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Full text: Beteiligungsbericht ... des Landkreises Augsburg (Rights reserved) Ausgabe 2010(2011) (Rights reserved)

Beteiligungsbericht 2010 des Landkreises Augsburg Herausgeber: Redaktion: Herstellung: Landratsamt Augsburg Prinzregentenplatz 4, 86150 Augsburg Internet: www.landkreis-augsburg.de Martin Seitz, Michaela Wagner (Beteiligungsverwaltung) Tel.: +49 (8 21) 31 02 – 22 03, Fax: - 12 03 e-mail: Martin.Seitz@lra-a.bayern.de Landratsamt Augsburg, Mai 2011 Beteiligungsbericht 2010 des Landkreises Augsburg Inhalt Vorwort .................................................................................................................................. 3 Organigramm ......................................................................................................................... 5 Abschlussprüfer der Beteiligungen......................................................................................... 7 Kurzübersicht ......................................................................................................................... 9 Aufgabenbereich Entsorgung: Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA) ............................................................................ 11 AVA Re.Sort GmbH Augsburg ............................................................................................. 17 Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Augsburg ............................................................. 19 Abfallzweckverband Augsburg (AZV) ................................................................................... 25 Zweckverband für die Beseitigung tierischer Nebenprodukte Aichach-Friedberg (ZTA) ....... 31 Aufgabenbereich Gesundheit: Klinikum Augsburg ............................................................................................................... 35 Krankenhauszweckverband Augsburg (KZVA) .................................................................... 41 Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen ................................................................. 47 Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg (ZRF) .................. 55 Aufgabenbereich Verkehr: Augsburger Flughafen Betriebs-GmbH (AFBG) i.K. ............................................................. 63 Augsburger Verkehrsverbund GmbH (AVV) ......................................................................... 65 Aufgabenbereich Wirtschaft, Wirtschaftsförderung, Arbeitsmarkt: ARGE Augsburger Land ...................................................................................................... 71 Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH (ASMV) ........... 75 IT-Gründerzentrum GmbH ................................................................................................... 83 Kreissparkasse Augsburg .................................................................................................... 89 Regio Augsburg Tourismus GmbH ...................................................................................... 97 Regio Augsburg Wirtschaft GmbH ..................................................................................... 103 Regionaler Planungsverband Augsburg ............................................................................. 107 Sparkassenzweckverband Landkreis Augsburg und Stadt Schwabmünchen ..................... 113 Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA) ........................................................................ 117 Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH (SKA II) .................................................................. 123 1 Aufgabenbereich Wohnungsbau und –verwaltung: Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg (WBL) ................................................. 129 Aufgabenbereich Bildung und Kultur, Landschaftspflege: Klostermühlenmuseum Thierhaupten gGmbH ................................................................... 135 Landschaftspflegeverband Zusam ..................................................................................... 139 Zweckvereinbarung Berufsschulwesen .............................................................................. 143 Zweckvereinbarung Jugendzeltplatz Rücklenmühle ........................................................... 147 Zweckvereinbarung Schwäbisches Volkskundemuseum Oberschönenfeld ....................... 151 Dach-, Spitzen- und vergleichbare Verbände ..................................................................... 155 Vereine .............................................................................................................................. 157 2 Vorwort Liebe Leserin, lieber Leser, der Landkreis Augsburg nimmt einen großen Teil seiner vielfältigen Aufgaben in der Daseinsvorsorge heute außerhalb der klassischen Landkreisverwaltung wahr. Er nutzt dabei zielgerichtet zweckmäßige und ökonomische Vorteile privatrechtlicher oder auch öffentlich-rechtlicher Gestaltungsformen. Letztere sind z. B. Eigenbetriebe, Zweckverbände oder Kommunalunternehmen. Dabei sind Gesichtspunkte der Wirtschaftlichkeit ebenso zu berücksichtigen, wie politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen. Die Anzahl und Bedeutung kommunaler Unternehmen hat dabei allerorts in den vergangenen Jahren zugenommen. Gerade in unserem attraktiven Umfeld bietet sich die Zusammenarbeit mit der Stadt Augsburg und dem benachbarten Landkreis Aichach-Friedberg an. Das kann auch diesem Beteiligungsbericht wiederum an zahlreichen Darstellungen entnommen werden. Ebenso sind Beispiele für die erfolgreiche Kooperation mit weiteren Gebietskörperschaften sowie den beiden Kammern, der IHK und der HwK, vertreten. Zahlreiche Projekte tragen unsere gemeinsame Handschrift. Auf vielfältigen Gebieten wurden teilweise im Stillen, abseits der breiten öffentlichen Wahrnehmung, nachhaltige Erfolge erzielt. Mit dem vorliegenden Bericht wird den Bürgerinnen und Bürgern wie auch dem Kreistag des Landkreises Augsburg wieder eine umfassende Übersicht über die wirtschaftlichen Beteiligungen des Landkreises an Unternehmen und Einrichtungen Vorwort 3 in allen Rechtsformen gegeben. Als Beitrag zu einer größeren Transparenz der kommunalen Beteiligungen und zur Verbesserung der Steuerung und Kontrolle der wirtschaftlichen Betätigungen geht der Bericht dabei im Einzelnen auch in diesem Jahr wieder über die gesetzlich geforderten Angaben hinaus. Grundlage bilden hierbei die geprüften Jahresabschlüsse der Gesellschaften und anderer Einrichtungen für das Geschäftsjahr 2009. Der Bericht gibt hierbei einen Gesamtüberblick über die bestehenden Beteiligungen des Landkreises Augsburg und deren Entwicklung. Dabei werden die Unternehmen jeweils mit ihrem spezifischen Unternehmenszweck beschrieben und wichtige rechtliche und ökonomische Daten abgebildet. Dieses Werk ist wiederum eindrucksvoller Beleg für die vielfältigen Leistungen des Landkreises Augsburg und seiner Partner. Die Bereiche, in welchen die im Beteiligungsportfolio des Landkreises Augsburg stehenden Gesellschaften, Verbände und anderen Einrichtungen agieren und einen wichtigen Beitrag zum Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger leisten, reichen weit in das tägliche Leben hinein. Der Landkreis verfügt so über ein Repertoire an Unternehmen, die die Reichweite seiner Gestaltungskraft signalisieren und selbst viele interessante Arbeitsplätze sichern. Allein das Klinikum Augsburg mit annähernd 5.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie über 30 Kliniken und Instituten unterstreicht dies nachhaltig. Das Augsburger Land ist ein Familienland. Über 240.000 Einwohner und über 70.000 Neubürger sind ein Beleg für die hohe Anziehungskraft als Wirtschafts- und Wohlfühlstandort mit einer herrlichen Landschaft und einem hohen Freizeitwert. Wir sind heute ein Standort, an dem Lebensfreude, Chancen und Erfolg ihre Heimat haben. Im Landkreis Augsburg ist es gelungen, die Lebenswelt intakt zu halten. Hier lohnt es sich zu leben und zu arbeiten. Der Landkreis Augsburg wird dabei durch die Bereitstellung entsprechender Infrastruktur auch in Zukunft ein verlässlicher Partner sowohl für seine Bürgerinnen und Bürger als auch für Industrie und Wirtschaft sein. Augsburg, im Mai 2011 Ihr Martin Sailer Landrat 4 Vorwort Organigramm Beteiligungen des Landkreises Augsburg privatrechtlich öffentlich-rechtlich Gesellschaften mbH Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA) (mittelbar) sonstige ohne Rechtspersönlichkeit Eigenbetriebe mit Rechtspersönlichkeit Dachverbände Dachverbände AVA Re.Sort GmbH Augsburg (mittelbar) Kommunaler Arbeitgeberverband e. V. (KAV) Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Augsburg Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband (BKPV) Bayerischer Landkreistag Augsburger Flughafen Betriebs- GmbH (AFBG) Vereine (auszugsweise) Zweckvereinbarungen Anstalten Berufsschulwesen Augsburger Flughafen GmbH (AFG) (mittelbar) Erholungsgebieteverein e. V. (EVA) Jugendzeltplatz Rücklenmühle Heimatverein für den Landkreis Augsburg e. V. Kreissparkasse Augsburg (mittelbar) Augsburger Schwabenhallen, Messe/Veranstaltungs-GmbH (ASMV) Kompetenzzentrum Umwelt Augsburg-Schwaben KUMAS e. V. Schwäbisches Volkskundemuseum Oberschönenfeld Klinikum Augsburg (mittelbar) Augsburger Verkehrsverbund (AVV) Landschaftspflegeverband Landkreis Augsburg e. V. sonstige beschr. Rechtsfähig gKU Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen Zweckverbände IT-Gründerzentrum GmbH Naturpark Augsburg Westliche Wälder e. V. Klostermühlenmuseum Thierhaupten gGmbH Verkehrsverein Region Augsburg e. V. Regio Augsburg Tourismus GmbH (mittelbar) Volkshochschule Augsburger Land e. V. ARGE Augsburger Land Abfallzweckverband Augsburg (AZV) Krankenhauszweckverband Augsburg (KZVA) Landschaftspflegeverband Zusam Regio Augsburg Wirtschaft GmbH Regionaler Planungsverband Augsburg (RPV) Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA) (stille Beteiligung) Sparkassenzweckverband Lkr. Augsburg u. Stadt Schwabmünchen Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH (SKA II) (stille Beteiligung) Wohnungsbau GmbH f. d. Landkreis Augsburg (WBL) Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Zweckverband für die Beseitigung tierischer Nebenprodukte Aichach-Friedberg (ZTA) Organigramm 5 6 Organigramm Abschlussprüfer der Beteiligungen Abschlussprüfer der Beteiligungen an Gesellschaften des privaten Rechts Unternehmen Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA) 2007 Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesell., Steuerberatungsgesell. München Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesell., Steuerberatungsgesell., München 2008 Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesell., Steuerberatungsgesell. München Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesell., Steuerberatungsgesell. München 2009 Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesell., Steuerberatungsgesell. München AVA Re.Sort GmbH Augsburg - Augsburger Flughafen Betriebs-GmbH (AFBG) Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH (ASMV) Augsburger Verkehrsverbund GmbH (AVV) - - - Schneider & Geiwitz GmbH Wirtschaftsprüfungsgesell., Steuerberatungsgesell., Neu-Ulm PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesell., München GEIßELMAIER, MERTL & PARTNER GBR Wirtschaftsprüfer Gersthofen Rechnungsprüfungsausschuss des Landkreises Augsburg Schneider & Geiwitz GmbH Wirtschaftsprüfungsgesell., Steuerberatungsgesell., Neu-Ulm PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesell., München Ott & Partner, Wirtschaftsprüfungsgesell., Augsburg Schneider & Geiwitz GmbH Wirtschaftsprüfungsgesell., Steuerberatungsgesell., Neu-Ulm PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesell., München Ott & Partner, Wirtschaftsprüfungsgesell., Augsburg IT-Gründerzentrum GmbH Klostermühlenmuseum Thierhaupten gGmbH Rechnungsprüfungsausschuss des Landkreises Augsburg Knoll & Starrach GbR, Wirtschaftsprüfungsgesell., Steuerberatungsgesell., Augsburg Rechnungsprüfungsausschuss des Landkreises Augsburg Knoll & Starrach GbR, Wirtschaftsprüfungsgesell., Steuerberatungsgesell., Augsburg Scheidle & Partner Wirtschaftsprüfungsgesell., Steuerberatungsgesell., Augsburg S & P GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesell., Augsburg Regio Augsburg Tourismus GmbH S & P GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesell., Augsburg Regio Augsburg Wirtschaft GmbH - - Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA) S & P GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesell., Augsburg S & P GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesell., Augsburg Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH (SKA II) S & P GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesell., Augsburg Verband bayerischer Wohnungsunternehmen, Gesetzlicher Prüfungsverband, München S & P GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesell., Augsburg Verband bayerischer Wohnungsunternehmen, Gesetzlicher Prüfungsverband, München S & P GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesell., Augsburg Verband bayerischer Wohnungsunternehmen, Gesetzlicher Prüfungsverband, München Wohnungsbaugesellschaft f. d. Landkreis Augsburg (WBL) Abschlussprüfer 7 (Abschluss-)Prüfer der juristischen Personen des öffentlichen Rechts Unternehmen Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Augsburg 2007 Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband BKPV, München 2008 Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband BKPV, München 2009 Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband BKPV, München Abfallzweckverband Augsburg (AZV) Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband BKPV, München Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband BKPV, München Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband BKPV, München ARGE Augsburger Land Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband BKPV, München Rechnungsprüfungsamt der Stadt Augsburg und Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband BKPV, München Prüfungsstelle des Sparkassenverbandes Bayern, München Staatliches Rechnungsprüfungsamt, Landratsamt Augsburg - Prüfung noch nicht erfolgt Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband BKPV, München Prüfungsstelle des Bayerischen Sparkassenund Giroverbandes, München JM Mosig Wirtschaftsprüfer München WIBERA Wirtschaftsberatung AG Wirtschaftsprüfungsgesell. München Staatliches Rechnungsprüfungsamt, Landratsamt Augsburg Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband BKPV, München Rechnungsprüfungsamt der Stadt Augsburg und Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband BKPV, München Prüfungsstelle des Sparkassenverbandes Bayern, München Staatliches Rechnungsprüfungsamt, Landratsamt Augsburg - Prüfung noch nicht erfolgt Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband BKPV, München Prüfungsstelle des Bayerischen Sparkassenund Giroverbandes, München JM Mosig Wirtschaftsprüfer München WIBERA Wirtschaftsberatung AG Wirtschaftsprüfungsgesell. München Staatliches Rechnungsprüfungsamt, Landratsamt Augsburg Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband BKPV, München Rechnungsprüfungsamt der Stadt Augsburg und Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband BKPV, München Prüfungsstelle des Sparkassenverbandes Bayern, München Staatliches Rechnungsprüfungsamt, Landratsamt Augsburg - Prüfung noch nicht erfolgt Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband BKPV, München Prüfungsstelle des Bayerischen Sparkassenund Giroverbandes, München Dr. Fritz Städele Wirtschaftsprüfungsgell., Steuerberatungsgesell., Kempten (Allgäu) WIBERA Wirtschaftsberatung AG Wirtschaftsprüfungsgesell. München Staatliches Rechnungsprüfungsamt, Landratsamt Augsburg Krankenhauszweckverband Augsburg (KZVA) Kreissparkasse Augsburg Landschaftspflegeverband Zusam Regionaler Planungsverband Augsburg (RPV) Sparkassenzweckverband Landkreis Augsburg und Stadt Schwabmünchen Gemeinsames Kommunalunternehmen Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen Klinikum Augsburg Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg (ZRF) Zweckverband für die Beseitigung tierischer Nebenprodukte AichachFriedberg (ZTA) Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband BKPV, München Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband BKPV, München Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband BKPV, München 8 Abschlussprüfer Kurzübersicht der Beteiligungen des Landkreises Augsburg zum 31.12.2009 Beteiligungen des Landkreises Augsburg Anteil des Landkreises Augsburg unmittelbar mittelbar über Stammkapital Bilanzsumme Bilanzgewinn/ -verlust Anzahl Mitarbeiter Entsorgung: Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA) Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Augsburg Abfallzweckverband Augsburg (AZV) Zweckverband für Tierkörperbeseitigung Aichach-Friedberg (ZTA) 100 % ca. 36 % an Verbandsumlage ca. 17,8 % an Verbandsumlage AZV 26.000.000 € 500.000 € 102.994.000 € 54.548.620 € 2.641.000 € 1.321.040 € 210 14 2 -/- VerwaltungsHh: 1.815.595 € VermögensHh: 59.633 € VerwaltungsHh: 581.581 € VermögensHh: 267.063 € Gesundheit: Klinikum Augsburg Krankenhauszweckverband Augsburg (KZVA) Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg (ZRF) ca. 27 % an Verbandsumlage 85 % an Verlustbeteiligung Verbandsumlage 28,13 % Betrieb der ILS 22,32 % KZVA 20.451.000 € 8.004.605 € 100.000 € 299.881.311 € 73.796.810 € 32.736.864 € -45.294.577 € - 2.505.965 € 0 5.387 47 507 VerwaltungsHh: 891.013 € VermögensHh: 29.247 € 3 Verkehr: Augsburger Verkehrsverbund GmbH (AVV) 25 % 25.565 € 3.855.740 € 0 21 Wirtschaft, Wirtschaftsförderung, Arbeitsmarkt: Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungs GmbH (ASMV) IT-Gründerzentrum GmbH Kreissparkasse Augsburg Regio Augsburg Tourismus GmbH Regio Augsburg Wirtschaft GmbH Regionaler Planungsverband Augsburg Sparkassenzweckverband Landkreis Augsburg und Stadt Schwabmünchen Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA) Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH (SKA II) 20,44 % 30 % Sparkassenzweckverband Verkehrsverein Region Augsburg e.V. 30 % keine Verbandsumlage keine Verbandsumlage 2,01 % 2,61 % 153.388 € 100.000 € 1.292.699 € 25.000 € 130.116.844 € 100.000 € 25.000 € 37.817.195 € 200.418 € 2.699.699.858 € 307.979 € 190.575 € - 16.619.587 € - 52 € 1.359.397 € 2.806 € 8.248 € 11 3 703 19 10 -/- VerwaltungsHh: 38.490 € VermögensHh: 6.211 € kein eigener Haushalt; Finanzbedarf wird durch die Kreissparkasse Augsburg getragen 1.411.883 € 181.633 € -43.610 0 -/-/- Wohnungsbau und -verwaltung: Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg (WBL) 56,89 % 3.235.455 € 135.059.568 € 952.836 € 37 Bildung und Kultur, Landschaftspflege: Klostermühlenmuseum Thierhaupten gGmbH Landschaftspflegeverband Zusam 100 % 50 % 25.565 € 270.062 € 0 9 -/- VerwaltungsHh: 11.733 € VermögensHh: 7.500 € Kurzübersicht 9 10 Kurzübersicht Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA) Sitz und Anschrift des Unternehmens Abfallverwertung Augsburg GmbH Am Mittleren Moos 60 86167 Augsburg Tel.: 0821 7409-0 Fax: 0821 7409-100 E-Mail: info@ava-augsburg.de Internet: www.ava-augsburg.de Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist der Bau und der Betrieb von Abfallverwertungsund -behandlungsanlagen für Siedlungsabfälle, die im Gebiet des Abfallzweckverbands Augsburg (AZV) anfallen. Die Gesellschaft kann andere Entsorgungs- und Verwertungsleistungen, z.B. im Rahmen des „Dualen Systems“, erbringen. Gesellschafter Anteil   Abfallzweckverband Augsburg (AZV) Schwäbische Entsorgungsgesellschaft mbH (SE) 51 % 49 % Der Landkreis Augsburg ist über den Abfallzweckverband Augsburg mittelbar beteiligt. Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat: Martin Sailer Landrat Vorsitzender Dipl.-Kfm. Ulrich Kühnl Vorstandsmitglied der LEW Stellvertretender Vorsitzender (bis 22.07.2009) Dr. Markus Litpher Vorstandsmitglied der LEW Stellvertretender Vorsitzender (ab 22.07.2009) Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA) 11 für den Landkreis Augsburg sind im Aufsichtsrat vertreten: Walter Aumann Kreisrat Lorenz Müller Kreisrat Geschäftsführung: Dr. Walter Michale (bis 31.03.2010) Dirk Matthies (ab 01.04.2010) Die Gesamtbezüge des Geschäftsführers betrugen im Jahr 2009 151.625,25 €. Diese setzen sich aus einer Grundvergütung von 105.000,00 € und einer Tantieme von 46.626,25 € zusammen. Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich in 2009 auf 41 T€. Stammkapital Das Stammkapital beträgt 26.000.000 €. Mit Gesellschafterbeschluss vom 24.07.2009 wurde das Stammkapital von 26.000.000 € auf 13.000.000 € herabgesetzt. Die Kapitalherabsetzung wird erst mit Eintragung in das Handelsregister wirksam – nach Ablauf eines Sperrjahres – und dient der Rückzahlung von Stammeinlagen an die Gesellschafter. Beteiligungen an anderen Unternehmen Verbundene Unternehmen: 100 % an der Gesellschaft AVA Re.Sort GmbH - Gründung in 2003 Mit Vertrag vom 24.07.2009 übertrug die AVA Re.Sort GmbH als übertragender Rechtsträger ihr Vermögen als Ganzes unter Auflösung ohne Abwicklung auf die AVA als übernehmender Rechtsträger. Die Übernahme erfolgte mit Wirkung 01.01.2009. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 11.08.2009. Beteiligungen: „AVA+GSB Ihr Komplett-Entsorger für Krankenhausmüll“ - Gründung in 1995 - Partner: Gesellschaft zur Entsorgung von Sondermüll in Bayern mbH, München - Die Anteilsverhältnisse werden am Geschäftsjahresende entsprechend der entsorgten Jahrestonnage festgelegt. 50 % an der Gesellschaft Arbeitsgemeinschaft „Bayerische Lebensmittel- und Speiseresteverwertung“ - Gründung in 1997 - Partner: Fischer und Hohner GmbH, Gersthofen Mit Vereinbarung vom 10.02.2010 schied die AVA zum 28.02.2010 aus der Arbeitsgemeinschaft aus. 12 Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA) Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2009 Die Abfallverwertungsanlage Augsburg mit ihren wesentlichen Komponenten Abfallheizkraftwerk, Krankenhausmüllverbrennung, Kompostierung und Sortierung, garantiert die Umsetzung der abfallwirtschaftlichen Ziele des Abfallzweckverbandes Augsburg (AZV), dessen Mitglied u. a. der Landkreis Augsburg ist. Im Berichtsjahr erzielte die Gesellschaft Umsatzerlöse in Höhe von 44.935 T€. Nach Abzug der betrieblichen Aufwendungen wie Materialaufwand, Personalaufwand, Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen von insgesamt 40.458 T€ ergibt sich ein betriebliches Ergebnis in Höhe von 6.801 T€. Die Berücksichtigung des Beteiligungsergebnisses mit 833 T€, des Zinsergebnisses mit -3.153 T€ sowie der Steuern mit 1.840 T€ führt letztlich zu einem Jahresergebnis in Höhe von 2.641 T€ (Vorjahr 5.321 T€). Im Geschäftsjahr 2008 musste die AVA von der Fortführungsprämisse für Beteiligungsunternehmen AVA Re.Sort abrücken. Auf Vorschlag der Geschäftsführung der Aufsichtsrat der Gesellschaft in seiner Sitzung am 30.09.2008 die Stilllegung Sortieranlagen zum 31.03.2009 beschlossen. In Vollzug dieses Beschlusses wurden Sortieranlagen am 15.04.2009, nach Aufarbeitung der Restmengen, endgültig stillgelegt. ihr hat der die Entwicklung der AZV-Umlage (ohne Sonderumlagen) und der Direkterlöse (in T€) 54.514 25.209 40.223 33.623 24.014 51.965 13.033 59.807 10.621 63.808 8.162 55.941 11.058 53.635 9.340 51.700 7.783 47.359 7.459 46.573 7.176 46.654 2.240 45.500 1.362 44.250 2000 2002 2004 2006 2008 AZV-Umlage Direkterlöse Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA) 0 1996 1998 44.935 13 Bilanzdaten Bilanzdaten (T€) zum 31.12. Anlagevermögen davon Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen davon Vorräte Forderungen liquide Mittel Aktiver RAP 916 5.484 13.177 25 0% -583 -2.859 2.294 9 56% 1.499 8.343 10.883 16 0% 213 83.141 38 19.577 19% 77 -7.450 -2.519 -1.148 -6% 136 90.591 2.557 20.725 18% Aktiva 2009 83.392 in % 81% 2009 zu 2008 -9.892 in % -11% 2008 93.284 in % 82% Bilanzsumme Bilanzdaten (T€) zum 31.12. Eigenkapital davon Gezeichnetes Kapital Gewinn-/Verlustvortrag Bilanzgewinn/-verlust Rückstellungen davon Pensionsrückstellungen Steuerrückstellungen Sonstige Rückst. Verbindlichkeiten davon Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP 102.994 Passiva 2009 28.641 26.000 0 2.641 7.736 407 1.125 6.204 66.617 61.550 5.067 0 100% -11.031 -10% 114.025 100% in % 28% 2009 zu 2008 -739 0 1.941 -2.680 in % -3% 2008 29.380 26.000 -1.941 5.321 in % 26% 8% 272 48 292 -68 4% 7.464 359 833 6.272 7% 65% -10.564 -6.179 -4.385 -14% 77.181 67.729 9.452 68% 0% 0 0% 0 0% Bilanzsumme 102.994 100% -11.031 -10% 114.025 100% 14 Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA) Gewinn- und Verlustrechnung GuV - Daten (T€) 2009 Umsatz Bestandsveränd. u. aktiv. Eigenl. Sonstige betriebl. Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Beteiligungsergebnis Gewinnabführung AVA Re.Sort Zinsergebnis Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit a. o. Aufwand / a. o. Erträge Steuern Jahresergebnis Gewinn-/Verlustvortrag Bilanzgewinn/-verlust 4.481 0 1.840 2.641 0 2.641 -1.491 0 1.189 -2.680 0 -2.680 -50% -50% -25% 5.972 0 651 5.321 0 5.321 44.935 12 2.312 47.259 5.777 11.458 10.524 12.699 6.801 833 0 -3.153 -30 2009 zu 2008 -677 -18 225 -470 393 1.651 69 -1.490 -1.093 -60 -14% -1% in % 2008 45.612 30 2.087 47.729 5.384 9.807 10.455 14.189 7.894 893 308 -3.123 Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA) 15 Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (T€) 2009 Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit lt. Jahresabschluss 2009 ordentliche Tilgung Investitionen 2009 zu 2008 in % 2008 16.092 10.861 2.904 5.006 356 1.579 45% 3% 119% 11.086 10.505 1.325 Investitionsquote (Gesamtinvestitionen zum fortgeschriebenen Anschaffungswert des AV zum Jahresanfang Anzahl Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) 0,8% 0,4% 210 8 4% 202 Behandelte Abfallmengen 2009 (ohne Sortierung durch AVA Re.Sort GmbH) Kompostierung 17% Thermische Abfallbehandlung 63% Krankenhausmüllverbrennung 1% 16 Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA) AVA Re.Sort GmbH Augsburg Sitz und Anschrift des Unternehmens AVA Re.Sort GmbH Augsburg Am Mittleren Moos 60 86167 Augsburg Tel.: 0821 7409-0 Fax: 0821 7409-100 E-Mail: info@ava-augsburg.de Internet: www.ava-augsburg.de Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb und die Instandhaltung einer Sortieranlage, insbesondere im Bereich der DSD-Sortierlinien und im Papierbereich sowie die Ausübung von Dienstleistungen, die im Zusammenhang mit der Abfallwirtschaft stehen. Die Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA) übertrug zum 01.01.2004 die Sortierbereiche Papier, Pappe und Kartonagen sowie Leichtverpackungen auf die Gesellschaft. Gesellschafter Anteil Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA) 100 % Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat: Martin Sailer Landrat Vorsitzender Dipl.-Kfm. Ulrich Kühnl Vorstandsmitglied der LEW Stellvertretender Vorsitzender für den Landkreis Augsburg sind im Aufsichtsrat vertreten: Walter Aumann Kreisrat Lorenz Müller Kreisrat AVA Re.Sort GmbH Augsburg 17 Geschäftsführung: Dr. Walter Michale Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten. Bezüglich der Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung wird von der Befreiungsmöglichkeit des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Stammkapital Das Stammkapital beträgt zum 31.12.2008 250.000 €. Beteiligungen an anderen Unternehmen (keine) Die Gesellschaft ist eine 100 %ige Tochter der Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA). Mit dieser besteht eine steuerliche Organschaft. Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2009 Mit Wirkung zum 1. Januar 2004 hatte die AVA die Geschäftsbereiche PPKSortierung sowie LVP-Sortierung auf die Tochtergesellschaft Re.Sort übertragen. Am 30. September 2008 beschloss der Aufsichtsrat auf Vorschlag der Geschäftsführung die Stilllegung der Sortieranlagen zum 31. März 2009. Nach Aufarbeitung der Restmengen wurden die Anlagen am 15. April 2009 endgültig stillgelegt. Mit Vertrag vom 24. Juli 2009 übertrug die Re.Sort als übertragener Rechtsträger ihr Vermögen als Ganzes unter Auflösung ohne Abwicklung auf die AVA als übernehmender Rechtsträger. Die Übernahme erfolgte mit Wirkung 1. Januar 2009, die Eintragung in das Handelsregister am 11. August 2009. Mit Vertrag vom 29. Dezember 2009 wurde das Sortiergebäude inkl. der erforderlichen Umgriffsflächen ab dem 1. Februar 2010 an einen externen Betreiber vermietet und die verfahrenstechnischen Anlagenteile zum selben Datum verkauft. 18 AVA Re.Sort GmbH Augsburg Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Augsburg Sitz und Anschrift des Unternehmens Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Augsburg Feyerabendstraße 2 86830 Schwabmünchen Tel.: 08232 9643-0 Fax: 08232 9643-30 E-Mail: abfallwirtschaft@lra-a.bayern.de Internet: www.abfallwirtschaft-landkreis-augsburg.de Gegenstand des Unternehmens Zweck des Abfallwirtschaftsbetriebes ist es, die Vermeidung, Verwertung und sonstige Entsorgung der im Landkreis Augsburg anfallenden Abfälle sicherzustellen. Hierzu nimmt der Eigenbetrieb alle Aufgaben wahr, die dem Landkreis aufgrund der Abfallgesetze als öffentlich-rechtlichem Entsorgungsträger obliegen, mit Ausnahme der durch Rechtsverordnung des Landkreises Augsburg auf die Gemeinden sowie der durch Satzung auf den Abfallzweckverband Augsburg (AZV) und durch Bescheid der Regierung von Schwaben auf die Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA) übertragenen Aufgaben der Abfallentsorgung. Ihm obliegt insbesondere, die im Landkreis Augsburg angefallenen und ihm überlassenen Abfälle aus privaten Haushaltungen und Abfälle zur Beseitigung aus anderen Herkunftsbereichen nach Maßgabe der Gesetze zu verwerten oder zu beseitigen. Der Eigenbetrieb nahm im Berichtszeitraum darüber hinaus die Aufgaben des Landkreises Augsburg aus der Zusammenarbeit mit der Duales System Deutschland AG bzw. den zwischenzeitlich zusätzlich am Markt agierenden acht weiteren dualen Systemen (u. a. Landbell AG, EKO-PUNKT GmbH etc.) wahr. Dieser Aufgabenbereich umfasst dabei die Rücknahme von Verkaufsverpackungen aus Papier, Pappe und Kartonagen, die im Wege der Mitbenutzung der eigenen bzw. angemieteten Erfassungssysteme erfolgt. Ihm obliegen weiter die Unterhaltung, der Betrieb und die Nachsorge der Deponie Hegnenbach, sowie alle den Betriebszweck fördernden und ihn wirtschaftlich berührenden Hilfs- und Nebengeschäfte. Rechtliche Grundlage Die Abfallwirtschaft des Landkreises Augsburg wird gemäß Beschluss des Kreistages vom 28.04.1997 nach Art. 76 der Landkreisordnung (LKrO) für den Freistaat Bayern in Verbindung mit § 1 der Eigenbetriebsverordnung entsprechend der gesetzlichen Vorschriften und der Betriebssatzung (in der Fassung vom 05.11.1997, zuletzt geändert durch Satzung vom 19.07.2004) als organisatorisch, verwaltungsmäßig und finanzwirtschaftlich gesondertes wirtschaftliches Unternehmen ohne eigene Rechtspersönlichkeit (Eigenbetrieb) geführt. Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Augsburg 19 Organe des Eigenbetriebs Kreistag des Landkreises Augsburg Werkausschuss: Martin Sailer Landrat Vorsitzender 1. Bürgermeister Peter Bergmeir Kreisrat 1. Bürgermeister Konrad Dobler Kreisrat Franz Fendt Kreisrat Hannes Grönninger Kreisrat 1. Bürgermeister a. D. Pius Kaiser Kreisrat Hubert Kraus Kreisrat Rudolf Lautenbacher Kreisrat 1. Bürgermeister Lorenz Müller Kreisrat 1. Bürgermeister a. D. Manfred Nozar Kreisrat 1. Bürgermeister Jürgen Schantin Kreisrat Siegfried Skarke Kreisrat 1. Bürgermeister Otto Völk Kreisrat 1. Bürgermeister Bernhard Walter Kreisrat 1. Bürgermeister Peter Ziegelmeier Kreisrat 20 Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Augsburg Werkleitung: Dipl.-Verwaltungswirt (FH) Günther Prestele Werkleiter Dipl.-Verwaltungswirtin (FH) Sabine Schneider-Dempf Stellvertretende Werkleiterin Die Gesamtbezüge der Werkleitung für die Tätigkeit im Geschäftsjahr 2009 betrugen brutto incl. Umlage an den Versorgungsverband 144.448,97 € (Vorjahr: 136.044,74 €). Stammkapital Das Stammkapital beträgt 500.000 €. Beteiligungen an anderen Unternehmen Der Landkreis Augsburg ist Mitglied im Abfallzweckverband Augsburg (AZV). Dieser gründete zusammen mit der Schwäbischen Entsorgungsgesellschaft (SE) die Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA), an der er mit 51 % beteiligt ist. An der Einbringung des Betriebsgrundstücks der AVA GmbH, dessen Eigentümer der Abfallzweckverband war, war der Landkreis Augsburg beteiligt. Der fortgeschriebene Bilanzansatz hierzu beträgt 3.978.000 €. Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2009 Zum 01.01.1998 erfolgte die Gründung des Abfallwirtschaftsbetriebes in der Rechtsform eines Eigenbetriebes. Er nimmt dabei die Stellung des früheren Regiebetriebes als Bestandteil der Landkreisverwaltung ein und übernimmt damit alle Aufgaben, die dem Landkreis aufgrund der Abfallgesetze als öffentlich-rechtlichem Entsorgungsträger obliegen. Insbesondere hat der Abfallwirtschaftsbetrieb die im Landkreis anfallenden und ihm überlassenen Abfälle aus privaten Haushaltungen sowie ähnliche Abfälle zu entsorgen. Er hat hierbei das Entsorgungsmonopol inne. Die Entsorgung von Abfällen zur Beseitigung aus anderen Herkunftsbereichen (sog. Gewerbemüll) wurde mit Ausnahme der Abfälle, welche zusammen mit den Abfällen aus privaten Haushaltungen entsorgt werden können, bereits 1997 auf die Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA) übertragen. Der Abfallwirtschaftsbetrieb nahm darüber hinaus letztmals im Jahr 2003 die Aufgaben des Landkreises aus dem bis zum 31.12.2003 gültigen Leistungsvertrag mit der Duales System Deutschland AG (DSD AG) wahr und unterhielt und unterhält hierzu in Zusammenarbeit mit den kreisangehörigen Kommunen Wertstoffsammelstellen und -inseln. Ab 2004 ist er nur noch in eingeschränkter Form Leistungsvertragspartner der DSD AG bzw. der weiteren inzwischen existierenden dualen Systeme. Im Geschäftsjahr 2009 wurde trotz des deutlichen Rückgangs der Umsatzerlöse und der Zinserträge noch ein Jahresüberschuss in Höhe von 1.321.040,31 € (Vorjahr: 1.528.670,12 €) erwirtschaftet. Der Rückgang der Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf die entsprechend dem Verfüllkonzept der Deponie Hegnenbach geringeren Deponieeinnahmen zurückzuführen. Die geringeren Zinserträge resultieren aus dem niedrigeren Marktzinsniveau. Gegenläufig wirkte sich insbesondere der relativ hohe Ertrag aus der weitgehenden Auflösung der im Vorjahr gebildeten Rückstellung für die Kosten der Stilllegung der Sortieranlage der AVA Re.Sort GmbH aus, da die tatsächlichen Kosten deutlich niedriger waren als ursprünglich angenommen. Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Augsburg 21 Bilanzdaten Bilanzdaten (€) zum 31.12. Anlagevermögen davon Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen davon Vorräte Forderungen Wertpapiere liquide Mittel Aktiver RAP 6.621 1.140.407 0 11.125.932 0 0% 4.303 -181.828 0 -4.467.346 -363 -100% 2.318 1.322.235 0 15.593.278 363 0% 257.890 890.379 41.127.392 12.272.959 22% 1.553 -157.909 4.846.364 -4.644.871 -27% 256.338 1.048.288 36.281.028 16.917.831 31% Aktiva 2009 42.275.661 in % 78% 2009 zu 2008 4.690.007 in % 12% 2008 37.585.653 in % 69% Bilanzsumme Bilanzdaten (€) zum 31.12. Eigenkapital davon Gezeichnetes Kapital Allgm. Rücklage / Kapitalrücklage Gewinn- / Verlustvortrag Bilanzgewinn / -verlust Rückstellungen davon Pensionsrückstellungen Steuerrückstellungen Sonstige Rückst. Verbindlichkeiten davon Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP 54.548.620 Passiva 2009 34.168.407 500.000 30.818.696 1.528.670 1.321.040 19.578.251 293.704 0 19.284.547 801.963 0 801.963 0 100% 44.774 0% 54.503.847 100% in % 63% 2009 zu 2008 1.282.735 0 5.019.053 -3.528.688 -207.630 in % 4% 2008 32.885.671 500.000 25.799.644 5.057.358 1.528.670 in % 60% 36% -397.532 37.109 0 -434.641 -2% 19.975.783 256.595 0 19.719.188 37% 1% -840.430 -51% 1.642.392 0 3% -840.430 0% 0 0% 1.642.392 0 0% Bilanzsumme 54.548.620 100% 44.774 0% 54.503.847 100% 22 Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Augsburg Gewinn- und Verlustrechnung GuV - Daten (€) 2009 Umsatz Bestandsveränd. u. aktiv. Eigenl. Gesamtleistung Sonstige Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonst. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen Zinsergebnis Abschreibungen auf Finanzanlagen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit a. o. Aufwand / a. o. Erträge Steuern Jahresergebnis Gewinn-/Verlustvortrag Bilanzgewinn/-verlust 1.188.886 0 -132.154 1.321.040 0 1.321.040 -299.018 0 -91.388 -207.630 0 -207.630 -14% -14% -20% 1.487.904 0 -40.766 1.528.670 0 1.528.670 17.767.263 0 17.767.263 1.079.612 18.059.969 572.251 235.389 530.807 -551.540 2009 zu 2008 -1.446.891 0 -1.446.891 923.800 64 -15.292 -335.091 -244.077 71.304 -11% -8% in % 2008 19.214.155 0 19.214.155 155.813 18.059.905 587.542 570.480 774.884 -622.844 1.388.472 351.954 0 -263.833 0 0 1.494.960 615.787 0 Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Augsburg 23 Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (€) 2009 Cash Flow (lt. Jahresabschluss 2008) Investitionen 2009 zu 2008 in % 2008 1.790.000 79.034 -723.000 23.235 -29% 42% 2.513.000 55.798 Investitionsquote (Gesamtinvestitionen zum Anschaffungswert des AV Anzahl Mitarbeiter (Kopfzahl) 0,6% 0,4% 14 0,0 0% 14 24 Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Augsburg Abfallzweckverband Augsburg (AZV) Sitz und Anschrift des Zweckverbandes Abfallzweckverband Augsburg Am Mittleren Moos 60 86167 Augsburg Tel.: 0821 7409-181, -183 Fax: 0821 7409-184 E-Mail: azv@ava-augsburg.de Aufgaben des Zweckverbandes Der Zweckverband hat die Aufgabe, die in seinem Verbandsgebiet anfallenden Abfälle, soweit sie thermisch behandelbar sind, zu entsorgen. Dazu gehören insbesondere Hausmüll, Sperrmüll und hausmüllähnliche Abfälle aus Gewerbe- und Industriebetrieben. Außerdem obliegt dem Zweckverband die Entsorgung von Garten- und Bioabfällen, soweit diese nicht eigenkompostiert werden oder deren Entsorgung auf die kreisangehörigen Gemeinden übertragen ist. Näheres regelt § 4 der Verbandssatzung. Die Aufgabe umfasst dabei nicht das Einsammeln und Befördern der vorgenannten Abfälle. Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA) beteiligt und stellt durch entsprechende Verträge die Erfüllung der ihm obliegenden Entsorgungspflichten sicher. Die Entsorgungspflicht für die im Gebiet des AZV anfallenden und zu überlassenden thermisch behandelbaren Abfälle zur Beseitigung aus anderen Herkunftsbereichen als privaten Haushaltungen ist mit Bescheid der Regierung von Schwaben vom 08.07.2003 auf die Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA), befristet bis zum 31.12.2009, übertragen worden. Mit Genehmigungsbescheid vom 17.11.2009 der Regierung von Schwaben wurde die Übertragung der Entsorgungspflicht auf die Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA) bis zum 31.12.2015 verlängert. Der Zweckverband erfüllt seine Aufgabe ohne Gewinnabsicht. Er dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken im Sinne des Steuerrechts. Das Recht zum Erlass von Satzungen zur Regelung der Abfallbeseitigung und zur Erhebung von Gebühren verbleibt bei den Verbandsmitgliedern. Zur Erfüllung seiner Aufgaben hat sich der Zweckverband mehrheitlich an der Verbandsmitglieder Stadt Augsburg Landkreis Augsburg Landkreis Aichach-Friedberg Abfallzweckverband Augsburg (AZV) 25 Organe des Zweckverbandes Verbandsversammlung: Christian Knauer Landrat Verbandsvorsitzender Dr. Kurt Gribl Oberbürgermeister 1. Stellvertretender Verbandsvorsitzender Martin Sailer Landrat 2. Stellvertretender Verbandsvorsitzender für den Landkreis Augsburg sind in der Verbandsversammlung weiter vertreten: Walter Aumann Kreisrat 1. Bürgermeister Georg Klaußner Kreisrat 1. Bürgermeister Otto Völk Kreisrat Geschäftsleitung: Dipl.-Ing. Norbert Schnell Die Aufwendungen für ehrenamtliche Tätigkeit der Verbandsversammlung beliefen sich in 2009 auf 16.540 €. Die Bezüge der Geschäftsleitung richten sich nach EGr. 15 TVöD und betrugen in 2009 37.000 €. Beteiligung an anderen Unternehmen 51 % an der Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA) Kurzvorstellung des Zweckverbands und wichtige Entwicklungen 2009 Die Stadt Augsburg und die Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg haben sich im AZV zusammengeschlossen, um Entsorgungsaufgaben gemeinsam durchzuführen. Der Zweckverband erlangte dabei nach der Bekanntmachung der Verbandssatzung im Amtsblatt der Regierung von Schwaben mit Wirkung ab 14.06.1980 seine Rechtsfähigkeit. Im Vollzug von § 4 Abs. 1 der Verbandssatzung von 1980 wurde der ursprüngliche Planungszweckverband in einen Durchführungszweckverband mit erweiterter Aufgabenstellung umgewandelt. Die zentrale Abfallverwertungsanlage, bestehend aus Abfallheizkraftwerk, Krankenhausmüllverbrennung, Kompostierung und Sortierung, ist Eigentum der vom AZV mitgegründeten Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA), von der der AZV Mehrheitsgesellschafter ist. Gemäß Beschluss der Verbandsversammlung vom 10.11.2009 wird die Kapitaleinlage des AZV bei der Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA) von 51 % aus 26 Mio. € (13.260.000 €) auf 74,99 % aus 13 Mio. € (9.748.700 €) reduziert. Damit wird im Jahr 2010 26 Abfallzweckverband Augsburg (AZV) eine Rückzahlung in Höhe von 3.511.300 € erwartet, welche unverzüglich nach dem ehemaligen Umlageschlüssel an die Verbandsmitglieder weiter gegeben wird. Danach erhält die Stadt Augsburg (55 %) der Landkreis Augsburg (30 %) der Landkreis Aichach Friedberg (15 %) 1.931.215 € 1.053.390 € 526.695 € Schulden bestehen beim Zweckverband nicht, allerdings existieren Bürgschaften zugunsten der Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA). Der Haushaltsplan 2009 des Abfallzweckverbandes Augsburg wurde weitgehend planmäßig vollzogen. In der Jahresrechnung konnte ein Überschuss von 59.432,65 € der Allgemeinen Rücklage zugeführt werden. Im Einzelnen erscheint der Vollzug folgender Haushaltspositionen von Bedeutung: Die Ausgleichzahlung an die Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA) konnte aufgrund des guten Geschäftsgangs deutlich vermindert werden (1.620.802,12 € statt 3.405.780 €). Damit verringerten sich die Umlagen der Verbandsmitglieder von 2.142.765 € auf 357.787 €. Die Verzinsung der Stammkapitaleinlage des Jahres 2007 konnte im Jahr 2009 nachgeholt werden. Zusammen mit der Ausschüttung des Jahres 2008 wurde damit der doppelte Betrag (1.451.008,65 €) planmäßig ausbezahlt. AZV - Verbandsumlage 2009 Landkreis AichachFriedberg 19% Stadt Augsburg 45% Landkreis Augsburg 36% Abfallzweckverband Augsburg (AZV) 27 Verwaltungshaushalt Verwaltungshaushalt Einnahmen in € 2009 Sonstiger Kostenersatz Zuweisung vom KZVA Verbandsumlage davon Stadt Augsburg Landkreis Augsburg Landkreis AIC/FDB Umlageanteil Krankenhausmüll AVA-Rückerstattung Zinseinnahmen Steuerrückerstattung Zuführung vom VermögensHH SUMME Verwaltungshaushalt 162.249 127.942 67.596 162.249 127.942 67.596 0 0 0 0 0 357.787 in % 0% 0% 20% 2009 zu 2008 0 0 357.787 in % 0% 0% 100% 2008 0 0 0 in % 0% 0% 0% 0 0 1.457.808 0 0% 0% 80% 0% 0 0 0% 0% 0 0 13.998 0 0% 0% 1% 0% 1.443.810 10314% 0 0% 0 1.815.595 Ausgaben in € 2009 0% 100% -1.159.594 642.003 -100% 55% 1.159.594 1.173.592 64% 65% in % 2009 zu 2008 in % 2008 in % Aufw. für ehrenamtl. Tätigkeit Personalausgaben Sächl. Betriebsausgaben Erstatt. an Gemeinden und Gemeindeverbände Abrechnung der Verbandsumlage Ausgleichszahlungen an die AVA GmbH Zinsausgaben Zuführung zum VermHH SUMME 16.540 100.672 14.528 1% 6% 1% -4.410 2.143 -2.773 -21% 2% -16% 20.950 98.529 17.301 1% 5% 1% 3.420 0% -15.524 -82% 18.944 1% 0 0% -1.017.368 100% 1.017.368 56% 1.620.802 0 59.633 1.815.595 89% 0% 3% 100% 1.620.802 0 100% 0% 0 0 500 1.173.592 0% 0% 0% 65% 59.133 11827% 642.003 55% 28 Abfallzweckverband Augsburg (AZV) Vermögenshaushalt Vermögenshaushalt Einnahmen in € 2009 Rückfluss aus der Kapitaleinlage bei der AVA Zuführung vom VerwaltungsHH Rücklagenentnahme Abwicklung des Vorjahres SUMME Vermögenshaushalt in % 2009 zu 2008 in % 2008 in % 0 0% 0 0% 0 0% 59.633 0 100% 0% 59.133 11827% -1.159.594 100% 500 1% 1.159.594 1945% 0 59.633 Ausgaben in € 2009 0% 100% 0 -1.100.461 0% -95% 0 0% 1.160.094 1945% in % 2009 zu 2008 in % 2008 in % Zuführung an VerwaltungsHH Zuführung zur allg. Rücklage Zuführung an Sonderrücklage Krankenhausmüllverbrennung Investitions-Förderungen an Gmden und Gemeindeverb. Vermögenserwerb Abwicklung des Vorjahres SUMME 0 0% -1.159.594 100% 1.159.594 1945% 59.433 100% 58.933 11787% 500 1% 200 0% 200 0% 0 0% 0 0 0% 0% 0 0 0% 0% 0 0 0% 0% 0 59.633 0% 100% 0 -1.100.461 0% -95% 0 0% 1.160.094 1945% Abfallzweckverband Augsburg (AZV) 29 Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (in €) 2009 Rücklagen davon Allgemeine Rücklage Sonderrücklage Krankenhausmüllentsorgung Schuldenstand Bestehende Bürgschaften für die AVA GmbH Verbandsvermögen Anteil Landkreis Augsburg an der Verbandsumlage Anteil Landkreis Augsburg an den Rückerstattungen 0 -293.035 -100% 293.035 13.447.000 127.942 60.000 127.942 0% 100% 13.387.000 0 159.452 27.303 0 61.028.817 59.433 200 0 -9.879.088 59% 1% 0% -14% 100.019 27.103 0 70.907.905 186.755 2009 zu 2008 59.633 in % 47% 2008 127.122 Anzahl Mitarbeiter zum 31.06. 2 0 0% 2 Historische Entwicklung der AZV - Verbandsumlage Mio. € 7 6 5 4 3 2 1 0 2002 2003 2004 2005 Landkreis Aichach-Friedberg Stadt Augsburg Landkreis Augsburg 2006 2007 2008 2009 30 Abfallzweckverband Augsburg (AZV) Zweckverband für die Beseitigung tierischer Nebenprodukte Aichach-Friedberg (ZTA) Sitz und Anschrift des Zweckverbands Zweckverband für die Beseitigung tierischer Nebenprodukte Aichach-Friedberg c/o Landratsamt Aichach-Friedberg Münchener Straße 9 86551 Aichach Geschäftsstelle: c/o Baugenossenschaft Aichach eG Bauerntanzgasse 1 86551 Aichach Tel.: 08251 8924-15 Fax: 08251 8924-2415 E-Mail: m.roessle.zta@googlemail.com Aufgaben des Zweckverbands Der Zweckverband hat die Aufgabe, die seinen Verbandsmitgliedern nach dem Tierkörperbeseitigungsgesetz (TierKBG), inzwischen Tierische NebenprodukteBeseitigungs-gesetz (TierNebG), sowie den hierzu ergangenen Ausführungsgesetzen obliegenden Verpflichtungen zu erfüllen, nicht hierunter zählt die Beseitigung von Speiseabfällen. Zur Erfüllung dieser Aufgabe hatte der Verband mit einem Betreiber einer Tierkörperbeseitigungsanlage einen Vertrag abzuschließen, sofern nicht eine Übertragung der Beseitigungspflicht nach § 3 Abs. 2 Satz 1 TierNebG erfolgt. Die Regierung von Schwaben hat auf Antrag und mit Zustimmung des Zweckverbandes die Beseitigungspflicht für Tierkörper, Tierkörperteile und Erzeugnisse (ohne Speiseabfälle) für das Gebiet des ZTA in der Vergangenheit auf die Vereinigte Tiermehlfabriken GmbH & Co. KG (VTF) in Mering übertragen. Diese Übertragung endete zum 31.12.2007. Mit Bescheid vom 27.12.2007 hat das Landratsamt Ostallgäu die Beseitigungspflicht für das Gebiet des Zweckverbands auf die Tierkörperbeseitigungsanstalt Kraftisried GmbH übertragen. Verbandsmitglieder Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Augsburg Landkreis Dachau Landkreis Dillingen a.d. Donau Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm Zweckverband für die Beseitigung tierischer Nebenprodukte Aichach-Friedberg (ZTA) 31 Organe des Zweckverbands Verbandsversammlung: Christian Knauer Landrat Verbandsvorsitzender Walter Eichner Landrat Stellv. Verbandsvorsitzender für den Landkreis Augsburg ist in der Verbandsversammlung vertreten: Martin Sailer Landrat Geschäftsleitung: Der Geschäftsleiter erhielt in 2009 eine Aufwandsentschädigung von 3.120 €. Max Rössle Beteiligung an anderen Unternehmen - keine - Kurzvorstellung des Zweckverbands und wichtige Entwicklungen 2009 Der Zweckverband für Tierkörperbeseitigung Aichach-Friedberg ist mit der durch Bekanntmachung der Regierung von Schwaben vom 12.12.1996 veröffentlichten Verbandssatzung zum 1. Januar 1997 gebildet worden. Mit der Satzung zur Änderung der Verbandssatzung vom 17.02.2009 erfolgte in Anlehnung an die Rechtsentwicklung eine Änderung des Namens in „Zweckverband für die Beseitigung tierischer Nebenprodukte Aichach-Friedberg“. Die Verbandsmitglieder sind eingangs bereits beschrieben worden. Ebenso die Aufgabe des Zweckverbands. Wie ferner bereits dargestellt, wurde die Beseitigungspflicht für Tierkörper, Tierkörperteile und Erzeugnisse mit Wirkung ab dem 01.01.2003 durch die Regierung von Schwaben zunächst auf die VTF Mering übertragen. Seit dem 01.01.2008 ist die TBA Kraftisried GmbH beliehenes Unternehmen. Auch der Haushalt 2009 des ZTA wird ganz entscheidend von dieser erfolgten Übertragung geprägt. Damit sind alle Rechte und Pflichten einer beseitigungspflichtigen Körperschaft auf den privaten Unternehmer übergegangen, so dass damit auch alle mit der Aufgabenerfüllung zusammenhängenden Erträge und Aufwendungen diesem zufließen bzw. von diesem zu tragen sind. Die im Haushalt 2009 des Zweckverbandes veranschlagten Beträge betreffen im Wesentlichen nur noch den von den kommunalen Körperschaften zu tragenden Drittelanteil an den Kosten für die Beseitigung von Tierkörpern. Auch für die Zukunft sind derzeit keine strukturgefährdenden Entwicklungen absehbar, so dass die Verbandsmitglieder von stabilen finanzwirtschaftlichen Verhältnissen ausgehen können, auch wenn ab dem Jahr 2007 wieder Verbandsumlagen erhoben werden mussten. Mit der ausgewiesenen Zuführung von 267.062,56 € an den Vermögenshaushalt und die allgemeine Rücklage konnte die finanzielle Vorsorge für evtl. Umsatzsteuernachforderungen aus den Jahren 2003 - 2007 weiter gestärkt werden. 32 Zweckverband für die Beseitigung tierischer Nebenprodukte Aichach-Friedberg (ZTA) Verwaltungshaushalt Verwaltungshaushalt Einnahmen [in €] 2009 0 0 575.000 Aichach-Friedberg Augsburg Dachau Dillingen a.d.D. Füstenfeldbruck Landsberg a.L. Neuburg-Schrobenhausen Pfaffenhofen Zuführung vom VermHH Sonst. Einnahmen SUMME Verwaltungshaushalt 101.720 102.197 60.147 91.670 47.072 55.515 55.014 61.664 0 6.581 581.581 Ausgaben [in €] 2009 in % 2009 zu 2008 in % 2008 in % 0% 1% 100% in % 0% 0% 99% 2009 zu 2008 0 0 -165.000 -29.505 -29.659 -17.246 -26.361 -13.493 -15.354 -15.632 -17.749 0 379 -164.621 in % 0% 0% -22% 2008 0 0 740.000 131.225 131.856 77.394 118.031 60.565 70.869 70.646 79.413 in % 0% 0% 99% Gebühreneinnahmen Kostenersatz TBA Kraftisried Verbandsumlage davon 0% 6% -22% 0 6.202 746.202 0% 1% 100% Pesonal- und Verwaltungsausgaben Entsorgungkosten (TBA Kraftisried GmbH) Kalkulatorische Kosten Zinsausgaben Zuführung zum VermHH SUMME 9.733 2% 104 1% 9.629 1% 304.785 0 0 267.063 581.581 52% 0% 0% 46% 100% -251.203 0 -86 86.564 -164.621 -45% 0% -100% 48% -22% 555.988 0 86 180.499 746.202 75% 0% 0% 24% 100% Zweckverband für die Beseitigung tierischer Nebenprodukte Aichach-Friedberg (ZTA) 33 Vermögenshaushalt Vermögenshaushalt Einnahmen [in €] 2009 in % 2009 zu 2008 in % 2008 in % Zuführung vom VerwaltungsHH Rücklagenentnahme Verkaufserlöse Abwicklung des Vorjahres SUMME Vermögenshaushalt 267.063 0 0 0 267.063 Ausgaben [in €] 2009 0% 100% 0% 0% 100% 86.564 0 0 0 86.564 100% 0% 0% 0% 48% 180.499 0 0 0 180.499 0% 100% 0% 0% 100% in % 0 0% 100% 0% 100% 2009 zu 2008 0 86.564 0 86.564 in % 0% 100% 0% 48% 2008 0 180.499 0 180.499 in % 0% 100% 0% 100% Zuführung an VerwaltungsHH Zuführung zur allg. Rücklage Vermögeserwerb SUMME 267.063 0 267.063 Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten [in €] 2009 Stand der Rücklage Schuldenstand 489.715 0 2009 zu 2008 267.063 0 in % 120% 0% 2008 222.652 0 34 Zweckverband für die Beseitigung tierischer Nebenprodukte Aichach-Friedberg (ZTA) Klinikum Augsburg Name und Sitz des Unternehmens Klinikum Augsburg Stenglinstraße 2 86156 Augsburg Tel.: 0821 400-01 Fax: 0821 400-4585 E-Mail: webinfo@klinikum-augsburg.de Internet: www.klinikum-augsburg.de Gegenstand des Unternehmens Aufgabe des Kommunalunternehmens ist es, zur bedarfsgerechten Versorgung der Bevölkerung mit dem Klinikum Augsburg ein leistungsfähiges Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe zu betreiben. Rechtliche Grundlagen Das Klinikum Augsburg ist ein selbständiges Kommunalunternehmen in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts. Der Gewährträger des Klinikum Augsburg ist der Krankenhauszweckverband Augsburg. Der Gewährträger haftet für die Verbindlichkeiten des Klinikums unbeschränkt. Der Landkreis Augsburg ist über den Krankenhauszweckverband mittelbar beteiligt. Organe des Kommunalunternehmens Verwaltungsrat: Martin Sailer Landrat Vorsitzender Dr. Kurt Gribl Oberbürgermeister Stellv. Vorsitzender für den Landkreis Augsburg sind im Verwaltungsrat weiter vertreten: Johann Häusler Kreisrat und Stellvertretender Landrat 1. Bürgermeister Bernd Müller Kreisrat Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert Kreisrat Klinikum Augsburg 35 Max Strehle, MdL Kreisrat und Stellvertreter des Landrats Mathilde Wehrle Kreisrätin Vorstand: Anselm Berger Vorstand (bis 14.12.2009) Alexander Schmidtke Vorstand (ab 15.12.2009) Stephan Welli Stellv. Vorstand (bis 30.11.2009) Im Berichtsjahr betrugen die Aufwandsentschädigungen des Verwaltungsrates 52 T€. Die Gesamtbezüge der Vorstände und deren Stellvertreter betrugen in 2009 insgesamt 282.566,74 €. Stammkapital Das Stammkapital beträgt 20.451.000 €. Beteiligung an anderen Unternehmen - keine - Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2009 Die Stadt Augsburg und der Landkreis Augsburg haben sich 1970 zum Augsburg (KZVA) zusammengeschlossen. Ab dem 01.01.2000 gingen der Betrieb und die Trägerschaft für die Häuser Zentralklinikum Augsburg und Krankenhaus Haunstetten vom Krankenhauszweckverband auf das Kommunalunternehmen „Zentralklinikum Augsburg und Krankenhaus Haunstetten“ in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts über. Mit Beschluss des Verwaltungsrates vom 12.09.2005 wurde das Krankenhaus Haunstetten in das Klinikum Augsburg zum 01.01.2006 eingegliedert. In diesem Zusammenhang wurde der Name des Kommunalunternehmens geändert. Gemäß der zum 01.01.2006 in Kraft getretenen Unternehmenssatzung vom 12.09.2005 führt das Kommunalunternehmen ab dem 01.01.2006 den Namen Klinikum Augsburg Anstalt des öffentlichen Rechts. Krankenhauszweckverband Das Kommunalunternehmen umfasst zwei Betriebsstellen, die Betriebsstelle „Klinikum Augsburg“ sowie die Betriebsstelle im Augsburger Stadtteil Haunstetten „Klinikum Augsburg (Süd)“. Die Aufgabenverteilung zwischen den beiden Körperschaften ist durch die Satzungen für das Kommunalunternehmen und den Krankenhauszweckverband verbindlich geregelt. Aufgabe des Kommunalunternehmens ist es, zur bedarfsgerechten Versorgung der Bevölkerung mit dem Klinikum Augsburg ein leistungsfähiges Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe im Sinne des Bayer. Krankenhausgesetzes zu betreiben. 36 Klinikum Augsburg Gemäß § 2 Abs. 5 der Satzung des Kommunalunternehmens gehen auf das Kommunalunternehmen im Wege der Gesamtrechtsnachfolge alle Rechte und Pflichten, alle bestehenden Forderungen, Mitgliedschaften, Vermögensrechte und Verbindlichkeiten, die im Betrieb des Klinikums Augsburg zusammenhängen über (Sondervermögen Zentralklinikum Augsburg und früheres Krankenhaus Haunstetten). Nicht zum Sondervermögen des Kommunalunternehmens gehören Grundstücke, Gebäude und grundstücksgleiche Rechte. Deren Nutzung ist zwischen dem Kommunalunternehmen und dem Krankenhauszweckverband durch eine dinglich gesicherte Nießbrauchvereinbarung geregelt. Das Klinikum ist somit wirtschaftlicher Eigentümer der Grundstücke, Gebäude und grundstücksgleichen Rechte mit Ausnahme der Personalwohnheime. Ebenfalls nicht zum Sondervermögen in diesem Sinne zählen die Verbindlichkeiten des Krankenhauszweckverbands aus der Errichtung des Klinikums Augsburg, aus dem Erwerb von Grundstücken durch den Krankenhauszweckverband und aus der Vorfinanzierung von Fördermitteln in der Vergangenheit. Auf das Kommunalunternehmen gingen jedoch alle beweglichen Vermögensgegenstände, Rechte und Pflichten über, die mit dem Betrieb des Klinikums Augsburg zusammenhängen. Im Jahre 2009 betrug die Belegung des Klinikum Augsburg 74,30 %. Im Vergleich mit dem Jahr 2008 bedeutet dies einen Rückgang um 1,59 % Punkte. Die durchschnittliche Verweildauer im Klinikum Augsburg sank auf 6,84 Tage (ohne Verlegungen). Die Belegung im Klinikum Augsburg (Süd) betrug 81,05 % (Anstieg um 8,46 %). Die durchschnittliche Verweildauer belief sich auf 6,12 Tage. Der Jahresfehlbetrag des Berichtsjahres belief sich auf 17.928 T€ (Vorjahr: 10.019 T€). Die wirtschaftliche Situation des Kommunalunternehmens ist daher angespannt. Nur durch eine nachhaltige Verbesserung der wirtschaftlichen Situation bzw. die Unterstützung durch den Träger oder Freistaat kann die Unternehmensfortführung dauerhaft gesichert werden. Klinikum Augsburg 37 Bilanzdaten Bilanzdaten (€) zum 31.12. Anlagevermögen davon Immaterielle Vermögens-Gegenst. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen davon Vorräte Forderungen sonstige Vermögens-Gegenstände liquide Mittel Ausgleichs-Posten nach KHG Aktiver RAP Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 11.831.684 80.463.470 1.626.748 282.997 5.573.948 153.681 2% 0% 1.681.778 9.739.793 -338.327 78.687 8.284 -15.502 0% -9% 10.149.906 70.723.677 1.965.075 204.310 5.565.663 169.183 2% 0% 2.316.819 184.901.474 156.409 94.204.899 31% -393.161 -2.977.145 -33.892 11.161.931 13% 2.709.980 187.878.618 190.301 83.042.967 29% Aktiva 2009 187.374.702 in % 62% 2009 zu 2008 -3.404.198 in % -2% 2008 190.778.899 in % 67% 12.574.081 4% 8.521.818 210% 4.052.263 1% Bilanzsumme Bilanzdaten (€) zum 31.12. Eigenkapital davon Festgesetztes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Gewinn-/Verlustvortrag Bilanzgewinn/-verlust SOP aus Zuwendungen zur Finanz. d. Sachanlage-Verm. Rückstellungen Verbindlichkeiten davon Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Ausgl.-Posten aus Darl.-Förd. Passiver RAP 299.881.311 Passiva 2009 0 20.451.000 24.843.577 0 0 -45.294.577 100% 16.272.334 6% 283.608.977 100% in % 0% 2009 zu 2008 0 0 6.124.165 0 0 -6.124.165 in % 0% 2008 0 20.451.000 18.719.413 0 0 -39.170.413 in % 0% 155.729.547 50.903.933 91.625.957 16.875.000 74.750.957 1.616.572 5.301 52% 17% 31% -4.307.803 9.294.959 11.480.162 14.875.000 -3.394.838 -3% 22% 14% 160.037.351 41.608.974 80.145.794 2.000.000 78.145.794 56% 15% 28% 1% 0% -197.758 2.774 -11% 110% 1.814.330 2.527 1% 0% Bilanzsumme 299.881.311 100% 16.272.334 6% 283.608.977 100% 38 Klinikum Augsburg Gewinn- und Verlustrechnung G & V-Daten (€) 2009 Umsatz Bestandsveränderungen und aktivierte Eigenleistungen Zuweisungen und Zuschüsse Sonstige Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Zuweisungen und Zuschüssen Aufw. für KHG-geförderte Maßnahmen Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Außerordentlicher Ertrag Steuern Jahresergebnis Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Verlustvortrag aus Vorjahr Entn./Einst. aus/in Gewinn-Rücklage Bilanzgewinn/-verlust -17.803.046 0 0 125.300 -17.928.346 12.574.081 -43.222.676 3.282.363 -45.294.577 -8.981.562 0 0 -1.072.246 -7.909.316 8.521.818 -6.557.389 -179.278 -6.124.165 -16% 79% 102% -8.821.484 0 0 1.197.546 -10.019.030 4.052.263 -36.665.287 3.461.641 -39.170.413 315.174.082 922.710 811.117 18.277.290 335.185.199 89.352.954 218.806.875 16.721.586 40.833.190 -30.529.406 36.000.944 22.826.691 30.629 478.521 2009 zu 2008 25.676.417 1.059.250 -21.608 -4.044.237 22.669.823 6.309.981 19.462.634 -981.560 6.791.711 -8.912.943 10.780.419 11.864.313 -12.903 -1.028.179 41% 7% in % 2008 289.497.664 -136.540 832.725 22.321.527 312.515.376 83.042.972 199.344.241 17.703.147 34.041.479 -21.616.463 25.220.525 10.962.378 43.533 1.506.700 Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (€) 2009 Cash Flow (Jahreserg. + AfA (soweit nicht gefördert)) Investitionen 13.532.073 -7.534.527 -36% 21.066.601 -14.572.346 2009 zu 2008 -7.458.316 in % 105% 2008 -7.114.030 Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand des AV) Anzahl Mitarbeiter (Kopfzahl) jeweils zum 31.12. 2,7% 0 -37% 4,4% 5.387 132 3% 5.255 Klinikum Augsburg 39 Leistungskennzahlen Gesamt Bettenzahl lt. Krankenhausplanung Kapazitätsauslastung der Planbetten Patientenzugänge ohne Verlegungen Behandlungstage Tagesdurchschnittsbelegung durchschnittliche Verweildauer (Tage) im Klinikum (Zentralgebäude) in der Klinik für Kinder und Jugendliche im Klinikum (Süd) Angaben laut Geschäftsbericht 2009/2010 2009 1.731 74,30% 68.551 469.415 1.249,56 6,84 7,21 4,87 6,12 2009 zu 2008 0 0,02 2.012 8.757 -9 -0,07 -0,13 0,00 0,10 in % 0% 2% 3% 2% -1% -1% -2% 0% 2% 2008 1.731 72,71% 66.539 460.658 1.258,65 6,91 7,34 4,87 6,02 Auslastung der Planbetten im Klinikum Augsburg inkl. Kinderklinik 85% 80% 84,08% 83,39% 83,03% 82,70% 81,03% 80,89% 79,96% 79,91% 78,85% 76,87% 75,24% 75% 70% 65% 60% 74,28% 73,34% 72,49% 71,92% 71,29% 1994 1996 1998 2000 2002 2004 2006 2008 Auslastung der Planbetten im Klinikum Augsburg (Süd)86,62% 85% 81,54% 80,44% 81,93% 80,93% 80,94% 78,43% 77,34% 74,73% 82,21% 79,57% 81,05% 80% 75% 70% 77,42% 76,89% 73,73% 72,02% 65% 1994 1996 1998 2000 2002 2004 2006 2008 40 Klinikum Augsburg Krankenhauszweckverband Augsburg (KZVA) Sitz und Anschrift des Zweckverbands Krankenhauszweckverband Augsburg Stenglinstraße 2 86156 Augsburg Tel.: Fax: 0821 400-01 0821 400-2020 Aufgaben des Zweckverbands Der Zweckverband erfüllt anstelle der Verbandsmitglieder die Aufgabe, die Bevölkerung in der Stadt Augsburg und im Landkreis Augsburg bestmöglich mit Krankenhausleistungen zu versorgen. Er hat hierfür kommunale Krankenhäuser im Verbandsgebiet übernommen und kann weitere Krankenhäuser im Verbandsgebiet übernehmen. Ferner hat er die Aufgabe, das Krankenhauswesen im Verbandgebiet neu zu ordnen, fehlende Einrichtungen zu schaffen und alle Verbandsanlagen ständig der Weiterentwicklung der Medizin anzupassen. Die oben genannten Aufgaben werden durch das Kommunalunternehmen Klinikum Augsburg, Anstalt des öffentlichen Rechts des Krankenhauszweckverbands Augsburg wahrgenommen. Verbandsmitglieder Landkreis Augsburg Stadt Augsburg Organe des Zweckverbandes Verbandsversammlung: Dr. Kurt Gribl Oberbürgermeister Verbandsvorsitzender Martin Sailer Landrat Stellv. Verbandsvorsitzender für den Landkreis Augsburg sind in der Verbandsversammlung weiter vertreten. Johann Häusler Kreisrat und stellv. Landrat Fritz Hölzl Kreisrat 1. Bürgermeister Albert Lettinger Kreisrat Krankenhauszweckverband Augsburg (KZVA) 41 1. Bürgermeister Bernd Müller Kreisrat Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert Kreisrat Max Strehle, MdL Kreisrat und Stellvertreter des Landrats Dr. Simone Strohmayr, MdL Kreisrätin Carolina Trautner Kreisrätin Mathilde Wehrle Kreisrätin Geschäftsleitung: Michael Püschel Geschäftsleiter Dr. Gerhard Ecker Stellv. Geschäftsleiter Im Berichtsjahr betrugen die Aufwandsentschädigungen für die Mitglieder der Verbandsversammlung 48.000 €. Der Verbandsvorsitzende und Geschäftsleiter sowie die jeweiligen Stellvertreter erhielten in 2009 eine Aufwandsentschädigung von je 7.200 €. Festgesetztes Kapital Das Stammkapital beträgt 8.004.604,60 €. Beteiligungen an anderen Unternehmen Der Krankenhauszweckverband ist Gewährträger für das Kommunalunternehmen Klinikum Augsburg. Er haftet für die Verbindlichkeiten des Klinikums uneingeschränkt. Kurzvorstellung des Zweckverbands und wichtige Entwicklungen 2009 Die Stadt Augsburg und der Landkreis Augsburg haben sich 1970 zum Krankenhauszweckverband Augsburg zusammengeschlossen. Der Krankenhauszweckverband betrieb das Zentralklinikum Augsburg mit Klinik für Kinder und Jugendliche und das Krankenhaus Haunstetten. Ab dem 1. Januar 2000 ging der Betrieb und die Trägerschaft für die genannten Häuser vom Krankenhauszweckverband Augsburg, Körperschaft des öffentlichen Rechts, auf das Kommunalunternehmen Klinikum Augsburg in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts über. Die Aufgabenverteilung zwischen den beiden Körperschaften ist durch die Satzungen für das Kommunalunternehmen und den Krankenhauszweckverband verbindlich geregelt. Aufgabe des Kommunalunternehmens ist es, zur bedarfsgerechten Versorgung der 42 Krankenhauszweckverband Augsburg (KZVA) Bevölkerung mit dem Klinikum Augsburg ein leistungsfähiges Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe im Sinne des Bayer. Krankenhausgesetzes zu betreiben. Der Finanzbedarf des Zweckverbandes wird, soweit seine sonstigen Einnahmen nicht ausreichen, durch eine Verbandsumlage gedeckt. Die Verbandsumlage tragen die Stadt und der Landkreis Augsburg im Verhältnis der auf die Wohnsitze der Patienten entfallenden Berechnungstage. Anteile der Patienten aus den Gemeinden im Verbandsgebietsanteil des Landkreises Augsburg trägt der Landkreis, alle anderen Anteile die Stadt Augsburg. In 2009 belief sich der nicht gedeckte Bedarf (Jahresfehlbetrag) auf 2.505.964,83 € (Vorjahr: 2.713.972,74 €). Unter Berücksichtigung dieses Ergebnisses und weiterer Beteiligungen an Investitionen, Darlehenstilgung usw. belief sich der Anteil der Stadt Augsburg an der Verbandsumlage im Berichtsjahr 2009 auf 8.426.606,74 € (Vorjahr: 5.920.305,67 €), der des Landkreises Augsburg auf 3.077.293,26 € (Vorjahr: 2.211.982,35 €). Krankenhauszweckverband Augsburg (KZVA) 43 Bilanzdaten Bilanzdaten (€) zum 31.12 Anlagevermögen davon Immat. Verm.-Gegenst. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen davon Vorräte Forderungen sonst. Verm.-Gegenstände liquide Mittel Ausgl.-Posten nach KHG Aktiver RAP 199 41.645.742 216.415 894.029 0 241.256 0% 0% 94 11.462.863 -1.281.982 258.515 0 89.127 0% 59% 105 30.182.879 1.498.397 635.514 0 152.129 0% 0% 0 29.993.200 805.969 42.756.386 58% 0 -273.620 -55.697 10.439.491 32% 0 30.266.820 861.666 32.316.895 51% Aktiva 2009 30.799.168 in % 42% 2009 zu 2008 -329.317 in % -1% 2008 31.128.485 in % 49% Bilanzsumme Bilanzdaten (€) zum 31.12 Eigenkapital davon Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Gewinn-/Verlustvortrag Bilanzgewinn/-verlust SOP aus Zuwendungen zur Finanz. d. Sachanl.-Verm. Rückstellungen Verbindlichkeiten davon Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Ausgleichsposten aus Darlehens-Förderung Passiver RAP 73.796.810 100% Passiva 2009 31.868.182 8.004.605 26.369.542 0 0 -2.505.965 in % 43% 10.199.301 16% 63.597.509 100% 2009 zu 2008 -326.127 0 -534.135 0 0 208.008 in % -1% 2008 32.194.309 8.004.605 26.903.677 0 0 -2.713.973 in % 51% 0 475.101 41.451.630 35.347.691 6.103.939 0% 1% 56% 0 13.810 10.743.510 11.445.902 -702.392 0% 3% 35% 0 461.291 30.708.120 23.901.790 6.806.331 0% 1% 48% 0 1.896 0% 0% 0 -231.892 0% -99% 0 233.788 0% 0% Bilanzsumme 73.796.810 100% 10.199.301 16% 63.597.509 100% 44 Krankenhauszweckverband Augsburg (KZVA) Gewinn- und Verlustrechnung GuV - Daten (€) 2009 Umsatz Bestandsveränd. & AEL Sonstige Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Zuw. und Zuschüssen Aufw. für KHG-geförderte Maßnahmen Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentl. Aufwand Außerordentl. Ertrag Steuern Jahresergebnis Gewinn-/Verlustvortrag aus Vorjahr Entnahme aus den Rücklagen Bilanzgewinn/-verlust -2.506.829 0 864 0 -2.505.965 0 0 -2.505.965 212.860 0 -4.852 0 208.008 0 0 208.008 -8% -8% -8% -2.719.688 0 5.716 0 -2.713.973 0 0 -2.713.973 0 0 3.858.648 3.858.648 498.561 3.232.427 286.414 1.205.728 -1.364.482 0 0 35.123 1.177.469 2009 zu 2008 0 0 -149.374 -149.374 -6.940 -33.957 -11.619 -350.827 253.970 0 0 -19.404 21.706 -16% -4% in % 2008 0 0 4.008.022 4.008.022 505.502 3.266.384 298.033 1.556.556 -1.618.452 0 0 54.527 1.155.763 Krankenhauszweckverband Augsburg (KZVA) 45 Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (€) 2009 Cash Flow (Jahreserg. + AfA) Investitionen -2.219.551 12.794 2009 zu 2008 196.389 -1.962 in % -8% -13% 2008 -2.415.940 14.756 Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand des AV) Anzahl Mitarbeiter laut Stellenplan* 0,0% 0,0% 47,0 1 2% 46,0 * Die Dienstherrneigenschaft für die beim Kommunalunternehmen Klinikum Augsburg tätigen und von dort besoldeteten Beamten liegt nach wie vor beim Krankenhauszweckverband Augsburg. 46 Krankenhauszweckverband Augsburg (KZVA) Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen Name und Sitz des Unternehmens Gemeinsames Kommunalunternehmen Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen Standorte: Wertachklinik Bobingen Wertachstr. 55 86399 Bobingen Wertachklinik Schwabmünchen Weidenhartstr. 35 86830 Schwabmünchen Tel.: Fax: 08234 81-0 08234 81-399 Tel.: Fax: 08232 508-0 08232 508-510 E-Mail: verwaltung.smue@wertachkliniken.de Internet: www.wertachkliniken.de Das Kommunalunternehmen hat seinen Sitz Unternehmenssatzung in Bobingen und Schwabmünchen. gemäß § 1 Abs. 3 der Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Kommunalunternehmens ist der Betrieb der Krankenhäuser Bobingen und Schwabmünchen an beiden Standorten sowie der Nebeneinrichtungen und Nebenbetriebe. Aufgabe des Kommunalunternehmens ist die bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit Krankenhausleistungen im Rahmen der Sicherstellung einer leistungsfähigen Grund- und Regelversorgung nach dem jeweils geltenden Krankenhausplan des Freistaates Bayern. Die Krankenhäuser in Bobingen und Schwabmünchen sind jeweils mit den Fachrichtungen Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie und Geburtenhilfe sowie Hals-, Nasen-, und Ohrenheilkunde in die 33. Fortschreibung des Bayerischen Krankenhausplans des Freistaates Bayern aufgenommen worden. Rechtliche Grundlagen Das Krankenhaus Bobingen und das Krankenhaus Schwabmünchen sind ein „Gemeinsames Kommunalunternehmen“ der Städte Bobingen und Schwabmünchen (Träger), in der Rechtsform einer „Anstalt des öffentlichen Rechts“. Entsprechend dem Krankenhausvertrag vom 10. Juli 2006 verpflichten sich abweichend von den geltenden Beteiligungsverhältnissen der Landkreis Augsburg 85 % und die Städte Bobingen und Schwabmünchen jeweils 7,5 % des jährlichen Verlustbetrages, der sich nach dem kaufmännischen Abschluss abzüglich der Abschreibungsbeträge und zuzüglich der Tilgungsleistungen und Beträge für Neuanschaffungen und Investitionen ergibt, zu erstatten. Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen 47 Organe des Kommunalunternehmens Verwaltungsrat: Manfred Nozar Kreisrat Vorsitzender Bernd Müller 1. Bgm. Stadt Bobingen Stellv. Vorsitzender Lorenz Müller 1.Bgm. Stadt Schwabmünchen Stellv. Vorsitzender für den Landkreis Augsburg sind im Verwaltungsrat weiter vertreten: Konrad Dobler Kreisrat Harald Güller, MdL Kreisrat Pius Kaiser Kreisrat Franz Settele Kreisrat Otto Völk Kreisrat Mathilde Wehrle Kreisrätin Vorstand: Katja Bittner Vorstand Die Gesamtbezüge des Vorstands betrugen im Jahr 2009 154.430,50 €. Diese setzen sich aus dem Festgehalt, der erfolgsorientierten Komponente und einem zur privaten Nutzung gestellten Fahrzeug zusammen. Stammkapital Das Stammkapital beträgt 100.000 €. Im Innenverhältnis sind davon 50.000 € der Stadt Bobingen und 50.000 € der Stadt Schwabmünchen zugeordnet. Beteiligung an anderen Unternehmen Das Gemeinsame Kommunalunternehmen ist seit dem 24.05.2007 mit einem gezeichneten Kapital in Höhe von 25.000 € alleinige Gesellschafterin der Wertachkliniken Service GmbH, Schwabmünchen. 48 Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2009 Das Gemeinsame Kommunalunternehmen Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen A.d.ö.R. ist ein selbstständiges Kommunalunternehmen des öffentlichen Rechts i.S.d. § 89 GO. Träger des Gemeinsamen Kommunalunternehmens sind die Städte Bobingen und Schwabmünchen. Das gemeinsame Kommunalunternehmen ist mit Krankenhausvertrag vom 10. Juli 2006 entsprechend den Vorschriften des Art. 49 ff KommZG im Wege der Gesamtrechtsnachfolge durch den Übergang aller vermögenswerten Rechte und Pflichten, aller bestehenden Forderungen, Mitgliedschaften, Vermögensrechte und Verbindlichkeiten, die mit dem Betrieb der Krankenhäuser in Bobingen und Schwabmünchen zusammenhängen, entstanden. Nicht übertragen wurden die zu den Krankenhäusern gehörenden Grundstücke, Gebäude und grundstücksgleiche Rechte. Diese sind weiterhin im Eigentum der Städte Bobingen und Schwabmünchen verblieben und werden dem Gemeinsamen Kommunalunternehmen im Rahmen einer gesonderten Vereinbarung zur Nutzung überlassen. Das Gemeinsame Kommunalunternehmen wird nach den Satzungsbestimmungen sowie den entsprechenden Bestimmungen der bayerischen Kommunalordnung (GO, KUV, KommZG, WkKV) geführt. Das Wirtschaftsjahr 2009 war durch die weiter einwirkenden Effekte des DRGVergütungssystems sowie der anhaltenden Umstrukturierung des Leistungsportfolios der beiden Krankenhäuser Bobingen und Schwabmünchen geprägt. Die im Jahr 2008 vollzogene personelle und strukturelle Zusammenführung der „Inneren Abteilungen“ beider Standorte mit den damit verbundenen Neubesetzungen der Führungspositionen an der Wertachklinik Bobingen hat sich im Jahr 2009 sehr positiv ausgewirkt. Die Patientenzahl sowie der behandelte Schweregrad in der internistischen Abteilung sind aufgrund der drei ärztlich vertretenen Schwerpunkte - Kardiologie, Gastroenterologie sowie Intensivmedizin - überdurchschnittlich gestiegen. Der Vergleich der Leistungszahlen der Wertachklinik Bobingen ergibt am Jahresende in der Summe eine Fallzahlminderung von 384 „Fällen“ gegenüber dem Vorjahr. Dieser Rückgang beruht auf der negativen Entwicklung in den Belegabteilungen Gynäkologie und Geburtshilfe im Zusammenhang mit dem Ausscheiden von Belegärzten sowie auf dem fehlenden ambulanten Zugang zur Hauptabteilung Unfallchirurgie durch die massive Einschränkung der Ermächtigung der Ärzte. Der Umfang des Leistungsrückgangs hatte sich im Berichtwesen frühzeitig wiedergespiegelt, do dass rechtzeitig Alternativen zur Kompensation verhandelt wurden. Als wesentliche Veränderung wurden Ende des Jahres 2009 zur Stabilisierung des Leistungsniveaus in der Wertachklinik Bobingen entsprechende Kooperationsverträge mit orthopädisch tätigen Honorarärzten für das Jahr 2010 abgeschlossen. Die Möglichkeiten der Ansiedlung einer Praxis an der Wertachklinik werden derzeit durch die Kommunalaufsicht geprüft. Anders als bei gemeinnützigen und privaten Trägerstrukturen muss bei der kommunalen Trägerschaft geklärt werden, ob und wie finanzielle Mittel der Klinik für den Erwerb einer Kassenärztlichen Zulassung freigegeben werden dürfen. Die Abteilungen werden nach dem derzeitigen Stand keine personelle Erweiterung erfahren. Eine entsprechende Berücksichtigung in der Leistungs- und Erlösplanung wird für das Jahr 2010 erfolgen. Die Fallschwere (CMI) ist trotz des negativen Katalogeffekts mit einer Bewertung von insgesamt 0,786 um 0,034 gegenüber 2008 angestiegen. Die räumliche Nähe konkurrierender Anbieter für lukrative planbare Leistungen hat und wird die Hauptabteilung Chirurgie dauerhaft belasten. Die durchschnittliche Verweildauer ist im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben und liegt mit 6,4 Tagen/Fall im unteren Normbereich. An der Wertachklink Schwabmünchen sind im Jahr 2009 insgesamt 96 „Fälle“ mehr als 2008 behandelt worden. Die rückläufige Fallschwere in der Viszeralchirurgie sowie die allgemein sinkende Nachfrage im Bereich der Gynäkologie und Geburtshilfe konnte durch eine Leistungssteigerung in dem Bereich der Inneren Medizin und der Gefäßchirurgie kompensiert werden. Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen 49 Der Casemix-Index war mit 0,848 unter Einbeziehung des negativen Katalogeffekts auf hohem Niveau stabil. Die Beibehaltung dieses Niveaus wird in Zukunft eine schwierige Aufgabe darstellen. Die durchschnittliche Verweildauer bei akut stationären Krankenhausaufenthalten geht durch moderne medizinische Behandlungsmethoden stetig zurück und liegt mit 6,4 Tagen/Fall im Vergleich zu anderen Krankenhäusern unter Einbezug der erbrachten Fallschwere extrem niedrig. Die chirurgischen Schwerpunktbildungen beider Standorte wurden insgesamt angenommen, die Abwanderung von ca. 600 Patienten Schritt für Schritt durch den Ausbau der medizinischen Möglichkeit oder die Zusammenarbeit mit Honorarärzten kompensiert. 2009 wurden trotz der Einschränkung der Ermächtigungen insgesamt 10.775 stationäre Fälle verbucht. Der Ausbau der Leistungen in den vorhandenen Schwerpunktstrukturen im Zusammenhang mit Aufbau neuer Kooperationen mit niedergelassenen Ärzten in Fächern „Chirurgie, Psychotherapie, Onkologie sowie Radiologie“ sollen dazu beitragen, dass die geplanten Fallzahlen im Jahr 2010 wieder erreicht werden können. In 2009 erwirtschaftete das Kommunalunternehmen der Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen einen Jahresüberschuss von 1.348.395,74 Euro, welcher in gleicher Höhe der Gewinnrücklage zugeführt wurde. 50 Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen Bilanzdaten Bilanzdaten (€) Aktiva zum 31.12. Anlagevermögen davon Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen davon Vorräte Forderungen sonst. Verm.-Gegenstände liquide Mittel Aktiver RAP Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 813.277 9.771.024 372.349 1.306.119 2.437 0% 14.460 5.636.025 123.503 1.215.375 367 18% 798.817 4.134.999 248.846 90.744 2.069 0% 318.844 20.127.814 25.000 12.262.769 37% 145.702 3.703.235 0 6.989.363 133% 173.142 16.424.579 25.000 5.273.406 24% 2009 20.471.658 in % 63% 2009 zu 2008 3.848.937 in % 23% 2008 16.622.721 in % 76% 0 0% 0 0% 0 0% Bilanzsumme 32.736.864 100% 10.838.668 49% 21.898.196 100% Bilanzdaten (€) Passiva zum 31.12. Eigenkapital davon Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Jahresfehlbetrag Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 100.000 0 1.710.710 0 0% 0 0 1.348.396 0 0% 100.000 0 362.314 0 0% 2009 1.810.710 in % 6% 2009 zu 2008 1.348.396 in % 292% 2008 462.314 in % 2% 0 0% 0 0% 0 0% SoPo aus Zuw. zur Finanz. des AV Rückstellungen Verbindlichkeiten davon Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr 17.964.556 1.874.381 11.087.217 2.423.215 8.664.003 55% 6% 34% 3.441.737 -301.269 6.349.934 -4.828 6.354.762 24% -14% 134% 14.522.819 2.175.650 4.737.283 2.428.043 2.309.240 66% 10% 22% Passiver RAP 0 0% -130 -100% 130 0% Bilanzsumme 32.736.864 100% 10.838.668 49% 21.898.196 100% Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen 51 Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Daten (€) 2009 Umsatz Zuweisungen u. Zuschüsse Bestandsver. u. aktv. Eigenleist. Sonstige Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonst. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Zuweisungen und Zuschüssen sowie der Auflösung von SoPo Aufw. für KHG-geförderte Maßnahmen sowie der Zuführung zu SoPo Zinsen und ähnl. Aufwendungen Erträge aus Finanzanlagen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentl. Aufwand Außerordentl. Ertrag Steuern Jahresergebnis Verlustvortrag Verlustausgleich Einstellung in Gewinnrücklage Bilanzgewinn 1.378.015 0 0 29.619 1.348.396 0 0 -1.348.396 0 0 100% 880.449 0 0 23.166 857.283 175% 177% 497.566 0 0 6.453 491.113 -128.799 0 -362.314 0 27.703.698 1.045.922 -38.233 1.058.355 29.769.742 5.873.285 20.138.749 1.340.787 2.253.161 163.759 2009 zu 2008 1.127.456 30.269 44.708 45.250 1.247.683 211.263 652.798 140.434 -460.922 704.110 -130% 4% in % 2008 26.576.242 1.015.654 -82.941 1.013.105 28.522.059 5.662.022 19.485.951 1.200.354 2.714.083 -540.350 12.330.330 9.764.410 2.565.920 11.070.422 60.013 14.361 9.607.203 -50.650 -31.517 1.463.219 110.663 45.878 52 Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (in €) 2009 Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit lt. Jahresabschluss 2009 Investitionen 2009 zu 2008 in % 2008 -4.247.000 5.218.262 -3.849.000 3.721.295 967% 249% -398.000 1.496.967 Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand des AV) Anzahl Mitarbeiter (Vollkräfte) 27% 0 223% 8% 507,0 63 14% 444,3 Leistungskennzahlen Wertachklinik Bobingen 2009 2009 zu 2008 0 -2714 -363 -0,03 -7,62 in % 0% -7% -7% 0% -11% 2008 138 36.206 5.578 6,52 72,24 Bettenzahl Belegungstage Fallzahlen durchschnittliche Verweildauer (Tage) Auslastung in % 138 33.492 5.215 6,49 64,62 Leistungskennzahlen Wertachklinik Schwabmünchen 2009 2009 zu 2008 0 168 84 -0,16 -0,53 in % 0% 0% 2% -2% -1% 2008 138 35.616 5.476 6,58 71,57 Bettenzahl Belegungstage Fallzahlen durchschnittliche Verweildauer (Tage) Auslastung in % 138 35.784 5.560 6,42 71,04 Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen 53 Auslastung der Planbetten in % 100,00 65,21 67,60 50,00 57,57 72,62 68,63 71,57 71,04 67,54 72,24 64,62 2005 2006 Wertachklinik Bobingen 2007 2008 2009 Wertachklinik Bobingen Wertachklinik Schwabmünchen 54 Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg (ZRF) Name und Sitz des Zweckverbands Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg Maximilianstraße 4 86150 Augsburg Tel.: 0821 324-2162 Fax: 0821 324-2180 E-Mail: zrf@augsburg.de Aufgabe des Zweckverbands Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg (ZRF) hat die Aufgabe, den Rettungsdienst entsprechend den Bestimmungen des Bayerischen Rettungsdienstgesetzes (BayRDG) und den zu seiner Ausführung erlassenen Vorschriften sicherzustellen. Im Wesentlichen obliegt dem Zweckverband hierbei die Organisation und Koordinierung des öffentlichen Rettungswesens. Dazu bedient sich der Zweckverband der Hilfsorganisationen und seit dem 01.01.1998 auch privater Unternehmen. Als weitere Aufgabe obliegt dem ZRF, eine Integrierte Leitstelle (ILS) entsprechend den Bestimmungen des Gesetzes zur Einführung Integrierter Leitstellen (ILSG) zu errichten und zu betreiben. Hiernach hat der Zweckverband auch die Alarmierung der Feuerwehr zu übernehmen sowie die für Notrufabfrage, Alarmierung und Kommunikation notwendige fernmeldetechnische Infrastruktur bereitzustellen und zu unterhalten. Verbandsmitglieder Anteil an der Verbandsumlage (gerundet): 2009 Betrieb der ILS Stadt Augsburg Landkreis Augsburg Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Dillingen a.d. Donau Landkreis Donau-Ries 40,00 % 22,32 % 12,52 % 10,80 % 14,36 % Finanzbedarf im Übrigen 30,71 % 28,13 % 14,92 % 11,06 % 15,18 % Die Umlage für den Betrieb der Integrierten Leitstelle (ILS) wird nach einem Schlüssel verteilt, welcher den Nutzen aus der Erfüllung der Aufgaben der ILS für die Verbandsmitglieder wiederspiegelt und auch die Kriterien Einwohner, Einsatzzahlen, Fläche, Stellplätze, verschieden stark gewichtend, berücksichtigt. Eine Überprüfung und ggf. abweichende Aufteilung der Anteile wird nach 2 Jahren Echtbetrieb der ILS vorgenommen. Die Umlage zur Deckung des Finanzbedarfs im Übrigen dagegen bemisst sich nach dem Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg (ZRF) 55 Verhältnis der Einwohnerzahlen der Verbandsmitglieder zueinander und wird jährlich neu festgelegt. Organe des Zweckverbands Verbandsversammlung: Dr. Kurt Gribl Oberbürgermeister Verbandsvorsitzender Christian Knauer Landrat Stellv. Verbandsvorsitzender Für den Landkreis Augsburg sind in der Verbandsversammlung vertreten: Hannelore Britzlmair Kreisrätin Annemarie Finkel Kreisrätin Martin Sailer Landrat Franz Settele Kreisrat Siegfried Skarke Kreisrat Geschäftsführung: Ursula Christ Die Geschäftsleitung erhielt an Bezügen und Versorgungsleistungen 46.994,63 €. Beteiligung an anderen Unternehmen - keine - Kurzvorstellung des Zweckverbands und wichtige Entwicklungen 2009 Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg (ZRF) wurde 1975 auf der Grundlage des BayRDG vom 11.01.1974 als Rettungszweckverband Augsburg (RZV) gegründet. Durch Änderung und Neufassung der Verbandssatzung auf der Grundlage des Gesetzes zur Einführung Integrierter Leitstellen (ILSG) vom 25.07.2002 wurde der Rettungszweckverband mit Wirkung vom 05.11.2003 in den ZRF umgestaltet. Der räumliche Wirkungsbereich umfasst dabei das Gebiet seiner Mitglieder. Der Zweckverband erfüllt seine Aufgaben ohne Gewinnerzielungsabsicht. Die Aufgaben des ZRF ergeben sich aus den Bestimmungen des BayRDG. Danach ist der Zweckverband im Wesentlichen für die flächendeckende Sicherstellung der Notfallrettung und des öffentlichen Krankentransports verantwortlich. Der ZRF hat hierbei die Durchführung des Rettungsdienstes den Hilfsorganisationen (BRK, Johanniter-UnfallHilfe, Malteser Hilfsdienst) und integrierten Privatunternehmen (Fa. Bäuerle, Fa. MTK) 56 Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg (ZRF) übertragen. Zu dem gewährleisten der ZRF und die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns gemeinsam die Mitwirkung von Ärzten im Rettungsdienst (Notarztdienst). Weiter obliegen dem Zweckverband die Errichtung und der Betrieb der Integrierten Leitstelle Augsburg. Aufgrund des im September 2002 in Kraft getretenen ILSG ist entsprechend den Bestimmungen dieses Gesetzes im Verbandsgebiet eine Integrierte Leiststelle – eine gemeinsame Leitstelle für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung – als weitere wesentliche Aufgabe des ZRF zu errichten und zu betreiben. Die Errichtung und der Betrieb der Integrierten Leitstelle können durch den Zweckverband selbst, eines seiner Verbandsmitglieder oder einen Dritten erfolgen. Mit Beschluss der Verbandsversammlung am 29.03.2006 wurde die Stadt Augsburg mit der Errichtung und dem Betrieb der Integrierten Leitstelle Augsburg sowie der Bereitstellung und Unterhaltung der für Notrufabfrage, Alarmierung und Kommunikation notwendigen fernmeldetechnischen Infrastruktur in der Fläche beauftragt. Die Einführung der einheitlichen Notrufnummer 112 und der ILS beschäftigten den Zweckverband einige Jahre in erheblichem Umfang. Die Inbetriebnahme der Integrierten Leitstelle erfolgte am 01. Oktober 2008. Der Haushalt 2009 wurde ausgeglichen vollzogen. Die angefallenen Ausgaben konnten aus den Einnahmen bestritten werden. Die Begleichung der vorläufigen Kosten für den Betrieb der Integrierten Leitstelle für das erste ganzjährige Betriebsjahr erfolgte planmäßig. Die Schlussabrechnung erfolgt nach Vorlage der tatsächlichen Kosten durch die Stadt Augsburg. Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg (ZRF) 57 Verwaltungshaushalt Verwaltungshaushalt Einnahmen in € 2009 Erstattungen Zuweisung für lfd. Zwecke Verbandsumlage davon Stadt Augsburg Landkreis Augsburg Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Dillingen Landkreis Donau-Ries Zuweisung für lfd. Zwecke Integrierte Leitsstelle (ILS) davon Stadt Augsburg Landkreis Augsburg Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Dillingen Landkreis Donau-Ries Zinseinnahmen Zuführungen vom VermHH Abwicklung der Vorjahre SUMME 320.474 178.825 100.308 86.528 115.050 962 14.739 0 891.013 0% 2% 0% 100% 245.313 136.885 76.783 66.234 88.067 -193 14.739 0 1.255.433 -17% 100% 0% 248% 75.162 41.940 23.526 20.294 26.983 1.155 0 0 256.023 0% 0% 0% 100% 22.764 20.852 11.060 8.198 11.252 2.340 1.968 1.216 698 940 20.424 18.884 9.844 7.500 10.312 0 in % 0% 2009 zu 2008 0 in % 0% 2008 0 in % 0% 74.126 8% 7.162 11% 66.964 26% 801.186 90% 613.282 326% 187.904 73% 58 Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg (ZRF) Verwaltungshaushalt Ausgaben in € 2009 in % 2009 zu 2008 in % 2008 in % Aufwendungen für ehrenamtl. Tätigkeit Geräte, Ausstattung u. Ausrüstung, sonst. Gebrauchsgegenstände Weitere Betriebsausgaben Steuern, Versicherungen, Schadensfälle Geschäftsausgaben Erstattungen an Gemeinden - Personalkosten Erstattungen an Gemeinden - Sachkosten Erstattungen an Gemeinden - Verwaltungskostenbeiträge Zuweisungen und Zuschüsse für lfd. Zwecke Sachverst.-, Gerichts- und ähnliche Kosten Erstattungen an Gemeinden - lfd. Betriebskosten Integrierte Leitstelle (ILS) Allgemeine Deckungsreserve Zuführung zum VermHH Haushaltsreste auf Nachjahr SUMME 4.289 0% 52 1% 4.237 2% 144 277 72 0% 0% 0% 136 277 0 1582% 100% 0% 9 0 72 0% 0% 0% 0 49.818 0% 6% -530 4.413 -100% 10% 530 45.405 0% 18% 2.953 0% -2.953 -50% 5.905 2% 3.027 0% 189 7% 2.839 1% 14.739 2% 14.739 100% 0 0% 0 0% 0 0% 0 0% 801.186 0 14.508 0 891.013 90% 0% 2% 0% 100% 613.282 0 5.384 0 634.989 326% 0% 59% 0% 248% 187.904 0 9.124 0 256.023 73% 0% 4% 0% 100% Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg (ZRF) 59 Vermögenshaushalt Vermögenshaushalt Einnahmen in € 2009 Zuführung vom VerwHH 14.508 in % 50% 2009 zu 2008 5.384 in % 59% 2008 9.124 in % 100% Entnahme aus der allgm. Rücklage SUMME Vermögenshaushalt 14.739 29.247 Ausgaben in € 2009 50% 100% 14.739 20.123 0% 221% 0 9.124 0% 100% in % 14.739 50% 2009 zu 2008 14.739 in % 0% 2008 0 in % 0% Zuführung zum VerwHH Zuführung an die allgm. Rücklage SUMME 14.508 29.247 50% 100% 5.384 20.123 59% 221% 9.124 9.124 100% 100% 60 Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg (ZRF) Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (in €) 2009 Stand der Rücklage Schuldenstand Verbandsvermögen Anteil Landkreis Augsburg an der Verbandsumlage Anzahl hauptamtl. Mitarbeiter Anzahl nebenamtl. Mitarbeiter Leistungskennzahlen 2009 Anzahl Rettungsdienststandorte Anzahl Notfallrettungsmittel im Verbandsgebiet Anzahl Notarzteinsatzfahrzeuge Anzahl Intensivtransportfahrzeuge Anzahl öffentl. Krankentransportfahrzeuge im Verbandgebiet Notfalleinsätze / Notarzteinsätze Krankentransporte 69.152 39.211 5.371 -1.586 8% -4% 63.781 40.797 12 1 37 1 0 0 9% 0% 0% 11 1 37 21 38 2009 zu 2008 1 0 in % 5% 0% 2008 20 38 1 2 0 0 0% 0% 1 2 35.417 0 35.417 199.676 2009 zu 2008 -231 0 -231 138.852 in % -1% 0% -1% 228% 2008 35.648 0 35.648 60.824 Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg (ZRF) 61 62 Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg (ZRF) Augsburger Flughafen Betriebs-GmbH (AFBG) i.K. Sitz und Anschrift des Unternehmens Augsburger Flughafen Betriebs-GmbH Flughafenstraße 86169 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Übernahme von Geschäftsbesorgungsleistungen – insbesondere die Wahrnehmung der Geschäftsführung – und die Übernahme der persönlichen Haftung bei anderen Handelsgesellschaften, insbesondere bei einer Augsburger Flughafen Besitz-GmbH & Co.KG, die die Errichtung und den eigenverantwortlichen Betrieb des Flughafens Augsburg, den Erwerb, die Vermietung, Verwertung und Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Gebäudeteilen, die Errichtung von Baulichkeiten aller Art sowie das Eingehen von Beteiligungen zu diesem Zweck zum Gegenstand hat. Die Gesellschaft darf alle Geschäfte betreiben, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind. Gesellschafter Anteil Flughafen München GmbH Stadt Augsburg Beteiligungspool Augsburger Flughafen GbR Landkreis Augsburg Landkreis Aichach-Friedberg 50,00 % 25,54 % 14,48 % 4,99 % 4,99 % Organe der Gesellschaft Insolvenzverwalter: Nikolaus Gaede (seit 01.09.2005) Stammkapital Das Stammkapital beträgt 102.200 €. Beteiligung an anderen Unternehmen Anteil Augsburger Flughafen GmbH Augsburger Flughafen Betriebs-GmbH (AFBG) 0,02 % 63 Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2009 Die Augsburger Flughafen Betriebs-GmbH ist durch Abspaltung von der Augsburger Flughafen GmbH AFG gemäß Spaltungsplan vom 23.07.1999 mit Nachtrag vom 30.11.1999 entstanden und nahm mit Eintragung in das Handelsregister am 27.01.2000 erstmalig ihre Geschäftstätigkeit auf. Im Jahre 2005 musste die AFBG Insolvenz anmelden. Ein testierter Bericht über den Jahresabschluss 2004 einschließlich Lagebericht sowie die Jahresabschlüsse 2005 und weitere lagen daher zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beteiligungsberichts nicht vor. Nach Abschluss des Insolvenzverfahrens am 22.09.2008 übernahm die Stadt Augsburg von den übrigen Gesellschaftern die Geschäftsanteile und verschmolz diese Gesellschaft mit der Augsburger Flughafen GmbH. Aufgrund des oben geschilderten Sachverhalts wurde auf die Darstellung der Augsburger Flughafen GmbH (AFG), an welcher nur eine mittelbare Minderbeteiligung bestand, verzichtet. 64 Augsburger Flughafen Betriebs-GmbH (AFBG) Augsburger Verkehrsverbund GmbH (AVV) Sitz und Anschrift des Unternehmens Augsburger Verkehrsverbund GmbH Prinzregentenstraße 2 86150 Augsburg Tel.: 0821 34377-0 Fax: 0821 34377-107 E-Mail: info@avv-augsburg.de Internet: www.avv-augsburg.de Gegenstand des Unternehmens Im Vertrag über die Neuorganisation des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Nahverkehrsraum Augsburg zwischen dem Freistaat Bayern, der Deutschen Bundesbahn sowie der Stadt Augsburg und den Landkreisen Augsburg, Aichach-Friedberg und Dillingen a. d. Donau (Rahmenvertrag vom 27.03.1985) kamen die Vertragsparteien überein, den ÖPNV durch ein integriertes Verkehrsbedienungssystem zu verbessern. Hierzu wurde die Augsburger Verkehrsverbund GmbH gegründet. Die Gesellschaft nimmt dabei auf dem Gebiet des ÖPNV Aufgaben der Planung, Steuerung und Abwicklung nach Maßgabe des Vertrags über die Neuorganisation des öffentlichen Personennahverkehrs im Nahverkehrsraum Augsburg – Rahmenvertrag – wahr. Der Nahverkehrsraum Augsburg besteht dabei aus der Stadt Augsburg, dem Landkreis Augsburg, dem Landkreis Aichach-Friedberg sowie Teilen des Landkreises Dillingen an der Donau. Die Erstellung von Betriebsleistungen gehört nicht zu den Aufgaben der Gesellschaft. Die Tätigkeit der Gesellschaft erstreckt sich auf den geschilderten Nahverkehrsraum Augsburg sowie die nach Art. 2 Abs. 2 Rahmenvertrag einbezogenen Strecken (Schienenpersonennahverkehr). Darüber hinaus kann die Gesellschaft außerhalb des Nahverkehrsraums Augsburg verlaufende Linienabschnitte in den Regionalverkehr einbeziehen. Gesellschafter Anteil Stadt Augsburg Landkreis Augsburg Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Dillingen a. d. Donau 25 % 25 % 25 % 25 % Augsburger Verkehrsverbund GmbH (AVV) 65 Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat: Martin Sailer Landrat Vorsitzender Christian Knauer Landrat 1. Stellvertretender Vorsitzender Dr. Kurt Gribl Oberbürgermeister 2. Stellvertretender Vorsitzender Geschäftsführung: Helmut Hofmann (bis 30.03.2010) Olaf von Hörschelmann (ab 01.10.2010) Die Gesamtbezüge des Geschäftsführers betrugen im Jahr 2009 78.434,04 €. Stammkapital Das Stammkapital beträgt 25.564,59 €. Beteiligung an anderen Unternehmen Anteil Augsburger Localbahn Holding GmbH, Augsburg (seit 1994) 1,00 % Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2009 Die Augsburger Verkehrsverbund GmbH (AVV) ist am 28.03.1985 mit Unterzeichnung des Gesellschaftsvertrages durch die Gesellschafter Stadt Augsburg, Landkreis Augsburg, Landkreis Aichach-Friedberg und Landkreis Dillingen a. d. Donau errichtet worden. Die Gesellschafter halten je 25 % des voll eingezahlten Stammkapitals. Nach dem im Gesellschaftsvertrag bestimmten Gegenstand des Unternehmens nimmt der AVV auf dem Gebiet des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) Aufgaben der Planung, Steuerung und Abwicklung nach Maßgabe des Vertrages über die Neuorganisation des ÖPNV im Nahverkehrsraum Augsburg – Rahmenvertrag vom 27.03.1985 – wahr. Nicht anderweitig gedeckte Verluste der Gesellschaft werden gemäß Art. 4 Abs. 7 des Rahmenvertrags von den Gesellschaftern gemeinsam in Form von Zuschüssen ausgeglichen. Im Nahverkehrsraum Augsburg sind 24 Verkehrsunternehmen, die öffentlichen Personennahverkehr auf Schiene und Straße betreiben, in die integrierte Verkehrsbedienung des AVV eingebunden. Für alle verbundenen Verkehrsunternehmen gilt ein Gemeinschaftstarif; 66 Augsburger Verkehrsverbund GmbH (AVV) Verbundfahrausweise gelten auf den regionalen und städtischen Verkehrsmitteln und ermöglichen ein zuschlagsfreies Umsteigen. Die AVV-GmbH trägt die finanzielle Verantwortung für den regionalen Busverkehr. Das Regionalbahnnetz hat eine Länge von 181 km, das Regionalbusnetz von 1.377 km. Die Linienlängen betragen bei der Regionalbahn auf 7 Linien 217 km, im Regionalbusverkehr auf 110 Linien 2.374 km. Schwerpunkte im Aufgabenbereich Steuerung des Verbundverkehrs waren im Jahr 2009 die Abwicklung des Fahrplans 2008/2009 und die Aufstellung des Fahrplans 2009/2010. Weitere Aufgabenschwerpunkte waren die Begleitung der im Jahr 2009 durchgeführten verbundweiten Fahrgastzählung, das Erstellen von gemäß VO(EG) 1370/2007 erforderlichen Statistiken, Abstimmungsarbeiten im Bereich elektronischer Echtzeit-Fahrplanauskünfte sowie im Rahmen des Bebauungsplans „Königsplatz und Augsburg Boulevard“, die Umsetzung des Regionalen Nahverkehrsplans im Raum Königsbrunn, die Umsetzung des 400.000 € - Pakets des Landkreises Augsburg zur Förderung des ÖPNV, Planungen zur Errichtung neuer Schulstandorte in Affing-Bergen und Diedorf und die Ausschreibung der künftigen Erschließung von Friedberg. Im Zuge des Park&Ride-Programms wurden die Planungen zu den Anlagen Dasing, Kutzenhausen und Hochzoll soweit abgeschlossen, dass mit einer Fertigstellung in 2010 gerechnet werden kann. Im Aufgabenbereich Tarif und Wirtschaft des Verbundverkehrs standen die Vorbereitungen zur Tariferhöhung und die Einführung des Minitickets und Schnupper-Abos im Jahr 2010 sowie die monatliche und jährliche Abrechnung mit den Verkehrsunternehmen im Vordergrund. Die Ertragslage des AVV ist durch die von den Gesellschaftern erhaltenen Zuschüsse geprägt. Die zur Verlustabdeckung erforderlichen Zuschüsse der kommunalen Gebietskörperschaften beliefen sich in 2009 auf 10,6 Mio. € (Vorjahr: 9,1 Mio. €). Augsburger Verkehrsverbund GmbH (AVV) 67 Bilanzdaten Bilanzdaten (€) zum 31.12. Anlagevermögen davon Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen davon Forderungen sonst. Verm.-Gegenstände liquide Mittel Aktiver RAP 10.524 2.197.887 1.451.525 18.886 0% -10.720 239.301 -186.867 -1.083 -5% 21.244 1.958.587 1.638.392 19.969 1% 104.429 25.610 46.879 3.659.936 95% 84.428 -3.185 0 41.714 1% 20.001 28.795 46.879 3.618.222 97% Aktiva 2009 176.918 in % 5% 2009 zu 2008 81.243 in % 85% 2008 95.675 in % 3% Bilanzsumme Bilanzdaten (€) zum 31.12. Eigenkapital davon Gezeichnetes Kapital Sonderrücklagen Gewinn-/Verlustvortrag Bilanzgewinn/-verlust SOPO mit Rücklageanteil Rückstellungen Verbindlichkeiten davon Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP 3.855.740 Passiva 2009 25.565 25.565 0 0 0 151.685 1.489.270 2.189.221 0 2.189.221 0 100% 121.874 3% 3.733.866 Passiva 100% in % 1% 2009 zu 2008 0 0 0 0 in % 0% 2008 25.565 25.565 0 0 in % 1% 0% 4% 39% 57% 0 81.243 500.751 -460.120 0 -460.120 0% 115% 51% -17% 0 70.442 988.519 2.649.341 0 2.649.341 0% 2% 26% 71% 0% 0 0% 0 0% Bilanzsumme 3.855.740 100% 121.874 3% 3.733.866 100% 68 Augsburger Verkehrsverbund GmbH (AVV) Gewinn- und Verlustrechnung GuV - Daten (€) 2009 Erträge aus erh. Zuschüssen Erträge aus der Aufl. von Inv-Zusch. Sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Aufw. aus gewährten Zusch. Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Abschreibungen auf Finanzanl. und Wertpapiere d. Umlaufvermögens Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuern Steuererstattungen Jahresergebnis Gewinn-/Verlustvortrag Bilanzgewinn/-verlust -1 0 -1 0 0 0 0 -1 0 -1 0 0 0 0 100% 100% 100% 0 0 0 0 0 0 0 10.616.126 30.716 587.930 11.234.772 8.008.624 1.106.836 30.716 2.061.519 27.077 19.283 0 46.361 46.310 2009 zu 2008 1.491.207 5.234 88.154 1.584.594 64.413 127.814 5.444 1.288.571 0 98.353 -138% -52.044 -71.276 71.327 0 51 16% in % 2008 9.124.919 25.482 499.776 9.650.178 7.944.211 979.023 25.272 772.948 Augsburger Verkehrsverbund GmbH (AVV) 69 Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (€) 2009 Cash Flow (aus laufender Geschäftstätigkeit, lt. Prüfbericht zum Jahresabschluss) Investitionen 2009 zu 2008 in % 2008 -187.000 111.959 -399.000 -188% 84.413 306% 212.000 27.546 Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfangs bestand des AV) Anzahl Mitarbeiter (im Jahresdurchschnitt) 19% 5% 21 1 5% 20 70 Augsburger Verkehrsverbund GmbH (AVV) ARGE Augsburger Land Sitz und Anschrift des Unternehmens Arbeitsgemeinschaft Grundsicherung für Arbeitssuchende im Landkreis Augsburg (ARGE Augsburger Land) Hermanstraße 11 86150 Augsburg Zweiggeschäftsstelle Schwabmünchen Fuggerstr. 10 86830 Schwabmünchen Tel.: 0821 99888 0 E-Mail: Jobcenter-Augsburger-Land.Hermanstrasse-11@jobcenter-ge.de Internet: www.arbeitsagentur.de Gegenstand des Unternehmens Mit dem SGB II wurden zwei öffentliche Hilfeleistungen (Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe) für erwerbsfähige Empfänger zu einem einheitlichen Leistungssystem zusammengeführt. Damit wurde auch zum 01.01.2005 eine neue Organisationsform, die Arbeitsgemeinschaft (ARGE), als eigene Einrichtung geschaffen. Mit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts am 20.12.2007 wurde die Organisationsform der ARGE als verfassungswidrige Mischverwaltung von Bund und Ländern (Kommunen) angesehen. Nach einer entsprechenden Grundgesetzänderung erfolgte zum 01.01.2011 die Neuorganisation SGB II. Die ARGE, zukünftig Jobcenter, hat das Ziel, bürgernah und wirkungsvoll erwerbsfähige Hilfebedürftige bei der Aufnahme oder Beibehaltung einer Erwerbstätigkeit zu unterstützen, die Qualifizierung zu verbessern, den Lebensunterhalt der erwerbsfähigen Hilfeempfänger und den mit ihnen in einer Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen zu sichern sowie ihre Eigenverantwortung zu stützen. Träger Agentur für Arbeit Augsburg Landkreis Augsburg Organe des Unternehmens Trägerversammlung: Reinhold Demel Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Vorsitzender der Trägerversammlung für den Landkreis Augsburg sind in der Trägerversammlung vertreten: Martin Sailer Landrat ARGE Augsburger Land 71 Anni Fries stellvertretende Landrätin Peter Schönfelder Kreisrat Geschäftsführung: Erwin Fath Geschäftsführer (vom 01.01.2009 bis 31.03.2009) Claudia Baubkus Geschäftsführerin (vom 01.04.2009 bis 31.12.2010) Gabriele Wagner Geschäftsführerin (ab 01.01.2011) Jürgen Gurill stellvertretender Geschäftsführer Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2009 Aufgabe der ARGE ist die Wahrnehmung von Aufgaben der Grundsicherung für Arbeitssuchende für die Agentur für Arbeit Augsburg und den Landkreis Augsburg, die der ARGE durch Gesetz (Sozialgesetzbuch 2. Teil – SGB II) zugewiesen sind oder ihr durch die Träger mit öffentlich-rechtlichem Vertrag übertragen werden. Die ARGE als gemeinsame Einrichtung gemäß § 44 b Satz 1 SGB II nimmt grundsätzlich alle Aufgaben der Grundsicherung für Arbeitsuchende für die Agentur für Arbeit und dem Landkreis wahr, solange nichts Abweichendes durch die Trägerversammlung beschlossen wird. Aktuell wurde festgelegt, dass der Landkreis die flankierenden Leistungen nach § 16 a SGB II (z.B. Kinderbetreuung, psychosoziale Beratung, Schuldnerberatung) sowie die Übernahme von Miet- und Energieschulden (§ 22 Abs. 5 SGB II) und die Kostenabwicklung bei Frauenhausaufenthalten (§ 36 a SGB II) selbst übernimmt. Die ARGE ist daher zuständig für die Auszahlung von kommunalen Leistungen für Unterkunft und Heizung nach § 22 SGB II (einschl. Umzugskosten, Mietkautionen u. ä.) sowie die Bewilligung von Leistungen nach § 23 Abs. 3 SGB II (einmalige Leistungen, z. B. für Ersteinrichtung Wohnung, Erstausstattung Bekleidung, Schwangerschaftsleitungen) wie der Bundesleistung „Leistungen zum Lebensunterhalt“. Weitere Aufgaben können der ARGE durch einstimmigen Beschluss der Träger übertragen werden, sofern die Übertragung der Aufgabe gesetzlich zulässig und die Grundsätze des Konnexitätsprinzips gewahrt sind. Hauptaufgabe neben der Sicherung des Lebensunterhaltes ist die Integration von erwerbsfähigen Leistungsberechtigten nach dem Prinzip des Förderns und Forderns. Die ARGE Augsburger Land besteht aus einer Hauptgeschäftsstelle in Augsburg und einer Zweigstelle in Schwabmünchen. Die ARGE verfügt über kein eigenes Personal. Die Mitarbeiter werden bei Bedarf durch die beiden Träger Arbeitsagentur und Landkreis zugewiesen. Der Bedarf wird durch einen Kapazitätsplan, der von der Trägerversammlung beschlossen wird, im Regelfall jährlich festgelegt und orientiert sich an der Zahl der zu betreuenden Leistungsempfänger (Bedarfsgemeinschaften) bzw. Arbeitslosen/Arbeitssuchenden und dem verfügbaren Verwaltungsbudget. 72 ARGE Augsburger Land Mit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes am 20.12.2007 wurde die Organisationsform der ARGE als Mischverwaltung von Bund und Ländern (Kommunen) angesehen. Dem Gesetzgeber wurde auferlegt bis spätestens 31.12.2010 eine mit der Verfassung vereinbare Organisationsform festzulegen. Inzwischen wurde die notwendige Änderung des Grundgesetzes und die notwendigen organisatorischen Änderungen zum Jahreswechsel 2010/2011 vorgenommen. Die ARGE Augsburger Land wird dann zu einer „gemeinsamen Einrichtung“ und erhält bundeseinheitlich wie alle gemeinsamen Einrichtungen die Bezeichnung „Jobcenter“, nachdem sich im Jahr 2010 der Landkreis und die Agentur für Arbeit Augsburg darauf verständigt haben, nicht zu optieren, sondern in einer gemeinsamen Einrichtung die Aufgaben gemeinsam wahrzunehmen. Verwaltungshaushalt Der ARGE wird vom Bund ein jährliches Gesamtbudget zugewiesen, allerdings ausschließlich für den „Bundesanteil“, für den die ARGE zuständig ist. Die Verteilung dieser Bundesmittel auf die einzelnen ARGEn erfolgt auf der Grundlage des Haushaltes des Bundes und wird anschließend bundesweit nach der Anzahl der Bedarfsgemeinschaften und erwerbsfähigen Hilfeempfänger durch verteilt. Die Verteilung ist in der Eingliederungsmittel Verordnung festgelegt. Das Gesamtbudget ist unterteilt in - das Verwaltungsbudget zur Bestreitung der Personal- und Verwaltungsausgaben und - dem Eingliederungsbudget, mit dem die integrativen Fördermaßnahmen der ARGE für die Kunden (z. B. Arbeitsgelegenheiten, Förderkurse, Qualifizierungsmaßnahmen, Eingliederungshilfen und -zuschüsse usw.) zu finanzieren sind. Die Teilbudgets sind gegenseitig deckungsfähig. Die Trägerversammlung entscheidet auf Vorschlag des Geschäftsführers über eine eventuell notwendige „Umschichtung“ der Teilbudgets. Mittelzuteilung und Rechnungsergebnis (Bundesbudget) Zugeteilte Mittel € 2010 Budget für Personal- und Verwaltungskos ten Budget für Eingliederungsl eistungen *) Gesamtbudget 3.449.118 2009 3.175.487 2010 3.941.118 Finanzplan € 2009 3.670.487 tatsächliche Ausgaben € 2010 3.788.049 2009 3.517.131 4.018.300 3.840.023 3.526.300 3.344.995 3.493.155 2.846.888 7.467.418 7.015.510 7.467.418 7.015.510 7.281.204 6.364.019 *) ohne Einnahmen aus dem Forderungseinzug Anteil des Landkreises an Personal- und Verwaltungskosten Der Landkreis Augsburg hat sich entsprechend dem Anteil seiner Aufgabenträgerschaft (= sog. Kommunaler Finanzierungsanteil = KfA) an den Personal- und Verwaltungskosten zu beteiligen. Dieser Finanzierungsanteil wurde per Gesetz zum 01.01.2011 festgelegt und beträgt 15,2 % sämtlicher Verwaltungskosten und Personalkosten. Bis dahin betrug der KfA 12,6 %. ARGE Augsburger Land 73 Vermögenshaushalt Die ARGE hat keinen Vermögenshaushalt. Die investiven Güter (z. B. EDV-Geräte, Telefon, Büromöbel) werden von der Arbeitsagentur Augsburg im Auftrag der ARGE angeschafft und von der ARGE aus dem Verwaltungsbudget beglichen. Notwendige Neuanschaffungen bestellt und finanziert die ARGE nun in Eigenregie. An diesen Kosten beteiligt sich der Landkreis mit einem festgelegten Anteil (KfA). Kennzahlen Personal Anzahl Mitarbeiter/innen: 2010 zum 01.01.2011: 2009 zum 01.01.2009: 71 Fallbelastung Bereich Leistung Durchschnitt: Fallbelastung Bereich Arbeitsvermittlung: Fortbildungsmaßnahmen: 172 172 18 70 177 186 38 Passive Leistungen, Widersprüche und Klagen Anträge: Bescheide: Bedarfsgemeinschaften (BG) Durchschnitt: Personen in BG Durchschnitt: Ausgezahlte Leistungen insgesamt Durchschnitt mtl.: davon ausgezahlte Durchschnitt mtl.: Leistungen Unterkunft 8.802 --3.319 6.544 2.785.333 € 1.066.000 € 184 708 8.605 --3.163 6.295 2.637.000 € 1.007.000 € 272 719 Sanktionen Durchschnitt mtl.: Widersprüche und Klagen: Markt und Integration Arbeitslosenquote Durchschnitt: insgesamt (AA und ARGE) 3,8 % 1,3 % 2.288 6.077 6.723 1.634 605 185 427 3,8 % 1,3 % 2.983 5.286 5.533 1.051 650 276 500 Arbeitslosenquote ARGE Durchschnitt: Arbeitslose und Arbeitssuchende Durchschnitt: Zugänge: Abgänge: Integrationen in Arbeit oder Ausbildung insgesamt: Teilnehmer Arbeitsgelegenheiten: Anzahl Maßnahmen: Plätze Maßnahmen: 74 ARGE Augsburger Land Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH (ASMV) Sitz und Anschrift des Unternehmens Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH Am Messezentrum 5 86159 Augsburg Tel.: 0821 2572-0 Fax: 0821 2572-105 E-Mail: info@messeaugsburg.de Internet: www.messeaugsburg.de Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Akquisition und Durchführung von Messen, Ausstellungen und sonstigen Veranstaltungen sowie die Zurverfügungstellung des hierfür verwendeten Geländes an Messe-, Ausstellungs- und sonstige Veranstaltungsträger. Das gesamte Tätigwerden der Gesellschaft erfolgt unter dem Gesichtspunkt der Erhaltung und Stärkung der Wirtschaftskraft des Raumes Augsburg und Schwaben. Gesellschafter Anteil Stadt Augsburg Landkreis Augsburg Bezirk Schwaben Landkreis Aichach-Friedberg Industrie- und Handelskammer Schwaben Handwerkskammer Schwaben 64,09 % 20,44 % 4,44 % 3,95 % 3,54 % 3,54 % Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Verwaltungsrat: Dr. Kurt Gribl Oberbürgermeister Vorsitzender für den Landkreis Augsburg sind im Verwaltungsrat vertreten: 1. Bürgermeister Peter Baumeister Kreisrat Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH (ASMV) 75 Bernhard Hannemann Kreisrat Geschäftsführung: Wolfgang Färber (vom 01.01.2009 bis 31.12.2009) Gerhard Reiter (ab 01.01.2010) Die Gesamtbezüge des Geschäftsführers betrugen im Jahr 2009 9.816,00 €. Stammkapital Das Stammkapital beträgt 1.292.699,26 €. Beteiligungen an anderen Unternehmen Anteil BAYERN TOURISMUS Marketinggesellschaft mbH, München (seit 1999) 4,45 % Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2009 Die Gesellschaft stellt den privaten und den öffentlich-rechtlichen Veranstaltern von Messen, Ausstellungen, Kongressen, Tagungen, Konzerten, Showbzw. Unterhaltungsaufführungen und Versammlungen die nötigen Räumlichkeiten, technischen Einrichtungen und teilweise auch die gewerblichen (Veranstaltungs-)Schutzrechte zur Verfügung. Im Bereich der durch die AFAG per Vertrag abgedeckten Messen und Ausstellungen (Interlift, Afa, Americana) ist für den Teil der allgemein gehaltenen Verbraucherausstellungen eine Zunahme schwieriger geworden, so dass sich vereinzelt Mehrwerte nur durch Sonderveranstaltungen innerhalb der eigentlichen Messe realisieren lassen. Grundsätzlich ist jedoch ein gewisses Potential für neue Messen und Ausstellungen in Nischenmärkten auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene gegeben. Gerade die Integration von Fachthemen in eine Messe bzw. Ausstellung bietet hierbei Erfolgschancen. Die Augsburger Veranstaltung Traumtage wurde von der Kongresshalle übernommen und 2009 erstmals in Halle 1 durchgeführt. Es wird nun versucht, die Veranstaltung auf dem Messegelände weiterzuentwickeln. Daneben zogen 2009 die Baumpflegetage von der Kongresshalle in die Messe um. Die Reptilienbörse, die erstmals 2008 in der Messe Augsburg veranstaltet wurde, entwickelte sich in 2009 positiv. Zudem wird auch die Patrizia AG mit ihrer jährlichen Hauptversammlung in den Folgejahren Kunde der Messe Augsburg sein. Die im Jahr 2004 gewonnene Fachmesse für Erneuerbare Energien Renexpo/Holzenergie konnte vorerst um ein weiteres Jahr bis 2015 an den Standort gebunden werden. Auch die zukünftig im 2-Jahres-Turnus geplanten Fachmessen Bio Süd und Lekkerland sowie die Kongressmesse DCONex, eine Fachmesse mit dem Thema Schadstoffmanagement, konnten in der Messe Augsburg platziert werden. 76 Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH (ASMV) Mit einer Langzeitvermietung der Schwabenhalle an Gunter von Hagens Körperwelten verzeichnete die Messe Augsburg großen Erfolg. Der im Jahr 2002 gewonnene Großkunde Fujitsu-Siemens wechselte mit seiner Hausmesse im Jahr 2009 nach München. Eine Rückgewinnung nach Augsburg ist derzeit nicht abzusehen. Intensive Marktaktivitäten führten dazu, dass 2009 die Schwabenhalle für das Konzertfestival von Rockantenne und Antenne Bayern „Masters of Rock“ gebucht wurde. Eine Fortführung des Konzertevents ist in 2010 und den Folgejahren geplant. Die Umsatzerlöse und betrieblichen Erträge sanken im Jahr 2009 von rund 3,823 Mio. € um rund 0,356 Mio. € auf 3,467 Mio. €. Dabei veranstaltete die AFAG GmbH in 2009 insgesamt zwei Großveranstaltungen – die interlift 2009 und die Afa 2009. Wesentliche Aspekte für die niedrigeren Umsatzerlöse liegen vor allem in der steigenden Zahl von Stornierungen und Absagen von (Fach-) Veranstaltungen sowie einem Rückgang der bei der Messe gebuchten Dienstleistungen aufgrund von Budgetkürzungen und Sparmaßnahmen der Veranstalter und Aussteller im Hinblick auf die Wirtschaftskrise. Der Jahresfehlbetrag der Gesellschaft reduzierte sich von rd. minus 1.805 T€ um rd. 1.039 T€ auf rd. minus 766 T€. Im Wesentlichen ist hierfür die Ausbuchung des Restbuchwertes aufgrund des Abrisses der Messehallen 5 und 6 im Jahr 2008 maßgebend. Mit Wirkung zum 02.11.2005 hat die Gesellschaft mit der Augsburg GmbH, ehemals Augsburg AG, einen Outsourcingvertrag/Geschäftsbesorgungsvertrag geschlossen, infolgedessen das komplette operative Geschäft inkl. des bestehenden Personals im Bereich Vertrieb, Verwaltung und Technik übertragen wurde. Dieser Vertrag wurde zum 30.06.2009 wieder aufgehoben und das operative Geschäft inkl. des bestehenden Personals auf die Messe Augsburg zurück übertragen. Die Ertragslage der Gesellschaft ist durch Schwankungen geprägt, die insbesondere durch Veranstaltungen mit mehrjährigem Veranstaltungsturnus durch Zu- und Abgänge bei den selbst akquirierten Veranstaltungen verursacht werden. Insgesamt ist zu erwarten, dass die Gesellschaft künftig nur langsam spürbare Gewinne erwirtschaften kann. Die Gesellschaft ist aus eigener Wirtschaftskraft derzeit nicht überlebensfähig. Das Überleben hängt derzeit von Zuzahlungen der Gesellschafter ab. Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH (ASMV) 77 Bilanzdaten Bilanzdaten (€) zum 31.12. Anlagevermögen davon Immaterielles Vermögen Sachanlagen Finanzanlagen Geleist. Anzahl. u. Anlagen im Bau Umlaufvermögen davon Vorräte Forderungen u. sonst. Vermögen liquide Mittel Aktiver RAP 0 411.865 936.538 28.850 0% 0 -141.629 82.938 14.361 99% 0 553.495 853.601 14.489 0% 31.663 36.377.678 30.600 0 1.348.404 4% -7.443 -1.057.087 0 -9.500 -58.692 -4% 39.106 37.434.766 30.600 9.500 1.407.095 4% Aktiva 2009 36.439.941 in % 96% 2009 zu 2008 -1.074.030 in % -3% 2008 37.513.971 in % 96% Bilanzsumme Bilanzdaten (€) zum 31.12. Eigenkapital davon Gezeichnetes Kapital Rücklagen Gewinn-/Verlustvortrag Bilanzgewinn/-verlust SOP für Inv.-Zuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten davon Verb. < 1 Jahr Verb. > 1 Jahr Passiver RAP 37.817.195 Passiva 2009 9.389.812 1.292.699 24.716.699 -15.853.749 -765.837 100% -1.118.360 -3% 38.935.555 100% in % 25% 2009 zu 2008 -76.676 0 689.161 -1.805.580 1.039.743 in % -1% 2008 9.466.487 1.292.699 24.027.538 -14.048.169 -1.805.580 in % 24% 13.582.655 228.627 14.616.102 ~ 6.056.000 ~ 8.561.000 0 36% 1% 39% -428.763 82.005 -693.677 -3% 56% -5% 14.011.418 146.621 15.309.779 ~ 5.879.000 ~ 9.431.000 36% 0% 39% 0% -1.250 -100% 1.250 0% Bilanzsumme 37.817.195 100% -1.118.360 -3% 38.935.555 100% 78 Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH (ASMV) Gewinn- und Verlustrechnung GuV - Daten (€) 2009 Umsatz Bestandsveränd. & aktv. Eigenl. Sonstige betriebl. Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuererstattungen Steuern Jahresergebnis Gewinn-/Verlustvortrag Einst. in die vertragl. Rücklage Bilanzgewinn/-verlust -685.142 0 0 80.695 -765.837 -15.853.750 0 -16.619.587 -456.224 -1.513.263 0 17.296 1.039.743 -1.805.580 0 -765.837 5% -58% 199% -228.917 1.513.263 0 63.399 -1.805.580 -14.048.170 0 -15.853.750 2.871.210 0 595.597 3.466.806 738.218 288.023 1.299.910 1.375.206 -234.551 4.725 455.316 2009 zu 2008 -287.860 0 -68.014 -355.875 11.730 270.698 -38.657 -119.659 -479.988 -13.299 -37.062 -196% -9% in % 2008 3.159.070 0 663.611 3.822.681 726.488 17.325 1.338.567 1.494.865 245.437 18.024 492.378 Der Verlustausgleich erfolgt durch eine entsprechende Einstellung in die Rücklage im Folgejahr. Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH (ASMV) 79 Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (€) 2009 Cash Flow (aus dem operativen Bereich) Investitionen 318.000 235.421 -499.200 220.146 -61% 1441% 817.200 15.275 2009 zu 2008 in % 2008 Investitionsquote (Gesamtinv. zu Gesamtanschaffungswert des AV) Anzahl Mitarbeiter (im Jahresdurchschnitt) Leistungskennzahlen 2009 Veranstaltungen gesamt davon: AFAG Veranstaltungen Fremdveranstaltungen eigene Veranstaltungen 3 37 0 -2 -14 0 -40% -27% 0% 5 51 0 40 2009 zu 2008 -16 in % -29% 2008 56 11 0 0,4% 0,0% Belegungstage gesamt davon: AFAG Veranstaltungen Fremdveranstaltungen eigene Veranstaltungen Auslastung in % 277 43 234 0 75,89% 49 -18 234 -167 21% -30% 100% -100% 228 61 0 167 62,47% 80 Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH (ASMV) Veranstaltungen 1996 bis 2009 70 60 50 40 30 20 10 0 1996 1998 2000 AFAG 2002 2004 2006 2008 eigene Veranst. + Fremdveranst. Belegungstage 1993 bis 2009 350 300 250 200 150 100 eigene Veranstaltungen + Fremdveranstaltungen 50 0 1993 1995 AFAG 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH (ASMV) 81 82 Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH (ASMV) IT-Gründerzentrum GmbH Sitz und Anschrift des Unternehmens IT-Gründerzentrum GmbH Werner-von-Siemens-Straße 6 86159 Augsburg Tel.: 0821 450433-0 Fax: 0821 450433-109 E-Mail: info@aiti-park.de Internet: www.aiti-park.de Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Unterstützung der Existenzgründung und die Förderung von jungen innovativen Unternehmen aus dem Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie durch die Betriebsführung des IT-Gründerzentrums und die Betreuung der Mieter darin, sowie die Förderung des Wirtschaftsraums Augsburg durch die Betriebsführung des IT-Gründerzentrums. Gesellschafter Anteil Stadt Augsburg: Landkreis Augsburg KIT’ Schwaben e.V. Landkreis Aichach-Friedberg Tefen AG Herr Bernhard Hannemann S & P GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 30 % 30 % 12 % 10 % 8% 5% 5% Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat: Andreas Bubmann Stadtrat und Wirtschaftsreferent Vorsitzender 1. Bürgermeister Hansjörg Durz Kreisrat Stellvertretender Vorsitzender IT-Gründerzentrum GmbH (aiti-park) 83 Geschäftsführung: Stefan Schimpfle Diplom-Kaufmann An Geschäftsführergehältern incl. Dienst-Kfz wurden 94.484,50 € (2009) aufgewandt. Stammkapital Das Stammkapital beträgt 25.000 €. Beteiligung an anderen Unternehmen (keine) Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2009 Der aiti-Park, der von der IT-Gründerzentrum GmbH betrieben wird, hat sich als Kompetenzzentrum und Branchentreffpunkt für Gründer und junge Unternehmen aus den Bereichen Software, Medien, Informations- und Kommunikationstechnologie sowie für ITEntscheider und -Anwender etabliert. Dies gewährleistet das Zentrum durch die Vermietung flexibler Büroeinheiten inklusive technischer Ausstattung, Beratungs- und Serviceleistungen, Qualifizierungsangeboten mit Seminaren, Gründer-, Unternehmerabenden und Workshops sowie der Vermittlung von Kontakten. Der aiti-Park ist im Regierungsbezirk Schwaben das einzige Technologie- und Gründerzentrum mit Ausrichtung auf die ITK-Branche. Im Freistaat Bayern gibt es weitere Zentren mit Fokus auf die ITK-Branche in Garching und Regensburg. Und auch in Bayerisch-Schwaben existieren Zentren wie das egz in Memmingen, das Cometa in Kempten oder das Innova in Kaufbeuren, welche branchenübergreifend agieren. Im letzten Jahr hat der aiti-Park die Zusammenarbeit mit diesen Zentren ausgebaut und im Rahmen der IT-Offensive dort zahlreiche Kooperationsveranstaltungen organisiert. Diese Kooperation mit den Gründerzentren in der Region Bayerisch-Schwaben wird auch in 2010 weitergeführt. Das Jahr 2009 war von der Finanz- und Wirtschaftskrise überschattet, die in der Jahresmitte ihren Höhepunkt erreicht hatte. Dies hat sich auch im Investitionsklima bemerkbar gemacht. Ab dem dritten Quartal 2009 begann sich die Lage wieder zu stabilisieren. Diese negative Entwicklung hatte zwar Einfluss auf die Anzahl der Mietanfragen, allerdings nicht auf die Auslastungsquote 2009. Diese betrug im Jahresdurchschnitt 98 Prozent (2008: 99 Prozent). Die IT-Gründerzentrum GmbH konnte den Umsatz aus der laufenden Geschäftstätigkeit (ohne öffentliche und private Zuschüsse) gegenüber dem Vorjahr um 6,8 Prozent von EUR 353.781,70 auf EUR 377.892,30 steigern. Die Umsätze aus der Vermietungstätigkeit konnten mit einer Steigerungsrate von 10,2 Prozent um EUR 28.547,79 auf EUR 308.747,04 erhöht werden. Die Umsätze im Veranstaltungsbereich gingen um 13,0 Prozent bzw. EUR 1.522,78 auf EUR 10.190,48 zurück. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beziffert sich auf EUR 83,68 (Vorjahr: EUR -156,41). Das Nachsteuerergebnis beträgt EUR -52,44 (Vorjahr: EUR -311,46). Im Berichtsjahr 2009 bestanden über 270 feste Arbeitsplätze bei den im aiti-Park betreuten Unternehmen. 84 IT-Gründerzentrum GmbH (aiti-park) Die IT-Gründerzentrum GmbH ist ein Private Public Partnership (PPP) und finanziert sich aus öffentlichen Fördergeldern sowie öffentlichen und privaten Zuschüssen. Im Rahmen der IT-Offensive Bayerisch-Schwaben erfolgt eine Förderung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bis Ende 2011. Trotz der scheinbar geregelten Mittelzusagen ist eine anteilige Auszahlung aufgrund von Haushaltssperren oder ein Ausbleiben der Auszahlungen nicht auszuschließen. Zudem besteht bei einzelnen Förderprojekten bis zur Vorlage der Verwendungsnachweise und deren Prüfung grundsätzlich das Risiko, dass gegen förderrechtliche Voraussetzungen verstoßen wird und Zuwendungsbescheide widerrufen werden. Obwohl die laufenden SponsoringVereinbarungen bis 31.12.2011 gültig sind, hat die Geschäftsführung bereits erste Neuverhandlungen aufgenommen. Die Sicherstellung der Gesamtfinanzierung der Gesellschaft über das Jahr 2011 hinaus, wird zum Schwerpunkt der Aktivitäten des Geschäftsführers ab dem vierten Quartal 2010. Planungsrisiken bestehen naturgemäß in der Umsatzvorhersage, der Abschätzung von Wertberichten und in Forderungsausfällen. Unter Berücksichtigung aller bekannten Tatsachen und Umstände liegen derzeit keine Risiken vor, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten. IT-Gründerzentrum GmbH (aiti-park) 85 Bilanzdaten Bilanzdaten (€) zum 31.12. Anlagevermögen davon Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen davon Vorräte Forderungen, sonst. Verm.gegenstände liquide Mittel Aktiver RAP 0 176.580 1.508 2.879 1% 0 -58.123 -16.814 -176 -6% 0 234.704 18.322 3.055 1% 5.869 13.582 0 178.088 89% 2.863 841 0 -74.937 -30% 3.006 12.741 0 253.026 93% Aktiva 2009 19.451 in % 10% 2009 zu 2008 3.704 in % 24% 2008 15.747 in % 6% Bilanzsumme Bilanzdaten (€) zum 31.12. Eigenkapital davon Gezeichnetes Kapital Gewinn-/Verlustvortrag Bilanzgewinn/-verlust SoPo mit Rücklageanteil Rückstellungen davon Steuerrückstellungen Sonstige Rückstellungen Verbindlichkeiten davon Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP 200.418 Passiva 2009 19.625 25.000 -5.322 -52 0 66.615 0 66.615 57.012 0 57.012 57.166 100% -71.409 -26% 271.828 100% in % 10% 2009 zu 2008 -52 0 -311 259 in % 0% 2008 19.678 25.000 -5.011 -311 in % 7% 0% 33% 0 18.150 0 18.150 0% 37% 0 48.466 0 48.466 0% 18% 28% -98.598 0 -98.598 -63% 155.610 0 155.610 57% 29% 9.092 100% 48.074 18% Bilanzsumme 200.418 100% -71.409 -26% 271.828 100% 86 IT-Gründerzentrum GmbH (aiti-park) Gewinn- und Verlustrechnung GuV - Daten (€) 2009 Umsatz Bestandsveränd. u. aktiv. Eigenl. Sonstige betriebl. Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Zinsergebnis Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit a. o. Aufwand / a. o. Erträge Steuern Jahresergebnis Gewinn-/Verlustvortrag Bilanzgewinn/-verlust 84 0 136 -52 0 -52 240 0 -19 259 0 259 -83% -83% -154% -156 0 155 -311 0 -311 644.397 0 6.614 651.012 532 169.554 7.054 474.125 -253 336 2009 zu 2008 71.260 0 -17.610 53.650 -580 17.088 4.306 30.379 2.456 -2.216 -91% 9% in % 2008 573.137 0 24.225 597.362 1.112 152.466 2.748 443.746 -2.709 2.553 Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (€) 2009 Cash Flow (Jahreserg. + AfA + Veränderung der langfr. Rückst.) Investitionen 7.001 19.153 4.565 13.203 -187% 222% 2.436 5.950 2009 zu 2008 in % 2008 Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfangs bestand des AV) Anzahl Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 39% 13% 3 1 50% 2 IT-Gründerzentrum GmbH (aiti-park) 87 88 IT-Gründerzentrum GmbH (aiti-park) Kreissparkasse Augsburg Sitz und Anschrift des Unternehmens Kreissparkasse Augsburg Martin-Luther-Platz 5 86150 Augsburg (Laut Satzung hat die Sparkasse ihren Sitz in Augsburg und Schwabmünchen.) Tel.: 0821 3251-0 Fax: 0821 3251-1461 E-Mail: info@kreissparkasse-augsburg.de Internet: www.kreissparkasse-augsburg.de Gegenstand des Unternehmens Die Kreissparkasse Augsburg ist ein kommunales Wirtschaftsunternehmen mit der Aufgabe, die örtliche Versorgung mit Finanzdienstleistungen nach Maßgabe der Sparkassenordnung sicherzustellen. Die Sparkasse unterhält zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben die erforderlichen Geschäftsstellen und Niederlassungen in ihrem Geschäftsbezirk und unterstützt die Mitglieder ihrer kommunalen Trägerkörperschaft als Hausbank in der Erfüllung ihrer kommunalen Aufgaben. Träger Der Träger der Kreissparkasse ist der Sparkassenzweckverband Landkreis Augsburg und Stadt Schwabmünchen, in welchem der Landkreis Augsburg Mitglied ist. Organe des Unternehmens Verwaltungsrat: Martin Sailer Landrat Vorsitzender Lorenz Müller 1. Bürgermeister Stellv. Vorsitzender Max Strehle, MdL Stellvertreter des Landrats Stellv. Vorsitzender für den Landkreis Augsburg sind im Verwaltungsrat weiter vertreten: Dr. Markus Brem Kreisrat Kreissparkasse Augsburg 89 1. Bürgermeister Hansjörg Durz Kreisrat Dipl.-Ing. Markus Ferber, MdEP Kreisrat Heinz Liebert Kreisrat Vorstand: Sparkassendirektor Richard Fank Vorstandsvorsitzender Sparkassendirektor Horst Schönfeld Sparkassendirektor Manfred Stöckl Die Gesamtbezüge des Vorstands betrugen 866 T€ (2009), Aufwandsentschädigungen der Mitglieder des Verwaltungsrats 74 T€ (2009). die Stammkapital Ein Dotationskapital des Gewährträgers wurde nicht erbracht. Das Eigenkapital der Sparkasse besteht jedoch aus einer Sicherheitsrücklage, welche ohne Bilanzgewinn zum 31.12.2009 beträgt. 130.116.844,45 € Beteiligungen an anderen Unternehmen Anteil Beteiligungen: Sparkassenverband Bayern, München Sparkassen-Immobilien-Vermittlungs-GmbH & Co. KG, München Grundstücks- und Wohnungsbaugesellschaft Neusäß mbH, Neusäß Gesellschaft für Wohnungsbau und Gewerbeansiedlung der Stadt Königsbrunn mbH, Königsbrunn Grundverkehrs- und Wohnungsbau Augsburg – Hessenbachstraße GmbH & Co. KG, Neusäß IZB Soft Verwaltungs- GmbH & Co. KG, München Bayern-Card-Services Beteiligungs-GmbH & Co. KG, München Grundstücks- und Wohnungsbau- Augsburg Beteiligungsgesellschaft mbH, Augsburg - Gründung in 1999 (verbundenes Unternehmen, 100%) - 2009: Abtretung von 50 % des Geschäftsanteils an die Infrabau GmbH Gesellschaft für schlüsselfertiges Bauen, Friedberg 90 Kreissparkasse Augsburg 1,53 % 1,56 % 40,00 % 1,97 % 50,00 % 1,70 % 1,53 % 50,00 % Startkapital-Fonds Augsburg GmbH, Augsburg Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH, Augsburg S-Partner Kapital AG, München Versicherungsbeteiligungsverwaltungs-Gesellschaft bayerischer und rheinland-pfälzischer Sparkassen mbH, München Versicherungsbeteiligungsgesellschaft bayerischer und rheinland-pfälzischer Sparkassen mbH & Co. KG, München Deutsche Sparkassen Leasing AG & Co. KG, Bad Homburg S-International Business GmbH + Co.KG, Augsburg 10,00 % 11,10 % 7,24 % 1,38 % 1,38 % 0,22 % 20,69 % Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2009 Mit Ablauf des 31.08.1998 fusionierte die Kreis- und Stadtsparkasse Schwabmünchen (übertragendes Institut) und die Kreissparkasse Augsburg (übernehmendes Institut). Die Kreissparkasse Augsburg ist dabei eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts. Träger der Kreissparkasse Augsburg ist der Sparkassenzweckverband Landkreis Augsburg und Stadt Schwabmünchen, dessen Mitglieder der Landkreis Augsburg und die Stadt Schwabmünchen sind. Im Fusionsvertrag wurde hierzu u. a. vereinbart, dass die Sparkasse einen Doppelsitz in den Städten Augsburg und Schwabmünchen hat. Im Berichtsjahr 2009 stieg die Bilanzsumme um 1,18 % auf 2.699.700 T€ an. Die Bestände im Einlagegeschäft (Verbindlichkeiten gegenüber Kunden, Verbriefte Verbindlichkeiten, Treuhandverbindlichkeiten, Sonstige Verbindlichkeiten und Nachrangige Verbindlichkeiten) erhöhten sich um 1,73 % auf 2.273.086 T€. Wachstumsträger war dabei hauptsächlich der Anstieg bei den Spareinlagen. Der Bestand der Ausleihungen an Kunden lag mit 1.955.615 T€ um 6,24 % über dem Vorjahreswert. Zuwächse konnten insbesondere im langfristigen Wohnungsbaugeschäft mit Privatkunden und zum größeren Teil im gewerblichen Kreditgeschäft erzielt werden. Der Bestand an Eigenanlagen der Sparkasse ging um 10,77 % auf 211.175 T€ zurück. Die Forderungen an Kreditinstitute verringerten sich um 11,77 % auf 380.058 T€. Diese Entwicklung korrespondiert ebenso wie jene der Eigenanlagen, mit den Zuwächsen bei den Ausleihungen an Kunden. Die aus Liquiditäts- und Rentabilitätsgesichtspunkten bei Kreditinstituten unterhaltenen Guthaben sind kurzfristig verfügbar. Der unter den Beteiligungen ausgewiesene Anteilsbesitz der Sparkasse hat sich im Berichtsjahr um 215 T€ auf 17.364 T€ erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten nahmen um 8,20 % auf 247.018 T€ ab. Der Rückgang resultiert hauptsächlich aus täglich fälligen Geldern und fälligen langfristigen Refinanzierungsmitteln. Die Einnahmen aus dem Wertpapiergeschäft mit Kunden konnten gegenüber dem Vorjahr um 10% gesteigert werden und auch das Neugeschäft im Leasinggeschäft erhöhte sich gegenüber 2008 deutlich. Das Neugeschäft aus der Vermittlung von Versicherungsund Bausparverträgen sowie von Immobilien bewegte sich auf dem Niveau des Vorjahres. Im Vergleich mit den bayerischen Sparkassen konnten durchwegs überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt werden. Kreissparkasse Augsburg 91 Im Geschäftsjahr 2009 wurde wieder in verschiedene Maßnahmen im Filialbereich, das Kundenzentrum am Martin-Luther-Platz in Augsburg sowie in den Ausbau und die Optimierung der Informationstechnik investiert. Die Gesamtsumme belief sich dabei auf rund 4,5 Mio. €. Vor dem Hintergrund des starken regionalen Wettbewerbs haben sich die Geschäfte der Sparkasse zufrieden stellend entwickelt bzw. konnten die Ergebnisse weitgehend auf Vorjahresniveau gehalten werden. Die Erwartungen haben sich in weiten Teilen erfüllt, im Kreditgeschäft mit Kunden wurden diese deutlich übertroffen. Bilanzdaten Bilanzdaten (T€) zum 31.12. Barreserve Schuldtitel und Wechsel Forderungen an Kreditinstitute Forderungen an Kunden davon Realkredite Kommunalkredite 1.092.044 88.521 31.598 -14.465 1.060.446 102.986 Aktiva 2009 62.023 0 380.058 1.955.615 in % 2% 0% 14% 72% 2009 zu 2008 -4.611 0 -50.713 114.943 in % -7% 0% -12% 6% 2008 66.634 0 430.770 1.840.672 in % 2% 0% 16% 69% Schuldverschreibungen und festverzinsliche Wertpapiere Sonstige Aktiva Imm. Anlagewerte Sachanlagen Sonstige Vermögensgegenstände Aktiver RAP 211.175 17.709 1.571 32.549 8% 1% 0% 1% -25.488 142 -43 -111 -11% 1% -3% 0% 236.663 17.567 1.614 32.660 9% 1% 0% 1% 35.792 3.209 1% 0% -897 -1.613 -2% -33% 36.688 4.822 1% 0% Bilanzsumme 2.699.700 100% 31.609 1% 2.668.091 100% 92 Kreissparkasse Augsburg Bilanzdaten (T€) zum 31.12. Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten Verbindlichkeiten ggü. Kunden davon Spareinlagen andere Einlagen Verbriefte Verbindlichkeiten Passiva 2009 in % 2009 zu 2008 in % 2008 in % 247.018 2.045.606 1.057.477 988.129 111.675 9% 76% -22.074 194.410 296.350 -101.940 -8% 11% 269.091 1.851.197 761.127 1.090.070 10% 69% 4% -164.127 -60% 275.802 10% Treuhand-, sonst. und nachrangige Verbindlichkeiten 115.805 4% 8.289 8% 107.516 4% Sonderposten mit Rücklagenanteil Sonstige Passiva Passiver RAP Rückstellungen 863 645 2.590 31.022 0% 0% 0% 1% 156 -163 46 4.764 22% -20% 2% 18% 707 808 2.545 26.259 0% 0% 0% 1% Fonds für allgemeine Bankrisiken Eigenkapital davon gezeichnetes Kapital Rücklagen Bilanzgewinn 13.000 131.476 0 130.117 1.359 0% 5% 8.500 1.809 189% 1% 4.500 129.667 0 0% 5% 1.710 100 128.407 1.260 Bilanzsumme 2.699.700 100% 31.609 1% 2.668.091 100% Kreissparkasse Augsburg 93 Gewinn- und Verlustrechnung GuV - Daten (T€) 2009 Zinserträge Zinsaufwendungen 111.937 49.996 61.941 Erträge aus Aktien, Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen Erträge aus Gewinngemeinschaften Provisionserträge (abzgl. Provisionsaufwand) Nettoertrag aus Finanzgeschäften Sonstige betriebliche Erträge Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil 2009 zu 2008 -13.516 -21.304 7.788 in % -11% -30% 14% 2008 125.453 71.300 54.153 275 0 17.184 0 3.781 -824 0 -562 -190 -1.247 -75% 0% -3% -100% -25% 1.099 0 17.746 190 5.028 0 83.181 0 4.964 -348 -645 0% 6% -1% -4% 0 78.217 33.507 16.844 Personalaufwand andere Verwaltungsaufwendungen Abschreibungen auf immaterielle Anlagewerte und Anlagevermögen Sonstige betriebliche Aufwendungen 33.159 16.199 2.802 2.370 -461 -1.326 -14% -36% 3.263 3.696 Abschr. auf Forderungen, Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken Abschr. auf Beteiligungen, Anteile an verb. Unternehmen Zuschr. zu Beteiligungen, Anteile verbundener Unternehmen Aufwendungen aus Verlustübernahme Einstellung in SoPo mit Rücklageanteil Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit außerordentliche Erträge außerordentliche Aufwendungen Steuern vom Einkommen und Ertrag sonstige Steuern Jahresergebnis Gewinn-/Verlustvortrag Einst. in die vertragliche Rücklage Bilanzgewinn/-verlust 9.873 8.500 4.212 6.500 74% 325% 5.661 2.000 4 -7.711 -100% 7.716 0 0 156 10.118 0 0 8.206 102 1.809 0 450 1.359 0 -79 -551 5.373 0 0 4.816 8 550 0 0 100 0% -100% -78% 113% 0% 0% 142% 9% 44% 0% 100% 8% 0 79 707 4.744 0 0 3.391 94 1.260 0 0 1.260 94 Kreissparkasse Augsburg Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (T€) 2009 Cash Flow (Jahreserg. + AfA + Veränd. Rückst. - Auflösung Sonderposten) Investitionen 2.554 -581 -19% 3.135 4.857 -7.127 -59% 11.984 2009 zu 2008 in % 2008 Investitionsquote (Gesamtinv. zu Gesamtanschaffungswert des AV) Anzahl Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 703 -17 -2% 720 7,8% 0 -14% 9,1% Geschäftsentwicklung [in Mio. €] 3.000 2.500 2.000 1.500 1.000 500 0 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 Ausleihungen an Kunden Einlagen aus dem Kundengeschäft Bilanzsumme Kreissparkasse Augsburg 95 96 Kreissparkasse Augsburg Regio Augsburg Tourismus GmbH Sitz und Anschrift des Unternehmens Regio Augsburg Tourismus GmbH Schießgrabenstraße 14 86150 Augsburg Tel.: 0821 50207-0 Fax: 0821 50207-45 E-Mail: tourismus@regio-augsburg.de Internet: www.regio-augsburg.de Gegenstand des Unternehmens Zweck des Unternehmens ist die Förderung der Wirtschaft, des Tourismus, die Durchführung von Tagungen, Messen und Veranstaltungen in der Stadt und in der Region Augsburg. Dazu gehören insbesondere das Standortmarketing, die Standort- und die regionale und überregionale Werbung sowie die Förderung, Koordination und Organisation der Zusammenarbeit auf diesem Gebiet mit anderen Organisationen. Gesellschafter Anteil Verkehrsverein Region Augsburg e.V. 100 % Der Landkreis Augsburg ist über seine Mitgliedschaft beim Verkehrsverein Region Augsburg e.V. mittelbar an der Regio Tourismus Augsburg GmbH beteiligt. Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Beirat: Dr. Kurt Gribl Oberbürgermeister 1. Vorsitzender Johannes Hintersberger, MdL Stellvertretender Vorsitzender für den Landkreis Augsburg ist im Beirat vertreten: Martin Sailer Landrat Geschäftsführung: Tourismusdirektor Götz Beck Die Angabe der Gesamtbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Regio Augsburg Tourismus GmbH 97 Stammkapital Das Stammkapital beträgt 100.000 €. Beteiligungen an anderen Unternehmen - keine - Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2009 Die Regio Augsburg Tourismus GmbH wickelt im Auftrag des Verkehrsvereins Region Augsburg e.V. das operative Tourismusgeschäft ab. Mitglieder des Verkehrsvereins sind u. a. die Stadt Augsburg, die Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg sowie unterschiedliche Leistungsträger die von einer positiven Entwicklung im Tourismus profitieren. Dabei werden unter dem Oberbegriff ‚Tourismus’ folgende Bereiche verstanden: Messe-, Tagungs- und Kongresswesen Geschäftsverkehr Städtetourismus Urlaub Tagestourismus Im Jahr 2009 konnte bei den Ankunfts- und Übernachtungszahlen in der Stadt Augsburg und in den Nachbarlandkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg fast wieder das Ergebnis von 2008 erreicht werden. 591.400 Ankünfte bedeuten einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 0,9 %. 1.048.227 Übernachtungen entsprechen 2,99 % weniger. 380.817 381.330 393.591 Gästeankünfte und Übernachtungen im Landkreis Augsburg 369.832 363.155 369.681 358.392 264.523 296.088 334.143 344.712 367.821 376.103 211.582 257.074 253.378 192.123 191.419 188.545 1995 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 Gästeankünfte Übernachtungen 98 126.406 126.364 137.609 155.796 Regio Augsburg Tourismus GmbH 178.459 183.730 200.291 205.489 206.181 210.097 218.323 Die Bilanz der Regio Augsburg Tourismus GmbH sowie die dazugehörige Gewinnund Verlustrechnung wurde für den Zeitraum 01.01.2009 – 31.12.2009 erstellt. In der Bilanz der Regio Augsburg Tourismus GmbH wird ein Gewinn in Höhe von 2.806,24 € (Vorjahr: 35.144,25 €) ausgewiesen. Bei den Umsatzerlösen wurden 557.102,97 € erwirtschaftet. Diese Umsatzerlöse beinhalten unter anderem Provisionen für Zimmervermittlung und Stadtführungen, Gruppengeschäfte, Anzeigenverkäufe, Eintrittsgelder des Mozarthauses sowie Buch- und Souvenirverkäufe. Die sonstigen betrieblichen Erträge von 1.415.024,77 € sind im Wesentlichen die Betriebskostenzuschüsse des Verkehrsvereins Augsburg e. V., die vorrangig von der Stadt Augsburg, vom Landkreis Augsburg und vom Landkreis AichachFriedberg getragen werden, sowie den Mitgliedsbeiträgen aller anderen Mitglieder. Die Regio Augsburg beschäftigt zwölf Vollzeitkräfte (zwei Vollzeitstellen sind im Mozarthaus), sechs Teilzeitkräfte und eine Auszubildende. Saisonal bedingt werden nach Bedarf Aushilfen beschäftigt. Der Personalaufwand in Höhe von 751.125,54 € war aufgrund von tariflichen Gehaltserhöhungen, Mehrkosten Lohnaufwand für Management der Kongresshalle sowie Rückstellung ATZ entsprechend höher als im Jahre 2008. Der sonstige Betriebsaufwand in Höhe von 1.034.687,90 € ist gegenüber dem Jahre 2008 (727.593,06 €) bedingt durch große Projekte (u. a. 550 Jahre Fuggerjubiläum) gestiegen. Regio Augsburg Tourismus GmbH 99 Bilanzdaten Bilanzdaten (€) zum 31.12. Anlagevermögen davon Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen davon Vorräte Forderungen sonstige Vermögensgegenstände liquide Mittel Aktiver RAP Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 17.768 17.844 47.365 67.727 9.959 3% -5.631 -14.987 43.398 29.236 -708 -7% 23.399 32.831 3.967 38.491 10.668 4% 10.468 136.848 0 150.704 49% -3.079 -11.524 0 52.017 53% 13.547 148.372 0 98.687 36% Aktiva 2009 147.316 in % 48% 2009 zu 2008 -14.603 in % -9% 2008 161.919 in % 60% 0 0 Bilanzsumme Bilanzdaten (€) zum 31.12. Eigenkapital davon Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Gewinn-/Verlustvortrag Jahresergebnis Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen Rückstellungen Verbindlichkeiten davon Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP 307.979 Passiva 2009 47.369 100.000 0 0 -55.438 2.806 100% 36.705 14% 271.274 100% in % 15% 2009 zu 2008 2.806 0 0 0 35.144 -32.338 in % 6% 2008 44.562 100.000 0 0 -90.582 35.144 in % 16% 135.770 33.250 91.591 0 91.591 0 44% 11% 30% 30.113 5.430 18.356 0 18.356 29% 20% 25% 105.657 27.820 73.235 0 73.235 39% 10% 27% 0% -20.000 -100% 20.000 7% Bilanzsumme 307.979 100% 36.705 14% 271.274 100% 100 Regio Augsburg Tourismus GmbH Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Daten (€) 2009 Umsatz Betriebskostenzuschuss lt. Rechnungsabschluss Verkehrsverein Sonstige Erträge Gesamtleistung Sachaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwend./Werbung Betriebliches Ergebnis sonstige Zinsen und ä. Erträge Zinsen und ähnlicher Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Außerordentlicher Ertrag Steuern Jahresergebnis Gewinnvortrag aus Vorjahr Entn./Einst. aus/in Gewinn-Rücklage Bilanzgewinn/-verlust 2.872 0 0 66 2.806 0 0 2.806 -31.613 0 0 725 -32.338 0 0 -32.338 92% 92% 92% 34.485 0 0 -659 35.144 0 0 35.144 557.103 1.187.000 228.025 1.972.128 141.432 751.126 41.404 1.034.688 3.478 34 640 2009 zu 2008 133.137 157.000 71.429 361.566 12.720 71.982 1.013 307.095 -31.244 0 273 90% 22% in % 2008 423.966 1.030.000 156.596 1.610.562 128.712 679.143 40.391 727.593 34.722 130 368 Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (€) 2009 Cash Flow (Jahreserg.+AfA+ Einst. lfr. Rückst.) Investitionen 26.806 14.606 120% 12.200 44.211 2009 zu 2008 in % 2008 75.536 -31.325 -159% Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand des AV) Anzahl Mitarbeiter jeweils zum 31.12. 7% 3% 19 1 6% 18 Regio Augsburg Tourismus GmbH 101 102 Regio Augsburg Tourismus GmbH Regio Augsburg Wirtschaft GmbH Sitz und Anschrift des Unternehmens Regio Augsburg Wirtschaft GmbH Karlstr. 2 86150 Augsburg Tel.: 0821 45010-210 Fax: 0821 45010-111 E-Mail: willkommen@region-A3.com Internet: www.region-a3.com Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Verbesserung der wirtschaftlichen Struktur des Wirtschaftsraums Augsburg durch a) Regionalmarketing (nach innen wie insbesondere nach außen) durch die Kommunikation der Standortfaktoren und der Kompetenzfelder des Wirtschaftsraums Augsburg; b) Regionalmanagement, d. h. das Identifizieren, das Initiieren und das fallweise Umsetzten von Projekten, die für die wirtschaftliche Zukunft des Wirtschaftsraums Augsburg von besonderer regionaler Bedeutung sind, sowie die Förderung der regionalen Identität. Gesellschafter Anteil Stadt Augsburg Landkreis Augsburg Landkreis Aichach-Friedberg 50 % 30 % 20 % Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat: Martin Sailer Landrat Vorsitzender Dr. Walter Eschle Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse Augsburg stellv. Vorsitzender für den Landkreis Augsburg sind im Aufsichtsrat vertreten: Franz Neher Kreisrat Regio Augsburg Wirtschaft GmbH 103 Bernhard Hannemann Kreisrat Beirat Geschäftsführung: Dipl.-Geogr. Andreas Thiel Die Gesamtbezüge des Geschäftsführers betrugen im Jahr 2009 47.562,00 €. Diese setzen sich aus dem Festgehalt und der PKW-Nutzung zusammen. Stammkapital Das Stammkapital beträgt 25.000 €. Beteiligungen an anderen Unternehmen - keine - Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2009 Die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH wurde am 08.06.2009 gegründet. Mit Wirkung zum 01.07.2009 nahm die Gesellschaft ihre operative Tätigkeit auf, welche insbesondere projektbezogene Tätigkeiten in den Geschäftsbereichen Regionalmarketing und Regionalmanagement, den beiden Geschäftsfeldern der Gesellschaft, beinhaltet. Die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH übernahm mit Wirkung zum 01.07.2009 sämtliches Personal der Augsburg GmbH, das zuvor in den Bereichen Regionalmanagement, Regionalmarketing inkl. des Förderprojektes TEA-Technologietransfer beschäftigt war. Dazu wurde von den beiden betroffenen Unternehmen ein entsprechender Personalüberleitungsvertrag geschlossen. In diesem Zusammenhang übernahm die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH auch die wesentlichen zuvor bei der Augsburg GmbH durch dasselbe Personal genutzten Betriebsmittel. Das bis zum 30.06.2009 als Projekt bei der Augsburg GmbH angesiedelte Standortmarketing A3 wurde dort durch den Ablauf der entsprechenden Kooperationsvereinbarung beendet und seit 01.07.2009 als Geschäftsfeld bei der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH weitergeführt. Außerdem führt die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH seit 01.07.2009 das vom Freistaat Bayern geförderte Projekt „Regionalmanagement im Wirtschaftsraum Augsburg“ durch. Auf der Basis eines sogenannten Integrierten Handlungskonzeptes – erarbeitet in den Jahren 2008 und 2009 – werden hier insbesondere Tätigkeiten im Bereich Koordinierung, Projektmanagement, Fördermittelbeantragung u.a.m. durchgeführt. Dieses Projekt unterliegt, genauso wie das ESF-geförderte Projekt TEA, einer 50%igen öffentlichen Förderung. Das jährliche Volumen der Zuschüsse des Freistaates Bayern beträgt dabei rund 100.000 €. Die Bilanz der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH sowie die dazugehörige Gewinn- und Verlustrechnung wurde für den Zeitraum 29.06.2009 – 31.12.2009 erstellt. In der Bilanz der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH wird ein Gewinn in Höhe von 8.247,47 € ausgewiesen. Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH kann zum Bilanzstichtag 31.12.2009 insgesamt als positiv eingeschätzt werden, wobei die Finanzierung der Aktivitäten der Gesellschaft sehr stark an Gesellschafterzuschüssen (2009: 209.000 €) hängt. Über die Höhe der Zuschüsse – Grundlage hierfür bildet ein beschlossener Businessplan bis ins Jahr 2013 – entscheiden die Gesellschafter jährlich neu. 104 Regio Augsburg Wirtschaft GmbH Bilanzdaten Bilanzdaten (€) zum 31.12. Anlagevermögen davon Immaterielles Vermögen Sachanlagen Umlaufvermögen davon Forderungen sonstige Vermögensgegenstände liquide Mittel Aktiver RAP 6.608 67.131 86.399 386 0% 6.608 67.131 61.399 386 100% 0 0 25.000 0 0% 1.296 28.755 160.138 84% 1.296 28.755 135.138 541% 0 0 25.000 100% Aktiva 2009 30.051 in % 16% 2009 zu EB 30.051 in % 100% EB 29.06.2009 0 in % 0% Bilanzsumme Bilanzdaten (€) zum 31.12. Eigenkapital davon Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Jahresergebnis Rückstellungen Verbindlichkeiten davon Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP 190.575 Passiva 2009 83.247 25.000 50.000 8.247 22.820 84.508 0 84.508 0 100% 165.575 662% 25.000 100% in % 44% 2009 zu EB 58.247 0 50.000 8.247 in % 233% EB 29.06.2009 25.000 25.000 0 0 in % 100% 12% 44% 22.820 84.508 0 84.508 100% 100% 0 0 0 0 0% 0% 0% 0 0% 0 0% Bilanzsumme 190.575 100% 165.575 662% 25.000 100% Regio Augsburg Wirtschaft GmbH 105 Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Daten (€) 29.06.2009 31.12.2009 Umsatzerlöse Sonstige Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonst. betriebl. Aufwendung. Betriebliches Ergebnis sonstige Zinsen und ä. Erträge Zinsen und ähnlicher Aufwand 245.346 368.351 613.697 270.124 273.422 3.557 58.473 8.121 127 0 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit a. o. Aufwand / a. o. Erträge Steuern Jahresergebnis Gewinn/Verlustvortrag Bilanzgewinn/-verlust 8.248 0 0 8.248 0 8.248 Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (€) 29.06.2009 31.12.2009 Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit, lt. Prüfbericht zum Jahresabschluss Investitionen 45.000 33.608 Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand des AV) Anzahl Mitarbeiter jeweils zum 31.12. 100% 10 106 Regio Augsburg Wirtschaft GmbH Regionaler Planungsverband Augsburg Sitz und Anschrift des Zweckverbands Regionaler Planungsverband Augsburg c/o Landratsamt Augsburg Prinzregentenplatz 4 86150 Augsburg Tel.: 0821 3102-2359 Fax: 0821 3102-2363 E-Mail: geschaeftsstelle@rpv-augsburg.de Internet: www.rpv-augsburg.de Aufgaben des Zweckverbands Der Verband ist Träger der Regionalplanung in seinem Verbandsbereich. Der Regionale Planungsverband beschließt über den Regionalplan und dessen Fortschreibung und stimmt dabei die Interessen der Verbandsmitglieder im Rahmen der Landesplanung ab. Er erfüllt diese Aufgaben im übertragenen Wirkungskreis. Der Regionale Planungsverband ist ferner beteiligt an der Ausarbeitung und Aufstellung von Zielen der Raumordnung durch Staatsbehörden sowie an Stellungnahmen zu kommunalen Bauleitplänen und raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen im Rahmen von Raumordnungsverfahren und anderen landesplanerischen Überprüfungen. Verbandsmitglieder Dem Regionalen Planungsverband Augsburg gehören 146 Verbandsmitglieder an, nämlich die kreisfreie Stadt Augsburg, der Landkreis Augsburg und 46 kreisangehörige Gemeinden, der Landkreis Aichach-Friedberg und 24 kreisangehörige Gemeinden, der Landkreis Dillingen a. d. Donau und 27 kreisangehörige Gemeinden, der Landkreis Donau-Ries und 44 kreisangehörige Gemeinden. Organe des Zweckverbands Verbandsvorsitzender: Georg Klaußner 1. Bürgermeister und Kreisrat Vorsitzender Christian Knauer Landrat 1. stellvertretender Vorsitzender Regionaler Planungsverband Augsburg 107 Hansjörg Durz 1. Bürgermeister und Kreisrat 2. stellvertretender Vorsitzender Verbandsversammlung: für den Landkreis Augsburg ist in der Verbandsversammlung vertreten: Martin Sailer Landrat Verwaltungsausschuss: Planungsausschuss: (weggefallen aufgrund Novellierung BayLplG) für den Landkreis Augsburg sind im Planungsausschuss vertreten: Walter Aumann Kreisrat Sabine Höchtl-Scheel Kreisrätin 1. Bürgermeister Albert Lettinger Kreisrat Geschäftsführung: Lothar Schneider Geschäftsführer (bis 31.05.2010) Thomas Huber stellv. Geschäftsführer Marion Koppe weitere Stellvertreterin (bis 31.05.2010) Geschäftsführerin (ab 01.06.2010) Rechtliche Grundlagen Der Regionale Planungsverband Augsburg wird entsprechend dem Bayerischen Landesplanungsgesetz durch den Zusammenschluss der Gemeinden und Landkreise der Region 9 (Augsburg) gebildet. Er ist mit dem Inkrafttreten der Einteilung des Staatsgebietes in Regionen gemäß dem Landesentwicklungsprogramm durch Beschluss der Bayerischen Staatsregierung am 01.04.1973 entstanden. Die Verbandssatzung vom 22.05./07.11.1973 (RABl Schw. 1973, S. 148) in der heutigen Fassung (RABl Schw. 2006, S. 221) wurde auf der Grundlage des Art. 6 des Bayerischen Landesplanungsgesetzes (BayLplG) mit Wirkung vom 28.12.2006 neu erlassen. 108 Regionaler Planungsverband Augsburg Beteiligung an anderen Unternehmen - keine - Kurzvorstellung des Zweckverbands und wichtige Entwicklungen 2009 Der Regionale Planungsverband finanziert die ihm durch Gesetz übertragenen Aufgaben durch Zuweisungen des Freistaates Bayern gemäß § 1 Abs. 2 der Verordnung über die Kostenerstattung an regionale Planungsverbände (KostErstV) und aus Rücklagen. Bislang konnte die Verbandswirtschaft ohne die Erhebung einer Umlage abgewickelt werden. Der Regionale Planungsverband besitzt außer Büroeinrichtungsgegenständen kein Vermögen. Er ist schuldenfrei. Die Rücklagen des Regionalen Planungsverbandes Augsburg betrugen zum 31.12.2009 42.283,49 €. Als allgemein übergeordnete Ziele für die Region bestimmt der Regionalplan, die Region als Lebens- und Wirtschaftsraum in allen Teilräumen weiterzuentwickeln sowie die Region in ihrer Wirtschaftskraft so zu stärken, dass sie am allgemeinen wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und wissenschaftlichen Fortschritt des Landes teilnehmen kann. Der aktuell gültige (verbindliche) Regionalplan der Region Augsburg (9) ist mit der Bekanntmachung im RABI Nr. 18/2007 am 20.11.2007 in Kraft getreten. Der Planungsausschuss tagte im Jahr 2009 insgesamt zweimal; am 22.04.2009 und am 01.12.2009. Regionaler Planungsverband Augsburg 109 Verwaltungshaushalt Verwaltungshaushalt Einnahmen in € 2009 Zuweisungen vom Land, Kostenerst. an reg. Plan.-verb. Druckkostenzuschuss für Sonst. Verwaltungs- und Betriebseinnahmen Zinseinnahmen Zuführung vom VermögensHH SUMME Verwaltungshaushalt in % 2009 zu 2008 in % 2008 in % 34.678 0 90% 0% -25.485 0 -42% 0% 60.163 0 80% 0% 165 647 3.000 38.490 Ausgaben in € 2009 0% 2% 8% 100% -450 -534 -10.000 -36.469 -73% -45% -77% -49% 615 1.180 13.000 74.958 1% 2% 17% 195% in % 2009 zu 2008 in % 2008 in % Aufwandsentschädigungen für die Vorsitzenden Sitzungsgelder und Reisekosten Aufwandsentschädigungen für nebenamtl. Tätigen Deckungsreserve für Personalausgaben Geräte und Ausstattung, soweit nicht VermHH Mieten EDV-Kosten Bürobedarf Geschäftsausgaben Öffentliche Bekannmachung Dienstreisen Sachverständigenkosten Sonstige Geschäftsausgaben Verfügungsmittel Vermischte Ausgaben Erstattungen an den Landkreis Deckungsreserve Zuführung zum VermHH SUMME 4.900 1.825 13% 5% 0 -1.173 0% -39% 4.900 2.998 7% 4% 6.041 16% 186 3% 5.856 8% 0 0% 0 0% 0 0% 0 0 348 0 0 116 436 0 72 552 446 20.542 0 3.211 38.490 0% 0% 1% 0% 0% 0% 1% 0% 0% 1% 1% 53% 0% 8% 100% 0 0 79 -14 -2.056 20 379 0 0 52 61 -11.127 0 -22.875 -36.469 0% 0% 29% -100% -100% 20% 657% 0% 0% 11% 16% -35% 0% -88% -49% 0 0 269 14 2.056 97 58 0 72 499 386 31.669 0 26.085 74.958 0% 0% 0% 0% 3% 0% 0% 0% 0% 1% 1% 42% 0% 35% 195% 110 Regionaler Planungsverband Augsburg Vermögenshaushalt Vermögenshaushalt Einnahmen in € 2009 Zuführung vom Verwaltungshaushalt Entnahmen aus allgemeiner Rücklage SUMME 3.211 3.000 6.211 Ausgaben in € 2009 Zuführung zum Verwaltungshaushalt Zuführung an allgemeine Rücklage Geräte, Ausstattung- und Ausrüstungsgegestände SUMME 3.000 3.211 in % 48% 52% 2009 zu 2008 -10.000 -22.875 in % -77% -88% 2008 13.000 26.085 in % 33% 67% in % 52% 48% 100% 2009 zu 2008 -22.875 -10.000 -32.875 in % -88% -77% -84% 2008 26.085 13.000 39.085 in % 67% 33% 100% Vermögenshaushalt 0 6.211 0% 100% 0 -32.875 0% -84% 0 39.085 0% 100% Regionaler Planungsverband Augsburg 111 112 Regionaler Planungsverband Augsburg Sparkassenzweckverband Landkreis Augsburg und Stadt Schwabmünchen Sitz und Anschrift des Zweckverbands Sparkassenzweckverband Landkreis Augsburg und Stadt Schwabmünchen Martin-Luther-Platz 5 86150 Augsburg (Laut Satzung hat der Zweckverband seinen Sitz in Augsburg und Schwabmünchen.) Aufgaben des Zweckverbands Aufgabe des Zweckverbands ist nach Maßgabe des Sparkassengesetzes die Trägerschaft für die durch die Vereinigung der früheren Kreis- und Stadtsparkasse Schwabmünchen mit der Kreissparkasse Augsburg ab 1. September 1998 umgebildete Sparkasse. Verbandsmitglieder Mitglieder des Zweckverbands sind der Landkreis Augsburg und die Stadt Schwabmünchen. Organe des Zweckverbands Verbandsvorsitzender: Martin Sailer Landrat Vorsitzender Max Strehle, MdL Stellvertreter des Landrats Stellv. Vorsitzender Lorenz Müller 1. Bürgermeister Stellv. Vorsitzender Verbandsversammlung: für den Landkreis Augsburg sind in der Verbandsversammlung weiter vertreten: Walter Aumann Kreisrat Dr. Markus Brem Kreisrat Manfred Buhl Kreisrat Sparkassenzweckverband Landkreis Augsburg und Stadt Schwabmünchen 113 1. Bürgermeister Hansjörg Durz Kreisrat Markus Ferber, MdEP Kreisrat Anni Fries Kreisrätin und stellv. Landrätin Hannes Grönninger Kreisrat Sabine Grünwald Kreisrätin Bernhard Hannemann Kreisrat Fritz Hölzl Kreisrat Gabriele Huber Kreisrätin Pius Kaiser Kreisrat 1. Bürgermeister Georg Klaußner Kreisrat Annegret Kirstein Kreisrätin (ab 28.02.2011) Heinz Liebert Kreisrat 1. Bürgermeister Bernd Müller Kreisrat (bis 27.02.2011) 1. Bürgermeister Franz Neher Kreisrat Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert Kreisrat Rechtliche Grundlagen Satzung des Sparkassenzweckverbands Landkreis Augsburg und Stadt Schwabmünchen vom 21. Juni 2010 (RABl Schw. Nr. 17/2010, S. 312) auf der Grundlage des Art. 44 Abs. 1 des Gesetzes über die kommunale Zusammenarbeit (KommZG) i. V. m. Art. 7 Abs. 2 Buchstabe c des Sparkassengesetzes. 114 Sparkassenzweckverband Landkreis Augsburg und Stadt Schwabmünchen Beteiligung an anderen Unternehmen Der Zweckverband ist Mitglied im Sparkassenverband Bayern. Kurzvorstellung des Zweckverbands und wichtige Entwicklungen 2009 Kreissparkasse Augsburg zum 1. September 1998 war der Landkreis Augsburg Bis zur Fusion der Kreisund Stadtsparkasse Schwabmünchen mit der Gewährträger für die originär im Landkreis Augsburg zuständige Kreissparkasse Augsburg sowie der Zweckverband Kreis- und Stadtsparkasse Schwabmünchen Gewährträger für die originär im Landkreis zuständige Kreis- und Stadtsparkasse Schwabmünchen. Anlässlich der Vereinigung der beiden oben genannten Sparkassen hat die Verbandsversammlung des bisherigen Zweckverbands Kreis- und Stadtsparkasse Schwabmünchen in ihrer Sitzung vom 21. Juli 1998 eine Neufassung der Verbandssatzung vom 29. August 1973 (RABl Schw. 1974 S. 168), zuletzt geändert durch Satzung vom 14. Dezember 1983 (RABl. Schw. 84 S. 59) beschlossen. Diese Neufassung der Zweckverbandssatzung ist vom Kreistag des Landkreises Augsburg am 17. Juli 1998 und vom Stadtrat der Stadt Schwabmünchen am 14. Juli 1998 gebilligt worden. Die aufsichtliche Genehmigung der Neufassung durch die Regierung von Schwaben erfolgte mit Schreiben vom 28. Juli 1998. Nach der neu gefassten Satzung vom 29. Juli 1998 (RABl. Schw. 1998 S. 100) führt der Zweckverband nun den Namen „Sparkassenzweckverband Landkreis Augsburg und Stadt Schwabmünchen“. Mitglieder dieses Zweckverbandes sind sowohl der Landkreis Augsburg als auch die Stadt Schwabmünchen. Die konstituierende Sitzung der Verbandsversammlung des Sparkassenzweckverbandes Landkreis Augsburg und Stadt Schwabmünchen fand am 01.03.1999 statt. Die Verbandsversammlung ist seither jährlich zur Entgegennahme des Jahresabschlusses und des Lageberichts der Kreissparkasse Augsburg zu einer Sitzung einzuberufen. Der Verbandsversammlung obliegt insbesondere auch die Zustimmung zu vom Verwaltungsrat der Kreissparkasse Augsburg beschlossenen Änderungen der Sparkassensatzung. Diesen Aufgaben kommt die Verbandsversammlung bis heute nach. Wirtschafts- und Haushaltsführung des Zweckverbands Gemäß der Zweckverbandssatzung trägt die Kreissparkasse Augsburg grundsätzlich den Finanzbedarf des Zweckverbands. Bilanzgewinne der Sparkasse, die gemäß § 29 Abs. 2 der Sparkassenordnung an die Verbandsmitglieder abgeführt werden, sind nach folgendem Schlüssel zu verteilen: Landkreis Augsburg: Stadt Schwabmünchen: sieben Achtel ein Achtel. Sparkassenzweckverband Landkreis Augsburg und Stadt Schwabmünchen 115 116 Sparkassenzweckverband Landkreis Augsburg und Stadt Schwabmünchen Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA) Sitz und Anschrift des Unternehmens Startkapital-Fonds Augsburg GmbH Stettenstraße 1 + 3 86150 Augsburg Tel.: 0821 3162-233 Fax: 0821 3162-393 E-Mail: ska@schwaben.ihk.de Internet: www.augsburg.ihk.de Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Unterstützung der Existenzgründung und die Förderung von jungen innovativen, insbesondere technologieorientierten kleinen und mittleren Unternehmen im Wirtschaftsraum Augsburg durch Beratung, Bereitstellung von Risikokapital und Eingehung von Beteiligungen. Gesellschafter Anteil Gruppe der Privaten Banken/ Industrieunternehmen: Deutsche Bank AG Filiale Augsburg Holme & Co. Computersysteme + Lösungen OHG UPM-Kymmene Papier GmbH & Co. KG SGL Carbon AG Fujitsu Siemens Computers GmbH Gruppe der Kreditgenossenschaften: Augusta Bank eG Raiffeisen-Volksbank Augsburg Gruppe der Sparkassen: Stadtsparkasse Augsburg Kreissparkasse Augsburg Stadtsparkasse Aichach 21,33 % 10,00 % 2,00 % 33,34 % 10,00 % 3,33 % 6,67 % 10,00 % 3,33 % Folgende Institutionen wurden zudem als Stille Gesellschafter mit einer Kapitaleinlage von zunächst 1.206.576,30 €, per 01.07.1998 um die Gewinnanteile des Rumpfwirtschaftsjahres 1997/1998, per 01.03.2000 um 838.518,69 € sowie per 01.04.2004 um 450.000,00 € erhöht auf insgesamt 2.495.094,97 €, am Unternehmen der StartkapitalFonds Augsburg GmbH beteiligt: Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA) 117 Anteil Gruppe der Privaten Banken/ Industrieunternehmen: Deutsche Bank AG Filiale Augsburg Holme & Co. Computersysteme + Lösungen OHG UPM-Kymmene Papier GmbH & Co. KG SGL Carbon AG Fujitsu Siemens Computers GmbH Lechelektrizitätswerke AG 15,10 % 2,53 % 5,82 % 6,84 % 2,28 % 2,01 % Gruppe der Kreditgenossenschaften: Augusta Bank eG Raiffeisen-Volksbank Augsburg Gruppe der Sparkassen: Stadtsparkasse Augsburg Kreissparkasse Augsburg Stadtsparkasse Aichach Gruppe der Gebietskörperschaften: Stadt Augsburg Landkreis Augsburg Landkreis Aichach-Friedberg 2,01 % 2,01 % 1,01 % 19,32 % 9,06 % 1,81 % 30,20 % Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat: Dr. Walter Eschle Stadtsparkasse Augsburg Vorsitzender Dieter Kirchmair IHG Augsburg Stadt stellvertretender Vorsitzender Vergabeausschuss Geschäftsführung: Marcus Wagner IHK Schwaben Personalaufwendungen fallen für die Gesellschaft nicht an. Die Kosten für die Geschäftsführung werden bis auf weiteres von der IHK Schwaben übernommen. Die Geschäftsführung erhält vom SKA eine Aufwandsentschädigung von 800 € p.M.. 118 Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA) Stammkapital Das Stammkapital beträgt 153.387,56 €. Beteiligung an anderen Unternehmen Entsprechend dem Unternehmensgegenstand beteiligt sich die Startkapital-Fonds Augsburg GmbH als Stille Gesellschafterin an kleinen und mittleren Unternehmen. Mit Stand 30.06.2009 bestanden stille Beteiligungen an folgenden Unternehmen:  DALOG Diagnosesysteme GmbH  baramundi software AG  baramundi development GmbH Offene Beteiligung:  voxeljet technology GmbH (ehemals Generis Generative Systeme GmbH) Ehemals stille Beteiligung mit gesondert vertraglichen Vereinbarungen:  HSW GmbH Paper Output Management  ObjektART Software GmbH  Sension biologische Detektions- und Schnelltestsysteme GmbH Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2009 Im Berichtszeitraum 2008/2009 hielt der SKA vier aktive Beteiligungen sowie eine Beteiligung an der baramundi development GmbH, einem Tochterunternehmen der baramundi AG. Die wirtschaftliche Lage der Beteiligungsunternehmen baramundi AG und der Dalog GmbH hat sich im Berichtszeitraum weiter stabilisiert und verbessert. Dabei hat die baramundi AG die für die Rückzahlung der SKA-Beteiligung erforderliche Liquidität bereits aufgebaut und die Dalog GmbH plant eine vorzeitige Rückzahlung der SKABeteiligung zum 31.10.2009. Die voxeljet GmbH dagegen wurde im zweiten Teil des Berichtsjahres stark von der Wirtschaftskrise getroffen; künftig ist aber wieder mit einer positiveren Entwicklung zu rechnen. Mit den beiden Beteiligungen an der Sension GmbH und der ObjektART Software GmbH bestehen gesondert vertragliche Vereinbarungen in Form eines Forderungsverzichts mit Besserungsschein. Die HSW GmbH hat die Beteiligung zum 31.08.2008 erfolgreich zurückbezahlt. Der SKA schließt zum 30.06.2009 mit einem negativen Jahresergebnis von 53.284 €. Wesentliche Gründe für das negative Ergebnis sind die Kosten aus der Refinanzierung der größten Beteiligung voxeljet GmbH sowie die Kosten des Beteiligungsmanagements, denen keine ausreichenden Erträge aus Beteiligungen oder aus dem Verkauf bzw. der Rückzahlung von Beteiligungen im Berichtszeitraum gegenüberstehen. Für die folgenden Berichtsjahre ist aufgrund der zu erwartenden Rückzahlungen durch die Unternehmen Dalog GmbH, baramundi AG und voxeljet GmbH mit einer deutlich positiveren Entwicklung zu rechnen. Zur Liquiditätssicherung des SKA und seiner Beteiligungsunternehmen konnte im Geschäftsjahr 2004 eine Kapitalerhöhungsmaßnahme auf Basis einer 5-Jahres-Planung über 450 T€ in drei Tranchen durchgeführt werden, welche bis zum Bilanzstichtag voll Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA) 119 erbracht wurden. Trotzdem ist die Liquidität zum Zeitpunkt des Bilanzstichtags nicht ausreichend, um das Darlehen der KfW aus der Refinanzierung der Beteiligung an der voxeljet technology GmbH in der Gesamthöhe von 705 T€ zum 30.09.2012 zu begleichen. Dennoch ist gemäß der Mehrjahresplanung die Liquidität des SKA deutlich über Plan und mittelfristig sicher gestellt. Die Tätigkeit des SKA ist naturgemäß mit erhöhten Risiken verbunden. Diese Risiken einzugehen, ist allerdings auch Aufgabe und Geschäftszweck des Unternehmens. Vor diesem Hintergrund bedürfen die Beteiligungsfälle nach wie vor einer sehr intensiven Betreuung. Trotz der eingeleiteten Maßnahmen zur Risikoreduzierung ist nicht auszuschließen, dass einzelne Beteiligungsunternehmen in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Bilanzdaten Bilanzdaten (in €) zum 30.06. Anlagevermögen davon Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen davon Vorräte Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände liquide Mittel Aktiver RAP 0 74.125 218.691 0 0% 0 -163.702 28.201 0 0% 0 237.827 190.490 0 0% 0 0 1.119.067 292.816 21% 0 0 -112.740 -135.501 -32% 0 0 1.231.807 428.318 26% Aktiva 2009 1.119.067 in % 79% 2009 zu 2008 -112.740 in % -9% 2008 1.231.807 in % 74% Bilanzsumme Bilanzdaten (in €) zum 30.06. Eigenkapital davon Gezeichnetes Kapital Verlustvortrag Bilanzgewinn/-verlust Kapital Stille Gesellschafter Rückstellungen Verbindlichkeiten davon Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP 1.411.883 Passiva 2009 109.778 153.388 0 -43.609 100% -248.241 -15% 1.660.125 100% in % 8% 2009 zu 2008 -43.609 0 0 in % -28% 2008 153.388 153.388 0 0 in % 9% -43.609 #DIV/0! 0 12.000 1.290.105 1.277.554 12.551 0 0% 1% 91% -9.675 -2.269 -192.689 0 -122.689 100% -16% -13% 9.675 14.269 1.482.793 1.347.554 135.240 1% 1% 89% 0% 0 0% 0 0% Bilanzsumme 1.411.883 100% -248.241 -15% 1.660.125 100% 120 Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA) Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Daten (in €) 2009 Erträge aus Beteiligungen Zinserträge Zinsaufwendungen sonstige betriebl. Erträge Gesamtleistung So. betriebliche Aufwendungen Abschr. u. Wertberichtigungen auf Forderungen Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen Abschr. u. Wertberichtigungen auf Beteiligungen und Ausleihungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit außerordentliche Erträge außerordentliche Aufwendungen Steuern Jahresergebnis vor Gewinnverwendung abgeführte Verluste Zuführung zu Kapitalkonten der stillen Gesellschafter Bilanzgewinn/-verlust -53.284 0 9.674 -43.610 -63.249 291 19.349 -43.610 0% -635% 9.965 -291 -9.675 0 -62.198 0 0 -8.914 -85.013 0 0 -21.765 -373% 22.816 0 0 12.851 87.015 7.523 -100.000 117.840 112.377 158.041 16.534 0 0 2009 zu 2008 -15.606 -2.469 19.665 -208.824 -207.234 -209.634 5.137 -122.710 -40.434 -65% in % 2008 102.621 9.992 -119.665 326.664 319.611 367.675 11.397 122.710 40.434 Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (in €) 2009 Cash Flow (Jahreserg. + AfA - Zuschreibungen) Investitionen -43.610 2009 zu 2008 38.666 in % -47% 2008 -82.276 0 0 0% 0 Investitionsquote Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand des AV Anzahl Mitarbeiter 0% 0% -/- -/- Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA) 121 122 Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA) Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH (SKA II) Sitz und Anschrift des Unternehmens Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH Stettenstraße 1 + 3 86150 Augsburg Tel.: 0821 3162-233 Fax: 0821 3162-393 E-Mail: ska@schwaben.ihk.de Internet: www.augsburg.ihk.de Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Unterstützung der Existenzgründung und die Förderung von jungen innovativen, insbesondere technologieorientierten kleinen und mittleren Unternehmen im Wirtschaftsraum Augsburg (insbesondere Stadt und Landkreis Augsburg und Landkreis Aichach-Friedberg) durch Beratung, Bereitstellung von Risikokapital und Eingehung von Beteiligungen. Die Gesellschaft kann Stille Gesellschafter aufnehmen. Ausgeschlossen ist die Beteiligung an Kredit- und Finanzinstituten im Sinne des Gesetzes über Kreditwesen. Die Gesellschaft darf keine Bankgeschäfte im Sinne des Gesetzes über das Kreditwesen und keine Geschäfte nach § 1 des Gesetzes über Kapitalanlagegesellschaften sowie keine anderen erlaubnis- und genehmigungspflichtigen Tätigkeiten (z. B. Rechts- und Steuerberatung) vornehmen. Gesellschafter Anteil Gruppe der Privaten Banken/ Industrieunternehmen: HypoVereinsbank AG Molkerei Alois Müller GmbH & Co. BÖWE SYSTEC AG Holme & Co. Computersysteme + Lösungen OHG Lechwerke AG Presse-Druck und Verlags GmbH Gruppe der Kreditgenossenschaften: Augusta Bank eG Raiffeisen-Volksbank Augsburg Handels- und Gewerbebank Augsburg eG Gruppe der Sparkassen: Stadtsparkasse Augsburg Kreissparkasse Augsburg Stadtsparkasse Aichach 23,8 % 11,1 % 2,2 % 3,1 % 3,1 % 18,6 % 15,5 % 12,4 % 6,2 % 2,5 % 1,5 % Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH (SKA II) 123 Folgende Institutionen wurden zudem als Stille Gesellschafter mit einer Kapitaleinlage von 783.972,54 € am Unternehmen der Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH beteiligt: Anteil Gruppe der Privaten Banken/ Industrieunternehmen: HypoVereinsbank AG Molkerei Alois Müller GmbH & Co. BÖWE SYSTEC AG Holme & Co. Computersysteme + Lösungen OHG Lechwerke AG Presse-Druck und Verlags GmbH Gruppe der Kreditgenossenschaften: Augusta Bank eG Raiffeisen-Volksbank Augsburg Handels- und Gewerbebank Augsburg eG Gruppe der Sparkassen: Stadtsparkasse Augsburg Kreissparkasse Augsburg Stadtsparkasse Aichach Gruppe der Gebietskörperschaften: Stadt Augsburg Landkreis Augsburg Landkreis Aichach-Friedberg 2,61 % 2,61 % 2,61 % 22,01 % 10,31 % 2,07 % 2,87 % 2,87 % 17,19 % 14,33 % 11,46 % 5,73 % 1,89 % 1,44 % Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat: Carsten Schmiedler Theo Müller GmbH & Co. KG Vorsitzender (ab 01.01.2009, stellvertretender Vorsitzender bis 01.01.2009) Dr. Walter Eschle Stadtsparkasse Augsburg stellvertretender Vorsitzender (ab 01.01.2009, Vorsitzender bis 01.01.2009) Vergabeausschuss 124 Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH (SKA II) Geschäftsführung: Marcus Wagner IHK Schwaben Personalaufwendungen fallen für die Gesellschaft nicht an. Die Kosten für die Geschäftsführung werden bis auf weiteres von der IHK Schwaben übernommen. Stammkapital Das Stammkapital beträgt 100.000 €. Beteiligung an anderen Unternehmen Die Tätigkeit der Gesellschaft erstreckt sich entsprechend dem Gegenstand des Unternehmens auf die Unterstützung der Existenzgründung und die Förderung unten bezeichneter Unternehmen durch Beratung, Bereitstellung von Risikokapital und Eingehung von Beteiligungen. Zum Bilanzstichtag 30.06.2009 bestanden folgende Offene Beteiligungen:  AxynTec Dünnschicht GmbH  Ultra Sonic Systems GmbH Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2009 Im Berichtszeitraum 2008/2009 hielt der SKA II zwei aktive Beteiligungen. Weitere Beteiligungen wurden nicht eingegangen. Das verbleibende Kapital dient der Absicherung der bestehenden Beteiligungen. Der SKA II schließt zum 30.06.2009 mit einem Verlust von 10.413 € vor Verlustübernahme durch die stillen Gesellschafter. Veränderungen nach dem Bilanzstichtag: Mit notariellem Vertrag vom 21.08.2009 wurden die Anteile des stillen Gesellschafters Bayerische Hypo- und Vereinsbank Aktiengesellschaft unentgeltlich an die StartkapitalFonds Augsburg II GmbH übertragen. Durch Gesellschaftsbeschluss vom 29.09.2009 wurde die Gesellschaft zum 30.09.2009 aufgelöst. Die Vermögenswerte, insbesondere die Beteiligungen, der Gesellschaft sollen während des Liquidationszeitraumes realisiert werden. Die Verwaltung der Beteiligungen wird ab Oktober 2009 bis zur Beendigung der betreffenden Beteiligungen durch die Startkapital-Fonds Augsburg GmbH im Rahmen eines Treuhandvertrages übernommen. Diese erhält dafür eine entsprechende Treuhandgebühr von der Gesellschaft. Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH (SKA II) 125 Bilanzdaten Bilanzdaten (in €) zum 30.06. Anlagevermögen davon Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen davon Vorräte Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände liquide Mittel Aktiver RAP 0 4.036 72.597 0 0% 0 41 -12.287 0 0% 0 3.994 84.883 0 0% 0 0 105.001 76.632 42% 0 0 0 -12.245 -14% 0 0 105.001 88.878 46% Aktiva 2009 105.001 in % 58% 2009 zu 2008 0 in % 0% 2008 105.001 in % 54% Bilanzsumme Bilanzdaten (in €) zum 30.06. Eigenkapital davon Gezeichnetes Kapital Gewinnvortrag Bilanzgewinn/-verlust Kapital Stille Gesellschafter Rückstellungen Verbindlichkeiten davon Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP 181.633 Passiva 2009 100.000 100.000 0 0 100% -12.245 -6% 193.879 100% in % 55% 2009 zu 2008 0 0 0 0 in % 0% 2008 100.000 100.000 0 in % 52% 0% 0 76.791 4.100 743 0 743 0 42% 2% 0% -10.413 -2.400 568 0 568 -12% -37% 324% 87.204 6.500 175 0 175 45% 3% 0% 0% 0 0% 0 0% Bilanzsumme 181.633 100% -12.245 -6% 193.879 100% 126 Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH (SKA II) Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Daten (in €) 2009 Erträge aus Beteiligungen Zinserträge Zinsaufwendungen sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung So. betriebl. Aufwendungen Abschr. u. Wertberichtigungen auf Forderungen Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen Abschr. u. Wertberichtigungen auf Beteiligungen und Ausleihungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit außerordentliche Erträge außerordentliche Aufwendungen Steuern Jahresergebnis abgeführte Gewinne abgeführte Verluste Bilanzgewinn/-verlust -10.413 0 0 0 -10.413 0 10.413 0 55.004 0 0 0 55.004 0 -55.004 0 0% -84% -84% -65.417 0 0 0 -65.417 0 65.417 0 4.500 2.336 0 0 6.836 17.249 0 0 0 2009 zu 2008 0 -676 0 0 -676 2.319 0 0 -57.999 -9% in % 2008 4.500 3.012 0 0 7.512 14.930 0 0 57.999 Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (in €) 2009 Cash Flow (Jahreserg. vor Ergebnisübernahme + AfA - ao Ertrag) Investitionen -10.413 2009 zu 2008 -2.995 in % 40% 2008 -7.418 0 0 0% 0 Investitionsquote Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand des AV Anzahl Mitarbeiter 0% 0% -/- -/- Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH (SKA II) 127 128 Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH (SKA II) Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg (WBL) Sitz und Anschrift des Unternehmens Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg Am Hopfengarten 6 86391 Stadtbergen Tel.: 0821 90618-0 Fax: 0821 90618-71 E-Mail: info@wbl-augsburg.de Internet: www.wbl-augsburg.de Gegenstand des Unternehmens Die Gesellschaft errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen, darunter Eigenheime und Eigentumswohnungen. Sie kann außerdem alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen, Grundstücke erwerben, belasten und veräußern sowie Erbbaurechte ausgeben. Sie kann Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Gewerbebauten, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen bereitstellen. Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten, andere Unternehmen zu erwerben oder sich an solchen zu beteiligen. Die Gesellschaft darf auch sonstige Geschäfte betreiben, sofern diese dem Gesellschaftszweck (mittelbar oder unmittelbar) dienlich sind. Gesellschafter Anteile: Landkreis Augsburg Stadt Augsburg Stadt Gersthofen Stadt Stadtbergen Gemeinde Langweid Stadt Schwabmünchen Stadt Bobingen Stadt Neusäß Markt Fischach Markt Dinkelscherben Markt Zusmarshausen Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg (WBL) 56,89 % 16,12 % 8,72 % 8,16 % 3,26 % 1,85 % 1,71 % 1,49 % 0,62 % 0,60 % 0,34 % 129 Gemeinde Wehringen Wohnungsbau GmbH 0,22 % 0,02 % Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat: Martin Sailer Landrat Vorsitzender Karl-Heinz Jahn 1. Bürgermeister a. D. stellv. Vorsitzender für den Landkreis Augsburg sind im Aufsichtsrat: Dieter Gerstmayr Kreisrat Annegret Kirstein Kreisrätin Rudolf Lautenbacher Kreisrat 1. Bürgermeister Otto Völk Kreisrat Geschäftsführung: Dipl. oec. Josef Hartmann Die Gesellschaft hat unter Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB auf die Angabe des Gehalts des Geschäftsführers verzichtet. Stammkapital Das Stammkapital beträgt 3.235.455,02 €. Beteiligung an anderen Unternehmen - keine – 130 Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg (WBL) Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2009 Die Gesellschaft wurde am 13.05.1949 als gemeinnütziges Wohnungsunternehmen gegründet. Ursprünglich waren Gesellschafter der Landkreis Augsburg sowie ausschließlich Kommunen aus dem Landkreis. Im Rahmen der Gebietsreform 1972 wurde durch die Eingemeindung von Göggingen, Haunstetten und Inningen die Stadt Augsburg Mitgesellschafter. Hauptgesellschafter ist mit 56,89 % der Landkreis Augsburg. Mit der Aufhebung des Gemeinnützigkeitsgesetzes 1990 wurde die Gesellschaft ein voll steuerpflichtiges Unternehmen. Die Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg bewirtschaftet rund 4.800 eigene Mietwohnungen. Daneben werden 133 Mietwohnungen, die sich im Eigentum von Kommunen befinden, verwaltet. Außerdem ist die WBL zum Verwalter für zwei Eigentümergemeinschaften mit 51 Eigentumswohnungen bestellt. Der Mietwohnungsmarkt im Großraum Augsburg kann im Berichtsjahr 2009 weiterhin als ausgeglichen betrachtet werden, wobei die Nachfrage nach gutem und preiswertem Wohnraum unverändert stabil ist. Dies hat auch zur Folge, dass die Mieten für nicht preisgebundenen, guten Wohnraum moderat ansteigen. Trotz der nicht unerheblichen Fluktuationsrate von rund 10 % konnten bei der WBL alle frei werdenden Wohnungen in der Regel kurzfristig wieder vermietet werden. Nennenswerte strukturelle Leerstände lagen nicht vor, wobei sich jedoch entsprechende Tendenzen an einzelnen Standorten mit ungenügendem Arbeitsplatzangebot abzeichnen. Die nachhaltige Modernisierungstätigkeit der WBL bietet dabei die Gewähr, dass das Unternehmen auch weiterhin in ausreichender Zahl attraktive Wohnungen zu erschwinglichen Mieten anbieten kann. Auch plant die WBL den Bau von neuen Mietwohnungen, wenngleich die Modernisierung im Vordergrund stehen bleibt. Die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens ist über den gesamten Berichtszeitraum positiv zu sehen. Insgesamt sind keine Risiken erkennbar, die den Bestand des Unternehmens gefährden oder seine künftige Entwicklung wesentlich beeinträchtigen könnten. Verwaltete Wohnungen 2009 verwaltete Eigentumswohnungen Verwaltung für Dritte GESAMT 51 133 184 2008 51 132 183 2007 51 132 183 2006 51 144 195 2005 51 144 195 2004 51 144 195 2003 51 144 195 2002 51 144 195 Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg (WBL) 131 Bilanzdaten Bilanzdaten (€) zum 31.12. Anlagevermögen davon Immaterielles Vermögen Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen davon Unfertige Leistungen andere Vorräte Forderungen Sonst. Vermögens-Gegenstände Wertpapiere liquide Mittel Aktiver RAP 6.275.275 165.098 346.132 623.258 868.326 13.776.828 344.722 0% 15.364 -31.106 -14.314 41.366 271.955 -927.387 12.912 4% 6.259.911 196.204 360.446 581.892 596.371 14.704.215 331.810 0% 55.472 112.604.216 240 22.054.918 16% -14.821 4.415.641 0 -644.121 -3% 70.293 108.188.576 240 22.699.039 17% Aktiva 2009 112.659.928 in % 83% 2009 zu 2008 4.400.820 in % 4% 2008 108.259.109 in % 82% Bilanzsumme Bilanzdaten (€) 135.059.568 Passiva 2009 100% 3.769.611 3% 131.289.957 100% in % 34% 2009 zu 2008 21.848.621 -511 21.807.489 0 41.644 0% -20.967.392 -20.938.190 10.046 -39.248 in % 88% 2008 24.734.870 3.235.455 20.588.222 0 in % 19% Eigenkapital davon Gezeichnetes Kapital Rücklagen Gewinn-/Verlustvortrag Bilanzgewinn/-verlust Rückstellungen davon Rückstellung f. Bauinstandh. Pensionsrückstellung Sonstige Rückstellung Verbindlichkeiten davon Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP 46.583.491 3.234.944 42.395.711 0 952.836 461.702 0 110.362 351.340 88.010.280 76.376.207 11.634.073 4.095 5% -98% 911.192 21.429.094 20.938.190 100.316 390.588 16% 65% 2.891.006 2.839.875 51.131 3% 85.119.274 73.536.332 11.582.942 65% 0% -2.625 -39% 6.720 0% Bilanzsumme 135.059.568 100% 3.769.611 3% 131.289.957 100% 132 Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg (WBL) Gewinn- und Verlustrechnung G & V-Daten (€) 2009 Umsatz Bestandsveränd. & AEL Sonstige Erträge Gesamtleistung Aufw. für bezogene Leistungen Personalaufwand Abschreibungen Sonst. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Außerordentlicher Ertrag Steuern Jahresergebnis 1.469.758 54.845 41.893 503.970 952.836 76.336 54.845 41.893 21.741 41.644 5% 5% 1.393.421 0 0 482.229 911.192 21.448.907 25.951 415.883 21.890.741 12.546.951 2.378.677 2.604.140 955.300 3.405.673 256.676 2.192.591 2009 zu 2008 596.352 -191.149 -660.086 -254.883 -467.961 40.511 149.500 -584.878 607.945 -351.486 180.122 22% -1% in % 2008 20.852.554 217.100 1.075.969 22.145.624 13.014.912 2.338.165 2.454.640 1.540.178 2.797.728 608.162 2.012.469 Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (€) 2009 Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit lt. Jahresabschluss 2009 Investitionen 2009 zu 2008 in % 2008 3.522.500 7.150.876 -593.300 -261.557 -14% -4% 4.115.800 7.412.433 Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand des AV) Anzahl Mitarbeiter zum 31.12. (ohne Geschäftsführer) 4,2% 4,6% 37 -1 -3% 38 Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg (WBL) 133 Leistungskennzahlen Mietwohnungsbestand zum 31.12.2009 WE Gesamtbestand zum 31.12.2002 Gesamtbestand zum 31.12.2003 Gesamtbestand zum 31.12.2004 Gesamtbestand zum 31.12.2005 Gesamtbestand zum 31.12.2006 Gesamtbestand zum 31.12.2007 Gesamtbestand zum 31.12.2008 4.848 4.796 4.836 4.801 4.798 4.791 4.779 GE/SON 18 25 24 26 25 25 24 GA 1.247 1.290 1.318 1.302 1.302 1.327 1.388 m² Wohn-/Nutzfl. 293.237 292.298 295.031 293.676 293.546 294.183 292.228 Zugänge durch -Fertigstellung -Erwerb -aus Modernisierung -Nutzungsänderung etc. Abgänge durch -in Modernisierung -Verkauf -Nutzungsdänderung/Abbruch etc. Gesamtbestand zum 31.12.2009 Veränderung 50 4.797 18 22 -2 1.419 31 295.163 2.935 5 63 WE=Wohneinheiten, GE/SON=Geschäftseinheiten/Sondernutzungsflächen, GA=Garagen Entwicklung des Wohnungsbestands der WBL 4859 4899 4796 4801 4351 5000 4089 4169 4476 4848 4836 4871 3262 4848 4798 4791 4779 2764 2115 1000 0 134 663 1434 2000 Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg (WBL) 2818 3448 3000 4109 4243 4000 4386 4710 4797 6000 4885 Klostermühlenmuseum Thierhaupten gGmbH Sitz und Anschrift des Unternehmens Klostermühlenmuseum Thierhaupten gGmbH Franzengasse 21 86672 Thierhaupten Tel.: 08271 1769 Fax: 08271 41754 E-Mail: info@klostermuehlenmuseum.de Internet: www.klostermuehlenmuseum.de Gegenstand des Unternehmens Gegenstand der Gesellschaft ist die Renovierung, die Erhaltung und die Nutzung des Baudenkmals „Reitermühle“ in Thierhaupten, deren Einrichtung und Führung als Museum, insbesondere in Bezug zu dem ehemaligen Benediktinerkloster Thierhaupten. Hierzu gehören auch die historische Forschung, die Publizierung der Ergebnisse und die Aufklärung der Öffentlichkeit über diese Zusammenhänge. Gesellschafter Anteil Landkreis Augsburg 100 % Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Geschäftsführung: Dr. Alexandra Kohlberger-Bauer (bis 31.08.2010) Claudia Drachsler (ab 01.09.2010) Die Geschäftsführerin erhält als Vergütung für ihre Tätigkeit ein jährliches Gehalt in Höhe von 4.800 €. Stammkapital Das Stammkapital beträgt 25.564,59 €. Beteiligungen an anderen Unternehmen (keine) Klostermühlenmuseum Thierhaupten gGmbH 135 Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2009 1994 erwarb Barbara Seidenschwann das Anwesen „Reitermühle“ in Thierhaupten und gründete am 17.02.1995 zusammen mit ihrem Ehemann Karl Seidenschwann die Klostermühlenmuseum Thierhaupten gGmbH mit dem Ziel, ein Klostermühlenmuseum Thierhaupten zu errichten. Vom Mai 1995 bis Mai 1997 wurde das Anwesen saniert und am 17.05.1997 als Museum eröffnet. Zur Stärkung der Kapitalausstattung der GmbH wurden ihr in 2003 100.000 € zur Erhöhung des Eigenkapitals gespendet. Dieser Betrag wird als zweckgebundene Kapitalrücklage ausgewiesen. Die Rücklage zur Finanzierung des Anlagevermögens ist vornehmlich dazu bestimmt, in künftigen Jahren entsprechend dem Abschreibungsverlauf der aktivierten Sachanlagen gewinnerhöhend aufgelöst zu werden, um der Gesellschaft das Kapital zu erhalten. Laut notarieller Beurkundung vom 07.06.2004 übertrug das Ehepaar Seidenschwann mit Wirkung vom 01.01.2005 ihre Geschäftsanteile in Höhe von 25.564 € (50.000 DM) auf den Landkreis Augsburg zum Alleineigentum. Auch das Gewinnbezugsrecht ging mit Wirkung vom 01.01.2005 auf den Landkreis Augsburg über. Das angemietete Betriebsgrundstück wurde bereits mit Besitzübergang, Nutzen und Lasten zum 07.06.2004 an den Landkreis übergeben. Die Gesellschaft und Ihre Investitionsvorhaben werden neben Eintrittsgeldern überwiegend durch Spenden und Zuschüsse finanziert. Nach dreijähriger Förderung wurde im Jahr 2009 von dritter Seite erstmals kein Zuschuss mehr an die Gesellschaft zur Marketingunterstützung gewährt. Allerdings wurde wie bereits im Vorjahr ein Betriebskostenzuschuss des Landkreises Augsburg über 10.000,00 € geleistet. Die Klostermühle schloss das Jahr 2009 mit einem operativen Verlust von 22.640,10 € (Vorjahr: 14.311,31 €) ab. Dank der Vorsorge früherer Jahre konnte aus der Rücklage ein entsprechender Betrag zum Ausgleich des Verlusts entnommen werden. 136 Klostermühlenmuseum Thierhaupten gGmbH Bilanzdaten Bilanzdaten (€) zum 31.12. Anlagevermögen davon Immaterielles Vermögen GrSt u. Bauten, Bauten auf fr. GrSt Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen davon Vorräte Forderungen liquide Mittel Aktiver RAP 11.410 2.319 126.948 1.120 0% 2.566 -12.984 8.598 -87 -7% 8.844 15.303 118.350 1.207 0% 1.178 97.923 29.163 0 140.677 52% -673 -13.051 -8.847 0 -1.820 -1% 1.851 110.974 38.010 0 142.497 48% Aktiva 2009 128.264 in % 47% 2009 zu 2008 -22.571 in % -15% 2008 150.835 in % 51% Bilanzsumme Bilanzdaten (€) zum 31.12. Eigenkapital davon Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Rückstellungen davon Steuerrückstellungen Sonstige Rückstellungen Verbindlichkeiten davon Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP 270.062 Passiva 2009 268.583 25.565 100.000 143.018 1.220 0 1.220 259 0 259 0 100% -24.478 -8% 294.540 100% in % 99% 2009 zu 2008 -22.640 0 0 -22.640 in % -8% 2008 291.223 25.565 100.000 165.658 in % 99% 0% -220 0 -220 -15% 1.440 0 1.440 0% 0% -1.618 0 -1.618 -86% 1.877 0 1.877 1% 0% 0 0% 0 0% Bilanzsumme 270.062 100% -24.478 -8% 294.540 100% Klostermühlenmuseum Thierhaupten gGmbH 137 Gewinn- und Verlustrechnung GuV - Daten (€) 2009 Umsatz Bestandsveränd. u. aktiv. Eigenl. Sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Zinsergebnis Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit a. o. Aufwand / a. o. Erträge Steuern Jahresergebnis Entnahme aus Gewinnrücklagen Bilanzgewinn/-verlust -22.640 0 0 -22.640 -22.640 0 -8.224 0 105 -8.329 -8.329 0 0% 58% 57% -14.416 0 -105 -14.311 -14.311 0 17.939 0 10.352 28.291 7.852 15.045 22.571 9.520 -26.697 4.057 2009 zu 2008 1.974 0 -12.399 -10.425 -1.442 661 -735 -1.501 -7.409 -815 38% -27% in % 2008 15.965 0 22.751 38.716 9.293 14.383 23.306 11.021 -19.288 4.872 Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (€) 2009 Cash Flow (Jahresergebnis + Abschreibungen + Zunahme langfr. Rückstellungen) Investitionen 2009 zu 2008 in % 2008 -69 0 -9.064 -21.253 -101% 100% 8.995 21.253 Investitionsquote (Gesamtinvestitionen zum fortgeschriebenen Anschaffungswert des AV zum Jahresanfang Anzahl Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)* 0,0% 3,6% 9 0 0% 9 138 Klostermühlenmuseum Thierhaupten gGmbH Landschaftspflegeverband Zusam Sitz und Anschrift des Zweckverbands Sitz: Geschäftstelle: Zusmarshausen Markt Zusmarshausen Schulstraße 2 86441 Zusmarshausen Tel.: 08291 87-11 Fax: 08291 87-40 E-Mail: hauptamt@zusmarshausen.de Aufgaben des Zweckverbands Der Zweckverband hat die Aufgabe, seine an der Zusam in den Gemarkungen Zusmarshausen, Gabelbach und Steinekirch gelegenen Grundstücke nach den Zielen und Grundsätzen des Naturschutzes und der Landschaftspflege zu gestalten und zu unterhalten (§ 4 Abs. 1 der Verbandssatzung). Verbandsmitglieder Anteil Landkreis Augsburg Stadt Augsburg Markt Zusmarshausen 50 % 35 % 15 % Organe des Zweckverbands Verbandsversammlung Martin Sailer Landrat Vorsitzender Albert Lettinger 1. Bürgermeister Stellv. Vorsitzender für den Landkreis Augsburg sind in der Verbandsversammlung weiter vertreten: Walter Aumann Kreisrat Hubert Kraus Kreisrat Landschaftspflegeverband Zusam 139 Gerhard Mößner Kreisrat Robert Steppich Kreisrat Geschäftsleitung: 1. Bgm. Albert Lettinger Die Aufwandsentschädigung nach der Entschädigungssatzung für den Geschäftsleiter betrug in 2009 1.800,00 €. Rechtliche Grundlagen Verbandssatzung vom 24.09.1971 in der geänderten Fassung vom 31.08.2007. Beteiligung an anderen Unternehmen (keine) Kurzvorstellung des Zweckverbands und wichtige Entwicklungen 2009 Der Geschäftsleitung obliegt im Wesentlichen die Verwaltung des Vermögens, das aus Grundvermögen und der allgemeinen Rücklage besteht. Der Stand der Allgemeinen Rücklage betrug zum 31.12.2009 rund 245.442,12 € und somit um 2.872,21 € mehr als im Vorjahr. Von den rund 52 ha unbebauter Grundfläche werden rund ¾ der Fläche landwirtschaftlich genutzt. Sie sind weitgehend dem Vertragsnaturschutzprogramm angeschlossen. Die restlichen Flächen sind Pflegeflächen und werden entsprechend einem Pflege- und Entwicklungskonzept gepflegt. Verbandsumlagen wurden im Berichtszeitraum nicht erhoben. 140 Landschaftspflegeverband Zusam Verwaltungshaushalt Verwaltungshaushalt Einnahmen in € 2009 Mieten und Pachten, Sonst. Zuweisung vom Land Zinsen Zuführung vom Verm.HH SUMME 1.955 1.981 6.452 1.345 11.733 Ausgaben in € 2009 Aufwandsentschädigungen Dienstbezüge Unterhalt Gebäude u. Grundstücke 728 3.666 5.864 in % 6% 31% 50% 2009 zu 2008 193 0 1.393 in % 36% 0% 31% 2008 535 3.666 4.471 in % 4% 29% 36% in % 17% 17% 55% 11% 100% 2009 zu 2008 -57 -414 -1.678 1.345 -804 in % -3% -17% -21% 100% -6% 2008 2.012 2.395 8.130 0 12.537 in % 16% 19% 65% 0% 100% Verwaltungshaushalt Sächliche Verwaltungsausgaben Deckungsreserve Zuführung zum Vermögenshaushalt SUMME 1.475 0 0 11.733 13% 0% 0% 100% -128 0 -2.262 -804 -8% 0% -100% -6% 1.603 0 2.262 12.537 13% 0% 18% 100% Landschaftspflegeverband Zusam 141 Vermögenshaushalt Vermögenshaushalt Einnahmen in € 2009 Zuführung vom Verwaltungshaushalt Investitionszuschüsse vom übrigen Bereich 0 in % 0% 2009 zu 2008 -2.262 in % -100% 2008 2.262 in % 32% 0 0% 0 0% 0 0% Entnahmen aus allgemeiner Rücklage Veräußerung von Grundstücken Sonstige Einnahmen SUMME 7.500 0 0 7.500 100% 0% 0% 100% 5.500 0 -2.917 321 275% 0% -100% 4% 2.000 0 2.917 7.179 28% 0% 41% 100% Vermögenshaushalt Ausgaben in € 2009 in % 1.345 18% 2009 zu 2008 1.345 in % 100% 2008 0 in % 0% Zuführung zum Verwaltungshaushalt Zuführung an allgemeine Rücklage Grunderwerb Tiefbaumaßnahme Zuschüsse SUMME 6.155 0 0 0 7.500 82% 0% 0% 0% 100% -1.024 0 0 0 321 -14% 0% 0% 0% 4% 7.179 0 0 0 7.179 100% 0% 0% 0% 100% 142 Landschaftspflegeverband Zusam Zweckvereinbarung Berufsschulwesen Hintergründe und Hauptinhalte der Zweckvereinbarung Die Stadt Augsburg und die Landkreise Augsburg, Friedberg und Schwabmünchen haben bereits am 16.05.1966 zum Zwecke der Erfüllung ihrer Verpflichtung zur Errichtung und zum Betrieb von Berufsschulen und zur Regelung der gegenseitigen Benutzung der Berufsaufbauschulen einen Vertrag abgeschlossen, der rückwirkend zum 01.09.1965 in Kraft trat. In der Folgezeit bildeten die Landkreise Augsburg und Schwabmünchen den einheitlichen Landkreis Augsburg, der Landkreis Friedberg wurde in den neuen Landkreis Aichach-Friedberg eingegliedert. Da zwischenzeitlich mehrfach die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen geändert wurden, haben auch die Vertragspartner den Vertrag bzw. die Zweckvereinbarungen diesbezüglich angepasst. Seit 01.01.1994 gilt unverändert die am 18.11./16.12./30.12.1994 unterzeichnete Zweckvereinbarung. Die Hauptinhalte dieser Zweckvereinbarung sind: 1. Die Stadt Augsburg verpflichtet sich, die Berufsschüler aus den Landkreisen AichachFriedberg und Augsburg zu den gleichen Bedingungen wie die Augsburger Schüler in die Augsburger Berufsschulen aufzunehmen. Die beiden Landkreise beteiligen sich entsprechend der Schülerzahl an den Betriebskosten; außerdem an einmaligen Kosten für Neubauten, Erweiterungen und über die laufende Instandhaltung hinausgehende Erneuerungen entsprechend gesondert zu treffender Zweckvereinbarungen. 2. Kennzahlen Aus den nachfolgenden Übersichten sind die finanziellen Beteiligungen des Landkreises Augsburg der letzten Jahre und die Schülerzahlen ersichtlich: Zweckvereinbarung Berufsschulwesen 143 Investitionsbeiträge des Landkreises Augsburg zu Baumaßnahmen der Stadt Augsburg im Berufsschulwesen auf der Grundlage von Sondervereinbarungen in den Haushaltsjahren 1972 bis 2000 Baumaßnahmen Berufsgrundschuljahr J an der Gewerbl. BS I und II Investitionsbeiträge 202.176,00 DM Berufsschule VI (1. BA: Werkstätten Holztechnik und Metallverarbeitung) 954.559,43 DM Berufsschule VI (2. BA: Werkhallen für Bautechnik und Farbe/Raumgestaltung) 1.470.470,53 DM Berufsschule VI (3. BA: Sporthallen, Mensa, HM-Wohnung) 2.367.855,18 DM Berufsschule VI (4. BA: Klassentrakt) 1.443.246,78 DM Berufsschule V (Neubau) Sondermaßnahmen im Zusammenhang mit der Einführung der beruflichen Grundbildung in den Berufsfeldern Metall (BS I), Gaststätten und Chemie (BS II), Elektro (BS VII) und Sonderausstattungen für Textverarbeitung (BS V und IV) Sanierung der Flachdächer der BS I, II, VII 1.039.308,32 DM 396.144,64 DM 421.197,30 DM Berufsschule IV (Erweiterung) 194.928,00 DM Gesamtsumme: 8.489.886,18 DM Dies entspricht einer Gesamtsumme i.H.v. 4.340.810 €. 144 Zweckvereinbarung Berufsschulwesen Schülerzahlen Haushaltsjahr Gesamtschüler Teilzeit Vollzeit 1994 13.409 13.037 372 1995 12.944 12.528 416 1996 12.140 11.771 369 1997 11.813 11.421 392 1998 11.756 11.335 421 1999 11.904 11.579 325 2000 12.000 11.710 290 2001 12.119 11870 249 2002 11.971 11756 215 2003 11.881 11.625 256 2004 11.549 11.219 330 2005 10.324 9.994 330 2006 11.862 11.493 369 2007 11.570 11.214 356 2008 11.505 11.173 332 2009 11.389 11.066 323 Zweckvereinbarung Berufsschulwesen 145 Auf den Landkreis Augsburg entfallen: Haushaltsjahr 1994 Gesamtschüler Teilzeit Vollzeit Abrechnungsbetrag (Betriebskosten) 4.384.166,04 DM 2.711 = 20,2 % 2.601 = 20,0 % 110 = 29,6 % 1995 2.566 = 19,8 % 2.447 = 19,5 % 119 = 28,6 % 4.895.904,78 DM 1996 2.500 = 20,6 % 2.348 = 19,9 % 152 += 41,2 % 5.617.036,26 DM 1997 2.559 = 21,7 % 2.400 = 21,0 % 159 = 40,6 % 5.452.777,44 DM 1998 2.642 = 22,5 % 2.475 = 21,8 % 167 = 39,7 % 5.859.369,18 DM 1999 2.661 = 22,3 % 2.513 = 21,7 % 148 = 45,5 % 6.204.628,35 DM 2000 2.658 = 22,2 % 2.557 = 21,8 % 101 = 34,8 % 6.210.815,94 DM 2001 2.754 = 22,7 % 2.657 = 22,4 % 97 = 39,0 % 6.751.923,21 DM 3.571.531,38 € 3.718.209,42 € 3.673.086,30 € 4.084.507,71 € 3.998.123,37 € 4.350.451,86 € 4.296.747,60 € 2002 2.800 = 23,4 % 2.728 = 23,2 % 72 = 33,5 % 2003 2.773 = 23,3 % 2.690 = 23,1 % 83 = 25,6 % 2004 2.800 = 24,2 % 2.690 = 23,9 % 110 = 33,3 % 2005 2.787 = 26,9 % 2.658 = 26,5 % 129 = 39,0 % 2006 2.784 = 23,5 % 2.649 = 23,0 % 135 = 36,6 % 2007 2.722 = 23,5 % 2.590 = 23,0 % 132 = 37,0 % 2008 2.713 = 23,6 % 2.605 = 23,3 % 108 = 32,6 % 2009 2.668 = 23,4 % 2.574 = 23,3 % 94 = 29,1 % 4.585.716,00 € 146 Zweckvereinbarung Berufsschulwesen Zweckvereinbarung Jugendzeltplatz Rücklenmühle Hintergründe und Hauptinhalte der Zweckvereinbarung Hauptinhalte der Zweckvereinbarung zwischen der Stadt Augsburg und dem Landkreis Augsburg über die Errichtung und den Betrieb eines Jugendzeltplatzes sind: 1. Die Stadt Augsburg und der Landkreis Augsburg verpflichten sich, in der Gemarkung Gabelbach gemeinsam einen Jugendzeltplatz zu errichten und zu betreiben. Der Zeltplatz soll für die Aufnahme von ca. 100 Besuchern geeignet sein. (Verteilung des Aufwandes) Sämtliche Ausgaben werden zunächst vom Landkreis Augsburg geleistet. Soweit diese Ausgaben nicht durch ebenfalls vom Landkreis einzuziehende Einnahmen (Zuschüsse Dritte, Entgelte u. a.) gedeckt sind, erstattet die Stadt Augsburg die Betriebskosten jeweils nach der prozentualen Nutzung aus dem Stadtgebiet; die externe Belegung wird zu jeweils 50 % auf beide Vertragsparteien aufgeteilt. Bei Investitionskosten, die nicht den Betriebskosten zugeordnet werden, trägt jeder Vereinbarungspartner 50 % der Kosten, soweit diese Ausgaben nicht durch ebenfalls vom Landkreis einzuziehende Einnahmen (Zuschüsse Dritter, Entgelte u. a.) gedeckt sind. Kennzahlen  Baukosten Ausgaben: Zuschüsse Dritter: 1.004.400,00 DM 310.000,00 DM 694.400,00 DM 2. Dies entspricht einer Gesamtsumme i.H.v. 355.041,08 €.  Betriebskosten Haushaltsjahr Ausgaben Ersätze durch die Stadt Augsburg 1993 1994 1995 1996 1997 4.328,57 DM 13.973,92 DM 15.311,83 DM 17.823,06 DM 21.242,08 DM 2.164,28 DM 6.986,96 DM 7.655,92 DM 8.911,53 DM 10.621,04 DM Zweckvereinbarung Jugendzeltplatz Rücklenmühle 147 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 30.429,80 DM 19.879,87 DM 19.997,60 DM 35.487,39 DM 15.220,90 € 6.385,16 € 8.067,04 € 11.278,68 € 14.375,74 € 18.745,02 € 17.534,33 € 22.305,92 € 15.214,90 DM 9.939,94 DM 9.998,80 DM 9.072,21 € 7.610,45 € 3.192,58 € 4.033,52 € 5.639,34 € 7.187,87 € 9.372,51 € 8.767,16 € 5.911,06 €  Belegungszahlen Haushaltsja hr 1987 1988 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 Landkreis Augsburg 46 % 42 % 43 % 40 % 46 % 60 % 47 % 62,9 % 53,3 % nicht erfasst 47,2 % 47,0 % 49 % 63,3 % 38,48 % 54,15 % Stadt Augsburg 10 % 12 % 11 % 11 % 14 % 30 % 32 % 22,9 % 26,7 % nicht erfasst 25,0 % 11,7 % 26 % 8,5 % 25,32 % 41 % übriges Bundesgebiet 36 % 8% 26 % 44 % 27 % 3% 7% 2,9 % 16,7 % nicht erfasst 13,9 % 38,3 % 13 % 25 % 25 % 0,9 % Belegungstage Personen Bayern 2.683 3.036 4.345 5.509 4.237 3.623 4.555 4.705 5.009 4.123 5.135 4.829 5.552 4.770 4.241 3.385 680 883 1.111 1.326 1.116 1.456 1.107 1.384 1.281 835 1.399 1.403 1.414 1.502 1.632 1.833 8% 38 % 20 % 5% 13 % 7% 14 % 11,4 % 3,3 % nicht erfasst 13,9 % 3,0 % 12 % 3,2 % 11,2 % 3,95 % 148 Zweckvereinbarung Jugendzeltplatz Rücklenmühle 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 4.211 4.973 4.132 4.601 4.588 4.034 4.187 2.049 2.242 2.049 2.730 1.304 1.451 1.350 nicht erfasst 45,08 % 49,59 % 59,33 % 39,97 % 55,26 % 61,54 % nicht erfasst 38,31 % 18,76 % 27,26 % 18,28 % 21,54 % 15,38 % nicht erfasst 16,61 % 31,66 % 13,41 % 41,75 % 23,20 % 23,80 % nicht erfasst 0% 0% 0% 0% 0% 0% Zweckvereinbarung Jugendzeltplatz Rücklenmühle 149 150 Zweckvereinbarung Jugendzeltplatz Rücklenmühle Zweckvereinbarung Schwäbisches Volkskundemuseum Oberschönenfeld Hintergründe und Hauptinhalte der Zweckvereinbarung Hauptinhalte der Zweckvereinbarung zwischen dem Bezirk Schwaben und dem Landkreis Augsburg vom 07.10.1982 und 22.07.1986 i.d.F. der letzten Zweckvereinbarung vom 04.12.2009 über die Errichtung und den Betrieb des Schwäbischen Volkskundemuseums Oberschönenfeld sind: 1. Der Bezirk Schwaben errichtet und betreibt auf dem Gelände des Klosters Oberschönenfeld ein Schwäbisches Volkskundemuseum. Dieses Museum dient einerseits gesamtschwäbischen überregionalen Zielsetzungen, es erfüllt gleichzeitig regionale Aufgaben im Landkreis Augsburg. Der Landkreis Augsburg beteiligt sich a) an den ungedeckten Betriebskosten weiterhin mit 25 %, wobei für die Jahre 2009 bis 2012 folgende Höchstbeträge festgesetzt werden: 2009: 2010: 2011: 2012: b) 115.000,00 € 155.000,00 € 195.000,00 € 235.000,00 € 2. an den Investitionen mit 25 % der ungedeckten Kosten. Für Investitionen über 100.000,00 € ist die Zustimmung des Landkreises einzuholen. An den investiven Kosten für den Museumsausbauplan des Bezirks mit einem Gesamtvolumen von 736.000,00 €, im Bezirkshaushalt in den Jahren 2009 – 2012 mit jeweils 184.000,00 € veranschlagt, beteiligt sich der Landkreis mit 25 % in den Jahren 2009 – 2012 mit jeweils 46.000,00 € d. h. mit insgesamt 184.000,00 €. Kennzahlen Die bisherigen finanziellen Leistungen des Landkreises Augsburg sowie die Besucherzahlen sind aus den nachfolgenden Zusammenstellungen ersichtlich: Betriebskosten Haushaltsjahr 1982 1983 1984 1985 1986 1987 Betriebskosten 4.529,12 DM 6.117,71 DM 17.903,81 DM 35.975,92 DM 40.830,63 DM *) 50.000,00 DM Zweckvereinbarung Schwäbisches Volkskundemuseum Oberschönenfeld 151 1988 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 SUMME *) Höchstbeträge *) 50.000,00 DM *) 50.000,00 DM *) 50.000,00 DM *) 50.000,00 DM *) 50.000,00 DM *) 50.000,00 DM *) 50.000,00 DM *) 70.000,00 DM *) 70.000,00 DM *) 70.000,00 DM *) 70.000,00 DM *) 70.000,00 DM *) 70.000,00 DM *) 70.000,00 DM *) 35.790,43 € *) 35.790,43 € *) 35.790,43 € *) 35.790,43 € *) 35.790,43 € *) 35.790,43 € *) 35.790,43 € *) 115.000,00 € 874.451,06 € Investitionskosten I) Zweckvereinbarungen vom 07.10.1982 und 22.07.1986 bis einschließlich 1985: Ausbau der Pfisterei (1986 – 1991): für Investitionen einschl. Einrichtung und Ausstattung (1986 – 1990 pauschal je 80.000,00 DM): 158.189,12 DM 75.000,00 DM 400.000,00 DM 152 Zweckvereinbarung Schwäbisches Volkskundemuseum Oberschönenfeld II) Zweckvereinbarung vom 19.12.1994/26.01.1995 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 SUMME I) und II) 40.000,00 DM 91.789,20 DM 48.318,67 DM 16.531,64 DM 27.773,43 DM 35.368,48 DM 80.984,05 DM 95.722,86 € 43.775,82 € 4.062,63 € 5.259,33 € 10.714,13 € 3.484,10 € 19.932,51 € 3.675,86 € 684.602,31 € Zweckvereinbarung Schwäbisches Volkskundemuseum Oberschönenfeld 153 Schwäbisches Volkskundemuseum Oberschönenfeld - Besucherzahlen von 1984 bis 2009 90.000 80.000 70.000 60.000 50.000 40.000 30.000 20.000 10.000 0 154 Zweckvereinbarung Schwäbisches Volkskundemuseum Oberschönenfeld Dach-, Spitzen- und vergleichbare Verbände Bayerischer Landkreistag – Landesverband der bayerische Landkreise Ziel des Bayerischen Landkreistags ist es,   die kommunale Selbstverwaltung auf der Kreisebene innerhalb des demokratischen Staatsaufbaus zu sichern und zu stärken und in diesem Sinne die Anteilnahme und Mitwirkung der Bevölkerung an der selbstverantwortlichen Gestaltung des öffentlichen Lebens in den Landkreisen zu wecken und zu fördern. Im Hinblick auf dieses Ziel hat sich der Bayerische Landkreistag insbesondere folgende Aufgaben gestellt:   Wahrung der gemeinsamen Interessen und Vertretung der bayerischen Landkreise in der Gesamtheit gegenüber anderen Institutionen, Mitwirkung beim Zustandekommen und beim Vollzug von Gesetzen, Verordnungen, sonstigen Rechtsvorschriften und Erlassen, durch die die Landkreise berührt werden, u. a. durch Stellungnahmen, Eingaben und sonstige Vorschläge gegenüber den zuständigen Stellen, Information und Beratung der Landkreise einschließlich Erarbeitung von Richtlinien und Empfehlungen, Vermittlung des Erfahrungsaustausches unter den Landkreisen, Vertretung der bayerischen Landkreise im Deutschen Landkreistag und Zusammenarbeit mit den übrigen kommunalen Spitzenverbänden. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf + Sonderumlage 61.448,88 € 24.097,60 €.   (wg. Sanierung Dienstgebäude d. Bayerischen Landkreistags) Bayerischer Landkreistag – Bezirksverband Schwaben Die Landkreise in einem Regierungsbezirk bilden einen rechtlich unselbständigen Bezirksverband. Ihr Name lautet: „Bayerischer Landkreistag – Bezirksverband …“. Die Bezirksverbände unterstützen den Bayerischen Landkreistag bei der Erfüllung seiner Ziele und Aufgaben und fördern seine Meinungsbildung. Jeder Bezirksverband wählt einen Vorsitzenden und dessen Stellvertreter. Er führt außerdem die Wahlen zum Landesausschuss durch, benennt einen Kandidaten für die Zuwahl von Kreisräten in das Präsidium und unterbreitet Vorschläge für die Wahl des Präsidenten, des Ersten, Zweiten und Dritten Vizepräsidenten. Die Bezirksverbände tragen ihre Ausgaben selbst. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 1.235,00 €. Dachverbände 155 Bayerischer Kommunale Prüfungsverband (BKPV) Der Bayerische Kommunale Prüfungsverband führt bei seinen Mitgliedern die überörtlichen Rechnungs- und Kassenprüfungen durch (Art. 105 und 106 GO; Art. 91 und 92 LKrO; Art. 87 und 88 BezO; für Mitglieder, die nicht Kommunen sind, gelten die für sie jeweils anzuwendenden Vorschriften); er kann auch Abschlüsse prüfen (Art. 107 GO, Art. 93 LKrO, Art. 89 BezO). Auf Antrag seiner Mitglieder oder auf Ersuchen ihrer Rechtsaufsichtsbehörden nimmt er besondere Prüfungen vor. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 26.844,73 €. Kommunaler Arbeitgeberverband e. V. (KAV) Zweck des Verbandes ist die Wahrung der gemeinsamen Arbeitgeberinteressen seiner Mitglieder auf tarif-, arbeits- und sozialrechtlichem Gebiet, insbesondere der Abschluss von Tarifverträgen. Die Verbandsziele sind nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet. Der Verband kann sich zur Erfüllung des Verbandszwecks einer Spitzenorganisation mit entsprechender Zielsetzung anschließen. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 2.108,90 € 156 Dachverbände Vereine Akademie für Handwerkerfortbildung in Altbau- und Denkmalfragen e.V. Zweck des Vereins ist es, im Zusammenwirken mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege sowie den Bayerischen Handwerkskammern und den handwerklichen Fachverbänden für die Fort- und Weiterbildung von Handwerkern, die im Bereich der praktischen Denkmalpflege tätig sind, Sorge zu tragen. Hierzu zählt insbesondere: - das Vertraut machen mit den fachlichen Zielen der Denkmalpflege, - die Vertiefung der Kenntnisse über historische Techniken und Materialien sowie - die Vermittlung historischer Handwerkstechniken und Techniken zur denkmalverträglichen Instandsetzung. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 1.000 €. Bayerischer Landesverein für Heimatpflege e.V. Der Verein hat den Zweck, die natürliche und die geschichtlich gewordene Eigenart der Heimat in Zusammenarbeit mit den Behörden und durch Zusammenschluss der auf diesem Gebiet in Bayern sonst tätigen Vereine und anderen Körperschaften zu schützen und zu pflegen. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 66 €. Carbon Composites e.V. Zweck des Vereins ist die Förderung der Anwendung von Faserverbundtechnologien durch Aufbau und Erweiterung von wissenschaftlicher und technischer Expertise sowie durch Realisierung eines Kompetenznetzwerkes für die Forschung und Entwicklung von Werkstoffen und Verfahren zur Herstellung marktfähiger HochleistungsFaserverbundstrukturen. Übergeordnetes Ziel des Vereins ist dabei die Schaffung und Erhaltung von industriellen Carbonfaser- und Faserverbundtechnologien in der Region, die durch die Standorte der Vereinsmitglieder und deren Zulieferer definiert ist. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 10.000 €. Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge Zweck des Vereins ist es, einen Mittelpunkt für alle Bestrebungen auf dem Gebiet der sozialen Arbeit, insbesondere der öffentlichen und freien Sozialhilfe, Jugendhilfe und Gesundheitshilfe in der Bundesrepublik Deutschland zu bilden. Seine Hauptaufgaben sind: - Anregung und Beeinflussung von Entwicklungen in der Sozialpolitik, - Erarbeitung von Empfehlungen für die Praxis der öffentlichen und freien sozialen Arbeit, - gutachtliche Tätigkeit auf dem Gebiet des Sozialrechts, Vereine 157 - Ständige Information der auf diesen Gebieten tätigen Personen und Förderung des Erfahrungsaustausches, - Fort- und Weiterbildung von Führungskräften und Mitarbeitern des sozialen Bereiches, - Förderung der für die soziale Arbeit bedeutsamen Wissenschaften, - Beobachtung und Auswertung der Entwicklung der sozialen Arbeit in anderen Ländern und Förderung der internationalen Zusammenarbeit, - Herausgabe von Schriften und sonstigen Veröffentlichungen zu Fragen des sozialen Bereichs, - Förderung der Arbeit des Internationalen Sozialdienstes, Genf (International Social Service, ISS), und deren Durchführung in Deutschland gemäß der Statuten des ISS. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 867,51 €. Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. Das Institut für Jugendhilfe und Familienrecht versteht sich als »Forum für Fachfragen« und fördert den fachlichen Dialog zwischen Institutionen und Berufsgruppen, die mit Fragen der Jugendhilfe und des Familienrechts befasst sind. Diesen institutions- und professionsübergreifenden Fachdiskurs verfolgt es insbesondere durch Fortbildungen und Tagungen sowie ständige Fachkonferenzen und Arbeitsgruppen. Das Institut fördert das Gespräch mit der Familiengerichtsbarkeit und beteiligt sich an wissenschaftlichen Diskussionen und Forschungsvorhaben. In Kooperation mit den Landesjugendämtern, den kommunalen Spitzenverbänden und den zuständigen Ministerien unterstützt das Institut die fachliche Arbeit der Jugendämter durch gutachterliche Rechtsberatung. Zudem bietet es als einzige nichtstaatliche Organisation in Deutschland die Unterstützung bei der Geltendmachung und zwangsweisen Durchsetzung von Unterhaltsansprüchen im In- und Ausland lebender Kinder gegen den nicht im selben Staat lebenden Elternteil. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 2.284 €. Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V. Aufgabe der Gesellschaft ist es, die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel in allen Fragen des öffentlichen und kulturellen Lebens zu vertiefen. Die Gesellschaft dient der Förderung internationaler Verbundenheit, der Toleranz und der Verständigung der Völker, insbesondere im Nahen Osten. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 110 €. Europäische Metropolregion München e.V. Zweck des Vereins ist die themenbezogene Kooperation von Städten, Märkten und Gemeinden, Landkreisen, Unternehmen, Kammern, Verbänden, Hochschulen und weiteren öffentlichen und privaten Akteuren des südbayerischen Metropolitanraumes insbesondere in den Bereichen Wirtschaft, Umwelt, Gesundheit, Mobilität, Wissenschaft und Forschung. Die Zusammenarbeit soll eine wirtschaftlich, ökologisch, gesellschaftlich und räumlich ausgewogene Entwicklung fördern sowie eine gemeinsame Position im nationalen, europäischen und globalen Standortwettbewerb stärken. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 158 Vereine 14.460 €. Fachverband der bayerischen Standesbeamten e.V. Die Fachverbände der Standesbeamten haben es sich zu ihrer ausschließlichen Aufgabe gemacht, alle Standesbeamte und Hilfskräfte der Standesämter auszubilden und mit ihrem Wissen auf dem Laufenden zu halten. Daneben erteilt der Fachverband Auskünfte in schwierigen Fachfragen und versteht sich als eine Selbsthilfeeinrichtung der Standesbeamte und deren Aufsichtsbehörden. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 110 €. Fachverband der Kommunalkassenverwalter e.V. Zweck und Aufgaben des Vereins sind insbesondere die fachliche Beratung Weiterbildung seiner Mitglieder, die Ausarbeitung von Änderungsvorschlägen auf Gebieten des Haushalts-, Kassenund Rechnungswesens sowie Verwaltungsvollstreckungsrechts mit dem Ziel der Verwaltungsvereinfachung und Rechtsangleichung. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 50 €. und den des der Forstbetriebsgemeinschaft Augsburg-West e.V. (FBG) Zweck des Vereins ist die Förderung und Erhaltung des bäuerlichen, genossenschaftlichen und kommunalen Waldbesitzes im FBG – Wirkungsbereich. Die FBG ist gemeinnützig. Sie erstrebt keinen Gewinn und verwendet etwaige Überschüsse ausschließlich zu satzungsmäßigen Zwecken. Sie hat das Recht und die Pflicht, über die Erfüllung der Aufgaben zu wachen. Der Landkreis Augsburg ist aufgrund seines Waldbesitzes beim Landrat-Dr.Wiesenthal-Haus Mitglied geworden. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 15,50 €. Gesellschaft der Freunde der Universität Augsburg e.V. Der Verein förderte den Aufbau der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Hochschule Augsburg (WISO) und den weiteren Ausbau der Hochschule insgesamt. Ziel ist die Förderung von Forschung und Lehre durch gezielte Bezuschussung ausgewählter Projekte. Damit wird der Universität auch in Zeiten begrenzter öffentlicher Mittel die Durchführung solcher wissenschaftlicher Vorhaben ermöglicht, für die der staatliche Haushalt keinen Raum mehr lässt. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 125 €. Gesellschaft für Archäologie in Bayern e.V. Die Gesellschaft will alle Bemühungen fördern, welche die Erhellung der älteren menschlichen Geschichte auf dem Boden Bayerns zum Ziel haben. Der Satzungszweck wird insbesondere durch folgende Maßnahmen verwirklicht: - Unterstützung archäologischer Untersuchungen in Bayern, Vereine 159 - Aufklärung der Öffentlichkeit über Ziel, Zweck und Ergebnisse archäologischer Untersuchungen in Bayern durch Vorträge, Ausstellungen, Führungen, Exkursionen und Veröffentlichungen zu Problemen der Bayerischen Landesarchäologie. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 25 €. Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V. Aufgabe der Gesellschaft ist die Erziehung, Volks- und Berufsbildung im Bereich der Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Dieser Satzungszweck wird verwirklicht durch die in den Sektionen geleistete Öffentlichkeitsarbeit mit u. a. den Zielen - Verständnis zu wecken, für die stete Notwendigkeit, den Frieden in Freiheit und die Souveränität Deutschlands zu schützen, - die allgemeine Verteidigungsbereitschaft zu fördern, - die Einheit Deutschland zu festigen. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 15 €. Gesellschaft zur Förderung umweltgerechter Straßen- u. Verkehrsplanung e.V. Aufgabe und Zweck des Vereins ist der Schutz der Umwelt und die Förderung umweltschützender und -erhaltender Maßnahmen, insbesondere umweltgerechter Straßen und sonstiger Verkehrseinrichtungen. Der Verein kann die Förderung dieser Ziele insbesondere dadurch erreichen, dass er die Planung, den Entwurf, den Bau, den Ausbau und die Erhaltung solcher Verkehrswege unter Zugrundelegung der Erkenntnisse der Umweltforschung fördert. Zur Erfüllung des Zweckes des Vereins gehört insbesondere auch die umfassende Information der Öffentlichkeit und die Weckung von Sympathie, Verständnis und Förderbereitschaft solcher umweltschützender und erhaltender Maßnahmen. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 30 €. Grüner Kreis für Augsburg und Umgebung e.V. Die Arbeitsgemeinschaft verfolgt die - Erhaltung und Förderung des gesunden Lebens in der Natur, - Pflege und Mehrung des öffentlichen Grüns in den Gemeinden, - Verbreitung und Pflege von Blumen und Zierpflanzen in Heim und am Arbeitsplatz, - Mehrung und zeitgemäße Gestaltung von Familiengärten, - Zusammenarbeit und Förderung aller Vereinigungen, die zur Gesunderhaltung breitester Bevölkerungsschichten für die Wohlfahrtswirkung des Grüns eintreten. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 30 €. 160 Vereine Heimatverein für den Landkreis Augsburg e.V. Der Verein fördert im Landkreis Augsburg die Heimatpflege und Heimatforschung. Dabei hat er sich die Erforschung und Pflege von Landschaft und Natur, von Geschichte und Kunst, von Brauchtum und Volkskultur der Heimat zur Aufgabe gesetzt. Er leistet diese Aufgaben in verschiedenen Arbeitskreisen, in Ausgrabungen und Begehungen, in Beschreibungen und Dokumentationen. Er präsentiert seine Ergebnisse den interessierten Mitbürgern in den Jahresberichten und in den Beiträgen zur Heimatkunde. Er lädt ein zu Vorträgen, Exkursionen und Kirchenführungen. Er unterhält im Staudenhaus beim Kloster Oberschönenfeld ein Museum bäuerlicher Sachkultur. Der Zuschuss des Landkreises Augsburg beläuft sich auf 29.216,29 €. Historischer Verein für Schwaben Der Historische Verein widmet sich satzungsgemäß der Geschichtsforschung für den bayerisch-schwäbischen Raum. Die Ergebnisse veröffentlicht er in der möglichst jährlich erscheinenden »Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben« und in gelegentlichen Publikationen in den »Schwäbischen Geschichtsquellen und Forschungen«. Ferner veranstaltet er Vorträge, Führungen, Exkursionen und Gesprächsabende, um die geschichtlichen und kulturellen Werte der Heimat zu erschließen. Die vereinseigenen Sammlungen vor- und frühgeschichtlicher Funde und römischer Steindenkmäler sowie Gemälde, Plastiken, kunstgewerbliche sowie kunst- und stadtgeschichtliche Gegenstände wurden der Stadt Augsburg als Dauerleihgaben überlassen. Gleichzeitig ging das vom Verein seit Eröffnung im Jahre 1855 verwaltete Maximilian-Museum in die Obhut der Stadt über. Die rund 8000 Bände umfassende Bibliothek des Historischen Vereins ging 1928 ebenso in das Eigentum der Stadt Augsburg über. Das Archiv des Historischen Vereins ist nach wie vor sein Eigentum und befindet sich als Depot im Stadtarchiv Augsburg. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 25 €. KUMAS – Kompetenzzentrum Umwelt e.V. Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Entwicklung eines Umweltkompetenzzentrums für Augsburg und Bayerisch-Schwaben mit dem Schwerpunkt Umwelttechnologie. Dieses soll als ideelles Zentrum durch Koordination, Kooperation und gemeinsame Interessenswahrnehmung der im Umweltbereich vorhandenen und künftigen Einrichtungen staatlicher, kommunaler und weiterer Institutionen in öffentlich-rechtlicher oder privater Trägerschaft, von Hochschulen, Verbänden, Unternehmen und Privatpersonen geschaffen werden. Dabei sollen gleichzeitig die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Region Bayerisch-Schwaben verbessert, die Umweltkompetenz im wissenschaftlichen und öffentlich-rechtlichen Bereich gestärkt und ausgebaut, Anstöße zur Neuentwicklung exportierbarer Produkte und Dienstleistungen der Umweltwirtschaft gegeben und Beiträge zur Steigerung der regionalen Umweltqualität geleistet werden. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 5.000 €. Vereine 161 Landschaftspflegeverband Landkreis Augsburg e.V. Die satzungsgemäßen Aufgaben des Landschaftspflegeverbands sind - ökologisch wertvolle Flächen im Landkreis Augsburg zu erhalten und zu sichern, neu zu schaffen und zu pflegen, um dadurch eine möglichst vielfältige Tier- und Pflanzenwelt zu schützen und zu fördern, - Schaffung eines geeigneten und ausreichenden "Biotopverbundsystems" durch vernetzende Flächensicherung zu fördern, - die Öffentlichkeit über Natur - und Artenschutz sowie Umwelt- und Landschaftspflege zu informieren. Die praktische Umsetzung wird auf Vermittlung des Maschinenrings Schwabmünchen vorrangig von ortsansässigen Bauern ausgeführt, die dadurch eine zusätzliche Einkommensquelle finden. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 89.776,50 € Lebensraum Lechtal e.V. Zweck des Vereins ist die Verwirklichung der in Art. 1 des Bayerischen Naturschutzgesetzes genannten Ziele und Grundsätze. Er koordiniert und fördert gebietsübergreifende Naturschutzarbeit und nachhaltige Landschaftsentwicklung im bayerischen Lechtal. Hierzu gehören insbesondere: - Biotopverbundprojekte, - umweltgerechte Landnutzungsformen, - Umweltbildung, - naturbezogene Erholungsnutzung - angewandte Naturschutzforschung und - gebietsübergreifende Öffentlichkeitsarbeit. Der Verein unterstützt vorrangig Landschaftspflegeverbände, ferner weitere Organisationen, die sich den o. g. Zielen verpflichten. Für die Maßnahmeumsetzung gilt das Subsidiaritätsprinzip. Maßnahmeträger sind die vor Ort tätigen Landschaftspflegeverbände, darüber hinaus auch anerkannte Naturschutzverbände, Kommunen und sonstige Organisationen, die sich den Vereinszielen widmen. Der Verein tritt als Maßnahmeträger auf, wenn keine örtlichen Träger zur Verfügung stehen oder bei gebietsübergreifenden und modellhaften Projekten. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 3.200 € und wird vom Landschaftspflegeverband Landkreis Augsburg e.V. übernommen. Naturpark Augsburg Westliche Wälder e.V. Vereinszweck ist, das Gebiet des Naturparks „Augsburg – Westliche Wälder“ zu einem großräumigen, nach einem Plan zu entwickelnden und zu pflegenden Erholungsgebiet für die Allgemeinheit auszugestalten. Es ist deshalb insbesondere Aufgabe des Vereins, die Schönheit, Vielfalt und Eigenart des Landschaftsbildes, auch der Bauten und Kulturstätten, zu erschließen und zu bewahren sowie Maßnahmen und Einrichtungen, die der Erholung im 162 Vereine Naturpark dienen, zu schaffen oder zu fördern, Landschaftsschäden zu verhindern oder zu beheben sowie die Tier- und Pflanzenwelt zu schützen. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 62.653,76 €. Naturwissenschaftlicher Verein für Schwaben e.V. Der Verein bezweckt ausschließlich die Verbreitung naturwissenschaftlicher Kenntnisse in der Bevölkerung der Regierungsbezirks Schwaben, die Pflege und Unterstützung naturwissenschaftlicher Forschung, die Förderung von Natur-, Vogel- und Landschaftsschutz. Er unterstützt tatkräftig das Naturmuseum Augsburg, den Zoo Augsburg und den Botanischen Garten Augsburg. Um seine Zwecke zu erreichen veranstaltet er Führungen und Vorträge und gibt Veröffentlichungen heraus. Er fördert die Volksbildung und Wissenschaft. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 25 €. Schule der Dorf- und Landentwicklung Thierhaupten e.V. (SDL) Zweck des Vereins ist die Förderung der Dorferneuerung nach dem Bayerischen Dorferneuerungsprogramm durch die ständige Aus- und Fortbildung aller mit Fragen der Dorferneuerung befassten Personen, unter besonderer Berücksichtigung der Denkmal- und Kulturpflege sowie des Umweltschutzes, insbesondere durch die Errichtung und den Betrieb einer Schule für Dorferneuerung. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 1.000 €. Schullandheimwerk Schwaben e.V. Zweck des Vereins ist die Unterstützung des verfassungsmäßigen Bildungsauftrages der bayerischen Schulen im Rahmen von Schullandheimaufenthalten im Bezirk Schwaben. Hierdurch sollen vor allem die Bestrebungen für ein neuzeitliches Schulwesen in Form eines aufgelockerten Unterrichts mit jugendgemäßer Gemeinschaftserziehung, der Erziehung zu verantwortlicher Haltung gegenüber der Umwelt und zur individuellen Gesundheit gefördert werden. Der Verein erfüllt diese Aufgabe insbesondere durch - Beratung und Betreuung der Eigentümer und Betreiber von Schullandheimen sowie von Lehrkräften, - Mithilfe bei der finanziellen Förderung von Schullandheimen, - Kontaktpflege mit Dachverbänden, Schulbehörden der pädagogischen Forschung, Verbänden der freien Wohlfahrtspflege und anderen geeigneten Stellen zur laufenden sinnvollen Erneuerung der Ziele und Inhalte der Schullandheime, - Pflege des Gedankens der Schullandheime und Werbung hierfür bei Eltern und in der Öffentlichkeit. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 1.000 €. Schwabenhilfe für Kinder, Verein zur Erziehungshilfe und Sprachförderung e.V. Der Zweck des Vereins ist - die Förderung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf, Vereine 163 - die Errichtung und der Betrieb von heilpädagogischen Tagesstätten und Förderschulen sowie die Förderung von erziehungsschwierigen und sprachbehinderten Kindern, - die Durchführung von Maßnahmen der Aus-, Fort- und Weiterbildung im Regierungsbezirk Schwaben. Dabei nimmt sich der Verein vornehmlich der Kinder an, welche sonderpädagogischen Fördermaßnahmen durch individuelle Sprachförderung, der individuellen Lernförderung und der Erziehungshilfe bedürfen. Der Mitglieds- und Umlagebeitrag des Landkreises Augsburg beläuft sich auf 33.401,42 €. Schwäbische Geographische Gesellschaft GeoAnwenderZentrum Augsburg e.V. Zweck des Vereins ist die Förderung des Bildungsauftrags der Erdkunde im weitesten Sinn des Wortes. Im Zentrum stehen die angewandte geographische Forschung, Weiterbildung und Wissenstransfer. Diesen Zweck sucht der Verein durch Förderung und Tätigkeit u. a auf folgenden Gebieten zu erreichen: - Hohes Qualitätsprofil durch Evaluation und angesehene Mentoren und Mentorinnen - Engagement und Marketing für Augsburg und Bayerisch Schwaben - Veranstaltung von Vorträgen und Exkursionen - Förderung der geographischen Forschung und Herausgabe von Publikationen - Förderung der Erdkunde in Schule, Universität und Erwachsenenbildung - Kooperation und Netzwerke mit Projektpartnern, Hochschulen und Universitäten Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 40 €. Tierschutzverein Augsburg und Umgebung e.V. Zweck des Vereins ist es, den Tierschutz nach den geltenden Gesetzen zu verwirklichen, den Tierschutzgedanken durch Werbung und Belehrung zu verbreiten, direkte Maßnahmen zum Schutz der Tiere durchzuführen und ein Tierheim zu betreiben. Die Tätigkeit des Vereins erstreckt sich dabei auch auf die Erhaltung und Gestaltung des Lebensraumes der in Freiheit lebenden Tiere. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 100 €. Verein Creditreform Augsburg e.V. Der Verein hat den Zweck, den Kreditmissbrauch zu verhindern und die Wirtschaftskriminalität zu bekämpfen sowie Kreditschäden zu beseitigen. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 606,72 €. 164 Vereine Verein zur Förderung der Fachhochschule Augsburg e.V. Der Verein verfolgt den gemeinnützigen Zweck, die Fachhochschule Augsburg bei der Ausbildung ihrer Studierenden, sowie bei der Öffentlichkeitsarbeit ideell und materiell zu unterstützen. Diese Unterstützung erstreckt sich dabei auch auf Maßnahmen im Rahmen der Studentenhilfe. Insbesondere ergänzt er die vom bayerischen Staat zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel durch Beiträge und Spenden zur Ausgestaltung des Unterrichts. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 125 €. Verein zur Sicherstellung überörtlicher Erholungsgebiete für die Region Augsburg e.V. (Erholungsgebieteverein – EVA) Zweck des Vereins ist - die Sicherstellung überörtlicher Erholungsflächen durch Eigentumserwerb oder Bestellung von dinglichen oder schuldrechtlichen Nutzungsrechten, - die bauliche und landschaftsgärtnerische Gestaltung solcher Flächen, - die Förderung überörtlicher Erholungsprojekte und - der Ausbau von Wanderwegen im Gebiet der Mitglieder. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 84.288,75 €. Verkehrsverein Region Augsburg e.V. Zweck des Vereins ist die Förderung der Attraktivität und des Images der Stadt und der Region Augsburg als Wirtschafts- und Dienstleistungsstandort sowie als Anbieter von Leistungen des Städte- und Regionaltourismus, der Durchführung von Tagungen, Messen und Veranstaltungen. Dabei kommt der Werbung für die Stadt und die Region Augsburg innerhalb des Regierungsbezirks Schwaben und ganz Bayerns gleichermaßen Bedeutung zu, wie der bundesweiten und internationalen Werbung für die Stadt und die Region Augsburg. Der Verein strebt die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, die den Zweck des Verkehrsvereins fördern, an. Zur Förderung des Wohls der Allgemeinheit setzt sich der Verein für die Schaffung der der Tourismuswirtschaft dienenden Einrichtungen ein. Dazu gehören insbesondere die notwendige Infrastruktur für das Hotel- und Gaststättengewerbe, den Einzelhandel und die sonstige Organisationen. Der Verein ist zu diesem Zweck Alleingesellschafter der Regio Augsburg Tourismus GmbH. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 134.862 €. Volkshochschule Augsburger Land e. V. Zweck der vom Verein getragenen Kreisvolkshochschule ist die außerschulische Jugend- und Erwachsenenbildung in allen Bevölkerungsschichten des Landkreises Augsburg. Die Kreisvolkshochschule hat die Aufgabe, ihre Hörer zur Selbstbildung, zur Weiterbildung und zur Mitarbeit am demokratischen Staatsleben anzuregen. Sie erfüllt ihre Aufgabe in Zusammenarbeit mit den Gemeinden durch Vorträge, Kurse, Seminare, Studienfahrten und dergleichen Veranstaltungen. Ihre Arbeit ist überparteilich und überkonfessionell. Der Zuschuss des Landkreises Augsburg beläuft sich auf Vereine 373.547,35 €. 165 166 Vereine
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