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Periodical volume

Full text: Beteiligungsbericht der Stadt Siegen Issue 2014

Universitätsstadt
Siegen
Beteiligungsbericht
zum 31.12.2014
Herausgeber:

Universitätsstadt Siegen
Der Bürgermeister
Fachbereich 3/1
- Kämmerei -

Bearbeitung:

Peter Ladda

1

Vorwort

Die Stadt Siegen hat neben den originären Aufgaben einer Kommune zur Förderung des
Wohles ihrer Einwohnerinnen und Einwohner eine Vielzahl von sonstigen Verpflichtungen zu
erfüllen. Dies betrifft in erheblichem Umfang gesetzliche Pflichtaufgaben, die sie nach Weisung
durch das Land Nordrhein-Westfalen oder den Bund zu erledigen hat, aber auch die Abdeckung
sonstiger notwendiger Leistungsspektren, die der kommunalen Daseinsvorsorge dienen.
In Erfüllung dieser Verpflichtungen darf sich die Stadt Siegen auch unternehmerisch betätigen,
sofern die in der Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen genannten Voraussetzungen vorliegen. Zentrale Bedeutung kommt dabei der Ausrichtung der unternehmerischen
Aktivitäten auf die Erfüllung eines öffentlichen Zweckes zu.
Der vorliegende Beteiligungsbericht zum 31.12.2014 vermittelt ein umfassendes und
transparentes Bild der unternehmerischen Betätigung der Stadt Siegen. Er stellt Aufgaben,
Zielsetzungen und die wichtigsten Kennzahlen der privatrechtlichen und öffentlich-rechtlichen
Beteiligungsunternehmen dar. Darüber hinaus wird eine Bewertung der Erfüllung der vom Rat
der Stadt Siegen vorgegebenen Unternehmensziele vorgenommen, um so zu einer Beurteilung
des Unternehmenserfolges und damit der Erfüllung der öffentlichen Zwecksetzung zu kommen.
Der Beteiligungsbericht basiert auf den durch unabhängige Wirtschaftsprüfer geprüften
Unternehmensdaten des Jahres 2014. Lediglich dort, wo diese noch nicht zur Verfügung
standen, wurden Vorjahreswerte zugrunde gelegt.
Der Beteiligungsbericht soll dazu beitragen, eine Standortbestimmung der Unternehmen
vorzunehmen und Anregung für die strategische Weiterentwicklung sämtlicher städtischer
Beteiligungen sein. Durch die umfassende Darstellung und Auswertung aktueller Unternehmensdaten bietet der Bericht eine hilfreiche Informations- und Diskussionsgrundlage für den
Rat der Stadt Siegen, seine Ausschüsse sowie für die interessierte Öffentlichkeit. Der
Beteiligungsbericht zum 31.12.2014 stellt damit gleichermaßen ein notwendiges wie
aussagefähiges Nachschlagewerk dar.
Siegen, im November 2015

Wolfgang Cavelius
I. Beigeordneter und Stadtkämmerer

2

Inhaltsverzeichnis
Seite
I.

Allgemeines

1.

Rechtliche Grundlagen

4

2.

Gegenstand des Beteiligungsberichts

6

3.

Weitere Informationen zu den Beteiligungen

6

4.

Aufgaben der Unternehmensbeteiligungen

7

4.1

Unternehmensbezogene Ziele

7

4.2

Unternehmensübergreifende Ziele

7

5.

Rechtsform der Unternehmensbeteiligungen

8

6.

Aufbau der Beteiligungsverwaltung

9

Übersicht über die Beteiligungen der Stadt Siegen

II.

10

Darstellung der einzelnen Beteiligungen
Vorbemerkung u. Veränderungen des Beteiligungsportfolios

11

A.

Privatrechliche Beteiligungen

1.

Stadtentwicklung/Wirtschaftsförderung

1.1

Kommunale Entwicklungsgesellschaft Siegen mbH

12

1.2

Radio Siegen Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG

21

1.3

KM:SI GmbH

24

2.

Versorgung

2.1

Siegener Versorgungsbetriebe GmbH

31

2.2

RWE AG

40

2.3

Verband der kommunalen RWE-Aktionäre GmbH

41

2.4

BEG-SW Bürgerenergiegenossenschaft eG

43

3.

Wohnungsbau

3.1

Kreiswohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft mbH

44

3.2

Baugenossenschaft Siegerland eG

50

3.3

Wohnungsgenossenschaft Hüttental eG

55

3.4

Wohnstättengenossenschaft Siegen eG

60

3
Seite
4.

Sonstige

4.1

Volksbank Siegerland eG

65

4.2

Gastronomiebetrieb Siegerlandhalle GmbH

66

4.3

ESi GmbH

67

4.4

Einkaufsgemeinschaft Kommunaler Verwaltungen eG

68

B.

Öffentlich-rechtliche Beteiligungen

1.

Entsorgungsbetrieb der Stadt Siegen

69

2.

Zweckverband Verkehrsflughafen Siegerland

75

3.

Zweckverband Kommunale Datenzentrale Westfalen-Süd

76

4.

Sparkassenzweckverband

78

5.

Sparkasse Siegen [nachrichtlich]

80

Anlagen

•

Finanzpläne der Kommunale Entwicklungsgesellschaft Siegen mbH (Anlage 1) und der
Siegener Versorgungsbetriebe GmbH (Anlage 2)

•

Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen, Kennzahlen städtischer Beteiligungsunternehmen (Anlage 3)

•

Übersicht über die Beteiligung an Haubergs-/Waldgenossenschaften (Anlage 4)

4
I. Allgemeines

1.

Rechtliche Grundlagen
Gemäß § 107 Abs. 1 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO
NRW) darf sich eine Gemeinde zur Erfüllung ihrer Aufgaben wirtschaftlich betätigen,
wenn
1.

ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfordert,

2.

die Betätigung nach Art und Umfang in einem angemessenen Verhältnis zur
Leistungsfähigkeit der Gemeinde steht und

3.

bei einem Tätigwerden außerhalb der Wasserversorgung, des öffentlichen
Verkehrs

sowie

des

Betriebs

von

Telekommunikationsleitungsnetzen

einschließlich der Telefondienstleistungen der öffentliche Zweck durch andere
Unternehmen nicht besser und wirtschaftlicher erfüllt werden kann.
Als wirtschaftliche Betätigung ist der Betrieb von Unternehmen zu verstehen, die als
Hersteller, Anbieter oder Verteiler von Gütern oder Dienstleistungen am Markt tätig
werden, sofern die Leistung ihrer Art nach auch von einem Privaten mit der Absicht der
Gewinnerzielung erbracht werden könnte.
Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch eine wirtschaftliche Betätigung außerhalb
des Gemeindegebiets sowie im Ausland zulässig.
Vor der Entscheidung über die Gründung von bzw. die unmittelbare oder mittelbare
Beteiligung an Unternehmen im Sinne des Absatzes 1 ist der Rat auf der Grundlage
einer Marktanalyse über die Chancen und Risiken des beabsichtigten wirtschaftlichen
Engagements und über die Auswirkungen auf das Handwerk und die mittelständische
Wirtschaft zu unterrichten. Den örtlichen Selbstverwaltungsorganisationen von
Handwerk, Industrie und Handel und der für die Beschäftigten der jeweiligen Branche
handelnden Gewerkschaften ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu den Marktanalysen
zu geben (§ 107 Abs. 5 GO NRW).
Bei der wirtschaftlichen Betätigung in den Bereichen der Strom-, Gas und
Wärmeversorgung sieht die Gemeindeordnung den öffentlichen Zweck als gegeben an.

5
Sie ist zulässig, wenn sie nach Art und Umfang in einem angemessenen Verhältnis zur
Leistungsfähigkeit der Gemeinde steht. Dienstleistungen, die mit den Bereichen Strom-,
Gas und Wärmeversorgung unmittelbar verbunden sind, sind zulässig, wenn sie den
Hauptzweck

fördern.

Unter

bestimmten

Voraussetzungen

ist

auch

eine

energiewirtschaftliche Betätigung außerhalb des Gemeindegebietes sowie im Ausland
möglich. Vor der Entscheidung über die Aufnahme der energiewirtschaftlichen
Betätigung ist der Rat über die Chancen und Risiken des beabsichtigten wirtschaftlichen
Engagements zu unterrichten. Den örtlichen Selbstverwaltungsorganisitionen von
Handwerk, Industrie und Handel und der für die Beschäftigten der jeweiligen Branche
handelnden Gewerkschaften ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben, sofern die
Entscheidung die Erbringung verbundener Dienstleistungen betrifft (§ 107a GO NRW).
Nach § 108 Abs. 1 GO NRW darf die Gemeinde Unternehmen und Einrichtungen in
einer Rechtsform des privaten Rechts nur gründen oder sich daran beteiligen, wenn
1. bei Unternehmen die Voraussetzungen des § 107 Abs. 1 Satz 1 bzw. 107a Abs. 1
(energiewirtschaftliche Betätigung) gegeben sind,
2. ....
3. eine Rechtsform gewählt wird, welche die Haftung der Gemeinde auf einen
bestimmten Betrag begrenzt,
4. die Einzahlungsverpflichtung der Gemeinde in einem angemessenen Verhältnis zu
ihrer Leistungsfähigkeit steht,
5. die Gemeinde sich nicht zur Übernahme von Verlusten in unbestimmter oder
unangemessener Höhe verpflichtet,
6. die

Gemeinde

einen

angemessenen

Einfluss,

insbesondere

in

einem

Überwachungsorgan erhält und dieser durch Gesellschaftsvertrag, Satzung oder in
anderer Weise gesichert wird,
7. das Unternehmen oder die Einrichtung durch Gesellschaftsvertrag, Satzung oder
sonstiges Organisationsstatut auf den öffentlichen Zweck ausgerichtet wird,
8. bei Unternehmen und Einrichtungen in Gesellschaftsform gewährleistet ist, dass der

6
Jahresabschluss und der Lagebericht, soweit nicht weitergehende gesetzliche
Vorschriften gelten oder andere gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, aufgrund
des Gesellschaftsvertrages oder der Satzung in entsprechender Anwendung der
Vorschriften des 3. Buches des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften aufgestellt und ebenso oder in entsprechender Anwendung der für
Eigenbetriebe geltenden Vorschriften geprüft werden.
9. bei Unternehmen und Einrichtungen in Gesellschaftsform (...) durch Gesellschaftsvertrag oder Satzung gewährleistet ist, dass die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr
gewährten Gesamtbezüge im Sinne des § 285 Nummer 9 des Handelsgesetzbuches
der Mitglieder der Geschäftsführung, des Aufsichtsrates, des Beirates oder einer
ähnlichen Einrichtung im Anhang zum Jahresabschluss jeweils für jede
Personengruppe sowie zusätzlich unter Namensnennung die Bezüge jedes
einzelnen Mitglieds angegeben werden.
2.

Gegenstand des Beteiligungsberichtes
Gemäß § 117 GO NRW hat die Gemeinde zur Information der Ratsmitglieder und der
Einwohnerinnen und Einwohner einen Bericht über ihre wirtschaftliche und
nichtwirtschaftliche Betätigung zu erstellen und jährlich fortzuschreiben. In dem Bericht
sind nach § 52 Gemeindehaushaltsverordnung (GemHVO) insbesondere die Ziele der
Beteiligungen, die Erfüllung des öffentlichen Zwecks, die finanzwirtschaftlichen
Auswirkungen und die Zusammensetzung der Organe der Beteiligungen darzustellen.
Die Einsichtnahme in den Bericht ist jedermann gestattet. Auf die Möglichkeit der
Einsichtnahme wird regelmäßig öffentlich hingewiesen.

3.

Weitere Informationen zu den städtischen Beteiligungen
Einen Überblick über die städtischen Beteiligungen bieten die dem Haushaltsplan gem.
§ 1 Abs. 2 GemHVO beigefügten Unterlagen. Dies sind insbesondere die Jahresabschlüsse (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang) und Lageberichte der
Mehrheitsbeteiligungen und des ESi, teilweise ergänzt um deren Erfolgs-/Finanzpläne.
Darüber hinaus werden der Rat der Stadt Siegen und seine Ausschüsse über die
Beteiligungen der Stadt in der Form unterrichtet, dass im Bedarfsfall Verwaltungsvorlagen, etwa aus Anlass von Satzungsänderungen, Kapitalerhöhungen, Aufgabe von
Beteiligungen, Erteilung von Weisungen an die vom Rat entsandten Mitglieder in den

7
Unternehmensgremien und anderen grundsätzlichen Themen, die sich der Rat
vorbehalten hat bzw. die ihm kraft Gesetzes vorbehalten sind, zur Beschlussfassung
vorgelegt werden.
4.

Aufgaben der Unternehmensbeteiligungen der Stadt Siegen
Die Stadt Siegen verfolgt mit ihrer wirtschaftlichen Betätigung das Ziel, die Versorgung
der Bevölkerung in bestimmten Bereichen zu gewährleisten bzw. zu verbessern und
dabei die Belastungen der Einwohnerinnen und Einwohner sowie der Wirtschaft so
gering wie möglich zu halten. Dabei ist darauf zu achten, dass es sich um
leistungsfähige Unternehmen handelt, die bei der Aufgabenerfüllung dem technischen
und sonstigen Strukturwandel gewachsen sind und nach Grundsätzen der
Wirtschaftlichkeit geführt werden. Ferner ist auszuschließen, dass sich die Stadt an
Unternehmen beteiligt, die auf Dauer defizitär betrieben werden und damit eines
ständigen Verlustausgleiches durch die Stadt bedürfen.

4.1

Unternehmensbezogene Ziele
Die Stadt Siegen war per 31. Dezember 2014 an 18 Unternehmen des privaten Rechts
direkt oder indirekt beteiligt. Dabei liegen die unternehmensbezogenen Ziele
schwerpunktmäßig in den Bereichen Stadtentwicklung/Wirtschaftsförderung, Versorgung
sowie Wohnungsbau. Bei den öffentlich-rechtlichen Beteiligungen, mit denen sich die
Stadt Siegen nicht-wirtschaftlich im Sinne der Gemeindeordnung betätigt, stehen die
Abwasserentsorgung, die Vorhaltung von Infrastruktur für den regionalen Flugverkehr,
die Bereitstellung von informationstechnischen Dienstleistungen sowie die geld- und
kreditwirtschaftliche Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft im Vordergrund.

4.2

Unternehmensübergreifende Ziele
Darüber hinaus sollen die mit kommunaler Beteiligung geführten Unternehmen im
Interesse der Weiterentwicklung der Stadt Siegen bei der Verwirklichung folgender
allgemeiner Ziele tätig werden:

•

Schaffung von Ausbildungsplätzen

•

Sicherung von Arbeitsplätzen und Unterstützung der arbeitsmarktpolitischen
Ziele des Rates der Stadt Siegen

•

Förderung von Energieeinsparung sowie des Umweltschutzes

8
•

Stärkung der Attraktivität der Stadt als Wohn-, Einkaufs- und Wirtschaftsstandort
und der oberzentralen Funktion Siegens

5.

Rechtsform der Unternehmensbeteiligungen
Der größte Teil der Siegener Beteiligungen wird in Form von juristischen Personen des
privaten Rechts geführt. Sämtliche Mehrheitsbeteiligungen sind Gesellschaften mit
beschränkter Haftung (GmbH). Eine Beteiligung an einer Aktiengesellschaft besteht nur
in einem Fall (RWE).
Unter dem Gesichtspunkt eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen unternehmerischer Selbständigkeit und Steuerungsmöglichkeit des (Mit-) Gesellschafters
Stadt Siegen erscheint die GmbH unter den juristischen Personen des Privatrechts
besonders geeignet, da hier im Gesellschaftsvertrag ggf. sehr weitgehende
Mitwirkungsrechte des Gesellschafters vereinbart werden können.
Die Aktiengesellschaft ist dagegen einer externen Lenkung weit weniger zugänglich, weil
die Kompetenzen der Gesellschaftsorgane durch das Aktiengesetz weitgehend geregelt
sind und durch eine Satzung vor Ort nur begrenzt gestaltet werden können.
Daneben bestehen weitere Unternehmen, insbesondere im Bereich des Wohnungsbaus,
die nach genossenschaftsrechtlichen Vorschriften geführt werden.
Der Entsorgungsbetrieb der Stadt Siegen (ESi) ist ein Sondervermögen der Stadt ohne
eigene Rechtspersönlichkeit. Der ESi wird nach den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung geführt. Einzelne kommunale Aufgaben werden im Rahmen von
Zweckverbänden gemäß dem Gesetz über kommunale Gemeinschaftsarbeit
wahrgenommen.
Einen Sonderbereich stellt die Sparkasse Siegen als Anstalt des öffentlichen Rechts dar.
Die Einflussmöglichkeiten der Stadt als einem der kommunalen Träger der Sparkasse
richten sich nach der Satzung sowie dem Sparkassengesetz. Eine Beteiligung im Sinne
der GO NRW ist hier nicht gegeben.

9
6.

Aufbau der Beteiligungsverwaltung
Die Verwaltung der privatrechtlichen Beteiligungen ist bei der Stadt Siegen dem
Geschäftsbereich des Stadtkämmerers (GB 3) und dort dem Fachbereich 3 - Finanzen zugeordnet. Hier wird in erster Linie die wirtschaftliche Effizienz und die Einhaltung der
städtischen Ziele und Vorgaben der Unternehmen untersucht und bewertet.
Dazu zählt auch, dass im Rahmen der finanzwirtschaftlichen und haushaltspolitischen
Verantwortung die finanziellen Auswirkungen der Unternehmenstätigkeit auf den
Haushalt überwacht und ggf. Vorschläge zur Gegensteuerung gemacht werden.
Daneben liegt auch die Bearbeitung gesellschafts- und steuerrechtlicher Fragen, sofern
sie die Beteiligungen der Stadt betreffen, in der Zuständigkeit des Fachbereichs 3 Finanzen.
Die fachliche Steuerung bzw. die Vorgabe städtischer Ziele nach entsprechender
politischer Willensbildung bei einzelnen Minderheitsbeteiligungen fällt in die
Zuständigkeit der jeweiligen Geschäfts-/Fachbereiche, wobei auch hier eine enge
Abstimmung mit dem Geschäftsbereich 3 und ggf. eine betriebswirtschaftliche Beratung
und Unterstützung in laufenden Angelegenheiten durch den Fachbereich 3 erfolgt.

10

Privatrechtliche Beteiligungen der Stadt Siegen per 31.12.2014

Sektor

Unternehmen

Stadtentwicklung,
Wirtschaftsförderung

Kommunale Entwicklungsgesellschaft Siegen mbH
Radio Siegen
Betriebsgesellschaft mbH

Versorgung

Stammkapital,
Geschäftsguthaben
T€

T€

%

9.357

100,00

KEG

52

10,00

KM:SI GmbH

875

--

170

19,42

RIO GmbH

180

KM:SI

40

22,20

13.554

74,88

18.100

--

1.980

SVB

330

16,66

SE Verwaltungs-GmbH

25

SVB

4,2

16,66

Energie für Geisweid GmbH

25

SVB

2,5

10,00

RWE AG

Sonstige

--

Kapitalanteil

511

Siegener Versorgungsbetriebe
GmbH
SE Sauber Energie GmbH &
Co. KG

Wohnungsbau

9.357

Mittelbare
Beteiligung
über

1.574.000

--

1.077

0,07

128

--

0,537

0,42

598

--

0,5

0,08

777

--

34

4,32

1.193

--

229

19,16

1.648

--

109

6,60

1.609

--

51

3,18

12.180

--

0,160

0,001

ESi GmbH

25

--

25

100,00

Einkaufsgemeinschaft
Kommunaler Verwaltungen eG

30

--

0,5

1,67

Verband der kommunalen
RWE-Aktionäre GmbH
BEG-SW Bürgerenergiegenossenschaft eG
Kreiswohnungsbau- und
Siedlungsgesellschaft mbH
Wohnungsgenossenschaft
Hüttental eG
Baugenossenschaft
Siegerland eG
Wohnstättengenossenschaft
Siegen eG
Volksbank Siegerland eG

Öffentlich-rechtliche Beteiligungen der Stadt Siegen per 31.12.2014

Entsorgungsbetrieb der Stadt Siegen (eigenbetriebsähnliche Einrichtung)
Sparkassenzweckverband der Städte Siegen, Kreuztal, Netphen und der Gemeinde Wilnsdorf
Zweckverband Kommunale Datenzentrale Westfalen-Süd
Zweckverband Verkehrsflughafen Siegerland

11
II. Darstellung der einzelnen Beteiligungen

Vorbemerkung
Die in diesem Kapitel folgende Einzeldarstellung der Beteiligungen der Stadt Siegen ist wie folgt
aufgebaut:
a)

Wesentliche Unternehmensdaten (Kapitalstruktur, Vermögensverhältnisse, Umsatz, etc.)

b)

Ziele der Beteiligung einschließlich Darstellung des satzungsmäßigen Unternehmensgegenstands

c)

Beteiligungsverhältnisse

d)

Gesellschaftsorgane und ihre Zusammensetzung

e)

Beteiligungen des Unternehmens, wichtige Verträge, sonstige Aktivitäten

f)

Wesentliche Finanz- und Leistungsbeziehungen der Beteiligungen zur Stadt Siegen und
untereinander

g)

Entwicklung von Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung

h)

Leistungen der Beteiligung

i)

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

Bei geringfügigen und einigen öffentlich-rechtlichen Beteiligungen erfolgt nur eine kurze
zusammengefasste Darstellung der relevanten Daten.

Veränderungen des Beteiligungsportfolios
Die Stadt Siegen ist in 2014 der Einkaufsgemeinschaft Kommunaler Verwaltungen im
Deutschen Städtetag eG beigetreten und hat hierzu einen Geschäftsanteil von 500 €
übernommen.
Die Gastronomiebetrieb Siegerlandhalle GmbH wurde aufgelöst.
Die Siegener Versorgungsbetriebe haben sich mit einem Geschäftsanteil von 2.520 € (10 %) an
der Energie für Geisweid GmbH beteiligt.

12

A.

Privatrechtliche Beteiligungen

1.

Stadtentwicklung/Wirtschaftsförderung

1.1

Kommunale Entwicklungsgesellschaft
Siegen mbH (KEG Siegen mbH)
Weidenauer Straße 213
57076 Siegen
a)

Unternehmensdaten

Bilanzdaten

2014

2013

2012

Bilanzsumme

T€

42.653

43.474

44.912

Anlagevermögen

T€

41.564

41.968

42.998

Gezeichnetes Kapital

T€

9.357

9.357

9.357

Kapitalrücklage

T€

3.128

3.128

3.128

Gewinnrücklagen

T€

12.200

12.200

12.200

Kreditverbindlichkeiten

T€

15.085

15.923

17.375

2014

2013

2012

Daten aus der GuV
Umsatzerlöse

T€

4.448

4.493

4.586

Personalaufwand

T€

365

363

332

Sonst. betriebl. Aufwendungen

T€

3.093

3.386

3.501

Abschreibungen

T€

1.098

1.060

1.067

Zinsaufwand

T€

446

615

698

Außerordentlicher Aufwand

T€

591

52

402

Jahresüberschuss/-fehlbetrag

T€

146

255

- 158

2014

2013

2012

15

15

15

3.308

3.308

3.308

4

4

4

WE

309

309

309

%

95,0

93,0

93,0

Garagen/Carports

217

217

217

Mitarbeiter/-innen

2014

2013

2012

Geschäftsführer, technischer
Leiter (nebenamtlich)

2

2

2

Angestellte

6

6

6

Gesamt

8

8

8

Statistische Zahlen
Parkhäuser/-flächen
Stellplätze
Verwaltungsgebäude, Wohnheime, Kindertagesstätten
Wohnungen
Belegungsquote

13

b)

Ziele der Beteiligung
Die Kommunale Entwicklungsgesellschaft Siegen mbH wurde am 1. Juni 1988
gegründet.
Das Unternehmen nimmt als Dienstleister Aufgaben wahr, die ausschließlich im
öffentlichen Interesse der Stadt Siegen liegen. Dies betrifft insbesondere
folgende Bereiche:

•

Parkraumbewirtschaftung

•

Bereitstellung von preisgünstigem Wohnraum am allgemeinen Wohnungsmarkt

•

Bereitstellung von Wohnraum für besondere Personenkreise (Obdachlose)

•

Bereitstellung von Büroflächen für Dienststellen der Stadtverwaltung Siegen

•

Bau einer Kindertagesstätte, die durch einen privaten Träger betrieben wird

•

Verwaltung des städtischen Hausbesitzes

•

Projektträgerschaft für den Neubau einer kombinierten Feuer- und
Rettungswache der Stadt Siegen

Der satzungsmäßige Gegenstand des Unternehmens ist wie folgt formuliert:
Gegenstand des Unternehmens ist die Wahrnehmung von städtebaulichen und
wohnungswirtschaftlichen Aufgaben sowie Maßnahmen der Wirtschaftsförderung, insbesondere der Standortentwicklung und der Strukturpolitik, soweit
diese Aufgaben und Maßnahmen einem öffentlichen Zweck dienen sollen.
Zur Erfüllung ihrer Aufgaben kann die Gesellschaft Bau- und Projektträgerschaften übernehmen einschließlich der Planung, Vorbereitung und
Durchführung von Erschließungs-, Hoch- und Tiefbaumaßnahmen. Die
Gesellschaft kann ferner die Verwaltung, den Betrieb und die Bewirtschaftung
von Parkeinrichtungen, städtisch genutzten Verwaltungsgebäuden, Wohnungen
und sozialen Einrichtungen übernehmen.
Die Gesellschaft kann zur Erfüllung ihrer Aufgaben Grundstücksbevorratung für
eigene und für Rechnung der Stadt Siegen vornehmen. Die Gesellschaft ist
berechtigt, für die Ansiedlung von Gewerbebetrieben jeglicher Art, Institutionen
oder ähnlicher Einrichtungen zu werben und die Einrichtungen, die sich im
Gebiet der Stadt Siegen ansiedeln wollen oder angesiedelt haben, bei der
Beschaffung
unterstützen.

von

Immobilienobjekten, Wohnungen, Krediten

usw. zu

14

Die Gesellschaft dient der Stadt Siegen bei der Konversion der ehemals
militärisch genutzten Liegenschaften.

c)

Beteiligungsverhältnisse
Das Stammkapital der KEG beträgt 9.357.000,00 EUR. Alleinige Gesellschafterin
ist die Stadt Siegen.

d)

Organe der Gesellschaft
Die Gesellschaftsorgane der Kommunalen Entwicklungsgesellschaft Siegen
mbH sind:
1.

die Geschäftsführung

2.

der Aufsichtsrat

3.

die Gesellschafterversammlung

Geschäftsführer war in 2014 Herr Reinhold Baumeister.
Der Aufsichtsrat der KEG besteht gem. § 8 der Satzung aus mindestens 10
Mitgliedern; der Bürgermeister der Stadt Siegen ist Mitglied kraft Amtes.
Nach der Kommunalwahl 2014 ergibt sich folgende Zusammensetzung des
Aufsichtsrates (Stand 31.12.2014):
Buchner, Klaus-Jürgen
Cziba, Ansgar
Elter-Reitmeier, Sabine
Flohren, Angelika

(stv. Vorsitzende)

Gräbener, Martin
Heupel, Rüdiger

(Vorsitzender)

Kirchhöfer, Karl Wilhelm
Kötter, Gerhard
Mues, Steffen
Langer, Günther
Wagener, Tanja
Weber, Frank

(Bürgermeister)

15

Die Gesellschafterversammlung besteht aus den Mitgliedern des Haupt- und
Finanzausschusses des Rates der Stadt Siegen. Der Vorsitzende des
Aufsichtsrates ist zugleich Vorsitzender der Gesellschafterversammlung.

e)

Beteiligungen der KEG, wichtige Verträge, sonstige Aktivitäten
Im Geschäftsjahr 2014 war die KEG an folgendem Unternehmen beteiligt:
Unternehmen

Geschäftsanteil

Beteiligungsertrag
2014

Radio Siegen GmbH & Co. KG

T€

%

T€

52

10,0

14

Die wesentlichen Aktivitäten der KEG sind nachfolgend kursorisch dargestellt:
•

Abschluss eines Erbbaurechtsvertrages mit Datum vom 10. Januar 1989 zur
Erstellung des "Parkhauses Löhrtor"

•

Übernahme der bisher im Eigentum der Stadt Siegen stehenden
Parkhäuser/-flächen Hinterstraße, Hindenburgbrücke, Siegerlandzentrum
und Rathaus Geisweid sowie zeitlich befristete Nutzung der vormaligen
Parkflächen "Unteres Schloss" und "Siegüberkragung" gem. Vertrag vom 13.
Januar 1992. Die Bewirtschaftung der Parkeinrichtungen erfolgt durch die
APCOA Autoparking GmbH.

•

Mit Vertrag vom 24. September 1993 wurde der KEG die bisher durch die
LEG NW wahrgenommene treuhänderische Verwaltung des stadteigenen
bebauten Grund- und Wohnhausbesitzes übertragen. In 2005 hat die KEG
zusätzlich die Verwaltung von 16 Wohnungen in Feuerwehrgerätehäusern für
die Stadt Siegen übernommen.

•

Mit Vertrag vom 17. Februar 1994 hat die KEG zum Kaufpreis von 18,5 Mio.
DM 2 Bürogebäude mit rd. 8.600 m² Nutzfläche in Siegen-Weidenau
erworben, die an die Stadt Siegen zur Unterbringung von Verwaltungsdienststellen (Rathaus Weidenau) vermietet wurden.

•

Die KEG hat Aufgaben im Zusammenhang mit der Konversion militärischer
Flächen übernommen. Hierzu gehört neben der Durchführung von
Altlastenuntersuchungen auch die Umsetzung der vom Rat der Stadt Siegen
beschlossenen Handlungsstrategie "Zukunft des Wohnens und Lebens am

16

Fischbacherberg". In diesem Zusammenhang wurden durch Verträge mit der
Oberfinanzdirektion Münster vom 18.10.1996 bzw. 17.12.1996 161
Wohnungen im Bereich Heidenberg, Wellersberg, Witschert, Hermelsbach
und Unterer Fischbacherberg sowie weitere 234 Wohneinheiten auf dem
Fischbacherberg erworben.
•

Die Sparkasse Siegen hat im Zusammenhang mit dem Bau des Sieg-Carrés
380 Stellplätze in einem Parkhaus unmittelbar angrenzend an das Parkhaus
„Apollotheater“ der KEG in der Morleystraße errichtet. Für beide Parkhäuser
werden nach Fertigstellung im November 2004 die bestehenden Ein- und
Ausfahrten gemeinsam genutzt. Die Verwaltung und Bewirtschaftung des
Gesamtkomplexes erfolgen durch die KEG bzw. APCOA.

•

Die Eigentümergemeinschaft des KrönchenCenters (Stadt Siegen und
Gewerbepark Heidenberg/Wohnpark Wellersberg Projekt GmbH) haben die
KEG mit Vertrag vom 31.03.2005 zur Verwalterin des Gebäudes bestellt. Die
Bestellung war zunächst bis zum 31.12.2006 befristet, wurde aber
zwischenzeitlich bis zum 31.12.2015 verlängert. Darüber hinaus hat die KEG
mit Vertrag vom 22./23.01.2007 die Bewirtschaftung des Parkplatzes
KrönchenCenter mit 26 Stellplätzen übernommen.

•

Aufgrund des Beschlusses des Rates der Stadt Siegen vom 15.10.2008
haben KEG und Stadt am 05./11.11.2008 einen Nutzungs-, Überlassungsund Übernahmevertrag zum Neubau der Feuerwache abgeschlossen. Der
Vertrag hat eine Laufzeit von 30 Jahren mit der Option der Verlängerung. Die
in Projektträgerschaft der KEG errichtete Feuerwache wurde im Februar
2010 an die Stadt Siegen übergeben.

f)

Finanz- und Leistungsbeziehungen zur Stadt Siegen

Dividende

2015 (Plan)

2014

2013

2012

2011

T€

T€

T€

T€

T€

0

0

0

0

0

29

29

28

29

37

178

174

170

166

161

625

625

625

625

630

Erlös aus Immobilienverwaltung
Erbbauzinsen
Leasingrate
Feuerwache

17

2015 (Plan)

2014

2013

2012

2011

T€

T€

T€

T€

T€

11.440

11.520

11.553

11.583

11.599

k. A.

14.282

15.090

16.695

17.364

Ausleihungen an
die Stadt Siegen
Bürgschaften der
Stadt

Aufgrund der hohen Aufwendungen für die Sanierung mehrerer Parkhäuser
standen der KEG in den letzten Jahren keine Mittel für die Ausschüttung einer
Dividende zur Verfügung. Für die Verwaltung stadteigener Immobilien (Wohngebäude, Parkpaletten, usw.) erhält die KEG eine Vergütung in Höhe von rd. 30
T€/Jahr. Erbbauzinsen zahlt die KEG für die Grundstücke, auf denen die
Parkpalette Siegerlandhalle sowie die Parkhäuser Altstadt und Apollotheater
errichtet wurden. Erbbaurechtsgeber für das Grundstück PH Apollotheater ist
nicht die Stadt Siegen, so dass der hierfür vereinnahmte Erbbauzins im Haushalt
der Stadt nur einen durchlaufenden Posten darstellt. Seit Übernahme der neuen
Feuerwache im Februar 2010 zahlt die Stadt Siegen ein Nutzungsentgelt an die
KEG. Der Betrag lag zunächst bei 630 T€/Jahr. Nach der Endabrechnung der
Investition beläuft sich das jährliche Nutzungsentgelt auf 625 T€. Die
Überlassung der Feuerwache erfolgt auf Grundlage eines Spezialleasingvertrages. Die Stadt Siegen bilanziert die Wache als wirtschaftliche Eigentümerin
in ihrem Jahresabschluss. Entsprechend hat die KEG unter der Position
„Ausleihungen an den Gesellschafter“ eine langfristige Forderung gegenüber der
Stadt Siegen angesetzt. Diese vermindert sich in Höhe des jährlich von der Stadt
Siegen zu zahlenden, im Nutzungsentgelt enthaltenen Tilgungsbetrages. Mit
dem fortschreitenden Abbau der Bankverbindlichkeiten hat sich das Volumen der
von der Stadt Siegen verbürgten Kredite reduziert. Aufgrund der positiven
Entwicklung der KEG ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich aus den Bürgschaften
finanzielle Verpflichtungen für die Stadt ergeben, als gering einzuschätzen.

g)

Entwicklung von Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung
Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils in einer 3-jährigen
Zeitreihe im Anhang dargestellt (Anlage 3.1.1 und 3.1.2).
Die Bilanz 2014 weist eine Bilanzsumme von 42.653 T€ aus. Die größte Position
der Aktivseite sind mit 29.988 T€ die Sachanlagen (Grundstücke, Gebäude),
deren Anteil an der Bilanzsumme 70,3 % beträgt. Bedeutsam sind mit 11.520 T€
auch die Ausleihungen an den Gesellschafter (27,0 %). Die Position bildet den
Wert der von der KEG errichteten Feuer- und Rettungswache Weidenau, die

18

aufgrund vertraglicher Vereinbarung bei der Stadt Siegen bilanziert wird, ab. Die
wesentlichen Positionen der Passivseite sind das Eigenkapital (25.908 T€) und
die Verbindlichkeiten (15.363 T€). Die anteiligen Kreditverbindlichkeiten belaufen
sich auf 15.085 T€. Die Bilanzsumme ist im Zeitraum 2012 – 2014 um 2.258 T€
zurückgegangen (5,0 %). Wesentliche Ursache ist ein geringerer Wert des
Sachanlagevermögens aufgrund der planmäßigen Abschreibungen. Die Kreditverbindlichkeiten wurden im Betrachtungszeitraum um 2.290 T€ zurückgeführt
(13,2 %). Infolgedessen hat sich die Eigenkapitalquote von 56,8 auf 60,7 %
erhöht.
Die Gewinn- und Verlustrechnung weist für 2014 einen Jahresüberschuss von
146 T€ aus. Im Vorjahr wurde ein Überschuss von 255 T€ erwirtschaftet, in 2012
ein Fehlbetrag von 158 T€. Nennenswerte Veränderungen sind nur bei wenigen
GuV-Positionen zu verzeichnen: Der Rückgang der Umsatzerlöse resultiert im
Wesentlichen aus rückläufigen Einnahmen aus Parkentgelten. Ursächlich ist die
abrissbedingte Sperrung der Parkfläche Heeserstraße („Siegplatte“) ab Juli 2012
sowie die sanierungsbedingte zeitweilige Schließung des Parkhauses Apollotheater in 2014. Höhere Mieteinahmen aus dem Geschosswohnungsbau
aufgrund einer Anhebung der Mieten zur Jahresmitte 2013 und eine gestiegene
Belegungsquote konnten dies nur teilweise kompensieren. Die Tilgung von
Krediten und die Umschuldung zu günstigeren Konditionen hatte eine deutliche
Minderung des Zinsaufwands von 698 T€ (2012) auf 446 T€ (2014) zur Folge.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Betrachtungszeitraum
um 408 T€ vermindert (11,6 %), da insbesondere der Aufwand für die laufende
Instandhaltung und Bewirtschaftung der Mietobjekte und Parkeinrichtungen
rückläufig war. Ursächlich für den Jahresfehlbetrag 2012 sind die erhöhten
Aufwendungen für die Instandsetzung des Parkhauses Reichwalds Ecke, die mit
ihrem nicht aktivierungsfähigen Anteil als außerordentliches Ergebnis
ausgewiesen sind. Der gleiche Effekt, allerdings aufgrund der Sanierung des
Parkhauses Apollotheater, ergab sich auch in 2013 und 2014, ohne hier jedoch
zu negativen Abschlussergebnissen zu führen. Die um Sondereffekte bereinigte
ordentliche Geschäftstätigkeit der KEG erbrachte in jedem Jahr des Zeitraums
2012 – 2014 ein deutlich positives Ergebnis.

h)

Leistungen des Unternehmens
Die KEG hat in 2014 im Siegener Stadtgebiet öffentlichen Parkraum in 7
Parkhäusern und auf 6 Parkplätzen sowie Anwohnerstellplätze in 2 Parkpaletten
angeboten. Insgesamt wurden 3.308 Parkplätze vorgehalten. Gegenüber dem
Vorjahr ist der Bestand unverändert. Drei der Parkplätze (Koblenzer Straße,

19

Friedrichstraße, Landgericht) mit insgesamt 290 Stellplätzen wurden zeitlich
befristet gepachtet. Hier werden 140 Stellplätze für Dauerparker und an
Wochenenden weitere 150 Stellplätze für Kurzzeitparker angeboten. Die Erlöse
im Bereich der Parkraumbewirtschaftung lagen im Geschäftsjahr 2014 bei
2.436 T€ (Vorjahr: 2.541 T€).
Der Bestand der Sparte Immobilienwirtschaft umfasst 309 Wohnungen, 4
gewerblich genutzte Objekte sowie 217 Garagen bzw. Carports. Die Belegungsquote der KEG-Wohnungen lag in 2014 bei durchschnittlich 95 % (Vorjahr: 93
%). Dabei waren die Wohnungen auf dem Wellersberg und dem Heidenberg zu
95 % und auf dem Fischbacherberg zu 96 % belegt. Da die bestehenden
Leerstände im Wesentlichen fluktuationsbedingt sind, ist nahezu eine
Vollbelegung gegeben. Die Umsatzerlöse aus der Vermietung von Wohn- und
Geschäftshäusern sind um 70 auf 1.926 T€ gestiegen. Dies resultiert aus der zur
Jahresmitte 2013 durchgeführten Mieterhöhung bei den Geschosswohnungen,
die sich in 2014 erstmals ganzjährig auswirkte und der gestiegenen Wohnungsbelegung.
Für die Stadt Siegen wurden in 2014 insgesamt 134 Objekte (Wohn- und
Gewerbeeinheiten, Garagen und Stellplätze) treuhänderisch verwaltet.
Insbesondere durch den Abgang von Garagen und Stellplätzen hat sich die
Anzahl der verwalteten Objekte um 6 vermindert. Die Erlöse des Aufgabenbereichs beliefen sich in 2014 auf 29 T€ (Vorjahr: 28 T€). Darüber hinaus
verwaltet die KEG im Auftrag der Eigentümergemeinschaft das Krönchen-Center.
Im Berichtsjahr hat die KEG umfangreiche Investitionen getätigt. Ein
Schwerpunkt war dabei die Modernisierung und energetische Sanierung der
Geschosswohnungen, wo insgesamt 503 T€ investiert wurden. Darüber hinaus
hat die Gesellschaft 591 T€ für die Sanierung des Parkhauses Apollotheater, die
Anfang 2014 begonnen wurde, aufgewendet. Das Projektvolumen beträgt hier rd.
2,1 Mio. Euro.
Mit ihren umfassenden Investitionen trägt die KEG in nicht unerheblichem Maße
dazu bei, Arbeitsplätze bei Handwerks- und Gewerbebetrieben zu sichern.
In 2014 waren wie im Vorjahr insgesamt 8 Mitarbeiter/-innen bei der KEG
beschäftigt. Darüber hinaus bestanden mehrere geringfügige Beschäftigungsverhältnisse, z. B. für Hausmeistertätigkeiten.
Gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 09.09.2015 wurde der
Jahresüberschuss 2014 auf neue Rechnung vorgetragen.

20

Durch die Verwertung der RWE-Aktien war die KEG in der Lage, im Rahmen
ihrer satzungsmäßigen Aufgabenstellung für die Stadt Siegen die neue
Feuerwache zu erstellen. Seit der Übergabe an die Stadt Siegen im Februar
2010 erzielt die KEG aus dem Objekt monatliche Mieteinnahmen von rd. 52 T€,
die zu einer nachhaltigen Ergebnisverbesserung beitragen. In den nächsten
Jahren ist die Sanierung und Modernisierung weiterer Parkhäuser vorgesehen.
Dadurch kann den Besuchern der Siegener Innenstadt weiterhin attraktiver
Parkraum angeboten werden.

i)

Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Der Wahrnehmung der Unternehmensaufgaben lag in jedem Einzelfall eine
Entscheidung des Rates der Stadt Siegen zugrunde. Aus den Entscheidungen
des Rates ergibt sich die öffentliche Zwecksetzung der Geschäftstätigkeit. Indem
die Kommunale Entwicklungsgesellschaft Siegen mbH im Berichtsjahr die ihr
vom Rat der Stadt Siegen übertragenen Aufgaben wahrgenommen hat, hat sie
den öffentlichen Zwecks gem. § 107 GO NRW erfüllt.

21
1.2

Radio Siegen
Betriebsgesellschaft mbH & Co, KG
Obergraben 33
57072 Siegen

a)

Ziele der Beteiligung
Die Radio Siegen Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG wurde am 1. Juli 1989
gegründet. Die Kommunale Entwicklungsgesellschaft Siegen mbH ist der
Gesellschaft am 5. Januar 1990 beigetreten.
Grundlage für die Gesellschaftsgründung ist das Landesmediengesetz NRW.
Dieses bestimmt, dass in Nordrhein-Westfalen flächendeckend lokaler Hörfunk
auf der Ebene der Kreise bzw. der kreisfreien Städte anzubieten ist. Um die
Unabhängigkeit der Programmgestaltung von wirtschaftlichen Interessen zu
gewährleisten, sieht das Landesmediengesetz die strikte Trennung der
redaktionellen Arbeit von der Finanzierung des Radiobetriebs vor.
Verantwortlich für das Programm des lokalen Hörfunks ist daher eine
Veranstaltergemeinschaft, die als Verein organisiert ist und sich aus Vertretern
gesellschaftlich relevanter Gruppen des Sendegebiets zusammensetzt (Kirchen,
Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbände, Kreistag, u. a.). Im hiesigen Raum ist dies
die „Veranstaltergemeinschaft für lokalen Rundfunk im Kreis Siegen-Wittgenstein
e. V.“. Die Veranstaltergemeinschaft ist Arbeitgeberin der Mitarbeiter der
Hörfunkredaktion.
Die Finanzierung des Hörfunks obliegt nach dem Landesmediengesetz einer
Betriebsgesellschaft. Diese darf auf das Sendeprogramm keinen Einfluss
nehmen. Die Radio Siegen Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG stellt der
Veranstaltergemeinschaft die technische Ausrüstung sowie das kaufmännische
und technische Personal zur Verfügung und finanziert die Gehälter der
redaktionellen Mitarbeiter. Die Betriebsgesellschaft refinanziert sich im
Wesentlichen durch Werbung, die über den lokalen Rundfunk verbreitet wird.
Die Stadt Siegen hat sich über die KEG an der Betriebsgesellschaft beteiligt, um
die wirtschaftlichen Grundlagen des lokalen Hörfunks dauerhaft abzusichern
ohne unmittelbare finanzielle Risiken für den städtischen Haushalt einzugehen.

22
b)

Beteiligungsverhältnisse
Das Stammkapital der Radio Siegen Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG beträgt
520.000,00 EUR. An dem Unternehmen sind folgende Gesellschafter
(Kommanditisten) beteiligt:

Lokalfunk Siegen

EUR

%

390.000,00

75,0

78.000,00

15,0

52.000,00

10,0

520.000,00

100,0

Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG,
Siegen
Betriebs- und Beteiligungsgesellschaft
Kreis Siegen-Wittgenstein mbH
Kommunale Entwicklungsgesellschaft
Siegen mbH

Persönlich haftende Gesellschafterin (Komplementärin) ist die Radio Siegen
Betriebsgesellschaft-Verwaltungs-GmbH. Gesellschafter der Lokalfunk Siegen
Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG sind die beiden Verlagshäuser WAZGruppe (Westfalenpost, Westfälische Rundschau) und Siegener Zeitung.

c)

Organe der Gesellschaft
Die Organe der Radio Siegen Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG sind

1.

die Geschäftsführung

2.

die Gesellschafterversammlung

Die Geschäftsführung erfolgt durch die Komplementärin bzw. deren
Geschäftsführer, Herrn Dipl.-Kfm. Johannes Rothmaler.

d)

Beteiligungen, wichtige Verträge, sonstige Aktivitäten
Mit der Veranstaltergemeinschaft für lokalen Rundfunk im Kreis SiegenWittgenstein e. V. besteht eine vertragliche Vereinbarung, in der die
Zusammenarbeit zwischen Betriebsgesellschaft und Veranstaltergemeinschaft im
Einzelnen geregelt ist.

23
e)

Finanz- und Leistungsbeziehungen zur KEG
2015 (Plan)

2014

2013

2012

2011

T€

T€

T€

T€

T€

10

14

27

36

13

Dividende
Durch

einen

mit

einfacher

Mehrheit

zu

fassenden

Beschluss

der

Gesellschafterversammlung der Radio Siegen Betriebsgesellschaft mbH & Co.
KG kann die KEG verpflichtet werden, Gesellschafterdarlehen bis zu einer
Gesamthöhe des 4-fachen Betrages der übernommenen Kommanditeinlage zur
Verfügung zu stellen.

f)

Leistungen des Unternehmens
Radio Siegen ist täglich 24 Stunden auf Sendung. 5 Stunden des
Sendeprogramms werden durch die Siegener Redaktion gestaltet. In der übrigen
Zeit wird das Rahmenprogramm von Radio NRW gesendet. Redaktion und
Betriebsgesellschaft beschäftigen zusammen 16 Mitarbeiter/-innen.

g)

Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Das Landesmediengesetz definiert die Verbreitung von Rundfunk als Medium
und Prozess freier Meinungsbildung und als Sache der Allgemeinheit und sieht
darin explizit die Wahrnehmung einer öffentlichen Aufgabe (§ 31 LMG NRW).
Gemeinden und Gemeindeverbände dürfen sich deshalb mit insgesamt bis zu
25 % an einer Rundfunk-Betriebsgesellschaft beteiligen (§ 59 LMG NRW). Die
mittelbare Beteiligung der Stadt Siegen an der Radio Siegen Betriebsgesellschaft
trägt zur Sicherung der wirtschaftlichen Grundlagen des lokalen Rundfunks im
Kreis Siegen-Wittgenstein bei und erfüllt damit den öffentlichen Zweck im Sinne
des Landesmediengesetzes NRW.
Wegen der nur mittelbaren und relativ geringfügigen Beteiligung der Stadt
Siegen und zur Wahrung der Interessen der privaten Mehrheitsgesellschafterin
wird auf die weitergehende Darstellung unternehmensinterner Sachverhalte
verzichtet.

24
1.3

KM:SI GmbH
Kompetenzregion Mittelstand
Siegen-Wittgenstein
Birlenbacher Straße 18
57078 Siegen
a)

Unternehmensdaten

Bilanzdaten

2013

2012

Bilanzsumme

T€

1.726

1.769

1.818

Anlagevermögen

T€

883

978

1.021

Gezeichnetes Kapital

T€

875

875

875

Kapitalrücklage

T€

470

464

279

Verlustvortrag

T€

162

162

162

Kreditverbindlichkeiten

T€

478

624

664

2014

2013

2012

Daten aus der GuV
Umsatzerlöse

T€

1.789

1.753

1.825

Personalaufwand

T€

492

492

419

Abschreibungen (Sachanlagen)

T€

140

46

73

Zinsaufwand

T€

18

23

24

Jahresfehlbetrag/-überschuss

T€

- 263

- 306

- 127

2014

2013

2012

16

14

14

12,0

10,5

9,37

Mitarbeiter/-innen
Gesamt
Vollzeitbeschäftigte

b)

2014

Ziele der Beteiligung
Die KM:SI GmbH Kompetenzregion Mittelstand Siegen-Wittgenstein GmbH ist im
Jahr 2007 durch Umfirmierung aus der ehemaligen Technologiezentrum Siegen
GmbH hervorgegangen. Das Unternehmen dient der Wirtschaftsförderung im
Kreis Siegen-Wittgenstein und bietet zu diesem Zweck eine Vielzahl von
Dienstleistungen an.

25
Der satzungsmäßige Gegenstand des Unternehmens ist wie folgt formuliert:

Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung der Entwicklung der
regionalen Wirtschaft im Kreis Siegen-Wittgenstein. Hierzu zählen insbesondere
folgende Arbeitsschwerpunkte:
•

Beratung von Existenzgründern und Unternehmen insbesondere in Finanzund Förderangelegenheiten,

•

Aktivitäten zur Verbesserung der Unternehmensnachfolge in kleinen und
mittelständischen Unternehmen,

•

Konzeption, Entwicklung, Auf- und Ausbau einer Mittelstandsakademie zur
Generierung

von

geeignetem

Führungspersonal

für

kleine

und

mittelständische Unternehmen,
•

Initiierung und Moderation von Unternehmenskooperationen, insbesondere in
Branchennetzwerken,

•

Beratung und Begleitung von Unternehmen bei betrieblichen Standortfragen,
Aktivitäten zur Weiterentwicklung der wirtschaftsnahen Infrastruktur in der
Region, insbesondere der Verkehrsinfrastruktur und der Versorgung mit
Gewerbeflächen,

•

Schaffung von strategischen Grundlagen für berufsbezogene Aus- und
Weiterbildung sowie Entwicklung und Durchführung von Projekten der
betrieblichen Personal- und Organisationsentwicklung für kleine und
mittelständische Unternehmen, insbesondere Projekte mit Modellcharakter,

•

Weiterentwicklung

der

Fortbildungsinfrastruktur

für

kleine

und

mittelständische Unternehmen,
•

Bereitstellung von Betriebsstätten für innovative Unternehmen, insbesondere
junge Unternehmen,

•

Technologieberatung und Technologietransfer,

•

Managementleistungen, insbesondere Projektmanagement im Zusammenhang von Leistungen im Verbund.

26

c)

Beteiligungsverhältnisse
Das Stammkapital der KM:SI GmbH beträgt 875.500,00 EUR. An dem
Unternehmen sind folgende Gesellschafter beteiligt:
EUR

%

Kreis Siegen-Wittgenstein

316.200,00

36,12

Stadt Siegen

170.000,00

19,42

S-Siegerlandfonds*

169.150,00

19,32

Volksbank Siegerland eG

169.150,00

19,32

Universität Siegen

25.500,00

2,91

IHK Siegen

25.500,00

2,91

875.500,00

100,00

* S-Siegerlandfonds 2 Gesellschaft für Standortentwicklungen, Projektierungen
und Beteiligungen mbH & Co. KG (Tochter der Sparkasse Siegen)

d)

Organe der Gesellschaft
Die Gesellschaftsorgane der KM:SI GmbH sind:
1.

die Geschäftsführung

2.

die Gesellschafterversammlung

Geschäftsführer im Nebenamt war in 2014 Herr Reinhard Kämpfer, Leiter der
Beteiligungsverwaltung beim Kreis Siegen-Wittgenstein.
In der Gesellschafterversammlung der KM:SI GmbH werden die Interessen der
Stadt Siegen durch Herrn Bürgermeister Steffen Mues, Herrn Johannes Tigges
sowie Herrn Detlef Rujanski vertreten.

27

e)

Beteiligungen der KM:SI GmbH, wichtige Verträge, sonstige Aktivitäten
Am 31.12.2014 war die KM:SI an folgendem Unternehmen beteiligt:
Unternehmen

Geschäftsanteil

Beteiligungsertrag
2014

T€
RIO GmbH

40,0

%

€

22,2

23

Das „Regionale Institut für Oberflächentechnik“ (RIO) war ursprünglich eine
Abteilung innerhalb der vormaligen Technologiezentrum Siegen GmbH. Zum
1. September 2002 wurde RIO als GmbH ausgegliedert, um privaten
Unternehmen die Möglichkeit einer Beteiligung zu eröffnen. Die RIO GmbH
erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Oberflächen-, Werkstoff- und
Verfahrenstechnik, Prüfmittelüberwachung und Kalibrierservice. Darüber hinaus
werden Seminare insbesondere zum Themenbereich „Qualitätssicherung“
durchgeführt.
Geschäftsführer der RIO GmbH ist Herr Dr. Andreas Günther.
Die RIO GmbH hat das Geschäftsjahr 2014 mit einem positiven Ergebnis
abgeschlossen.
Die RIO GmbH erbringt ihre Leistungen im Wettbewerb mit anderen
Unternehmen; deshalb wird an dieser Stelle auf weitere Ausführungen zur
Geschäftstätigkeit von RIO verzichtet. Da die Beteiligung keinen öffentlichen
Zweck (mehr) erfüllt, sollte RIO vollständig privatisiert werden.
Die Gebäude der KM:SI wurden von der Betriebs- und Beteiligungsgesellschaft
Kreis Siegen-Wittgenstein mbH bzw. der Kreiswohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft mbH langfristig angemietet. Das Bildungszentrum „Villa Hügel“ steht
im Eigentum der KM:SI.

28

f)

Finanz- und Leistungsbeziehungen zur Stadt Siegen

Dividende

2015 (Plan)

2014

2013

2012

2011

T€

T€

T€

T€

T€

0

0

0

0

k. A.

239

256

272

0

Bürgschaften der
Stadt

289

Da die Geschäftstätigkeit der KM:SI aufgrund ihrer wirtschaftsfördernden
Aktivitäten strukturell defizitär ist, kann auf längere Sicht keine Dividende
ausgeschüttet werden. Der Kreis Siegen-Wittgenstein stellt der KM:SI die durch
die Übertragung von Aufgaben der Wirtschaftsförderung auf das Unternehmen
eingesparten Haushaltsmittel zur Verfügung. Diese werden in die Kapitalrücklage
eingestellt und können mit auftretenden Verlusten verrechnet werden. Dadurch
wird die wirtschaftliche Lage des Unternehmens stabilisiert, so dass eine
planmäßige Tilgung der von der Stadt Siegen anteilig verbürgten langfristigen
Darlehen gewährleistet ist. Insoweit ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich aus den
Bürgschaften finanzielle Verpflichtungen für die Stadt Siegen ergeben, als gering
einzuschätzen.

g)

Entwicklung von Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung
Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils in einer 3-jährigen
Zeitreihe im Anhang dargestellt (Anlage 3.2.1 und 3.2.2).
Die Bilanz 2014 weist eine Bilanzsumme von 1.726 T€ aus. Die größte Position
der Aktivseite sind mit 854 T€ die Sachanlagen (Villa Hügel, Geschäftsausstattung), deren Anteil an der Bilanzsumme 49,5 % beträgt. 20 T€ entfallen
auf die Finanzanlagen (Beteiligungsbuchwert RIO GmbH), 762 T€ auf die
liquiden Mittel. Die wesentlichen Positionen der Passivseite sind das Eigenkapital
(920 T€) sowie die Verbindlichkeiten (596 T€). Die anteiligen Kreditverbindlichkeiten belaufen sich auf 478 T€. Die Bilanzsumme war im Zeitraum 2012 – 2014
relativ konstant. Einem geringeren Ansatz der Sachanlagen aufgrund der
planmäßigen Abschreibungen und dem durch den Anteilsverkauf in 2012 und
eine in 2013 erfolgte Neubewertung reduzierten Buchwert der RIO-Beteiligung
stehen höhere liquide Mittel gegenüber. Bei den Passiva sind die Darlehensverbindlichkeiten aufgrund der fortschreitenden Tilgung deutlich rückläufig.
Demgegenüber hat sich das Eigenkapital bedingt durch den wachsenden
Bestand der Kapitalrücklage erhöht, so dass die Eigenkapitalquote auf 53,3 %
gestiegen ist (Vorjahr: 49,3 %); sie ist als ausreichend anzusehen.

29

Die Gewinn- und Verlustrechnung weist für das Jahr 2014 einen Fehlbetrag von
264 T€ aus. Im Vorjahr wurde ein Fehlbetrag von 306 T€ erzielt, in 2012 ein
Fehlbetrag von 127 T€. Die rückläufige Ergebnisentwicklung im Zeitraum 2012/
2013 resultiert insbesondere aus geringeren Umsatzerlösen im Bereich der
Weiterbildung, außerordentlichen Personalaufwendungen und der auf den
Buchwert der Beteiligung an RIO vorgenommenen Abschreibung. In 2014 haben
insbesondere höhere Erlöse wieder zu einem Verlustrückgang geführt.
Insgesamt ist die Geschäftsentwicklung der KM:SI durch vergleichsweise geringe
Veränderungen der einzelnen Ertrags- und Aufwandsarten geprägt. Mittelfristig
ist weiterhin von jährlichen Fehlbeträgen in einer Größenordnung von 200 - 300
T€ auszugehen. Für den Verlustausgleich stehen die durch den Kreis SiegenWittgenstein in die Kapitalrücklage eingezahlten Mittel zur Verfügung, so dass
ein finanzieller Beitrag der übrigen Gesellschafter nicht erforderlich ist.

h)

Leistungen des Unternehmens
Im Rahmen ihrer allgemeinen wirtschaftsfördernden Aufgaben hat die KM:SI
u. a. Existenzgründer und Unternehmen in Finanz- und Förderangelegenheiten
sowie bei betrieblichen Standortfragen beraten und sich im Hinblick auf die
Weiterentwicklung der wirtschaftsnahen Infrastruktur engagiert. Schwerpunkte
waren dabei insbesondere der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur sowie die
Bereitstellung von Gewerbeflächen. Aus den von dem Unternehmen
angebotenen gewerblichen Dienstleistungen (Nutzungsüberlassung von
Räumlichkeiten, Seminare/Veranstaltungen, usw.) wurden in 2014 Erlöse in
Höhe von 1.789 T€ erzielt (Vorjahr: 1.753 T€). In den drei von der KM:SI
vermarkteten Gebäuden wird eine Fläche von insgesamt 11.200 m² für
potenzielle Nutzer vorgehalten. Angesiedelt sind dort 45 Unternehmen, die
zusammen mehr als 400 Mitarbeiter beschäftigen. Der Auslastungsgrad liegt bei
über 95 %. Im Jahresdurchschnitt 2014 waren 16 Mitarbeiter/-innen bei der
KM:SI GmbH beschäftigt (Vorjahr: 14).

i)

Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Die Tätigkeit des Unternehmens ist darauf ausgerichtet, die bestehenden,
überwiegend mittelständisch strukturierten Unternehmen im Kreisgebiet in ihrer
Entwicklung zu unterstützen und neu gegründeten Unternehmen günstige
Rahmenbedingungen in der Anfangsphase ihrer Geschäftstätigkeit zu bieten.
Einen Schwerpunkt bilden die fortlaufende Qualifizierung der Mitarbeiter sowie
die technologische Weiterentwicklung von Produkten und Herstellungs-

30
prozessen. Dabei kommt der Zusammenarbeit mit der Universität Siegen
besondere Bedeutung zu. Ziel ist, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen
zu sichern und so deren Wirtschaftskraft und Arbeitsplatzangebot für die Region
zu erhalten und auszubauen.
Insoweit hat die KM:SI GmbH im Berichtsjahr dazu beigetragen, die
wirtschaftlichen Grundlagen der Kommunen im Kreisgebiet zu fördern und so den
öffentlichen Zweck gemäß § 107 GO NRW erfüllt.

31

2.

Versorgung

2.1

Siegener Versorgungsbetriebe GmbH
Morleystraße 29 - 37
57072 Siegen
a)

Unternehmensdaten

Bilanzdaten

2014

2013

2012

Bilanzsumme

T€

55.104

53.471

56.069

Anlagevermögen

T€

41.263

41.328

41.160

Gezeichnetes Kapital

T€

18.100

18.100

18.100

Kapitalrücklage

T€

70

70

70

Gewinnrücklagen

T€

1.320

960

600

Kreditverbindlichkeiten

T€

9.622

9.633

12.673

2014

2013

2012

Daten aus der GuV
Umsatzerlöse

T€

55.225

60.525

59.068

Materialaufwand

T€

36.951

41.473

40.548

Personalaufwand

T€

7.373

7.297

7.162

Abschreibungen

T€

3.393

3.461

3.554

Zinsaufwand u. ä.

T€

512

582

641

Jahresüberschuss

T€

4.453

4.020

3.985

2014

2013

2012

Statistische Zahlen
Einwohner des Netzgebietes

106

106

106

Mio. kWh

797,0

946,0

962,0

Tm³

5.051

5.036

5.113

Stromabsatz

Mio. kWh

23,3

11,2

8,2

Erdgaszähler

Stück

27.100

26.917

26.705

Wasserzähler

Stück

27.440

27.285

27.185

Investitionen

T€

3.382

3.646

4.063

2014

2013

2012

Arbeiter

44

43

43

Angestellte

75

74

70

Auszubildende

10

9

8

129

126

121

108,0

110,8

110,1

Erdgasabgabe (Direktvertrieb)
Wasserabgabe

Mitarbeiter/-innen

Gesamt
Vollzeitbeschäftigte (per 01.10.)

Tsd.

32

b)

Ziele der Beteiligung
Die Siegener Versorgungsbetriebe GmbH ist 1973 aus dem städtischen
Eigenbetrieb „Stadtwerke Siegen“ hervorgegangen. Seit 1984 sind die
Rheinische Energie AG, Köln und die Bethmann Bank AG, Frankfurt,
Minderheitsgesellschafter der SVB. Das Unternehmen gewährleistet die
Versorgung mit Erdgas, Wärme und Wasser im Gebiet der Stadt Siegen sowie
die Gasversorgung der zur Stadt Netphen gehörenden Stadtteile Brauersdorf,
Nieder- und Obernetphen und nimmt damit eine Aufgabe der Daseinsvorsorge
wahr.

Der satzungsmäßige Gegenstand des Unternehmens ist wie folgt formuliert:
Gegenstand des Unternehmens ist die Versorgung mit Gas, Wärme und
Wasser. Die SVB GmbH ist zu allen Maßnahmen und Geschäften berechtigt,
durch die der Gesellschaftszweck gefördert werden kann. Sie kann sich zur
Erfüllung ihrer Aufgaben anderer Unternehmen bedienen, sich an ihnen
beteiligen oder solche Unternehmen sowie Hilfs- und Nebenbetriebe erwerben,
errichten oder pachten, Betriebsführungs- und Betriebsüberlassungsverträge
abschließen.
Das Versorgungsgebiet umfasst die Stadt Siegen und - bezüglich der
Erdgasversorgung - Teile der Stadt Netphen (Ober-, Niedernetphen,
Brauersdorf).

c)

Beteiligungsverhältnisse
Das Stammkapital der SVB beträgt 18.100.100,00 EUR. An dem Unternehmen
sind folgende Gesellschafter beteiligt:

Stadt Siegen

EUR

%

13.553.800,00

74,882

4.510.500,00

24,920

35.800,00

0,198

18.100.100,00

100,000

Rhenag Rheinische Energie AG,
Köln
Bethmann Bank AG,
Frankfurt a. M.

33

d)

Organe der Gesellschaft
Die Gesellschaftsorgane der Siegener Versorgungsbetriebe GmbH sind:
1.

die Geschäftsführung

2.

der Aufsichtsrat

3.

die Gesellschafterversammlung

Geschäftsführer ist Herr Alfred Richter.
Der Aufsichtsrat der SVB GmbH besteht gemäß § 7 Abs. 2 des Gesellschaftsvertrages aus 17 Mitgliedern, von denen die Stadt Siegen insgesamt 14
Mitglieder, davon 5 Arbeitnehmervertreter, stellt. Der Bürgermeister der Stadt
Siegen ist Mitglied des Aufsichtsrates kraft Amtes.
Die Stadt Siegen wird durch folgende Mitglieder im Aufsichtsrat der SVB
vertreten (Stand 31.12.2014):
Bertelmann, Hans Günter
Boller, Joachim

(Vorsitzender)

Fries, Traute
Gräbener, Martin
Janson, Ingo
Müller, Heinz
Mues, Steffen

(Bürgermeister)

Rujanski, Detlef
Weber, Frank
Seitens der Rheinischen Energie AG und der SVB-Arbeitnehmer wurden
folgende Mitglieder in den Aufsichtsrat entsandt:

Vertreter der Rheinischen Energie AG:
Dr. Weck, Hans-Jürgen
Rommel, Ulrich
Dott, Stefan
Arbeitnehmervertreter:
Engel, Markus
Horst, Uwe

(stv. Vorsitzender)

34

Klein, Timo
Langer, Sandra
Schreiber, Frank
In der Gesellschafterversammlung wird die Stadt Siegen durch den Haupt- und
Finanzausschuss des Rates der Stadt Siegen vertreten.

e)

Beteiligungen der SVB, wichtige Verträge, sonstige Aktivitäten
Im Geschäftsjahr 2014 war die SVB an folgenden Unternehmen beteiligt:
Unternehmen

Geschäftsanteil

Beteiligungsertrag
2014

T€

%

T€

SE Sauber Energie GmbH & Co. KG

330

16,66

0

Sauber Energie Verwaltungs-GmbH

4

16,66

0

2,5

10,00

0

Energie für Geisweid GmbH

Die SE Sauber Energie GmbH & Co. KG vertreibt bundesweit Erdgas mit
Biogasanteil und regenerativ erzeugten Strom. An dem Unternehmen sind neben
den SVB fünf weitere Regionalversorger beteiligt. Die aus der Beteiligung
mittelfristig zu erwartenden Erträge sollen die wettbewerbsbedingten Umsatzverluste im eigenen Netzgebiet ausgleichen.
Persönlich haftende Gesellschafterin der Sauber Energie GmbH & Co. KG ist die
Sauber Energie Verwaltungs-GmbH. Dieser obliegt die Geschäftsführung und
Vertretung der Gesellschaft; an der KG ist sie nicht beteiligt.
Bei der Energie für Geisweid GmbH handelt es sich um eine Projektplanungsgesellschaft, deren Aufgabe es ist, die technische Ausgestaltung und
Wirtschaftlichkeit einer Strom- und Nahwärmeversorgung in Siegen-Geisweid auf
Basis von Abwärme der Deutschen Edelstahlwerke zu untersuchen. Das
Unternehmen wurde in 2013 gegründet. Die SVB haben in 2014 einen
Geschäftsanteil zum Nennwert von 2.520 € erworben.

35

In 2014 bestanden folgende wichtige Verträge:
•

Konzessionsvertrag mit der Stadt Siegen vom 30.10.1995 über die
Versorgung des Stadtgebiets mit Gas, Wasser und Wärme (Laufzeit 20
Jahre, rückwirkend ab 01.01.1995).

•

Konzessionsvertrag mit der Stadt Netphen vom 14.01.1975, zuletzt geändert
mit Nachtrag vom 20./27. Februar 2012 (Laufzeit bis 31.12.2014).

•

Erdgaslieferungsverträge mit verschiedenen Anbietern und unterschiedlichen
Laufzeiten.

•

Beratungsvertrag mit der rhenag - Rheinische Energie AG, Köln, in der
Fassung des Nachtrages vom 23. März/28. März 1989. Über den
Beratungsvertrag werden den SVB die fachlichen Erfahrungswerte der
rhenag als überregionalem Versorgungsunternehmen zur Verfügung gestellt,
um die damit verbundenen materiellen und sonstigen Vorteile nutzen zu
können.

•

Vereinbarung mit dem Wasserverband Siegen-Wittgenstein über den Bezug
von Trinkwasser.

•

Vereinbarung mit dem Entsorgungsbetrieb ESi über den Einzug der
Kanalbenutzungsgebühren gegen Zahlung einer Vergütung.

Die mit der Stadt Siegen und der Stadt Netphen geführten Verhandlungen zum
Abschluss neuer Konzessionsverträge konnten in 2014 bzw. Anfang 2015
erfolgreich abgeschlossen werden. Vereinbart wurden jeweils Verträge mit einer
20-jährigen Laufzeit. Die Verträge regeln den Gasnetzbetrieb in Siegen und in
einem Teilgebiet der Stadt Netphen (Ober-/Niedernetphen, Brauersdorf), sowie
die Wasserversorgung in Siegen.

f)

Finanz- und Leistungsbeziehungen zur Stadt Siegen

Dividende

2015 (Plan)

2014

2013

2012

2011

T€

T€

T€

T€

T€

2.810

2.741

2.718

2.246

2.022

1.090

1.056

1.040

1.044

1.092

Konzessionsabgabe

36

2015 (Plan)

2014

2013

2012

2011

T€

T€

T€

T€

T€

Bürgschaften der
Stadt

k. A.

35

158

277

392

225

220

219

216

212

Einzug Kanalgebühren (ESi)

Aufgrund der positiven Entwicklung der SVB ist die Dividende in den letzten
Jahren kontinuierlich gestiegen. Bürgschaften bestehen lediglich für ein
Darlehen, dass zudem in 2014 weitgehend getilgt war.

g)

Entwicklung von Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung
Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils in einer 3-jährigen
Zeitreihe im Anhang dargestellt (Anlage 3.3.1 und 3.3.2).
Die Bilanz 2014 weist eine Bilanzsumme von 55.104 T€ aus. Wesentliche
Positionen der Aktivseite sind die Sachanlagen (40.592 T€), die Forderungen
und sonstigen Vermögensgegenstände (7.872 T€) und die Guthaben bei
Kreditinstituten (5.650 T€). Der Anteil der Sachanlagen an der Bilanzsumme
beträgt 73,7 %. Die wesentlichen Positionen der Passivseite sind das Eigenkapital (23.949 T€), die Rückstellungen (6.642 T€) und die Verbindlichkeiten
(19.191 T€). Die Bilanzsumme ist in 2013 zunächst um 2.598 T€ gegenüber
2012 zurückgegangen und anschließend in 2014 um 1.633 T€ gestiegen.
Wesentliche Veränderungen betreffen die Forderungen. In dem Forderungsbestand zum Bilanzstichtag spiegeln sich Nachforderungen wider, die von den
Kunden für das abgelaufene Jahr noch zu begleichen sind. Da diese maßgeblich
vom Witterungsverlauf beeinflusst werden, unterliegen die Forderungen im
Mehrjahresvergleich größeren Veränderungen, so auch im Zeitraum 2012 –
2014. Der Liquiditätsbestand liegt in 2014 mit 5,6 Mio. € deutlich über dem
Niveau der Vorjahre (301 bzw. 420 T€). Dies resultiert im Wesentlichen aus den
Überzahlungen von Kunden aufgrund der milden Witterung. Diese werden im
Folgejahr erstattet. Der Rückgang der Rückstellungen um 803 T€ ist maßgeblich
auf die Auflösung der Pensionsrückstellung für einen in 2014 verstorbenen
ehemaligen Geschäftsführer zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten sind im Zeitraum 2012 – 2014 um 3.052 T€ zurückgegangen.
Ursächlich ist die Rückzahlung eines Kredits in Höhe von 3 Mio. EUR, mit dem
ein über den Jahreswechsel 2012/2013 bestehender Liquiditätsbedarf gedeckt
wurde (Laufzeit 27.12.2012 bis 08.01.2013). Die Eigenkapitalquote ist im
Betrachtungszeitraum aufgrund der guten Abschlussergebnisse und dem Aufbau

37

der Gewinnrücklagen von 40,6 auf 43,5 % gestiegen. Sie ist als zufriedenstellend
anzusehen.
Die Gewinn- und Verlustrechnung weist für 2014 einen Jahresüberschuss von
4.453 T€ aus. Im Vorjahr betrug der Jahresüberschuss 4.020 T€; in 2012 wurden
3.985 T€ erwirtschaftet. Der Rückgang der Umsatzerlöse und des Materialaufwands als größte GuV-Positionen im Zeitraum 2013/2014 ist auf die milde
Witterung in 2014 zurückzuführen, die zu einer deutlich verminderten
Erdgasabgabe und damit zu einem geringeren Erdgasbezug führte. Gegenläufig
wirkt sich der höhere Stromabsatz und die geringfügig gestiegene Wasserabgabemenge aus. Der Personalaufwand ist um 211 T€ auf 7.373 T€
kontinuierlich gestiegen (2,9 %). Ursächlich sind Tariferhöhungen sowie
gestiegene Sozialabgaben. Der Abbau der Verschuldung führt in Verbindung mit
dem gesunkenen Zinsniveau im Betrachtungszeitraum zu einer Verminderung
des Zinsaufwands um 129 auf 512 T€. Die Eigenkapitalrentabilität lag in 2014 bei
22,1 %. Damit wird eine zufriedenstellende Verzinsung des durch die Stadt
Siegen in das Unternehmen eingebrachten Kapitals erzielt.

h)

Leistungen des Unternehmens
Im Geschäftsjahr 2014 haben die SVB 797 Mio. kWh Erdgas in der Direktbelieferung abgesetzt. Gegenüber dem Vorjahr ist ein Rückgang um 149 Mio.
kWh (15,7 %) zu verzeichnen. Dieser ist insbesondere witterungsbedingt,
spiegelt aber auch den zunehmenden Wettbewerb um Haushaltskunden wider.
Außer den SVB als Grundversorger liefern inzwischen mehr als hundert Fremdanbieter Erdgas im Netzgebiet der SVB. Die Kundenwechselquote betrug in
2014 14,5 % (Vorjahr: 12,2 %) und liegt damit deutlich unter der bundesweiten
Wechselquote von 27,6 % (Vorjahr: 25,6 %). Einen tendenziell positiven
Mengeneffekt hatte der Anschluss von 198 Neukunden an das Versorgungsnetz
(Vorjahr: 206). Die Belieferung in Fremdnetzen lag mit 146 Mio. kWh um 9 Mio.
kWh unter Vorjahresniveau. Der Umfang der zum Zweck der Bezugskostenoptimierung mit Geschäftspartnern gehandelten Tauschmengen belief sich auf
10 Mio. kWh (Vorjahr: 18 Mio. kWh). Aufgrund der rückläufigen Absatzmenge
haben sich die Umsatzerlöse um 7.735 auf 38.673 T€ vermindert. Die SVB
beziehen aufgrund der Ergebnisse von Ausschreibungen ihr Erdgas von
verschiedenen Lieferanten. Mit flexibleren Bezugsmöglichkeiten, die auch den
Bezug von Teilmengen über börsennotierte Verträge ohne Ölpreisbindung
vorsehen, kann Erdgas zu besseren Konditionen eingekauft und damit ein
wettbewerbsgerechtes Preisniveau gehalten werden. Dies findet seinen Niederschlag in stabilen Tarifpreisen, die zuletzt zum 01.07.2011 angepasst wurden.

38

Die Abgabe von Wasser ist in 2014 um 15 auf 5.051 Tm³ gestiegen. Der seit
Jahren anhaltende rückläufige Trend setzte sich somit zunächst nicht weiter fort.
Bei gleichbleibenden Wasserabgabepreisen haben sich die Umsatzerlöse in der
Sparte Wasserversorgung um 99 auf 11.908 T€ erhöht.
Im Stromvertrieb konnte eine Strommenge von 23,3 Mio. kWh abgesetzt werden
(Vorjahr: 11,2 Mio. kWh). Die Umsatzerlöse stiegen um 2.336 auf 4.644 T€.
Für die Erneuerung und Erweiterung des bestehenden Versorgungsnetzes und
der betrieblichen Anlagen wurden Investitionen in Höhe von rd. 3,4 Mio. €
getätigt (Vorjahr: 3,6 Mio. €). Die Finanzierung erfolgte aus dem laufenden CashFlow. Darüber hinaus wurde ein neues Darlehen von 1.600 T€ aufgenommen.
Mit den eigenen Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung konnten rd. 150.000
kWh aus Sonne und Wasserkraft gewonnen werden.
Im Geschäftsjahr 2014 wurden durchschnittlich 129 Mitarbeiter/-innen, davon 10
Auszubildende beschäftigt (Vorjahr: 126/9). Die Ausbildungsquote beträgt damit
7,7 %.
Der im Berichtsjahr erwirtschaftete Jahresüberschuss von 4.453 T€ ergab
zusammen mit dem Gewinnvortrag aus 2013 einen Bilanzgewinn von 4.459 T€.
Gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 19. Mai 2015 wurde eine
Dividende von 3.950 T€ ausgeschüttet. 360 T€ wurden in die Gewinnrücklagen
eingestellt und 149 T€ auf neue Rechnung vorgetragen. Die anteilige Dividende
der Stadt Siegen beläuft sich auf 2.958 T€. Nach Abzug der Steuern
(Kapitalertragsteuer sowie Solidaritätszuschlag zur Kapitalertragsteuer) in Höhe
von 780 T€ floss der Stadt Siegen in 2015 eine Nettodividende von 2.178 T€ zu.
Die SVB-Anteile werden als gewillkürtes Betriebsvermögen im Betrieb
gewerblicher Art "Bäder der Stadt Siegen" gehalten. Daher werden die von der
Dividende zunächst einbehaltenen Steuern im Folgejahr erstattet.

i)

Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Die Siegener Versorgungsbetriebe GmbH haben im Berichtsjahr die Versorgung
mit Gas, Wärme und Wasser im Konzessionsgebiet jederzeit sichergestellt.
Durch die Wahrnehmung dieser satzungsmäßigen Aufgaben hat das
Unternehmen den öffentlichen Zweck gem. § 107/107a GO NRW erfüllt.

39
Darüber hinaus stellt das Unternehmen in erheblichem Umfang Ausbildungsplätze zu Verfügung und ist ein wichtiger Auftraggeber für die heimische
Wirtschaft. Auch diese Aktivitäten liegen im öffentlichen Interesse der
Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Siegen.
Für die Gewährleistung einer ausreichend sicheren Versorgung ist eine
kommunale Beteiligung an dem Unternehmen nicht zwingend erforderlich. Durch
die mehrheitliche Beteiligung kann die Stadt Siegen jedoch die Politik des
Unternehmens bestimmen. Dies schließt auch die Gestaltung der Wasserabgabepreise ein, während sich die Preissetzung für Erdgas und Strom vorrangig
an den von einem intensiven Wettbewerb geprägten Marktbedingungen
orientiert.
Zudem leistet das Unternehmen über die jährlichen Gewinnausschüttungen
einen nicht unerheblichen Finanzierungsbeitrag für die kommunale Aufgabenerfüllung. Insofern ist eine dauerhafte Beteiligung der Stadt Siegen an den SVB
für die Siegener Bevölkerung vorteilhaft.

40
2.2

RWE AG
Opernplatz 1
45128 Essen

Die Stromversorgung im Raum Siegen erfolgte zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch
die Elektrizitätswerke Siegerland. An diesem Unternehmen war die Stadt Siegen mit 1/3
beteiligt. Im Jahr 1928 erfolgte der Verkauf des Unternehmens an die RWE AG gegen
Übertragung von RWE-Aktien als Teilkaufpreis.
Die RWE AG leitet eine Gruppe von Unternehmen, die insbesondere in den Bereichen
Energieerzeugung und -beschaffung, Energiehandel, Errichtung und Betrieb von
Energietransportsystemen, Rohstoffgewinnung und -verarbeitung, Wasserversorgung
und Abwasserentsorgung tätig sind.
Am gezeichneten Kapital des Unternehmens von 1.574.000 T€ war die Stadt Siegen am
31. Dezember 2014 mit 1.077 T€ beteiligt (0,07 %). Die Stadt Siegen hält derzeit
420.898 RWE-Stammaktien (Stand 10/2015).
Zur Ausübung des Stimmrechts in der Hauptversammlung der Aktionäre ist der
Bürgermeister der Stadt Siegen bestellt.
Für das Geschäftsjahr 2014 wurde eine Dividende von 1,00 EUR je Aktie gezahlt
(Vorjahr: 1,00 EUR). Dies bedeutete für die Stadt Siegen eine Dividende von 421 T€.
Nach Abzug der Steuern (Kapitalertragsteuer sowie Solidaritätszuschlag zur
Kapitalertragsteuer) in Höhe von 111 T€ erhielt die Stadt Siegen in 2015 eine
Nettodividende von 310 T€. Da die Stadt Siegen ihre RWE-Aktien als gewillkürtes
Betriebsvermögen im Betrieb gewerblicher Art "Siegerlandhalle" hält, werden die von der
Dividende zunächst einbehaltenen Steuern im Folgejahr erstattet.
Wegen der geringen prozentualen Beteiligung sind weitergehende Aussagen zu den
unternehmerischen Aktivitäten der RWE AG entbehrlich.

41
2.3

Verband der kommunalen
RWE-Aktionäre GmbH (VKA)
Postfach 10 40 21
45040 Essen

Die Stadt Siegen ist mit 537,00 € (0,42 %) am Stammkapital des Verbandes der
kommunalen RWE-Aktionäre (VKA) von 128 T€ beteiligt.
Gegenstand des VKA ist die Bildung einer einheitlichen Auffassung der Gesellschafter in
energiewirtschaftlichen und damit zusammenhängenden kommunalpolitischen Fragen
sowie die Unterstützung der Gesellschafter bei deren Aufgaben zur Sicherung einer
wirtschaftlich sinnvollen Daseinsvorsorge und bei der Darbietung einer sicheren und
preiswerten Ver- und Entsorgung in den Bereichen Strom, Öl, Gas, Wasser, Abwasser
und Abfall.
Hierzu hat die Gesellschaft die Aufgaben
•

die Interessen der Gesellschafter in den Fragen der Versorgung und Entsorgung
ihrer Gebiete wie auch des angemessenen Einsatzes heimischer Energieträger zu
koordinieren, soweit dies erforderlich ist, und diese gegenüber staatlichen Stellen,
gegenüber anderen Verbänden und gegenüber der Öffentlichkeit zu vertreten;

•

die Gesellschafter und ihre Gemeinden in allen Fragen der Versorgung und der
Entsorgung zu beraten.

Zur Ausübung des Stimmrechts in der Gesellschafterversammlung der VKA GmbH ist
der Bürgermeister der Stadt Siegen bestellt.
Da die VKA GmbH - mit Ausnahme von Erträgnissen aus Wertpapieren des
Anlagevermögens in der Regel keine sonstigen betrieblichen Erlöse ausweisen kann,
schließt der Jahresabschluss normalerweise mit einem Fehlbetrag ab. Dieser ist gemäß
Beschluss der Gesellschafterversammlung über die Ergebnisverwendung durch die
Gesellschafter auszugleichen; für die Stadt Siegen bedeutet dies eine anteilige jährliche
Verlustabdeckung von 806 €.
Im Rahmen ihres öffentlichen Auftrags, die Versorgung und Entsorgung ihres Gebietes
zu gewährleisten, haben sich seit 1905 Städte und Kreise an der RWE AG beteiligt und
im Jahr 1920 die Kapitalmehrheit an dem Unternehmen erlangt. Die absolute Mehrheit
des Kapitals ist in der Folge der Währungsreform 1924 verloren gegangen.
Demgegenüber hatte die absolute Mehrheit der Stimmen in der Hauptversammlung

42

aufgrund der von den Kommunen gehaltenen Namensaktien mit 20-fachem Stimmrecht
bis 1998 Bestand. In diesem Jahr erfolgte die Umwandlung der Namensaktien in
Stammaktien mit einfachem Stimmrecht. Um die kommunale Mehrheit in der
Hauptversammlung dauerhaft abzusichern, wurden seit 1927 zwischen dem VKA und
den einzelnen kommunalen Aktionären Bindungsverträge abgeschlossen, die den
Verkauf

von

RWE-Aktien

an

bestimmte

Voraussetzungen

knüpften.

Die

Bindungsverträge sind nach wie vor gültig und insoweit noch von Bedeutung, als die
Stadt Siegen zum Verkauf vorgesehene, gebundene Aktien zunächst den
Gesellschaftern des VKA anbieten muss. Erst wenn sich kein Käufer aus diesem Kreis
findet, können die Aktien frei veräußert werden.
Wegen der geringen prozentualen Beteiligung sind weitergehende Aussagen zu den
unternehmerischen Aktivitäten der VKA GmbH entbehrlich.

43
2.4

BEG-SW Bürgerenergiegenossenschaft eG
Gewerbestraße 26
57078 Siegen

Die Bürgerenergiegenossenschaft wurde im März 2009 gegründet. Die Stadt Siegen ist
der Genossenschaft aufgrund des Beschlusses des Rates der Stadt Siegen vom
25.03.2009 im Mai 2009 beigetreten.
Satzungsmäßiger Unternehmensgegenstand ist die Errichtung und der Betrieb von
Anlagen zur Nutzung regenerativer Energiequellen, die Errichtung und der Betrieb von
Anlagen

zur

effektiven

Energienutzung,

die

Errichtung

von

Kraft-Wärme-

Kopplungsanlagen, die Unterstützung und Beratung in Fragen der regenerativen
Energiegewinnung einschließlich der Information von Mitgliedern und Dritten,
Öffentlichkeitsarbeit, sowie der gemeinsame Einkauf von Anlagen zur regenerativen
bzw. effektiven Energiegewinnung.
Die Betätigung der Genossenschaft ist darauf gerichtet
•

einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten

•

die lokale Versorgungssicherheit zu erhöhen und

•

die regionale Beschäftigung zu fördern.

Diese Zielsetzungen liegen im öffentlichen Interesse der Einwohnerinnen und Einwohner
der Stadt Siegen. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die Herausforderungen des
Klimawandels und die regionale Wirtschaftsförderung. Insoweit erfüllt die Beteiligung
einen öffentlichen Zweck im Sinne der GO NRW.
Die Genossenschaft betreibt derzeit 8 Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von
441,4 kWp. Zur Prüfung der technischen Ausgestaltung und der Wirtschaftlichkeit einer
Strom- und Nahwärmeversorgung in Siegen-Geisweid auf Basis von Abwärme der
Deutschen Edelstahlwerke wurde im Dezember 2013 die Energie für Geisweid GmbH
gegründet. Am Stammkapital des Unternehmens in Höhe 25.200 € ist die BEG-SW mit
30 % beteiligt.
Die Stadt Siegen ist an der Bürgerenergiegenossenschaft mit 500 € beteiligt (10
Geschäftsanteile zu 50 €).
Die Mitgliedschaftsrechte der Stadt Siegen in der Generalversammlung werden durch
den Leiter der städtischen Umweltabteilung wahrgenommen.

44

3.

Wohnungsbau

3.1

Kreiswohnungsbau- und
Siedlungsgesellschaft mbH (KSG)
Sankt-Johann-Straße 27
57074 Siegen
a)

Unternehmensdaten

Bilanzdaten

2014

2013

2012

Bilanzsumme

T€

66.261

64.637

65.622

Anlagevermögen

T€

61.538

59.636

60.437

Gezeichnetes Kapital

T€

777

777

777

Gewinnrücklagen

T€

24.250

23.731

23.330

Kreditverbindlichkeiten

T€

36.059

34.444

35.973

2014

2013

2012

T€

9.656

9.542

8.802

Hausbewirtschaftung

T€

4.248

4.855

4.007

Personalaufwand

T€

1.578

1.461

1.425

Abschreibungen

T€

2.212

2.242

2.124

Zinsaufwand

T€

1.075

1.151

1.208

Jahresüberschuss/-fehlbetrag

T€

366

551

432

2014

2013

2012

278

277

283

1.577

1.574

1.594

14

15

16

366

282

286

2014

2013

2012

Angestellte

31

28

27

Hausbesorger

3

3

3

Auszubildende

2

2

1

Gesamt

36

33

31

Daten aus der GuV
Umsatzerlöse
Aufwendungen für die

Statistische Zahlen
Häuser
Wohnungen
Gewerbliche Objekte
Garagen
Mitarbeiter/-innen

45

b)

Ziele der Beteiligung
Die Kreiswohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft mbH ist ein kommunales
Wohnungsunternehmen. Die Gründung erfolgte am 5. August 1949. Die Stadt
Siegen ist seit 1.1.1975 mit der Übernahme der Geschäftsanteile der ehemaligen
Städte Hüttental und Eiserfeld im Zuge der kommunalen Neugliederung an der
KSG beteiligt.
Aufgabe des Unternehmens ist insbesondere die Bereitstellung von preiswertem
Wohnraum für die Bevölkerung.
Der satzungsmäßige Gegenstand des Unternehmens ist wie folgt formuliert:
Zweck der Gesellschaft ist vorrangig eine Sicherung und sozialverantwortbare
Wohnungsversorgung der breiten Schichten der Bevölkerung. Sie errichtet,
betreut, bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen, darunter Eigenheime und Eigentumswohnungen. Sie kann außerdem
alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und in der Infrastruktur
anfallenden Aufgaben übernehmen (...).
Die Gesellschaft führt ihre Geschäfte nach Grundsätzen der Wohnungsgemeinnützigkeit.

c)

Beteiligungsverhältnisse
Das Stammkapital der KSG beträgt 777.163,67 EUR. An dem Unternehmen sind
folgende Gesellschafter beteiligt:
EUR

%

569.783,48

73,32

Stadt Freudenberg

40.903,35

5,26

Stadt Kreuztal

40.903,35

5,26

Stadt Siegen

33.540,75

4,32

Gemeinde Wilnsdorf

24.542,01

3,16

Gemeinde Burbach

20.451,68

2,63

Gemeinde Neunkirchen

20.451,68

2,63

Stadt Hilchenbach

16.361,34

2,11

Stadt Netphen

10.225,84

1,31

777.163,67

100,00

Kreis Siegen-Wittgenstein

46

d)

Organe der Gesellschaft
Die Organe der Kreiswohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft mbH sind:
1.

die Geschäftsführung

2.

der Aufsichtsrat

3.

die Gesellschafterversammlung

Geschäftsführer ist Herr Dipl.-Volkswirt Peter Oeste.
Der Aufsichtsrat der KSG besteht aus 13 Mitgliedern. Aufsichtsratsvorsitzender
ist der Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein; der Kreisdirektor ist sein
Stellvertreter. Weitere Aufsichtsratsmitglieder sind 3 Kreistagsabgeordnete und
je ein von den Kommunen Burbach, Freudenberg, Hilchenbach, Kreuztal,
Netphen, Neunkirchen, Siegen und Wilnsdorf zu benennender Vertreter.
Die Interessen der Stadt Siegen werden im Aufsichtsrat und in der
Gesellschafterversammlung durch Herrn Rüdiger Heupel vertreten.

e)

Finanz- und Leistungsbeziehungen zur Stadt Siegen

Dividende

2015 (Plan)

2014

2013

2012

2011

T€

T€

T€

T€

T€

1

1

1

1

1

Die Höhe der Dividende ist satzungsmäßig auf 4 % des gezeichneten Kapitals
begrenzt. In 2014 wurde für das Geschäftsjahr 2013 eine Dividende in Höhe von
1 T€ vereinnahmt.

f)

Entwicklung von Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung
Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils in einer 3-jährigen
Zeitreihe im Anhang dargestellt (Anlage 3.4.1 und 3.4.2).
Die Bilanz 2014 weist eine Bilanzsumme von 66.261 T€ aus. Die größte Position
auf der Aktivseite sind mit 61.531 T€ die Sachanlagen (Grundstücke, Gebäude),
deren Anteil an der Bilanzsumme 92,9 % beträgt. Die Bankguthaben belaufen
sich auf 1.002 T€ (1,5 %). Die wesentlichen Positionen auf der Passivseite sind

47

die Gewinnrücklagen (24.250 T€) und die Verbindlichkeiten (39.833 T€). Die
anteiligen Kreditverbindlichkeiten belaufen sich auf 36.059 T€. Die Bilanzsumme
ist im Zeitraum 2012 – 2014 um 639 T€ gestiegen (1,0 %). Dies resultiert
insbesondere aus den durchgeführten Maßnahmen zur Modernisierung des
Wohnungsbestands durch Neubau bzw. Kernsanierung verschiedener Objekte.
Der Wert des Anlagevermögens erhöhte sich dadurch von 60,4 auf 61,5 Mio. €.
Da die Investitionen anteilig mit Darlehen finanziert wurden, erhöhten sich die
Kreditverbindlichkeiten nach einem vorübergehenden Rückgang im Zeitraum
2012/2013 (-1,5 Mio. €) in 2014 wieder um 1,7 Mio. €. Die Eigenkapitalquote ist
im Betrachtungszeitraum geringfügig von 37,4 auf 38,2 % gestiegen.
Die Gewinn- und Verlustrechnung weist für 2014 einen Jahresüberschuss von
366 T€ aus. Im Vorjahr betrug der Jahresüberschuss 551 T€; in 2012 wurde ein
Überschuss von 432 T€ erwirtschaftet. Die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung

sind

insbesondere

aufgrund höherer Sollmieten, der

Fertigstellung der Seniorenwohnanlagen in Burbach und Siegen-Weidenau
(2012) und dem Erwerb eines Dreifamilienhauses in Freudenberg (2014)
gestiegen. In 2014 wurden hier 9.656 T€ vereinnahmt, 427 T€ mehr als im
Vorjahr. Gegenüber 2012 beträgt die Zunahme 1.147 T€ (13,5 %). Die
Aufwendungen für die Hausbewirtschaftung variieren insbesondere in
Abhängigkeit

von

erforderlichen

Instandhaltungsmaßnahmen

und

der

Entwicklung der Energiepreise. Sie beliefen sich in 2014 auf 4.248 T€ und lagen
damit um 607 T€ niedriger als im Vorjahr. Im Vergleich zu 2012 ist ein Anstieg
um 241 T€ zu verzeichnen. Die Abschreibungen sind aufgrund der
durchgeführten Investitionen um 88 T€ gestiegen. Demgegenüber hat sich der
Zinsaufwand infolge des rückläufigen Zinsniveaus um 133 T€ vermindert. Die in
den Jahren 2012 – 2014 erzielten positiven Ergebnisse ermöglichten jeweils die
Ausschüttung der satzungsmäßigen Dividende sowie über die Dotierung der
Rücklagen eine Stärkung des Eigenkapitals.

g)

Leistungen des Unternehmens
Die Kreiswohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft hat im Berichtsjahr 1.577
Mietwohnungen in 278 Gebäuden, 366 Garagen sowie 14 gewerbliche Einheiten
(Kindergärten u. a.) bewirtschaftet. Die gesamte Wohn-/Nutzfläche beläuft sich
auf rd. 106.000 m².
Die Gesellschaft hat entsprechend dem vom Aufsichtsrat beschlossenen
mehrjährigen Investitionsprogramm im Berichtsjahr erhebliche Aufwendungen für
Modernisierung (549 T€) und Instandhaltung (1.975 T€) getätigt, um die

48

bewirtschafteten Wohnungen zeitgemäß auszustatten und so die langfristige
Vermietbarkeit zu gewährleisten. Schwerpunktmäßig wurden dabei Objekte in
Siegen-Geisweid (Wohngebiet Vordere Wenscht) und Siegen-Mitte (Giersbergstraße/Brüderweg und Donnerscheidstraße) saniert. Im Planungszeitraum
2015 – 2019 sind Investitionen mit einem Gesamtvolumen von rd. 3,7 Mio. €
vorgesehen.
Der Bestand im Bereich der verwaltungsmäßigen Betreuung von Miet- und
Eigentumswohnungen hat sich um 301 auf 1.455 Wohnungen erhöht. Es ist
beabsichtigt, den Bereich Wohnungseigentumsverwaltung weiter auszubauen.
Neben einem Dreifamilienhaus in Freudenberg (Kaufpreis 236 T€) wurde in 2014
ein Geschäftshaus in Siegen-Weidenau mit 43 Seniorenwohnungen und 28
Studentenapartments erworben (Kaufpreis 3.400 T€). Die Übertragung des
Geschäftshauses erfolgte zum 01.01.2015.
Der Personalbestand lag am 31.12.2014 bei 34 Mitarbeiter/-innen (Vorjahr: 31).
Außerdem wurden zwei Auszubildende beschäftigt.

h)

Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Entsprechend ihrem satzungsmäßigen Zweck bietet die KSG preiswerten
Wohnraum an und erfüllt damit eine wichtige Aufgabe der Daseinsvorsorge. Dies
kommt vor allem den sozial schwächeren Schichten der Bevölkerung zugute und
ist insbesondere vor dem Hintergrund bedeutsam, dass der private
Wohnungsmarkt, trotz des aktuell bestehenden Überangebots auf Dauer nicht in
der Lage sein wird, allen Haushalten eine ausreichende und bezahlbare
Wohnung zur Verfügung zu stellen. Einkommensschwache und benachteiligte
Haushalte werden vorwiegend über kommunale Belegungsrechte in öffentlich
geförderten Sozialwohnungen versorgt.
Darüber hinaus spielen hier Kooperationen mit den örtlichen Wohnungsbauunternehmen eine wichtige Rolle. Es zeichnet sich ab, dass sich der Bestand an
Sozialwohnungen aufgrund der Tilgung öffentlicher Baudarlehen mittel- bis
langfristig deutlich reduzieren wird. Dies wirkt sich unmittelbar auf den Umfang
der kommunalen Belegungsrechte aus, so dass sich die Versorgung sozial
schwächerer Bevölkerungskreise künftig noch schwieriger gestalten wird.
Insofern kommt dem Angebot der KSG, die in Siegen rd. 750 Wohnungen

49
bereitstellt, eine zunehmende Bedeutung zu. Die Stadt Siegen unterstützt die
Tätigkeit des Unternehmens durch die Bereitstellung von Eigenkapital. Durch ihr
Angebot preisgünstiger Wohnungen insbesondere für sozial schwächere
Bevölkerungsschichten hat die KSG im Berichtsjahr den öffentlichen Zweck
gemäß § 107 GO NRW erfüllt.

50
3.2

Baugenossenschaft
Siegerland eG
Leimbachstraße 14
57074 Siegen
a)

Unternehmensdaten

Bilanzdaten

2014

2013

2012

Bilanzsumme

T€

25.609

24.917

21.649

Anlagevermögen

T€

22.437

22.379

19.787

Geschäftsguthaben

T€

1.648

1.457

1.248

Ergebnisrücklagen

T€

10.829

10.119

9.788

Kreditverbindlichkeiten

T€

10.350

9.915

8.220

2014

2013

2012

T€

5.982

5.811

5.629

Hausbewirtschaftung

T€

3.498

3.312

3.674

Personalaufwand

T€

598

532

648

Abschreibungen

T€

985

893

835

Zinsaufwand

T€

200

207

192

Jahresüberschuss/-fehlbetrag

T€

634

770

332

Statistische Zahlen

2014

2013

2012

Mitglieder

1.615

1.621

1.600

263

258

244

1.325

1.320

1.306

Gewerbliche Objekte

11

11

11

Garagen/Stellplätze

287

282

251

2014

2013

2012

10

10

10

0

0

0

10

10

10

Daten aus der GuV
Umsatzerlöse
Aufwendungen für die

Häuser
Wohnungen

Mitarbeiter/-innen
Angestellte
Auszubildende
Gesamt

51

b)

Ziele der Beteiligung
Aufgabe der Genossenschaft ist insbesondere die Bereitstellung von
bezahlbarem Wohnraum für die Bevölkerung. Dabei vergibt die Genossenschaft
Dauernutzungsrechte an ihre Mitglieder. Die Stadt Siegen unterstützt die
Tätigkeit der Genossenschaft durch die Bereitstellung von Eigenkapital.
Der satzungsmäßige Gegenstand der Genossenschaft ist wie folgt formuliert:
Die Baugenossenschaft Siegerland errichtet und bewirtschaftet Wohnungen in
allen Rechts- und Nutzungsformen, darunter Eigenheime und Eigentumswohnungen. Sie überlässt diese zu angemessenen Preisen.
Sie kann zur Ergänzung der wohnlichen Versorgung ihrer Mitglieder
Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Räume für
Gewerbebetriebe,

soziale,

wirtschaftliche

und

kulturelle

Einrichtungen

bereitstellen. Daneben kann sie die Errichtung von Wohnungsbauten sowie die
vorgenannten Bauten betreuen und fremde Wohnungen bewirtschaften.
Außerdem kann sie alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaues
und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben eines gemeinnützigen Wohnungsunternehmens übernehmen.
Die Genossenschaft darf nur die durch das Recht über die Gemeinnützigkeit im
Wohnungswesen zugelassenen Geschäfte und Maßnahmen betreiben.

c)

Beteiligungsverhältnisse
Das Geschäftsguthaben der Baugenossenschaft Siegerland beläuft sich auf
1.647.827,22 EUR. Der Wert eines Geschäftsanteils beträgt 310,00 EUR. An der
Genossenschaft sind folgende Mitglieder beteiligt (Stand 31.12.2014):
Geschäftsanteile
Stadt Siegen
Übrige Mitglieder

351

EUR

%

108.810,00

6,60

1.539.017,22

93,40

1.647.827,22

100,00

52

d)

Organe der Genossenschaft
Die Organe der Baugenossenschaft Siegerland sind:
1.

der Vorstand

2.

der Aufsichtsrat

3.

die Mitgliederversammlung

Vorstandsmitglieder sind die Herren Balzer, Brinkmann und Mann.
Dem Aufsichtsrat gehören 7 Mitglieder an; Aufsichtsratsvorsitzender ist Herr Otto
Müller.
Die Interessen der Stadt Siegen werden in der Mitgliederversammlung durch
die/den für das Wohnungswesen zuständige/n Beigeordnete/n vertreten.

e)

Finanz- und Leistungsbeziehungen zur Stadt Siegen

Dividende

2015 (Plan)

2014

2013

2012

2011

T€

T€

T€

T€

T€

4

4

4

4

4

Die Höhe der Dividende ist satzungsmäßig auf 4 % des gezeichneten Kapitals
begrenzt. In 2014 wurde für das Geschäftsjahr 2013 eine Dividende in Höhe von
4 T€ vereinnahmt.

f)

Entwicklung von Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung
Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils in einer 3-jährigen
Zeitreihe im Anhang dargestellt (Anlage 3.5.1 und 3.5.2).
Die Bilanz 2014 weist eine Bilanzsumme von 25.609 T€ aus. Die größte Position
der Aktivseite sind mit 22.431 T€ die Sachanlagen (Grundstücke, Gebäude),
deren Anteil an der Bilanzsumme 87,6 % beträgt. Die wesentlichen Positionen
der Passivseite sind die Ergebnisrücklagen (10.829 T€) und die Verbindlichkeiten (12.250 T€). Die anteiligen Kreditverbindlichkeiten belaufen sich auf
10.350 T€. Die Bilanzsumme ist im Zeitraum 2012 – 2014 um 3.960 T€ gestiegen (18,3 %). Dies resultiert aus einem höheren Wert des Anlagevermögens

53
aufgrund der fortschreitenden Modernisierung des Wohnungsbestands sowie
dem Neubau mehrerer Reihenhäuser. Die Ergebnisrücklagen nahmen aufgrund
der positiven Abschlussergebnisse um 1.041 T€ zu (10,6 %). Die Verbindlichkeiten sind insbesondere aufgrund der Kreditaufnahme im Zusammenhang mit
der Neubautätigkeit um 2.183 T€ gestiegen. Infolgedessen hat sich die
Eigenkapitalquote im Betrachtungszeitraum von 52,0 auf 50,7 % vermindert.
Die Gewinn- und Verlustrechnung weist für 2014 einen Jahresüberschuss von
634 T€ aus. Im Vorjahr betrug der Jahresüberschuss 770 T€; in 2012 wurden
332 T€ erwirtschaftet. Die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung sind
aufgrund höherer Sollmieten und der Vermietung der in 2013 fertiggestellten
Reihenhäuser kontinuierlich gestiegen. In 2014 wurden hier 5.982 T€ vereinnahmt, 171 T€ mehr als im Vorjahr (2012 = 5.629 T€). Den Anstieg der
Sollmieten bewirken insbesondere Mietanpassungen, die bei Neubelegungen
und aufgrund von Modernisierungsmaßnahmen erfolgen. Die Aufwendungen für
die Hausbewirtschaftung verändern sich entsprechend dem Umfang der
erforderlichen Instandhaltungsmaßnahmen und der Entwicklung der Energiepreise. Sie beliefen sich in 2014 auf 3.498 T€ und lagen damit um 187 T€ höher
als im Vorjahr (2012 = 3.674 T€). Die in den Jahren 2012 – 2014 erzielten
positiven Ergebnisse ermöglichten jeweils die Ausschüttung der satzungsmäßigen Dividende sowie über die Dotierung der Ergebnisrücklagen eine
Stärkung des Eigenkapitals.

g)

Leistungen des Unternehmens
Zum 31. Dezember 2014 standen 263 Häuser mit insgesamt 1.325 Wohnungen
sowie 11 gewerblich genutzte Vermietungseinheiten und 287 Garagen bzw.
Einstellplätze im Eigentum der Baugenossenschaft Siegerland. Die gesamte
Wohn-/Nutzfläche beläuft sich auf rd. 84.000 m².
Darüber hinaus besitzt die Genossenschaft 1.483 m² bebauungsfähige
Grundstücke, 13.435 m² Bauerwartungsland und 1.023 m² nicht bebauungsfähiges Haubergsgelände.
Im Rahmen des Modernisierungsprogramms wurden im Berichtsjahr 23
Wohnungen komplett renoviert. In 29 Wohnungen erfolgte eine Modernisierung
der Bäder. In weiteren 13 Wohnungen wurden die Nachtspeicherheizungen
gegen eine Gaszentralheizung getauscht. Für diese Maßnahmen wurden

54

insgesamt Eigenmittel in Höhe von rd. 761 T€ aufgewendet.
Im Berichtsjahr fanden wiederum zahlreiche Mieterwechsel statt. Die
Fluktuationsquote lag bei 9,9 % (Vorjahr 11,2 %). Die Leerstandsquote betrug
0,5 % (Vorjahr 0,5 %).
In 2014 hat die Genossenschaft 210 m² fremdgenutzte Büroflächen an ihrem
Verwaltungssitz in der Leimbachstraße erworben. Es ist vorgesehen, diese
Flächen zu drei barrierearmen Mietwohnungen umzubauen.
Im Jahresdurchschnitt 2014 beschäftigte die Baugenossenschaft Siegerland 10
Mitarbeiter/-innen.

h)

Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Entsprechend ihrem satzungsmäßigen Zweck bietet die Baugenossenschaft
Siegerland preiswerten Wohnraum an und erfüllt damit eine wichtige Aufgabe
der Daseinsvorsorge. Dies kommt vor allem den sozial schwächeren Schichten
der Bevölkerung zugute und ist insbesondere vor dem Hintergrund bedeutsam,
dass der private Wohnungsmarkt, trotz des aktuell bestehenden Überangebots
auf Dauer nicht in der Lage sein wird, allen Haushalten eine ausreichende und
bezahlbare Wohnung zur Verfügung zu stellen. Einkommensschwache und
benachteiligte Haushalte werden vorwiegend über kommunale Belegungsrechte
in öffentlich geförderten Sozialwohnungen versorgt. Darüber hinaus spielen hier
Kooperationen mit den örtlichen Wohnungsbaugenossenschaften eine wichtige
Rolle. Es zeichnet sich ab, dass sich der Bestand an Sozialwohnungen aufgrund
der Tilgung öffentlicher Baudarlehen mittel- bis langfristig deutlich reduzieren
wird. Dies wirkt sich unmittelbar auf den Umfang der kommunalen
Belegungsrechte aus, so dass sich die Versorgung sozial schwächerer
Bevölkerungskreise künftig noch schwieriger gestalten wird. Insofern kommt dem
Angebot der Genossenschaft, die in Siegen rd. 1.170 Wohnungen bereitstellt,
eine zunehmende Bedeutung zu. Wie die Erfahrungen der Vergangenheit
gezeigt haben, wird die Kooperation mit der Genossenschaft durch die Position
der Stadt Siegen als Genossenschaftsmitglied mit nennenswertem Anteilsbesitz
wesentlich

erleichtert.

insbesondere

für

Durch

sozial

ihr

Angebot

schwächere

preisgünstiger Wohnungen

Bevölkerungsschichten

hat

die

Baugenossenschaft Siegerland im Berichtsjahr den öffentlichen Zweck gemäß
§ 107 GO NRW erfüllt.

55
3.3

Wohnungsgenossenschaft
Hüttental eG
Jahnstraße 45
57076 Siegen
a)

Unternehmensdaten

Bilanzdaten

2014

2013

2012

Bilanzsumme

T€

23.729

22.945

20.018

Anlagevermögen

T€

19.437

19.095

18.169

Geschäftsguthaben

T€

1.193

1.122

878

Ergebnisrücklagen

T€

16.009

15.847

15.625

Kreditverbindlichkeiten

T€

5.329

4.795

4.320

2014

2013

2012

T€

4.413

4.341

4.248

Hausbewirtschaftung

T€

2.533

2.701

2.791

Personalaufwand

T€

604

495

498

Abschreibungen

T€

773

726

670

Zinsaufwand

T€

86

72

75

Jahresüberschuss/-fehlbetrag

T€

195

245

255

Statistische Zahlen

2014

2013

2012

Mitglieder

1.179

1.191

1.171

Häuser

206

206

207

Wohnungen

967

967

959

5

5

5

388

373

363

2014

2013

2012

Angestellte

8

8

8

Auszubildende

2

1

1

Gesamt

10

9

9

Daten aus der GuV
Umsatzerlöse
Aufwendungen für die

Gewerbliche Objekte
Garagen/Stellplätze
Mitarbeiter/-innen

56
b)

Ziele der Beteiligung
Die Stadt Siegen ist seit 1.1.1966 an der Wohnungsgenossenschaft Hüttental
beteiligt, als sie im Zuge der kommunalen Neugliederung die Geschäftsanteile
der ehemaligen Gemeinde Kaan-Marienborn übernahm. Zum 1.1.1975 wurden
die Geschäftsanteile der aufgelösten Stadt Hüttental übernommen.
Aufgabe der Genossenschaft ist insbesondere die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum für die Bevölkerung. Dabei vergibt die Genossenschaft
Dauernutzungsrechte an ihre Mitglieder. Die Stadt Siegen unterstützt die
Tätigkeit der Genossenschaft durch die Bereitstellung von Eigenkapital.
Der satzungsmäßige Gegenstand der Genossenschaft ist wie folgt formuliert:
Die Wohnungsgenossenschaft Hüttental errichtet und bewirtschaftet Wohnungen
in allen Rechts- und Nutzungsformen, darunter Eigenheime und Eigentumswohnungen. Sie überlässt diese zu angemessenen Preisen. Sie kann zur
Ergänzung der wohnlichen Versorgung ihrer Mitglieder Gemeinschaftsanlagen
und Folgeeinrichtungen, Läden und Räume für Gewerbebetriebe, soziale,
wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen bereitstellen. Daneben kann sie die
Errichtung von Wohnungsbauten sowie die vorgenannten Bauten betreuen und
fremde Wohnungen bewirtschaften.
Außerdem kann sie alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaues
und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben eines gemeinnützigen Wohnungsunternehmens übernehmen. Die Genossenschaft darf nur die durch das Recht
über die Gemeinnützigkeit im Wohnungswesen zugelassenen Geschäfte und
Maßnahmen betreiben.

c)

Beteiligungsverhältnisse
Das Geschäftsguthaben der Wohnungsgenossenschaft Hüttental beläuft sich auf
1.192.777,65 EUR. Der Wert eines Geschäftsanteils beträgt 260,00 EUR. An der
Genossenschaft sind folgende Mitglieder beteiligt (Stand 31.12.2014):
Geschäftsanteile
Stadt Siegen
Übrige Mitglieder

879

EUR

%

228.540,00

19,16

964.237,65

80,84

1.192.777,65

100,00

57

d)

Organe der Genossenschaft
Die Organe der Wohnungsgenossenschaft Hüttental sind:
1.

der Vorstand

2.

der Aufsichtsrat

3.

die Mitgliederversammlung

Vorstandsmitglieder waren in 2014 die Herren Matthias Stein (hauptamtlich),
Helmut Hein und Prof. Dr.-Ing. Mathias Wirths.
Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Herr Eckhard Schul.
Die Interessen der Stadt Siegen werden in der Mitgliederversammlung durch
die/den für das Wohnungswesen zuständige/n Beigeordnete/n vertreten.

e)

Finanz- und Leistungsbeziehungen zur Stadt Siegen

Dividende

2015 (Plan)

2014

2013

2012

2011

T€

T€

T€

T€

T€

9

9

9

9

9

Die Höhe der Dividende ist satzungsmäßig auf 4 % des gezeichneten Kapitals
begrenzt. In 2014 wurde für das Geschäftsjahr 2013 eine Dividende in Höhe von
9 T€ vereinnahmt.

f)

Entwicklung von Bilanz-, Gewinn- und Verlustrechnung
Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils in einer 3-jährigen
Zeitreihe im Anhang dargestellt (Anlage 3.6.1 und 3.6.2).
Die Bilanz 2014 weist eine Bilanzsumme von 23.729 T€ aus. Die größte Position
der Aktivseite sind mit 19.215 T€ die Sachanlagen (Grundstücke, Gebäude),
deren Anteil an der Bilanzsumme 80,9 % beträgt. Bedeutsam sind auch die
Bankguthaben in Höhe von 3.221 T€ (13,6 %). Die wesentlichen Positionen der
Passivseite sind die Ergebnisrücklagen (16.009 T€) und die Verbindlichkeiten
(6.446 T€). Die anteiligen Kreditverbindlichkeiten belaufen sich auf 5.329 T€. Die
Bilanzsumme ist im Zeitraum 2012 – 2014 um 1.711 T€ gestiegen (7,8 %). Der
planmäßigen Abschreibung des Vermögens stehen kontinuierliche Investitionen

58

zur Modernisierung des Wohnungsbestands sowie der Erwerb (2012) und der
Neubau (2012/2013) jeweils eines Mehrfamilienhauses gegenüber, so dass der
Wert des Sachanlagevermögens um 1.262 T€ gestiegen ist. Da die getätigten
Investitionen zum Teil mit Fremdmitteln finanziert wurden, sind die
Verbindlichkeiten um 1.021 T€ gestiegen. Die Eigenkapitalquote hat sich im
Betrachtungszeitraum geringfügig von 74,9 auf 72,3 % vermindert.
Die Gewinn- und Verlustrechnung weist für 2014 einen Jahresüberschuss von
195 T€ aus. Im Vorjahr wurde ein Überschuss von 245 T€ erwirtschaftet, in 2012
ein Überschuss von 255 T€. Die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung
sind insbesondere aufgrund höherer Sollmieten kontinuierlich gestiegen. In 2014
wurden hier 4.413 T€ vereinnahmt, 85 T€ mehr als im Vorjahr (2012 = 4.199 T€).
Hier wirken sich Mietanpassungen, die bei Neubelegungen und aufgrund von
Modernisierungsmaßnahmen erfolgen, aus. Zum Anstieg der Umsatzerlöse trug
auch die Ausweitung des Wohnungsbestands bei. Die Aufwendungen für die
Hausbewirtschaftung werden stark durch den Umfang der erforderlichen
Instandhaltungsmaßnahmen

beeinflusst

und

können

daher

größeren

Schwankungen unterliegen. Sie beliefen sich in 2014 auf 2.533 T€ und liegen
damit um 168 T€ unter Vorjahresniveau (2012 = 2.791 T€). Die in den Jahren
2012 – 2014 erzielten positiven Ergebnisse ermöglichten jeweils die
Ausschüttung der satzungsmäßigen Dividende sowie über die Dotierung der
Rücklagen eine Stärkung des Eigenkapitals.

g)

Leistungen des Unternehmens
Die Wohnungsgenossenschaft Hüttental eG verwaltete zum 31. Dezember 2014
insgesamt 967 Mietwohnungen, 5 gewerbliche Vermietungsobjekte sowie 388
Garagen/Einstellplätze. Die gesamte Wohn-/Nutzfläche betrug rd. 65.700 m².
Für die Instandhaltung und Modernisierung der Wohnungen wurden im Berichtsjahr insgesamt rd. 2,5 Mio. EUR aufgewendet. Damit wurde in zahlreichen
Objekten eine Komplettsanierung bzw. eine Sanierung der Bäder vorgenommen.
Darüber hinaus erfolgten weitere Balkonanbauten und der Einbau von
Wärmedämmverbundsystemen.
Die Instandhaltung bzw. Modernisierung des Wohnungsbestands wird in den
kommenden Jahren kontinuierlich fortgesetzt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf
dem Anbau von Vorsatzbalkonen, Balkoneinhausungen, energetischen
Sanierungen und der Komplettrenovierung von Wohnungen und Gebäuden.

59

Für den Zeitraum 2017 – 2022 plant die Genossenschaft in drei Bauabschnitten
den Neubau von 5 Wohnhäusern mit 70 Wohnungen. Dadurch sollen 7
Wohnhäuser mit 42 Wohnungen, die nicht mehr marktgerecht sind, ersetzt
werden. Das Investitionsvolumen wird mit rd. 10,3 Mio. € veranschlagt.
Im Jahresdurchschnitt 2014 waren bei der Wohnungsgenossenschaft Hüttental 8
Mitarbeiter/-innen sowie zwei Auszubildende beschäftigt.

h)

Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Die Genossenschaft hat im Berichtsjahr für die Versorgung der Bevölkerung mit
preisgünstigem Wohnraum in der Stadt Siegen rd. 970 Wohnungen
bereitgestellt. Im Übrigen gelten die unter 3.2, Buchst. h) getroffenen
Feststellungen, so dass die Wohnungsgenossenschaft Hüttental den öffentlichen
Zweck gem. § 107 GO NRW erfüllt hat.

60
3.4

Wohnstättengenossenschaft
Siegen e.G.
An der Alche 7
57072 Siegen
a)

Unternehmensdaten

Bilanzdaten

2014

2013

2012

Bilanzsumme

T€

46.250

42.230

38.305

Anlagevermögen

T€

44.775

40.223

36.882

Geschäftsguthaben

T€

1.609

1.488

1.282

Ergebnisrücklagen

T€

12.566

12.292

11.861

Kreditverbindlichkeiten

T€

30.313

26.735

23.604

2014

2013

2012

T€

4.670

4.615

4.528

Hausbewirtschaftung

T€

1.819

1.807

1.735

Personalaufwand

T€

784

738

657

Abschreibungen

T€

1.059

980

959

Zinsaufwand

T€

752

712

763

Jahresüberschuss

T€

322

481

459

Statistische Zahlen

2014

2013

2012

Mitglieder

1.021

1.021

1.024

Häuser

165

168

168

Wohnungen

900

912

912

6

6

6

381

381

381

2014

2013

2012

Angestellte

8

8

8

Auszubildende

0

0

0

Gesamt

8

8

8

Daten aus der GuV
Umsatzerlöse
Aufwendungen für die

Gewerbliche Objekte
Garagen/Stellplätze
Mitarbeiter/-innen

61

b)

Ziele der Beteiligung
Aufgabe der Genossenschaft ist insbesondere die Bereitstellung von
bezahlbarem Wohnraum für die Bevölkerung. Dabei vergibt die Genossenschaft
Dauernutzungsrechte an ihre Mitglieder. Die Stadt Siegen unterstützt die
Tätigkeit der Genossenschaft durch die Bereitstellung von Eigenkapital.
Der satzungsmäßige Gegenstand der Genossenschaft ist wie folgt formuliert:
Die Wohnstättengenossenschaft Siegen errichtet und bewirtschaftet vorrangig
für ihre Mitglieder Wohnungen in allen Rechts- und Nutzungsformen. Sie
überlässt diese zu angemessenen Preisen.
Die Genossenschaft kann Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen
bewirtschaften, errichten, erwerben und betreuen. Sie kann alle im Bereich der
Wohnungswirtschaft, des Städtebaues und der Infrastruktur anfallenden
Aufgaben

übernehmen.

Hierzu

gehören

Gemeinschaftsanlagen

und

Folgeeinrichtungen, Läden und Räume für Gewerbebetriebe, soziale,
wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen. Beteiligungen
sind zulässig.

c)

Beteiligungsverhältnisse
Das Geschäftsguthaben der Wohnstättengenossenschaft Siegen beläuft sich auf
1.609.195,90 EUR. Der Wert eines Geschäftsanteils beträgt 250,00 EUR. An der
Genossenschaft sind folgende Mitglieder beteiligt (Stand 31.12.2014):
Geschäftsanteile
Stadt Siegen

205

Übrige Mitglieder

d)

EUR
51.250,00

3,18

1.557.945,90

96,82

1.609.195,90

100,00

Organe der Genossenschaft
Die Organe der Wohnstättengenossenschaft Siegen sind:
1.

der Vorstand

2.

der Aufsichtsrat

3.

die Mitgliederversammlung

%

62
Vorstandsmitglieder sind Herr Winfried Eling (nebenamtlich) und Herr HansGeorg Haut (geschäftsführend).
Der Aufsichtsrat besteht aus insgesamt 6 Mitgliedern. Aufsichtsratsvorsitzender
ist Herr Siegfried Wunderlich.
Die Interessen der Stadt Siegen werden in der Mitgliederversammlung durch
die/den für das Wohnungswesen zuständige/n Beigeordnete/n vertreten.

e)

Finanz- und Leistungsbeziehungen zur Stadt Siegen

Dividende

2015 (Plan)

2014

2013

2012

2011

T€

T€

T€

T€

T€

2

2

2

2

2

Die Höhe der Dividende ist satzungsmäßig auf 4 % des gezeichneten Kapitals
begrenzt. In 2014 wurde für das Geschäftsjahr 2013 eine Dividende in Höhe von
2 T€ vereinnahmt.

f)

Entwicklung von Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung
Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils in einer 3-jährigen
Zeitreihe im Anhang dargestellt (Anlage 3.7.1 und 3.7.2).
Die Bilanz 2014 weist eine Bilanzsumme von 46.250 T€ aus. Die größte Position
der Aktivseite sind mit 44.648 T€ die Sachanlagen (Grundstücke, Gebäude),
deren Anteil an der Bilanzsumme 96,5 % beträgt. Die wesentlichen Positionen
der Passivseite sind die Ergebnisrücklagen (12.565 T€) und die Verbindlichkeiten (31.955 T€). Die anteiligen Kreditverbindlichkeiten belaufen sich auf
30.313 T€. Die Bilanzsumme ist im Zeitraum 2012 – 2014 um 7.945 T€
gestiegen (20,1 %). Ursächlich war die umfassende Modernisierung des
Wohnungsbestands, die sich insbesondere in einer Erhöhung der Bilanzpositionen Sachanlagevermögen (+ 7.930 T€) und Kreditverbindlichkeiten
(+ 6.709 T€) niederschlug. Die Ergebnisrücklagen nahmen aufgrund der
positiven Abschlussergebnisse um 705 T€ zu (5,9 %). Die Eigenkapitalquote hat
sich im Betrachtungszeitraum von 34,1 auf 30,5 % vermindert.

63
Die Gewinn- und Verlustrechnung weist für 2014 einen Jahresüberschuss von
322 T€ aus. Im Vorjahr betrug der Jahresüberschuss 481 T€. Im Jahr 2012
wurden 459 T€ erwirtschaftet. Die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung
sind insbesondere aufgrund höherer Mieteinnahmen deutlich gestiegen. In 2014
wurden hier 4.665 T€ vereinnahmt, 51 T€ mehr als im Vorjahr (2012 = 4.527 T€).
Hier wirken sich insbesondere Mietanpassungen, die bei Neubelegungen und
aufgrund von Modernisierungsmaßnahmen erfolgen, aus. Die Aufwendungen für
die Hausbewirtschaftung verändern sich entsprechend dem Umfang der
erforderlichen Instandhaltungsmaßnahmen und der Energiepreise. Sie beliefen
sich in 2014 auf 1.819 T€ und lagen damit um 12 T€ höher als im Vorjahr (2012
= 1.735 T€). Aufgrund der durchgeführten Investitionen erhöhten sich die
Abschreibungen im Betrachtungszeitraum um 100 T€. Die in den Jahren 2012 –
2014 erzielten positiven Ergebnisse ermöglichten jeweils die Ausschüttung der
satzungsmäßigen Dividende sowie über die Dotierung der Rücklagen eine
Stärkung des Eigenkapitals.

g)

Leistungen des Unternehmens

Zum 31. Dezember 2014 standen 165 Häuser mit insgesamt 900 Wohnungen,
381 Garagen und Stellplätze sowie 6 gewerblich genutzte Vermietungseinheiten
im Eigentum der Wohnstättengenossenschaft Siegen. Die gesamte Wohn/Nutzfläche betrug 62.190 m². Der Immobilienbestand hat sich im Berichtsjahr
durch den Abriss der nicht mehr sanierungsfähigen Immobilie Friedrich-FriesenStraße 18 – 22 um drei Gebäude mit 12 Wohnungen vermindert.
Für Instandhaltung und Modernisierung des Wohnungsbestands wurden 1.657
T€ aufgewendet. Bei 10 Wohnungen erfolgte eine Komplettmodernisierung.
Mehrere Wohnungen wurden teilmodernisiert. Dabei wurden, soweit möglich,
Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung eingebaut. In den Objekten
Obenstruthstraße 45 und Fludersbach 32 wurde jeweils das komplette Dach und
die Treppenhäuser erneuert und nach neuesten Erkenntnissen gedämmt. Im
Rahmen der im Vorjahr begonnenen Modernisierung und energetischen
Sanierung der Wohnanlage Charlottenstraße 31 – 51 und 36 – 38 wurden
umfangreiche Baumaßnahmen durchgeführt. Das Land fördert die Maßnahme,
deren Investitionsvolumen sich insgesamt auf rd. 8 Mio. € beläuft, im Rahmen
des Programms „100 Klimaschutzsiedlungen NRW“. Die Fertigstellung ist für
Ende 2015 vorgesehen.

64

Besondere Bedeutung misst die WGS der energetischen Optimierung des
Wohnungsbestands zu. Angesichts steigender Preise für Heizöl und Erdgas wird
so der Verteuerung der Mietnebenkosten entgegengewirkt und die dauerhafte
Vermietbarkeit der Wohnungen gefördert. Damit trägt das Unternehmen auch
sozialen und umweltpolitischen Erfordernissen Rechnung (Minderung der CO 2Emissionen).
Durch das im August 2013 neu installierte Mini-Blockheizkraftwerk konnte in
2014 im Verwaltungsgebäude der WGS der Bezug von Strom aus dem
öffentlichen Netz um rd. 44 % und der Erdgasbezug um rd. 28 % vermindert
werden.
Für Dienstfahrten hat die WGS einen Elektro-Pkw angeschafft, dessen
Fahrstrom über eine Photovoltaikanlage bereitgestellt wird. Durch den Betrieb
des leisen und emissionsfreien Fahrzeugs leistet die Genossenschaft einen
Beitrag zur Minderung der Lärm- und Abgasemissionen des Straßenverkehrs
und trägt insoweit zur Verbesserung der Lebensqualität in Siegen bei.
Im Jahresdurchschnitt 2014 beschäftigte die WGS 8 Mitarbeiter/-innen (ohne
geringfügig Beschäftigte).

h)

Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Die Genossenschaft hat im Berichtsjahr für die Versorgung der Bevölkerung mit
preisgünstigem Wohnraum in der Stadt Siegen rd. 900 Wohnungen
bereitgestellt. Im Übrigen gelten die unter 3.2, Buchst. h) getroffenen
Feststellungen, so dass die Wohnstättengenossenschaft Siegen den öffentlichen
Zweck gem. § 107 GO NRW erfüllt hat.

65

4.

Sonstige

4.1

Volksbank Siegerland eG
Berliner Straße 39
57072 Siegen

Satzungsmäßige Aufgabe der Volksbank Siegerland ist die wirtschaftliche Förderung
und Betreuung der Mitglieder. Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung von
banküblichen und ergänzenden Geschäften. Die Genossenschaft unterhält neben der
Hauptstelle in Siegen und den 3 Zweigniederlassungen in Hilchenbach, Kreuztal und
Netphen, 26 weitere Geschäftsstellen im Gebiet des (Alt-)Kreises Siegen sowie im
benachbarten Kreis Altenkirchen (Stand 31.12.2014).
Die Stadt Siegen hält einen Geschäftsanteil der Volksbank Siegerland eG im Wert von
160 €. Die satzungsmäßige Haftsumme für diesen Geschäftsanteil beträgt 260 €.
Die Stadt Siegen hatte im Jahr 1966 ein Kommunaldarlehen bei der damaligen
Volksbank Siegen aufgenommen; in diesem Zusammenhang musste aufgrund der
satzungsmäßigen Bestimmungen ein Geschäftsanteil erworben werden, da Darlehen
seinerzeit nur an die Mitglieder der Bank ausgegeben werden durften.
Die Wahrnehmung der Mitgliedschaftsinteressen der Stadt Siegen in der Vertreterversammlung obliegt dem Stadtkämmerer der Stadt Siegen.

66
4.2

Gastronomiebetrieb
Siegerlandhalle GmbH
Koblenzer Straße 151
57072 Siegen

Die Gastronomiebetrieb Siegerlandhalle GmbH wurde als 100%iges Tochterunternehmen der Stadt Siegen zum 1. November 1998 gegründet. Anlass war der
Konkurs der damaligen Pächterin des Hallenrestaurants. Da kurzfristig kein externer
Nachfolgepächter gefunden werden konnte, war es erforderlich eine städtische
Eigengesellschaft zu gründen, um die gastronomische Bewirtschaftung der
Saalveranstaltungen und des Restaurants sicherzustellen.
Der Pachtvertrag mit der Gastronomiebetrieb Siegerlandhalle GmbH wurde zum
1. Januar 2002 aufgelöst, da die Bewirtschaftung des Restaurants und die
gastronomische Betreuung der Veranstaltungen zu diesem Zeitpunkt wieder einem
privaten Pächter übertragen wurden.
Die Gesellschaft war seitdem ohne operative Geschäftstätigkeit und bestand zuletzt nur
noch als Eintragung im Handelsregister. Dies hätte es im Bedarfsfall ermöglicht, den
Gastronomiebetrieb ohne Gründungsformalitäten kurzfristig in Eigenregie zu
übernehmen und so einen ordnungsgemäßen Betrieb der Siegerlandhalle zu
gewährleisten. Durch die Neuausrichtung des gastronomischen Konzepts hin zu einer
Bedarfsgastronomie wird eine städtische Eigengesellschaft als Rückfallebene künftig
nicht mehr benötigt. Die Gastronomiebetrieb Siegerlandhalle GmbH wurde daher
aufgrund des Beschlusses des Rates der Stadt Siegen vom 07.05.2014 im September
2014 aufgelöst.

67
4.3

ESi GmbH
Goldammerweg 30
57080 Siegen

Aufgrund des Beschlusses des Rates der Stadt Siegen vom 30.05.2012 wurde am
18.10.2012 die ESi GmbH als Eigengesellschaft der Stadt Siegen mit einem
Stammkapital von 25.000 € gegründet.
Gegenstand des Unternehmens ist die thermische Trocknung von Klärschlamm aus
kommunalen Kläranlagen.
Gesellschaftsorgane sind die Geschäftsführung und die Gesellschafterversammlung.
Geschäftsführer ist Herr Ulrich Krüger, Betriebsleiter des Entsorgungsbetriebs der Stadt
Siegen (ESi).
Die Gesellschafterversammlung besteht aus den Mitgliedern des ESi-Betriebsausschusses sowie dem Bürgermeister bzw. einem von diesem benannten Bediensteten
der Stadt Siegen.
Die Gründung der Gesellschaft war Voraussetzung für eine Bewilligung von
Investitionszuschüssen, ohne die ein wirtschaftlicher Betrieb der Trocknungsanlage nicht
darstellbar ist. Ob die Anlage auf dem Gelände des ESi realisiert wird, hängt von der
Höhe der Förderung und dem Preis der benötigten Wärme ab. Insoweit ist die Aufnahme
der operativen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft derzeit noch offen.
Die Gesellschaft hat das Geschäftsjahr 2014 mit einem Fehlbetrag von 7 T€
abgeschlossen, da den Aufwendungen – im Wesentlichen Jahresabschluss- und
Verwaltungskosten – nur geringe Erträge gegenüberstanden.

68
4.4

Einkaufsgemeinschaft Kommunaler Verwaltungen
im Deutschen Städtetag eG
Gereonstraße 18 - 32
50670 Köln

Die Einkaufsgemeinschaft Kommunaler Verwaltungen im Deutschen Städtetag eG (EKV
eG) wurde im Jahr 2011 gegründet. Der Rat der Stadt Siegen hat am 19.02.2014 den
Beitritt der Stadt Siegen zur EKV beschlossen. Die Aufnahme der Stadt erfolgte zum
01.04.2014.
Gegenstand der Genossenschaft ist die wirtschaftliche Förderung und Betreuung der
Mitglieder durch Bündelung ihrer Einkaufsaktivitäten.
Die Mitgliedschaft bietet die Möglichkeit, die Beschaffung verschiedener Waren und
Dienstleistungen (z. B. Mobiliar, Kopierpapier, Mülltonnen, Wartungsverträge für
Aufzüge) gemeinsam mit anderen kommunalen Verwaltungen auszuschreiben und so
durch die Bündelung der Nachfrage Preisvorteile gegenüber einer Einzelausschreibung
zu realisieren. Es wird angestrebt, künftig das komplette Spektrum des kommunalen
Material- und Dienstleistungsbedarfs abzudecken. Baumaßnahmen sind von der
gemeinsamen Beschaffung ausgenommen.
Die Stadt ist mit einem Geschäftsanteil von 500 € an der Genossenschaft beteiligt.
Die Mitgliedschaftsrechte in der Generalversammlung werden durch die Geschäftsbereichsleitung 4 wahrgenommen.

69

B.

Öffentlich-rechtliche Beteiligungen

1.

Entsorgungsbetrieb
der Stadt Siegen
Goldammerweg 30
57080 Siegen
a)

Unternehmensdaten

Bilanzdaten

2014

2013

2012

Bilanzsumme

T€

222.232

221.297

220.085

Anlagevermögen

T€

216.232

217.079

216.830

Gezeichnetes Kapital

T€

26

26

26

Rücklagen

T€

58.377

57.377

57.377

Zuschüsse Dritter

T€

49.748

49.560

49.427

Kreditverbindlichkeiten

T€

91.313

91.134

95.043

2014

2013

2012

Daten aus der GuV
Umsatzerlöse

T€

21.141

20.878

21.606

Personalaufwand

T€

4.450

4.183

3.866

Abschreibungen

T€

9.064

9.007

9.241

Zinsaufwand

T€

3.450

4.130

3.756

Jahresüberschuss/-fehlbetrag

T€

1.744

1.688

100

2014

2013

2012

2

2

2

Km

610,7

609,2

609,2

%

98,7

98,7

98,7

Wasserläufe

Km

155,0

155,0

155,0

Investitionen

T€

8.778

9.564

10.275

2014

2013

2012

3

3

4

71

70

65

3

3

3

77

76

72

Statistische Zahlen
Kläranlagen
Kanäle
Anschlussgrad

Mitarbeiter/-innen
Beamte
Angestellte
Auszubildende
Gesamt

70

b)

Gegenstand des Eigenbetriebs
Der Entsorgungsbetrieb der Stadt Siegen (ESi) wurde als eigenbetriebsähnliche
Einrichtung zum 01.01.1997 gegründet. Der ESi wird als organisatorisch und
wirtschaftlich eigenständige Einrichtung ohne Rechtspersönlichkeit nach den
Bestimmungen der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen, der
Eigenbetriebsverordnung und der Betriebssatzung geführt.
Dem Eigenbetrieb obliegen folgende Aufgaben:
•

Kanalbau: Planung, Bau, Unterhaltung, Betrieb und Verwaltung von Anlagen
zum Erfassen und Ableiten von Abwässern

•

Abwasserreinigung: Planung, Bau, Unterhaltung, Betrieb und Verwaltung von
Anlagen zur Abwasserreinigung sowie Klärschlammverwertung

•

Mitwirkung bei der Bauleitplanung sowie sonstigen Planungen, soweit
Belange der Stadtentwässerung berührt werden

•

Mitwirkung bei Baugenehmigungen

•

Technische Beratung von abwasserrelevanten Industrie- und Gewerbebetrieben bei der Planung von Behandlungsanlagen

•

Überwachung der Anschlussnehmer

Der Eigenbetrieb soll auch sonstige, seinen Betriebszweck fördernde oder ihn
wirtschaftlich berührende Geschäfte sowie Hilfs- und Nebengeschäfte betreiben.
Er verfolgt keine Gewinnerzielungsabsicht. Maßgeblich sind bei der
Aufgabenerledigung der Abwasserableitung und -behandlung die Interessen der
Gebührenzahlerinnen und –zahler / Nutzer zu berücksichtigen. Dabei hat der
Eigenbetrieb sich an den ökologischen Zielsetzungen der Stadt Siegen zu
orientieren, insbesondere an den Beschlüssen zum Umweltschutz.
Die Behandlung der Abwässer erfolgt in den Kläranlagen in Siegen-Dreisbach
(Goldammerweg) und Weidenau (Bismarckstraße).
Im Wege der Geschäftsbesorgung nimmt der ESi außerdem folgende Aufgaben
wahr:
•

Wasserbau und Gewässerunterhaltung (für die Stadt Siegen)

•

Technische und kaufmännische Betreuung des Abwasserverbands SiegenKirchen

•

Reinigung der Regeneinlässe im städtischen Straßennetz

Durch Ratsbeschluss können dem ESi weitere Aufgaben übertragen werden.

71

c)

Organe des Eigenbetriebs
Die Organe des Entsorgungsbetriebs der Stadt Siegen sind:
1.

die Betriebsleitung

2.

der Betriebsausschuss

Betriebsleiter ist Herr Ulrich Krüger.
Der Betriebsausschuss besteht aus 13 Mitgliedern, die vom Rat der Stadt Siegen
gewählt werden.
Nach der Kommunalwahl 2014 ergibt sich folgende Zusammensetzung des
Betriebsausschusses (Stand 31.12.2014):
Boller, Joachim
Böcking, Verena
Harnacke, Maik
Kirchhöfer, Karl Wilhelm
Knocke, Ralf
Koch, Sonja-Melanie
Kötter, Gerhard

(Vorsitzender)

Schlenther, Christa

(stv. Vorsitzende)

Schulte, Peter
Solms, Harold
Spies, Hartmut
Stinner, Jürgen
Dr. Volz, Peter

d)

Wichtige Verträge, sonstige Aktivitäten des ESi
Die Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden, dem Kreis SiegenWittgenstein und den Siegener Versorgungsbetrieben GmbH ist durch folgende
Vereinbarungen geregelt:
•

Öffentlich-rechtliche Vereinbarung vom 28.04.1971/03.11.1989 mit der Stadt
Kreuztal über die Mitbenutzung der Kläranlage in Buschhütten für die
Entwässerung der Siegener Stadtteile Nieder- und Obersetzen.

72

•

Öffentlich-rechtliche Vereinbarung vom 09.12.1977 zwischen der Stadt
Siegen und der Stadt Freudenberg über die Ableitung und Reinigung von
Abwässern aus den Freudenberger Stadteilen Alchen, Bühl, Nieder- und
Oberholzklau.

•

Vertrag zwischen der Stadt Siegen und der Siegener Versorgungsbetriebe
GmbH vom 28.12.1987/12.06.1998 über die Erhebung und den Einzug der
städtischen Kanalgebühren im Versorgungsgebiet im Namen und auf
Rechnung der Stadt.

•

Öffentlich-rechtliche Vereinbarung vom 17.11.2003 zwischen der Stadt
Siegen und der Stadt Netphen über die Abwasserbeseitigung des Stadtteils
Netphen-Dreis-Tiefenbach.

•

Öffentlich-rechtliche Vereinbarung mit dem Kreis Siegen-Wittgenstein vom
15.12.1995

über die Mitbehandlung des Sickerwassers

aus der

Abfalldeponie Fludersbach in der Kläranlage Siegen.

e)

Finanz- und Leistungsbeziehungen zur Stadt Siegen / zu den SVB

2015 (Plan)

2014

2013

2012

2011

T€

T€

T€

T€

T€

211

205

196

190

187

349

352

334

330

299

421

393

368

351

347

225

220

219

216

212

2.994

3.134

3.561

3.798

3.519

Leistungen Querschnittsbereiche
Regeneinlassreinigung
Gewässerunterhaltung
Einzug Kanalgebühren (SVB)
Straßenentwässerungsanteil

Die Inanspruchnahme von Leistungen der städtischen Querschnittsbereiche
(Personalabteilung u. a.) wird von ESi vergütet. Demgegenüber erstattet die
Stadt die Personalkosten, die bei ESi für die Durchführung der von der Stadt
übertragenen Gewässerunterhaltung entstehen. Die Kosten für die Reinigung
der Regeneinlässe sind aufgrund gesetzlicher Bestimmung aus allgemeinen
Haushaltsmitteln zu tragen. Dies gilt auch für die Entwässerung der öffentlichen
Verkehrsflächen, soweit diese der Stadt Siegen zuzurechnen sind. Die Gebühren

73

für die Entwässerung der Bundes-, Landes- und Kreisstraßen werden direkt von
Bund, Land und Kreis erhoben. Der Einzug der Kanalgebühren erfolgt gegen
Zahlung einer Vergütung durch die Siegener Versorgungsbetriebe.

f)

Entwicklung von Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung
Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils in einer 3-jährigen
Zeitreihe im Anhang dargestellt (Anlage 3.8.1 und 3.8.2).
Die Bilanz 2014 weist eine Bilanzsumme von 222.232 T€ aus. Die größte
Position der Aktivseite sind mit 209.251 T€ die Sachanlagen (Kläranlagen,
Kanäle), deren Anteil an der Bilanzsumme 94,2 % beträgt. Bedeutsam sind mit
6.956 T€ auch die immateriellen Vermögensgegenstände, bei denen es sich im
Wesentlichen um Baukostenzuschüsse, die an den Abwasserverband SiegenKirchen zur Mitfinanzierung von dessen Investitionen gezahlt wurden, handelt
(3,1 %). Die wesentlichen Positionen der Passivseite sind das Eigenkapital
(110.684 T€) und die Verbindlichkeiten (96.341 T€). Die anteiligen Kreditverbindlichkeiten belaufen sich auf 91.313 T€. Die Rückstellungen betragen
6.929 T€. Davon entfallen 3.005 T€ auf die Risikovorsorge für mögliche Verluste
aus Derivaten. Die Bilanzsumme ist im Zeitraum 2012 – 2014 um 2.147 T€
gestiegen. Ursächlich sind Veränderungen bei mehreren Bilanzpositionen: Bei
den Aktiva haben sich die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände
um 1.199 T€ sowie der Kassenbestand um 1.516 T€ erhöht. Bei den Passiva ist
aufgrund der durchgängig positiven Abschlussergebnisse ein Anstieg des
Eigenkapitals um 3,75 Mio. € zu verzeichnen. Die Verschuldung des ESi konnte
durch einen Abbau des Kreditbestandes um 3,7 Mio. € reduziert werden. Die
Eigenkapitalquote hat sich im Betrachtungszeitraum geringfügig von 48,6 auf
49,8 % erhöht. Sie liegt damit deutlich über der für vergleichbare Betriebe als
wünschenswert angesehenen Eigenkapitalquote von 30 – 40 %.
Die Gewinn- und Verlustrechnung weist für 2014 einen Jahresüberschuss von
1.744 T€ aus. Im Vorjahr ergab sich ein Überschuss von 1.688 T€. In 2012
wurde ein Überschuss von 100 T€ erwirtschaftet. Wie auch bei der Bilanz, ist die
Entwicklung der GuV durch eine relative Konstanz der meisten Positionen
geprägt. Als Einmaleffekt ist in 2013 ein Anstieg der sonstigen betrieblichen
Erträge um rd. 3,5 Mio. € gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Dies resultiert
fast ausschließlich aus zusätzlichen Erträgen aus der Niederschlags-

74
wassergebühr, die aufgrund der durchgeführten Flächenüberprüfung für frühere
Jahre nacherhoben wurden. Um Zinsvorteile bei den Investitionskrediten zu
realisieren, hat ESi mehrere Finanzderivate abgeschlossen. Der Marktwert dieser
Derivate ist in Abhängigkeit von der Entwicklung des allgemeinen Zinsniveaus
bzw.

Veränderungen

des

Wechselkurses

Euro/Schweizer

Franken

Schwankungen unterworfen. Daraus können Erträge oder Aufwendungen
resultieren. Aufgrund des rückläufigen Zinsniveaus und der Entwicklung des
Schweizer Franken-Kurses wurde den Rückstellungen im Zeitraum 2012 – 2014
ein Betrag in Höhe von rd. 1,1 Mio. € zugeführt, um finanzielle Risiken, die sich in
der Zukunft möglicherweise aus den Derivaten ergeben können, abzudecken.
Die Zuführungen sind in der Position „Zinsen und ähnliche Aufwendungen“
enthalten. Insgesamt gesehen weist ESi im Betrachtungszeitraum eine positive
wirtschaftliche Entwicklung auf.

g)

Leistungen des Eigenbetriebs
Die Schmutzwassergebühr lag in 2014 bei 2,12 €/m³ verbrauchten Frischwassers (Vorjahr: 2,06 €/m³), die Niederschlagswassergebühr bei 0,88 €/m²
befestigter Fläche (Vorjahr: 0,96 €/m²).
Die Reinigungsleistung der Kläranlagen Siegen und Weidenau ist zusammen auf
250.000 Einwohnerwerte ausgelegt. Derzeit werden jährlich rd. 5,2 Mio. m³
Schmutzwasser sowie das auf rd. 10,9 Mio. m² versiegelter Fläche anfallende
Niederschlagswasser gereinigt. Das Investitionsvolumen lag in 2014 bei 8.778
T€. Investitionsschwerpunkte waren die Kläranlagen Siegen sowie eine Vielzahl
von Kanalbaumaßnahmen. Die Länge des Kanalnetzes erhöhte sich um 1,5 Km
auf 610,7 Km.
In 2014 beschäftigte ESi 77 Mitarbeiter/-innen, davon 3 Auszubildende (Vorjahr:
76/3).

75
2.

Zweckverband Verkehrsflughafen Siegerland
Koblenzer Straße 73
57072 Siegen

Satzungsmäßige Aufgabe des Zweckverbandes ist es, den Verkehrsflughafen
Siegerland den Erfordernissen und dem Bedarf entsprechend im Rahmen der
finanziellen Möglichkeiten zu einem leistungsfähigen und funktionsgerechten
Regionalflughafen auszubauen und die Gesamtanlage baulich zu unterhalten, soweit
diese Aufgaben nicht von der Siegerland-Flughafen GmbH wahrgenommen werden.
Mitglieder des Zweckverbandes sind der Kreis Siegen-Wittgenstein, die Stadt Siegen
und die Gemeinde Burbach.
Organe des Zweckverbandes sind die Verbandsversammlung und der Verbandsvorsteher. Die Verbandsversammlung besteht aus 11 Vertretern der Verbandsmitglieder.
Der Kreis Siegen-Wittgenstein stellt 6, die Stadt Siegen 1 und die Gemeinde Burbach 4
Vertreter. Verbandsvorsteher ist Herr Andreas Müller, Landrat des Kreises SiegenWittgenstein.
Die Aufwendungen des Zweckverbandes werden vom Kreis Siegen-Wittgenstein
getragen.
Die Stadt Siegen wird in der Verbandsversammlung durch Herrn Rüdiger Heupel
vertreten.
Die Beteiligung der Stadt Siegen an der Siegerland-Flughafen GmbH wurde in 2001
aufgegeben. Gleichwohl steht der Stadt Siegen aufgrund der Satzung weiterhin ein Sitz
im Aufsichtsrat des Unternehmens zu. Dieses Mandat wird ebenfalls von Herrn Rüdiger
Heupel wahrgenommen.

76
3.

Zweckverband Kommunale Datenzentrale
Westfalen-Süd (KDZ)
St.-Johann Straße 23
57074 Siegen

Die Kommunale Datenzentrale Westfalen-Süd wurde 1969 als Amt des damaligen
Kreises Siegen gegründet und besteht seit 2001 als Zweckverband.
Die KDZ verfolgt das Ziel, die Verbandsmitglieder mit abgestimmten TUIV-Konzepten
und TUIV-Leistungen dabei zu unterstützen, ihr Verwaltungshandeln effektiver zu
gestalten, ihre Verwaltungsaufgaben und –organisation wirtschaftlicher zu erledigen und
den Service für die Bürger/-innen und die Wirtschaft zu verbessern. Aufgabe des
Zweckverbandes

ist

es,

die

Verbandsmitglieder

in

allen

Belangen

der

Technikunterstützten Informationsverarbeitung (TUIV) im Rahmen eines Organisations-,
Beratungs-, Software-, Qualifizierungs- und Produktionsverbundes umfassend zu
unterstützen.
Zu seinen Leistungen und Aufgaben gehören insbesondere
•

die Entwicklung und Fortschreibung von Konzepten zum Einsatz und zur Nutzung
der

TUIV

in

der

Kommunalverwaltung

mit

umfassender

Beratung

der

Verbandsmitglieder,
•

die Auswahl und der Kauf leistungsfähiger Verfahrenslösungen bzw. Softwareprodukte,

•

die Planung, Organisation und Bereitstellung von ausreichenden Verbundrechnerkapazitäten und der netztechnischen Infrastruktur,

•

die ordnungsgemäße und zeitgerechte Abwicklung der Produktion (Verbundrechnerleistungen),

•

die qualifizierte Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter/innen der Verbandsmitglieder
auf dem Gebiet der TUIV.

Mitglieder des Zweckverbandes sind die Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe sowie die
jeweiligen kreisangehörigen Städte und Gemeinden.
Organe des Zweckverbandes sind die Verbandsversammlung, der Verwaltungsrat und
der Verbandsvorsteher. Die Anzahl der von den jeweiligen Verbandsmitgliedern für die
Verbandsversammlung zu bestellenden Mitglieder richtet sich nach der Einwohnerzahl
der Mitglieder. In 2014 hatte die Verbandsversammlung zunächst 36 Mitglieder, von
denen 4 auf die Stadt Siegen entfielen. In der neuen Wahlperiode ab Mai 2014 besteht
die Verbandsversammlung aufgrund gesunkener Einwohnerzahlen nur noch aus 33

77

Mitgliedern; davon entfallen 3 auf die Stadt Siegen. Die Hauptverwaltungsbeamten aller
Verbandsmitglieder oder ein von ihnen jeweils benannter Dezernent bilden den
Verwaltungsrat. Verbandsvorsteher war in 2014 Herr Theo Hilchenbach, ehemaliger
Bürgermeister der Gemeinde Drolshagen. Im Juni 2015 wurde Herr Bernhard Baumann,
Bürgermeister der Gemeinde Neunkirchen, von der Verbandsversammlung zum neuen
Verbandsvorsteher gewählt.
Geschäftsführer der KDZ ist Herr Thomas Coenen. Der Personalbestand beläuft sich
insgesamt auf rd. 60 Mitarbeiter/-innen.
Die Kosten, die bei der Erstellung von KDZ-Leistungen anfallen, werden nach
Inanspruchnahme abgerechnet, sofern sie den einzelnen Verbandsmitgliedern direkt
zugerechnet werden können. Soweit die Einnahmen des Zweckverbandes nicht zur
Deckung des Finanzbedarfs ausreichen, wird von den Verbandsmitgliedern eine
einwohnerbezogene Umlage erhoben. Die von der Stadt Siegen zu tragenden anteiligen
Betriebskosten beliefen sich in 2014 auf 1.635 T€ (Vorjahr: 1.495 T€).
In der Verbandsversammlung wird die Stadt Siegen nach der Kommunalwahl im Mai
2014 durch die/den I. Beigeordnete(n) sowie Herrn Gunther Gelber und Herrn Ingmar
Schiltz vertreten.

78
4.

Sparkassenzweckverband
Morleystraße 2 - 6
57072 Siegen

Der Sparkassenzweckverband wurde im Jahr 1971 anlässlich des Zusammenschlusses
der Sparkasse Siegen mit der Amtssparkasse Weidenau und der Amtssparkasse
Eiserfeld gegründet. Dem Zweckverband gehören heute die Städte Siegen, Kreuztal,
Netphen und die Gemeinde Wilnsdorf an. Der Zweckverband ist Träger der Sparkasse
Siegen. Er unterstützt die Sparkasse bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Gemäß den
Regelungen des Sparkassengesetzes Nordrhein-Westfalen haftet der Zweckverband
nicht für die Verbindlichkeiten der Sparkasse. Ein Anspruch der Sparkasse gegen den
Träger oder eine sonstige Verpflichtung des Trägers, der Sparkasse Mittel zur Verfügung
zu stellen, besteht nicht.
Die Organe des Zweckverbandes sind die Verbandsversammlung und der
Verbandsvorsteher.
Die Zweckverbandsversammlung bestand in 2014 aus 43 Mitgliedern, von denen 24 auf
die Stadt Siegen entfielen.
Nach der Kommunalwahl 2014 hat der Rat der Stadt Siegen Herrn Bürgermeister
Steffen Mues und folgende weitere ordentliche Mitglieder in die Verbandsversammlung
entsandt:
Bertelmann, Hans Günter (bis 24.6.2015)

Bialowons-Sting, Eva-Marie

Boller, Joachim

Cziba, Ansgar

Eckhardt, Klaus

Eger-Kahleis, Brigitte

Fries, Traute

Gaden, Helga

Heupel, Michael

Katz, Reinhilde

Krumm, Heike (ab 25.06.2015)

Langer, Günther

Molzberger, Adhemar

Opterbeck, Maria

Rujanski, Detlef

Schiltz, Ingmar

Schlenther, Christa

Schulte, Peter

Solms, Harold

Steuber, Hartmut

Stinner, Jürgen

Strunk, Christine

Tigges, Johannes

Walter, Klaus Volker

Verbandsvorsteher ist Herr Bürgermeister Paul Wagener, Netphen.

79

Mit der Fusion der Sparkasse Siegen und der Stadtsparkasse Freudenberg am
01.05.2015 ist die Stadt Freudenberg dem Sparkassenzweckverband beigetreten. In
diesem Zusammenhang wurde die Zahl der Mandate in der Zweckverbandsversammlung um 5 auf 48 erhöht. Damit stehen der Stadt Siegen nun 25 Sitze zu. Das
zusätzliche, auf die Stadt Siegen entfallende Mandat wird gemäß Beschluss des Rates
der Stadt Siegen vom 06.05.2015 von Herrn Wolfgang Max Könen wahrgenommen.
Die für den Verband erforderlichen Verwaltungsarbeiten werden durch die Sparkasse
erbracht. Der Verwaltungsaufwand und die sonstigen Aufwendungen werden von der
Sparkasse getragen.

80

Nachrichtlich:
5.

Sparkasse Siegen
Morleystraße 2 - 6
57072 Siegen
a)

Unternehmensdaten

Bilanzdaten

2014

Bilanzsumme

T€

Forderungen an Kreditinstitute

T€

Forderungen an Kunden

T€

Gezeichnetes Kapital

T€

Gewinnrücklagen

T€
T€

2013

2012

3.067.990 3.019.287 3.188.744
149.414

10.391

116.705

2.399.727 2.359.832 2.286.051
--

--

--

187.944

184.054

180.055

354.257

491.619

542.201

Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
Verbindlichkeiten gegenüber
Kunden

T€

Daten aus der GuV

2.359.741 2.180.706 2.303.846
2014

2013

2012

Zinsüberschuss

T€

81.212

78.905

78.319

Provisionsüberschuss

T€

21.600

21.567

21.415

Personalaufwand

T€

41.720

40.847

41.114

Abschreibungen (Sachanlagen)

T€

4.909

5.018

4.687

Steueraufwand

T€

5.663

6.472

7.437

Jahresüberschuss

T€

3.861

3.890

3.999

2014

2013

2012

Geschäftsstellen

38

38

41

Mitarbeiter/-innen

2014

2013

2012

Angestellte

734

740

728

62

70

73

796

810

801

548,6

563,5

568,6

Statistische Zahlen

Auszubildende
Gesamt
Vollzeitbeschäftigte

81

b)

Gegenstand des Unternehmens
Die Sparkasse Siegen ist eine mündelsichere, dem gemeinen Nutzen dienende
rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts. Sie führt ihre Geschäfte nach
kaufmännischen Grundsätzen. Die Erzielung von Gewinn ist nicht Hauptzweck
des Geschäftsbetriebes.
Unternehmenszweck der Sparkasse und damit gleichzeitig öffentlicher Auftrag
ist, der geld- und kreditwirtschaftlichen Versorgung der Bevölkerung und der
Wirtschaft insbesondere des Geschäftsgebietes zu dienen.
Die Sparkasse Siegen fördert den Wettbewerb im Kreditgewerbe. Sie fördert
weiterhin den Sparsinn und die Vermögensbildung der Bevölkerung sowie das
eigenverantwortliche Verhalten der Jugend in wirtschaftlichen Angelegenheiten.
Die Sparkassen tragen zur Finanzierung der Schuldnerberatung in Verbraucheroder Schuldnerberatungsstellen bei. Im Kreditgeschäft versorgt die Sparkasse
vorwiegend

den

Mittelstand

sowie

die

wirtschaftlich

schwächeren

Bevölkerungskreise.
Zum 31. Dezember 2014 unterhielt die Sparkasse Siegen in ihrem
Einzugsbereich (Siegen, Kreuztal, Netphen, Wilnsdorf) neben der Hauptstelle
Morleystraße 2 - 6 noch 37 Geschäftsstellen und Filialen. Die Zahl der
Mitarbeiter/-innen belief sich zum Jahresende auf 796, davon waren 62
Auszubildende (Vorjahr: 810/70).
Träger der Sparkasse ist der Sparkassenzweckverband der Städte Siegen,
Kreuztal, Netphen, Freudenberg (ab 2015) und der Gemeinde Wilnsdorf.

c)

Organe des Instituts
Die Organe der Sparkasse Siegen sind:
1.

der Verwaltungsrat

2.

der Vorstand

Vorstandsmitglieder sind Herr Wilfried Groos (Vorstandsvorsitzender), Herr
Harald Peter und Herr Günter Zimmermann.
Der Verwaltungsrat besteht aus dem vorsitzenden Mitglied, 9 weiteren
sachkundigen Mitgliedern und 5 Dienstkräften der Sparkasse. Vorsitzender des

82

Verwaltungsrates ist Herr Bürgermeister Steffen Mues. Darüber hinaus hat die
Zweckverbandsversammlung auf Vorschlag der Fraktionen des Rates der Stadt
Siegen 5 Stadtverordnete zu Mitgliedern im Verwaltungsrat der Sparkasse
Siegen bestellt.
Da es sich bei der Sparkasse Siegen nicht um eine Beteiligung im Sinne des
§ 107 ff. GO NRW handelt, wird auf weitergehende Ausführungen verzichtet.

KEG SIEGEN mbH: FINANZPLAN FÜR DIE GESCHÄFTSJAHRE 2015 - 2019

Anlage 1

Teil A: ERFOLGSPLAN

Wirtschaftsplan
Vorjahr

2015
€

2016
€

2017
€

2018
€

2019
€

4.295.500

4.413.000

4.443.000

4.423.000

4.443.000

4.443.000

871.200

894.500

900.000

910.000

920.000

930.000

-275.200

-302.800

-308.800

-314.800

-320.800

-326.800

-81.000

-87.000

-89.000

-91.000

-93.000

-95.000

4. Abschreibungen

-1.144.000

-970.000

-1.001.000

-1.020.000

-1.024.000

-1.028.000

5. Sonstige betriebliche Aufwendungen

-3.166.800

-3.418.000

-3.205.700

-3.194.400

-3.236.600

-3.277.800

10.000

10.000

10.000

10.000

10.000

10.000

522.005

518.400

514.600

510.600

506.400

502.000

3.000

500

500

500

500

500

-464.107

-438.800

-413.000

-386.600

-359.500

-331.700

570.598

619.800

850.600

847.300

846.000

826.200

-633.333

-373.300

-600.000

-300.000

0

0

0

0

0

-40.000

-80.000

-80.000

13. Sonstige Steuern

-147.000

-147.000

-147.000

-147.000

-147.000

-147.000

14. Jahresüberschuss/-fehlbetrag

-209.735

99.500

103.600

360.300

619.000

599.200

1. Umsatzerlöse
2. Sonstige betriebliche Erträge
3. Personalaufwand
Löhne und Gehälter
Soziale Abgaben und Altersvorsorge

6. Erträge aus Beteiligungen
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
11. Außerordentlicher Aufwand
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

TEIL C: VERMÖGENSPLAN
I. AUSGABEN - ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS VOM 01.01. - 31.12.2015
Nr. Bezeichnung

Buchwert
Zugang
31.12.2014 Abgang (-)
in €
in €
4.000
0

1 Immaterielle Vermögensgegenstände
2 Sachanlagen
Grundstücke und Bauten
Techn. Anlagen und Maschinen
Betriebs- und Geschäftsausstattung
Summe

AbschreiBuchwert
bungen
31.12.2015
in €
in €
1.000
3.000

28.400.000
900.000
80.000

800.000
400.000
0

850.000
100.000
20.000

28.350.000
1.200.000
60.000

29.384.000

1.200.000

971.000

29.613.000

II. EINNAHMEN
Nr. Bezeichnung

Nominalbetrag
in €

KAPITALRÜCKLAGE
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20

DARLEHENSAUFNAHMEN
Sparkasse Siegen
Sparkasse Siegen
Sparkasse Siegen
Sparkasse Siegen
Sparkasse Siegen
Sparkasse Siegen
Sparkasse Siegen
Sparkasse Siegen
Sparkasse Siegen
Sparkasse Siegen (Dexia)
NRW.Bank (WfA)
EURO HYPO AG
EURO HYPO AG
NRW.Bank (WfA)
Bayerische Landesbank
Landesbank BW
Sparkasse (Westdt. Immo)
Sparkasse Siegen (L-Bank)
Kreditanstalt für Wiederaufbau
Neu
Summe Darlehen

Buchwert
Zugang
31.12.2014 Abgang (-)
in €
in €
3.127.541

1.789.522
1.940.000
400.000
448.965
667.000
1.500.000
1.094.362
1.193.527
525.641
1.500.000
1.058.374
883.960
613.550
144.951
511.292
501.106
1.722.288
3.974.843
142.815
700.000

585.370
1.412.837
372.866
376.891
601.742
1.320.000
1.005.858
1.063.549
501.925
1.454.559
833.470
638.447
454.318
114.711
306.200
406.465
1.230.787
2.310.073
84.517
0

21.312.196

15.074.585

Tilgung
in €

Buchwert
31.12.2015
in €
3.127.541

700.000

123.108
83.546
5.221
12.832
16.155
80.000
44.744
69.442
19.501
46.634
13.230
36.681
18.163
1.584
13.283
13.736
65.183
189.118
5.829
7.000

462.262
1.329.291
367.645
364.059
585.587
1.240.000
961.114
994.107
482.424
1.407.925
820.240
601.766
436.155
113.127
292.917
392.729
1.165.604
2.120.955
78.688
693.000

700.000

864.990

14.909.595

TEIL C: VERMÖGENSPLAN

(Seite 2)

III. FINANZANLAGEN

Bezeichnung
1 Beteiligungen
2 Wertpapiere des Anlagevermögens
3 Ausleihungen an Gesellschafter
Summe

Buchwert
Zugang
31.12.2014 Abgang (-)
in €
in €

Abschreibungen
in €
0

Buchwert
31.12.2015
in €

52.000

0

52.000

0
11.470.000

0
-80.000

0
0
0 11.390.000

11.522.000

-80.000

0 11.442.000

IV. UMLAUFVERMÖGEN

Bezeichnung
Vorräte

Buchwert
Zugang
31.12.2014 Abgang (-)
in €
in €
0

0

Abschreibungen
in €
0

Buchwert
31.12.2015
in €
0

V. STAMMKAPITAL

Bezeichnung
STAMMKAPITAL

Buchwert
Zugang
31.12.2014 Abgang (-)
in €
in €
9.357.000

0

Abschreibungen
in €
0

Buchwert
31.12.2015
in €
9.357.000

Anlage 2
FINANZPLANVORSCHAU 2014 - 2018
der
SIEGENER VERSORGUNGBETRIEBE GMBH, SIEGEN
Ausgaben
I. Anlagevermögen
1. Erdgasversorgung
Anlagengruppe

Ergebnis

INVESTITIONSBEDARF

2013

2014

2015

2016

2017

2018

Gesamt

T€

T€

T€

T€

T€

T€

T€

1.1 Erdgasnetz
a) Bezug, Druckregelung, Fernwirktechnik
Gasübernahmestationen
Druckregelanlagen
Druckregler GWG
Primär- und Fernwirktechnik

0
41
84
0
125

0
90
92
5
187

120
25
60
20
225

0
5
60
15
80

0
5
50
5
60

0
5
50
5
60

120
130
312
50
612

875
378
0
83
2
1.338

800
280
0
8
130
1.218

700
200
5
10
55
970

700
180
5
5
50
940

700
180
5
5
50
940

700
160
5
5
50
920

3.600
1.000
20
33
335
4.988

1.463

1.405

1.195

1.020

1.000

980

5.600

81

100

350

350

350

350

1.500

1.544

1.505

1.545

1.370

1.350

1.330

7.100

b) Verteilung/Rohrleitungsbau
Rohrnetzerweiterungen und Erneuerungen
Hausanschlussleitungen
Lastgangzähler
Gaszähler
Gaszähler GWG

1.2 Wärmeservice/Contracting
Zusammen

2. Trinkwasserversorgung
Anlagengruppe

Ergebnis

INVESTITIONSBEDARF

2013

2014

2015

2016

2017

2018

Gesamt

T€

T€

T€

T€

T€

T€

T€

a) Speicherung, Druckregelung,
Fernwirktechnik
Regelanlagen
Hochbehälter
Primär- und Fernwirktechnik

0
243
1
244

60
120
10
190

0
100
10
110

0
100
10
110

0
150
10
160

0
200
10
210

60
670
50
780

1.091
131
9
97
1.328

1.100
110
20
50
1.280

1.000
100
20
40
1.160

1.000
100
20
40
1.160

1.000
100
20
40
1.160

1.000
100
20
40
1.160

5.100
510
100
210
5.920

1.572

1.470

1.270

1.270

1.320

1.370

6.700

b) Verteilung/Rohrleitungsbau
Rohrnetzerweiterungen und Erneuerungen
Hausanschlussleitungen
Wasserzähler
Wasserzähler GWG

Zusammen

3. Gemeinsame Anlagen
Anlagengruppe

Ergebnis

INVESTITIONSBEDARF

2013

2014

2015

2016

2017

2018

Gesamt

T€

T€

T€

T€

T€

T€

T€

a) Grundstücke und Gebäude

0

220

25

25

20

0

290

b) Fuhrpark (nur Sonderfahrzeuge, ansonsten Leasing)

0

0

0

0

0

0

0

c) Betankungsanlage

0

0

30

0

0

0

30

10

15

10

10

5

5

45

117
69

125
10

125
45

125
20

125
10

125
10

625
95

f) Maschinen und Geräte

117

118

85

70

70

70

413

g) Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung

111

57

45

45

45

45

237

Zusammen

424

545

365

295

275

255

1.735

4. Erzeugung

106

0

250

250

250

250

1.000

d) Fernwirkanlage
Zentrale/Allgemein
e) DV-Anlage
Allgemeine DV
Grafische DV

Investitionen zusammen
Anlagengruppe

Ergebnis

INVESTITIONSBEDARF

2013

2014

2015

2016

2017

2018

Gesamt

T€

T€

T€

T€

T€

T€

T€

1. Erdgasversorgung

1.544

1.505

1.545

1.370

1.350

1.330

7.100

2. Trinkwasserversorgung

1.572

1.470

1.270

1.270

1.320

1.370

6.700

3. Gemeinsame Anlagen

424

545

365

295

275

255

1.735

4. Erzeugung

106

0

250

250

250

250

1.000

3.646

3.520

3.430

3.185

3.195

3.205

16.535

2014
T€

2015
T€

2018
T€

Gesamt
T€

948

1.020

1.025

1.052

1.102

1.113

5.312

0

0

20

20

20

20

80

4.594

4.540

4.475

4.257

4.317

4.338

21.927

Investitionen zusammen

Ergebnis
2013
T€
II. Darlehenstilgungen
III. Arbeitgeberdarlehen
Summe Ausgaben

SONSTIGER BEDARF
2016
2017
T€
T€

Einnahmen
Ergebnis
2013

2014

2015

2016

2017

2018

Gesamt

T€

T€

T€

T€

T€

T€

T€

Erdgasversorgung

1.442

1.517

1.334

1.254

1.203

1.200

6.508

Trinkwasserversorgung

1.578

1.509

1.438

1.373

1.335

1.297

6.952

444

370

389

375

363

354

1.851

3.464

3.396

3.161

3.002

2.901

2.851

15.311

0

0

0

0

0

0

0

III. Darlehensaufnahme

900

1.013

1.500

1.000

1.000

1.000

5.513

IV. Veränderung Rücklagen

360

360

360

360

360

360

1.800

-130

-229

-546

-105

56

127

-697

4.594

4.540

4.475

4.257

4.317

4.338

21.927

I. Abschreibungen
(einschl. Buchrestwertabschreibungen)

Gemeinsame Anlagen

II. Grundstücksverkäufe

V. Veränderung verschiedener Bilanzpositionen
Summe Einnahmen

Anlage 3.1.1

Kommunale Entwicklungsgesellschaft Siegen mbH
Bilanz zum 31.12.

2014
€

2013
T€

2012
T€

3.110,00
29.988.160,21

6
30.357

5
31.357

52.000,00
11.520.345,88
41.563.616,09

52
11.553
41.968

52
11.583
42.997

756.937,64

1.131

838

331.659,58
1.088.597,22

374
1.505

1.076
1.914

1.025,33

1

0

42.653.238,64

43.474

44.911

9.357.000,00
3.127.540,51
12.200.000,00
1.078.152,47
145.963,44
25.908.656,42

9.357
3.128
12.200
823
255
25.763

9.357
3.128
12.200
981
-158
25.508

1.239.317,35

1.290

1.341

99.631,05

79

59

15.085.086,89
278.895,15
15.363.982,04

15.923
377
16.300

17.375
588
17.963

41.651,78

42

40

42.653.238,64

43.474

44.911

AKTIVA
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
II. Sachanlagen
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen
2. Ausleihungen an den Gesellschafter

B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
II. Kassenbestand und Guthaben bei
Kreditinstituten

C. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

PASSIVA
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital
II. Kapitalrücklage
III. Gewinnrücklagen
IV. Gewinnvortrag
V. Jahresüberschuss/-fehlbetrag

B. Sonderposten für Investitionszuwendungen
zum Anlagevermögen
C. Rückstellungen
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Krediten
2. Sonstige Verbindlichkeiten

E. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Anlage 3.1.2

Kommunale Entwicklungsgesellschaft Siegen mbH

Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse
2. Sonstige betriebliche Erträge

2014
€

2013
T€

2012
T€

4.447.827,00

4.493

4.586

939.726,43

861

842

-283.516,28

-279

-257

3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
b) Soziale Abgaben
4. Abschreibungen auf immat. Vermögensgegenstände und Sachanlagen

-81.304,54

-83

-76

-1.098.306,74

-1.060

-1.067

5. Sonstige betriebliche Aufwendungen

-3.092.765,08

-3.386

-3.501

831.660,79

546

527

13.582,20

27

36

522.005,26

525

529

6.886,15

8

10

-445.773,84

-615

-698

96.699,77

-55

-123

10. Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit

928.360,56

491

404

11. Außerordentliches Ergebnis

-591.481,06

-52

-402

-33.263,45

-39

-14

-157.652,61

-145

-146

145.963,44

255

-158

Betriebsergebnis
6. Erträge aus Beteiligungen
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Finanzergebnis

12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
13. Sonstige Steuern
14. Jahresüberschuss/-fehlbetrag

Anlage 3.1.3

Kommunale Entwicklungsgesellschaft Siegen mbH
Kennzahlen

2014

2013

2012

Eigenkapitalquote

%

60,7

59,3

56,8

Eigenkapitalrentabilität

%

0,6

1,0

-0,6

Cashflow

T€

1.193

1.264

933

Anlage 3.2.1

KM:SI GmbH
Bilanz zum 31.12.

2014
€

2013
T€

2012
T€

AKTIVA
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
II. Sachanlagen
III. Finanzanlagen

B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
II. Kassenbestand und Guthaben bei
Kreditinstituten

C. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

9.258,00
853.683,55
20.000,00
882.941,55

0
957
20
977

1
970
50
1.021

69.633,37

116

129

762.107,74
831.741,11

673
789

665
794

11.375,87

3

3

1.726.058,53

1.769

1.818

875.500,00
470.224,11
-162.393,61
-263.469,78
919.860,72

875
464
-162
-306
871

875
279
-162
-127
865

193.655,05

117

109

478.504,91
117.231,35
595.736,26

624
136
760

664
173
837

16.806,50

21

7

1.726.058,53

1.769

1.818

PASSIVA
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital
II. Kapitalrücklage
III. Gewinn-/Verlustvortrag
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag

B. Rückstellungen
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Krediten
2. Sonstige Verbindlichkeiten

D. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Anlage 3.2.2

KM:SI GmbH

Gewinn- und Verlustrechnung

2013
T€

2012
T€

1.788.802,42

1.752

1.825

100.267,03

65

60

1.889.069,45

1.817

1.885

0,00

0

0

-409.561,72

-411

-347

-82.212,73

-81

-72

-139.667,85

-46

-73

-1.527.212,55

-1.533

-1.582

23.450,37

0

84

727,30

1

2

9. Abschreibungen auf Finanzanlagen

0,00

-30

0

10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

-17.966,05

-23

-24

-263.373,78

-306

-127

-96,00

0

0

-263.469,78

-306

-127

1. Umsatzerlöse
2. Sonstige betriebliche Erträge

3. Aufwendungen für bezogene Leistungen

2014
€

4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
b) Soziale Abgaben
5. Abschreibungen auf immat. Vermögensgegenstände und Sachanlagen
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
7. Erträge aus Beteiligungen
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

11. Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit
12. Sonstige Steuern
13. Jahresüberschuss/-fehlbetrag

Anlage 3.2.3

KM:SI GmbH
Kennzahlen

2014

2013

2012

Eigenkapitalquote

%

53,3

49,3

47,6

Eigenkapitalrentabilität

%

-22,2

-25,9

-12,8

Cashflow

T€

-188

-208

-29

Anlage 3.3.1

Siegener Versorgungsbetriebe GmbH
Bilanz zum 31.12.

2014
€

2013
T€

2012
T€

281.859,36
40.592.118,01
388.760,75
41.262.738,12

295
40.633
400
41.328

313
40.442
405
41.160

299.846,54

302

318

7.871.613,26

11.501

14.104

5.650.493,18
13.821.952,98

301
12.104

420
14.842

19.628,50

39

67

55.104.319,60

53.471

56.069

18.100.100,00
69.721,92
1.320.000,00
6.145,33
4.453.327,03
23.949.294,28

18.100
70
960
6
4.020
23.156

18.100
70
600
11
3.985
22.766

B. Sonderposten für Investitionszuwendungen
zum Anlagevermögen

4.010.825,36

3.554

3.178

C. Empfangene Ertragszuschüsse

1.311.056,76

1.663

2.056

D. Rückstellungen

6.641.649,00

7.152

7.445

9.621.837,58
9.569.656,62
19.191.494,20

9.633
8.313
17.946

12.673
7.951
20.624

55.104.319,60

53.471

56.069

AKTIVA
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
II. Sachanlagen
III. Finanzanlagen

B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
II. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
III. Kassenbestand und Guthaben bei
Kreditinstituten

C. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

PASSIVA
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital
II. Kapitalrücklage
III. Gewinnrücklagen
IV. Gewinn-/Verlustvortrag
V. Jahresüberschuss/-fehlbetrag

E. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Krediten
2. Sonstige Verbindlichkeiten

Bilanzsumme

Anlage 3.3.2

Siegener Versorgungsbetriebe GmbH

Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse
2. Andere aktivierte Eigenleistungen
Gesamtleistung
3. Sonstige betriebliche Erträge
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe und bezogene Waren
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
b) Soziale Abgaben
6. Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
8. Erträge aus Beteiligungen
9. Erträge aus Ausleihungen des
Finanzanlagevermögens
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Finanzergebnis
13. Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
15. Sonstige Steuern
16. Jahresüberschuss/-fehlbetrag

2014
€

2013
T€

2012
T€

55.225.300,48
667.404,87

60.525
676

59.068
711

55.892.705,35

61.201

59.779

1.786.283,27

1.019

1.656

-28.643.724,17
-8.307.698,38

-33.592
-7.880

-33.829
-6.719

-5.815.120,61
-1.557.406,80

-5.723
-1.573

-5.614
-1.548

-3.393.397,94
-3.087.340,81

-3.461
-3.627

-3.554
-3.675

6.874.299,91

6.364

6.496

0,00

0

0

202,44
12.962,75
0,00
-512.074,61

0
31
0
-582

0
23
-13
-641

-498.909,42

-551

-631

6.375.390,49

5.813

5.865

-1.877.825,67
-44.237,79

-1.747
-46

-1.834
-46

4.453.327,03

4.020

3.985

Anlage 3.3.3

Siegener Versorgungsbetriebe GmbH
Kennzahlen

2014

2013

2012

Eigenkapitalquote

%

43,5

43,3

40,6

Eigenkapitalrentabilität

%

22,1

21,0

21,2

Cashflow

T€

7.358

7.425

7.448

Erdgaspreis am 31.12. (Arbeitspreis
nach Basistarif, Preisstufe 2) *

Ct/kWh

5,28

5,28

5,28

Wasserpreis am 31.12. *

€/m³

1,80

1,80

1,68

* ohne Umsatzsteuer

Anlage 3.4.1

Kreiswohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft mbH
Bilanz zum 31.12.

2014
€

2013
T€

2012
T€

7.526,00
61.530.684,22
0,00
61.538.210,22

18
59.618
0
59.636

30
60.407
0
60.437

2.988.916,69

3.204

2.913

612.908,64

219

281

1.001.835,85
4.603.661,18

1.437
4.860

1.817
5.011

119.410,20

141

174

66.261.281,60

64.637

65.622

777.163,67
24.250.090,15
366.112,25
25.393.366,07

777
23.731
551
25.059

777
23.330
432
24.539

1.034.793,65

1.083

1.135

36.058.750,97
3.774.370,91
39.833.121,88

34.444
4.051
38.495

35.973
3.975
39.948

0,00

0

0

66.261.281,60

64.637

65.622

AKTIVA
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
II. Sachanlagen
III. Finanzanlagen

B. Umlaufvermögen
I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und
andere Vorräte
II. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
III. Kassenbestand und Guthaben bei
Kreditinstituten

C. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

PASSIVA
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital
II. Gewinnrücklagen
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag

B. Rückstellungen
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Krediten
2. Sonstige Verbindlichkeiten

D. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Anlage 3.4.2

Kreiswohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft mbH
Gewinn- und Verlustrechnung

2014
€

2013

2012

T€

T€

1. Umsatzerlöse
a) aus der Hausbewirtschaftung

9.655.898,12

9.229

8.509

0,00

0

0

368.371,00

283

259

31.492,31

30

33

-201.773,10
29.100,00

311
172

333
285

307.114,61

930

556

a) Hausbewirtschafftung

-4.248.196,29

-4.855

-4.007

b) Verkaufsgrundstücke

-1.950,05

0

0

-19.444,58

-10

-30

5.920.612,02

6.090

5.938

-1.246.880,31

-1.154

-1.131

-331.324,84

-307

-293

-2.212.228,61

-2.242

-2.124

-474.949,00

-485

-567

0,00

0

0

3.563,91

4

14

-1.075.356,55

-1.151

-1.208

12. Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit

583.436,62

755

629

13. Steuern vom Einkommen und Ertrag

-14.052,10

-14

-14

-203.272,27

-190

-183

366.112,25

551

432

b) aus Verkauf von Grundstücken
c) aus Betreuungstätigkeit
d) aus anderen Lieferungen u. Leistungen
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands an
unfertigen Leistungen
3. Andere aktivierte Eigenleistungen
4. Sonstige betriebliche Erträge
5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen
und Leistungen

c) Andere Lieferungen und Leistungen
Rohergebnis
6. Personalaufwand
a) Löhne, Gehälter
b) Soziale Abgaben
7. Abschreibungen
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen
9. Erträge aus Wertpapieren
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
11. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen

14. Sonstige Steuern
15. Jahresüberschuss/-fehlbetrag

Anlage 3.4.3

Kreiswohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft mbH
Kennzahlen

2014

2013

2012

Eigenkapitalquote

%

38,2

38,7

37,4

Eigenkapitalrentabilität

%

1,5

2,3

1,8

Cashflow

T€

2.550

2.771

2.555

Durchschnittlicher Buchwert der
bebauten Grundstücke

€/m²

534

551

547

Durchschnittliche Sollmiete

€/m²

5,43

5,35

5,08

Instandhaltungskosten

€/m²

18,62

21,48

14,93

Erlösschmälerungen

T€

312

387

529

Fluktuationsquote

%

11,3

13,7

12,2

Leerstandsquote (31.12.)

%

3,0

3,0

4,4

Anlage 3.5.1

Baugenossenschaft Siegerland eG
Bilanz zum 31.12.

2014
€

2013
T€

2012
T€

4.667,80
22.430.909,74
1.600,00
22.437.177,54

0
22.377
2
22.379

0
19.785
2
19.787

1.611.530,17

1.554

1.549

58.211,73
0,00

59
0

71
0

1.502.186,30
3.171.928,20

924
2.537

241
1.861

171,20

0

1

25.609.276,94

24.916

21.649

1.647.827,22
0,00
10.828.727,35
633.557,08
0,00
-63.355,71
13.046.755,94

1.457
0
10.119
770
0
-77
12.269

1.248
0
9.788
332
0
-33
11.335

312.185,96

234

247

10.350.162,43
1.900.172,61
12.250.335,04

9.915
2.498
12.413

8.220
1.847
10.067

0,00

0

0

25.609.276,94

24.916

21.649

AKTIVA
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
II. Sachanlagen
III. Finanzanlagen

B. Umlaufvermögen
I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und
andere Vorräte
II. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
III. Wertpapiere
IV. Kassenbestand und Guthaben bei
Kreditinstituten

C. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

PASSIVA
A. Eigenkapital
I. Geschäftsguthaben
II. Kapitalrücklage
III. Ergebnisrücklagen
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag
V. Entnahme aus Ergebnisrücklagen
VI. Einstellung in Ergebnisrücklagen

B. Rückstellungen
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Krediten
2. Sonstige Verbindlichkeiten

D. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Anlage 3.5.2

Baugenossenschaft Siegerland eG
Gewinn- und Verlustrechnung

2014
€

2013

2012

T€

T€

5.982.047,79

5.811

5.629

1. Umsatzerlöse
a) aus der Hausbewirtschaftung
b) aus der Betreuungstätigkeit
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands
an unfertigen Leistungen

149,13

0

0

51.859,40

-2

67

3. Aktivierte Eigenleistungen

59.959,82

82

53

121.563,89

137

160

-3.497.961,70

-3.311

-3.674

2.717.618,33

2.717

2.235

a) Löhne und Gehälter

-448.517,81

-425

-435

b) Soziale Abgaben

-149.062,98

-107

-213

7. Abschreibungen

-984.815,00

-893

-835

8. Sonstige betriebliche Aufwendungen

-162.107,71

-187

-127

0,00

0

0

3.635,10

2

30

-200.087,64

-207

-192

776.662,29

900

463

1.999,22

0

-2

-145.104,43

-130

-129

633.557,08

770

332

4. Sonstige betriebliche Erträge
5. Aufwendungen für die Hausbewirtschaftung
Rohergebnis
6. Personalaufwand

9. Erträge aus Beteiligungen
10. Zinsen und ähnliche Erträge
11. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen
12. Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit
13. Steuern vom Einkommen und Ertrag
14. Sonstige Steuern
15. Jahresüberschuss/-fehlbetrag

Anlage 3.5.3

Baugenossenschaft Siegerland eG
Kennzahlen

2014

2013

2012

Eigenkapitalquote

%

50,7

49,0

52,0

Eigenkapitalrentabilität

%

4,8

6,3

3,0

Cashflow

T€

1.618

1.663

1.167

Durchschnittlicher Buchwert der
bebauten Grundstücke

€/m²

266

267

231

Durchschnittliche Sollmiete

€/m²

4,44

4,31

4,25

Instandhaltungskosten

€/m²

23,91

22,38

27,29

Erlösschmälerungen

T€

62

67

52

Fluktuationsquote

%

9,9

11,2

10,3

Leerstandsquote (31.12.)

%

0,5

0,5

0,2

Anlage 3.6.1

Wohnungsgenossenschaft Hüttental eG
Bilanz zum 31.12.

2014
€

2013
T€

2012
T€

215.600,26
19.214.947,33
6.800,00
19.437.347,59

204
18.884
7
19.095

209
17.953
7
18.169

1.050.912,41

1.017

1.004

19.192,25
0,00

8
0

26
0

3.221.265,09
4.291.369,75

2.825
3.850

2.819
3.849

0,00

0

0

23.728.717,34

22.945

22.018

1.192.777,65
0,00
16.008.713,47
194.875,74
0,00
-144.487,57
17.251.879,29

1.122
0
15.847
245
0
-194
17.020

878
0
15.625
255
0
-195
16.563

30.500,00

30

30

5.329.327,61
1.117.010,44
6.446.338,05

4.796
1.099
5.895

4.320
1.105
5.425

0,00

0

0

23.728.717,34

22.945

22.018

AKTIVA
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
II. Sachanlagen
III. Finanzanlagen

B. Umlaufvermögen
I. Unfertige Leistungen
II. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
III. Wertpapiere
IV. Kassenbestand und Guthaben bei
Kreditinstituten

C. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

PASSIVA
A. Eigenkapital
I. Geschäftsguthaben
II. Kapitalrücklage
III. Ergebnisrücklagen
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag
V. Entnahme aus den Ergebnisrücklagen
VI. Einstellung in Ergebnisrücklagen

B. Rückstellungen
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Krediten
2. Sonstige Verbindlichkeiten

D. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Anlage 3.6.2

Wohnungsgenossenschaft Hüttental eG
Gewinn- und Verlustrechnung

2014
€

2013

2012

T€

T€

4.412.889,96

4.328

4.199

33.875,90

13

49

2. Aktivierte Eigenleistungen

27.109,72

7

11

3. Sonstige betriebliche Erträge

70.782,58

184

319

-2.532.964,53

-2.701

-2.791

2.011.693,63

1.831

1.787

a) Löhne und Gehälter

-484.306,07

-393

-395

b) Soziale Abgaben

-119.899,10

-102

-103

6. Abschreibungen

-772.767,64

-726

-670

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen

-248.330,56

-201

-218

260,00

0

0

80,00

0

0

6.925,15

10

32

11. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen

-85.612,92

-72

-75

12. Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit

308.042,49

347

358

0,00

0

0

-113.166,75

-102

-103

194.875,74

245

255

1. Umsatzerlöse
a) aus der Hausbewirtschaftung
b) Erhöhung des Bestands
an unfertigen Leistungen

4. Aufwendungen für die Hausbewirtschaftung
Rohergebnis
5. Personalaufwand

8. Erträge aus Beteiligungen
9. Erträge aus anderen Finanzanlagen
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

13. Steuern vom Einkommen und Ertrag
14. Sonstige Steuern
15. Jahresüberschuss/-fehlbetrag

Anlage 3.6.3

Wohnungsgenossenschaft Hüttental eG
Kennzahlen

2014

2013

2012

Eigenkapitalquote

%

72,3

73,9

74,9

Eigenkapitalrentabilität

%

1,1

1,4

1,5

Cashflow

T€

968

971

925

Durchschnittlicher Buchwert der
bebauten Grundstücke

€/m²

289

285

254

Durchschnittliche Sollmiete

€/m²

4,40

4,29

4,22

Instandhaltungskosten

€/m²

27,87

29,40

31,75

Erlösschmälerungen

T€

55

42

42

Fluktuationsquote

%

9,6

12,0

10,2

Leerstandsquote (31.12.)

%

2,2

1,2

0,8

Anlage 3.7.1

Wohnstättengenossenschaft Siegen eG
Bilanz zum 31.12.

2014
€

2013
T€

2012
T€

124.625,52
44.648.290,95
1.600,00
44.774.516,47

147
40.074
2
40.223

162
36.718
2
36.882

1.157.398,25

1.244

1.173

92.923,81
0,00

80
0

33
0

116.983,13
1.367.305,19

588
1.912

101
1.307

107.706,86

125

116

46.249.528,52

42.260

38.305

1.609.195,90
0,00
12.565.723,45
0,00
321.660,58
0,00
-260.000,00
14.236.579,93

1.488
0
12.292
0
481
0
-420
13.841

1.282
0
11.861
0
459
0
-410
13.192

58.273,55

56

46

30.312.782,87
1.641.892,17
31.954.675,04

26.735
1.628
28.363

23.604
1.463
25.067

0,00

0

0

46.249.528,52

42.260

38.305

AKTIVA
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
II. Sachanlagen
III. Finanzanlagen

B. Umlaufvermögen
I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und
andere Vorräte
II. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
III. Wertpapiere
IV. Kassenbestand und Guthaben bei
Kreditinstituten

C. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

PASSIVA
A. Eigenkapital
I. Geschäftsguthaben
II. Kapitalrücklage
III. Ergebnisrücklagen
IV. Gewinn-/Verlustvortrag
V. Jahresüberschuss/-fehlbetrag
VI. Entnahme aus Ergebnisrücklagen
VII . Einstellung in Ergebnisrücklagen

B. Rückstellungen
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Krediten
2. Sonstige Verbindlichkeiten

D. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Anlage 3.7.2

Wohnstättengenossenschaft Siegen eG
Gewinn- und Verlustrechnung

2014
€

2013

2012

T€

T€

4.665.104,14

4.614

4.527

0,00

0

0

5.265,00

1

1

2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an
unfertigen Leistungen

-57.806,79

52

56

3. Aktivierte Eigenleistungen

278.077,27

168

101

4. Sonstige betriebliche Erträge

183.933,99

150

133

-1.818.815,70

-1.807

-1.735

0,00

0

0

3.255.757,91

3.178

3.083

a) Löhne und Gehälter

-648.206,15

-611

-539

b) Soziale Abgaben

-135.943,78

-127

-118

-1.059.142,46

-980

-959

-243.562,37

-184

-160

80,00

0

0

198,09

0

1

-752.363,50

-711

-762

416.817,74

565

546

-2.253,52

1

-2

15. Sonstige Steuern

-92.903,64

-85

-85

16. Jahresüberschuss/-fehlbetrag

321.660,58

481

459

1. Umsatzerlöse
a) aus der Hausbewirtschaftung
b) aus der Betreuungstätigkeit
c) aus anderen Lieferungen und Leistungen

5. Aufwendungen für die Hausbewirtschaftung
6. Aufw. für andere Lieferungen und Leistungen
Rohergebnis
7. Personalaufwand

8. Abschreibungen
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen
10. Erträge aus anderen Wertpapieren
11. Zinsen und ähnliche Erträge
12. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen
13. Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit
14. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Anlage 3.7.3

Wohnstättengenossenschaft Siegen eG
Kennzahlen

2014

2013

2012

Eigenkapitalquote

%

30,5

32,5

34,1

Eigenkapitalrentabilität

%

2,3

4,1

3,5

Cashflow

T€

1.398

1.479

1.436

Durchschnittlicher Buchwert der
bebauten Grundstücke

€/m²

580

576

559

Durchschnittliche Sollmiete

€/m²

4,92

4,80

4,73

Instandhaltungskosten

€/m²

14,29

12,71

13,62

Erlösschmälerungen

T€

223

122

109

Fluktuationsquote

%

14,0

11,6

13,6

Leerstandsquote (31.12.)

%

3,3

2,5

2,6

Anlage 3.8.1

Entsorgungsbetrieb der Stadt Siegen (ESi)
Bilanz zum 31.12.

2014
€

2013
T€

2012
T€

6.956.370,61
209.250.859,65
25.160,00
216.232.390,26

6.892
210.162
25
217.079

7.374
209.431
25
216.830

561.670,93

611

447

1.614.941,19

1.450

443

3.784.458,66
5.961.070,78

2.122
4.183

2.268
3.158

38.471,08

35

97

222.231.932,12

221.297

220.085

25.564,59
58.377.282,80

26
57.377

26
57.377

49.748.379,01
788.885,83
1.744.092,92
110.684.205,15

49.561
100
1.688
108.752

49.427
0
100
106.930

B. Sonderposten für Investitionszuschüsse

8.277.943,00

7.241

7.630

C. Rückstellungen

6.929.253,00

9.313

6.628

91.313.334,28
5.027.196,69
96.340.530,97

91.134
4.857
95.991

95.043
3.854
98.897

0,00

0

0

222.231.932,12

221.297

220.085

AKTIVA
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
II. Sachanlagen
III. Finanzanlagen

B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
II. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
III. Kassenbestand und Guthaben bei
Kreditinstituten

C. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

PASSIVA
A. Eigenkapital
I. Stammkapital
II. Allgemeine Rücklage
III. Kapitalzuschüsse und andere
Zuwendungen Dritter
IV. Gewinn-/Verlustvortrag
V. Jahresüberschuss/-fehlbetrag

D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Krediten
2. Sonstige Verbindlichkeiten

E. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Anlage 3.8.2

Entsorgungsbetrieb der Stadt Siegen (ESi)

Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse
2. Andere aktivierte Eigenleistungen
3. Sonstige betriebliche Erträge

4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen

5. Personalaufwand
a) Löhne, Gehälter, Beamtenbezüge
b) Soziale Abgaben

6. Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit / Jahresüberschuss

2014
€

2013
T€

2012
T€

21.141.253,36
712.000,00
3.620.269,46
25.473.522,82

20.878
635
5.164
26.677

21.606
549
1.571
23.726

-2.818.195,78
-2.008.028,66
-4.826.224,44

-2.341
-1.771
-4.112

-2.787
-1.808
-4.595

-3.365.666,28
-1.084.491,10
-4.450.157,38

-3.207
-976
-4.183

-2.941
-925
-3.866

-9.063.739,67
-1.942.441,80
2.784,20
-3.449.650,81

-9.007
-3.828
271
-4.130

-9.241
-2.180
12
-3.756

1.744.092,92

1.688

100

Anlage 3.8.3

Entsorgungsbetrieb der Stadt Siegen (ESi)
Kennzahlen

2014

2013

2012

Eigenkapitalquote

%

49,8

49,1

48,6

Eigenkapitalrentabilität

%

1,60

1,58

0,09

Cashflow

T€

10.808

10.695

9.341

Schmutzwassergebühr

€/m³

2,12

2,06

2,06

Niederschlagswassergebühr

€/m²

0,88

0,96

1,02

Anlage 4

Beteiligung der Stadt Siegen an Waldgenossenschaften
(Stand 31.12.2014)

Genossenschaft

städt. Anteil

Eiserfeld
Bürbach
Hitschelsbach
Trupbach
Niederschelden
Klafeld
Seelbach
Oberschelden
Eisern

1.305
212
512
222
223
48
40
269
10

Summe

Pfg.
Pfg.
Pfg.
Pfg.
Pfg.
Pfg.
Pfg.
Ruten
Pfg.

%

18,12
10,60
33,33
15,38
7,31
4,80
2,98
1,42
0,26

qm-Wald

1.224.429
172.144
190.822
189.366
133.131
65.402
69.092
67.250
10.276
2.121.912
        
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