Path:
Periodical volume

Full text: Domus Issue 2014,05

Bundesverband für Wohnungswesen und Städtebau

KATHOLISCHER SIEDLUNGSDIENST E.V.

domus domus
Der Unternehmensreport des KSD Katholischer Siedlungsdienst e.V.
www.ksd-ev.de
Der KSD bei Google+

Ausgabe 2014/05 Liebe Leser,
01

Inhalt
domus erreicht etwa 4.000 Entscheider und Experten in Kirche, Politik, Wohnungswirtschaft, Verwaltung und Medien.

Editorial

Ausblick KSD-Fachtagung 2014 „Corporate Social Responsibility in kirchlichen Unternehmen“

Unternehmensreport

02 - 03

ZdK - Zentralkomitee der deutschen Katholiken – Gestaltung der Welt aus dem Glauben

Projekte I bis III
I - Wohnungsbau II - Leuchtturm III - Kirchenimmobilien

04 - 07

Rezension/Personalia/Termine 08 - 09
Arme Kirche? Die Botschaft des Papstes in der Diskussion KWS Regensburg GmbH / KWSD Bayern e.V.

die nächste größere Veranstaltung des KSD findet mit der KSD-Fachtagung am 27. November 2014 in Würzburg statt. Die gesellschaftliche Verantwortung eines Unternehmens – „Corporate Social Responsibility“ (CSR) – erweckt das Interesse der Öffentlichkeit und spielt zunehmend eine Rolle für Entscheidungen bei Geschäftspartnern, Lieferanten oder Kunden. Unternehmungen mit Sozialauftrag, darunter insbesondere kirchliche Einrichtungen, haben dem CSR-Aspekt in der Praxis bisher kaum Aufmerksamkeit zuteil werden lassen, da der Sozialaspekt in ihrem Geschäftszweck und ihrer Unternehmungskultur ohnehin von zentraler Bedeutung ist. Dabei eröffnen sich durch CSR-Bemühungen gerade für kirchliche Unternehmungen besondere Chancen. Der KSD setzt sich mit den aktuellen Themen CSR und CSR-Berichterstattung im Rahmen seiner Fachtagung 2014 auseinander, weil kirchliche Unternehmungen den Ansprüchen der Transparenz gerecht werden sowie Rechenschaft über ihr Tun ablegen können sollten. Sie finden das Programm HIER. Die Ausgabe 2013-05 von domus zeigt Ihnen wie immer zahlreiche innovative Projektbeispiele der kirchlichen Wohnungswirtschaft. Die Beispiele stehen für den Anspruch kirchlicher Siedlungswerke und Wohnungsunternehmen, dem kirchlichen Selbstverständnis und der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen Rechnung zu tragen. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre! Ihr

I Stephanswerk realisiert Anund Umbau für Wohngruppe. Schaffung sozialer Infrastrukturen für Kinder und Jugendliche. Seite 4

II Rheinwohnungsbau GmbH realisiert Wohnlösungen für viele Bedarfe. RKM 740 – Diversifiziertes Wohnungsangebot im Quartier. Seite 5

III KIPS GmbH erfasst Gebäudedaten im Bistum Aachen. Schaffung objektiver Grundlagen zur Entscheidungsfindung. Seite 6-7

Editorial

Ulrich Müller
Geschäftsführender Vorstand

D i e R h e i n w o hnungsbau GmbH errichtet in Düsseldorf-Heerdt auf einem Baufeld von ca. 15.000 qm 117 neue Wohnungen. Details zum Projekt lesen Sie auf Seite 5.
Foto: Rheinwohnungsbau

domus 4. Jahrgang · Heft 2014/05 · © Verlag Bauen und Siedeln c/o KSD e.V. Berlin · ISSN 2191-4656 1

Unte r n e h me n s r e p o r t
ZdK – Zentralkomitee der deutschen Katholiken
Gestaltung der Welt aus dem Glauben Unternehmen im Überblick
Name:
Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK)

Gründungsjahr:
1868

Tätigkeitsfelder:
Vertretung der Interessen von Katholiken in der Öffentlichkeit, Anregungen für das apostolische Wirken der Kirche, Mitwirkung an kirchlichen Entscheidungen auf überdiözesaner Ebene, Initiativen und Veranstaltungen, Vertretung der Anliegen deutscher Katholiken im Ausland

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) ist der Zusammenschluss von Vertretern der Diözesanräte und der katholischen Verbände sowie von Institutionen des Laienapostolates und weiteren Persönlichkeiten. Es ist stimmberechtigtes Mitglied im KSD und entsprechend dem Dekret des II. Vatikanischen Konzils über das Apostolat der Laien das von der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) anerkannte Organ zur Koordinierung der Kräfte des Laienapostolats. Die Mitglieder des ZdK fassen Entschlüsse in eigener Verantwortung und sind von Beschlüssen anderer Gremien unabhängig. Aufgaben und Selbstverständnis Das ZdK hat nach seinem Statut folgende Aufgaben: Es beobachtet die Entwicklungen im gesellschaftlichen, staatlichen und kirchlichen Leben und vertritt die Anliegen der Katholiken in der Öffentlichkeit; es gibt Anregungen für das apostolische Wirken der Kirche und der

Katholiken in der Gesellschaft; es wirkt an den kirchlichen Entscheidungen auf überdiözesaner Ebene mit und berät die DBK in Fragen des gesellschaftlichen und kirchlichen Lebens; es hat Initiativen und Veranstaltungen der deutschen Katholiken, wie die Deutschen Katholikentage, vorzubereiten und durchzuführen und es nimmt die Anliegen der deutschen Katholiken auf internationaler Ebene wahr. Sein Selbstverständnis leitet das ZdK daraus ab, dass Christen aus ihrem Glauben heraus aufgerufen sind, sich und ihre Werte in die Gestaltung der Welt einzubringen. Im Dialog untereinander, aber auch mit anderen gesellschaftlichen Gruppen, die die Überzeugung von der Unveräußerlichkeit der Würde des Menschen teilen, müssen Christen aus Sicht des ZdK nach Wegen suchen, wie sie dem Auftrag zur Solidarität gerecht werden. Das ZdK sieht gerade die Laien in der Verantwortung, den Auftrag zu Dialog und Solidarität zu leben, u.a. in Ehe und Familie, Nachbarschaft und Arbeitswelt. ZdK und Wohnungsbau Auch zur Frage des Wohnungswesens hat sich das ZdK positioniert. 1995 z.B. äußerte sich der Geschäftsführende Ausschuss des ZdK entsprechend und

Präsident:
Alois Glück

Generalsekretär:
Dr. Stefan Vesper

Mitgliederzahl:
230 (Vollversammlung)

Gremien:
Vollversammlung, Präsidium, Hauptausschuss, Sachbereiche, Gesprächskreise

Arbeitsgemeinschaft der katholischen Organisationen Deutschlands (AGKOD):
Ca. 125 Mitglieder

Internet: www.zdk.de Statut und Geschäftsordnung des ZdK finden Sie hier

bekräftigte damit seine bestehende Verbindung zum KSD. Unter dem Titel „Vorfahrt für Familien“ hieß es damals: „Das kirchliche Engagement im Bereich der familiengerechten Wohnungsversorgung blickt auf eine lange Tradition zurück. (...) Wohnungs- und Städtebaupolitik sind immer auch Familienpolitik. Eine konsequente Ausrichtung wohnungs- und städtebaupolitischer Maßnahmen auf die Bedürfnisse und Befindlichkeiten von Familien würde (...) zur Problemlösung an den Wohnungsmärkten beitragen.“ Weitere Meilensteine der Auseinandersetzung des ZdK mit dem Wohnungsbau und dem katholi-

domus 4. Jahrgang · Heft 2014/05 · © Verlag Bauen und Siedeln c/o KSD e.V. Berlin · ISSN 2191-4656 2

Unte r n e h me n s r e p o r t
schen Siedlungswesen waren u.a. die Katholikentage von Freiburg (1929) mit der Arbeitsgemeinschaft „Familie und Wohnungsbau“, von Mainz (1948) und Bochum (1949) mit den Arbeitsgemeinschaften „Wohnungsbau und Siedlung“ sowie die Altenberger Tagung (1951), auf der eine Erklärung zum familiengerechten Wohnungsbau verabschiedet und im Deutschen Bundestag vorgestellt wurde. Geschichte 1848 war nicht nur das Jahr, in dem das Bürgertum sich Generalsekretär mit einer Revolution Freiheiten des ZdK Dr. Stefan Vesper erstritt, es war auch die Geburts(o.) und Präsi- stunde dessen, was man später dent des ZdK Alois Glück (u.). Katholikentage nannte und aus Alle Fotos S. 2-3: ZdK dem das ZdK hervorging. Recht bald entstand der Gedanke, für die jährliche Veranstaltung ein „Geschäftsführendes Zentralkomitee“ einzurichten. Es sollte der Mittelpunkt für das Vereinswesen sein. 1868 wurde dieses Gremium erstmals gewählt. Mehrfach hat das ZdK seitdem sein Statut überarbeitet und damit auf gesellschaftliche und kirchliche Entwicklungen reagiert. So wurden in einer Statutenreform 1967 die Ergebnisse des II. Vatikanischen Konzils berücksichtigt und 1974 die Ergebnisse der Beratungen der Würzburger Synode. Organe Die Organe des ZdK sind die Vollversammlung, der Hauptausschuss, das Präsidium und der Präsident. Die Vollversammlung kommt zweimal im Jahr zusammen. Sie gibt die Richtlinien für die Arbeit vor. Etwa alle sechs Wochen tagt der Hauptausschuss. Er umfasst 35 von der Vollversammlung gewählte Personen und hat die Aufgabe, die Arbeit des ZdK zwischen den Vollversammlungen zu koordinieren. Für die vom ZdK bearbeiteten Sachgebiete sind Sprecher verantwortlich. Sie werden von der Vollversammlung gewählt und sind Mitglieder des Hauptausschusses. An der Spitze des ZdK stehen ein Präsident und vier Vizepräsidenten. Ebenfalls Mitglied des Präsidiums sind der von der DBK bestellte Geistliche Assistent und der Generalsekretär. Wenigstens zweimal im Jahr tritt die Gemeinsame Konferenz zusammen. Ihr gehören Vertreter der DBK und zehn Vertreter des ZdK an. Die organisatorische Arbeit des ZdK wird im Generalsekretariat geleistet. Es hat seinen Sitz in Bonn-Bad Godesberg. Die Vollversammlung des ZdK hat rund 230 Mitglieder. 97 Mitglieder werden von der Arbeitsgemeinschaft der katholischen Organisationen Deutschlands (AGKOD), zu der auch der KSD gehört, gewählt, 84 Mitglieder kommen aus den Diözesanräten, 45 Mitglieder werden als Einzelpersönlichkeit hinzugewählt. Die AGKOD besteht aus rund 125 katholischen Verbänden und Gemeinschaften, die auf überdiözesaner Ebene tätig sind (AGKOD). Einen Überblick über die Organisation des ZdK finden Sie hier. Der KSD ist mit dem ZdK verbunden, da beide Institutionen eine grundlegende Überzeugung teilen: die zentrale Aufgabe der katholischen Wohnbauarbeit u.a. zur Förderung und zum Bau von familiengerechtem Wohnraum, zur Miete und in Form des Wohneigentums.■ Autor: KSD

domus 4. Jahrgang · Heft 2014/05 · © Verlag Bauen und Siedeln c/o KSD e.V. Berlin · ISSN 2191-4656 3

Proje kt I - Wo h n u n g s b a u
Schaffung sozialer Infrastrukturen für Kinder und Jugendliche
Stephanswerk realisiert An- und Umbau für Wohngruppe
Die Stephanswerk Wohnungsbaugesellschaft mbH in Osnabrück unterstützt kirchliche und caritative Einrichtungen in Grundstücks- und Bauangelegenheiten. Die Errichtung von Gebäuden gehört ebenso zum Leistungsspektrum, wie Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen. Das Unternehmen bietet einen umfassenden Service rund um die Immobilie. In Osnabrück-Haste realisierte das Stephanswerk für die Don Bosco Kath. Jugendhilfe im Rahmen eines Neubaus sowie einer Sanierung mit Umbau eine neue Wohngruppe für Kinder und Jugendliche.
Das Stephanswerk: Die Stephanswerk Wohnungsbaugesellschaft mbH ist ein Unternehmen in Trägerschaft des Bistums Osnabrück und des Bischöflichen Stuhls zu Osnabrück. Gegründet wurde es im Jahr 1949 und hat heute 40 Mitarbeiter. Einer der Schwerpunkte der Arbeit liegt im Bau und in der Verwaltung von barrierefreien Miet- und Eigentumswohnungen. In den vergangenen Jahren wurden an verschieden Standorten eine große Anzahl solcher Wohnungen errichtet. In der Stadt Osnabrück, in den Landkreisen Osnabrück und Emsland, sowie in Bremen, SchleswigHolstein und Mecklenburg-Vorpommern betreut das Stephanswerk derzeit eine Vielzahl von Wohnanlagen mit insgesamt rund 850 eigenen und 1.650 fremden Wohnungen. Baubetreuung für Don Bosco: Die Stephanswerk Wohnungsbaugesellschaft mbH hat als Baubetreuer im Jahr 2013 für die Don Bosco Kath. Jugendhilfe (Bauherr) ein Bauvorhaben realisiert. Die Don Bosco Kath. Jugendhilfe bietet Unterstützung für Kinder und Jugendliche in Wohngruppen an. Diese befinden sich in verschiedenen Stadteilen in Osnabrück und in Bersenbrück. Hier leben Kinder und Jugendliche, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr zu Hause sein können und professionell im Alltag begleitet und auf die Selbständigkeit vorbereitet werden. Das Projekt – Um- und Anbau: In Osnabrück-Haste (Am Süntelbach 5) wurde ein älteres Einfamilienhaus, welches 1956 erbaut wurde, saniert und umgebaut. Zudem ist daran ein Neubau angesetzt worden. In dem Einfamilienhaus entstand eine neue Wohngruppe für Kinder und Jugendliche. Sie verfügt über acht Plätze zuzüglich eines Betreuer-Appartments. Das Gebäude zeichnet sich nunmehr u.a. durch eine gedämmte Kellerdecke, dreifache Fensterverglasung und eine Solaranlage für Warmwasser mit Heizungsunterstützung aus. Die Finanzierung der Maßnahme erfolgte u.a. durch die KfW-Programme "Energieeffizient Bauen" und "Energieeffizient Sanieren" (151 und 153). Der Altbau, in dem u.a. die Kellerdeckendämmung erfolgte, ist zum KfW-Effizienzhaus 100 saniert worden. Der daran angefügte Neubau aus dem Jahr 2013 erfüllt den KfWStandard Effizienzhaus 70 und verfügt u.a. über eine 16 cm-Dämmung und eine Lüftungsanlage.

Projekt im Überblick
Name: Wohngruppe für Kinder und
Jugendliche in Osnabrück Haste (Am Süntelbach 5)

Bauherr: Don Bosco Kath. Jugendhilfe Baubetreuung: Stephanswerk Wohnungsbaugesellschaft mbH

Beschreibung: Errichtung einer Wohngruppe durch Sanierung und Umbau eines Altbaus in Verbindung mit einem Neubau

Daten:
Baujahr Altbau: 1956 (Effizienzhaus 100) Baujahr Neubau: 2013 (Effizienzhaus 70) Anzahl Wohnungen: 8 zuzüglich 1
Apartment für Betreuer

Termine:
Baubeginn: 2013 Bezugsfertig: 2013

Finanzierung: u.a. KfW-Programme
151 und 153

Kontakt / Ansprechpartner:
Stephanswerk Wohnungsbaugesellschaft mbH Osnabrück Klusstraße 3 49074 Osnabrück E-Mail: info@stephanswerk.de Internet: www.stephanswerk.de

Fazit:

Die Baumaßnahme steht für das Engagement kirchlicher Wohnungsunternehmen bei der Schaffung sozialer Wohn- und Infrastrukturen für Kinder und Jugendliche sowie für das Engagement im Bereich ökologischer Nachhaltigkeit (u.a. Integration alter Bausubstanz in Neubauten).

Die Abbildungen zeigen die Wohngruppe in Osnabrück-Haste in beiden Teilen: Der sanierte Altbau (o.) sowie der angefügte Neubau (u.r.).
Fotos: Stephanswerk

domus 4. Jahrgang · Heft 2014/05 · © Verlag Bauen und Siedeln c/o KSD e.V. Berlin · ISSN 2191-4656 4

Proje k t I I - L e u c h ttu r m
RKM 740 – Diversifiziertes Wohnungsangebot im Quartier
Rheinwohnungsbau GmbH realisiert Wohnlösungen für viele Bedarfe
Name: RKM 740 Wohnen am Rheinpark
Heerdt

Projekt im Überblick

Die Rheinwohnungsbau GmbH in Düsseldorf errichtet in Düsseldorf-Heerdt 117 Wohnungen. Der Baukörper des Projektes „RKM 740“ umfasst neben den Wohnnutzungen des geförderten-, freifinanzierten- und Eigentumswohnen die Sondernutzungen einer Tagespflege mit Wohngruppen für demenzerkrankte Menschen, zwei Großtagespflegegruppen und einen Kiosk. Zur positiven Einstimmung auf das Projekt hatte das Unternehmen vor dem Baubeginn die Grenzmauer (200 m) für eine legale Graffiti-Aktion freigegeben. Im Juni 2014 ist schließlich der Neubau angelaufen.

Bauherr: Rheinwohnungsbau GmbH Beschreibung: Errichtung eines Wohnquartiers rund um das DominikusKrankenhaus Düsseldorf-Heerdt mit Wohnungsangebot für viele Bedarfe

Daten:
Grundstücksgröße: ca. 8.000 qm Wohnungen (insgesamt): 117 (2 bis 5 Zimmer) Gesamtwohnfläche: ca. 10.000 qm Geförderte Sozialwohnungen: 50 (3.576 qm) Frei finanzierte Wohnungen: 45 (4.402 qm) Eigentumswohnungen: 20 (2.218 qm) Sonstiges: 2 öffentlich geförderte ambulante
Wohngruppen für Demenzkranke (je 385 qm), 134 Tiefgaragenstellplätze, 1 Kindertagesstätte (18 Kinder; 220 qm), 1 Tagespflege für Senioren (279 qm), Kiosk (53 qm)

Animationen des Projektes RKM 740: Perspektive des Innenhofes (l.), die GraffitiMauer (u.r.) sowie die Perspektive von der Pariser Straße/Kribbenstraße aus (u.l.).

Termine:
Baubeginn: Juni 2014 Bezugsfertig: Sommer 2016

Energiekonzept: Passivhausstandard,
KfW-Effizienzhaus 55, Wärmeenergiebedarf über Fernwärmeanschluss

Kontakt / Ansprechpartner:
Fotos: Rheinwohnungsbau

Diversifiziertes Wohnangebot im Quartier: Das Baufeld, auf dem die Rheinwohnungsbau GmbH in Düsseldorf-Heerdt rund um das Dominikus-Krankenhaus die neuen Wohnungen errichtet, hat eine Größe von etwa 8.000 qm. Insgesamt entstehen 117 Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von etwa 10.000 qm entlang der Pariser Straße. Darunter befinden sich 50 geförderte Sozialwohnungen (3.576 qm), 45 frei finanzierte Wohnungen (4.402 qm) und 20 Eigentumswohnungen (2.218 qm). Im Rahmen des Neubau-Projektes „Rheinkilometer 740“ (RKM 740) entstehen zudem zwei öffentlich geförderte ambulante Wohngruppen mit je neun Bewohnern für demenzkranke Menschen (je 385 qm). Alle Wohnungen werden als Zwei- bis Vier-Zimmer-Woh-

nungen errichtet. Der Wohnkomplex verfügt ferner über 134 Tiefgaragenstellplätze sowie eine Kindertagesstätte für 18 Kinder (220 qm) und eine Tagespflege für 15 Senioren (279 qm). Kooperationspartner bei der Tagespflege ist die Diakonie Düsseldorf. Der ebenfalls errichtete Kiosk verfügt über von 53 qm. Graffiti-Aktion und hohe Wohnqualität: Die Rheinwohnungsbau GmbH führte vor dem Projektstart eine Graffiti-Aktion durch, bei der 30 Künstlerteams beteiligt waren, um drei Sachpreise zu gewinnen. Das Unternehmen stellte 400 Farbdosen für alle Teams, Getränke, Speisen sowie einen Info-Stand zum Projekt bereit. Die Aktion steht als innovative Idee zur Imageförderung für die Sozialraumorientierung kirchlicher Wohnungsunternehmen. Im Juni 2014 begann schließlich der Neubau. Die Wohnbebauung stellt als geschlossener Blockrand die städtebauliche Antwort auf die stark frequentierte Pariser Straße dar und bildet den stadträumlichen Abschluß des Wohnquartiers am Heerdter Krankenhaus. Der Blockrand umschließt einen begrünten Innenhof mit privaten Gärten und Spiel- und

Rheinwohnungsbau GmbH Thomas Hummelsbeck Gladbacher Str. 95 40219 Düsseldorf Telefon: +49 211 49873 0 E-Mail: info@rheinwohnungsbau.de Internet: www.rheinwohnungsbau.de

Grünflächen. Große Fenster, sowie großzügige Balkon- und Terrassenbereiche schaffen Grundrisse mit hoher Wohnqualität.

Das Großprojekt richtet mit seinem diversifizierten Wohnungsangebot im Quartier den Blick auf demographische und soziale Herausforderungen und bietet entsprechende Wohnlösungen.

domus 4. Jahrgang · Heft 2014/05 · © Verlag Bauen und Siedeln c/o KSD e.V. Berlin · ISSN 2191-4656 5

Proje kt II I - K ir c h e n immo b ilie n
Schaffung objektiver Grundlagen zur Entscheidungsfindung
KIPS GmbH erfasst Gebäudedaten im Bistum Aachen
Name:

Projekt im Überblick

Die KIPS GmbH, eine hundertprozentige Tochterfirma der Joseph-Stiftung, realisiert für das Bistum Aachen ein Projekt im Rahmen des kirchlichen Immobilienmanagements des Bistums (KIM). Das Unternehmen erfasst und bewertet dabei rund 2.500 Gebäude im gesamten Bistum. Dies geschieht vor dem Hintergrund sich verändernder wirtschaftlicher und pastoraler Rahmenbedingungen. Sie veranlassten das Bistum Aachen, einen auf die bistumseigenen Immobilien bezogenen Entscheidungsprozess mit den Gemeinschaften der Gemeinden (GdG) durchzuführen. Die Dienste der KIPS GmbH sind in diesem Zusammenhang für das Bistum Aachen bei der Entscheidungsfindung im Umgang mit Immobilien von besonderem Wert.
Die Abbildungen zeigen einige von KIPS erfasste Gebäude im Bistum Aachen.
Fotos: KIPS GmbH

Erfassung und Bewertung von Gebäudedaten im Bistum Aachen (Bistumsfläche: 3.937 qkm)

Projektmanagement:
KIPS GmbH

Beschreibung und Leistungen:
Organisation und Durchführung der Gebäudeerfassung, Aufnahme von Grunddaten, Fotodokumentation, Ermittlung von Mengen (BRI, BGF), Plandigitalisierung, Erstellung von Gebäudeskizzen, Bewertung der Gebäude (Ertragswert / Sachwert), Energie-Schnellcheck

Besonderheiten:
Unterstützung bei der Erstellung einer Wertermittlungsrichtlinie, Plandigitalisierung und Skizzenerstellung

Projektvolumen:
Ca. 2.500 Gebäude

Termine:
Projektstart: Frühjahr 2011 Projektende: Sommer 2014

Kontakt / Ansprechpartner:
KIPS GmbH - Lösungen für Immobilien Maria-Ward-Straße 8 96047 Bamberg Telefon: +49 951 700 289 0 E-Mail: info@js-kips.de Internet: www.js-kips.de

Kirchliches Immobilienmanagement im Bistum Aachen: Durch die Veränderungen im Bistum Aachen ist es nach Angaben des Bistums erforderlich geworden, dass alle Verantwortlichen einen Überblick über die Gebäude der Kirchengemeinden sowie deren Nutzung bekommen. Durch die neuen Strukturen im Bistum besitzen die Kirchengemeinden im Durchschnitt ca. 45 Gebäude pro GdG, die verwaltet und instand gehalten werden müssen. Die K i r c h e n g emeinden werden somit zu „Immobilienunternehmen“. Für die Instandhaltung aller kirchlich genutzten Gebäude im Bistum Aachen

ist derzeit laut Bistum von einem Finanzbedarf in Höhe von rund 18 Mio. Euro auszugehen. Aktuell stünden jedoch nur etwa zwölf Mio. Euro zur Verfügung. Daraus folgt, dass das Bistum zukünftig nicht mehr die Instandhaltung aller kirchlich genutzten Gebäude bezuschussen könne. Dies müsse aus Sicht des Bistums nicht notwendigerweise den Abbau von Gebäudebestand nach sich ziehen. Möglicherweise bieten sich den Kirchengemeinden alternative Finanzierungsmodelle für die Instandhaltung dieser Gebäude (Förderverein, Umnutzung). An dieser Stelle setzt das kirchliche Immobilienmanagement (KIM) an. Durch dessen Einführung erhalten die Bistumsverwaltung und die Kirchengemeinden bzw. die GdG ein Instrument, das eine nutzungsspezifische und bauliche Beurteilung der Gebäude innerhalb der Gemeinschaft der Gemeinde ermöglicht. Es sollen damit die zukünftigen inhaltlichen/ pastoralen Aufgaben sowie deren Zuordnung hinsichtlich geeigneter Gebäude besser gesteuert werden. Die pastorale Schwerpunktsetzung ist die Grundlage für die zukünftige Nutzung der Gebäude. Das KIM im Bistum Aachen wird als beteiligungsorientierter Prozess für jede GdG durchgeführt. Das Bistum geht davon

aus, durch KIM Verbindlichkeit und größere Handlungssicherheit bezüglich der zukünftigen Nutzung und baulichen Entwicklung zu erlangen. Dienstleistungen der KIPS GmbH: Die KIPS GmbH, eine hundertprozentige Tochterfirma der Joseph-Stiftung, führt das Projekt im Bistum Aachen durch. Die KIPS GmbH erfasst und bewertet dabei rund 2.500 Gebäude im ganzen Bistum, welches sich über eine Fläche von 3.937 qkm erstreckt. Ziel ist es, objektive Grundlagen für die Entscheidungsprozesse in den GdG zu schaffen. Zudem unterstützt die von der KIPS GmbH realisierte Ermittlung von Gebäudewerten das Bistum bei der Umstellung seines Rechnungswesens. Die Leistungen von KIPS bestehen u.a. in der

domus 4. Jahrgang · Heft 2014/05 · © Verlag Bauen und Siedeln c/o KSD e.V. Berlin · ISSN 2191-4656 6

Proje kt II I - K ir c h e n immo b ilie n
Organisation und Durchführung der Gebäudeerfassung vor Ort, der systematischen Aufnahme von Grunddaten (mit Fotodokumentation), der Erstellung von Gebäudeskizzen und Gebäudesteckbriefen, der Bewertung der Gebäude (Ertragswert, Sachwert) sowie in der Darstellung des Zustands der Gebäude. Die Gebäudesteckbriefe fassen die Ergebnisse zusammen und werden durch die KIPS-eigene Software BESTMA erstellt. Sie bilden eine Basis für die Weiterarbeit des Projektbüros KIM im Bistum Aachen, unter Leitung von Architekt Bernhard Stenmans. Ein zweifacher Nutzen entsteht für das Projektbüro durch die von KIPS vorgenommene Plandigitalisierung: Mengen können konkret ermittelt und die langfristige Weiterarbeit im Bistum ermöglicht werden. Die neutrale, kompetente und einheitliche Betrachtung zeichnet dabei die KIPS GmbH als externen Dienstleister aus. Im Zuge der Einführung des kaufmännischen Rechnungswesens nimmt das Bistum Aachen auch das Immobilienvermögen der Kirchengemeinden in deren Bilanzen auf. Insbesondere hierfür bieten die Dienste der KIPS GmbH durch die Erfassung aller Gebäude und die Erstellung von Wertgutachten eine besondere Unterstützungsleistung.

Am 13. November 2014 stellt das Bistum Aachen im Mainhaus – Stadthotel Frankfurt das KIM-Projekt vor. Es werden u.a. die Umsetzung in den Gemeinden und die Einführung der DOPPIK durch das Bistum dargestellt. Organisatorische Fragen bitte an: Anna.Boldt@js-kips.de.

domus 4. Jahrgang · Heft 2014/05 · © Verlag Bauen und Siedeln c/o KSD e.V. Berlin · ISSN 2191-4656 7

P e r s o n a lia
KWS Regensburg GmbH
Auszubildender bundesweit bester Maximilian Meiler, Auszubildender des Katholischen Wohnungsbau- und Siedlungswerks der Diözese Regensburg GmbH (KWS), ist bundesweit der Beste seines Jahrgangs. Maximilian Meiler absolvierte seine Ausbildung zum Immobilienkaufmann beim KWS und wird Anfang Dezember 2014 vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, für seine herausragende Leistung ausgezeichnet. Sein Notendurchschnitt beträgt 1,14. Der Bayerische Industrie- und Handelskammertag e.V. verlieh ihm bereits als Landesbesten eine Anerkennungsurkunde. Im Rahmen der nun anstehenden „Nationalen Bestenehrung“ am 8. Dezember 2014 in Berlin wird Maximilian Meiler auch eine Auszeichnung erhalten, die seine Leistungen auf Bundesebene würdigt. Unter den rund 3.400 angehenden Immobilienkaufleuten, die im Winter 2013/14 und im Sommer 2014 bei einer deutschen Industrie- und Handelskammer zur Prüfung antraten, erzielte er das beste Ergebnis. Das KWS ist ein modernes Dienstleistungsunternehmen rund ums Planen, Bauen, Vermieten und Verwalten. Gesellschafter sind u.a. das Bistum Regensburg, der Caritasverband für die Diözese Regensburg e. V. und der Bischöfliche Stuhl Regensburg. Der eigene Bestand umfasst über 800 Wohneinheiten; darüber hinaus verwaltet das Unternehmen für Dritte 500 Wohn- und Gewerbeeinheiten. Der Katholische Wohnungsund Siedlungsdienst in Bayern e. V. (KWSD Bayern e.V.) ist die Arbeitsgemeinschaft der gemeinnützigen katholischen Wohnungsbau- und Siedlungsunternehmen der Bayerischen Diözesen. Der Verein versteht sich als Teil des sozialen Dienstes der Kirche und stellt seine Arbeit im Wohnungs- und Siedlungswesen in Beziehung zu den sozialen Sachbereichen der Kirche auf Diözesan-, Landes- und Bundesebene. Die sieben Mitgliedsunternehmen des KWSD Bayern stellen über 20.000 Mietwohungen zur Verfügung. Familien, Alleinerziehende, Studierende und Senioren bilden das Hauptklientel der kirchlichen Wohnungsunternehmen, die bei ihren Baumaßnahmen oft Vorbildfunktion in sozialer und ökologischer Hinsicht einnehmen.

KWSD Bayern e.V.
Mitgliederversammlung 2014 In der diesjährigen Mitgliederversammlung des Katholischen Wohnungs- und Siedlungsdienstes in Bayern e.V. (KWSD Bayern e.V.), der Arbeitsgemeinschaft der sieben bayerischen katholischen Siedlungswerke, wurde der bisherige Vorsitzende, Herr Peter-Stephan Englert, Geschäftsführer der St. Gundekar-Werk Eichstätt GmbH, erneut zum Vorsitzenden gewählt. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende, Herr Richard Metz, stellvertretender Finanzdirektor des Bistums Augsburg und Geschäftsführer der St. Ulrichswerk der Diözese Augsburg GmbH, stand für eine Wiederwahl beruflich bedingt nicht mehr zur Verfügung. Herrn Metz wurde für sein bisheriges Engagement herzlich gedankt, verbunden mit der Bitte, sich auch weiterhin für die Belange der Arbeitsgemeinschaft einzusetzen. Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurde Herr Bernd Weber, Geschäftsführer der Kath. Siedlungswerk München GmbH, gewählt. Die nächsten Vorstandswahlen sind in der Mitgliederversammlung des Jahres 2017 erforderlich.

Maximilian Meiler ist Bundesbester der IHK-Prüflinge im Ausbildungsberuf Immobilienkaufmann. Zurecht stolz sind seine Ausbilderin Johanna Berr und KWS-Geschäftsführer Ludwig Gareis. Foto IHK

Bernd Weber (l.), Geschäftsführer der Kath. Siedlungswerk München GmbH und Peter-Stephan Englert (r.), Geschäftsführer der St. Gundekar-Werk Eichstätt GmbH
Foto: KWSD

domus 4. Jahrgang · Heft 2014/05 · © Verlag Bauen und Siedeln c/o KSD e.V. Berlin · ISSN 2191-4656 8

Re ze nsion / P e r s o n a lia / T e r min e
Rezensionen
Die „arme Kirche“ ist seit der Wahl des Argentiniers Jorge Mario Bergoglio zum Papst in aller Munde. Doch die Rede von einer armen Kirche wirft Fragen auf. Meint sie eine Kirche der Armen, eine Kirche für die Armen oder gar eine materiell arme Kirche? Die Beiträge dieses Bandes diskutieren die Rede von der armen Kirche und fragen nach ihren praktischen Konsequenzen. Erstmals werden zudem die zentralen Aussagen des Papstes zur „armen Kirche“ zusammengestellt, kommentiert und theologisch wie ethisch verortet. Mit Beiträgen von Christian Bauer, Thomas Fornet-Ponse, Joachim Frank, Michael Hartlieb, Magdalena M. Holztrattner, Gerhard Kruip, Thomas Laubach (Weißer), Volker Resing, Thomas Schmidt, Stefanie A. Wahl und Tobias Zehntner.
Laubach/Wahl (Hrsg.): Arme Kirche? Die Botschaft des Papstes in der Diskussion, Verlag Herder 2014, 1. Auflage, 160 S., kartoniert ISBN 978-3-451-34196-0

Personalia
Erzbischof Dr. Ludwig Schick hat Weihbischof Herwig Gössl mit Wirkung ab 1. September 2014 zum Ersten Vorsitzenden des Caritasverbandes für die Erzdiözese Bamberg e.V. ernannt. Oliver Rose, Geschäftsführer der KIPS GmbH, erhielt vom Kuratorium des Julius-Brecht-Fonds des GdW eine ehrende Anerkennung für die Leistungen bei der Ausbildung zum Immobilien-Ökonom. Das Erfurter Domkapitel hat den Mainzer Weihbischof Ulrich Neymeyr zum Bischof von Erfurt und damit zum Nachfolger von Joachim Wanke ernannt. Prälat Tobias Przytarski ist neuer Diözesanadministrator des Erzbistums Berlin. Er leitet das Hauptstadtbistum übergangsweise bis zur Einführung eines neuen Erzbischofs. Das Zeitalter der Aufklärung bereitete den Weg für die heutige wirtschaftliche Entwicklung und unsere demokratischen Grundgedanken. In seiner Doppelbiographie vergleicht der Historiker Jürgen Overhoff nicht nur die Schicksa-

Termine

2014-11-26
KSD Hauptausschuss, Würzburg

2014-11-27
KSD Fachtagung Immobilienmanagement, Würzburg

2014-12-03
AK Technik, Osnabrück

2015-03-11
KSD Vorstand, Berlin

2015-04-29/30
KSD-Jahrestagung und Mitgliederversammlung, Berlin

2015-04-30
AG Europa im KSD, Berlin

le der zwei großen Staatsmänner, die durchaus Notiz voneinander nahmen, sondern auch die Parallelen und Unterschiede in den Ansichten während der Aufklärung. Er beleuchtet den Preußenkönig auch durch die kritischen Augen Washingtons und schafft damit ein Werk, welches aus der Fülle von Literatur über Preußen herausragt.
Jürgen Overhoff: Friedrich der Große und George Washington. Zwei Wege der Aufklärung, 2. Aufl. 2012, 365 Seiten, gebunden ISBN: 978-3-608-94647-5

Impressum
Herausgeber und Verlag: KSD Katholischer Siedlungsdienst e.V. V.i.S.d.P.: Ulrich Müller Reinhardtstr. 13 10117 Berlin Tel.: +49 30 280 936 50 E-Mail: info@KSD-eV.de Netz: www.KSD-eV.de Erstellung und Vertrieb: KSD e.V. Copyright: Copyrightnachweis für Bilder/Grafiken (soweit nicht anders vermerkt) bei KSD e.V. Nachdruck mit Quellenangabe erlaubt. Belegexemplar erbeten. domus (ISSN 2191-4656) erscheint sechsmal im Jahr.

domus 4. Jahrgang · Heft 2014/05 · © Verlag Bauen und Siedeln c/o KSD e.V. Berlin · ISSN 2191-4656 9
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.