 %

Organe der Gesellschaft
Gesellschafterversammlung
Aufgrund der Auflösung der Gesellschaft zum 30.09.2009 wurde von der Gesellschafterversammlung
die Abschaffung des Aufsichtsrats und des Vergabeausschusses beschlossen.
Geschäftsführung / Liquidator:

Marcus Wagner

Personalaufwendungen fallen für die Gesellschaft nicht an. Die Kosten für die Geschäftsführung
werden bis auf weiteres von der IHK Schwaben übernommen.

Stammkapital
Das Stammkapital beträgt

132

81.400 €.

Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH (SKA II)

Beteiligung an anderen Unternehmen
Die Tätigkeit der Gesellschaft erstreckt sich entsprechend dem Gegenstand des Unternehmens auf
die Unterstützung der Existenzgründung und die Förderung unten bezeichneter Unternehmen durch
Beratung, Bereitstellung von Risikokapital und Eingehung von Beteiligungen. Zum Bilanzstichtag
vorausgegangenen Bilanzstichtag (30.06.2012) eingegangene stille und echte Beteiligungen /
Beteiligungsnehmer:
 A³ Innovationsfonds GmbH, Augsburg
 AxynTec Dünnschicht GmbH, Augsburg (UTG)
 Ultra Sonic Systems GmbH, Thierhaupten

Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2013
Im Berichtsjahr hat die Firma AxynTec ihre stille Beteiligung vollständig zurückbezahlt, allerdings
wurde der Rückkauf der SKA-Gesellschaftsanteile durch AxynTec erst nach dem 30.06.2012
beurkundet und vollzogen und fällt somit in das Geschäftsjahr 2012/2013. Beim
Beteiligungsunternehmen Ultra Sonic Systems GmbH konnten Ende 2012 erstmals nennenswerte
Umsätze erzielt werden, da die Technologie wohl nun doch einen gewissen „Durchbruch“ erfuhr.
Mittlerweile wurde aber auch dieser Anteil veräußert. Nach dem Verkauf der AxynTec- und USSAnteile verbleiben zum Bilanzstichtag 30.06.2013 nur noch die Anteile an der A³ Innovationsfonds
GmbH im Portfolio des SKA II.
Der
SKA
II
schließt
zum
30.06.2013
nach
Verrechnung
aufgrund
eines
Teilgewinnabführungsvertrages (Kapitalkonten der Stillen Gesellschafter) mit einem
Jahresüberschuss von 14.383,54 € (Vorjahr: Jahresfehlbetrag von 5.562,60 €) ab. Das Unternehmen
weist zum Bilanzstichtag das Eigenkapital mit gezeichnetem Kapital in Höhe von 81.400,00 € und
andere Gewinnrücklagen in Höhe von 18.600,00 € aus. Das Kapital der Stillen Gesellschafter wird in
der Bilanz mit 87.281,42 € (Vorjahr: 22.021,05 €) festgehalten.
Mit notariellem Vertrag vom 21.08.2009 wurden die Anteile des stillen Gesellschafters Bayerische
Hypo Vereinsbank AG gegen eine Abfindung i. H. v. 5.000 € an die Startkapital-Fonds Augsburg II
GmbH i. L. übertragen.
Durch Gesellschaftsbeschluss vom 29.09.2009 wurde die Gesellschaft zum 30.09.2009 aufgelöst. Die
Vermögenswerte, insbesondere die Beteiligungen, der Gesellschaft sollen während des
Liquidationszeitraumes realisiert werden.
Die Verwaltung der Beteiligungen wurde ab Oktober 2009 bis zur Beendigung der betreffenden
Beteiligungen durch die Startkapital-Fonds Augsburg GmbH im Rahmen eines Treuhandvertrages
übernommen. Diese erhält dafür eine entsprechende Treuhandgebühr von der Gesellschaft.
Weiter hat die Gesellschafterversammlung die Abschaffung von Aufsichtsrat und Vergabeausschuss
sowie die Abschaffung einer Prüfungspflicht des Jahresabschlusses beschlossen.
Im Portfolio des SKA II steht wie ausgeführt nur noch die Beteiligung an der A³ Innovationsfonds
GmbH. Sollte diese, wie angestrebt, durch den Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA)
übernommen werden, steht der Liquidation und Abwicklung des SKA II nichts mehr entgegen.

Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH (SKA II)

133

Bilanzdaten
Bilanzdaten (in €)

Aktiva
zum 30.06.

2013

in %

Anlagevermögen

12.500

6%

2013 zu 2012

in %

-51.876

2012

-81%

in %
64.376

55%

davon
Immaterielles Verm.

0

0

Sachanlagen

0

0

0

Finanzanlagen

12.500

-51.876

64.376

Umlaufvermögen

184.877

94%

0

133.130

257%

51.747

45%

davon
Vorräte
Forderungen,
sonstige Vermögensgegenstände

0

0

0

66.499

62.721

3.778

Wertpapiere

0

0

0

liquide Mittel

118.377

70.409

47.968

Aktiver RAP

Bilanzsumme
Bilanzdaten (in €)

0

0%

0

0%

0

0%

197.377

100%

81.254

70%

116.123

100%

Passiva
zum 30.06.

Eigenkapital

2013

in %
100.000

51%

2013 zu 2012

in %

14.384

17%

2012

in %
85.616

74%

davon
Gezeichnetes Kapital

81.400

0

Verlustvortrag

-14.384

-5.563

81.400
-8.821

Gewinnrücklagen

18.600

0

18.600

Bilanzgewinn/-verlust

14.384

7%

19.946

-359%

-5.563

-5%

Kapital
Stille Gesellschafter

87.281

44%

65.260

296%

22.021

19%

Rückstellungen

2.800

1%

300

12%

2.500

2%

Verbindlichkeiten

7.295

4%

1.310

22%

5.985

5%

davon
Verb. > 1 Jahr

0

0

0

Verb. < 1 Jahr

7.295

1.310

5.985

Passiver RAP

0

0%

0

0%

0

0%

Bilanzsumme

197.377

100%

81.254

70%

116.123

100%

134

Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH (SKA II)

Gewinn- und Verlustrechnung
GuV-Daten (in €)
2013

2013 zu 2012

in %

2012

Erträge aus Beteiligungen

2.817

-817

3.634

Zinserträge

3.460

3.182

278

Zinsaufwendungen

0

525

-525

sonstige betriebliche Erträge

79.199

79.199

0

Gesamtleistung

85.476

82.089

So. betriebl. Aufwendungen

20.047

-590

20.637

0

0

0

0

0

0

0

0

0

65.429

82.679

0

0

Abschr. u. Wertberichtigungen auf
Forderungen
Erträge aus Zuschreibungen zu
Beteiligungen
Abschr. u. Wertberichtigungen auf
Beteiligungen und Ausleihungen

2424%

3.387

Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit
außerordentliche Erträge
außerordentliche Aufwendungen

-479%

-17.250
0

0

0

0

Steuern

-14.215

-19.252

5.037

Jahresergebnis

79.644

101.931

abgeführte Gewinne

65.260

65.260

0

abgeführte Verluste

0

-16.724

16.724

14.384

19.946

Bilanzgewinn/-verlust

-457%

-22.287

-359%

-5.563

Kennzahlen
Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (in €)
2013
Cash Flow
(Jahreserg. vor Ergebnisübernahme
+ AfA - ao Ertrag)

2013 zu 2012
79.644

101.931

in %
-457%

2012
-22.287

Investitionen

k. A.

k. A.

Investitionsquote
Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand des AV

k. A.

k. A.

-/-

-/-

Anzahl Mitarbeiter

Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH (SKA II)

135

136

Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH (SKA II)

Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg (WBL)
Sitz und Anschrift des Unternehmens
Wohnungsbau GmbH
für den Landkreis Augsburg
Am Hopfengarten 6
86391 Stadtbergen
Tel.:
0821 90618-0
Fax:
0821 90618-71
E-Mail: info@wbl-augsburg.de
Internet: www.wbl-augsburg.de

Gegenstand des Unternehmens
Die Gesellschaft errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts- und
Nutzungsformen, darunter Eigenheime und Eigentumswohnungen. Sie kann außerdem alle im
Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben
übernehmen, Grundstücke erwerben, belasten und veräußern sowie Erbbaurechte ausgeben. Sie
kann Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Gewerbebauten, soziale,
wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen bereitstellen. Die Gesellschaft ist
berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten, andere Unternehmen zu erwerben oder sich an
solchen zu beteiligen. Die Gesellschaft darf auch sonstige Geschäfte betreiben, sofern diese dem
Gesellschaftszweck (mittelbar oder unmittelbar) dienlich sind.

Gesellschafter
Anteile:
Landkreis Augsburg

56,89 %

Stadt Augsburg

16,12 %

Stadt Gersthofen

8,72 %

Stadt Stadtbergen

8,16 %

Gemeinde Langweid

3,26 %

Stadt Schwabmünchen

1,85 %

Stadt Bobingen

1,71 %

Stadt Neusäß

1,49 %

Markt Fischach

0,62 %

Markt Dinkelscherben

0,60 %

Markt Zusmarshausen

0,34 %
Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg (WBL)

137

Gemeinde Wehringen

0,22 %

Wohnungsbau GmbH

0,02 %

Organe der Gesellschaft
Gesellschafterversammlung

Aufsichtsrat:

Martin Sailer
Landrat
Vorsitzender
Karl-Heinz Jahn
1. Bürgermeister a. D.
stellv. Vorsitzender

für den Landkreis Augsburg sind im Aufsichtsrat:
Dieter Gerstmayr
Kreisrat
Annegret Kirstein
Kreisrätin
Rudolf Lautenbacher
Kreisrat
1. Bürgermeister Otto Völk
Kreisrat

Geschäftsführung:

Dipl. oec. Josef Hartmann

Die Gesellschaft hat unter Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB auf die Angabe des Gehalts des
Geschäftsführers verzichtet.

Stammkapital
Das Stammkapital beträgt

3.235.455,02 €.

Beteiligung an anderen Unternehmen
- keine -

138

Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg (WBL)

Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2013
Die Gesellschaft wurde am 13.05.1949 als gemeinnütziges Wohnungsunternehmen gegründet.
Ursprünglich waren Gesellschafter der Landkreis Augsburg sowie ausschließlich Kommunen aus dem
Landkreis. Im Rahmen der Gebietsreform 1972 wurde durch die Eingemeindung von Göggingen,
Haunstetten und Inningen die Stadt Augsburg Mitgesellschafter. Hauptgesellschafter ist mit 56,89 %
der Landkreis Augsburg.
Mit der Aufhebung des Gemeinnützigkeitsgesetzes 1990 wurde die Gesellschaft ein voll
steuerpflichtiges Unternehmen.
Die Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg bewirtschaftet rund 4.800 eigene
Mietwohnungen. Daneben werden 135 Mietwohnungen, die sich im Eigentum von Kommunen
befinden, verwaltet. Außerdem ist die WBL zum Verwalter für zwei Eigentümergemeinschaften mit
51 Eigentumswohnungen bestellt.
Der Mietwohnungsmarkt im Großraum Augsburg ist im Berichtsjahr 2013 durch eine rege Nachfrage
nach gutem und vor allem preiswertem Wohnraum gekennzeichnet. Die gestiegene Nachfrage hat
zur Folge, dass die Wohnungsmieten in der Region entsprechend steigen. Aufgrund der
vergleichsweise günstigen Mieten konnten bei der WBL alle frei werdenden Wohnungen in der Regel
kurzfristig wieder vermietet werden. Strukturelle Leerstände lagen nicht vor. Die WBL plant deshalb
auch weiterhin an guten Standorten den Bau von neuen Mietwohnungen, im Vordergrund steht
jedoch nach wie vor die Modernisierung des vorhandenen Wohnungsbestandes. Die nachhaltige
Modernisierungstätigkeit bietet die Gewähr dafür, dass das Unternehmen auch zukünftig in
ausreichender Zahl attraktive Wohnungen zu erschwinglichen Mieten anbieten kann.
Im Geschäftsjahr 2013 wurde ein Jahresüberschuss von rund 991.000 € erzielt. Dabei stehen den
Überschüssen aus der Bewirtschaftung der eigenen Mietwohnanlagen (rund 1.658.000 €) sowie der
Anlage der liquiden Mittel (rund 87.000 €) insbesondere Verwaltungskosten im Rahmen der
Neubautätigkeit (rund 541.000 €) gegenüber. Die Ertragslage des Hausbesitzes ist insgesamt
zufriedenstellend. Insgesamt konnte das Geschäftsjahr 2013 mit einem angemessenen
Jahresüberschuss abgeschlossen werden.
Die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens ist über den gesamten
Berichtszeitraum positiv zu sehen. Insgesamt sind keine Risiken erkennbar, die den Bestand des
Unternehmens gefährden oder seine künftige Entwicklung wesentlich beeinträchtigen könnten.

Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg (WBL)

139

Bilanzdaten
Bilanzdaten (€)

Aktiva
zum 31.12.

Anlagevermögen

2013

in %

125.015.189

2013 zu 2012
87%

in %

1.655.130

1%

2012

in %

123.360.058

86%

davon
Immaterielles Vermögen

27.181

-542

27.723

Sachanlagen

124.987.768

1.655.672

123.332.095

Finanzanlagen

240

0

240

Umlaufvermögen

18.813.397

13%

-398.957

-2%

19.212.353

13%

davon
Unfertige Leistungen

6.788.366

203.195

6.585.171

andere Vorräte

130.527

-55.947

186.474

Forderungen

190.840

24.003

166.837

Sonst. Vermögens-Gegenstände

319.611

44.546

275.065

Wertpapiere

281.400

-277.214

558.614

liquide Mittel

11.102.653

-337.539

11.440.192

Aktiver RAP

Bilanzsumme
Bilanzdaten (€)

235.786

0%

-35.967

-13%

271.753

0%

144.064.372

100%

1.220.207

1%

142.844.165

100%

Passiva
2013

Eigenkapital

in %

51.355.999

2013 zu 2012
36%

in %

991.196

2%

2012

in %

50.364.803

35%

davon
Gezeichnetes Kapital

3.234.944

0

3.234.944

Rücklagen

47.129.859

1.065.884

46.063.976

Gewinn-/Verlustvortrag

0

0

0

Bilanzgewinn/-verlust

991.196

-74.687

-7%

1.065.884

Rückstellungen

353.657

16.949

5%

336.708

0%

0%

davon
Rückstellung f. Bauinstandh.

0

0

0

Pensionsrückstellung

92.424

30.976

61.448

Sonstige Rückstellung

261.233

-14.027

275.260

Verbindlichkeiten

92.354.715

64%

212.061

0%

92.142.654

65%

davon
Verb. > 1 Jahr

78.712.115

365.367

78.346.747

Verb. < 1 Jahr

13.642.601

-153.306

13.795.907

Passiver RAP

0

0%

0

0%

0

0%

Bilanzsumme

144.064.372

100%

1.220.207

1%

142.844.165

100%

140

Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg (WBL)

Gewinn- und Verlustrechnung
G & V-Daten (€)
2013
Umsatz

2013 zu 2012

23.460.475

in %

2012

396.688

23.063.787

Bestandsveränd. & AEL

208.808

96.758

112.050

Sonstige Erträge

508.393

146.414

361.979

Gesamtleistung

24.177.676

639.859

Aufw. für bezogene Leistungen

14.227.212

677.509

13.549.704

3%

23.537.816

Personalaufwand

2.555.062

24.022

2.531.039

Abschreibungen

3.289.963

365.891

2.924.072

653.719

-288.991

942.711

3.451.719

-138.572

Sonst. betriebl. Aufwendungen
Betriebliches Ergebnis
Erträge aus Finanzanlagen etc.
Zinsen und ähnl. Aufwand

-4%

3.590.291

87.652

-75.365

163.017

2.035.459

-139.771

2.175.230

1.503.913

-74.165

0

0

Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit
Außerordentlicher Aufwand
Außerordentlicher Ertrag

-5%

1.578.078
0

0

0

0

Steuern

512.716

522

512.194

Jahresergebnis

991.196

-74.687

-7%

1.065.884

Kennzahlen
Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (€)
2013

2013 zu 2012

in %

2012

Cash Flow
aus laufender Geschäftstätigkeit lt.
Jahresabschluss 2013

4.623.900

-87.400

-2%

4.711.300

Investitionen

4.982.314

-1.233.815

-20%

6.216.128

Investitionsquote

2,6%

3,3%

(Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand des AV)
Anzahl Mitarbeiter

39

0

0%

39

zum 31.12. (ohne Geschäftsführer)

Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg (WBL)

141

Leistungskennzahlen

Mietwohnungsbestand zum 31.12.2013
WE

GE/SON

GA

m² Wohn-/Nutzfl.

Gesamtbestand zum 31.12.2002

4.848

18

1.247

293.237

Gesamtbestand zum 31.12.2003

4.796

25

1.290

292.298

Gesamtbestand zum 31.12.2004

4.836

24

1.318

295.031

Gesamtbestand zum 31.12.2005

4.801

26

1.302

293.676

Gesamtbestand zum 31.12.2006

4.798

25

1.302

293.546

Gesamtbestand zum 31.12.2007

4.791

25

1.327

294.183

Gesamtbestand zum 31.12.2008

4.779

24

1.388

292.228

Gesamtbestand zum 31.12.2009

4.797

22

1.419

295.163

Gesamtbestand zum 31.12.2010

4.797

23

1.424

295.213

Gesamtbestand zum 31.12.2011

4.837

26

1.433

297.921

Gesamtbestand zum 31.12.2012

4.841

28

1.455

298.878

Zugänge durch
-Fertigstellung

18

-Erwerb
-aus Modernisierung
-Nutzungsänderung etc.
Abgänge durch
-in Modernisierung
-Verkauf
-Nutzungsänderung/Abbruch etc.

84

Gesamtbestand zum 31.12.2013

4.775

26

1.488

296.308

-66

-2

33

-2.570

Veränderung

WE=Wohneinheiten, GE/SON=Geschäftseinheiten/Sondernutzungsflächen, GA=Garagen

0

142

4775

4837
4841

4797
4797

4791

Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg (WBL)

4779

4798

4801

4796
4836

4859

4899
4848

4848

4871

4476
4710

4386

4169
4243

4109

4089
3448

663

1000

2818

2000

2115

3000

1434

2764

4000

3262

5000

4351

6000

4885

Entwicklung des Wohnungsbestands der
WBL

Klostermühlenmuseum Thierhaupten gGmbH
Sitz und Anschrift des Unternehmens
Klostermühlenmuseum Thierhaupten gGmbH
Franzengasse 21
86672 Thierhaupten
Tel.:
08271 1769
Fax:
08271 427892
E-Mail: info@klostermuehlenmuseum.de
Internet: www.klostermuehlenmuseum.de

Gegenstand des Unternehmens
Gegenstand der Gesellschaft ist die Renovierung, die Erhaltung und die Nutzung des Baudenkmals
„Reitermühle“ in Thierhaupten, deren Einrichtung und Führung als Museum, insbesondere in Bezug
zu dem ehemaligen Benediktinerkloster Thierhaupten. Hierzu gehören auch die historische
Forschung, die Publizierung der Ergebnisse und die Aufklärung der Öffentlichkeit über diese
Zusammenhänge.

Gesellschafter
Anteil
Landkreis Augsburg

100 %

Organe der Gesellschaft
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung:

Claudia Drachsler

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführerin betrugen im Jahr 2013 30.886,00 €.

Stammkapital
Das Stammkapital beträgt

25.564,59 €.

Beteiligungen an anderen Unternehmen
- keine -

Klostermühlenmuseum Thierhaupten gGmbH

143

Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2013
1994 erwarb Barbara Seidenschwann das Anwesen „Reitermühle“ in Thierhaupten und gründete am
17.02.1995 zusammen mit ihrem Ehemann Karl Seidenschwann die Klostermühlenmuseum
Thierhaupten gGmbH mit dem Ziel, ein Klostermühlenmuseum Thierhaupten zu errichten. Vom Mai
1995 bis Mai 1997 wurde das Anwesen saniert und am 17.05.1997 als Museum eröffnet.
Zur Stärkung der Kapitalausstattung der GmbH wurden ihr in 2003 100.000 € zur Erhöhung des
Eigenkapitals gespendet. Dieser Betrag wird als zweckgebundene Kapitalrücklage ausgewiesen. Die
Rücklage zur Finanzierung des Anlagevermögens ist vornehmlich dazu bestimmt, in künftigen Jahren
entsprechend dem Abschreibungsverlauf der aktivierten Sachanlagen gewinnerhöhend aufgelöst zu
werden, um der Gesellschaft das Kapital zu erhalten.
Laut notarieller Beurkundung vom 07.06.2004 übertrug das Ehepaar Seidenschwann mit Wirkung
vom 01.01.2005 ihre Geschäftsanteile in Höhe von 25.564 € (50.000 DM) auf den Landkreis
Augsburg zum Alleineigentum. Auch das Gewinnbezugsrecht ging mit Wirkung vom 01.01.2005 auf
den Landkreis Augsburg über. Das angemietete Betriebsgrundstück wurde bereits mit
Besitzübergang, Nutzen und Lasten zum 07.06.2004 an den Landkreis übergeben.
Die Gesellschaft und Ihre Investitionsvorhaben werden neben Eintrittsgeldern überwiegend durch
Spenden und Zuschüsse finanziert. Wie bereits in Vorjahren wurde vom Landkreis Augsburg ein
Betriebskostenzuschuss von 20.000,00 € (Vorjahr: 20.000,00 €) geleistet. Die Klostermühle schloss
das Jahr 2013 mit einem operativen Verlust von 26.303,75 € (Vorjahr: 24.716,87 €) ab. Dank der
Vorsorge früherer Jahre konnte eine restliche Rücklage von 9.795,46 € zum Ausgleich des Verlusts
entnommen werden. Der Rest in Höhe von 16.508,32 € wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

144

Klostermühlenmuseum Thierhaupten gGmbH

Bilanzdaten
Bilanzdaten (€)

Aktiva
zum 31.12.

2013

in %

Anlagevermögen

75.610

43%

2013 zu 2012

in %

-6.826

2012

-8%

in %
82.436

45%

davon
Immaterielles Vermögen

1

0

1

GrSt u. Bauten, Bauten auf fr. GrSt

63.877

-7.863

71.740

Sachanlagen

11.732

1.037

10.695

Finanzanlagen

0

0

0

Umlaufvermögen

100.903

57%

-397

0%

101.300

55%

davon
Vorräte

9.987

-232

Forderungen

2.829

2.484

345

liquide Mittel

88.086

-2.650

90.736

Aktiver RAP

Bilanzsumme
Bilanzdaten (€)

10.219

118

0%

-1

-1%

119

0%

176.631

100%

-7.224

-4%

183.855

100%

Passiva
zum 31.12.

Eigenkapital

2013

in %
153.104

87%

2013 zu 2012

in %

-26.304

-15%

2012

in %
179.408

98%

davon
Gezeichnetes Kapital

25.565

0

25.565

Kapitalrücklage

100.000

0

100.000

Gewinnrücklage

69.589

-9.795

79.384

Verlustvortrag

-42.049

-16.508

-25.540

Rückstellungen

1.300

1%

-1.039

-44%

2.339

1%

davon
Steuerrückstellungen

0

0

0

Sonstige Rückstellungen

1.300

-1.039

2.339

Verbindlichkeiten

2.226

1%

119

6%

2.108

1%

davon
Verb. > 1 Jahr

0

0

0

Verb. < 1 Jahr

2.226

119

2.108

Passiver RAP

20.000

11%

20.000

0%

0

0%

Bilanzsumme

176.631

100%

-7.224

-4%

183.855

100%

Klostermühlenmuseum Thierhaupten gGmbH

145

Gewinn- und Verlustrechnung
GuV - Daten (€)
2013
Umsatz

2013 zu 2012
24.178

Bestandsveränd. u. aktiv. Eigenl.

in %

2012

-4.247

28.426

0

0

0

Sonstige betriebliche Erträge

38.859

15.843

23.016

Gesamtleistung

63.037

11.595

Materialaufwand

6.633

-1.828

8.461

Personalaufwand

45.934

826

45.108

Abschreibungen

9.795

-989

10.784

28.442

14.595

13.846

-27.768

-1.009

1.464

-578

-26.304

-1.587

a. o. Aufwand / a. o. Erträge

0

0

0

Steuern

0

0

0

-26.304

-1.587

So. betriebl. Aufwendungen
Betriebliches Ergebnis
Zinsergebnis

23%

51.442

4%

-26.759
2.042

Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit

Jahresergebnis
Entnahme aus Gewinnrücklagen
Vortrag auf neue Rechnung

6%

-24.717

6%

-24.717

-9.795

989

-10.784

-16.508

0

-13.932

0

0

Bilanzgewinn/-verlust

0%

0

Kennzahlen
Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (€)
2013
Cash Flow
(Jahresergebnis + Abschreibungen
+ Zunahme langfr. Rückstellungen)

2013 zu 2012

in %

2012

-16.508

-2.576

18%

-13.932

Investitionen

2.969

2.835

0%

134

Investitionsquote

0,5%

0

0%

0,0%

7

-2

-22%

9

(Gesamtinvestitionen zum fortgeschriebenen
Anschaffungswert des AV zum Jahresanfang
Anzahl Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)*
* einschließlich geringfügig Beschäftigte

146

Klostermühlenmuseum Thierhaupten gGmbH

Landschaftspflegeverband Zusam
Sitz und Anschrift des Zweckverbands
Sitz:

Zusmarshausen

Geschäftstelle:

Markt Zusmarshausen
Schulstraße 2
86441 Zusmarshausen

Tel.:
Fax:
E-Mail:

08291 87-23
08291 87-40
walter.stoeckle@zusmarshausen.de

Aufgaben des Zweckverbands
Der Zweckverband hat die Aufgabe, seine an der Zusam in den Gemarkungen Zusmarshausen,
Gabelbach und Steinekirch gelegenen Grundstücke nach den Zielen und Grundsätzen des
Naturschutzes und der Landschaftspflege zu gestalten und zu unterhalten (§ 4 Abs. 1 der
Verbandssatzung).

Verbandsmitglieder
Anteil

Landkreis Augsburg

50 %

Stadt Augsburg

35 %

Markt Zusmarshausen

15 %

Organe des Zweckverbands
Verbandsversammlung

Martin Sailer
Landrat
Vorsitzender
Albert Lettinger
1. Bürgermeister
Stellv. Vorsitzender

für den Landkreis Augsburg sind in der Verbandsversammlung weiter vertreten:
Walter Aumann
Kreisrat

Landschaftspflegeverband Zusam

147

Hubert Kraus
Kreisrat
Gerhard Mößner
Kreisrat
Robert Steppich
Kreisrat

Geschäftsleitung:

1. Bgm. Albert Lettinger

Die Aufwandsentschädigung nach der Entschädigungssatzung für den Geschäftsleiter betrug
1.800,00 € in 2013.

Rechtliche Grundlagen
Verbandssatzung vom 24.09.1971 in der geänderten Fassung vom 31.08.2007.

Beteiligung an anderen Unternehmen
(keine)

Kurzvorstellung des Zweckverbands und wichtige Entwicklungen 2013
Der Geschäftsleitung obliegt im Wesentlichen die Verwaltung des Vermögens, das aus
Grundvermögen und der allgemeinen Rücklage besteht. Der Stand der Allgemeinen Rücklage betrug
zum 31.12.2013 rund 212.142,07 € und somit um 11.436,35 € weniger als im Vorjahr.
Von den rund 52 ha unbebauter Grundfläche werden rund Dreiviertel der Fläche landwirtschaftlich
genutzt. Sie sind weitgehend dem Vertragsnaturschutzprogramm angeschlossen. Die restlichen
Flächen sind Pflegeflächen und werden entsprechend einem Pflege- und Entwicklungskonzept
gepflegt.
Verbandsumlagen wurden im Berichtszeitraum nicht erhoben.

148

Landschaftspflegeverband Zusam

Verwaltungshaushalt
Verwaltungshaushalt

Einnahmen in €
2013

Mieten und Pachten, Sonst.

in %

2013 zu 2012

in %

2012

in %

1.923

6%

0

0%

1.923

5%

19.600

59%

-2.929

-13%

22.529

56%

Zinsen

3.544

11%

-1.670

-32%

5.214

13%

Zuführung vom Verm.HH

8.355

25%

-2.520

-23%

10.875

27%

33.422

100%

-7.119

-18%

40.541

100%

Zuweisung vom Land

SUMME

Verwaltungshaushalt

Ausgaben in €
2013

Aufwandsentschädigungen

in %

2013 zu 2012

in %

2012

in %

386

1%

-189

-33%

575

1%

3.668

11%

0

0%

3.668

9%

23.666

71%

-5.461

-19%

29.127

72%

5.702

17%

-1.469

-20%

7.171

18%

Deckungsreserve

0

0%

0

0%

0

0%

Zuführung zum Vermögenshaushalt

0

0%

0

0%

0

0%

33.422

100%

-7.119

-18%

40.541

100%

Dienstbezüge
Unterhalt Gebäude u. Grundstücke

Sächliche Verwaltungsausgaben

SUMME

Landschaftspflegeverband Zusam

149

Vermögenshaushalt
Vermögenshaushalt

Einnahmen in €
2013

Zuführung vom Verwaltungshaushalt

Investitionszuschüsse vom übrigen Bereich

Entnahmen aus allgemeiner Rücklage
Veräußerung von Grundstücken
Sonstige Einnahmen
SUMME

Vermögenshaushalt

in %

2013 zu 2012

in %

2012

in %

0

0%

0

0%

0

0%

0

0%

0

0%

0

0%

22.000

100%

-12.000

-35%

34.000

97%

0

0%

0

0%

0

0%

33

0%

-1.099

-97%

1.132

3%

22.033

100%

-13.099

-37%

35.132

100%

Ausgaben in €
2013

in %

2013 zu 2012

in %

2012

in %

8.355

38%

-2.520

-23%

10.875

31%

13.678

62%

-10.579

-44%

24.257

69%

Grunderwerb

0

0%

0

0%

0

0%

Tiefbaumaßnahme

0

0%

0

0%

0

0%

Zuschüsse

0

0%

0

0%

0

0%

22.033

100%

-13.099

-37%

35.132

100%

Zuführung zum Verwaltungshaushalt
Zuführung an
allgemeine Rücklage

SUMME

150

Landschaftspflegeverband Zusam

Zweckvereinbarung Berufsschulwesen
Hintergründe und Hauptinhalte der Zweckvereinbarung
Die Stadt Augsburg und die Landkreise Augsburg, Friedberg und Schwabmünchen haben bereits am
16.05.1966 zum Zwecke der Erfüllung ihrer Verpflichtung zur Errichtung und zum Betrieb von
Berufsschulen und zur Regelung der gegenseitigen Benutzung der Berufsaufbauschulen einen
Vertrag abgeschlossen, der rückwirkend zum 01.09.1965 in Kraft trat. In der Folgezeit bildeten die
Landkreise Augsburg und Schwabmünchen den einheitlichen Landkreis Augsburg, der Landkreis
Friedberg wurde in den neuen Landkreis Aichach-Friedberg eingegliedert.
Da zwischenzeitlich mehrfach die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen geändert wurden,
haben auch die Vertragspartner den Vertrag bzw. die Zweckvereinbarungen diesbezüglich
angepasst. Seit 01.01.1994 gilt unverändert die am 18.11./16.12./30.12.1994 unterzeichnete
Zweckvereinbarung.
Die Hauptinhalte dieser Zweckvereinbarung sind:
1.

Die Stadt Augsburg verpflichtet sich, die Berufsschüler aus den Landkreisen Aichach-Friedberg
und Augsburg zu den gleichen Bedingungen wie die Augsburger Schüler in die Augsburger
Berufsschulen aufzunehmen.

2.

Die beiden Landkreise beteiligen sich entsprechend der Schülerzahl an den Betriebskosten;
außerdem an einmaligen Kosten für Neubauten, Erweiterungen und über die laufende
Instandhaltung hinausgehende Erneuerungen entsprechend gesondert zu treffender
Zweckvereinbarungen.

Kennzahlen
Aus den nachfolgenden Übersichten sind die finanziellen Beteiligungen des Landkreises Augsburg
der letzten Jahre und die Schülerzahlen ersichtlich:

Zweckvereinbarung Berufsschulwesen

151

Investitionsbeiträge des Landkreises Augsburg zu Baumaßnahmen der Stadt Augsburg im Berufsschulwesen
auf der Grundlage von Sondervereinbarungen in den Haushaltsjahren 1972 bis 2000
Baumaßnahmen
Investitionsbeiträge
Berufsgrundschuljahr J an der Gewerbl. BS I und II

202.176,00 DM

Berufsschule VI (1. BA: Werkstätten Holztechnik und Metallverarbeitung)

954.559,43 DM

Berufsschule VI (2. BA: Werkhallen für Bautechnik und Farbe/Raumgestaltung)

1.470.470,53 DM

Berufsschule VI (3. BA: Sporthallen, Mensa, HM-Wohnung)

2.367.855,18 DM

Berufsschule VI (4. BA: Klassentrakt)

1.443.246,78 DM

Berufsschule V (Neubau)

1.039.308,32 DM

Sondermaßnahmen im Zusammenhang mit der Einführung der beruflichen Grundbildung
in den Berufsfeldern Metall (BS I), Gaststätten und Chemie (BS II), Elektro (BS VII)
und Sonderausstattungen für Textverarbeitung (BS V und IV)

396.144,64 DM

Sanierung der Flachdächer der BS I, II, VII

421.197,30 DM

Berufsschule IV (Erweiterung)

194.928,00 DM

Gesamtsumme:

8.489.886,18 DM
4.340.809,88 €)

(entspricht:

Investitionsbeiträge des Landkreises Augsburg zu Baumaßnahmen der Stadt Augsburg im Berufsschulwesen
auf der Grundlage von Sondervereinbarungen im Haushaltsjahr 2012
Baumaßnahmen
Investitionsbeiträge
Berufsschule VII (Einrichtung integrierter Fachräume)

113.000,00 €

Schülerzahlen
Haushaltsjahr

Gesamtschüler

davon Lkr.
Augsburg

in %

Vollzeit

davon Lkr.
Augsburg

in %

Teilzeit

davon Lkr.
Augsburg

in %

Abrechnungskosten
(Betriebskosten)
Lkr. Augsburg

2002

11.971

2.800

23,4%

215

72

33,5%

11.756

2.728

23,2%

3.571.531,38 €

2003

11.881

2.773

23,3%

256

83

32,4%

11.625

2.690

23,1%

3.718.209,42 €

2004

11.549

2.800

24,2%

330

110

33,3%

11.219

2.690

24,0%

3.673.086,30 €

2005

10.324

2.787

27,0%

330

129

39,1%

9.994

2.658

26,6%

4.084.507,71 €

2006

11.862

2.784

23,5%

369

135

36,6%

11.493

2.649

23,0%

3.998.123,37 €

2007

11.570

2.722

23,5%

356

132

37,1%

11.214

2.590

23,1%

4.350.451,86 €

2008

11.505

2.713

23,6%

332

108

32,5%

11.173

2.605

23,3%

4.296.747,60 €

2009

11.389

2.668

23,4%

323

94

29,1%

11.066

2.574

23,3%

4.585.716,00 €

2010

11.065

2.508

22,7%

262

87

33,2%

10.803

2.421

22,4%

4.155.327,54 €

2011

10.640

2.358

22,2%

198

68

34,3%

10.442

2.290

21,9%

4.103.401,68 €

2012
2013

10.329
10.298

2.219
2.239

21,5%
21,7%

202
222

65
66

32,2%
29,7%

10.127
10.076

2.154
2.173

21,3%
21,6%

4.092.966,52 €
4.717.788,30 €

152

Zweckvereinbarung Berufsschulwesen

Zweckvereinbarung Jugendzeltplatz Rücklenmühle
Hintergründe und Hauptinhalte der Zweckvereinbarung
Hauptinhalte der Zweckvereinbarung zwischen der Stadt Augsburg und dem Landkreis Augsburg
über die Errichtung und den Betrieb eines Jugendzeltplatzes sind:
1.

Die Stadt Augsburg und der Landkreis Augsburg verpflichten sich, in der Gemarkung
Gabelbach gemeinsam einen Jugendzeltplatz zu errichten und zu betreiben. Der Zeltplatz soll
für die Aufnahme von ca. 100 Besuchern geeignet sein.

2.

(Verteilung des Aufwandes)
Sämtliche Ausgaben werden zunächst vom Landkreis Augsburg geleistet.
Soweit diese Ausgaben nicht durch ebenfalls vom Landkreis einzuziehende Einnahmen
(Zuschüsse Dritte, Entgelte u. a.) gedeckt sind, erstattet die Stadt Augsburg die Betriebskosten
jeweils nach der prozentualen Nutzung aus dem Stadtgebiet; die externe Belegung wird zu
jeweils 50 % auf beide Vertragsparteien aufgeteilt.
Bei Investitionskosten, die nicht den Betriebskosten zugeordnet werden, trägt jeder
Vereinbarungspartner 50 % der Kosten, soweit diese Ausgaben nicht durch ebenfalls vom
Landkreis einzuziehende Einnahmen (Zuschüsse Dritter, Entgelte u. a.) gedeckt sind.

Kennzahlen
Baukosten

Ausgaben:
Zuschüsse Dritter:

1.004.400,00 DM
310.000,00 DM

Gesamtsumme:
(entspricht:

Zweckvereinbarung Jugendzeltplatz Rücklenmühle

694.400,00 DM
355.041,08 €)

153

Betriebskosten
Haushaltsjahr

Ersätze
durch die Stadt Augsburg

Ausgaben
Landkreis Augsburg

2002

15.220,90 €

7.610,45 €

2003

6.385,16 €

3.192,58 €

2004

8.067,04 €

4.033,52 €

2005

11.278,68 €

5.639,34 €

2006

14.375,74 €

7.187,87 €

2007

18.745,02 €

9.372,51 €

2008

17.534,33 €

8.767,16 €

2009

22.305,92 €

5.911,06 €

2010

10.541,41 €

1.686,61 €

2011

11.455,52 €

4.410,36 €

2012
2013

6.812,39 €
15.813,79 €

2.486,52 €
7.822,11 €

Belegungszahlen
Haushaltsjahr

154

Belegungstage

Personen

Lkr. Augsburg

Stadt Augsburg

Bayern

übriges
Bundesgebiet

2002

3.385

1.833

54,15%

41,00%

3,95%

0,90%

2003

4.211

2.049

nicht erfasst

nicht erfasst

nicht erfasst

nicht erfasst

2004

4.973

2.242

45,08%

38,31%

16,61%

0,00%

2005

4.132

2.049

49,59%

18,76%

31,66%

0,00%

2006

4.601

2.730

59,33%

27,26%

13,41%

0,00%

2007

4.588

1.304

39,97%

18,28%

41,75%

0,00%

2008

4.034

1.451

55,26%

21,54%

23,20%

0,00%

2009

4.187

1.350

61,54%

15,38%

23,80%

0,00%

2010

3.791

1.542

79,90%

12,19%

7,91%

0,00%

2011

3.609

1.209

50,76%

27,77%

21,47%

0,00%

2012
2013

3.583
4.188

1.229
1.350

51,30%
40,98%

24,03%
32,40%

24,67%
26,62%

0,00%
0,00%

Zweckvereinbarung Jugendzeltplatz Rücklenmühle

Zweckvereinbarung
Medienzentrum Augsburg
Hintergründe und Hauptinhalte der Zweckvereinbarung
Die Stadt
Augsburg und der Landkreis Augsburg haben ab 01.07.2012 die bisherigen
Medienzentralen zu einem gemeinsamen Medienzentrum für Stadt Augsburg und Landkreis
Augsburg (Medienzentrum Augsburg) zusammengeführt. Der gemeinsame Verleih erfolgt ab
01.09.2012.
Das Medienzentrum hat seinen Sitz im Landratsamt Augsburg, Prinzregentenplatz 4, 86150
Augsburg, und wird durch den Landkreis einem Sachgebiet organisatorisch zugeordnet.
Das Recht zum Erlass von Satzungen für das Medienzentrum Augsburg wird für das Gebiet der Stadt
Augsburg auf den Landkreis Augsburg übertragen.
Zu den Aufgaben des Medienzentrums Augsburg gehören:
1.

Verleih von Medien und audiovisuellen Geräten (AV-Geräten) an folgende Entleihergruppen aus
der Stadt Augsburg oder dem Landkreis Augsburg:
a) Schulen, bei denen der Sachaufwandsträger die Stadt Augsburg, der Landkreis Augsburg
oder
eine Gemeinde des Landkreises Augsburg ist
b) Schulen anderer Träger
c) Institutionen und Bildungseinrichtungen, insbesondere aus den folgenden Bereichen:
Jugendarbeit, Kindergärten, Kirchen, Vereine, Sozialeinrichtungen, Volkshochschulen und
Feuerwehren
d) Dienststellen und Einrichtungen des Landratsamtes Augsburg, der Gemeinden des
Landkreises Augsburg und der Stadt Augsburg
e) Ein Verleih an Privatpersonen und Entleiher mit kommerziellem Hintergrund findet gegen
Gebühr statt. Die Nachlizenzierung für alle Einsatzformen der Medien, die nicht von den
V+Ö-Rechten (Verleih und öffentliche, nicht kommerzielle Vorführung) abgedeckt werden
liegt in diesem Falle in der Verantwortung des Entleihers.
2. Pflege des aktuellen Verleiharchivs und Erledigung aller dazu gehörenden Aufgaben
einschließlich des historischen Filmarchivs (Altarchiv)
3. Beschaffung, Bereitstellung und Pflege der Verleihgeräte
4. Bereitstellung von AV-Präsentationstechnik für Veranstaltungen im Bereich des Landratsamtes,
des Landkreises, der Kommunal- und Stadtverwaltung sowie der Kultureinrichtungen.
5. Beratung im Bereich Medien und Jugendschutz für Schulen und Jugendarbeit
6. Einsatz des EDV-Systems
a) Archivierung und Verwaltung des Archivbestands
b) Pflege der Kundendaten incl. aller Nebenarbeiten
c) Statistische Erfassung und Auswertung des Medienverleihs
d) Datenpflege für Online- und Offline-Kataloge
e) Lizenzierungen, Bereitstellungsarbeiten, Transferüberwachung, statistische Erfassung sowie
die Zusammenarbeit mit den Providern und Nutzern für die Online-Distribution von Medien
7. Bereitstellung, Administration und Gestaltung eines Online-Kataloges im Internet mit der
Möglichkeit zur Online-Medienbestellung und aktuellen Bestandsabfrage.
8. Bereitstellung, Administration und Gestaltung einer Homepage im Internet mit Zugang zum
Online-Katalog, Informationsservice für Schulen mit laufender Aktualisierung.
9. Bereitstellung und Unterhalt eines Videoschnittplatzes (digital-analog-Computer) für den
Eigenbedarf und für Schulen sowie kulturelle Einrichtungen.
10. Durchführung aller Tätigkeiten im Rahmen einer geordneten Haushaltsführung.
Medienzentrum Augsburg

155

11. Einholen von Angeboten, Beschaffung der
Verbrauchsmaterials.
12. Abrechnung der Verleih- und Mahngebühren

Verleihmedien,

der

Geräte

und

des

Kennzahlen
Das Medienzentrum bewirtschaftet zur Wahrnehmung der Aufgaben ein Budget, dessen Höhe und
Zusammensetzung von Stadt Augsburg und Landkreis Augsburg kalenderjährlich einvernehmlich
festgelegt wird. Dieses setzt sich zusammen aus den Personalkosten und den Sachkosten.
Die Kosten für das Budget werden zwischen Stadt Augsburg und Landkreis Augsburg im Verhältnis
der Anzahl der Verleihungen an Kunden aus ihrem jeweiligen Hoheitsgebiet aufgeteilt.
Dementsprechend werden auch die Miet- und Betriebskosten zwischen Stadt Augsburg und
Landkreis Augsburg aufgeteilt.
Abweichend davon entfällt für das Jahr 2013 auf die Stadt Augsburg 33 % und auf den Landkreis
Augsburg 67 % des Budgets.

156

Medienzentrum Augsburg

Zweckvereinbarung
Schwäbisches Volkskundemuseum Oberschönenfeld
Hintergründe und Hauptinhalte der Zweckvereinbarung
Hauptinhalte der Zweckvereinbarung zwischen dem Bezirk Schwaben und dem Landkreis Augsburg
vom 07.10.1982 und 22.07.1986 i.d.F. der letzten Zweckvereinbarung vom 04.12.2009 über die
Errichtung und den Betrieb des Schwäbischen Volkskundemuseums Oberschönenfeld sind:
1. Der Bezirk Schwaben errichtet und betreibt auf dem Gelände des Klosters Oberschönenfeld ein
Schwäbisches Volkskundemuseum. Dieses Museum dient einerseits gesamtschwäbischen
überregionalen Zielsetzungen, es erfüllt gleichzeitig regionale Aufgaben im Landkreis Augsburg.
2. Der Landkreis Augsburg beteiligt sich
a) an den ungedeckten Betriebskosten weiterhin mit 25 %, wobei für die Jahre 2009 bis 2013
folgende Höchstbeträge festgesetzt werden:
2009:

115.000 €

2010:

155.000 €

2011:

195.000 €

2012:

235.000 €

2013:

300.000 €

b) an den Investitionen mit 25 % der ungedeckten Kosten. Für Investitionen über 100.000 € ist
die Zustimmung des Landkreises einzuholen. An den investiven Kosten für den
Museumsausbauplan des Bezirks mit einem Gesamtvolumen von 736.000 €, im
Bezirkshaushalt in den Jahren 2009 bis 2012 mit jeweils 184.000 € veranschlagt, beteiligte
sich der Landkreis mit 25 % in den Jahren 2009 bis 2012 mit jeweils 46.000 € d. h. mit
insgesamt 184.000 €.

Schwäbisches Volkskundemuseum
Oberschönenfeld
- Besucherzahlen von 1984 bis 2013 90.000
80.000
70.000
60.000
50.000
40.000
30.000
20.000
10.000
0

Zweckvereinbarung Schwäbisches Volkskundemuseum Oberschönenfeld

157

Kennzahlen
Die Besucherzahlen sind aus der vorhergehenden Grafik, die finanziellen Leistungen des Landkreises
Augsburg aus den nachfolgenden Zusammenstellungen ersichtlich:
Betriebskosten
Haushaltsjahr

Betriebskosten

2002

*)

35.790,43 €

2003

*)

35.790,43 €

2004

*)

35.790,43 €

2005

*)

35.790,43 €

2006

*)

35.790,43 €

2007

*)

35.790,43 €

2008

*)

35.790,43 €

2009

*)

115.000,00 €

2010

*)

155.000,00 €

2011

*)

195.000,00 €

2012

*)

235.000,00 €

2013

*)

300.000,00 €

*) Höchstbeträge

Investitionskosten
Zweckvereinbarung vom 19.12.1994 / 26.01.1995 / 04.12.2009

158

2002

95.722,86 €

2003

43.775,82 €

2004

4.062,63 €

2005

5.259,33 €

2006

10.714,13 €

2007

3.484,10 €

2008

19.932,51 €

2009

3.675,86 €

2010

16.167,95 €

2011

13.284,62 €

2012

42.000,37 €

2013

75.771,52 €

Zweckvereinbarung Schwäbisches Volkskundemuseum Oberschönenfeld

Dach-, Spitzen- und vergleichbare Verbände
Bayerischer Landkreistag – Landesverband der bayerischen Landkreise
Ziel des Bayerischen Landkreistags ist es,



die kommunale Selbstverwaltung auf der Kreisebene innerhalb des demokratischen
Staatsaufbaus zu sichern und zu stärken und
in diesem Sinne die Anteilnahme und Mitwirkung der Bevölkerung an der
selbstverantwortlichen Gestaltung des öffentlichen Lebens in den Landkreisen zu wecken und zu
fördern.

Im Hinblick auf dieses Ziel hat sich der Bayerische Landkreistag insbesondere folgende Aufgaben
gestellt:






Wahrung der gemeinsamen Interessen und Vertretung der bayerischen Landkreise in der
Gesamtheit gegenüber anderen Institutionen,
Mitwirkung beim Zustandekommen und beim Vollzug von Gesetzen, Verordnungen, sonstigen
Rechtsvorschriften und Erlassen, durch die die Landkreise berührt werden, u. a. durch
Stellungnahmen, Eingaben und sonstige Vorschläge gegenüber den zuständigen Stellen,
Information und Beratung der Landkreise einschließlich Erarbeitung von Richtlinien und
Empfehlungen, Vermittlung des Erfahrungsaustausches unter den Landkreisen,
Vertretung der bayerischen Landkreise im Deutschen Landkreistag und Zusammenarbeit mit den
übrigen kommunalen Spitzenverbänden.

Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

75.899,25 €.

Bayerischer Landkreistag – Bezirksverband Schwaben
Die Landkreise in einem Regierungsbezirk bilden einen rechtlich unselbständigen Bezirksverband. Ihr
Name lautet: „Bayerischer Landkreistag – Bezirksverband …“. Die Bezirksverbände unterstützen den
Bayerischen Landkreistag bei der Erfüllung seiner Ziele und Aufgaben und fördern seine
Meinungsbildung.
Jeder Bezirksverband wählt einen Vorsitzenden und dessen Stellvertreter. Er führt außerdem die
Wahlen zum Landesausschuss durch, benennt einen Kandidaten für die Zuwahl von Kreisräten in das
Präsidium und unterbreitet Vorschläge für die Wahl des Präsidenten, des Ersten, Zweiten und
Dritten Vizepräsidenten. Die Bezirksverbände tragen ihre Ausgaben selbst.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

Dachverbände

1.235,00 €.

159

Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband (BKPV)
Der Bayerische Kommunale Prüfungsverband führt bei seinen Mitgliedern die überörtlichen
Rechnungs- und Kassenprüfungen durch (Art. 105 und 106 GO; Art. 91 und 92 LKrO; Art. 87 und 88
BezO; für Mitglieder, die nicht Kommunen sind, gelten die für sie jeweils anzuwendenden
Vorschriften); er kann auch Abschlüsse prüfen (Art. 107 GO, Art. 93 LKrO, Art. 89 BezO). Auf Antrag
seiner Mitglieder oder auf Ersuchen ihrer Rechtsaufsichtsbehörden nimmt er besondere Prüfungen
vor.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

27.588,78 €.

Kommunaler Arbeitgeberverband e. V. (KAV)
Zweck des Verbandes ist die Wahrung der gemeinsamen Arbeitgeberinteressen seiner Mitglieder
auf tarif-, arbeits- und sozialrechtlichem Gebiet, insbesondere der Abschluss von Tarifverträgen.
Die Verbandsziele sind nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet. Der Verband
kann sich zur Erfüllung des Verbandszwecks einer Spitzenorganisation mit entsprechender
Zielsetzung anschließen.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

160

Dachverbände

2.508,00 €.

Vereine
Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern
Zweck des Vereins ist die Förderung von Umweltschutz und Erziehung, und zwar durch
systematische Förderung der Nahmobilität und hier schwerpunktmäßig des Radverkehrs als
unverzichtbares Element des Umweltverbundes, um u. a. die Verkehrssicherheit bei der Teilnahme
von Radfahrerinnen/Radfahrern und Fußgängerinnen/Fußgängern am allgemeinen Verkehr zu
verbessern und den Modal-Split-Anteil für den Rad- und Fußverkehr zu erhöhen.
Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
- Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern,
- Beratung und Hilfestellung unter den Mitgliedern,
- Darstellung der Belange der fahrradfreundlichen Kommunen in der Öffentlichkeit,
- Durchführung gemeinsamer Öffentlichkeitsarbeit, auch in Verbindung mit dem Freistaat Bayern
sowie mit anderen Verbänden und Institutionen,
- Entwicklung und Durchführung von konkreten Projekten, vorbildlichen Praxisbeispielen und
Aktionen,
- Zusammenarbeit mit anderen Verbänden und Institutionen
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

2.500 €.

Augsburger Hospiz- und Palliativversorgung e.V. (AHPV)
Zweck des Vereins ist es, eine einvernehmliche sektorenübergreifende Vernetzung, also die
Vernetzung stationärer und ambulanter hospizlicher und palliativer Versorgungsstrukturen
insbesondere in Stadt und Landkreis Augsburg auf Basis der jeweils aktuellen Definition von
Palliative Care der WHO zu erreichen.
Ziel dabei ist, eine individuelle Betreuung für Sterbende und deren Familienangehörige zu
realisieren. Der Verein lehnt aktive Sterbehilfe ab.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

100 €.

Bayerischer Landesverein für Heimatpflege e.V.
Der Verein hat den Zweck, die natürliche und die geschichtlich gewordene Eigenart der Heimat in
Zusammenarbeit mit den Behörden und durch Zusammenschluss der auf diesem Gebiet in Bayern
sonst tätigen Vereine und anderen Körperschaften zu schützen und zu pflegen.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

75 €.

Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungsanpassung e.V.

(nachrichtlich ab 2014)

Der Zweck des Vereins ist die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen. Hierbei will der Verein
insbesondere das selbständige Wohnen älterer und behinderter Menschen fördern. Durch seine
Arbeit möchte er den Aufbau, Ausbau und die Kooperation von Beratungsangeboten zur
Vereine

161

Wohnungsanpassung unterstützen. Ausgehend von der Anpassung bestehender Wohnungen
einsetzen, die für ältere und behinderte Menschen geeignet sind.
Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die
- Unterstützung von Beratungsangeboten und Anpassungsinitiativen vor Ort
- Organisation von Fortbildungen, Fachtagungen und des Erfahrungsaustausches
- Konzeptionelle Weiterentwicklung der Wohnungsanpassung
- Öffentlichkeitsarbeit und Interessenvertretung
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

180 €.

Carbon Composites e.V.
Zweck des Vereins ist die Förderung der Anwendung von Faserverbundtechnologien durch Aufbau
und Erweiterung von wissenschaftlicher und technischer Expertise sowie durch Realisierung eines
Kompetenznetzwerkes für die Forschung und Entwicklung von Werkstoffen und Verfahren zur
Herstellung marktfähiger Hochleistungs-Faserverbundstrukturen.
Übergeordnetes Ziel des Vereins ist dabei die Schaffung und Erhaltung von industriellen
Carbonfaser- und Faserverbundtechnologien in der Region, die durch die Standorte der
Vereinsmitglieder und deren Zulieferer definiert ist.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

10.000 €.

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.
Zweck des Vereins ist es, für die Allgemeinheit einen Mittelpunkt für alle Bestrebungen zur
Förderung der sozialen Arbeit, insbesondere der Förderung der Familie, der Kinder- und Jugendhilfe,
der Sozialhilfe, der Altenhilfe, der Hilfe für Menschen mit Behinderung, der Gesundheitshilfe, der
Hilfe für Erwerbslose und der Förderung sozialer Forschung und Wissenschaft in der Bundesrepublik
Deutschland und der Europäischen Union zu bilden.
Dies wird verwirklicht durch:
- Fort- und Weiterbildung von im sozialen Bereich tätigen Fach- und Führungskräften,
- Förderung der für die soziale Arbeit bedeutsamen Wissenschaften,
- Erarbeitung von Empfehlungen für die Praxis der öffentlichen und freien sozialen Arbeit,
- Ständige Information und Erfahrungsaustausch der auf diesen Gebieten tätigen Personen und
Institutionen,
- Beobachtung und Auswertung der Entwicklung der sozialen Arbeit in anderen Ländern und
Förderung der internationalen Zusammenarbeit, auch im Internationalen Rat für soziale Wohlfahrt
(ICSW),
- Herausgabe von Schriften und sonstigen Veröffentlichungen,
- Förderung der Arbeit des Internationalen Sozialdienstes, Genf und deren Durchführung in
Deutschland
- Analyse, Anregung und Unterstützung von Entwicklungen in der Sozialpolitik und der sozialen
Arbeit in der Bundesrepublik Deutschland und im Rahmen der Europäischen Union und des
Europarates,
162

Vereine

- Gutachterliche Tätigkeit in Grundsatzfragen des Sozialrechts.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

867,42 €.

Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V.
Das Institut für Jugendhilfe und Familienrecht versteht sich als »Forum für Fachfragen« und fördert
den fachlichen Dialog zwischen Institutionen und Berufsgruppen, die mit Fragen der Jugendhilfe und
des Familienrechts befasst sind.
Es verfolgt diesen Zweck insbesondere durch Veranstaltungen, Ständige Fachkonferenzen, das
Gespräch mit der Familiengerichtsbarkeit, Beteiligung an wissenschaftlichen Diskussionen und
Forschungsvorhaben sowie durch Veröffentlichungen. Es unterstützt die fachliche Arbeit der
Jugendämter durch Beratung, Gutachten und Fortbildung in Kooperation mit den
Landesjugendämtern, den in Kooperation mit den Landesjugendämtern, den kommunalen
Spitzenverbänden und den zuständigen Ministerien. Es gewährt Rechtshilfe in Vaterschafts- und
Unterhaltsverfahren einschließlich der grenzüberschreitenden Einziehung von Unterhaltsgeldern für
Kinder und Jugendliche. Es fördert internationale Kontakte mit amtlichen und freien Organisationen,
die sich mit Fragen der Jugendhilfe und des Familienrechts befassen.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

2.567 €.

Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.
Aufgabe der Gesellschaft ist es, die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel in allen Fragen des
öffentlichen und kulturellen Lebens zu vertiefen. Die Gesellschaft dient der Förderung
internationaler Verbundenheit, der Toleranz und der Verständigung der Völker, insbesondere im
Nahen Osten.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

110 €.

Europäische Metropolregion München e.V.
Zweck des Vereins ist die themenbezogene Kooperation von Städten, Märkten und Gemeinden,
Landkreisen, Unternehmen, Kammern, Verbänden, Hochschulen und weiteren öffentlichen und
privaten Akteuren des südbayerischen Metropolitanraumes insbesondere in den Bereichen
Wirtschaft, Umwelt, Gesundheit, Mobilität, Wissenschaft und Forschung. Die Zusammenarbeit soll
eine wirtschaftlich, ökologisch, gesellschaftlich und räumlich ausgewogene Entwicklung fördern
sowie eine gemeinsame Position im nationalen, europäischen und globalen Standortwettbewerb
stärken.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

14.457,00 €.

Fachverband der bayerischen Standesbeamten e.V.
Zweck und Aufgaben des Verbandes sind die Aus- und Fortbildung, sowie die Förderung des
Erfahrungsaustausches der Standesbeamtinnen und Standesbeamten und der im
Personenstandswesen tätigen Dienstkräfte. Zweck und Aufgaben werden u. a. verwirklicht durch die
Veranstaltung von Seminaren, Kursen und Fachtagungen im Benehmen mit den zuständigen
Aufsichtsbehörden.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

110 €.
Vereine

163

Fachverband der Kommunalkassenverwalter e.V.
Zweck und Aufgaben des Vereins sind insbesondere die fachliche Beratung und Weiterbildung seiner
Mitglieder, die Ausarbeitung von Änderungsvorschlägen auf den Gebieten des Haushalts-, Kassenund Rechnungswesens sowie des Verwaltungsvollstreckungsrechts mit dem Ziel der
Verwaltungsvereinfachung und der Rechtsangleichung.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

50 €.

Forstbetriebsgemeinschaft Augsburg-West e.V. (FBG)
Zweck des Vereins ist die Förderung und Erhaltung des bäuerlichen, genossenschaftlichen und
kommunalen Waldbesitzes im FBG – Wirkungsbereich. Die FBG ist gemeinnützig. Sie erstrebt keinen
Gewinn und verwendet etwaige Überschüsse ausschließlich zu satzungsmäßigen Zwecken. Sie hat
das Recht und die Pflicht, über die Erfüllung der Aufgaben zu wachen.
Der Landkreis Augsburg ist aufgrund seines Waldbesitzes beim Landrat-Dr.-Wiesenthal-Haus
Mitglied geworden.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

15,50 €.

Gesellschaft der Freunde der Universität Augsburg e.V.
Der Verein förderte den Aufbau der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Hochschule Augsburg
(WISO) und den weiteren Ausbau der Hochschule insgesamt. Ziel ist die Förderung von Forschung
und Lehre durch gezielte Bezuschussung ausgewählter Projekte. Damit wird der Universität auch in
Zeiten begrenzter öffentlicher Mittel die Durchführung solcher wissenschaftlicher Vorhaben
ermöglicht, für die der staatliche Haushalt keinen Raum mehr lässt.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

125 €.

Gesellschaft für Archäologie in Bayern e.V.
Die Gesellschaft will alle Bemühungen fördern, welche die Erhellung der älteren menschlichen
Geschichte auf dem Boden Bayerns zum Ziel haben.
Der Satzungszweck wird insbesondere durch folgende Maßnahmen verwirklicht:
- Unterstützung archäologischer Untersuchungen in Bayern,
- Aufklärung der Öffentlichkeit über Ziel, Zweck und Ergebnisse archäologischer Untersuchungen in
Bayern durch Vorträge, Ausstellungen, Führungen, Exkursionen und Veröffentlichungen zu
Problemen der Bayerischen Landesarchäologie.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

37 €.

Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V.
Zweck der Gesellschaft ist die Erziehung, Volks- und Berufsbildung im Bereich der Sicherheits- und
Verteidigungspolitik.
Die Gesellschaft wirkt durch Förderung der Bildung auf dem Gebiet der Sicherheits- und
Verteidigungspolitik durch Informationen in alle Bereiche der Bevölkerung. Die Informationen sollen
164
Vereine

dazu beitragen, die wehrhafte Demokratie als Voraussetzung für Frieden, Freiheit und Souveränität
Deutschlands zu schützen und zu stärken und damit die allgemeine Verteidigungsbereitschaft unter
besonderer Berücksichtigung der deutschen Streitkräfte zu erhalten. Dabei gilt es, das Verständnis
für die innere Einheit Deutschlands, die Integration in die Europäische Union, die transatlantische
Partnerschaft und die Aufgabe der Vereinten Nationen zu fördern und zu vertiefen. Die Gesellschaft
wirbt um Verständnis für weltweite politische, ökonomische und ökologische Zusammenhänge mit
dem Ziel, die sicherheitspolitisch relevanten Aspekte aufzuzeigen und zu vermitteln.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

20 €.

Gesellschaft zur Förderung umweltgerechter Straßen- u. Verkehrsplanung e.V.
Aufgabe und Zweck des Vereins ist der Schutz der Umwelt und die Förderung umweltschützender
und -erhaltender Maßnahmen, insbesondere umweltgerechter Straßen und sonstiger
Verkehrseinrichtungen. Der Verein kann die Förderung dieser Ziele insbesondere dadurch erreichen,
dass er die Planung, den Entwurf, den Bau, den Ausbau und die Erhaltung solcher Verkehrswege
unter Zugrundelegung der Erkenntnisse der Umweltforschung fördert.
Zur Erfüllung des Zweckes des Vereins gehört insbesondere auch die umfassende Information der
Öffentlichkeit und die Weckung von Sympathie, Verständnis und Förderbereitschaft solcher
umweltschützender und erhaltender Maßnahmen.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 30 €.

Grüner Kreis für Augsburg und Umgebung e.V.
Die Arbeitsgemeinschaft verfolgt die
- Erhaltung und Förderung des gesunden Lebens in der Natur,
- Pflege und Mehrung des öffentlichen Grüns in den Gemeinden,
- Verbreitung und Pflege von Blumen und Zierpflanzen in Heim und am Arbeitsplatz,
- Mehrung und zeitgemäße Gestaltung von Familiengärten,
- Zusammenarbeit und Förderung aller Vereinigungen, die zur Gesunderhaltung breitester
Bevölkerungsschichten für die Wohlfahrtswirkung des Grüns eintreten.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

30 €.

Heimatverein für den Landkreis Augsburg e.V.
Der Verein fördert im Landkreis Augsburg die Heimatpflege und Heimatforschung. Dabei hat er sich
die Erforschung und Pflege von Landschaft und Natur, von Geschichte und Kunst, von Brauchtum
und Volkskultur der Heimat zur Aufgabe gesetzt. Er leistet diese Aufgaben in verschiedenen
Arbeitskreisen, in Ausgrabungen und Begehungen, in Beschreibungen und Dokumentationen. Er
präsentiert seine Ergebnisse den interessierten Mitbürgern in den Jahresberichten und in den
Beiträgen zur Heimatkunde. Er lädt ein zu Vorträgen, Exkursionen und Kirchenführungen. Er
unterhält im Staudenhaus beim Kloster Oberschönenfeld ein Museum bäuerlicher Sachkultur.
Der Zuschuss des Landkreises Augsburg beläuft sich auf

Vereine

28.400 €.

165

Historischer Verein für Schwaben
Der Historische Verein widmet sich satzungsgemäß der Geschichtsforschung für den bayerischschwäbischen Raum. Die Ergebnisse veröffentlicht er in der möglichst jährlich erscheinenden
»Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben« und in gelegentlichen Publikationen in den
»Schwäbischen Geschichtsquellen und Forschungen«. Ferner veranstaltet er Vorträge, Führungen,
Exkursionen und Gesprächsabende, um die geschichtlichen und kulturellen Werte der Heimat zu
erschließen. Die vereinseigenen Sammlungen vor- und frühgeschichtlicher Funde und römischer
Steindenkmäler sowie Gemälde, Plastiken, kunstgewerbliche sowie kunst- und stadtgeschichtliche
Gegenstände wurden der Stadt Augsburg als Dauerleihgaben überlassen. Gleichzeitig ging das vom
Verein seit Eröffnung im Jahre 1855 verwaltete Maximilian-Museum in die Obhut der Stadt über. Die
rund 8000 Bände umfassende Bibliothek des Historischen Vereins ging 1928 ebenso in das Eigentum
der Stadt Augsburg über.
Das Archiv des Historischen Vereins ist nach wie vor sein Eigentum und befindet sich als Depot im
Stadtarchiv Augsburg.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

25 €.

KUMAS – Kompetenzzentrum Umwelt e.V.
Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Entwicklung eines Umweltkompetenzzentrums für
Augsburg und Bayerisch-Schwaben mit dem Schwerpunkt Umwelttechnologie. Dieses soll als
ideelles Zentrum durch Koordination, Kooperation und gemeinsame Interessenswahrnehmung der
im Umweltbereich vorhandenen und künftigen Einrichtungen staatlicher, kommunaler und weiterer
Institutionen in öffentlich-rechtlicher oder privater Trägerschaft, von Hochschulen, Verbänden,
Unternehmen und Privatpersonen geschaffen werden. Dabei sollen gleichzeitig die wirtschaftliche
Leistungsfähigkeit der Region Bayerisch-Schwaben verbessert, die Umweltkompetenz im
wissenschaftlichen und öffentlich-rechtlichen Bereich gestärkt und ausgebaut, Anstöße zur
Neuentwicklung exportierbarer Produkte und Dienstleistungen der Umweltwirtschaft gegeben und
Beiträge zur Steigerung der regionalen Umweltqualität geleistet werden.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

5.000 €.

Landschaftspflegeverband Landkreis Augsburg e.V.
Die satzungsgemäßen Aufgaben des Landschaftspflegeverbands sind
- die Erhaltung, Sicherung, Neuschaffung und Pflege ökologisch wertvoller Flächen und Biotope im
Landkreis Augsburg, um dadurch eine möglichst vielfältige Tier- und Pflanzenwelt zu schützen und
zu fördern,
- Schaffung eines geeigneten und ausreichenden "Biotopverbundsystems" durch vernetzende
Flächensicherung,
- Durchführung von Artenschutzmaßnahmen, insbesondere im Auftrag der Naturschutzverwaltung;
- Mitwirkung bei der Umsetzung der Europäischen Richtlinien, insbesondere von Natura 2000,
-

Mitwirkung bei der Umsetzung von AusgleichsBundesnaturschutzgesetz und Bayerischem Naturschutzgesetz,

und

Ersatzmaßnahmen

- Information und Beratung über Natur- und Artenschutz sowie Umwelt- und Landschaftspflege,
- Öffentlichkeitsarbeit und Durchführung von Umweltbildungsmaßnahmen.

166

Vereine

nach

Die praktische Umsetzung wird auf Vermittlung des Maschinenrings Schwabmünchen vorrangig von
ortsansässigen Bauern ausgeführt, die dadurch eine zusätzliche Einkommensquelle finden.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

117.411,45 €

Lebensraum Lechtal e.V.
Zweck des Vereins ist die Verwirklichung der in Art. 1 des Bayerischen Naturschutzgesetzes
genannten Ziele und Grundsätze. Er koordiniert und fördert gebietsübergreifende Naturschutzarbeit
und nachhaltige Landschaftsentwicklung im bayerischen Lechtal.
Hierzu gehören insbesondere:
- Biotopverbundprojekte,
- umweltgerechte Landnutzungsformen,
- Umweltbildung,
- naturbezogene Erholungsnutzung
- angewandte Naturschutzforschung und
- gebietsübergreifende Öffentlichkeitsarbeit.
Der Verein unterstützt vorrangig Landschaftspflegeverbände, ferner weitere Organisationen, die sich
den o. g. Zielen verpflichten. Für die Maßnahmeumsetzung gilt das Subsidiaritätsprinzip.
Maßnahmeträger sind die vor Ort tätigen Landschaftspflegeverbände, darüber hinaus auch
anerkannte Naturschutzverbände, Kommunen und sonstige Organisationen, die sich den
Vereinszielen widmen. Der Verein tritt als Maßnahmeträger auf, wenn keine örtlichen Träger zur
Verfügung stehen oder bei gebietsübergreifenden und modellhaften Projekten.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt einschließlich regelmäßiger Zuschüsse 3.200 € und wurde bis
zum Haushaltsjahr 2013 vom Landschaftspflegeverband Landkreis Augsburg e.V. übernommen.

Naturpark Augsburg Westliche Wälder e.V.
Vereinszweck ist, das Gebiet des Naturparks „Augsburg – Westliche Wälder“ unter Erhaltung der
Naturgestaltung (natürliche Gegebenheiten) zu einem großräumigen, nach einem Plan zu
entwickelnden und zu pflegenden Erholungsgebiet für die Allgemeinheit auszugestalten. Es ist
deshalb insbesondere Aufgabe des Vereins, die Vielfalt des Naturhaushalts zu bewahren und zu
fördern, unter anderem durch landschaftspflegerische Maßnahmen und den Erwerb sowie die
Anpachtung von Flächen; Landschaftsschäden zu verhindern oder zu beheben; die Tier- und
Pflanzenwelt zu schützen; die Schönheit, Vielfalt und Eigenart des Landschaftsbildes, auch der
Bauten und Kulturstätten, zu erschließen und zu bewahren sowie Maßnahmen und Einrichtungen,
die der Erholung im Naturpark dienen, zu schaffen, zu erhalten oder zu fördern.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

62.647,00 €.

Naturwissenschaftlicher Verein für Schwaben e.V.
Der Verein bezweckt die Verbreitung naturwissenschaftlicher und naturkundlicher Kenntnisse. Er
bezweckt die Pflege und Unterstützung naturwissenschaftlicher Forschung, die Förderung des Artenund Biotopschutzes und des Umweltschutzes. Er veranstaltet Führungen und Vorträge und gibt
Veröffentlichungen heraus. Er richtet Arbeitsgemeinschaften für die einzelnen Fachgebiete ein.
Vereine

167

Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

25 €.

Regio Augsburg Energie e.V.
Zweck des Vereins ist die Verbreitung von Wissen über die Zusammenhänge von Energieverbrauch
und Klimawandel. Er soll Maßnahmen zur Energieeinsparung und Energieeffizienzverbesserung
vorantreiben. Dem Netzwerk-Gedanken folgend, sollen regionale Kompetenzen gebündelt und
vernetzt, zukunftsorientierte Energieprojekte koordiniert und Aktivitäten im Bereich
Energieeinsparung, Energieeffizienz und erneuerbare Energien unterstützt werden. Er bietet eine
produkt- und anbieterneutrale Beratung für Bürger, Handwerk, Industrie und Handel, Architekten
und Kommunen an. Er soll dazu beitragen, die regionalen Klimaschutzziele (mehr Nachhaltigkeit,
Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region durch mehr Innovation, Energieeffizienz und den
zielgerichteten Einsatz erneuerbarer Energien) zu erreichen. In diesem Zusammenhang soll die
Profilierung des Wirtschaftsraums Augsburg als Kompetenzstandort Klimaschutz und
Ressourceneffizienz unterstützt werden.
Der Vereinszweck soll insbesondere erreicht werden durch
- Bündelung der regionalen Projekte im Bereich Energieeffizienz,
- Planung, Durchführung und Koordination von Maßnahmen und Initiativen zur Energieeinsparung
und nachhaltigen Energieversorgung,
- produkt- und anbieterneutrale Beratung von Bürgern, Handwerk, Industrie und Kommunen über
konkrete Handlungsmöglichkeiten, insbesondere kostenfreie Erstberatungen zum Abbau
bestehender Hemmschwellen,
- Vernetzung der Mitglieder im Rahmen der Vereinsaktivitäten,
- Akquisition von Fördermitteln für innovationsorientierte Projekte,
- Förderung von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Energie,
- Beteiligung an und Organisation von Konferenzen, Symposien, Workshops, Messen und
Ausstellungen,
- gezielte Öffentlichkeitsarbeit,
- Gedanken- und Erfahrungsaustausch zwischen den Akteuren in der Region und mit anderen
Energieagenturen,
- weitere zur Verfolgung des Vereinszwecks dienlich erscheinende Maßnahmen.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

12.000 €.

Schule der Dorf- und Landentwicklung Thierhaupten e.V. (SDL)
Zweck des Vereins ist die Förderung der Dorferneuerung nach dem Bayerischen
Dorferneuerungsprogramm durch die ständige Aus- und Fortbildung aller mit Fragen der
Dorferneuerung befassten Personen, unter besonderer Berücksichtigung der Denkmal- und
Kulturpflege sowie des Umweltschutzes, insbesondere durch die Errichtung und den Betrieb einer
Schule für Dorferneuerung.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

168

1.000 €.

Vereine

Schullandheimwerk Schwaben e.V.
Zweck des Vereins ist die Unterstützung des verfassungsmäßigen Bildungsauftrages der bayerischen
Schulen im Rahmen von Schullandheimaufenthalten im Bezirk Schwaben. Hierdurch sollen vor allem
die Bestrebungen für ein neuzeitliches Schulwesen in Form eines aufgelockerten Unterrichts mit
jugendgemäßer Gemeinschaftserziehung, der Erziehung zu verantwortlicher Haltung gegenüber der
Umwelt und zur individuellen Gesundheit gefördert werden.
Der Verein erfüllt diese Aufgabe insbesondere durch
- Beratung und Betreuung der Eigentümer und Betreiber von Schullandheimen sowie von
Lehrkräften,
- Mithilfe bei der finanziellen Förderung von Schullandheimen,
- Kontaktpflege mit Dachverbänden, Schulbehörden der pädagogischen Forschung, Verbänden der
freien Wohlfahrtspflege und anderen geeigneten Stellen zur laufenden sinnvollen Erneuerung der
Ziele und Inhalte der Schullandheime,
- Pflege des Gedankens der Schullandheime und Werbung hierfür bei Eltern und in der
Öffentlichkeit.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

1.000 €.

Daneben wird seit dem Jahr 2011 an das Bayerische Schullandheimwerk e.V. zur Rücklagensicherung
ein Umlagebeitrag von
1.765,85 €
bezahlt. Dieser Beitrag wird längstens für die Dauer von fünf Jahren erhoben.

Schwabenhilfe für Kinder, Verein zur Erziehungshilfe und Sprachförderung e.V.
Der Zweck des Vereins ist

- die Förderung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf,
- die Errichtung und der Betrieb von heilpädagogischen Tagesstätten und Förderschulen sowie die
Förderung von erziehungsschwierigen und sprachbehinderten Kindern,
- die Durchführung von Maßnahmen der Aus-, Fort- und Weiterbildung
- die Errichtung und der Betrieb von Tagesstätten
im Regierungsbezirk Schwaben.
Dabei nimmt sich der Verein vornehmlich der Kinder an, welche sonderpädagogischen
Fördermaßnahmen durch individuelle Sprachförderung, der individuellen Lernförderung und der
Erziehungshilfe bedürfen.
Der Mitglieds- und Umlagebeitrag des Landkreises Augsburg beläuft sich auf

32.317,75 €.

Schwäbische Geographische Gesellschaft
GeoAnwenderZentrum Augsburg e.V.
Zweck des Vereins ist die Förderung des Bildungsauftrags der Erdkunde im weitesten Sinne des
Wortes. Im Zentrum stehen die angewandte geographische Forschung, Weiterbildung und
Wissenstransfer.
Vereine

169

Diesen Zweck sucht der Verein durch Förderung und Tätigkeit u. a auf folgenden Gebieten zu
erreichen:
- Hohes Qualitätsprofil durch Evaluation und angesehene Mentoren und Mentorinnen
- Engagement und Marketing für Augsburg und Bayerisch-Schwaben
- Veranstaltung von Vorträgen und Exkursionen, Bildungsreisen in ferne Länder
- Förderung der geographischen Forschung und Herausgabe von Publikationen
- Förderung der Erdkunde in Schule, Universität und Erwachsenenbildung
- Kooperation und Netzwerke mit Projektpartnern, Hochschulen und Universitäten
- Neue Konzepte der Planung und Informationsverbund im Internet
- Regelmäßige Kontakte zu den Medien und professionelle Öffentlichkeitsarbeit
- Engagement für eine neue Integrationspolitik in Deutschland und Initiative für einen
Integrationsfonds für Augsburg und Schwaben
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

40 €.

Tierschutzverein Augsburg und Umgebung e.V.
Zwecke des Vereins sind insbesondere die Vertretung und Förderung des Tierschutzgedankens, die
Aufklärung, Belehrung über Tierschutzprobleme, die Förderung des Verständnisses der
Öffentlichkeit für das Wesen und Wohlergehen der Tiere, die Verhütung von Tierquälerei oder
Tiermisshandlung und Tiermissbrauch und die Veranlassung der strafrechtlichen Verfolgung von
Zuwiderhandlungen gegen das Tierschutzgesetz und der erlassenen Rechtsverordnungen.
Die Satzungszwecke sollen verwirklicht werden u. a. durch die Unterhaltung eines Tierheims, die
Aufklärung der Tierhalter und der Bevölkerung, die Herausgabe und Verbreitung von Publikationen
sowie sonstiger Maßnahmen und Veranstaltungen.
Die Tätigkeit des Vereins erstreckt sich dabei nicht allein auf den Schutz der Haustiere, sondern auf
die gesamte, in Freiheit lebende Tierwelt in der Umwelt.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

100 €.

Verein Creditreform Augsburg e.V.
Der Verein hat den Zweck, den Kreditmissbrauch zu verhindern und die Wirtschaftskriminalität zu
bekämpfen sowie Kreditschäden zu beseitigen.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

643,67 €.

Verein zur Förderung der digitalen Mediendistribution und des Medieneinsatzes e. V.
(gekündigt zum 31.12.2014)
Zweck des Vereins ist die Förderung der Bildung durch Förderung der Weiterentwicklung der
digitalen Mediendistribution mittels Bildungsmedien on Demand „BMoD“. Dies ist ein
internetbasiertes Recherche- und Bestellsystem für Medien, das den Schulen mittels spezieller
Hardware (Schulmedienserver), Unterrichtsfilme zeitlich begrenzt zur Vorführung bereitstellt. Der
Verein unterstützt damit gemeinnützig seine Mitglieder bei der Versorgung der Schulen und der
Träger außerschulischer Bildungseinrichtungen mit Medien.
170

Vereine

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
- Organisation von Schulungen für seine Mitglieder,
- Betrieb einer Website zur Information seiner Mitglieder,
- Technische Prüfung der Medien für den Einsatz bei „BMoD“,
- Beteiligung an Projekten und Veranstaltungen zur Distribution und Nutzung von digitalen Medien,
- Verhandlungen und Abschluss von Rahmenverträgen mit den Medienproduzenten,
- Gewährleistung des urheberrechtlichen Schutzes von „BMoD“.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

350 €.

Verein zur Förderung der Handwerkerfortbildung
in praktischer Altbau- und Denkmalpflege e.V.
Zweck des Vereins ist die Förderung des Handwerks in praktischer Altbau- und Denkmalpflege. Dies
geschieht insbesondere durch die Mitwirkung des Vereins beim gemeinsamen Seminarprogramm
mit dem Fortbildungs- und Beratungszentrum für Denkmalpflege des Bayer. Bauarchivs
Thierhaupten, sowie den Bayerischen Handwerkskammern und den handwerklichen Innungen und
Fachverbänden.
Dabei soll vor allem
- das Vertrautmachen mit den fachlichen Zielen der Denkmalpflege,
- die Vertiefung der Kenntnisse über historische Techniken und Materialien
- die Vermittlung historischer Handwerkstechniken und Techniken zur denkmalverträglichen
Instandsetzung,
- die Vermittlung nachhaltiger Instandsetzungsmethoden im Altbau,
- die Vermittlung grundsätzlicher Kenntnisse von Werkstoffen und Haustechnik,
- Zusammenarbeit und Kommunikation verschiedener Gewerke in Planung und Umsetzung im Sinne
eines integralen Planungsprozesses
erfolgen.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

300 €.

Daneben unterstützt der Landkreis Augsburg die Arbeit des Fördervereins zusätzlich mit einem
jährlichen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 300,00 €.

Verein zur Förderung der Hochschule Augsburg e.V.
Der Verein verfolgt den gemeinnützigen Zweck, die Hochschule Augsburg bei der Ausbildung ihrer
Studierenden, sowie bei der Öffentlichkeitsarbeit ideell und materiell zu unterstützen. Diese
Unterstützung erstreckt sich dabei auch auf Maßnahmen im Rahmen der Studentenhilfe.
Insbesondere ergänzt er die vom bayerischen Staat zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel durch
Beiträge und Spenden zur Ausgestaltung des Unterrichts.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

125 €.

Vereine

171

Verein zur Sicherstellung überörtlicher Erholungsgebiete für die Region Augsburg e.V.
(Erholungsgebieteverein – EVA)
Zweck des Vereins ist
- die Sicherstellung überörtlicher Erholungsflächen durch Eigentumserwerb oder Bestellung von
dinglichen oder schuldrechtlichen Nutzungsrechten,
- die bauliche und landschaftsgärtnerische Gestaltung solcher Flächen,
- die Förderung überörtlicher Erholungsprojekte und
- der Ausbau von Wanderwegen im Gebiet der Mitglieder.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

50.599,50 €.

Vereinigung Kommunaler Interessenvertreter von Menschen mit Behinderung
in Bayern e.V. (VKIB)
Zweck des Vereins ist die Belange der Menschen mit Behinderung und der chronisch kranken
Menschen zur Erlangung der gleichberechtigten Teilhabe am Leben in der Gesellschaft und einer
selbstbestimmten Lebensführung zu unterstützen und zu fördern.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

100 €.

Verkehrsverein Region Augsburg e.V.
Zweck des Vereins ist die Förderung der Attraktivität und des Images der Stadt und der Region
Augsburg als Wirtschafts- und Dienstleistungsstandort sowie als Anbieter von Leistungen des Städteund Regionaltourismus, der Durchführung von Tagungen, Messen und Veranstaltungen. Dabei
kommt der Werbung für die Stadt und die Region Augsburg innerhalb des Regierungsbezirks
Schwaben und ganz Bayerns gleichermaßen Bedeutung zu, wie der bundesweiten und
internationalen Werbung für die Stadt und die Region Augsburg. Der Verein strebt die
Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, die den Zweck des Verkehrsvereins fördern, an. Zur
Förderung des Wohls der Allgemeinheit setzt sich der Verein für die Schaffung der der
Tourismuswirtschaft dienenden Einrichtungen ein. Dazu gehören insbesondere die notwendige
Infrastruktur für das Hotel- und Gaststättengewerbe, den Einzelhandel und die sonstigen
Organisationen.
Der Verein ist zu diesem Zweck Alleingesellschafter der Regio Augsburg Tourismus GmbH.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf

133.816,09 €.

Volkshochschule Augsburger Land e. V.
Zweck der vom Verein getragenen Kreisvolkshochschule ist die außerschulische Jugend- und
Erwachsenenbildung in allen Bevölkerungsschichten des Landkreises Augsburg. Die
Kreisvolkshochschule hat die Aufgabe, ihre Hörer zur Selbstbildung, zur Weiterbildung und zur
Mitarbeit am demokratischen Staatsleben anzuregen. Sie erfüllt ihre Aufgabe in Zusammenarbeit
mit den Gemeinden durch Vorträge, Kurse, Seminare, Studienfahrten und ähnlichen
Veranstaltungen. Ihre Arbeit ist überparteilich und überkonfessionell.
Der Zuschuss des Landkreises Augsburg beläuft sich auf

172

Vereine

423.018,08 €.
        
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