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Periodical volume

Full text: Bürgerumfrage Augsburg Issue 2015

Stadt Augsburg – Bürgerumfrage 2015 Bürgerumfrage 2015 Bürgerumfrage 2015 Amt für Statistik und Stadtforschung Beiträge zur Stadtentwicklung, Stadtforschung und Statistik 36 Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg Abschlussbericht zur siebten Bürgerumfrage II Beiträge zur Stadtentwicklung, Stadtforschung und Statistik Heft 36 Herausgeber Stadt Augsburg Referat Oberbürgermeister Amt für Statistik und Stadtforschung Bahnhofstraße 18 1/3 86150 Augsburg Tel. (0821) 324 – 68 51 Email: statistikamt@augsburg.de Internet: www.augsburg.de/statistik Verantwortlich Andreas Gleich Bearbeitung Prof. Dr. Dr. Jürgen Cromm Andreas Gleich Peter Schürholz Benedikt Unger Schutzhinweis Alle Rechte vorbehalten. Es ist insbesondere nicht gestattet, ohne ausdrückliche Genehmigung des Herausgebers diese Veröffentlichung oder Teile daraus für gewerbliche Zwecke zu übernehmen, zu übersetzen, zu vervielfältigen oder in elektronische Systeme einzuspeichern. Nachdruck (auch auszugsweise) ist nur mit Quellenangabe gestattet. ISSN 0931-9212 © 2018 Stadt Augsburg Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg III Vorwort Liebe Bürgerinnen und Bürger, in unserer Bürgerumfrage 2015 haben wir zum inzwischen siebten Mal einen repräsentativen Teil der Bürgerschaft befragt, um relevante Meinungs- und Planungsdaten zu erhalten, die wir auf keine andere Weise bekommen können. Mit über 80 Fragen wurde neben dem Schwerpunktthema Bürgerinformation und Bürgerbeteiligung ein großes Themenspektrum von allgemeinen Aussagen über Augsburg sowie über Stärken, Schwächen und Probleme in der Stadt abgedeckt. Für Politik und Verwaltung bieten die Umfrageergebnisse die Möglichkeit, Handlungsfelder zu erkennen und Maßnahmen zu reflektieren. Im vorliegenden Bericht ist der gesamte Fragebogen der Bürgerumfrage 2015 mit den jeweiligen Antworthäufigkeiten wiedergegeben. In kompakter Form werden weitergehende Analyseergebnisse über die Einschätzungen und Bewertungen der Befragten anschaulich abgebildet. Für Ergebnisse mit signifikanten Unterschieden erfolgte eine Aufgliederung nach soziodemografischen Merkmalen wie Geschlecht, Altersgruppen, Migrationshintergrund, Bildungsabschluss, Erwerbsstatus oder Lebensstilen. Mit den Daten aus früheren Bürgerumfragen konnten zudem Trends beim Meinungsbild festgestellt werden. Im Bericht können Sie auch alle zur Interpretation notwendigen Grundinformationen wie Erhebungsverfahren und -zeitraum, StichprobenMethode und -Rücklauf und statistische Fehlertoleranz zur Interpretation der Umfrageergebnisse nachlesen. Mein Dank gilt sowohl allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Bürgerumfrage, als auch allen Beteiligten bei der Organisation, Durchführung und Auswertung. Nur durch das Engagement im Amt für Statistik und Stadtforschung und der Projektgruppe Stadtforschung der Universität Augsburg können Ihnen die Ergebnisse der Bürgerumfrage 2015 wieder in dieser ausführlichen Form bereitgestellt werden. Die Ergebnisse sind auch auf der Seite www.augsburg.de/statistik abrufbar. Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre! Augsburg, im April 2018 Dr. Kurt Gribl Oberbürgermeister Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg IV Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg V Inhaltsverzeichnis Vorwort ................................................................................................................................................ III Inhaltsverzeichnis .................................................................................................................................. V Erläuterungen ....................................................................................................................................... VI Abbildungsverzeichnis ......................................................................................................................... VII Tabellenverzeichnis .............................................................................................................................. IX 1 Bürgerumfragen in Augsburg ....................................................................................................... 11 1.1 Bürgerumfragen in Augsburg 2003 bis 2015 ............................................................................................11 1.2 Der Fragebogen mit Antworthäufigkeiten in Prozent ...............................................................................12 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 ................................................................................... 25 2.1 Grundaussagen über die Stadt Augsburg .................................................................................................25 2.1.1 Stärken und Schwächen ................................................................................................................................. 25 2.1.2 Die größten Probleme .................................................................................................................................... 28 2.1.3 Zufriedenheit mit Angeboten und Einrichtungen in der Stadt ........................................................................ 30 2.1.4 Wohnzufriedenheit ......................................................................................................................................... 32 2.1.5 Zustimmung zu Aussagen über Augsburg ..................................................................................................... 34 2.1.6 Bezeichnung, mit der sich Augsburg stärker präsentieren soll ...................................................................... 35 2.1.7 Neugestaltungen in der Stadt ......................................................................................................................... 36 2.1.8 Einschätzung der wirtschaftlichen Lage ......................................................................................................... 37 2.1.9 Einkaufen in Augsburg.................................................................................................................................... 38 2.1.10 Verkehr ........................................................................................................................................................... 45 2.1.11 Sicherheitsempfinden..................................................................................................................................... 51 2.1.12 Kultur und Freizeit ........................................................................................................................................... 58 2.1.13 Wohnen in Augsburg ...................................................................................................................................... 63 2.2 Schwerpunktthema „Bürgerbeteiligung und Bürgerinformation“ ............................................................68 2.2.1 Bürgerengagement ......................................................................................................................................... 69 2.2.2 Bürgerbeteiligung und Bürgerinformation in Augsburg.................................................................................. 74 2.2.3 Kommunalpolitische Beteiligung .................................................................................................................... 78 2.3 Demografische Sondergruppen ................................................................................................................84 2.3.1 Neubürgerinnen und Neubürger ..................................................................................................................... 84 2.3.2 Kinder und Familien ........................................................................................................................................ 89 2.3.3 Senioren.......................................................................................................................................................... 91 2.3.4 Menschen mit Behinderung ........................................................................................................................... 92 2.3.5 Lebensstiltypen .............................................................................................................................................. 94 2.4 Kleinräumige Ergebnisse ..........................................................................................................................99 3 2.4.1 Merkmale und Einrichtungen in den Stadtbezirken ....................................................................................... 99 2.4.2 Kleinräumige Ergebnisse für die 17 Planungsräume.................................................................................... 105 Repräsentativität der Stichprobe und Aussagekraft der Ergebnisse ............................................ 126 3.1 Auswertungen nach soziodemografischen Merkmalen..........................................................................127 3.2 Statistische Aussagekraft der Ergebnisse ..............................................................................................130 3.3 Kleinräumige Auswertbarkeit ..................................................................................................................131 Literaturverzeichnis ............................................................................................................................. XV Anhang ............................................................................................................................................... XVI Fragenindex........................................................................................................................................ XIX Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg VI Erläuterungen Erläuterungen Zeichenerklärung für Veröffentlichungen des Amtes für Statistik und Stadtforschung: – Zahlenwert genau Null 0 Zahlenwert ungleich Null, jedoch kleiner als die Hälfte von 1 in der letzten dargestellten Nachkommastelle () statistisch nicht gesicherter Wert . Zahlenwert geheim zu halten, unbekannt oder nicht berechenbar ... Zahlenwert lag bei Redaktionsschluss (noch) nicht vor / keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug X Tabellenfach gesperrt, da Aussage nicht sinnvoll davon vollständige Aufgliederung einer Grundgesamtheit darunter teilweise Aufgliederung einer Grundgesamtheit % Anteil des Merkmals an der entsprechenden Grundgesamtheit %-P. Prozentpunkte (Differenz zwischen zwei Prozentwerten) ..…………............................................................................................................................................. Korrelation Bezeichnung für einen Zusammenhang zweier quantitativer Variablen. Die Stärke des statistischen Zusammenhangs wird mit dem sogenannten Korrelationskoeffizienten ausgedrückt. Je näher dieser bei +/- 1 liegt, desto stärker ist der Zusammenhang. Mittelwert Der Mittelwert (das arithmetische Mittel) verdichtet die Aussage einer Datenmenge zu einem Durchschnittswert. Um den Mittelwert zu berechnen werden alle Werte aufaddiert und die Summe durch die Anzahl der Werte geteilt. ..…………............................................................................................................................................. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im gesamten Bericht die im allgemeinen Sprachgebrauch üblichere Form genutzt. Eingeschlossen und gemeint ist jedoch sowohl die weibliche als auch die männliche Form, soweit nicht explizit separat genannt. ..…………............................................................................................................................................. Die Summe gerundeter Teilwerte kann von deren Grundgesamtheit geringfügig abweichen. Veränderungen von Anteilen und Durchschnitten werden direkt berechnet und können sich von der Differenz der gerundeten Ausgangswerte unterscheiden. Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg Abbildungsverzeichnis VII Abbildungsverzeichnis Abb. 1: Stärken und Schwächen von Augsburg........................................................................................................................ 25 Abb. 2: Stärken und Schwächen von Augsburg bei den Bürgerumfragen 2003 bis 2015 ....................................................... 26 Abb. 3: Stärken und Schwächen von Augsburg bei den Bürgerumfragen 2011 bis 2015 ....................................................... 26 Abb. 4: Stärken und Schwächen von Augsburg nach Altersgruppen ....................................................................................... 27 Abb. 5: Zufriedenheit mit Angeboten und Einrichtungen in Augsburg ..................................................................................... 30 Abb. 6: Zufriedenheit mit Angeboten und Einrichtungen in Augsburg bei den Bürgerumfragen 2011 und 2015 ................... 31 Abb. 7: Wie gerne wohnen die Augsburger in Augsburg bzw. ihrem Stadtbezirk sowie Einschätzung der Meinung über Augsburg bei den Bürgerumfragen 2003 bis 2015 ...................................................................................................... 32 Abb. 8: Wie gerne wohnen die Augsburger in ihrem Stadtbezirk ............................................................................................ 33 Abb. 9: Zustimmung zu Aussagen für die Stadt Augsburg bei den Bürgerumfragen 2011 bis 2015....................................... 34 Abb. 10: Zufriedenheit mit der Neugestaltung von Königsplatz und Fußgängerzone ................................................................ 37 Abb. 11: Zufriedenheit mit der Neugestaltung von Elias-Holl-Platz und Maximilianstraße......................................................... 37 Abb. 12: Einschätzung der wirtschaftlichen Lage in den nächsten 2 Jahren bei den Bürgerumfragen 2005 bis 2015 ............. 38 Abb. 13: Einschätzung der wirtschaftlichen Lage in 10 Jahren bei den Bürgerumfragen 2011 bis 2015 .................................. 38 Abb. 14: Zufriedenheit mit Einkaufs-/ und Gastronomieangeboten in Augsburg nach soziodemografischen Merkmalen ........ 39 Abb. 15: Zufriedenheiten mit Einkaufs-/ und Gastronomieangeboten in Augsburg allgemein und in der Augsburger Innenstadt ..................................................................................................................................................................... 40 Abb. 16: Einkaufsverhalten im Vergleich zu vor drei Jahren nach Zufriedenheit mit Einkaufsmöglichkeiten in Augsburg und in der Innenstadt .................................................................................................................................................... 40 Abb. 17: Einkaufsverhalten im Vergleich zu vor drei Jahren nach soziodemografischen Merkmalen ....................................... 41 Abb. 18: Bekanntheit des MOBILO nach Zufriedenheit mit den allgemeinen Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt .......... 43 Abb. 19: Bewertung der kostenlosen Parkzeit in der Innenstadt nach Zufriedenheit mit den Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt ............................................................................................................................................................... 44 Abb. 20: Überwiegend genutztes Verkehrsmittel zum Arbeits-/Ausbildungsplatz nach soziodemografischen Merkmalen ...... 45 Abb. 21: Überwiegend genutztes Verkehrsmittel zum Arbeits-/Ausbildungsplatz nach Pendeldauer ....................................... 46 Abb. 22: Überwiegend genutztes Verkehrsmittel zum Arbeits-/Ausbildungsplatz nach Arbeits- bzw. Ausbildungsort ............. 46 Abb. 23: Pendeldauer nach Arbeits- bzw. Ausbildungsort .......................................................................................................... 46 Abb. 24: Häufigkeit der Fahrradnutzung in Augsburg nach Geschlecht und Alter ..................................................................... 47 Abb. 25: Maßnahmen zur Förderung des Fahrradverkehrs bei den Bürgerumfragen 2013 und 2015....................................... 47 Abb. 26: Maßnahmen zur Förderung des Fahrradverkehrs nach Häufigkeit der Fahrradnutzung in Augsburg ......................... 48 Abb. 27: Beurteilung der Merkmale des ÖPNV (Bus, Straßenbahn) .......................................................................................... 49 Abb. 28: Unsicherheit / Kriminalität als eines der größten Probleme in Augsburg nach soziodemografischen Merkmalen ..... 51 Abb. 29: Zustimmung zur Aussage „In Augsburg fühle ich mich sicher“ nach soziodemografischen Merkmalen................... 52 Abb. 30: Sicherheitsempfinden tagsüber bzw. nach Einbruch der Dunkelheit bei den Bürgerumfragen 2011 bis 2015 .......... 53 Abb. 31: Sicherheitsempfinden tagsüber bzw. nach Einbruch der Dunkelheit nach Altersgruppen .......................................... 53 Abb. 32: Sicherheitsempfinden tagsüber bzw. nach Einbruch der Dunkelheit nach Geschlecht ............................................... 53 Abb. 33: Persönliches Sicherheitsempfinden ............................................................................................................................. 54 Abb. 34: Differenz der Mittelwerte des Sicherheitsempfindens tagsüber und nach Einbruch der Dunkelheit nach Stadtbezirken ................................................................................................................................................................ 57 Abb. 35: Mitgliedschaft in einem Sportverein und freiwilliges / ehrenamtliches Engagement im Bereich Sport und Bewegung nach Stadtbezirken ..................................................................................................................................... 61 Abb. 36: Umzugsziele nach soziodemografischen Merkmalen .................................................................................................. 67 Abb. 37: Freiwilliges / ehrenamtliches Engagement nach soziodemografischen Merkmalen bei den Bürgerumfragen 2011 bis 2015 ............................................................................................................................................................... 69 Abb. 38: Freiwilliges / ehrenamtliches Engagement nach Stadtbezirken ................................................................................... 70 Abb. 39: Hauptgründe für freiwilliges / ehrenamtliches Engagement nach freiwilliger / ehrenamtlicher Tätigkeit ................... 71 Abb. 40: Bekanntheit und Nutzung regionaler Einrichtungen ..................................................................................................... 73 Abb. 41: Lokalpolitische Beteiligung und Einflussnahme sowie Informationen über Entscheidungen im Rathaus .................. 74 Abb. 42: Gefühlter Informationsstand zu einzelnen Projekten ................................................................................................... 74 Abb. 43: Interesse an kommunalpolitischen Themen nach soziodemografischen Merkmalen ................................................. 76 Abb. 44: Genutzte Medien der täglichen Information zu politischen Themen über die Stadt Augsburg nach Altersgruppen ............................................................................................................................................................... 77 Abb. 45: Häufigkeit der Information zu politischen Themen über die Stadt Augsburg nach Altersgruppen .............................. 77 Abb. 46: Wichtigkeit der Beteiligung an der Entwicklung der Stadt Augsburg nach Nutzung lokalpolitischer Beteiligung und Themen .................................................................................................................................................................. 79 Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg VIII Abbildungsverzeichnis Abb. 47: Wichtigkeit der persönlichen Beteiligung an der Entwicklung der Stadt Augsburg nach Stadtbezirken ..................... 80 Abb. 48: Informationshäufigkeit zu politischen Themen über die Stadt Augsburg nach Häufigkeit der Beteiligung an Wahlen und Abstimmungen ......................................................................................................................................... 81 Abb. 49: Wähler, Unentschlossene und Nichtwähler bei der Sonntagsfrage (Kommunalwahl) bei den Bürgerumfragen 2003 bis 2015 ............................................................................................................................................................... 82 Abb. 50: Gründe für Nichtwähler sowie Unentschlossene bei der Sonntagsfrage (Kommunalwahl) nach bevorzugter Wahlmöglichkeit ........................................................................................................................................................... 82 Abb. 51: Wohnzufriedenheit in Augsburg nach Wohndauer....................................................................................................... 86 Abb. 52: Einschätzung der Meinung der Augsburger über Augsburg nach Wohndauer ............................................................ 86 Abb. 53: Verteilung der Wohnverhältnisse nach Wohndauer in Prozent .................................................................................... 86 Abb. 54: Die größten Probleme in Augsburg nach Wohndauer.................................................................................................. 87 Abb. 55: Zufriedenheit mit Angeboten und Einrichtungen in Augsburg nach Wohndauer......................................................... 88 Abb. 56: Zustimmung zu Aussagen für die Stadt Augsburg nach Wohndauer .......................................................................... 89 Abb. 57: Freiwilliges / ehrenamtliches Engagement im Bereich Schule und Kindergarten nach Haushaltstypen ..................... 90 Abb. 58: Freiwilliges / ehrenamtliches Engagement im Bereich Kinder und Jugendliche nach Haushaltstypen....................... 91 Abb. 59: Mangelnde Kinderbetreuungsplätze und mangelnde Familienfreundlichkeit als eines der größten Probleme in Augsburg nach Haushaltstypen .................................................................................................................................... 91 Abb. 60: Beurteilung der Seniorenangebote nach Altersgruppen .............................................................................................. 92 Abb. 61: Empfinden der Barrierefreiheit von Menschen mit Behinderung ................................................................................ 93 Abb. 62: Beurteilung der Angebote für Menschen mit Behinderung nach Vorhandensein einer Behinderung ......................... 94 Abb. 63: Lebensstile in Augsburg ............................................................................................................................................... 95 Abb. 64: Wohnzufriedenheit in Augsburg nach Lebensstiltypen ................................................................................................ 97 Abb. 65: Wohnverhältnisse nach Lebensstiltypen ...................................................................................................................... 97 Abb. 66: Einschätzung der persönlichen wirtschaftlichen Lage in zwei Jahren nach Lebensstiltypen ...................................... 98 Abb. 67: Einschätzung der persönlichen wirtschaftlichen Lage in zehn Jahren nach Lebensstiltypen...................................... 98 Abb. 68: Beurteilung der Merkmale bzw. Einrichtungen im Stadtbezirk, die nicht den Verkehr betreffen bei den Bürgerumfragen 2009 bis 2015 .................................................................................................................................. 104 Abb. 69: Beurteilung der Merkmale bzw. Einrichtungen im Stadtbezirk, die den Verkehr betreffen bei den Bürgerumfragen 2009 bis 2015 .................................................................................................................................. 105 Abb. 70: Übersichtskarte der Augsburger Stadtbezirke und Planungsräume........................................................................... 107 Abb. 71: Stichprobe und Rücklauf der Bürgerumfrage 2015 und Bevölkerung nach Einzelaltersjahren .................................. 127 Abb. 72: Rücklauf der Bürgerumfrage 2015 nach Einzelaltersjahren ....................................................................................... 127 Abb. 73: Vergleich nach Alter (18- bis unter 30-Jährigen) und Migrationshintergrund zwischen Bürgerumfrage und Melderegister ............................................................................................................................................................. 128 Abb. 74: Rücklauf der Bürgerumfrage 2015 sowie Verteilung der Bevölkerung nach Stadtbezirken ...................................... 133 Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg Tabellenverzeichnis IX Tabellenverzeichnis Tab. 1: Die größten Probleme in Augsburg nach Altersgruppen ............................................................................................. 28 Tab. 2: Die größten Probleme in Augsburg bei den Bürgerumfragen 2005 bis 2015 .............................................................. 29 Tab. 3: Wie gern wohnen die Augsburger in Augsburg bzw. ihrem Stadtbezirk nach Altersgruppen ..................................... 32 Tab. 4: Zustimmung zu ausgewählten Aussagen für die Stadt Augsburg nach soziodemografischen Merkmalen ................ 35 Tab. 5: Bezeichnung mit der sich Augsburg stärker präsentieren soll ..................................................................................... 36 Tab. 6: Zufriedenheit mit den Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt .................................................................................. 39 Tab. 7: Ausgaben im Restaurant inklusive Getränken .............................................................................................................. 41 Tab. 8: Zufriedenheiten mit Einkaufs-/ und Gastronomieangeboten nach Stadtbezirken ........................................................ 42 Tab. 9: Kostenbewertung von Park & Ride Plätzen mit ÖPNV-Ticket, Parkplätzen mit Parkschein und von Parkhäusern nach Bekanntheit des MOBILO.................................................................................................................................... 44 Tab. 10: Bewertung der kostenlosen Parkzeit in der Innenstadt nach Häufigkeit der Besuche der Innenstadt mit dem Auto, Motorrad/-roller ................................................................................................................................................... 44 Tab. 11: Zufriedenheit mit den Radwegeachsen durch die Innenstadt nach Häufigkeit der Fahrradnutzung in Augsburg und überwiegend genutztes Verkehrsmittel zum Arbeits-/Ausbildungsplatz............................................................... 48 Tab. 12: Häufigkeit der Nutzung von Verkehrsmittel, um die Innenstadt zu besuchen ............................................................. 50 Tab. 13: Häufigkeit der Nutzung von Parkeinrichtungen, um die Innenstadt zu besuchen ....................................................... 50 Tab. 14: Gebührenbewertung von Park & Ride Plätzen mit ÖPNV-Ticket, Parkplätzen mit Parkschein und von Parkhäusern in der Innenstadt nach Häufigkeit der Nutzung der jeweiligen Parkeinrichtungen ................................. 50 Tab. 15: Persönliches Sicherheitsempfinden nach soziodemografischen Merkmalen .............................................................. 55 Tab. 16: Persönliches Sicherheitsempfinden und Sicherheitsgefühl nach Stadtbezirken ......................................................... 56 Tab. 17: Häufigkeiten der Besuche von klassischen und modernen kulturellen Einrichtungen / Veranstaltungen nach Zufriedenheit mit Kulturangeboten und Engagement in Bereich Kultur und Musik .................................................... 58 Tab. 18: Häufigkeiten der Besuche von Museen, Ausstellungen und Galerien nach Zufriedenheit mit Museen und Ausstellungen und Engagement im Bereich Museen .................................................................................................. 59 Tab. 19: Stärken und Schwächen von Merkmalen zur Kultur nach soziodemografischen Merkmalen ..................................... 59 Tab. 20: Mitgliedschaft im Sportverein und sportliche Aktivität nach soziodemografischen Merkmalen ................................. 60 Tab. 21: Aussagen zur Lebensweise nach soziodemografischen Merkmalen .......................................................................... 62 Tab. 22: Häufigkeit des Lesens von Büchern und Zeitungen nach soziodemografischen Merkmalen ..................................... 63 Tab. 23: Wohnverhältnisse nach soziodemografischen Merkmalen .......................................................................................... 64 Tab. 24: Wohnkosten nach Wohnverhältnissen und soziodemografischen Merkmalen ........................................................... 64 Tab. 25: Schimmelbefall nach Baualter des Hauses .................................................................................................................. 65 Tab. 26: Ausstattung mit Rauchmeldern nach Wohnverhältnissen ........................................................................................... 65 Tab. 27: Zuzugsverhalten nach Wohndauer ............................................................................................................................... 66 Tab. 28: Wegzugsverhalten in den kommenden fünf Jahren nach Wohndauer ........................................................................ 66 Tab. 29: Freiwilliges / ehrenamtliches Engagement nach Beurteilung der Möglichkeiten zum bürgerschaftlichen Engagement.................................................................................................................................................................. 68 Tab. 30: Nutzung einer politischen Beteiligung nach Beurteilung der Bürgerbeteiligung .......................................................... 68 Tab. 31: Möglichkeiten zum bürgerschaftlichen Engagement und Bürgerbeteiligung als Stärken oder Schwächen Augsburgs ..................................................................................................................................................................... 68 Tab. 32: Nutzung einer politischen Beteiligung und einer freiwilligen / ehrenamtlichen Tätigkeit ............................................ 68 Tab. 33: Derzeitiges Engagement und zukünftige Bereitschaft sich freiwillig / ehrenamtlich zu engagieren nach soziodemografischen Merkmalen ................................................................................................................................ 71 Tab. 34: Wie sind Befragte zu ihrem freiwilligen / ehrenamtlichen Engagement gekommen .................................................. 72 Tab. 35: Bereiche des freiwilligen / ehrenamtlichen Engagements nach Geschlecht und Altersgruppen ................................ 72 Tab. 36: Bereiche des freiwilligen / ehrenamtlichen Engagements in denen man sich Engagement vorstellen kann nach Geschlecht und Altersgruppen ..................................................................................................................................... 73 Tab. 37: Gefühlter Informationsstand und Haltung zu aktuellen Planungen einzelner Projekte ................................................ 75 Tab. 38: Interesse an politischen Themen ................................................................................................................................. 76 Tab. 39: Bekanntheit einzelner Projekte und Konzepte .............................................................................................................. 78 Tab. 40: Nutzung von Möglichkeiten kommunalpolitischer Beteiligung .................................................................................... 78 Tab. 41: Beteiligung an lokalpolitischen Themen ....................................................................................................................... 79 Tab. 42: Häufigkeit der Teilnahme an Wahlen und Abstimmungen........................................................................................... 81 Tab. 43: Ergebnisse der Stadtratswahlen seit 2002 und der Sonntagsfrage bei den Bürgerumfragen 2003 bis 2015 ............. 83 Tab. 44: Wohndauer der Einwohner ab 18 Jahren in der Stadt Augsburg ................................................................................. 84 Tab. 45: Bildungsstand nach Wohndauer ................................................................................................................................... 85 Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg X Tabellenverzeichnis Tab. 46: Erwerbsstatus nach Wohndauer .................................................................................................................................. 85 Tab. 47: Geburtsort nach Wohndauer ........................................................................................................................................ 85 Tab. 48: Religionsangehörigkeit nach Wohndauer ..................................................................................................................... 86 Tab. 49: Beurteilung der Kinder-/Familienangebote nach Haushaltstypen................................................................................. 90 Tab. 50: Empfinden der Barrierefreiheit von Menschen mit Behinderung nach Behinderungsart ............................................ 93 Tab. 51: Charakterisierung der Lebensstiltypen nach Otte ........................................................................................................ 95 Tab. 52: Lebensstiltypen nach soziodemografischen Merkmalen ............................................................................................. 96 Tab. 53: Die größten Probleme in Augsburg nach Lebensstiltypen ........................................................................................... 99 Tab. 54: Beurteilung der Merkmale zum Erscheinungsbild nach Stadtbezirken ...................................................................... 100 Tab. 55: Beurteilung der sozialen Merkmale nach Stadtbezirken ............................................................................................ 101 Tab. 56: Beurteilung der Merkmale zum Straßenverkehr nach Stadtbezirken......................................................................... 102 Tab. 57: Beurteilung der Merkmale der Erreichbarkeit und der Versorgung nach Stadtbezirken ............................................ 103 Tab. 58: Zuordnung der Stadtbezirke zu den Planungsräumen ................................................................................................ 106 Tab. 59: Fragebogen-Rücklaufquoten der in der Stadt Augsburg bisher durchgeführten Bürgerumfragen ............................ 126 Tab. 60: Rücklauf der Bürgerumfrage 2015 nach Informationsquelle...................................................................................... 126 Tab. 61: Rücklauf der Bürgerumfrage 2015 nach demografischen Merkmalen ...................................................................... 129 Tab. 62: Vertrauensbereiche (Konfidenzintervalle) in Abhängigkeit von der Stichprobengröße .............................................. 130 Tab. 63: Innerstädtische Rücklaufquoten bei der Bürgerumfrage 2015 .................................................................................. 132 Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 1 Bürgerumfragen in Augsburg 11 1 Bürgerumfragen in Augsburg Eine Kommune kann die Bevölkerung über die verschiedensten Formen der Bürgerbeteiligung in Entscheidungsprozesse einbinden. Ein Baustein davon ist das Instrument der Bürgerumfrage. Sie hat das Ziel, zu bestimmten Themenbereichen fundierte Daten über Meinungen und Einstellungen der in der Stadt lebenden Menschen zu gewinnen und es der Verwaltung mit den daraus ermittelten Ergebnissen zu ermöglichen, bürgernah und zielorientiert auf die Bedürfnisse der Stadtgesellschaft einzugehen. Die Bürgerumfrage der Stadt Augsburg, die 2015 zum siebten Mal durchgeführt wurde, ist eine sozialwissenschaftliche Mehr-Themen-Umfrage (Omnibus-Umfrage). Sie wird im Zwei-Jahres-Rhythmus seit 2003 als Gemeinschaftsprojekt des Amtes für Statistik und Stadtforschung der Stadt Augsburg mit der Projektgruppe Stadtforschung der Universität Augsburg durchgeführt. Für diese repräsentativen Bürgerumfragen wurden seitdem insgesamt knapp 50.000 Fragebögen an Augsburgerinnen und Augsburger versendet. Davon wurden über 13.000 ausgefüllte Fragebögen (27,8 %) zurückgeschickt und anschließend vom Amt für Statistik und Stadtforschung in Zusammenarbeit mit der Universität Augsburg erfasst, ausgewertet, aufbereitet und deren Ergebnisse veröffentlicht. 1.1 Bürgerumfragen in Augsburg 2003 bis 2015 Bei der ersten Bürgerumfrage im Jahr 2003 wurden zwei Erhebungen parallel durchgeführt, um mehrere, sehr verschiedene Themenbereiche abzudecken: Eine über Einschätzungen, Erfahrungen und Bewertungen zu den Themen Stadtverwaltung, Kommunalpolitik und Verkehr, die Zweite zum Themenkomplex Freizeit, Kultur und Konsum (Cromm & Giegler 2003). Die Umfrage 2005 hatte die Schwerpunktthemen „Umwelt“ und „wirtschaftliche Entwicklung“ (Cromm & Schürholz 2005). Im Jahr 2007 bildete das „Soziale Miteinander“ den Schwerpunkt. Hierbei ging es vor allem um das Älterwerden in der Stadt Augsburg und das Leben in der Familie (Cromm & Schürholz 2007). In der vierten Bürgerumfrage 2009 standen Fragen zu den Themen „Wohnen“, „Wohnungsausstattung“, „Wohnumfeld“ sowie erstmals die „Stadtteile“ im Vordergrund (Cromm & Schürholz 2010). Im Jahr 2011 wurde mit Fragen aus einzelnen thematischen Bereichen der vorherigen Bürgerumfragen der Fokus auf den Vergleich mit früheren Ergebnissen gelegt (Stadt Augsburg 2013a). Seitdem werden auch die Stadtbezirke erfasst, um kleinräumige Vergleiche zu ermöglichen. Den thematischen Schwerpunkt der Bürgerumfrage 2013 bildete der Themenbereich „Mobilität“ mit Fragen zur Verkehrsinfrastruktur und zu Maßnahmen der Verkehrsplanung (Stadt Augsburg 2016a). Zuletzt waren Augsburger Bürgerinnen und Bürger von Juli bis September 2015 aufgerufen, sich an der Bürgerumfrage mit dem thematischen Schwerpunkt „Bürgerinformation und Bürgerbeteiligung“ zu beteiligen. Jede Auflage der Bürgerumfrage beinhaltet darüber hinaus wiederkehrende Fragenkomplexe (Trend-Fragen) beispielsweise zur Einschätzung der größten Probleme in Augsburg oder zu Stärken und Schwächen der Stadt, um mit der kontinuierlichen Beobachtung zentraler Einschätzungen die Entwicklung bzw. etwaige Veränderungen von Bewertungen durch die Bürger im Zeitverlauf festzustellen zu können. In allen Bürgerumfragen ist auch ein umfangreicher soziodemografischer und sozioökonomischer Teil enthalten. Nach diesen Merkmalen (z. B. Altersstruktur, Familienstand) können einzelne Fragen anderer Themenbereiche ausgewertet sowie Erkenntnisse über das Profil der Augsburger Bevölkerung (u. a. hinsichtlich Bildung, Erwerbstätigkeit etc.) gewonnen werden. Zudem ermöglichen die Merkmale die Darstellung und Beurteilung der Repräsentativität im Vergleich zur Zufalls-Stichprobe sowie zur tatsächlichen Bevölkerung (s. Kap. 3 Repräsentativität der Stichprobe und Aussagekraft der Ergebnisse , S. 126). Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 12 1 Bürgerumfragen in Augsburg 1.2 Der Fragebogen mit Antworthäufigkeiten in Prozent Im nachfolgenden Abschnitt sind die univariaten (einfachen) Ergebnisse der Bürgerumfrage 2015 nach einem einheitlichen Schema abgedruckt. Nach der Frage ist in rechteckigen Klammern [ ] die Anzahl der für diese Frage bzw. diesen Fragekomplex auswertbaren Fragebögen (inklusive fehlender Angaben / „keine Angabe“, kurz k. A., wenn diese Kategorie bei den jeweiligen Fragen angekreuzt werden konnte) angegeben. Bezogen auf diese Anzahl wurde der Anteil für die einzelnen Antwortmöglichkeiten ausgewertet. Bei mehreren unabhängigen Antwortmöglichkeiten steht die Anzahl der auswertbaren Antworten bei jeder der Möglichkeiten. Beispielsweise wurde die Frage 2.11 nach der Haltung zu den aktuellen Planungen der Projekte in 3.834 Fragebögen beantwortet (98,4 % von 3.896 Fragebögen insgesamt). Für die Antwortmöglichkeit „Bahnhofstunnel“ gab es darunter mit 3.811 die meisten Antworten. Hiervon sind 61,4 % für den Bahnhofstunnel, 17,4 % sind unentschlossen. 14,9 % sind dagegen und 6,2 % haben dazu keine Meinung. Zum schnellen Auffinden der Extremwerte wurden je nach Fragetypen in jeder Zeile, Spalte oder für den gesamten Themenkomplex das Maximum rot und das Minimum blau eingefärbt. 2.11 Wie ist Ihre Haltung zu den aktuellen Planungen der folgenden Projekte? [3.834] Bahnhofstunnel [3.811] 61,4 bin unentschlossen 17,4 Umwandlung des Klinikums in Uniklinik [3.795] 69,7 Sanierung des Römischen Museums [3.778] 61,1 Maßnahmen zur Fahrradstadt 2020 [3.788] 66,6 Unterbringung von Flüchtlingen [3.799] 48,0 bin dafür 14,9 habe dazu keine Meinung 6,3 15,3 3,9 11,1 18,2 2,9 17,7 16,8 5,3 11,3 28,1 14,8 9,2 bin dagegen Bei Fragen mit Mehrfachantworten (z. B. Frage 1.6) übersteigt die Summe der Anteile 100 Prozent. Das Anschreiben des Oberbürgermeisters und der Erklärungs-/ und Hinweisbogen zum Fragebogen sind im Anhang wiedergegeben. Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 1 Bürgerumfragen in Augsburg 13 Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 14 1 Bürgerumfragen in Augsburg Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 1 Bürgerumfragen in Augsburg 15 Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 16 1 Bürgerumfragen in Augsburg Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 1 Bürgerumfragen in Augsburg 17 Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 18 1 Bürgerumfragen in Augsburg Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 1 Bürgerumfragen in Augsburg 19 Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 20 1 Bürgerumfragen in Augsburg Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 1 Bürgerumfragen in Augsburg 21 Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 22 1 Bürgerumfragen in Augsburg Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 1 Bürgerumfragen in Augsburg 23 Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 24 1 Bürgerumfragen in Augsburg Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 25 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 2.1 Grundaussagen über die Stadt Augsburg Ein zentrales Anliegen kommunaler Politik und Verwaltung sollte eine positive Grundstimmung bei den Bürgerinnen und Bürgern sein. Zur Feststellung und Bewertung der Grundstimmung in der Bevölkerung gab es in der Bürgerumfrage 2015 daher verschiedene Fragestellungen. 2.1.1 Stärken und Schwächen Als große Stärke von Augsburg wurde 2015 wie bei allen vorherigen Bürgerumfragen vor allem die Geschichte genannt, gefolgt von der Lebensqualität (Frage 7.1). Auch der ÖPNV (Bus, Straßenbahn), die Museen, die Verkehrsanbindung (Individualverkehr) und die Architektur wurden wieder überwiegend als Stärke gesehen. Die Grundstücks-/Immobilienpreise und Mietkosten machten die Befragten klar als Schwächen Augsburgs aus (s. Abb. 1). Geschichte [3.535] 58 Lebensqualität [3.568] 40 26 65 8 ÖPNV (Bus, Straßenbahn) [3.540] 22 65 11 Museen [3.461] 20 66 12 66 15 Verkehrsanbindung (Individualverkehr) [3.493] 18 Architektur [3.428] 22 61 15 Industriekultur [3.316] 19 64 16 Möglichkeiten zum bürgerschaftlichen Engagement [3.198] 9 Aus-/Weiterbildungsmöglichkeiten [3.401] 71 12 Theater [3.418] 19 68 17 19 62 20 21 Verkehrsanbindung (Zug) [3.505] 16 59 Musikangebote [3.407] 12 61 25 Ökologie / Umwelt / Klimaschutz [3.274] 59 Miteinander der Bürger [3.303] 56 Bürgerbeteiligung [3.269] 30 37 53 Festivallandschaft [3.320] 48 Arbeitsplatzangebot [3.447] 46 Jugendkultur [3.128] 47 Mietkosten [3.470] 7 54 21 50 6 47 25 75 5 39 42 Grundstücks-/Immobilienpreise [3.440] 100 38 25 18 50 0 25 27 50 75 100 Angaben in % große Stärke Abb. 1: Stärke Schwäche große Schwäche Stärken und Schwächen von Augsburg Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Frage 7.1) Für die vergleichende Auswertung im Zeitverlauf wurden Mittelwerte von 1 = „große Schwäche“ bis 4 = „große Stärke“ gebildet. Die Rangfolge der Stärken und Schwächen blieb dabei im Zeitverlauf weitestgehend konstant. Auffallend ist die positive Entwicklung aller Einschätzungen der seit der Bürgerumfrage 2007 abgefragten Merkmale, vor allem des Miteinanders der Bürger (+0,5) sowie der Jugendkultur (+0,4) (s. Abb. 2). Im Vergleich der letzten beiden Bürgerumfragen konnten sich die 2011 erstmalig abgefragte Verkehrsanbindung (Individualverkehr) und der 2013 erstmalig abgefragte ÖPNV (Bus, Straßenbahn) am stärksten verbessern (jeweils um +0,2). Dagegen haben sich die Mittelwerte der Grundstücks-/ Immobilienpreise sowie die Mietkosten im Vergleich zu 2013 um 0,2 und im Vergleich zu 2011 um 0,4 am deutlichsten verringert. Auch Theater, Ökologie / Umwelt sowie Museen wurden bei der Bürgerumfrage 2015 leicht schwächer gesehen als 2013 (s. auch Kurzmitteilung Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg – Ergebnisse der Jahre 2003 bis 2015 im Vergleich). Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 26 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Geschichte Lebensqualität Industriekultur Musikangebote 2003 2005 Ökologie / Umwelt 2007 2009 Miteinander der Bürger 2011 2013 2015 Jugendkultur 1 Abb. 2: 2 Mittelwert*) 3 4 Stärken und Schwächen von Augsburg bei den Bürgerumfragen 2003 bis 2015 absteigend sortiert nach den Ergebnissen der Bürgerumfrage 2015 *) Mittelwert: 1 = Große Schwäche / 2 = Schwäche / 3 = Stärke / 4 = große Stärke Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2003 bis 2015 Museen ÖPNV (Bus, Straßenbahn)*) Architektur Verkehrsanbindung (Individualverkehr) Theater Möglichkeiten zum bürgerschaftlichen Engagement*) Bürgerbeteiligung Arbeitsplatzangebot 2011 Mietkosten 2013 2015 Grundstücks-/ Immobilienpreise 1 Abb. 3: 2 Mittelwert**) Stärken und Schwächen von Augsburg bei den Bürgerumfragen 2011 bis 2015 absteigend sortiert nach den Ergebnissen der Bürgerumfrage 2015 *) Geringfügige Abweichungen der Begrifflichkeiten / Fragestellungen **) Mittelwerte: 1 = große Schwäche / 2 = Schwäche / 3 = Stärke / 4 = große Stärke Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfragen 2011 bis 2015 Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 3 4 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 27 Nach Stadtbezirken lassen sich teils merkliche Unterschiede in der Bewertung der Augsburger Stärken und Schwächen ausmachen. Die besten Bewertungen wurden im Antonsviertel, Lechhausen - Süd und in Haunstetten - Ost erzielt, die schlechtesten im Bärenkeller sowie Oberhausen - Nord. Als größte Stärke wurden in allen Stadtbezirken die Geschichte sowie überwiegend die Lebensqualität und der ÖPNV gesehen. Auch die Architektur, die Industriekultur und die Verkehrsanbindung (Individualverkehr) werden häufig als eine der drei größten Stärken genannt. In allen Stadtbezirken wurden die Grundstücks-/Immobilienpreisen und die Mietkosten als die beiden größten Schwächen empfunden. In der Hälfte der Stadtbezirke ist das Arbeitsplatzangebot die drittgrößte Schwäche. Besonders in den Stadtbezirken Oberhausen - Nord wurde noch die Jugendkultur, in Göggingen - Ost die Festivallandschaft sowie in Rechts der Wertach die Bürgerbeteiligung als eine der drei größten Schwächen wahrgenommen (zum kleinräumigen Vergleich der Stärken und Schwächen s. a. Anhang ab S. 105: Kleinräumige Ergebnisse für die 17 Planungsräume). Bei differenzierter Betrachtung nach Altersgruppen zeigen sich ebenfalls Unterschiede in der Beurteilung. Die Industriekultur sowie die Museen wurden von den 18- bis unter 30-Jährigen weniger als Stärken und die Grundstücks-/Immobilienpreise sowie die Mietkosten eher als Schwächen empfunden als von den älteren Altersgruppen (s. Abb. 4). Die Altersgruppe der 18- bis unter 30-Jährigen sah hingegen die Verkehrsanbindung (Zug) sowie Theater eher als Stärke. Die Geschichte der Stadt sowie die Lebensqualität wurden von allen Altersgruppen am besten beurteilt. Geschichte Lebensqualität Museen ÖPNV (Bus, Straßenbahn) Architektur Industriekultur Verkehrsanbindung (Individualverkehr) Theater Aus-/Weiterbildungsmöglichkeiten Verkehrsanbindung (Zug) Möglichkeiten zum bürgerschaftlichen Engagement Musikangebote Ökologie / Umwelt / Klimaschutz Miteinander der Bürger Festivallandschaft Bürgerbeteiligung Jugendkultur 18 bis unter 30 Jahre Arbeitsplatzangebot 30 bis unter 50 Jahre Mietkosten 50 Jahre und älter Grundstücks-/Immobilienpreise 1 Abb. 4: 2 Mittelwert*) 3 4 Stärken und Schwächen von Augsburg nach Altersgruppen *) Mittelwert: 1 = Große Schwäche / 2 = Schwäche / 3 = Stärke / 4 = große Stärke Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 5.1 und 7.1) Von Neubürgern (Personen mit einer Wohndauer in Augsburg von höchstens fünf Jahren) wurden die Stärken und Schwächen überwiegend positiver bewertet als von Personen mit längerer Wohndauer. Lediglich die Industriekultur wurde von Personen, die schon länger in Augsburg wohnen, besser beurteilt als von den Neubürgern. Der größte Unterschied in der Bewertung ist bei der Verkehrsanbindung (Zug) und dem Arbeitsplatzangebot festzustellen, welche die Neubürger eher als Stärken von Augsburg sahen als die schon länger in Augsburg wohnenden Bürger (s. a. Kap. 2.3.1 Neubürgerinnen und Neubürger und auch Kurzmitteilung Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg – seit 2010 zugezogene Neubürgerinnen und Neubürgern). Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 28 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 2.1.2 Die größten Probleme Bei der Frage nach den größten Problemen in Augsburg (Frage 1.6) haben knapp die Hälfte (47,9 %) der Befragten den Verkehr angegeben (s. Tab. 1). Zudem empfinden sie vor allem die Mietkosten, die Finanzlage der Stadt, den Immobilienmarkt sowie die Flüchtlinge als wesentliche Probleme. Der Verkehr wurde dabei von über der Hälfte der Befragten aus den mittleren Altersgruppen der 40- bis unter 60-Jährigen genannt. Die Finanzlage der Stadt wurde besonders von den 50-Jährigen und Älteren, die Mietkosten und der Immobilienmarkt vor allem von den unter 40-Jährigen als Problem genannt. Der Immobilienmarkt stellte dabei für über die Hälfte der 30- bis unter 40-Jährigen aber nur für knapp über 20 Prozent der Älteren ab 70 Jahre eines der größten Probleme Augsburgs dar. Das Problemempfinden ist auch abhängig davon, wie lange die Befragten schon in Augsburg wohnen: Diejenigen, die noch keine 20 Jahre in Augsburg wohnen, sehen am häufigsten die Mietkosten als eines der größten Probleme Augsburgs. Von Befragten, die schon seit mindestens 20 Jahren hier wohnen, wurde die Finanzlage der Stadt am häufigsten genannt (s. Abb. 54). Nur 1,5 Prozent der Befragten haben kein offenkundiges Problem in Augsburg ausgemacht. Die Arbeit der Verwaltung, Ausländerfeindlichkeit und mangelnde Kinderbetreuungsplätze wurden nur von wenigen als problematisch erachtet. Von Neubürgern wurden die Arbeit der Verwaltung sowie mangelnde Seniorenfreundlichkeit am seltensten als Problem angekreuzt, von den schon länger hier lebenden Bürgern die Ausländerfeindlichkeit. Tab. 1: Die größten Probleme in Augsburg nach Altersgruppen Altersgruppen Probleme 18 bis unter 30 Jahre [647] 30 bis unter 40 Jahre [618] 40 bis unter 50 Jahre [628] 50 bis unter 60 Jahre [727] 60 bis unter 70 Jahre [568] 70 Jahre und älter [550] insgesamt [3.854] in % Verkehr 46,7 46,1 52,4 51,2 46,5 46,0 47,9 Mietkosten 53,2 56,1 43,9 47,0 38,0 30,4 45,2 Finanzlage der Stadt 20,6 31,7 48,6 52,0 50,7 56,0 42,8 Immobilienmarkt 45,9 52,9 40,4 34,0 32,7 21,1 37,8 Flüchtlinge 23,6 25,4 26,9 35,8 34,0 32,5 29,6 Migranten 16,2 15,4 18,9 20,8 25,9 26,0 20,2 Lärmbelastung 14,8 16,2 20,1 18,2 18,1 16,0 17,5 Arbeit des Stadtrates 10,4 12,6 15,0 20,1 26,1 19,5 17,3 mangelnde Integration von Migranten 22,3 18,4 17,2 15,0 13,2 12,2 16,5 Arbeitslosigkeit 9,3 11,5 18,0 20,2 18,0 13,3 15,2 Image der Stadt 11,3 14,9 15,8 13,3 15,3 13,1 14,0 mangelnde Familienfreundlichkeit 10,4 19,4 17,5 12,7 10,2 5,6 12,7 Mietnebenkosten 14,1 12,8 10,2 12,4 12,0 12,5 12,4 Überalterung 12,5 10,2 8,8 11,8 12,1 16,9 11,9 7,9 11,0 13,2 14,2 10,9 12,7 11,6 12,5 10,0 11,1 8,9 12,3 8,9 10,7 mangelnde Seniorenfreundlichkeit 4,6 4,0 7,3 10,3 18,5 20,7 10,6 Unsicherheit / Kriminalität 9,1 8,7 8,3 8,9 13,6 13,3 10,4 Luftverschmutzung 5,9 7,0 10,0 12,5 12,5 11,3 10,0 mangelnde Kinderbetreuungsplätze 10,5 15,5 10,0 7,0 6,5 7,1 9,3 Ausländerfeindlichkeit 14,1 7,6 6,2 5,9 4,0 6,0 7,4 Arbeit der Verwaltung 6,2 6,6 6,8 8,4 8,8 6,5 7,3 sehe keine Probleme 1,7 0,8 1,4 0,7 1,9 2,4 1,5 Wirtschaftswachstum mangelnde Behindertenfreundlichkeit Aufsteigend sortiert nach Anteil der Nennungen Insgesamt Werte ergeben in der Summe mehr als 100 Prozent, da Mehrfachnennungen möglich waren Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.6 und 5.1) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 29 Seit der ersten Bürgerumfrage der Stadt Augsburg 2003 können die Befragten die ihrer Meinung nach größten Probleme in Augsburg angeben. Im Jahr 2003 konnten sie dazu 3 von 10 Antwortmöglichkeiten, im Jahr 2015 sogar 5 von 23 Antwortmöglichkeiten aus vorgegebenen Listen auswählen. Um die größten Probleme Augsburgs im zeitlichen Vergleich darstellen zu können, wurden die Nennungen aus den einzelnen Bürgerumfragen mit einem Faktor gewichtet, der sich aus dem Verhältnis der Anzahl der Antwortmöglichkeiten und der erlaubten Anzahl an Nennungen ergibt (s. Tab. 2). Diese Gewichtung ergibt einen vergleichbaren Wert, ohne die jeweiligen Rangfolgen innerhalb der einzelnen Jahre zu verändern. Bei den drei letzten Bürgerumfrage 2011, 2013 und 2015 wurde der Verkehr am häufigsten als eines der größten Probleme in Augsburg angegeben. Am zweithäufigsten wurden 2015 die Mietpreise genannt, die ab 2013 neu als Antwortmöglichkeit aufgenommen wurden. Es folgen die Finanzlage der Stadt, die in allen bisherigen Umfragen einen der ersten drei Plätze einnahm, sowie der Immobilienmarkt, der 2013 und 2015 im Vergleich zu den Vorjahren deutlich schwieriger gesehen wurde. Zusammen mit dem Immobilienmarkt hat der Anteil derjenigen Bürgerinnen und Bürger, die die Mietkosten als problematisch bewerten 2015 im Vergleich zum Vorjahr am deutlichsten zugenommen. Dagegen verringerten sich die Anteile der Nennungen für die Arbeit des Stadtrates und für die Mietnebenkosten. Die in den Bürgerumfragen 2005 und 2007 am häufigsten sowie 2009 am zweithäufigsten genannte „Arbeitslosigkeit“ war ab 2011 nicht mehr unter den vier größten Problemen vertreten und wurde zunehmend durch den Verkehr als größtes Problem verdrängt. Tab. 2: Die größten Probleme in Augsburg bei den Bürgerumfragen 2005 bis 2015 Probleme 2005 2007 2009 2011 2013 2015 in % Verkehr 18,9 25,2 34,3 44,8 41,4 47,9 - - - - 32,8 45,2 Finanzlage der Stadt 43,6 32,0 35,6 43,2 37,0 42,8 Immobilienmarkt*) 7,7 6,2 5,4 7,3 27,2 37,8 Flüchtlinge - - - - - 29,6 Migranten - - - - - 20,2 Lärmbelastung - - - - - 17,5 Arbeit des Stadtrates - - - 23,9 25,6 17,3 mangelnde Integration von Migranten*) - - - - - 16,5 44,0 44,5 35,3 12,8 16,3 15,2 Image der Stadt - - - - - 14,0 mangelnde Familienfreundlichkeit*) - 19,4 9,6 7,8 12,3 12,7 11,9 23,5 19,3 14,9 18,4 12,4 - 8,3 7,6 5,7 9,0 11,9 22,4 15,3 20,0 9,6 11,5 11,6 mangelnde Behindertenfreundlichkeit - - - - 9,7 10,7 mangelnde Seniorenfreundlichkeit*) - 10,2 5,0 6,3 8,0 10,6 14,1 26,1 16,7 16,1 7,6 10,4 Luftverschmutzung - - - - - 10,0 mangelnde Kinderbetreuungsplätze*) - 13,6 9,4 11,9 10,9 9,3 5,8 9,5 6,1 4,0 5,4 7,4 - - - 14,4 8,8 7,3 0,9 2,0 3,5 2,4 1,7 1,5 Mietkosten Arbeitslosigkeit Mietnebenkosten Überalterung Wirtschaftswachstum Unsicherheit / Kriminalität Ausländerfeindlichkeit Arbeit der Verwaltung*) sehe keine Probleme Gewichtet nach Anzahl der Antwortmöglichkeiten und maximaler Anzahl an Kreuzen Die Ergebnisse aus der Bürgerumfrage 2003 wurden nicht berücksichtigt, da die lediglich 10 vorgegebenen Antwortmöglichkeiten zu starken Verzerrungen im Vergleich zu den folgenden Bürgerumfragen geführt haben Werte ergeben in der Summe mehr als 100 Prozent, da Mehrfachnennungen möglich waren Absteigend sortiert nach Häufigkeiten der Nennungen der Bürgerumfrage 2015 *) Geringfügige Abweichungen der Begrifflichkeiten/Fragestellungen in den einzelnen Bürgerumfragen Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfragen 2005 bis 2015 Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 30 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 2.1.3 Zufriedenheit mit Angeboten und Einrichtungen in der Stadt Auch die Antworten hinsichtlich Zufriedenheit mit Angeboten und Einrichtungen in der Stadt (Frage 1.8) liefern Anhaltspunkte zur Grundstimmung. Die Mehrheit der Befragten zeigte sich mit den Kultur-/, Freizeit-/ und den Sportangeboten in Augsburg überwiegend zufrieden (s. Abb. 5). Höchste Mittelwerte der Zufriedenheit (von 1 = „sehr unzufrieden“ bis 4 = „sehr zufrieden“) erreichen die Naherholungsmöglichkeiten und die Büchereien. Die Ausnahme bilden die Schwimmbäder mit einem Mittelwert von 2,6. Auch mit den Angeboten zum Einkaufen und für die Gesundheit waren die Augsburgerinnen und Augsburger größtenteils eher zufrieden, jedoch nicht mit dem Informationsangebot für Menschen mit Allergien. Eher schlecht wurden die meisten Merkmale beurteilt, die den Verkehr betreffen. So war die Mehrheit der Befragten mit der Anzahl der Parkplätze für Autos, der Anzahl der Stellplätze für Fahrräder sowie dem Radwegenetz unzufrieden. Gut wurde hingegen der ÖPNV (Bus und Straßenbahn) bewertet, der mit einem Mittelwert von 3,0 deutlich besser als die übrigen Verkehrsmerkmale und auch als alle Merkmale des Sozialbereichs abschnitt. Besonders unzufrieden (2,3) zeigten sich hier die Befragten mit den Schulen (Gebäude, Außengelände usw.), am positivsten wurden die öffentlichen Plätze, Märkte und Treffpunkte beurteilt (3,0). Naherholungsmöglichkeiten [3.703] 3,3 Büchereien / Bibliotheken [3.145] 3,2 gastronomisches Angebot [3.723] 3,1 klassische Kulturangebote (Theater, klass. Konzerte… 3,1 Gesundheitsversorgung [3.635] 3,1 Angebotsvielfalt der Sportvereine für Aktive [2.425] 3,1 Sportveranstaltunngen für Zuschauer [2.519] 3,1 allgemeine Einkaufsmöglichkeiten [3.762] 3,1 ÖPNV (Bus und Straßenbahn) [3.625] 3,0 Museen, Ausstellungen [3.386] 3,0 öffentliche Plätze, Märkte, Treffpunkte usw. [3.614] 3,0 Erscheinungsbild der Grünanlagen (Parks, Friedhöfe… 3,0 moderne Kulturangebote (sonst. Konzerte, Kleinkunst… 3,0 Baum-/Grünflächenanteil in der Stadt [3.763] 2,9 Sportanlagen (ohne Schwimmbäder) [2.466] 2,8 Bürgerhäuser / Mehrgenerationentreffs [1.870] 2,8 Angebot an Fachgeschäften [3.735] 2,8 Kindertagesstätten (Kinderkrippen, -gärten & -horte)… 2,8 Familienstützpunkte (Anlaufstellen für Familien) [1.475] 2,7 Anzahl der Behindertenparkplätze [1.758] 2,7 ambulante Altenhilfe (z.B. Haushaltshilfen) [1.428] 2,6 Schwimmbäder [3.100] 2,6 Einrichtungen für Menschen mit Behinderung [1.316] 2,6 Einrichtungen der Altenhilfe (Alten-, Pflegeheime) [1.930] 2,5 Anzahl der Frauenparkplätze [2.201] 2,5 Informationsangebote für Menschen mit Allergien [1.184] 2,5 Radwegenetz (Anzahl, Gestaltung, Sicherheit) [3.419] 2,4 Anzahl der Stellplätze für Fahrräder [3.171] 2,3 Schulen (Gebäude, Außengelände usw.) [2.505] 2,3 Anzahl der Parkplätze für Autos [3.452] 2,2 1 2 3 Mittelwert*) Kultur-, Freizeit- und Sportangebote Einkaufs- und Gesundheitsangebote Verkehr Soziales Abb. 5: Zufriedenheit mit Angeboten und Einrichtungen in Augsburg *) Mittelwert: 1 = sehr unzufrieden / 2 = unzufrieden / 3 = zufrieden / 4 = sehr zufrieden Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Frage 1.8) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 4 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 31 Auch 2015 waren die Augsburger wie auch schon 2013 und 2011 am zufriedensten mit den Naherholungsmöglichkeiten (s. Abb. 6). Mit den Sportanlagen (ohne Schwimmbäder) waren sie 2015 etwas zufriedener (2,8) als mit den gesondert abgefragten Schwimmbädern (2,6) aber etwas unzufriedener als 2013 mit allen Sportanlagen (Bäder, Laufstrecken usw.) (2,9). Das klassische Kulturangebot (Theater, klassische Konzerte usw.) bewerteten die Befragten 2015 mit einem Mittelwert von 3,1 etwas besser als die Museen, Ausstellungen sowie die modernen Kulturangebote (sonst. Konzerte, Kleinkunst usw.) (jeweils 3,0). Die Kombination dieser drei Merkmale erreichte 2015 mit einem Mittelwert von 3,0 ein leicht schlechteres Ergebnis als 2013 das allgemeiner gefasste Kulturangebot (Theater, Konzerte, Vorträge usw.) mit einem Mittelwert von 3,1. Wie schon 2013 finden sich die Anzahl der Parkplätze für Autos (2,2), die Schulen (Gebäude, Außengelände usw.) und die Anzahl der Stellplätze für Fahrräder sowie das Radwegenetz (Anzahl, Gestaltung usw.) (2,4) am Ende der Liste, obwohl die Zufriedenheit mit dem Radwegenetz 2015 im Vergleich zu 2013 von allen Merkmalen am stärksten zugenommen hat. Naherholungsmöglichkeiten Gesundheitsversorgung Angebotsvielfalt der Sportvereine für Aktive Sportveranstaltungen für Zuschauer allgemeine Einkaufsmöglichkeiten ÖPNV (Bus und Straßenbahn) Kulturangebot*) öffentliche Märkte, Plätze, Treffpunkte usw.**) Grünanlagen*) Sportanlagen***) Angebot an Fachgeschäften Kindertagesstätten (-krippen, -gärten & -horte)**) Anzahl der Behindertenparkplätze Familienstützpunkte (Anlaufstellen für Familien) ambulante Altenhilfe (z.B. Haushaltshilfen) Einrichtungen für Menschen mit Behinderung Einrichtungen der Altenhilfe (Alten-, Pflegeheime)**) Anzahl der Frauenparkplätze Radwegenetz (Anzahl, Gestaltung usw.)**) 2011 Anzahl der Stellplätze für Fahrräder 2013 Schulen (Gebäude, Außengelände usw.)**) 2015 Anzahl der Parkplätze für Autos 1 Abb. 6: 2 Mittelwert****) 3 4 Zufriedenheit mit Angeboten und Einrichtungen in Augsburg bei den Bürgerumfragen 2011 und 2015 Absteigend sortiert nach den Ergebnissen der Bürgerumfrage 2015) *) Das in den Jahren 2011 und 2013 abgefragte Merkmal „Kulturangebot (Theater, Konzerte, Vorträge usw.)“ wurde für das Jahr 2015 aus der Kombination der getrennt abgefragten Merkmale „moderne Kulturangebote (sonst. Konzerte, Kleinkunst usw.)“, „Museen, Ausstellungen“ und „klassisches Kulturangebot (Theater, klass. Konzerte usw.)“gebildet; Das in den Jahren 2011 und 2013 abgefragte Merkmal „Grünanlagen“ wurde für das Jahr 2015 aus der Kombination der getrennt abgefragten Merkmale „Baum-/Grünflächenanteil in der Stadt“ und „Erscheinungsbild der Grünanalagen (Parks, Friedhöfe usw.)“ gebildet. **) Geringfügige Abweichungen der Begrifflichkeiten / Fragestellungen ***) Im Jahr 2015 als „Sportanlagen (ohne Schwimmbäder)“, in den Jahren 2011 und 2013 als „Sportanlagen (Bäder, Laufstrecken usw.)“ abgefragt ****) Mittelwerte: 1 = sehr unzufrieden / 2 = unzufrieden / 3 = zufrieden / 4 = sehr zufrieden Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfragen 2011 bis 2015 Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 32 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 2.1.4 Wohnzufriedenheit Die allermeisten der Befragten (96,4 %) wohnten grundsätzlich eher gern bis sehr gern in Augsburg (Frage 1.4) und auch im jeweiligen Stadtbezirk (95,7 %; Frage 3.1) (s. Tab. 3). Das Ergebnis ist dabei vom Alter der befragten Personen abhängig. Je älter die Personen, desto eher wurde „sehr gern“ geantwortet, so gaben 57,6 Prozent der über 70-Jährigen, hingegen aber nur 41,7 Prozent der unter 30-Jährigen an, sehr gern in Augsburg zu wohnen. Tab. 3: Wie gern wohnen die Augsburger in Augsburg bzw. ihrem Stadtbezirk nach Altersgruppen Stadt Augsburg [3.830] Altersgruppen gern*) Stadtbezirk [3.677] ungern**) gern*) ungern**) in % 18 bis unter 30 J. 97,2 2,8 95,0 5,0 30 bis unter 40 J. 95,8 4,2 94,1 5,9 40 bis unter 50 J. 96,9 3,1 96,3 3,7 50 bis unter 60 J. 96,3 3,7 95,9 4,1 60 bis unter 70 J. 95,9 4,1 96,4 3,6 70 J. und älter 98,0 2,0 98,3 1,7 insgesamt 96,4 3,6 95,7 4,3 *) gern: Angaben zu „sehr gern“, „gern“ und „eher gern“ **) ungern: Angaben zu „sehr ungern“, „ungern“ und „eher ungern“ Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.4, 3.1 und 5.1) Der Vergleich der Stadt Augsburg als Wohnort seit 2003 weist auf eine tendenziell leicht positive Entwicklung, ab 2009 auf eine gleichbleibend positive Bewertung hin. Der Mittelwert der Stadtbezirke konnte sich 2015 im Vergleich zu 2013 um 0,3 auf 5,4 verbessern (s. Abb. 7). Wie schon in den vorherigen Bürgerumfragen wurde auch 2015 wieder die Meinung der Augsburger über ihre Stadt deutlich schlechter eingeschätzt (Mittelwert von 4,4) als die Meinung der Besucher über Augsburg (4,7; Mittelwerte von 1 = „sehr schlecht“ bis 6 = „sehr gut“) (Fragen 7.2 und 7.3). Allerdings verbesserte sich die Einschätzung der Meinung der Augsburger über ihre Stadt seit 2005 (+0,4) leicht, während die Einschätzung der Meinung der Besucher über Augsburg fast konstant bei Mittelwerten von 4,6 bzw. 4,7 geblieben ist. 2003 Einschätzung der Meinung der Augsburger über Augsburg 2005 2007 Einschätzung der Meinung der Besucher über Augsburg 2009 2011 Augsburg als Wohnort 2013 Stadtbezirk als Wohnort 2015 1 2 3 4 5 6 Mittelwert*) Abb. 7: Wie gerne wohnen die Augsburger in Augsburg bzw. ihrem Stadtbezirk sowie Einschätzung der Meinung über Augsburg bei den Bürgerumfragen 2003 bis 2015 Die 3–stufige Skala der Bürgerumfrage 2003 und die 5-stufigen Skalen der Bürgerumfragen 2005 und 2007 wurden auf die ab 2009 verwendete 6-stufige Skala umgerechnet *) Mittelwerte als Wohnort: 1 = sehr ungern / 2 = ungern / 3 = eher ungern / 4 = eher gern / 5 = gern / 6 = sehr gern Mittelwerte Einschätzung der Meinungen: 1 = sehr schlecht / 2 = schlecht / 3 = eher schlecht / 4 = eher gut / 5 = gut / 6 = sehr gut Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfragen 2003 bis 2015 Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 33 Bei der Frage nach der Wohnzufriedenheit im eigenen Stadtbezirk schnitten im innerstädtischen Vergleich die Stadtbezirke Bergheim (Mittelwert von 5,8), Lechviertel, östl. Ulrichsviertel, Pfersee - Nord und - Süd, Göggingen - Süd und Spickel (jeweils 5,7) am besten ab. Für die fünf Stadtbezirke Göggingen - Süd / - Nordwest / Nordost, in Pfersee - Nord und im Antonsviertel gab niemand an, dort ungern zu wohnen (s. Abb. 8). Weniger gute Bewertungen erhielten insbesondere die Stadtbezirke Oberhausen - Süd, Oberhausen - Nord sowie Links der Wertach - Nord / Süd. 76 30 Innenstadt, St. Ulrich-Domviertel [261] 6 72 17 56 Bahnhofs-, Bismarckviertel [95] 8 Georgs- und Kreuzviertel [72] 36 53 30 20 Stadtjägerviertel [104] 13 48 20 51 13 37 54 30 50 75 Jakobervorstadt - Nord [91] 12 Jakobervorstadt - Süd [81] 12 Am Schäfflerbach [86] 17 29 Hochfeld [72] 25 66 15 13 Pfersee - Nord [83] 8 42 15 33 33 40 39 Oberhausen - Nord [49] 6 Bärenkeller [87] Hochzoll - Nord [80] 20 41 15 69 18 62 6 6 11 7 Lechhausen - Süd [61] 7 Lechhausen - Ost [101] Lechhausen - West [61] 7 Firnhaberau [110] 9 24 51 Oberhausen - Süd [61] 5 10 38 38 12 22 39 43 Links der Wertach - Süd / Nord [64] 8 18 18 29 49 8 20 24 Kriegshaber [108] 6 31 33 35 Pfersee - Süd [141] 5 18 23 Rosenau- und Thelottviertel [71] 6 23 73 Antonsviertel [101] 9 72 20 Spickel [149] 5 21 66 37 Bleich und Pfärrle [72] 6 13 35 44 Rechts der Wertach [60] 10 29 44 Hammerschmiede [86] 12 Wolfram- u. Herrenbachviertel [71] 42 62 26 44 29 49 32 56 8 Universitätsviertel [61] 7 Haunstetten - Nord [105] 10 35 47 27 68 26 72 22 65 78 10 Göggingen - Nordwest [80] 10 Göggingen - Nordost [52] Göggingen - Ost [91] 26 6 Göggingen - Süd [171] 7 Inningen [124] Bergheim [114] 19 57 29 75 Haunstetten - Ost [52] Haunstetten - Süd / Siebenbrunn [99] 9 24 63 Haunstetten - West [59] 5 6 39 66 Hochzoll - Süd [108] 10 41 62 100 Lechviertel, östl. Ulrichsviertel [58] 21 61 50 Stadt insgesamt [3.652] 10 25 0 25 Angaben in % sehr gerne gerne eher gerne eher ungern ungern sehr ungern Anteile in % Abb. 8: Wie gerne wohnen die Augsburger in ihrem Stadtbezirk Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.1 und 3.1) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 34 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 2.1.5 Zustimmung zu Aussagen über Augsburg Die größte Zustimmung zu den Aussagen für die Stadt Augsburg (Frage 1.5) erhielten „Familienstützpunkte (Anlaufstellen für Familien) sind wichtig“ (Mittelwert von 3,4) und „Interkulturelle Angebote sind wichtig“ (3,3) (Mittelwerte von 1 = „stimme überhaupt nicht zu“ bis 4 = „stimme sehr zu“). Beide Aussagen zeigten 2015 auch die größte positive Veränderung im Vergleich zur Bürgerumfrage 2013. Zudem stimmten die Befragten den Aussagen „In Augsburg fühle ich mich sicher“ und „Allgemein kann man den Menschen in Augsburg trauen“ mit Mittelwerten über 3,0 sehr zu (s. Abb. 9). Familienstützpunkte (Anlaufstellen für Familien) sind wichtig*) Interkulturelle Angebote sind wichtig*) In Augsburg fühle ich mich sicher Allgemein kann man den Menschen in Augsburg trauen Augsburg ist eine saubere Stadt Armut ist ein Problem*) Wenn man sich an die Stadtverwaltung wendet, dann wird einem schnell und unkompliziert geholfen Ausländer sind gut integriert Lärm ist ein Problem*) Es ist einfach, eine gute Arbeit zu finden Luftverschmutzung ist ein Problem*) In fünf Jahren wird es angenehmer sein in Augsburg zu wohnen Die Stadt geht mit ihren Mitteln verantwortungsvoll um 2011 2013 Es ist leicht, eine gute, bezahlbare Wohnung zu finden 2015 1 2 3 Mittelwert**) Abb. 9: Zustimmung zu Aussagen für die Stadt Augsburg bei den Bürgerumfragen 2011 bis 2015 Absteigend sortiert nach den Ergebnissen der Bürgerumfrage 2015 *) Geringfügige Abweichungen der Begrifflichkeiten / Fragestellungen **) Mittelwerte: 1 = stimme überhaupt nicht zu / 2 = stimme eher nicht zu / 3 = stimme eher zu / 4 = stimme sehr zu Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfragen 2011 bis 2015 Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 4 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 35 Die Aussagen „Es ist leicht, eine gute, bezahlbare Wohnung zu finden“ (2,0), „Die Stadt geht mit ihren Mitteln verantwortungsvoll um“ (2,3) sowie „In fünf Jahren wird es angenehmer sein in Augsburg zu wohnen“ (2,4) erreichten 2015 vergleichsweise schlechte Werte. Letztere Aussage wies zudem im Vergleich zu 2013 die größte negative Veränderung (–0,3) auf. Bei der Aussage „Luftverschmutzung ist ein Problem“ war die Zustimmung der älteren Altersgruppen höher, bei der Aussage „In fünf Jahren wird es angenehmer sein in Augsburg zu wohnen“ geringer als bei den jüngeren Altersgruppen. Der Wichtigkeit von interkulturellen Angeboten wurde vermehrt von Personen mit Migrationshintergrund zugestimmt. Die Aussagen „Ausländer sind gut integriert“ wurden hingegen von allen demografischen Gruppen ähnlich bewertet (s. Tab. 4). Tab. 4: Zustimmung zu ausgewählten Aussagen für die Stadt Augsburg nach soziodemografischen Merkmalen Ausländer sind gut integriert. [3.349] Soziodemographische Merkmale Luftverschmutzung ist ein großes Problem. [3.702] In fünf Jahren wird es angenehmer sein in Augsburg zu wohnen. [2.715] Interkulturelle Angebote sind wichtig. [3.604] Mittelwerte*) Geschlecht Altersgruppen Migrationshintergrund Stadt weiblich 2,6 2,5 2,3 3,3 männlich 2,6 2,4 2,5 3,2 18 bis unter 30 Jahre 2,7 2,1 2,6 3,4 30 bis unter 40 Jahre 2,6 2,3 2,5 3,3 40 bis unter 50 Jahre 2,6 2,4 2,4 3,3 50 bis unter 60 Jahre 2,6 2,6 2,3 3,2 60 bis unter 70 Jahre 2,6 2,6 2,2 3,2 70 Jahre und älter 2,6 2,6 2,4 3,2 Personen ohne Migrationshintergrund 2,6 2,5 2,4 3,2 Personen mit Migrationshintergrund 2,6 2,4 2,5 3,4 2,6 2,4 2,4 3,3 insgesamt Im jeweiligen Merkmal sind Maxima rot und Minima blau hervorgehoben *) Mittelwert: 1 = stimme überhaupt nicht zu / 2 = stimme eher nicht zu / 3 = stimme eher zu / 4 = stimme sehr zu Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.5, 5.1, 5.10 und 5.11) 2.1.6 Bezeichnung, mit der sich Augsburg stärker präsentieren soll Die Befragten konnten aus 20 Bezeichnungen, mit denen sich die Stadt Augsburg stärker präsentieren soll, bis zu fünf Vorschläge auswählen (Frage 2.12). Über die Hälfte der Befragten (53,9 %) nannte die „Fuggerstadt“, gefolgt von der „2000-Jährigen Stadtgeschichte“ (41,2 %). Die „Fuggerstadt“ wurde mit Ausnahme der Schüler, Studenten, Auszubildenden und Praktikanten von allen soziodemografischen Gruppen am häufigsten gewählt, besonders oft von Personen mit höchstens Hauptschulabschluss, 70-Jährigen und Älteren sowie nicht Erwerbstätigen. „Die 2000-Jährige Stadtgeschichte“ wie auch die am dritt häufigsten genannte „Wasser- und Brunnenstadt“ wurden ebenfalls vor allem von den höheren Altersgruppen gewählt. Schüler, Studenten, Auszubildende und Praktikanten nannten die „Universitätsstadt“ am häufigsten. Frauen stimmten öfter als Männer für die „Friedenstadt“, die „Augsburger Puppenkiste“ und die „Textilstadt“, Männer hingegen etwa doppelt so häufig für die „Rudolf-Diesel-Stadt“, die „Sportstadt“ sowie die „Mechatronikstadt“ (s. Tab. 5). Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 36 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Tab. 5: Bezeichnung mit der sich Augsburg stärker präsentieren soll darunter Bezeichnungen in % weiblich männlich Durchschnittsalter diese Bezeichnung nannten am häufigsten… in % Fuggerstadt 53,9 49,2 48,6 49,8 Ältere, Personen mit eher niedrigem Bildungsstand 2000-jährige Stadtgeschichte 41,2 46,6 51,0 51,9 Ältere Wasser- und Brunnenstadt 38,8 52,4 45,7 52,5 Ältere Universitätsstadt 36,7 49,0 48,6 47,9 Jüngere, Personen in Ausbildung, Neuzugezogene Friedensstadt 35,7 55,4 42,2 48,1 Personen mittleren Alters, Arbeitslose bzw. -/suchende, Personen mit hohem Bildungsstand Augsburger Puppenkiste 31,1 55,3 42,2 45,8 Jüngere, Arbeitslose bzw. -/suchende, nicht Erwerbstätige Römerstadt 26,4 46,3 51,0 49,6 Ältere, Personen mit hohem Bildungsstand Fahrradstadt 15,3 54,8 42,6 42,9 Jüngere, Personen in Ausbildung, Neuzugezogene Textilstadt 15,0 57,3 39,9 48,4 eher Ältere, Arbeitslose bzw. -/suchende Stadt der Vielfalt 14,8 58,4 38,8 44,0 Jüngere, Personen in Ausbildung, Neuzugezogene Bert-Brecht-Stadt 14,2 46,2 50,8 49,1 Ältere, Personen mit hohem Bildungsstand Stadt der Renaissance 13,6 48,9 48,9 50,9 Personen mittleren Alters, Personen im (Vor-)ruhestand Umweltstadt 12,4 52,9 45,0 44,4 Jüngere, eher Ältere, Personen in Ausbildung Mozartstadt 12,3 55,0 42,0 54,9 Ältere, Arbeitslose bzw. -/suchende Stadt an der romantischen Straße 11,6 56,2 42,2 54,6 Ältere, Arbeitslose bzw. -suchende, Personen mit eher niedrigem Bildungsstand Nachhaltige Stadt 10,7 52,8 44,0 41,5 eher Jüngere, Personen in Ausbildung, Neuzugezogene Messe- und Kongressstadt 9,9 47,2 50,1 54,3 Ältere, mit eher niedrigem Bildungsstand Rudolf-Diesel-Stadt 8,7 29,4 67,6 51,5 ältere Männer Sportstadt 8,5 35,8 62,0 46,0 jüngere Männer Reformationsstadt 8,2 46,3 51,4 56,3 Ältere Einkaufsstadt 5,7 50,7 47,0 48,8 Arbeitslose bzw. -/suchende und Neuzugezogene Stadt der Ressourceneffizienz 3,9 44,7 52,0 41,3 eher Jüngere, Personen mit hohem Bildungsstand Mechatronikstadt 2,4 27,2 71,7 48,3 gut ausgebildete Männer Aufsteigend sortiert nach Anteil der Nennungen insgesamt. Werte ergeben in der Summe mehr als 100 Prozent, da Mehrfachnennungen möglich waren Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 2.12 und 5.1) 2.1.7 Neugestaltungen in der Stadt Über 85 Prozent der Befragten bewerteten die Neugestaltung von Königsplatz, Fußgängerzone und Elias-HollPlatz positiv (zufrieden oder sehr zufrieden) (Frage 1.9). Nur Personen zwischen 40 und 60 Jahren sowie Arbeitslose bzw. Arbeitssuchende beurteilten die Neugestaltungen etwas schlechter. Auch die (erst teilweise umgesetzte) Neugestaltung der Maximilianstraße erhielt mehrheitlich Zustimmung, der Anteil der Unzufriedenen (27 %) ist hier aber etwas höher (s. Abb. 10 und Abb. 11). Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 37 Königsplatz [3.800] Altersgruppen Geschlecht 49 41 8 39 30 bis unter 40 Jahre [621] 45 44 8 33 40 bis unter 50 Jahre [629] 41 45 10 50 bis unter 60 Jahre [729] 42 43 11 60 bis unter 70 Jahre [573] 42 70 Jahre und älter [560] 52 weiblich [1.953] 43 41 51 32 10 55 10 28 60 9 10 8 31 57 6 40 54 8 33 47 39 9 8 56 57 8 34 54 9 erwerbstätig [2.274] 43 44 9 32 56 9 Vor- und Ruhestand (inkl. Altersteilzeit) [914] 48 42 8 36 55 8 Schüler, Student, Auszubildender, Praktikant usw. [336] 50 40 7 38 52 8 51 15 32 arbeitslos bzw. arbeitsuchend gemeldet [73] Stadt 46 48 männlich [1.826] Lebenssituation Fußgängerzone [3.756] 18 bis unter 30 Jahre [651] 47 14 8 29 nicht erwerbstätig (z.B. Hausmann/-frau) [210] 46 44 8 31 58 8 insgesamt [3.896] 45 43 9 33 56 9 100 75 50 25 sehr zufrieden 0 25 zufrieden 50 100 75 50 unzufrieden 25 0 25 50 Angaben in % sehr unzufrieden Abb. 10: Zufriedenheit mit der Neugestaltung von Königsplatz und Fußgängerzone Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.9, 5.1 und 5.5) Maximilianstraße [3.481] Elias-Holl-Platz [3.216] 18 bis unter 30 Jahre [651] Altersgruppen Geschlecht Lebenssituation Stadt 37 54 8 20 56 19 30 bis unter 40 Jahre [621] 31 60 8 15 57 24 40 bis unter 50 Jahre [629] 32 60 6 13 58 23 6 50 bis unter 60 Jahre [729] 32 60 8 13 57 24 6 60 bis unter 70 Jahre [573] 36 58 6 70 Jahre und älter [560] 39 58 weiblich [1.953] 34 60 5 männlich [1.826] 34 58 7 erwerbstätig [2.274] 33 59 7 Vor- und Ruhestand (inkl. Altersteilzeit) [914] 38 58 Schüler, Student, Auszubildender, Praktikant usw. [336] 34 arbeitslos bzw. arbeitsuchend gemeldet [73] 20 nicht erwerbstätig (z.B. Hausmann/-frau) [210] 28 insgesamt [3.896] 34 100 75 56 64 59 50 25 sehr zufrieden 14 22 61 19 16 61 20 15 9 63 59 18 23 22 57 19 18 15 25 zufrieden 50 100 unzufrieden 75 5 57 58 16 8 6 14 20 6 25 16 15 0 55 50 49 31 61 17 5 58 22 25 sehr unzufrieden 0 25 50 Angaben in % Abb. 11: Zufriedenheit mit der Neugestaltung von Elias-Holl-Platz und Maximilianstraße Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.9, 5.1 und 5.5) 2.1.8 Einschätzung der wirtschaftlichen Lage Seit der Bürgerumfrage 2005 wird die Einschätzung der persönlichen und der allgemeinen wirtschaftlichen Lage in Augsburg und Deutschland abgefragt, wobei dies ab 2011 mit der Frage nach der „wirtschaftlichen Lage in 2 Jahren“ präzisiert und um die „wirtschliche Lage in 10 Jahren“ ergänzt wurde (Frage 1.11). Die „wirtschaftliche Lage in den nächsten 2 Jahren“ zeigt in allen Kategorien durchgehend Verbesserungen. Die Bürgerumfrage 2015 lieferte die bisher optimistischste Einschätzung, wobei die persönliche wirtschaftliche Lage in 2 Jahren von den Befragten mit 75,1 Prozent am besten eingeschätzt wurde (s. Abb. 12). Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 38 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Allgemein wurde die wirtschaftliche Lage, sowohl die persönliche als auch die für Augsburg und Deutschland in 10 Jahren pessimistischer gesehen als in 2 Jahren (s. Abb. 13). Zudem wurde sie bei der Bürgerumfrage 2013 in allen Kategorien besser eingeschätzt als 2015. Die persönliche wirtschaftliche Lage in 10 Jahren sahen nur 64,9 Prozent eher optimistisch, mit dem Höchstwert von 65,0 Prozent im Jahr 2013. Die wirtschaftliche Lage in Deutschland in 10 Jahren schätzte die Mehrheit der Befragten (59,6 %) bei der Bürgerumfrage 2015 sogar eher pessimistisch ein. 100% 80% 60% 40% 20% 0% 2015 eher optimistisch 2013 Augsburg 2011 2009 2005 2015 2013 2011 2009 2005 2015 2013 2011 2009 2005 persönlich Deutschland eher pessimistisch Abb. 12: Einschätzung der wirtschaftlichen Lage in den nächsten 2 Jahren bei den Bürgerumfragen 2005 bis 2015 2005 und 2009: wirtschaftliche Lage in naher Zukunft 2011 bis 2015: wirtschaftliche Lage in den nächsten 2 Jahren Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfragen 2005 bis 2015 100% 80% 60% 40% 20% 0% 2015 2013 eher optimistisch 2011 Augsburg 2009 2005 2015 2013 2011 2009 2005 2015 2013 2011 2009 2005 persönlich Deutschland eher pessimistisch Abb. 13: Einschätzung der wirtschaftlichen Lage in 10 Jahren bei den Bürgerumfragen 2011 bis 2015 Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfragen 2011 bis 2015 2.1.9 Einkaufen in Augsburg Mit den allgemeinen Einkaufsmöglichkeiten in Augsburg (Frage 1.8) waren die Bürgerinnen und Bürger mehrheitlich zufrieden (68,4 % zufrieden und 20,5 % sehr zufrieden), wobei allgemein jüngere Altersgruppen, Schüler, Studenten, Auszubildende und Praktikanten sowie Arbeitslose bzw. Arbeitssuchende zufriedener sind als höhere Altersgruppen und Personen im Vor- und Ruhestand. Sehr unzufrieden waren lediglich 1,1 Prozent der Befragten (s. Abb. 14). Eine hohe Zufriedenheit erreichten auch die Angebote an Fachgeschäften und das gastronomische Angebot, allerdings sind mehr als ein Drittel der 60- bis unter 70-Jährigen mit dem Angebot an Fachgeschäften „unzufrieden“ oder „sehr unzufrieden“. Mit dem gastronomischen Angebot sind Personen im Vor- und Ruhestadt am unzufriedensten (13,0 %) (s. auch Kurzmitteilung Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg – Einkaufen in Augsburg). Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Altersgruppen Geschlecht Lebenssituation 39 allgemeine Einkaufsmöglichkeiten [3.762] Angebot an Fachgeschäften [3.735] 18 bis unter 30 Jahre [651] 25 66 8 16 65 17 33 56 30 bis unter 40 Jahre [621] 25 64 9 17 60 21 28 60 11 40 bis unter 50 Jahre [629] 20 69 9 12 60 24 25 63 10 50 bis unter 60 Jahre [729] 21 10 12 55 30 28 62 9 9 58 30 19 68 10 13 8 60 29 18 69 11 11 12 57 28 27 63 9 62 22 24 63 11 14 59 24 61 10 7 60 29 15 74 70 Jahre und älter [560] 16 71 weiblich [1.953] 21 67 70 9 13 68 10 11 männlich [1.826] 20 erwerbstätig [2.274] 22 Vor- und Ruhestand (inkl. Altersteilzeit) [914] 14 Schüler, Student, Auszubildender, Praktikant usw. [336] 74 26 26 10 10 60 bis unter 70 Jahre [573] arbeitslos bzw. arbeitsuchend gemeldet [73] Stadt 68 gastronomisches Angebot [3.723] 64 8 13 65 19 16 62 17 63 11 nicht erwerbstätig (z.B. Hausmann/-frau) [210] 24 67 9 insgesamt [3.896] 21 68 10 16 13 53 59 27 17 30 70 58 12 10 20 68 29 31 62 10 7 25 25 63 10 100 80 60 40 20 0 20 100 80 60 40 20 0 20 40 100 80 60 40 20 0 20 40 Angaben in % Angaben in % Angaben in % sehr zufrieden zufrieden unzufrieden sehr unzufrieden Abb. 14: Zufriedenheit mit Einkaufs-/ und Gastronomieangeboten in Augsburg nach soziodemografischen Merkmalen Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.8, 5.1 und 5.5) Einkaufen in der Innenstadt Für die Innenstadt wurden die Einkaufsmöglichkeiten und das gastronomische Angebot mit Mittelwerten von 3,1 am besten beurteilt (Mittelwerte von 1 = „sehr unzufrieden“ bis 4 = „sehr zufrieden“) (Frage 1.7). Die Einkaufsatmosphäre und die Außenerscheinung der Geschäfte (jeweils 3,0) wurden ebenfalls positiv empfunden. Eher schwächer wurden das Angebot an Fachgeschäften und Service und Beratung gesehen. Alle Merkmale der Innenstadt werden dabei von Jüngeren sowie Schülern, Studenten, Auszubildenden und Praktikanten besser, von Älteren und Personen in Vor- und Ruhestand schlechter bewertet (s. Tab. 6). Tab. 6: Zufriedenheit mit den Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt allgemeine Angebot Service AußenergastroEinkaufsEinkaufsan Fachund scheinung der nomisches atmosphäre möglichkeiten geschäften Beratung Geschäfte Angebot [3.675] [3.774] [3.740] [3.571] [3.631] [3.699] Soziodemographische Merkmale Mittelwert*) 18 bis unter 30 Jahre [651] 3,2 2,9 3,1 2,9 3,1 3,2 30 bis unter 40 Jahre [621] 3,1 2,9 3,1 2,9 3,0 3,1 40 bis unter 50 Jahre [629] 3,1 2,7 3,0 2,8 2,9 3,1 50 bis unter 60 Jahre [729] 3,1 2,7 3,0 2,8 2,9 3,1 60 bis unter 70 Jahre [573] 3,1 2,7 2,9 2,8 2,9 3,1 70 Jahre und älter [560] 3,1 2,7 3,0 2,8 2,9 3,1 weiblich [1.953] 3,1 2,7 3,0 2,8 3,0 3,1 männlich [1.826] 3,1 2,8 3,0 2,8 3,0 3,1 erwerbstätig [2.274] 3,1 2,8 3,0 2,9 3,0 3,1 Vor- und Ruhestand (inkl. Altersteilzeit) [914] 3,1 2,7 3,0 2,8 2,9 3,1 Schüler, Student, Auszubildender, Praktikant usw. [336] 3,1 2,9 3,2 2,9 3,1 3,2 arbeitslos bzw. arbeitsuchend gemeldet [73] 3,2 2,8 3,1 2,9 3,0 3,0 nicht erwerbstätig (z.B. Hausmann/-frau) [210] 3,1 2,7 3,0 2,8 3,0 3,2 2,2 2,1 2,5 2,5 2,6 2,8 3,2 2,9 3,1 2,9 3,0 3,2 unzufrieden [1.048] 2,7 2,0 2,7 2,6 2,7 2,9 zufrieden [2.687] 3,2 3,1 3,2 3,0 3,1 3,2 gastronomisches Angebot unzufrieden [440] 2,8 2,4 2,7 2,6 2,7 2,0 zufrieden [3.283] 3,1 2,8 3,1 2,9 3,0 3,3 Stadt insgesamt [3.896] 3,1 2,8 3,0 2,8 3,0 3,1 Altersgruppen Geschlecht Lebenssituation allgemeine Einkaufs- unzufrieden [417] möglichkeiten zufrieden [3.345] Angebot an Fachgeschäften Im jeweiligen Merkmal sind Maxima rot und Minima blau hervorgehoben *) Mittelwerte: 1 = sehr unzufrieden / 2 = unzufrieden / 3 = zufrieden / 4 = sehr zufrieden Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.7, 1.8, 5.1 und 5.5) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 40 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Drei Viertel (74,0 %) der Befragten bewerteten die allgemeinen Einkaufsmöglichkeiten in Augsburg genauso wie die Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt, wobei über die Hälfte (52,0 %) mit beiden Angeboten „zufrieden" war. Bei dem Angebot an Fachgeschäften liegen die Übereinstimmungen bei 79,0 Prozent, bei gastronomischen Angeboten sogar bei 85,9 Prozent. Die häufigste Kombination von zwei unterschiedlichen Bewertungen wird bei der Zufriedenheit mit den allgemeinen Einkaufsmöglichkeiten erreicht (10,3 % mit der Kombination: in der Innenstadt „sehr zufrieden“ und in Augsburg „zufrieden“) (s. Abb. 15). in Augsburg Zufriedenheit mit den allgemeinen Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt sehr unzufrieden [43] sehr zufrieden [764] 1 1 1 0 unzufrieden [446] 0 6 5 1 zufrieden [2.202] 0 3 52 5 sehr zufrieden [964] 0 0 10 16 in Augsburg sehr unzufrieden [104] unzufrieden [930] zufrieden [2.175] sehr zufrieden [464] sehr unzufrieden [155] 2 2 0 0 unzufrieden [1.011] 1 20 7 0 zufrieden [2.009] 0 3 48 3 sehr zufrieden [498] 0 0 4 9 in Augsburg Zufriedenheit mit dem gastronomischen Angebot in der Innenstadt zufrieden [2.525] sehr unzufrieden [86] Zufriedenheit mit dem Angebot an Fachgeschäften in der Innenstadt unzufrieden [366] sehr unzufrieden [60] unzufrieden [376] zufrieden [2.286] sehr zufrieden [932] sehr unzufrieden [69] 1 1 0 0 unzufrieden [428] 0 8 3 0 zufrieden [2.147] 0 1 54 3 sehr zufrieden [1.010] 0 0 6 22 weniger als 2,5 Prozent 5,0 bis unter 10,0 Prozent 20 bis unter 40 Prozent 2,5 bis unter 5,0 Prozent 10,0 bis unter 20,0 Prozent mehr als 40 Prozent Abb. 15: Zufriedenheiten mit Einkaufs-/ und Gastronomieangeboten in Augsburg allgemein und in der Augsburger Innenstadt Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.7 und 1.8) Insgesamt kauften 26,3 Prozent der Befragten „weniger“ in der Augsburger Innenstadt ein als drei Jahre zuvor (Frage 4.2). Diese Änderung im Einkaufsverhalten zeigt einen beachtenswerten Zusammenhang mit der Zufriedenheit bzw. der Unzufriedenheit mit den allgemeinen Einkaufsmöglichkeiten, dem Angebot an Fachgeschäften sowie dem gastronomischen Angebot. Mehr als 40 Prozent der Personen, die mit den allgemeinen Einkaufsmöglichkeiten unzufrieden waren, kauften weniger in der Innenstadt ein, von den Zufriedenen kauften dagegen nur knapp ein Viertel weniger ein als noch drei Jahre zuvor (s. Abb. 16). allgemeine Einkaufsmöglichkeiten in Augsburg Angebot an Fachgeschäften gastronomisches Angebot allgemeine Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt Angebot an Fachgeschäften gastronomisches Angebot Stadt unzufrieden [399] zufrieden [3.247] unzufrieden [1.020] zufrieden [2.603] unzufrieden [421] zufrieden [3.189] unzufrieden [528] zufrieden [3.127] unzufrieden [1.163] zufrieden [2.463] unzufrieden [489] zufrieden [3.099] insgesamt [3.750] 0 20 weniger 40 60 gleich viel / gleich wenig 80 100 Angaben in % mehr Abb. 16: Einkaufsverhalten im Vergleich zu vor drei Jahren nach Zufriedenheit mit Einkaufsmöglichkeiten in Augsburg und in der Innenstadt Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1,7, 1,8 und 4.2) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 41 Vor allem die jüngeren Altersgruppen unter 40 Jahre gaben häufig an, jetzt „mehr“ in der Innenstadt einzukaufen als vor 3 Jahren (9,1 %), wobei nur bei den Jüngeren unter 30 Jahre und Schülern, Studenten, Auszubildenden und Praktikanten die Angaben zu „mehr“ im Vergleich zu denjenigen mit „weniger“ überwiegen. Dagegen gab knapp jeder dritte Arbeitslose bzw. Arbeitssuchende an, weniger in der Innenstadt einzukaufen als vor drei Jahren. Bei fast zwei Drittel der Befragten (64,7 %) hat sich das Einkaufsverhalten mit „genauso viel“ bzw. „genauso wenig“ nicht geändert (s. Abb. 17). 18 bis unter 30 Jahre [615] 30 bis unter 40 Jahre [605] Altersgruppen 40 bis unter 50 Jahre [617] 50 bis unter 60 Jahre [719] 60 bis unter 70 Jahre [559] soziodemographische Merkmale 70 Jahre und älter [544] Geschlecht weiblich [1.900] männlich [1.777] erwerbstätig [2.225] Lebenssituation Vor- und Ruhestand (inkl. Altersteilzeit) [893] Schüler, Student, Auszubildender, Praktikant usw. [314] arbeitslos bzw. arbeitsuchend gemeldet [67] nicht erwerbstätig (z.B. Hausmann/-frau) [206] Stadt insgesamt [3.750] 0 20 40 weniger 60 80 gleich viel / gleich wenig 100 Angaben in % mehr Abb. 17: Einkaufsverhalten im Vergleich zu vor drei Jahren nach soziodemografischen Merkmalen Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 4.2, 5.1 und 5.5) Restaurantausgaben Viele Arbeitslose bzw. Arbeitssuchende (14,7 %) gingen 2015 nie ins Restaurant oder wurden relativ häufig (4,4 %) immer eingeladen (Frage 1.10). Personen, die mit dem gastronomischen Angebot in Augsburg zufrieden waren, gaben in Restaurants weniger Geld aus (34,6 Prozent mehr als 30 Euro), als Personen, die damit unzufrieden waren (40,9 Prozent mehr als 30 Euro) (s. Tab. 7). Tab. 7: Ausgaben im Restaurant inklusive Getränken gehe werde mit nie ins immer insKostenRestau- ein- gesamt angabe rant geladen Soziodemographische Merkmale mit Kostenangabe davon weniger 21 bis 31 bis über insals unter unter 50 Euro gesamt 21 Euro 31 Euro 50 Euro in % in % 18 bis unter 30 Jahre [624] 96,5 1,9 1,6 100,0 24,9 47,0 25,1 3,0 100,0 30 bis unter 40 Jahre [599] 98,5 0,8 0,7 100,0 14,6 44,1 30,8 10,5 100,0 40 bis unter 50 Jahre [584] 95,9 3,3 0,9 100,0 14,3 44,3 32,1 9,3 100,0 50 bis unter 60 Jahre [684] 96,3 2,8 0,9 100,0 15,9 46,1 28,8 9,1 100,0 60 bis unter 70 Jahre [543] 94,5 4,1 1,5 100,0 15,2 46,6 28,8 9,4 100,0 70 Jahre und älter [527] 91,7 6,6 1,7 100,0 24,0 53,6 19,7 2,7 100,0 weiblich [1.857] 94,6 3,6 1,8 100,0 20,1 47,4 25,7 6,8 100,0 männlich [1.720] 96,7 2,7 0,6 100,0 15,9 46,3 29,7 8,2 100,0 erwerbstätig [2.149] 97,8 1,5 0,7 100,0 13,4 45,2 32,0 9,4 100,0 Vor- und Ruhestand (inkl. Altersteilzeit) [863] 92,9 5,9 1,2 100,0 20,6 51,9 22,3 5,2 100,0 Schüler, Student, Auszubildender, Praktikant usw. [322] 95,0 2,8 2,2 100,0 33,0 47,7 17,0 2,3 100,0 arbeitslos bzw. arbeitsuchend gemeldet [68] 80,9 14,7 4,4 100,0 29,1 47,3 21,8 1,8 100,0 nicht erwerbstätig (z.B. Hausmann/-frau) [195] 92,3 5,1 2,6 100,0 32,8 38,9 23,3 5,0 100,0 allgemeine Einkaufs- unzufrieden [390] möglichkeiten zufrieden [3.169] 93,6 5,6 0,8 100,0 19,7 47,4 26,6 6,3 100,0 95,9 2,9 1,2 100,0 17,8 46,6 28,0 7,7 100,0 Angebot an Fachgeschäften unzufrieden [983] 95,7 3,4 0,9 100,0 15,3 46,5 29,9 8,3 100,0 zufrieden [2.551] 95,9 2,8 1,3 100,0 18,7 46,8 27,3 7,2 100,0 gastronomisches Angebot unzufrieden [415] 94,9 4,3 0,7 100,0 15,7 43,4 32,5 8,4 100,0 zufrieden [3.112] 96,5 2,2 1,2 100,0 17,9 47,5 27,2 7,4 100,0 Stadt insgesamt [3.646] 95,5 3,2 1,3 100,0 18,2 46,7 27,7 7,4 100,0 Altersgruppen Geschlecht Lebenssituation Im jeweiligen Merkmal sind Maxima rot und Minima blau hervorgehoben Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.8, 1.10, 5.1 und 5.5) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 42 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Die Mehrheit der Befragten gaben inklusive Getränke bis zu 30 Euro pro Person aus (64,9 %), weitere 27,7 Prozent zwischen 30 und 50 Euro. Erwerbstätige und Personen im Alter von 30 bis unter 60 Jahre gaben eher höhere Beträge aus. Etwa einem Drittel der Schüler, Studenten, Auszubildenden und Praktikanten reichten hingegen 20 Euro oder weniger. Einkaufen in den Stadtbezirken Die allgemeinen Einkaufsmöglichkeiten in Augsburg wurden von Befragten aus Haunstetten - Ost sowie aus Lechhausen - Süd mit Mittelwerten von jeweils 3,3 am besten beurteilt (Mittelwerte von 1 = „sehr unzufrieden“ bis 4 = „sehr zufrieden“) (Frage 3.2). Die Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt wurden von Befragten aus Oberhausen - Süd am besten eingeschätzt, die Einkaufsmöglichkeiten im Stadtbezirk in der Hammerschmiede, Pfersee - Nord sowie Göggingen – Nordost am besten eingeschätzt. Tab. 8: Zufriedenheiten mit Einkaufs-/ und Gastronomieangeboten nach Stadtbezirken Einkaufsmöglichkeiten Stadtbezirk Allgemein [3.762] Innenstadt [3.774] Fachgeschäfte Stadtbezirk [3.806] Allgemein [3.735] gastronomisches Angebot Innenstadt [3.740] Allgemein [3.811] Innenstadt [3.699] Stadtbezirk [3.694] Mittelwert*) 1 Lechviertel, ostl. Ulrichsviertel [60] 2 Innenstadt, St. Ulrich-Domvier. [282] 3 Bahnhofs-, Bismarckviertel [100] 4 Georgs- und Kreuzviertel [77] 5 Stadtjagerviertel [108] 6 Rechts der Wertach [64] 7 Bleich und Pfarrle [75] 8 Jakobervorstadt - Nord [95] 9 Jakobervorstadt - Süd [88] 10 Am Schäfflerbach [90] 11 Spickel [159] 13 Hochfeld [75] 14 Antonsviertel [106] 15 Rosenau- und Thelottviertel [74] 16 Pfersee - Süd [153] 17 Pfersee - Nord [85] 18 Kriegshaber [109] 20 Links der Wertach - Süd & Nord [66] 21 Oberhausen - Süd [65] 22 Oberhausen - Nord [55] 23 Barenkeller [94] 24 Hochzoll - Nord [85] 25 Lechhausen - Süd [62] 26 Lechhausen - Ost [108] 27 Lechhausen - West [64] 28 Firnhaberau [117] 29 Hammerschmiede [88] 30 Wolfram- u. Herrenbachviertel [73] 31 Hochzoll - Süd [116] 32 Universitätsviertel [62] 33 Haunstetten - Nord [112] 34 Haunstetten - West [61] 35 Haunstetten - Ost [53] 36 Haunstetten - Süd/Siebenbrunn [102] 37 Göggingen - Nordwest [83] 38 Göggingen - Nordost [55] 39 Göggingen -Ost [97] 40 Göggingen - Süd [187] 41 Inningen [130] 42 Bergheim [122] 3,2 3,0 3,1 3,0 3,0 3,0 3,1 3,2 3,1 3,2 3,1 3,0 3,1 3,1 3,1 3,1 3,0 3,2 3,1 3,2 2,9 3,0 3,3 3,2 3,1 3,0 3,2 3,0 3,0 3,2 3,1 3,0 3,3 3,1 3,0 3,2 3,1 3,1 3,1 3,0 3,2 3,1 3,2 3,0 2,9 3,0 3,1 3,1 3,2 3,1 3,1 3,0 3,0 3,1 3,1 3,2 3,1 3,2 3,3 3,2 3,0 3,0 3,2 3,1 3,1 3,0 3,2 3,2 3,0 3,2 3,1 3,0 3,2 3,1 3,1 3,1 3,1 3,1 3,1 3,0 3,3 3,1 2,9 2,8 2,3 2,9 2,6 3,1 3,3 3,4 3,2 2,8 3,1 2,3 3,3 3,4 2,9 3,3 3,2 3,3 2,0 2,8 3,3 3,2 3,2 2,6 3,5 3,2 3,0 3,4 3,2 3,1 3,2 3,4 3,2 3,4 2,9 3,1 3,2 2,6 2,9 2,9 2,9 2,8 2,7 2,6 3,0 2,8 2,8 2,9 2,7 2,8 2,8 2,8 2,9 3,0 2,7 2,9 2,8 2,9 2,7 2,7 2,9 2,8 2,7 2,7 2,8 2,8 2,8 2,9 2,9 2,8 2,8 2,8 2,8 2,9 2,9 2,9 2,8 2,7 2,9 2,8 2,9 2,8 2,5 2,6 3,0 2,8 2,8 2,7 2,7 2,8 2,7 2,9 2,8 2,9 2,8 2,8 2,8 2,8 2,7 2,8 3,0 2,8 2,7 2,6 2,9 2,9 2,7 2,9 2,8 2,7 2,8 2,7 2,8 2,9 2,8 2,8 2,7 2,6 3,3 3,1 3,1 3,2 3,0 3,0 3,1 3,1 3,2 3,2 3,1 3,1 3,2 3,1 3,1 3,2 3,2 3,2 3,1 3,2 3,1 3,2 3,1 3,0 3,1 3,2 3,2 3,0 3,1 3,1 3,2 3,1 3,2 3,1 3,2 3,1 3,0 3,0 3,1 3,1 3,2 3,1 3,2 3,2 3,0 3,1 3,2 3,1 3,1 3,1 3,1 3,1 3,2 3,2 3,1 3,1 3,2 3,1 3,1 3,2 3,1 3,2 3,1 3,0 3,1 3,2 3,2 3,1 3,2 3,2 3,1 3,1 3,2 3,0 3,1 3,1 3,1 3,1 3,1 3,1 3,5 3,3 3,0 3,1 2,5 2,4 2,8 2,7 3,1 2,9 2,7 2,6 3,0 2,6 3,2 3,2 2,6 2,8 2,7 2,6 2,2 2,6 2,7 2,6 2,7 2,5 3,1 2,4 2,6 2,9 2,8 2,8 2,9 3,0 3,0 2,9 2,7 2,8 2,2 2,8 Insgesamt [3.857] 3,1 3,1 3,0 2,8 2,8 3,1 3,1 2,8 Im jeweiligen Merkmal sind Maxima rot und Minima blau hervorgehoben *) Mittelwerte Allgemein und Innenstadt: 1 = sehr unzufrieden / 2 = unzufrieden / 3 = zufrieden / 4 = sehr zufrieden Mittelwerte Stadtbezirk: 1 = sehr schlecht / 2 = schlecht / 3 = gut / 4 = sehr gut Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.1, 1.7, 1.8 und 3.2) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 43 Die Befragten aus dem Stadtbezirk Bärenkeller waren sowohl mit den Einkaufsmöglichkeiten in Augsburg (2,9) als auch in ihrem Stadtbezirk (2,0) am unzufriedensten, jedoch bewerteten sie die allgemeinen Einkaufsmöglichkeiten sowie die in der Innenstadt im Vergleich zu denen im Stadtbezirk am besten (Differenz von 0,9). Personen aus Haunstetten - Süd / Siebenbrunn, sowie Göggingen - Nordost sahen die Einkaufsmöglichkeiten im Stadtbezirk hingegen sogar besser als die in der Innenstadt und auch als allgemein in Augsburg (s. Tab. 8). Das Angebot an Fachgeschäften fanden Befragte aus Bleich und Pfärrle sowohl in Augsburg als auch im Stadtbezirk am besten (jeweils 3,0). Für Augsburg wurde es am schlechtesten von Befragten aus Rechts der Wertach (2,6) und für den Stadtbezirk von Befragten aus dem Stadtjägerviertel (2,5) bewertet. Das gastronomische Angebot im Stadtbezirk wurde im Lechviertel, östl. Ulrichsviertel am besten beurteilt (3,5). Befragte aus der Hammerschmiede (3,2) waren mit dem gastronomischen Angebot in der Innenstadt am zufriedensten. Bis auf wenige Ausnahmen (Lechviertel, östl. Ulrichsviertel, Innenstadt, St. Ulrich-Domviertel, Pfersee - Nord und - Süd) wurde das gastronomische Angebot im Stadtbezirk hingegen stets schlechter beurteilt als das in Augsburg oder der Innenstadt - am schlechtesten in den Stadtbezirken Inningen und im Bärenkeller. MOBILO und Kurzzeitparken Der MOBILO ist eine zertifizierte Münze im Wert von 50 Cent, die in Parkhäusern im Innenstadtbereich oder für ein ÖPNV-Ticket eingelöst werden kann. Einen MOBILO (oder auch mehrere) kann man für einen Einkauf in einem der an diesem Bonussystem teilnehmenden Geschäfte (Handel, Gastronomie, Dienstleistungen) erhalten. Über die Hälfte der Befragten (53,6 %) kannte den MOBILO, nutzte ihn bisher aber nicht (Frage 4.5). Nur 3,5 Prozent nutzten ihn, davon noch am häufigsten überwiegend in Parkhäusern. Am häufigsten wurde er von Personen genutzt, die mit den Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt zufrieden waren. 43,0 Prozent der Befragten kannten den MOBILO gar nicht – fast unabhängig davon, wie oft sie die Innenstadt besuchten (s. Abb. 18). allgemeine Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt Bekanntheit des MOBILO [3.658] sehr zufrieden zufrieden unzufrieden sehr unzufrieden in % bekannt und genutzt 0,9 1,9 0,7 0,0 bekannt, aber nicht genutzt 13,1 32,4 7,0 1,1 nicht bekannt 11,9 25,1 4,5 1,2 Abb. 18: Bekanntheit des MOBILO nach Zufriedenheit mit den allgemeinen Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.7 und 4.5) Nur jeweils unter 5 Prozent der Befragten empfanden die Gebühren für Park & Ride Plätze mit ÖPNV-Ticket (4,8 %), Parkplätze mit Parkschein (2,8 %) und Parkhäuser (2,3 %) als niedrig (Frage 4.3). Am häufigsten wurden die Gebühren für Parkhäuser (69,1 %) als hoch bewertet, insbesondere von Personen, die den MOBILO nutzen. Auch die Gebühren für Parkplätze mit Parkschein wurden von Personen, die den MOBILO nutzen mehrheitlich als hoch empfunden. Personen, die die Gebühren aller drei Möglichkeiten mit niedrig oder angemessen bewerteten, war der MOBILO häufig zwar bekannt, nutzen ihn aber nicht (s. Tab. 9). Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 44 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Tab. 9: Kostenbewertung von Park & Ride Plätzen mit ÖPNV-Ticket, Parkplätzen mit Parkschein und von Parkhäusern nach Bekanntheit des MOBILO Bekanntheit des MOBILO bekannt und genutzt Bewertung der Kosten bekannt, aber nicht genutzt insgesamt nicht bekannt in % niedrig Park & Ride Plätze mit ÖPNV-Ticket [1.497] 3,2 5,2 4,3 4,8 angemessen 61,3 63,2 58,0 61,0 hoch 35,5 31,6 37,7 34,2 2,8 3,2 2,3 2,8 angemessen 43,0 48,5 45,7 47,2 hoch 54,2 48,3 52,0 50,0 1,8 2,3 2,2 2,3 angemessen 27,0 28,9 27,9 28,6 hoch 71,2 68,7 69,9 69,1 niedrig Parkplatz mit Parkschein [2.676] niedrig Parkhaus [2.865] Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 4.3 und 4.5) Die Möglichkeit der kostenlosen Kurzparkzeit in der Innenstadt von bis zu 30 Minuten (Frage 4.4) wurde von 23,4 Prozent der Befragten als zu kurz, von 64,2 Prozent als angemessen und von 1,3 Prozent als zu lang erachtet, 11,1 Prozent empfanden sie als überflüssig. Personen, die die Innenstadt mindestens einmal pro Monat oder öfter besuchten, empfanden sie häufiger als zu kurz (jeweils über 26,0 %) als Personen, die die Innenstadt seltener besuchten (20,8 %, s. Tab. 10). Tab. 10: Bewertung der kostenlosen Parkzeit in der Innenstadt nach Häufigkeit der Besuche der Innenstadt mit dem Auto, Motorrad/-roller Häufigkeit der Besuche der Innenstadt mit dem Auto, Motorrad/-roller usw. Bewertung der kostenlosen Parkzeit von 30 Minuten in der Innenstadt insgesamt [3.678] mindestens 4 mal pro Woche [221] 1 - 3 mal pro Woche [552] 1 - 3 mal pro Monat [893] trifft nicht zu / wohne in der Innenstadt [484] seltener / nie [1.129] in % zu kurz 23,4 26,7 26,8 26,0 20,8 19,0 angemessen 64,2 68,3 67,6 63,5 62,0 66,9 1,3 0,0 0,4 0,6 2,2 1,2 überflüssig 11,1 5,0 5,3 10,0 15,0 12,8 insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 zu lang Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 4.3 und 4.4) Befragte, die mit den Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt unzufrieden waren, waren auch häufig unzufrieden mit der Dauer der kostenlosen Kurzparkzeit (40,5 %), hingegen nur 21,1 Prozent der Personen, die mit den Einkaufsmöglichkeiten sehr zufrieden waren. Sehr Zufriedene bewerteten die Kurzparkzeit am häufigsten als „angemessen“ (Abb. 19). sehr zufrieden [931] zufrieden [2.142] unzufrieden [435] sehr unzufrieden [84] insgesamt [3.678] 0 10 20 zu kurz 30 40 50 60 angemessen zu lang 70 80 90 100 Angaben in % überflüssig Abb. 19: Bewertung der kostenlosen Parkzeit in der Innenstadt nach Zufriedenheit mit den Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.7 und 4.4) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 2.1.10 45 Verkehr Der Verkehr wurde in allen früheren Bürgerumfragen als eines der Hauptprobleme in Augsburg genannt und bei den drei letzten Bürgerumfrage 2011, 2013 und 2015 sogar am häufigsten als eines der größten Probleme angegeben (Frage 1.6) (s. Tab. 2). 2015 nannten knapp die Hälfte (47,9 %) der Befragten den Verkehr als Problem (s. Tab. 1). Berufsverkehr Geschlecht Den Weg zur Arbeits-/Ausbildungsstelle (Frage 4.1) legten Männer öfter im motorisierten Individualverkehr (Auto, Motorrad-/roller) zurück als Frauen (s. Abb. 20). Am häufigsten nahmen über 60-Jährige und Personen mit höchstens Realschulabschluss / Mittlerer Reife als höchstem Bildungsabschluss dafür den PKW. Jüngere unter 30 Jahre fuhren häufig mit dem Fahrrad oder nutzten öffentliche Verkehrsmittel. Mit knapp 10 Prozent gingen Befragte mit Migrationshintergrund am häufigsten zu Fuß. weiblich [1.255] männlich [1.196] Altersgruppen 18 bis unter 30 Jahre [583] 30 bis unter 40 Jahre [539] 40 bis unter 50 Jahre [538] 50 bis unter 60 Jahre [598] Migrationshintergrund 60 Jahre und älter [197] ohne Migrationshintergrund [1.986] mit Migrationshintergrund [462] Stadt Bildungsabschluss kein Abschluss oder Volks-/Haupt-/Mittelschulabschluss [265] Realschule / Mittlere Reife [556] Fach-/Hochschulreife [578] Fach-/Hochschulabschluss / Promotion [1.068] insgesamt [2.499] 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 Angaben in % Auto, Motorrad/-roller usw. ÖPNV (Bus, Straßenbahn, Zug) Fahrrad / e-bike / Pedelec gehe zu Fuß Abb. 20: Überwiegend genutztes Verkehrsmittel zum Arbeits-/Ausbildungsplatz nach soziodemografischen Merkmalen Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 4.1, 5.1, 5.2, 5.10, 5.11) Bei einer Fahrzeit von unter 10 Minuten zum Arbeits-/Ausbildungsplatz erreichen Fahrradfahrer mit 40,3 Prozent den höchsten Anteil (s. Abb. 21). Bei einer Fahrzeit von über 10 bis unter 30 Minuten haben Auto-/Motorradfahrer (46,1 %) vor Fahrradfahrern (40,0 %) die höchsten Anteile. Letztere sind beim Berufsverkehr hauptsächlich innerhalb des Augsburger Stadtgebiets unterwegs, also auf Strecken innerhalb des eigenen oder zu einem anderen Stadtbezirk. Ihr Anteil nimmt erst dann deutlich ab, wenn sie dafür mehr als 45 Minuten benötigen. Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 46 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Allgemein steigen mit der Fahrzeit zum Arbeits-/Ausbildungsplatz die Anteile der ÖPNV-Nutzer. So nutzten 69,7 Prozent der Personen mit einer Pendeldauer von über 60 Minuten und zwei Drittel (66,3 %) der im Raum München Beschäftigten überwiegend den ÖPNV (s. Abb. 22 und Abb. 23). Personen mit einem Arbeits- bzw. Ausbildungsplatz in den an Augsburg angrenzenden Landkreisen nutzten vorrangig ihr eigenes motorisiertes Fahrzeug. Wenn Wohnsitz und Arbeits- bzw. Ausbildungsstätte im selben Stadtbezirk liegen, ist der Anteil der Fußgänger besonders hoch. Pendeldauer in Minuten am häufigsten genutztes Verkehrsmittel des Berufsverkehrs Auto, Motorrad/-roller usw. [955] 10 bis unter 20 Min. [907] unter 10 Min. [504] 20 bis unter 30 Min. [432] 30 bis unter 45 Min. [260] 45 bis unter 60 Min. [146] 60 bis unter 90 Min. [155] über 90 Min. [67] 155 418 159 106 58 38 21 16 85 96 93 80 112 43 Fahrrad / e-bike / Pedelec [802] 203 363 163 59 7 4 3 Gehe zu Fuß [189] 130 41 14 2 1 1 0 ÖPNV (Bus, Straßenbahn, Zug) [525] weniger als 20 Angaben 60 bis unter 100 Angaben 20 bis unter 40 Angaben 100 bis unter 200 Angaben 40 bis unter 60 Angaben mehr als 200 Angaben Abb. 21: Überwiegend genutztes Verkehrsmittel zum Arbeits-/Ausbildungsplatz nach Pendeldauer Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Frage 4.1) Wo arbeiten Sie / wo ist Ihr Ausbildungsplatz? am häufigsten genutztes Verkehrsmittel des Berufsverkehrs innerhalb Stadtbezirk [370] innerhalb Augsburg [1.361] Landkreis Augsburg [243] Landkreis Aichach-Friedberg [75] München [264] sonstiges [177] Auto, Motorrad/-roller usw. [966] 74 476 174 53 80 109 ÖPNV (Bus, Straßenbahn, Zug) [523] 20 258 21 8 175 41 Fahrrad / e-bike / Pedelec [811] 142 581 48 14 7 19 Gehe zu Fuß [190] 134 46 0 0 2 8 weniger als 20 Angaben 60 bis unter 100 Angaben 20 bis unter 40 Angaben 100 bis unter 200 Angaben 40 bis unter 60 Angaben mehr als 200 Angaben Abb. 22: Überwiegend genutztes Verkehrsmittel zum Arbeits-/Ausbildungsplatz nach Arbeits- bzw. Ausbildungsort Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Frage 4.1) Wo arbeiten Sie / wo ist Ihr Ausbildungsplatz? Pendeldauer in Minuten unter 10 [510] innerhalb Stadtbezirk [368] innerhalb Augsburg [1.355] Landkreis Augsburg [242] Landkreis Aichach-Friedberg [75] München [261] sonstiges [172] 262 200 22 3 4 über 10 bis 20 [908] 87 699 94 18 1 9 über 20 bis 30 [429] 15 295 78 27 1 13 über 30 bis 45 [259] 3 136 35 22 19 44 über 45 bis 60 [146] 0 21 8 5 84 28 über 60 bis 90 [154] 1 3 5 0 120 25 90 und mehr [67] 0 1 0 0 32 34 weniger als 20 Angaben 60 bis unter 100 Angaben 20 bis unter 40 Angaben 100 bis unter 200 Angaben 40 bis unter 60 Angaben mehr als 200 Angaben Abb. 23: Pendeldauer nach Arbeits- bzw. Ausbildungsort Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Frage 4.1) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 19 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 47 Fahrradfahren in Augsburg Altersgruppen Geschlecht Über die Hälfte der Befragten (51,9 %) fährt mindestens einmal wöchentlich mit dem Fahrrad (Frage 4.6), davon 28,6 Prozent sogar täglich, gut ein Drittel (32,0 %) jedoch seltener als einmal im Monat. Die Häufigkeit der Fahrradnutzung nimmt mit dem Alter ab und Männer nutzten es allgemein etwas häufiger als Frauen (s. Abb. 24). weiblich [1.909] 28,1% männlich [1.794] 28,8% 15,0% 24,1% 34,4% 25,9% 30 bis unter 40 Jahre [615] 33,8% 27,2% 40 bis unter 50 Jahre [624] 33,2% 50 bis unter 60 Jahre [717] 32,5% 70 Jahre und älter [528] insgesamt [3.774] 12,7% 18,2% 21,1% 18,4% 15,1% 25,5% 30,3% 16,4% 39,5% 11,4% 28,6% 23,2% 17,9% 22,2% 23,4% 29,7% 16,5% 22,9% 20,7% 34,2% 17,4% 18 bis unter 30 Jahre [642] 60 bis unter 70 Jahre [560] Stadt 22,7% 57,8% 23,3% 16,1% 32,0% Angaben in % (so gut wie) täglich 1 - 3 mal pro Woche 1 - 3 mal pro Monat seltener oder nie Abb. 24: Häufigkeit der Fahrradnutzung in Augsburg nach Geschlecht und Alter Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 4.6 und 5.1) Bei den Bürgerumfragen 2013 und 2015 konnten die Befragen aus einer vorgegebenen Liste 3 von 10 Maßnahmen auswählen, die ihrer Einschätzung nach den Fahrradverkehr in Augsburg fördern würden (Frage 4.7). Die höchste Zustimmung erhielten dabei in beiden Jahren die Schaffung weiterer Radfahrstreifen oder Radwege sowie die Bereitstellung von Fahrradabstellplätzen (s. Abb. 25). Die 2013 noch am dritthäufigsten genannte „zusätzliche wegweisende Beschilderung für Radfahrer“ wurde 2015 nur noch am sechsthäufigsten genannt. Schaffung weiterer Radfahrstreifen oder Radwege Bereitstellung von Fahrradabstellplätzen Radmitnahme in Bus und Straßenbahn*) Radverkehr in Einbahnstraßen in beide Richtungen Öffnung der Fußgängerzone für Radfahrer zusätzliche wegweisende Beschilderungen für Radfahrer*) Rechtsabbiegen bei Rot (Grüner Pfeil)*) Fahrradstraßen mit gemischtem Verkehr 2013 Leihfahrräder (auch e-bikes) 2015 Gepäckaufbewahrungsstellen an Verkehrsknoten 0 20 40 60 Abb. 25: Maßnahmen zur Förderung des Fahrradverkehrs bei den Bürgerumfragen 2013 und 2015 Absteigend sortiert nach Häufigkeiten der Nennungen der Bürgerumfrage 2015 *) Geringfügige Abweichungen der Begrifflichkeiten / Fragestellungen Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfragen 2013 und 2015 Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 80 100 Angaben in % 48 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Die Angaben der häufig Radfahrenden (Frage 4.6) unterscheiden sich teilweise stark von denen der selteneren Radfahrer. Für 38,6 Prozent der täglichen Radfahrenden ist „Radverkehr in Einbahnstraßen in beide Richtungen“ eine sinnvolle Maßnahme, dagegen nur für 8,8 Prozent der Personen, die seltener als einmal im Monat mit dem Fahrrad unterwegs sind. Auch die Öffnung der Fußgängerzone für Radfahrer empfanden dreimal so viele der täglich Fahrradfahrenden (31,8 %) sinnvoll als Nichtfahrradfahrer (9,9 %). Insgesamt sehen 12,1 Prozent der Befragten die Bereitstellung von „Leihfahrräder (auch e-bikes)“ als sinnvolle Maßnahme an, hingegen nur 6,3 Prozent der täglichen Radfahrer Abb. 26). Schaffung weiterer Radfahrstreifen oder Radwege Bereitstellung von Fahrradabstellplätzen Radmitnahme in Bus und Straßenbahn Radverkehr in Einbahnstraßen in beide Richtungen Öffnung der Fußgängerzone für Radfahrer zusätzliche wegweisende Beschilderung für Radfahrer (so gut wie) täglich [1.064] Rechtsabbiegen bei Rot (Grüner Pfeil) 1 - 3 mal pro Woche [866] Fahrradstraßen mit gemischtem Verkehr 1 - 3 mal pro Monat [585] Leihfahrräder (auch e-bikes) seltener oder nie [988] Gepäckaufbewahrungsstellen an Verkehrsknoten 0,0 20,0 40,0 60,0 80,0 100,0 Angaben in % Abb. 26: Maßnahmen zur Förderung des Fahrradverkehrs nach Häufigkeit der Fahrradnutzung in Augsburg Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 4.6 und 4.7) Über ein Drittel der Befragten (39,5 %), die mindestens einmal pro Woche die Innenstadt besuchten (Frage 4.3), nutzten am häufigsten das Fahrrad um dorthin zu gelangen. Die Radwegeachsen durch die Innenstadt (Frage 4.8) wurden mit Mittelwerten von 2,5 bis 2,7 (von 1 = „sehr unzufrieden“ bis 4 = „sehr zufrieden“) befriedigend beurteilt (s. Tab. 11), die Nord-Süd-Verbindungen etwas besser als die Ost-West-Verbindungen, unabhängig von der Häufigkeit der Fahrradnutzung. Deutlich unterschiedliche Bewertungen gaben Personen, die vorrangig das Fahrrad nutzten um zum Arbeits-/ausbildungsplatz zu gelangen (Mittelwerte von jeweils 2,8) im Gegensatz zu Personen, die dafür vor allem andere Verkehrsmittel nutzten (Mittelwerte von 2,1 bzw. 2,2). Tab. 11: Zufriedenheit mit den Radwegeachsen durch die Innenstadt nach Häufigkeit der Fahrradnutzung in Augsburg und überwiegend genutztes Verkehrsmittel zum Arbeits-/Ausbildungsplatz Jakobertor -> Bahnhof (Ost-West-Achse) [2.007] Bahnhof -> Jakobertor (West-Ost-Achse) [2.003] Klinkertor -> Theodor-Heuss-Platz -> Theodor-Heuss-Platz Klinkertor (Nord-Süd-Achse) (Süd-Nord-Achse) [1.894] [1.915] Mittelwert*) Häufigkeit des Fahrradfahrens (so gut wie) täglich 2,5 2,5 2,5 2,6 1 - 3 mal pro Woche 2,5 2,5 2,7 2,7 1 - 3 mal pro Monat 2,6 2,6 2,7 2,7 seltener oder nie 2,5 2,5 2,5 2,5 2,8 2,8 2,8 2,8 2,2 2,2 2,1 2,2 2,5 2,5 2,6 2,6 am häufigsten genutztes Verkehrsmittel Fahrrad / e-bike / Pedelec zum Arbeits-/Ausbildungsplatz anderes Verkehrsmittel Stadt insgesamt Im jeweiligen Merkmal sind Maxima rot und Minima blau hervorgehoben *) Mittelwert: 1 = sehr unzufrieden / 2 = unzufrieden / 3 = zufrieden / 4 = sehr zufrieden Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 4.1, 4.6 und 4.8) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 49 Beurteilung des ÖPNV Bereits in der ersten Bürgerumfrage der Stadt Augsburg im Jahr 2003 konnten die Befragten ihre Meinung zu Merkmalen des ÖPNV (2003: des öffentlichen Verkehrs) abgeben. Mit Ausnahme des Taktes abends / nachts, der Fahrpreise sowie der Anschlüsse beim Umsteigen fiel die Bewertung aller Merkmale 2015 (Frage 4.9) geringfügig schlechter als noch 2013, jedoch besser als in den Jahren 2003 und 2009 aus (s. Abb. 27). Wie bei allen bisherigen Bürgerumfragen waren auch 2015 die Augsburger am unzufriedensten mit den Fahrpreisen (Mittelwert 2015 von 2,2) (von 1 = „sehr schlecht“ bis 4 = „sehr gut“). Verbesserungsbedarf sehen sie auch 2015 noch bei der Behindertenfreundlichkeit und dem Einsteigen z. B. mit Gepäck oder Kinderwagen (jeweils 2,7). Der Takt tagsüber sowie das Liniennetz (2015 jeweils 3,2) wurden stets am besten beurteilt. Takt tagsüber (Geschäftszeiten)*) Liniennetz Kapazität / Platzangebot**) Sitzkomfort in den Fahrzeugen*) tatsächliche Fahrtzeit Einhaltung des Fahrplans / Pünktlichkeit*) Haltestellengestaltung*) Fahrgastinformationen Sauberkeit in den Fahrzeugen Takt abends / nachts**) Freundlichkeit des Personals Anschlüsse beim Umsteigen Einsteigen z.B. mit Gepäck oder Kinderwagen*) 2003 2009 Behindertenfreundlichkeit 2013 2015 Fahrpreise 1 2 Mittelwert***) 3 4 Abb. 27: Beurteilung der Merkmale des ÖPNV (Bus, Straßenbahn) Absteigend sortiert nach den Ergebnissen der Bürgerumfrage 2015 *) Geringfügige Abweichungen der Begrifflichkeiten / Fragestellungen **) Zusammenfassungen: Die im Jahr 2009 abgefragten Merkmale „Sitzplatzangebot tagsüber“ und „Sitzplatzangebot nachts“ wurden zu dem in den Jahren 2013 und 2015 abgefragten Merkmal „Kapazität / Platzangebot“ kombiniert Das in den Jahren 2003 und 2009 abgefragte Merkmal „Fahrplandichte abends / nachts“ wurde für die Jahre 2013 und 2015 aus der Kombination der getrennt abgefragten Merkmale „Takt abends“ und „Takt der Nachtbusse“ gebildet ***) Mittelwerte: 1 = sehr schlecht / 2 = schlecht / 3 = gut / 4 = sehr gut Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfragen 2003 bis 2015 Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 50 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Besuche der Innenstadt Befragte, die mindestens einmal pro Woche die Innenstadt besuchten (Frage 4.3), nutzten mit 39,5 Prozent (davon 16,7 % mit mindestens 4 Besuche pro Woche) am häufigsten das Fahrrad um dorthin zu gelangen, vor dem ÖPNV mit 33,9 Prozent (s. Tab. 12). Seltenere Innenstadtbesuche erfolgten vor allem mit dem ÖPNV (34,0 %) oder dem Auto, Motorrad/-roller (31,7 %). Tab. 12: Häufigkeit der Nutzung von Verkehrsmittel, um die Innenstadt zu besuchen mindestens 4 mal pro Woche 1-3 mal pro Woche Auto, Motorrad/-roller usw. [2.867] 8,0 ÖPNV (Bus, Straßenbahn) [3.150] Fahrrad [3.093] Verkehrsmittel weniger als 1 mal pro Woche seltener oder nie 19,7 31,7 40,6 12,7 21,2 34,0 32,1 16,7 22,8 22,5 38,0 0,6 1,7 2,5 95,1 14,6 17,4 17,4 50,6 In % e-bike / Pedelec [2.246] gehe zu Fuß [2.953] Im jeweiligen Merkmal sind Maxima rot und Minima blau hervorgehoben Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Frage 4.3) Befragte, die mindestens einmal pro Woche Parkmöglichkeiten in der Innenstadt benötigten (Frage 4.3), nutzten Parkhäuser (13,8 %), Parkplätze mit Parkschein (13,0 %) und kostenloses Kurzzeitparken (12,5 %) fast gleich häufig. Park & Ride Plätze kamen hingegen lediglich für 2,2 Prozent der Befragten in Frage (s. Tab. 13). Die Kosten für Parkplätze mit Parkschein als auch für Parkhäuser wurden mehrheitlich als teuer empfunden. Bei häufigerer Nutzung wurden Parkplätze mit Parkschein öfter, Parkhäuser hingegen seltener als teuer empfunden. (s. Tab. 14). Tab. 13: Häufigkeit der Nutzung von Parkeinrichtungen, um die Innenstadt zu besuchen mindestens 4 mal pro Woche 1-3 mal pro Woche weniger als 1 mal pro Woche seltener oder nie Park & Ride Plätze (z. B. Plärrer) [2.388] 0,5 1,7 Parken mit Parkscheibe [2.596] 8,0 89,8 1,7 9,2 31,1 58,0 Parkplatz mit Parkschein [2.670] 2,2 10,7 35,5 51,5 Parkhaus [2.805] 2,8 11,1 36,5 49,7 Parken ohne Einschränkung [2.654] 2,7 9,8 25,3 62,2 Parkeinrichtungen In % Im jeweiligen Merkmal sind Maxima rot und Minima blau hervorgehoben Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Frage 4.3) Tab. 14: Gebührenbewertung von Park & Ride Plätzen mit ÖPNV-Ticket, Parkplätzen mit Parkschein und von Parkhäusern in der Innenstadt nach Häufigkeit der Nutzung der jeweiligen Parkeinrichtungen Häufigkeit der genutzen Parkeinrichtungen um in der Innenstadt einzukaufen Bewertung der Gebühren mindestens 4 mal pro Woche weniger als 1 mal pro Woche 1-3 mal pro Woche nie in % Park & Ride Plätze mit ÖPNVTicket [1.497] niedrig 0,0 3,8 5,4 4,3 angemessen 44,4 73,1 70,5 60,1 hoch 55,6 23,1 24,2 35,6 5,1 1,1 1,5 3,9 angemessen 54,2 51,3 49,3 43,6 hoch 40,7 47,7 49,1 52,5 1,4 0,6 1,1 3,4 angemessen 39,7 29,4 30,4 25,4 hoch 58,9 69,9 68,5 71,2 niedrig Parkplatz mit Parkschein [2.676] niedrig Parkhaus [2.865] Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 4.3) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 2.1.11 51 Sicherheitsempfinden Die Antworten der Befragten geben insgesamt eine hohe Zufriedenheit mit der Sicherheitslage in Augsburg wieder. Unsicherheit / Kriminalität stellte 2015 nur noch für relativ wenige Augsburger Bürgerinnen und Bürger (10,4 %) eines der größten Probleme der Stadt dar und landete unter den letzten fünf der 23 vorgegebenen Antwortmöglichkeiten (s. Tab. 2) und hat damit seine Bedeutung von 2007 als eines der größten Probleme Augsburgs verloren. Geschlecht Am häufigsten (jeweils über 13,0 %) empfanden Personen mit höchstens Mittelschulabschluss, nicht Erwerbstätige, Personen im Vor-/Ruhestand, Verwitwete sowie ältere Personen über 60 Jahre die „Unsicherheit / Kriminalität“ als eines der größten Probleme in Augsburg, deutlich seltener (jeweils unter 8,0 %) dagegen Schüler, Studenten, Auszubildende, Praktikanten, Personen mit mindestens Fach-/Hochschulabschluss und Neubürger (s. Abb. 28) (s. auch Kurzmitteilung Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg – Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger). weiblich [1.935] männlich [1.819] 18 bis unter 30 Jahre [647] Altersgruppen 30 bis unter 40 Jahre [618] 40 bis unter 50 Jahre [628] 50 bis unter 60 Jahre [727] 60 bis unter 70 Jahre [568] Migrationshintergrund 70 Jahre und älter [550] ohne Migrationshintergrund [3.031] mit Migrationshintergrund [710] Bildungsabschluss kein Abschluss oder Volks-/Haupt-/Mittelschulabschluss [666] Realschule / Mittlere Reife [906] Fach-/Hochschulreife [774] Lebenssituation Familienstand Fach-/Hochschulabschluss / Promotion [1.394] ledig [1.317] verheiratet / in eingetragener Partnerschaft [1.959] geschieden / in Trennung [319] verwitwet / Lebenspartner/-in verstorben [183] erwerbstätig [2.264] Vor- und Ruhestand (inkl. Altersteilzeit) [904] Schüler, Student, Auszubildender, Praktikant usw. [334] arbeitslos bzw. arbeitsuchend gemeldet [73] nicht erwerbstätig (z.B. Hausmann/-frau) [206] Haushalt Alleinlebende [894] Paar ohne Kinder [1.516] Paar mit Kind(ern) [891] St. Wohndauer Alleinerziehende [72] Neubürger [659] Augsburger mit mittlerer Wohndauer [1.220] Langjährige Augsburger [1.848] insgesamt [3.854] 0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 Angaben in % Abb. 28: Unsicherheit / Kriminalität als eines der größten Probleme in Augsburg nach soziodemografischen Merkmalen Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.2, 1.6, 5.1, 5.2, 5.3, 5.4, 5.5, 5.10 und 5.11) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 52 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Zudem erfährt die Aussage „In Augsburg fühle ich mich sicher“ sehr hohe Zustimmung (s. Abb. 9). Mit jeweils mehr als 93 Prozent haben Befragte mit mindestens Fach-/Hochschulabschluss und 40- bis unter 50-Jährige dieser Aussage zugestimmt. Junge Menschen unter 30 Jahren, insbesondere Schüler, Studenten, Auszubildende, Praktikanten und Befragte mit hohem Bildungsabschluss stimmten der Aussage am häufigsten sogar „sehr“ zu (s. Abb. 29). Am unsichersten fühlten sich die Personengruppen, die „Unsicherheit / Kriminalität“ auch als Problem für Augsburg eingestuft haben (s. o.). Geschlecht weiblich [1.899] 31 männlich [1791] 60 37 18 bis unter 30 Jahre [644] 43 30 bis unter 40 Jahre [614] Altersgruppen 33 Bildungsabschluss 33 38 38 30 60 31 35 29 8 8 9 57 10 56 8 61 9 45 Schüler, Student, Auszubildender, Praktikant usw. [332] 47 32 8 55 29 11 60 36 9 55 8 Paar ohne Kinder [1.491] 32 58 8 Paar mit Kind-/ern [878] 36 57 7 Alleinerziehende [71] 30 sonstige Haushalte / k.A. [470] 36 Neubürger [657] 41 59 80 8 54 7 61 34 100 9 50 30 insgesamt [3.785] 8 53 38 Augsburger mit mittlerer Wohndauer [1.213] Langjährige Augsburger [1.813] Stadt 5 52 geschieden / in Trennung [312] Alleinlebende [875] 8 54 59 nicht erwerbstätig (z.B. Hausmann/-frau) [202] Wohndauer 9 39 arbeitslos bzw. arbeitsuchend gemeldet [73] Haushalt 12 61 32 Vor- und Ruhestand (inkl. Altersteilzeit) [875] Lebenssituation 61 verheiratet / in eingetragener Partnerschaft [1.923] erwerbstätig [2.236] 7 54 40 verwitwet / Lebenspartner/-in verstorben [176] 8 54 25 ledig [1.302] 9 7 57 29 Fach-/Hochschulreife [766] 9 60 mit Migrationshintergrund [690] Fach-/Hochschulabschluss / Promotion [1.377] Familienstand 57 ohne Migrationshintergrund [2.991] Realschule / Mittlere Reife [887] 6 64 32 kein Abschluss oder Volks-/Haupt-/Mittelschulabschluss [650] 9 61 25 70 Jahre und älter [527] 8 51 32 50 bis unter 60 Jahre [717] 8 48 39 40 bis unter 50 Jahre [619] 60 bis unter 70 Jahre [554] Migrationshintergrund 8 53 8 57 60 40 8 20 0 20 Angaben in % stimme sehr zu stimme eher zu stimme eher nicht zu stimme überhaupt nicht zu Abb. 29: Zustimmung zur Aussage „In Augsburg fühle ich mich sicher“ nach soziodemografischen Merkmalen Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.2, 1.5, 5.1, 5.2, 5.3, 5.4, 5.5, 5.10 und 5.11) Besonders sicher fühlten sich 2015 die Befragten in ihrer Wohnung mit Mittelwerten von 3,7 (tagsüber) bzw. 3,6 (nachts) (von 1 = „sehr unsicher“ bis 4 = „sehr sicher“) (Fragen 1.13 und 1.14). Fast ebenso sicher fühlten sie sich tagsüber in ihrem Stadtbezirk (Mittelwert 3,6). Nach Einbruch der Dunkelheit fällt dieser Wert auf 3,2 ab, aber noch 84,6 Prozent der Befragten fühlten sich dann mindestens „eher sicher“. Etwas niedriger liegt der Mittelwert für die Innenstadt mit 3,5 tagsüber und nach Einbruch der Dunkelheit mit 3,0. Geringfügig schlechtere Werte ergeben sich in den öffentlichen Verkehrsmitteln und an den Haltestellen von Bus & Straßenbahn. Deutlichere Unterschiede zeigen sich für Parks und Grünanlagen, wo der Mittelwert von tagsüber von 3,1 nach Einbruch der Dunkelheit auf 2,3 absinkt. Ähnlich unsicher fühlten sich die Befragten tagsüber an Bahnhöfen (3,1), nach Einbruch der Dunkelheit liegt der Mittelwert mit 2,5 aber über dem der Parks und Grünanlagen (s. Abb. 30). Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 53 in ihrer Wohnung in Ihrer Wohnung in ihrem Stadtbezirk in Ihrem Stadtbezirk in der Augsburer Innenstadt in der Augsburer Innenstadt in öffentlichen Verkehrsmitteln in öffentlichen Verkehrsmitteln an Haltestellen von Bus & Straßenbahn 2011 2013 an Haltestellen von Bus & Straßenbahn in Parks und Grünanlagen 2015 in Parks und Grünanlagen 1 2 3 Mittelwert*) 2011 2013 2015 1 4 2 3 Mittelwert*) 4 Abb. 30: Sicherheitsempfinden tagsüber bzw. nach Einbruch der Dunkelheit bei den Bürgerumfragen 2011 bis 2015 Absteigend sortiert nach den Ergebnissen der Bürgerumfrage 2015 *) Mittelwerte Wohnzufriedenheit: 1 = sehr unsicher / 2 = unsicher / 3 = sicher / 4 = sehr sicher Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfragen 2011 bis 2015 Die Augsburgerinnen und Augsburger fühlten sich 2015 im Vergleich zu den beiden vorangegangenen Bürgerumfragen sowohl tagsüber als auch nach Einbruch der Dunkelheit an allen Orten sicherer, mit Ausnahme der eigenen Wohnung, in der sich die Befragten 2013 zu beiden Tageszeiten sicherer fühlten. Die Jüngeren fühlten sich tagsüber sicherer als ältere Altersgruppen (s. Abb. 31), 50-Jährige und Ältere fühlten sich nur an Bahnhöfen sicherer als die unter 30-Jährigen. in Ihrer Wohnung in Ihrer Wohnung in Ihrem Stadtbezirk in Ihrem Stadtbezirk in der Augsburger Innenstadt in der Augsburger Innenstadt in öffentlichen Verkehrsmitteln in öffentlichen Verkehrsmitteln an Haltstellen von Bus & Straßenbahn an Haltstellen von Bus & Straßenbahn 18 - u. 30 J. 30 - u. 50 J. 50 J. u. älter in Parks und Grünanlagen an Bahnhöfen 1 2 3 Mittelwert*) 18 - u. 30 J. 30 - u. 50 J. 50 J. u. älter in Parks und Grünanlagen an Bahnhöfen 1 4 2 3 Mittelwert*) 4 Abb. 31: Sicherheitsempfinden tagsüber bzw. nach Einbruch der Dunkelheit nach Altersgruppen *) Mittelwert: 1 = sehr unsicher / 2 = unsicher / 3 = sicher / 4 = sehr sicher Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.13 und 5.1 bzw. 1.14 und 5.1) Differenziert nach Geschlecht zeigen sich tagsüber nur sehr geringe, nach Einbruch der Dunkelheit und außerhalb der Wohnung jedoch erhebliche Unterschiede (s. Abb. 32): An Haltestellen von Bus & Straßenbahn und an Bahnhöfen sind die Mittelwerte der Männer jeweils um 0,3 höher als bei Frauen. Am deutlichsten ist der Unterschied bei Parks und Grünanlagen, in denen sich Frauen mit einem Mittelwert von 2,1 doch sehr viel weniger sicher fühlten als Männer mit einem Mittelwert von 2,5. in Ihrer Wohnung in Ihrer Wohnung in Ihrem Stadtbezirk in Ihrem Stadtbezirk in der Augsburger Innenstadt in der Augsburger Innenstadt in öffentlichen Verkehrsmitteln in öffentlichen Verkehrsmitteln an Haltstellen von Bus & Straßenbahn an Haltstellen von Bus & Straßenbahn in Parks und Grünanlagen weiblich männlich an Bahnhöfen 1 2 3 Mittelwert*) in Parks und Grünanlagen weiblich männlich an Bahnhöfen 4 1 2 Abb. 32: Sicherheitsempfinden tagsüber bzw. nach Einbruch der Dunkelheit nach Geschlecht *) Mittelwert: 1 = sehr unsicher / 2 = unsicher / 3 = sicher / 4 = sehr sicher Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.13 und 5.1 bzw. 1.14 und 5.1) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 3 Mittelwert*) 4 54 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Persönliches Sicherheitsempfinden Für die Einschätzung eines persönlichen Sicherheitsempfindens wurde aus den Antworten zu den Fragen nach dem Sicherheitsgefühl tagsüber (Frage 1.13) und nachts (Frage 1.14) ein Index gebildet. Berücksichtigt wurden die fünf Teilfragen „in der Augsburger Innenstadt“, „an Haltestellen von Bus & Straßenbahn“, „in öffentlichen Verkehrsmitteln“, „an Bahnhöfen“ sowie „in Parks und Grünanlagen“. Aus den fünf Antworten wurde ein einfacher additiver Index gebildet, wobei sich Personen mit einem hohen Indexwert (Maximum = 4) sicherer, Personen mit einem niedrigen Indexwert (Minimum = 1) unsicherer fühlen (s. Abb. 33). Gefühlte Sicherheit tagsüber (Frage 1.13) Index Persönliches Sicherheitsempfinden tagsüber [3.623] in der Augsburger Innenstadt [3.806] an Haltestellen von Bus & Straßenbahn [3.795] an Bahnhöfen [3.780] in öffentlichen Verkehrsmitteln [3.772] in Parks und Grünanlagen [3.787] 24h Gefühlte Sicherheit nach Einbruch der Dunkelheit (Frage 1.14) Index Persönliches Sicherheitsempfinden insgesamt [3.623] Index Persönliches Sicherheitsempfinden nachts [3.623] in der Augsburger Innenstadt [3.806] an Haltestellen von Bus & Straßenbahn [3.795] an Bahnhöfen [3.780] in öffentlichen Verkehrsmitteln [3.772] in Parks und Grünanlagen [3.787] Abb. 33: Schaubild zum Persönliches Sicherheitsempfinden Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.13 und 1.14) Die daraus resultierenden mittleren Indexwerte des persönlichen Sicherheitsempfindens von 3,3 (tagsüber) und von 2,7 (nachts) sind signifikant niedriger als die Einschätzungen des Sicherheitsgefühls „in Ihrem Stadtbezirk“ (tagsüber: 3,6; nachts: 3,2) und „in Ihrer Wohnung“ (tagsüber: 3,7; nachts: 3,6). Diese Teilfragen sind nicht in den Sicherheitsindex eingeflossen, da sie weniger Rückschlüsse auf das persönliche Sicherheitsgefühl, sondern vielmehr auf die Wohngegend bzw. auf Lage oder Sicherheitsausstattung der Wohnung geben. Ein hohes persönliches Sicherheitsempfinden weisen demnach unter 30-Jährige und Personen mit Fachhochschulabschluss auf, mit zunehmenden Alter und sinkendem Bildungsabschluss nimmt es ab (s. Tab. 15). Ein eher geringes persönliches Sicherheitsempfinden zeigen die Personengruppen, die sich in Augsburg allgemein auch unsicher fühlten und „Unsicherheit / Kriminalität“ als Problem angegeben haben. Nach Einbruch der Dunkelheit verringert sich das persönliche Sicherheitsempfinden bei Frauen am stärksten, fast ebenso stark aber auch bei den unter 30-Jährigen, sowie Schülern, Studenten, Auszubildenden und Praktikanten (s. a. Kurzmitteilung Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg – Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger). Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 55 Tab. 15: Persönliches Sicherheitsempfinden nach soziodemografischen Merkmalen Soziodemographische Merkmale Persönliches Sicherheitsempfinden tagsüber [3.623] Persönliches Sicherheitsempfinden nachts [3.623] Persönliches Sicherheitsempfinden insgesamt [3.623] Differenz aus persönlichem Sicherheitsempfinden tagsüber und nachts Mittelwert *) Geschlecht Altersgruppen Migrationshintergrund Bildungsabschluss Familienstand Lebenssituation Haushalt Wohndauer Stadt weiblich [1.953] 3,3 2,5 2,9 0,7 männlich [1.826] 3,3 2,8 3,0 0,5 18 bis unter 30 Jahre [651] 3,5 2,7 3,1 0,7 30 bis unter 40 Jahre [621] 3,4 2,7 3,1 0,6 40 bis unter 50 Jahre [629] 3,3 2,7 3,0 0,6 50 bis unter 60 Jahre [729] 3,3 2,7 3,0 0,6 60 bis unter 70 Jahre [573] 3,1 2,5 2,8 0,6 70 Jahre und älter [560] 3,1 2,6 2,8 0,5 ohne Migrationshintergrund [3.056] 3,3 2,7 3,0 0,6 mit Migrationshintergrund [711] 3,2 2,7 2,9 0,6 kein Abschluss oder Volks-/Haupt-/Mittelschulabschluss [675] 3,0 2,5 2,8 0,5 Realschule / Mittlere Reife [914] 3,2 2,5 2,8 0,7 Fach-/Hochschulreife [776] 3,3 2,7 3,0 0,6 Fach-/Hochschulabschluss / Promotion [1.400] 3,4 2,8 3,1 0,6 ledig [1.328] 3,4 2,8 3,1 0,6 verheiratet / in eingetragener Partnerschaft [1.968] 3,2 2,6 2,9 0,6 geschieden / in Trennung [321] 3,2 2,6 2,9 0,6 verwitwet / Lebenspartner/-in verstorben [188] 3,1 2,6 2,8 0,5 erwerbstätig [2.274] 3,3 2,7 3,0 0,6 Vor- und Ruhestand (inkl. Altersteilzeit) [914] 3,1 2,6 2,8 0,5 Schüler, Student, Auszubildender, Praktikant usw. [336] 3,5 2,8 3,1 0,7 arbeitslos bzw. arbeitsuchend gemeldet [73] 3,2 2,7 3,0 0,5 nicht erwerbstätig (z.B. Hausmann/-frau) [210] 3,2 2,5 2,9 0,6 Alleinlebende [905] 3,3 2,7 3,0 0,6 Paar ohne Kinder [1.523] 3,2 2,6 2,9 0,6 Paar mit Kind(ern) [893] 3,3 2,7 3,0 0,6 Alleinerziehende [72] 3,2 2,6 2,9 0,7 sonstige Haushalte / k.A. [503] 3,3 2,7 3,0 0,6 Neubürger [666] 3,4 2,8 3,1 0,6 Augsburger mit mittlerer Wohndauer [1.231] 3,4 2,8 3,1 0,6 Langjährige Augsburger [1.855] 3,2 2,6 2,9 0,6 insgesamt [3.623] 3,3 2,7 3,0 0,6 In jeder Merkmalsgruppe sind Maxima rot und Minima blau hervorgehoben *) Mittelwerte aus: 1 = sehr unsicher / 2 = unsicher / 3 = sicher / 4 = sehr sicher Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.2, 1.13, 1.14, 5.1, 5.2, 5.3, 5.4, 5.5, 5.10 und 5.11) Sicherheitsgefühl in den Stadtbezirken Das höchste persönliche Sicherheitsempfinden tagsüber (3,5) und nachts (2,9) haben die Befragten aus den Stadtbezirken Bahnhofs-, Bismarckviertel und Jakobervorstadt - Süd sowie aus Lechviertel, östliches Ulrichsviertel, die neben dem höchsten persönlichen Sicherheitsempfinden tagsüber (3,6) auch für ihren Stadtbezirk (tagsüber 3,9 und nachts 3,6) und in ihrer Wohnung (tagsüber 3,9 und nachts 3,8) die höchsten Werte aufweisen. In ihrer Wohnung fühlten sich nachts auch Befragte aus Göggingen - Ost und dem Lechviertel, östl. Ulrichsviertel mit Mittelwerten von 3,8 sicher. Das geringste persönliche Sicherheitsempfinden haben Befragte aus dem Bärenkeller (tagsüber 3,0 und nachts 2,4), das geringste Sicherheitsempfinden in Ihrem Stadtbezirk haben Befragte aus Links der Wertach und Oberhausen (s. Tab. 16). Befragte aus Bergheim, der Firnhaberau und Inningen fühlten sich tagsüber wie auch nachts gemessen am persönlichem Sicherheitsgefühl in ihrem Stadtbezirk relativ sicher, da dem eher geringen persönlichen Sicherheitsempfinden hohe Werte für das Sicherheitsgefühl „im Stadtbezirk“ gegenüberstehen. Gemessen an ihrem relativ geringen persönlichen Sicherheitsempfinden fühlten sich die Befragten aus Bergheim, Haunstetten - Ost und Hochfeld „in der Wohnung“ relativ sicher. Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 56 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Dagegen haben Befragte aus Links der Wertach und Oberhausen trotz der niedrigen Werte in ihren Stadtbezirken die geringsten Abweichungen zum persönlichen Sicherheitsempfinden und fühlten sich somit in ihrem Stadtbezirk auch nicht mehr oder weniger sicher als an den anderen Orten und Plätzen in Augsburg. Allgemein fühlten sich die Bürgerinnen und Bürger in ihrem Stadtbezirk tagsüber sicherer als nachts. Die größten Unterschiede ergeben sich mit einer Differenz der Mittelwerte von über 0,7 in den drei Lechhauser Stadtbezirken, die geringsten Unterschiede in Bergheim (0,2) (s. Abb. 34). Die Differenzen aus tagsüber und nachts sind „in Ihrer Wohnung“ geringer als „in Ihrem Stadtbezirk“ und reichen von 0,0 im Hochfeld bis 0,2 in Haunstetten Süd/Siebenbrunn. Stärker sind die Unterschiede beim persönlichen Sicherheitsempfinden, am höchsten in Lechhausen - Süd und - West (jeweils 0,8), vergleichsweise gering im Stadtjägerviertel (0,5). Tab. 16: Persönliches Sicherheitsempfinden und Sicherheitsgefühl nach Stadtbezirken Persönliches Sicherheitsempfinden Stadtbezirk tagsüber nachts Differenz tagsüber und nachts Sicherheitsgefühl in Ihrem Stadtbezirk tagsüber nachts Differenz tagsüber und nachts Sicherheitsgefühl in Ihrer Wohnung tagsüber nachts Differenz tagsüber und nachts Mittelwert *) 1 Lechviertel, ostl. Ulrichsviertel [59] 3,6 2,9 0,7 3,9 3,6 0,3 3,9 3,8 0,1 2 Innenstadt, St. Ulrich-Domvier. [271] 3,4 2,7 0,7 3,7 3,2 0,4 3,8 3,7 0,1 3 Bahnhofs-, Bismarckviertel [99] 3,5 2,9 0,6 3,8 3,5 0,3 3,8 3,7 0,1 4 Georgs- und Kreuzviertel [75] 3,4 2,8 0,5 3,7 3,3 0,3 3,8 3,7 0,1 5 Stadtjagerviertel [105] 3,4 2,9 0,5 3,7 3,4 0,3 3,8 3,7 0,1 6 Rechts der Wertach [62] 3,2 2,7 0,6 3,3 2,8 0,4 3,6 3,5 0,1 7 Bleich und Pfarrle [72] 3,3 2,7 0,6 3,5 3,1 0,4 3,8 3,7 0,1 8 Jakobervorstadt - Nord [95] 3,4 2,8 0,6 3,6 3,0 0,6 3,9 3,8 0,1 9 Jakobervorstadt - Süd [88] 3,5 2,9 0,5 3,7 3,2 0,4 3,9 3,7 0,1 10 Am Schäfflerbach [88] 3,3 2,7 0,6 3,6 3,1 0,5 3,7 3,6 0,1 11 Spickel [157] 3,2 2,7 0,5 3,7 3,3 0,4 3,7 3,6 0,1 13 Hochfeld [60] 3,3 2,6 0,7 3,6 3,1 0,5 3,9 3,9 0,0 14 Antonsviertel [104] 3,4 2,8 0,6 3,7 3,5 0,3 3,8 3,7 0,1 15 Rosenau- und Thelottviertel [74] 3,3 2,7 0,6 3,7 3,3 0,4 3,7 3,6 0,1 16 Pfersee - Süd [148] 3,3 2,6 0,7 3,7 3,2 0,5 3,8 3,7 0,1 17 Pfersee - Nord [85] 3,3 2,6 0,7 3,7 3,2 0,5 3,8 3,7 0,1 18 Kriegshaber [109] 3,2 2,5 0,6 3,5 2,9 0,5 3,7 3,5 0,2 20 Links der Wertach - Süd & Nord [66] 3,2 2,6 0,6 3,2 2,6 0,6 3,7 3,7 0,0 21 Oberhausen - Süd [63] 3,1 2,5 0,6 3,1 2,5 0,6 3,6 3,5 0,1 22 Oberhausen - Nord [55] 3,1 2,6 0,5 3,1 2,7 0,4 3,5 3,4 0,1 23 Bärenkeller [89] 3,0 2,4 0,6 3,5 3,0 0,4 3,6 3,5 0,2 24 Hochzoll - Nord [84] 3,2 2,5 0,7 3,6 3,1 0,4 3,7 3,6 0,1 25 Lechhausen - Süd [59] 3,4 2,6 0,8 3,6 2,8 0,7 3,7 3,5 0,2 26 Lechhausen - Ost [106] 3,2 2,6 0,6 3,5 2,8 0,7 3,7 3,5 0,2 27 Lechhausen - West [64] 3,4 2,6 0,8 3,5 2,8 0,7 3,7 3,6 0,2 28 Firnhaberau [113] 3,2 2,6 0,6 3,7 3,3 0,4 3,7 3,5 0,2 29 Hammerschmiede [85] 3,2 2,6 0,6 3,6 3,3 0,3 3,7 3,6 0,0 30 Wolfram- u. Herrenbachviertel [72] 3,3 2,8 0,5 3,5 3,2 0,3 3,7 3,6 0,1 31 Hochzoll - Süd [116] 3,2 2,6 0,6 3,5 3,1 0,4 3,7 3,6 0,2 32 Universitätsviertel [62] 3,4 2,8 0,6 3,5 3,1 0,5 3,8 3,7 0,1 33 Haunstetten - Nord [110] 3,2 2,6 0,7 3,6 3,2 0,4 3,7 3,6 0,1 34 Haunstetten - West [60] 3,1 2,6 0,5 3,5 3,0 0,5 3,7 3,6 0,1 35 Haunstetten - Ost [53] 3,2 2,5 0,7 3,7 3,2 0,5 3,7 3,6 0,1 36 Haunstetten - Süd/Siebenbrunn [99] 3,1 2,6 0,6 3,6 3,2 0,4 3,7 3,5 0,2 37 Göggingen - Nordwest [83] 3,4 2,6 0,7 3,8 3,3 0,4 3,8 3,7 0,0 38 Göggingen - Nordost [54] 3,4 2,7 0,6 3,7 3,3 0,4 3,8 3,7 0,1 39 Göggingen -Ost [97] 3,3 2,7 0,5 3,8 3,5 0,2 3,8 3,8 0,0 40 Göggingen - Süd [183] 3,2 2,6 0,6 3,7 3,3 0,3 3,7 3,7 0,0 41 Inningen [128] 3,2 2,6 0,6 3,7 3,4 0,4 3,7 3,6 0,2 42 Bergheim [119] 3,1 2,5 0,6 3,8 3,6 0,2 3,8 3,6 0,1 Stadt insgesamt [3796] 3,3 2,7 0,6 3,6 3,2 0,4 3,7 3,6 0,1 Im jeweiligen Merkmal sind jeweils drei Maxima rot und die jeweils drei Minima blau hervorgehoben *) Mittelwert: 1 = sehr unsicher / 2 = unsicher / 3 = sicher / 4 = sehr sicher Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.1, 1.13 und 1.14) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 57 Stadt Augsburg Sicherheitsempfinden in den Stadtbezirken Differenz der Mittelwerte "tagsüber" und nach "Einbruch der Dunkelheit" bis unter 0,25 0,25 bis unter 0,35 0,35 bis unter 0,45 0,45 bis unter 0,55 0,55 und mehr 28 Stadtgrenze Stadtbezirk Zusammengefasste Stadtbezirke 29 Gewässer Quelle: Bürgerumfrage 2015 22 23 6 21 26 27 19+20 18 7 5 4 8 9 2 17 25 15 10 1 3 24 30 16 14 11 13 37 38 31 39 32 40 42 33 34 41 35 36+12 km Amt für Statistik und Stadtforschung 0 1 2 Abb. 34: Differenz der Mittelwerte des Sicherheitsempfindens tagsüber und nach Einbruch der Dunkelheit nach Stadtbezirken Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.1, 1.13 und 1.14) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 3 58 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 2.1.12 Kultur und Freizeit Kultur Unter den Befragten besuchten 7,3 Prozent oft das Stadttheater (Frage 5.9) (s. Tab. 17). Andere klassische kulturelle Einrichtungen und Veranstaltungen wurden seltener besucht. Die Zufriedenheit mit den klassischen Kulturangeboten ist dabei abhängig von der Häufigkeit der Besuche: sie wurde besser beurteilt, je häufiger diese Angebote auch wahrgenommen wurden (Frage 1.8). Befragte, die sich im Bereich Kultur und Musik engagierten (Frage 2.15), nutzten häufiger klassische kulturelle Angebote als Befragte, die dies nicht taten. Mehr als die Hälfte der freiwillig / ehrenamtlich Tätigen in diesem Bereich besuchten mindestens manchmal Stadt-/ oder andere Theater und klassische Konzerte. Ballett / Performances wurden seltener besucht. Tab. 17: Häufigkeiten der Besuche von klassischen und modernen kulturellen Einrichtungen / Veranstaltungen nach Zufriedenheit mit Kulturangeboten und Engagement in Bereich Kultur und Musik Häufigkeit des Besuchs klassisches Kulturangebot Anzahl Stadttheater andere Theater klassische Konzerte Ballett / Performances oft manchmal selten nie oft manchmal selten nie oft manchmal selten nie oft manchmal selten nie modernes Kulturangebot ja nein Anzahl 273 971 1386 1129 167 1078 1437 1049 226 822 1113 1580 103 431 912 2251 Häufigkeit des Besuchs Anzahl oft manchmal popkulturelle Konzerte selten nie oft Kabarett-/ Comedymanchmal Veranstaltungen selten nie oft manchmal Lesungen / Poetry Slams selten nie davon Engagement im Bereich Kultur und Musik Anzahl 53 148 104 39 36 144 117 42 55 121 99 66 31 70 102 135 nein Anzahl 203 1014 1280 1224 180 1189 1322 1032 73 471 1068 2103 Mittelwert*) 220 823 1282 1090 131 934 1320 1007 171 701 1014 1514 72 361 810 2116 davon Engagement im Bereich Kultur und Musik ja Zufriedenheit mit Klassischen Kulturangebot Anzahl 33 120 107 82 27 126 126 61 19 79 105 136 3,4 3,1 3,0 3,0 3,2 3,1 3,1 3,1 3,3 3,1 3,0 3,1 3,4 3,2 3,1 3,1 Zufriedenheit mit modernen Kulturangebot Mittelwert*) 170 894 1173 1142 153 1063 1196 971 54 392 963 1967 2,8 3,0 2,9 3,0 3,2 3,0 3,0 2,9 3,2 3,0 3,0 2,9 *) Mittelwert: 1 = sehr unzufrieden / 2 = unzufrieden / 3 = zufrieden / 4 = sehr zufrieden Personen, die nie Einrichtungen / Veranstaltungen besuchen, machten hier häufig keine Angabe Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.8, 2.15 und 5.9) Von den modernen Kulturangeboten wurden Lesungen / Poetry Slams mehrheitlich „nie“ besucht, popkulturelle Konzerte und Kabarett-/Comedy-Veranstaltungen häufiger (s. Tab. 17). Wie bei den klassischen Angeboten stieg mit Häufigkeit der Nutzung die Zufriedenheit, mit Ausnahme der popkulturellen Konzerte, die mit häufigeren Besuchen schlechter bewertet wurden. Befragte, die sich im Bereich Kultur und Musik engagierten, besuchten moderne Kulturangebote häufiger, als Nicht-Engagierte in dem Bereich, jedoch nicht so viel häufiger wie bei den klassischen kulturellen Angeboten. Museen, Ausstellungen, Galerien usw. wurden von 8,3 Prozent der Befragten oft und von 43,9 Prozent mindestens manchmal besucht und somit häufiger als andere kulturelle Veranstaltungen und Einrichtungen (s. Tab. 18). Im Bereich Museen engagierten sich insgesamt weniger als zwei Prozent der Befragten. Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 59 Die Zufriedenheit mit Museen und Ausstellungen war mit Mittelwerten von 3,0 bis 3,1 dabei relativ unabhängig von der Häufigkeit der Besuche hoch. Tab. 18: Häufigkeiten der Besuche von Museen, Ausstellungen und Galerien nach Zufriedenheit mit Museen und Ausstellungen und Engagement im Bereich Museen weiteres Kulturangebot davon Engagement im Bereich Museen Häufigkeit des Besuchs ja Anzahl Museen, Ausstellungen, Galerien usw. oft manchmal selten nie Anzahl 310 1340 1460 647 Zufriedenheit mit Museen und Ausstellungen nein Anzahl 27 16 5 1 Mittelwert*) 283 1324 1455 646 3,1 3,1 3,0 3,0 *) Mittelwert: 1 = sehr unzufrieden / 2 = unzufrieden / 3 = zufrieden / 4 = sehr zufrieden Personen, die nie Einrichtungen / Veranstaltungen besuchen, machten hier häufig keine Angabe Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.8 und 5.9) Die Befragten sahen kulturelle Aspekte, wie Geschichte, Museen, Architektur, Industriekultur oder Theater als Stärken der Stadt an (Frage 7.1), die Jugendkultur hingegen eher als Schwäche (s. Abb. 1). Die Geschichte wurde von allen soziodemografischen Gruppen als größte Stärke Augsburgs gesehen. Höchste Unterschiede der Mittelwerte von 0,3 (von 1 = „große Schwäche“ bis 4 = „ große Stärke“) sind bei der Festivallandschaft und bei der Jugendkultur erkennbar (s. Tab. 19). Alleinerziehende beurteilten die Festivallandschaft (2,7) am besten, die Jugendkultur am schlechtesten (2,2). Von Schülern, Studenten, Auszubildenden und Praktikanten wurde die Jugendkultur mit einem Mittelwert von 2,6 am besten bewertet. Musikangebote, die Architektur und die Industriekultur bewerten die 70-Jährigen und Älteren besser, die Festivallandschaft, Musikangebote und die Industriekultur die Arbeitslosen und Arbeitssuchenden eher schlecht. Tab. 19: Stärken und Schwächen von Merkmalen zur Kultur nach soziodemografischen Merkmalen Geschichte [3535] Soziodemographische Merkmale Museen [3461] Theater [3418] MusikFestivalIndustrieArchitektur angebote landschaft kultur [3428] [3407] [3320] [3316] Jugendkultur [3128] Mittelwert*) Geschlecht Altersgruppen weiblich 3,6 3,1 3,0 2,9 2,6 3,1 3,0 2,5 männlich 3,5 3,0 2,9 2,8 2,5 3,0 3,0 2,5 18 bis unter 30 J. 3,6 3,0 3,1 2,8 2,5 3,1 2,9 2,6 30 bis unter 40 J. 3,6 3,0 2,9 2,8 2,5 2,9 3,0 2,5 40 bis unter 50 J. 3,6 3,0 2,9 2,8 2,6 3,1 3,0 2,4 50 bis unter 60 J. 3,6 3,1 2,9 2,8 2,6 3,0 3,0 2,4 60 bis unter 70 J. 3,5 3,1 2,9 2,9 2,6 3,0 3,0 2,5 70 J. und älter 3,5 3,2 3,0 3,0 2,7 3,1 3,1 2,6 3,6 3,1 2,9 2,8 2,6 3,0 3,0 2,5 3,5 3,1 2,9 2,8 2,6 3,0 3,0 2,5 Alleinlebende 3,6 3,1 2,9 2,9 2,6 3,1 3,0 2,5 Paare ohne Kinder 3,5 3,1 2,9 2,9 2,6 3,0 3,0 2,5 Paare mit Kind(ern) 3,6 3,0 2,9 2,8 2,6 3,0 3,0 2,5 Alleinerziehende 3,6 3,2 3,0 2,9 2,7 3,1 2,8 2,2 sonstige Haushalte / k.A. 3,5 3,0 2,9 2,8 2,5 3,0 2,9 2,5 kein Abschluss / Volks-/Haupt-/Mittelschulabschl. 3,4 3,1 2,9 2,8 2,6 3,0 2,9 2,5 Realschule / Mittlere Reife 3,5 3,1 2,9 2,8 2,6 3,0 3,0 2,5 Fach-/Hochschulreife 3,6 3,1 3,0 2,9 2,6 3,0 3,0 2,5 Fach-/Hochschulabschluss 3,6 3,0 3,0 2,8 2,6 3,0 3,0 2,5 erwerbstätig 3,6 3,0 2,9 2,8 2,6 3,0 3,0 2,5 Vor- und Ruhestand (inkl. Altersteilzeit) 3,5 3,2 2,9 2,9 2,6 3,0 3,0 2,5 Schüler, Student, Auszubildender, Praktikant etc. 3,5 3,0 3,1 2,8 2,5 3,1 2,9 2,6 arbeitslos bzw. arbeitsuchend gemeldet 3,3 3,1 2,8 2,7 2,4 3,0 2,8 2,4 nicht erwerbstätig (z.B. Hausmann/-frau) 3,5 3,0 2,8 2,9 2,7 3,0 3,0 2,4 insgesamt 3,5 3,1 2,9 2,8 2,6 3,0 3,0 2,5 Migrations- Person ohne Migrationshintergrund hintergrund Person mit Migrationshintergrund Haushaltstyp Bildungsabschluss Lebenssituation Stadt Im jeweiligen Merkmal sind Maxima rot und Minima blau hervorgehoben *) Mittelwert: 1 = Große Schwäche / 2 = Schwäche / 3 = Stärke / 4 = große Stärke Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 5.1, 5.2, 5.3, 5.5, 5.10, 5.11 und 7.1) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 60 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Sport Mit Mittelwerten von 3,2 bis 3,3 (von 1 = „nie“ bis 4 = „oft“) sind besonders jüngere Altersgruppen bis unter 40 Jahre, Hochqualifizierte, sowie Schüler, Studenten, Auszubildende und Praktikanten häufig sportlich aktiv (Frage 5.8). Seltener sportlich aktiv sind vor allem Verwitwete (2,6) sowie 70-Jährige und Ältere, Arbeitslose bzw. Arbeitssuchende und Personen ohne Abschluss oder Grund-/Haupt-/Mittelschulabschluss als höchstem Bildungsabschluss (jeweils 2,7) (s. Tab. 20). Tab. 20: Mitgliedschaft im Sportverein und sportliche Aktivität nach soziodemografischen Merkmalen Mitglied Sportverein [3.782] Sport treiben [3.738] Soziodemographische Merkmale ja, aktiv ja, passiv freiwillig / ehrenamtliches Engagement im Bereich Sport und Bezeichnung Bewegung (z.B. Sportverein) [3.534] Augsburg als "Sportstadt" kann mir [3.812] engagiere mich Engagement vorstellen Mittelwert*) Geschlecht Altersgruppen 3,0 26,0 7,6 6,0 16,9 33,8 männlich 3,1 26,8 14,5 11,1 21,7 38,0 18 bis unter 30 Jahre 3,3 28,1 10,8 10,5 20,4 46,8 30 bis unter 40 Jahre 3,2 23,9 14,7 11,0 17,7 45,7 40 bis unter 50 Jahre 3,1 28,3 10,8 9,0 19,5 36,2 50 bis unter 60 Jahre 3,1 28,8 9,7 7,2 21,5 31,3 60 bis unter 70 Jahre 3,0 24,8 8,6 7,2 16,1 27,1 70 Jahre und älter 2,7 23,7 10,9 6,8 20,7 22,6 3,1 26,9 11,1 8,6 20,0 36,1 3,0 24,8 10,8 8,3 17,3 34,7 kein Abschluss / Volks-/Haupt-/Mittelschulabschl. 2,7 21,2 8,7 9,9 17,1 32,4 Realschule / Mittlere Reife 3,0 27,3 9,3 9,7 20,4 34,0 Fach-/Hochschulreife 3,1 27,5 12,8 6,8 20,9 38,8 Fach-/Hochschulabschluss / Promotion 3,2 28,2 12,4 8,0 18,9 37,3 ledig 3,1 25,1 11,3 9,7 18,4 42,2 verheiratet / in eingetragener Partnerschaft 3,0 27,5 10,9 8,0 19,9 33,2 geschieden / in Trennung 3,1 27,5 10,4 9,5 21,5 29,9 verwitwet / Lebenspartner/-in verstorben 2,6 22,3 8,9 7,1 16,0 25,7 erwerbstätig 3,1 28,0 12,2 9,6 19,9 39,5 Vor- und Ruhestand (inkl. Altersteilzeit) 2,8 23,7 9,6 6,8 18,7 22,6 Schüler, Student, Auszubildender, Praktikant usw. 3,3 29,7 9,6 8,5 22,9 42,0 arbeitslos bzw. arbeitsuchend gemeldet 2,7 11,1 6,9 4,1 10,3 42,6 nicht erwerbstätig (z.B. Hausmann/-frau) 2,8 20,0 7,8 6,8 10,8 36,2 Alleinlebende 3,0 23,6 10,0 7,3 17,7 32,6 Paar ohne Kinder 3,1 26,1 9,9 8,2 18,4 34,1 Paar mit Kind(ern) 3,1 31,0 12,9 8,2 22,6 39,6 Alleinerziehende 3,0 30,0 15,7 11,4 18,8 34,8 insgesamt 3,1 26,3 10,9 8,5 19,3 35,8 Migrations- ohne Migrationshintergrund hintergrund mit Migrationshintergrund Bildungsabschluss Familienstand Lebenssituation Haushaltstyp Stadt in % weiblich Im jeweiligen Merkmal sind Maxima rot und Minima blau hervorgehoben *) Mittelwert: 1 = nie / 2 = selten / 3 = manchmal / 4 = oft Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 2.12, 2.15, 5.1, 5.2, 5.3, 5.4, 5.5, 5.7, 5.8, 5.10 und 5.11) Jeder dritte Befragte war aktives (26,3 %) oder passives (7,6 %) Mitglied in einem Sportverein (Frage 5.7), darunter am häufigsten Personen in Paarhaushalten mit Kind(ern), Alleinerziehende, 40- bis unter 50-Jährige, Schüler, Studenten, Auszubildende, Praktikanten sowie Männer. Der Anteil der aktiven Mitglieder lag bei 70,6 %. Aktive Sportvereinsmitglieder sind dabei vor allem Schüler, Studenten, Auszubildende, Praktikanten und Frauen. Höchste Anteile passiver Vereinsmitgliedschaft sind mit knapp 40 Prozent unter den 40- bis unter 50-Jährige, Männer und v. a. Arbeitslose bzw. Arbeitsuchende zu finden. Schüler, Studenten, Auszubildende und Praktikanten, Personen in Paarhaushalten mit Kind(ern) sowie Männer (jeweils über 20 %) engagierten sich besonders häufig freiwillig / ehrenamtlich im Bereich Sport und Bewegung (Frage 2.15), Frauen (16,9 %) und vor allem Arbeitslose bzw. Arbeitssuchende (10,3 %) seltener. Die Bereitschaft war bei Jüngeren unter 40 Jahren am höchsten, bei Älteren eher gering. Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 61 Männer und Alleinerziehende (jeweils über 11 %) stimmten am häufigsten für eine stärkere Präsentation der Stadt Augsburg mit der Bezeichnung Sportstadt (Frage 2.12), Arbeitslose bzw. Arbeitssuchende mit 4,1 Prozent am seltensten. Generell nimmt dieses Votum mit steigendem Alter der Befragten ab (s. a. Tab. 5). Mit Mittelwerten von jeweils 3,1 (von 1 = „sehr unzufrieden“ bis 4 = „sehr zufrieden“) waren die Augsburgerinnen und Augsburger eher zufrieden mit der Angebotsvielfalt der Sportvereine für Aktive und mit den Sportveranstaltungen für Zuschauer (Frage 1.8). Nicht so zufrieden zeigten sie sich mit den Schwimmbädern (2,6) und den weiteren Sportanlagen (ohne Schwimmbäder) (2,8) (s. Abb. 5). Unterschiede bei Bewertungen der Sportangebote sowie -einrichtungen zeigen keine nennenswerten Zusammenhänge mit soziodemografischen Merkmalen, ebenso wenig wie mit der Häufigkeit des Sporttreibens der Befragten, der Mitgliedschaft in einem Sportverein oder dem freiwilligen / ehrenamtlichen Engagement im Bereich Sport und Bewegung. Lechviertel, ostl. Ulrichsviertel [60] 27 Innenstadt, St. Ulrich-Domvier. [282] Bahnhofs-, Bismarckviertel [100] Lechviertel, ostl. Ulrichsviertel [60] 10 19 28 Georgs- und Kreuzviertel [77] 25 Stadtjagerviertel [108] 23 Rechts der Wertach [64] 24 11 6 10 19 10 Jakobervorstadt - Nord [95] 19 9 Jakobervorstadt - Süd [88] 23 Am Schäfflerbach [90] 24 Spickel [159] Hochfeld [75] 27 Pfersee - Süd [153] 25 8 Pfersee - Nord [85] 26 8 28 19 33 39 16 37 16 35 14 Am Schäfflerbach [90] 38 8 58 Spickel [159] 10 Antonsviertel [106] 22 18 Rosenau- und Thelottviertel [74] 22 21 41 27 42 Pfersee - Süd [153] 16 38 Pfersee - Nord [85] 16 39 20 Links der Wertach - Nord / Süd [66] 6 29 10 Kriegshaber [109] 6 17 19 Hochfeld [75] Rosenau- und Thelottviertel [74] Links der Wertach - Nord / Süd [66] Stadtjagerviertel [108] Rechts der Wertach [64] 38 36 7 10 30 Kriegshaber [109] 19 Jakobervorstadt - Süd [88] 15 16 Georgs- und Kreuzviertel [77] Jakobervorstadt - Nord [95] 7 40 23 Bleich und Pfarrle [75] 32 Antonsviertel [106] 48 18 Bahnhofs-, Bismarckviertel [100] 12 Bleich und Pfarrle [75] 7 Innenstadt, St. Ulrich-Domvier. [282] 15 32 8 42 Oberhausen - Süd [65] 20 6 Oberhausen - Süd [65] 17 31 Oberhausen - Nord [55] 21 8 Oberhausen - Nord [55] 18 29 Barenkeller [94] 22 Barenkeller [94] 10 Hochzoll - Nord [85] 45 Lechhausen - Süd [62] 20 12 Lechhausen - Ost [108] 22 6 Lechhausen - West [64] 27 Firnhaberau [117] 10 11 19 19 Wolfram- u. Herrenbachviertel [73] 32 Hochzoll - Süd [116] 26 13 Universitatsviertel [62] 26 11 33 Lechhausen - Ost [108] 22 Lechhausen - West [64] 21 Firnhaberau [117] 15 Hammerschmiede [88] 15 37 43 27 Hochzoll - Süd [116] 20 Universitatsviertel [62] 20 31 12 Haunstetten - Nord [112] 25 Haunstetten - West [61] 30 15 Haunstetten - West [61] 26 Haunstetten - Süd [102] 27 Göggingen - Nordwest [83] 28 Göggingen - Nordost [55] Haunstetten - Ost [53] 13 13 22 Göggingen -Ost [97] 30 Göggingen - Süd [187] 14 32 Göggingen - Nordost [55] 14 Göggingen -Ost [97] 15 40 32 42 25 Inningen [130] 36 16 Inningen [130] 31 Bergheim [122] 38 13 Bergheim [122] 30 Stadt insgesamt [3896] 26 0 10 Stadt insgesamt [3896] 11 20 30 40 50 60 passiv 29 37 10 36 20 30 40 50 60 70 Angaben in % Angaben in % aktiv 30 19 0 70 28 18 Göggingen - Süd [187] 14 33 33 22 Göggingen - Nordwest [83] 12 34 17 Haunstetten - Süd [102] 6 33 39 32 19 34 32 Haunstetten - Nord [112] Haunstetten - Ost [53] 34 11 Wolfram- u. Herrenbachviertel [73] 12 30 28 Lechhausen - Süd [62] 29 Hammerschmiede [88] 21 Hochzoll - Nord [85] 6 engagiere mich bereits aktiv kann mir Engagement vorstellen Abb. 35: Mitgliedschaft in einem Sportverein und freiwilliges / ehrenamtliches Engagement im Bereich Sport und Bewegung nach Stadtbezirken Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.1, 2.15 und 5.7) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 62 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 In den Stadtbezirken Inningen, Hochzoll - Nord und Bergheim gab über die Hälfte der Befragten an, Mitglied in einem Sportverein zu sein, gefolgt von Göggingen - Süd und dem Rosenau- und Thelottviertel (s. Abb. 35). Aktive Mitglieder sind in Hochzoll - Nord am stärksten vertreten. Auch die Anteile der Befragten, die sich freiwillig / ehrenamtlich im Bereich Sport und Bewegung engagierten, weisen in Inningen, Hochzoll - Nord und Bergheim die höchsten Anteile auf. Am geringsten sind sie im Lechviertel, ostl. Ulrichsviertel. Hier konnten sich aber mit 48,3 Prozent nach dem Stadtbezirk Am Schäfflerbach (58,3 %) die meisten ein Engagement in diesem Bereich vorstellen. Am häufigsten gaben Befragte aus den Stadtbezirken Bahnhofs-, Bismarckviertel, Lechviertel, ostl. Ulrichsviertel sowie Göggingen - Süd an, selbst Sport zu treiben, am seltensten Befragte aus Oberhausen - Süd sowie Links der Wertach - Nord / Süd. Sonstiges Freizeitverhalten Schüler, Studenten, Auszubildende, Praktikanten und allgemein unter 30-Jährige gaben häufiger an, dass sie oft ausgingen, dass sie das Leben in vollen Zügen genießen und ihnen ihr Leben dann besonders gut gefällt, wenn ständig etwas los ist (Frage 5.6., s. Tab. 21). Personen im Alter von 70 Jahren und älter leben besonders häufig nach religiösen Prinzipien und halten an alten Traditionen ihrer Familie fest. Tab. 21: Aussagen zur Lebensweise nach soziodemografischen Merkmalen Ich pflege einen gehobenen Lebensstandard. [3.722] Soziodemographische Merkmale Ich gehe viel aus. [3.701] Ich lebe nach religiösen Prinzipien. [3.695] Ich halte an alten Traditionen meiner Familie fest. [3.709] Ich genieße das Leben in vollen Zügen. [3.666] Mein Leben gefällt mir dann besonders gut, wenn ständig etwas los ist. [3.682] Mittelwert*) Geschlecht Altersgruppen weiblich 2,6 2,2 1,9 2,4 2,7 2,4 männlich 2,7 2,3 1,8 2,4 2,6 2,4 18 bis unter 30 J. 2,7 2,5 1,6 2,2 3,1 2,8 30 bis unter 40 J. 2,7 2,3 1,7 2,3 2,9 2,6 40 bis unter 50 J. 2,7 2,2 1,9 2,3 2,7 2,3 50 bis unter 60 J. 2,6 2,2 2,0 2,3 2,5 2,2 60 bis unter 70 J. 2,7 2,2 2,0 2,5 2,4 2,2 70 J. und älter 2,7 2,0 2,3 2,8 2,2 2,2 2,7 2,2 1,9 2,4 2,7 2,4 2,6 2,2 1,9 2,4 2,7 2,5 Alleinlebende 2,5 2,3 1,9 2,3 2,6 2,4 Paare ohne Kinder 2,7 2,2 1,9 2,4 2,6 2,3 Paare mit Kind(ern) 2,8 2,1 2,0 2,5 2,7 2,4 Alleinerziehende 2,3 2,0 1,8 2,1 2,6 2,4 sonstige Haushalte / k.A. 2,5 2,4 1,7 2,3 2,8 2,6 k.A. (auch Schüler) 2,5 2,1 2,0 2,6 2,4 2,3 kein Abschluss / Volks-/Haupt-/Mittelschulabschl. 2,4 2,0 1,9 2,5 2,3 2,3 Realschule / Mittlere Reife 2,6 2,2 1,9 2,4 2,6 2,3 Fach-/Hochschulreife 2,7 2,3 1,9 2,3 2,8 2,5 Fach-/Hochschulabschluss 2,8 2,4 1,9 2,3 2,8 2,4 erwerbstätig 2,7 2,3 1,8 2,3 2,8 2,4 Vor- und Ruhestand (inkl. Altersteilzeit) 2,6 2,1 2,2 2,6 2,3 2,2 Schüler, Student, Auszubildender, Praktikant usw. 2,5 2,4 1,5 2,1 3,0 2,8 arbeitslos bzw. arbeitsuchend gemeldet 2,1 1,9 1,8 2,1 2,4 2,2 nicht erwerbstätig (z.B. Hausmann/-frau) 2,6 2,0 2,0 2,5 2,5 2,3 insgesamt 2,7 2,2 1,9 2,4 2,7 2,4 Migrations- Person ohne Migrationshintergrund hintergrund Person mit Migrationshintergrund Haushaltstyp Bildungsabschluss Lebenssituation Stadt Im jeweiligen Merkmal sind Maxima rot und Minima blau hervorgehoben *) Mittelwert: 1 = trifft überhaupt nicht zu / 2 = trifft eher nicht zu / 3 = trifft eher zu / 4 = trifft voll und ganz zu Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 5.1, 5.2, 5,3, 5.5, 5.6, 5.10 und 5.11) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 63 Wie oft Befragte in ihrer Freizeit Bücher lesen (Frage 5.8) hängt stark vom höchsten Bildungsabschluss ab. Personen mit höherem Abschluss lesen häufiger in ihrer Freizeit als Befragte mit geringerem Abschluss (s. Tab. 22). Auch lesen Befragte mit hohem Bildungsabschluss vermehrter überregionale Tageszeitungen sowie Wochenzeitungen (Frage 1.12). Boulevardzeitungen werden hingegen am häufigsten von Personen mit Volks-/Haupt-/Mittelschulschulabschluss als höchsten Abschluss gelesen. Mit dem Alter steigt der Anteil derjenigen, die eine Lokalzeitung lesen. Frauen lesen häufiger Bücher, Männer dafür häufiger Zeitungen. Tab. 22: Häufigkeit des Lesens von Büchern und Zeitungen nach soziodemografischen Merkmalen Bücher lesen (auch Fachbücher, aber ohne Zeitschriften) [3.766] Soziodemographische Merkmale Lokaltageszeitung [3.820] Boulevardtageszeitung [3.776] überregionale Tageszeitung wie die FAZ [3.765] Wochenzeitung [3.774] Mittelwert*) Geschlecht Altersgruppen weiblich 3,6 3,4 1,7 2,3 2,6 männlich 3,3 3,4 1,8 2,6 2,8 18 bis unter 30 J. 3,4 2,9 1,7 2,4 2,8 30 bis unter 40 J. 3,4 3,1 1,8 2,5 2,8 40 bis unter 50 J. 3,5 3,4 1,8 2,5 2,7 50 bis unter 60 J. 3,5 3,6 1,7 2,5 2,7 60 bis unter 70 J. 3,6 3,7 1,8 2,5 2,7 70 J. und älter 3,4 3,8 1,8 2,1 2,4 3,5 3,4 1,7 2,5 2,7 3,4 3,3 1,9 2,4 2,7 Alleinlebende 3,5 3,3 1,7 2,4 2,7 Paare ohne Kinder 3,5 3,5 1,8 2,4 2,7 Paare mit Kind(ern) 3,5 3,4 1,8 2,5 2,7 Alleinerziehende 3,6 3,3 1,6 2,4 2,7 sonstige Haushalte / k.A. 3,4 3,2 1,8 2,5 2,7 k.A. (auch Schüler) 3,3 3,4 1,9 2,0 2,3 kein Abschluss / Volks-/Haupt-/Mittelschulabschl. 3,3 3,6 2,1 2,0 2,3 Realschule / Mittlere Reife 3,5 3,5 1,9 2,2 2,5 Fach-/Hochschulreife 3,5 3,3 1,7 2,5 2,8 Fach-/Hochschulabschluss 3,6 3,3 1,6 2,8 3,0 erwerbstätig 3,5 3,3 1,8 2,5 2,8 Vor- und Ruhestand (inkl. Altersteilzeit) 3,5 3,8 1,8 2,3 2,5 Schüler, Student, Auszubildender, Praktikant usw. 3,5 2,9 1,6 2,6 2,9 arbeitslos bzw. arbeitsuchend gemeldet 3,3 3,3 1,7 2,3 2,5 nicht erwerbstätig (z.B. Hausmann/-frau) 3,5 3,4 1,7 2,2 2,5 insgesamt 3,5 3,4 1,7 2,4 2,7 Migrations- Person ohne Migrationshintergrund hintergrund Person mit Migrationshintergrund Haushaltstyp Bildungsabschluss Lebenssituation Stadt Im jeweiligen Merkmal sind Maxima rot und Minima blau hervorgehoben *) Mittelwert: 1 = nie / 2 = selten / 3 = manchmal / 4 = oft Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.12, 5.1, 5.2, 5.3, 5.5, 5.8, 5.10 und 5.11) 2.1.13 Wohnen in Augsburg Knapp die Hälfte der Befragten lebte in einem Mietverhältnis (Frage 6.1), also in einer Mietwohnung bzw. einem gemieteten Haus (s. Tab. 23). Mit fast zwei Drittel sind besonders häufig Alleinerziehende und Einpersonenhaushalte in Mietwohnungen zu finden, Haushalte mit 4 und mehr Personen hingegen mehrheitlich in eigenen Häusern. Paare ohne Kinder lebten eher in Eigentumswohnungen, Paare mit Kind(ern) im eigenen Haus. Auch der Anteil der gemieteten Häuser steigt mit der Anzahl der Haushaltsmitglieder. Je älter ein Gebäude (Frage 6.3), desto höher ist der Anteil der Mietverhältnisse: so wohnten Personen in baufertiggestellten Gebäuden vor 1970 mehrheitlich zur Miete (Mietwohnungen und gemietete Häuser). Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 64 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Tab. 23: Wohnverhältnisse nach soziodemografischen Merkmalen Mietwohnung [1.748] gemietetes Haus [108] eigenes Haus [1.134] sonstige Wohnform [33] 1 Person 63,9 0,6 2 Personen 44,0 2,1 22,5 11,0 2,0 X 22,7 30,8 0,4 40,1 X 4,8 15,7 38,8 0,5 X 26,3 6,4 16,0 50,8 0,5 X 33,6 9,3 5,7 50,0 1,4 X 2,0 3,2 2,1 2,8 1,8 X Alleinlebende 63,8 0,5 22,3 11,8 1,7 1,0 Paare ohne Kinder 42,9 2,2 24,4 30,2 0,3 2,0 Paare mit Kind(ern) 28,6 6,0 16,8 48,4 0,2 3,9 Alleinerziehende 61,1 4,2 12,5 22,2 0,0 2,4 sonstige Haushalte / k.A. 53,2 3,3 12,2 28,5 2,7 2,6 vor 1950 58,4 3,5 13,1 24,2 0,8 2,4 1950 - 1959 51,5 3,8 12,1 31,7 1,0 2,3 1960 - 1969 47,2 3,3 14,2 34,4 0,9 2,2 1970 - 1979 45,3 2,8 21,5 29,9 0,6 2,3 1980 - 1989 32,3 1,7 32,2 33,6 0,2 2,2 1990 - 1999 39,7 1,6 28,4 29,5 0,8 2,3 ab 2000 34,0 2,4 29,7 32,2 1,6 2,7 insgesamt 46,0 2,8 20,5 29,8 0,9 2,3 Soziodemographische Merkmale Eigentumswohnung [779] Haushaltsgröße [3.781] in % Personen 3 Personen je Haushalt 4 Personen 5 und mehr Personen durchschnittliche Haushaltsgröße Haushaltstyp Baufertigstellung Stadt Im jeweiligen Merkmal sind Maxima rot und Minima blau hervorgehoben Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 5.3, 5.15, 6.1 und 6.3) Tab. 24: Wohnkosten nach Wohnverhältnissen und soziodemografischen Merkmalen monatliche … Soziodemographische Merkmale und Wohnungsart Wohnfläche in qm [3.611] Stromkosten in EUR [2.997] Nebenkosten in EUR [2.974] Grundmiete in EUR [1.651] in EUR 1 Person 68 56 161 431 2 Personen 98 80 215 580 111 93 216 630 130 104 230 764 143 115 238 838 74 69 154 540 128 101 211 881 93 68 256 X 137 106 252 X sonstige Wohnform 69 52 196 480 Alleinlebende 69 56 159 428 Paare ohne Kinder 99 78 218 591 Paare mit Kind(ern) 124 97 227 690 Alleinerziehende 95 91 191 539 sonstige Haushalte / k.A. 97 94 204 612 vor 1950 97 83 194 587 1950 - 1959 91 80 173 503 1960 - 1969 92 82 198 495 1970 - 1979 94 79 213 526 1980 - 1989 105 81 232 564 1990 - 1999 95 69 209 545 108 75 211 685 97 79 204 557 Personen 3 Personen je Haushalt 4 Personen 5 und mehr Personen Mietwohnung Art der Wohnung Haushaltstyp Baufertigstellung gemietetes Haus Eigentumswohnung eigenes Haus ab 2000 Stadt insgesamt Im jeweiligen Merkmal sind Maxima rot und Minima blau hervorgehoben Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 5.3, 5.15, 6.1, 6.2 und 6.3) Für eine Mietwohnung betrug nach Angaben der Befragten bei einer durchschnittlichen Haushaltsgröße von 2,0 Personen die Miete durchschnittlich 540 € pro Monat (Frage 6.1 und 6.2) zzgl. 154 € Nebenkosten und 69 € Stromkosten (s. Tab. 24). Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 65 Die Mietkosten bei Häusern betrugen bei einer durchschnittlichen Haushaltsgröße von 3,2 Personen im Durchschnitt 881 € mit 211 € Neben- und 101 € Stromkosten. Die Wohnfläche war bei Mietwohnungen dabei mit durchschnittlich 74 Quadratmeter geringer als bei gemieteten Häusern mit 128 Quadratmeter. Alleinlebende zahlten im Durchschnitt die geringsten Mieten, hatten aber auch die geringste Wohnfläche. Die höchsten Stromkosten zahlten Haushalte mit 5 und mehr Personen, die höchsten Nebenkosten Personen in Eigentumswohnungen. Die höchsten Strom-/ und Nebenkosten pro Person zahlten Einpersonenhaushalte mit 56 bzw. 161 €. Die durchschnittliche Wohnfläche in jüngeren Gebäuden war leicht höher als in älteren. Die Stromkosten stiegen dabei nach Alter der Gebäude, dagegen sanken die Grundmiete und die Nebenkosten. Probleme mit Schimmelbefall und Rauchmelder Knapp ein Viertel (23,7 %) der Befragten wohnte in Häusern, die vor 1950 gebaut wurden, jeweils etwa 15 Prozent in Häusern aus den 70er und 80er Jahren. In nach der Jahrtausendwende errichteten Bauten wohnten 13,5 Prozent (Frage 6.3). Mehr als ein Drittel der Befragten (35,9 %) haben in ihrer Wohnung Probleme mit Schimmelbefall, die Mehrheit davon aber nur selten (20,4 %) (Frage 6.4). 4,2 Prozent hatte oft Probleme mit Schimmel, dabei häufiger in Häusern, die vor 1980 und vor allem vor 1950 errichtet wurden. Nur in 17,2 Prozent der nach der Jahrtausendwende errichteten Wohnungen war Schimmel ein Problem, für 0,4 Prozent der Befragten oft (s. Tab. 25). In Links der Wertach Nord / Süd sowie im Bahnhofs-, Bismarckviertel hatte mehr als die Hälfte der Befragten Probleme mit Schimmel in der Wohnung, gefolgt vom Georgs- und Kreuzviertel und Oberhausen - Süd. In Oberhausen - Nord (16,7 %) hatten die Befragten häufig mit „oft“ geantwortet. In Göggingen - Ost wurden am häufigsten keine Probleme mit Schimmel angegeben, auch da die Bausubstanz in dem jüngsten der Augsburger Stadtbezirke am neuwertigsten ist. Tab. 25: Schimmelbefall nach Baualter des Hauses Baujahr des Gebäudes vor 1950 [864] 1950 - 1959 [402] 1960 - 1969 [423] 1970 - 1979 [548] 7,3 4,7 4,5 4,7 manchmal [393] 14,6 11,2 13,5 10,8 selten [800] 24,8 28,1 24,6 nie [2419] 53,4 56,0 57,4 Schimmelbefall 1980 - 1989 [543] Stadt insgesamt [3.771] 1990 - 1999 [374] ab 2000 [489] 2,8 2,4 0,4 4,2 6,8 7,5 4,9 10,4 19,0 18,0 20,3 11,9 21,2 65,5 72,4 69,8 82,8 64,1 in % oft [159] Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 6.3 und 6.4) Die knappe Mehrheit der Befragten (52,1 %) hatte in der Wohnung mindestens einen Rauchmelder (Frage 6.5). Am seltensten waren Mietwohnungen mit Rauchmeldern ausgestattet. In fast zwei Dritteln der Wohnungen in Göggingen - Ost, Hochzoll - Nord (65,9 %) und Bergheim (65,8 %) befanden sich Rauchmelder. In der Jakobervorstadt - Süd war nicht mal jede vierte Wohnung mit Rauchmeldern ausgestattet. Am häufigsten sind die Rauchmelder im Flur (40,2 %), gefolgt vom Schlafzimmer und Wohnzimmer. Hingegen war nur in jeder zehnten (10,3 %) Augsburger Küche ein Rauchmelder (s. Tab. 26). Tab. 26: Ausstattung mit Rauchmeldern nach Wohnverhältnissen Mietwohnung [1.691] gemietetes Haus [106] Eigentumswohnung [753] eigenes Haus [1.089] sonstige Wohnformen [32] Stadt insgesamt [3.721] im Flur 30,2 43,4 44,1 in der Küche 8,0 53,1 31,3 40,2 11,3 10,4 13,5 18,8 im Wohnzimmer 10,3 18,6 20,8 25,6 25,0 28,1 22,0 im Schlafzimmer 22,8 25,5 31,2 32,2 31,3 27,5 in Kinderzimmern 9,6 20,8 15,5 21,8 12,5 14,8 im Keller / Dachboden 1,8 17,0 3,3 30,7 15,6 11,3 in anderen Zimmern 5,6 10,4 8,1 14,4 3,1 8,8 keine Rauchmelder 60,3 44,3 42,2 33,3 40,6 47,9 Rauchmelder in % Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 6.1 und 6.5) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 66 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Umzugsverhalten Über drei Viertel der Befragten in Paarhaushalten mit Kind(ern), mit höchstens einem Mittelschulabschluss und Personen, die in einem eigenen Haus wohnen, sind von innerhalb Augsburg in ihre jetzige Wohnung umgezogen (Frage 6.6). Alleinerziehende sind mit über 20 Prozent besonders häufig aus dem Augsburger Umland nach Augsburg gezogen und Schüler, Studenten, Auszubildende, Praktikanten sowie generell Jüngere bis unter 40 Jahre häufig von weiter weg. Über ein Fünftel der Neubürger sind aus dem Augsburger Umland zugezogen, knapp die Hälfte aus anderen Teilen Deutschlands und 5,2 Prozent aus dem Ausland. Die Angaben der Neubürger zu einem Umzug in den vergangenen fünf Jahren aus dem jetzigen Stadtbezirk (6,0 %) bzw. aus einem anderen Stadtbezirk Augsburgs (17,6 %) in ihre jetzige Wohnung deuten auf einen raschen Wohnungswechsel nach dem Zuzug hin (s. Tab. 27). Tab. 27: Zuzugsverhalten nach Wohndauer Umzug in den vergangenen 5 Jahren Augsburger mit mittlerer Wohndauer [1.190] Neubürger [627] Zuzugsverhalten Langjährige Augsburger [1.791] insgesamt [3.707] in % nein 0,8 61,8 78,6 ja, innerhalb des jetzigen Stadtbezirks 6,0 9,3 6,3 7,1 ja, aus anderem Stadtbezirk Augsburgs 17,6 25,6 11,7 16,9 ja, aus dem Umland (bis 30 km entfernt) von Augsburg 22,0 1,2 1,7 5,0 ja, aus anderen Teil Deutschlands 46,9 1,3 1,1 9,2 ja, aus dem Ausland 5,2 0,3 0,2 1,1 ja, k.A. 1,6 0,6 0,3 0,6 100, 0 100, 0 100, 0 100, 0 ins ges a m t 60,1 Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.2 und 6.6) Die Mehrheit der Befragten hat nicht vor, in den nächsten 5 Jahren umzuziehen. Von denjenigen, die einen Umzug ins Auge fassen, planten die meisten, innerhalb Augsburgs umzuziehen. Auch knapp zwei Drittel der Neubürger beabsichtigten in den kommenden 5 Jahren in Augsburg wohnen zu bleiben (Frage 6.7). Von dem übrigen Drittel überlegten 10,9 Prozent ins Umland zu ziehen, 18,4 Prozent weiter weg innerhalb Deutschlands und 2,1 Prozent ins Ausland. Dagegen wollten über 90 Prozent der Langjährigen Augsburger in den kommenden fünf Jahren nicht aus Augsburg wegziehen (s. Tab. 28). Tab. 28: Wegzugsverhalten in den kommenden fünf Jahren nach Wohndauer Umzug in den kommenden 5 Jahren Wegzugsverhalten Augsburger mit mittlerer Wohndauer [1.210] Neubürger [652] Langjährige Augsburger [1.814] insgesamt [3.801] in % nein 41,6 61,3 82,2 68,5 ja, innerhalb des jetzigen Stadtbezirks 8,6 9,6 5,2 7,2 ja, in anderen Stadtbezirk Augsburgs 14,1 10,8 6,4 9,1 ja, in das Umland (bis 30 km entfernt) von Augsburg 10,9 6,0 2,9 5,3 ja, in anderen Teil Deutschlands 18,4 7,9 2,0 6,8 ja, in das Ausland 4,8 2,1 0,9 2,0 ja, k.A. 1,7 2,1 0,4 1,2 1 0 0 ,0 1 0 0 ,0 1 0 0 ,0 1 0 0 ,0 i n sg e sam t Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.2 und 6.7) Der Gedanke an einen Umzug war bei 18- bis unter 30-Jährigen sowie Schülern, Studenten Auszubildenden, Praktikanten am verbreitetsten (s. Abb. 36). Diese gaben auch besonders häufig an, weiter weg oder sogar ins Ausland ziehen zu wollen. Unter den 70-Jährigen und Älteren, Vor- und Ruheständlern sowie Personen, die in einem eigenen Haus wohnen, war der Umzugswunsch am geringsten. Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 67 Geschlecht In den Stadtbezirken Bergheim, Bärenkeller, Spickel und Göggingen - Süd hatten jeweils über 80 Prozent der Befragten vor, in den kommenden fünf Jahren in ihrer jetzigen Wohnung wohnen zu bleiben. Über 40 Prozent der Befragten aus Innenstadt, St. Ulrich-Domviertel, Rechts der Wertach, Jakobervorstadt - Nord sowie Links der Wertach - Nord und sogar mehr als die Hälfte der Befragten aus dem Stadtjägerviertel, dem Hochfeld sowie dem Rosenau- und Thelottviertel hatten hingegen vor, bis zum Jahr 2020 umzuziehen. weiblich [1.924] männlich [1.799] 18 bis unter 30 Jahre [640] Altersgruppen 30 bis unter 40 Jahre [612] 40 bis unter 50 Jahre [623] 50 bis unter 60 Jahre [720] 60 bis unter 70 Jahre [572] Migrationshintergrund 70 Jahre und älter [549] ohne Migrationshintergrund [3.007] mit Migrationshintergrund [701] Haushaltstyp Alleinlebende [887] Paar ohne Kinder [1.512] Paar mit Kind(ern) [884] Bildungsabschluss Alleinerziehende [71] kein Abschluss oder Volks-/Haupt-/Mittelschulabschluss [669] Realschule / Mittlere Reife [902] Fach-/Hochschulreife [767] Fach-/Hochschulabschluss / Promotion [1.375] Lebenssituation erwerbstätig [2.238] Vor- und Ruhestand (inkl. Altersteilzeit) [904] Schüler, Studenten, Auszubildende, Praktikanten usw. [328] arbeitslos bzw. arbeitsuchend gemeldet [73] nicht erwerbstätig (z.B. Hausmann/-frau) [208] Art der Wohnung Mietwohnung [1723] gemietetes Haus [108] Eigentumswohnung [770] eigenes Haus [1119] Stadt sonstige Wohnformen [33] insgesamt [3801] 0 nein innerhalb Augsburgs 10 20 30 ins Umland von Augsburg 40 50 weiter weg 60 90 100 Angaben in % keine Angabe des Zielortes Abb. 36: Umzugsziele nach soziodemografischen Merkmalen Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 5.1, 5.2, 5.3, 5.5, 5.10, 5.11 und 6.7) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 70 80 68 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 2.2 Schwerpunktthema „Bürgerbeteiligung und Bürgerinformation“ Da Bürgerbeteiligungen und die Information der Bürgerinnen und Bürger für die Stadtgesellschaft stetig an Bedeutung gewinnt und zunehmend in kommunalpolitische Entscheidungsprozessen einfließen, wurde dieses Thema für die Bürgerumfrage 2015 als Schwerpunkt gewählt (s. auch Kurzmitteilung Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg – Ergebnisse zum Schwerpunktthema Bürgerbeteiligung und Bürgerinformation). Die Möglichkeiten zum bürgerschaftlichen Engagement in Augsburg sahen die Befragten überwiegend als Stärke (Frage 7.1), unabhängig davon, ob sie sich selbst engagierten oder nicht (s. Tab. 29). Bei der Bürgerumfrage 2015 sahen dies 70,9 Prozent als Stärke und 9,0 als große Stärke, beide Anteile hatten sich seit 2011 erhöht. Die Bürgerbeteiligung wurde dagegen nur von 57,2 Prozent als Stärke oder große Stärke gesehen. Bei der Bürgerumfrage 2013 wurde die Bürgerbeteiligung sogar noch eher als Schwäche Augsburgs wahrgenommen (s. Abb. 3). Personen, die sich politisch beteiligten (Fragen 2.5 oder 2.9), beurteilten die Bürgerbeteiligung in Augsburg geringfügig besser als Personen, die dies nicht taten (s. Tab. 30). Tab. 29: Freiwilliges / ehrenamtliches Engagement nach Beurteilung der Möglichkeiten zum bürgerschaftlichen Engagement Tab. 30: Nutzung einer politischen Beteiligung nach Beurteilung der Bürgerbeteiligung freiwillig / ehrenamtliche Tätigkeit [3.649] Möglichkeiten zum bürgerschaftlichen Engagement [3.198] ja [1.164] nein [2.485] ohne Angabe [247] politische Beteiligung [3.833] Bürgerbeteiligung [3.269] beteilige mich beteilige mich ohne Angabe [1.922] nicht [1.911] [63] in % in % Stärke [2.557] 22,8 39,6 3,2 Stärke [1.860] 26,2 21,5 0,1 Schwäche [641] 3,7 11,9 0,8 Schwäche [1.409] 17,5 18,5 0,2 ohne Angabe [698] 3,3 12,2 2,4 ohne Angabe [627] 5,7 9,1 1,3 Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 2.13 und 7.1) Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 2.5, 2.9 und 7.1) 41,5 Prozent der Befragten sahen sowohl die Möglichkeiten zum bürgerschaftlichen Engagement als auch die Bürgerbeteiligung als Stärken von Augsburg, nur 12,1 Prozent sahen beides als Schwächen (s. Tab. 31). Der größte Teil (87,0 %) derjenigen, die eine Stärke bei der Bürgerbeteiligung sahen, empfanden dies ebenso für die Engagementmöglichkeiten. Knapp ein Drittel (31,9 %) derjenigen, die eine Stärke bei den Engagementmöglichkeiten sahen, empfanden hingegen die Bürgerbeteiligung als Schwäche oder sogar große Schwäche. 21,1 Prozent der Befragten nutzten eine Form der politischen Beteiligung und waren zudem freiwillig bzw. ehrenamtlich tätig, 37,8 Prozent nutzten hingegen keine der beiden Beteiligungsformate (s. Tab. 32). Tab. 31: Möglichkeiten zum bürgerschaftlichen Engagement und Bürgerbeteiligung als Stärken oder Schwächen Augsburgs Tab. 32: Nutzung einer politischen Beteiligung und einer freiwilligen / ehrenamtlichen Tätigkeit Möglichkeiten zum bürgerschaftlichen Engagement [3.198] Bürgerbeteiligung [3.269] Stärke [2.557] Schwäche [641] ohne Angabe [698] freiwillig / ehrenamtliche Tätigkeit [3.649] politische Beteiligung [3.833] ja [1.164] in % nein [2.485] ohne Angabe [247] in % Stärke [1.760] 41,5 3,6 2,6 beteilige mich [1.922] 21,1 25,3 2,9 Schwäche [1.286] 20,9 12,1 3,2 beteilige mich nicht [1.911] 8,7 37,8 2,5 ohne Angabe [627] 3,2 0,7 12,2 ohne Angabe [298] 0,1 0,6 0,9 Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Frage 7.1) Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 2.5, 2.9 und 2.13) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 69 2.2.1 Bürgerengagement Rund ein Drittel (31,9 %) der Befragten gaben bei der Bürgerumfrage 2015 an, freiwillig bzw. ehrenamtlich tätig zu sein (Frage 2.13) und somit signifikant mehr als 2013 (25,3 %) bzw. 2011 (25,4 %). Dabei engagierten sich Männer etwas häufiger als Frauen, Personen ohne Migrationshintergrund häufiger als Personen mit Migrationshintergrund. Die höchsten Anteile erreichten 60- bis unter 70-Jährige sowie Schüler, Studenten, Auszubildende und Praktikanten. Auch Befragte mit einem höheren Bildungsabschluss engagierten sich überdurchschnittlich häufig. Im Vergleich zu 2011 hat das Engagement besonders bei Menschen mit Migrationshintergrund sowie im Vor-/Ruhestand zugenommen (s. Abb. 37). Im Vergleich zu 2013 haben die Anteile bei allen soziodemografischen Gruppen zugenommen, am stärksten bei den Schülern, Studenten, Auszubildenden und Praktikanten sowie bei nicht Erwerbstätigen (jeweils über 10 Prozentpunkte). Geschlecht In den Stadtbezirken Haunstetten - Ost (40,4 %), Bleich und Pfärrle (38,2 %) sowie Pfersee - Süd (37,1 %) gaben die meisten Befragten an, sich freiwillig bzw. ehrenamtlich zu engagieren, lediglich in vier Stadtbezirken taten dies weniger als ein Viertel. Die geringsten Anteile weisen Hochzoll - Süd (22,0 %) sowie das Rosenauund Thelottviertel (22,9 %) auf (s. Abb. 38). weiblich männlich Altersgruppen 18 bis unter 30 Jahre 30 bis unter 40 Jahre 40 bis unter 50 Jahre 50 bis unter 60 Jahre 60 bis unter 70 Jahre Migrat.hintergrund 70 Jahre und älter ohne Migrationshintergrund mit Migrationshintergrund Haushaltstypen Alleinlebende Paare ohne Kinder Paare mit Kind(ern) Alleinerziehende Bildungsabschluss sonstige Haushalte / k.A. kein Abschluss oder Volks-/Haupt-/Mittelschulabschluss Realschule / Mittlere Reife Fach-/Hochschulreife Fach-/Hochschulabschluss / Promotion Lebenssituation erwerbstätig Vor- und Ruhestand (inkl. Altersteilzeit) Schüler, Student, Auszubildender, Praktikant usw. 2011 2013 2015 arbeitslos bzw. arbeitsuchend gemeldet nicht erwerbstätig (z.B. Hausmann/-frau) 0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 Angaben in % Abb. 37: Freiwilliges / ehrenamtliches Engagement nach soziodemografischen Merkmalen bei den Bürgerumfragen 2011 bis 2015 Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung (Bürgerumfragen 2011 bis 2015) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 70 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Stadt Augsburg Freiwilliges / ehrenamtliches Engagement nach Stadtbezirken 26 29 32 35 bis unter 26 % bis unter 29 % bis unter 32 % bis unter 35 % % und mehr 28 Stadtgrenze Stadtbezirk Zusammengefasste Stadtbezirke Gewässer 29 Quelle: Bürgerumfrage 2015 22 23 6 21 26 27 19+20 18 7 5 4 8 9 2 17 25 15 10 1 3 24 30 16 14 11 13 37 38 31 39 32 40 42 33 34 41 35 36+12 ± km Amt für Statistik und Stadtforschung Abb. 38: Freiwilliges / ehrenamtliches Engagement nach Stadtbezirken Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.1 und 2.13) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 0 1 2 3 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 71 Nur 28,6 Prozent der Arbeitslosen bzw. Arbeitssuchenden waren freiwillig bzw. ehrenamtlich tätig, sie erreichten aber mit sechseinhalb Stunden die höchste durchschnittliche Ehrenamtszeit pro Woche (Frage 2.16). Sie können sich auch am meisten Zeit für ein zusätzliches Engagement vorstellen. Auch Ältere über 60 Jahre, Personen mit höchstens Hauptschulabschluss sowie Männer engagierten sich überdurchschnittlich lange. Eher kürzer engagierten sich jüngere Altersgruppen (30 bis unter 60 Jahre). Erwerbstätige sowie Personen mit höherem Bildungsabschluss konnten sich nur kürzere zusätzliche Tätigkeitszeiten vorstellen (s. Tab. 33). Tab. 33: Derzeitiges Engagement und zukünftige Bereitschaft sich freiwillig / ehrenamtlich zu engagieren nach soziodemografischen Merkmalen freiwillig / ehrenamtliche Tätigkeit ja Soziodemographische Merkmale nein kann mir zusätzliche Dauer vorstellen (pro Woche) kann mir zusätzliche Dauer vorstellen (pro Woche) in % derzeitige Dauer (pro Woche) weiblich 33,4 04:30 02:10 66,6 02:40 männlich 36,5 05:40 02:30 63,5 03:00 18 bis unter 30 Jahre 33,3 05:00 03:00 66,7 03:10 30 bis unter 40 Jahre 30,3 04:30 02:10 69,7 02:40 40 bis unter 50 Jahre 36,5 04:20 02:10 63,5 02:20 50 bis unter 60 Jahre 35,3 05:00 02:10 64,7 02:40 60 bis unter 70 Jahre 41,9 06:00 02:50 58,1 03:40 70 Jahre und älter 32,7 05:50 01:50 67,3 03:00 36,1 05:00 02:10 63,9 02:50 31,4 05:30 02:50 68,6 03:10 kein Abschluss / Volks-/Haupt-/Mittelschulabschl. 30,6 06:20 02:20 69,4 03:00 Realschule / Mittlere Reife 33,0 05:10 02:50 67,0 03:00 Fach-/Hochschulreife 39,1 04:50 02:30 60,9 03:10 Fach-/Hochschulabschluss / Promotion 36,6 04:40 02:10 63,4 02:40 erwerbstätig 33,6 04:40 02:00 66,4 02:30 Vor- und Ruhestand (inkl. Altersteilzeit) 37,4 06:10 02:40 62,6 03:20 Schüler, Student, Auszubildender, Praktikant usw. 39,9 05:00 02:50 60,1 03:40 arbeitslos bzw. arbeitssuchend gemeldet 28,6 06:30 05:10 71,4 04:10 nicht erwerbstätig (z.B. Hausmann/-frau) 36,0 05:20 03:20 64,0 03:20 in % in hh:mm Geschlecht Altersgruppe Migrations- ohne Migrationshintergrund hintergrund mit Migrationshintergrund Bildungsabschluss Lebenssituation in hh:mm Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 2.16, 5.1, 5.2, 5.5, 5.10 und 5.11) Aus 15 Gründen für ein freiwilliges bzw. ehrenamtliches Engagement konnten die Befragten drei für sie zutreffende Hauptgründe auswählen (Frage 2.14). Am häufigsten wurden daraus von knapp über der Hälfte „etwas Sinnvolles tun“ und von etwas weniger als der Hälfte das „soziale Verantwortungsgefühl“ ausgewählt, unabhängig davon, ob sich die Befragten tatsächlich engagierten oder nicht. Von Personen, die sich nicht freiwillig bzw. ehrenamtlich engagierten, wurden häufiger „etwas für Bedürftige tun“ und „etwas für die Umwelt tun“ genannt (s. Abb. 39.) etwas Sinnvolles tun soziales Verantwortungsgefühl Hobby, Interesse, Spaß haben Beziehungen und Kontakte knüpfen der Gesellschaft etwas zurückgeben eigene Kenntnisse und Fähigkeiten erweitern Unterstützung von Einrichtungen etwas für Bedürtige tun religiöse Gründe Ausgleich zum Berufsleben politische Einstellung eigene Betroffenheit etwas für Umwelt und Klimaschutz tun Aufwandsentschädigung Überbrückung von Arbeitslosigkeit freiwillig / ehrenamtlich Tätige freiwillig / ehrenamtlich nicht Tätige 0 10 20 30 40 50 60 Angaben in % Abb. 39: Hauptgründe für freiwilliges / ehrenamtliches Engagement nach freiwilliger / ehrenamtlicher Tätigkeit Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 2.13 und 2.14) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 72 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Über die Hälfte (58,1 %) der Befragten gab an, über eigene Initiative zu ihrer freiwilligen bzw. ehrenamtlichen Tätigkeit gekommen zu sein (Frage 2.17). Mit über 65 Prozent ist dieser Anteil bei Personen mit „politischer Einstellung“ als Hauptgrund für ein Engagement besonders groß, bei Personen mit „eigener Betroffenheit“ oder „Überbrückung von Arbeitslosigkeit“ mit 51,2 bzw. 51,9 Prozent eher gering. Ferner gaben 44,1 Prozent an, dass sie über „Freunde / Bekannte“ und 20,4 Prozent durch „Anfragen von Einrichtungen“ zur freiwilligen bzw. ehrenamtlichen Tätigkeit gekommen sind, über „Presse / Veranstaltungen“ hingegen nur 5,4 Prozent. Männer sind häufiger aus „eigener Initiative“ oder über „Freunde / Bekannte" zu ihrem Engagement gekommen, Frauen dagegen eher aufgrund „Anfragen von Einrichtungen“ oder „sonstigen Gründen“ (s. Tab. 34). Tab. 34: Wie sind Befragte zu ihrem freiwilligen / ehrenamtlichen Engagement gekommen darunter Hauptgründe in % weiblich männlich Durchschnittsalter eigene Initiative 58,1 46,5 Freunde / Bekannte 51,3 48,9 44,1 45,8 53,1 46,1 Anfrage von Einrichtung 20,4 50,8 47,5 50,5 eigene Betroffenheit (Engagement) 12,7 46,9 50,8 50,6 Angehörige 11,2 51,1 47,6 50,1 Sonstige, und zwar: (Engagement) 6,3 55,1 42,5 49,0 Presse / Veranstaltung 5,4 50,5 45,0 52,1 in % Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 2.14, 2.17 und 5.1) Bereiche des Bürgerengagements Das Engagement fand am häufigsten in den Bereichen „Sport und Bewegung“ (19,3 %) „Schule und Kindergarten“ (10,2 %) sowie „Freizeit und Geselligkeit“ (10,0 %) statt, am seltensten in einem „Forum der Lokalen Agenda“ (1,6 %) oder für „Museen“ (1,5 %) (Frage 2.15) (s. Tab. 35). Tab. 35: Bereiche des freiwilligen / ehrenamtlichen Engagements nach Geschlecht und Altersgruppen darunter Geschlecht Engagementbereich Altersgruppen engagiere engagiere mich nur mich 18 bis 30 bis 40 bis 50 bis 60 bis 70 J. in diesem weiblich männlich unter 30 J. unter 40 J. unter 50 J. unter 60 J. unter 70 J. und älter Bereich in % Sport und Bewegung [3.534] 19,3 33,0 44,1 53,8 18,8 15,7 17,2 21,4 12,2 13,0 Kultur und Musik [3.503] 9,9 17,9 57,8 41,0 17,3 16,2 18,8 23,7 13,3 9,5 Integration [3.479] 3,9 5,1 52,6 43,1 23,4 16,1 17,5 21,9 14,6 5,1 Flüchtlinge [3.492] 3,8 8,4 51,9 44,3 24,4 20,6 16,0 16,8 16,8 4,6 10,2 19,5 64,0 35,1 14,4 20,1 30,9 20,1 9,6 3,4 Kinder und Jugendliche [3.459] 6,4 6,3 56,8 41,4 33,8 19,8 17,6 15,3 7,2 5,0 außerschulische Weiterbildung [3.449] 4,9 10,0 49,4 48,2 18,2 17,6 17,6 21,2 15,3 9,4 Senioren [3.523] 5,6 11,1 59,1 38,9 4,5 6,6 10,1 23,2 23,2 28,8 Gesundheitsbereich [3.465] 3,9 16,3 61,5 37,0 11,9 10,4 18,5 20,0 18,5 18,5 sonstiges Soziales [3.453] 5,8 15,3 47,5 50,5 12,4 15,3 15,3 23,3 19,3 11,9 Umwelt-/Natur-/Artenschutz [3.499] 5,9 6,3 40,6 56,0 15,0 14,5 18,8 23,2 14,5 10,6 Tierschutz [3.481] 5,3 14,2 51,4 45,4 18,0 16,4 19,1 21,3 14,8 4,9 Klimaschutz [3.471] 3,2 3,6 29,5 66,1 14,3 15,2 17,0 30,4 10,7 8,9 10,0 13,8 46,0 52,0 15,8 16,1 15,2 19,3 16,7 15,8 Politik [3.463] 5,0 8,6 27,0 71,8 17,8 16,1 14,9 17,2 22,4 11,5 in einem Forum der Lokalen Agenda [3.422] 1,6 3,6 28,6 67,9 14,3 16,1 23,2 23,2 10,7 12,5 berufliche Interessenvertretungen [3.439] 7,7 15,2 37,9 59,1 10,6 19,3 19,7 28,8 12,1 7,6 religiöser Bereich [3.469] 9,2 12,9 52,2 45,6 10,1 8,5 20,1 27,4 14,8 17,3 Justiz [3.466] 3,0 12,4 32,4 64,8 8,6 21,9 13,3 30,5 13,3 10,5 Wahlhelfer [3.470] 5,9 19,1 47,5 50,0 15,7 13,2 24,0 23,5 14,2 6,4 Museen [3.449] 1,5 7,7 48,1 48,1 13,5 11,5 13,5 25,0 23,1 9,6 freiwillige Feuerwehr [3.445] 3,7 15,1 23,8 74,6 19,0 23,0 19,8 17,5 11,9 7,1 sonstige Bürgerschaftl. Aktivitäten [3.424] 3,2 15,6 38,5 60,6 10,1 10,1 18,3 22,9 24,8 11,9 Schule und Kindergarten [3.470] Freizeit und Geselligkeit [3.479] Im jeweiligen Merkmal sind Maxima rot und Minima blau hervorgehoben Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 2.15 und 5.1) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 73 Ein Drittel der in „Sport und Bewegung“ Tätigen engagierte sich ausschließlich in diesem Feld, dabei aber durchschnittlich zwischen drei und vier Stunden pro Woche. Meist (88,6 %) waren sie auch Mitglied in einem Sportverein (unter allen Befragten waren es nur 37,2 Prozent). Ausschließlich für „Schule und Kindergarten“ engagierten sich knapp 20 Prozent. In „Schule und Kindergarten“ waren es besonders Frauen, bei der „Freiwilligen Feuerwehr“ besonders Männer. In beiden Bereichen sowie für „Kinder und Jugendliche“ engagierten sich vor allem Jüngere unter 50 Jahren, im Bereich „Senioren“ vor allem Ältere (s. Tab. 35). Tab. 36: Bereiche des freiwilligen / ehrenamtlichen Engagements in denen man sich Engagement vorstellen kann nach Geschlecht und Altersgruppen darunter Engagementbereich kann mir Engagement vorstellen Geschlecht weiblich Altersgruppen männlich 18 bis 30 bis 40 bis 50 bis 60 bis 70 J. unter 30 J. unter 40 J. unter 50 J. unter 60 J. unter 70 J. und älter in % Sport und Bewegung [3.534] 35,8 47,5 50,7 23,2 21,8 17,1 16,8 11,1 7,7 Kultur und Musik [3.503] 32,4 58,4 40,1 21,9 17,3 17,0 19,5 13,2 9,4 Integration [3.479] 45,1 54,6 43,1 21,7 20,3 17,6 18,9 13,2 6,2 Flüchtlinge [3.492] 42,5 55,1 42,7 21,8 19,3 18,8 18,7 12,5 6,5 Schule und Kindergarten [3.470] 37,3 53,7 44,1 21,8 21,5 16,5 16,1 13,7 8,1 Kinder und Jugendliche [3.459] 35,8 53,3 44,6 23,2 21,2 20,4 16,5 10,7 6,1 außerschulische Weiterbildung [3.449] 45,5 51,0 46,9 22,0 20,6 17,4 19,2 11,8 7,1 Senioren [3.523] 37,6 57,6 40,6 14,9 13,0 14,5 21,2 19,5 15,1 Gesundheitsbereich [3.465] 26,4 62,3 35,4 14,8 13,7 15,8 23,9 16,9 12,2 sonstiges Soziales [3.453] 37,7 58,2 39,6 19,2 17,1 17,4 21,3 14,3 8,4 Umwelt-/Natur-/Artenschutz [3.499] 54,6 51,3 46,6 18,5 17,1 17,9 20,4 15,2 8,7 Tierschutz [3.481] 43,1 55,8 42,0 21,9 18,3 15,8 17,9 13,9 10,1 Klimaschutz [3.471] 43,2 43,9 53,9 21,6 17,9 16,5 19,6 13,6 8,9 Freizeit und Geselligkeit [3.479] 33,9 45,9 51,9 22,5 19,1 14,2 17,4 14,0 10,9 Politik [3.463] 27,8 40,0 57,6 20,4 17,9 16,6 19,9 14,3 8,3 in einem Forum der Lokalen Agenda [3.422] 19,9 38,2 59,0 14,5 17,3 17,3 23,8 16,9 8,2 berufliche Interessenvertretungen [3.439] 30,5 44,1 53,9 24,2 21,3 17,7 19,1 10,5 5,3 religiöser Bereich [3.469] 16,6 57,5 39,9 15,6 16,5 15,1 21,1 14,6 14,4 Justiz [3.466] 38,4 49,4 48,2 17,1 16,7 18,9 22,0 15,5 7,8 Wahlhelfer [3.470] 37,9 50,5 47,6 19,1 18,0 16,0 20,9 14,6 9,3 Museen [3.449] 34,7 54,3 43,7 19,0 17,2 16,7 20,5 14,4 9,9 freiwillige Feuerwehr [3.445] 19,2 43,4 54,5 25,7 21,3 18,6 17,8 9,4 4,5 sonstige bürgerschaftliche Aktivitäten [3.424] 26,9 46,1 50,9 16,3 17,9 15,0 23,4 16,3 8,9 Im jeweiligen Merkmal sind Maxima rot und Minima blau hervorgehoben Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 2.15 und 5.1) Am ehesten konnten sich die Befragten ein (gegebenenfalls zusätzliches) Engagement im „Umwelt-/Natur/Artenschutz“ vorstellen (54,6 %), gefolgt von Engagement für „Integration“ (45,1 %) und „Flüchtlinge“ (42,5 %), was sich dann auch tatsächlich im Laufe des Jahres 2015 und dem zunehmenden Flüchtlingsstrom zeigte. Im „Gesundheitsbereich“ konnten sich doppelt so viele Frauen wie Männer vorstellen sich zu engagieren, mehr Männer als Frauen vor allem in der „Politik“, Jüngere besonders in „Sport und Bewegung“ und der „freiwilligen Feuerwehr“, Senioren im Bereich „Senioren“ selbst (s. Tab. 36). Freiwilligenmesse [3.603] Freiwilligen-Zentrum [3.628] Büro für Bürgerschaftliches Engagement [3.628] MehrGenerationenTreffpunkte [3.629] Lokale Agenda 21 [3.606] Ehrenamtsbörse [3.622] ARGE der Vereine in den Stadtteilen [3.660] Selbsthilfekontaktstelle [3.609] Beiräte (z. B. Seniorenbeirat, Integrationsbeirat) [3.609] Bündnis für Augsburg [3.264] 0 20 kenne und nutze ich 40 60 kenne ich, nutze ich aber nicht Abb. 40: Bekanntheit und Nutzung regionaler Einrichtungen Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Frage 2.18) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 80 100 Angaben in % kenne ich nicht 74 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Von den Einrichtungen und Angeboten für freiwillige bzw. ehrenamtlich Engagierte waren die ARGE in den Stadtteilen sowie Beiräte (z. B. Seniorenbeirat, Integrationsbeirat) mit jeweils knapp 60 Prozent am geläufigsten (Frage 2.18). Die Bekanntheit und auch Nutzung aller Einrichtungen lag zwischen 12,5 Prozent bei den Freiwilligenmessen (die jedoch bei zwei Dritteln der Befragten unbekannt waren) und 9,7 Prozent beim Bündnis für Augsburg (s. Abb. 40). 2.2.2 Bürgerbeteiligung und Bürgerinformation in Augsburg Nur 9,6 Prozent der Befragten waren der Meinung, dass man als Bürger/-in allgemein auf das, was im Rathaus entschieden wird, Einfluss hat, immerhin 63,1 Prozent, dass man zumindest manchmal Einfluss darauf hat (Frage 2.6). Knapp die Hälfte derjenigen, die von einer Einflussnahme auf Entscheidungen im Rathaus ausgehen, nutzten Möglichkeiten der lokalpolitischen Beteiligung. Entsprechend höher war der Anteil derjenigen, die sich keine lokalpolitische Beteiligung vorstellen konnten unter denjenigen, die der Meinung waren, dass man keinen Einfluss auf Entscheidungen im Rathaus hat. Keine nennenswerten Zusammenhänge ergaben sich bei den Anteilen der lokalpolitischen Beteiligung und der Beurteilung der Frage, ob man ausreichend darüber informiert wird, was im Rathaus entschieden wird (s. Abb. 41). Angaben in % lokalpolitische Beteiligung wird genutzt 100 80 60 lokalpolitische Beteiligung vorstellbar 40 20 lokalpolitische Beteiligung nicht vorstellbar 0 ja [359] manchmal [2.347] nein [1.005] ja [505] man hat Einfluss auf das, was im Rathaus entschieden wird manchmal [1.902] nein [1.294] man wird ausreichend darüber informiert, was im Rathaus entschieden wird Abb. 41: Lokalpolitische Beteiligung und Einflussnahme sowie Informationen über Entscheidungen im Rathaus Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Frage 2.5 und 2.6) Personen, die meinen ausreichend über Entscheidungen im Rathaus informiert zu sein, fühlten sich auch zu einzelnen abgefragten Projekten besser informiert (Frage 2.10). Zum Bahnhofstunnel fühlten sich die Befragten am besten informiert; mit 9,6 Prozent „gut“ und 16,1 Prozent sogar „sehr gut“, gefolgt von der Umwandlung des Klinikums in eine Uniklinik und der Sanierung des Stadttheaters. Zu den übrigen Projekten fühlten sich die Befragten mehrheitlich schlecht informiert, insbesondere zum Augsburger Innovationspark, zu Maßnahmen zur Fahrradstadt und der Entwicklung des Gaswerkes Oberhausen (s. Abb. 42). Bahnhofstunnel [3.778] 16 50 Umwandlung des Klinikums in Uniklinik [3.776] 13 43 Sanierung des Stadttheaters [3.775] 11 Neue Straßenbahnlinie 5 [3.767] 11 27 7 34 10 44 36 10 43 35 11 Sanierung des römischen Museums [3.739] 6 29 45 20 Unterbringung von Flüchtlingen [3.756] 6 29 44 22 Entwicklung Gaswerk Oberhausen (Kulturpark West) [3.735] Maßnahmen zur Fahrradstadt 2020 [3.739] 5 Augsburg Innovationspark (Info) [3.709] 100 80 sehr gut 60 40 20 eher gut Abb. 42: Gefühlter Informationsstand zu einzelnen Projekten Mittelwert: 1 = sehr gut / 2 = eher gut / 3 = eher schlecht / 4 = sehr schlecht Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Frage 2.10) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 26 49 21 25 47 23 23 48 0 20 eher schlecht 24 40 60 80 100 Angaben in % sehr schlecht 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 75 Besser über ein Projekt Informierte waren eher „dafür“ (= für das Projekt) als Befragte, die sich schlechter dazu informiert fühlten (Frage 2.11). So fühlten sich knapp 80 Prozent der Befragten, die sich für den Bahnhofstunnel aussprechen, gut darüber informiert. Dagegen fühlten sich die mit ablehnender Meinung mehrheitlich (54,1 %) schlecht darüber informiert. Zu jedem der abgefragten Projekte sprachen sich jeweils mehr als die Hälfte der Personen dafür aus, mit Ausnahme der Unterbringung der Flüchtlinge, die von der Mehrheit der Befragten nicht befürwortet wurde. Doch auch hier steigt die Akzeptanz mit dem Informationsgrad. Zur Unterbringung von Flüchtlingen hatte der größte Anteil keine Meinung oder war unentschlossen (s. Tab. 37). Tab. 37: Gefühlter Informationsstand und Haltung zu aktuellen Planungen einzelner Projekte Haltung zu den aktuellen Planungen des Projektes Ba hnhofs tunnel bin dafür [2.340] bin unentschlossen/ habe dazu keine Meinung [903] bin dagegen [568] ohne Angabe [85] 13,2 1,0 1,2 0,1 33,4 9,1 5,3 0,3 11,1 9,8 5,5 1,6 2,9 2,3 0,2 0,1 0,8 0,4 0,3 1,5 in % sehr gut [607] Informations- eher gut [1.875] grad zum eher schlecht [1.031] Projekt [568] sehr schlecht [265] ohne Angabe [118] Haltung zu den aktuellen Planungen des Projektes Um wa ndlung des Klinik um s in Unik linik bin dafür [2.644] bin unentschlossen/ habe dazu keine Meinung [1.002] 11,0 bin dagegen [149] ohne Angabe [101] 0,9 0,4 0,2 33,5 6,7 1,1 19,4 11,8 1,6 0,3 0,5 3,1 5,6 0,7 0,2 0,8 0,8 0,0 1,5 in % sehr gut [485] Informations- eher gut [1.622] grad zum eher schlecht [1.299] Projekt sehr schlecht [370] ohne Angabe [120] Haltung zu den aktuellen Planungen des Projektes Sa nierung des röm is c hen Mus eum s bin dafür [2.310] bin unentschlossen/ habe dazu keine Meinung [1.359] 5,4 bin dagegen [109] ohne Angabe [118] 0,4 0,1 0,0 21,3 5,3 0,5 24,7 17,0 1,2 0,4 0,6 7,0 10,9 1,0 0,2 0,9 1,3 0,1 1,8 in % sehr gut [230] Informations- eher gut [1.072] grad zum eher schlecht [1.694] Projekt sehr schlecht [743] ohne Angabe [157] Haltung zu den aktuellen Planungen des Projektes Ma ßna hm en zur Fa hrra ds ta dt 2020 bin dafür [2.522] bin unentschlossen/ habe dazu keine Meinung [1.067] 4,2 bin dagegen [199] ohne Angabe [108] 0,4 0,3 0,1 18,0 4,4 1,1 29,4 13,2 2,0 0,4 0,4 11,8 8,4 1,6 0,2 1,3 0,9 0,2 1,7 in % sehr gut [193] Informations- eher gut [930] grad zum eher schlecht [1.757] Projekt sehr schlecht [859] ohne Angabe [157] Haltung zu den aktuellen Planungen des Projektes Unterbringung v on Flüc htlingen bin dafür [1.822] bin unentschlossen/ habe dazu keine Meinung [1.414] 3,4 bin dagegen [563] ohne Angabe [97] 0,9 0,9 0,1 15,5 9,0 2,8 19,6 17,3 5,1 0,3 0,3 7,5 8,1 5,3 0,2 0,8 0,9 0,2 1,6 in % sehr gut [207] Informations- eher gut [1072] grad zum eher schlecht [1650] Projekt sehr schlecht [827] ohne Angabe [140] Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 2.10 und 2.11) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 76 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Interesse an politischen Themen und politische Beteiligung Fast drei Viertel aller Befragten hatten ein sehr großes oder eher großes Interesse an Kommunal-, Regional-/Landes- oder Europa-/ Internationaler Politik, an der Bundespolitik mit 82,5 Prozent sogar noch knapp 10 Prozentpunkte mehr (Frage 2.1) (s. Tab. 38). Tab. 38: Interesse an politischen Themen sehr groß eher groß eher gering sehr gering Bundespolitik [3.815] 38,4 44,1 Kommunalpolitik [3.821] 14,0 3,5 32,0 41,9 21,0 5,1 Europapolitik / Internationale Politik [3.797] 30,0 42,6 21,1 6,3 Regional-/Landespolitik [3.813] 26,0 47,7 22,0 4,3 Politikebene in % Im jeweiligen Merkmal sind Maxima rot und Minima blau hervorgehoben Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Frage 2.1) Geschlecht Allerdings war das Interesse an Themen der Kommunalpolitik innerhalb der Augsburger Bevölkerung sehr unterschiedlich: Knapp 80 Prozent (79,9 %) der Männer interessierten sich dafür, hingegen nur 67 Prozent der Frauen. Allgemein steigt das Interesse mit zunehmenden Alter und nimmt erst bei den 70-Jährigen und Älteren wieder leicht ab. Von den Schülern, Studenten, Auszubildenden und Praktikanten interessierten sich nur knapp mehr als die Hälfte (53,5 %) für Kommunalpolitik (s. Abb. 43). Das Interesse steigt auch mit der Wohndauer an: während sich nur 60,1 Prozent der Neubürger für kommunalpolitische Themen interessierten, waren es unter den Langjährigen Augsburgern 79,9 Prozent. weiblich [1.926] 26 männlich [1.814] 39 44 40 Migrat.hinter grund Altersgruppen 18 bis unter 30 Jahre [645] 18 30 bis unter 40 Jahre [621] 36 60 bis unter 70 Jahre [567] 47 41 70 Jahre und älter [548] 39 44 mit Migrationshintergrund [704] Wohndauer Lebenssituation Bildungsabschluss 33 Fach-/Hochschulreife [772] 11 15 20 39 34 Realschule / Mittlere Reife [904] 14 43 27 kein Abschluss oder Volks-/Haupt-/Mittelschulabschluss [662] 30 27 41 20 43 20 39 24 33 43 20 erwerbstätig [2.256] 31 43 22 43 7 6 Fach-/Hochschulabschluss / Promotion [1.389] Vor- und Ruhestand (inkl. Altersteilzeit) [901] 42 7 13 Schüler, Student, Auszubildender, Praktikant usw. [333] 17 36 32 arbeitslos bzw. arbeitssuchend gemeldet [73] 21 36 32 nicht erwerbstätig (z.B. Hausmann/-frau) [205] 22 Neubürger [318] 46 20 Augsburger mit mittlerer Wohndauer [1.185] 26 Langjährige Augsburger [2.191] 37 100 sehr groß 80 60 eher groß 24 40 28 41 27 43 40 20 eher gering 14 12 7 12 6 17 0 20 sehr gering Abb. 43: Interesse an kommunalpolitischen Themen nach soziodemografischen Merkmalen Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.2, 2.1, 5.1, 5.2, 5.5, 5.10 und 5.11) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 7 22 46 33 13 30 42 50 bis unter 60 Jahre [721] ohne Migrationshintergrund [3.024] 31 40 31 6 18 39 23 40 bis unter 50 Jahre [623] 24 40 60 Angaben in % 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 77 Informationen zu politischen Themen über die Stadt Augsburg Als häufigste Informationsquelle zu lokalpolitischen Themen diente vor allem Radio, Fernsehen und die lokale oder regionale Presse (auch online) (Frage 2.7, s. Abb. 44). Wie schon beim Interesse an politischen Themen (s. o.) steigt auch der Anteil der Personen, der sich täglich über politische Themen über die Stadt Augsburg informierte, mit zunehmendem Alter der Befragten. Lediglich über das Internet, städtische sowie nichtdeutsch-sprachige Medien informierten sich unter 50-Jährige häufiger als über 50-Jährige. Angaben in % 80 70 60 50 40 30 20 10 0 lokale oder überregionale städtische regionale Presse Medien Presse (auch online) (auch online) 18 bis unter 30 J. Radio (auch Mediatheken) 30 bis unter 40 J. Fernsehen nichtdeutsch- Internet (auch sprachige (sonstiges) MediaMedien theken) 40 bis unter 50 J. 50 bis unter 60 J. Familienmitglieder, Freunde, Verwandte Vereine / Stadtforen 60 bis unter 70 J. Parteien 70 J. und älter Abb. 44: Genutzte Medien der täglichen Information zu politischen Themen über die Stadt Augsburg nach Altersgruppen Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 2.7 und 5.1) Von den unter 30-Jährigen informierten sich 69,9 Prozent täglich durch mindestens eines der verschiedenen Informationsmedien, 92,9 Prozent mindestens wöchentlich (s. Abb. 45). Bei den 70-Jährigen und Älteren steigt dieser Wert auf 93,2 Prozent (98,2 % mindestens wöchentlich) an. 18 bis unter 30 Jahre 30 bis unter 40 Jahre 40 bis unter 50 Jahre 50 bis unter 60 Jahre 60 bis unter 70 Jahre 70 Jahre und älter 0 10 20 täglich 30 40 wöchentlich 50 60 monatlich 70 80 seltener / nie 90 100 Angaben in % Abb. 45: Häufigkeit der Information zu politischen Themen über die Stadt Augsburg nach Altersgruppen Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 2.7 und 5.1) Bekanntheit einzelner Projekte und Konzepte Knapp drei Viertel der Befragten (74,9 %) kannten die Internetseite der Stadt, fast ebenso viele das „projekt augsburg city“ (70,8 %) (Frage 2.8). Das Durchschnittsalter derjenigen, die beide Projekte kannten, ist mit 45,9 bzw. 45,7 Jahren niedriger als bei den anderen Projekten. Mehr als die Hälfte war die Kampagne „Und jetzt kommst Du“ sowie gut ein Drittel das Stadtentwicklungskonzept bekannt, mit 17,8 Prozent war das Handlungsprogramm Nachhaltigkeit am wenigsten bekannt. Die Kampagne „Und jetzt kommst Du“, das „projekt augsburg city“ sowie das Handlungsprogramm Nachhaltigkeit kannten mehr Frauen, das Stadtentwicklungskonzept hingegen mehr Männer (s. Tab. 39). Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 78 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Tab. 39: Bekanntheit einzelner Projekte und Konzepte darunter weiblich Durchschnittsalter 49,8 48,3 45,9 70,8 46,9 51,3 45,7 die Kampagne "Und jetzt kommst Du" [3.783] 54,9 44,1 54,4 47,9 das Stadtentwicklungskonzept [3.771] 34,7 50,8 46,9 49,7 die Zukunftsleitlinien der Stadt [3.760] 24,0 50,4 47,6 49,0 das Handlungsprogramm Nachhaltigkeit [3.730] 17,8 47,6 50,2 48,6 Kennen Sie…? in % männlich die Internetseite der Stadt [3.775] 74,9 das "projekt augsburg city" [3.782] in % Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 2.8 und 5.1) . 2.2.3 Kommunalpolitische Beteiligung Die „Teilnahme an Informationsveranstaltungen“ (22,2 %) sowie „Meinungsbildung in Form von Leserforen, Internetforen etc.“ (19,9 %) werden am häufigsten als Möglichkeiten zur Beteiligung an kommunalpolitischen Themen genutzt (Frage 2.5). Für über ein Viertel der Personen, die eine dieser beiden Beteiligungsformen nutzten, war dies die einzige Form lokalpolitischer Beteiligung. Andere Beteiligungsformen wurden deutlich seltener genutzt, am seltensten die „Mitarbeit in Beiräten“ (3,5 %), die „Beteiligung an Agendaforen“ (2,7 %) und „Bürgermeister-/Referentensprechstunden“ (2,4 %). Über die Hälfte der Befragten konnte sich „Beschwerden an die Stadtverwaltung“ (55,4 %), eine „Teilnahme an Informationsveranstaltungen“ (53,8 %) und „Mitarbeit bei einer Bürgerinitiative“ (51,4 %) vorstellen, die wenigsten (30,9 %) eine „Beteiligung an Agendaforen“ (s. Tab. 40). Tab. 40: Nutzung von Möglichkeiten kommunalpolitischer Beteiligung nutze ich kann mir Nutzung vorstellen Teilnahme an Informationsveranstaltungen (z. B. Bürgerversammlungen, Bürgerforen) [3.722] 22,2 53,8 23,9 Meinungsbildung (Leserbriefe, Internetforen etc.) [3.709] 19,9 44,4 35,7 Beschwerden an die Stadtverwaltung [3.691] 10,5 55,4 34,2 Einsichtnahme in die Bauleitplanung [3.694] 7,4 42,1 50,5 Informationsbeschaffung zu Gremien-/Ausschusssitzungen [3.684] 6,5 38,8 54,7 Mitarbeit bei einer Bürgerinitiative [3.728] 6,0 51,4 42,6 Mitarbeit in Beiräten (z. B. Senioren-/Integrationsbeiräte) [3.701] 3,5 41,7 54,8 Beteiligung an Agendaforen [3.667] 2,7 30,9 66,4 Bürgermeister-/Referentensprechstunden [3.678] 2,4 41,1 56,5 Möglichkeiten der kommunalpolitischen Beteiligung kann mir Nutzung nicht vorstellen in % Im jeweiligen Merkmal sind Maxima rot und Minima blau hervorgehoben Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Frage 2.5) Auf lokalpolitischer Ebene beteiligten sich im Themenbereich „Bildung und Ausbildung“ mit 12,3 Prozent noch die meisten der Befragten (darunter 26,6 % in Haushalten mit Kind(ern)), gefolgt von den Themenbereichen „Kultur“, „Sport“, „Umwelt“ und „Jugend, Soziales und Wohnen“ mit jeweils noch über 10 Prozent. Am wenigsten geschah dies in den Bereichen „Finanzen“ (3,5 %) und „Bau und Konversion“ (4,6 %), hier konnten sich auch die wenigsten eine Beteiligung vorstellen (jeweils 30,9 %). Das größte Aktivierungspotential bestand für den Bereich „Umwelt“, welches das einzige Thema ist, für das sich mehr als die Hälfte (57,7 %) eine Beteiligung vorstellen konnten (Frage 2.9). Allgemein wirkten 61,9 Prozent von denjenigen, die sich beteiligten, in mindestens zwei lokalpolitischen Themenbereichen mit (s. Tab. 41). Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 79 Tab. 41: Beteiligung an lokalpolitischen Themen beteilige mich kann mir Beteiligung vorstellen Bildung und Ausbildung [3.650] 12,3 47,6 40,1 Kultur [3.641] 10,8 46,9 42,3 Sport [3.648] 10,5 37,5 52,1 Umwelt [3.661] 10,4 57,7 32,0 Jugend, Soziales und Wohnen [3.642] 10,1 49,1 40,8 Migration, Integration und Interkultur [3.646] 7,7 43,9 48,4 öffentliche Ordnung und Gesundheit [3.672] 7,6 44,9 47,5 Wirtschaft [3.638] 5,1 33,6 61,3 Bau und Konversion [3.629] 4,6 30,9 64,6 Themenbereich kann mir Beteiligung nicht vorstellen in % Im jeweiligen Merkmal sind Maxima rot und Minima blau hervorgehoben Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Frage 2.9) Für 46,0 Prozent der Befragten war es wichtig und für 22,6 Prozent sogar sehr wichtig, persönlich an der Entwicklung Augsburgs mitzuwirken (Frage 2.4). Für Personen, welche die Möglichkeiten der kommunalpolitischen Beteiligung nutzten oder sich an lokalpolitischen Themen beteiligten, war eine persönliche Beteiligung deutlich wichtiger (84,4 bzw. 84,9 % wichtig oder sehr wichtig) als für Personen, welche diese Formate nicht nutzten (35,7 bzw. 40,0 % wichtig oder sehr wichtig, s. Abb. 46). Angaben in % 100 90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 Möglichkeit der lokalpolitischen Beteiligung [1.365] Beteiligung an lokalpolitischen Themen [1.118] beteiligt sich unwichtig Möglichkeit der lokalpolitischen Beteiligung [1.719] Beteiligung an lokalpolitischen Themen [1.835] kann sich Beteiligung vorstellen eher unwichtig eher wichtig Möglichkeit der lokalpolitischen Beteiligung [470] Beteiligung an lokalpolitischen Themen [557] kann sich Beteiligung nicht vorstellen sehr wichtig Abb. 46: Wichtigkeit der Beteiligung an der Entwicklung der Stadt Augsburg nach Nutzung lokalpolitischer Beteiligung und Themen Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 2.4, 2.5 und 2.9) In allen Stadtbezirken gaben die Befragten mehrheitlich an, dass ihnen eine persönliche Beteiligung an der Entwicklung wichtig ist, darunter mit 80,4 Prozent am häufigsten im Stadtbezirk Lechviertel, ostl. Ulrichsviertel. Bei den Mittelwerten (von 1 = „unwichtig bis 4 = „sehr wichtig“) erreichten Lechviertel, ostl. Ulrichsviertel, Lechhausen - West, Links der Wertach - Süd & Nord sowie Göggingen - Nordost Werte von über 3,0. Für Befragte aus Göggingen - Nordwest, Haunstetten - West sowie Bergheim war die persönliche Beteiligung bei der Entwicklung Augsburgs mit Mittelwerten von unter 2,75 am unwichtigsten (s. Abb. 47). Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 80 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Stadt Augsburg Wichtigkeit der Beteiligung an der Entwicklung Augsburgs Mittelwerte von 1 "unwichtig" bis 4 "sehr wichtig" bis unter 2,7 2,7 bis unter 2,8 2,8 bis unter 2,9 2,9 bis unter 3,0 3,0 und mehr 28 Stadtgrenze Stadtbezirk Zusammengefasste Stadtbezirke Gewässer 29 Quelle: Bürgerumfrage 2015 22 23 6 21 26 27 19+20 18 7 5 4 8 9 2 17 25 15 10 1 3 24 30 16 14 11 13 37 38 31 39 32 40 42 33 34 41 35 36+12 ± km Amt für Statistik und Stadtforschung 0 1 2 Abb. 47: Wichtigkeit der persönlichen Beteiligung an der Entwicklung der Stadt Augsburg nach Stadtbezirken Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.1 und 2.4) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 3 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 81 Teilnahme an Wahlen und Abstimmungen Die meisten Befragten gaben an, bei der Bundestagswahl immer (82,8 %) oder zumindest oft (91,8 %) teilzunehmen (Frage 2.3). Ähnlich hoch waren mit 80,2 bzw. 91,4 Prozent die Werte für die Stadtrat-/Oberbürgermeisterwahl. An Begehren, Entscheiden sowie Unterschriftenlisten wird seltener teilgenommen (s. Tab. 42). Tab. 42: Häufigkeit der Teilnahme an Wahlen und Abstimmungen nie nicht stimmberechtigt 3,1 2,5 2,7 3,7 3,2 1,6 12,0 5,5 3,8 2,8 65,5 15,9 9,4 5,5 3,6 Europaparlament [3.753] 65,4 16,7 9,9 6,3 1,6 Bürger-/Volksbegehren [3.791] 46,8 33,8 14,1 3,9 1,3 Bürger-/Volksentscheid [3.778] 48,7 33,7 12,7 3,7 1,2 Unterschriftenlisten / Petitionen [3.778] 14,5 31,2 41,0 12,2 1,2 immer oft Bundestag [3.798] 82,8 9,0 Stadtrat / Oberbürgermeister [3.817] 80,2 11,2 Landtag [3.771] 75,9 Bezirkstag [3.736] Wahl / Abstimmung selten in % Im jeweiligen Merkmal sind Maxima rot und Minima blau hervorgehoben Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Frage 2.3) Die Befragten, die sich öfter über lokalpolitische Themen informieren (Frage 2.7), nehmen auch öfter an Wahlen und Abstimmungen teil, insbesondere an der Kommunalwahl. Unter Personen, die nach ihren Angaben bei jeder Wahl oder Abstimmung wählen („Immer-Wähler“), informierten sich 87,6 Prozent täglich über lokalpolitische Themen. Unter „Nicht-Wählern“, also Personen, die nie an Wahlen teilnehmen, informierten sich hingegen nur 61,7 Prozent täglich, 16,7 Prozent sogar nie (s. Abb. 48). Wie die Häufigkeit der Information über politische Themen steigt auch die Häufigkeit der Teilnahme an Wahlen und Abstimmungen mit steigendem Alter der Befragten an (s. Abb. 45). Nicht-Wähler [120] Sporadische Wähler [569] Immer-Wähler [3.051] 0 10 täglich 20 30 40 50 wöchentlich 60 monatlich 70 80 90 nie 100 Angaben in % Abb. 48: Informationshäufigkeit zu politischen Themen über die Stadt Augsburg nach Häufigkeit der Beteiligung an Wahlen und Abstimmungen Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 2.3 und 2.7) Sonntagsfrage Bei der Frage „Welche Partei würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Kommunalwahl wäre?“ (Frage 5.13) gaben 4,1 Prozent der Befragten an „würde nicht wählen“ (4,6 % der Frauen und 3,6 % der Männer) und 29,0 Prozent „bin noch unentschlossen“ (31,5 % der Frauen und 26,0 % der Männer) (Frage 5.13). Am geringsten ist der Anteil der Nicht-Wähler bei Personen mit Hochschulabschluss (2,4 %), am höchsten bei Personen mit höchstens Hauptschulabschluss (7,0%). Am häufigsten unentschlossen waren die unter 30Jährigen sowie 40- bis unter 50-Jährige. Am seltensten unentschlossen waren die 70-Jährigen und Älteren (16,5 %), die auch am ehesten (80,7 %) eine Partei angegeben hatten. Der Anteil der Nicht-Wähler hat sich von 2003 mit 5,7 Prozent bis 2011 mit 11,3 Prozent fast verdoppelt. 2013 gaben dann wieder nur noch 6,3 Prozent und 2015 sogar nur noch 4,1 Prozent der Befragten an, dass sie nicht wählen (s. Abb. 49). Die tatsächliche Wahlbeteiligung bei den Stadtratswahlen in Augsburg ist jedoch von 52,4 Prozent im Jahr 2002 auf 47,6 Prozent im Jahr 2008 und 41,2 Prozent im Jahr 2014 gesunken (s. Kurzmitteilung „Die Kommunalwahl 2014 in Augsburg“, ePaper vom 3.April 2014 und Statistisches Jahrbuch 2016 der Stadt Augsburg) (Stadt Augsburg 2016f). Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 82 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Einen zwischenzeitlichen Anstieg verzeichnete auch der Anteil der Angaben „bin noch unentschlossen“, der 2003 noch unter 25 Prozent lag, sich aber in den folgenden Bürgerumfragen bis 2013 auf höhere Werte zwischen 30,8 und 34,8 Prozent einpendelte. Bei der Bürgerumfrage 2015 sank der Wert wieder auf 29,0 Prozent. 100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% - Wähler Unentschlossen Nichtwähler 2003 2005 2007 2009 2011 2013 2015 Abb. 49: Wähler, Unentschlossene und Nichtwähler bei der Sonntagsfrage (Kommunalwahl) bei den Bürgerumfragen 2003 bis 2015 Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2003 bis 2015 Knapp zwei Drittel der Befragten (62,8 %) die nicht wählen würden oder noch unentschlossen waren, begründeten dies damit, dass sie die Parteiinhalte nicht überzeugten - unabhängig vom Interesse an kommunalpolitischen Themen oder ihrer Nutzung lokalpolitischer Beteiligungsformen. Von knapp der Hälfte wurden die komplizierte Stimmvergabe und nicht ausreichende Kenntnisse über Parteiinhalte als Gründe angegeben, am seltensten „meine Partei tritt nicht an“ (1,4 %) und „wähle ausnahmsweise nicht“ (1,7 %). Von Personen, die Briefwahl bevorzugten (Frage 2.2), wurde die Umständlichkeit der Briefwahl häufiger als Grund genannt (s. Abb. 50). Personen, die nach ihren Angaben immer bei Kommunalwahlen teilnehmen, waren etwas häufiger als sporadische Wähler und Nicht-Wähler von den Parteiinhalten nicht überzeugt, Nicht-Wähler hingegen interessierten sich häufiger nicht für Politik. Die Parteiinhalte überzeugen mich nicht komplizierte Stimmvergabemöglichkeiten Parteiinhalte nicht ausreichend bekannt anderer Grund, und zwar: Briefwahl zu umständlich Erreichbarkeit des Wahllokals Größe des Stimmzettels Politik interessiert mich nicht Mangelnde Barrierefreiheit des Wahllokals bin nicht wahlberechtigt Urnenwahl wähle ausnahmsweise nicht Briefwahl meine Partei tritt nicht an 0 10 20 30 40 50 60 70 Angaben in % Abb. 50: Gründe für Nichtwähler sowie Unentschlossene bei der Sonntagsfrage (Kommunalwahl) nach bevorzugter Wahlmöglichkeit Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 2.2 und 5.13) Ein Vergleich der Stimmenverteilung nach Parteiangaben wird möglich, wenn lediglich die einer Partei zuordenbaren Angaben (also ohne „Unentschlossene“ und „Nicht-Wähler“) und die gültigen Stimmen der Stadtratswahlen berücksichtigt werden (s. Tab. 43). Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 83 Der Anteil derjenigen, welcher bei den Bürgerumfragen bei der Sonntagsfrage angab, die CSU zu wählen, nahm nach dem Spitzenwert im Jahr 2003 (45,7 %) in den drei darauf folgenden Umfragen ab. In den Folgejahren bis 2015 stieg der Anteil von 31,3 auf 40,4 Prozent wieder an. Das Ergebnis bei den Stadtratswahlen 2002 und 2014 entsprach in etwa dem der Bürgerumfragen, das der Stadtratswahl 2008 lag jedoch deutlich über dem der jeweiligen Bürgerumfragen davor bzw. danach. Der Anteil der SPD verringerte sich seit der ersten Bürgerumfrage 2003 von 34,3 Prozent fast kontinuierlich auf 16,6 Prozent im Jahr 2015. In den Bürgerumfragen ab 2011 lag der Anteil der SPD unter dem von Bündnis 90/Die Grünen, die über die Jahre hinweg Zugewinne bis hin zum Spitzenwert von 27,2 Prozent im Jahr 2011 erzielten. Bei den Bürgerumfragen 2013 und 2015 lag der Wert aber wieder unter 20 Prozent. Da die Wahlergebnisse von Bündnis 90/Die Grünen immer deutlich unter den Werten aus den Bürgerumfragen lagen, konnte die SPD bei den drei Stadtratswahlen trotzdem immer die zweitmeisten Stimmen auf sich vereinigen. Auffällig ist bei den Bürgerumfragen auch der zwischenzeitliche Anstieg der FDP im Jahr 2007 (5,7 %) und noch stärker im Jahr 2009 (11,0 %), ebenso wie der sehr deutliche Rückgang auf 1,5 Prozent im Jahr 2011. Bei den Stadtratswahlen nahmen die Stimmenanteile dagegen von 3,5 Prozent (2002) auf 1,6 Prozent (2014) jeweils ab. Die Linke konnte dagegen ihre vor allem 2007 bzw. 2009 erzielten Zuwächse zur Bürgerumfrage 2015 auf 6,1 Prozent ausbauen. Relativ deutliche Unterschiede zwischen den Ergebnissen der Bürgerumfragen und denen der Stadtratswahlen sind für lokale Wählergruppierungen und neuere Parteien wie Pro Augsburg, CSM Augsburg und AfD festzustellen. Die Ergebnisse der Bürgerumfragen bei der „Sonntagsfrage“ zeigen also eine grobe Übereinstimmung mit den tatsächlichen Wahlergebnissen. Die Wahl kann aber alleine durch die durchschnittlich immerhin etwa ein Drittel noch Unentschlossenen entschieden werden. Ihr Anteil lag bei allen Bürgerumfragen bis auf 2003 über dem der Partei mit den meisten Angaben. Tab. 43: Ergebnisse der Stadtratswahlen seit 2002 und der Sonntagsfrage bei den Bürgerumfragen 2003 bis 2015 Wa hl BU BU BU Wa hl BU BU BU Wa hl BU 2002 2003 2005 2007 2008 2009 2011 2013 2014 2015 Sta dtra ts wa hl / Bürgerum fra ge CSU 43,5 45,7 43,6 34,9 40,1 31,3 36,3 38,4 37,7 40,4 SPD 36,4 34,3 29,3 30,5 30,1 25,2 21,8 19,5 22,4 16,6 Bündnis 90/Die Grünen 8,7 13,3 14,5 17,6 10,3 15,8 27,2 19,7 12,4 19,3 FDP 3,5 2,1 2,5 5,7 2,7 11,0 1,5 2,6 1,6 2,5 Die Linke (ehemals PDS) 1,2 1,3 1,8 3,0 3,5 4,8 3,0 3,4 3,2 6,1 0,8 2,7 2,0 2,1 2,0 Republikaner ÖDP 1,8 0,5 2,0 1,6 1,5 1,7 1,1 1,2 1,9 1,9 Freie Wähler 1,9 0,5 1,5 2,0 1,7 3,5 3,0 2,8 3,6 2,7 Freie Bürger Union 3,0 0,5 0,5 1,8 0,8 0,5 AfD 3,0 5,9 5,0 CSM Augsburg 1,9 4,2 1,1 1,8 5,1 0,7 1,8 1,6 Pro Augsburg 0,6 9,4 2,7 1,8 Polit-WG Sonstige 0,8 1,5 0,4 1,3 2,4 5,7 umgerechnet auf 100 Prozent aller Wahlberechtigten (Stadtratswahlen) bzw. des Rücklaufs (Bürgerumfragen) Quelle: Bürgeramt (Stadtratswahlen 2002 bis 2014), Amt für Statistik und Stadtforschung (Bürgerumfragen 2003 bis 2015) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2,1 84 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 2.3 Demografische Sondergruppen 2.3.1 Neubürgerinnen und Neubürger Als „Neubürger“ werden diejenigen Personen ausgewertet, die in der Bürgerumfrage angaben, seit höchstens fünf Jahren in Augsburg zu leben (Frage 1.2). Nach dieser Definition wird mit 666 Personen (17,1 Prozent aller Antwortenden) eine ausreichende Grundlage für tiefer gehende Auswertungen erreicht (s. auch Kurzmitteilung Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg – seit 2010 zugezogene Neubürgerinnen und Neubürger). Für den Vergleich nach Wohndauer stehen diesen die „Augsburger mit mittlerer Wohndauer“ (6 bis höchstens 25 Jahre, 31,6 % aller Antwortenden) sowie die „Langjährigen Augsburger“ (seit mindestens 26 Jahren; 47,6 % aller Antwortenden) gegenüber. Personen, die schon länger in Augsburg leben, beteiligten sich häufiger an der Bürgerumfrage. So waren es über 15 Prozent der angeschriebenen Langjährigen Augsburger, von den Neubürgern lediglich 8,0 Prozent (s. Tab. 44). Tab. 44: Wohndauer der Einwohner ab 18 Jahren in der Stadt Augsburg Bürger nach Wohndauer Wohndauer*) in Augsburg Wohnberechtigte Bevölkerung ab 18 Jahren am 30.06.2015 Anzahl "Neubürger" bis 5 Jahre "Augsburger mit mittlerer Wohndauer" 6 bis 25 Jahre "Langjährige Augsburger" ab 26 Jahre % Bürgerumfrage 2015 Stichprobe (Brief) Anzahl Stichprobe (Postkarte) % Anzahl Rücklauf (Antworten) % % % 66.051 27,2 2.626 27,6 5.662 28,6 666 17,1 8,0 88.710 36,6 3.468 36,5 6.981 35,3 1.231 31,6 11,8 87.902 36,2 3.406 35,9 7.159 36,2 1.854 47,6 17,5 145 3,7 3.896 100,0 ohne Angabe Insgesamt Anzahl Rücklaufquote 242.663 100,0 9.500 100,0 19.802 100,0 13,3 *) nach dem Datum des Zuzugs in die Stadt Augsburg bzw. der Geburt, falls die Person seit ihrer Geburt in der Stadt Augsburg gemeldet ist. Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Melderegister und Bürgerumfrage 2015 (Frage 1.2) Zum Stichtag 30.06.2015 war der „typische“, in den letzten 5 Jahren nach Augsburg zugezogene, erwachsene Neubürger  unter 40 Jahre alt (Melderegister: 71,5 %, Bürgerumfrage: 74,1 %),  ledig (Melderegister: 57,7 %, Bürgerumfrage 65,0 %) und  lebte in einem Haushalt ohne Kinder (Melderegister: 78,5 %, Bürgerumfrage 83,6 %). Die Kombination aller drei Merkmale zusammen trifft auf 47,8 Prozent der in Augsburg gemeldeten Neubürger (nach dem Melderegister) und 42,1 Prozent der Neubürger aus der Bürgerumfrage zu. Auf Nicht-Neubürger trifft dies nur bei 14,4 Prozent (Melderegister) bzw. 10,3 Prozent (Bürgerumfrage) zu. Informationen zum Bildungsstand oder zur Erwerbstätigkeit werden nicht im Melderegister erfasst. Aus den Antworten in der Bürgerumfrage lässt sich jedoch ableiten, dass der typische Neubürger zusätzlich zu den oben genannten soziodemografischen Merkmalen  einen hohen Bildungsstand hat (82,5 % mit mindestens Fach- / Hochschulreife) (s. Tab. 45) und  in Vollzeit erwerbstätig ist (51,8 %) oder studiert (24,4 %) (s. Tab. 46). Dagegen haben die Langjährigen Augsburger deutlich häufiger höchstens die Mittlere Reife als höchsten Bildungsabschluss (57,7 %) und über ein Drittel (38,1 %) sind schon in Altersteilzeit oder Vor-/Ruhestand. Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 85 Tab. 45: Bildungsstand nach Wohndauer Augsburger mit mittlerer Wohndauer [1.206] Neubürger [657] Bildungsstand Langjährige Augsburger [1.795] insgesamt [3.777] % kein Bildungsabschluss / Schüler-/in 0,2 1,1 0,5 0,7 Volks-/Hauptschulabschluss 5,5 9,7 26,1 17,5 11,9 20,3 31,1 24,2 6,2 6,7 5,5 6,0 Allgemeine Hoschschulreife / Abitur 24,7 16,7 9,7 14,6 Fachhochschul-/Hochschulabschluss 46,0 41,0 24,5 33,3 5,6 4,5 2,6 3,8 100, 0 100, 0 100, 0 100, 0 Realschule / Mittlere Reife Fachhochschulreife Promotion ins ges a m t Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.2 und 5.2) Tab. 46: Erwerbsstatus nach Wohndauer Augsburger mit mittlerer Wohndauer [1.209] Neubürger [660] Lebenssituation/Erwerbsstatus Langjährige Augsburger [1.813] insgesamt [3.807] % in Vollzeit erwerbstätig 51,8 52,9 38,1 45,0 Altersteilzeit / im Vor- bzw. Ruhestand 6,5 10,7 38,1 24,0 Schüler-/in / Azubi / Wehr-/Zivildienst, Praktikum, FSJ 2,6 2,9 0,2 1,4 in Teilzeit erwerbstätig 8,0 14,6 13,9 13,1 Student-/in 22,7 9,4 0,8 7,4 450-€-Job / Mini-Job 1,2 2,1 1,5 1,7 Hausmann/-frau 2,1 2,9 4,4 3,5 arbeitslos / -suchend gemeldet / aus anderen Gründen nicht erwerbstätig 5,0 4,6 3,1 4,0 100, 0 100, 0 100, 0 100, 0 ins ges a m t Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.2 und 5.5) Unter den Neubürgern gaben 20,5 Prozent an, dass sie in Augsburg geboren wurden (Frage 1.3) (Melderegister: 15,8 %). Dabei handelt es sich größtenteils um Rückwanderer oder Personen, deren Eltern bereits im Augsburger Umland wohnten, sich für die Geburt ihres Kindes für ein Krankenhaus in Augsburg entschieden haben und im Nachhinein nach Augsburg gezogen sind (s. Tab. 47). Befragte mit Geburtsort Augsburg beteiligten sich häufiger an der Bürgerumfrage als Befragte mit einem Geburtsort außerhalb Augsburgs, darunter besonders häufig die in Augsburg geborenen Langjährigen Augsburger. Tab. 47: Geburtsort nach Wohndauer Wohnberechtigte Bevölkerung ab 18 Jahren am 30.06.2015 Geburtsort Augsburg Neubürger [66.051] Augsburger mit mittlerer Wohndauer [88.710] Langjährige Augsburger [87.902] insgesamt [242.663] Bürgerumfrage 2015 Neubürger [657] % Augsburger mit mittlerer Wohndauer [1.217] Langjährige Augsburger [1.834] insgesamt [3.827] % ja 15,8 26,2 43,8 29,7 20,5 29,3 60,3 nein 84,2 73,8 56,2 70,3 79,5 70,7 39,7 57,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 insgesamt 43,0 Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.2 und 1.3) Insgesamt war etwa die Hälfte der Befragten römisch-katholisch (Frage 5.12), ein Fünftel evangelisch. Unter 5 Prozent fühlten sich einer anderen, über ein Viertel keiner Religionsgemeinschaft zugehörig. Allgemein beteiligten sich Katholiken und Protestanten stärker an der Bürgerumfrage, da deren Anteile an der Augsburger Bevölkerung nach dem Melderegister lediglich 44,1 Prozent bzw. 15,8 Prozent ausmachten (s. Tab. 48). Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 86 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Tab. 48: Religionsangehörigkeit nach Wohndauer Wohnberechtigte Bevölkerung ab 18 Jahren am 30.06.2015 Augsburger mit mittlerer Wohndauer [88.710] Neubürger [66.051] Religion Langjährige Augsburger [87.902] Bürgerumfrage 2015 insgesamt [242.663] Augsburger mit mittlerer Wohndauer [1.200] Neubürger [651] % Langjährige Augsburger [1.819] insgesamt [3.798] % römisch-katholisch 38,4 37,3 55,4 44,1 43,5 43,7 57,8 50,9 evangelisch 14,6 18,3 14,3 15,8 23,0 19,6 16,4 18,6 3,7 4,6 2,9 3,5 29,8 32,2 22,9 27,0 100,0 100,0 100,0 100,0 andere / 47,0 44,4 30,3 40,0 100,0 100,0 100,0 100,0 keine insgesamt Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.2 und 5.12) Neubürger wohnten zwar (noch) nicht so gern in Augsburg, wie Personen, die schon länger hier leben, bewerteten aber die Meinung der Augsburger über ihre Stadt besser. Über 90 Prozent der Neubürger schätzen die Meinung der Augsburger über ihre Stadt mindestens eher gut ein, dagegen nur 84,7 Prozent der Augsburger mit mittlerer Wohndauer (s. Abb. 52). Drei von vier (76,5 %) Neubürgern wohnten in einer Mietwohnung, ungefähr zwei Drittel der Langjährigen Augsburger im Eigenheim (s. Abb. 53). Angaben in % 56,9 60,0 50,0 40,8 43,7 40,0 30,0 20,0 10,0 0,0 sehr gern 40,9 41,7 32,4 13,4 11,2 gern Neubürger [655] 7,6 eher gern 3,5 2,1 2,3 1,1 0,9 0,4 0,3 0,3 0,3 eher ungern ungern sehr ungern Augsburger mit mittlerer Wohndauer [1.219] Langjährige Augsburger [1.836] Abb. 51: Wohnzufriedenheit in Augsburg nach Wohndauer Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.2 und 1.4) Angaben in % 60,0 50,0 40,0 30,0 20,0 6,8 5,7 5,0 10,0 0,0 sehr gut Neubürger [660] 45,0 38,7 41,4 41,3 38,3 40,3 8,8 gut eher gut 13,9 11,0 0,8 1,1 1,0 0,3 0,2 0,2 schlecht sehr schlecht eher schlecht Augsburger mit mittlerer Wohndauer [1.219] Langjährige Augsburger [1.826] Abb. 52: Einschätzung der Meinung der Augsburger über Augsburg nach Wohndauer Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.2 und 7.2) eigenes Haus Neubürger [651] Augsburger mit mittlerer Wohndauer [1.206] Langjährige Augsburger [1.820] Eigentumswohnung gemietetes Haus Mietwohnung sonstige Wohnform 0,0 20,0 40,0 60,0 Abb. 53: Verteilung der Wohnverhältnisse nach Wohndauer in Prozent Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.2 und 6.1) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 80,0 100,0 Angaben in % 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 87 Die größten Probleme in Augsburg Auch das Problemempfinden ist abhängig davon, wie lange die Befragten schon in Augsburg wohnen: Die Mietkosten wurden vor dem Verkehr von denjenigen am häufigsten als eines der größten Probleme Augsburgs genannt, die noch keine 20 Jahre in Augsburg wohnen. Dagegen war es bei Augsburgern, die schon seit mindestens 20 Jahren hier wohnen, die Finanzlage der Stadt (s. Abb. 54). Immobilienmarkt Mietkosten Ausländerfeindlichkeit Lärmbelastung Größere Probleme für Neubürger Image der Stadt mangelnde Integration von Migranten Verkehr Mietnebenkosten sehe keine Probleme Luftverschmutzung Ähnlich große Probleme für Neubürger mangelnde Behindertenfreundlichkeit mangelnde Kinderbetreuungsplätze Wirtschaftswachstum Unsicherheit / Kriminalität Überalterung Geringere Probleme für Neubürger mangelnde Familienfreundlichkeit Arbeit der Verwaltung Arbeitslosigkeit Neubürger [659] Augsburger mit mittlerer Wohndauer [1.220] Migranten Langjährige Augsburger [1.847] mangelnde Seniorenfreundlichkeit Flüchtlinge Arbeit des Stadtrates Finanzlage der Stadt 0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 Angaben in % Abb. 54: Die größten Probleme in Augsburg nach Wohndauer Werte ergeben in der Summe mehr als 100 Prozent, da Mehrfachnennungen möglich waren Angaben zu den Problemen wurden nach der Anzahl der genannten Nennungen gewichtet Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.2 und 1.6) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 50,0 60,0 70,0 88 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Zufriedenheit mit Angeboten und Einrichtungen in der Stadt Wie auch schon bei den Bürgerumfragen 2011 und 2013 sahen auch 2015 die in den letzten fünf Jahren Zugezogenen die Stadt mit ihren Angeboten und Einrichtungen allgemein positiver als die schon länger in Augsburg lebenden Einwohner. Die größte Differenz aus den Mittelwerten der Antworten der Neubürger und der Langjährigen Augsburger ergibt sich bei dem Erscheinungsbild der Grünanlagen (Parks, Friedhöfe, usw.), dem Angebot an Fachgeschäften sowie den Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, mit denen die Neubürger jeweils deutlich zufriedener waren (s. Abb. 55). Von den 30 abgefragten Angeboten und Einrichtungen zeigten sich die Neubürger bei 20 zufriedener. Etwa gleich zufrieden zeigten sich alle Gruppen mit den Naherholungsmöglichkeiten, die sowohl bei Neubürgern, bei Augsburgern mit mittlerer Wohndauer als auch bei Langjährigen Augsburgern am besten abschnitten. Die Anzahl der Parkplätze für Autos wurde von allen bemängelt. Neubürger zeigten sich zusätzlich mit der Anzahl der Stellplätze für Fahrräder und dem Radwegenetz (Anzahl, Gestaltung, Sicherheit) unzufrieden, Augsburger mit mittlerer Wohndauer sowie Langjährige Augsburger vor allem mit den Schulen (Gebäude, Außengelände, usw.) und mit der Anzahl der Stellplätze für Fahrräder. Schulen (Gebäude, Außengelände, usw.) Erscheinungsbild der Grünanlagen (Parks, Friedhöfe, usw.) Einrichtungen für Menschen mit Behinderung Größere Zufriedenheit bei Neubürgern Angebot an Fachgeschäften Einrichtungen für Altenhilfe (Alten-, Pflegeheime) öffentliche Plätze, Märkte, Treffpunkte, usw. ambulante Altenhilfe (z.B. Haushaltshilfen) allgemeine Einkaufsmöglichkeiten ÖPNV (Bus und Straßenbahn) Baum-/Grünflächenanteil in der Stadt gastronomisches Angebot Anzahl der Stellplätze für Fahrräder Neubürger Gesundheitsversorgung Schwimmbäder Augsburger mit mittlerer Wohndauer Langjährige Augsburger Familienstützpunkte (Anlaufstellen für Familien) klassische Kulturangebote (Theater, klass. Konzerte, usw.) Büchereien/Bibliotheken Sportveranstaltungen für Zuschauer Sportanlagen (ohne Schwimmbäder) Ähnlich hohe Zufriedenheit bei Neubürgern Naherholungsmöglichkeiten Bürgerhäuser/Mehrgenerationentreffs Kindertagesstätten (Kinderkrippen, -gärten & -horte) Radwegenetz (Anzahl, Gestaltung, Sicherheit) moderne Kulturangebote (sonst. Konzerte, Kleinkunst, usw.) Angebotsvielfalt der Sportvereine für Aktive Anzahl der Behindertenparklätze Informationsangebote für Menschen mit Allergien Geringere Zufriedenheit bei Neubürgern Anzahl der Parkplätze für Autos Museen, Ausstellungen Anzahl der Frauenparkplätze 1 2 Mittelwert*) Abb. 55: Zufriedenheit mit Angeboten und Einrichtungen in Augsburg nach Wohndauer *) Mittelwert: 1 = sehr unzufrieden / 2 = unzufrieden / 3 = zufrieden / 4 = sehr zufrieden Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.2 und 1.8) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 3 4 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 89 Zustimmung zu Aussagen über Augsburg Neubürger stimmten am wenigsten den Aussagen „Es ist leicht, eine gute, bezahlbare Wohnung zu finden“ und „Luftverschmutzung ist ein großes Problem“ zu (s. Abb. 56). Der größte Unterschied zwischen Neubürgern und Langjährigen Augsburgern ist bei der Aussage „In fünf Jahren wird es angenehmer sein in Augsburg zu wohnen“ festzustellen, der Neubürger deutlich mehr zustimmten. Einig waren sich die drei Gruppen bei der größten Zustimmung zu der Aussage „Familienstützpunkte (Anlaufstellen für Familien) sind besonders wichtig“. In fünf Jahren wird es angenehmer sein in Augsburg zu wohnen. Interkulturelle Angebote sind besonders wichtig. Wenn man sich an die Stadtverwaltung wendet, dann wird einem schnell und unkompliziert geholfen. Neubürger Es ist leicht, eine gute,bezahlbare Wohnung zu finden Augsburger mit mittlerer Wohndauer Langjährige Augsburger Die Stadt geht mit ihren Mitteln verantwortungsvoll um. Augsburg ist eine saubere Stadt. Ausländer sind gut integriert Familienstützpunkte (Anlaufstellen für Familien) sind besonders wichtig. In Augsburg fühle ich mich sicher. Es ist einfach, eine gute Arbeit zu finden. Größere Zustimmung von Neubürgern Allgemein kann man den Menschen in Augsburg trauen. Lärm ist ein großes Problem. Geringere Zustimmung von Neubürgern Armut ist ein großes Problem. Luftverschmutzung ist ein großes Problem. 1 2 Mittelwert*) 3 4 Abb. 56: Zustimmung zu Aussagen für die Stadt Augsburg nach Wohndauer *) Mittelwert: 1 = stimme überhaupt nicht zu / 2 = stimme eher nicht zu / 3 = stimme eher zu / 4 = stimme sehr zu Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.2 und 1.5) 2.3.2 Kinder und Familien Die Auswertungen der für Familien relevanten Teilfragen (Fragen 1.5, 1.8 und 3.2) zeigen, dass die Beurteilungen dieser spezifischen Fragen abhängig von der persönlichen Betroffenheit der Befragten sind. Unterschiede zeigen sich vor allem bei der Zufriedenheit mit den Schulen, die von Personen in Haushalten mit Schulkind(ern) schlechter beurteilt wurde als von anderen Gruppen. Alleinerziehende waren der Meinung, dass Familienstützpunkte besonders wichtig sind (3,6), zeigten sich mit diesen aber mit einem Mittelwert von 2,5 weniger zufrieden als andere Gruppen. Allgemein wurden die kinder-/familienrelevanten Merkmale von Alleinerziehenden schlechter beurteilt, so z. B. auch die Zufriedenheit mit Kindertagesstätten oder der Beurteilung von Angeboten und Einrichtungen für Jugendliche im Stadtbezirk (jeweils mit Mittelwerten um 0,3 geringer als insgesamt). Vor allem die Spielplätze und die Kinderfreundlichkeit im Stadtbezirk wurden hingegen abgesehen von den Alleinerziehenden von allen Gruppen ähnlich bewertet (s. Tab. 49). Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 90 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Tab. 49: Beurteilung der Kinder-/Familienangebote nach Haushaltstypen Haushalte nach Kindern insgesamt [3.896] Zustimmung zu…*) Zufriedenheit mit…**) Beurteilung der… im Stadtbezirk ***) Haushalte mit Vorschulkind(ern) [229] Haushalte mit Schulkind(ern) [392] Haushaltstyp Haushalte mit Vor-/ und Schulkind(ern) [90] Haushalte ohne Kinder [2.991] Paar mit Kind(ern) [893] Alleinerziehende [72] Familienstützpunkte (Anlaufstellen für Familien) sind besonders wichtig. 3,4 3,6 3,5 3,6 3,4 3,5 3,6 Kindertagesstätten (Kinderkrippen, -gärten & -horte) 2,8 2,8 2,8 2,8 2,7 2,8 2,5 Schulen (Gebäude, Außengelände usw.) 2,3 2,3 2,0 2,4 2,3 2,1 2,0 Familienstützpunkte (Anlaufstellen für Familien) 2,7 2,9 2,7 2,8 2,7 2,8 2,5 Spielplätze 2,7 2,7 2,8 2,8 2,7 2,8 2,5 Schulen 2,8 2,7 2,7 2,8 2,8 2,8 2,5 Kindertagesstätten (Kinderkrippen, -gärten & -horte) 2,9 2,9 3,0 2,9 3,0 3,0 2,7 Angebote und Einrichtungen für Jugendliche 2,4 2,4 2,3 2,4 2,4 2,4 2,1 Kinderfreundlichkeit 2,9 2,9 2,9 2,9 2,9 2,9 2,7 *) Mittelwert: 1 = stimme sehr zu / 2 = stimme eher zu / 3 = stimme eher nicht zu / 4 = stimme überhaupt nicht zu **) Mittelwert: 1 = sehr unzufrieden / 2 = unzufrieden / 3 = zufrieden / 4 = sehr zufrieden ***) Mittelwert: 1 = sehr schlecht / 2 = schlecht / 3 = gut / 4 = sehr gut Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.5, 1.8, 3.2, 5.3 und 5.16) Haushaltstyp Im Bereich Schule und Kindergarten engagierten sich 10,2 Prozent der Befragten und weitere 37,3 Prozent konnten sich ein Engagement in diesem Bereich vorstellen (Frage 2.15). Unter Personen in Haushalten ohne Kinder ist der Anteil der sich bereits engagierenden Personen mit 5,6 Prozent geringer, bei Haushalten mit Vorschulkind(ern) oder Schulkind(ern) entsprechend höher. Bei Paaren mit Kind(ern) ist der Anteil der Engagierten als auch die Bereitschaft für ein Engagement höher als bei Alleinerziehenden (s. Abb. 57). Alleinerziehende [72] 15,7 Paar mit Kind(ern) [893] 24,4 Haushalte nach Kindern Haushalte ohne Kinder [2.991] Stadt 41,4 48,4 5,6 33,8 Haushalte mit Vor-/ und Schulkind(ern) [90] 32,6 Haushalte mit Schulkind(ern) [392] 33,1 Haushalte mit Vorschulkind(ern) [229] 55,8 38,8 20,7 insgesamt [3.896] 68,0 10,2 0 37,3 20 40 bereits Engagement 60 80 100 Angaben in % Engagement denkbar Abb. 57: Freiwilliges / ehrenamtliches Engagement im Bereich Schule und Kindergarten nach Haushaltstypen Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 2.15, 5.3 und 5.16) Im Bereich Kinder und Jugendliche (z.B. Jugendgruppe, Jugendclubs) engagierten sich mit 6,4 Prozent (für weitere 35,8 % Engagement vorstellbar) weniger als im Bereich Schule und Kindergarten, aber auch in diesem Bereich ist bei Paaren mit Kind(ern) der Anteil der Engagierten als auch die Bereitschaft für ein Engagement höher als bei Alleinerziehenden. Engagierte kommen vor allem aus Haushalten mit Schulkind(ern) (mit oder ohne Vorschulkind(ern)) (s. Abb. 58). Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg Haushaltstyp 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 91 Alleinerziehende [72] 5,8 Paar mit Kind(ern) [893] 8,9 Haushalte nach Kindern Haushalte ohne Kinder [2.991] 5,8 Haushalte mit Vor-/ und Schulkind(ern) [90] 49,5 31,0 9,3 Haushalte mit Schulkind(ern) [392] 62,8 10,2 Haushalte mit Vorschulkind(ern) [229] 7,2 insgesamt [3.896] 6,4 Stadt 44,9 0 51,5 58,7 35,8 20 40 60 bereits Engagement 80 100 Angaben in % Engagement denkbar Abb. 58: Freiwilliges / ehrenamtliches Engagement im Bereich Kinder und Jugendliche nach Haushaltstypen Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 2.15, 5.3 und 5.16) Haushaltstyp Für 9,3 Prozent der Befragten waren die mangelnden Kinderbetreuungsplätze und für 12,7 Prozent die mangelnde Familienfreundlichkeit eines der größten Probleme in Augsburg (Frage 1.6). In Haushalten mit Vorschulkind(ern) wurde von mehr als jedem fünften die mangelnden Kinderbetreuungsplätze als Problem angesehen und auch die mangelnde Familienfreundlichkeit wurde von diesen (35,4 %) und von Haushalten mit Vor-/ und Schulkind(ern) (43,3 %) am meisten bemängelt (s. Abb. 59). Alleinerziehende [72] 13,9 Paar mit Kind(ern) [893] 13,7 27,0 7,8 8,7 Haushalte ohne Kinder [2.991] Haushalte nach Kindern 20,8 21,1 Haushalte mit Vor-/ und Schulkind(ern) [90] 10,5 Haushalte mit Schulkind(ern) [392] 24,3 23,6 Haushalte mit Vorschulkind(ern) [229] Stadt 43,3 9,3 insgesamt [3.896] 0 mangelnde Kinderbetreuungsplätze 35,4 mangelnde Familienfreundlichkeit 12,7 20 40 60 Angaben in % Abb. 59: Mangelnde Kinderbetreuungsplätze und mangelnde Familienfreundlichkeit als eines der größten Probleme in Augsburg nach Haushaltstypen Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.6, 5.3 und 5.16) 2.3.3 Senioren Die Stadt stellt für Senioren unterschiedliche institutionelle, soziale und infrastrukturelle Angebote zur Verfügung. In der Bürgerumfrage 2015 wurde die Meinung zu Einrichtungen der Altenhilfe (Alten-, Pflegeheime) in Augsburg (Frage 1.8) und in den Stadtbezirken (Frage 3.2) erfragt. Sowohl für die Gesamtstadt als auch für die Stadtbezirke wurden diese von der Mehrheit der Befragten mit sehr gut oder gut bewertet (s. Abb. 60). Ältere Personen ab 60 Jahre und insbesondere ab 70 Jahre beurteilten sie dabei häufiger als Jüngere mit gut oder sehr gut. Dabei wurden die Einrichtungen in den Stadtbezirken positiver bewertet als für die Stadt insgesamt. Am positivsten wurde die Seniorenfreundlichkeit im Stadtbezirk beurteilt: 82,1 Prozent der 70-Jährigen und Älteren bewerteten sie mit mindestens gut (7,5 % sehr gut) und somit positiver als die unter 60-Jährigen (75,8 bzw. 13,6 %). Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 92 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Dennoch wird eine mangelnde Seniorenfreundlichkeit von 10,6 Prozent der Befragten als eines der größten Probleme in Augsburg angegeben, Wobei nur 6,7 Prozent der unter 60-Jährigen, hingegen 18,5 Prozent der 60 bis unter 70-Jährigen und 20,7 Prozent der 70-Jährigen und Älteren dies als Problem sahen (Frage 1.6). Einrichtungen der Altenhilfe (Alten-, Pflegeheime) ambulante Altenhilfe (z.B. Haushaltshilfen) Einrichtungen der Altenhilfe (Alten-, Pflegeheime) bis unter 60 Jahre [1.122] 5,6 60 bis unter 70 Jahre [386] 4,9 70 Jahre und älter [374] 4,3 47,1 60 bis unter 70 Jahre [280] 6,4 bis unter 60 Jahre [1.210] 60 bis unter 70 Jahre [375] 64,5 65,4 13,6 6,4 70 Jahre und älter [413] 7,5 0 62,2 30 40 22,9 4,6 23,2 4,3 4,2 21,4 2,8 17,7 74,6 20 3,1 20,6 72,5 10 2,5 27,3 59,7 9,8 60 bis unter 70 Jahre [436] 6,8 33,2 64,6 8,0 70 Jahre und älter [379] 7,2 30,5 57,9 12,8 5,2 31,3 56,2 5,0 9,9 38,1 57,2 6,5 70 Jahre und älter [260] 37,4 51,8 bis unter 60 Jahre [842] bis unter 60 Jahre [1.483] Seniorenfreundlichkeit Beurteilung der…**) Zufriedenheit mit…*) Auf freiwilliger / ehrenamtlicher Basis betätigten sich 5,6 Prozent der Befragten im Bereich „Senioren“ (Frage 2.15). Dabei sind es vor allem die Senioren selbst, die in diesem Bereich tätig waren: 8,8 Prozent der 60 bis unter 70-Jährigen und 13,1 Prozent der ab-70-Jährigen engagierten sich hier. Vom Rest konnten sich jeweils knapp 50 Prozent ein Engagement in diesem Bereich vorstellen (s. Tab. 35 und Tab. 36). 15,5 50 60 70 80 90 3,4 2,4 100 Angaben in % sehr zufrieden bzw. sehr gut zufrieden bzw. gut unzufrieden bzw. schlecht sehr unzufrieden bzw. sehr schlecht Abb. 60: Beurteilung der Seniorenangebote nach Altersgruppen *) Bewertung: sehr unzufrieden / unzufrieden / zufrieden / sehr zufrieden **) Bewertung: sehr schlecht / schlecht / gut / sehr gut Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.8, 3.2 und 5.1) 2.3.4 Menschen mit Behinderung 14,1 Prozent der Befragten gaben an, dass bei ihnen durch amtlichen Bescheid eine Behinderung festgestellt wurde (Frage 5.14), darunter 53,1 Prozent mit einem Behinderungsgrad von 50 oder mehr. Etwa 35 Prozent mit einer amtlich bescheinigten Behinderung haben eine Gehbehinderung, jeweils 10 Prozent eine Hör- oder Sehbehinderung und 30 Prozent eine sonstige Behinderung angegeben. Die Barrierefreiheit in der Stadt Augsburg wurde von diesem Personenkreis unterschiedlich wahrgenommen (s. Abb. 61). Beim ÖPNV empfanden 12,5 Prozent die Barrierefreiheit sehr gut, weitere 60 Prozent gut. Zwei von drei Personen mit Behinderung bewerteten auch die Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden und die Barrierefreiheit der Straßen und Wege mit gut oder sehr gut. Mit der Barrierefreiheit der Bahnhöfe war die Mehrheit aber eher unzufrieden. Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 ÖPNV (Bus, Straßenbahn) [385] 93 12,5 Bahnhöfe (Zug) [364] 3,8 Straßen, Wege [380] 4,2 60,0 29,9 23,1 39,3 26,9 60,5 öffentliche Gebäude [358] 6,4 Anzahl von Behindertenparkplätzen [299] 7,4 29,5 58,4 20 5,8 31,3 46,2 0 4,4 3,9 37,1 40 9,4 60 80 100 Angaben in % sehr gut gut schlecht sehr schlecht Abb. 61: Empfinden der Barrierefreiheit von Menschen mit Behinderung Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Frage 5.14) Generell wurden die Barrierefreiheiten von Personen mit einem Behinderungsgrad unter 50 besser beurteilt als von Personen mit stärkerer Behinderung. Mit Mittelwerten von 2,0 zeigten sich Personen mit einer Gehbehinderung, Krebs oder sonstiger Behinderung besonders unzufrieden mit der Barrierefreiheit der Bahnhöfe (Mittelwerte von 1 = „sehr schlecht“ bis 4 = „sehr gut“). Personen mit Hörbehinderung bewerteten die Barrierefreiheit des ÖPNV (3,0) besonders gut (s. Tab. 50). Als Teilnahmehinderungsgrund bei Kommunalwahlen gaben 7,1 Prozent der Befragten mit Behinderung eine mangelnde Barrierefreiheit des Wahllokals an (Frage 5.13), dabei 15,6 Prozent der Personen mit einer Gehbehinderung, vor Personen mit einer „Herz-Kreislauf-Erkrankung“ (8,0 %). Mangelnde Behindertenfreundlichkeit wurde von Personen mit einer Gehbehinderung (29,9 %) vor Personen mit der Behinderungsart „HerzKreislauf“ (24,4 %) am häufigsten als eines der größten Probleme in Augsburg gesehen (Frage 1.6). Tab. 50: Empfinden der Barrierefreiheit von Menschen mit Behinderung nach Behinderungsart Behinderungsart ÖPNV (Bus, Straßenbahn) Bahnhöfe (Zug) Straßen, Wege öffentliche Gebäude Anzahl von Behindertenparkplätzen Mittelwert*) Sehbinderung [44] 2,9 2,4 2,7 2,7 2,4 psychische Behinderung [48] 2,9 2,4 2,7 2,8 2,6 Hörbehinderung [56] 3,0 2,4 2,8 2,8 2,7 Herz-Kreislauf [86] 2,8 2,2 2,7 2,8 2,6 Gehbehinderung [184] 2,7 2,0 2,6 2,6 2,4 Krebs [90] 2,8 2,0 2,6 2,7 2,5 sonstige Behinderung [154] 2,8 2,0 2,5 2,7 2,5 *) Mittelwert: 1 = sehr schlecht / 2 = schlecht / 3 = gut / 4 = sehr gut Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Frage 5.14) Die Bewertungen behindertenspezifischer Fragen hängen stark von der Betroffenheit der jeweiligen Personen ab (s. Abb. 62). So zeigten sich 54,3 Prozent der Befragten mit Handicap unzufrieden oder sehr unzufrieden mit Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, hingegen nur 40,9 Prozent der Befragten ohne Handicap (Frage 1.8). Auch die Anzahl der Behindertenparkplätze, die Behindertenfreundlichkeit des ÖPNV (Frage 4.9), sowie die Barrierefreiheit der öffentlichen Einrichtungen und die Behindertenfreundlichkeit im Stadtbezirk (Frage 3.2) wurden von Menschen mit Behinderung schlechter bewertet als von Menschen ohne Behinderung. Am positivsten wurde die Behindertenfreundlichkeit im eigenen Stadtbezirk gesehen, die 57,2 Prozent der Personen mit Behinderung mit gut oder sehr gut bewerteten (67,7 % der Personen ohne Behinderung). Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg Behindertenfreundlichkeit Barrierefreiheit öffentlicher Einrichtungen Anzahl der Behindertenparkplätze Einrichtungen für Menschen mit Behinderung 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Behindertenfreundlichkeit (ÖPNV) Beurteilung der…***) Beurteilung der…**) Zufriedenheit mit…*) 94 Behinderung [282] 43,3 keine Behinderung [999] 44,0 7,7 Behinderung [329] 51,4 10,0 keine Behinderung [1.380] 34,2 39,2 keine Behinderung [1.350] 15,8 52,5 5,4 22,0 41,1 7,2 53,0 keine Behinderung [1.559] 9,8 Behinderung [369] 8,7 keine Behinderung [1.680] 8,9 0 7,6 35,3 7,2 36,1 6,8 57,9 27,7 46,3 35,8 55,7 10 20 8,3 45,9 50,3 Behinderung [355] 6,7 35,0 17,2 Behinderung [314] 10,3 30 40 9,2 29,9 50 60 70 80 5,5 90 100 Angaben in % sehr zufrieden bzw. sehr gut zufrieden bzw. gut unzufrieden bzw. schlecht sehr unzufrieden bzw. sehr schlecht Abb. 62: Beurteilung der Angebote für Menschen mit Behinderung nach Vorhandensein einer Behinderung *) Bewertung: sehr unzufrieden / unzufrieden / zufrieden / sehr zufrieden **) Bewertung: sehr schlecht / schlecht / gut / sehr gut ***) Bewertung: sehr schlecht / eher schlecht / eher gut / sehr gut Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.8, 3.2 und 4.9) 2.3.5 Lebensstiltypen In der Bürgerumfrage 2015 wurden einige Fragen integriert (Fragen 1.10, 1.12, 5.6 und 5.8), mit deren Hilfe die Stadtgesellschaft in verschiedene Lebensstiltypen eingeteilt werden kann. Grundsätzlich geht es bei solchen Einteilungen darum, die Bevölkerung in verschiedene Gruppen Gleichgesinnter zu untergliedern, die sich hinsichtlich ihrer Lebensbedingungen und den sich daraus ergebenden sozialen Chancen sowie in ihrer sozialen Lage und ihrer Wert- und Grundorientierung ähneln, aber von den anderen Gruppen mehr oder weniger deutlich unterscheiden. Die hier vorliegenden Lebensstiltypen nach Otte (2008) vermitteln einen Einblick in die Gliederung der Augsburger Stadtgesellschaft in neun verschiedene Lebensstiltypen. Diese Typologie besteht aus einer Kombination zweier additiver Indizes („Ausstattungsniveau“ und „Modernität“). Das Ausstattungsniveau ist dabei in eine gehobene, eine mittlere und eine niedrige Kategorie unterteilt, das Modernitätsniveau in traditionell, teilmodern und modern. Die Kombination der beiden Indizes führt zu einer 3x3-Felder-Matrix, die neun verschiedene Lebensstiltypen definiert (s. Abb. 63) (s. auch Kurzmitteilung Lebensstile in Augsburg – Ergebnisse aus der Bürgerumfrage 2013). Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 95 mittel niedrig Ausstattung gehoben Tab. 51: Charakterisierung der Lebensstiltypen nach Otte Konservativ Gehobene Liberal Gehobene Reflexive Tradition des Besitzbürgertums, Konservatismus, Distinktion durch „Rang“, Exklusivität im Lebensstandard, klassische Hochkultur, Leistungs- und Führungsbereitschaft, Religiosität Tradition des Bildungsbürgertums, Liberalität, berufliche Selbstverwirklichung, Hochkulturkonsum mit alternativem Einschlag, Sinn für Authentizität, Kennerschaft im Konsum Kulturelle, akademisch geprägte Avantgarde, Reflexivität, Kreativität und Experimentierfreude, Suche nach eigenverantwortlicher Persönlichkeitsentfaltung, globales Lebensgefühl Konventionalisten Aufstiegsorientierte Hedonisten Tradition des Kleinbürgertums, Pflicht- und Akzeptanzwerte, Sicherheitsorientierung, Hochkulturkonsum mit volkstümlichem Einschlag, konservativ-religiöse Moral, häusliche Idylle Zentriertheit um solide Berufskarriere, Familie und Partizipation am Mainstream der modernen Freizeitkultur, „Durchschnittlichkeit“ und interne Heterogenität des Typus durch Mittelposition Jugendkultureller Stilprotest durch Mode und Musik, Innovationsfreude, gegenwartsbezogene Genuss- und Konsumorientierung, Extraversion, städtische Spektakel- und Clubkultur Traditionelle Arbeiter Heimzentrierte Unterhaltungssuchende Tradition der Facharbeit, Bescheidenheit, Orientierung am Praktischen, Bedeutung sozialer Sicherheit, gewerkschaftliche Nähe, deutsches Liedgut, Vereinsleben Familienzentriertheit und Häuslichkeit durch Kinder und geringe Ressourcenverfügbarkeit, traditionelle Volksfestszene und moderne Massenkultur wie Popmusik und Fernsehen Erlebniskonsum, materialistische Statussymbolik und außerhäusliche Unterhaltungsorientierung vor dem Hintergrund einer Deklassierungsbedrohung, Depolitisiertheit traditionell teilmodern modern Modernität / biographische Perspektive Quelle: Otte (2005), Seite 454 gehoben 27,9 % Ausstattung Konservativ Gehobene (2,8 %) Konventionalisten (7,8 %) mittel 54,1 % Traditionelle Arbeiter (4,4 %) niedrig 18,0 % traditionell 14,7 % Liberal Gehobene (14,6 %) Reflexive (8,7 %) Aufstiegsorientierte (29,9 %) Hedonisten (15,0 %) Heimzentrierte (12,1 %) teilmodern 57,2 % Modernität / biographische Perspektive Abb. 63: Lebensstile in Augsburg Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.10, 1.12, 5.6 und 5.8) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg Unterhaltungssuchende (4,6 %) modern 28,1 % 96 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Die teilmodernen (57,2 %) und mittel ausgestatteten (54,1 %) Lebensstile kommen in Augsburg besonders häufig vor (s. Abb. 63). Gehobene und niedrige (27,9 % bzw. 18,0 %) sowie traditionelle und moderne Lebensstile (14,7 % bzw. 28,1 %) sind schwächer vertreten. Die „Aufstiegsorientierten“ sind dabei mit 29,9 Prozent der häufigste Lebensstiltyp, gefolgt von den „Hedonisten“ und den „Liberal Gehobenen“. Die „Konservativ Gehobenen“ sind mit 2,8 Prozent der seltenste Lebensstiltyp in Augsburg. In Augsburg zeichnen sich die Konservativ Gehobenen, die Konventionalisten und die Traditionellen Arbeiter durch ein hohes Durchschnittsalter aus. Auch der Anteil der Vor-/Ruheständler ist bei diesen drei Lebensstiltypen entsprechend hoch. Bei den Konventionalisten ist auch der Anteil an Frauen relativ hoch. Personen mit Migrationshintergrund sind in Augsburg besonders selten unter den Liberal Gehobenen, dagegen häufig unter den Heimzentrierten und Hedonisten. Unterhaltungssuchende sind besonders häufig Männer, unter 30 Jahre alt und alleinlebend. Auch Hedonisten sind häufig alleinlebend, der Anteil der Frauen ist hier allerdings höher (s. Tab. 52). Tab. 52: Lebensstiltypen nach soziodemografischen Merkmalen Lebensstiltypen KonserKon- Traditio- Liberal vativ ventionelle GeGenalisten Arbeiter hobene hobene [253] [108] [465] [98] Soziodemografische Merkmale Aufstiegsorientierte [979] Heimzentrierte [349] Reflexive [278] Stadt insUnterHedohaltungs- gesamt nisten suchende [3.455] [483] [129] in % Geschlecht Altersgruppen weiblich 48,1 55,0 51,4 48,7 53,1 48,8 50,7 51,1 42,2 50,9 männlich 51,9 45,0 48,6 51,3 46,9 51,2 49,3 48,9 57,8 49,1 18 bis unter 30 Jahre 1,9 4,2 6,6 8,3 16,1 16,4 18,1 42,0 44,2 18,4 30 bis unter 40 Jahre 0,9 6,6 7,5 15,9 20,1 17,0 22,2 22,2 24,0 17,6 40 bis unter 50 Jahre 17,8 15,4 6,6 18,7 18,8 15,8 18,1 15,2 10,1 16,8 50 bis unter 60 Jahre 23,4 25,5 22,6 23,5 19,0 19,6 19,8 12,3 10,1 19,2 60 bis unter 70 Jahre 26,2 21,2 18,9 22,1 15,1 14,6 17,1 5,3 3,9 15,4 70 Jahre und älter 29,9 27,0 37,7 11,5 10,9 16,7 4,8 2,9 7,8 12,5 91,4 78,9 80,7 82,8 81,9 76,8 84,2 78,1 81,7 81,1 8,6 21,1 19,3 17,2 18,1 23,2 15,8 21,9 18,3 18,9 k. A. (auch Schüler) 0,0 1,9 6,4 0,4 1,1 1,4 0,3 1,8 0,8 1,3 kein Abschluss / Volks-/Haupt-/Mittelschulabschl. 14,8 20,5 40,4 7,7 16,3 36,4 8,8 9,3 17,8 16,5 15,7 26,1 33,0 20,6 26,6 30,4 15,6 19,9 24,0 23,8 19,4 17,0 12,8 19,3 20,6 16,9 19,3 28,4 28,7 20,8 Fach-/Hochschulabschluss / Promotion 50,0 34,5 7,3 52,1 35,3 14,9 55,9 40,6 28,7 37,6 ledig 13,9 18,9 14,0 22,8 32,9 34,3 41,4 65,4 68,0 36,2 verheiratet / in eingetragener Partnerschaft 76,9 67,0 69,2 63,9 54,5 50,7 46,2 27,2 24,2 51,7 verwitwet / Lebenspartner/-in verstorben 7,4 8,7 5,6 9,5 8,8 8,9 11,3 6,3 7,0 8,6 geschieden / in Trennung 1,9 5,3 11,2 3,8 3,8 6,1 1,0 1,0 0,8 3,6 erwerbstätig 48,1 46,4 40,6 67,1 61,9 53,6 71,0 68,0 62,0 61,2 Vor- und Ruhestand (inkl. Altersteilzeit) 44,4 41,1 46,2 23,8 22,1 26,5 17,1 6,3 10,9 22,6 Schüler, Student, Auszubildender, Praktikant usw. 0,9 2,7 1,9 4,7 8,2 8,2 8,9 21,0 20,9 9,2 arbeitslos bzw. arbeitsuchend gemeldet 0,0 1,9 3,8 0,8 1,9 4,1 1,4 1,4 0,0 1,8 nicht erwerbstätig (z.B. Hausmann/-frau) 6,5 8,0 7,5 3,5 6,0 7,6 1,7 3,3 6,2 5,2 Alleinlebende 16,7 23,5 21,9 21,3 22,1 22,3 24,8 26,3 29,7 23,1 Paar ohne Kinder 52,8 45,5 46,7 46,7 37,4 38,8 42,5 37,4 29,7 40,6 Paar mit Kind(ern) 28,7 25,0 21,9 25,6 28,0 22,9 22,4 16,2 13,3 23,8 Alleinerziehende 0,0 1,9 0,0 1,4 2,0 3,2 2,0 2,1 1,6 1,9 Wohnungsgemeinschaft 0,9 2,7 1,9 1,8 4,9 7,8 6,1 12,5 14,1 5,9 sonstige Haushalte 0,9 1,5 7,6 3,2 5,5 4,9 2,0 5,5 11,7 4,6 Migrations- ohne Migrationshintergrund hintergrund mit Migrationshintergrund BildungsRealschule / Mittlere Reife abschluss Fach-/Hochschulreife Familienstand Lebenssituation Haushalt Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.10, 1.12, 5.1, 5.2, 5.3, 5.4, 5.5, 5.6, 5.8, 5.10 und 5.11) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 97 Wohnzufriedenheit in Augsburg Insgesamt wohnten die Befragten aller Augsburger Lebensstiltypen mehrheitlich eher gern in Augsburg (Frage 1.4). Lediglich Befragte aus dem Lebensstiltyp der Traditionellen Arbeiter antworteten auf die Frage „Wie gern wohnen Sie in Augsburg?“ zu 100 Prozent mit „sehr gern“, „gern“ oder „eher gern“. Die niedrigsten Wohnzufriedenheiten erreichen Heimzentrierte und Konservativ Gehobene, aber auch diese Typen lebten zu über 95 Prozent gerne in Augsburg (s. Abb. 64). Konservativ Gehobene [105] Konventionalisten [263] Traditionelle Arbeiter [107] Liberal Gehobene [506] Aufstiegsorientierte [998] Heimzentrierte [343] Reflexive [293] Hedonisten [484] Unterhaltungssuchende [128] insgesamt [3.227] 80 82 84 86 88 90 92 94 96 98 100 Angaben in % gern ungern Abb. 64: Wohnzufriedenheit in Augsburg nach Lebensstiltypen gern: „sehr gern“, „gern“, „eher gern“ / ungern: „sehr ungern“, „ungern“, „eher ungern“ Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.4, 1.10, 1.12, 5.6 und 5.8) Wohnverhältnisse nach Lebensstilen Die Konservativ Gehobenen sind der einzige Lebensstiltyp, der häufiger in einem Haus als in einer Wohnung wohnte (Frage 6.1). Zudem wohnten diese zu über 70 Prozent und somit mehr als die anderen Typen in Eigentum. Die Hedonisten und Unterhaltungssuchenden lebten hingegen zu fast zwei Dritteln in Mietwohnungen (s. Abb. 65). Konservativ Gehobene [108] Konventionalisten [256] Traditionelle Arbeiter [105] Liberal Gehobene [502] Aufstiegsorientierte [998] Heimzentrierte [341] Reflexive [290] Hedonisten [484] Unterhaltungssuchende [126] Insgesamt [3.211] 0 10 20 Mietwohnung 30 Gemietetes Haus 40 50 Eigentumswohnung Abb. 65: Wohnverhältnisse nach Lebensstiltypen Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.10, 1.12, 5.6, 5.8 und 6.1) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 60 70 80 Angaben in % Eigenes Haus 98 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Einschätzung der persönlichen wirtschaftlichen Lage in der Zukunft Die Einschätzung der persönlichen wirtschaftlichen Lage in der Zukunft (Frage 1.11) ist stark abhängig von dem Ausstattungsniveau der Befragten. Von Typen mit hohem Ausstattungsniveau (Konservativ Gehobene, Liberal Gehobene und Reflexive) wurde diese optimistischer bewertet als von den Vergleichstypen mit mittlerer bzw. niedriger Ausstattung. So schätzten die Traditionellen Arbeiter (57,7 %) und Heimzentrierten (61,2 %) ihre persönliche wirtschaftliche Lage in zwei Jahren am seltensten „eher optimistisch“ ein. Die persönliche wirtschaftliche Lage in zehn Jahren wurde insgesamt etwas pessimistischer gesehen als die Lage in zwei Jahren. Am meisten befürchteten die Konservativ Gehobenen („eher optimistisch“ von 78,1 % in 2 Jahren zu 51,5 % in 10 Jahren) und Konventionalisten (von 57,7 % zu 31,6 %) eine Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Lage. Lediglich die Unterhaltungssuchenden bewerteten die Lage in zwei und in zehn Jahren ähnlich (s. Abb. 66 und Abb. 67). Angaben in % 100 90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 Konservativ Gehobene [105] Konventionalisten [260] Traditionelle Arbeiter [104] Liberal Gehobene [504] Aufstiegsorientierte [1.002] eher optimistisch Heimzentrierte [338] Reflexive [293] Hedonisten [486] Unterhaltungssuchende [126] Insgesamt [3.219] eher pessimistisch Abb. 66: Einschätzung der persönlichen wirtschaftlichen Lage in zwei Jahren nach Lebensstiltypen Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.10, 1.11, 1.12, 5.6 und 5.8) Angaben in % 100 90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 Konservativ Gehobene [102] Konventionalisten [254] Traditionelle Arbeiter [98] Liberal Gehobene [475] Aufstiegsorientierte [966] eher optimistisch Heimzentrierte [328] Reflexive [281] Hedonisten [476] Unterhaltungssuchende [124] Insgesamt [3.105] eher pessimistisch Abb. 67: Einschätzung der persönlichen wirtschaftlichen Lage in zehn Jahren nach Lebensstiltypen Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.10, 1.11, 1.12, 5.6 und 5.8) Die größten Probleme in Augsburg Bei der Bürgerumfrage 2015 wurde am häufigsten der „Verkehr“ (47,9 %) als größtes Problem angegeben (Frage 1.6) (s. Kap. 2.1.2, S. 28ff.). Von den Reflexiven war sogar mehr als jeder zweite Befragte (50,4 %) dieser Ansicht, aber auch von den übrigen Lebensstiltypen wurde der „Verkehr“ mindestens am zweithäufigsten als eines der größten Probleme Augsburgs genannt. Die Konservativ Gehobenen, Konventionalisten und Liberal Gehobenen sahen eher die „Finanzlage der Stadt“ als größtes Problem, die dagegen bei den Heimzentrierten, Hedonisten und Unterhaltungssuchenden nicht unter den drei größten Problemen auftaucht. Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 99 Heimzentrierte, Hedonisten und Unterhaltungssuchende nannten die „Mietkosten“ am häufigsten. Konservativ Gehobene, Traditionelle Arbeiter und Heimzentrierte sahen zudem „Flüchtlinge“, Hedonisten und Unterhaltungssuchende den Immobilienmarkt als drittes großes Problem (s. Tab. 53). Tab. 53: Die größten Probleme in Augsburg nach Lebensstiltypen Größte Probleme Lebensstiltypen 1. Rang 2. Rang 3. Rang in % Problem in % Problem in % Problem Konservativ Gehobene [144] 62,5 Finanzlage der Stadt 46,5 Verkehr 39,6 Flüchtlinge Konventionalisten [309] 51,8 Finanzlage der Stadt 49,8 Verkehr 41,1 Mietkosten Traditionelle Arbeiter [168] 45,8 Verkehr 44,0 Finanzlage der Stadt 39,9 Flüchtlinge Liberal Gehobene [583] 50,8 Finanzlage der Stadt 46,8 Verkehr 39,3 Mietkosten Aufstiegsorientierte [1.114] 48,0 Verkehr 47,2 Mietkosten 42,3 Finanzlage der Stadt Heimzentrierte [391] 49,9 Mietkosten 46,8 Verkehr 38,4 Flüchtlinge Reflexive [345] 50,4 Verkehr 47,2 Finanzlage der Stadt 42,6 Mietkosten Hedonisten [552] 51,1 Mietkosten 50,0 Verkehr 41,7 Immobilienmarkt Unterhaltungssuchende [144] 52,1 Mietkosten 48,6 Verkehr 43,1 Immobilienmarkt insgesamt [3.854] 47,9 Verkehr 45,2 Mietkosten 42,8 Finanzlage der Stadt Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.6, 1.10, 1.12, 5.6 und 5.8) 2.4 Kleinräumige Ergebnisse 2.4.1 Merkmale und Einrichtungen in den Stadtbezirken Im Vergleich zur Bürgerumfrage 2013 konnten sich 2015 in den Stadtbezirken vor allem die Bewertungen der Busanbindungen und die Erreichbarkeit von Ärzten verbessern. Die Barrierefreiheit öffentlicher Einrichtungen, die Anzahl der Parkplätze für Autos und die Verkehrsberuhigung verschlechterten sich dagegen im Jahr 2015 geringfügig im Vergleich zu vor zwei Jahren. Wie für die Gesamtstadt (s. Kap. 2.1.3 Zufriedenheit mit Angeboten und Einrichtungen in der Stadt) wurde auch in den Stadtbezirken (Frage 3.2) die Anzahl der Parkplätze für Autos am schlechtesten beurteilt (Mittelwert von 2,3) (Mittelwerte von 1 = „ sehr schlecht“ bis 4 = „sehr gut“), hier insbesondere in den Stadtbezirken Lechviertel, östl. Ulrichsviertel, Georgs- und Kreuzviertel und Rosenau- und Thelottviertel. Auch die Angebote und Einrichtungen für Jugendliche, Lärmschutzmaßnahmen, Anzahl der Stellplätze für Fahrräder, interkulturelle Angebote und die Straßenbeschaffenheit erhielten eher schlechtere Bewertungen (s. Tab. 54 bis Tab. 57). Das bis 2013 am besten bewertete Merkmal „Erreichbarkeit der Innenstadt“ wurde für 2015 aufgeteilt. Und auch 2015 sahen die Befragten die Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem ÖPNV (3,3), mit dem Fahrrad (3,2) und auch mit dem Auto (3,1) überwiegend positiv. Mit einem Mittelwert von 3,2 erhielt die Kombination dieser drei Merkmale nach der Erreichbarkeit von Apotheken (3,3) auch 2015 die beste Bewertung (s. Abb. 69 und Abb. 68). Ebenfalls positiv wurden 2015 auch die Naherholungsmöglichkeiten und die Lebensqualität (jeweils 3,2) gesehen, besonders im Stadtbezirk Spickel. Auch die Kinder-/ Familien-/ und Seniorenfreundlichkeit wurde dort am besten bewertet. Eine gute Wertung erhielten auch die Straßenbahnanbindungen im Universitätsviertel. Bei den Straßenbahnverbindungen sowie dem Wegenetz für Radfahrer gibt es die größten Unterschiede: Das Radwegenetz wurde in Bergheim eher gut beurteilt, im Stadtbezirk Georgs- und Kreuzviertel schnitt es eher schlecht ab. Eine unterdurchschnittliche Bewertung der Straßenbahnverbindungen erzielte der Stadtbezirk Hammerschmiede. Bei den Merkmalen zum Erscheinungsbild des Stadtbezirks schnitten Oberhausen - Süd und Links der Wertach - Nord / Süd am schlechtesten ab. Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 100 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Tab. 54: Beurteilung der Merkmale zum Erscheinungsbild nach Stadtbezirken Stadtbezirke ErscheiAussehen nungsbild Baum-/ Nahund Gestaltung der Grünflächen- erholungsGestaltung der Grünanlagen anteil im möglichdes Gehwege (Parks, Stadtbezirk keiten Stadtbezirks [3.730] Friedhöfe [3.728] [3.703] [3.723] usw.) [3.682] Sauberkeit [3.767] Spielplätze [2.868] öffentliche Plätze, LebensMärkte, qualität Treffpunkte [3.715] usw. [3.358] Sicherheit [3.674] Mittelwert*) Lechviertel, östl. Ulrichsviertel 3,5 2,8 3,1 2,9 3,2 3,1 2,8 3,2 3,5 3,3 Innenstadt, St. Ulrich-Domviertel 3,3 2,8 3,1 2,9 3,0 3,0 2,5 3,1 3,3 3,2 Bahnhofs-, Bismarckviertel 3,3 2,9 3,0 2,9 3,1 3,1 2,6 2,8 3,3 3,3 Georgs- und Kreuzviertel 3,0 2,4 2,8 2,7 2,8 2,9 2,3 2,5 3,2 3,1 Stadtjägerviertel 3,0 2,8 2,8 2,9 2,9 2,9 2,7 2,4 3,2 3,1 Rechts der Wertach 2,4 2,5 2,5 2,5 2,4 2,3 2,4 2,1 2,7 2,6 Bleich und Pfärrle 2,8 2,6 2,7 2,7 2,7 2,8 2,5 2,4 3,0 3,0 Jakobervorstadt - Nord 2,7 2,7 2,7 2,8 2,9 2,7 2,2 2,4 3,1 2,9 Jakobervorstadt - Süd 2,8 2,7 2,9 2,9 3,0 2,9 2,5 2,7 3,2 3,1 Am Schäfflerbach 3,0 2,8 2,9 3,0 3,1 2,8 2,7 2,5 3,1 3,0 Spickel 3,4 3,0 3,3 3,6 3,8 3,2 3,3 2,7 3,6 3,3 Hochfeld 2,8 2,6 2,9 3,0 3,2 2,8 2,8 2,4 3,1 2,9 Antonsviertel 3,3 2,8 3,2 3,4 3,5 3,1 3,2 2,7 3,5 3,3 Rosenau- und Thelottviertel 3,1 2,7 3,1 3,1 3,4 3,0 2,5 2,4 3,1 3,0 Pfersee - Süd 3,2 3,0 3,1 3,2 3,5 3,0 3,0 2,8 3,4 3,2 Pfersee - Nord 3,1 2,8 3,1 3,0 3,3 3,1 3,0 2,8 3,3 3,2 Kriegshaber 2,7 2,6 2,8 2,7 2,6 2,8 2,8 2,3 2,9 2,8 Links der Wertach - Nord / Süd 2,1 2,4 2,2 2,4 2,6 1,9 2,1 2,0 2,6 2,5 Oberhausen - Süd 2,3 2,5 2,4 2,4 2,3 2,0 2,3 2,3 2,6 2,3 Oberhausen - Nord 2,3 2,5 2,4 2,4 2,6 2,3 2,4 2,2 2,6 2,6 Bärenkeller 2,6 2,6 2,5 2,7 2,4 2,7 2,4 2,5 2,9 2,8 Hochzoll - Nord 2,7 2,7 2,9 2,9 3,5 2,9 2,7 2,4 3,1 3,0 Lechhausen - Süd 2,7 2,8 3,0 3,0 3,2 2,8 2,7 2,5 3,1 2,9 Lechhausen - Ost 2,6 2,6 2,7 2,7 2,8 2,6 2,4 2,5 2,9 2,8 Lechhausen - West 2,6 2,7 2,9 3,0 3,1 2,6 2,5 2,5 3,0 2,8 Firnhaberau 3,2 2,9 3,1 3,3 3,4 3,1 2,8 2,5 3,3 3,2 Hammerschmiede 2,9 2,8 2,7 2,9 3,0 3,0 2,8 2,4 3,2 3,1 Wolfram- u. Herrenbachviertel 2,8 2,7 2,9 2,9 3,4 2,7 2,7 2,3 3,0 3,0 Hochzoll - Süd 2,7 2,8 2,9 3,2 3,7 2,9 2,7 2,5 3,3 3,0 Universitätsviertel 3,1 3,1 3,1 3,2 3,5 2,9 2,8 2,9 3,2 3,0 Haunstetten - Nord 2,8 2,8 3,0 3,0 3,4 3,0 2,7 2,5 3,3 3,2 Haunstetten - West 2,6 2,8 2,8 2,8 3,1 2,8 2,8 2,4 3,2 2,9 Haunstetten - Ost 3,0 2,8 3,0 3,1 3,5 3,0 2,9 2,3 3,4 3,0 Haunstetten - Süd / Siebenbrunn 2,9 2,8 3,0 3,0 3,5 3,0 2,9 2,4 3,2 3,1 Göggingen - Nordwest 3,3 2,9 3,2 3,4 3,6 3,1 2,8 2,6 3,4 3,3 Göggingen - Nordost 3,2 3,0 3,1 3,1 3,3 3,1 3,0 2,6 3,3 3,3 Göggingen - Ost 3,3 3,1 3,1 3,2 3,2 3,2 3,4 2,6 3,4 3,4 Göggingen - Süd 3,1 2,9 3,1 3,2 3,4 3,1 3,0 2,6 3,4 3,2 Inningen 3,0 2,8 2,9 2,9 3,2 3,1 2,7 2,5 3,3 3,2 Bergheim 3,4 3,1 3,3 3,4 3,6 3,4 3,0 2,5 3,6 3,4 Sta dt ins ges a m t 3, 0 2, 8 2, 9 3, 0 3, 2 2, 9 2, 7 2, 6 3, 2 3, 1 Im jeweiligen Merkmal sind Maxima rot und Minima blau hervorgehoben *) Mittelwert: 1 = sehr schlecht / 2 = schlecht / 3 = gut / 4 = sehr gut Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.1 und 3.2) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 101 Tab. 55: Beurteilung der sozialen Merkmale nach Stadtbezirken Stadtbezirke Einrichtungen der Schulen Altenhilfe [2.534] (Alten-, Pflegeheime) [2.016] Kindertagesstätten (Kinderkrippen, -gärten & -horte) [2.079] Angebote Barriereund Einfreiheit richtungen öffentlicher für EinrichJugendtungen liche [1.692] [1.825] Kinderfreundlichkeit [2.694] Familien- Seniorenfreundfreundlichkeit lichkeit [2.748] [2.390] Behindertenfreundlichkeit [1.958] Mitintereinander kulturelle der Angebote Bürger [2.267] [3.182] Mittelwert*) Lechviertel, östl. Ulrichsviertel 2,9 3,0 3,1 2,1 2,7 2,9 2,9 2,8 2,6 3,0 3,0 Innenstadt, St. Ulrich-Domviertel 3,0 3,0 2,8 2,4 2,7 2,6 2,7 2,7 2,6 2,8 2,9 Bahnhofs-, Bismarckviertel 2,9 2,8 2,7 2,1 2,2 2,8 2,8 2,9 2,6 3,0 2,7 Georgs- und Kreuzviertel 2,7 2,8 2,9 2,3 2,2 2,6 2,5 2,6 2,3 2,7 2,7 Stadtjägerviertel 3,1 2,6 2,0 1,8 2,8 2,7 2,8 2,8 2,7 2,7 2,3 Rechts der Wertach 2,5 2,3 2,6 2,1 2,3 2,5 2,5 2,4 2,2 2,5 2,7 Bleich und Pfärrle 2,9 2,6 2,6 2,7 2,5 2,6 2,7 2,8 2,5 2,8 2,4 Jakobervorstadt - Nord 2,9 2,5 2,8 2,3 2,4 2,5 2,6 2,7 2,6 2,6 2,4 Jakobervorstadt - Süd 2,8 2,5 2,7 2,0 2,4 2,6 2,7 2,5 2,4 2,6 2,4 Am Schäfflerbach 2,6 2,8 3,0 2,2 2,7 2,7 2,8 2,9 2,7 2,9 2,7 Spickel 3,0 2,6 3,1 2,5 2,7 3,3 3,3 3,1 3,0 3,1 2,4 Hochfeld 2,7 2,6 3,2 2,4 2,1 2,8 2,9 2,9 2,5 2,6 2,3 Antonsviertel 3,2 3,1 3,2 2,2 2,8 3,1 3,1 3,0 2,9 2,9 2,5 Rosenau- und Thelottviertel 2,5 2,3 2,3 2,0 2,2 2,8 2,8 2,6 2,3 2,8 2,2 Pfersee - Süd 2,9 3,1 3,1 2,7 2,8 3,0 3,1 3,0 2,9 2,9 2,7 Pfersee - Nord 2,9 3,2 3,1 2,7 2,9 3,0 3,1 3,0 2,9 2,9 2,7 Kriegshaber 2,7 2,6 2,9 2,5 2,6 2,9 2,9 2,9 2,6 2,7 2,5 Links der Wertach - Nord / Süd 2,5 2,6 2,8 2,2 2,3 2,5 2,5 2,4 2,4 2,5 2,4 Oberhausen - Süd 2,4 2,8 2,7 2,3 2,3 2,4 2,4 2,5 2,4 2,4 2,3 Oberhausen - Nord 2,7 2,5 2,9 2,2 2,4 2,4 2,5 2,6 2,4 2,3 2,2 Bärenkeller 2,5 2,7 3,0 2,1 2,3 2,7 2,8 2,8 2,7 2,7 2,2 Hochzoll - Nord 2,9 2,5 3,0 2,4 2,5 2,9 2,9 2,8 2,7 2,8 2,5 Lechhausen - Süd 2,7 2,9 2,9 2,6 2,6 2,8 2,8 2,9 2,7 2,7 2,4 Lechhausen - Ost 2,5 3,0 2,8 2,4 2,5 2,7 2,8 2,7 2,6 2,7 2,4 Lechhausen - West 2,5 2,9 2,9 2,3 2,6 2,6 2,7 2,7 2,6 2,6 2,5 Firnhaberau 3,0 2,8 3,1 2,3 2,6 3,0 3,0 3,0 2,8 2,9 2,3 Hammerschmiede 2,7 2,9 3,1 2,1 2,4 3,0 3,0 2,9 2,8 3,1 2,3 Wolfram- u. Herrenbachviertel 2,7 3,0 2,9 2,4 2,7 2,8 2,9 2,9 2,7 2,7 2,2 Hochzoll - Süd 3,0 2,4 3,1 2,7 2,5 2,8 2,9 2,7 2,7 2,9 2,4 Universitätsviertel 2,9 2,3 3,1 2,6 2,5 3,1 3,0 3,0 2,8 2,6 2,4 Haunstetten - Nord 2,7 2,8 3,0 2,5 2,7 2,8 2,9 2,9 2,7 2,9 2,5 Haunstetten - West 2,7 2,9 3,0 2,6 2,7 2,9 2,9 2,9 2,8 2,7 2,4 Haunstetten - Ost 2,6 2,9 2,8 2,2 2,5 2,9 3,0 2,9 2,6 2,8 2,3 Haunstetten - Süd / Siebenbrunn 2,7 2,9 2,9 2,3 2,5 2,8 2,8 2,9 2,7 2,7 2,4 Göggingen - Nordwest 2,9 2,9 2,9 2,4 2,7 3,0 3,1 3,0 2,8 3,0 2,8 Göggingen - Nordost 2,9 2,9 2,9 2,4 2,5 2,9 3,0 2,9 2,8 2,7 2,5 Göggingen - Ost 2,9 2,8 3,1 2,8 2,7 3,2 3,2 3,1 3,1 3,0 2,7 Göggingen - Süd 2,9 2,9 3,1 2,6 2,6 3,0 3,0 3,0 2,9 2,9 2,7 Inningen 3,0 3,0 3,2 2,4 2,3 2,9 3,0 2,9 2,7 3,0 2,3 Bergheim 2,2 2,5 2,9 2,3 2,4 3,2 3,2 3,1 2,9 3,2 2,3 Sta dt ins ges a m t 2, 8 2, 8 2, 9 2, 4 2, 5 2, 9 2, 9 2, 9 2, 7 2, 8 2, 5 Im jeweiligen Merkmal sind Maxima rot und Minima blau hervorgehoben *) Mittelwert: 1 = sehr schlecht / 2 = schlecht / 3 = gut / 4 = sehr gut Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.1 und 3.2) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 102 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Tab. 56: Beurteilung der Merkmale zum Straßenverkehr nach Stadtbezirken Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Auto [3.437] Verkehrsberuhigung [3.499] 3,4 3,0 2,7 1,7 2,2 3,4 2,9 2,5 1,9 2,4 3,3 3,3 3,0 2,4 2,0 2,3 2,9 2,9 2,7 2,2 1,8 1,9 3,0 3,2 3,2 3,2 2,3 2,3 2,1 2,6 3,2 3,0 2,9 2,9 2,2 1,9 2,3 2,5 2,9 2,4 3,1 2,9 2,1 2,0 2,3 2,7 2,7 3,3 3,1 3,0 3,2 2,5 2,3 2,2 Jakobervorstadt - Süd 2,5 2,8 3,2 3,1 3,2 2,9 2,6 2,0 2,2 Am Schäfflerbach 2,5 2,7 3,0 2,8 3,1 2,9 2,5 2,1 2,6 Spickel 2,6 3,0 3,1 2,8 3,2 3,1 3,0 2,9 2,9 Hochfeld 2,3 2,8 3,3 3,2 3,1 3,1 2,6 2,3 2,6 Antonsviertel 2,7 2,7 3,3 3,4 3,3 3,2 2,5 2,2 2,3 Rosenau- und Thelottviertel 2,7 2,4 3,5 3,4 3,1 3,1 2,0 1,8 2,1 Pfersee - Süd 2,6 2,8 3,2 3,1 3,3 3,1 2,8 2,4 2,6 Pfersee - Nord 2,5 2,7 3,2 3,1 3,2 3,0 2,5 2,6 2,5 Kriegshaber 2,4 2,7 3,3 3,1 3,1 3,1 2,5 2,4 2,5 Links der Wertach - Nord / Süd 2,1 2,7 3,3 3,0 3,0 3,2 2,4 2,0 2,2 Oberhausen - Süd 2,3 2,6 3,3 3,3 3,0 2,9 2,3 2,2 2,3 Oberhausen - Nord 2,4 2,7 3,2 2,9 2,9 2,7 2,5 2,0 2,3 Bärenkeller 2,0 2,7 2,5 2,5 2,9 2,9 2,6 2,4 2,5 Hochzoll - Nord 2,0 2,8 3,1 3,1 3,1 3,1 2,5 2,5 2,6 Lechhausen - Süd 2,6 2,8 3,2 3,1 3,0 3,2 2,5 2,1 2,6 Lechhausen - Ost 2,3 2,7 3,0 2,8 3,0 3,0 2,4 2,3 2,4 Lechhausen - West 2,3 2,8 2,9 2,6 3,1 3,1 2,6 2,3 2,4 Firnhaberau 2,2 3,0 3,0 2,8 3,1 3,1 3,0 2,8 2,8 Hammerschmiede 2,7 2,9 2,7 2,7 3,2 3,1 2,8 2,7 2,7 Wolfram- u. Herrenbachviertel 2,5 2,8 3,3 3,1 3,1 3,0 2,6 2,3 2,4 Hochzoll - Süd 2,2 2,8 2,8 2,8 3,1 2,9 2,6 2,6 2,7 Universitätsviertel 3,0 3,0 3,1 3,3 3,2 3,3 2,9 2,4 2,6 Haunstetten - Nord 2,5 2,8 3,3 3,2 3,1 3,2 2,6 2,6 2,8 Haunstetten - West 2,4 2,6 3,4 3,2 3,2 3,0 2,7 2,7 2,8 Haunstetten - Ost 2,3 2,7 3,0 3,1 3,1 3,1 2,6 2,5 2,8 Haunstetten - Süd / Siebenbrunn 2,4 2,7 3,1 3,1 3,1 3,1 2,7 2,6 2,6 Göggingen - Nordwest 2,8 2,7 3,1 3,0 3,4 3,3 2,6 2,3 2,5 Göggingen - Nordost 2,7 2,9 3,3 3,3 3,2 3,3 2,8 2,4 2,6 Göggingen - Ost 3,2 2,9 3,3 2,5 3,3 3,1 3,0 2,5 2,7 Göggingen - Süd 2,7 2,9 3,1 3,0 3,2 3,1 2,7 2,4 2,5 Inningen 2,8 2,7 2,8 2,5 3,2 3,1 2,6 2,5 2,7 Bergheim 2,7 3,1 2,5 2,6 3,3 3,1 3,1 3,0 3,1 Sta dt ins ges a m t 2, 5 2, 8 3, 1 3, 0 3, 2 3, 1 2, 6 2, 3 2, 5 Straßenbeschaffenheit [3.722] Verkehrssicherheit [3.640] Lechviertel, östl. Ulrichsviertel 2,6 2,7 3,3 3,2 Innenstadt, St. Ulrich-Domviertel 2,5 2,7 3,3 3,2 Bahnhofs-, Bismarckviertel 2,7 2,7 3,5 Georgs- und Kreuzviertel 2,1 2,5 3,1 Stadtjägerviertel 2,8 2,7 Rechts der Wertach 2,4 Bleich und Pfärrle 2,4 Jakobervorstadt - Nord Stadtbezirke BusNachtbusStraßenanbindungen anbindungen beleuchtung [3.588] [2.502] [3.719] Anzahl der Anzahl der Parkplätze Stellplätze für Autos für Fahrräder [3.438] [3.147] Mittelwert*) Im jeweiligen Merkmal sind Maxima rot und Minima blau hervorgehoben *) Mittelwert: 1 = sehr schlecht / 2 = schlecht / 3 = gut / 4 = sehr gut Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.1 und 3.2) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 103 Tab. 57: Beurteilung der Merkmale der Erreichbarkeit und der Versorgung nach Stadtbezirken Erreichbarkeit von Apotheken [3.751] Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Fahrrad [3.485] Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem ÖPNV [3.613] Lärmschutzmaßnahmen [3.095] 3,5 3,6 3,4 3,5 2,6 3,4 3,5 3,4 3,6 2,3 3,5 3,4 3,5 3,6 3,6 2,2 3,3 3,2 3,2 3,2 3,4 2,0 2,5 3,5 3,3 3,2 3,5 3,5 2,0 2,9 2,4 3,6 3,0 3,0 3,3 3,5 2,2 2,6 2,8 2,8 3,1 3,2 3,4 3,1 1,9 2,3 3,1 2,7 3,3 3,3 3,4 3,4 3,4 2,4 Jakobervorstadt - Süd 2,4 3,3 3,1 3,2 3,2 3,5 3,4 3,5 2,3 Am Schäfflerbach 2,6 3,4 2,9 3,0 2,9 3,0 3,3 3,3 2,3 Spickel 3,1 3,2 2,7 2,8 3,1 3,2 3,4 3,2 2,8 Hochfeld 2,5 2,8 2,6 3,2 3,0 3,2 3,5 3,5 2,4 Antonsviertel 2,5 3,1 3,0 3,6 3,3 3,6 3,3 3,6 2,4 Rosenau- und Thelottviertel 2,4 2,3 2,6 3,5 3,1 3,4 3,4 3,6 1,7 Pfersee - Süd 2,5 3,3 3,2 3,3 3,3 3,4 3,1 3,4 2,8 Pfersee - Nord 2,5 3,4 3,2 3,4 3,3 3,4 3,1 3,5 2,6 Kriegshaber 2,4 2,9 2,6 3,3 3,0 3,1 2,9 3,3 2,4 Links der Wertach - Nord / Süd 2,2 3,3 2,8 3,5 3,2 3,3 3,4 3,6 2,2 Oberhausen - Süd 2,1 3,2 2,7 3,5 3,0 3,2 2,9 3,4 2,1 Oberhausen - Nord 2,5 3,3 2,6 3,3 2,9 3,1 2,9 3,3 2,4 Bärenkeller 2,3 2,0 2,2 2,1 3,0 3,1 2,6 2,5 2,4 Hochzoll - Nord 2,6 2,8 2,6 3,3 3,2 3,4 3,2 3,3 2,5 Lechhausen - Süd 2,7 3,3 2,7 3,5 3,3 3,4 3,4 3,5 2,5 Lechhausen - Ost 2,4 3,2 2,6 3,0 3,1 3,2 3,0 3,1 2,3 Lechhausen - West 2,3 3,2 2,7 2,8 3,0 3,2 3,1 3,2 2,5 Firnhaberau 3,1 2,6 2,5 2,1 3,0 3,0 3,1 3,1 2,9 Hammerschmiede 2,8 3,5 3,1 1,8 3,0 3,3 3,0 2,8 2,4 Wolfram- u. Herrenbachviertel 2,5 3,2 2,4 3,3 2,9 3,0 3,3 3,4 2,5 Hochzoll - Süd 2,8 3,0 2,6 2,8 3,3 3,4 3,0 2,9 2,7 Universitätsviertel 3,1 3,4 2,9 3,7 3,2 3,5 3,3 3,6 2,8 Haunstetten - Nord 2,8 3,2 2,8 3,5 3,2 3,3 3,0 3,5 2,5 Haunstetten - West 2,6 3,1 2,8 3,5 3,3 3,4 3,1 3,4 2,3 Haunstetten - Ost 2,8 3,2 2,9 3,1 3,3 3,5 3,1 3,3 2,3 Haunstetten - Süd / Siebenbrunn 2,7 3,4 3,0 3,0 3,2 3,4 2,9 3,2 2,6 Göggingen - Nordwest 2,8 3,2 3,0 3,3 3,3 3,6 3,2 3,4 2,6 Göggingen - Nordost 2,8 3,4 2,9 3,2 3,3 3,5 3,4 3,5 2,8 Göggingen - Ost 2,8 2,9 2,7 2,6 3,0 3,1 3,1 3,2 2,9 Göggingen - Süd 2,7 3,1 2,8 3,2 3,2 3,4 3,2 3,4 2,6 Inningen 2,9 3,2 2,2 1,9 3,2 3,4 3,0 3,0 2,7 Bergheim 3,4 2,6 2,8 2,0 2,9 2,3 3,1 2,8 3,0 Sta dt ins ges a m t 2, 6 3, 0 2, 8 3, 1 3, 2 3, 3 3, 2 3, 3 2, 5 Wegenetz für Radfahrer [3.572] Einkaufsmöglichkeiten (tägl. Bedarf) [3.806] gastronomisches Angebot [3.694] Straßenbahnanbindungen [3.613] Lechviertel, östl. Ulrichsviertel 2,2 3,3 3,5 3,3 Innenstadt, St. Ulrich-Domviertel 2,3 3,1 3,3 3,4 Bahnhofs-, Bismarckviertel 2,5 2,9 3,0 Georgs- und Kreuzviertel 1,9 2,8 3,1 Stadtjägerviertel 2,4 2,3 Rechts der Wertach 2,1 Bleich und Pfärrle 2,1 Jakobervorstadt - Nord Stadtbezirke Erreichbarkeit von Ärzten [3.674] Mittelwert*) Im jeweiligen Merkmal sind Maxima rot und Minima blau hervorgehoben *) Mittelwert: 1 = sehr schlecht / 2 = schlecht / 3 = gut / 4 = sehr gut Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.1 und 3.2) Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 104 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Erreichbarkeit von Apotheken*) Lebensqualität Naherholungsmöglichkeiten Erreichbarkeit von Ärzten*) Sicherheit Einkaufsmöglichkeiten (tägl. Bedarf)*) Grünanlagen**) Aussehen und Gestaltung des Stadtbezirks*) Kindertagesstätten (Kinderkrippen, -gärten &-horte)*) Sauberkeit Seniorenfreundlichkeit Miteinander der Bürger gastronomisches Angebot*) Einrichtungen der Altenhilfe (Alten-, Pflegeheime)*) Kinderfreundlichkeit Schulen Spielplätze Behindertenfreundlichkeit 2009 2011 öffentliche Plätze, Märkte, Treffpunkte usw.*) 2013 2015 Barrierefreiheit öffentlicher Einrichtungen 1 2 3 4 Mittelwert***) Abb. 68: Beurteilung der Merkmale bzw. Einrichtungen im Stadtbezirk, die nicht den Verkehr betreffen bei den Bürgerumfragen 2009 bis 2015 Absteigend sortiert nach den Ergebnissen der Bürgerumfrage 2015 *) Geringfügige Abweichungen der Begrifflichkeiten / Fragestellungen **) Das in den Jahren 2009 bis 2013 abgefragte Merkmal „Grünanlagen“ wurde für das Jahr 2015 aus der Kombination der getrennt abgefragten Merkmale „Baum-/Grünflächenanteil im Stadtbezirk“ und „Erscheinungsbild der Grünanlagen (Parks, Friedhöfe usw.)“ gebildet ***) Mittelwerte: 1 = sehr schlecht / 2 = schlecht / 3 = gut / 4 = sehr gut Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfragen 2009 bis 2015 Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 105 Erreichbarkeit der Innenstadt*) Straßenbeleuchtung Busanbindungen**) Straßenbahnanbindungen**) Gestaltung der Gehwege**) Verkehrssicherheit Verkehrsberuhigung Wegenetz für Radfahrer**) Straßenbeschaffenheit 2009 2011 Anzahl der Stellplätze für Fahrräder 2013 2015 Anzahl der Parkplätze für Autos 1 2 Mittelwert***) 3 4 Abb. 69: Beurteilung der Merkmale bzw. Einrichtungen im Stadtbezirk, die den Verkehr betreffen bei den Bürgerumfragen 2009 bis 2015 Absteigend sortiert nach den Ergebnissen der Bürgerumfrage 2015 *) Das in den Jahren 2009 bis 2013 abgefragte Merkmal „Erreichbarkeit der Innenstadt“ wurde für das Jahr 2015 aus der Kombination der getrennt abgefragten Merkmale „Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem ÖPNV“, „Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Fahrrad“ und „Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Auto“ gebildet **) Geringfügige Abweichungen der Begrifflichkeiten / Fragestellungen ***) Mittelwerte: 1 = sehr schlecht / 2 = schlecht / 3 = gut / 4 = sehr gut Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfragen 2009 bis 2015 2.4.2 Kleinräumige Ergebnisse für die 17 Planungsräume Auf den folgenden Seiten werden für jeden der 17 Augsburger Planungsräume sowie für die Gesamtstadt die wichtigsten Ergebnisse der Bürgerumfrage 2015 auf jeweils einer Seite dargestellt. Besonders in den kleineren Planungsräumen sind die Fallzahlen allerdings nicht sehr hoch, so dass die Aussagekraft dementsprechend relativiert werden muss (s. Kapitel 3). Das Universitätsviertel erreicht mit 62 Fragebögen die geringste, die Innenstadt mit 975 Fragebögen die höchste Anzahl an dafür auswertbaren Fragebögen. Die angegebenen Werte entsprechen absoluten Zahlen, Mittelwerten oder Anteilswerten; Anteilswerte werden kursiv dargestellt. In Summen zu 100 Prozent fehlende Werte sind die Prozentwerte von „ohne bzw. keine Angabe“. Als Haushaltsnettoeinkommen wird der Median des äquivalenzgewichteten Haushaltseinkommens angegeben. Dazu wird aus den Angaben zum monatlichen Haushaltsnettoeinkommen (Frage 5.19) das bedarfsgewichtete Pro-Kopf-Einkommen (Nettoäquivalenzeinkommen) einer Person zu ermitteln. Das gemeinsame Haushaltsnettoeinkommen wird dabei nicht durch die Zahl der Haushaltsmitglieder geteilt, sondern durch einen geringeren Wert. Die erste Person im Haushalt erhält den Gewichtungsfaktor 1, jede weitere Person im Alter von 18 und mehr Jahren 0,5 und Personen im Alter von unter 18 Jahren je 0,3. Es wird also berücksichtigt, dass Mehrpersonenhaushalte durch gemeinsames Wirtschaften Einspareffekte erzielen. Zudem wird bei Kindern im Alter von unter 18 Jahren ein geringerer Bedarf angenommen als bei Erwachsenen. Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 106 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 Tab. 58: Zuordnung der Stadtbezirke zu den Planungsräumen Planungsraum-Nr. Planungsraum Stadtbezirks-Nr. Stadtbezirk I Innenstadt 01 Lechviertel, östl. Ulrichsviertel I Innenstadt 02 Innenstadt, St. Ulrich-Dom I Innenstadt 03 Bahnhofs-, Bismarckviertel I Innenstadt 04 Georgs- u. Kreuzviertel I Innenstadt 05 Stadtjägerviertel I Innenstadt 07 Bleich und Pfärrle I Innenstadt 08 Jakobervorstadt - Nord I Innenstadt 09 Jakobervorstadt - Süd I Innenstadt 10 Am Schäfflerbach II Oberhausen 06 Rechts der Wertach II Oberhausen 19 Links der Wertach - Süd II Oberhausen 20 Links der Wertach - Nord II Oberhausen 21 Oberhausen - Süd II Oberhausen 22 Oberhausen - Nord III Bärenkeller 23 Bärenkeller IV Firnhaberau 28 Firnhaberau IX Hochfeld 13 Hochfeld V Hammerschmiede 29 Hammerschmiede VI Lechhausen 25 Lechhausen - Süd VI Lechhausen 26 Lechhausen - Ost VI Lechhausen 27 Lechhausen - West VII Kriegshaber 18 Kriegshaber VIII Pfersee 15 Rosenau- u. Thelottviertel VIII Pfersee 16 Pfersee - Süd VIII Pfersee 17 Pfersee - Nord X Antonsviertel 14 Antonsviertel XI Spickel - Herrenbach 11 Spickel XI Spickel - Herrenbach 30 Wolfram- u. Herrenbachviertel XII Hochzoll 24 Hochzoll - Nord XII Hochzoll 31 Hochzoll - Süd XIII Haunstetten -Siebenbrunn 12 Siebenbrunn XIII Haunstetten -Siebenbrunn 33 Haunstetten - Nord XIII Haunstetten -Siebenbrunn 34 Haunstetten - West XIII Haunstetten -Siebenbrunn 35 Haunstetten - Ost XIII Haunstetten -Siebenbrunn 36 Haunstetten - Süd XIV Göggingen 37 Göggingen - Nordwest XIV Göggingen 38 Göggingen - Nordost XIV Göggingen 39 Göggingen - Ost XIV Göggingen 40 Göggingen - Süd XV Inningen 41 Inningen XVI Bergheim 42 Bergheim XVII Universitätsviertel 32 Universitätsviertel Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 107 Stadt Augsburg Stadtbezirk Planungsraum 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 I Innenstadt II Oberhausen III Bärenkeller IV Firnhaberau V Hammerschmiede VI Lechhausen VII Kriegshaber VIII Pfersee IX Hochfeld X Antonsviertel XI Spickel - Herrenbach XII Hochzoll XIII Haunstetten - Siebenbrunn XIV Göggingen XV Inningen XVI Bergheim XVII Universitätsviertel Lechviertel, östl. Ulrichsviertel Innenstadt, St. Ulrich - Dom Bahnhofs-, Bismarckviertel Georgs- u. Kreuzviertel Stadtjägerviertel Rechts der Wertach Bleich und Pfärrle Jakobervorstadt - Nord Jakobervorstadt - Süd Am Schäfflerbach Spickel Siebenbrunn Hochfeld Antonsviertel Rosenau- u. Thelottviertel Pfersee - Süd Pfersee - Nord Kriegshaber Links der Wertach - Süd Links der Wertach - Nord Oberhausen - Süd Oberhausen - Nord Bärenkeller Hochzoll - Nord Lechhausen - Süd Lechhausen - Ost Lechhausen - West Firnhaberau Hammerschmiede Wolfram- u. Herrenbachviertel Hochzoll - Süd Universitätsviertel Haunstetten - Nord Haunstetten - West Haunstetten - Ost Haunstetten - Süd Göggingen - Nordwest Göggingen - Nordost Göggingen - Ost Göggingen - Süd Inningen Bergheim IV 28 V 29 III II 23 22 VI 21 6 27 20 19 18 VII 5 7 4 2 17 15 VIII 14 40 24 30 XI IX XII 11 13 38 31 XIV XVI 10 1 X 16 37 25 8 I 9 3 26 XVII 39 42 32 XIII 33 XV 35 34 12 41 36 km Amt für Statistik und Stadtforschung Abb. 70: Übersichtskarte der Augsburger Stadtbezirke und Planungsräume Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 0 1 2 3 108 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 P la nungs r a um : z Ges a m t s t a dt Ges a m t S t ic hpr obe Ant eil a n G es a m t in % da r unt er Alt er (Ø ) Br ief P os t k a r t e S t ic hpr obe Bev ölk er ung weibl. Wohnber ec ht igt e Bev ölk er ung a b 18 J . 242.663 9.500 19.802 12,1 100,0 51,3 40,6 48,2 Rüc k la uf 1.952 1.052 10,3 1,2 51,7 18,9 49,1 3.896 Bildungs a bs c hlus s [3.765] Wohnen [3.802] Migr a t ions hint er gr und Mit glieds c ha f t im S por t v er ein [3.782] kein Abschluss/Hauptschulabschl. 17,9 im Eigentum 50,3 Ja, aktiv 26,3 Realschule/Mittlere Reife 24,3 zur Miete 48,8 Ja, passiv 10,9 Fach-/Hochschulreife 20,6 in Haus 32,7 Nein 62,8 Fach-/Hochschulabschluss 37,2 in Wohnung 66,5 59,7 durchschnittliche Haushaltsgröße: Lebens s it ua t ion [3.807] erwerbstätig arbeitslos sonstige Erwerbslosigkeit im Ruhestand Haushaltsnetto2,2 äuivalenzeinkommen: 1.993 € 1,9 5,5 24,0 in Ausbildung / Schule / Studium 8,8 U m z ug der let zt en 3 J a hr e [3.817] Um z ug in den nä c hs t en 5 J a hr en [3.801] nein 80,2 nein ja, innerh. Augsburgs 11,3 ja, innerh. Augsburgs 16,2 ja, außerh. Augsburgs 8,3 ja, außerh. Augsburgs 14,1 Augs bur g s oll s ic h pr ä s ent ier en m it … (f ünf hä uf is t e Nennungen) [3.812] 68,5 Wie ger ne wohnen S ie im S t a dt bezir k ? [3.677] … in Augs bur g? [3.677] sehr gern 56,7 sehr gern 49,7 gern 28,8 gern 36,8 … Fuggerstadt (53,9 %) eher gern 10,2 eher gern 9,9 … 2000-jährige Stadtgeschichte (41,2 %) eher ungern 3,1 eher ungern 2,6 … Wasser- und Brunnenstadt (38,8 %) ungern 0,7 ungern 0,7 … Friedensstadt (35,7 %) sehr ungern 0,4 sehr ungern 0,3 … Augsburger Puppenkiste (31,1 %) Int er es s e a n k om m una l-polit is c hen Them en [3.821] Bet eiligung a n E nt wic k lung Augs bur gs [3.610] E hr ena m t lic he Tä t igk eit ? [3.649] sehr groß 32,0 sehr wichtig 22,6 ja eher groß 41,9 eher wichtig 46,0 eher gering 21,0 eher unwichtig 27,9 sehr gering 5,1 unwichtig 3,5 31,9 mit Engagementzeit pro Woche nein 5,1 h 68,1 Mer k m a le / E inr ic ht ungen des S t a dt bez ir k s s ehr gut gut s c hlec ht s ehr s c hlec ht Mit t elwer t Aussehen und Gestaltung des Stadtbezirks [3.723] 19,3 61,1 16,9 2,7 3,0 Wegenetz für Radfahrer [3.572] 10,8 45,9 34,5 8,8 2,6 Gestaltung der Gehwege [3.730] 8,8 65,0 22,7 3,5 2,8 Straßenbeschaffenheit [3.722] 5,3 50,7 34,8 9,1 2,5 Erscheinungsbild der Grünanlagen (Parks, Friedhöfe usw.) [3.682] 15,6 66,1 15,2 3,1 2,9 Baum-/Grünflächenanteil im Stadtbezirk [3.728] 23,7 56,0 16,5 3,7 3,0 Naherholungsmöglichkeiten [3.703] 37,1 47,4 12,8 2,8 3,2 Einkaufsmöglichkeiten (tägl. Bedarf) [3.806] 30,3 48,5 16,2 5,0 3,0 Gastronomisches Angebot [3.694] 17,3 51,1 26,7 4,8 2,8 Sauberkeit [3.767] 14,6 65,8 16,3 3,3 2,9 Spielplätze [2.868] 13,3 53,0 27,6 6,1 2,7 öffentliche Plätze, Märkte, Treffpunkte usw. [3.358] 8,1 46,9 38,6 6,4 2,6 Verkehrssicherheit [2.534] 8,4 64,3 23,0 4,3 2,8 Straßenbahnanbindungen [3.613] 36,5 44,8 10,9 7,8 3,1 Busanbindungen [3.588] 30,6 54,1 12,4 2,9 3,1 Sicherheit [3.674] 22,3 65,1 10,2 2,4 3,1 Lebensqualität [3.715] 31,1 61,0 6,5 1,3 3,2 Erreichbarkeit von Ärzten [3.674] 29,3 60,0 9,6 1,2 3,2 Erreichbarkeit von Apotheken [3.751] 38,3 53,8 6,8 1,1 3,3 Straßenbeleuchtung [3.719] 26,9 63,7 7,8 1,6 3,2 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Fahrrad [3.485] 37,3 48,1 12,3 2,3 3,2 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem ÖPNV [3.613] 43,0 47,1 8,4 1,5 3,3 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Auto [3.437] 28,8 52,3 15,7 3,3 3,1 Verkehrsberuhigung [3.499] 11,6 47,3 30,8 10,3 2,6 Lärmschutzmaßnahmen [3.095] 7,3 44,2 35,0 13,5 2,5 Miteinander der Bürger [3.182] 11,3 63,6 20,9 4,3 2,8 Anzahl der Parkplätze für Autos [3.438] 8,0 36,8 36,8 18,5 2,3 Anzahl der Stellplätze für Fahrräder [3.147] 9,9 42,6 35,1 12,5 2,5 Sicherheitsempfinden tagsüber* [3.820] 65,2 31,9 2,4 0,5 3,6 Sicherheitsempfinden nachts* [3.809] 37,0 47,7 12,5 2,8 3,2 die f ünf hä uf igs t en P r oblem e, S t ä r k en und S c hwä c hen P r oblem e f ünf gr öß t e S t ä r k en f ünf gr öß t e S c hwä c hen Verkehr (47,9 %) Grundstücks-/Immobilienpreise (2,0) Geschichte (3,5) Mietkosten (45,2 %) ÖPNV (Bus, Straßenbahn) (3,3) Mietkosten (2,2) Finanzlage der Stadt (42,8 %) Lebensqualität (3,3) Festivallandschaft (2,5) Immobilienmarkt (37,8 %) Verkehrsanbindung (Individualverkehr) (3,2) Arbeitsplatzangebot (2,6) Flüchtlinge (29,6 %) Architektur (3,1) Jugendkultur (2,6) * sehr sicher / eher sicher / eher unsicher / unsicher Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 P la nungs r a um : 109 I Innens t a dt Ges a m t Wohnber ec ht igt e Bev ölk er ung a b 18 J . S t ic hpr obe Ant eil a n G es a m t in % da r unt er P os t k a r t e S t ic hpr obe Bev ölk er ung weibl. 39.840 2.088 4.347 16,2 16,4 50,5 34,8 44,7 975 454 290 11,6 1,9 52,5 19,7 44,9 Rüc k la uf Bildungs a bs c hlus s [941] Wohnen [950] Migr a t ions hint er gr und Mit glieds c ha f t im S por t v er ein [947] kein Abschluss/Hauptschulabschl. 10,3 im Eigentum 27,7 Ja, aktiv Realschule/Mittlere Reife 19,7 zur Miete 71,4 Ja, passiv 11,1 Fach-/Hochschulreife 22,8 in Haus 6,9 Nein 66,6 Fach-/Hochschulabschluss 47,2 in Wohnung 92,1 65,5 durchschnittliche Haushaltsgröße: Lebens s it ua t ion [956] erwerbstätig arbeitslos sonstige Erwerbslosigkeit Alt er (Ø ) Br ief 22,3 Haushaltsnetto2,0 äuivalenzeinkommen: 2.151 € 2,2 3,6 16,9 U m z ug der let zt en 3 J a hr e [958] Um z ug in den nä c hs t en 5 J a hr en [948] im Ruhestand nein 72,1 nein 56,4 in Ausbildung / Schule / Studium 11,8 ja, innerh. Augsburgs 14,3 ja, innerh. Augsburgs 21,2 ja, außerh. Augsburgs 12,9 ja, außerh. Augsburgs 20,5 Augs bur g s oll s ic h pr ä s ent ier en m it … (f ünf hä uf is t e Nennungen) [947] Wie ger ne wohnen S ie im S t a dt bezir k ? [920] … in Augs bur g? [920] sehr gern 57,7 sehr gern 48,9 gern 29,7 gern 36,0 … Fuggerstadt (48,4 %) eher gern 8,8 eher gern 11,4 … 2000-jährige Stadtgeschichte (40,5 %) eher ungern 2,7 eher ungern 2,7 … Friedensstadt (40,2 %) ungern 0,9 ungern 0,5 … Wasser- und Brunnenstadt (40,0 %) sehr ungern 0,2 sehr ungern 0,4 … Universitätsstadt (36,0 %) Int er es s e a n k om m una l-polit is c hen Them en [960] Bet eiligung a n E nt wic k lung Augs bur gs [914] E hr ena m t lic he Tä t igk eit ? [911] sehr groß 31,1 sehr wichtig 22,2 ja eher groß 41,3 eher wichtig 48,0 eher gering 20,4 eher unwichtig 25,9 sehr gering 7,2 unwichtig 3,8 33,8 mit Engagementzeit pro Woche nein 5,2 h 66,2 s ehr gut gut s c hlec ht s ehr s c hlec ht Mit t elwer t Aussehen und Gestaltung des Stadtbezirks [936] 25,3 59,8 12,9 1,9 3,1 Wegenetz für Radfahrer [884] 6,2 35,2 43,1 15,5 2,3 Gestaltung der Gehwege [937] 8,8 63,1 23,7 4,5 2,8 Straßenbeschaffenheit [919] 5,5 52,2 35,1 7,1 2,6 Erscheinungsbild der Grünanlagen (Parks, Friedhöfe usw.) [915] 14,8 66,4 15,6 3,2 2,9 Baum-/Grünflächenanteil im Stadtbezirk [936] 18,3 56,2 20,8 4,7 2,9 Naherholungsmöglichkeiten [918] 22,2 57,0 17,1 3,7 3,0 Einkaufsmöglichkeiten (tägl. Bedarf) [952] 29,0 45,5 19,4 6,1 3,0 Gastronomisches Angebot [921] 28,4 48,9 18,7 4,0 3,0 Sauberkeit [942] 15,2 64,4 17,0 3,4 2,9 Spielplätze [676] 7,5 46,2 36,4 9,9 2,5 öffentliche Plätze, Märkte, Treffpunkte usw. [870] 13,0 52,9 29,0 5,2 2,7 Verkehrssicherheit [556] 8,1 58,3 26,9 6,7 2,7 Straßenbahnanbindungen [917] 43,4 46,5 7,3 2,8 3,3 Busanbindungen [873] 34,9 53,7 9,7 1,6 3,2 Sicherheit [916] 23,4 66,3 8,1 2,3 3,1 Lebensqualität [931] 29,8 64,0 4,7 1,5 3,2 Erreichbarkeit von Ärzten [913] 38,9 52,5 7,6 1,1 3,3 Erreichbarkeit von Apotheken [934] 45,8 47,0 6,4 0,7 3,4 Straßenbeleuchtung [935] 33,6 56,7 7,5 2,2 3,2 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Fahrrad [879] 53,9 35,4 8,9 1,8 3,4 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem ÖPNV [875] 54,7 37,9 6,3 1,0 3,5 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Auto [808] 31,2 42,3 20,3 6,2 3,0 Verkehrsberuhigung [876] 9,5 40,5 34,0 16,0 2,4 Lärmschutzmaßnahmen [797] 4,8 34,0 40,3 21,0 2,2 Miteinander der Bürger [779] 10,9 61,0 23,4 4,7 2,8 Anzahl der Parkplätze für Autos [850] 5,6 21,8 40,4 32,2 2,0 Anzahl der Stellplätze für Fahrräder [803] 6,8 31,6 40,7 20,8 2,2 Sicherheitsempfinden tagsüber* [961] 71,3 26,3 1,9 0,5 3,7 Sicherheitsempfinden nachts* [957] 41,5 45,6 10,8 2,2 3,3 Mer k m a le / E inr ic ht ungen des S t a dt bez ir k s die f ünf hä uf igs t en P r oblem e, S t ä r k en und S c hwä c hen P r oblem e f ünf gr öß t e S t ä r k en f ünf gr öß t e S c hwä c hen Mietkosten (51,8 %) Grundstücks-/Immobilienpreise (2,0) Geschichte (3,5) Verkehr (50,5 %) ÖPNV (Bus, Straßenbahn) (3,2) Mietkosten (2,1) Immobilienmarkt (42,7 %) Lebensqualität (3,1) Arbeitsplatzangebot (2,4) Finanzlage der Stadt (38,7 %) Architektur (3,1) Festivallandschaft (2,4) Flüchtlinge (24,3 %) Industriekultur (3,1) Bürgerbeteiligung (2,5) * sehr sicher / eher sicher / eher unsicher / unsicher Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 110 P la nungs r a um : 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 II O ber ha us en Ges a m t Wohnber ec ht igt e Bev ölk er ung a b 18 J . S t ic hpr obe Ant eil a n G es a m t in % da r unt er P os t k a r t e S t ic hpr obe Bev ölk er ung weibl. Migr a t ions hint er gr und 22.127 1.160 2.415 16,2 9,1 47,7 56,9 45,5 250 136 66 5,7 0,9 47,9 27,3 48,2 Rüc k la uf Bildungs a bs c hlus s [242] Wohnen [245] Mit glieds c ha f t im S por t v er ein [245] kein Abschluss/Hauptschulabschl. 31,4 im Eigentum 38,0 Ja, aktiv Realschule/Mittlere Reife 22,7 zur Miete 61,2 Ja, passiv 7,3 Fach-/Hochschulreife 15,7 in Haus 19,6 Nein 72,2 Fach-/Hochschulabschluss 30,2 in Wohnung 79,6 58,7 durchschnittliche Haushaltsgröße: Lebens s it ua t ion [247] erwerbstätig arbeitslos sonstige Erwerbslosigkeit im Ruhestand in Ausbildung / Schule / Studium Alt er (Ø ) Br ief 20,4 Haushaltsnetto2,2 äuivalenzeinkommen: 1.766 € 4,0 8,1 19,8 9,3 Wie ger ne wohnen S ie im S t a dt bezir k ? [234] U m z ug der let zt en 3 J a hr e [247] Um z ug in den nä c hs t en 5 J a hr en [249] nein 82,6 nein ja, innerh. Augsburgs 11,7 ja, innerh. Augsburgs 21,3 ja, außerh. Augsburgs 5,7 ja, außerh. Augsburgs 17,7 sehr gern 35,1 Augs bur g s oll s ic h pr ä s ent ier en m it … (f ünf hä uf is t e Nennungen) [249] … in Augs bur g? [234] 60,6 sehr gern 23,5 gern 35,0 gern 39,6 … Fuggerstadt (55,0 %) eher gern 22,6 eher gern 18,0 … 2000-jährige Stadtgeschichte (43,8 %) eher ungern 12,0 eher ungern 4,1 … Friedensstadt (40,2 %) ungern 3,8 ungern 2,0 … Wasser- und Brunnenstadt (38,2 %) sehr ungern 3,0 sehr ungern 1,2 … Augsburger Puppenkiste (35,7 %) Int er es s e a n k om m una l-polit is c hen Them en [247] Bet eiligung a n E nt wic k lung Augs bur gs [236] E hr ena m t lic he Tä t igk eit ? [232] sehr groß 30,0 sehr wichtig 24,6 ja eher groß 38,9 eher wichtig 42,4 eher gering 25,1 eher unwichtig 30,5 sehr gering 6,1 unwichtig 2,5 29,3 mit Engagementzeit pro Woche nein 5,3 h 70,7 s ehr gut gut s c hlec ht s ehr s c hlec ht Mit t elwer t Aussehen und Gestaltung des Stadtbezirks [239] 1,7 38,5 43,9 15,9 2,3 Wegenetz für Radfahrer [227] 2,2 34,8 47,1 15,9 2,2 Gestaltung der Gehwege [242] 2,1 53,3 34,7 9,9 2,5 Straßenbeschaffenheit [248] 0,8 39,5 45,6 14,1 2,3 Erscheinungsbild der Grünanlagen (Parks, Friedhöfe usw.) [235] 2,6 46,4 36,2 14,9 2,4 Baum-/Grünflächenanteil im Stadtbezirk [243] 3,3 50,2 32,5 14,0 2,4 Naherholungsmöglichkeiten [229] 8,3 44,5 34,9 12,2 2,5 Einkaufsmöglichkeiten (tägl. Bedarf) [247] 28,3 61,9 8,1 1,6 3,2 Gastronomisches Angebot [235] 9,8 49,4 35,3 5,5 2,6 Sauberkeit [245] 1,6 28,6 48,6 21,2 2,1 Spielplätze [194] 3,1 39,2 40,7 17,0 2,3 öffentliche Plätze, Märkte, Treffpunkte usw. [222] 1,4 27,9 53,2 17,6 2,1 Verkehrssicherheit [163] 3,4 62,9 28,0 5,6 2,6 Straßenbahnanbindungen [246] 50,8 47,2 1,2 0,8 3,5 Busanbindungen [229] 32,8 60,3 6,6 0,4 3,3 Sicherheit [243] 6,2 52,7 27,2 14,0 2,5 Lebensqualität [240] 3,8 61,3 29,2 5,8 2,6 Erreichbarkeit von Ärzten [236] 16,1 71,6 10,6 1,7 3,0 Erreichbarkeit von Apotheken [246] 24,8 67,9 6,5 0,8 3,2 Straßenbeleuchtung [241] 16,2 66,4 15,4 2,1 3,0 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Fahrrad [222] 32,0 50,5 15,8 1,8 3,1 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem ÖPNV [237] 48,5 49,4 2,1 0,0 3,5 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Auto [223] 24,7 50,7 19,7 4,9 3,0 Verkehrsberuhigung [225] 6,7 34,7 44,0 14,7 2,3 Lärmschutzmaßnahmen [205] 3,9 26,8 54,1 15,1 2,2 Miteinander der Bürger [220] 3,2 47,7 38,6 10,5 2,4 Anzahl der Parkplätze für Autos [228] 2,2 24,1 47,8 25,9 2,0 Anzahl der Stellplätze für Fahrräder [197] 6,6 32,0 43,7 17,8 2,3 Sicherheitsempfinden tagsüber* [246] 39,0 45,9 9,3 5,7 3,2 Sicherheitsempfinden nachts* [247] 17,0 46,2 21,5 15,4 2,6 Mer k m a le / E inr ic ht ungen des S t a dt bez ir k s die f ünf hä uf igs t en P r oblem e, S t ä r k en und S c hwä c hen P r oblem e f ünf gr öß t e S t ä r k en f ünf gr öß t e S c hwä c hen Verkehr (46,8 %) Grundstücks-/Immobilienpreise (2,0) Geschichte (3,6) Mietkosten (42,0 %) Lebensqualität (3,2) Mietkosten (2,1) Immobilienmarkt (36,0 %) ÖPNV (Bus, Straßenbahn) (3,1) Arbeitsplatzangebot (2,5) Finanzlage der Stadt (34,8 %) Museen (3,1) Jugendkultur (2,5) Flüchtlinge (32,4 %) Architektur (3,0) Bürgerbeteiligung (2,6) * sehr sicher / eher sicher / eher unsicher / unsicher Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 P la nungs r a um : 111 III Bä r enk eller Ges a m t Wohnber ec ht igt e Bev ölk er ung a b 18 J . S t ic hpr obe Ant eil a n G es a m t in % da r unt er P os t k a r t e S t ic hpr obe Bev ölk er ung weibl. Migr a t ions hint er gr und 6.275 232 483 11,4 2,6 50,4 35,4 50,9 94 52 20 10,1 1,1 48,9 16,7 54,6 Rüc k la uf Bildungs a bs c hlus s [89] Wohnen [91] Mit glieds c ha f t im S por t v er ein [91] kein Abschluss/Hauptschulabschl. 32,6 im Eigentum 72,5 Ja, aktiv Realschule/Mittlere Reife 28,1 zur Miete 25,3 Ja, passiv 9,9 Fach-/Hochschulreife 18,0 in Haus 69,2 Nein 68,1 Fach-/Hochschulabschluss 21,3 in Wohnung 28,6 56,8 durchschnittliche Haushaltsgröße: Lebens s it ua t ion [88] erwerbstätig arbeitslos sonstige Erwerbslosigkeit im Ruhestand in Ausbildung / Schule / Studium Alt er (Ø ) Br ief 22,0 Haushaltsnetto2,3 äuivalenzeinkommen: 1.775 € 2,3 4,5 33,0 3,4 U m z ug der let zt en 3 J a hr e [91] Um z ug in den nä c hs t en 5 J a hr en [90] nein 89,0 nein ja, innerh. Augsburgs 7,7 ja, innerh. Augsburgs 5,6 ja, außerh. Augsburgs 3,3 ja, außerh. Augsburgs 11,1 Augs bur g s oll s ic h pr ä s ent ier en m it … (f ünf hä uf is t e Nennungen) [92] 83,3 Wie ger ne wohnen S ie im S t a dt bezir k ? [87] … in Augs bur g? [87] sehr gern 40,2 sehr gern 47,8 gern 28,7 gern 35,9 … Fuggerstadt (56,5 %) eher gern 21,8 eher gern 10,9 … 2000-jährige Stadtgeschichte (45,7 %) eher ungern 5,7 eher ungern 4,3 … Augsburger Puppenkiste (42,4 %) ungern 1,1 ungern 1,1 … Wasser- und Brunnenstadt (40,2 %) sehr ungern 2,3 sehr ungern 0,0 … Römerstadt (27,2 %) Int er es s e a n k om m una l-polit is c hen Them en [92] Bet eiligung a n E nt wic k lung Augs bur gs [88] E hr ena m t lic he Tä t igk eit ? [89] sehr groß 30,4 sehr wichtig 20,5 ja eher groß 43,5 eher wichtig 46,6 eher gering 19,6 eher unwichtig 28,4 sehr gering 6,5 unwichtig 4,5 28,1 mit Engagementzeit pro Woche nein 4,2 h 71,9 s ehr gut gut s c hlec ht s ehr s c hlec ht Mit t elwer t Aussehen und Gestaltung des Stadtbezirks [84] 3,6 56,0 34,5 6,0 2,6 Wegenetz für Radfahrer [80] 2,5 37,5 50,0 10,0 2,3 Gestaltung der Gehwege [85] 2,4 57,6 32,9 7,1 2,6 Straßenbeschaffenheit [86] 2,3 30,2 34,9 32,6 2,0 Erscheinungsbild der Grünanlagen (Parks, Friedhöfe usw.) [84] 3,6 53,6 34,5 8,3 2,5 Baum-/Grünflächenanteil im Stadtbezirk [87] 9,2 62,1 20,7 8,0 2,7 Naherholungsmöglichkeiten [83] 6,0 43,4 34,9 15,7 2,4 Einkaufsmöglichkeiten (tägl. Bedarf) [88] 4,5 30,7 28,4 36,4 2,0 Gastronomisches Angebot [85] 3,5 32,9 42,4 21,2 2,2 Sauberkeit [89] 1,1 74,2 18,0 6,7 2,7 Spielplätze [66] 3,0 45,5 37,9 13,6 2,4 öffentliche Plätze, Märkte, Treffpunkte usw. [82] 3,7 47,6 42,7 6,1 2,5 Verkehrssicherheit [68] 1,2 76,5 17,6 4,7 2,7 Straßenbahnanbindungen [76] 1,3 34,2 34,2 30,3 2,1 Busanbindungen [87] 8,0 47,1 34,5 10,3 2,5 Sicherheit [85] 5,9 74,1 15,3 4,7 2,8 Lebensqualität [82] 8,5 75,6 11,0 4,9 2,9 Erreichbarkeit von Ärzten [87] 13,8 73,6 9,2 3,4 3,0 Erreichbarkeit von Apotheken [89] 20,2 75,3 3,4 1,1 3,1 Straßenbeleuchtung [87] 6,9 82,8 8,0 2,3 2,9 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Fahrrad [79] 8,9 49,4 31,6 10,1 2,6 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem ÖPNV [85] 2,4 48,2 42,4 7,1 2,5 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Auto [85] 9,4 74,1 16,5 0,0 2,9 Verkehrsberuhigung [84] 3,6 60,7 27,4 8,3 2,6 Lärmschutzmaßnahmen [77] 3,9 45,5 39,0 11,7 2,4 Miteinander der Bürger [69] 5,8 65,2 23,2 5,8 2,7 Anzahl der Parkplätze für Autos [81] 3,7 49,4 32,1 14,8 2,4 Anzahl der Stellplätze für Fahrräder [70] 10,0 48,6 27,1 14,3 2,5 Sicherheitsempfinden tagsüber* [90] 51,1 43,3 5,6 0,0 3,5 Sicherheitsempfinden nachts* [90] 31,1 42,2 23,3 3,3 3,0 Mer k m a le / E inr ic ht ungen des S t a dt bez ir k s die f ünf hä uf igs t en P r oblem e, S t ä r k en und S c hwä c hen P r oblem e f ünf gr öß t e S t ä r k en f ünf gr öß t e S c hwä c hen Verkehr (46,7 %) Grundstücks-/Immobilienpreise (2,0) Geschichte (3,5) Finanzlage der Stadt (39,1 %) ÖPNV (Bus, Straßenbahn) (3,2) Mietkosten (2,1) Flüchtlinge (38,0 %) Verkehrsanbindung (Individualverkehr) (3,1) Jugendkultur (2,4) Mietkosten (37,0 %) Museen (3,0) Arbeitsplatzangebot (2,4) Immobilienmarkt (26,1 %) Architektur (3,0) Miteinander der Bürger (2,5) * sehr sicher / eher sicher / eher unsicher / unsicher Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 112 P la nungs r a um : 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 IV Fir nha ber a u Ges a m t Wohnber ec ht igt e Bev ölk er ung a b 18 J . S t ic hpr obe Ant eil a n G es a m t in % da r unt er P os t k a r t e S t ic hpr obe Bev ölk er ung weibl. Migr a t ions hint er gr und 4.376 232 483 16,3 1,8 53,2 27,6 54,5 117 68 27 13,3 2,2 50,0 20,4 53,9 Rüc k la uf Bildungs a bs c hlus s [114] Wohnen [115] Mit glieds c ha f t im S por t v er ein [112] kein Abschluss/Hauptschulabschl. 21,9 im Eigentum 72,2 Ja, aktiv 28,6 Realschule/Mittlere Reife 38,6 zur Miete 27,0 Ja, passiv 10,7 Fach-/Hochschulreife 18,4 in Haus 74,8 Nein 60,7 Fach-/Hochschulabschluss 21,1 in Wohnung 24,3 53,9 durchschnittliche Haushaltsgröße: Lebens s it ua t ion [115] erwerbstätig arbeitslos sonstige Erwerbslosigkeit im Ruhestand in Ausbildung / Schule / Studium Alt er (Ø ) Br ief Haushaltsnetto2,5 äuivalenzeinkommen: 1.954 € 2,6 U m z ug der let zt en 3 J a hr e [114] 5,2 32,2 6,1 Um z ug in den nä c hs t en 5 J a hr en [114] nein 92,1 nein 79,8 ja, innerh. Augsburgs 7,0 ja, innerh. Augsburgs 14,0 ja, außerh. Augsburgs 0,9 ja, außerh. Augsburgs 6,1 Augs bur g s oll s ic h pr ä s ent ier en m it … (f ünf hä uf is t e Nennungen) [114] Wie ger ne wohnen S ie im S t a dt bezir k ? [110] … in Augs bur g? [110] sehr gern 69,1 sehr gern 41,4 gern 18,2 gern 50,0 … Fuggerstadt (66,7 %) eher gern 9,1 eher gern 6,0 … 2000-jährige Stadtgeschichte (44,7 %) eher ungern 1,8 eher ungern 1,7 … Augsburger Puppenkiste (39,5 %) ungern 0,0 ungern 0,0 … Wasser- und Brunnenstadt (35,1 %) sehr ungern 1,8 sehr ungern 0,9 … Friedensstadt (28,1 %) Int er es s e a n k om m una l-polit is c hen Them en [114] Bet eiligung a n E nt wic k lung Augs bur gs [110] E hr ena m t lic he Tä t igk eit ? [109] sehr groß 37,7 sehr wichtig 23,6 ja eher groß 45,6 eher wichtig 40,9 eher gering 11,4 eher unwichtig 29,1 sehr gering 5,3 unwichtig 6,4 27,5 mit Engagementzeit pro Woche nein 5,3 h 72,5 s ehr gut gut s c hlec ht s ehr s c hlec ht Mit t elwer t Aussehen und Gestaltung des Stadtbezirks [112] 25,9 67,0 5,4 1,8 3,2 Wegenetz für Radfahrer [111] 27,0 55,9 14,4 2,7 3,1 Gestaltung der Gehwege [113] 15,9 58,4 22,1 3,5 2,9 Straßenbeschaffenheit [115] 3,5 34,8 36,5 25,2 2,2 Erscheinungsbild der Grünanlagen (Parks, Friedhöfe usw.) [107] 15,9 77,6 5,6 0,9 3,1 Baum-/Grünflächenanteil im Stadtbezirk [111] 39,6 55,0 4,5 0,9 3,3 Naherholungsmöglichkeiten [112] 47,3 45,5 7,1 0,0 3,4 Einkaufsmöglichkeiten (tägl. Bedarf) [114] 16,7 42,1 28,9 12,3 2,6 Gastronomisches Angebot [108] 6,5 44,4 41,7 7,4 2,5 Sauberkeit [112] 18,8 74,1 5,4 1,8 3,1 Spielplätze [96] 7,3 64,6 24,0 4,2 2,8 öffentliche Plätze, Märkte, Treffpunkte usw. [94] 8,5 43,6 41,5 6,4 2,5 Verkehrssicherheit [94] 11,8 75,5 11,8 0,9 3,0 Straßenbahnanbindungen [92] 8,7 29,3 28,3 33,7 2,1 Busanbindungen [114] 28,1 50,0 17,5 4,4 3,0 Sicherheit [110] 26,4 65,5 6,4 1,8 3,2 Lebensqualität [108] 39,8 55,6 3,7 0,9 3,3 Erreichbarkeit von Ärzten [109] 23,9 56,9 17,4 1,8 3,0 Erreichbarkeit von Apotheken [111] 24,3 57,7 13,5 4,5 3,0 Straßenbeleuchtung [109] 21,1 67,9 8,3 2,8 3,1 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Fahrrad [108] 28,7 60,2 8,3 2,8 3,1 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem ÖPNV [108] 25,9 58,3 13,9 1,9 3,1 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Auto [109] 22,9 67,0 8,3 1,8 3,1 Verkehrsberuhigung [105] 24,8 58,1 14,3 2,9 3,0 Lärmschutzmaßnahmen [89] 15,7 60,7 18,0 5,6 2,9 Miteinander der Bürger [93] 16,1 66,7 12,9 4,3 2,9 Anzahl der Parkplätze für Autos [106] 16,0 55,7 21,7 6,6 2,8 Anzahl der Stellplätze für Fahrräder [91] 12,1 60,4 20,9 6,6 2,8 Sicherheitsempfinden tagsüber* [116] 72,4 26,7 0,9 0,0 3,7 Sicherheitsempfinden nachts* [114] 47,4 42,1 8,8 1,8 3,4 Mer k m a le / E inr ic ht ungen des S t a dt bez ir k s die f ünf hä uf igs t en P r oblem e, S t ä r k en und S c hwä c hen P r oblem e f ünf gr öß t e S t ä r k en f ünf gr öß t e S c hwä c hen Verkehr (47,8 %) Geschichte (3,5) Grundstücks-/Immobilienpreise (1,9) Finanzlage der Stadt (47,8 %) Lebensqualität (3,1) Mietkosten (2,1) Mietkosten (39,8 %) Industriekultur (3,0) Arbeitsplatzangebot (2,3) Immobilienmarkt (28,3 %) Architektur (3,0) Jugendkultur (2,4) Flüchtlinge (27,4 %) Museen (3,0) Bürgerbeteiligung (2,5) * sehr sicher / eher sicher / eher unsicher / unsicher Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 P la nungs r a um : 113 V Ha m m er s c hm iede Ges a m t Wohnber ec ht igt e Bev ölk er ung a b 18 J . S t ic hpr obe Br ief P os t k a r t e 8.187 232 75 37 Rüc k la uf Bildungs a bs c hlus s [86] Ant eil a n G es a m t in % da r unt er Bev ölk er ung weibl. Migr a t ions hint er gr und 483 8,7 3,4 51,5 42,3 44,1 13 7,0 0,6 51,8 14,0 49,4 Wohnen [84] Mit glieds c ha f t im S por t v er ein [83] kein Abschluss/Hauptschulabschl. 33,7 im Eigentum 77,4 Ja, aktiv 19,3 Realschule/Mittlere Reife 30,2 zur Miete 22,6 Ja, passiv 19,3 Fach-/Hochschulreife 17,4 in Haus 67,9 Nein 61,4 Fach-/Hochschulabschluss 18,6 in Wohnung 32,1 63,2 durchschnittliche Haushaltsgröße: Lebens s it ua t ion [87] erwerbstätig arbeitslos sonstige Erwerbslosigkeit im Ruhestand in Ausbildung / Schule / Studium Alt er (Ø ) S t ic hpr obe Haushaltsnetto2,8 äuivalenzeinkommen: 1.658 € 3,4 3,4 23,0 6,9 U m z ug der let zt en 3 J a hr e [86] Um z ug in den nä c hs t en 5 J a hr en [86] nein 90,7 nein 75,6 ja, innerh. Augsburgs 5,8 ja, innerh. Augsburgs 10,5 ja, außerh. Augsburgs 3,5 ja, außerh. Augsburgs 12,8 Augs bur g s oll s ic h pr ä s ent ier en m it … (f ünf hä uf is t e Nennungen) [87] Wie ger ne wohnen S ie im S t a dt bezir k ? [86] … in Augs bur g? [86] sehr gern 61,6 sehr gern 50,6 gern 24,4 gern 37,9 … Fuggerstadt (62,1 %) eher gern 11,6 eher gern 9,2 … 2000-jährige Stadtgeschichte (50,6 %) eher ungern 2,3 eher ungern 1,1 … Wasser- und Brunnenstadt (43,7 %) ungern 0,0 ungern 1,1 … Friedensstadt (42,5 %) sehr ungern 0,0 sehr ungern 0,0 … Augsburger Puppenkiste (40,2 %) Int er es s e a n k om m una l-polit is c hen Them en [85] Bet eiligung a n E nt wic k lung Augs bur gs [81] E hr ena m t lic he Tä t igk eit ? [83] sehr groß 34,1 sehr wichtig 21,0 ja eher groß 40,0 eher wichtig 49,4 eher gering 24,7 eher unwichtig 27,2 sehr gering 1,2 unwichtig 2,5 31,3 mit Engagementzeit pro Woche nein 3,7 h 68,7 s ehr gut gut s c hlec ht s ehr s c hlec ht Mit t elwer t Aussehen und Gestaltung des Stadtbezirks [83] 12,0 67,5 20,5 0,0 2,9 Wegenetz für Radfahrer [83] 12,0 61,4 21,7 4,8 2,8 Gestaltung der Gehwege [83] 10,8 59,0 26,5 3,6 2,8 Straßenbeschaffenheit [82] 8,5 53,7 34,1 3,7 2,7 Erscheinungsbild der Grünanlagen (Parks, Friedhöfe usw.) [77] 7,8 63,6 23,4 5,2 2,7 Baum-/Grünflächenanteil im Stadtbezirk [78] 16,7 60,3 19,2 3,8 2,9 Naherholungsmöglichkeiten [85] 25,9 52,9 15,3 5,9 3,0 Einkaufsmöglichkeiten (tägl. Bedarf) [86] 52,3 41,9 5,8 0,0 3,5 Gastronomisches Angebot [85] 28,2 49,4 22,4 0,0 3,1 Sauberkeit [85] 17,6 64,7 17,6 0,0 3,0 Spielplätze [75] 17,3 49,3 29,3 4,0 2,8 öffentliche Plätze, Märkte, Treffpunkte usw. [77] 5,2 41,6 44,2 9,1 2,4 Verkehrssicherheit [75] 11,3 66,3 20,0 2,5 2,9 Straßenbahnanbindungen [68] 4,4 20,6 25,0 50,0 1,8 Busanbindungen [85] 14,1 55,3 21,2 9,4 2,7 Sicherheit [84] 22,6 69,0 7,1 1,2 3,1 Lebensqualität [84] 28,6 66,7 3,6 1,2 3,2 Erreichbarkeit von Ärzten [82] 18,3 63,4 15,9 2,4 3,0 Erreichbarkeit von Apotheken [86] 37,2 60,5 2,3 0,0 3,3 Straßenbeleuchtung [85] 24,7 71,8 2,4 1,2 3,2 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Fahrrad [77] 22,1 55,8 20,8 1,3 3,0 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem ÖPNV [84] 14,3 56,0 23,8 6,0 2,8 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Auto [81] 24,7 63,0 11,1 1,2 3,1 Verkehrsberuhigung [79] 17,7 50,6 21,5 10,1 2,8 Lärmschutzmaßnahmen [74] 8,1 43,2 31,1 17,6 2,4 Miteinander der Bürger [78] 25,6 59,0 10,3 5,1 3,1 Anzahl der Parkplätze für Autos [80] 16,3 46,3 25,0 12,5 2,7 Anzahl der Stellplätze für Fahrräder [68] 17,6 44,1 30,9 7,4 2,7 Sicherheitsempfinden tagsüber* [85] 63,5 35,3 1,2 0,0 3,6 Sicherheitsempfinden nachts* [82] 41,5 47,6 9,8 1,2 3,3 Mer k m a le / E inr ic ht ungen des S t a dt bez ir k s die f ünf hä uf igs t en P r oblem e, S t ä r k en und S c hwä c hen P r oblem e f ünf gr öß t e S t ä r k en f ünf gr öß t e S c hwä c hen Verkehr (43,7 %) Grundstücks-/Immobilienpreise (1,9) Geschichte (3,5) Finanzlage der Stadt (43,7 %) Lebensqualität (3,2) Mietkosten (2,1) Flüchtlinge (39,1 %) Architektur (3,1) Jugendkultur (2,4) Immobilienmarkt (37,9 %) Museen (3,0) Arbeitsplatzangebot (2,5) Mietkosten (37,9 %) ÖPNV (Bus, Straßenbahn) (3,0) Bürgerbeteiligung (2,5) * sehr sicher / eher sicher / eher unsicher / unsicher Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 114 P la nungs r a um : 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 V I Lec hha us en Ges a m t Wohnber ec ht igt e Bev ölk er ung a b 18 J . S t ic hpr obe Ant eil a n G es a m t in % da r unt er P os t k a r t e S t ic hpr obe Bev ölk er ung weibl. Migr a t ions hint er gr und 5.830 232 483 12,3 2,4 51,9 39,8 51,0 88 50 20 9,8 1,2 58,8 20,3 50,9 Rüc k la uf Bildungs a bs c hlus s [227] Wohnen [230] Mit glieds c ha f t im S por t v er ein [227] kein Abschluss/Hauptschulabschl. 26,4 im Eigentum 55,2 Ja, aktiv Realschule/Mittlere Reife 29,5 zur Miete 44,8 Ja, passiv 8,4 Fach-/Hochschulreife 18,9 in Haus 32,2 Nein 68,7 Fach-/Hochschulabschluss 25,1 in Wohnung 67,8 52,4 durchschnittliche Haushaltsgröße: Lebens s it ua t ion [229] erwerbstätig arbeitslos sonstige Erwerbslosigkeit im Ruhestand in Ausbildung / Schule / Studium Alt er (Ø ) Br ief 22,9 Haushaltsnetto2,2 äuivalenzeinkommen: 1.814 € 1,7 U m z ug der let zt en 3 J a hr e [232] 6,1 31,0 8,7 Um z ug in den nä c hs t en 5 J a hr en [230] nein 84,9 nein 74,8 ja, innerh. Augsburgs 9,1 ja, innerh. Augsburgs 14,8 ja, außerh. Augsburgs 6,0 ja, außerh. Augsburgs 9,6 Augs bur g s oll s ic h pr ä s ent ier en m it … (f ünf hä uf is t e Nennungen) [230] Wie ger ne wohnen S ie im S t a dt bezir k ? [223] … in Augs bur g? [223] sehr gern 37,7 sehr gern 47,0 gern 39,0 gern 37,9 … Fuggerstadt (55,2 %) eher gern 16,1 eher gern 8,2 … Wasser- und Brunnenstadt (41,7 %) eher ungern 6,7 eher ungern 4,7 … 2000-jährige Stadtgeschichte (39,1 %) ungern 0,4 ungern 2,2 … Friedensstadt (34,3 %) sehr ungern 0,0 sehr ungern 0,0 … Augsburger Puppenkiste (29,6 %) Int er es s e a n k om m una l-polit is c hen Them en [231] Bet eiligung a n E nt wic k lung Augs bur gs [220] E hr ena m t lic he Tä t igk eit ? [225] sehr groß 32,5 sehr wichtig 25,5 ja eher groß 43,3 eher wichtig 49,1 eher gering 17,3 eher unwichtig 23,2 sehr gering 6,9 unwichtig 2,3 29,3 mit Engagementzeit pro Woche nein 6,6 h 70,7 s ehr gut gut s c hlec ht s ehr s c hlec ht Mit t elwer t Aussehen und Gestaltung des Stadtbezirks [218] 2,8 60,1 33,9 3,2 2,6 Wegenetz für Radfahrer [206] 2,4 45,6 44,2 7,8 2,4 Gestaltung der Gehwege [222] 1,4 68,0 27,9 2,7 2,7 Straßenbeschaffenheit [220] 1,8 45,5 43,2 9,5 2,4 Erscheinungsbild der Grünanlagen (Parks, Friedhöfe usw.) [218] 6,9 70,2 21,1 1,8 2,8 Baum-/Grünflächenanteil im Stadtbezirk [224] 11,6 63,4 22,3 2,7 2,8 Naherholungsmöglichkeiten [216] 22,2 56,9 19,0 1,9 3,0 Einkaufsmöglichkeiten (tägl. Bedarf) [227] 37,4 51,5 9,7 1,3 3,3 Gastronomisches Angebot [217] 10,1 50,7 35,0 4,1 2,7 Sauberkeit [224] 3,1 62,1 29,5 5,4 2,6 Spielplätze [165] 4,2 47,9 41,8 6,1 2,5 öffentliche Plätze, Märkte, Treffpunkte usw. [197] 3,0 49,2 43,1 4,6 2,5 Verkehrssicherheit [149] 1,8 73,1 21,5 3,7 2,7 Straßenbahnanbindungen [222] 30,6 53,2 11,3 5,0 3,1 Busanbindungen [216] 25,0 55,6 16,2 3,2 3,0 Sicherheit [216] 8,8 67,1 21,3 2,8 2,8 Lebensqualität [220] 13,2 71,8 13,2 1,8 3,0 Erreichbarkeit von Ärzten [218] 25,2 60,6 13,8 0,5 3,1 Erreichbarkeit von Apotheken [222] 30,6 63,5 5,9 0,0 3,2 Straßenbeleuchtung [222] 17,6 68,9 12,2 1,4 3,0 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Fahrrad [204] 29,4 54,9 13,7 2,0 3,1 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem ÖPNV [215] 34,4 56,3 8,4 0,9 3,2 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Auto [204] 27,0 54,4 18,1 0,5 3,1 Verkehrsberuhigung [200] 6,0 45,0 42,0 7,0 2,5 Lärmschutzmaßnahmen [172] 4,1 39,5 45,9 10,5 2,4 Miteinander der Bürger [193] 5,2 58,5 32,1 4,1 2,6 Anzahl der Parkplätze für Autos [208] 2,9 35,6 45,2 16,3 2,3 Anzahl der Stellplätze für Fahrräder [186] 6,5 41,9 40,3 11,3 2,4 Sicherheitsempfinden tagsüber* [230] 57,0 39,1 3,9 0,0 3,5 Sicherheitsempfinden nachts* [230] 16,5 54,8 24,8 3,9 2,8 Mer k m a le / E inr ic ht ungen des S t a dt bez ir k s die f ünf hä uf igs t en P r oblem e, S t ä r k en und S c hwä c hen P r oblem e f ünf gr öß t e S t ä r k en f ünf gr öß t e S c hwä c hen Verkehr (48,1 %) Grundstücks-/Immobilienpreise (2,0) Geschichte (3,5) Mietkosten (41,2 %) Lebensqualität (3,1) Mietkosten (2,1) Finanzlage der Stadt (38,6 %) Museen (3,1) Jugendkultur (2,5) Immobilienmarkt (34,8 %) Industriekultur (3,0) Festivallandschaft (2,5) Flüchtlinge (33,0 %) Theater (2,9) Arbeitsplatzangebot (2,6) * sehr sicher / eher sicher / eher unsicher / unsicher Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 P la nungs r a um : 115 V II K r iegs ha ber Ges a m t Wohnber ec ht igt e Bev ölk er ung a b 18 J . S t ic hpr obe Ant eil a n G es a m t in % da r unt er P os t k a r t e S t ic hpr obe Bev ölk er ung weibl. 29.737 696 1.449 7,2 12,3 50,7 50,4 49,0 234 130 49 8,3 0,6 54,1 14,0 50,5 Rüc k la uf Bildungs a bs c hlus s [109] Wohnen [108] Migr a t ions hint er gr und Mit glieds c ha f t im S por t v er ein [109] kein Abschluss/Hauptschulabschl. 18,3 im Eigentum 66,7 Ja, aktiv Realschule/Mittlere Reife 37,6 zur Miete 33,3 Ja, passiv 6,4 Fach-/Hochschulreife 14,7 in Haus 42,6 Nein 65,1 Fach-/Hochschulabschluss 29,4 in Wohnung 57,4 68,8 durchschnittliche Haushaltsgröße: Lebens s it ua t ion [109] erwerbstätig arbeitslos sonstige Erwerbslosigkeit im Ruhestand in Ausbildung / Schule / Studium Alt er (Ø ) Br ief 28,4 Haushaltsnetto2,3 äuivalenzeinkommen: 1.939 € 0,0 U m z ug der let zt en 3 J a hr e [108] 12,8 15,6 2,8 Um z ug in den nä c hs t en 5 J a hr en [109] nein 79,6 nein ja, innerh. Augsburgs 12,0 ja, innerh. Augsburgs 77,1 11,9 ja, außerh. Augsburgs 8,3 ja, außerh. Augsburgs 10,1 Augs bur g s oll s ic h pr ä s ent ier en m it … (f ünf hä uf is t e Nennungen) [108] Wie ger ne wohnen S ie im S t a dt bezir k ? [108] … in Augs bur g? [108] sehr gern 37,0 sehr gern 52,8 gern 41,7 gern 35,2 … Fuggerstadt (60,2 %) eher gern 14,8 eher gern 9,3 … 2000-jährige Stadtgeschichte (38,9 %) eher ungern 5,6 eher ungern 2,8 … Wasser- und Brunnenstadt (35,2 %) ungern 0,9 ungern 0,0 … Augsburger Puppenkiste (30,6 %) sehr ungern 0,0 sehr ungern 0,0 … Friedensstadt (29,6 %) Int er es s e a n k om m una l-polit is c hen Them en [109] Bet eiligung a n E nt wic k lung Augs bur gs [103] E hr ena m t lic he Tä t igk eit ? [107] sehr groß 40,4 sehr wichtig 26,2 ja eher groß 39,4 eher wichtig 46,6 eher gering 16,5 eher unwichtig 25,2 sehr gering 3,7 unwichtig 1,9 32,7 mit Engagementzeit pro Woche nein 4,1 h 67,3 s ehr gut gut s c hlec ht s ehr s c hlec ht Mit t elwer t Aussehen und Gestaltung des Stadtbezirks [106] 1,9 67,0 26,4 4,7 2,7 Wegenetz für Radfahrer [103] 8,7 30,1 51,5 9,7 2,4 Gestaltung der Gehwege [108] 1,9 64,8 29,6 3,7 2,6 Straßenbeschaffenheit [108] 0,0 54,6 35,2 10,2 2,4 Erscheinungsbild der Grünanlagen (Parks, Friedhöfe usw.) [107] 8,4 66,4 21,5 3,7 2,8 Baum-/Grünflächenanteil im Stadtbezirk [106] 11,3 52,8 29,2 6,6 2,7 Naherholungsmöglichkeiten [106] 5,7 52,8 34,9 6,6 2,6 Einkaufsmöglichkeiten (tägl. Bedarf) [109] 24,8 43,1 24,8 7,3 2,9 Gastronomisches Angebot [108] 8,3 51,9 35,2 4,6 2,6 Sauberkeit [107] 3,7 71,0 24,3 0,9 2,8 Spielplätze [89] 12,4 52,8 33,7 1,1 2,8 öffentliche Plätze, Märkte, Treffpunkte usw. [94] 0,0 36,2 55,3 8,5 2,3 Verkehrssicherheit [72] 3,8 66,3 28,8 1,0 2,7 Straßenbahnanbindungen [106] 41,5 46,2 12,3 0,0 3,3 Busanbindungen [107] 37,4 55,1 5,6 1,9 3,3 Sicherheit [106] 5,7 73,6 19,8 0,9 2,8 Lebensqualität [108] 8,3 78,7 12,0 0,9 2,9 Erreichbarkeit von Ärzten [104] 16,3 68,3 13,5 1,9 3,0 Erreichbarkeit von Apotheken [107] 25,2 62,6 11,2 0,9 3,1 Straßenbeleuchtung [107] 18,7 70,1 9,3 1,9 3,1 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Fahrrad [102] 16,7 58,8 22,5 2,0 2,9 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem ÖPNV [105] 37,1 59,0 1,9 1,9 3,3 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Auto [98] 24,5 62,2 13,3 0,0 3,1 Verkehrsberuhigung [102] 10,8 42,2 38,2 8,8 2,5 Lärmschutzmaßnahmen [99] 4,0 43,4 40,4 12,1 2,4 Miteinander der Bürger [97] 2,1 69,1 23,7 5,2 2,7 Anzahl der Parkplätze für Autos [97] 3,1 44,3 42,3 10,3 2,4 Anzahl der Stellplätze für Fahrräder [89] 4,5 48,3 38,2 9,0 2,5 Sicherheitsempfinden tagsüber* [109] 48,6 50,5 0,9 0,0 3,5 Sicherheitsempfinden nachts* [109] 22,0 52,3 23,9 1,8 2,9 Mer k m a le / E inr ic ht ungen des S t a dt bez ir k s die f ünf hä uf igs t en P r oblem e, S t ä r k en und S c hwä c hen P r oblem e f ünf gr öß t e S t ä r k en f ünf gr öß t e S c hwä c hen Verkehr (54,1 %) Grundstücks-/Immobilienpreise (2,0) Geschichte (3,5) Mietkosten (47,7 %) Museen (3,1) Mietkosten (2,1) Finanzlage der Stadt (43,1 %) Industriekultur (3,1) Arbeitsplatzangebot (2,5) Immobilienmarkt (35,8 %) Lebensqualität (3,0) Bürgerbeteiligung (2,5) Flüchtlinge (29,4 %) Architektur (3,0) Jugendkultur (2,5) * sehr sicher / eher sicher / eher unsicher / unsicher Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 116 P la nungs r a um : 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 V III P f er s ee Ges a m t Wohnber ec ht igt e Bev ölk er ung a b 18 J . S t ic hpr obe Br ief P os t k a r t e 14.434 232 109 44 Rüc k la uf Bildungs a bs c hlus s [306] Ant eil a n G es a m t in % da r unt er Bev ölk er ung weibl. Migr a t ions hint er gr und 483 5,0 5,9 52,0 46,9 47,1 26 9,8 0,5 51,6 20,2 44,9 Wohnen [307] Mit glieds c ha f t im S por t v er ein [308] kein Abschluss/Hauptschulabschl. 10,8 im Eigentum 43,0 Ja, aktiv 26,0 Realschule/Mittlere Reife 23,9 zur Miete 56,0 Ja, passiv 10,4 Fach-/Hochschulreife 17,0 in Haus 20,5 Nein 63,6 Fach-/Hochschulabschluss 48,4 in Wohnung 78,5 67,8 durchschnittliche Haushaltsgröße: Lebens s it ua t ion [311] erwerbstätig arbeitslos sonstige Erwerbslosigkeit im Ruhestand in Ausbildung / Schule / Studium Alt er (Ø ) S t ic hpr obe Haushaltsnetto2,3 äuivalenzeinkommen: 1.946 € 4,5 U m z ug der let zt en 3 J a hr e [309] 4,8 15,1 7,7 Wie ger ne wohnen S ie im S t a dt bezir k ? [295] sehr gern 70,8 gern 19,7 Um z ug in den nä c hs t en 5 J a hr en [309] nein 77,3 nein ja, innerh. Augsburgs 13,3 ja, innerh. Augsburgs 20,7 ja, außerh. Augsburgs 9,4 ja, außerh. Augsburgs 15,9 sehr gern 51,8 Augs bur g s oll s ic h pr ä s ent ier en m it … (f ünf hä uf is t e Nennungen) [307] … in Augs bur g? [295] 61,2 gern 34,4 … Fuggerstadt (52,8 %) eher gern 7,8 eher gern 10,8 … Friedensstadt (39,1 %) eher ungern 1,7 eher ungern 2,6 … 2000-jährige Stadtgeschichte (36,2 %) ungern 0,0 ungern 0,3 … Wasser- und Brunnenstadt (33,6 %) sehr ungern 0,0 sehr ungern 0,0 … Augsburger Puppenkiste (28,3 %) Int er es s e a n k om m una l-polit is c hen Them en [311] Bet eiligung a n E nt wic k lung Augs bur gs [294] E hr ena m t lic he Tä t igk eit ? [295] sehr groß 30,5 sehr wichtig 21,8 ja eher groß 44,7 eher wichtig 48,3 eher gering 21,9 eher unwichtig 27,6 sehr gering 2,9 unwichtig 2,4 32,2 mit Engagementzeit pro Woche nein 5,1 h 67,8 s ehr gut gut s c hlec ht s ehr s c hlec ht Mit t elwer t Aussehen und Gestaltung des Stadtbezirks [301] 22,6 70,4 6,3 0,7 3,1 Wegenetz für Radfahrer [295] 7,8 42,0 40,3 9,8 2,5 Gestaltung der Gehwege [300] 8,7 71,3 17,7 2,3 2,9 Straßenbeschaffenheit [305] 5,2 55,7 32,5 6,6 2,6 Erscheinungsbild der Grünanlagen (Parks, Friedhöfe usw.) [303] 24,4 63,4 9,9 2,3 3,1 Baum-/Grünflächenanteil im Stadtbezirk [304] 30,6 53,9 12,8 2,6 3,1 Naherholungsmöglichkeiten [303] 48,8 45,5 5,0 0,7 3,4 Einkaufsmöglichkeiten (tägl. Bedarf) [307] 34,9 44,6 13,7 6,8 3,1 Gastronomisches Angebot [303] 24,1 59,4 14,5 2,0 3,1 Sauberkeit [304] 18,4 68,8 10,9 2,0 3,0 Spielplätze [234] 17,9 57,7 20,1 4,3 2,9 öffentliche Plätze, Märkte, Treffpunkte usw. [277] 11,6 52,0 33,2 3,2 2,7 Verkehrssicherheit [203] 9,7 55,9 27,8 6,6 2,7 Straßenbahnanbindungen [295] 41,4 52,5 5,4 0,7 3,3 Busanbindungen [287] 36,6 55,1 7,7 0,7 3,3 Sicherheit [296] 29,4 60,5 8,4 1,7 3,2 Lebensqualität [303] 40,6 53,8 4,3 1,3 3,3 Erreichbarkeit von Ärzten [298] 35,6 58,1 5,4 1,0 3,3 Erreichbarkeit von Apotheken [305] 45,9 50,8 3,0 0,3 3,4 Straßenbeleuchtung [300] 30,7 61,7 6,7 1,0 3,2 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Fahrrad [290] 41,0 42,1 11,7 5,2 3,2 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem ÖPNV [296] 51,7 44,9 2,7 0,7 3,5 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Auto [277] 31,0 48,0 17,3 3,6 3,1 Verkehrsberuhigung [291] 10,0 44,3 34,0 11,7 2,5 Lärmschutzmaßnahmen [264] 7,6 44,3 34,1 14,0 2,5 Miteinander der Bürger [262] 11,5 69,1 16,8 2,7 2,9 Anzahl der Parkplätze für Autos [278] 6,8 36,0 38,8 18,3 2,3 Anzahl der Stellplätze für Fahrräder [277] 8,7 41,2 38,3 11,9 2,5 Sicherheitsempfinden tagsüber* [308] 70,1 28,6 1,3 0,0 3,7 Sicherheitsempfinden nachts* [309] 36,9 49,8 11,7 1,6 3,2 Mer k m a le / E inr ic ht ungen des S t a dt bez ir k s die f ünf hä uf igs t en P r oblem e, S t ä r k en und S c hwä c hen P r oblem e f ünf gr öß t e S t ä r k en f ünf gr öß t e S c hwä c hen Mietkosten (53,4 %) Geschichte (3,5) Grundstücks-/Immobilienpreise (2,0) Verkehr (50,2 %) Lebensqualität (3,1) Mietkosten (2,1) Immobilienmarkt (43,7 %) ÖPNV (Bus, Straßenbahn) (3,1) Arbeitsplatzangebot (2,4) Finanzlage der Stadt (42,4 %) Architektur (3,1) Jugendkultur (2,5) Flüchtlinge (31,2 %) Verkehrsanbindung (Individualverkehr) (3,0) Bürgerbeteiligung (2,5) * sehr sicher / eher sicher / eher unsicher / unsicher Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 P la nungs r a um : 117 IX Hoc hf eld Ges a m t Wohnber ec ht igt e Bev ölk er ung a b 18 J . S t ic hpr obe Ant eil a n G es a m t in % da r unt er P os t k a r t e S t ic hpr obe Bev ölk er ung weibl. Migr a t ions hint er gr und 21.989 696 1.449 9,8 9,1 52,8 35,5 47,9 312 134 71 9,6 0,9 42,9 19,7 43,2 Rüc k la uf Bildungs a bs c hlus s [63] Wohnen [73] Mit glieds c ha f t im S por t v er ein [61] kein Abschluss/Hauptschulabschl. 19,0 im Eigentum 31,5 Ja, aktiv Realschule/Mittlere Reife 14,3 zur Miete 68,5 Ja, passiv 9,8 Fach-/Hochschulreife 25,4 in Haus 2,7 Nein 73,8 Fach-/Hochschulabschluss 41,3 in Wohnung 97,3 58,7 durchschnittliche Haushaltsgröße: Lebens s it ua t ion [63] erwerbstätig arbeitslos sonstige Erwerbslosigkeit Alt er (Ø ) Br ief 16,4 Haushaltsnetto2,0 äuivalenzeinkommen: 1.643 € 0,0 6,3 17,5 U m z ug der let zt en 3 J a hr e [74] Um z ug in den nä c hs t en 5 J a hr en [74] im Ruhestand nein 79,7 nein 45,9 in Ausbildung / Schule / Studium 17,5 ja, innerh. Augsburgs 8,1 ja, innerh. Augsburgs 27,0 ja, außerh. Augsburgs 12,2 ja, außerh. Augsburgs 27,0 Augs bur g s oll s ic h pr ä s ent ier en m it … (f ünf hä uf is t e Nennungen) [72] Wie ger ne wohnen S ie im S t a dt bezir k ? [72] … in Augs bur g? [72] sehr gern 44,4 sehr gern 44,0 gern 29,2 gern 45,3 … Fuggerstadt (48,6 %) eher gern 20,8 eher gern 10,7 … Wasser- und Brunnenstadt (38,9 %) eher ungern 4,2 eher ungern 0,0 … 2000-jährige Stadtgeschichte (36,1 %) ungern 1,4 ungern 0,0 … Friedensstadt (36,1 %) sehr ungern 0,0 sehr ungern 0,0 … Augsburger Puppenkiste (30,6 %) Int er es s e a n k om m una l-polit is c hen Them en [61] Bet eiligung a n E nt wic k lung Augs bur gs [54] E hr ena m t lic he Tä t igk eit ? [68] sehr groß 39,3 sehr wichtig 24,1 ja eher groß 34,4 eher wichtig 51,9 eher gering 23,0 eher unwichtig 22,2 sehr gering 3,3 unwichtig 1,9 30,9 mit Engagementzeit pro Woche nein 6,8 h 69,1 s ehr gut gut s c hlec ht s ehr s c hlec ht Mit t elwer t Aussehen und Gestaltung des Stadtbezirks [72] 11,1 62,5 23,6 2,8 2,8 Wegenetz für Radfahrer [70] 11,4 40,0 38,6 10,0 2,5 Gestaltung der Gehwege [73] 2,7 61,6 32,9 2,7 2,6 Straßenbeschaffenheit [72] 2,8 40,3 41,7 15,3 2,3 Erscheinungsbild der Grünanlagen (Parks, Friedhöfe usw.) [74] 10,8 74,3 12,2 2,7 2,9 Baum-/Grünflächenanteil im Stadtbezirk [73] 17,8 67,1 15,1 0,0 3,0 Naherholungsmöglichkeiten [74] 29,7 56,8 13,5 0,0 3,2 Einkaufsmöglichkeiten (tägl. Bedarf) [74] 20,3 43,2 32,4 4,1 2,8 Gastronomisches Angebot [74] 6,8 51,4 37,8 4,1 2,6 Sauberkeit [73] 5,5 76,7 13,7 4,1 2,8 Spielplätze [54] 14,8 50,0 33,3 1,9 2,8 öffentliche Plätze, Märkte, Treffpunkte usw. [61] 6,6 36,1 50,8 6,6 2,4 Verkehrssicherheit [45] 1,4 77,1 20,0 1,4 2,8 Straßenbahnanbindungen [72] 33,3 56,9 9,7 0,0 3,2 Busanbindungen [69] 39,1 55,1 4,3 1,4 3,3 Sicherheit [71] 8,5 74,6 12,7 4,2 2,9 Lebensqualität [72] 18,1 70,8 9,7 1,4 3,1 Erreichbarkeit von Ärzten [71] 18,3 60,6 21,1 0,0 3,0 Erreichbarkeit von Apotheken [74] 33,8 54,1 12,2 0,0 3,2 Straßenbeleuchtung [70] 25,7 61,4 11,4 1,4 3,1 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Fahrrad [70] 52,9 40,0 7,1 0,0 3,5 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem ÖPNV [72] 54,2 45,8 0,0 0,0 3,5 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Auto [67] 28,4 55,2 14,9 1,5 3,1 Verkehrsberuhigung [66] 7,6 56,1 28,8 7,6 2,6 Lärmschutzmaßnahmen [55] 3,6 49,1 34,5 12,7 2,4 Miteinander der Bürger [60] 8,3 50,0 33,3 8,3 2,6 Anzahl der Parkplätze für Autos [66] 4,5 43,9 27,3 24,2 2,3 Anzahl der Stellplätze für Fahrräder [64] 9,4 45,3 37,5 7,8 2,6 Sicherheitsempfinden tagsüber* [60] 60,0 38,3 1,7 0,0 3,6 Sicherheitsempfinden nachts* [62] 30,6 54,8 8,1 6,5 3,1 Mer k m a le / E inr ic ht ungen des S t a dt bez ir k s die f ünf hä uf igs t en P r oblem e, S t ä r k en und S c hwä c hen P r oblem e f ünf gr öß t e S t ä r k en f ünf gr öß t e S c hwä c hen Mietkosten (62,7 %) Geschichte (3,6) Grundstücks-/Immobilienpreise (1,9) Immobilienmarkt (45,3 %) Lebensqualität (3,2) Mietkosten (2,1) Verkehr (40,0 %) ÖPNV (Bus, Straßenbahn) (3,1) Arbeitsplatzangebot (2,5) Finanzlage der Stadt (38,7 %) Verkehrsanbindung (Individualverkehr) (3,1) Jugendkultur (2,5) Flüchtlinge (34,7 %) Museen (3,0) Miteinander der Bürger (2,6) * sehr sicher / eher sicher / eher unsicher / unsicher Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 118 P la nungs r a um : 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 X Ant ons v ier t el Ges a m t Wohnber ec ht igt e Bev ölk er ung a b 18 J . Rüc k la uf S t ic hpr obe Ant eil a n G es a m t in % da r unt er P os t k a r t e S t ic hpr obe Bev ölk er ung weibl. Migr a t ions hint er gr und 5.511 232 483 13,0 2,3 50,5 32,0 47,7 106 55 29 11,7 1,5 54,3 10,6 47,0 Bildungs a bs c hlus s [101] Wohnen [100] Mit glieds c ha f t im S por t v er ein [105] kein Abschluss/Hauptschulabschl. 16,8 im Eigentum 43,0 Ja, aktiv Realschule/Mittlere Reife 11,9 zur Miete 55,0 Ja, passiv 9,5 Fach-/Hochschulreife 20,8 in Haus 14,0 Nein 60,0 Fach-/Hochschulabschluss 50,5 in Wohnung 84,0 61,5 durchschnittliche Haushaltsgröße: Lebens s it ua t ion [104] erwerbstätig arbeitslos sonstige Erwerbslosigkeit im Ruhestand in Ausbildung / Schule / Studium Alt er (Ø ) Br ief 30,5 Haushaltsnetto2,2 äuivalenzeinkommen: 2.157 € 1,0 3,8 26,9 6,7 U m z ug der let zt en 3 J a hr e [103] Um z ug in den nä c hs t en 5 J a hr en [104] nein 77,7 nein ja, innerh. Augsburgs 11,7 ja, innerh. Augsburgs 10,6 ja, außerh. Augsburgs 9,7 ja, außerh. Augsburgs 16,3 Augs bur g s oll s ic h pr ä s ent ier en m it … (f ünf hä uf is t e Nennungen) [103] Wie ger ne wohnen S ie im S t a dt bezir k ? [101] … in Augs bur g? [101] sehr gern 66,3 sehr gern 49,1 gern 24,8 71,2 gern 34,0 … Fuggerstadt (54,4 %) eher gern 8,9 eher gern 12,3 … Wasser- und Brunnenstadt (44,7 %) eher ungern 0,0 eher ungern 2,8 … Friedensstadt (39,8 %) ungern 0,0 ungern 0,9 … 2000-jährige Stadtgeschichte (34,0 %) sehr ungern 0,0 sehr ungern 0,9 … Augsburger Puppenkiste (30,1 %) Int er es s e a n k om m una l-polit is c hen Them en [105] Bet eiligung a n E nt wic k lung Augs bur gs [104] E hr ena m t lic he Tä t igk eit ? [101] sehr groß 24,8 sehr wichtig 19,2 ja eher groß 41,9 eher wichtig 47,1 eher gering 25,7 eher unwichtig 29,8 sehr gering 7,6 unwichtig 3,8 36,6 mit Engagementzeit pro Woche nein 3,6 h 63,4 s ehr gut gut s c hlec ht s ehr s c hlec ht Mit t elwer t Aussehen und Gestaltung des Stadtbezirks [102] 38,2 55,9 4,9 1,0 3,3 Wegenetz für Radfahrer [97] 11,3 42,3 33,0 13,4 2,5 Gestaltung der Gehwege [103] 5,8 68,0 24,3 1,9 2,8 Straßenbeschaffenheit [100] 8,0 58,0 26,0 8,0 2,7 Erscheinungsbild der Grünanlagen (Parks, Friedhöfe usw.) [104] 33,7 58,7 5,8 1,9 3,2 Baum-/Grünflächenanteil im Stadtbezirk [103] 48,5 42,7 7,8 1,0 3,4 Naherholungsmöglichkeiten [103] 56,3 36,9 6,8 0,0 3,5 Einkaufsmöglichkeiten (tägl. Bedarf) [104] 26,9 59,6 10,6 2,9 3,1 Gastronomisches Angebot [102] 19,6 66,7 12,7 1,0 3,0 Sauberkeit [101] 22,8 69,3 7,9 0,0 3,1 Spielplätze [83] 31,3 55,4 13,3 0,0 3,2 öffentliche Plätze, Märkte, Treffpunkte usw. [90] 16,7 43,3 34,4 5,6 2,7 Verkehrssicherheit [71] 8,1 63,6 23,2 5,1 2,7 Straßenbahnanbindungen [102] 63,7 33,3 2,0 1,0 3,6 Busanbindungen [92] 41,3 50,0 7,6 1,1 3,3 Sicherheit [102] 33,3 63,7 2,9 0,0 3,3 Lebensqualität [101] 49,5 48,5 2,0 0,0 3,5 Erreichbarkeit von Ärzten [94] 41,5 51,1 7,4 0,0 3,3 Erreichbarkeit von Apotheken [101] 57,4 41,6 1,0 0,0 3,6 Straßenbeleuchtung [101] 38,6 52,5 6,9 2,0 3,3 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Fahrrad [97] 47,4 36,1 12,4 4,1 3,3 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem ÖPNV [100] 62,0 36,0 2,0 0,0 3,6 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Auto [91] 39,6 44,0 13,2 3,3 3,2 Verkehrsberuhigung [94] 11,7 42,6 31,9 13,8 2,5 Lärmschutzmaßnahmen [75] 8,0 40,0 36,0 16,0 2,4 Miteinander der Bürger [90] 13,3 68,9 15,6 2,2 2,9 Anzahl der Parkplätze für Autos [92] 8,7 28,3 40,2 22,8 2,2 Anzahl der Stellplätze für Fahrräder [90] 5,6 40,0 36,7 17,8 2,3 Sicherheitsempfinden tagsüber* [105] 75,2 23,8 0,0 1,0 3,7 Sicherheitsempfinden nachts* [104] 51,9 45,2 1,9 1,0 3,5 Mer k m a le / E inr ic ht ungen des S t a dt bez ir k s die f ünf hä uf igs t en P r oblem e, S t ä r k en und S c hwä c hen P r oblem e f ünf gr öß t e S t ä r k en f ünf gr öß t e S c hwä c hen Verkehr (42,9 %) Grundstücks-/Immobilienpreise (1,9) Geschichte (3,4) Mietkosten (40,0 %) ÖPNV (Bus, Straßenbahn) (3,2) Mietkosten (2,0) Immobilienmarkt (38,1 %) Lebensqualität (3,1) Jugendkultur (2,4) Finanzlage der Stadt (34,3 %) Architektur (3,0) Festivallandschaft (2,5) Flüchtlinge (28,6 %) Aus-/Weiterbildungsmöglichkeiten (3,0) Miteinander der Bürger (2,5) * sehr sicher / eher sicher / eher unsicher / unsicher Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 P la nungs r a um : 119 X I S pic k el - Her r enba c h Ges a m t Wohnber ec ht igt e Bev ölk er ung a b 18 J . S t ic hpr obe Ant eil a n G es a m t in % da r unt er P os t k a r t e S t ic hpr obe Bev ölk er ung weibl. Migr a t ions hint er gr und 11.161 464 966 12,8 4,6 51,8 45,8 51,2 232 126 55 12,7 1,6 51,6 18,8 54,3 Rüc k la uf Bildungs a bs c hlus s [224] Wohnen [226] Mit glieds c ha f t im S por t v er ein [223] kein Abschluss/Hauptschulabschl. 18,3 im Eigentum 53,5 Ja, aktiv Realschule/Mittlere Reife 24,6 zur Miete 45,1 Ja, passiv 8,5 Fach-/Hochschulreife 21,4 in Haus 49,1 Nein 59,2 Fach-/Hochschulabschluss 35,7 in Wohnung 49,6 54,9 durchschnittliche Haushaltsgröße: Lebens s it ua t ion [224] erwerbstätig arbeitslos sonstige Erwerbslosigkeit im Ruhestand in Ausbildung / Schule / Studium Alt er (Ø ) Br ief 32,3 Haushaltsnetto2,3 äuivalenzeinkommen: 2.194 € 0,4 U m z ug der let zt en 3 J a hr e [224] 7,1 29,9 7,6 Um z ug in den nä c hs t en 5 J a hr en [223] nein 83,0 nein 77,6 ja, innerh. Augsburgs 9,4 ja, innerh. Augsburgs 12,6 ja, außerh. Augsburgs 7,6 ja, außerh. Augsburgs 8,1 Augs bur g s oll s ic h pr ä s ent ier en m it … (f ünf hä uf is t e Nennungen) [228] Wie ger ne wohnen S ie im S t a dt bezir k ? [220] … in Augs bur g? [220] sehr gern 67,3 sehr gern 59,1 gern 25,5 gern 29,1 … Fuggerstadt (50,9 %) eher gern 4,5 eher gern 8,7 … Wasser- und Brunnenstadt (44,7 %) eher ungern 2,7 eher ungern 2,6 … 2000-jährige Stadtgeschichte (42,1 %) ungern 0,0 ungern 0,4 … Friedensstadt (36,0 %) sehr ungern 0,0 sehr ungern 0,0 … Römerstadt (21,9 %) Int er es s e a n k om m una l-polit is c hen Them en [228] Bet eiligung a n E nt wic k lung Augs bur gs [213] E hr ena m t lic he Tä t igk eit ? [212] sehr groß 33,3 sehr wichtig 25,8 ja eher groß 44,3 eher wichtig 46,0 eher gering 19,3 eher unwichtig 23,9 sehr gering 3,1 unwichtig 4,2 31,1 mit Engagementzeit pro Woche nein 6,0 h 68,9 s ehr gut gut s c hlec ht s ehr s c hlec ht Mit t elwer t Aussehen und Gestaltung des Stadtbezirks [224] 35,3 52,7 11,6 0,4 3,2 Wegenetz für Radfahrer [221] 21,7 49,3 24,4 4,5 2,9 Gestaltung der Gehwege [222] 14,0 64,9 18,9 2,3 2,9 Straßenbeschaffenheit [220] 6,4 54,1 32,7 6,8 2,6 Erscheinungsbild der Grünanlagen (Parks, Friedhöfe usw.) [219] 28,8 60,7 9,6 0,9 3,2 Baum-/Grünflächenanteil im Stadtbezirk [223] 47,1 45,7 5,8 1,3 3,4 Naherholungsmöglichkeiten [227] 67,0 30,8 1,8 0,4 3,6 Einkaufsmöglichkeiten (tägl. Bedarf) [226] 35,0 53,5 9,7 1,8 3,2 Gastronomisches Angebot [219] 13,2 41,6 39,3 5,9 2,6 Sauberkeit [227] 21,1 65,2 12,3 1,3 3,1 Spielplätze [192] 33,9 48,4 14,1 3,6 3,1 öffentliche Plätze, Märkte, Treffpunkte usw. [184] 11,4 42,9 39,1 6,5 2,6 Verkehrssicherheit [160] 15,3 64,8 19,4 0,5 2,9 Straßenbahnanbindungen [214] 30,4 43,9 16,8 8,9 3,0 Busanbindungen [213] 33,8 49,3 12,7 4,2 3,1 Sicherheit [216] 28,7 60,2 10,6 0,5 3,2 Lebensqualität [223] 50,7 43,9 5,4 0,0 3,5 Erreichbarkeit von Ärzten [215] 19,1 64,2 15,3 1,4 3,0 Erreichbarkeit von Apotheken [220] 29,1 55,9 13,6 1,4 3,1 Straßenbeleuchtung [219] 26,0 65,3 7,3 1,4 3,2 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Fahrrad [216] 50,5 39,8 7,9 1,9 3,4 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem ÖPNV [217] 42,9 47,0 7,8 2,3 3,3 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Auto [202] 33,7 45,5 18,3 2,5 3,1 Verkehrsberuhigung [211] 17,5 56,9 22,7 2,8 2,9 Lärmschutzmaßnahmen [198] 10,6 57,1 24,2 8,1 2,7 Miteinander der Bürger [193] 22,3 59,1 14,5 4,1 3,0 Anzahl der Parkplätze für Autos [206] 15,5 48,5 27,2 8,7 2,7 Anzahl der Stellplätze für Fahrräder [188] 19,1 46,8 27,1 6,9 2,8 Sicherheitsempfinden tagsüber* [231] 64,5 33,3 2,2 0,0 3,6 Sicherheitsempfinden nachts* [229] 38,4 48,9 10,9 1,7 3,2 Mer k m a le / E inr ic ht ungen des S t a dt bez ir k s die f ünf hä uf igs t en P r oblem e, S t ä r k en und S c hwä c hen P r oblem e f ünf gr öß t e S t ä r k en f ünf gr öß t e S c hwä c hen Finanzlage der Stadt (49,8 %) Geschichte (3,6) Grundstücks-/Immobilienpreise (2,2) Verkehr (45,4 %) Lebensqualität (3,2) Mietkosten (2,3) Mietkosten (45,0 %) Museen (3,2) Arbeitsplatzangebot (2,4) Immobilienmarkt (33,6 %) Architektur (3,2) Miteinander der Bürger (2,6) Flüchtlinge (24,5 %) ÖPNV (Bus, Straßenbahn) (3,2) Bürgerbeteiligung (2,7) * sehr sicher / eher sicher / eher unsicher / unsicher Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 120 P la nungs r a um : 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 X II Hoc hz oll Ges a m t Wohnber ec ht igt e Bev ölk er ung a b 18 J . S t ic hpr obe Br ief P os t k a r t e 17.212 463 201 96 Rüc k la uf Bildungs a bs c hlus s [198] Ant eil a n G es a m t in % da r unt er Bev ölk er ung weibl. Migr a t ions hint er gr und 966 8,3 7,1 51,9 35,9 51,4 63 11,1 0,9 48,2 20,6 55,2 Wohnen [196] Mit glieds c ha f t im S por t v er ein [197] kein Abschluss/Hauptschulabschl. 20,7 im Eigentum 73,0 Ja, aktiv 34,0 Realschule/Mittlere Reife 26,3 zur Miete 26,5 Ja, passiv 10,2 Fach-/Hochschulreife 17,7 in Haus 57,1 Nein 55,8 Fach-/Hochschulabschluss 35,4 in Wohnung 42,3 58,1 durchschnittliche Haushaltsgröße: Lebens s it ua t ion [198] erwerbstätig arbeitslos sonstige Erwerbslosigkeit im Ruhestand in Ausbildung / Schule / Studium Alt er (Ø ) S t ic hpr obe Haushaltsnetto2,3 äuivalenzeinkommen: 2.124 € 1,0 U m z ug der let zt en 3 J a hr e [196] 6,1 32,8 2,0 Um z ug in den nä c hs t en 5 J a hr en [196] nein 89,3 nein 78,1 ja, innerh. Augsburgs 6,6 ja, innerh. Augsburgs 10,2 ja, außerh. Augsburgs 4,1 ja, außerh. Augsburgs 10,7 Augs bur g s oll s ic h pr ä s ent ier en m it … (f ünf hä uf is t e Nennungen) [196] Wie ger ne wohnen S ie im S t a dt bezir k ? [188] … in Augs bur g? [188] sehr gern 56,4 sehr gern 51,5 gern 31,4 gern 36,9 … Fuggerstadt (54,1 %) eher gern 10,1 eher gern 9,1 … 2000-jährige Stadtgeschichte (49,0 %) eher ungern 1,6 eher ungern 2,0 … Wasser- und Brunnenstadt (42,9 %) ungern 0,0 ungern 0,5 … Römerstadt (31,6 %) sehr ungern 0,5 sehr ungern 0,0 … Friedensstadt (31,1 %) Int er es s e a n k om m una l-polit is c hen Them en [200] Bet eiligung a n E nt wic k lung Augs bur gs [181] E hr ena m t lic he Tä t igk eit ? [189] sehr groß 34,0 sehr wichtig 22,7 ja eher groß 43,0 eher wichtig 42,0 eher gering 19,5 eher unwichtig 29,3 sehr gering 3,5 unwichtig 6,1 27,5 mit Engagementzeit pro Woche nein 5,3 h 72,5 s ehr gut gut s c hlec ht s ehr s c hlec ht Mit t elwer t Aussehen und Gestaltung des Stadtbezirks [190] 7,9 57,9 31,6 2,6 2,7 Wegenetz für Radfahrer [180] 9,4 52,8 36,1 1,7 2,7 Gestaltung der Gehwege [194] 6,7 63,4 26,8 3,1 2,7 Straßenbeschaffenheit [194] 0,5 33,0 43,8 22,7 2,1 Erscheinungsbild der Grünanlagen (Parks, Friedhöfe usw.) [191] 9,4 74,9 13,1 2,6 2,9 Baum-/Grünflächenanteil im Stadtbezirk [194] 25,3 59,8 10,8 4,1 3,1 Naherholungsmöglichkeiten [198] 64,6 34,3 0,5 0,5 3,6 Einkaufsmöglichkeiten (tägl. Bedarf) [199] 24,6 48,7 21,1 5,5 2,9 Gastronomisches Angebot [196] 9,7 43,4 41,8 5,1 2,6 Sauberkeit [193] 6,2 79,8 13,5 0,5 2,9 Spielplätze [146] 4,8 65,1 25,3 4,8 2,7 öffentliche Plätze, Märkte, Treffpunkte usw. [184] 4,3 45,1 42,9 7,6 2,5 Verkehrssicherheit [140] 7,8 68,9 19,2 4,1 2,8 Straßenbahnanbindungen [194] 27,3 52,6 13,4 6,7 3,0 Busanbindungen [192] 24,0 54,2 15,1 6,8 3,0 Sicherheit [194] 14,4 75,3 8,8 1,5 3,0 Lebensqualität [198] 28,3 68,2 3,5 0,0 3,2 Erreichbarkeit von Ärzten [192] 32,8 60,4 5,7 1,0 3,3 Erreichbarkeit von Apotheken [197] 43,1 55,3 1,0 0,5 3,4 Straßenbeleuchtung [193] 18,7 73,6 6,2 1,6 3,1 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Fahrrad [172] 28,5 54,1 15,7 1,7 3,1 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem ÖPNV [193] 30,1 52,3 13,5 4,1 3,1 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Auto [184] 23,9 55,4 15,8 4,9 3,0 Verkehrsberuhigung [184] 7,1 52,2 29,9 10,9 2,6 Lärmschutzmaßnahmen [158] 5,1 57,6 28,5 8,9 2,6 Miteinander der Bürger [172] 4,7 80,2 15,1 0,0 2,9 Anzahl der Parkplätze für Autos [178] 8,4 47,8 34,8 9,0 2,6 Anzahl der Stellplätze für Fahrräder [163] 5,5 58,3 30,7 5,5 2,6 Sicherheitsempfinden tagsüber* [201] 57,2 40,3 2,5 0,0 3,5 Sicherheitsempfinden nachts* [198] 29,3 54,5 14,6 1,5 3,1 Mer k m a le / E inr ic ht ungen des S t a dt bez ir k s die f ünf hä uf igs t en P r oblem e, S t ä r k en und S c hwä c hen P r oblem e f ünf gr öß t e S t ä r k en f ünf gr öß t e S c hwä c hen Finanzlage der Stadt (50,5 %) Grundstücks-/Immobilienpreise (2,0) Geschichte (3,6) Verkehr (43,5 %) Lebensqualität (3,3) Mietkosten (2,2) Flüchtlinge (36,0 %) Industriekultur (3,1) Arbeitsplatzangebot (2,4) Mietkosten (31,5 %) Museen (3,1) Bürgerbeteiligung (2,5) Immobilienmarkt (29,0 %) ÖPNV (Bus, Straßenbahn) (3,1) Jugendkultur (2,5) * sehr sicher / eher sicher / eher unsicher / unsicher Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 P la nungs r a um : 121 X III Ha uns t et t en -S iebenbr unn Ges a m t Wohnber ec ht igt e Bev ölk er ung a b 18 J . S t ic hpr obe Ant eil a n G es a m t in % da r unt er P os t k a r t e S t ic hpr obe Bev ölk er ung weibl. Migr a t ions hint er gr und 23.139 924 1.931 12,3 9,5 52,5 34,6 50,3 328 150 101 8,8 1,1 50,5 15,1 52,3 Rüc k la uf Bildungs a bs c hlus s [319] Wohnen [324] Mit glieds c ha f t im S por t v er ein [323] kein Abschluss/Hauptschulabschl. 20,1 im Eigentum 63,0 Ja, aktiv 27,9 Realschule/Mittlere Reife 26,3 zur Miete 35,8 Ja, passiv 10,8 Fach-/Hochschulreife 22,3 in Haus 50,9 Nein 61,3 Fach-/Hochschulabschluss 31,3 in Wohnung 47,8 49,5 durchschnittliche Haushaltsgröße: Lebens s it ua t ion [321] erwerbstätig arbeitslos sonstige Erwerbslosigkeit im Ruhestand in Ausbildung / Schule / Studium Alt er (Ø ) Br ief Haushaltsnetto2,3 äuivalenzeinkommen: 1.798 € 1,2 U m z ug der let zt en 3 J a hr e [325] 7,8 32,7 8,7 Wie ger ne wohnen S ie im S t a dt bezir k ? [315] sehr gern 54,0 gern 33,7 Um z ug in den nä c hs t en 5 J a hr en [323] nein 84,3 nein 75,2 ja, innerh. Augsburgs 9,8 ja, innerh. Augsburgs 13,9 ja, außerh. Augsburgs 5,5 ja, außerh. Augsburgs 9,9 sehr gern 52,8 Augs bur g s oll s ic h pr ä s ent ier en m it … (f ünf hä uf is t e Nennungen) [325] … in Augs bur g? [315] gern 34,3 … Fuggerstadt (55,7 %) eher gern 7,9 eher gern 9,3 … 2000-jährige Stadtgeschichte (44,0 %) eher ungern 3,2 eher ungern 2,2 … Wasser- und Brunnenstadt (34,8 %) ungern 1,3 ungern 1,2 … Friedensstadt (32,9 %) sehr ungern 0,0 sehr ungern 0,3 … Augsburger Puppenkiste (30,2 %) Int er es s e a n k om m una l-polit is c hen Them en [324] Bet eiligung a n E nt wic k lung Augs bur gs [304] E hr ena m t lic he Tä t igk eit ? [310] sehr groß 34,9 sehr wichtig 22,7 ja eher groß 41,4 eher wichtig 45,1 eher gering 19,1 eher unwichtig 27,6 sehr gering 4,6 unwichtig 4,6 35,8 mit Engagementzeit pro Woche nein 5,4 h 64,2 s ehr gut gut s c hlec ht s ehr s c hlec ht Mit t elwer t Aussehen und Gestaltung des Stadtbezirks [312] 9,6 65,1 23,1 2,2 2,8 Wegenetz für Radfahrer [307] 10,7 57,0 28,3 3,9 2,7 Gestaltung der Gehwege [311] 7,4 67,5 22,5 2,6 2,8 Straßenbeschaffenheit [316] 3,8 44,0 43,0 9,2 2,4 Erscheinungsbild der Grünanlagen (Parks, Friedhöfe usw.) [313] 12,8 69,6 16,0 1,6 2,9 Baum-/Grünflächenanteil im Stadtbezirk [309] 20,4 60,8 15,9 2,9 3,0 Naherholungsmöglichkeiten [317] 50,8 41,0 7,3 0,9 3,4 Einkaufsmöglichkeiten (tägl. Bedarf) [324] 39,2 49,7 9,0 2,2 3,3 Gastronomisches Angebot [309] 15,5 60,5 20,4 3,6 2,9 Sauberkeit [319] 11,9 71,8 15,7 0,6 2,9 Spielplätze [221] 9,5 63,8 23,5 3,2 2,8 öffentliche Plätze, Märkte, Treffpunkte usw. [270] 3,3 40,0 50,0 6,7 2,4 Verkehrssicherheit [229] 5,6 64,6 26,2 3,6 2,7 Straßenbahnanbindungen [323] 44,9 44,6 7,1 3,4 3,3 Busanbindungen [313] 35,1 54,3 8,3 2,2 3,2 Sicherheit [303] 18,5 71,0 9,6 1,0 3,1 Lebensqualität [309] 28,5 67,0 3,9 0,6 3,2 Erreichbarkeit von Ärzten [323] 30,0 62,8 6,8 0,3 3,2 Erreichbarkeit von Apotheken [322] 40,1 57,8 2,2 0,0 3,4 Straßenbeleuchtung [316] 23,7 64,2 9,8 2,2 3,1 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Fahrrad [289] 21,1 62,3 14,2 2,4 3,0 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem ÖPNV [310] 42,9 51,6 4,5 1,0 3,4 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Auto [294] 28,6 55,1 14,3 2,0 3,1 Verkehrsberuhigung [296] 9,5 53,7 29,4 7,4 2,7 Lärmschutzmaßnahmen [264] 4,9 47,3 34,5 13,3 2,4 Miteinander der Bürger [260] 9,2 66,9 18,1 5,8 2,8 Anzahl der Parkplätze für Autos [293] 10,6 48,1 33,1 8,2 2,6 Anzahl der Stellplätze für Fahrräder [261] 12,6 52,1 29,9 5,4 2,7 Sicherheitsempfinden tagsüber* [323] 62,5 35,9 1,5 0,0 3,6 Sicherheitsempfinden nachts* [322] 29,2 57,5 12,7 0,6 3,2 Mer k m a le / E inr ic ht ungen des S t a dt bez ir k s die f ünf hä uf igs t en P r oblem e, S t ä r k en und S c hwä c hen P r oblem e f ünf gr öß t e S t ä r k en f ünf gr öß t e S c hwä c hen Finanzlage der Stadt (51,7 %) Geschichte (3,5) Grundstücks-/Immobilienpreise (2,1) Verkehr (51,4 %) Lebensqualität (3,2) Mietkosten (2,2) Mietkosten (42,5 %) Museen (3,1) Arbeitsplatzangebot (2,5) Immobilienmarkt (31,2 %) ÖPNV (Bus, Straßenbahn) (3,0) Bürgerbeteiligung (2,5) Flüchtlinge (29,7 %) Industriekultur (3,0) Festivallandschaft (2,5) * sehr sicher / eher sicher / eher unsicher / unsicher Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 122 P la nungs r a um : 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 X IV Göggingen Ges a m t Wohnber ec ht igt e Bev ölk er ung a b 18 J . S t ic hpr obe Ant eil a n G es a m t in % da r unt er P os t k a r t e S t ic hpr obe Bev ölk er ung weibl. Migr a t ions hint er gr und 17.171 924 1.932 16,6 7,1 52,4 31,3 49,0 422 227 120 12,1 2,0 50,4 19,8 49,5 Rüc k la uf Bildungs a bs c hlus s [413] Wohnen [418] Mit glieds c ha f t im S por t v er ein [416] kein Abschluss/Hauptschulabschl. 14,5 im Eigentum 56,2 Ja, aktiv 28,1 Realschule/Mittlere Reife 21,8 zur Miete 42,8 Ja, passiv 14,4 Fach-/Hochschulreife 24,7 in Haus 32,3 Nein 57,5 Fach-/Hochschulabschluss 39,0 in Wohnung 66,7 59,9 durchschnittliche Haushaltsgröße: Lebens s it ua t ion [416] erwerbstätig arbeitslos sonstige Erwerbslosigkeit im Ruhestand in Ausbildung / Schule / Studium Alt er (Ø ) Br ief Haushaltsnetto2,2 äuivalenzeinkommen: 2.057 € 1,0 4,6 25,5 9,1 U m z ug der let zt en 3 J a hr e [415] Um z ug in den nä c hs t en 5 J a hr en [414] nein 72,0 nein 74,4 ja, innerh. Augsburgs 15,9 ja, innerh. Augsburgs 13,0 ja, außerh. Augsburgs 11,8 ja, außerh. Augsburgs 11,6 Augs bur g s oll s ic h pr ä s ent ier en m it … (f ünf hä uf is t e Nennungen) [416] Wie ger ne wohnen S ie im S t a dt bezir k ? [394] … in Augs bur g? [394] sehr gern 68,8 sehr gern 52,5 gern 23,9 gern 38,5 … Fuggerstadt (53,1 %) eher gern 7,1 eher gern 6,3 … 2000-jährige Stadtgeschichte (39,9 %) eher ungern 0,3 eher ungern 2,2 … Wasser- und Brunnenstadt (35,8 %) ungern 0,0 ungern 0,2 … Friedensstadt (33,4 %) sehr ungern 0,0 sehr ungern 0,2 … Augsburger Puppenkiste (30,3 %) Int er es s e a n k om m una l-polit is c hen Them en [420] Bet eiligung a n E nt wic k lung Augs bur gs [393] E hr ena m t lic he Tä t igk eit ? [401] sehr groß 32,6 sehr wichtig 22,4 ja eher groß 41,2 eher wichtig 44,3 eher gering 22,9 eher unwichtig 30,5 sehr gering 3,3 unwichtig 2,8 30,9 mit Engagementzeit pro Woche nein 4,4 h 69,1 s ehr gut gut s c hlec ht s ehr s c hlec ht Mit t elwer t Aussehen und Gestaltung des Stadtbezirks [411] 26,8 66,7 4,9 1,7 3,2 Wegenetz für Radfahrer [386] 11,7 59,3 23,8 5,2 2,8 Gestaltung der Gehwege [403] 12,4 73,7 11,9 2,0 3,0 Straßenbeschaffenheit [409] 10,5 63,8 23,5 2,2 2,8 Erscheinungsbild der Grünanlagen (Parks, Friedhöfe usw.) [412] 20,9 69,9 7,8 1,5 3,1 Baum-/Grünflächenanteil im Stadtbezirk [410] 32,0 59,5 7,3 1,2 3,2 Naherholungsmöglichkeiten [406] 45,6 48,5 5,2 0,7 3,4 Einkaufsmöglichkeiten (tägl. Bedarf) [413] 35,1 46,2 15,5 3,1 3,1 Gastronomisches Angebot [405] 14,6 60,7 19,5 5,2 2,8 Sauberkeit [410] 23,4 69,8 5,9 1,0 3,2 Spielplätze [319] 26,3 57,1 14,1 2,5 3,1 öffentliche Plätze, Märkte, Treffpunkte usw. [371] 6,7 52,8 35,3 5,1 2,6 Verkehrssicherheit [303] 10,4 68,9 17,7 3,0 2,9 Straßenbahnanbindungen [405] 33,1 47,2 13,3 6,4 3,1 Busanbindungen [395] 33,9 53,4 10,4 2,3 3,2 Sicherheit [407] 34,6 61,4 3,2 0,7 3,3 Lebensqualität [408] 44,9 52,9 1,5 0,7 3,4 Erreichbarkeit von Ärzten [402] 30,1 61,4 7,2 1,2 3,2 Erreichbarkeit von Apotheken [406] 44,3 50,0 4,7 1,0 3,4 Straßenbeleuchtung [405] 33,1 61,2 5,4 0,2 3,3 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Fahrrad [371] 33,2 54,4 10,8 1,6 3,2 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem ÖPNV [400] 44,5 47,5 6,8 1,3 3,4 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Auto [391] 33,0 54,2 11,0 1,8 3,2 Verkehrsberuhigung [377] 15,1 51,5 26,5 6,9 2,7 Lärmschutzmaßnahmen [317] 12,6 53,0 27,1 7,3 2,7 Miteinander der Bürger [329] 11,2 70,5 15,5 2,7 2,9 Anzahl der Parkplätze für Autos [375] 7,2 41,3 37,9 13,6 2,4 Anzahl der Stellplätze für Fahrräder [336] 11,6 44,0 34,5 9,8 2,6 Sicherheitsempfinden tagsüber* [419] 73,0 25,8 1,2 0,0 3,7 Sicherheitsempfinden nachts* [421] 46,8 45,4 6,4 1,4 3,4 Mer k m a le / E inr ic ht ungen des S t a dt bez ir k s die f ünf hä uf igs t en P r oblem e, S t ä r k en und S c hwä c hen P r oblem e f ünf gr öß t e S t ä r k en f ünf gr öß t e S c hwä c hen Finanzlage der Stadt (45,2 %) Geschichte (3,5) Grundstücks-/Immobilienpreise (2,0) Verkehr (44,0 %) Lebensqualität (3,1) Mietkosten (2,1) Mietkosten (44,0 %) ÖPNV (Bus, Straßenbahn) (3,1) Jugendkultur (2,4) Immobilienmarkt (41,4 %) Museen (3,0) Festivallandschaft (2,5) Flüchtlinge (29,5 %) Verkehrsanbindung (Individualverkehr) (3,0) Bürgerbeteiligung (2,5) * sehr sicher / eher sicher / eher unsicher / unsicher Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 P la nungs r a um : 123 X V Inningen Ges a m t Wohnber ec ht igt e Bev ölk er ung a b 18 J . S t ic hpr obe Ant eil a n G es a m t in % da r unt er P os t k a r t e S t ic hpr obe Bev ölk er ung weibl. Migr a t ions hint er gr und 3.975 231 483 18,0 1,6 51,7 23,1 51,0 130 71 43 16,0 2,9 54,3 14,8 51,8 Rüc k la uf Bildungs a bs c hlus s [126] Wohnen [127] Mit glieds c ha f t im S por t v er ein [128] kein Abschluss/Hauptschulabschl. 27,8 im Eigentum 73,2 Ja, aktiv 35,9 Realschule/Mittlere Reife 27,0 zur Miete 25,2 Ja, passiv 15,6 Fach-/Hochschulreife 19,0 in Haus 66,9 Nein 48,4 Fach-/Hochschulabschluss 26,2 in Wohnung 31,5 56,3 durchschnittliche Haushaltsgröße: Lebens s it ua t ion [128] erwerbstätig arbeitslos sonstige Erwerbslosigkeit im Ruhestand in Ausbildung / Schule / Studium Alt er (Ø ) Br ief Haushaltsnetto2,4 äuivalenzeinkommen: 1.881 € 1,6 U m z ug der let zt en 3 J a hr e [129] 7,0 27,3 7,8 Um z ug in den nä c hs t en 5 J a hr en [127] nein 88,4 nein 75,6 ja, innerh. Augsburgs 9,3 ja, innerh. Augsburgs 13,4 ja, außerh. Augsburgs 2,3 ja, außerh. Augsburgs 10,2 Augs bur g s oll s ic h pr ä s ent ier en m it … (f ünf hä uf is t e Nennungen) [129] Wie ger ne wohnen S ie im S t a dt bezir k ? [124] … in Augs bur g? [124] sehr gern 65,3 sehr gern 53,8 gern 25,8 gern 35,4 … Fuggerstadt (60,5 %) eher gern 7,3 eher gern 8,5 … 2000-jährige Stadtgeschichte (43,4 %) eher ungern 0,0 eher ungern 1,5 … Augsburger Puppenkiste (34,9 %) ungern 0,8 ungern 0,0 … Wasser- und Brunnenstadt (34,1 %) sehr ungern 0,8 sehr ungern 0,8 … Friedensstadt (31,0 %) Int er es s e a n k om m una l-polit is c hen Them en [129] Bet eiligung a n E nt wic k lung Augs bur gs [116] E hr ena m t lic he Tä t igk eit ? [122] sehr groß 28,7 sehr wichtig 22,4 ja eher groß 41,1 eher wichtig 45,7 eher gering 24,0 eher unwichtig 28,4 sehr gering 6,2 unwichtig 3,4 32,8 mit Engagementzeit pro Woche nein 5,3 h 67,2 s ehr gut gut s c hlec ht s ehr s c hlec ht Mit t elwer t Aussehen und Gestaltung des Stadtbezirks [125] 12,0 72,8 13,6 1,6 3,0 Wegenetz für Radfahrer [122] 13,9 62,3 22,1 1,6 2,9 Gestaltung der Gehwege [126] 10,3 63,5 24,6 1,6 2,8 Straßenbeschaffenheit [125] 6,4 65,6 27,2 0,8 2,8 Erscheinungsbild der Grünanlagen (Parks, Friedhöfe usw.) [121] 9,9 74,4 14,9 0,8 2,9 Baum-/Grünflächenanteil im Stadtbezirk [120] 16,7 54,2 26,7 2,5 2,9 Naherholungsmöglichkeiten [122] 35,2 51,6 12,3 0,8 3,2 Einkaufsmöglichkeiten (tägl. Bedarf) [128] 31,3 55,5 12,5 0,8 3,2 Gastronomisches Angebot [125] 4,8 24,8 54,4 16,0 2,2 Sauberkeit [126] 17,5 76,2 5,6 0,8 3,1 Spielplätze [99] 9,1 56,6 32,3 2,0 2,7 öffentliche Plätze, Märkte, Treffpunkte usw. [116] 3,4 56,0 31,9 8,6 2,5 Verkehrssicherheit [100] 8,2 60,7 27,0 4,1 2,7 Straßenbahnanbindungen [107] 4,7 28,0 24,3 43,0 1,9 Busanbindungen [124] 11,3 62,1 22,6 4,0 2,8 Sicherheit [123] 26,8 66,7 5,7 0,8 3,2 Lebensqualität [125] 32,8 62,4 4,8 0,0 3,3 Erreichbarkeit von Ärzten [127] 32,3 59,1 6,3 2,4 3,2 Erreichbarkeit von Apotheken [127] 40,9 55,9 3,1 0,0 3,4 Straßenbeleuchtung [127] 25,2 70,9 3,1 0,8 3,2 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Fahrrad [118] 22,0 61,9 14,4 1,7 3,0 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem ÖPNV [122] 23,8 55,7 17,2 3,3 3,0 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Auto [125] 24,0 63,2 11,2 1,6 3,1 Verkehrsberuhigung [117] 12,8 47,0 31,6 8,5 2,6 Lärmschutzmaßnahmen [106] 13,2 51,9 25,5 9,4 2,7 Miteinander der Bürger [106] 17,0 71,7 9,4 1,9 3,0 Anzahl der Parkplätze für Autos [118] 11,0 42,4 32,2 14,4 2,5 Anzahl der Stellplätze für Fahrräder [101] 12,9 53,5 26,7 6,9 2,7 Sicherheitsempfinden tagsüber* [129] 73,6 25,6 0,8 0,0 3,7 Sicherheitsempfinden nachts* [129] 48,8 41,1 8,5 1,6 3,4 Mer k m a le / E inr ic ht ungen des S t a dt bez ir k s die f ünf hä uf igs t en P r oblem e, S t ä r k en und S c hwä c hen P r oblem e f ünf gr öß t e S t ä r k en f ünf gr öß t e S c hwä c hen Verkehr (51,2 %) Geschichte (3,5) Grundstücks-/Immobilienpreise (2,0) Finanzlage der Stadt (49,6 %) Lebensqualität (3,2) Mietkosten (2,1) Mietkosten (43,4 %) Museen (3,1) Arbeitsplatzangebot (2,4) Immobilienmarkt (39,5 %) ÖPNV (Bus, Straßenbahn) (3,1) Jugendkultur (2,5) Flüchtlinge (35,7 %) Verkehrsanbindung (Individualverkehr) (3,0) Festivallandschaft (2,5) * sehr sicher / eher sicher / eher unsicher / unsicher Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 124 P la nungs r a um : 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 X V I Ber gheim Ges a m t Wohnber ec ht igt e Bev ölk er ung a b 18 J . S t ic hpr obe Ant eil a n G es a m t in % da r unt er P os t k a r t e S t ic hpr obe Bev ölk er ung weibl. Migr a t ions hint er gr und 2.169 231 483 32,9 0,9 51,7 13,1 53,3 122 66 40 14,8 4,9 52,5 9,2 52,3 Rüc k la uf Bildungs a bs c hlus s [120] Wohnen [120] Mit glieds c ha f t im S por t v er ein [120] kein Abschluss/Hauptschulabschl. 18,3 im Eigentum 88,3 Ja, aktiv 37,5 Realschule/Mittlere Reife 28,3 zur Miete 11,7 Ja, passiv 13,3 Fach-/Hochschulreife 20,8 in Haus 82,5 Nein 49,2 Fach-/Hochschulabschluss 32,5 in Wohnung 17,5 56,6 durchschnittliche Haushaltsgröße: Lebens s it ua t ion [122] erwerbstätig arbeitslos sonstige Erwerbslosigkeit im Ruhestand in Ausbildung / Schule / Studium Alt er (Ø ) Br ief Haushaltsnetto2,6 äuivalenzeinkommen: 2.215 € 0,0 U m z ug der let zt en 3 J a hr e [119] 4,1 32,0 7,4 Um z ug in den nä c hs t en 5 J a hr en [120] nein 95,8 nein ja, innerh. Augsburgs 1,7 ja, innerh. Augsburgs 9,2 ja, außerh. Augsburgs 2,5 ja, außerh. Augsburgs 5,8 Augs bur g s oll s ic h pr ä s ent ier en m it … (f ünf hä uf is t e Nennungen) [121] Wie ger ne wohnen S ie im S t a dt bezir k ? [114] … in Augs bur g? [114] sehr gern 78,1 sehr gern 47,5 gern 19,3 85,0 gern 45,0 … Fuggerstadt (62,0 %) eher gern 1,8 eher gern 5,8 … 2000-jährige Stadtgeschichte (42,1 %) eher ungern 0,9 eher ungern 1,7 … Wasser- und Brunnenstadt (36,4 %) ungern 0,0 ungern 0,0 … Augsburger Puppenkiste (36,4 %) sehr ungern 0,0 sehr ungern 0,0 … Römerstadt (29,8 %) Int er es s e a n k om m una l-polit is c hen Them en [118] Bet eiligung a n E nt wic k lung Augs bur gs [117] E hr ena m t lic he Tä t igk eit ? [112] sehr groß 32,2 sehr wichtig 17,1 ja eher groß 38,1 eher wichtig 44,4 eher gering 26,3 eher unwichtig 34,2 sehr gering 3,4 unwichtig 4,3 35,7 mit Engagementzeit pro Woche nein 3,8 h 64,3 s ehr gut gut s c hlec ht s ehr s c hlec ht Mit t elwer t Aussehen und Gestaltung des Stadtbezirks [120] 40,0 55,8 4,2 0,0 3,4 Wegenetz für Radfahrer [119] 46,2 45,4 7,6 0,8 3,4 Gestaltung der Gehwege [121] 25,6 59,5 14,0 0,8 3,1 Straßenbeschaffenheit [120] 12,5 49,2 31,7 6,7 2,7 Erscheinungsbild der Grünanlagen (Parks, Friedhöfe usw.) [117] 29,1 67,5 3,4 0,0 3,3 Baum-/Grünflächenanteil im Stadtbezirk [120] 48,3 45,8 5,8 0,0 3,4 Naherholungsmöglichkeiten [121] 66,1 30,6 3,3 0,0 3,6 Einkaufsmöglichkeiten (tägl. Bedarf) [121] 9,9 47,9 36,4 5,8 2,6 Gastronomisches Angebot [119] 10,9 62,2 24,4 2,5 2,8 Sauberkeit [122] 37,7 59,8 2,5 0,0 3,4 Spielplätze [99] 12,1 73,7 13,1 1,0 3,0 öffentliche Plätze, Märkte, Treffpunkte usw. [94] 9,6 36,2 50,0 4,3 2,5 Verkehrssicherheit [52] 24,4 62,2 10,1 3,4 3,1 Straßenbahnanbindungen [87] 4,6 27,6 29,9 37,9 2,0 Busanbindungen [120] 5,0 50,8 35,8 8,3 2,5 Sicherheit [118] 43,2 52,5 3,4 0,8 3,4 Lebensqualität [121] 62,8 34,7 1,7 0,8 3,6 Erreichbarkeit von Ärzten [118] 14,4 61,0 23,7 0,8 2,9 Erreichbarkeit von Apotheken [118] 3,4 42,4 39,8 14,4 2,3 Straßenbeleuchtung [117] 29,1 67,5 3,4 0,0 3,3 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Fahrrad [114] 19,3 67,5 13,2 0,0 3,1 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem ÖPNV [112] 10,7 56,3 30,4 2,7 2,8 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Auto [120] 21,7 71,7 4,2 2,5 3,1 Verkehrsberuhigung [115] 28,7 57,4 7,8 6,1 3,1 Lärmschutzmaßnahmen [76] 22,4 57,9 13,2 6,6 3,0 Miteinander der Bürger [111] 30,6 55,9 11,7 1,8 3,2 Anzahl der Parkplätze für Autos [101] 25,7 54,5 15,8 4,0 3,0 Anzahl der Stellplätze für Fahrräder [86] 29,1 52,3 15,1 3,5 3,1 Sicherheitsempfinden tagsüber* [119] 80,7 18,5 0,8 0,0 3,8 Sicherheitsempfinden nachts* [117] 65,0 29,9 5,1 0,0 3,6 Mer k m a le / E inr ic ht ungen des S t a dt bez ir k s die f ünf hä uf igs t en P r oblem e, S t ä r k en und S c hwä c hen P r oblem e f ünf gr öß t e S t ä r k en f ünf gr öß t e S c hwä c hen Finanzlage der Stadt (49,2 %) Geschichte (3,5) Grundstücks-/Immobilienpreise (2,0) Verkehr (45,9 %) Lebensqualität (3,2) Mietkosten (2,0) Mietkosten (34,4 %) Museen (3,1) Arbeitsplatzangebot (2,5) Flüchtlinge (34,4 %) Verkehrsanbindung (Zug) (2,9) Bürgerbeteiligung (2,5) Immobilienmarkt (33,6 %) Architektur (2,9) Jugendkultur (2,5) * sehr sicher / eher sicher / eher unsicher / unsicher Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 2 Detailergebnisse der Bürgerumfrage 2015 P la nungs r a um : 125 X V II Univ er s it ä t s v ier t el Ges a m t Wohnber ec ht igt e Bev ölk er ung a b 18 J . S t ic hpr obe Br ief P os t k a r t e 9.530 231 62 35 Rüc k la uf Bildungs a bs c hlus s [62] Ant eil a n G es a m t in % da r unt er Bev ölk er ung weibl. Migr a t ions hint er gr und 483 7,5 3,9 52,5 60,0 48,1 11 6,4 0,5 48,4 26,2 47,6 Wohnen [61] Mit glieds c ha f t im S por t v er ein [61] kein Abschluss/Hauptschulabschl. 16,1 im Eigentum 50,8 Ja, aktiv Realschule/Mittlere Reife 33,9 zur Miete 49,2 Ja, passiv 11,5 Fach-/Hochschulreife 22,6 in Haus 6,6 Nein 62,3 Fach-/Hochschulabschluss 27,4 in Wohnung 93,4 51,6 durchschnittliche Haushaltsgröße: Lebens s it ua t ion [62] erwerbstätig arbeitslos sonstige Erwerbslosigkeit Alt er (Ø ) S t ic hpr obe 26,2 Haushaltsnetto2,2 äuivalenzeinkommen: 1.772 € 3,2 4,8 22,6 U m z ug der let zt en 3 J a hr e [61] Um z ug in den nä c hs t en 5 J a hr en [61] im Ruhestand nein 90,2 nein 63,9 in Ausbildung / Schule / Studium 17,7 ja, innerh. Augsburgs 6,6 ja, innerh. Augsburgs 21,3 ja, außerh. Augsburgs 3,3 ja, außerh. Augsburgs 14,8 Augs bur g s oll s ic h pr ä s ent ier en m it … (f ünf hä uf is t e Nennungen) [62] Wie ger ne wohnen S ie im S t a dt bezir k ? [61] … in Augs bur g? [61] sehr gern 44,3 sehr gern 61,3 gern 41,0 gern 32,3 … Fuggerstadt (62,9 %) eher gern 8,2 eher gern 4,8 … Wasser- und Brunnenstadt (53,2 %) eher ungern 4,9 eher ungern 1,6 … Friedensstadt (41,9 %) ungern 1,6 ungern 0,0 … Augsburger Puppenkiste (32,3 %) sehr ungern 0,0 sehr ungern 0,0 … Römerstadt (27,4 %) Int er es s e a n k om m una l-polit is c hen Them en [62] Bet eiligung a n E nt wic k lung Augs bur gs [58] E hr ena m t lic he Tä t igk eit ? [58] sehr groß 21,0 sehr wichtig 19,0 ja eher groß 51,6 eher wichtig 41,4 eher gering 24,2 eher unwichtig 37,9 sehr gering 3,2 unwichtig 1,7 24,1 mit Engagementzeit pro Woche nein 3,7 h 75,9 s ehr gut gut s c hlec ht s ehr s c hlec ht Mit t elwer t Aussehen und Gestaltung des Stadtbezirks [61] 19,7 72,1 8,2 0,0 3,1 Wegenetz für Radfahrer [56] 21,4 64,3 12,5 1,8 3,1 Gestaltung der Gehwege [61] 19,7 75,4 3,3 1,6 3,1 Straßenbeschaffenheit [60] 13,3 76,7 8,3 1,7 3,0 Erscheinungsbild der Grünanlagen (Parks, Friedhöfe usw.) [59] 18,6 67,8 13,6 0,0 3,1 Baum-/Grünflächenanteil im Stadtbezirk [60] 28,3 63,3 8,3 0,0 3,2 Naherholungsmöglichkeiten [59] 54,2 42,4 3,4 0,0 3,5 Einkaufsmöglichkeiten (tägl. Bedarf) [61] 39,3 60,7 0,0 0,0 3,4 Gastronomisches Angebot [59] 22,0 52,5 23,7 1,7 2,9 Sauberkeit [61] 11,5 63,9 23,0 1,6 2,9 Spielplätze [38] 18,4 50,0 23,7 7,9 2,8 öffentliche Plätze, Märkte, Treffpunkte usw. [51] 11,8 66,7 21,6 0,0 2,9 Verkehrssicherheit [35] 15,5 70,7 13,8 0,0 3,0 Straßenbahnanbindungen [62] 69,4 30,6 0,0 0,0 3,7 Busanbindungen [49] 24,5 59,2 14,3 2,0 3,1 Sicherheit [59] 16,9 67,8 15,3 0,0 3,0 Lebensqualität [58] 19,0 77,6 3,4 0,0 3,2 Erreichbarkeit von Ärzten [59] 23,7 69,5 5,1 1,7 3,2 Erreichbarkeit von Apotheken [60] 53,3 41,7 5,0 0,0 3,5 Straßenbeleuchtung [61] 24,6 68,9 6,6 0,0 3,2 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Fahrrad [55] 40,0 54,5 5,5 0,0 3,3 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem ÖPNV [60] 60,0 38,3 1,7 0,0 3,6 Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Auto [56] 39,3 50,0 10,7 0,0 3,3 Verkehrsberuhigung [57] 21,1 52,6 22,8 3,5 2,9 Lärmschutzmaßnahmen [50] 10,0 60,0 28,0 2,0 2,8 Miteinander der Bürger [51] 5,9 54,9 37,3 2,0 2,6 Anzahl der Parkplätze für Autos [57] 8,8 35,1 43,9 12,3 2,4 Anzahl der Stellplätze für Fahrräder [54] 13,0 42,6 35,2 9,3 2,6 Sicherheitsempfinden tagsüber* [62] 59,7 33,9 6,5 0,0 3,5 Sicherheitsempfinden nachts* [62] 33,9 41,9 21,0 3,2 3,1 Mer k m a le / E inr ic ht ungen des S t a dt bez ir k s die f ünf hä uf igs t en P r oblem e, S t ä r k en und S c hwä c hen P r oblem e f ünf gr öß t e S t ä r k en f ünf gr öß t e S c hwä c hen Verkehr (43,5 %) Grundstücks-/Immobilienpreise (1,9) Geschichte (3,5) Mietkosten (41,9 %) Lebensqualität (3,2) Mietkosten (2,1) Immobilienmarkt (40,3 %) Museen (3,0) Jugendkultur (2,4) Finanzlage der Stadt (38,7 %) Architektur (3,0) Bürgerbeteiligung (2,5) Flüchtlinge (30,6 %) ÖPNV (Bus, Straßenbahn) (2,9) Arbeitsplatzangebot (2,5) * sehr sicher / eher sicher / eher unsicher / unsicher Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 126 3 Repräsentativität der Stichprobe und Aussagekraft der Ergebnisse 3 Repräsentativität der Stichprobe und Aussagekraft der Ergebnisse Ziel einer Umfrage ist es, Rückschlüsse auf die entsprechende Grundgesamtheit zu erhalten. Um aus den Antworten der Bürgerumfragen repräsentative Aussagen für die in der Stadt lebenden Menschen ableiten zu können, sollten die Teilgruppen, welche die Bevölkerungsstruktur der Stadt und damit die Stadtgesellschaft abbilden, im Rücklauf angemessen vertreten sein. Eine Voraussetzung für eine repräsentative Umfrage ist eine echte Zufallsstichprobe, wie sie auch bei der Bürgerumfrage der Stadt Augsburg zum Einsatz kommt. Für die Bürgerumfrage 2015 wurden zwischen dem 17. und dem 25. Juli 2015 insgesamt 9.500 Briefe an zufällig ausgewählte, volljährige Bürgerinnen und Bürger und somit an rund 3,9 Prozent der wohnberechtigten Bevölkerung ab 18 Jahren bzw. an 6,3 Prozent der Haushalte der Stadt versendet. Bis Ende September haben davon 1.953 einen ausgefüllten Fragebogen zurückgeschickt oder diesen Online beantwortet. Dies entspricht einer Rücklaufquote von 20,5 Prozent, welche im Vergleich zu den bisherigen Bürgerumfragen niedrig ausfällt (s. Tab. 59). Tab. 59: Fragebogen-Rücklaufquoten der in der Stadt Augsburg bisher durchgeführten Bürgerumfragen Bürgerumfrage März / April 2003*) Themenschwerpunkte Versand Freizeit, Kultur, Konsum, Stadtverwaltung, 2.000 Rücklauf Rücklaufquote in % (Brief) 533 26,7 Kommunalpolitik, Verkehr 2.000 580 29,0 März / April 2005 Umwelt 3.300 1.019 30,9 März / April 2007 Soziales, Familie, Älterwerden in Augsburg 3.527 895 25,4 März / April 2009 Wohnen 9.500 2.740 28,8 Juli / August 2011 Wiederholungsfragen ohne Themenschwerpunkt 9.500 3.270 34,4 Juli / August 2013 Mobilität 9.500 2.576 27,1 Juli / August 2015 Bürgerbeteiligung und Bürgerinformation 9.500 1.953 20,6 *) zwei verschiedene Fragebögen Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfragen 2003 bis 2015 Die Ergebnisse der Bürgerumfrage 2015 sind dennoch aussagekräftig, da insgesamt über 3.500 auswertbare Fragebögen eingegangen sind. Denn wie schon zur Bürgerumfrage 2013 erfolgte an weitere, mittels einer echten Zufallsstichprobe ausgewählten Haushalte per Postkarte ein Aufruf zur Online-Beteiligung. Von den 19.800 angeschriebenen Personen nutzten 1.052 diese Möglichkeit, was einer Rücklaufquote von 5,3 Prozent entspricht (s. Tab. 60). Wie auch schon zur Bürgerumfrage 2013 erfolgte auch 2015 zusätzlich über weitere zahlreiche Medien der Hinweis auf die Online-Umfrage, so dass während der gesamten Feldphase der Bürgerumfrage 2015 auch ohne persönliche Benachrichtigung eine Teilnahme möglich war. Von dieser Möglichkeit machten weitere 888 Personen Gebrauch, und somit 370 mehr als zur Bürgerumfrage 2013. Tab. 60: Rücklauf der Bürgerumfrage 2015 nach Informationsquelle I nform a tions quelle Rüc k la uf ( Antworten) Fra gebogen Brief Ges a m t Online Anza hl Anteil in % Rüc k la ufquote in % 1.877 76 1.953 50,1 20,6 Postkarte . 1.052 1.052 27,0 5,3 Zeitung, Plakat, Internet . 888 888 22,8 . ohne Angabe . 3 3 0,1 . 1.877 2.019 3.896 100,0 . Insgesamt Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 3 Repräsentativität der Stichprobe und Aussagekraft der Ergebnisse 127 3.1 Auswertungen nach soziodemografischen Merkmalen Aus der Bürgerumfrage 2015 stehen insgesamt 3.896 auswertbare Fragebögen zur Verfügung. Damit nahmen 1,6 Prozent der wohnberechtigten Bevölkerung ab 18 Jahren bzw. 2,6 Prozent der Haushalte der Stadt Augsburg an der Bürgerumfrage 2015 teil. Davon hat etwa die Hälfte per Brief und jeweils etwa ein Viertel per Postkarte und aus den Medien von der Bürgerumfrage erfahren (s. Tab. 60). Im Vergleich zur Augsburger Bevölkerung sind die unter 25-Jährigen im Rücklauf eher schwach vertreten, die Altersjahre bis 45 etwas stärker, aber immer noch unterrepräsentiert. Höhere Rücklaufquoten erreichen die 45- bis 70-Jährigen, für die 80-Jährigen und Älteren sind sie wieder niedriger (s. Abb. 71). 3,0 in % Stichprobe (Brief und Postkarte) 2,5 2,0 Rücklauf insgesamt 1,5 1,0 0,5 Wohnberechtigte Bevölkerung 0,0 18 23 28 33 38 43 48 53 58 63 68 73 78 83 88 93 Abb. 71: Stichprobe und Rücklauf der Bürgerumfrage 2015 und Bevölkerung nach Einzelaltersjahren ab 18 bis 95 Jahre, Glättung (gleitender Mittelwert) +/- 1 Jahr Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Frage 5.1) und Melderegister mit Stand 30.06.2015 Die Auswertung nach den verschiedenen Teilnahmeformen zeigt, dass jüngere Teilnehmer bis etwa 50 Jahre eher die Online-Beantwortung, ältere Teilnehmer ab 60 Jahren eher die Beantwortung per Brief bevorzugten (s. Abb. 72). Das durchschnittliche Alter derjenigen, die den Fragebogen handschriftlich beantwortet haben, liegt mit 50,0 Jahren gut 5 Jahre über dem der Online-Teilnehmer. Der Rücklauf aufgrund der Informationen über Medien wie Zeitung oder Plakat ist in der Altersgruppe der 50 bis unter 60-Jährigen am höchsten (s. Tab. 61). 3,0 in % Rücklauf Fragebogen 2,5 2,0 Rücklauf Postkarte / Onlinefragebogen*) 1,5 1,0 0,5 Rücklauf Zeitung, Plakat, Internet**) 0,0 18 22 26 30 34 38 42 46 50 54 58 62 66 70 74 78 82 86 90 94 Abb. 72: Rücklauf der Bürgerumfrage 2015 nach Einzelaltersjahren ab 18 bis 95 Jahre, Glättung (gleitender Mittelwert) +/- 1 Jahr *) Onlinefragebogen: postalisch versendete Fragebögen (Brief), die Online eingegeben wurden **) darin enthalten auch sonstige Informationsquellen wie Radio, Bekannte, etc. Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Frage 5.1) Im Vergleich zu früheren Bürgerumfragen wird die Altersstruktur der Stadt Augsburg bei der Bürgerumfrage 2015 aufgrund der unterschiedlichen Beteiligung an den verschiedenen Teilnahmemöglichkeiten besser abgebildet. Die geringere Beteiligung jüngerer Altersgruppen bei früheren Umfragen konnten durch einen gesteigerten Versand an Postkarten und dem daraus folgenden höheren Anteil des Online-Rücklaufs teilweise kompensiert werden. Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 128 3 Repräsentativität der Stichprobe und Aussagekraft der Ergebnisse Folgende Bevölkerungsgruppen sind allerdings im Rücklauf insgesamt im Vergleich zur Gesamtbevölkerung etwas unterrepräsentiert:  Alleinlebende,  Personen mit einer kürzeren Wohndauer in Augsburg (v. a. Personen mit einer Wohndauer von unter 3 Jahren),  Personen mit Migrationshintergrund,  Geschiedene bzw. in Trennung Lebende,  Jüngere unter 25 Jahren Dennoch sind auch von diesen Teilgruppen der Augsburger Bevölkerung ausreichend Antworten vorhanden, um für sie gültige Aussagen treffen zu können. Bei den Jüngeren unter 30 Jahren verzeichnen lediglich die Stadtbezirke Lechhausen - Süd und - West, Göggingen - Ost und - Nordost, das Stadtjägerviertel sowie das Universitätsviertel im Rücklauf der Bürgerumfrage einen höheren Anteil als nach dem Melderegister. In allen übrigen Stadtbezirken ist diese Altersgruppe im Rücklauf unterrepräsentiert. Die niedrigen Rücklaufquoten bei Personen mit Migrationshintergrund lassen sich möglicherweise auf eine gewisse Sprachbarriere oder auf Integrationsprobleme zurückführen. In keinem der Stadtbezirke erreicht der Rücklauf der Bürgerumfrage einen höheren Anteil an Personen mit Migrationshintergrund als nach dem Melderegister (s. Abb. 73). Migrationshintergrund Jüngere unter 30 Jahre Lechviertel, ostl. Ulrichsviertel Innenstadt, St. Ulrich-Domvier. Bahnhofs-, Bismarckviertel Georgs- und Kreuzviertel Stadtjagerviertel Rechts der Wertach Bleich und Pfarrle Jakobervorstadt - Nord Jakobervorstadt - Süd Am Schäfflerbach Spickel Hochfeld Antonsviertel Rosenau- und Thelottviertel Pfersee - Süd Pfersee - Nord Kriegshaber Links der Wertach - Nord Oberhausen - Süd Oberhausen - Nord Barenkeller Hochzoll - Nord Lechhausen - Süd Lechhausen - Ost Lechhausen - West Firnhaberau Hammerschmiede Wolfram- u. Herrenbachviertel Hochzoll - Süd Universitatsviertel Haunstetten - Nord Haunstetten - West Haunstetten - Ost Haunstetten - Süd Göggingen - Nordwest Göggingen - Nordost Göggingen -Ost Göggingen - Süd Inningen Bergheim Stadt insgesamt -5,9 -4,6 -5,7 -8,2 1,3 -9,9 -1,1 -6,6 -11,6 -9,2 -5,6 -0,3 -0,8 -9,5 -2,0 -1,5 -12,6 -6,3 -7,6 -14,5 -7,4 -8,5 3,1 -4,0 2,1 -1,6 -0,5 -4,3 -7,8 1,3 -3,1 -8,2 -10,1 -5,0 -1,9 1,5 3,1 -9,2 -3,2 -3,2 -4,4 Lechviertel, ostl. Ulrichsviertel -10,9 Innenstadt, St. Ulrich-Domvier. -9,4 Bahnhofs-, Bismarckviertel -9,5 Georgs- und Kreuzviertel -17,5 Stadtjagerviertel -13,7 Rechts der Wertach -22,5 Bleich und Pfarrle -7,8 Jakobervorstadt - Nord -19,0 Jakobervorstadt - Süd -1,0 Am Schäfflerbach -29,2 Spickel -0,5 Hochfeld -22,6 Antonsviertel -21,4 Rosenau- und Thelottviertel -12,6 Pfersee - Süd -17,3 Pfersee - Nord -13,4 Kriegshaber -33,0 Links der Wertach - Nord -34,3 Oberhausen - Süd -23,8 Oberhausen - Nord -28,1 Barenkeller -18,7 Hochzoll - Nord -21,6 Lechhausen - Süd -29,2 Lechhausen - Ost -24,1 Lechhausen - West -37,2 Firnhaberau -7,3 Hammerschmiede -25,8 Wolfram- u. Herrenbachviertel -24,6 Hochzoll - Süd -10,3 Universitatsviertel -33,7 Haunstetten - Nord -14,8 Haunstetten - West -22,9 Haunstetten - Ost -22,4 Haunstetten - Süd -17,3 Göggingen - Nordwest -11,1 Göggingen - Nordost -21,8 Göggingen -Ost -7,8 Göggingen - Süd -7,7 Inningen -8,2 Bergheim -3,9 Stadt insgesamt -21,8 Abb. 73: Vergleich nach Alter (18- bis unter 30-Jährigen) und Migrationshintergrund zwischen Bürgerumfrage und Melderegister Differenzen zwischen Bürgerumfrage und Melderegister in %-Punkten Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.1, 5.1, 5.10 und 5.11) und Bürgeramt, Melderegister mit Stand 30.06.2015 Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 3 Repräsentativität der Stichprobe und Aussagekraft der Ergebnisse 129 Tab. 61: Rücklauf der Bürgerumfrage 2015 nach demografischen Merkmalen Ausprägung (bezogen auf Personen) Brief Wohnberechtigte Bevölkerung ab 18 Jahren am 30.06.2015 Anzahl Stichprobe Rücklauf (Antworten) Rücklaufquote % Stichprobe Rücklauf (Antworten) Rücklaufquote % Rücklauf (Antworten) Rücklauf gesamt (Antworten) % % % % % % 242. 663 100, 0 100, 0 100, 0 20, 5 100, 0 100, 0 5, 3 100, 0 100, 0 124.394 51,3 50,9 53,7 21,7 51,3 48,8 5,1 43,7 50,1 . . . 3,0 . . 2,9 . 3,2 3,0 48,2 . . 49,6 . . 43,9 . 46,5 47,4 . . . 3,5 . . 3,6 . 3,4 3,5 18 bis unter 30 J. 52.725 21,7 21,9 15,7 14,7 22,0 19,7 4,8 15,4 16,7 30 bis unter 40 J. 41.025 16,9 18,1 13,9 15,8 17,8 18,6 5,6 17,1 15,9 40 bis unter 50 J. 39.131 16,1 16,3 14,4 18,3 16,4 18,3 6,0 17,3 16,1 50 bis unter 60 J. 38.595 15,9 15,3 18,4 24,7 15,3 17,8 6,2 20,5 18,7 60 bis unter 70 J. 28.732 11,8 11,9 14,0 24,2 12,0 14,1 6,2 17,1 14,7 70 J. und älter 42.455 17,5 16,7 20,2 24,9 16,6 8,0 2,6 9,1 14,4 . . . 3,4 . . 3,5 . 3,4 3,4 I ns ges a m t Frauen ohne Angabe Durchschnittsalter ohne Angabe % Zeitung, Plakat, Internet Postkarte A lters gruppen in % ohne Angabe Fa m iliens ta nd in % ledig 85.352 35,2 35,9 30,2 17,3 36,9 38,8 5,6 37,0 34,1 115.156 47,5 46,7 52,7 23,2 45,5 50,3 5,9 45,9 50,5 geschieden/ in Trennung 23.410 9,6 9,7 7,8 16,5 10,5 7,4 3,8 10,1 8,2 verwitwet/ LebenspartnerIn verstorben 18.691 7,7 7,6 7,0 18,9 7,2 1,6 1,2 3,8 4,8 54 0,0 . 2,3 . . 1,9 . 3,0 2,3 verheiratet/ in eingetragener Partnerschaft ohne Angabe oder unbekannt Wohnda uer in %*) bis 1 Jahr 18.031 7,4 7,6 0,1 0,1 7,9 0,8 0,5 0,6 0,4 1 bis unter 3 Jahre 25.072 10,3 10,1 5,0 10,1 10,6 7,1 3,6 7,3 6,1 3 bis unter 5 Jahre 16.806 6,9 7,2 2,6 7,3 7,5 4,2 3,0 2,9 3,1 5 bis unter 10 Jahre 25.368 10,5 11,2 6,4 11,7 11,0 5,9 2,8 5,7 6,1 10 bis unter 20 Jahre 42.951 17,7 17,5 18,8 22,0 16,8 19,5 6,2 13,5 17,8 114.435 47,2 46,4 63,9 28,3 46,4 58,9 6,8 65,3 62,9 . . . 3,4 . . 3,6 . 4,6 3,7 20 und mehr Jahre ohne Angabe Migra tions hintergrund der Pers onen in %**) Deutsche ohne Migrationshintergrund 144.081 59,4 61,2 69,6 23,4 61,0 81,9 7,1 81,4 75,6 Deutsche mit Migrationshintergrund 48.787 20,1 18,6 14,7 16,2 18,6 12,3 3,5 13,3 13,7 Ausländer 49.795 20,5 20,2 5,8 5,9 20,4 3,6 0,9 2,7 4,5 . . . 9,9 . 0,0 2,2 . 2,6 6,2 ohne Angabe Brief Ausprägung (bezogen auf den Haushalt) Haushalte am 30.06.2015 Stichprobe Anzahl Rücklauf (Antworten) Rücklaufquote % Stichprobe Rücklauf (Antworten) Rücklaufquote % Rücklauf (Antworten) % % % % 100, 0 100, 0 100, 0 20, 7 100, 0 100, 0 5, 3 100, 0 100, 0 1,8 . 2,2 . . 2,2 . . . 2,2 Einpersonenhaushalt 77.560 51,3 33,9 22,3 13,6 36,8 22,1 3,2 26,7 23,2 Paar ohne Kinder 38.435 25,4 35,4 39,0 22,8 33,9 38,3 6,0 40,1 39,1 Paar mit Kind(ern) 18.363 12,1 16,2 22,6 28,8 15,7 26,5 9,0 19,1 22,9 5.172 3,4 2,5 1,9 16,0 2,8 1,6 3,1 1,9 1,8 11.722 7,7 12,0 10,7 18,4 10,9 9,8 4,8 9,5 10,2 . . . 3,3 . . 1,7 . 2,7 2,7 Durchschnittliche Haushaltsgröße % Rücklauf gesamt (Antworten) 151. 252 I ns ges a m t % Zeitung, Plakat, Internet Postkarte % Ha us ha lts ty pen in % Alleinerziehende Sonstige Mehrpersonenhaushalte ohne Angabe *) Basis der Wohndauer der wohnberechtigten Bevölkerung ist das Datum des Zuzugs in die Stadt Augsburg bzw. das Geburtsjahr, falls die Person seit ihrer Geburt in der Stadt Augsburg gemeldet ist. **) Der Migrationshintergrund wird in der Bürgerumfrage über die Merkmale Staatsangehörigkeit, im Ausland geboren oder Mutter bzw. Vater im Ausland geboren definiert. Dies weicht von der Definition für die Daten aus dem Melderegister ab: In der Bürgerumfrage wurde nicht nach der zweiten Staatsangehörigkeit gefragt, so kann dieses Merkmal nicht herangezogen werden. Dagegen kann der Elternbezug hergestellt werden, was beim Melderegister nur bei Personen unter 18 Jahren möglich ist (s. Strukturatlas der Stadt Augsburg (Stadt Augsburg 2016b)). Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Fragen 1.2, 5.1, 5.4, 5.10 und 5.11) und Bürgeramt, Melderegister mit Stand 30.06.2015 Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 130 3 Repräsentativität der Stichprobe und Aussagekraft der Ergebnisse 3.2 Statistische Aussagekraft der Ergebnisse Neben den soziodemografischen und räumlichen Ungleichverteilungen nehmen bei freiwilligen Umfragen entsprechend einer Normalverteilung in der Regel mehr Personen aus dem „mittleren“ Bereich der Gesellschaft teil als aus dem „unteren“ oder „oberen“ Bereich. Diese Annahme kann mit den im Amt für Statistik und Stadtforschung vorliegenden Daten zur Stichprobe der Bürgerumfrage 2015 nicht überprüft werden. Es ist aber davon auszugehen, dass sie auch für die Bürgerumfrage der Stadt Augsburg zutrifft. Dies kann ebenfalls Ursache für unterschiedliche Anteile von Teilgruppen sein und zu leichten Verzerrungen der Ergebnisse bezogen auf die gesamte Stadtgesellschaft führen. Eindeutige Erkenntnisse über die Grundgesamtheit kann man anhand von Stichprobendaten aus Umfragen deshalb grundsätzlich nicht erhalten. Aber es lassen sich Erkenntnisse für einen sogenannten Vertrauensbereich (Konfidenzintervall) ableiten. Darunter versteht man eine Bandbreite, innerhalb derer sich der ermittelte Wert für die Grundgesamtheit mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit bewegt. Üblicherweise wird hier eine Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent gewählt. Je mehr Daten vorliegen, desto kleiner ist diese Spanne und desto zuverlässiger ist das Ergebnis. Tab. 62 zeigt als Beispiel Konfidenzintervalle für verschiedene Prozentwerte und Stichprobengrößen. Für Mittelwertauswertungen in der Bürgerumfrage liegen die Konfidenzintervalle für die Gesamtergebnisse zwischen einem Minimum von 0,02 und einem Maximum von 0,04. Tab. 62: Vertrauensbereiche (Konfidenzintervalle) in Abhängigkeit von der Stichprobengröße Konfidenzintervall je Stichprobengröße Ermittelter Prozentwert/ Untersuchungsergebnis 3.896 (Bürgerumfrage insgesamt) 1.948 (Hälfte der Bürgerumfrage) 974 (Viertel der Bürgerumfrage) 5% ± 0,7 ± 1,0 ± 1,4 10 % ± 0,9 ± 1,3 ± 1,9 15 % ± 1,1 ± 1,6 ± 2,2 20 % ± 1,3 ± 1,8 ± 2,5 25 % ± 1,4 ± 1,9 ± 2,7 30 % ± 1,4 ± 2,0 ± 2,9 35 % ± 1,5 ± 2,1 ± 3,0 40 % ± 1,5 ± 2,2 ± 3,1 45 % ± 1,6 ± 2,2 ± 3,1 50 % ± 1,6 ± 2,2 ± 3,1 55 % ± 1,6 ± 2,2 ± 3,1 60 % ± 1,5 ± 2,2 ± 3,1 65 % ± 1,5 ± 2,1 ± 3,0 70 % ± 1,4 ± 2,0 ± 2,9 75 % ± 1,4 ± 1,9 ± 2,7 80 % ± 1,3 ± 1,8 ± 2,5 85 % ± 1,1 ± 1,6 ± 2,2 90 % ± 0,9 ± 1,3 ± 1,9 95 % ± 0,7 ± 1,0 ± 1,4 Lesebeispiel: Bei einer Stichprobengröße von 3.896 und einem festgestelltem Ergebnis von 20 Prozent beträgt die Schwankungsbreite somit +/- 1,3 Prozentpunkte um den Prozentwert 20 Prozent, der Wert liegt mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent demnach zwischen 18,7 Prozent und 21,1 Prozent. Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, eigene Berechnungen Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 3 Repräsentativität der Stichprobe und Aussagekraft der Ergebnisse 131 3.3 Kleinräumige Auswertbarkeit Seit der Bürgerumfrage 2011 der Stadt Augsburg werden die Befragten gebeten, den Stadtbezirk anzugeben, in dem sie wohnen (Frage 1.1). Mit dieser Angabe sind seitdem neben den gesamtstädtischen zusätzlich auch kleinräumige Analysen aus der Bürgerumfrage möglich. Um den Befragten die Zuordnung ihrer Wohnadresse zu ihrem Stadtbezirk zu erleichtern, wurden Nummer und Name des Stadtbezirks im Anschreiben der Bürgerumfrage bei der Anschrift mit abgedruckt. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit, den zugehörigen Stadtbezirk Online zu ermitteln. Nur in 39 der 3.896 Fragebögen wurde keine Angabe zum Stadtbezirk gemacht. Die Stadtbezirke Links der Wertach - Nord, Links der Wertach - Süd, Oberhausen - Nord, Haunstetten - Ost sowie Göggingen - Nordost sind mit weniger als 1,5 Prozent am gesamten Rücklauf im innerstädtischen Vergleich eher schwach bei der Bürgerumfrage 2015 vertreten, die Stadtbezirke Innenstadt, St. Ulrich-Domviertel, Göggingen - Süd sowie Spickel mit mehr als 4,0 Prozent dagegen verhältnismäßig stark (s. Tab. 63). Lediglich für die Stadtbezirke Links der Wertach - Süd, Links der Wertach - Nord und vor allem Siebenbrunn gab es zu wenige Angaben (weniger als 40), so dass für diese Gebietseinheiten keine Aussagen getroffen werden können. Der schwache Rücklauf aus Siebenbrunn lässt sich dabei auf den allgemein sehr geringen Bevölkerungsanteil des Stadtbezirks zurückführen, da hier zum Stichtag nur 84 Personen (ab 18 Jahren) in 47 Haushalten gemeldet waren. Die Angaben für Siebenbrunn wurden deshalb mit dem Nachbarbezirk Haunstetten - Süd zum aggregierten Gebiet Haunstetten - Süd / Siebenbrunn zusammengefasst. Dagegen liegt der geringe Rücklauf in den Stadtbezirken Links der Wertach - Süd (36) und Links der Wertach - Nord (30) an einer generell geringen Beteiligung. Diese Stadtbezirke wurden deshalb für die kleinräumigen Auswertungen zu Links der Wertach - Süd / Nord zusammengefasst. Die Rücklaufquoten sowohl für Brief als auch für Postkarte sind in den Stadtbezirken Innenstadt, St. UlrichDomviertel, Göggingen - Süd sowie Spickel überdurchschnittlich hoch und deren Anteile am Gesamtrücklauf somit überrepräsentiert. Beim Anteil des Rücklaufs an der Gesamtbevölkerung ab 18 Jahren betrifft die Überrepräsentation ebenfalls die Stadtbezirke Innenstadt, St. Ulrich-Domviertel sowie Spickel, außerdem Göggingen - Ost und Bergheim. Die Stadtbezirke Lechhausen - West sowie das Universitätsviertel sind hingegen etwas unterrepräsentiert (s. Tab. 63 und Abb. 74). Die Zuordnung der Antworten zu Stadtbezirken ermöglicht außerdem die Zusammenfassung der Ergebnisse zu anderen kleinräumigen Gebietseinheiten der Stadt Augsburg, wie beispielsweise den 22 Sozialmonitoringbezirken oder den 17 Planungsräumen. Auf der Ebene der Sozialmonitoringbezirke als auch auf Ebene der Planungsräume liegt das Minimum des Rücklaufs bei jeweils 62 Fragebögen je Gebiet (s. Tab. 63). Für jeden der Augsburger Planungsräume sind die Teilnehmer und wichtigsten Ergebnisse der Bürgerumfrage 2015 tabellenartig als Gebietsprofile dargestellt (s. ab Seite 105). Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 132 3 Repräsentativität der Stichprobe und Aussagekraft der Ergebnisse Tab. 63: Innerstädtische Rücklaufquoten bei der Bürgerumfrage 2015 A. Stadtbezirk Nr. Name Rücklaufquote in % Anteil Anteil an an Rück- Bevölklauf erung*) in % in % B. Sozialmonitioringbezirk Rücklaufquote in % Anteil Anteil an an Rück- Bevölklauf erung*) in % in % Brief Postkarte Brief Postkarte 1 Lechviertel, östl. Ulrichsviertel 11,6 2,9 1,5 1,3 SM B01 Bärenkeller 22,4 4,1 2,4 1,5 2 Innenstadt, St. Ulrich-Domviertel 53,0 19,3 7,2 9,7 SM B02 Oberhausen 10,9 2,5 4,8 1,0 3 Bahnhofs-, Bismarckviertel 20,7 5,2 2,6 1,7 SM B03 Kriegshaber 19,0 5,4 2,8 0,8 4 Georgs- und Kreuzviertel 13,8 5,2 2,0 2,6 SM B04 Pfersee/Thelottviertel 19,3 4,9 8,0 1,4 5 Stadtjägerviertel 22,0 7,5 2,8 3,6 SM B05 Rechts der Wertach 15,1 3,5 1,6 1,8 6 Rechts der Wertach 15,1 3,5 1,6 1,8 SM B06 Stadtmitte Nord/Ost 18,0 5,6 11,4 2,3 7 Bleich und Pfärrle 17,2 4,6 1,9 2,1 SM B07 Stadtmitte Zentrum/Süd 28,4 9,1 11,3 3,3 8 Jakobervorstadt - Nord 18,1 5,4 2,4 1,4 SM B08 Am Schäfflerbach 20,3 4,8 2,3 1,2 9 Jakobervorstadt - Süd 19,0 5,4 2,3 3,7 SM B09 Wolfram- und Herrenbachviertel 15,1 2,7 1,9 0,8 10 Am Schäfflerbach 20,3 4,8 2,3 1,2 SM B10 Spickel 39,2 8,7 4,1 7,5 11 Spickel 39,2 8,7 4,1 7,5 SM B11 Hochfeld 15,9 2,7 1,9 0,9 12 Siebenbrunn 0,0 0,0 0,0 0,0 SM B12 Antonsviertel 23,7 6,0 2,7 1,9 13 Hochfeld 15,9 2,7 1,9 0,9 SM B13 Universitätsviertel 15,2 2,3 1,6 0,7 14 Antonsviertel 23,7 6,0 2,7 1,9 SM B14 Göggingen 24,6 6,2 10,8 2,5 15 Rosenau- und Theolottviertel 15,1 5,8 1,9 2,7 SM B17 Haunstetten Nord/Ost/West 16,9 4,6 5,8 1,3 16 Pfersee - Süd 25,9 6,2 3,9 1,4 SM B18 Haunstetten Süd/Siebenbrunn 14,3 7,1 2,6 1,8 17 Pfersee - Nord 16,8 2,7 2,2 1,0 SM B19 Firnhaberau 29,3 5,6 3,0 2,7 18 Kriegshaber 19,0 5,4 2,8 0,8 SM B20 Hammerschmiede 21,6 4,1 2,3 1,5 19 Links der Wertach - Süd 9,1 2,7 0,9 1,1 SM B21 Lechhausen Ost 25,4 5,4 2,8 1,0 20 Links der Wertach - Nord 7,8 1,7 0,8 1,0 SM B22 Lechhausen Süd/West 15,3 2,4 3,2 0,7 21 Oberhausen - Süd 15,1 2,7 1,7 1,2 SM B23 Hochzoll 20,7 6,5 5,2 1,2 22 Oberhausen - Nord 11,6 3,1 1,4 0,8 SMB24 29,7 8,6 6,5 4,1 23 Bärenkeller 22,4 4,1 2,4 1,5 24 Hochzoll - Nord 16,8 6,2 2,2 1,0 25 Lechhausen - Süd 15,1 2,7 1,6 0,9 26 Lechhausen - Ost 25,4 5,4 2,8 1,0 27 Lechhausen - West 15,5 2,1 1,6 0,6 Nr. 28 Firnhaberau 29,3 5,6 3,0 2,7 I Innenstadt 21,7 6,7 25,0 2,4 29 Hammerschmiede 21,6 4,1 2,3 1,5 II Oberhausen 11,7 2,7 6,4 1,1 30 Wolfram- und Herrenbachviertel 15,1 2,7 1,9 0,8 III Bärenkeller 22,4 4,1 2,4 1,5 31 Hochzoll - Süd 24,7 6,8 3,0 1,3 IV Firnhaberau 29,3 5,6 3,0 2,7 32 Universitätsviertel 15,2 2,3 1,6 0,7 V Hammerschmiede 15,9 2,7 1,9 0,9 33 Haunstetten - Nord 22,9 6,4 2,9 2,0 VI Lechhausen 21,6 4,1 2,3 1,5 34 Haunstetten - West 15,6 3,5 1,6 0,9 VII Kriegshaber 18,7 3,4 6,0 0,8 35 Haunstetten - Ost 12,1 3,9 1,4 1,0 VIII Pfersee 19,0 5,4 2,8 0,8 36 Haunstetten - Süd 14,4 7,2 2,6 1,8 IX Hochfeld 19,3 4,9 8,0 1,4 37 Göggingen - Nordwest 18,2 6,0 2,1 2,1 X Antonsviertel 23,7 6,0 2,7 1,9 38 Göggingen - Nordost 12,6 2,1 1,4 0,9 XI Spickel - Herrenbach 27,2 5,7 6,0 2,1 39 Göggingen - Ost 23,8 6,0 2,5 4,8 XII Hochzoll 20,7 6,5 5,2 1,2 40 Göggingen - Süd 43,7 10,8 4,8 3,7 XIII Haunstetten -Siebenbrunn 16,2 5,2 8,4 1,4 41 Inningen 30,7 8,9 3,3 3,3 XIV Göggingen 24,6 6,2 10,8 2,5 42 Bergheim 28,6 8,3 3,1 5,6 XV Inningen 30,7 8,9 3,3 3,3 . . 1,0 . XVI Bergheim 28,6 8,3 3,1 5,6 20,5 11,1 100,0 1,6 XVII Universitätsviertel 15,2 2,3 1,6 0,7 nicht zuordenbar Ges a m ts ta dt Nr. Name Inningen/Bergheim C. Planungsraum Name Anteil Anteil an an Rück- Bevölklauf erung*) in % in % Postkarte Rücklaufquote in % Brief *) Wohnberechtigte Bevölkerung ab 18 Jahre am 30.06.2015 Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Frage 1.1) und Bürgeramt, Melderegister mit Stand 30.06.2015 Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 3 Repräsentativität der Stichprobe und Aussagekraft der Ergebnisse 133 Stadt Augsburg Stadt Augsburg Rücklaufquote Brief in den Stadtbezirken Rücklaufquote Postkarte in den Stadtbezirken bis unter 15 % 15 bis unter 20 % 20 bis unter 25 % 25 bis unter 30 % 30 % und mehr Stadtgrenze Stadtbezirk Zusammengefasste Stadtbezirke Gewässer bis unter 3 % 3 bis unter 5 % 5 bis unter 7 % 7 bis unter 9 % 9 % und mehr Stadtgrenze Stadtbezirk Zusammengefasste Stadtbezirke Gewässer 28 29 Quelle: Bürgerumfrage 2015 28 29 Quelle: Bürgerumfrage 2015 22 23 6 21 5 4 8 15 5 10 17 32 38 31 32 39 40 24 11 13 37 31 39 1 14 11 13 38 25 10 30 16 14 37 8 9 2 3 24 30 4 15 1 3 16 7 25 9 2 26 27 19+20 18 7 17 6 21 26 27 19+20 18 22 23 40 42 42 33 34 41 35 33 34 41 35 36+12 36+12 km Amt für Statistik und Stadtforschung 0 1 km 2 3 Amt für Statistik und Stadtforschung 0 Stadt Augsburg Stadt Augsburg Anteil am Gesamtrücklauf in den Stadtbezirken Anteil Rücklauf an der Gesamtbevölkerung ab 18 Jahren in den Stadtbezirken bis unter 1,6 % 1,6 bis unter 2,4 % 2,4 bis unter 3,2 % 3,2 bis unter 4,0 % 4,0 % und mehr Stadtgrenze Stadtbezirk Zusammengefasste Stadtbezirke Gewässer bis unter 1,0 % 1,0 bis unter 1,5 % 1,5 bis unter 2,0 % 2,0 bis unter 2,5 % 2,5 % und mehr Stadtgrenze Stadtbezirk Zusammengefasste Stadtbezirke Gewässer 28 29 Quelle: Bürgerumfrage 2015 1 2 3 28 29 Quelle: Bürgerumfrage 2015 22 23 6 21 5 4 8 15 5 10 17 39 32 38 39 40 24 11 13 37 31 31 32 40 42 42 33 41 1 14 11 13 38 25 10 30 16 14 37 8 9 2 3 24 30 4 15 1 3 16 7 25 9 2 26 27 19+20 18 7 17 6 21 26 27 19+20 18 22 23 34 35 33 41 36+12 34 35 36+12 km Amt für Statistik und Stadtforschung 0 1 km 2 3 Amt für Statistik und Stadtforschung 0 1 2 Abb. 74: Rücklauf der Bürgerumfrage 2015 sowie Verteilung der Bevölkerung nach Stadtbezirken Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgerumfrage 2015 (Frage 1.1) und Bürgeramt, Melderegister mit Stand 30.06.2015 Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg 3 134 3 Repräsentativität der Stichprobe und Aussagekraft der Ergebnisse Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg Literaturverzeichnis XV Literaturverzeichnis Cromm, Jürgen & Helmut Giegler (2003): Bürgerumfrage Augsburg 2003. Ergebnisbericht. Augsburg. Cromm, Jürgen & Peter Schürholz (2005): Bürgerumfrage Augsburg 2005. Ergebnisbericht. Augsburg. Cromm, Jürgen & Peter Schürholz (2007): Bürgerumfrage Augsburg 2007. Ergebnisbericht. Augsburg. Cromm, Jürgen & Peter Schürholz (2010): Bürgerumfrage Augsburg 2009. Ergebnisbericht. Augsburg. Otte, Gunnar (2008): Sozialstrukturanalysen mit Lebensstilen, Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden. Stadt Augsburg (Hrsg., 2013a): Bürgerumfrage 2011. Endbericht zur fünften Bürgerumfrage. Augsburg. Stadt Augsburg (Hrsg., 2015a): Lebensstile in Augsburg – Ergebnisse aus der Bürgerumfrage 2013. Kurzmitteilungen aus Statistik und Stadtforschung. ePaper vom 22. Dezember 2015. Augsburg. Stadt Augsburg (Hrsg., 2016a): Bürgerumfrage 2013. Endbericht zur sechsten Bürgerumfrage. Augsburg. Stadt Augsburg (Hrsg., 2016b): Strukturatlas Augsburg. Augsburg. Stadt Augsburg (Hrsg., 2016c): Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg – Ergebnisse der Jahre 2003 bis 2015 im Vergleich. Kurzmitteilungen aus Statistik und Stadtforschung. ePaper vom 21. September 2016. Augsburg. Stadt Augsburg (Hrsg., 2016d): Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg – seit 2010 zugezogene Neubürgerinnen und Neubürger. Kurzmitteilungen aus Statistik und Stadtforschung. ePaper vom 9. August 2016. Augsburg. Stadt Augsburg (Hrsg., 2016e): Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg – Einkaufen in Augsburg. Kurzmitteilungen aus Statistik und Stadtforschung. ePaper vom 20. September 2016. Augsburg. Stadt Augsburg (Hrsg., 2016f): Statistisches Jahrbuch der Stadt Augsburg. Augsburg. Stadt Augsburg (Hrsg., 2017a): Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg – Ergebnisse zum Schwerpunktthema Bürgerbeteiligung und Bürgerinformation. Kurzmitteilungen aus Statistik und Stadtforschung. ePaper vom 4. Juli 2017. Augsburg. Stadt Augsburg (Hrsg., 2017b): Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg – Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger. Kurzmitteilungen aus Statistik und Stadtforschung. ePaper vom 4. April 2017. Augsburg. Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg XVI Anhang Anhang Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg Fragenindex XVII Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg XVIII Anhang Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg Fragenindex XIX Fragenindex Frage 1.1 ....................................................................................... 13, 27, 33, 42, 55, 56, 57, 61, 67, 70, 80, 100, 101, 102, 103, 128, 131, 132, 134 Frage 1.2 ............................................................................................................................. 13, 27, 28, 51, 52, 55, 66, 76, 84, 85, 86, 87, 88, 89, 129 Frage 1.3 ............................................................................................................................................................................................................ 13, 85 Frage 1.4 ................................................................................................................................................................................................ 13, 32, 86, 97 Frage 1.5 .................................................................................................................................................................................... 13, 34, 35, 52, 89, 90 Frage 1.6 ................................................................................................................................................ 13, 28, 29, 45, 51, 87, 91, 92, 93, 97, 98, 99 Frage 1.7 .................................................................................................................................................................................... 14, 39, 40, 42, 43, 44 Frage 1.8 ............................................................................................................. 14, 30, 31, 38, 39, 40, 41, 42, 58, 59, 61, 88, 89, 90, 91, 92, 93, 94 Frage 1.9 ...................................................................................................................................................................................................... 14, 36, 37 Frage 1.10 ...................................................................................................................................................................... 15, 41, 94, 95, 96, 97, 98, 99 Frage 1.11 .............................................................................................................................................................................................. 15, 37, 38, 98 Frage 1.12 ...................................................................................................................................................................... 15, 63, 94, 95, 96, 97, 98, 99 Frage 1.13 ............................................................................................................................................................................ 15, 52, 53, 54, 55, 56, 57 Frage 1.14 ............................................................................................................................................................................ 15, 52, 53, 54, 55, 56, 57 Frage 2.1 ............................................................................................................................................................................................................ 15, 76 Frage 2.2 ............................................................................................................................................................................................................ 15, 82 Frage 2.3 ............................................................................................................................................................................................................ 16, 81 Frage 2.4 ...................................................................................................................................................................................................... 16, 79, 80 Frage 2.5 .......................................................................................................................................................................................... 16, 68, 74, 78, 79 Frage 2.6 ............................................................................................................................................................................................................ 16, 74 Frage 2.7 ...................................................................................................................................................................................................... 16, 77, 81 Frage 2.8 ...................................................................................................................................................................................................... 16, 77, 78 Frage 2.9 ................................................................................................................................................................................................ 17, 68, 78, 79 Frage 2.10 .................................................................................................................................................................................................... 17, 74, 75 Frage 2.11 .......................................................................................................................................................................................................... 17, 75 Frage 2.12 ........................................................................................................................................................................................ 17, 35, 36, 60, 61 Frage 2.13 .................................................................................................................................................................................. 17, 68, 69, 70, 71, 72 Frage 2.14 .................................................................................................................................................................................................... 17, 71, 72 Frage 2.15 ...................................................................................................................................................................... 18, 58, 60, 72, 73, 90, 91, 92 Frage 2.16 .......................................................................................................................................................................................................... 18, 71 Frage 2.17 .......................................................................................................................................................................................................... 18, 72 Frage 2.18 .................................................................................................................................................................................................... 18, 73, 74 Frage 3.1 ...................................................................................................................................................................................................... 19, 32, 33 Frage 3.2 .........................................................................................................................................19, 42, 89, 90, 91, 93, 94, 99, 100, 101, 102, 103 Frage 4.1 ................................................................................................................................................................................................ 19, 45, 46, 48 Frage 4.2 ...................................................................................................................................................................................................... 20, 40, 41 Frage 4.3 .......................................................................................................................................................................................... 20, 43, 44, 48, 50 Frage 4.4 ............................................................................................................................................................................................................ 20, 44 Frage 4.5 ...................................................................................................................................................................................................... 20, 43, 44 Frage 4.6 ...................................................................................................................................................................................................... 20, 47, 48 Frage 4.7 ...................................................................................................................................................................................................... 20, 47, 48 Frage 4.8 ............................................................................................................................................................................................................ 21, 48 Frage 4.9 ................................................................................................................................................................................................ 21, 49, 93, 94 Frage 5.1 ............. 21, 27, 28, 32, 35, 36, 37, 39, 41, 45, 47, 51, 52, 53, 55, 59, 60, 62, 63, 67, 69, 71, 72, 73, 76, 77, 78, 84, 92, 96, 127, 128, 129 Frage 5.2 ......................................................................................................................... 21, 45, 51, 52, 55, 59, 60, 62, 63, 67, 69, 71, 76, 84, 85, 96 Frage 5.3 .....................................................................................................................................21, 51, 52, 55, 59, 60, 62, 63, 64, 67, 69, 90, 91, 96 Frage 5.4 ...................................................................................................................................................................... 21, 51, 52, 55, 60, 84, 96, 129 Frage 5.5 ............................................................................................................. 21, 37, 39, 41, 51, 52, 55, 59, 60, 62, 63, 67, 69, 71, 76, 84, 85, 96 Frage 5.6 ........................................................................................................................................................................ 22, 62, 94, 95, 96, 97, 98, 99 Frage 5.7 ............................................................................................................................................................................................................ 22, 60 Frage 5.8 .................................................................................................................................................................. 22, 60, 63, 94, 95, 96, 97, 98, 99 Frage 5.9 ................................................................................................................................................................................................ 22, 58, 59, 84 Frage 5.10 ............................................................................................................. 22, 35, 45, 51, 52, 55, 59, 60, 62, 63, 67, 69, 71, 76, 96, 128, 129 Frage 5.11 ............................................................................................................. 22, 35, 45, 51, 52, 55, 59, 60, 62, 63, 67, 69, 71, 76, 96, 128, 129 Frage 5.12 .................................................................................................................................................................................................... 22, 85, 86 Frage 5.13 ........................................................................................................................................................................................ 22, 81, 82, 83, 93 Frage 5.14 .................................................................................................................................................................................................... 23, 92, 93 Frage 5.15 .......................................................................................................................................................................................................... 23, 64 Frage 5.16 .................................................................................................................................................................................................... 23, 90, 91 Frage 5.17 ................................................................................................................................................................................................................ 23 Frage 5.18 ................................................................................................................................................................................................................ 23 Frage 5.19 ........................................................................................................................................................................................................ 23, 105 Frage 6.1 .................................................................................................................................................................................... 23, 63, 64, 65, 86, 97 Frage 6.2 ............................................................................................................................................................................................................ 23, 64 Frage 6.3 ................................................................................................................................................................................................ 23, 63, 64, 65 Frage 6.4 ............................................................................................................................................................................................................ 23, 65 Frage 6.5 ............................................................................................................................................................................................................ 24, 65 Frage 6.6 ............................................................................................................................................................................................................ 24, 66 Frage 6.7 ...................................................................................................................................................................................................... 24, 66, 67 Frage 7.1 .................................................................................................................................................................................... 24, 25, 26, 27, 59, 68 Frage 7.2 ...................................................................................................................................................................................................... 24, 32, 86 Frage 7.3 ............................................................................................................................................................................................................ 24, 32 Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg XX Bürgerumfrage 2015 der Stadt Augsburg Stadt Augsburg – Bürgerumfrage 2015 Bürgerumfrage 2015 Bürgerumfrage 2015 Amt für Statistik und Stadtforschung
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