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Periodical volume

Full text: Beteiligungsbericht ... Issue 2016=2014

Beteiligungsbericht

2016
mit den Daten des Jahresabschlusses 2014

herausgegeben von:
Landkreis Aurich
Der Landrat
Zentrale Finanzverwaltung
Fischteichweg 7-13
26603 Aurich
Telefon: 04941/16-2000
Telefax: 04941/16-2099
E-Mail: irene.saathoff@landkreis-aurich.de

Beteiligungsbericht 2016

Vorwort

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der Landkreis Aurich erfüllt für seine Einwohnerinnen und Einwohner vielfältigen Aufgaben.
Dies erfolgt nicht nur durch die Ämter der Kreisverwaltung und die kaufmännisch geführten
unselbständigen Einrichtungen, sondern auch durch selbständig handelnde Unternehmen
und Einrichtungen des privaten und öffentlichen Rechts.
Der nun vorliegende Beteiligungsbericht 2016 soll die Transparenz der wirtschaftlichen
Betätigung des Landkreises Aurich erhöhen. Für alle Interessierten soll ersichtlich sein, in
welchen Bereichen und mit welchen Ergebnissen sich die Unternehmen und Einrichtungen
des Landkreises engagieren. Der Beteiligungsbericht gibt einen Überblick über die privatrechtlichen Unternehmen und Einrichtungen, an denen der Landkreis beteiligt ist. Daneben
enthält dieser Bericht eine Darstellung der gemeinsamen Einrichtungen, Anstalten, Zweckverbände und sonstigen Verbände, die öffentliche Aufgaben wahrnehmen.
Schwerpunkt des Beteiligungsberichtes ist das Wirtschaftsjahr 2014. Um Vergleichsmöglichkeiten zu bieten und Entwicklungen aufzeigen zu können, ist das vorangegangene
Jahr 2013 ebenfalls abgebildet. Neben der zahlenmäßigen Darstellung werden der Unternehmenszweck, die wirtschaftlichen Daten, die Besetzung der Gremien, die Auswirkungen
auf den Kernhaushalt des Landkreises Aurich und Auszüge aus den Lageberichten dargestellt. Die Lageberichte geben einen Ausblick auf die kommenden Wirtschaftsjahre und
ermöglichen so einen Ausblick in die Zukunft.
Interessierten steht der Beteiligungsbericht 2016 auch im Internet unter www.landkreisaurich.de – Virtuelle Verwaltung – Formulare/Downloads zur Verfügung.

Aurich, im April 2016

Weber
- Landrat -

Beteiligungsbericht 2016

INHALTSVERZEICHNIS
1

Grundsätzliche Informationen

Seite
4-7

2

Übersichten

8-13

3

Unternehmen in einer Rechtsform des privaten Rechts

3.1
3.1.1
3.1.2
3.1.3.

Eigengesellschaften
Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH
Kreisvolkshochschule Norden gGmbH
Gesellschaft zur Durchführung zusätzlicher Ausbildungs- und
Arbeitsmaßnahmen Aurich gGmbH
Musikschule Landkreis Aurich gGmbH
MKW – Materialkreislauf- und Kompostwirtschaft GmbH & Co. KG
MKW – Materialkreislauf- und Kompostwirtschaft Verwaltungs-GmbH
Rettungsdienst Landkreis Aurich gGmbH
Pflege- und Betreuungszentren GmbH Helenenstift und
Johann-Christian-Reil-Haus

3.1.4
3.1.5
3.1.6
3.1.7
3.1.8

14-21
22-27
28-32
33-37
38-42
43-46
47-50
51-55

3.2
3.2.1
3.2.2
3.2.3

Mehrheitsgesellschaften
Team Telematikzentrum GmbH Norden
Ostfriesland Touristik – Landkreis Aurich GmbH
Kreisbahn Aurich GmbH

56-61
62-65
66-69

3.3
3.3.1
3.3.2
3.3.3
3.3.4
3.3.5

Minderheitsgesellschaften
Behindertenhilfe Norden gGmbH
Verkehrsregion-Nahverkehr Ems-Jade
Ostfriesland Tourismus GmbH
Ostfriesische Beschäftigungs- und Wohnstätten GmbH
Niedersächsische Landgesellschaft mbH

70-74
75-79
80-84
85-91
92-97

4

Unternehmen und Einrichtungen in einer Rechtsform des
öffentlichen Rechts

4.1
4.1.1
4.1.2

Anstalten des öffentlichen Rechts
Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland AöR
Landkreis Aurich - Jobcenter kAöR

4.2
4.2.1
4.2.2
4.2.3
4.2.4

Zweckverbände
Ems Dollart Region
Ems-Weser-Elbe Versorgungs- und Entsorgungsverband
Zweckverband Landesbühne Niedersachsen Nord
Oldenburgisch-Ostfriesischer Zweckverband für die Beseitigung
von Tierkörpern, Tierkörperteilen und tierischen Erzeugnissen
Zweckverband der Sparkasse Aurich-Norden in Ostfriesland
- Ostfriesische Sparkasse -

4.2.5

98-100
101-102
103-106
107-111
112-114
115-118
119-121

4.3
4.3.1

Wasser- und Bodenverbände
Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband

122-126

4.4
4.4.1
4.4.2

sonstige
Ostfriesische Landschaft
Leegemoorgesellschaft zu Norden

127-131
132-133

Beteiligungsbericht 2016

Grundsätzliche Informationen
1

Rechtliche Grundlagen für eine wirtschaftliche Betätigung
In Artikel 28 Abs. 2 des Grundgesetzes und Artikel 57 der Niedersächsischen Verfassung wird
den Landkreisen neben den Städten und Gemeinden das Recht der Selbstverwaltung
garantiert. Hierzu zählt auch das Recht auf wirtschaftliche Betätigung. Den Kommunen sind
jedoch bei der wirtschaftlichen Betätigung durch gesetzliche Bestimmungen Grenzen gesetzt.
Im § 136 Abs. 1 des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes (NKomVG) ist bestimmt,
dass die Kommunen sich zur Erledigung ihrer Angelegenheiten wirtschaftlich betätigen dürfen
und Unternehmen errichten, übernehmen oder wesentlich erweitern dürfen, wenn und soweit
1.
2.
3.

2

der öffentliche Zweck das Unternehmen rechtfertigt,
die Unternehmen nach Art und Umfang in einem angemessenen Verhältnis zu der
Leistungsfähigkeit der Kommunen und zum voraussichtlichen Bedarf stehen,
bei einem Tätigwerden außerhalb der Energieversorgung, der Wasserversorgung, des
öffentlichen Personennahverkehrs sowie des Betriebes von Telekommunikationsleitungsnetzen einschließlich der Telefondienstleistungen der öffentlichen Zweck nicht
ebenso gut und wirtschaftlich durch einen privaten Dritten erfüllt wird oder erfüllt
werden kann.

Organisationsformen
Für die Aufgabenwahrnehmung außerhalb der Kernverwaltung stehen dem Landkreis Aurich
verschiedene Organisationsformen zur Verfügung:

2.1

Kaufmännisch geführte unselbständige Einrichtungen
Nach § 139 Abs. 1 NKomVG können bestimmte Einrichtungen rechtlich unselbständig, aber
wirtschaftlich selbständig geführt werden, wenn dies wegen der Art und des Umfangs der Einrichtung erforderlich ist. Beim Landkreis Aurich werden in dieser Form die
Ubbo-Emmius-Klinik -Vermögensverwaltung und die
Pflegeeinrichtungen des Landkreises Aurich – Vermögensverwaltung
geführt. Die Wirtschaftsführung dieser kaufmännisch unselbständigen Einrichtungen richtet
sich nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und nach der Krankenhaus-Buchführungsverordnung – KHBV bzw. nach der Pflege-Buchführungsverordnung – PBV.
Die Wirtschaftspläne und Jahresabschlüsse der Einrichtungen bilden gem. § 1 Abs. 2 Nr. 10 der
Niedersächsischen Gemeindehaushalts- und Kassenverordnung (GemHKVO) Anlagen des Haushaltsplans.
Die Einrichtungen bleiben rechtlich Teil der Kommune. Die Willensbildung erfolgt durch die
Gremien der Kommune, also beim Landkreis Aurich insbesondere durch den Kreistag. Die kaufmännisch geführten unselbständigen Einrichtungen stellen keine Beteiligungen dar. Die Einrichtungen werden daher im Beteiligungsbericht nicht weiter dargestellt.

Seite 4

Beteiligungsbericht 2016

2.2

Eigenbetriebe
Die Kommunen können nach § 136 Abs. 2 Nr. 1 NKomVG Eigenbetriebe als Unternehmen ohne
eigene Rechtspersönlichkeit führen. Seit dem 01.01.2012 gibt es beim Landkreis Aurich
folgende Eigenbetriebe:
Kreisvolkshochschule Aurich
Kreisvolkshochschule Norden
Rettungsdienst des Landkreises Aurich
Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Aurich
Die Wirtschaftsführung und das Rechnungswesen der Eigenbetriebe richten sich nach der
Eigenbetriebsverordnung (EigBetrVO). Die Eigenbetriebe haben vor Beginn eines jeden Wirtschaftsjahres einen Wirtschaftsplan aufzustellen. Der Wirtschaftsplan besteht aus dem
Erfolgsplan, dem Vermögensplan, der Stellenübersicht und der mittelfristigen Ergebnis- und
Finanzplanung.
Die Wirtschaftspläne und Jahresabschlüsse der Eigenbetriebe bilden wie die der kaufmännisch
geführten unselbständigen Einrichtungen Anlagen des Haushaltsplans.
Ebenso wie die Einrichtungen bleiben Eigenbetriebe Teil der Kommune und stellen keine Beteiligungen dar. Eine genauere Darstellung im Beteiligungsbericht erfolgt daher nicht.

2.3

Eigengesellschaften / Beteiligungsgesellschaften
Nach § 136 Abs. 2 Nr. 2 NKomVG steht den Kommunen als weitere Organisationsform für ihre
Unternehmen die Eigengesellschaft zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um ein
Unternehmen mit eigener Rechtspersönlichkeit, deren sämtliche Anteile der Kommune gehören. Die Kommune kann sich aber auch an Unternehmen in einer Rechtsform des privaten
Rechts beteiligen, deren Anteile von mehreren juristischen und/oder privaten Personen
gehalten werden (Beteiligungsgesellschaft).
Da für die Gründung oder Beteiligung der Kommune an einem Unternehmen in einer Rechtsform des privaten Rechts die in den §§ 136 ff. NKomVG genannten Voraussetzungen erfüllt
sein müssen, bieten sich als Rechtsformen in erster Linie die Gesellschaft mit beschränkter
Haftung (GmbH) und die Aktiengesellschaft (AG) an. Beim Landkreis Aurich bestehen 8
Eigengesellschaften und 8 Beteiligungsgesellschaften. Sie werden ab Seite 14 ausführlich
dargestellt. Die Beteiligung an der Aktiengesellschaft Reederei Norden-Frisia ist nur noch in
den Übersichten aufgeführt. Auf eine textliche Darstellung der Wirtschaftsdaten wurde auf
Grund der sehr geringen Beteiligung des Landkreises Aurich an der AG verzichtet.

2.4

Anstalten des öffentlichen Rechts
Unternehmen und Einrichtungen können nach § 136 Abs. 2 Nr. 3 NKomVG auch als kommunale
Anstalten des öffentlichen Rechts geführt werden. Bei der Anstalt des öffentlichen Rechts
handelt es sich um eine eigenständige, mit eigenen Rechten und Pflichten ausgestattete
Person des öffentlichen Rechts. Als Anstalt des öffentlichen Rechts führt der Landkreis Aurich
seit dem 01.01.2012 das Jobcenter. An der Kooperativen Regionalleitstelle ist der Landkreis
Aurich beteiligt.

Seite 5

Beteiligungsbericht 2016

2.5

Zweckverbände
Zur gemeinsamen Wahrnehmung ihrer öffentlichen Aufgaben können Gemeinden, Samtgemeinden und Landkreise nach § 1 Abs. 1 Nrn. 4 und 5 des Niedersächsischen Gesetzes über
die kommunale Zusammenarbeit (NKomZG) einen Zweckverband errichten oder sich an einem
Zweckverband als weiteres Verbandsmitglied beteiligen. Der Zweckverband ist eine
Körperschaft des öffentlichen Rechts.
Der Landkreis Aurich ist, wie ab Seite 103 dargestellt, an 5 Zweckverbänden beteiligt.

2.6

Wasser- und Bodenverbände
Zur Erfüllung der Aufgaben nach § 2 des Wasserverbandsgesetzes (WVG) kann ein Wasser- und
Bodenverband als Körperschaft des öffentlichen Rechts errichtet werden. Der Verband dient
dem öffentlichen Interesse und dem Nutzen seiner Mitglieder; er verwaltet sich im Rahmen
der Gesetze selbst.
Der Landkreis Aurich ist am Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband beteiligt (ab Seite
122).

2.7

Sonstige
Der Landkreis Aurich ist weiterhin an der Ostfriesischen Landschaft (ab Seite 127) und der
Leegemoorgesellschaft zu Norden (ab Seite 132) beteiligt. Hierbei handelt es sich um Beteiligungen historischen Herkünften.

2.8

Vereine
Der Beitritt zu einem Verein als nur förderndes Mitglied stellt keine Beteiligung im Sinne des
NKomVG dar. Auf die Mitgliedschaften des Landkreises Aurich in verschiedenen Vereinen und
Fachverbänden wird daher in diesem Beteiligungsbericht nicht eingegangen.

3

Beteiligungsmanagement
Nach § 150 NKomVG überwacht und koordiniert der Landkreis Aurich seine Unternehmen und
Einrichtungen sowie Beteiligungen an ihnen im Sinne der von ihm zu erfüllenden Zwecke. Da
die Beteiligung des Landkreises Aurich an Unternehmen und Einrichtungen in Rechtsformen
des privaten und öffentlichen Rechts in den vergangenen Jahren einen größeren Umfang
eingenommen hat, ist auch dem Beteiligungsmanagement ein immer höherer Stellenwert
einzuräumen. Wie dem Beteiligungsbericht zu entnehmen ist, sind in die meisten Gremien der
Unternehmen und Einrichtungen Vertreter des Landkreises entsandt. So ist sichergestellt, dass
der Landkreis über alle wichtigen Angelegenheiten der Unternehmen und Einrichtungen
informiert wird.
Bei Bedarf werden zur Beschlussfassung anstehende Angelegenheiten im Vorfeld durch die
Kreisverwaltung erörtert. Die finanzielle Entwicklung bei den Unternehmen und Einrichtungen
wird über die Vorlage der Wirtschaftspläne, Budgetberichte, Jahresabschlüsse und PrüfungsSeite 6

Beteiligungsbericht 2016

berichte von der Zentralen Finanzverwaltung des Landkreises Aurich verfolgt. Über rechtliche
Bestimmungen werden die Unternehmen und Einrichtungen bei Bedarf durch Rundschreiben
der Zentralen Finanzverwaltung informiert. Der Beteiligungsbericht stellt die wichtigsten Daten
der Unternehmen und Einrichtungen in komprimierter Form zusammen und bildet damit eine
wichtige Informationsquelle für das Beteiligungsmanagement. Die vorgenannten Maßnahmen
ermöglichen die Koordination und Überwachung der gesamten Aufgabenerfüllung im
„Dienstleistungsunternehmen Landkreis Aurich“.

4

Berichtspflicht
Nach § 151 S. 1 NKomVG hat die Kommune einen Bericht über ihre Unternehmen und
Einrichtungen in der Rechtsform des privaten Rechts und die Beteiligung daran sowie über ihre
kommunalen Anstalten zu erstellen und jährlich fortzuschreiben. Der Bericht enthält nach §
151 S. 2 NKomVG insbesondere Angaben über
1. den Gegenstand des Unternehmens oder der Einrichtung, die Beteiligungsverhältnisse, die
Besetzung der Organe und die von dem Unternehmen oder der Einrichtung gehaltenen
Beteiligungen,
2. den Stand der Erfüllung des öffentlichen Zwecks durch das Unternehmen oder die
Einrichtung
die Grundzüge des Geschäftsverlaufs, die Lage des Unternehmens oder der Einrichtung, die
Kapitalzuführungen und –entnahmen durch die Kommune und die Auswirkungen auf die
Haushalts- und Finanzwirtschaft sowie
3. das Vorliegen der Voraussetzungen des § 136 Abs. 1 NKomVG für das Unternehmen.
Um zusammen mit dem Haushaltsplan einen vollständigen Überblick über das „Dienstleistungsunternehmen Landkreis Aurich“ zu erreichen, sind in dem Beteiligungsbericht des
Landkreises Aurich auch die Beteiligungen an Zweckverbänden, am Wasser- und Bodenverband
und sonstigen Verbänden dargestellt.
Die Einsicht in den Beteiligungsbericht ist nach § 151 S. 3 NKomVG jedermann gestattet.

5

Hinweise
Der Beteiligungsbericht ist Anlage des Haushaltsplans für das Jahr 2016. Aus diesem Grunde
wurde der Bezeichnung „Beteiligungsbericht“ die Jahreszahl 2016 beigefügt. Bei den Daten der
Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen handelt es sich aber jeweils um Daten des Jahres
2014 (Vergleich 2013). Die Ausführungen zu den Grundzügen des Geschäftsverlaufs / Lage des
Unternehmens und zur gegenwärtigen Entwicklung / Ausblick sind überwiegend wörtliche oder
sinngemäße Auszüge aus den Lageberichten 2014 der Unternehmen. Die übrigen Angaben im
Beteiligungsbericht basieren auf den Stand im März 2016.
Personen, die den Organen der Unternehmen und Einrichtungen als Vertreter des Landkreises
Aurich angehören, sind in fettgedruckter Schrift angegeben.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde in diesem Beteiligungsbericht auf Angaben in der
weiblichen Form verzichtet und nur die männliche Form verwendet.

Seite 7

Gemeinn. Auftrags- u.
Vertriebsgenossenschaft
für WfbM Nds., Bremen,
Sachsen-Anhalt

Ostfr. Beschäftigungs- und
Wohnstätten GmbH

Nds. Landgesellschaft mbH

Ubbo-EmmiusKlinik gGmbH

100%

100%

MVZ
Aurich-Norden
GmbH

Krankenhaus Aurich
Service GmbH

51%

Ostfriesische
Frischmenü GmbH

100%

25%

50,0%

Team Telematikzentrum GmbH

83,67%

100%

100%

0,03%

66,67%

74%

100%

100%

MKW VerwaltungsGmbH

Komplementärin

MKW GmbH &
Co. KG

AG ReedereiNorden Frisia

14,29%

Kreisbahn Aurich
GmbH

14,29%

Ostfriesland Touristik –
Landkreis Aurich GmbH

Pflege- und
Betreuungszentren GmbH

Rettungsdienst Landkreis
Aurich gGmbH

Landkreis
Aurich

100%

100%

Behindertenhilfe
Norden gGmbH

Windpark GroßheideArle Infrastruktur- u.
Betriebs-GmbH

0,83%

3,07%

0,15%

100%

100%

KVHS Norden
gGmbH

Musikschule
Landkreis Aurich
gGmbH

GDA
gGmbH

verschiedene
Unterbeteiligungen

VerkehrsregionNahverkehr Ems-Jade

Verkehrsgesellschaft
Wiesmoor mbH

Ostfriesland
Tourismus GmbH

2,44%

Tourismus Marketing
Nds. GmbH

Beteiligungen an Unternehmen in einer Rechtsform des privaten Rechts
(einschließlich mittelbare Beteiligungen)

MKW GmbH & Co. KG
Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH
Kreisvolkshochschule Norden gGmbH
Rettungsdienst Landkreis Aurich gGmbH
Pflege- und Betreuungszentren GmbH Helenenstift und
Johann-Christian-Reil-Haus
MKW Verwaltungs-GmbH
Gesellschaft zur Durchführung zusätzlicher Ausbildungs- und
Arbeitsmaßnahmen gGmbH
Musikschule Landkreis Aurich gGmbH
Team Telematikzentrum GmbH
Ostfriesland Touristik – Landkreis Aurich GmbH
Kreisbahn Aurich GmbH
Behindertenhilfe Norden gGmbH
Verkehrsregion-Nahverkehr Ems-Jade
Ostfriesland Tourismus GmbH
Ostfriesische Beschäftigungs- und Wohnstätten GmbH
Nds. Landgesellschaft mbH
AG Reederei Norden-Frisia

Unternehmen
25.000.000,00 €
500.000,00 €
201.500,00 €
100.000,00 €
100.000,00 €
25.564,59 €
25.000,00 €
25.000,00 €
412.500,00 €
37.000,00 €
659.566,53 €
16.500,00 €
6.000,00 €
366.000,00 €
1.230,00 €
2.200,00 €

100.000,00 €
25.564,59 €
25.000,00 €
25.000,00 €
493.000,00 €
50.000,00 €
989.349,79 €
66.000,00 €
42.000,00 €
11.904.000,00 €
811.620,00 €
8.000.000,00 €

Stammeinlage
des LK Aurich

25.000.000,00 €
500.000,00 €
201.500,00 €
100.000,00 €

Stammkapital

Unmittelbare Beteiligungen an Unternehmen in einer Rechtsform des privaten Rechts

100,00 %
83,67 %
74,00 %
66,67 %
25,00 %
14,29 %
14,29 %
3,08 %
0,15 %
0,03 %

100,00 %

100,00 %

100,00 %

100,00 %
100,00 %
100,00 %
100,00 %

Anteil

Musikschule Landkreis Aurich gGmbH

GDA gGmbH

MKW Verwaltungs-GmbH

Pflege- u. Betreuungszentren GmbH
Helenenstift u. Joh.-Chr.-Reil-Haus

Rettungsdienst Landkreis Aurich
gGmbH

Kreisvolkshochschule Norden gGmbH

Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH

MKW GmbH & Co. KG

Eigengesellschaften
(Anteil 100 %)

Ostfriesland Tourismus GmbH
(14,29 %)

Kreisbahn Aurich GmbH (66,67 %)

AG Reederei Norden-Frisia
(0,03 %)

Nds. Landgesellschaft mbH
(0,15 %)

Ostfriesische Beschäftigungsund Wohnstätten GmbH (3,08 %)

Verkehrsregion Nahverkehr EmsJade (14,29 %)

Behindertenhilfe Norden gGmbH
(25,00 %)

Ostfriesland Touristik – Landkreis
Aurich GmbH (74,00 %)

Team Telematikzentrum GmbH
(83,67 %)

Minderheitsbeteiligungen

Beteiligungsgesellschaften
(Anteil unter 100 %)
Mehrheitsbeteiligungen

Landkreis Aurich

Unmittelbare Beteiligungen an Unternehmen in einer Rechtsform des privaten Rechts

Ems-Weser-Elbe Versorgungsu. Entsorgungsverband

Landkreis Aurich –
Jobcenter

Zweckverband der Sparkasse
Aurich-Norden in Ostfriesland

Oldenb.-Ostfr. Zweckverband
f. d. Beseitigung v.
Tierkörpern pp.

Zweckverband Landesbühne
Niedersachsen Nord

Ems-Dollart-Region

Zweckverbände

Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland

Anstalten des
Öffentlichen Rechts
OldenburgischOstfriesischer
Wasserverband

Wasser- und
Bodenverbände

Landkreis Aurich

Leegemoorgesellschaft zu
Norden

Ostfriesische Landschaft

sonstige

Unmittelbare Beteiligungen an Unternehmen und Einrichtungen in einer Rechtsform des öffentlichen Rechts

Nds. Landgesellschaft mbH
AG Reederei Norden-Frisia

Kreisvolkshochschule Norden gGmbH
Gesellschaft zur Durchführung zusätzl.
Ausbildungs- und Arbeitsmaßnahmen
Musikschule Landkreis Aurich
gemeinnützige GmbH
MKW GmbH & Co. KG
MKW Verwaltungs-GmbH
Rettungsdienst Landkreis Aurich gGmbH
Pflege- und Betreuungszentren GmbH
Helenenstift u. Joh.-Christian-Reil-Haus
Mehrheitsgesellschaften
Team Telematikzentrum GmbH
Ostfriesland Touristik LK Aurich GmbH
Kreisbahn Aurich GmbH
Minderheitsgesellschaften
Behindertenhilfe Norden GmbH
Verkehrsregion-Nahverkehr Ems-Jade
Ostfriesland Tourismus GmbH
OBW GmbH

Eigengesellschaften
Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH /
Ubbo-Emmius-Klinik Vermögensverw.

Unternehmen/Einrichtung

Dividende

Zuschuss
Zuschuss
-----

---

----Gewinnausschüttung

---

----------277,78

41.835,70
--25.252,50

---

-----------

---

---

Zuschuss
Sozialermäßigung
-------

---------

--33.962,72
123.750,00
-------

-------

---

570.000,00
45.271,00
-------

---

300.000,00
0,00
15.985.083,96
250.000,00

Ergebnis 2014
Ertrag
Aufwand

Zinsbeihilfe
Zuschuss Ärzteausbild.
Verlustabdeckung
Zuschuss

Zahlungsart

----------277,78

251.014,20
--30.303,00

---

-----------

---

---------

--33.970,48
127.500,00
-------

-------

---

570.000,00
38.742,00
-------

---

300.000,00
30.000,00
10.000.000,00
250.000,00

Ergebnis 2015
Ertrag
Aufwand

Finanzielle Auswirkungen auf den Landkreishaushalt

----------300,00

--34.000,00
127.500,00
-------

-------

---

---

----10.000,00

640.000,00
40.000,00
-------

---

300.000,00
60.000,00
10.000.000,00
250.000,00

-----------

---

---------

Haushalt 2016
Ertrag
Aufwand

Belastung des Landkreishaushalts

Gesamterträge/Gesamtaufwendungen

Anstalten des öffentlichen Rechts
Kooperative Regionalleitstelle
Ostfriesland
Landkreis Aurich - Jobcenter
Zweckverbände
Ems Dollart Region
Ems-Weser-Elbe Versorgungs- und
Entsorgungsverband
Zweckverband Landesbühne Nds. Nord
Oldenb.-Ostfr. Zweckverband für die
Beseitigung von Tierkörpern pp.
Zweckverband Sparkasse Aurich-Norden
OOWV Brake
Sonstige
Ostfriesische Landschaft
Leegemoorgesellschaft zu Norden

Unternehmen/Einrichtung

Umlage
Dividende

---

18.903.548,36

318.385,00
---

---

---

311.654,00

128.506,04

---

4.209,70

---

-16.845.211,38

2.058.336,98

--1.950,00

-----

---

Umlage
---

---

1.567.500,00

---

---

832.725,95
---

Ergebnis 2014
Aufwand

--421.521,00

Ertrag

Umlage

Gewinnausschüttung

Mitgliedsbeitrag

Umlage
Erstattung

Zahlungsart

12.979.158,18

327.296,00
---

---

---

350.350,66

134.886,49

---

4.209,70

---

812.202,85
---

-10.575.320,32

2.403.837,86

--3.000,00

---

---

---

---

1.710.000,00

---

---

--409.242,88

Ergebnis 2015
Ertrag
Aufwand

Finanzielle Auswirkungen auf den Landkreishaushalt

13.195.700,00

335.000,00
---

-----

329.700,00

140.300,00

---

4.200,00

-----

935.000,00

-10.937.700,00

2.258.000,00

--2.700,00

-----

---

---

1.710.000,00

---

---

--535.000,00

Haushalt 2016
Ertrag
Aufwand

Beteiligungsbericht 2016 – Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH

Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH
Wallinghausener Straße 8-12
26603 Aurich
Tel.:
04941/94-0
Fax:
04941/94-1098
E-Mail:
GF-Sekretariat@u-e-k.de
Internet: www.ubbo-emmius-klinik.de
www.u-e-k.de

ALLGEMEINE ANGABEN
Rechtsform:
Gesellschaftsvertrag vom:
Handelsregister:

GmbH
29.08.2005
Amtsgericht Aurich
HRB 2020
05.12.2005
große Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB

erstmals eingetragen am:
Größenklasse:

GEGENSTAND DES UNTERNEHMENS
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens. Der Satzungszweck
wird insbesondere durch die Unterhaltung der Ubbo-Emmius-Klinik in Aurich und Norden verwirklicht.
Vor der Gründung der Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH wurden die Krankenhäuser in Aurich und Norden
in Form einer wirtschaftlichen Einrichtung nach § 139 NKomVG organisatorisch – nicht rechtlich –
selbständig geführt. Nunmehr besteht neben der Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH als wirtschaftliche
Einrichtung gemäß § 139 NKomVG die Ubbo-Emmius-Klinik - Vermögensverwaltung, in der die kreiseigenen Liegenschaften verblieben sind.

BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE
Anteil
in €
500.000,00
500.000,00

Gesellschafter
Landkreis Aurich

Stammkapital

BESETZUNG DER ORGANE
I.

Gesellschafterversammlung
a) Landrat Harm-Uwe Weber
b) 6 gewählte Kreistagsabgeordnete:
- Garrelt Agena

- Antje Harms
Seite 14

in %
100,00
100,00

Beteiligungsbericht 2016 – Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH
- Hans Forster
- Theo Frerichs

- Hayo F. Moroni
- Erwin Sell

II. Aufsichtsrat
a) Landrat Harm-Uwe Weber
b) 9 gewählte Kreistagsabgeordnete:
- Angelika Albers
- Jochen Beekhuis
- Johann Bontjer
- Barbara Kleen
- Ingeborg Kleinert

- Hans-Gerd Meyerholz
- Hinrich Röben
- Wilhelm Strömer
- Udo Weilage

c) 5 Arbeitnehmervertreter
III. Geschäftsführung
Thomas Hippen (seit dem 01.01.2016)

BETEILIGUNGEN AN ANDEREN UNTERNEHMEN
Unternehmen:

OFM Ostfriesische Frischmenü GmbH

Sitz:

Aurich

Rechtsform:

GmbH

Gesellschaftsvertrag vom

26.07.2006

Handelsregister:

Amtsgericht Aurich
HRB 200164

erstmals eingetragen am:

27.09.2006

Stammkapital:

50.000,00 €

Anteil der
Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH:

25.500,00 € (51%)

Gegenstand/
Zweck:

Gegenstand des Unternehmens ist die Patienten- und Mitarbeiterversorgung der Ubbo-Emmius-Klinik Aurich sowie die Durchführung aller Geschäfte, die dem Unternehmenszweck zu dienen
geeignet sind.

Seite 15

Beteiligungsbericht 2016 – Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH
Unternehmen:

MVZ Aurich Norden GmbH

Sitz:

Aurich

Rechtsform:

GmbH

Gesellschaftsvertrag vom

02.09.2010/02.12.2010/22.05.2012

Handelsregister:

Amtsgericht Aurich
HRB 201719

erstmals eingetragen am:

24.11.2010

Stammkapital:

1.176.000,00 €

Anteil der
Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH:

1.176.000,00 € / alleiniger Gesellschafter

Gegenstand/
Zweck:

Zweck der Körperschaft ist die Förderung der Wohlfahrtspflege.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch den Betrieb
von medizinischen Versorgungszentren i. S. d. § 95 SGB V (ambulante
fachübergreifende vertragsärztliche Versorgung), insbesondere des
MVZ in der Ubbo-Emmius-Klinik in Aurich

Unternehmen:

Krankenhaus Aurich-Service GmbH

Sitz:

Aurich

Rechtsform:

GmbH

Gesellschaftsvertrag vom

15.02.2001

Handelsregister:

Amtsgericht Aurich
HRB 816

erstmals eingetragen am:

27.03.2001

Stammkapital:

167.703,74 €

Anteil der
Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH:

167.703,74 € / alleiniger Gesellschafter

Gegenstand/
Zweck:

Unterhaltung von Service-Einrichtungen im Bereich der UbboEmmius-Klinik gGmbH. Die Serviceleistungen betreffen insbesondere
den Betrieb eines Cafés mit Kiosk in den Räumlichkeiten der UbboEmmius-Klinik gGmbH Aurich. Darüber hinaus erstreckt sich das
Angebot auf die Gestellung von Personal an die Ubbo-Emmius-Klinik
gGmbH.

Seite 16

Beteiligungsbericht 2016 – Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH

BILANZDATEN 2014 im Vergleich zu 2013
31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Aktivseite
A. Anlagevermögen
I.

Immaterielle Vermögensgegenstände

II.

Sachanlagen
Einrichtungen und Ausstattungen

348

1,2

186

0,6

162

5.196

18,1

5.719

17,9

-523

III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen

1.356

4,7

1.356

4,3

0

6.900

24,0

7.261

22,8

-361

1. Hilfs- und Betriebsstoffe

2.285

7,9

2.101

6,6

184

2. unfertige Leistungen

1.173

4,1

1.030

3,2

143

B. Umlaufvermögen
I.

II.

Vorräte

Forderungen u. sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen u. Leistungen

8.478

29,4

8.606

27,0

-128

2. Forderungen an den Gesellschafter

621

2,2

213

0,7

6.300

3. Forderungen n. d. Krankenhausfinanzierungsrecht

373

1,3

127

0,4

246

1.042

3,6

1.127

3,5

-85

753

2,6

326

1,0

427

4. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
6. sonstige Vermögensgegenstände
III.

477

1,7

5

0,0

472

15.202
7
6.692
28.801

52,8
0,0
23,2
100,0

13.535
6
11.093
31.895

42,4
0,0
34,8
100,0

7.559
1
-4.401
-3.094

Kassenbestand, Guthaben b. Kreditinstituten

C. Rechnungsabgrenzungsposten
D. Nicht durch EK gedeckter Fehlbetrag
Bilanzsumme

31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Passivseite
A. Eigenkapital
1. Gezeichnetes Kapital
2. Kapitalrücklagen

500

1,7

500

1,6

0

27.422

95,2

12.821

40,1

14.601

3. Gewinnrücklagen
4. Bilanzverlust
davon nicht gedeckt

1

0,0

1

0,0

0

-34.615

-120,2

-24.415

-76,5

-10.200

6.692

23,3

11.093

34,8

-4.401

0

0,0

0

0,0

0

700

2,4

695

2,2

5

0

0,0

2

0,0

-2

700

2,4

697

2,2

3

1.437

5,0

1.428

4,5

9

B. Sonderposten aus Zuwendungen zur
Finanzierung d. Sachanlagevermögens
1. SOPO aus Fördermitteln nach dem KHG
2. SOPO aus Zuwendungen Dritter

C. Rückstellungen
sonstige Rückstellungen

Seite 17

Beteiligungsbericht 2016 – Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH
31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Passivseite
D. Verbindlichkeiten
1. Verb. gegenüber Kreditinstituten

0

0,0

54

0,2

-54

2. Verb. aus Lieferungen und Leistungen

1.815

6,3

2.379

7,4

-564

3. Verb. gegenüber dem Gesellschafter

23.384

81,2

24.872

78,0

-1.488

4. Verb. nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht

147

0,5

848

2,6

-701

5. Verb. gegenüber verbundenen Unternehmen

101

0,4

126

0,4

-25

1.216

4,2

1.491

4,7

-275

26.663
0
28.801

92,6
0,0
100,0

29.770
0
31.895

93,3
0,0
100,0

-3.107
0
-3.094

6. sonstige Verbindlichkeiten

E. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2014 im Vergleich zu 2013
2014
IST
T€
1. Erlöse aus Krankenhausleistungen
2. Erlöse aus Wahlleistungen

2013
IST
%

T€

Veränderung
14 zu 13
%

79,8

76.302

81,0

2.890

506

0,5

502

0,5

4

3.590

3,6

3.253

3,5

337

632

0,6

599

0,6

33

143

0,1

-308

-0,3

451

98

0,1

221

0,2

-123

0

3. Erlöse aus ambulanten Leistungen des
Krankenhauses
4. Nutzungsentgelte der Ärzte

0

5. Erhöhung/Verminderung des Bestandes an
unfertigen Leistungen

0

6. Zuweisungen und Zuschüsse der öffentlichen
Hand, soweit nicht unter 10.

T€

79.192

12.552

12,6

11.159

11,8

1.393

8. Personalaufwand

-65.508

-66,0

-62.613

-66,5

-2.895

9. Materialaufwand

-30.894

-31,1

-29.968

-31,8

-926

1.566

1,6

1.560

1,7

6

991

1,0

927

1,0

64

-1.020

-1,0

-1.029

-1,1

9

7. sonstige betriebliche Erträge

10. Erträge aus Zuwendungen zur Finanzierung
von Investitionen
11. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten
n. dem KHG u. aufgrund sonst. Zuwendungen
zur Finanzierung d. Anlagevermögens
12. Aufw. aus der Zuführung zu SOPO/Verb.
n. dem KHG u. aufgrund sonst. Zuwendungen
13. Aufw. für die nach dem KHG geförderte
-546

-0,5

-534

-0,6

-12

14. Abschreibungen

-1.949

-2,0

-1.890

-2,0

-59

15. sonstige betriebliche Aufwendungen

-9.169

-9,2

-9.221

-9,8

52

Nutzung von Anlagegegenständen

16. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
17. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Ergebnis d. gewöhnl.
Geschäftstätigkeit
19. Steuern

Jahresfehlbetrag
21. Verlust-/Gewinnvortrag

Bilanzverlust

3

0,0

2

0,0

1

-81

-0,1

-83

-0,1

2

-9.894

-10,0

-11.121

-11,8

1.227

-306

-0,3

-361

-0,4

55

-10.200

-10,3

-11.482

-12,2

1.282
-11.482
-10.200

-24.415

-24,6

-12.933

-13,7

-34.615

-34,9

-24.415

-25,9

Seite 18

Beteiligungsbericht 2016 – Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH

GRUNDZÜGE DES GESCHÄFTSVERLAUFS / LAGE DES UNTERNEHMENS 2014
In der Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH wurden im Geschäftsjahr 2014 insgesamt im somatischen Bereich
24.819 Patienten (2013: 24.695) und im Bereich der Psychiatrie 2.121 Patienten (2013: 2.027)
stationär versorgt. Die durchschnittliche Verweildauer blieb im somatischen Bereich konstant bei
5,38 Tagen (2013: 5,40). In der Psychiatrie sank die durchschnittliche Verweildauer auf 18,81 Tage
(2013: 19,65).
Die Gesamterträge sind im Geschäftsjahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr deutlich um rd. 5.057 T€ auf
99.274.451,58 € gestiegen (Vorjahr 94.217.421,96 €). Dem entgegen stehen um rd. 3.775 T€ gestiegene Gesamtaufwendungen i. H. v. 109.474.269,63 € (Vorjahr 105.699.682,66 €). Der Jahresfehlbedarf belief sich mithin auf 10.199.818,05 €. Im Vergleich zum Jahresergebnis 2013 konnte der
Jahresfehlbetrag um 1.282.442,65 € reduziert werden.
Insgesamt stiegen die erzielten stationären Erlöse deutlich um 2.890 T€. Hierzu hat die Erhöhung des
Basisfallwertes im Vergleich zum Vorjahr um 101,36 € auf 3.117,36 € beigetragen. Im Bereich der
Somatik wurden in 2014 zudem am Standort Aurich deutlich mehr Leistungen als im Vorjahr erbracht, am Standort Norden hingegen weniger Leistungen als noch in 2013. Insbesondere am Standort Aurich sind zudem deutlich mehr Leistungen als im Budget vereinbart erbracht worden, was zu
einer Ausgleichsverpflichtung an die Kostenträger in Höhe von 240 T€ geführt hat. Die ambulanten
Erträge und die Nutzungsentgelte der Ärzte konnten um rd. 370 T€ gesteigert werden. Bei den
sonstigen betrieblichen Erträgen ist gegenüber dem Jahr 2013 ein deutlicher Anstieg um rd. 1.393 T€
zu verzeichnen. Insbesondere haben sich 2014 erneut Mehrerträge der Apotheke aus der Belieferung
der ambulanten Chemotherapie an die Onkologische Praxis Dres. Janssen und Reichert ergeben.
Zudem sind auch die Erstattungen der MVZ Aurich Norden GmbH an die UEK gGmbH deutlich angestiegen.
Im Personalaufwand ergab sich eine Steigerung von rd. 2.895 T€, die hauptsächlich durch tarifvertragliche Änderungen sowie eine Erhöhung der Vollkräfte um insgesamt 4,57 Kräfte zu Stande kam.
Der Materialaufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe stieg im Vergleich zum Vorjahr leicht um 360
T€ bzw. 1,96 %. Dies ist hauptsächlich durch den Anstieg des Arzneimittelaufwands im Bereich der
Belieferung an die Onkologische Praxis begründet und korrespondiert mit den dort erzielten Mehrerträgen.
Die Aufwendungen für bezogene Leistungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr insgesamt deutlich um rd. 566 T€ bzw. 4,87 %. Der Anstieg ist durch die sich in 2014 erstmals ganzjährig auswirkende Einführung des sog. „Qualifikationsmixes“ und die dadurch höheren Aufwendungen für die
Gestellung von Personal durch die KAS GmbH begründet. Die Aufwendungen für Honorarärzte sind
im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen.
Insgesamt investierte die Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH in immaterielle Vermögensgegenstände und
Sachanlagen inklusive geringwertiger Wirtschaftsgüter rd. 1.588 T€. Hiervon wurden 929 T€ mit
Fördermitteln nach dem KHG und 659 T€ durch Eigen- bzw. Fremdmittel und Spenden finanziert. Die
Investitionen entfielen mit 548 T€ auf die Klinik Norden und mit 1.040 T€ auf die Klinik Aurich.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich am Bilanzstichtag auf rd. 8.478 T€. Sie
sanken gegenüber dem Vorjahr leicht um rd. 128 T€ und liegen mit dem 1,2-fachen eines durchschnittlichen Monatsumsatzes im mittleren Bereich bekannter Vergleichswerte.

Seite 19

Beteiligungsbericht 2016 – Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH
Sowohl die laufende Geschäftstätigkeit als auch die Investitionstätigkeit führten zum Bilanzstichtag
zu einer Verbesserung des bereits zum Jahresbeginn negativen Finanzmittelfonds um rd. 3.577 T€ auf
nunmehr -18.523 T€. Die Lücke musste durch kurzfristige Kreditmittel der UEK-Vermögensverwaltung und des Gesellschafters Landkreis Aurich geschlossen werden.

VORLIEGEN DER VORAUSSETZUNGEN DES § 136 ABS. 1 NKomVG /
ERFÜLLUNG DES ÖFFENTLICHEN ZWECKS
Die Ausgliederung des Kreiskrankenhauses Aurich-Norden gemäß §§ 168 ff. des Umwandlungsgesetzes in eine gGmbH wurde am 18.11.2004 gemäß § 152 Abs. 1 Nr. 1 NKomVG der Bezirksregierung Weser-Ems, als damalige Aufsichtbehörde des Landkreises Aurich, angezeigt. Die Bezirksregierung Weser-Ems hat mit Schreiben vom 26.11.2004 mitgeteilt, dass grundsätzliche Bedenken
gegen die Umwandlung aus dortiger Sicht nicht bestehen. Die Voraussetzungen des § 136 Abs. 1
NKomVG waren also bei der Umwandlung erfüllt und sind nach wie vor gegeben. Der öffentliche
Zweck wird durch den Betrieb der Krankenhäuser an den Standorten Aurich und Norden erfüllt.

GEGENWÄRTIGE ENTWICKLUNG / AUSBLICK
Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2014 zeigt – wie aus den vorstehenden Darstellungen ersichtlich –
zwar eine Ergebnisverbesserung, ist allerdings insgesamt als nicht befriedigend einzustufen, da das
im Ausblick auf das Jahr 2014 prognostizierte Ergebnis verfehlt wurde. Wiederum ist eine
Defizitabdeckung des Alleingesellschafters Landkreis Aurich erforderlich, um existenziellen Schaden
von der Klinik abzuwenden.
Der aus dem Sanierungsgutachten resultierende Optimismus auf ein besseres Ergebnis hat sich – wie
bereits im Vorjahr – nicht bewahrheitet. Das hat mehrere Gründe. Zum einen liegt es sicherlich an zu
ambitioniert geplanten Sanierungsschritten. Es ist jedoch falsch, die Vorschläge aus dem Sanierungsgutachten insgesamt als ungeeignet zu bewerten. Die Umsetzung der Sanierungsschritte erfordert
mehr Zeit als geplant. Beispielhaft sei hier die Inbetriebnahme des Linksherzkathetermessplatzes
genannt, der bereits im Jahr 2014 für eine Erlössteigerung sorgen sollte, aber aufgrund diverser
notwendiger Überplanungen des ursprünglichen Konzeptes erst im zweiten Halbjahr 2015 in Betrieb
genommen werden konnte.
Aufgrund der nach Erstellung des Sanierungsgutachtens entstandenen Absichtserklärung des Landkreises Aurich und der Stadt Emden, zukünftig ein gemeinsames Klinikum an einem zentralen Ort
zwischen den jetzigen drei Klinikstandorten zu betreiben, sollten sinnvoller Weise keine größeren
Baumaßnahmen an den vorhandenen Klinikgebäuden – abgesehen von Investitionen in den baulichen Unterhalt – erfolgen.
Insoweit waren die im Sanierungsgutachten vorgesehenen erheblichen Investitionen für die Kliniken
in Aurich und Norden nicht mehr zu tätigen, mit der Folge, dass investitionsabhängige Sanierungsschritte nicht oder anders zu realisieren sind. Beispielhaft sei auch hier die jetzige Containerlösung
für den Herzkathetermessplatz genannt.
Ein dritter, aber nicht unwichtiger Grund, liegt an den nach wie vor mehr als unbefriedigenden
Rahmenbedingungen der Krankenhausfinanzierung. Ohne hierauf im Detail einzugehen, kommt es
nicht von ungefähr, dass zwei Drittel der niedersächsischen Kliniken existenzgefährdet sind. Die von
der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft ins Leben gerufene Kampagne „2Drittel“ ist ein beredtes Beispiel für die finanzielle Not vieler Kliniken.
Seite 20

Beteiligungsbericht 2016 – Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH
Dennoch dürfen diese Gründe nicht dazu führen, in dem steten Bemühen um eine Verbesserung der
Situation, nachzulassen. Die eingeleiteten Sanierungsschritte sind konsequent weiter zu verfolgen.
Es ist zwingend erforderlich, die Konsolidierung neben den umfangreichen Planungen für das Vorhaben „Zentralklinik“ fortzuführen. In diesem Prozess sind mögliche Synergien zwischen den Kliniken
in Aurich, Emden und Norden so früh wie möglich zu nutzen. Dabei kann die zwischen dem Landkreis
Aurich und der Stadt Emden, der Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH und dem Klinikum Emden einerseits
und den Betriebsstätten der Kliniken andererseits geschlossene Absichtsvereinbarung über die
Rahmenbedingungen für die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen von großem Nutzen sein.
Geraden in den gemeinsamen, unter dem Begriff „Change-Management“ zusammengefassten Überlegungen einer gemeinsamen Projektentwicklung und –planung, liegt eine große Chance für beide
Kliniken, die Weichen für eine bessere Zukunft sozialverträglich aber dennoch frühzeitig zu stellen.
Für 2015 wird laut Wirtschaftsplan bei leicht steigenden Umsatzerlösen in Höhe von 86,6 Mio. € von
einem Jahresfehlbetrag von 10,2 Mio. € ausgegangen.
Trotz des negativen Jahresergebnisses geht die Geschäftsführung von einer positiven
Fortführungsprognose aus. Alle Entscheidungsgremien im Landkreis Aurich haben sich für den Erhalt
der Ubbo-Emmius-Klinik ausgesprochen und forcieren gleichzeitig alle Anstrengungen für die
Schaffung einer gemeinsamen Zentralklinik in Georgsheil. Wohl wissend, dass damit für die nächsten
Jahre ein Defizitausgleich erforderlich sein wird. Dennoch ist allen Beteiligten bewusst, dass das Wohl
und die Zukunft der Ubbo-Emmius-Klinik weiterhin an der Bereitschaft des Alleingesellschafters, dem
Landkreis Aurich, hängt, die Bereitstellung der Liquidität und einen Ausgleich des Jahresfehls im
erforderlichen Umfange sicherzustellen. Sollte dieses nicht gegeben sein, so ist der Bestand der
Ubbo-Emmius-Klinik als gefährdet anzusehen.

AUSWIRKUNGEN AUF DEN LANDKREISHAUSHALT
Für Altschulden zahlt der Landkreis Aurich der Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH einen Zinszuschuss von
300.000 € jährlich, daneben für die Ärzteausbildung 30.000 €.
Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage der Klinik veranschlagt der Landkreis im Haushalt
2016 eine Verlustabdeckung in Höhe von 10,0 Mio. €. Auch für die Folgejahre sind im Kreishaushalt
Verlustabdeckungen eingeplant.

Seite 21

Beteiligungsbericht 2016 - KVHS Norden gGmbH

Kreisvolkshochschule Norden gemeinnützige GmbH
Uffenstraße 1
26506 Norden
Tel.:
04931/924-100
Fax:
04931/924-150
E-Mail:
info@vhs-norden.de
Internet: www.vhs-norden.de

ALLGEMEINE ANGABEN
Rechtsform:
Gesellschaftsvertrag vom:
Handelsregister:

gGmbH
27.07.2004, zuletzt geändert am 09.02.2007
Amtsgericht Aurich
HRB 100971
01.10.1982
mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB

erstmals eingetragen am:
Größenklasse:

GEGENSTAND DES UNTERNEHMENS
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Bildung und Erziehung. Der Satzungszweck wird
insbesondere durch die Unterhaltung einer Volkshochschule verwirklicht. Die Kreisvolkshochschule
wendet sich mit ihrem Bildungs- und Kulturprogramm an Erwachsene und Heranwachsende. Sie
vermittelt und fördert durch Sachinformationen sowie durch Orientierungs- und Lernhilfen
Kenntnisse und Fähigkeiten, die es den Teilnehmenden ermöglichen, den personellen, beruflichen
und gesellschaftlichen Anforderungen in einer demokratischen, freiheitlich-rechtsstaatlichen und
sozialen Ordnung in Gegenwart und Zukunft gerecht zu werden.
Gegenstand des Unternehmens ist ebenso die Förderung der Berufsbildung sowohl im Allgemeinen
als auch in zukunftsorientierten Berufen einschließlich der sozialpädagogischen Begleitung und die
Beschäftigungsförderung.
Die Kreisvolkshochschule gestaltet ihre Bildungskraft in enger Zusammenarbeit mit anderen Zweigen
des öffentlichen und privaten Bildungssystems (Schule, Berufsausbildung, Hochschule) u.a. durch
Programme des 2. Bildungsweges, der beruflichen Fortbildung, der Elternarbeit, in der Veranstaltung
von Hochschulseminaren und Kontaktstudien, Nutzung von Räumen und unterrichtstechnologischen
Einrichtungen und in Fragen des Lehrpersonals.
Die Kreisvolkshochschule Norden gemeinnützige GmbH hat die Aufgabe, für die Gebietskörperschaften Baltrum, Brookmerland, Dornum, Großheide, Hage, Hinte, Juist, Krummhörn, Norden
und Norderney ein flächendeckendes Weiterbildungsangebot für Erwachsene zu entwickeln und
unter dem Gesichtspunkt chancengleichen Besuches ihre Veranstaltungen zu planen.

Seite 22

Beteiligungsbericht 2016 - KVHS Norden gGmbH

BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE
Anteil
in €
201.500,00
201.500,00

Gesellschafter
Landkreis Aurich

Stammkapital

BESETZUNG DER ORGANE
I.

Gesellschafterversammlung
a) Landrat Harm-Uwe Weber
b) 11 gewählte Kreistagsabgeordnete:
- Kuno Behrends
- Sven Behrens
- Johanne Carow
- Hans Forster
- Christel Lüppen
- Hans-Gerd Meyerholz

- Jürgen Rahmel
- Gerhard Rinderhagen
- Helmut Roß
- Hans Terfehr
- Udo Weilage

II. Betriebsausschuss
a) 11 gewählte Kreistagsabgeordnete (stimmberechtigt):
- Kuno Behrends
- Jürgen Rahmel
- Sven Behrens
- Gerhard Rinderhagen
- Johanne Carow
- Helmut Roß
- Hans Forster
- Hans Terfehr
- Christel Lüppen
- Udo Weilage
- Hans-Gerd Meyerholz

b) Landrat Harm-Uwe Weber (beratend)
c) Leiter der Kreisvolkshochschule (beratend)
d) zwei Dozentenvertreter (beratend)
III. Geschäftsführung
Jürgen Glückhardt

BETEILIGUNGEN AN ANDEREN UNTERNEHMEN
- keine -

Seite 23

in %
100,00
100,00

Beteiligungsbericht 2016 - KVHS Norden gGmbH

BILANZDATEN 2014 im Vergleich zu 2013
31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Aktivseite
A. Anlagevermögen
I.

Immaterielle Vermögensgegenstände

II.

Sachanlagen

Software

10

0,4

15

0,7

-5

823

36,8

859

39,8

-36

2. technische Anlagen und Maschinen

44

2,0

67

3,1

-23

3. Betriebs- und Geschäftsausstattung

214

9,6

236

10,9

-22

1.091

48,8

1.177

54,5

-86

71

3,2

81

3,7

-10

1. Forderungen aus Lieferungen u. Leistungen

690

30,9

758

35,0

-68

2. Forderungen gegen Gesellschafter

186

8,3

73

3,4

113

1. Grundstücksgleiche Rechte u. Bauten

B. Umlaufvermögen
I.

Vorräte

II.

Forderungen u. sonstige Vermögensgegenstände

1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

3. sonstige Vermögensgegenstände
III. Kassenbestand, Guthaben b. Kreditinstituten

C. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

30

1,3

19

0,9

11

156

7,0

41

1,9

115

1.133
11
2.235

50,7
0,5
100,0

972
14
2.163

44,9
0,6
100,0

161
0
72

31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Passivseite
A. Eigenkapital
I.

Gezeichnetes Kapital

202

9,0

202

9,3

II.

Kapitalrücklage

471

21,1

471

21,8

0

-45

-2,0

233

10,8

-278

III. Gewinnvortrag/Verlustvortrag
IV. Jahresüberschuss

0

9

0,4

-279

-12,9

288

637

28,5

627

29,0

10

170

7,6

197

9,1

-27

462

20,7

564

26,1

-102

75

3,4

41

1,8

34

3. Verb. aus Lieferungen u. Leistungen

266

11,9

284

13,1

-18

4. Verb. gegenüber dem Gesellschafter

343

15,3

265

12,3

78

B. Rückstellungen
sonstige Rückstellungen

C. Verbindlichkeiten
1. Verb. gegenüber Kreditinstituten
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

5. sonstige Verbindlichkeiten

D. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

132

5,9

69

3,2

63

1.278
150
2.235

57,2
6,7
100,0

1.223
116
2.163

56,5
5,4
100,0

55
34
72

Seite 24

Beteiligungsbericht 2016 - KVHS Norden gGmbH

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2014 im Vergleich zu 2013
2014
IST
T€
Umsatzerlöse

2013
IST
%

11.810

T€

99,3

Veränderung
14 zu 13
%

10.964

T€

99,3

846

Erhöhung/Verminderung (-) des Bestandes an
sonstige betriebliche Erträge

Gesamtleistung
Materialaufwand
Personalaufwand

80

0,7

77

0,7

3

11.890

100,0

11.041

100,0

849

-569

-4,8

-440

-4,0

-129

-7.173

-60,3

-6.794

-61,5

-379

-177

-1,5

-164

-1,5

-13

-3.924

-33,0

-3.882

-35,2

-42

1

0,0

1

0,0

0

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

-32

-0,3

-33

-0,3

1

Ergebnis d. gewöhnl.
Geschäftstätigkeit

16

0,1

-271

-2,5

287

-7
9

-0,1
0,1

-7
-278

-0,1
-2,5

0
287

Abschreibungen
sonstige betriebliche Aufwendungen
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

sonstige Steuern

Jahresüberschuss

GRUNDZÜGE DES GESCHÄFTSVERLAUFS / LAGE DES UNTERNEHMENS 2014
Das Jahr 2014 hat die angestrebte wirtschaftliche Trendwende gebracht und war gekennzeichnet von
deutlichen Ertragszuwächsen, insbesondere in der Abteilung Soziale Dienste. Erfreulich war auch die
Stabilisation des Bereiches Integration und Beschäftigung und der leichte Ausbau des Bereiches
Gastronomie und der nochmalige Ausbau der Freiwilligendienste – finanziell wie vom Arbeitsumfang.
Gleichzeitig führte dies aber zu einem nochmalig erweiterten Personalbedarf in diesen Bereichen.
Insgesamt stiegen die Umsätze um rd. 846 TEUR auf insgesamt rd. 11.810 TEUR.
Im Geschäftsjahr 2014 wurde ein positives Jahresergebnis von rd. 9 TEUR erwirtschaftet. Dies ist eine
Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr um rd. 287 TEUR und eine Differenz gegenüber dem
Ansatz im Erfolgsplan um rd. 83 TEUR (Planansatz: Jahresverlust von 74 TEUR).
Für die deutliche Verbesserung des Jahresergebnisses 2014 gibt es verschiedene Gründe. Die Auftragslage in der Abteilung Soziale Dienste und hier sowohl bei Netwark als auch bei Jonas wurde
verbessert. Weiterhin sehr positiv wirkte sich die wesentlich höhere Auslastungsquote in der Jugendwohneinrichtung WAL aus. Dies war auch ein wesentliches Maßnahmeziel zur wirtschaftlichen Stabilisierung. Erfreulich hierbei war auch, dass dies mit dem vorhandenen Personalschlüssel umgesetzt
werden konnte und so auch ergebniswirksam wurde. Ebenfalls fiel wie auch prognostiziert das
Ergebnis der Mutter-Kind-Einrichtung durch den Wegfall der Erstinvestitionskosten und durch eine
höhere Auslastungsquote wesentlich besser aus und konnte so auch deutlich zur Ergebnisverbesserung beitragen.
Wie in den Vorjahren gab es leichte Auftragsrückgänge seitens des Jobcenters und der Agentur für
Arbeit um insgesamt 127 TEUR. Zwar stiegen im Bereich der Sofortmaßnahmen für Langzeitarbeitslose (rd. 65 TEUR), in der Umwelttechnik (rd. 25 TEUR) sowie im Bereich HOGA die Umsätze,
dagegen ging in vielen anderen Teilbereichen die durchschnittliche Belegungsquote etwas zurück.

Seite 25

Beteiligungsbericht 2016 - KVHS Norden gGmbH
Dennoch leistete die Abteilung berufliche Qualifizierung und Beschäftigungsförderung einen
wesentlichen Anteil zur Ergebnisverbesserung.
Positiv Ergebnis beeinflussend war der nochmalige Ausbau und Aufbau weiterer Aktivitäten in dem
Arbeitsbereich Freiwilligenengagement und hier insbesondere im Bereich der Freiwilligendienste (FSJ
und BFD bis September 2014) und der Integrationshelfer. Dies führte zu Einnahmesteigerungen in
den Auftragsmaßnahmen AGH/EGZ/FSJ/BFD um rd. 250 TEUR und der Zuschüsse von Land und Bund
um rd. 113 TEUR. Gleichzeitig sind die Kosten in diesen Bereichen nicht in gleichem Maße gestiegen.
Weiterhin sind auch die Erlöse in den Zweckbetrieben um rd. 189 TEUR gestiegen. Dies lag an leicht
gesteigerten Preisen in den gastronomischen Bereichen, guten Verkaufszahlen des Sozialen Kaufhauses und in erster Linie an weiteren Baumaßnahmen für den Landkreis Aurich. Gleichzeitig sind
aber auch die Verbrauchsmaterialien um rd. 129 TEUR gestiegen.
Die Personalaufwendungen stiegen um rd. 379 TEUR. Für diese Mehrkosten ist die verbesserte Auftragslage in den bereits genannten Bereichen verantwortlich.
Bei der Betrachtung des Jahresergebnisses ist es wichtig zu beachten, dass es periodenfremde
Erstattungen seitens der NBank für die Jugendprojektwerkstätten in Höhe von rd. 65 TEUR gegeben
hat, die das Jahresergebnis entsprechend positiv beeinflusst haben. Durch die Einreichung weitergehender Unterlagen konnte der Rückforderungsanspruch in dieser Höhe aus dem Schlussbescheid
widerlegt werden. Diese Erstattungen wird es in 2015 nicht mehr geben.

VORLIEGEN DER VORAUSSETZUNGEN DES § 136 ABS. 1 NKomVG/
ERFÜLLUNG DES ÖFFENTLICHEN ZWECKS
Die Verschmelzung der KVHS Norden (kaufmännische Einrichtung) mit der GAG zur KVHS Norden
gGmbH wurde am 18.11.2004 gemäß § 152 Abs. 1 Nr. 1 NKomVG der Bezirksregierung Weser-Ems,
als damalige Aufsichtsbehörde des Landkreises Aurich, angezeigt. Im Rahmen dieser Anzeige wurde
dargelegt, dass die Voraussetzungen des § 136 Abs. 1 NKomVG gegeben sind. Der öffentliche Zweck
wird, wie unter dem Punkt „Gegenstand des Unternehmens“ dargelegt, durch den Betrieb der
Kreisvolkshochschule in Norden erfüllt.

GEGENWÄRTIGE ENTWICKLUNG / AUSBLICK
Nach übereinstimmender Überzeugung der VHS-Geschäftsführung ist die Gesellschaft für die Zukunft
gut aufgestellt. Abzuwarten bleibt jetzt, was für Auswirkungen der von der Politik erteilte Auftrag
(Angleichung von Strukturen, einheitliche Leitung, Gehaltsangleichungen …) an die beiden Kreisvolkshochschulen in Norden und Aurich mit ihren jeweils lange gewachsenen eigenständigen
Strukturen mit sich bringt. Grundsätzlich werden auch zukünftig weitreichende Zusammenarbeitsmöglichkeiten geprüft und bei Erzielung von Synergieeffekten umgesetzt. Die Geschäftsführung sieht zumindest aber die seitens der Politik angestrebte Gehaltsangleichung in Richtung der
Auricher GmbH-Gehälter kritisch. In Teilbereichen kann dies die Wettbewerbsfähigkeit der KVHS
Norden gGmbH gefährden. Da diese Mehrkosten nicht in gleichem Maße auf die Kunden und Auftraggeber weitergegeben werden können, führt eine solche Gehaltsanpassung perspektivisch zu
Liquiditätsproblemen und zur wirtschaftlichen Destabilisierung des Gesamtunternehmens.

Seite 26

Beteiligungsbericht 2016 - KVHS Norden gGmbH
Hinzuweisen ist jedoch weiterhin darauf, dass es in Aurich seit Sommer 2014 und in Norden ab
allerspätestens Frühherbst 2016 keinen VHS-Leiter mehr gibt bzw. geben wird.
Insbesondere im Bundesland Niedersachsen aufgrund der historischen Einführung des Niedersächsischen Erwachsenenbildungsgesetzes Ende der 70er Jahre werden seit 2013 und steigend bis
2016 eine Vielzahl von Bereichs-, Abteilungs- und VHS-Leiterstellen neu zu besetzen sein, für die
anderen Bundesländern wie NRW ist die Situation ähnlich – für die nicht so ohne weiteres geeignete
Kräfte zu finden sein werden, wenn man nicht nur vordergründig auf betriebswirtschaftliche,
sondern auch auf erwachsenenbildnerisch-pädagogische und sozialwissenschaftliche Kompetenzen
setzen möchte.

AUSWIRKUNGEN AUF DEN LANDKREISHAUSHALT
2014 und 2015 betrug der Zuschuss des Landkreises an die Kreisvolkshochschule Norden gGmbH je
250.000 TEUR.
Für das Wirtschaftsjahr 2016 erhält sie ebenfalls einen Zuschuss bis maximal 250.000 TEUR.

Seite 27

Beteiligungsbericht 2016 – GDA gGmbH

Gesellschaft zur Durchführung zusätzlicher
Ausbildungs- und Arbeitsmaßnahmen Aurich gGmbH
Oldersumer Straße 65-73
26605 Aurich
Tel.:
04941/ 95 80-0
Fax:
04941/ 95 80-95
E-Mail:
info@kvhs-aurich.de
Internet: www.kvhs-aurich.de

ALLGEMEINE ANGABEN
Rechtsform:
Gesellschaftsvertrag vom:
Handelsregister:

GmbH
08.09.2006
Amtsgericht Aurich
HRB 200253
21.12.2006
kleine Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB

erstmals eingetragen am:
Größenklasse:

GEGENSTAND DES UNTERNEHMENS
Zweck der Gesellschaft ist die Zusammenarbeit bei der Durchführung von zusätzlichen mit EU-,
Bundes- oder Landesmitteln geförderten Berufsausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen. Die
Ausbildung bzw. Qualifizierung erfolgt in Einrichtungen des Gesellschafters in Kooperation mit
anerkannten Aus-bildungsbetrieben (Praktika).

BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE
Anteil
in €
25.000,00
25.000,00

Gesellschafter
Landkreis Aurich

Stammkapital

BESETZUNG DER ORGANE
I.

Gesellschafterversammlung
a) Landrat Harm-Uwe Weber
b) vom Kreistag in den Betriebsausschuss der Kreisvolkshochschule Aurich berufene
Kreistagsabgeordnete:
- Johann Bikker
- Theo Frerichs
- Anita Biller
- Erich Harms
- Johann Bontjer
- Friedhelm Jelken
- Hans-Gerd Meyerholz
- Hinrich Trauernicht
Seite 28

in %
100,00
100,00

Beteiligungsbericht 2016 – GDA gGmbH
- Hinrich Röben
- Wiard Siebels
II. Geschäftsführung

- Elsche Wilts

Manfred Wilts (stellv. Leiter u. Verwaltungsleiter)

BETEILIGUNGEN AN ANDEREN UNTERNEHMEN
- keine -

BILANZDATEN 2014 im Vergleich zu 2013
31.12.2014
IST
T€

31.12.2013
IST

%

T€

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Aktivseite
A. Anlagevermögen
I.

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

0

0,0

II.

Sachanlagen

0

0,0

0

1. Maschinen und maschinelle Anlagen

0

2. Betriebs- und Geschäftsausstattung

14

0,0

0

0,0

0

3,6

10

2,7

4

14

3,6

10

2,7

4

C. Umlaufvermögen
I.

Forderungen u. sonst. Vermögensgegenstände
1. Forderungen a. Lieferungen u. Leistungen

274

69,5

235

63,3

39

2. Forderungen gegen Gesellschafter

19

4,8

56

15,1

-37

3. sonstige Vermögensgegenstände

2

0,5

3

0,8

-1

III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Bilanzsumme

85

21,6

67

18,1

18

380
394

96,4
100,0

361
371

97,3
100,0

19
23

31.12.2014
IST
T€

31.12.2013
IST

%

T€

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Passivseite
A. Eigenkapital
I.

Gezeichnetes Kapital

25

6,3

25

6,0

0

II.

Gewinnrücklagen

11

2,8

11

2,6

0

II.

Gewinn/Verlust
Gewinn des Vorjahres

0

0,0

0

0,0

0

Jahresgewinn/Jahresverlust

1

0,3

0

0,0

1

37

9,4

36

8,6

1
-37

B. Rückstellungen
Rückstellungen f. Pensionen u. ähnl. Verpflichtungen
sonstige Rückstellungen

0

0,0

37

8,9

115

29,1

112

26,9

3

115

29,1

149

43,5

-34

Seite 29

Beteiligungsbericht 2016 – GDA gGmbH
31.12.2014
IST
T€

31.12.2013
IST

%

T€

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Passivseite
C. Verbindlichkeiten
1. Verb. aus Lieferungen und Leistungen
2. Verb. gegenüber Gesellschafter
3. sonstige Verbindlichkeiten

D. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

33

8,4

30

8,1

3

176

44,5

92

24,7

84

34

8,6

64

17,3

-30

243
0
394

61,5
0,0
99,7

186
0
371

50,1
0,0
100,0

57
0
24

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2014 im Vergleich zu 2013
2014
IST
T€
Umsatzerlöse
sonstige betriebliche Erträge

Gesamtleistung

2013
IST
%

T€

Veränderung
14 zu 13
%

T€

4.505

99,9

4.696

99,9

3

0,1

5

0,1

-191
-2

4.508

100,0

4.701

100,0

-193

-199

-4,4

-245

-5,2

46

-80

-1,8

-77

-1,6

-3

-3.977

-88,2

-4.029

-85,7

52

-4

-0,1

-4

-0,1

0

Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren
b) bezogene Leistungen
Personalaufwand
Abschreibungen

-248

-5,5

-346

-7,4

98

sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

0

0,0

0

0,0

0

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

0

0,0

0

0,0

0

Ergebnis d. gewöhnl.
Geschäftstätigkeit

0

0,0

0

0,0

0

sonstige Steuern

0

0,0

0

0,0

0

Jahresgewinn

0

0,0

0

0,0

0

sonstige betriebliche Aufwendungen

GRUNDZÜGE DES GESCHÄFTSVERLAUFS / LAGE DES UNTERNEHMENS 2014
Die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft zur Durchführung zusätzlicher Ausbildungs- und
Arbeitsmaßnahmen Aurich (GDA) wird maßgeblich durch die enge Verzahnung mit der KVHS Aurich
beeinflusst.
Die Umsatzerlöse haben sich von 4.695.650,36 € um 190.613,00 € auf 4.505.037,36 € verringert.
Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen Auftragseinbrüche in den Bereichen Erstausbildung BAE
und in Qualifizierungsmaßnahmen in der Betriebsstätte Cuxhaven.
Die Zahl der Mitarbeiter/innen blieb mit 137 gegenüber dem Vorjahr (141) annähernd konstant
(davon 111 Teilzeitbeschäftigte, davon u. a. 78 Integrationshelfer/innen). Die Personalaufwendungen
sanken gegenüber dem Vorjahr geringfügig um ca. 52.000 € und betragen nunmehr 3.976.594,92 €.

Seite 30

Beteiligungsbericht 2016 – GDA gGmbH
Die Kosten für Materialaufwendungen reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr um ca. 43.000 €, die
Aufwendungen für sonstige betriebliche Aufwendungen um ca. 98.000 €. Hierbei handelt es sich um
gesunkene Gebäude- und Gerätemieten und geringere anteilige Verwaltungskosten für die
Durchführung von Maßnahmen/Projekten.
Insgesamt konnte somit der mit den Auftragseinbrüchen verbundene Erlösrückgang durch
Kostenreduzierungen kompensiert werden.
Das Wirtschaftsjahr 2014 schloss mit einem Jahresverlust von 388,64 € ab, welcher auf neue
Rechnung vorgetragen wird.
Die sich bereits in den Vorjahren abzeichnende Entwicklung reduzierter Auftragsmaßnahmen setzte
sich in abgeschwächter Form 2014 fort.
Die weiterhin negative Preisentwicklung im Drittmittelbereich sowie die Schließung der
Betriebsstätte Cuxhaven und des sozialen Kaufhauses zum 31.03.2014 wirkten sich 2014 auf das
Gesamtergebnis sowohl erlös- als auch kostenmindernd aus.

VORLIEGEN DER VORAUSSETZUNGEN DES § 136 ABS. 1 NKomVG /
ERFÜLLUNG DES ÖFFENTLICHEN ZWECKS
Die Errichtung der GDA gGmbH wurde gemäß § 152 Abs. 1 Nr. 1 NKomVG dem Niedersächsischen
Ministerium für Inneres und Sport, als Aufsichtsbehörde des Landkreises Aurich, angezeigt. Im
Rahmen dieser Anzeige wurde ausführlich dargelegt, dass die Voraussetzungen des § 136 Abs. 1
NKomVG erfüllt sind. Das Ministerium hat mit Schreiben vom 04.08.2006 mitgeteilt, dass aus dortiger
Sicht keine rechtliche Bedenken gegen die Unternehmensgründung bestehen.

GEGENWÄRTIGE ENTWICKLUNG / AUSBLICK
Es ist damit zu rechnen, dass sich die Auftragslage durch weitere Mittelkürzungen im SGB II/IIIBereich nicht durchgreifend verbessern wird. Die u. a. mit den Schließungen der Betriebsstätte
Cuxhaven und des Sozialen Kaufhauses verbundenen Kostenreduzierungen werden sich erst im
Wirtschaftsjahr 2015 in vollem Umfang ausgewirkt haben. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die
Einsparungen bei den Personalaufwendungen zum Teil durch die Tariferhöhung 2015 (Mehrkosten
ca. 90.000 €) wieder kompensiert werden.
Für die nächsten Wirtschaftsjahre wird eine kontinuierliche Weiterentwicklung der GDA gGmbH
angestrebt, wobei ein ausgewogenes Verhältnis der Ertrags- und Aufwandsituation im Vordergrund
steht. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass durch intensive Akquise von Maßnahmen und neuen Betätigungsfeldern betriebswirtschaftlich Kompensationen angestrebt werden, die unter Berücksichtigung eventuell weiterer Mittelkürzungen bei unseren Auftraggebern und Beendigung von Maßnahmen von besonderer Wichtigkeit sind.
Weiterhin sind gemeinsame Anstrengungen mit der KVHS Aurich erforderlich, um alternative
Fördermöglichkeiten bzw. Einnahmequellen zu erschließen.
Der Umstrukturierungsprozess der Volkshochschulen ist noch nicht abgeschlossen und könnte
prägende Auswirkungen auch auf die GDA gGmbH haben. Fest steht, dass die Geschäftsleitung und

Seite 31

Beteiligungsbericht 2016 – GDA gGmbH
eine fraktionsübergreifende Mehrheit für die analoge Anwendung des Tarifes für den öffentlichen
Dienst (TVöD) nach dem Auricher Modell auch weiterhin einstehen.

AUSWIRKUNGEN AUF DEN LANDKREISHAUSHALT
Ein Zuschuss wird vom Landkreis Aurich für die GDA gGmbH nicht gezahlt.

Seite 32

Beteiligungsbericht 2016 – Musikschule Landkreis Aurich gGmbH

Musikschule Landkreis Aurich gemeinnützige GmbH
An der Stiftsmühle 10
26603 Aurich
Tel.: 04941- 959706
Fax: 04941- 959707
E-Mail: musikschule@landkreis-aurich.de

ALLGEMEINE ANGABEN
Rechtsform:
Gesellschaftsvertrag vom:
Handelsregister:

GmbH
19.12.2005
Amtsgericht Aurich
HRB 200007
22.02.2006
kleine Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB

erstmals eingetragen am:
Größenklasse:

GEGENSTAND DES UNTERNEHMENS
Gegenstand der Gesellschaft ist die musikalische Bildung als kultureller Bestandteil des
gesellschaftlichen Lebens. Sie ist eine Bildungseinrichtung in der außerschulischen Musikerziehung.
Als Angebotsschule führt sie Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum Singen und Musizieren und
leistet einen Beitrag zur sozialen Erziehung. Sie pflegt Sing- und Musikformen aus allen Gebieten der
Musik und arbeitet eng mit anderen musikalischen und kulturellen Gruppen zusammen. Die Gesellschaft betreibt entsprechende Schulungseinrichtungen und führt unter anderem Konzertveranstaltungen durch.

BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE
Anteil
in €
25.000,00
25.000,00

Gesellschafter
Landkreis Aurich

Stammkapital

BESETZUNG DER ORGANE
I.

Gesellschafterversammlung
- Landrat Harm-Uwe Weber

II. Beirat
a) Landrat Harm-Uwe Weber
b) 9 Kreistagsabgeordnete:
- Sven Behrens
- Franz Constant

- Anneliese Saathoff
- Hans Terfehr
Seite 33

in %
100,00
100,00

Beteiligungsbericht 2016 – Musikschule Landkreis Aurich gGmbH
- Theo Frerichs
- Antje Harms
- Hans-Gerd Meyerholz

- Otto Thiele
- Hinrich Trauernicht

III. Geschäftsführung
Rahel Bach-Tischer

BETEILIGUNGEN AN ANDEREN UNTERNEHMEN
- keine -

BILANZDATEN 2014 im Vergleich zu 2013
31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Aktivseite
A. Anlagevermögen
I.

Sachanlagen
Betriebs- u. Geschäftsausstattung

38

10,7

47

14,9

-9

38

10,7

47

14,9

-9

12

3,4

9

2,9

3

2. Forderungen gegen Gesellschafter

275

77,5

220

69,8

55

3. sonstige Vermögensgegenstände

10

2,8

10

3,2

0

Guthaben bei Kreditinstituten

17

4,8

29

9,2

-12

314
3
355

88,5
0,8
100,0

268
0
315

85,1
0,0
100,0

46
3
40

B. Umlaufvermögen
I.

Forderungen u. sonst. Vermögensgegenstände
1. Forderungen a. Lieferungen u. Leistungen

II.

C. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Passivseite
A. Eigenkapital
I.

Gezeichnetes Kapital

II.

Gewinnvortrag

25

7,1

25

7,9

0

216

61,0

106

33,7

110

51

14,4

110

34,9

-59

292

82,5

241

76,5

51

7

2,0

10

3,2

-3

III. Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss

B. Rückstellungen
sonstige Rückstellungen

C. Verbindlichkeiten
1. Verb. aus Lieferungen und Leistungen
2. Verb. gegenüber Gesellschafter
3. sonstige Verbindlichkeiten

Bilanzsumme

5

1,4

3

1,0

2

38

10,7

50

15,9

50

12

3,4

11

3,5

1

55
355

15,5
100,0

64
315

20,3
100,0

-9
40

Seite 34

Beteiligungsbericht 2016 – Musikschule Landkreis Aurich gGmbH

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2014 im Vergleich zu 2013
2014
IST
T€

2013
IST
%

T€

Veränderung
14 zu 13
%

T€

Umsatzerlöse

679

47,3

685

47,6

sonstige betriebliche Erträge

757

52,7

755

52,4

2

Gesamtleistung

1.436

100,0

1.440

100,0

-4

Personalaufwand

-1.037

-72,2

-984

-68,3

-53

-12

-0,8

-13

-0,9

1

-336

-23,4

-333

-23,1

-3

sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

0

0,0

0

0,0

0

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

0

0,0

0

0,0

0

51

3,6

110

7,7

-59

51

3,6

110

7,7

-59

Abschreibungen
sonstige betriebliche Aufwendungen

Ergebnis d. gewöhnl.
Geschäftstätigkeit
Jahresüberschuss

-6

GRUNDZÜGE DES GESCHÄFTSVERLAUFS / LAGE DES UNTERNEHMENS 2013
Die Musikschule Landkreis Aurich gemeinnützige GmbH ist eine Bildungseinrichtung in der außerschulischen Musikerziehung. Sie ist eine Angebotsschule und hat als Einzugsgebiet den Landkreis
Aurich.
Die Musikschule verfügt über Musikschulgebäude in Aurich und Norden. Eigentümer der Immobilien
ist der Landkreis Aurich. Für die Nutzung der Gebäude ist im Wirtschaftsplan eine Miete in Höhe von
jährlich 122 TEUR veranschlagt. Der Landkreis Aurich als alleiniger Gesellschafter unterstützt die
Musikschule mit einem jährlichen Zuschuss i. H. v. 692 TEUR (570 TEUR zzgl. Miete).
Im musikalischen Bereich war das Jahr 2014 sehr ereignisreich:
In Zusammenarbeit mit der KGS Großefehn und dem Amt für Kinder, Jugend und Familie des
Landkreises Aurich ist das Projekt „Hiphop Hörspiel“ erfolgreich gestartet. Im Rahmen des vom
Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts „Kultur macht stark – Bündnisse
für Bildung“ bieten zwei Lehrkräfte der Musikschule Jugendlichen einer Wohngruppe und deren
Altersgenossen ein Bandprojekt zur Erarbeitung eines Hörspiels an. Es werden verschiedene Instrumente ausprobiert, eigene Texte geschrieben, musikalische Grundfertigkeiten in Bezug auf
Rhythmus, Melodik und Harmonie erworben, um daraus schließlich Songs und ein komplettes
Hörspiel entstehen zu lassen. Neben den musikalischen Erfahrungen und dem Anbieten eines Hobbys
stehen hier gemeinsame Erfahrungen Jugendlicher aus unterschiedlichen Lebenswelten im Vordergrund.
Neben kleineren, regelmäßig stattfindenden Konzerten wie den Schülerforen, Vorbereitungskonzerte für „Jugend musiziert“, Klassenkonzerten, Advents- und Weihnachtskonzerten, dem
Tag der offenen Tür und dem Sommerfest sowie der Mitwirkung bei der Vergabe von
Ehrenamtskarten standen auch einige größere Aktionen auf dem Programm, u. a. das Frühlingskonzert mit dem kleinen Streichorchester und etlichen Ensembles, das Jubiläumskonzert zum 20jährigen Bestehen der Latinband, das Lehrerkonzert in Norden, das Konzert „Große Besetzung“ mit
dem Chor Da Capo und der Big Band Freesenbrass sowie der traditionelle Jazz-Frühschoppen am
zweiten Weihnachtstag in Norden.

Seite 35

Beteiligungsbericht 2016 – Musikschule Landkreis Aurich gGmbH
Daneben war es besonders erfreulich, bei den Auricher „Kulturhäppchen“ und beim MitmachSommertag dabei zu sein. Einige Musikschüler hatten auch die Möglichkeit, beim Orchesterpart des
Musicals „Ngoma-Bär“ mitzuwirken.
Der Landesmusikrat hat 2014 in etlichen niedersächsischen Städten große Aktionen zum Thema
Hausmusik durchgeführt, so auch in der Auricher Fußgängerzone. Die Musikschule konnte sich hier
gut präsentieren.
Der Wettbewerb „Jugend musiziert“ wurde auch 2014 unter Federführung der Auricher Musikschule
durchgeführt. 16 Schülerinnen und Schüler der Musikschule nahmen erfolgreich teil.
Für die Auricher Musikschule war auch die Sanierung des Steinway-Flügels ein wichtiges Ereignis, das
sich nur durch die große Spendenbereitschaft etlicher Firmen, privaten Gönnern und des Lions-Clubs
verwirklichen ließ. Das Dankkonzert für die Sponsoren im September zeigte ein hohes Niveau unserer
Schüler.
Die finanzielle Lage der Musikschule im Geschäftsjahr 2014 stellt sich wie folgt dar:
Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt mit einem Jahresüberschuss von rd. 51 TEUR ab.
Insgesamt konnten Erträge in Höhe von rd. 1,436 Mio. EUR erzielt werden (Umsatzerlöse rd. 679
TEUR und sonstige betriebliche Erträge rd. 757 TEUR). Positiv hat sich die nahezu 100 %-ige
Auslastung der festangestellten Lehrkräfte auf die Ertragslage ausgewirkt sowie die vertraglich
vereinbarte Zuschusszahlung seitens des Landkreises Aurich.
Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug am 31.12.2014 rd. 292 TEUR. Bei einer Bilanzsumme von rd.
355 TEUR beträgt die Eigenkapitalquote 82,4 %. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 10,7 %.
Die Investitionen des Geschäftsjahres 2014 beliefen sich auf rd. 3.000 EUR und wurden für die
Anschaffung von Instrumenten getätigt. Die Abschreibungen betrugen rd. 12 TEUR.
Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war 2014 jederzeit gegeben.
Die Schülerzahlen blieben gegenüber dem Vorjahr konstant. Durchschnittlich wurden im
Geschäftsjahr 2014 1.450 Schülerinnen und Schüler in den Musikschulgebäuden Aurich und Norden,
in Schulen und in Kindergärten unterrichtet. Insgesamt wurden von 23 fest angestellten Lehr- und 18
Honorarkräfte 588,5 Unterrichtsstunden pro Woche erteilt. Davon entfielen 436,5 Wochenstunden
auf fest angestellte Lehrkräfte und 152 Wochenstunden auf Honorarkräfte.
Die Honorar- und Personalaufwendungen einschließlich der Sozialleistungen betrugen im Wirtschaftsjahr 2014 rd. 1,037 Mio. Euro. Der Mehraufwand von rd. 53 TEUR gegenüber dem Vorjahr ist
auf Grund der allgemeinen tariflichen Steigerung und der Vereinbarung, den freiwilligen Gehaltsverzicht ab 2012 um jährlich 1% zu verringern, entstanden.
Nach wie vor ist es schwierig, geeignete Lehrkräfte für den Bereich der elementaren Musikpädagogik,
besonders für die Kindergärten, zu finden. Daher existiert hier eine unvermindert lange Warteliste
von acht Kindergärten und einigen Grundschulen.
Das Ziel der Musikschule, Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum Singen und Musizieren zu führen,
soll auch in den nächsten Geschäftsjahren unter Beibehaltung der bisherigen Qualitätsstandards erreicht werden.

Seite 36

Beteiligungsbericht 2016 – Musikschule Landkreis Aurich gGmbH
Risiken für die weiterhin erfolgreiche wirtschaftliche Arbeit der Musikschule bestehen insbesondere
in den steigenden Personalkosten aufgrund tariflicher Veränderungen, in der Anzahl der Schülerinnen und Schüler und der in diesem Zusammenhang stehenden Anzahl der zu unterrichteten Jahreswochenstunden, die sich auf die Unterrichtsentgelte und u. a. auch auf die Zuschüsse des Landesverbandes niedersächsischer Musikschulen e. V. auswirken.
Die Verlässlichkeit hinsichtlich der strukturellen Ausrichtung der Musikschule, insbesondere der
derzeitigen Angebotsstruktur und dem dafür erforderlichen Personalbestand in den nächsten beiden
Geschäftsjahren, bietet der vom Kreistag des Landkreises bis Ende 2016 beschlossene jährliche
Zuschuss in Höhe von 570.000 EUR (ohne Miete).

VORLIEGEN DER VORAUSSETZUNGEN DES § 136 ABS. 1 NKomVG/
ERFÜLLUNG DES ÖFFENTLICHEN ZWECKS
Die Errichtung der Musikschule Landkreis Aurich gemeinnützige GmbH wurde gemäß § 152 Abs. 1 Nr.
1 NKomVG dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport, als Aufsichtsbehörde des
Landkreises Aurich, mit Schreiben vom 14.11.2005 angezeigt. Im Rahmen dieser Anzeige wurde
ausführlich dargelegt, dass die Voraussetzungen des § 136 Abs. 1 NKomVG erfüllt sind.
Die Musikschule Landkreis Aurich gGmbH hat im Rahmen des kommunalen Kulturauftrags Aufgaben
der außerschulischen Musikausbildung übernommen, stellt damit zum Musikunterricht der
allgemeinbildenden Schulen eine wichtige Ergänzung dar und trägt somit zu einer umfassenden
musisch-kulturellen Bildung bei. Die Angebotsstruktur reicht von der musikalischen Früherziehung bis
zum Instrumental- und Vokalunterricht und soll kontinuierlich den Kundenwünschen angepasst
werden.

GEGENWÄRTIGE ENTWICKLUNG / AUSBLICK
Nachdem der Kreistag im Dezember 2012 die Zuschusszahlung für die Musikschule bis Ende 2016
beschlossen hat, kann die derzeitige Angebotsstruktur mit dem dafür erforderlichen Personalbestand
aufrecht erhalten werden. Bei konstant guter Auslastung der fest angestellten Lehrkräfte und
Kontinuität der Schülerzahlen werden bei der derzeitigen Entgeltstruktur auch in den nächsten
Jahren positive Jahresergebnisse erwartet.

AUSWIRKUNGEN AUF DEN LANDKREISHAUSHALT
Bis einschließlich 2016 zahlt der Landkreis an die Musikschule jährlich einen Zuschuss in Höhe von
570.000 € (ohne Miete). Im Haushalt 2016 sind zusätzlich 70.000 € veranschlagt, die aufgrund der
späten Beschlussfassung des Kreistages über die Höhe des Zuschusses für 2012 nicht mehr gezahlt
werden konnten.

Seite 37

Beteiligungsbericht 2016 – MKW GmbH & Co. KG

MKW – Materialkreislauf- und Kompostwirtschaft
GmbH & Co. KG
Hoheberger Weg 36
26603 Aurich
Tel.:
04941/16-7000
Fax:
04941/16-7099
E-Mail:
hans-hermann.doernath@landkreis-aurich.de

ALLGEMEINE ANGABEN
Rechtsform:
Gesellschaftsvertrag vom:
Handelsregister:

Kommanditgesellschaft
28.12.1982, zuletzt geändert am 24.06.2009
Amtsgericht Aurich
HR-A 1611
09.03.1983
kleine Personenhandelsgesellschaft i.S.d. § 267

erstmals eingetragen am:
Größenklasse:
HGB

GEGENSTAND DES UNTERNEHMENS
Gegenstand des Unternehmens ist die Wahrnehmung von Aufgaben der Abfallentsorgung im Gebiet
des Landkreises Aurich, die der Landkreis Aurich dem Unternehmen überträgt oder übertragen hat,
insbesondere die Errichtung und das Betreiben von Abfallbehandlungsanlagen, Umladestationen und
Wertstoffhöfen.
Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an gleichen oder ähnlichen Unternehmen zu beteiligen sowie
Zweigniederlassungen zu errichten und sämtliche Geschäfte vorzunehmen, die den Gesellschaftszweck zu fördern geeignet sind.

BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE
Anteil
in €
25.000.000,00
25.000.000,00

Gesellschafter
Landkreis Aurich

Stammkapital

in %
100,00
100,00

Mit Eintragung ins Handelsregister HR-A 1611 vom 13.07.2009 wurde das Kommanditkapital der
Gesellschaft um 564.594,06 € auf 25.000.000,00 € herabgesetzt.

Seite 38

Beteiligungsbericht 2016 – MKW GmbH & Co. KG

BESETZUNG DER ORGANE
I.

Gesellschafterversammlung
Vertreter des Landkreises Aurich:
a) Landrat Harm-Uwe Weber
b) Vorsitzender der Gesellschaftsversammlung:
Harm-Uwe Weber
c) Mitglieder des Betriebsausschusses:
- Gila Altmann
- Jochen Beekhuis
- Hinrich Busker
- Franz Constant
- Dieter Dirksen
- Sigrid Griesel
- Hermann Ihnen
- Beate Jeromin-Oldewurtel

- Johannes Kleen
- Gerhard Rinderhagen
- Helmut Roß
- Erwin Sell
- Otto Thiele
- Hinrich Tjaden
- Hayo Wolters

II. Geschäftsführung
Die Vertretung der Gesellschaft obliegt der MKW – Materialkreislauf- und Kompostwirtschaft
Verwaltungs-GmbH als Komplementärin. Diese wiederum handelt durch ihre satzungsgemäß bestellten, im Handelsregister eingetragenen Organe. Die Geschäftsführung obliegt:
- Hans-Hermann Dörnath (Geschäftsführer)
- Edo Baumann (Prokurist)
- Christina Joost (Prokuristin)

BETEILIGUNGEN AN ANDEREN UNTERNEHMEN
- keine -

Seite 39

Beteiligungsbericht 2016 – MKW GmbH & Co. KG

BILANZDATEN 2014 im Vergleich zu 2013
31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Aktivseite
A. Anlagevermögen
I.

Immaterielle Vermögensgegenstände

II.

Sachanlagen

sonstige immaterielle Vermögensgegenstände

5

0,0

1

0,0

4

21.381

52,4

21.373

64,0

8

2. technische Anlagen und Maschinen

6.100

14,9

6.847

20,5

-747

3. andere Anlagen, BGA

2.276

5,6

2.259

6,8

17

501

1,2

692

2,1

-191

30.263

74,1

31.172

93,4

-909

-17

1. Grundstücke und Bauten

4. Anlagen im Bau

B. Umlaufvermögen
I.

Vorräte
1. Roh- ,Hilfs -u .Betriebsstoffe
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen

23

0,1

40

0,1

1.386

3,4

135

0,4

18

0,0

25

0,1

-7
145

3. fertige Erzeugnisse und Waren
II.

Forderungen u. sonst. Vermögensgegenstände
1. Forderungen a. Lieferungen u. Leistungen
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

530

1,3

385

1,2

8.047

19,7

1.474

4,4

3. sonstige Vermögensgegenstände

40

0,1

134

0,4

-94

513

1,3

9

0,0

504

10.557
0
40.820

25,9
0,0
100,0

2.202
0
33.374

6,6
0,0
100,0

8.355
0
7.446

III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

C. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Passivseite
A. Eigenkapital
I.

Kapitalanteil des Kommanditisten

B. Sonderposten f. Investitionszuschüsse
C. Rückstellungen
D. Verbindlichkeiten
1. Verb. gegenüber Kreditinstituten

25.000

61,2

25.000

74,9

0

25.000
229
630

61,2
0,6
1,5

25.000
246
392

74,9
0,7
1,2

0
-17
132

13.875

34,0

7.004

21,0

6.871

815

2,0

581

1,7

234

58

0,1

59

0,2

-1

213

0,6

92

0,3

121

14.961
0
40.820

36,7
0,0
100,0

7.736
0
33.374

23,2
0,0
100,0

7.225
0
7.446

2. Verb. aus Lieferungen u. Leistungen
3. Verb. gegenüber verbundenen Unternehmen
4. sonstige Verbindlichkeiten

E. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Seite 40

Beteiligungsbericht 2016 – MKW GmbH & Co. KG

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2014 im Vergleich zu 2013
2014
IST
T€

2013
IST
%

T€

Veränderung
14 zu 13
%

T€

3.849

98,6

4.594

95,7

-745

-112

-2,9

135

2,8

135

166

4,3

72

1,5

94

Gesamtleistung

3.903

100,0

4.801

100,0

-898

Materialaufwand

-2.453

-62,8

-3.542

-73,8

1.089

Personalaufwand

-2.983

-76,4

-2.577

-53,7

-406

Abschreibungen

-3.139

-80,4

-2.979

-62,0

-160

sonstige betriebliche Aufwendungen

-2.824

-72,4

-2.380

-49,6

-444

0

0,0

0

0,0

0

-222

-5,7

-183

-3,8

-39

-7.718

-197,7

-6.860

-142,9

-858

-40

-1,0

-37

-0,8

-3

-7.758

-198,7

-6.897

-143,7

-861

7.758
0

-198,7
0,0

6.897
0

143,7
0,0

861
0

Umsatzerlöse
Erhöhung des Bestandes an unfertigen u. fertigen
Erzeugnissen
sonstige betriebliche Erträge

sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Ergebnis d. gewöhnl.
Geschäftstätigkeit
sonstige Steuern

Jahresfehlbetrag
Verlustausgleich durch d. LK Aurich
(ohne Umsatzsteuer)

Bilanzgewinn

GRUNDZÜGE DES GESCHÄFTSVERLAUFS / LAGE DES UNTERNEHMENS 2014
Die MKW GmbH & Co. KG nimmt zu großen Teilen durch den Landkreis Aurich übertragene Aufgaben
der Abfallwirtschaft in den Bereichen der Annahme, Erfassung, Sortierung und Behandlung von
Abfällen wahr und trägt dadurch dazu bei, die Entsorgungssicherheit im Landkreis Aurich zu gewährleisten.
Hierzu betreibt die Gesellschaft in Großefehn ein Entsorgungszentrum mit einem Bioabfallkompostwerk mit einer Vergärungsanlage, eine Mechanisch-Biologische Abfallbehandlungsanlage
(MBA) für Restabfälle, eine Annahmestelle für Selbstanlieferer (Wertstoffhof), eine stationäre
Sonderabfallannahmestelle sowie zwei Lagerhallen für Biomasse, Altholz, Baustellenabfall und
Elektroaltgeräte. In Hage sowie auf den Inseln Baltrum, Juist und Norderney werden jeweils eine
Umladestation und ein Wertstoffhof betrieben.
Der Betrieb der Anlagen erfolgt genehmigungskonform zu wirtschaftlich vertretbaren Kosten.
Das Kompostwerk Großefehn konnte im Geschäftsjahr den Anlagendurchsatz gegenüber dem
Vorjahr von 58.321 Mg nochmals geringfügig auf 58.812 Mg steigern. Damit wurde die
Kapazitätsauslastung der Anlage zu 98 % erreicht. Aus den im Kompostwerk verarbeiteten Bio- und
Grünabfällen wurden 13.701 Mg gütegesicherter Kompost und 5.403 Mg Flüssigdünger hergestellt,
der jeweils einer stofflichen Verwertung in der Landwirtschaft, im Garten- und Landschaftsbau sowie
zur Veredelung von Blumenerden zugeführt wurde. In der Vergärungsanlage wurden 1,557 Mio.
Normkubikmeter Biogas erzeugt, das zu großen Teilen zur Stromerzeugung und teilweise für den
Betrieb der thermischen Abluftreinigungsanlage der MBA eingesetzt wurde.

Seite 41

Beteiligungsbericht 2016 – MKW GmbH & Co. KG
Bei der MBA wurde die genehmigte Anlagenkapazität von 47.600 to mit 62.337 Mg um rd. 31,00 %
deutlich übertroffen. Da die Leistungsfähigkeit der MBA Großefehn höher ist als die genehmigte
Anlagenkapazität, verbesserte der höhere Durchsatz die Wirtschaftlichkeit der Anlage.
Insgesamt konnten im Geschäftsjahr 2014 Umsatzerlöse von rd. 3,849 Mio. EUR erzielt werden. Die
Investitionen des Geschäftsjahres beliefen sich auf 2,287 Mio. EUR. Die wesentlichen Investitionen
wurden getätigt für die
•
•
•
•

Beschaffung von technischen Anlagen und Maschinen
Beschaffung von Fahrzeugen,
Kauf von Grundstücken
Planung und Bau einer Kompostverladehalle

Die Abschreibung im Geschäftsjahr 2014 betrugen insgesamt 3,139 Mio. EUR. Das Kapital der Gesellschaft betrug unter Berücksichtigung der Verlustvorträge und des durch die Abfallwirtschaft
vorzunehmenden Verlustausgleiches 2014 am 31.12.2014 rd. 25,0 Mio. EUR.

VORLIEGEN DER VORAUSSETZUNGEN DES § 136 ABS. 1 NKomVG/
ERFÜLLUNG DES ÖFFENTLICHEN ZWECKS
Die MKW GmbH & Co. KG nimmt mit der Übertragung von Abfallentsorgungsaufgaben durch den
Landkreis Aurich als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger des Landkreises Aurich Aufgaben im
Rahmen der Daseinsvorsorge wahr. Die der Gesellschaft übertragenen Aufgaben stehen nach Art und
Umfang in einem angemessenen Verhältnis zu der Leistungsfähigkeit des Landkreises und zum
voraussichtlichen Bedarf. Eine Übertragung der Aufgaben auf einen anderen würde wirtschaftliche
Nachteile bedeuten. Die MKW Verwaltungs-GmbH, als haftende Komplementärin der MKW GmbH &
Co. KG, reduziert mit ihrer geringen Kapitaldecke das Haftungsrisiko der MKW GmbH & Co. KG.

GEGENWÄRTIGE ENTWICKLUNG / AUSBLICK
Durch Vertragsbindungen ist die weitestgehende Auslastung des Kompostwerks und der MBA für die
nächsten Jahre sichergestellt. Hierdurch sind Risiken für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft
nicht zu erkennen.

AUSWIRKUNGEN AUF DEN LANDKREISHAUSHALT
Nach § 11 Abs. 2 des Gesellschaftsvertrages hat der Landkreis Aurich den im Jahresabschluss ausgewiesenen Verlust zumindest soweit auszugleichen, dass derjenige Teil des Verlustes (Jahresfehlbetrag laut Jahresabschluss) abgedeckt wird, der durch einen Überhang der ausgabewirksamen
Aufwendungen über die einnahmewirksamen Erträge innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung
des Verlustjahres (= liquiditätsmäßiger Fehlbetrag) verursacht worden ist. Nach oben hin ist die
Ausgleichsverpflichtung auf den im Jahresabschluss ausgewiesenen Verlust (= Jahresfehlbetrag)
begrenzt.
Der Verlustausgleich erfolgt durch die in Form eines Eigenbetriebes geführte „Abfallwirtschaft“ im
Rahmen des dortigen Gebührenhaushalts.

Seite 42

Beteiligungsbericht 2016 – MKW Verwaltungs-GmbH

MKW – Materialkreislauf- und Kompostwirtschaft
Verwaltungs-GmbH
Hoheberger Weg 36
26603 Aurich
Tel.:
04941/16-7000
Fax:
04941/16-7099
E-Mail:
hans-hermann.doernath@landkreis-aurich.de

ALLGEMEINE ANGABEN
Rechtsform:
Gesellschaftsvertrag vom:

GmbH
29.12.1982, neugefasst am 05.12.2002 mit letzter
Änderung vom 24.06.2009
Amtsgericht Aurich
HRB 378
28.02.1983
kleine Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB

Handelsregister:
erstmals eingetragen am:
Größenklasse:

GEGENSTAND DES UNTERNEHMENS
Gegenstand des Unternehmens ist die Wahrnehmung von Aufgaben der Abfallentsorgung im Gebiet
des Landkreises Aurich, die der Landkreis Aurich dem Unternehmen überträgt oder übertragen hat,
insbesondere die Errichtung und das Betreiben von Abfallbehandlungsanlagen, Umladestationen und
Wertstoffhöfen.
Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an gleichen oder ähnlichen Unternehmen zu beteiligen sowie
Zweigniederlassungen zu errichten und sämtliche Geschäfte vorzunehmen, die den Gesellschaftszweck zu fördern geeignet sind.
Die Gesellschaft ist Komplementär-GmbH der MKW – Materialkreislauf- und Kompostwirtschaft
GmbH & Co. KG.

BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE
Anteil
in €
25.564,59
25.564,59

Gesellschafter
Landkreis Aurich

Stammkapital

Seite 43

in %
100,00
100,00

Beteiligungsbericht 2016 – MKW Verwaltungs-GmbH

BESETZUNG DER ORGANE
I.

Gesellschafterversammlung
a) Vertreter des Landkreises Aurich:
Landrat Harm-Uwe Weber
b) Vorsitzender der Gesellschafterversammlung:
Landrat Harm-Uwe Weber
c) Mitglieder des Betriebsausschusses:
- Gila Altmann
- Jochen Beekhuis
- Hinrich Busker
- Franz Constant
- Dieter Dirksen
- Sigrid Griesel
- Hermann Ihnen
- Beate Jeromin-Oldewurtel

- Johannes Kleen
- Gerhard Rinderhagen
- Helmut Roß
- Erwin Sell
- Otto Thiele
- Hinrich Tjaden
- Hayo Wolters

II. Geschäftsführung:

- Hans-Hermann Dörnath

III. Prokuristen:

- Edo Baumann
- Christina Joost

BETEILIGUNGEN AN ANDEREN UNTERNEHMEN
Die Gesellschaft ist Komplementär-GmbH der MKW – Materialkreislauf- und Kompostwirtschaft
GmbH & Co. KG (ohne Kapitaleinlage).

BILANZDATEN 2014 im Vergleich zu 2013
31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

%

Veränderung
14 zu 13
T€

Aktivseite
A. Anlagevermögen
I.

Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht

26

42,6

26

41,9

0

B. Umlaufvermögen
I.

Forderungen u. sonstige Vermögensgegenstände
1. sonstige Vermögensgegenstände u. Forderungen

Bilanzsumme

Seite 44

35

57,4

36

58,1

-1

61

100,0

62

100,0

-1

Beteiligungsbericht 2016 – MKW Verwaltungs-GmbH
31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Passivseite
A. Eigenkapital
I.

Gezeichnetes Kapital

26

42,6

26

41,9

0

II.

Bilanzgewinn

33

54,1

34

54,9

-1

B. Rückstellungen
1. sonstige Rückstellungen

Bilanzsumme

2

3,3

2

3,2

0

61

100,0

62

100,0

-1

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2014 im Vergleich zu 2013
2014
IST
T€

2013
IST
%

T€

Veränderung
14 zu 13
%

T€

Umsatzerlöse

1

100,0

1

100,0

0

Gesamtleistung

1

100,0

1

100,0

0

sonstige betriebliche Aufwendungen

-3

-300,0

-3

-300,0

0

sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

1

100,0

1

100,0

0

-1

-100,0

-1

-100,0

0

0
-1

0,0
-100,0

0
-1

0,0
-100,0

0
0

Ergebnis d. gewöhnl.
Geschäftstätigkeit
Steuern vom Einkommen und Ertrag

Jahresergebnis

GRUNDZÜGE DES GESCHÄFTSVERLAUFS / LAGE DES UNTERNEHMENS 2014
Die Gesellschaft hat ihre wirtschaftliche Betätigung auf die Funktion als persönlich, mit ihrem Gesellschaftskapital, haftende Gesellschafterin (Komplementärin) in der Firma MKW – Materialkreislauf- und Kompostwirtschaft GmbH & Co. KG in Großefehn beschränkt.

VORLIEGEN DER VORAUSSETZUNGEN DES § 136 ABS. 1 NKomVG/
ERFÜLLUNG DES ÖFFENTLICHEN ZWECKS
Die MKW - Materialkreislauf- und Kompostwirtschaft Verwaltungs-GmbH fungiert ausschließlich als
Komplementärin der MKW – Materialkreislauf- und Kompostwirtschaft GmbH & Co. KG. Die MKW
GmbH & Co. KG nimmt mit der Übertragung von Abfallentsorgungsaufgaben durch den Landkreis
Aurich als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger des Landkreis Aurich Aufgaben im Rahmen der
Daseinsvorsorge wahr. Die der Gesellschaft übertragenen und von ihr wahrgenommenen Aufgaben
stehen nach Art und Umfang in einem angemessenen Verhältnis zu der Leistungsfähigkeit des
Landkreises und zum voraussichtlichen Bedarf. Eine Übertragung der Aufgaben auf einen anderen
würde wirtschaftliche Nachteile bedeuten. Die MKW Verwaltungs-GmbH, als haftende Komplementärin der MKW GmbH & Co. KG, reduziert mit ihrer geringen Kapitaldecke das Haftungsrisiko
der MKW GmbH & Co. KG.

Seite 45

Beteiligungsbericht 2016 – MKW Verwaltungs-GmbH

GEGENWÄRTIGE ENTWICKLUNG / AUSBLICK
Die MKW Verwaltungs-GmbH hat ihre wirtschaftliche Betätigung auf die Funktion als persönlich, mit
ihrem Gesellschaftskapital, haftende Gesellschaft (Komplementärin) in die MKW GmbH & Co. KG beschränkt. Nach den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages ist die MKW Verwaltungs-GmbH
kapitalmäßig an der Kommanditgesellschaft nicht beteiligt; sie hat ihre Mittel der Kommanditgesellschaft als Darlehen zur Verfügung gestellt.
Als Erträge stehen der Gesellschaft mithin nur die Haftungsvergütung für ihre Funktion als Komplementärin sowie Zinseinnahmen aus dem Darlehen zur Verfügung.

AUSWIRKUNGEN AUF DEN LANDKREISHAUSHALT
- keine -

Seite 46

Beteiligungsbericht 2016 – Rettungsdienst Landkreis Aurich gGmbH

Rettungsdienst Landkreis Aurich gGmbH
Egelser Straße 28
26605 Aurich
Tel.:
04941/ 93 93-0
Fax:
04941/ 93 93-20
E-Mail:
duevel@rettungsdienst-aurich.de
Internet: www.landkreis-aurich.de/rettungsdienst

ALLGEMEINE ANGABEN
Rechtsform:
Gesellschaftsvertrag vom:
Handelsregister:

gGmbH
21.12.2004, geändert am 02.07.2008
Amtsgericht Aurich
HRB 2002
15.08.2005
kleine Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 HGB

erstmals eingetragen am:
Größenklasse:

GEGENSTAND DES UNTERNEHMENS
Gegenstand der Gesellschaft ist die Durchführung von Aufgaben der Notfallrettung und des
qualifizierten Krankentransports.
Er wird verwirklicht durch die Vorhaltung von Rettungswachen, Rettungsmitteln und geeignetem
Personal.

BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE
Anteil
in €
100.000,00
100.000,00

Gesellschafter
Landkreis Aurich
Stammkapital

BESETZUNG DER ORGANE
I.

Gesellschafterversammlung
Vertreter des Landkreises Aurich:
- Landrat Harm-Uwe Weber

II. Geschäftsführung
- Dieter Düvel und Berthold Steinert

Seite 47

in %
100,00
100,00

Beteiligungsbericht 2016 – Rettungsdienst Landkreis Aurich gGmbH
III. Betriebsausschuss des Rettungsdienstes Landkreis Aurich
Vertreter des Landkreises Aurich:
- Angelika Albers
- Barbara Kleen
- Christel Lüppen

- Hinrich Röben
- Wilhelm Strömer
- Udo Weilage

IV. Betriebsleitung
- Dieter Düvel

BETEILIGUNGEN AN ANDEREN UNTERNEHMEN
- keine -

BILANZDATEN 2014 im Vergleich zu 2013
31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Aktivseite
A. Anlagevermögen
I.

Immaterielle Vermögensgegenstände

II.

Sachanlagen

Software

4

0,2

3

0,1

1

43

2,0

4

0,2

39

Fahrzeuge

633

30,1

750

33,7

-117

Betriebs- und Geschäftsausstattung

615

29,2

465

20,8

150

0

0,0

8

0,4

-8

1.295

61,5

1.230

55,2

65

Forderungen gegen Gesellschafter

159

7,5

184

8,2

-25

sonstige Vermögensgegenstände

11

0,5

35

1,6

-24

Grundstücke mit Betriebsbauten

Anlagen im Bau

B. Umlaufvermögen
I.

II.

Forderungen u. sonstige Vermögensgegenstände

Kassenbestand, Guthaben b. Kreditinstituten
Kassenbestand
Guthaben bei Kreditinstituten

C. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

0

0,0

0

0,0

0

640

30,5

782

35,0

-142

810
1
2.106

38,5
0,0
100,0

1.001
1
2.232

44,8
0,0
100,0

-191
0
-126

Seite 48

Beteiligungsbericht 2016 – Rettungsdienst Landkreis Aurich gGmbH
31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Passivseite
A. Eigenkapital
I.

Gezeichnetes Kapital

100

4,7

100

4,5

0

II.

Kapitalrücklage

466

22,1

466

20,9

0

868

41,2

868

38,9

0

0

0,0

0

0,0

0

1.434

68,1

1.434

64,3

0

296

14,0

277

12,4

19

Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen

165

7,9

87

3,9

78

Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter

192

9,1

419

18,8

-227

19

0,9

15

0,7

4

376
2.106

17,9
100,0

521
2.232

23,3
100,0

-145
-126

III. Gewinnrücklage
IV. Jahresüberschuss

B. Rückstellungen
sonstige Rückstellungen

C. Verbindlichkeiten

sonstige Verbindlichkeiten

Bilanzsumme

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2014 im Vergleich zu 2013
2014
IST
T€
Umsatzerlöse

2013
IST
%

5.753

T€
98,8

Veränderung
14 zu 13
%

5.048

T€

97,9

705

70

1,2

108

2,1

-38

Gesamtleistung

5.823

100,0

5.156

100,0

667

Materialaufwand

-1.428

-24,5

-1.459

-28,3

31

Personalaufwand

-3.382

-58,1

-2.916

-56,6

-466

Abschreibungen

-552

-9,5

-409

-7,9

-143

sonstige betriebliche Aufwendungen

-461

-7,9

-374

-7,3

-87

sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

0

0,0

2

0,0

-2

sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen

0

0,0

0

0,0

0

0

0,0

0

0,0

0

0

0,0

0

0,0

0

sonstige betriebliche Erträge

Ergebnis d. gewöhnl.
Geschäftstätigkeit
Jahresergebnis

GRUNDZÜGE DES GESCHÄFTSVERLAUFS / LAGE DES UNTERNEHMENS 2014
Die Gesellschaft hat gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages die Aufgabe, die Durchführung der Notfallrettung und des qualifizierten Krankentransports sicherzustellen. Grundlagen bilden die gesetzlichen
Bestimmungen des Niedersächsischen Rettungsdienstgesetzes sowie der vom Kreistag beschlossene
Bedarfsplan. Diesen Aufgaben ist die Gesellschaft 2013 jederzeit nachgekommen.
Insgesamt wurden im Jahr 2014 24.008 Einsätze (Vorjahr 23.308) mit einem Betriebskostenzuschuss
in Höhe von 5.753.125,66 € (Vorjahr 5.047.585,91 €) durchgeführt.

Seite 49

Beteiligungsbericht 2016 – Rettungsdienst Landkreis Aurich gGmbH
Das Jahresergebnis 2014 ist das Resultat der Ist-Kosten-Abrechnung mit dem Regiebetrieb und
schließt ausgeglichen mit 0,00 € ab. Die Liquiditätslage der Gesellschaft war zufriedenstellend.
Kassenkredite mussten 2014 nicht in Anspruch genommen werden.

VORLIEGEN DER VORAUSSETZUNGEN DES § 136 ABS. 1 NKomVG/
ERFÜLLUNG DES ÖFFENTLICHEN ZWECKS
Die Errichtung der Rettungsdienst Landkreis Aurich gGmbH wurde gemäß § 152 Abs. 1 NKomVG dem
Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport, als Aufsichtsbehörde des Landkreises Aurich,
angezeigt. Das Ministerium hat mit Schreiben vom 31.05.2005 mitgeteilt, dass grundsätzliche Bedenken gegen die Gründung der Gesellschaft aus dortiger Sicht nicht bestehen. Die Voraussetzungen
des § 136 Abs. 1 NKomVG waren also bei der Gründung erfüllt und sind nach wie vor gegeben.
Der Rettungsdienst ist nach § 1 Abs. 1 des Nds. Rettungsdienstgesetzes (NRettDG) eine öffentliche
Aufgabe. Träger des Rettungsdienstes ist nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 des NRettDG der Landkreis. Er stellt
sicher, dass der Rettungsdienst nach den Bestimmungen des NRettDG und dem vom Kreistag beschlossenen Bedarfsplan durchgeführt wird.

GEGENWÄRTIGE ENTWICKLUNG / AUSBLICK
Mit Wirkung zum 01.01.2015 hat die Rettungsdienst Landkreis Aurich gGmbH ihren Betrieb vom
Standort Pewsum aufgenommen und versorgt dort mit zwei Einsatzfahrzeugen das Gebiet der
Krummhörn und Hinte mit rettungsdienstlichen Leistungen.
Mit Wirkung zum 31.12.2015 wurde von der Gemeinde Baltrum der Beauftragungsvertrag fristgerecht gekündigt. Es ist zu prüfen, ob die rettungsdienstlichen Leistungen auf Baltrum künftig durch
die kreiseigene gGmbH erbracht werden, oder diese Leistungen im Rahmen eines europaweiten
Vergabeverfahrens ausgeschrieben werden.

AUSWIRKUNGEN AUF DEN LANDKREISHAUSHALT
Ein Zuschuss wird vom Landkreis Aurich für die Rettungsdienst Landkreis Aurich gGmbH nicht gezahlt. Ausschüttungen der Rettungsdienst Landkreis Aurich gGmbH an den Landkreis Aurich erfolgen
ebenfalls nicht.

Seite 50

Beteiligungsbericht 2016 – Pflege- und Betreuungszentren GmbH

Pflege- und Betreuungszentren GmbH Helenenstift und
Johann-Christian-Reil-Haus
Hauptstraße 23-25
26524 Hage
Tel.:
04931/9780-0
Fax:
04931/9780-999
E-Mail:
gf.devries@pbz-online.de

ALLGEMEINE ANGABEN
Rechtsform:
Gesellschaftsvertrag vom:
Handelsregister:

GmbH
23.08.2011
Amtsgericht Aurich
HRB 202045
27.10.2011
kleine Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB

Erstmals eingetragen am:
Größenklasse:

GEGENSTAND DES UNTERNEHMENS
Zweck der Gesellschaft ist die Altenhilfe sowie die selbstlose Unterstützung von Personen, die infolge
ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Der
Satzungszweck wird insbesondere durch den Betrieb eines Altenheims (Helenenstift) und eines
Pflegeheims (Johann-Christian-Reil-Haus) verwirklicht.

BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE
Anteil

Gesellschafter
in €
100.000,00
100.000,00

Landkreis Aurich

Stammkapital

BESETZUNG DER ORGANE
I. Gesellschafterversammlung
a) Landrat Harm-Uwe Weber
b) Mitglieder des Krankenhaus- und Heimausschusses
- Angelika Albers
- Hans-Gerd Meyerholz
- Johann Bontjer
- Hinrich Röben
- Antje Harms
- Wilhelm Strömer
- Barbara Kleen
- Udo Weilage
- Ingeborg Kleinert
- Blanka Seelgen (beratend)
II. Geschäftsführung
- Jann-Wolfgang de Vries und Heinrich de Vries
Seite 51

in %
100,00
100,00

Beteiligungsbericht 2016 – Pflege- und Betreuungszentren GmbH

BETEILIGUNGEN AN ANDEREN UNTERNEHMEN
- keine -

BILANZDATEN 2014 im Vergleich zu 2013
31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Aktivseite
A. Anlagevermögen
I.

Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software

II.

3

0,1

4

0,1

-1

1. Technische Anlagen

493

12,0

223

6,2

270

2. Einrichtungen u. Ausstattungen ohne Fahrzeuge

146

3,6

161

4,5

-15

642

15,7

388

10,8

254

36

0,9

38

1,1

-2

219

5,3

331

9,2

-112

Sachanlagen

B. Umlaufvermögen
I.

Vorräte

II.

Forderungen u. sonstige Vermögensgegenstände

1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
1. Forderungen aus Lieferungen u. Leistungen
2. Forderungen an Gesellschafter oder Träger der
Einrichtung

2.491

60,8

2.633

72,7

-142

3. sonstige Vermögensgegenstände

367

8,9

120

3,3

247

III. Wertpapiere des Umlaufvermögens

5

0,1

4

0,1

1

342

8,3

103

2,8

239

3.460
4.102

84,3
100,0

3.229
3.617

89,2
100,0

231
485

IV. Kassenbestand, Guthaben b. Kreditinstituten

Bilanzsumme

31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Passivseite
A. Eigenkapital
I.

Gezeichnetes Kapital

II.

Kapitalrücklage

100

2,4

100

2,8

0

1.913

46,6

1.913

52,9

0

III. Verlustvortrag

21

0,5

-8

-0,2

-173

-88

-2,1

29

0,8

-117

1.946
52

47,4
1,3

2.034
139

56,3
3,8

-88
-87

1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen

114

2,8

105

2,9

9

3. Erhaltene Anzahlungen

281

6,9

294

8,1

-13

1.622
87

39,5
2,1

949
96

26,2
2,7

673
-9

2.104
4.102

51,3
100,0

1.444
3.617

39,9
100,0

660
485

IV. Jahresfehlbetrag

B. Rückstellungen
C. Verbindlichkeiten

4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
oder dem Träger der Einrichtung
5. sonstige Verbindlichkeiten

Bilanzsumme

Seite 52

Beteiligungsbericht 2016 – Pflege- und Betreuungszentren GmbH

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2014 im Vergleich zu 2013
2014
IST
T€

2013
IST
%

T€

Veränderung
14 zu 13
%

T€

Erträge aus allgem. Pflegeleistungen gem. PflegeVG

5.563

66,9

5.681

66,9

-118

Erträge aus Unterkunft und Verpflegung

1.310

15,7

1.367

16,2

-57

1.019

12,2

1.045

12,3

-26

54

0,6

89

1,0

-35

379

4,6

308

3,6

71

Gesamtleistung

8.325

100,0

8.490

100,0

-165

Personalaufwand

-5.940

-71,4

-5.851

-68,9

-89

Materialaufwand

-1.466

-17,6

-1.586

-18,7

120

Erträge aus gesonderter Berechnung v. Inv.Kosten
gegenüber Pflegebedürftigen
Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten
sonstige betriebliche Erträge

0

0,0

-24

-0,3

24

Steuern, Abgaben, Versicherungen

-46

-0,6

-43

-0,5

-3

Sachaufwendungen für Hilfs- und Nebenbetriebe

-79

-0,9

-86

-1,0

7

-800

-9,6

-863

-10,2

63

Aufwendungen f. zentrale Dienstleistungen

Mieten

-6

-0,1

37

0,4

-43

Abschreibungen

-88

-1,1

-35

-0,4

-53

Aufwendungen f. Instandhaltung u. Instandsetzung

-31

-0,4

-18

-0,2

-13

-5

-0,1

-1

0,0

-4

-130

-1,6

-17

-0,2

-113

Zwischenergebnis

sonstige ordentliche Aufwendungen

Zwischenergebnis

36

0,4

49

0,6

-13

-10

-0,1

-9

-0,1

-1

-104

-1,2

23

0,3

außerordentliche Erträge

25

0,3

15

0,2

10

außerordentliche Aufwendungen
weitere
Erträge

-9

-0,1

-9

-0,1

0

0

0,0

0

0,0

16
-88

0,2
-1,1

6
29

0,0
0,3

Zinsen und ähnliche Erträge
Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Ergebnis d. gewöhnl.
Geschäftstätigkeit

außerordentliches Ergebnis
Jahresergebnis

-127

0
10

-117

GRUNDZÜGE DES GESCHÄFTSVERLAUFS / LAGE DES UNTERNEHMENS 2014
In 2014 haben sich die Erträge aus dem Pflegeheimbetrieb auf rd. 7.892 T€ (Vorjahr: rd. 8.093 T€)
reduziert. Die geringeren Erträge ergaben sich überwiegend durch eine Verminderung
Berechnungstage um insgesamt 2.154 Tage. Die Berechnungstage beider Einrichtungen nahmen um
2,2 % auf 95.808 Berechnungstage (Vorjahr: 97.962 Berechnungstage) ab. Die Gesamtauslastung fiel
in 2014 auf 94,4 % (Vorjahr: 96,5 %).
Die Zuweisungen und Zuschüsse zu den Betriebskosten sanken durch geringere Zuweisungen von
Leistungen nach § 4 Altersteilzeitgesetz durch die Bundesagentur für Arbeit für die Wiederbesetzung
der Altersteilzeitstellen um rd. 35 T€ auf rd. 54 T€.
Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen auf rd. 379 T€ (Vorjahr: 308 T€). Die Steigerung beruht
hauptsächlich auf den erstmaligen Erträgen aus den Blockheizkraftwerken von rd. 51 T€ und den um
rd. 23 T€ gestiegenen Erträgen aus Schadensersatzansprüchen. Die übrigen sonstigen Erträge
reduzierten sich insgesamt um 3 T€.

Seite 53

Beteiligungsbericht 2016 – Pflege- und Betreuungszentren GmbH
Durch Tariferhöhungen ab dem 01.08.2013 von 1,4 % und ab dem 01.03.2014 um weitere 3,0 % und
unter Verrechnung der Rückforderung von Trägerverwaltungskosten aus den Jahren 2008 bis 2011 in
Höhe von rd. 276 T€ stieg der Personalaufwand um rd. 89 T€ (= 1,4 %). Im Jahresdurchschnitt lagen
die durchschnittlich besetzten Vollstellen beider Pflegeheime insgesamt bei 144,60 Arbeitnehmern
(Vorjahr: 145,53 Arbeitnehmer).
Der Materialaufwand, der die Positionen Lebensmittel, Aufwendungen für medizinischen und therapeutischen Bedarf, Wasser/Energie und Wirtschaftsbedarf/Verwaltungsbedarf umfasst, hat sich um
insgesamt rd. 120 T€ (= 7,6 %) reduziert. Dies betraf überwiegend die Aufwendungen für Wasser und
Energie, die sich durch die Inbetriebnahme der Blockheizkraftwerke in beiden Heimen um insgesamt
rd. 61 T€ reduzierten und die Aufwendungen für den Wirtschafts- und Verwaltungsbedarf, die sich
aufgrund geringerer Kosten für Fremdleistungen um rd. 46 T€ verminderten.
Die Mietaufwendungen für die Betriebsgrundstücke mit aufstehenden Gebäuden und Anlagen, die
alle nicht durch anderweitige Erträge ausgeglichenen Aufwendungen der PBZ Vermögensverwaltung
abdecken, betrugen im Geschäftsjahr rd. 718 T€ (Vorjahr: rd. 774 T€). Die übrigen Mietaufwendungen lagen bei rd. 82 T€ (Vorjahr: 89 T€).
Für 2014 ergab sich ein Jahresfehlbetrag von rd. 88 T€. Das Ergebnis ist damit gegenüber dem Vorjahr um rd. 117 T€ gesunken.
Die aufwandswirksamen hohen Personalkosten, bedingt durch die gesetzlich vorgeschriebene hohe
Quote an Fachpersonal, Instandhaltungen, Energiekosten, Mieten für gesetzlich vorgeschriebene
technische Anlagen und vor allem die nicht durch Pflegesätze berücksichtigte Tarifgebundenheit bei
den Personalkosten belasten seit Jahren die Ertragslage.
Nach wie vor werden die Angebote der PBZ GmbH Helenenstift und Johann-Christian-Reil-Haus sehr
gut angenommen. Auch die seit Oktober 2012 in Betrieb genommene Tagespflege hat sich
mittlerweile sehr gut etabliert und ist mit 12 Besuchern voll ausgelastet. Weitere Nachfragen müssen
leider zurzeit auf eine Warteliste gesetzt werden.
Ebenso gibt es nach wie vor einen hohen Bedarf an Kurzzeitpflegeplätzen. Aufgrund von vermehrten
Anfragen wurde das Angebot in beiden Häusern erweitert, dass nun auch mehr Urlauber, die ihren
Urlaub an der Nordseeküste verbringen, ihre zu pflegenden Angehörigen für die Zeit in den beiden
Häusern versorgen lassen können. Auch hier wird sich sicherlich in Zukunft die Nachfrage noch
erhöhen.
Die Beschäftigungstherapie im Helenenstift Hage konnte um ein weiteres Angebot erweitert werden.
In Zusammenarbeit mit der KVHS Norden findet an jedem Freitagvormittag ein Babybrunch statt.
Über 20 Mütter und Väter nehmen inzwischen mit ihren Kindern an diesem Angebot teil. Gerade für
unsere älteren Bewohner/innen im Helenenstift ist es ein großartiges Erlebnis, freitags den kleinen
Kindern beim Spielen zusehen zu können.
Die Detailplanung und das Genehmigungsverfahren für die „Offenen Werkstätten“ Hage im
ehemaligen „Ihr Platz“ Gebäude befinden sich in der Endphase. Der Beginn des ersten
Bauabschnittes erfolgt Ende 2015. In Verhandlungen mit verschiedenen Behörden und Institutionen
zeigt sich immer mehr, dass die geplanten „offenen Werkstätten“ in ihrer Gesamtheit ein
einzigartiges Modell, zumindest in hiesiger Umgebung, darstellen wird. Mittel und langfristig können
die Angebote auch strukturell für die Samtgemeinde Hage noch von großer Bedeutung sein.
Trotz allen Bemühungen, sich inhaltlich breit aufzustellen und neue Angebote zu schaffen, steigt der
wirtschaftliche Druck immer weiter. Nachdem die Spielräume für die Einsparung ausgereizt sind,
Seite 54

Beteiligungsbericht 2016 – Pflege- und Betreuungszentren GmbH
können auch die gut ausgelasteten Pflegeeinrichtungen aufgrund der schlechten Finanzierung
zukünftig kein positives Ergebnis mehr einfahren. Der Wettbewerb in der Pflege ist längst ein
Wettbewerb um den Preis und nicht mehr um die Qualität geworden. Dieser Wettbewerb wird auf
dem Rücken der Pflegefachkräfte durch Lohndumping, extreme Arbeitsverdichtung, geteilte Dienste
und unfreiwillige Teilzeitarbeit ausgetragen.
Niedersachsen ist mittlerweile fast Schlusslicht bei den Pflegesätzen in den alten Bundesländern,
trotz bundesweit geltender Regelung des SGB XI. Die Pflegesätze in Niedersachsen müssen endlich
auf dem Niveau der anderen westdeutschen Bundesländer angehoben werden. Hier stehen nicht nur
die Vertragsparteien, d. h. die Träger der jeweiligen Pflegeeinrichtungen, die Pflegekassen und
örtliche Träger der Sozialhilfe in der Verantwortung, sondern hier ist auch die Politik gefragt, endlich
Abhilfe zu schaffen.
Auch die so hoch gepriesene Pflegereform mit fünf Pflegegraden schafft nicht automatisch Abhilfe.
Ebenso sollte das kranke System „Pflege-TÜV“ endlich abgeschafft werden. Die Qualitätsprüfungen
für die stationären Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten verschlingen rd. 100 Mio. €
im Jahr. Mit diesem Geld könnten tausende Pflegekräfte eingestellt werden, was gleichzeitig ein
Segen für die Pflege und ein Mehrgewinn an Lebensqualität wäre.
Die Qualität der Arbeit von Dienstleistenden in der Pflege steht und fällt mit der Qualifizierung und
Befähigung der Mitarbeiter sowie ihrer Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Nur zufriedene Mitarbeiter
können gute Gastgeber sein, daher muss in Mitarbeiter investiert werden und nicht in Prüfsysteme
oder Zertifizierung. Die Personalausstattung muss sich am tatsächlichen Pflegebedarf orientieren und
nicht an willkürlich festgelegten Anhaltszahlen, die niemals betriebswirtschaftlich oder
pflegewissenschaftlich ermittelt worden sind.
Von daher wird die wichtigste Aufgabe für die Zukunft sein, nicht nur für die Vertragsparteien,
sondern auch für die Politik, diesen desolaten Zustand in Niedersachsen zu beenden und den
Pflegeheimen wieder die Möglichkeit zu geben, wirtschaftlich vernünftig arbeiten zu können.

VORLIEGEN DER VORAUSSETZUNGEN DES § 136 ABS. 1 NKomVG /
ERFÜLLUNG DES ÖFFENTLICHEN ZWECKS
Die Errichtung der Pflege- und Betreuungszentren GmbH Helenenstift und Johann-Christian-ReilHaus wurde gemäß § 152 Abs. 1 NKomVG dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport,
als Aufsichtsbehörde des Landkreises Aurich angezeigt. Im Rahmen dieser Anzeige wurde ausführlich
dargelegt, dass die Voraussetzungen des § 136 Abs. 1 NKomVG erfüllt sind. Das Ministerium hat
mitgeteilt, dass aus dortiger Sicht keine rechtlichen Bedenken gegen die Unternehmensgründung
bestehen.

AUSWIRKUNGEN AUF DEN LANDKREISHAUSHALT
- keine -

Seite 55

Beteiligungsbericht 2016 – Team Telematikzentrum GmbH Norden

Team Telematikzentrum GmbH Norden
Rheinstraße 13
26506 Norden
Tel.:
04941/ 16-3200 oder 16-8030
Fax:
04941/ 16-3299
E-Mail:
tmz@landkreis-aurich.de

ALLGEMEINE ANGABEN
Rechtsform:
Gesellschaftsvertrag vom:
Handelsregister:

GmbH
19.05.1998, zuletzt geändert am 09.03.2016
Amtsgericht Aurich
HRB 100711
kleine Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB

Größenklasse:

GEGENSTAND DES UNTERNEHMENS
Gegenstand des Unternehmens ist
• der Betrieb und die Verwaltung des Telematikzentrums in Norden
• die Vermietung von Räumen des Telematikzentrums
• Dienstleistungen aller Art, insbesondere telematische Dienste
• Akquisition von Fremdveranstaltungen und Tagungen
• Unterstützung von Existenzgründungsvorhaben und Aussiedlungen
• Tätigkeiten im Bereich der Produktion von Energie und im Bereich der Versorgung mit Energie
• Tätigkeiten im Bereich des sozialen Wohnungsbaus

BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE
Anteil
in €
412.500,00
80.500,00
493.000,00

Gesellschafter
Landkreis Aurich
Bioenergie Großheide GmbH & Co. KG

Stammkapital

BESETZUNG DER ORGANE
I.

Gesellschafterversammlung
Vertreter des Landkreises Aurich:
- Landrat Harm-Uwe Weber
- Beate Jeromin-Oldewurtel
- Hermann Akkermann
- Christel Lüppen
- Sven Behrens
- Udo Weilage
- Hans Forster
- Johann Wienbeuker
Vertreter der Bio-Energie Großheide GmbH & Co. KG

Seite 56

in %
83,67
16,33
100,00

Beteiligungsbericht 2016 – Team Telematikzentrum GmbH Norden
II. Geschäftsführung:
Berthold Steinert und Jann-Peter Ubben

BETEILIGUNGEN AN ANDEREN UNTERNEHMEN
Unternehmen:

Windpark Großheide-Arle Infrastruktur- und Betriebs-GmbH

Sitz:

Großheide

Rechtsform:

GmbH

Gesellschaftsvertrag vom

11.01.2012

Handelsregister:

Amtsgericht Aurich
HRB

erstmals eingetragen am:

28.03.2012

Stammkapital:

26.000,00 €

Anteil der Team Telematikzentrum GmbH:

13.000,00 € (50%)

Gegenstand/Zweck:

- Planung, Herstellung, Vorhaltung und der Betrieb der zum Betrieb
der Windenergieanlagen im Windpark Arle benötigten Infrastruktur
(Erschließung, Netzanbindung etc.)
- Planung, Errichtung, Vorhaltung und der Betrieb eines
Umspannwerkes zur Einspeisung der erzeugten Energie,
die Poolung (Verteilung) aller Kosten, die mit Planung, Errichtung,
Vorhaltung und Betrieb des Windparks und des Umspannwerkes
zusammenhängen einschließlich der Pachtzahlungen,
- Poolung (Verteilung) der Einspeiseerlöse,
- die in diesem Rahmen notwendige kaufmännische und technische
Betriebsführung,
- die kaufmännische und technische Betriebsführung von
Windenergieanlagen, die gemeinsam zu betreiben sind,
- Durchführung aller Geschäfte, die dem Unternehmenszweck zu
dienen geeignet sind.

Seite 57

Beteiligungsbericht 2016 – Team Telematikzentrum GmbH Norden
Unternehmen:

1. Windpark Südermeedland GmbH & Co.KG
2. Windpark Südermeedland Verwaltungs GmbH

Sitz:

Aurich

Rechtsform:

1. GmbH & Co.KG
2. GmbH

Gesellschaftsvertrag vom

03.12.2013

Handelsregister:

Amtsgericht Aurich
1. HRA 201772
2. HRB 202912

erstmals eingetragen am:

1. 03.03.2014
2. 22.01.2014

Haftkapital:

1. 2.000.000,00 €
2.
25.000,00 €

Anteil der TMZ GmbH:

1.
2.

Gegenstand/Zweck:

- Planung, Herstellung, Vorhaltung und der Betrieb der zum Betrieb
der Windenergieanlagen im Südermeedland benötigten Infrastruktur
(Erschließung, Netzanbindung etc.) einschließlich aller Kosten,
- Produktion, Umwandlung und Speicherung von elektrischer Energie
im Umkreis des Hofes Südermeedland,
- einschließlich der in diesem Rahmen notwendigen kaufmännischen
und technischen Betriebsführung

Unternehmen:

Windenergie Zukunft Hinte GmbH

Sitz:

Hinte

Rechtsform:

GmbH

Gesellschaftsvertrag vom

20.12.2013, geändert am 09.04.2014

Handelsregister:

Amtsgericht Aurich
HRB 202993

erstmals eingetragen am:

14.04.2014

Stammkapital:

25.000,00 €

Anteil der Team Telematikzentrum GmbH:

12.500,00 € (50%)

Gegenstand/Zweck:

211.600,00 € (10,58 %)
2.645,00 € (10,58 %)

- Betrieb von Windenergieanlagen, die Versorgung mit Energie,
insbesondere im Bereich der erneuerbaren Energien, die Beteiligung
an Gesellschaften zur Planung, zum Bau und Betrieb von
Windenergieanlagen und den damit verbundenen Unternehmen

Seite 58

Beteiligungsbericht 2016 – Team Telematikzentrum GmbH Norden

BILANZDATEN 2014 im Vergleich zu 2013
31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Aktivseite
A. Anlagevermögen
I.

II.

Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken

1.047

6,5

1.100

7,0

-53

2. technische Anlagen und Maschinen

9.512

58,9

10.158

65,1

-646

3. Betriebs- und Geschäftsausstattung

0

0,0

8

0,1

-8

20

0,1

8

0,1

7

Finanzanlagen
1. Beteiligungen
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht

387

2,4

0

0,0

10.966

67,9

11.274

72,3

-700

1.150

7,1

1.196

7,7

-46

Beteiligungsverhältnis besteht

78

0,5

60

0,4

735

3. sonstige Vermögensgegenstände

11

0,1

171

1,1

-160

B. Umlaufvermögen
I.

Forderungen u. sonst. Vermögensgegenstände
1. Forderungen a. Lieferungen u. Leistungen
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein

II.

Guthaben bei Kreditinstituten

C. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

1.181

7,3

110

0,7

1.071

2.420
2.753
16.139

15,0
17,1
100,0

1.537
2.793
15.604

9,9
17,8
100,0

883
-40
535

31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Passivseite
A. Eigenkapital
I.

Gezeichnetes Kapital

II.

Kapitalrücklage

II.

Verlustvortrag

493

3,1

493

3,2

0

49

0,3

49

0,3

0
108

47

0,3

-61

-0,4

844

5,2

158

1,0

686

1.433

8,9

639

4,1

794

246

1,5

323

2,1

-77

III. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag (-)

C. Rückstellungen
sonstige Rückstellungen

C. Verbindlichkeiten
1. Verb. gegenüber Kreditinstituten

13.628

84,4

14.166

90,8

-538

2. Verb. aus Lieferungen und Leistungen

268

1,7

112

0,7

156

3. sonstige Verbindlichkeiten

564

3,5

364

2,3

200

14.460
16.139

89,6
100,0

14.642
15.604

93,8
100,0

-182
535

Bilanzsumme

Seite 59

Beteiligungsbericht 2016 – Team Telematikzentrum GmbH Norden

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2014 im Vergleich zu 2013
2014
IST
T€
Umsatzerlöse
sonstige betriebliche Erträge

Gesamtleistung

2013
IST
%

T€

Veränderung
14 zu 13
%

T€

2.600

91,8

1.014

99,9

231

8,2

1

0,1

1.586
230

2.831

100,0

1.015

100,0

1.816
19

Materialaufwand

0

0,0

-19

-1,9

Personalaufwand

-8

-0,3

-7

-0,7

-1

Abschreibungen

-713

-25,2

-309

-30,4

-404

sonstige betriebliche Aufwendungen

-824

-29,1

-324

-31,9

-500

3

0,1

28

2,8

-25

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

-441

0,0

-222

-21,9

-219

Ergebnis d. gewöhnl.
Geschäftstätigkeit

848

30,0

162

16,0

686

-4
844

-0,1
29,8

-4
158

-0,4
15,6

0
686

sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

sonstige Steuern

Jahresüberschuss

GRUNDZÜGE DES GESCHÄFTSVERLAUFS / LAGE DES UNTERNEHMENS 2014
Das Geschäftsjahr 2014 ist für die Team Telematikzentrum GmbH sehr erfolgreich verlaufen. Die
Umsätze konnten aufgrund des Geschäftsfeldes Windenergie auf rd. 2.600 T€ (Vorjahr rd. 1.013 T€)
gesteigert werden. Das Rohergebnis liegt mit rd. 2.831 T€ ca. 1.835 T€ über dem Vorjahreswert.
Durch die Fertigstellung der zwei E-82- sowie der E-101-Windenergieanlage und der damit verbundenen Aktivierung dieser Vermögenswerte bis Ende 2013 steigen die Abschreibungen um rd. 404 T€ auf
jetzt rd. 713 T€.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen bedingt durch den ganzjährigen Betrieb des
Windparks im Geschäftsjahr 2014 auf rd. 824 T€ (Vorjahr rd. 324 T€). Unter anderem erhöhten sich
die Pachtaufwendungen und Abrechnungen der laufenden Kosten der Windpark Großheide-Arle
Infrastruktur- und Betriebs GmbH um rd. 310 T€, die Nutzungsentgelte für die Infrastruktureinrichtungen um rd. 64 T€ und die Repoweringboni um rd. 75 T€. Weiterhin stiegen die Instandhaltungskosten Gebäude um rd. 42 T€.
Das Finanzergebnis bewegt sich durch den fremdfinanzierten Aufbau des Geschäftsfeldes Windenergie jetzt bei rd. -438 T€ (Vorjahr rd. -194 T€). Der Jahresüberschuss zeigt mit rd. 844 T€ (Vorjahr
rd. 158 T€) die Effekte aus der ganzjährigen Vermarktung der Windenergie.
Die Einspeiseerlöse (inkl. Entschädigungen für Ausfallzeiten) der Team Telematikzentrum GmbH
betragen im Berichtsjahr 2.387.509,51 € (Vorjahr 811.072,11 €) bei insgesamt geleisteten Kilowattstunden des Windparks Großheide-Arle von 62.702.127 kWh (Vorjahr 19.496.126 kWh). An dieser
Gesamterzeugungsmenge ist die Berichtsgesellschaft anteilig beteiligt.
In den Folgejahren sind gleichbleibende Umsätze im Vergleich zum Berichtsjahr zu erwarten.
Die Vermögenslage und Kapitalstruktur des Unternehmens ist nach wie vor stabil. Der relative Anteil
des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt ca. 68,9 %. Bestimmt wird die Höhe des Anlage-

Seite 60

Beteiligungsbericht 2016 – Team Telematikzentrum GmbH Norden
vermögens durch den Bau der drei Windenergieanlagen im Bereich der technischen Anlagen und
Maschinen.
Die Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2014 ist durch die Erwirtschaftung des
Jahresüberschusses 2014 sowie der Ausschüttung von Gewinnen des Vorjahres absolut um ca. 794
T€ gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Bei einer im Vergleich zum Vorjahr um rd. 535 T€ leicht
gestiegenen Bilanzsumme ergibt sich im Berichtsjahr eine Eigenkapitalquote von ca. 8,9 % (Vorjahr
ca. 4,0 %).
Die investiven Maßnahmen zum Aufbau des Geschäftsfeldes Windenergie konnten abgeschlossen
werden.
Finanzierungsprobleme haben sich im Geschäftsjahr 2014 nicht ergeben.

VORLIEGEN DER VORAUSSETZUNGEN DES § 136 ABS. 1 NKomVG/
ERFÜLLUNG DES ÖFFENTLICHEN ZWECKS
Die ehemalige Gemeinnützige Ausbildungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH Norden wurde 1998
in die Gemeinnützige Ausbildungsgesellschaft mbH Norden und in die Team Telematikzentrum GmbH
gespalten. Die Gemeinnützige Ausbildungsgesellschaft mbH Norden ist heute Teil der KVHS Norden
gGmbH. Der Aufgabenschwerpunkt liegt in der Vermietung von Räumlichkeiten, die aus der ursprünglichen Aufgabe der Gesellschaft heraus vorwiegend an Existenzgründer und gemeinnützige
Einrichtungen erfolgt. Aufgabenschwerpunkte sind ferner Tätigkeiten im Bereich der Produktion von
und der Versorgung mit Energie.

GEGENWÄRTIGE ENTWICKLUNG / AUSBLICK
Die positive Entwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres 2014 setzte sich auch in den ersten
Monaten des Geschäftsjahres 2015 fort. Durch die Fertigstellung des Windparks Großheide-Arle hat
sich die Einnahmesituation im Geschäftsfeld Windenergie weiter verbessert. Zudem bewegt sich das
Geschäftsfeld Windenergie durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in einer langfristigen
Planungssicherheit, gleichzeitig können aber auch die sich ergebenen Marktchancen über das System
der Direktvermarktung genutzt werden.
In Anbetracht der positiven Vorzeichen gehen wir davon aus, das Geschäftsjahr 2015 mit einem
leichten Umsatzplus und einem leicht höheren Jahresergebnis gegenüber dem Geschäftsjahr 2014
abzuschließen.

AUSWIRKUNGEN AUF DEN LANDKREISHAUSHALT
Der Landkreis Aurich erhält vom Gewinn 2014 eine Ausschüttung in Höhe von 251.014 €. Wie hoch
die Gewinnausschüttung 2015 und 2016 sein wird bleibt abzuwarten.

Seite 61

Beteiligungsbericht 2016 – Ostfriesland Touristik – Landkreis Aurich GmbH

Ostfriesland Touristik – Landkreis Aurich GmbH
Rheinstraße 13
26506 Norden
Tel.:
04931/93 83 200
Fax:
04931/93 83 219
E-Mail:
info@ostfriesland.de
Internet: www.ostfriesland.de

ALLGEMEINE ANGABEN
Rechtsform:
Gesellschaftsvertrag vom:
Handelsregister:

GmbH
21.12.2000
Amtsgericht Aurich
HRB 1270
27.04.2001
kleine Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB

erstmals eingetragen am:
Größenklasse:

GEGENSTAND DES UNTERNEHMENS
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, das Betreiben und die Förderung des Tourismus
im Landkreis Aurich.

BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE
Anteil
in €
37.000,00
1.000,00
1.000,00
1.000,00
1.000,00
1.000,00
1.000,00
500,00
500,00
1.000,00
1.000,00
1.000,00
1.000,00
1.000,00
1.000,00
50.000,00

Gesellschafter
Landkreis Aurich
Stadt Aurich
Wirtschaftsbetriebe der Stadt Norden GmbH
Gemeinde Großefehn
Gemeinde Großheide
Gemeinde Hinte
Gemeinde Ihlow
Gemeinde Krummhörn
Touristik GmbH Krummhörn-Greetsiel
Luftkurort Wiesmoor Touristik GmbH
Samtgemeinde Brookmerland
Tourismus GmbH Gemeinde Dornum
Samtgemeinde Hage
Südbrookmerland Touristik GmbH
Ostfriesland Touristik Landkreis Aurich GmbH

Stammkapital

Seite 62

in %
74,00
2,00
2,00
2,00
2,00
2,00
2,00
1,00
1,00
2,00
2,00
2,00
2,00
2,00
2,00
100,00

Beteiligungsbericht 2016 – Ostfriesland Touristik – Landkreis Aurich GmbH

BESETZUNG DER ORGANE
I.

Gesellschafterversammlung
a) Vertreter des Landkreises Aurich:
- Harm-Uwe Weber
b) Die übrigen Gesellschafter entsenden ebenfalls je einen Vertreter. Die kommunalen Gesellschafter werden durch diejenigen vertreten, die vom Rat der jeweiligen Gemeinde/Stadt
hierzu bestimmt werden.

II. Aufsichtsrat
a) 4 Mitglieder, die vom Landkreis Aurich benannt werden:
- Landrat Harm-Uwe Weber
- Hermann Reinders
- Sascha Pickel
- Anneliese Saathoff
b) 2 Mitglieder, die von den Städten/Samtgemeinden/Gemeinden benannt werden
III. Geschäftsführung
- Ludwig Beninga

BETEILIGUNGEN AN ANDEREN UNTERNEHMEN
- keine -

BILANZDATEN 2014 im Vergleich zu 2013
31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Aktivseite
A. Anlagevermögen
I.

Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV Software

II.

1

0,3

1

0,4

0

Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen
2. andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausst.

5

1,6

7

2,7

-2

19

6,1

24

9,2

-5

25

8,0

32

12,3

-7

2

0,6

3

1,1

-1

B. Umlaufvermögen
I.
II.

Vorräte, geleistete Anzahlungen
Forderungen u. sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen u. Leistungen
2. Forderungen gegenüber Gesellschafter
4. Sonstige Vermögensgegenstände

III.

44

14,1

55

21,1

-11

214

68,7

143

54,7

71

0

0,0

2

0,8

-2

0

0,0

0

0,0

0
0

Kassenbestand, Guthaben b. Kreditinstituten
1. Kassenbestand
2. Sonstige Geldanlagen

5

1,6

5

1,9

21

6,7

20

7,7

1

286
1
312

91,7
0,3
100,0

228
1
261

87,3
0,4
100,0

58
0
51

3. Guthaben bei Kreditinstituten

C. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Seite 63

Beteiligungsbericht 2016 – Ostfriesland Touristik – Landkreis Aurich GmbH
31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Passivseite
A. Eigenkapital
I.

Gezeichnetes Kapital

II.

Gewinnvortrag/Verlustvortrag

50

16,0

50

19,2

0

175

56,1

126

48,3

49

42

13,5

48

18,4

-6

267

85,6

224

85,9

43

12

3,8

11

4,2

1

0

0,0

1

0,4

-1

25

8,0

21

8,0

4

0

0,0

1

0,4

-1

3

1,1

5

26
9,9
0 0,0
261
100,0

7
0
51

III. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag

B. Rückstellungen
sonstige Rückstellungen

C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Lieferungen und
Leistungen
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
3. Verb. gegenüber Gesellschafter
4. sonstige Verbindlichkeiten

E. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

8

2,6

33
0
312

10,6
0,0
100,0

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2014 im Vergleich zu 2013
2014
IST
T€
Umsatzerlöse

2013
IST
%

T€

Veränderung
14 zu 13
%

T€

889

95,4

870

95,5

19

-1

-0,1

-1

-0,1

0

Verminderung des Bestandes an fertigen
Erzeugnissen
sonstige betriebliche Erträge

Gesamtleistung
Materialaufwand
Personalaufwand

44

4,7

42

4,6

2

932

100,0

911

100,0

21

0

0,0

0

0,0

0

-431

-46,2

-397

-43,6

-34

-13

-1,4

-13

-1,4

0

-446

-47,9

-453

-49,7

7

sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

0

0,0

0

0,0

0

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

0

0,0

0

0,0

0

42

4,5

48

5,3

-6

0

0,0

0

0,0

0

42

4,5

48

5,3

-6

Abschreibungen auf Sachanlagen
sonstige betriebliche Aufwendungen

Ergebnis d. gewöhnl.
Geschäftstätigkeit
Steuern v. Einkommen und Ertrag

Jahresergebnis

GRUNDZÜGE DES GESCHÄFTSVERLAUFS / LAGE DES UNTERNEHMENS 2014
Das Wirtschaftsjahr 2014 schließt mit einem positiven Ergebnis in Höhe von 42.149,14 € ab. Davon
entfallen -21.979,22 € auf den Fachbereich Marketing sowie 64.128,36 € auf den Fachbereich SCT.

Seite 64

Beteiligungsbericht 2016 – Ostfriesland Touristik – Landkreis Aurich GmbH
Das Service Center Tourismus konnte die angestrebte Ausweitung des Auftragsvolumens mit
Bestandskunden erfolgreich umsetzen und neue Geschäftsverbindungen aufbauen.
Die Vermarktung der Internetseite www.ostfriesland.de durch die OTG in Leer wurde weiter
optimiert.
Im Fachbereich Marketing wurden die Pauschalreiseangebote gut angenommen. Die Zimmervermittlungen weisen beständige Umsatzzahlen auf. Der Reiseumsatz im Bereich der Pauschalen und
Gruppenreisen hält seit einigen Jahren sein Niveau. Mit der Webpräsenz ist das Marketing mit allen
Angeboten und Hinweisen auf die Gesellschafterorte gut vertreten. Die Marketingaktivitäten im
Bereich Radurlaub sollen zukünftig verstärkt werden.

VORLIEGEN DER VORAUSSETZUNGEN DES § 136 ABS. 1 NKomVG/
ERFÜLLUNG DES ÖFFENTLICHEN ZWECKS
Die Vermarktung der Region und die Verbesserung von touristischer Infrastruktur ist eine Kernaufgabe der Wirtschaftsförderung unserer Region. Die Ostfriesland Touristik – Landkreis Aurich
GmbH erfüllt diese Aufgaben.

AUSBLICK / GEGENWÄRTIGE ENTWICKLUNG
Für die kommenden Wirtschaftsjahre sind weiterhin intensive Akquiseverhandlungen geplant. Auch
Bestandskunden solle weitere Dienstleistungen angeboten werden.

AUSWIRKUNGEN AUF DEN LANDKREISHAUSHALT
- keine -

Seite 65

Beteiligungsbericht 2016 – Kreisbahn Aurich GmbH

Kreisbahn Aurich GmbH
Breiter Weg 69a
26603 Aurich
Tel.:
04941/ 95 60 0
Fax:
04941/ 95 60 88
E-Mail:
info@jan-klein.de
Internet: www.jan-klein.de

ALLGEMEINE ANGABEN
Rechtsform:
Gesellschaftsvertrag vom:
Handelsregister:

GmbH
15.02.1991
Amtsgericht Aurich
HRB 104
03.09.1931
kleine Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB

Gründung:
Größenklasse:

GEGENSTAND DES UNTERNEHMENS
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb von Kraftfahrtlinien sowie der Gelegenheitsverkehr
mit Omnibussen.

BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE
Anteil
in €
659.566,53
329.783,26
989.349,79

Gesellschafter
Landkreis Aurich
Weser-Ems Busverkehr GmbH

Stammkapital

BESETZUNG DER ORGANE
I.

Gesellschafterversammlung
a) Vertreter des Landkreises Aurich:
Landrat Harm-Uwe Weber
b) Geschäftsführer der Weser-Ems Busverkehr GmbH

II. Aufsichtsrat
a) Vertreter des Landkreises Aurich:
- Landrat Harm-Uwe Weber
- Johann Bikker
- Helmut Roß

- Hilko Gerdes
- Hermann Ihnen
- Otto Thiele
Seite 66

in %
66,67
33,33
100,00

Beteiligungsbericht 2016 – Kreisbahn Aurich GmbH
- Elsche Wilts
- Sigrid Griesel (beratend)
- Jan Roß (beratend)
b) drei von der Weser-Ems Busverkehr GmbH entsandte Mitglieder
c) zwei Bedienstete der Kreisbahn Aurich GmbH, die vom Betriebsrat der Kreisbahn Aurich
GmbH entsandt werden
III. Geschäftsführung
- Fachwirt Karl-Heinz Buß

BETEILIGUNGEN AN ANDEREN UNTERNEHMEN
Unternehmen:

Verkehrsgesellschaft Wiesmoor mbH

Sitz:

Wiesmoor

Rechtsform:

GmbH

Gesellschaftsvertrag vom

29.06.1990

Handelsregister:

Amtsgericht Aurich
HRB 604

Gründung:

29.06.1990

Größenklasse:

kleine Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB

Stammkapital:

25.564,59 €

Anteil der
Kreisbahn Aurich GmbH:

25.564,59 € (100%)

Gegenstand/
Zweck:
Mitglieder der
Gesellschaftsversammlung:

Geschäftsführer:

Ausführung von Linien- und Gelegenheitsverkehr mit Kraftfahrzeugen
- Landrat Harm-Uwe Weber
- Johann Bikker
- Hilko Gerdes
- Hermann Ihnen
- Helmut Roß
Karl-Heinz Buß

Seite 67

- Otto Thiele
- Elsche Wilts
- Sigrid Griesel (beratend)
- Jan Roß (beratend)

Beteiligungsbericht 2016 – Kreisbahn Aurich GmbH

BILANZDATEN 2014 im Vergleich zu 2013

Aktivseite
A. Anlagevermögen
B. Umlaufvermögen
C. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

%

T€

%

3.037
908
5
3.950

76,9
23,0
0,1
100,0

3.052
903
6
3.961

77,1
22,7
0,2
100,0

31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13
T€
-15
5
-1
-11
Veränderung
14 zu 13

%

T€

Passivseite
A. Eigenkapital
I.

Gezeichnetes Kapital

989

25,0

989

25,0

II.

Gewinnvortrag

103

2,6

102

2,6

1

III. Jahresüberschuss

58

1,5

46

1,2

12

154
2.625
21
3.950

3,9
66,5
0,5
100,0

156
2.663
5
3.961

3,9
67,2
0,1
100,0

-2
-38
16
-11

B. Rückstellungen
C. Verbindlichkeiten
D. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

0

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2014 im Vergleich zu 2013
2014
IST
T€

2013
IST
%

T€

Veränderung
14 zu 13
%

T€

5.376

94,7

5.423

96,3

301

5,3

208

3,7

93

Gesamtleistung

5.677

100,0

5.631

100,0

46

Materialaufwand

-3.508

-61,8

-3.547

-63,0

39

Personalaufwand

-966

-17,0

-895

-15,9

-71

Abschreibungen

-593

-10,4

-596

-10,6

3

sonstige betriebliche Aufwendungen

-404

-7,1

-398

-7,1

-6

Umsatzerlöse
sonstige betriebliche Erträge

sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Steuern v. Einkommen und Ertrag
sonstige Steuern

Jahresüberschuss

-47

0

0,0

0

0,0

0

-115

-2,0

-121

-2,1

6

91

1,6

74

1,3

17

-24
-9
58

-0,4
-0,2
1,0

-20
-8
46

-0,4
-0,1
0,8

-4
-1
12

Seite 68

Beteiligungsbericht 2016 – Kreisbahn Aurich GmbH

GRUNDZÜGE DES GESCHÄFTSVERLAUFS / LAGE DES UNTERNEHMENS 2014
Das Geschäftsjahr 2014 schließt mit einem Überschuss ab.
Im Geschäftsjahr 2014 wurden insgesamt rd. 2.285.386 Omnibus-Wagenkilometer gefahren. Dies
entspricht einer Erhöhung von ca.0,25 % gegenüber dem Vorjahr. Diese höhere Betriebsleistung entfällt mit minus 7.371 km auf den Gelegenheitsverkehr, mit plus 7.897 km auf den Freistellungsverkehr, mit minus 2.551 km auf den ÖPNV-Auftragsverkehr sowie mit plus7.686 km auf den öffentlichen Linienverkehr.
Die Beförderungszahlen konnten auf insgesamt2.938.595 Personen (+9.480 Personen) gesteigert
werden.
Die Beförderungstarife konnten, auf Grund einer nicht genehmigten Tariferhöhung durch die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG), nicht wie gewohnt zum 01. August 2014 sondern
erst zum 11.09.2014 erhöht werden. Vertragliche Vergütungssätze für Auftragnehmerleistungen
wurden bei den eingesetzten Subunternehmen teilweise angepasst.
Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr von 28,8 % auf 29,0 % erhöht.

VORLIEGEN DER VORAUSSETZUNGEN DES § 136 ABS. 1 NKomVG/
ERFÜLLUNG DES ÖFFENTLICHEN ZWECKS
Die Beteiligung des Landkreises entspricht dem § 136 Abs. 1 NKomVG, da der Landkreis Aurich im eigenen Wirkungskreis die Aufgaben als Träger der Schülerbeförderung und als Aufgabenträger für den
öffentlichen Personennahverkehr übertragen bekommen hat.

GEGENWÄRTIGE ENTWICKLUNG / AUSBLICK
Bei der Kreisbahn Aurich GmbH handelt es sich um ein stabiles Unternehmen. Sofern sich die Rahmenbedingungen nicht grundlegend ändern, sind wesentliche Risiken nicht erkennbar.

AUSWIRKUNGEN AUF DEN LANDKREISHAUSHALT
Der Landkreis Aurich hat im Jahr 2015 von der Kreisbahn Aurich GmbH eine Ausschüttung vom Gewinn 2014 abzüglich der Kapitalertragssteuer und dem Solidaritätszuschlag in Höhe von 30.303 € erhalten. Im Landkreishaushalt 2016 ist ein Ertrag aus der Gewinnausschüttung in Höhe von 10.000 €
veranschlagt.

Seite 69

Beteiligungsbericht 2016 – Behindertenhilfe Norden gGmbH

Behindertenhilfe Norden gGmbH
Stellmacher Straße 4
26506 Norden
Tel.:
04931/94 19-0
Fax:
04931/94 19-10
E-Mail:
info@behindertenhilfe-norden.de
Internet: www.behindertenhilfe-norden.de

ALLGEMEINE ANGABEN
Rechtsform:
Gesellschaftsvertrag vom:
Handelsregister:

GmbH
22.09.1981, zuletzt geändert am 24.10.2012
Amtsgericht Aurich
HRB 100602
22.12.1981
mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 II HGB

Gründung am:
Größenklasse:

GEGENSTAND DES UNTERNEHMENS
Gegenstand der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb von Einrichtungen sowie die
Förderung von Maßnahmen der Behindertenhilfe, der Jugend- und Altenhilfe sowie des Wohlfahrtswesens im weitesten Sinne.

BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE
Anteil
in €
35.200,00
16.500,00
6.050,00
2.750,00
2.750,00
550,00
550,00
550,00
550,00
550,00
66.000,00

Gesellschafter
Lebenshilfe Norden e.V.,
Landkreis Aurich
Stadt Norden
Stadt Norderney
Samtgemeinde Brookmerland
Gemeinde Dornum
Samtgemeinde Hage
Gemeinde Krummhörn
Gemeinde Großheide
Ostfr. Beschäftigungs- und Wohnstätten GmbH, Emden

Stammkapital

Seite 70

in %
53,34
25,00
9,17
4,17
4,17
0,83
0,83
0,83
0,83
0,83
100,00

Beteiligungsbericht 2016 – Behindertenhilfe Norden gGmbH

BESETZUNG DER ORGANE
I.

Gesellschafterversammlung
Vertreter des Landkreises:
- Landrat Harm-Uwe Weber
- Hermann Akkermann
- Sven Behrens

II. Verwaltungsrat
a) Vertreter des Landkreises Aurich:
Landrat Harm-Uwe Weber
Hermann Akkermann
b) Zwei Vertreter des Vereins Lebenshilfe Norden e. V.
c) Zwei Vertreter der übrigen Gesellschafter, davon mindestens ein Vertreter der Gemeinden
d) Drei von der Gesellschaft unabhängige Mitglieder
III. Geschäftsführung
- Klaus Heeren

BETEILIGUNGEN AN ANDEREN UNTERNEHMEN
Unternehmen:

Nomotec GmbH

Sitz:

Norden

Rechtsform:

GmbH

Gesellschaftsvertrag vom

28.02.2012

Stammkapital:

100.000,00 €

Anteil der BehindertenHilfe Norden gGmbH:

100.000,00 € / alleiniger Gesellschafter

Seite 71

Beteiligungsbericht 2016 – Behindertenhilfe Norden gGmbH

BILANZDATEN 2014 im Vergleich zu 2013
31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Aktivseite
A. Anlagevermögen
I.

II.

Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte, Lizenzen

88

0,5

79

0,5

9

2. Geleistete Anzahlungen

76

0,4

0

0,0

76

Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten

9.712

57,5

9.857

59,2

-145

2. technische Anlagen und Maschinen

549

3,2

673

4,0

-124

3. Andere Anlagen, BGA

611

3,6

598

3,6

13

4. geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau

361

2,1

317

1,9

44

105

0,6

105

0,6

0

11.502

67,9

11.629

69,8

-127

2.596

15,3

2.634

15,7

-38

III. Finanzanlagen
B. Umlaufvermögen
I.

Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
2. unfertige Erzeugnisse

31

0,2

28

0,2

3

1.114

6,6

904

5,4

210

1. Forderungen aus Lieferungen u. Leistungen

609

3,6

1.037

6,2

-428

2. sonstige Vermögensgegenstände

347

2,1

376

2,3

-29

Kassenbestand, Guthaben b. Kreditinstituten

689

4,1

42

0,3

647

5.387
27
16.917

31,9
0,2
100,0

5.021
10
16.660

30,1
0,1
100,0

365
17
257

3. fertige Erzeugnisse
II.

III.

Forderungen u. sonstige Vermögensgegenstände

C. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Passivseite
A. Eigenkapital
I.

Gezeichnetes Kapital

II.

Gewinnrücklagen

66

0,4

66

0,4

0

1. Rücklage aus Investitionszuwendungen

6.155

36,4

6.155

36,9

0

2. andere Gewinnrücklagen

2.693

15,9

2.420

14,5

273

8.914

52,7

8.641

51,8

273

67

B. Sonderposten aus Investitionszuschüssen zum Anlagevermögen
1. Sonderposten aus öffentlichen Zuschüssen
2. Sonderposten aus Arbeitsergebnismitteln

C. Rückstellungen

543

3,2

476

2,9

1.062

6,3

1.052

6,3

10

1.605
1.857

9,5
11,0

1.528
1.690

9,2
10,1

77
167

Seite 72

Beteiligungsbericht 2016 – Behindertenhilfe Norden gGmbH
31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Passivseite
D. Verbindlichkeiten
1. Verb. gegenüber Kreditinstituten

2.976

17,6

3.111

18,7

-135

2. Verb. aus Lieferungen und Leistungen

371

2,2

435

2,6

-64

3. sonstige Verbindlichkeiten

685

4,0

763

4,6

-78

4.032
509
16.917

23,8
3,0
100,0

4.309
492
16.660

25,9
3,0
100,0

-277
17
257

E. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2014 im Vergleich zu 2013
2014
IST
T€
1. Umsatzerlöse

2013
IST
%

T€

Veränderung
14 zu 13
%

T€

28.103

90,2

25.663

90,9

-2.440

225

0,7

-163

-0,6

-388

2

0,0

4

0,0

2

2.821

9,1

2.731

9,7

-90

2. Verminderung des Bestandes an fertigen und
unfertigen Erzeugnissen
3. Andere aktivierte Eigenleistungen
4. Sonstige betriebliche Erträge

31.151

100,0

28.235

100,0

-2.916

5. Materialaufwand

-14.951

-48,0

-13.020

-46,1

1.931

6. Personalaufwand

-11.062

-35,5

-10.199

-36,1

863

-919

-3,0

-967

-3,4

-48
121

Gesamtleistung

7. Abschreibungen

-3.796

-12,2

-3.675

-13,0

9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

0

0,0

3

0,0

3

10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

-135

-0,4

-145

-0,5

-10

Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit

288

0,9

232

0,8

-56

12. Steuern vom Einkommen u. Ertrag

-7

0,0

-1

0,0

6

13. Sonstige Steuern

-8

0,0

-8

0,0

0

Jahresüberschuss

273

0,9

223

96,1

-50

15. Einstellung in andere
Gewinnrücklagen

-273

-0,9

-223

-0,8

0

0,0

0

0,0

8. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Bilanzgewinn

GRUNDZÜGE DES GESCHÄFTSVERLAUFS / LAGE DES UNTERNEHMENS 2014
Die Geschäftsentwicklung 2014 kann trotz nachhaltig schwierigen Rahmenbedingungen, welche
durch Einsparbemühungen der öffentlichen Hand sowie der wirtschaftlichen Randlage Nordens
(verbunden mit äußerst wenigen Industrieanlagen vor Ort) geprägt sind, als zufriedenstellend
bezeichnet werden. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren zeigen eine kontinuierliche
Entwicklung. Die Umsatzerlöse konnten für den Betreuungsbereich um 5,5 % und in der
Arbeitsergebnisrechnung um 11,4 % gesteigert werden.

Seite 73

50

0

Beteiligungsbericht 2016 – Behindertenhilfe Norden gGmbH

VORLIEGEN DER VORAUSSETZUNGEN DES § 136 ABS. 1 NKomVG /
ERFÜLLUNG DES ÖFFENTLICHEN ZWECKS
Die Voraussetzungen des § 136 Abs. 1 NKomVG liegen vor.
Die Behindertenhilfe Norden gGmbH verfolgt als soziale Einrichtung das Ziel, Menschen mit Behinderungen in Arbeit und Gesellschaft zu integrieren. Dafür bietet sie verschiedene heil- und sozialpädagogische Maßnahmen in den Bereichen anerkannte Werkstatt für Menschen mit Behinderungen, heiminterne Tagesstruktur für ältere und vorgealterte Menschen mit Behinderungen,
Wohnheime und Außenwohngruppen, integrativer Kindergarten, Frühförderung, Ambulant Betreutes Wohnen, Familienentlastender Dienst sowie Freizeittreff an.

GEGENWÄRTIGE ENTWICKLUNG / AUSBLICK
Die Behindertenhilfe ist in Norden eine etablierte Institution. Die gute Reputation leitet sich aus einer
langjährigen Betreuungskompetenz ab. Aufgrund unserer Marktpositionierung sehen wir Chancen
für eine stetige Nachfrage nach unseren sozialen Dienstleistungen. Das Personal wird kontinuierlich
fortgebildet.
Unabhängig von den bekannten Risiken eines Unternehmens im Bereich der Sozialwirtschaft sind
keine weiteren wesentlichen Risiken erkennbar. Chancen und Risiken heben sich nach unserer Einschätzung per Saldo zugunsten der Chancen auf.
Bestandsgefährdende Risiken für unsere Gesellschaft sind nicht erkennbar. Aufgrund unserer Erfahrungen ist mit erheblichen Auslastungsschwankungen in der Arbeitsergebnisrechnung immer zu
rechnen.
Seit dem 01.01.2013 werden in Niedersachsen auch für Werkstätten die Vergütungen nach
Leistungsberechtigtengruppen differenziert. Dies wird in den Folgejahren zu nicht unerheblichen
Mindererträgen führen.
Die Gesellschaft ist in extrem hohem Maße abhängig von Leistungen des Sozialstaates. Gesetzesänderungen können naturgemäß ganz nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung der Behindertenhilfe
Norden gGmbH haben.
Für 2015 rechnen wir mit einer kontinuierlichen Entwicklung und einem Ergebnis auf dem Niveau des
Jahres 2014.

AUSWIRKUNGEN AUF DEN LANDKREISHAUSHALT
Es erfolgen keine Ausschüttungen der Behindertenhilfe Norden gGmbH an den Landkreis Aurich.
Nach § 4 Satz 4 des Gesellschaftsvertrages dürfen die Gesellschafter keine Gewinnanteile und in ihrer
Eigenschaft als Gesellschafter auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft
erhalten.
Ein Zuschuss wird vom Landkreis Aurich für die Behindertenhilfe Norden gGmbH nicht gezahlt.

Seite 74

Beteiligungsbericht 2016 – Verkehrsregion-Nahverkehr Ems-Jade

Verkehrsregion-Nahverkehr Ems-Jade
Schulstraße 7
26441 Jever
Tel.:
04461/ 9 19- 18 00
Fax:
04461/ 9 19- 18 20
E-Mail:
vej@landkreis-friesland.de
Internet: www.vej-info.de

ALLGEMEINE ANGABEN
Rechtsform:
Gesellschaftervertrag vom:

Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
10.01.1997, neu gefasst am 18.11.2005, zuletzt
geändert am 15.11.2013

GEGENSTAND DES UNTERNEHMENS
Zweck der VEJ ist es, für ihre Gesellschafter deren gemeinsame Interessen im öffentlichen Personennahverkehr wahrzunehmen. Dazu gehören insbesondere folgende Aufgaben:
1.

2.

3.
4.

Entwicklung, Aufbau und Sicherung einer verbundweiten ÖPNV-Konzeption und die Abstimmung der kreisübergreifenden Verkehre und Tarife sowie ggf. Vereinbarungen mit den Nachbarverbünden
Wahrnehmung von gemeinsamen Interessen gegenüber den Verkehrsunternehmen des straßengebundenen ÖPNV, dem Bund, dem Land, der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG), der DB AG und anderen in der Region aktiven Eisenbahnverkehrsunternehmen sowie den zuständigen Infrastrukturgesellschaften
Entwicklung eines Konzeptes für den Schienenpersonenverkehr
Pflege des Datenbestandes, soweit für 1. erforderlich

BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE
Anteil

Gesellschafter

1/7
1/7
1/7
1/7
1/7
1/7
1/7

Landkreis Aurich
Stadt Emden
Landkreis Emsland
Landkreis Friesland
Landkreis Leer
Stadt Wilhelmshaven
Landkreis Wittmund

Jeder Gesellschafter hat in der Gesellschafterversammlung eine Stimme.

Seite 75

Beteiligungsbericht 2016 – Verkehrsregion-Nahverkehr Ems-Jade

BESETZUNG DER ORGANE
I.

Gesellschafterversammlung
a) Vertreter des Landkreises Aurich:
- Landrat Harm-Uwe Weber
- Hans Terfehr
b) von den weiteren Gesellschaftern werden ebenfalls die Hauptverwaltungsbeamten und je
ein weiterer Vertreter der Gebietskörperschaften in die Gesellschafterversammlung entsandt
II. Geschäftsführung
- Jürgen Rachner

BETEILIGUNGEN AN ANDEREN UNTERNEHMEN
- keine -

BILANZDATEN 2014 im Vergleich zu 2013
31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Aktivseite
A. Anlagevermögen
I.

Sachanlagen
andere Sachanlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

14

2,3

7

0,9

7

0
13

0,0

7

0,9

-7

2,2

16

2,1

-3

B. Umlaufvermögen
I.

Forderungen u. sonst. Vermögensgegenstände
Forderungen aus Lieferungen u. Leistungen
sonstige Vermögensgegenstände

II.

Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben
bei Kreditinstituten und Schecks

C. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

571

95,5

720

96,1

-149

584
0
598

97,7
0,0
100,0

743
0
750

99,1
0
100,0

-159
0
-152

Seite 76

Beteiligungsbericht 2016 – Verkehrsregion-Nahverkehr Ems-Jade
31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Passivseite
A. Eigenkapital
I.

Einlagen/Entnahmen

536

89,6

500

66,7

36

6

1,0

5

0,7

1

52

8,7

106

14,1

-54

4

0,7

139

18,5

-135

56
0
598

9,4
0,0
100,0

245
0
750

32,7
0,0
100,0

-189
0
-152

B. Rückstellungen
sonstige Rückstellungen

C. Verbindlichkeiten
1. Verb. aus Lieferungen und Leistungen
2. Verbindlichkeiten gegenüber den Landkreisen

D. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2014 im Vergleich zu 2013
2014
IST
T€

2013
IST
%

T€

Veränderung
14 zu 13
%

T€

405

100,0

560

100,0

0

0,0

0

0,0

0

Gesamtleistung

405

100,0

560

100,0

-155

Materialaufwand

-119

-29,4

-257

-45,8

138

Personalaufwand

-238

-58,8

-253

-45,1

15

-3

-0,7

-5

-0,9

2

-47

-11,6

-47

-8,2

0

1

0,2

1

0,2

0

Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit

-1

-0,2

-1

-0,2

0

Steuern vom Einkommen und Ertrag

-0

0,0

0

-0,0

0

sonstige Steuern

-1

0,2

-1

-0,2

0

Jahresergebnis

0

0,0

0

0,0

0

Umsatzerlöse
sonstige betriebliche Erträge

Abschreibungen
sonstige betriebliche Aufwendungen
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

-155

GRUNDZÜGE DES GESCHÄFTSVERLAUFS / LAGE DES UNTERNEHMENS 2014
Das Wirtschaftsjahr 2014 wurde ausgeglichen abgeschlossen. In seinem Bericht über die Prüfung des
Jahresabschlusses und des Lageberichts der VEJ kommt der Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. G. Kujaw zu
dem Ergebnis: „Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
entspricht der Jahresabschluss den deutschen handelsrechtlichen und ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt
ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft geben nach meiner Beurteilung keinen Anlass zu wesentlichen Beanstandungen.“

Seite 77

Beteiligungsbericht 2016 – Verkehrsregion-Nahverkehr Ems-Jade

VORLIEGEN DER VORAUSSETZUNGEN DES § 136 ABS. 1 NKomVG/
ERFÜLLUNG DES ÖFFENTLICHEN ZWECKS
Die Landkreise und kreisfreien Städte haben die Aufgabe „ÖPNV“ zur Erfüllung übertragen bekommen. Im Gegensatz zu anderen öffentlichen Aufgaben endet die sinnhafte Aufgabenerledigung in
diesem Fall nicht an der Kreisgrenze. Vielmehr ist es für den ÖPNV-Nutzer vorteilhaft, dass diese Aufgabe überregional erledigt wird. Nur so kann gewährleistet werden, dass optimale Verbindungen
hergestellt werden und durch den größeren Planungsraum Synergieeffekte entstehen. Durch die
über die VEJ erfolgte Abstimmung und Vertretung der ÖPNV-Region gegenüber anderen Akteuren
kann für alle Gesellschafter eine optimierte Aufgabenerfüllung erfolgen (Bündelungseffekt). Die Verwaltung der VEJ wird sehr „schlank“ gehalten und ist somit insgesamt sehr kostengünstig. Eine
Vergabe der Aufgabe an eine externe Stelle kommt aufgrund der Besonderheit der Aufgabenstellung
nicht in Betracht.

GEGENWÄRTIGE ENTWICKLUNG / AUSBLICK
Weiterentwicklung des straßengebundenen ÖPNV
Im Busverkehr wird angestrebt, das Angebot in Qualität und Umfang mindestens zu sichern und –
soweit wirtschaftlich vertretbar- weiter zu verbessern.
Im Einzelnen sollen insbesondere folgende Themen bearbeitet werden:
•
•
•
•
•
•
•

Demografischer Wandel - Entwicklung von Konzepten für den ÖPNV
Einführung von Echtzeitinformationen für die Fahrgäste
Weiterentwicklung der Tarife
„Elektromobilität“, Prüfung der Fördermittelakquisition
Beratung der Gesellschafter bei Fragen zur beihilferechtskonformen Finanzierung von ÖPNVLeistungen
Ausbau der Schulung von Busbegleitern im Rahmen des Projektes Einsteigerbus
Weiterentwicklung des Angebotes Urlauberbus in Abstimmung mit den Verkehrsunternehmen und den touristischen Organisationen

Erhalt und Stärkung des Schienenverkehrs
Die Sicherung und der Ausbau des Schienenpersonenverkehrs in der Region Ems-Jade stellen
Schwerpunkte der VEJ-Arbeit dar. Im Fern- wie auch im Nahverkehr sollen durch eine unvermindert
intensive Arbeit die Interessen der Region wirksam vertreten und umgesetzt werden:
•
•
•
•
•

Abstimmung eines Konzeptes mit der LNVG und der NWB für eine möglichst restriktionsfreie
Durchführung des geplanten Schienenersatzverkehrs an Wochenenden auf der Strecke Wilhelmshaven - Oldenburg
Grenzüberschreitende Zusammenarbeit zum Ausbau und zur Fahrzeitverkürzung der Verbindung (Bremen - Oldenburg) - Leer - Groningen
Laufwegverlängerung des IC 35 nach Südwestdeutschland
Fortsetzung der Zusammenarbeit mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen und stärkere
Vermarktung des Bahnangebots, vor allem im touristischen Bereich, zur Erhöhung der Fahrgastnachfrage
Einsatz des neuen DoSto-IC auch auf der Emslandstrecke
Seite 78

Beteiligungsbericht 2016 – Verkehrsregion-Nahverkehr Ems-Jade

AUSWIRKUNGEN AUF DEN LANDKREISHAUSHALT
Der jährliche Kostenanteil des Landkreises Aurich nach § 9 Abs. 2 der VEJ-Satzung beträgt z. Zt.
33.970,48 €. Weitere Zahlungen erfolgen nach § 9 Abs. 3 der VEJ-Satzung für die Finanzierung gemeinsamer ÖPNV-Projekte. Diese werden jährlich neu festgelegt.

Seite 79

Beteiligungsbericht 2016 – Ostfriesland Tourismus GmbH

Ostfriesland Tourismus GmbH
Ledastraße 10
26789 Leer
Tel.:
0491/91 96 96 60
Fax:
0491/91 96 96 65
E-Mail:
urlaub@ostfriesland.de
Internet: www.ostfriesland.de

ALLGEMEINE ANGABEN
Rechtsform:
Gesellschaftsvertrag vom:
Handelsregister:

GmbH
28.10.2004
Amtsgericht Aurich
HRB 111462
12. April 2005
kleine Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB

erstmals eingetragen am:
Größenklasse:

GEGENSTAND DES UNTERNEHMENS
Der Gesellschaftszweck besteht in der Förderung des Tourismus insbesondere des Tourismusmarketings in den Landkreisen Ammerland, Aurich, Friesland, Leer und Wittmund sowie in den
kreisfreien Städten Emden und Wilhelmshaven.

BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE
Gesellschafter

Anteil
in €

Landkreis Ammerland
Landkreis Aurich
Kreisfreie Stadt Emden
Landkreis Friesland
Landkreis Leer
Kreisfreie Stadt Wilhelmshaven
Landkreis Wittmund
Stammkapital

6.000,00
6.000,00
6.000,00
6.000,00
6.000,00
6.000,00
6.000,00
42.000,00

BESETZUNG DER ORGANE
I.

Gesellschafterversammlung
a) Vertreter des Landkreises Aurich:
- Landrat Harm-Uwe Weber
- Sascha Pickel

- Hermann Reinders

Seite 80

in %
14,29%
14,29%
14,29%
14,29%
14,29%
14,29%
14,29%
100,00%

Beteiligungsbericht 2016 – Ostfriesland Tourismus GmbH
b) Die übrigen Gesellschafter entsenden ebenfalls einen Vertreter je Geschäftsanteil
von 2.000 €.
II. Aufsichtsrat
a) Vertreter des Landkreises Aurich:
- Sascha Pickel (Vorsitzender)
b) Aus den übrigen Landkreisen und den kreisfreien Städten wird ebenfalls je ein Mitglied
entsandt.
III. Geschäftsführung
- Imke Wemken

BETEILIGUNGEN AN ANDEREN UNTERNEHMEN
Die Ostfriesland Tourismus GmbH ist Mitglied im Tourismusverband Nordsee e.V. und dadurch
indirektes Mitglied im Tourismusverband Niedersachsen e.V. und im Deutschen Tourismusverband.
Zudem ist die Ostfriesland Tourismus GmbH Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Barrierefreie
Reiseziele in Deutschland, eine der bundesweit führenden touristischen Kooperationen zum
Serviceaspekt der Barrierefreiheit. Eine weitere Mitgliedschaft besteht im Verein Region Ostfriesland
e.V..

BILANZDATEN 2014 im Vergleich zu 2013
31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Aktivseite
A. Anlagevermögen
I.

Immaterielle Vermögensgegenstände

1

0,3

7

1,5

-6

II.

Sachanlagen

2

0,5

2

0,5

0

III. Finanzanlagen

0

0,0

0

0,0

0

3

0,8

9

2,0

-6

B. Umlaufvermögen
I.

Vorräte

1

0,3

2

0,5

-1

I.

Forderungen u. sonstige Vermögensgegenstände

192

48,2

316

71,7

-124

II.

Kassenbestand, Guthaben b. Kreditinstituten

189

47,5

104

23,5

85

382
13
398

96,0
3,2
100,0

422
10
441

95,7
2,3
100,0

-40
3
-43

C. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Seite 81

Beteiligungsbericht 2016 – Ostfriesland Tourismus GmbH
31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Passivseite
A. Eigenkapital
I.

Gezeichnetes Kapital

II.

Kapitalrücklage

42

III. Bilanzverlust

10,6

42

9,5

0

750

188,4

800

181,4

-50

-477

-119,8

-522

-118,4

45

315

79,2

320

72,5

-5

24
55
4
398

6,0
13,8
1,0
100,0

25
92
4
441

5,7
20,9
0,9
100,0

-1
-37
0
-43

B. Rückstellungen
sonstige Rückstellungen

C. Verbindlichkeiten
D. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2014 im Vergleich zu 2013
2014
IST
T€

2013
IST
%

T€

Veränderung
14 zu 13
%

T€

Umsatzerlöse

428

78,5

407

57,2

21

sonstige betriebliche Erträge

117

21,5

305

42,8

-188

Gesamtleistung

545

100,0

712

100,0

-167

Materialaufwand

-146

-26,8

-120

-16,9

-26

Personalaufwand

-282

-51,7

-284

-39,9

2

-7

-1,3

-11

-1,5

4

-566

-103,9

-613

-86,1

47

sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

1

0,2

1

0,1

0

sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen

0

0,0

0

0,0

0

-455

-83,5

-315

-71,3

-140

Abschreibungen
sonstige betriebliche Aufwendungen

Ergebnis d. gewöhnl.
Geschäftstätigkeit
sonstige Steuern

Jahresfehlbetrag
Verlustvortrag aus dem Vorjahr

Jahresergebnis

0

0,0

0

0,0

-455

-83,5

-315

-71,3

-140

-22

-4,0

-207

-29,1

185

-477

-87,5

-522

-73,3

45

GRUNDZÜGE DES GESCHÄFTSVERLAUFS / LAGE DES UNTERNEHMENS 2014
Im Oktober 2014 veranstaltete die Ostfriesland Tourismus GmbH (OTG) eine Jubiläumsveranstaltung
anlässlich ihres 10 jährigen Bestehens. Die themen- und zielgruppenorientierte Neukundenwerbung
für die ostfriesische Halbinsel ist zentrale Aufgabe der OTG und umfasst sämtliche Marketinginstrumente im Marketingmix zur Erschließung der touristischen Quellmärkte im Interesse der
Gesellschafter.
Bestimmt wurde das Jahr 2014 durch einige Leitprojekte:
Das Online-Marketing spielt die zentrale Rolle im Marketingmix der OTG. Neben der ostfrieslandweiten Plattform www.ostfriesland.de, gewinnen Social Media Kanäle zunehmend an Bedeutung. Die
Seite 82

Beteiligungsbericht 2016 – Ostfriesland Tourismus GmbH
OTG trägt damit dem Megatrend Digitalisierung Rechnung und kann für die Ferienorte im Gesellschaftsgebiet zahlreiche Mehrwerte bieten.
In 2014 wurde die Website www.ostfriesland.de inhaltlich neu strukturiert. Anhand einer Auswertung des Nutzerverhaltens wurde die Seitenstruktur optimiert. Stark nachgefragte Inhalte
wurden im Seitenbaum zentraler platziert, wenig genutzte Inhalte entfernt. Hintergrund dieser Maßnahme war die Sicherung der guten Platzierung der gemeinsamen Website im Google-Ranking
(Platzierung bei fast allen Themen unter den ersten drei Treffern bei Verbindung von Suchbegriff plus
Ostfriesland) und damit die bessere Anpassung der Inhalte an den Google-Suchalgorithmus.
Ein weiteres zentrales Projekt im Online-Marketing war die Umstellung der Metasuche auf den
neuen Anbieter Holidayinsider. Seit August 2014 werden Unterkunftsobjekte der teilnehmenden
Ferienorte zentral über www.ostfriesland.de ortsübergreifend potentiellen Gästen präsentiert und
diesen eine direkte Buchungsmöglichkeit angeboten.
Der Newsletter der OTG, der mit rund 16.000 Empfängern einen guten Zuspruch findet, wird seit
Februar 2014 über ein neues Redaktionssystem bespielt. Neben neuen technischen Möglichkeiten
bieten sich durch den Systemwechsel neue gestalterische Spielräume, wie die optische Angleichung
an die Website und die bessere Einbindung von Bildern.
Im Themenmarketing wurde das Kernthema Radfahren auf dem seit 10 Jahren hohem Niveau
fortgeführt. Wichtig dabei sind die jährliche Auflage des Radkatalogs mit Angeboten für alle
radtouristischen Zielgruppen, die kostenfreie Werbekarte mit den Ostfrieslandtouren, der Vertrieb
der kostenpflichtigen Ostfriesland-Radkarte des Kommunalverlags Tacken, der Online-Radnavigator
sowie die Bewerbung des Radangebotes über Anzeigen- und Messewerbung, die durch Pressearbeit
intensiv flankiert wird.
Neben den klassischen Quellgebieten in NRW und Niedersachsen wurde bundesweit sowie in den
Alpenländern für das radtouristische Angebot Ostfrieslands geworben. Beispiele sind die dreiseitige
Reportage im Magazin „Fernweh“ (Schweiz) oder die Präsentation in Deutschlands auflagenstärkster
Radreisebroschüre „Deutschland per Rad entdecken“ des ADFC (500.000 Auflage inkl. ADFCTourenportal).
Der Kulturtourismus wurde 2014 einerseits durch die Nachbereitung des kulturtouristischen
Themenjahres „Land der Entdeckungen 2013“ und andererseits durch die Vorbereitung des nächsten
Themenjahres in 2016 bestimmt. Das Themenjahr wurde in Kooperation mit der Ostfriesischen
Landschaft - unter Einbindung der Oldenburgischen Landschaft für das östliche Gesellschaftsgebiet durchgeführt und mit Fördermitteln des Landes Niedersachsen unterstützt. Der Aufgabenschwerpunkt der Landschaften liegt bei der Umsetzung der Themenjahre in der inhaltlichen
Bündelung der Projekte sowie der Betreuung der Projektpartner. Die OTG verantwortet die
Vermarktung des kulturtouristischen Netzwerkprojektes. Die Evaluation ergab, dass an den 105
Projekten an 60 Standorten rund 478.000 Besucher gezählt werden konnten. Aus dem Netzwerkprojekt haben sich zahlreiche weitere Kooperationen der Kultureinrichtungen ergeben, wie
bspw. die „Reise ins jüdische Ostfriesland“. Das besondere am Kulturnetzwerk Ostfrieslands, als Basis
für die Durchführung der alle drei Jahre stattfindenden Themenjahre, ist die Verbindung von Kultur
und Tourismus. Bundesweit gibt es zahlreiche Kulturnetzwerke. Durch die enge Kooperation von
Kultureinrichtungen und Tourismusorganisationen hebt sich Ostfriesland hingegen ab und wird im
Rahmen der Road-Show zum BMWi-Forschungsprojekt „Tourismusperspektiven in ländlichen
Räumen“ als best practice Projekt benannt.
Mit großem Erfolg konnte die OTG den Serviceaspekt der Barrierefreiheit in das touristische
Marketing implementieren. Informationen zu den besonderen Anforderungen von mobilitäts- und
Seite 83

Beteiligungsbericht 2016 – Ostfriesland Tourismus GmbH
sinneingeschränkten Gäste an ihr Urlaubsziel und die intensive Sensibilisierung der Leitungsträger
entlang der touristischen Servicekette sind wichtige Herausforderungen, denen sich die OTG in
Zusammenarbeit mit den Ferienorten gestellt haben. Durch den engen Austausch mit landes- und
bundesweiten Tourismusorganisationen, insbesondere der TourismusMarketing Niedersachsen und
der Arbeitsgemeinschaft Barrierefreie Reiseziele in Deutschland, haben dafür gesorgt, das
Ostfriesland im Bundesvergleich bereits recht gut aufgestellt ist. Beispielhaft hierfür steht der
Gewinn des DB-Awards „Tourismus für Alle“ im November 2014. Die Deutsche Bahn hat damit den
ganzheitlichen Ansatz, die Vernetzung von unterschiedlichen Leistungsträgern und das breite
Angebotsspektrum zum nachhaltigen Ausbau eines barrierefreien Tourismus in der Ferienregion
gewürdigt.

VORLIEGEN DER VORAUSSETZUNGEN DES § 136 ABS. 1 NKomVG /
ERFÜLLUNG DES ÖFFENTLICHEN ZWECKS
Die Vermarktung der Region und die Verbesserung von touristischer Infrastruktur ist eine Kernaufgabe der Wirtschaftsförderung unserer Region. Die Ostfriesland Tourismus GmbH erfüllt diese
Aufgaben im Tourismusmarketing.

GEGENWÄRTIGE ENTWICKLUNG / AUSBLICK
Neben der fortlaufenden Vermarktung der Kernthemen, wird 2016 insbesondere der Einstieg in das
INTERREG V A Projektes Watten Agenda einen Arbeitsschwerpunkt der OTG ausmachen. Das Projekt
Watten Agenda ist ein grenzübergreifendes Projekt, das sich in 4 Arbeitspaketen und insgesamt 13
Maßnahmenbündeln mit einem wertschätzenden, nachhaltigen Tourismus in der Küstenregion am
UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer befasst:
•4 Arbeitspakete mit 13 Maßnahmen:
• Sensibilisierung und Begeisterung für das Wattenmeer
(„Identität schaffen“)
• Wissen und Wissensvernetzung zum Wattenmeer
(„nachhaltig vermitteln“)
• Verknüpfung nachhaltiger Erlebnisformen mit dem Wattenmeer
(„Produktentwicklung und Inwertsetzung“)
• Kommunikation des Wattenmeeres über die Region hinaus
(„nach außen tragen“)
Projektpartner sind neben der OTG als Leadpartner die Provinz Fryslân, Marketing Groningen, die
Internationale Dollard Route, die Nordsee GmbH und die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches
Wattenmeer. Das Projekt läuft bis zum 31.12.2018.

AUSWIRKUNGEN AUF DEN LANDKREISHAUSHALT
Der Ostfriesland Tourismus GmbH wurde im Haushaltsjahr 2015 vom Landkreis Aurich ein Zuschuss
in Höhe von 127.500 € gezahlt. Die Höhe des Zuschusses wurde von den Gründern der Gesellschaft
u.a. unter Berücksichtigung der jeweiligen Übernachtungszahlen der Partner festgelegt. Für 2016 ist
eine Zuschusszahlung in Höhe von 127.500 € im Haushalt des Landkreises Aurich veranschlagt.
Seite 84

Beteiligungsbericht 2016 – OBW GmbH

Ostfriesische Beschäftigungs- und Wohnstätten GmbH
Herderstraße 19
26721 Emden
Tel.:
04921/ 94 88-0
Fax:
04921/ 94 88-411
E-Mail:
contact@obw-emden.de
Internet: www.obw-emden.de

ALLGEMEINE ANGABEN
Rechtsform:
Gesellschaftsvertrag vom:
Handelsregister:

GmbH
08.04.1964, zuletzt geändert am 19.07.2006
Amtsgericht Aurich
HRB 100020
1964
mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 II HGB

Gründung:
Größenklasse:

GEGENSTAND DES UNTERNEHMENS
Aufgaben und Zweck der Gesellschaft ist die Förderung
•
•
•
•
•
•

der Hilfe für Menschen mit Behinderung und von Behinderung bedrohter Menschen,
der Berufsbildung,
der Kinder- und Jugendhilfe,
der Altenhilfe,
des Wohlfahrtswesens,
des bürgerlichen Engagements zu Gunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher
Zwecke,

sowie die selbstlose Unterstützung von Personen, die infolge ihres körperlichen, geistigen oder
seelischen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind.
Der Gesellschaftszweck wird verwirklicht insbesondere durch das Errichten, Unterhalten und
Betreiben von ambulanten, teilstationären und stationären Einrichtungen und Maßnahmen wie z. B.
•
•
•
•
•
•
•
•

Wohnheimen und Wohngruppen für Menschen mit Behinderung einschließlich der
Betreuung selbständig wohnender Menschen mit Behinderung;
Berufliche Bildung, insbesondere für Menschen mit Behinderung;
Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) einschließlich weiterer Maßnahmen zur
Qualifizierung und Eingliederung in das Arbeitsleben;
Freizeit- und Urlaubsmaßnahmen, insbesondere für Menschen mit Behinderung;
Einrichtungen für Kinder mit und ohne Behinderung und für von Behinderung bedrohte
Kinder;
Ambulante Kranken- und Pflegedienste;
Ambulante Dienste im Sinne des SGB XII;
Ergotherapeutische Angebote;
Seite 85

Beteiligungsbericht 2016 – OBW GmbH
•
•
•

Sonstige Einrichtungen und Maßnahmen der Jugendhilfe;
Sonstige Einrichtungen der Altenhilfe;
Freiwilligenagenturen sowie durch Ehrenamtsbeauftragte

BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE
Gesellschafter
Paritätischer Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V.
Stadt Emden
Landkreis Aurich
Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung
Ortsverein Emden e.V.
Ostfr. Beschäftigungs- u. Wohnstätten GmbH
Das Boot e.V. - Verein zur Förderung seelischer
Gesundheit Emden
Katholische Kirchengemeinde Pfarramt St. Michael
ev.-freikirchliche Gemeinde Emden
ev.-reformierte Kirchengemeinde Emden
Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung
e.V., Ortsvereinigung Norden
Mennoniten-Gemeinde Emden
Stammkapital

Anteil
in €
8.544.000,00
2.562.000,00
366.000,00

in %
72,79
21,53
3,08

262.000,00
122.000,00

2,20

12.000,00
12.000,00
6.000,00
6.000,00

0,10
0,10
0,05
0,05

6.000,00
6.000,00
11.904.000,00

0,05
0,05
100,00

BESETZUNG DER ORGANE
I.

Gesellschafterversammlung
a) Vertreter des Landkreises Aurich:
- Kreisrätin Henni Krabbe
b) die weiteren Gesellschafter werden ebenfalls durch je eine Person in der Gesellschafterversammlung vertreten

II. Verwaltungsrat
a) Vertreter des Landkreises Aurich:
- Kreisrätin Henny Krabbe
b)
c)
d)
e)
f)

ein Vertreter des Paritätischen Niedersachsen e.V.
ein Vertreter der Stadt Emden
ein Vertreter der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung, Ortsverein Emden e.V.
ein Vertreter der Eltern der Behinderten
ein Vertreter der Mitarbeiter, der vom Betriebsrat vorgeschlagen wird

III. Geschäftsführung
- Prof. Burghardt Zirpins

Seite 86

Beteiligungsbericht 2016 – OBW GmbH

BETEILIGUNGEN AN ANDEREN UNTERNEHMEN
Unternehmen:

Behindertenhilfe Norden gGmbH

Anteil der
OBW GmbH:

550,00 € (0,83%)

Weitere Ausführungen bei Behindertenhilfe Norden gGmbH.
Die OBW GmbH ist außerdem Mitglied der Gemeinnützigen Auftrags- und Vertriebsgenossenschaft
für WfbM Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt e.G.

BILANZDATEN 2014 im Vergleich zu 2013
31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Aktivseite
A. Anlagevermögen
I.

Immaterielle Vermögensgegenstände

II.

Sachanlagen

95

0,3

70

0,2

25

20.848

61,3

20.050

60,8

798

20.943

61,6

20.120

61,0

823

997

2,9

1.058

3,2

-61

1.281

3,8

2.118

6,4

-837

B. Umlaufvermögen
I.

Vorräte

II.

Forderungen u. sonst. Vermögensgegenstände

III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

C. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

10.756

31,7

9.718

29,4

1.038

13.034
0
33.977

38,4
0,0
100,0

12.894
0
33.014

39,0
0,0
100,0

140

31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

0
963
Veränderung
14 zu 13

%

T€

Passivseite
A. Eigenkapital
I.

Ausgegebenes Kapital

11.782

34,7

11.782

35,7

0

II.

Andere Gewinnrücklagen

11.876

35,0

10.493

31,8

1.383

23.658
1.464
1.734

69,7
4,3
5,1

22.275
1.526
2.560

67,5
4,6
7,8

1.383
-62
-826

B. Sonderposten aus Zuwendungen
C. Rückstellungen
D. Verbindlichkeiten
1. Verb. gegenüber Kreditinstituten

4.519

13,3

4.180

12,5

339

2. erhaltene Anzahlung auf Bestellungen

924

2,7

883

2,7

41

3. Verb. aus Lieferungen u. Leistungen

787

2,3

711

2,2

76

73

0,2

1

0,0

72

3. Verb. gegenüber Gesellschaftern
3. sonstige Verbindlichkeiten

E. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

689

2,0

878

2,7

-189

6.992
129
33.977

20,5
0,4
100,0

6.653
0
33.014

20,1
0,0
100,0

339
129
963

Seite 87

Beteiligungsbericht 2016 – OBW GmbH

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2014 im Vergleich zu 2013
2014
IST

2013
IST

Veränderung
14 zu 13

Rohergebnis

T€
32.896

%
100,0

T€
30.236

%
100,0

Materialaufwand

-3.301

-10,0

-2.682

-8,9

-619

Personalaufwand

-19.608

-59,6

-17.749

-58,7

-1.859

Abschreibungen

-1.618

-4,9

-1.510

-5,0

-108

sonstige betriebliche Aufwendungen

-6.780

-20,6

-6.896

-22,8

116

35

0,1

65

0,2

-30

-225

-0,7

-212

-0,7

-13

1.399

4,3

1.252

4,1

147

-1
-15
1.383
-1.383
0

0,0
0,0
4,2
-4,2
0,0

0
-7
1.245
-1.245
0

0,0
0,0
4,1
-4,1
0,0

-1
-8
138
-138
0

sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Ergebnis d. gewöhnl.
Geschäftstätigkeit
Steuern vom Einkommen und Ertrag
sonstige Steuern

Jahresüberschuss
Einstellung in Gewinnrücklagen

Bilanzgewinn

T€
2.660

GRUNDZÜGE DES GESCHÄFTSVERLAUFS / LAGE DES UNTERNEHMENS 2014
Die in der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege zusammengeschlossenen Spitzenverbände (LAG FW), das Land Niedersachsen und die kommunalen Spitzenverbände in Niedersachsen haben vereinbart, die Inhalte und Regelungen des Landesrahmenvertrages I und des Landesrahmenvertrages II fortzuführen. Durch den im Dezember 2008 abgeschlossenen Ergänzungsvertrag
(Landesrahmenvertrag III) wurde eine Fortführung des Korridorverfahrens mit dem Ziel der Angleichung der Grund- und Maßnahmepauschalen auf die Landesdurchschnittwerte vereinbart.
Beginnend mit dem Jahr 2013 wurde dieses Verfahren auf die einzelnen Leistungsberechtigtengruppen der Werkstatt ausgedehnt. Darüber hinaus wurde vereinbart, dass bereits ab 01.04.2009
(Werkstatt für behinderte Menschen) bzw. ab dem 01.01.2011 (Wohnen für Menschen mit geistiger
Behinderung) für Neuaufnahmen bzw. neu geschaffene Plätze diese Durchschnittswerte Anwendung
finden. Ab Juli 2014 wurde für jeden Beschäftigten in Werkstätten für behinderte Menschen mit
einer Wochenarbeitszeit von mindestens 15 bis 33,5 Stunden eine Teilzeitregelung mit verminderten
Entgelten eingeführt. Für die dann im stationären Wohnen lebenden MitarbeiterInnen gibt es eine
Ausgleichszahlung.
Trotz der damit für die obw GmbH zum Teil verbundenen Entgeltminderungen bedeutet dies, dass
weiterhin Sicherheit hinsichtlich der Preiskomponente für die Entgelte bis zum Jahr 2020 und
darüber hinaus besteht.
Im Werkstattbereich wurden umfangreichere Instandsetzungsmaßnahmen in der Herderstraße 19 im
Bereich der Gewächshäuser sowie am Standort in Friesland realisiert. Daneben wurden in den
Wohnstätten Friesland im Zusammenhang mit dem Anbau eines Aufzuges, den Wohnstätten
Harsweg und Westerhusen größere Instandhaltungsmaßnahmen umgesetzt.
Insgesamt konnte die obw GmbH auch im Jahr 2014 die in den letzten Jahren genommene positive
Entwicklung fortsetzen und eine solide Basis für die Bewältigung künftiger Anforderungen schaffen.

Seite 88

Beteiligungsbericht 2016 – OBW GmbH

VORLIEGEN DER VORAUSSETZUNGEN DES § 136 ABS. 1 NKomVG/
ERFÜLLUNG DES ÖFFENTLICHEN ZWECKS
Wie unter dem Punkt „Gegenstand des Unternehmens“ dargestellt, erfüllt die OBW GmbH durch ihre
Einrichtungen und Maßnahmen einen öffentlichen Zweck. Die Voraussetzungen des § 136 Abs. 1
NKomVG sind erfüllt.

GEGENWÄRTIGE ENTWICKLUNG / AUSBLICK
Die von der Bundesregierung und von der Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) geplante
Reform der Eingliederungshilfe – auch wenn nicht alle dort formulierten Ziele umgesetzt werden –
wird sich erheblich, wenn auch noch nicht bezifferbar, auf die zukünftige Tätigkeit der obw GmbH
auswirken. Die gewollte Veränderung, weg von der institutionellen Förderung hin zur personenzentrierten Förderung der Menschen mit Behinderung, wird sich erheblich auf die Angebotsgestaltung und die Leistungserbringer auswirken.
Mit der – eventuell schon ab dem Jahr 2017 – geplanten Einführung eines bundeseinheitlichen
Teilhabegeldes soll den Betroffenen mehr eigenverantwortliche Teilhabe am gesellschaftlichen
Leben ermöglicht und die Träger der Eingliederungshilfe entlastet werden. Erweitert werden sollen
die Wahlmöglichkeiten der Beschäftigten in Werkstätten für behinderte Menschen. Ihre Bedarfe zur
Teilhabe am Arbeitsleben sollen auch bei „anderen Anbietern“ gedeckt werden können.
Im Sinne der Personenzentrierung sind die Erbringer der Leistungen aufgefordert, ihre Leistungsangebote anzupassen und entsprechend dem individuellen Bedarf passgenaue Angebote zu unterbreiten. Die geplanten Veränderungen hätten auf die gesamte Angebotsstruktur der obw GmbH
erhebliche Auswirkungen.
Die obw GmbH steht sowohl im Bereich der Behindertenhilfe als auch in der Produktion im Wettbewerb zu anderen Unternehmen und Einrichtungen. Diese Teilnahme am Wettbewerb ist – wie
jedes unternehmerische Handeln – mit Risiken, aber auch mit Chancen verbunden. Risiken können
dabei nie ganz ausgeschlossen werden.
Die obw GmbH ist dem Landesrahmenvertrag (LRV), dem Korridorverfahren (LRV II) und dem
Landesrahmenvertrag Teil III beigetreten.
Durch die noch zu vereinbarenden Investitionsbeträge auf Basis der tatsächlichen Belegung (zunächst
im Werkstattbereich) sind – trotz steigender Preise bei Bau und Unterhaltung – weitere Erlöskürzungen nicht auszuschließen. Für die Jahre 2011 bis 2014 wurden entsprechende Risikorückstellungen gebildet.
Trotz der partiellen Entgeltkürzungen ergibt sich durch die Landesrahmenvereinbarungen mittelfristig grundsätzlich mehr Sicherheit bezüglich der Refinanzierung der Gesamteinrichtung.
Aufgrund des zunehmenden Fachkräftemangels wird es schwieriger, offene Personalstellen in angemessener Zeit adäquat zu besetzen.
Die beschriebenen Bedingungen werden sich auf die Ertragslage der obw GmbH auswirken. In den
nächsten Jahren ist mit geringeren Ergebnissen zu rechnen. In welcher Höhe, ist zum gegenwärtigen
Zeitpunkt nicht in jedem Fall berechenbar.

Seite 89

Beteiligungsbericht 2016 – OBW GmbH
Die künftige wirtschaftliche Entwicklung lässt sich gegenwärtig nur sehr schwer einschätzen, sodass
sich im Laufe des Wirtschaftsjahres und der Folgejahre weitere Risiken für den Arbeitsbereich
ergeben können.
Durch zunehmende Konkurrenz, auch aus dem privaten Bereich, werden sich die Wettbewerbsbedingungen verschärfen, aber es ergeben sich auch Chancen für die Eröffnung völlig neuer Geschäftsfelder, wie z. B. die Schaffung einzugsgebietsunabhängiger Betreuungsangebote.
Die obw Emden GmbH hat sich in den letzten Jahren zu einem Kompetenzzentrum für Arbeit, Bildung
und Qualifikation entwickelt, was zur Gründung des Bildungszentrums führte. Neben der Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems der obw Emden ermöglichte die Zertifizierung nach der
Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung (AZAV) als Entwicklung neuer Bildungsangebote.
Im Jahr 2012 wurde die obw anerkannter Träger für das „Freiwillige Soziale Jahr“ und übernahm auch
die pädagogische Begleitung weiterer Einsatzstellen. Neue Aufgaben ergaben sich durch die Maßnahmen der Berufseinstiegsbegleitung an sieben öffentlichen Schulen und die Initiative Inklusion.
Eine Prognose der voraussichtlichen Entwicklung ist naturgemäß mit erheblichen Unsicherheiten
verbunden. Es lassen sich aber folgende Tendenzen erkennen:
Durch die Vereinbarung der Entgelte zum 31.12.2015 und den Beitritt zum Landesrahmenvertrag Teil
III besteht Planungssicherheit bezüglich der Preiskomponente für die nächsten Jahre. Bei gleich
bleibender Auslastung auf dem Niveau von 2014 ergeben sich aus dem Bereich der Leistungsentgelte
inflationsbereinigt in den nächsten Jahren geringere Umsatzerlöse als für das abgelaufene Jahr.
Durch den Abschluss der Leistungsvereinbarungen für die einzelnen Leistungstypen ergeben sich
aufgrund der enthaltenen Personaluntergrenzen in einigen Bereichen zusätzliche Kostenbelastungen,
die bereits im Geschäftsjahr sowie bei der Planung für das Jahr 2015 Berücksichtigung gefunden
haben.
Im Personalbereich werden sich Kostensteigerungen vor allem durch die Besetzung der noch unbesetzten Planstellen insbesondere im stationären Wohnbereich sowie durch die allgemeine Gehaltsentwicklung ergeben.
Im Sachkostenbereich könnten sich Risiken vor allem durch die Energiepreisentwicklung der
Materialkosten, aber auch durch allgemeine Preissteigerungen ergeben.
Eine Prognose für den Arbeitsbereich Werkstatt für behinderte Menschen ist in der gegenwärtigen
wirtschaftlichen Lage kaum möglich. Kurzfristig – in den nächsten ein bis zwei Jahren – ist eher von
stabilen Umsätzen bei verschärfter Wettbewerbssituation auszugehen.
Bisher nicht konkret abschätzbare Risiken können sich aus der von der Großen Koalition im
Koalitionsvertrag vereinbarten Veränderungen im Bereich der Eingliederungshilfe (Bundesteilhabegesetz) ergeben.
Trotz der beschriebenen Risiken versetzen die in den vergangenen Jahren getroffenen Entscheidungen und durchgeführte Maßnahmen die obw in die Lage, die künftigen Anforderungen zu
bewältigen.

Seite 90

Beteiligungsbericht 2016 – OBW GmbH
In den Geschäftsjahren 2015 und 2016 wird die Gesellschaft voraussichtlich weiterhin positive,
jedoch im Vergleich zum Geschäftsjahr 2014 niedrigere Jahresergebnisse erwirtschaften. Das
Planergebnis für das Jahr 2015 beläuft sich nach heutigem Stand auf 500 T€.

AUSWIRKUNGEN AUF DEN LANDKREISHAUSHALT
Aufgrund der Gemeinnützigkeit erfolgen keine Ausschüttungen der obw GmbH an den Landkreis
Aurich. Nach § 4 Abs. 3 des Gesellschaftsvertrages dürfen die Gesellschafter keine Gewinnanteile in
ihrer Eigenschaft als Gesellschafter erhalten.
Ein Zuschuss wird vom Landkreis Aurich für die Ostfriesische Beschäftigungs- und Wohnstätten
GmbH nicht gezahlt.

Seite 91

Beteiligungsbericht 2016 – Nds. Landgesellschaft mbH

Niedersächsische Landgesellschaft mbH
Arndtstr. 19
30167 Hannover
Tel.:
0511/ 12 11-0
Fax:
0511/ 12 11-243
E-Mail:
info@nlg.de
Internet: www.nlg.de

ALLGEMEINE ANGABEN
Rechtsform:
Gesellschaftsvertrag vom:
Handelsregister:

GmbH
27.08.2001
Amtsgericht Hannover
HRB 3768
19.10.1915
große Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB

Gründung am:
Größenklasse:

GEGENSTAND DES UNTERNEHMENS
Die Gesellschaft führt als gemeinnütziges Siedlungsunternehmen Maßnahmen der Siedlung, der
Agrarstrukturverbesserung und der Landentwicklung, der Landbeschaffung oder sonstige gesetzlich
zugewiesene Aufgaben durch.

BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE
Gesellschafter
Land Niedersachsen
20 niedersächsische Landkreise,
davon Landkreis Aurich
18 Städte u. Gemeinden in Nds. und Bremen
Norddeutsche Landesbank Hannover
Bremer Landesbank, Kreditanstalt Oldenburg
Nordd. Beteiligungsgesellschaft f. Immobilien, Hann.
Landwirtschaftliche Brandkasse Hannover
Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt a. M.
Kreisverbände Landvolk Nds. – Landesbauernverband e.V.
Klosterkammer Hannover
Ostfriesische Landschaft und Private
davon Ostfriesische Landschaft
Eigener Anteil NLG

Stammkapital

Seite 92

Anteil
in €
420.920,00
47.020,00
(1.230,00)
84.880,00

in %
51,86
5,80
(0,16)
10,46

94.050,00
51.130,00
3.090,00

11,58
6,30
0,38

16.720,00
(2.620,00)
93.810,00
811.620,00

2,06
(0,33)
11,56
100,00

Beteiligungsbericht 2016 – Nds. Landgesellschaft mbH

BESETZUNG DER ORGANE
I.

Gesellschafterversammlung
Vertreter des Landkreises:
-

Landrat Harm-Uwe Weber

II. Aufsichtsrat
a) zwei vom Land Niedersachsen entsandte stimmberechtigte Personen
b) zwei vom Land Niedersachsen entsandte nicht stimmberechtigte Personen
c) neun von der Gesellschafterversammlung gewählte stimmberechtigte Personen
d) drei von den Arbeitnehmern gewählte stimmberechtigte Personen
e) ein Vertreter der Aufsichtsbehörde (nicht stimmberechtigt)
f)

ein Gastteilnehmer vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und
Verbraucherschutz (nicht stimmberechtigt)

III. Geschäftsführung
- Thorsten Hiete
- Tim Kettemann
- Christopher Toben

BETEILIGUNGEN AN ANDEREN UNTERNEHMEN
- keine -

Seite 93

Beteiligungsbericht 2016 – Nds. Landgesellschaft mbH

BILANZDATEN 2014 im Vergleich zu 2013
31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Aktivseite
A. Anlagevermögen
I.

Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software

435

0,1

539

0,2

-104

30

0,0

26

0,0

4

3.219

1,1

3.592

1,2

-373

929

0,3

801

0,3

128

2. Geleistete Anzahlungen
II.

Sachanlagen
1. Grundstücke mit Geschäftsbauten
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung

III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen

472

0,2

604

0,2

-132

5.085

1,7

5.562
0

1,9

-477

sowie sonstige Verfahrenswerte

189.609

65,3

216.131

70,6

-26.522

2. In Arbeit befindliche Aufträge

12.023

4,1

17.057

5,6

-5.034

1.515

0,5

3.606

1,2

-2.091

B. Umlaufvermögen
I.

Vorräte
1. Grundstücke, Erschließungs- u. Baumaßnahmen

3. Geleistete Anzahlungen
II.

Forderungen u. sonst. Vermögensgegenstände
1. Forderungen a. Lieferungen u. Leistungen

12.364

4,3

5.164

1,7

7.200

2. sonstige Vermögensgegenstände

52.786

18,2

55.055

18,0

-2.269

17.043

5,9

3.185

1,0

13.858

285.340
28
290.453
104.254

98,3
0,0
100,0

300.198
53
305.813
90.046

98,1
0,0
100,0

-14.858
-25
-15.360
14.208

III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

C. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme
D. Treuhandvermögen

31.12.2014
IST
T€

31.12.2013
IST
%

T€

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Passivseite
A. Eigenkapital
I.
II.

Gezeichnetes Kapital

812

0,3

812

0,3

0

abzgl. Nennbetrag eigener Anteile

-94

0,0

-94

0,0

0

94

0,0

94

0,0

0

a) Freie Rücklage

30.739

10,6

30.227

9,9

512

b) Gebundene Ausgleichsrücklage

33.170

11,4

32.311

10,6

859

606

0,2

688

0,2

-82

48.712

16,8

512

0,2

48.200

114.038

39,3

64.549

21,2

49.489

900

0,3

899

0,3

1

1.143

0,4

649

0,2

494

Gewinnrücklagen
1. Rücklagen für eigene Anteile
2. Satzungsmäßige Rücklage

3. Andere Gewinnrücklagen
III. Bilanzgewinn

B. Rückstellungen
1. Rückstellungen f. Pensionen u. ähnliche
Verpflichtungen
2. Steuerrückstellungen

Seite 94

Beteiligungsbericht 2016 – Nds. Landgesellschaft mbH
31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Passivseite
3. Sonstige Rückstellungen

11.212

3,9

19.213

6,3

-8.001

13.256

4,6

20.760

6,8

-7.504

1. Verb. gegenüber Kreditinstituten

72.362

24,9

51.355

16,8

21.007

2. erhaltene Anzahlungen

62.369

21,5

133.738

43,6

7.117

2,5

14.000

4,6

C. Verbindlichkeiten

2. Verb. aus Lieferungen u. Leistungen
3. sonstige Verbindlichkeiten

D. Passive Rechnungsabgrenzung
Bilanzsumme
D. Treuhandverpflichtungen
E Haftungsverhältnisse
(aus Gewährleistungsverträgen)

-6.883

20.346

7,0

21.318

7,0

-972

162.194
965
290.453
104.254

55,9
0,2
100,0

220.411
93
305.813
90.046

72,0
0,0
100,0

-58.217
92
-15.360
14.208

707

710

-3

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2014 im Vergleich zu 2013
2014
IST

2013
IST
T€

Veränderung
14 zu 13

T€

%

1. Umsatzerlöse

142.441

113,1

57.211

%
73,0

T€
85.230

2. Erhöhung/Minderung d. Bestandes an Vorräten

-31.556

-25,1

19.636

25,1

-51.192

15.072

12,0

1.497

1,9

13.575

125.957

100,0

78.344

100,0

47.613

4. Materialaufwand

-49.816

-39,6

-56.177

-71,7

6.361

5. Personalaufwand

-19.602

-15,6

-16.499

-21,1

-3.103

gegenstände des AV und Sachanlagen

-540

-0,4

-520

-0,7

-20

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen

-6.201

-4,9

-4.011

-5,1

-2.190

29

0,0

46

0,1

-17
-215

3. Sonstige betriebliche Erträge

Gesamtleistung

6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögens-

8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens

1.454

1,2

1.669

2,1

10. Abschreibungen auf Finanzanlagen

-2

0,0

0

0,0

-2

11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

-866

-0,7

-876

-1,1

10

12. Ergebnis d. gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit

50.413

40,0

1.976

2,5

48.437

13. Steuern vom Einkommen und Ertrag

-519

-0,4

-15

0,0

-504

14. Sonstige Steuern

-404

-0,3

-607

-0,8

203

49.489

39,3

1.354

1,7

48.135

9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

15. Jahresüberschuss

228

0,2

43

0,1

185

-1.006

-0,8

-886

-1,1

-120

48.712

38,7

512

0,7

48.200

17. Entnahmen aus Gewinnrücklagen
18. Einstellung in Gewinnrücklagen

Bilanzgewinn

Seite 95

Beteiligungsbericht 2016 – Nds. Landgesellschaft mbH

GRUNDZÜGE DES GESCHÄFTSVERLAUFS / LAGE DES UNTERNEHMENS 2014
Die NLG konnte ihr 100. Geschäftsjahr erfolgreich abschließen. Stabile Entwicklungen in nahezu allen
Kerngeschäftsfeldern haben dazu beigetragen, dass der Jahresabschluss zum 31.12.2014 ein gutes
Ergebnis ausweist.
Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2014 betrug 49.489 T€ (Vorjahr 1.354 T€). Nach
Berücksichtigung der richtlinien- und gesellschaftsvertragskonformen Einstellung von Teilergebnissen
in die Gebundene Ausgleichsrücklage entstand ein Bilanzgewinn von 48.712 T€ (Vorjahr 512 T€). Das
Eigenkapital der Gesellschaft erhöhte sich um 49.489 T€ (Vorjahr 1.354 T€). Die Bilanzsumme
verringerte sich auf 290.453 T€ (Vorjahr 305.813 T€).

VORLIEGEN DER VORAUSSETZUNGEN DES § 136 ABS. 1 NKomVG /
ERFÜLLUNG DES ÖFFENTLICHEN ZWECKS
Die NLG dient dank ihrer Organisationsform dazu, die staatlichen Verwaltungen in der Umsetzung
der Politik für die Landwirtschaft und die ländlichen Räume mit der Flexibilität und Handlungsfähigkeit einer Kapitalgesellschaft zu unterstützen.
Gerade in der aktuellen politischen Ausrichtung, wonach sich die öffentliche Hand auf ihre Kernaufgaben beschränken will, kann diese Organisationsform besondere Bedeutung erlangen. Die Geschäftstätigkeit zielt darauf ab, die Wirtschaftskraft und Lebensqualität in den ländlichen Räumen
Niedersachsens zu erhöhen.
Unter der Fachaufsicht der Nds. Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und
Landesentwicklung sowie der Beteiligungsaufsicht des Nds. Finanzministeriums ist die NLG gehalten,
ihre Tätigkeit entsprechend den politischen Vorgaben im öffentlichen Interesse, und zwar mit der für
Wirtschaftsunternehmen und für Vollkaufleute grundsätzlich geltenden kaufmännischen Sorgfalt und
nach innen sozial ausgewogen durchzuführen. Hieraus resultieren das Kostendeckungsprinzip und
die Verpflichtung, erzielte Überschüsse wieder gemeinnützigen Satzungszwecken zuzuführen. Die
NLG erhält keine öffentlichen Zuwendungen, sie finanziert sich über ihre Leistungen.

GEGENWÄRTIGE ENTWICKLUNG / AUSBLICK
Für das Geschäftsjahr 2015 gehen wir von einer weiteren stabilen Ergebnisentwicklung aus. Es wird
davon ausgegangen, dass die Umsatzerlöse in 2015 im Vergleich zu den in 2014 realisierten Umsätzen (ohne periodenfremde Umsatzerlöse) niedriger sind. Die gute wirtschaftliche Perspektive wird
getragen von einer stabilen Geschäftsentwicklung vor allem in den Kerngeschäftsfeldern der NLG.

Seite 96

Beteiligungsbericht 2016 – Nds. Landgesellschaft mbH

AUSWIRKUNGEN AUF DEN LANDKREISHAUSHALT
Ein Zuschuss wird vom Landkreis Aurich für die Nds. Landgesellschaft mbH nicht gezahlt.
Gemäß § 2 Abs. 5 des Gesellschaftsvertrags ist die Tätigkeit der Nds. Landgesellschaft mbH selbstlos.
Es werden nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke verfolgt. Mittel der Gesellschaft dürfen
nur für die in § 2 Abs. 1 bis 4 des Gesellschaftsvertrages genannten Zwecke verwendet werden. Die
Kosten der Verwaltung und Geschäftsführung müssen sich in angemessenen Grenzen halten. Die
Gesellschaft darf ihren Organen oder Dritten keine Vergünstigungen oder Entschädigungen
zuwenden, die dem Zweck der Gesellschaft fremd sind oder die über die in vergleichbaren
Unternehmen üblichen Sätze hinausgehen. Die Gesellschafter erhalten keine Zuwendungen aus
Mitteln der Gesellschaft.

Seite 97

Beteiligungsbericht 2016 – KRLO

Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland AöR
Agnes-von-Riethberg-Straße
26400 Wittmund

ALLGEMEINE ANGABEN
Rechtsform:
Gründung:
Satzung vom:

rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts
30.10.2009
28.08.2009; neugefasst am 09.09.2014

GEGENSTAND DER ANSTALT
Errichtung, Betrieb und Unterhalt der Kooperativen Regionalleitstelle Ostfriesland für die Feuerwehren und die Rettungsdienste der Landkreise Leer, Wittmund und Aurich. Gewährleistung des
technischen, organisatorischen und wirtschaftlichen Aufbaus einer Kooperativen Regionalleitstelle
Ostfriesland unter Einbeziehung des Landes Niedersachsen (Leitstelle der Polizei).

BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE
Anteil
in €
20.000,00
20.000,00
20.000,00
60.000,00

Trägerkörperschaft
Landkreis Aurich
Landkreis Leer
Landkreis Wittmund

Stammkapital

in %
33,33
33,33
33,33
100,00

MITGLIEDER
Die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland AöR ist eine gemeinsame Einrichtung der Landkreise
Leer, Wittmund und Aurich in der Rechtsform einer rechtsfähigen Anstalt des öffentlichen Rechts auf
Grundlage der §§ 6 NRettDG und 3 Abs. 1 Nr. 5 NBrandSchG.

BESETZUNG DER ORGANE
I.

I.

Vorstand
- Uwe Hinrichs, Geschäftsführer
- Berthold Steinert, stellv. Geschäftsführer
Verwaltungsrat
a) Vertreter des Landkreises Aurich:
- 1. Kreisrat Dr. Frank Puchert
- Jochen Beekhuis
b) je zwei Vertreter der Landkreise Leer und Wittmund
Seite 98

Beteiligungsbericht 2016 – KRLO
II. Geschäftsführer
- Uwe Hinrichs

BETEILIGUNGEN AN ANDEREN UNTERNEHMEN
- keine -

BILANZDATEN 2014 im Vergleich zu 2013
Für das Jahr 2014 liegen noch keine Bilanzdaten vor.
31.12.2014
IST
T€

31.12.2013
IST
%

T€

%

Aktivseite
A. Anlagevermögen
I.

Immaterielles Vermögen

II

Sachanlagen

0

Geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau

0,0

0

0,0

0

0,0

5.426

77,8

0

0,0

5.426

77,8

B. Umlaufvermögen
I.

Forderungen u. sonst. Vermögensgegenstände
sonstige privatrechtliche. Forderungen

0

0,0

13

0,2

II.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

0

0,0

1.531

22,0

0
0
0

0,0
0,0
0,0

1.544
0
6.970

0,0
0,0
100,0

C. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

31.12.2014
IST
T€

31.12.2013
IST
%

T€

%

Passivseite
A. Eigenkapital
I. Basis Reinvermögen

0

0,0

168

2,4

II. Rücklagen

0

0,0

187

2,7

III. Jahresergebnis

0

0,0

83

1,2

0
0

0,0
0,0

438
10

6,3
0,1

1. Verb. gegenüber Kreditinstituten

0

0,0

6.449

92,6

2. Verb. aus Lieferungen u. Leistungen

0

0,0

73

1,0

3. sonstige Verbindlichkeiten

0

0,0

0

0,0

0
0

0,0
0,0

6.522
6.970

93,6
100,0

B. Rückstellungen
B. Verbindlichkeiten

Bilanzsumme

Seite 99

Beteiligungsbericht 2016 – KRLO

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2014 im Vergleich zu 2013
Für das Jahr 2014 liegt noch keine Gewinn- und Verlustrechnung vor.
2014
IST
T€

2013
IST
%

T€

%

Zuwendungen u. allgemeine Umlagen

0

0,0

270

74,3

privatrechtliche Entgelte

0

0,0

30

8,3

Kostenerstattungen/Kostenumlagen

0

0,0

63

17,4

Gesamtleistung

0

0,0

363

100,0

Personalaufwand

0

0,0

-54

-14,9

Aufwendungen f. Sach- u. Dienstleistungen

0

0,0

-80

-22,0

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

0

0,0

-110

-30,3

sonstige ordentliche Aufwendungen

0

0,0

-32

-8,8

Ergebnis d. gewöhnichen.
Geschäftstätigkeit

0

0,0

86

23,7

außerordentliche Aufwendungen

0

0,0

-2

-0,6

Jahresergebnis

0

0,0

84

23,1

AUSWIRKUNGEN AUF DEN LANDKREISHAUSHALT
2014 hat die KRLO in Wittmund als gemeinsame Leitstelle der Landkreises Aurich, Leer und
Wittmund (Rettungsdienst und Feuerwehr) den Betrieb aufgenommen.
Im Haushalt des Landkreises Aurich ist ein Ansatz für den Aufwand der KRLO enthalten. Der 2016 für
den Betrieb der Leitstelle zu zahlende Umlagenbeitrag ist mit 935.000 € veranschlagt.
Die Rettungsdienst Landkreis Aurich gGmbH erstattet 535.000 € (60%) der Kosten.

Seite 100

Beteiligungsbericht 2016 – Landkreis Aurich Jobcenter

Landkreis Aurich – Jobcenter (kAöR)
Fischteichweg 7-13
26603 Aurich
Tel.:
Fax:
E-Mail:
Internet:

04941/ 16-5600
04941/ 16-5699
jobcenter@landkreis-aurich.de
www.landkreis-aurich.de/jobcenter

ALLGEMEINE ANGABEN
Rechtsform:
Satzung vom:
Gründung am:

Kommunale Anstalt des öffentlichen Rechts
01.01.2012
01.01.2012

GEGENSTAND DER ANSTALT
Gegenstand der Anstalt ist die Förderung von Beschäftigten nach Kapitel 3 Abschnitt I SGB II (Leistungen zur Eingliederung in Arbeit).
Mit der Gründung der Anstalt verfolgt der Landkreis Aurich das Ziel der Schaffung einer effizienten,
an den Erfordernissen der Eingliederung in Arbeit ausgerichteten Organisationsstruktur. Ein Ziel ist
ferner, neue innovative Instrumente und Maßnahmen für die Eingliederung schwer vermittelbarer
Arbeitsuchender in Arbeit zu entwickeln.

BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE
Anteil
in €
25.000,00
25.000,00

Trägerkörperschaft
Landkreis Aurich

Stammkapital

BESETZUNG DER ORGANE
I.

Vorstand: Christian Ewen

II. Verwaltungsrat:
a) Landrat Harm-Uwe Weber
b) 13 gewählte Kreistagsabgeordnete:
- Hermann Akkermann
- Angelika Albers
- Gila Altmann

- Kuno Behrends
- Hinrich Busker
- Johanne Carow

Seite 101

in %
100,00
100,00

Beteiligungsbericht 2016 – Landkreis Aurich Jobcenter
-

Jens Gerdes
Sigrid Griesel
Friedhelm Jelken

- Hinrich Röben
- Erwin Sell
- Hinrich Tjaden
- Hayo Wolters

c) einer bei der Anstalt beschäftigten Person
III.

Geschäftsführer: Christian Ewen

BETEILIGUNGEN AN ANDEREN UNTERNEHMEN
- keine -

JAHRESABSCHLUSS 2014 IM VERGLEICH ZU 2013
Jahresabschlussdaten für die Geschäftsjahre 2014 und 2013 liegen noch nicht vor.

AUSWIRKUNGEN AUF DEN LANDKREISHAUSHALT
Der Bund übernimmt gem. § 46 Abs. 3 SGB II 84,8 % der Gesamtverwaltungskosten der AöR. Einen
Anteil von 15,2 % der Kosten für die Aufgabenwahrnehmung übernimmt der Landkreis Aurich, unabhängig von der Rechtsform.

Seite 102

Beteiligungsbericht 2016 – Ems Dollart Region

Ems Dollart Region
Postfach 1202
26828 Bunde
Tel.:
0031/ 597-521 510
Fax:
0031/ 597-522 511
E-Mail:
edr@edr.eu
Internet: www.edr.eu

ALLGEMEINE ANGABEN
Rechtsform:
Satzung vom:
Sitz:
Gründung am:

Zweckverband / Körperschaft des öffentlichen
Rechts
11.12.2004
Leer
28.02.1977 als Verein,
umgewandelt am 06.11.1997 zum Zweckverband

GEGENSTAND DES VERBANDES
Die EDR hat die Aufgabe, die regionale grenzüberschreitende Zusammenarbeit ihrer Mitglieder in
den folgenden Bereichen zu fördern, zu unterstützen und zu koordinieren:
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•

Wirtschaftliche Entwicklung
Verkehr und Transport
Raumordnung
Hafenwirtschaft
Kultur und Sport
Ausbildung und Unterricht
Tourismus und Erholung
Umweltschutz und Abfallwirtschaft
Naturschutz und –entwicklung
Soziale Angelegenheiten
Gesundheitswesen
Katastrophenschutz
Kommunikation
Gefahrenabwehr und öffentliche Ordnung
Agrarwirtschaft

Die EDR berät Mitglieder, Bürger, Unternehmen, Verbände, Behörden und andere Institutionen bei
grenzüberschreitenden Aktivitäten und Problemen.
Die EDR führt zu diesem Zweck Projekte durch, beantragt finanzielle Mittel bei Dritten, nimmt diese
entgegen und verteilt sie an Dritte.

Seite 103

Beteiligungsbericht 2016 – Ems Dollart Region

MITGLIEDER / STIMMANTEILE
Gründungsmitglieder sind die deutschen und niederländischen Städte, Gemeinden, Samtgemeinden,
Landkreise, WGR-Regionen, Kammern und weitere öffentlich-rechtliche Körperschaften, die die
Satzung unterschrieben haben und in der Anlage der Satzung aufgeführt sind.
Weitere Städte, Gemeinden, Samtgemeinden, Landkreise und sonstige öffentlich-rechtliche Körperschaften, auf die das Abkommen zwischen dem Land Niedersachsen, dem Land Nordrhein Westfalen, der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich der Niederlande zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Gebietskörperschaften und anderen öffentlichen Stellen
vom 23.05.1991 anzuwenden ist, können auf schriftlichen Antrag durch Beschluss des EDR-Rates die
Mitgliedschaft erwerben.
Jedes Mitglied hat eine Stimme im EDR-Rat.

BESETZUNG DER ORGANE
I.

EDR-Rat (Verbandsversammlung)
a) Vertreter des Landkreises Aurich:
- Landrat Harm-Uwe Weber

- Otto Thiele

b) jeweils zwei Vertreter der übrigen Mitglieder
II. Vorstand
a) Vertreter des Landkreises Aurich:
- Landrat Harm-Uwe Weber
b) sieben weitere Vertreter der deutschen Mitglieder
c) acht Vertreter der niederländischen Mitglieder
III. Vorsitzender
- Bernhard Bramlage

BETEILIGUNGEN AN ANDEREN UNTERNEHMEN
- keine -

Seite 104

Beteiligungsbericht 2016 – Ems Dollart Region

BILANZDATEN 2014 im Vergleich zu 2013
31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Aktivseite
A. Anlagevermögen
I.

Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, Lizenzen und ähnliche Rechte
und Werte

II.

0

0,0

1

0,0

-1

744

27,1

793

29,0

-49

45

1,6

64

2,3

-19

789

28,7

858

31,3

-69

392

14,3

174

6,4

218

1.435

52,4

1.574

57,7

-139

Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten
2. andere Anlagen, BGA

B. Umlaufvermögen
I.

Forderungen u. sonst. Vermögensgegenstände
1. Forderungen a. Lieferungen u. Leistungen
2. sonstige Vermögensgegenstände

III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

C. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

126

4,6

126

4,6

0

1.953
0
2.742

71,3
0,0
100,0

1.874
0
2.732

68,7
0,0
100,0

79
0
10

31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Passivseite
A. Eigenkapital
I.

Kapitalrücklage

114

4,1

114

4,1

II.

Gewinnrücklagen

359

13,1

357

13,1

2

54

2,0

2

0,1

52

527

19,2

473

17,3

54

798

29,1

817

29,9

-19

18

0,7

18

0,7

0

III. Jahresüberschuss

0

B. Rückstellungen
I.

Sonderposten mit Rücklageanteil

II.

Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen
2. sonstige Rückstellungen

283

10,3

142

5,2

141

1.099

40,1

977

35,8

122

311

11,3

330

12,1

-19

30

1,1

0

0,0

30

775

28,3

952

34,8

-177

1.116
2.742

40,7
100,0

1.282
2.732

46,9
100,0

-166
10

C. Verbindlichkeiten
1. Verb. gegenüber Kreditinstituten
2. Verb. aus Lieferungen und Leistungen
3. sonstige Verbindlichkeiten

Bilanzsumme

Seite 105

Beteiligungsbericht 2016 – Ems Dollart Region

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2014 im Vergleich zu 2013
2014
IST
T€

2013
IST
%

T€

Veränderung
14 zu 13
%

T€

1.479

95,4

1.251

78,8

228

72

4,6

337

21,2

-265

Gesamtleistung

1.551

100,0

1.588

100,0

-37

Personalaufwand

-1.036

-66,8

-1.061

-66,8

25

-70

-4,5

-73

-4,6

3

andere betriebliche Aufwendungen

-223

-14,4

-270

-17,0

47

sonstige betriebliche Aufwendungen

-145

-9,3

-95

-6,0

-50

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

-19

-1,2

-20

-1,3

1

Ergebnis d. gewöhnl.
Geschäftstätigkeit

58

3,7

69

3,9

-11
-18

Umsatzerlöse
sonstige betriebliche Erträge

Abschreibungen

außerordentliche Aufwendungen
sonstige Steuern

Jahresergebnis

0

0,0

-67

0,0

-4

-0,3

0

0,0

-4

54

1,7

2

3,6

52

GRUNDZÜGE DES GESCHÄFTSVERLAUFS / LAGE DES UNTERNEHMENS 2014
Der Jahresabschluss 2014 weist ein Plus von 54.109,24 € aus. Das Jahresergebnis spiegelt eine
insgesamt stabile Lage der EDR wider.

AUSWIRKUNGEN AUF DEN LANDKREISHAUSHALT
Der Landkreis Aurich zahlt einen jährlichen Mitgliedsbeitrag an die Ems Dollart Region in Höhe von
rd. 4.200,00 €.

Seite 106

Beteiligungsbericht 2016 – Ems-Weser-Elbe Versorgungs- u. Entsorgungsverband

Ems-Weser-Elbe Versorgungs- und Entsorgungsverband
Gartenstraße 7
26122 Oldenburg
Tel.:
0441/ 36 13 67 81
Fax:
0441/ 36 13 67 82
E-Mail:
info@ewe-verband.de
Internet: www.ewe-verband.de

ALLGEMEINE ANGABEN
Rechtsform:

Zweckverband / Körperschaft des öffentlichen
Rechts
aktuelle Fassung vom 16.04.2012, zuletzt geändert
am 10.10.2014
Landeselektrizitätsverband im Jahr 1933

Verbandsordnung vom:
Gründung:

Der Landeselektrizitätsverband Oldenburg (LEV) und der Energieverband Elbe Weser (EEW) wurden
mit Wirkung vom 01.11.2006 zusammengeführt. Diese Zusammenführung erfolgte durch Auflösung
des Energieverbandes Elbe Weser und Aufnahme der Verbandsmitglieder des Energieverbandes Elbe
Weser in den Landeselektrizitätsverband. Der Landeselektrizitätsverband erhielt den Namen EmsWeser-Elbe Versorgungs- und Entsorgungsverband.

GEGENSTAND DES VERBANDES
Der Zweckverband hat die Aufgabe, das Gebiet der Verbandsmitglieder im Interesse des
Gemeinwohls sicher, preisgünstig, umwelt- und ressourcenschonend mit elektrischer Energie, Gas
und Wärme zu versorgen und alle dafür geeigneten Handlungen und Rechtsgeschäfte vorzunehmen.
Darüber hinaus kann der Zweckverband weitere Aufgaben der Daseinsvorsorge, die der örtlichen
Gemeinschaft dienen und die das nachbarschaftliche Zusammenleben mit anderen Kommunen
fördern, wahrnehmen. Dies sind insbesondere die Aufgaben der
•
•
•
•
•

weiteren Energieversorgung,
Wasserversorgung,
Abwasserbeseitigung,
Abfallbeseitigung und –verwertung,
Telekommunikation.

Weitere Aufgaben, die der Verband wahrnehmen kann, sind die Förderung der Kunst, Kultur- und
Denkmalpflege sowie die Unterstützung der Aufgaben des Unterrichtswesens, der Wissenschaft und
des Sports im Rahmen der kommunalen Aufgabenstellung.

Seite 107

Beteiligungsbericht 2016 – Ems-Weser-Elbe Versorgungs- u. Entsorgungsverband

MITGLIEDER / STIMMANTEILE
Die Mitglieder und ihre Stimmanteile in der Verbandsversammlung sind der nachfolgenden Übersicht
zu entnehmen:
Mitglied
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21

Stimmanteil
1.151,00
1.061,00
1.026,00
984,00
864,00
653,00
518,00
506,00
485,00
402,00
359,00
290,00
285,00
274,00
259,00
202,00
173,00
167,00
128,00
125,00
88,00
10.000,00

Stadt Oldenburg
Landkreis Friesland
Landkreis Cloppenburg
Landkreis Wesermarsch
Stadt Delmenhorst
Landkreis Vechta
Landkreis Emsland
Landkreis Oldenburg
Landkreis Ammerland
Stadt Leer
Landkreis Harburg
Landkreis Stade
Landkreis Aurich
Landkreis Rotenburg
Landkreis Cuxhaven

Landkreis Verden
Landkreis Osterholz
Landkreis Leer
Stadt Cuxhaven
Landkreis Heidekreis
Landkreis Wittmund
Summe

prozentualer Anteil
11,51
10,61
10,26
9,84
8,64
6,53
5,18
5,06
4,85
4,02
3,59
2,90
2,85
2,74
2,59
2,02
1,73
1,67
1,28
1,25
0,88
100,00

BESETZUNG DER ORGANE
I.

Verbandsversammlung
a) Vertreter des Landkreises Aurich:
- Landrat Harm-Uwe Weber
- Johannes Kleen

- Hayo Wolters

b) jeweils der Hauptverwaltungsbeamte und zwei weitere von seiner Vertretung bestimmte
Personen
II. Verbandsausschuss
a)
b)
c)
d)

Verbandsgeschäftsführer
Stellvertretender Verbandsgeschäftsführer
Vorsitzender der Verbandsversammlung
18 weitere Mitglieder, die der Verbandsversammlung angehören und von ihr in den Verbandsausschuss gewählt werden

Jedes Verbandsmitglied hat ein Benennungsrecht für einen Vertreter. Für den Landkreis Aurich
wurde Landrat Harm-Uwe Weber als Vertreter benannt.

Seite 108

Beteiligungsbericht 2016 – Ems-Weser-Elbe Versorgungs- u. Entsorgungsverband
III. Verbandsgeschäftsführer
- Heiner Schönecke

BETEILIGUNGEN AN ANDEREN UNTERNEHMEN
Unternehmen:

Weser-Ems-Energiebeteiligungen GmbH (WEE)

Sitz:

Oldenburg

Gegründet am:

11.04.1984

Handelsregister:

Amtsgericht Oldenburg
HRB 1682

Rechtsform:

GmbH

Stammkapital:

6.000.000 €

Anteil der
EWE-Verband GmbH:

6.000.000 € (100%)

Gegenstand/
Zweck:

Übernahme und Verwaltung von Beteiligungen an Unternehmen,
die im Energieversorgungsbereich tätig sind

Beteiligungen:

an der EWE AG zu 59,0 %
an der Wärmeversorgungsgesellschaft Königs Wusterhausen mbH
(WKW) zu 22,9 %

Unternehmen:

Ems-Weser-Elbe Versorgungs- und Entsorgungsverband
Beteiligungsgesellschaft mbH (EWE-Verband GmbH)

Sitz:

Oldenburg

Gegründet am:

12.11.2007

Handelsregister:

Amtsgericht Oldenburg
HRB 201794

Rechtsform:

GmbH

Stammkapital:

100.000 €

Anteil des
EWE-Verbandes:

100.000 € (100%)

Gegenstand/
Zweck:

Beteiligungen:

Übernahme und Verwaltung von Beteiligungen an Unternehmen,
die im Energieversorgungsbereich tätig sind oder Beteiligungen an
derartigen Unternehmen halten oder verwalten
an der WEE zu 100 %

Seite 109

Beteiligungsbericht 2016 – Ems-Weser-Elbe Versorgungs- u. Entsorgungsverband
Unternehmen:

Energieverband Elbe-Weser Beteiligungsholding GmbH
(EEW-Holding)

Sitz:

Oldenburg

Rechtsform:

GmbH

Gegründet am:

28.10.1997

Handelsregister:

Amtsgericht Oldenburg
HRB 4668

Stammkapital:

9.000.000 €

Anteil des
Zweckverbandes:

9.000.000 € (100%)

Gegenstand/
Zweck:
Beteiligungen:

Übernahme und Verwaltung von Beteiligungen an Unternehmen,
die im Energieversorgungsbereich tätig sind
an der EWE AG zu 15,0 %

BILANZDATEN 2014 im Vergleich zu 2013
31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Aktivseite
A. Anlagevermögen
I.

Finanzanlagen
1. Beteiligungen

80.004

7,5

225.429

31,1

2. Ausleihungen

922.519

86,3

442.519

61,0

-145.425
480.000

1.002.523

93,8

667.948

92,1

334.575

52.934

5,0

54.829

7,6

-1.895

B. Umlaufvermögen
I.

Forderungen u. sonst. Vermögensgegenstände

II.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Forderungen u. sonst. Vermögensgegenstände
Bankguthaben

Bilanzsumme

13.728

1,2

2.284

0,3

11.444

66.662
1.069.185

6,2
100,0

57.113
725.061

7,9
100,0

9.549
344.124

Seite 110

Beteiligungsbericht 2016 – Ems-Weser-Elbe Versorgungs- u. Entsorgungsverband
31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Passivseite
A. Eigenkapital
I.

Grundkapital

II.

Rücklage

41.047

3,8

41.047

5,7

627.296

58,7

627.296

86,4

0

1.709

0,2

1.227

0,2

482

399.122

37,3

55.482

7,7

343.640

11

0,0

9

0,0

2

1.069.185

100,0

725.061

100,0

344.124

III. Gewinnvortrag
IV. Jahresüberschuss
V.

Rückstellungen

Bilanzsumme

0

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2014 im Vergleich zu 2013
2014
IST
T€
1. Sonstige betriebliche Erträge
2. Personalaufwand
3. Sonstige betriebl. Aufwendungen
4. Erträge aus Beteiligungen

2013
IST
%

T€

Veränderung
14 zu 13
%

T€

3

0,0

0

0,0

3

-43

0,0

-39

-0,1

-4

-257

-0,1

-255

-0,9

-2

345.575

86,6

28

0,1

345.547

53.779

13,5

27.746

100,9

26.033

65

0,0

30

0,1

35

399.122

100,0

27.510

100,0

371.612

5. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
6. Sonstige Zinsen u. ähnliche Erträge

Jahresergebnis

AUSWIRKUNGEN AUF DEN LANDKREISHAUSHALT
An den Gewinnausschüttungen des EWE-Verbandes wird der Landkreis Aurich mit 2,85 % beteiligt.
Für 2014 konnte in 2015 eine Gewinnausschüttung von 1.710.000 € im Landkreishaushalt vereinnahmt werden. Im Haushaltsplan 2016 des Landkreises ist eine Gewinnausschüttung in Höhe des
Vorjahres veranschlagt.

Seite 111

Beteiligungsbericht 2016 – Zweckverband Landesbühne Nds. Nord

Zweckverband Landesbühne Niedersachsen Nord
Virchowstraße 44
26382 Wilhelmshaven
Tel.:
04421/94 01-0
Fax:
04421/94 01-45
Internet: www.landesbuehne-nord.de

ALLGEMEINE ANGABEN
Rechtsform:
Verbandsordnung vom:
Gründung:
Sitz:

Zweckverband / Körperschaft des öffentlichen
Rechts
24.11.2010
21.06.1948
Aurich

GEGENSTAND DES VERBANDES
Der Zweckverband hat die Aufgabe, auf gemeinnütziger Grundlage künstlerisch wertvolle Theatervorstellungen und ähnliche Veranstaltungen darzubieten oder zu vermitteln. Der Zweckverband bedient sich zur Erfüllung seiner Aufgaben der „Landesbühne Niedersachsen Nord GmbH“, deren
alleiniger Gesellschafter er ist. Ausschließliche und unmittelbare Aufgabe des Zweckverbandes ist die
Förderung der Allgemeinheit. Andere Zwecke dürfen daneben nicht verfolgt werden. Die Absicht, Gewinne zu erzielen, besteht nicht.

MITGLIEDER / STIMMANTEILE
Mitglieder
Landkreis Aurich
Landkreis Friesland
Landkreis Leer
Landkreis Wittmund
Stadt Aurich
Stadt Emden
Stadt Esens
Stadt Jever

Stadt Leer
Stadt Norden
Stadt Norderney
Stadt Papenburg
Stadt Vechta
Stadt Weener
Stadt Wilhelmshaven
Stadt Wittmund

Jedes Verbandsmitglied hat in der Verbandsversammlung zwei Stimmen.

BESETZUNG DER ORGANE
I.

Verbandsversammlung
a) Landrat Harm-Uwe Weber
b) Hans Terfehr, vom Kreistag des Landkreises Aurich bestimmtes Mitglied
Seite 112

Beteiligungsbericht 2016 – Zweckverband Landesbühne Nds. Nord
II. Verbandsgeschäftsführer
- Bernhard Bramlage

BETEILIGUNGEN AN ANDEREN UNTERNEHMEN
Unternehmen:

Landesbühne Niedersachsen Nord GmbH

Sitz:

Wilhelmshaven

Rechtsform:

GmbH

Gesellschaftsvertrag vom

04.04.2001, zuletzt geändert am 18.07.2014

Größenklasse:

kleine Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB

Stammkapital:

154.000,00 €

Anteil des
Zweckverbandes:

154.000,00 € (100%)

Gegenstand/
Zweck:

Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Theaters.
Die Gesellschaft hat den Zweck, auf gemeinnütziger Grundlage und
im Dienste der Volksbildung künstlerisch wertvolle Theatervorstellungen und ähnliche Veranstaltungen darzubieten und zu
vermitteln, um dadurch das kulturelle Leben in weitesten Kreisen
der Bevölkerung insbesondere auch der Jugend, zu wecken und
zu vertiefen.
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“
der Abgabenordnung.

Mitglieder der
Gesellschaftsversammlung:
Mitglieder des
Aufsichtsrates:

Geschäftsführer:

Verbandsversammlung des Zweckverbandes Landesbühne Nds. Nord
- Vorsitzender der Verbandsversammlung des Zweckverbandes
Landesbühne Nds. Nord
- Verbandsgeschäftsführer des Zweckverbandes Landesbühne Nds.
Nord
- zwei Vertreter der kreisfreien Städte
- zwei Vertreter der kreisangehörigen Städte
- Landrat Harm-Uwe Weber
- ein weiterer Vertreter der Landkreise
- ein weiterer Vertreter der Landkreise, wenn der Vorsitzende der
Verbandsversammlung eine kreisangehörige Stadt vertritt
oder ein weiterer Vertreter der Kreisangehörigen Städte, wenn der
Vorsitzende der Verbandsversammlung einen Landkreis vertritt.
ein Vertreter des Nds. Ministers für Wissenschaft und Kultur
Intendant Olaf Strieb

Seite 113

Beteiligungsbericht 2016 – Zweckverband Landesbühne Nds. Nord

BILANZDATEN / GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2014
Der Zweckverband erhebt von seinen Verbandsmitgliedern eine jährliche Umlage. In gleicher Höhe
wird eine Zuweisung an die Landesbühne Niedersachsen Nord GmbH geleistet. Weitere Einnahmen
oder Ausgaben fallen nicht an.

AUSWIRKUNGEN AUF DEN LANDKREISHAUSHALT
Der Zweckverband erhebt im Rahmen des Bedarfs von den Verbandsmitgliedern nach dem Verhältnis
ihrer Einwohnerzahl Umlagen.
Vom Landkreis Aurich wurde 2014 ein Betrag in Höhe von 128.506,04 € und 2015 ein Betrag von
134.886,49 € an den Zweckverband gezahlt. Für 2016 beläuft sich die Umlage auf rd. 140.300 €.

Seite 114

Beteiligungsbericht 2016 – Oldenb.-Ostfr. Zweckverband (Tierkörperbeseitigung)

Oldenburgisch-Ostfriesischer Zweckverband für die
Beseitigung von Tierkörpern, Tierkörperteilen und
tierischen Erzeugnissen
Bezirksverband Oldenburg
Nadorster Str. 155
26123 Oldenburg
Tel.: 0441/ 21895-0
Fax: 0441/ 21895-99

ALLGEMEINE ANGABEN
Rechtsform:
Verbandsordnung vom:

Zweckverband / Körperschaft des öffentlichen
Rechts
20.03.2007

GEGENSTAND DES VERBANDES
Der Verband und die verpflichtete Oldenburger Fleischmehlfabrik GmbH erfüllen anstelle der Verbandsglieder die diesen als beseitigungspflichtigen Körperschaften nach dem Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetz (TierNebG) vom 25.01.2004 und dem Niedersächsischen Ausführungsgesetz zum TierNebG (Nds. AG-TierKBG) in den jeweils geltenden Fassungen obliegenden Aufgaben.

MITGLIEDER
Mitglieder
Landkreis Ammerland
Landkreis Aurich
Landkreis Cloppenburg
Landkreis Friesland
Landkreis Leer
Landkreis Oldenburg

Landkreis Vechta
Landkreis Wesermarsch
Landkreis Wittmund
Stadt Emden
Stadt Oldenburg
Stadt Wilhelmshaven

BESETZUNG DER ORGANE
I.

Verbandsversammlung
a) Vertreter des Landkreises Aurich:
- Erster Kreisrat Dr. Frank Puchert
- Antje Harms
b) je zwei stimmberechtigte Vertreter der übrigen Verbandsmitglieder

II. Verbandsausschuss
- vier Hauptverwaltungsbeamte der Verbandsmitglieder

Seite 115

Beteiligungsbericht 2016 – Oldenb.-Ostfr. Zweckverband (Tierkörperbeseitigung)
III. Verbandsgeschäftsführer
- Frank Diekhoff
- Karin Harms (Stv.)

BETEILIGUNGEN AN ANDEREN UNTERNEHMEN
Unternehmen:

TKB Beteiligungs-GmbH

Sitz:

Oldenburg

Rechtsform:

GmbH

Gesellschaftsvertrag vom:

22.03.2002

Handelsregister:

Amtsgericht Oldenburg
HRB 2718

erstmals eingetragen am:

Gründung am 22.11.1990

Stammkapital:

26.000,00 €

Anteil des
Zweckverbandes:

26.000,00 € (100%)

Gegenstand/
Zweck:

Gegenstand der Gesellschaft ist der Betrieb eines vollkaufmännischen
Unternehmens, dessen Gegenstand gerichtet ist auf die Beseitigung
von Tierkörpern, Tierkörperteilen und tierischen Erzeugnissen. Die
Gesellschaft kann andere gleichartige oder ähnliche Unternehmen
errichten, erwerben oder sich an solchen beteiligen.

Mitglieder der
Gesellschaftsversammlung:

Mitglieder der Verbandsversammlung des Zweckverbandes

Mitglieder des
Aufsichtsrates:

Mitglieder des Verbandsausschusses des Zweckverbandes

Geschäftsführer:

Frank Diekhoff

Beteiligungen:

- 100% der Geschäftsanteile an der Oldenburger Fleischmehlfabrik
GmbH (Stammkapital: 511.291,88 €)
- 100% der Geschäftsanteile an der OBK Oldenburger BioKraftwerk
GmbH (Stammkapital: 1.000.000,00 €)

Seite 116

Beteiligungsbericht 2016 – Oldenb.-Ostfr. Zweckverband (Tierkörperbeseitigung)

BILANZDATEN 2014 im Vergleich zu 2013
31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Aktivseite
A. Anlagevermögen
I.

Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen

1.585

10,3

1.585

10,7

0

0,0

837

5,6

1.585

10,3

2.422

16,3

-837

1. Öffentl.-rechtl. Forderungen

2.252

14,7

2.766

18,7

-514

2. sonstige privatrechtl. Forderungen

2.518

16,4

2.502

16,9

16

Ausleihungen

0

B. Umlaufvermögen
I.

Forderungen u. sonst. Vermögensgegenstände

3. sonstige Vermögensgegenstände
II.

Liquide Mittel

Bilanzsumme

53

0,3

80

0,5

-27

8.941

58,3

7.048

47,6

1.893

13.764
15.349

89,7
100,0

12.396
14.818

83,7
100,0

1.368
531

31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Passivseite
A. Eigenkapital
I.

Rücklagen

7.521

49,0

503

3,4

7.018

II.

Fehlbeträge/Überschüsse aus Vorjahren

2.958

19,3

7.581

51,1

-4.623

III. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag

1.410

9,2

2.394

16,2

-984

11.889

77,5

10.478

70,7

1.411

34

0,2

42

0,3

-8

10

0,1

138

0,9

-128

4

0,0

2

0,0

2

3.379

22,0

4.158

28,1

-779

B. Rückstellungen
sonstige Rückstellungen

C. Verbindlichkeiten
1. Verb. aus Lieferungen und Leistungen
2. Steuerverbindlichkeiten
3. andere Transferverbindlichkeiten
4. sonstige Verbindlichkeiten

Bilanzsumme

33

0,2

0

0,0

33

3.426
15.349

22,3
100,0

4.298
14.818

29,0
100,0

-872
531

Seite 117

Beteiligungsbericht 2016 – Oldenb.-Ostfr. Zweckverband (Tierkörperbeseitigung)

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2014 im Vergleich zu 2013
2014
IST
T€

2013
IST
%

T€

Veränderung
14 zu 13
%

T€

Zuwendungen und allgemeine Umlagen

5.000

48,1

5.000

50,3

0

Kostenerstattungen u. Kostenumlagen

5.396

51,9

4.935

49,7

461

10.396

100,0

9.935

100,0

461

Gesamtleistung

0

0,0

0

0,0

0

-8.767

-84,3

-8.021

-80,7

-746

-340

-3,3

-340

-3,4

5

0,0

17

außerordentliche Aufwendungen

-20

-0,2

-115

außerordentliche Erträge

136

1,3

918

1.410

13,6

2.394

24,1

-202

1.410

13,6

2.394

24,1

-984

Abschreibungen
Transferaufwendungen
sonstige ordentliche Aufwendungen
Zinsen und sonstige ordentliche Erträge

Ergebnis d. gewöhnl.
Geschäftstätigkeit
Jahresergebnis

0
-12

-1,2

95
-782

AUSWIRKUNGEN AUF DEN LANDKREISHAUSHALT
Der Zweckverband erhebt nach § 11 Abs. 1 der Verbandsordnung zum Ausgleich des durch Einnahmen nicht gedeckten Aufwandes der Beseitigung der Tierkörper von Vieh im Sinne des Tierseuchengesetzes eine jährliche Verbandsumlage. Hierbei werden 25% des nicht gedeckten Aufwandes zu gleichen Teilen auf die Verbandsmitglieder umgelegt. 75% werden nach dem Verhältnis
des Rohwarenaufkommens (Gewicht) der über die Oldenburger Fleischmehlfabrik GmbH, FriesoytheKampe entsorgten Tierkörper aus dem Gebiet der einzelnen Verbandsmitglieder bemessen.
Vom Landkreis Aurich wurde im Jahr 2014 in Höhe von 311.654 € und 2015 in Höhe von 350.350,66 €
an den Zweckverband gezahlt. Für 2016 ist im Haushalt eine Umlage in Höhe von 329.700,00 € veranschlagt.

Seite 118

Beteiligungsbericht 2016 – Zweckverband der Sparkasse Aurich-Norden

Zweckverband der Sparkasse Aurich-Norden in
Ostfriesland -Ostfriesische SparkasseFischteichweg 7-13
26603 Aurich
Tel.:
04941/ 16-1010
Fax:
04941/ 16-1096

ALLGEMEINE ANGABEN
Rechtsform:
Verbandsordnung vom:

Zweckverband / Körperschaft des öffentlichen Rechts
11.10.2007

GEGENSTAND DES VERBANDES
Der Zweckverband ist Träger der Zweckverbandssparkasse Aurich-Norden in Ostfriesland – Ostfriesische
Sparkasse-.
Der Zweckverband unterstützt die Sparkasse nach § 5 Abs. 1 des Sparkassengesetzes für das Land
Niedersachsen (NSpG) bei der Erfüllung ihrer Aufgaben mit der Maßgabe, dass ein Anspruch der
Sparkasse gegen den Zweckverband oder eine sonstige Verpflichtung des Zweckverbandes, der Sparkasse
Mittel zur Verfügung zu stellen, nicht besteht. Nach § 5 Abs. 2 NSpG haftet die Sparkasse für ihre
Verbindlichkeiten mit ihrem gesamten Vermögen. Der Zweckverband haftet nach § 32 Abs. 1 NSpG für
die Erfüllung sämtlicher bis zum 18.07.2005 bestehender Verbindlichkeiten der Sparkasse. Für solche
Verbindlichkeiten, die bis zum 18.07.2001 vereinbart waren, gilt dies zeitlich unbegrenzt, für danach bis
zum 18.07.2005 vereinbarte Verbindlichkeiten nur, wenn deren Laufzeit nicht über den 31.12.2015
hinausgeht.

MITGLIEDER
Mitglieder

Anteil in %
86,78
13,22
100,00

Landkreis Aurich
Stadt Norden

Summel

BESETZUNG DER ORGANE
I.

Verbandsversammlung
a) Vertreter des Landkreises Aurich:
- Hermann Akkermann
- Gila Altmann
- Sven Behrens
- Johann Bontjer
- Hinrich Busker
- Johanne Carow

-

Ingeborg Kleinert
Christel Lüppen
Sascha Pickel
Jürgen Rahmel
Gerhard Rinderhagen
Blanka Seelgen

Seite 119

Beteiligungsbericht 2016 – Zweckverband der Sparkasse Aurich-Norden
-

Franz Constant
Friederike Dirks
Theo Frerichs
Sigrid Griesel
Hermann Ihnen
Barbara Kleen
Johannes Kleen

-

Hans Terfehr
Otto Thiele
Hinrich Tjaden
Hinrich Trauernicht
Johann Wienbeuker
Elsche Wilts

b) vier von der Stadt Norden entsandte Mitglieder
II. Verbandsgeschäftsführer
- Landrat Harm-Uwe Weber

BETEILIGUNGEN AN ANDEREN UNTERNEHMEN
Der Zweckverband ist Träger des folgenden Unternehmens:
Unternehmen:

Sparkasse Aurich-Norden in Ostfriesland – Ostfriesische Sparkasse -

Sitz:

Aurich und Norden

Rechtsform:

rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts

Satzung vom

11.10.2007

Handelsregister:

Amtsgericht Aurich
HRA 100757

Gegenstand/
Zweck:

Die Sparkasse ist ein wirtschaftlich selbstständiges Unternehmen mit
der Aufgabe, auf der Grundlage der Markt- und Wettbewerbserfordernisse für ihr Geschäftsgebiet den Wettbewerb zu stärken und
die angemessene und ausreichende Versorgung aller Bevölkerungskreise
und insbesondere des Mittelstands mit geld- und kreditwirtschaftlichen
Leistungen in der Fläche sicherzustellen. Sie unterstützt in ihrem
Geschäftsgebiet die kommunale Aufgabenerfüllung des Trägers im
wirtschaftlichen, regionalpolitischen, sozialen und kulturellen Bereich.
Geschäftsgebiet der Sparkasse Aurich-Norden ist der Landkreis Aurich
und die Stadt Emden.

Mitglieder des
Verwaltungsrates:

a) Vertreter des Landkreises Aurich
- Landrat Harm-Uwe Weber (als Vorsitzender)
- Jochen Beekhuis
- Hans-Gerd Meyerholz
- Hilda Christians
- Hayo F. Moroni
- Hilko Gerdes
- Hermann Reinders
- Antje Harms
- Hinrich Röben
- Beate Jeromin-Oldewurtel
b) zwei Vertreter der Stadt Norden
c) Mitglieder, die nach dem Nds. PersVG gewählt werden
Vorstand:
- Carlo Grün (Vorsitzender)
- Oliver Löseke
- Jörg Reinhardt
Sowohl die Sparkasse Aurich-Norden als auch der Zweckverband der Sparkasse Aurich-Norden sind
Mitglied des folgenden Verbandes:
Seite 120

Beteiligungsbericht 2016 – Zweckverband der Sparkasse Aurich-Norden

Name:

Niedersächsischer Sparkassen- und Giroverband

Rechtsform:

Körperschaft des öffentlichen Rechts

Gegenstand/
Zweck:

Der Verband hat die Aufgabe, das Sparkassenwesen zu fördern. Die
Verbandsversammlung kann im Rahmen der Selbstverwaltung
risikobegrenzende Maßgaben für die Sparkassen in einer Satzung
beschließen.
Der Verband berät die Sparkassenaufsichtsbehörde gutachtlich und
führt in ihrem Auftrag oder im Auftrag anderer gesetzlich ermächtigter
Stellen Prüfungen bei den Mitgliedssparkassen durch.

BILANZDATEN / GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2014
Nach § 7 Abs. 2 NSpG werden der Verwaltungsaufwand und die sonstigen Kosten des Zweckverbandes
von der Sparkasse getragen.

AUSWIRKUNGEN AUF DEN LANDKREISHAUSHALT
- keine -

Seite 121

Beteiligungsbericht 2016 – Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband

Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband
Georgstraße 4
26919 Brake
Tel.:
04401/916-0
Fax:
04401/5398
E-Mail:
oowv.brake@oowv.de
Internet: www.oowv.de

ALLGEMEINE ANGABEN
Rechtsform:

Wasser- und Bodenverband /
Körperschaft des öffentlichen Rechts
2010
14.07.1948

Satzung aus dem Jahr:
Gründung:

GEGENSTAND DES VERBANDES
Der Verband hat die Aufgabe, in seinem Gebiet
•
•
•
•
•

Trink- und Brauchwasser zu beschaffen, bereitzustellen und zu verteilen,
das Abwasser im gesetzlichen Umfang zu beseitigen, soweit ihm diese Aufgabe von dem
Mitglied übertragen wird,
die Gewässer sowie Anlagen in und an Gewässern zu bauen, auszubauen und zu unterhalten,
das Grundwasser zu schützen,
Flächen, Anlagen und Gewässer zum Schutz des Naturhaushalts, des Bodens und für die
Landschaftspflege herzurichten, zu erhalten und zu pflegen.

MITGLIEDER / STIMM- UND BEITRAGSVERHÄLTNISSE
Mitglieder im Bereich Trinkwasser
Landkreis Ammerland
Landkreis Aurich
Landkreis Cloppenburg
Landkreis Diepholz
Landkreis Friesland
Landkreis Oldenburg
Landkreis Vechta

Landkreis Wesermarsch
Landkreis Wittmund
Stadt Dinklage
Stadt Jever
Gemeinde Rastede
Gemeinde Stuhr

Mitglieder im Bereich Abwasser sind 2 Samtgemeinden, 27 Gemeinden, 9 Städte sowie 1 Zweckverband, die die Abwasserbeseitigung jeweils auf den OOWV übertragen haben.
Nach § 10 Abs. 3 der Verbandssatzung entsprechen die Stimmanteile der Mitglieder dem nach § 17
der Verbandssatzung festgesetzten Beitragsverhältnis. Der Landkreis Aurich verfügt über 104,35 von
1000,00 Stimmanteilen. In sämtlichen Angelegenheiten, die die Abwasserbeseitigung betreffen,

Seite 122

Beteiligungsbericht 2016 – Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband
ergeben sich nach § 10 Abs. 4 der Verbandssatzung abweichende Stimmanteile. Die Stimmanteile des
Landkreises Aurich betragen hier 80,75 von 1.000,00.

BESETZUNG DER ORGANE
I.

Verbandsversammlung
a) Vertreter des Landkreises Aurich:
- Landrat Harm-Uwe Weber
- Ingeborg Kleinert

- Hayo Wolters

b) je drei Vertreter der Landkreise Cloppenburg, Diepholz, Friesland, Oldenburg, Wesermarsch
und Wittmund
c) je zwei Vertreter der Landkreise Ammerland und Vechta
d) alle anderen Mitglieder entsenden je ein Vertreter
II. Vorstand
a) Vertreter des Landkreises Aurich:
- Landrat Harm-Uwe Weber
b) fünf weitere von der Verbandsversammlung gewählte Mitglieder
III. Geschäftsführung
Karsten Specht (Sprecher Geschäftsführung), Peter Kaufmann

BETEILIGUNGEN AN ANDEREN UNTERNEHMEN
Anteil
in €
125.573,89
1,00

Name und Sitz der verbundenen Unternehmen
und Beteiligungen
NW Kommunale Dienste GmbH, Brake
Bakenhus Biofleisch GmbH, Großenkneten
Industriewasserversorgungsgesellschaft NordwestNiedersachsen mbH (IWAG), Wilhelmshaven
Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Wesermarsch mbH (Gewoba), Brake
Nährstoff Management Niedersachsen eG
OOWV Energie GmbH & Co. KG, Brake
OOWV Energie Komplementär GmbH, Brake
Zweckverband KommunalService Nord West
(Vertraglich vereinbart ist die gleichwertige Beteiligung der
Gemeinden Ganderkesee und Hude sowie des OOWV)
Niedersachsen Wasser, Oldenburg
aquabench GmbH, Hamburg
Harzwasser – Kommunale Wasserversorgung GmbH, Syke

Seite 123

in %
100,00
100,00

1.759.911,65

100,00

102.258,38
5.000,00
100.000,00
25.000,00

5,56
20,00
100,00
100,00

500,00
46.073,44
24.089,75
1.159.000,00

33,33
100,00
8,00
5,00

Beteiligungsbericht 2016 – Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband

BILANZDATEN 2014 im Vergleich zu 2013
31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Aktivseite
A. Anlagevermögen
I.

Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbl.

3.167

0,4

2.662

0,3

505

Schutzrechte u. ähnl. Rechte u. Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten u. Werten
2. Geleistete Anzahlungen
II.

1.042

0,1

1.074

0,1

-32

4.209

0,5

3.736

0,4

473

121.358

13,9

126.150

14,3

-4.792

2.217

0,3

2.209

0,3

8

ohne Bauten

15.107

1,7

13.832

1,6

1.275

4. Wassergewinnungs- u. Bezugsanlagen

37.935

4,3

39.156

4,4

-1.221

598.322

68,7

601.576

68,5

-3.254

43.652

5,0

46.044

5,2

-2.392

5.385

0,6

5.457

0,6

-72

12.698

1,5

10.256

1,2

2.442

836.674

96,0

844.680

96,1

-8.006

Sachanlagen
1. Grundstücke u. grundstücksgleiche Rechte mit
Geschäfts-, Betriebs- u. anderen Bauten
2. Grundstücke u. grundstücksgleiche Rechte mit
Wohnbauten
3. Grundstücke u. grundstücksgleiche Rechte

5. Verteilungsanlagen
6. Maschinen u. maschinelle Anlagen, die nicht
zu Nr. 4 gehören
7. Betriebs- u. Geschäftsausstattung
8. Geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau
III.

Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen

2.057

0,2

2.605

0,3

-548

2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen

490

0,1

0

0,0

490

2. Beteiligungen

132

0,0

108

0,0

24

65

0,0

320

0,0

-255

2.744

0,3

3.033

0,3

-289

1.970

0,2

1.914

0,2

56

15.541

1,8

17.512

2,0

-1.971

40

0,0

84

0,0

-44

8.038

0,9

7.794

0,9

244

3. Sonstige Ausleihungen

B. Umlaufvermögen
I.

Vorräte
1. Roh-, Hilfs- u. Betriebsstoffe

II.

Forderungen u. sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen u. Leistungen
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
3. Sonstige Vermögensgegenstände

III.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

C. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

2.699

0,3

1.300

0,1

1.399

28.288
163
872.078

3,2
0,0
100,0

28.604
175
880.228

3,2
0,0
100,0

-316
-12
-8.150

Seite 124

Beteiligungsbericht 2016 – Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband
31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Passivseite
A. Eigenkapital
I.

Kapital

332

0,0

332

0,0

0

7.486

0,9

3.356

0,4

4.130

51

0,0

51

0,0

0

2.783

0,3

2.783

0,3

0

II.

Zweckgebundene Rücklage

III.

Kapitalrücklage

IV.

Gebührenausgleichsrücklage

V.

Allgemeine Rücklage

15.100

1,7

15.100

1,7

0

VI.

Bilanzverlust

-1.022

-0,1

-2.638

-0,3

1.616

24.730
283.249

2,8
32,5

18.984
288.524

2,1
32,9

5.746
-5.275

16.015

1,8

14.635

1,7

1.380

B. Empfangene Ertragszuschüsse
C. Sonderposten für Zuwendungen zum
Anlagevermögen
D. Rückstellungen
1. Rückstellungen f. Pensionen u. ähnl. Verpfl.
2. Sonstige Rückstellungen

E.

2.004

0,2

1.148

0,1

856

10.326

1,2

10.972

1,2

-646

12.330

1,4

12.120

1,3

210

Verbindlichkeiten
1. Anleihen aus öffentlichen Mitteln

27

0,0

78

0,0

-51

2. Verb. gegenüber Kreditinstituten

495.740

56,9

507.638

57,7

-11.898

2.347

0,3

2.126

0,2

221

26.171

3,0

24.408

2,8

1.763

72

0,0

143

0,0

-71

11.386

1,3

11.558

1,3

-172

535.743
11
872.078

61,5
0,0
100,0

545.951
14
880.228

62,0
0,0
100,0

-10.208
-3
-8.150

3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
4. Verb. aus Lieferungen und Leistungen
5. Verb. gegenüber verbundenen Unternehmen
6. Sonstige Verbindlichkeiten

F. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Seite 125

Beteiligungsbericht 2016 – Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2014 im Vergleich zu 2013
2014
IST
T€
1. Umsatzerlöse
2. Andere aktivierte Eigenleistungen
3. Sonstige betriebliche Erträge

2013
IST
%

T€

Veränderung
14 zu 13
%

T€

169.066

90,7

163.136

91,9

3.081

1,7

2.722

1,5

5.930
359

14.162

7,6

11.699

6,6

2.463

186.309

100,0

177.557

100,0

8.752

4. Materialaufwand

-65.749

-35,3

-63.218

-35,6

-2.531

5. Personalaufwand

-36.166

-19,4

-33.274

-18,7

-2.892

-42.416

-22,8

-42.228

-23,8

-188

-17.694

-9,5

-16.188

-9,1

-1.506

7

0,0

7

0,0

0

18

0,0

10

0,0

8

83

0,0

137

0,1

-54

Gesamtleistung

0

6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlageverm. u. Sachanlagen
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen
8. Erträge aus Beteiligungen

0

9. Erträge aus Ausleihungen d. Finanzanlagevermögens
10. Sonstige Zinsen u. ähnliche Erträge

0

11. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf
Wertpapiere des Umlaufvermögens

-594

-0,3

0

0,0

-594

12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

-17.908

-9,6

-19.733

-11,1

1.825

Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit

5.889

3,2

3.070

1,7

2.819

0

0,0

0

0,0

0

-144

-0,1

-142

-0,1

-2

Jahresüberschuss

5.745

3,1

2.928

1,6

2.817

17. Verlustvortrag

-2.638

-1,4

-2.209

-1,2

-429

14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
15. Sonstige Steuern

18. Einstellung in die zweckgeb. Rücklage

Bilanzverlust

-4.129

-2,2

-3.356

-1,9

-773

-1.022

-0,5

-2.638

-1,5

1.616

AUSWIRKUNGEN AUF DEN LANDKREISHAUSHALT
Der OOWV kann nach § 17 der Verbandssatzung von seinen Mitgliedern Beiträge erheben. Eine
Beitragspflicht besteht nur insoweit, als dem OOWV Mittel zur Erfüllung seiner Aufgaben und seiner
Verbindlichkeiten im Rahmen einer ordentlichen Wirtschaftsführung zugeführt werden müssen.
Maßstab für das Verhältnis der von den Mitgliedern zu leistenden Beiträge ist der Vorteil, der ihnen
aus den Leistungen des OOWV zufließt. Dabei wird für die Ermittlung der Vorteile im Verhältnis
zueinander, soweit die Mitglieder Gebietskörperschaften sind, die anteilige Quote je zur Hälfte nach
den in ihrem Gebiet zum Versorgungs- bzw. Entsorgungsbereich gehörenden Einwohnern und nach
der Fläche des Versorgungs- bzw. Entsorgungsbereiches zugrunde gelegt. Der Vorstand stellt zum 1.
März eines jeden Jahres die Berechnung des Beitragsverhältnisses fest und gibt sie den Mitgliedern
bekannt. Vom Landkreis Aurich wird kein Beitrag an den OOWV gezahlt.

Seite 126

Beteiligungsbericht 2016 – Ostfriesische Landschaft

Ostfriesische Landschaft
Georgswall 1-5
26603 Aurich
Tel.:
04941/ 17 99-0
Fax:
04941/ 17 99 70
E-Mail:
ol@ostfriesischelandschaft.de
Internet: www.ostfriesischelandschaft.de

ALLGEMEINE ANGABEN
Rechtsform:
Verfassung vom:
Erste Verfassung vom:

Körperschaft des öffentlichen Rechts
02.12.1989, zuletzt geändert am 11.07.1998
22.10.1949

GEGENSTAND DER KÖRPERSCHAFT
Die Ostfriesische Landschaft ist die Nachfolgerin der ostfriesischen Landstände. Als demokratisch verfasste Körperschaft vertritt sie damit im Rahmen ihrer Ziele und Aufgaben die in Ostfriesland lebende
Bevölkerung und ihre Belange.
Die Ostfriesische Landschaft ist berufen, auf der viele Jahrhunderte alten Grundlage der Selbstbestimmung und Selbstverwaltung zum Wohle ganz Ostfrieslands und aller seiner Bewohner überparteilich zu wirken und heimatliche Interessen wahrzunehmen.
Die Ostfriesische Landschaft erfüllt regionale Aufgaben insbesondere auf den Gebieten der Kultur,
Wissenschaft und Bildung in und für Ostfriesland, unterstützt entsprechende Anliegen mit Rat und
Tat und arbeitet mit den auf den Gebieten der Landkreise Aurich, Leer und Wittmund sowie der
Stadt Emden tätigen Organisationen zusammen. Sie setzt sich dabei für den Gebrauch der Regionalsprache in Ostfriesland ein.
Die Ostfriesische Landschaft wahrt als Hüterin der friesischen Überlieferung zudem die geschichtlichen und kulturellen Zusammenhänge des friesischen Küstenraumes und pflegt die Verbundenheit
mit allen Friesen innerhalb und außerhalb Europas.

TRÄGER
Träger der Ostfriesischen Landschaft sind die Landkreise Aurich, Leer und Wittmund sowie die Stadt
Emden.

Seite 127

Beteiligungsbericht 2016 – Ostfriesische Landschaft

BESETZUNG DER ORGANE
I.

Landschaftsversammlung
Die Landschaftsversammlung ist eine demokratisch-parlamentarische Vertretung der ostfriesischen Bevölkerung.
a) 49 ordentliche Mitglieder werden von den Kreistagen der Landkreise Aurich, Leer und
Wittmund sowie dem Rat der Stadt Emden nach dem Verhältnis ihrer Einwohner zur Zahl der
Gesamtbevölkerung bestimmt. Nicht mehr als 2/3 der ordentlichen Mitglieder dürfen jeweils den
Kreistagen bzw. dem Rat der Stadt Emden angehören.
vom Kreistag des Landkreises Aurich bestimmte ordentliche Mitglieder:
- Jochen Beekhuis
- Hilda Christians
- Dieter Dirksen
- Hans Freese
- Johann Haddinga
- Bernd Hinrichs
- Barbara Kleen
- Hilde Krull
- Christel Lüppen
- Alfred Meyer
- Hayo F. Moroni

- Wolfgang Ontijd
- Hermann Reinders
- Gerhard Rinderhagen
- Jan Roß
- Anneliese Saathoff
- Hans Terfehr
- Erwin Wenzel
- Elsche Wilts
- Hayo Wolters

b) Landschaftspräsident Rico Mecklenburg
II. Landschaftskollegium
a) 7 Landschaftsräte
davon von den Mitglieder der Landschaftsversammlung aus dem Landkreis Aurich
vorgeschlagen:
- Jann Berghaus
- Helmut Markus
- Hilko Gerdes
III. Landschaftsdirektor
- Dr. Rolf Bärenfänger

Beteiligungen an anderen Unternehmen
Die Ostfriesische Landschaft einerseits und der Niedersächsische Sparkassen- und Giroverband sowie
die Landschaftliche Brandkasse Hannover andererseits sind paritätisch Träger der Ostfriesischen
Landschaftlichen Brandkasse als einer selbständigen Einrichtung; diese ist die öffentliche FeuerVersicherungsanstalt für Ostfriesland.

Seite 128

Beteiligungsbericht 2016 – Ostfriesische Landschaft
Einrichtung:

Ostfriesland-Stiftung der Ostfriesischen Landschaft
-Stiftung der Ostfriesischen Landschaft und der Ostfriesischen
Landschaftlichen Brandkasse-

Sitz:

Aurich

Rechtsform:

rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts

Satzung vom

28.03./20.06.1992, zuletzt geändert am 28.11.2009

gegründet am:

28.03.1992

Vermögen der Stiftung
im Zeitpunkt ihrer Errichtung:

4.090.335,05 €

Stifterin:
Gegenstand/
Zweck:

Ostfriesische Landschaft und Ostfriesische Landschaftliche
Brandkasse
Zweck der Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und
Forschung, Kunst und Kultur, Unterricht und Bildung in Ostfriesland
mit dem Ziel, diese Bereiche als Faktoren der Regionentwicklung zu
stärken, soweit dies nicht durch das Land Niedersachsen geschieht.
Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige
Zwecke i.S.d. §§ 51 ff. AO.

Mitglieder des
Vorstandes:

- das Landschaftskollegium der Ostfriesischen Landschaft und ein
Vertreter der Ostriesischen Landschaftlichen Brandkasse

Mitglieder des
Kuratoriums:

- neun Mitglieder eines von der Stifterin bestimmten Haushaltsausschusses der Landschaftsversammlung der Ostfriesischen
Landschaft

Unternehmen:

Ostfriesische Landschaftliche Verlags- und Vertriebsgesellschaft
- OLV GmbH -

Sitz:

Aurich

Rechtsform:

GmbH

Gesellschaftsvertrag vom

30.06.1998

Handelsregister:

Amtsgericht Aurich
HRB 1070

erstmals eingetragen am:

17.07.1998

Stammkapital:

25.564,59 €

Anteil der
Ostfriesischen Landschaft:

25.564,59 € (100%)

Gegenstand/
Zweck:

Geschäftsführer:

- Verlag und Vertrieb von Publikationen
- Handel mit Publikationen anderer Verlage (Buchhandel)
- Übernahme von Dienstleistungen für die Ostfriesische Landschaft
Berend Baumann
Seite 129

Beteiligungsbericht 2016 – Ostfriesische Landschaft

BILANZDATEN 2014 im Vergleich zu 2013
31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Aktivseite
A. Anlagevermögen
I.

Immaterielle Vermögensgegenstände

II.

Sachanlagen

III. Finanzanlagen

28

0,2

17

0,1

11

7.294

54,7

7.532

56,3

-238

4.662

34,9

4.621

34,6

41

11.984

89,8

12.170

91,0

-186
0

B. Umlaufvermögen
I.

Erzeugnisse und Leistungen

2

0,0

2

0,0

II.

Sonstige Vermögensgegenstände

0

0,0

0

0,0

0

II.

Forderungen

90

0,7

101

0,8

-11

III. Liquide Mittel

1.264

9,5

1.094

8,2

170

0

0,0

0

0,0

0

1.356
13.342

10,2
100,0

1.197
13.367

9,0
100,0

159
-25

IV. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Bilanzsumme

31.12.2014
IST

31.12.2013
IST

T€

T€

%

Veränderung
14 zu 13

%

T€

Passivseite
A. Eigenkapital
Eigenkapital

7.600

57,0

7.600

56,9

0

Rücklagen

1.119

8,4

1.110

8,3

9

Ergebnisvortrag aus Vorjahr

0

0,0

0

0,0

0

Jahresergebnis

0

0,0

0

0,0

0

2.737

20,5

2.902

21,7

-165

11.456

85,9

11.612

86,9

-156

558

4,2

567

4,2

-9

1.002

7,5

1.120

8,4

-118

Sonderposten aus Zuwendungen

B. Rückstellungen
C. Verbindlichkeiten
D. Passive Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

326

2,4

68

0,5

258

1.886
13.342

14,1
100,0

1.755
13.367

13,1
100,0

-25

Seite 130

131

Beteiligungsbericht 2016 – Ostfriesische Landschaft

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2014 im Vergleich zu 2013
2014
IST
T€

2013
IST
%

T€

Veränderung
14 zu 13
%

T€

2.678

70,7

2.788

74,9

-110

Erlöse u. Erträge aus Verwaltungstätigkeit

407

10,7

296

8,0

111

sonstige ordentl. Erträge

641

16,9

506

13,6

135

60

1,6

121

3,3

-61

Erträge aus Zuwendungen

Finanzerträge

3

0,1

11

0,2

-8

Gesamtleistung

3.789

100,0

3.722

100,0

67

Personalaufwand

-2.141

-56,5

-2.080

-55,9

-61

Sachaufwendungen

-1.231

-32,5

-1.149

-30,9

-82

-237

-6,3

-292

-7,8

55

-42

-1,1

-42

-1,1

0

-124

-3,3

-159

-4,3

35

-14

-0,4

0

0,0

-14

0
0

0,0
0,0

0
0

0,0
0,0

0
0

Außerordentliche Erträge

Abschreibungen
Zinsen u. ähnliche Aufwendungen
Zuwendungen u. Finanzierungsausgaben
Außerordentliche Aufwendungen

Ergebnis d. gewöhnl.
Geschäftstätigkeit
Jahresergebnis

AUSWIRKUNGEN AUF DEN LANDKREISHAUSHALT
Die Ostfriesische Landschaft zählt zu den überkommenen Einrichtungen gemäß Artikel 72 der Niedersächsischen Verfassung. Dadurch ist sie in ihrem Bestand und ihren Aufgaben geschützt und ihre
Arbeit ist durch das Land wie die Gebietskörperschaften zu unterstützen und zu fördern.
Am 20.06.2001 haben das Land Niedersachsen, die Landkreise Aurich, Leer und Wittmund, die
kreisfreie Stadt Emden sowie die Ostfriesische Landschaft einen Vertrag über die Förderung der
Ostfriesischen Landschaft geschlossen. Im § 6 Abs. 1 dieses Vertrages ist geregelt, dass das Land
Niedersachsen im Wege der Festbetragsfinanzierung der Ostfriesischen Landschaft im Rahmen der
institutionellen Förderung eine jährliche Zuwendung gewährt. Eine weitere jährliche Zuwendung
gewähren gemäß § 7 Abs. 1 des Vertrages die Gebietskörperschaften nach dem Verhältnis ihrer
Einwohnerzahl.
Vom Landkreis Aurich wurde 2014 eine Umlage in Höhe von 318.385 € und 2015 von 327.296 € an
die Ostfriesische Landschaft gezahlt. Im Haushalt 2016 ist der Betrag von 335.000 € veranschlagt.

Seite 131

Beteiligungsbericht 2015 – Leegemoorgesellschaft zu Norden

Leegemoorgesellschaft zu Norden
ALLGEMEINE ANGABEN
Rechtsform:
Stiftungsurkunde vom:

historische genossenschaftsähnliche Gesellschaft
12.10.1632

GEGENSTAND DER GESELLSCHAFT
Die Anfänge der Leegemoorgesellschaft gehen bereits auf das Jahr 1562 zurück, in dem ein durch
Eindeichungen gewonnener Landbesitz vermessen und an Interessenten verpachtet wurde. Aus der
Stiftungsurkunde des Leegemoor vom 12.10.1632 ist zu entnehmen, dass 73 Norder Bürger den
Grafen Ulrich dazu bewogen hatten, ihnen das im Leegemoor gelegene Gebiet zur Größe von 95
Grasen in Erbpacht zu geben. Die einzelnen Anteile waren schon damals verkäuflich und vererbbar,
allerdings mit Zustimmung des Landesherren. Bis zu dem Zeitpunkt hatten die Norder Bürger das
Land schon über 30 Jahre in Zeitpacht gehabt.
Grund für die Bitte der Norder Bürger war, dass sie infolge der durch den 30-jährigen Krieg
eingetretenen Verarmung und Not das Land für ihren Lebensunterhalt nicht entbehren konnten und
ihnen daran gelegen war, das Land nicht nur zu vorübergehender Verpachtung, sondern zu
dauernder Bewirtschaftung zu erhalten.
In den folgenden Jahrhunderten wurde das Gebiet zum Teil vergrößert, zum Teil wieder verkleinert.
Es hat heute eine Größe von ca. 56 ha. Ein Anteil beträgt 1/95. Aus der Erbpacht ist Eigentum
geworden. Inzwischen ist das gesamte Gebiet des Leegemoor der Stadt Norden als Erbbaurecht zur
Verfügung gestellt worden. Die Stadt Norden richtete auf diesem Gebiet das „Gewerbe- und
Industriegebiet Leegemoor“ ein und hat das Land als Untererbbaurecht an einzelne
Gewerbetreibende weitergegeben.
Bis heute findet an Lichtmess (2. Februar) eine nach festem Ritus ablaufende
Abrechnungsversammlung der Interessenten statt, die sich bis weit in die Vergangenheit
zurückverfolgen lässt.

BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE
Im Jahr 1931 wurden 11/95 Anteile an der Leegemoorgesellschaft von der Norder Armenanstalt auf
den den damaligen Landkreis Norden umgeschrieben. Der Landkreis Aurich hat als Rechtsnachfolger
des Landkreises Norden inzwischen alle 11/95 Anteile der Leegemoorgesellschaft verkauft. Die
letzten 8/95 Anteile wurden im Rahmen der Haushaltskonsolidierung im Jahr 2004 veräußert.
Der Landkreis Aurich ist aber über das Ulrichsgymnaisum Norden noch Eigentümer von 1,5/95
Anteilen. Diese Anteile hat Graf Ulrich II. am 13.07.1639 für die damalige Lateinschule, heute
Ulrichsgymnasium Norden, erworben. In Anbetracht der geschichtlichen Bedeutung für das
Ulrichsgymnasium wird von einem Verkauf dieser Anteile abgesehen.

Seite 132

Beteiligungsbericht 2015 – Leegemoorgesellschaft zu Norden

BESETZUNG DER ORGANE
I.

Generalversammlung
- ein Vertreter je Anteil

II. Verwaltungsausschuss
a) die beiden Vierten
b) die 12 Mitglieder der technischen Deputation
c) die drei Mitglieder der Revisionskommission
III. Vierten
Ein ältester und ein jüngster Vierter werden jährlich in der Generalversammlung von der
Interessentenschaft gewählt.
IV. Technische Deputation
- 12 von der Generalversammlung gewählte Mitglieder
V. Revisionskommission
- drei von der Generalversammlung gewählt Mitglieder

BETEILIGUNGEN AN ANDEREN UNTERNEHMEN
- keine -

AUSWIRKUNGEN AUF DEN LANDKREISHAUSHALT
Der Landkreis Aurich erhält für die 1,5/95 Leegemooranteile des Ulrichsgymnasiums Norden eine
jährliche Dividende.

Seite 133
        
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