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Full text: Beteiligungsbericht Issue 2017

Beteiligungsbericht 2017 Sicher, zuverlässig, nachhaltig – die Kommunalwirtschaft der Stadt Vorwort des Bürgermeisters und Stadtkämmerers Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Frankfurterinnen und Frankfurter, sie greifen wie Zahnräder perfekt ineinander und ergänzen die Frankfurter Kernverwaltung. Zuverlässig und nachhaltig sichert die Kommunalwirtschaft der Stadt Frankfurt am Main die Daseinsvorsorge für alle Bürgerinnen und Bürger. Die kommunalen Unternehmen und Eigenbetriebe stellen sich den Herausforderungen der wachsenden Stadt und helfen mit, das Gemeinwohl und die Erfüllung der Aufgaben in Frankfurt am Main dauerhaft zu sichern. Das Aufgabenspektrum ist sehr breit und umfasst sowohl die Themen Wirtschaft und Stadtentwicklung, Wohnungsbau, Gesundheit und Soziales, Verkehr, Ver‐ und Entsorgung als auch Kultur, Bildung und Freizeit. Von der Wiege bis zur Bare stehen die Eigenbetriebe und die Unternehmen mit städtischer Beteiligung an der Seite der Frankfurterinnen und Frankfurter. Sie tragen zur Versorgung und nachhaltigen Entwicklung unserer schönen Stadt bei. Beispielsweise die Mainova AG setzt die Energiewende u. a. mit der Mieterstromerzeugung mit Photovoltaik weiter um, die FES sorgt für Sauberkeit, der Eigenbetrieb Kita baut Jahr für Jahr die Betreuungskapazitäten aus und hält nunmehr 144 Kindertagesbetreuungsstätten vor. Aber auch der öffentliche Nahverkehr erweitert sein Streckennetz, das Klinikum Höchst ist ein leistungsstarker Maximalversorger im größten kommunalen Klinikverbund der Region, die Praunheimer Werkstätten unterstützen Menschen mit Behinderungen, die Messe entwickelt sich kontinuierlich weiter genauso wie die Bäderbetriebe Frankfurt, die Volkshochschule, Kultureinrichtungen wie beispielsweise das Schauspiel Frankfurt oder die Kunsthalle Schirn für alle Bürgerinnen und Bürger auf unterschiedliche Art und Weise unsere Stadt 1 attraktiv machen. Gemeinsam arbeiten die kommunalen Unternehmen für ein lebens‐ und liebenswertes Frankfurt am Main. Doch die Zahnräder laufen nicht von allein. Dahinter stecken viele Beschäftigte in den Beteiligungsunternehmen, viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Beteiligungsmanagement und auch viele Mitglieder in den Aufsichtsgremien der städtischen Beteiligungen. Ihnen allen möchte ich an dieser Stelle meinen Dank und meine Anerkennung aussprechen. Sie alle haben durch Ihre Leistungen zur attraktiven Gestaltung unserer Stadt auch 2017 beigetragen. Für alle kommenden Herausforderungen und Aufgaben wünsche ich viel Erfolg im Interesse der Bürgerinnen und Bürger. Ihr Bürgermeister Uwe Becker 2 Allgemeine Hinweise Der nunmehr neunzehnte Beteiligungsbericht in Folge enthält im ersten Abschnitt (Allgemeiner Teil) der gedruckten Version wie bisher übergeordnete Informationen z. B. zu den gesetzlichen Grundlagen, dem allgemeinen Umsetzungsstand des Public Corporate Governance Kodex und der Organisation des Beteiligungsmanagements. Hier finden sich - basierend auf den geprüften Jahresabschlüssen 2017 - zusammenfassende Zahlenübersichten zu den städtischen Beteiligungen sowie Aussagen zu den wesentlichen Veränderungen im Beteiligungsbestand. Zur Erhöhung der Transparenz wird wie im Vorjahr bei der Darstellung der Beteiligungszahl auf mindestens 20 Prozent abgestellt. Hierbei liegt die Definition der Hessischen Gemeindeordnung unter Berücksichtigung der Auslegung durch den Stadtverordnetenbeschluss (§ 841 vom 15.12.2016) der Stadt Frankfurt am Main zu Grunde. Die Gesamtzahl wird nachrichtlich genannt. Einzeldarstellungen zu direkten Beteiligungen unter 20 Prozent sind in der digitalen Anlage zusammen mit dem Gros der mittelbaren Beteiligungen zu finden. Der zweite Abschnitt der gedruckten Version enthält die Einzeldarstellungen zu den wesentlichen Beteiligungen, d. h. zu allen direkten Beteiligungen ab 20 % sowie zu ausgewählten indirekten Beteiligungen: • Die jeweilige Eckdatentabelle listet grundlegende Daten wie Anschrift, Gründung, Unternehmensgegenstand und Organmitglieder auf. In der Tabelle werden die Daten zum Stand 31.12.2017 (bzw. bei den beiden Gesellschaften mit abweichendem Geschäftsjahr zum jeweiligen Bilanzstichtag) abgebildet, lediglich bei Firma, Anschrift und Telefonnummern sind die zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses (30.06.2018) aktuellen Daten aufgeführt. Beiräte werden aufgeführt, soweit es sich um satzungsgemäß begründete Organe von Beteiligungen ab 20 % handelt (Pflichtangabe gemäß HGO). Soweit Gesellschaften ihrerseits Beteiligungen halten, werden diese in der Tabelle aufgelistet, auch hier sind (wie bisher und analog zur HGB-Regelung) nur die wesentlichen unmittelbaren Beteiligungen ab 20 % dargestellt. • Danach folgen Ausführungen über die Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2017 bzw. 2016/2017 (unter Bezug auf die Tabelle mit den Jahresabschlussdaten) sowie ein kurzer Ausblick. Auch der Verweis auf die Leistungsdaten unter der Rubrik „Erfüllung öffentlicher Zweck und Beziehungen zum Haushalt“ nimmt Bezug auf diese Zahlentabellen. Sofern die Mitglieder der Geschäftsführung der Veröffentlichung ihrer Vergütung im Beteiligungsbericht zugestimmt haben, wird die Gesamtvergütung aufgeführt (Gehälter, geldwerter Vorteil aus Dienstwagennutzung, Sozialversicherungsbeiträge, zusätzliche Altersversorgung u. ä.). • Die Zahlentabelle mit den Jahresabschlussdaten und sonstigen Kennzahlen greift auf die softwaregestützte Datenbank des Beteiligungsmanagement zurück. Da die Angaben in Tausend-Euro erfolgen, können sich bei der Summenbildung umrechnungsbedingt Rundungsdifferenzen ergeben. • Soweit einzelne Jahresabschlüsse zum Redaktionsschluss noch nicht testiert waren, sind diese als Entwurfsfassung gekennzeichnet. • Wie jedes Jahr gilt: in Einzelfällen können sich Abweichungen vom Beteiligungsbericht des Vorjahres ergeben (ohne Ergebnisänderung), denn zum Zweck der Vergleichbarkeit wird im Falle von Änderungen die Struktur der Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres an die veränderte Struktur des Geschäftsjahres angepasst. Die Änderung der Vorjahreswerte erfolgt jedoch nur, soweit sie auch im testierten aktuellen Jahresabschluss als Vergleichszahlen des Vorjahres ausgewiesen sind. Der Beteiligungsbericht 2017 wurde wie in den Vorjahren ergänzt um den „Trägerbericht Nassauische Sparkasse“, der im dritten Abschnitt wiedergegeben ist. In der digitalen Anlage in der Einstecklasche auf der letzten Seite werden seit der Änderung der Hessischen Gemeindeordnung vom 16.12.2011 zusätzlich die weiteren mittelbaren Beteiligungen mit einem durchgerechneten Anteil ab 20 Prozent, seit 2014 außerdem die direkten Beteiligungen unter 20 % dargestellt. Die digitale Anlage enthält auch eine grafische Darstellung des Gesamtportfolios. 3 4 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 nhalts erzeichnis . Allgemeiner Teil . 1. Organisation des Beteiligungsmanagements der Stadt Frankfurt am Main 11 2. Gesetzliche Grundlagen 12 2.1 Europäisches Beihilferecht 15 2.2 Gesetzliche Neuregelungen 17 2.3 Umsetzung Public Corporate Governance Kodex 18 3. Veränderungen und Struktur des Beteiligungsbestands der Stadt Frankfurt am Main im Jahr 2017 20 4. Betriebswirtschaftliche Eckdaten der wesentlichen Mehrheitsgesellschaften und Eigenbetriebe 25 5. Verzinsung des eingesetzten Kapitals 37 bersicht ber die wesentlichen Beteiligungen 1. irtschaft und tadtentwicklung 3 1.1 BKRZ Brandschutz-, Katastrophenschutz- und RettungsdienstzentrumGrundstücksverwaltungsgesellschaft mbH 41 1.2 Brandschutz-, Katastrophenschutz- und RettungsdienstzentrumGrundstücksgesellschaft mbH und Co KG 44 1.3 Dom Römer GmbH 48 1.4 FIZ Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie GmbH 51 1.5 FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region 55 1.6 Gatewa Gardens Projektentwicklungs-GmbH 60 1.7 Hafenbetriebe der Stadt Frankfurt am Main (Eigenbetrieb) 63 1.8 HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt mit beschränkter Haftung 66 1. KEG Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH 70 1.10 Marktbetriebe der Stadt Frankfurt am Main (Eigenbetrieb) 74 1.10.1 Frischezentrum Frankfurt am Main 77 1.11 Großmarkt GmbH Messe Frankfurt GmbH und Konzern 80 1.11.1 Messe Frankfurt Exhibition GmbH 0 1.11.2 Messe Frankfurt Venue GmbH 5 1.12 Rebstock Projektgesellschaft mbH 1.13 Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt am Main 1.14 Wirtschaftsförderung Frankfurt Frankfurt Economic Development 100 103 GmbH 2. erkehr, er- und Entsorgung 106 111 2.1 FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH und Konzern 113 2.2 ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) 120 2.3 RTW Planungsgesellschaft mbH 124 2.4 SBEV Stadtbahn Europaviertel Projektbaugesellschaft mbH 128 2.5 Stadtentwässerung Frankfurt am Main (Eigenbetrieb) 132 2.6 Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH und Konzern 136 2.6.1 AVA Abfallverbrennungsanlage Nordweststadt GmbH 142 2.6.2 BäderBetriebe Frankfurt GmbH 146 2.6.3 Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide und Konzern 150 5 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 2.6.4 Mainova AG 2.7 3. 3.1 3.2 . 2.6.5 Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH 16 2.6.6 In-der-Cit -Bus GmbH 175 2.6.7 Main Mobil Frankfurt GmbH 178 traffi 181 Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH ohnungsbau 18 ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH und Konzern 18 3.1.1 Frankfurter Aufbau-Aktiengesellschaft 1 5 3.1.2 Hellerhof GmbH 200 3.1.3 SAALBAU Betriebsgesellschaft mbH 203 3.1.4 WOHNHEIM GmbH 206 Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH und Konzern 210 ultur 21 4.1 Alte Oper Frankfurt Konzert- und Kongresszentrum GmbH 21 4.2 Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH 222 4.3 Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim mbH 226 4.4 Kulturregion Frankfurt RheinMain-gemeinnützige GmbH 22 4.5 Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main GmbH 233 SAALBAU Betriebsgesellschaft mbH (siehe 3.1.3) 203 4.6 MuseumsBausteine Frankfurt GmbH 236 4.7 Schirn Kunsthalle Frankfurt am Main GmbH 23 4.8 Städtische Bühnen Frankfurt am Main GmbH 242 . Freizeit und Bildung 2 BäderBetriebe Frankfurt GmbH (siehe 2.6.2) 146 5.1 Frankfurt Ticket RheinMain GmbH 24 5.2 Kita Frankfurt (Eigenbetrieb) 252 5.3 Sportpark Stadion Frankfurt am Main Gesellschaft für Projektentwicklungen mbH 257 5.4 Volkshochschule Frankfurt am Main (Eigenbetrieb) 260 6. Gesundheit und oziales 26 6.1 Kliniken Frankfurt Main Taunus GmbH 267 6.1.1 Klinikum Frankfurt Höchst GmbH 270 6.1.1.1 Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Frankfurt-Höchst GmbH 274 6.1.1.2 Zentrale Errichtungsgesellschaft mbH 278 6.2 Kommunale Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Frankfurt am Main (Eigenbetrieb) 281 6.3 Praunheimer Werkstätten gemeinnützige GmbH 285 . Tr gerbericht 6 15 assauische parkasse 28 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 . Anlagen Abkürzungsverzeichnis 301 Gesellschaftenverzeichnis mit Verweis der Fundstelle Buch oder digitale Anlage 307 Alphabetisches Verzeichnis der im gebundenen Beteiligungsbericht dargestellten Gesellschaften und Eigenbetriebe 322 Erläuterungen und Begriffsdefinitionen 324 Gesetzestexte, Internetfundstellen 328 . Digitale Anlagen ( D-R ) 1. bersicht über die direkten Beteiligungen unter 20 % 2. bersicht über die weiteren mittelbaren Beteiligungen 3. Grafische Gesamtübersicht der Beteiligungen 3.1. Gesamtportfolio der Stadt Frankfurt am Main 3.2. Grafische Darstellungen der Einzelkonzerne 4. Digitale Wiedergabe des Teils I. bis IV. des Beteiligungsberichts 2017 7 8 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 I. Allgemeiner Teil 9 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 . Allgemeiner Teil 10 1. Organisation des Beteiligungsmanagements der Stadt Frankfurt am Main 11 2. Gesetzliche Grundlagen 12 2.1 15 Europäisches Beihilferecht 2.2 Gesetzliche Neuregelungen 17 2.3 Umsetzung Public Corporate Governance Kodex 18 3. Veränderungen und Struktur des Beteiligungsbestands der Stadt Frankfurt am Main im Jahr 2017 20 4. Betriebswirtschaftliche Eckdaten der wesentlichen Mehrheitsgesellschaften und Eigenbetriebe 25 5. Verzinsung des eingesetzten Kapitals 37 Allgemeiner Teil Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 1. rganisation des Beteiligungsmanagements der tadt Frankfurt am ain Das Beteiligungsmanagement, eine Abteilung im gungscontrolling genutzt wird, ermöglicht den Ge- Zentralamt Stadtkämmerei, wirkt mit seinen derzeit sellschaften und Eigenbetrieben eine webbasierte 17 Beschäftigten (15 Vollzeitä uivalente) als zentra- Eingabe der le Serviceeinheit mit bei der Aufgabe, die Beteili- sowie der mittelfristigen Planzahlen direkt in die gungsunternehmen zu steuern und zu überwachen. Datenbank Hierbei sind sowohl die Gemeinwohlorientierung als Unterstützung der Anal se entwickelte das Beteili- auch die Wirtschaftlichkeit der Gesellschaften und gungsmanagement für die Gesellschaften und Ei- Eigenbetriebe zu beachten. Im Rahmen des Beteili- genbetriebe gungsmanagements werden die der Stadt Frankfurt handelt es sich um eine Zusammenstellung wesent- am Main als Gesellschafterin obliegenden Funktio- licher Finanz-, Personal- sowie Leistungskennzah- nen ebenso wahrgenommen wie die Betreuung der len über mehrere Jahre, die visuell aufbereitet dem städtischen Aufsichtsratsmitglieder. Das Beteili- jeweiligen Adressaten einen schnellen gungsmanagement arbeitet insbesondere bei der über die Geschäftsentwicklung ermöglicht. Die Gründung, Umwandlung, Auflösung und Umstruktu- „Dashboard“-Dateien werden in erster Linie aus den rierung von Gesellschaften mit. Daneben ist das auf der Datenbank angesammelten Unternehmens- Beteiligungsmanagement zuständig für die Erstel- daten gespeist. Es können Zeitreihen über 10 Jahre lung des jährlichen Beteiligungsberichts der Stadt (Basis 2003) grafisch dargestellt werden. Mit Hilfe Frankfurt am Main, der auf dem Stadtverordneten- dieses Anal setools haben die Beschäftigten des beschluss vom 22.10.1 uartals- und Jahresabschlusszahlen des Beteiligungsmanagements. sogenannte „Dashboards“. Zur Hierbei berblick 8 sowie auf den Vorgaben Beteiligungsmanagements die Geschäftsentwick- der im Jahr 2005 geänderten Hessischen Gemein- lung der Gesellschaften über einen großen Zeitraum deordnung (§ 123 a HGO) basiert. stets im Blick. Vor dem Hintergrund zunehmend Der Anspruch an die Steuerung und Transparenz knapperer Haushaltsmittel ist absehbar, dass dem der Unternehmensführung bei den städtischen Instrument der mittelfristigen Finanzplanung künftig Beteiligungsunternehmen ist in den letzten Jahren eine deutlich gewichtigere Frühwarn- und Steue- kontinuierlich angestiegen. Eine Reihe von Bilanz- rungsfunktion beizumessen ist. In diesem Sinne skandalen und nicht zuletzt die Finanzkrise 2008 entwickelte das Beteiligungsmanagement ein s s- waren Auslöser mehrerer Gesetzesänderungen, die temgestütztes Anal setool für die in AMI erfassten jeweils eine Verbesserung von Steuerung und Mittelfristplanungen der Gesellschaften und Eigen- Transparenz sowie eine verantwortungsvolle und betriebe. Mit dem Anal setool können auf 5 Jahre nachhaltige Unternehmensführung zum Ziel hatten. die prognostizierten Werte der verschiedenen GuV- Diesen in den letzten Jahren stetig gestiegenen und Cash-Flow-Positionen sowie die Investitions- ualitativen Anforderungen kann planungen grafisch ausgewertet, miteinander vergli- das Beteiligungsmanagement nur mit Hilfe einer chen und in den jährlich stattfindenden Wirtschafts- modernen datenbankorientierten Software gerecht plangesprächen die zukünftige Entwicklung der werden, die seit 2006 im Einsatz ist, aber regelmä- Gesellschaften im Sinne einer strategischen Steue- ßig aktualisiert wird und alle Informationen zum rung des Portfolios zielführender hinterfragt werden. uantitativen und Beteiligungsportfolio der Stadt Frankfurt am Main aus einer uelle bietet. Den Beteiligungsbericht inkl. der mittelbaren Beteiligungen sowie Grafikdarstellung mit Zoom-Funktion ptimierung des Beteiligungscontrollings des städtischen Portfolios finden Sie im Internet Diese Spezialsoftware (Anteilsbesitz-Management- unter: Informationss stem www.beteiligungsmanagement.stadt-frankfurt.de „AMI“), die neben der Stammdatenverwaltung vor allem auch zum Beteili- 11 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 2. Gesetzliche Grundlagen Das den Gemeinden durch Art. 28 Abs. 2 Grundge- Ausgenommen von Abs. 1a sind wie bei der allge- setz garantierte Selbstverwaltungsrecht umfasst meinen Subsidiaritätsklausel in Abs. 1 Nr. 3 Tätig- auch das Recht auf wirtschaftliche Betätigung. Kon- keiten, die vor dem 01.04.2004 bereits ausgeübt kretisiert wird dieses Recht durch die §§ 121 ff. der worden sind. Hessischen Gemeindeordnung (HGO). Hinter der dort normierten Zulässigkeit der wirtschaftlichen Betätigung einer Gemeinde steht das Ziel, ihr in möglichst optimaler Form zu ermöglichen, Leistungen im Rahmen der Daseinsvorsorge zu erbringen. des § 121 HGO muss sichergestellt sein, dass die Haftung und die Einzahlungsverpflichtung der Gemeinde entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit begrenzt ist (§ 122 Abs. 1 Nr. 2 HGO) und die Ge- Zur Erfüllung dieses Zwecks darf die Gemeinde meinde einen angemessenen Einfluss, insbesonde- auch Gesellschaften gründen oder sich an solchen re im Aufsichtsrat oder einem entsprechenden beteiligen, die auf den Betrieb eines wirtschaftlichen berwachungsorgan, erhält (§ 122 Abs. 1 Nr. 3 Unternehmens gerichtet sind (§ 122 Abs. 1 HGO). HGO). Weiterhin muss gewährleistet sein, dass der Allerdings des Jahresabschluss und der Lagebericht entsprechend § 121 Abs. 1 HGO erfüllt sein, wonach für die wirt- den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vor- schaftliche Betätigung erforderlich ist, dass 1. der schriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufge- öffentliche Zweck die Betätigung rechtfertigt, 2. die stellt und geprüft werden (§ 122 Abs. 1 Nr. 4 HGO). müssen die Voraussetzungen Betätigung nach Art und Umfang in einem angemessenen Verhältnis zur Leistungsfähigkeit der Gemeinde und zum voraussichtlichen Bedarf steht und 3. der Zweck nicht ebenso gut und wirtschaftlich durch einen privaten Dritten erfüllt wird oder erfüllt werden kann. § 123 HGO installiert außerdem die Unterrichtungsund Prüfungsrechte gegenüber privatrechtlichen Unternehmen gemäß §§ 53 und 54 Haushaltsgrundsätzegesetz (HGrG). Für die städtischen Mehrheitsbeteiligungen und die Beteiligungen, an denen die Stadt mit mindestens 25 % beteiligt ist Bereits keine wirtschaftliche Betätigung liegt vor, und bei denen ihr zusammen mit anderen Gebiets- wenn 1. die Gemeinde gesetzlich verpflichtet ist körperschaften die Mehrheit der Anteile zusteht, ist oder 2. auf den Gebieten des Bildungs-, Gesund- im Rahmen der Abschlussprüfung insbesondere heits- und Sozialwesens, der Kultur, des Sports, der auch die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung Erholung, der Abfall- und Abwasserbeseitigung, der zu prüfen. In den Satzungen ist zu verankern, dass Breitbandversorgung oder 3. zur Deckung des Ei- Revisionsamt und Landesrechnungshof die Rechte genbedarfs tätig ist. nach § 54 HGrG zustehen, d. h., dass sie sich zur Für den Bereich der erneuerbaren Energien ist die Zulässigkeit der wirtschaftlichen Betätigung gegenüber der Subsidiaritätsklausel in § 121 Abs. 1 Nr. 3 HGO gelockert. Die Gemeinde darf sich gemäß Abs. 1a auf dem Gebiet der Erzeugung, Speicherung und Einspeisung erneuerbarer Energien sowie der Verteilung von hieraus gewonnener thermischer Energie wirtschaftlich betätigen, wenn diese Betätigung innerhalb des Gemeindegebiets oder im regionalen Umfeld in den Formen interkommunaler Zusammenarbeit erfolgt. 12 Neben den oben genannten drei Voraussetzungen Klärung von Fragen, die bei der Prüfung auftreten, unmittelbar unterrichten und zu diesem Zweck auch den Betrieb, die Bücher und die Schriften des Unternehmens einsehen können. nmittelbare und mittelbare Beteiligungen Einige Regelungen für die wirtschaftliche Betätigung von Gemeinden gelten ausdrücklich für unmittelbare und für mittelbare Beteiligungen: So ist die Zuständigkeit der Stadtverordnetenversammlung gemäß § 51 Ziffer 11 HGO n. F. für die Errichtung, Erweiterung, bernahme und Veräuße- Allgemeiner Teil Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 rung von öffentlichen Einrichtungen und wirtschaftli- (Teil-)Konzernmutter-Gesellschaft chen Unternehmen sowie eine unmittelbare Beteili- Für alle mittelbaren Beteiligungen, die nicht unter gung oder mittelbare Beteiligung von größerer Be- diese Begriffsbestimmung fallen, liegt die Zustän- deutung an diesen gegeben. Auch die Umwandlung digkeit beim Magistrat. der Rechtsform von Eigenbetrieben oder wirtschaft- Die materiellen Voraussetzungen zur Gründung lichen Unternehmen, an denen die Gemeinde un- oder Beteiligung an Unternehmen in § 122 Abs. 1 mittelbar oder mittelbar mit größerer Bedeutung bis 3 HGO gelten entsprechend, wenn eine Gesell- beteiligt ist, ist der Stadtverordnetenversammlung schaft, an der Gemeinden oder Gemeindeverbände vorbehalten (§ 51 Ziffer 12 HGO). mit insgesamt mehr als 50 Prozent unmittelbar oder ausgegangen. Die Stadt Frankfurt am Main hat den unbestimmten mittelbar beteiligt sind, sich an einer anderen Ge- Rechtsbegriff „mittelbare Beteiligung von größerer sellschaft beteiligen will (§ 122 Abs. 5 HGO). Bedeutung“ mit Die Pflicht zur Sicherstellung der Unterrichtungs- tadt erordnetenbeschluss om 1 .12.2016 ( 8 1) näher konkretisiert: und Prüfungsrechte nach § 123 HGO i. V. m. § 53 Voraussetzung für eine mittelbare Beteiligung von HGrG gilt ferner ebenfalls für mittelbare Beteiligun- größerer Bedeutung ist demnach, dass die Stadt gen, wenn die Beteiligung den vierten Teil der Antei- Frankfurt am Main an dieser durchgerechnet mit le übersteigt und einer Gesellschaft zusteht, an der mindestens 20 % beteiligt ist. die Gemeinde allein oder zusammen mit anderen In der Gesetzesbegründung wird auf Holdingstruktu- Gebietskörperschaften mit Mehrheit im Sinne des ren und die Notwendigkeit verwiesen, in liberalisier- § 53 HGrG beteiligt ist. ten Märkten schnelle Entscheidungen zu treffen. In den jährlichen Beteiligungsbericht sind nach Daher werden außerdem die Beteiligungsunter- § 123 a HGO Informationen über unmittelbare und nehmen der nachfolgenden (Teil-)Konzerne von der mittelbare Beteiligungen von mindestens 20 Prozent Vorlagepflicht gegenüber der Stadtverordnetenver- aufzunehmen. sammlung ausgenommen, sofern die Kapitalanteile Vorgabe enthält der Beteiligungsbericht 2017 wie an diesen sich auf jeweils nicht mehr als einen Be- die sechs Vorgängerberichte eine digitale Anlage, in trag in Höhe von 20 % vom Eigenkapital (gemäß der über die im gedruckten Teil enthaltenen Unter- HGB-Definition zum Stand des letzten geprüften nehmen alle weiteren (insbesondere mittelbaren) Jahresabschlusses) der jeweiligen Konzernmutter- Beteiligungen ab 20 Prozent dargestellt werden. Gesellschaft belaufen: Gemäß § 124 HGO sind Veräußerungsgeschäfte Entsprechend dieser erweiterten Energiesektor: Mainova AG (inklusive Gas- und ähnliche Rechtsgeschäfte betreffend Mehr- Union GmbH u. a.) heitsgesellschaften nur zulässig, wenn dadurch die • Luftfahrt: Fraport AG Erfüllung der Aufgaben der Gemeinde nicht beein- • Verkehrsunternehmen • im Stadtwerke- der Mehrheitsbeteiligung (§ 124 Abs. 2 HGO). Holding-Konzern (insbes. VGF) • Abfallwirtschaft/Entsorgung: FES GmbH • Gesundheitswesen: Kliniken trächtigt wird. Dies gilt unabhängig von der Stufe Frankfurt- orsitz des berb rgermeisters germeisterin furt Höchst GmbH) ( 12 • Messewesen: Messe GmbH Nach § 125 Abs. 2 HGO führt der Oberbürgermeis- • Wohnungswirtschaft: ABG FRANKFURT ter / die Oberbürgermeisterin oder das von ihm / ihr Wohnungsbau- gungsgesellschaft mbH, und Beteili- Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft Hessen mbH. Bei den Kapitalanteilen wird von durchgerechneten den berb r- Main-Taunus GmbH (mit Klinikum Frank- HOLDING in der Gesellschaftsorganen HG ) bestimmte Mitglied des Gemeindevorstands in den Gesellschaftsorganen der städtischen Eigengesellschaften und Mehrheitsbeteiligungen den Vorsitz, außer es gelten weitergehende gesetzliche Vorschriften oder andere gesetzliche Regelungen ste- Anteilen und zwar durchgerechnet auf die jeweilige 13 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 hen dem entgegen (z. B. Wahl des / der Vorsitzen- ßen zur Erhöhung des Frauenanteils in Aufsichtsrä- den nach § 107 AktG). ten, Vorständen und obersten Management-Ebenen festzulegen. arit tische Besetzung on Aufsichtsgremien Die o. g. Frauen uoten sind zum Stichtag ( 12 Abs. 2 HG ) 31.12.2017 jeweils in den Einzelbeiträgen der Ge- Seit der Änderung der HGO zum 01.01.2016 soll sellschaften in der Stammdatentabelle unter der der Gemeindevorstand darauf hinwirken, dass die Liste der Aufsichtsratsmitglieder ausgewiesen. Gemeinde möglichst paritätisch durch Frauen und Männer vertreten wird. Für das Berichtsjahr 2016 ist diese Regelung erstmals zum Tragen gekommen. Auch das Gesetz f r die gleichberechtigte Teilhabe on Frauen und nnern an F hrungspo- sitionen, welches am 01.05.2015 in Kraft getreten ist, enthält Regelungen zu Frauen- bzw. Geschlechter uoten, betrifft aber nur einen Teil der städtischen Beteiligungsunternehmen. U. a. ist darin für Aufsichtsräte von Unternehmen, die börsennotiert und voll mitbestimmt sind, eine Geschlechter uote von 30 Prozent vorgesehen, die seit dem 01.01.2016 sukzessive für neu zu besetzende Aufsichtsratsposten zu beachten ist. Unternehmen, die entweder börsennotiert oder mitbestimmt sind, sind zudem verpflichtet, Zielgrö- 14 Rechtsf hige Anstalten des ffentlichen Rechts ( 126a HG ) Den hessischen Gemeinden ist es erlaubt, Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts zu errichten oder Regie- oder Eigenbetriebe in eine solche umzuwandeln. § 126 a HGO enthält Regelungen zur Ausgestaltung, Organisation und Wirtschaftsführung sowie zu Befugnissen. Die Stadt Frankfurt am Main hat von dieser Möglichkeit bislang keinen Gebrauch gemacht. Allgemeiner Teil Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 2.1 Europ isches Beihilferecht Die EU-Kommission führt nach Maßgabe des Artikel Dienstleistungen on allgemeinem wirt- 108 AEUV (Vertrag über die Arbeitsweise der EU, schaftlichem nteresse (DA ) einer der Kernregelungen des sog. Lissabon- Gemäß Artikel 106 Abs. 2 AEUV gilt auch für Unter- Vertrags Amtsblatt der EU Nr. C 115 v. 0 .05.2008) nehmen, die mit Dienstleistungen von allgemeinem die berprüfung der Vereinbarkeit von Einzelbeihil- wirtschaftlichen Interesse, also mit der klassischen fen und Beihilfenregelungen mit dem Binnenmarkt Daseinsvorsorge, wie die städtischen Beteiligungs- durch. Dabei überprüft sie fortlaufend, in Zusam- unternehmen betraut sind - und oftmals strukturell menarbeit mit den Mitgliedsstaaten, die bestehen- defizitär arbeiten - das Beihilfeverbot. Allerdings hält den Beihilfenregelungen, zu denen auch etwaige das EU-Beihilferecht hier Erleichterungen bereit Betrauungsakte hinsichtlich der Finanzierung von z. B. mit dem Freistellungsbeschluss, dem Kern des sog. Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftli- sog. chen Interesse (DAWI) gehören. Die Stadt Frankfurt Kommission 2012/C 8/02). Danach können tatbe- am Main als Beihilfengeberin hat stets dafür Sorge standsmäßige Beihilfen mittels eines Betrauungsak- zu tragen, dass die Betrauungsakte in der Praxis tes legitimiert werden. Ziel des Betrauungsverfah- tatsächlich umgesetzt werden. Die Mitgliedstaaten rens ist es, eine sind gemäß Artikel 8 des Almunia-Pakets (Mitteilung der EU- berkompensation bzw. eine DAWI-Beschlusses uersubventionierung anderer erwerbswirtschaftli- 2012/21/EU verpflichtet, während des gesamten cher Unternehmensbereiche zu verhindern. Dem- Betrauungszeitraums und mindestens 10 Jahre am entsprechend wichtig sind Dokumentation und Kon- Ende des Betrauungszeitraums alle Informationen trolle. Der Betrauungsakt muss an ein bestimmtes verfügbar zu halten, die der EU-Kommission ermög- Unternehmen gerichtet und rechtlich verbindlich lichen sollen, zu prüfen, ob die gewährten Aus- sein. gleichsleistungen mit dem DAWI-Beschluss 2012/21/EU vereinbar sind. Aktuell hat die EUKommission im Rahmen eines Auskunftsersuchens (vom 08.06.2017, SA.44264 2016/M ) die Bundesrepublik Deutschland gebeten, hinsichtlich von insgesamt 4 Beihilfemaßnahmen im Zeitraum 2013 2014 umfassende Informationen zu übermitteln. Besonders betroffen ist der Bereich der Wirtschaftsförderung. Beihilfe erbot (Art. 10 Absatz 1 AE msetzung durch die tadt Frankfurt am ain In Umsetzung des Freistellungsbeschlusses der EU-Kommission wurden in 2012 bis 2016 diverse städtische Beteiligungsunternehmen durch den Magistrat der Stadt Frankfurt am Main (formal bestätigend) betraut und die Betrauung mittels gesellschaftsrechtlicher Weisung rechtsverbindlich für das ) Eine verbotene Beihilfe nach Artikel 107 Abs. 1 AEUV ist jeder gewährte wirtschaftliche Vorteil ohne angemessene Gegenleistung, den das (Beteiligungs-) Unternehmen unter marktüblichen Bedingungen nicht erhalten hätte. Als klassisches Beispiel für verbotene Beihilfen sind direkte Zuwendungen (z. B. Betriebsmittelzuschuss, Bürgschaft), aber auch indirekte Zuwendungen (wie z. B. Personalüberlassung zu marktunüblichen Konditionen, Grundstücksveräußerungen unter Wert) zu nennen. betroffene Beteiligungsunternehmen normiert (sog. gesellschaftsrechtliche Lösung). Am Ende des Berichtszeitraums hat die Stadt Frankfurt am Main begonnen, die Zuschussgesellschaften aus dem Kulturbereich über die Anwendung der sog. Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) beihilferechtlich zu beordnen. Die Verordnung Nr. 651/2014 (AGVO) wurde von der EU-Kommission aufgrund einer Ermächtigungsverordnung des Rates am 17.06.2014 erlassen. Sie gilt unmittelbar in jedem Mitgliedsstaat und ist am 01.07.2014 in Kraft getreten. 15 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Ausblick wirtschaftsministerium, das über eine elektronische Der letzte Meldetermin gemäß Artikel Webanwendung (SANI des Freistel- lungsbeschlusses war am 30.06.2018 (für 2016 u. Interactive) die Weiterleitung an das Bundeswirt- 2017). Der Trend der Europäischen Kommission schaftsministerium veranlasst, welches die Daten geht klar zu einer Verdichtung der Kontrolle. So gibt ebenfalls durch Freigabe (Validierung) an die EU- es bei dem jüngsten Legitimationsinstrument der Kommission übermittelt. Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) keine Meldetermine mehr, sondern es tritt an deren Stelle eine Veröffentlichungspflicht sowie eine Meldepflicht an die EU-Kommission binnen 20 Arbeitstagen. Dabei erfolgt die Kurzmitteilung der Stadt Frankfurt am Main an das Hessische Landes- 16 State Aid Notification Weitere Informationen sowie das Handbuch EUBeihilferecht für Kommunen und kommunale Unternehmen finden Sie im Internet unter www.beteiligungsmanagement.stadt-frankfurt.de Allgemeiner Teil Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2016 2.2 Gesetzliche euregelungen Die Berichtspflichten einiger Gesellschaften im heit für Frauen und Männer zu beinhalten. Falls die Rahmen des Jahresabschlusses / Geschäftsbe- Arbeitgeber keine Maßnahmen hierzu durchführen, richts sind durch zwei neue Regelungen beeinflusst: haben sie dies im Bericht zu begründen. Außerdem Entgelttransparenzgesetz und Richtlinie zur Erwei- sind im Bericht nach Geschlechtern aufgeschlüsselt terung der Berichterstattung von großen kapital- die durchschnittliche Gesamtzahl der Beschäftigten marktorientierten sowie die durchschnittliche Zahl der Vollzeit -und Unternehmen, Kreditinstituten, Finanzdienstleistungsinstituten und Versicherungs- Teilzeitbeschäftigen anzugeben. unternehmen Das CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz ist seit 2017 (sog. CSR-Richtlinie-Umsetzungs- gesetz vom 11.04.2017). auf den Lagebericht anzuwenden und legt neue Das Entgelttransparenzgesetz (EntgTranspG) ist Berichtspflichten insbesondere für große kapital- am 06.07.2017 in Kraft getreten. Ziel des Gesetzes marktorientierte Unternehmen mit mehr als 500 ist die Durchsetzung eines gleichen Entgelts für Beschäftigen fest. Hierunter fallen u. a. die Mainova Männer und Frauen bei gleicher bzw. gleichwertiger AG und die Fraport AG. Da diese häufig internatio- Arbeit. Neben dem zentralen Instrument des Aus- nal aktiv sind, sind die Investoren dieser Firmen und kunftsanspruchs für Beschäftigte bestimmt das weitere Gruppen, etwa Verbraucher, an einer um- Gesetz zudem Berichtspflichten und Prüfverfahren fassenden nicht-finanziellen Berichterstattung inte- für bestimmte Unternehmen. Zur Erstellung eines ressiert. Die Unternehmen müssen in ihren Lagebe- Entgeltberichts werden Arbeitgeber verpflichtet, die richten künftig stärker als bisher auf wesentliche in der Regel mehr als 500 Beschäftigte haben und nichtfinanzielle Aspekte der Unternehmenstätigkeit aufgrund von §§ 264 und 28 HGB einen Lagebe- eingehen. Die Berichterstattung wird künftig zu richt erstellen müssen. Dieser Entgeltbericht ist mit mehr Informationen für Dritte führen, aber auch zu dem nächsten Lagebericht zu erstellen, er ist aber Anreizen für die Unternehmen, sich noch mehr als nicht Bestandteil des Lageberichts. Insoweit unter- bisher mit Fragen wie sozialen und ökologischen liegt er auch nicht der Prüfungspflicht durch den Belangen, Menschenrechten, Korruptionsbekämp- Wirtschaftsprüfer. fung u.a. zu beschäftigen. Tarifgebundene Unternehmen erstellen alle fünf Jahre diesen Bericht. Die Angaben beziehen sich nur auf das jeweils letzte Kalenderjahr im Berichtszeitraum. Der Bericht hat die Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern und deren Wirkungen sowie die Maßnahmen zur Herstellung von Entgeltgleich- 17 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 2.3 msetzung ublic orporate Go ernance Mit der „Richtlinie guter Unternehmensführung beitshilfe erstellt. Die Durchführung der PCGK- Public Corporate Governance Kodex für die Betei- Prüfung wird in den Wirtschaftsprüferberichten über ligungen an privatrechtlichen Unternehmen der die testierten Jahresabschlüsse dokumentiert und Stadt Frankfurt am Main“ (PCGK) verpflichtet sich dem Aufsichtsrat jeweils im Rahmen seiner Bilanz- die Stadt Frankfurt am Main (auf der Grundlage des sitzung vorgestellt. Zusammenfassend ist festzuhal- Stadtverordnetenbeschlusses vom ten, dass im Rahmen der Jahresabschlussprüfun- 25.03.2010), eine gute, verantwortungsvolle Unter- gen 2017 keine gravierenden Verstöße bei der nehmensführung und -kontrolle bei ihren Beteili- Einhaltung des Kodexes festgestellt wurden. § 7856 gungsunternehmen zu sichern. Neben der Aufgabe, die Unternehmen bei der Erfüllung des Unternehmenszwecks zu unterstützen und die wirtschaftliche Effizienz zu optimieren, hat die Stadt daher im Rahmen kommunaler Selbstverwaltung gleichzeitig zu gewährleisten, dass bei der Leitung, Steuerung und berwachung der Unternehmen, insbesondere die öffentlichen Belange, d. h. die Daseinsvorsorge, angemessen berücksichtigt werden. Gemäß Abschnitt A 3.4 des Public Corporate Governance Kodex (PCGK) ist im Beteiligungsbericht jährlich zusammenfassend über die Einhaltung des Kodex zu berichten. im Berichtsjahr bereits zum siebten Mal in Folge die im PCGK (Abschnitt B 1.4) neu eingeführten jährlichen Wirtschaftsplangespräche durchgeführt. Grundlage der Gespräche war der Entwurf des Wirtschaftsplans mit ausführlichen Erläuterungen zu den Planungsgrundlagen (gem. Abschnitt B 1.3 PCGK). Im Wirtschaftsplangespräch werden die Planungsprämissen mit zugrunde liegenden unternehmensspezifischen Für die Tätigkeit im Aufsichtsrat erfolgte erstmals 2012 eine Evaluierung der Effizienz der Aufsichtsratsarbeit in den städtischen Mehrheitsgesellschafen (Abschnitt A 3.2.5 PCGK). Im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojekts des Beteili- gungsmanagements der Stadt Frankfurt am Main (Stadtkämmerei Beteiligungsmanagement 20.3) mit Prof. Dr. Ulf Papenfuß, Inhaber des Lehrstuhls für Public Management Public Polic an der Zep- pelin Universität Friedrichshafen, sowie Prof. Michael Wolff, Inhaber des Lehrstuhls für Management und Controlling an der Georg-August- Universität Göttingen, wurde der bereits vorhandene In den städtischen Mehrheitsbeteiligungen wurden Annahmen von den zuständigen Mitarbeitern des Unternehmens erläutert. Da gemäß PCGK (vgl. Abschnitt B 2.2) die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften über die Einhaltung des PCGK berichten und die Abschlussprüfungen der städtischen Mehrheitsbeteiligungen von diversen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften durchgeführt werden, die zudem nach spätestens fünf Jahren jeweils wechseln müssen, wurde mit Unterstützung einer großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ein Prüfkatalog „Umsetzungsprüfung PCGK“ als Ar- 18 ode Fragebogen des Beteiligungsmanagements überarbeitet und ein Konzept für eine onlinebasierte Durchführung der Effizienzprüfung auf Basis des überarbeiteten Fragebogens erstellt. Dies erfolgte parallel zur teilweisen Neubesetzung der Aufsichtsratsgremien der Beteiligungsunternehmen der Stadt Frankfurt am Main nach der Kommunalwahl im Frühjahr 2016. Für die Gremienmitglieder sieht das Konzept der webbasierten Effizienzprüfung einen deutlich vereinfachten Prozess und somit eine Reduzierung des zeitlichen Aufwands (ca. 30 Minuten) vor. Trotz der intensiven Beleuchtung aller Gremienaspekte besteht der Fragenbogen nur aus 58 Fragen und ist im Vergleich zu anderen Ansätzen vergleichbar kurz. Die Aufsichtsratsmitglieder können zeitlich flexibel und mit jedem Endgerät (Smartphone, Laptop, etc.) an der Online-Befragung teilnehmen. Das entwickelte Konzept sieht die Integration von zusätzlichen Informationen in die eigentliche Betragung vor (z.B. Begriffserklärungen, Verweise auf Handbücher des Beteiligungsmanagements usw.). Somit kann die Allgemeiner Teil Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Effizienzprüfung auch dazu genutzt werden, den Gremienmitgliedern wichtige Informationen und Hinweise zielgerichtet zu übermitteln, so dass die Effizienzprüfungen auch einen Fortbildungscharakter aufweisen. In der Zeit vom 15.12.2017 bis zum 12.03.2018 wurde die Selbstevaluierung bei 27 Aufsichtsräten bzw. Betriebskommissionen von Beteiligungsunternehmen durchgeführt. Die Präsentation der Ergebnisse erfolgt in der Regel in der Sommersitzung 2018 der Aufsichtsgremien. Weitere Informationen sowie den Wortlaut des Public Corporate Governance Kodex finden Sie im Internet unter www.beteiligungsmanagement.stadt-frankfurt.de. 19 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 3. er nderungen und truktur des Beteiligungsbestands der tadt Frankfurt am ain im ahr 201 Entsprechend der Vorgabe nach § 123 a HGO kon- WOHNHEIM GmbH und der FAAG die Stadt Frank- zentriert sich der Beteiligungsbericht auf die 227 furt am Main sowohl direkt mit geringen Anteilen als Beteiligungen, an denen die Stadt Frankfurt am auch indirekt über die ABG mit höheren Anteilen Main mit mindestens 20 Prozent unmittelbar oder beteiligt. Aufgrund der direkten Anteile der Stadt mittelbar beteiligt ist (analog § 271 HGB). Alle ande- Frankfurt am Main werden diese Gesellschaften ren 338 (Vj. 331) direkten und indirekten Beteiligun- unter den direkten Minderheitsbeteiligungen ausge- gen unter 20 Prozent werden zusammengefasst in wiesen. der Tabelle sowie im Gesamtstrukturbericht aufge- Zum 31.12.2017 war die Stadt Frankfurt am Main an führt. Die Anzahl der darin enthaltenen direkten 227 Gesellschaften direkt oder indirekt mit einem Beteiligungen unter 20 % beträgt hierbei unverän- Anteil von mindestens 20 Prozent beteiligt (Vj. 226). dert 11 (Vj. 11) und enthält 7 Gesellschaften sowie Im Jahr 2017 ergaben 10 Zugänge und vier Genossenschaften. Diese 11 Unternehmen (davon 5 tatsächliche Abgänge, 2 Anteilsverände- werden auch weiterhin in Einzeldarstellungen erläu- rungen auf unter 20 %, 2 Nacherfassungen für tert, finden sich nun aber in der digitalen Anlage 2014) die Veränderung von 1 gegenüber dem Vor- zum Beteiligungsbericht wieder. Die Zahl aller Betei- jahr. Im Einzelnen sind diese Gesellschaften aus ligungen der Tabelle am Ende dieses Abschnitts namentlich der Stadt Frankfurt am Main zum 31.12.2017 beträgt 565 (Vj. 557). ablesbar. Bei den Zugängen sind 2 direkte Beteiligungen enthalten (Bäderbaugesellschaft mbH, und Anzahl der Beteiligungen ab 20 Bäderbau Frankfurt GmbH Co. KG). Zur Ermittlung der Anzahl der Beteiligungen wird die Von den 227 Gesellschaften entfallen mit 45 Ge- Tatsache berücksichtigt, dass aufgrund der komple- sellschaften (Vj. 43) 1 ,8 % auf die direkten Beteili- xen Struktur des städtischen Beteiligungsportfolios gungen eine Reihe von Gesellschaften mehrere Mütter Mehrheitsbeteiligungen, d. h. Gesellschaften, an haben. Um Doppelzählungen zu vermeiden, werden denen die Stadt Frankfurt am Main Anteile am daher Gesellschaften mit Mehrfachbeziehungen der Stammkapital von über 50 % hält. Die Anzahl der obersten Ebene zugeordnet. So ist z. B. an der direkten Mehrheitsbeteiligungen beinhalten auch die Anzahl der Beteiligungen 2017 Anzahl 20 % hiervon sind 28 Gesellschaften direkte in % 2016 Anzahl in % Direkte Beteiligungen 20 % Direkte Mehrheitsbeteiligungen Direkte Minderheitsbeteiligungen Indirekte Beteiligungen 20 % Beteiligungen 2. Grades Beteiligungen 3. Grades Beteiligungen 4. Grades Beteiligungen ab 5. Grades 45 28 17 182 47 8 31 15 1 ,8% 12,3% 7,5% 80,2% 20,7% 3 ,2% 13,7% 6,6% 43 26 17 183 45 8 35 14 1 ,0% 11,5% 7,5% 81,0% 1 , % 3 ,4% 15,5% 6,2% Beteiligungen mit einem Anteil von mindestens 20 % nach § 123 a HGO 227 100,0% 226 100,0% Andere Beteiligungen < 20 % davon direkt** Beteiligungen gesamt 338 11 565 Anzahl inklusive 7 Eigenbetriebe, 20 Abgänge Anzahl inklusive 4 Genossenschaften 331 11 557 Allgemeiner Teil Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 7 Eigenbetriebe. Unter den 17 Minderheitsbeteili- Portfolio der Messen für Kfz-Wartung und Service gungen werden auch 4 Gesellschaften (Rebstock weiter aus und gewinnt in Asien Marktanteile hinzu. Projektgesellschaft Konversions- Die Messe Frankfurt Traders-Link (Beijing) Co., Ltd., Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH, Gate- Peking, ist Ausrichter der Veranstaltung Automotive wa Gardens Projektentwicklungs-GmbH und Klini- Maintenance ken Branchenverbände China Automotive Maintenance mbH, KEG Frankfurt-Main-Taunus GmbH) mit einem Repair Expo (AMR) in Peking. Die Stammkapitalanteil von genau 50 % ausgewiesen. E uipment Industr Association (CAMEIA) und Die Zahl der indirekten Beteiligungen ab 20 % be- China Automotive Maintenance and Repair Associa- trägt 182 (Vj. 183). Die Anzahl der Beteiligungen tion (CAMRA), sind Mitveranstalter der AMR. 2. Grades (Enkelgesellschaften) beträgt 47 (Vj. 45) die Beteiligungen 3. Grades (Urenkelgesellschaften) Die aino a AG hat mit Wirkung zum 31.12.2017 summieren sich auf 8 (Vj. 8 ). Daneben bestehen die restlichen Anteile (37,78 %) an der Erdgas 31 (Vj. 35) Beteiligungen 4. Grades und 15 (Vj. 14) Westthüringen GmbH (EWT) von der Gas-Union Beteiligungen größer gleich 5. Grades. GmbH übernommen und hält jetzt 100 % an der EWT. truktur nach Bereichen Aufgrund der Konzernstrukturen besteht mehr als Die Fraport AG hat im Januar 2017 Anteile von die Hälfte der Beteiligungen (117 Vj. 121) ab einem jeweils 50 % an der Frankfurt Airport Retail Anteil von 20 % in den Bereichen Verkehr, Ver- und GmbH Entsorgung, gefolgt von 46 (Vj. 47) Beteiligungen o. G und der Frankfurt Airport Retail erwaltungs GmbH erworben. Ebenfalls im Januar (20,3 %) im Bereich Wirtschaft und Stadtentwick- 2017 wurde die Fraport ew lung sowie von 31 (Vj. 27) Beteiligungen (13,7 %) Die Gesellschaft wird die Gastronomie-Flächen im im Wohnungsbau. Für die Bereiche Gesundheit und Terminal 5 des John F. Kenned International Air- Soziales mit 18 (Vj. 18) Beteiligungen sowie Kultur port in New Freizeit und Bildung mit 15 (Vj. 13) Beteiligungen Fraport AG den Zuschlag für die zwei brasiliani- ergeben sich Anteile von 7, % bzw. 6,6 %. schen Flughäfen Fraport Brasil .A. Aeroporto de ork betreiben. Im März 2017 hat die Fortaleza sowie Fraport Brasil esentliche ortfolio er nderungen 201 In der Tabelle am Ende dieses Abschnitts sind alle Zu- und Abgänge der Beteiligungen ab 20 % aufgeführt. Nachfolgend werden zunächst die dort ausgewiesenen wesentlichen Zugänge, im Weiteren dann die Abgänge erläutert die Tabelle verweist darüber hinaus auf die Fundstellen im Beteiligungsbericht, an denen hierzu noch jeweils weitere Informationen zu finden sind. ortfolio er nderungen Die o., esse Frankfurt Tratd., eking über ihre chinesische Tochtergesellschaft, die Frankfurt Messe Frankfurt Hong Kong Ltd., Hongkong, weiter gestärkt. Mit der orto Alegre erhalten. Mit Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Frankfurt am Main am 2 .06.2017 (§ 1530) wurde die Gründung der B derbaugesellschaft mbH sowie der B derbau Frankfurt GmbH o. G beschlossen. Die beiden Projektgesell- schaften dienen der Errichtung eines Familienbads an der Eissporthalle und waren operativ in 2017 Zur Errichtung und Verwaltung einer Tiefgarage am ug nge ihre Präsenz in China durch den Erwerb von 70 % ders- ink (Bei ing) .A. Aeroporto de (Rumpfgeschäftsjahr) nicht tätig. esse Frankfurt GmbH hat im Berichtsjahr der Gesellschaftsanteile der ork nc. gegründet. bernahme baut die Messe Frank- furt im Geschäftsbereich Mobilit Logistics ihr Güterplatz hat die ABG mit der Tower 0 Tiefgaragen GmbH mit einem Anteil von je 50 % die Tiefgarage Frankenallee 23 GmbH gegründet. Die Gesellschaft wird 2018 ihre Geschäfte aufnehmen. Die ABG hat mit Wirkung vom 01.05.2017 4, % der Kommanditanteile an der ABG Riedberg GmbH o. G (vormals G wicklungs GmbH P Grundstücksent- Co. Erste Science KG), erwor- 21 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ben. Die Gesellschaft errichtet 7 zur Vermietung Gesellschaft wurde im August 2017 aus dem Han- vorgesehene Wohnungen, zwei Gewerbeobjekte delsregister gelöscht. sowie insgesamt 206 Stellplätze in einer Tiefgarage. Der Anteil der Mainova AG an der Netzeigentums- Im Februar wurde der notarielle Vertrag zur Grün- gesellschaft Mörfelden-Walldorf GmbH dung der EG hat sich auf 26,03 % verringert durch die Aufnahme Entwicklungsgesellschaft etro- Co. KG polregion Rhein- ain mbH zwischen der ABG und einer Bürgergenossenschaft. der SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden Die Li uidation der traffi -Tochter ti s traffi - mbH mit einem Anteil von je 50 % geschlossen. Die Gesellschaft soll Wohnbauflächen in den Kommu- er icegesellschaft mbH i. . wurde mit Be- schluss vom 27.06.2016 beendet, die Gesellschaft nen des Rhein-Main-Gebietes unter besonderer aufgelöst und am 11.01.2017 aus dem Handelsre- Berücksichtigung der Ausweisung von Wohnflächen gister gelöscht. für bezahlbaren Wohnraum entwickeln. Die NH hat im Mai 2017 die Bauland ffensi e onstige ortfolio er nderungen Hessen GmbH gegründet. Die Gesellschaft fördert Die inaktive Tochtergesellschaft Fraport den Städtebau und die Entwicklung von Bauland in nes er ices nc. i. . der Fraport AG befindet sich Ballungszentren in Hessen. Die Gesellschaft er- in der Li uidation. Die Fraport bringt alle notwendigen Leistungen mit dem Ziel, Airport Baurecht für uartiere und Wohnbauflächen für audi Arabia for anagement and De elopment ompan td. i. hilippi- er ices . befindet sich ebenfalls in der bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Die Gesell- Li uidation. schaft wurde sofort nach Gründung operativ tätig. Die Stadt Frankfurt am Main hat gemäß Kauf- und Abtretungsvertrag, der am 05.08.2014 unter der Durch den Klinikzusammenschluss der Kliniken des aufschiebenden Bedingung der Zustimmung von Main-Taunus-Kreises GmbH und der Klinikum Magistrat und Stadtverordnetenversammlung ge- Frankfurt Höchst GmbH unter dem Dach der lini- schlossen wurde, sämtliche Geschäftsanteile an der ken zum Frankfurter Hippodrom GmbH (FHG) übernom- Frankfurt- ain-Taunus GmbH 01.01.2016 wurde die Stadt Frankfurt auch indirek- men ter sammlung ist am 16.10.2014 (§ 5166) erfolgt. Das inderheits-Anteileigner an den angeglieder- ten Tochtergesellschaften der die Zustimmung der Stadtverordnetenver- liniken des Stammkapital der Gesellschaft betrug 2.000.000 . ain-Taunus- reis GmbH. Die Beiträge über Der Kauf- und Abtretungsvertrag über Geschäftsan- diese Gesellschaften für das Geschäftsjahr 2017 teile und die Vereinbarung über die Aufhebung befinden sich erstmals auf der beigefügten CD. eines Mietvertrags zwischen der Stadt Frankfurt am Main und dem früheren alleinigen Gesellschafter ortfolio er nderungen Abg nge der FHG wurden vor dem Hintergrund der Neuord- Die bis zum 31. Dezember 2016 im Wege der Voll- nung des Areals zur Sicherung der uneingeschränk- konsolidierung gemäß §§ 300 ff. HGB in den Kon- ten Verfügbarkeit über das Gelände geschlossen. zernabschluss des Teilkonzern MESAGO Messe Die Stadt Frankfurt am Main beabsichtigte nicht, die Frankfurt GmbH, Stuttgart, einbezogenen Tochter- FHG operativ fortzuführen. Der Magistrat wurde gesellschaften, beauftragt und ermächtigt, die Vorbereitungen für GmbH, E AG tuttgart, und essemanagement GmbH, eine Auflösung der FHG, der gleichzeitig zuge- tuttgart, wurden mit Wirkung zum 1. Januar 2017 stimmt wurde, aufzunehmen und umzusetzen. Am auf die Muttergesellschaft esago E AG esse Frank- furt GmbH, tuttgart, verschmolzen. 05.12.2016 hat der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main den formalen Beschluss zur Auflösung der nicht mehr operativ tätigen Gesellschaft mit Wirkung Die aino a AG war an der Hessen erwaltungs GmbH i. ffshore- ind f r zum 31.12.2016 gefasst. Ab dem Auflösungszeit- . beteiligt. Die punkt firmiert die Gesellschaft mit dem Zusatz „i.L.“ (in Li uidation). Erst nach vollständiger Abwicklung 22 Allgemeiner Teil Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ist die Gesellschaft beendet und kann im Handels- Aufsichtsrat und keine Unternehmensbeteiligungen. register gelöscht werden. Der per Gesellschafterbe- Gegenstand des Unternehmens waren gemäß Ge- schluss vom 03.07.2015 bestellte Geschäftsführer sellschaftsvertrag der Betrieb und die Entwicklung Herr Alfred Gangel übernahm auch die Li uidati- der als Galopprennbahn Frankfurt am Main bekann- onsgeschäftsführung. Zum 01.01.2018 hat Herr ten Liegenschaft. Die Gesellschaft ist nicht mehr Jochen Strack die Li uidationsgeschäftsführung operativ tätig und befindet sich in der Li uidation. übernommen. Die Gesellschaft verfügt über keinen ug nge Beteiligungen mit 20 Anteilsbeteiligung in 201 Beitrag auf D r. Bäderbau Frankfurt GmbH Kapitel I. 3. Buch MESAGO Messemanagement GmbH Stuttgart Co. KG Kapitel I. 3. Buch Mesago PCIM GmbH Stuttgart Bauland Offensive Hessen GmbH 8.15 Gas-Union Transport GmbH Tiefgarage Frankenallee 23 GmbH ABG Riedberg GmbH Abg nge erschmelzungen Kapitel I. 3. Buch ti s traffi -Servicegesellschaft mbH i. L. Bäderbaugesellschaft mbH Co. KG 8.8 Offshore-Wind für Hessen Verwaltungs GmbH i. L. Co. KG Fraport New ork, Inc. Kapitel I. 3. Buch Fraport Brasil S.A. Aeroporto de Porto Alegre Kapitel I. 3. Buch Fraport Brasil S.A. Aeroporto de Fortaleza Kapitel I. 3. Buch Messe Frankfurt Traders-Link (Beijing) Co., Ltd., Beijing Kapitel I. 3. Buch EGM Entwicklungsgesellschaft Metropolregion Rhein-Main mbH Wiesbaden Kapitel I. 3. Buch Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf GmbH Co. KG Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf Verwaltung GmbH International Aviation Securit (UK) Limited International Aviation Securit , Lda Kapitalanteilsveränderungen auf unter 20 %, Nacherfassungen für 2014 ortfolio er nderungen Ausblick Netzwerkes der Start-Up und insbesondere FinTech Am 16.11.2017 hat die Stadtverordnetenversamm- Communit sowie der Tech-Unternehmen in Frank- lung die Zusammenfassung der beiden Eigenbetrie- furt am Main und der Rhein-Main-Region. Die be Hafenbetriebe und Marktbetriebe zu einem Ei- nahme der Anteile durch die Stadt Frankfurt am genbetrieb beschlossen. Die Zusammenfassung Main erfolgte im Februar 2018. wird durch die Aufnahme des Eigenbetriebs Markt- Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Frank- betriebe in den Eigenbetrieb Hafenbetriebe unter furt am Main hat ferner am 14.12.2017 dem Erwerb Änderung des Namens in des Stammkapitalanteils des Bildungswerkes der triebe der Hafen- und tadt Frankfurt am ain arktbeerfolgen. Hessischen Wirtschaft e. V. an der ber- ompass Dieser unterteilt sich in die Betriebszweige Hafen entrum f r E istenzgr ndungen Frankfurt am und Markt. Die organisatorische Änderung tritt ab ain - gemeinn tzige GmbH ( ompass gGmbH) dem 01.01.2018 in Kraft. in Höhe von 13.750 Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Frank- rung Frankfurt furt am Main hat am 16.11.2017 dem Erwerb von ment - GmbH ( if Stammkapitalanteilen in Höhe von 30.000 01.01.2018 zugestimmt. Damit ist die Wifö GmbH FinTech an der ommunit Frankfurt GmbH zugestimmt. durch die irtschaftsf rde- Frankfurt Economic De elopGmbH) mit Wirkung zum nun Alleingesellschafterin der Kompass gGmbH. Mitgesellschafter sind zu gleichen Teilen die Wirt- Die esse Frankfurt GmbH hat am 28. Februar schafts- und Infrastrukturbank Hessen, die Johann 2018 die britische Tochtergesellschaft Forest E hi- Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und die bitions Technische Universität Darmstadt. Unternehmens- Frankfurt Exhibition GmbH (Betriebsgesellschaft am gegenstand ist der Aufbau und die Pflege eines Standort Frankfurt) erwarb 100 % der Anteile an der td., Godalming, gegründet. Die Messe 23 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Forest Exhibitions Ltd., Godalming, vom bisherigen bisher die einzige Veranstaltung der britischen Ge- Lizenznehmer und Veranstalter der Automechanika sellschaft. Birmingham. Die Automechanika Birmingham ist 24 Allgemeiner Teil Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 . Betriebswirtschaftliche Eckdaten der wesentlichen gesellschaften und Eigenbetriebe ehrheits- Die nachfolgenden Darstellungen geben einen kur- furter Entsorgungs- und Service GmbH (Entsor- zen Einblick in die Ertrags- sowie die Vermögens- gung) und der Stadtwerke Frankfurt am Main Hol- und Finanzlage der wesentlichen (bemessen an ding GmbH (SWFH) (Verkehr, Versorgung) zusätz- Anteil, Bilanz- und GuV-Werten) städtischen Mehr- lich zu den Abschlüssen der Gesellschaften die heitsgesellschaften und Eigenbetriebe. jeweiligen Konzernabschlüsse abgebildet. Von 28 direkten Mehrheitsgesellschaften und Ei- Für die Städtische Bühnen Frankfurt am Main genbetrieben der Stadt Frankfurt am Main werden GmbH (SBF) (Kultur) enthalten die 21 (darunter sechs Eigenbetriebe) sowie 15 weitere Abschlussdaten des abweichenden Geschäftsjahres bersichten die Gesellschaften mit ihren Kennzahlen in den folgen- vom 01.0 .2016 bis zum 31.08.2017 (Vorjahr den Tabellen 1 bis 4 berücksichtigt. Der Eigenbe- 01.0 .2015 bis zum 31.08.2016). Für die übrigen trieb Städtische Kliniken Frankfurt am Main-Höchst aufgeführten Beteiligungen gilt Geschäftsjahr gleich sowie die BKRZ Brandschutz-, Katastrophenschutz- Kalenderjahr. und Rettungsdienstzentrum Grundstücksverwal- Die Bilanzkennzahlen stellen Stichtagswerte zum tungsgesellschaft mbH, die Kulturgesellschaft Ber- 31.12. (bzw. 31.08. Städtische Bühnen Frankfurt am gen-Enkheim mbH, die MuseumsBausteine Frank- Main GmbH (SBF)) dar, während sich die Kennzah- furt GmbH sowie die Frankfurter Hippodrom GmbH len der GuV auf den Zeitraum eines Geschäftsjah- finden aufgrund des Wesentlichkeitsprinzips keine res beziehen. Berücksichtigung. Die hier dargestellten Kennzahlen 2017 für die Tou- Neben den direkten Mehrheitsgesellschaften und rismus- und Congress GmbH (TCF) sowie den Eigenbetrieben Eigenbetrieb Stadtentwässerung beziehen sich auf werden die Klinikum Frankfurt Höchst GmbH, die Wohnheim GmbH und Frankfur- Entwurfsfassungen der Jahresabschlüsse 2017. ter Aufbau-Aktiengesellschaft (FAAG) (mit geringen Eine Erläuterung zur Berechnung der Kennzahlen direkten aber hohen indirekten Anteilen) sowie zwölf finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts. wesentliche mittelbare Mehrheitsgesellschaften in die Betrachtungen mit aufgenommen. Um die gesamte Breite des Betätigungsfelds der in städtischem Besitz stehenden Gesellschaften möglichst adä uat darstellen zu können, wurden bei der ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH (Wohnungsbau), der Messe Frankfurt GmbH (Wirtschaft), der FES Frank- 25 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Erl uterungen zu Tabelle 1 rungsverträgen an die jeweilige Muttergesellschaft (Gesamtleistung und Jahresergebnis) überwiesen oder von dieser durch Verlustübernah- Tabelle 1 sowie die Abbildungen 1.1-1.3 geben me ausgeglichen wurden. Bei der VGF, der Maino- einen berblick über die Entwicklung der Gesamt- va AG, der AVA Abfallverbrennungsanlage Nord- leistung und der Jahresergebnisse der einzelnen weststadt GmbH und der BäderBetriebe Frankfurt Gesellschaften zusammengefasst nach Unterneh- GmbH handelt es sich um Gesellschaften, die unter mensbereichen. Die Unternehmen der Stadt Frank- dem Dach der Stadtwerke Holding einen steuerli- furt am Main erbringen unterschiedlichste Leistun- chen gen auf vielen verschiedenen Gebieten. So resul- Die Alte Oper zeigt im Vergleich mit den Städti- tiert die Leistung der Gesellschaften des Kulturbe- schen Bühnen (SBF) ein annähernd gleiches mone- reichs unter anderem aus verkauften Eintrittskarten täres Leistungsvolumen, jedoch ein sehr unter- und die des Krankenhauses überwiegend aus Er- schiedliches Jahresergebnis. Dies hat seine Ursa- stattungen der Krankenkassen, während die Woh- che in dem sehr personalintensiven Betrieb der nungsunternehmen ihre Gesamtleistung zu einem Städtischen Bühnen (SBF), während die Alte Oper großen Teil aus Mieteinnahmen erzielen. über kein eigenes Ensemble verfügt. Der größte Die Zahlen der Unternehmen im Kultur- und Sozial- Verlustbringer der hier dargestellten Gesellschaften bereich zeigen, dass die monetäre Bewertung der und Eigenbetriebe ist der Eigenbetrieb Kita Frank- Leistungen oft in keiner angemessenen Relation zu furt mit einem Jahresfehlbetrag von -126 Mio. den tatsächlich anfallenden Kosten steht. Dem -118 Mio. ). Der Eigenbetrieb ist damit auch der gegenüber steht jedoch der tatsächliche gesell- größte Zuschussempfänger der Stadt Frankfurt am schaftliche Nutzen der betreffenden Betriebe für die Main. Zu den Aufgaben des Eigenbetriebs gehören Stadt Frankfurt am Main und der Region. Gleiches die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern gilt für die im Wirtschaftssektor angesiedelten Un- ab 8 Wochen bis 10 bzw. 12 Jahren in Kindertages- ternehmen zur Förderung des Tourismus und zur einrichtungen. Aufgrund des sehr personalintensi- Stärkung der Wirtschaftskraft sowie für den öffentli- ven Betriebs sind die Personalaufwendungen von chen Nahverkehr. 124 Mio. Einige der in der Tabelle 1 aufgeführten Gesell- An zweiter Stelle ist die SBF mit einem Jahresfehl- schaften schließen das Geschäftsjahr scheinbar betrag von -73 Mio. „erfolglos“ ab, was in einer Null als Jahresergebnis Zu den größten Gewinnbringern zählen die Mainova zum Ausdruck kommt. Diese Gesellschaften haben AG, als einzige hier dargestellte Aktiengesellschaft, im Jahr 2017 ebenso wie in den Vorjahren Jahres- mit einem Ergebnis vor Steuern (nicht in Tabelle 1 überschüsse (Messe Frankfurt Exhibition GmbH, enthalten) von rd. 112 Mio. Messe Frankfurt Venue GmbH, AVA Abfallverbren- die ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- nungsanlage und Nordweststadt GmbH, Frankfurter Aufbau AG (FAAG), Mainova AG) oder Jahresfehlbeträge (Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main GmbH (VGF) BäderBetriebe Frankfurt GmbH, SAALBAU Betriebsgesellschaft mbH) erwirtschaftet, die im Rahmen von Ergebnisabfüh- 26 uerverbund bilden. (Vj. (Vj. 117 Mio. ) der größte Kostenfaktor. (Vj. -68 Mio. ) zu nennen. (Vj. rd. 110 Mio. ) und Beteiligungsgesellschaft Jahresüberschuss von 57 Mio. mbH mit einem (Vj. 66 Mio. ). Allgemeiner Teil Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Gesamtleistung (in T ) 201 Veränderung 2016 (in %) ahresergebnis (in T ) 201 Veränderung 2016 (in %) irtschaft und tadtentwicklung BKRZ KG 11.685 10.466 11,65 -671 256 -361,90 Dom Römer 55.817 36.83 51,52 1.712 -288 -695,23 28,48 Hafen (EB) HFM 4.311 4.265 1,10 623 485 21.277 20.173 5,47 4.4 7 3.633 23,77 -2,02 -33 171 -119,38 Markt (EB) Messe Frankfurt 724 73 54.036 53.37 46.881 -39,51 Messe Frankfurt Exhibition 234.673 276.073 -15,00 1,23 28.35 0 0 - Messe Frankfurt Venue 205.473 1 5.482 5,11 0 0 - TCF 5.244 5.178 1,28 -3.2 8 -2.567 28,47 WIF 4.817 4.743 1,55 -5.123 -4.511 13,57 Gesamt (nicht konsolidiert) 8.0 8 60 .336 -1,53 26.06 .060 -40,84 AVA 27.871 25.561 9,04 0 0 - BäderBetriebe 10.380 10. 6 -5,37 0 0 - FES 215.513 207.028 4,10 17.624 15. 63 10,41 ICB 32.531 25. 15 25,53 1.0 8 -701 -256,62 2.073.377 2.054.055 0,94 0 0 - 104.271 113.263 -7,94 2.604 4.255 -38,80 17.346 15. 86 8,51 11.053 14.24 406 270 50,50 - .352 - .338 203. 34 20 .457 -2,64 0 0 - 2.68 .628 2.662. 03 0,87 23.026 2 . 28 -5,74 -13,88 erkehr, er- und Entsorgung Mainova Stadtentwässerung (EB) SWFH traffi VGF Gesamt (nicht konsolidiert) -22,43 0,15 ohnungsbau ABG 222.021 218. 0 1,38 57.022 66.210 FAAG 100.576 100.315 0,26 0 0 - Hellerhof 43.001 43.121 -0,28 8.145 6.787 20,01 MIBAU 12. 08 12.81 -122,95 0,69 -3 4 1.716 8.154 0,42 0 0 - 101. 24 -0,11 3. 16 177 2.117,93 88. 08 8 .32 0,66 Alte Oper 12.47 12. 73 -3,81 -7.442 -7.047 Kita (EB) 3 .66 38.507 Saalbau Betriebsgesellschaft mbH WOHNHEIM 8.18 101.813 Gesamt (nicht konsolidiert) 68.68 .88 -8,28 ultur, Freizeit und Bildung 5,61 3,02 -126.247 -117. 62 7,02 6 -10,84 -3.787 -3. 00 -2,90 13.704 13. 65 -1,87 -72.516 -67. 46 6,73 Schirn Kunsthalle 3.636 2.783 30,68 -5.244 -5.4 1 Sportpark Stadion .060 8.407 7,77 -178 .313 Mousonturm SBF 2.671 VHS (EB) .72 Gesamt (nicht konsolidiert) 0. 2. 4.7 -4,50 -103,71 4,47 -10.468 -8.285 26,35 3 2,25 -22 .882 -20 .832 9,74 7.226 9,73 -13.870 -13.051 6,27 88. Gesundheit und oziales KKJF (EB) Klinikum FH 7. 28 180.286 1,29 -2.466 -4.6 3 -47,45 Medizinisches Versorgungszentrum 182.60 858 767 11,89 81 50 62,02 ZEG 740 711 4,13 5 5 4,49 -1 .6 0 -8,14 -80.1 55,16 Gesamt (nicht konsolidiert) 1 2.13 188. 8 1,66 -16.2 0 umme dargestellter Beteiligungen .0 .033.0 0,55 -12 .3 1 .2 Tabelle 1: Gesamtleistung / Jahresergebnis Anmerkung: Bei der Tourismus- und Congress GmbH (TCF) und dem Eigenbetrieb Stadtentwässerung werden die Zahlen aus den Jahresabschlussentwürfen 2017 angesetzt. 27 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Gesamtleistung - or ahres ergleich (in Gesamtleistung aktuell io. ) Gesamtleistung Vorjah 3.000 2.500 2.000 1.500 1.000 Gesundheit und Soziales Wohnungsbau Verkehr, Ver- und Entsorgung Wirtschaft und Stadtentwicklung 0 Kultur, Freizeit und Bildung 500 Abb. 1.1 Gesamtleistung 201 - erteilung 5% 2% 15 % 12 % 66 % Wirtschaft und Stadtentwicklung Verkehr, Ver- und Entsorgung Wohnungsbau Kultur, Freizeit und Bildung Gesundheit und Soziales Abb. 1.2 ahresergebnis - or ahres ergleich (in Jahresergebnis aktuell io. ) Jahresergebnis Vorjahr 100 50 0 -50 -100 -150 Abb. 1.3 28 Gesundheit und Soziales Kultur, Freizeit und Bildung Wohnungsbau Verkehr, Ver- und Entsorgung -250 Wirtschaft und Stadtentwicklung -200 Allgemeiner Teil Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Erl uterungen zu den Tabellen 2 und 3 (Anlagevermögen, Bilanzsumme, Eigenkapital, Zahl der Mitarbeiter/-innen) Die Tabellen 2 und 3 sowie die Abbildungen 2.1-2.3 Mainova AG auch beim Anlagevermögen mit jeweils und 3 fassen Daten zu Anlagevermögen, Bilanzsum- über 1 Mrd. me, Eigenkapital und Mitarbeiter/-innen der Beteili- auch eine Bilanzsumme von weit über 1 Mrd. . Die gungen zusammen, teilweise ergänzt durch die Bil- größte Anlagenintensität (Verhältnis von Anlagever- dung von Kennzahlen: Eigenkapital uote, Anlagenin- mögen zur Bilanzsumme) mit über tensität und Produktivität. Zur Bewertung der Eigen- sich bei folgenden Unternehmen: Brandschutz-, Kata- kapital uote der Gesellschaften wird häufig auf einen strophenschutz- und Rettungsdienstzentrum- Grund- in anderen Wirtschaftsbereichen als ausreichend stücksgesellschaft mbH und Co KG (BKRZ), Messe angesehenen Wert (z. B. mehr als 30 % der Bilanz- Frankfurt Venue GmbH, Stadtentwässerung Frankfurt summe) verwiesen. Dabei ist jedoch einerseits zu am Main (Eigenbetrieb), Stadtwerke Verkehrsgesell- beachten, dass diese Vergleichswerte sehr von der schaft Frankfurt am Main mbH (VGF), Sportpark Sta- jeweiligen Branche geprägt sind und dass anderer- dion Frankfurt am Main Gesellschaft für Projektent- seits viele Unternehmen der öffentlichen Hand auf- wicklungen mbH sowie Zentrale Errichtungsgesell- grund ihres Gesellschaftszweckes durch Zuschüsse schaft mbH (ZEG). finanziert werden und sich somit nicht über den Kapi- Die Summe der durchschnittlichen Mitarbeiter/-innen talmarkt refinanzieren müssen. Die größte Eigenkapi- im Berichtsjahr 2017 der hier dargestellten Gesell- tal uote mit über 84 % besitzen die Hafenbetriebe der schaften und Eigenbetriebe liegt bei 15.274 (Vj. an erster Stelle. Beide haben somit 0 % errechnet Stadt Frankfurt am Main (Eigenbetrieb). 15.121). Davon haben die Mainova AG, die Kita Bei der Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main Frankfurt (Eigenbetrieb) sowie die Stadtwerke Ver- GmbH weist die Bilanz ein Eigenkapital wie im Vor- kehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH (VGF) mit von Null auf, das sich infolge wiederholter Ver- durchschnittlich jeweils über 2.000 Mitarbeiter/-innen luste eigentlich als negativer Betrag errechnet und nur den höchsten Personalbestand. Mit durchschnittlich durch die Position „Nicht durch Eigenkapital gedeckter jeweils über 1.000 (aber unter 2.000) Mitarbeiter/- Fehlbetrag“ ausgeglichen wird. Es ist mittelfristig ein innen folgen die FES Frankfurter Entsorgungs- und Ausgleich beim Eigenkapital anteilig über die Zu- Service GmbH, die Städtische Bühnen Frankfurt am schussentwicklung und Reduzierungen beim Fehlbe- Main GmbH (SBF) (gestellte und GmbH-eigene Be- trag angestrebt. Den größten Wert beim Eigenkapital schäftigte) sowie die Klinikum Frankfurt weist die ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungs- GmbH. jahr Höchst bau- und Beteiligungsgesellschaft mbH mit 780 Mio. (Vj. 732 Mio. ) aus. Die ABG liegt zusammen mit der 29 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Anlage erm gen (in T ) 201 2016 Veränderung Eigenkapital (in T ) Veränderung (in %) 201 2016 (in %) irtschaft und tadtentwicklung BKRZ KG 130.340 3,96 101.621 102.557 -0,91 Dom Römer 135.503 7.157 4.08 75,02 21.603 6.8 1 213,48 Hafen (EB) 22. 13 22.847 0,29 23.807 2.333 2.061 13,22 7.722 21.673 23.604 -8,18 10.125 HFM Markt (EB) Messe Frankfurt 470.34 Messe Frankfurt Venue 12,59 10.32 -1,98 414.21 3,71 380.388 23,65 82.6 5 -0,04 46.637 46.637 653.561 587.763 11,19 402.862 402.862 0,00 168 151 11,24 747 -39,90 186 -15,42 2.800 -15,02 TCF WIF Gesamt (nicht konsolidiert) 0,58 6.858 82.664 Messe Frankfurt Exhibition 157 1.3 6. 80 1.23 .12 13,16 42 .57 23.66 44 2.380 1.0 6. 8 1.01 . 0,00 1 2,87 erkehr, er- und Entsorgung AVA 38.701 52.734 -26,61 403 403 0,00 BäderBetriebe 63.716 66.133 -3,65 37.710 37.710 0,00 FES 68.266 66.3 6 2,82 40. 3 .333 4,22 5.678 -9,55 5.374 20,43 ICB Mainova 5.136 1.123.65 1.085.73 4 6.471 3,49 356.67 356.67 0,00 Stadtentwässerung (EB) 648.775 637.585 1,76 152.664 152.172 0,32 SWFH 782.487 780.875 0,21 367. 356. 40 3,10 3 traffi 523 518 0,88 273 88 211,92 VGF 704.514 705.170 -0,09 35.840 38.017 -5,73 86. 1 1,25 Gesamt (nicht konsolidiert) 8 3. 00.82 1,03 1.445.227 1.287.78 12,23 780.4 0 731.785 6,66 1,68 70.545 70.545 0,00 3. 3 . .02 ohnungsbau ABG FAAG 325.228 31 .861 Hellerhof 135.026 125.761 7,37 82.814 74.66 10,91 20.076 21.487 -6,57 2 .3 2 2 .785 -1,32 7 1 1.052,39 25 25 0,00 410.335 413.015 -0,65 112.514 108.5 8 3,61 . 80 1.01 . 08 5,95 3.033 2. 76 1,94 14,69 MIBAU Saalbau Betriebsgesellschaft mbH WOHNHEIM Gesamt (nicht konsolidiert) 2.33 .8 2.16 . 1 7,75 1.0 ultur, Freizeit und Bildung Alte Oper 3.032 3.247 Kita (EB) 140.7 7 136.670 3,02 0 47. 46 231 240 -3,86 0 0 - 26.8 1 27. 26 -3,71 21.836 20.481 6,62 Schirn Kunsthalle 365 654 -44,21 8 2 742 20,23 Sportpark Stadion 137.6 6 Mousonturm SBF VHS (EB) Gesamt (nicht konsolidiert) 87 30 . 8 143.17 862 312. -6,63 54. -3,83 70.324 6 .647 0,97 14,43 2.644 2.676 -1,20 -0,89 1 3. 20 . 68 6,40 86,41 1 Gesundheit und oziales KKJF (EB) Klinikum FH Medizinisches Versorgungszentrum 2.243 1. 05 17,75 02 484 10.085 11.235 -10,24 28.4 2 27.286 4,42 -13,45 336 254 32,00 31 15,67 138 ZEG 106.774 Gesamt (nicht konsolidiert) 11 .2 0 umme dargestellter Beteiligungen . .3 15 57.246 0. 6 .186.18 86,52 69,03 5,72 36 2 . 6 3.30 .0 28.0 6,10 3.1 2.21 3,54 Tabelle 2: Anlagevermögen / Eigenkapital Anmerkung: Bei der Tourismus- und Congress GmbH (TCF) und dem Eigenbetrieb Stadtentwässerung werden die Zahlen aus den Jahresabschlussentwürfen 2017 angesetzt. 30 Allgemeiner Teil Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Anlage erm gen 201 - erteilung 2% 4% 18 % 31 % 45 % Wirtschaft und Stadtentwicklung Verkehr, Ver- und Entsorgung Wohnungsbau Kultur, Freizeit und Bildung Gesundheit und Soziales Abb. 2.1 Eigenkapital - or ahres ergleich (in Eigenkapital aktuell io. ) Eigenkapital Vorjahr 1.200 1.000 800 600 400 Gesundheit und Soziales Kultur, Freizeit und Bildung Wohnungsbau Verkehr, Ver- und Entsorgung 0 Wirtschaft und Stadtentwicklung 200 Abb. 2.2 Eigenkapital 201 - erteilung 1% 5% 33 % 32 % 30 % Wirtschaft und Stadtentwicklung Verkehr, Ver- und Entsorgung Wohnungsbau Kultur, Freizeit und Bildung Gesundheit und Soziales Abb. 2.3 31 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Bilanzsumme 201 (in T ) Eigenkapitalquote (in %) Anlagenintensität (in %) itarbeiter -innen im ahresdurchschnitt (201 ) rodukti it t (in T ) irtschaft und tadtentwicklung BKRZ KG 136. 3 74,21 98,95 Dom Römer 15 .146 13,57 4,50 6 .303 Hafen (EB) 28.484 83,58 80,44 34 127 HFM 12.183 63,38 19,15 48 443 Markt (EB) 27.5 7 36,69 78,53 5 145 Messe Frankfurt 670.2 8 64,09 70,17 272 1 Messe Frankfurt Exhibition 188.02 24,80 43,96 31 736 Messe Frankfurt Venue 686.3 0 58,69 95,22 233 882 TCF 2.417 18,58 6,96 68 77 WIF 5.071 46,93 3,10 48 100 54,62 72,86 1.0 2 68 Gesamt (nicht konsolidiert) 1. 16. 1 615 erkehr, er- und Entsorgung AVA 44.280 0,91 87,40 0 - BäderBetriebe 72. 57 51,69 87,33 1 7 53 FES 108.333 37,84 63,01 1.302 166 ICB 11.137 58,11 46,11 367 1.418.666 25,14 79,21 2.520 823 681.62 22,40 95,18 428 244 Mainova Stadtentwässerung (EB) 8 SWFH 16.384 40,16 85,39 86 202 traffi 23.50 1,16 2,22 0 5 VGF 764.77 4,69 92,12 2.04 100 Gesamt (nicht konsolidiert) .0 1.6 24,72 85,01 .03 382 ohnungsbau ABG 1.764.764 44,23 81,89 251 885 FAAG 377.887 18,67 86,06 120 838 Hellerhof 182.543 45,37 73,97 0 - 40.03 73,41 50,14 0 - 1,02 0,30 108 76 8 3 MIBAU Saalbau Betriebsgesellschaft mbH WOHNHEIM 2.454 462.40 24,33 88,74 114 2.830.0 6 38,01 82,54 3 Alte Oper 8.443 35,93 35,91 Kita (EB) 157.502 34,91 89,39 1.078 0,00 21,42 58.723 37,18 45,79 4.353 Gesamt (nicht konsolidiert) 82 ultur, Freizeit und Bildung Mousonturm SBF Schirn Kunsthalle Sportpark Stadion VHS (EB) Gesamt (nicht konsolidiert) 3 2.8 320 14 32 1.12 83 12 20,49 8,38 38 6 142.30 49,42 96,76 14 647 14.43 18,31 6,83 146 67 39,74 80,13 .2 21 .77 9,22 22,93 2 5 27 6.25 29,60 10,48 1. 81 2 38,76 15,94 12 71 148 386.8 Gesundheit und oziales KKJF (EB) Klinikum FH Medizinisches Versorgungszentrum 866 ZEG 10 .618 0,03 97,41 5 Gesamt (nicht konsolidiert) 216. 22 13,75 55,07 2.2 3 umme dargestellter Beteiligungen .3 1.6 35,19 80,89 1 .2 8 266 Tabelle 3: Bilanzsumme / EK- uote / Anlagenintensität / Mitarbeiter/-innen im Jahresdurchschnitt / Produktivität Anmerkung: Bei der Tourismus- und Congress GmbH (TCF) und dem Eigenbetrieb Stadtentwässerung werden die Zahlen aus den Jahresabschlussentwürfen 2017 angesetzt. 32 Allgemeiner Teil Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 itarbeiter -innen - erteilung 201 7% 15 % 28 % 46 % 4% Wirtschaft und Stadtentwicklung Verkehr, Ver- und Entsorgung Wohnungsbau Kultur, Freizeit und Bildung Gesundheit und Soziales Abb.3 Erl uterungen zu Tabelle Anlagenintensität zur Finanzierung des Anlagevermö- (Verbindlichkeiten) gens verstärkt auf Fremdkapital zurückgreifen müs- Tabelle 4 gibt Auskunft über den Schuldenstand der sen. einzelnen Gesellschaften und den Anteil der Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Die Abbildungen 4.1 Zusätzlich wird für jeden Unternehmensbereich die und 4.2 stellen die Bankverbindlichkeiten dar. Beim Summe aller Verbindlichkeiten (nicht konsolidiert) Vergleich der Zahlen bestätigt sich grundsätzlich die ausgewiesen. allgemeine Erfahrung, dass Bereiche mit einer hohen 33 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 erbindlichkeiten Veränderung gesamt (in T ) erbindlichkeiten reditinstitute (in T ) Veränderung 2016 (in %) 28.441 28.033 1,45 25.740 26.40 128.776 4. 37 35,64 22.732 27.038 -15,93 261 71 266,50 - - - 1.240 1.023 21,22 - - - 201 201 2016 (in %) irtschaft und tadtentwicklung BKRZ KG Dom Römer Hafen (EB) HFM Markt (EB) -2,54 12.53 14.471 -13,36 12.483 14.408 -13,36 Messe Frankfurt 225.807 126.122 79,04 0.000 0 - Messe Frankfurt Exhibition 121.476 130.28 -6,76 - - - Messe Frankfurt Venue 214.014 131.650 62,56 0 0 - TCF 1.383 1.111 24,50 - - - WIF 1.786 852 109,59 - - - 3 . 22 28. 60 39,19 6 .8 6 122,46 AVA 43.82 70.212 -37,58 18. 31 6 .781 -72,87 BäderBetriebe 24.461 24. 50 -1,96 - - - FES 26. 84 24.632 9,55 0 1 -100,00 ICB 3.365 3.080 9,28 - - - Mainova 583.201 520.827 11,98 62.556 75.657 -17,32 Stadtentwässerung (EB) 345.310 350.372 -1,44 2 3.261 30 .355 -5,20 SWFH 52 .135 535. 72 -1,28 3 3.254 285.433 37,77 21.687 25.250 -14,11 - - - 632.047 2.210.01 624. 7 2.180.2 1 1,13 1,36 44 .402 1.21 . 0 470.852 1.211.080 -4,56 0,52 28.774 835.357 11,18 323.724 281.520 14,99 242.171 -3,71 132.722 142.354 -6,77 7.4 5 -0,19 42.426 44.817 -5,34 10.043 -0,54 2.886 3.107 -7,14 2.332 1.458 59,97 - 344.286 342. 81 0,38 1 6.017 1 6.07 -0,03 5,65 6 66 .8 4,48 Gesamt (nicht konsolidiert) 1 0. erkehr, er- und Entsorgung traffi VGF Gesamt (nicht konsolidiert) ohnungsbau ABG FAAG Hellerhof MIBAU Saalbau Betriebsgesellschaft mbH WOHNHEIM Gesamt (nicht konsolidiert) 233.17 7.314 . 0 1.61 .8 1. 2 . 0 . - - ultur, Freizeit und Bildung Alte Oper 2.81 2. 48 -4,37 - - - Kita (EB) 13.438 12.486 7,62 3.004 3.5 5 -16,43 32 1.066 -12,61 - - - Mousonturm SBF 1 .806 1 .670 0,69 - - Schirn Kunsthalle 2.820 2.364 19,29 - - - Sportpark Stadion 55.545 5 . 87 -7,41 54.758 5 .088 -7,33 VHS (EB) Gesamt (nicht konsolidiert) 1.780 1.651 7,81 - - - .1 0 100.1 3 -3,03 . 62 62.683 -7,85 1.671 1.647 1,43 1.1 5 -10,53 23.4 1 22.840 2,85 0 - - 338 -2,76 - - - 4.543 -23,57 - - Gesundheit und oziales KKJF (EB) Klinikum FH Medizinisches Versorgungszentrum ZEG Gesamt (nicht konsolidiert) umme dargestellter Beteiligungen 32 3.472 28. 62 .68 . 18 2 .36 .36 .8 1.06 -1,38 1.06 7,32 2.12 . 6 1.1 2.010.6 1 -10,53 5,68 Tabelle 4: Verbindlichkeiten gesamt / Verbindlichkeiten Kreditinstitute Anmerkung: Bei der Tourismus- und Congress GmbH (TCF) und dem Eigenbetrieb Stadtentwässerung werden die Zahlen aus den Jahresabschlussentwürfen 2017 angesetzt. 34 Allgemeiner Teil Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 erbindlichkeiten reditinstitute - or ahres ergleich (in Verbindlichkeiten KI aktuell io. ) Verbindlichkeiten KI Vorjahr 1.400 1.200 1.000 800 600 400 Gesundheit und Soziales Kultur, Freizeit und Bildung Wohnungsbau Verkehr, Ver- und Entsorgung 0 Wirtschaft und Stadtentwicklung 200 Abb. 4.1 erbindlichkeiten reditinstitute 201 - erteilung 7% 0%3% 33 % 57 % Wirtschaft und Stadtentwicklung Verkehr, Ver- und Entsorgung Wohnungsbau Kultur, Freizeit und Bildung Gesundheit und Soziales Abb. 4.2 35 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Erl uterungen zu den Tabellen (Ergebnisse der Konzerne) Die Tabellen 5 bis 8 8 zeigen die o. g. Kennzahlen auf Den Kern des städtischen Beteiligungsportfolios bil- der Ebene der vier Konzerne. Bei den Werten der den die vier Konzerne ABG (Wohnungsbau), FES einzelnen Konzerne handelt es sich um konsolidierte (Entsorgung), Messe Frankfurt und SWFH (Stadtwer- Angaben der Muttergesellschaft und ihrer verbunde- ke), auf die knapp über 80 % des Vermögens und nen Unternehmen. Die jeweiligen internen Finanzbe- knapp unter ziehungen sind darin entsprechend der Einheitstheo- auf die in den Tabellen 1 - 4 und rie eliminiert. Im Unterschied dazu stellen die eben- sellschaften und Eigenbetriebe) entfallen. 0 % der gesamten Leistung (bezogen aufgeführten Ge- falls ausgewiesenen Summen in den Tabellen keine Konsolidierung zwischen den Konzernen dar. Gesamtleistung (in T ) onzerne 201 Veränderung 2016 (in %) ahresergebnis (in T ) 201 Veränderung 2016 (in %) 21,55 ABG 4 5.424 48 .5 2 1,19 4.182 77.486 FES 238.34 228.160 4,47 18.763 17. 87 4,32 Messe Frankfurt 66 .188 646. 03 3,44 36.604 46.387 -21,09 SWFH 2.264. 65 2.232.062 1,47 43.320 55.466 -21,90 umme dargestellter Beteiligungen 3.66 . 2 3. 1,98 1 2.8 0 6. 1 1 -2,26 .32 Tabelle 5: Gesamtleistung / Jahresergebnis (bei ABG, Messe und SWFH nach Anteilen anderer Gesellschafter) Anlage erm gen (in T ) onzerne 201 Veränderung 2016 (in %) Eigenkapital (in T ) Veränderung 201 2016 (in %) ABG 2.1 3.534 2.041.177 7,46 5 .585 873.417 9,87 FES 80.365 74.211 8,29 57.745 54. 44 5,10 505.754 4,14 8 2.5 0 1,03 Messe Frankfurt 636.31 11,35 SWFH 3.173.7 1 708.570 3.187. 67 -0,44 umme dargestellter Beteiligungen 6.1 6.260 . 3 .6 3,65 526.68 01.825 2. .8 3 5,12 2.326. 0 Tabelle 6: Anlagevermögen / Eigenkapital erbindlichkeiten Veränderung gesamt (in T ) onzerne ABG FES 201 1.460.078 2016 (in %) 1.3 6. 1 4,52 erbindlichkeiten Veränderung reditinstitute (in T ) 2016 (in %) 73 .106 704.643 4,89 201 1 .028 16.488 15,41 0 2 -100,00 333.641 227.837 46,44 0.000 0 - SWFH 2.053.512 2.080. 67 -1,32 1.410.108 1.401.512 0,61 umme dargestellter Beteiligungen 3.866.260 3. 22.210 3,87 2.23 .21 2.106.1 6,32 Messe Frankfurt Tabelle 7: Verbindlichkeiten gesamt / Verbindlichkeiten Kreditinstitute onzerne ABG FES Bilanzsum m e Eigenkapitalquote (in %) 201 (in T ) Anlagenintensität (in %) itarbeiter im ahresdurchschnitt (201 ) rodukti it t (in T ) 637 2.556.171 37,54 85,81 778 121.264 47,62 66,27 1.710 13 Messe Frankfurt 1.013.882 51,95 69,89 2.321 288 SWFH 3.6 3.345 24,42 85,93 5.456 415 .38 .661 33,12 83,37 umme dargestellter Beteiligungen 10.26 Tabelle 8: Bilanzsumme / EK- uote / Anlagenintensität / Mitarbeiter/-innen im Jahresdurchschnitt / Produktivität 36 3 Allgemeiner Teil Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 . erzinsung des eingesetzten apitals Zur Berechnung der Wirtschaftlichkeit wird der Zins- brachliegendes Wirtschaftspotenzial auszunutzen. fuß angesetzt, der sich aus dem Mittelwert der Eine gewinnorientierte Betrachtung ist für eine Viel- Kämmereischuldzinsen der letzten 10 Jahre ergibt. zahl der Unternehmen im städtischen Portfolio nicht Dieser beträgt 3,2 2 % p.a. für die Jahre 2008 - angezeigt. Es handelt sich oftmals um Unternehmen 2017. Im Vorjahr betrug der Zinssatz für die letzten hierzu zählen auch die defizitären Eigenbe- 10 Jahre 3,524 % p.a. triebe Die Aufstellung beruht auf der Methode der Oppor- führt werden. Ihr Geschäftszweck ist nicht auf wirt- tunitätsanlagebetrachtung, bei der die Eigenkapital- schaftlichen Erfolg ausgelegt, die Eigenkapitalaus- bindung in dem entsprechenden Unternehmen mit stattungen sind in der Regel stark beschränkt bzw. einer Anlage am Kapitalmarkt verglichen wird. negativ. Die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding Dabei ist zu beachten, dass rein erwerbswirtschaft- GmbH entzieht sich ebenfalls der Betrachtung, da liche Betätigungen, die ausschließlich darauf gerich- sie lediglich einen gesellschaftsrechtlichen Rahmen tet sind, die finanzielle Situation der Gemeinde zu zur Realisierung des steuerlichen Verbunds zwi- verbessern, nach einhelliger Meinung in Literatur schen Verkehr, Bäderbetrieben und Energieversor- und Rechtsprechung grundsätzlich nicht zulässig gung darstellt. Insofern werden nur die Gesellschaf- sind. Das Unternehmen muss unmittelbar durch ten bzw. Eigenbetriebe der geforderten Betrachtung , die als reine Zuschussgesellschaften ge- seine Leistung, nicht nur durch seine Gewinne und unterworfen, die neben der Erfüllung des öffentli- Erträge, dem Wohl der Gemeindebürger dienen. chen Zwecks eine Gewinnerzielungsabsicht vorwei- Maßgeblich ist deshalb, dass ein wirtschaftliches sen. Unabhängig von der Möglichkeit oder Zuläs- Unternehmen so zu führen ist, dass der öffentliche sigkeit einer Gewinnerzielung sind alle Gesellschaf- Zweck erfüllt wird und ein Ertrag nur dann ausge- ten beauftragt, die ihnen zur Verfügung stehenden schüttet werden soll, wenn dadurch die Erfüllung Mittel wirtschaftlich einzusetzen. Projektentwick- des öffentlichen Zwecks nicht gefährdet wird. Aus- lungsgesellschaften werden ebenfalls nicht in die nahmsweise darf aber auch eine gewinnorientierte Betrachtung einbezogen. Tätigkeit bei einer rechtlich legitimierten Sachaufgabe wahrgenommen werden, insbesondere um sonst Eigenkapital erzinsung 201 ABG (Konzern) FES (Konzern) Frischezentrum GmbH Hafenbetriebe (Eigenbetrieb) HFM GmbH MVZ GmbH Messe (Konzern) Nassauische Heimstätte (Konzern) Stadtentwässerung (Eigenbetrieb) durchschnittliches Eigenkapital (in T ) 916.501 56.345 6.814 23.738 7.290 295 516.222 590.149 152.418 Jahresüberschuss (in T ) 94.294 18.763 423 623 4.497 81 40.510 49.424 2.604 Eigenkapitalrendite (in %) 10,3% 33,3% 6,2% 2,6% 61,7% 27,5% 7,8% 8,4% 1,7% Bei den Konzernen ABG, Messe und Nassauische Heimstätte wird der Konzern-Jahresüberschuss inkl. der Anteile anderer Gesellschafter dargestellt. 37 38 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 II. Übersicht über die wesentlichen Beteiligungen Wirtschaft und Stadtentwicklung 1 39 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 1. irtschaft und tadtentwicklung 1.1 BKRZ Brandschutz-, Katastrophenschutz- und RettungsdienstzentrumGrundstücksverwaltungsgesellschaft mbH 41 1.2 Brandschutz-, Katastrophenschutz- und RettungsdienstzentrumGrundstücksgesellschaft mbH und Co KG 44 1.3 Dom Römer GmbH 48 1.4 FIZ Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie GmbH 51 1.5 FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region 55 1.6 Gatewa Gardens Projektentwicklungs-GmbH 60 1.7 Hafenbetriebe der Stadt Frankfurt am Main (Eigenbetrieb) 63 1.8 HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt mit beschränkter Haftung 66 1. KEG Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH 70 1.10 Marktbetriebe der Stadt Frankfurt am Main (Eigenbetrieb) 74 1.10.1 Frischezentrum Frankfurt am Main 77 1.11 40 3 Großmarkt GmbH Messe Frankfurt GmbH und Konzern 80 1.11.1 Messe Frankfurt Exhibition GmbH 0 1.11.2 Messe Frankfurt Venue GmbH 5 1.12 Rebstock Projektgesellschaft mbH 100 1.13 Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt am Main 103 1.14 Wirtschaftsförderung Frankfurt Frankfurt Economic Development GmbH 106 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 B R Brandschutz-, atastrophenschutz- und Rettungsdienstzentrum - Grundst cks erwaltungsgesellschaft mbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Feuerwehrstraße 1 0 6 /2 12-72 80 05 --- 60435 Frankfurt am Main 0 6 /2 12-72 80 0 --- Gründung: Unternehmensgegenstand: 21.12.1 Beteiligung an der Firma Brandschutz-, Katastrophenschutz- und Rettungszentrum Grundstücksgesellschaft mbH und Co. KG in Frankfurt am Main als persönlich haftende Gesellschafterin. Ferner der Bau von Brandschutz-, Rettungsdienst- und Katastrophenschutzdienstgebäuden für die Stadt Frankfurt am Main durch Drittfirmen sowie die Vermietung solcher Gebäude an die Stadt Frankfurt am Main. Gesellschafter: Wirtschaft und Stadtentwicklung 1.1 Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 25.000 100,00 % Geschäftsführung: Herr Prof. Reinhard Ries A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 sonalaufwand betrifft ausschließlich die Geschäfts- Allgemeines führerbezüge. Die sonstigen betrieblichen Aufwen- Die BKRZ Brandschutz-, Katastrophenschutz- und dungen enthalten im Wesentlichen die Aufwendun- Rettungsdienstzentrum - Grundstücksverwaltungs- gen für die extern durchgeführte Buchführung und gesellschaft mbH (BKRZ GmbH) hat auch im Ge- die Erstellung des Jahresabschlusses 2017. schäftsjahr 2017 ihre Aufgabe der Geschäftsführung der Brandschutz-, Katastrophenschutz- und Ret- B. Ausblick tungsdienstzentrum Grundstücksgesellschaft Auch im Jahr 2017 wird die BKRZ GmbH die Auf- Co. KG (BKRZ KG) wahrgenommen. Für die gabe der Geschäftsführung für die BKRZ KG wahr- mbH Aufgabe der Geschäftsführung wird ein nebenamtli- nehmen. Für das Jahr 2018 wird wieder von einem cher Geschäftsführer beschäftigt. Darüber hinaus ausgeglichenen Ergebnis in etwa auf dem Niveau hat die Gesellschaft kein Personal. des Vorjahres ausgegangen. Besondere Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung bestehen ur erm gens- und apitallage derzeit nicht. Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2017 gegenüber dem Vorjahr um 470 erhöht und be- . Erg nzende Angaben nach trägt nun 36 T (Vj. 35 T ). Die Vermögenslage wird Erf llung des ffentlichen wecks 123 a HG auf der Aktivseite ausschließlich durch li uide Mittel Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben- bestimmt. Die Passivseite enthält neben dem Ei- stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in genkapital (21 T ) und den Rückstellungen (5 T ) den Leistungsdaten wider. für die Jahresabschluss- und Prüfkosten nur kurzfristige Verbindlichkeiten (10 T ). Die Eigenkapitaluote beträgt 5 % (Vj. 63 %). orliegen der oraussetzungen des 121 HG Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind für das Unternehmen erfüllt. ur Erfolgslage Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt mit einem Jahresfehlbetrag von 761 (Vj. 388 ) ab. rgane der Gesellschaft Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- Die Erträge setzen sich aus der Haftungsvergütung sammlung und die Geschäftsführung. von 6 T (25 % des Stammkapitals) und der Tätig- Die Bezüge des Geschäftsführers betrugen im Ge- keitsvergütung von knapp 5 T schäftsjahr 4, T . zusammen, die beide von der BKRZ KG gezahlt werden. Der Per- 41 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 D. ublic orporate Go ernance ode Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresab- Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen schlussunterlagen an das zuständige Organ die der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Das Wirt- die Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane schaftsplangespräch für das Planjahr 2018 fand am der Gesellschaft in wesentlichen Belangen nicht in 01.11.2017 statt. Das Abschlussgespräch 2017 bereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der 42 wurde am 04.06.2018 durchgeführt. Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der B R Brandschutz-, atastrophenschutz- und Rettungsdienstzentrum - Grundst ckserwaltungsgesellschaft mbH 31.12.201 T 31.12.2016 Veränderung in T€ T Wirtschaft und Stadtentwicklung Bilanz in % A T A mlauf erm gen 36 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3 1 1, 0 0 0 - Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks 36 35 1 1,5 Bilanzsumme 36 3 1 1, Eigenkapital 21 22 -1 -3, Gezeichnetes Kapital / Festkapital 25 25 0 0,0 Gewinnvortrag / Verlustvortrag -3 -4 0 -10,7 Jahresergebnis / Bilanzergebnis -1 0 -1 -2 5,8 0 10,8 1 ,3 A A R ckstellungen erbindlichkeiten 10 Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 0 36 Gewinn- und erlustrechnung 31.12.201 T 3 0 - 1 31.12.2016 T 1, Veränderung in T€ in % Umsatzerlöse 11 11 0 0,0 Gesamtleistung 11 11 0 0,0 sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 - Personalaufwand -5 -5 0 0,0 sonstige betriebliche Aufwendungen -7 -6 -1 EB T (Betriebliches Ergebnis) -1 0 -1 Finanzergebnis 1 ,6 -2 ,8 0 0 0 Ergebnis or teuern (EBT) -1 0 -1 -2 ,8 Ergebnis nach teuern -1 0 -1 -2 ,8 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) -1 0 -1 -2 5,8 -1 0 -1 -2 ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 201 0 2016 0 - ,8 er nderung absolut in % 0 - 43 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 1.2 Brandschutz-, atastrophenschutz- und Rettungsdienstzentrum - Grundst cksgesellschaft mbH und o. G Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Feuerwehrstraße 1 0 6 /2 12-72 80 05 --- 60435 Frankfurt am Main 0 6 /2 12-72 80 0 --- Gründung: Unternehmensgegenstand: 21.12.1 Bau von Brandschutz-, Katastrophenschutz- und Rettungsdienstgebäuden für die Stadt Frankfurt am Main sowie deren Vermietung an die Stadt. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 50.000 100,00 % Geschäftsführung: Herr Prof. Reinhard Ries Aufsichtsrat: 5 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Herr StR Markus Frank Mandatsträger der Stadt: Herr StR Markus Frank Frau Stv Jessica Purkhardt Herr Stv Günther uirin Frau StRin Elke Sautner Frau Stv Anneliese Scheurich Frauenquote: Frauen uote: (bezogen auf städtische Mandate) 60,00 % A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 derlich wurden. Neu ist der vorgesehene Umbau der Allgemeines Leitstelle der Branddirektion auf die technisch aktu- Die Geschäfte werden von der Komplementärin ellen Standards. Die Bereichsleitungswache (BLW) BKRZ Brandschutz-, Katastrophenschutz- und Ret- 2 wird in der Heinrichstraße/Frankenallee verblei- tungsdienstzentrum - Grundstücksverwaltungsge- ben, allerdings ist eine bauliche Erneuerung not- sellschaft mbH (BKRZ GmbH) geführt. Grundsätz- wendig, die in den kommenden Jahren erfolgen soll. lich werden die Bau- und Sanierungsmaßnahmen Dabei sollen Teile der alten Wache aus Denkmal- durch die Brandschutz-, Katastrophenschutz- und schutzgründen erhalten werden. Der Teilnehmer- Rettungsdienstzentrum - Grundstücksgesellschaft wettbewerb für die Vergabe der Generalplanungs- mbH Co. KG (BKRZ KG) an Drittfirmen vergeben. leistungen ist abgeschlossen, eine Vergabe erfolgt Die Finanzierung erfolgt durch die Inanspruchnah- in 2018. Für die BLW 3 (Nied) ist wegen dort aufge- me von Zuschüssen des Landes Hessen, Mitteln tretener Wasserschäden ein Rechtsstreit mit dem aus den Konjunkturprogrammen, Darlehensauf- Generalunternehmer durch einen Vergleich beige- nahmen bei Kreditinstituten, Einlagen der Stadt legt worden, bei dem die der Gesellschaft entstan- Frankfurt am Main sowie durch die Vermarktung den Kosten für Mängelbeseitigung vollständig ge- von Grundstücken. Die Finanzierung der laufenden deckt werden konnten. Auf dem freien Areal des Instandhaltungs- und Betriebskosten erfolgt im Restgrundstückes wurden Flüchtlingsunterkünfte in Wesentlichen über die Vermietung an die Stadt Holzständerbauweise errichtet, die auch später für Frankfurt am Main. Im Geschäftsjahr 2017 wurden Wohnzwecke weiter verwendet werden können. Der die Umbaumaßnahmen im Brandschutzzentrum Pachtvertrag mit der Stadt Frankfurt am Main wurde (BKRZ-Gebäude) umgesetzt, die aus organisatori- Mitte November 2016 abgeschlossen und die Un- schen und arbeitsschutzrechtlichen Gründen erfor- 44 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 terkünfte am 08.03.2017 an das zuständige Dezer- (Vj. 5,1 Mio. ) und 3,8 Mio. nat VIII der Stadt Frankfurt am Main übergeben. Nebenkosten. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr Der hintere Grundstücksteil der Bereichswache ist auf eine geänderte Umsatzdefinition des BilRUG (BW) 11 (Enkheim) ist für die Bebauung mit einer zurückzuführen. Die Einnahmen aus Bauunterhalt Kita vorgesehen und wurde im März 2017 von der sind nun anstatt den sonstigen Erlösen als Umsatz- Gesellschaft mit einem Grundstück der Stadt Frank- erlöse zu behandeln. Die sonstigen Erträge lagen furt am Main in der Feuerwehrstraße getauscht. mit 1,2 Mio. Die BW 21 (Nordweststadt) wurde am 24.01.2017 in ). Der Materialaufwand lag mit 5,1 Mio. Betrieb genommen. Die BW 30 (Sossenheim) ist resniveau, der Personalaufwand stieg um 173 T bereits im Jahr 2011 in Betrieb gegangen. Eine auf 1,2 Mio. Notausfahrt auf die Zufahrtrampe der Autobahn stiegen wurde im Jahr 2012 hergestellt. Deren Inbetrieb- (Vj. 3,7 Mio. ). Forderungen aus offenen Mieten nahme verzögerte sich allerdings auch in diesem wurden in Höhe von 2 Mio. Berichtszeitraum. Die BW 41 (Niederrad) wurde im sonstigen Berichtsjahr umgebaut, um die gestiegene Zahl der deutlich um 2,1 Mio. dort Diensttuenden adä uat unterbringen zu kön- Die Aufwendungen für Zinsen sanken um 51 T nen. Mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben 360 T . über dem Vorjahr (456 T auf Vorjah- (Vj. 1 Mio. ). Die Abschreibungen um 742 T betrieblichen auf 4,4 Mio. wertberichtigt. Die Aufwendungen auf 2,5 Mio. stiegen (Vj. 431 T ). auf besteht ein Disput über Vertragsmodalitäten in Zu- Insgesamt wurde ein Jahresfehlbetrag von 671 T sammenhang erzielt (Vj. 256 T ). dem Feuer- und Rettungstrai- Wirtschaft und Stadtentwicklung um 784 T (Vj. 3,3 Mio. ) auf ningscenters, wofür Rückstellungen von 60 T weiterhin vorgehalten wurden. B. Ausblick Auf dem Gelände der ehemaligen Gibbs-Kaserne Für die Gesellschaft wird für das Geschäftsjahr errichtet die Gesellschaft ein Katastrophenschutz- 2018 mit einer ausgeglichenen Ertrags- und Auf- Lager. Mit der Fertigstellung wird in 2018 gerechnet, wandssituation sowie mit einem ausgeglichenen das Bauvorhaben liegt im Zeitplan. Jahresergebnis gerechnet. Wesentliche Abwei- chungen von den Annahmen der Planung sind derur erm gens- und apitallage zeit nicht erkennbar. Die Bilanzsumme (nach Verrechnung des Sonderpostens für Zuschüsse und Zulagen mit den Sach- . Erg nzende Angaben nach anlagen) hat sich gegenüber dem Vorjahr um Erf llung des ffentlichen wecks 1,1 Mio. Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben- (0,8 %) verringert. Während auf der Ak- 123 a HG tivseite das Sachanlagevermögen um 5,2 Mio. stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in stieg, verringerte sich das Umlaufvermögen von den Leistungsdaten wider. 7,7 Mio. auf 1,4 Mio. . Bei den Passiva hat das Eigenkapital um 37 T auf 101,6 Mio. abge- orliegen der oraussetzungen des 121 HG nommen, während sich die Verbindlichkeiten von Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind 28 Mio. für das Unternehmen erfüllt. auf 28,4 Mio. erhöhten. Der Sonderpos- ten für Zuschüsse und Zulagen sank um 248 T 5, Mio. 188 T auf und die Rückstellungen wurden um auf 30 T reduziert. Die Eigenkapital uote liegt bei 74,2 % (Vj. 74,3 %). rgane der Gesellschaft Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichtsrat. ur Erfolgslage Die Geschäftsführung der Gesellschaft obliegt der Die Umsatzerlöse von 11,7 Mio. 1,2 Mio. entfielen liegen um persönlich haftenden Gesellschafterin BKRZ GmbH. über dem Vorjahr (10,5 Mio. ). Davon Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten für ihre Tätigkeit 5, Mio. auf Mieteinnahmen keine Bezüge. 45 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 D. ublic orporate Go ernance ode Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirt- der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- schaftsplangespräche fanden statt am 03.11.2016 lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass für das Planjahr 2017 und am 01.11.2017 für das die Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane Planjahr 2018. Das Abschlussgespräch 2017 wurde der Gesellschaft in wesentlichen Belangen nicht in am 04.06.2018 durchgeführt. bereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das zuständige Organ die 46 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der Brandschutz-, atastrophenschutz- und Rettungsdienstzentrum - Grundst cksgesellschaft o. G Bilanz 31.12.201 31.12.2016 T Veränderung in T€ T Wirtschaft und Stadtentwicklung mbH in % A T A Anlage erm gen 13 . 03 130.3 0 6 1 135.4 7 130.338 5.15 4,0 .6 -6.23 -81,3 Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen mlauf erm gen 1. 36 .16 ,0 5 41 ,0 Vorräte 351 0 351 - Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 775 6.875 -6.100 -88,7 -4 0 -61,2 Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks Bilanzsumme A 310 800 136. 3 138.01 101.621 102. -1.0 -0,8 A Eigenkapital Gezeichnetes Kapital / Festkapital Kapitalrücklage 50 104.584 Gewinnvortrag / Verlustvortrag Jahresergebnis / Bilanzergebnis onderposten 104.84 Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme -0,3 - , -671 256 - 27 -361, 6.1 2 -2 8 - ,0 -188 -3 ,8 1 25.740 28.033 26.40 6 8 136. 3 Gewinn- und erlustrechnung -266 256 28. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,0 -2.5 8 30 erbindlichkeiten -0, 0 -2.342 .8 R ckstellungen - 3 50 31.12.201 T 138.01 31.12.2016 T 08 1, -670 -2,5 -110 -1 ,1 -1.0 -0,8 Veränderung in T€ in % Umsatzerlöse 11.685 10.466 1.21 11,6 Gesamtleistung 11.68 10. 66 1.21 11,6 sonstige betriebliche Erträge 456 784 Materialaufwand -5.111 1.23 -5.134 23 -0,4 Personalaufwand -1.17 -1.006 -173 17,2 Abschreibungen -4.426 -3.684 -742 20,1 sonstige betriebliche Aufwendungen -2.052 -2.483 -431 EB T (Betriebliches Ergebnis) -2 66 Finanzergebnis -35 -410 Ergebnis or teuern (EBT) -633 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Ergebnis nach teuern Sonstige Steuern Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 2 -37 -6 1 -0 2 - 172,0 475,7 1 -1 1,1 51 -12,3 -8 0 -3 6,6 -37 2.83 .006,1 - 28 -361,2 -0 -1 0 - ,7 -671 256 - 27 -361, -6 1 2 6 - 2 -361, 201 2016 er nderung 1 17 absolut in % 2 11,8 47 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 1.3 Dom R mer GmbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Liebfrauenberg 3 0 6 /6 53 00 07 40 kontakt 60313 Frankfurt am Main 0 6 /6 53 00 07 44 www.domroemer.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 28.07.200 domroemer.de Projektentwicklung und Baureifmachung, sowie die Bebauung und Vermarktung des Dom Römer Areals sowie die Verwaltung und Vermietung eigenen und fremden Grundbesitzes, insbesondere auf dem Dom Römer Areal. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 25.000 100,00 % Geschäftsführung: Herr Michael Guntersdorf Aufsichtsrat: 8 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Herr OB Peter Manuel Feldmann Mandatsträger der Stadt: Herr Stv Ulrich Baier Herr BM und StK Uwe Becker Herr OB Peter Manuel Feldmann Herr StR Mike Josef Herr Stv Thomas Kirchner Frau StRin Elke Sautner Herr Stv Wolfgang Siefert Herr Stv Michael zu Löwenstein Frauenquote: Frauen uote: (bezogen auf städtische Mandate) 12,50 % Beirat: 3 stimmberechtigte Mitglieder Herr Prof. Arno Lederer Herr Prof. Christoph Mäckler Herr Prof. Dr. Fritz Neume er A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 apitallage Allgemeines Die Bilanzsumme hat sich aufgrund des Projektfort- Zwischen Dom, Schirn Kunsthalle und Römerberg schritts weiter erhöht auf nunmehr 15 ,1 Mio. entwickelt die Gesellschaft das neue Altstadt uar- (Vj. 107,5 Mio. ). tier. Auf einem rund 7.000 m großen Areal entste- Auf der Aktivseite ergibt sich durch die Aktivierung hen neben dem Stadthaus 35 Altstadthäuser, davon der 15 Rekonstruktionen und 20 Neubauten, mit Platz lagevermögens. Zudem ist durch den Baufortschritt für rund 80 Wohnungen und 30 Erdgeschossflächen das Vorratsvermögen weiter gestiegen. für Gastronomie, Gewerbe und Handel. Das Areal Auf der Passivseite hat sich durch die Einzahlungen wird von einem historischen Netz aus Gassen und der Plätzen einschließlich des historischen Krönungs- (13 Mio. ) sowie durch den Jahresüberschuss das wegs durchzogen. Eigenkapital erhöht. Zudem haben sich durch den Im Geschäftsjahr wurden die oberirdische Bebau- Projektfortschritt die Verbindlichkeiten (insbesonde- Gewerbeflächen Gesellschafterin ein in Anstieg die des An- Kapitalrücklage ung vorangetrieben, die Vermarktung der Wohnun- re durch die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellun- gen und Häuser weitgehend abgeschlossen sowie gen) erhöht. die Vermietung der Gewerbeflächen vorbereitet. 48 ur erm gens- und Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Die Stadt Frankfurt am Main hat im Berichtsjahr schuss von 1,7 Mio. Einzahlungen in die Kapitalrücklage von 13 Mio. (Vj. -0,3 Mio. ). Die Ergeb- nisverbesserung ist auf Sondereffekte zurückzufüh- geleistet. Eine von der Stadt Frankfurt am Main ren, die Erträge aus der Auflösung von Rückstellun- gewährte Sicherheit (Ausfallbürgschaft) beläuft sich gen sowie aus Zuschreibungen von insgesamt zum 31.12.2017 auf 25 Mio. 2,3 Mio. Zinsen). umfassen. Im Berichtsjahr waren keine Wirtschaft und Stadtentwicklung Beziehungen zum Haushalt ur Erfolgslage Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüber- (Restschuld ohne weiteren Wertberichtigungen bezogen auf die Vorräte erforderlich. Statt dessen konnten Zuschreibun- rgane der Gesellschaft gen vorgenommen werden, da die prognostizierten Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- Verluste voraussichtlich niedriger ausfallen. sammlung, der Aufsichtsrat, die Geschäftsführung Der Materialaufwand besteht im Wesentlichen aus sowie der Gestaltungsbeirat. den bezogenen Leistungen (Planung und Bau) für Im Geschäftsjahr 2017 betrugen die Bezüge von die Errichtung des Dom-Römer-Areals. Im Berichts- Herrn Geschäftsführer Guntersdorf 145 T . jahr erfolgte zum zweiten Mal eine Aktivierung der An die Mitglieder des Aufsichtsrats wurden im Be- Gewerbeflächen (von 3 Mio. richtsjahr Sitzungsgelder von insgesamt rund 1 T nach 4 Mio. im Vorjahr), die den Materialaufwand entsprechend gezahlt (50 pro Person und Sitzung). gemindert hat. D. ublic orporate Go ernance ode B. Ausblick Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen Am 0 .05.2018 öffneten sich die Bauzäune rund um der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- das davon 15 Rekonstruktio- lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass sind auf den historischen Parzellen der im die Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane Zweiten Weltkrieg zerstörten Altstadt entstanden. der Gesellschaft in wesentlichen Belangen nicht in Die neuen Wege und Plätze können nun von jeder- bereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt mann erkundet werden. Bis zum großen Eröff- hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor Versen- nungsfest Ende September 2018 werden die ersten dung der Wirtschaftsplan- und Jahresabschlussun- Läden den Betrieb aufnehmen und zahlreiche Woh- terlagen an das zuständige Organ die Entwürfe im nungen bezogen sein. Rahmen des Wirtschaftsplan- und des Abschluss- nen uartier: 35 Häuser gesprächs vorerörtert werden. Die Wirtschaftsplan- . Erg nzende Angaben nach 123 a HG gespräche fanden statt am 20.10.2016 für das Plan- Erf llung des ffentlichen wecks jahr 2017 sowie am 0 .10.2017 für das Planjahr Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben- 2018. Das Abschlussgespräch 2017 wurde am stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in 16.05.2018 durchgeführt. den Leistungsdaten wider. orliegen der oraussetzungen des 121 HG Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen für das Unternehmen vor. 49 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der Dom R mer GmbH Bilanz 31.12.201 31.12.2016 T Veränderung in T€ T in % A T A Anlage erm gen .1 Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen mlauf erm gen Vorräte -70,4 3.070 75,1 4.087 103.2 2 148.573 3.732 137 3.257 Rechnungsabgrenzungsposten 22 1 8.6 54.841 58,5 87 177,5 -6.234 -65,7 4 .4 1 13 ,2 -116 -83, .1 6 10 . 01 1.6 8,0 21.603 6.8 1 1 . 12 25 25 0 0,0 41.164 28.164 13.000 46,2 A Eigenkapital Gezeichnetes Kapital / Festkapital Kapitalrücklage Gewinnvortrag / Verlustvortrag -21.2 8 -21.010 Jahresergebnis / Bilanzergebnis 1.712 -288 1. R ckstellungen 8. 6 .6 2 3.0 . 3 33.83 erbindlichkeiten 128. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Bilanzsumme 6 22.732 1 Gewinn- und erlustrechnung .1 6 31.12.201 T Umsatzerlöse 27.038 10 . 01 31.12.2016 T 213, -288 1,4 -6 5,2 ,6 3 ,6 -4.307 -15, 1.6 8,0 Veränderung in T€ in % 76 187 78 422,5 54.841 36.652 18.18 4 ,6 Gesamtleistung .81 36.83 18. sonstige betriebliche Erträge 7 8 220 578 262,3 -52.587 -34. 46 -17.642 50,5 Personalaufwand -576 -541 -35 6,5 Abschreibungen -2 -3 11 -27,0 -1.56 -1.64 Bestandsänderung UE / FE Materialaufwand sonstige betriebliche Aufwendungen EB T (Betriebliches Ergebnis) Finanzergebnis Ergebnis or teuern (EBT) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Ergebnis nach teuern Sonstige Steuern Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 50 ,0 -2 7.156 Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks A 3.068 3 1 1. 66 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bilanzsumme .08 1 1.8 -143 -171 1. 12 -28 1. 12 1, 80 -116 0 8 1. 1 2 -16,8 1. 0 -28 -4, -1. 01,3 -6 6,1 0 1. -6 6,1 -1 -0 1.712 -288 1. -6 5,2 1. 12 -288 1. -6 201 2016 6 6 -0 4 ,4 ,2 er nderung absolut in % 0 0,0 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 F Frankfurter nno ationszentrum Biotechnologie GmbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Altenhöferallee 3 0 6 /80 08 65-0 info 60438 Frankfurt am Main 0 6 /80 08 65-1 www.FIZ-biotech.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 25.06.2002 FIZ-biotech.de Wirtschaft und Stadtentwicklung 1. Die Unterstützung der Entwicklung der Biotechnologiewirtschaft im Rhein-Main-Gebiet, die Förderung und Erhaltung der in der Region vorhandenen Biotechnologie-Potenziale, die Ansiedlung von Unternehmen aus dem Bereich der Biotechnologie in der Region und die Schaffung von ualiFIZierten Arbeitsplätzen in diesem Bereich, insbesondere durch den Betrieb eines Zentrums für biotechnologieorientierte Existenzgründer und Unternehmen. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 40.000 40,00 % Land Hessen 40.000 40,00 % Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main 20.000 20,00 % 100.000 100,00 % Geschäftsführung: Herr Dr. Christian Garbe Aufsichtsrat: 11 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Herr StR Markus Frank Mandatsträger der Stadt: Herr StR Markus Frank Herr StR Stefan Majer Herr StR Eugenio Mu oz del Rio Herr Prof. Dr. Stefan Schreiber Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Herr MP Volker Bouffier Frau Dr. Anna Carina Eichhorn Herr Staatssekr Ingmar Jung Herr Präs. Prof. Dr. Mathias Müller Herr Detlev Osterloh Frau Prof. Dr. Birgitta Wolff Herr Staatssekr Dr. Martin Worms Beirat: 7 Mitglieder Herr Atrem Andrianov Herr Dr. Malik Larak Herr Dr. Jens Maier Herr Kurt Roth Herr Björn Rotter Herr Prof. Dr. Günter K. Stahl Herr Prof. Dr. Gerhard Gustav Steinmann A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 komplexen als auch durch die interdisziplinären Allgemeines Projekte der FIZ Frankfurter Innovationszentrum Die Mietflächen in den Gebäudekomplexen FIZ 1, Biotechnologie GmbH (FIZ GmbH) vollumfänglich FIZ 2 und FIZ 3 waren über das gesamte Ge- Rechnung getragen. schäftsjahr hinweg zu 100 % ausgelastet. Dem Im 1. Schwerpunkt der Unterstützung der Biotechnologie bäudekomplex FIZ 3 zum ersten Mal die Prüfungen im Rhein-Main-Gebiet und der Etablierung von Life der einzelnen Gewerke durch die Sachverständigen Science Unternehmen in der Region, der Förderung des T V an. Die Prüfungen an den Gewerken bestehender Potenziale sowie der Schaffung von Elektrische Anlagen, Brandmeldeanlage, Sicher- hoch ualifizierten heitsbeleuchtung, Arbeitsplätzen wurde sowohl durch die Vermietung der Flächen in den Gebäude- uartal des Geschäftsjahres standen im Ge- Sicherheitsstromversorgung, Raumlufttechnische Anlagen und Brandschutzklap- 51 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 pen erstreckten sich auf das Zeitfenster Januar bis Vermietung des Gebäudekomplexes FIZ 1. Diese April 2017. Es wurden keine wesentlichen Mängel Rückstellung wurde gebildet, da die finanziellen beanstandet. Verpflichtungen aus den abgeschlossenen Verträ- Im März 2017 wurde nach einem starken Regenfall gen die geplanten eigenen Mieteinnahmen über- an der Gebäudetrennfuge zwischen den beiden steigen. Bauabschnitten FIZ 1 und 2 im Bereich der Brandschutztore in der Tiefgarage eine undichte Stelle an ur Erfolgslage der Decke entdeckt. Zur Lokalisierung der Scha- Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2017 densstelle und zur Kontrolle der Abdichtungen mit einem Jahresfehlbetrag von 1,8 Mio. musste der Bereich oberirdisch freigelegt werden. Jahresergebnis hat sich damit gegenüber dem Nach der Begutachtung durch ein auf Gebäudeab- Vorjahr um 437 T dichtungen spezialisiertes Handwerksunternehmen ist im Wesentlichen auf die Veränderung der wurden die durch den Wassereintritt entstandenen Drohverlustrückstellung zurückzuführen. Bereinigt Risse im Beton großflächig verpresst und die Ge- um diesen Effekt hätte sich das Ergebnis gegenüber bäudetrennfuge fachgerecht neu abgedichtet. Der dem Vorjahr um rund 1 0 T Schaden wurde über die Gebäudeversicherung der Die Drohverlustrückstellung für FIZ 1 verminderte FIZ GmbH reguliert. sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 1,2 Mio. . ab. Das verbessert. Die Verbesserung verschlechtert. Im April 2017 wurde ein Wasserschaden in der Ursächlich hierfür sind die unter den zu leistenden Kindertagesstätte in FIZ 1 gemeldet. Durch eine Leasingzahlungen liegenden eigenen Mieterlöse defekte WC-Spülung einer Kindertoilette wurden (Verbrauch der Rückstellung) und der Zinsaufwand weite Teile der KiTa der FIZ GmbH über Nacht aus der Aufzinsung nach Laufzeitä uivalent von geflutet. Da das Abwasser über eine Hebeanlage langfristigen Rückstellungen (3 entsorgt wird und diese über einen Thermoschutz sung der Rückstellung wird unter den Positionen den Betrieb eingestellt hat, ist das Wasser ausgetre- sonstige betriebliche Erträge (1,6 Mio. ) und die ten und hat sich auf der Fläche verteilt. Durch das Aufzinsung der Rückstellung unter den Zinsen und Wasser wurden diverse Türen und Inventar be- ähnliche Aufwendungen (-366 ) ausgewiesen. Der T ). Die Auflö- schädigt. Eine Feuchtigkeitsmessung ergab, dass Materialaufwand ist mit rund 7 Mio. Wände und Böden großflächig kontaminiert waren. gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das liegt im Dies machte ab Juni großflächig angelegte Trock- Wesentlichen an den gestiegenen Instandsetzungs- nungs- und Ausbesserungsarbeiten erforderlich, und Instandhaltungsmaßnahmen für die Bewirt- welche zu einer längeren Einstellung des KiTa- schaftung der Gebäudekomplexe FIZ 1 und FIZ 2, Betriebs führten. Die Kinder wurden währenddessen welche überwiegend auf die Mieter umlegbar sind. in der nahegelegenen Kita Kairos, einer Einrichtung Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen der Goethe im Jahr 2017 581 T Universität, untergebracht. Bis zum (Vj. 6,8 Mio. ) (Vj. 470 T ). Sie bestehen im Jahresende waren die Arbeiten abgeschlossen. Der Wesentlichen aus Rechts-, Beratungs- und Buch- Schaden wurde über die Gebäudeversicherung der haltungsaufwendungen (201 T ), Werbe- und Rei- FIZ GmbH reguliert. seaufwendungen (164 T ), Aufwendungen für EDVDienstleistungen (52 T ) sowie Telefon- und Inter- ur erm gens- und 52 apitallage netkosten (47 T ). Die Bilanz der FIZ GmbH ist weiterhin von einem Im Geschäftsjahr 2017 beliefen sich die Umsatzer- nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag löse auf 5,3 Mio. geprägt, der zum 31.12.2017 mit rund 6,3 Mio. auf dem Niveau des Vorjahres. Die Umsatzerlöse einen Anteil von 58,3 % (Vj. 64,4 %) der Bilanz- aus Vermietungstätigkeit zusammen mit der Be- (Vj. 5,3 Mio. ) und lagen damit summe (rund 10,8 Mio. ) ausmacht. Der Fehlbe- standsveränderung der Unfertigen Leistungen aus trag ergibt sich im Wesentlichen aus der Bildung der Vermietungstätigkeit betrugen rund 5,6 Mio. von Rückstellungen für drohende Verluste aus der und lagen damit über dem Vorjahresniveau Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 (5,4 Mio. ), was neben Mieterhöhungen insbeson- jahr 2018 werden Umsatzerlöse aus der Vermie- dere auf höhere Gebäudenebenkosten zurückzufüh- tungstätigkeit von rund 5,5 Mio. ren ist. Diese können auf die Mieter umgelegt wer- fehlbetrag von 1, Mio. und ein Jahres- erwartet. den. 123 a HG B. Ausblick Erf llung des ffentlichen wecks Im Hinblick auf die Weiterentwicklung der Biotech- Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben- Branche wird festgestellt, dass Fortschritte in der stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in Genforschung und ein wachsendes Interesse den Leistungsdaten wider. Wirtschaft und Stadtentwicklung . Erg nzende Angaben nach etablierter Pharmafirmen an Partnerschaften und bernahmen im Biotechsektor auch in Deutsch- orliegen der oraussetzungen des 121 HG land insgesamt für Zuversicht sorgen. Dabei ist zu Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen beobachten, dass sich das Wachstum beim Um- für das Unternehmen vor. satz und dem Personal nicht nur auf wenige große Unternehmen auswirkt, sondern landesweit ver- Beziehungen zum Haushalt teilt. Zu beobachten ist dies vor allem bei kleinen Die Finanzierung der FIZ GmbH ist durch eine Ver- und mittleren Firmen, wie sie auch bei der FIZ einbarung zwischen dem Land Hessen und der GmbH angesiedelt sind. Insbesondere Entwickler Stadt Frankfurt am Main gewährleistet, in der sich und Anbieter von Plattformtechnologien in der beide verpflichten, die Risiken der Gesellschaft Immunonkologie und Bio-IT liegen in der Gunst jeweils zur Hälfte zu tragen. von Investoren vorn. Auch die FIZ GmbH arbeitet Für die FIZ GmbH standen im Produkthaushalt auf dem Gebiet der IT-gestützten Diagnoseverfah- 2017 Mittel von 1,5 Mio. ren mit ihrem Projekt „German Genethics“ für eine Einzahlung in die Kapitalrücklage bereitgestellt breit zugängliche, genomikbasierte und personali- wurden. Hiervon sind aufgrund des li uiditätsorien- sierte Gesundheitsversorgung. Entscheidend ist tierten Mittelabrufs bis zum Jahresende Auszahlun- dabei ein Netzwerk aus Unternehmen, welches gen von rund 1,5 Mio. die s nergistischen Kompetenzbereiche mit einer Des Weiteren hat die Stadt Frankfurt am Main ge- ITK-Struktur abdecken, die es ermöglicht, Infor- meinsam mit dem Land Hessen Sicherheiten (Pat- mationen ronatserklärung) von 21,6 Mio. und aus renommierten Fachzeitschriften hochspezialisierten Datenbanken mit zur Verfügung, die als erfolgt. gewährt. molekularbiologischen Forschungsergebnissen aus rgane der Gesellschaft klinischen Studien und dem Wissen über aner- Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- kannte Therapien anwendungs- respektive indika- sammlung, der Aufsichtsrat, die Geschäftsführung tionsorientiert zusammenzuführen. So werden die sowie ein Beirat. Daten und Charakteristika jeder einzelnen DNA- Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird Probe zu einer bedeutenden Information für den gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. behandelnden Arzt. Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten für ihre Tätigkeit Die Geschäftsführung sieht weiterhin eine stabile keine Bezüge. Entwicklung für die FIZ GmbH. Für das Geschäfts- 53 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der F Frankfurter nno ationszentrum Biotechnologie GmbH Bilanz 31.12.201 31.12.2016 T Veränderung in T€ T in % A T A Anlage erm gen 1. 2 Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen -8, -1 -58,5 1.571 1.723 -152 -8,8 0 0 0 - 13 21,6 2.88 2.3 1. 11 1.632 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 543 385 Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks 434 357 77 21 2 -21 6.288 7.502 -1.214 -16,2 10. 68 11.6 3 -8 - , Vorräte Rechnungsabgrenzungsposten Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Bilanzsumme A 27 17,1 158 40, 21,5 - , A Eigenkapital Gezeichnetes Kapital / Festkapital Kapitalrücklage 0 0 0 - 100 100 0 0,0 3.030 8,0 40.8 37.86 Gewinnrücklagen / variables Kapital Gewinnvortrag / Verlustvortrag Jahresergebnis / Bilanzergebnis Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag R ckstellungen 0 0 0 - -45.471 -43.218 -2.253 5,2 -1.816 -2.253 437 -1 ,4 6.288 7.502 -1.214 -16,2 8. -1.3 2 -16,0 .10 erbindlichkeiten 3.661 3.183 8 1 ,0 1 1 -0 - , 10. 68 11.6 3 Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme Gewinn- und erlustrechnung Umsatzerlöse 31.12.201 T 5.288 31.12.2016 T 5.31 27 Gesamtleistung . 6 .3 1.642 1.043 Materialaufwand 58 -6. -8 - , Veränderung in T€ -31 Bestandsänderung UE / FE sonstige betriebliche Erträge 221 1 0 5 in % -0,6 382, 3, 57,4 -6.7 3 -205 3,0 Personalaufwand -762 -6 2 -70 10,1 Abschreibungen -214 -1 sonstige betriebliche Aufwendungen -581 -470 EB T (Betriebliches Ergebnis) Finanzergebnis Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Ergebnis nach teuern Sonstige Steuern Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss -1.3 -1. 3 -468 Ergebnis or teuern (EBT) ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 54 -1 3 2 Finanzanlagen mlauf erm gen 1. 2 1 -1.81 -518 -2.2 2 0 -1.81 0 -2.2 2 -15 7,6 -112 23,7 38 -22,3 50 3 - ,7 -1 , 0 3 -1 , -0 -0 -0 7,0 -1.816 -2.253 437 -1 ,4 -1.816 -2.2 3 3 -1 , 201 8 2016 7 er nderung absolut in % 1 14,3 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 FrankfurtRhein ain GmbH nternational Region arketing of the Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Unterschweinstiege 8 0 6 /68 60 3 8-0 info 6054 Frankfurt am Main 0 6 /68 60 38-11 www.frm-united.com Gründung: Unternehmensgegenstand: 24.03.2005 frm-united.com Internationales Standortmarketing für den Wirtschaftsraum FrankfurtRheinMain. Zum Gegenstand der Gesellschaft gehört insbesondere, die vorhandenen Stärken des Wirtschaftsraums zu vernetzen und zu bündeln, die Wahrnehmung des Wirtschaftsraums und seiner Standortvorteile und das Interesse an diesem zu fördern sowie zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität des Wirtschaftsraums ein gemeinsames, profiliertes Erscheinungsbild der Region FrankfurtRheinMain als Marke zu entwickeln und zu pflegen. Mit ihrer Geschäftstätigkeit nimmt die Gesellschaft übergeordnete Aufgaben im Rahmen des Standortmarketings wahr. Die Gesellschaft konkurriert nicht mit den kommunalen Wirtschafsförderungen der Gesellschafter. Aufgaben der Wirtschaftsförderung nimmt die Gesellschaft nur subsidiär zu den kommunalen Stellen wahr. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 3.750 37,50 % IHK Forum Rhein-Main 18.750 7,50 % IHK Frankfurt am Main 12.500 5,00 % Stadt Wiesbaden 10.000 4,00 % .375 3,75 % Landkreis Hochtaunus 8.750 3,50 % Landkreis Main-Kinzig 8.750 3,50 % Landkreis Main-Taunus 8.750 3,50 % Landkreis Offenbach 8.750 3,50 % Land Hessen 8.125 3,25 % Regionalverband FrankfurtRheinMain 7.500 3,00 % Landkreis Groß-Gerau 6.250 2,50 % Wirtschaftsinitiative FrankfurtRheinMain e. V. 6.250 2,50 % Stadt Darmstadt 5.000 2,00 % Stadt Eschborn 5.000 2,00 % Stadt Offenbach am Main 5.000 2,00 % ZENTEC Zentrum für Technologie, Existenzgründung und Cooperation GmbH (Region Ba rischer Untermain) 5.000 2,00 % Landkreis Darmstadt-Dieburg 2.500 1,00 % Landkreis Limburg-Weilburg 2.500 1,00 % Landkreis Rheingau-Taunus 2.500 1,00 % Stadt Bad Homburg v. d. Höhe 2.500 1,00 % Stadt Hanau 2.500 1,00 % Stadt Rüsselsheim 2.500 1,00 % Landkreis Bergstraße 2.500 1,00 % Handwerkskammer Rhein-Main 1.250 0,50 % Landkreis Odenwald 1.250 0,50 % Stadt Dreieich 1.250 0,50 % Eigener Anteil Stadt Neu-Isenburg Wirtschaft und Stadtentwicklung 1. 1.250 0,50 % 250.000 100,00 % Geschäftsführung: Herr Eric Menges Herr Oliver Schwebel 55 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Aufsichtsrat: 29 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Herr OB Peter Manuel Feldmann Mandatsträger der Stadt: Herr OB Peter Manuel Feldmann Herr StR Markus Frank Herr Stv Uwe Paulsen Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Herr StR Detlev Bendel Herr Prof. Dr. Wilhelm Bender Herr Staatssekr Patrick Burghardt Herr LRat Michael C riax Herr Bernd Ehinger Herr LRat Christian Engelhardt Herr BM Mathias Geiger Herr OB Alexander Hetjes Herr BM Herbert Hunkel Herr LRat Frank Kilian Herr StR Andreas Kowol Herr Erster KrBg Uwe Kraft Herr LRat Frank Matiaske Herr LRat Manfred Michel Herr Präs. Prof. Dr. Mathias Müller Herr OB Jochen Partsch Herr LRat Oliver uilling Herr Staatssekr Mathias Samson Herr LRat Klaus Peter Schellhaas Herr LRat Jens Marco Scherf Herr OB Horst Schneider Frau Prof. Dr. Kristina Sinemus Herr LRat Thorsten Stolz Herr Verb.dir. Ludger Stüve Herr LRat Thomas Will Herr BM Dieter Zimmer Beirat: 10 Mitglieder Herr Prof. Dr. Theodor Dingermann Frau Eva Dude Herr Dr. Michael Fre tag Herr Baki Irmak Herr Thorsten N. Kern Herr Peter Knapp Herr Volker Schier Herr Prof. Tom Sommerlatte Frau Simone Thomsen Herr Gerhard Wiesheu Beteiligungen: Kapitalanteile: FrankfurtRheinMain Corp. 56 10.000 USD 100,00 % A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 mobilwirtschaft und Consulting. Die Ansiedlungen Allgemeines kamen überwiegend aus China/Taiwan, Indien, USA Im Geschäftsjahr 2017 wurden 36 Firmen bei der und Großbritannien. Ansiedlung in der Region begleitet (Vj. 42). Die vier Im Jahr 2017 beschäftigte die Gesellschaft im Top-Branchen waren Finanzwirtschaft, IKT, Auto- Durchschnitt 30 Personen. Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Der Wirtschaftsförderung Region Frankfurt/Rhein- schaft finanziert sich durch Zuschüsse der FRM Main e. V. (Wifö e. V.) ist am 31.12.2016 durch GmbH. In 2017 wurden 346 T geleistet. seine Kündigung aus der Gesellschaft ausgeschieur erm gens- und apitallage 01.01.2017 mit einem Anteil von 1 % als Gesell- Die Bilanzsumme hat sich von 2.134 T schafter zurückgekehrt. 1. 57 T Im Bereich Kompetenzzentrum fanden im Berichts- Aktivisch haben sich die Forderungen aus Lieferun- jahr vier Arbeitstreffen mit relevanten Akteuren gen und Leistungen stichtagsbedingt von 17 T der Region statt. In Kooperation mit der Hessen auf 32 T Trade Invest GmbH organisierte die Frankfurt deutlich höherer aktiver Rechnungsabgrenzungs- RheinMain GmbH International Marketing of the posten zu bilanzieren (-37 T ). Gegenläufig haben Region (FRM GmbH) ein Seminar zum Thema sich die li uiden Mittel entwickelt. Hier kam es zu „Hessens Wirtschaftsförderer einer Steigerung um 30 T Social Media“. auf Wirtschaft und Stadtentwicklung den. Der Landkreis Limburg-Weilburg ist zum verringert. verringert. Daneben war im Vorjahr ein auf 1.5 7 T . Das Kompetenzzentrum erhielt im Berichtsjahr 17 Auf der Passivseite hat sich infolge des höheren nationale Immobilienanfragen vor allem aus dem Jahresfehlbetrages das Eigenkapital um 223 T Bereich Gastronomie, Dienstleistungen und Logis- 1.546 T tik. Der Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätig- Erneut wurde von der FRM GmbH im Berichtsjahr keit in Höhe von 3,4 Mio. der Auftritt auf der Expo Real organisiert und durch- tigkeit in Höhe von 0,1 Mio. geführt. 15 Standpartner und fünf Sponsoren konn- zahlungen ten gewonnen werden. Erstmalig wurde ein Auftritt 3, Mio. der Region auf der Polis Convention, einer Fach- Finanzmittelfonds (li uide Mittel) 1,6 Mio. messe für Stadt- und Projektentwicklung, umge- 1,3 Mio. ). auf verringert. der sowie der Investitionstäwurde durch die Zu- Gesellschafter in Höhe von kompensiert. Zum Jahresende betrug der (Vj. setzt. Aufgrund des Erfolgs wird dies auch für die Polis Convention 2018 fortgesetzt. ur Erfolgslage Im Rahmen des Projektes FRM 2030, welches die Der Jahresabschluss zum 31.12.2017 schließt mit FRM GmbH aufgrund einer Dienstleistungsverein- einem Fehlbetrag von 4.061 T . Gegenüber 2017 barung mit dem FrankfurtRheinMain bedeutet dies eine Verschlechterung um 301 T . Verein zur Förderung der Standortentwicklung e. V. durchführt, Ursächlich sind im Wesentlichen der auf 2.33 T fanden im ersten gestiegene Materialaufwand ( 130 T ) sowie der uartal 2017 mehrere Zukunfts- workshops mit regionalen Akteuren zu den identifi- auf zierten Themenkomplexen Wohnen, Infrastruktur, ( 136 T ). 1.754 T gestiegene Personalaufwand Wissen, Wirtschaft und Lebens ualität statt. Im vierten uartal fanden vier Regionalforen in Gießen, B. Ausblick Mainz, Aschaffenburg und Heppenheim statt. Die Auch zukünftig wird die Gesellschaft aufgabenbe- mit dem Wifö e. V. abgeschlossene Dienstleis- dingt nur einen kleinen Teil der Kosten durch Erlöse tungsvereinbarung konnte trotz des Austrittes aus decken können. Für 2018 wird ein negatives Ge- der Gesellschaft zum Jahresende für das Jahr 2017 schäftsergebnis von rund 6,5 Mio. (Stand Juli verlängert werden. 2017) erwartet, das durch Kapitaleinlagen sowie Die Tochtergesellschaft FrankfurtRheinMain Corpo- vorhandene Rücklagen finanziert wird. Zur Finanzie- ration in Chicago (FRM Corp.) erwirtschaftete im rung der FRM Corp. in 2018 sind 0,3 Mio. Geschäftsjahr 2017 einen Jahresüberschuss von tiert. 1.24 . Zum 31.12.2017 weist die FRM Corp. ei- Zum 01.01.2018 sind der Landkreis Gießen sowie nen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag die Stadt Gießen mit einem Anteil von je 1 % beige- von aus. Der Buchwert der Beteiligung ist treten. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass abgeschrieben. Die Tochtergesell- es auch in den kommenden Jahren gelingen wird, .04 daher auf 1 budge- 57 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 frühere und neue Gesellschafter zu gewinnen sowie Beziehungen zum Haushalt weitere Finanzmittel einzuwerben. Die Chancen für Für die Gesellschaft standen im Produkthaushalt die Entwicklung von ualifizierten Kundenkontakten 2017 Mittel von 1,5 Mio. bzw. die Weiterleitung von potentiellen Ansiedlungs- Jahresende wurden 1,5 Mio. interessierten an die kommunalen Wirtschaftsförde- zuzahlung an die FRM geleistet. zur Verfügung. Bis zum als Gesellschafter- rungsinstitutionen sind weiterhin positiv zu bewerrgane der Gesellschaft ten. Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- . Erg nzende Angaben nach 123 a HG sammlung, die Geschäftsführung, der Aufsichtsrat Erf llung des ffentlichen wecks und der Beirat. Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben- Die Gesamtbezüge von Herrn Menges betrugen im stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in Geschäftsjahr 167 T , die Bezüge von Herrn den Leistungsdaten wider. Schwebel betrugen 30 T im Geschäftsjahr. Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten für ihre Tätigkeit orliegen der oraussetzungen des 121 HG Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen für das Unternehmen vor. 58 keine Bezüge. Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der FrankfurtRhein ain GmbH nternational Bilanz arketing of the Region 31.12.201 31.12.2016 Veränderung in T€ in % T T Anlage erm gen 20 1 1 13 6, Immaterielle Vermögensgegenstände 110 74 36 4 ,4 4 118 -23 -1 ,7 Sachanlagen Finanzanlagen mlauf erm gen 0 0 1.6 2 1. 03 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks 5 215 1.5 7 1.288 Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme A 61 1. 0 0 Wirtschaft und Stadtentwicklung A T A 0,0 18 12,6 -120 -55,8 30 24,0 -3 -86,2 2.13 -1 -8,3 1. 6 -223 -12,6 0 0,0 A Eigenkapital 1. Gezeichnetes Kapital / Festkapital Kapitalrücklage Jahresergebnis / Bilanzergebnis R ckstellungen erbindlichkeiten Bilanzsumme 6 241 25.182 25.104 78 0,3 -23.876 -23.575 -301 1,3 1 138 11 8,0 263 22 3 1 ,6 1. Gewinn- und erlustrechnung 241 2.13 31.12.201 T 31.12.2016 T -1 -8,3 Veränderung in T€ in % Umsatzerlöse 844 84 -4 Gesamtleistung 8 8 - -0, -56 -44,4 5, sonstige betriebliche Erträge 71 127 -0,5 Materialaufwand -2.33 -2.20 -130 Personalaufwand -1.754 -1.617 -136 8,4 -62 -54 -8 14,6 -820 -855 35 -4,1 - .060 -3. 60 -300 8,0 0 0 -0 -77,6 Ergebnis or teuern (EBT) - .060 -3. 60 -300 8,0 Ergebnis nach teuern - .060 -3. 60 -300 8,0 -1 -1 -1 8 ,1 Abschreibungen sonstige betriebliche Aufwendungen EB T (Betriebliches Ergebnis) Finanzergebnis Sonstige Steuern Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) -4.061 -3.760 -301 8,0 ahresfehlbetrag - .061 -3. 60 -301 8,0 Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr -23.575 -23.371 -204 0, 3.760 3.556 204 5,7 -301 1,3 ahres berschuss Entnahme aus den Kapitalrücklagen Bilanzergebnis ennzahlen -23.8 6 201 -23. 2016 er nderung absolut in % Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 30 30 0 0,0 Zahl der Neuansiedlungen 36 42 -6 -14,3 59 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 1.6 Gatewa Gardens ro ektentwicklungs-GmbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Speicherstraße 55 0 6 / 17 32-01 info 60327 Frankfurt am Main 0 6 / 17 32-7 45 www.gatewa -gardens.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 27.0 .2004 gatewa -gardens.de Technische und planerische Koordination der Entwicklung und Baureifmachung von Grundstücken mit den zu beteiligenden Behörden als Dienstleistung für Dritte, insbesondere im Gebiet Gatewa Gardens am Flughafen in Frankfurt am Main. Nach § 34 c GewO erlaubnispflichtige Geschäfte sind ausgeschlossen. Die Gesellschaft verwirklicht diesen Unternehmenszweck zunächst durch die Koordination von Planungs- und Realisierungskonzepten für das Gebiet Gatewa Gardens für die gemeinsam mit der Stadt Frankfurt am Main zu entwickelnde Bauleitplanung als Dienstleistung für die Grundstücksgesellschaft Gatewa Gardens GmbH. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 100.000 Grundstücksgesellschaft Gatewa Gardens GmbH, Frankfurt am Main 100.000 50,00 % 50,00 % 200.000 100,00 % Geschäftsführung: Herr Peter Buchholz Herr Manfred Dittrich Aufsichtsrat: 12 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Herr StR Mike Josef Mandatsträger der Stadt: Frau Stv Ursula auf der Heide Herr Stv Ulrich Baier Herr BM und StK Uwe Becker Herr StR Mike Josef Herr StR Jan Schneider Herr Stv Holger Tschierschke Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Herr Michael Berger Herr Karl-Heinz Dietrich Herr Jürgen Groß Herr Klaus Kirchberger Herr Peter Matteo Herr Burkard Trageser A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 05.05.2014 keine Einsprüche oder Klagen vorlagen, Allgemeines wurde der Planfeststellungsbeschluss damit rechts- Der Bebauungsplan 851 „Gatewa Gardens“ ist am beständig. Am 1 .08.2014 wurde der Finanzie- 11.03.2008 in Kraft getreten. Die Anhebung der rungsvertrag für die S-Bahn unterzeichnet. Die Ausnutzung auf bis zu 760.000 m GF wurde durch Zusage des Bundesanteiles in Höhe von bis zu den Beschluss § 3631 der Stadtverordnetenver- 60 % der zuwendungsfähigen Kosten erfolgte mit sammlung vom 12.0 .2013 über die Aufstellung des Bescheid vom 27.05.2015. Änderungsplanes 851 Ä zum Bebauungsplan 851 Aufgrund der Gesamtwirtschaftslage ergaben sich beschlossen. Zur Vervollständigung der Erschlie- Verzögerungen im Abverkauf, so dass der Be- PNV wurde der Gatewa Gardens schluss gefasst wurde, die Projektlaufzeit um fünf Projektentwicklungs-GmbH (GGP) die Koordination Jahre bis 2021 zu verlängern. Nachdem die Ver- der Planungen der DB-Anlage mit einer S-Bahn- marktung der Grundstücke auch in 2015 die selbst Station übertragen. Der Planfeststellungsbeschluss gesetzten Zielvorgaben nicht erreichte, konnte in zum S-Bahnbau wurde am 31.01.2014 ausgestellt. 2016 zwar ein Ergebnis über der Jahreszielzahl Da beim Ablauf der Klage- und Einspruchsfrist am erreicht werden, jedoch konnte die Unterschreitung ßung mit dem 60 aus den Vorjahren auch in 2017 nicht ausgeglichen zung über und ist von wesentlicher Bedeutung für werden. Der Termin zur Inbetriebnahme der S-Bahn die Vermarktung des Areals. Es wurden zwar in Station am 15.12.201 kann nach derzeitigem Bau- 2017 umfangreiche Verhandlungen für weitere Ver- fortschritt und Kenntnisstand weiterhin eingehalten käufe geführt, konnten jedoch nicht final zum Ab- werden. schluss gebracht werden und sollen im kommenden ur erm gens- und Jahr realisiert werden. Ziel in 2018 ist es, die Unter- apitallage Die Bilanzsumme erhöhte sich um 26 T 36 T auf (Vj. 343 T ). Sie ist auf der Aktivseite durch den hohen Anteil der Forderungen gegenüber dem Gesellschafter G (62, % der Bilanzsumme) sowie auf der Passivseite durch das Eigenkapital (67,5 % der Bilanzsumme) geprägt. schreitungen der Vorjahre bei den Verkäufen auszugleichen. Gemäß den Regelungen des Geschäftsbesorgungsvertrages mit der Grundstücksgesellschaft Gatewa Gardens GmbH, den Controllingleistungen beim Bau der S-Bahn und dem Wirtschaftsplan der Gesellschaft, werden in den Folgejahren weiterhin ausgeglichene Jahresergebnisse erwartet. ur Erfolgslage Gemäß vertraglicher Vereinbarung werden die Aufwendungen der Gatewa Gardens Projektentwick- lungs-GmbH in der entstandenen Höhe von der Grundstücksgesellschaft Gatewa übernommen. Wirtschaft und Stadtentwicklung Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Den Erträgen Gardens GmbH von 475 T (Vj. 4 0 T ) stehen Aufwendungen von 444 T gegenüber (Vj. 47 T ). Die Gesellschaft schließt mit einem Jahresüberschuss von 1 T (Vj. 14 T ) ab. 123 a HG Erf llung des ffentlichen wecks Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgabenstellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in den Leistungsdaten wider. orliegen der oraussetzungen des 121 HG Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. B. Ausblick Die weitere Entwicklung der Gatewa . Erg nzende Angaben nach Gardens Projektentwicklungs-GmbH bleibt eng mit der Entwicklung der Grundstücksgesellschaft und darüber hinaus mit der wirtschaftlichen Entwicklung des Projekts „Gatewa Gardens“ verbunden. Der Anschluss des Areals Gatewa Gardens an das S-Bahn-Netz geht von der Planung in die Umset- rgane der Gesellschaft Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung, der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung. Ein Ausweis der Bezüge von Aufsichtsrat und Geschäftsführung entfällt gemäß § 123 a HGO in Verbindung mit § 53 HGrG. 61 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der Gatewa Gardens ro ektentwicklungs-GmbH Bilanz 31.12.201 T 31.12.2016 T Veränderung in T€ in % A T A Anlage erm gen 2 2 -0 -20,3 Sachanlagen 2 2 -0 -20,3 36 3 1 26 ,8 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 232 56 177 318,0 Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks 135 285 -150 -52,6 0 0 0 - 36 3 3 26 ,6 Eigenkapital 2 230 1 Gezeichnetes Kapital / Festkapital mlauf erm gen Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme A A 200 200 0 0,0 Gewinnvortrag / Verlustvortrag 30 16 14 87,5 Jahresergebnis / Bilanzergebnis 1 14 6 3 ,8 R ckstellungen 81 21 60 288,0 3 2 - 3 36 3 3 26 31.12.201 T 31.12.2016 T erbindlichkeiten Bilanzsumme Gewinn- und erlustrechnung Umsatzerlöse 475 4 0 Gesamtleistung sonstige betriebliche Erträge - , ,6 Veränderung in T€ in % -15 -3,1 0 -1 -3,1 0 10 -10 Materialaufwand -255 -336 80 Personalaufwand -177 -118 -58 4 ,4 -0 -0 -0 28,8 -12 -25 13 -52,2 31 21 10 6,0 0 0 0 - 31 21 10 6,0 -10 -7 -3 37,3 Abschreibungen sonstige betriebliche Aufwendungen EB T (Betriebliches Ergebnis) Finanzergebnis Ergebnis or teuern (EBT) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Ergebnis nach teuern 21 Sonstige Steuern -1 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 62 8, 1 - ,5 -23, 0, - -1 - 1 14 6 3 ,8 1 1 6 3 ,8 201 0 2016 0 er nderung absolut in % 0 - Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Hafenbetriebe der tadt Frankfurt am ain (Eigenbetrieb) Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Lindle straße 14 0 6 /2 12-3 51 86 info 60314 Frankfurt am Main 0 6 /2 12-4 32 10 www.hfm-frankfurt.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 01.01.1 76 hfm-frankfurt.de Wirtschaft und Stadtentwicklung 1. Vorhalten und Betreiben der städtischen Häfen, der Hafen- und Industriebahn, sowie der städtischen Lagerhäuser einschließlich der dazugehörigen Einrichtungen. Träger: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 10.225.838 100,00 % Betriebsleitung: Herr Herbert Janicke Herr Ralf Karpa Betriebskommission: 15 Mitglieder Betriebskommissionsvorsitz: Herr StR Markus Frank Mandatsträger der Stadt: Frau Stv Hilime Arslaner-Gölbasi Herr BM und StK Uwe Becker Frau StRin Dr. Ursula Fechter Herr StR Markus Frank Frau Stv Christiane Loizides Herr StR Dr. Matthias Mehl Herr StR Claus Möbius Herr Stv Bernhard Ochs Frau Stv Birgit Puttendörfer Herr Stv Patrick Schenk Weitere Betriebskommissionsmitglieder: Herr Thorsten Blum (AN) Frau Jutta Ehret Frau Sabine Kiepfer (AN) Herr Roman Stolper Herr Dr. Alexander Theiss A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 betriebe in den Eigenbetrieb Hafenbetriebe unter Allgemeines Änderung des Namens in „Hafen- und Marktbetrie- Die Hafenbetriebe führen aufgrund des mit der HFM be der Stadt Frankfurt am Main“ erfolgen. Dieser Managementgesellschaft für Hafen und Markt mbH unterteilt sich in die Betriebszweige Hafen und geschlossenen Betriebspachtvertrags seit Juli 2002 Markt. Die organisatorische Änderung tritt ab dem keine eigenen Hafenaktivitäten mehr durch. Ihre 01.01.2018 in Kraft. Unternehmenstätigkeit beschränkt sich im Wesentlichen auf die Vermögensverwaltung, die Aufgaben ur erm gens- und apitallage der Hafenbehörde und die Betreuung des an die Die Bilanzsumme ist von 28 Mio. auf 28,5 Mio. HFM gestellten Personals. Die Erlöse des Eigenbe- gestiegen. Die Aktivseite ist durch ein hohes Sach- triebes werden ausschließlich aus dem Pachtzins anlagevermögen von 22, Mio. geprägt. Dies ist und der Erstattung der unmittelbaren Personalkos- im Wesentlichen auf die Zugänge für ein im Ge- ten erwirtschaftet. schäftsjahr 2017 in Betrieb genommenes Weichen- Am 16.11.2017 hat die Stadtverordnetenversamm- s stem zurückzuführen. lung die Zusammenfassung der beiden Eigenbetrie- Die be Hafenbetriebe und Marktbetriebe zu einem Ei- (23,8 Mio. ) geprägt. Dieses hat sich bedingt durch genbetrieb beschlossen. Die Zusammenfassung den höheren Jahresgewinn gegenüber dem Vorjahr wird durch die Aufnahme des Eigenbetriebs Markt- leicht erhöht. Passivseite ist durch das Eigenkapital 63 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Die bilanzielle Eigenkapital uote der Hafenbetriebe schlagsplus in den Verkehren Sand und Kies erwar- beträgt zum Abschlussstichtag 83,6 % (Vj. 84,4 %). tet. Es wird ein zusätzlicher Containerzug abgewi- Die langfristig zur Verfügung stehenden Mittel ckelt, sodass bei den betroffenen Segmenten eben- decken das langfristige Vermögen vollständig. so mit Zuwächsen gerechnet wird. Im Geschäftsjahr Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit 2018 kommt es beim Immobilienmanagement vo- (485 T ) und der Mittelabfluss aus der Investitions- raussichtlich zu weiteren Grundstücksverkäufen in tätigkeit (740 T ) konnten im Gegensatz zum Vor- den Stadtteilen Riederwald und Seckbach. In der jahr vollständig durch den Cashflow der laufenden Lindle straße 1-3 ist weiterhin beabsichtigt, das Geschäftstätigkeit ausgeglichen werden. Der Rest- bestehende Bürogebäude abzureißen und ein mo- betrag wurde dem Finanzmittelbestand hinzugefügt, dernes Bürogebäude zu errichten. Im Bereich Bau sodass sich der Bestand an li uiden Mitteln erhöhte. sollen die Beton-Kaimauern und Sandsteinwände Die Li uidität des Eigenbetriebes war während des im Gebiet Osthafen sowie im Bereich der Liege- Geschäftsjahres jederzeit gesichert. plätze für Hotel- und Flusskreuzfahrtschiffe abschnittsweise saniert werden. Zudem sind weitere ur Erfolgslage Umgestaltungen und Umbauten an den Liegen- Zum 31.12.2017 erzielte der Betrieb einen Gewinn schaften der Hafenbetriebe in Planung bzw. Beauf- in Höhe von 623 T (Vj. 485 T ). Die Ergebnisver- tragung. Vor allem soll das Werkstattgebäude so besserung ergibt sich vor allem aus Grundstücks- umgebaut werden, dass das Betriebspersonal der veräußerungen und dem Verkauf von Aktien. Die Hafenbahn dort einziehen kann und S nergieeffekte Gesamtleistung liegt bei 5,1 Mio. . geschaffen werden können. Auch für das Ge- Die Umsatzerlöse liegen wie im Vorjahr bei schäftsjahr 2018 wird mit einem positiven Ge- 4,3 Mio. schäftsergebnis gerechnet. und bestehen aus Personalkosten- erstattungen (2,1 Mio. ), Pachterlösen aus Anlagevermögen (477 T ) und übrigen Pachteinnahmen (1,7 Mio. ). Der Personalaufwand hat sich bei einer geringeren Mitarbeiterzahl (-2) auf 2,2 Mio. 123 a HG Entfällt für Eigenbetriebe. verrin- gert. Der Personalstand zum Stichtag betrug 34. Die sonstigen betrieblichen Erträge (52 T ) sind durch die Zuführung zu den Rückstellungen für Altlastensanierung geprägt. B. Ausblick Aufgrund der Verpachtung sind sowohl die künftige Umsatz- und Ergebnisentwicklung als auch das Risikofrüherkennungss stem weiterhin von der HFM GmbH abhängig. So existiert ein informelles S stem zur Risikofrüherkennung über die HFM GmbH, mit dem die wirtschaftliche Entwicklung des Hafens durch das Controlling fortlaufend beobachtet wird. Im Bereich Hafenbahn wird im nächsten Jahr von einer ähnlichen Umschlagsleistung ausgegangen. Im Bereich Bahnbetrieb im Hafen Frankfurt wird durch den anhaltenden Bauboom ein starkes Um- 64 . Erg nzende Angaben nach D. ublic orporate Go ernance ode Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststellungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass die Betriebsleitung und die Betriebskommsissionsorgane des Eigenbetriebes in wesentlichen Belangen nicht in bereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirtschaftsplangespräche 01.06.2016 für das fanden Planjahr 2017 statt und am am 23.05.2017 für das Planjahr 2018. Das Abschlussgespräch 2017 wurde am 02.05.2018 durchgeführt. Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der Hafenbetriebe der tadt Frankfurt am ain (Eigenbetrieb) Bilanz 31.12.201 T 31.12.2016 T Veränderung in T€ in % 0,3 Anlage erm gen 22. 13 22.8 66 Sachanlagen 22.874 22.804 70 0,3 43 -4 - ,5 3 2 ,1 Finanzanlagen 3 mlauf erm gen . 1 Vorräte .1 0 0 - 5.1 372 7,1 28. 8 28.0 6 3 1,6 Eigenkapital 23.80 23.66 138 0,6 Gezeichnetes Kapital / Festkapital 10.226 10.226 0 0,0 Gewinnrücklagen / variables Kapital 11.551 11.551 0 0,0 1.407 1.407 0 0,0 28,5 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bilanzsumme A 5.571 0 Wirtschaft und Stadtentwicklung A T A A Gewinnvortrag / Verlustvortrag Jahresergebnis / Bilanzergebnis R ckstellungen 623 485 138 2.203 2.1 0 13 261 1 1 0 2.037 1. 18 erbindlichkeiten Passive latente Steuern Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme Gewinn- und erlustrechnung Umsatzerlöse Gesamtleistung 1 6,2 1 -23 28. 8 28.0 6 3 31.12.201 T 31.12.2016 T 4.311 4.265 .311 .26 sonstige betriebliche Erträge Personalaufwand 11 772 52 -2.220 -2.32 0,6 266, -11,8 1,6 Veränderung in T€ 47 in % 1,1 1,1 243 45, 10 -4,7 Abschreibungen - 86 - 70 -16 1,6 sonstige betriebliche Aufwendungen - 4 -803 -1 1 23,8 EB T (Betriebliches Ergebnis) 883 6 1 1 2 2 ,8 Finanzergebnis -56 -37 -1 52,7 Ergebnis or teuern (EBT) 82 6 1 3 26, Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -204 -170 -35 20,4 Ergebnis nach teuern 623 8 138 28, Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) 623 485 138 28,5 623 8 138 28, 2016 er nderung ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 201 34 36 absolut in % -2 -5,6 65 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 1.8 HF anagementgesellschaft f r Hafen und beschr nkter Haftung arkt mit Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Lindle straße 14 0 6 /2 12-3 64 61 info 60314 Frankfurt am Main 0 6 /2 12-4 32 10 www.hfm-frankfurt.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 02.04.2001 hfm-frankfurt.de Die Verwaltung und der Betrieb sämtlicher Hafeneinrichtungen der Stadt Frankfurt am Main sowie die Durchführung eines Hafenbetriebs in all seinen Bereichen der Güterlogistik und der Lagerung. Außerdem die Verwaltung und der Betrieb sämtlicher Kleinmarkthallen und Wochenmärkte der Stadt Frankfurt am Main. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 25.000 100,00 % Geschäftsführung: Herr Herbert Janicke Herr Ralf Karpa Aufsichtsrat: 5 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Herr StR Markus Frank Mandatsträger der Stadt: Frau Stv Hilime Arslaner-Gölbasi Herr StR Markus Frank Frau Stv Christiane Loizides Frau Stv Birgit Puttendörfer Frau Stv Stella Stilgenbauer Frauenquote: Frauen uote: (bezogen auf städtische Mandate) 80,00 % Beirat: 5 Mitglieder Herr Michael Loulakis Herr Rudolf Sehring Herr Roger Simak Herr Dr. Andreas Theiss Herr Eberhard Weiß A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 Im Geschäftssegment Hafen liegt der Fokus der Allgemeines HFM auf der Stärkung der Gewerbe- und Industrie- Seit dem 01.07.2002 hat die HFM Managementge- gebiete im Osthafen und Gutleuthafen, der Attrakti- sellschaft für Hafen und Markt mbH (HFM) den vitätssteigerung des Hafenstandortes und darauf, gesamten Geschäftsbetrieb der Hafenbetriebe (Ei- zur Ver- und Entsorgung des Wirtschaftsraumes genbetrieb) gepachtet. Analog dazu hat die HFM Frankfurt am Main beizutragen. Hierzu unterstützt GmbH zum 01.01.2007 auch den Geschäftsbetrieb die Gesellschaft die Entwicklung und Realisierung der Marktbetriebe (Eigenbetrieb) übernommen. Am logistischer Konzepte der Hafenwirtschaft unter 16.11.2017 hat die Stadtverordnetenversammlung besonderer Berücksichtigung der Verkehrsträger die Zusammenfassung der beiden Eigenbetriebe Binnenschiff und Bahn. Hafenbetriebe und Marktbetriebe zu einem Eigen- Der Schiffsgüterumschlag ist gegenüber dem Vor- betrieb beschlossen. Die Zusammenfassung wird jahr um 10,8 % gestiegen. Der Rhein und seine unter Änderung des Namens in „Hafen- und Markt- Nebenflüsse konnten im Berichtsjahr gut befahren betriebe werden. Den größten Anstieg verzeichnete der der Stadt 01.01.2018 erfolgen. 66 Frankfurt am Main“ zum Bereich Erze und Metallabfälle ( 25 %). Im Seg- Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ment Baustoffe wurden 21,7 % mehr umgeschla- Dieser ergibt sich aus dem Jahresüberschuss 2017 gen. Dem gegenüber stehen Erdöle, Mineralöler- und unter Berücksichtigung der Ausschüttung des zeugnisse und Gase, welche um 14,6 % weniger Vorjahrsergebnisses. Die bilanzielle Eigenkapitaluote beträgt zum Abschlussstichtag 63,4 % rungs- und Futtermittel (-11,8 %). (Vj. 63,2 %). Auch beim Hafenbahnverkehr konnte ein Zuwachs Der Finanzmittelfonds (li uide Mittel) hat sich um von 12,7 % erzielt werden. Ausschlaggebend hierfür 0,6 Mio. waren vor allem die Steigerungen im Bereich der Gesellschaft war jederzeit gesichert. auf 7,4 Mio. Wirtschaft und Stadtentwicklung umgeschlagen wurden, sowie das Segment Nah- erhöht. Die Li uidität der Kies- und Sandtransporte ( 276,2 %) und im Bereich der Schottertransporte ( 171,5 %). Der stärks- ur Erfolgslage te Rückgang hingegen ist beim Umschlag mit Altpa- Zum 31.12.2017 weist die Gesellschaft einen Jah- pier (-31,6 %) zu verzeichnen. Auch der Container- resüberschuss in Höhe von 4,5 Mio. umschlag (Twent -foot E uivalent Unit) hat sich vor damit um 0, Mio. allem aufgrund der günstigeren Schiffbarkeit um Die Umsatzerlöse sind um 5,5 % gestiegen. Diese 1,7 % erhöht. Allerdings belief sich das Gewicht der Zunahme resultiert im Wesentlichen aus gestiege- in den Containern beförderten Güter auf weniger nen Platzmieten und Erlösen aus der Vermietung Tonnen als im Vorjahr, was im Endeffekt zu einem der Markthallen und Märkte. Dem gegenüber steht aus und liegt über dem Vorjahr. Rückgang führte. ein geringer Rückgang der sonstigen betrieblichen Im Geschäftssegment Markt organisierte die HFM Erträge, welcher auf niedrigere Anlagenverkäufe GmbH 25 Wochenmarktveranstaltungen auf 20 zurückzuführen sind. Der Materialaufwand hat sich Marktplätzen mit ca. 500 Standplätzen je Kalender- gegenüber dem Vorjahr um 12, % verringert. Die woche im Stadtgebiet Frankfurt. Hinzu gekommen sonstigen betrieblichen Aufwendungen hingegen ist der Wochenmarkt in Ginnheim mit rund 10 Stän- sind um 4 ,7 % gestiegen. Diese Zunahme ent- den. Viele Märkte in Frankfurt sind funktionsfähig stand durch die Zuführung zu Rückstellungen im und werden von den Kunden als attraktiv wahrge- Zusammenhang mit einem Rechtsstreit. Zusam- nommen. Seit einiger Zeit wird eine verstärkte menfassend haben sich die Aufwendungen trotz Nachfrage nach Standplätzen von potentiellen dessen leicht verringert, was auch die Ergebnisver- Marktbeschickern mit gastronomischem Hintergrund besserung erklärt. festgestellt. Dafür verantwortlich ist das sich im Wandel befindliche Konsumverhalten. Neben den B. Ausblick Wochenmärkten ist die HFM GmbH für den Betrieb Im Bereich Hafenbahn wird im nächsten Jahr von der Markthallen, des Frankfurter Flohmarktes sowie einer ähnlichen Umschlagsleistung ausgegangen. Sondermärkten zuständig. Die Mieterfluktuation ist Im Bereich Bahnbetrieb wird durch den anhaltenden traditionell gering und die Händlerzahlen bei den Bauboom und einem zusätzlichen Containerzug Flohmärkten stabil. ebenso mit Zuwächsen gerechnet. Beim Immobilienmanagement kommt es voraussichtlich zu weite- ur erm gens- und apitallage Die Bilanzsumme ist von 10, Mio. ren Grundstücksverkäufen in den Stadtteilen Rieauf 12,2 Mio. derwald und Seckbach. Im Bereich Bau sollen die gestiegen. Die Aktivseite ist durch ein hohes Um- Beton-Kaimauern und Sandsteinwände im Gebiet laufvermögen Osthafen sowie im Bereich der Liegeplätze für Ho- ( ,7 Mio. ) geprägt. Hauptgrund hierfür ist die Zunahme der Forderungen / sonstigen tel- Vermögensgegenstände. Auf der Passivseite kann saniert werden. ein Potenzial wird auch bei den Märkten gesehen, da Anstieg des Eigenkapitals Vj. 6, Mio. ) verzeichnet werden. (7,7 Mio. , und Flusskreuzfahrtschiffe abschnittsweise die Nachfrage nach Convenience-Produkten steigt und Märkte als Plattform der Kommunikation weiterhin an Bedeutung gewinnen. Für das Jahr 2018 67 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ist die Eröffnung von zwei Wochenmärkten im Beziehungen zum Haushalt Stadtteil Rödelheim und an der Friedberger Warte Im Jahr 2017 wurde eine Nettodividende für das geplant. Geschäftsjahr 2016 von 3,1 Mio. Die Sanierung der Fassadenstützen der Klein- der Stadt Frankfurt am Main abgeführt. an den Haushalt markthalle auf der Nordseite wird im Frühjahr 2018 erfolgen. Die Abstimmungen über die denkmalge- rgane der Gesellschaft rechte Gestaltung sind abgeschlossen. Die techni- Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- sche Lösung zur Sanierung der Stützen auf der sammlung, die Geschäftsführung, der Aufsichtsrat Südseite hingegen ist von den Entscheidungen im und der Beirat. Projekt „Sanierung Haustechnik Kleinmarkthalle“ Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird abhängig. Hinsichtlich des Erbpachtvertrags mit der gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Frischezentrum Frankfurt am Main Großmarkt GmbH besteht weiterhin ein finanzielles Risiko. Eine D. ublic orporate Go ernance ode einvernehmliche Lösung ist absehbar. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen Auch für das Geschäftsjahr 2018 wird mit einem der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- positiven Geschäftsergebnis gerechnet. lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane . Erg nzende Angaben nach 123 a HG Erf llung des ffentlichen wecks der Gesellschaft in wesentlichen Belangen nicht in bereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben- hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresab- den Leistungsdaten wider. schlussunterlagen an das zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des orliegen der oraussetzungen des 121 HG Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirt- Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind schaftsplangespräche fanden statt am 01.06.2016 erfüllt. für das Planjahr 2017 und am 23.05.2017 für das Planjahr 2018. Das Abschlussgespräch 2017 wurde am 02.05.2018 durchgeführt. 68 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der HF anagementgesellschaft f r Hafen und Bilanz arkt mit beschr nkter Haftung 31.12.201 31.12.2016 T T Veränderung in T€ in % 13,2 Anlage erm gen 2.333 2.061 2 2 211 224 -13 -5, 2.122 1.836 285 15,5 0 0 0 - Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Finanzanlagen 6 38 Vorräte mlauf erm gen .6 275 272 3 1,0 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände .116 8.282 835 10,1 Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks 303 202 101 Rechnungsabgrenzungsposten 1 6 3 122 Bilanzsumme A 8. Wirtschaft und Stadtentwicklung A T A 10, 4 ,7 3 3, 12.183 10.8 1 1.332 12,3 . 22 6.8 8 86 12,6 A Eigenkapital Gezeichnetes Kapital / Festkapital 25 25 0 0,0 675 675 0 0,0 Gewinnrücklagen / variables Kapital 2.525 2.525 0 0,0 Jahresergebnis / Bilanzergebnis 4.4 7 3.633 864 23,8 R ckstellungen 3.1 8 2. 22 2 6 , 1.2 0 1.023 21 21,2 -2 - 2,8 1.332 12,3 Kapitalrücklage erbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 22 12.183 Gewinn- und erlustrechnung 31.12.201 T 10.8 1 31.12.2016 T Veränderung in T€ in % 5,5 Umsatzerlöse 21.277 20.173 1.104 Gesamtleistung 21.2 20.1 3 1.10 sonstige betriebliche Erträge 864 Materialaufwand - .408 -10.807 Personalaufwand -2.664 -2.520 -144 5,7 -210 -263 53 -20,2 -2.553 -1.706 -848 4 ,7 Abschreibungen sonstige betriebliche Aufwendungen EB T (Betriebliches Ergebnis) .121 Finanzergebnis -8 Ergebnis or teuern (EBT) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag .113 . -185 , 678 1.3 -21,5 -12, 1 1.380 2 ,0 -27 20 -72,0 . 1 1.3 2 , -2.268 -1.748 Ergebnis nach teuern .8 3. 66 Sonstige Steuern -34 -333 -16 4,7 4.4 7 3.633 864 23,8 3.633 86 23,8 2016 er nderung Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen . 201 -520 8 22,2 absolut Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) Schiffsgüterumschlag (in t) Hafenbahnverkehr (in t) 2 ,8 in % 48 51 -3 2. 81.085 2.6 0.868 2 0.217 10,8 646.255 82.354 12,7 728.60 -5, 69 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 1. EG on ersions-Grundst cksentwicklungsgesellschaft mbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Uhlandstraße 11 0 6 /40 58 73-12 info 60314 Frankfurt am Main 0 6 /40 58 73-40 www.keg-frankfurt.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 26.01.1 5 keg-frankfurt.de Erwerb, Entwicklung und Veräußerung von Flächen, vorrangig im Stadtgebiet Frankfurt am Main, deren bisherige, insbesondere militärische Nutzung für andere Zwecke, vornehmlich den Wohnungsbau, geändert werden soll. Soweit es wirtschaftlich und städteplanerisch zweckmäßig erscheint, ist die Gesellschaft zudem berechtigt, mittel- und ggf. auch längerfristige Nutzungsverhältnisse (bspw. Vermietung an Dritte) zu begründen. Die Gesellschaft kann auch zum Zwecke der Errichtung von öffentlich geförderten Wohngebäuden Flächen erwerben, bebauen, verwalten und vermieten. Gesellschafter: Kapitalanteile: BSMF Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH tadt Frankfurt am 40.000 ain 50,00 % 0.000 0,00 80.000 100,00 % Geschäftsführung: Herr Rainer Wrenger Aufsichtsrat: 10 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Herr OB Peter Manuel Feldmann Mandatsträger der Stadt: Frau StRin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld Herr OB Peter Manuel Feldmann Herr StR Mike Josef Herr Stv Wolfgang Siefert Herr StvVorst Stephan Siegler Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Herr Otmar Adelfang Herr Robert Faktor Herr Heinrich Liman Herr Gerald Lipka Herr Holger Tracht lung unter Seveso-Richtlinien A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 Allgemeines • Höhenstraße 25, Planung Kita Die BSMF Beratungsgesellschaft für Stadterneue- • Bornheimer Landstraße 10, Fertigstellung 1. BA rung und Modernisierung mbH, Mitgesellschafterin • Ehemalige Liegenschaft Taunussparkasse in der KEG, fungiert als Geschäftsbesorgerin. Höchst, weitere Vermietungen Schwerpunkte der Geschäftstätigkeit im Berichtsjahr • Justinuskirchstraße 12, Veräußerung waren u. a.: • Gutleutstraße 121, Planung der Nutzung • Bolongarostraße 156, Nutzungsübergabe • Rohmerplatz 15, Abstimmung bezgl. Bebauung • Bolongarostraße 122, Beginn der Bauarbeiten • Alt Praunheim 2 • Bolongarostraße 14 , Veräußerung • Melchiorstraße 10, Nutzungsübergabe • Langer Hof, Ausschreibung für Verkauf • Ehemalige Breuerwerke, Bauanträge • Bergerstraße, Ausschreibung für Verkauf • Sportfeld Edwards, Vorarbeiten für die Unter- • Mecklenburger Straße 2, Fertigstellung der Parkstadt II, Gespräche bezüglich Entwicklung Unterkunft für Menschen in Notlagen • unter Seveso-Richtlinien 70 • Parkstadt I, Baubeginn energieautarkes Haus • Bahnhof Höchst, Gespräche bezüglich Entwick- bergabe von zwei Wohneinheiten an Nutzer bringung von Flüchtlingen • 4, Ginnheimer Landstraße, Fertigstellung der Unterkunft für Menschen in Notlagen • Gerhart-Hauptmann-Ring, Bestandsgebäude Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Im Rahmen der Betrauung über den Liegenschafts- Stadt fonds wurde in 2017 ein weiteres Objekt im Bolongarostraße 156 (Vj. 41 T ) sowie 85 T (Vj. Sossenheimer Weg erworben. Neben dem Ge- 474 T ) Erträge aus der Auflösung von Rückstel- schäftsführer beschäftigte die KEG eine gewerbli- lungen. che Teilzeitkraft zur Mieterberatung. Die apitallage am Verringerung Main des für das Projekt Materialaufwands um 2,7 Mio. resultiert im Wesentlichen aus um 3,1 Mio. stark gesunkenen Aufwendungen für Die Bilanzsumme zum 31.12.2017 hat sich gegen- Verkaufsgrundstücke. Der Anstieg der Abschrei- über dem Vorjahr um 12,4 Mio. bungen um 2,3 Mio. auf 13 Mio. ist insbesondere zwei Son- erhöht. Dies beruht aktivisch im Wesentlichen auf derobjekten zuzurechnen, die aufgrund der vertrag- gestiegenem Sachanlagevermögen ( 11, Mio. ). lichen Ausgestaltung nur eine sehr begrenzte Nut- Passivisch haben sich aufgrund der Investitionstä- zungsdauer haben. Der kurzen Nutzungsdauer tigkeit die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitu- steht die Refinanzierung im Rahmen der Mietverträ- ten um 13 Mio. ge mit ebenfalls kurzer Laufzeit gegenüber. Hinzu- auf 86,7 Mio. erhöht. Dabei sind die langfristigen Verbindlichkeiten um 3,5 Mio. kommen nachträgliche Herstellungskosten bei di- gesunken, während die kurzfristigen Verbindlichkei- versen Bestandsobjekten. ten um 16,6 Mio. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwen- gestiegen sind. Das kurzfristige Fremdkapital, das mit 36 Mio. einen Anteil von dungen auf 1, Mio. ist im Wesentlichen auf Ver- 27,1 % des gesamten Fremdkapitals (132 Mio. ) luste aus dem Abgang von Sachanlagevermögen ausmacht, umfasst innerhalb eines Jahres fällige zurückzuführen. Der Zinsaufwand hat sich aufgrund Verbindlichkeiten von 32 Mio. . Diese beruhen des Anstiegs der verzinslichen Verbindlichkeiten auf insbesondere auf Erwerbs- und Bauzwischenfinan- 2 Mio. zierungen. Hinzu kommen 3,8 Mio. Rückstellun- Der Finanzmittelbestand hat sich zum Stichtag um gen für erwartete Kaufpreisnachforderungen des 206 T auf 44 T erhöht. Der Mittelabfluss aus der Bundes. Investitionstätigkeit in Höhe von 16,7 Mio. erhöht. durch den Finanzierungszufluss von ur Erfolgslage konnte ,5 Mio. sowie den Zufluss aus dem laufenden Geschäft von Das Geschäftsjahr 2017 schließt mit einem Jahres- 7,4 Mio. überschuss von 184 T (Vj. 0 T ). noch stellt das negative Zinsergebnis von 2 Mio. Im Berichtsjahr sind die Umsatzerlöse um 2,5 Mio. (Vj. 1,8 Mio. ) eine Belastung dar. auf 11,3 Mio. vollständig kompensiert werden. Den- gestiegen. Die Veränderung der Umsatzerlöse entfällt in Höhe von 4,3 Mio. auf B. Ausblick gestiegene Umsätze aus der Hausbewirtschaftung Im Laufe des Jahres 2018 wird im Wesentlichen mit (Mieterlöse). Gegenläufig wirken um 1,8 Mio. folgender Entwicklung in der Projekttätigkeit ge- geringere Erlöse aus anderen Lieferungen und rechnet: Leistungen. Aus der Veräußerung von Grundstü- • cken wurden auch in 2017 keine Erlöse erzielt. Bolongarostraße 156, Abrechnung des Zuschusses und Abstimmung mit Denkmalschutz Ferner sind in den Umsatzerlösen Kostenerstattun- • Rohmerplatz 15, Bauantrag gen in Höhe von 154 T enthalten. Im Vorjahr wa- • Provisorium Taunussparkasse, Fertigstellung ren Kostenerstattungen unter den sonstigen betrieb- • Kinder- und Familienzentrum im Lindenviertel, lichen Erträgen ausgewiesen (106 T ). Die Bestandsveränderung von 0,7 Mio. beruht im Wesentlichen auf Umgliederungen in das Anlagevermögen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten insbesondere 6 3 T Wirtschaft und Stadtentwicklung ur erm gens- und Frankfurt an Investitionszuschüssen der Fertigstellung • Bergerstraße, Veräußerung von Grundstücken • Bolongarostraße 122, Neubau • Breuerwerke, Abstimmung der Mietverträge • Sportfeld Edwards, Planung 71 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 • • Sonnentaustraße 26 kapitals um 2 Mio. 28, Planung Kamelienstraße 35, Fertigstellung und Vermie- von den Gesellschaftern be- schlossen. tung . Erg nzende Angaben nach 123 a HG • Parkstadt II, Entwicklung • Bahnhof Höchst, Realisierung Bauvorhaben Erf llung des ffentlichen wecks • Gerhart-Hauptmann-Ring, Sanierung Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben- • Höhenstraße 25, Errichtung Kita stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in • Bornheimer Landstraße 10, Beginn zweier weiterer den Leistungsdaten wider. 2. Bauabschnitt • • Liegenschaftsfonds, Erwerb 121 HG Grundstücke und Untersuchung weiterer Lie- Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen genschaften für das Unternehmen vor. Gutleutstraße 121 / Jugendeinrichtung, Baubeginn Gegenüber dem Berichtsjahr wird für 2018 insgesamt mit einem besseren Ergebnis gerechnet. Im Bereich Vermietung werden deutliche Steigerungen der Umsatzerlöse durch die Fertigstellung von noch im Bau befindlichen Bestandsobjekten gesehen. Aufgrund der steigenden Nachfrage werden die Vermietungsbedingungen für den Immobilienbestand der KEG als sehr positiv beurteilt und auch bei der Entwicklung von Wohnbauland exzellente Marktchancen gesehen. Eine vollständige Vermietung der Liegenschaften bei geringen Instandhaltungskosten wird in 2018 erwartet. Im Februar 2018 wurde eine Erhöhung des Eigen- 72 orliegen der oraussetzungen des Beziehungen zum Haushalt Die KEG hat von der Stadt Frankfurt am Main Gesellschafterdarlehen erhalten, die zum Stichtag 31.12.2017 mit 34 Mio. ausgewiesen sind. rgane der Gesellschaft Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung, der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung. Ein Ausweis der Bezüge von Aufsichtsrat und Geschäftsführung entfällt gemäß § 123 a HGO in Verbindung mit § 53 HGrG. Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der EG on ersions-Grundst cksentwicklungsgesellschaft mbH Bilanz 31.12.201 31.12.2016 T Veränderung in T€ T in % Anlage erm gen 122.666 110.6 11. 6 Sachanlagen 122.642 110.6 7 11. 45 10,8 24 0 24 48.830,0 16.111 1 .6 8 33 2,8 -0,0 Finanzanlagen mlauf erm gen Vorräte 10,8 13.385 13.3 0 -6 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.316 1.414 - 8 -6, Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks 1.410 874 536 61,3 26 22 1 18,3 3 ,8 Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme A 13 .0 2 126. 12. Wirtschaft und Stadtentwicklung A T A A Eigenkapital .20 Gezeichnetes Kapital / Festkapital .020 18 2,6 80 80 0 0,0 Gewinnrücklagen / variables Kapital 3. 05 3. 05 0 0,0 Gewinnvortrag / Verlustvortrag 3.035 2. 45 0 3,1 184 0 4 103,7 3.832 3.6 3 Jahresergebnis / Bilanzergebnis R ckstellungen erbindlichkeiten 12 .8 3 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Passive latente Steuern Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 0 11. 03 10, 73.648 13.0 1 17,8 2. 2.855 143 5,0 1 3 80,0 3 ,8 16 13 .0 2 Gewinn- und erlustrechnung Umsatzerlöse Bestandsänderung UE / FE Gesamtleistung 31.12.201 T Materialaufwand Personalaufwand 126. 12. 31.12.2016 T Veränderung in T€ 11.262 8.741 2.520 716 1.784 -1.068 11. sonstige betriebliche Erträge 3,8 86.73 8 112. 13 8 816 10. 2 1.732 1. 3 in % 28,8 -5 , 13,8 - 17 -52, -3.885 -6.56 2.684 -40, -18 -1 2 - ,8 Abschreibungen -4.280 -2.027 -2.253 111,2 sonstige betriebliche Aufwendungen -1. 2 -1.448 -481 33,2 8 22,3 -1.815 -223 12,3 3 26 EB T (Betriebliches Ergebnis) Finanzergebnis 2.683 -2.03 Ergebnis or teuern (EBT) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6 -1 8 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 44,6 2 1 20 8 , -262 -151 -110 73,1 184 0 4 103,7 18 0 201 2016 1 -137 0,0 -61 Ergebnis nach teuern Sonstige Steuern 2.1 1 103, er nderung absolut in % 0 0,0 73 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 1.10 arktbetriebe der tadt Frankfurt am ain (Eigenbetrieb) Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Lindle straße 14 0 6 /2 12-3 51 86 info 60314 Frankfurt am Main 0 6 /2 12-4 32 10 www.hfm-frankfurt.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 01.01.1 68 hfm-frankfurt.de Abhaltung und Unterstützung sowie die Förderung der Abhaltung von Märkten (Großmarkt für Lebensmittel, insbesondere für Obst und Gemüse, Einzelhandelsmarkthallen in der Innenstadt und im Stadtteil Höchst sowie offene Märkte) nach Maßgabe der Marktordnung der Stadt Frankfurt am Main, ggf. auch die Schließung sowie Auflösung der städtischen Märkte, wobei eine bertragung des Geschäftsbetriebs auf Dritte möglich ist. Darüber hinaus besteht der Zweck des Eigenbetriebes auch in der Bereitstellung von Gewerbe- und sonstigen Flächen, inklusive deren Erwerb, Entwicklung und Verkauf. Träger: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 1.278.230 100,00 % Betriebsleitung: Herr Herbert Janicke Herr Ralf Karpa Betriebskommission: 14 Mitglieder Betriebskommissionsvorsitz: Herr StR Markus Frank Mandatsträger der Stadt: Frau Stv Hilime Arslaner-Gölbasi Herr BM und StK Uwe Becker Frau StRin Dr. Ursula Fechter Herr StR Markus Frank Frau Stv Christiane Loizides Herr StR Dr. Matthias Mehl Herr StR Claus Möbius Herr Stv Bernhard Ochs Herr Stv Horst Reschke Frau Stv Stella Stilgenbauer Weitere Betriebskommissionsmitglieder: Herr Thorsten Blum (AN) Frau Jutta Ehret Frau Sabine Kiepfer (AN) Herr Dr. Alexander Theiss Beteiligungen: Kapitalanteile: Frischezentrum Frankfurt am Main - Großmarkt GmbH 1.688.100 25,00 % A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 be Hafenbetriebe und Marktbetriebe zu einem Ei- Allgemeines genbetrieb beschlossen. Die Zusammenfassung Seit dem 01.01.2007 hat der Eigenbetrieb seinen wird durch die Aufnahme des Eigenbetriebs Markt- gesamten Geschäftsbetrieb an die HFM Manage- betriebe in den Eigenbetrieb Hafenbetriebe unter mentgesellschaft für Hafen und Markt mbH verpach- Änderung des Namens in „Hafen- und Marktbetrie- tet. Die Unternehmenstätigkeit beschränkt sich im be der Stadt Frankfurt am Main“ erfolgen. Dieser Wesentlichen auf die Vermögensverwaltung und die unterteilt sich in die Betriebszweige Hafen und Betreuung des an die HFM gestellten Personals. Markt. Die organisatorische Änderung tritt ab dem Die Erlöse des Eigenbetriebes werden aus dem 01.01.2018 in Kraft. Pachtzins und der Erstattung der unmittelbaren Personalkosten erwirtschaftet sowie aus der Darle- 74 ur erm gens- und apitallage hensgewährung an das Frischezentrum. Die Bilanzsumme hat sich von 2 ,6 Mio. Am 16.11.2017 hat die Stadtverordnetenversamm- 27,6 Mio. lung die Zusammenfassung der beiden Eigenbetrie- durch auf verringert. Die Aktivseite ist geprägt Finanzanlagen von 14,1 Mio. (Vj. 16,1 Mio. ) und durch Forderungen an die menhang mit der HFM GmbH. So existiert ein in- Stadt formelles S stem zur Risikofrüherkennung, mit dem Frankfurt am Main von 5,5 Mio. (Vj. 5,7 Mio. ), welche vor allem aus dem Gutha- die wirtschaftliche Entwicklung der Märkte und Be- ben bei der Stadtkasse (5,3 Mio. ) bestehen. Der teiligungen fortlaufend beobachtet wird. Rückgang des Finanzanlagevermögens betrifft die Die Entwicklung der Wochenmärkte und der Klein- planmäßige Tilgung von Darlehen durch das markthalle sind ebenso wie die Händlerzahlen bei Frischezentrum. den Flohmärkten weiterhin stabil und gewährleisten 7,5 Mio. Die Sachanlagen sind mit damit eine solide Ertragslage aus der Betriebspacht. nahezu unverändert. Auf der Passivseite haben sich die langfristig zur Potenzial wird weiterhin bei den Märkten gesehen, Verfügung stehenden Mittel reduziert. Dies ist im da die Nachfrage nach Convenience-Produkten Wesentlichen auf die Verbindlichkeiten gegenüber steigt und Märkte als Plattform der Kommunikation Kreditinstituten zurückzuführen und lässt sich durch an Bedeutung gewinnen. Für das Jahr 2018 ist die planmäßige Tilgungen erklären. Das Eigenkapital ist Eröffnung von zwei Wochenmärkten im Stadtteil bedingt durch die Ausschüttung des Jahresüber- Rödelheim und an der Friedberger Warte geplant. schusses 2016 (171 T ) und des Jahresverlustes Die Sanierung der Fassadenstützen der Klein- 2017 von -33 T gesunken markthalle auf der Nordseite wird im Frühjahr 2018 (Vj. 10,3 Mio. ). Die bilanzielle Eigenkapital uote erfolgen. Die Abstimmungen über die denkmalge- der Marktbetriebe beträgt zum Abschlussstichtag rechte Gestaltung sind abgeschlossen. Die techni- 36,7 % (Vj. 34, %). sche Lösung zur Sanierung der Stützen auf der Der Finanzmittelfonds (li uide Mittel) hat sich kaum Südseite hingegen ist von den Entscheidungen im verändert und liegt bei 5,5 Mio. . Die Li uidität der Projekt „Sanierung Haustechnik Kleinmarkthalle“ Marktbetriebe war während des Geschäftsjahres abhängig. Hinsichtlich des Erbpachtvertrags mit der jederzeit gesichert. Frischezentrum Frankfurt am Main leicht auf 10,1 Mio. Wirtschaft und Stadtentwicklung Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Großmarkt GmbH besteht weiterhin ein finanzielles Risiko. Eine ur Erfolgslage einvernehmliche Lösung ist absehbar. Zum 31.12.2017 haben die Marktbetriebe einen Verlust in Höhe von -33 T (Vj. 171 T ) ausgewiesen und liegen somit um 204 T unter dem Vorjahr. . Erg nzende Angaben nach 123 a HG Entfällt für Eigenbetriebe. Grund dafür ist vor allem ein außerordentlicher Aufwand für eine Verpflichtung zum Ausgleich eines D. ublic orporate Go ernance ode steuerlichen Nachteils sowie erhöhte Prüfungskos- Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen ten. Die Gesamtleistung ist gegenüber dem Vorjahr der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- um 12 T auf 741 T gesunken. Die Umsatzerlöse lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass bestehen hierbei aus Personalkostenerstattungen die Betriebsleitung und die Betriebskommissionsor- (313 T ), Pachtumsatzerlösen (408 T ) und Pacht- gane des Eigenbetriebs in wesentlichen Belangen erlösen aus Anlagevermögen (3 T ). Dabei war die nicht in Entwicklung der Wochenmärkte und der Klein- handelt hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor markthalle weiterhin stabil. der Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresab- Der Personalaufwand hat sich infolge der geringe- schlussunterlagen an das zuständige Organ die ren Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vorjahr von Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des 444 T Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirt- auf 3 4 T reduziert. Der Personalbestand zum Stichtag betrug 5 (Vj. 6). bereinstimmung mit den Richtlinien ge- schaftsplangespräche fanden statt am 01.06.2016 für das Planjahr 2017 und am 23.05.2017 für das B. Ausblick Planjahr 2018. Das Abschlussgespräch 2017 wurde Sowohl das Jahresergebnis als auch das Risiko- am 02.05.2018 durchgeführt. früherkennungss stem stehen in engem Zusam- 75 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der arktbetriebe der tadt Frankfurt am ain (Eigenbetrieb) Bilanz 31.12.201 31.12.2016 Veränderung T in T€ in % 23.60 -1. 31 -8,2 T A T A Anlage erm gen 21.6 3 Sachanlagen Finanzanlagen mlauf erm gen 7.544 -6 -0,1 14.135 16.060 -1. 25 -12,0 -1,1 . 2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks Bilanzsumme A 7.538 5.67 . -68 -233 -3, 80 165 205,5 245 2 . 2 . 6 10.12 10.32 -1. -6,8 A Eigenkapital -20 -2,0 Gezeichnetes Kapital / Festkapital 1.278 1.278 0 Gewinnrücklagen / variables Kapital 8.880 8.880 0 0,0 -33 171 -204 -11 ,4 Jahresergebnis / Bilanzergebnis R ckstellungen . 80 erbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Passive latente Steuern Bilanzsumme Umsatzerlöse . 2 138 1 . 1 -1. 33 -13, 12.483 14.408 -1. 25 -13,4 353 353 -0 -0,1 2 . 31.12.201 T 6 31.12.2016 T -6,8 Veränderung in T€ 724 73 -15 2 3 -1 sonstige betriebliche Erträge 17 14 Materialaufwand Abschreibungen sonstige betriebliche Aufwendungen EB T (Betriebliches Ergebnis) Finanzergebnis Ergebnis or teuern (EBT) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3,1 -1. Gesamtleistung Personalaufwand 0,0 12. 3 2 . Gewinn- und erlustrechnung in % -2,0 -2,0 3 21,6 0 0 0 - -3 4 -444 50 -11,2 -10 -10 -0 -431 -173 -258 - 126 -220 68 152 -84 -26 2 8 -30 -1 ,2 -55,2 -10 , -7 -107 -33 1 1 -20 -11 , Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) -33 171 -204 -11 ,4 -33 1 1 -20 -11 , 2016 er nderung ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 201 5 6 100 0,0 148, Ergebnis nach teuern ahres berschuss 76 2 5. 12 - 3,6 absolut in % -1 -16,7 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ain Gro markt GmbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Josef-Eicher-Straße 10 0 6 /50 77 5 8-0 info 60437 Frankfurt am Main 0 6 /50 77 5 8-150 www.frische-zentrum-frankfurt.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 2 .01.2002 Betrieb eines Frischezentrums mit allen dafür erforderlichen Teilfunktionen. Gesellschafter: frische-zentrum-frankfurt.de Wirtschaft und Stadtentwicklung 1.10.1 Frischezentrum Frankfurt am Kapitalanteile: Händler/-innen 5.060.450 74, 4 % Marktbetriebe der Stadt Frankfurt am Main 1.688.100 25,00 % Interessengemeinschaft Großmarkt Frankfurt e. V. 4.150 0,06 % 6.752.700 100,00 % Geschäftsführung: Frau Silke Pfeffer Aufsichtsrat: 11 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Herr StR Claus Möbius Mandatsträger der Stadt: Frau StRin Dr. Ursula Fechter Herr StR Markus Frank Herr StR Claus Möbius Herr Kristian Furch Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Herr Jürgen Gärtner Herr Clemens Götzinger Herr Wolfgang Lindner Herr Erkan Satir Herr Ralf Wisser Frau Halime alcin Herr Ruhi avuz A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 um 5,8 % auf 68 % ergeben. Zum 31.12.2017 wa- Allgemeines ren insgesamt 3 % der Flächen im Frischezentrum Die Gesellschaft hat mit den Marktbetrieben einen vermietet. Damit ist der Vermietungsstand gegen- Erbbaurechtsvertrag über dem Vorjahresstichtag um 8,3 Prozentpunkte über das Gelände des Frischezentrums geschlossen. Zur Finanzierung der gestiegen. Errichtung des Frischezentrums wurden Darlehen seitens der Marktbetriebe in Anspruch genommen. ur erm gens- und apitallage Ein Hauptaugenmerk lag auch in 2017 weiter auf Die Bilanzsumme hat sich von 25,5 Mio. der Prüfung von Möglichkeiten zur finanziellen Ent- 23,7 Mio. lastung durch eine Umfinanzierung der Darlehen vornehmlich aufgrund der Abschreibungen auf sowie den Erwerb des Erbbaugrundstücks durch die Sachanlagen (1,5 Mio. ) sowie der Verringerung Gesellschaft. Die Vermietungs uote im Frischezent- der li uiden Mittel (-0,3 Mio. ). rum hat sich gegenüber dem Vorjahr über alle Flä- Passivisch haben sich die Verbindlichkeiten vor- chen betrachtet verbessert. Im Laufe des Jahres nehmlich aufgrund Tilgung der städtischen Darlehen wurde in der Verkaufshalle eine Vermietungs uote um 2,4 Mio. von 7,4 % erreicht (Vj. 8, %). Die Vermietungs- Die Eigenkapital uote betrug zum Stichtag 2 ,7 % reduziert. Die Aktivseite reduzierte sich auf 15,7 Mio. verringert. uote in der Lagerhalle hat sich von 85,7 % auf (Vj. 27, %). 2,1 % verbessert. Bei der Vermietung der Büroflä- Der Finanzmittelfonds hat sich um 310 T chen hat sich eine Reduzierung der Auslastung von auf auf 203 T verringert. Der Mittelabfluss aus der Finan- 77 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 zierung (2, Mio. ) und der Investitionstätigkeit Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durch- (56 T ) konnte aus dem Cash-Flow des laufenden schnittlich acht Personen. Die Besetzung offener Geschäfts (2,6 Mio. ) nicht gedeckt werden. Stellen mit fachlich ualifiziertem Personal ist angesichts der Marktsituation nach wie vor schwierig. ur Erfolgslage Der Rechtsstreit mit dem Generalunternehmer we- Das Geschäftsjahr 2017 schließt mit einem Jahres- gen des Hallenbodens wurde im Berichtsjahr wei- überschuss von 423 T gegenüber einem Jahres- tergeführt. Mit einer endgültigen Entscheidung wird überschuss von 152 T im Vorjahr. Die Verbesse- in 2018 gerechnet. rung beruht wesentlich auf um 237 T geringeren Die Gespräche mit Kreditinstituten, Händlergesell- sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Hier haben schafter/-innen und der Stadt Frankfurt am Main sich geringere Rechts- und Beratungskosten ge- werden mit dem Ziel weitergeführt, in 2018 die be- genüber dem Vorjahr positiv ausgewirkt (-405 T ). stehenden Darlehensverbindlichkeiten vollständig Im Wesentlichen aufgrund der geringeren Aufwen- umzustrukturieren und das Recht zum Ankauf des dungen stieg die Umsatzrendite auf 5,7 %. Grundstücks aus dem Erbbauvertrag auszuüben, Im Jahresergebnis sind neutrale Erfolgsbestandteile um eine langfristige Finanzierung der Gesellschaft in Höhe von saldiert -206 T enthalten. Sie beruhen sicherzustellen. Für das Geschäftsjahr 2018 wird hauptsächlich auf Beratungskosten für eine Kredit- ein Jahresüberschuss prognostiziert. vermittlung (117 T ) sowie einem Einmaleffekt aus der Beratung durch eine Bank (75 T ) im Zusam- . Erg nzende Angaben nach menhang mit angestrebten Finanzierungsmaßnah- 123 a HG Erf llung des ffentlichen wecks men. Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben- Gegenüber dem Erfolgsplan verbesserte sich das stellung. Der Stand der Erfüllung des öffentlichen Jahresergebnis signifikant um 411 T . Die Umsatz- Zwecks spiegelt sich in den Leistungsdaten wider. erlöse fielen höher aus (18 T ). Der Personalauf- Er wird belegt durch die Struktur der Gesellschaft wand wie auch die sonstigen betrieblichen Aufwen- mit mehrheitlicher Beteiligung diverser privater, am dungen Markt tätiger Firmen. Hierin zeigen sich die Akzep- lagen deutlich niedriger (-133 bzw. -163 T ). tanz und die Bedeutung des Frischezentrums für den Wirtschaftszweig. B. Ausblick Die gesamtwirtschaftliche Lage wird sich voraus- orliegen der oraussetzungen des 121 HG sichtlich auch im Geschäftsverlauf 2018 widerspie- Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen geln. Durch das veränderte Konsumverhalten, ins- für das Unternehmen vor. besondere bei der Nachfrage von regionalen Produkten sowie den steigenden Trends zu vegetari- 78 rgane der Gesellschaft scher oder veganer Kost, ist der rückläufige Trend Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- im Großmarktgeschäft zwar zunächst gestoppt. Es sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts- bleibt jedoch abzuwarten, wie sich die Konzentrati- rat. onsprozesse im Lebensmitteleinzelhandel, die wei- Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird tere Zentralisierung des Einkaufs und das Wachs- gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. tum des Onlinehandels auf das Großmarktgeschäft Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten für ihre Tätigkeit auswirken. keine Bezüge. Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der Frischezentrum Frankfurt am ain Gro markt GmbH Bilanz 31.12.201 31.12.2016 T Veränderung in T€ T in % Anlage erm gen 1 . 6 20. 31 0 0 -0 - 3, 1 .4 6 20. 30 -1.434 -6, 2.2 2 2.631 -3 -13, 42 34 8 2.026 2.084 -58 -2,8 203 513 -310 -60,4 -2 - 1,3 -80 - ,0 Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen mlauf erm gen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks Akti e latente teuern Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme A 1 -1. 3 3 1.8 1. 23.66 2 . 3 Wirtschaft und Stadtentwicklung A T A -6, 24,8 -1.8 - ,3 A Eigenkapital Gezeichnetes Kapital / Festkapital Gewinnvortrag / Verlustvortrag Jahresergebnis / Bilanzergebnis .02 6.602 6.753 6.753 0 0,0 -150 -303 152 -50,3 423 152 271 177,6 62 81 1 1 .6 1 18.11 R ckstellungen erbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 187 Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme Umsatzerlöse 2 . 3 31.12.201 T . sonstige betriebliche Erträge 0 3 -13, -14 -6, 0 6, -352 - ,3 Veränderung in T€ 25 . 1 2 0 Personalaufwand 1 , 7.415 8 Materialaufwand 6, -1.8 31.12.2016 T 7.440 Gesamtleistung -2. 201 6 23.66 Gewinn- und erlustrechnung 23 in % 0,3 0,3 3 -4 -4,2 0 0 - -3 47 Abschreibungen -1.4 1 -1.485 -5 0,4 sonstige betriebliche Aufwendungen -4.046 -4.283 237 -5,5 1.6 1 1.3 1 300 22, - 26 - 48 22 -2,3 1 3 3 322 81,8 -18 -138 EB T (Betriebliches Ergebnis) Finanzergebnis Ergebnis or teuern (EBT) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Ergebnis nach teuern Sonstige Steuern Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen 2 2 -11, -51 36,8 2 1 106,2 -103 -103 0 0,0 423 152 271 177,6 23 1 2 2 1 1 2016 er nderung 201 ,6 absolut in % Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 8 7 1 14,3 Vermietungsstand (in %) 3 86 7 8,3 79 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 1.11 esse Frankfurt GmbH und onzern Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Ludwig-Erhard-Anlage 1 0 6 /75 75-0 info 60327 Frankfurt am Main 0 6 /75 75-64 33 www.messefrankfurt.com Gründung: Unternehmensgegenstand: 22.11.1 07 messefrankfurt.com Förderung der Wirtschaft durch Veranstaltung von Messen und Ausstellungen im In- und Ausland, durch Veranstaltung oder Durchführung von Kongressen und Tagungen und durch alle mit den Messe-, Ausstellungs-, Kongress- und Tagungsgeschäften zusammenhängenden Tätigkeiten. Zur Erfüllung dieses Zwecks unterhält die Gesellschaft Messe- und Ausstellungsanlagen sowie Kongress- und Tagungsräume, die sie für die Veranstaltungen nutzt oder gegen angemessenes Entgelt vermietet. Die Gesellschaft ist auch berechtigt, auf ihrem Gelände Veranstaltungen sportlicher, kultureller oder sonstiger Art durchzuführen oder ihre Anlagen für solche Zwecke zu vermieten. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 108.000.000 Land Hessen 60,00 % 72.000.000 40,00 % 180.000.000 100,00 % Geschäftsführung: Herr Uwe Behm Herr Detlef Braun Herr Wolfgang Marzin Aufsichtsrat: 21 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Herr OB Peter Manuel Feldmann Mandatsträger der Stadt: Herr BM und StK Uwe Becker Herr OB Peter Manuel Feldmann Herr StR Markus Frank Herr StR Mike Josef Herr Stv Manuel Stock Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Herr Staatsmin Tarek Al-Wazir Herr Jörn Apfelstädt (AN) Herr Staatsmin Peter Beuth Frau Britta Böcher (AN) Herr Wolfgang Dimmer (AN) Herr Bernd Ehinger Frau Jetta Katharina Junk (AN) Herr Alexander Kaiser (AN) Herr Andreas Pipperek (AN) Herr StR Dr. Lutz Raettig Herr Heinrich Riethmüller Frau Christiane Rüdiger (AN) Herr Staatsmin Dr. Thomas Schäfer Herr Dr. Jens Thiemer Herr Dr. Martin Viessmann Herr Hamid azdtschi Frauenquote: Frauen uote: Frauen uote: Zielgröße hierfür: 0,00 % 14,2 % 14,00 % (bezogen auf städtische Mandate) 80 (bezogen auf AR gesamt) (nur bei börsennotierten / mitbestimmten Unternehmen) Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Kapitalanteile: Messe Frankfurt Exhibition GmbH, Frankfurt am Main Messe Frankfurt Venue GmbH, Frankfurt am Main 25.000.000 100,00 % 151.000.000 100,00 % A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 Kongresse, Konferenzen und weitere Aktivitäten Allgemeines veranstaltet, die zusammen 10.784 Teilnehmer Die Strategie der fortwährenden Internationalisie- registrierten. Insgesamt besuchten im Berichtsjahr rung hat die Wirtschaftskraft des Konzerns Messe rund 5.01 .247 Menschen (Vj. 4,2 Mio.) die Veran- Frankfurt in den vergangenen Jahren beständig staltungen der Unternehmensgruppe Messe Frank- gesteigert. Ende 2017 verfügte die Unternehmens- furt. gruppe Messe Frankfurt GmbH neben der Mutter- Am Standort Frankfurt am Main fanden insgesamt gesellschaft Messe Frankfurt GmbH über sieben 3 inländische, 22 ausländische Tochtergesellschaften, 16 konzerneigene Veranstaltungen mit rund 18.423 fünf Niederlassungen sowie 66 Sales Partner, die in Ausstellerinnen und Ausstellern (Vj. 22.505). Bei 188 Ländern aktiv waren. diesen Eigenveranstaltungen wurden rund 684.237 Das Expansionstempo der Weltwirtschaft ist im Besucherinnen und Besucher (Vj. 862. 23) regis- Sommerhalbjahr 2017 merklich gestiegen und das triert. Die diesbezüglich vermietete Gesamtnettoflä- reale Bruttoinlandsprodukt der Welt legte im zweiten che lag bei mehr als 7 5.3 2 m (Vj. 78.7 5 m) und dritten uartal mit Raten von jeweils 0, % im Bei den konzerneigenen Messeveranstaltungen in Vergleich zum Vor uartal zu. Wesentlicher Treiber Frankfurt am Main kamen im Berichtsjahr 73,2 % des Aufschwungs ist die Industrieproduktion sowohl auf der Ausstellerseite (Vj. 75,2 %) aus dem Aus- in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften als auch land. Auf der Besucherseite lag der Internationali- in den Schwellenländern. Auch der weltweite Wa- tätsgrad bei 4 % (Vj. 53,1 %). Die durchschnittli- renhandel, eine wichtige Größe für die internationa- chen Internationalitätsgrade für Veranstaltungen am le Messewirtschaft mit exportorientierten Kunden, Messeplatz Deutschland beziffert der Ausstellungs- gewann an D namik. Nach Schätzungen des ifo und Messeausschuss der deutschen Wirtschaft Instituts zeigt der internationale Warenaustausch (AUMA e.V.) mit 60 % auf der Ausstellerseite bzw. insgesamt im Jahr 2017 ein Wachstum von 4,4 % 30 % auf der Besucherseite. Am Messeplatz Frank- und im Jahr 2018 von 4,2 %. Mit der Erholung der furt kommt neben den Eigenveranstaltungen der Industrieproduktion und dem Welthandel belebte Messe Frankfurt auch den Gastveranstaltungen sich auch die weltweite Investitionstätigkeit. eine große Bedeutung zu. Im Geschäftsjahr 2017 Unter diesen Rahmenbedingungen hat die Unter- fanden 23 Gastmessen (Vj. 26) statt. Zu diesen nehmensgruppe weltweit Veranstaltungen kamen rund 18.485 Aussteller/- 146 Messen und Ausstellungen (Vj. 134) durchge- innen (Vj. 15.421) und 1,4 Mio. Besucher/-innen führt, zu denen rund (Vj. 572.814), rund 773. 17 m (Vj. 414.6 8 m) rund 0. 00) Messe und Frankfurt 4.8 2 Aussteller/-innen (Vj. 4.438.821 Besucher/-innen Messen und Fachausstellungen statt, darunter wurden vermietet. Das Auslandsgeschäft (Messen (Vj. 3,5 Mio.) kamen. Es wurden insgesamt vom und Services außerhalb Deutschlands) hatte auch Konzern Nettofläche 2017 einen wesentlichen Anteil am Geschäftserfolg (Vj. 2,6 Mio. m) vermietet. Neben den o. g. Veran- des Konzerns Messe Frankfurt. Von den Tochterge- staltungen gab es am Messeplatz Frankfurt noch sellschaften im Ausland wurden insgesamt 8 Mes- 220 Kongresse und Events (Vj. 233) mit rund sen (Vj. 84) mit rund 52. 87 Aussteller/-innen 56 .642 (Vj. 48.21 ) und 2.225.258 Besucher/-innen (Vj. rund 2.874.003 m Besucherinnen und Besuchern Wirtschaft und Stadtentwicklung Beteiligungen: (Vj. 624.000). Weltweit wurden 16 German Pavil- 1. 66.4 2) auf 1.424.62 m (Vj. 1.267.0 6 m) lons, d. h. Firmengemeinschaftsausstellungen für veranstaltet. Regionaler Schwerpunkt des Aus- das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, landsgeschäfts war nach wie vor Asien mit 54 Ver- durchgeführt. Im Ausland wurden darüber hinaus 34 anstaltungen, von denen allein 2 auf China entfie- 81 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 len. Auf dem amerikanischen Kontinent veranstalte- 57,6 Mio. ten die Tochtergesellschaften der Messe Frankfurt nung des positiven Finanzergebnisses in Höhe von Exhibition GmbH 14 Messen. Im Zuge der Optimie- 34, Mio. rung ihres Produktspektrums hat die Messe Frank- vor Ertragsteuern von 32,5 Mio. furt Exhibition GmbH im Berichtsjahr ihr Portfolio im im Vorjahr. Im Geschäftsjahr 2012 wurden Ergeb- Ausland erweitert. Insgesamt zehn neue Veranstal- nisabführungsverträge mit der Messe Frankfurt tungen öffneten 2017 erstmals ihre Tore. Exhibition GmbH und der Messe Frankfurt Venue (Vj. 58,3 Mio. ) und nach Hinzurech(Vj. 5 ,2 Mio. ) ergibt sich ein Ergebnis nach 55, Mio. GmbH abgeschlossen. Bedingt durch die Ausgliedeur erm gens- und apitallage rung des operativen Geschäfts auf die beiden ge- Die Bilanzsumme der Messe Frankfurt GmbH ist um nannten Tochtergesellschaften in den Jahren 2003 112,6 Mio. bzw. 2004 resultiert der Umsatz bei der Messe auf 670,3 Mio. gevermögen der gestiegen. Das Anla- Messe Frankfurt GmbH Frankfurt GmbH (Holding) im Wesentlichen aus der (470,3 Mio. ) ist im Wesentlichen geprägt durch die Bereitstellung der zentralen Verwaltungsdienstleis- Finanzanlagen (457,7 Mio. ). Sie machen allein tungen sowie aus Umlagen für das Unternehmens- rund 68,3 % der Bilanzsumme aus und beinhalten marketing an ihre Tochtergesellschaften am Mes- ausschließlich die von der Gesellschaft gehaltenen seplatz Frankfurt. Im Jahr 2017 betrugen die Um- Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteili- satzerlöse 54 Mio. (Vj. 53,4 Mio. ). gungen sowie langfristige Ausleihungen an verbundene Unternehmen. Der Anstieg zum Vorjahr ergibt Ergebnisse der Beteiligungen und sich insbesondere durch eine langfristige Darle- schluss hensvergabe an die Messe Frankfurt Venue GmbH Die Messe Frankfurt Exhibition GmbH erzielte ein zur Finanzierung der neuen Halle 12. Es wurden Ergebnis vor Ertragsteuern und Ergebnisabführung Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstän- von 15,3 Mio. de und Sachanlagen 5,8 Mio. , insbesondere für gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere dadurch Hard- und Softwareausstattung, vorgenommen, begründet, dass 2017 die umsatzstarken Zwei- denen Abschreibungen von 4,3 Mio. jahresveranstaltungen Automechanika und Light gegenüber- (Vj. 41,6 Mio. ). Der Rückgang standen. Das Umlaufvermögen hat sich gegenüber Building sowie die IFFA und Texcare International, dem Vorjahr um 22,6 Mio. erhöht. die einen Drei- bzw. Vierjahresturnus haben, nicht Dies ist vor allem auf den Anstieg bei den li uiden stattfanden. Die stattdessen durchgeführten Mehr- Mitteln um 37,3 Mio. zurückzuführen, dem ein jahresveranstaltungen ISH, Techtextil und Texpro- Rückgang der Forderungen gegen verbundene cess (alle im Zweijahresturnus) weisen in Summe Unternehmen um -16,7 Mio. einen niedrigeren Umsatz aus. Dies führte zu einem auf 1 ,1 Mio. gegenübersteht. Auf der Passivseite wird aufgrund der im Berichts- Umsatz vor Konsolidierung von 234,7 Mio. , der jahr beschlossenen Gewinnverwendung des Bilan- um 41,4 Mio. zergebnisses 2016 (Ausschüttung von 13 Mio. ) Trotz turnusbedingt niedrigerer veranstaltungsbezo- sowie von gener Aufwendungen (-18,8 Mio. ), gesunkenen um sonstigen betrieblichen Aufwendungen (-0,3 Mio. ) des 28,4 Mio. 15,4 Mio. erzielten ein Jahresüberschusses gegenüber dem Vorjahr erhöhtes Eigenkapital von 42 ,6 Mio. unter dem des Vorjahres liegt. in Verbindung mit den rückläufigen Abschreibungen ausgewiesen. Dies entspricht wie im Vorjahr einer (-1,7 Mio. ) sowie der Steigerungen der Personal- Eigenkapital uote von 64,1 %. kosten ( 1,4 Mio. ) ergibt sich ein negatives Betriebsergebnis von -11,7 Mio. ur Erfolgslage (Vj. 11,8 Mio. ). Auch das Finanzergebnis hat sich mit 27,1 Mio. Die Messe Frankfurt GmbH weist im Berichtsjahr (Vj. 2 , Mio. ) insbesondere aufgrund niedriger einen Jahresüberschuss von 28,4 Mio. Beteiligungserträge der Tochtergesellschaften in 46, Mio. zug 82 onzernab- aller (nach im Geschäftsjahr 2016) aus. Nach AbAufwandspositionen in Höhe von China, Dubai und Stuttgart um 2,8 Mio. verringert. Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Nach Abzug der Ertragsteuer bzw. der Ertragsteu- Davon entfielen 21,3 Mio. erumlage verbleibt bei der Messe Frankfurt Exhibiti- mögensgegenstände insbesondere für Softwareli- on GmbH ein Jahresüberschuss von rund 21 Mio. zenzen und Messerechte sowie für aufgedeckte (Vj. 35,4 Mio. ), der jedoch infolge des im Jahr stille Reserven im Rahmen der Erstkonsolidierung 2012 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertra- der neuen Gesellschaft in Peking. Darüber hinaus ges vollständig an die Messe Frankfurt GmbH abge- wurden 103, Mio. führt wurde. Dabei trug auch die inländische hauptsächlich die Kosten für die neue Halle 12 MESAGO Messe Frankfurt GmbH in Stuttgart mit sowie die Erweiterung der Via Mobile betreffen. einem Ergebnis vor Steuern und Gewinnabführung 7,6 Mio. (Vj. 6,7 Mio. ) einen wesentlichen in Sachanlagen investiert, die entfallen auf Betriebs- und Geschäfts- ausstattungen. Die restlichen Zugänge betreffen Anteil zum Konzernerfolg bei. kleinere Infrastrukturmaßnahmen. Das im Vorjahr Für die Messe Frankfurt Venue GmbH war das prognostizierte Investitionsvolumen von 150 Mio. Geschäftsjahr 2017 ergebnisstärker, da turnusbe- wurde aufgrund des Baufortschritts der neuen Halle dingt die große Gastveranstaltung IAA Pkw sowie 12 nicht ganz erreicht. Zum Jahresende 2017 wird die unter CPhI stattgefunden 205,5 Mio. hat. Mit insgesamt wurde nach den Spitzenumsätzen (vor Berücksichtigung der Abschreibungen (50,6 Mio. ) und der Anlagenabgänge ein Anlage- Konsolidierung) der Jahre 2015 (210,8 Mio. ) und vermögen von 708,6 Mio. (Vj. 636,3 Mio. ) bilan- 2013 (201,5 Mio. ) der zweithöchste Umsatz in der ziert, was einem Anteil von rund 70 % an der Bi- Geschichte der Gesellschaft erzielt. Die Umsätze lanzsumme entspricht. mit der Schwestergesellschaft, Messe Frankfurt Auf der Passivseite wird für das Eigenkapital auf- Exhibition GmbH, fielen dagegen ebenfalls tur- grund des im Geschäftsjahr erzielten Jahresüber- gegenüber dem Vorjahr deutlich nied- schusses (40,5 Mio. ), der erfolgten Ausschüttun- nusbedingt riger aus. Das Finanzergebnis fällt mit 4,4 Mio. 1,3 Mio. um gen (17,8 Mio. , davon 13 Mio. an die Gesell- geringer aus als im Vorjahr. Dies ist ins- schafter der Messe Frankfurt GmbH) und den Ver- besondere auf niedrigere Beteiligungserträge der änderungen des Minderheitskapitals ( 2,1 Mio. ) Messe Frankfurt Medien und Service GmbH und der ein Wert von 526,7 Mio. Accente Gastronomie Service GmbH in Höhe von 20, Mio. 8,4 Mio. einer Eigenkapital uote von rund 52 % und führt zu (Vj. 12,1 Mio. ) zurückzuführen. Gegen- läufig hat sich das Zinsergebnis nach -6,4 Mio. -4,0 Mio. bilanziert, der um über dem Vorjahr liegt. Dies entspricht auf einer Anlagendeckung 1. Grades von rund 74 %. verbessert. Dies begründet sich insbe- Der Konzern weist einen Jahresüberschuss von sondere in einer niedrigeren Aufzinsung von In- 40,5 Mio. standhaltungs- und Bauerneuerungsrückstellungen aus. Die hieraus resultierende Umsatzrendite nach und durch im Vorjahr erfasste Bankzinsen. Hieraus Steuern beträgt 6,1 % (Vj. 7,7 %). resultiert ein Ergebnis vor Steuern von 21,6 Mio. Mit 5 , Mio. nach 18,1 Mio. im Vorjahr. Unter Berücksichtigung der Ertragsteuerumlage in Höhe von 5,4 Mio. und -13,7 Mio. nach 4 ,8 Mio. bzw. -18,6 % unter dem des Vorjahres. Gegenüber dem besser vergleichbaren Jahr 2015 wurden 3,5 Mio. Ergebnis vor gen 13,1 Mio. (Vj. 10,7 Mio. ). in Höhe von im Geschäftsjahr 2016 lag das Ergebnis vor Steuern um der sonstigen Steuern (3,1 Mio. ) verbleibt ein Gewinnabführung mehr erwirtschaftet. Die sonsti- betrieblichen Erträge (17,4 Mio. Vj. 13,4 Mio. ) beinhalten neben dem laufenden Die Konzernbilanzsumme beläuft sich fast unverän- Ertrag aus der jährlichen Auflösung des Sonderpos- dert auf 1.013, Mio. tens zum Finanzierungsbeitrag (2,2 Mio. ) im We- (Vj. 887,6 Mio. ). Das Anla- gevermögen des Konzerns Messe Frankfurt ist im sentlichen Erträge aus Kursdifferenzen (7,7 Mio. Wesentlichen geprägt durch die Grundstücke und Vj. 4,2 Mio. ), der Auflösung von Rückstellungen Gebäude sowie die Messerechte und Firmenwerte. (3 Mio. Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Höhe von richtigten Forderungen (1,2 Mio. ). rund 125,4 Mio. Wirtschaft und Stadtentwicklung von 5,5 Mio. auf immaterielle Ver- Vj. 2,8 Mio. ) sowie Erträge aus wertbe- vorgenommen (Vj. 101,6 Mio. ). 83 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Den Erlösen stehen betriebliche Aufwendungen von GmbH liegt mit 20,2 Mio. insgesamt 624,7 Mio. unter dem Vorjahr. Hintergrund für diese Entwick- (Vj. 583,8 Mio. ) gegen- über. Sie sind damit um 40, Mio. ebenfalls bzw. 7 % höher lung ist der Turnus der großen Mehrjahresveranstal- ausgefallen als im Vorjahr. Den höchsten Anteil bei tungen am Messeplatz Frankfurt. Bei der Messe den Aufwendungen haben die veranstaltungsbezo- Frankfurt Exhibition GmbH fanden 2017 die Zwei- genen jahresveranstaltungen ISH, Techtextil und Texpro- Aufwendungen 307,3 Mio. mit 342,1 Mio. nach im Jahr 2016. cess statt, die hinsichtlich ihre Leistungskennziffern Der überproportionale Anstieg im Vergleich zu der unter den im Berichtsjahr 2016 durchgeführten Entwicklung der Umsatzerlöse ergibt sich insbeson- Zweijahresveranstaltungen dere durch die ungeplanten Zusatzaufträge bei der Light Tochtergesellschaft in Argentinien und durch den richtsjahr 2016 noch die IFFA und die Texcare In- Ausbau des Geschäftsfeldes Automotive und Aus- ternational, die einen Drei- bzw. Vierjahresturnus gaben für neue Vermarktungskonzepte zur Stabili- haben, durchgeführt. Diese turnusbedingte Entwick- sierung der laufenden Veranstaltungen bei der lung konnte auch nicht durch die Mehrerlöse der Messe Frankfurt Exhibition GmbH. anderen inländischen Gesellschaften kompensiert Aufgrund der künftigen Geschäftsausweitung ist die werden. Die Messe Frankfurt Venue GmbH hat mit Personalkosten uote von 23,6 % im Vorjahr auf 111, Mio. 23,7 % im Berichtsjahr angestiegen. Die Abschrei- GmbH mit 31,6 Mio. bungen bzw. 2,8 Mio. hingegen -1,6 Mio. sind mit 50,6 Mio. um geringer ausgefallen. Sonstige betriebli- Automechanika und Building liegen. Zusätzlich wurden im Be- und die Accente Gastronomie Service turnusbedingt 30,5 Mio. mehr erlöst. Im Jahr 2017 wurden bei der Messe Frankfurt Venue GmbH im Gegen- che Aufwendungen wurden in Höhe von 73,2 Mio. satz zu 2016 die umsatz- und ergebnisstarke Gast- verbucht und liegen damit um 1,3 Mio. veranstaltung IAA Pkw (Zweijahresturnus) und die über dem Vorjahr. Diese Position beinhaltet alle Aufwendun- CPhI durchgeführt. gen, die nicht direkt mit den Veranstaltungen in Am Standort Frankfurt am Main wurde somit ein Zusammenhang stehen, z. B. Bürokosten, Leihar- konsolidierter Umsatz von 358,7 Mio. beitskräfte, der rund 53,6 % des Konzern-Umsatzes entspricht Aufwendungen aus Kursdifferenzen generiert, sowie Beratung und Unternehmensmarketing. (zum Das Finanz- bzw. Zinsergebnis liegt mit -2 Mio. 370,0 Mio. ). über Vorjahresniveau (-3 Mio. ). Obwohl sich die Auch die MESAGO Messe Frankfurt GmbH in Stutt- Zinserträge mit 1,3 Mio. gart liegt mit einem Umsatz in Höhe von 36,5 Mio. um 1,6 Mio. verringer- Vergleich: 2016: 367,1 Mio. 2015: ten, haben sich niedrigere Zinsaufwendungen in um 5,2 Mio. Höhe von 3,3 Mio. ist bei einer weiterhin positiven Entwicklung der (Vj. 5, Mio. ) positiv auf das über dem Vorjahr. Der Umsatzanstieg Finanz- bzw. Zinsergebnis ausgewirkt. SPS/IPC/Drives, Der positive Geschäftsverlauf spiegelt sich auch in elektrische Automatisierung, insbesondere auf die der Umsatzentwicklung des Konzerns wider. Mit formnext zurückzuführen sowie auf die im Zweijah- 66 ,1 Mio. resrh thmus wurde im Jahr 2017 der höchste Um- Internationale Fachmesse durchgeführten für Veranstaltungen satz erzielt und damit das bisherige Spitzenjahr PARKEN und EPA. 2015 (647,8 Mio. ) um 21,3 Mio. Die ausländischen Tochtergesellschaften haben mit bzw. 3,3 % übertroffen. konsolidiert Im Inland ist der Umsatz um 3,2 Mio. auf 3 5,2 Mio. bzw. 0,8 % (Vj. 3 8,4 Mio. ) zurückgegangen 25,6 Mio. 273,8 Mio. den Umsatz um bzw. 10,3 % gesteigert. Der Anteil am Konzern-Umsatz beläuft sich auf 40, % und hatte einen Anteil von 5 ,1 % am Konzern- (Vj. 38,4 %). Umsatz (Vj. 61,6 %). Die Messe Frankfurt Exhibition Mehrumsätze der Tochtergesellschaften in Dubai Hierfür waren insbesondere die GmbH erzielte mit 1 5 Mio. einen Umsatz, der ( 2 Mio. ), Frankreich ( 3,3 Mio. ) und Argentini- turnusbedingt mit -3 ,1 Mio. unter dem Vorjahr en ( 16 Mio. ) sowie der russischen Gesellschaf- liegt. Die Messe Frankfurt Medien und Service 84 um -2,6 Mio. ten ( 4,4 Mio. ) ursächlich. Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Aber auch die anderen Tochtergesellschaften im ACHEMA und weitere neue Gastveranstaltungen Ausland sowie die beiden großen Eigenveranstaltungen bis auf USA und Türkei haben mit stei- genden bzw. stabilen Umsätzen zur positiven Ent- Automechanika und Light wicklung beigetragen. wird für Frankfurt mit einem moderaten Anstieg bei Building. Entsprechend B. Ausblick Währungskursbereinigt wird auch im Ausland, unter Gestützt von der Binnennachfrage und den Expor- anderem aufgrund zwei neuer Standorte in China ten wird sich im kommenden Jahr der Aufschwung und Großbritannien, eine positive Entwicklung er- in Deutschland fortsetzen. Aufgrund steigender wartet. Beschäftigung, höherer Effektivlöhne und zuneh- Für das Jahr 2018 plant die Unternehmensgruppe mender Transfereinkommen wird der private Kon- mit einem moderaten Umsatzwachstum von rund sum weiter expandieren. Schwächer als bisher wird 2 %. Im Hinblick auf den Jahresüberschuss wird hingegen der öffentliche Konsum wachsen. Hierbei daher und aufgrund des geplanten Teilverkaufs schlägt sich die deutlich verringerte Fluchtmigration eines Grundstücks trotz eines Kostenanstieges bei nieder. Für das Jahr 2018 ist laut ifo Institut (ifo den veranstaltungsbezogenen Aufwendungen sowie Konjunkturbericht 4/2017 erstellt für die Messe den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ein Frankfurt GmbH) mit einem Anstieg des Bruttoin- Betrag von größer 50 Mio. Wirtschaft und Stadtentwicklung den Aussteller- und Besucherzahlen gerechnet. erwartet. landsprodukts in Deutschland von 2,6 % zu rechnen. Unabhängig von potentiellen Risiken in der . Erg nzende Angaben nach 123 a HG Weltwirtschaft rechnet der der Ausstellungs- und Erf llung des ffentlichen wecks Messeausschuss der deutschen Wirtschaft (AUMA Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben- e.V.) für das Jahr 2018 erneut mit leicht wachsen- stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in den Ausstellerzahlen und mit wieder zulegenden den Leistungsdaten wider. Besucherzahlen im Vergleich zu den jeweiligen Vorveranstaltungen. Auch die internationale Mes- orliegen der oraussetzungen des 121 HG sewirtschaft setzt die positive Entwicklung des ver- Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen gangenen Jahres im Jahr 2018 fort. In Amerika, für das Unternehmen vor. Europa, Asien und dem Nahen Osten rechnet eine große Mehrheit der Unternehmen mit steigenden Beziehungen zum Haushalt Umsätzen. In Südafrika liegt die Rate etwas niedri- Dem Haushalt ist in 2017 für das Geschäftsjahr ger. 2016 eine Nettodividende von 6,6 Mio. Unter diesen Vorzeichen strebt die Messe Frankfurt sen. zugeflos- im Geschäftsjahr 2018 an, sich mit ihren Veranstaltungen als internationales, wirtschaftsorientiertes rgane der Gesellschaft Unternehmen mit Frankfurt am Main als modernem Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- Messestandort zu positionieren und weiter auch sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts- zu wachsen. Die Unternehmens- rat. Im Geschäftsjahr 2017 betrugen die Bezüge von gruppe Messe Frankfurt erwartet für 2018 erneut ein Herrn Marzin 580 T , von Herrn Behm 548 T und positives Geschäftsjahr. Anlass hierzu geben das von Herrn Braun 535 T . Die Gesamtbezüge des starke Interesse und die stabile Nachfrage nach den Aufsichtsrats betrugen im Geschäftsjahr 53 T . international großen Messen im Frühjahr 2018 im In- und Ausland und der damit verbundene Flächenbedarf. . D. ublic orporate Go ernance ode Der Turnus der Veranstaltungen am Standort Frank- Die Hessische Landesregierung verabschiedete am furt führt dazu, dass im anstehenden Geschäftsjahr 0 .11.2015 die Grundsätze guter Unternehmens- zwar keine besucherstarke IAA Pkw stattfindet, und Beteiligungsführung im Bereich des Landes dafür aber wieder die große Gastveranstaltung Hessen, welche aus dem Public Corporate Gover- 85 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 86 nance Kodex und den Hinweisen für gute Beteili- mens- und Beteiligungsführung der Anteilseigner gungsführung bei Unternehmen des Landes Hessen angewandt werden können, in eine speziell für die bestehen. Nach dem Inkrafttreten des Landeskodex Messe Frankfurt GmbH erstellte Richtlinie guter sollen nunmehr aus beiden Richtlinien, d. h. der des Unternehmensführung Landes Hessen und der der Stadt Frankfurt am nance Kodex Main vom März 2010 die gemeinsamen „Standards“ rechnungshof hat angekündigt, eine Empfehlung zur und die Regelungen, die konfliktfrei im Hinblick auf dargestellten Thematik abzugeben. Diese liegt die unterschiedlichen Zielsetzungen zur Unterneh- zurzeit noch nicht vor. Public Corporate Gover- einfließen. Der Hessische Landes- Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der esse Frankfurt GmbH Bilanz 31.12.201 31.12.2016 T T Veränderung in T€ in % 23,6 Anlage erm gen 0.3 380.388 8 . 61 Immaterielle Vermögensgegenstände 8.828 8.583 245 Sachanlagen 3.800 2.484 1.317 53,0 457.720 36 .320 88.400 23, 1 1 6. 22. 12,8 Finanzanlagen mlauf erm gen .06 Vorräte 30 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7. 3 2, 1 30 -0 -0,7 115. 53 -17. 54 -15,5 Wertpapiere 30.003 26.804 3.1 11, Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks 71.032 33.705 37.327 110,7 Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme A 88 8 6 0.2 8 . 38 Wirtschaft und Stadtentwicklung A T A 28 3,3 112. 60 20,2 1 .3 3, A Eigenkapital 2 . Gezeichnetes Kapital / Festkapital 1 .21 180.000 180.000 0 0,0 Kapitalrücklage 85.21 85.21 0 0,0 Gewinnrücklagen / variables Kapital 57.000 57.000 0 0,0 Gewinnvortrag / Verlustvortrag 7 .000 45.120 33.881 75,1 Jahresergebnis / Bilanzergebnis 28.35 46.881 -18.521 -3 ,5 1 .3 6 -2. 83 -1 ,3 126.122 .68 R ckstellungen 1 . 13 erbindlichkeiten 22 .80 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Bilanzsumme Gewinn- und erlustrechnung Umsatzerlöse 0.000 0 0.000 - 6 0.2 8 . 38 112. 60 20,2 Veränderung in T€ in % 31.12.201 T 54.036 Gesamtleistung .036 sonstige betriebliche Erträge ,0 1.112 31.12.2016 T 53.37 658 3.3 6 8 1,2 -4 0 -30,6 1.602 1,2 Materialaufwand -4.0 0 -3.34 -741 22,1 Personalaufwand -28.742 -2 .463 721 -2,4 Abschreibungen -4.278 -3. 10 -368 ,4 -20.483 sonstige betriebliche Aufwendungen -21.547 1.064 -4, EB T (Betriebliches Ergebnis) -2. -3.288 8 -2 , Finanzergebnis 34. 01 5 .231 -24.330 -41,1 Ergebnis or teuern (EBT) 32. . -23. 8 - 2,0 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -4.0 8 Ergebnis nach teuern Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen 8 3 - .062 4. 64 28.3 6.881 -18. 21 -3 , 28.35 46.881 -18.521 -3 ,5 28.3 6.881 -18. 21 -3 , 201 2016 er nderung absolut Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) Anzahl der Messen u. Ausstellungen in Frankfurt Anzahl der Aussteller/-innen in Frankfurt -54,8 in % 272 272 0 0,0 3 42 -3 -7,1 -2,7 36. 08 37. 26 -1.018 Vermietete Nettofläche (in Tsd. m) in Frankfurt 1.268 1.1 7 71 5, Besucher/-innen (in Tsd.) in Frankfurt 2.072 1.436 636 44,3 Weitere Veranstaltungen in Frankfurt 220 283 -63 -22,3 87 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der esse Frankfurt GmbH onzern Bilanz onzern 31.12.201 31.12.2016 T T Veränderung in T€ in % A T A Anlage erm gen 08. 2.2 1 11, Immaterielle Vermögensgegenstände 48.605 41.818 6.786 16,2 65 .873 5 4.480 65.3 3 11,0 2 20 72 350,6 300. 32 2 8.888 1.643 2.337 -6 4 -2 ,7 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 82.323 56.204 26.120 46,5 Wertpapiere 30.003 26.804 3.1 11, 186.763 163.542 23.220 14,2 Sachanlagen 0 Finanzanlagen mlauf erm gen Vorräte Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks Akti e latente teuern Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme A 2 . 3 1.013.882 1.8 20,8 1 - 2.2 6 2.2 100,0 126.32 1 ,2 88 . 3 -61, A Eigenkapital 26.68 0 . 20. 3 Gezeichnetes Kapital / Festkapital 180.000 180.000 Kapitalrücklage 112.14 112.14 Gewinnrücklagen / variables Kapital Gewinnvortrag / Verlustvortrag Jahresergebnis / Bilanzergebnis Anteile anderer Gesellschafter Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung erbindlichkeiten 0,1 77.054 33.323 43,2 36.604 46.387 - .783 -21,1 8.733 6.606 2.127 32,2 -4.833 -37 -4.7 6 12.8 1,8 -2 2 -20,6 6 1.221 18. 6 -2.1 -11,3 10 .2 108.200 1.0 1,0 333.6 1 22 .83 10 .80 6, Passive latente Steuern 6.724 1 . 1 1.013.882 Gewinn- und erlustrechnung Umsatzerlöse Bestandsveränderung UE / FE Gesamtleistung sonstige betriebliche Erträge 0,0 110.376 0.000 Bilanzsumme 0 64 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 83.5 6 16.821 R ckstellungen ,1 0 83.660 nterschiedsbetrag aus der apitalkonsolidierung onderposten 31.12.201 T 0 3.71 21.8 0.000 - 3.005 80,8 -2.11 88 . 3 31.12.2016 T 66 .131 646.6 8 57 206 66 .188 6 6. 03 126.32 Veränderung in T€ 22.434 -14 - , 1 ,2 in % 3,5 -72,2 22.285 3,4 17.412 13.444 3. 68 2 ,5 Materialaufwand -342.071 -307.267 -34.805 11,3 Personalaufwand -158.834 -152.422 -6.411 4,2 Abschreibungen -50.618 -52.215 1.5 7 -3,1 sonstige betriebliche Aufwendungen -73.176 -71. 12 Betriebsergebnis 61. 02 6. 31 Finanzergebnis -2.000 -2. 78 Ergebnis or teuern (EBT) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Ergebnis nach teuern . 02 -15.114 -1.264 -14.62 1,8 -1 ,1 78 -32,8 3 -13.651 -18,6 -1 .465 4.351 -22,4 - .300 -17,2 3. . 8 .08 Sonstige Steuern -4.278 -4.283 5 -0,1 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) 40.510 4 .804 - .2 5 -18,7 Anteile Minderheiten am Jahresergebnis -3. 06 -3.417 -488 14,3 - .783 -21,1 ahres berschuss 88 636.31 ahresfehlbetrag 36.60 6.38 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Mitarbeiter/-innen Konzern (Jahresdurchschnitt) Anzahl der gesamten Messen u. Ausstellungen 201 2016 2.321 2.206 er nderung absolut in % 115 5,2 146 134 12 ,0 Anzahl der Aussteller/-innen 4.8 2 0.878 4.014 4,4 Vermietete Nettofläche (in Tsd. m) 2.874 2.640 234 8, Besucher/-innen (in Tsd.) 4.43 3.532 07 25,7 Wirtschaft und Stadtentwicklung ennzahlen 89 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 1.11.1 esse Frankfurt E hibition GmbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Ludwig-Erhard-Anlage 1 0 6 /75 75-0 info 60327 Frankfurt am Main 0 6 /75 75-64 33 www.messefrankfurt.com Gründung: Unternehmensgegenstand: 18.12.2003 messefrankfurt.com Förderung der Wirtschaft durch Veranstaltung von Messen und Ausstellungen im In- und Ausland und alle mit dem Messe- und Ausstellungsgeschäft zusammenhängenden Tätigkeiten. Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten, gleichartige oder ähnliche Unternehmen zu erwerben oder sich an solchen Unternehmen zu beteiligen. Sie darf daneben alle Geschäfte vornehmen, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar und mittelbar förderlich sind. Gesellschafter: Kapitalanteile: Messe Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main 25.000.000 100,00 % Geschäftsführung: Herr Uwe Behm Herr Detlef Braun Herr Wolfgang Marzin Beteiligungen: Kapitalanteile: MESAGO Messe Frankfurt GmbH, Stuttgart 77.000 Messe Frankfurt Asia Holding Limited, Hongkong Messe Frankfurt Feiras Ltda., Sao Paulo Messe Frankfurt France S. A. S., Paris 100,00 % 30.000 USD Messe Frankfurt Italia Srl., Mailand 11.000 Messe Frankfurt Mexico S. de R.L. de C.V., Mexiko-Cit 17.8 4.880 M N Messe Frankfurt Middle East GmbH 75.000 Messe Frankfurt Istanbul L.S., Istanbul Messe Frankfurt RUS O. O. O., Moskau Indexport Messe Frankfurt S. A., Buenos Aires South African Shows Messe Frankfurt Proprietar Limited 90 100,00 % 25.153.476 BRL 50.000 Messe Frankfurt Inc., Atlanta 100,00 % 38 .727.618 HKD 100,00 % 100,00 % 100,00 % 100,00 % 100,00 % 370.000 TL , % 23.518.000 RUB , % 127.500 ARS 85,00 % 20.875.532 ZAR 78,00 % A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 (Kongresse/Tagungen) organisiert. Zu den genann- Allgemeines ten Veranstaltungen kamen insgesamt 76.407 In den Zuständigkeitsbereich der Messe Frankfurt Ausstellerinnen und Aussteller (Vj. 75.500) und Exhibition GmbH fallen sämtliche Eigenveranstal- nahezu 3,1 Mio. Besucherinnen und Besucher tungen im In- und Ausland. Für dieses Kerngeschäft (Vj. 3 Mio.). Die vermietete Nettofläche betrug rund und auch für den Vertrieb ihrer Veranstaltungen 2,4 Mio. m (Vj. 2,4 Mio. m). Von den insgesamt weltweit hält sie 27 Tochtergesellschaften und Be- 25 Veranstaltungen im Inland fanden 16 Messen auf teiligungen. Die Holding (Messe Frankfurt GmbH) dem konzerneigenen Gelände in Frankfurt statt. übt über ihre Tochterunternehmen nur noch eine Davon wurden 13 Veranstaltungen von der Messe Klammerfunktion aus, indem sie die Aktivitäten der Frankfurt Exhibition GmbH sowie drei von der Toch- Gesellschaften steuert. Die Geschäftsführung der tergesellschaft MESAGO Messe Frankfurt GmbH, Messe Frankfurt GmbH nimmt daher auch bei der Stuttgart, durchgeführt. Zu diesen Messen kamen Messe Frankfurt Exhibition GmbH die Geschäftsfüh- rund rungsfunktion war. Im Geschäftsjahr 2017 haben die (Vj. 22.505) und 684.237 Besucherinnen und Besu- Messe Frankfurt Exhibition GmbH und ihre Tochter- cher (Vj. 862. 23). Zu diesen Veranstaltungen gesellschaften wurden 7 5.3 2 m (Vj. 78.7 5 m) vermietet. weltweit 127 Messen und 18.423 Ausstellerinnen und Aussteller Ausstellungen (Vj. 108) durchgeführt. Darüber hin- Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist insbe- aus sondere dadurch begründet, dass ungerade Jahre haben sie 50 weitere Veranstaltungen Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 aufgrund des Mehrjahresturnus einiger Veranstal- 1.424.62 tungen aus Sicht der Messe Frankfurt Exhibition tungsspektrum. Damit stellten die Auslandsmessen GmbH schwächere Messejahre sind. Die Summe auch 2017 ihre Bedeutung für die Unternehmens- der Messekennziffern der Mehrjahresveranstaltun- gruppe unter Beweis. Regionaler Schwerpunkt des gen im Berichtsjahr 2017 (ISH, Techtextil und Auslandsgeschäfts war nach wie vor Asien mit 54 Texprocess) ist geringer als die Summe der Kenn- Veranstaltungen im Berichtsjahr, von denen allein ziffern der Automechanika und Light Building, die 2 auf China entfielen. Eine weitere attraktive Ver- im Vorjahr stattfanden. Es ist der Tochtergesell- anstaltungsregion war für die Messe Frankfurt der schaft MESAGO Messe Frankfurt GmbH, Stuttgart, Wirtschaftsraum EMEA (Europe, Middle East, Afri- trotz der nicht einfachen Marktsituation gelungen, ca): 30 Messen wurden hier durchgeführt. Auf den die Veranstaltung formnext powered b tct weiter zu amerikanischen festigen. Die Veranstaltung ist auf den wachsenden Tochtergesellschaften der Messe Frankfurt Exhibiti- Markt der additiven Technologien (vom Protot ping on GmbH im Berichtsjahr 14 Messen. Im Zuge der über moderne Produktentwicklung und -herstellung Optimierung ihres Produktspektrums hat die Messe bis zur Integration in den Werkzeug- und Formen- Frankfurt Exhibition GmbH im Berichtsjahr ihr Port- bau und der Etablierung des 3-D-Drucks als weitere folio im Ausland erweitert. Insgesamt zehn neue Fertigungstechnologie) dritten Veranstaltungen öffneten 2017 erstmals ihre Tore: Auflage der Veranstaltung in Frankfurt am Main jeweils eine in Dubai, Vietnam, Argentinien und den kamen 470 Ausstellerinnen und Aussteller ( 53 %) USA sowie jeweils zwei Veranstaltungen in Südafri- sowie 21.4 2 Fachbesucherinnen und Fachbesu- ka, Guangzhou und Indien. Das Portfolio wird cher ( 60 %) aus aller Welt. Auch die 407 abgerundet durch 34 Kongresse, Konferenzen und Konferenzteilnehmerinnen und Konferenzteilnehmer weitere Aktivitäten, die insgesamt von etwa 10.784 sowie die zahlreich vertretene nationale und interna- Menschen fre uentiert wurden. tionale Fachpresse sind ein Beleg für den positiven Neben der Konzeption und Durchführung von Ei- Trend. genveranstaltungen wurden 16 German Pavilions An anderen deutschen Messeplätzen führten die auf Auslandsmessen organisiert. Dabei handelt es Messe Frankfurt ausgerichtet. Exhibition GmbH Zur und Kontinenten veranstalteten die die sich um Messebeteiligungen, die im Auftrag des MESAGO Messe Frankfurt GmbH, Stuttgart, neun Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie Veranstaltungen durch. In Berlin veranstaltete die durchgeführt wurden. Sie erleichtern kleinen und Messe Frankfurt Exhibition GmbH jeweils im Früh- mittleren Unternehmen den Markteintritt im jeweili- jahr und Herbst den Greenshowroom und die gen Land. Ethical Fashion Show in Hamburg wurde die Nordstil im Frühjahr und im Herbst durchgeführt. Die SPS IPC Drives, PCIM Europe, SMT H brid Packaging (alle Nürnberg) und die EMV (Stuttgart) sowie die Parken (Wiesbaden) gehören zum Portfolio der MESAGO Messe Frankfurt GmbH. Des Weiteren wurde eine Vielzahl von Kongressen in Verbindung mit den einzelnen Messen veranstaltet. Das Auslandsgeschäft (außerhalb Deutschlands veranstaltete Messen und Services) trug im Berichtsjahr erneut einen wesentlichen Anteil zum Geschäftserfolg der Messe Frankfurt bei: Auf 8 Veranstaltungen (Vj. 84) zeigten 52. 87 Ausstellerinnen und Aussteller (Vj. 48.21 ) sowie 2.225.258 Besucherinnen und Besucher (Vj. 1. 66.4 2) auf ur erm gens- und Wirtschaft und Stadtentwicklung uadratmetern (Vj. 1.267.0 6) ihr Leis- apitallage Die Bilanzsumme beläuft sich auf 188 Mio. (Vj. 1 8,7 Mio. ). Die Vermögenslage der Messe Frankfurt Exhibition GmbH ist im Wesentlichen geprägt durch die Finanzanlagen Beteiligungen an den Tochtergesellschaften im In- und Ausland. Zum Jahresende 2017 wird ein Anlagevermögen von 82,7 Mio. (Vj. 82,7 Mio. ) ausgewiesen, was ei- nem Anteil von rund 44 % an der Bilanzsumme entspricht. Das Umlaufvermögen (104,8 Mio. ) wird im Wesentlichen bestimmt durch Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die 107, Mio. ,2 Mio. nach im Vorjahr betragen. Ursächlich für diesen Rückgang sind niedrigere Cash Pool- 91 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Forderungen gegen die Muttergesellschaft im Zu- Ergebnisse der Beteiligungen sammenhang mit den gegenüber dem Vorjahr Die Ergebnisse der in- und ausländischen Tochter- weniger erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen. gesellschaften Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital GmbH haben eine differenzierte Entwicklung ge- (46,6 Mio. ) zum Vorjahr nicht verändert, da der nommen. neue Jahresüberschuss aufgrund des Ergebnisab- ausländischen Jahresergebnisse im Berichtsjahr vor führungsvertrages Konsolidierung auf 36,3 Mio. bereits von der Mutter- der Messe Insgesamt Frankfurt summieren Exhibition sich die nach 25,0 Mio. im gesellschaft Messe Frankfurt GmbH vereinnahmt Vorjahr. Wesentlichen Anteil daran hat der asiati- wurde. Für die Eigenkapital uote errechnet sich im sche Teilkonzern, der 1 ,8 Mio. Berichtsjahr damit ein Anteil von 24,8 % nach im Jahr 2017 erwirtschaftet hat. Weitere nennens- 23,5 % im Vorjahr. werte Gewinnanteile erwirtschafteten die Messe nach 15,1 Mio. Frankfurt Middle East GmbH mit ihrer Betriebsstätte ur Erfolgslage in Dubai mit 4,6 Mio. (Vj. 4, Mio. ), die Tochter- Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung be- gesellschaft trägt 15,3 Mio. (Vj. 0,4 Mio. ), die Tochtergesellschaft in Frank- (Vj. 35,4 Mio. ). Das Finanzergeb- nis summiert sich auf 27,1 Mio. (Vj. 2 , Mio. ) reich in mit Argentinien 2,8 Mio. und wird wie in der Vergangenheit insbesondere Tochtergesellschaft (Vj. in Italien mit 1,7 Mio. 2,5 Mio. ), mit die 1,2 Mio. durch die Ausschüttungen bzw. Ergebnisabführun- (Vj. 1,1 Mio. ) sowie die russischen Gesellschaften gen der Tochtergesellschaften in Asien, Dubai, mit 2, Mio. Stuttgart und Frankreich bestimmt. Darüber hinaus sche MESAGO Messe Frankfurt GmbH in Stuttgart ergaben sich außerplanmäßige Abschreibungen auf trug mit einem Ergebnis vor Steuern und Gewinnab- Finanzanlagen führung von insgesamt 0,3 Mio. (Vj. 1 Mio. ) auf die Beteiligungen der Tochterge- (Vj. 0, Mio. ). Aber auch die inländi- von 5,5 Mio. (Vj. 6,7 Mio. ) einen wesentlichen Anteil zum Konzernerfolg bei. sellschaften in Südafrika, Mexiko und Brasilien. Der Umsatz der Messe Frankfurt Exhibition liegt mit B. Ausblick 234,7 Mio. unter dem Vorjahreser- Im Hinblick auf die weitere Entwicklung bei der um 41,4 Mio. gebnis. Hintergrund hierfür ist, dass im Berichtsjahr Messe Frankfurt Exhibition GmbH kann im Wesent- die umsatzstarken Zweijahresveranstaltungen Au- lichen auf die dargelegte Strategie und Geschäfts- tomechanika und Light politik der Messe Frankfurt GmbH und des Kon- Building sowie die IFFA und Texcare International, die einen Drei- bzw. Vier- zerns verwiesen werden. Die Messe Frankfurt sieht jahresturnus Die weiterhin Wachstumsmöglichkeiten sowohl im In- Mehrjahresveranstal- land als auch im Ausland, insbesondere auf tungen ISH, Techtextil und Texprocess (alle im folgenden Handlungsfeldern: Steigerung der Aus- Zweijahresturnus) weisen in Summe einen niedrige- lastung am Standort Frankfurt am Main, weitere stattdessen haben, nicht durchgeführten stattfanden. ren Umsatz aus. Gegenüber dem aufgrund der Inter- nationalisierung der Messemarken durch Aus- Veranstaltungen besser vergleichbaren Jahr 2015 rollen wurde der Umsatz um -2,4 Mio. Marktanteile an Serviceleistungen sowohl im Be- bzw. -1 % leicht in definierte Märkte, Erweiterung der unterschritten. Im Geschäftsjahr 2015 war die Ge- reich sellschaft für die Durchführung der Expo Milano Advertising) als auch zunehmend im Bereich digita- verantwortlich und konnte daher mehr Umsatz ler Dienstleistungen. durch in Mailand zu erbringenden Serviceleistungen Die Messe Frankfurt Exhibition GmbH erwartet für erlösen. 2018 ein positives Geschäftsjahr. Anlass hierzu der Hardware (Standbau, Catering, geben das starke Interesse und die stabile Nachfrage nach den großen Messen im Frühjahr 2018 und der damit verbundene Flächenbedarf. Darüber hinaus werden in Verbindung mit dem Turnus der 92 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Veranstaltungen 2018 wieder die Mehrjahresveranstaltungen Automechanika und Light Building stattfinden, bei denen höhere Erlöse als bei den orliegen der oraussetzungen des 121 HG Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen für das Unternehmen vor. ebenfalls im Zweijahresturnus durchgeführten Mesrgane der Gesellschaft werden. Das anstehende Geschäftsjahr zählt somit Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- eher zu den günstigeren Jahren. Folglich wird es sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts- auch bei den Aussteller- und Besucherzahlen zu rat. Die Geschäftsführung obliegt der Messe Frank- Erhöhungen kommen. furt GmbH mit den Geschäftsführern der Holding. Infolgedessen plant die Messe Frankfurt Exhibition Als Aufsichtsrat fungiert ebenfalls der Aufsichtsrat GmbH für das Jahr 2018 einen Umsatzanstieg auf der Messe Frankfurt GmbH. Die Geschäftsführer rund 26 erhalten ihre Bezüge von der Messe Frankfurt Mio. . Entsprechend wird auch im Hinhöherer GmbH. Diese werden anteilig umgelegt. Die Ge- Jahresüberschuss erwartet. In Verbindung mit den schäftsführer erhalten für ihre Tätigkeit bei den Beteiligungserträgen der Tochtergesellschaften in Tochtergesellschaften keine zusätzliche Vergütung. Asien und Dubai sowie der Gewinnabführung durch Der Aufsichtsrat der Messe Frankfurt GmbH erhält die MESAGO Messe Frankfurt GmbH wird von ei- für die Behandlung von Themen, die die Tochterge- nem sellschaften betreffen, ebenfalls keine gesonderte blick auf positiven 1 Mio. das Ergebnis ein Nachsteuerergebnis von knapp Vergütung. ausgegangen. . Erg nzende Angaben nach Wirtschaft und Stadtentwicklung sen ISH, Techtextil und Texprocess erwartet 123 a HG Erf llung des ffentlichen wecks Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgabenstellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in den Leistungsdaten wider. 93 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der esse Frankfurt E hibition GmbH Bilanz 31.12.201 31.12.2016 T Veränderung in T€ T in % A T A Anlage erm gen 82.66 Immaterielle Vermögensgegenstände Finanzanlagen mlauf erm gen -30 -0,0 1.544 1.76 -225 -12,7 81.120 80. 25 1 5 0,2 10 .8 Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks Bilanzsumme 11 .33 - ,1 28 25 1,3 103.640 114.127 -10.487 - ,2 -28 -2,4 1.151 1.17 20 188.02 6 0 1 8.6 8 -130 -1 , -10.6 - , A Eigenkapital Gezeichnetes Kapital / Festkapital Kapitalrücklage Gewinnvortrag / Verlustvortrag 6.63 6.63 0 0,0 25.000 25.000 0 0,0 6.234 6.234 0 0,0 15.403 15.403 0 0,0 0 0 0 2 -1.836 -8, -8.813 -6,8 Jahresergebnis / Bilanzergebnis R ckstellungen 1 . 16 erbindlichkeiten 121. Bilanzsumme Gewinn- und erlustrechnung 6 21. 130.28 188.02 1 8.6 8 31.12.201 T 31.12.2016 T - -10.6 - , Veränderung in T€ in % Umsatzerlöse 234.673 276.073 -41.400 -15,0 Gesamtleistung 23 .6 3 2 6.0 3 - 1. 00 -1 ,0 2.316 3.803 -1.487 -3 ,1 Materialaufwand -180.161 -1 8. 73 18.811 - ,5 Personalaufwand -26.638 -25.188 -1.44 -732 -2.426 sonstige betriebliche Aufwendungen -41.202 -41.510 EB T (Betriebliches Ergebnis) -11. sonstige betriebliche Erträge Abschreibungen 11. Finanzergebnis 27.057 Ergebnis or teuern (EBT) 1 .31 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Ergebnis nach teuern Gewinnabführung Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 94 -10. 8 53 Rechnungsabgrenzungsposten A 82.6 -36 1 .2 1.6 4 308 -23. 22 2 . 0 1.688 -6.336 3 .3 2 5,8 -6 ,8 -0,7 -1 -2.852 -26.3 , - ,5 -63,3 6.300 -20.0 - ,4 - 6,8 -15.277 -35.352 20.074 -56,8 0 0 0 - 0 0 0 - 201 31 2016 306 er nderung absolut in % 13 4,2 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 esse Frankfurt enue GmbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Ludwig-Erhard-Anlage 1 0 6 /75 75-0 info 60327 Frankfurt am Main 0 6 /75 75-64 33 www.messefrankfurt.com Gründung: Unternehmensgegenstand: 17.12.2002 messefrankfurt.com Wirtschaft und Stadtentwicklung 1.11.2 Erbringung und Vermarktung sämtlicher Serviceleistungen, insbesondere die Durchführung von Messen, Kongressen und Tagungen sowie Errichtung, Erwerb, Besitz, Verwaltung und Vermietung von Immobilien. Die Gesellschaft betreibt das gesamte Facilit -Management einschließlich Baumanagement, Logistik und Baueinkauf und erbringt alle Service- und Technikaufgaben im Zusammenhang mit dem vorher beschriebenen Gegenstand des Unternehmens. Gesellschafter: Kapitalanteile: Messe Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main 151.000.000 100,00 % Geschäftsführung: Herr Uwe Behm Herr Detlef Braun Herr Wolfgang Marzin Beteiligungen: Kapitalanteile: Accente Gastronomie Service GmbH, Frankfurt am Main 260.000 100,00 % 26.000 100,00 % Messe Frankfurt Medien und Service GmbH, Frankfurt am Main A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 bereit. Im Hinblick auf die weitere Entwicklung des Allgemeines Messestandortes und der Infrastruktur wurde im Das Kerngeschäft der Messe Frankfurt Venue Jahr 2016 mit dem Bau der Messehalle 12 begon- GmbH, die 2003 aus der Messe Frankfurt GmbH nen. Nach der Grundsteinlegung am 13.10.2016 soll ausgegliedert wurde, besteht in der Vermarktung das Gebäude durch die ARGE „Neubau Messehalle von Ausstellungsflächen an die Messe Frankfurt 12“ bis Herbst 2018 fertiggestellt werden. Ziel dabei Exhibition GmbH sowie an Gastveranstalter. Das ist, eine weitere Erhöhung der Umschlagshäufigkeit Messegelände von sowie eine verbesserte wirtschaftliche Nutzung 5 2.000 m, wovon rund 416.000 m sich im Eigen- durch Parallelbespielbarkeit der Hallen und Flächen hat eine Gesamtgröße tum der Gesellschaft befinden und rund 177.000 m im Ost- und Westgelände zu erreichen. Die Halle 12 durch Erbbaurechtsverträge mit der Stadt Frankfurt ermöglicht den Abriss der Halle 5, die in den nächs- am Main bzw. dem St. Katharinen- und Weißfrau- ten Jahren ersetzt werden soll. Für eine besucher- enstift zur Verfügung gestellt werden. Zur Vermark- gerechte Anbindung der Halle 12 wird die Via Mobi- tung werden zurzeit auf dem Gelände zehn Messe- le erweitert, so dass auch im Westgelände ein hallen genutzt. Darüber hinaus verfügt die Gesell- Rundlauf ermöglicht wird. Die ersten Schritte hierzu, schaft über zwei eigene Kongresszentren und um- die Erweiterung des Südfo ers der Halle 8 und die fangreiche Tagungsfazilitäten, die sie an Veranstal- Verbreiterung des Rolltreppenabgangs vom Tor- ter vermietet. Zum Teilkonzern Venue gehören auch haus ins Westgelände, wurden im Berichtsjahr die Töchter der Messe Frankfurt Venue GmbH, d. h. komplett durchgeführt. die Messe Frankfurt Medien und Service GmbH mit Des Weiteren sollen mittelfristig an der Europaallee den Bereichen Standbau, Verlag und Werbeservice neben einem neuen Südeingang ein Bürogebäude und die Tochtergesellschaft Accente Gastronomie und ein Hotel entstehen. Service GmbH mit den Bereichen Gastronomieser- Die Rundum-Erneuerung des Ticketing- und Kas- vice, Möbelverleih und Standbewachungsgewerbe. sens stems wurde erfolgreich abgeschlossen. Da- Für ihre Kunden stellt die Messe Frankfurt Venue mit sind Hard- und Software an den rund 80 Kassen GmbH mit ihren Tochtergesellschaften in Frankfurt auf dem Messegelände in Frankfurt auf dem neues- am Main eine breite Palette von Serviceleistungen ten Stand. Die Online-S steme unterstützen die 95 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Messekunden bei ihrer Registrierung, bei der Erstel- 155 Kongresse und Tagungen (Vj. 163) die Teil- lung und der Verwaltung ihrer Tickets so, wie es von nehmerzahl ging mit 125.702 gegenüber dem Vor- modernen Internet-Applikationen erwartet werden jahr (132.250) etwas zurück. 101 (Vj. 101) dieser kann. Mit einem einzigen Login greifen die Nutzer Kongresse und Tagungen mit rund 53.300 Teilneh- auf eine Vielzahl von personalisierten Online- menden wurden im Kongresshaus Kap Europa Anwendungen zu. Selbst den Zugang zum kosten- durchgeführt. freien WLAN auf dem Messegelände erhalten die Zu den 65 Events (Vj. 70), die vor allem in der tradi- Messeteilnehmer über ihr persönliches Nutzerkonto. tionsreichen Festhalle stattfanden, kamen rund Im Berichtsjahr wurde auch das Effizienzprogramm 443. 40 Gäste. Neben Firmenevents gehörten fortgesetzt. Zielsetzung ist, sukzessive die Arbeits- hierzu Konzerte, Sportveranstaltungen und Shows. organisation in allen Bereichen der Messe Frankfurt Die Highlights im sportlichen Bereich waren der zu anal sieren und zu optimieren, indem die wahr- BMW Frankfurt Marathon mit dem Zieleinlauf in der genommenen Aufgaben, die Zuständigkeiten und Festhalle und das Internationale Festhallenreittur- die notwendigen Kapazitäten untersucht werden. nier mit begleitender Ausstellung. Musikalische Die ermittelten Effizienzpotenziale sollen für andere Höhepunkte boten die Konzerte internationaler Aufgaben bzw. den Aufbau neuer Geschäftsseg- Stars wie Iron Maiden, Die Toten Hosen, Depeche mente genutzt werden. Die Erfassung und Modellie- Mode, rung der Geschäftsprozesse wurde s stematisch Naidoo, Die Fantastischen Vier, Andrea Berg sowie fortgesetzt und dient bereichsbezogen sowie be- die „Night of the Proms“. Im Showbereich glänzten reichsübergreifend als Optimierungstool. der mehrtägige Klassiker Holida on Ice, Apassio- Der Messeplatz Frankfurt am Main gewinnt für die nata, Harr Potter und der Stein der Weisen sowie Gastveranstaltungen immer mehr an Bedeutung. das Feuerwerk der Turnkunst. ello, James Blunt, Tim Bendzko, avier Sie tragen in hohem Maße sowohl zum wirtschaftlichen Erfolg als auch zur Attraktivität des Messeplat- apitallage zes Frankfurt bei. Zu den 23 Veranstaltungen Die Bilanzsumme beläuft sich auf 686,4 Mio. (Vj. 26), darunter acht Fachausstellungen, kamen (Vj. 605,5 Mio. ). Die Vermögenslage des Unter- rund 18.485 Aussteller/-innen (Vj. 15.421) und nehmens wird wie in den Vorjahren geprägt durch 1.387.748 Besucher/-innen (Vj. 572.814). Es wur- die im Anlagevermögen aktivierten Grundstücke den und Gebäude. Im Berichtsjahr wurden Investitionen 773. 17 Brutto- uadratmeter (Vj. 414.6 8) vermietet. Im Hinblick auf Gastveranstaltungen zählt in Höhe von rund das Berichtsjahr zu den stärkeren Jahren, da die genommen. Hiervon entfielen im Wesentlichen großen Veranstaltungen IAA Pkw sowie CPhI tur- 5,2 Mio. ,8 Mio. (Vj. 1,3 Mio. ) vor- auf Anlagen im Bau, die hauptsächlich nusgemäß stattgefunden haben. Einen festen Platz Kosten für die neue Halle 12 betreffen. Die restli- im Frankfurter Veranstaltungskalender nimmt auch chen Zugänge in Höhe von 4,6 Mio. entfielen die jährliche Frankfurter Buchmesse ein. Ihr neues insbesondere auf die Erweiterung der Via Mobile Messekonzept wurde durch eine stabile Aussteller- sowie auf weitere Betriebsvorrichtungen in den beteiligung und leicht gestiegene Besucherzahlen Hallen und auf Betriebs- und Geschäftsausstattun- bestätigt. Auch die im Vierjahresturnus durchgeführ- gen. Zum Jahresende 2017 wird unter Berücksichti- te CPhI kann auf steigende Messekennzahlen ver- gung der planmäßigen Abschreibungen in Höhe von weisen und bei den Besuchern sogar eine deutliche 33,1 Mio. Steigerung von 32 % erzielen. Nicht zuletzt wurde vermögen von 653,6 Mio. das Veranstaltungsportfolio durch die jährliche Vorjahr bilanziert. Dies entspricht einem Anteil von COSMETICA Frankfurt sowie die Mehrjahresveran- 96 ur erm gens- und und der Anlagenabgänge ein Anlagenach 587,8 Mio. im 5,2 % an der Bilanzsumme. staltungen Food Ingredients, die Cloud Expo sowie Beim Umlaufvermögen weist die Gesellschaft zum die Imex abgerundet. Neben Messen und Ausstel- Bilanzstichtag mit 30,4 Mio. lungen betreute die Messe Frankfurt Venue GmbH Vorjahr um 12,8 Mio. einen gegenüber höheren Wert aus. Dabei Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 steht den Zuwächsen bei den Forderungen aus tigt, wovon allein 80,5 Mio. Lieferungen und Leistungen (17,1 Mio. ) eine Ver- Messe Frankfurt Exhibition GmbH entfielen. ringerung bei den Forderungen gegen verbundene Die Unternehmen (4,3 Mio. ) gegenüber. 3, Mio. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital Wesentlichen aus den Erträgen der ratierlichen (151 Mio. ) nicht verändert. Das Jahresergebnis Auflösung des Sonderpostens für den Finanzie- des Berichtsjahres wurde aufgrund des bestehen- rungsbeitrag den Ergebnisabführungsvertrages an die Mutterge- (Vj. 2,1 Mio. ), aus den Erträgen aus der Auflösung sellschaft abgeführt. Für die Eigenkapital uote von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen und sonstigen (Vj. 102 Mio. ) auf die betrieblichen Erträge, die mit zum Anlagevermögen 2,1 Mio. errechnet sich im Berichtsjahr ein etwas geringerer Geldeingänge Anteil von 58,7 % nach 66,5 % im Vorjahr. Im Ver- 0,8 Mio. hältnis zum Anlagevermögen wird ein Anlagende- der Auflösung von Rückstellungen, die sich auf ckungsgrad I von rund 61,6 % erreicht. 0,5 Mio. Die ur Erfolgslage auf ausgebuchte Forderungen (Vj. 0,6 Mio. ) sowie aus Erträgen aus summieren nach 0,8 Mio. Aufwendungen 1 2,3 Mio. sind im im Vorjahr. Berichtsjahr auf (Vj. 187 Mio. ) angestiegen. Wesentli- Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung liegt im chen Anteil an dieser Entwicklung hatten die um Geschäftsjahr 2017 turnusbedingt mit 16,2 Mio. 4,4 Mio. über dem Vorjahresergebnis (13,7 Mio. ). Der veranstaltungsbezogenen Aufwendungen. Die Er- Turnus der Veranstaltungen, die auf dem Gelände höhung ist hauptsächlich auf die unterschiedlichen der Messe Frankfurt Venue GmbH durchgeführt Kostenstrukturen des Veranstaltungsmix zurückzu- werden, spiegelt sich auch in der Umsatzentwick- führen. Die Abschreibungen sind mit 33,1 Mio. lung wider. Mit insgesamt 205,5 Mio. (Vj. 33,4 Mio. ) etwa auf Vorjahresniveau. wurde nach Wirtschaft und Stadtentwicklung auf Vorjahresniveau liegen, bestehen im bzw. 4,6 % auf 8,5 Mio. erhöhten den Spitzenumsätzen der Jahre 2015 (210,8 Mio. ) Die Personalkosten sind aufgrund der tariflichen und 2013 (201,5 Mio. ) der zweithöchste Umsatz in Steigerungen der Geschichte der Gesellschaft erzielt. 20, Mio. um 0,4 Mio. bzw. 2,2 % auf angestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Umsatz um 10 Mio. erhöht. Wesentlicher Grund dafür ist, dass Ergebnisse der Beteiligungen im Berichtsjahr die große Gastveranstaltung IAA Aufgrund bestehender Ergebnisabführungsverträge Pkw stattgefunden hat, die alle zwei Jahre ihre Tore schlagen sich die Ergebnisse der Tochtergesell- öffnet. Die Umsätze mit der Schwestergesellschaft schaften Messe Frankfurt Medien und Service Messe Frankfurt Exhibition GmbH fielen dagegen GmbH und Accente Gastronomie Service GmbH mit ebenfalls turnusbedingt gegenüber dem Vorjahr deutlich niedriger aus. Im Vergleich zu 2015, das insgesamt 8,4 Mio. (Vj. 12.1 Mio. ) im Finanzer- gebnis der Messe Frankfurt Venue GmbH nieder. aufgrund der Veranstaltungen eigentlich das besser vergleichbare Jahr ist, wurden -5,3 Mio. bzw. B. Ausblick -2,5 % weniger erlöst. Dies ist insbesondere auf die Die Messe Frankfurt Venue GmbH erwartet für 2018 ACHEMA zurückzuführen, die im Dreijahresturnus erneut ein positives Geschäftsjahr. Sie hat Investiti- 2015 stattgefunden hat. Mit 103,7 Mio. onen von rund 75 Mio. hatte die geplant. Diese umfassen Vermietung der Hallen und des Geländes den größ- neben den weiteren Baukosten zur Errichtung der ten Anteil am Umsatz der Messe Frankfurt Venue Halle 12 kleinere Einzelmaßnahmen zur Verbesse- GmbH. Die Umsätze der technischen Serviceleis- rung der Hallen und Serviceeinrichtungen. Die Fi- tungen und sonstigen Leistungen nanzierung dieser Maßnahmen soll durch Darlehen schluss bis zur Reinigung 101,8 Mio. vom Stroman- sind von 1,6 Mio. auf angestiegen. bzw. den Cash Pool der Muttergesellschaft Messe Frankfurt GmbH sichergestellt werden, die sich Mit Konzerngesellschaften wurden rund 3,5 Mio. ihrerseits durch ein KfW-Darlehen (130 Mio. ) (Vj. 114,1 Mio. ) bzw. 45,5 % des Umsatzes getä- refinanziert. 97 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Für das Jahr 2018 plant die Messe Frankfurt Venue GmbH mit rund 206 Mio. rgane der Gesellschaft einen Umsatz etwas Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- über dem Vorjahresniveau. Im Hinblick auf das sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts- Ergebnis wird in Verbindung mit einem geplanten rat. Die Geschäftsführung obliegt der Messe Frank- Grundstücksverkauf ein Anstieg des Jahresüber- furt GmbH mit den Geschäftsführern der Holding. schusses (vor Gewinnabführung) auf rund 23 Mio. Als Aufsichtsrat fungiert ebenfalls der Aufsichtsrat erwartet. der Messe Frankfurt GmbH. Die Geschäftsführer erhalten ihre Bezüge von der Messe Frankfurt . Erg nzende Angaben nach 123 a HG GmbH. Diese werden anteilig umgelegt. Die Ge- Erf llung des ffentlichen wecks schäftsführer erhalten für ihre Tätigkeit bei den Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben- Tochtergesellschaften also keine zusätzliche Vergü- stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in tung. Der Aufsichtsrat der Messe Frankfurt GmbH den Leistungsdaten wider. erhält für die Behandlung von Themen, die die Tochtergesellschaften betreffen, ebenfalls keine orliegen der oraussetzungen des 121 HG Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen für das Unternehmen vor. 98 gesonderte Vergütung. Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der esse Frankfurt enue GmbH Bilanz 31.12.201 31.12.2016 T Veränderung in T€ T in % Anlage erm gen 6 3. 61 8 . 63 8 2 301 5 0 643.884 578.676 65.208 11,3 8.786 8.786 0 0,0 Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Finanzanlagen mlauf erm gen 30.3 2 Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bilanzsumme A 8 11,2 1 5, 12.808 2, 57 50 6 30.313 17.507 12.806 73,2 3 7 -4 -60,7 2.2 1 1.380,3 Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks Rechnungsabgrenzungsposten 1 . 6 6 . 2. 166 686.3 0 60 . 3 Wirtschaft und Stadtentwicklung A T A 12,7 80.8 13, A Eigenkapital 02.862 02.862 0 0,0 Gezeichnetes Kapital / Festkapital 151.000 151.000 0 0,0 Kapitalrücklage 208.430 208.430 0 0,0 Gewinnrücklagen / variables Kapital 23.000 23.000 0 0,0 Gewinnvortrag / Verlustvortrag 20.433 20.433 0 0,0 0 0 0 - Jahresergebnis / Bilanzergebnis onderposten R ckstellungen erbindlichkeiten 16.821 18. 6 32. 30.211 1 21 .01 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 131.6 0 0 0 1 . 02 21.801 686.3 0 Gewinn- und erlustrechnung -2.1 31.12.201 T 60 . 3 31.12.2016 T 62,6 0 - -2.0 - ,6 80.8 13, Veränderung in T€ 205.473 1 5.482 . Gesamtleistung 20 . 1 . 1 in % 5,1 1 ,1 3.8 8 3.815 84 2,2 Materialaufwand - 8.526 - 4.153 -4.372 4,6 Personalaufwand -20.854 -20.407 -447 2,2 Abschreibungen -33.076 -33.365 2 0 sonstige betriebliche Aufwendungen -3 .800 -3 .063 -737 1, 1 .116 12.308 .808 3 ,1 5.747 -1.303 -22,7 3. 0 1 , -1.085 25,2 2. 21 1 ,6 sonstige betriebliche Erträge EB T (Betriebliches Ergebnis) Finanzergebnis 4.444 . 82 ,2 82.36 Umsatzerlöse 3 -11,3 2. 80 Ergebnis or teuern (EBT) 21. 60 18.0 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -5.3 7 -4.312 Ergebnis nach teuern 16.163 13. 3 Sonstige Steuern -3.07 -3.070 Gewinnabführung -13.084 -10.673 -2.412 22,6 0 0 0 - 0 0 0 - Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen 201 2016 - -0, 0,3 er nderung absolut Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 233 231 2 in % 0, 99 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 1.12 Rebstock ro ektgesellschaft mbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Leonardo-da-Vinci-Allee 20 0 6 /71 67 38-0 info 60486 Frankfurt am Main 0 6 /71 67 38-7 www.rebstockpark-ffm.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 21.02.1 5 rebstockpark-ffm.de Entwicklung, Baureifmachung und Erschließung der Grundstücke auf dem Rebstockgelände in Frankfurt am Main sowie die wirtschaftliche und technische Baubetreuung von Bauvorhaben auf den dort gelegenen Grundstücken und die Vermarktung der Wohnbauflächen. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 1.278.230 50,00 % 58.672 37,50 % Euroga B.V. Concret Vermittlungs- und Verwaltungsgesellschaft für Geschäftsimmobilien mbH 31 .557 2.556.45 12,50 % 100,00 % Geschäftsführung: Herr Michael Knisatschek Herr Dr. Thomas Berge Aufsichtsrat: 12 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Herr StR Mike Josef Mandatsträger der Stadt: Herr Stv Ulrich Baier Herr StR Mike Josef Herr Axel Kaufmann Herr Stv Thomas Kirchner Herr Stv Sieghard Pawlik Herr StR Jan Schneider Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Herr Dr. Frank Büchler Herr Peter Jürges Herr Dr. Bastian Messow N.N. Herr Dr. Jan Markus Plathner Herr Carsten Schumacher A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 Ferner wurde im Berichtsjahr für ein Baufeld im Allgemeines Nord-Ostbereich des Projektgebietes, dessen Kauf- Der Jahresabschluss und der Lagebericht über das vertrag bisher aufschiebend bedingt war, die erste Geschäftsjahr 2017 lagen bis zum Redaktions- Kaufpreisrate entrichtet. schluss nur im Entwurf vor. Der von der Gesellschaft verwaltete Nachbar- Im zurückliegenden Berichtszeitraum standen die schaftsladen wurde mit Wirkung zum 31.12.2017 an Koordination und die Begleitung des Bebauungs- das städtische Amt für Bau und Immobilien überge- plan-Änderungsverfahrens für den Nord-Ostbereich ben. im Vordergrund. Die Gesellschaft hat in enger Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt der Stadt ur erm gens- und apitallage Frankfurt am Main die Organisation und Moderation Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr der Planungsgespräche sowie die Vergabe und um 1,5 Mio. Vorfinanzierung der zu liefernden Untersuchungen der Aktivseite vor allem auf den Rückgang der li ui- und Gutachten übernommen. Die Offenlegung des den Mittel zurückzuführen. Auf der Passivseite Bebauungsplans ist für Herbst 2018 vorgesehen. verringerten sich insbesondere die erhaltenen An- auf 8,6 Mio. reduziert. Dies ist auf zahlungen aufgrund der Rückzahlung von nicht verbrauchten Vorauszahlungen. Durch den Jahres- 100 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 fehlbetrag reduzierte sich das Eigenkapital auf gen aus dem erfolgten Verkauf der Wohnbauflä- 5,2 Mio. chen. (Vj. 5, Mio. ). Die Eigenkapital uote beträgt 60,4 %. Die Gesellschaft weist in der gültigen Planung für die Jahre 2018 bis 2021 Verluste aus. Für das Jahr ur Erfolgslage Die Umsatzerlöse haben sich um 333 T auf 433 T 6 7 T vorgesehen. Durch die zum Teil noch offe- erhöht. Sie sind zum größten Teil durch Schluss- nen Genehmigungsverfahren in der Erschließung und Teilschlussrechnungen der Erschließungsge- des Bereichs „Nord-Ost“ können sich zwischenjähr- biete Arbeiten I bis IV erwirtschaftet worden. Das liche Verschiebungen von Beständen und Umsatz- Betriebliche Ergebnis reduzierte sich um 608 T auf erlösen ergeben. Wirtschaft und Stadtentwicklung 2018 sind gemäß Wirtschaftsplan Umsatzerlöse von -727 T . Das Finanzergebnis beläuft sich auf einen Aufwand von -4 T (Vj. 1 T ). Die Gesellschaft . Erg nzende Angaben nach 123 a HG erzielte in 2017 einen Jahresfehlbetrag von -728 T Erf llung des ffentlichen wecks (Vj. -11 T ). Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgabenstellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in B. Ausblick den Leistungsdaten wider. Für den zweiten Erschließungsabschnitt „Nord-Ost“ sind die Vorbereitungsarbeiten (Kampfmittelsondie- orliegen der oraussetzungen des 121 HG rung, Bodengutachten) Ende Mai 2018 abgeschlos- Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen sen worden. Hinsichtlich der Planstraße 6b im Er- für das Unternehmen vor. schließungsabschnitt „Nord-West“ ist die Trasse bereits gerodet und kampfmittelfrei. Die Erschlie- Beziehungen zum Haushalt ßungsarbeiten werden im Juni 2018 begonnen und Seitens der Gesellschaft bestehen bisher nicht voraussichtlich bis Frühjahr 201 eingeforderte Ansprüche auf Ausgabeaufgeld gegen abgeschlossen sein. Wie üblich wird die Straße zunächst als die Stadt Frankfurt am Main von 1, Mio. . Baustraße (Herstellung von Kanal, Fernwärme und Trinkwasser) ausgeführt. Der weitere Ausbau erfolgt rgane der Gesellschaft dann in Abstimmung mit den Hochbaumaßnahmen Die Organe der Gesellschaft sind die Gesellschaf- voraussichtlich ab März 201 . terversammlung, der Aufsichtsrat und die Ge- Die Ertragslage wird in den nächsten Jahren vor- schäftsführung. wiegend beeinflusst durch die Entwicklung im Er- Ein Ausweis der Bezüge von Aufsichtsrat und Ge- schließungsabschnitt „Nord-Ost“, der Entwicklung schäftsführung entfällt gemäß § 123 a HGO in Ver- am Kapitalmarkt und - bei Fälligkeit - den Vergütun- bindung mit § 53 HGrG. 101 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der Rebstock ro ektgesellschaft mbH (Entwurfsfassung) Bilanz 31.12.201 T 31.12.2016 Veränderung in T€ T in % A T A Anlage erm gen 1 1 0 Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 0,0 Sachanlagen 1 1 0 34,5 Finanzanlagen 0 0 0 - mlauf erm gen 8. 6 -1. 3 -1 ,2 Vorräte 3.62 4.012 -383 - ,5 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.010 2.032 -22 -1,1 Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks 2. 30 4.065 -1.135 -27, 1 1 -0 - 1, 1 10.110 0 -1 ,2 - 28 -12,3 Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme A 8. -1. A Eigenkapital .180 . 0 Gezeichnetes Kapital / Festkapital 2.556 2.556 0 0,0 Kapitalrücklage 7.66 7.66 0 0,0 57 57 0 0,0 Gewinnrücklagen / variables Kapital Gewinnvortrag / Verlustvortrag Jahresergebnis / Bilanzergebnis R ckstellungen erbindlichkeiten -4.8 7 -4.77 -11 2,5 -728 -11 -60 514,0 102 12 3.28 Bilanzsumme 8. Gewinn- und erlustrechnung Umsatzerlöse -23 .0 8 1 31.12.201 T 10.110 31.12.2016 T -18, - 8 -1. -1 ,3 0 -1 ,2 Veränderung in T€ in % 433 100 333 Bestandsänderung UE / FE 4 556 -506 - 1,1 Gesamtleistung 82 6 -1 3 -26, 321 sonstige betriebliche Erträge 40 334, -282 -87,6 Materialaufwand -461 -68 228 -33,1 Personalaufwand -231 -270 3 Abschreibungen -432 -0 sonstige betriebliche Aufwendungen -125 -136 EB T (Betriebliches Ergebnis) - 2 -11 Finanzergebnis -14,4 -432 .358, 11 -8,0 -608 11,3 -4 1 -5 Ergebnis or teuern (EBT) - 31 -118 -613 Ergebnis nach teuern - 31 -118 -613 1 ,6 4 -0 4 -3.875,0 Sonstige Steuern Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 102 10.10 3 , -832, 1 ,6 -728 -11 -60 514,0 - 28 -11 -60 1 ,0 201 2016 2 2 er nderung absolut in % 0 0,0 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ongress GmbH Frankfurt am ain Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Kaiserstraße 56 0 6 /2 12-3 88 00 info 6032 Frankfurt am Main 0 6 /2 12-3 78 80 www.frankfurt-tourismus.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 07.06.1 5 infofrankfurt.de Wirtschaft und Stadtentwicklung 1.13 Tourismus- und Vermarktung der Segmente Tourismus und Kongresse, Vermittlung und Erbringung von touristischen Dienstleistungen im Incoming-Management sowie der Kartenvorverkauf für Dritte, Einführung und Betrieb von Cit Soft Frankfurt am Main, die Durchführung von Volks- und Stadtfesten, Erbringung von touristischen und werblichen Leistungen für Dritte. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 51.130 100,00 % Geschäftsführung: Herr Thomas Feda Aufsichtsrat: 10 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Herr OB Peter Manuel Feldmann Mandatsträger der Stadt: Herr Stv Gregor Amann Frau Stv Ursula auf der Heide Herr BM und StK Uwe Becker Herr OB Peter Manuel Feldmann Herr StR Markus Frank Frau StRin Dr. Ina Hartwig Frau Stv Christiane Loizides Herr StR Eugenio Mu oz del Rio Frau Stv Jessica Purkhardt Herr Stv Michael zu Löwenstein Frauenquote: Frauen uote: (bezogen auf städtische Mandate) 40,00 % Beteiligungen: Kapitalanteile: Frankfurt Ticket RheinMain GmbH 5.200 20,00 % A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 lag der Schwerpunkt wie gewohnt beim Besuch von Allgemeines Fachmessen und Workshops und der Durchführung Der Jahresabschluss und der Lagebericht über das von Geschäftsjahr 2017 lagen bis zum Redaktions- Inspections. Presse- und Studienreisen sowie Site- schluss nur im Entwurf vor. Die Gästezahlen stiegen um 7,7 % auf 5,6 Mio. (Vj. 5,2 Mio.), die Zahl der um 8,4 % auf ,5 Mio. bernachtungen stieg im letzten Jahrzehnt betrug die Steigerung insgesamt 82,3 %. Rund 0 % der ur erm gens- und apitallage Die Bilanzsumme hat sich um 161 T auf 2,4 Mio. (Vj. 2,6 Mio. ) verringert. Auf der Aktivseite reduzierten sich insbesondere die Kassenbestände und bedeutenden Frankfurter Veranstaltungen werden das Guthaben bei Kreditinstituten um 208 T von der Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt 4 6 T . Auf der Passivseite nahm das Eigenkapital am Main (TCF) durchgeführt. Wie in jedem Jahr um 2 8 T auf 44 T (Vj. 747 T ) ab. Die Verbind- wurden folgende Volksfeste organisiert: Wäld- lichkeiten nahmen um 272 T auf 1,4 Mio. chestag, Mainfest, Dippemess, Museumsuferfest Rückstellungen nahmen um 41 T und der Frankfurter Weihnachtsmarkt. Zum zweiten 576 T ) ab. Der Finanzmittelfonds hat sich um Mal wurde die Bahnhofsviertelnacht durchgeführt. 283 T auf 1,1 Mio. (Vj. 1,4 Mio. ) verringert. Der Im Bereich des Tourismus- und Kongressmarketing Mittelabfluss dem aus zu, die auf 536 T laufenden auf (Vj. Geschäft 103 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Vj. -2,7 Mio. ) sowie der Investitionstä- der englischen Weihnachtsmärkte (BRE IT). Deut- tigkeit (-103 Vj. -45 T ) wurde durch die Kapitalein- (-3,2 Mio. lich verschärfte Sicherheitsauflagen verteuern die lagen der Gesellschafterin (3 Mio. ) nur teilweise Durchführung von Volksfesten, eine Entwicklung, kompensiert. die nicht absehbar ist. Die Anerkennung der Stadt Frankfurt am Main als Tourismusort und die dazu ur Erfolgslage geplante Abgabe könnte die Gesellschaft stärken Das Geschäftsjahr 2017 schließt mit einem Jahresfehlbetrag von -3,3 Mio. und ihr neue Möglichkeiten eröffnen. (Vj. -2,6 Mio. ). Die Zu- nahme um 731 T wurde vornehmlich geprägt von . Erg nzende Angaben nach der Zunahme der Kosten für die Sicherheitsvorkeh- Erf llung des ffentlichen wecks rungen im Bereich Volksfeste. Die Umsatzerlöse Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben- stiegen um 66 T stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in und betrugen 5,2 Mio. . Der Anstieg ist dem Bereich Marketing zuzuordnen, 123 a HG den Leistungsdaten wider. aber auch der Bereich Gästeführungen und der Vertrieb der Frankfurt Card konnten im Vorjahres- orliegen der oraussetzungen des 121 HG vergleich gesteigert werden. Die Einnahmen aus Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen Zimmervermittlung sanken. Die sonstigen betriebli- für das Unternehmen vor. chen Erträge stiegen auf 674 T (Vj. 420 T ), vor allem durch die erstmalig vertriebene RheinMain- Beziehungen zum Haushalt Card und den Kongressfördertopf. Der Materialauf- Für die Gesellschaft standen im Produkthaushalt wand wuchs um 803 T auf 5,5 Mio. . Ein aberma- 2017 Mittel von 3 Mio. liger Mehraufwand von 264 T im Bereich der sind aufgrund des li uiditätsorientierten Mittelabrufs Volksfeste wurde durch erhöhte Sicherheitsauflagen bis zum Jahresende Auszahlungen von rund notwendig, andere Mehraufwendungen entstanden 3 Mio. zur Verfügung. Hiervon erfolgt. bei der Frankfurt Card (8 T ) und im Kongressbereich (164 T ). Der Personalaufwand 2,8 Mio. um 214 T lag mit rgane der Gesellschaft über dem Vorjahr, da die Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- Gesellschaft im Jahresdurchschnitt mehr Beschäf- sammlung, der Aufsichtsrat und die Geschäftsfüh- tigte hatte. Die sonstigen betrieblichen Aufwendun- rung. Im Geschäftsjahr 2017 betrugen die Bezüge gen betrugen 807 T (Vj. 776 T ). des Geschäftsführers 167 T . Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten für ihre Tätigkeit keine Bezüge. B. Ausblick Die TCF ist aufgrund ihrer Aufgabenwahrnehmung D. ublic orporate Go ernance ode des Stadtmarketings und der Durchführung traditio- Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen neller Feste darauf angewiesen, dass ihr auch zu- der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- künftig von der Gesellschafterin Li uiditätszuschüs- lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass se bereitgestellt werden. Für das Geschäftsjahr die Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane 2018 ist eine Ergänzung des Zuschusses für die der Gesellschaft in wesentlichen Belangen nicht in Sonderveranstaltung und bereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt Einnahmen aus der Tourismusabgabe vorgesehen. der Altstadteröffnung hätten. Gemäß PCGK fanden die Wirtschaftsplan- Geschäftsrisiken liegen allgemein in weltweiten gespräche am 0 .11.2016 für das Planjahr 2017 Krisensituationen und dadurch geringerem Reise- und am 13.11.2017 für das Planjahr 2018 statt. Das aufkommen, der Konkurrenzsituation zu anderen Abschlussgespräch 2017 wurde am 12.07.2018 Zimmerreservierungsportalen, der Konkurrenz mit durchgeführt. anderen Städten sowie der weiteren Entwicklung 104 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der Tourismus- und ongress GmbH Frankfurt am Bilanz ain (Entwurfsfassung) 31.12.201 31.12.2016 T Veränderung in T€ T in % Anlage erm gen 168 1 1 1 11,2 7 7 1 23, 71 73 -2 -2,5 Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Finanzanlagen mlauf erm gen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme A 0 0 0 0,0 2.088 2.2 1 -1 3 -6,8 81 64 17 26,0 1.512 1.474 38 2,5 4 6 703 -208 -2 ,5 -2 -13,1 -161 -6,2 161 2. 1 186 2. 8 Wirtschaft und Stadtentwicklung A T A A Eigenkapital -2 8 Gezeichnetes Kapital / Festkapital Kapitalrücklage 51 0 0,0 3.6 6 3.264 433 13,3 0 0 0 - -3.2 8 -2.567 -731 28,5 36 6 - 1 - ,0 1.383 1.111 2 2 2 , 2. 1 2. Gewinnrücklagen / variables Kapital Jahresergebnis / Bilanzergebnis R ckstellungen erbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme Gewinn- und erlustrechnung Umsatzerlöse -3 , 51 1 3 31.12.201 T 8 31.12.2016 T - -6 , -161 -6,2 Veränderung in T€ in % 5.244 5.178 66 Gesamtleistung .2 .1 8 66 1,3 sonstige betriebliche Erträge 674 420 254 60,4 Materialaufwand -5.525 -4.722 -803 17,0 Personalaufwand -2.786 -2.572 -214 8,3 -86 -82 -4 5,3 -807 -776 -31 4,0 Abschreibungen sonstige betriebliche Aufwendungen EB T (Betriebliches Ergebnis) Finanzergebnis -3.286 -12 -2. 3 - 32 -14 1 Ergebnis or teuern (EBT) -3.2 8 -2. 6 - 31 Ergebnis nach teuern -3.2 8 -2. 6 - 31 Sonstige Steuern Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Anzahl der Stadtrundfahrten und -rundgänge Anzahl der Kundenkontakte in den Touristinfos Anzahl der durchgeführten Feste Anzahl der vermittelten bernachtungen 28, 28, -0 0 -47,5 -3.2 8 -2.567 -731 28,5 -3.2 8 -2. 6 - 31 28, 2016 er nderung absolut Anzahl der Messeauftritte 28, -10,7 -0 201 Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 1,3 68 63 3 35 1.68 1.650 2 7.013 2 7.808 in % 5 7, 4 11,4 3 2,4 -7 5 -0,3 23 23 0 0,0 24.165 24.717 -552 -2,2 105 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 1.1 irtschaftsf rderung Frankfurt - Frankfurt Economic De elopment - GmbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Hanauer Landstraße 126-128 0 6 /2 12-3 62 0 info 60314 Frankfurt am Main 0 6 /2 12- 80 0 www.frankfurt-business.net Gründung: Unternehmensgegenstand: 27.04.1 87 frankfurt-business.net Förderung aller Maßnahmen, die der Stärkung der Wirtschaftskraft der Stadt Frankfurt am Main dienen. Die Gesellschaft soll insbesondere im In- und Ausland für die Neuansiedlung von Unternehmen werben und bereits in der Stadt Frankfurt am Main ansässige Unternehmen zur Sicherung ihrer Entwicklungsmöglichkeiten beraten. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 26.000 100,00 % Geschäftsführung: Herr Oliver Schwebel Aufsichtsrat: 6 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Herr StR Markus Frank Mandatsträger der Stadt: Herr Stv Gregor Amann Frau Stv Hilime Arslaner-Gölbasi Frau StRin Dr. Ursula Fechter Herr StR Markus Frank Frau StRin Rosemarie Heilig Herr StR Dr. Lutz Raettig Frauenquote: Frauen uote: (bezogen auf städtische Mandate) 50,00 % Beteiligungen: Kapitalanteile: Kompass - Zentrum für Existenzgründungen, Frankfurt am Main gemeinnützige GmbH A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 • 50,00 % Förderung des Frankfurter FinTech im Zusam- Allgemeines menhang mit der Beteiligung der Stadt Frankfurt Die Aktivitäten der Gesellschaft waren im Berichts- am Main an der FinTech Communit GmbH, jahr auf folgende Kernbereiche ausgerichtet: • • • • Frankfurter Gründermatrix (Räume, Finanzierung und Netzwerkarbeit), Unterstützung von Unternehmen bei ihrer Entwicklung am Standort, • Kreativ Awards, Strukturentwicklung: Realisierung von struktur- • Wirtschaftstag in Nieder-Erlenbach und Nieder- politischen Projekten, Eschbach. Kommunikation der Standortvorteile nach außen Im Rahmen eines Strategie- und Leitbildprozesses und innen. mit allen Beschäftigten entwickelte die Geschäfts- Folgende wesentliche Projekte wurden im Berichts- führung in 2017 ein aktualisiertes Kennzahlens s- jahr verfolgt: tem. • Entwicklung des nachhaltigen Gewerbegebiets Im Jahr 2017 waren insgesamt 2.45 Bearbeitungs- Fechenheim-Nord/Seckbach, fälle zu verzeichnen (Vj. 2.056). 24 Unternehmen Messeauftritte auf der MIPIM in Cannes und der wurden mit aktiver Unterstützung durch die Gesell- Expo Real in München, schaft in Frankfurt angesiedelt (Vj. 18). Die Zahl der • • Masterplan Industrie, Existenzgründungsberatungen hat von 153 auf 183 zugenommen. 106 13.750 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Der Werbenutzungsvertrag wurde zum 31.12.2017 Die Projektaufwendungen (3,4 Mio. ) konnten im gekündigt. Verhältnis zu den Projekterträgen (2 Mio. ) zu 58,7 % durch Kostenumlagen an Dritte finanziert apitallage werden (Vj. 64,3 %). Die Bilanzsumme hat sich um 507 T auf 5,1 Mio. Gegenüber Plan (-5,4 Mio. ) ist der Jahresfehlbe- erhöht. Wesentliche Veränderungen betrafen die trag insgesamt um 255 T Wirtschaft und Stadtentwicklung ur erm gens- und niedriger ausgefallen. Positionen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ( 48 T ) und gegen die Gesellschafterin B. Ausblick ( 552 T ), die li uiden Mittel (-474 T ) sowie die Im Fokus der Aktivitäten der Jahre 2018 und 201 Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin steht der Service für ansässige Unternehmen (Be- aus der Weiterleitung von Pachterlösen aus dem standspflege) sowie für Investoren und Existenz- Werbenutzungsvertrag ( 61 T ). Das Eigenkapital gründer/innen (Bestandsentwicklung). Gleichzeitig verringert, da der Anstieg des werden die vielfältigen Projekte und Maßnahmen hat sich um 421 T Jahresfehlbetrages höher ausfiel als der Anstieg der fortgesetzt. gewährten Gesellschafterzuschüsse. Im Berichts- Der Wirtschaftsplan 2018 sieht einen Gesellschaf- jahr wurden der Kapitalrücklage 4,7 Mio. terzuschuss von 6,2 Mio. zuge- vor. Bei Fortführung der führt. Die Eigenkapital uote beläuft sich auf 46, %. im Berichtsjahr wesentlichen Projekte werden rund Das kurzfristige Fremdkapital ist vollständig durch 6 % des regulären Projektkostenbudgets gebun- li uide Mittel gedeckt. den sein. Der Finanzmittelfonds hat sich geringfügig um 70 T Zum 01.01.2018 hat die Gesellschaft die Anteile an auf 3,8 Mio. erhöht. Der negative Cashflow aus der Kompass gGmbH komplett übernommen. Im der laufenden Geschäftstätigkeit (-4,6 Mio. ) sowie Zuge dessen erfolgte auch eine Anpassung des der Investitionstätigkeit (-3 T ) wurde durch die Gesellschaftsvertrages. unterjährigen Kapitaleinlagen der Stadt Frankfurt am Main (4,7 Mio. ) gedeckt. Erf llung des ffentlichen wecks ur Erfolgslage Das Geschäftsjahr schließt mit einem Fehlbetrag von 5,1 Mio. (Vj. 4,5 Mio. ). Die Erhöhung des Jahresfehlbetrages beruht im Wesentlichen auf angestiegenem Personalaufwand ( 21 T ) sowie auf um 481 T gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Die Zunahme der Personalaufwendungen ist auf eine Erhöhung der im Jahresdurchschnitt Beschäftigten von 46 auf 48 sowie auf Gehaltssteigerungen von durchschnittlich 2 % zurückzuführen. Eine personelle Verstärkung fand im Bereich Existenzgründungen statt. Seit 2016 vakante Stellen wurden besetzt. Der geplante Personalaufwand (3,1 Mio. ) wurde aufgrund Verzögerungen bei der Stellenbesetzung um 55 T . Erg nzende Angaben nach 123 a HG unterschritten. Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen betraf im Wesentlichen Mieten, Catering und Agenturleistungen. Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgabenstellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in den Leistungsdaten wider. orliegen der oraussetzungen des 121 HG Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen für das Unternehmen vor. Beziehungen zum Haushalt Für die Gesellschaft standen im Produkthaushalt 2017 Mittel von rund 4,7 Mio. zzgl. 160 T Reste zur Verfügung. Hiervon sind aufgrund des li uiditätsorientierten Mittelabrufs bis zum Jahresende Einzahlungen in die Kapitalrücklage von knapp 4,7 Mio. erfolgt. rgane der Gesellschaft Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung, die Geschäftsführung, der Aufsichtsrat und der Beirat. Im Geschäftsjahr 2017 betrugen die 107 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Bezüge des Geschäftsführers 137 T . Die Aufsichtsratsmitglieder erhielten keine Vergütung. bereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresab- D. ublic orporate Go ernance ode schlussunterlagen an das zuständige Organ die Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirt- lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass schaftsplangespräche fanden statt am 0 .11.2016 die Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane für das Planjahr 2017 und am 26.10.2017 für das der Gesellschaft in wesentlichen Belangen nicht in Planjahr 2018. Das Abschlussgespräch 2017 wurde am 24.04.2018 durchgeführt. 108 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der irtschaftsf rderung Frankfurt - Frankfurt Economic De elopment - GmbH Bilanz 31.12.201 31.12.2016 T Veränderung in T€ T in % Anlage erm gen 1 186 Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Finanzanlagen mlauf erm gen -2 -1 , 7 1 17,3 135 165 -30 -18,2 14 14 0 0,0 0 13,1 .66 Vorräte .12 0 0 0 - Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.042 1.02 1.013 8,5 Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks 2.622 -15,3 3.0 6 -474 Rechnungsabgrenzungsposten 2 2 3 -3 -1, Bilanzsumme .0 1 . 63 0 11,1 2.380 2.800 - 21 -1 ,0 A Wirtschaft und Stadtentwicklung A T A A Eigenkapital Gezeichnetes Kapital / Festkapital Kapitalrücklage 26 26 0 0,0 7.477 7.285 1 1 2,6 0 0 0 - -5.123 -4.511 -612 13,6 Gewinnrücklagen / variables Kapital Jahresergebnis / Bilanzergebnis R ckstellungen erbindlichkeiten Bilanzsumme Gewinn- und erlustrechnung Umsatzerlöse 06 11 1. 86 8 2 3 10 ,6 .0 1 . 63 0 11,1 Veränderung in T€ in % 31.12.201 T 4.817 31.12.2016 T 4.743 -6 -0,6 73 1,5 Gesamtleistung .81 . 3 3 1, sonstige betriebliche Erträge 151 126 24 1 ,3 Personalaufwand -3.058 Abschreibungen -2.83 -21 7,7 -68 -60 -8 sonstige betriebliche Aufwendungen -6. 38 -6.456 -481 7,5 EB T (Betriebliches Ergebnis) - .0 6 - . 86 -610 13,6 -27 -24 -3 12,7 - .123 - . 11 -613 13,6 0 - 0 - - .123 - . 11 -613 13,6 -0 -0 0 -82,7 Finanzergebnis Ergebnis or teuern (EBT) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Ergebnis nach teuern Sonstige Steuern Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) 13,1 -5.123 -4.511 -612 13,6 ahresfehlbetrag - .123 - . 11 -612 13,6 Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr 4.511 4.754 -243 -5,1 Entnahme aus den Kapitalrücklagen -4.511 -4.754 243 -5,1 Bilanzergebnis - .123 - . 11 -612 13,6 ahres berschuss ennzahlen 201 2016 er nderung absolut in % Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 48 46 2 4,3 Zahl der Neuansiedlungen (durch Vermittlung Wifö) 24 18 6 33,3 Begleitete Firmenfälle/- beratungen gesamt davon Existenzgründungen Anteil Drittfinanzierung der Projekte (in %) 2.45 2.056 403 1 ,6 183 153 30 1 ,6 5 64 -6 -8,7 109 110 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 II. Übersicht über die wesentlichen Beteiligungen Verkehr, 2 Ver- und Entsorgung 111 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 2. erkehr, er- und Entsorgung 2.1 FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH und Konzern 113 2.2 ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) 120 2.3 RTW Planungsgesellschaft mbH 124 2.4 SBEV Stadtbahn Europaviertel Projektbaugesellschaft mbH 128 2.5 Stadtentwässerung Frankfurt am Main (Eigenbetrieb) 132 2.6 Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH und Konzern 136 2.6.1 AVA Abfallverbrennungsanlage Nordweststadt GmbH 142 2.6.2 BäderBetriebe Frankfurt GmbH 146 2.6.3 Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide und Konzern 150 2.6.4 Mainova AG 15 2.6.5 Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH 16 2.7 112 111 2.6.6 In-der-Cit -Bus GmbH 175 2.6.7 Main Mobil Frankfurt GmbH 178 traffi 181 Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 FE Frankfurter Entsorgungs- und er ice GmbH und onzern Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Weidenbornstraße 40 08 00/2 00 80 07-0 services 6038 Frankfurt am Main 0 6 /21 23 13 23 www.fes-frankfurt.de Gründung: 03.07.1 fes-frankfurt.de Unternehmensgegenstand: 5 Erbringung von Dienstleistungen auf dem Gebiet der Abfallentsorgung, der Abfall- und Rec clingwirtschaft, der Stadt- und sonstigen Flächenreinigung sowie der Verkehrssicherung in öffentlichem und privatem Auftrag. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 2.0 1.000 51,00 % REMONDIS GmbH 2.00 .000 4 ,00 % 4.100.000 100,00 % Co KG - Region Süd, München Verkehr, Ver- und Entsorgung 2.1 Geschäftsführung: Herr Dirk Remmert Herr Benjamin Scheffler Aufsichtsrat: 16 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Frau StRin Rosemarie Heilig Mandatsträger der Stadt: Frau StRin Dr. Ursula Fechter Herr StR Dr. Bernd Heidenreich Frau StRin Rosemarie Heilig Herr Stv Robert Lange Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Frau Bettina Brauburger (AN) Frau Katrin Büttner-Hoppe (AN) Herr Biagio Carriero (AN) Herr Thomas Conzendorf Herr Thomas Drewer Herr Oliver Dziuba (AN) Herr Georg Eicker Herr Abdenassar Gannoukh (AN) Herr Michael Gremm (AN) Herr Siegfried Rehberger Herr Jürgen Raimund Wachs (AN) Herr Frauenquote: mer Zengin (AN) Frauen uote: Frauen uote: Zielgröße hierfür: 50,00 % 25,00 % 30,00 % (bezogen auf städtische Mandate) (bezogen auf AR gesamt) Beteiligungen: FFR GmbH Co. Objekt Ferdinand-Knettenbrech-Weg 7/Wiesbaden KG, Frankfurt am Main (nur bei börsennotierten / mitbestimmten Unternehmen) Kapitalanteile: 1.200.000 100,00 % RMB Rhein-Main Biokompost GmbH, Frankfurt am Main 51.12 100,00 % FES Abfallmanagement- und Service GmbH, Frankfurt am Main 25.000 100,00 % FFR GmbH, Frankfurt am Main 25.000 100,00 % RMS Rhein-Main-Solarpark GmbH 50.000 50,00 % MHKW Müllheizkraftwerk Frankfurt am Main GmbH 12.500 50,00 % TRAPP Handelsgesellschaft mbH 12.500 50,00 % 113 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 individuell genutzter Abfallbehälter für jeden Haus- Das Geschäftsjahr 2017 war für die Entsorgungs- halt, bedingen einen anhaltenden Rationalisie- branche von einem hohen Wettbewerbsdruck ge- rungsdruck auf die Entsorgungslogistik der FES. prägt. Der Trend zur Konzentration setzte sich fort, Darüber hinaus muss die Tourenplanung laufend an zahlreiche kleinere Entsorgungsunternehmen wur- den steigenden Leistungsumfang angepasst wer- den von größeren Wettbewerbern übernommen. den. Auch im Bereich der Reinigung der öffentlichen Immerhin hat die Verknappung von Entsorgungska- Verkehrsfläche in Frankfurt am Main durch die pazitäten für nicht vorbehandelte Abfälle aus Haus- Stadtreinigung von FES steigt der Leistungsumfang halten und Gewerbe - als Folge von Abfallimporten von Jahr zu Jahr als Folge der Widmung von immer vor allem aus Großbritannien und der anhaltend neuen Straßenabschnitten. In der Stadtreinigung guten Konjunktur in Deutschland - die Preise für konnten die zusätzlich entstehenden Flächen mit Abfallverbrennung auf relativ hohem Niveau stabili- den vorhandenen Ressourcen ohne siert. te gereinigt werden. Auf Initiative der Stadt Frankfurt Die im August 2017 in Kraft getretene Novelle der am Main wurde 2017 die Kampagne cleanffm für Gewerbeabfallverordnung soll die Rec clings uoten mehr Sauberkeit im öffentlichen Raum gestartet. bei gewerblichen Siedlungsabfällen erhöhen, indem Damit sollen der gestiegenen Einwohnerzahl, der sie der Getrennterfassung von Abfällen Vorrang Zunahme des Tourismus und dem geänderten einräumt, die Sortierung von Abfallgemischen för- Freizeitverhalten Rechnung getragen werden. ualitätsverlus- dert und die thermische Abfallverwertung zur Ausnahme erklärt. ur erm gens- und apitallage Der Preiswettbewerb bei Entsorgungs- und Reini- Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist gegenüber gungsleistungen hält ungebrochen an. Insgesamt dem Vorjahr um 11,4 Mio. hat die FES-Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr stiegen. Die Eigenkapital uote sank von 40,6 % im ihre führende Marktposition in der Region behaup- Vorjahr auf 37,8 %. Die Eigenkapitalrentabilität lag ten können. bei 43 % (Vj. 40,6 %). Die Investitionen lagen mit Im Frankfurter Stadtgebiet wurden von der FES im 12, Mio. Jahr 2017 insgesamt rd. 157.800 t Restabfälle aus 12 Mio. . auf 108,3 Mio. ge- etwas über dem Vorjahresniveau von Haushalten und Gewerbe (Vj. 15 .100 t) gesammelt. Damit war das Frankfurter Restabfallaufkommen leicht rückläufig. Die Gesellschaft erzielte im Wirtschaftsjahr einen Die Abfallmenge an Papier, Pappe und Kartonagen Jahresüberschuss von 17,7 Mio. . Das Ergebnis (PPK) aus Haushalten und Gewerbe blieb im Kon- liegt damit um 10,4 % über dem Vorjahresniveau zern mit insgesamt rd. 77.200 t (Vj. 77.400 t) nahe- von 16 Mio. und um 21 % über dem in der Pla- zu unverändert. Die Menge der organischen Abfälle nung ist leicht auf rd. 68. 00 t (Vj. ca. 68.200 t) gestiegen. 14,6 Mio. . Die Ergebnisverbesserung ist im We- Die Menge der separat gesammelten Bioabfälle aus sentlichen auf höhere Erlöse aus der Vermarktung Frankfurter Haushalten nahm auf rd. 25.400 t (Vj. von Sekundärrohstoffen und auf eine hohe Verfüg- 25.000 t) zu. Die Sperrmüllmenge aus Haushalten barkeit des Müllheizkraftwerks zurückzuführen. und Gewerbe hat gegenüber dem Vorjahr um 6,4 % Die Umsatzerlöse der FES betrugen 215,5 Mio. auf rd. 31.800 t (Vj. ca. 2 . 00 t) zugenommen. (Vj. 207 Mio. ) und liegen damit um 4,6 % über Der stetige Wachstum von Frankfurt am Main, der dem für 2017 geplanten Umsatz von 206,1 Mio. . damit einhergehende Anschluss von immer neuen Der maßgebliche Teil der Umsatzerlöse entfällt mit Haushalten an die Hausmüllsammlung und der 114 ur Erfolgslage 2017 1,8 Mio. festgelegten bzw. 42,6 % (Vj. Ergebnisziel 1,6 Mio. von bzw. Trend bei Neuprojekten weg von wenigen gemein- 44,2 %) weiterhin auf die Einzelleistungsverträge samen Abfallgroßgefäßen hin zu einer Vielzahl mit der Stadt Frankfurt am Main. Der zweitgrößte Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Umsatzanteil entfällt mit 52 Mio. bzw. 24,1 % (Vj. Die FFR hat im Geschäftsjahr die marktführende bzw. 24,1 %) auf den Entsorgungsver- Stellung in der Region bei gewerblichen Winter- trag mit der RMA Rhein-Main Abfall GmbH u. a. für dienst- und Flächenreinigungsleistungen, in der die Verbrennung von Abfällen im MHKW. Der Um- Eventbetreuung sowie bei Verkehrssicherungsmaß- satz im Drittgeschäft, d. h. mit allen übrigen kom- nahmen weiter ausbauen können. Die FFR erzielte munalen, gewerblichen und privaten Kunden, nahm einen auf 71,6 Mio. 1,2 Mio. ). 4 ,8 Mio. (Vj. 65,7 Mio. ) bzw. 33,3 % aller Umsätze (Vj. 31,7 %) zu. Jahresüberschuss 21,8 Mio. Die von 1 Mio. Umsatzerlöse (Vj. stiegen auf (Vj. 20,1 Mio. ). Gegenstand der FFR KG ist die Verwaltung, Veronzernab- pachtung (an die FFR GmbH) und Entwicklung des schluss Grundstücks Der Konzernabschluss bildet neben allen Vermö- Wiesbaden. Pächter dieses Grundstücks war die gensgegenständen, Schulden und Rechnungsab- FFR GmbH. Die FFR KG hat im Geschäftsjahr 2017 grenzungsposten sowie allen Erträgen und Aufwen- Umsätze von dungen der FES Frankfurter Entsorgungs- und von 48 T (Vj. 56 T ) erzielt. Service GmbH (FES) auch die der Tochterunter- Die RMB, Betreiberin einer Biokompostanlage, nehmen erzielte RMB Rhein-Main Biokompost GmbH im (RMB), FES Abfallmanagement- und Service GmbH 7, Mio. (FAS), FFR GmbH (FFR) und FFR GmbH von 1,6 Mio. Co. Ferdinand-Knettenbrech-Weg 4T (Vj. in 4 T ) und ein Ergebnis Geschäftsjahr (Vj. 7, 7 bei Umsätzen von Mio. ) einen Jahresüberschuss (Vj. 1,7 Mio. ). Der Betrieb des Objekt Ferdinand-Knettenbrech-Weg 7, Wiesbaden Kompostwerks der RMB verlief auch im Geschäfts- KG (FFR KG) ab. jahr 2017 stabil. Insgesamt wurden ca. 61.800 t (Vj. Die MHKW Müllheizkraftwerk Frankfurt am Main ca. 62. 00 t) Bio-, Grün- und andere organische GmbH (MHKW), an der die Mainova AG zu 50 % Abfälle angeliefert. Von den angelieferten Abfällen beteiligt ist, wird als assoziiertes Unternehmen wurden ca. 28.200 t (Vj. 25.300 t) der Anlage zur gemäß § 312 Abs.1 Nr. 2 HGB at e uit Verarbeitung zugeführt. Die Anlage war damit wie- in den Verkehr, Ver- und Entsorgung Ergebnisse der Beteiligungen und Konzernabschluss einbezogen. Die RMS Rhein- derum sehr gut ausgelastet. Main Solarpark GmbH (RMS), an der die FES und Die MHKW GmbH wird von der FES und der die Stadtwerke Dreieich GmbH zu gleichen Teilen Mainova Aktiengesellschaft zu gleichen Teilen ge- beteiligt sind, sowie die TRAPP Handelsgesellschaft halten. mbH (TRAPP Handel) werden ebenfalls als assozi- GmbH ist die Betriebsführung des MHKW. Die ierte Unternehmen gemäß § 312 Abs.1 Nr. 2 HGB MHKW GmbH hat im Geschäftsjahr 2017 ein aus- at e uit in den Konzernabschluss einbezogen. geglichenes Ergebnis (Vj. 112 ) erzielt. Die Um- Die Konzernbilanz weist eine Bilanzsumme von satzerlöse betrugen 57,4 Mio. 121,3 Mio. (Vj. 108,1 Mio. ) aus. Die Konzernei- Der Betrieb des MHKW Frankfurt am Main verlief im genkapital uote beträgt 47,6 % (Vj. 50,8 %). Der Geschäftsjahr 2017 stabil. Auf Veranlassung der Konzernumsatz ist um 4,5 % auf 238,3 Mio. (Vj. RMA Rhein-Main Abfall GmbH (RMA), Offenbach, 228,1 Mio. ) gestiegen. Der Konzernüberschuss der Dachorganisation für die Beseitigung der hoheit- beträgt 18,8 Mio. (Vj. 18 Mio. ). lichen Abfälle in der Region Rhein-Main, wurden ca. Die FAS war im Geschäftsjahr auf zwei Geschäfts- 350.000 t Beseitigungsabfälle (Vj. 342.200 t) ins feldern, der Entsorgungslogistik und dem Betrieb MHKW disponiert. Die übrige Verbrennungskapazi- von Abfallaufbereitungsanlagen, tätig. Die Umsatz- tät wurde von FES mit ca. 160.800 t Abfällen (Vj. erlöse der Gesellschaft blieben mit 12,7 Mio. 127.600 t) aufgefüllt. (12,6 Mio. ) nahezu unverändert. Die Gesellschaft Gegenstand der RMS ist der Betrieb einer Photovol- erzielte einen Jahresüberschuss von 0,3 Mio. taikanlage (PVA) auf der ehemaligen Mülldeponie (Vj. 0,6 Mio. ). Dreieich-Buchschlag. Die RMS wird von der FES Unternehmensgegenstand der MHKW (Vj. 55,6 Mio. ). und der Stadtwerke Dreieich GmbH zu gleichen 115 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Teilen gehalten. Die PVA hat 2017 insgesamt Preisniveau bei der Vermarktung von Sekundärroh- 8.540 MWh Strom (Vj. 8.257 MWh) in das Netz der stoffen haben. öffentlichen Versorgung eingespeist und damit die Die Gesellschaft nutzt ein formalisiertes Risikoma- geplante Stromeinspeisemenge um 7,4 % (Vj. nagements stem zur s stematischen Erfassung von 3,7 %) überschritten. Die RMS hat im Geschäfts- Risiken und Chancen. Zu diesem Zweck werden jahr 2017 einen Jahresüberschuss von 0,2 Mio. regelmäßige Risikoinventuren durchgeführt und die (Vj. 0,2 Mio. ) erzielt. Die Umsatzerlöse betrugen Ergebnisse zu Risikoberichten zusammengefasst. 2 Mio. Die Gesellschaft und der Konzern wollen in den (Vj. 2 Mio. ). Die TRAPP Handel wird von der FES und der KG kommenden Jahren ihre führende Position in der Ludwig Melosch Vertriebs-GmbH Co. zu gleichen Rhein-Main-Region bei kommunalen und gewerbli- Teilen gehalten. Gegenstand der TRAPP Handel ist chen Entsorgungs- und Flächenreinigungsdienst- der internationale Handel mit hochwertigen Altpa- leistungen weiter festigen. piersorten. Die Menge des im Geschäftsjahr 2017 Die Gesellschaft plant für das Geschäftsjahr 2018 gehandelten Altpapiers beträgt rd. 101.800 t und einen Jahresüberschuss von 14,3 Mio. liegt damit um ,7 % über der Vorjahresmenge (Vj. sätze von 211,5 Mio. . Wesentliche Ursache für 2.800 t). Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr den Rückgang von Umsatz und Ergebnis ist eine 2017 einen Jahresüberschuss von 0,4 Mio. und Um- (Vj. vorsichtige Einschätzung der Entwicklung der Prei- 0,1 Mio. ) erzielt. Die Umsätze im Geschäftsjahr se für Sekundärrohstoffe. Für Investitionen sind betrugen 18,6 Mio. Mittel von 26,8 Mio. (Vj. 16 Mio. ). vorgesehen. Der konsolidierte Wirtschaftsplan 2018 für den Konzern sieht einen B. Ausblick Jahresüberschuss von 15,4 Mio. Die Gesellschaft ist grundsätzlich stets Risiken aus von 235,5 Mio. der Veränderung der rechtlichen Rahmenbedingun- Mittel von insgesamt 34, Mio. und Umsätze vor. Für Investitionen sind 2018 eingeplant. gen auf dem Entsorgungsmarkt ausgesetzt. Allerdings kann sie auch im Einzelfall an sich daraus . Erg nzende Angaben nach 123 a HG ergebenden Chancen teilhaben. So lässt sich zum Erf llung des ffentlichen wecks jetzigen Zeitpunkt noch nicht hinreichend bestim- Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben- men, welche Auswirkungen die neue Gewerbeab- stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in fallverordnung auf die Entsorgung von gewerblichen den Leistungsdaten wider. Siedlungsabfällen haben wird. Preisänderungsrisiken bestehen bei der Vermark- orliegen der oraussetzungen des 121 HG tung von Sekundärrohstoffen und Strom sowie bei Bei der FES handelt es sich gemäß HGO um keine Abfallverwertungsleistungen. die Gesellschaft, die auf den Betrieb eines wirtschaftli- Gesellschaft der allgemeinen Marktentwicklung und chen Unternehmens gerichtet ist, so dass eine den Einflüssen der Gesetzgebung. Von großer Prüfung der Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 Bedeutung für die weltweiten Sekundärrohstoffe ist HGO entfällt. Hier unterliegt die Einfuhrpolitik der Volksrepublik China. Seit dem Beginn des Jahres hat China den Import von 24 Beziehungen zum Haushalt Abfallarten verboten, z. B. gemischte Kunststoffab- Im Jahr 2017 wurde eine Nettodividende für das fälle, unsortiertes Altpapier, Textilabfälle und Schla- Geschäftsjahr 2016 von 6, Mio. cken aus der Eisen- und Stahlherstellung. Ab An- der Stadt Frankfurt am Main abgeführt. an den Haushalt fang März sollen für verschiedene Abfallfraktionen wesentlich strengere ualitätsanforderungen gelten, z. B. Altholz, Schrotte, sortierte Kunststoffabfälle Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- und sortiertes Altpapier. Es beleibt abzuwarten, sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts- welche Auswirkungen diese Maßnahmen auf das 116 rgane der Gesellschaft Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 rat. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der Versen- gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. dung der Wirtschaftsplan- und Jahresabschlussun- Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im terlagen an das zuständige Organ die Entwürfe im Geschäftsjahr 21 T . Rahmen des Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirtschaftsplan- D. ublic orporate Go ernance ode gespräche fanden am 11.11.2016 für das Planjahr Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen 2017 und am 14.11.2017 für das Planjahr 2018 der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- statt. Das Abschlussgespräch 2017 wurde am lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass 14.03.2018 durchgeführt. die Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane der Gesellschaft in wesentlichen Belangen nicht in Verkehr, Ver- und Entsorgung bereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt hätten. 117 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der FE Frankfurter Entsorgungs- und er ice GmbH Bilanz 31.12.201 31.12.2016 T T Veränderung in T€ in % 1.8 1 2,8 44 5,8 A T A Anlage erm gen 68.266 Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Finanzanlagen mlauf erm gen 803 60.670 1.826 3,0 4. 66 4. 66 0 0,0 8 3 ,3 2 . 1 8. 1.3 1.373 25 25.70 16.804 8. 05 53,0 7.1 1 7.364 -173 -2,4 Akti e latente teuern . 08 .663 Rechnungsabgrenzungsposten 360 3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks Bilanzsumme A 108.333 16,0 16 6. 1, 11.38 ,8 11, A Eigenkapital 0. 3 .333 1.661 ,2 Gezeichnetes Kapital / Festkapital Kapitalrücklage 4.100 4.100 0 0,0 6.73 6.73 0 0,0 Gewinnrücklagen / variables Kapital 12.531 12.531 0 0,0 Jahresergebnis / Bilanzergebnis 17.624 15. 63 1.661 10,4 0.3 6 32. 80 .3 6 22, 2 .632 2.3 2 , 1 -1 R ckstellungen erbindlichkeiten 26. 8 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Bilanzsumme 0 108.333 Gewinn- und erlustrechnung Umsatzerlöse 31.12.201 T Gesamtleistung sonstige betriebliche Erträge 6. 11.38 31.12.2016 T 11, Veränderung in T€ in % 215.508 206. 53 8.555 4,1 5 75 -70 - 3,4 21 . 13 20 .028 Bestandsänderung UE / FE 8. 8 -551 ,1 1.161 1.712 Materialaufwand -77.2 0 -76.502 -78 1,0 Personalaufwand -76.615 -72.518 -4.0 7 5,6 Abschreibungen -10.873 -10.512 -362 3,4 sonstige betriebliche Aufwendungen -27. -32,2 5 -27.520 -475 1,7 23. 00 21.688 2.211 10,2 1.452 1.422 30 2,1 Ergebnis or teuern (EBT) 2 .3 2 23.110 2.2 1 , Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -7.433 -6.7 -634 ,3 Ergebnis nach teuern 1 . 1 16.312 EB T (Betriebliches Ergebnis) Finanzergebnis Sonstige Steuern -2 5 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 118 75 62.4 7 3 .2 Vorräte 66.3 6 -34 1.60 , 54 -15,5 17.624 15. 63 1.661 10,4 1 .62 1 . 63 1.661 10, 201 2016 1.302 1.280 er nderung absolut in % 22 1,7 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der FE Frankfurter Entsorgungs- und er ice GmbH onzern Bilanz onzern 31.12.201 31.12.2016 T Veränderung in T€ T in % A T A 80.36 Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen 6.1 8,3 2.657 1.337 1.320 8,8 76.872 72.155 4.717 6,5 837 720 117 16,3 3 .8 8 28.603 1.515 1.455 60 4,1 26.135 1 .641 6.4 4 33,1 7.1 8 7.507 -30 -4,1 Finanzanlagen mlauf erm gen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks Akti e latente teuern .68 Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme A .211 . 366 121.26 6.2 21,8 6 08 360 6 108.1 0 13.11 1 ,2 1,8 Verkehr, Ver- und Entsorgung Anlage erm gen 12,1 A Eigenkapital 2.801 ,1 Gezeichnetes Kapital / Festkapital 4.100 . 4.100 0 0,0 Kapitalrücklage 6.73 6.73 0 0,0 Gewinnrücklagen / variables Kapital 6.681 6.681 0 0,0 Gewinnvortrag / Verlustvortrag 21.461 1 .437 2.024 10,4 Jahresergebnis / Bilanzergebnis 18.763 17. 86 777 4,3 3.3 3 . 21 .626 21,3 R ckstellungen erbindlichkeiten . 1 .028 16. 88 0 2 -2 - 85 85 0 0,0 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Passive latente Steuern Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme Gewinn- und erlustrechnung Umsatzerlöse 1.0 12 121.26 108.1 0 31.12.201 T 31.12.2016 T 2. 0 1 1 , 16,1 13.11 Veränderung in T€ 12,1 in % 238.344 228.085 10.260 4,5 5 75 -70 - 3,4 Bestandsveränderung UE / FE 228.160 10.1 0 4,5 1.508 2.166 -657 -30,4 Materialaufwand -71.831 -70.654 -1.177 1,7 Personalaufwand - 3.446 -88.051 -5.3 5 6,1 Abschreibungen -14.076 -13.662 -414 3,0 sonstige betriebliche Aufwendungen -32.351 -30. 8 -1.362 4,4 28.1 3 26. 6 1.184 4,4 -136 256,6 Gesamtleistung 238.3 sonstige betriebliche Erträge Betriebsergebnis Finanzergebnis -18 -53 Ergebnis or teuern (EBT) 2 . 6 26. 16 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -8.852 -8.527 Ergebnis nach teuern 1 .112 18.38 Sonstige Steuern ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen Konzern (Jahresdurchschnitt) Auszubildende -326 3, 3,8 723 3, -403 54 -13,3 18.763 17. 87 777 4,3 18. 63 1 . 8 777 4,3 -34 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) 1.04 201 2016 1.710 1.673 er nderung absolut in % 37 2,2 37 44 -7 Gesammelter Restmüll (aus Haushalten u.Gewerbe) (t) 157.800 15 .100 -1.300 -15, -0,8 Gesammeltes Altpapier (aus Haushalten u.Gewerbe) (t) 77.200 77.400 -200 -0,3 Gesammelte organische Abfälle (aus Haushalten u. Gewerbe) (t) 68. 00 68.200 700 1,0 Sperrmüllmenge (aus Haushalten u. Gewerbe) (t) 31.800 2 . 00 1. 00 6,4 119 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 2.2 i m GmbH ( ntegriertes erkehrs- und Region Frankfurt Rhein ain) Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Bessie-Coleman-Straße 7 0 6 /66 07 5 -0 info 6054 Frankfurt am Main 0 6 /66 07 5 - 0 www.ivm-rheinmain.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 13.05.2002 Förderung der Zusammenarbeit im Verkehrs- und Mobilitätsmanagement der Länder Hessen und Rheinland Pfalz und der Landkreise und Städte in der Region Frankfurt RheinMain. Gesellschafter: ivm-rheinmain.de Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 60.500 25,11 % Land Hessen 30.500 12,67 % Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH 30.000 12,46 % ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) 7.500 3,11 % Landkreis Darmstadt-Dieburg 7.500 3,11 % Landkreis Groß-Gerau 7.500 3,11 % Landkreis Hochtaunus 7.500 3,11 % Landkreis Main-Kinzig 7.500 3,11 % Landkreis Main-Taunus 7.500 3,11 % Landkreis Offenbach 7.500 3,11 % Landkreis Rheingau-Taunus 7.500 3,11 % Land Rheinland-Pfalz 7.500 3,11 % Stadt Bad Homburg v. d. Höhe 7.500 3,11 % Stadt Darmstadt 7.500 3,11 % Stadt Hanau 7.500 3,11 % Stadt Mainz 7.500 3,11 % Stadt Offenbach am Main 7.500 3,11 % Stadt Rüsselsheim 7.500 3,11 % Stadt Wiesbaden 7.500 3,11 % 241.000 100,00 % Geschäftsführung: Frau Heike Mühlhans Aufsichtsrat: 19 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Herr LRat Ulrich Krebs Mandatsträger der Stadt: Herr StR Klaus Oesterling Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Herr KrBg Johannes Baron Herr OB Patrick Burghardt Frau Bg Katrin Eder Herr KrBg Christel Fleischmann Frau Erste KrBg Claudia Jäger Herr LRat Frank Kilian Herr StR Wolfram Kister Herr StR Andreas Kowol Herr StR Thomas Morlock N.N. Herr OB Jochen Partsch Herr Prof. Knut Ringat Herr Staatssekr Mathias Samson Herr OB Horst Schneider Herr LRat Thomas Will 120 obilit tsmanagement Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Herr Staatssekr Dr. Martin Worms Herr KrBg Matthias Zach A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 analog zum Anlagevermögen, da sämtliche Investi- Allgemeines tionen in das Anlagevermögen durch Zuschüsse Im Geschäftsjahr 2017 beschäftigte sich die Gesell- finanziert werden. schaft mit diversen Aufgaben und Projekten, die der Die Eigenkapital uote beträgt einschließlich des Förderung eines integrierten Verkehrs- und Mobili- Sonderpostens 75 % (Vj. 58 %). tätsmanagements für die Region Frankfurt Rheinur Erfolgslage entwickelten Projekte, welche teilweise in Eigenleis- Das Jahresergebnis 2017 ist wie im Vorjahr ausge- tung und teils durch Auftragsvergabe an Unterneh- glichen. Die nicht durch Erträge gedeckten Aufwen- men bearbeitet wurden. Diese Projekte lassen sich dungen der Gesellschaft werden durch Zuschüsse den Bereichen Bürgerservice, kommunaler Service der kommunalen Aufgabenträger und des Landes und der Wissensbasis zuordnen. Zu den Bürgerser- Hessen sowie vom Rhein-Main-Verkehrsverbund viceangeboten gehören u. a. Projekte wie der Rad- (RMV) und durch Kofinanzierung Dritter ausgegli- routenplaner Hessen, Schülerradroutenplaner Hes- chen. Im Geschäftsjahr 2017 wurden hierfür Finan- sen, Meldeplattform Radverkehr, Multimodaler Mo- zierungsbeiträge der kommunalen Aufgabenträger bilitätslotse Vielmobil, LKW-Empfehlungsnetz LKW- von 870 T sowie 432 T des Landes Hessen ver- Lotse RheinMain, Plattform zu barrierefreien Ein- einnahmt. Zusätzlich beteiligte sich der RMV mit richtungen Mobile Menschen, Pendlerservices und einer projektbezogenen Umlage von 34 T und es Fahrgemeinschaftsvermittlungss steme sowie die wurden Erträge aus der Kofinanzierung von Dritten Informationsplattformen zu den Park Ride und vereinnahmt, wobei es sich um Fördermittel (EU, Parken Mitnehmen Angeboten. Der kommunale Bund, Land) sowie um Mittel im Rahmen von pro- Service umfasst u. a. Projekte wie Regionales jektbezogener Kooperation mit Dritten handelte. Verkehr, Ver- und Entsorgung Main dienen. Die Mitarbeiter/-innen der ivm GmbH Park Ride und Bike Ride Konzept, Entwicklung und Erprobung des Nahmobilitätschecks, kommu- B. Ausblick nales und betriebliches sowie schulisches Mobili- Die ivm GmbH erarbeitet Handlungsansätze für eine tätsmanagement, Elektromobilität sowie Verkehrs- zukunftsfähige, effiziente und nachhaltige Mobilität management bei Großveranstaltungen (Begleitung in der Region Frankfurt RheinMain. Hierfür erhält sie Verkehrliche Koordination der Hessentage). Zu den neben einer Umlage ihrer Gesellschafter auch pro- Themen im Bereich Wissensbasis zählen die Be- jektbezogene Leistungsentgelte Dritter in geringe- reitstellung von Datengrundlagen für eine nachhalti- rem Umfang. Aufgrund des gegebenen Budgetrah- ge Verkehrs- und Mobilitätsentwicklung sowie die mens und den Vorgaben des Gesellschaftsvertra- Erarbeitung methodischer Instrumentarien, die bei ges ergeben sich für die Gesellschaft keine nen- der Projektarbeit zum Einsatz kommen. nenswerten wirtschaftlichen Entwicklungschancen, die über den gegebenen Budgetrahmen hinausge- ur erm gens- und apitallage hen. Die Projektarbeit wird auch im Jahr 2017 auf Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr von den bisher erfolgreichen Ansätzen, insbesondere im 1,2 Mio. Verkehrs- und Mobilitätsmanagement, aufbauen. auf 1,1 Mio. gesunken. Die Verringe- rung der Bilanzsumme resultiert auf der Aktivseite Vor allem aktuelle Entwicklungen prägen hierbei die im Wesentlichen aus der Abnahme des Umlaufver- Ausrichtung der Unternehmensaktivitäten, welche mögens um 215 T . Auf der Passivseite ist der das Thema einer nachhaltigen und klimafreundli- Sonderposten chen Mobilität in den Fokus rücken. Für die Folge- im Berichtsjahr auf 608 T (Vj. 451 T ) gestiegen. Der Sonderposten für Zu- jahre wird ein wichtiger Handlungsschwerpunkt der schüsse zum Anlagevermögen entwickelte sich ivm GmbH auch auf der Verbreitung und Nutzbar- 121 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 machung der vorliegenden Grundlagen und Ange- orliegen der oraussetzungen des 121 HG bote zur Erreichung der verkehrs- und umweltpoliti- Bei der ivm GmbH handelt es sich gemäß HGO um schen Zielstellungen der Gesellschafter liegen. Das keine Gesellschaft, die auf den Betrieb eines wirt- Einbinden und Begleiten der Prozesse zur Erarbei- schaftlichen Unternehmens gerichtet ist, so dass tung und Umsetzung kommunaler und regionaler eine Strategien zur Förderung einer nachhaltigen Mobili- § 121 Abs. 1 HGO entfällt. Prüfung der Voraussetzungen des tät auf kommunaler und regionaler Ebene wird in den Folgejahren daher weiter an Bedeutung gewin- Beziehungen zum Haushalt nen. Die Gesellschaft finanziert sich durch Zuschüsse der Gesellschafter sowie durch Drittmittel. Das Land . Erg nzende Angaben nach 123 a HG Hessen leistet seinen Beitrag im Rahmen einer Erf llung des ffentlichen wecks anteiligen Fehlbedarfsfinanzierung. Die Stadt Frank- Die Gründung der Gesellschaft erfolgte im Jahr furt am Main steuert einen jährlichen Betrag von 2002 (zunächst als Vorbereitungsgesellschaft) auf rd. 644 T der Grundlage des hessischen Gesetzes zur Stär- leisten die beteiligten Gebietskörperschaften, mit kung der kommunalen Zusammenarbeit im Bal- Ausnahme des Landes Rheinland-Pfalz sowie der lungsraum Frankfurt/Rhein-Main vom 1 .12.2000 Stadt Mainz, in Form einer einwohnerbezogenen bei. Den restlichen Finanzierungsanteil (BallrG), damit diese die Aufgaben des integrierten Umlage von 0,13 Verkehrsmanagements in der Region Frankfurt land-Pfalz leistet seinen Finanzierungsanteil in Form pro Einwohner. Das Land Rhein- Rhein-Main (§ 1 Abs. 1 Ziffer 8 BallrG) übernimmt. einer Projektfinanzierung, die Stadt Mainz durch Zum 01.04.2011 ging der Regelungsgehalt des eine Personalabstellung. Ballungsraumgesetzes im „Gesetz über die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main (MetropolG)“ vom rgane der Gesellschaft 08.03.2011 auf. Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- Der öffentliche Zweck der ivm GmbH ergibt sich aus sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts- der Aufgabenstellung. Der Stand der Erfüllung spie- rat. gelt sich in den Leistungsdaten wider. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im Geschäftsjahr 2 T . Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 122 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der i m GmbH ( ntegriertes erkehrs- und obilit tsmanagement Region Frankfurt Rhein ain) Bilanz 31.12.201 T 31.12.2016 Veränderung in T€ T in % A T A Anlage erm gen 608 1 1 6 Immaterielle Vermögensgegenstände 524 338 186 54, 84 113 -2 -25,8 0 0 Finanzanlagen mlauf erm gen 03 Vorräte 1 0 - -21 -2 , 0 0 0 - Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 260 3 1 -131 -33,5 Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks 243 327 -84 -25,6 6 3 Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme A 1.11 1.1 3, - Verkehr, Ver- und Entsorgung Sachanlagen 3 , - , A Eigenkapital 23 23 0 0,0 Gezeichnetes Kapital / Festkapital 234 234 0 0,0 Gewinnrücklagen / variables Kapital 0 0 0 - Jahresergebnis / Bilanzergebnis 0 0 0 608 1 1 6 3 , -26 - 3,3 1 -186 - 2,1 0 60 - onderposten R ckstellungen 23 erbindlichkeiten 2 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 60 0 1.11 Gewinn- und erlustrechnung sonstige betriebliche Erträge 31.12.201 T -0 - - 31.12.2016 T Veränderung in T€ in % 108 5,8 -303 -410 108 -26,3 Personalaufwand -7 0 -751 -3 5,2 Abschreibungen -151 -102 -4 48,7 sonstige betriebliche Aufwendungen -703 -577 -126 0 0 0 Finanzergebnis 1.83 - , Materialaufwand EB T (Betriebliches Ergebnis) 1. 47 0 1.1 - 21, . ,6 -0 0 -0 -205,3 Ergebnis or teuern (EBT) 0 0 0 0,0 Ergebnis nach teuern 0 0 0 0,0 -0 -0 0 0,0 0 0 0 - 0 0 0 - Sonstige Steuern Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 201 11 2016 12 er nderung absolut in % -1 -8,3 123 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 2.3 RT lanungsgesellschaft mbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Stiftstraße -17 0 6 / 4 51 568 kontakt 60313 Frankfurt am Main 0 6 /21 Gründung: 27.11.2008 00 668 rtwgmbh.de www.rtw-hessen.de Unternehmensgegenstand: Die Planung, der Bau sowie der Betrieb der Infrastruktur der Regionaltangente West für die Erbringung von Verkehrsleistungen durch Verkehrsunternehmen. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 10.000 33,33 % Land Hessen 5.000 16,67 % Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH (RMV) 5.000 16,67 % Landkreis Hochtaunus 2.500 8,33 % Stadt Bad Homburg v. d. Höhe 2.500 8,33 % Landkreis Offenbach 2.100 7,00 % Landkreis Main-Taunus 1.700 5,67 % Stadt Eschborn 400 1,33 % Stadt Neu-Isenburg 400 1,33 % Stadt Schwalbach 400 1,33 % 30.000 100,00 % Geschäftsführung: Horst Amann Aufsichtsrat: 13 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Herr StR Klaus Oesterling Mandatsträger der Stadt: Herr BM und StK Uwe Becker Herr StR Klaus Oesterling Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Frau BM Christiane Augsburger Herr KrBg Johannes Baron Herr MinDirigent Elmar Damm Herr OB Alexander Hetjes Herr BM Herbert Hunkel Frau Erste KrBg Claudia Jäger Herr StR Adolf Kannengießer Herr KrBg Dr. Andre Kavai Herr Erster KrBg Uwe Kraft Herr MinDirigent Bernhard Maßberg Herr Prof. Knut Ringat A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 In Erfüllung der Aufgabenvereinbarung werden von Allgemeines den Mitarbeiter/-innen der RTW GmbH Projekte Das Gesamtbudget der Gesellschaft beträgt bis entwickelt, die teils in Eigenleistung und teils durch 2017 rd. 26,6 Mio. . Der Antrag der Gesellschaft Auftragsvergabe auf Bezuschussung der Planungskosten durch die werden. EU (abgegeben im Januar 2015) wurde von der EU Nach der Freigabe der Vorplanung für den Planfest- Kommission positiv beschieden. Die Gesellschaft stellungsabschnitt (PFA) Nord Anfang 2017 wurde erhält demnach bis zum Abschluss der Leistungs- intensiv an der Genehmigungsplanung gearbeitet, phasen 1 bis 4 (gem. Honorarordnung für Architek- sodass im Oktober 2017 der Antrag auf Planfest- ten- und Ingenieurleistungen - HOAI) Finanzhilfen stellung beim Regierungspräsidium in Darmstadt von bis zu rd. 7,7 Mio. . zur Vollständigkeitsprüfung abgegeben und im De- an Unternehmen abgearbeitet zember 2017 der Weißdruck für die Offenlegung 124 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 erstellt werden konnte. Das Verfahren wurde mit Die Passivseite ist geprägt von den Verbindlichkei- Bescheid vom RP Darmstadt vom 03.01.2018 zum ten, insbesondere den Verbindlichkeiten gegenüber 08.01.2018 eingeleitet. Im Rahmen der umweltfach- Gesellschaftern von 3, Mio. lichen Planungen wurden die Streckenabschnitte Die Eigenkapital uote beträgt inklusive des Sonder- hinsichtlich der Lärmemissionen untersucht und im postens 3,6 % (Vj. 1 %). Abschnitt Nord in die Planfeststellungsunterlagen Die unterjährige Zahlungsfähigkeit konnte gewähr- eingearbeitet. Gegenstand der Antragsunterlagen leistet werden. (Vj. 7,1 Mio. ). für den PFA Nord ist auch die Umweltverträglichur Erfolgslage gerischen Begleitplan. Weitere gutachterliche Aus- Die Gewinn- und Verlustrechnung führt im Berichts- sagen wurden für die elektromagnetische Verträg- jahr zu einem ausgeglichenen Jahresergebnis. Die lichkeit der RTW erstellt und in der UVS berücksich- Mehraufwendungen tigt. Im März 2017 wurde die Gesellschaft durch den werden durch Beiträge der Gesellschafter ausgegli- Aufsichtsrat beauftragt, eine gesamthafte Nutzen- chen. Kosten-Untersuchung erstellen zu lassen. Zudem Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von wurde auch mit der Umsetzung zur Ausarbeitung 4,2 Mio. von Organisations- und Finanzierungskonzepten für chen die Finanzierungsumlagen der Gesellschafter aus (Vj. 3,2 Mio. der Geschäftstätigkeit ) beinhalten im Wesentli- einen späteren Betrieb der RTW begonnen. Die sowie Internetpräsenz der RTW wurde in 2017 erheblich Finanzhilfevereinbarung. ausgebaut und in einen dialogfähigen Zustand ge- Die bracht. Für die PFA Nord und Mitte wurden Veran- 0, Mio. staltungen höhere Projektkosten (0,6 Mio. ) zurückzuführen. zur frühen ffentlichkeitsbeteiligung Zahlungen Verkehr, Ver- und Entsorgung keitsstudie (UVS) mit integriertem Landschaftspfle- im Rahmen Betriebsaufwendungen haben der sich EUum erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf durchgeführt. Der für Nord erstellte Ergebnisbericht Insgesamt ergibt sich ein Mehraufwand aus der wurde den Planfeststellungsunterlagen beigefügt Geschäftstätigkeit und auf der Homepage veröffentlicht. Gleiches wird von 3,7 Mio. , der sich im Vergleich zum Vorjahr mit den übrigen Ergebnisberichten erfolgen. um 2,4 Mio. (ohne Finanzierungsumlagen) erhöht hat. Im Laufe des Geschäftsjahres 2017 kam es zu einem Wechsel in der Geschäftsführung. Der bishe- B. Ausblick rige Geschäftsführer, Herr Rolf Valussi, hat die In 2018 sollen die Planungen für die PFA Mitte und Gesellschaft zum 31.07.2017 verlassen. Neuer Süd so weit vorangetrieben werden, dass sie im Geschäftsführer seit dem 01.05.2017 ist Herr Horst Rahmen der Prüfung für die Amann. nung durch die DB AG freigegeben werden. Außerdem ur erm gens- und apitallage werden die ualit Gates Vorpla- Planungen der HOAI- Leistungsphase 4 so intensiviert, dass eine Abgabe Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr der Planfeststellungsunterlagen zur Vollständig- um 2, verringert. Diese Entwicklung ist im keitsprüfung für den PFA Süd 1 bis spätestens Wesentlichen auf die gegenüber dem Vorjahr rück- Ende 2018 erreicht werden kann. In diese Planun- läufigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaf- gen müssen die Ergebnisse der Fachgutachter tern zurückzuführen. integriert werden. Die Aktivseite weist im Geschäftsjahr 2017 ein Um- Für den PFA Mitte werden die Unterlagen Anfang laufvermögen aus, welches im Wesentlichen aus 201 Forderungen gegen Gesellschafter von 2,1 Mio. versucht die Voraussetzungen für eine Planung in (Vj. 1,7 Mio. ) sowie sonstigen Vermögensgegen- gegenseitiger Abstimmung mit der Stadt Neu- ständen von 0,5 Mio. Isenburg so voranzutreiben, dass in 2018 noch mit Mio. Mitteln von 2 Mio. (Vj. 0,5 Mio. ) und li uiden (Vj. 5,4 Mio. ) besteht. einleitungsreif sein, für den PFA Süd 2 wird den Planungen für die HOAI-Leistungsphase 2 begonnen werden kann. 125 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Für 2018 sind die Termine für die frühen ffentlich- orliegen der oraussetzungen des 121 HG keitsbeteiligungen Süd 1 und Süd 2 vorgesehen. Bei der RTW GmbH handelt es sich gemäß HGO Zusätzlich wird angestrebt, die Ausschreibungen für um keine Gesellschaft, die auf den Betrieb eines die HOAI-Leistungsphasen 5 bis 7 evtl. optional mit wirtschaftlichen Unternehmens gerichtet ist, so dass 8 und eine so vorzubereiten, dass in der zweiten Jah- reshälfte 2018 eine EU-weite Veröffentlichung erfol- Prüfung der Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO entfällt. gen kann. Der Gesellschaftszweck der RTW GmbH wurde Beziehungen zum Haushalt dahingehend erweitert, dass dieser neben der Pla- Das Budget der Gesellschaft betrug bis zum nung ab 2016 nunmehr auch den Bau und den 31.12.2012 insgesamt 5,8 Mio. , wovon auf die Betrieb der Schieneninfrastruktur der Regionaltan- Stadt Frankfurt am Main ein Finanzierungsanteil von gente West umfasst. insgesamt rd. 1,6 Mio. In Höhe des Budgets der Gesellschaft bestehen ab 2013 wurde ein weiterer Budgetrahmen von Zusagen der Gesellschafter zur Einlage der für die 20,8 Mio. Planung erforderlichen Finanzmittel. Das Budget Main entfällt davon ein Finanzierungsanteil von rd. der Gesellschaft wurde in 2018 zur Erfüllung der 11 Mio. . Im Geschäftsjahr 2017 wurden Erträge vorgesehenen Aufgaben um weitere 30 Mio. aus Beiträgen der Gesellschafter und der EU Fi- insgesamt 56,6 Mio. auf entfiel. Für die Planungen beschlossen. Auf die Stadt Frankfurt am aufgestockt. Die Mittelaufsto- nanzhilfevereinbarung von rd. 3,7 Mio. ckung deckt auf Basis der mittelfristigen Finanzpla- (Anteil Frankfurt am Main rd. 1,7 Mio. ). verbucht nung die laufenden Betriebskosten der Gesellschaft sowie die weiteren erforderlichen Planungs- und rgane der Gesellschaft Gutachterleistungen ab. Für Baumaßnahmen sind Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- noch keine Mittel eingeplant. sammlung, der Aufsichtsrat und die Geschäftsfüh- Weiterhin wurde in 2018 die Aufnahme der neuen rung. Gesellschafter Bad Soden und Sulzbach beschlos- Im Geschäftsjahr 2017 betrugen die Bezüge von sen und der Aufsichtsrat entsprechend von 13 auf Herrn Geschäftsführer Amann 136 T . Die Auf- 15 Mitglieder erweitert. sichtsräte üben ihre Aufgabe ehrenamtlich aus und erhalten keine Vergütung. . Erg nzende Angaben nach 123 a HG Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgabenstellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in den Leistungsdaten wider. 126 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der RT lanungsgesellschaft mbH Bilanz 31.12.201 T 31.12.2016 Veränderung in T€ T in % A T A Anlage erm gen 1 Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen mlauf erm gen 3 11 6 136 47 1 5 , 85,1 8 188,7 .622 .630 -3.008 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.610 2.237 373 16,7 Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks 2.012 5.3 3 -3.381 -62,7 0 3 -3 - Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme .686 -2. 1 -38,0 A Eigenkapital 22 22 0 0,0 Gezeichnetes Kapital / Festkapital 30 30 0 0,0 Gewinnvortrag / Verlustvortrag -8 -8 0 0,0 0 0 0 Jahresergebnis / Bilanzergebnis onderposten 1 R ckstellungen Bilanzsumme Gewinn- und erlustrechnung sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen - 3 3 erbindlichkeiten 32 1 -233 , - 1, . 0 .28 -2. -38,1 . 6 .686 -2. 1 -38,0 31.12.201 T 31.12.2016 T Veränderung in T€ in % 4.167 3.234 33 28,8 -2.417 -1.836 -581 31,7 -521 -354 -166 46, 482,6 -62 -11 -51 -1.167 -1.034 -133 12,8 EB T (Betriebliches Ergebnis) 1 -0 1 -20 ,3 Finanzergebnis 0 1 -1 - 7,4 Ergebnis or teuern (EBT) 1 0 0 66,0 Ergebnis nach teuern 1 0 0 66,0 -1 -0 -0 66,0 0 0 0 - 0 0 0 - sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige Steuern Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 201 5 2016 4 Verkehr, Ver- und Entsorgung A . 6 -3 , er nderung absolut in % 1 25,0 127 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 2. BE tadtbahn Europa iertel ro ektbaugesellschaft mbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Mainzer Landstraße 1 1 0 6 /2 13-2 8 60 info 60327 Frankfurt am Main 0 6 /2 13-2 www.sbev-frankfurt.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 05.08.2015 74 sbev-frankfurt.de Realisierung des Neubaus der Stadtbahnstrecke B, Teilabschnitt 3, Europaviertel in Frankfurt am Main. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH tadt Frankfurt am 12.750 ain 51,00 % 12.250 4 ,00 % 25.000 100,00 % Geschäftsführung: Herr Wendelin Edmund Friedel Herr Florian Habersack A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 den zukünftigen Baufeldern der Station Güterplatz Allgemeines sowie zur Herstellung der Startbaugrube für den Zur Realisierung des Neubaus der Stadtbahnstre- Tunnelvortrieb. Die Schlitzwandarbeiten der Start- cke (B, Teilabschnitt 3) Europaviertel in Frankfurt baugrube befinden sich in Ausführung. Verzögerun- am Main wurde von der Stadtwerke Verkehrsgesell- gen im Zusammenhang mit der Ausführungspla- schaft Frankfurt am Main mbH (VGF) gemeinsam nung und die derzeitig gestellten Anforderungen an mit der Stadt Frankfurt am Main die Stadtbahn Eu- die Kampfmittelsondierung führen zu einem Termin- ropaviertel verzug von mindestens 6 Monaten. Projektbaugesellschaft mbH (SBEV) gegründet. Die Gesellschaft erstellt die Bauwerke und Anlagen einschließlich der Tunnelbauwerke der apitallage Totalübernehmerin „schlüsselfertig“ und vergibt die dafür notwendigen schritt für den Bau der Stadtbahn Europaviertel Bau- und Planungsleistungen vollständig im eige- erkennbar. Durch die im Berichtsjahr umgesetzten nen Namen und auf eigene Rechnung. Planungs- Planungs- und Bauleistungen stieg die Bilanzsum- und Bauleistungen erbringt die Gesellschaft in Ei- me genleistung nicht. Vorhabenträgerin (im Sinne des 10,5 Mio. ). Personenbeförderungsgesetzes) der Das Umlaufvermögen setzt sich überwiegend aus Stadtbahn Europaviertel ist die VGF, die Eigentü- unfertigen Leistungen zusammen, die die bisher merin der zu diesem Zweck herzustellenden Bau- angefallenen Herstellungskosten aus dem Projekt werke und Anlagen einschließlich der Tunnelbau- Stadtbahn Europaviertel umfassen. Da die Gesell- werke wird. Die Gesellschaft baut die Bauwerke und schaft im Auftrag der VGF tätig wird und kein Eigen- Anlagen somit für die VGF und erlangt weder Eigen- tum erwirbt, erfolgt der Ausweis der Baumaßnah- tums- noch Nutzungsrechte daran. men während der Projektlaufzeit unter den unferti- Am 14.02.2017 fand der offizielle Baubeginn der gen Leistungen der SBEV GmbH. Dem stehen die Hauptbaumaßnahme Rohbau/Tunnelbau im unterir- von der VGF erhaltenen Anzahlungen gegenüber. dischen Streckenabschnitt (VE 1) statt. Auftrag- Der Posten unfertige Leistungen beträgt 22,3 Mio. nehmer ist die „ARGE U5 Europaviertel“, eine Ge- (Vj. 7, Mio. ) und macht 0 % (Vj. 75 %) der Bli- meinschaft von PORR Deutschland GmbH und nazsumme aus. Stump Spezialtiefbau GmbH. Die Baufeldfreima- Auf der Passivseite werden Verbindlichkeiten ge- chung erforderte zu Beginn die Verlegung der Ver- genüber verbundenen Unternehmen (weitestgehend kehrsflächen im Bereich des Boulevard Ost und in gegenüber der VGF) von 20, Mio. Stadtbahn 128 ur erm gens- und Auch aus der Vermögenslage ist der Projektfort- Europaviertel als des Baus im Berichtszeitraum auf 24,7 Mio. (Vj. (Vj. ,2 Mio. ) Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ausgewiesen, die mit Forderungen gegenüber der von der VGF überlassenes Personal für den Bereich VGF in Höhe von 217 T (Vj. 110 T ) saldiert wur- Einkauf und für das Projektleitungsteam (1 4 T den. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen 106 T ) sowie die Inanspruchnahme von Leistun- Unternehmen resultieren aus Lieferung und Leis- gen gemäß Dienstleistungsvertrag mit der VGF aus tungen sowie aus den von der VGF erhaltenen den Bereichen Rechnungswesen, Controlling sowie Anzahlungen. Zum Berichtszeitpunkt beträgt die Personalverwaltung und Personalabrechnung. Der Eigenkapital uote nahezu 0,1 % (Vj. 0,3 %). Personalaufwand ist um 112 T Vj. angestiegen auf 713 T . B. Ausblick die Aufnahme der Geschäftstätigkeit und den im Im Rahmen der Werksabnahme der Tunnelvor- Berichtsjahr erreichten Projektfortschritt. Dies spie- triebsmaschine durch die ARGE U5 beim Hersteller gelt sich in der Veränderung der einzelnen Ertrags- Herrenkneckt fand am 18.01.2018 ein Presse- und und Aufwandsposten wider. Fototermin im Werk in Schwanau statt. Der Ab- Die VGF vereinnahmt als Antragsteller und Begüns- schluss der Arbeiten für die Umschließung der tigter die Zuwendungen gemäß der Zuwendungsbe- Startbaugrube wird im Mai 2018 erwartet. Nach scheide von Bund und Land und der Stadt Frankfurt Aufbau, Installation und Inbetriebnahme der Was- am Main. Die Refinanzierung der SBEV erfolgt serhaltungsanlagen erfolgt anschließend der Bau- durch die Weiterleitung der Mittel gemäß Projekt- grubenaushub mit sukzessivem Einbau der Baugru- fortschritt sowie durch Entgelte für sonstige Fremd- benaussteifungen. Nach Fertigstellung der Start- leistungen. Die VGF zahlt an die SBEV dazu auf baugrube kann die Tunnelvortriebsmaschine in der Basis einer zu generierenden Zahlungsvorschlaglis- Baugrube aufgebaut werden. Die Tunnelanfahrt ist te Abschläge. Diese sollen die SBEV in die Lage für voraussichtlich Anfang 201 versetzen, die von ihr insbesondere gegenüber den zum Aushub der Startbugrube erfolgt in 2018 am bauausführenden Unternehmen und den sonstigen Güterplatz die Herstellung der Baugrubenumschlie- Projektbeteiligten eingegangenen finanziellen Ver- ßung, die im Wesentlichen vor Beginn der Tunnel- pflichtungen vertragstreu nachzukommen. Die bei durchfahrt abgeschlossen sein muss. Damit einher- der SBEV selbst entstehenden Kosten (Verwal- gehend bzw. unter Berücksichtigung aktueller Ent- tungskosten) stellt die SBEV der VGF monatlich in wicklungen beläuft sich die Veränderung der unfer- Rechnung. Diese Kostenerstattungen sowie die tigen Leistungen für das Jahr 2018 voraussichtlich Abrechnung der an die VGF erbrachten Rechtsbe- auf etwa 37 Mio. . Das Ergebnis für das Jahr 2018 ratungsleistungen werden seitens der SBEV unter wird aufgrund der bestehenden Verrechnungss s- den Umsatzerlösen von 1,2 Mio. tematiken mit der VGF unverändert bei 1 T liegen. (Vj. 1 Mio. ) Verkehr, Ver- und Entsorgung ur Erfolgslage Die Entwicklung der Ertragslage ist geprägt durch geplant. Parallel ausgewiesen. Die Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen (14,4 Mio. Vj. 7,7 Mio. ) bein- . Erg nzende Angaben nach 123 a HG haltet die bis zur Fertigstellung im Jahr 2023 kumu- Erf llung des ffentlichen wecks lierten abgerechneten Leistungen zur Herstellung Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben- der Stadtbahn Europaviertel. stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in Wesentliche Komponente der Materialaufwendungen sind die sonstigen den Leistungsdaten wider. Fremdleistungen (12,4 Mio. ), die sich zum größten Teil auf projekt- orliegen der oraussetzungen des 121 HG bezogene Leistungen für die Herstellung der Stadt- Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind bahn erfüllt. Europaviertel beziehen (12,3 Mio. Vj. 7,7 Mio. ). Darüber hinaus fällt unter die Aufwendungen für bezogene Leistungen das Entgelt für im Rahmen von Arbeitnehmerüberlassungsverträgen 129 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Beziehungen zum Haushalt D. ublic orporate Go ernance ode Die Stadt Frankfurt am Main trägt für die Herstellung Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen der Stadtbahn Europaviertel isgesamt einen Investi- der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- tionszuschuss vom lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass 22.05.2015). Der Investitionszuschuss beläuft sich die Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane zum 31.12.2017 auf 58,2 Mio. . der Gesellschaft in wesentlichen Belangen nicht in von 2,7 Mio. (M 87 bereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt rgane der Gesellschaft hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresab- sammlung und die Geschäftsführung. Im Geschäfts- schlussunterlagen an das zuständige Organ die jahr 2017 betrugen die Bezüge von Herrn Friedel Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des 222 T und von Herrn Habersack 17 T (Aufwands- Abschlussgesprächs vorbesprochen werden. Die entschädigung). Wirtschaftsplangespräche fanden am 01.11.2016 für das Planjahr 2017 um am 01.11.2017 für das Planjahr 2018 statt. Das Jahresabschlussgespräch 2017 fand am 27.04.2018 statt. 130 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der BE tadtbahn Europa iertel ro ektbaugesellschaft mbH Bilanz 31.12.201 T 31.12.2016 T Veränderung in T€ in % A T A mlauf erm gen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks 2 .660 10. 01 1 .1 8 13 ,8 22.300 7.881 14.41 183,0 157 75 81 108,4 2.203 2.546 -343 -13,5 Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 1 -0 -2, 10. 16 1 .1 8 13 ,6 A Eigenkapital 2 28 1 , Gezeichnetes Kapital / Festkapital 25 25 0 0,0 Gewinnrücklagen / variables Kapital 0 0 0 - Gewinnvortrag / Verlustvortrag 3 1 1 100,0 Jahresergebnis / Bilanzergebnis 1 1 0 0,0 12 13,8 R ckstellungen 8 erbindlichkeiten 2 . Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme Gewinn- und erlustrechnung Umsatzerlöse 10. 01 1 .1 136,0 0 0 0 0,0 2 .6 3 10. 16 1 .1 8 13 ,6 31.12.201 T 1.243 31.12.2016 T Veränderung in T€ 1.032 211 Bestandsänderung UE / FE 14.41 7.673 6.746 Gesamtleistung 1 .662 8. 0 6. sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand Personalaufwand sonstige betriebliche Aufwendungen in % 20,5 87, , 12 7 6 86,1 -13.024 -7.886 -5.138 65,2 -713 -602 -1. 32 -21 EB T (Betriebliches Ergebnis) Ergebnis or teuern (EBT) -112 18,5 -1.713 784,0 -0 -3,0 -0 -3,0 -4 -4 0 -3,8 Ergebnis nach teuern 1 1 0 0,0 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) 1 1 0 0,0 1 1 0 0,0 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 201 7 2016 7 Verkehr, Ver- und Entsorgung A 1 2 .6 3 er nderung absolut in % 0 0,0 131 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 2. tadtentw sserung Frankfurt am ain (Eigenbetrieb) Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Goldsteinstraße 160 0 6 /2 12-3 46 66 poststelle.eb68 60528 Frankfurt am Main 0 6 /2 12-3 7 45 www.stadtentwaesserung-frankfurt.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 17.12.1 8 stadt-frankfurt.de Reinhaltung und naturnahe Entwicklung der Gewässer in Frankfurt am Main durch umweltschützende Ableitung und Reinigung des Abwassers, durch naturgerechte Gewässerunterhaltung und naturnahen Gewässerausbau bei angemessenem Hochwasserschutz. Träger: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 7.66 .378 100,00 % Betriebsleitung: Herr Ernst Appel Herr Werner Kristeller Betriebskommission: 13 Mitglieder Betriebskommissionsvorsitz: Herr StR Klaus Oesterling Mandatsträger der Stadt: Herr BM und StK Uwe Becker Frau Stv Angela Hanisch Frau StRin Rosemarie Heilig Herr Stv Robert Lange Herr StR Dr. Matthias Mehl Herr StR Eugenio Mu oz del Rio Herr StR Klaus Oesterling Herr Stv Roger Podstatn Herr Stv Günther uirin Herr Stv Dr. Dr. Rainer Rahn Herr Stv E up ilmaz Weitere Betriebskommissionsmitglieder: Herr Rainer Fitzek (AN) Herr Uwe Geider (AN) 132 A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 anfallenden Schlämme erfolgt in einer Schlamment- Allgemeines wässerungs- und -verbrennungsanlage (SEVA). Der Jahresabschluss und der Lagebericht über das Neben der Entsorgung im Einzugsgebiet der Stadt Geschäftsjahr 2017 lagen bis zum Redaktions- Frankfurt am Main erfolgt die Entsorgung der Ab- schluss nur im Entwurf vor. wässer der Städte Maintal (Stadtteil Bischofsheim), Der Eigenbetrieb Stadtentwässerung Frankfurt am Neu-Isenburg, Offenbach, Kelsterbach und Stein- Main (SEF) hat die gesetzlichen Pflichtaufgaben der bach sowie der in den Abwasserverbänden Main- ordnungsgemäßen Abwasserbeseitigung im Stadt- Taunus und Westerbach zusammengeschlossenen gebiet durch Sammlung, Ableitung und Reinigung Städte. Darüber hinaus gehört es zu den Aufgaben des anfallenden Abwassers und der Unterhaltung der SEF, zahlreiche Gewässer mit einer Gesamt- der fließenden Gewässer zweiter und dritter Ord- länge von ca. 160 km zu unterhalten. Es handelt nung, jeweils entsprechend den wasserrechtlichen sich dabei um kleine Gräben und Bäche und den Vorschriften. Zur Erfüllung der Aufgaben des Eigen- Fluss Nidda, der im Stadtgebiet durch fünf bewegli- betriebes betreibt die SEF öffentliche Entwässe- che Wehre staugeregelt ist. rungskanäle ebenso wie zahlreiche Pumpwerke, Die Abwassergebühr beträgt seit 1 Regenentlastungen, 1,76 Regenüberlaufbecken und 5 unverändert pro Kubikmeter Abwasser. Für den Betrieb Stauraumkanäle sowie zwei Abwasserreinigungsan- der Kanalisation wurden der zweite Durchgang der lagen (ARA) mit einer Gesamtkapazität von ca. flächendeckenden Inspektion der Kanäle, die Erar- 2 Mio. Einwohnergleichwerten. Die Entsorgung der beitung von Sanierungskonzepten und die Wieder- Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 herstellung eines einwandfreien Zustandes schad- gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf die hafter Kanalabschnitte fortgesetzt. Bis Ende 2016 Erhöhung der Rückstellungen wegen Rückzah- waren ca. 60 % des gesamten Kanalnetzes in die- lungsverpflichtungen sem Wiederholungsz klus inspiziert. Neben der zurückzuführen. für Kostenüberdeckungen Behandlung der öffentlichen Kanäle wurde auch die ur Erfolgslage fortgesetzt. Hier lag der Schwerpunkt im Stadtteil Mit der Novellierung des Gesetzes über kommunale Preungesheim. In 2017 wurde auch die seit 2016 Abgaben (KAG) in Hessen zum 01.01.2013 wurde neue Aufgabe zur Untersuchung der Kanäle auf in § 10 ausdrücklich geregelt, dass bei Kostenüber- städtischen Grundstücken intensiv fortgeführt. Die deckungen auch in der handelsrechtlichen Rech- Abwasserreinigungsanlagen und die SEVA liefen in nungslegung entsprechende Verbindlichkeiten und 2017 ordnungsgemäß und ohne besondere Stö- Rückstellungen rung. Für die beiden Abwasserreinigungsanlagen auszuweisen sind. stehen zwei wesentliche und zukunftsweisende Der Jahresüberschuss in 2017 vor Zuführung Projekte an. Für die Klärschlammbehandlung ist in zu einem ersten Schritt der Neubau einer Klär- pflichtungen beläuft sich auf 18, schlammfaulung geplant. In einem zweiten Schritt damit um 7,6 Mio. soll dann die vorhandene SEVA durch den Neubau ergebnis des Vorjahres (11,3 Mio. ). Unter Berück- einer Klärschlammtrocknung mit anschließender sichtigung der Zuführung zu Rückstellungen wegen Klärschlammverbrennung ersetzt werden. Für die Zahlungsverpflichtungen von 16,3 Mio. Klärschlammfaulung ist in 2017 die Entwurfsplanung fertiggestellt worden. Die ffentlichkeitsbetei- für Rückzahlungsverpflichtungen Rückstellungen wegen RückzahlungsverMio. und liegt über dem bereinigten Jahres- (Vj. 7 Mio. ) beläuft sich der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr auf 2,6 Mio. (Vj. 4,3 Mio. ). ligung wurde am 15.07.2018 erfolgreich durchge- Die Verringerung der Umsätze aus Kanalbenut- führt. Es fand eine Besichtigung der ARA Sindlingen zungsgebühren resultiert m wesentlichen aus einer und eine Informationsveranstaltung im Haus Sind- um ,3 Mio. lingen statt. Für den Neubau der Klärschlammtrock- für Kostenüberdeckungen in 2017. Die sonstigen nungs- und verbrennungsanlage wurde die Vorpla- betrieblichen nung weiter bearbeitet. Nachforderungen an den Abwasserverband Main- Für den naturnahen Umbau des Hausener Wehres Taunus wegen der anteiligen Abrechnung kalkulato- wurde die Vorplanung bearbeitet. Im Frühjahr 2018 rischer Kosten und Erträge aus der Auflösung von ist auf Basis des Vorentwurfes eine Rückstellungen. ffentlichkeits- Verkehr, Ver- und Entsorgung s stematische Untersuchung der Zuleitungskanäle höheren Zuführung zur Rückstellung Erträge beinhalten hauptsächlich beteiligung in Form einer Planungswerkstatt ähnlich Die Verringerung des Materialaufwandes ergibt sich wie beim Sossenheimer Wehr geplant. aus geringeren Aufwendungen für Energie und Wasser sowie aus geringeren Aufwendungen für ur erm gens- und apitallage bezogene Leistungen. Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um Die Verringerung der sonstigen betrieblichen Auf- 12,5 Mio. gestiegen. Mit einem wendungen ergibt sich im Wesentlichen aus perio- Anteil von 5,1 % (Vj. 5,3 %) macht das Sachanla- denfremden Aufwendungen sowie aus geringerer gevermögen den überwiegenden Teil der Bilanz- Risikovorsorge wegen eines Schiedsgerichtsverfah- summe aus. Die Eigenkapital uote zum 31.12.2017 ren mit den Einleiter-Nachbargemeinden. Die vor- beträgt 22,5 % (Vj. 22,7 %). sorglich zum Jahresabschluss gebildete Rückstel- Das Anlagevermögen hat sich im Berichtsjahr um lung wegen Entgeltrückforderung der Nachbarge- 11,2 Mio. meinden konnte nach dem Schiedsspruch vom auf 681,6 Mio. erhöht. Die Veränderung des Anlage- vermögens betrifft im Wesentlichen die Zugänge im 22.06.2018 aufgelöst werden. Bereich der Abwasserableitung. Die Erhöhung der Der Anstieg des negativen Finanzergebnisses um Rückstellungen um 15, Mio. 1,2 Mio. auf 58,3 Mio. auf -7,4 Mio. ergibt sich daraus, dass 133 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 im Vorjahr in der Position ein Ertrag aus der Abzin- sche Risiken wurden zusammengestellt und bewer- sung von Pensionsrückstellungen ( Abstockungs- tet. gewinn ) in Höhe von 2,1 Mio. enthalten war. Der Die Entscheidungen hessischer Verwaltungsgerich- Ertrag aus Abzinsung für Pensionsrückstellungen te problematisieren den Frischwassermaßstab als ergab sich aus einer Änderung des § 253 Handels- alleinige Grundlage für die Erhebung der Abwas- gesetzbuch (HGB). Für Rückstellungen für Alters- sereinleitungsgebühren. Die derzeit veranlagte vorsorgeverpflichtungen wurde der, für die Ermitt- Kanalbenutzungsgebühr , die allein auf Basis des lung des anzuwenden Abzinsungssatzes relevante Frischwasserverbrauchs berechnet wird (Einheits- Zeitraum von 7 auf 10 Jahre verlängert, daraus gebühr), ist nach den aktuellen Rechtsprechungen ergaben sich niedrigere Rückstellungsansätze. Der daher auch in Hessen nicht mehr rechtskonform. Unterschiedsbetrag war im Jahresabschluss 2016 Der Eigenbetrieb hat sich dieses Themas ange- einmalig als Zinsertrag auszuweisen. Der Absto- nommen und schafft die Voraussetzung zur Einfüh- ckungsgewinn aus dem Jahr 2016 und die sich rung eines geteilten Gebührenmaßstabes. Ein zukünftig noch ergebenden Abstockungsgewinne Grundsatzbeschluss zur Einführung einer getrenn- sollen nach Maßgabe des § 253 Abs. 6 HGB auf ten Abwassergebühr zum 01.01.201 ist durch die neue Rechnung vorgetragen werden. Die in der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Frankfurt Position Finanzergebnis enthaltenen Zinsaufwen- am Main im der Sitzung vom 26.04.2018 gefasst dungen verringerten sich um 73 T auf 7,6 Mio. worden. Zur Einführung eines geteilten Gebühren- wegen eines insgesamt niedrigeren Bedarfs an maßstabes wird eine neue Gebührenkalkulation Kreditmitteln und aus der Umschuldung von Darle- durchgeführt und die sich daraus ergebenden Ge- hen mit zinsgünstigeren Konditionen. bührensätze werden zusammen mit den konkreten Satzungsänderungen zur Beschlussfassung vorge- B. Ausblick legt. Da die Leistungen der Stadtentwässerung im Ho- Aus derzeitiger Sicht werden keine bestandsgefähr- heitsbereich erbracht werden, werden keine unmit- denden Markt- oder Betriebsrisiken gesehen. telbaren wirtschaftlichen Risiken gesehen. Ein Verzicht auf die Dienstleistung Abwasserentsorgung dem Grunde nach ist nicht vorstellbar. Entspre- . Erg nzende Angaben nach 123 a HG Entfällt für Eigenbetriebe. chend den Satzungsregelungen müssen anfallende 134 Abwässer aus H giene- und Umweltgründen in die D. ublic orporate Go ernance ode öffentliche Abwasserbeseitigungsanlage eingeleitet Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen werden. der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- Um die ständige Betriebsbereitschaft zu erhalten, lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass sind die Anlagen mit entsprechenden Redundanzen die Betriebsleitung und die Betriebskommissionsor- ausgelegt. Die SEF unterhält zu diesem Zweck gane des Eigenbetriebes in wesentlichen Belangen außerdem eigene Werkstätten für die Wartung, nicht in Instandhaltung und Reparatur der Anlagen. Der handelt hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor ständige Betrieb der Anlagen wird durch Schicht- der Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresab- dienste im Bereich der Anlagen und durch Rufbe- schlussunterlagen an das zuständige Organ die reitschaften für besondere Betriebssituationen si- Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des chergestellt. Darüber hinaus ist der laufende Betrieb Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirt- bereinstimmung mit den Richtlinien ge- durch ein umfassendes technisches Sicherheitsma- schaftsplangespräche fanden am 18.08.2016 für nagement (TSM) gewährleistet. Die Rezertifizierung das Planjahr 2017 und am 04.0 .2017 für das Plan- des TSM wurde im Dezember durchgeführt und jahr 2018 statt. Das Abschlussgespräch 2017 wurde ohne Mängel beurkundet worden. Sonstige techni- am 15.08.2018 durchgeführt. Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der tadtentw sserung Frankfurt am ain (Eigenbetrieb) (Entwurf) Bilanz 31.12.201 T 31.12.2016 Veränderung T in T€ 63 . 8 in % A T A Anlage erm gen 6 8. 11.1 0 1,8 248 143 105 73,1 648.527 637.441 11.085 1,7 32.8 31. 2 1.32 ,2 Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen mlauf erm gen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.805 7.485 -680 25.655 23.717 1. 38 3 4 326 68 Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks Bilanzsumme 66 .112 1 2.66 8,2 20, 12. 1 1, A Eigenkapital 1 2.1 2 2 0,3 7.66 7.66 0 0,0 140.247 140.247 0 0,0 2.144 0 2.143 482.565,7 -38,8 Gezeichnetes Kapital / Festkapital Gewinnrücklagen / variables Kapital Gewinnvortrag / Verlustvortrag Jahresergebnis / Bilanzergebnis onderposten 2.604 4.255 -1.651 121.231 120. 08 823 8.286 2.361 R ckstellungen erbindlichkeiten 3 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme Gewinn- und erlustrechnung Umsatzerlöse Gesamtleistung 3 ,6 .310 3 0.3 2 - .061 -1, 30 .355 -16.0 4 -5,2 .138 3.800 338 66 .112 31.12.201 T 31.12.2016 T 102.402 andere aktivierte Eigenleistungen 0, 1 . 2 2 3.261 681.62 1.86 111.25 2.003 8, 12. 1 1, Veränderung in T€ in % -8.857 -8,0 -135 -6,7 10 .2 1 113.263 7.235 1.857 Materialaufwand -36.712 -3 .580 2.868 Personalaufwand -28.841 -27.404 -1.437 5,2 Abschreibungen -20. 87 -21.251 265 -1,2 sonstige betriebliche Aufwendungen -14.848 -16.266 1.417 -8,7 EB T (Betriebliches Ergebnis) 10.118 10.61 - 01 Finanzergebnis -7.436 -6.28 -1.147 18,2 sonstige betriebliche Erträge -8. 2 5.37 - , 28 ,7 -7,2 - , Ergebnis or teuern (EBT) 2.682 .330 -1.6 8 -38,1 Ergebnis nach teuern 2.682 .330 -1.6 8 -38,1 -78 -75 -3 2.604 4.255 -1.651 -38,8 2.60 .2 -1.6 1 -38,8 Sonstige Steuern Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) ffentliche Entwässerungskanäle in km (ca.) 201 2016 Verkehr, Ver- und Entsorgung A 681.62 - ,1 3, er nderung absolut in % 428 413 15 3,6 1.618 1.603 15 0, 135 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 2.6 tadtwerke Frankfurt am ain Holding GmbH und onzern Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Kurt-Schumacher-Straße 8 0 6 /2 13-01 info 60311 Frankfurt am Main 0 6 /2 13-2 27 40 www.stadtwerke-frankfurt.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 01.01.1 5 stadtwerke-frankfurt.de Erwerb, Halten und Verwalten von Beteiligungen jeder Art an Unternehmen, deren Gegenstand die Versorgung mit leitungsgebundenen Energieträgern und Wasser, Telekommunikation sowie artverwandten Dienstleistungen und das Erbringen von Verkehrs- und Verkehrsdienstleistungen ist. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 52.001.000 100,00 % 52.001.000 100,00 % Geschäftsführung: Herr Lothar Herbst Herr Thomas Wissgott Aufsichtsrat: 20 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Herr OB Peter Manuel Feldmann Mandatsträger der Stadt: Herr BM und StK Uwe Becker Herr Stv Eugen Emmerling Frau StRin Dr. Ursula Fechter Herr OB Peter Manuel Feldmann Frau Stv Angela Hanisch Herr Stv Ulf Home er Herr StR Claus Möbius Herr StR Klaus Oesterling Frau Stv Erika Pfreundschuh Herr Stv Michael zu Löwenstein Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Herr Peter Arnold (AN) Frau Anja Barth-Schmidt (AN) Herr Karl-Heinz Dauth (AN) Herr Reinhold Falk (AN) Herr Matthias Jost (AN) Frau Cornelia Kröll (AN) Herr Ronald Laubrock (AN) Herr Ralf-Rüdiger Stamm (AN) Herr Athanasios Stavrakidis (AN) Frau Saskia Wiese (AN) Frauenquote: Frauen uote: Frauen uote: Zielgröße hierfür: 30,00 % 30,00 % 30,00 % (bezogen auf städtische Mandate) (bezogen auf AR gesamt) Beteiligungen: AVA Abfallverbrennungsanlage Nordweststadt GmbH BäderBetriebe Frankfurt GmbH Kapitalanteile: 25.500 100,00 % 26.600 100,00 % 10.572.000 100,00 % 204.100 100,00 % Nahverkehrsinfrastrukturgesellschaft Frankfurt am Main mbH 25.000 100,00 % Stadtwerke Strom-/Wärmeversorgungsgesellschaft Frankfurt am Main mbH 25.565 100,00 % 11.000.000 100,00 % 107.062. 63 75,22 % IN-DER-CIT -BUS GmbH Main Mobil Frankfurt GmbH Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH Mainova AG 136 (nur bei börsennotierten / mitbestimmten Unternehmen) Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 184. 11.621 20,03 % Nassauische Sparkasse (stille Einlage ohne Stimmrechte) 8.060.000 A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 Eigenkapital durch den Jahresabschluss erhöht. Der Allgemeines Eigenkapitalanteil an der Bilanzsumme ist um einen Unter dem Dach der Gesellschaft erbringen operativ Prozentpunkt auf 40,2 % (Vj. 3 ,2 %) gestiegen. selbständige Tochtergesellschaften Leistungen der Gegenläufig haben sich die sonstigen Verbindlich- Daseinsvorsorge im Bereich Energie, Verkehr, Ba- keiten vor allem durch die Rückzahlung kurzfristiger den und Abfallverbrennung, die Tag für Tag von Termingeldaufnahmen verringert. Außerdem sind hunderttausenden Menschen genutzt werden. Im die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Un- Zentrum der Aufmerksamkeit stehen dabei stets die ternehmen bedingt durch das gemeinsame Cash- Aspekte Wirtschaftlichkeit und Daseinsvorsorge. Zu Pooling-Verfahren zurückgegangen. Unverändert den vorrangigen Zielen des Steuerungskonzeptes bilden auf der Vermögensseite die Finanzanlagen der Stadt Frankfurt am Main zählt die Sicherung des den wichtigsten Aktivposten, unter denen im We- Ergebnisbeitrages für die Anteilseignerin. Dazu sentlichen die Beteiligung an der Mainova AG, der gehören eine einheitliche Konzern- und Unterneh- FRAPORT AG, der SWG mbH (eingelegte Süwag- mensplanung, die berwachung und Steuerung der Anteile), der ICB GmbH, der MMF GmbH, der AVA Konzernfinanzierung und die Durchsetzung eines GmbH sowie die stille Beteiligung an der Nassaui- konzernweiten Risikomanagements stems. Ebenso schen Sparkasse. Verkehr, Ver- und Entsorgung Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide relevant sind die Aufrechterhaltung und der Ausbau der Daseinsvorsorge der Stadt Frankfurt am Main ur Erfolgslage gegenüber ihren Bürgern/-innen. Zu den operativen Im Geschäftsjahr 2017 weist die SWFH einen Jah- Aufgaben der Gesellschaft zählen neben der Ver- resüberschuss mietung des Verwaltungsgebäudes weitere Kon- 14,2 Mio. ). Der Rückgang des Beteiligungsergeb- zernaufgaben, vor allem in den Bereichen Rech- nisses um 11, Mio. nungswesen, Treasur , Betriebsrestauration, be- gestiegenen Aufwendungen aus Verlustübernahme. triebsärztlicher Dienst, Revision sowie Aus- und Diese haben sich um 1 ,1 Mio. Fortbildung. (Vj. 88,7 Mio. ) erhöht. Dies ist insbesondere auf i. H. v. 11,1 Mio. aus (Vj. ist vor allem eine Folge der auf 107,7 Mio. den Anstieg des Aufwands aus Verlustübernahme ur erm gens- und gegenüber der VGF i. H. v. 17,5 Mio. apitallage Die Bilanzsumme ist um 6 Mio. auf 16,4 Mio. in Höhe von 1,5 Mio. und der BBF zurückzuführen. Gegenläufig gestiegen. haben sich die Erträge aus Gewinnabführungsver- Ausschlaggebend hierfür ist auf der Aktivseite trägen um 5 Mio. hauptsächlich der Anstieg der Forderungen gegen- änderungen resultieren vor allem aus dem gestie- über überwiegend genen Ertrag aus Gewinnabführung der AVA bedingt durch das gemeinsame Cash-Pooling- ( 4,6 Mio. ) und der Mainova ( 0,5 Mio. ). Die Verfahren. Der Anteil des Anlagevermögens an der Erträge aus Beteiligungen haben sich überwiegend Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um aufgrund der gestiegenen Dividendenausschüttung 0,4 Prozentpunkte auf 85,4 % verringert. Ebenfalls der Fraport AG (27,7 Mio. haben sich die sonstigen Vermögensgegenstände Gegenläufig hat sich die Dividendenausschüttung aufgrund der gesunkenen Ansprüche aus Steuer- der Süwag Energie AG (3,2 Mio. forderungen erhöht. Auf der Passivseite erhöhten verringert. Aus der stillen Beteiligung an der Nas- sich vor allem die sonstigen Verbindlichkeiten ge- sauischen Sparkasse sind Beteiligungserträge in genüber Kreditinstituten durch die Aufnahme eines Form der Verzinsung des eingelegten Nennbetrags langfristigen Schuldscheindarlehens und kurzfristi- (8 Mio. ) in Höhe von 0,2 Mio. ger Termingeldaufnahmen. Weiterhin hat sich das enthalten. verbundenen Unternehmen, auf 8,1 Mio. erhöht. Die Ver- Vj. 25 Mio. ) erhöht. Vj. 3, Mio. ) im Jahresergebnis 137 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Im Berichtsjahr sind keine Abschreibungen auf ringerte sich um 11 Mio. . Im Wesentlichen resul- Finanzanlagen (Vj. 4,7 Mio. ) enthalten. Der Vor- tiert der Rückgang aus niedrigeren Bilanzansätzen jahresausweis betrifft ausschließlich die außerplan- bei den Beteiligungen an assoziierten Unternehmen mäßige Abschreibung auf die Beteiligung an der und den Ausleihungen gegen Unternehmen, mit ICB. Im Vorjahresvergleich sind die Umsatzerlöse denen und um Rückgang bei den Beteiligungen an assoziierten gestiegen. Die Veränderung der Umsatz- Unternehmen resultiert aus der Fortschreibung des die 3,3 Mio. sonstigen betrieblichen Erträge ein Beteiligungsverhältnis besteht. Der erlöse ( 1,4 Mio. ) resultiert überwiegend aus E uit -Buchwerts um die Jahresergebnisse. höheren Konzernleistungen (u. a. Berufsausbildung Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital um aufgrund höherer Anzahl Auszubildender) und ge- ,2 Mio. auf 01,8 Mio. erhöht. Der Anstieg stiegenen Erträgen aus der Vermietung des Büro- resultiert vor allem aus dem positiven Konzerner- gebäudes. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen gebnis des Berichtsjahres. Die Eigenkapital uote ist Erträge (2 Mio. ) beruht überwiegend auf einer mit 24,4 % leicht angestiegen. Die Verbindlichkeiten Minderung der außerplanmäßigen Abschreibung verringerten sich um 27,5 Mio. des Beteiligungsansatzes an der VGF aufgrund Der Rückgang resultiert vor allem aus den aufgrund einer Kapitalrückzahlung der VGF. Die Rückzahlung kurzfristiger Termingeldrückzahlungen gesunkenen erfolgte wegen zu viel erhaltener Erträge aus der sonstigen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten Verlustübernahme der Jahre 2014 bis 2016 zur haben einen Anteil von 55,6 % (Vj. 56,5 %) an der Vorbeugung beihilferechtlicher Implikationen. Der Bilanzsumme. Den größten Anteil an den Verbind- Material- und Personalaufwand, die Abschreibun- lichkeiten haben mit 68,7 % (Vj. 67,4 %) die Ver- gen sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendun- bindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ihr Anteil gen liegen nahezu auf Vorjahresniveau. an der Bilanzsumme beläuft sich auf 38,2 % (Vj. auf 2.053,5 Mio. . 38 %). Ergebnisse der Beteiligungen und onzernab- schluss (Vj. 70 Mio. ). Nach Verrechnung des auf andere Die Konzernbilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 7,3 Mio. auf 3.6 3,3 Mio. erhöht. Gesellschafter entfallenden Gewinns ergibt sich ein positives Konzernergebnis von 43,3 Mio. Auf der Aktivseite haben sich die immateriellen (Vj. 55,5 Mio. ). Die Konzernumsatzerlöse beliefen Vermögensgegenstände um 2,8 Mio. sich im Berichtszeitraum auf 2.245,2 Mio. verringert. Das Sachanlagevermögen ist bei Abschreibungen lagen damit um 36 Mio. von 140,1 Mio. Vorjahreserlösen. wurden im nahezu unverändert. Im Konzern Berichtsjahr bzw. 1,6 % über den Der Materialaufwand betrifft überwiegend den Gas-, Den Strom-, Wasser- und Wärmebezug, die Kosten für Schwerpunkt der Zugänge bei den Sachanlagen den Gas-, Kohle- und Heizöleinsatz in den eigenen in 15 ,4 Mio. und (Vj. 22 , Mio. ) 138 Der Konzernjahresüberschuss beträgt 58 Mio. Sachanlagen investiert. bilden die Erweiterung und Erneuerung der Vertei- Kraftwerken sowie Netzentgelte. Gegenüber dem lungsanlagen im Strom-, Gas-, Wasser- und Wär- Vorjahr hat sich der Materialaufwand geringfügig um mebereich, die Erneuerung der Fahrtreppen, die 28,6 Mio. Erweiterung der Gleisanlagen, Streckenausrüstun- nalaufwand lag mit 384,2 Mio. gen und Sicherungsanlagen, die Neuanschaffung dem Vorjahresniveau. Der Anstieg resultiert vor von Fahrzeugen für den Personennahverkehr sowie allem aus der Tariferhöhung des Berichtsjahres und die Sanierung in den verschiedenen Schwimmbä- dem Anstieg der Beschäftigten. Im Jahresdurch- dern. Die Abgänge resultierten im Wesentlichen aus schnitt waren 5.456 (Vj. 5.314) Mitarbeiter/-innen dem Verkauf bzw. der Verschrottung von älteren beschäftigt dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr Fahrzeugen für den Personennahverkehr sowie von ein Anstieg von 142 Mitarbeiter/-innen. Die Ab- Gleis-, Sicherungs-, Verteilungsanlagen und Stre- schreibungen sind mit 150,8 Mio. ckenausrüstung. Das Finanzanlagevermögen ver- Vorjahr um 3,4 Mio. auf 1.632,1 Mio. erhöht. Der Perso- gesunken. um 20 Mio. über gegenüber dem Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 B. Ausblick Beziehungen zum Haushalt Der SWFH-Konzern ist vor dem Hintergrund der Die von der Stadt Frankfurt am Main gewährten durch die Liberalisierung des Energie- und Ver- Sicherheiten (Ausfallbürgschaft) belaufen sich zum kehrsmarkts entstandenen Veränderungen sowie 31.12.2017 auf rund europäischer Vorgaben gehalten, den bereits in den Zinsen). Weiterhin hat die SWFH GmbH eine Ga- Vorjahren eingeleiteten Um- und Restrukturierungs- rantie von 8 Mio. prozess, der zur Verschlankung sowie Rationalisie- Nassauischen Sparkasse erhalten. 5,3 Mio. (Restschuld ohne für die Stille Einlage bei der rung von Arbeitsprozessen und darüber hinaus zu rgane der Gesellschaft folgenden Jahren fortzuführen. Ziel der SWFH ist, Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- die wesentlichen Tochtergesellschaften bei ihrem sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts- Bestreben zu unterstützen, eine über dem Bran- rat. chendurchschnitt liegende und operativ erwirtschaf- Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäfts- tete, nachhaltige Gesamtkapitalrendite bzw. einen führung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. über dem Branchendurchschnitt liegenden Kosten- Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im deckungsgrad zu erwirtschaften. Für das Jahr 2018 Geschäftsjahr 13 T . Verkehr, Ver- und Entsorgung strukturellen Anpassungen geführt hat, auch in den ist dank der geplanten Ergebnisse der at-E uit einbezogenen Unternehmen mit einem positiven D. ublic orporate Go ernance ode Konzernergebnis in Höhe von rd. 16,3 Mio. zu Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen rechnen. Insofern wird es gelingen, dass der erwar- der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- tete Anstieg des Verlustes im Bereich öffentlicher lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass Personennahverkehr und Schwimmstätten aufge- die Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane fangen wird. der Gesellschaft in wesentlichen Belangen nicht in bereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt . Erg nzende Angaben nach 123 a HG hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der Erf llung des ffentlichen wecks Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresab- Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben- schlussunterlagen an das zuständige Organ die stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des den Leistungsdaten wider. Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirtschaftsplangespräche fanden statt am 26.10.2016 orliegen der oraussetzungen des 121 HG für das Planjahr 2017 und am 10.12.2017 für das Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind Planjahr 2018. Das Abschlussgespräch 2017 wurde erfüllt. am 07.05.2018 durchgeführt. 139 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der tadtwerke Frankfurt am ain Holding GmbH Bilanz 31.12.201 31.12.2016 T Veränderung in T€ T in % A T A Anlage erm gen 82. 8 Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Finanzanlagen mlauf erm gen 0,2 4 82,3 22.65 23.447 -788 -3,4 757.424 2.3 7 0,3 133.8 6 12 . 6 . 2 3, 0 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 88.855 Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks 45.042 Bilanzsumme 16.38 A 1.612 5 75 .821 Vorräte 0 0 - 58. 55 1 7,2 .568 -54.526 -54,8 10.3 2 6.0 1 0, 0 11.0 3 3,1 2 .8 A Eigenkapital 36 . Gezeichnetes Kapital / Festkapital 3 3 6. 52.001 52.001 0 0,0 387.136 387.136 0 0,0 0 0 0 -82.1 7 - 6.446 Jahresergebnis / Bilanzergebnis 11.053 R ckstellungen 1 .2 6 2 .13 3 . Kapitalrücklage Gewinnrücklagen / variables Kapital Gewinnvortrag / Verlustvortrag erbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Bilanzsumme Gewinn- und erlustrechnung - 14.24 -14,8 14.24 -3.1 6 -22,4 1 . 31 1.82 10, 2 -6.83 -1,3 37,8 3 3.254 285.433 107.820 16.38 10.3 2 6.0 1 31.12.201 T 31.12.2016 T Veränderung in T€ 0, in % Umsatzerlöse 17.346 15. 86 1.360 8,5 Gesamtleistung 1 .3 6 1 . 86 1.360 8, sonstige betriebliche Erträge 75 1. 74 202,5 Materialaufwand -6.4 6 -6.367 -128 2,0 Personalaufwand -11.1 7 -11.140 -56 0,5 Abschreibungen -1.080 -1.174 4 -8,0 sonstige betriebliche Aufwendungen -3.4 6 -3.626 EB T (Betriebliches Ergebnis) -1. - .3 Finanzergebnis 13.672 Ergebnis or teuern (EBT) 11.6 8 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Ergebnis nach teuern Sonstige Steuern Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) Auszubildende 140 80.8 8 2. 4 -348 11.3 1 130 -3,6 3.3 3 -63,1 21. 44 -8.272 -37,7 16. - .8 -2 , -1. 1 1 .6 1.571 -81, -3.328 -22, -2 8 -42 131 -30,6 11.053 14.24 -3.1 6 -22,4 11.0 3 1 .2 -3.1 6 -22, 201 2016 er nderung absolut in % 86 87 -1 -1,1 1 7 181 16 8,8 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der tadtwerke Frankfurt am ain Holding GmbH Bilanz onzern onzern 31.12.201 31.12.2016 Veränderung T in T€ 3.18 . 6 T in % A T A 3.1 3. -1 .1 6 -0, 33.417 36.244 -2.827 -7,8 Sachanlagen 1.84 .430 1.84 .754 -324 -0,0 Finanzanlagen 1.2 0. 44 1.301. 6 -11.025 -0,8 .06 21. 06 ,3 -5 1 -1,0 Immaterielle Vermögensgegenstände mlauf erm gen 16. Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme A 1 2 58.3 4 58. 85 3 3.534 313. 46 7 .588 25,4 64.544 122.135 -57.5 1 -47,2 3.081 3.6 3.3 3.016 3.686.0 0 6 .2 2,2 0,2 Verkehr, Ver- und Entsorgung Anlage erm gen A Eigenkapital 01.82 Gezeichnetes Kapital / Festkapital 52.001 52.001 0 0,0 387.136 387.136 0 0,0 0 0 0 - 267.344 227.084 40.260 17,7 Kapitalrücklage Gewinnrücklagen / variables Kapital Gewinnvortrag / Verlustvortrag Jahresergebnis / Bilanzergebnis Anteile anderer Gesellschafter nterschiedsbetrag aus der apitalkonsolidierung onderposten erbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme Gewinn- und erlustrechnung Umsatzerlöse Bestandsveränderung UE / FE andere aktivierte Eigenleistungen Gesamtleistung Materialaufwand .23 1,0 43.320 55.466 -12.146 -21, 170. 03 -18.87 -11,0 2.033 2.033 186.00 28.6 2 . 2.0 3. 12 2.080. 6 1.410.108 1.401.512 2 .263 0 2 .0 3 1 0,2 -1,3 8.5 5 0,6 -2.202 -8,3 3.686.0 0 .2 0,2 31.12.201 T 31.12.2016 T Veränderung in T€ in % 2.245.1 8 2.20 .1 2 36.006 1,6 1.880 4.313 -2.433 -56,4 17.886 123.436 -1.632.08 26. 6 66 -2 . 0,0 1 , 3.6 3.3 2.26 . 6 sonstige betriebliche Erträge 0 152.024 213.0 R ckstellungen 8 2. 18.557 -671 -3,6 2.232.062 32. 03 1,5 113.524 . 12 8,7 -1.603.456 -28.633 1,8 Personalaufwand -384.248 -364.22 -20.020 5,5 Abschreibungen -150.763 -154.166 3.403 -2,2 sonstige betriebliche Aufwendungen -173.683 -170.8 7 -2.786 1,6 2.83 -5.21 - , Finanzergebnis 20.776 28.1 4 -7.417 -26,3 Ergebnis or teuern (EBT) 68.3 81.031 -12.637 -15,6 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.067 -4.5 5 1.52 -33,3 Ergebnis nach teuern 6 .328 6. 36 -11.108 -14,5 Sonstige Steuern -7.2 6 -6.431 -866 13,5 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) 58.031 70.005 -11. 74 -17,1 Betriebsergebnis .618 Anteile Minderheiten am Jahresergebnis ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen Konzern (Jahresdurchschnitt) -14.711 -14.53 3.320 . 66 201 2016 5.456 5.314 -172 -12.146 1,2 -21, er nderung absolut in % 142 2,7 141 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 2.6.1 A A Abfall erbrennungsanlage ordweststadt GmbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Peter-Fischer-Allee 23 0 6 /58 60 43-0 services 65 2 Frankfurt am Main 0 6 /58 60 43-3 www.mhkw-frankfurt.de/ Gründung: 02.04.2001 mhkw-frankfurt.de Unternehmensgegenstand: Sanierung der Abfallverbrennungsanlage Nordweststadt in Frankfurt am Main zur Sicherstellung der Entsorgungssicherheit in der Region. Dies umfasst auch die Finanzierung, die Vergabe, die Durchführung, die Projektsteuerung und das Projektcontrolling der Sanierungsmaßnahmen. Die Gesellschaft wird Eigentümerin der Anlage. Sie ist berechtigt, alle im Zusammenhang mit der Erhaltung der Betriebsbereitschaft der Anlage und der Sicherstellung der operativen Entsorgungstätigkeit erforderlichen Maßnahmen vorzunehmen. Die Gesellschaft kann mit dem Betrieb der Anlage Dritte beauftragen oder den Betrieb in eigenem Namen und für eigene Rechnung durchführen. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH 25.500 100,00 % Geschäftsführung: Herr Udo Findt Aufsichtsrat: 6 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Frau StRin Rosemarie Heilig Mandatsträger der Stadt: Frau StRin Dr. Ursula Fechter Herr StR Markus Frank Frau Stv Angela Hanisch Frau StRin Rosemarie Heilig Herr Stv Ulf Home er Herr Stv Roger Podstatn Frauenquote: Frauen uote: (bezogen auf städtische Mandate) 50,00 % A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 über der Planung längeren Wartungstagen der Allgemeines Anlage. Gesellschaftszweck ist, nach Beendigung der Sanierung der vier Verbrennungslinien der Abfallver- ur erm gens- und apitallage brennungsanlage in der Nordweststadt in Frankfurt Die Bilanzsumme der Gesellschaft verminderte sich am Main im Jahr 200 , alle im Zusammenhang mit gegenüber der Erhaltung der Betriebsbereitschaft der Anlage 44,3 Mio. . Der Rückgang des Sachanlagevermö- und der Sicherstellung der operativen Entsorgungs- gens resultiert mit 12 Mio. tätigkeit erforderlichen Maßnahmen vorzunehmen. Abschreibungen des Geschäftsjahres. Der Anteil Nach Beendigung der Sanierung der vier Verbren- des Sachanlagevermögens an der Bilanzsumme nungslinien am 01.07.200 steht der Stadt Frankfurt beträgt nunmehr 62,6 % (Vj. 56,2 %) am Main und der Region eine genehmigte Kapazität Die Finanzanlagen resultieren aus einem an die von 526.600 Jahrestonnen für die Verbrennung von Gesellschafterin gewährten langfristigen Darlehen Haus- und Gewerbemüll zur Verfügung. Der Be- und haben einen Anteil von 24,8 % an der Bilanz- triebsfahrplan der Betreibergesellschaft (MHKW summe. Im Berichtsjahr erfolgte eine planmäßige GmbH) sah für 2017 eine Müllmenge von 514.000 Tilgung in Höhe von 2 Mio. . Das Umlaufvermögen Tonnen vor. Im Geschäftsjahr 2017 wurden 510.745 ist in 2017 um 12,4 Mio. Tonnen Abfälle zur Verbrennung geliefert. Die Ab- und macht nun 12,6 % (Vj. 25,4 %) der Bilanzsum- weichung resultiert hauptsächlich aus den gegen- me aus. Ursächlich für diese Veränderung ist vor dem Vorjahr um 26,4 Mio. auf hauptsächlich aus den auf 5,6 Mio. gesunken allem, die wie im Vorjahr vorgenommene Verrech- 142 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 nung der Forderungen gegen die Gesellschafterin Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung betrug mit den entsprechenden Verbindlichkeiten und dem im Geschäftsjahr 8,3 Mio. daraus resultierenden Ausweis unter den Verbind- Grund des bestehenden Ergebnisabführungsvertra- lichkeiten. Die Veränderung der Forderungen gegen ges mit der Stadtwerke Holding wird der Jahres- die Gesellschafterin beruht überwiegend auf dem überschuss vollständig abgeführt. negativen Stichtagswert des gemeinsamen Kon- B. Ausblick zern-Cash-Pooling mit der SWFH. Aufgrund der langfristigen Unternehmensplanun- Auf der Passivseite verminderten sich die Verbind- gen, deren Planungshorizont bis zum Ende der lichkeiten um 26,4 Mio. Vertragslaufzeit des Pachtvertrages mit der MHKW Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kredit- GmbH im Jahr 202 instituten um 50, Mio. beruht fast ausschließlich gangen werden, dass die von der AVA übernom- auf den planmäßigen und außerplanmäßigen Til- menen Verbindlichkeiten zur Sanierung der Abfall- gungsleistungen des Berichtsjahres. Die zur Finan- verbrennungsanlage komplett bis zum Ende des zierung der Sanierung der Abfallverbrennungsanla- Pachtverhältnisses mit der MHKW GmbH zurückge- ge aufgenommenen Darlehen machen auf der Pas- führt werden können. sivseite 42,6 % (Vj. 7,5 %) der Bilanzsumme aus. Die Gesellschaft sieht keine bestandsgefährdenden Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafte- Risiken, hat jedoch in der Risikoinventur zum rin setzen sich u. a. aus dem negativen Stichtags- 31.12.2017 die Risiken im technischen und gesetz- wert des gemeinsamen Konzern-Cash-Poolings lichen Bereich anal siert und deren Schadenserwar- (4,7 Mio. ), Termingeldaufnahmen (11 Mio. ) und tungswert als gering bis mittel für die AVA einge- dem abzuführenden Gewinn (8,3 Mio. ) zusam- stuft. Aufgrund der vereinbarten Pachtzahlungen men. Der Vorjahresausweis erfolgte bei den Forde- und unter Berücksichtigung der Entwicklung der rungen gegen die Gesellschafterin. Aufwendungen für die Abschreibungen der Ver- ausläuft, kann davon ausge- Verkehr, Ver- und Entsorgung auf 43,8 Mio. . Der (Vj. 3,7 Mio. ). Auf brennungslinien rechnet die Gesellschaft mit dauerur Erfolgslage haft positiven Jahresergebnissen, die dann an die Die Gesellschaft hat Umsatzerlöse von 27, Mio. Muttergesellschaft abgeführt werden. (Vj. 25,6 Mio. ) aus der Verpachtung der Verbrennungslinien 1 bis 4 an die MHKW GmbH erzielt. Der Anstieg der Umsatzerlöse resultiert vor allem aus einer Sonderpacht der MHKW GmbH in Höhe von 2,5 Mio. . Der Materialaufwand beinhaltet Aufwendungen für bezogene Leistungen von 6,6 Mio. (Vj. 6,6 Mio. ), die im Rahmen der Anmietung des Heizkraftwerks der Mainova anfallen. Der Rückgang der Abschreibungen um 0,7 Mio. resultiert vor allem daraus, dass für die technischen Anlagen und Maschinen die degressive Abschreibungsmethode angewandt wird. Das negative Finanzergebnis ist hauptsächlich 1 Mio. auf die Zinsaufwendungen von (Vj. 2,5 Mio. ), die aus den Darlehen zur Finanzierung der Sanierung der Verbrennungslinien 1 bis 4 resultieren, sowie den Aufwand für Avalprovisionen von 0,1 Mio. (Vj. 0,3 Mio. ) zurückzu- führen. Der Rückgang der Zinsaufwendungen für Darlehen und Avalprovisionen resultiert aus den . Erg nzende Angaben nach 123 a HG Erf llung des ffentlichen wecks Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgabenstellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in den Leistungsdaten wider. orliegen der oraussetzungen des 121 HG Bei der AVA GmbH handelt es sich gemäß HGO um keine Gesellschaft, die auf den Betrieb eines wirtschaftlichen Unternehmens gerichtet ist, so dass eine Prüfung der Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO entfällt. Beziehungen zum Haushalt Eine von der Stadt Frankfurt am Main gewährte Sicherheit (Ausfallbürgschaft) beläuft sich zum 31.12.2017 auf 11 Mio. (Restschuld ohne Zinsen). plan- und außerplanmäßigen Tilgungsleistungen. 143 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 rgane der Gesellschaft die Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- der Gesellschaft in wesentlichen Belangen nicht in sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts- bereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt rat. Der Geschäftsführer ist nebenamtlich tätig. hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresab- gemäß § 286 Absatz 4 HGB verzichtet. schlussunterlagen an das zuständige Organ die Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten für ihre Tätigkeit Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des keine Bezüge. Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirtschaftsplangespräche fanden statt am 06.10.2016 D. ublic orporate Go ernance ode für das Planjahr 2017 und am 27.0 .2017 für das Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen Planjahr 2018. Das Abschlussgespräch 2017 wurde der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- am 18.04.2018 durchgeführt. lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass 144 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der A A Abfall erbrennungsanlage ordweststadt GmbH Bilanz 31.12.201 31.12.2016 T T Veränderung in T€ in % -1 .033 -26,6 A T A Anlage erm gen 38. 01 Immaterielle Vermögensgegenstände 2. 3 0 0 0 - Sachanlagen 27.701 3 .734 -12.033 -30,3 Finanzanlagen 11.000 13.000 -2.000 -15,4 . 1 . 30 -12.3 0 -68, 5.57 17. 2 -12.350 -68, mlauf erm gen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks Bilanzsumme .280 0 0.66 -0 -6,4 -26.383 -3 ,3 A Eigenkapital 03 03 0 0,0 Gezeichnetes Kapital / Festkapital 26 26 0 0,0 377 377 0 0,0 0 0 0 - 0 0,2 3.82 0.212 -26.383 -3 ,6 18. 31 6 .781 -50.850 -72, 0.66 -26.383 -3 ,3 Kapitalrücklage Jahresergebnis / Bilanzergebnis R ckstellungen erbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Bilanzsumme .280 Gewinn- und erlustrechnung 31.12.201 T 31.12.2016 T Veränderung in T€ in % Umsatzerlöse 27.871 25.561 2.310 Gesamtleistung 2 .8 1 2 . 61 2.310 ,0 614 6 0 -77 -11,1 sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand -6.64 Personalaufwand Abschreibungen sonstige betriebliche Aufwendungen ,0 -6.638 -11 0,2 -41 -42 1 -3,0 -12.035 -12.777 742 -5,8 -522 -564 42 -7,4 EB T (Betriebliches Ergebnis) .238 Finanzergebnis -8 6.231 3.00 -2.473 1.574 Ergebnis or teuern (EBT) 8.33 3. Ergebnis nach teuern 8.33 3. 8,3 -63,7 8 . 81 121, 121, 8 . 81 Sonstige Steuern -66 -66 0 -0,2 Gewinnabführung -8.273 -3.6 2 -4.581 124,1 0 0 0 - 0 0 0 - Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 201 0 2016 0 Verkehr, Ver- und Entsorgung A 0 er nderung absolut in % 0 - 145 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 2.6.2 B derBetriebe Frankfurt GmbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Am Hauptbahnhof 16 0 6 /27 10 8 -10 10 info 6032 Frankfurt am Main 0 6 /27 10 8 -10 0 www.bbf-frankfurt.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 02.01.2003 Ausgliederung bbf-frankfurt.de Bau, Unterhaltung und Betrieb von Hallen- und Freibädern sowie die Durchführung von Veranstaltungen innerhalb und außerhalb dieser Einrichtungen. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung des Gesundheitswesens, des Sports und der Freizeitgestaltung. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH 26.600 100,00 % Geschäftsführung: Herr Frank Müller Aufsichtsrat: 9 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Herr StR Markus Frank Mandatsträger der Stadt: Herr Stv Ta lan Burcu Herr StR Markus Frank Frau Stv Angela Hanisch Herr Stv Jan Klingelhöfer Frau Stv S bill Cornelia Meister Herr Stv Roger Podstatn Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Frau Ajsela Jukovic (AN) Herr Robb Schink (AN) Herr Armin Vessali (AN) Frauenquote: Frauen uote: (bezogen auf städtische Mandate) 33,33 % A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 men (rund 0,4 Mio. Besucher/-innen) und dem Pa- Allgemeines noramabad (knapp 0,3 Mio.). Im Geschäftsjahr Die Gesellschaft betreibt sieben Freibäder und wurde der Neubau des Familienbads Bornheim sieben Hallenbäder, einschließlich der Erlebnisbä- neben der Eissporthalle vorbereitet, das nach Fer- der Rebstockbad, Titus Thermen und Panora- tigstellung das Panoramabad ersetzen soll. Zudem mabad. Das Gartenbad Fechenheim wird von der wurde durch den Aufsichtsrat der Neubau des Reb- TG Bornheim als Vereinsbad betrieben. Im Jahr stockbads beschlossen. Zusätzlich wurde der Mul- 2017 wurden in den Schwimmbädern insgesamt timediaauftritt der BäderBetriebe Frankfurt GmbH knapp 2,2 Mio. Besucher/-innen gezählt, das sind neu gestaltet. 0,2 Mio. weniger als im Vorjahr. Während der Besucherrückgang bei den Hallenbädern (1,6 Mio. Bade- ur erm gens- und apitallage gäste, Vj. 1,7 Mio.) durch die sanierungsbedingte Die Bilanzsumme ist um knapp 0,4 Mio. zweiwöchige Schließung des Rebstockbads und 73 Mio. andere Instandhaltungsmaßnahmen bedingt war, ist durch Abschreibungen, die die Investitionen lag dies bei den Freibädern (583.53 Badegäste, Vj. übersteigen, gesunken. Im Umlaufvermögen sind 652.845) hauptsächlich am Wetter. Die besucher- die stärksten Bäder waren erneut die Erlebnisbäder, an (SWFH), d. h. der Saldo aus im Wesentlichen Ver- erster gut lustübernahme und Cash Pooling, angestiegen. Das 0,5 Mio. Badegästen, gefolgt von den Titus Ther- Jahresergebnis hat sich verschlechtert und die Stelle das Rebstockbad mit auf zurückgegangen. Das Anlagevermögen Forderungen gegen die Gesellschafterin Verbindlichkeiten aus Cash Pooling und Konzern- 146 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 leistungen sind gegenüber dem Vorjahr fast gleich konnten im Dienstleisterbereich sowie bei den sons- geblieben. tigen Fremdleistungen Kosten eingespart werden. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags und der Durch zahlreiche Schlechtwetterphasen und den jeweiligen Verlustübernahme durch die SWFH ist damit verbundenen reduzierten das Eigenkapital unverändert. Die Rückstellungen den Freibädern kam es hier zu Minderaufwendun- liegen ebenfalls auf Vorjahresniveau. Die Verbind- gen. Nicht in Anspruch genommene geplante Reini- lichkeiten (24,5 Mio. ) nahmen um 0,5 Mio. gungsleistungen für die Schulschwimmbäder ab. ffnungstagen in weil Der passive Rechnungsabgrenzungsposten, der diese noch nicht betreut wurden weiter angestiegen ist, enthält fast ausschließlich Ergebnis im Materialaufwand weiter. Die höheren Einnahmen aus dem Verkauf von Vorteilskarten für Kosten in der Bauunterhaltung durch die Notin- künftige Eintritte. standsetzung nach Sturmschaden im Rebstockbad verbesserten das ur Erfolgslage ten mit den vorgenannten Einsparungen gedeckt Das Geschäftsjahr 2017 schließt mit einem Ergeb- werden. nis vor Verlustübernahme in Höhe von -27 Mio. Der Anstieg des Personalaufwands um 0,7 Mio. ab. Dies entspricht einer Verschlechterung gegen- auf 11,5 Mio. über dem Vorjahr (-25,5 Mio. ) um 6 %. auf den Anstieg der Beschäftigten zurück. Die Zahl Die Umsatzerlöse in den Hallenbädern und Saunen der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter/-innen waren mit 10,4 Mio. schlechter als ist umgerechnet in Vollzeitä uivalente auf 188 ge- im Vorjahr und als geplant. Die Ursachen hierfür stiegen (Vj. 170). Hinzu kommen 18 Auszubildende werden in einer außerplanmäßigen sechstägigen (Vj. 22). Schließzeit der Schwimmhalle Rebstockbad, der Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen außerplanmäßigen vierzehntägigen Schließzeit des (7, Mio. , Vj. 8,4 Mio. ) macht sich eine Auf- Textorbads sowie in einem allgemeinen Besu- wandsminderung im Bereich der Nebenkosten be- cherrückgang gesehen. Zudem wurden die geplan- merkbar diese korrespondiert mit den reduzierten ten Leistungen für die Schulschwimmbäder nicht im Abschlägen unter den sonstigen betrieblichen Er- vollen Umfang erbracht, da das Stadtschulamt unter trägen für das Bürgerhaus im Titus Komplex. anderem aus baulich-technischen Gründen mit der Die Zinsaufwendungen liegen mit 1,1 Mio. auf Vorjahresniveau. mit um 0,6 Mio. bergabe der Betreuung an die BBF im Verzug ist. Der wetterbedingte Besucherrückgang in den Frei- 0,8 Mio. bädern führte ebenfalls zu geringeren Einnahmen. (2,6 Mio. ). Bei den sonstigen betrieblichen (Vj. 10,8 Mio. ) geht größtenteils Die Investitionen fielen (Vj. 1,2 Mio. ) geringer aus als geplant Erträgen (1,7 Mio. ) macht sich die Minderung von Neben- B. Ausblick kostenabschlägen für das Bürgerhaus im Titus Zur dauerhaften Sicherung der flächendeckenden Komplex negativ bemerkbar (Vj. 1,5 Mio. ), korres- Grundversorgung der Bevölkerung mit Schwimm- pondiert jedoch mit Einsparungen bei den sonstigen stätten (auch für das Vereins- und Schulschwim- betrieblichen Aufwendungen. Rückstellungen aus men) wurde in 2017/18 das „Frankfurter Bäderkon- Vorjahren für Energie und Personal konnten aufge- zept 2025“ erarbeitet, mit dem die Weichen für eine löst werden. Zudem gab es ungeplante Einnahmen Fortentwicklung der BäderBetriebe Frankfurt GmbH aus Schadensersatzleistungen für einen Wasser- gestellt werden sollen. Es beeinhaltet u. a. den Bau rohrbruch im Brentanobad sowie den Dampfaustritt eines neuen Familienbades an der Frankfurter Eis- im Silobad. sporthalle als Ersatz für das Panoramabad Born- Der Verkehr, Ver- und Entsorgung und sonstige unvorhergesehene Reparaturen konn- Materialaufwand (Vj. 14,2 Mio. ) ist um 0,8 Mio. von 15,4 Mio. besser als geplant heim, zu dessen Umsetzung im Sommer 2017 die Gesellschaften Bäderbaugesellschaft mbH und ausgefallen. Grund hierfür sind Einsparungen im Bäderbau Frankfurt GmbH Energiebereich durch einen milden Winter. Ebenso wurden, und den Neubau des Rebstockbads. Ge- Co. KG gegründet 147 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 meinsam mit dem Land Hessen und der Goethe- Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen Universität im Geschäftsjahr 142 T . wird außerdem ein gemeinsames Schwimmsportzentrum auf dem Gelände des Sport- Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats (Sitzungsgel- campus geplant. der) betrugen im Geschäftsjahr 1,3 T . . Erg nzende Angaben nach 123 a HG D. ublic orporate Go ernance ode Erf llung des ffentlichen wecks Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen Zweck der Gesellschaft ist die Förderung des Ge- der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- sundheitswesens, des Sports und der Freizeitge- lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass staltung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in die Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane den Leistungsdaten wider. der Gesellschaft in wesentlichen Belangen nicht in bereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt orliegen der oraussetzungen des 121 HG hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der Bei der BäderBetriebe Frankfurt GmbH handelt es Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresab- sich gemäß HGO um keine Gesellschaft, die auf schlussunterlagen an das zuständige Organ die den Betrieb eines wirtschaftlichen Unternehmens Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des gerichtet ist, so dass eine Prüfung der Vorausset- Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirt- zungen des § 121 Abs. 1 HGO entfällt. schaftsplangespräche fanden statt am 28.0 .2016 für das Planjahr 2017 und am 06.10.2017 für das rgane der Gesellschaft Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichtsrat. 148 Planjahr 2018. Das Abschlussgespräch 2017 wurde am 18.04.2018 durchgeführt. Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der B derBetriebe Frankfurt GmbH Bilanz 31.12.201 31.12.2016 T Veränderung in T€ T in % A T A 63. 16 66.133 28 3 25 820,2 63.688 66.130 -2.442 -3,7 0 0 0 - Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Finanzanlagen mlauf erm gen -2. 1 -3, .2 0 .1 Vorräte 171 182 -11 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände .005 6. 33 2.071 65 64 1 Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks Bilanzsumme A 2. 2.061 3.312 28, -6,2 2 , 1,7 -3 -0, Verkehr, Ver- und Entsorgung Anlage erm gen A Eigenkapital 3 . 10 3 . 10 0 0,0 27 27 0 0,0 37.683 37.683 0 0,0 Gewinnrücklagen / variables Kapital 0 0 0 - Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 0,0 Jahresergebnis / Bilanzergebnis 0 0 0 - Gezeichnetes Kapital / Festkapital Kapitalrücklage R ckstellungen .1 erbindlichkeiten .182 -2 -0,3 2 . 61 2 . 0 - 8 -2,0 Rechnungsabgrenzungsposten 1.62 1. 0 1 10,8 Bilanzsumme 2. 3.312 -3 -0, Gewinn- und erlustrechnung 31.12.201 T 31.12.2016 T Veränderung in T€ in % -5,4 Umsatzerlöse 10.380 10. 6 -58 Gesamtleistung 10.380 10. 6 - 8 sonstige betriebliche Erträge - , 1.734 1.543 1 1 12,3 Materialaufwand -15.426 -14.222 -1.203 8,5 Personalaufwand -11.476 -10.7 1 -685 6,3 Abschreibungen -3.136 -3.4 363 -10,4 sonstige betriebliche Aufwendungen -7. 44 -8.354 410 -4, EB T (Betriebliches Ergebnis) Finanzergebnis -2 .868 -1.122 -2 .3 -1. 1 6,2 -1.114 -8 0,8 Ergebnis or teuern (EBT) -26. 1 -2 . 68 -1. 22 6,0 Ergebnis nach teuern -26. 1 -2 . 68 -1. 22 6,0 Sonstige Steuern Erträge aus Verlustübernahme Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen -44 -32 -12 38,2 27.034 25.500 1.534 6,0 0 0 0 - 0 0 0 - 201 2016 er nderung absolut Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) in % 1 7 185 12 6,5 Besucher/-innen insgesamt 2.180.668 2.361.826 -181.158 -7,7 Besucher/-innen Erlebnis- und Hallenbäder 1.5 7.12 1.708. 81 -111.852 -6,5 583.53 652.845 -6 .306 -10,6 Besucher/-innen Freibäder 149 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 2.6.3 Fraport AG Frankfurt Airport er ices orldwide und Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Flughafen 0 6 /6 0-0 info 60547 Frankfurt am Main 0 6 /6 0-2 52 01 www.fraport.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 02.07.1 24 onzern fraport.de Der Betrieb, die Unterhaltung, die Entwicklung und der Ausbau des Flughafens Frankfurt am Main. Der Betrieb, die Unterhaltung, die Entwicklung und der Ausbau anderer Flughäfen im In- und Ausland und die Erbringung damit zusammenhängender Dienstleistungen sowie die Nutzung und Vermarktung der dabei gewonnenen Kenntnisse und Fähigkeiten im Inund Ausland. Gesellschafter: Kapitalanteile: Streubesitz (einschl. Fraportmitarbeiter) 44 . 36.705 48,66 % Land Hessen 28 .538.714 31,31 % Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH 185.211.621 20,03 % 24.687.040 100,00 % Vorstand: Frau Anke Giesen Herr Michael Müller Herr Dr. Stefan Schulte Herr Dr. Matthias Zieschang Aufsichtsrat: 20 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Herr Staatsmin a. D. Karlheinz Weimar Mandatsträger der Stadt: Herr BM und StK Uwe Becker Herr OB Peter Manuel Feldmann Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Frau Claudia Amier (AN) Herr Devrim Arslan (AN) Herr Hakan Cicek (AN) Frau Kathrin Dahnke Herr Peter Gerber Frau Dr. Margarete Haase Herr Frank-Peter Kaufmann Herr Staatsmin a. D. Lothar Klemm Herr Dr. Roland Krieg (AN) Herr Staatssekr Michael Odenwald Herr Mehmet zdemir (AN) Herr Arno Prangenberg (AN) Herr Gerold Schaub (AN) Herr Hans-Jürgen Schmidt (AN) Herr Werner Schmidt (AN) Herr Edgar Stejskal (AN) Frau Prof. Dr.-Ing. Katja Windt Beteiligungen: 600.000 100,00 % AirlT Services AG, Lautzenhausen 500.000 100,00 % Airport Assekuranz Vermittlungs-GmbH, Frankfurt am Main 52.000 100,00 % Airport Cater Service GmbH, Frankfurt am Main 25.564 100,00 % 25.721.458 100,00 % Energ Air GmbH, Frankfurt am Main 52.000 100,00 % Flughafen Parken GmbH 25.000 100,00 % FraGround Fraport Ground Services GmbH 50.000 100,00 % Antal a Havalimani Uluslararasi Terminal Isletmeciligi A.S. 150 Kapitalanteile: Afriport S. A., Luxemburg Fraport Asia Ltd., Hong Kong 8 5 100,00 % Fraport Ausbau Süd GmbH 25.000 100,00 % Fraport Beteiligungsgesellschaft mbH 25.000 100,00 % Fraport Beteiligungs-Holding GmbH 25.000 100,00 % Fraport Brasil S.A. Aeroporto de Fortaleza 151.477.225 100,00 % Fraport Brasil S.A. Aeroporto de Porto Alegre 133.14 .550 100,00 % Fraport Casa Commercial GmbH 25.000 100,00 % 1.000.000 100,00 % 25.000 100,00 % Fraport Malta Investment Ltd. 45.000 100,00 % Fraport Passenger Services GmbH 50.000 100,00 % Fraport Real Estate Verwaltungs GmbH, Flörsheim am Main 25.000 100,00 % Fraport Slovenija 15.842.626 100,00 % Fraport USA, Inc. 44.7 1.35 100,00 % Fraport Casa GmbH Fraport Immobilienservice und -entwicklungs GmbH Co. KG, Flörsheim am Main FraSec Fraport Securit Services GmbH, Frankfurt am Main FRA - Vorfeldkontrolle GmbH GCS Gesellschaft für Cleaning Service mbH Co. Airport Frankfurt/Main KG VCS Verwaltungsgesellschaft für Cleaning Service mbH, Frankfurt am Main Fraport Philippines Services Inc., Manila/ Philippinen Fraport Peru S.A.C., Lima/Peru Fraport Malta Ltd., Malta/Malta Fraport Saudi Arabia for Airport Management and Development Services Compan Ltd. Lima Airport Partners S. R. L. (LAP), Lima/Peru 470.450 100,00 % 25.000 100,00 % 1.025.000 100,00 % 26.000 100,00 % 3 3.608 , % 8. 60 , % 1.4 , 3% 333.1 4 0,00 % 32.568.283 70,01 % Fraport Regional Airports of Greece A S.A. 15.600 65,00 % Fraport Regional Airports of Greece B S.A. 15.600 65,00 % Fraport Regional Airports of Greece Management Compan S.A. 15.600 65,00 % 3.8 8.345 60,00 % 676.000 52,00 % 25.500 51,00 % 133.015 51,00 % 1.000.000 50,00 % Fraport Twin Star Airport Management AD, Varna/Bulgarien NICE Aircraft Services Support GmbH, Frankfurt am Main FraCareServices GmbH Media Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main AirlT S stems GmbH Frankfurt Airport Retail GmbH 1.24 .221 50,00 % Frankfurt Airport Retail Verwaltungs GmbH 12.500 50,00 % Medical Airport Service GmbH, Kelsterbach 1 .175 50,00 % operational services GmbH Co. KG Co. KG, Frankfurt am Main Shanghai Frankfurt Airport Consulting Services Co., Ltd. Shanghai/China FCS Frankfurt Cargo Services GmbH ASG Airport Service Gesellschaft mbH, Frankfurt am Main Airmail Center Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main 62.500 50,00 % 103.043 50,00 % 3.174.048 4 ,00 % 127.400 4 ,00 % 104.000 40,00 % 6.224.4 4 3 ,56 % Grundstücksgesellschaft Gatewa Gardens GmbH, Frankfurt am Main 100.000 33,33 % Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH, Hannover Fraport IC Ictas Havalimani Isletme A.S. .210.000 30,00 % Thalita Trading Limited 68.825 25,00 % Ineuropa Handling Alicante U.T.E., Madrid/Spanien 38.3 1 20,00 % Ineuropa Handling Madrid U.T.E., Madrid/Spanien 121.35 20,00 % Ineuropa Handling Mallorca U.T.E., Madrid/Spanien 154.308 20,00 % Ineuropa Handling U.T.E., Santa Cruz/Spanien 538.43 20,00 % A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 dam-Schiphol (68,5 Mio.) mit 64,5 Mio. Passagieren Allgemeines der viertgrößte europäische Passagierflughafen. Bei Der Frankfurter Flughafen war 2017 im europäi- der Fracht (Cargo) stand er mit rund 2,2 Mio. t in schen Vergleich hinter London-Heathrow (78 Mio.), Europa an der Spitze. Angebunden an die Region Paris Charles-De-Gaulle (6 ,5 Mio.) und Amster- durch drei Autobahnen und drei Bahnhöfe, davon Verkehr, Ver- und Entsorgung Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 151 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ein Bahnhof mit Anbindung an das Hochgeschwin- ur erm gens- und apitallage digkeitsnetz, ist der kontinentale und interkontinen- Die Vermögensstruktur wird durch die langfristig tale Flugverkehr optimal mit anderen Verkehrsmit- gebundenen Vermögenswerte der Terminals und teln vernetzt. Gemeinsam mit Partnern entwickelt der Flughafeninfrastruktur zum Betrieb des Flugha- die Fraport AG den Frankfurter Flughafen zur fens bestimmt. Die Bilanzsumme erhöhte sich um „Frankfurt Airport Cit “, einem herausragenden 412, Mobilitäts-, Erlebnis- und Immobilienstandort. Auch erhöhte sich um die CargoCit Nord und Süd für die Bereiche Luft- dies vornehmlich durch gestiegene Finanzanlagen Mio. auf 8,6 Mrd. . Das Anlagevermögen % auf 7,5 Mrd. . Bedingt wurde fracht und Luftpost werden bedarfsgerecht weiter- in Verbindung mit den Kapitaleinzahlungen in die entwickelt. brasilianischen Konzern-Unternehmen. Das Um- Der Standort Frankfurt verzeichnete 2017 mit laufvermögen reduzierte sich im Wesentlichen 64,5 Mio. Passagieren eine Steigerung um 6,1 % durch verminderte Kassenbestände und Guthaben (Vj. 60,5 Mio.) aufgrund des Markteintritts von Low- bei Kreditinstituten sowie durch den Abgang von Cost-Carriern. Der Inlandsverkehr wuchs dabei um Wertpapieren. Bei den Passiva stieg das Eigenkapi- 4,5 %, der Europaverkehr um 7,4 % sowie der In- tal um 138 Mio. terkontinentalverkehr um 4, %. Das auf 3,1 Mrd. . Die Eigenkapital- Cargo- uote (ohne den zur Ausschüttung vorgesehenen Aufkommen erzielte einen Zuwachs von 3,8 % auf Betrag) nahm im Vergleich zum Vorjahr leicht um rund 2,2 Mio. t. Die Zahl der Flugbewegungen ver- 0,3 % auf 37,2 % (Vj. 37,5 %) ab. Die Rückstellun- zeichnete aufgrund des Wegfalls streikbedingter gen verringerten sich um 18 Mio. auf 4 8, Mio. . Ausfälle sowie steigender Nachfrage ein Wachstum von 2,7 %. ur Erfolgslage Der in 2016 erneut gestellte Antrag auf Erhöhung Die Gesellschaft hat einen Jahresüberschuss von der Flughafen-Entgelte wurde vom Hessischen 274,3 Mio. Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und liegt der Jahresüberschuss um 5 ,7 Mio. Landesentwicklung (HMWEVL) ab dem 01.01.2017 dem Vorjahreswert. Der Bilanzgewinn lag bei genehmigt und beinhaltet eine Erhöhung der Flug- 138,7 Mio. hafenentgelte um 1, %, die im Bereich der Lärm- waren mit 2.113, Mio. entgelte wirksam werden und deren Anteil an den höher als im Vorjahr, bedingt durch gestiegene Gesamtentgelten von 14 % auf 16 % ansteigen Passagierzahlen sowie höheren Flughafen- und lassen. Bodenverkehrsdienstentgelten. Die sonstigen be- Zum 01.01.2017 wurde die Frankfurt Airport Retail trieblichen Erträge verringerten sich trotz positiver GmbH Co. KG mit der Zielsetzung gegründet, ein Umsatzentwicklung aufgrund der im Vorjahr erhal- komfortables Einkaufserlebnis durch den Betrieb tenen Entschädigungszahlung für das Projekt Mani- aller Dut Free la sowie des erzielten Verkaufs von Anteilen an der Travel Value Shops zu erreichen. (Vj. 334 Mio. ) erwirtschaftet. Damit (Vj. 167 Mio. ). Die unter Umsatzerlöse um 56,8 Mio. oder 2,8 % Im März 2017 erhielt die Fraport AG den Zuschlag Thalita Trading Ltd. Die Aufwendungen beim Per- für die beiden brasilianischen Flughäfen Fortaleza sonal und die sonstigen betrieblichen Aufwendun- und Porto Alegre. Die operative gen verringerten sich. Das Finanzergebnis verbes- bernahme wird Anfang 2018 erfolgen. serte sich von -5 ,4 Mio. auf 14,4 Mio. . Der Ausbau des externen Geschäfts außerhalb des Standorts Frankfurt am Main wurde durch die ge- Ergebnisse der Beteiligungen und meinsame Ak uise mit dem griechischen Partner schluss Copelouzos Group von 14 griechischen Regional- Das Konzern-Ergebnis verschlechterte sich gegen- flughäfen fortgesetzt. Im April 2017 ist die operative über dem Vorjahr um 40,6 Mio. bernahme der griechischen Regionalflughäfen erfolgt. auf 35 ,7 Mio. (Vj. 400,3 Mio. ). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie sank von 4,07 lagen bei 2, Mrd. 152 onzernab- auf 3,57 . Die Umsatzerlöse (Vj. 2,6 Mrd. ) aufgrund von Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Änderungen im Konsolidierungskreis. Die anderen Personalaufwendungen bei der FraGround GmbH aktivierten Eigenleistungen lagen bei 2 ,7 Mio. nicht kompensiert werden konnten. Das Segment- (Vj. 30,2 Mio. ). Die sonstigen betrieblichen Erträge EBIT verringerten sich bedingt durch die im Vorjahr erhal- (Vj. -5,5 Mio. ). Das Segment International Activi- tenen Entschädigungszahlungen für das Projekt ties Manila (30,8 Mio. chen Umsatzanstieg, diesmal um 265,4 Mio. stieg der Personalaufwand um 26,2 Mio. 1,1 Mrd. auf um 17,1 Mio. auf 11,6 Mio. Services verzeichnete erneut einen deutli- ( 48,1 %) auf 817,1 Mio. (Vj. 551,7 Mio. ). Die ( 2,5 %), hauptsächlich aufgrund der Zuwächse gehen insbesondere auf die Konzernge- bernahme der griechischen Flughäfen sowie von sellschaften in Griechenland ( 234, Mio. ), Lima Tariferhöhungen. Die Beschäftigtenzahl erhöhte ( 1 , Mio. ) und Fraport Slovenija ( 5,7 Mio. ) sich auf 24.5 8 (Vj. 22.650). Der Materialaufwand zurück. Der Personalaufwand wuchs um 27,5 Mio. wuchs um 15,8 % auf 720,4 Mio. auf 278,7 Mio. aufgrund der bernahme der griechischen Flughäfen, gestiegener Konzessionsabgaben aus der Konzern- EBIT sank (Vj. 251,2 Mio. ). Das Segment- um 13 ,3 Mio. auf Verkehr, Ver- und Entsorgung Vj. 316,7 Mio. ). Konzernweit stieg 205, Mio. (Vj. 345,2 Mio. ). Gesellschaft Lima sowie gestiegener Sicherheitsleistungen der Konzern-Gesellschaft FraSec. Die B. Ausblick sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten Die Gesellschaft erwartet aufgrund der Entwicklung sich um 8,4 % auf -1 3, Mio. . Die Abschreibun- der Weltwirtschaftslage sowie verschiedener Prog- gen betrugen 360,2 Mio. (Vj. 360,4 Mio. ) und nosen von Finanz- und Wirtschaftsinstituten für den liegen somit auf Vorjahresniveau. Das negative Standort Frankfurt einen Zuwachs des Passa- Finanzergebnis gieraufkommens. Der Low-Cost-Verkehr wird am lag bei -136, Mio. (Vj.-112,3 Mio. ), bedingt durch schlechtere Zins- Flughafen Frankfurt weiter an Bedeutung gewinnen. ergebnisse. Dabei war das Ergebnis aus at-e uit Mit der bewerteten Konzern- häfen Fortaleza und Porto Alegre, die ihre Ge- i an positiv, welche schäftstätigkeit im Januar 2018 aufnehmen werden, das Finanzergebnis trotzdem nicht kompensieren wurde ein neuer Konzern-Standort geschaffen. Für konnten. Im Segment Aviation konnte eine Umsatz- den Standort Lima wird überproportionales Wachs- steigerung auf tum erwartet. Ein leichter Verkehrsanstieg wird für (Vj. 10,2 Mio. ) verzeichnet werden, Ljubljana erwartet. Für die Standorte Antal a und welche auf das Passagierwachstum zurückzuführen St. Petersburg wird mit einer Steigerung der Passa- ist. von gierzahlen im niedrigen zweistelligen Bereich ge- (Vj. 326,6 Mio. ) erhöhte sich auf- rechnet. Die Flughäfen Varna und Burgas werden grund von Tariferhöhungen. Das Segment-EBIT eine positive Entwicklung nehmen. Für die 14 grie- stieg deutlich auf 131,7 Mio. (Vj. 70,4 Mio. ) an, chischen Regionalflughäfen, deren Betrieb im April Unternehmen Gesellschaften Antal a und von 54,1 Mio. Der 43, Mio. Personalaufwand 32 ,5 Mio. der ( 4,8 %) ( 2, Mio. ) bernahme der zwei brasilianischen Flug- bedingt durch im Vorjahr gebuchte außerordentliche 2017 aufgenommen wurde, erwartet der Vorstand Abschreibungen für die FraSec GmbH. Das Seg- einen Passagierzuwachs von etwa 5 %. Am Stand- ment Retail ort Real Estate erzielte Umsatzerlöse von 521,7 Mio. resultierte (Vj. 4 3, Mio. ). Die Steigerung im Wesentlichen aus höheren i an wird sich der positive Trend fortsetzen. Weitere bedeutende Ak uisitionen, Unternehmensverkäufe sowie Anteilserhöhungen und Erlösen aus Grundstücksverkäufen. Das Segment- -reduzierungen sind im Geschäftsjahr 2018 nicht EBIT stieg um 10,2 Mio. vorgesehen. auf 2 3,8 Mio. (Vj. 283,6 Mio. ). Das Segment Ground Handling Es wird ein Konzern-Ergebnis zwischen 400 und verzeichnete 430 Mio. 11,5 Mio. eine Umsatzsteigerung von auf 641, Mio. . Der Personalaufwand sank um 4,7 Mio. aufgrund geringerer Zuführun- gen zum Personalstrukturwandel, die trotz höherer erwartet. Es ist beabsichtigt, die Divi- dende pro Aktie für das Geschäftsjahr 2018 zu erhöhen. Die finanzielle Situation der Gesellschaft wird als weiterhin stabil angesehen. 153 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 . Erg nzende Angaben nach 123 a HG rgane der Gesellschaft Erf llung des ffentlichen wecks Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben- sammlung, der Vorstand und der Aufsichtsrat. stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in Die Gesamtbezüge des Vorstandes betrugen im den Leistungsdaten wider. Geschäftsjahr 6 Mio. . Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im orliegen der oraussetzungen des 121 HG Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 154 Geschäftsjahr 8 4 T (Vj. 02 T ). Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der Fraport AG Frankfurt Airport er ices orldwide Bilanz 31.12.201 31.12.2016 T Veränderung in T€ T in % A T A . 0 . 00 6.886.600 61 .100 52.700 53.200 -500 Sachanlagen 5.0 4.000 5.133.600 -3 .600 Finanzanlagen 2.35 .000 1.6 Immaterielle Vermögensgegenstände ,0 -0, -0,8 .800 65 .200 20.300 622.800 -202. 00 14.500 13. 00 600 4,3 301.000 305.000 -4.000 -1,3 0 35.000 -35.000 - 104.800 268. 00 -164.100 -61,0 .800 63.800 -8.000 Rechnungsabgrenzungsposten 36.800 2 .200 .600 26,0 Akti er 12.000 1 .300 -3.300 -21,6 8.030.600 .61 . 00 12. 00 , 1. 00 138.200 ,6 24.700 24.400 300 0,0 800 800 0 0,0 606.300 604.200 2.100 0,3 1.461.000 1.2 6. 00 164.100 12,7 mlauf erm gen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Wertpapiere Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks Akti e latente teuern nterschiedsbetrag aus der erm gens errechnu Bilanzsumme A 38,8 -32, Verkehr, Ver- und Entsorgung Anlage erm gen -12, A Eigenkapital 3.12 . 00 Gezeichnetes Kapital / Festkapital abzüglich eigene Anteile Kapitalrücklage Gewinnrücklagen / variables Kapital Jahresergebnis / Bilanzergebnis 2. 138.700 167.000 -28.300 -16, onderposten .200 10. 00 -1.200 -11, R ckstellungen 8. 00 1 .100 -18.200 -3, erbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten .330.100 .03 .300 2 2.800 2.773.800 2.528.000 245.800 ,7 25.200 23.200 2.000 8,6 -1,8 Passive latente Steuern Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme Gewinn- und erlustrechnung Umsatzerlöse andere aktivierte Eigenleistungen Gesamtleistung sonstige betriebliche Erträge 3 .300 38.000 - 00 8.030.600 .61 . 00 12. 00 ,3 , 31.12.2016 T Veränderung in T€ 2.113. 00 2.057.100 56.800 2,8 2 .700 30.200 -500 -1,7 2.1 3.600 2.08 .300 6.300 2, 31.12.201 T in % 30.800 316.700 -285. 00 Materialaufwand -62 .600 -614.300 -15.300 2,5 Personalaufwand -70 .600 -741.500 31. 00 -4,3 Abschreibungen -2 8.700 -303.300 4.600 -1,5 sonstige betriebliche Aufwendungen -175.200 -202.500 27.300 -13,5 361.300 2. 00 -181.100 14.400 -5 .400 73.800 -124,2 . 00 83.000 -10 .300 -22,2 -101.400 -14 .000 47.600 -31, EB T (Betriebliches Ergebnis) Finanzergebnis Ergebnis or teuern (EBT) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3 - 0,3 -33, Ergebnis nach teuern 2 .300 33 .000 - . 00 -1 , Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) 274.300 334.000 -5 .700 -17, - -1 , ahres berschuss ahresfehlbetrag Einstellungen in die Gewinnrücklagen Bilanzergebnis .300 33 .000 -135.600 2 -167.000 31.400 . 00 -18,8 138. 00 16 .000 -28.300 -16, 155 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ennzahlen 2016 er nderung absolut in % 10.204 10.487 -283 -2,7 65 61 4 6,6 2.1 4 2.152 42 2,0 Flugzeugbewegungen (ohne Militärflüge,in Tsd.) 476 463 13 2,8 Passagiere/Flugbew. (Linien- u. zivil. Charter-Verk.) 13 141 -2 -1,4 Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) Passagiere (Mio.) Cargo (Fracht Post, ohne Transit, in Tsd. t) 156 201 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der Fraport AG Frankfurt Airport er ices Bilanz onzern 31.12.201 T 31.12.2016 T Veränderung inT€ in % A . 00 2.081.600 27,0 Immaterielle Vermögenswerte 2.772.800 682.100 2.0 0.700 306,5 Sachanlagen 5. 21.500 5. 54.200 -32.700 -0,5 6.400 7 .600 16.800 21,1 27,8 angfristige erm genswerte . .300 Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien At-E uit bilanzierte Beteiligungen brige langfr. Ford. u. finanzielle Vermögenswerte Latente Steueransprüche urzfristige erm genswerte 268.100 20 .700 58.400 67 .500 735.200 -55.700 -7,6 41.000 36. 00 4.100 11,1 .100 -122.000 -10,4 2 .300 37. 00 -8.600 -22,7 10,7 1.0 3.100 Vorräte .6 1.1 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 143.500 12 .600 13. 00 Sonstige Vermögensgegenstände 250. 00 271.600 -20.700 -7,6 Flüssige Mittel 62 .400 736.000 -106.600 -14,5 Bilanzsumme 10.832. 00 8.8 2.800 A 1. .600 Verkehr, Ver- und Entsorgung A T orldwide onzern 22,1 A Eigenkapital Anteile des Konzerns .028. 00 3.8 1. 00 187.300 4, 3.868.100 3.740.300 127.800 3,4 23. 00 23.600 300 0,0 Kapitalrücklage Gezeichnetes Kapital 5 8.500 5 6.300 2.200 0,4 Gewinnrücklage 2.345.700 2.220.400 125.300 160.600 101.100 5 .500 Minderheitenanteile angfristige chulden Langfristige Finanzschulden brige langfristige Verbindlichkeiten 3.600 .112. 00 1.431.100 34,8 3. 55.600 3.236. 00 718.700 22,2 1.132.500 44 .800 682.700 151,8 203.800 173.600 30.200 17,4 34.200 33.200 1.000 3,0 217.500 21 .000 -1.500 -0,7 1.260.100 18. 00 341.200 37,1 575.400 366.500 208. 00 57,0 26,7 . Latente Steuerverpflichtungen Pensionsrückstellungen Andere langfristige Rückstellungen urzfristige chulden 5,6 58, Kurzfristige Finanzschulden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 185. 00 146.700 3 .200 Sonstige kurzfristige Rückstellungen 216.000 217.100 -1.100 282.800 188.600 4.200 4 , Bilanzsumme 10.832. 00 8.8 2.800 .600 22,1 Gewinn- und erlustrechnung 31.12.201 T 31.12.2016 T Veränderung inT€ in % 2. 34.800 2.586.200 348.600 13,5 400 400 0 0,0 36.300 34. 00 1.400 4,0 1. 00 2.621. 00 350.000 13,4 brige kurzfristige Verbindlichkeitenen Umsatzerlöse Bestandsveränderungen UE/FE Andere aktivierte Eigenleistungen Gesamtleistung Sonstige betriebliche Erträge 2. 1. -0,5 38. 00 332. 00 -2 4.000 -88,3 -720.400 -621. 00 - 8.500 15,8 -1.0 2. 00 -1.066.700 -26.200 2,5 Abschreibungen -360.200 -360.400 200 -0,1 Sonstige betriebliche Aufwendungen -1 3. 00 -211.700 17.800 -8,4 Materialaufwand Personalaufwand EB T (Betriebliches Ergebnis) Finanzergebnis Ergebnis or teuern Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6 3.000 6 3. 00 -50.700 -7,3 -136. 00 -112.300 -24.600 21, 06.100 81. 00 -75.300 -13,0 -146.400 -181.100 34.700 -1 ,2 00.300 -40.600 -10,1 -10,1 Ergebnis nach teuern 3 . 00 Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag (incl. Minderheiten) 3 . 00 00.300 -40.600 2 .500 24. 00 4.600 18,5 -45.200 -12,0 Minderheitsgesellschaftern zurechenbares Jahresergebnis Gesellschaftern zurechenbares ahresergebnis 330.200 3 . 00 157 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ennzahlen 158 31.12.201 31.12.2016 Mitarbeiter/-innen Konzern (Jahresdurchschnitt) 20.673 20.322 davon in Frankfurt beschäftigt 18.120 18.333 Veränderung absolut 351 -213 in % 1,7 -1,2 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 aino a AG Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Solmsstraße 38 08 00/11 444 88 service 60623 Frankfurt am Main 08 00/11 555 88 www.mainova.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 05.12.1 30 mainova.de Versorgung mit Energie und Wasser, insbesondere die Erzeugung, Gewinnung, Beschaffung, Nutzung, Fortleitung, bertragung, Verteilung, der Transport, Handel und Vertrieb und die Erbringung damit zusammenhängender Dienstleistungen, die Planung, Errichtung und der Betrieb von Telekommunikationseinrichtungen. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH 107.062. 63 75,22 % 34.82 .056 24,47 % Thüga AG München Streubesitz 443. 81 0,31 % 142.336.000 100,00 % Verkehr, Ver- und Entsorgung 2.6. Vorstand: Herr Dr. Constantin H. Alsheimer Herr Norbert Breidenbach Herr Lothar Herbst Aufsichtsrat: 20 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Herr BM und StK Uwe Becker Mandatsträger der Stadt: Herr BM und StK Uwe Becker Frau StRin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld Herr StR Markus Frank Frau StRin Rosemarie Heilig Herr StR Stefan Majer N.N. Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Herr Peter Arnold (AN) Herr Dr. Jörg Becker (AN) Herr Peter Bodens (AN) Frau Nicole Brunner (AN) Herr Dr. Matthias Cord Herr Reinhold Falk (AN) Herr Ren Gehringer (AN) Herr StK a. D. Dr. h. c. Ernst Gerhardt Herr Dr. Gerhard Holtmeier Herr Holger Klingbeil (AN) Frau Cornelia Kröll (AN) Herr Ralf-Rüdiger Stamm (AN) Herr Jürgen Raimund Wachs (AN) Frau Michaela Wanka Frauenquote: Frauen uote: Frauen uote: Zielgröße hierfür: 40,00 % 26,32 % 30,00 % Beirat: 36 Mitglieder Beiratsvorsitz: Herr OB Claus Kaminsk Mandatsträger der Stadt: Herr StR Dr. Bernd Heidenreich Weitere Beiratsmitglieder: Herr LRat Joachim Arnold (bezogen auf städtische Mandate) (bezogen auf AR gesamt) (nur bei börsennotierten / mitbestimmten Unternehmen) Frau BM Christiane Augsburger Herr Prof. Dr.-Ing. Gerd Balzer Herr BM Heinz-Peter Becker 159 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Herr BM Hans-Georg Brum Herr BM Horst Burghardt Herr LRat Michael C riax Herr Bernd Ehinger Herr Dr. Christian Garbe Herr StR Dr. Bernd Heidenreich Herr BM Leonhard Helm Herr OB Alexander W. Hetjes Herr Frank Junker Herr Dr. Ingo Koch Herr LRat Ulrich Krebs Herr Dr. Joachim Kre sing Herr Matthias Kruse Herr BM Albrecht Kündiger Herr Wolfgang Marzin Herr Prof. Dr. Achim Morkramer Herr Robert Restani Herr LRat Prof. Dr. Ulrich Reuter Herr Karl-Christian Schelzke Herr OB Horst Schneider Herr Dr. Norbert Schraad Herr BM Christian Seitz Herr Georg Friedrich Sommer Herr BM Gregor Sommer Frau BM Gisela Stang Herr Verb.dir. Ludger Stüve Herr BM Klaus Temmen Herr BM Dirk Westedt Herr Claus Wisser Herr Dr. Matthias Zieschang Herr BM Dieter Zimmer 160 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Kapitalanteile: Energieversorgung Main-Spessart GmbH, Aschaffenburg 5.000.000 100,00 % Erdgas Westthüringen Beteiligungsgesellschaft mbH, Bad Salzungen 7.300.000 100,00 % 100 100,00 % Hotmobil Deutschland GmbH, Gottmadingen 26.000 100,00 % Mainova Beteiligungsgesellschaft mbH 25.000 100,00 % Mainova Erneuerbare Energien Verwaltungs GmbH 25.000 100,00 % Mainova PV Park 1 GmbH Co. KG 10.000 100,00 % Mainova PV Park 3 GmbH Co. KG 10.000 100,00 % 50.000 100,00 % 25.000 100,00 % 5.000 100,00 % 5.000 100,00 % 5.000 100,00 % Ferme Eolienne de Mig SARL Mainova ServiceDienste Gesellschaft mbH Mainova Wind Onshore Verwaltungs GmbH Mainova Windpark Niederhambach GmbH Mainova Windpark Remlingen GmbH Mainova Windpark Siegbach GmbH Co. KG Co. KG Co. KG Netzwerk Offshore Wind Verwaltungs GmbH i. L. NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH SRM StraßenBeleuchtung Rhein-Main GmbH Zweite Mainova Erneuerbare Energien Verwaltungs GmbH Biomasse-Kraftwerk Fechenheim GmbH 25.000 100,00 % 500.000 100,00 % 25.000 100,00 % 25.000 100,00 % 5.740.200 0,00 % 4.250 85,00 % ABGnova GmbH 50.000 50,00 % ENAG/Maingas Energieanlagen GmbH, Eisenach 12.500 50,00 % eserv GmbH 20.000 50,00 % 12.500 50,00 % 4.300.000 50,00 % 12.500 50,00 % 1.800.000 50,00 % 4 . 00 4 , 0% Mainova Gemeinschaftswindpark Hohenahr GmbH Co. KG Co. KG eserv Verwaltungsgesellschaft mbH Gasversorgung Main-Kinzig GmbH, Gelnhausen MHKW Müllheizkraftwerk Frankfurt am Main GmbH Oberhessische Gasversorgung GmbH, Friedberg Infranova Bioerdgas GmbH WPE - Hessische Windpark Entwicklungs GmbH 12.475 4 , 0% Stadtwerke Hanau GmbH, Hanau 7.485.000 4 , 0% Hessenwasser GmbH 6.000.000 36,36 % Co. KG, Groß-Gerau Hessenwasser Verwaltungs-GmbH, Groß-Gerau Gas-Union GmbH book n drive mobilitätss steme GmbH, Wiesbaden CEE Mainova WP Kirchhain GmbH Co. KG, Hamburg Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH 11.100 36,33 % 8.671.000 34,27 % 16.873 33,00 % 1.500 30,00 % 307. 70 2 , 0% 2.100.000 26,25 % 6.508 26,03 % Gasversorgung Offenbach GmbH, Offenbach 2.566.740 25,10 % Gemeinschaftskraftwerk Bremen GmbH 2.510.000 25,10 % 6.275 25,10 % 10.000 20,00 % Stadtwerke Dreieich GmbH, Dreieich Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf GmbH Co. KG Co. KG, Bremen S neco Verwaltungs GmbH i.L. München Joblinge gemeinnützige AG FrankfurtRheinMain A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 Der Mainova Konzern versorgt rund eine Million Allgemeines Menschen überwiegend in Hessen, Rheinland- Die Mainova AG ist ein börsennotierter, kommuna- Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Ba ern, Baden-Würt- ler Versorger, der Gas, Strom, Wärme, Kälte und temberg und Niedersachsen und bundesweit Ge- Wasser liefert. Das operative Kerngeschäft nehmen schäftskunden die Mainova AG und ihre drei Tochtergesellschaften gungsunternehmen. Des Weiteren gewährleistet sie (NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH, die Mainova Dritten den Netzzugang und -anschluss sowie den ServiceDienste Gesellschaft mbH und die SRM sachgerechten Transport von Energie und Wasser. StraßenBeleuchtung Rhein-Main GmbH) wahr. Daneben betreibt die Mainova konventionelle Kraft- sowie regionale Verkehr, Ver- und Entsorgung Beteiligungen: Energieversor- werke bzw. ist an diesen Kraftwerken beteiligt. Die 161 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Erzeugung von regenerativen Energien in Form von Die Onshore-Windparks und Photovoltaikanlagen erfolgt 1.418,7 Mio. bei Mainova über Tochterunternehmen und Beteili- der Aktivseite sind das Anlage- und Umlaufvermö- gungen. Auch energienahe Dienstleistungen haben gen gestiegen. Das Sachanlagevermögen erhöhte bei der Mainova einen wachsenden Stellenwert. sich durch Investitionen in die Fernwärmeversor- Der Geschäftsverlauf der Mainova unterliegt einer gung (21, Mio. ) und die Aufstockung der Anteile Vielzahl von externen Faktoren. Neben Änderungen der Erdgas Westthüringen GmbH (32,5 Mio. ). der politischen und regulatorischen Rahmenbedin- Dem stand eine außerplanmäßige Abschreibung Bilanzsumme hat sich um 5,4 % auf gegenüber dem Vorjahr erhöht. Auf gungen wirken sich die konjunkturelle Entwicklung, von 15,4 Mio. die Witterung sowie die Energiepreise maßgeblich war zu 31,7 % (Vj. 32, %) durch das Eigenkapital auf ihr Geschäft aus. So verschärft das Netzent- gedeckt. Gestiegene Forderungen aus Lieferung geltmodernisierungsgesetz die Regeln für die Ge- und Leistung sind für die Erhöhung des Umlaufver- währung von vermiedenen Netzentgelten für de- mögens verantwortlich. zentrale steuerbare Erzeugungsanlagen, wie z. B. Auf der Passivseite stiegen insbesondere die Ver- KWK-Anlagen. Das Mieterstromgesetz will den bindlichkeiten und hier die Position Cash Pooling Ausbau der Solarenergie auf Wohnungsgebäuden mit der Stadtwerke Frankfurt am Main Holding vorantreiben. Diese Anlagen erhalten eine Förde- GmbH (SWFH). Daneben haben sich die erhaltenen rung nach EEG, wenn keine Nutzung des Netzes Baukostenzuschüsse der allgemeinen Versorgung, sondern die Erzeu- bestand in gleicher Höhe wie im Vorjahr, da es gung direkt vom Mieter verbraucht wird. einen Ergebnisabführungsvertrag mit der SWFH Mainova hat auf der vertrieblichen Seite seine gibt dies bedeutet aufgrund des Bilanzsummen- Marktposition ausgebaut. Die erforderlichen Kun- wachstums eine leicht gesunkene Eigenkapital uote dengewinnungsprogramme wirken aber zunächst von 25,1 % (Vj. 26,5 %). ergebnisdämpfend, werden sich aber in den kom- Die finanziellen Mittel der Mainova AG (Finanzmit- menden Jahren auszahlen. Das Geschäftsmodell telfonds) setzten sich zusammen aus den Forde- Energiedienstleistungen liefert erste positive Ergeb- rungen aus der Konzernfinanzierung (bei der SWFH gegenüber. Das Anlagevermögen erhöht. Das Eigenkapital niseffekte. 2017 wurde das Wärmeversorgungskon- im Rahmen des Cash-Poolings angelegte Tages- zept finalisiert, so dass durch Optimierung des gelder) von 51,7 Mio. Fernwärmeverbunds in Frankfurt erste S nergien der li uiden Mittel von 2 Mio. gehoben wurden, die zu positiven Ergebnissen züglich der Verbindlichkeiten aus Konzernfinanzie- führten. Hinsichtlich der Gaskraftwerke ist die Situa- rung von 225,7 Mio. tion unverändert angespannt, so dass die in der ergab dies -172 Mio. . Aufgrund einer Änderung Vergangenheit getroffenen Risikovorsorgen weiter- bei der Zuordnung von gezahlten und erhaltenen hin Bestand haben. Das Ergebnis des Beteiligungs- Zinsen wurden die Vorjahreswerte angepasst. Der (Vj. 86,4 Mio. ) zuzüglich (Vj. 0,7 Mio. ) ab- (Vj. 188,8 Mio. ). In Summe portfolios zeigt sich heterogen. Die Mehrheit der positive Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit Beteiligungen hatte eine gute Geschäftsentwick- verminderte sich von 152,6 Mio. lung, aber es wurden auch Wertberichtigungen Dies ist auf höheren Forderungen aus Lieferung und vorgenommen. Leistung und eine Verminderung von Rückstellun- Der Mainova-Konzern hat die hohen Investitionen gen zurückzuführen. Der negative Cashflow aus aus 2016 mit 154,8 Mio. Finanzierungstätigkeit (-50,4 Mio. ) hat sich insbe- nochmals übertroffen und investierte 2017 155,5 Mio. . auf 87,5 Mio. . sondere wegen höherer Einzahlungen aus Zuschüssen verbessert. Die Mittelabflüsse aus Inves- ur erm gens- und apitallage Die Mainova AG stellt ihren Jahresabschluss nach den Vorschriften des HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des AktG und des EnWG auf. 162 titionstätigkeit lagen auf dem Niveau des Vorjahres. Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ur Erfolgslage le) standen Abschreibungen auf Beteiligungen und Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die Mainova geringere Ausleihungen durch Tilgungen gegen- AG ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätig- über. Der Buchwert der Finanzanlagen betrug per keit von 111,8 Mio. Ende 2017 248,8 Mio. . dem Ergebnis des Vorjahres sowie des geplanten Die Erträge aus Beteiligungen lagen bei 14,2 Mio. Ergebnisses. Im Privatkundengeschäft waren deut- (Vj. 14 Mio. ), aus Gewinnabführungsverträgen bei liche Kundenzuwächse im Gas und Strombereich zu 12,8 Mio. verzeichnen. Bei Individualkunden wurden höhere aus Verlustübernahme bei 13,3 Mio. Absatzmengen im Gas abgesetzt dem standen sowie für Abschreibungen aus Finanzanlagen bei aber Preissenkungen gegenüber. Die Handelserlö- 15,4 Mio. se im Strom und Gas sind gestiegen. Der Konzernabschluss der Mainova wurde nach Ein Grundstücksverkauf führte zu höheren sonsti- den International Financial Reporting Standards gen betrieblichen Erträgen. (IFRS) aufgestellt. In den Mainova Konzern wurden Der Anstieg des Materialaufwands war mehrheitlich unverändert 18 Tochterunternehmen, 16 assoziierte auf höhere Netznutzungsaufwendungen zurückzu- Unternehmen und acht Gemeinschaftsunternehmen führen, denen gesunkene Bezugsaufwendungen einbezogen. Durch den Erwerb sämtlicher Anteile teilweise gegenüberstanden. an der EWT wird diese Gesellschaft zu 100 % in (Vj. 11,6 Mio. ) und die Aufwendungen (Vj. 4 Mio. ) (Vj. 14,5 Mio. ). Die Erhöhung des Personalaufwands resultierte aus den Konzernabschluss einbezogen. Es wurden tariflich bedingten Gehaltsanpassungen und Son- Anteile in Höhe von 20,4 Mio. dersachverhalten so erforderte u a. die versiche- Differenz zum Kaufpreis von 32,5 Mio. rungsmathematische Bewertung von Energiedepu- der Gewinnrücklage erfasst und hat das auf die taten Anpassungen. Der Mitarbeiterbestand hat sich Mainova entfallende im Jahresdurchschnitt um 13 reduziert. Die Anzahl 12,1 Mio. reduziert. der Frauen ist hingegen um 10 auf 571 Mitarbeite- Auch die Konzern-Bilanzsumme nach IFRS verrin- rinnen gestiegen. Im Vorjahr wurde eine partielle gerte sich um 3,4 Mio. Anpassung bei den Nutzungsdauern des Anlage- Dem Anstieg des Sachanlagevermögens durch den vermögens vorgenommen, so dass sich die Ab- Ausbau schreibungen im Geschäftsjahr um 5,1 Mio. ver- insbesondere der Rückgang bei den nach der E ui- minderten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendun- t -Methode bilanzierten Finanzanlagen aufgrund gen lagen auf Vorjahresniveau. Das Finanzergebnis von Sonderbelastungen und Wertminderungen der lag um 14,4 Mio. unter dem Vorjahresergebnis. Beteiligungen gegenüber. Zudem verminderten sich Die höhere Verlustübernahme der NRM und höhere die latenten Steueransprüche. Der Anteil des lang- Zinsaufwendungen waren dafür verantwortlich, Die fristigen Vermögens an der Bilanzsumme belief sich Zinsaufwendungen waren im Vorjahr durch einen auf 82,8 % (Vj. 83,5 %) und wurde zu 45,2 % positiven Sondereffekt aus der Änderung des Ab- (Vj. 45,4 %) durch Eigenkapital gedeckt. Die kurz- zinsungssatzes bei Pensionsrückstellungen entlas- fristigen Vermögenswerte erhöhten sich. Höheren tet. Forderungen aus Lieferung und Leistung standen Für das Geschäftsjahr 2018 plant die Mainova AG geringere Forderungen aus dem Cash Pooling mit einem Ergebnis vor Steuern leicht unter dem gegenüber. Vorjahr. Die Eigenkapital uote betrug 37,5 % (Vj. 37, %) des Verkehr, Ver- und Entsorgung erzielen und dieses lag über übertragen. Die wurde in Konzern-Eigenkapital um auf 2.712,3 Mio. . Wärmeversorgungskonzepts stand und die Reduktion entfällt vollständig auf den ErErgebnisse der Beteiligungen und onzernab- werb der Minderheitenanteile an der EWT. Darle- schluss henstilgungen, geringere langfristige Rückstellun- Die Finanzanlagen der Mainova AG haben sich um gen wurden durch höhere erhalten Baukostenzu- 6, % erhöht. Dem Erwerb von rund 38 % der Antei- schüsse nicht gänzlich kompensiert, so dass sich le an der EWT (Mainova hält jetzt 100 % der Antei- die langfristigen Schulden reduzierten. Für den 163 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Anstieg der kurzfristigen Schulden waren neben den (Vj. -1,4 Mio. ). Die indexbasierte Preisanpassung höheren Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leis- führte zu diesem leichten Anstieg. tung die höheren regulierungsbedingten Abgren- Das Ergebnis der Wasserversorgung (4,3 Mio. zungen verantwortlich. Dem wirkten geringere sons- Vj. 1,4 Mio. ) war im Wesentlichen durch Rückstel- tige Rückstellungen entgegen. lungsauflösung für rechtliche Risiken geprägt. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Der Ergebnisrückgang beim Segment Beteiligungen des (27,1 Mio. Konzerns lag bei 136,8 Mio. Vj. 33,8 Mio. ) ist auf die vorgenom- (Vj. 15 ,7 Mio. ). Anders als im Vorjahr war das menen Wertminderungen bei Beteiligungen zurück- Ergebnis nicht in großem Umfang beeinflusst durch zuführen. Diese beruhten zum Teil auf zinsbedingte Effekte aus der stichtagsbezogenen Marktbewer- Bewertungseffekte. Die übrigen Beteiligungen ha- tung von derivativen Finanzinstrumenten nach IAS ben sich überwiegend positiv entwickelt. 3 . Bereinigt um diese Sachverhalte belief sich Das „Restsegment“ Sonstige Aktivitäten/Konsoli- das Ergebnis vor Ertragsteuern auf 132,2 Mio. dierung zeigte sich mit -2,8 Mio. (Vj. 100,3 Mio. ). Dies bedeutet eine Steigerung im Vorjahr verbessert. des bereinigten Ergebnisses um knapp 32 %. Das Ergebnis je Aktie lag für die Muttergesellschaft Im Nachfolgenden wird auf die Segmentberichter- SWFM bei 23,04 stattung abgestellt, um Wiederholungen zu vermei- Dividende je Anteil für die außenstehenden Aktionä- den. Die Abgrenzung der Segmente basiert ver- re beträgt 10,84 /Stück. pflichtend auf die intern vom Management zur Steu- Es haben sich keine Vorgänge von besonderer ern des Konzerns verwendete Berichtsstruktur. Es Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres wird das bereinigte Ergebnis des jeweiligen Seg- ergeben. nach -6,4 Mio. (Vj. 25, 3 ) unverwässert. Die ments dargestellt. Der Ergebnisbeitrag der Wärme- und Stromerzeu- B. Ausblick gung (16 Mio. ) lag deutlich über dem Vorjahr Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet der Mainova- (-21,6 Mio. ). Ursächlich dafür waren die um Konzern ein um die Effekte aus der stichtagsbezo- 33,4 Mio. genen Marktbewertung von derivativen Finanzin- geringeren Rückstellungsdotierungen und Wertminderungen für die Beteiligungen an den strumenten nach IAS 3 Gaskraftwerken. Bei den wärmegeführten Kraftwer- Steuern leicht unter dem Vorjahresniveau. Operativ ken wurden geringere Erlöse durch niedrigere Be- wird durch vertriebliche Erfolge, den Ausbau neuer zugskosten kompensiert. Positiv wirkte auch die Geschäftsfelder sowie Produktivitäts- und Effizienz- höhere Vergütung aus vermiedener Netznutzung. steigerungen in allen Wertschöpfungsstufen mit Das Segment Stromversorgung (7,6 Mio. ) konnte einer stabilen Ergebnisentwicklung gerechnet. Al- das Vorjahresniveau (18, Mio. ) nicht erreichen. lerdings wird das Ergebnis durch die neuen Rege- Einmaleffekte und regulatorische Vorgaben waren lungen dafür verantwortlich. Zur Kundengewinnung aufge- belastet. Bezogen auf die einzelnen Segmente legte Programme belasteten das Ergebnis ebenfalls erwartet der Vorstand bei der Wärme- und Stromer- leicht. zeugung ein Ergebnis, welches deutlich unter dem Die Gasversorgung verlief besser als im Vorjahr (81,3 Mio. des bereinigtes Ergebnis vor Netzentgeltmodernisierungsgesetzes Vorjahr liegt, bedingt durch die angespannte Lage in Vj. 75,6 Mio. ). Mengensteigerungen der Stromerzeugung und die Netzentgeltvergü- im Individualkundenbereich konnten teilweise die im tungsänderung. Durch die positiven Sondereffekte vierten uartal 2016 vorgenommenen Preissenkun- in 2017 gilt diese Erwartung auch für die Gasver- gen kompensieren. Positive Effekte kamen auch sorgung operativ wird ein besseres Ergebnis erwar- aus Zinseffekten für die Rückstellungsbewertung. tet. Die Wasserversorgung wird auf Vorjahrenniveau Das Wärmegeschäft hat sich im Ergebnis marginal prognostiziert bei leicht steigender Absatzmenge verbessert und ist weiterhin mit -1,3 Mio. bedingt durch das Bevölkerungswachstum in Frank- negativ furt am Main. Durch die Antizipation zukünftiger 164 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Risiken wird das Beteilgungsergebnis leicht über orliegen der oraussetzungen des 121 HG Vorjahr erwartet. Das Ergebnis der Stromversor- Die Voraussetzungen des § 121 HGO für eine wirt- gung soll durch nachhaltigen Ausbau der Marktposi- schaftliche Betätigung sind erfüllt. tion verbessert werden. Preisanpassung aufgrund gesetzlicher Verordnungen und leichte Mengenstei- Beziehungen zum Haushalt gerungen führen zu einer deutlichen Ergebnisver- Die von der Stadt Frankfurt am Main gewährten besserung in der Wärmeversorgung ebenso wie der Sicherheiten (Ausfallbürgschaft) belaufen sich zum weitere Ausbau im Geschäft mit Energiedienstleis- 31.12.2017 auf rund 51,3 Mio. tungen. Zinsen). geplante Gesamtinvestitionsvolumen des Mainova-Konzerns beläuft sich für das Jahr 2018 rgane der Gesellschaft auf Organe der Gesellschaft sind der Vorstand, der den Ausbau und den Erhalt von Verteilungsanlagen. Aufsichtsrat, der Beirat und die Hauptversammlung. auf 128 Mio. , davon entfallen rund 70 Mio. Verkehr, Ver- und Entsorgung Das (Restschuld ohne Die Gesamtbezüge des Vorstands betrugen im . Erg nzende Angaben nach 123 a HG Geschäftsjahr 1.576 T . Erf llung des ffentlichen wecks Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben- Geschäftsjahr 326 T . stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in den Leistungsdaten wider. 165 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der aino a AG Bilanz 31.12.201 31.12.2016 Veränderung T in T€ 1.08 . 3 T in % A T A Anlage erm gen 1.123.6 3 . 20 3, 31.5 0 33.838 -2.247 -6,6 Sachanlagen 843.280 81 .207 24.073 2, Finanzanlagen 248.78 232.6 4 16.0 5 6, 2 3.28 2 Immaterielle Vermögensgegenstände mlauf erm gen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme A .1 3 3 .1 1 13,2 2 .8 6 34.222 -4.327 -12,6 261.428 224.1 8 37.230 16,6 1. 61 723 1.238 171,1 1. 23 1. 18.666 1. 61 1 , 2.323 , A Eigenkapital 3 6.6 3 6.6 0 0,0 Gezeichnetes Kapital / Festkapital 142.336 142.336 0 0,0 Kapitalrücklage 207.083 207.083 0 0,0 7.260 7.260 0 0,0 0 0 0 18,0 Gewinnrücklagen / variables Kapital Jahresergebnis / Bilanzergebnis onderposten 18 . 1 160.638 28.881 R ckstellungen 286. 2 301.2 0 -1 .813 erbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 83.201 20.82 62.556 75.657 -13.101 6. 60 - .11 2.8 0 1. 18.666 Gewinn- und erlustrechnung Umsatzerlöse 31.12.201 T 2.070.045 Bestandsänderung UE / FE andere aktivierte Eigenleistungen Gesamtleistung 1.3 6.3 - , 62.3 12,0 -17,3 - 2.323 Veränderung in T€ 2.051.3 18.646 136 3.375 2.51 -17 856 in % 0, -131,4 34,0 .0 1 .323 0, 60. 60 4 .734 11.225 22,6 Materialaufwand -1.568.486 -1.55 .081 - .405 0,6 Personalaufwand -205.78 -1 5.655 -10.134 Abschreibungen -68.3 -73.467 5.068 -167.356 -167.060 -2 6 EB T (Betriebliches Ergebnis) 12 .308 108. 2 Finanzergebnis -12.4 6 Ergebnis or teuern (EBT) 111.812 110. 0 1. 0 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -22.643 -2 .170 6.527 Ergebnis nach teuern 8 .16 81.23 . 3 Sonstige Steuern -6.452 -5.500 - 52 17,3 Gewinnabführung -82.716 -75.734 -6. 82 ,2 0 0 0 - 0 0 0 - sonstige betriebliche Aufwendungen Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 2.0 ,2 , 31.12.2016 T -43 2.0 3.3 sonstige betriebliche Erträge 166 262 1.3 6.3 1.878 201 2016 2.520 2.533 5,2 -6, 0,2 1 . 81 1 , -14.374 -765,3 1,3 -22,4 ,8 er nderung absolut in % -13 -0,5 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 onzernabschluss zum 31.12.201 Bilanz aino a onzern onzern 31.12.201 T 31.12.2016 T Veränderung inT€ in % A T A angfristige erm genswerte Immaterielle Vermögenswerte Sachanlagen nach der E uit -Methode bilanzierte Finanzanlagen brige langfr. Ford. u. finanzielle Vermögenswerte Latente Steueransprüche urzfristige erm genswerte Vorräte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen aus Ertragsteuern Sonstige Vermögensgegenstände Flüssige Mittel Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte Bilanzsumme 2.2 6.6 45. 55 1.367.372 731.0 5 6.385 5.868 6 .6 45.055 288.634 12.215 105.134 14.621 0 2. 12.33 2.266. 3 48.716 1.347.782 750.875 1.646 27.754 8. 45. 82 235.171 16.48 132.6 17.585 1.021 2. 1 . 20 -20.0 8 -2.761 1 .5 0 -1 .780 4.73 -21.886 16. 12 - 27 53.463 -4.274 -27.565 -2. 64 -1.021 -3.386 -0, -5,7 1,5 -2,6 5,2 -78, 3, -2,0 22,7 -25, -20,8 -16, -100,0 -0,1 A A Eigenkapital Anteile des Konzerns Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Sonstige Rücklagen Nicht beherrschende Anteile angfristige chulden Erhaltene Zuschüsse Langfristige Finanzschulden brige langfristige Verbindlichkeiten Latente Steuerverpflichtungen Pensionsrückstellungen Andere langfristige Rückstellungen urzfristige chulden Kurzfristige Finanzschulden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Sonstige kurzfristige Rückstellungen brige kurzfristige Verbindlichkeiten Bilanzsumme 1.016.2 3 1.014.642 142.336 207.082 665.224 1.601 1.106.113 1 7.150 517.416 52.1 1 107.332 76.540 155.484 8 . 8 35.172 221.311 70.540 262. 55 2. 12.33 1.028. 1.005.532 142.336 207.082 656.114 22. 47 1.113.3 1 161.537 547.375 52. 11 113.544 73.552 164.472 3.8 0 34.365 1 4.636 2.422 252.427 2. 1 . 20 -12.236 .110 0 0 .110 -21.346 - .2 8 35.613 -2 . 5 -720 -6.212 2. 88 -8. 88 16.128 807 26.675 -21.882 10.528 -3.386 -1,2 0, 0,0 0,0 1,4 - 3,0 -0, 22,0 -5,5 -1,4 -5,5 4,1 -5,5 2,8 2,3 13,7 -23,7 4,2 -0,1 31.12.2016 T Veränderung inT€ in % 1. 70.625 4.588 14. 11 2 .02 -1.55 -643 1,5 -34,0 -4,3 26.82 20.436 - 5.1 -7.517 .053 7.557 8.686 -30.1 7.28 -22.868 11.3 1 -11. -11. 586 -12.063 1,3 3 ,8 6,6 3,6 - , -4,7 27,1 -16,8 -36,4 -1 ,3 -22, -10, -10, 38,7 -11,1 Gewinn- und erlustrechnung Umsatzerlöse Bestandsveränderungen UE/FE Andere aktivierte Eigenleistungen Gesamtleistung Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Ergebnis aus nach der E uit -Methode bil. Finanzlagen EB T (Betriebliches Ergebnis) Finanzergebnis Ergebnis or teuern (EBT) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Ergebnis nach teuern Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag (incl. Minderheiten) Minderheitsgesellschaftern zurechenbares Jahresergebnis Gesellschaftern zurechenbares ahresergebnis 31.12.201 T 1. .654 3.02 14.268 2.016. 1 71.828 -1.52 .077 -215.083 -82.11 -153.610 40.687 1 . -12.753 136.82 -38.360 8. 6 8. 6 2.101 6.363 1. 0.12 51.3 2 -1.433.878 -207.566 - 1.172 -161.167 32.001 1 . 3 -20.042 1 .6 2 -4 .751 10 . 1 10 . 1 1.515 108. 26 Verkehr, Ver- und Entsorgung des 167 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) Absatz Gasverkauf (o. Betriebsverbrauch) (Mio.kWh) Absatz Stromverkauf (Mio. kWh) Gasversorgungsnetz (km) davon Verbund Stromversorgungsnetz (km) davon Verbund 168 201 2.656 15.317 10.831 5.01 4.455 7.524 7.524 2016 Veränderung absolut in % 2.66 13.236 11.218 5.001 4.444 7.522 7.522 -13 2.081 -387 18 11 2 2 -0,5 15,7 -3,4 0,4 0,2 0,0 0,0 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 2.6. tadtwerke erkehrsgesellschaft Frankfurt am ain mbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Kurt-Schumacher-Straße 8 0 6 /2 13-03 info 60311 Frankfurt am Main 0 6 /2 13-2 27 40 www.vgf-ffm.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 15.12.1 5 vgf-ffm.de Erbringung von Verkehrsdienstleistungen beim Betrieb des öffentlichen Personennahverkehrs, von Gelegenheits- und Sonderverkehren sowie sonstigen Aufgaben der Verkehrsbedienung von Personen und Gütern. Darüber hinaus obliegen der Gesellschaft die Planung, der Bau und die Instandhaltung der oberirdischen Straßen- und Stadtbahnstrecken und der unterirdischen Stadtbahnstrecken inklusive der Tunnelbauwerke. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH 11.000.000 100,00 % 11.000.000 100,00 % Verkehr, Ver- und Entsorgung Geschäftsführung: Herr Thomas Raasch Herr Michael Rüffer Herr Thomas Wissgott Aufsichtsrat: 20 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Herr StR Klaus Oesterling Mandatsträger der Stadt: Herr BM und StK Uwe Becker Herr Stv Martin Daum Herr Stv Eugen Emmerling Herr Stv Christian Heimpel Herr Stv Thomas Kirchner Herr StR Claus Möbius Herr StR Eugenio Mu oz del Rio Herr StR Klaus Oesterling Frau Stv Erika Pfreundschuh Herr Stv Wolfgang Siefert Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Frau Anja Barth-Schmidt (AN) Herr Eckehard Kalweit (AN) Herr Jochen Koppel (AN) Herr Andreas Kretzschmar (AN) Herr Ronald Laubrock (AN) Herr Karlheinz Lebisch (AN) Frau Anja Röckemann (AN) Herr Julian Sanchez-Diaz (AN) Herr Athanasios Stavrakidis (AN) Herr Christian Winkler (AN) Frauenquote: Frauen uote: Frauen uote: Zielgröße hierfür: 10,00 % 15,00 % 30,00 % (bezogen auf städtische Mandate) (bezogen auf AR gesamt) Beteiligungen: SBEV Stadtbahn Europaviertel Projektbaugesellschaft mbH (nur bei börsennotierten / mitbestimmten Unternehmen) Kapitalanteile: 12.750 51,00 % 169 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 Anstieg des Gesamtkapitals betrifft im Wesentlichen Allgemeines Verbindlichkeiten aus erhaltenen Investitionszu- Die Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am schüssen im Zusammenhang mit dem Ausbau der Main mbH (VGF) ist tätig als Verkehrsdienstleister Stadtbahnstrecke Europaviertel sowie Darlehens- beim Betrieb des ffentlichen Personennahverkehrs aufnahmen zur Finanzierung der Investitionsvorha- ( PNV), von Gelegenheits- und Sonderverkehren ben. Insgesamt sind die Verbindlichkeiten um sowie sonstigen Aufgaben der Verkehrsbedienung. 7,1 Mio. Sie ist eingebunden in den Konzern der Stadtwerke Zum Berichtszeitpunkt beträgt die Eigenkapital uote Frankfurt am Main Holding GmbH (SWFH), mit der 4,7 % (Vj. 5 %). auf 632 Mio. gestiegen. ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag ur Erfolgslage abgeschlossen ist. Nach wie vor richtungsweisend für die weitere Ent- Die Gesellschaft weist zum 31.12.2017 einen Jah- wicklung des Unternehmens ist die im Auftrag der resfehlbetrag vor Verlustübernahme in Höhe von Stadt Frankfurt am Main erfolgte Direktvergabe 80,7 Mio. Schiene, die der VGF ein ausschließliches Recht Die zur Erbringung von Schienenverkehrsleistungen 4,1 Mio. (Straßen- und Stadtbahnen) in ihrem Zuständig- großen Teil an den niedrigeren Erlösen aus Arbei- keitsgebiet gewährt. Die bertragung dieser ge- ten für Dritte und betrifft den Schienenersatzverkehr meinwirtschaftlichen Verpflichtungen erfolgte im im Rahmen der S-Bahn-Tunnelsperrung im Jahr Rahmen eines öffentlichen Dienstleitungsauftrags 2016. nach den Artikeln 3 bis 5 VO (EG) Nr. 1370/2007 ab Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich dem 01.02.2011 für die Dauer von 20 Jahren. gegenüber dem Nach Ausgliederung der In-der-Cit -Bus GmbH 45,6 Mio. reduziert. Ursächlich hierfür ist der (ICB) unter das Dach der Stadtwerke Frankfurt am Rückgang der Erträge aus dem Verbrauch von Main Holding GmbH (SWFH) erbringt die VGF wei- Rückstellungen. terhin Infrastrukturdienstleistungen sowie Kunden- Der Materialaufwand hat sich gegenüber dem Vor- Umsatzerlöse von 202,5 Mio. sind um niedriger als im Vorjahr. Dies liegt zum Vorjahr um 2,8 auf jahr von 108,6 Mio. stellt der ICB im Rahmen einer Personalüberlas- verringert. sung das Werkstattpersonal sowie das Werkstatt- Der Personalaufwand verzeichnet eine Erhöhung gebäude einschließlich des Betriebshofes Rebstock um 5,8 Mio. zur Verfügung. 127, Mio. Die VGF deckt ihren Strombedarf weitgehend durch rung resultiert insbesondere aus der Tariferhöhung eigenerzeugten Strom, da die Kosten zunehmend für die Gesamtbelegschaft sowie den Anstieg des durch Abgaben und Steuern bestimmt werden. Vor Gesamtpersonalbestandes diesem Hintergrund gewinnt die Eigenstromversor- durchschnittlich 66 Arbeitskräfte auf 2.04 Mitarbei- gung als Alternative zum Fremdstrombezug wirt- ter/-innen schaftlich an Attraktivität. Der Anstieg der Abschreibungen um 3,2 Mio. ur erm gens- und auf 108,5 Mio. Mio. dienst und Vertriebsleistungen im Busbereich und 4 ,1 Mio. in 2017 leicht bzw. 4.7 % und bewegt sich mit über dem Vorjahresniveau. Die Steige- (Stammpersonal) um auf ist vor allem auf die Inbetriebnahme neuer U5-Fahrzeuge zurückzuführen. apitallage Das Vermögen hat sich im Geschäftsjahr 2017 um Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bewe- 4,8 Mio. gen sich im Berichtszeitraum mit 23,2 Mio. bzw. 0,6 % auf 764,8 Mio. erhöht. Hier- unter bei stehen dem abschreibungsbedingten Rückgang dem Vorjahreswert von 24,2 Mio. , was im Wesent- des Sachanlagevermögens von 704 Mio. auf lichen auf einen geringeren Aufwand für Gutachten höhere Forderungen und sonstigen und Beratung sowie für Altersteilzeit zurückzuführen 703,7 Mio. Vermögensgegenstände von 44,7 Mio. (Vj. 3 ,5 Mio. ) gegenüber. Der korrespondierende 170 (Vj. 63,2 Mio. ) aus. ist. Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Das Finanzergebnis 1,4 Mio. von -21,3 Mio. ist um schlechter ausgefallen als im Vorjahr. der d namischen Fahrgastinformation (DFI) und die Neukonzeption der Betriebsstelle sowie die Er- Der nicht durch Erträge gedeckte Aufwand nach schließung des Europaviertels - B-Strecke. Darüber Abschreibungen und Zinsen führt zu einer Unterde- hinaus sind für 2018 eine Vielzahl weiterer Projekte, ckung in Höhe von 80,7 Mio. (Vj. 63,2 Mio. ). Für z. B. die Einführung eines automatischen Fahrgast- das Berichtsjahr 2017 ergibt sich ein Kostende- zähls stems, die Erneuerung des Video- und Leit- ckungsgrad von 75,6 % (Vj. 80,4 %). stellens stems für die Sicherheit und Service- Ergebnisse der Beteiligungen cker und des Verkaufss stems im Busbereich vor- Zur Realisierung des Neubaus der Stadtbahnstre- gesehen. Zur Gewährleistung des Betriebes und cke B, Teilabschnitt 3, Europaviertel in Frankfurt am dessen Fortentwicklung ist für 2018 ein Investitions- Main „Stadtbahn Europaviertel“ wurde in 2015 ge- volumen für Sachanlagen und immaterielle Anla- meinsam mit der Stadt Frankfurt am Main die Stadt- genwerte in Höhe von 84,7 Mio. bahn Europaviertel Projektbaugesellschaft mbH Europaviertel) eingeplant. Die Finanzierung erfolgt (SBEV) gegründet. Die Beteiligungshöhe der VGF über Zuschüsse und Zuweisungen Dritter sowie an der SBEV GmbH beträgt 51 %, während die Eigen- und Fremdmittel. Gegenüber 2017 steigt Stadt Frankfurt am Main mit 4 % beteiligt ist. Zur damit das geplante (ohne Stadtbahn Investitionsvolumen um Durchführung des Bauprojektes aus einer Hand 23,6 Mio. . Der Wirtschaftsplan für das Jahr 2018 wurden zwischen der VGF und der SBEV GmbH ein (Stand Oktober 2017) weist einen voraussichtlichen Dienstleistungs- und Totalübernahmevertrag abge- Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme in Höhe von schlossen. Die SBEV GmbH schließt das Ge- 8, Mio. Verkehr, Ver- und Entsorgung Zentrale sowie die Erneuerung der Fahrscheindru- bei einem Kostendeckungsgrad von schäftsjahr 2017 wie im Vorjahr mit einem Jahres- 71, % aus. Gegenüber dem Wirtschaftsplan 2017 überschuss von rund 1 T ab. bedeutet dies einen um 16,2 Mio. Weiterhin ist die VGF mit 0,16 % an der beka GmbH ansatz des Jahresfehlbetrags, da steigende Auf- beteiligt. Gegenstand des Unternehmens ist der wendungen durch die Zunahme bei Umsatzerlösen Ein- und Verkauf aller für den Bau, die Erhaltung und sonstigen Erträgen nicht kompensiert werden. erhöhten Plan- und den Betrieb in Verkehrsunternehmen und ähnlichen Unternehmungen erforderlichen Wirtschafts- . Erg nzende Angaben nach güter. Die beka GmbH wies zum 31.12.2017 einen 123 a HG Erf llung des ffentlichen wecks vorläufigen Jahresüberschuss für 2017 von 31 T Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben- aus. stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in den Leistungsdaten wider. B. Ausblick Die VGF wird im Jahr 2018, wie auch in den Jahren orliegen der oraussetzungen des 121 HG zuvor, einen bedarfsgerechten und attraktiven öf- Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind fentlichen Personennahverkehr mit einer Reihe von erfüllt. Änderungen und Neuerungen in Frankfurt am Main anbieten. Die hervorzuhebenden Investitionsprojek- Beziehungen zum Haushalt te für das Jahr 2018 sind u. a. die Beschaffung von Die von der Stadt Frankfurt am Main gewährte Si- neuen Straßenbahnfahrzeugen des T ps T, die cherheit Einrichtung und Ausstattung von Straßenbahn- 31.12.2017 auf knapp 274,8 Mio. Haltestellen für die Niederflurtechnik, Brandschutz ohne Zinsen). (Ausfallbürgschaft) beläuft sich zum (Restschuld und Asbestsanierung in unterirdischen Verkehrsbauwerken sowie Brandschutzmaßnahmen in der rgane der Gesellschaft von Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- Fahrtreppen in Verkehrsanlagen, die Nachrüstung sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts- Stadtbahnzentralwerkstatt, die Erneuerung 171 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 rat. Im Geschäftsjahr 2017 betrugen die Bezüge von bereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt Herrn Raasch 100 T von Herrn Rüffer 148 T und hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der von Herrn Wissgott 222 T . Die Gesamtbezüge des Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresab- Aufsichtsrats betrugen im Geschäftsjahr 40 T . schlussunterlagen an das zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des D. ublic orporate Go ernance ode Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirt- Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen schaftsplangespräche fanden am 13.10.2016 für der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- das Planjahr 2017 und am 26.0 .2017 für das Plan- lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass jahr 2018 statt. Das Abschlussgespräch 2017 wurde die Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane am 27.04.2018 durchgeführt. der Gesellschaft in wesentlichen Belangen nicht in 172 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der tadtwerke erkehrsgesellschaft Frankfurt am Bilanz ain mbH 31.12.201 31.12.2016 T Veränderung in T€ T in % A T A 0 . 1 0 .1 0 75 1.173 -415 -35,3 703.742 703. 82 -241 -0,0 14 14 0 0,0 Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Finanzanlagen mlauf erm gen 60.1 . 0 -6 -0,1 .60 10,3 Vorräte 12. 25 12.724 200 1,6 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 44.685 3 .541 5.145 13,0 2.564 2.305 0 1 6 -106 . 36 .8 2 Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme A 6 . 25 11,2 - ,2 Verkehr, Ver- und Entsorgung Anlage erm gen 0,6 A Eigenkapital 3 .8 0 38.01 Gezeichnetes Kapital / Festkapital 11.000 11.000 0 0,0 Kapitalrücklage 16.5 1 18.768 -2.177 -11,6 8.24 8.24 0 0,0 0 - Gewinnrücklagen / variables Kapital Jahresergebnis / Bilanzergebnis 0 R ckstellungen .2 1 erbindlichkeiten 0 .02 632.0 62 . 44 .402 Rechnungsabgrenzungsposten 1 .620 Bilanzsumme 6 . Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Gewinn- und erlustrechnung Umsatzerlöse 31.12.201 T - , -1. -2,2 .0 1 1,1 470.852 -21.450 -4,6 1 .8 8 1. 22 ,6 . 36 .8 2 0,6 31.12.2016 T Veränderung in T€ in % 202.546 206.661 -4.115 -2,0 -1.148 -275 -873 317,1 2.535 3.071 -536 -17,4 Bestandsänderung UE / FE andere aktivierte Eigenleistungen Gesamtleistung -2.1 203. 3 - . 2 -2,6 45.622 48.3 2 -2.770 -5,7 Materialaufwand -108.462 -108.625 163 -0,1 Personalaufwand -127.8 8 -122.146 -5.752 4,7 Abschreibungen -4 .123 -45. 04 -3.21 sonstige betriebliche Aufwendungen -23.185 -24.175 0 EB T (Betriebliches Ergebnis) - .112 - 3.001 -16.112 Finanzergebnis -21.326 -1 . 08 -1.418 Ergebnis or teuern (EBT) -80. 3 -62. 0 -1 . 30 2 , Ergebnis nach teuern -80. 3 -62. 0 -1 . 30 2 , sonstige betriebliche Erträge Sonstige Steuern Erträge aus Verlustübernahme Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag 20 . 7,0 -4,1 3 , 7,1 -262 -258 -4 1,7 80.701 63.167 17.534 27,8 0 0 0 - 0 0 0 - 173 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) Nutzwagenkilometer (in Tsd.) davon Straßenbahn davon U-Bahn 201 2016 er nderung absolut in % 2.04 1. 83 66 3,3 28.100 27.770 330 1,2 7.014 7.200 -186 -2,6 21.086 20.570 516 2,5 Platzkilometer (in Mio.) 5.155 5.207 -52 -1,0 davon Straßenbahn 1.240 1.2 2 -52 -4,0 davon U-Bahn 3. 15 3. 15 0 0,0 1 8 1 4 4 2,1 63 62 1 1,6 135 132 3 2,3 Anzahl der Fahrten (beförderte Personen) (in Mio.) davon Straßenbahn davon U-Bahn Anmerkung: Wenn man die Gesamtzahl der Fahrten (beförderten Personen) auf Unternehmensebene betrachtet (Umsteiger zwischen den Betriebszweigen werden hier nur einmal gezählt), dann beträgt die Anzahl der Fahrten (beförderte Personen) für 2017 insgesamt 18 Mio. (Vj. 186 Mio.). 174 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 2.6.6 n-der- it -Bus GmbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Am Römerhof 27 0 6 /2 12-4 34 00 info 60486 Frankfurt am Main 0 6 /2 12-4 34 27 www.stadtwerke-frankfurt.de/verkehr Gründung: Unternehmensgegenstand: 08.0 .1 2 icb-ffm.de Verkehrsbedienung: Die Gesellschaft ist tätig als Verkehrsdienstleister beim Betrieb des öffentlichen Personennahverkehrs ( PNV), von Gelegenheits- und Sonderverkehren sowie sonstigen Aufgaben der Verkehrsbedienung von Personen und Gütern. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH 10.572.000 100,00 % Geschäftsführung: Herr Alois Rautschka A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 bunden Allgemeines Omnibussen mit einem batterieelektrischen Antrieb, Bis zum 31.08.2014 war die In-der-Cit -Bus GmbH die im Wirtschaftsjahr 2017 ausgeschrieben und (ICB) bestellt wurden, ein wichtiges Ereignis. ein 100 %iges Tochterunternehmen der mit der Beschaffung von 5 Verkehr, Ver- und Entsorgung Herr Christian Schaefer Solo- Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH (VGF). Zum 01.0 .2014 wurden sämtliche ur erm gens- und apitallage Anteile an der Gesellschaft im Zuge einer Neuaus- Die Bilanzsumme hat sich um 1,4 Mio. richtung der Busaktivitäten im Konzern von der 11,1 Mio. auf erhöht. Das Umlaufvermögen stieg um Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH 2 Mio. . Dabei sind vor allem die Forderungen aus (SWFH) übernommen. Gegenstand des Unterneh- Lieferung und Leistungen, insbesondere die Forde- mens ist die Verkehrsbedienung für Personen und rungen gegenüber traffi Güter. Das Tätigkeitsgebiet der Gesellschaft ist auf vermögen verminderte sich gegenüber dem Vorjahr das Stadtgebiet Frankfurt am Main begrenzt. bei Investitionen in Höhe von 712 T aufgrund der Mit der Betrauung nach EU-Verordnung 1370/2007 planmäßigen Abschreibungen um 0,5 Mio. für das Bündel D zum Fahrplanwechsel 2015 änder- 5,1 Mio. . Das Eigenkapital der Gesellschaft steigt te sich die rechtliche Grundlage der Geschäftstätig- nach Verrechnung mit dem Jahresfehlbetrag zum keit der ICB insofern, als mit der Betrauung eine Berichtszeitpunkt auf 6,5 Mio. . Die Eigenkapital- Teilnahme am Wettbewerb nicht mehr möglich ist. uote hat sich bei einer gestiegenen Bilanzsumme gestiegen. Das Anlage- auf Durch die zusätzliche Betrauung mit dem Bündel E von 55,2 % im Vorjahr auf 58,1 % erhöht. zum Fahrplanwechsel 2017 am 11. Dezember 2016 Darüber hinaus werden auf der Passivseite Rück- wurde die Geschäftstätigkeit im Stadtgebiet ausge- stellungen in Höhe von 1,3 Mio. weitet. Seit Mitte 2013 wurde die Durchführung von Rückstellungen betreffen überwiegend Personal- Sonderlinien- und Gelegenheitsverkehren zunächst verpflichtungen und ausstehende Rechnungen. ausgewiesen. Die im Rahmen eines Betriebsführungsvertrages für die VGF, ab 2015 mit eigener Konzession übernom- ur Erfolgslage men. Hierunter fällt insbesondere die Durchführung Die ICB weist für das abgelaufene Geschäftsjahr von Verkehren für die Messe Frankfurt. 2017 einen Jahresüberschuss von 1,1 Mio. Der Werkstattbetrieb wurde bereits 2014 im Rah- Umsatzerlöse wurden aus den Verkehrsverträgen men eines Pachtvertrages von der VGF übernom- mit der Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main men und mit deren Mitarbeiter im Rahmen der Kon- mbH (traffi ), in Sonderlinien- und Gelegenheits- zernleihe betrieben. Im Berichtszeitraum war der verkehr (Messeverkehre), aus dem Verkauf von Einstieg in die alternative Antriebstechnologie ver- Dieselkraftstoff sowie aus Werkstattleistungen so- aus. 175 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 wohl für die Schwestergesellschft Main Mobil Frank- . Erg nzende Angaben nach 123 a HG furt GmbH (MMF) und VGF als auch für Dritte er- Erf llung des ffentlichen wecks zielt. Gegenüber dem Vorjahr ist der Umsatz von Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben- 25, Mio. stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in auf 32,5 Mio. ( 25,5 %) gestiegen. Der Umsatzanstieg ist größtenteils auf die Betrau- den Leistungsdaten wider. ung des Linienbündels E zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich im Vergleich zum Vorjahr auf 7,1 Mio. erhöht. Die Gesellschaft hat für das Gesamtjahr Zuschüsse im Rahmen der orliegen der oraussetzungen des 121 HG Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen für das Unternehmen vor. Betrauung im Linienbündel D und erstmals ganzjährig für das Linienbündel E erhalten. Zusätzlich zum Vorjahr hat die Gesellschaft Erträge für Infrastruk- rgane der Gesellschaften Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- turleistungen (3,7 Mio. ) erhalten, die Infrastruktur- sammlung und die Geschäftsführung. Im Geschäfts- leistungen finden sich im Materialaufwand in glei- jahr 2017 betrugen die Bezüge des Geschäftsfüh- cher Höhe wieder. rers Schäfer 14 T . Herr Geschäftsführer Rautsch- Der Anstieg des Materialaufwandes resultiert aus ka erhält seine Bezüge durch die VGF gemäß Ge- höheren Aufwendungen für Material und Dienstleis- schäftsbesorgungsvertrag. tungen im Werkstattbereich sowie aus in den Fremdleistungen enthaltenen, höheren Kosten für D. ublic orporate Go ernance ode Drittfirmen zur Unterstützung bei Messe- und An- Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen mietverkehren und aus dem gestiegenen Einkauf der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- von Subunternehmerleistungen der MMF im Linien- lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass bündel E. Der Personalaufwand hat sich gegenüber die Geschäftsführung der Gesellschaft in wesentli- dem Vorjahr um 2 Mio. chen Belangen nicht in auf 13 Mio. erhöht. Dies bereinstimmung mit den ergibt sich aus der tariflichen Lohnerhöhung zum Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK sollen Februar 2017 sowie aus der Neubesetzung von rechtzeitig vor der Versendung der Wirtschaftsplan- Stellen im administrativen sowie im Werkstattbe- und Jahresabschlussunterlagen an das zuständige reich. Organ die Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vorerörtert wer- B. Ausblick den. Das Wirtschaftplangespräch 2018 fand am Der verabschiedete Wirtschaftsplan 2018 sieht ein 02.11.2017 statt. Das Abschlussgespräch 2017 positives Jahresergebnis in Höhe von 1 Mio. wurde am 07.05.2018 durchgeführt. vor. Im kommenden Wirtschaftsjahr werden die ersten Busse mit Elektroantrieb in Betrieb genommen. Diese sollen regulär im Linienverkehr auf der Linie 75 eingesetzt werden. Gemeinsam mit traffi wird sich die Gesellschaft mit einer noch intensiveren Durchdringung des Frankfurter Busverkehrs mit alternativen Antriebstechniken beschäftigen. 176 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der n-der- it -Bus GmbH Bilanz 31.12.201 31.12.2016 Veränderung in T€ in % T T Anlage erm gen .136 .6 8 Immaterielle Vermögensgegenstände 114 0 114 - 5.022 5.678 -656 -11,6 0 0 0 - A T A Finanzanlagen mlauf erm gen . 6 Vorräte .01 244 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.721 Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks 1. 7 3. 0 1 8,6 152,0 1.812 46,4 -77,3 10 -8 2 2 0 Rechnungsabgrenzungsposten 10 16 A 11.13 - , 147 Akti e latente teuern Bilanzsumme 2 2 - 0,6 Verkehr, Ver- und Entsorgung Sachanlagen - - 0,8 . 3 1. 03 1 , .3 1.0 8 20, A Eigenkapital 6. Gezeichnetes Kapital / Festkapital Gewinnrücklagen / variables Kapital Gewinnvortrag / Verlustvortrag 1 10.572 2 10.572 0 2 -5.228 -4.527 0,0 -701 15,5 Jahresergebnis / Bilanzergebnis 1.0 8 -701 R ckstellungen 1.300 1.281 1 3.36 3.080 286 11.13 . 3 erbindlichkeiten Bilanzsumme Gewinn- und erlustrechnung 31.12.201 T 0,0 0 1.7 -256,6 1, ,3 1. 03 31.12.2016 T 1 , Veränderung in T€ in % Umsatzerlöse 32.531 25. 15 6.616 25,5 Gesamtleistung 32. 31 2 . 1 6.616 2 , 5.081 2.238 44,0 sonstige betriebliche Erträge 7.31 Materialaufwand -21.652 -17.254 -4.3 8 25,5 Personalaufwand -13.016 -11.053 -1. 62 17,8 Abschreibungen -1.254 -1.181 -73 6,2 sonstige betriebliche Aufwendungen -2.806 -2.210 -5 6 27,0 1.122 - 03 -0 -2 EB T (Betriebliches Ergebnis) Finanzergebnis Ergebnis or teuern (EBT) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Ergebnis nach teuern Sonstige Steuern Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen 1.122 -1 - 0 1.82 1 1.826 , -80,7 -2 ,3 4 -24 1.102 - 00 1.803 -4 -1 -4 1.0 8 -701 1.7 -256,6 1.0 8 - 01 1. -2 6,6 201 2016 -572,3 -2 , 528,7 er nderung absolut Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) -2 in % 367 325 42 Nutzwagenkilometer (in Tsd.) 5.785 4.3 4 1.3 1 31,7 davon ICB in Eigenleistung (inkl. Main Mobil Frankfurt GmbH) 5.785 3.111 2.674 86,0 0 1.283 -1.283 - Platzkilometer (in Mio.) 471 320 151 47,2 davon ICB in Eigenleistung (inkl. Main Mobil Frankfurt GmbH) 471 223 248 111,2 0 8 - 8 - davon ICB in Subunternehmerleistung davon ICB in Subunternehmerleistung 12, 177 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 2.6. ain obil Frankfurt GmbH Anschrift: Telefon/Fax: Am Römerhof 27 0 6 /2 12-4 34 00 60486 Frankfurt am Main 0 6 /2 12-7 38 5 Gründung: Unternehmensgegenstand: 10.12.2004 E-Mail/Internet: www.stadtwerke-frankfurt.de/verkehr Betrieb eines Verkehrsunternehmens zur Personenbeförderung nach dem Personenbeförderungsgesetz im Sinne der §§ 42 und 43 PBefG, die Planung, Organisation und Durchführung von Linienverkehr, die Durchführung von Fernlinien, von Ausflugs- und Reiseverkehr und die Erbringung anderer Sonderverkehrsleistungen mittels Omnibussen und anderen, dem Personenverkehr dienenden, straßengebundenen und schienengebundenen Verkehrsmitteln. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH 204.100 100,00 % 204.100 100,00 % Geschäftsführung: Herr Alois Rautschka Herr Christian Schaefer A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 über verbundenen Unternehmen um 28 T und die Allgemeines sonstigen Verbindlichkeiten um 16 T erhöht. Seit 01.01.2015 wird die kaufmännische, technische und betriebliche Betreuung von der Konzernschwester In-der-Cit -Bus GmbH (ICB) wahrgenommen. Bestandteil der Abläufe zwischen der Main Mobil Frankfurt GmbH (MMF) und der ICB ist der Austausch und die Verrechnung von Verkehrsdienstleistungen, die die Schaffung und Nutzung von S nergien durch gegenseitige Personalgestellung zur Vermeidung von Engpässen gewährleistet. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2016 erbringt die Gesellschaft weitere Fahrleistungen als Subunternehmer sowohl im Linienbündel D als auch im Linienbündel E. ur erm gens- und 4T auf 840 T gestie- hältnis zur Bilanzsumme erhöht sich aufgrund der erhöhten Bilanzsumme von 15,5 % auf 15,7 %. Die gegen verbundene Unternehmen haben sich wie im Vorjahr aufgrund der gestiegenen Leistungserbringung erhöht (100 T ). Gegenüber dem Vorjahr sind die flüssigen Mittel von 57 T auf 46 T gesunken. Auf der Passivseite haben sich die sonstigen Rückstellungen um 35 T , die Verbindlichkeiten gegen- 178 Basierend auf der erhöhten Fahrleistung konnte eine Steigerung um 1.678 T bzw. 37, % auf 6.104 T erzielt werden. Insgesamt beträgt der Materialaufwand 2.601 T (Vj. 2.010 T ). Dieser gliedert sich in Waren und Treibstoff von 680 T (gegenüber 413 T im Vor- jahr), Kosten für Wartung und Instandhaltung der Busse 1.223 T (Vj. 833 T ) sowie in die bezoge- nen Leistungen 6 8 T (Vorjahr 764 T ) auf. Unter die bezogenen Leistungen fallen neben den Verwalschaft Frankfurt am Main mbH (VGF) und der ICB apitallage uote für das Gesamteigenkapital im Ver- Forderungen hat sich der Umsatz aus Fahrleistungen erhöht. tungstätigkeiten der Stadtwerke Verkehrsgesell- Die Bilanzsumme ist um gen. Die ur Erfolgslage Das Jahresergebnis beträgt 16 T . Wie im Vorjahr von insgesamt 37 T sowie der bernahme der Fahrdienstleistungen seitens der ICB in Höhe von 17 T (Vj. 3 1 T ) auch die Dienstleistungen der Transdev Rhein Main GmbH wie Busreinigung und Betankung in Höhe von 141 T (Vj. 8 T ). Die Personalaufwendungen haben sich infolge gestiegener Mitarbeiterzahlen und einer weiteren Tariferhöhung im Februar 2017 um 68 T auf 3.234 T erhöht. Im Jahresdurchschnitt waren 6 Mitarbeiter/innen beschäftigt im Vorjahr lag der Durchschnitt bei 5 Mitarbeitern. Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 B. Ausblick Main mbH (VGF), Herr Geschäftsführer Schäfer Im Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2018 wird erhält seine Bezüge durch die In-der-Cit -Bus ein Jahresüberschuss von 20,3 T geplant. Nach GmbH (ICB). Beide Geschäftsführer erhalten für Abzug des Materialaufwandes und der Fremdleis- ihre Tätigkeit bei der Gesellschaft keine zusätzliche tungen, hauptsächlich aus der Abrechnung mit den Vergütung. Konzerngesellschaften, ergibt sich ein Rohertrag von 4.060, T . Die Personakosten, Abschreibun- D. ublic orporate Go ernance ode gen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen werden mit 4.040,6 T veranschlagt. der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststellungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass 123 a HG die Geschäftsführung der Gesellschaft in wesentli- Erf llung des ffentlichen wecks chen Belangen nicht in bereinstimmung mit den Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben- Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK sollen stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in rechtzeitig vor der Versendung der Wirtschaftsplan- den Leistungsdaten wider. und Jahresabschlussunterlagen an das zuständige Verkehr, Ver- und Entsorgung . Erg nzende Angaben nach Organ die Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsorliegen der oraussetzungen des 121 HG plan- und des Abschlussgesprächs vorerörtert wer- Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen den. Das Wirtschaftsplangespräch 2018 fand am für das Unternehmen vor. 02.11.2017 statt. Das Abschlussgespräch 2017 wurde am 07.05.2018 durchgeführt. rgane der Gesellschaft Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung. Herr Geschäftsführer Rautschka erhält seine Bezüge von der Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am 179 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der ain obil Frankfurt GmbH Bilanz 31.12.201 31.12.2016 T Veränderung in T€ T in % A T A Anlage erm gen 31 Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen -10,8 0 - 31 35 -4 -10,8 0 0 0 80 Vorräte - 10 13, 0 0 0 763 653 110 16, 46 57 -11 -20,0 0 2 -2 -80,1 8 0 6 Eigenkapital 132 116 16 Gezeichnetes Kapital / Festkapital 204 204 0 0,0 0 0 0 - -88 - 2 4 -4,3 16 4 12 2 5,2 288 2 3 3 13, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme A - 12,6 A Gewinnrücklagen / variables Kapital Gewinnvortrag / Verlustvortrag Jahresergebnis / Bilanzergebnis R ckstellungen erbindlichkeiten 20 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Bilanzsumme Gewinn- und erlustrechnung 3 0 8 0 6 31.12.201 T 13, 3 0 31.12.2016 T 11,3 0 12,6 Veränderung in T€ in % Umsatzerlöse 6.104 4.427 1.678 37, Gesamtleistung 6.10 . 2 1.6 8 3 , sonstige betriebliche Erträge 1 8 -7 -83,3 Materialaufwand -2.601 -2.010 -5 2 2 ,4 Personalaufwand -3.234 -2.266 - 68 42,7 -3 43,8 Abschreibungen - sonstige betriebliche Aufwendungen EB T (Betriebliches Ergebnis) -6 -246 -14 16 Finanzergebnis - 0 - 6 64,5 12 288,6 0 - Ergebnis or teuern (EBT) 16 12 288,6 Ergebnis nach teuern 16 12 288,6 Sonstige Steuern -0 -0 -0 145,7 16 4 12 2 5,2 12 2 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) Nutzwagenkilometer (in Tsd.) Platzkilometer (in Mio.) 180 - 0 Finanzanlagen mlauf erm gen 3 0 16 201 6 1.46 2016 ,2 er nderung absolut in % 5 37 62,7 1.12 340 30,1 -70 -100,0 70 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 2. traffi mbH okale ah erkehrsgesellschaft Frankfurt am Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Stiftstraße -17 0 6 /2 12-2 44 24 info 60313 Frankfurt am Main 0 6 /2 12-2 44 30 www.traffi .de Gründung: Unternehmensgegenstand: 31.08.2001 ain traffi .de Die Wahrnehmung der im Allgemeininteresse liegenden, nicht gewerblichen Aufgaben der Stadt Frankfurt am Main als Aufgabenträger im öffentlichen Personennahverkehr und in sonstigen Verkehren, soweit nicht öffentlich-rechtliche Vorschriften dies zwingend ausschließen. Die Gesellschaft soll die der Stadt Frankfurt am Main zugewiesenen Aufgaben gemäß § 5 und § 7 Hessisches PNV-Gesetz sicherstellen. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 25.600 100,00 % Verkehr, Ver- und Entsorgung Geschäftsführung: Herr Dr. Hans-Jörg von Berlepsch Aufsichtsrat: 9 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Herr StR Klaus Oesterling Mandatsträger der Stadt: Herr Stv Dimitrios Bakakis Frau Stv Ursula Busch Herr Stv Martin Daum Herr Stv Eugen Emmerling Herr StR Markus Frank Frau Stv Angela Hanisch Herr StR Klaus Oesterling Frau Stv Erika Pfreundschuh Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Herr Holger Reich (AN) Frauenquote: Frauen uote: (bezogen auf städtische Mandate) 37,50 % A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 vergabe“ wurde von der Stadt Frankfurt am Main für Allgemeines die Schienenverkehrsleistungen (Stadtbahn und Die traffi Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frank- Straßenbahn, seit 01.02.2011) sowie für die Bus- furt am Main mbH (traffi ) nimmt im Auftrag der verkehrsleistungen im Linienbündel D (Ost) (seit Stadt Frankfurt am Main die Aufgaben und Befug- 01.08.2015) nisse wahr, die nach dem Hessischen PNV- 11.12.2016) Gebrauch gemacht. Ziel der Stadtver- Gesetz dem Aufgabenträger zugewiesen sind (Auf- ordnetenversammlung in Frankfurt am Main ist es, gabenübertragungs- und Beleihungsvertrag zwi- so zeitnah wie möglich die Hälfte der lokalen Bus- schen traffi und der Stadt Frankfurt am Main). verkehrsleistungen direkt an die städtische Ver- Dazu gehören insbesondere die Planung, Organisa- kehrsgesellschaft In-der-Cit -Bus GmbH zu verge- tion und Finanzierung des öffentlichen Personen- ben. Damit soll sichergestellt werden, dass bei der nahverkehrs. traffi ist zudem das Bindeglied zum Stadt Frankfurt am Main die Kompetenz und Fähig- Rhein-Main-Verkehrsverbund, der für den regiona- keit vorgehalten werden, Busverkehrsleistungen len Nahverkehr verantwortlich ist. neben der wettbewerblichen Vergabe auch in Ei- Die Busverkehrsleistungen werden in Frankfurt am genregie erbringen zu können. traffi Main im wettbewerblichen Verfahren sowie auch zeit die Direktvergabe eines weiteren Busbündels direkt vergeben. Von der Möglichkeit einer „Direkt- zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020 vor. und im Linienbündel E (seit bereitet der- 181 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Die Verkehrsleistung im Jahr 2017 ist gegenüber In 2017 konnten die finanziellen Interessen der dem Vorjahr weiter gestiegen. Insgesamt wurden in Stadt Frankfurt am Main gewahrt und alle einge- den Frankfurter Bussen und Bahnen (Lokaler Ver- planten Drittmittel im veranschlagten Rahmen reali- kehr) 232,8 Mio. (Vj. 230,2 Mio.) Personen befördert siert werden. und ,4 Mio. (Vj. 0,5 Mio.) Personenkilometer geleistet. Damit befindet sich der Frankfurter Nah- ur erm gens- und apitallage verkehr weiter im Aufwärtstrend, wenn auch nicht Die Bilanzsumme verringerte sich gegenüber dem mit der D namik der letzten Jahre. Der Anstieg der Vorjahr um 3,3 Mio. Fahrgastzahlen in Frankfurt am Main liegt mit rund durch die Abnahme bei den zum Bilanzstichtag 1,1 % einzubeziehenden im Gegensatz zu den Vorjahren unter auf 23,5 Mio. Treuhandaktiva überwiegend (Forderungen dem Bundesdurchschnitt (1,4 %). gegen Gesellschafter und sonstige Vermögensge- Nicht berücksichtigt sind in den Frankfurter Zahlen genstände) und -verbindlichkeiten in Höhe von die Nutzerinnen und Nutzer der Regionalbahnlinien jeweils 18,2 Mio. und insbesondere der S-Bahnen, die im Frankfurter man eine Bereinigung der Bilanzsumme um das Nahverkehrsnetz eine wichtige Rolle spielen. Erfah- Treuhandvermögen vor, so erhöhte sich die Bilanz- rungsgemäß werden sie für weitere rund 30 % der summe von 5 Mio. Fahrten innerhalb des Stadtgebietes genutzt - rech- Auf der Vermögensseite entfallen 523 T (Vorjahr 21,6 Mio. ). Nimmt im Vorjahr auf nun 5,3 Mio. . (2,2 %) net man diese rund 70 Millionen Fahrten hinzu, sind auf das Anlagevermögen sowie 23 Mio. in Frankfurt am Main im vergangenen Jahr über 300 auf das Umlaufvermögen (inkl. Rechnungsabgren- Millionen Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zungsposten). Das Anlagevermögen wird zum Bi- ausgeführt worden. lanzstichtag durch Eigenkapital zu 52,2 % gedeckt. Die Entwicklung macht sich auch bei den kassen- Die unterjährige Li uidität war jederzeit gesichert. technischen Einnahmen bemerkbar. Diese sind Sämtliche Verbindlichkeiten konnten stets innerhalb gegenüber dem Vorjahr (281,6 Mio. ) um rund der Zahlungsziele beglichen werden. 1,4 % auf 285,5 Mio. Auf der Finanzierungsseite entfallen 1,5 Mio. gestiegen. Für 2017 konnte die durchschnittliche Tarifanpassungsrate für Frank- (6,6 %) auf Rückstellungen, 21,7 Mio. ( 7,8 %) ( 2,2 %) furt von 1, % bei den kassentechnischen Einnah- auf Verbindlichkeiten sowie 273 T auf das Eigen- men somit nicht realisiert werden. kapital. Die Eigenkapital uote beläuft sich auf Stark rabattierte, bzw. durch Zusatzleistungen at- 1,2 %. traktive Karten, wie die 65-Plus-Karte, weisen wei- In 2017 erfolgte eine Einstellung in die Kapitalrück- terhin eine stabile Aufwärtsbewegung auf. Auch die lage in Höhe von ,6 Mio. Jahreskarten- und die JobTicket-Verkäufe sind Die Finanzierung der traffi weiter steigend. Diese Entwicklung ist im Interesse durch eigene Erträge erwirtschaftet, durch Zuwei- der Zeitkartenstrategie (gewünschte Stammkun- sungen der Gesellschafterin, die seit dem Ge- (Vj. ,4 Mio. ). erfolgt, soweit nicht dengewinnung). Die Anzahl der Fahrten mit Einzel- schäftsjahr 2004 in die Kapitalrücklage eingestellt karten ist weiter rückläufig und auch gibt es Rück- werden. Der Betrag der Zuführung zur Kapitalrück- gänge bei den Zeitkarten mit kürzerer Laufzeit (Wo- lage wird auf der Grundlage der benötigten Mittel chen- und Monatskarte) zu verzeichnen. Zu erwar- festgelegt. ten ist auch für die Zukunft eine positive Fahrgast- Gemäß Gesellschafterbeschluss wird der im Eigen- und Einnahmenentwicklung, wenn auch nicht mehr kapital aufgeführte Jahresfehlbetrag durch Entnah- mit der D namik der vergangenen Jahre. me aus der Kapitalrücklage gedeckt. Die Fahrgäste nehmen den Frankfurter Nahverkehr insgesamt als attraktives Mobilitätsangebot wahr ur Erfolgslage und entscheiden sich immer öfter, von gelegentli- Da die traffi alle Aufgaben und Befugnisse des chen Nutzern zu Dauernutzern zu werden. Aufgabenträgers (Stadt Frankfurt am Main) gemäß dem Hessischen 182 PNV-Gesetz wahrnimmt und Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 insofern kein wesentliches eigenes operatives Ge- stark ansteigenden Fahrgeldeinnahmen zu erwar- schäft hat, ist das Ergebnis der traffi in erster Linie ten. Die Schere zwischen Kosten und Erlösen im durch die Aufwendungen für den sog. Eigenbedarf PNV geht somit immer weiter auseinander. Hand- geprägt. lungsbedarf besteht hauptsächlich in den Feldern stehen Aufwen- Finanzierung, dungen in Höhe von 10,3 Mio. gegenüber. Das kal/regional und Gesamtverkehrsbetrachtung. Organisation, Abgrenzung lo- Geschäftsjahr 2017 schließt mit einem Jahresfehl- Aufgrund der Konsolidierungsvorgaben im städti- betrag im Eigenbedarf in Höhe von schen Haushalt werden notwendige Angebotsaus- (Vj. ,3 Mio. ,4 Mio. ) ab. Das Jahresergebnis hat sich weitungen aufgrund der Nachfrageentwicklung über somit gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig ver- Angebotsreduzierungen, zum Beispiel bei weniger schlechtert, was im Wesentlichen auf höhere sons- nachgefragten Linien oder in Randzeiten, möglichst tige betriebliche Aufwendungen und höhere Auf- weitestgehend kompensiert. Aufgrund der d nami- wendungen für Personal zurückzuführen ist, bei schen Entwicklung Frankfurts ist dies aber nicht gleichzeitig geringeren Aufwendungen aus sonsti- weiter haltbar, da Neubaugebiete im Sinne einer gen Steuern und höheren sonstigen betrieblichen nachhaltigen Stadtentwicklung frühzeitig an den Erträgen. Der am 12.12.2016 vom Aufsichtsrat PNV angebunden sein sollten. Auch bei den aktu- beschlossene Wirtschaftsplan sah einen Jahres- ellen Diskussionen zum sog. Dieselgipfel und der fehlbetrag in Höhe von 10,4 Mio. vor. Der Jahres- daraus resultierenden Notwendigkeit die Luftschad- wird durch Auflösung der stoffe in den Städten zu reduzieren, spielt der Kapitalrücklage in gleicher Höhe ausgeglichen. PNV und dessen Stärkung eine wesentliche Rolle. Nach Ergebnisverwendung verbleibt ein Eigenkapi- Sollten Fahrverbote wirklich umgesetzt werden tal in Höhe von 273 T . Die restliche Kapitalrückla- müssen, so sollte der ge (248 T ) wird an den Gesellschafter Stadt Frank- Leistungsangebot darauf vorbereitet sein. furt am Main zurückgezahlt. Die Frankfurterinnen und Frankfurter sind weiterhin fehlbetrag von ,4 Mio. Verkehr, Ver- und Entsorgung Den Erträgen in Höhe von 1 Mio. PNV durch ein adä uates zufrieden mit ihrem Nahverkehr und zeigen es, Ergebnisse der Beteiligungen indem sie in Busse und Bahnen einsteigen. Das Die Li uidation der Tochtergesellschaft ti s traffi - ergibt das von einem unabhängigen Meinungsfor- Servicegesellschaft mbH i. L. wurde mit Beschluss schungsinstitut durchgeführte vom 27.06.2016 beendet, die Gesellschaft aufgelöst meter, an dem traffi und am 11.01.2017 aus dem Handelsregister ge- Den kontinuierlichen Zuwachs an Fahrgastzahlen löscht. und die damit stetige Zunahme des Verkehrsauf- PNV-Kundenbaro- seit dem Jahr 2002 teilnimmt. kommens im Linienverkehr der Stadt Frankfurt am B. Ausblick Main umweltschonend zu gestalten, ist die Heraus- Der finanzielle Rahmen, in dem sich traffi in den forderung der nächsten Jahre. Die S stementschei- Jahren 2018 und 201 bewegen wird, orientiert sich dung, welche alternativen Antriebskonzepte sich in an dem vom Aufsichtsrat am 18.12.2017 beschlos- Zukunft durchsetzen werden, ist dabei noch offen. senen Wirtschaftsplan einschließlich der fünfjähri- Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 wird gen Finanzplanung. Der voraussichtliche Fehlbedarf der Frankfurter Nahverkehr noch umweltfreundli- für den Eigenbedarf beläuft sich danach in den cher. Dieser ist bereits durch U-Bahn und Straßen- Jahren 2018 und 201 auf jeweils 10,4 Mio. . bahn zu großen Teilen elektrisch und wird durch Zusätzliche Finanzbedarfe sind aufgrund des Ein- eine hochmoderne, abgasarme Busflotte ergänzt. satzes neuer Technologien für die umweltschonen- Mit dem Einstieg in den elektrischen Busverkehr de Entwicklung des macht die Stadt Frankfurt am Main konse uent den PNV in Frankfurt am Main sowie aufgrund der zunehmenden gesellschaftli- nächsten ökologischen Schritt. chen Forderung nach günstigeren Fahrpreisen und Für das „H2Bus Rhein-Main“-Projekt ist die An- daraus resultierenden geringeren bzw. weniger schaffung von insgesamt elf Brennstoffzellen- 183 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Bussen geplant (Wiesbaden: je zwei Solo- und rgane der Gesellschaft Gelenkbusse Mainz: je zwei Solo- und Gelenkbus- Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- se Frankfurt: drei Solobusse). Die ersten Busse sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts- sowie die Wasserstofftankstelle sollen zum Fahr- rat. planwechsel im Dezember 2018 in Betrieb gehen. Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen im Insgesamt ist das EU-Projekt auf eine Laufzeit von Geschäftsjahr 21 T . sechs Jahren ausgelegt. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im Geschäftsjahr 2,7 T . . Erg nzende Angaben nach 123 a HG Erf llung des ffentlichen wecks D. ublic orporate Go ernance ode Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben- Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- den Leistungsdaten wider. lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane orliegen der oraussetzungen des Bei der traffi 121 HG der Gesellschaft in wesentlichen Belangen nicht in handelt es sich gemäß HGO um bereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt keine Gesellschaft, die auf den Betrieb eines wirt- hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der schaftlichen Unternehmens gerichtet ist, so dass Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresab- eine Prüfung des § 121 Abs. 1 HGO entfällt. schlussunterlagen an das zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des Beziehungen zum Haushalt Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirt- Im Haushalt 2017 der Stadt Frankfurt am Main schaftsplangespräche fanden statt am 17.11.2016 standen für die traffi für das Planjahr 2017 und am 17.11.2017 für das Mittel von rund 48, Mio. zur Verfügung, davon 10,4 Mio. darfsbereich und 2 ,5 Mio. für den Eigenbe- für den Treuhandbe- reich. Zudem standen der Gesellschaft Reste aus Mittelübertragung von Mio. zur Verfügung. Ins- gesamt wurden für das Jahr 2017 im Eigenbedarfsbereich Mittel von ,6 Mio. von der Stadt Frankfurt am Main in die Kapitalrücklage gezahlt. An Treuhandmitteln wurden insgesamt 25,3 Mio. Stadt Frankfurt am Main angefordert. 184 von der Planjahr 2018. Das Abschlussgespräch 2017 wurde am 16.05.2018 durchgeführt. Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der traffi okale ah erkehrsgesellschaft Frankfurt am Bilanz ain mbH 31.12.201 31.12.2016 Veränderung in T€ in % 2 -28 -30,7 426 33 7,7 0 0 - T T Anlage erm gen 23 18 Immaterielle Vermögensgegenstände 64 A T A 45 Finanzanlagen 0 mlauf erm gen 22. -3.300 -12,6 3 26.2 7 -4 -52,5 21.615 25.110 -3.4 5 1.326 1.128 1 8 17,6 3 60 -18 -2 ,0 26.822 -3.313 -12, 88 186 211, Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme A 23. 0 -13, Verkehr, Ver- und Entsorgung Sachanlagen 0, A Eigenkapital 2 3 Gezeichnetes Kapital / Festkapital Kapitalrücklage 26 26 0 0,0 .600 .400 200 2,1 0 0 0 - - .352 - .338 -14 0,2 Gewinnrücklagen / variables Kapital Jahresergebnis / Bilanzergebnis R ckstellungen erbindlichkeiten Bilanzsumme Gewinn- und erlustrechnung Umsatzerlöse 1. 1. 8 21.68 2 .2 0 -3. 6 6 -1 ,1 , 23. 0 26.822 -3.313 -12, 31.12.201 T 31.12.2016 T Veränderung in T€ in % 406 270 136 06 2 0 136 0, 537 468 6 14,7 -17 -116 64, -5.608 -5.323 -285 5,4 -105 -147 43 -2 ,1 sonstige betriebliche Aufwendungen -4.261 -3. 05 -356 ,1 EB T (Betriebliches Ergebnis) - .32 -8.816 - 0 ,8 Gesamtleistung sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand -2 5 Personalaufwand Abschreibungen Finanzergebnis -24 -2 11,2 Ergebnis or teuern (EBT) - .3 -8.83 - 12 ,8 Ergebnis nach teuern - .3 -8.83 - 12 ,8 Sonstige Steuern Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Verwaltete Treuhandgelder (in T ) Anzahl d. Linien d. gesamten integr. V auf dem Stadtgebiet Angebotskilometer pro Jahr (in Mio. Nutzkm ) Anzahl der Haltestellen -3 -501 4 8 - .352 - .338 -14 0,2 - .3 2 - .338 -1 0,2 201 Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) -21 50,5 2016 - ,4 er nderung absolut in % 0 0 0 0,0 316.632 316.328 304 154 157 -3 0,1 -1, 41 41 0 0,0 766 767 -1 -0,1 Anmerkung zu den Kennzahlen: Die verwalteten Treuhandgelder sind um die verrechneten kassentechnischen Einnahmen bereinigt. Die Anzahl der Linien des gesamten integrierten V auf dem Stadtgebiet bezieht sich auf den Lokalen und den Regionalen Verkehr. Für den Regionalverkehr ist der RMV verantwortlich. Nutzzugkm (Schiene) bzw. Nutzwagenkm (Bus) ohne Regionalen Verkehr Doppelnennungen der verschiedenen Betriebszweige wurden herausgerechnet, eine Haltestelle kann aus mehreren Steigen bestehen. Die Anzahl bezieht sich auf den Lokalen und den Regionalen Verkehr. 185 186 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 II. Übersicht über die wesentlichen Beteiligungen Wohnungsbau 3 187 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 3. 3.1 3.2 188 ohnungsbau 18 ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH und Konzern 18 3.1.1 Frankfurter Aufbau-Aktiengesellschaft 1 5 3.1.2 Hellerhof GmbH 200 3.1.3 SAALBAU Betriebsgesellschaft mbH 203 3.1.4 WOHNHEIM GmbH 206 Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH und Konzern 210 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 3.1 ABG FRA F RT H D G ohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH und onzern Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Niddastraße 107 0 6 /26 08-0 post 6032 Frankfurt am Main 0 6 /26 08-2 77 www.abg-fh.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 16.01.18 0 abg-fh.de Errichtung, Betreuung, Bewirtschaftung und Verwaltung von Gebäuden und Wohnungen, Vorbereitung und Durchführung von Bauvorhaben, Verwaltung von Beteiligungen. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 102.530.260 A A Bank AG , % 1. 70 0,01 % 102.532.230 100,00 % Geschäftsführung: Herr Frank Junker Herr Ralf Hübner Aufsichtsrat: 21 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Herr OB Peter Manuel Feldmann Mandatsträger der Stadt: Frau Stv Beatrix Baumann Frau StRin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld Herr OB Peter Manuel Feldmann Wohnungsbau Frau StRin Dr. Ina Hartwig Herr StR Mike Josef Herr Stv Dr. Nils Kößler Herr StR Stefan Majer Frau StRin Elke Sautner Herr StR Jan Schneider Herr Stv Manuel Stock Herr Stv Michael zu Löwenstein Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Herr Peter Bachmann (AN) Frau Berit Beierlein (AN) Herr Mike Blanc (AN) Frau Andrea Emmerich (AN) Frau Brigitte Feik (AN) Frau Elvira Häuser (AN) Herr Hans Peter Kemmer (AN) Herr Karlheinz Leister (AN) Frau Iris Mar uardt (AN) Herr Claus Tischer (AN) Frauenquote: Frauen uote: Frauen uote: Zielgröße hierfür: 36,36 % 42,86 % 30,00 % (bezogen auf städtische Mandate) (bezogen auf AR gesamt) Beteiligungen: (nur bei börsennotierten / mitbestimmten Unternehmen) Kapitalanteile: ABG Erste Kulturcampus Frankfurt Beteiligungs GmbH 25.000 100,00 % 10 100,00 % ABG Zweite Kulturcampus Frankfurt Beteiligungs GmbH 25.000 100,00 % ABG Dritte Kulturcampus Frankfurt Beteiligungs GmbH 25.000 100,00 % ABG Dritte Kulturcampus GmbH 25.000 100,00 % 25.000 100,00 % ABG Güterplatz GmbH Co. KG Co. KG SAALBAU Betriebsgesellschaft mbH 189 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 WOHNHEIM GmbH 34.103.200 8,82 % Frankfurter Aufbau-Aktiengesellschaft 14.125.056 6,80 % ABG Poststraße GmbH ABG Riedberg GmbH Co. KG Co. KG ABG Europa uartett GmbH ABG BelVivo GmbH 23.725 4, 0 % 113.880 4, 0 % .400 4,00 % .400 4,00 % .400 4,00 % Co. KG Co. KG Projektentwicklungsgesellschaft Niederrad mbH Co. KG MIBAU GmbH 4.285.050 2,0 % Hellerhof GmbH 13.238.050 86,83 % ABGnova GmbH 50.000 50,00 % CP Campus Projekte GmbH 12.500 50,00 % EGM Entwicklungsgesellschaft Metropolregion Rhein-Main mbH Wiesbaden 12.500 50,00 % Merton-Wohnprojekt GmbH 25.600 50,00 % Tiefgarage Frankenallee 23 GmbH 12.500 50,00 % book n drive mobilitätss steme GmbH, Wiesbaden 16.873 33,33 % 5.200 20,00 % Garagen- Bau- und Betriebsgesellschaft mbH A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 vermietungsbedingt und aus technischen Gründen Allgemeines leer. Die Forderungen aus Vermietung haben sich Der von der ABG FRANKFURT HOLDING Woh- von 1,4 Mio. nungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH (ABG) passungen wurden im Rahmen der gesetzlichen betreute und bewirtschaftete eigene Bestand belief Möglichkeiten vorgenommen. auf 1,3 Mio. vermindert. Mietan- sich auf 22.624 Wohnungen, 301 gewerbliche und 432 sonstige Objekte, 15 soziale Einrichtungen ur erm gens- und apitallage sowie 5.830 Garagen und Kfz-Stellplätze. Darüber Die Bilanzsumme beträgt 1,8 Mrd. hinaus betreute die ABG aufgrund von Geschäfts- Vergleich zum Vorjahr um 146 Mio. besorgungsverträgen den Liegenschaftsbestand der Anstieg der Bilanzsumme ergibt sich im Wesentli- Hellerhof GmbH, der MIBAU GmbH, der ABG Euro- chen aus der Erhöhung des Anlagevermögens. Die pa uartett GmbH bilanzielle GmbH Co. KG, der ABG BelVivo Co. KG und der ABG Poststraße GmbH Eigenkapital uote und hat sich im erhöht. Der beträgt 44,2 % (Vj. 45,2 %). Co. KG mit insgesamt 8.453 Wohnungen, 2.1 4 Garagen und Abstellplätzen, 47 gewerblich genutzten Objekten sowie sieben sozialen Einrichtungen. Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vor- Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge jahr von 215,2 Mio. bestehen Aufbau- Anstieg resultiert im Wesentlichen aus höheren Aktiengesellschaft (FAAG) sowie der SAALBAU Erlösen aus der Hausbewirtschaftung aufgrund von Betriebsgesellschaft mbH. Beherrschungsverträge Erstvermietungen sind mit der WOHNHEIM GmbH, der MIBAU GmbH erhöhungen durch Erstbezüge nach Modernisierun- und der Hellerhof GmbH abgeschlossen. gen und Mietanpassungen. Das Betriebsergebnis ist Bereits in den letzten Berichtsjahren überstieg die im Vergleich zum Vorjahr um 1, Mio. auf Nachfrage das Angebot an Mietwohnungen. 168 43,7 Mio. auf Neubauwohnungen für den Bestand wurden im 33,6 Mio. Berichtsjahr fertiggestellt, weitere durch den An- aus geringeren Erträgen aus Gewinnabführungsver- kauf eines bewohnten Gebäudes erworben. Fünf trägen, die im Vorjahr durch einmalige Buchgewinne Einfamilienreihenhäuser veräußert. aus der Veräußerung von Grundstücken bestimmt wurden in Modernisierung und Instand- waren. Die Verlustübernahmeverpflichtung gegen- haltung des Wohnungsbestands investiert. 1,7 % über der SAALBAU Betriebsgesellschaft mbH sank (Vj. 1, %) der Wohnungen standen am 31.12.2017 auf 1 Mio. . Das Jahresergebnis hat sich im Ver- 54,2 Mio. 190 ur Erfolgslage mit der Frankfurter wurden auf 21 ,2 Mio. von Neubauten, erhöht. Der Sollmiet- gesunken. Das um 11,8 Mio. verminderte Finanzergebnis ergibt sich Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 vermindert. Hier- Konzernbilanzsumme im Berichtsjahr 2,6 Mrd. 8,3 Mio. schuss beläuft sich auf 4,2 Mio. vorgenommen, in die anderen Gewinn- rücklagen wurden 48,7 Mio. beträgt (Vj. 2,4 Mrd. ). Der Konzernjahresüber(Vj. 77,5 Mio. ). eingestellt. Die Ei- Der Konzernbilanzgewinn beträgt 136,6 Mio. . Im genkapitalrentabilität ist im Vergleich zum Vorjahr Geschäftsjahr wurden insgesamt 271 Neubauwoh- von nungen mit 23 Stellplätzen fertiggestellt. % auf 7,3 % gesunken. Ergebnisse der Beteiligungen und onzernab- B. Ausblick schluss Die Wirtschaftspläne der ABG für die Jahre 2018 bis Der vom Konzern betreute und bewirtschaftete 2022 sehen jährliche eigene Bestand umfasst 51.616 Wohnungen mit effekte zwischen 50 Mio. einer Gesamtwohnfläche von 3,2 Mio. m. In den Entwicklung der Sollmieten wird in den nächsten Konzernabschluss der ABG wurden außer der ABG zwei Geschäftsjahren sehr moderat ausfallen und die Abschlüsse von 14 weiteren Gesellschaften als im Wesentlichen durch Erstbezüge beeinflusst sein. vollkonsolidierte Unternehmen einbezogen: Heller- Die ABG wird 53,8 Mio. hof GmbH, FAAG, MIBAU GmbH, WOHNHEIM Instandhaltungen und Modernisierungen investie- GmbH, ABG Dritte Kulturcampus Frankfurt GmbH ren. In den Folgejahren sind jeweils vergleichbar Co. KG, ABG Europa uartett GmbH hohe Beträge für Instandhaltungen und Modernisie- ABG BelVivo GmbH GmbH Co. KG, Co. KG, ABG Poststraße Co. KG, Projektentwicklungsgesellschaft Niederrad mbH Co. KG, ABG Riedberg GmbH berschüsse ohne Sonderund 55 Mio. vor. Die im Geschäftsjahr 2018 in rungen geplant. Für das Jahr 2018 wird ein schuss vor Ertragsteuern von 76 Mio. ber- erwartet, der im Wesentlichen auf höhere Gewinnabführun- Co. KG, Parkhaus-Betriebsgesellschaft mbH, FAAG gen der FAAG aufgrund einmaliger Buchgewinne Technik aus der Veräußerung einer Liegenschaft zurückzu- GmbH, ABG Projekte GmbH und Wohnungsbau gleich zum Vorjahr auf 57 Mio. von wurde eine Gewinnausschüttung von rund SAALBAU Betriebsgesellschaft mbH. Darüber hin- führen ist. aus sind die assoziierten Unternehmen ABGnova Ziel ist es, weitere Grundstücke in Frankfurt am GmbH, die CP Campus Projekte GmbH, die Merton Main und im Umland zu erwerben bzw. zu entwi- Wohnprojekt GmbH die Tiefgarage Frankenallee 23 ckeln. Um dieses Ziel zu erreichen, werden intensi- GmbH, die EGM Entwicklungsgesellschaft Metropo- ve Verhandlungen geführt. lregion Rhein-Main GmbH und die Hofgarten Projektgesellschaft mbH berücksichtigt. ber kein eige- . Erg nzende Angaben nach 123 a HG nes Personal verfügen die Hellerhof GmbH, die Erf llung des ffentlichen wecks Merton Wohnprojekt GmbH, die MIBAU GmbH, die Zweck der Gesellschaft ist vorrangig eine sichere ABG Europa uartett GmbH und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung BelVivo GmbH GmbH Co. KG, die ABG Poststraße der breiten Schichten der Bevölkerung. Der Stand Co. KG, die Projektentwicklungsgesell- der Erfüllung spiegelt sich in den Leistungsdaten schaft Niederrad mbH GmbH Co. KG, die ABG Co. KG, die ABG Riedberg wider. Co. KG, die CP Campus Projekte GmbH, die Tiefgarage Frankenallee 23 GmbH, die EGM Entwicklungsgesellschaft Metropolregion Rhein- Main mbH und die Hofgarten Projektgesellschaft orliegen der oraussetzungen des 121 HG Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen für das Unternehmen vor. mbH. Nicht berücksichtigt im Konzernabschluss wurden wegen untergeordneter Bedeutung die Beziehungen zum Haushalt Erste bis Dritte Kulturcampus Frankfurt Beteiligungs Die Stadt Frankfurt am Main hat im Haushaltsjahr GmbH, die ABG Güterplatz GmbH 2017 Co. KG sowie Sicherheiten (Ausfallbürgschaften) von die book n drive mobilitätss steme GmbH und die 3,4 Mio. Garagen-Bau- und Betriebsgesellschaft mbH. Die schuld ohne Zinsen). Im Jahr 2017 wurde eine übernommen (Stand 31.12.2017, Rest- 191 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Nettodividende für das Geschäftsjahr 2016 von die Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane 7 Mio. der Gesellschaft in wesentlichen Belangen nicht in an den Haushalt der Stadt Frankfurt am Main abgeführt. bereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der rgane der Gesellschaft Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresab- Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- schlussunterlagen an das zuständige Organ die sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts- Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des rat. Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirt- Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im schaftsplangespräche fanden statt am 02.11.2016 Geschäftsjahr 4 T . für das Planjahr 2017 und am 0 .11.2017 für das Planjahr 2018. Das Abschlussgespräch 2017 wurde D. ublic orporate Go ernance ode Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststellungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass 192 am 23.05.2018 durchgeführt. Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der ABG FRA F RT H D G ohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH Bilanz 31.12.201 31.12.2016 T T .22 1.28 . 8 Veränderung in T€ in % . 38 12,2 A T A Anlage erm gen 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Finanzanlagen mlauf erm gen Vorräte 1 813 866 -53 1.14 .303 1.027.463 121.840 11, -6,1 2 5.111 25 .460 35.651 13,7 31 . 00 326.6 -11.2 -3, 44.300 41.727 2.573 6,2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 167.381 244.017 -76.636 -31,4 Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks 103.71 40. 04 62.814 153,6 .18 - Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 1. 6 . 6 1.618.622 -1,1 1 6.1 2 ,0 A Eigenkapital 80. Gezeichnetes Kapital / Festkapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen / variables Kapital 0 31. 8 8. 0 102.532 0 38.016 38.016 0 0,0 57. 00 11,0 -7 -21,3 582.8 5 Gewinnvortrag / Verlustvortrag 524. 5 24 31 57.022 66.210 onderposten 8.281 8. 03 R ckstellungen 36. 80 Jahresergebnis / Bilanzergebnis erbindlichkeiten 28. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme Gewinn- und erlustrechnung Umsatzerlöse Bestandsänderung UE / FE andere aktivierte Eigenleistungen Gesamtleistung 31.81 83 .3 0,0 - .18 -13, -221 -2,6 . 61 1 ,0 3. 1 11,2 323.724 281.520 42.205 15,0 10.638 11.1 8 - 20 1. 6 . 6 1.618.622 1 6.1 2 31.12.201 T 31.12.2016 T 21 .175 215.180 2.568 3.643 278 222.021 sonstige betriebliche Erträge 6, 102.532 6.110 168 218. - , Veränderung in T€ 3. 5 ,0 in % 1, -1.075 -2 ,5 111 66,0 0 3.031 1, .562 -3.452 -36,1 Materialaufwand -121.4 6 4.5 3 -3,6 Personalaufwand -1 . 58 -18.471 -1.487 8,1 Abschreibungen -25. 1 -23.634 -2.285 sonstige betriebliche Aufwendungen -17.038 -14.72 -2.30 EB T (Betriebliches Ergebnis) Finanzergebnis Ergebnis or teuern (EBT) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -126.08 ,7 15,7 3. 20 .62 -1. 0 - ,2 33.625 45.447 -11.822 -26,0 1.0 6 -13. 32 -1 ,1 4. 10 -1 ,8 .3 -1 . 3 -24.84 Ergebnis nach teuern . 06 66.228 -8.822 -13,3 Sonstige Steuern -384 -17 -367 2.105,2 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) 57.022 66.210 - .18 -13, ahresfehlbetrag .022 66.210 - .18 -13, Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr 24 31 .0 6 66.2 1 ahres berschuss Bilanzergebnis ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) Anzahl Wohnungen preisfrei Anzahl Wohnungen preisgebunden Anzahl Wohnungen gesamt davon Neubaufertigstellungen 201 2016 -7 - .1 -21,3 -13, er nderung absolut in % 251 253 -2 -0,8 18.038 18.655 -617 -3,3 4.586 3.810 776 20,4 22.624 22.465 168 37 Wohnungsbau A .13 15 -211 0,7 -55,7 193 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der ABG FRA Bilanz F RT H D G ohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH onzern onzern 31.12.201 31.12.2016 T Veränderung in T€ T in % A T A Anlage erm gen 2.1 3. 3 Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen 1 2.3 86 2.033.101 151.615 7,5 7.207 7 6 11,0 2 - ,1 mlauf erm gen 3 8. 61 3 3. 13 128.781 124.371 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 125.065 208.03 Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks 104.615 41.504 .1 6 .221 - 6.1 1 2. 1 .311 136.8 . 8 8 3. 1 Rechnungsabgrenzungsposten A -6,2 8.003 Vorräte Bilanzsumme , -54 2.184.716 Finanzanlagen 2. -1 . 4.410 3,5 -82. 74 -3 , 63.111 152,1 -1,1 , A Eigenkapital Gezeichnetes Kapital / Festkapital 102.532 Kapitalrücklage 86.168 102.532 , 0 0,0 0,0 48.040 48.040 0 664.824 606. 24 57. 00 ,5 42.381 31.074 11.307 36,4 Jahresergebnis / Bilanzergebnis 4.182 77.486 16.6 7 21,5 Anteile anderer Gesellschafter 7.626 7.362 264 3,6 Gewinnrücklagen / variables Kapital Gewinnvortrag / Verlustvortrag nterschiedsbetrag aus der apitalkonsolidierung . R ckstellungen 3 6. 6 erbindlichkeiten 1. 60.0 8 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 2. Gewinn- und erlustrechnung Umsatzerlöse 0 .30 1 . 63 1.3 6. 1 0,0 2 , 63.160 , 34.463 4, 0 2 .685 -2 .685 12.2 8 12. 6.1 1 2. 1 .311 -2 -2,0 136.8 , Veränderung in T€ 31.12.201 T 31.12.2016 T 483.51 472.883 10.636 2,2 .848 -5.487 -55,7 683 10,0 4.361 andere aktivierte Eigenleistungen 7.544 . 2 sonstige betriebliche Erträge 3 704.643 Bestandsveränderung UE / FE Gesamtleistung . 73 .106 Passive latente Steuern 25.581 6.861 2 5.832 40.543 -14. 62 8 . 1,2 -36, -263.343 -1. 44 0,7 Personalaufwand -57.1 -54. 60 -2.23 4,1 Abschreibungen -62.601 -60.561 -2.040 3,4 sonstige betriebliche Aufwendungen -27.706 -25.671 -2.035 Betriebsergebnis 110.1 12 . Finanzergebnis -23.888 -21. 1 -1. 6 86.26 10 .62 -1 .357 -18,3 -27. 8 36.405 -130,1 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 8.416 -261.3 in % Materialaufwand Ergebnis or teuern (EBT) -17.38 Ergebnis nach teuern .68 .636 Sonstige Steuern -3 0 -3 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) Anteile Minderheiten am Jahresergebnis ahres berschuss ahresfehlbetrag Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr Bilanzergebnis ennzahlen Mitarbeiter/-innen Konzern (Jahresdurchschnitt) 7, -13,6 ,0 17.048 22,0 -351 08,6 21,5 4.2 4 77.5 7 16.6 7 -111 -111 0 0,0 .182 . 86 16.6 7 21,5 31.074 11.307 36,4 28.004 25,8 42.381 136. 63 201 778 108. 2016 78 er nderung absolut in % -11 -1,4 Anzahl Wohnungen preisfrei 36.006 37.185 -1.17 -3,2 Anzahl Wohnungen preisgebunden 15.610 14.271 1.33 ,4 Anzahl Wohnungen gesamt 51.616 51.456 160 0,3 271 445 -174 -3 ,1 davon Neubaufertigstellungen 194 2.0 1.1 814 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 3.1.1 Frankfurter Aufbau-Aktiengesellschaft Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Niddastraße 107 0 6 /26 8-0 post 6032 Frankfurt am Main 0 6 /26 8-5 16 www.faag.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 15.08.1 47 Erwerb, Bebauung, Bewirtschaftung und Verwaltung von Wohn- und Geschäftsgrundstücken in der Stadt Frankfurt am Main und ihrer näheren Umgebung sowie die Ausführung von Architekten- und Ingenieurleistungen für öffentliche und private Bauherren und die Durchführung aller damit zusammenhängenden Aufgaben, auch über die Grenzen der Stadt Frankfurt am Main hinaus. Gesellschafter: Kapitalanteile: ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH tadt Frankfurt am abg-fh.de ain 14.125.056 6,80 % 66. 3,20 14.5 2.000 100,00 % Vorstand: Herr Frank Junker Aufsichtsrat: 21 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Herr StR Jan Schneider Mandatsträger der Stadt: Frau Stv Beatrix Baumann Frau StRin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld Herr StR Mike Josef Wohnungsbau Herr Stv Dr. Albrecht Kochsiek Frau Stv Christiane Loizides Herr StR Eugenio Mu oz del Rio Herr StR Klaus Oesterling Herr StR Jan Schneider Herr Stv Wolfgang Siefert Herr Stv Manuel Stock Herr Stv Holger Tschierschke Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Herr Markus Buschwa (AN) Frau Andrea Emmerich (AN) Frau Brigitte Feik (AN) Frau Petra Granatella (AN) Herr Norbert Kreile (AN) Herr Rolf Orth (AN) Herr Peter Schwerdtfeger (AN) Herr Adolf Stein (AN) Frau Petra Weigert (AN) Frau Ina Wendler (AN) Frauenquote: Frauen uote: (bezogen auf städtische Mandate) 27,27 % Beteiligungen: ABG Projekte GmbH Kapitalanteile: 25.000 100,00 % 4.000.000 100,00 % Parkhaus-Betriebsgesellschaft mbH 26.000 100,00 % Hofgarten Projektgesellschaft mbH 25.000 50,00 % FAAG Technik GmbH 195 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Mio. Allgemeines erhöht. Im Bereich der Hausbewirtschaftung, die Die Gesellschaft betreute im Geschäftsjahr 5.50 rund 88 % der Gesamtleistung ausmacht, machten eigene Wohnungen, 3 6 Gewerbeobjekte, 1. 23 die Erlöse 88,8 Mio. Garagen und Stellplätze sowie die an die Parkhaus- ruhte im Berichtsjahr. Im Architekten- und Ingeni- Betriebsgesellschaft mbH verpachteten Parkhäuser. eurgeschäft der FAAG stieg die Gesamtleistung um Es besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabfüh- 0,5 Mio. rungsvertrag mit der ABG FRANKFURT HOLDING tät lag bei 58,4 % (Vj. 58, %). aus. Das Bauträgergeschäft auf 11,7 Mio. . Die Eigenkapitalrentabili- Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft (ABG). Die Frankfurter Aufbau AG (FAAG) ihrerseits hat mit Ergebnisse der Beteiligungen ihren Töchtern Parkhaus-Betriebsgesellschaft mbH, Die Parkhaus-Betriebsgesellschaft mbH betreibt ABG Projekte GmbH und FAAG Technik GmbH und verwaltet Parkhäuser. Die Gesellschaft hat jeweils einen Beherrschungs- und Gewinnabfüh- einen Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von rungsvertrag geschlossen. 2 Mio. Um die Mietobjekte weiterhin marktgerecht zu erhal- erlöse liegen mit 38,3 Mio. ten, investierte die FAAG erneut 16,4 Mio. zum Vorjahreswert. Die Bilanzsumme ist von in In- standhaltungen und Modernisierungen. Bei dem in (Vj. 1, Mio. ) erwirtschaftet. Die Umsatz- ,3 Mio. im Vorjahr auf nahezu unverändert ,2 Mio. gesunken. der Ausführung befindlichen Projekt „Goethehöfe“ Durchschnittlich waren unverändert 42 Mitarbeiter/- wurden die Rohbaumaßnahmen abgeschlossen. innen bei der Gesellschaft beschäftigt. Auf diesem Areal soll das Deutsche Romantikmu- Die FAAG Technik GmbH erbringt Architekten- und seum entstehen. Die FAAG wird dort 28 Wohnun- Ingenieurleistungen. Sie hat im Geschäftsjahr ein gen und ein Caf bauen und den Cantatesaal sanie- Jahresergebnis vor Gewinnabführung (ähnlich wie ren. In der Billtalstraße in Höchst wurde mit dem im Vorjahr) von 0, Mio. Bau von 28 Wohnungen begonnen, der Bau soll lanzsumme ist auf 31,7 Mio. 2018 fertiggestellt sein. Die Wohnungen werden gesunken. Durchschnittlich waren 125 (Vj. 127) nach dem Frankfurter Förderprogramm für familien- Mitarbeiter/-innen bei der Gesellschaft beschäftigt. erwirtschaftet. Die Bi(Vj. 35,1 Mio. ) und seniorengerechten Mietwohnungsbau gefördert. Die ABG Projekte GmbH erbringt Projektmanage- In Ginnheim laufen die Planungen für die Nachver- mentleistungen für den Konzernverbund. Sie erwirt- dichtung der Platensiedlung mit rund 600 Wohnun- schaftete ein Jahresergebnis vor Gewinnabführung gen, davon 50 % gefördert. Mit den vorbereitenden von 137 T Arbeiten wurde begonnen. 0,4 Mio. (Vj. 546 T ). Die Bilanzsumme ist auf (Vj. 0, Mio. ) gesunken. Durchschnitt- lich waren 15 (Vj. 13) Mitarbeiter/-innen bei der ur erm gens- und Gesellschaft beschäftigt. apitallage Die Bilanzsumme ist auf 377, Mio. gesunken. Das Anlagevermögen beläuft sich auf 325,2 Mio. . B. Ausblick Im Berichtsjahr sind Investitionen von 14, Mio. in In Frankfurt am Main übersteigt die Nachfrage nach das Anlagevermögen getätigt worden. Das Anlage- Wohnimmobilien auf Grund des anhaltenden Bevöl- vermögen ist zu 8 ,7 % durch eigene und mittel- bis kerungswachstums nach wie vor das Angebot. Die langfristige Fremdmittel finanziert. Das Eigenkapital nachhaltige Vermietbarkeit des Bestands wird durch beläuft sich unverändert auf 70,5 Mio. . Die Eigen- Investitionen von jeweils 1 Mio. kapital uote beträgt 18,7 % (Vj. 18,3 %). Jahren in die Instandhaltung und Modernisierung in den nächsten gesichert. Neubauten werden grundsätzlich im ur Erfolgslage 196 Passivhausstandard errichtet. Bei Gewerbeimmobi- Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung an die lien gestalten sich Neuvermietungen schwieriger, ABG betrug 41,2 Mio. (Vj. 41,6 Mio. ). Die Um- zeigten jedoch in 2017 eine leicht steigende Nach- satzerlöse einschließlich Bestandsveränderungen frage. Für das Jahr 2018 wird durch einen einmalig Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 anfallenden Buchgewinn aus der Veräußerung einer D. ublic orporate Go ernance ode Bestandsliegenschaft ein Jahresergebnis von rund Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen 70 Mio. der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- erwartet. Für 201 sieht die Planung ein Jahresergebnis von rund 35 Mio. vor. lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane . Erg nzende Angaben nach 123 a HG Erf llung des ffentlichen wecks der Gesellschaft in wesentlichen Belangen nicht in bereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben- hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresab- den Leistungsdaten wider. schlussunterlagen an das zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des orliegen der oraussetzungen des 121 HG Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirt- Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind schaftsplangespräche fanden statt am 02.11.2016 für die Gesellschaft erfüllt. für das Planjahr 2017 und am 0 .11.2017 für das Planjahr 2018. Das Abschlussgespräch 2017 wurde rgane der Gesellschaft am 0 .05.2018 durchgeführt. Organe der Gesellschaft sind die Hauptversammlung, der Vorstand und der Aufsichtsrat. Auf die Angabe der Vorstandsbezüge wird gemäß Wohnungsbau § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im Geschäftsjahr 4 T . 197 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der Frankfurter Aufbau-Aktiengesellschaft Bilanz 31.12.201 31.12.2016 T T Veränderung in T€ in % .36 1, A T A Anlage erm gen 32 .228 31 .861 0 0 0 - 321.145 315.778 5.367 1,7 4.083 4.083 0 0,0 Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Finanzanlagen 2.6 66.362 -13. 13 Vorräte mlauf erm gen 15.318 15.871 -553 -3,5 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 37.331 50.4 1 -13.160 -26,1 1 1 -0 -27,1 10 10 -0 -0, 386.233 -8.3 6 -2,2 Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme A 3 .88 A Eigenkapital 0 0,0 Gezeichnetes Kapital / Festkapital 14.5 2 0. 14.5 2 0 0,0 Kapitalrücklage 53.813 53.813 0 0,0 2.141 2.141 0 0,0 0 0 0 - onderposten 6 .6 1 6 . 66 R ckstellungen 6.1 Gewinnrücklagen / variables Kapital 0. Jahresergebnis / Bilanzergebnis erbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Bilanzsumme Umsatzerlöse Bestandsänderung UE / FE -2, 2. 6 1, 132.722 142.354 - .631 -6,8 3 -3, 31 361 - 2 -11,8 .88 386.233 -8.3 6 -2,2 31.12.201 T 31.12.2016 T Veränderung in T€ in % 101.106 .371 1.735 1,7 -553 867 -1.420 -163,7 -55 -70,6 23 100. sonstige betriebliche Erträge -1.8 -8. andere aktivierte Eigenleistungen Gesamtleistung 0 2 2.1 1 3 Gewinn- und erlustrechnung 3. 233.1 Rechnungsabgrenzungsposten 6 78 100.31 261 0,3 2.711 3.064 -353 -11,5 Materialaufwand -37.283 -32.122 -5.161 16,1 Personalaufwand -8.882 -8. 30 48 -0,5 Abschreibungen -8.270 -8.183 -87 1,1 sonstige betriebliche Aufwendungen -6.37 -10.8 2 4.513 -41,4 EB T (Betriebliches Ergebnis) Finanzergebnis Ergebnis or teuern (EBT) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Ergebnis nach teuern 3 3.2 3 -1.243 2. -1.682 1.230 1.22 Gewinnabführung -41.22 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag -1,8 -26,1 1 -3 0 -0,8 - -1 - 1 -3 1 -0,8 -1 1 -100,0 340 -0,8 1. 1. - 43 -1 Sonstige Steuern 198 -20, -41.56 0 0 0 - 0 0 0 - Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) Anzahl Wohnungen preisfrei Anzahl Wohnungen preisgebunden Anzahl Wohnungen gesamt davon Neubaufertigstellungen 201 120 5.134 375 5.50 0 2016 123 5.23 270 5.50 66 er nderung absolut in % -3 -2,4 -105 105 -2,0 38, 0 0,0 -66 - Wohnungsbau ennzahlen 199 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 3.1.2 Hellerhof GmbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Niddastraße 107 0 6 /26 08-0 post 6032 Frankfurt am Main 0 6 /26 08-2 77 www.abg-fh.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 20.05.1 01 abg-fh.de Errichtung, Betreuung, Bewirtschaftung und Verwaltung von Gebäuden und Wohnungen, die Vorbereitung und Durchführung von Bauvorhaben als Bauherr im eigenen und fremden Namen. Vorrangig eine sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung der breiten Schichten der Bevölkerung. Bei der Wohnungsversorgung sind im Besonderen auch Wohnungssuchende zu berücksichtigen, die aufgrund ihrer persönlichen Verhältnisse oder Umstände Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche haben. Gesellschafter: Kapitalanteile: ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH Deutsche Annington Vermögensgesellschaft mbH 13.238.050 Co. KG 86,83 % 2.007. 50 13,17 % 15.246.000 100,00 % Geschäftsführung: Herr Frank Junker Beteiligungen: Kapitalanteile: Garagen- Bau- und Betriebsgesellschaft mbH 5.200 20,00 % A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 Abschreibungen übersteigen. Die bilanzielle Eigen- Allgemeines kapital uote stieg von 42,8 % auf 45,4 %. Das Kerngeschäft der Hellerhof GmbH ist die Bewirtschaftung ihres Wohnungsbestands, welcher ur Erfolgslage 6.253 Wohnungen, 1.31 Garagen und Stellplätze, Die Umsatzerlöse stiegen von 42,8 Mio. 42 gewerblich genutzte Objekte sowie sechs soziale 43,4 Mio. . Hierin sind fast ausschließlich Erlöse Einrichtungen in Frankfurt am Main umfasst. 2.218 aus der Hausbewirtschaftung enthalten. Das Jah- Wohnungen sind preis- und belegungsgebunden. resergebnis von 8,1 Mio. Für Instandhaltung und Modernisierung, für die jahr gestiegen (Vj. 6,8 Mio. ). Mit dem Gewinnvor- Verbesserung des Wohnumfelds sowie für Neubau trag aus den Vorjahren von 40,3 Mio. wurden im Geschäftsjahr 27,8 Mio. ein Bilanzgewinn von 8,1 Mio. . von der Ge- auf ist gegenüber dem Vorergibt sich sellschaft bereitgestellt (Vj. 20,4 Mio. ). Seit Jahren bestehen ein Beherrschungsvertrag und B. Ausblick ein ABG Instandhaltungs- und Modernisierungsaufwendun- FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Betei- gen werden in den kommenden Jahren in ver- ligungsgesellschaft mbH (ABG). In Folge des Ge- gleichbarer Höhe zu 2017 getätigt werden. Die schäftsbesorgungsvertrags verfügt die Hellerhof Wirtschaftspläne von 2018 bis 2022 sehen kontinu- GmbH über kein eigenes Personal mehr. Die Be- ierlich steigende Jahresergebnisse vor, die maß- standsverwaltung wird über die ABG abgewickelt. geblich durch das Bestandsmanagement geprägt Die technische Betreuung des Wohnungsbestands sind. Die Wirtschaftspläne für die Jahre 2018 und erfolgt in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Auf- 201 bau AG (FAAG), der FAAG TECHNIK GmbH und 8 Mio. Geschäftsbesorgungsvertrag mit der sehen Jahresergebnisse von 6, Mio. und vor. der ABG. . Erg nzende Angaben nach ur erm gens- und 200 apitallage 123 a HG Erf llung des ffentlichen wecks Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um Zweck der Gesellschaft ist vorrangig eine sichere 8,2 Mio. gestiegen. Das Anlage- und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung vermögen erhöhte sich, da die Investitionen die der breiten Bevölkerungsschichten. Bei der Woh- auf 182,5 Mio. Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 nungsversorgung berücksichtigt sie im Besonderen D. ublic orporate Go ernance ode auch Personen, die aufgrund ihrer persönlichen Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen Verhältnisse oder Umstände Schwierigkeiten bei der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- der Wohnungssuche haben. Der Stand der Erfül- lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass lung spiegelt sich in den Leistungsdaten wider. die Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane der Gesellschaft in wesentlichen Belangen nicht in orliegen der oraussetzungen des 121 HG bereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der für das Unternehmen vor. Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirt- sammlung und die Geschäftsführung. schaftsplangespräche fanden statt am 02.11.2016 Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird für das Planjahr 2017 und am 0 .11.2017 für das gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Planjahr 2018. Das Abschlussgespräch 2017 wurde am 14.05.2018 durchgeführt. Wohnungsbau rgane der Gesellschaft 201 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der Hellerhof GmbH Bilanz 31.12.201 31.12.2016 T Veränderung in T€ T in % A T A Anlage erm gen 13 .026 12 . 61 .266 0 0 0 - 134.5 8 125.313 .285 7,4 Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Finanzanlagen 428 , 448 -1 -4,3 . 1 8. 80 -1.06 -2,2 Vorräte 11.523 11.875 -352 -3,0 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 35. 4 36.705 -711 -1, 0 0 -0 .3 1 8.202 8.1 mlauf erm gen Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks Bilanzsumme A 182. 3 1 , A Eigenkapital 82.81 .66 Gezeichnetes Kapital / Festkapital 15.246 15.246 0 0,0 0,0 Kapitalrücklage 10, 1.242 1.242 0 Gewinnrücklagen / variables Kapital 17. 00 17. 00 0 0,0 Gewinnvortrag / Verlustvortrag 40.281 33.4 4 6.787 20,3 Jahresergebnis / Bilanzergebnis 8.145 6.787 1.358 20,0 R ckstellungen 2.28 2.02 2 12,8 .31 . 42.426 44.817 erbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 132 182. Gewinn- und erlustrechnung Umsatzerlöse Bestandsänderung UE / FE Gesamtleistung sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand Personalaufwand 3 31.12.201 T 1 -181 -0,2 -2.3 1 -5,3 1 3 -21 -13,6 .3 1 8.202 31.12.2016 T , Veränderung in T€ 43.356 42.820 536 1,3 -355 301 -656 -218,0 3.001 3.121 -120 -0,3 577 662 -84 -12,7 -24. 5 -25. 67 1.008 -4 -46 -3 6,6 -1,8 Abschreibungen -5.745 -5.852 106 sonstige betriebliche Aufwendungen -3.408 -3.764 356 EB T (Betriebliches Ergebnis) Finanzergebnis . 18 -1.020 Ergebnis or teuern (EBT) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 8.3 8.1 1.263 -1.050 .10 -253 -318 -3, - ,5 1 , 2 -2,8 1.2 3 18,2 65 -20,5 Ergebnis nach teuern 8.1 6. 8 1.3 8 20,0 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) 8.145 6.787 1.358 20,0 8.1 6. 8 1.3 8 20,0 33.4 4 -33.4 4 - 0.281 -32.136 ahres berschuss ahresfehlbetrag Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr Bilanzergebnis ennzahlen 0 8.1 201 2016 Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) - ,8 er nderung absolut in % 0 0 0 - Anzahl Wohnungen preisfrei 4.035 4.237 -202 -4,8 Anzahl Wohnungen preisgebunden 2.218 2.018 200 Anzahl Wohnungen gesamt 6.253 6.255 -2 -0,0 0 0 0 - davon Neubaufertigstellungen 202 in % , Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 3.1.3 AA BA Betriebsgesellschaft mbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Niddastraße 107 0 6 /1 53 08-0 info 6032 Frankfurt am Main 0 6 /1 53 08- 135 www.saalbau.com Gründung: Unternehmensgegenstand: 12.05.2011 saalbau.com Verwaltung und Vermietung von Bürgergemeinschaftshäusern, Volksbildungsheimen und Saalbauten sowie Vermietung und Vermittlung externer Räumlichkeiten im Gebiet der Stadt Frankfurt am Main und die Einziehung fremder Forderungen. Dieser Unternehmensgegenstand soll vorwiegend den Zwecken der Gemeinschaftspflege, der Förderung des kulturellen Lebens, der Volksbildung, der Heimatpflege, der Jugendpflege, der Gesundheitspflege, der Förderung des Sports und der sozialen Betreuung dienen. Gesellschafter: Kapitalanteile: ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH 25.000 100,00 % Geschäftsführung: Herr Frank Junker Aufsichtsrat: 6 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Frau StRin Dr. Ina Hartwig Mandatsträger der Stadt: Frau StRin Dr. Ina Hartwig Herr StR Dr. Bernd Heidenreich Herr Stv Sebastian Popp Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Herr Stefan Goslar (AN) Frau Dr. Andrea Lehr Wohnungsbau Herr Claus Tischer (AN) Frauenquote: Frauen uote: (bezogen auf städtische Mandate) 33,33 % A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 Veranstaltungstechnik oder die Vermittlung von Allgemeines Cateringleistungen an. Die Gesellschaft erbringt Zum 01.04.2011 ist die SAALBAU GmbH auf die außerdem für das Sportamt kaufmännische Dienst- ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und leistungen in Verbindung mit der Beteiligungsgesellschaft mbH (ABG) verschmolzen Frankfurter Schulsporthallen. Für das Bildungs- und worden. Gleichzeitig wurde die neue SAALBAU Kulturzentrum Höchst existiert ein Betreuungsver- Betriebsgesellschaft mbH (SAALBAU) gegründet, trag mit der Stadt Frankfurt am Main. berlassung der die das operative Geschäft weiter betreibt sowie die auf die ABG übergegangenen Liegenschaften ver- ur erm gens- und waltet und vermietet. Zwischen der ABG und der Die SAALBAU bestehen ein Beherrschungs- und Er- (Vj. 2,3 Mio. ) und ist somit um 0,2 Mio. gebnisabführungsvertrag sowie ein entgeltlicher gen. Das Anlagevermögen ist durch Eigenkapital Geschäftsbesorgungsvertrag, in dem auch das gedeckt. Das kurzfristige Fremdkapital (2,3 Mio. ) Betreiberentgelt von mittlerweile 7,5 Mio. ist durch kurzfristiges Umlaufvermögen gedeckt bart ist. Die verein- Bürgergemeinschaftseinrichtungen Bilanzsumme apitallage beläuft sich auf 2,5 Mio. gestie- (2,3 Mio. ). werden überwiegend durch von der Stadt Frankfurt am Main bezuschusste Vereine und Organisationen ur Erfolgslage genutzt. Weitere Kunden sind im geringeren Um- Bei der Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2017 ein fang Privat- und Firmenkunden. Im Rahmen der Jahresfehlbetrag Vermietungstätigkeit bietet die Gesellschaft damit -0,5 Mio. im Zusammenhang stehende Dienstleistungen wie serte Ergebnis resultiert vor allem aus einer im vor Verlustausgleich von (Vj. -1,4 Mio. ) angefallen. Das verbes- 203 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 vergangenen Jahr gebildeten Drohverlustrückstel- der Erfüllung spiegelt sich in den Leistungsdaten lung im Zusammenhang mit dem Umzug aus der wider. alten Geschäftsstelle in die Räumlichkeiten der Konzernzentrale, die nur teilweise in Anspruch orliegen der oraussetzungen des 121 HG genommen werden musste. Darüber hinaus wurden Bei der SAALBAU handelt es sich gemäß HGO um ausgeschiedene Mitarbeiter nur zum Teil ersetzt keine Gesellschaft, die auf den Betrieb eines wirt- und die Konzernumlage fiel geringer aus als im schaftlichen Unternehmens gerichtet ist, so dass Vorjahr. Die Umsätze betrugen wie im Vorjahr rd. eine 8,2 Mio. . § 121 Abs. 1 HGO entfällt. 0 % des Umsatzes entfallen auf das Prüfung der Voraussetzungen des Betreiberentgelt, das die Muttergesellschaft auf Grundlage des bestehenden Geschäftsbesorgungs- rgane der Gesellschaft vertrags zahlt, 5 % entfallen auf Dienstleistungen für Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- das Sportamt und das Bildungs- und Kulturzentrum sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts- und 5 % ergeben sich aus Cateringservice und rat. anderen Leistungen in Zusammenhang mit der Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird Vermietungstätigkeit. gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. B. Ausblick im Geschäftsjahr 480 An Bezügen für die Aufsichtsratsmitglieder wurden gezahlt. Das wachsende Kongress- und Seminargeschäft in Frankfurt am Main bietet die Möglichkeit für die D. ublic orporate Go ernance ode SAALBAU das Firmenkundengeschäft auszubauen. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen Risiken könnten langfristig in einem veränderten der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- Freizeitverhalten bestehen, das zu einer geringeren lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass Nachfrage nach Räumlichkeiten führen könnte. die Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane Für die Jahre 2018 und 201 wird mit gleich blei- der Gesellschaft in wesentlichen Belangen nicht in benden Umsätzen und Jahresergebnissen von bereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt -1,6 Mio. vor Verlustausgleich gerechnet. hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresab- . Erg nzende Angaben nach 204 123 a HG schlussunterlagen an das zuständige Organ die Erf llung des ffentlichen wecks Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des Zweck der Gesellschaft ist die Gemeinschaftspfle- Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirt- ge, die Förderung des kulturellen Lebens, der schaftsplangespräche fanden statt am 02.11.2016 Volksbildung, der Heimatpflege, der Jugendpflege für das Planjahr 2017 und am 0 .11.2017 für das und der Gesundheitspflege sowie die Förderung Planjahr 2018. Das Abschlussgespräch 2017 wurde des Sports und der sozialen Betreuung. Der Stand am 14.05.2018 durchgeführt. Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der AA BA Betriebsgesellschaft mbH Bilanz 31.12.201 31.12.2016 T Veränderung in T€ T in % A T A Anlage erm gen 1 1.0 2, Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 - Sachanlagen 7 1 7 1.052,4 Finanzanlagen 0 0 0 - 2 2.2 8 mlauf erm gen 2. Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bilanzsumme ,2 1 ,1 163 7,2 0,1 2.432 2.26 3 1 2. 2.281 1 2 Rechnungsabgrenzungsposten , A Eigenkapital 2 2 0 0,0 Gezeichnetes Kapital / Festkapital 25 25 0 0,0 Gewinnrücklagen / variables Kapital 0 0 0 - Jahresergebnis / Bilanzergebnis 0 0 0 - R ckstellungen 6 8 - 02 -88,0 erbindlichkeiten Bilanzsumme Gewinn- und erlustrechnung 2.332 1. 8 2. 2.281 8 60,0 1 2 Veränderung in T€ , 31.12.201 T 31.12.2016 T Umsatzerlöse 8.18 8.154 35 Gesamtleistung 8.18 8.1 3 0, 322 8 ,5 41 -2,8 sonstige betriebliche Erträge 681 35 Materialaufwand -1.432 -1.473 Personalaufwand -5. 75 -6.174 -1 -3 Abschreibungen sonstige betriebliche Aufwendungen EB T (Betriebliches Ergebnis) -1. 17 - Finanzergebnis 1 1 in % 0,4 -3,2 2 -64,5 -2.24 332 -14,8 -1.386 30 -6 ,1 -45 46 -101,8 Ergebnis or teuern (EBT) - -1. 31 6 -68,2 Ergebnis nach teuern - -1. 31 6 -68,2 -1 -1 1 -43,1 455 1.432 - 77 -68,2 0 0 0 - 0 0 0 - Sonstige Steuern Erträge aus Verlustübernahme Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen 201 2016 er nderung absolut Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) Besucher/-innen Wohnungsbau A 16 10 108 116 -8 1.324.666 1.373.6 3 -4 .027 in % -6, -3,6 205 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 3.1. H HE GmbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Waldschulstraße 20 0 6 /3 0 06-0 post 65 33 Frankfurt am Main 0 6 /3 0 06-2 22 www.abg-fh.com Gründung: Unternehmensgegenstand: 11.0 .1 51 Zum Zwecke der sicheren und sozial verantwortbaren Wohnungsversorgung breiter Schichten der Bevölkerung kann die Gesellschaft geeignete Bauten errichten, betreuen und verwalten und alle damit im Zusammenhang stehenden Aufgaben erfüllen. Gesellschafter: Kapitalanteile: ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH tadt Frankfurt am wohnheim.abg-fh.de 34.103.200 ain 8,82 % 36 .200 Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH 1,06 42.000 0,12 % 34.512.400 100,00 % Geschäftsführung: Herr Ralf Hübner Aufsichtsrat: 17 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Frau StRin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld Mandatsträger der Stadt: Herr Stv Ulrich Baier Frau StRin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld Herr Stv Dr. Stephan Deusinger Herr StK a. D. Dr. h. c. Ernst Gerhardt Herr StR Mike Josef Herr Stv Dr. Albrecht Kochsiek Frau StRin Elke Sautner Frau Evanthia Triantafillidou Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Frau Heike Bandze (AN) Herr Frank Junker Herr Hans Peter Kemmer (AN) Frau Katja Mertineit (AN) Herr Frank Möhler (AN) Herr Karl-Heinz Rimkus (AN) Frau Andrea Staudt (AN) Herr Klaus Strubel (AN) Herr Frank Weber (AN) Frauenquote: Frauen uote: Frauen uote: Zielgröße hierfür: 37,50 % 35,2 % 30,00 % (bezogen auf städtische Mandate) (bezogen auf AR gesamt) (nur bei börsennotierten / mitbestimmten Unternehmen) A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 Die von der Gesellschaft bewirtschafteten Wohnun- Allgemeines gen sind zu 55 % preis- und belegungsgebunden Die Gesellschaft bewirtschaftet in Frankfurt am Main und werden überwiegend durch die kommunale 14.386 Wohnungen, 560 Wohnheimplätze, Wohnungsvermittlungsstelle der Stadt Frankfurt am 8 Ge- werbeeinheiten, 66 soziale Einrichtungen sowie Main belegt. 5.007 Garagen und Abstellplätze. Zwischen der WOHNHEIM GmbH (WOHNHEIM) und der ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Betei- 206 ur erm gens- und apitallage Die Bilanzsumme ist um 6,7 Mio. auf 462,4 Mio. ligungsgesellschaft mbH (ABG) bestehen ein Be- gestiegen. Das Anlagevermögen ist um 2,7 Mio. herrschungs- und ein Verlustübernahmevertrag. gesunken, weil Abschreibungen die Investitionen Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 übersteigen. Die Eigenkapital uote ist nahezu un- orliegen der oraussetzungen des 121 HG verändert im Vergleich zum Vorjahr, sodass sich Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen eine Eigenkapital uote von 24,3 % (Vj. 23,8 %) für das Unternehmen vor. ergibt. Beziehungen zum Haushalt ur Erfolgslage Im Jahr 2017 wurde eine Nettodividende für das Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüber- Geschäftsjahr 2017 von 12,4 T schuss von 3, Mio. der Stadt Frankfurt am Main abgeführt. (Vj. 0,2 Mio. ) ab. Diese an den Haushalt Verbesserung resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Instandhaltungsaufwendungen um rgane der Gesellschaft rund 1,8 Mio. . Die Sollmieten erhöhten sich im Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Mio. . Die Umsatzer- sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts- löse stiegen um 2,7 Mio. . rat. Der Jahresüberschuss aus dem Geschäftsjahr Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird ergibt mit dem Gewinnvortrag von rund 23,7 Mio. gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. einen Bilanzgewinn von rund 27,6 Mio. . Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im Geschäftsjahr 2 T . Alle finanziellen Mittel werden in die Instandhaltung D. ublic orporate Go ernance ode und Modernisierung investiert, um den Wohnungs- Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen bestand marktgängig zu halten. In den kommenden der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- fünf Jahren sind 83,4 Mio. für den Neubau und für lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass Modernisierungen sowie die Fertigstellung von 523 die Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane Wohnungen geplant. Die Wirtschaftspläne für die der Gesellschaft in wesentlichen Belangen nicht in Jahre 2018 und 201 weisen jeweils ein negatives bereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt Ergebnis von 2,1 Mio. und 0,2 Mio. aus. Wohnungsbau B. Ausblick hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresab- . Erg nzende Angaben nach 123 a HG schlussunterlagen an das zuständige Organ die Erf llung des ffentlichen wecks Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des Der öffentliche Zweck besteht in der sicheren und Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirt- sozial verantwortbaren Wohnungsversorgung brei- schaftsplangespräche fanden statt am 02.11.2016 ter Schichten der Bevölkerung. Der Stand der Erfül- für das Planjahr 2017 und am 0 .11.2017 für das lung spiegelt sich in den Leistungsdaten wider. Planjahr 2018. Das Abschlussgespräch 2017 wurde am 0 .05.2018 durchgeführt. 207 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der H HE GmbH Bilanz 31.12.201 31.12.2016 T Veränderung in T€ T in % A T A Anlage erm gen 10.33 Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen 0 410.332 413.012 Finanzanlagen -2.680 -0,6 -0 -3 ,1 -2.67 -0,6 2 3 2.0 3 2. 38 .33 21,8 Vorräte 26.436 28.370 -1. 34 -6,8 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 25.47 78,8 mlauf erm gen Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks Bilanzsumme A -1 -31, 14.251 11.228 158 117 41 35,1 2 2 -0 -20,0 Rechnungsabgrenzungsposten 62. 0 . 112. 1 108. 6.6 1, A Eigenkapital 8 3. 16 3,6 34.512 34.512 0 0,0 2.147 2.147 0 0,0 Gewinnrücklagen / variables Kapital 48.276 48.276 0 0,0 Gewinnvortrag / Verlustvortrag 23.663 23.486 177 3. 16 177 3.740 Gezeichnetes Kapital / Festkapital Kapitalrücklage Jahresergebnis / Bilanzergebnis R ckstellungen . erbindlichkeiten 3 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 3 .286 1 6.017 Umsatzerlöse Bestandsänderung UE / FE 31.12.201 T 3 2. 81 1.30 1 6.07 61 . 31,0 0, -62 -0,0 3 ,2 6.6 31.12.2016 T 1, Veränderung in T€ in % 101.057 2.683 2,7 -1. 27 858 -2.785 -324,5 0 101.813 sonstige betriebliche Erträge 1.0 8 0,8 2.117, 103.740 andere aktivierte Eigenleistungen Gesamtleistung 3. 1 1.136 62. 0 Gewinn- und erlustrechnung 101. 2 - -111 -0,1 406 13,1 3.510 3.105 Materialaufwand -64.7 2 -67.781 Personalaufwand -7.525 -7.210 -315 4,4 -1,0 Abschreibungen -18.66 sonstige betriebliche Aufwendungen EB T (Betriebliches Ergebnis) Finanzergebnis Ergebnis or teuern (EBT) Ergebnis nach teuern 2. 8 -4,4 -18.848 17 -5.508 -5.875 367 8.82 .31 -4. 04 -5.115 3. 2 1 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -7 3. 1 Sonstige Steuern 66,1 211 3. 2 -7 1 2 -6,2 3. 1 -4,1 1.8 0,0 0 3. 2 0,0 1. 2,1 -1 -15 14 3. 16 177 3.740 2.117, ahresfehlbetrag 3. 16 1 3. 2.11 , Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr 23.663 23.486 177 0,8 Bilanzergebnis 2 . 23.663 3. 16 16,6 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss 208 13.01 0 0 - 4,4 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 201 2016 er nderung absolut Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) Anzahl Wohnungen preisfrei Anzahl Wohnungen preisgebunden Anzahl Wohnungen gesamt davon Neubaufertigstellungen in % 114 115 -1 6.406 6.631 -225 -0, -3,4 7. 80 7.742 238 3,1 14.386 14.373 13 0,1 103 0 103 - Wohnungsbau ennzahlen 209 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 3.2 assauische Heimst tte ohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH und onzern Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Schaumainkai 47 0 6 /60 6 -0 post 605 6 Frankfurt am Main 0 6 /60 6 -3 00 www.naheimst.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 26.06.1 28 Vorrangig eine sichere und sozial verantwortungsbewusste Wohnungsversorgung der breiten Schichten der Bevölkerung. Dabei sind im Besonderen auch Wohnungssuchende zu berücksichtigen, die aufgrund ihrer persönlichen Verhältnisse oder Umstände Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche haben. Die Gesellschaft errichtet, betreut, bewirtschaftet, verwaltet und veräußert Wohnungen und sonstige bauliche Anlagen, darunter Eigenheime und Eigentumswohnungen, in allen Rechts- und Nutzungsformen. Die Gesellschaft hat als Organ der staatlichen Wohnungspolitik darüber hinaus die Aufgabe, bei der Wohnungsund Städtepolitik des Landes Hessen mitzuwirken. Gesellschafter: Kapitalanteile: Land Hessen tadt Frankfurt am ain WIM Wiesbadener Immobilienmanagement GmbH, Wiesbaden Städte, Landkreise, Sonstige Geschäftsführung: Frau Monika Fontaine-Kretschmer Herr Dr. Thomas Hain Herr Dr. Constantin Westphal Aufsichtsrat: 21 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Frau Staatsmin Priska Hinz Mandatsträger der Stadt: Herr Stv Ulrich Baier Herr OB Peter Manuel Feldmann Herr StR Jan Schneider Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Herr Oliver Baltes (AN) Herr Jens Bersch (AN) Frau MinR Dagmar Brinkmann Herr Gerd Brückmann (AN) Herr Landtagsabgeordneter Ulrich Caspar Herr MinDirigent Elmar Damm Frau Landtagsabgeordnete Martina Feldma er Herr MinR Dr. Christian Hermann Herr MinDirigent Dr. Christian He Herr Wolfgang Koberg (AN) Herr Staatssekr Werner Koch Herr Bernhard Köppler (AN) Herr RegPrä Dr. Walter Lübcke Herr MinR Dr. Frank Roland Herr Ulrich Türk (AN) Herr Thomas Völker (AN) Frau Landtagsabgeordnete Astrid Wallmann 210 naheimst.de 70.817.2 4 5 ,03 % 3 . 62. 88 28, 8 7. 08.420 6,5 % 6.476.851 5,40 % 11 . 65.553 100,00 % Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Kapitalanteile: Bauland Offensive Hessen GmbH 200.000 100,00 % NH ProjektStadt GmbH 200.000 100,00 % 36.722. 50 88, 5 % 15.600 60,00 % 1.710.500 33,33 % WOHNSTADT Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaugesellschaft Hessen mbH Garagen- Bau- und Betriebsgesellschaft mbH Wohnungsgesellschaft Dietzenbach mbH A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 tierend im Wesentlichen aus der Erhöhung des Allgemeines Sachanlagevermögens. Das Umlaufvermögen hat Die Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Ent- sich um 64,5 Mio. wicklungsgesellschaft mbH (Nassauische Heimstät- Zugänge zu den Forderungen und sonstigen Ver- te) ist in allen Geschäftsfeldern der Immobilienwirt- mögensgegenständen und zu den sonstigen flüssi- schaft tätig. Schwerpunkt der Tätigkeit ist die Be- gen Mitteln. Dem stand ein Rückgang der sonstigen wirtschaftung ihrer 41.802 Wohnungen. In Frankfurt Wertpapiere am Main hält die Gesellschaft 16.344 Wohnungen. gegenüber. Die Eigenkapital uote ist von 30,5 % 8 Mio. auf 35,2 % gestiegen. wurden in mietwirksame und nicht miet- und erhöht. Grund hierfür waren die Rechnungsabgrenzungsposten wirksame Instandhaltungen und Modernisierungen Die Kapitalstruktur ist von der Kapitalerhöhung und investiert. 202 Wohnungen wurden im Rahmen der von einem positiven Jahresergebnis geprägt. Die Portfolioentwicklung veräußert. Für den eigenen Kapitalflussrechnung weist für die laufende Ge- Bestand wurden 230 Wohnungen in Frankfurt am schäftstätigkeit einen Cashflow aus, der nicht aus- Main fertiggestellt, 141 Wohnungen waren insge- reichte, um die planmäßigen Tilgungen von Krediten samt im Bau und weitere 1.160 Wohnungen befan- zu begleichen. Der Cashflow aus Finanzierungstä- den sich im Planungsprozess. Außerdem betätigt tigkeit weist einen berhang an Mittelzuflüssen aus. Wohnungsbau Beteiligungen: sich die Gesellschaft als Bauträger. Das Unternehmen ist treuhänderisch oder beratend und als Pro- ur Erfolgslage jektentwickler in über 63 Städten und Gemeinden Der Jahresüberschuss ist um 14,1 Mio. auf mit 112 Aufträgen tätig. 43,5 Mio. Es besteht ein Geschäftsbesorgungsvertrag mit der schusses ergibt sich ebenso aus höheren Erträgen WOHNSTADT Stadtentwicklungs- und Wohnungs- aus der Immobilienbewirtschaftung und der Ge- baugesellschaft Hessen mbH (WOHNSTADT), der schäftsbesorgung wie aus dem gestiegenen Ergeb- NH ProjektStadt GmbH und mit der Wohnungsge- nis der Kapitalrechnung. Der Personalaufwand hat sellschaft Dietzenbach mbH sowie ein Bürofüh- sich um 2,3 Mio. rungsvertrag mit der Garagen- Bau- und Betriebs- waltungs- und sonstige Aufwand und die Ertrag- gesellschaft mbH. Ein Ergebnisabführungsvertrag steuern sind gestiegen. gestiegen. Der Anstieg des Jahresüber- auf 53,4 Mio. erhöht. Der Ver- besteht mit der NH ProjektStadt GmbH. Mit der Medien-Energie-Technik Versorgungs- und Betreu- Ergebnisse der Beteiligungen und ungsgesellschaft mbH (MET), einer Tochter der schluss WOHNSTADT, sind Rahmenverträge zur Multime- Die WOHNSTADT bewirtschaftet 17.046 Wohnun- diaversorgung, Wärmeversorgung und zur Anmie- gen. 57 Wohnungen wurden im Rahmen der Port- tung von Rauchmeldern geschlossen worden. Die folioentwicklung veräußert. Die Bilanzsumme der Nassauische Heimstätte hat zum wiederholten Mal WOHNSTADT hat sich im Vergleich zum Vorjahr einen Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt. um 28,7 Mio. auf 513,6 Mio. onzernab- vermindert. Das Jahresergebnis der WOHNSTADT beläuft sich auf ur erm gens- und 4,4 Mio. . apitallage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um Die NH ProjektStadt GmbH ist noch zuständig für 178,5 Mio. das Bauträgergeschäft der Nassauischen Heimstät- auf 1,8 Mrd. gestiegen. Dabei ist das Anlagevermögen um 114,1 Mio. gestiegen, resul- te, zukünftige Projekte werden wieder von der NH 211 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ProjektStadt GmbH selbst erstellt. Die NH Projekt- Bestandswohnungen einen wesentlichen Beitrag Stadt GmbH hat im Berichtsjahr 346 im Bau befind- zum geplanten Unternehmenserfolg. Im Dezember liche Eigentumswohnungen, 12 Reihenhäuser und 2016 haben die Gesellschafter der NH eine Aufsto- 10 ckung des Eigenkapitals um mehr als 200 Mio. Gewerbeeinheiten betreut. Das Hochhaus für „Praedium“ mit 242 Wohneinheiten wurde 2017 die Folgejahre beschlossen, die im Wesentlichen fertiggestellt. Das Jahresergebnis der NH Projekt- der Gesellschafter Land Hessen aufbringen wird. Stadt GmbH beläuft sich auf 15,8 Mio. . Für 2018 wird mit einem Jahresüberschuss vor Aufgabe der MET ist es, immobiliennahe Dienstleis- Ertragsteuern von 37,8 Mio. tungen zu erbringen. Das Geschäftsjahr schließt mit 10,5 Mio. einer Bilanzsumme von ,7 Mio. ProjektStadt GmbH. Für 2018 sind für Instandhal- ab. Das Jahres- gerechnet, davon aus der Ergebnisabführung der NH ergebnis beläuft sich auf 2,2 Mio. . tungen 55,4 Mio. Die Bauland-Offensive Hessen GmbH (Bauland) gen 28, Mio. wurde auf Initiative des Landes Hessen in 2017 veranschlagt. Konzernweit wird von einem Jahres- gegründet. Die Gesellschaft soll den Städtebau und überschuss für das Jahr 2018 von 45,4 Mio. die Entwicklung von Bauland in Gebieten mit Wohn- Ertragsteuern ausgegangen. vorgesehen, für Modernisierun- und für Neubau sind 263,2 Mio. vor raumdefiziten fördern. In 2017 wurden eine Machbarkeitsstudie entwickelt, Verträge, Ak uiseunterla- . Erg nzende Angaben nach 123 a HG gen und ein Internetauftritt erarbeitet und erste vier Erf llung des ffentlichen wecks Flächen bearbeitet. Für 2017 ergibt sich ein Jahres- Zweck der Gesellschaft ist vorrangig eine sichere fehlbetrag von -14,2 Mio. . und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung In den Konzernabschluss mit einbezogen wurden breiter Schichten der Bevölkerung. Der Stand der neben Erfüllung spiegelt sich in den Leistungsdaten wider. der Nassauischen Heimstätte die WOHNSTADT, die NH ProjektStadt GmbH und die MET. orliegen der oraussetzungen des 121 HG Konzernweit vermietet die Nassauische Heimstätte Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO für 58.848 Wohnungen in ganz Hessen. Schwerpunkt eine wirtschaftliche Betätigung der Stadt Frankfurt der Tätigkeit des Konzerns ist die Bewirtschaftung am Main liegen vor. der eigenen Wohnungen. Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant geblieben Beziehungen zum Haushalt mit 2,2 Mrd. . Der Konzernabschluss schließt mit Im Jahr 2017 wurde eine Nettodividende für das einem Konzernjahresüberschuss von 4 ,4 Mio. Geschäftsjahr 2016 von 1,2 Mio. (Vj. 35 Mio. ). Unter Berücksichtigung des Gewinn- der Stadt Frankfurt am Main abgeführt. an den Haushalt vortrags aus dem Vorjahr sowie nach Abzug der auf andere Gesellschafter entfallenden Gewinne ergibt sich ein Konzernbilanzgewinn von 52,8 Mio. . rgane der Gesellschaft Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts- 212 B. Ausblick rat. Die Nassauische Heimstätte wird weiterhin in den Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen Bestand investieren und die Neubautätigkeit fortset- im Geschäftsjahr 8 7 T . zen. Neben der Bewirtschaftung des eigenen Woh- Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im nungsbestands leisten die Veräußerungen von Geschäftsjahr 21,6 T . Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der assauische Heimst tte ohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH Bilanz 31.12.201 31.12.2016 T Veränderung in T€ T in % A T A Anlage erm gen 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Finanzanlagen mlauf erm gen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände . 20 Bilanzsumme 12,3 1.333.340 1.206.438 126. 01 10,5 161.34 174.21 -12.870 30 . 21 2 0.2 121.416 121.523 41.505 16.706 141.800 1.1 4 . 26,8 -107 -0,1 24.7 8 148,4 -4 . 52.016 1.306 1.801.600 -7,4 6 . 1.623.126 - 8 .784 172,6 -1 -11,2 1 8. 11,0 13 .23 28,1 A Eigenkapital 63 .0 Gezeichnetes Kapital / Festkapital 11 . 66 10 .861 10.105 ,2 Kapitalrücklage 100.167 8.283 1.884 1.10 ,3 Gewinnrücklagen / variables Kapital 371.401 348.233 23.168 6,7 43.510 2 .432 14.078 47,8 Jahresergebnis / Bilanzergebnis onderposten .808 0 R ckstellungen 32. 8 erbindlichkeiten 1.130.13 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 812. 85 3. 36 1.801.600 Gewinn- und erlustrechnung Umsatzerlöse Bestandsänderung UE / FE andere aktivierte Eigenleistungen Gesamtleistung 31.12.201 T 30. - 0.03 0 1.0 2.800 7 8.230 3. 3 1.623.126 31.12.2016 T - 2.2 6 8 .33 ,3 8, 14.756 1,8 -303 -8,1 1 8. 11,0 Veränderung in T€ in % 314.106 2 8. 73 15.133 -3.021 -475 -2.546 7.46 6.512 57 14,7 318. sonstige betriebliche Erträge 0.03 30 .00 13. 5,1 535, , 3.558 1.475 2.083 141,2 Materialaufwand -144.5 0 -142.8 7 -1.6 3 1,2 Personalaufwand -53.380 -51.104 -2.276 4,5 Abschreibungen -43.207 -3 .063 -4.144 10,6 sonstige betriebliche Aufwendungen -30.705 61, EB T (Betriebliches Ergebnis) Finanzergebnis Ergebnis or teuern (EBT) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Ergebnis nach teuern Sonstige Steuern -11.742 . - .228 -2.486 -23.155 . -4.147 3. -87 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss -18. 62 0.230 ahresfehlbetrag ennzahlen 8 20.66 - ,8 -8 ,3 31.303 16. -1.822 -2.325 2 . 81 1 .116 -4 1 2, 127,6 , -38 77,0 43.510 2 .432 14.078 47,8 3. 10 2 . 32 1 .0 8 ,8 201 2016 er nderung absolut in % 723 6 7 26 3,7 Anzahl Wohnungen preisfrei 2 .616 2 .086 530 1,8 Anzahl Wohnungen preisgebunden 12.186 12.553 -367 Anzahl Wohnungen gesamt 41.802 41.63 163 Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) Wohnungsbau A 8,3 113 0 Rechnungsabgrenzungsposten 11 .1 18 Wertpapiere Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks 1.381. 1.031 -2, 0,4 213 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der assauische Heimst tte ohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH onzern Bilanz onzern 31.12.201 31.12.2016 T Veränderung T in T€ in % A T A Anlage erm gen 1.88 .836 .663 8 .1 2 ,8 1.0 5 1.018 76 7,5 1.836.521 1.736.555 . 66 5,8 47.221 60.0 0 -12.870 -21,4 .28 36 .2 0 -21. 63 - , 1 0.21 257.100 -66.881 -26,0 Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Finanzanlagen mlauf erm gen 3 Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 15.120 Wertpapiere Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 4 . 141. 48 5.163 51, -4 . 52.1 4 1.600 2.233. 23 1.8 2.168.80 - 8 .754 172,0 -2 -1 , 6 . 1 3,0 A Eigenkapital 662. 2 Gezeichnetes Kapital / Festkapital 11 . 66 10 .861 10.105 ,2 Kapitalrücklage 100.167 8.283 1.884 1.10 ,3 Gewinnrücklagen / variables Kapital 380.631 Jahresergebnis / Bilanzergebnis Anteile anderer Gesellschafter 1 . .111 0 2. erbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 442 28,0 7,1 48, 5,1 0.03 - 0.03 - 3 . 8 1 .80 3 ,0 1.184.528 31.12.201 T 25.371 8.670 1. 1 .1 0 17.348 1.146.21 3. 1 35.501 1. 1 .63 2.233. 23 Gewinn- und erlustrechnung 3 355.25 52.84 onderposten R ckstellungen .320 3.8 2 2.168.80 31.12.2016 T - .68 -2, -38.310 -3,2 -321 -8,2 6 . 1 Veränderung in T€ 3,0 in % Umsatzerlöse 520.608 3 4.3 6 126.212 32,0 Bestandsveränderung UE / FE -6 .6 2 58.270 -127. 62 -21 ,6 8.375 7.440 35 12,6 andere aktivierte Eigenleistungen -814 -0,2 4.626 2.011 2.615 130,1 Materialaufwand -230.217 -258.644 28.427 -11,0 Personalaufwand -53.631 -51.343 -2.288 4,5 Abschreibungen -65.165 -61.321 -3.844 6,3 sonstige betriebliche Aufwendungen -33.63 -21.613 -12.027 55,6 81.26 6 .1 6 12.06 17,4 Gesamtleistung .2 1 sonstige betriebliche Erträge Betriebsergebnis Finanzergebnis Ergebnis or teuern (EBT) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Ergebnis nach teuern Sonstige Steuern Anteile Minderheiten am Jahresergebnis ahres berschuss 60.10 -27.648 -32.30 4.661 3.61 36.88 16.730 45,4 -4.0 0 -1.822 -2.268 124,5 . 2 3 .066 14.462 41,2 -36 54,3 14.425 41,2 -103 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) 214 . 57 0 Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks A 1. 4 .424 -442 ahresfehlbetrag 8. 83 Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr 3.866 Bilanzergebnis 2.8 -67 34. -3 2 -4 -14,4 12,6 14.376 41,5 8 4 2. 72 332,5 3 . 01 17.348 48, 3 .60 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 201 2016 er nderung absolut Mitarbeiter/-innen Konzern (Jahresdurchschnitt) in % 723 6 7 26 Anzahl Wohnungen preisfrei 41.1 8 40.815 383 0, 3,7 Anzahl Wohnungen preisgebunden 17.650 18.448 -7 8 -4,3 Anzahl Wohnungen gesamt 58.848 5 .263 -415 -0,7 Wohnungsbau ennzahlen 215 216 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 II. Übersicht über die wesentlichen Beteiligungen Kultur 4 217 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 . 218 ultur 21 4.1 Alte Oper Frankfurt Konzert- und Kongresszentrum GmbH 21 4.2 Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH 222 4.3 Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim mbH 226 4.4 Kulturregion Frankfurt RheinMain-gemeinnützige GmbH 22 4.5 Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main GmbH 233 SAALBAU Betriebsgesellschaft mbH (siehe 3.1.3) 203 4.6 MuseumsBausteine Frankfurt GmbH 236 4.7 Schirn Kunsthalle Frankfurt am Main GmbH 23 4.8 Städtische Bühnen Frankfurt am Main GmbH 242 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 .1 Alte per Frankfurt onzert- und ongresszentrum GmbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Opernplatz 0 6 /13 40-0 info 60313 Frankfurt am Main 0 6 /13 40-2 84 www.alteoper.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 02.10.1 78 alteoper.de Förderung von Kunst und Kultur durch Betrieb und Unterhaltung der Alten Oper Frankfurt, verwirklicht durch Darbietungen künstlerischer, kultureller, wissenschaftlicher oder sozialer Art unter Berücksichtigung der Interessen aller Bevölkerungskreise, insbesondere durch Konzerte und Theateraufführungen (mit Vorrang von Konzerten) sowie durch Kongressveranstaltungen. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 255.650 100,00 % Geschäftsführung: Herr Dr. Stephan Paul Aufsichtsrat: 9 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Herr OB Peter Manuel Feldmann Mandatsträger der Stadt: Frau StRin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg Herr OB Peter Manuel Feldmann Frau StRin Dr. Ina Hartwig Herr StR Dr. Bernd Heidenreich Frau Stv Erika Pfreundschuh Herr Stv Sebastian Popp Frau Stv Dr. Nina Teufel Frau Stv Dr. Renate Wolter-Brandecker Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Frau Gundula Tzschoppe (AN) Frauenquote: Frauen uote: (bezogen auf städtische Mandate) 62,50 % A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 apitallage Der Name „Alte Oper“ knüpft an die Historie an, Die Bilanzsumme (8,4 Mio. ) hat sich gegenüber denn bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg resi- dem Vorjahr nur geringfügig (um knapp 0,1 Mio. ) dierte in dem Gebäude die Oper Frankfurt, die heu- erhöht. Angestiegen sind das Umlaufvermögen te in der Theater-Doppelanlage am Will -Brandt- (insbesondere durch höhere sonstige Vermögens- Platz beheimatet ist. Seit der Wiedereröffnung der gegenstände) und der Aktive Unterschiedsbetrag Alten Oper 1 81 verbirgt sich hinter der historischen aus der Vermögensverrechnung. Die Rückde- Fassade am Opernplatz ein modernes Konzert- und ckungsversicherungen dienen der Finanzierung der Kongresshaus mit zwei Sälen, vier Salons und fünf Pensionsverpflichtungen und werden seit dem Vor- Fo ers. Der Große Saal bietet Platz für rund jahr saldiert mit den Pensionsrückstellungen als 2.400 Personen, der kleinere Mozart Saal hat eine Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensver- Kapazität von rund 700 Plätzen. rechnung gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB ausge- Im Jahr 2017 zählte die Alte Oper rund Kultur ur erm gens- und Allgemeines wiesen. Auf der Passivseite sind die Rückstellungen 48 Tausend Besucher/-innen in 463 Veranstaltun- leicht um 0,1 Mio. gestiegen, während die Ver- gen, in Klassik und Entertainment, in Programmen bindlichkeiten leicht gesunken sind. Das Eigenkapi- für Kinder, Jugendliche und Familien, bei Kongres- tal hat sich durch die Betriebsmitteleinzahlung in die sen und Events. Kapitalrücklage etwas erhöht. 219 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ur Erfolgslage Beziehungen zum Haushalt Das Geschäftsjahr 2017 schließt mit einem Fehlbe- Für die Gesellschaft standen im Produkthaushalt trag von -7,4 Mio. 2017 Mittel von 7,5 Mio. ab. Gegenüber dem Vorjahr zeigt sich das Ergebnis um 0,4 Mio. verschlech- 3,4 Mio. sowie Reste von rund zur Verfügung. Hiervon sind aufgrund des tert, gegenüber dem Wirtschaftsplan zeigt sich eine li uiditätsorientierten Mittelabrufs bis zum Jahres- Verbesserung um 0,1 Mio. . Die Umsatzerlöse sind ende Auszahlungen von 7,5 Mio. gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Mio. erfolgt. gesunken (Rückgang in den Bereichen Kartenverkauf Eigen- rgane der Gesellschaft veranstaltungen und Sponsoring/Zuschüsse). Ent- Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- lastend steht dem ein fast genauso hoher Rückgang sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts- beim Materialaufwand gegenüber. Der Personal- rat. aufwand Der Geschäftsführer Herr Dr. Paul erhielt im Ge- steigt gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Mio. . Ursächlich sind neben der Tarifsteige- schäftsjahr Gesamtbezüge von 200,4 T . rung u. a. Personalwechsel bei zwei Leitungsfunkti- Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats (aus Sit- onen mit zeitlicher berschneidung. zungsgeldern von 35,7 pro Person und Sitzung) betrugen im Geschäftsjahr rund 0,6 T . B. Ausblick Auch im Geschäftsjahr 2018 führt die Alte Oper mit D. ublic orporate Go ernance ode ihrem Konzertprogramm die große Vielfalt weiter, Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen die sie zu einer lebendigen Stätte der Musik und der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- Begegnung in Frankfurt am Main macht. Das um- lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass fangreiche Klassikprogramm sowie „Pegasus“, das die Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane Musikvermittlungsprogramm für Kinder, Jugendliche der Gesellschaft in wesentlichen Belangen nicht in und Familien, werden genauso fortgesetzt wie die bereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt Musical-Tradition rund um Weihnachten und Neu- hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der jahr. Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das zuständige Organ die . Erg nzende Angaben nach 123 a HG Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des Erf llung des ffentlichen wecks Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirt- Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Kunst schaftsplangespräche fanden statt am 18.10.2016 und Kultur. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in für das Planjahr 2017 und am 27.10.2017 für das den Leistungsdaten wider. Planjahr 2018. Das Abschlussgespräch 2017 wurde am 04.05.2018 durchgeführt. orliegen der oraussetzungen des 121 HG Bei der Alte Oper Frankfurt Konzert- und Kongresszentrum GmbH handelt es sich gemäß HGO um keine Gesellschaft, die auf den Betrieb eines wirtschaftlichen Unternehmens gerichtet ist, so dass eine Prüfung der § 121 Abs. 1 HGO entfällt. 220 Voraussetzungen des Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der Alte per Frankfurt onzert- und ongresszentrum GmbH Bilanz 31.12.201 31.12.2016 T Veränderung in T€ T in % A T A Anlage erm gen 3.032 Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen -6,6 - -5 ,6 3.232 -206 -6,4 0 0 - 3.026 0 . .818 138 0 0 -0 - 807 642 165 25,7 4.176 -27 -0,6 Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks -21 15 Finanzanlagen mlauf erm gen 3.2 6 4.14 Rechnungsabgrenzungsposten 26 6 1 Akti er nterschiedsbetrag aus der erm gens errechnung 30 2 6 13 Bilanzsumme 3 311, ,2 8.36 6 0, 2. 8 1, A Eigenkapital 3.033 Gezeichnetes Kapital / Festkapital Kapitalrücklage 256 256 0 0,0 10.220 .767 453 4,6 0 0 0 - -7.442 -7.047 -3 5 5,6 Gewinnrücklagen / variables Kapital Jahresergebnis / Bilanzergebnis R ckstellungen 2. erbindlichkeiten Bilanzsumme Gewinn- und erlustrechnung 6 2. 3 1 2.81 0 2. 8 -12 8. 8.36 3 6 0, Veränderung in T€ in % 12. 73 -4 4 -3,8 12. - 31.12.201 T 31.12.2016 T Umsatzerlöse 12.47 Gesamtleistung 12. sonstige betriebliche Erträge 6,0 - , 3 610 08 Materialaufwand -7. 71 Personalaufwand -3,8 -2 7 -32,8 -8.460 48 -5,8 -3.155 -2.7 0 -365 13,1 -610 -686 76 -11,0 sonstige betriebliche Aufwendungen -8.801 -8.7 4 -7 0,1 EB T (Betriebliches Ergebnis) - . -6.8 8 -600 8,8 0,2 Abschreibungen Finanzergebnis Ergebnis or teuern (EBT) -78 -78 -0 - . 26 -6. 26 -600 -54 0 -54 - . 80 -6. 26 138 -121 -7.442 -7.047 -3 5 - . - .0 -3 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Ergebnis nach teuern Sonstige Steuern Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) Veranstaltungen Besucher/-innen 8 2 201 2016 -6 8, , 25 -214,0 5,6 ,6 er nderung absolut in % 3 3 0 0,0 463 457 6 1,3 478.353 10. 06 2,3 48 .25 Kultur A 8. 2, 221 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 .2 Gemeinn tzige ulturfonds Frankfurt Rhein ain GmbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Ludwig-Erhard-Anlage 1-5 0 61 72/ 46 2 kontakt 61352 Bad Homburg v. d. Höhe 0 61 72/ 46 www.kulturfonds-frm.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 20.12.2007 Förderung von Kultur und Kunst in der Region Frankfurt Rhein Main mit nationaler und internationaler Bedeutung insbesondere durch Fortführung und Durchführung sowie Vernetzung, Austausch, Bündelung und Präsentation kultureller Projekte sowie Unterstützung steuerbegünstigter Träger und Veranstalter einschließlich ffentlichkeitsarbeit. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 30.000 25,00 % Land Hessen 30.000 25,00 % Landkreis Hochtaunus 15.000 12,50 % Landkreis Main-Taunus 15.000 12,50 % Stadt Wiesbaden 15.000 12,50 % Stadt Darmstadt 10.000 8,30 % Stadt Hanau Geschäftsführung: Herr Dr. OB a. D. Helmut Müller Kulturausschuss: 25 Mitglieder Kulturausschussvorsitz: Herr Staatssekr. Ingmar Jung Mandatsträger der Stadt: Frau StRin Dr. Ina Hartwig Herr StR Dr. Bernd Heidenreich Herr Stv Sebastian Popp Herr StR a. D. Christian Setzepfandt Frau Stv Dr. Nina Teufel Frau Stv Dr. Renate Wolter-Brandecker Weitere Kulturausschussmitglieder: Herr Ulrich Adolphs Frau StRin Iris Bachmann Herr Jürgen Banzer Herr MinDirigent Elmar Damm Herr Hans Franssen Frau KrBg Ingrid Hasse Herr StK Axel Imholz Herr BM Claus Kaminsk Herr KrBg Wolfgang Kollmeier Herr Rolf Krämer Herr LRat Ulrich Krebs Herr OB Jochen Partsch Frau Carolina Romahn Herr Hendrik Schmehl Frau Claudia Spruch Herr MinDirigent Johannes Stein Herr Dr. Stephan Wetzel N. N. Kuratorium: 11 Mitglieder Kuratoriumsvorsitz: Herr Prof. Dr. Klaus-Dieter Lehmann Weitere Kuratoriumsmitglieder: Frau Prof. Dr. Barbara Döleme er Herr Dr. Michael Eissenhauer Herr Prof. Dr. August Heuser 222 kulturfonds-frm.de 5.000 4,20 % 120.000 100,00 % Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Frau Felicitas von Lovenberg Herr Peter Michalzik Herr Andreas Mölich-Zebhauser N.N. Frau Madeline Ritter Frau Gabriele Rötheme er Herr Rein Wolfs A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 Gewinnvortrag (1 Mio. ) und dem Saldo aus Rück- Allgemeines lagenentnahme und Rücklagenzuführung. In einem Europa der Regionen hat die Gesellschaft es sich zur Aufgabe gesetzt, die kulturellen Aktivitä- ur Erfolgslage ten der Rhein-Main-Region enger zusammenzufüh- Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüber- ren und neue Kulturprojekte mit nationaler und in- schuss von 173 T ternationaler Ausstrahlung zu fördern. Um künstleri- wird zur Verstärkung der Projektmittel 2018 auf sche Aktivitäten in der Region zu bündeln und Insti- neue Rechnung vorgetragen. tutionen zu vernetzen, werden dabei auch Schwer- Die Erträge beinhalten die Gesellschafterbeiträge (Vj. 333 T ). Der Bilanzgewinn punktthemen gesetzt: „Phänomen Expressionismus“ (6,7 Mio. (200 -2012), „Impuls Romantik“ (2012-2015) und vereinbarung (bzw. Kooperationsvereinbarung), die „Transit“ (2015-2018). Beiträge von 1,60 und von 2 pro Einwohner für die Städte vorsieht das Land verdoppelt die Beitragssumme der kom- apitallage Die Bilanzsumme ist um 681 T auf pro Einwohner für die Kreise Mio. gestie- munalen Gesellschafter und Kooperationspartner. gen. Die Kooperationsverträge mit Bad Vilbel und Offen- Auf der Aktivseite sind, weil durch die Zinssituation bach seit einigen Jahren die Anlagestrategie verändert Oestrich-Winkel hat sich ebenfalls zum Abschluss wurde, die flüssigen Mittel weiter zurückgegangen einer Kooperationsvereinbarung entschlossen. auf 3,6 Mio 2015: 7,3 Mio. ). Als Das Finanzergebnis, das in den Anfangsjahren des Ausgleich sind die sonstigen Vermögensgegen- Kulturfonds stets positiv ausfiel, ist in der aktuellen stände durch den Kauf von Sparbriefen weiter an- Zinssituation durch Negativzinsen auf kurzfristige gestiegen auf 6,4 Mio. Anlagen belastet. Im Berichtsjahr waren 10 Perso- (Vj. 3 Mio. (Vj. 5,1 Mio. 2015: verstärken die Finanzmittel die Stadt 1,4 Mio. ). nen bei der Gesellschaft beschäftigt (Vj. ). Die In- Bei den Projekten werden nach jedem Gremienbe- vestitionen beliefen sich auf 6 T . Kultur ur erm gens- und Vj. 6,3 Mio. ) gemäß Finanzierungs- schluss Rücklagen gebildet, die nach der vertraglichen Fördervereinbarung unmittelbar in Rückstel- B. Ausblick lungen umgewandelt werden. Zwischen beiden Die Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain Positionen ergeben sich jährliche Schwankungen je GmbH ist im zehnten Jahr ihres Bestehens zu einer nachdem, wie hoch die Gremienbeschlüsse insge- festen Institution für herausragende vernetzte Kul- samt ausfallen und in welchem Umfang Förderver- turprojekte in der Region geworden. Für 2018 kann einbarungen noch im Jahr des Gremienbeschlusses weiter mit einer stabilen Gesellschafterstruktur und abgeschlossen werden können. Im Berichtsjahr sind einer positiven Entwicklung der Arbeit mit den Ko- die Rücklagen gesunken (2, Mio. operationspartnern gerechnet werden. Vj. 4 Mio. ) und die Rückstellungen gestiegen (3,7 Mio. Vj. 3,2 Mio. ). Das Eigenkapital ist durch den Jahresüberschuss (173 T ) angestiegen. Der Bilanzgewinn (2,3 Mio. ) errechnet sich als Summe aus Jahresergebnis, 223 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 . Erg nzende Angaben nach 123 a HG Beziehungen zum Haushalt Erf llung des ffentlichen wecks Die Gesellschafter tragen zur laufenden Finanzie- Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmit- rung der Gesellschaft durch Beiträge bei, die in der telbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abga- Finanzierungsvereinbarung festgelegt sind (Stadt benordnung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in Frankfurt am Main 1,4 Mio. ). den Leistungsdaten wider. rgane der Gesellschaft orliegen der oraussetzungen des Bei der Gemeinnützige Frankfurt sammlung, der Kulturausschuss (Aufsichtsrat), die RheinMain GmbH handelt es sich gemäß HGO um Geschäftsführung und das Kuratorium (Beirat). keine Gesellschaft, die auf den Betrieb eines wirt- Der Geschäftsführer Herr Dr. OB a. D. Müller erhielt schaftlichen Unternehmens gerichtet ist, so dass im Geschäftsjahr Gesamtbezüge von 138 T . eine Die Kulturausschussmitglieder erhalten für ihre Prüfung der § 121 Abs. 1 HGO entfällt. 224 Kulturfonds Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- 121 HG Voraussetzungen des Tätigkeit keine Bezüge. Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der Gemeinn tzige ulturfonds Frankfurt Rhein ain GmbH Bilanz 31.12.201 31.12.2016 Veränderung T in T€ 11 1 -8 - 3, 2 11 - -84,2 T in % A T A Anlage erm gen Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen 8 mlauf erm gen 1 12,5 .030 8.3 1 68 8,3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.432 5.306 1.126 21,2 Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks 2.5 8 3.035 -437 -14,4 0 0 0 - .0 1 8.360 681 8,1 Eigenkapital .281 .108 1 3 3, Gezeichnetes Kapital / Festkapital 120 120 0 0,0 Gewinnrücklagen / variables Kapital 2.851 3. 76 -1.125 -28,3 Jahresergebnis / Bilanzergebnis 2.30 1.012 1.2 8 128,2 R ckstellungen 3.6 3.20 Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme A erbindlichkeiten 86 Bilanzsumme .0 1 Gewinn- und erlustrechnung 31.12.201 T 66 2 8.360 31.12.2016 T 681 Veränderung in T€ 1 , 6, 8,1 in % Umsatzerlöse 6.712 6.314 3 8 Gesamtleistung 6. 12 6.31 3 8 6,3 61 3 23 57,8 sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand -5. 11 -5.182 Personalaufwand -466 -477 11 -2,3 Abschreibungen -14 -31 17 -54,5 -1 0 -354 164 -46,4 1 2 308 -116 -3 , sonstige betriebliche Aufwendungen EB T (Betriebliches Ergebnis) 14,1 Finanzergebnis -18 -44 -171,5 Ergebnis or teuern (EBT) 1 3 33 -160 - 8,0 Ergebnis nach teuern 1 3 33 -160 - 8,0 Sonstige Steuern 26 -72 6,3 -1 -1 0 -2,1 173 333 -160 -48,1 ahresfehlbetrag 1 3 333 -160 - 8,1 Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr 1.012 223 788 353,1 -15, Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss Entnahme aus den Gewinnrücklagen 2.556 3.03 -483 Einstellungen in die Gewinnrücklagen -1.431 -2.583 1.152 -44,6 2.30 1.012 1.2 8 128,2 201 2016 er nderung Bilanzergebnis ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 10 absolut in % 1 11,1 Kultur A 225 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 .3 ulturgesellschaft Bergen-Enkheim mbH Anschrift: Telefon/Fax: Marktstraße 30 0 6 /2 12-4 12 76/4 12 40 60388 Frankfurt am Main 0 6 /2 12-4 12 0 Gründung: Unternehmensgegenstand: 16.12.1 76 E-Mail/Internet: info kulturgesellschaft-bergenenkheim.de www.kulturgesellschaft-bergenenkheim.de Förderung von Kunst und Kultur durch die Durchführung kultureller Veranstaltungen zur Förderung und Pflege von Kulturwerten durch Dichterlesungen, Konzerte, Theater- und Jugendveranstaltungen, die Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde sowie die Pflege des Liedgutes und des Chorgesangs in Bergen-Enkheim. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 15.600 60,00 % Vereinsring Bergen-Enkheim e. V. 7.800 30,00 % Evangelische Kirchengemeinde Bergen-Enkheim 2.600 10,00 % 26.000 100,00 % Geschäftsführung: Frau Cornelia Grebe Frau Bettina Matten-Gericke Aufsichtsrat: 9 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Frau StRin Dr. Ina Hartwig Mandatsträger der Stadt: Frau StRin Dr. Ina Hartwig Frau Marion Kling Herr Günther Kraus Frau Corinna Kuhn Frau Renate Müller-Friese Frau Natalie Porth Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Herr Bernd Böttcher Herr Walter Fix Frau Beatrix Müller-Mamerow Frauenquote: Frauen uote: (bezogen auf städtische Mandate) 83,33 % A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 tätigkeit auf dem Stadtschreiberfest, in dessen Allgemeines Rahmen der Literaturpreis „Stadtschreiber von Die Stadt Bergen-Enkheim hat 1 76 zusammen mit Bergen“ verliehen wird, und dem Rahmenprogramm dem Vereinsring und der Evangelischen Kirchen- zum anschließenden traditionellen Heimatfest „Ber- gemeinde Bergen-Enkheim die Kulturgesellschaft ger Markt“ gelegen. Bergen-Enkheim mbH gegründet. Ziel der Gesellschaft ist es, das kulturpolitische Konzept kontinu- 226 ur erm gens- und apitallage ierlich in größtmöglicher Eigenständigkeit, nach der Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um Eingemeindung nach Frankfurt am Main im Jahr 1 T auf 52 T gesunken. Auf der Aktivseite domi- 1 77, fortzusetzen. Nach § 6 Abs. 2 des Einge- niert der Bestand an li uiden Mitteln (48 T ), auf der meindungsvertrags vom 07.08.1 74 zwischen der Passivseite das Eigenkapital (37 T ). Zur Sicher- Stadt Frankfurt am Main und der früheren Stadt stellung der gesetzlichen Kapitalerhaltungsvorschrif- Bergen-Enkheim ist der Ortsbeirat 16 verfügungsbe- ten sind die Mittel aus den Stammkapitaleinlagen rechtigt über die städtischen Mittel der Gesellschaft. (26 T ) auf einem gesondert geführten Sparkonto Auch im Berichtsjahr hat der Fokus der Geschäfts- angelegt, so dass die in der Bilanz ausgewiesenen Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Guthaben bei Kreditinstituten nicht für operative Zwecke zur Verfügung stehen. orliegen der oraussetzungen des 121 HG Bei der Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim mbH handelt es sich gemäß HGO um keine Gesellschaft, ur Erfolgslage die auf den Betrieb eines wirtschaftlichen Unter- Der Jahresfehlbetrag in 2017 beläuft sich auf nehmens gerichtet ist, so dass eine Prüfung der -70 T Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO entfällt. und hat sich gegenüber dem Vorjahr vor allem aufgrund des höheren Materialaufwands um 6 T erhöht. Er wird vollständig durch die Entnahme Beziehungen zum Haushalt aus der Kapitalrücklage ausgeglichen. Im Ge- Die der Gesellschaft zur Erfüllung des Gesell- schäftsjahr sind Erlöse von 13 T erzielt worden (Vj. schaftszwecks zur Verfügung stehenden Geldmittel 14 T ). Den Erlösen, welche Eintrittsgelder, Mieten, stammen überwiegend aus Zuschüssen der Stadt. Zuschüsse und Spenden betreffen, standen rund Der Ortsbeirat 16 ist verfügungsberechtigt und stell- 83 T te der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2017 Mittel von an Aufwendungen für die Durchführung der kulturellen Veranstaltungen sowie für die Verwal- 70 T (Einzahlung in die Kapitalrücklage) bereit. tung gegenüber (Vj. 78 T ). Wie in den Vorjahren hat der Schwerpunkt auf dem Berger Markt und dem Stadtschreiberfest gelegen. Der Personalauf- rgane der Gesellschaft Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- wand umfasst Aufwendungen für Aushilfen sowie sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts- kurzfristig und geringfügig Beschäftigte. Diese wer- rat. Die Geschäftsführung ist nebenamtlich für die den für Werbemaßnahmen, Mithilfe beim Stadt- Gesellschaft tätig und erhält keine Bezüge. Auf der schreiberfest und Technik bei den Kleinkunstveran- Grundlage staltungen eingestellt. 2 .0 .200 des Aufsichtsratsbeschlusses vom erhält Frau Grebe eine Aufwandsent- schädigung von jährlich 5.400 . Die Aufsichtsrats- B. Ausblick mitglieder erhalten für ihre Tätigkeit keine Bezüge. Stadtschreiberfest die Haupttätigkeitsschwerpunkte D. ublic orporate Go ernance ode der Gesellschaft darstellen, die weiterhin auf finan- Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen zielle Unterstützung durch die Stadt Frankfurt am der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- Main (Ortsbeirat 16) angewiesen bleibt. lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass Kultur Auch in Zukunft werden der Berger Markt und das die Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane . Erg nzende Angaben nach 123 a HG der Gesellschaft in wesentlichen Belangen nicht in bereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt Erf llung des ffentlichen wecks Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmit- hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der telbar der Versendung der Wirtschaftsplanunterlagen an das §§ 51 ff. AO. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des den Leistungsdaten wider. Wirtschaftsplangesprächs vorerörtert werden. Die gemeinnützige Zwecke im Sinne Wirtschaftsplangespräche 31.10.2016 für das fanden Planjahr 2017 statt und am am 20.10.2017 für das Planjahr 2018. 227 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der ulturgesellschaft Bergen-Enkheim mbH Bilanz 31.12.201 T 31.12.2016 T Veränderung in T€ in % A T A Anlage erm gen 0 1 -1 -62,8 Sachanlagen 0 1 -1 -62,8 Finanzanlagen 0 0 0 - mlauf erm gen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks 2 2 -0 -0, 3 4 -1 -20,6 48 48 0 0,7 Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 0,0 Bilanzsumme 2 3 -1 -2,1 A A Eigenkapital 3 0 -3 - ,8 Gezeichnetes Kapital / Festkapital 26 26 0 0,0 Kapitalrücklage 81 78 3 4,0 Gewinnrücklagen / variables Kapital Jahresergebnis / Bilanzergebnis 0 0 0 -70 -64 -6 -1 -2 ,2 11 8 3 0,6 2 3 -1 -2,1 Veränderung in T€ in % R ckstellungen erbindlichkeiten Bilanzsumme Gewinn- und erlustrechnung 31.12.2016 T Umsatzerlöse 13 14 -0 -3,0 Gesamtleistung 13 1 -0 -3,0 - sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 Materialaufwand -48 -42 -6 Personalaufwand -11 -10 -1 ,5 Abschreibungen -1 -1 -0 7,7 sonstige betriebliche Aufwendungen -20 -21 1 -5,3 EB T (Betriebliches Ergebnis) -66 - - 11,0 -0 -85,1 - 11,0 Finanzergebnis 0 0 Ergebnis or teuern (EBT) -66 - Ergebnis nach teuern -66 - Sonstige Steuern Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 228 31.12.201 T , - 14, 11,0 -4 -4 0 -5,2 -70 -64 -6 , - 0 -6 -6 , 201 0 2016 0 er nderung absolut in % 0 - Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ulturregion Frankfurt Rhein ain-gemeinn tzige GmbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Poststraße 16 0 6 /25 77-17 00 info 6032 Frankfurt am Main 0 6 /25 77-17 50 www.krfrm.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 21.12.2005 Gesellschafter: krfrm.de Förderung der Kultur durch die Schaffung und Durchführung insbesondere regional, überregional und international bedeutsamer Kulturprojekte und Veranstaltungen. Diese haben den Zweck, das kulturelle Profil der Gesellschafter und der Region Frankfurt Rhein-Main zu schärfen und herauszuheben. Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 6.000 20,24 % Eigene Anteile 4.800 16,1 % Landkreis Offenbach 2.800 ,44 % Landkreis Groß-Gerau 1.700 5,73 % Landkreis Main-Taunus 1.700 5,73 % Landkreis Hochtaunus 1.600 5,40 % Stadt Darmstadt 1.300 4,38 % Stadt Offenbach am Main 1.100 3,71 % Regionalverband FrankfurtRheinMain 1.000 3,37 % Stadt Hanau 800 2,70 % Stadt Aschaffenburg 600 2,02 % Stadt Rüsselsheim 550 1,85 % Stadt Bad Homburg v. d. Höhe 500 1,6 % Stadt Dreieich 400 1,35 % Stadt Maintal 350 1,18 % Stadt Bad Vilbel 300 1,01 % Stadt Langen 300 1,01 % Stadt Bingen 250 0,84 % Stadt Friedberg 250 0,84 % Stadt Friedrichsdorf 250 0,84 % Stadt Ingelheim 250 0,84 % Stadt Alzenau 200 0,67 % Stadt Büdingen 200 0,67 % Stadt Eschborn 200 0,67 % Stadt Hattersheim 200 0,67 % Stadt Seligenstadt 200 0,67 % Markt Großostheim 150 0,51 % Stadt Bischofsheim 150 0,51 % Stadt Dieburg 150 0,51 % Stadt Eltville 150 0,51 % Stadt Ginsheim-Gustavsburg 150 0,51 % Stadt Kelsterbach 150 0,51 % Stadt Kronberg 150 0,51 % Stadt Raunheim 150 0,51 % Gemeinde Niederdorfelden 100 0,34 % Gemeinde Wölfersheim 100 0,34 % Stadt Bad Orb 100 0,34 % Stadt Geisenheim 100 0,34 % Stadt Miltenberg 100 0,34 % Stadt Ortenberg 100 0,34 % 50 0,17 % 2 .650 100,00 % Gemeinde Brachttal Kultur . 229 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Geschäftsführung: Frau Sabine von Bebenburg Aufsichtsrat: 17 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Frau StRin Dr. Ina Hartwig Mandatsträger der Stadt: Frau StRin Dr. Ina Hartwig Herr StR Dr. Bernd Heidenreich Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Herr Burkhard Fleckenstein Frau StRin Irina Ger badze-Haesen Herr BM Dennis Grieser Herr BM Thomas Horn Herr OB Claus Kaminsk Herr BM Michael Keller Herr Joachim Kolbe Herr KrBg Wolfgang Kollmeier Herr LRat Ulrich Krebs Herr OB Jochen Partsch Herr LRat Oliver uilling Herr StR Dr. Felix Schwenke Herr Erster StR Karl-Heinz Spengler Herr BM Dr. Thomas Stöhr Herr LRat Thomas Will A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 Das Allgemeines 14 T (Vj. 17 T ). Der Fokus der Gesellschaft lag auf der kulturellen Das Eigenkapital ist auf 143 T (Vj. 1 5 T ) gesun- Vernetzung, die im Wesentlichen durch die Weiter- ken. Dies resultiert aus dem Jahresfehlbetrag 2017. führung der bestehenden vier Projekte erfolgte: Die bilanzielle Eigenkapital uote beträgt 70, % (Vj. „GartenRheinMain (Grüne Kunst für Alle)“, „Geist 83,3 %). der Freiheit Die Gesellschaft hält eigene Anteile von 4,8 T . Freiheit des Geistes (Meinungsfreiheit Anlagevermögen beläuft sich auf gestern und heute)“, „Route der Industriekultur Rhein-Main (Junior)“, und „Starke Stücke (Internati- ur Erfolgslage onales Kinder- und Jugendtheaterfestival Rhein- Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresfehlbe- Main)“. Daneben wurde weiterhin die Museumsbro- trag von -53 T (Vj. -33 T ). Die Ergebnisminderung schüre erstellt und publiziert und mit der Landesre- von 20 T gierung für Kulturelle Bildung eine Fachtagung „Kul- höheren Projektaufwand. Auch der Personalauf- resultiert vor allem aus dem um 62 T Kulturelle Bildung in der Migrati- wand (2 4 T ) und die sonstigen betrieblichen Auf- onsgesellschaft“ veranstaltet. Die Gesellschaft be- wendungen (268 T ) sind gestiegen. Der Jahres- schäftige im Jahr 2017 durchschnittlich fehlbetrag auch vor dem Hintergrund der gemein- tur mit Allen Personen nützigkeitsrechtlichen Verpflichtung zur zeitnahen (Vj. 8). Mittelverwendung zu sehen. ur erm gens- und Die Betriebsleistung hat sich aufgrund gestiegener apitallage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr veranstaltungsgebundener Zuschüsse um 103 T (234 T ) (16,8 %) auf 717 T erhöht. auf 202 T gesunken. Das Ge- samtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 230 33 T verringert, was dem Rückgang der flüssigen B. Ausblick Mittel geschuldet ist. Die Vermögensseite ist weiter- Durch die Zusammenarbeit mit verwandten regiona- hin durch ein hohes Umlaufvermögen, insbesondere len Organisationen kann die Wirksamkeit und hohe li uide Mittel (188 T , Vj. 217 T ) geprägt. Reichweite der Aktivitäten verstärkt werden. Neuer Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Gesellschafter ab 2018 wird die Gemeinde orliegen der oraussetzungen des 121 HG Glauburg die Gemeinde Hirzenhain schloss eine Bei projektbezogene Kooperation zur Route der Indust- gemeinnützige GmbH handelt es sich gemäß HGO riekultur Rhein-Main. um keine Gesellschaft, die auf den Betrieb eines Im Bereich „Starke Stücke“ werden in 2018 Förder- wirtschaftlichen Unternehmens gerichtet ist, so dass mittel von 125 T eine eingeworben. Die uerschnitts- aufgabe kulturelle Bildung wird dadurch ausgewei- der Kulturregion Prüfung der Frankfurt RheinMain- Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO entfällt. tet. Auch im Bereich Service und Beratung werden touristische Angebote weiter entwickelt und Ausla- Beziehungen zum Haushalt gestellen ausgeweitet. Ein weiterer Fokus wird auf Die Gesellschafter tragen zur laufenden Finanzie- das neu geplante Kulturerbe Projekt gelegt, welches rung der Gesellschaft durch Beiträge von 0,10 mit kommunalen Akteuren entwickelt werden soll. Einwohner und Jahr bei. Im Jahr 2017 hat die Stadt Hierzu wird die Gesellschaft Anträge bei zwei Stif- Frankfurt am Main einen Beitrag von rund 73 T tungen stellen, um Projektmittel zu generieren. gezahlt. 123 a HG rgane der Gesellschaft Erf llung des ffentlichen wecks Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmit- sammlung, der Aufsichtsrat und die Geschäftsfüh- telbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abga- rung. benordnung. Zweck der Gesellschaft ist die Förde- Ein Ausweis der Bezüge von Aufsichtsrat und Ge- rung der Kultur. Der Stand der Erfüllung spiegelt schäftsführung entfällt gemäß § 123 a HGO in Ver- sich in den Leistungsdaten wider. bindung mit § 53 HGrG. Kultur . Erg nzende Angaben nach pro 231 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der ulturregion Frankfurt Rhein ain-gemeinn tzige GmbH Bilanz 31.12.201 T 31.12.2016 Veränderung T in T€ in % A T A Anlage erm gen 1 -3 -1 , Immaterielle Vermögensgegenstände 1 7 11 -3 -30,1 Sachanlagen 7 6 0 2,3 -30 -13,6 mlauf erm gen 188 0 0 0 - Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1 1 0 75,0 Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks 187 217 -30 -13,8 Bilanzsumme 202 23 -33 -13, 1 3 1 A A Eigenkapital - 2 -26,8 30 30 0 0,0 126 126 0 0,0 Gezeichnetes Kapital / Festkapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen / variables Kapital 0 0 0 45 78 -33 -53 -33 -20 60,8 16 1 3 21,3 3 20 Gewinnvortrag / Verlustvortrag Jahresergebnis / Bilanzergebnis R ckstellungen erbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 3 202 Gewinn- und erlustrechnung Umsatzerlöse 31.12.201 T 10 611 1 3, -2 - 0,0 -33 -13, Veränderung in T€ in % 16,2 16,2 5 176,1 -137 -62 45,2 -252 -43 17,0 -7 -2 26,1 -268 -251 -18 - 3 -33 -20 -1 Personalaufwand -2 4 Abschreibungen - Finanzergebnis -41, 3 Materialaufwand EB T (Betriebliches Ergebnis) 31.12.2016 T 611 sonstige betriebliche Erträge sonstige betriebliche Aufwendungen 23 710 Gesamtleistung 7,1 60, 0 0 -0 - Ergebnis or teuern (EBT) - 3 -33 -20 60,8 Ergebnis nach teuern - 3 -33 -20 60,8 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) -53 -33 -20 60,8 - 3 -33 -20 60,8 2016 er nderung ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 232 21 Vorräte 201 8 absolut in % 1 12,5 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 . nstlerhaus ousonturm Frankfurt am ain GmbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Waldschmidtstraße 4 0 6 /40 58 5-0 info 60316 Frankfurt am Main 0 6 /40 58 5-40 www.mousonturm.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 22.05.2001 mousonturm.de Förderung von Kunst und Kultur durch den Betrieb der Einrichtung Künstlerhaus Mousonturm, Entwicklung und Durchführung sonstiger kultureller Aktivitäten. Gastspiele und Teilnahme an Koproduktionen im In- und Ausland. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 35.500 100,00 % Geschäftsführung: Herr Matthias Pees Aufsichtsrat: 6 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Frau StRin Dr. Ina Hartwig Mandatsträger der Stadt: Herr Stv Dr. Thomas Dürbeck Frau StRin Dr. Ina Hartwig Herr StR Dr. Bernd Heidenreich Frau StRin a. D. Cornelia-Katrin von Plottnitz Frau Stv Dr. Renate Wolter-Brandecker Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Herr Walter Lottr (AN) Frauenquote: Frauen uote: (bezogen auf städtische Mandate) 60,00 % A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 (Vj. 238) sonstige Veranstaltungen statt (wie z. B. Allgemeines Künstlergespräche, Vorträge und Diskussionen, Das Künstlerhaus Mousonturm wurde 1 88 als Tanz-in-Schulen-Projekte oder weitere Jugendpro- Spiel- und Produktionsstätte für (inter)nationale jekte). freischaffende Künstler aus den Bereichen Tanz, ur erm gens- und apitallage de Kunst geschaffen und zählt heute international Die Bilanzsumme ist um 18 T auf 1,1 Mio. zu den wichtigsten und erfolgreichsten freien Pro- sunken. Auf der Aktivseite geht dies auf geringere ge- duktionszentren. Angesiedelt ist das Künstlerhaus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie im ehemaligen auf den reduzierten „Nicht durch Eigenkapital gege- Mouson-Seifenfabrik. 2001 / 2002 erfolgte die Aus- deckten Fehlbetrag“ zurück. Dieser resultiert aus gliederung aus der Kulturgesellschaft Frankfurt mbH dem Defizit des Lüften-Festivals und baut sich stu- (heute: Schirn Kunsthalle Frankfurt am Main GmbH) fenweise ab von ursprünglich 54 T in die Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main 277 T . GmbH. Auf der Passivseite beläuft sich das Eigenkapital Im Berichtsjahr fanden 322 (Vj. 314) Theater-, Per- durch den nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehl- denkmalgeschützten Turm der Kultur Theater, Performance, Musik, Literatur und Bilden- auf jetzt formance-, Musikveranstaltungen und Workshops betrag weiter auf Null. Die Rückstellungen sind vor statt, die von 40.136 (Vj. 53.030, 2015: 37.46 ) allem durch die Auflösung der Rückstellung für die Gästen besucht wurden. Aufgrund der Sonderver- strittige Mieterhöhung 2008 gesunken auch die anstaltung Tanzplattform Deutschland im März 2016 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind die Besucherzahlen mit dem Vorjahr nur und die sonstigen Verbindlichkeiten sind zurückge- eingeschränkt vergleichbar. Daneben fanden 281 gangen. 233 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ur Erfolgslage orliegen der oraussetzungen des Der Jahresfehlbetrag entspricht mit -3,8 Mio. 121 HG fast Bei der Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am punktgenau dem Planwert und fällt geringer aus als Main GmbH handelt es sich gemäß HGO um keine im Vorjahr (-3, Mio. ). Gesellschaft, die auf den Betrieb eines wirtschaftli- Insbesondere bei Umsatz, Material- und Personal- chen Unternehmens gerichtet ist, so dass eine aufwand ergeben sich abhängig von den Projekten Prüfung der Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 und den hierfür eingeworbenen Drittmitteln von Jahr HGO entfällt. zu Jahr Schwankungen. So erklärt sich der Rückgang im Vorjahresvergleich aus den Sondereffekten Beziehungen zum Haushalt des Jahres 2016, das durch die Tanzplattform Für die Gesellschaft standen im Produkthaushalt Deutschland mit höheren Umsätzen, Besucherzah- 2017 Mittel von 3, Mio. len und Aufwendungen aufwartete. Die sonstigen Einzahlung in die Kapitalrücklage bereitgestellt betrieblichen Erträge steigen durch periodenfremde wurden. Weitere Mittel von 12 T wurden aus dem und neutrale Erträge insbesondere aus der Auflö- Kulturetat bereit gestellt (zusammen 4 Mio. ). zur Verfügung, die als sung der Rückstellung für die strittige Mieterhöhung rgane der Gesellschaft des Jahres 2008. Nachdem die Verpachtung der Gastronomie nicht Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- mehr möglich war, wird die Publikumsbewirtung in sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts- reduzierter Form (veranstaltungsbezogen) durch die rat. Gesellschaft selbst organisiert und schließt wie in Die Gesamtbezüge von Herrn Pees betrugen im den Vorjahren leicht positiv ab. Geschäftsjahr 111 T . Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats (Sitzungsgel- B. Ausblick Die bestehenden der) betrugen im Geschäftsjahr 600 . Kooperationen mit anderen Kulturorganisationen sollen fortgesetzt und ausge- D. ublic orporate Go ernance ode baut werden. 2016 hat sich das Künstlerhaus Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen Mousonturm als eines der sieben größten Produkti- der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- onshäuser für zeitgenössische darstellende Künste lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass in Deutschland mit den anderen sechs Häusern zu die Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane einem Bündnis zusammengeschlossen. Diese ha- der Gesellschaft in wesentlichen Belangen nicht in ben eine Zusage über Projektfördermittel aus dem bereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt Bundeshaushalt erhalten. Die Mittel sind jeweils im hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der Verbund projektspezifisch einzusetzen. Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das zuständige Organ die . Erg nzende Angaben nach 234 123 a HG Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des Erf llung des ffentlichen wecks Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirt- Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmit- schaftsplangespräche fanden statt am 14.11.2016 telbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abga- für das Planjahr 2017 und am 25.10.2017 für das benordnung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in Planjahr 2018. Das Abschlussgespräch 2017 wurde den Leistungsdaten wider. am 24.05.2018 durchgeführt. Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der nstlerhaus ousonturm Frankfurt am Bilanz ain GmbH 31.12.201 31.12.2016 Veränderung in T€ in % T T 231 2 0 - -3, 22 3 1 5 0,0 237 -28 -11,8 0 0 - A T A Anlage erm gen Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen 20 Finanzanlagen 0 mlauf erm gen 2 Vorräte 6 5 - 3 3 -1 , 1 3 , Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 27 567 Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks 268 74 1 4 1 21 -3 -12, 277 361 -84 -23,3 Rechnungsabgrenzungsposten Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Bilanzsumme 1.26 -50, 261,7 -18 -1 , A Eigenkapital 0 0 0 - 36 36 0 0,0 3.871 3.871 0 0,0 0 0 0 -3 6 -367 Gezeichnetes Kapital / Festkapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen / variables Kapital Gewinnvortrag / Verlustvortrag Jahresergebnis / Bilanzergebnis - -2 7, -3.787 -3. 00 113 -2, Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 277 361 -84 -23,3 R ckstellungen 128 18 - -31,6 32 1.066 -13 -12,6 -18 -1 , erbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme Gewinn- und erlustrechnung 18 1 1.0 8 1.26 31.12.201 T 32, 31.12.2016 T Veränderung in T€ in % Umsatzerlöse 2.671 2. 6 -325 -10,8 Gesamtleistung 2.6 1 2. 6 -32 -10,8 sonstige betriebliche Erträge 265 164 101 61,8 Materialaufwand -2.824 -3.313 488 -14,7 Personalaufwand -2.056 -1. 14 -142 7,4 -62 -17 28,2 8 -0,5 Abschreibungen -7 sonstige betriebliche Aufwendungen -1.744 -1.752 EB T (Betriebliches Ergebnis) -3. 68 -3.881 Finanzergebnis Ergebnis or teuern (EBT) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Ergebnis nach teuern Sonstige Steuern Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen 11 -2, -11 -12 8 -3.8 3 -8 -7 -2 -3. -3. 8 1 11 -8,5 -2, 26,6 -3. 00 113 -0 -0 0 -3.787 -3. 00 113 -2, -3. 8 -3. 00 113 -2, 201 2016 -2, 0,0 er nderung absolut Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) Kultur A 1.0 8 -28 in % 32 31 1 3,2 Theater-Besucher/-innen 40.136 53.030 -12.8 4 -24,3 Theater-Veranstaltungen 322 314 8 2,5 235 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 .6 useumsBausteine Frankfurt GmbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Brückenstraße 3-7 0 6 /2 12 73 833 info 605 4 Frankfurt am Main 0 6 /2 12 47 842 www.museumsbausteine.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 12.03.2012 museumsbausteine.de Planung und Bau städtischer kultureller Einrichtungen, insbesondere des Museums der Weltkulturen sowie Erweiterung des Jüdischen Museums Frankfurt und des Zentraldepots für die städtischen Museen der Stadt Frankfurt am Main Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 25.000 100,00 % Geschäftsführung: Herr Andreas Schröder Aufsichtsrat: 6 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Frau StRin Dr. Ina Hartwig Mandatsträger der Stadt: Herr Stv Dr. Stephan Deusinger Frau Stv Esther Gebhardt Frau StRin Dr. Ina Hartwig Herr StR Dr. Bernd Heidenreich Frau Stv S lvia Momsen Frau Stv Jessica Purkhardt Frauenquote: Frauen uote: (bezogen auf städtische Mandate) 66,67 % A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 mögliche Bebauung weiterer in Frage kommender Allgemeines Grundstücke zu intensivieren. Die MuseumsBausteine Frankfurt GmbH (MBF) Anfang 2017 wurde die MBF beauftragt, die Sanie- wurde am 12.03.2012 gegründet. Die Gesellschaft rung des Liebieghauses durchzuführen. Der Nutzer hat mit der Stadt einen Geschäftsbesorgungsvertrag hatte u. a. eine grundsätzliche Neustrukturierung über den Bezug von Sachleistungen vom Kulturamt des Hauses angemeldet. Insofern ist der Planungs- sowie mit der Frankfurter Aufbau AG über den Be- prozess noch nicht abgeschlossen. zug von Dienstleistungen im Bereich Rechnungs- Am 01.07.2017 wurde die MBF von der Stadtver- wesen und Personalabrechnung abgeschlossen. ordnetenversammlung beauftragt, die baulichen Für das Projekt Sanierung und Erweiterung des Voraussetzungen bzw. Möglichkeiten für die Imple- Jüdischen Museums wurde im Februar 2017 die mentierung eines neu zu gründenden Kinder- und Bau- und Finanzierungsvorlage für die Museogra- Jugendtheaters im Zoogesellschaftshaus zu unter- phie von der Stadtverordnetenversammlung be- suchen. Neben dem Aufbau der Organisation einer schlossen. Konzept- und Bau-Arbeitsgruppe gehörten Be- Für das Projekt Zentraldepot umfasst das Raum- standserhebungen vergleichbarer Institutionen in programm für den ersten Bauabschnitt einen Bedarf Deutschland und die Untersuchung der baulichen von ca. 15.000 m Nutzfläche. Ein geeignetes Gegebenheiten im Zoogesellschaftshaus zu den Grundstück konnte nach mehreren Eignungsprü- ersten Arbeitsschritten. Die Bausubstanz wurde fungen und Kaufanfragen immer noch nicht gefun- untersucht, die Schäden an den denkmalgeschütz- den werden. Das Amt für Bau und Immobilien wurde ten Fassaden wurden aufgenommen und ein Re- gebeten, Verhandlungen über den Erwerb bzw. die staurierungskonzept für das sanierungsbedürftige Haus entwickelt. 236 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ur erm gens- und orliegen der oraussetzungen des apitallage Die Bilanzsumme hat sich um 1 2 T auf 266 T 121 HG Bei der MuseumsBausteine Frankfurt GmbH, die erhöht. Die Vermögenslage ist auf der Aktivseite Tätigkeiten zur Deckung des Eigenbedarfs auf den geprägt durch die Forderungen aus Lieferungen und Gebieten der Kultur wahrnimmt, handelt es sich Leistungen und die Guthaben bei Kreditinstituten gemäß HGO um keine Gesellschaft, die auf den ( 8, % der Bilanzsumme), denen auf der Passiv- Betrieb eines wirtschaftlichen Unternehmens gerich- seite kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellun- tet ist, so dass eine Prüfung der Voraussetzungen gen (8 , % der Bilanzsumme) gegenüberstehen. des § 121 Abs. 1 HGO entfällt. Das Eigenkapital beträgt 27 T (Eigenkapital uote: rgane der Gesellschaft 10,1 %). Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterverur Erfolgslage sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts- Das Geschäftsjahr 2017 schloss mit einem Jahres- rat. fehlbetrag von 4 T ab. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird Den Umsatzerlösen von 4 3 T standen insbeson- gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. dere Personalaufwendungen von 182 T Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten von der und Auf- wendungen für bezogene Leistungen von 25 T Gesellschaft keine Bezüge. gegenüber. D. ublic orporate Go ernance ode B. Ausblick Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen Es ist vorgesehen, in 2018 die Mitarbeiterzahl auf der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- vier zu erhöhen, da zusätzliche Aufgaben im Be- lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass reich Projektsteuerung abgedeckt werden sollen. die Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane Die bauliche Fertigstellung des Jüdischen Museums der Gesellschaft in wesentlichen Belangen nicht in (Alt- und Neubau) ist für Mitte 201 geplant. bereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt Für das Zentraldepot wird sich weiterhin intensiv um hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der die Grundstückseinwerbung bemüht. Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das zuständige Organ die 123 a HG Erf llung des ffentlichen wecks Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgabenstellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in den Leistungsdaten wider. Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des Kultur . Erg nzende Angaben nach Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirtschaftsplangespräche fanden statt am 02.11.2016 für das Planjahr 2017 und am 25.10.2017 für das Planjahr 2018. Das Abschlussgespräch 2017 wurde am 25.04.2018 durchgeführt. 237 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der useumsBausteine Frankfurt GmbH Bilanz 31.12.201 T 31.12.2016 T Veränderung in T€ in % - A T A Anlage erm gen 0 0 0 Sachanlagen 0 0 0 - 1 2 2 8,8 602,0 mlauf erm gen 266 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks Bilanzsumme A 231 33 1 8 35 41 -6 266 2 ,3 A Eigenkapital 2 31 Gezeichnetes Kapital / Festkapital 25 25 0 0,0 6 5 1 18,7 -4 1 -5 -524,4 28 23 211 20 Gewinnvortrag / Verlustvortrag Jahresergebnis / Bilanzergebnis R ckstellungen erbindlichkeiten Bilanzsumme 266 Gewinn- und erlustrechnung Umsatzerlöse 31.12.201 T 4 3 Gesamtleistung 3 sonstige betriebliche Erträge 0 - -12,6 21, 1 1 0,3 1 2 31.12.2016 T 2 Veränderung in T€ 357 136 3 ,3 in % 38,2 136 38,2 0 -0 -77,6 Materialaufwand -25 -116 -142 122,1 Personalaufwand -182 -1 0 8 -4,1 0 -0 - -7 14,1 Abschreibungen -0 sonstige betriebliche Aufwendungen -56 EB T (Betriebliches Ergebnis) - Ergebnis or teuern (EBT) - Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 -4 1 - 1 - -0 -3 0, -3 0, 0 - Ergebnis nach teuern - 1 - - 2 , Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) -4 1 -5 -524,4 - 1 - - 2 , 201 2016 ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 238 -15,0 1 2 3 3 er nderung absolut in % 0 0,0 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 . chirn unsthalle Frankfurt am ain GmbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Römerberg 0 6 /2 8 82-1 12 welcome 60311 Frankfurt am Main 0 6 /2 8 82-2 40 www.schirn.de Gründung: 23.01.1 85 schirn.de Unternehmensgegenstand: Förderung von Kunst und Kultur durch die Unterhaltung und Führung der Schirn Kunsthalle sowie mit der Durchführung von Kunstausstellungen und kulturellen Veranstaltungen. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 245.140 100,00 % Geschäftsführung: Herr Philipp Demandt Aufsichtsrat: 7 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Herr OB Peter Manuel Feldmann Mandatsträger der Stadt: Herr Stv Dr. Thomas Dürbeck Frau StRin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg Herr OB Peter Manuel Feldmann Frau StRin Dr. Ina Hartwig Herr StR Dr. Bernd Heidenreich Frau Stv S lvia Momsen Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Herr Ronald Kammer (AN) Frauenquote: Frauen uote: (bezogen auf städtische Mandate) 50,00 % ur erm gens- und apitallage Allgemeines Die Bilanzsumme (4,4 Mio. ) ist gegenüber dem Der Gebäudekomplex der Schirn Kunsthalle stellt Vorjahr um 0,5 Mio. seit den 1 80er Jahren eine moderne Verbindung te hat sich der Li uiditätsbestand erhöht, auf der zwischen Dom und Römer her. Er grenzt unmittel- Passivseite sind insbesondere die sonstigen Ver- bar an die neue Altstadtbebauung des Dom-Römer- bindlichkeiten (u. a. Zuschüsse ohne endgültige Areals. Der Name „Schirn Kunsthalle“ leitet sich Abrechnung des Verwendungsnachweises) ange- historisch ab: bis weit in das 1 . Jahrhundert befan- stiegen. Auch das Eigenkapital hat sich erhöht. angestiegen. Auf der Aktivsei- Kultur A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 den sich „an der Schern“ die Verkaufsstände der Frankfurter Metzgerzunft. ur Erfolgslage Das Geschäftsjahr 2017 zählt zu den besucher- Das Geschäftsjahr 2017 schließt mit einem Jahres- stärksten Jahren in der Geschichte der Gesell- fehlbetrag von -5,2 Mio. schaft: 401.514 Kunstinteressierte sahen die Aus- 0,2 Mio. und zeigt sich damit um gegenüber dem Vorjahr verbessert. Der stellungen in der Schirn Kunsthalle (Vj. 352.285). Fehlbetrag kann vollständig aus der Kapitalrücklage Als besonderer Besuchermagnet erwies sich die abgedeckt werden. Die Umsätze von 3,6 Mio. Magritte-Ausstellung, die alleine 1 0.121 Besucher/ fallen um rund 0, Mio. -innen anzog. Die Umsatzsteigerung resultiert aus dem Anstieg Das Ausstellungshaus verfügt über keinen eigenen der Besucherzahlen. Die Zunahme beim Material- Bestand, wird allerdings seit 2006 in Personalunion aufwand geht mit der gestiegenen Betriebsleistung mit dem Städel Museum und dem Liebieghaus einher. Der Anstieg des Personalaufwands resultiert geleitet. aus Tarifsteigerungen sowie zusätzlichen Kosten für höher aus als im Vorjahr. Aushilfen aufgrund des großen Besucherandrangs. 239 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Die höheren Abschreibungen resultieren aus den in Beziehungen zum Haushalt 2015 und 2016 getätigten Beleuchtungsinvestitio- Für die Gesellschaft standen im Produkthaushalt nen. 2017 Mittel von knapp 5,4 Mio. zur Verfügung, die auch ausgezahlt wurden. B. Ausblick Die Besucher/-innen der Schirn Kunsthalle erwartet rgane der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2018 ein reduziertes Programm Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- mit nur sechs Ausstellungen (nach acht im Jahr sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts- 2017), denn in den Monaten Juni bis September/ rat. Oktober finden Sanierungsarbeiten statt: der Par- Der Geschäftsführer, der hauptamtlich Direktor des kettboden und die Klimatechnik müssen nach rund Städel Museums ist, übt die Tätigkeit ohne Bezüge 30 Jahren ausgetauscht werden. seitens der Schirn aus. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats (Sitzungsgeld 50 . Erg nzende Angaben nach 123 a HG pro Person und Sitzung) betrugen im Geschäftsjahr 700 . Erf llung des ffentlichen wecks Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmit- D. ublic orporate Go ernance ode telbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abga- Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen benordnung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- den Leistungsdaten wider. lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane orliegen der oraussetzungen des 121 HG der Gesellschaft in wesentlichen Belangen nicht in Bei der Schirn Kunsthalle Frankfurt am Main GmbH bereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt handelt es sich gemäß HGO um keine Gesellschaft, hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der die auf den Betrieb eines wirtschaftlichen Unter- Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresab- nehmens gerichtet ist, so dass eine Prüfung der schlussunterlagen an das zuständige Organ die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO entfällt. Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirtschaftsplangespräche fanden statt am 26.10.2016 für das Planjahr 2017 und am 11.10.2017 für das Planjahr 2018. Das Abschlussgespräch 2017 wurde am 08.05.2018 durchgeführt. 240 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der chirn unsthalle Frankfurt am ain GmbH Bilanz 31.12.201 31.12.2016 T Veränderung in T€ T in % A T A Anlage erm gen 36 Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen mlauf erm gen Vorräte 6 -28 - 4 -2 -45,7 363 650 -287 -44,2 3. 88 3.203 8 2 , 58 3 18 46,8 2.168 -445 -20,5 121,8 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.723 Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks 2.207 5 1.212 1 0 1 .3 3 3.8 6 8 2 2 Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 12, A Eigenkapital Gezeichnetes Kapital / Festkapital Kapitalrücklage Jahresergebnis / Bilanzergebnis R ckstellungen erbindlichkeiten 245 245 0 0,0 5. 88 - 7 -1,6 -5.244 -5.4 1 247 -4,5 68 1 18 3,3 2.820 Gewinn- und erlustrechnung 20,2 5.8 1 Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 1 0 2.36 6 3 200 .3 3 3.8 6 31.12.201 T 31.12.2016 T 1 ,3 -12 -63, 12, Veränderung in T€ 3.636 2.783 Gesamtleistung 3.636 2. 83 sonstige betriebliche Erträge 1.18 1.3 4 -204 -14,7 Materialaufwand -4.241 -3. 73 -268 6,7 Personalaufwand -2.461 -2.3 5 -66 2,7 -13 -13 ,3 2,7 Abschreibungen -152 854 in % Umsatzerlöse 8 30, sonstige betriebliche Aufwendungen -3.207 -3.122 -85 EB T (Betriebliches Ergebnis) - .23 - . 21 Finanzergebnis 3 -4 Ergebnis or teuern (EBT) - .23 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1 - . -5 - ,0 -3 21 -37 275,4 -3, 32 -86,6 Ergebnis nach teuern - .2 - . 2 - , Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) -5.244 -5.4 1 247 -4,5 - .2 - . 2 - , -5.4 1 -5.3 - 2 5.4 1 5.3 2 ahres berschuss ahresfehlbetrag Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr Entnahme aus den Kapitalrücklagen Bilanzergebnis ennzahlen - .2 - . 201 1 30,7 1 1 2016 2 Besucher/-innen 38 37 401.514 352.285 1,7 1,7 - , er nderung absolut Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) Kultur A ,2 2 1 4 .22 in % 2,7 14,0 241 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 .8 t dtische B hnen Frankfurt am ain GmbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Untermainanlage 11 0 6 /2 12-3 70 00 info 60311 Frankfurt am Main 0 6 /2 12-3 0 74 www.buehnen-frankfurt.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 25.01.2001 buehnen-frankfurt.de Förderung von Kunst und Kultur durch Opern-, Ballett- und Theateraufführungen sowie Konzertaufführungen in der Oper Frankfurt, im Schauspiel Frankfurt und an anderen von der Gesellschaft festzulegenden Orten mit Schwerpunkt in Frankfurt und Umgebung. Außerdem: Vorträge, Diskussionen, Kulturveranstaltungen aller Art, soweit sie in unmittelbarem oder mittelbarem Zusammenhang mit Oper, Ballett, Schauspiel und verwandten dramatisierten Darstellungsformen stehen. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 25.000 100,00 % Geschäftsführung: Herr Bernd Loebe Herr Anselm Weber Aufsichtsrat: 7 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Frau StRin Dr. Ina Hartwig Mandatsträger der Stadt: Herr Stv Dr. Thomas Dürbeck Frau StRin Dr. Ina Hartwig Herr StR Dr. Bernd Heidenreich Herr StR Stefan Majer Herr Stv Sebastian Popp Frau Stv Dr. Renate Wolter-Brandecker Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Herr Ulrich Heinzel (AN) Frauenquote: Frauen uote: (bezogen auf städtische Mandate) 33,33 % A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 2016 tungen der Oper statt (u. a. Kammermusik, Oper 201 extra, Oper für Kinder und Oper lieben). Allgemeines In der Spielzeit 2016/2017 konnte die Oper rund 2004 ging der Betrieb der Städtischen Bühnen vom 218 Tausend Besucher/-innen anziehen (Vj. 211 T). städtischen Regiebetrieb auf die neu gegründete Die Gesamtbesucherzahl im Schauspiel belief sich Städtische Bühnen Frankfurt am Main GmbH über. in der letzten Saison des Intendanten Oliver Reese Die beiden künstlerischen Sparten, die Oper Frank- auf rund 182 Tausend (Vj. 1 0 T). furt und das Schauspiel Frankfurt, spielen im Bockenheimer Depot und vor allem am Will -Brandt- 242 ur erm gens- und apitallage Platz in der sogenannten Theaterdoppelanlage von Das Geschäftsjahr orientiert sich an der Spielzeit 1 63, die folgende Spielstätten beinhaltet: den Gro- und beginnt jeweils im September. Im Berichtsjahr ßen Saal der Oper mit 1.371 Plätzen, das Schau- 2016/2017 erfolgte erstmals die Anwendung des spielhaus mit 68 Plätzen, die Kammerspiele mit Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz 187 Plätzen und die Box mit 66 Plätzen. Zudem besseren Vergleichbarkeit sind die Vorjahreszahlen kann der Chagallsaal mit einer Bestuhlung für ma- und die Planzahlen entsprechend umgegliedert ximal 200 Personen für Lesungen, Podiumsdiskus- ausgewiesen. sionen oder feierliche Anlässe genutzt werden. Im Umstellung betrifft zum einen die Bilanz (Verschie- Holzfo er findet die Mehrzahl der Sonderveranstal- bung zwischen Forderungen aus Lieferungen und Die (BilRUG). ergebnisneutrale Zur BilRUG- Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Leistungen sowie sonstigen Vermögensgegenstän- Seit der Spielzeit 2017/2018 liegt die Schauspielin- den i. H. v. 2,1 Mio. ). Zum anderen kommt es in tendanz in den Händen von Anselm Weber. der Gewinn- und Verlustrechnung zu einer Ver- Die Bestandsaufnahme zur Bausubstanz des Büh- schiebung zwischen Umsatz und sonstigen betrieb- nengebäudes, das sich im Eigentum der Stadt lichen Erträgen (i. H. v. 1,4 Mio. ) und zu einer Frankfurt am Main befindet, ergab einen erhebli- Verschiebung zwischen bezogenen Leistungen und chen Sanierungsbedarf, und wird die Stadt Frankfurt sonstigen am Main und die das Gebäude nutzende Gesell- betrieblichen Aufwendungen (i. H. v. 2,4 Mio. ). Die Bilanzsumme ist um 1,4 Mio. schaft mittelfristig vor besondere Herausforderunauf 58,7 Mio. gen stellen. angestiegen. Auf der Aktivseite hat sich das Umlaufvermögen durch einen Anstieg des Stadtkas- Erg nzende Angaben nach senkontos erhöht. Auf der Passivseite ist insbeson- Erf llung des ffentlichen wecks dere das Eigenkapital angestiegen. Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmit- 123 a HG telbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgaur Erfolgslage benordnung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in Der Jahresfehlbetrag 2016/2017 (-72,5 Mio. ) ist gegenüber dem Vorjahr um 4,6 Mio. den Leistungsdaten wider. angestiegen. Der überdurchschnittliche Anstieg ist auf eine ver- orliegen der oraussetzungen des 121 HG änderte Verbuchung des Landeszuschusses zu- Bei der Städtische Bühnen Frankfurt am Main rückzuführen, der bis 2015 an die Gesellschaft GmbH handelt es sich gemäß HGO um keine Ge- direkt gezahlt und unter den Erträgen ausgewiesen sellschaft, die auf den Betrieb eines wirtschaftlichen wurde. Seit dem Kalenderjahr 2016 geht er an die Unternehmens gerichtet ist, so dass eine Prüfung Stadt, die dafür eine erhöhte Kapitaleinlage an die der Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO ent- GmbH zum Ausgleich des höheren Verlusts zahlt. fällt. Ansonsten resutliert der Defizitanstieg im WesentliBeziehungen zum Haushalt Umsätze und Besucherzahlen entwickelten sich Für die Gesellschaft standen im Produkthaushalt aufgrund der guten Annahme der Spielpläne weiter 2017 Betriebsmittel von 75 Mio. erfreulich. Durch die über den Erwartungen liegen- die auch in voller Höhe ausgezahlt wurden. Auf- den Umsatzerlöse fällt der Jahresfehlbetrag um grund des abweichenden Geschäftsjahres betrafen 1,4 Mio. diese Zahlungen teilweise das Bühnengeschäftsjahr besser aus als geplant. Beim Personal setzt sich die Verschiebung weg von den Gestellten zur Verfügung, Kultur chen aus Tarifsteigerungen. 2016/2017 und teilweise 2017/2018. (Materialaufwand) hin zu eigenen Beschäftigten (Personalaufwand) fort. rgane der Gesellschaft Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- B. Ausblick sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts- Weiterhin sieht sich die Städtische Bühnen Frank- rat. furt am Main GmbH vor die Herausforderung ge- Im Geschäftsjahr 2017 betrugen die Bezüge von stellt, das künstlerische Niveau zu wahren und den Herrn Loebe 366 T laufenden Kostensteigerungen zu begegnen. Als Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats (Sitzungsgel- personalintensives Unternehmen (rund 2/3 aller der von 50 Aufwendungen entfallen auf Löhne, Gehälter und Geschäftsjahr 1,1 T . und von Herrn Weber 22 T . pro Person und Sitzung) betrugen im Sozialleistungen für eigenes und gestelltes Personal) wirken sich Tarifsteigerungen in starkem Maße aus. 243 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 D. ublic orporate Go ernance ode Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen der Jahresabschlussprüfung 2016/2017 keine Feststellungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane der Gesellschaft in wesentlichen Belangen nicht in bereinstimmung mit den Richtlinien ge- handelt hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirtschaftsplangespräche fanden statt am 01.04.2016 für das Planjahr 2016/17 und am 30.03.2017 für das Planjahr 2017/18. Das Abschlussgespräch 2016/2017 wurde am 0 .03.2018 durchgeführt. 244 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.08.201 der t dtische B hnen Frankfurt am ain GmbH Bilanz 31.8.201 31.08.2016 T Veränderung in T€ T in % A T A Anlage erm gen 26.8 1 Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen 2 . 26 174 26.716 Finanzanlagen 31.1 0 Vorräte -3, 36 27.787 0 mlauf erm gen -1.03 13 -1.071 0 28.61 25,7 -3, 0 - 2. 23 8,8 744 7 4 -50 -6,4 30.285 27.721 2.564 ,2 Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks 112 102 Rechnungsabgrenzungsposten 6 2 81 -122 -1 ,0 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bilanzsumme .3 8 21.836 20. 81 1.36 2, 1.3 6,6 A Eigenkapital Gezeichnetes Kapital / Festkapital Kapitalrücklage 25 25 0 0,0 4.327 88.402 5. 25 6,7 0 0 0 - -72.516 -67. 46 -4.570 6,7 10. 28 - 2 - ,0 2 3,8 136 0, Gewinnrücklagen / variables Kapital Jahresergebnis / Bilanzergebnis onderposten . 0 R ckstellungen 6. 28 erbindlichkeiten 6. 1 .806 1 .6 0 300 1 8. 23 .3 8 1.36 Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme Gewinn- und erlustrechnung 31.8.201 T 31.8.2016 T ,8 2, Veränderung in T€ in % Umsatzerlöse 13.704 13. 65 -261 -1, Gesamtleistung 13. 0 13. 6 -261 -1, 3.56 -1.107 -31,0 -72 0,2 sonstige betriebliche Erträge 2.462 Materialaufwand -36.685 -36.613 Personalaufwand -40.080 -37.061 Abschreibungen -3.015 -2. 87 sonstige betriebliche Aufwendungen EB T (Betriebliches Ergebnis) Finanzergebnis Ergebnis or teuern (EBT) Sonstige Steuern Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 8,1 -27 -8.02 -8.02 - 1.6 3 -6 .1 8 -804 -758 -46 - 2. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Ergebnis nach teuern -3.01 - 2. 1 - . 8 0, -0,0 6, -6 . 16 - . 31 -45 - -45 2 -6 . 16 - . 6,1 6, - 6 6, -1 , -24 -30 6 -72.516 -67. 46 -4.570 6,7 - 2. 16 -6 . - . 6, 6 Kultur A 8. 23 8, 0 201 2016 er nderung absolut in % 1.12 1.116 13 1,2 davon Arbeitnehmer/-innen GmbH 76 73 30 4,1 davon gestellte Mitarbeiter/-innen 360 377 -17 -4,5 Aufführungen Oper 327 306 Aufführungen Schauspiel 616 645 Besucher/-innen Oper 218.050 211.246 6.804 3,2 Besucher/-innen Schauspiel 182.233 18 .50 -7.276 -3,8 21 -2 6, -4,5 245 246 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 II. Übersicht über die wesentlichen Beteiligungen Freizeit und Bildung 5 247 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 . Freizeit und Bildung 248 2 BäderBetriebe Frankfurt GmbH (siehe 2.6.2) 146 5.1 Frankfurt Ticket RheinMain GmbH 24 5.2 Kita Frankfurt (Eigenbetrieb) 252 5.3 Sportpark Stadion Frankfurt am Main Gesellschaft für Projektentwicklungen mbH 257 5.4 Volkshochschule Frankfurt am Main (Eigenbetrieb) 260 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 .1 Frankfurt Ticket Rhein ain GmbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Hanauer Landstraße 417 0 6 /13 40-4 00 info 60314 Frankfurt am Main 0 6 /13 40-4 44 www.frankfurt-ticket.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 01.12.1 7 frankfurt-ticket.de Marketing, Vertrieb und Verkauf von Eintrittskarten für kulturelle, künstlerische, sportliche oder sonstige Veranstaltungen, insbesondere im Rhein-Main-Gebiet, sowie von damit zusammenhängenden oder damit verbundenen Leistungen. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 7.800 30,00 % Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt am Main 5.200 20,00 % Kur- und Kongreß-GmbH Bad Homburg v.d. Höhe 3.250 12,50 % Stadt Hanau 3.250 12,50 % TriWiCon Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Wiesbaden 2.100 8,08 % Stadt Bad Vilbel 1.300 5,00 % Stadt Dreieich (Eigenbetrieb Bürgerhäuser Dreieich) 1.300 5,00 % Kreis-Verkehrs-Gesellschaft Offenbach mbH 650 2,50 % Offenbacher Stadtinformation GmbH 650 2,50 % Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 500 1, 2 % 26.000 100,00 % Geschäftsführung: Herr Thomas Feda Aufsichtsrat: 7 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Herr OB Claus Kaminsk Mandatsträger der Stadt: Herr StR Eugenio Mu oz del Rio Frau StRin Albina Nazarenus-Vetter Herr Stv Uwe Paulsen Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Herr Martin Michel Herr Dr. OB a. D. Helmut Müller Herr Ralf Wolter ur erm gens- und apitallage Allgemeines Die Bilanzsumme erhöhte sich um 2,5 % auf Die Gesellschaft hat ein abweichendes Geschäfts- 1,4 Mio. jahr vom jeweils 01.07. bis zum 30.06. Im Kernge- sich im Geschäftsjahr 2016/2017 um 46 T auf 106 schäft, dem Verkauf von Eintrittskarten, hatte eine T (Vj. 153 T ) verringert. Die Verminderung basiert Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH-Urteil im Wesentlichen auf planmäßige Abschreibungen 03.11.2011, V R 16/0 ) Umsatzerlöse aus dem des neuen Internetauftritts und des reduzierten Verkauf von Eintrittskarten, inkl. der Vorverkaufs- Buchwertes des Geschäftswertes „Tickets per Post“ (Vj. 1,3 Mio. ). Das Anlagevermögen hat provisionen und aller anderer erbrachten Nebenleis- (TPP). Das Umlaufvermögen hat sich um 160 T tungen, dem Veranstalter zuzurechnen, zur Folge, auf 1,2 Mio. dass sich die Umsatzerlöse und der Materialauf- stand und Guthaben bei Kreditinstituten ( 123 T ), wand im Vorjahresvergleich erhöht haben. von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Zusammenarbeit mit dem wichtigen Kunden ( 38 T ) und des Bestands an Handelswaren Alte Oper Frankfurt wurde mittelfristig verlängert, mit ( 2 T ) stehen die verminderten Forderungen ge- der Museums-Gesellschaft e.V., dem English Theat- gen Gesellschafter (-3 T ) gegenüber. Zudem wird re und dem Hanauer Culture Club wurden neue ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Vertragspartner gewonnen. von 45 T Freizeit und Bildung A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 erhöht. Dem Anstieg von Kassenbe- (Vj.127 T ) ausgewiesen. Auf der Pas- 249 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 sivseite sind die sonstigen Rückstellungen mit Umstellung zurückzuführen (147 T ) und erklärt 324 T auf Vorjahresniveau (Vj. 328 T ). Unter den sich darüber hinaus durch verminderte Aufwendun- Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ist der gen für Ak uise, Beratung und Jahresabschlussprü- abgerufene Anteil im Geschäftsjahr des von der fung. Das Finanzergebnis verschlechterte sich um Stadt Frankfurt am Main gewährten Darlehens 20 T (200 T ) enthalten. Der Anstieg der sonstigen Ver- durch die Zinszahlungen für das von der Stadt bindlichkeiten ist im Wesentlichen auf den gestiege- Frankfurt am Main gewährte Darlehen. nen Bestand der ausgegeben Gutscheine in Höhe Der Jahresüberschuss beträgt 82 T von 76 T (Vj. 686 T ) zurückzuführen. Steuern fielen nur in sehr geringer Höhe an. ur Erfolgslage auf -17 T (Vj. 3 T ), bedingt hauptsächlich (Vj. -2 6 T ), B. Ausblick Der Anstieg der Umsatzerlöse um auf Zur weiteren Verbesserung der wirtschaftlichen resultiert im Wesentlichen aus der Lage des Unternehmens soll Umsatzpotenzial im BilRUG-Umstellung sowie aus dem Weihnachtspro- Gesellschafterbereich realisiert und die Inhouse- gramm in der Alten Oper: Das Musical „Ich war Fähigkeit gestärkt werden. Die Aufnahme neuer noch niemals in New ork“ wurde vom Publikum Gesellschafter wird angestrebt. Die Umstrukturie- deutlich besser angenommen als das Weihnachts- rung der Gesellschaft ist größtenteils abgeschlos- programm „Elisabeth“ im Vorjahr. Unter Berücksich- sen und wird durch Einsparmaßnahmen zur Redu- tigung vom zierung der betrieblichen Aufwendungen flankiert. 03.11.2011 (V R 16/0 ) werden unter den Umsatz- Die Wirtschaftsplanung für die Geschäftsjahre erlösen des Geschäftsjahres Umsätze in Höhe von 2017/2018 bis 2021/2022 weist positive Jahreser- 386 T gebnisse aus, für das Geschäftsjahr 2017/2018 wird 2,8 Mio. der Umsetzung des 32 T BFH-Urteils (Vj. 110,6 T ) ausgewiesen, die auf die Vorverkaufsgebühren der nachgelagerten Vorver- mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 35 T kaufsstellen entfallen. Bereinigt um diesen und den gerechnet. BilRUG-Effekt ergibt sich ein Anstieg des Umsatzes von 5 T ( 4,1 %). Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken um 603 T auf 61 T . Ursächlich sind die BilRUG- Umstellung (562 T ) sowie geringere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und aus der Vereinnahmung von verjährten Gutscheinen. Der Materialaufwand stieg um 363 T auf 7 T berei- . Erg nzende Angaben nach 123 a HG Erf llung des ffentlichen wecks Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgabenstellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in den Leistungsdaten wider. orliegen der oraussetzungen des 121 HG nigt um die anfangs geschilderten Buchungseffekte Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen sank der Materialaufwand aufgrund geringerer S s- für das Unternehmen vor. temgebühren um 60 T . Der Personalaufwand um 17 T auf rgane der Gesellschaft verringert, was u. a. auch auf das Aus- Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- scheiden des ehemaligen Geschäftsführers im sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts- Vorjahr zurückzuführen ist. Die Abschreibungen rat. Die Gesamtbezüge von Herrn Feda betrugen im stiegen um 8 T auf 63 T . Die sonstigen betriebli- Geschäftsjahr 25 T . chen Aufwendungen sanken um 261 T auf 478 T . Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im Der Rückgang ist zum einen auf die BiLRUG- Geschäftsjahr 2 T . 1,4 Mio. 250 wurde Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 30.06.201 der Frankfurt Ticket Rhein ain GmbH Bilanz 30.6.201 30.06.2016 T T Veränderung in T€ in % A T A Anlage erm gen 106 1 3 - 6 -30, Immaterielle Vermögensgegenstände 7 116 -37 -31,7 Sachanlagen 26 35 -10 -27,4 Finanzanlagen 2 mlauf erm gen 1.1 8 Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 0,0 1 , 17 15 2 13,6 163 35 21,5 83 860 123 14,3 8 6 2 2 ,2 45 127 -82 -64,5 33 2, Rechnungsabgrenzungsposten Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.3 1.32 A Eigenkapital 0 0 0 - 26 26 0 0,0 143 143 0 0,0 0 0 0 - Gezeichnetes Kapital / Festkapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen / variables Kapital Gewinnvortrag / Verlustvortrag -2 6 0 -2 6 - Jahresergebnis / Bilanzergebnis 82 -2 6 378 -127,7 Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 45 127 -82 -64,5 R ckstellungen 32 erbindlichkeiten 328 1.033 Bilanzsumme 1.3 Gewinn- und erlustrechnung 6 1.32 30.6.201 T 30.6.2016 T - -1,3 38 3,8 33 2, Veränderung in T€ in % Umsatzerlöse 2.801 1.870 Gesamtleistung 2.801 1.8 0 32 ,8 61 664 -603 - 0,8 -437 -363 83,1 17 -11,2 sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand -7 Personalaufwand -1.423 -1.602 -63 -56 Abschreibungen sonstige betriebliche Aufwendungen -478 EB T (Betriebliches Ergebnis) Finanzergebnis 32 4 ,8 -8 13,7 -73 261 -35,3 -2 3 8 -133,0 -17 3 -20 -615,0 82 -2 6 3 8 -12 , 0 -0 1 Ergebnis nach teuern 82 -2 6 3 8 -12 , Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) 82 -2 6 378 -127,7 82 -2 6 3 8 -12 , Ergebnis or teuern (EBT) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 201 51 2016 55 -174,6 Freizeit und Bildung A 0 160 1 8 Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks Bilanzsumme 2 1.03 er nderung absolut in % -4 -7,3 251 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 .2 ita Frankfurt (Eigenbetrieb) Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Zeil 5 0 6 /2 12-4 84 81 60313 Frankfurt am Main 0 6 /2 12-7 38 5 kitafrankfurt stadt-frankfurt.de www.kitafrankfurt.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 01.01.2008 Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern ab 8 Wochen bis zum Ende der Grundschulzeit in Kindertageseinrichtungen und/oder in Schulen unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen gemäß SGB VIII sowie auf Grundlage des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplans in Kooperation mit Schulen sowie den im Land Hessen geltenden Bestimmungen und den städtischen Vorgaben. Träger: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 3.000.000 100,00 % Betriebsleitung: Frau Gabriele Bischoff Betriebskommission: 15 Mitglieder Betriebskommissionsvorsitz: Frau StRin S lvia Weber Mandatsträger der Stadt: Herr BM und StK Uwe Becker Herr Stv Christian Becker Frau StRin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld Frau Stv A se Dalhoff Frau Stv Sabine Fischer Frau Stv Hildegard Hübner Herr StR Stefan Majer Frau Stv Milkica Romic-Stojanovic Frau Stv Birgit Ross Frau StRin Elke Sautner Frau StRin S lvia Weber Weitere Betriebskommissionsmitglieder: Herr Ralf Fröhlich (AN) Frau Gab Hagmans Frau Maren Horn (AN) Frau Prof. Dr. Margitta Kunert-Zier 252 A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 sivierten Kooperationen mit Schulen zur Ausweitung Allgemeines von Betreuungs- und Bildungsangeboten im Rah- Der Eigenbetrieb hat seit 01.10.2008 die Betriebs- men der sog. „Erweiterten Schulischen Betreuung“ trägerschaft für alle städtischen Einrichtungen für (ESB) und des „Pakts für den Nachmittag“ hat der Kinder von 0 bis 12 Jahren mit der entsprechenden Eigenbetrieb in 2017 drei sog. „Städtische Betreu- pädagogischen und organisatorischen Verantwor- ungen an Schulen“ aus dem Stadtschulamt über- tung inne. Die durch den Eigenbetrieb erbrachten nommen und als „ESB“ weitergeführt. Leistungen tragen dazu bei, das Wunsch- und Aufgrund des Rechtsanspruchs auf einen U3- Wahlrecht der Eltern gemäß SGB VIII § 5 sicherzu- Betreuungsplatz sowie der auch in 2017 weiter stellen. Zu diesen Leistungen gehören die Siche- zunehmenden Bevölkerung und damit einherge- rung und Weiterentwicklung von ualitätsstandards henden Kinderzahl der Stadt Frankfurt am Main, für die Arbeit mit Kindern und ihren Familien ebenso beteiligt sich der Eigenbetrieb auch weiterhin beim wie die anforderungsgerechte, personelle und mate- Ausbau der Betreuungskapazitäten. Aufgrund des rielle, betriebliche Ausstattung und Organisation, Genehmigungsvorlaufs weiterhin die Bereitstellung von hierzu benötigten Bau- und Sanierungsvorhaben der Stadt gestaltet Räumen und Flächen, einschließlich deren Instand- sich die Umsetzung nicht einfach. Die Betriebs- haltung und Wartung. Im Zuge der seit 2015 inten- kommission hat am 07.11.2017 beschlossen, dass und der umfangreichen Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 die Betriebsleitung über Maßnahmen bis 500 T Insgesamt ist bei Kita Frankfurt eine zunehmende (statt bisher 150 T ) alleine beschließen kann. Dies Professionalisierung durch Optimierung der IT- führt zu einem zügigeren Ablauf von Baumaßnah- Ausstattung und den gestiegenen Einsatz moderner men. Medien zu verzeichnen. Hervorzuheben sind hierbei Insgesamt betreibt der Eigenbetrieb 12 Krippen, 14 neben der Anmeldeplattform Kindernet Frankfurt Kindergärten (teilweise mit U3-Erweiterung), 102 und der digitalisierten Bewerberplattform RE Doppelbetriebe (gemischte Kindergärten und Horte, auch die Kita-Verwaltungssoftware NH-Kita. teilweise mit U3-Erweiterung), 11 Horte und 5 erwei- Das Kinderzentrum In den Schafgärten (KiZ 6) terte schulische Betreuungen in eigenen und teils in wurde abgerissen und neu errichtet. angemieteten Räumlichkeiten bzw. in Schulgebäu- Viele weitere Liegenschaften mussten zur energeti- den. In nunmehr 144 Kindertagesstätten wurden im schen Ertüchtigung saniert werden und den heuti- Berichtszeitraum durchschnittlich 12.65 Plätze für gen baulichen Standards angepasst werden. In Kinder im Alter von acht Wochen bis zwölf Jahren 2017 wurden in 3 Außengeländen größere Maß- vorgehalten, Unter- nahmen durchgeführt, in 10 weiteren Kinderzentren Dreijährige, 6.256 Kindergartenplätze und 5.250 Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen, wie z. B. die Hortplätze. Der Anstieg der durchschnittlichen Mit- Sonderbaukontrollmaßnahmen und die Herstellung arbeiterzahl auf 2.8 oder Neugestaltung eines barrierefreien Eingangs, 1.153 Plätze für ist im Wesentlichen im Platz- ausbau begründet. abgeschlossen und in vier Kinderzentren die Kü- Um dem steigenden Druck auf den Fachkräftemarkt chen erneuert. in Frankfurt am Main insbesondere für die Betreu- ung und Bildung im Krippenbereich entgegen zu ur erm gens- und apitallage wirken, wurden auch im Berichtsjahr diverse Maß- Die Bilanzsumme 2017 ist gegenüber dem Vorjahr nahmen zur Personalgewinnung, wie die Teilnahme um 13,7 Mio. an Jobmessen und Veranstaltungen, getroffen. Kita Aktivseite resultiert dies primär aus dem Anstieg Frankfurt des Guthabens bei der Stadtkasse um 8,8 Mio. hat zudem im Berichtsjahr auf 157,5 Mio. 226 Auszubildende beschäftigt. auf 13,4 Mio. Um die gevermögens um 4,1 Mio. ualität von Bildung und Betreuung zu ge- gestiegen. Auf der sowie aus der Zunahme des Anlaauf 140,8 Mio. . Auf währleisten, wurde das bestehende Fortbildungs- der programm weiter ausgebaut und fortentwickelt. (Vj. 47, Mio. ) um 7 Mio. erhöht. Dem Jahres- Mit Blick auf den akuten Fachkräftemangel fällt die verlust 2017 von -126,2 Mio. steht eine Zuführung Fluktuations uote des pädagogischen Fachperso- der Stadt Frankfurt am Main in die Kapitalrücklage nals mit 7 % (Vj. 8 %) relativ gering aus. von 133,3 Mio. Zum 01.01.2017 trat die neue Entgeltverordnung erhaltene Investitionszuschüsse - im Wesentlichen zum TVöD in Kraft. Nachdem die Tarifmerkmale für bestehend aus Zuschüssen für Neubau- oder Erwei- Passivseite hat sich das Eigenkapital gegenüber. Der Sonderposten für den Sozial- und Erziehungsdienst bereits im Jahr terungsmaßnahmen bei den Kinderzentren sowie 2015 umgesetzt worden waren, wurden die übrigen für Betriebs- und Geschäftsausstattung - hat sich Mitarbeiter/-innen zum 01.01.2017 übergeleitet. um 5,6 Mio. Der sukzessive Ausbau der automatisierten Zeiter- Der Eigenbetrieb verfügt aufgrund der jährlichen fassung (AZE) wurde in 2017 konse uent vorange- Einlage der Stadt Frankfurt am Main (auf Grundlage trieben, so dass seit April 2018 alle Kinderzentren des Wirtschaftsplans) über ausreichend Li uidität, an die AZE angeschlossen sind. Damit wird der um jederzeit seinen Zahlungsverpflichtungen nach- Verwaltungsaufwand für die Arbeitszeiterfassung kommen zu können. auf 70,1 Mio. Freizeit und Bildung davon erhöht. deutlich reduziert und Entwicklungen des Arbeitszeitsaufkommens können besser nachvollzogen und ausgewertet werden. ur Erfolgslage Das Geschäftsjahr 2017 schließt mit einem Fehlbetrag von -126,2 Mio. (Vj. -118 Mio. ). Der Anstieg 253 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 des Jahresfehlbetrags um ca. 8,3 Mio. gegenüber Trotz der Entwicklung hin zu Ganztagsschulen ist dem Vorjahr wird vor allem durch den um 7 Mio. die Nachfrage nach Hortplätzen weiterhin sehr gestiegenen Personalaufwand sowie durch den um hoch. Die Entwicklung der Schulkinderbetreuung 2,6 Mio. wird in einer gleichnamigen Arbeitsgruppe begleitet höheren Materialaufwand verursacht. Der auf 124,3 Mio. gestiegene Personalaufwand er- und entsprechende Bedarfe für das Engagement im klärt sich durch die Tarifsteigerung - ab 01.02.2017 Bereich ESB durch Kita Frankfurt abgeleitet. um 2,35 % für die Beschäftigten im TVöD Sozial- Zur Erhöhung der Kosten- und Ertragstransparenz und Erziehungsdienst sowie ab 01.07.2017 um 2 % hat der Eigenbetrieb in 2017 im Rahmen der Einfüh- für Beamte - und durch eine höhere durchschnittli- rung einer Corporate Planning Controlling Software che Mitarbeiterzahl. Der höhere Materialaufwand auf die Kostenträgerrechnung umgestellt. Die kon- von 37,5 Mio. se uente Implementierung einer Erlös- und Kosten- Aufwendungen (1,1 Mio. ) resultiert u. a. aus gestiegenen für sowie die erhöhten Bauinstandhaltung transparenz, die auf den Kostenstellen (Kinderzen- Mietaufwendungen tren) basiert, wird die betriebswirtschaftliche Steue- (0,4 Mio. ). rung von Kita Frankfurt signifikant verbessern. Unter Positiv auf das Jahresergebnis ausgewirkt haben Führung der Betriebsleitung wird gemeinsam mit sich neben den gestiegenen sonstigen betrieblichen dem Bereich Personalentwicklung und IT ein neues Erträgen Fachcontrolling für die Evaluation von Fachlichkeit, ( 0,6 Mio. ) höhere Umsatzerlöse ( 1,2 Mio. ). Die Zunahme der Umsatzerlöse betrifft hauptsächlich die um 1 Mio. ualität und ualifizierungsstand weiterentwickelt gestiegenen und in einer Software verarbeitet. Für die Kinder- Integrationszuschüsse der Stadt Frankfurt am Main. zentren soll in 2018 ein digitales Bestellscheinver- Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge fahren entwickelt und eingeführt werden. Zudem soll begründet sich primär durch höhere Erträge aus der bis Mitte 201 Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen reich umgesetzt werden. Darüber hinaus sollen ( 0,7 Mio. ) sowie Mehrerlöse aus der Auflösung durch die Entwicklung einer Datei mit allen wesent- von Investitionszulagen ( 0,5 Mio. ). lichen Informationen über Liegenschaften und Ein- ein digitaler Rechnungslauf erfolg- richtungen zukünftige Baumaßnahmen erfolgreicher B. Ausblick geplant, organisiert und in den geplanten Zeitfens- Aufgrund des Mangels an sozialpädagogischen tern umgesetzt werden. Fachkräften und des damit verbundenen starken Kita Frankfurt kann den Ausbau von Betreuungs- Wettbewerbs unter den Trägern in Frankfurt am plätzen aufgrund des Fachkräftemangels sowie der Main sind die Themen Personalgewinnung und zeitverzögerten Baumaßnahmenabwicklung nicht Personalbindung weiterhin von zentraler Bedeu- eigenständig gewährleisten. Darüber hinaus haben tung. viele große freie Träger von Kitas angekündigt, dass Die Bildung und Betreuung von Kindern zwischen sie sich aus dem Ausbau von Betreuungsplätzen null und zwölf Jahren bedeutet eine hohe Verant- stark zurückziehen wollen. wortung. Um die ualität von Bildung und Betreu- Die beschlossene Entgeltfreiheit für Kindergarten- ung zu gewährleisten, bedarf es einer adä uaten kinder ab August 2018 bringt für Kita Frankfurt ne- ualifizierung der pädagogischen Mitarbeiter/-innen ben dem Aufwand für die Datenänderung betreuter in der Zentrale und in den Kinderzentren. Fortbil- Kinder auch eine Entlastung im Bereich der Entgelt- dungsangebote für Managementtätigkeiten sollen verwaltung. pädagogische Führungs- und Leitungskräfte bei Die in 2016 eingeführte Kita-Verwaltungssoftware einer besseren Tätigkeitsbewältigung unterstützen. NH-Kita soll weiterentwickelt werden, um Integrati- Zudem soll das Bewerbungsverfahren sowohl für onskinder darin erkennbar aufnehmen zu können Führungskräfte als auch für sozialpädagogische und die damit verbundenen Prozesse und Daten zur Fachkräfte in 2018 professionalisiert und beschleu- Anmeldung von Finanzmitteln zu optimieren. nigt werden. 254 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Auch in den Wirtschaftsjahren 2018 und 201 wird Rahmen des angestoßenen Prozesses „Gemein- der Eigenbetrieb die Aufwendungen für den Betrieb sam Zukunft gestalten“ in 2018 weiterverfolgt wer- der Kitas nur zu einem geringen Teil aus Erlösen den. finanzieren können, so dass von steigenden Jahresfehlbeträgen auszugehen ist. Der derzeitige Tarifabschluss sieht Tarifsteigerun- . Erg nzende Angaben nach 123 a HG Entfällt für Eigenbetriebe gen rückwirkend ab 01.03.2018 von durchschnittlich 3,1 % vor. Aufgrund der städtischen Vorgaben D. ublic orporate Go ernance konnten in den Wirtschaftsplänen des Eigenbetriebs Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen lediglich 1,5 % Tarifsteigerungen eingeplant wer- der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- den. Die Mehrkosten infolge des Tarifvertragsab- lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass schlusses sind einerseits durch Einsparungen und die Betriebsleitung und die Betriebskommissionsor- andererseits durch nicht umgesetzte bauliche Maß- gane des Eigenbetriebes in wesentlichen Belangen nahmen zu kompensieren. nicht in Die Stadtverordnetenversammlung hat zur Konsoli- handelt hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor dierung des Haushalts 2018 ff. am 26.04.2018 be- der Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresab- schlossen, dass grundsätzlich die Zuschussemp- schlussunterlagen an das zuständige Organ die fänger 2 % des Zuschusses als Konsolidierungsbei- Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des trag zu leisten haben. Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirt- ber Umsetzungsmöglichkei- ode bereinstimmung mit den Richtlinien ge- ten wird seitdem verhandelt. schaftsplangespräche fanden statt am 04.03.2016 Das Jahr 2018 markiert für den Eigenbetrieb das für das Planjahr 2017 und am 27.01.2017 für das 10-jährige Bestehen. Aus diesem Anlass sollen Planjahr 2018. Das Abschlussgespräch 2017 wurde bestehende Ziele, Strukturen und Strategien eines am 21.06.2018 durchgeführt. Freizeit und Bildung derart großen Eigenbetriebes überprüft und im 255 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der ita Frankfurt (Eigenbetrieb) Bilanz 31.12.201 31.12.2016 T Veränderung in T€ T in % A T A Anlage erm gen 1 0. Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen mlauf erm gen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 140.502 136.464 4.038 16.668 .0 8 15.238 6.122 .116 1.430 76 454 46,5 36 1 -1 -2 ,6 . 02 1 3.820 13.682 . .0 1 . 42,8 3,0 0 13 ,8 148, , A Eigenkapital . Gezeichnetes Kapital / Festkapital Kapitalrücklage Jahresergebnis / Bilanzergebnis 0 6 1 , 3.000 3.000 178.210 162.881 27 27 0 0,0 -126.247 -117. 62 -8.285 7,0 Gewinnrücklagen / variables Kapital 0 0,0 15.32 ,4 onderposten 0.0 6 . 08 . 66 8,6 R ckstellungen 18.86 18.8 0 -3 -0,0 13. 38 12. 86 1 ,6 3.004 3.5 5 -5 1 -16,4 123 1.2 3,2 erbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 132 1 Gewinn- und erlustrechnung . 02 1 3.820 13.682 , Veränderung in T€ 31.12.201 T 31.12.2016 T Umsatzerlöse 3 .66 38.507 1.162 Gesamtleistung 3 .66 38. 0 1.162 3,0 5.47 632 11,5 -2.638 7,6 -7.030 6,0 sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand 6.112 -37.453 Personalaufwand -124.2 -34.815 -117.26 in % 3,0 Abschreibungen -5.475 -5.372 -102 1, sonstige betriebliche Aufwendungen -4.151 -3.700 -451 12,2 EB T (Betriebliches Ergebnis) Finanzergebnis -12 . -11 .1 1 -646 -787 -8. 2 ,2 141 -18,0 Ergebnis or teuern (EBT) -126.2 3 -11 . 8 -8.28 ,0 Ergebnis nach teuern -126.2 3 -11 . 8 -8.28 ,0 Sonstige Steuern Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen -4 -4 0 -2,8 -126.247 -117. 62 -8.285 7,0 -126.2 -11 . 62 -8.28 ,0 201 2016 absolut in % Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 2.8 2.8 1 8 0,3 Plätze in Kinderkrippen (8 Wochen bis i.d.R. 3 Jahre) 1.153 1.061 2 8,7 05 5 810 856,7 6.256 6.238 18 0,3 8 8 -0 -0,2 5.250 5.161 Auslastung der Kinderkrippen (in %) Plätze in Kindergärten (3 bis i.d.R. 6 Jahre) Auslastung der Kindergärten (in %) Plätze in Horten (6 bis i.d.R. 10 bzw. 12 Jahre) Auslastung der Horte (in %) 256 3,0 88 Rechnungsabgrenzungsposten A .12 207 Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks Bilanzsumme 136.6 0 2 5 er nderung 8 0 1,7 0,1 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 .3 portpark tadion Frankfurt am entwicklungen mbH ain Gesellschaft f r ro ekt- Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Flughafenstraße 3 0 6 /67 80 40 info 60528 Frankfurt am Main 0 6 /67 80 42 10 Gründung: Unternehmensgegenstand: 25.10.1 85 sportparkstadion.de Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und des Sports durch Bereitstellung des Stadions und weiterer Sporteinrichtungen für die Bevölkerung der Stadt Frankfurt am Main und der Region Rhein-Main. Daneben sollen innerhalb und außerhalb dieser Einrichtungen sportliche und kulturelle - auch internationale - Großveranstaltungen durchgeführt werden. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 255.750 100,00 % Geschäftsführung: Herr Lothar Schäfer Aufsichtsrat: 6 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Herr StR Markus Frank Mandatsträger der Stadt: Herr BM und StK Uwe Becker Herr Stv Ta lan Burcu Herr StR Markus Frank Herr Stv Jan Klingelhöfer Herr StR Claus Möbius Herr StR Eugenio Mu oz del Rio Frauenquote: Frauen uote: (bezogen auf städtische Mandate) 0,00 % ur erm gens- und Allgemeines Die Die Gesellschaft betreibt im Wesentlichen die 148,1 Mio. Sportanlagen der früheren Stadion GmbH (Tennis- Rückgang sind im Wesentlichen auf der Aktivseite halle und die fortschreitenden Abschreibungen und auf der Beachsocceranlage, Wintersporthalle mit Außenan- Passivseite die Auflösung einer im Vorjahr gebilde- lagen) und überwacht den mit der Stadion Frankfurt ten Drohverlustrückstellung sowie weitere Darle- mit Außenanlagen, Beachvolle ball- Bilanzsumme apitallage ist auf 142,3 Mio. (Vj. ) zurückgegangen. Ursächlich für den Management GmbH (SFM GmbH) in 2004 mit Wir- henstilgungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber kung zum 01.05.2005 geschlossenen fünfzehnjähri- Kreditinstituten haben sich infolge planmäßiger gen Betreibervertrag zum Betrieb der damals neuen Tilgungen inkl. Zinsabgrenzungen um insgesamt Commerzbank Arena. Die Eintracht Frankfurt Fuß- 4,3 Mio. ball AG steht in keinem direkten Vertragsverhältnis eines negativen Jahresergebnisses, ein Anstieg auf mit der Gesellschaft, sondern hat einen Vertrag 70,3 Mio. über die Nutzung der Commerzbank Arena für Fuß- Vorjahr von der Gesellschafterin im Berichtsjahr ballbundesligaspiele mit der SFM GmbH. eine Einzahlung von 1,1 Mio. Seit dem 01.04.2013 ist die Gesellschaft auch für ge vorgenommen wurde. Aufgrund der hohen Un- das Stadion am Bornheimer Hang (Frankfurter terkompensation Volksbank Stadion) zuständig. Aufgabe ist insbe- beihilferechtlich kein sondere die Freizeit und Bildung A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 vermindert. Beim Eigenkapital ist, trotz zu verzeichnen, da im Gegensatz zum der in die Kapitalrückla- Vorjahre besteht EU- berkompensationsproblem. berwachung der mit dem FSV Frank- furt im Nutzungs- und Betreuungsvertrag getroffenen Festlegungen. 257 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ur Erfolgslage Das leicht negative Jahresergebnis (-178 T ) zeigt orliegen der oraussetzungen des 121 HG sich gegenüber dem Plan deutlich um 77 T ver- Bei der Sportpark Stadion Frankfurt am Main Ge- bessert und gegenüber dem Vorjahr um 5 Mio. sellschaft für Projektentwicklungen mbH handelt es verschlechtert. Ursächlich für die Planabweichung sich gemäß HGO um keine Gesellschaft, die auf ist die vollständige Auflösung der Rückstellungen für den Betrieb eines wirtschaftlichen Unternehmens Drohverluste aus dem Betreibervertrag für das gerichtet ist, so dass eine Prüfung der Vorausset- Stadion am Bornheimer Hang, die von der Gesell- zungen des § 121 Abs. 1 HGO entfällt. schaft nicht eingeplant worden war. Die erhebliche Abweichung vom Vorjahresergebnis ist im Wesent- Beziehungen zum Haushalt lichen auf die in 2016 aufgelöste Drohverlustrück- Für die Gesellschaft standen im Produkthaushalt stellung aus dem Jahre 2004 von 6,4 Mio. 2017 Mittel von rund 1,5 Mio. zurück- (zzgl. 1,5 Mio. zuführen, da von einem Abstieg der Eintracht Frank- Reste) zur Verfügung. Es wurden 1,1 Mio. von der furt in die 2. Bundesliga derzeit nicht ausgegangen Gesellschaft in 2017 abgerufen. wird. Weiterhin hat die Stadt Frankfurt am Main Sicherheiten (Ausfallbürgschaften) von 54,8 Mio. (Stand 31.12.2017, Restschuld ohne Zinsen) übernommen. B. Ausblick Die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft hängt im Wesentlichen vom sportlichen Erfolg des rgane der Gesellschaft Hauptnutzers der Commerzbank Arena, der Ein- Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- tracht Frankfurt Fußball AG, und der Leistungserfül- sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts- lung der Betreibergesellschaft SFM GmbH im Rah- rat. men der bestehenden Vertragswerke ab. Herr Geschäftsführer Schäfer erhielt im Geschäfts- Am 11.04.2017 hat die FSV Frankfurt 18 Fußball jahr Bezüge von 151 T . GmbH wegen Zahlungsunfähigkeit einen Antrag auf Den Mitgliedern des Aufsichtsrats wurden im Ge- Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim Amtsge- schäftsjahr 700 Sitzungsgelder ausgezahlt. richt Frankfurt am Main gestellt. Der Insolvenzplan sieht vor, dass sämtliche Ansprüche der Gesell- D. ublic orporate Go ernance ode schaft aus dem Betreibervertrag für die Saison Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen 2016/2017 abgegolten werden. Aufgrund des Ab- der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- stiegs des FSV Frankfurt aus der Profiliga wurde ein lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass neuer Betreibervertrag abgeschlossen, der analog die Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane der vorherigen Regelung bis zum 30.06.2020 läuft. der Gesellschaft in wesentlichen Belangen nicht in Der Abschluss des Insolvenzverfahrens kann der- bereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt zeit nicht verlässlich bestimmt werden. hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der In 2018 entfällt der Betrieb der Tennisanlage durch Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresab- einen Abriss, da eine Nutzung des Gebäudes durch schlussunterlagen an das zuständige Organ die die Eintracht Frankfurt Fußball AG vorgesehen ist. Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirt- . Erg nzende Angaben nach 123 a HG Erf llung des ffentlichen wecks für das Planjahr 2017 sowie am 0 .11.2017 für das Zweck der Gesellschaft ist die Förderung des öffent- Planjahr 2018. Das Jahresabschlussgespräch 2017 lichen Gesundheitswesens und des Sports. Der wurde am 25.04.2018 durchgeführt. Stand der Erfüllung spiegelt sich in den Leistungsdaten wider. 258 schaftsplangespräche fanden statt am 1 .10.2016 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der portpark tadion Frankfurt am ain Gesellschaft f r ro ektentwicklungen mbH Bilanz 31.12.201 31.12.2016 T Veränderung in T€ T in % A T A Anlage erm gen 13 .6 6 Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen 1 3.1 - . 83 118 167 137.578 143.012 Finanzanlagen -4 -3,8 -2 ,5 -5.434 -3,8 0 0 .603 . 12 0 0 0 - Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.707 2. 58 -251 -8,5 Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks 1.8 6 1. 54 -58 -3,0 - - 6,3 mlauf erm gen Vorräte Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 1 2.30 - 1 -6,3 1 8.111 - .802 6 .6 6 -3, A Eigenkapital 0.32 Gezeichnetes Kapital / Festkapital Kapitalrücklage 256 0 8.437 7.581 855 0 0 0 - -4. 77 -103,7 Gewinnrücklagen / variables Kapital Gewinnvortrag / Verlustvortrag Jahresergebnis / Bilanzergebnis onderposten R ckstellungen -28.1 0 erbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme Gewinn- und erlustrechnung -32. 8 4.7 4.7 1 . 13 1 .1 -636 3.1 -1.3 0 . . 8 54.758 5 .088 133 18 1 2.30 1 8.111 31.12.201 T 31.12.2016 T 0,0 0, -14,5 -178 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1,0 256 - . - ,2 - 2, 2 - , -4.32 -7,3 - 1 -2 , - .802 -3, Veränderung in T€ in % Umsatzerlöse .060 8.407 653 Gesamtleistung .060 8. 0 6 3 ,8 1. 06 7. 86 -6.080 -76,1 sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand 7,8 -501 -621 120 -1 ,4 Personalaufwand -1.330 -1.253 -77 6,1 Abschreibungen -5.725 -5.666 -5 sonstige betriebliche Aufwendungen -1.261 -1.636 375 EB T (Betriebliches Ergebnis) Finanzergebnis Ergebnis or teuern (EBT) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Ergebnis nach teuern 2.1 8 .21 -2.034 -2.128 11 .08 -3 112 Sonstige Steuern -2 0 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) -178 4.7 -1 8 . 201 2016 ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 14 - .068 - . -4,4 - , - ,8 -3 - . -2 0 15 - 0,2 4 0 .08 1,0 -22, Freizeit und Bildung A 10 0 -30 - -0 0,0 -4. 77 -103,7 - . -103, er nderung absolut in % -1 -6,7 259 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 . olkshochschule Frankfurt am ain (Eigenbetrieb) Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Sonnemannstraße 13 0 6 /2 12-7 15 01 vhs 60314 Frankfurt am Main 0 6 /2 12-7 15 00 www.vhs.frankfurt.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 01.01.1 frankfurt.de Durch Weiterbildungsangebote allen Erwachsenen und Heranwachsenden im Sinne lebenslangen Lernens die Möglichkeit zu bieten, ihre individuelle Bildung zu vertiefen und zu erweitern, den Lebensalltag aktiv und kreativ zu gestalten, Berufs ualifikationen zu erwerben sowie wirtschaftliche, soziale und politische Verhältnisse und Zusammenhänge zu beurteilen und interessenorientiert mitgestalten zu können. Träger: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 154.000 100,00 % Betriebsleitung: Frau Truda Ann Smith Betriebskommission: 16 Mitglieder Betriebskommissionsvorsitz: Frau StRin S lvia Weber Mandatsträger der Stadt: Herr Stv Dimitrios Bakakis Herr BM und StK Uwe Becker Frau StRin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg Frau Stv Sabine Fischer Frau Stv Pearl Hahn Frau StRin Dr. Ina Hartwig Herr StR Dr. Bernd Heidenreich Herr Stv Thomas Kirchner Frau Stv Kristina Luxen Frau StRin S lvia Weber Herr Stv Oliver Wurtz Weitere Betriebskommissionsmitglieder: Frau Nedica Divac (AN) Herr Prof. Dr. Dieter Döring Frau Gertrud Hirschhäuser Herr Thomas Winhold Frau Gabriele Wörrlein (AN) 260 A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 terhin über dem Niveau aus dem Jahr 2015. Die Allgemeines Abnahme ist primär durch den DaF-Projektbereich Die Volkshochschule Frankfurt am Main (VHS) hat begründet. So wurden in 2016 aufgrund des gestie- im Berichtsjahr im Nordwestzentrum ein neues genen Bedarfs zusätzliche Integrationsangebote Bildungszentrum mit einer Fläche von ca. 2.000 m und Erstorientierungskurse mit der Bundesagentur eröffnet. Damit wurde das Regionalkonzept weiter für Arbeit und der Stadt Frankfurt am Main durchge- vorangetrieben, wonach die Durchführung des Kur- führt, die in 2017 ausliefen. Zudem ist ein Nachfra- sprogrammes und anderer Maßnahmen in dauer- gerückgang nach Mittel- und Oberstufenkursen zu haft angemieteten Räumen stärker auf die Stand- beobachten. orte Bildungszentrum Ostend, BIKUZ sowie das Die Teilnehmerbelegungen von 61.348 zeigen eine Nordwestzentrum zu konzentrieren sind. leicht rückläufige Tendenz gegenüber dem Vorjahr Die Teilnehmer-Unterrichtseinheiten (TN-UE) sind (63.007). Betroffen von einem Rückgang waren vor gegenüber dem Vorjahr um 8 % auf 2.307.55 allem die Bereiche Politik (-842), Deutsch als gesunken. Dabei gingen erstmalig die Unterrichts- Fremdsprache (-706) infolge der auslaufenden einheiten (1.423.828) im DaF-Bereich (Deutsch als Projekte, Fremdsprachen (-516) sowie Gesundheit Fremdsprache) zurück (-12 %), liegen jedoch wei- (-315). Letzterer Rückgang liegt vor allem am An- Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 gebotsbereich „Tanzkurse“, die seit 2017 bei der 2017 sah einen Verlust von 11,8 Mio. kulturellen Bildung ausgewiesen werden. somit deutlich unterschritten wurde. Ursächlich Die insgesamt stabilen Belegungszahlen in den hierfür sind drei Einmaleffekte: Der verzögerte Ein- verschiedenen Angebotssegmenten zeigen, dass zug in die neuen Räumlichkeiten im Nordwestzent- die attraktiven Weiterbildungsangebote der Volks- rum, die sukzessive Besetzung der in 2016 neu hochschule Frankfurt am Main zahlreiche Interes- genehmigten Integrationsstellen sowie die Auflö- sierte in Frankfurt am Main ansprechen. sung von Rückstellungen. Im Berichtsjahr wurde eine Reihe von drittmittelfi- Der Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätig- vor, der nanzierten Projekten weitergeführt. Hierzu zählen keit (- ,8 Mio. ) sowie aus der Investitionstätigkeit u. a. die Projekte „As l-, Migrations- und Integrati- (-3 5 T ) konnte durch die Kapitaleinlage vollstän- onsfonds“ (AMIF), die Servicestelle „Modellregion dig kompensiert werden, so dass sich der Finanz- Inclusive Bildung“ (MIB) sowie das Grundbildungs- mittelfonds (ohne Stadtkassenguthaben) von 65 T zentrum. Neu begonnen hat in 2017 das für Neuzu- auf 305 T erhöht hat. gewanderte konzipierte Projekt „Ankommen“ in Kooperation mit dem Amt für multikulturelle Angele- ur Erfolgslage genheiten sowie ein Projekt der gemeinnützigen Das Geschäftsjahr 2017 schließt mit einem Jahres- Gesellschaft für das Frankfurter Arbeitsmarktpro- verlust von -10,5 Mio. gramm (FRAP). Zudem wurden in 2017 erstmalig über dem Vorjahr ergibt sich somit eine Ergebnis- Kurse in der berufsbezogenen Deutschsprachförde- verschlechterung um 2,2 Mio. . Die Umsatzerlöse rung durchgeführt. sind um insgesamt 0,4 Mio. Auch in 2017 unterzog sich die VHS der jährlichen gen. Die Erlösverbesserung resultiert wie im Vorjahr Zertifizierung für das Gütesiegel für Bildungsträger v. a. aus dem Bereich „Deutsch und Fremdsprache“ zur ualifizierung von Tagespflegepersonen. Seit aufgrund von um 26 % erhöhten Entgelten vom Juli 2015 ist die VHS Frankfurt erfolgreich gemäß BAMF. Umsatzsteigerungen wurden zudem in den § 2 AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverord- Angebotsbereichen Beruf und Arbeit sowie bei den nung Arbeitsförderung) des Dritten Sozialgesetzbu- Angeboten der Jungen VHS und der aktiven Senio- ches, durch die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizie- ren realisiert. Erlösrückgänge sind dagegen vor rung von Managements stemen GmbH retestiert. allem im Bereich Gesundheit und Fremdsprachen (Vj. -8,3 Mio. ) ab. Gegen- auf ,7 Mio. gestie- zu verzeichnen. apitallage Den Mehrerlösen stehen Mehraufwendungen für Die Bilanzsumme hat sich von 14, Mio. auf Material, Personal und sonstige betrieblichen Auf- reduziert. Auf der Aktivseite erklärt sich wendungen gegenüber, die in Summe nicht aufge- die Veränderung primär aus der Abnahme der For- fangen werden konnten. Die im Material erfassten derungen gegen die Stadt Frankfurt am Main Aufwendungen für Honorare und Sozialzuschüsse (-1,2 Mio. ), die sich ausschließlich anhand eines sind gegenüber dem Vorjahr um 1 Mio. geringeren Bestands auf dem Stadtkassenkonto 6,5 Mio. begründen. Dem gegenüber stehen höhere Forde- sondere durch eine Honorarerhöhung für nahezu rungen Leistungen alle Angebotsbereiche ab dem 01.01.2017 begrün- ( 0,4 Mio. ). Die flüssigen Mittel sind ebenfalls det. Die Erhöhung des Honorarsatzes für Kurslei- gestiegen ( 0,2 Mio. ). Der Rückgang des Bilanz- tungen auf 35 volumens auf der Passivseite resultiert primär aus punkt für die VHS, die Honorare in allen Fachberei- den geringeren Rückstellungen (-0,5 Mio. ). chen, die seit 2006 in Frankfurt am Main nicht we- Der Jahresfehlbetrag 2017 von 10,5 Mio. sentlich gestiegen sind, einer mehrstufigen und 14,4 Mio. aus Lieferungen und liegt nur auf Freizeit und Bildung ur erm gens- und gestiegen. Diese Veränderung ist insbe- durch das BAMF war Ausgangs- geringfügig oberhalb der Einstellung in die Kapital- differenzierten Neuordnung zu unterziehen. rücklage durch die Stadt Frankfurt am Main im Jahr Der 2017 in Höhe von 10,4 Mio. . Der Wirtschaftsplan 8,4 Mio. Personalaufwand ist um 1,1 Mio. auf gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf 261 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 die Tarifsteigerung von 2,4 % ab dem 01.01.2017 Zudem soll zur sowie den Aufbau zusätzlicher Stellen, v. a. im professioneller Kunden-Telefonservice sowie zu- Projekt- und Integrationsbereich, zurückzuführen. künftig ein inklusives Wegeleits stem in allen Bil- Die Zunahme der sonstigen betrieblichen Aufwen- dungszentren etabliert werden. dungen um 0,5 Mio. resultiert aus Am 26.04.2018 hat die Stadtverordnetenversamm- gestiegenen Miet- und Nebenkosten, höheren Be- lung im Rahmen des städtischen Haushalts 2018 wirtschaftsungskosten sowie Kostensteigerungen zur Sicherung des städtische Haushalts Konsolidie- für EDV-Dienste. rungsmaßnahmen beschlossen. Dabei wurden die auf 4,8 Mio. ualitätsverbesserung in 2018 ein Planwerte der Zuschussempfänger für den Zeitraum B. Ausblick 2018-2021 pauschal um 2 % gekürzt. Dabei waren Mit dem Nachtragshaushalt 2016 der Stadt Frank- die furt am Main wurde der beantragte Mehrbedarf der sowie die Erhöhung von Miet- und Nebenkosten VHS zum Ausbau des Integrationsbereichs von der bereits in den Entgelterhöhungen von 2 % vorgese- Stadtverordnetenversammlung Der hen. Dies stellt die VHS mittelfristig vor die Heraus- Mehrbedarf setzte sich v. a. aus zusätzlichen forderung eine nachhaltige Konsolidierungslösung genehmigt. ,23 Stellen (VzÄ) sowie dem Mehraufwand für ein Erwirtschaftung möglicher Tariferhöhungen zu finden. neues Bildungszentrum zusammen. In 2017 lag der Fokus auf der Fortführung und den ersten Schritten . Erg nzende Angaben nach 123 a HG Entfällt für Eigenbetriebe zur Stärkung dieses Ausbaus. In 2018/201 liegt der Schwerpunkt auf der Etablie- 262 rung des neuen Bildungszentrums am Standort im D. ublic orporate Go ernance ode Nordwesten sowie dessen sukzessiven Ausbau zur Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen Vollauslastung. der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- Die Volkshochschule bietet jährlich fast 5.000 Kurse lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass an und leistet einen wertvollen Beitrag zum Zu- die Betriebsleitung und die Betriebskommissionsor- sammenhalt in der Stadt Frankfurt am Main. Neben gane des Eigenbetriebes in wesentlichen Belangen der anhaltend hohen Nachfrage in den DaF- nicht in Bereichen konzentriert sich die VHS auch auf die handelt hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor Anal se von Trends und Veränderungen in allen der Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresab- Fachbereichen sowie die frühzeitige Identifikation schlussunterlagen an das zuständige Organ die von Bildungsbedürfnissen in der Stadt Frankfurt am Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des Main. So wird der wachsenden Nachfrage nach Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirt- Bildungsurlauben, dem schaftsplangespräche fanden statt am 01.03.2016 Thema Social Media und der Bedeutung der Digita- für das Planjahr 2017 und am 03.04.2017 für das lisierung für die Gesellschaft mit entsprechenden Planjahr 2018. Das Abschlussgespräch 2017 wurde Kursangeboten und Veranstaltungen begegnet. am 17.05.2018 durchgeführt. nach Kulturangeboten, bereinstimmung mit den Richtlinien ge- Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der olkshochschule Frankfurt am ain (Eigenbetrieb) Bilanz 31.12.201 31.12.2016 Veränderung T T in T€ in % Anlage erm gen 8 862 12 Immaterielle Vermögensgegenstände 13 2 -16 -55,7 Sachanlagen 74 833 141 16, 0 0 0 A T A Finanzanlagen mlauf erm gen 13. Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks 1 - ,2 13 -0 13.133 13. 67 -834 -6,0 305 65 241 372,5 1 -2 1 . 3 1 . 11 2.6 - -2,2 -62, 1 -3,2 -1,2 A Eigenkapital Gezeichnetes Kapital / Festkapital Kapitalrücklage 2.6 6 -32 154 154 0 12. 58 10.808 2.151 Gewinnrücklagen / variables Kapital Jahresergebnis / Bilanzergebnis onderposten 0 0 0 - -10.468 -8.285 -2.183 26,3 1 R ckstellungen erbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 0,0 1 , 21 - -32,8 - , .6 10.1 6 - 01 1. 80 1.6 1 12 306 366 -16,6 1 -3,2 1 . 3 1 . 11 31.12.201 T 31.12.2016 T Umsatzerlöse .72 .313 417 4,5 Gesamtleistung . 2 .313 1 , 1.314 1.202 111 ,3 Materialaufwand -7.811 -6.783 -1.028 15,2 Personalaufwand -8.357 -7.245 -1.113 15,4 -271 -236 -35 14, -4.771 -4.225 -546 12, Gewinn- und erlustrechnung sonstige betriebliche Erträge Abschreibungen sonstige betriebliche Aufwendungen EB T (Betriebliches Ergebnis) Finanzergebnis -10.16 -302 - . 3 -312 - ,8 -61 Veränderung in T€ -2.1 in % 2 , 11 -3,5 Ergebnis or teuern (EBT) -10. 68 -8.28 -2.183 26,3 Ergebnis nach teuern -10. 68 -8.28 -2.183 26,3 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) -10.468 -8.285 -2.183 26,3 -10. 68 -8.28 -2.183 26,3 ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) Teilnehmer/-innen-Unterrichtseinheiten 201 146 2.307.55 2016 er nderung absolut in % -200.321 -8,0 -1.65 -2,6 137 2.507.880 Teilnehmer/-innenbelegungen 61.348 63.007 davon in den Stadtteilen 10. 65 .404 Freizeit und Bildung A - - 13 Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 1 .0 1 , 6,6 1.561 16,6 263 264 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 II. Übersicht über die wesentlichen Beteiligungen Gesundheit und Soziales 6 265 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 266 6. Gesundheit und oziales 26 6.1 Kliniken Frankfurt Main Taunus GmbH 267 6.1.1 Klinikum Frankfurt Höchst GmbH 270 6.1.1.1 Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Frankfurt-Höchst GmbH 274 6.1.1.2 Zentrale Errichtungsgesellschaft mbH 278 6.2 Kommunale Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Frankfurt am Main (Eigenbetrieb) 281 6.3 Praunheimer Werkstätten gemeinnützige GmbH 285 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 6.1 liniken Frankfurt- ain-Taunus GmbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Gotenstraße 6 - 8 0 6 /31 06-0 -- 65 2 Frankfurt am Main 0 6 /31 06-30 30 -- Gründung: Unternehmensgegenstand: 18.02.2016 Strategische Dachgesellschaft für die angeschlossenen Krankenhäuser und weiterer auf dem Gebiet des Gesundheitswesens tätiger Unternehmen. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 100.000 50,00 % Landkreis Main-Taunus 100.000 50,00 % 200.000 100,00 % Geschäftsführung: Frau Dr. Dorothea Dreizehnter Herr Dr. Tobias Kaltenbach Aufsichtsrat: 12 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Herr Harald Schmidt Mandatsträger der Stadt: Herr BM und StK Uwe Becker Herr StR Stefan Majer Frau StRin Elke Sautner Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Herr KrBg Johannes Baron Frau Annette Bossack (AN) Herr LRat Michael C riax Herr Roland Kaiser (AN) Frau KrBg Madlen Overdick Frau Monika Thiex-Kre e Herr Bernd Weber Frau Margarete Wiemer (AN) Frauenquote: Frauen uote: (bezogen auf städtische Mandate) 33,33 % Beteiligungen: Kapitalanteile: Kliniken des Main-Taunus-Kreises GmbH 13.630.000 4,00 % .400.000 4,00 % A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 näre sowie ambulante medizinische Versorgung der Allgemeines Bevölkerung im Main-Taunus-Kreis und in der Stadt Mit Entscheidung der Stadtverordnetenversamm- Frankfurt am Main sichern. 4 % der Krankenhaus- lung der Stadt Frankfurt am Main am 17.12.2015 betriebsgesellschaften Klinikum Frankfurt Höchst wurde der Zusammenschluss des Klinikums Höchst GmbH (KFH) und Kliniken des Main-Taunus- mit den Kliniken des Main-Taunus-Kreises in der mit Kreises GmbH werden von der Stadt Frankfurt am Wirkung zum 01.01.2016 gegründeten Kliniken Main bzw. dem Main-Taunus-Kreis in die Kliniken Frankfurt-Main-Taunus GmbH beschlossen. Sie soll Frankfurt-Main-Taunus GmbH (KFMT) eingebracht. als Die jeweils übrigen 6 % werden weiterhin direkt strategisch agierende Dachgesellschaft Klinikum gehalten. Ferner wird die bisher von der Stadt Höchst und der Kliniken des Main-Taunus-Kreises Frankfurt am Main direkt gehaltene Zentrale Errich- (MTK) in Hofheim und Bad Soden eine ualitativ tungsgesellschaft mbH, die den Ersatzneubau des hochwertige patienten- und bedarfsgerechte statio- Klinikums in Höchst durchführen soll, zu 100 % der Krankenhausbetriebsgesellschaften Gesundheit und Soziales Klinikum Frankfurt Höchst GmbH 267 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 unter der Klinikum Frankfurt Höchst GmbH ange- weiterer Anstieg der Erstattungen für Konzern- siedelt. Der testierte Jahresabschluss 2017 der dienstleistungen Gesellschaft lag bis zum Redaktionsschluss nicht Höchst und die Kliniken des MTK in Höhe der ge- vor. Es erfolgt daher der Abdruck der Zahlen einer planten Kosten. Des Weiteren ist für die kommen- Entwurfsfassung. den Jahre die Einrichtung von zentralen Diensten durch das Klinikum Frankfurt geplant, um S nergien in den Gesellschaften zu ur erm gens und apitallage heben und die Voraussetzungen zur Errichtung Die Bilanzsumme ist zum 31. Dezember 2017 um 0,3 Mio. auf 0,7 Mio. gestiegen. Auf der Aktivsei- te resultiert dieser Anstieg im Wesentlichen aus dem um 0,2 Mio. einer umsatzsteuerlichen Organschaft zu schaffen. gestiegenen Guthaben bei Kre- ditinstituten. Auf der Passivseite erhöhten sich die . Erg nzende Angaben nach 123 a HG Erf llung des ffentlichen wecks Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in aufgrund der im Berichtsjahr in Anspruch genom- den Leistungsdaten wider. menen Beratungsleistungen um 0,2 Mio. . Die Sonstigen Rückstellungen stiegen um 0,1 Mio. an orliegen der oraussetzungen des 121 HG und betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Die Tätigkeit der Gemeinde auf dem Gebiet des die Vergütung des Aufsichtsrates (0,2 Mio. ) sowie Gesundheitswesens gilt gemäß § 121 Abs. 2 Nr. 2 Rückstellungen HGO nicht als wirtschaftliche Betätigung. für die Jahresabschlussprüfung (0,1 Mio. ). rgane der Gesellschaft ur Erfolgslage Organe der Gesellschaft sind die Geschäftsführung, Die Gesellschaft schließt das Berichtsjahr wie im der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversamm- Vorjahr mit einem Jahresüberschuss von 1 T lung. ab. Die in 2017 erzielten Umsatzerlöse resultieren, wie Die Geschäftsführung hat für ihre Tätigkeit keine im Vorjahr, ausschließlich aus der von den Tochter- Bezüge erhalten. gesellschaften Kliniken des Main-Taunus-Kreises Die Aufsichtsratsmitglieder erhielten für ihre Tätig- GmbH und Klinikum Frankfurt Höchst GmbH bezo- keit Bezüge in Höhe von 0,2 Mio. , die bis zum genen Holding-Umlage. Die Einrichtung der geplan- Jahresende 2017 noch nicht ausgezahlt waren. ten ambulanten Palliativpflege ist im Berichtsjahr nicht erfolgt, so dass die hierfür im Wirtschaftsplan D. ublic orporate Go ernance 2017 angesetzten Erlöse in Höhe von 1 Mio. nicht Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen erzielt werden konnten. Die sonstigen betrieblichen der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Auf- lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass wendungen Beratungskosten die Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane (0,3 Mio. , Vj. 0,1 Mio. ) und Aufsichtsratsvergü- der Gesellschaft in wesentlichen Belangen nicht in für Rechts- und tung (0,2 Mio. , Vj. 0,1 Mio. ). ode bereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der B. Ausblick Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresab- Für das Geschäftsjahr 2018 plant die Geschäftsfüh- schlussunterlagen an das zuständige Organ die rung einen Jahresüberschuss von 5 T . Die Schule Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des für operationstechnische Assistenten (OTA-Schule) Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirt- wurde zum 01.01.2018 von der KFH auf die KFMT schaftsplangespräche fanden am 24.11.2016 für übergeleitet. Entsprechend sind in der Prognose für das Planjahr 2017 und am 13.11.2017 für das Plan- das Jahr 2018 Erlöse aus dem Betrieb der OTA- jahr 2018 statt. Schule in Höhe von 0,2 Mio. 268 enthalten sowie ein Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der liniken Frankfurt- ain-Taunus GmbH (Entwurfsfassung) Bilanz 31.12.201 T 31.12.2016 T Veränderung in T€ in % 0,0 A T A Anlage erm gen 0 0 0 Finanzanlagen 0 0 0 0,0 283 63,6 13,0 mlauf erm gen 28 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 360 318 41 Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks 368 127 242 Bilanzsumme 1 0, 283 63,6 A Eigenkapital 202 201 1 0, Gezeichnetes Kapital / Festkapital 200 200 0 0,0 Gewinnrücklagen / variables Kapital 1 0 1 - Jahresergebnis / Bilanzergebnis 1 1 -0 -16,6 R ckstellungen 2 erbindlichkeiten 230 Bilanzsumme 161 13 83 1 28 Gewinn- und erlustrechnung Umsatzerlöse Gesamtleistung sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand 31.12.201 T 31.12.2016 T 1 63,6 Veränderung in T€ in % 270 232 02 2 0 232 3 0 3 -504 0 -26 , 283 502 0 sonstige betriebliche Aufwendungen 83,8 85, 8 , 161.100,0 0 - -235 87,6 EB T (Betriebliches Ergebnis) 1 1 -0 -16,6 Ergebnis or teuern (EBT) 1 1 -0 -16,6 Ergebnis nach teuern 1 1 -0 -16,6 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) 1 1 -0 -16,6 1 1 -0 -16,6 ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 201 0 2016 0 er nderung absolut in % 0 - Gesundheit und Soziales A 28 269 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 6.1.1 linikum Frankfurt H chst GmbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Gotenstraße 6 - 8 0 6 /31 06-0 info 65 2 Frankfurt am Main 0 6 /31 06-30 30 www.klinikumfrankfurt.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 03.08.2006 Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens durch die bedarfs- und leistungsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit ambulanten, stationären, teilstationären, vor- und nachstationären und sonstigen Krankenhausleistungen durch den Betrieb eines Krankenhauses in Frankfurt am Main-Höchst und aller damit verbundenen zweckdienlichen Einrichtungen. Gesellschafter: Kapitalanteile: Kliniken Frankfurt Main-Taunus GmbH tadt Frankfurt am klinikumfrankfurt.de ain .400.000 4,00 % 600.000 6,00 Geschäftsführung: Frau Dr. Dorothea Dreizehnter Mit der Bildung des Klinikverbundes Kliniken Frankfurt-Main-Taunus GmbH verfügt die Klinikum Frankfurt Höchst GmbH über keinen eigenen Aufsichtsrat mehr. Die Aufsichtsfunktion wird vom Aufsichtsrat der Kliniken Frankfurt-Main-Taunus GmbH wahrgenommen. Aufsichtsrat: Beteiligungen: Kapitalanteile: Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Frankfurt Höchst GmbH 25.000 100,00 % Zentrale Errichtungsgesellschaft mbH 25.000 100,00 % A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 der verbleibende Anteil aus Eigenmitteln, Spenden Allgemeines und Drittmitteln. In Höhe der Sonderposten wurde Der testierte Jahresabschluss 2017 der Gesellschaft das Anlagevermögen mit Fördermitteln finanziert. lag bis zum Redaktionsschluss nicht vor. Es erfolgt Die kurzfristigen Vermögenswerte haben sich im daher der Abdruck der Zahlen einer Entwurfsfas- Berichtsjahr um 7,4 Mio. sung. sondere darauf zurückzuführen, dass sich die Geld- erhöht. Dies ist insbe- einlagen des Klinikums Frankfurt Höchst in der Das Jahresergebnis 2017 hat sich gegenüber dem Stadtkasse der Stadt Frankfurt am Main erhöht Vorjahr von -4,7 Mio. haben. auf -2,5 Mio. verbessert. Dieses Ergebnis übertrifft die Planung für das Jahr Die Eigenkapital uote in Bezug auf die um kran- 2017. Der Wirtschaftsplan 2017 ist von einem Jah- kenhausspezifische Sonderposten bereinigte Bi- resfehlbetrag in Höhe von -5,7 Mio. lanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr mit 33 % ausgegangen. Ursächlich für das bessere Jahresergebnis 2017 (Vj. 34 %) nahezu unverändert. gegenüber dem Wirtschaftsplan 2017 sind zum einen der höhere Landesbasisfallwert 2017 sowie geringere Personalkosten als im Wirtschaftsplan ur Erfolgslage Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 Mio. 2017 angenommen. gestiegen. Dies ist insbesondere in der Preissteigerung des Landesbasisfallwerts begrünur erm gens- und Die langfristigen Vermögenswerte betreffen das der Somatik konstant geblieben, in der Ps chiatrie Anlagevermögen, welches sich um 1,2 Mio. war sie rückläufig. In beiden Bereichen ist dies auf redu- zierte. personalbedingte Kapazitätsengpässe zurückzufüh- Investitionen in Einrichtungen und Ausstattungen ren. Die Erlöse aus ambulanten Leistungen waren sowie immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe um 1 Mio. 3,7 Mio. rückläufig, da im Oktober 2017 die standen Abschreibungen von Herstellung von Z tostatika temporär für zwei Mona- gegenüber. Die Investitionen erfolgten in te nach außen verlagert wurde. Dem gegenüber von 2,5 Mio. Höhe von 2,4 Mio. 270 det. Die Leistungsmenge ist im Vergleich zu 2016 in apitallage aus pauschalen Fördermitteln, stehen periodenfremde Erträge, welche um Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 1,0 Mio. gesteigert wurden. Die sonstigen betrieb- . Erg nzende Angaben nach 123 a HG lichen Erträge sind gegenüber dem Vorjahr um Erf llung des ffentlichen wecks 1,6 Mio. Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben- zurückgegangen. Der Personalaufwand hat sich im Berichtsjahr um 0,2 Mio. reduziert. Einer rückläufigen Vollkräftezahl (-3,6 %) standen stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in den Leistungsdaten wider. im Geltungsbereich des TVöD und des TV-Ärzte Tariferhöhungen gegenüber. Die Materialaufwen- orliegen der oraussetzungen des 121 HG dungen sind im Berichtsjahr bei relativ konstanten Die Tätigkeit der Gemeinde auf dem Gebiet des Leistungen um 1,2 Mio. Gesundheitswesens gilt gemäß § 121 Abs. 2 Nr. 2 rückläufig. Innerhalb der Materialaufwendungen ist der medizinische Sachbedarf für 2,1 Mio. Roh-/Hilfs- und Betriebsstoffe HGO nicht als wirtschaftliche Betätigung. um zurückgegangen. Dies ist hauptsächlich Beziehungen zum Haushalt auf den temporären Rückgang der Z tostatika- Für die Gesellschaft standen 2017 Mittel von knapp Produktion 22 Mio. zurückzuführen. Der medizinische zur Verfügung. Hiervon sind aufgrund des Sachbedarf für bezogene Leistungen hat sich vor li uiditätsorientierten Mittelabrufs für die betrauten dem Hintergrund des Fachkräftemangels und damit Bereiche bis zum Jahresende Auszahlungen von einhergehend des Bezugs von Fremdpersonals um rund 3,7 Mio. 0, Mio. Einzahlung in die Kapitalrücklage bereitgestellt erhöht. Die sonstigen betrieblichen Auf- erfolgt, die gemäß der Betrauung als wendungen sind gegenüber dem Vorjahr um wurden. Daneben wurden 2,4 Mio. 1,6 Mio. der ZVK-Beiträge für die vom Eigenbetrieb Klinikum gestiegen. Hier ist u.a. der Verwaltungs- bedarf um 0,5 Mio. gestiegen, was auf erhöhte als bernahme Höchst gestellten Mitarbeiter von der Stadt Frankfurt Aufwendungen für Personalbeschaffung und Bera- am Main getragen. tung im Zusammenhang mit dem Neubau zurückzu- Gemäß § 10 des Konsortialvertrags des Klinikums führen ist. Darüber hinaus wurde ein Fall, der in Frankfurt Höchst, der Kliniken des Main-Taunus- 2017 entlassen wurde, mit 1,1 Mio. einzelwertbe- Kreises und der Dachgesellschaft Kliniken Frankfurt richtigt (Abschreibungen auf Forderungen) und es Main-Taunus-GmbH haben der Main-Taunus-Kreis wurden Rückstellungen für verschiedene Rechts- und die Stadt Frankfurt am Main Garantieverspre- streitigkeiten gebildet. Gegenläufig konnte der not- chen hinsichtlich einer einmaligen Ausgleichszah- wendige Instandhaltungsaufwand um 0,8 Mio. lung in Höhe des vertraglich vereinbarten Nettoum- reduziert werden. laufvermögens sowie zum Ausgleich der Einbringungswerte gegeben. Für die Stadt Frankfurt ergab B. Ausblick sich Der Wirtschaftsplan 2018 geht von einem Jahreser- 1 ,4 Mio. . Diese teilt sich auf in einen Ausgleich gebnis von -3,6 Mio. der Differenz nach Nettoumlaufvermögen in Höhe Ausgleichszahlung in Höhe von Entwicklungen geht die Geschäftsführung zum von 13,5 Mio. jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass das geplante von 5, Mio. Jahresergebnis 2018 erreicht wird. rung der GuV zum 31. Dezember 2016 eingebucht, Das KFH plant eine Fortsetzung seiner erfolgrei- da die Ansprüche Leistungen des Gesellschafters chen Sanierungsarbeit mit dem Ziel einer Konsoli- zur Eigenkapitalstärkung darstellen. Im Berichtsjahr dierung des wirtschaftlichen Ergebnisses. Der lang- wurden 15, Mio. fristige Erhalt der Investitionsfähigkeit erfordert eine zum 31. Dezember 2017 eine Forderung in Höhe betriebliche Rendite (EBITDA) von mindestens 4 %. von 3,5 Mio. Für die Zielerreichung wurde ein mehrjähriger Maß- Der Restbetrag wird in drei Raten jeweils zum nahmenplan entwickelt, der die wirtschaftliche Ge- 30. Juni in den Jahren 2018, 201 und 2020 ausge- sundung des Unternehmens bzw. Konzerns ermög- glichen und einen Wertausgleich in Höhe Die Ansprüche wurden ohne Berüh- bereits ausgeglichen, so dass verbleibt. Gesundheit und Soziales aus. Aufgrund der aktuellen eine lichen soll. 271 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 rgane der Gesellschaft . ublic orporate Go ernance ode Organe der Gesellschaft sind die Geschäftsführung Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der Versen- und die Gesellschafterversammlung. dung der Wirtschaftsplan- und Jahresabschlussun- Ein Bezügebericht konnte bis zum Redaktions- terlagen an das zuständige Organ die Entwürfe im schluss nicht vorgelegt werden. Rahmen des Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirtschaftsplangespräche fanden am 24.11.2016 für das Planjahr 2017 und am 01.11.2017 für das Planjahr 2018 statt. 272 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der linikum Frankfurt H chst GmbH (Entwurfsfassung) Bilanz 31.12.201 31.12.2016 Veränderung T T in T€ in % 10.08 11.23 A T A Anlage erm gen -1.1 0 -10,2 Immaterielle Vermögensgegenstände 286 406 -120 -2 ,6 Sachanlagen .7 4 10.825 -1.030 - ,5 5 5 0 0,0 Finanzanlagen mlauf erm gen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 8.601 .331 4.832 7.538 -2.706 7 .567 70.603 8. 64 12,7 1.533 460 1.073 233,2 26 12,2 2 1 6.2 21 0.0 2 6.20 ,3 -35, 6, A Eigenkapital 28. 2 2 .286 1.206 Gezeichnetes Kapital / Festkapital 10.000 10.000 0 Kapitalrücklage 65.53 Gewinnrücklagen / variables Kapital Gewinnvortrag / Verlustvortrag Jahresergebnis / Bilanzergebnis onderposten R ckstellungen erbindlichkeiten 61.867 3.672 227 227 0 0,0 -44.808 -40.114 -4.6 3 11,7 -2.466 -4.6 3 2.227 -47,5 Bilanzsumme .2 0 .86 - -6,0 30.00 .6 1 ,6 23. 1 22.8 0 6 1 2,8 0 0 0 - 323 6.2 Gewinn- und erlustrechnung Umsatzerlöse Gesamtleistung 31.12.201 T -3.610 182.60 sonstige betriebliche Erträge 26 0.0 2 186.218 Bestandsänderung UE / FE 5, 3 .683 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten , 0,0 16.680 31.12.2016 T 68,3 6.20 6, Veränderung in T€ in % 178.512 7.706 4,3 1.774 -5.383 -303,5 180.286 2.323 1,3 16.667 13 0,1 -2,2 Materialaufwand -51. 58 -53.106 1.148 Personalaufwand -116. 26 -117.146 220 -0,2 -3.682 -4.18 507 -12,1 -28. 55 -26.827 -2.128 7, -2.232 - .31 2.083 - 8,3 -105 -20 104 -4 ,6 -2.338 - . 2 2.186 - 8,3 Abschreibungen sonstige betriebliche Aufwendungen EB T (Betriebliches Ergebnis) Finanzergebnis Ergebnis or teuern (EBT) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Ergebnis nach teuern Sonstige Steuern Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 0 -2.338 0 - . 2 0 - 2.186 - 8,3 -12 -16 41 -24,1 -2.466 -4.6 3 2.227 -47,5 -2. 66 - .6 3 2.22 - 201 2016 1. 81 2.011 , er nderung absolut in % -30 -1,5 Gesundheit und Soziales A 8 . 32 273 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 6.1.1.1 edizinisches ersorgungszentrum am Frankfurt-H chst GmbH Anschrift: linikum Telefon/Fax: E-Mail/Internet: 0 6 /31 06-37 00 info 65 2 Frankfurt am Main 0 6 /31 06-37 88 www.mvz-hoechst.de Gründung: Unternehmensgegenstand: Gotenstraße 41 28.10.2005 klinikumfrankfurt.de Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens durch die bedarfs- und leistungsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit ambulanten medizinischen Leistungen, die Sicherstellung der vertragsärztlichen ambulanten Versorgung sowie die Ausübung von ärztlichen Tätigkeiten unter Berücksichtigung des ärztlichen Berufsrechts, vertragsärztlicher Vorschriften und des Grundsatzes der freien Arztwahl, durch den Betrieb eines Medizinischen Versorgungszentrums im Sinne des § 5 SGB V als fachübergreifend ärztlich geleitete Einrichtung in Frankfurt am Main-Höchst. Gesellschafter: Kapitalanteile: Klinikum Frankfurt Höchst GmbH 25.000 100,00 % Geschäftsführung: Frau Dr. Dorothea Dreizehnter Herr Michael Steffen Aufsichtsrat: 3 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Herr StR Stefan Majer Mandatsträger der Stadt: Herr StR Stefan Majer Frau Stv Erika Pfreundschuh Herr Prof. Dr. Lothar Schrod Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Frauenquote: Frauen uote: (bezogen auf städtische Mandate) 50,00 % A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 etwa sieben Monaten nachlaufenden Zahlungen Allgemeines aus KV-Honorarabrechnungen geschuldet. Korres- Die Medizinisches Versorgungszentrum am Klini- pondierend steigen die flüssigen Mittel, u.a. auf- kum Frankfurt Höchst GmbH (MVZ) wird von der grund der wegen der Gemeinnützigkeit beim Unter- Klinikum Frankfurt Höchst GmbH als einziger Ge- nehmen verbleibenden Gewinne. sellschafterin betrieben. Der Anstieg auf der Passivseite resultiert im We- Mit einer Zulassung als MVZ gem. § 5 Abs. 1 sentlichen aus dem Anstieg des Eigenkapitals in SGB V werden mit je einem Vertragsarztsitz Leis- Höhe des Jahresüberschusses des Geschäftsjahres tungen in folgenden Fachgruppen erbracht: Kardio- von 0,1 Mio. logie, Labormedizin und Ps chiatrie. Invasive Tätig- stellungen (0,1 Mio. ). Ursache für den Anstieg der keiten der Chirurgie und Kardiologie werden in den Rückstellungen sind die erhöhten Nutzungsgebüh- Einrichtungen ren der Labormedizin und ärztlichen Tantiemen. des Klinikums Frankfurt Höchst sowie gestiegenen sonstigen Rück- Gegenläufig wirkte sich die Abnahme der Verbind- durchgeführt. lichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ur erm gens- und apitallage Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Mio. aus. auf 0, Mio. . Dies ist auf der Aktivseite im Wesentlichen durch einen Anstieg der flüssigen Mittel um 0,2 Mio. 274 aufgrund der Tilgung eines Investitionsdarlehens bedingt. Der Anstieg ur Erfolgslage Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 0,1 Mio. um 0,1 Mio. springt weitgehend dem Leistungsanstieg in der ist im Wesentlichen den regelhaft mit bzw. 12 % an. Die Steigerung ent- Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Labormedizin auch die Ps chiatrie trägt etwas dazu dungen durch verschiedene Ersparnisse zu Teilen bei. Das KV-Honorar insgesamt lag bei 0,8 Mio. , kompensiert werden konnten. Auch ohne die perio- damit rund 11 % über dem Vorjahr. denfremden Erlöse wie Aufwendungen wäre ein Die Privaterlöse haben mit rund 0,1 Mio. das besseres Ergebnis als im Vorjahr erzielt worden. Vorjahresniveau ebenfalls übertroffen, hier stärker gestützt auf die Kardiologie und in zweiter Linie die B. Ausblick Labormedizin. Damit ist die nach dem Wirtschafts- Alle drei Vertragsarztsitze werden seit 01.07.2016 plan erwartete Stagnation der kardiologischen Pri- arbeitsvertraglich kongruent zu den vertragsarzt- vaterlöse nur bei der Ps chiatrie eingetroffen, der rechtlich genehmigten Tätigkeitsumfängen ausge- Ansatz des Wirtschaftsplans wurde um 23 % über- übt. Es sind aktuell keine Änderungen im Fachgrup- troffen. pen-Portfolio noch seiner ärztlichen Besetzung Die Entwicklung der Erlöse aus konsiliarischer Tä- geplant. tigkeit für die Ps chiatrische Institutsambulanz des Aufgrund von krankheitsbedingten Ausfällen ist Klinikums Frankfurt Höchst erreichten fast 80 % der noch offen, welche Auswirkungen gegebenenfalls früheren Größenordnungen. notwendige Nachbesetzungen haben werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Be- Wachstumspotentiale sind nur noch in der Labor- richtsjahr gekennzeichnet durch erfolgreich abge- medizin gegeben in den anderen beiden Fachgrup- schlossene KV- pen dagegen können die Risiken aus der Vergü- Honorarbescheide aus 200 und 2011 wegen feh- tungs uote für Budgetüberschreitungen kaum kom- lerhafter Einstufung der Ps chiatrie. pensiert werden. Die Labormedizin unterliegt zudem Das Unternehmen kam auf Gesamterträge von einer möglichen globalen Honorarkürzung. gegen der Zuwachs betrug ca. 0,1 Mio. (13 %). Das ist wesentlich auf die gute Entwicklung der Labormedizin und ergänzend auf die periodenfremden Erträge der Ps chiatrie zurückzuführen. Die Gesamtaufwendungen haben sich um rund 0,1 Mio. (10 %) auf 0,8 Mio. erhöht. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus den parallel zu den Mehrleistungen ansteigenden Nutzungsgebühren für die Fremdnutzung der Laborressourcen des Klinikums Frankfurt Höchst und KV- Verwaltungskosten sowie neu hinzugekommene D O-Versicherungsbeiträge, denen gesunkene Aufwendungen vor allem für die Instandhaltung und die Abschreibungen gegenüberstehen. Die Personalkosten liegen leicht über dem Vorjahr. Das setzt sich hauptsächlich aus Arzttantiemen und allgemeinen Lohnerhöhungen zusammen, denen eine reduzierte Geschäftsführungsvergütung gegenübersteht. Das Geschäftsergebnis weist einen ordentlicher Geschäftstätigkeit berschuss aus von 0,1 Mio. (Vj. 0,1 Mio. ) aus. Der Zuwachs ergibt sich aus einem periodenfremden Ertrag durch nachträgliche KV-Honorare und gestiegene Umsatzerlöse bei einem geringeren Anstieg der Gesamtaufwendungen, da geschäftsvolumenabhängige Mehraufwen- . Erg nzende Angaben nach 123 a HG Erf llung des ffentlichen wecks Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgabenstellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in den Leistungsdaten wider. orliegen der oraussetzungen des 121 HG Die Tätigkeit der Gemeinde auf dem Gebiet des Gesundheitswesens gilt gemäß § 121 Abs. 2 Nr. 2 HGO nicht als wirtschaftliche Betätigung. rgane der Gesellschaft Organe der Gesellschaft sind die Geschäftsführung, der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten für ihre Tätigkeit keine Bezüge. D. ublic orporate Go ernance ode Gesundheit und Soziales 0, Mio. Widersprüche Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- 275 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des die Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirt- der Gesellschaft in wesentlichen Belangen nicht in schaftsplangespräche fanden statt am 08.11.2016 bereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt für das Planjahr 2017 und am 01.11.2017 für das hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das zuständige Organ die 276 Planjahr 2018. Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der edizinisches ersorgungszentrum am linikum Frankfurt H chst GmbH (Entwurfsfassung) Bilanz 31.12.201 T 31.12.2016 Veränderung in T€ T in % A T A Anlage erm gen -21 -13, Immaterielle Vermögensgegenstände 138 56 66 -10 -15,8 Sachanlagen 82 3 -11 -11,8 0 0 0 - 181 33,0 Finanzanlagen mlauf erm gen 1 28 Vorräte 0 0 0 - Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 143 12 14 10,5 Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks 585 418 167 40,0 0 0 -0 Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 0 - 1 22, A Eigenkapital 336 Gezeichnetes Kapital / Festkapital Jahresergebnis / Bilanzergebnis R ckstellungen erbindlichkeiten Bilanzsumme Gewinn- und erlustrechnung 0 0 0 - 50 28,1 31 62,0 22 81 50 11 8 6,0 32 338 - -2,8 866 0 31.12.201 T 8 8 24 Materialaufwand -20 Personalaufwand -482 -27 EB T (Betriebliches Ergebnis) 17 202 Gesamtleistung sonstige betriebliche Aufwendungen 0,0 25 858 Abschreibungen 32,0 0 Umsatzerlöse sonstige betriebliche Erträge 81 25 Gewinnrücklagen / variables Kapital Gewinnvortrag / Verlustvortrag 2 -267 8 31.12.2016 T 1 22, Veränderung in T€ 767 in % 1 11, 6 1 11, 13 10 78,1 -17 -2 13,3 -448 -33 7,4 -30 -22 3 -3 6 -10, 16, 31 , Finanzergebnis -5 -6 1 - ,6 Ergebnis or teuern (EBT) 81 0 31 62,0 Ergebnis nach teuern 81 0 31 62,0 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) 81 50 31 62,0 81 0 31 62,0 ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 201 12 2016 11 er nderung absolut in % 1 ,1 Gesundheit und Soziales A 866 277 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 6.1.1.2 entrale Errichtungsgesellschaft mbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Peter-Fischer-Allee 23 0 6 / 3 4 33 5-0 info 65 2 Frankfurt am Main 0 6 / 3 4 33 5-3 Gründung: Unternehmensgegenstand: 05.06.200 zeg-ffm.de Die Neubau-, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen sowie gegebenenfalls die Instandhaltung der Gebäude am Klinikum Frankfurt Höchst. Dies umfasst auch ein nachhaltiges Energiecontracting bzw. auch die Betreuung der Energiezentrale für den Neubau im Passivhausstandard, die Finanzierung, die Vergabe, die Durchführung und das Projektcontrolling der Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen. Die Gesellschaft wird Eigentümerin der Neu-Immobilien. Gesellschafter: Kapitalanteile: Klinikum Frankfurt Höchst GmbH 25.000 100,00 % Geschäftsführung: Frau Dr. Dorothea Dreizehnter Herr Udo Findt Herr Karsten Valentin A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 In dem mit dem Generalunternehmer vereinbarten Allgemeines Terminplan war der Beginn der Bauarbeiten für den Der Jahresabschluss und der Lagebericht über das Neubau des Klinikums Frankfurt Höchst auf den Geschäftsjahr 2017 lagen bis zum Redaktions- 30.06.2016 vereinbart. Die Grundsteinlegung für schluss nur im Entwurf vor. den Neubau war am 24.11.2016. Aufgrund der Neubaupläne für das Klinikum Höchst Mit dem Abschluss des Generalunternehmervertra- wurde im August 2013 beschlossen, den Gesell- ges im Februar 2016 über 232,7 Mio. schaftszweck der Zentralen Errichtungsgesellschaft auch die Finanzierung des Neubaus sowie der in mbH (ZEG) Neubau-, Umbau- und Sanierungsmaß- diesem Zusammenhang anfallenden Interimsmaß- nahmen sowie ggf. die Instandhaltung der Gebäude nahmen, die aus der Gewährung des Erbbaurechts der Klinikum Frankfurt Höchst GmbH zu erweitern. anfallende Grunderwerbssteuern, die Maßnahmen Die ZEG soll nach dem Neubau auch die Eigentü- zur Betriebsorganisationsfeinplanung / Simulation, merin der Immobilien werden. Im Hinblick auf die Investitionen für notwendige mobile Medizintechnik Anforderungen des EU-Beihilferechtes erfolgten die sowie weitere Planungsmittel für den Neubau eines Zustimmung zur Betrauung der ZEG mit gemein- Funktionsgebäudes und den Umbau des „K-Baus“ wirtschaftlichen Aufgaben und der hierzu erforderli- neu geregelt werden. Mit Beschluss der Stadtver- chen Ausgleichzahlungen durch die Stadt Frankfurt. ordnetenbeschluss vom 23.02.2017 wurde die Fi- Die sich im Eigentum der Stadt Frankfurt am Main nanzierung befindlichen Immobilien des Klinikums Frankfurt Rahmen des Neubaus des Klinikums sowie der Höchst (Altbau) werden an die ZEG zur Nutzung weiteren Maßnahmen zum Umzug in den Neubau übergeben. Die ZEG wiederum ist vertraglich ver- und der Bereitstellung von Planungsmitteln für die pflichtet, die Immobilien der Klinikum Frankfurt Weiterentwicklung des Klinikgeländes zum Campus Höchst GmbH zur betrieblichen Nutzung unentgelt- Klinikum Frankfurt Höchst entsprochen. lich zu überlassen. Der Zuschuss der Stadt Frankfurt am Main an die Mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung ZEG beträgt demnach 231,3 Mio. . vom Dezember 2015 wurde die Bildung eines Kli- In 2016 wurden von der Gesellschaft rd. 36, Mio. nikverbundes des Klinikums Höchst mit den Kliniken investiert. Diese Maßnahmen betrafen vor allem die des Main-Taunus-Kreises beschlossen. Die ZEG Gebäudeplanung, die Planung der technischen wird zur 100%-igen Tochter der Klinikum Frankfurt Gebäudeausrüstung sowie die Planung für die Me- Höchst GmbH. 278 aller notwendigen mussten Maßnahmen im Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 dizin- und Fernmeldetechnik und Bauherrenaufga- die Campusentwicklung eingesetzt, um die Planun- ben. gen für den Neubau des Funktionsgebäudes und Summiert hat die ZEG seit der Aufnahme ihrer den Umbau des jetzigen „K-Baus“ / Notaufnahme Geschäftstätigkeit für Bau- und Planungsleistungen, weitgehend abzuschließen. rd. 57,3 Mio. Mit der Abgabe eines Bauantrages für den Neubau für den Klinikneubau investiert. des Funktionsgebäudes wird im 1. apitallage Die Bilanzsumme betrug zum Stichtag 60,6 Mio. . Die Aktiva sind im Wesentlichen durch das Anlagevermögen in Höhe von 57,2 Mio. (Vj. 20,4 Mio. ) geprägt, das durch die Planungskosten, Vorbereitungs- und Abbruchkosten sowie Erschließungskosten für den Neubau des Klinikums Frankfurt Höchst verursacht wurde. Die Passiva ergeben sich vorrangig durch den Sonderposten von 56 Mio. (Vj. 1 ,5 Mio. ) aufgrund eines Investitionskostenzuschusses der Stadt Frankfurt am Main und des Landes Hessen. geplant. . Erg nzende Angaben nach 123 a HG Erf llung des ffentlichen wecks Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgabenstellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in den Leistungsdaten wider. orliegen der oraussetzungen des 121 HG Die Tätigkeit der Gemeinde auf dem Gebiet des Gesundheitswesens gilt gemäß § 121 Abs. 2 Nr. 2 HGO nicht als wirtschaftliche Betätigung. ur Erfolgslage Das Geschäftsjahr 2017 endet aufgrund der Vereinbarung mit der Klinikum Frankfurt Höchst GmbH mit einem nahezu ausgeglichenen Ergebnis von 5 T Jahresüberschuss. Der vom Klinikum Frankfurt Höchst zu zahlende Betrag beträgt rund 677 T , der sich im Wesentlichen durch Ansatz der entstandenen Personalkosten und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergibt. Ferner wurden Leistungen von der AVA Abfallverbrennungsanlage Nordweststadt in Höhe von 34 T uartal 2018 übernommen, die sich in Summe in den Sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 711 T niederschlagen. B. Ausblick In 2018 wird die ZEG beim Neubau des Klinikums die im Rahmen des Generalunternehmervertrages noch zu treffenden Entscheidungen herbeiführen und treffen, damit eine fristgerechte Fertigstellung und Inbetriebnahme ab Mitte 201 gewährleistet ist. Außerdem wird die ZEG in enger Zusammenarbeit mit dem Klinikum Höchst die Prozesse zur Inbetriebnahme des Neubaus begleiten. Darüber hinaus werden die bereits verfügbaren Planungsmittel für rgane der Gesellschaft Organe der Gesellschaft sind die Geschäftsführung, und die Gesellschafterversammlung. Auf die Veröffentlichung der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. D. ublic orporate Go ernance ode Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststellungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane der Gesellschaft in wesentlichen Belangen nicht in bereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirtschaftsplangespräche fanden statt am 31.10.2016 für das Planjahr 2017 sowie am 23.10.2017 für das Planjahr 2018. Das Abschlussgespräch 2017 wurde am 27.06.2018 durchgeführt. Gesundheit und Soziales ur erm gens- und 279 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der entralen Errichtungsgesellschaft mbH (Entwurfsfassung) Bilanz 31.12.201 31.12.2016 T T Veränderung in T€ in % 86, A T A Anlage erm gen 106. .2 6 . 28 0 0 0 - 106.774 57.246 4 .528 86,5 2.8 3.3 - 03 -1 ,0 -22 -70,2 Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen mlauf erm gen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks 7 327 2.747 3.020 -274 - ,1 0 0 0 - Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme A 10 .618 60. 3 80, A Eigenkapital 36 31 Gezeichnetes Kapital / Festkapital 25 25 0 0,0 6 1 5 366,4 Gewinnvortrag / Verlustvortrag Jahresergebnis / Bilanzergebnis onderposten 5 5 0 6.000 0.100 10 erbindlichkeiten 3. Bilanzsumme Gewinn- und erlustrechnung Umsatzerlöse 1 , 106.100 R ckstellungen 1 4,5 8 , - - 6, 2 . 3 -1.0 1 -23,6 10 .618 60. 3 .02 80, 31.12.201 T 31.12.2016 T Veränderung in T€ in % 740 711 2 4,1 Gesamtleistung 0 11 2 ,1 sonstige betriebliche Erträge 1 0 1 -587 -562 -25 4,4 -0 -0 -0 76,7 -147 -140 -8 5,5 -2 -22,1 2 -8 ,3 Personalaufwand Abschreibungen sonstige betriebliche Aufwendungen EB T (Betriebliches Ergebnis) Finanzergebnis -0 -2 Ergebnis or teuern (EBT) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Sonstige Steuern Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) ahres berschuss Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 0 2,0 0 -1,6 -2 -0 -0 0 5 5 0 4,5 0 , 0 ahresfehlbetrag ennzahlen - -2 Ergebnis nach teuern 280 .02 201 5 2016 5 3,2 -14, er nderung absolut in % 0 0,0 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 6.2 ommunale inder-, ugend- und Familienhilfe Frankfurt am ain (Eigenbetrieb) Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Bleichstraße 10 0 6 /2 12-3 88 info.kjfh 60313 Frankfurt am Main 0 6 /2 12-3 26 8 www.kommunale.jugendhilfe.frankfurt.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 01.01.1 stadt-frankfurt.de Förderung der Jugendhilfe durch den Aufbau, das Betreiben und Unterhalten dezentraler städtischer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen. Träger: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 511.2 1,88 100,00 % Betriebsleitung: Frau Angela Stock Betriebskommission: 15 Mitglieder Betriebskommissionsvorsitz: Frau StRin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld Mandatsträger der Stadt: Frau Stv Beatrix Baumann Herr BM und StK Uwe Becker Frau StRin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld Frau Stv A se Dalhoff Frau Stv M rella Dorn Frau StRin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg Herr Stv Prof. Dr. Johannes Harsche Frau Stv Hildegard Hübner Frau StRin Albina Nazarenus-Vetter Frau Stv Christiane Schubring Frau StRin S lvia Weber Weitere Betriebskommissionsmitglieder Herr Peter Gerdon Herr Michael Köhler (AN) Herr Jürgen Mattis A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 von Frankfurter Minderjährigen zwischen 13 und 17 Allgemeines Jahren. Daher wurde der Eigenbetrieb damit beauf- Aufgabe des Eigenbetriebes ist es, in enger part- tragt, sich verstärkt bei der Schaffung von Inobhut- nerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Trägern nahmeplätzen zu engagieren. Zu diesem Zweck der freien Jugendhilfe zur Verbesserung der Le- sollten ursprünglich drei neue Inobhutnahmeeinrich- bensverhältnisse von Kindern, Jugendlichen und tungen geschaffen und mit dem bestehenden Kin- ihren Familien im Stadtteil beizutragen und individu- derheim Rödelheim zu einem Inobhutnahmever- elle Problemlagen lindern bzw. lösen zu helfen. Dies bund zusammengeführt werden. Aufgrund der rück- beinhaltet die Mitwirkung bei der Verwirklichung läufigen Nachfrage nach zeitnaher Inobhutnahme einer präventiven, regional orientierten Jugendhilfe wurden nur noch zwei neue Inobhutnahmeeinrich- in der Stadt Frankfurt am Main. Dabei entwickelt der tungen geschaffen. Betrieb, angepasst an den sich verändernden Be- Im Berichtsjahr war die im Juni 2016 eröffnete Inob- darf, seine Angebots- und Hilfskonzepte ständig hutnahmeeinrichtung in der Bolongarostraße in weiter. Frankfurt Höchst erstmalig ganzjährig in Betrieb. Das Jugend- und Sozialamt hat durch die gestiege- Zudem wurde im Oktober 2017 in der Ortenberger nen Inobhutnahmefälle in den letzten Jahren nicht Straße im Stadtteil Bornheim eine weitere Inobhut- ausreichend Plätze für die wohnortnahe Versorgung nahmeeinrichtung eröffnet. In der Folge wurden Gesundheit und Soziales Frau Nicole Mierzwa (AN) 281 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 insgesamt Mehrerlöse aus Pflegegeldern von rd. 1 Mio. generiert. ur erm gens- und apitallage Die Bilanzsumme hat sich zum 31.12.2017 auf Aufgrund der guten Versorgungslage der Bevölke- ,8 Mio. (Vj. ,5 Mio. ) erhöht. Ursächlich für die rung mit ambulanten erzieherischen Hilfen hat die Zunahme des Bilanzvolumens sind im Wesentlichen Betriebskommission am 2 .0 .2014 beschlossen, die um 0,3 Mio. dass sich der Betrieb sukzessive aus dem Ge- anlagen infolge der Investitionen im Rahmen der schäftsfeld der Ambulanten Hilfen zurückzieht und Inbetriebnahme der Inobhutnahmeeinrichtung in die personellen Ressourcen in den Bereich der Höchst in 2017. auf 2,2 Mio. gestiegenen Sach- Inobhutnahme umdisponiert. Im Sommer 2017 Die Zunahme auf der Passivseite ist im Wesentli- wurden die Angebote der Ambulanten Jugendhilfe chen auf das Eigenkapital zurückzuführen, das sich endgültig eingestellt. von 0,5 Mio. Die Zahl der bearbeiteten Fälle in der Kinder-, Ju- änderung resultiert aus der gestiegenen Kapital- gend- und Elternberatung ist von 1.825 auf 1. 1 rücklage (1,4 Mio. ), der ein um 0,8 Mio. gestiegen. In Frankfurt am Main ist die Nachfrage Jahresverlust und ein um 0,1 Mio. nach Erziehungsberatung weiterhin sehr hoch, so Verlustvortrag gegenüber stehen. Für den Ausgleich dass es zu Wartezeiten von 2 bis 4 Wochen für die nicht gedeckter Fehlbeträge aus den Jahren 2013 Klienten kommen kann. Ausgenommen davon sind bis 2015 ist in der Kapitalrücklage eine einmalige auf 0, Mio. erhöht hat. Diese Verhöherer gestiegener die Beratungen von Kindern und Jugendlichen so- Rücklage von 0,6 Mio. wie Kriseninterventionen. Dem steht eine Abnahme bei den Rückstellungen Im Zentrum für Erziehungshilfe ist die Zahl der be- von insgesamt 0,2 Mio. arbeiteten Fälle von 175 auf 155 bei gleichzeitig Maßgeblich hierzu beigetragen haben die Rückstel- steigenden Beratungen gesunken. lungen für Altersteilzeitverpflichtungen für sieben Die entgeltfinanzierten Einrichtungen waren im Personen Berichtsjahr im Durchschnitt zu 0,3 Mio. 3 % ausgelastet. in der enthalten. auf 7,2 Mio. gegenüber. Freistellungsphase, auf 0,4 Mio. die um gesunken sind. Es wurden Die Auslastung der Entgelteinrichtungen hat sich keine neuen Altersteilzeitvereinbarungen geschlos- gegenüber dem Vorjahr um 3 % reduziert. Das sen. Kinderheim Rödelheim hält seine Leistungen exklu- Von den 4,6 Mio. siv für das Jugend- und Sozialamt Frankfurt am fen 2,8 Mio. Main vor und erhält im Gegenzug dazu Vorhaltegel- sionäre. der für nicht belegte Plätze. Daher ist, bezogen auf Der Jahresverlust 2017 unterschreitet den Wirt- die Kostendeckung, eine Vollauslastung gegeben. schaftsplan um 237 T , liegt jedoch um 160 T über Die Angebote der aufsuchenden Sozialarbeit wur- der städtischen Einlage. den stark nachgefragt. Eine zunehmende Ps chiat- Der Finanzmittelfonds hat sich zum Bilanzstichtag risierung der Klienten ist zu beobachten. Hinzu um rd. 0,4 Mio. kommt die nach wie vor sehr schwierige Versorgung besteht aus dem Bestand bei der Stadtkasse von mit Wohnraum. Zur Vermeidung von Obdachlosig- 5,6 Mio. Pensionsrückstellungen betref- elf Beamte und 1, Mio. auf knapp 5,8 Mio. zwei Pen- reduziert und und flüssigen Mitteln von 0,2 Mio. . keit müssen Jugendliche häufig vorübergehend in Hotels untergebracht werden. 282 ur Erfolgslage Stark zugenommen hat die Anzahl der ratsuchen- Im Berichtsjahr hat der Eigenbetrieb einen Jahres- den Migranten aus dem europäischen Ausland. verlust von -13, Mio. Darüber hinaus hält der Betrieb Einrichtungen der Unter Herausrechnung des einmaligen Ertrages im offenen Kinder- und Jugendarbeit vor, in denen die Vorjahr aus der Teilauflösung der Pensionsrückstel- Kinder und Jugendlichen Möglichkeiten für Selbst- lung infolge der Veränderung des zugrunde geleg- entfaltungs-, Erprobungs- und Lernprozesse vorfin- ten Zinssatzes entspricht der Verlust 2017 nahezu den. dem Verlust des Vorjahres. erzielt (Vj. -13,1 Mio. ). Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Höhere Umsatzerlöse sowie sonstige betriebliche mit dem Personal- und Organisationsamt bereits Erträge gleichen den gestiegenen Personalaufwand 2017 übergangsweise bis zur Genehmigung des aus. Die Erhöhung der Umsatzerlöse um 0,7 Mio. Stellenplans 2018 besetzt werden konnten und für gegenüber dem Vorjahresumsatz von 7,2 Mio. die resultiert im Wesentlichen aus den Mehrerlösen aus 0,2 Mio. der Abrechnung von Pflege- und Vorhaltegeldern Die Tarifparteien haben sich im April 2018 auf eine ( 1 Mio. ). Dem steht ein Umsatzrückgang bei den durchschnittliche Tarifsteigerung von 3,1 % ab Ambulanten Jugendhilfen (-0,3 Mio. ) infolge der März 2018 geeinigt. Aufgrund der städtischen Vor- Angebotseinstellung gegenüber. gaben wurde vom Eigenbetrieb für 2018 eine Tarif- In den um 0,2 Mio. höheren sonstigen betriebli- erhöhung von 1,5 % eingeplant, so dass sich infolge chen Erträgen (Vj. 0,5 Mio. ) schlagen sich insbe- des höher ausgefallenen Tarifabschlusses für 2018 sondere die Erträge aus der Auflösung von Rück- eine Unterdeckung ergeben könnte. stellungen aus dem Abgang einer Beamtin zum Kein Risiko stellen im Vergleich zu den Vorjahren Land Hessen nieder. die Zuführungen zu den Pensions- und Beihilferück- Gegenläufig entwickelte sich der Personalaufwand, stellungen dar, die von der Stadt Frankfurt am Main der von 15,6 Mio. gestiegen ist. ab dem Wirtschaftsjahr 2017 im Rahmen der Ein- 12,6 Mio. lage in die Kapitalrücklage den tatsächlichen Zufüh- Der Anstieg der auf 16,5 Mio. Gehälter auf ab 2017 zusätzliche Personalkosten von entstehen. (Vj. 11, Mio. ) ist insbesondere auf die Tariferhö- rungsbeträgen angepasst werden. hung der Beschäftigten um 2,35 % ab dem Im Wirtschaftsjahr 2018 rechnet der Eigenbetrieb 01.02.2017 sowie auf die Neueinstellung von Mitar- bei leicht steigenden Umsätzen aus der Erhöhung beiter/-innen für die neue Inobhutnahmeeinrichtung der Pflegesätze mit einem aufgabenbedingten Ver- Bornheim sowie die Besetzung der Hauswirt- lust von -14,5 Mio. . schaftskräfte für den pädagogischen Mittagstisch zurückzuführen. Die Anzahl der Mitarbeiter/-innen hat sich im Jahresdurchschnitt auf 2 5 (Vj. 277) . Erg nzende Angaben nach 123 a HG Entfällt für Eigenbetriebe erhöht. Die Verschlechterung des Finanzergebnisses um D. ublic orporate Go ernance 0,8 Mio. ist durch den Auf- Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat im Rahmen wand aus der Aufzinsung von langfristigen Rück- der Jahresabschlussprüfung 2017 keine Feststel- stellungen (Jubiläum, Altersteilzeit, Pensionen) von lungen getroffen, die darauf schließen lassen, dass 0,2 Mio. bestimmt. Das Zinsergebnis war im Vor- die Betriebsleitung und die Betriebskommissionsor- jahr infolge der Änderung des Zinssatzes bei der gane des Eigenbetriebes in wesentlichen Belangen Bewertung von Pensionsrückstellungen positiv. nicht in B. Ausblick der Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresab- Durch die Implementierung eines Inobhutnahme- schlussunterlagen an das zuständige Organ die verbundes hat der Eigenbetrieb ein Alleinstellungs- Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des merkmal im Stadtgebiet, das die zukünftige Um- Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirt- auf knapp -0,3 Mio. ode bereinstimmung mit den Richtlinien ge- satzentwicklung positiv beeinflussen wird. schaftsplangespräche fanden statt am 16.02.2016 Im Bereich des Pädagogischen Mittagstisches be- für das Planjahr 2017 und am 14.02.2017 für das darf es zur Sicherstellung des Angebots drei weite- Planjahr 2018. Das Abschlussgespräch 2017 wurde rer Stellen Hausangestellte/r, die nach Absprache am 13.06.2018 durchgeführt. Gesundheit und Soziales handelt hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor 283 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der ommunale inder-, ugend- und Familienhilfe Frankfurt am Bilanz 31.12.201 ain (Eigenbetrieb) 31.12.2016 T Veränderung T in T€ 1. 0 in % A T A Anlage erm gen 2.2 3 338 1 , 33 11 34,4 1.872 327 17,5 0 0 0 - .328 . 00 - 2 -1,0 0 0 0 - 7.128 7.155 -27 -0,4 200 245 -45 -18,4 - -1, Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen 44 2.1 Finanzanlagen mlauf erm gen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme A 20 . 1 262 2,8 02 8 18 511 511 0 0,0 26.525 1.365 5,1 0 0 A Eigenkapital Gezeichnetes Kapital / Festkapital Kapitalrücklage 27.88 Gewinnrücklagen / variables Kapital 0 86, - Gewinnvortrag / Verlustvortrag -13.62 -13.501 -128 0, Jahresergebnis / Bilanzergebnis -13.870 -13.051 -818 6,3 R ckstellungen erbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten .1 .3 -183 1.6 1 1.6 2 1, 1.06 1.1 5 -126 -10,5 2 3 10,8 . 1 262 2,8 Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 32 . Gewinn- und erlustrechnung Umsatzerlöse 31.12.201 T 31.12.2016 T -2, Veränderung in T€ in % 7. 28 7.226 703 Gesamtleistung . 28 .226 03 , sonstige betriebliche Erträge 706 532 174 32,7 -282 13 -4,8 -15.615 -881 5,6 8 -2,8 Materialaufwand -26 Personalaufwand -16.4 6 Abschreibungen -272 sonstige betriebliche Aufwendungen EB T (Betriebliches Ergebnis) Finanzergebnis -5.211 -13.613 -27 -5.210 -13.62 ,7 -1 0,0 16 -0,1 -257 578 -835 -144,5 Ergebnis or teuern (EBT) -13.8 0 -13.0 1 -818 6,3 Ergebnis nach teuern -13.8 0 -13.0 1 -818 6,3 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) -13.870 -13.051 -818 6,3 -13.8 0 -13.0 1 -818 6,3 ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) Kinder-, Jugend- u. Elternberatung (bearb. Fälle) Zentrum f. Erziehungshilfe (Schuljahr) (bearb. Fälle) Belegung entgeltfinanzierte Einrichtungen (Auslast. in %) 284 213 . 201 2016 er nderung absolut in % 277 18 6,5 1.825 4 5,2 155 175 -20 -11,4 3 6 -3 -3,1 2 5 1. 1 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 6.3 raunheimer erkst tten gemeinn tzige GmbH Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Christa-Maar-Straße 2 0 6 / 5 80 26-0 geschaeftsstelle 60488 Frankfurt am Main 0 6 / 5 80 26-12 www.pw-ffm.de Gründung: Unternehmensgegenstand: 06.0 .1 83 pw-ffm.de Verfolgung mildtätiger Zwecke durch Untestützung hilfebedürftiger Personen im Sinne des § 53 Ziff. 1 Abgabenordung (AO), insbesondere durch Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung. Die Eingliederungshilfe umfasst die Bereiche „Arbeit“, „Wohnen“ und „Freizeit“ mit dem Ziel, behinderten Menschen eine aktive Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen. Weiterer Gegenstand der Gesellschaft ist die gemeinnützige Förderung der Wohlfahrtspflege. Gesellschafter: Kapitalanteile: Stadt Frankfurt am Main 13.2 4 4 ,06 % Verein Arbeits- und Erziehungshilfe e.V., Frankfurt am Main 12.271 45,28 % 1.023 3,77 % 511 1,8 % Lebenshilfe Frankfurt am Main e.V., Frankfurt am Main Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung, Kreisvereinigung Main-Taunus e.V., Kelkheim/Taunus 27.0 100,00 % Geschäftsführung: Herr Wolfgang Rhein Aufsichtsrat: 9 Mitglieder Aufsichtsratsvorsitz: Frau StRin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld Mandatsträger der Stadt: Frau Stv Hildegard Burkert Frau Stv S lvia Momsen Frau StRin Elke Sautner Weitere Aufsichtsratsmitglieder: Herr Volker Liedtke-Bösl Herr Uve Lüders Frau Julia Reister Herr StvVorst Stephan Siegler Herr Günter Woltering Beteiligungen: Kapitalanteile: Cook Compan gemeinnützige GmbH A. Grundz ge des Gesch fts erlaufs 201 12.100 ur erm gens- und 48,40 % apitallage Allgemeines Die Bilanzsumme hat sich um 1,5 Mio. auf Der Jahresabschluss und der Lagebericht über das 41,6 Mio. Geschäftsjahr 2017 lagen bis zum Redaktions- schließlich der Sonderposten) beträgt 34,6 %. Auf schluss nur im Entwurf vor. der Aktivseite haben sich die Sachanlagen aufgrund Die Gesellschaft betreibt und unterhält neben den der planmäßigen Abschreibung um 1,1 Mio. drei Werkstätten (Praunheim, Fechenheim und 33,3 Mio. Höchst) Wohnanlagen und Wohngruppen für Men- 826 T auf 3,6 Mio. . schen mit geistiger Behinderung. Zu den Aufgaben Auf der Passivseite sanken neben den Sonderpos- gehören daneben betreutes Wohnen, ambulante ten für Investitionszuschüsse (-540 T ) auch die Assistenz sowie Integrationsassistenz an Frankfur- Verbindlichkeiten ter Schulen sowie die sozialpädagogische Familien- (-874 T ). vermindert. Die Eigenkapital uote (ein- auf reduziert. Die li uiden Mittel sanken um gegenüber Kreditinstituten hilfe. ur Erfolgslage positiven Ergebnis ab, hierzu trugen die mit den Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt mit ei- Rehabilitationsträgern vereinbarten Entgeltsteige- nem Jahresüberschuss von 38 T rungen wesentlich bei. dem Vorjahr (-442 T ) stellt dies eine Verbesserung Gesundheit und Soziales Die Gesellschaft schließt - wie geplant - mit einem ab. Gegenüber 285 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 um 481 T dar. Die gestiegenen Personalkosten . Erg nzende Angaben nach 123 a HG von 26,4 Mio. (Vj. 25 Mio. ) sowie die sonstigen Erf llung des ffentlichen wecks betrieblichen Aufwendungen Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmit- von 6,1 Mio. (Vj. 5,5 Mio. ) wurden durch die gestiegenen Um- telbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abga- satzerlöse von 30 Mio. benordnung. Zweck der Gesellschaft ist die Förde- (Vj. 28 Mio. ) kompen- siert. rung hilfebedürftiger Personen auf dem Gebiet der Berufsbildung und der Erziehung. Der Stand der B. Ausblick Erfüllung spiegelt sich in den Leistungsdaten wider. Der Bedarf an Betreuungsleistungen der Gesellschaft steigt weiter und differenziert sich zuneh- orliegen der oraussetzungen des 121 HG mend aus. Die Suche nach geeigneten Wohnfor- Bei der Praunheimer Werkstätten gemeinnützige men, die sowohl dem Konzept der Inklusion genü- GmbH handelt es sich gemäß HGO um keine Ge- gen als auch den individuellen Assistenzaufwand für sellschaft, die auf den Betrieb eines wirtschaftlichen die betreuten Menschen berücksichtigt, wird die Unternehmens gerichtet ist, so dass eine Prüfung nächsten Jahre prägen. In den Werkstätten wirkt der Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO ent- sich der Umstand aus, dass immer mehr besonders fällt. schwer behinderte Menschen aufgenommen werden, während gleichzeitig leistungsstarke Klienten Beziehungen zum Haushalt außerhalb der Werkstätten beschäftigt werden kön- Die Stadt Frankfurt am Main hat der Gesellschaft nen. Die begonnene ein Darlehen von 1,4 Mio. ffnung der Angebote der gewährt. Gesellschaft auch für andere als nur geistig behinderte Menschen wird in den kommendenen Jahren rgane der Gesellschaft fortgeführt. Darüberhinaus werden für künftige Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver- Wohnprojekte Mietlösungen angestrebt, um den sammlung, der Aufsichtsrat und die Geschäftsfüh- Erhaltungsaufwand rung. stands zu begrenzen. des alternden Gebäudebe- Ein Ausweis der Bezüge von Aufsichtsrat und Geschäftsführung entfällt gemäß § 123 a HGO in Verbindung mit § 53 HGrG. 286 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ahresabschluss zum 31.12.201 der raunheimer erkst tten gemeinn tzige GmbH (Entwurfsfassung) Bilanz 31.12.201 31.12.2016 T Veränderung in T€ T in % A T A Anlage erm gen 33.6 0 3 .820 -1.130 -3,2 28 10 36,6 33.314 34.408 -1.0 4 -3,2 337 384 -46 -12,0 - , Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Finanzanlagen mlauf erm gen 3 .8 8.228 -3 1 2 7 2 2 5 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3. 28 3.478 450 12, Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks 3.631 4.457 -826 -18,5 1 -6 Vorräte Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 1 3.0 -12, -1. 0 -3, A Eigenkapital 1 .3 Gezeichnetes Kapital / Festkapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen / variables Kapital Gewinnvortrag / Verlustvortrag 1 .3 0,3 27 27 0 12.467 12.460 7 2.041 2.101 -60 -2, 203 -382 -188,1 481 -108,6 0 - ,3 23 1,3 -17 Jahresergebnis / Bilanzergebnis 38 -442 onderposten 11. 00 12. 0 R ckstellungen 1. 6 1. 2 13. 32 1 . 6 . 8 10.872 -874 0 0 0 erbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 1. Gewinn- und erlustrechnung Umsatzerlöse 1 31.12.201 T 31.12.2016 T 28.056 -7 23 30.011 sonstige betriebliche Erträge 0,1 -1.03 - ,1 -8,0 - -1. 0 30.017 Bestandsänderung UE / FE Gesamtleistung 3.0 - 0,0 28.0 -3, Veränderung in T€ 1. 61 -2 1. 32 in % 7,0 -128, 6, 6.03 5.515 524 ,5 Materialaufwand -1.7 7 -1.800 3 -0,2 Personalaufwand -26.461 -24. 87 -1.474 Abschreibungen -1.377 -1.3 6 1 -1,4 sonstige betriebliche Aufwendungen -6.073 -5.522 -551 10,0 3 3 -110 3 -326 28 -8,4 - 36 80 -110,1 -3 -1 20, 80 -10 ,3 EB T (Betriebliches Ergebnis) Finanzergebnis -2 Ergebnis or teuern (EBT) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Ergebnis nach teuern -3 1 - 3 5, - 11, Sonstige Steuern -3 -4 1 -25,2 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten) 38 -442 481 -108,6 38 - 81 -108,6 ahres berschuss ahresfehlbetrag ennzahlen Mitarbeiter/-innen (Jahresdurchschnitt) 201 517 2 2016 503 er nderung absolut in % 14 2,8 Gesundheit und Soziales A 1. 1,6 287 288 Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2017 III. Trägerbericht Nassauische Sparkasse 289 290 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 . Tr gerbericht assauische parkasse ( aspa ) Anschrift: Telefon/Fax: E-Mail/Internet: Rheinstraße 42-46 0 611/364-0 info 65185 Wiesbaden naspa.de www.naspa.de Vorstand: Günter Högner (Vorsitzender ) Träger: Anteile: Sparkassenzweckverband Nassau 100,00 % Michael Baumann Bertram Theilacker Verwaltungsrat: 27 Mitglieder, davon Vertreter der Arbeitnehmer Mandatsträger der Träger und Beteiligten: AN-Vertreter: Herr OB Sven Gerich (Vorsitzender): Herr Markus Geis Herr Burkhard Alberts Frau Rita Gröschen Herr Jürgen Banzer Herr Patrick Hannappel Herr Stk Uwe Becker Herr Andreas Immel Herr Michael C riax Herr Uwe Lichte Herr Carsten Filges Herr Markus Molitor Herr Fr. Oliver Franz Herr Jens Prange-Wegmann Herr Ester Gebhardt Herr Heinz-Peter Schäfbuch Herr Prof. Lorenz Jarass Herr Stefan Zimmermann Herr Ulrich Krebs Herr Christoph Manjura Herr Manfred Michel Herr Alexander Müller Herr Ernst-Georg Peiter Herr Frank Puchtler Herr Harald Schindler Herr Achim Schwickert (stellv. Vorsitzender) Herr Andre Stolz Anteilsbesitz: Kapitalanteile: Naspa-Direkt-Service GmbH, Wiesbaden 100,00 % Naspa Grundbesitz I GmbH 100,00 % Co. KG, Wiesbaden Naspa Immobilien GmbH, Wiesbaden 100,00 % Nassovia Beteiligungs GmbH, Wiesbaden 100,00 % Schloss Vollrads GmbH, Oestrich-Winkel 100,00 % Schloss Vollrads GmbH Co. Besitz KG, Oestrich-Winkel 100,00 % Weingutsverwaltung Schloss Vollrads KG, Oestrich-Winkel 100,00 % Naspa-Versicherungs-Service GmbH, Wiesbaden 75,00 % S-Servicepartner Rhein-Main 70,00 % Darüber hinaus ist die Naspa u. a. unmittelbar mit 10,4 % am Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen („SGVHT“) und mittelbar mit durchgerechnet rd. 7 % an der Landesbank Hessen-Thüringen („Helaba“) sowie jeweils mit rd. 1,2 % an der DekaBank und der Landesbank Berlin beteiligt. nternehmenszweck, Tr ger und rgane Die Naspa ist eine mündelsichere, dem gemeinen sau. Dieser wird gebildet durch die Städte Wiesba- Nutzen dienende rechtsfähige Anstalt des öffentli- den und Frankfurt am Main sowie den Hochtaunus- chen Rechts mit Vollbanklizenz, die aus der 1840 kreis, den Landkreis Limburg-Weilburg, den Main- gegründeten Landes- Taunus-Kreis, den Rheingau-Taunus-Kreis in Hes- Credit-Casse für das Herzogtum Nassau“ hervor- sen sowie den Rhein-Lahn-Kreis und den Wester- ging. Träger ist der Sparkassenzweckverband Nas- waldkreis in Rheinland-Pfalz. „Herzoglich-Nassauischen 291 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Organe der Gesellschaft sind der Vorstand und der des Niedrigzinsumfeldes - anhaltenden Trend zu Verwaltungsrat. kurzfristigen Einlagen mit entsprechend veränderter Struktur des Kontenbestandes entziehen. Kreditsei- tand der Erf llung des ffentlichen wecks tig verzeichnet die Naspa ein moderates Wachstum Als dem gemeinen Nutzen dienendes Wirtschafts- bei unverändert risikobewusster Vergabepolitik. unternehmen ihres Trägers obliegt der Naspa da- Die Anzahl der Spar- und Termingeldkonten sowie nach insbesondere die Förderung des Sparens, der die Anzahl der Kundendepots verringerten sich, übrigen Formen der Vermögensbildung sowie der wobei bei den Privat- und Geschäftsgirokonten Befriedigung des örtlichen Kreditbedarfs. Zuwächse zu verzeichnen sind. Die Kundeneinlagen wuchsen 2017 um 2,8 %. Dabei konnte sich auch die Naspa nicht dem - infolge Anzahl bzw. 201 io. Anzahl par- und Termingeldkonten onten f r t glich f llige Gelder Anzahl reditkonten Anzahl undendepots Forderungen an 2016 201 376.451 356.186 342.437 478.5 0 478.268 476. 21 0.575 88.423 85.688 62.7 61.18 64.746 unden erbindlichkeiten gg . unden Depotbestand tiftungskapital aspa tiftung 8.822 .0 6 .1 7 8.702 8.523 8.761 2.872 2.877 3.058 25 26 26 ) inkl. S-Broker-Depots sowie DekaBank-Depots. Im rd. 4.200 km2 umfassenden Geschäftsgebiet mit aus bankbetrieblichen Gründen derzeit unverändert z. T. überdurchschnittlich attraktivem Kaufkraftum- nicht geboten sind, wären vom Verwaltungsrat zu feld und über 2 Mio. Einwohnern stehen den Kun- beschließen und satzungsgemäß vom Sparkassen- den aktuell insgesamt 10 zweckverband an die Naspa Stiftung weiter zu lei- (Vj. 10 ) Finanz- und Service-Center, 15 (Vj. 15) Private Banking-Center, ten. 7 (Vj. 7) Finanzierungs-Center und 3 (Vj. 3) Firmen- Im Berichtsjahr hat die Naspa selbst zahlreiche kunden-Center sowie 33 (Vj. 33) Selbstbedienungs- Vereine, Einrichtungen und Projekte in Höhe von Center offen. Ferner stehen die Berater nach Ver- insgesamt rd. 2,8 Mio. einbarung mit dem Kunden auch außerhalb der Gründung der Naspa Stiftung „Initiative und Leis- ffnungszeiten am gewünschten Ort zur Verfügung. tung“ vor gut 25 Jahren wurden darüber hinaus Zu dem öffentlichen Auftrag gehört auch, die kom- mehr als 11.000 Projekte und Aktivitäten in der munalen Belange insbesondere im wirtschaftlichen, Region unterstützt und Fördergelder von 16,4 Mio. regionalen, sozialen und kulturellen Bereich zu ausgeschüttet. fördern. Eventuelle Ausschüttungen der Naspa, die Darüber hinaus hat die Naspa CSR-Grundsätze finanziell unterstützt. Seit (Corporate Social Responsibilit ) erarbeitet und in die drei Säulen der Nachhaltigkeit - 292 konomie, Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 kologie und Soziales unterteilt. Aus dem im • Internet veröffentlichten „Bericht an die Gesellschaft“ können Daten und Fakten zum gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Engagement des Instituts entnommen werden. Erstmalig ab dem Geschäftsjahr 2017 sind auch Sparkassen mit mehr als 500 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern verpflichtet, nachhaltigkeitsbezogene Informationen nichtfinanzieller Art offenzulegen (CSRRichtlinie-Umsetzungsgesetz) Diese Berichterstattung erfolgt gesondert vom Lagebericht und ist unter https://naspa2017.bericht-an-die-gesellschaft.de/ nichtfinanzielle-erklaerung/pdf/ im Internet veröffentlicht. insgesamt gut 70 Mio. • (Vj. knapp 110 Mio. ) brachte eine erneute Verbesserung der wirtschaftlichen Verhältnisse. Bezüglich aller Ergebniskomponenten in ordentlicher Rechnung ist die Naspa vor und nach Bewertung abermals deutlich besser als der Durchschnitt der hessischen Sparkassen und belegt in 2017 meist Platz 1 unter den Großsparkassen. Auch die Prüfungsstelle des SGVHT beurteilt die wirtschaftlichen Verhältnisse der Sparkasse bei einer weiter verbesserungsbedürftigen Vermögenslage (s. u.) als insgesamt zufriedenstellend. Es gab abermals keine berichtspflichtigen Anlässe nach § 2 Abs. 3 KWG ( u.a. solche, die Gesch fts- und Risikoentwicklung den Bestand eines Institutes gefährden oder Das Geschäftsjahr 2017 • erlaubt eine Stärkung des Eigenkapitals um seine Entwicklung wesentlich beeinträchtigen verlief z.T. besser als erwartet. Dabei wurde die können). margen- und risikoorientierte Geschäftspolitik ebenso fortgesetzt wie die Anstrengungen zur Vertriebs-, Kosten-, Prozess- und Portfolioopti- Die Zahl der zum Jahresende 2017 beschäftigten mierung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ging um 3 Als umfassendes Programm für Wachstum und Effizienzverbesserung wurde auf 1.66 (Vj. 1.706) zurück. das Strategieprogramm „Naspa 4.0“ aufgesetzt. Begünstigt durch den Konjunkturverlauf übertrafen Auflösungen der nach unverändert konservativen Maßstäben ermittelten laufenden Risikovorsorge im Kreditgeschäft die Neubildungen und Wertberichtigungsverbräuche bereits im siebten Jahr in Folge. Dies ist auch auf die hohe und weiter verbesserte ualität des Kundenkre- ditportfolios zurückzuführen. 293 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Gewinn- und erlustrechnung 201 2016 201 io. 253,2 io. 236,0 io. 225, 86,8 83,1 216,7 205,1 Sonstiger ordentlicher Aufwand 2,0 2,0 2,1 Handelsergebnis 1,2 1,2 1,1 Zinsüberschuss Provisionsüberschuss Personal-/Sachaufwand Betriebsergebnis or Bewertung 122, Bewertungsergebnis Betriebsergebnis nach Bewertung Saldo neutraler Ertrag/neutraler Aufwand Bilanzgewinn ,0 10 , 82,6 -44,0 -23, 205,1 6 ,1 86,0 14,8 -1,5 -14,2 -33,0 -32,2 3 ,0 0, 2,3 Bei der Wertung des im Vorjahresvergleich um der Rahmenbedingungen steigenden) Umlagen von 10 Mio. zentralen Versorgungskassen abgewickelt („ZVK- rückläufigen Zinsüberschusses ist zu sehen, dass dieser u.a. durch Swap-Maßnahmen der Vorjahre mit rd. 3 Mio. (Vj. 3 Mio. ) stabilisiert wurde. Den Belastungen aus dem niedrigen Zinsniveau konnte die Naspa durch weitere marktbedingte Zinsanpassungen im Kundengeschäft teilweise entgegenwirken. Sparkassen“). Das per Saldo verbesserte Bewertungsergebnis ist damit zu erklären, dass im Berichtsjahr 20 Mio. (Vj.58 Mio. ) Vorsorgereserven nach § 340g HGB gebildet wurden, die als Fonds für allgemeine Bankrisiken auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen Trotz der allgemein schwierigen Absatzsituation werden und zum harten Kernkapital des Instituts konnte zählen. Damit wurden die nach den Modellen zu ein Provisionsüberschuss erwirtschaftet werden, der über den Erwartungen lag. erwartete, tatsächlich dank der robusten Konjunk- Personal- und Sachaufwand lagen dank gezieltem Kostenmanagement in Summe unter dem Vorjahresergebnis und unter Plan. turentwicklung aber nicht erforderliche Kreditrisikovorsorge ergebnismäßig neutralisiert. Zu dieser vorsichtigen, konservativen Bilanzpolitik passt auch eine Methodenänderung bei der Bemessung der Bei einem Vergleich mit anderen Sparkassen ist zu Pauschalwertberichtigungen. Dadurch ergab sich berücksichtigen, dass bei der Naspa die Altersver- eine um gut 2 Mio. sorgungsverpflichtungen Kreditrisiken. ausfinanziert sind und s stembedingt entstehende stille Lasten im Anhang veröffentlicht werden (rd. 28 ggü. 10 Mio. im Vor- jahr). Dagegen hat die weit überwiegende Zahl der Sparkassen nur indirekte Zusagen auf niedrigerem Versorgungsniveau. Diese werden per (aufgrund 294 1 113,1 -156, Steuern 84,0 höhere Vorsorge für latente Im Saldo aus neutraler Rechnung sind vor allem Steuerpositionen, Rückstellungen sowie Erträge aus Vorfälligkeitsentgelten verrechnet. Er hat sich gegenüber dem durch Sondererträge begünstigten Vorjahr verschlechtert. Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Bilanzstruktur Akti a - Forderungen an Kreditinstitute - Forderungen an Kunden - Wertpapiere - Finanzanlagen - brige Aktiva Bilanzsumme assi a - Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten - Verbindlichkeiten ggü. Kunden - Verbriefte Verbindlichkeiten - Eigene Mittel - brige Passiva Gesamt 201 io. 2016 io. 201 io. 564 8.822 1.304 116 4 4 41 .0 6 1.143 117 444 466 .1 7 82 7 66 11.300 11.21 11. 11 1.2 1 8.702 178 22 206 11.300 1.378 8.523 188 1.01 111 11.21 1.277 8.761 18 1.0 2 2 11. 11 E entual erbindlichkeiten 211 22 20 Im Berichtsjahr wuchs das Kundenkreditgeschäft Die bilanzielle Eigenmittelausstattung hat sich in- insgesamt etwas schwächer als erwartet bzw. als im zwischen durch die Thesaurierung des mit dem Vorjahr, da sich die Bestände im Geschäftsfeld Jahresüberschuss identischen Bilanzgewinns auf Kommunen und Institutionelle verminderten. Unver- 1.0 1 (Vj. 1.01 ) Mio. ändert rd. 57% der Forderungen an Kunden hatten Die bankaufsichtsrechtlichen Mindesteigenkapital- eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. anforderungen (einschließlich des sog. 2%-igen erhöht. SREP Zuschlages und der aufsichtlichen KapitalpufDie Wertpapierbestände verringerten sich, liegen fer) von insgesamt 11, jedoch noch über den Planannahmen. überschritten (s. u.), gleichwohl ist die Eigenkapital- % für 2018 werden zwar ausstattung der Naspa im Vergleich zu den SparDie Verbindlichkeiten ggü. Kunden sind um 2,8% kassen in Hessen und Thüringen deutlich unter- auf 8.761 Mio. durchschnittlich und damit weiter verbesserungsbe- gewachsen und damit stärker als geplant. Hiervon sind rechtlich 6.5 6 Mio. bzw. 75 dürftig was institutst pisch nur durch Innenfinan- (73)% täglich fällig. zierung / Gewinneinbehalt gelingt: Die sich aus den fristeninkongruenten Finanzierun- Kernkapital uote: gen ergebenden, gem. Risikostrategie als wesent- SGVHT-Verbands- lich eingestufte Risiken (insbesondere Zinsände- Gesamtkapital uote: rungs- und Li uiditätsrisiko), sind aus heutiger Sicht SGVHT-Verbands- Naspa (2017): 18,6% Naspa (2017): 20,6% (2017): 14,5% 4,1%-Pkte (2017): 16,6% 4,0 %-Pkte durch das allen aufsichtsrechtlichen Anforderungen gerecht werdende Risikomanagements stem der Um die Eigenkapitallücke ( ) aufzuholen, benötigt Naspa und abgeschlossene Swap-Maßnahmen die Naspa pro Prozent-Punkt c.p. rd. 65 Mio. beherrschbar. Gewinneinbehalt. 295 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 ennzahlen 201 - 201 io. 201 bzw. Gesamtkapital 2016 201 43 72 1.0 0 ernkapital uote ( ) 11,8 12,7 14,5 Gesamtkennziffer ( ) 14,6 14,6 16,6 15, 11,1 64,4 64,4 Hinweis 1.1 2 io. nach Feststellung A Eigenkapitalrentabilit t nach HGB ( ) - ost- ncome-Ratio ( ) 63, Im Rahmen des Risikomanagements baut die lich über die Risikosituation schriftlich informiert. Naspa auf einem umfassenden Instrumentarium zur Ferner werden mit dem Verwaltungsrat die Ge- Risikoerkennung, schäfts- und die Risikostrategie erörtert. zur Risikomessung und bewertung, zum Risikoreporting, zur Risikosteuerung und zur Risikokontrolle auf. Diese Instrumente Die Vorsorge für akute, latente Risiken und allge- werden meine Bankrisiken (im Sinne von §§ 340 f und nicht zuletzt auch im Rahmen bankauf- sichtsrechtlicher Vorgaben kontinuierlich weiter- g HGB) im erfreulicherweise weiter rückläufigen entwickelt und geprüft. Die Prüfungsstelle des non-performing-Kundenkreditgeschäft hat sich vo- SGVHT hat wiederum bestätigt, dass das installierte lumenbedingt gemessen an der Abschirmungs uote Risikotragfähigkeitskonzept nebst den Prozessen verbessert, da bei unverändert konservativer Vor- zur Identifizierung, Beurteilung, Steuerung, sorgepolitik Einzelwertberichtigungen („EWB“) und berwa- chung und Kommunikation der Risiken den Anforde- Pauschalwertberichtigungen rungen der MaRisk entspricht. aufzulösen waren. („PWB“) per Saldo Demzufolge werden der Verwaltungsrat und sein Kredit- und Risikoausschuss mindestens vierteljährio. bzw. 201 undenkredit olumen (nach Risiko orsorge) .338 201 .416 Bestand E B und R ckstellungen 84 67 58 Bestand 13 10 10 105 163 183 2,2 2,5,6 2,6 B orsorge gem. 3 0 f und g HGB orsorge uote insg.( ) 296 .052 2016 Die Prüfungsstelle des SGVHT beurteilt die Risiko- Die Prüfung des Jahresabschlusses durch die Prü- tragfähigkeit der Naspa als gegeben. Weitere Ein- fungsstelle des SGVHT hat zu keinen Einwendun- zelheiten zum Risikomanagement finden sich auch gen geführt. Das uneingeschränkte Testat wurde im Risikobericht des Lageberichts der Naspa. unter dem 20. März 2018 erteilt. Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 rognosebericht schäfts stellen für die Naspa bei anhaltendem Nied- Für das Jahr 2018 rechnet die Naspa mit • einem geringeren Ergebnis vor Bewertung trotz stringentem Kostenmanagement / Projekt Naspa 4.0.- aufgrund des anhaltend niedrigen Zinsniveaus und der damit verbundenen Herausforderungen vor allem im Passivgeschäft, weiterem Druck im Vermittlungsgeschäft für Kunden und • nach konservativ berechneter rigzinsumfeld insbesondere angesichts der im Vergleich auf absehbare Zeit noch knappen Ausstattung mit Eigenkapital unverändert in den kommenden Jahren - aus heutiger Sicht eine Herausforde- rung dar. Dem Ausbau der Marktanteile in allen relevanten Kundensegmenten durch Neukundengewinnung und Intensivierung der bestehenden Kundenverbindungen verbunden mit der Entwicklung zu einer digitalen Vertriebssparkasse (Wachs- aufwandswirk- tumsansatz) kommt neben der Effizienzsteigerung samer - Standardrisikovorsorge einem Jahres- für die Zukunftsfähigkeit große Bedeutung zu überschuss von ca. 42 Mio. EUR. (Naspa 4.0.). Hierbei ist weiterhin entschlossenes, Der Wettbewerb unter den Kreditinstituten, der im auch von den Trägern zu begleitendes Handeln Geschäftsgebiet der Naspa infolge der historisch gefragt. gewachsenen Gemengelage (Naspa teilt sich an rd. 50% ihrer Standorte den Markt mit anderen Spar- Bei planmäßiger Geschäfts- und Ertragsentwicklung kassen) besonders ausgeprägt ist, stellt insbeson- können gemäß Mittelfristplanung 2018 2022 die dere im Privatkundengeschäft eine Herausforderung aufsichtsrechtlich Mindest- dar. Des Weiteren Eigenmittel uoten sowie die interne Mindest uote • bringt der Digitalisierungstrend eine Welle von Drittanbietern aus der mittelbaren Finanzbranche und anderen Industrien („Fin-Techs ) hervor, denen die Naspa mit angemessenen (Verbund-) Angeboten begegnen muss. • • geforderten für die Risikotragfähigkeit auch in sogenannten Stressszenarien eingehalten werden. In Abhängigkeit von der Entwicklung des Zinsniveaus können sukzessive ansteigende stille Lasten in der Unterstützungskasse und im Pensionsfonds entstehen. führt das weiter zunehmende komplexe regulatorische Umfeld mit hoher Regulierungsdichte zu Auf Basis der erfreulichen Geschäfts-, Ertrags- und Mehrbelastungen im administrativen Bereich. Risikoentwicklung der Naspa in den vergangenen stellt auch der demographische Wandel eine nicht zu unterschätzende Herausforderung dar. Jahren sowie der bisher im laufenden Geschäftsjahr 2018 erreichten Ergebnisse, der plausibel erscheinenden Planungen 2018 bis 2022, den vorhande- Zur Sicherstellung der wirtschaftlichen Leistungsfä- nen higkeit hat die Naspa das Strategieprogramm puffern im Vergleich zu den hessischen Sparkassen „Naspa 4.0“ aufgesetzt. Dieses Wachstums- und sowie dem Sicherungss stem der Sparkassenorga- Effizienzprogramm trägt mit seinen Maßnahmen nisation als weitere „Brandmauern“, sehen wir der- dazu bei, die strategische Zielgröße einer Cost- zeit auf Basis der vorliegenden Informationen keine Income-Ratio nachhaltig von unter 70 % zu errei- Risiken für die Gewährträger. Diese Auffassung chen. haben wir auch dem Hessischen Rechnungshof wenn auch etwas knappen - Risikovorsorge- anlässlich der 215. Vergleichenden Prüfung „BetätiGesamtbeurteilung Vor allem sich stetig verschärfende regulatorische gung bei Sparkassen“ Nachschauprüfung vorge- tragen. Sie blieb diesmal unwidersprochen. Rahmenbedingungen gepaart mit intensivem Wettbewerb insbesondere um „gute Kreditrisiken“, Einlagengeschäft mit kaum auskömmlichen Margen sowie die zunehmende Digitalisierung des Bankge- 297 298 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 . Anlagen 299 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 . Anlagen 300 Abkürzungsverzeichnis 301 Gesellschaftenverzeichnis mit Verweis der Fundstelle Buch oder digitale Anlage 307 Alphabetisches Verzeichnis der im gebundenen Beteiligungsbericht dargestellten Gesellschaften und Eigenbetriebe 322 Erläuterungen und Begriffsdefinitionen 324 Gesetzestexte, Internetfundstellen 328 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Abk rzungs erzeichnis Abb. Abbildung ABG ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH Abs. Absatz a. D. außer Dienst ADV Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen e.V. AG Aktiengesellschaft AJH Ambulante Jugendhilfe AktG Aktiengesetz Alte Oper Alte Oper Frankfurt Konzert- und Kongresszentrum GmbH AMI Anteilsbesitz- Management- und Informationss stem AN Arbeitnehmervertreter/-in ARA Abwasserreinigungsanlagen ARGE Arbeitsgemeinschaft ARS argentinischer Peso AUMA e. V. Ausstellungs- und Messeausschuss der deutschen Wirtschaft AVA AVA Abfallverbrennungsanlage Nordweststadt GmbH AZE automatisierte Zeiterfassung BallrG Hessisches Gesetz zur Stärkung der kommunalen Zusammenarbeit im Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main BäderBetriebe BäderBetriebe Frankfurt GmbH Beka GmbH Einkaufs- und Wirtschaftsgesellschaft für Verkehrsunternehmen (beka) mbH BGB Bürgerliches Gesetzbuch BGF Bruttogeschossfläche BilMoG Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz BiLRUG Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz BM Bürgermeister/-in BKRZ GmbH BKRZ Brandschutz-, Katastrophenschutz- und Rettungsdienstzentrum Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH BKRZ KG Brandschutz-, Katastrophenschutz- und Rettungsdienstzentrum Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH und Co. KG BNetzA Bundesnetzagentur BPNV Buspersonennahverkehr BRD Bundesrepublik Deutschland BRL brasilianischer Real BSMF Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung bspw. beispielsweise bzgl. bezüglich bzw. beziehungsweise ca. circa cbm Kubikmeter CN chinesischer uan DaF Deutsch als Fremdsprache d. h. das heißt DFI D namische Fahrgastinformation Dipl.-Ing. Diplom-Ingenieur/-in 301 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 302 Dipl.-Verw. Diplom-Verwaltungswirt/-in Dr. Doktor/-in DRK DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg - Hessen gemeinnützige GmbH DSM Deutsche Städte Medien GmbH EB Eigenbetrieb EBIT Ergebnis vor Zinsen und Steuern EBITDA Ergebnis vor Zinsen und Steuern und Abschreibungen EFM Elektronisches Fahrgeldmanagement e. G. eingetragene Genossenschaft EMEA Europe, Middle East, Africa EMS Energieversorgung Main Spessart GmbH EStG Einkommensteuergesetz e. V. eingetragener Verein EU Europäische Union EU-KOM Kommission der Europäischen Union Exhibition Messe Frankfurt Exhibition GmbH EZB Europäische Zentralbank FAAG Frankfurter Aufbau-AG fahma Fahrzeugmanagement Region Frankfurt RheinMain GmbH FAS FES Abfallmanagement- und Service GmbH FES FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH ff. fortfolgende FH Fachhochschule FIFA F d ration Internationale de Football Association FIZ FIZ Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie GmbH FMT Kliniken Frankfurt-Main-Taunus GmbH Fraport Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide Frischezentrum Frischezentrum Frankfurt am Main FRM FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region Großmarkt GmbH FSG Flughafen-Service GmbH GbR Gesellschaft bürgerlichen Rechts GemHVO Gemeindehaushaltsverordnung Gesa Gewerbeabfall- und Sperrmüllsortierungsanlage GewO Gewerbeordnung ggf. gegebenenfalls gGmbH gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung GuV Gewinn- und Verlustrechnung GVFG Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz GWp Giga Watt Peak HFM HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt mit beschränkter Haftung HGB Handelsgesetzbuch HGO Hessische Gemeindeordnung HGrG Haushaltsgrundsätzegesetz HK Hongkong-Dollar HMWEVL Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung HOAI Honorarordnung für Architekten und Ingenieure Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 HOLM House of Logistic and Mobilit IAA Internationale Automobil-Ausstellung IATA International Air Transport Association ICB In-der-Cit -Bus GmbH ICT Information and Communications Technolog i.d.R. in der Regel IDTF Internationales Deutsches Turnfest IFFA Internationale Fleischerei-Fachausstellung IFRIC International Financial Reporting Interpretations Committee IFRS International Financial Reporting Standards i. G. in Gründung i. L. in Li uidation i. R. im Ruhestand IHK Industrie- und Handelskammer inkl. inklusive INR indische Rupie IV Individualverkehr ivm ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) JP japanischer en KEG KEG Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH KFH Klinikum Frankfurt-Höchst KfW Kreditanstalt für Wiederaufbau KG Kommanditgesellschaft KKJF Kommunale Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Frankfurt am Main (Eigenbetrieb) km Kilometer KrBg Kreisbeigeordnete/r KRW koreanischer Won KStG Körperschaftsteuergesetz Künstlerhaus Mousonturm Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main GmbH Kulturfonds Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH kWh Kilowattstunde KWK Kraft-Wärme-Kopplung kWp Kilo Watt Peak LGF Landesgeschäftsführung LHO Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer LRat/LRätin Landrat/Landrätin Ltd. Leitender Ltd. Limited Mainova Mainova AG MBG Mainova Beteiligungsgesellschaft mbH MdL Mitglied des Landtags MED Mainova EnergieDienste GmbH Messe Frankfurt Messe Frankfurt GmbH MET Medien-Energie-Technik Versorgungs- und Betreuungsgesellschaft mbH MFNE Messe Frankfurt New Era Business Media Ltd. MHKW Müllheizkraftwerk Frankfurt am Main GmbH 303 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 MIBAU MIBAU GmbH MinDirigent Ministerialdirigent MinR Ministerialrat/-rätin Mio. Million/-en MIPIM March International des Professionnels de l immobilier MP Ministerpräsident Mrd. Milliarden MSD Mainova Service-Dienst Gesellschaft mbH MVZ Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Frankfurt-Höchst GmbH MWh Megawattstunde MWp Mega Watt Peak M N mexikanischer Peso Nassauische Heimstätte Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH n. F. neue Fassung NIG Nahverkehrsinfrastrukturgesellschaft Frankfurt am Main Nr. Nummer NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH NVP Nahverkehrsplan OB Oberbürgermeister/-in o. g. oben genannt KOPROFIT PNV PNVG ffentlicher Personennahverkehr Gesetz über den öffentlichen Personennahverkehr in Hessen OVB Offenbacher Verkehrsbetriebe GmbH OV Ortsvorsteher/-in p. a. per anno PBG Parkhaus-Betriebsgesellschaft mbH PEN peruanischer Nuevo Sol PFA Planfeststellungsausschuss PHP philippinischer Peso PPP Public Private Partnership PR Personalrat Präs Präsident/in Prof. Professor/-in PVA Photovoltaikanlage m 304 kologisches Projekt für integrierte Umwelttechnik uadratmeter RAP Rechnungsabgrenzungsposten rd. rund Rebstock Rebstock Projektgesellschaft mbH RegD Regierungsdirektor/-in RegPräs Regierungspräsident RMA RMA Rhein-Main Abfall GmbH RMB Rhein-Main-Biokompost GmbH RMD RMD Rhein-Main Deponie GmbH RMJ Rhein-Main Jobcenter GmbH RMS Rhein-Main-Verkehrsverbund Servicegesellschaft mbH RMV Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 RNVP Regionaler Nahverkehrsplan RP Regierungspräsidium RUB russischer Rubel RTW RTW Planungsgesellschaft mbH SAALBAU SAALBAU Betriebsgesellschaft mbH SBEV Stadtbahn Europaviertel Projektbaugesellschaft mbH SBF Städtische Bühnen Frankfurt am Main GmbH Schirn Kunsthalle Schirn Kunsthalle Frankfurt am Main GmbH SEVA Schlammentwässerungs- und Verbrennungsanlage SGB Sozialgesetzbuch sog. sogenannt SPNV Schienenpersonennahverkehr SRM StraßenBeleuchtung Rhein Main GmbH Staatsmin Staatsminister/-in Städtische Kliniken Städtische Kliniken Frankfurt am Main-Höchst (Eigenbetrieb) StK Stadtkämmerer/-in StR/StRin Stadtrat/Stadträtin StS Staatssekretär/in Stv Stadtverordnete/r StvVorst Stadtverordnetenvorsteher/-in SWD Stadtwerke Dreieich GmbH SWFH Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH SWG Stadtwerke Strom-/Wärmeversorgungsgesellschaft Frankfurt am Main mbH T Tausend t Tonnen Tt Tausend Tonnen T t/a Tausend Tonnen pro Jahr TCF Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt am Main traffi traffi TRL türkische Lira TSM technisches Sicherheitsmanagement TVöD Tarifvertrag für den TWh Tera Watt Stunde/n u. a. unter anderem KK Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH ffentlichen Dienst berkompensationskontrolle US U.S.-Dollar USP Uni ue Selling Proposition usw. und so weiter UVS Umweltverträglichkeitsstudie v. a. vor allem VDV Verband Deutscher Verkehrsunternehmen Venue Messe Frankfurt Venue GmbH Verb.dir. Verbandsdirektor/-in VGF Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH vgl. vergleiche VHS Volkshochschule Frankfurt am Main (Eigenbetrieb) Vj. Vorjahr Co. KG 305 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 306 VorstAG Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung VVRM Veolia Verkehr Rhein-Main Wifö Wirtschaftsförderung Frankfurt WOHNHEIM WOHNHEIM GmbH Frankfurt Economic Development GmbH WOHNSTADT WOHNSTADT Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaugesellschaft mbH z. B. zum Beispiel ZEG Zentrale Errichtungsgesellschaft mbH zzgl. zuzüglich z. Zt. zur Zeit EBE E Gesellschaft 0 Stadt Frankfurt am Main 1 ABG FRA F RT H D G ohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH 2 ABG BelVivo GmbH Co. KG 2 ABG Dritte Kulturcampus Frankfurt Beteiligungs GmbH 3 ABG Dritte Kulturcampus Frankfurt GmbH Co. KG 2 ABG Dritte Kulturcampus Frankfurt GmbH Co. KG 2 ABG Erste Kulturcampus Frankfurt Beteiligungs GmbH 3 ABG Riedberg GmbH Co. KG 2 ABG Europa uartett GmbH Co. KG 2 ABG Güterplatz GmbH Co. KG 2 ABG Poststraße GmbH Co. KG 2 ABG Riedberg GmbH Co. KG 2 ABG Zweite Kulturcampus Frankfurt Beteiligungs GmbH 2 ABGnova GmbH 2 book n drive mobilitätss steme GmbH, Wiesbaden 2 CP Campus Projekte GmbH 2 EGM Entwicklungsgesellschaft Metropolregion Rhein-Main mbH Wiesbaden 2 Frankfurter Aufbau-Aktiengesellschaft 3 ABG Projekte GmbH 3 FAAG Technik GmbH 3 Hofgarten Projektgesellschaft mbH 3 Parkhaus-Betriebsgesellschaft mbH 2 Garagen- Bau- und Betriebsgesellschaft mbH 2 Hellerhof GmbH 3 Garagen- Bau- und Betriebsgesellschaft mbH 2 Merton-Wohnprojekt GmbH 2 MIBAU GmbH 2 Projektentwicklungsgesellschaft Niederrad mbH Co. KG 2 SAALBAU Betriebsgesellschaft mbH 2 Tiefgarage Frankenallee 23 GmbH 2 WOHNHEIM GmbH 1 Alte Oper Frankfurt Konzert- und Kongresszentrum Gesellschaft mit beschränkter Haftung 1 B derbau Frankfurt GmbH o. G 1 Bäderbaugesellschaft mbH 1 Bauverein für Höchst am Main und Umgebung eG 1 BKRZ Brandschutz-, Katastrophenschutz - und Rettungsdienstzentrum - Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH 2 Brandschutz-, Katastrophenschutz- und Rettungsdienstzentrum - Grundstücksgesellschaft mbH und Co KG 1 Brandschutz-, Katastrophenschutz- und Rettungsdienstzentrum - Grundstücksgesellschaft mbH und Co KG Gesellschaften erzeichnis mit erweis der Fundstelle Buch oder digitale Anlage ( D) 100,00 4,00 100,00 0,00 100,00 100,00 0,00 4,00 100,00 4, 0 4, 0 100,00 50,00 33,00 50,00 50,00 6,80 100,00 100,00 50,00 100,00 20,00 86,83 20,00 50,00 2,0 4,00 100,00 50,00 8,81 100,00 100,00 100,00 0,16 100,00 0,00 100,00 Buch 100,00 4,00% 100,00% 100,00% 100,00% 100,00% 4, 0% 4,00% 100,00% 4, 0% 4, 0% 100,00% 87,61% 57,82% 50,00% 50,00% Kap. I.3 100,00% 100,00% 100,00% 50,00% 100,00% 54,75% 86,83% 54,75% 50,00% 4,38% 4,00% 100,00% 50,00% 8,85% 100,00% 100,00 Kap. I.3 100,00% Kap. I.3 0,16% 100,00% 0,00% 100,00% uote direkt Gesamt D Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 307 1 1 2 3 2 2 2 2 2 1 2 2 3 2 2 2 2 2 1 1 1 1 1 1 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 3 3 3 3 3 Dom R mer GmbH DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg - Hessen gGmbH DRK-Blutspendedienst Nord-Ost gGmbH, Dresden ZTB Zentrum für Transfusionsmedizin und Zelltherapie Berlin gemeinnützige GmbH Institut für Klinische Transfusionsmedizin und Zelltherapie Heidelberg gGmbH Institut für KlinischeTransfusionsmedizin und Immungenetik Ulm gGmbH RKU-Invest GmbH Zentrales Knochenmarkspender-Register für die BRD gGmbH, Ulm Zentrum für Klinische Transfusionsmedizin Tübingen gGmbH FE Frankfurter Entsorgungs- und er ice GmbH FES Abfallmanagement- und Service GmbH FFR GmbH FFR GmbH Co. Objekt Ferdinand-Knettenbrech-Weg 7/Wiesbaden KG FFR GmbH Co. Objekt Ferdinand-Knettenbrech-Weg 7/Wiesbaden KG MHKW Müllheizkraftwerk Frankfurt am Main GmbH RMB Rhein-Main Biokompost GmbH RMS Rhein-Main Solarpark GmbH TRAPP Handelsgesellschaft mbH FIZ Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie GmbH Frankfurt Ticket RheinMain GmbH Frankfurter Aufbau-Aktiengesellschaft Frankfurter Hippodrom Gesellschaft mbH i. L. Frankfurter Wohnungs-Genossenschaft eG FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region FrankfurtRheinMain Corp. Gatewa Gardens ro ektentwicklungs-GmbH Gemeinnützige Baugenossenschaft Bergen-Enkheim eG Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH Hafenbetriebe der tadt Frankfurt am ain HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt mit beschränkter Haftung House of Logistics Mobilit (HOLM) GmbH i m GmbH ( ntegriertes erkehrs- und obilit tsmanagement Region Frankfurt Rhein ain) EG on ersions-Grundst cksentwicklungsgesellschaft mbH Kita Frankfurt Kliniken Frankfurt-Main-Taunus GmbH Kliniken des Main-Taunus-Kreises GmbH Fachklinik Hofheim GmbH Gesundheitsakademie Main-Taunus GmbH Main-Taunus-Privatklinik GmbH Medizinisches Versorgungszentrum Krankenhaus Hofheim gGmbH MVZ GmbH im Main-Taunus-Kreis 100,00 7,73 ,83 100,00 75,10 75,10 50,00 100,00 75,10 1,00 100,00 100,00 0,00 100,00 50,00 100,00 50,00 50,00 40,00 30,00 3,20 100,00 0,02 37,50 100,00 0,00 0,21 25,00 100,00 100,00 12,50 2 ,10 0,00 100,00 50,00 4,00 100,00 100,00 100,00 100,00 50,00 100,00 7,73% entfällt 7,71% entfällt 7,71% entfällt 5,80% entfällt 5,80% entfällt 3,86% entfällt 7,73% entfällt 5,80% 1,00 51,00% 51,00% 51,00% 51,00% 63,11% 51,00% 35,37% 25,50% 40,00% 50,00% 6,80% 100,00% Kap. I.3 0,02% 37,50% 37,50% 3,3 0,21% 25,00% 100,00 100,00% 12,50% 2 , 6 0,00 100,00% 50,00% 47,00% 47,00% 47,00% 47,00% 47,00% 23,50% Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 308 3 3 4 4 5 2 3 3 1 1 1 1 1 1 2 1 2 2 3 3 4 3 4 4 5 5 5 6 5 5 4 4 3 3 3 4 3 3 3 3 3 Seniorenresidenz Main-Taunus-Kreis gGmbH Service Gesellschaft der Kliniken des Main-Taunus-Kreises GmbH MTK Hofheim Leasing GmbH Co. KG MTK Hofheim Verwaltungsgesellschaft mbH MTK Hofheim Leasing GmbH Co. KG Klinikum Frankfurt Höchst GmbH Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Frankfurt Höchst GmbH Zentrale Errichtungsgesellschaft mbH Klinikum Frankfurt Höchst GmbH Kommunale Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Frankfurt am Main Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim mbH Kulturregion Frankfurt RheinMain-gemeinnützige GmbH Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main GmbH arktbetriebe der tadt Frankfurt am ain Frischezentrum Frankfurt am Main - Großmarkt GmbH Messe Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main ISF Internationale Schule Frankfurt-Rhein-Main GmbH Co. KG Messe Frankfurt Exhibition GmbH, Frankfurt am Main Indexport Messe Frankfurt S. A., Buenos Aires MESAGO Messe Frankfurt GmbH, Stuttgart SMT/ASIC/H brid MESAGO Messe Kongreß GmbH Co. oHG Nürnberg Messe Frankfurt Asia Holding Limited, Hongkong Mesago Messe Frankfurt Corp. Tokio/Japan Messe Frankfurt (H.K.) Limited Hongkong/China Guangzhou Guang a Messe Frankfurt Co.Ltd.Guangzhou/PR China Guangzhou Litong Messe Frankfurt Co. Ltd. Messe Frankfurt New Era Business Media Ltd. Messe Frankfurt New Era Advertising (Shenzhen) Co Ltd. Messe Frankfurt (Shanghai) Co. Ltd. Shanghai/China Messe Frankfurt Traders-Link (Beijing) Co., Ltd., Beijing Messe Frankfurt Korea Ltd. Seoul/Südkorea Messe Frankfurt Trade Fairs India Pvt.Ltd. Mumbai/Indien Messe Frankfurt Feiras Ltda., Sao Paulo Messe Frankfurt France S. A. S., Paris Messe Frankfurt Inc., Atlanta PAACE Automechanika Mexico LLC Georgia USA Messe Frankfurt Istanbul L.S., Istanbul Messe Frankfurt Italia Srl., Mailand Messe Frankfurt Mexico S. de R.L. de C.V., Mexiko-Cit Messe Frankfurt Middle East GmbH Messe Frankfurt RUS O. O. O., Moskau 100,00 47,00% 100,00 47,00% 100,00 47,00% 100,00 47,00% 0,00 47,00% 4,00 53,00% 100,00 53,00% 100,00 53,00% 6,00 47,00% 100,00 100,00% 60,00 60,00% 20,24 20,24% 100,00 100,00% 100,00 100,00 25,00 25,00% 60,00 60,00% 0,42 0,44% 100,00 60,00% 85,00 51,00% 100,00 60,00% 75,00 45,00% 100,00 60,00% 100,00 60,00% 100,00 60,00% 50,00 30,00% 55,00 33,00% 100,00 60,00% 100,00 60,00% 100,00 60,00% 70,00 42,00% 80,00 48,00% 100,00 60,00% 100,00 60,00% 100,00 60,00% 100,00 60,00% 50,00 30,00% , 60,00% 100,00 60,00% 100,00 60,00% 100,00 60,00% , 60,00% Kap. I.3 entfällt Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 309 4 3 2 2 2 3 3 1 1 2 2 2 2 2 3 2 2 2 2 2 3 3 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 4 3 3 2 3 1 2 1 1 ITEMF Expo O.O.O., Moskau South African Shows Messe Frankfurt Proprietar Limited Messe Frankfurt Istanbul L.S., Istanbul Messe Frankfurt RUS O. O. O., Moskau Messe Frankfurt Venue GmbH Accente Gastronomie Service GmbH, Frankfurt am Main Messe Frankfurt Medien und Service GmbH, Frankfurt am Main MuseumsBausteine Frankfurt GmbH assauische Heimst tte ohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH AVW Assekuranzvermittlung der Wohnungswirtschaft GmbH Co. KG Bauland Offensive Hessen GmbH Butzbacher Wohnungsgesellschaft mbH Garagen- Bau- und Betriebsgesellschaft mbH Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Rüsselsheim mbH TDG Technik und Dienstleistungs-GmbH Rüsselsheim Gewobau Gesellschaft für Wohnen und Bauen mbH, Wetzlar Hessische Landgesellschaft mbH Kassel MIBAU GmbH NH ProjektStadt GmbH Treuhandgesellschaft für die Südwestdeutsche Wohnungswirtschaft mbH ASW-Südwest Frankfurt Treuhandgesellschaft für die Thüringer Wohnungswirtschaft (TTW) Erfurt Wetzlarer Wohnungsgesellschaft mbH WOHNHEIM GmbH WOHNSTADT Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaugesellschaft Hessen mbH AarealBank AG Wiesbaden AVW Assekuranzvermittlung der Wohnungswirtschaft GmbH Co. KG Baugenossenschaft Frankenberg Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft mbH der Stadt Marburg gem.Wohnungs- und Siedlungsbaugenossenschaft f.d.Landkreis Marburg/Kappel Hessische Landgesellschaft mbH Kassel MET Medien-Energie-Technik Versorgungs- und Betreuungsgesellschaft mbH Kassel DNMG Deutsche Netzmarketing GmbH Bonn Sparda Bank Kassel e.G. Treuhandgesellschaft für die Südwestdeutsche Wohnungswirtschaft mbH Wohnungsgesellschaft Dietzenbach mbH Grundstücksverwertungs- und Betreuungsgesellschaft mbH Dietzenbach raunheimer erkst tten gemeinn tzige GmbH Cook Compan gemeinnützige GmbH Rebstock ro ektgesellschaft mbH Regionalpark Ballungsraum RheinMain Gemeinnützige GmbH 50,00 30,00% 78,00 46,80% 0,01 60,00% 0,01 60,00% 100,00 60,00% 100,00 60,00% 100,00 60,00% 100,00 100,00% 28, 8 28, 8 0,20 0,11% 100,00 28, 8% 4,34 1,26% 60,00 54,75% 0,02 0,01% 100,00 0,01% 1,60 0,46% 0,33 0,21% 7, 1 4,38% 100,00 28, 8% 1,00 0,42% 25,00 0,10% 31,00 0,13% 5,10 1,48% 0,12 , 1% 88, 5 25,78% 0,01 0,00% 0,20 0,11% 0,06 0,01% 0,23 0,06% 0,03 0,01% 0,44 0,21% 100,00 25,78% 3,25 0,84% 0,00 0,00% 0,50 0,42% 33,33 ,66% 33,33 3,22% ,06 ,06 48,40 23,74% 0,00 0,00 6,67 6,67% 310 entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 1 1 1 2 2 2 3 2 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 2 2 3 4 3 3 4 3 3 4 4 5 5 4 3 3 4 3 3 3 3 3 Regionalpark Rhein-Main Süd-West GmbH Regionalpark Rhein-Main Taunushang GmbH Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH (RMV) Fahrzeugmanagement Region Frankfurt RheinMain GmbH ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) Rhein-Main Verkehrsverbund Servicegesellschaft mbH Mobilligence GmbH RTW Planungsgesellschaft mbH VDV eTicket Service GmbH Co. KG RMA Rhein-Main Abfall GmbH RTW Planungsgesellschaft mbH BE tadtbahn Europa iertel ro ektbaugesellschaft mbH Schirn Kunsthalle Frankfurt am Main GmbH Sportpark Stadion Frankfurt am Main Gesellschaft für Projektentwicklungen mbH Stadtentwässerung Frankfurt am Main Städtische Bühnen Frankfurt am Main GmbH Städtische Kliniken Frankfurt am Main - Höchst Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH AVA Abfallverbrennungsanlage Nordweststadt GmbH BäderBetriebe Frankfurt GmbH Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide Afriport S. A., Luxemburg Daport S. A., Dakar/ Senegal AirlT Services GmbH, Lautzenhausen AirlT S stems GmbH AirITSolutions Gesellschaft mit beschränkter Haftung Airmail Center Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main Airport Assekuranz Vermittlungs-GmbH, Frankfurt am Main Fraport Malta Business Services Ltd., Malta Fraport Malta Ltd., Malta/Malta Fraport Malta Business Services Ltd., Malta Fraport Saudi Arabia for Airport Management and Development Services Compan Ltd. Fraport Peru S.A.C., Lima/Peru Airport Cater Service GmbH, Frankfurt am Main Antal a Havalimani Uluslararasi Terminal Isletmeciligi A.S. Fraport IC Ictas Havalimani Isletme A.S. ASG Airport Service Gesellschaft mbH, Frankfurt am Main Delhi International Airport Private Limited Energ Air GmbH, Frankfurt am Main FCS Frankfurt Cargo Services GmbH Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH, Hannover 5,88 11,11 3,70 100,00 12,45 100,00 100,00 16,67 10,13 1 ,23 33,33 ,00 100,00 100,00 100,00 100,00 100,00 100,00 100,00 100,00 20,03 100,00 100,00 100,00 50,00 100,00 40,00 100,00 0,07 0,07 , 3 10,00 0,01 100,00 100,00 11,44 4 ,00 10,00 100,00 4 ,00 30,00 5,88% 11,11% 3,70% 3,70% 0,46% 3,70% 3,70% 0,62% 0,38% 1 ,23% 33, 5% 100,00 100,00% 100,00% 100,00% 100,00% 100,00% 100,00% 100,00% 100,00% 20,03% 20,03% 20,03% 20,03% 13,02% 13,02% 8,01% 20,03% 20,03% 20,03% 20,03% 20,03% 20,03% 20,03% 20,03% 10,22% ,81% 2,00% 20,03% ,81% 6,01% entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 311 4 5 4 4 4 4 4 4 4 3 3 3 3 3 3 3 4 5 4 3 3 3 4 4 3 3 3 3 3 3 4 4 4 5 5 5 4 3 4 3 3 AHS Aviation Handling Services GmbH, Hamburg AHS Hannover Aviation Handling Service GmbH AHS Hannover Aviation Handling Service GmbH Aircargo Services Hannover GmbH AirlT S stems GmbH Gastronomie Flughafen Hannover GmbH Hannover Aviation Ground Services GmbH Hannover Marketing und Tourismus GmbH Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft Langenhagen Frankfurt mbH Flughafen Parken GmbH FRA - Vorfeldkontrolle GmbH FraCareServices GmbH FraGround Fraport Ground Services GmbH Frankfurt Airport Retail GmbH Co. KG Frankfurt Airport Retail Verwaltungs GmbH Fraport Asia Ltd., Hong Kong Pantares Tradeport Asia Ltd., Hongkong/China Tradeport Hongkong Ltd. i an ian ang International Airport Co Ltd. Fraport Ausbau Süd GmbH Fraport Beteiligungsgesellschaft mbH Fraport Beteiligungs-Holding GmbH Flughafen-Kanalreinigungsgesellschaft mbH Frankfurter Kanalreinigungsgesellschaft mbH Fraport Brasil S.A. Aeroporto de Fortaleza Fraport Brasil S.A. Aeroporto de Porto Alegre Fraport Casa Commercial GmbH Fraport Casa GmbH Fraport IC Ictas Havalimani Isletme A.S. Fraport Immobilienservice und -entwicklungs GmbH Co. KG, Flörsheim am Main Fraport Objekt Mönchhof GmbH Fraport Objekt 162 163 GmbH Fraport Real Estate Mönchhof GmbH Co KG M-Port GmbH Co. KG M-Port Verwaltungs GmbH Multi Park II Mönchhof GmbH Fraport Real Estate 162 163 GmbH Co KG Fraport Malta Investment Ltd. Fraport Bulgaria EAD Fraport Malta Ltd., Malta/Malta Fraport Passenger Services GmbH 34,75 4 ,00 51,00 100,00 50,00 50,00 100,00 0,74 50,00 100,00 100,00 51,00 100,00 50,00 50,00 100,00 50,00 37,50 24,50 100,00 100,00 100,00 100,00 100,00 100,00 100,00 100,00 100,00 3 ,56 100,00 100,00 100,00 100,00 50,00 50,00 50,00 100,00 100,00 100,00 , 3 100,00 2,0 % 4,0 % 4,0 % 6,01% 13,02% 3,00% 6,01% 0,04% 3,00% 20,03% 20,03% 10,22% 20,03% 10,01% 10,01% 20,03% 10,01% 3,76% 4, 1% 20,03% 20,03% 20,03% 20,03% 20,03% 20,03% 20,03% 20,03% 20,03% 10,22% 20,03% 20,03% 20,03% 20,03% 10,01% 10,01% 10,01% 20,03% 20,03% 20,03% 20,03% 20,03% 312 entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 3 3 3 3 3 3 3 3 4 3 3 4 5 5 5 5 5 4 3 4 3 3 4 3 3 3 3 3 3 3 3 4 3 3 3 4 3 3 3 4 3 Fraport Peru S.A.C., Lima/Peru Fraport Philippines Services Inc. i. L. , Manila/ Philippinen Fraport Real Estate Verwaltungs GmbH, Flörsheim am Main Fraport Regional Airports of Greece A S.A. Fraport Regional Airports of Greece B S.A. Fraport Regional Airports of Greece Management Compan S.A. Fraport Saudi Arabia for Airport Management and Development Services Compan Ltd. Fraport Slovenija Aerodrom Portoroz Fraport Twin Star Airport Management AD, Varna/Bulgarien Fraport USA, Inc. Airmall Inc. Airmall Boston Inc. Airmall Cleveland Inc. Airmall Mar land Inc. Airmall Pittsburgh Inc. Airmall USA Inc. Fraport New ork, Inc. FraSec Fraport Securit Services GmbH, Frankfurt am Main Compania de Economia Mixta de Valor Seguridad CIVAS E UADOR GCS Gesellschaft für Cleaning Service mbH Co. Airport Frankfurt/Main KG Grundstücksgesellschaft Gatewa Gardens GmbH, Frankfurt am Main Gatewa Gardens Projektentwicklungs-GmbH Ineuropa Handling Alicante U.T.E., Madrid/Spanien Ineuropa Handling Madrid U.T.E., Madrid/Spanien Ineuropa Handling Mallorca U.T.E., Madrid/Spanien Ineuropa Handling U.T.E., Santa Cruz/Spanien ISF Internationale Schule Frankfurt-Rhein-Main GmbH Co. KG Lima Airport Partners S. R. L. (LAP), Lima/Peru Media Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main Medical Airport Service GmbH, Kelsterbach Terminal for Kids gGmbH NICE Aircraft Services Support GmbH, Frankfurt am Main operational services GmbH Co. KG, Frankfurt am Main Perishable-Center Verwaltungs-GmbH Zentrum für verderbliche Güter Frankfurt Perishable-Center Zentrum für verderbliche Güter Frankfurt GmbH Co. Betriebs-KG Perishable-Center Zentrum für verderbliche Güter Frankfurt GmbH Co. Betriebs-KG Shanghai Frankfurt Airport Consulting Services Co., Ltd. Shanghai/China Thalita Trading Limited Northern Capital Gatewa LLC THE S UAIRE GmbH Co. KG, Frankfurt am Main , , 100,00 65,00 65,00 65,00 0,00 100,00 30,46 60,00 100,00 100,00 100,00 100,00 100,00 100,00 100,00 100,00 100,00 35,00 100,00 33,33 50,00 20,00 20,00 20,00 20,00 0, 5 70,01 51,00 50,00 100,00 52,00 50,00 10,00 60,00 4,00 50,00 25,00 100,00 2,40 20,03% 20,03% 20,03% 13,02% 13,02% 13,02% 20,03% 20,03% 6,10% 12,02% 20,03% 20,03% 20,03% 20,03% 20,03% 20,03% 20,03% 20,03% 20,03% 7,01% 20,03% 6,68% 3,34% 4,01% 4,01% 4,01% 4,01% 0,44% 14,02% 10,22% 10,01% 10,01% 10,42% 10,01% 2,00% 2,00% 2,00% 10,01% 5,01% 5,01% 0,48% entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt Kap. I.3 entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 313 3 2 2 2 3 3 4 4 5 5 3 3 3 3 3 3 3 4 3 4 5 5 5 4 5 5 5 4 5 5 5 5 5 5 3 3 3 3 4 4 4 VCS Verwaltungsgesellschaft für Cleaning Service mbH, Frankfurt am Main In-der-Cit -Bus GmbH Main Mobil Frankfurt GmbH Mainova AG ABGnova GmbH ABO Wind Aktiengesellschaft ABO Wind UW Uettingen GmbH Co. KG WPE - Hessische Windpark Entwicklungs GmbH ABO Wind WP Frankfurt1 GmbH Co. KG ABO Wind WP Weilrod GmbH Co. KG Aufwind Energiegenossenschaft Lahn-Dill-Bergland Süd eG Biomasse-Kraftwerk Fechenheim GmbH book n drive mobilitätss steme GmbH, Wiesbaden CEE Mainova WP Kirchhain GmbH Co. KG, Hamburg D nega Energiehandel GmbH ENAG/Maingas Energieanlagen GmbH, Eisenach Energieversorgung Main-Spessart GmbH, Aschaffenburg D nega Energiehandel GmbH Erdgas Westthüringen Beteiligungsgesellschaft mbH, Bad Salzungen Eisenacher Versorgungsbetriebe GmbH D nega Energiehandel GmbH EVB Netze GmbH Windkraft Thüringen GmbH Ohra Energie GmbH Biomassehof Mühlberg GmbH D nega Energiehandel GmbH EDW Energiedienste GmbH Werraenergie GmbH D nega Energiehandel GmbH Energieversorgung Schmalkalden GmbH ewerk Gesellschaft für erneuerbare Energien mbH und Werraenergie GmbH GbR Immo.Serv. GmbH Mainova Gemeinschaftswindpark Hohenahr GmbH Co. KG Werra Energiedienste GmbH eserv GmbH Co. KG eserv Verwaltungsgesellschaft mbH Ferme Eolienne de Mig SARL Gas-Union GmbH eserv GmbH Co. KG eserv Verwaltungsgesellschaft mbH GasLINE Telekommunikationsnetz GF mbH 100,00 20,03% 100,00 100,00% 100,00 100,00% 75,22 75,22% 50,00 87,61% 10,37 7,80% 32,40 24,1 % 50,10 41,44% 100,00 41,44% 20,00 8,2 % 0,88 0,66% 0,00 67,70% 33,00 57,82% 30,00 22,57% 6,67 22,48% 50,00 37,61% 100,00 75,22% 6,67 22,48% 100,00 75,22% 23, 0 17, 8% 6,67 22,48% 100,00 17, 8% 8,33 1,50% 4 ,00 36,86% 51,00 18,80% 6,67 22,48% 100,00 36,86% 4 ,00 36,86% 6,67 22,48% 4 , 0 18,3 % 75,00 27,64% 4 ,00 18,06% 2,50 65,80% 100,00 36,86% 50,00 50,68% 50,00 50,68% 100,00 75,22% 34,27 26,13% 50,00 50,68% 50,00 50,68% 5,85 1,53% 314 entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 4 4 4 4 4 4 4 4 3 4 4 4 3 3 3 3 4 3 3 3 3 3 4 5 6 7 7 7 7 7 7 8 7 7 7 7 7 7 7 7 7 GasLINE Telekommunikationsnetzgesellschaft mbH Co.KG Gas-Union Storage GmbH Gas-Union Transport GmbH Gas-Union (UK) Limited KGBE-Kommunale Gasspeicher Beteiligungsges. Epe mbH KGE-Kommunale Gasspeichergesellschaft Epe mbh Co. KG Trianel Gasspeichergesellschaft Epe mbH Co. KG WT Engineering GmbH Gasversorgung Main-Kinzig GmbH, Gelnhausen Energiedienst Main-Kinzig GmbH Kurbetrieb Kraft-Wärme GmbH Main-Kinzig Netzdienste GmbH Gasversorgung Offenbach GmbH, Offenbach Gemeinschaftskraftwerk Bremen GmbH Co. KG, Bremen Gemeinschaftskraftwerk Irsching GmbH Hessenwasser GmbH Co. KG, Groß-Gerau IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung gGmbH Mühlheim a.d.Ruhr Hessenwasser Verwaltungs-GmbH, Groß-Gerau Hotmobil Deutschland GmbH, Gottmadingen Infranova Bioerdgas GmbH Joblinge gemeinnützige AG FrankfurtRheinMain Mainova Beteiligungsgesellschaft mbH Thüga Holding GmbH Co.KGaA CONTIGAS Deutsche Energie-Aktiengesellschaft Thüga AG München badenova AG CO. KG CONERGOS GmbH Co. KG Conergos Verwaltungs GmbH DREWAG - Stadtwerke Dresden GmbH eins energie in sachsen GmbH Co. KG EKO2 GmbH Energieversorgung Mitttelrhein GmbH E-MAKS GmbH Co. KG E-Maks Verwaltungs-GmbH Energie Dannstadter Höhe GmbH Co. KG Energie Südba ern GmbH Energie- und Wassergesellschaft mbH Energie Waldeck-Frankenberg GmbH Energieversorgung Limburg GmbH, Limburg a.d. Lahn Energieversorgung Lohr-Karlstadt und Umgebung GmbH Energieversorgung Pirna GmbH Co. KG 5,85 100,00 100,00 100,00 25,00 25,00 10,00 60,00 50,00 50,00 50,00 100,00 25,10 25,10 15,60 36,36 15,00 36,33 100,00 4 , 0 20,00 100,00 20,53 100,00 18, 0 44,63 45,61 100,00 10,00 3 ,85 3 , 7 83,14 26,50 25,00 35,00 50,00 4 , 0 33,00 30,00 4 ,00 25,0 1,53% 26,13% 26,13% 26,13% 6,53% 6,53% 2,61% 15,68% 37,61% 18,80% 18,80% 37,61% 18,88% 18,88% 11,73% 27,35% 4,10% 27,33% 75,22% 37,53% 15,04% 75,22% 15,44% 15,44% 15,44% 6,8 % 7,04% 15,44% 1,54% 6,15% 6,17% 5,13% 4,0 % 3,86% 5,40% 7,72% 7,71% 5,10% 5,23% 7,57% 3,87% entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 315 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 8 7 7 7 7 8 7 7 7 Energieversorgung Rudolstadt GmbH Energieversorgung Selb-Marktredwitz GmbH Energieversorgung S lt GmbH eness GmbH Erdgas Mittelsachsen GmbH erdgas schwaben gmbh e-rp GmbH ESWE Versorgungs AG EVI Energieversorgung Hildesheim GmbH Co. KG EVI Energieversorgung Hildesheim Verwaltungs-GmbH e-werk Sachsenwald GmbH EWR GmbH Freiberger Erdgas GmbH FREITALER STROM GAS GMBH Gasstadtwerke Zerbst GmbH Gasversorgung Görlitz GmbH Gasversorgung Pforzheim Land GmbH Gemeindewerke Haßloch GmbH GEW Wilhelmshaven GmbH Halberstadtwerke GmbH Harz Energie GmbH Co. KG Hegauwind GmbH Co. KG - Verenafohren Hegauwind Verwaltungs GmbH Heizkraftwerk Pforzheim GmbH Heizkraftwerk Würzburg GmbH High-Tech Gründerfonds III GmbH Co. KG homeandsmart GmbH KALA Grundstücksgesellschaft mbH Co. KG LIcht-, Kraft- und Wasserwerke Kitzingen GmbH Licht- und Kraftwerke Sonneberg GmbH Mainova AG N-ERGIE Aktiengesellschaft Thüga Holding GmbH Co.KGaA Rheinhessische Energie- und Wasserversorgungs-GmbH RhönEnergie Fulda GmbH smartlab Innovationsgesellschaft mbH Städtische Werke AG, Kassel Gas-Union GmbH Stadtwerk Tauberfranken GmbH Stadtwerke - Erdgas Plauen GmbH Stadtwerke Ansbach GmbH 25,10 43,37 47,00 4 , 0 48,17 64,86 7 ,2 4 ,38 25,20 25,20 1 ,64 20,00 40,50 15,00 4 ,00 37,50 31,00 25,10 4 ,00 25,00 50,7 ,0 ,0 10,00 24, 1 1,15 8,00 18,40 40,00 40,00 24,47 3 ,80 20,53 37,05 17,46 15,10 24, 0 ,18 48,64 4 ,00 40,00 3,88% 6,70% 7,26% 7,71% 7,44% 10,02% 12,24% 7,63% 3,8 % 3,8 % 3,03% 3,0 % 6,25% 2,32% 7,57% 5,7 % 4,7 % 3,88% 7,57% 3,86% 7,84% 1,40% 1,40% 1,54% 3,85% 0,18% 1,24% 2,84% 6,18% 6,18% 75,22% 6,15% 15,44% 5,72% 2,70% 2,33% 3,85% 26,13% 7,51% 7,57% 6,18% 316 entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 8 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 Stadtwerke Aue GmbH Stadtwerke Bad Harzburg GmbH Stadtwerke Bad Hersfeld GmbH Stadtwerke Elbtal GmbH Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH Stadtwerke Essen AG Stadtwerke ETO GmbH Co. KG Stadtwerke Frankenthal GmbH Stadtwerke Freudenstadt GmbH Co. KG Stadtwerke Germersheim GmbH Stadtwerke Greven GmbH Stadtwerke Grünstadt GmbH Stadtwerke Hannover Aktiengesellschaft Thüga Holding GmbH Co.KGaA Stadtwerke Heide GmbH Stadtwerke Homburg GmbH Stadtwerke Ilmenau GmbH Stadtwerke Kelheim Beteiligungs-GmbH Stadtwerke Kelheim GmbH Co. KG Stadtwerke Langenfeld GmbH Stadtwerke Lindenberg GmbH Stadtwerke Meerane GmbH Stadtwerke Mühlhausen GmbH Stadtwerke Neuss Energie und Wasser GmbH Stadtwerke Pirmasens Versorgungs GmbH Stadtwerke Radolfzell GmbH Stadtwerke Reichenbach/Vogtland GmbH Stadtwerke Sondershausen GmbH Stadtwerke Stade GmbH Stadtwerke Villingen-Schwenningen GmbH Stadtwerke Wertheim GmbH Stadtwerke Würzburg Aktiengesellschaft Stadtwerke Zittau GmbH Stadtwerke Zweibrücken GmbH SWE Energie GmbH SWE Netz GmbH SWK Stadtwerke Kaiserslautern Versorgungs-AG SWP Stadtwerke Pforzheim GmbH Co. KG S neco GmbH Co. KG i.L., München S neco Trading GmbH Thüga Assekuranz Services München Versicherungsmakler GmbH 24,50 4 ,00 25,10 1 ,00 20,00 20,00 46, 1 20,00 20,00 25,10 24,50 20,10 24,00 20,53 4 ,00 24,23 4 ,00 35,00 35,00 20,00 3 , 7 24,50 25,10 15,00 25,12 4 ,00 24,50 25,10 20,00 30,00 38, 3 22,73 14, 0 25,10 10,00 10,00 25,10 35,00 4,34 100,00 100,00 3,78% 7,57% 3,88% 2, 3% 3,0 % 3,0 % 7,24% 3,0 % 3,0 % 3,88% 3,78% 3,10% 3,71% 15,44% 7,57% 3,74% 7,57% 5,40% 5,40% 3,0 % 6,17% 3,78% 3,88% 2,32% 3,88% 7,57% 3,78% 3,88% 3,0 % 4,63% 6,01% 3,51% 2,30% 3,88% 1,54% 1,54% 3,88% 5,40% 15, 5% 15,44% 15,44% entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 317 7 8 8 8 Thüga Energie GmbH DEH Deutsche Energiehandels GmbH inCITI Singen GmbH Thüga Erneuerbare Energien GmbH Co. KG EE Repowering GmbH Co. KG i.L. EE Repowering Verwaltungs GmbH i. L. evm Windpark Schneifelhöhe GmbH Co.KG Gemeinschaftswindpark Kandrich GmbH Co. KG Gemeinschaftswindpark Kandrich Verwaltungs GmbH Infrastruktur Windpark Vogelsberg GbR Lahnwind Limburg GmbH Co. KG Neue Energien Zernsee GmbH Co. OHG Rheinhessische Windpark Beteiligungs GmbH Co. KG Rheinhessische Windpark Beteiligungs-Verwaltungs-GmbH Stadtwerke Wind Kaiserslautern GmbH Co. KG Stadtwerke Wind Kaiserslautern Verwaltungs GmbH Tauberfranken Wind GmbH TEVEN Windpark Verwaltungs GmbH THEE ESWE Windparkbeteiligungs GmbH Co. KG THEE ESWE Windparkbeteiligungs Verwaltungs GmbH THEE PE Verwaltungs GmbH THEE PE-Beteiligungs GmbH Co. KG THEE 2. Projekt GmbH Co. KG TH GA BOREAS Wind Verwaltungs GmbH Thüga Erneuerbare Energien Verwaltungs GmbH Thüga Erneuerbare Energien Windparkbeteiligungs GmbH Umspannwerk Kirchberg 2 GmbH Co. KG Umspannwerk Lingelbach GmbH Co. KG UW Nessa GmbH Co. KG UW Nessa Verwaltungs GmbH Windkraft Olbersleben I GmbH Co. KG Windkraft Wangenheim GmbH Co. KG Windpark Alsfeld GmbH Co. KG Windpark Arpke GmbH Co. KG Windpark Beppener Bruch IV GmbH Co. Infrastruktur KG Windpark Beppener Bruch IV GmbH Co. KG Windpark Biebersdorf GmbH Co. KG Windpark Breite First Nord GmbH Co. KG Windpark Buchenau GmbH Co. KG Windpark Calau GmbH Co. KG Windpark Dedenbach GmbH Co. KG 100,00 100,00 100,00 0,52 70,00 70,00 100,00 20,00 20,00 40,20 100,00 80,00 40,00 40,00 33,30 33,30 25,00 66,70 66,70 66,70 100,00 100,00 100,00 74, 0 100,00 100,00 44,40 100,00 21, 0 21, 0 74, 0 74, 0 100,00 100,00 66,67 100,00 100,00 100,00 100,00 66,70 100,00 15,44% 15,44% 15,44% 1,57% 1,10% 1,10% 1,57% 0,31% 0,31% 0,63% 1,57% 1,26% 0,63% 0,63% 0,52% 0,52% 0,3 % 1,05% 1,05% 1,05% 1,57% 1,57% 1,57% 1,18% 1,57% 1,57% 0,70% 1,57% 0,34% 0,34% 1,18% 1,18% 1,57% 1,57% 1,05% 1,57% 1,57% 1,57% 1,57% 1,05% 1,57% entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 318 7 7 7 7 7 7 7 5 5 3 3 3 3 3 4 3 3 3 4 3 3 3 7 8 Windpark Fahrenwalde GmbH Co. KG Windpark Frauenmark II GmbH Co. KG Windpark Hohen Birken GmbH Co. KG Windpark Külsheim GmbH Co. KG Windpark Massenhausen GmbH Co.KG Windpark Neuerkirch GmbH Co. KG Windpark Rastenberg GmbH Co. KG Windpark TEWI GmbH Co. KG Windpark THEE Unzenberg GmbH Co. KG Windpark Vogelsberg GmbH Co. KG Windpark Weißenfels GmbH Co. KG Windpark Willmersdorf III GmbH Co. KG WinT Windkraft Tauberfranken GmbH WP Fahrenwalde Infrastruktur GbR WP Sachsen-Anhalt Süd Acht GmbH Co. KG WP Sachsen-Anhalt Süd Neun GmbH Co. KG Thüga Energienetze GmbH Kommunale Energienetze Rielasingen-Worblingen GmbH Co. KG Kommunale Energienetze Rielasingen-Worblingen Verwaltungs G Thüga Erneuerbare Energien GmbH Co. KG Thüga EVK Beteiligungs GmbH Thüga SmartService GmbH Thüringer Energie AG Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz GmbH WEMAG AG Zwickauer Energieversorgung GmbH Thüga AG München Thüga Management GmbH Mainova Erneuerbare Energien Verwaltungs GmbH Mainova Gemeinschaftswindpark Hohenahr GmbH Co. KG Mainova PV Park 1 GmbH Co. KG Mainova PV Park 3 GmbH Co. KG Mainova ServiceDienste Gesellschaft mbH Service4EVU GmbH Mainova Wind Onshore Verwaltungs GmbH Mainova Windpark Niederhambach GmbH Co. KG Mainova Windpark Remlingen GmbH Co. KG ABO Wind UW Uettingen GmbH Co. KG Mainova Windpark Siegbach GmbH Co. KG MHKW Müllheizkraftwerk Frankfurt am Main GmbH Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf GmbH Co. KG 66,70 66,70 100,00 50,00 66,70 100,00 66,70 100,00 100,00 66,70 66,70 100,00 45,00 2 ,21 100,00 100,00 100,00 4 ,00 100,00 6,06 100,00 100,00 15,1 25,10 25,10 23,00 81,10 100,00 100,00 85,00 100,00 100,00 100,00 50,00 100,00 100,00 100,00 28,80 100,00 50,00 26,03 1,05% 1,05% 1,57% 0,7 % 1,05% 1,57% 1,05% 1,57% 1,57% 1,05% 1,05% 1,57% 0,71% 0,46% 1,57% 1,57% 15,44% 7,57% 7,57% 1,57% 15,44% 15,44% 2,35% 3,88% 3,88% 3,55% 15,44% 15,44% 75,22% 65,80% 75,22% 75,22% 75,22% 37,61% 75,22% 75,22% 75,22% 24,1 % 75,22% 63,11% 1 ,58% entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 319 4 5 3 3 4 3 4 4 3 3 4 4 3 4 4 4 4 4 3 3 3 3 3 3 3 3 4 2 2 2 3 3 2 3 3 3 3 3 3 3 3 Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf Verwaltung GmbH Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf GmbH Co. KG Netzwerk Offshore Wind Verwaltungs GmbH i. L. NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH Hanau Netz GmbH Oberhessische Gasversorgung GmbH, Friedberg D nega Energiehandel GmbH Oberhessengas Netz GmbH Friedberg SRM StraßenBeleuchtung Rhein-Main GmbH Stadtwerke Dreieich GmbH, Dreieich D nega Energiehandel GmbH RMS Rhein-Main Solarpark GmbH Stadtwerke Hanau GmbH, Hanau BGS Beteiligungsgesellschaft Strombezug mbH D nega Energiehandel GmbH Hanau Netz GmbH Mainova Gemeinschaftswindpark Hohenahr GmbH Co. KG S neco GmbH Co. KG i.L., München Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH SWM Wind Havelland Holding GmbH Co. KG München S neco GmbH Co. KG i.L., München S neco Verwaltungs GmbH i.L. München Thüga Erneuerbare Energien GmbH Co. KG WPE - Hessische Windpark Entwicklungs GmbH Zweite Mainova Erneuerbare Energien Verwaltungs GmbH 8KU Renewables GmbH Berlin SolarRegion RengsdorferLAND eG Nahverkehrsinfrastrukturgesellschaft Frankfurt am Main mbH Stadtwerke Strom-/Wärmeversorgungsgesellschaft Frankfurt am Main mbH Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH Einkaufs- und Wirtschaftsgesellschaft für Verkehrsunternehmen (beka) mbH SBEV Stadtbahn Europaviertel Projektbaugesellschaft mbH Süwag Energie AG Bionenergie Bad Wimpfen GmbH Co. KG Bionenergie Bad Wimpfen Verwaltungs GmbH Bionenergie Kirchspiel Anhausen GmbH Co. KG Bionenergie Kirchspiel Anhausen Verwaltungs GmbH Bürgerenergie Untermain eG Energie BOL GmbH Energiegesellschaft Leimen GmbH Co. KG Energiegesellschaft Leimen Verwaltungs GmbH 100,00 1 ,58% 0,00 1 ,58% 100,00 75,22% 100,00 75,22% 10,00 41,30% 50,00 37,61% 6,67 22,48% 100,00 37,61% 100,00 75,22% 26,25 1 ,74% 6,67 22,48% 50,00 35,37% 4 , 0 37,53% 18,85 7,08% 6,67 22,48% 0,00 41,30% 2,50 65,80% 1,26 15, 5% 2 , 0 22,4 % 12,50 ,40% 1 ,6 15, 5% 25,10 18,88% 0,74 1,57% 4 , 0 41,44% 100,00 75,22% 12,50 ,40% 1,68 0,26% 100,00 100,00% 100,00 100,00% 100,00 100,00% 0,16 0,16% 51,00 51,00% 5, 8 5, 8% 51,00 3,05% 100,00 5, 8% 51,00 3,05% 100,00 5, 8% 3,83 0,23% 4 , 0 2, 8% 74, 0 4,48% 74, 0 4,48% 320 entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 3 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 4 4 EnergieRegion Taunus Goldener Grund GmbH Co. KG EnergieRegion Taunus Goldener Grund Verw. GmbH Energieversorgung Limburg GmbH, Limburg a.d. Lahn KAWAG AG Co. KG KAWAG Netze GmbH Co. KG KAWAG Netze Verwaltungs GmbH KEVAG Telekom GmbH Kommunalwerk Rudersberg GmbH Co. KG Kommunalwerk Rudersberg Verwaltungs-GmbH MAINGAU Energie GmbH, Obertshausen Murrhardt Netz AG Co. KG Naturstrom Betriebsgesellschaft Oberhonnefeld mbH, Koblenz Neckar-Aktiengesellschaft, Stuttgart Netzgesellschaft Bühlertal GmbH Co. KG Netzgesellschaft Korb GmbH Co. KG Netzgesellschaft Korb Verwaltungs GmbH Netzgesellschaft Lauf GmbH Co. KG Netzgesellschaft Leutenbach GmbH Co. KG Netzgesellschaft Leutenbach Verwaltungs-GmbH Netzgesellschaft Ottersweier GmbH Co. KG Netzgesellschaft Steinheim GmbH Co. KG Netzgesellschaft Steinheim Verw. GmbH SolarRegion RengsdorferLAND eG Stadtwerke Oberkirch GmbH, Oberkirch Stadtwerke Weilburg GmbH, Weilburg Stromnetz Diez GmbH Co. KG Stromnetz Diez Verwaltungs GmbH Stromnetz Hofheim GmbH Co. KG Stromnetz Hofheim Verwaltungs GmbH Stromnetz Verbandsgemeinde Katzenelnbogen GmbH Co. KG Stromnetz Verbandsgemeinde Katzenelnbogen Verwaltungsgesellschaft mbH Stromnetz VG Diez GmbH Co. KG Stromnetz VG Diez Verwaltungsgesellschaft mbH Süwag Grüne Energien und Wasser GmbH, Frankfurt am Main Erneuerbare Energien Rheingau-Taunus GmbH pro regionale energie eG SolarProjekt Mainaschaff GmbH Untermain Erneuerbare Energien GmbH Co. KG Untermain Erneuerbare Energien Verwaltungs GmbH Wärmeversorgung Limburg GmbH Wasserversorgung Main-Taunus GmbH 4 ,00 100,00 10,00 4 ,00 4 ,00 4 ,00 50,00 4 , 0 4 , 0 20,50 4 ,00 25,00 12,50 4 , 0 4 , 0 4 , 0 4 , 0 4 , 0 4 , 0 4 , 0 4 ,00 100,00 1,68 33,30 20,00 25,10 25,10 4 ,00 4 ,00 4 ,00 4 ,00 4 ,00 4 ,00 100,00 25,10 2,00 50,00 25,00 25,00 50,00 4 ,00 2, 3% 2, 3% 5,23% 2, 3% 2, 3% 2, 3% 2, % 2, 8% 2, 8% 1,23% 2, 3% 1,4 % 0,75% 2, 8% 2, 8% 2, 8% 2, 8% 2, 8% 2, 8% 2, 8% 2, 3% 2, 3% 0,26% 1, % 1,20% 1,50% 1,50% 2, 3% 2, 3% 2, 3% 2, 3% 2, 3% 2, 3% 5, 8% 1,50% 0,12% 2, % 1,4 % 1,4 % 2, % 2, 3% entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 321 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Alphabetisches erzeichnis der im Beteiligungsbericht (Buch) dargestellten Gesellschaften und Eigenbetriebe ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH und Konzern 18 Alte Oper Frankfurt Konzert- und Kongresszentrum GmbH 21 AVA Abfallverbrennungsanlage Nordweststadt GmbH 142 BäderBetriebe Frankfurt GmbH 146 BKRZ Brandschutz-, Katastrophenschutz- und Rettungsdienstzentrum Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH 41 Brandschutz-, Katastrophenschutz- und Rettungsdienstzentrum Grundstücksgesellschaft mbH und Co KG 44 Dom Römer GmbH 48 Frankfurter Aufbau-Aktiengesellschaft 1 5 FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH und Konzern 113 FIZ Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie GmbH 051 FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region 055 Frankfurt Ticket RheinMain GmbH 24 Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide und Konzern 150 Frischezentrum Frankfurt am Main Großmarkt GmbH Gatewa Gardens Projektentwicklungs-GmbH Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH Hafenbetriebe der Stadt Frankfurt am Main (Eigenbetrieb) Hellerhof GmbH 60 222 63 200 HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt mit beschränkter Haftung 66 In-der-Cit -Bus GmbH 175 ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) 120 KEG Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH 70 Kita Frankfurt (Eigenbetrieb) 252 Kliniken Frankfurt Main Taunus GmbH 267 Klinikum Frankfurt Höchst GmbH 270 Kommunale Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Frankfurt am Main (Eigenbetrieb) 281 Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main GmbH 233 Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim mbH 226 Kulturregion Frankfurt RheinMain-gemeinnützige GmbH 22 Main Mobil Frankfurt GmbH 178 Mainova AG 15 Marktbetriebe der Stadt Frankfurt am Main (Eigenbetrieb) 74 Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Frankfurt-Höchst GmbH 274 Messe Frankfurt GmbH und Konzern 080 Messe Frankfurt Exhibition GmbH 0 0 Messe Frankfurt Venue GmbH 322 77 Co. KG 5 MuseumsBausteine Frankfurt GmbH 236 Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH und Konzern 210 Praunheimer Werkstätten gemeinnützige GmbH 285 Rebstock Projektgesellschaft mbH 100 RTW Planungsgesellschaft mbH 124 SBEV Stadtbahn Europaviertel Projektbaugesellschaft mbH 128 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 SAALBAU Betriebsgesellschaft GmbH 203 Schirn Kunsthalle Frankfurt am Main GmbH 23 Sportpark Stadion Frankfurt am Main Gesellschaft für Projektentwicklungen mbH 257 Stadtentwässerung Frankfurt am Main (Eigenbetrieb) 132 Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH und Konzern 136 Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH 16 Städtische Bühnen Frankfurt am Main GmbH 242 Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt am Main 103 traffi Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH 181 Volkshochschule Frankfurt am Main (Eigenbetrieb) Wirtschaftsförderung Frankfurt Frankfurt Economic Development 260 GmbH 106 WOHNHEIM GmbH 206 Zentrale Errichtungsgesellschaft mbH 278 323 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Erl uterungen und Begriffsdefinitionen thod), bei der Zuschreibungen über die AnschafAbschreibungen fungskosten der ausgewiesenen Beteiligung hinaus Wertminderung von Vermögensgegenständen, die nicht im Laufe der Nutzungsdauer durch deren (Ab-) (Jahresabschluss) ist die Bewertung von Beteiligun- Nutzung eintritt. Abschreibungen werden in der gen nach der E uit -Methode unzulässig. Im Kon- Gewinn- und Verlustrechnung als Aufwand ausge- zernabschluss ist die E uit -Methode für die Bewer- wiesen und wirken sich mindernd auf den Gewinn tung von Beteiligungen an sog. assoziierten Unter- möglich sind. Im Einzelabschluss aus. Handelsrechtlich wird zwischen planmäßigen nehmen (§ 312 HGB vgl. Konzernabschluss) vor- und unter- geschrieben. Des Weiteren können Gemeinschafts- Abschreibungen unternehmen im Sinne von § 310 HGB als assozi- verschieden umgesetzt, wobei die am häufigsten ierte Unternehmen nach § 311 ff. HGB einbezogen vorkommende Methode die lineare Abschreibung und somit DW HTXLW\ bewertet werden. Die Konsoli- ist. Dabei werden die Anschaffungs- bzw. Herstel- dierung ist verpflichtend nach der Buchwertmethode lungskosten gleichmäßig (linear) über eine fixe vorzunehmen (§ 312 HGB). Der Unterschiedsbetrag Nutzungsdauer (abhängig vom Vermögensgegen- zwischen dem Anschaffungswert und dem anteili- außerplanmäßigen schieden. Methodisch Abschreibungen werden stand) abgesetzt. Die degressive Methode splittet gen bilanziellen Eigenkapital des assoziierten Un- die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten in fal- ternehmens sowie der darin enthaltene Geschäfts- lenden Raten über die voraussichtliche Nutzungs- oder Firmenwert oder passiver Unterschiedsbetrag dauer. sind demnach im Konzernanhang anzugeben. Anlage erm gen Bilanz Das Anlagevermögen umfasst die Vermögensteile, Stichtagsbezogene Gegenüberstellung von Vermö- die dauerhaft dem Geschäftszweck dienen und die gen (Aktiva) und Kapital (Passiva). Das Vermögen nicht zur Veräußerung bestimmt sind, z. B. Produk- auf der Aktivseite zeigt die konkrete Verwendung tionsanlagen oder Immobilien. Je nach Branche ist der eingesetzten finanziellen Mittel (Anlage- und das Anlagevermögen in Relation zur Bilanzsumme Umlaufvermögen), während die Passivseite die höher (Infrastruktur und Produktion) oder niedriger Mittelherkunft aus Eigen- und Fremdkapital be- (Dienstleistung). Das Anlagevermögen in der Bilanz schreibt. Die Bilanz wird stichtagsbezogen erstellt teilt sich in Sachanlagen (Grund und Boden, Ge- und kann deshalb nur bedingt zu Prognosezwecken bäude, Finanzanlagen herangezogen werden. § 247 HGB schreibt die (z. B. Beteiligungen, Wertpapiere) und immaterielle Mindestgliederung einer Bilanz vor das Anlage- und Vermögensgegenstände (z. B. Konzessionen, Fir- das Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schul- menwert, geleistete Anzahlungen). den sowie die Rechnungsabgrenzungsposten sind Maschinen), langfristige gesondert auszuweisen und hinreichend aufzuglieat e uit dern. Eine Bilanz erfüllt gleichzeitig Dokumentati- Eine Methode zur Bilanzierung bestimmter langfris- onspflichten. tiger Beteiligungen im Konzernabschluss einer Gesellschaft, die am stimmberechtigten Kapital einer anderen Gesellschaft beteiligt ist. Von den Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag Anschaffungskosten der Beteiligung zum Erwerbs- /- Gewinnvortrag/Verlustvortrag zeitpunkt ausgehend wird der Buchwert der Beteili- Entnahme aus der Kapitalrücklage gung laufend an die Entwicklung des Eigenkapitals 324 Bilanzergebnis /- Entnahme/Einstellung in Gewinnrücklagen der Beteiligung angepasst. Diese Methode ist das Die Bilanz darf auch unter Berücksichtigung der Gegenstück zur Bewertung von Beteiligungen nach vollständigen oder teilweisen Verwendung des dem Anschaffungskostenprinzip (Cost Value Me- Jahresergebnisses aufgestellt werden. Wird die Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ver- Abs. 1 HGB. Die erforderlichen Bestandteile einer wendung des Jahresergebnisses aufgestellt, so tritt GuV sind ebenfalls vorgegeben, § 275 Abs. 2 und an Abs. 3 HGB. die Stelle Posten Jahresüber- schuss/Jahresfehlbetrag und Gewinnvor- trag/Verlustvortrag Posten winn/Bilanzverlust Verlustvortrag der der Bilanzge- ein vorhandener Gewinn- oder ist in den Posten Gewinn- erlust ortrag Der Gewinn-/Verlustvortrag zeigt die kumulierten Bilanzge- Ergebnisse der Vorjahre, die weder ausgeschüttet, winn/Bilanzverlust einzubeziehen und in der Bilanz in die Rücklagen eingestellt noch durch Rücklagen- gesondert anzugeben. Die Angabe kann auch im auflösung ausgeglichen wurden. Anhang gemacht werden, (vgl. § 268 Abs. 1 HGB). n estitionen ashflow Langfristige (auf über ein Jahr angelegte) Kapital- Finanzielle Stromgröße, die den in einer Periode bindung in Anlagevermögen zur Erwirtschaftung erfolgswirksam zukünftiger Erträge. Die Kapitalverschiebung in das erwirtschafteten Zahlungsmittel- überschuss angeben soll. Er wird abgeleitet aus den Sachanlagevermögen Daten des Jahresabschlusses, insbesondere aus (z. B. in Gebäude oder Maschinen), die in Finanz- der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). Der Cash- anlagen als Finanzinvestition (z. B. Wertpapiere wird als Realinvestition flow ist Ausdruck (Indikator) der Innenfinanzie- oder Beteiligungen) und die in immaterielle Vermö- rungskraft eines Unternehmens (Innenfinanzierung). gensgüter als immaterielle Investition (z. B. in Rechte oder Konzessionen) bezeichnet. Eigenkapitalrendite Aus der Kennzahl (Jahresüberschuss / durchschnittliches Eigenkapital ahres berschuss ahresfehlbetrag 100) lässt sich die Rendite Der Jahresüberschuss/-fehlbetrag ergibt sich als (Vorteilhaftigkeit) des eingesetzten Eigenkapitals positive/negative Differenz zwischen den Erträgen ablesen. Die Kennzahl sagt aus, mit wie viel Pro- und Aufwendungen des betreffenden Geschäftsjah- zent das gesamte im Unternehmen während einer res. Bei der Ermittlung des Jahresüberschusses/ Periode gebundene Eigenkapital verzinst wird. -fehlbetrages werden Gewinn- oder Verlustvortrag, Damit zeigt diese Kennzahl die Profitabilität des in Entnahmen und Einstellungen aus/in offene/n Rück- diesem Unternehmen gebundenen Eigenkapitals lagen nicht berücksichtigt. an. itarbeiter -innen im ahresdurchschnitt durchschnittliches Eigenkapital Die Angabe der durchschnittlichen Beschäftigten- Die Kennzahl wird ermittelt, indem man das Eigen- zahlen richtet sich nach der Angabe im Anhang des kapital am Ende des Berichtsjahres und am Ende Jahresabschlusses gemäß §§ 267 Abs. 5 und des Vorjahres (alternativ Anfang des Berichtsjahres) 285 Nr. 7 HGB. Auszubildende werden nicht einbe- addiert und dann durch zwei dividiert. zogen. Gewinn- und erlustrechnung (Gu ) icht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag In der Gewinn- und Verlustrechnung (Erfolgsrech- Ist das Eigenkapital durch Verluste aufgebraucht nung) werden alle Aufwendungen und Erträge einer und ergibt sich ein Periode zur Ermittlung des Unternehmensergebnis- über die Aktivposten, so ist dieser Betrag am ses zusammengetragen. Bei der Erstellung nach Schluss der Bilanz auf der Aktivseite gesondert HGB ist der Periodenerfolg mit der Differenz aus unter der Bezeichnung „Nicht durch Eigenkapital Vermögensbeständen der aktuellen und der Bilanz gedeckter Fehlbetrag“ auszuweisen (§ 268 Abs. 3 der Vorperiode identisch. Bei Kapitalgesellschaften HGB). berschuss der Passivposten muss die GuV in Staffelform erstellt werden, § 275 325 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Der Betrag gehört als letzter Punkt auf die Aktivsei- ist. Somit ist eine spätere wirtschaftliche Zurech- te, während das ausgewiesene Eigenkapital min- nung zur Entstehungsperiode möglich. Rückstellun- destens 0,00 gen werden z. B. für Pensionen und Steuern gebil- sein muss. det, aber auch für unterlassene Instandhaltungen, Rechnungsabgrenzungsposten Klagen und Garantieverpflichtungen. Konkretisiert Rechnungsabgrenzungsposten erfassen zeitliche sich eine ungewisse Verbindlichkeit oder entfällt sie Abgrenzungen von Ausgaben (Aktivseite) bzw. endgültig, Einnahmen (Passivseite) vor dem Abschlussstich- § 24 HGB regelt die Pflichten und Verbote bei der tag, die Aufwand bzw. Ertrag für die Zeit nach die- Bildung von Rückstellungen. wird die Rückstellung aufgelöst. sem Tag darstellen. mlauf erm gen 326 R ckstellungen Das Pendant zum Anlagevermögen bei den Vermö- Rückstellungen sind passivierte Verbindlichkeiten, gensgegenständen, hier sind alle Positionen zu Verluste oder Aufwendungen, die hinsichtlich ihrer Vermögensgegenständen aufgeführt, die nicht dazu Entstehung und/oder Höhe ungewiss sind. Sie wer- bestimmt sind, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu den gebildet, wenn in einer Periode die Vorausset- dienen, die also relativ kurzfristig verbraucht bzw. zungen für das Entstehen einer Verbindlichkeit umgeschlagen werden (z. B. Vorräte, kurzfristige liegen, deren Eintritt oder Höhe aber noch ungewiss Forderungen und Bankguthaben). Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Erl uterungen zu den ennzahlen aus Anlagenintensit t Anlagevermögen x 100 Bilanzsumme apitel Allgemeiner Teil rodukti it t Gesamtleistung Mitarbeiter/-innen Aus der Kennzahl zur Anlagenintensität sollen Hin- Die Produktivität ist der Maßstab für die Ergiebigkeit weise über die zukünftige Zahlungsfähigkeit gewon- des Einsatzes eines Produktionsfaktors (hier der nen werden. Der Wert der Anlagenintensität ist durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter/-innen). branchenabhängig. Eine zu hohe Anlagenintensität ist eher kritisch zu bewerten, weil der erwartete Gesamtleistung Mittelrückfluss des Anlagevermögens in der ferneren Zukunft liegt. Eigenkapital uote Eigenkapital x 100 Bilanzsumme Bei der Eigenkapital uote wird der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital ( Bilanzsumme) dargestellt. Es gilt der Grundsatz: Je größer die Eigenkapital uote, desto größer sind die wirtschaftliche Sicherheit und die finanzielle Stabilität des Unternehmens. In der Praxis spielt aufgrund des Umsatzerlöse Bestandsveränderungen aktivierte Eigenleistungen Eine Bestandsveränderung ist beispielsweise die Aktivierung fertiggestellter, zum Verkauf stehender Wohnungen bzw. deren Veränderung gegenüber dem Vorjahr. Unter aktivierten Eigenleistungen versteht man z. B. selbst durchgeführte Modernisierungsmaßnahmen. Die betriebswirtschaftliche Gesamtleistung stellt die monetäre Bewertung der abgesetzten Produkte und geschaffenen Werte der Unternehmen dar. öffentlich-rechtlichen Anteilseigners die Eigenkapital uote bei kommunalen Unternehmen in der Regel eine untergeordnete Rolle. 327 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Gesetzeste te, nternetfundstellen Ergänzend zu den Ausführungen über die „Gesetz- Beteiligungsbericht maßgeblichen Vorschriften. Die lichen Grundlagen“ im ersten Kapitel des Beteili- gesellschafts- und bilanzrechtlichen Vorschriften gungsberichts werden im Folgenden die für den des Handelsgesetzbuches, des GmbH-Gesetzes Beteiligungsbericht wichtigsten Rechtsvorschriften und des Aktiengesetzes sowie steuerrechtliche und im Wortlaut wiedergegeben. Die Angaben sind weitere kommunalrechtliche Vorschriften wie die keineswegs abschließend, sondern beschränken Gemeindehaushaltsverordnung-Doppik werden hier sich vielmehr auf die Kernvorschriften der für den nicht gesondert aufgeführt. Hessische Gemeindeordnung (HG ) tigung sind einmal jährlich der Gemeindevertretung ( 121 bis 12 b HG ) 121 irtschaftliche Bet tigung (1) Die Gemeinde darf sich wirtschaftlich betätigen, wenn 1. der öffentliche Zweck die Betätigung rechtfertigt, 2. die Betätigung nach Art und Umfang in einem angemessenen Verhältnis zur Leistungsfähigkeit der Gemeinde und zum voraussichtlichen Bedarf steht und 3. der Zweck nicht ebenso gut und wirtschaftlich vorzulegen. (1b) Abs. 1 Nr. 3 und Abs. 1a dienen auch dem Schutz privater Dritter, soweit sie sich entsprechend wirtschaftlich betätigen oder betätigen wollen. Betätigungen nach § 121 Abs. 1 Satz 2 bleiben hiervon unberührt. (2) Als wirtschaftliche Betätigung gelten nicht Tätigkeiten 1. ist, 2. Erholung, der Abfall- und Abwasserbeseiti- erfüllt werden kann. wurden, sind sie ohne die in Satz 1 Nr. 3 genannten Einschränkungen zulässig. (1a) Abweichend von Abs. 1 Satz 1 Nr. 3, Abs. 5 Nr. 1 und § 122 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 dürfen Gemeinden sich ausschließlich auf dem Gebiet der Erzeugung, Speicherung und Einspeisung und des Vertriebs von Strom, Wärme und Gas aus erneuerbaren Energien sowie der Verteilung von elektrischer und thermischer Energie bis zum Hausanschluss wirtschaftlich betätigen, wenn die Betätigung innerhalb des Gemeindegebietes oder im regionalen Umfeld in den Formen interkommunaler Zusammenarbeit erfolgt. Die wirtschaftliche Beteiligung der Einwohner soll ermöglicht werden. Die wirtschaftliche Betätigung nach dieser Vorschrift ist in besonderer Weise dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit zu unterwerfen. Die wirtschaftlichen Ergebnisse dieser Betä- 328 auf den Gebieten des Bildungs-, Gesundheitsund Sozialwesens, der Kultur, des Sports, der durch einen privaten Dritten erfüllt wird oder Soweit Tätigkeiten vor dem 1. April 2004 ausgeübt zu denen die Gemeinde gesetzlich verpflichtet gung, der Breitbandversorgung sowie 3. zur Deckung des Eigenbedarfs. Auch diese Unternehmen und Einrichtungen sind, soweit es mit ihrem öffentlichen Zweck vereinbar ist, nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu verwalten und können entsprechend den Vorschriften über die Eigenbetriebe geführt werden. (3) Die für das Kommunalrecht zuständige Ministerin oder der hierfür zuständige Minister kann durch Rechtsverordnung bestimmen, dass Unternehmen und Einrichtungen, die Tätigkeiten nach Abs. 2 wahrnehmen und die nach Art und Umfang eine selbstständige Verwaltung und Wirtschaftsführung erfordern, ganz oder teilweise nach den für die Eigenbetriebe geltenden Vorschriften zu führen sind hierbei können auch Regelungen getroffen werden, die von einzelnen für die Eigenbetriebe geltenden Vorschriften abweichen. Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 (4) Ist eine Betätigung zulässig, sind verbundene bringen ist. Die Erträge jedes Unternehmens sollen Tätigkeiten, die üblicherweise im Wettbewerb zu- mindestens so hoch sein, dass sammen mit der Haupttätigkeit erbracht werden, 1. ebenfalls zulässig mit der Ausführung dieser Tätigkeiten sollen private Dritte beauftragt werden, so- alle Aufwendungen und kalkulatorischen Kosten gedeckt werden, 2. weit das nicht unwirtschaftlich ist. die Zuführungen zum Eigenkapital (Rücklagen) ermöglicht werden, die zur Erhaltung des Vermögens des Unternehmens sowie zu seiner (5) Die Betätigung außerhalb des Gemeindegebie- technischen und wirtschaftlichen Fortentwick- tes ist zulässig, wenn lung notwendig sind und 1. bei wirtschaftlicher Betätigung die Vorausset- 3. zungen des Abs. 1 vorliegen und 2. eine marktübliche Verzinsung des Eigenkapitals erzielt wird. die berechtigten Interessen der betroffenen Lieferungen und Leistungen von anderen Unter- kommunalen Gebietskörperschaften gewahrt nehmen und Verwaltungszweigen der Gemeinde an sind. Bei gesetzlich liberalisierten Tätigkeiten das Unternehmen sowie Lieferungen und Leistun- gelten nur die Interessen als berechtigt, die gen des Unternehmens an andere Unternehmen nach den maßgeblichen Vorschriften eine Ein- und Verwaltungszweige der Gemeinde sind kosten- schränkung des Wettbewerbs zulassen. deckend zu vergüten. (6) Vor der Entscheidung über die Errichtung, ber- ( ) Bankunternehmen darf die Gemeinde nicht er- nahme oder wesentliche Erweiterung von wirtschaft- richten, übernehmen oder betreiben. Für das öffent- lichen Unternehmen sowie über eine unmittelbare liche Sparkassenwesen verbleibt es bei den beson- oder mittelbare Beteiligung ist die Gemeindevertre- deren Vorschriften. tung auf der Grundlage einer Markterkundung umfassend über die Chancen und Risiken der beabsichtigten unternehmerischen Betätigung sowie 122 Beteiligung an Gesellschaften über deren zu erwartende Auswirkungen auf das (1) Eine Gemeinde darf eine Gesellschaft, die auf Handwerk und die mittelständische Wirtschaft zu den Betrieb eines wirtschaftlichen Unternehmens unterrichten. Vor der Befassung in der Gemeinde- gerichtet ist, nur gründen oder sich daran beteiligen, vertretung ist den örtlichen Handwerkskammern, wenn Industrie- und Handelskammern sowie Verbänden 1. Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben, soweit ihr Geschäftsbereich betroffen ist. Die Stellungnahmen die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 vorliegen, 2. die Haftung und die Einzahlungsverpflichtung sind der Gemeindevertretung zur Kenntnis zu ge- der Gemeinde auf einen ihrer Leistungsfähig- ben. keit angemessenen Betrag begrenzt ist, 3. die Gemeinde einen angemessenen Einfluss, (7) Die Gemeinden haben mindestens einmal in insbesondere im Aufsichtsrat oder in einem jeder Wahlzeit zu prüfen, inwieweit ihre wirtschaftli- entsprechenden berwachungsorgan, erhält, che Betätigung noch die Voraussetzungen des Abs. 4. gewährleistet ist, dass der Jahresabschluss 1 erfüllt und inwieweit die Tätigkeiten privaten Drit- und der Lagebericht, soweit nicht weitergehen- ten übertragen werden können. de gesetzliche Vorschriften gelten oder andere gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, ent- (8) Wirtschaftliche Unternehmen der Gemeinde sind sprechend den für große Kapitalgesellschaften so zu führen, dass sie einen berschuss für den geltenden Vorschriften des Dritten Buches des Haushalt der Gemeinde abwerfen, soweit dies mit Handelsgesetzbuches aufgestellt und geprüft der Erfüllung des öffentlichen Zwecks in Einklang zu werden. 329 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Die Aufsichtsbehörde kann von den Vorschriften der 123 nterrichtungs- und r fungsrechte Nr. 2 bis 4 in besonderen Fällen Ausnahmen zulas- (1) Ist die Gemeinde an einem Unternehmen in dem sen. in § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes in der Fassung vom 1 . August 1 6 (BGBl. I S. 1273), (2) Abs. 1 gilt mit Ausnahme der Vorschriften der Nr. zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. Juli 2013 1 auch für die Gründung einer Gesellschaft, die (BGBl. I S. 23 8), bezeichneten Umfang beteiligt, so nicht auf den Betrieb eines wirtschaftlichen Unter- hat sie nehmens gerichtet ist, und für die Beteiligung an 1. einer solchen Gesellschaft. Darüber hinaus ist die Gründung einer solchen Gesellschaft oder die Be- die Rechte nach § 53 Abs. 1 des Haushaltsgrundsätzegesetzes auszuüben, 2. sicherzustellen, dass ihr und dem für sie zu- teiligung an einer solchen Gesellschaft nur zulässig, ständigen überörtlichen Prüfungsorgan die in § wenn ein wichtiges Interesse der Gemeinde an der 54 des Haushaltsgrundsätzegesetzes vorgese- Gründung oder Beteiligung vorliegt. henen Befugnisse eingeräumt werden. (3) Eine Aktiengesellschaft soll die Gemeinde nur (2) Ist eine Beteiligung einer Gemeinde an einer errichten, übernehmen, wesentlich erweitern oder Gesellschaft keine Mehrheitsbeteiligung im Sinne sich daran beteiligen, wenn der öffentliche Zweck des § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes, so soll des Unternehmens nicht ebenso gut in einer ande- die Gemeinde darauf hinwirken, dass ihr in der ren Rechtsform erfüllt werden kann. Satzung oder im Gesellschaftsvertrag die Befugnisse nach den § 53 und 54 des Haushaltsgrundsätze- (4) Ist die Gemeinde mit mehr als 50 Prozent an gesetzes eingeräumt werden. Bei mittelbaren Betei- einer Gesellschaft unmittelbar beteiligt, so hat sie ligungen gilt dies nur, wenn die Beteiligung den darauf hinzuwirken, dass vierten Teil der Anteile übersteigt und einer Gesell- 1. in sinngemäßer Anwendung der für die Eigen- schaft zusteht, an der die Gemeinde allein oder betriebe geltenden Vorschriften zusammen mit anderen Gebietskörperschaften mit für jedes Wirtschaftsjahr ein Wirtschaftsplan Mehrheit im Sinne des § 53 des Haushaltsgrundsät- aufgestellt wird, zegesetzes beteiligt ist a) b) der Wirtschaftsführung eine fünfjährige Finanzplanung zugrunde gelegt und der Gemeinde 2. 123a Beteiligungsbericht und ffenlegung zur Kenntnis gebracht wird, (1) Die Gemeinde hat zur Information der Gemein- nach den Wirtschaftsgrundsätzen (§ 121 Abs. devertretung und der 8) verfahren wird, wenn die Gesellschaft ein Bericht über die Unternehmen in einer Rechtsform wirtschaftliches Unternehmen betreibt. des Privatrechts zu erstellen, an denen sie mit min- ffentlichkeit jährlich einen destens 20 Prozent unmittelbar oder mittelbar betei(5) Abs. 1 bis 3 gelten entsprechend, wenn eine ligt ist. Gesellschaft, an der Gemeinden oder Gemeindeverbände mit insgesamt mehr als 50 Prozent unmit- (2) Der Beteiligungsbericht soll mindestens Anga- telbar oder mittelbar beteiligt sind, sich an einer ben enthalten über anderen Gesellschaft beteiligen will. den Gegenstand des Unternehmens, die Beteiligungsverhältnisse, die Besetzung der Organe und (6) Die Gemeinde kann einen Geschäftsanteil an die Beteiligungen des Unternehmens, einer eingetragenen Kreditgenossenschaft erwer- 1. den Stand der Erfüllung des öffentlichen 2. die Grundzüge des Geschäftsverlaufs, die ben, wenn eine Nachschusspflicht ausgeschlossen oder die Haftsumme auf einen bestimmten Betrag beschränkt ist. Zwecks durch das Unternehmen, Ertragslage des Unternehmens, die Kapitalzuführungen und -entnahmen durch die Gemein- 330 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 de und die Auswirkungen auf die Haushalts- 3. 12 ertretung der Gemeinde in Gesellschaf- wirtschaft, die Kreditaufnahmen, die von der ten Gemeinde gewährten Sicherheiten, (1) Der Gemeindevorstand vertritt die Gemeinde in das Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 Gesellschaften, die der Gemeinde gehören (Eigen- Abs. 1 für das Unternehmen. gesellschaften) oder an denen die Gemeinde betei- Ist eine Gemeinde in dem in § 53 des Haushalts- ligt ist. Der Bürgermeister vertritt den Gemeindevor- grundsätzegesetzes bezeichneten Umfang an ei- stand kraft Amtes er kann sich durch ein von ihm zu nem Unternehmen beteiligt, hat sie darauf hinzuwir- bestimmendes Mitglied des Gemeindevorstandes ken, dass die Mitglieder des Geschäftsführungsor- vertreten lassen. Der Gemeindevorstand kann wei- gans, eines Aufsichtsrats oder einer ähnlichen Ein- tere Vertreter bestellen. Alle Vertreter des Gemein- richtung jährlich der Gemeinde die ihnen jeweils im devorstands sind an die Weisungen des Gemeinde- Geschäftsjahr gewährten Bezüge mitteilen und ihrer vorstands gebunden, soweit nicht Vorschriften des Veröffentlichung zustimmen. Diese Angaben sind in Gesellschaftsrechts dem entgegenstehen. Vorbe- den Beteiligungsbericht aufzunehmen. Soweit die in haltlich entgegenstehender zwingender Rechtsvor- Satz 2 genannten Personen ihr Einverständnis mit schriften haben sie den Gemeindevorstand über alle der Veröffentlichung ihrer Bezüge nicht erklären, wichtigen Angelegenheiten möglichst frühzeitig zu sind die Gesamtbezüge so zu veröffentlichen, wie unterrichten und ihm auf Verlangen Auskunft zu sie von der Gesellschaft nach den Vorschriften des erteilen. Die vom Gemeindevorstand bestellten Handelsgesetzbuchs in den Anhang zum Jahresab- Vertreter haben ihr Amt auf Verlangen des Gemein- schluss aufgenommen werden. devorstands jederzeit niederzulegen. Sofern Beamte der Gemeinde von den Gesellschaften für ihre (3) Der Beteiligungsbericht ist in der Gemeindever- Tätigkeit eine finanzielle Gegenleistung erhalten, tretung in öffentlicher Sitzung zu erörtern. Die Ge- zählt diese zu den abführungspflichtigen Nebentä- meinde hat die Einwohner über das Vorliegen des tigkeitsvergütungen im Sinne von § 2 der Nebentä- Beteiligungsberichtes in geeigneter Form zu unter- tigkeitsverordnung in der Fassung vom 21. Septem- richten. Die Einwohner sind berechtigt, den Beteili- ber 1 76 (GVBl. I S. 403), zuletzt geändert durch gungsbericht einzusehen. Gesetz vom 25. November 1 12 er u erung on wirtschaftlichen nter- 8 (GVBl. I S. 4 2). (2) Abs.1 gilt entsprechend, wenn der Gemeinde nehmen, Einrichtungen und Beteiligungen das Recht eingeräumt ist, in den Vorstand, den (1) Die teilweise oder vollständige Veräußerung Aufsichtsrat oder ein gleichartiges Organ einer Ge- einer Beteiligung an einer Gesellschaft oder eines sellschaft Mitglieder zu entsenden bei den Auf- wirtschaftlichen andere sichtsgremien soll der Gemeindevorstand darauf Rechtsgeschäfte, durch welche die Gemeinde ihren hinwirken, dass die Gemeinde möglichst paritätisch Einfluss verliert oder vermindert, sind nur zulässig, durch Frauen und Männer vertreten wird. Der Bür- wenn dadurch die Erfüllung der Aufgaben der Ge- germeister oder das von ihm bestimmte Mitglied des meinde nicht beeinträchtigt wird. Das Gleiche gilt für Gemeindevorstands führt in den Gesellschaftsorga- Einrichtungen im Sinne des § 121 Abs. 2. nen den Vorsitz, wenn die Gesellschaft der Ge- Unternehmens sowie meinde gehört oder die Gemeinde an ihr mehrheit(2) Abs. 1 gilt entsprechend, wenn eine Gesell- lich beteiligt ist. Dies gilt nicht, wenn weitergehende schaft, an der Gemeinden und Gemeindeverbände gesetzliche Vorschriften gelten oder andere gesetz- mit mehr als 50 Prozent unmittelbar oder mittelbar liche Vorschriften entgegenstehen. Die Mitglied- beteiligt andere schaft gemeindlicher Vertreter endet mit ihrem Aus- Rechtsgeschäfte im Sinne des Abs. 1 vornehmen sind, Veräußerungen sowie scheiden aus dem hauptamtlichen oder ehrenamtli- will. chen Dienst der Gemeinde. 331 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 (3) Werden Vertreter der Gemeinde aus ihrer Tätig- sich nach Maßgabe der Satzung an anderen Unter- keit bei einer Gesellschaft haftbar gemacht, so hat nehmen beteiligen, wenn der öffentliche Zweck der ihnen die Gemeinde den Schaden zu ersetzen, es Anstalt dies rechtfertigt. Die §§ 123a und 125 gelten sei denn, dass sie ihn vorsätzlich oder grob fahrläs- entsprechend. sig herbeigeführt haben. Auch in diesem Falle ist die Gemeinde schadenersatzpflichtig, wenn die (4) Die Gemeinde haftet für die Verbindlichkeiten Vertreter der Gemeinde nach Weisung gehandelt der Anstalt unbeschränkt, soweit nicht Befriedigung haben. aus deren Vermögen zu erlangen ist (Gewährträgerschaft). Rechtsgeschäfte im Sinne des § 104 126 Beteiligung an einer anderen pri atrechtli- dürfen von der Anstalt nicht getätigt werden. chen ereinigung Die Vorschriften des § 122 Abs. 1 und 2 mit Aus- (5) Die Anstalt wird von einem Vorstand in eigener nahme des Abs. 1 Satz 1 Nr. 4, der §§ 124 und 125 Verantwortung geleitet, soweit nicht gesetzlich oder gelten auch für andere Vereinigungen in einer durch die Satzung der Gemeinde etwas anderes Rechtsform des privaten Rechts. Für die Mitglied- bestimmt ist. Der Vorstand vertritt die Anstalt nach schaft in kommunalen Interessenverbänden gelten außen. nur die Vorschriften des § 125. (6) Die Geschäftsführung des Vorstands wird von 126a Rechtsf hige Anstalten des ffentlichen einem Verwaltungsrat überwacht. Der Verwaltungs- Rechts rat bestellt den Vorstand auf höchstens 5 Jahre (1) Die Gemeinde kann Unternehmen und Einrich- eine erneute Bestellung ist zulässig. Er entscheidet tungen in der Rechtsform einer Anstalt des öffentli- außerdem über: chen Rechts errichten oder bestehende Regie- und 1. den Erlass von Satzungen nach Abs. 3 Satz 2, Eigenbetriebe im Wege der Gesamtrechtsnachfolge 2. die Feststellung des Wirtschaftsplans und des in rechtsfähige Anstalten des öffentlichen Rechts umwandeln. § 122 Abs. 1 Nr. 1 gilt entsprechend. Jahresabschlusses, 3. die Festsetzung allgemein geltender Tarife und Entgelte für die Leistungsnehmer, (2) Die Gemeinde regelt die Rechtsverhältnisse der 4. die Bestellung des Abschlussprüfers, Anstalt durch eine Satzung. Diese muss Bestim- 5. die Ergebnisverwendung, mungen über den Namen und die Aufgaben der 6. die Beteiligung oder die Erhöhung einer Beteili- Anstalt, die Zahl der Mitglieder des Vorstands und gung der Anstalt an anderen Unternehmen. des Verwaltungsrates, die Höhe des Stammkapitals, Der Verwaltungsrat berät und beschließt in öffentli- die Wirtschaftsführung, die Vermögensverwaltung cher Sitzung. Dem Verwaltungsrat obliegt außer- und die Rechnungslegung enthalten. Die Gemeinde dem die Entscheidung in den durch die Satzung der hat die Satzung und deren Änderungen bekannt zu Gemeinde bestimmten Angelegenheiten der Anstalt. machen. § 127a gilt entsprechend. Entscheidungen nach Satz 3 Nr. 1 bedürfen der Zustimmung der Gemeindevertretung. Die Satzung (3) Die Gemeinde kann der Anstalt einzelne oder im Sinne von Abs. 2 Satz 1 kann vorsehen, dass die alle mit einem bestimmten Zweck zusammenhän- Gemeindevertretung dem Verwaltungsrat in be- gende Aufgaben ganz oder teilweise übertragen. stimmten Fällen Weisungen erteilen kann oder bei Sie kann zugunsten der Anstalt unter der Voraus- Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung die setzung des § 1 Abs. 2 durch Satzung einen An- Zustimmung der Gemeindevertretung erforderlich schluss- und Benutzungszwang vorschreiben und ist. der Anstalt das Recht einräumen, an ihrer Stelle 332 Satzungen für das übertragene Aufgabengebiet zu (7) Der Verwaltungsrat besteht aus dem vorsitzen- erlassen § 5 gilt entsprechend. Die Anstalt kann den Mitglied und den übrigen Mitgliedern. Den Vor- Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 sitz führt der Bürgermeister. Soweit Beigeordnete richten und zu diesem Zweck den Betrieb, die Bü- mit eigenem Geschäftsbereich bestellt sind, führt cher und Schriften der Anstalt einzusehen. derjenige Beigeordnete den Vorsitz, zu dessen Geschäftsbereich die der Anstalt übertragenen (10) § 14 Abs. 2, § 25 sowie die Bestimmungen des Aufgaben gehören. Sind die übertragenen Aufgaben Sechsten Teils über die Gemeindewirtschaft und die mehreren Geschäftsbereichen zuzuordnen, so ent- des Siebenten Teils über die staatliche Aufsicht sind scheidet der Bürgermeister über den Vorsitz. Die auf die Anstalt sinngemäß anzuwenden. übrigen Mitglieder des Verwaltungsrats werden von der Gemeindevertretung für die Dauer von 5 Jahren (11) Die Anstalt ist zur Vollstreckung von Verwal- gewählt. Die Amtszeit von Mitgliedern des Verwal- tungsakten in demselben Umfang berechtigt wie die tungsrats, die der Gemeindevertretung angehören, Gemeinde, wenn sie aufgrund einer Aufgabenüber- endet mit dem Ende der Wahlzeit oder dem vorzei- tragung nach Abs. 3 hoheitliche Befugnisse ausübt tigen Ausscheiden aus der Gemeindevertretung. und bei der Aufgabenübertragung nichts Abwei- Die Mitglieder des Verwaltungsrats üben ihr Amt bis chendes geregelt wird. zum Amtsantritt der neuen Mitglieder weiter aus. Mitglieder des Verwaltungsrats können nicht sein: (12) Abs. 1 bis 11 finden auf Anstalten des öffentli- 1. Bedienstete der Anstalt, chen Rechts nach § 2c des Hessischen OFFENSIV- 2. Bedienstete der Aufsichtsbehörde, die unmit- Gesetzes vom 20. Dezember 2004 (GVBl. I S. 488), telbar mit Aufgaben der Aufsicht über die An- zuletzt geändert durch Gesetz vom 23. Juli 2015 stalt befasst sind. (GVBl. S. 318), keine Anwendung. (8) Der Anstalt kann durch Satzung die Dienstherrn- 12 Eigenbetriebe fähigkeit verliehen werden. Die Satzung bedarf (1) Die Wirtschaftsführung, Vermögensverwaltung insoweit der Genehmigung der obersten Aufsichts- und Rechnungslegung der wirtschaftlichen Unter- behörde. Wird die Anstalt aufgelöst, hat die Ge- nehmen ohne Rechtspersönlichkeit (Eigenbetriebe) meinde die Beamten und die Versorgungsempfän- sind so einzurichten, dass sie eine vom übrigen ger zu übernehmen. Gemeindevermögen abgesonderte Betrachtung der Verwaltung und des Ergebnisses ermöglichen. ( ) Für die Haushalts- und Wirtschaftsführung der Anstalt gelten die Bestimmungen des Sechsten (2) In den Angelegenheiten des Eigenbetriebs ist Teils und die dazu ergangenen Durchführungsbe- der Betriebsleitung eine ausreichende Selbständig- stimmungen (§ 154 Abs. 3 und 4) entsprechend. keit der Entschließung einzuräumen. Der Haushalt der Anstalt muss in jedem Jahr in Planung und Rechnung ausgeglichen sein. Kredite (3) Die näheren Vorschriften über die Verfassung, der Anstalt bedürfen entsprechend den §§ 103 und Verwaltung und Wirtschaftsführung einschließlich 105 der Genehmigung der Aufsichtsbehörde. 4Ist des Rechnungswesens der Eigenbetriebe bleiben die Anstalt überwiegend wirtschaftlich tätig, so kann einem besonderen Gesetz vorbehalten. sie in ihrer Satzung bestimmen, für die Wirtschaftsund Haushaltsführung die Vorschriften über die 12 a Anzeige Eigenbetriebe sinngemäß anzuwenden. Das für die (1) Entscheidungen der Gemeinde über Gemeinde zuständige Rechnungsprüfungsamt prüft 1. ternehmens, stalt. Das Rechnungsprüfungsamt hat das Recht, nach § 131 Abs. 1 auftreten, unmittelbar zu unter- bernahme oder die we- sentliche Erweiterung eines wirtschaftlichen Un- den Jahresabschluss und den Lagebericht der Ansich zur Klärung von Fragen, die bei der Prüfung die Errichtung, die 2. die Gründung einer Gesellschaft, die erstmalige Beteiligung an einer Gesellschaft sowie die we- 333 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 3. sentliche Erhöhung einer Beteiligung an einer (2) Abs. 1 gilt für Entscheidungen über mittelbare Gesellschaft, Beteiligungen im Sinne von § 122 Abs. 5 entspre- den Erwerb eines Geschäftsanteils an einer chend. eingetragenen Genossenschaft, 4. Rechtsgeschäfte im Sinne des § 124 Abs. 1 sind der Aufsichtsbehörde unverzüglich, spätestens 12 b erbot des issbrauchs wirtschaftlicher achtstellung sechs Wochen vor Beginn des Vollzugs, schriftlich Bei Unternehmen, für die kein Wettbewerb gleichar- anzuzeigen. Aus der Anzeige muss zu ersehen tiger Unternehmen besteht, dürfen der Anschluss sein, ob die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt und die Belieferung nicht davon abhängig gemacht sind. werden, dass auch andere Leistungen oder Lieferungen abgenommen werden. Haushaltsgrunds tzegesetz (HGrG) ( 3 und HGrG) 3 Rechte gegen ber pri atrechtlichen nternehmen (1) Gehört einer Gebietskörperschaft die Mehrheit der Anteile eines Unternehmens in einer Rechtsform des privaten Rechts oder gehört ihr mindes- (2) Für die Anwendung des Absatzes 1 rechnen als Anteile der Gebietskörperschaft auch Anteile, die einem Sondervermögen der Gebietskörperschaft gehören. Als Anteile der Gebietskörperschaft gelten ferner Anteile, die Unternehmen gehören, bei denen die Rechte aus Absatz 1 der Gebietskörperschaft zustehen. tens der vierte Teil der Anteile und steht ihr zusammen mit anderen Gebietskörperschaften die Mehrheit der Anteile zu, so kann sie verlangen, daß das Unternehmen 1. im Rahmen der Abschlußprüfung auch die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung prüfen läßt 2. die Abschlußprüfer beauftragt, in ihrem Bericht auch darzustellen a) die Entwicklung der Vermögens- und Ertragslage sowie die Li uidität und Rentabilität der Gesellschaft, b) verlustbringende Geschäfte und die Ursachen der Verluste, wenn diese Geschäfte und die Ursachen für die Vermögens- und Ertragslage von Bedeutung waren, c) die Ursachen eines in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Jahresfehlbetrages 3. ihr den Prüfungsbericht der Abschlußprüfer und, wenn das Unternehmen einen Konzernabschluß aufzustellen hat, auch den Prüfungsbericht der Konzernabschlußprüfer unverzüglich nach Eingang übersendet. 334 nterrichtung der Rechnungspr fungsbeh rde (1) In den Fällen des § 53 kann in der Satzung (im Gesellschaftsvertrag) mit Dreiviertelmehrheit des vertretenen Kapitals bestimmt werden, daß sich die Rechnungsprüfungsbehörde der Gebietskörper- schaft zur Klärung von Fragen, die bei der Prüfung nach § 44 auftreten, unmittelbar unterrichten und zu diesem Zweck den Betrieb, die Bücher und die Schriften des Unternehmens einsehen kann. (2) Ein vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes begründetes Recht der Rechnungsprüfungsbehörde auf unmittelbare Unterrichtung bleibt unberührt. Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 Hessisches Eigenbetriebsgesetz 10. (EigBGes) anderer Sicherheiten ( 1 und bis 8 EigBGes) 1 Rechtsgrundlagen f r den Eigenbetrieb (1) Die Gemeinde führt ihre wirtschaftlichen Unternehmen ohne Rechtspersönlichkeit als Eigenbetriebe nach den Vorschriften dieses Gesetzes sowie nach einer von ihr zu erlassenden Satzung (Betriebssatzung). (2) Die Vorschriften der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) bleiben unberührt, soweit sich aus diesem Gesetz nichts anderes ergibt. Aufgaben der Gemeinde ertretung Die Gemeindevertretung entscheidet unter Beachtung der § 121 Abs. 8 und § 127 HGO über die Grundsätze, nach denen die Eigenbetriebe der Gemeinde gestaltet und wirtschaftlich geleitet werden sollen. Sie ist zuständig für: 1. Erlaß und Änderung der Betriebssatzung 2. wesentliche Aus- und Umgestaltung oder Auflösung des Eigenbetriebs 3. Verschmelzung mit anderen Eigenbetrieben oder Umwandlung in eine andere Rechtsform 4. Beschlußfassung über den Wirtschaftsplan nach § 15 5. Festsetzung der allgemeinen Lieferungsbedingungen und der allgemeinen Tarife 6. Zustimmung zu erfolggefährdenden Mehraufwendungen und zu Mehrausgaben nach Maßgabe des § 16 Abs. 3 und des § 17 Abs. 8 7. Verfügung über Vermögensgegenstände, die zum Sondervermögen (§ 10 Abs. 1) gehören, soweit sie der Gemeindevertretung durch die Betriebssatzung besonders zugewiesen ist 8. Entscheidung über die Verminderung des Eigenkapitals nach § 11 Abs. 4 . bernahme von neuen Aufgaben, insbesondere Angliederung sonstiger Unternehmen und Einrichtungen der Gemeinde, die nicht als wirtschaftliche Unternehmen gelten, jedoch wirtschaftlich oder technisch mit dem Eigenbetrieb im Zusammenhang stehen bernahme von Bürgschaften und Bestellung 11. Feststellung des Jahresabschlusses und Beschlußfassung über die Verwendung des Jahresgewinnes oder die Behandlung des Jahresverlustes sowie über den Ausgleich von Verlustvorträgen 12. Genehmigung der Verträge der Gemeinde mit Mitgliedern der Betriebskommission und deren Stellvertretern oder den Betriebsleitern nach Maßgabe des § 3 Abs. 6 und des § 6 Abs. 13. Bestellung des Prüfers für den Jahresabschluß. In der Betriebssatzung kann sich die Gemeindevertretung die Entscheidung weiterer Angelegenheiten vorbehalten, soweit sie nicht nach § 7 der Entscheidung der Betriebskommission unterliegen oder zu den Geschäften der laufenden Betriebsführung gehören. 6 Betriebskommission (1) Der Gemeindevorstand beruft eine Betriebskommission für mehrere Eigenbetriebe einer Gemeinde kann eine gemeinsame Betriebskommission gebildet werden. (2) Der Betriebskommission gehören an: 1. Mitglieder der Gemeindevertretung, die von ihr für die Dauer ihrer Wahlzeit aus ihrer Mitte gewählt werden die Zahl dieser Mitglieder bestimmt die Betriebssatzung 2. kraft ihres Amtes der Bürgermeister (Oberbürgermeister) oder in seiner Vertretung ein von ihm bestimmtes Mitglied des Gemeindevorstandes sowie zwei weitere Mitglieder des Gemeindevorstandes darunter muß der für das Finanzwesen zuständige Beigeordnete sein. Die Betriebssatzung kann bestimmen, daß und wie viele weitere Mitglieder der Gemeindevorstand aus seinen Reihen in die Betriebskommission entsendet 3. zwei Mitglieder des Personalrates des Eigenbetriebes, die auf dessen Vorschlag von der Gemeindevertretung nach den Grundsätzen der Mehrheitswahl für die Dauer der Wahlzeit des Personalrates gewählt werden. (3) Der Betriebskommission sollen weitere wirtschaftlich oder technisch besonders erfahrene Personen angehören, die von der Gemeindevertretung 335 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 nach den Grundsätzen der Mehrheitswahl für die rung handelt, die für die Gemeinde unerheblich Dauer ihrer Wahlzeit gewählt werden. Die Zahl sind. dieser Mitglieder bestimmt die Betriebssatzung sie darf ein Drittel der Gesamtzahl der Mitglieder der Betriebskommission nicht übersteigen. Aufgaben der Betriebskommission (1) Die Betriebskommission überwacht die Betriebsleitung und bereitet die nach diesem Gesetz erfor- (4) In der Betriebssatzung kann geregelt werden, derlichen Beschlüsse der Gemeindevertretung vor. daß die Mitglieder der Betriebskommission sich Sie kann Auskunft sowie Akteneinsicht verlangen. vertreten lassen können. Die Vertreter sind nach den Vorschriften dieses Gesetzes zu wählen oder (2) Die Betriebskommission hat einer Maßnahme zu berufen, die für die Wahl oder Berufung der Mit- der Betriebsleitung zu widersprechen, wenn sie das glieder der Betriebskommission gelten. Recht verletzt oder das Wohl der Gemeinde oder des Eigenbetriebs gefährdet. Der Widerspruch hat (5) Die gewählten Mitglieder der Betriebskommissi- aufschiebende Wirkung. on bleiben nach Ablauf ihrer Wahlzeit solange Mit- genheit entscheidet der Gemeindevorstand. ber die strittige Angele- glieder der Betriebskommission, bis ihre Nachfolger nach Abs. 7 berufen worden sind. (3) Die Betriebskommission ist, unbeschadet der Bestimmung in Abs. 1, für folgende Angelegenhei- (6) Wer durch seine berufliche Tätigkeit in regelmä- ten zuständig, soweit sie nicht zu den Geschäften ßigen Geschäftsbeziehungen oder in Wettbewerb der laufenden Betriebsführung gehören: mit dem Eigenbetrieb steht oder für Betriebe tätig 1. Stellungnahme zum Wirtschaftsplan und Vorlage ist, auf die die vorstehenden Voraussetzungen zu- an den Gemeindevorstand zur Weiterleitung an treffen, darf nicht Mitglied der Betriebskommission die Gemeindevertretung sein, es sei denn, daß diese Tätigkeit im Auftrage der Gemeinde ausgeübt wird. 2. Stellungnahme zu den Vorschlägen der Betriebsleitung für die Festsetzung der allgemeinen Lieferungsbedingungen und der allgemeinen Ta- (7) Die gewählten Mitglieder der Betriebskommissi- rife on und deren Stellvertreter müssen ihren Wohnsitz 3. Genehmigung von Geschäften aller Art im Rah- nicht in der Gemeinde haben sie können durch men des Wirtschaftsplans, deren Wert einen an- Beschluß der Mehrheit der gesetzlichen Zahl der gemessenen, in der Betriebssatzung festzule- Gemeindevertreter vorzeitig abberufen werden. genden Vomhundertsatz des Stammkapitals (8) Den Vorsitz in der Betriebskommission führt der (§ 10 Abs. 2) übersteigt trifft die Betriebssat- Bürgermeister (Oberbürgermeister) oder ein von zung keine Bestimmung, so unterliegen alle Ge- ihm bestimmter Vertreter. An den Sitzungen der schäfte der Genehmigung, deren Wert zwei vom Betriebskommission nimmt die Betriebsleitung teil. Hundert des Stammkapitals übersteigt Sie ist auf Verlangen zu dem Gegenstand der Ver- 4. Verfügung über Vermögensgegenstände, die handlungen zu hören. Sie ist verpflichtet, der Be- zum Sondervermögen (§ 10 Abs. 1) gehören, triebskommission auf Anfordern Auskünfte zu den insbesondere Erwerb, Veräußerung und Belas- Beratungsgegenständen zu erteilen. tung von Grundstücken, Schenkungen und Darlehnshingaben, soweit sie nicht wegen der Be- ( ) Verträge von Mitgliedern der Betriebskommissi- deutung der Angelegenheit oder wegen des on und deren Stellvertretern mit der Gemeinde in Wertes des Vermögensgegenstandes durch die Angelegenheiten des Eigenbetriebs bedürfen der Betriebssatzung der Gemeindevertretung zuge- Genehmigung der Gemeindevertretung, es sei wiesen ist denn, daß es sich um Verträge nach feststehendem Tarif oder um Geschäfte der laufenden Betriebsfüh- 336 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 5. Stellungnahme zum Jahresabschluss, zum La- die vorherige Entscheidung der Betriebskommission gebericht und zum Vorschlag für die Gewinn- nicht eingeholt werden kann, die erforderlichen verwendung Maßnahmen von sich aus anordnen. Hiervon hat sie 6. Stellungnahme zur Einstellung, Beförderung und Entlassung von Beamten und leitenden Ange- dem Vorsitzenden der Betriebskommission unverzüglich Kenntnis zu geben. stellten 7. Vorschlag für den Prüfer für den Jahresabschluss 8 Aufgaben des Gemeinde orstands (1) Der Gemeindevorstand sorgt dafür, dass die 8. Entscheidung über die Führung eines Rechts- Verwaltung und Wirtschaftsführung des Eigenbe- streites und den Abschluss von Vergleichen, triebs mit den Planungen und Zielen der Gemeinde- wenn sie größere Bedeutung haben verwaltung im Einklang stehen. Erfüllt die Betriebs- . Zustimmung zu Verträgen von größerer Bedeu- kommission eine ihr durch dieses Gesetz oder die tung, insbesondere über den Bezug von Energie Betriebssatzung zugewiesene Aufgabe nicht, so und Wasser durch den Eigenbetrieb fordert sie der Gemeindevorstand unter Bestim- 10. Verzicht auf Forderungen und Stundung von mung einer angemessenen Frist zur Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen nach Maßgabe der Be- Aufgabe auf nach ergebnislosem Ablauf der Frist triebssatzung. übernimmt der Gemeindevorstand die Aufgabe und Die Betriebssatzung kann der Betriebskommission entscheidet an Stelle der Betriebskommission. die Entscheidung in weiteren Angelegenheiten zu- (2) Der Gemeindevorstand hat einen Beschluss der weisen, soweit sie nicht nach § 5 der Entscheidung Betriebskommission nach Anhörung der Betriebs- der Gemeindevertretung oder nach § 8 der Ent- kommission aufzuheben, wenn dieser das Recht scheidung des Gemeindevorstands unterliegen oder verletzt er kann ihn ändern, soweit er gegen die zu den Geschäften der laufenden Betriebsführung Planung und Ziele der Gemeindeverwaltung ver- gehören. stößt. (4) Die Betriebskommission hat den Gemeindevor- (3) Der Gemeindevorstand regelt das Verfahren und stand über alle wichtigen Angelegenheiten des den Geschäftsgang der Betriebskommission durch Eigenbetriebs rechtzeitig zu unterrichten und ihm eine Geschäftsordnung. auf Verlangen Auskunft zu erteilen. (5) In den in Abs. 3 genannten Angelegenheiten kann die Betriebsleitung in dringenden Fällen, wenn 337 Stadt Frankfurt am Main Beteiligungsbericht 2017 inks zu nternetfundstellen Bundesgesetze http://www.gesetze-im-internet.de/ Bundesgesetzblatt und http://www1.bgbl.de/index.php Bundesanzeiger https://www.bundesanzeiger.de/ erwaltungs orschriften des Bundes http://www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de/ ommunalrechtliche orschriften und andesrecht Hessen http://www.rv.hessenrecht.hessen.de/jportal/portal/page/bshesprod.psml taatsanzeiger Hessen bis 2002 http://starweb.hessen.de/starweb/LIS/amtsblaetter.htm taatsanzeiger Hessen seit 2003 http://www.staatsanzeiger-hessen.de/ tadt Frankfurt am ain http://www.frankfurt.de Beteiligungsmanagement der tadt Frankfurt www.beteiligungsmanagement.stadt-frankfurt.de Deutscher t dtetag http://www.staedtetag.de/ ommunale Gemeinschaftsstelle f r erwaltungsmanagement ( G t) www.kgst.de 338 339 340
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