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Full text: Beteiligungsbericht Issue 2014

Beteiligungsbericht 2014
der Stadt Frankfurt am Main

Gebündelte Kompetenz für ein nachhaltiges Frankfurt

Vorwort Betetiligungsbericht 2014
Untertitel: „Gebündelte Kompetenz für ein nachhaltiges Frankfurt“

Vorwort
des Stadtkämmerers
Sehr geehrte Damen und Herren,
„Schlage nur so viel Holz ein, wie der Wald verkraften kann! So viel Holz, wie nachwachsen kann!" Dieses Nachhaltigkeitsprinzip der Forstwirtschaft hat sich längst zu einem Leitbild für das 21. Jahrhundert entwickelt. Es gilt,
das Gleichgewicht zwischen den Bedürfnissen der heutigen Generation und dem Erhalt der Möglichkeiten künftiger Generationen zu wahren.
Nachhaltige Personalentwicklung, gesellschaftliches Engagement, ökonomische und ökologische Verantwortung
− die Beteiligungsgesellschaften der Stadt Frankfurt am Main sind per se zu einer wirtschaftlichen Erfüllung öffentlicher Zwecke verpflichtet und tragen mit ihrer gebündelten Kompetenz wesentlich zur nachhalten Entwicklung
unserer schönen Heimatstadt bei.
Und das gilt nicht nur für Gesellschaften wie die FES (Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH), deren Geschäft eine saubere Umwelt ist, indem sie unterschiedliche Abfälle entsorgt, Straßen und Plätze reinigt und das
auf umweltschonende Art, mit effizienter und moderner Technik. Es gilt auch für die Mainova AG, die auf eine
zuverlässige, umweltschonende und effiziente Energieversorgung setzt. Ebenso für die Wohnungsbaugesellschaft ABG FRANKFURT HOLDING, die umfangreiche Investitionen in Neubauprojekte in Passivhausbauweise
sowie energetische Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen tätigt. Es gilt aber auch für viele andere Unternehmen, etwa die zahlreichen Beteiligungen, die Ökostrom beziehen, besonders schadstoffarme Fahrzeuge
einsetzen oder ihr nachhaltiges Handeln durch die Teilnahme an Zertifizierungsprogrammen unter Beweis stellen.
Große Unternehmen wie FES, Mainova oder VGF, aber auch viele andere, dokumentieren ihre Aktivitäten auch in
regelmäßig aufgelegten Nachhaltigkeitsberichten.
Ich lade Sie ein auf eine Entdeckungsreise in die Welt der Beteiligungen: Verschaffen Sie sich anhand des Beteiligungsberichtes 2014 der Stadt Frankfurt am Main einen Gesamtüberblick über die facettenreiche Tätigkeit unserer Beteiligungsunternehmen! Ich wünsche Ihnen eine spannende und unterhaltsame Lektüre.

Uwe Becker
Stadtkämmerer

1

Allgemeine Hinweise
Der nunmehr sechzehnte Beteiligungsbericht in Folge enthält im ersten Abschnitt (Allgemeiner Teil) der
gedruckten Version wie bisher übergeordnete Informationen z. B. zu den gesetzlichen Grundlagen, dem allgemeinen Umsetzungsstand des Public Corporate Governance Kodex und der Organisation des Beteiligungsmanagements. Hier finden sich - basierend auf den geprüften Jahresabschlüssen 2014 - zusammenfassende Zahlenübersichten zu den städtischen Beteiligungen sowie Aussagen zu den wesentlichen Veränderungen im Beteiligungsbestand. Zur Erhöhung der Transparenz wird bei der Darstellung der Beteiligungszahl auf die Definition der
Hessischen Gemeindeordnung (mindestens 20 Prozent) abgestellt. Die Gesamtzahl wird nachrichtlich genannt.
Die wenigen Einzeldarstellungen zu direkten Beteiligungen unter 20 Prozent, die bisher im gedruckten Teil abgebildet wurden, sind nunmehr in der digitalen Anlage zusammen mit den übrigen Beteiligungen zu finden.
Der zweite Abschnitt der gedruckten Version enthält die Einzeldarstellungen zu den wesentlichen Beteiligungen, d. h. zu allen direkten Beteiligungen ab 20 % sowie zu ausgewählten indirekten Beteiligungen:
•

Die Eckdatentabelle listet grundlegende Daten wie Anschrift, Gründung, Unternehmensgegenstand und
Organmitglieder auf. In der Tabelle werden die Daten zum Stand 31.12.2014 (bzw. bei den beiden Gesellschaften mit abweichendem Geschäftsjahr zum jeweiligen Bilanzstichtag) abgebildet, lediglich bei Firma, Anschrift und Telefonnummern sind die zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses (30.06.2015) aktuellen Daten
aufgeführt. Unterjährige Veränderungen in der Zusammensetzung des Aufsichtsrats sind in einem gesonderten Tabellenteil aufgelistet. Beiräte werden aufgeführt, soweit es sich um satzungsgemäß begründete Organe von Beteiligungen ab 20 % handelt (Pflichtangabe gemäß HGO). Soweit Gesellschaften ihrerseits Beteiligungen halten, werden diese in der Tabelle aufgelistet, auch hier sind (wie bisher und analog zur HGBRegelung) nur die wesentlichen unmittelbaren Beteiligungen ab 20 % dargestellt.

•

Danach folgen Ausführungen über die Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014 bzw. 2013/2014 (mit Bezug
auf die Tabelle mit den Jahresabschlussdaten) sowie ein kurzer Ausblick. Auch der Verweis auf die Leistungsdaten unter der Rubrik „Erfüllung öffentlicher Zweck und Beziehungen zum Haushalt“ nimmt Bezug auf
diese Zahlentabellen. Sofern die Mitglieder der Geschäftsführung der Veröffentlichung ihrer Vergütung im
Beteiligungsbericht zugestimmt haben, wird die Gesamtvergütung aufgeführt (Gehälter, geldwerter Vorteil
aus Dienstwagennutzung, Sozialversicherungsbeiträge, zusätzliche Altersversorgung u. ä.).

•

Die Zahlentabelle mit den Jahresabschlussdaten und sonstigen Kennzahlen greift auf die softwaregestützte
Datenbank des Beteiligungsmanagement zurück. Da die Angaben in Tausend-Euro erfolgen, können sich bei
der Summenbildung umrechnungsbedingt Rundungsdifferenzen ergeben.

•

Soweit einzelne Jahresabschlüsse zum Redaktionsschluss noch nicht testiert waren, sind diese als Entwurfsfassung gekennzeichnet.

•

Wie jedes Jahr gilt: in Einzelfällen können sich Abweichungen vom Beteiligungsbericht des Vorjahres ergeben (ohne Ergebnisänderung), denn zum Zweck der Vergleichbarkeit wird im Falle von Änderungen die
Struktur der Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres an die veränderte Struktur des Geschäftsjahres angepasst. Die Änderung der Vorjahreswerte erfolgt jedoch nur, soweit sie auch im testierten aktuellen Jahresabschluss als Vergleichszahlen des Vorjahres ausgewiesen sind.

Der Beteiligungsbericht 2014 wurde wie in den Vorjahren ergänzt um den „Trägerbericht Nassauische Sparkasse“, der im dritten Abschnitt widergegeben ist.
In der digitalen Anlage in der Einstecklasche auf der letzten Seite werden seit der Änderung der Hessischen
Gemeindeordnung vom 16.12.2011 zusätzlich die weiteren mittelbaren Beteiligungen mit einem durchgerechneten Anteil über 20 Prozent, seit diesem Jahr außerdem die direkten Beteiligungen unter 20 % dargestellt. Die
digitale Anlage enthält auch eine grafische Darstellung des Gesamtportfolios.

2

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Inhaltsverzeichnis
I. Allgemeiner Teil
1.

Organisation des Beteiligungsmanagements der Stadt Frankfurt am Main

2.

Gesetzliche Grundlagen

10

2.1

Europäisches Beihilferecht

12

2.2

Umsetzung Public Corporate Governance Kodex

13

3.

Veränderungen und Struktur des Beteiligungsbestands der
Stadt Frankfurt am Main im Jahr 2014

4.

Betriebswirtschaftliche Eckdaten der wesentlichen Mehrheitsgesellschaften

5.

9

14

und Eigenbetriebe

18

Verzinsung des eingesetzten Kapitals

32

II. Übersicht über die wesentlichen Beteiligungen
1. Wirtschaft und Stadtentwicklung

33

1.1

BKRZ Brandschutz-, Katastrophenschutz- und RettungsdienstzentrumGrundstücksverwaltungsgesellschaft mbH

35

1.2

Brandschutz-, Katastrophenschutz- und RettungsdienstzentrumGrundstücksgesellschaft mbH und Co KG

38

1.3

Dom Römer GmbH

42

1.4

FIZ Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie GmbH

45

1.5

FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region

48

1.6

Gateway Gardens Projektentwicklungs-GmbH

52

1.7

Hafenbetriebe der Stadt Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)

55

1.8

HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt mit beschränkter Haftung

58

1.9

KEG Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH

62

1.10

Marktbetriebe der Stadt Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)

65

1.10.1 Frischezentrum Frankfurt am Main – Großmarkt GmbH

69

Messe Frankfurt GmbH und Konzern

72

1.11.1 Messe Frankfurt Exhibition GmbH

81

1.11.2 Messe Frankfurt Venue GmbH

86

1.12

Rebstock Projektgesellschaft mbH

90

1.13

Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt am Main

93

1.14

Wirtschaftsförderung Frankfurt – Frankfurt Economic Development – GmbH

96

1.11

2. Verkehr, Ver- und Entsorgung

99

2.1

FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH und Konzern

101

2.2

ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain)

107

2.3

RTW Planungsgesellschaft mbH

111

2.4

Stadtentwässerung Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)

114

2.5

Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH und Konzern

118

2.5.1 AVA Abfallverbrennungsanlage Nordweststadt GmbH

124

2.5.2 BäderBetriebe Frankfurt GmbH

127

2.5.3 Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide und Konzern

130

2.5.4 Mainova AG

138
3

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

2.6

2.5.5 Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH

146

2.5.6 In-der-City-Bus GmbH

151

2.5.7 Main Mobil Frankfurt GmbH

154

traffiQ Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH

157

3. Wohnungsbau
3.1

3.2

ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH
und Konzern

163

3.1.1 Frankfurter Aufbau-Aktiengesellschaft

169

3.1.2 Hellerhof GmbH

173

3.1.3 SAALBAU Betriebsgesellschaft mbH

176

3.1.4 WOHNHEIM GmbH

179

Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH und Konzern

184

4. Kultur

189

4.1

Alte Oper Frankfurt Konzert- und Kongresszentrum GmbH

191

4.2

Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH

194

4.3

Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim mbH

198

4.4

Kulturregion Frankfurt RheinMain-gemeinnützige GmbH

201

4.5

Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main GmbH

205

SAALBAU Betriebsgesellschaft mbH (siehe 3.1.3)

179

4.6

MuseumsBausteine Frankfurt GmbH

208

4.7

Schirn Kunsthalle Frankfurt am Main GmbH

211

4.8

Städtische Bühnen Frankfurt am Main GmbH

214

5. Freizeit und Bildung

217

BäderBetriebe Frankfurt GmbH (siehe 2.5.2)

127

5.1

Frankfurt Ticket RheinMain GmbH

219

5.2

Sportpark Stadion Frankfurt am Main Gesellschaft für Projektentwicklungen mbH

222

5.3

Kita Frankfurt (Eigenbetrieb)

225

5.4

Volkshochschule Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)

229

6. Gesundheit und Soziales

233

6.1

Kommunale Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)

235

6.2

Klinikum Frankfurt Höchst GmbH

239

6.2.1 Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Frankfurt-Höchst GmbH

243

6.3

Praunheimer Werkstätten gemeinnützige GmbH

246

6.4

Zentrale Errichtungsgesellschaft mbH

249

III. Trägerbericht Nassauische Sparkasse

4

161

253

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

IV. Anlagen
Abkürzungsverzeichnis

263

Gesellschaftenverzeichnis mit Verweis der Fundstelle Buch oder digitale Anlage

268

Alphabetisches Verzeichnis der im gebundenen Beteiligungsbericht dargestellten
Gesellschaften und Eigenbetriebe

283

Erläuterungen und Begriffsdefinitionen

285

Gesetzestexte, Internetfundstellen

288

V. Digitale Anlagen (CD-ROM)
1.

Übersicht über die direkten Beteiligungen unter 20 %

2.

Übersicht über die weiteren mittelbaren Beteiligungen

3.

Graphische Gesamtübersicht der Beteiligungen

4.

Digitale Wiedergabe des Teils I. bis IV. des Beteiligungsberichts 2014

5

6

Allgemeiner Teil

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

I. Allgemeiner Teil

7

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

I. Allgemeiner Teil
1.

Organisation des Beteiligungsmanagements der Stadt Frankfurt am Main

2.

Gesetzliche Grundlagen

10

2.1

Europäisches Beihilferecht

12

2.2

Umsetzung Public Corporate Governance Kodex

13

3.

Veränderungen und Struktur des Beteiligungsbestands der
Stadt Frankfurt am Main im Jahr 2014

4.

Betriebswirtschaftliche Eckdaten der wesentlichen Mehrheitsgesellschaften

5.

8

9

14

und Eigenbetriebe

18

Verzinsung des eingesetzten Kapitals

32

Allgemeiner Teil

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

1.

Organisation des Beteiligungsmanagements der Stadt
Frankfurt am Main

Das Beteiligungsmanagement (20.3) mit seinen 16

Optimierung des Beteiligungscontrollings

Beschäftigten

als

Diese Spezialsoftware für das Beteiligungsma-

zentrale Serviceeinheit mit bei der Aufgabe, die

nagement (AMI) ermöglicht den Gesellschaften und

Beteiligungsunternehmen zu steuern und zu über-

Eigenbetrieben eine webbasierte Eingabe der Quar-

wachen. Hierbei sind sowohl die Gemeinwohlorien-

talszahlen direkt in die Datenbank des Beteili-

tierung als auch die Wirtschaftlichkeit der Gesell-

gungsmanagements. Zur Unterstützung der Analyse

schaften zu beachten. Im Rahmen des Beteili-

entwickelte das Beteiligungsmanagement für die

gungsmanagements werden die der Stadt Frankfurt

Gesellschaften

am Main als Gesellschafterin obliegenden Funktio-

„Dashboards“. Hierbei handelt es sich um eine

nen ebenso wahrgenommen wie die Betreuung der

Zusammenstellung wesentlicher Finanz-, Personal-

städtischen Aufsichtsratsmitglieder. Das Beteili-

sowie Leistungskennzahlen über mehrere Jahre, die

gungsmanagement arbeitet insbesondere bei der

visuell aufbereitet dem jeweiligen Adressaten einen

Gründung, Umwandlung, Auflösung und Umstruktu-

schnellen Überblick über die Geschäftsentwicklung

rierung von Gesellschaften mit. Daneben ist das

ermöglicht. Die „Dashboard“-Dateien werden in

Beteiligungsmanagement zuständig für die Erstel-

erster Linie aus den auf der Datenbank angesam-

(14 Vollzeitäquivalente),

wirkt

und

Eigenbetriebe

sogenannte

lung des jährlichen Beteiligungsberichts der Stadt

melten Unternehmensdaten gespeist. Es können

Frankfurt am Main, der auf dem Stadtverordneten-

Zeitreihen über 10 Jahre (Basis 2003) grafisch

beschluss vom 22.10.1998 sowie auf den Vorgaben

dargestellt werden. Mit Hilfe dieses Analysetools

der im Jahr 2005 geänderten Hessischen Gemein-

haben die Beschäftigten des Beteiligungsmanage-

deordnung (§ 123a HGO) basiert.

ments die Geschäftsentwicklung der Gesellschaften

Der Anspruch an die Steuerung und Transparenz

über einen großen Zeitraum stets im Blick.

der Unternehmensführung bei den städtischen

Vor dem Hintergrund zunehmend knapperer Haus-

Beteiligungsunternehmen ist in den letzten Jahren

haltsmittel ist absehbar, dass dem Instrument der

kontinuierlich angestiegen, eine Entwicklung, die

mittelfristigen Finanzplanung künftig eine deutlich

sich in jüngster Zeit noch verstärkt hat. Eine Reihe

gewichtigere Frühwarn- und Steuerungsfunktion

von Bilanzskandalen und nicht zuletzt die Finanzkri-

beizumessen ist. In diesem Sinne entwickelte das

se waren Auslöser mehrerer Gesetzesänderungen,

Beteiligungsmanagement

die jeweils eine Verbesserung von Steuerung und

Analysetool für die in AMI erfassten Mittelfristpla-

Transparenz sowie eine verantwortungsvolle und

nungen der Gesellschaften und Eigenbetriebe. Mit

nachhaltige Unternehmensführung zum Ziel hatten.

dem Analysetool können auf 5 Jahre die prognosti-

Diesen in den letzten Jahren stetig gestiegenen

zierten Werte der verschiedenen GuV- und Cash-

quantitativen und qualitativen Anforderungen an das

Flow-Positionen sowie die Investitionsplanungen

ein

systemgestütztes

Beteiligungsmanagement kann das Beteiligungs-

grafisch ausgewertet, miteinander verglichen und in

management nur mit Hilfe einer modernen daten-

den jährlich stattfindenden Wirtschaftsplangesprä-

bankorientierten Software gerecht werden, die seit

chen die zukünftige Entwicklung der Gesellschaften

2006 im Einsatz ist und alle Informationen zum

im Sinne einer strategischen Steuerung des Portfo-

Beteiligungsportfolio der Stadt Frankfurt am Main

lios zielführender hinterfragt werden.

aus einer Quelle bietet.

9

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

2.

Gesetzliche Grundlagen

Das den Gemeinden durch Art. 28 Abs. 2 Grundge-

denen die Stadt mit mindestens 25 % beteiligt ist

setz garantierte Selbstverwaltungsrecht umfasst

und bei denen ihr zusammen mit anderen Gebiets-

auch das Recht auf wirtschaftliche Betätigung. Kon-

körperschaften die Mehrheit der Anteile zusteht, ist

kretisiert wird dieses Recht durch die §§ 121 ff. der

im Rahmen der Abschlussprüfung insbesondere

Hessischen Gemeindeordnung (HGO). Hinter der

auch die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung

dort normierten Zulässigkeit der wirtschaftlichen

zu prüfen. In den Satzungen ist zu verankern, dass

Betätigung einer Gemeinde steht das Ziel, ihr in

Revisionsamt und Landesrechnungshof die Rechte

möglichst optimaler Form zu ermöglichen, Leistun-

nach § 54 HGrG zustehen, d.h. dass sie sich zur

gen im Rahmen der Daseinsvorsorge zu erbringen.

Klärung von Fragen, die bei der Prüfung auftreten,

Zur Erfüllung dieses Zwecks darf die Gemeinde
auch Gesellschaften gründen oder sich an solchen
beteiligen, die auf den Betrieb eines wirtschaftlichen

unmittelbar unterrichten und zu diesem Zweck auch
den Betrieb, die Bücher und die Schriften des Unternehmens einsehen können.

Unternehmens gerichtet sind (§ 122 Abs. 1 HGO).

Mit den am 16.12.2012 und am 29.07.2014 in Kraft

Allerdings

des

getretenen Änderungen der Hessischen Gemeinde-

§ 121 Abs. 1 HGO erfüllt sein, wonach erforderlich

ordnung sind Vorschriften der HGO hinsichtlich der

ist, dass 1. der öffentliche Zweck die Betätigung

wirtschaftlichen Betätigung der Gemeinde geändert

rechtfertigt, 2. die Betätigung nach Art und Umfang

worden. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um

in einem angemessenen Verhältnis zur Leistungs-

folgende Änderungen bzw. Ergänzungen:

müssen

die

Voraussetzungen

fähigkeit der Gemeinde und zum voraussichtlichen
Bedarf steht und 3. der Zweck nicht ebenso gut und
wirtschaftlich durch einen privaten Dritten erfüllt wird
oder erfüllt werden kann. Soweit Tätigkeiten vor
dem 01.04.2004 ausgeübt wurden, sind diese ohne
die in Nr. 3 genannten Einschränkungen zulässig.
Neben den oben genannten drei Voraussetzungen
des § 121 HGO muss sichergestellt sein, dass die
Haftung und die Einzahlungsverpflichtung der Gemeinde entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit begrenzt ist (§ 122 Abs. 1 Nr. 2 HGO) und die Ge-

10

Wirtschaftliche Betätigung auf dem Gebiet erneuerbarer Energien (§ 121 Abs. 1a HGO)
Die Zulässigkeit der wirtschaftlichen Betätigung auf
dem Gebiet der erneuerbaren Energien wurde gegenüber der Subsidiaritätsklausel (nach § 121 Abs.
1 HGO) zuletzt mit dem am 16.12.2011 in Kraft
getretenen Gesetz zur Änderung der Hessischen
Gemeindeordnung und anderer Gesetze gelockert.

meinde einen angemessenen Einfluss, insbesonde-

Die Gemeinde darf sich gemäß Abs. 1a ausschließ-

re im Aufsichtsrat oder einem entsprechenden

lich auf dem Gebiet der Erzeugung, Speicherung

Überwachungsorgan,

(§ 122 Abs.1 Nr. 3

und Einspeisung erneuerbarer Energien sowie der

HGO). Weiterhin muss gewährleistet sein, dass der

Verteilung von hieraus gewonnener thermischer

Jahresabschluss und der Lagebericht entsprechend

Energie wirtschaftlich betätigen, wenn diese Betäti-

den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vor-

gung innerhalb des Gemeindegebiets oder im regi-

schriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufge-

onalen Umfeld in den Formen interkommunaler

stellt und geprüft werden (§ 122 Abs. 1 Nr. 4 HGO).

Zusammenarbeit erfolgt.

§ 123 HGO installiert außerdem die Unterrichtungs-

Diese Öffnung der Subsidiaritätsklausel durch § 121

und Prüfungsrechte gegenüber privatrechtlichen

Abs.1a HGO wird nun in Satz 1 ergänzt um den

Unternehmen gemäß §§ 53 und 54 Haushalts-

Vertrieb von Strom, Wärme und Gas aus erneuer-

erhält

grundsätzegesetz (HGrG). Für die städtischen

baren Energien sowie der Verteilung von elektri-

Mehrheitsbeteiligungen und die Beteiligungen, an

scher und thermischer Energie bis zum Hausan-

Allgemeiner Teil

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

schluss. Die Maßgabe der Beteiligung Dritter sowie

nunmehr auch für mittelbare Beteiligungen. Dem-

die Begrenzung der Beteiligung der Gemeinden auf

nach sind unabhängig von der Stufe der Mehrheits-

einen Anteil von maximal 50 Prozent ist entfallen.

beteiligung Veräußerungs- oder ähnliche Geschäfte

Ausgenommen von Abs. 1a sind wie bei der allge-

nur zulässig, wenn dadurch die Erfüllung der Aufga-

meinen Subsidiaritätsklausel in Abs. 1 Nr. 3 Tätig-

ben der Gemeinde nicht beeinträchtigt wird.

keiten, die vor dem 01.04.2004 bereits ausgeübt
worden sind. Zudem wurde in § 121 Abs. 2 S.1 Nr.2

Vorsitz des Oberbürgermeisters/der Oberbür-

HGO die Breitbandversorgung als nicht wirtschaftli-

germeisterin

che Tätigkeit normiert.

(§ 125 Abs. 2 HGO)

in

den

Gesellschaftsorganen

Nach § 125 Abs. 2 HGO führt der OberbürgermeisUnmittelbare und mittelbare Beteiligungen

ter oder das von ihm bestimmte Mitglied des Ge-

Es wird klargestellt, dass einige der Regelungen für

meindevorstands in den Gesellschaftsorganen der

die wirtschaftliche Betätigung von Gemeinden aus-

städtischen Eigengesellschaften und Mehrheitsbe-

drücklich für unmittelbare und für mittelbare Beteili-

teiligungen den Vorsitz. Der neu eingefügte Satz 3

gungen zur Anwendung kommen: So gelten die

stellt klar, dass die Regelung nicht gilt, wenn weiter-

Voraussetzungen zur Gründung oder Beteiligung an

gehende gesetzliche Vorschriften gelten oder ande-

Unternehmen in § 122 Abs. 1 bis 3 HGO entspre-

re gesetzliche Regelungen entgegenstehen (z. B.

chend, wenn eine Gesellschaft, an der Gemeinden

Wahl des/der Vorsitzenden nach § 107 AktG).

oder Gemeindeverbände mit insgesamt mehr als
50 Prozent unmittelbar oder mittelbar beteiligt sind,

Rechtsfähige Anstalten des öffentlichen Rechts

sich an einer anderen Gesellschaft beteiligen will

(§ 126a HGO)

(§ 122 Abs. 5 HGO).

Den hessischen Gemeinden ist es seit der Ände-

In den jährlichen Beteiligungsbericht sind nach

rung der HGO auch erlaubt, Unternehmen und

§ 123 a HGO Informationen über unmittelbare und

Einrichtungen in der Rechtsform einer Anstalt des

mittelbare Beteiligungen von mindestens 20 Prozent

öffentlichen Rechts zu errichten oder Regie- oder

aufzunehmen.

Eigenbetriebe

Entsprechend

dieser

erweiterten

in

eine

solche

umzuwandeln.

Vorgabe enthält der Beteiligungsbericht 2014 wie

§ 126 a HGO enthält Regelungen zur Ausgestal-

die drei Vorgängerberichte eine digitale Anlage, in

tung, Organisation und Wirtschaftsführung sowie zu

der über die im gedruckten Teil enthaltenen Unter-

Befugnissen. Die Stadt Frankfurt am Main hat von

nehmen alle weiteren (insbesondere mittelbaren)

dieser Möglichkeit bislang keinen Gebrauch ge-

Beteiligungen ab 20 Prozent dargestellt werden.

macht.

Gemäß § 124 Abs. 2 HGO gilt die Schranke für
Veräußerungsgeschäfte von Mehrheitsbeteiligungen

11

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

2.1

Europäisches Beihilferecht

Die Bedeutung des europäischen Beihilfenrechts

Umsetzung durch die Stadt Frankfurt am

nimmt auch für die wirtschaftliche Betätigung der

Main

Stadt Frankfurt am Main ständig zu. Dabei ist die

Wegen der erheblichen Risiken, die mit beihilfewid-

Stadt Frankfurt am Main mit den Anforderungen

rigen Mittelgewährungen verbunden sind, wurde

aufgrund der europa- und beihilferechtlichen Rege-

bereits in 2011 eine Prüfung (sog. Beihilfe-Check)

lungen und deren Umsetzung in nationales Recht

durchgeführt. Neben einer Bestandsaufnahme des

bereits seit geraumer Zeit konfrontiert.

Beteiligungsportfolios umfasste die Prüfung auch,
welche Verbesserungen am Rechtsrahmen von

Beihilfeverbot (Art. 107 Absatz 1 AEUV)

betroffenen städtischen Beteiligungsunternehmen

Eine verbotene Beihilfe nach Artikel 107 Absatz 1

vorgenommen werden können, damit diesen auch

AEUV (Vertrag über die Arbeitsweise der EU, einer

in Zukunft ein finanzieller Ausgleich für die Wahr-

der Kernregelungen des sog. Lissabon-Vertrags;

nehmung ihrer wichtigen Aufgaben für die Stadt

Amtsblatt der EU Nr. C 115 v. 09.05.2008) ist jeder

Frankfurt am Main gewährt werden kann. In Umset-

gewährte wirtschaftliche Vorteil ohne angemessene

zung

Gegenleistung, den das (Beteiligungs-) Unterneh-

Kommission wurden in 2012 bis 2014 diverse städ-

des

Freistellungsbeschlusses

der

EU-

men unter marktüblichen Bedingungen nicht erhal-

tische Beteiligungsunternehmen durch den Magist-

ten hätte. Als klassisches Beispiel für verbotene

rat der Stadt Frankfurt am Main (formal bestätigend)

Beihilfen sind direkte Zuwendungen (z.B. Betriebs-

betraut und die Betrauung mittels gesellschafts-

mittelzuschuss, Bürgschaft), aber auch indirekte

rechtlicher Weisung rechtsverbindlich für das be-

Zuwendungen (wie z.B. Personalüberlassung zu

troffene Beteiligungsunternehmen normiert (sog.

marktunüblichen Konditionen, Grundstücksveräuße-

gesellschaftsrechtliche Lösung).

rungen unter Wert) zu nennen.

Ausblick 2015
Dienstleistungen von allgemeinem wirt-

Um dieses wichtige Rechtsgebiet – auch und insbe-

schaftlichem Interesse (DAWI)

sondere im Beteiligungsmanagement – praktisch

Gemäß Artikel 106 Abs. 2 AEUV gilt auch für Unter-

greifbar zu machen, hat das Beteiligungsmanage-

nehmen, die mit Dienstleistungen von allgemeinem

ment der Stadt Frankfurt a. M. (20.3) das von den

wirtschaftlichen Interesse, also mit der klassischen

kommunalen Spitzenverbänden und gemeinsam mit

Daseinsvorsorge, wie die städtischen Beteiligungs-

dem Land Hessen und KPMG erstellte Handbuch

unternehmen betraut sind - und oftmals strukturell

‚Europäisches Beihilferecht für Kommunen und

defizitär arbeiten - das Beihilfeverbot. Allerdings hält

kommunale Unternehmen‘ fachlich begleitet und

das EU-Beihilferecht hier Erleichterungen bereit

darauf geachtet, dass es optimal auf die kommunale

z. B. mit dem Freistellungsbeschluss, dem Kern des

Praxis ausgerichtet ist. In Kapitel 6 wird das pro-

sog.

EU-

zesshaft angelegte Vorgehen zur Aufarbeitung der

Kommission 2012/C 8/02). Danach können tatbe-

Beihilfethematik von dem sog. Beihilfecheck über

Almunia-Pakets

(Mitteilung

der

standsmäßige Beihilfen mittels eines Betrauungsak-

den Betrauungsakt bis zur laufenden Umsetzungs-

tes legitimiert werden. Ziel des Betrauungsverfah-

kontrolle (sog. Überkompensationskontrolle) darge-

rens ist es, eine Überkompensation bzw. eine

stellt.

Quersubventionierung anderer erwerbswirtschaftlicher Unternehmensbereiche zu verhindern. Dementsprechend wichtig sind Dokumentation und Kontrolle. Der Betrauungsakt muss an ein bestimmtes
Unternehmen gerichtet und rechtlich verbindlich
sein.

12

Weitere Informationen sowie das Handbuch ‚EUBeihilferecht für Kommunen und kommunale Unternehmen‘

finden

Sie

im

Internet

unter

www.beteiligungsmanagement.stadt-frankfurt.de

Allgemeiner Teil

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

2.2

Umsetzung Public Corporate Governance Kodex

Mit der „Richtlinie guter Unternehmensführung –

Mehrheitsbeteiligungen von diversen Wirtschafts-

Public Corporate Governance Kodex – für die Betei-

prüfungsgesellschaften durchgeführt werden, die

ligungen an privatrechtlichen Unternehmen der

zudem nach spätestens fünf Jahren jeweils wech-

Stadt Frankfurt am Main“ (PCGK) verpflichtet sich

seln müssen, wurde mit Unterstützung einer großen

die Stadt Frankfurt am Main (auf der Grundlage des

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stadtverordnetenbeschlusses

vom

ein

Prüfkatalog

25.03.2010),

„Umsetzungsprüfung PCGK“ als Arbeitshilfe erstellt.

eine gute, verantwortungsvolle Unternehmensfüh-

Die Durchführung der PCGK-Prüfung wird von den

rung und -kontrolle bei ihren Beteiligungsunterneh-

Abschlussprüfern in den Wirtschaftsprüferberichten

men zu sichern. Neben der Aufgabe, die Unterneh-

über die testierten Jahresabschlüsse dokumentiert

men bei der Erfüllung des Unternehmenszwecks zu

und dem Aufsichtsrat jeweils im Rahmen seiner

unterstützen und die wirtschaftliche Effizienz zu

Bilanzsitzung

optimieren, hat die Stadt daher im Rahmen kommu-

festzuhalten, dass im Rahmen der Jahresab-

naler Selbstverwaltung gleichzeitig zu gewährleis-

schlussprüfungen 2014 keine gravierenden Verstö-

ten, dass bei der Leitung, Steuerung und Überwa-

ße bei der Einhaltung des Kodex festgestellt wur-

chung der Unternehmen, insbesondere die öffentli-

den.

chen Belange, d. h. die Daseinsvorsorge, angemessen berücksichtigt werden. Gemäß Abschnitt A 3.4
des Public Corporate Governance Kodex (PCGK)
ist im Beteiligungsbericht jährlich zusammenfassend
über die Einhaltung des Kodex zu berichten.

vorgestellt.

Zusammenfassend ist

Für die Tätigkeit im Aufsichtsrat erfolgte erstmals
2012 eine Evaluierung der Effizienz der Aufsichtsratsarbeit in den städtischen Mehrheitsgesellschafen (Abschnitt A 3.2.5 PCGK). Dazu wurde bereits
in 2011 ein entsprechender Fragebogen entwickelt.

In den städtischen Mehrheitsbeteiligungen wurden

Er orientiert sich überwiegend an den Vorgaben und

im Berichtsjahr bereits zum fünften Mal in Folge die

Empfehlungen des PCGK und den relevanten ge-

im PCGK (Abschnitt B 1.4) neu eingeführten jährli-

setzlichen Vorschriften des GmbH-Gesetzes. Im

chen

durchgeführt.

Rahmen der Selbst-Evaluierung hatte jedes Auf-

Grundlage der Gespräche war der Entwurf des

sichtsratsmitglied die Möglichkeit, Themen für Fort-

Wirtschaftsplans mit ausführlichen Erläuterungen zu

bildungsveranstaltungen gegliedert nach Branchen-

den

Wirtschaftsplangespräche

Abschnitt

Know-How, wirtschaftlichen Fragestellungen, recht-

B 1.3 PCGK). Im Wirtschaftsplangespräch werden

Planungsgrundlagen

(gem.

lichen Anforderungen und Entwicklungen sowie

die Planungsprämissen mit zugrunde liegenden

Sonstigem vorzuschlagen. Schulungen werden in

unternehmensspezifischen

der Regel im Rahmen der regulären Gremiensit-

Annahmen

von

den

zuständigen Mitarbeitern des Unternehmens erläu-

zungen absolviert.

tert. Besonderer Schwerpunkt waren die Finanzund Investitionsplanung.
Da gemäß PCGK (vgl. Abschnitt B 2.2) der Abschlussprüfer über die Einhaltung des PCGK berichten und die Abschlussprüfungen der städtischen

Weitere Informationen sowie den Wortlaut des Public Corporate Governance Kodex finden Sie im Internet unter
www.beteiligungsmanagement.stadt-frankfurt.de.

13

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

3.

Veränderungen und Struktur des Beteiligungsbestands der
Stadt Frankfurt am Main im Jahr 2014

Zur Erhöhung der Transparenz erfolgt im Beteili-

haben. Um Doppelzählungen zu vermeiden, werden

gungsbericht 2014 eine veränderte Aufgliederung

daher Gesellschaften mit Mehrfachbeziehungen der

des Beteiligungsportfolios.

obersten Ebene zugeordnet. So ist z. B. an der

Entsprechend der Vorgabe nach § 123 a HGO kon-

Wohnheim GmbH und der FAAG die Stadt Frankfurt

zentriert sich der Beteiligungsbericht auf die Beteili-

am Main sowohl direkt mit geringen Anteilen als

gungen, an denen die Stadt Frankfurt am Main mit

auch indirekt über die ABG mit höheren Anteilen

mindestens 20 Prozent unmittelbar oder mittelbar

beteiligt. Aufgrund der direkten Anteile der Stadt

beteiligt ist (analog § 271 HGB). Alle anderen 326

Frankfurt am Main werden diese Gesellschaften

direkten und indirekten Beteiligungen unter 20 Pro-

unter den direkten Minderheitsbeteiligungen ausge-

zent werden zusammengefasst in der Tabelle sowie

wiesen.

im Gesamtstrukturbericht aufgeführt. Die Anzahl der

Zum 31.12.2014 war die Stadt Frankfurt am Main an

darin enthaltenen direkten Beteiligungen unter 20 %

212 Gesellschaften direkt oder indirekt mit einem

beträgt hierbei unverändert 11 (Vj. 11) und enthält 7

Anteil von mindestens 20 Prozent beteiligt (Vj. 206).

Gesellschaften sowie 4 Genossenschaften. Diese

Im Jahr 2014 ergaben 10 Abgänge und 16 Zugänge

elf Unternehmen werden auch weiterhin in Einzel-

(davon ein nachträglich erfasster Zugang und eine

darstellungen erläutert, finden sich nun aber in der

Anteilsveränderung auf >=20 %) die Veränderung

digitalen Anlage zum Beteiligungsbericht wieder.

von 6 gegenüber dem Vorjahr. Im Einzelnen sind

Der starke Anstieg bei den weiteren Beteiligungen

diese Gesellschaften aus der neu eingefügten Ta-

unter 20 % im Vergleich zum Vorjahr ist nicht auf

belle am Ende dieses Abschnitts namentlich ables-

neue, sondern im Wesentlichen auf eine Nacherfas-

bar. Bei den Zu- und Abgängen ist jeweils eine

sung des Konzernbereichs Thüga zurückzuführen.

direkte Beteiligung enthalten (neu: Frankfurt Hippodrom GmbH, darüber hinaus erfolgte in 2014 die

Anzahl der Beteiligungen ab 20 %

Löschung der Lerchesberg GmbH i.L.).

Zur Ermittlung der Anzahl der Beteiligungen wird die

Von den 212 Gesellschaften entfallen mit 42 Ge-

Tatsache berücksichtigt, dass aufgrund der komple-

sellschaften ca. 19,8 % auf die direkten Beteiligun-

xen Struktur des städtischen Beteiligungsportfolios

gen; hiervon sind 28 Gesellschaften direkte Mehr-

eine Reihe von Gesellschaften mehrere Mütter

heitsbeteiligungen, d.h. Gesellschaften, an denen
die Stadt Frankfurt am Main Anteile am Stammka-

Anzahl der Beteiligungen >= 20 %

2014
Anzahl

2013
Anzahl

in %

Direkte Beteiligungen >= 20 %
Direkte Mehrheitsbeteiligungen*
Direkte Minderheitsbeteiligungen
Indirekte Beteiligungen >= 20 %
Beteiligungen 2. Grades
Beteiligungen 3. Grades
Beteiligungen 4. Grades
Beteiligungen ab 5. Grades

42
28
14
170
46
80
29
15

19,8%
13,2%
6,6%
80,2%
21,7%
37,7%
13,7%
7,1%

42
28
14
164
45
83
29
7

20,4%
13,6%
6,8%
79,6%
21,8%
40,3%
14,1%
3,4%

Beteiligungen mit einem Anteil von
mindestens 20 % nach § 123 a HGO

212

100,0%

206

100,0%

Andere Beteiligungen < 20 %

326

186

davon direkt**

11
538

11
392

Beteiligungen gesamt

* Anzahl inklusive 7 Eigenbetriebe, ** Anzahl inklusive 4 Genossenschaften

14

in %

Allgemeiner Teil

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

pital von über 50 % hält. Die Anzahl der direkten

sellschaft wurde gegründet, um ein Grundstück zu

Mehrheitsbeteiligungen beinhaltet u. a. auch die 7

erwerben und es mit Wohnungen zu bebauen. Es

Eigenbetriebe.

ist geplant, die Gesellschaft nach rund fünf Jahren

Die Zahl der indirekten Beteiligungen ab 20 % be-

auf die ABG zu verschmelzen.

trägt 170 (Vj. 164). Die Anzahl der Beteiligungen

Die nächsten in der Tabelle ausgewiesenen Zugän-

2. Grades (Enkelgesellschaften) beträgt 46 (Vj. 45);

ge betreffen die Mainova AG. In der Stadt Mörfel-

die Beteiligungen 3. Grades (Urenkelgesellschaften)

den-Walldorf liefen der Konzessionsvertrag für das

summieren sich auf 80 (Vj. 83). Daneben bestehen

Stromnetz und der Gaskonzessionsvertrag (bisher:

29 (Vj. 29) Beteiligungen 4. Grades und 15 (Vj. 7)

Mainova AG) aus. Im Zuge der Neu-Vergabe hat

Beteiligungen größer gleich 5. Grades.

sich die Stadt Mörfelden-Walldorf dazu entschlossen, die Vergabe für das Strom- und das Gasnetz in

Struktur nach Bereichen

einem gemeinsamen Verfahren durchzuführen und

Aufgrund der Konzernstrukturen besteht mehr als

zugleich die Gründung von Netzeigentumsgesell-

die Hälfte der Beteiligungen (118; Vj. 115) ab einem

schaften (Kooperationsmodell mit Stadt und Gesell-

Anteil von 20 % in den Bereichen Verkehr, Ver- und

schaften) auszuschreiben. Aus diesem Grund wur-

Entsorgung, gefolgt von 47 (Vj. 45) Beteiligungen

den

(22,2 %) im Bereich Wirtschaft und Stadtentwick-

Walldorf GmbH & Co. KG (Anteil der Mainova AG:

lung sowie von 28 (Vj. 27) Beteiligungen (13,2 %)

57,98 %) sowie die Komplementärin Netzeigen-

im Wohnungsbau. Für die Bereiche Gesundheit und

tumsgesellschaft

Soziales mit 8 (Vj. 8) Beteiligungen sowie Kultur und

GmbH (100 % Mainova AG) gegründet. Die Anteils-

Freizeit mit 11 (Vj. 11) Beteiligungen ergeben sich

quoten sind noch nicht endgültig, sondern spiegeln

Anteile von 3,8 % bzw. 5,2 %.

den Stand Ende 2014 wider.

die

Netzeigentumsgesellschaft

Mörfelden-Walldorf

Mörfelden-

Verwaltung

Bei den 2 ABO Wind WP GmbH & Co. KG handelt

Highlights: Wesentliche Portfolioveränderungen in 2014
In der neu aufgenommenen Tabelle am Ende dieses Abschnitts sind alle Zu- und Abgänge der Beteiligungen ab 20 % aufgeführt. Nachfolgend werden
zunächst die dort ausgewiesenen wesentlichen
Zugänge, im Weiteren dann die Abgänge erläutert;
die Tabelle verweist darüber hinaus auf die Fundstellen im Beteiligungsbericht, an denen hierzu noch
jeweils weitere Informationen zu finden sind.
Portfolioveränderungen – Zugänge:
Die ABG Frankfurt Holding Wohnungsbau- und
Beteiligungsgesellschaft mbH (ABG) hat im Berichtsjahr 94 % der Kommanditanteile an der ABG
BelVivo GmbH & Co. KG Frankfurt am Main (vormals Europaviertel Baufeld 4d GmbH & Co. KG,
Essen) erworben. Die Gesellschaft verfügt über
einen Bestand von 122 Wohnungen, eine Kindertagesstätte sowie vier Gewerbeobjekte und 135 Tiefgaragenplätze. Die ABG wickelt das komplette operative Geschäft für diese Gesellschaft ab. Die Ge-

es sich um Projektgesellschaften für Windparks, die
grundsätzlich weiter veräußert werden sollen und
somit nicht im engeren Sinn eine Beteiligung im
Sinne des § 271 Abs. 1 HGB darstellen.
Die Messe Frankfurt GmbH hat mit der Gründung
der Guangzhou Li Tong Messe Frankfurt Co Ltd.,
Guangzhou, ihre Präsenz in China weiter gestärkt.
Die neue Tochtergesellschaft ist ein Joint Venture
zwischen der Messe Frankfurt (HK) Ltd., Tochtergesellschaft der Messe Frankfurt Exhibition GmbH in
Hong Kong, und des chinesischen Branchenverbands Guangdong Toy Association (GDTA). Mit
55 % hält die Messe Frankfurt (HK) Ltd. die Mehrheit an dem Gemeinschaftsunternehmen. Die Guangzhou Li Tong Messe Frankfurt Co Ltd. organisiert
mit der Toy & Hobby China und der Baby & Stroller
China zwei etablierte Messeveranstaltungen an
ihrem Firmensitz Guangzhou.
Im Berichtsjahr hat darüber hinaus die Tochtergesellschaft Messe Frankfurt Exhibition GmbH mit
56 % die Mehrheit an dem südafrikanischen Messeveranstalter South African Show Services (SASS)
mit Sitz in Johannesburg erworben. Die neue Ge-

15

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

sellschaft heißt South African Shows Messe Frank-

3 GmbH & Co. KG). In der am Ende dieses Ab-

furt (Pty) Ltd., Johannesburg. Zum Portfolio der

schnitts abgebildeten tabellarischen Übersicht sind

SASS gehören unter anderem die Messen Johan-

die Mainova PV_Park 2, 4, 5, 6 und 7 GmbH & Co.

nesburg International Motor Show, Rand Show,

KG´s daher als Abgänge verzeichnet. Darüber hin-

AMID Motorcycle Expo, Johannesburg Boat Show

aus wurden Vorratsgesellschaften ohne operatives

und SA Outdoor Lifestyle Show. Mit zum Portfolio

Geschäft für Offshore-Windprojekte aufgelöst: die

der neuen Tochtergesellschaft gehört auch die

Netzwerk Offshore Wind GmbH & Co. KG, die

Automechanika Johannesburg, die seit 2009 von

Mainova Wind-Beteiligungs GmbH & Co KG und die

SASS in Lizenz durchgeführt wird.

Offshore Wind für Hessen GmbH & Co. KG sind

Mit Beschluss vom 16.10.2014 hat die Stadtverord-

ebenfalls in der Tabellenspalte Abgänge aufgeführt..

netenversammlung der Stadt Frankfurt am Main der

Innerhalb des FES-Konzerns ist es zu Umstrukturie-

Übertragung aller Gesellschaftsanteile der Frank-

rungen gekommen. Mit Verschmelzungsvertrag vom

furter Hippodrom GmbH auf die Stadt Frankfurt

01.07.2014 wurde die TRAPP GmbH (TRAPP)

am Main und der Aufhebung des Mietvertrags über

rückwirkend zum 01.01.2014 zu Buchwerten auf die

das Rennbahngelände in Frankfurt am Main zuge-

FES GmbH verschmolzen. Das Geschäft der

stimmt. Das Stammkapital der Gesellschaft beläuft

TRAPP wurde zum Großteil auf die FES übertra-

sich auf 2 Mio. €. Der Kauf- und Abtretungsvertrag

gen. Die Eintragung der Verschmelzung im Han-

inklusive der Vereinbarung zur Aufhebung des Miet-

delsregister der FES erfolgte am 25.07.2014. Die

vertrags wurden vor dem Hintergrund der Neuord-

Gesellschaft ist in der Tabelle unter Abgängen auf-

nung des Areals zur Sicherung der uneingeschränk-

geführt.

ten Verfügbarkeit über das Gelände geschlossen.

Die Gesellschafterversammlung der tiQs traffiQ-

Die Stadt Frankfurt am Main beabsichtigt nicht, die

Servicegesellschaft

Frankfurter Hippodrom GmbH operativ fortzuführen.

schaft der traffiQ Lokale Nahverkehrsgesellschaft

Die Zustimmung zur Übernahme der Anteile war

Frankfurt am Main mbH, hat in ihrer Sitzung am

daher gleichzeitig mit dem Auftrag verbunden, die

21.07.2014 die Liquidation der Gesellschaft zum

Vorbereitungen für eine Auflösung der Frankfurter

30.09.2014 beschlossen. Die Gesellschaft befindet

Hippodrom GmbH aufzunehmen und die Liquidation

sich seit dem 01.10.2014 in Liquidation und führt

schnellstmöglich umzusetzen.

den

Die Fraport AG hat ihr externes Geschäft durch die

mbH i. L..

Akquise von 100 % der Anteile an der AMU Hol-

Bei der Lerchesberg Grundstücks-Gesellschaft

dings Inc., USA ausgebaut. Die von der AMU Hol-

mbH i. L. (Lerchesberg), seit 2008 in der Liquidati-

Namen

tiQs

mbH,

eine

Tochtergesell-

traffiQ-Servicegesellschaft

dings Inc. gehaltenen Beteiligungen betreiben und

on, erfolgte in 2014 die Löschung der Firma im

entwickeln mit ihren insgesamt 17 Mitarbeitern

Handelsregister, so dass die Gesellschaft nun eben-

kommerzielle Terminal-Flächen an den amerikani-

falls unter den Abgängen ausgewiesen wird.

schen Flughäfen in Pittsburgh, Boston, Baltimore
und Cleveland und sollen den Zugang zum US-

Sonstige Portfolioveränderungen:

amerikanischen Markt eröffnen sowie das Retail-

Nachdem sich die ICB in der Ausschreibung des

Geschäft stärken. Die Gesellschaften der AMU

Linienbündels B Anfang des Jahres 2014 nicht

Holdings Inc. sind in der Tabelle aufgeführten Zu-

durchsetzen konnte, wurden die Busaktivitäten im

gänge enthalten.

Konzern der Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH (SWFH) neu ausgerichtet. Im Zuge

16

Portfolioveränderungen – Abgänge:

dieser Neuausrichtung wurden zur Kapitalstärkung

Die Mainova AG hat ihr Portfolio u. a. aus Kosten-

der In-der-City-Bus GmbH (ICB) von der Stadtwerke

gründen bereinigt. So hat sie die auf 6 Beteiligun-

Verkehrsgesellschaft mbH (VGF) sämtliche dort für

gen verteilten Photovoltaikanlagen in Eggebek auf

den Linienverkehr und für die Fahrschulausbildung

eine Gesellschaft verschmolzen (Mainova PV_Park

vorhandenen 172 Busse in die ICB eingelegt.

Allgemeiner Teil

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Dadurch ist das gezeichnete Kapital von 0,7 Mio. €

statt im Rahmen eines Pachtvertrages von der ICB

auf 10,6 Mio. € gestiegen. In einem zweiten Schritt

übernommen, die dort von der VGF beschäftigten

wurden die von der VGF gehaltenen Gesellschafts-

Mitarbeiter werden seither im Rahmen einer Arbeit-

anteile an der ICB zum 01.09.2014 auf die SWFH

nehmerüberlassung von der ICB eingesetzt.

übertragen. Um den Werkstattbetrieb unter Führung
der ICB aufrecht erhalten zu können, wird die WerkZugänge Beteiligungen mit >= 20 % Anteilsbeteiligung in 2014

Beitrag auf CD Nr. Abgänge

ABG BelVivo GmbH & Co. KG
Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf Verwaltung GmbH

9.1
7.28

Netzwerk Offshore Wind GmbH & Co. KG
Mainova Wind-Beteiligungs GmbH & Co. KG

Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf GmbH & Co. KG
7.27
ABO Wind WP Frankfurt1 GmbH & Co. KG (nur Projektgesellschaft) keine Angaben

Mainova PV_Park 2 GmbH & Co. KG
Mainova PV_Park 4 GmbH & Co. KG

ABO Wind WP Weilrod GmbH & Co. KG (nur Projektgesellschaft)
South African Shows Messe Frankfurt Proprietary Limited

keine Angaben
2.1.12

Mainova PV_Park 5 GmbH & Co. KG
Mainova PV_Park 6 GmbH & Co. KG

Guangzhou Litong Messe Frankfurt Co. Ltd.
AMU Holdings Inc.

2.1.3.2.2
6.6

Mainova PV_Park 7 GmbH & Co. KG
TRAPP GmbH

Airmall Inc.

6.6.1

Lerchesberg Grundstücks-Gesellschaft mbH i. L.

Airmall Maryland Inc.
Airmall Boston Inc.

6.6.1.3
6.6.1.1

Offshore Wind für Hessen GmbH & Co. KG

Airmall Pittsburgh Inc.
Airmall Cleveland Inc.

6.6.1.4
6.6.1.2

Airmall USA Inc.
Frankfurter Hippodrom GmbH

6.6.1.5
Buch I.3

Fraport Passenger Services GmbH*

6.11

* Kapitalanteilsveränderungen von unter 20 % auf >=20 %

Portfolioveränderungen: Ausblick

Projektgesellschaft eingerichtet werden. Durch die

In unmittelbarer Nähe zur Frankfurter Innenstadt

Gründung der Projektgesellschaft sollen die organi-

entsteht derzeit auf dem Gelände des ehemaligen

satorischen Voraussetzungen für eine sachgerechte

Hauptgüterbahnhofes und Rangierfeldes unter dem

und effiziente Abwicklung des Bauvorhabens ge-

Begriff „Europaviertel“ ein neuer Stadtteil. Die Er-

schaffen werden. Mit Beschluss der Stadtverordne-

schließung des Europaviertels soll künftig durch die

tenversammlung vom 16.07.2015 (§ 6158, M 87

über die Station „Hauptbahnhof“ verlängerte U-

vom 22.05.2015) wurde grundsätzlich über die Ein-

Bahnlinie U 5 erfolgen. Die geplante Stadtbahntras-

richtung einer Projektgesellschaft entschieden. Die

se hat eine Gesamtlänge von ca. 2.600 m. Die

Projektgesellschaft wurde am 24.06.2015 zunächst

Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am

von der VGF als Tochterunternehmen gegründet.

Main mbH (VGF) realisiert das Projekt als Vorha-

Seitens der Stadt wird allerdings die Beteiligung an

benträgerin und soll es zukünftig auch im eigenen

dieser Gesellschaft aus Gründen der Interessen-

Namen und auf eigene Rechnung durchführen

wahrnehmung für den lokalen öffentlichen Perso-

(„Projektneuorganisation"). Aufgrund des zur Durch-

nennahverkehr und im Hinblick auf die Steuerung

führung der Gesamtmaßnahme „Stadtbahn Europa-

von Umsetzungsschritten (z.B. Erschließung, Ver-

viertel“ erforderlichen Finanzvolumens und der

kehrskonzeption und -steuerung, Baustelleneinrich-

Komplexität der Maßnahme - auch im Hinblick auf

tung und Genehmigungsverfahren) als zielführend

die beteiligten städtischen Ämter, Betriebe und

erachtet. Der Anteilserwerb in Höhe von 49 % durch

Gesellschaften - soll flankierend zur Wahrnehmung

die Stadt Frankfurt am Main ist nach den notwendi-

der Gesamtverantwortlichkeit durch die VGF eine

gen

städtischen

Gremienbeschlüssen

für

den

Herbst 2015 vorgesehen.

17

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

4.

Betriebswirtschaftliche Eckdaten der wesentlichen Mehrheitsgesellschaften und Eigenbetriebe

Die nachfolgenden Darstellungen geben einen kur-

Um die gesamte Breite des Betätigungsfelds der in

zen Einblick in die Ertrags- sowie die Vermögens-

städtischem Besitz stehenden Gesellschaften mög-

und Finanzlage der wesentlichen (bemessen an

lichst adäquat darstellen zu können, wurden bei der

Anteil, Bilanz- und GuV-Werten) städtischen Mehr-

ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und

heitsgesellschaften und Eigenbetriebe.

Beteiligungsgesellschaft mbH (Wohnungsbau), der

Von 28 direkten Mehrheitsgesellschaften und Ei-

Messe Frankfurt GmbH (Wirtschaft), der FES Frank-

genbetrieben der Stadt Frankfurt am Main werden

furter Entsorgungs- und Service GmbH (Entsor-

23, darunter 6 Eigenbetriebe und 17 Gesellschaften,

gung) und der Stadtwerke Frankfurt am Main Hol-

mit ihren Kennzahlen in den folgenden Tabellen

ding GmbH (Verkehr, Versorgung) zusätzlich zu den

1 bis 4 und 9 berücksichtigt. Der Eigenbetrieb Städ-

Abschlüssen der Gesellschaften die jeweiligen Kon-

tische Kliniken Frankfurt am Main – Höchst sowie

zernabschlüsse abgebildet.

die BKRZ Brandschutz-, Katastrophenschutz - und

Für die Städtische Bühnen Frankfurt am Main

Rettungsdienstzentrum - Grundstücksverwaltungs-

GmbH (Kultur) enthalten die Übersichten die Ab-

gesellschaft mbH, die Kulturgesellschaft Bergen-

schlussdaten des abweichenden Geschäftsjahres

Enkheim mbH, die MuseumsBausteine Frankfurt

vom 01.09.2013 bis zum 31.08.2014 (Vorjahr

GmbH sowie die Frankfurter Hippodrom GmbH

01.09.2012 bis zum 31.08.2013). Für die übrigen

finden aufgrund des Wesentlichkeitsprinzips keine

aufgeführten Beteiligungen gilt Geschäftsjahr gleich

Berücksichtigung.

Kalenderjahr.

Neben den direkten Mehrheitsgesellschaften und

Die Bilanzkennzahlen stellen Stichtagswerte zum

Eigenbetrieben werden noch 12 mittelbare Mehr-

31.12. bzw. 31.08. (Städtische Bühnen) dar, wäh-

heitsgesellschaften in die Betrachtungen mit aufge-

rend sich die Kennzahlen der GuV auf den Zeitraum

nommen.

eines Geschäftsjahres beziehen.
Eine Erläuterung zur Berechnung der Kennzahlen
finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.

18

Allgemeiner Teil

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Erläuterungen zu Tabelle 1

rungsverträgen an die jeweilige Muttergesellschaft

(Gesamtleistung und Jahresergebnis)

überwiesen oder von dieser durch Verlustübernah-

Tabelle 1 sowie die Abbildungen 1.1-1.3 geben

me ausgeglichen wurden. Bei der Stadtwerke Ver-

einen Überblick über die Entwicklung der Gesamt-

kehrsgesellschaft Frankfurt am Main GmbH, der

leistung und der Jahresergebnisse der einzelnen

Mainova AG, der AVA Abfallverbrennungsanlage

Gesellschaften zusammengefasst nach Unterneh-

Nordweststadt GmbH und der Bäderbetriebe Frank-

mensbereichen. Die Unternehmen der Stadt Frank-

furt GmbH handelt es sich um Gesellschaften, die

furt am Main erbringen unterschiedlichste Leistun-

unter dem Dach der Stadtwerke Holding einen

gen auf vielen verschiedenen Gebieten. So resul-

steuerlichen Querverbund bilden.

tiert die Leistung der Gesellschaften des Kulturbe-

Die Alte Oper und die Städtischen Bühnen zeigen

reichs unter anderem aus verkauften Eintrittskarten

bei annähernd gleichen monetären Leistungsvolu-

und die des Krankenhauses überwiegend aus Er-

men sehr unterschiedliche Jahresergebnisse. Dies

stattungen der Krankenkassen, während die Woh-

hat seine Ursache in dem sehr personalintensiven

nungsunternehmen ihre Gesamtleistung zu einem

Betrieb der Städtischen Bühnen, während die Alte

großen Teil aus Mieteinnahmen erzielen.

Oper über kein eigenes Ensemble verfügt. Der

Die Zahlen der Unternehmen im Kultur- und Sozial-

größte Verlustbringer der hier dargestellten Gesell-

bereich zeigen, dass die monetäre Bewertung der

schaften und Eigenbetriebe ist der Eigenbetrieb Kita

Leistungen oft in keiner angemessenen Relation zu

Frankfurt

den tatsächlich anfallenden Kosten stehen. Dem

-106 Mio. € (Vj. -105 Mio. €). Der Eigenbetrieb ist

gegenüber steht jedoch der tatsächliche gesell-

damit auch der größte Zuschussempfänger der

schaftliche Nutzen der betreffenden Betriebe für die

Stadt Frankfurt am Main. Zu den Aufgaben des

Stadt Frankfurt am Main und der Region. Gleiches

Eigenbetriebs gehören die Bildung, Erziehung und

gilt für die im Wirtschaftssektor angesiedelten Un-

Betreuung von Kindern ab 8 Wochen bis 10 bzw. 12

ternehmen zur Förderung des Tourismus und zur

Jahren in Kindertageseinrichtungen. Aufgrund des

Stärkung der Wirtschaftskraft sowie für den öffentli-

sehr personalintensiven Betriebs sind die Personal-

chen Nahverkehr. Wenn für einige Gesellschaften

aufwendungen von 104 Mio. € (Vj. 99 Mio. €) der

die Kennzahl Gesamtleistung nicht ausgewiesen

größte Kostenfaktor.

wird (z. B. die Stadtwerke Frankfurt am Main Hol-

An zweiter Stelle ist die Städtische Bühnen Frank-

ding GmbH), so hat dies ausschließlich bilanztech-

furt am Main GmbH mit einem Jahresfehlbetrag von

nische und handelsrechtliche Gründe. Die Leistung

-66 Mio. € (Vj. -65 Mio. €) zu nennen.

dieser Gesellschaften zeigt sich i.d.R. in den sonsti-

Zu den größten Gewinnbringern zählen die Mainova

mit

einem

Jahresfehlbetrag

von

gen betrieblichen Erträgen.

AG, als einzige hier dargestellte Aktiengesellschaft,

Einige der in der Tabelle 1 aufgeführten Gesell-

mit einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstä-

schaften schließen das Geschäftsjahr scheinbar

tigkeit von rd. 90 Mio. € (Vj. rd. 95 Mio. €) und die

„erfolglos“ ab, was in einer Null als Jahresergebnis

ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und

zum Ausdruck kommt. Diese Gesellschaften, mit

Beteiligungsgesellschaft mbH mit einem Jahres-

Ausnahme der Zentralen Errichtungsgesellschaft

überschuss von 64 Mio. € (Vj. 57 Mio. €).

mbH, haben im Jahr 2014 ebenso wie in den Vorjahren Jahresüberschüsse (Messe Frankfurt Exhibition GmbH, Messe Frankfurt Venue GmbH, AVA
Abfallverbrennungsanlage

Nordweststadt

GmbH

Frankfurter Aufbau AG; Mainova AG) oder Jahresfehlbeträge

(Stadtwerke

Verkehrsgesellschaft

Frankfurt am Main GmbH; Bäderbetriebe Frankfurt
GmbH, SAALBAU Betriebsgesellschaft mbH) erwirtschaftet, die im Rahmen von Ergebnisabfüh-

19

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014
Gesamtleistung (in T€)

Veränderung

Jahresergebnis (in T€)

Veränderung

2014

2013

(in %)

2014

2013

(in %)

BKRZ KG

-8.227

8.518

-196,59

-3.303

579

-670,18

Dom Römer

15.249

22.434

-32,03

-5.600

-7.916

-29,25

Hafen (EB)

4.561

4.634

-1,57

1.453

692

109,88

19.940

19.198

3,86

2.961

2.673

10,77

Wirtschaft und Stadtentwicklung

HFM
Markt (EB)

837

901

-7,07

89

248

-64,02

48.048

46.247

3,89

25.315

28.061

-9,78

Messe Frankfurt Exhibition

244.032

221.883

9,98

0

0

-

Messe Frankfurt Venue

Messe Frankfurt

173.777

202.661

-14,25

0

0

-

TCF

5.162

4.720

9,37

-2.273

-2.612

-12,98

WIFÖ

4.546

4.393

3,49

-4.973

-5.023

-1,00

507.925

535.588

-5,16

13.669

16.703

-18,17

26.798

36.129

-25,83

0

0

-

Gesamt (nicht konsolidiert)
Verkehr, Ver- und Entsorgung
AVA
BäderBetriebe
FES
Mainova
Stadtentwässerung (EB)

10.058

10.586

-4,99

0

0

-

212.055

199.826

6,12

23.395

25.806

-9,34

2.128.472

2.296.606

-7,32

0

0

-

111.221

110.602

0,56

2.112

-7.327

-128,83

SWFH

0

0

-

3.102

8.851

-64,95

traffiQ

0

0

-

-8.887

-7.738

14,85

179.889
2.668.493

180.685
2.834.433

-0,44
-5,85

0
19.722

0
19.592

0,67

12,40

VGF
Gesamt (nicht konsolidiert)
Wohnungsbau
ABG

202.734

203.242

-0,25

64.341

57.245

FAAG

91.797

86.417

6,22

0

0

-

Hellerhof

41.514

40.926

1,44

7.194

7.299

-1,44

MIBAU

12.382

11.953

3,58

1.085

213

410,33

8.174

8.209

-0,44

0

0

-

97.956

97.172

0,81

-111

2.324

-104,79

454.556

447.920

1,48

72.508

67.081

8,09

Alte Oper

9.651

9.204

4,86

-6.408

-7.096

-9,69

Kita (EB)

34.936

32.320

8,09

-105.544

-104.547

0,95

478

378

26,29

-4.008

-3.612

10,96

10.933

11.469

-4,67

-65.993

-64.618

2,13

Schirn Kunsthalle

2.568

1.657

55,02

-5.508

-5.386

2,27

Sportpark Stadion

8.913

8.339

6,88

-128

-632

-79,71

Saalbau Betriebsgesellschaft mbH
WOHNHEIM
Gesamt (nicht konsolidiert)
Kultur, Freizeit und Bildung

Mousonturm
SBF

VHS (EB)
Gesamt (nicht konsolidiert)

7.280

6.826

6,64

-8.137

-7.839

3,80

74.758

70.193

6,50

-195.726

-193.730

1,03

7.192

6.279

14,54

-12.993

-13.236

-1,84

170.875

166.865

2,40

-4.252

-8.969

-52,60

847

1.230

-31,12

-27

460

-105,77

Gesundheit und Soziales
KKJF (EB)
Klinikum FH
Medizinisches Versorgungszentrum
ZEG
Gesamt (nicht konsolidiert)
Summe dargestellter
Beteiligungen

0

0

-

0

0

-

178.914

174.374

2,60

-17.271

-21.745

-20,58

3.884.647

4.062.509

-4,38

-107.098

-112.100

-4,46

Tabelle 1: Gesamtleistung / Jahresergebnis

20

Allgemeiner Teil

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Gesamtleistung - Vorjahresvergleich (in Mio. €)
Gesamtleistung aktuell

Gesamtleistung Vorjah

3.000
2.500
2.000
1.500
1.000

Gesundheit und Soziales

Kultur, Freizeit und Bildung

Wohnungsbau

Verkehr, Ver- und Entsorgung

0

Wirtschaft und Stadtentwicklung

500

Abb. 1.1

Gesamtleistung 2014 - Verteilung
5% 2%

13 %

12 %

69 %
Wirtschaft und Stadtentwicklung

Verkehr, Ver- und Entsorgung

Wohnungsbau

Kultur, Freizeit und Bildung

Gesundheit und Soziales

Abb. 1.2

Jahresergebnis - Vorjahresvergleich (in Mio. €)
Jahresergebnis aktuell

Jahresergebnis Vorjahr

100
50
0
-50
-100

Gesundheit und Soziales

Kultur, Freizeit und Bildung

Wohnungsbau

Verkehr, Ver- und Entsorgung

-200

Wirtschaft und Stadtentwicklung

-150

Abb. 1.3

21

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Erläuterungen zu den Tabellen 2 und 3
(Anlagevermögen, Bilanzsumme, Eigenkapital,
Zahl der Mitarbeiter)
Die Tabellen 2 und 3 sowie die Abbildungen 2.1-2.3

(Vj. 545 Mio. €) aus. Die ABG liegt zusammen mit der

und 3 fassen Daten zu Anlagevermögen, Bilanzsum-

Mainova AG auch beim Anlagevermögen mit jeweils

me, Eigenkapital und Mitarbeiterzahl der Beteiligun-

rd. 1 Mrd. € an erster Stelle. Beide haben somit auch

gen zusammen, teilweise ergänzt durch die Bildung

eine Bilanzsumme von über 1 Mrd. €. Die größte

von Kennzahlen: Eigenkapitalquote, Anlagenintensität

Anlagenintensität (Verhältnis von Anlagevermögen

und Produktivität. Zur Bewertung der Eigenkapital-

zur Bilanzsumme) mit über 90 % errechnet sich bei

quote der Gesellschaften wird häufig auf einen in

folgenden

anderen Wirtschaftsbereichen als ausreichend ange-

phenschutz-

sehenen Wert (z. B. mehr als 30 % der Bilanzsumme)

stücksgesellschaft mbH und Co KG, Messe Frankfurt

verwiesen. Dabei ist jedoch einerseits zu beachten,

Venue GmbH, AVA Abfallverbrennungsanlage Nord-

dass diese Vergleichswerte sehr von der jeweiligen

weststadt GmbH, BäderBetriebe Frankfurt GmbH,

Branche geprägt sind und dass andererseits viele

Stadtentwässerung Frankfurt am Main (Eigenbetrieb),

Unternehmen der öffentlichen Hand aufgrund ihres

Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH,

Gesellschaftszweckes durch Zuschüsse finanziert

WOHNHEIM GmbH, Sportpark Stadion Frankfurt am

werden und sich somit nicht über den Kapitalmarkt

Main Gesellschaft für Projektentwicklungen mbH

refinanzieren müssen. Die größte Eigenkapitalquote

sowie Zentrale Errichtungsgesellschaft mbH.

mit über 80 % besitzen die Hafenbetriebe der Stadt

Die Summe der durchschnittlichen Mitarbeiterzahlen

Frankfurt am Main (Eigenbetrieb).

in 2014 der in diesem Kapitel dargestellten Gesell-

Bei einigen Gesellschaften (Dom Römer GmbH sowie

schaften und Eigenbetriebe liegt bei 14.558 Davon

Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main GmbH)

haben die Mainova AG, die Kita Frankfurt (Eigenbe-

weist die Bilanz ein Eigenkapital von Null auf, das sich

trieb) sowie die Klinikum Frankfurt Höchst GmbH mit

infolge wiederholter Verluste eigentlich als negativer

durchschnittlich über 2.000 Mitarbeitern den höchsten

Betrag errechnet und nur durch die Position „Nicht

Personalbestand. Mit durchschnittlich über 1.000

und

Brandschutz-,

Rettungsdienstzentrum-

KatastroGrund-

durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag“ ausgegli-

Mitarbeitern folgen die FES Frankfurter Entsorgungs-

chen wird. Mittelfristig ist ein Ausgleich beim Eigenka-

und Service GmbH, die Stadtwerke Verkehrsgesell-

pital angestrebt. Den größten Wert beim Eigenkapital

schaft Frankfurt am Main mbH und die Städtische

weist die ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungs-

Bühnen Frankfurt am Main GmbH.

bau- und Beteiligungsgesellschaft mbH mit 604 Mio. €

22

Unternehmen:

Allgemeiner Teil

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014
Anlagevermögen (in T€)

Veränderung

Eigenkapital (in T€) Veränderung

2014

2013

(in %)

2014

2013

(in %)

123.493

121.828

1,37

91.463

92.347

-0,96

105

103

1,68

0

0

-

24.500

19.747

24,07

24.637

23.876

3,19

2.482

2.639

-5,94

6.186

5.898

4,88

Wirtschaft und Stadtentwicklung
BKRZ KG
Dom Römer
Hafen (EB)
HFM
Markt (EB)
Messe Frankfurt
Messe Frankfurt Exhibition
Messe Frankfurt Venue

25.471

28.569

-10,85

10.247

10.406

-1,53

334.663

334.825

-0,05

366.523

354.208

3,48

86.861

83.211

4,39

46.637

46.637

0,00

543.594

561.158

-3,13

362.862

362.862

0,00

240

230

4,34

991

724

36,92

TCF
WIFÖ

227

307

-26,11

3.061

3.022

1,31

1.141.636

1.152.618

-0,95

912.608

899.980

1,40

AVA

83.538

100.226

-16,65

403

403

0,00

BäderBetriebe

68.887

72.053

-4,39

37.710

37.710

0,00

FES

62.037

55.476

11,83

46.588

48.708

-4,35

Gesamt (nicht konsolidiert)
Verkehr, Ver- und Entsorgung

Mainova

1.027.603

1.031.473

-0,38

356.679

356.679

0,00

Stadtentwässerung (EB)

640.833

642.107

-0,20

150.028

150.026

0,00

SWFH

803.664

796.456

0,90

327.914

324.812

0,96

traffiQ

425

474

-10,35

239

1.388

-82,79

623.717
3.310.705

573.018
3.271.284

8,85
1,21

38.017
957.577

38.017
957.742

0,00
-0,02

1.007.427

904.356

11,40

603.907

544.913

10,83

FAAG

305.279

308.245

-0,96

70.545

70.545

0,00

Hellerhof

129.044

130.805

-1,35

61.202

54.008

13,32

25.084

26.366

-4,86

27.129

26.044

4,17

VGF
Gesamt (nicht konsolidiert)
Wohnungsbau
ABG

MIBAU
Saalbau Betriebsgesellschaft mbH

45

18

145,06

25

25

0,00

428.657

426.272

0,56

106.609

106.720

-0,10

1.895.536

1.796.063

5,54

869.417

802.256

8,37

Alte Oper

3.424

2.710

26,36

3.221

2.128

51,31

Kita (EB)

127.751

109.480

16,69

56.828

52.928

7,37

226

261

-13,20

0

0

-

30.452

31.729

-4,02

15.623

16.599

-5,88
-11,92

WOHNHEIM
Gesamt (nicht konsolidiert)
Kultur, Freizeit und Bildung

Mousonturm
SBF
Schirn Kunsthalle

82

97

-15,66

844

959

Sportpark Stadion

154.115

159.846

-3,58

64.209

62.657

2,48

1.085

982

10,53

811

856

-5,34

317.137

305.104

3,94

141.536

136.126

3,97

2.017

1.999

0,94

628

892

-29,66

14.301

15.911

-10,12

6.245

2.028

207,99

243

306

-20,61

182

208

-12,75

ZEG

14.788

8.427

75,48

25

25

0,00

Gesamt (nicht konsolidiert)

31.349

26.643

17,66

7.079

3.153

124,52

6.696.362

6.551.712

2,21

2.888.218

2.799.257

3,18

VHS (EB)
Gesamt (nicht konsolidiert)
Gesundheit und Soziales
KKJF (EB)
Klinikum FH
Medizinisches Versorgungszentrum

Summe dargestellter
Beteiligungen

Tabelle 2: Anlagevermögen / Eigenkapital

23

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Anlagevermögen 2014 - Verteilung
0%

17 %

5%

28 %

49 %

Wirtschaft und Stadtentwicklung

Verkehr, Ver- und Entsorgung

Wohnungsbau

Kultur, Freizeit und Bildung

Gesundheit und Soziales

Abb. 2.1

Eigenkapital - Vorjahresvergleich (in Mio. €)

Abb. 2.2

Eigenkapital 2014 - Verteilung
0% 5%

30 %

32 %

33 %

Wirtschaft und Stadtentwicklung

Verkehr, Ver- und Entsorgung

Wohnungsbau

Kultur, Freizeit und Bildung

Gesundheit und Soziales

Abb. 2.3

24

Gesundheit und Soziales

Kultur, Freizeit und Bildung

Eigenkapital Vorjahr

Wohnungsbau

Verkehr, Ver- und Entsorgung

1.000
900
800
700
600
500
400
300
200
100
0

Wirtschaft und Stadtentwicklung

Eigenkapital aktuell

Allgemeiner Teil

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014
Mitarbeiter im
AnlagenBilanzsum m e EigenkapitalProduktivität
quote (in %) intensität (in %) Jahresdurchschnitt
2014 (in T€)
(in T€)
(2014)
Wirtschaft und Stadtentwicklung
BKRZ KG

130.805

69,92

94,41

13

-633

Dom Römer

65.910

0,00

0,16

5

3.050

Hafen (EB)

30.262

81,41

80,96

39

117

HFM

10.092

61,30

24,60

48

415

Markt (EB)

34.300

29,88

74,26

9

93

Messe Frankfurt

495.887

73,91

67,49

261

184

Messe Frankfurt Exhibition

190.164

24,52

45,68

311

785

Messe Frankfurt Venue

752

560.856

64,70

96,92

231

TCF

2.542

39,00

9,44

63

82

WIFÖ

5.113

59,88

4,44

42

108

1.525.929

59,81

74,82

1.022

497

AVA

85.549

0,47

97,65

0

-

BäderBetriebe

70.511

53,48

97,70

185

54

FES

97.801

47,64

63,43

1.210

175

1.344.703

26,52

76,42

2.638

807

Stadtentwässerung (EB)

671.813

22,33

95,39

399

279

SWFH

843.220

38,89

95,31

96

0

traffiQ

25.643

0,93

1,66

76

0

Gesamt (nicht konsolidiert)
Verkehr, Ver- und Entsorgung

Mainova

VGF
Gesamt (nicht konsolidiert)

750.511

5,07

83,11

1.874

96

3.889.751

24,62

85,11

6.478

412

Wohnungsbau
ABG

1.238.007

48,78

81,37

264

768

FAAG

362.907

19,44

84,12

125

734

Hellerhof

164.263

37,26

78,56

0

-

39.046

69,48

64,24

0

-

3.735

0,67

1,21

124

66

473.587

22,51

90,51

124

790

2.281.546

38,11

83,08

637

714

Alte Oper

8.598

37,46

39,83

32

302

Kita (EB)

147.222

38,60

86,77

2.734

13

1.018

0,00

22,21

27

18

53.582

29,16

56,83

1.086

10

Schirn Kunsthalle

3.653

23,11

2,25

37

69

Sportpark Stadion

159.910

40,15

96,38

19

469

VHS (EB)
Gesamt (nicht konsolidiert)

13.600
387.582

5,96
36,52

7,98
81,82

134
4.069

54
18

9.825

6,39

20,53

277

26

65.142

9,59

21,95

2.054

83

689

26,38

35,26

18

47

ZEG

16.166

0,15

91,48

3

0

Gesamt (nicht konsolidiert)

91.822

7,71

34,14

2.352

76

8.176.631

35,32

81,90

14.558

267

MIBAU
Saalbau Betriebsgesellschaft mbH
WOHNHEIM
Gesamt (nicht konsolidiert)
Kultur, Freizeit und Bildung

Mousonturm
SBF

Gesundheit und Soziales
KKJF (EB)
Klinikum FH
Medizinisches Versorgungszentrum

Summe dargestellter
Beteiligungen

Tabelle 3: Bilanzsumme / Eigenkapitalquote / Anlagenintensität / Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt / Produktivität

25

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Mitarbeiter - Verteilung 2014
7%

16 %

28 %
44 %

4%

Wirtschaft und Stadtentwicklung

Verkehr, Ver- und Entsorgung

Wohnungsbau

Kultur, Freizeit und Bildung

Gesundheit und Soziales

Abb.3

Erläuterungen zu Tabelle 4

Erfahrung, dass Bereiche mit einer hohen Anlagenin-

(Verbindlichkeiten)

tensität zur Finanzierung des Anlagevermögens ver-

Tabelle 4 gibt Auskunft über den Schuldenstand der

stärkt auf Fremdkapital zurückgreifen müssen.

einzelnen Gesellschaften und den Anteil der Verbind-

26

lichkeiten bei Kreditinstituten. Die Abbildungen 4.1

Zusätzlich wird für jeden Unternehmensbereich die

und 4.2 stellen die Bankverbindlichkeiten dar. Beim

Summe aller Verbindlichkeiten (nicht konsolidiert)

Vergleich der Zahlen bestätigt sich die allgemeine

ausgewiesen.

Allgemeiner Teil

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014
Verbindlichkeiten
Veränderung
gesamt (in T€)

Verbindlichkeiten
Kreditinstitute (in T€)

Veränderung

2014

2013

(in %)

2014

2013

(in %)

BKRZ KG

30.939

43.703

-29,21

27.411

32.503

-15,66

Dom Römer

54.750

46.231

18,43

29.982

22.547

32,97

Hafen (EB)

2.440

102

2.303,64

-

-

-

660

1.047

-37,03

-

-

-

Wirtschaft und Stadtentwicklung

HFM
Markt (EB)

18.365

20.215

-9,15

-

-

-

Messe Frankfurt

115.667

107.143

7,96

-

-

-

Messe Frankfurt Exhibition

120.562

97.654

23,46

-

-

-

Messe Frankfurt Venue

133.362

140.728

-5,23

67.769

77.407

-12,45

700

831

-15,76

-

-

-

1.125

1.051

7,06

-

-

-

478.569

458.706

4,33

125.162

132.457

-5,51

AVA

85.007

148.693

-42,83

80.826

147.125

-45,06

BäderBetriebe

23.772

26.103

-8,93

-

-

-

FES

16.068

19.657

-18,26

0

2

-100,00

Mainova

533.199

620.225

-14,03

154.311

178.176

-13,39

Stadtentwässerung (EB)

360.794

369.840

-2,45

325.718

315.939

3,10

SWFH

501.355

629.065

-20,30

241.506

198.392

21,73

traffiQ

24.323

20.552

18,34

-

-

-

TCF
WIFÖ
Gesamt (nicht konsolidiert)
Verkehr, Ver- und Entsorgung

VGF

608.407

618.400

-1,62

511.672

524.380

-2,42

2.152.924

2.452.536

-12,22

1.314.034

1.364.015

-3,66

ABG

579.462

492.152

17,74

269.327

211.547

27,31

FAAG

214.414

213.751

0,31

122.528

128.923

-4,96

Hellerhof

97.760

95.548

2,32

47.039

46.709

0,71

MIBAU

10.572

11.327

-6,66

4.587

5.024

-8,70

2.563

783

227,32

-

-

-

362.272
1.267.042

355.049
1.168.610

2,03
8,42

213.569
657.051

203.843
596.045

4,77
10,23

Alte Oper

2.529

2.847

-11,15

-

-

-

Kita (EB)

15.062

16.831

-10,51

-

-

-

825

694

18,93

0

0

-

Gesamt (nicht konsolidiert)
Wohnungsbau

Saalbau Betriebsgesellschaft mbH
WOHNHEIM
Gesamt (nicht konsolidiert)
Kultur, Freizeit und Bildung

Mousonturm
SBF

19.338

19.880

-2,73

-

-

Schirn Kunsthalle

1.938

1.679

15,42

-

-

-

Sportpark Stadion

70.470

74.493

-5,40

69.021

72.970

-5,41

VHS (EB)
Gesamt (nicht konsolidiert)

1.136

1.114

2,04

-

-

-

111.299

117.538

-5,31

69.021

72.970

-5,41

Gesundheit und Soziales
KKJF (EB)
Klinikum FH
Medizinisches Versorgungszentrum
ZEG
Gesamt (nicht konsolidiert)
Summe dargestellter
Beteiligungen

1.948

1.784

9,16

-

-

-

26.496

23.793

11,36

0

0

-

393

635

-38,12

-

-

-

936

468

100,16

-

-

29.774

26.681

11,59

0

0

4.039.608

4.224.071

-4,37

2.165.267

2.165.487

-0,01

Tabelle 4: Verbindlichkeiten gesamt / Verbindlichkeiten Kreditinstitute

27

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Verbindlichkeiten Kreditinstitute - Vorjahresvergleich (in Mio. €)
Verbindlichkeiten KI aktuell

Verbindlichkeiten KI Vorjahr

1.400
1.200
1.000
800
600
400

Abb. 4.1

Verbindlichkeiten Kreditinstitute 2014 - Verteilung
6%

3%

30 %

61 %

Abb. 4.2

28

Wirtschaft und Stadtentwicklung

Verkehr, Ver- und Entsorgung

Wohnungsbau

Kultur, Freizeit und Bildung

Gesundheit und Soziales

Kultur, Freizeit und Bildung

Wohnungsbau

Verkehr, Ver- und Entsorgung

0

Wirtschaft und Stadtentwicklung

200

Allgemeiner Teil

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Erläuterungen zu den Tabellen 5 bis 8
(Ergebnisse der Konzerne)
Die Tabellen 5-8 zeigen die o. g. Kennzahlen auf der

Den Kern des städtischen Beteiligungsportfolios bil-

Ebene der 4 Konzerne. Bei den Werten der einzelnen

den die 4 Konzerne ABG, FES, Messe Frankfurt und

Konzerne handelt es sich um konsolidierte Angaben

SWFH, auf die knapp über 80 % des Vermögens und

der Muttergesellschaft und ihrer verbundenen Unter-

ca. 90 % der gesamten Leistung (bezogen auf die in

nehmen. Die jeweiligen internen Finanzbeziehungen

den Tabellen 1 - 4 und 9 aufgeführten Gesellschaften

sind darin entsprechend der Einheitstheorie eliminiert.

und Eigenbetriebe) entfallen.

Im Unterschied dazu stellen die ebenfalls ausgewie-

Auffallend ist, dass auch im öffentlichen Sektor Unter-

senen Summen in den Tabellen keine Konsolidierung

nehmen mit großem Anlagevermögen (z. B. SWFH

dar.

und ABG) hohe Verbindlichkeiten aufweisen.
Gesamtleistung (in T€)

Konzerne

Veränderung

Veränderung

Jahresergebnis (in T€)

2014

2013

(in %)

2014

2013

(in %)

ABG

461.369

453.530

1,73

68.088

64.870

4,96

FES

229.759

228.797

0,42

25.172

27.598

-8,79

Messe Frankfurt

553.378

545.929

1,36

30.222

31.180

-3,07

SWFH

2.262.682

2.453.744

-7,79

38.966

35.034

11,23

Summe dargestellter
Beteiligungen

3.507.188

3.681.999

-4,75

162.448

158.683

2,37

Tabelle 5: Gesamtleistung / Jahresergebnis (bei ABG, Messe und SWFH nach Anteilen anderer Gesellschafter)
Anlagevermögen (in T€) Veränderung

Konzerne
ABG
FES

2014
1.803.274

Eigenkapital (in T€) Veränderung

2013

(in %)

2014

2013

(in %)

1.693.727

6,47

769.976

706.867

8,93

67.891

63.828

6,37

58.195

58.538

-0,59

599.747

601.546

-0,30

453.182

427.269

6,06

SWFH

3.112.111

3.076.612

1,15

876.274

836.629

4,74

Summe dargestellter
Beteiligungen

5.583.023

5.435.713

2,71

2.157.626

2.029.303

6,32

Messe Frankfurt

Tabelle 6: Anlagevermögen / Eigenkapital
Verbindlichkeiten
Veränderung
gesamt (in T€)

Konzerne
ABG
FES

2014
1.209.582

Verbindlichkeiten
Veränderung
Kreditinstitute (in T€)

2013

(in %)

2014

2013

(in %)

1.115.278

8,46

704.744

645.561

9,17

10.106

14.997

-32,61

0

3

-100,00

272.706

253.622

7,52

67.769

77.542

-12,60

SWFH

2.016.819

2.246.743

-10,23

1.518.034

1.617.413

-6,14

Summe dargestellter
Beteiligungen

3.509.213

3.630.640

-3,34

2.290.548

2.340.518

-2,14

Messe Frankfurt

Tabelle 7: Verbindlichkeiten gesamt / Verbindlichkeiten Kreditinstitute

Konzerne

Mitarbeiter im
AnlagenBilanzsum m e EigenkapitalJahresdurchschnitt
2014 (in T€) quote (in %) intensität (in %)
(2014)

Produktivität (in T€)

ABG

2.078.927

37,04

86,74

797

579

FES

107.408

54,18

63,21

1.568

147

Messe Frankfurt

863.460

52,48

69,46

2.006

276

SWFH

3.509.871

24,97

88,67

5.390

420

Summe dargestellter
Beteiligungen

6.559.666

32,89

85,11

9.761

359

Tabelle 8: Bilanzsumme / Eigenkapitalquote / Anlagenintensität / Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt / Produktivität

29

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Erläuterungen zu Tabelle 9
Die Tabelle 9 zeigt die stichtagsbezogenen Werte

darüber hinaus die kurzfristig realisierbaren Forde-

für die Liquidität 1. und 2. Grades.

rungen ein und liegt deshalb i. d. R. über dem Wert

Um einen objektiven Maßstab für die Zahlungsfä-

1. Grades. Die kursiv und grau gekennzeichneten

higkeit eines Unternehmens zu erhalten, werden

Werte für einige Gesellschaften sind nur nachricht-

Kennzahlen zur Liquidität gebildet. Ziel ist, Schluss-

lich aufgeführt, weil sie die tatsächliche Liquidität

folgerungen auf die zukünftige Zahlungsfähigkeit zu

nicht ausreichend darstellen. Die so gekennzeichne-

ziehen. Dazu werden im Wesentlichen verschiede-

ten Gesellschaften nehmen am Cash-Pooling ihres

ne bilanzierte Vermögenswerte den bilanzierten

Konzerns teil, bei dem die meisten liquiden Mittel

kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenübergestellt.

zentral verwaltet werden.

Bei einer Liquidität 1. Grades von mindestens

Die Darstellung zeigt, dass bei fast allen Beteiligun-

100 % können mit den am Stichtag verfügbaren

gen die „Liquiditätsregeln“ eingehalten werden. Bei

flüssigen Mitteln alle kurzfristigen Verbindlichkeiten

Nichteinhaltung ist die Zahlungssicherheit durch

aus erhaltenen Lieferungen und Leistungen ausge-

alternative Modalitäten gewährleistet.

glichen werden. Die Liquidität 2. Grades bezieht

30

Allgemeiner Teil

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Liquidität 1. Grades in %
2014
2013

Liquidität 2. Grades in %
2014
2013

Wirtschaft und Stadtentwicklung
BKRZ KG
Dom Römer
Hafen (EB)
HFM
Markt (EB)
Messe Frankfurt
Messe Frankfurt Exhibition
Messe Frankfurt Venue
TCF
WIFÖ

647,52
719,68
17.331,81
1.688,18
58.670,06
2.705,44

36,04
9,00
70.186,05
786,66
18.161,94
1.977,45

648,35
719,68
17.331,81
2.255,37
58.670,06
2.707,32

36,58
9,00
70.186,05
1.092,66
18.163,16
1.978,80

10,19

16,32

35,61

40,22

0,08

0,63

60,38

176,63

287,53
1.633,49

256,40
2.194,53

376,13
1.780,09

326,18
2.437,46

3,32

5,03

68,51

1.110,26

Verkehr, Ver- und Entsorgung
AVA
BäderBetriebe
FES
Mainova
Stadtentwässerung (EB)
SWFH
traffiQ
VGF

3,96

3,56

41,88

43,92

242,33

504,33

495,27

712,42

0,56

0,40

108,79

161,90

3,20
158,80
39,97

4,20
19.601,01
88,86

93,83
176,96
123,19

89,53
19.604,71
179,12

4,59

4,70

31,63

31,24

169,59

31,37

177,84

45,47

0,01

0,22

19,30

40,28

0,00

0,07

9,39

10,55

-

0,07

23,16

14,23

Wohnungsbau
ABG
FAAG
Hellerhof
MIBAU
Saalbau Betriebsgesellschaft mbH
WOHNHEIM

0,03

2,26

330,77

106,23

1,41

0,64

4,10

3,38

495,64
529,38
55,22
2.268,11
735,64
212,72
1.253,18

359,86
449,69
236,45
860,12
669,94
50,97
1.178,16

546,24
551,63
111,42
2.305,40
738,43
411,10
1.301,93

414,64
462,01
264,25
880,06
671,75
268,02
1.219,12

1.707,67
225,86
5.570,26
132,10

4.532,62
109,10
317,84
311,95

1.712,34
1.183,76
5.882,00
147,18

4.543,55
703,04
496,48
337,24

Kultur, Freizeit und Bildung
Alte Oper
Kita (EB)
Mousonturm
SBF
Schirn Kunsthalle
Sportpark Stadion
VHS (EB)
Gesundheit und Soziales
KKJF (EB)
Klinikum FH
Medizinisches Versorgungszentrum
ZEG
Tabelle 9: Liquidität 1. und 2. Grades

31

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

5.

Verzinsung des eingesetzten Kapitals

Zur Berechnung der Wirtschaftlichkeit wird der Zins-

nahmsweise darf aber auch eine gewinnorientierte

fuß angesetzt, der sich aus dem Mittelwert der

Tätigkeit bei einer rechtlich legitimierten Sachaufga-

Kämmereischuldzinsen der letzten 10 Jahre ergibt.

be wahrgenommen werden, insbesondere um sonst

Dieser beträgt 3,847 % p.a. für die Jahre 2005 -

brachliegendes Wirtschaftspotenzial auszunutzen.

2014. Im Vorjahr betrug der Zinssatz für die letzten

Eine gewinnorientierte Betrachtung ist für eine Viel-

10 Jahre 4,03 % p.a.

zahl der Unternehmen im städtischen Portfolio nicht

Die Aufstellung beruht auf der Methode der Oppor-

angezeigt. Es handelt sich oftmals um Unternehmen

tunitätsanlagebetrachtung. Hier stellt sich die Frage,

- hierzu zählen auch die defizitären Eigenbe-

ob die Eigenkapitalbindung in dem betreffenden

triebe -, die als reine Zuschussgesellschaften ge-

Unternehmen günstiger ist als eine Anlage am Kapi-

führt werden. Ihr Geschäftszweck ist nicht auf wirt-

talmarkt.

schaftlichen Erfolg ausgelegt, die Eigenkapitalaus-

Dabei ist zu beachten, dass rein erwerbswirtschaft-

stattungen sind in der Regel stark beschränkt bzw.

liche Betätigungen, die ausschließlich darauf gerich-

negativ. Die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding

tet sind, die finanzielle Situation der Gemeinde zu

GmbH entzieht sich ebenfalls der Betrachtung, da

verbessern, nach einhelliger Meinung in Literatur

sie lediglich einen gesellschaftsrechtlichen Rahmen

und Rechtsprechung grundsätzlich nicht zulässig

zur Realisierung des steuerlichen Verbunds zwi-

sind. Das Unternehmen muss unmittelbar durch

schen Verkehr, Bäderbetrieben und Energieversor-

seine Leistung, nicht nur durch seine Gewinne und

gung darstellt. Insofern sollten nur die Gesellschaf-

Erträge, dem Wohl der Gemeindebürger dienen.

ten der geforderten Betrachtung unterworfen wer-

Maßgeblich ist deshalb, dass ein wirtschaftliches

den, die neben der Erfüllung des öffentlichen

Unternehmen so zu führen ist, dass der öffentliche

Zwecks eine Gewinnerzielungsabsicht vorweisen.

Zweck erfüllt wird und ein Ertrag nur dann ausge-

Unabhängig von der Möglichkeit oder Zulässigkeit

schüttet werden soll, wenn dadurch die Erfüllung

einer Gewinnerzielung sind alle Gesellschaften

des öffentlichen Zwecks nicht gefährdet wird. Aus-

beauftragt, die ihnen zur Verfügung stehenden
Mittel wirtschaftlich einzusetzen.

Eigenkapitalverzinsung 2014

Markt
FES (Konzern)
HFM
ABG (Konzern)
Stadtentwässerung
Messe (Konzern)
Hafen
KEG
Gateway Gardens
Rebstock Projektentwicklung
Nassauische Heimstätte (Konzern)
BKRZ GmbH

durchschnittliches
Eigenkapital
(in T€)

Jahresüberschuss*
(in T€)

Eigenkapitalrendite
(in %)

10.327
58.367
6.042
738.422
150.027
440.226
24.257
7.059
209
6.256
451.283
19

89
25.172
2.961
68.200
2.112
33.406
1.453
362
4
83
36.058
2

0,9%
43,1%
49,0%
9,2%
1,4%
7,6%
6,0%
5,1%
1,9%
1,3%
8,0%
10,5%

*Bei den Konzernen ABG, Messe und Nassauische Heimstätte wird der Konzern-Jahresüberschuss inkl. der
Anteile anderer Gesellschafter dargestellt.

32

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

II. Übersicht über die wesentlichen
Beteiligungen
1. Wirtschaft und Stadtentwicklung

33

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

1. Wirtschaft und Stadtentwicklung
1.1

BKRZ Brandschutz-, Katastrophenschutz- und RettungsdienstzentrumGrundstücksverwaltungsgesellschaft mbH

35

1.2

Brandschutz-, Katastrophenschutz- und RettungsdienstzentrumGrundstücksgesellschaft mbH und Co KG

38

1.3

Dom Römer GmbH

42

1.4

FIZ Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie GmbH

45

1.5

FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region

48

1.6

Gateway Gardens Projektentwicklungs-GmbH

52

1.7

Hafenbetriebe der Stadt Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)

55

1.8

HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt mit beschränkter Haftung

58

1.9

KEG Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH

62

1.10

Marktbetriebe der Stadt Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)

65

1.10.1 Frischezentrum Frankfurt am Main – Großmarkt GmbH

69

Messe Frankfurt GmbH und Konzern

72

1.11.1 Messe Frankfurt Exhibition GmbH

81

1.11

34

33

1.11.2 Messe Frankfurt Venue GmbH

86

1.12

Rebstock Projektgesellschaft mbH

90

1.13

Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt am Main

93

1.14

Wirtschaftsförderung Frankfurt – Frankfurt Economic Development – GmbH

96

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Feuerwehrstraße 1

0 69/2 12-72 80 05

---

60435 Frankfurt am Main

0 69/2 12-72 80 09

---

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

21.12.1999

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

1.1 BKRZ Brandschutz-, Katastrophenschutz- und Rettungsdienstzentrum - Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH

Beteiligung an der Firma "Brandschutz-, Katastrophenschutz- und Rettungszentrum Grundstücksgesellschaft mbH und Co. KG" in Frankfurt am Main als persönlich haftende
Gesellschafterin. Ferner der Bau von Brandschutz-, Rettungsdienst- und Katastrophenschutzdienstgebäuden für die Stadt Frankfurt am Main durch Drittfirmen sowie die Vermietung solcher Gebäude an die Stadt Frankfurt am Main.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

25.000 € =

100,00 %

Geschäftsführer:
Herr Prof. Reinhard Ries (Direktor der Branddirektion Frankfurt am Main)

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014
Allgemeines
Die BKRZ Brandschutz-, Katastrophenschutz- und

trieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentli-

Rettungsdienstzentrum - Grundstücksverwaltungs-

chen die Aufwendungen für die extern durchgeführ-

gesellschaft mbH (BKRZ GmbH) hat auch im Ge-

te Buchführung und die Erstellung des Jahresab-

schäftsjahr 2014 ihre Aufgabe der Geschäftsführung

schlusses 2014.

der Brandschutz-, Katastrophenschutz- und Rettungsdienstzentrum-Grundstücksgesellschaft

mbH

B. Ausblick

& Co. KG (BKRZ KG) wahrgenommen. Für die

Auch im Jahr 2015 wird die BKRZ GmbH die Auf-

Aufgabe der Geschäftsführung wird ein nebenamtli-

gaben der Geschäftsführung für die BKRZ KG

cher Geschäftsführer beschäftigt. Darüber hinaus

wahrnehmen. Für die Jahre 2015 und 2016 wird

werden keine Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter

wieder von einem ausgeglichenen Ergebnis in etwa

beschäftigt.

auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres
ausgegangen. Besondere Chancen und Risiken der

Zur Vermögens- und Kapitallage

künftigen Entwicklung bestehen derzeit nicht.

Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2014
gegenüber dem Vorjahr um 56 T € verringert und

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

beträgt nun 63 T € (Vj. 119 T €). Die Vermögensla-

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

ge wird auf der Aktivseite ausschließlich durch liqui-

Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben-

de Mittel bestimmt. Die Passivseite enthält neben

stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in

dem Eigenkapital (20 T €) und den Rückstellungen

den Leistungsdaten wider.

(4 T €) für die Jahresabschluss- und Prüfkosten nur
kurzfristige Verbindlichkeiten (39 T €). Die Eigenka-

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

pitalquote beträgt 31,23 % (Vj. 15,23 %).

Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind
für das Unternehmen erfüllt.

Zur Erfolgslage
Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt mit ei-

Organe der Gesellschaft

nem Jahresüberschuss von 2 T € (Vj. 1 T €) ab. Die

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

Erträge setzen sich zusammen aus der Haftungs-

sammlung und die Geschäftsführung.

vergütung von 6 T € (25 % des Stammkapitals) und

Die Bezüge des Geschäftsführers betrugen im Ge-

der Tätigkeitsvergütung von 4,9 T €, die beide von

schäftsjahr 4,9 T €.

der BKRZ KG gezahlt werden. Die sonstigen be-

35

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

D. Public Corporate Governance Kodex

Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vor-

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresab-

erörtert

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,

fanden statt am 07.11.2013 für das Planjahr 2014

die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsfüh-

und am 10.11.2014 für das Planjahr 2015. Das

rung und die Aufsichtsratsorgane der Gesellschaft

Abschlussgespräch 2014 wurde am 28.05.2015

in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung

durchgeführt.

mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK
sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das
zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des

36

werden.

Die

Wirtschaftsplangespräche

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
BKRZ Brandschutz-, Katastrophenschutz- und Rettungsdienstzentrum – GrundstücksBilanz

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

verwaltungsgesellschaft mbH
Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

63

119

-56

-46,9

0

0

0

-

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks

63

119

-56

-46,9

Bilanzsumme

63

119

-56

-46,9

Eigenkapital

20

18

2

9,0

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

25

25

0

0,0

Gewinnvortrag / Verlustvortrag

-7

-8

1

-10,4

Jahresergebnis / Bilanzergebnis

2

1

1

105,8

Rückstellungen

4

4

0

9,2

Verbindlichkeiten

39

97

-58

-59,4

Bilanzsumme

63

119

-56

-46,9

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Veränderung
in T€

in %

Umsatzerlöse

6

6

0

0,0

Gesamtleistung

6

6

0

0,0

sonstige betriebliche Erträge

5

5

0

0,0

Personalaufwand

-5

-5

0

0,0

sonstige betriebliche Aufwendungen

-5

-5

1

-15,3

EBIT (Betriebliches Ergebnis)

2

1

1

105,8

Finanzergebnis

0

0

0

-

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

2

1

1

105,8

Außerordentliches Ergebnis

0

0

0

-

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

2

1

1

105,8

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

2

1

1

105,8

2014

2013

AKTIVA
Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

PASSIVA

Gewinn- und Verlustrechnung

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

0

0

Veränderung
absolut

in %

0

-

37

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

1.2

Brandschutz-, Katastrophenschutz- und Rettungsdienstzentrum - Grundstücksgesellschaft mbH und Co. KG

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Feuerwehrstraße 1

0 69/2 12-72 80 05

---

60435 Frankfurt am Main

0 69/2 12-72 80 09

---

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

21.12.1999

Bau von Brandschutz-, Katastrophenschutz- und Rettungsdienstgebäuden für die Stadt
Frankfurt am Main sowie deren Vermietung an die Stadt.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

50.000 € =

100,00 %

0€ =

0,00 %

50.000 € =

100,00 %

BKRZ Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH (1 Stimmenanteil)

Geschäftsführung (BKRZ GmbH):
Herr Prof. Reinhard Ries (Direktor der Branddirektion in Frankfurt am Main)

Aufsichtsrat:

5 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr StR Markus Frank

Mandatsträger der Stadt:

Herr StR Markus Frank
Herr StR Peter Mensinger
Frau Stv Jessica Purkhardt
Herr Stv Günther Quirin
Frau Stv Anneliese Scheurich

Satzungsmäßige Besetzung:

Keine unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat.

5 Mitglieder

38

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

tungen, unter anderem aus eventuell bestehenden

Allgemeines

Altlasten, betragen wie in den Vorjahren in 2014

Die Geschäfte werden von der Komplementärin

200 T €.

BKRZ Brandschutz-, Katastrophenschutz- und Ret-

Die Bereichsleitungswache (BLW) 2 wird in der

tungsdienstzentrum – Grundstücksverwaltungsge-

Heinrichstraße / Frankenallee verbleiben, allerdings

sellschaft mbH (BKRZ GmbH) geführt. Grundsätz-

ist eine bauliche Erneuerung notwendig, die in den

lich werden die Bau- und Sanierungsmaßnahmen

kommenden Jahren erfolgen soll.

durch die Gesellschaft an Drittfirmen vergeben. Die

Die Sanierungsmaßnahmen in den Neubauvorha-

Finanzierung erfolgt durch die Inanspruchnahme

ben der BLW 3 (Nied) und der Freiwilligen Feuer-

von Zuschüssen des Landes Hessen, Mitteln aus

wehr Nied wegen Wassereinbrüchen aufgrund un-

den Konjunkturprogrammen, Darlehensaufnahmen

dichter Leitungen sind noch nicht abgeschlossen

bei Kreditinstituten, Einlagen der Stadt Frankfurt am

und dauern auch 2015 noch an. Die Wache war

Main sowie der Vermarktung von Grundstücken. Die

wegen der Reparatur- und Trocknungsmaßnahmen

Finanzierung der laufenden Instandhaltung und

teilweise nicht benutzbar. Die Schadensfälle mit

Betriebskosten erfolgt im Wesentlichen über die

einer einhergehenden Nutzungseinschränkung des

Vermietung an die Stadt Frankfurt am Main.

Objekts hat die Gesellschaft dem Generalunter-

Der Verkauf des unter der Bilanzposition „zum Ver-

nehmer gegenüber angezeigt. Der Gesamtschaden

kauf

und die Höhe der Sanierungskosten sind noch nicht

bestimmte

Grundstücke“

ausgewiesenen

Grundstücks Hanauer Landstr. 77-79 konnte im

beziffert.

Geschäftsjahr 2014 umgesetzt werden. Die bereits

Für das Projekt Bereichswachen (BW) 20 (Gateway

im Jahr 2011 wegen angeblicher Altlasten zugeführ-

Gardens) konnte im Mai 2014 mit der Neubaumaß-

ten 100 T € bleiben als Rückstellung erhalten. Die

nahme begonnen werden. Die Wache wurde im Mai

Rückstellungen für potentielle Schadensersatzleis-

2015 in Betrieb genommen.

Für die BW 21 (Nordweststadt) läuft im Jahr 2015

Frankfurt am Main aufgrund der Neubewertung von

der Mietvertrag aus. Das geplante Bauvorhaben

Mietforderungen zurückzuführen. Bei den Passiva

kann auf dem von der Branddirektion vorgesehenen

nahm das Kommanditkapital trotz einer Kapitalein-

Grundstück realisiert werden. Bei diesem Gelände

lage der Stadt Frankfurt am Main von 2,5 Mio. € zur

handelt es sich um die Verkehrsgrünfläche zwi-

weiteren Finanzierung des 2. Bauabschnitts des

schen

FRTC um 0,9 Mio. € auf 91,5 Mio. € wegen des

Rosa-Luxemburg-Straße

und

Erich-

Ollenhauer-Ring, neben den „Römischen Töpfer-

Jahresfehlbetrags ab, wohingegen die Verbindlich-

öfen“.

denkmalrechtlicher

keiten gegenüber Kreditinstituten aufgrund von

Voruntersuchungen wird mit einer Fertigstellung der

Tilgungen um 5 Mio. €, die Verbindlichkeiten ge-

Bereichswache in 2016 gerechnet. Die Baugeneh-

genüber Gesellschaften um 7,6 Mio. € gesunken

migung wurde im Dezember 2014 erteilt.

sind. Die Eigenkapitalquote stieg um 6,2 % auf

Die Wache BW 30 (Westerbachstraße) ist bereits im

73,7 % (Vj. 67,5 %).

Wegen

andauernder

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahr 2011 in Betrieb gegangen. Eine Notausfahrt
auf die Zufahrtrampe der Autobahn wurde im Jahr

Zur Erfolgslage

2012 hergestellt. Deren Inbetriebnahme verzögerte

Die Erlöse aus Mieteinnahmen inklusive der Ein-

sich allerdings auch in diesem Berichtszeitraum und

speisevergütung von Photovoltaikanlagen betrugen

wird erst für 2015 erwartet.

3,7 Mio. € (Vj. 5,2 Mio. €), die Erlöse aus der Erstat-

Der 1. Bauabschnitt des Feuer- und Rettungstrai-

tung der Nebenkosten 2,5 Mio. € (Vj. 3,3 Mio. €).

ningscenters (FRTC), bestehend aus dem Schu-

Der Rückgang resultiert aus einer Wertberichtigung

lungs- und

weiteren

der Mietforderungen gegenüber der Branddirektion

Baumaßnahmen, wie z. B. Atemschutzübungsstre-

für die Jahre 2011 bis 2014. Die sonstigen Betriebli-

cke

am

chen Erträge stiegen durch den Verkauf des Grund-

02.01.2013 in Betrieb genommen. Die Arbeiten für

stücks Hanauer Landstraße 77-79 um 15,2 Mio. €

den zweiten Bauabschnitt (Realbrandhalle, Tunnel-

auf 16,3 Mio. € (Vj. 1,1 Mio. €). Dem stand die Be-

simulationsanlage und Außenanlage) wurden im

standsverringerung des eingebrachten Grundstücks

und

Verwaltungsgebäude und
Brandsimulationsanlage,

wurden

Eine

von 14,5 Mio. € gegenüber. Der Materialaufwand

Inbetriebnahme erfolgte im Berichtszeitraum nicht,

stieg um 0,5 Mio. € auf 4 Mio. € (Vj. 3,5 Mio. €). Die

da Ausstattungsmängel bestehen und er seiner

Abschreibungen sanken leicht um 0,1 Mio. € auf

Zweckbestimmung nicht zugeführt werden konnte.

3,8 Mio. € und die übrigen betrieblichen Aufwen-

Das Amt für Informations- und Kommunikations-

dungen haben sich gegenüber dem Vorjahr im We-

technik der Stadt Frankfurt hat Räumlichkeiten im

sentlichen aufgrund der Wertberichtigung von For-

FRTC zum Betrieb eines Rechenzentrums ange-

derungen gegen die Stadt Frankfurt am Main um

mietet.

1,9 Mio. € auf 2,1 Mio. € erhöht. Das Geschäftsjahr

Zum Bilanzstichtag beschäftigte die Gesellschaft

schließt mit einem Jahresfehlbetrag von -3,3 Mio. €

durchschnittlich 13 Mitarbeiter (Vj. 13).

(Vj. +579 T €) ab.

Zur Vermögens- und Kapitallage

B. Ausblick

Berichtszeitraum

Die

Bilanz

planmäßig

schließt

mit

weitergeführt.

einer

Summe

von

Abgesehen von der Unsicherheit im Rahmen des

130,8 Mio. € ab und hat sich gegenüber dem Vor-

Verkaufes des Grundstückes Hanauer Landstraße

jahr (143,8 Mio. €) um 13 Mio. €. verringert. Mit der

77 – 79, die über die gebildete Rückstellung hinaus

Verrechnung des Sonderpostens für Zuschüsse und

eher als gering eingeschätzt wird, bestehen auf-

Zulagen mit den Sachanlagen ergibt sich daraus

grund des Geschäfts der Gesellschaft keine beson-

eine Verkürzung von 12,7 Mio. €. Dies ist auf der

deren Chancen oder Risiken der künftigen Entwick-

Aktivseite im Wesentlichen auf den Verkauf des

lung.

Grundstücks Hanauer Landstr. 77-79 sowie auf die

Für die Gesellschaft wird für das Geschäftsjahr

Wertberichtigung der Forderung gegen die Stadt

2015 mit einem ausgeglichenem Jahresergebnis

39

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

gerechnet. Die Mietzahlungen der Jahre 2002 bis

Organe der Gesellschaft

2010 werden im Geschäftsjahr 2015 abgeglichen

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

und können sich, wie auch im Geschäftsjahr 2014,

sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts-

negativ auf das Jahresergebnis auswirken

rat.
Die Geschäftsführung der Gesellschaft obliegt der

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

persönlich haftenden Gesellschafterin BKRZ GmbH.

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten für ihre Tätigkeit

Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben-

keine Bezüge.

stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in
den Leistungsdaten wider.

D. Public Corporate Governance Kodex

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,

Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind

die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsfüh-

für das Unternehmen erfüllt.

rung und die Aufsichtsratsorgane der Gesellschaft

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresab-

in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
Beziehungen zum Haushalt

mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK

Eine von der Stadt Frankfurt am Main gewährte

sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirt-

Sicherheit (Ausfallbürgschaft) beläuft sich zum

schaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das

31.12.2014 auf 6,5 Mio. € (Restschuld ohne Zin-

zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des

sen).

Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vorerörtert

werden.

Die

Wirtschaftsplangespräche

fanden statt am 07.11.2013 für das Planjahr 2014
und am 10.11.2014 für das Planjahr 2015. Das
Abschlussgespräch 2014 wurde am 28.05.2015
geführt.

40

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Brandschutz-, Katastrophenschutz- und Rettungsdienstzentrum - Grundstücksgesellschaft
mbH & Co. KG
Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

123.493

121.828

1.665

1,4

31

153

-122

-79,8

123.462

121.675

1.787

1,5

7.311

21.931

-14.619

-66,7

0

14.500

-14.500

-

7.076

7.166

-90

-1,3

236

265

-29

-11,1

130.805

143.759

-12.954

-9,0

91.463

92.347

-884

-1,0

50

50

0

0,0

Kapitalrücklage

98.419

96.000

2.419

2,5

Gewinnvortrag / Verlustvortrag

-3.703

-4.282

579

-13,5

Jahresergebnis / Bilanzergebnis

-3.303

579

-3.882

-670,2

6.643

6.900

-256

-3,7

826

554

272

49,1

Verbindlichkeiten

30.939

43.703

-12.764

-29,2

davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

27.411

32.503

-5.091

-15,7

933

255

678

265,8

130.805

143.759

-12.954

-9,0

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

Bilanz

in %

AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Bilanzsumme
PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital / Festkapital

Sonderposten
Rückstellungen

Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse

Veränderung
in T€

in %
-26,4

6.273

8.518

-2.245

-14.500

0

-14.500

-

Gesamtleistung

-8.227

8.518

-16.745

-196,6

sonstige betriebliche Erträge

16.298

1.093

15.205

1.391,5

Materialaufwand

-4.004

-3.475

-529

15,2

-703

-649

-53

8,2

Abschreibungen

-3.837

-3.953

116

-2,9

sonstige betriebliche Aufwendungen

-2.133

-228

-1.906

837,8

EBIT (Betriebliches Ergebnis)

-2.606

1.306

-3.912

-299,6

-696

-726

30

-4,1

580

-3.882

-669,8

Bestandsänderung UE / FE

Personalaufwand

Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis

-3.303
0

0

0

-

-0

-0

-0

17,5

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

-3.303

579

-3.882

-670,2

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

-3.303

579

-3.882

-670,2

2014

2013

Veränderung

Steuern

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

13

13

absolut

in %

0

0,0

41

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

1.3

Dom Römer GmbH

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Liebfrauenberg 39

0 69/6 53 00 07 40

info@domroemer.de

60313 Frankfurt am Main

0 69/6 53 00 07 44

www.domroemer.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

28.07.2009

Projektentwicklung und Baureifmachung, sowie die Bebauung und Vermarktung des Dom
Römer Areals.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

25.000 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Herr Michael F. Guntersdorf

Aufsichtsrat:

8 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr BM Olaf Cunitz

Mandatsträger der Stadt:

Herr Stv Ulrich Baier
Herr StK Uwe Becker
Herr BM Olaf Cunitz
Herr Stv Thomas Kirchner
Herr Stv Michael zu Löwenstein
Frau StRin Elke Sautner
Herr StR Prof. Dr. Felix Semmelroth
Herr Stv Wolfgang Siefert

Satzungsmäßige Besetzung:

Unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat:

mindestens 7 Mitglieder

Ausgeschiedene Mitglieder:

Neue Mitglieder:

Herr StR a. D. Edwin Schwarz

Herr Stv Michael zu Löwenstein

(bis 24.11.2014)

Beirat:

(seit 24.11.2014)

3 stimmberechtigte Mitglieder
Herr Prof. Arno Lederer
Herr Prof. Christoph Mäckler
Herr Prof. Dr. Fritz Neumeyer

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

Zur Vermögens- und Kapitallage

Allgemeines

Die Bilanzsumme hat sich aufgrund des Projektfort-

Zwischen Dom, Schirn Kunsthalle und Römerberg

schritts

entwickelt die Gesellschaft das neue Altstadtquar-

57,5 Mio. €). In den Forderungen auf der Aktivseite

tier. Auf einem rund 7.000 Quadratmeter großen

sind in Höhe von 13,1 Mio. € Ansprüche an die

Areal entstehen 35 Altstadthäuser (darunter 15

Gesellschafterin über die Einzahlung der in 2014

Rekonstruktionen) sowie das Stadthaus, das als

beschlossenen Kapitalrücklage enthalten. Der nicht

Veranstaltungs- und Begegnungsort dienen soll.

durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag ist gegen-

Das Areal wird von einem historischen Netz aus

über dem letzten Jahr wegen der Kapitaleinlage von

Gassen und Plätzen einschließlich des historischen

13,1 Mio. € zurückgegangen; aufgrund der Drohver-

Krönungswegs durchzogen werden.

lustrückstellung für die sog. optionalen Rekonstruk-

Im Geschäftsjahr 2014 erhielt die Gesellschaft die

tionen, deren Realisierung in 2014 beschlossen

Baugenehmigung für die oberirdische Bebauung.

wurde, bleibt er zum Bilanzstichtag im negativen

weiter

auf

65,9 Mio. €

erhöht

(Vj.

Das Projekt „Sanierung Tiefgarage“ konnte abge-

Bereich. Die Stadtverordnetenversammlung hat in

schlossen und das Richtfest für das Stadthaus

ihrer Sitzung am 27.02.2014 beschlossen, der Ge-

gefeiert werden. Im November wurde mit den Hoch-

sellschaft finanzielle Mittel bis zu einer Höhe von

bauarbeiten an den Altstadthäusern begonnen.

7,5 Mio. € zur Verfügung zu stellen, die aus der
Realisierung sog. optionaler Rekonstruktionen als
Verlust zu erwarten sind. Im vorliegenden Ab-

42

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

schluss ist diese Belastung durch eine Drohverlust-

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

rückstellung bereits berücksichtigt. Der Ausgleichs-

Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen

anspruch an die Stadt Frankfurt am Main konnte

für das Unternehmen vor.

Haushalt der Stadt zwar vorgesehen waren, aber

Beziehungen zum Haushalt

die aufsichtsrechtliche Genehmigung dieses Haus-

Für die Gesellschaft standen im Produkthaushalt

halts zum Prüfungszeitpunkt noch ausstand. Der

2014 Mittel von 1.097 T € sowie Reste von 53 T €

Anstieg der Verbindlichkeiten resultiert aus der

zur Verfügung. Hiervon sind aufgrund des liquidi-

weiteren Kreditaufnahme im Zuge des Projektfort-

tätsorientierten Mittelabrufs bis zum Jahresende

schritts.

Auszahlungen von 450 T € erfolgt.

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

aber noch nicht eingestellt werden, da die Mittel im

Eine von der Stadt Frankfurt am Main gewährte
Zur Erfolgslage

Sicherheit (Ausfallbürgschaft) beläuft sich zum

Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt mit ei-

31.12.2014 auf 46,9 Mio. € (Restschuld ohne Zin-

nem

sen).

Jahresfehlbetrag

von

-5,6 Mio. €

(Vj.

-7,9 Mio. €). Der Jahresfehlbetrag 2014 geht im
Wesentlichen auf die Drohverlustrückstellung für die

Organe der Gesellschaft

zu erwartenden Verluste aus den sog. optionalen

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

Rekonstruktionen zurück. Die Umsatzerlöse setzen

sammlung, der Aufsichtsrat, die Geschäftsführung

sich insbesondere aus der Fakturierung des abge-

sowie der Gestaltungsbeirat.

schlossenen Teilprojekts „Sanierung Tiefgarage“

Im Geschäftsjahr 2014 betrugen die Bezüge von

(15,2 Mio. €) sowie aus verfahrensbezogenen Ne-

Herrn Geschäftsführer Gunterdorf 144 T €.

benleistungen (4,6 Mio. €) zusammen.

An die Mitglieder des Aufsichtsrats wurden im Berichtsjahr Sitzungsgelder von rund 3 T € gezahlt.

B. Ausblick
Das Gesamtprojekt hat nach den umfangreichen

D. Public Corporate Governance Kodex

Rückbau-, Planungs-, Umbau- und Gründungsarbei-

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresab-

ten der ersten Jahre eine Phase erreicht, in der die

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,

Fortschritte sichtbar sind und sich fast täglich neue

die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsfüh-

Eindrücke bieten, insbesondere seit die Rohbauar-

rung und die Aufsichtsratsorgane der Gesellschaft

beiten an den Altstadthäusern im vollen Gange sind.

in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung

Noch weiter gediehen sind die Arbeiten am Stadt-

mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK

haus – hier erwartet die Gesellschaft für das Ge-

sollen rechtzeitig vor Versendung der Wirtschafts-

schäftsjahr 2015 bereits die Abnahme und Fakturie-

plan- und Jahresabschlussunterlagen an das zu-

rung des Teilprojekts „Stadthaus am Markt“. In 2015

ständige Organ die Entwürfe im Rahmen des Wirt-

sollen außerdem die Kaufverträge mit den Woh-

schaftsplan- und des Abschlussgesprächs vorerör-

nungsinteressenten abgeschlossen werden.

tert werden. Die Wirtschaftsplangespräche fanden
statt am 25.09. und 28.10.2013 für das Planjahr

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

2014 sowie am 09.10.2014 für das Planjahr 2015.

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

Das Abschlussgespräch 2014 wurde am 02.04.2015

Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben-

durchgeführt.

stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in
den Leistungsdaten wider.

43

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Dom Römer GmbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

105

103

2

1,7

3

2

0

6,0

102

101

2

1,6

Umlaufvermögen

61.689

45.334

16.355

36,1

Vorräte

38.135

43.658

-5.523

-12,7

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

22.982

1.600

21.382

1.336,8

572

77

495

646,3

10

12

-3

-20,8

4.106

12.056

-7.950

-65,9

65.910

57.506

8.404

14,6

AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Rechnungsabgrenzungsposten
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
Bilanzsumme
PASSIVA
Eigenkapital

0

0

0

-

25

25

0

0,0

14.964

1.414

13.550

958,1

-13.495

-5.580

-7.916

141,9

-5.600

-7.916

2.315

-29,2

4.106

12.056

-7.950

-65,9

Rückstellungen

11.160

11.275

-114

-1,0

Verbindlichkeiten

54.750

46.231

8.518

18,4

davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

29.982

22.547

7.434

33,0

Bilanzsumme

65.910

57.506

8.404

14,6

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Gezeichnetes Kapital / Festkapital
Kapitalrücklage
Gewinnvortrag / Verlustvortrag
Jahresergebnis / Bilanzergebnis
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

Gewinn- und Verlustrechnung

in %

Umsatzerlöse

20.772

0

20.772

-

Bestandsänderung UE / FE

-5.523

22.434

-27.957

-124,6

Gesamtleistung

15.249

22.434

-7.185

-32,0

sonstige betriebliche Erträge

220

337

-117

-34,8

-19.438

-20.914

1.476

-7,1

Personalaufwand

-549

-570

21

-3,7

Abschreibungen

-42

-25

-17

69,1

Materialaufwand

sonstige betriebliche Aufwendungen
EBIT (Betriebliches Ergebnis)
Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Steuern

-883

-9.026

8.142

-90,2

-5.443

-7.764

2.321

-29,9

-157

-151

-5

3,5

-7.915

2.315

-29,3

-5.600
-0

-0

-0

74,5

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

-5.600

-7.916

2.315

-29,2

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

-5.600

-7.916

2.315

-29,2

2014

2013

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

44

Veränderung
in T€

5

5

Veränderung
absolut

in %

0

0,0

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

FIZ Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie GmbH

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Altenhöferallee 3

0 69/80 08 65-0

info@fiz-biotech.de

60438 Frankfurt am Main

0 69/80 08 65-19

www.fiz-biotech.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

25.06.2002

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

1.4

Die Unterstützung der Entwicklung der Biotechnologiewirtschaft im Rhein-Main-Gebiet, die
Förderung und Erhaltung der in der Region vorhandenen Biotechnologie-Potenziale, die
Ansiedlung von Unternehmen aus dem Bereich der Biotechnologie in der Region und die
Schaffung von qualifizierten Arbeitsplätzen in diesem Bereich, insbesondere durch den
Betrieb eines Zentrums für biotechnologieorientierte Existenzgründer und Unternehmen.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

40.000 € =

40,00 %

Land Hessen

40.000 € =

40,00 %

Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main

20.000 € =

20,00 %

100.000 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Herr Dr. Christian Garbe

Aufsichtsrat:

11 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr MP Volker Bouffier (seit 14.10.2014)

Mandatsträger der Stadt:

Herr StR Markus Frank
Herr StR Claus Möbius
Herr StR Jan Schneider

Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Herr MP Volker Bouffier
Frau Dr. Anna Carina Eichhorn
Herr StS Ingmar Jung
Herr Präs. Dr. Mathias Müller
Herr Präs. Prof. Dr. Werner Müller-Esterl
Herr Detlev Osterloh
Herr Staatsmin Dr. Thomas Schäfer
Herr Prof. Dr. Stefan Schreiber

Satzungsmäßige Besetzung:

Unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat.

11 Mitglieder

Ausgeschiedene Mitglieder:

Neue Mitglieder:

Frau Staatsmin Nicola Beer

Herr StS Ingmar Jung

(bis 01.04.2014)

(seit 02.04.2014)

Herr StR Jan Schneider
(seit 17.02.2014)

Beirat:

7 Mitglieder
Herr Prof. Dr. Gerhard Gustav Steinmann

Vorsitzender

Herr Dr. Florian Budde
Herr Stefan Constantin
Herr Dr. Martin Jager
Herr Dr. Malik Larak
Herr Dr. Jens Maier
Herr Prof. Dr. Günter K. Stahl

45

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

Die Erhöhung des Personalaufwandes ist durch

Allgemeines

gestiegene Bezüge für die gegenüber 2013 gleich

Im Mai 2014 wurden die Ausbauarbeiten an der

gebliebene Zahl der Beschäftigten begründet.

Erweiterungsfläche des FIZ 3 abgeschlossen. Drei

Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2014

Mieter konnten bereits zur Eröffnung am 12. Juni

mit einem Fehlbetrag in Höhe von -1,4 Mio. € ab.

2014 einziehen, so dass eine Vollvermietung des

Dies entspricht einer Ergebnisverbesserung um

neuen Bauabschnittes gegeben war.

0,6 Mio. €.

Die beiden Bauabschnitte FIZ 1 und FIZ 2 konnten
bei unterjährigen Mieterwechseln sofort weiterver-

B. Ausblick

mietet werden, sie waren damit im Jahr 2014 wiede-

Die Geschäftsführung sieht trotz einer sich eintrü-

rum voll ausgelastet.

benden Prognose für die allgemeine Situation der

Für die Bauabschnitte FIZ 1 und FIZ 2 auslaufende

Biotechnologie in Deutschland eine stabile Entwick-

Verträge über das Facility Management, Leistungen

lung für das FIZ.

der Gebäudereinigung und Grünpflege sowie der
Kaufmännisch-Technischen

Verwaltung

wurden

jeweils nach europaweiter Ausschreibung neu ver-

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO
Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben-

geben.

stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in
den Leistungsdaten wider.

Zur Vermögens- und Kapitallage
Die Bilanz der FIZ GmbH ist weiterhin von dem
nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

geprägt, der zum 31.12.2014 mit 7,6 Mio. € einen

Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen

Anteil von 62,1 % (Vj. 65,9 %) der Bilanzsumme

für das Unternehmen vor.

(12,3 Mio. €) ausmacht. Der Fehlbetrag ergibt sich
im Wesentlichen aus der Bildung von Rückstellun-

Beziehungen zum Haushalt

gen für drohende Verluste aus der Vermietung des

Die Finanzierung der FIZ GmbH ist durch eine Ver-

Bauabschnittes FIZ 1. Im Berichtsjahr erfolgte eine

einbarung zwischen dem Land Hessen und der

verbrauchsbedingte Auflösung der Rückstellungen

Stadt Frankfurt am Main gewährleistet, in der sich

von 1,9 Mio. €.

beide verpflichten, die Risiken der Gesellschaft

Die Reduktion der Bilanzsumme lässt sich größten-

jeweils zur Hälfte zu tragen.

teils auf die Auflösung der Rückstellungen und die

Für die FIZ GmbH standen im Produkthaushalt

Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Gesell-

2014 Mittel von 1,5 Mio. € zur Verfügung, die als

schaftern zurückführen.

Einzahlung in die Kapitalrücklage bereitgestellt

Zur Erfolgslage

Main gemeinsam mit den Land Hessen Sicherheiten

wurden. Des Weiteren hat die Stadt Frankfurt am
Im

Berichtsjahr

betrugen

die

Umsatzerlöse

(Patronatserklärung) von 23,3 Mio. € übernommen.

4,9 Mio. € (Vj. 4,3 Mio. €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die sukzessive Vermietung des Bau-

Organe der Gesellschaft

abschnittes FIZ 3 zurückzuführen.

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

Die Drohverlustrückstellungen für den Bauabschnitt

sammlung, der Aufsichtsrat, die Geschäftsführung

FIZ 1 wurden um 1,9 Mio. € reduziert, da die eige-

sowie ein Beirat.

nen Mieteinnahmen unter den zu leistenden Lea-

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird

singzahlungen lagen (Verbrauch der Rückstellung).

gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Der Materialaufwand erhöhte sich gegenüber dem

Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten für ihre Tätigkeit

Vorjahr aufgrund zusätzlicher Betriebskosten für

keine Bezüge.

den Bauabschnitt FIZ 3.

46

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
FIZ Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie GmbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

1.997

2.036

-39

-1,9

0

1

-1

-

1.997

2.035

-38

-1,9

0

0

0

-

Umlaufvermögen

2.614

2.974

-360

-12,1

Vorräte

1.665

1.341

324

24,2

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

642

1.155

-513

-44,4

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks

307

478

-172

-35,9

Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen

Rechnungsabgrenzungsposten
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
Bilanzsumme

33

18

15

83,6

7.620

9.749

-2.129

-21,8

12.264

14.776

-2.513

-17,0

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

AKTIVA

PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital / Festkapital
Kapitalrücklage
Gewinnrücklagen / variables Kapital
Gewinnvortrag / Verlustvortrag
Jahresergebnis / Bilanzergebnis

0

0

0

-

100

100

0

0,0

31.784

28.230

3.555

12,6

0

0

0

-

-38.078

-36.078

-2.000

5,5

-1.426

-2.000

575

-28,7

Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

7.620

9.749

-2.129

-21,8

Rückstellungen

8.289

10.145

-1.856

-18,3

Verbindlichkeiten

3.957

4.631

-674

-14,6

davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Bestandsänderung UE / FE

0

0

0

-

18

0

17

3.940,2

12.264

14.776

-2.513

-17,0

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

4.920

4.324

596

13,8

Veränderung
in T€

in %

324

97

227

232,5

Gesamtleistung

5.244

4.421

822

18,6

sonstige betriebliche Erträge

3.111

2.664

447

16,8
13,8

Materialaufwand

-6.412

-5.635

-777

Personalaufwand

-775

-762

-13

1,8

Abschreibungen

-205

-129

-75

58,3

-1.044

-1.346

302

-22,5
-89,7

sonstige betriebliche Aufwendungen

-81

-787

706

Finanzergebnis

-1.231

-1.112

-119

10,7

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

-1.312

-1.899

587

-30,9

EBIT (Betriebliches Ergebnis)

Außerordentliches Ergebnis

0

0

0

-

-114

-101

-13

12,4

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

-1.426

-2.000

575

-28,7

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

-1.426

-2.000

575

-28,7

2014

2013

Steuern

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

9

9

Veränderung
absolut

in %

0

0,0

47

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

1.5

FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the
Region

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Unterschweinstiege 8

0 69/68 60 3 8-0

info@frm-united.com

60549 Frankfurt am Main

0 69/68 60 38-11

www.frm-united.com

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

24.03.2005

Internationales Standortmarketing für den Wirtschaftsraum FrankfurtRheinMain. Zum Gegenstand der Gesellschaft gehört insbesondere, die vorhandenen Stärken des Wirtschaftsraums zu vernetzen und zu bündeln, die Wahrnehmung des Wirtschaftsraums und seiner
Standortvorteile und das Interesse an diesem zu fördern sowie zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität des Wirtschaftsraums ein gemeinsames, profiliertes Erscheinungsbild FrankfurtRheinMains und der Region als Marke zu entwickeln und zu pflegen. Mit ihrer Geschäftstätigkeit nimmt die Gesellschaft übergeordnete Aufgaben im Rahmen des Standortmarketings wahr. Die Gesellschaft konkurriert nicht mit den kommunalen
Wirtschafsförderungen der Gesellschafter. Aufgaben der Wirtschaftsförderung nimmt die
Gesellschaft nur subsidiär zu den kommunalen Stellen wahr.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

93.750 € =

37,50 %

HA Hessen Agentur GmbH

25.000 € =

10,00 %

IHK Forum Rhein-Main

18.750 € =

7,50 %

IHK Frankfurt am Man

12.500 € =

5,00 %

Stadt Wiesbaden

10.000 € =

4,00 %

Landkreis Hochtaunus

8.750 € =

3,50 %

Landkreis Main-Kinzig

8.750 € =

3,50 %

Landkreis Main-Taunus

8.750 € =

3,50 %

Landkreis Offenbach

8.750 € =

3,50 %

Landkreis Groß-Gerau

6.250 € =

2,50 %

Wirtschaftsinitiative FrankfurtRheinMain e. V.

6.250 € =

2,50 %

Stadt Darmstadt

5.000 € =

2,00 %

Stadt Eschborn

5.000 € =

2,00 %

Stadt Offenbach am Main

5.000 € =

2,00 %

Regionalverband FrankfurtRheinMain

3.750 € =

1,50 %

Landkreis Bergstraße

2.500 € =

1,00 %

Landkreis Darmstadt – Dieburg

2.500 € =

1,00 %

Landkreis Rheingau-Taunus

2.500 € =

1,00 %

Stadt Bad Homburg v. d. Höhe

2.500 € =

1,00 %

Stadt Hanau

2.500 € =

1,00 %

Stadt Rüsselsheim

2.500 € =

1,00 %

Wirtschaftsförderung Region Frankfurt RheinMain e.V.
ZENTEC Zentrum für Technologie, Existenzgründung und Cooperation GmbH
(Region Bayrischer Untermain)
FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region

2.500 € =

1,00 %

2.500 € =

1,00 %

1.250 € =

0,50 %

Handwerkskammer Rhein-Main

1.250 € =

0,50 %

Stadt Neu-Isenburg

Geschäftsführung:
Herr Eric Menges

Aufsichtsrat:

24 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr OB Peter Manuel Feldmann

Mandatsträger der Stadt:

Herr OB Peter Manuel Feldmann
Herr StR Markus Frank
Herr Stv Uwe Paulsen

Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Herr StR Detlev Bendel
Herr Prof. Dr. Wilhelm Bender

48

1.250 € =

0,50 %

250.000 € =

100,00 %

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Herr OB Patrick Burghardt
Herr LRat Michael Cyriax
Herr BM Mathias Geiger
Herr Matthias Gräßle

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

Herr Martin H. Herkströter
Herr OB Klaus Herzog
Herr OB Claus Kaminsky
Herr LRat Ulrich Krebs
Herr BM Karl-Heinz Krug
Herr OB Jochen Partsch
Herr LRat Erich Pipa
Herr LRat Dirk-Oliver Quilling
Herr Dr. Christof Riess
Herr LRat Klaus Peter Schellhaas
Herr OB Horst Schneider
Frau Prof. Dr. Kristina Sinemus
Herr Verb.dir. Ludger Stüve
Herr LRat Matthias Wilkes
Herr LRat Thomas Will
Satzungsmäßige Besetzung:

Unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat:

24 Mitglieder

Ausgeschiedene Mitglieder:

Neue Mitglieder:

Herr Dr. Hans-Peter Bach

Herr BM Mathias Geiger

Herr LRat Dr. Ulrich Reuter

Herr OB Klaus Herzog

Herr BM Wilhelm Speckhardt

Frau Prof. Dr. Kristina Sinemus

(bis 31.05.2014)

(seit 15.02.2014)

(bis 01.05.2014)

(seit 01.05.2014)

(bis 15.02.2014)

Beirat:

(seit 01.06.2014)

12 Mitglieder
Herr Prof. Theodor Dingermann
Frau Eva Dude
Herr Michael Freytag
Herr Alfred Gohdes
Herr Baki Irmak
Herr Thorsten N. Kern
Herr Peter Knapp
Herr Rainer Neumann
Herr Volker Schier
Herr Prof. Tom Sommerlatte
Frau Simone Thomsen
Herr Gerhard Wiesheu

Beteiligungen:

Kapitalanteile:

FrankfurtRheinMain Corp., USA

10.000 US$ = 100,00 %

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

einen Jahresfehlbetrag von 4.816 US$ (rd. 4.300 €).

Allgemeines

Zum 31.12.2014 weist die FRM Corp. einen nicht

Im Geschäftsjahr 2014 wurden 32 Firmen bei der

durch

Ansiedlung in der Region begleitet (Vj. 21). Die drei

17.128 $ (rd. 15.200 €) aus. Der Buchwert der Be-

Top-Branchen waren IKT, Consulting und Konsum-

teiligung ist auf 1 € abgeschrieben. Die Tochterge-

güter. Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr

sellschaft finanziert sich durch Zuschüsse der FRM

durchschnittlich 23 Mitarbeiter. Die Tochtergesell-

GmbH. Für das Jahr 2015 besteht eine finanzielle

schaft FrankfurtRheinMain Corporation in Chicago

Verpflichtung der FRM GmbH in Höhe von 286 T €.

(FRM Corp.) erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2014

Die HA Hessen Agentur ist zum 31.12.2013 aus

Eigenkapital

gedeckten

Fehlbetrag

von

49

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

dem Gesellschafterkreis ausgetreten. Aufgrund der

Main e. V. sowie der Errichtung des Kompetenz-

Verhandlungen mit dem Land Hessen über einen

zentrums. Für 2015 wird ein negatives Geschäftser-

Eintritt wurde die Anteilsübertragung aus Kosten-

gebnis von rund -3,9 Mio. € (Stand Juni 2015) er-

gründen im Berichtsjahr noch nicht vollzogen. Die

wartet, das durch Kapitaleinlagen sowie vorhandene

Rechte und Pflichten der HA Hessen Agentur ruhen

Rücklagen finanziert wird. Die Chancen für die

jedoch seit dem 01.01.2014. Durch die neue Fokus-

Entwicklung von qualifizierten Kundenkontakten

sierung nach einer Strategiedebatte konnten neue

bzw. die Weiterleitung von potentiellen Ansied-

Gesellschafter gewonnen werden. So trat die IHK

lungskandidaten an die kommunalen Wirtschafts-

Frankfurt neu bei, die Stadt Wiesbaden entschloss

förderungsinstitutionen sind weiterhin positiv zu

sich zum Wiedereintritt.

bewerten. Die strategische Neuausrichtung der
Gesellschaft führt auch in 2015 zu weiteren Gesell-

Zur Vermögens- und Kapitallage

schafterbeitritten. So ist die Stadt Neu-Isenburg

Die Bilanzsumme ist von 1,1 Mio. € auf 1,8 Mio. €

beigetreten. Der Rheingau-Taunus-Kreis will wieder

gestiegen. Ursächlich ist aktivisch eine Zunahme

eintreten, der Regionalverband will seine Anteile

der liquiden Mittel von 0,8 Mio. € auf 1,5 Mio. €.

verdoppeln. Dies kann die Anteilsreduzierung der

Passivisch hat sich das Eigenkapital von 0,9 Mio. €

Stadt Offenbach auf die Hälfte ab 2015 kompensie-

auf 1,5 Mio. € erhöht. Der Mittelabfluss aus der

ren. Die Gesellschaft geht davon aus, dass es in

laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 3 Mio. €

den kommenden Jahren gelingen wird, weitere

sowie der Investitionstätigkeit in Höhe von 36 T €

Gesellschafter zu gewinnen.

wurde durch die Zuzahlungen der Gesellschafter in
Höhe von 3,7 Mio. € mehr als kompensiert. Zum

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

Jahresende betrug der Finanzmittelfonds 1,5 Mio. €

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

(Vj. 820 T €).

Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgabenstellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in

Zur Erfolgslage

den Leistungsdaten wider.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2014 schließt mit
einem Fehlbetrag von -3,1 Mio. €. Gegenüber 2013

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

bedeutet dies eine Verbesserung um 73 T €. Ur-

Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen

sächlich sind insbesondere ein um 44 T € gesunke-

für das Unternehmen vor.

ner Materialaufwand (durch Kostenreduzierungsmaßnahmen und Zurückfahren von Sonderprojek-

Beziehungen zum Haushalt

ten) sowie ein um 33 T € gesunkener Personalauf-

Für die Gesellschaft standen im Produkthaushalt

wand. Im Mehrjahresvergleich ist der Jahresfehlbe-

2014 Mittel von 1,4 Mio. € zur Verfügung. Bis zum

trag von 2010 (-4,5 Mio. €) bis 2014 (-3,1 Mio. €)

Jahresende wurden 1,5 Mio. € als Gesellschafter-

kontinuierlich gesunken. Ebenso ist der Personal-

zuzahlung an die FRM geleistet.

aufwand pro Mitarbeiter von 2011 (66 T €) bis 2014
(58 T €) stetig zurückgegangen.

Organe der Gesellschaft
Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

B. Ausblick

sammlung, die Geschäftsführung, der Aufsichtsrat

Auch zukünftig wird die Gesellschaft aufgabenbe-

und der Beirat. Die Gesamtbezüge von Herrn Men-

dingt nur einen kleinen Teil der Kosten durch Erlöse

ges betrugen im Geschäftsjahr 142 T €. Die Auf-

decken können. In den nächsten Jahren rechnet die

sichtsratsmitglieder erhalten für ihre Tätigkeit keine

Geschäftsführung jedoch mit einer höheren De-

Bezüge.

ckung der Kosten durch Erlöse aufgrund einer abgeschlossenen

Dienstleistungsvereinbarung

mit

dem Wirtschaftsförderung Region Frankfurt Rhein-

50

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

Anlagevermögen

92

76

15

19,9

Immaterielle Vermögensgegenstände

33

0

33

465.328,6

Sachanlagen

59

76

-17

-22,7

0

0

0

0,0

1.573

929

644

69,3
-10,7

in %

Finanzanlagen
Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

97

109

-12

1.475

820

655

79,9

88

123

-35

-28,5

1.752

1.129

624

55,2

1.494

905

589

65,0

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

AKTIVA

PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital / Festkapital
Kapitalrücklage
Gewinnvortrag / Verlustvortrag
Jahresergebnis / Bilanzergebnis
Rückstellungen

250

238

13

5,3

27.260

27.983

-723

-2,6

-22.952

-24.179

1.227

-5,1

-3.064

-3.136

73

-2,3

77

65

12

18,5

182

159

23

14,5

1.752

1.129

624

55,2

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Umsatzerlöse

126

118

9

7,6

Gesamtleistung

126

118

9

7,6

Verbindlichkeiten
Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung

sonstige betriebliche Erträge

Veränderung
in T€

in %

13

5

7

135,6

Materialaufwand

-1.161

-1.205

44

-3,7

Personalaufwand

-1.323

-1.357

33

-2,5
1,8

Abschreibungen

-20

-19

-0

-695

-682

-13

1,9

-3.060

-3.140

81

-2,6

2

2

-0

-7,5

-3.058

-3.138

80

-2,6

-6

2

-8

-464,5

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

-3.064

-3.136

73

-2,3

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

-3.064

-3.136

73

-2,3

2014

2013

sonstige betriebliche Aufwendungen
EBIT (Betriebliches Ergebnis)
Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Steuern

Kennzahlen

Veränderung
absolut

in %

Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

23

23

0

0,0

Zahl der Neuansiedlungen

32

21

11

52,4

51

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

1.6

Gateway Gardens Projektentwicklungs-GmbH

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Speicherstraße 55

0 69/9 17 32-01

info@gateway-gardens.de

60327 Frankfurt am Main

0 69/9 17 32-7 45

www.gateway-gardens.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

27.09.2004

Technische und planerische Koordination der Entwicklung und Baureifmachung von
Grundstücken mit den zu beteiligenden Behörden als Dienstleistung für Dritte, insbesondere im Gebiet Gateway Gardens am Flughafen in Frankfurt am Main. Nach § 34 c GewO
erlaubnispflichtige Geschäfte sind ausgeschlossen. Die Gesellschaft verwirklicht diesen
Unternehmenszweck zunächst durch die Koordination von Planungs- und Realisierungskonzepten für das Gebiet Gateway Gardens für die gemeinsam mit der Stadt Frankfurt am
Main zu entwickelnde Bauleitplanung als Dienstleistung für die Grundstücksgesellschaft
Gateway Gardens GmbH.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

100.000 € =

50,00 %

Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens GmbH

100.000 € =

50,00 %

200.000 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Herr Peter Buchholz
Herr Sanfrid Spory

Aufsichtsrat:

12 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr BM Olaf Cunitz

Mandatsträger der Stadt:

Herr Stv Ulrich Baier
Herr StK Uwe Becker
Herr BM Olaf Cunitz
Herr Stv Helmut Alexander Heuser
Herr StR Stefan Majer
Herr ehemaliger Stv Klaus Vowinckel

Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Herr Karl-Heinz Dietrich
Herr Jürgen Fenk
Herr Jürgen Groß
Herr Peter Matteo
N.N.
Herr Dr. Alois Rhiel

Satzungsmäßige Besetzung:
höchstens 13 Mitglieder

Unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat:
Ausgeschiedene Mitglieder:

Neue Mitglieder:

Frau Gitta Mir-Ali

Herr Stv Ulrich Baier

(bis 03.04.2014)

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

52

(seit 17.02.2014)

zum S-Bahnbau wurde am 31.01.2014 ausgestellt,

Allgemeines

bei Ablauf der Klage- und Einspruchsfrist am

Der Bebauungsplan 851 „Gateway Gardens“ ist am

05.05.2014 lagen keine Einsprüche oder Klagen

11.03.2008 in Kraft getreten. Die Anhebung der

vor, der Planfeststellungsbeschluss ist in Rechts-

Ausweisung auf 700.000 qm BGF wurde durch den

kraft erwachsen. Am 19.08.2014 wurde der Finan-

Beschluss § 3631 der Stadtverordnetenversamm-

zierungsvertrag für die S-Bahn unterzeichnet. Die

lung vom 12.09.2013 über die Aufstellung des Än-

Baufeldfreimachung begann im Winter 2014/15. Die

derungsplanes 851 Ä zum Bebauungsplan 851

Planung der Tiefbauleistungen wurde durch die DB

beschlossen. Zur Vervollständigung der Erschlie-

Projektbau beauftragt.

ßung mit dem ÖPNV wurde der Gateway Gardens

Aufgrund der Gesamtwirtschaftslage ergaben sich

Projektentwicklungs-GmbH (GGP) die Koordination

Verzögerungen im Abverkauf, so dass 2010 der

der Planungen der DB-Anlage mit einer S-Bahn-

Beschluss gefasst wurde, die Projektlaufzeit um fünf

Station übertragen. Der Planfeststellungsbeschluss

Jahre bis 2021 zu verlängern. Die Vermarktung der

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Grundstücke erreichte in 2013 nicht die selbst ge-

über, die Inbetriebnahme ist für den Winterfahrplan

setzten Zielvorgaben, dies konnte auch in 2014

2019 geplant.

nicht ausgeglichen werden.

Gemäß den Regelungen des Geschäftsbesor-

Die Bilanzsumme beträgt 238 T € (Vj. 282 T €). Sie
ist auf der Aktivseite durch liquide Mittel sowie auf
der Passivseite durch das Stammkapital und Rückstellungen geprägt.
Zur Erfolgslage
Gemäß vertraglicher Vereinbarung werden die Aufwendungen der Projektentwicklungs-GmbH in der
entstandenen Höhe von der Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens GmbH übernommen. Den
Erträgen von rund 324 T € (Vj. 501 T €) stehen
Aufwendungen von rund 319 T € gegenüber (Vj.
497 T €). Die Gesellschaft schließt mit einem Jahresüberschuss von 4 T € (Vj. 4 T €) ab.

B. Ausblick
Die weitere Entwicklung der Gateway Gardens
Projektentwicklungs-GmbH bleibt eng mit der Entwicklung der Grundstücksgesellschaft und darüber
hinaus mit der wirtschaftlichen Entwicklung des
Projekts „Gateway Gardens“ verbunden.
Der Anschluss des Areals Gateway Gardens an das
S-Bahnnetz geht von der Planung in die Umsetzung

gungsvertrages mit der Grundstücksgesellschaft
Gateway Gardens GmbH, den neu übernommenen

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

Zur Vermögens- und Kapitallage

Controllingleistungen beim Bau der S-Bahn und
dem Wirtschaftsplan der Gesellschaft, werden in
den Folgejahren weiterhin ausgeglichene Jahresergebnisse erwartet.

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO
Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgabenstellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in
den Leistungsdaten wider.
Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO
Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind
erfüllt.
Organe der Gesellschaft
Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung, der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung.
Ein Ausweis der Bezüge von Aufsichtsrat und Geschäftsführung entfällt gemäß § 123 a HGO in Verbindung mit § 53 HGrG.

53

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Gateway Gardens Projektentwicklungs-GmbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

Anlagevermögen

1

1

-0

-12,6

Sachanlagen

1

1

-0

-12,6

237

279

-42

-15,0

17

11

6

56,8

221

269

-48

-17,9

0

2

-2

-

238

282

-44

-15,7

Eigenkapital

211

207

4

2,0

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

200

200

0

0,0

Gewinnvortrag / Verlustvortrag

7

3

4

110,5

Jahresergebnis / Bilanzergebnis

4

4

1

16,7

23

10

13

128,6

4

65

-61

-93,5

238

282

-44

-15,7

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Veränderung
in T€

in %

Umsatzerlöse

323

500

-178

-35,5

Gesamtleistung

323

500

-178

-35,5

AKTIVA

Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme
PASSIVA

Rückstellungen
Verbindlichkeiten
Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung

sonstige betriebliche Erträge

1

1

0

26,4

Materialaufwand

-171

-362

191

-52,8

Personalaufwand

-114

-110

-5

4,2

-0

-1

1

-85,9
40,2

Abschreibungen
sonstige betriebliche Aufwendungen

-31

-22

-9

EBIT (Betriebliches Ergebnis)

7

6

1

8,9

Finanzergebnis

0

-0

0

-100,9

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

7

6

1

11,5

Außerordentliches Ergebnis

0

0

0

-

-2

-2

-0

3,8

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

4

4

1

16,7

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

4

4

1

16,7

2014

2013

Steuern

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

54

0

1

Veränderung
absolut

in %

-1

-

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Hafenbetriebe der Stadt Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Lindleystraße 14

0 69/2 12-3 51 86

info@hfm-frankfurt.de

60314 Frankfurt am Main

0 69/2 12-4 32 10

www.hfm-frankfurt.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

01.01.1976

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

1.7

Vorhalten und Betreiben der städtischen Häfen, der Hafen- und Industriebahn, sowie der
städtischen Lagerhäuser einschließlich der dazugehörigen Einrichtungen.

Träger:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

10.225.838 € =

100,00 %

Betriebsleitung:
Herr Herbert Janicke
Herr Ralf Karpa

Betriebskommission:

15 Mitglieder

Betriebskommissionsvorsitz:

Herr StR Michael Paris

Mandatsträger der Stadt:

Frau Stv Hilime Arslaner
Herr StK Uwe Becker
Herr StR Markus Frank
Herr Stv Dr. Martin Gerhardt
Frau StRin Rosemarie Heilig
Herr Stv Mike Josef
Frau Stv Christiane Loizides
Herr StR Peter Mensinger
Herr StR Michael Paris
Herr Stv Lothar Reininger

Weitere Kommissionsmitglieder:

Herr Thorsten Blum (AN)
Frau Jutta Ehret
Herr Dr. Alexander Theiss
Frau Sabine Kiepfer (AN)
Herr Roman Stolper

Satzungsmäßige Besetzung:

Unterjährige Veränderung in der Betriebskommission.

15 Mitglieder, davon 2 Mitglieder

Ausgeschiedene Mitglieder:

Neue Mitglieder:

des Personalrats und

Herr Stv Ulrich Baier

Frau Sabine Kiepfer (AN)

Herr Dr. Andreas Freundt

Herr Stv Lothar Reininger

Herr Peter Stolle (AN)

Herr Dr. Alexander Theiss

3 Bürgerschaftsvertreter

(bis 19.11.2014)
(bis 02.04.2014)
(bis 23.07.2014)

(seit 24.07.2014)
(seit 20.11.2014)
(seit 03.04.2014)

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

Zur Vermögens- und Kapitallage

Allgemeines

Die Bilanzsumme hat sich von 27 Mio. € auf

Die Hafenbetriebe führen aufgrund des mit der HFM

30,3 Mio. € erhöht. Auf der Aktivseite erhöhte sich

Managementgesellschaft für Hafen und Markt mbH

das Sachanlagevermögen im Vergleich zum Vorjahr

geschlossenen Betriebspachtvertrags seit Juli 2002

um 4,8 Mio. € auf 24,5 Mio. €. Dies ist im Wesentli-

keine eigenen Hafenaktivitäten mehr durch. Ihre

chen auf die Grundstückszugänge im Rahmen des

Unternehmenstätigkeit beschränkt sich im Wesentli-

Geländetausches und -verkaufs mit dem Liegen-

chen auf die Vermögensverwaltung, die Aufgaben

schaftsamt der Stadt Frankfurt am Main zurückzu-

der Hafenbehörde und die Betreuung des an die

führen. In Summe haben die Zugänge beim Sach-

HFM gestellten Personals.

anlagevermögen von 6,1 Mio. € die planmäßigen
Abschreibungen (1,1 Mio. €) und die Anlagenabgänge (0,3 Mio. €) deutlich überstiegen. Dem steht
eine Abnahme der Forderungen gegen die Stadt

55

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Frankfurt um 1,5 Mio. € auf 5,8 Mio. € (davon

fenbetriebe das Gelände Schilestraße, das für den

5,3 Mio. € Guthaben bei der Stadtkasse) gegen-

Erbbauvertrag mit der Lufthansa Technik benötigt

über.

wurde.

Auf der Passivseite hat insbesondere der Anstieg

Der Personalaufwand hat sich infolge der geringe-

der unter den Verbindlichkeiten ausgewiesenen

ren Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vorjahr von

erhaltenen Anzahlungen um 2,2 Mio. € (Vj. 0 €)

2,6 Mio. € auf 2,3 Mio. € reduziert.

zum Anstieg des Bilanzvolumens geführt. Mit Ver-

In den um 171 T € höheren sonstigen betrieblichen

trag vom 24.11.2014 wurde mit der Samson AG der

Aufwendungen (Vj. 105 T€) schlagen sich v. a.

Verkauf eines Grundstückes am Osthafen verein-

höhere Zuführungen zur Rückstellung für Altlasten-

bart. Da der wirtschaftliche Übergang gemäß Ver-

sanierung nieder.

trag in 2015 erfolgt, wird der bereits gezahlte Kauf-

Der Anstieg der Steuern vom Einkommen und Er-

preis in Höhe von 2,2 Mio. € unter den erhaltenen

trag um 325 T € (Vj. 290 T €) entfällt im Wesentli-

Anzahlungen ausgewiesen.

chen auf zu bildende passive latente Steuern

Das Eigenkapital ist infolge des verbesserten Jah-

(467 T €), da im Zuge der getätigten Grundstücks-

resgewinns von 23,9 Mio. € auf 24,6 Mio. € gestie-

geschäfte steuerlich Rücklagen gemäß § 6b EStG

gen. Die bilanzielle Eigenkapitalquote der Hafenbe-

genutzt wurden, die zu Bewertungsunterschieden

triebe

zwischen Handels- und Steuerrecht führten.

beträgt

zum

Abschlussstichtag

81,4 %

(Vj. 88,4 %). Die passiven latenten Steuern sind um
0,5 Mio. € gestiegen. Die Position „passive latente

B. Ausblick

Steuern“ erfasst Abweichungen zwischen der Han-

Die künftige Entwicklung der Hafenbetriebe ist auf-

dels- und Steuerbilanz und die daraus resultieren-

grund der Verpachtung auch weiterhin von der HFM

den Steuerverbindlichkeiten. Gegenläufig haben

GmbH abhängig. Auch für die Geschäftsjahre 2015

sich die Altersteilzeit-Rückstellungen, bedingt durch

und 2016 wird mit einem positiven Geschäftsergeb-

den planmäßigen Verbrauch, um 0,3 Mio. € auf

nis gerechnet.

0,9 Mio. € verringert.
Der Finanzmittelfonds (liquide Mittel) hat sich von

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

6,8 Mio. € auf 5,3 Mio. € reduziert. Der Mittelabfluss

Entfällt für Eigenbetriebe

infolge der Gewinnausschüttung (-0,7 Mio. €) und
aus der Investitionstätigkeit (-4,5 Mio. €) konnte
nicht vollständig durch den Cashflow aus der laufenden

Geschäftstätigkeit

(3,7 Mio. €)

finanziert

werden.

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,
tung und die Betriebskommsissionsorgane des

Zum 31.12.2014 erzielte der Betrieb einen Gewinn
in Höhe von 1.453 T € (Vj. 692 T €).
Die Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr
von 761 T € resultiert primär aus dem Anstieg der
betrieblichen

Erträge

um

1.335 T €

(Vj. 181 T €). Dies erklärt sich überwiegend durch
einen Geländetausch/-verkauf mit dem Liegenschaftsamt der Stadt Frankfurt am Main und einem
weiteren Grundstückverkauf. Im Gegenzug für das
Gelände an der Ruhrorter Werft erhielten die Ha-

56

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresabdie darauf schließen lassen, dass die Betriebslei-

Zur Erfolgslage

sonstigen

D. Public Corporate Governance Kodex

Eigenbetriebes in wesentlichen Belangen nicht in
Übereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt
hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der
Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das zuständige Organ die
Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des
Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirtschaftsplangespräche fanden statt am 16.05.2013
für das Planjahr 2014 und am 05.06.2014 für das
Planjahr 2015. Das Abschlussgespräch 2014 wurde
am 20.05.2015 durchgeführt.

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Hafenbetriebe der Stadt Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

24.500

19.747

4.753

24,1

0

0

0

-

24.451

19.695

4.756

24,1

49

52

-3

-5,9

5.763

7.260

-1.497

-20,6

0

0

0

-

5.763

7.260

-1.497

-20,6

30.262

27.007

3.256

12,1

Eigenkapital

24.637

23.876

761

3,2

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

10.226

10.226

0

0,0

Gewinnrücklagen / variables Kapital

11.551

11.551

0

0,0

Gewinnvortrag / Verlustvortrag

1.407

1.407

0

0,0

Jahresergebnis / Bilanzergebnis

1.453

692

761

109,9

0

0

0

-

Rückstellungen

2.262

2.549

-287

-11,3

Verbindlichkeiten

Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Bilanzsumme

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

AKTIVA

PASSIVA

Sonderposten

2.440

102

2.338

2.303,6

Passive latente Steuern

679

211

467

221,4

Rechnungsabgrenzungsposten

245

269

-23

-8,7

30.262

27.007

3.256

12,1

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Umsatzerlöse

4.561

4.634

Gesamtleistung

4.561

4.634

-73

-1,6

sonstige betriebliche Erträge

1.516

181

1.335

736,5

Personalaufwand

-2.495

-2.592

97

-3,7

Abschreibungen

-1.114

-1.133

18

-1,6

-276

-105

-171

163,0

2.193

986

1.207

122,4

-125

-3

-121

3.542,5

2.068

982

1.086

110,5

0

0

0

-

-615

-290

-325

112,0

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

1.453

692

761

109,9

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

1.453

692

761

109,9

2014

2013

39

43

Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung

sonstige betriebliche Aufwendungen
EBIT (Betriebliches Ergebnis)
Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

Veränderung
in T€
-73

in %
-1,6

Veränderung
absolut

in %

-4

-9,3

57

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

1.8

HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt mit beschränkter Haftung

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Lindleystraße 14

0 69/2 12-3 51 86

info@hfm-frankfurt.de

60314 Frankfurt am Main

0 69/2 12-4 32 10

www.hfm-frankfurt.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

02.04.2001

Die Verwaltung und der Betrieb sämtlicher Hafeneinrichtungen der Stadt Frankfurt am Main
sowie die Durchführung eines Hafenbetriebs in all seinen Bereichen der Güterlogistik und
der Lagerung. Außerdem die Verwaltung und der Betrieb sämtlicher Kleinmarkthallen und
Wochenmärkte der Stadt Frankfurt am Main.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

25.000 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Herr Herbert Janicke
Herr Ralf Karpa

Aufsichtsrat:

5 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr StR Michael Paris

Mandatsträger der Stadt:

Herr StR Markus Frank
Herr Stv Martin Gerhardt
Frau Stv Ursula auf der Heide
Herr StR Michael Paris
Herr Stv Uwe Paulsen

Satzungsmäßige Besetzung:

Keine unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat.

5 Mitglieder

Beirat:

6 Mitglieder
Herr Michael Loulakis
Frau Silke Pfeffer
Herr Dipl.-Ing. Veit Salzmann
Herr Rudolf Sehring
Herr Roger Simak
Herr Dr. Andreas Theiss

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

58

unter besonderer Berücksichtigung der Verkehrs-

Allgemeines

träger Binnenschiff und Bahn.

Seit dem 01.07.2002 hat die HFM Managementge-

Der Schiffsgüterumschlag ist gegenüber dem Vor-

sellschaft für Hafen und Markt mbH (HFM) den

jahr um 10,6 % auf 2.929.608 t gestiegen. Die milde

gesamten Geschäftsbetrieb der Hafenbetriebe (Ei-

Witterung in den Wintermonaten begünstigte die

genbetrieb) gepachtet. Zum Stichtag 01.01.2007 hat

Steigerung, vor allem in der Gütergruppe Steine,

die HFM GmbH darüber hinaus auch den Ge-

Erde und Baustoffe (+24,4 %). Des Weiteren stieg

schäftsbetrieb

auch der Umschlag von Erzen und Metallabfällen

der

Marktbetriebe

(Eigenbetrieb)

übernommen.

deutlich (+20,1 %). Die Transportmenge der Hafen-

Im Geschäftssegment Hafen ist es vordringliche

bahn sank gegenüber dem Vorjahr um 11,7 % auf

Aufgabe der HFM, die Bedeutung der Gewerbe-

1.428.310 t. Den größten Rückgang der bahnseiti-

und Industriegebiete im Osthafen und Gutleuthafen

gen Umschlagsleistung verursachten die Mineral-

zu stärken, die Attraktivität des Hafenstandortes zu

öltransporte

steigern sowie zur Ver- und Entsorgung des Wirt-

-196.317 t) infolge einer zweimonatigen Revision im

schaftsraumes Frankfurt beizutragen. Hierzu unter-

Betrieb eines Lieferanten. Im Frankfurter Hafen

stützt die Gesellschaft die Entwicklung und Realisie-

blieb die Tonnage gegenüber dem Vorjahreswert

rung logistischer Konzepte der Hafenwirtschaft

von 698.303 t relativ stabil (+1,2 %).

im

Hafen

Hanau

(-20,1 %

bzw.

Der bahnseitige Containerverkehr stieg gegenüber

gung der Abführung des Vorjahresergebnisses

2013 um 4 % auf 38.991 TEU (Twenty-foot Equiva-

(2,7 Mio. €) aus dem höheren Jahresüberschuss

lent

2014 von 3 Mio. €. Die bilanzielle Eigenkapitalquote

Unit).

Die

angebotenen

Wagenmeister-

Dienstleistungen für Dritte wurden in steigendem

beträgt zum Abschlussstichtag 61,3 % (Vj. 61,6 %).

Maße nachgefragt, so dass der Umsatz in diesem

Der Finanzmittelfonds (liquide Mittel) hat sich um

Bereich im Vergleich zum Vorjahr um 26,6 % stieg.

745 T € auf 5,4 Mio. € erhöht. Der Mittelabfluss

Die Abnahme des Umschlags im Lagerhaus von

infolge der Gewinnausschüttung (-2,7 Mio. €) und

11.600 t auf 2.305 t erklärt sich daraus, dass die

aus der Investitionstätigkeit (-175 T €) konnte durch

Flächen bereits zur Festvermietung umgewandelt

den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit

wurden. Die Auslastung der Hafengrundstücke stieg

(3,6 Mio. €) finanziert werden.

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

auf 99 % (Vj. 96 %).
Aufgabenschwerpunkt im Bereich Markt waren 18

Zur Erfolgslage

Wochen- und Erzeugermärkte, zwei Kleinmarkthal-

Zum 31.12.2014 weist die Gesellschaft einen Jah-

len sowie Sondermärkte wie Schlemmer-, Weih-

resüberschuss

in

nachtsbaum- und Flohmarkt. Die Kleinmarkthalle

(Vj. 2,7 Mio. €).

Die

Höhe

von

3 Mio. €

aus

Ergebnisverbesserung

von

beging am 24.05.2014 ihr sechzigjähriges Jubiläum.

288 T € ergibt sich im Wesentlichen aus Mehrerlö-

Das in 2014 zum vierten Mal veranstaltete Hafen-

sen, welche jedoch durch geringere sonstige be-

fest stieß mit über 100.000 Besuchern auf wach-

triebliche Erträge und höhere Ertragssteuern ge-

senden Zuspruch.

schmälert werden. Die Umsatzerlöse sind insbe-

Durch den Beschluss der Stadtverordnetenver-

sondere aufgrund der Erlöse aus Mietzahlungen

sammlung zur Sicherung des Osthafens 2050+ im

(+555 T €) um 742 T € auf 19.940 T € gestiegen,

Dezember 2013 wurde ein Bekenntnis der Stadt

die wiederum aus höheren Quadratmeterpreisen

Frankfurt zum Osthafenstandort ausgesprochen,

resultieren. Der Rückgang der Verkehrsleistungen

welches den Abschluss von langfristigen Mietver-

um 200 T € (auf 4 Mio. €) konnte durch den Anstieg

trägen

aller weiteren Umsatzerlösgruppen überkompensiert

ermöglicht.

Mietvertragsverlängerungen

erfolgen grundsätzlich unter der Voraussetzung,

werden.

dass Investitionen in die jeweiligen Anlagen und

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge

Gebäude der Mieter erfolgen. Insofern konnten

von 1.110 T € auf 825 T € erklärt sich v. a. durch

auch 2014 den im Hafen ansässigen Unternehmen

geringere Erträge aus der Auflösung von Rückstel-

langfristige Mietverträge angeboten und auch abge-

lungen und geringere Erlöse aus der Abwicklung

schlossen werden.

von Schäden.

Im Hinblick auf den Erbpachtvertrag mit dem

Die Ertragssteuern beinhalten die Gewerbesteuer

Frischezentrum Frankfurt am Main – Großmarkt

von 749 T € (Vj. 609 T €) sowie die Körperschaft-

GmbH erfolgte 2014 eine im Erbpachtvertrag ver-

steuer und den Solidaritätszuschlag von 699 T €

einbarte Pachtzinserhöhung von 17 %.

(Vj. 565 T €) für das Geschäftsjahr 2014 sowie
Korrekturen im Bereich der Ertragssteuern für Vor-

Zur Vermögens- und Kapitallage

jahre. Zum positiven Unternehmensergebnis beige-

Die Bilanzsumme ist von 9,6 Mio. € auf 10,1 Mio. €

tragen haben die Bereiche Immobilienvermietung

gestiegen. Auf der Aktivseite ist das Guthaben auf

und Markt. Die im Bereich der Immobilienvermie-

dem Stadtkassenkonto um 1,1 Mio. € auf 5,4 Mio. €

tung realisierten Ergebnisse liegen (mit 7,2 Mio. €)

gestiegen. Auf der Passivseite sind v. a. die kurzfris-

um 765 T € über dem Vorjahreswert, da die Be-

tigen Rückstellungen um 603 T € auf 3,1 Mio. €

triebserträge um rd. 470 T € (Indexierung, Neuver-

gestiegen (davon 324 T € Steuerrückstellungen und

mietung) über dem Vorjahresniveau liegen, wäh-

239 T € Rückstellungen für unterlassene Instandhal-

rend die Aufwendungen durch einen Rückgang der

tungen). Das Eigenkapital hat sich um 288 T € auf

Energie- und Gebäudereparaturkosten, sowie der

6,2 Mio. € erhöht und resultiert unter Berücksichti-

anteiligen Verwaltungsumlage von 294 T € geprägt

59

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

sind. Das Ergebnis im Segment Markt (von

Frischzentrum in Verhandlungen mit den Gesell-

1,6 Mio. €) schneidet infolge der Entgelterhöhung

schaftern.

Ende 2013 um rd. 319 T € besser ab als im Vorjahr.
Defizitär sind nach wie vor insbesondere die Berei-

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

che Hafen (-2,2 Mio. €) sowie Hafenbahn Verkehr

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

(-1,2 Mio. €) und Hafenbahn Infrastruktur (incl.

Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben-

Werkstatt: -962 T €). Der Bereich Hafen weist eine

stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in

Ergebnisverschlechterung von 812 T € auf, die

den Leistungsdaten wider.

primär aus Aufwendungen für die Sanierung von
Kaimauern (von rd. 2,7 Mio. €) resultieren.

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

Im Bereich Hafenbahn hat sich das Ergebnis insge-

Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind

samt betrachtet um 86 T € gegenüber dem Vorjahr

erfüllt.

verbessert.
Beziehungen zum Haushalt

B. Ausblick

Im Jahr 2014 wurde eine Nettodividende für das

Über ein 35.078 qm großes Grundstück in der

Geschäftsjahr 2013 von 2,2 Mio. € an den Haushalt

Daimlerstraße, Osthafen 2, konnte im Berichtsjahr

der Stadt Frankfurt am Main abgeführt.

mit der Lufthansa Technik AG ein 99-jähriger Erbpachtvertrag abgeschlossen werden. Die Lufthansa

Organe der Gesellschaft

Technik AG wird auf diesem Grundstück eine Halle

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

zur Wartung von Flugzeugreifen und -bremsen

sammlung, die Geschäftsführung, der Aufsichtsrat

errichten. Der positive Trend des schiffsseitigen

und der Beirat.

Umschlags von Containern und Massengütern wird

Im Geschäftsjahr 2014 betrugen die Bezüge von

sich auch in 2015 fortsetzen. Ende 2015 stehen

Herrn Geschäftsführer Karpa 175 T € und die Bezü-

neue Vertragsverhandlungen über die Zubringer-

ge von Herrn Geschäftsführer Janicke 133 T €.

transporte im Hafen Hanau an.

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats im Geschäfts-

Auf der Agenda stehen zudem die Revitalisierung

jahr 2014 betrugen 1,3 T €.

des Marktes auf dem Atzelbergplatz in Seckbach
sowie die erneute Einrichtung des Wochenmarkts

D. Public Corporate Governance Kodex

im Ostend auf dem Paul-Arnsberg-Platz.

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresab-

Die Ertüchtigung der 100 Jahre alten Betonmauern

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,

im Osthafen 1 sowie die Sanierung der Sandstein-

die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsfüh-

Kaimauern in der Innenstadt werden in 2015 fortge-

rung und die Aufsichtsratsorgane der Gesellschaft

setzt. Zudem ist für 2015 die Sanierung der Stützen

in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung

der Kleinmarkthalle vorgesehen.

mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK

Die ehemaligen Gleisflächen in Seckbach sollen

sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirt-

2015 an die Mainova AG zur Erschließung des

schaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das

Riederwaldtunnels mit Stromleitung veräußert wer-

zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des

den.

Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vor-

Hinsichtlich des Erbpachtvertrags mit der Frische-

erörtert

zentrum Frankfurt am Main – Großmarkt GmbH

fanden statt am 16.05.2013 für das Planjahr 2014

besteht weiterhin ein finanzielles Risiko. Das

und am 05.06.2014 für das Planjahr 2015. Das

Frischezentrum strebt eine Umschuldung der be-

Abschlussgespräch 2014 wurde am 20.05.2015

stehenden Kreditverträge sowie den Erwerb des

durchgeführt.

Grundstücks an. Diesbezüglich befindet sich das

60

werden.

Die

Wirtschaftsplangespräche

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt mbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

2.482

2.639

-157

-5,9

197

209

-12

-5,6

2.285

2.430

-145

-6,0

0

0

0

-

7.597

6.928

669

9,7

308

299

9

3,1

7.228

6.187

1.041

16,8

61

442

-381

-86,3

Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Rechnungsabgrenzungsposten

13

2

11

624,3

10.092

9.569

523

5,5

6.186

5.898

288

4,9

25

25

0

0,0

675

675

0

0,0

Gewinnrücklagen / variables Kapital

2.525

2.525

0

0,0

Jahresergebnis / Bilanzergebnis

2.961

2.673

288

10,8

Rückstellungen

3.225

2.606

620

23,8

660

1.047

-388

-37,0

21

17

4

21,1

10.092

9.569

523

5,5

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

19.940

19.198

Bilanzsumme

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

AKTIVA

PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital / Festkapital
Kapitalrücklage

Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
andere aktivierte Eigenleistungen

Veränderung
in T€
742

in %
3,9

0

0

0

-

19.940

19.198

742

3,9

825

1.110

-284

-25,6

Materialaufwand

-11.274

-11.448

174

-1,5

Personalaufwand

-2.305

-2.257

-49

2,1

-335

-377

42

-11,3

-2.069

-2.009

-60

3,0

4.782

4.217

565

13,4

20

6

14

210,9

4.802

4.223

579

13,7

Gesamtleistung
sonstige betriebliche Erträge

Abschreibungen
sonstige betriebliche Aufwendungen
EBIT (Betriebliches Ergebnis)
Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis

0

0

0

-

-1.841

-1.550

-291

18,8

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

2.961

2.673

288

10,8

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

2.961

2.673

288

10,8

2014

2013

Steuern

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

Veränderung
absolut

in %

48

49

-1

-2,0

Schiffsgüterumschlag (in t)

2.929.608

2.649.636

279.972

10,6

Hafenbahnverkehr (in t)

1.428.310

1.617.335

-189.025

-11,7

2.305

11.637

-9.332

-80,2

Lagerhaus (in t)

61

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

1.9

KEG Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Uhlandstraße 11

0 69/40 58 73-12

info@keg-frankfurt.de

60314 Frankfurt am Main

0 69/40 58 73-40

www.keg-frankfurt.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

26.01.1995

Erwerb, Entwicklung und Veräußerung von Flächen, vorrangig im Stadtgebiet Frankfurt am
Main, deren bisherige, insbesondere militärische Nutzung für andere Zwecke, vornehmlich
den Wohnungsbau, geändert werden soll. Soweit es wirtschaftlich und städteplanerisch
zweckmäßig erscheint, ist die Gesellschaft zudem berechtigt, mittel- und ggf. auch längerfristige Nutzungsverhältnisse (bspw. Vermietung an Dritte) zu begründen. Die Gesellschaft
kann auch zum Zwecke der Errichtung von öffentlich geförderten Wohngebäuden Flächen
erwerben, bebauen, verwalten und vermieten.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

BSMF Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH

40.000 € =

50,00 %

Stadt Frankfurt am Main

40.000 € =

50,00 %

80.000 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Herr Dipl. Ing. Rainer Wrenger

Aufsichtsrat:

10 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr BM Olaf Cunitz

Mandatsträger der Stadt:

Frau StRin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld
Herr BM Olaf Cunitz
Herr StR Peter Mensinger
Herr Stv Wolfgang Siefert
Herr StvVorst Stephan Siegler

Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Herr Otmar Adelfang
Herr Robert Faktor
Herr Heinrich Liman
Herr Gerald Lipka
Herr Holger Tracht

Satzungsmäßige Besetzung:

Unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat

10 Mitglieder,

Ausgeschiedene Mitglieder:

Neue Mitglieder:
Herr Stv Wolfgang Siefert

davon entsendet jeder Gesellschafter 5

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

(seit 17.02.2014)

•

Allgemeines
Die BSMF Beratungsgesellschaft für Stadterneue-

•

Sanierung Altes Rathaus Höchst

rung und Modernisierung mbH, Mitgesellschafterin

•

Neuplanung Bolongarostraße 122

der

Geschäftsbesorgerin.

•

Baubeginn Kamelienstraße

Schwerpunkte der Geschäftstätigkeit im Berichtsjahr

•

Planung Parkstadt II

waren u. a.:

•

Planung Bahnhof Höchst

•

Planung Melchiorstraße 10 und

KEG,

fungiert

als

•

Neubau Bolongarostraße 149

•

Fertigstellung Sonnentaustraße 26-28

•

Baubeginn Gerhart-Hauptmann-Ring

•

Veräußerungen Baufelder 1 bis 3 vom

•

Instandsetzung Höhenstraße

Bolongarostraße 156

Sportfeld Edwards an die Stadt und einen
privaten Investor
•

Veräußerungen in der Parkstadt Unterliederbach I

62

Bezugsfertigkeit Gebäude Breuerwiesenstraße 11-13

23, 25 und 29
•

Projektsteuerung Entwicklungskonzept
Griesheim Flächen nördlich der Bahn

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Zur Vermögens- und Kapitallage
Die

Bilanzsumme

zum

B. Ausblick

31.12.2014

beträgt

98,7 Mio. €. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies

Für 2015 sind insbesondere folgende Projekte geplant:

Auf der Aktivseite ist das Anlagevermögen um

•

Erschließung Parkstadt II

•

Fertigstellung

12,6 Mio. € gestiegen. Dies betrifft mit 9,2 Mio. €
Anlagen im Bau und mit 3,3 Mio. € Grundstücke für

Bau betreffen im Wesentlichen den 1. Bauabschnitt
Kamelienstraße 1 (6,7 Mio. €), die Häuser 1-2
Breuerwiesenstraße (4,9 Mio. €) und das Langhaus
Gerhart-Hauptmann-Ring (2,3 Mio. €).
Passivisch sind die Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten um 8,4 Mio. € auf 51,8 Mio. € und
die sonstigen Verbindlichkeiten um 5,5 Mio. € auf
20,6 Mio. €

gestiegen.

Letztere

betreffen

mit

Gerhart-Hauptmann-Ring

und Melchiorstraße 10
•

Wohnbauten. Letzteres betrifft im Wesentlichen das
Haus 3 in der Breuerwiesenstraße. Die Anlagen im

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

eine Steigerung um 13 Mio. €.

Bezugsfertigkeit Breuerwiesenstraße
15 – 21

•

Bezugsfertigkeit Kamelienstraße

•

Veräußerung Berger Straße 328

•

Umbau Allmeygang 8

•

Sanierung Kita Blauglockenweg

•

Endabrechnung Sportfeld Edwards

•

Baubeginn Bolongarostraße 122

•

Planung ehemalige Breuerwerke

•

Planung Gutleutstraße 121

•

Bau Flinschstraße

20,4 Mio. € Darlehensverbindlichkeiten gegenüber
der Stadt Frankfurt am Main. Gegenüber dem Vor-

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

jahr haben sich die Gesellschafterdarlehen um rd.

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

6 Mio. € erhöht.

Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben-

Insgesamt haben sich die mittel- und langfristigen

stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in

Verbindlichkeiten um 17,1 Mio. € auf 71 Mio. € er-

den Leistungsdaten wider.

höht (davon 47 Mio. € mit einer Restlaufzeit von
über fünf Jahren).

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

Der Finanzmittelbestand ist gegenüber dem Vorjahr

Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen

um 429 T € auf 1,9 Mio. € gesunken. Der Mittelab-

für das Unternehmen vor.

fluss aus Investitionstätigkeit (13,6 Mio. €) konnte
durch die Kreditfinanzierung (13,1 Mio. €) und den

Beziehungen zum Haushalt

geringen Zufluss aus dem laufenden Geschäft

Die KEG hat von der Stadt Frankfurt am Main Ge-

(56 T €) nicht vollständig kompensiert werden.

sellschafterdarlehen erhalten, die zum Stichtag
31.12.2014 mit 20,5 Mio. € ausgewiesen sind.

Zur Erfolgslage
Das Geschäftsjahr 2014 schließt mit einem Jahres-

Organe der Gesellschaft

überschuss von 362 T € (Vj. 543 T €). Die Umsatz-

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

erlöse aus Grundstücksverkäufen sind gegenüber

sammlung, der Aufsichtsrat und die Geschäftsfüh-

dem Vorjahr um 4,2 Mio. € auf 5,9 Mio. € gesunken.

rung.

Der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnis-

Ein Ausweis der Bezüge von Aufsichtsrat und Ge-

sen ist um 5,5 Mio. € auf 0,5 Mio. € zurückgegan-

schäftsführung entfällt gemäß § 123 a HGO in Ver-

gen. Demgegenüber haben sich auch die Aufwen-

bindung mit § 53 HGrG.

dungen für Verkaufsgrundstücke um 8,3 Mio. € auf
6,1 Mio. € verringert.

63

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
KEG Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

Anlagevermögen

77.890

65.336

12.554

19,2

Sachanlagen

77.890

65.336

12.554

19,2

0

0

0

-

Umlaufvermögen

20.593

20.100

493

2,5

Vorräte

AKTIVA

Finanzanlagen

15.765

16.426

-662

-4,0

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1.587

1.293

294

22,7

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks

3.242

2.381

861

36,2

Rechnungsabgrenzungsposten

244

286

-42

-14,5

98.728

85.722

13.006

15,2

7.240

6.878

362

5,3

80

80

0

0,0

Gewinnrücklagen / variables Kapital

3.905

3.905

0

0,0

Gewinnvortrag / Verlustvortrag

2.893

2.350

543

23,1

362

543

-181

-33,3

Rückstellungen

11.056

11.235

-179

-1,6

Verbindlichkeiten

77.510

64.582

12.928

20,0

davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

51.775

43.350

8.425

19,4

2.873

2.952

-80

-2,7

48

74

-26

-35,0

98.728

85.722

13.006

15,2

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

9.828
520
10.347

Bilanzsumme
PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital / Festkapital

Jahresergebnis / Bilanzergebnis

Passive latente Steuern
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Bestandsänderung UE / FE
Gesamtleistung
sonstige betriebliche Erträge
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibungen
sonstige betriebliche Aufwendungen

in %

13.493

-3.665

-27,2

6.003

-5.484

-91,3

19.496

-9.148

-46,9

643

192

451

234,9

-7.142

-15.403

8.261

-53,6

-14

-14

0

-0,0

-1.073

-1.409

336

-23,8
-8,2

-897

-977

80

1.864

1.885

-21

-1,1

-1.184

-886

-298

33,6

680

998

-318

-31,9

0

0

0

-

-318

-455

138

-30,2

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

362

543

-181

-33,3

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

362

543

-181

-33,3

2014

2013

0

0

EBIT (Betriebliches Ergebnis)
Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

64

Veränderung
in T€

Veränderung
absolut

in %

0

-

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Lindleystraße 14

0 69/2 12-3 36 98

info@hfm-frankfurt.de

60314 Frankfurt am Main

0 69/2 12-4 76 47

www.hfm-frankfurt.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

01.01.1968

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

1.10 Marktbetriebe der Stadt Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)

Abhaltung und Unterstützung sowie die Förderung der Abhaltung von Märkten (Großmarkt
für Lebensmittel, insbesondere für Obst und Gemüse, Einzelhandelsmarkthallen in der
Innenstadt und im Stadtteil Höchst sowie offene Märkte) nach Maßgabe der Marktordnung
der Stadt Frankfurt am Main, ggf. auch die Schließung sowie Auflösung der städtischen
Märkte, wobei eine Übertragung des Geschäftsbetriebs auf Dritte möglich ist. Darüber
hinaus besteht der Zweck des Eigenbetriebes auch in der Bereitstellung von Gewerbe- und
sonstigen Flächen, inklusive deren Erwerb, Entwicklung und Verkauf.

Träger:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

1.278.230 € =

100,00 %

Betriebsleitung:
Herr Herbert Janicke
Herr Ralf Karpa

Betriebskommission:

14 Mitglieder

Betriebskommissionsvorsitz:

Herr StR Michael Paris

Mandatsträger der Stadt:

Herr StK Uwe Becker
Herr StR Markus Frank
Herr Stv Martin Gerhardt
Frau Stv Ursula auf der Heide
Frau StRin Rosemarie Heilig
Frau Stv Christiane Loizides
Herr StR Peter Mensinger
Herr StR Michael Paris
Frau StRin Dominike Pauli
Herr Stv Arnold Weber

Weitere Kommissionsmitglieder:

Herr Thorsten Blum (AN)
Frau Jutta Ehret
Frau Sabine Kiepfer (AN)
Herr Dr. Andreas Theiss

Satzungsmäßige Besetzung:

Unterjährige Veränderung in der Betriebskommission:

14 Mitglieder,

Ausgeschiedene Mitglieder:

Neue Mitglieder:

davon 2 Vertreter des Personalrats

Frau Stv Natascha Kauder

Frau Sabine Kiepfer (AN)

Herr Peter Stolle (AN)

Frau StRin Dominike Pauli

und 2 von der Stadt berufene
wirtschaftlich oder technisch besonders

(bis 19.11.2014)
(bis 23.07.2014)

(seit 24.07.2014)
(seit 20.11.2014)

erfahrene Personen

Beteiligungen:
Frischezentrum Frankfurt am Main - Großmarkt GmbH

Kapitalanteile:
1.688.100 € = 25,00 %

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

und der Kleinmarkthalle ist weiterhin stabil und

Allgemeines

gewährleistet damit eine solide Ertragslage aus der

Seit dem 01.01.2007 hat der Eigenbetrieb seinen

Betriebspacht. Märkte in der Innenstadt werden

gesamten Geschäftsbetrieb an die HFM Manage-

standortbedingt am stärksten frequentiert, was ein

mentgesellschaft für Hafen und Markt mbH verpach-

entsprechend großes Händlerinteresse und damit

tet. Die Unternehmenstätigkeit beschränkt sich

einhergehende Vollvermietung der Standflächen

nunmehr im Wesentlichen auf die Vermögensver-

nach sich zieht. Zudem konnten die Händlerzahlen

waltung und die Betreuung des an die HFM gestell-

bei den Flohmärkten aufgrund des milden Winters

ten Personals. Die Entwicklung der Wochenmärkte

um 12,5 % gesteigert werden.

65

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Im Hinblick auf den Erbpachtvertrag mit der

ringeren Erträge aus der Auflösung von Rückstel-

Frischezentrum Frankfurt am Main – Großmarkt

lungen.

GmbH erfolgte 2014 eine im Erbpachtvertrag ver-

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von

einbarte Pachtzinserhöhung von 17 %.

373 T € haben sich gegenüber dem Vorjahr um

Die Abrechnung mit der Europäischen Zentralbank

287 T € erhöht. Die Veränderung ist im Wesentli-

(EZB) aus dem Verkauf des Großmarkthallen-

chen auf nicht aktivierbare Planungskosten im Zu-

Geländes liegt weiterhin im erwarteten Rahmen.

sammenhang mit der Sanierung der Kleinmarkthalle
in Höhe von 312 T € zurückzuführen.

Zur Vermögens- und Kapitallage

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag sind ge-

Die Bilanzsumme hat sich von 36,5 Mio. € auf

genüber dem Vorjahr stark zurückgegangen. Dabei

34,3 Mio. € reduziert. Bei den Sachanlagen schlägt

hat sich der Aufwand aus der Gewerbe- und Kör-

eine nachträgliche Anpassung der Anschaffungs-

perschaftsteuer um 186 T € verringert. Die restliche

kosten von Grundstücken (1,1 Mio. €) zu Buche.

Veränderung ist auf die Auflösung von latenten

Der Rückgang des Finanzanlagevermögens um

Steuern in Höhe von -186 T € (Vj. Zuführung

1,9 Mio. € auf 19,8 Mio. € betrifft die planmäßige

+ 39 T €) zurückzuführen.

Tilgung von Darlehen durch das Frischezentrum.
Unter den Forderungen an die Stadt Frankfurt ist im

B. Ausblick

Wesentlichen das Guthaben auf dem Stadtkassen-

Sowohl das Jahresergebnis als auch das Risiko-

konto von 8,6 Mio. € ausgewiesen (Vj. 7,7 Mio. €).

früherkennungssystem stehen in engem Zusam-

Auf der Passivseite haben sich die Verbindlichkeiten

menhang mit der HFM GmbH. So existiert ein in-

gegenüber der Stadt (-1,9 Mio. €) sowie die passi-

formelles System zur Risikofrüherkennung über die

ven latenten Steuern reduziert (-0,2 Mio. €). Dar-

HFM GmbH, mit dem die wirtschaftliche Entwick-

über hinaus hat sich das Eigenkapital um 0,2 Mio. €

lung der Märkte und Beteiligungen fortlaufend beo-

auf 10,2 Mio. € verringert. Die Verringerung des

bachtet wird. Zudem wird der Fortschritt der Pla-

Eigenkapitals ergibt sich als Saldo zwischen dem

nungs- und Bauarbeiten auf dem EZB-Gelände

Jahresüberschuss und der Gewinnausschüttung.

durch eine Ingenieurgesellschaft überwacht.

Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 29,9 % (Vj.

Auf der Agenda steht weiterhin die baulich-

28,5 %).

technische Sanierung der Kleinmarkthalle. Diese

Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber der

beinhaltet die Erneuerung der Haustechnik der

Stadt von 18,2 Mio. € auf 16,3 Mio. € resultiert vor-

Kleinmarkthalle innerhalb der bestehenden Gebäu-

nehmlich aus der von der Stadt erhaltenen, an die

detechnik und die substanzielle Verbesserung der

Frischezentrum GmbH weitergereichten Darlehen.

Belüftung, wobei der laufende Marktbetrieb mög-

Der Finanzmittelfonds (liquide Mittel) hat sich zum

lichst gering beeinträchtigt werden soll. Im Jahr

Stichtag von 7,7 Mio. € auf 8,7 Mio. € erhöht. Der

2014 wurden im Rahmen der Planung zur Sanie-

geringe Mittelzufluss aus der laufenden Geschäfts-

rung der Haustechnik der Kleinmarkthalle in der

tätigkeit (59 T €) sowie der Mittelzufluss aus der

Leistungsphase Vorplanung diverse Varianten erar-

Investitionstätigkeit (3 Mio. €) haben ausgereicht,

beitet. Projektleiter ist das Hochbauamt der Stadt

um den Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit

Frankfurt am Main. Die Bewertung und Auswahl der

(-2,1 Mio. €) überzukompensieren.

Varianten werden voraussichtlich im Jahr 2015
erfolgen.

Zur Erfolgslage

Hinsichtlich des Erbpachtvertrags mit der Frische-

Das Geschäftsjahr 2014 schließt mit einem Jahres-

zentrum Frankfurt am Main – Großmarkt GmbH

überschuss von 89 T € (Vj. 248 T €). Die sonstigen

besteht weiterhin ein finanzielles Risiko. Eine Stun-

betrieblichen Erträge sind um 235 T € auf 161 T €

dung des Erbpachtzinses sowie eine Anpassung

gesunken und resultieren i.W. aus um 204 T € ge-

von Darlehenszinsen und -laufzeiten in Verbindung
mit den Kreditverpflichtungen könnten die Folge

66

sein. Das Frischezentrum strebt eine Umschuldung

D. Public Corporate Governance Kodex

der bestehenden Kreditverträge sowie den Erwerb

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresab-

des Grundstücks an. Diesbezüglich befindet sich

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,

das Frischzentrum in Verhandlungen mit den Ge-

die darauf schließen lassen, dass die Betriebslei-

sellschaftern. Die Auswirkungen einer möglichen

tung und die Betriebskommissionsorgane des Ei-

Umschuldung des Frischezentrums auf die Marktbe-

genbetriebs in wesentlichen Belangen nicht in

triebe sind aktuell noch nicht absehbar.

Übereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt

Auch für das Jahr 2015 wird aufgrund der Erlöse

hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der

aus dem Betriebspachtvertrag mit einem positiven

Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresab-

Geschäftsergebnis gerechnet.

schlussunterlagen an das zuständige Organ die

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirt-

Entfällt für Eigenbetriebe.

schaftsplangespräche fanden statt am 16.05.2013

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des

für das Planjahr 2014 und am 05.06.2014 für das
Planjahr 2015. Das Abschlussgespräch 2014 wurde
am 20.05.2015 durchgeführt.

67

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Marktbetriebe der Stadt Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

25.471

28.569

-3.098

-10,8

5.628

6.867

-1.239

-18,0

19.843

21.702

-1.859

-8,6

Umlaufvermögen

8.829

7.878

950

12,1

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

8.694

7.779

915

11,8

135

99

36

36,0

34.300

36.448

-2.148

-5,9

10.247

10.406

-159

-1,5

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

1.278

1.278

0

0,0

Gewinnrücklagen / variables Kapital

8.880

8.880

0

0,0

89

248

-159

-64,0

AKTIVA
Anlagevermögen
Sachanlagen
Finanzanlagen

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Bilanzsumme
PASSIVA
Eigenkapital

Jahresergebnis / Bilanzergebnis
Rückstellungen
Verbindlichkeiten
Passive latente Steuern

5.289

47

0,9

20.215

-1.851

-9,2

351

537

-186

-34,6

34.300

36.448

-2.148

-5,9

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Umsatzerlöse

837

901

Gesamtleistung

837

901

-64

-7,1

sonstige betriebliche Erträge

161

396

-235

-59,3

Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung

Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibungen
sonstige betriebliche Aufwendungen
EBIT (Betriebliches Ergebnis)

Veränderung
in T€
-64

in %
-7,1

0

0

0

-

-595

-614

19

-3,2

-11

-12

1

-4,6

-373

-85

-287

337,1

20

585

-566

-96,7

Finanzergebnis

129

94

35

37,0

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

148

679

-531

-78,2

Außerordentliches Ergebnis

0

0

0

-

-59

-431

372

-86,3

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

89

248

-159

-64,0

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

89

248

-159

-64,0

2014

2013

Steuern

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

68

5.336
18.365

9

10

Veränderung
absolut

in %

-1

-10,0

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Josef-Eicher-Straße 10

0 69/50 77 598-0

info@frische-zentrum-frankfurt.de

60437 Frankfurt am Main

0 69/50 77 598-150

www.frische-zentrum-frankfurt.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

29.01.2002

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

1.10.1 Frischezentrum Frankfurt am Main – Großmarkt GmbH

Betrieb eines Frischezentrums mit allen dafür erforderlichen Teilfunktionen.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Händler

5.060.450 € =

74,94 %

Marktbetriebe der Stadt Frankfurt am Main

1.688.100 € =

25,00 %

Interessengemeinschaft Großmarkt Frankfurt e. V.

4.150 € =

0,06 %

6.752.700 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Herr Ltd. Magistratsdirektor Adolf Kannengießer
Herr Hans-Georg Paulus

Aufsichtsrat:

12 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr StR Markus Frank

Mandatsträger der Stadt:

Herr StR Markus Frank
Herr StR Peter Mensinger
Herr StR Claus Möbius

Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Herr Jürgen Gärtner
Herr Clemens Götzinger
Herr Wolfgang Lindner
Herr Thomas Nassall
Herr Ercan Satir
Frau Meltem Tekirdag
Herr Ralf Wisser
Frau Halime Yalcin
Herr Ruhi Yavuz

Satzungsmäßige Besetzung:

Unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat:

12 Mitglieder

Ausgeschiedene Mitglieder:

Neue Mitglieder:

Herr Hasan Erdinc

Herr Clemens Götzinger

(bis 24.09.2014)

(seit 24.09.2014)

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

tung einer großen Distributionsfläche nicht verlän-

Allgemeines

gert. Die Anschlussvermietung konnte bis zum Ende

Die Gesellschaft hat mit den Marktbetrieben einen

des Berichtsjahrs nicht realisiert werden. Zum

Erbbaurechtsvertrag

des

31.12.2014 waren 87 % der Flächen im Frische-

Frischezentrums geschlossen. Zur Finanzierung der

zentrum vermietet. Damit ist der Vermietungsstand

Errichtung des Frischezentrums wurden Darlehen

gegenüber dem Vorjahresstichtag um 6,7 % gesun-

seitens der Marktbetriebe in Anspruch genommen.

ken. Die Halle B war zum Stichtag zu 66,1 % ver-

über

das

Gelände

Das Hauptaugenmerk lag im Berichtsjahr auf den

mietet, die Halle A zu 98,5 % und die Büros zu

Ende

10-Jahres-

59,1 %. Die technischen Gebäudeleistungen wur-

Mietverträgen. Nur wenige Mieter haben sich ent-

den aufgrund des Auslaufens der entsprechenden

schlossen, ihren Mietvertrag zu beenden. In einigen

Verträge neu ausgeschrieben und zum Jahresbe-

Fällen kam es zu Flächenerweiterungen. Im Zu-

ginn 2015 ein neuer Dienstleister beauftragt. An-

sammenhang mit dem Auslaufen der 10-Jahres-

lässlich des zehnjährigen Bestehens des Frische-

Mietverträge waren Neugruppierungen der Flächen

zentrums fand im August ein Frische-Erlebnistag

erforderlich. Ein Mieter hat unerwartet die Anmie-

statt, der rund 25.000 Besucher anlockte.

Mai

2014

auslaufenden

69

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Zur Vermögens- und Kapitallage

B. Ausblick

Die Bilanzsumme ist von 29 Mio. € auf 29,3 Mio. €

Das Großmarktgeschäft entwickelt sich aufgrund

gestiegen. Auf der Aktivseite hat sich abschrei-

der stärker werdenden Konkurrenzsituation durch

bungsbedingt

um

Discounter und des veränderten Konsumverhaltens

1,5 Mio. € auf 23,8 Mio. € verringert. Das Umlauf-

allgemein rückläufig. Auch im Jahr 2014 wird der

vermögen hat sich um 0,1 Mio. € verringert. Ursäch-

Handel mit Obst und Gemüse daher schwierig blei-

das

Sachanlagevermögen

lich ist vor allem ein Rückgang der liquiden Mittel

ben.

um 0,4 Mio. €, der durch den Anstieg der Forderun-

Aufgrund der mit der Stadtentwässerung vereinbar-

gen und sonstigen Vermögensgegenstände um

ten Ratenzahlung des Kanalanschlussbeitrages ist

0,3 Mio. € nicht kompensiert werden konnte. Der

in 2015 mit weiteren Kostensteigerungen zu rech-

aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist gegenüber

nen. Die Gesellschaft erwartet in 2015 gleichwohl

dem Vorjahr (0,2 Mio. €) auf 2,1 Mio. € gestiegen.

ein gegenüber 2014 verbessertes Jahresergebnis,

Dieser beinhaltet im Wesentlichen im Berichtsjahr

da sie davon ausgeht, dass die aktuelle Vermie-

angeforderte Erschließungskosten für das Grund-

tungsquote wieder steigt. Bei entsprechender Nach-

stück des Frischezentrums, die über die Laufzeit

frage sollen zu diesem Zweck auch Flächen aufge-

des Erbbaurechtsvertrages aufgelöst werden.

wertet und zu einem höheren Mietpreis angeboten

Auf der Passivseite ist das Eigenkapital aufgrund

werden. Ferner wird eine Verringerung der Finan-

des Jahresfehlbetrages um 161 T € auf 6,4 Mio. €

zierungsbelastung durch eine Darlehensumfinanzie-

gesunken. Die Verbindlichkeiten haben sich um

rung angestrebt. Ebenso in Prüfung ist die Möglich-

0,6 Mio. € auf 22,4 Mio. € erhöht. Die Darlehens-

keit der finanziellen Entlastung durch einen Erwerb

verpflichtungen gegenüber der Stadt beliefen sich

des Erbbaugrundstücks.

auf rund 18 Mio. €. Die Verschuldung betrug insgesamt 78,1 % der Bilanzsumme. Gegenüber dem

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

Vorjahr (77,3 %) trat eine leichte Verschlechterung

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

ein.

Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben-

Der Finanzmittelfonds (liquide Mittel) hat sich auf-

stellung. Der Stand der Erfüllung des öffentlichen

grund des um 0,6 Mio. € auf 1,5 Mio. € gesunkenen

Zwecks spiegelt sich in den Leistungsdaten wider.

Cashflow aus laufendem Geschäft und des Abflus-

Er wird belegt durch die Struktur der Gesellschaft

ses aus der Darlehenstilgung (1,9 Mio. €) um

mit mehrheitlicher Beteiligung diverser privater

0,4 Mio. € auf 1,4 Mio. € verringert.

Markthändler. Hierin zeigen sich die Akzeptanz und

Zur Erfolgslage

schaftszweig.

die Bedeutung des Frischezentrums für den WirtDas

Jahresergebnis

ist

mit

-161 T €

negativ

(Vj. +534 T €). Ursächlich sind insbesondere um

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

788 T € gestiegene Betriebsausgaben. Dies betrifft

Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen

insbesondere mit 296 T € Kosten für Mieterumzüge,

für das Unternehmen vor.

mit 139 T € Forderungsverluste sowie mit 140 T €
Rechts- und Beratungskosten. Weiter sind die Um-

Organe der Gesellschaft

satzerlöse um 219 T € gesunken.

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

Das Ergebnis beruht in Höhe von 378 T € auf neut-

sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts-

ralen und periodenfremden Bestandteilen. Unter

rat.

Abzug dieser Effekte ergibt sich ein Ergebnis von

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen

-539 T €.

im Geschäftsjahr 10 T €. Die Aufsichtsratsmitglieder
erhalten für ihre Tätigkeit keine Bezüge.

70

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Frischezentrum Frankfurt am Main – Großmarkt GmbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

23.804

25.270

-1.466

-5,8

1

0

1

231,0

in %

Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen

23.802

25.270

-1.467

-5,8

Umlaufvermögen

3.354

3.498

-144

-4,1

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2.021

1.754

266

15,2

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks

1.333

1.744

-410

-23,5

Aktive latente Steuern

2

1

1

79,7

2.148

217

1.931

892,1

29.308

28.986

322

1,1

Eigenkapital

6.407

6.568

-161

-2,5

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

6.753

6.753

0

0,0

Gewinnvortrag / Verlustvortrag

-185

-719

534

-74,3

Jahresergebnis / Bilanzergebnis

-161

534

-696

-130,2
-12,9

Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

AKTIVA

PASSIVA

Rückstellungen
Verbindlichkeiten
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Rechnungsabgrenzungsposten

454

522

-67

22.440

21.888

551

2,5

213

222

-9

-4,2

7

7

-1

-7,1

29.308

28.986

322

1,1

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Umsatzerlöse

7.061

Gesamtleistung

7.061

Bilanzsumme

Veränderung
in T€

in %

7.280

-219

-3,0

7.280

-219

-3,0

516

97

419

429,9

0

0

0

-

-452

-404

-47

11,8

Abschreibungen

-1.499

-1.503

4

-0,3

sonstige betriebliche Aufwendungen

-4.384

-3.580

-804

22,5

1.243

1.890

-647

-34,2

-1.205

-1.153

-52

4,5
-94,8

Gewinn- und Verlustrechnung

sonstige betriebliche Erträge
Materialaufwand
Personalaufwand

EBIT (Betriebliches Ergebnis)
Finanzergebnis

38

737

-699

Steuern

-199

-203

4

-1,8

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

-161

534

-696

-130,2

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

-161

534

-696

-130,2

Kennzahlen

2014

2013

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
Vermietungsstand (in %)

Veränderung
absolut

in %

8

8

0

0,0

87

93

-6

-6,7

71

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

1.11 Messe Frankfurt GmbH und Konzern
Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Ludwig-Erhard-Anlage 1

0 69/75 75-0

info@messefrankfurt.com

60327 Frankfurt am Main

0 69/75 75-64 33

www.messefrankfurt.com

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

22.11.1907

Förderung der Wirtschaft durch Veranstaltung von Messen und Ausstellungen im In- und
Ausland, durch Veranstaltung oder Durchführung von Kongressen und Tagungen und
durch alle mit den Messe-, Ausstellungs-, Kongress- und Tagungsgeschäften zusammenhängenden Tätigkeiten. Zur Erfüllung dieses Zwecks unterhält die Gesellschaft Messe- und
Ausstellungsanlagen sowie Kongress- und Tagungsräume, die sie für die Veranstaltungen
nutzt oder gegen angemessenes Entgelt vermietet. Die Gesellschaft ist auch berechtigt, auf
ihrem Gelände Veranstaltungen sportlicher, kultureller oder sonstiger Art durchzuführen
oder ihre Anlagen für solche Zwecke zu vermieten.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main
Land Hessen

108.000.000 € =

60,00 %

72.000.000 € =

40,00 %

180.000.000 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Herr Uwe Behm
Herr Detlef Braun
Herr Wolfgang Marzin

Aufsichtsrat:

21 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr OB Peter Manuel Feldmann

Mandatsträger der Stadt:

Herr StK Uwe Becker
Herr BM Olaf Cunitz
Herr OB Peter Manuel Feldmann
Herr StR Markus Frank
Herr Stv Manuel Stock

Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Herr Jörn Apfelstädt (AN)
Herr Staatsmin Tarek Al-Wazir
Herr Staatsmin Peter Beuth
Frau Britta Böcher (AN)
Herr Wolfgang Dimmer (AN)
Herr Bernd Ehinger
Herr Jürgen Engel (AN)
Herr Prof. Dr. Gottfried Honnefelder
Herr Christian Klingler
Herr Alexander Neumann (AN)
Herr StR Dr. Lutz Raettig
Herr Peter Saalmüller (AN)
Herr Staatsmin Dr. Thomas Schäfer
Herr Peter Thomaschewski (AN)
Herr Dr. Martin Viessmann
Herr Hamid Yazdtschi

Satzungsmäßige Besetzung:

Unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat:

21 Mitglieder

Ausgeschiedene Mitglieder:

Neue Mitglieder:

davon 7 Vertreter der Arbeitnehmer

Herr Staatsmin Florian Rentsch

Herr Staatsmin Tarek Al-Wazir

Herr Staatsmin Boris Rhein

Herr Staatsmin Peter Beuth

Frau Ute Schuchardt (AN)

Frau Britta Böcher (AN)

(bis 18.01.2014)
(bis 25.05.2014)
(bis 19.08.2014)

72

(seit 31.03.2014)
(seit 26.05.2014)
(seit 03.11.2014)

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Kapitalanteile:

Messe Frankfurt Exhibition GmbH, Frankfurt am Main
Messe Frankfurt Venue GmbH, Frankfurt am Main

25.000.000 € =

100,00 %

150.000.000 € =

100,00 %

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

se und Events mit 582.000 Besuchern. Insgesamt

Allgemeines

besuchten im Berichtsjahr 3,7 Millionen Menschen

Die Strategie der fortwährenden Internationalisie-

die Veranstaltungen des Konzerns Messe Frankfurt

rung hat die Wirtschaftskraft des Konzerns Messe

GmbH.

Frankfurt in den vergangenen Jahren beständig

Am Standort Frankfurt fanden insgesamt 36 Messen

gesteigert. Ende 2014 verfügte der Konzern Messe

und Fachausstellungen statt, darunter 15 konzern-

Frankfurt neben der Muttergesellschaft Messe

eigene Veranstaltungen mit 21.600 Ausstellern

Frankfurt GmbH über neun inländische, 20 auslän-

(Vj. 19.300). Bei diesen Eigenveranstaltungen wur-

dische Tochtergesellschaften, fünf Niederlassungen

den mehr als 834.900 Besucher (Vj. 744.000) regis-

sowie 57 Sales Partner, die für 161 Länder tätig

triert. Die diesbezüglich vermietete Gesamtnettoflä-

sind.

che lag bei 903.900 qm (Vj. 866.000 qm). Bei den

Das weltwirtschaftliche Expansionstempo war im

konzerneigenen Messeveranstaltungen in Frankfurt

Jahr 2014 niedriger als ursprünglich erwartet und

am Main kamen im Berichtsjahr 73,4 % der Ausstel-

setzt damit eine Reihe enttäuschender Jahre fort.

ler (Vj. 68.5 %) aus dem Ausland. Auf der Besu-

Das Wachstum ist auf 2,6 % (nach 2,5 % im Jahr

cherseite lag der Internationalitätsgrad bei 47,9 %

2013) gestiegen. Diese Entwicklung war vor allem

(Vj. 44,8 %). Die durchschnittlichen Internationali-

durch eine deutlich nachlassende konjunkturelle

tätsgrade

Dynamik im Euroraum und in Japan getrieben,

Deutschland beziffert der Ausstellungs- und Messe-

während die aggregierte Produktion in anderen

ausschuss der deutschen Wirtschaft (AUMA e.V.)

fortgeschrittenen Volkswirtschaften, insbesondere in

mit 57 % auf der Ausstellerseite bzw. 26 % bei den

den USA und in Großbritannien, weiterhin robuste

Besuchern.

Zuwachsraten verzeichnete (Ifo Institut - Kurzfas-

Am Messeplatz Frankfurt kommt neben den Eigen-

sung der Ifo Konjunkturprognose 2014/2015 vom

veranstaltungen der Messe Frankfurt auch den

für

Veranstaltungen

am

Messeplatz

11. Dezember 2014).

Gastveranstaltungen eine große Bedeutung zu. Im

Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahresdurch-

Geschäftsjahr 2014 fanden 21 Gastmessen statt.

schnitt 2014 insgesamt als stabil erwiesen: Um

Das Auslandsgeschäft (Messen und Services au-

1,5 % war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt

ßerhalb Deutschlands) hatte auch 2014 einen we-

(BIP) höher als im Vorjahr und lag damit über dem

sentlichen Anteil am Geschäftserfolg des Konzerns

Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 1,2 %. Die

Messe Frankfurt. Von den Tochtergesellschaften im

konjunkturelle Lage hat sich nach dem schwungvol-

Ausland wurden insgesamt 77 Messen (Vj. 70) mit

len Jahresauftakt und der Schwächephase im

42.900 Ausstellern (Vj. 38.800) und fast 1,5 Mio.

Sommer zum Jahresende 2014 stabilisiert (Statisti-

Besuchern

sches Bundesamt - Pressemitteilung vom 15. Janu-

(Vj. 935.200 qm) veranstaltet. Regionaler Schwer-

ar 2015 – 16/15).

punkt des Auslandsgeschäfts war nach wie vor

Unter diesen Rahmenbedingungen hat der Konzern

Asien mit 46 Veranstaltungen, von denen allein 27

Messe Frankfurt 2014 weltweit 121 Messen und

auf China entfielen. Die Messe Frankfurt engagiert

Ausstellungen (Vj. 113) durchgeführt, zu denen

sich auch weiterhin in den attraktiven Märkten des

84.708 Aussteller (Vj. 79.579) und 3,1 Mio. Besu-

Wirtschaftsraums EMEA (Europe, Middle East,

cher (Vj. 3,7 Mio.) kamen. Es wurden insgesamt

Africa) mit 20 sowie in Nord- und Südamerika mit

vom Konzern wie im Vorjahr rund 2,4 Mio. qm Net-

zehn Messeveranstaltungen.

(Vj. 1,4 Mio.)

auf

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

Beteiligungen:

1.060.600 qm

tofläche vermietet. Neben den o. g. Veranstaltungen
gab es am Messeplatz Frankfurt noch 245 Kongres-

73

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Zur Vermögens- und Kapitallage

nannten Tochtergesellschaften in den Jahren 2003

Die Bilanzsumme der Messe Frankfurt GmbH ist um

bzw. 2004 resultiert der Umsatz bei der Messe

16,5 Mio. € auf 495,9 Mio. € (Vj. 479,4 Mio. €) ge-

Frankfurt GmbH (Holding) im Wesentlichen aus der

stiegen.

Bereitstellung der zentralen Verwaltungsdienstleis-

Das Anlagevermögen (334,7 Mio. €) der Gesell-

tungen sowie aus Umlagen für das Unternehmens-

schaft ist im Wesentlichen geprägt durch die Fi-

marketing an ihre Tochtergesellschaften am Mes-

nanzanlagen (325,1 Mio. €). Sie machen allein rund

seplatz Frankfurt. Im Jahr 2014 betrug der Umsatz

66 % der Bilanzsumme aus und beinhalten aus-

48 Mio. € (Vj. 46,2 Mio. €).

schließlich die von der Gesellschaft gehaltenen
Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen. Es wurden Investitionen in immaterielle
Vermögensgegenstände

und

Sachanlagen

von

3,4 Mio. € insbesondere für Hard- und Softwareausstattung vorgenommen, denen Abschreibungen von
3,5 Mio. € gegenüberstanden.
Das Umlaufvermögen hat sich gegenüber dem
Vorjahr um 16,7 Mio. € auf 161 Mio. € erhöht.
Die Forderungen sind insgesamt um 4,6 Mio. € auf
49,9 Mio. € zurückgegangen. Dabei stand dem
Rückgang bei den Forderungen gegen verbundene
Unternehmen um 11,6 Mio. € ein Anstieg bei den
sonstigen Vermögensgegenständen von 7,1 Mio. €
gegenüber.
Auf der Passivseite wird aufgrund der im Berichtsjahr beschlossenen Gewinnverwendung des Bilanzergebnisses 2013 (Ausschüttung von 13 Mio. €)
sowie

des

25,3 Mio. €

erzielten
ein

Jahresüberschusses

gegenüber

dem

Vorjahr

von
um

12,3 Mio. € erhöhtes Eigenkapital von 366,5 Mio. €
ausgewiesen. Dies entspricht wie im Vorjahr einer
Eigenkapitalquote von rund 74 %.

einen Jahresüberschuss von 25,3 Mio. € nach
28,1 Mio. € im Geschäftsjahr 2013 aus. Nach Abzug
Aufwandspositionen

von

51,2 Mio. €

(Vj.

50,7 Mio. €) und nach Hinzurechnung des positiven
Finanzergebnisses von 29,4 Mio. € (Vj. 36,5 Mio. €)
ergibt sich ein Ergebnis der gewöhnlichen Gevon

rund

28,8 Mio. €

(Vj.

33,7 Mio. €). Im Geschäftsjahr 2012 wurden Ergebnisabführungsverträge mit der Messe Frankfurt
Exhibition GmbH und der Messe Frankfurt Venue
GmbH abgeschlossen. Bedingt durch die Ausgliederung des operativen Geschäfts auf die beiden ge-

74

Die Messe Frankfurt Exhibition GmbH erzielte ein
Ergebnis vor Ertragsteuer bzw. Ertragsteuerumlage
von 26,3 Mio. € (Vj. 16,2 Mio. €). Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere dadurch
begründet, dass gerade Jahre aufgrund des Mehrjahresturnus einiger Veranstaltungen aus Sicht der
Messe Frankfurt Exhibition GmbH ergebnisstärkere
Geschäftsjahre sind. Darüber hinaus haben sich die
Beteiligungserträge der Tochtergesellschaften der
Messe Frankfurt Exhibition GmbH um 2,7 Mio. €
verbessert. Nach Abzug der Ertragsteuer bzw. der
Ertragsteuerumlage von 4,6 Mio. € verbleibt bei der
Messe Frankfurt Exhibition GmbH ein Jahresüberschuss von 21,7 Mio. € (Vj. 14,6 Mio. €), der jedoch
infolge des im Jahr 2012 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages vollständig an die Messe
Frankfurt GmbH abgeführt wurde. Auch die inländische MESAGO Messe Frankfurt GmbH in Stuttgart
trägt mit einem Ergebnis vor Steuern und Gewinnabführung von 8,8 Mio. € (Vj. 8,6 Mio. €) einen
Messe Frankfurt Venue GmbH war das Geschäfts-

Die Messe Frankfurt GmbH weist im Berichtsjahr

schäftstätigkeit

schluss

wesentlichen Anteil zum Konzernerfolg bei. Für die

Zur Erfolgslage

aller

Ergebnisse der Beteiligungen und Konzernab-

jahr 2014 ergebnisschwächer, da turnusbedingt die
großen

Gastveranstaltungen

IAA

Pkw

und

ACHEMA nicht stattfanden. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt 4,1 Mio. €
und liegt damit rund 18,1 Mio. € unter dem Vorjahr.
Bei den Steuern waren neben den Grundsteuern
(3 Mio. €) Steuererstattungen von 0,7 Mio. € zu
berücksichtigen. Im Geschäftsjahr ergibt sich damit
ein Gewinn von rund 1,8 Mio. € nach 13,7 Mio. € im
Vorjahr, der aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft abgeführt wurde.
Die Beteiligungserträge der Tochtergesellschaften
Messe Frankfurt Venue GmbH, d. h. der Messe

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Frankfurt Medien und Service GmbH und der Ac-

tens zum Finanzierungsbeitrag (2,1 Mio. €) im We-

cente Gastronomie Service GmbH verbesserten

sentlichen

sich gegenüber dem Vorjahr (9 Mio. €) um rund

(5 Mio. €) für aus zeitlichen Gründen unterlassene

1 Mio. € auf 10,1 Mio. €.

Instandhaltungsmaßnahmen, Erträge aus Kursdiffe-

Konzernbilanzsumme

Rückstellungen

renzen von 9,7 Mio. € sowie Erträge aus wertberich-

863,5 Mio. € (Vj. 819,8 Mio. €). Das Anlagevermö-

tigten Forderungen (0,8 Mio. €). Den Erlösen stehen

gen

betriebliche

Konzerns

Messe

sich

von

auf

des

beläuft

Auflösung

Frankfurt

von

Aufwendungen

von

insgesamt

599,7 Mio. € (Vj. 601,5 Mio. €) ist im Wesentlichen

519,1 Mio. € (Vj. 502,7 Mio. €) gegenüber. Den

geprägt durch die Grundstücke und Gebäude sowie

höchsten Anteil bei den Aufwendungen haben die

die Messerechte und Firmenwerte. Im Berichtsjahr

veranstaltungsbezogenen Kosten mit 266,2 Mio. €

wurden darüber hinaus Investitionen von rund

nach 261,4 Mio. € im Jahr 2013. Aufgrund der vor-

55,8 Mio. € vorgenommen (Vj. 48,1 Mio. €). Davon

gesehenen weiteren Geschäftsausweitung insbe-

entfielen 28,6 Mio. € auf immaterielle Vermögens-

sondere im Ausland ist die Personalkostenquote

gegenstände für den Erwerb der Anteile an den

von 22,6 % im Vorjahr auf 23,6 % im Berichtsjahr

Gesellschaften in Südafrika und in Guangzhou

angestiegen. Die Abschreibungen hingegen sind mit

(China) sowie den Kauf von Veranstaltungsrechten.

52 Mio. € um 4,4 Mio. € niedriger ausgefallen. Ur-

Weitere 27,2 Mio. € wurden in Sachanlagen inves-

sächlich hierfür ist im Wesentlichen, dass bei eini-

tiert, wobei 8,5 Mio. € auf Betriebs- und Geschäfts-

gen Hallen die betriebswirtschaftliche Nutzungs-

ausstattung sowie 4,5 Mio. € auf Betriebsvorrich-

dauer abgelaufen ist. Sonstige betriebliche Aufwen-

tungen in den Hallen entfallen. In weitere Infrastruk-

dungen wurden in Höhe von 70,2 Mio. € verbucht

turmaßnahmen, insbesondere das Grundstück und

und liegen damit um 8,6 Mio. € über dem Vorjahr.

das Gebäude des Kaps Europa sowie die Park-

Diese Position beinhaltet alle Aufwendungen, die

platzbefestigungen und die Begrünung auf dem

nicht direkt mit den Veranstaltungen in Zusammen-

Rebstockgelände, wurden 6,6 Mio. € investiert.

hang stehen, z. B. Bürokosten, Leiharbeitskräfte,

Auf der Passivseite wird für das Eigenkapital auf-

Aufwendungen aus Kursdifferenzen sowie Beratung

grund des im Geschäftsjahr erzielten Jahresüber-

und Unternehmensmarketing. Der Anstieg resultiert

schusses (33,4 Mio. €), der erfolgten Ausschüttun-

insbesondere aus höheren Aufwendungen aus

gen (16,9 Mio. €), der Veränderung des Minder-

Kursdifferenzen sowie bei den Bürokosten. Das

heitskapitals (5,3 Mio. €) sowie der Veränderung der

Finanzergebnis

Eigenkapitaldifferenz

Fremdwährungs-

- 2,4 Mio. € etwas besser ausgefallen als im Vorjahr

umrechnung (4,1 Mio. €) ein Wert von 453,2 Mio. €

(-2,6 Mio. €). Dabei haben sich sowohl die Zinser-

aus

der

bzw.

Zinsergebnis

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

Die

die

ist

mit

bilanziert, der um 25,9 Mio. € über dem Vorjahr

träge (1,5 Mio. €) um 0,8 Mio. € als auch die Zins-

(427,3 Mio. €) liegt. Dies entspricht einer Eigenkapi-

aufwendungen (3,9 Mio. €) um 1 Mio. € gegenüber

talquote von rund 52,5 % und führt zu einem Anla-

dem Vorjahr reduziert. Die Zinsaufwendungen resul-

gendeckungsgrad 1. Grades von rund 76 %.

tieren aus dem Bankdarlehen der Messe Frankfurt

Der Konzern weist einen Jahresüberschuss von

Venue GmbH, das zur Finanzierung des Baus der

33,4 Mio. € nach 34,7 Mio. € im Geschäftsjahr 2013

Halle 3 aufgenommen wurde.

aus. Die hieraus resultierende Umsatzrendite nach

Der überwiegend positive Geschäftsverlauf spiegelt

Steuern beträgt 6 % (Vj. 6,4 %). Im Verhältnis zum

sich auch in der Umsatzentwicklung des Konzerns

Eigenkapital errechnet sich eine Rendite von 7,8 %

wider. Mit 554,2 Mio. € wurde im Jahr 2014 ein

(Vj. 8,4 %).

neuer Höchstumsatz erzielt, der um 1,7 % bzw.

Mit 47,3 Mio. € lag das Ergebnis vor Ertragsteuern

9,4 Mio. € über dem des Vorjahrs (544,8 Mio. €)

um 1,8 Mio. € bzw. 3,7 % unter dem des Vorjahrs

liegt. Gegenüber dem Jahr 2012, das vom Veran-

(49,1 Mio. €). Die sonstigen betrieblichen Erträge

staltungsturnus im Inland eher vergleichbar ist,

(19,2 Mio. €) beinhalten neben dem laufenden Er-

wurden 9,2 Mio. € mehr erlöst. Das Wachstum im

trag aus der jährlichen Auflösung des Sonderpos-

Konzern wurde im Gegensatz zum Vorjahr im We-

75

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

sentlichen durch die ausländischen Tochtergesell-

sestandort zu positionieren und weiter – auch inter-

schaften generiert, die mit 197,9 Mio. € den Umsatz

national – zu wachsen.

um 31,3 Mio. € bzw. 18,8 % gesteigert haben. Ins-

Neben der formnext, einer Fachmesse für den Be-

besondere die Mehrumsätze der Tochtergesell-

reich hochspezialisierter Werkzeug- und Formenbau

schaften in Asien (+18,4 Mio. €), Dubai (+3,9 Mio. €)

und

sowie in den USA (+3,1 Mio. €) waren hierfür ur-

sind konzernweit weitere 13 Veranstaltungen ge-

Additiven

Fertigungstechnologien/3D-Druck

sächlich. Im Inland hingegen ging der Umsatz tur-

plant. Grundsätzlich sieht die Messe Frankfurt

nusbedingt um 21,9 Mio. € auf 356,3 Mio. € zurück,

Wachstumsmöglichkeiten sowohl im Inland als auch

da weder die umsatzstarke Gastveranstaltung IAA

im Ausland, insbesondere durch die Steigerung der

Pkw (Zweijahresturnus) noch die ACHEMA (Dreijah-

Auslastung am Standort Frankfurt, weitere Internati-

resturnus) stattfanden. Der Messeturnus wirkte sich

onalisierung der Messemarken durch Ausrollen in

vor allem bei der Messe Frankfurt Venue GmbH

die definierten Märkte und Erweiterung der Marktan-

sowie der Accente Gastronomie Service GmbH aus,

teile an Serviceleistungen sowohl im Bereich der

die mit konsolidiert 73,3 Mio. € (-32,3 Mio. €) bzw.

Hardware (Standbau, Catering, Advertising) als

25,9 Mio. € (-2,3 Mio. €) geringere Umsätze erzielt

auch zunehmend im Bereich digitaler Dienstleistun-

haben. Dies konnte auch nicht durch Mehrerlöse

gen und Sponsorings.

der Messe Frankfurt Exhibition GmbH kompensiert

Die Messe Frankfurt GmbH erwartet 2015 erneut

werden, für die gerade Jahre turnusbedingt stärkere

ein positives Geschäftsjahr. Anlass hierzu geben

Jahre darstellen. Sie ist mit ihren großen internatio-

das starke Interesse und die stabile Nachfrage nach

nalen Leitmessen unverändert der Hauptumsatzträ-

den großen Messen im Frühjahr 2015 im In- und

ger des Konzerns (37,5 %) und erzielte konsolidiert

Ausland und der damit verbundene Flächenbedarf.

210,5 Mio. € nach 197,6 Mio. € im Vorjahr.

Obwohl 2015 insbesondere die umsatz- und ergebnisstarken

Eigenveranstaltungen

Automechanika

B. Ausblick

und Light + Building nicht stattfinden, führt der Tur-

Der ifo-Konjunkturbericht 4/2014, der für die Messe

nus der großen Gastveranstaltungen IAA Pkw und

Frankfurt erstellt wird, geht für den Euroraum von

ACHEMA dazu, dass im anstehenden Geschäfts-

einer geringen konjunkturellen Dynamik aus, wäh-

jahr von einer etwas höheren Geländeauslastung

rend die Weltwirtschaft an Fahrt gewinnen wird. In

ausgegangen werden kann. Im Ausland wird eben-

den USA und Großbritannien sollte sich die Erho-

falls aufgrund des Messeturnus und neuer Veran-

lung fortsetzen, und auch in Indien sowie mehreren

staltungen mit einer deutlichen Geschäftsauswei-

ostasiatischen Schwellenländern dürfte die Produk-

tung gerechnet.

tion stärker expandieren. Insgesamt wird von einer

Für das Jahr 2015 plant die Unternehmensgruppe

Zunahme der gesamtwirtschaftlichen Produktion in

Messe Frankfurt mit rund 612 Mio. € einen Konzer-

der Welt um 3 % im Jahr 2015 ausgegangen. Der

numsatz, der ca. 51 Mio. € über der Vorjahreshöhe

für die Messewirtschaft wichtige Welthandel wird

liegt und mit rund 30 Mio. € auch ein weiterhin posi-

nach voraussichtlich 2,6 % im Jahr 2014 im Jahr

tives Jahresergebnis.

2015 um 4 % zulegen. Der Branchenverband der
Messewirtschaft AUMA (Ausstellungs- und Messe-

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V., Berlin)

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

rechnet für das Jahr 2015 in Deutschland mit kon-

Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben-

stanten bis leicht wachsenden Messekennzahlen im

stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in

Vergleich zu den Vorveranstaltungen. Unter diesen

den Leistungsdaten wider.

Vorzeichen strebt die Messe Frankfurt im Ge-

76

schäftsjahr 2015 an, sich mit ihren Veranstaltungen

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

als internationales, wirtschaftsorientiertes Unter-

Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen

nehmen mit Frankfurt am Main als modernen Mes-

für das Unternehmen vor.

Beziehungen zum Haushalt

D. Public Corporate Governance Kodex

Eine von der Stadt Frankfurt am Main im Jahr 1964

Das Land Hessen beabsichtigt ebenfalls den Erlass

gewährte Sicherheit (selbstschuldnerische Bürg-

eines Public Corporate Governance Kodex, der

schaft) beläuft sich zum 31.12.2014 auf rund

Bestandteil einer Richtlinie „Grundsätze guter Un-

4,9 Mio. €. Dem Haushalt ist in 2014 für das Ge-

ternehmens- und Beteiligungsführung im Bereich

schäftsjahr 2013 eine Nettodividende von rund

des Landes Hessen“ sein wird. Nach dem Inkrafttre-

6,6 Mio. € zugeflossen.

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

ten des Landeskodex sollen aus beiden Richtlinien,
d. h. der des Landes Hessen und der der Stadt

Organe der Gesellschaft

Frankfurt am Main vom März 2010 die gemeinsa-

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

men „Standards“ und die Regelungen, die konflikt-

sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts-

frei im Hinblick auf die unterschiedlichen Zielset-

rat.

zungen zur Unternehmens- und Beteiligungsführung

Im Geschäftsjahr 2014 betrugen die Bezüge von

der Anteilseigner angewandt werden können, in

Herrn Marzin 560 T €, von Herrn Behm 540 T € und

eine speziell für die Messe Frankfurt GmbH erstellte

von Herrn Braun 534 T €. Die Gesamtbezüge des

Richtlinie guter Unternehmensführung – Public

Aufsichtsrats betrugen im Geschäftsjahr 45 T €.

Corporate Governance Kodex – einfließen.

77

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Messe Frankfurt GmbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

AKTIVA
Anlagevermögen

334.663

334.825

-163

-0,0

Immaterielle Vermögensgegenstände

6.859

6.930

-71

-1,0

Sachanlagen

2.684

2.776

-92

-3,3

Finanzanlagen

325.120

325.120

0

0,0

Umlaufvermögen

160.975

144.260

16.715

11,6

0

0

0

-

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

49.882

54.489

-4.607

-8,5

Wertpapiere

39.698

23.611

16.087

68,1

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks

71.394

66.159

5.235

7,9

250

334

-84

-25,2

495.887

479.419

16.468

3,4

Eigenkapital

366.523

354.208

12.315

3,5

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

180.000

180.000

0

0,0

Kapitalrücklage

85.219

85.219

0

0,0

Gewinnrücklagen / variables Kapital

57.000

57.000

0

0,0

Gewinnvortrag / Verlustvortrag

18.989

3.929

15.061

383,4

Jahresergebnis / Bilanzergebnis

25.315

28.061

-2.746

-9,8

Rückstellungen

13.697

18.067

-4.371

-24,2

Verbindlichkeiten

115.667

107.143

8.523

8,0

Bilanzsumme

495.887

479.419

16.468

3,4

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Umsatzerlöse

48.048

46.247

1.801

Gesamtleistung

48.048

46.247

1.801

3,9

2.582

1.623

959

59,1
15,6

Vorräte

Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme
PASSIVA

Gewinn- und Verlustrechnung

sonstige betriebliche Erträge

in %
3,9

Materialaufwand

-4.369

-3.781

-589

Personalaufwand

-25.404

-24.002

-1.401

5,8

Abschreibungen

-3.530

-4.661

1.131

-24,3

-17.879

-18.245

366

-2,0

-551

-2.818

2.267

-80,4

29.372

36.505

-7.134

-19,5

33.687

-4.867

-14,4

sonstige betriebliche Aufwendungen
EBIT (Betriebliches Ergebnis)
Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis

28.820
0

39

-39

-

Steuern

-3.505

-5.665

2.160

-38,1

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

25.315

28.061

-2.746

-9,8

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

25.315

28.061

-2.746

-9,8

2014

2013

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

Veränderung
absolut

in %

261

248

13

5,2

36

36

0

0,0

37.354

37.876

-522

-1,4

Vermietete Nettofläche (in Tsd. qm) in Frankfurt

1.147

1.383

-236

-17,1

Besucher (in Tsd.) in Frankfurt

1.431

2.172

-741

-34,1

245

256

-11

-4,3

Anzahl der Messen u. Ausstellungen in Frankfurt
Anzahl der Aussteller in Frankfurt

Weitere Veranstaltungen in Frankfurt

78

Veränderung
in T€

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Messe Frankfurt GmbH Konzern
Bilanz Konzern

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

599.747

601.546

-1.799

-0,3

Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte

50.365

34.413

15.952

46,4

549.362

567.112

-17.751

-3,1

20

20

0

0,0

260.440

213.178

47.263

22,2
-42,2

1.128

1.952

-824

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

48.551

46.033

2.518

5,5

Wertpapiere

39.698

23.611

16.087

68,1

171.063

141.581

29.482

20,8

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Aktive latente Steuern

182

307

-125

-40,7

3.091

4.791

-1.700

-35,5

863.460

819.821

43.640

5,3

Eigenkapital

453.182

427.269

25.913

6,1

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

180.000

180.000

0

0,0

Kapitalrücklage

112.149

112.149

0

0,0

Gewinnrücklagen / variables Kapital

83.386

82.916

470

0,6

Gewinnvortrag / Verlustvortrag

40.081

22.370

17.711

79,2

Jahresergebnis / Bilanzergebnis

30.222

31.180

-959

-3,1

9.768

4.542

5.226

115,1

Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung

-2.423

-5.888

3.465

-58,8

Sonderposten

23.263

25.411

-2.147

-8,5

Rückstellungen

83.543

83.917

-374

-0,4

272.706

253.622

19.083

7,5

67.769

77.542

-9.773

-12,6

Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

AKTIVA

PASSIVA

Anteile anderer Gesellschafter

Verbindlichkeiten
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Passive latente Steuern
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderung UE / FE
Gesamtleistung
sonstige betriebliche Erträge

4.767

1.437

3.331

231,9

25.999

28.165

-2.166

-7,7

863.460

819.821

43.640

5,3

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

554.189

544.799

9.390

1,7

-811

1.129

-1.940

-171,8

553.378

545.929

7.449

1,4

Veränderung
in T€

in %

19.204

13.070

6.134

46,9

Materialaufwand

-266.177

-261.362

-4.815

1,8

Personalaufwand

-130.671

-123.355

-7.316

5,9

Abschreibungen

-52.034

-56.402

4.368

-7,7

sonstige betriebliche Aufwendungen

-70.230

-61.617

-8.613

14,0

Betriebsergebnis

53.469

56.263

-2.793

-5,0

Finanzergebnis

-2.373

-2.609

235

-9,0

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

51.096

53.654

-2.558

-4,8

0

-335

335

-

-17.690

-18.645

954

-5,1

33.406

34.674

-1.268

-3,7

Außerordentliches Ergebnis
Steuern
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)
Anteile Minderheiten am Jahresergebnis

-3.184

-3.494

310

-8,9

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

30.222

31.180

-959

-3,1

79

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014
Kennzahlen

2014

2013

Mitarbeiter Konzern (Jahresdurchschnitt)

2.006

1.866

Anzahl der gesamten Messen u. Ausstellungen

absolut

in %

140

7,5

121

113

8

7,1

84.708

79.579

5.129

6,4

Vermietete Nettofläche (in Tsd. qm)

2.375

2.416

-41

-1,7

Besucher (in Tsd.)

3.085

3.650

-565

-15,5

Anzahl der Aussteller

80

Veränderung

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Ludwig-Erhard-Anlage 1

0 69/75 75-0

info@messefrankfurt.com

60327 Frankfurt am Main

0 69/75 75-64 33

www.messefrankfurt.com

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

18.12.2003

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

1.11.1 Messe Frankfurt Exhibition GmbH

Förderung der Wirtschaft durch Veranstaltung von Messen und Ausstellungen im In- und
Ausland und alle mit dem Messe- und Ausstellungsgeschäft zusammenhängenden Tätigkeiten. Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten, gleichartige oder
ähnliche Unternehmen zu erwerben oder sich an solchen Unternehmen zu beteiligen. Sie
darf daneben alle Geschäfte vornehmen, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar und
mittelbar förderlich sind.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Messe Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main

25.000.000 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Herr Uwe Behm
Herr Detlef Braun
Herr Wolfgang Marzin

Beteiligungen:

Kapitalanteile:

Indexport Messe Frankfurt S. A., Buenos Aires

127.500 ARS =

85,00 %

MESAGO Messe Frankfurt GmbH, Stuttgart
Messe Frankfurt Asia Holding Limited, Hongkong

77.000 € =

100,00 %

389.727.618 HK$ =

100,00 %

23.823.456 BRL =

100,00 %

Messe Frankfurt Feiras Ltda., Sao Paulo
Messe Frankfurt France S. A. S., Paris
Messe Frankfurt Inc., Atlanta

50.000 € =

100,00 %

30.000 US$ =

100,00 %

Messe Frankfurt Italia Srl., Mailand

11.000 € =

100,00 %

Messe Frankfurt Mexico S. de R.L. de C.V., Mexiko-City

6.431.291 MXN =

100,00 %

Messe Frankfurt Middle East GmbH, Frankfurt am Main*

75.000 € =

100,00 %

Messe Frankfurt Istanbul L.S., Istanbul
Messe Frankfurt RUS O. O. O., Moskau

370.000 TRL =

99,99 %

23.518.000 RUB =

99,99 %

14.987.561 ZAR =

56,00 %

South African Shows Messe Frankfurt Proprietary Limited, Südafrika

*Die bisherige EPOC Messe Frankfurt GmbH mit ihrer Betriebsstätte in Dubai firmiert nunmehr als Messe Frankfurt Middle East GmbH.

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

Frankfurt Exhibition GmbH vier eigene Kongress-

Allgemeines

veranstaltungen mit begleitenden Ausstellungen

In den Zuständigkeitsbereich der Messe Frankfurt

durchgeführt. Zu den 100 Veranstaltungen kamen

Exhibition GmbH fallen sämtliche Eigenveranstal-

insgesamt

tungen im In- und Ausland. Für dieses Kerngeschäft

2,5 Mio. Besucher

und auch für den Vertrieb ihrer Veranstaltungen

Nettofläche

weltweit hält sie 25 Tochtergesellschaften und Be-

1,9 Mio. qm). Von den insgesamt 23 Veranstaltun-

teiligungen.

gen im Inland fanden 15 Messen auf dem

Die Holding (Messe Frankfurt GmbH) übt über ihre

konzerneigenen Gelände in Frankfurt statt. Davon

Tochterunternehmen nur noch eine Klammerfunkti-

wurden elf Veranstaltungen durch die Messe Frank-

on aus, indem sie die Aktivitäten der Gesellschaften

furt

steuert. Die Geschäftsführung der Messe Frankfurt

Tochtergesellschaft

GmbH nimmt daher auch bei der Messe Frankfurt

GmbH, Stuttgart, durchgeführt. Zu diesen Messen in

Exhibition GmbH die Geschäftsführungsfunktion

Frankfurt kamen 21.614 Aussteller (Vj. 19.319) und

war. Im Geschäftsjahr 2014 haben die Messe

835.000 Besucher (Vj. 744.000). Die vermietete

Frankfurt Exhibition GmbH und ihre Tochtergesell-

Gesamtnettofläche am Standort Frankfurt lag bei

schaften weltweit 100 Messen und Ausstellungen

rund 904.000 qm (Vj. 866.000 qm). Der Anstieg

(Vj. 93) durchgeführt. Darüber hinaus hat die Messe

gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere dadurch

68.968 Aussteller

(Vj. 2,2 Mio.).

betrug

Exhibition

(Vj. 61.022)

rund

GmbH

sowie

MESAGO

Die

vermietete

2,1 Mio. qm

vier
Messe

und

durch

(Vj.

die

Frankfurt

81

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

begründet, dass gerade Jahre aufgrund des Mehr-

Südafrika, der Türkei, China, Japan und Indien öff-

jahresturnus einiger Veranstaltungen aus Sicht der

neten 2014 erstmals ihre Tore.

Messe Frankfurt Exhibition GmbH stärkere Messe-

Neben der Konzeption und Durchführung von Ei-

jahre sind. Die Summe der Messekennziffern der

genveranstaltungen wurden 15 German Pavilions

Mehrjahresveranstaltungen im Berichtsjahr 2014

auf Auslandsmessen organisiert. Dabei handelt es

(Automechanika, Light + Building) ist höher als die

sich um Messebeteiligungen, die im Auftrag des

Summe der Kennziffern von ISH, IFFA, Techtextil

Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

und Texprocess, die 2013 stattfanden. An anderen

durchgeführt wurden. Sie erleichtern kleinen und

deutschen Messeplätzen führten die Messe Frank-

mittleren Unternehmen den Markteintritt im jeweili-

furt Exhibition GmbH und die MESAGO Messe

gen Land. Des Weiteren wurde die Realisation des

Frankfurt GmbH, Stuttgart, acht Veranstaltungen

Deutschen Pavillons auf der EXPO 2015 in Mailand

durch. In Berlin veranstaltete die Messe Frankfurt

im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft

Exhibition GmbH jeweils im Frühjahr und Herbst

und Energie weiter fortgesetzt. Insbesondere ist im

den Greenshowroom und die Ethical Fashion Show,

April des Berichtsjahres termingerecht mit der Er-

und in Hamburg wurde die Nordstil im Frühjahr und

richtung des Pavillons begonnen worden. Darüber

im Herbst durchgeführt. Die SPS IPC Drives, PCIM

hinaus konnten die Ausschreibungen im Hinblick auf

Europe, SMT Hybrid Packaging (alle Nürnberg) und

das Kulturprogramm sowie die Sicherheits- und

die EMV (Düsseldorf) gehören zum Portfolio der

Reinigungsleistungen abgeschlossen werden. Be-

MESAGO Messe Frankfurt GmbH. Zu diesen Ver-

reits im August fiel der Startschuss für das

anstaltungen in Deutschland außerhalb Frankfurts

Personalrecruiting, da rund 160 Hosts und Hostes-

kamen rund 4.500 Aussteller und rund 126.300

sen für die Betreuung der Besucher gefunden

Besucher. Die vermietete Nettofläche betrug insge-

werden müssen.

samt rund 167.000 qm. Das Auslandsgeschäft
(außerhalb Deutschlands veranstaltete Messen und

Zur Vermögens- und Kapitallage

Services) trug im Berichtsjahr erneut einen wesent-

Die Bilanzsumme beläuft sich auf 190,2 Mio. € (Vj.

lichen Anteil zum Geschäftserfolg der Messe

163,3 Mio. €).

Frankfurt bei: Auf 77 Veranstaltungen (Vj. 70) zeig-

Frankfurt Exhibition GmbH ist im Wesentlichen ge-

ten

über

prägt durch Beteiligungen. Zum Jahresende 2014

rund

wird ein Anlagevermögen von 86,9 Mio. € (Vj.

1.060.600 qm (Vj. 935.200 qm) ihr Leistungsspekt-

83,2 Mio. €) ausgewiesen, was einem Anteil von

rum. Damit stellten die Auslandsmessen auch 2014

rund 46 % an der o. g. Bilanzsumme entspricht. Das

rund

42.900 Aussteller

1,5 Mio. Besuchern

(Vj.

(Vj.

1,4

38.800)

Mio.)

auf

Die

Vermögenslage

der

Messe

ihre Bedeutung für die Unternehmensgruppe unter

Umlaufvermögen (103,1 Mio. €) wird im Wesentli-

Beweis. Regionaler Schwerpunkt des Auslandsge-

chen

schäfts

46

verbundene Unternehmen, die 95,9 Mio. € nach

Veranstaltungen im Berichtsjahr, von denen allein

65,4 Mio. € im Vorjahr betragen. Ursächlich für die-

27 auf China entfielen. Eine weitere attraktive Ver-

sen Anstieg sind höhere Cash Pool-Forderungen

anstaltungsregion war für die Messe Frankfurt der

gegen die Muttergesellschaft im Zusammenhang

Wirtschaftsraum EMEA (Europe, Middle East, Afri-

mit den gegenüber dem Vorjahr höheren erhaltenen

ca): 20 Messen wurden hier durchgeführt. In den

Anzahlungen auf Bestellungen. Eine weitere Erhö-

war

nach

wie

vor

Asien

mit

bestimmt

durch

Forderungen

gegen

Amerikas veranstalteten die Tochtergesellschaften

hung ergibt sich dadurch, dass die im Vorjahr unter

der Messe Frankfurt Exhibition GmbH im Berichts-

dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten vo-

jahr elf Messen. Im Zuge der Optimierung ihres

rausbezahlten Hallenmieten an die Messe Frankfurt

Produktspektrums hat die Messe Frankfurt Exhibiti-

Venue GmbH für die Veranstaltungen 2015 nun-

on GmbH im Berichtsjahr ihr Portfolio im Ausland

mehr unter den Forderungen ausgewiesen werden.

erweitert. Insgesamt elf neue Veranstaltungen in

Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital
(46,6 Mio. €) zum Vorjahr nicht verändert, da der

82

neue Jahresüberschuss aufgrund des Ergebnisab-

(Vj. 1,5 Mio. €) und Frankreich mit 1,8 Mio. €

führungsvertrages

Mutter-

(Vj. 1,8 Mio. €). Während die Tochtergesellschaf-

gesellschaft Messe Frankfurt GmbH vereinnahmt

ten in Südafrika, Brasilien und Mexiko sowie die

wurde. Für die Eigenkapitalquote errechnet sich im

Messe Frankfurt New Era in Hongkong und die

Berichtsjahr damit ein Anteil von rund 25 % nach

Guangzhou Li Tong Messe Frankfurt Co. Ltd.

bereits

von

der

29 % im Vorjahr.

Jahresfehlbeträge verzeichneten, können alle
übrigen Veranstaltungs- und Vertriebsgesell-

Zur Erfolgslage
Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung beträgt 21,7 Mio. € (Vj. 14,6 Mio. €). Der Umsatz der
Messe Frankfurt Exhibition liegt mit 244 Mio. € um
10 % über dem Vorjahresergebnis (221,9 Mio. €).
Hintergrund hierfür ist, dass im Berichtsjahr die
umsatzstarken Zweijahresveranstaltungen Automechanika und Light + Building stattfanden. Die
stattdessen nicht durchgeführten Mehrjahresveranstaltungen ISH, Texprocess und Techtextil (alle
Zweijahresturnus) sowie IFFA (Dreijahresturnus)
weisen in Summe einen etwas niedrigeren Umsatz
aus. Darüber hinaus führten die in Hamburg neu
etablierten Nordstil-Veranstaltungen zu einem Umsatzzuwachs.

Gegenüber

dem

aufgrund

der

Veranstaltungen besser vergleichbaren Jahr 2012
wurde der Umsatz um 15,9 Mio. € bzw. 7 % gesteigert.

Hierbei

wirkte

sich

neben

den

Neuveranstaltungen und höheren Vertriebsprovisionen

die

insgesamt

gute

Entwicklung

des

Veranstaltungsportfolios positiv aus.

schaften positive Jahresergebnisse ausweisen.
Die inländische Tochtergesellschaft MESAGO
Messe Frankfurt GmbH in Stuttgart trägt mit
einem Ergebnis vor Steuern und Gewinnabführung

von

8,8 Mio. €

(Vj. 8,6 Mio. €)

einen

wesentlichen Anteil zum Konzernerfolg bei.

B. Ausblick
Im Hinblick auf die weitere Entwicklung bei der
Messe Frankfurt Exhibition GmbH kann im Wesentlichen auf die dargelegte Strategie und Geschäftspolitik der Messe Frankfurt GmbH und des Konzerns verwiesen werden. Zur Weiterentwicklung des
Veranstaltungsportfolios sind bezüglich des Teilkonzerns Messe Frankfurt Exhibition GmbH im
nächsten Geschäftsjahr konzernweit 14 neue Veranstaltungen geplant. Konkret gehen davon sieben
in Asien, drei in Europa, zwei in Amerika und je eine
in Afrika und im Mittleren Osten an den Start.
Mit Wirkung ab Februar 2015 hat die Tochtergesellschaft

in

Russland,

die

Messe

Frankfurt

RUS O. O. O., Moskau, zusammen mit der ITE LLC

Ergebnisse der Beteiligungen

Moscow, Moskau, jeweils 50 % an der Media Globe

Die Ergebnisse der in- und ausländischen Toch-

Hannover Expo CJSC, Moskau, erworben. Diese

tergesellschaften der Messe Frankfurt Exhibition

Gesellschaft wird zukünftig den Namen ITEMF-

GmbH haben eine differenzierte Entwicklung

Expo A. O. tragen und weiterhin ihren Sitz in Mos-

genommen. Insgesamt summieren sich die aus-

kau haben.

ländischen Jahresergebnisse im Berichtsjahr auf

Vor diesem Hintergrund erwartet die Messe Frank-

23,5 Mio. € nach 20,8 Mio. € im Vorjahr. Davon

furt Exhibition GmbH für 2015 ein positives

hat der asiatische Teilkonzern 12,6 Mio. € erwirt-

Geschäftsjahr. Anlass hierzu geben das starke Inte-

schaftet

2013.

resse und die stabile Nachfrage nach den großen

Insbesondere die Entwicklung der Tochtergesell-

Messen im Frühjahr 2015 und der damit verbunde-

schaft in Hongkong ist für diesen Anstieg

ne Flächenbedarf. Der Turnus der Mehrjahresver-

nach

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

11,7 Mio. €

im

Jahr

verantwortlich. Weitere nennenswerte Gewinnanteile erwirtschafteten die Messe Frankfurt
Middle East GmbH mit ihrer Betriebsstätte in
Dubai mit 5,2 Mio. € (Vj. 4,3 Mio. €) sowie die
Tochtergesellschaften in Russland mit 2,4 Mio. €

anstaltungen führt jedoch dazu, dass im laufenden
Geschäftsjahr 2015 ein etwas geringerer Umsatz
von rund 232 Mio. € geplant ist. Infolgedessen wird
auch beim Ergebnis mit einem Rückgang gerechnet
und ein Ergebnis vor Ertragsteuerumlage von

83

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

10 Mio. € erwartet. Wesentlichen Anteil am Ergeb-

Organe der Gesellschaft

nis

die

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

Beteiligungserträge der Tochtergesellschaften in

sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts-

Asien und Dubai sowie die Gewinnabführung durch

rat. Die Geschäftsführung obliegt der Messe Frank-

die MESAGO Messe Frankfurt GmbH in Stuttgart.

furt GmbH mit den Geschäftsführern der Holding.

haben

insbesondere

wieder

Als Aufsichtsrat fungiert ebenfalls der Aufsichtsrat

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

der Messe Frankfurt GmbH. Die Geschäftsführer

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

erhalten ihre Bezüge von der Messe Frankfurt

Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben-

GmbH. Diese werden anteilig umgelegt. Die Ge-

stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in

schäftsführer erhalten für ihre Tätigkeit bei den

den Leistungsdaten wider.

Tochtergesellschaften keine zusätzliche Vergütung.
Der Aufsichtsrat der Messe Frankfurt GmbH erhält

84

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

für die Behandlung von Themen, die die Tochterge-

Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen

sellschaften betreffen, ebenfalls keine gesonderte

für das Unternehmen vor.

Vergütung.

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Messe Frankfurt Exhibition GmbH
31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

Veränderung
in T€

86.861

83.211

3.649

4,4

5.648

4.526

1.121

24,8

in %

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

Bilanz
AKTIVA
Anlageverm ögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Finanzanlagen

81.213

78.685

2.528

3,2

Um laufverm ögen

103.078

68.434

34.644

50,6

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

102.746

67.784

34.962

51,6

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks

332

651

-319

-49,0

Rechnungsabgrenzungsposten

225

11.677

-11.453

-98,1

190.164

163.323

26.841

16,4

Eigenkapital

46.637

46.637

0

0,0

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

25.000

25.000

0

0,0

6.234

6.234

0

0,0

15.403

15.403

0

0,0

Bilanzsum m e
PASSIVA

Kapitalrücklage
Gew innvortrag / Verlustvortrag
Jahresergebnis / Bilanzergebnis
Rückstellungen

0

0

0

-

22.965

19.033

3.932

20,7

Verbindlichkeiten

120.562

97.654

22.909

23,5

Bilanzsum m e

190.164

163.323

26.841

16,4

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Umsatzerlöse

244.032

221.883

22.149

10,0

Gesam tleistung

244.032

221.883

22.149

10,0

3.586

2.246

1.340

59,7

Materialaufw and

-180.718

-166.856

-13.862

8,3

Personalaufw and

-24.457

-23.802

-656

2,8

Abschreibungen

-2.813

-1.413

-1.400

99,1

-38.440

-38.230

-210

0,5

1.190

-6.173

7.363

-119,3

Finanzergebnis

25.066

22.392

2.673

11,9

Ergebnis der gew öhnlichen Geschäftstätigkeit

26.256

16.219

10.036

61,9

0

0

0

-

Gew inn- und Verlustrechnung

sonstige betriebliche Erträge

sonstige betriebliche Aufw endungen
EBIT (Betriebliches Ergebnis)

Außerordentliches Ergebnis
Steuern

Veränderung
in T€

in %

-4.552

-1.578

-2.974

188,5

-21.704

-14.642

-7.062

48,2

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

0

0

0

-

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

0

0

0

-

2014

2013

Gew innabführung

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

311

310

Veränderung
absolut

in %

1

0,3

85

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

1.11.2 Messe Frankfurt Venue GmbH
Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Ludwig-Erhard-Anlage 1

0 69/75 75-0

info@messefrankfurt.com

60327 Frankfurt am Main

0 69/75 75-64 33

www.messefrankfurt.com

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

17.12.2002

Erbringung und Vermarktung sämtlicher Serviceleistungen, insbesondere die Durchführung
von Messen, Kongressen und Tagungen sowie Errichtung, Erwerb, Besitz, Verwaltung und
Vermietung von Immobilien. Die Gesellschaft betreibt das gesamte Facility-Management
einschließlich Baumanagement, Logistik und Baueinkauf und erbringt alle Service- und
Technikaufgaben im Zusammenhang mit dem vorher beschriebenen Gegentand des Unternehmens.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Messe Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main

150.000.000 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Herr Uwe Behm
Herr Detlef Braun
Herr Wolfgang Marzin

Beteiligungen:

Kapitalanteile:

Accente Gastronomie Service GmbH, Frankfurt am Main
Messe Frankfurt Medien und Service GmbH, Frankfurt am Main

86

260.000 € =

100,00 %

26.000 € =

100,00 %

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

sich hier alle sicherheitsrelevanten Partner und

Allgemeines

Dienstleister der Messe Frankfurt wie z. B. die Poli-

Die Messe Frankfurt Venue GmbH, die 2003 aus

zei und die Feuerwehr.

der Messe Frankfurt GmbH ausgegliedert wurde, ist

Zum Teilkonzern Venue gehören auch die Töchter

für das Management der für die Messeveranstaltun-

der Messe Frankfurt Venue GmbH, d. h. die Messe

gen notwendigen Technik und Serviceleistungen,

Frankfurt Medien und Service GmbH mit den Berei-

die Vermarktung des Geländes unter Einschluss

chen Standbau, Verlag und Werbeservice und die

des Congress Centers Messe Frankfurt und der

Tochtergesellschaft Accente Gastronomie Service

Festhalle an Gastveranstalter sowie die Instandhal-

GmbH mit den Bereichen Gastronomieservice,

tung und Weiterentwicklung des Messegeländes

Möbelverleih und Standbewachungsgewerbe.

zuständig. Die Inbetriebnahme des Kongresshauses

Den Gastveranstaltungen kommt am Messeplatz

Kap Europa in unmittelbarer Nähe des Messege-

Frankfurt eine große Bedeutung zu. Sie tragen in

ländes im Mai 2014 gehörte zu den wichtigsten

hohem Maße sowohl zum wirtschaftlichen Erfolg als

Infrastrukturmaßnahmen

Ge-

auch zur Attraktivität des Messeplatzes Frankfurt

schäftsjahr. Während das Congress Center auf dem

bei. Zu den bedeutenden Gastveranstaltungen

Messegelände ideal ist für große Veranstaltungen

gehört die jährliche Frankfurter Buchmesse, bei der

mit erweitertem Flächenbedarf, bedient das Kap

auf stabilem Niveau in Bezug auf Aussteller- und

Europa den Bedarf nach flexiblen Tagungsformaten

Besucherbeteiligungen 2014 ein neues Messekon-

mit auch kleineren Räumen. Pünktlich zur Eröffnung

zept zum Tragen kam, dass im Jahr 2015 mit einem

wurde dem Kap Europa die Zertifizierung der Deut-

neuen Hallenlayout vollendet werden soll. Die jähr-

schen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e. V.

lich stattfindende IMEX konnte ein Plus bei Ausstel-

im

abgelaufenen

(DGNB) in Gold zuerkannt. Damit genügt das Kon-

lern und Besuchern vermelden. Als Neuveranstal-

gresshaus - als einziges Gebäude dieser Art welt-

tungen fanden die Safety 2014 Germany (eine

weit - den höchsten Nachhaltigkeitsansprüchen an

Fachmesse für Arbeitsschutz) und die COSMETICA

Bau und Betrieb.

Frankfurt (eine Fachmesse der Kosmetik) statt. Die

Im Sommer des Berichtsjahres wurde das neue

beiden Erstveranstaltungen konnten zusammen

Operation & Security Center in der Halle 4 in Betrieb

mehr als 33.000 Besucher auf dem Messegelände

genommen. Neben der zentralen Leitstelle befinden

begrüßen. Zu den 21 Gastmessen kamen rund

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

15.700 Aussteller (Vj. 18.600) und 596.300 Besu-

steht

cher (Vj. 1,43 Mio.). Der Besucherrückgang zum

(-1,1 Mio. €) sowie den Forderungen aus Lieferun-

Vorjahr erklärt sich dadurch, dass im Berichtsjahr

gen und Leistungen (-8,6 Mio. €) ein Anstieg bei

turnusgemäß die besucherstarke IAA Pkw nicht

den Forderungen gegen verbundene Unternehmen

stattfand, die allein über 881.000 Besucher zählte.

um 1,1 Mio. € sowie den sonstigen Vermögensge-

Neben Gastmessen und Ausstellungen betreute die

genständen (0,5 Mio. €) gegenüber. Die Forderun-

Rückgängen

bei

den

Vorräten

Messe Frankfurt Venue GmbH 138 Kongresse und

gen aus Lieferungen und Leistungen betragen

Tagungen (Vj. 75) sowie 92 Events (Vj. 58). Mit

4,8 Mio. € (Vj. 13,4 Mio. €) und haben sich turnus-

rund 116.800 Teilnehmern stieg die Teilnehmerzahl

bedingt reduziert, da im Berichtsjahr die IAA Pkw

entsprechend der Veranstaltungszahl (Vj. 100.400).

nicht stattfand.

50 dieser Kongresse und Tagungen mit rund 20.000

Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital

Teilnehmern wurden im neuen Kongresshaus Kap

(362,9 Mio. €) zum Vorjahr nicht verändert, da der

Europa durchgeführt. Zu den Events, die vor allem

Gewinn des Berichtsjahres aufgrund des bestehen-

in der traditionsreichen Festhalle stattfanden, ka-

den Ergebnisabführungsvertrages an die Mutterge-

men mehr als 465.000 Gäste. Neben Firmenevents

sellschaft abgeführt wurde. Im Verhältnis zur Bi-

gehörten hierzu Konzerte, Sportveranstaltungen

lanzsumme resultiert hieraus eine Eigenkapitalquote

und Shows. Highlights des Jahres waren im sportli-

von 65 % und ein Anlagedeckungsgrad I von 67 %.

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

den

chen Bereich der BMW Frankfurt Marathon mit dem
Zieleinlauf in der Festhalle und das Internationale

Zur Erfolgslage

Festhallenreitturnier mit begleitender Ausstellung.

Das Jahresergebnis im Geschäftsjahr 2014 liegt

Musikalische Höhepunkte boten die Konzerte von

turnusbedingt mit 1,8 Mio. € erheblich unter dem

Helene Fischer, David Garrett und „Night of the

Vorjahresergebnis (13,7 Mio. €). Der Turnus der

Proms“. Im Showbereich glänzten der mehrtägige

Veranstaltungen, die auf dem Gelände der Messe

Klassiker „Holiday on Ice“ mit Kostümen von Harald

Frankfurt Venue GmbH durchgeführt werden, spie-

Glööckler.

gelt sich auch in der Umsatzentwicklung wider.
Insgesamt wurde mit 174,9 Mio. € ein Umsatz er-

Zur Vermögens- und Kapitallage

zielt, der um 26,6 Mio. € bzw. 13,2 % unter dem des

Die Bilanzsumme beläuft sich auf 560,9 Mio. €

Vorjahres (201,5 Mio. €) liegt. Wesentlicher Grund

(Vj. 586,6 Mio. €). Die Vermögenslage des Unter-

dafür ist, dass im Berichtsjahr die großen Gastver-

nehmens wird wie in den Vorjahren geprägt durch

anstaltungen IAA Pkw, die alle zwei Jahre ihre Tore

die im Anlagevermögen aktivierten Grundstücke

öffnet, sowie die ACHEMA (Dreijahresturnus) nicht

und Gebäude. Im Berichtsjahr wurden Investitionen

stattfanden. Im Vergleich zu 2012, das aufgrund der

von rund 23,6 Mio. € (Vj. 37,7 Mio. €) vorgenom-

Veranstaltungen eigentlich das besser vergleichba-

men. Hiervon entfielen 4,9 Mio. € auf das Grund-

re Jahr ist, wurden 20,6 Mio. € bzw. 10,5 % weniger

stück

erlöst.

und

Gebäude

des

Kaps

Europa

und

1,7 Mio. € auf Parkplatzbefestigungen sowie die

Mit 95,4 Mio. € Mio. € bzw. 54,5 % hatte die Vermie-

Begrünung auf dem Rebstockgelände. Zum Jahres-

tung der Hallen und des Geländes den größten

ende 2014 wird unter Berücksichtigung der planmä-

Anteil am Umsatz der Messe Frankfurt Venue

ßigen Abschreibungen von 34,8 Mio. € und der

GmbH. Die Umsätze der technischen Serviceleis-

Anlagenabgänge

tungen und sonstigen Leistungen gingen von

ein

Anlagevermögen

von

543,6 Mio. € nach 561,2 Mio. € im Vorjahr bilanziert.

96,5 Mio. € auf 79,6 Mio. € zurück und machten

Dies entspricht einem Anteil von rund 97 % an der

rund 45,5 % aus.

Bilanzsumme.

Mit

Beim Umlaufvermögen weist die Gesellschaft zum

101,6 Mio. € (Vj. 95,9 Mio. €) bzw. 58,1 % des Um-

Bilanzstichtag mit 17,1 Mio. € einen gegenüber

satzes

Vorjahr um 8,2 Mio. € geringeren Wert aus. Dabei

86 Mio. €) auf die Messe Frankfurt Exhibition GmbH

Konzerngesellschaften
getätigt,

wovon

allein

wurden
91 Mio. €

rund
(Vj.

87

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

entfielen. Dieser Anstieg zum Vorjahr ist auf den

neuen Südeingang ein Bürogebäude und ein Hotel

Messeturnus zurückzuführen.

entstehen.

Die

sonstigen

betrieblichen

Erträge

sind

mit

Für das anstehende Geschäftsjahr 2015 wird tur-

4,2 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Mio. €

nusbedingt ein etwas stärkeres Messejahr erwartet.

höher ausgefallen. Sie bestehen im Wesentlichen

Die Gesellschaft plant einen Umsatzanstieg auf

wie im Vorjahr aus den Erträgen der ratierlichen

rund 205 Mio. €. Hintergrund hierfür ist, dass die

Auflösung des Sonderpostens für den Finanzie-

großen Zwei- und Dreijahresgastveranstaltungen

rungsbeitrag

IAA Pkw und ACHEMA stattfinden und den etwas

zum

Anlagevermögen

(2,1 Mio. €)

schwächeren Messeturnus der Messe Frankfurt

sowie Auflösungen von Rückstellungen.
Berichtsjahr

Exhibition GmbH mehr als ausgleichen können. Für

auf 179,1 Mio. € (Vj. 187,9 Mio. €) zurückgegangen.

Investitionen sind 2015 insgesamt rund 48 Mio. €

Wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung hatten

geplant. Sie umfassen neben dem Baubeginn der

zum einen die um 5,5 Mio. € auf 87 Mio. € verringer-

Halle 12 mehrere kleinere Einzelmaßnahmen zur

ten veranstaltungsbezogenen Aufwendungen. Zum

Verbesserung der Hallen und Serviceeinrichtungen.

anderen liegen die Abschreibungen mit 34,8 Mio. €

Die Finanzierung ist durch die Abschreibungen und

deutlich unter Vorjahr (42,6 Mio. €). Die Personal-

eine weitere Inanspruchnahme des Cash Pools

kosten hingegen sind aufgrund der tariflichen Stei-

sichergestellt.

gerungen um 0,7 Mio. € bzw. 4 % auf 19,2 Mio. €

Das Ergebnis vor Ertragsteuerumlage wird infolge

angestiegen.

des Umsatzanstiegs deutlich höher als im Vorjahr

Die

Aufwendungen

sind

im

ausfallen und rund 21 Mio. € betragen.
Ergebnisse der Beteiligungen
Aufgrund bestehender Ergebnisabführungsverträge
schlagen sich die Ergebnisse der Tochtergesellschaften Messe Frankfurt Medien und Service
GmbH und Accente Gastronomie Service GmbH mit
insgesamt 10,1 Mio. € (Vj. 9 Mio. €) im Finanzergebnis der Messe Frankfurt Venue GmbH nieder.

B. Ausblick
Die Zielsetzung des Geländemanagements der
Gesellschaft besteht darin, die internationale Bedeutung des Messegeländes in Frankfurt zu steigern, ferner das Gelände nachhaltig wirtschaftlich
zu betreiben und auszulasten, sowie in einem verantwortungsbewussten Ressourceneinsatz, der die
Sicherheit nicht außer Acht lässt. Zur Weiterentwicklung des Messestandortes in Frankfurt gab die
Messe Frankfurt Venue GmbH den Startschuss für
den Bau einer weiteren Halle. Ziel ist dabei eine
weitere Erhöhung der Umschlagshäufigkeit sowie
eine verbesserte wirtschaftliche Nutzung durch
Parallelbespielbarkeit der Hallen und Flächen. Die
geplante Messehalle 12 ermöglicht den Neubau der
Halle 5, die in den nächsten Jahren ersetzt werden
soll. Des Weiteren sollen mittelfristig neben einem

88

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO
Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgabenstellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in
den Leistungsdaten wider.
Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO
Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen
für das Unternehmen vor.
Organe der Gesellschaft
Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichtsrat. Die Geschäftsführung obliegt der Messe Frankfurt GmbH mit den Geschäftsführern der Holding.
Als Aufsichtsrat fungiert ebenfalls der Aufsichtsrat
der Messe Frankfurt GmbH. Die Geschäftsführer
erhalten ihre Bezüge von der Messe Frankfurt
GmbH. Diese werden anteilig umgelegt. Die Geschäftsführer erhalten für ihre Tätigkeit bei den
Tochtergesellschaften also keine zusätzliche Vergütung. Der Aufsichtsrat der Messe Frankfurt GmbH
erhält für die Behandlung von Themen, die die
Tochtergesellschaften betreffen, ebenfalls keine
gesonderte Vergütung.

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Messe Frankfurt Venue GmbH
Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

543.594

561.158

-17.563

-3,1

63

96

-33

-34,2

534.745

552.276

-17.530

-3,2

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

Bilanz

in %

AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks

8.786

8.786

0

0,0

17.104

25.269

-8.165

-32,3

132

1.281

-1.149

-89,7

16.966

23.940

-6.974

-29,1

7

48

-41

-86,0

157

215

-58

-27,0

560.856

586.642

-25.786

-4,4

Eigenkapital

362.862

362.862

0

0,0

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

151.000

151.000

0

0,0

Kapitalrücklage

168.430

168.430

0

0,0

Gewinnrücklagen / variables Kapital

23.000

23.000

0

0,0

Gewinnvortrag / Verlustvortrag

20.433

20.433

0

0,0

Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme
PASSIVA

Jahresergebnis / Bilanzergebnis

0

0

0

-

Sonderposten

23.263

25.411

-2.147

-8,5

Rückstellungen

15.370

19.714

-4.345

-22,0

133.362

140.728

-7.367

-5,2

67.769

77.407

-9.637

-12,5

Verbindlichkeiten
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Bestandsänderung UE / FE

25.999

37.926

-11.927

-31,4

560.856

586.642

-25.786

-4,4

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

174.906

201.531

Veränderung
in T€

in %

-26.625

-13,2

-1.129

1.129

-2.258

-200,0

173.777

202.661

-28.884

-14,3

4.209

3.364

845

25,1

Materialaufwand

-87.045

-92.492

5.447

-5,9

Personalaufwand

-19.233

-18.498

-734

4,0

Abschreibungen

-34.755

-42.592

7.837

-18,4

sonstige betriebliche Aufwendungen

-38.080

-34.315

-3.765

11,0
-106,2

Gesamtleistung
sonstige betriebliche Erträge

-1.126

18.128

-19.254

Finanzergebnis

5.230

4.048

1.183

29,2

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

4.105

22.176

-18.071

-81,5

EBIT (Betriebliches Ergebnis)

Außerordentliches Ergebnis

0

0

0

-

Steuern

-2.306

-8.450

6.145

-72,7

Gewinnabführung

-1.799

-13.726

11.927

-86,9

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

0

0

0

-

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

0

0

0

-

2014

2013

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

231

233

Veränderung
absolut

in %

-2

-0,9

89

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

1.12 Rebstock Projektgesellschaft mbH
Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Leonardo-da-Vinci-Allee 20

0 69/71 67 38-0

info@rebstockpark-ffm.de

60486 Frankfurt am Main

0 69/71 67 38-79

www.rebstockpark-ffm.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

21.02.1995

Entwicklung, Baureifmachung und Erschließung der Grundstücke auf dem Rebstockgelände in Frankfurt am Main sowie die wirtschaftliche und technische Baubetreuung von Bauvorhaben auf den dort gelegenen Grundstücken und die Vermarktung der Wohnbauflächen.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main
Euroga B.V.
Concret Vermittlungs- und Verwaltungsgesellschaft für Geschäftsimmobilien mbH

1.278.230 € =

50,00 %

958.672 € =

37,50 %

319.557 € =

12,50 %

2.556.459 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Herr Michael Knisatschek
Herr Michael Matzerath

Aufsichtsrat:

12 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr BM Olaf Cunitz

Mandatsträger der Stadt:

Herr Stv Ulrich Baier
Herr BM Olaf Cunitz
Frau Stv Helga Dörhöfer
Herr Stv Helmut Alexander Heuser
Herr OV Axel Kaufmann
Herr Stv Thomas Kirchner

Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Herr Dr. Frank Büchler
Herr Peter Jürges
Herr Dr. Bastian Messow
Herr Dr. Jan Markus Plathner
Herr Carsten Schumacher
Herr Helmut Wagner

Satzungsmäßige Besetzung:

Keine unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat.

mindestens 8 Mitglieder,
höchstens 12 Mitglieder

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

stücksverkäuferin

überwacht

und

wirtschaftlich

Allgemeines

abgewickelt.

Wesentliche Ereignisse im Berichtsjahr waren für

Die im nord-östlichen Projektgebiet angestrebten

das Projektgebiet die Eröffnung der neuen Grund-

Planungsänderungen zur Erhöhung des Wohnan-

schule,

großen

teils und zu Lasten der gewerblichen Nutzung wur-

Wohngebäudes und der Baubeginn für zwei weitere

den weiter vorangetrieben und damit einhergehend

Gebäude, von denen eines einen Einkaufsmarkt

auch die Verhandlungen zwischen Gesellschaftern

beinhaltet, dessen Eröffnung für Ende 2015 geplant

und Grundstückseigentümern über die daraus resul-

ist.

tierende Neuverteilung der Flächenanteile.

Im Verlauf der Aushubarbeiten für vorgenannte

Die entsprechend der geänderten Bebauungspla-

Baumaßnahmen mussten auf beiden Baufeldern

nung anzupassende Erschließungsplanung hat die

aufgefundene Bodenverunreinigungen fachgerecht

Gesellschaft in Auftrag gegeben und vorangetrie-

entsorgt

ben.

die

Bezugsfertigstellung

werden.

Die

eines

Entsorgungsmaßnahmen

wurden von der Projektgesellschaft für die Grund-

Für das letzte unbebaute Baufeld im Südteil des
Projektgebietes, welches auch die zweite Kinderta-

90

geseinrichtung des Stadtteils aufnehmen soll, konn-

änderung auch in rechtlicher Hinsicht wird die be-

te ein Grundstückskaufvertrag mit einem Investor

reits begonnene Vermarktungstätigkeit der Gesell-

geschlossen werden. Dieser wurde jedoch von

schaft fortgesetzt. Die dann an- und abschließende

Seiten der Gremien der Verkäuferin bisher noch

Fertigstellung der Erschließung des Erschließungs-

nicht bestätigt.

abschnitts I „Arbeiten“ ist vom Erfolg der vorgenann-

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

ten Vermarktung abhängig und unter BerücksichtiZur Vermögens- und Kapitallage

gung der Planungsänderungen zeitlich derzeit noch

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um

nicht absehbar.

0,3 Mio. € auf 8,5 Mio. € gesunken. Dies ist auf der

Die Ertragslage wird in den nächsten Jahren vor-

Aktivseite vor allem auf die Verminderung der Vor-

wiegend beeinflusst durch die Entwicklung im Er-

räte zurückzuführen. Auf der Passivseite verminder-

schließungsabschnitt I „Arbeiten“, der Entwicklung

ten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferung und

am Kapitalmarkt und den Vergütungen aus Verkäu-

Leistungen insbesondere durch die Herabsetzung

fen von weiteren Wohnbauflächen. Die Gesellschaft

einer Verbindlichkeit für Erschließungsleistungen

plant für 2015 einen Jahresfehlbetrag von -353 T €

gegenüber der Stadt Frankfurt am Main in Höhe von

bei

0,4 Mio. €. Durch den Jahresüberschuss erhöhte

schäftsbesorgungsvergütung in Höhe von lediglich

sich das Eigenkapital leicht. Die Eigenkapitalquote

35 T €.

voraussichtlichen

Umsatzerlösen

aus

Ge-

beträgt 74,2 %.

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO
Zur Erfolgslage

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vor-

Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben-

jahr um 191 T € erhöht. Dies resultiert im Wesentli-

stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in

chen aus Geschäftsbesorgungsvergütungen aus

den Leistungsdaten wider.

Grundstücksverkäufen im Projektgebiet.
Das Betriebsergebnis verbesserte sich um 171 T €

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

auf 76 T €. Das Finanzergebnis hat sich trotz

Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen

gleichbleibender Anlagestrategie auf Grund des

für das Unternehmen vor.

niedrigen Zinsniveaus leicht um 3 T € verringert.
Die Gesellschaft erzielte in 2014 einen Jahresüber-

Beziehungen zum Haushalt

schuss von 83 T € (Vj. -85 T €).

Seitens der Gesellschaft bestehen bisher nicht
eingeforderte Ansprüche auf Ausgabeaufgeld gegen

B. Ausblick

die Stadt Frankfurt am Main von 1,9 Mio. €.

Im Geschäftsjahr 2015 wird die Gesellschaft den
ersten Abschnitt der Erschließungsarbeiten im nord-

Organe der Gesellschaft

östlichen Projektteilgebiet herstellen, um die Er-

Die Organe der Gesellschaft sind die Gesellschaf-

schließung des für den Jahreswechsel 2015/16 in

terversammlung, der Aufsichtsrat und die Ge-

Betrieb gehenden Supermarktes im Baufeld 7.1-S

schäftsführung.

sicherzustellen.

Ein Ausweis der Bezüge von Aufsichtsrat und Ge-

Bei zügiger Umsetzung der angestrebten Planungs-

schäftsführung entfällt gemäß § 123 a HGO in Verbindung mit § 53 HGrG.

91

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Rebstock Projektgesellschaft mbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

Anlagevermögen

0

0

0

0,0

Immaterielle Vermögensgegenstände

0

0

0

0,0

Sachanlagen

0

0

0

0,0

Finanzanlagen

0

0

0

-

Umlaufvermögen

8.487

8.782

-295

-3,4

Vorräte

2.242

2.523

-281

-11,1

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2.012

2.059

-47

-2,3

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks

4.233

4.200

33

0,8

AKTIVA

Rechnungsabgrenzungsposten

0

4

-3

-89,6

8.488

8.786

-298

-3,4

Eigenkapital

6.297

6.214

83

1,3

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

2.556

2.556

0

0,0

Kapitalrücklage

7.669

7.669

0

0,0
0,0

Bilanzsumme
PASSIVA

Gewinnrücklagen / variables Kapital
Gewinnvortrag / Verlustvortrag
Jahresergebnis / Bilanzergebnis
Rückstellungen

579

0

-4.506

-85

1,9

83

-85

168

-198,0

224

202

22

10,7

Verbindlichkeiten

1.966

2.370

-403

-17,0

Bilanzsumme

8.488

8.786

-298

-3,4

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Veränderung
in T€

in %

544

353

191

54,0
-344,9

Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Bestandsänderung UE / FE

-280

114

-394

Gesamtleistung

264

467

-204

-43,6

sonstige betriebliche Erträge

409

11

398

3.487,5

Materialaufwand

-138

-169

32

-18,6

Personalaufwand

-301

-300

-1

0,4

0

-2

2

-

-158

-103

-55

53,4

76

-95

171

-180,2

7

10

-3

-31,6

83

-85

168

-198,3

0

0

0

-

Abschreibungen
sonstige betriebliche Aufwendungen
EBIT (Betriebliches Ergebnis)
Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern

-0

-0

-0

2,4

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

83

-85

168

-198,0

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

83

-85

168

-198,0

2014

2013

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

92

579
-4.591

2

2

Veränderung
absolut

in %

0

0,0

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Kaiserstraße 56

0 69/2 12-3 88 00

info@infofrankfurt.de

60329 Frankfurt am Main

0 69/2 12-3 78 80

www.frankfurt-tourismus.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

07.06.1995

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

1.13 Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt am Main

Vermarktung der Segmente Tourismus und Kongresse für die Stadt Frankfurt am Main, die
Durchführung von Volks- und Stadtfesten, den Betrieb des Zimmerreservierungssystems
sowie die Vermittlung und Erbringung touristischer Dienstleistungen.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

51.130 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Herr Thomas Feda

Aufsichtsrat:

11 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr OB Peter Manuel Feldmann

Mandatsträger der Stadt:

Frau Stv Hilime Arslaner-Gölbasi
Herr StK Uwe Becker
Herr OB Peter Manuel Feldmann
Herr StR Markus Frank
Herr Stv Martin Gerhardt
Frau Stv Ursula auf der Heide
Frau Stv Christiane Loizides
Herr StR Prof. Dr. Felix Semmelroth
Herr StR Christian Setzepfandt
Herr Stv Manuel Stock

Weitere Aufsichtsratsmitglieder:
Satzungsmäßige Besetzung:

N.N. (AN)
Keine unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat.

11 Mitglieder,
davon 1 Arbeitnehmervertreter

Beteiligungen:

Kapitalanteile:

Frankfurt Ticket RheinMain GmbH

5.200 € =

20,00 %

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

Zur Vermögens- und Kapitallage

Allgemeines

Die Bilanzsumme hat sich um 234 T € auf 2,5 Mio. €

Das Gäste- und Übernachtungsaufkommen in

erhöht. Auf der Aktivseite haben sich die Forderun-

Frankfurt am Main verzeichnete für das Jahr 2014

gen gegen die Gesellschafterin (im Wesentlichen

erneut eine Steigerung. Die Gästezahlen stiegen

Guthaben

um 6,7 % auf 4,8 Mio., die Zahl der Übernachtun-

(+347 T€), während die übrigen liquiden Mittel sich

gen stieg um 7,3 % auf 8 Mio. Rund 90 % der be-

um 238 T € verringert haben. Passivisch ist das

auf

dem

Stadtkassenkonto)

erhöht

deutenden Frankfurter Veranstaltungen werden von

Eigenkapital aufgrund des geringeren Fehlbetrages

der TCF durchgeführt. Wie in jedem Jahr wurden

um 267 T € auf 991 T € gestiegen. Die Verbindlich-

folgende Volksfeste organisiert: Wäldchestag, Main-

keiten haben sich stichtagsbedingt um 131 T €

fest, Dippemess, Museumsuferfest und der Frank-

reduziert.

furter Weihnachtsmarkt. Die Sparte war auch im

Der Finanzmittelfonds hat sich um 103 T € auf

Berichtsjahr unverändert einer der wichtigsten Ge-

1,6 Mio. € erhöht. Der Mittelabfluss aus dem laufen-

schäftsbereiche der TCF und trug zur Verringerung

den Geschäft (-2,4 Mio.€) sowie der Investitionstä-

des Jahresverlustes bei.

tigkeit (-86 T €) wurde durch die Kapitaleinlagen der
Gesellschafterin (2,5 Mio. €) kompensiert.

93

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Zur Erfolgslage

einer verstärkten Zusammenarbeit mit der Region

Das Geschäftsjahr 2014 schließt mit einem Jahres-

FrankfurtRheinMain.

fehlbetrag von -2,3 Mio. € (Vj. -2,6 Mio. €). Die Verringerung beruht im Wesentlichen auf höheren Um-

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

satzerlösen (+442 T €). Darüber hinaus enthielt das

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

Vorjahr eine Abschreibung auf Finanzanlagen von

Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben-

102 T € betreffend die Frankfurt Ticket RheinMain

stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in

GmbH. Der Personalaufwand ist demgegenüber auf

den Leistungsdaten wider.

2,6 Mio. € gestiegen. Die Personalaufwandsquote
ist gegenüber dem Vorjahr jedoch leicht gesunken.

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

Die einzelnen Geschäftsbereiche haben sich wie

Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen

folgt entwickelt: Im Bereich Zimmerreservierung

für das Unternehmen vor.

konnten die Umsatzerlöse des Vorjahres (380 T €)
mit 378 T € nahezu erreicht werden. Aufgrund Auf-

Beziehungen zum Haushalt

wandsverringerung schloss der Geschäftszweig

Für die Gesellschaft standen im Produkthaushalt

insgesamt mit einem positiven Ergebnis von 12 T €

2014 Mittel von 2,3 Mio. € zzgl. 363 T € Reste aus

(Vj. -25 T €) ab. Im Kernbereich Marketing wurde

dem Vorjahr zur Verfügung. Hiervon sind aufgrund

das Ergebnis von -2,8 Mio. € auf -2,7 Mio. € ver-

des liquiditätsorientierten Mittelabrufs bis zum Jah-

bessert. Die Schwerpunkte lagen hier auf dem Be-

resende Auszahlungen von 2,5 Mio. € erfolgt.

such von Fachmessen und Workshops sowie der
Durchführung von Presse- und Studienreisen und

Organe der Gesellschaft

Site-Inspections. Bei den traditionellen Volksfesten

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

wurde eine Verbesserung von 64 T € auf 113 T €

sammlung, der Aufsichtsrat und die Geschäftsfüh-

erzielt. Auch die neuen Volksfeste verzeichneten mit

rung. Es gibt keinen Arbeitnehmervertreter im Auf-

220 T € gegenüber 175 T € im Vorjahr eine deutli-

sichtsrat, da die Gesellschaft keinen Betriebsrat hat.

che Verbesserung. Die englischen Weihnachts-

Im Geschäftsjahr 2014 betrugen die Bezüge des

märkte trugen mit 60 T € (Vj. 14 T €) zum Ergebnis

Geschäftsführers 164 T €.

bei. Defizitär geblieben ist mit einem Fehlbetrag von

Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten für ihre Tätigkeit

-20 T € der Bereich Stadtrundfahrten und -gänge.

keine Bezüge.

Hier wurde jedoch eine leichte Verbesserung um
4 T € erreicht.

94

D. Public Corporate Governance Kodex
Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresab-

B. Ausblick

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,

Für den Fortbestand der TCF ist es unverzichtbar,

die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsfüh-

dass ihr auch zukünftig von der Gesellschafterin

rung und die Aufsichtsratsorgane der Gesellschaft

Liquiditätszuschüsse bereitgestellt werden. Für das

in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung

Geschäftsjahr 2015 ist ein Zuschuss in Höhe von

mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK

2,3 Mio. €

vorgesehen.

liegen

sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirt-

allgemein

in

und

schaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das

dadurch geringerem Reiseaufkommen, der Konkur-

zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des

renzsituation zu anderen Zimmerreservierungspor-

Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vor-

talen, der Konkurrenz mit anderen Städten sowie

erörtert

weltweiten

Geschäftsrisiken
Krisensituationen

werden.

Die

Wirtschaftsplangespräche

der weiteren Entwicklung der englischen Weih-

fanden statt am 05.11.2013 für das Planjahr 2014

nachtsmärkte. Entwicklungsmöglichkeiten bestehen

und am 13.10.2014 für das Planjahr 2015. Das

in einer verstärkten Akquisition von Tagungen und

Abschlussgespräch 2014 wurde am 10.06.2015

Kongressen für die Stadt Frankfurt am Main sowie

durchgeführt.

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt am Main
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

Anlagevermögen

240

230

10

4,3

Immaterielle Vermögensgegenstände

103

51

52

101,5

Sachanlagen

137

179

-42

-23,4

0

0

0

0,0

2.265

2.018

248

12,3

26

38

-12

-31,8

1.639

1.141

498

43,7

601

839

-238

-28,4

in %

Finanzanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

36

61

-24

-40,0

2.542

2.308

234

10,1

991

724

267

36,9

51

51

0

0,0

3.213

3.284

-72

-2,2

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

AKTIVA

PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital / Festkapital
Kapitalrücklage
Gewinnrücklagen / variables Kapital

0

0

0

-

-2.273

-2.612

339

-13,0

Rückstellungen

691

668

23

3,5

Verbindlichkeiten

700

831

-131

-15,8

Rechnungsabgrenzungsposten

159

85

74

86,8

2.542

2.308

234

10,1

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Veränderung
in T€

in %

Umsatzerlöse

5.162

4.720

442

Gesamtleistung

5.162

4.720

442

9,4

272

314

-42

-13,4

Materialaufwand

-4.273

-4.277

4

-0,1

Personalaufwand

-2.634

-2.452

-181

7,4

-76

-82

5

-6,7

Jahresergebnis / Bilanzergebnis

Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung

sonstige betriebliche Erträge

Abschreibungen
sonstige betriebliche Aufwendungen
EBIT (Betriebliches Ergebnis)
Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern

9,4

-703

-715

12

-1,7

-2.251

-2.491

241

-9,7

-20

-118

98

-83,1

-2.271

-2.609

338

-13,0

-2

-2

0

0,0

0

-0

1

-204,9

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

-2.273

-2.612

339

-13,0

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

-2.273

-2.612

339

-13,0

2014

2013

Kennzahlen

Veränderung
absolut

in %

Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

63

63

0

0,0

Anzahl der Messeauftritte

35

39

-4

-10,3

1.758

1.900

-142

-7,5

321.129

378.573

-57.444

-15,2

21

20

1

5,0

24.932

27.305

-2.373

-8,7

Anzahl der Stadtrundfahrten und -rundgänge
Anzahl der Kundenkontakte in den Touristinfos
Anzahl der durchgeführten Feste
Anzahl der vermittelten Übernachtungen

95

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

1.14 Wirtschaftsförderung Frankfurt - Frankfurt Economic
Development - GmbH
Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Hanauer Landstraße 126-128

0 69/2 12-3 62 09

info@frankfurt-business.net

60314 Frankfurt am Main

0 69/2 12-9 80 0

www.frankfurt-business.net

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

27.04.1987

Förderung aller Maßnahmen, die der Stärkung der Wirtschaftskraft der Stadt Frankfurt am
Main dienen.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

26.000 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Frau Anja Obermann

Aufsichtsrat:

6 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr OB Peter Manuel Feldmann

Mandatsträger der Stadt:

Frau Stv Hilime Arslaner-Gölbasi
Herr StK Uwe Becker
Herr BM Olaf Cunitz
Herr OB Peter Manuel Feldmann
Herr StR Markus Frank
Herr StR Dr. Lutz Raettig

Satzungsmäßige Besetzung:

Keine unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat.

bis zu 10 Mitglieder

Beteiligungen:

Kapitalanteile:

(über 20%)

Kompass - Zentrum für Existenzgründungen, Frankfurt am Main gemeinnützige GmbH

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

•

13.750 € = 50,00 %

Masterplan Industrie: Konstituierung von Ar-

Allgemeines

beitsgruppen mit der Aufgabe, Ziele und Maß-

Die Aktivitäten der Gesellschaft sind auf folgende

nahmen auf den identifizierten industriepoliti-

drei Kernaufgaben ausgerichtet:

schen Handlungsfeldern zu entwickeln,

1. Unterstützung von Unternehmen bei ihrer Ent-

•

Europäische Zentralbank: Unterstützung beim
Auf- und Ausbau der Bankenaufsicht,

wicklung am Standort:
•

Lufthansa Technik: Vermittlung eines geeigne-

•

Bestandspflege

•

Begleitung von Ansiedlungen

ten Grundstücks im Osthafen für ein neues

•

Existenzgründungen.

Werk,

2. Bestandsentwicklung: Umsetzung von struktur-

•

Dachverband

Frankfurter

Gewerbevereine

politischen Projekten, die neue Entwicklungen

e. V.: Unterstützung bei der Realisierung der

begünstigen oder vorhandene Entwicklungen

Stadtteilsonntage

fördern.

„MyQuarters“,

3. Kommunikation der Standortvorteile nach innen
und nach außen.

•

sowie

der

StadtteilApp

Maßnahmen zur Förderung von Existenzgründungen: Frankfurter Gründerfonds, Frankfurter

Im Rahmen der Bestandspflege hat die Gesellschaft

Gründerpreis, Gründerzentren Kompass und

2.557 Firmen betreut (Vj. 2.252). Die Zahl der bera-

MAINRAUM.

tenen Existenzgründer belief sich auf 181 (Vj. 217).

96

20 Unternehmen siedelten sich unter Mitwirkung der

Zur Vermögens- und Kapitallage

Gesellschaft in Frankfurt am Main an (Vj. 29).

Die Bilanzsumme ist um 189 T € auf 5,1 Mio. €

Wichtige Projekte in 2014 waren:

gestiegen.

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Auf der Aktivseite hat sich das Guthaben auf dem

Für den Planungszeitraum bis 2018 werden jeweils

Stadtkassenkonto um 696 T € erhöht. Die übrigen

reguläre Mittel in Höhe von 4,5 Mio. € zur Verfügung

liquiden Mittel (Kassenbestand und Guthaben bei

stehen.

Auf der Passivseite haben sich im Wesentlichen die
Rückstellungen für Pensionen um 101 T € erhöht.
Zum Stichtag bestanden Verbindlichkeiten gegenüber dem ehemaligen Geschäftsführer sowie einer
Mitarbeiterin.
Der Finanzmittelfonds hat sich um 304 T € auf
4,1 Mio. € erhöht. Der negative Cashflow aus der
laufenden Geschäftstätigkeit (-4,7 Mio. €) sowie der
Investitionstätigkeit (-52 T €) wurde durch die Kapitaleinlagen der Stadt Frankfurt am Main (5 Mio. €)
ausgeglichen.

von 5 Mio. €. Die leichte Verbesserung gegenüber
dem Vorjahr um 50 T € beruht im Wesentlichen auf
gestiegenen Umsatzerlösen. Hier wurde eine Erhöhung um 153 T € auf 4,5 Mio. € erreicht. Ursächlich
waren hier im Wesentlichen ein Anstieg der Deutsche Städte Medien-Pachterlöse,

höhere

Co-

Finanzierungsbeiträge für die Immobilienmessen
sowie Kostenbeteiligungen im Rahmen der Erstellung des Industriepolitischen Masterplans.
Der Anteil der Drittfinanzierung der Projekte ist von
50 % auf 56 % gestiegen.

Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgabenstellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in
den Leistungsdaten wider.
Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO
Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen
für das Unternehmen vor.
Beziehungen zum Haushalt

zur Verfügung. Hiervon sind aufgrund des liquiditätsorientierten Mittelabrufs bis zum Jahresende
Einzahlungen in die Kapitalrücklage von 5 Mio. €
erfolgt.
Organe der Gesellschaft
Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung, die Geschäftsführung, der Aufsichtsrat
und der Beirat. Im Geschäftsjahr 2014 betrugen die
Bezüge der Geschäftsführung 152 T €. Die Aufsichtsratsmitglieder erhielten keine Vergütung.

D. Public Corporate Governance Kodex
Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresab-

B. Ausblick
Im Fokus der Aktivitäten stehen auch in 2015 und
die

Bestandspflege

und

-entwicklung mit der Fortführung vielfältiger Maßnahmen zur Zielbranchenentwicklung und des Clustermanagements sowie die weitere Profilierung des
Wirtschaftsstandorts Frankfurt am Main als Gründerstadt und als Stadt der Kreativen. Bei unveränderter Fortführung der im Berichtsjahr wesentlichen
Projekte, insbesondere der Immobilienmessen, der
Gründerzentren Kompass und MAINRAUM sowie
sonstiger beschlossener oder verpflichteter Aktivitäten, sind rund 72 % des regulären Projektbudgets
gebunden.

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

2014 Mittel von 4,5 Mio. € sowie Reste von 496 T €

Das Geschäftsjahr schloss mit einem Fehlbetrag

unverändert

C. Ergänzende Angaben nach §123 a HGO

Für die Gesellschaft standen im Produkthaushalt

Zur Erfolgslage

2016

Wirtschaft und
Stadtentwicklung

Kreditinstituten) haben sich um 394 T € verringert.

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,
die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane der Gesellschaft
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK
sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das
zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des
Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vorerörtert

werden.

Die

Wirtschaftsplangespräche

fanden statt am 06.11.2013 für das Planjahr 2014
und am 25.09.2014 für das Planjahr 2015. Das
Abschlussgespräch 2014 wurde am 24.06.2015
durchgeführt.

97

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Wirtschaftsförderung Frankfurt - Frankfurt Economic Development - GmbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

227

307

-80

-26,1

9

23

-14

-61,7

204

279

-74

-26,6

14

6

8

150,0

4.653

4.408

245

5,5

0

0

0

-

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1.817

1.178

638

54,2

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks

2.836

3.230

-394

-12,2

AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte

Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

233

208

25

12,1

5.113

4.923

189

3,8

3.061

3.022

40

1,3

26

26

0

0,0

8.009

8.019

-10

-0,1

PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital / Festkapital
Kapitalrücklage
Gewinnrücklagen / variables Kapital

0

0

0

-

-4.973

-5.023

50

-1,0

926

848

78

9,2

1.125

1.051

74

7,1

0

2

-2

-

5.113

4.923

189

3,8

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Umsatzerlöse

4.546

4.393

153

Gesamtleistung

4.546

4.393

153

3,5

96

123

-27

-22,0

Jahresergebnis / Bilanzergebnis
Rückstellungen
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung

sonstige betriebliche Erträge
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibungen

in %
3,5

0

0

0

-

-2.825

-2.754

-70

2,6
-27,9

-138

-191

53

sonstige betriebliche Aufwendungen

-6.633

-6.577

-56

0,9

EBIT (Betriebliches Ergebnis)

-4.954

-5.006

52

-1,0

Finanzergebnis

-14

-17

3

-16,9

-4.968

-5.023

55

-1,1

0

0

0

-

-6

-1

-5

900,7

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

-4.973

-5.023

50

-1,0

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

-4.973

-5.023

50

-1,0

2014

2013

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern

Kennzahlen

Veränderung
absolut

in %

Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

42

41

1

2,4

Zahl der Neuansiedlungen (durch Vermittlung Wifö)

20

29

-9

-31,0

2.557

2.252

305

13,5

181

217

-36

-16,6

56

50

6

12,0

Begleitete Firmenfälle/- beratungen gesamt
davon Existenzgründer
Anteil Drittfinanzierung der Projekte (in %)

98

Veränderung
in T€

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

2. Verkehr, Ver- und Entsorgung

99

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

2. Verkehr, Ver- und Entsorgung
2.1

FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH und Konzern

101

2.2

ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain)

107

2.3

RTW Planungsgesellschaft mbH

111

2.4

Stadtentwässerung Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)

114

2.5

Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH und Konzern

118

2.5.1 AVA Abfallverbrennungsanlage Nordweststadt GmbH

124

2.5.2 BäderBetriebe Frankfurt GmbH

127

2.5.3 Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide und Konzern

130

2.5.4 Mainova AG

138

2.5.5 Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH

146

2.5.6 In-der-City-Bus GmbH

151

2.5.7 Main Mobil Frankfurt GmbH

154

traffiQ Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH

157

2.6

100

99

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH und
Konzern

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Weidenbornstraße 40

08 00/2 00 80 07-0

services@fes-frankfurt.de

60389 Frankfurt am Main

0 69/21 23 13 23

www.fes-frankfurt.de

Gründung:
03.07.1995

Unternehmensgegenstand:

Erbringung von Dienstleistungen auf dem Gebiet der Abfallentsorgung, der Abfall- und
Recyclingwirtschaft, der Stadt- und sonstigen Flächenreinigung sowie der Verkehrssicherung in öffentlichem und privatem Auftrag.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

2.091.000 € =

51,00 %

REMONDIS GmbH & Co KG - Region Süd, München

2.009.000 € =

49,00 %

4.100.000 € =

100,00 %

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

2.1

Geschäftsführung:
Herr Dirk Remmert
Herr Benjamin Scheffler

Aufsichtsrat:

16 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Frau StRin Rosemarie Heilig

Mandatsträger der Stadt:

Frau Stv Angela Hanisch
Herr StR Dr. Bernd Heidenreich
Frau StRin Rosemarie Heilig
Herr Stv Robert Lange

Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Frau Bettina Brauburger (AN)
Herr Thomas Conzendorf
Herr Jörg Detlof
Herr Oliver Dziuba (AN)
Herr Georg Eicker
Herr Abdenassar Gannoukh (AN)
Herr Siegfried Rehberger
Herr Olaf Rettig (AN)
Herr Norbert Rohleder (AN)
Herr Ralf-Rüdiger Stamm (AN)
Herr Jürgen Raimund Wachs (AN)
Herr Ömer Zengin (AN)

Satzungsmäßige Besetzung:

Keine unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat.

16 Mitglieder
davon 8 Vertreter der Arbeitnehmer

Beteiligungen:
FFR GmbH & Co. Objekt Ferdinand-Knettenbrech-Weg 7/Wiesbaden KG, Frankfurt am Main

Kapitalanteile:
1.200.000 € = 100,00 %

RMB Rhein-Main Biokompost GmbH, Frankfurt am Main

51.129 € = 100,00 %

FES Abfallmanagement- und Service GmbH, Frankfurt am Main

25.000 € = 100,00 %

FFR GmbH, Frankfurt am Main

25.000 € = 100,00 %

RMS Rhein-Main-Solarpark GmbH

50.000 € =

50,00 %

MHKW Müllheizkraftwerk Frankfurt am Main GmbH

12.500 € =

50,00 %

TRAPP Handelsgesellschaft mbH

12.500 € =

50,00 %

FSG Flughafen-Service GmbH

25.000 € =

33,33 %

101

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

GmbH auf die Gesellschaft zurückzuführen sowie

Das Geschäftsjahr 2014 blieb für die Entsorgungs-

auf höhere Erlöse aus der Vermarktung von Ver-

branche sowohl im Hinblick auf die wirtschaftliche

brennungskapazitäten. Der maßgebliche Teil der

Entwicklung als auch auf die Konkretisierung der

Umsatzerlöse entfällt mit 96,4 Mio. € bzw. 45 %

rechtlichen

enttäuschend.

(Vj. 95,6 Mio. € bzw. 48 %) weiterhin auf die Einzel-

Das Preisniveau für Entsorgungsleistungen stand

leistungsverträge mit der Stadt Frankfurt am Main.

erneut

Die

Der zweitgrößte Umsatzanteil entfällt mit 50,6 Mio. €

Rechtsunsicherheiten im Zusammenhang mit dem

bzw. 24 % (Vj. 46,4 Mio. € bzw. 23 %) auf den Ent-

neuen

nicht

sorgungsvertrag mit der RMA Rhein-Main Abfall

ausgeräumt. Dies betrifft vor allem die Rahmenbe-

GmbH. Der Umsatz mit Anbietern von dualen Sys-

dingungen für die Einführung der Wertstofftonne

temen

und die gewerbliche Sammlung von Abfällen. Auch

1,9 Mio. € bzw. 1 % (Vj. 2 Mio. € bzw. 1 %). Der

die

verschiedener

Umsatz im Drittgeschäft, d. h. mit allen übrigen

Gesetze und Verordnungen wurden nicht abge-

kommunalen, gewerblichen und privaten Kunden

schlossen. Dies betrifft z. B. das Elektro- und Elekt-

nahm auf 63,4 Mio. € (Vj. 55,9 Mio. €) bzw. 30 %

ronikgesetz, die Verpackungsverordnung, die Ge-

aller Umsätze (Vj. 28 %) zu.

Rahmenbedingungen

unter

hohem

Wettbewerbsdruck.

Kreislaufwirtschaftsgesetz

anstehenden

Novellierungen

wurden

gemäß

Verpackungsverordnung

beträgt

werbeabfallverordnung und die Ersatzbaustoffverordnung.

Ergebnisse der Beteiligungen und Konzernab-

Der Preiswettbewerb bei Entsorgungs- und Reini-

schluss

gungsleistungen hält ungebrochen an. Insgesamt

Der Konzernabschluss bildet neben allen Vermö-

hat die FES-Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr

gensgegenständen, Schulden und Rechnungsab-

ihre führende Marktposition in der Region behaup-

grenzungsposten sowie allen Erträgen und Aufwendungen der FES Frankfurter Entsorgungs- und

ten können.

Service GmbH (FES) auch die der TochterunterZur Vermögens- und Kapitallage

nehmen

Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist gegenüber

(RMB), FES Abfallmanagement- und Service GmbH

dem Vorjahr um 9,3 Mio. € auf 97,8 Mio. € gesun-

(FAS), FFR GmbH (FFR) und FFR GmbH & Co.

ken. Die Eigenkapitalquote nahm von 45,5 % im

Objekt Ferdinand-Knettenbrech-Weg 7, Wiesbaden

Vorjahr auf 47,6 % zu. Die Eigenkapitalrentabilität

KG (FFR KG) ab. Innerhalb des FES-Konzerns ist

lag bei 50,2 % (Vj. 53 %). Die Investitionen lagen

es zu Umstrukturierungen gekommen. Die 2010

mit

gegründete TRAPP GmbH war im Vorjahr in den

16,7 Mio. €

über

dem

Vorjahresniveau

RMB

Rhein-Main

Biokompost

GmbH

Konzernabschluss einbezogen und wurde im Be-

(14,4 Mio. €).

richtsjahr rückwirkend zum 01.01.2014 zu BuchwerZur Erfolgslage

ten auf die Muttergesellschaft FES verschmolzen.

Die Gesellschaft erzielte im Wirtschaftsjahr einen

Das Geschäft der TRAPP wurde zum Großteil auf

Jahresüberschuss von 23,4 Mio. €. Das Ergebnis

die FES übertragen. Die Eintragung der Verschmel-

liegt damit etwas unter dem Vorjahresniveau von

zung im Handelsregister der FES erfolgte am

25,8 Mio. €

25.07.2014.

und

über

dem

Planergebnis

von

16,1 Mio. €. Das über Plan liegende Ergebnis ist

102

Die MHKW Müllheizkraftwerk Frankfurt am Main

u. a. auf die über Plan liegenden hohen Vermark-

GmbH (MHKW), an der die Mainova AG zu 50 %

tungspreise für Sekundärrohstoffe und auf geringere

beteiligt ist, wird als assoziiertes Unternehmen

Abschreibungen zurückzuführen. Die Umsatzerlöse

gemäß § 312 Abs.1 Nr. 2 HGB at equity in den

der FES betrugen 212,3 Mio. € (Vj. 199,8 Mio. €).

Konzernabschluss einbezogen. Die RMS Rhein-

Der Umsatzzuwachs gegenüber dem Vorjahr ist in

Main Solarpark GmbH (RMS), an der die FES und

erster Linie auf die Verschmelzung der TRAPP

die Stadtwerke Dreieich GmbH zu gleichen Teilen

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

beteiligt sind, sowie die TRAPP Handelsgesellschaft

B. Ausblick

GmbH werden ebenfalls als assoziierte Unterneh-

Die Gesellschaft ist grundsätzlich stets Risiken aus

men gemäß § 312 Abs.1 Nr. 2 HGB at equity in den

der Veränderung der rechtlichen Rahmenbedingun-

Konzernabschluss

assoziierte

gen auf dem Entsorgungsmarkt ausgesetzt. Aller-

Unternehmen FSG Flughafen Service GmbH, an

dings kann sie im Einzelfall auch an sich daraus

dem die FES mit 33,3 % beteiligt ist, wird auf

ergebenden Chancen teilhaben. So sieht z. B. das

Grundlage des § 311 Abs. 2 HGB nicht in den Kon-

neue

zernabschluss einbezogen.

einer Wertstofftonne bis zum Jahr 2015 vor, lässt

Die FAS war im Geschäftsjahr auf zwei Geschäfts-

aber die rechtlichen und organisatorischen Rah-

feldern, der Entsorgungslogistik und dem Betrieb

menbedingungen derzeit noch offen.

von Abfallaufbereitungsanlagen, tätig. Die Umsatz-

Ebenfalls bis 2015 steht die flächendeckende Ein-

erlöse der Gesellschaft sind mit 12,7 Mio. € (Vj.

führung der Biotonne an. Diese gesetzliche Vorgabe

12,1 Mio. €) leicht gestiegen. Die Gesellschaft er-

wird auch in der Rhein-Main-Region eine spürbare

zielte

Steigerung der Nachfrage nach entsprechenden

Jahresüberschuss

Das

von

615 T €

Kreislaufwirtschaftsgesetz

die

Einführung

(Vj. 583 T €).

Verwertungskapazitäten bewirken. Der Preisdruck

Die FFR hat im Geschäftsjahr die marktführende

bei der Neuvergabe von kommunalen und gewerbli-

Stellung in der Region bei gewerblichen Winter-

chen Entsorgungs- und Reinigungsverträgen hält

dienst- und Flächenreinigungsleistungen sowie bei

unvermindert an.

Verkehrssicherungsmaßnahmen weiter ausbauen

Die Vielzahl von Abfallbehandlungsanlagen, die in

können. Die FFR erzielte einen Jahresüberschuss

den vergangenen Jahren in Betrieb gegangen sind,

von 1,1 Mio. € (Vj. 1,3 Mio. €). Die Umsatzerlöse

hat auch in der Rhein-Main-Region zu Überkapazi-

stiegen auf 16,8 Mio. € (Vj. 16,3 Mio. €).

täten geführt. Gleichzeitig werden die allgemeine

Gegenstand der FFR KG ist die Verwaltung, Ver-

demographische Entwicklung und die Abwanderung

pachtung (an die FFR GmbH) und Entwicklung des

des produzierenden Gewerbes einen Rückgang der

Grundstücks

in

Nachfrage nach Entsorgungsleistungen bewirken.

Wiesbaden. Die FFR KG hat im Geschäftsjahr 2014

Als Folge dieser Entwicklung muss für die Zukunft

Umsätze von 94 T € (Vj. 94 T €) und ein Ergebnis

von sinkenden Preisen für Abfallbehandlungsleis-

Ferdinand-Knettenbrech-Weg

7

von 56 T € (Vj. 57 T €) erzielt.

tungen ausgegangen werden. In diesem Zusam-

Die RMB, Betreiberin einer Biokompostanlage,

menhang gewinnen die stete Kontrolle und Redu-

erzielte

zierung der Behandlungskosten von zusätzlicher

im

Geschäftsjahr

bei

Umsätzen

von

6,2 Mio. € (Vj. 6,3 Mio. €) einen Jahresüberschuss

Bedeutung.

von 1,6 Mio. € (Vj. 1,5 Mio. €). Der Betrieb des

Die Gesellschaft nutzt ein formalisiertes Risikoma-

Kompostwerks der RMB verlief auch im Geschäfts-

nagementsystem zur systematischen Erfassung von

jahr 2014 stabil. Insgesamt wurden ca. 32.300 t

Risiken und Chancen. Zu diesem Zweck werden

Bio-, Grün- und andere organische Abfälle (Vj.

regelmäßige Risikoinventuren durchgeführt und die

33.000 t) zur Verarbeitung angenommen und um-

Ergebnisse zu Risikoberichten zusammengefasst.

geschlagen. Die Anlage war damit voll ausgelastet.

Die Gesellschaft und der Konzern wollen in den

Die Konzernbilanz weist eine Bilanzsumme von

kommenden Jahren ihre führende Position in der

107,4 Mio. € (Vj. 117,1 Mio. €) aus. Die Konzernei-

Rhein-Main-Region bei kommunalen und gewerbli-

genkapitalquote beträgt 54,1 % (Vj. 50 %). Der

chen Entsorgungs- und Flächenreinigungsdienst-

Konzernumsatz

230 Mio. €

leistungen weiter festigen. Die Gesellschaft plant für

(Vj. 228,8 Mio. €) gestiegen. Der Konzernüber-

ist

geringfügig

auf

das Geschäftsjahr 2015 einen Jahresüberschuss

schuss beträgt 25,2 Mio. € (Vj. 27,6 Mio. €).

von 12,9 Mio. € und Umsätze von 210,8 Mio. €. Für

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

einen

einbezogen.

Investitionen sind Mittel in Höhe von 24,8 Mio. €
vorgesehen.

103

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

rat. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben-

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im

stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in

Geschäftsjahr 22 T €.

den Leistungsdaten wider.

D. Public Corporate Governance Kodex
Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresab-

Bei der FES handelt es sich gemäß HGO um keine

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,

Gesellschaft, die auf den Betrieb eines wirtschaftli-

die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsfüh-

chen Unternehmens gerichtet ist, so dass eine

rung und die Aufsichtsratsorgane der Gesellschaft

Prüfung der Voraussetzungen des § 121 Abs. 1

in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung

HGO entfällt.

mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK
sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirt-

Beziehungen zum Haushalt

schaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das

Im Jahr 2014 wurde eine Nettodividende für das

zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des

Geschäftsjahr 2013 von 11 Mio. € an den Haushalt

Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vor-

der Stadt Frankfurt am Main abgeführt.

erörtert

werden.

Die

Wirtschaftsplangespräche

fanden am 13.11.2013 für das Planjahr 2014 und

104

Organe der Gesellschaft

am 14.11.2014 für das Planjahr 2015 statt. Das

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

Abschlussgespräch 2014 wurde am 16.03.2015

sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts-

durchgeführt.

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

62.037

55.476

6.561

11,8

383

730

-347

-47,6

56.652

49.743

6.909

13,9

5.002

5.002

-0

-0,0

30.809

46.551

-15.743

-33,8

1.141

1.103

38

3,5

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

18.415

18.983

-568

-3,0

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks

11.252

26.465

-15.213

-57,5

4.683

4.873

-190

-3,9

272

239

33

13,8

97.801

107.139

-9.338

-8,7

46.588

48.708

-2.120

-4,4

4.100

4.100

0

0,0
0,0

in %

Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte

Aktive latente Steuern
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

AKTIVA

PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital / Festkapital
Kapitalrücklage

6.739

6.739

0

Gewinnrücklagen / variables Kapital

12.354

12.063

291

2,4

Jahresergebnis / Bilanzergebnis

23.395

25.806

-2.411

-9,3

Rückstellungen

34.808

38.042

-3.233

-8,5

Verbindlichkeiten

16.068

19.657

-3.589

-18,3

davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

0

2

-2

-

336

732

-396

-54,1

97.801

107.139

-9.338

-8,7

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

212.324

199.811

12.514

6,3

-270

15

-285

-1.903,8

212.055

199.826

12.229

6,1

3.196

12.169

-8.972

-73,7

Materialaufwand

-74.585

-69.061

-5.524

8,0

Personalaufwand

-66.402

-67.418

1.016

-1,5

Abschreibungen

-10.062

-10.136

73

-0,7

sonstige betriebliche Aufwendungen

-31.500

-29.735

-1.764

5,9

32.702

35.645

-2.943

-8,3

Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Bestandsänderung UE / FE
Gesamtleistung
sonstige betriebliche Erträge

EBIT (Betriebliches Ergebnis)
Finanzergebnis

Veränderung
in T€

in %

1.398

1.837

-439

-23,9

34.099

37.481

-3.382

-9,0

0

0

0

-

-10.705

-11.676

971

-8,3

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

23.395

25.806

-2.411

-9,3

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

23.395

25.806

-2.411

-9,3

2014

2013

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

1.210

1.189

Veränderung
absolut

in %

21

1,8

105

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH Konzern
Bilanz Konzern

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

67.891

63.828

4.063

6,4

1.348

1.834

-486

-26,5

66.125

61.659

4.466

7,2

418

336

82

24,5

34.281

47.761

-13.480

-28,2

1.183

1.447

-264

-18,3

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

21.652

19.436

2.216

11,4

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks

11.446

26.878

-15.432

-57,4

4.949

5.223

-273

-5,2

285

249

36

14,5

107.408

117.061

-9.654

-8,2

in %

AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte

Aktive latente Steuern
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme
PASSIVA
Eigenkapital

58.195

58.538

-343

-0,6

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

4.100

4.100

0

0,0

Kapitalrücklage

6.739

6.739

0

0,0

Gewinnrücklagen / variables Kapital

6.505

6.184

320

5,2

Gewinnvortrag / Verlustvortrag

15.679

13.916

1.763

12,7

Jahresergebnis / Bilanzergebnis

25.172

27.598

-2.427

-8,8

Rückstellungen

37.676

41.201

-3.525

-8,6

Verbindlichkeiten

10.106

14.997

-4.891

-32,6

davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Passive latente Steuern
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderung UE / FE
Gesamtleistung
sonstige betriebliche Erträge

3

-3

-

111

-14

-12,4

1.333

2.215

-882

-39,8

107.408

117.061

-9.654

-8,2

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Veränderung
in T€

in %

230.029

228.780

1.249

0,5

-270

17

-287

-1.703,8

229.759

228.797

962

0,4

3.324

12.624

-9.300

-73,7

Materialaufwand

-68.024

-73.196

5.173

-7,1

Personalaufwand

-80.428

-80.521

93

-0,1

Abschreibungen

-12.884

-12.942

58

-0,4

sonstige betriebliche Aufwendungen

-33.921

-33.845

-76

0,2

37.826

40.916

-3.090

-7,6

-152

85

-237

-278,6

37.675

41.001

-3.326

-8,1

0

0

0

-

-12.503

-13.403

900

-6,7

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

25.172

27.598

-2.427

-8,8

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

25.172

27.598

-2.427

-8,8

Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern

Kennzahlen
Mitarbeiter Konzern (Jahresdurchschnitt)

106

0
97

2014

2013

Veränderung
absolut

in %
1,9

1.568

1.539

29

Gesammelter Restmüll (aus Haushalten u.Gew erbe) (t)

157.700

156.300

1.400

0,9

Gesammeltes Altpapier (aus Haushalten u.Gew erbe) (t)

79.500

89.300

-9.800

-11,0

Gesammelte organische Abfälle (aus Haushalten u. Gew erbe) (t)

51.700

46.000

5.700

12,4

Sperrmüllmenge (aus Haushalten u. Gew erbe) (t)

28.400

28.000

400

1,4

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement
Region Frankfurt RheinMain)

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Lyoner Straße 22

0 69/66 07 59-0

info@ivm-rheinmain.de

60528 Frankfurt am Main

0 69/66 07 59-90

www.ivm-rheinmain.de

Gründung:
13.05.2002

Unternehmensgegenstand:

Förderung der Zusammenarbeit im Verkehrs- und Mobilitätsmanagement der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz und der Landkreise und Städte in der Region Frankfurt RheinMain.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

60.500 € =

25,11 %

Land Hessen

30.500 € =

12,67 %

Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH

30.000 € =

12,46 %

ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain)

7.500 € =

3,11 %

Landkreis Darmstadt-Dieburg

7.500 € =

3,11 %

Landkreis Groß-Gerau

7.500 € =

3,11 %

Landkreis Hochtaunus

7.500 € =

3,11 %

Landkreis Main-Kinzig

7.500 € =

3,11 %

Landkreis Main-Taunus

7.500 € =

3,11 %

Landkreis Offenbach

7.500 € =

3,11 %

Landkreis Rheingau-Taunus

7.500 € =

3,11 %

Land Rheinland-Pfalz

7.500 € =

3,11 %

Stadt Bad Homburg v. d. Höhe

7.500 € =

3,11 %

Stadt Darmstadt

7.500 € =

3,11 %

Stadt Hanau

7.500 € =

3,11 %

Stadt Mainz

7.500 € =

3,11 %

Stadt Offenbach am Main

7.500 € =

3,11 %

Stadt Rüsselsheim

7.500 € =

3,11 %

Stadt Wiesbaden

7.500 € =

3,11 %

241.000 € =

100,00 %

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

2.2

Geschäftsführung:
Frau Heike Mühlhans

Aufsichtsrat:

19 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr LRat Ulrich Krebs

Mandatsträger der Stadt:

Herr StR Stefan Majer

Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Herr LRat Burkhard Albers
Herr KrBg Johannes Baron
Herr OB Patrick Burghardt
Frau Bg Katrin Eder
Herr KrBg Christel Fleischmann
Frau Erste KrBg Claudia Jäger
Herr MinDirigent Dr. Lothar Kaufmann
Herr OB Michael Korwisi
Herr StR Andreas Kowol
Herr LRat Ulrich Krebs
Frau StRin Sigrid Möricke
Herr Prof. Knut Ringat
Herr StS Mathias Samson
Herr OB Horst Schneider
Herr LRat Thomas Will
Frau StS Dr. Bernadette Weyland

107

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Herr KrBg Matthias Zach
Satzungsmäßige Besetzung:

Frau StRin Cornelia Zuschke
Unterjährige Veränderungen im Aufsichtsrat:

Land Hessen 2 Mitglieder, übrige Gesell-

Ausgeschiedene Mitglieder:

Neue Mitglieder:

schafter je 1 Mitglied

Herr Erster KrBg Dr. Andre Kavai

Herr KrBg Johannes Baron

Herr KrBg Wolfgang Kollmeier

Herr StS Mathias Samson

Frau StRin Brigitte Lindscheid

Frau StS Dr. Bernadette Weyland

Herr StS Steffen Saebisch

Herr KrBg Matthias Zach

(bis 31.03.2014)
(bis 05.05.2014)
(bis 28.02.2014)
(bis 17.01.2014)

(seit 06.05.2014)
(seit 02.04.2014)
(seit 02.04.2014)
(seit 01.04.2014)

Frau StRin Cornelia Zuschke
(seit 28.08.2014)

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

dem Finanzamt“ (289 T €) ausgewiesen und betrifft

Allgemeines

mit 217 T € die Umsatzsteuernachzahlungen nebst

Im Geschäftsjahr 2014 beschäftigte sich die Gesell-

Nachzahlungszinsen für den Zeitraum 2008 bis

schaft mit diversen Projekten, welche sich den Be-

2013; der Restbetrag das Jahr 2014. Die Eigenkapi-

reichen Bürgerservice, kommunaler Service und der

talquote beträgt einschließlich des Sonderpostens

Wissensbasis zuordnen lassen. Zu den Bürgerser-

46 % (Vj. 51 %).

viceangeboten gehören u. a. Projekte wie Radroutenplaner

108

Hessen,

Meldeplattform

Radverkehr,

Zur Erfolgslage

Multimodaler Mobilitätslotse Vielmobil, LKW-Lotse

Das Jahresergebnis 2014 ist wie im Vorjahr ausge-

RheinMain, Plattform zu barrierefreien Einrichtun-

glichen. Die nicht durch Erträge gedeckten Aufwen-

gen Mobile Menschen, Pendlerservices und Fahr-

dungen der Gesellschaft werden durch Zuschüsse

gemeinschaftsvermittlungssysteme sowie die Infor-

der kommunalen Aufgabenträger und des Landes

mationsplattformen zu den Park-und-Ride und Par-

Hessen ausgeglichen. Im Geschäftsjahr 2014 wur-

ken-und-Mitnehmen-Angeboten.

kommunale

den hierfür Finanzierungsbeiträge der kommunalen

Service umfasst u. a. Projekte wie Regionale Leih-

Aufgabenträger von 962 T € (davon rund 645 T €

fahrradkonzepte, Carsharing für die Region Frank-

von der Stadt Frankfurt am Main) und des Landes

furt RheinMain, Mobilitätskonzepte für den ländli-

Hessen von 440 T € vereinnahmt. Zusätzlich betei-

chen Raum, kommunales und betriebliches sowie

ligte sich der RMV mit einer projektbezogenen Um-

schulisches Mobilitätsmanagement, Elektromobilität,

lage und es wurden Erträge aus der Kofinanzierung

Der

Klimaschutz und Luftreinhalteplanung sowie kos-

von Dritten vereinnahmt, wobei es sich um Förder-

teneffiziente Maßnahmen im Verkehrsbereich. Zu

mittel (EU, Bund, Land) sowie um Mittel im Rahmen

den Themen im Bereich Wissensbasis zählen u.a.

von projektbezogener Kooperation mit Dritten han-

regionale Mobilitätsdaten sowie die Verkehrsfolgen

delte. Die Zuschüsse werden in der Gewinn- und

von Siedlungsentwicklungen und Wirtschaftsverkehr

Verlustrechnung unter den sonstigen betrieblichen

in der Region Frankfurt RheinMain.

Erträgen erfasst.

Zur Vermögens- und Kapitallage

B. Ausblick

Die Bilanzsumme ist von 947 T € im Vorjahr auf

Neben einer Umlage ihrer Gesellschafter erhält die

1.101 T € im Berichtsjahr gestiegen. Der Anstieg

ivm GmbH auch projektbezogene Leistungsentgelte

resultiert auf der Aktivseite im Wesentlichen aus der

in geringerem Umfang. Sofern sich keine Verände-

Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und

rungen an der finanziellen Beteiligung ergeben, ist

Leistungen um 208 T € sowie dem Anlagevermögen

kein Risiko für die zukünftige Entwicklung der Ge-

um 19 T €. Auf der Passivseite ist erstmalig in die-

sellschaft ersichtlich. Auch im Jahr 2015 wird sich

sem Geschäftsjahr unter den sonstigen Verbindlich-

die Projektarbeit nach den bisher erfolgreichen

keiten der Posten „Verbindlichkeiten gegenüber

Ansätzen, insbesondere im Verkehrs- und Mobili-

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

tätsmanagement, gestalten. Die Aktivitäten der

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

Gesellschaft sind vor allem durch aktuelle Entwick-

Bei der ivm GmbH handelt es sich gemäß HGO um

lungen geprägt. Die Themen der Intermodalität und

keine Gesellschaft, die auf den Betrieb eines wirt-

der Multimodalen Verknüpfung und Angebote sowie

schaftlichen Unternehmens gerichtet ist, so dass

der Vernetzung stehen hierbei im Vordergrund. Die

eine

Potenziale der Elektromobilität und die Finanzierung

§ 121 Abs. 1 HGO entfällt.

Prüfung

der

Voraussetzungen

des

Beziehungen zum Haushalt

Handlungsschwerpunkt der ivm GmbH auch auf der

Die Gesellschaft finanziert sich durch Zuschüsse

Verbreitung und Nutzbarmachung der vorliegenden

der Gesellschafter sowie durch Drittmittel. Das Land

Grundlagen und Angebote zur Erreichung der ver-

Hessen leistet seinen Beitrag im Rahmen einer

kehrs- und umweltpolitischen Zielstellungen der

anteiligen Fehlbedarfsfinanzierung. Die Stadt Frank-

Gesellschafter liegen. Das Einbinden und Begleiten

furt am Main steuert einen jährlichen Betrag von

der Prozesse zur Erarbeitung und Umsetzung

rd. 645 T € bei. Den restlichen Finanzierungsanteil

kommunaler und regionaler Strategien zur Förde-

leisten die beteiligten Gebietskörperschaften, mit

rung einer nachhaltigen Mobilität auf kommunaler

Ausnahme des Landes Rheinland-Pfalz sowie der

und regionaler Ebene wird in den Folgejahren daher

Stadt Mainz, in Form einer einwohnerbezogenen

weiter an Bedeutung gewinnen.

Umlage von 0,13 € pro Einwohner. Das Land Rhein-

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

von Mobilität und Verkehr gewinnen zunehmend an
Bedeutung. Für die Folgejahre wird ein wichtiger

land-Pfalz leistet seinen Finanzierungsanteil in Form

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

einer Projektfinanzierung, die Stadt Mainz durch

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

eine Personalabstellung.

Die Gründung der Gesellschaft erfolgte im Jahr
2002 (zunächst als Vorbereitungsgesellschaft) auf

Organe der Gesellschaft

der Grundlage des hessischen Gesetzes zur Stär-

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

kung der kommunalen Zusammenarbeit im Bal-

sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts-

lungsraum Frankfurt/Rhein-Main vom 19.12.2000

rat.

(BallrG), damit diese die Aufgaben des integrierten

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im

Verkehrsmanagements in der Region Frankfurt

Geschäftsjahr 1,1 T €. Auf die Angabe der Ge-

Rhein-Main (§ 1 Abs. 1 Ziffer 8 BallrG) übernimmt.

schäftsführerbezüge

Zum 01.04.2011 ging der Regelungsgehalt des

Abs. 4 HGB verzichtet.

wurde

gemäß

§ 286

Ballungsraumgesetzes im „Gesetz über die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main (MetropolG)“ vom
08.03.2011 auf.

109

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain)
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

Anlagevermögen

269

251

19

7,4

Immaterielle Vermögensgegenstände

228

203

25

12,5

41

48

-7

-13,8

0

0

0

-

819

684

135

19,7

0

0

0

-

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

338

130

208

160,8

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks

481

555

-73

-13,2

in %

AKTIVA

Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte

Rechnungsabgrenzungsposten

12

12

1

5,4

1.101

947

154

16,3

Eigenkapital

234

234

0

0,0

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

234

234

0

0,0

0

0

0

-

Bilanzsumme
PASSIVA

Gewinnrücklagen / variables Kapital
Jahresergebnis / Bilanzergebnis
Sonderposten
Rückstellungen
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung
Gesamtleistung
sonstige betriebliche Erträge

0

0

-

251

19

7,4

26

23

3

14,7

560

440

121

27,4

12

0

12

-

1.101

947

154

16,3

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Veränderung
in T€

in %

0

0

0

-

2.222

2.095

127

6,0

Materialaufwand

-599

-843

244

-29,0

Personalaufwand

-779

-730

-49

6,7

Abschreibungen

-97

-143

47

-32,6

sonstige betriebliche Aufwendungen

-463

-381

-82

21,6

EBIT (Betriebliches Ergebnis)

285

-1

286

-22.762,8

Finanzergebnis

-28

2

-30

-1.919,9

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Steuern
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

110

0
269

257

0

257

91.662,9

-257

-0

-257

91.662,9

0

0

0

-

0

0

0

-

2014

2013

13

14

Veränderung
absolut

in %

-1

-7,1

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

RTW Planungsgesellschaft mbH

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Stiftstraße 9-17

0 69/2 12 – 2 72 50

kontakt@rtw-planung.info

60313 Frankfurt am Main

0 69/2 12 – 2 72 52

www.rtw-planung.info

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

27.11.2008

Die planerische Vorbereitung des Vorhabens „Regionaltangente West“, darunter werden
folgende Aufgaben verstanden:
- Vorbereitung und Ausschreibung von Planungsleistungen,
- Steuerung der Planungsleistungen,
- Koordinierung der Prozesse für die beteiligten Aufgabenträger,
- Erarbeitung der Grundlagen für die Herbeiführung der Bau- und Finanzierungsbeschlüsse durch die betroffenen Aufgabenträger.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH (RMV)

10.000 €

=

33,33 %

Stadt Frankfurt am Main

10.000 €

=

33,33 %

Landkreis Hochtaunus

2.500 €

=

8,33 %

Landkreis Main-Taunus

2.500 €

=

8,33 %

Landkreis Offenbach

2.500 €

=

8,33 %

Stadt Bad Homburg v. d. Höhe

2.500 €

=

8,33 %

30.000 €

=

100,00 %

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

2.3

Geschäftsführung:
Herr Peter Forst
Herr Rolf Valussi

Aufsichtsrat:

8 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr StR Stefan Majer

Mandatsträger der Stadt:

Herr Stv Helmut Heuser
Herr StR Stefan Majer

Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Herr KrBg Johannes Baron
Frau Erste KrBg Claudia Jäger
Herr OB Michael Korwisi
Herr Erster KrBg Uwe Kraft
N.N.
Herr Prof. Knut Ringat

Satzungsmäßige Besetzung:

Unterjährige Veränderungen im Aufsichtsrat:

8 Mitglieder

Ausgeschiedene Mitglieder:

Neue Mitglieder:

Herr KrBg Wolfgang Kollmeier

Herr KrBg Johannes Baron

Herr LRat Ulrich Krebs

Herr Erster KrBg Uwe Kraft

(bis 31.03.2014)

(seit 01.04.2014)
(seit 21.01.2014)

(bis 20.01.2014)

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

Land Hessen der Gesellschaft als Gesellschafter

Allgemeines

beigetreten und haben Geschäftsanteile von den

Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom

Gründungsgesellschaftern

13.12.2012

gung in das Handelsregister in 2015). Das Budget

wurde

die

Gesellschaft

bis

zum

31.12.2015 verlängert. Die Finanzierungsmodalitä-

übernommen

(Eintra-

der Gesellschaft erhöht sich dadurch nicht.

ten der Gesellschaft sehen eine umlagenbezogene

Gegenstand der Gesellschaft ist die planerische

Finanzierung seitens der Gebietskörperschaften

Vorbereitung des Vorhabens „Regionaltangente

vor. Das Gesamtbudget der RTW seit Gründung

West“.

beträgt 26,6 Mio. €. Ab dem 26.11.2014 sind, mit

In Erfüllung der Aufgabenvereinbarung werden von

Beschluss

die

Mitarbeitern der RTW GmbH Projekte entwickelt,

Befristung der Gesellschaft entfallen, die Städte

die teils in Eigenleistung und teilweise durch Auf-

der

Gesellschafterversammlung,

Eschborn, Schwalbach und Neu-Isenburg sowie das

111

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

tragsvergabe an Unternehmen abgearbeitet wer-

schaft als Voraussetzung für die Abgabe der Plan-

den.

feststellungsunterlagen einer Lösung zuzuführen
und ein Betriebs- und Finanzierungskonzept zu

Zur Vermögens- und Kapitallage

erarbeiten.

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr

Die RTW GmbH trägt grundsätzlich kein finanzielles

um 1,1 Mio. € auf rd. 7 Mio. € reduziert. Diese Ent-

Risiko, da sie die Förderung der Zusammenarbeit

wicklung ist auf die gegenüber dem Vorjahr niedri-

zwischen dem Land Hessen und einzelner Land-

geren Forderungen und Verbindlichkeiten gegen-

kreise und Städte in der Region Frankfurt Rhein-

über Gesellschaftern zurückzuführen.

Main auf dem Gebiet des Verkehrswesens zum Ziel

Die Aktivseite weist im Geschäftsjahr 2014 ein Um-

hat und keine unternehmerische Tätigkeit im enge-

laufvermögen aus, welches im Wesentlichen aus

ren Sinne wahrnimmt.

liquiden Mitteln von 7 Mio. € (Vj. 6,5 Mio. €) besteht.
Die Passivseite ist geprägt von den Verbindlichkei-

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

ten mit 6,5 Mio. € (Vj. 8 Mio. €), insbesondere den

Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben-

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von

stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in

6 Mio. € (Vj. 7,6 Mio. €).

den Leistungsdaten wider.

Die unterjährige Zahlungsfähigkeit konnte gewährleistet werden.

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

Die Eigenkapitalquote beträgt inkl. des Sonderpos-

Bei der RTW GmbH handelt es sich gemäß HGO

tens 0,4 %.

um keine Gesellschaft, die auf den Betrieb eines
wirtschaftlichen Unternehmens gerichtet ist, so dass

Zur Erfolgslage

eine

Die Gewinn- und Verlustrechnung führt wie im Vor-

§ 121 Abs. 1 HGO entfällt.

Prüfung

der

Voraussetzungen

des

jahr zu einem ausgeglichenen Jahresergebnis.

112

Die Betriebsaufwendungen (Materialaufwand, Per-

Beziehungen zum Haushalt

sonalaufwand, Abschreibungen, sonstige betriebli-

Das Budget der Gesellschaft betrug bis zum

che Aufwendungen) haben sich im Wesentlichen

31.12.2012 insgesamt 5,8 Mio. €, wovon auf die

aufgrund der höheren Planungsleistungen im Jahr

Stadt Frankfurt am Main gemäß Gesellschaftsver-

2014 um 1,8 Mio. € auf 5,4 Mio. € erhöht.

trag

Die Erträge aus Beiträgen der Gesellschafter (hier

1,251 Mio. € fiel. Für die Planungen ab 2013 wurde

unter „sonstigen betrieblichen Erträgen“ erfasst)

ein weiterer Budgetrahmen von 20,8 Mio. € be-

ein

Finanzierungsanteil

von

insgesamt

belaufen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf

schlossen. Auf die Stadt Frankfurt am Main entfällt

5,4 Mio. € (Vj. 3,5 Mio. €). Der Anstieg gegenüber

davon ein Finanzierungsanteil von rd. 11 Mio. €. Im

2013 ist auf die voranschreitende Projektarbeit und

Geschäftsjahr 2014 wurden Erträge aus Beiträgen

den damit notwendigen finanziellen Mitteln zurück-

der Gesellschafter von 5,4 Mio. € verbucht (Anteil

zuführen.

Frankfurt am Main 2,9 Mio. €).

B. Ausblick

Organe der Gesellschaft

Die nächsten zwei Jahre sollen dazu genutzt wer-

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

den, die Leistungsphasen 3 und 4 der HOAI (Hono-

sammlung, der Aufsichtsrat und die Geschäftsfüh-

rarordnung für Architekten und Ingenieure) sowie

rung.

die

wie

Im Geschäftsjahr 2014 betrugen die Bezüge von

Vermessungen, Baugrunduntersuchungen, umwelt-

Herrn Geschäftsführer Valussi 173 T € und Herrn

notwendigen

ergänzenden

Arbeiten,

fachliche Prüfungen und Schallgutachten usw.

Forst 98 T €. Die Aufsichtsräte üben ihre Aufgabe

durchzuführen sowie die Frage der Vorhabenträger-

ehrenamtlich aus und erhalten keine Vergütung.

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
RTW Planungsgesellschaft mbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

Anlagevermögen

6

0

6

-

Immaterielle Vermögensgegenstände

6

0

6

-

7.011

8.112

-1.102

-13,6

3

1.655

-1.651

-99,8

7.007

6.458

550

8,5

2

2

0

2,1

7.020

8.115

-1.095

-13,5

Eigenkapital

22

22

0

0,0

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

30

30

0

0,0

Gewinnvortrag / Verlustvortrag

AKTIVA

Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

-8

-8

0

0,0

Jahresergebnis / Bilanzergebnis

0

0

0

-

Sonderposten

6

0

6

-

Rückstellungen

490

132

358

270,7

Verbindlichkeiten

6.500

7.960

-1.460

-18,3

Bilanzsumme

7.020

8.115

-1.095

-13,5

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Gewinn- und Verlustrechnung
sonstige betriebliche Erträge

Veränderung
in T€

in %

5.433

3.624

1.809

49,9

-4.773

-3.165

-1.608

50,8

-349

-279

-70

24,9

-2

0

-2

-

-323

-188

-135

71,9

-12

-7

-5

61,6

12

8

5

58,0

0

0

0

0,0

-0

-0

0

0,0

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

0

0

0

-

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

0

0

0

-

2014

2013

Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibungen
sonstige betriebliche Aufwendungen
EBIT (Betriebliches Ergebnis)
Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Steuern

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

4

4

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

PASSIVA

Veränderung
absolut

in %

0

0,0

113

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

2.4

Stadtentwässerung Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Goldsteinstraße 160

0 69/2 12-3 46 66

poststelle.eb68@stadt-frankfurt.de

60528 Frankfurt am Main

0 69/2 12-3 79 45

www.stadtentwaesserung-frankfurt.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

17.12.1998

Reinhaltung und naturnahe Entwicklung der Gewässer in Frankfurt am Main durch umweltschützende Ableitung und Reinigung des Abwassers, durch naturgerechte Gewässerunterhaltung und naturnahen Gewässerausbau bei angemessenem Hochwasserschutz.

Träger:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

7.669.378 € =

100,00 %

Betriebsleitung:
Herr Ernst Appel
Herr Werner Kristeller

Betriebskommission:

13 Mitglieder

Betriebskommissionsvorsitz:

Herr StR Stefan Majer

Mandatsträger der Stadt:

Herr StK Uwe Becker
Frau Stv Nimatoulaye Diallo
Frau StRin Rosemarie Heilig
Herr Stv Martin Kliehm
Herr Stv Robert Lange
Herr StR Stefan Majer
Herr StR Peter Mensinger
Herr StR Michael Paris
Herr Stv Roger Podstatny
Herr Stv Günther Quirin
Herr Stv Helmut Ulshöfer

Weitere Kommissionsmitglieder:

Herr Rainer Fitzek (AN)
Herr Andreas Krug (AN)

Satzungsmäßige Besetzung:

Unterjährige Veränderung in der Betriebskommission:

13 Mitglieder

Ausgeschiedene Mitglieder:

Neue Mitglieder:

davon 6 Vertreter der Stadtverordnetenver-

Frau Stv Dominike Pauli

Herr Stv Martin Kliehm

sammlung, 5 Vertreter des Magistrats und 2

(bis 31.10.2014)

(seit 01.11.2014)

Vertreter der Arbeitnehmer

114

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

Offenbach, Kelsterbach und Steinbach sowie der in

Allgemeines

den Abwasserverbänden Main-Taunus und Wester-

Zur Erfüllung der Aufgaben des Eigenbetriebes

bach zusammengeschlossenen Städte. Darüber

betreibt die Stadtentwässerung Frankfurt am Main

hinaus gehört es zu den Aufgaben der Stadtent-

öffentliche Entwässerungskanäle ebenso wie zahl-

wässerung Frankfurt am Main, zahlreiche Gewässer

reiche Pumpwerke, Regenentlastungen, Regen-

mit einer Gesamtlänge von ca. 160 km zu unterhal-

überlaufbecken und Stauraumkanäle sowie zwei

ten. Es handelt sich dabei um kleine Gräben und

Abwasserreinigungsanlagen (ARA) mit einer Ge-

Bäche und umfasst auch den Fluss Nidda, der im

samtkapazität von ca. 2 Mio. Einwohnergleichwer-

Stadtgebiet durch fünf bewegliche Wehre staugere-

ten. Die Entsorgung der anfallenden Schlämme

gelt ist. Die Abwassergebühr beträgt seit 1995 un-

erfolgt in einer Schlammentwässerungs- und -

verändert 1,76 € pro Kubikmeter Abwasser.

verbrennungsanlage (SEVA). Neben der Entsor-

Für den Betrieb der Kanalisation wurden die flä-

gung im Einzugsgebiet der Stadt Frankfurt am Main

chendeckende Inspektion der Kanäle, die Erarbei-

erfolgt die Entsorgung der Abwässer der Städte

tung von Sanierungskonzepten und die Wiederher-

Maintal

stellung eines einwandfreien Zustandes schadhafter

(Stadtteil

Bischofsheim),

Neu-Isenburg,

Kanalabschnitte fortgesetzt. Ein Schwerpunkt der

zahlungsverpflichtung aus Gebührenüberdeckung in

systematischen Instandsetzung von Kanalschäden

Höhe von 11,9 Mio. € belastet. Mit der Novellierung

lag im Stadtteil Ostend. Neben der Behandlung der

des Gesetzes über kommunale Abgaben (KAG) in

öffentlichen Kanäle wurde auch die systematische

Hessen zum 01.01.2013 wurde in § 10 ausdrücklich

Untersuchung der Zuleitungskanäle fortgesetzt. Hier

geregelt, dass bei Kostenüberdeckungen auch in

lag der Schwerpunkt in den Stadtteilen Kalbach und

der handelsrechtlichen Rechnungslegung entspre-

Sachsenhausen und noch einem kleinen Teil in

chende Verbindlichkeiten und Rückstellungen für

Niederrad. Der Betrieb der Abwasserableitung lief

Rückzahlungsverpflichtungen auszuweisen sind.

im Berichtsjahr ordnungsgemäß ohne wesentliche

Unter Berücksichtigung des Jahresergebnisses vor

Betriebsstörungen.

Sondereinflüssen in Höhe von 4,4 Mio. € und einer

Für die beiden Abwasserreinigungsanlagen stehen

Ertragsminderung für die Zuführung zu Rückstellun-

zwei wesentliche und zukunftsweisende Projekte

gen wegen Zahlungsverpflichtungen von 2,3 Mio. €

an. Für die Klärschlammbehandlung ist in einem

beläuft sich der Jahresüberschuss für das Ge-

ersten Schritt der Neubau einer Klärschlammfau-

schäftsjahr auf 2,1 Mio. €.

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

lung geplant. In einem zweiten Schritt soll dann die
vorhandene SEVA durch den Neubau einer Klär-

B. Ausblick

schlammtrocknung

Da die Leistungen der Stadtentwässerung im Ho-

mit

anschließender

Klär-

schlammverbrennung ersetzt werden.

heitsbereich

Ein weiteres Projekt betrifft die ARA Frankfurt-

standsgefährdende Risiken nicht gesehen. Die

Griesheim mit dem Neubau der Einlaufgruppe.

Diskussion über die steuerliche Gleichbehandlung

Aufgrund der rund 30-jährigen Betriebszeit müssen

von Betrieben der Wasserversorgung mit der Ab-

alle

wasserentsorgung wird nach wie vor geführt, eine

wesentlichen

maschinen-

und

elektro-

erbracht

werden,

werden

be-

technischen Einrichtungen von Rohwasserpump-

mögliche Gesetzesinitiative ist jedoch nicht abseh-

werk, Rechengebäude und Sandfang erneuert wer-

bar.

den.

Der Eigenbetrieb hat als Grundlage für das eigene

Der naturnahe Umbau des Höchster Wehres, der im

Handeln und Selbstverständnis in den letzten Jah-

Juli 2013 erfolgreich abgeschlossen wurde, wird von

ren eine Unternehmensvision sowie ein Unterneh-

der Bevölkerung positiv beurteilt und hat die natur-

mens- und Führungsleitbild formuliert. Darauf auf-

nahe Entwicklung der Nidda in diesem Abschnitt

bauend wurde eine Vielzahl von Arbeitsabläufen

stark verbessert. Als nächste Maßnahme ist der

optimiert. Die Aufbauorganisation wurde grundle-

naturnahe Umbau des Sossenheimer Wehres ge-

gend überarbeitet und den künftigen Anforderungen

plant.

angepasst. Die strategische Ausrichtung des Betriebs wurde weiter fortgeschrieben. In diesem Zu-

Zur Vermögens- und Kapitallage

sammenhang wurde Anfang 2010 beschlossen, ein

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr

„Integriertes Managementsystem“ (IMS) einzufüh-

um 0,5 Mio. € auf 671,8 Mio. € verringert. Mit einem

ren, das die Bausteine Qualitätsmanagement, Um-

Anteil von 95,4 % macht das Sachanlagevermögen

weltmanagement sowie Arbeits- und Gesundheits-

den überwiegenden Teil der Bilanzsumme aus. Die

schutz in einem Gesamtsystem zusammenfasst.

Eigenkapitalquote zum 31.12.2014 beträgt 22,3 %

Das IMS soll zu einer weiteren nachhaltigen Ver-

(Vj. 22,8 %).

besserung und Absicherung der betrieblichen Abläufe beitragen.

Zur Erfolgslage
Der formelle Abschluss für das Vorjahr 2013 mit
einem Jahresergebnis von -7,3 Mio. € war mit Sondereinflüssen durch die erstmalige Bildung von

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO
Entfällt für Eigenbetriebe.

Verbindlichkeiten und Rückstellungen wegen Rück-

115

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

116

D. Public Corporate Governance Kodex

Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresab-

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresab-

schlussunterlagen an das zuständige Organ die

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,

Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des

die darauf schließen lassen, dass die Betriebslei-

Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirt-

tung und die Betriebskommissionsorgane des Ei-

schaftsplangespräche fanden statt am 29.10.2013

genbetriebes in wesentlichen Belangen nicht in

für das Planjahr 2014 und am 02.09.2014 für das

Übereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt

Planjahr 2015. Das Abschlussgespräch 2014 wurde

hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der

am 22.06.2015 durchgeführt.

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Stadtentwässerung Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

640.833

642.107

-1.274

-0,2

183

280

-98

-34,8

640.651

641.827

-1.176

-0,2

30.979

30.220

760

2,5

6.981

6.888

93

1,3

23.206

22.275

931

4,2

792

1.056

-264

-25,0

0

1

-1

-

671.813

672.328

-515

-0,1

150.028

150.026

2

0,0

7.669

7.669

0

0,0

140.247

140.247

0

0,0

0

9.437

-9.437

-100,0
-128,8

in %

Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

AKTIVA

PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital / Festkapital
Gewinnrücklagen / variables Kapital
Gewinnvortrag / Verlustvortrag
Jahresergebnis / Bilanzergebnis

2.112

-7.327

9.439

121.863

118.974

2.889

2,4

35.328

29.688

5.640

19,0

Verbindlichkeiten

360.794

369.840

-9.046

-2,4

davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

325.718

315.939

9.779

3,1

3.800

3.800

0

0,0

671.813

672.328

-515

-0,1

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Veränderung
in T€

in %

109.433

108.768

665

0,6

1.788

1.834

-46

-2,5

111.221

110.602

620

0,6

Sonderposten
Rückstellungen

Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
andere aktivierte Eigenleistungen
Gesamtleistung
sonstige betriebliche Erträge

2.669

2.857

-187

-6,6

Materialaufwand

-40.993

-39.374

-1.619

4,1

Personalaufwand

-26.027

-24.436

-1.591

6,5

Abschreibungen

-22.374

-24.653

2.279

-9,2

sonstige betriebliche Aufwendungen

-12.282

-13.094

811

-6,2

EBIT (Betriebliches Ergebnis)

12.216

11.902

314

2,6

Finanzergebnis

-9.993

-9.703

-290

3,0
1,1

2.222

2.199

24

0

-9.437

9.437

-

-110

-88

-22

24,5

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

2.112

-7.327

9.439

-128,8

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

2.112

-7.327

9.439

-128,8

2014

2013

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
Öffentliche Entwässerungskanäle in km (ca.)

Veränderung
absolut

in %

399

397

2

0,5

1.581

1.565

16

1,0

117

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

2.5

Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH und Konzern

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Kurt-Schumacher-Straße 8

0 69/2 13-01

info@stadtwerke-frankfurt.de

60311 Frankfurt am Main

0 69/2 13-2 27 40

www.stadtwerke-frankfurt.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

01.01.1995

Erwerb, Halten und Verwalten von Beteiligungen jeder Art an Unternehmen, deren Gegenstand die Versorgung mit leitungsgebundenen Energieträgern und Wasser, Telekommunikation sowie artverwandten Dienstleistungen und das Erbringen von Verkehrs- und Verkehrsdienstleistungen ist.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

52.001.000 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Herr Dr. Constantin H. Alsheimer
Herr Lothar Herbst (seit 01.01.2014)
Herr Thomas Wissgott (seit 01.01.2014)

Aufsichtsrat:

20 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr OB Peter Manuel Feldmann

Mandatsträger der Stadt:

Herr StK Uwe Becker
Herr OB Peter Manuel Feldmann
Frau StRin Rosemarie Heilig
Herr Stv Helmut Alexander Heuser
Herr Stv Michael zu Löwenstein
Herr StR Claus Möbius
Herr Stv Uwe Paulsen
Frau StRin Erika Pfreundschuh
Herr Stv Dr. Christoph Schmitt
Herr Stv Manuel Stock

Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Herr Peter Arnold (AN)
Herr Mahmut Bas (AN)
Herr Erich Braun (AN)
Herr Karl Heinz Dauth (AN)
Herr Reinhold Falk (AN)
Herr Lothar Huber (AN)
Herr Jochen Koppel (AN)
Frau Cornelia Kröll (AN)
Herr Ralf Stamm (AN)
Herr Athanasios Stavrakidis (AN)

Satzungsmäßige Besetzung:

Keine unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat.

20 Mitglieder
davon 10 Vertreter der Arbeitnehmer

Beteiligungen:
(über 20 %)

AVA Abfallverbrennungsanlage Nordweststadt GmbH

25.500 € =

100,00 %

BäderBetriebe Frankfurt GmbH

26.600 € =

100,00 %

10.572.000 € =

100,00 %

204.100 € =

100,00 %

25.000 € =

100,00 %

IN-DER-CITY-BUS GmbH
Main Mobil Frankfurt GmbH
Nahverkehrsinfrastrukturgesellschaft Frankfurt am Main mbH
Stadtwerke Strom-/Wärmeversorgungsgesellschaft Frankfurt am Main mbH

25.565 € =

100,00 %

11.000.000 € =

100,00 %

Mainova AG

107.061.248 € =

75,22 %

Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide

184.911.621 € =

20,02 %

Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH

Nassauische Sparkasse (stille Einlage ohne Stimmrechte)

118

Kapitalanteile:

8.060.000 €

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

durch die Rückzahlung kurzfristiger Termingeldauf-

Allgemeines

nahmen. Gegenläufig haben sich die Verbindlichkei-

Die Gesellschaft leistet - zusammen mit ihren direk-

ten gegenüber Kreditinstituten aufgrund der Inan-

ten und indirekten Beteiligungsgesellschaften - als

spruchnahme von kurzfristigen Kreditlinien erhöht.

wesentliche städtische Beteiligung einen nachhalti-

Auf der Vermögensseite stellen die Finanzanlagen

gen Beitrag für die Stadt Frankfurt am Main. Im

mit rund 776 Mio. € den wichtigsten Aktivposten dar.

Zentrum der Aufmerksamkeit stehen dabei stets die

Im Wesentlichen handelt es sich dabei um die Be-

Aspekte Wirtschaftlichkeit und Daseinsvorsorge. Zu

teiligungen an der Mainova AG, der Fraport AG, der

den vorrangigen Zielen des Steuerungskonzeptes

SWG, der AVA GmbH sowie die stille Beteiligung an

der Stadt Frankfurt zählt die Sicherung des Ergeb-

der Nassauischen Sparkasse.

nisbeitrages für den Anteilseigner. Ebenso relevant

Auf der Passivseite ist der Eigenkapitalanteil an der

sind Aufrechterhaltung und Ausbau der Daseinsvor-

Bilanzsumme um 5,4 Prozentpunkte auf 38,9 %

sorge der Stadt Frankfurt am Main gegenüber ihren

gestiegen.

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Bürgern. Dabei sollen Investitionstätigkeiten aus
eigenen Mitteln und ohne Haushaltszuschüsse

Zur Erfolgslage

durchgeführt werden.

Der

Zu den operativen Aufgaben zählen neben der

5,8 Mio. € (Vj. Jahresüberschuss 8,9 Mio. €) beruht

Vermietung

weitere

im Wesentlichen auf dem Rückgang des Ertrags

Konzernaufgaben, vor allem in den Bereichen

aus Gewinnabführungsverträgen. Diese haben sich

Rechnungswesen, Treasury, Betriebsrestauration,

um 11,6 Mio. € auf 71 Mio. € vermindert. Die Ver-

betriebsärztlicher Dienst, Revision sowie Aus- und

minderung resultiert größtenteils aus dem gesunke-

Fortbildung. Die Stadtwerke Frankfurt am Main

nen

Holding GmbH (SWFH) bildet für die Konzernge-

(-7,0 Mio. €) und der Mainova (-4,7 Mio. €). Gegen-

sellschaften in gewerblichen und kaufmännischen

läufig haben sich die Aufwendungen aus Ver-

Ausbildungsberufen aus. Die von den Tochterge-

lustübernahme um 2,8 Mio. € auf 78,2 Mio. € ver-

sellschaften Mainova AG und VGF bezogenen Leis-

mindert. Dies ist vor allem auf den Rückgang des

tungen betreffen maßgeblich gebäudebezogene

Aufwands aus Verlustübernahme gegenüber der

und EDV-Dienstleistungen.

VGF in Höhe von 2,3 Mio. € auf 53,8 Mio. € sowie

des

Verwaltungsgebäudes

Rückgang

Ertrag

gegenüber
Bilanzsumme

der

der

Jahresergebnisses

Gewinnabführung

BäderBetriebe

in

der

Höhe

um

AVA

von

0,6 Mio. € auf 24,4 Mio. € zurückzuführen.

Zur Vermögens- und Kapitallage
Die

aus

des

Gesellschaft

ist

um

Der

Personalaufwand

verringerte

sich

um

Aus-

0,3 Mio. €, da im Vorjahr eine Nachzahlung von

schlaggebend hierfür sind auf der Aktivseite haupt-

Sozialversicherungsbeiträgen enthalten war. Bei

sächlich das gesunkene Guthaben bei Kreditinstitu-

den sonstigen betrieblichen Aufwendungen beruht

ten sowie der Rückgang der Forderungen gegen

der Rückgang um 1,2 Mio. € auf 8,6 Mio. € vor al-

verbundene Unternehmen aufgrund des erhöhten

lem auf den gesunkenen Aufwendungen für Gutach-

Liquiditätsbedarfs

im

ten und Beratung, die im Vorjahr im Zusammen-

Pooling-

hang mit der Untersuchung von Synergien im Kon-

127,5 Mio. €

Rahmen

auf

des

843,2 Mio. €

der

gesunken.

Tochtergesellschaften

gemeinsamen

Cash

Verfahrens.

zernverbund sowie beihilferechtlichen Fragestellun-

Gegenläufig hat sich das Anlagevermögen durch

gen entstanden.

den Erwerb von Anteilen an zwei verbundenen
Unternehmen (ICB und MMF) erhöht. Auf der Pas-

Ergebnisse der Beteiligungen und Konzernab-

sivseite vermindern sich vor allem die Verbindlich-

schluss

keiten gegenüber verbundenen Unternehmen be-

Die Konzernbilanzsumme hat sich gegenüber dem

dingt

Pooling-

Vorjahr um 186,1 Mio. € auf 3,5 Mrd. € verringert.

Verfahren sowie die sonstigen Verbindlichkeiten

Auf der Aktivseite bleiben die immateriellen Vermö-

durch

das

gemeinsame

Cash

119

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

gensgegenstände fast unverändert. Das Sachanla-

Der Personalaufwand ist mit 348,3 Mio. € gegen-

gevermögen erhöhte sich um 38,2 Mio. €. Im Kon-

über dem Vorjahr nahezu unverändert geblieben.

zern wurden im Berichtsjahr 186,5 Mio. € (Vj.

Dabei wurden die tariflich bedingten Gehaltsanpas-

246,3 Mio. €)

Den

sungen durch den gesunkenen Mitarbeitsbestand

Schwerpunkt der Zugänge bei den Sachanlagen

kompensiert. Zum Ende des Berichtsjahrs betrug

bilden die Erweiterung und Erneuerung der Erzeu-

die Konzernbelegschaft 5.589 Mitarbeiter, im Jah-

gungs- und Verteilungsanlage im Strom-, Gas-,

resdurchschnitt waren 5.390 beschäftigt.

in

Sachanlagen

investiert.

Wasser- und Wärmebereich sowie die Beschaffung
neuer Fahrzeuge im Stadtbahn- und Straßenbahn-

B. Ausblick

bereich, einschließlich der hierfür geleisteten An-

Die Auswirkungen des volatilen Marktumfelds sowie

zahlungen. Im Vorjahr waren außerdem die Investi-

die unsicheren gesamtwirtschaftlichen Rahmenbe-

tionen für den Ausbau des Photovoltaik- und Wind-

dingungen zeigen sich in nahezu allen Bereichen

parkportfolios enthalten.

des Konzerns. Der SWFH-Konzern ist vor dem

Das Finanzanlagevermögen reduzierte sich um

Hintergrund der durch die Liberalisierung des Ener-

2,6 Mio. €. Im Wesentlichen resultiert der Rückgang

gie- und Verkehrsmarkts entstandenen Verände-

aus niedrigeren Ausleihungen an Unternehmen, mit

rungen sowie europäischer Vorgaben gehalten, den

denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sowie

bereits in den Vorjahren eingeleiteten Um- und

gesunkenen sonstigen Beteiligungen.

Restrukturierungsprozess, der zur Verschlankung

Auf der Passivseite haben sich die Verbindlichkeiten

sowie Rationalisierung von Arbeitsprozessen und

um 229,9 Mio. € auf 2 Mrd. € verringert. Der Rück-

darüber hinaus zu strukturellen Anpassungen ge-

gang resultiert vor allem aus den gesunkenen Ver-

führt hat, auch in den folgenden Jahren fortzufüh-

bindlichkeiten

ren.

gegenüber

Kreditinstituten.

Der

Rückgang bei den Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten resultiert aus planmäßigen Darlehenstilgungen.
Das Eigenkapital ist um rund 39,7 Mio. € gestiegen.
Der Anstieg resultiert zum einen aus dem positiven
Konzernergebnis des Berichtsjahres und zum anderen aus dem Anstieg der Anteile anderer Gesellschafter. Die Eigenkapitalquote ist mit 22,9 % leicht
angestiegen.
Der

Jahresüberschuss

des

Konzerns

beträgt

54,2 Mio. €. Nach Verrechnung des auf andere
Gesellschafter entfallenden Gewinns ergibt sich ein
positives

Konzernergebnis

von

39 Mio. €

(Vj. 35 Mio. €). Die Konzernumsatzerlöse beliefen
sich im Berichtszeitraum auf 2,2 Mrd. € und lagen
damit um 190,4 Mio. € bzw. 7,8 % unter den Vorjahreserlösen.
Der Materialaufwand betrifft überwiegend den Gas-,
Strom-, Wasser- und Wärmebezug, die Kosten für
den Gas-, Kohle- und Heizöleinsatz in den eigenen
Kraftwerken sowie Netzentgelte. Ursächlich für den
Rückgang um 7,6 % (140,7 Mio. €) auf 1,7 Mrd. €
waren die rückläufigen Gas- und Stromvertriebsmengen.

120

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO
Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgabenstellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in
den Leistungsdaten wider.
Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO
Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind
erfüllt.
Beziehungen zum Haushalt
Die von der Stadt Frankfurt am Main gewährten
Sicherheiten (Ausfallbürgschaft) belaufen sich zum
31.12.2014 auf 120,6 Mio. € (Restschuld ohne Zinsen). Weiterhin hat die SWFH GmbH eine Garantie
von 8 Mio. € für die Stille Einlage bei der Nassauischen Sparkasse erhalten.
Organe der Gesellschaft
Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichtsrat.

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäfts-

mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK

führung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirt-

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im

schaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das

Geschäftsjahr 23 T €.

zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des
Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vor-

D. Public Corporate Governance Kodex

erörtert

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresab-

fanden statt am 01.11.2013 für das Planjahr 2014

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,

und am 22.10.2014 für das Planjahr 2015. Das

die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsfüh-

Abschlussgespräch 2014 wurde am 21.05.2015

rung und die Aufsichtsratsorgane der Gesellschaft

durchgeführt.

werden.

Die

Wirtschaftsplangespräche

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung

121

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

803.664

796.456

7.207

0,9

14

23

-9

-38,8

28.073

31.477

-3.405

-10,8

775.577

764.956

10.621

1,4

39.556

174.250

-134.694

-77,3

0

0

0

-

in %

AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Bilanzsumme

39.516

48.321

-8.805

-18,2

41

125.929

-125.889

-100,0

843.220

970.706

-127.486

-13,1

327.914

324.812

3.102

1,0

52.001

52.001

0

0,0

387.136

387.136

0

0,0

0

0

0

-

-114.326

-123.177

8.851

-7,2

PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital / Festkapital
Kapitalrücklage
Gewinnrücklagen / variables Kapital
Gewinnvortrag / Verlustvortrag
Jahresergebnis / Bilanzergebnis

3.102

8.851

-5.749

-64,9

13.951

16.830

-2.878

-17,1

Verbindlichkeiten

501.355

629.065

-127.710

-20,3

davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

241.506

198.392

43.114

21,7

Bilanzsumme

843.220

970.706

-127.486

-13,1

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Veränderung
in T€

in %

Umsatzerlöse

0

0

0

Gesamtleistung

0

0

0

-

17.094

16.787

307

1,8

Rückstellungen

Gewinn- und Verlustrechnung

sonstige betriebliche Erträge
Materialaufwand

0

0

0

-

Personalaufwand

-11.273

-11.560

286

-2,5

Abschreibungen

-3.735

-3.778

43

-1,1

sonstige betriebliche Aufwendungen

-8.624

-9.788

1.163

-11,9

EBIT (Betriebliches Ergebnis)

-6.538

-8.338

1.800

-21,6

Finanzergebnis

9.018

18.229

-9.211

-50,5

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

2.480

9.891

-7.411

-74,9

Außerordentliches Ergebnis
Steuern
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag
Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
Auszubildende

122

-

0

0

0

-

622

-1.040

1.662

-159,8

3.102

8.851

-5.749

-64,9

3.102

8.851

-5.749

-64,9

2014

2013

Veränderung
absolut

in %

96

105

-9

-8,6

154

164

-10

-6,1

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH Konzern
Bilanz Konzern

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

3.112.111

3.076.612

35.499

1,2

47.484

47.480

5

0,0

Sachanlagen

1.726.668

1.688.491

38.177

2,3

Finanzanlagen

1.337.959

1.340.641

-2.682

-0,2

392.985

615.912

-222.926

-36,2

60.388

57.974

2.414

4,2

313.735

412.949

-99.214

-24,0

18.862

144.988

-126.126

-87,0

Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände

Umlaufvermögen
Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

4.775

3.440

1.335

38,8

3.509.871

3.695.964

-186.093

-5,0

876.274

836.629

39.645

4,7

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

AKTIVA

PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital / Festkapital
Kapitalrücklage
Gewinnrücklagen / variables Kapital
Gewinnvortrag / Verlustvortrag
Jahresergebnis / Bilanzergebnis

52.001

52.001

0

0,0

387.136

387.136

0

0,0

0

0

0

-

154.944

128.532

26.413

20,5
11,2

38.966

35.034

3.933

171.193

161.869

9.324

5,8

72.033

72.057

-24

-0,0

Sonderposten

148.961

142.197

6.765

4,8

Rückstellungen

445.331

449.666

-4.336

-1,0

Verbindlichkeiten

2.016.819

2.246.743

-229.924

-10,2

davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

1.518.034

1.617.413

-99.378

-6,1

22.486

20.729

1.757

8,5

3.509.871

3.695.964

-186.093

-5,0

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Anteile anderer Gesellschafter
Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung

Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse

Veränderung
in T€

in %

2.247.046

2.437.486

-190.440

-7,8

Bestandsveränderung UE / FE

-1.661

1.480

-3.141

-212,2

andere aktivierte Eigenleistungen

17.297

14.778

2.519

17,0

2.453.744

-191.062

-7,8

Gesamtleistung
sonstige betriebliche Erträge

2.262.682
151.279

154.254

-2.975

-1,9

-1.711.721

-1.852.435

140.715

-7,6

Personalaufwand

-348.309

-348.309

-1

0,0

Abschreibungen

-151.616

-151.576

-40

0,0

sonstige betriebliche Aufwendungen

-172.544

-209.776

37.232

-17,7

Betriebsergebnis

29.772

45.903

-16.131

-35,1

Finanzergebnis

31.312

12.520

18.792

150,1

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

61.084

58.423

2.661

4,6

0

0

0

-

-6.855

-8.697

1.842

-21,2
9,1

Materialaufwand

Außerordentliches Ergebnis
Steuern
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

54.229

49.726

4.503

Anteile Minderheiten am Jahresergebnis

-15.263

-14.692

-571

3,9

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

38.966

35.034

3.933

11,2

Kennzahlen

2014

2013

Mitarbeiter Konzern (Jahresdurchschnitt)

5.390

5.487

Veränderung
absolut

in %

-97

-1,8

123

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

2.5.1 AVA Abfallverbrennungsanlage Nordweststadt GmbH
Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Peter-Fischer-Allee 23

0 69/58 60 43-0

info@ava-sanierung.de

65929 Frankfurt am Main

0 69/58 60 43-39

www.stadtwerke-frankfurt.de/165.html

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

02.04.2001

Sanierung der Abfallverbrennungsanlage Nordweststadt in Frankfurt am Main zur Sicherstellung der Entsorgungssicherheit in der Region.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH

25.500 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Herr Udo Findt

Aufsichtsrat:

6 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Frau StRin Rosemarie Heilig

Mandatsträger der Stadt:

Herr StR Markus Frank
Frau Stv Angela Hanisch
Frau StRin Rosemarie Heilig
Herr Stv Ulf Homeyer
Herr Stv Roger Podstatny
Herr Stv Gert Trinklein

Satzungsmäßige Besetzung:

Keine unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat.

6 Mitglieder

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

54,4 %) aus. Die Finanzanlagen resultieren aus

Allgemeines

einem an die Gesellschafterin gewährten langfristi-

Gesellschaftszweck ist, nach Beendigung der Sa-

gen Darlehen und haben einen Anteil von 19,9 % an

nierung der vier Verbrennungslinien der Abfallver-

der Bilanzsumme.

brennungsanlage in der Nordweststadt in Frankfurt

Das Umlaufvermögen ist in 2014 um 47,1 Mio. € auf

am Main im Jahr 2009, alle im Zusammenhang mit

2 Mio. € gesunken und macht 2,4 % (Vj. 32,9 %) der

der Erhaltung der Betriebsbereitschaft der Anlage

Bilanzsumme aus. Ursächlich für diese Verände-

und der Sicherstellung der operativen Entsorgungs-

rung ist vor allem, die wie im Vorjahr vorgenomme-

tätigkeit erforderlichen Maßnahmen vorzunehmen.

ne Verrechnung der Forderungen gegen die Gesell-

Nach Beendigung der Sanierung der vier Verbren-

schafterin mit den entsprechenden Verbindlichkei-

nungslinien am 01.07.2009 steht der Stadt Frankfurt

ten und dem daraus zum Bilanzstichtag resultieren-

am Main und der Region eine genehmigte Kapazität

den Ausweis unter den Verbindlichkeiten. Der

von 526.600 Jahrestonnen für die Verbrennung von

Rückgang beruht überwiegend auf dem hohen Li-

Haus- und Gewerbemüll zur Verfügung. Im Ge-

quiditätsbedarf aufgrund der im Berichtsjahr erfolg-

schäftsjahr 2014 wurden ca. 516.186 Tonnen Abfäl-

ten planmäßigen Tilgungen von Schuldscheindarle-

le zur Verbrennung geliefert.

hen, der über das gemeinsame Konzern-Cash Pooling mit der SWF Holding gedeckt wurde.

Zur Vermögens- und Kapitallage

Auf der Passivseite verminderten sich die Verbind-

Die Bilanzsumme der Gesellschaft verminderte sich

lichkeiten um 63,7 Mio. € auf 85 Mio. €. Der Rück-

gegenüber

gang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitu-

dem

Vorjahr

um

63,8 Mio. €

auf

85,6 Mio. €.

ten um 66,3 Mio. € beruht fast ausschließlich auf

Der Rückgang des Anlagevermögens resultiert mit

den planmäßigen Tilgungsleistungen des Berichts-

16,2 Mio. € hauptsächlich aus den Abschreibungen

jahres. Die zur Finanzierung der Sanierung der

des Geschäftsjahres. Der Anteil des Anlagevermö-

Abfallverbrennungsanlage aufgenommenen Darle-

gens an der Bilanzsumme macht 77,8 % (Vj.

124

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

hen machen auf der Passivseite 93,3 % (Vj. 97,2 %)

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

der Bilanzsumme aus.

Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben-

Zur Erfolgslage

stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in

Die Gesellschaft hat Umsatzerlöse in Höhe von

den Leistungsdaten wider.

26,8 Mio. € (Vj. 36,1 Mio. €) aus der Verpachtung
der Verbrennungslinien 1 bis 4 an die MHKW GmbH

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

erzielt. Der Rückgang der Umsatzerlöse resultiert

Bei der AVA GmbH handelt es sich gemäß HGO um

aus der monatlichen Pachtreduzierung aufgrund der

keine Gesellschaft, die auf den Betrieb eines wirt-

geleisteten Sonderzahlung des Jahres 2013. Zu-

schaftlichen Unternehmens gerichtet ist, so dass

sätzlich hatte im Vorjahr eine in den Umsatzerlösen

eine

enthaltene Pacht-Sonderzahlung der MHKW GmbH

§ 121 Abs. 1 HGO entfällt.

der

Voraussetzungen

des

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

Prüfung

von 8,5 Mio. € wesentlichen Einfluss auf die Ertragslage.

Beziehungen zum Haushalt

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge

Eine von der Stadt Frankfurt am Main gewährte

um 1,7 Mio. € resultiert hauptsächlich aus den im

Sicherheit (Ausfallbürgschaft) beläuft sich zum

Vorjahr enthaltenen periodenfremden Erträgen und

31.12.2014 auf 79,8 Mio. € (Restschuld ohne Zin-

den geringeren Erstattungen durch die MHKW

sen).

GmbH.
Der Rückgang der Abschreibungen um 3 Mio. €

Organe der Gesellschaft

resultiert vor allem daraus, dass für die technischen

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

Anlagen und Maschinen die degressive Abschrei-

sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts-

bungsmethode angewandt wird.

rat. Der Geschäftsführer ist nebenamtlich tätig.

Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung betrug

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird

im Geschäftsjahr 0,4 Mio. € (Vj. 7,4 Mio. €). Auf

gemäß § 286 Absatz 4 HGB verzichtet.

Grund des bestehenden Ergebnisabführungsvertra-

Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten für ihre Tätigkeit

ges mit der Stadtwerke Holding wird der Jahres-

keine Bezüge.

überschuss vollständig abgeführt.

D. Public Corporate Governance Kodex
B. Ausblick

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresab-

Die Gesellschaft sieht auf Grund des seit der Ein-

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,

zum

die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsfüh-

01.01.2006 bestehenden Beherrschungs- und Ge-

rung und die Aufsichtsratsorgane der Gesellschaft

winnabführungsvertrages

bestandsgefähr-

in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung

denden Risiken. Aufgrund der vereinbarten Pacht-

mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK

gliederung

in

den

Stadtwerke-Konzern
keine

zahlungen und unter Berücksichtigung der Entwick-

sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirt-

lung der Aufwendungen für die Abschreibungen der

schaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das

Verbrennungslinien rechnet die Gesellschaft mit

zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des

dauerhaften positiven Jahresergebnissen, die dann

Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vor-

an die Muttergesellschaft abgeführt werden.

erörtert

werden.

Die

Wirtschaftsplangespräche

fanden statt am 01.12.2013 für das Planjahr 2014
und am 30.09.2014 für das Planjahr 2015. Das
Abschlussgespräch 2014 wurde am 21.04.2015
durchgeführt.

125

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
AVA Abfallverbrennungsanlage Nordweststadt GmbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

83.538

100.226

-16.688

-16,6

1

1

-0

-35,3

Sachanlagen

66.537

81.225

-14.687

-18,1

Finanzanlagen

17.000

19.000

-2.000

-10,5

Umlaufvermögen

2.011

49.143

-47.132

-95,9

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2.011

49.143

-47.132

-95,9

0

0

0

294,4

85.549

149.369

-63.820

-42,7

403

403

0

0,0

AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Bilanzsumme
PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital / Festkapital
Kapitalrücklage
Jahresergebnis / Bilanzergebnis
Rückstellungen

26

0

0,0

377

0

0,0

0

0

0

-

139

273

-134

-49,0

Verbindlichkeiten

85.007

148.693

-63.686

-42,8

davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

80.826

147.125

-66.299

-45,1

Bilanzsumme

85.549

149.369

-63.820

-42,7

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Umsatzerlöse

26.798

Gesamtleistung

Gewinn- und Verlustrechnung

sonstige betriebliche Erträge
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibungen
sonstige betriebliche Aufwendungen
EBIT (Betriebliches Ergebnis)
Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern
Gewinnabführung
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

126

26
377

Veränderung
in T€

in %

36.129

-9.331

-25,8

26.798

36.129

-9.331

-25,8

1.104

2.847

-1.742

-61,2

-6.312

-6.299

-13

0,2

-42

-42

0

-0,1

-16.239

-19.251

3.012

-15,6

-577

-698

121

-17,4

4.733

12.685

-7.953

-62,7

-4.260

-5.268

1.008

-19,1

473

7.417

-6.945

-93,6

0

0

0

-

-69

-41

-28

68,8

-403

-7.377

6.973

-94,5

0

0

0

-

0

0

0

-

2014

2013

0

0

Veränderung
absolut

in %

0

-

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

2.5.2 BäderBetriebe Frankfurt GmbH
Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Am Hauptbahnhof 16

0 69/27 10 89-10 10

info@bbf-frankfurt.de

60329 Frankfurt am Main

0 69/27 10 89-10 09

www.bbf-frankfurt.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

02.01.2003 Ausgliederung

Bau, Unterhaltung und Betrieb von Hallen- und Freibädern sowie die Durchführung von
Veranstaltungen innerhalb und außerhalb dieser Einrichtungen. Zweck der Gesellschaft ist
die Förderung des Gesundheitswesens, des Sports und der Freizeitgestaltung.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH

26.600 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Aufsichtsrat:

9 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr StR Markus Frank

Mandatsträger der Stadt:

Herr Stv Eugen Emmerling

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

Herr Frank Müller

Herr StR Markus Frank
Herr Stv Martin Gerhardt
Frau Stv Angela Hanisch
Frau StRin Erika Pfreundschuh
Herr Stv Helmut Ulshöfer
Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Frau Ajsela Jukovic (AN)
Herr Robby Schink (AN)
Herr Armin Vessali (AN)

Satzungsmäßige Besetzung:

Keine unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat.

9 Mitglieder
davon 3 Vertreter der Arbeitnehmer

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

Zur Vermögens- und Kapitallage

Allgemeines

Die Bilanzsumme ist bedingt durch die geringe

Der Gesellschaft sind sieben Hallenbäder (davon

Investitionstätigkeit im Geschäftsjahr (0,4 Mio. €)

drei Erlebnisbäder) und sieben Freibäder zugeord-

um 2,7 Mio. € auf 70,5 Mio. € zurückgegangen. Das

net. Dabei wird das Gartenbad Fechenheim von der

Eigenkapital beträgt unverändert 37,7 Mio. €, da die

TG Bornheim als Vereinsbad betrieben. Im Jahr

Ergebnisse aufgrund des Beherrschungs- und Er-

2014 wurden in den genannten Schwimmbädern

gebnisabführungsvertrags von der Gesellschafterin,

insgesamt rd. 2,2 Mio. Besucher gezählt. Gegen-

der Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH

über dem Vorjahr mit 2,5 Mio. Badegästen, der

(SWFH), ausgeglichen werden. Wegen der geringe-

zweithöchsten Besucherzahl seit dem „Jahrtau-

ren Bilanszumme ist die Eigenkapitalquote auf

sendsommer“ 2003, ist ein witterungsbedingter

53,5 % (Vj. 51,5 %) gestiegen. Forderungen (insbe-

Rückgang zu verzeichnen: Die Freibadeintritte sind

sondere Verlustübernahme) und Verbindlichkeiten

um rund 0,3 Mio. auf nicht einmal 0,5 Mio. gesun-

(insbesondere Cash-Pooling) gegen die Gesell-

ken. Die besucherstärksten Bäder waren erneut die

schafterin werden wie üblich saldiert. In 2014 wird

Erlebnisbäder:

der Saldo als Forderung (0,6 Mio. €) ausgewiesen,

Das

Rebstockbad

mit

knapp

0,6 Mio. Besucher gefolgt von den Titus Thermen

wohingegen

im

Vorjahr

eine

Verbindlichkeit

(rd. 0,4 Mio. Besucher) und dem Panorambad (rd.

(13,4 Mio. €) ausgewiesen war. Der Rückgang der

0,3 Mio.).

Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling resultiert aus
der Darlehensaufnahme bei der Zusatzversorgungskasse der Stadt Frankfurt am Main. Die Veränderung bei den Rückstellungen resultiert über-

127

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

wiegend aus der Auflösung der Rückstellungen für

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

unterlassene Instandhaltung.

Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung des Ge-

Zur Erfolgslage

sundheitswesens, des Sports und der Freizeitge-

Das Geschäftsjahr 2014 schließt mit einem Ergeb-

staltung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in

nis vor Verlustübernahme in Höhe von -24,4 Mio. €

den Leistungsdaten wider.

ab. Im Vergleich zum Vorjahr (-24,9 Mio. €) zeigt
sich das Ergebnis um 2,3 % verbessert. Ein Aus-

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

gleich des Defizits ist aufgrund des Beherrschungs-

Bei der BäderBetriebe Frankfurt GmbH handelt es

und Ergebnisabführungsvertrags durch die SWFH

sich gemäß HGO um keine Gesellschaft, die auf

gewährleistet.

den Betrieb eines wirtschaftlichen Unternehmens

Der Umsatzrückgang ist im Wesentlichen durch den

gerichtet ist, so dass eine Prüfung der Vorausset-

Rückgang der Besucherzahlen aufgrund der witte-

zungen des § 121 Abs. 1 entfällt.

rungsbedingt schlechten Freibadesaison (-37 %
Freibadbesucher) begründet. Der Anstieg der sons-

Organe der Gesellschaft

tigen betrieblichen Erträge geht vor allem auf höhe-

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

re Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen

sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts-

zurück. Da 2013 als Sondereffekt Aufwendungen für

rat.

Planungsleistungen aus der abgesetzten Dach- und

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen

Fassadensanierung Panoramabad (0,7 Mio. €) im

im Geschäftsjahr 141,5 T €.

Materialaufwand enthalten waren, ergibt sich im

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats (Sitzungsgel-

Berichtsjahr ein Rückgang.

der) betrugen im Geschäftsjahr 1,6 T €.

B. Ausblick

D. Public Corporate Governance Kodex

Auch in finanziell schwierigeren Zeiten geht es bei

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresab-

der BäderBetriebe Frankfurt GmbH primär darum,

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,

die flächendeckende Grundversorgung der Bevölke-

die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsfüh-

rung mit Schwimmstätten (auch für das Vereins-

rung und die Aufsichtsratsorgane der Gesellschaft

und Schulschwimmen) dauerhaft zu sichern. Zur

in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung

passgenauen Ausrichtung der künftigen Angebots-

mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK

struktur wird im Jahr 2015 eine repräsentative Um-

sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirt-

frage bei Gästen und Bürgern außerhalb der Bäder

schaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das

durchgeführt. Diese soll bei der Erstellung eines

zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des

Konzepts mit dem Zeithorizont bis 2020 über die

Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vor-

Frankfurter Bäderlandschaft einfließen. Zudem steht

erörtert

die Projektierung eines neuen Familienbades an der

fanden statt am 21.10.2013 für das Planjahr 2014

Frankfurter Eissporthalle als Ersatz für das Pano-

und am 17.10.2014 für das Planjahr 2015. Das

ramabad Bornheim auf der Agenda.

Abschlussgespräch 2014 wurde am 20.04.2015

werden.

durchgeführt.

128

Die

Wirtschaftsplangespräche

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
BäderBetriebe Frankfurt GmbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

68.887

72.053

-3.166

-4,4

6

6

-1

-11,9

68.882

72.047

-3.165

-4,4

0

0

0

-

1.624

1.201

423

35,2

187

177

10

5,7

1.380

967

413

42,7

57

58

-0

-0,8

70.511

73.255

-2.744

-3,7

37.710

37.710

0

0,0

27

27

0

0,0

37.683

37.683

0

0,0

Gewinnrücklagen / variables Kapital

0

0

0

-

Gewinnvortrag / Verlustvortrag

0

0

0

0,0

Jahresergebnis / Bilanzergebnis

0

0

0

-

8.109

8.878

-769

-8,7

23.772

26.103

-2.332

-8,9

921

564

357

63,3

70.511

73.255

-2.744

-3,7

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Umsatzerlöse

10.058

Gesamtleistung

in %

Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Bilanzsumme

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

AKTIVA

PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital / Festkapital
Kapitalrücklage

Rückstellungen
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Veränderung
in T€

in %

10.586

-528

-5,0

10.058

10.586

-528

-5,0

2.157

1.509

648

43,0

Materialaufwand

-14.413

-15.155

742

-4,9

Personalaufwand

-9.881

-9.754

-127

1,3

Abschreibungen

-3.520

-3.572

51

-1,4

sonstige betriebliche Aufwendungen

-7.601

-7.612

11

-0,1

-23.201

-23.997

797

-3,3

Gewinn- und Verlustrechnung

sonstige betriebliche Erträge

EBIT (Betriebliches Ergebnis)
Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern
Erträge aus Verlustübernahme

-1.134

-903

-231

25,6

-24.335

-24.900

566

-2,3

0

0

0

-

-33

-30

-4

12,6

24.368

24.930

-562

-2,3

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

0

0

0

-

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

0

0

0

-

2014

2013

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

Veränderung
absolut

in %

185

179

6

3,4

Besucher insgesamt

2.202.253

2.465.473

-263.220

-10,7

Besucher Erlebnis- und Hallenbäder

1.733.326

1.720.603

12.723

0,7

468.927

744.870

-275.943

-37,0

Besucher Freibäder

129

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

2.5.3 Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide und Konzern
Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Flughafen

0 69/6 90-0

info@fraport.de

60547 Frankfurt am Main

0 69/6 90-2 52 01

www.fraport.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

02.07.1924

Der Betrieb, die Unterhaltung, die Entwicklung und der Ausbau des Flughafens Frankfurt
am Main. Zum Gegenstand des Unternehmens gehören zudem der Betrieb, die Unterhaltung, die Entwicklung und der Ausbau anderer Flughäfen im In- und Ausland und die Erbringung damit zusammenhängender Dienstleistungen sowie die Nutzung und Vermarktung
der dabei gewonnenen Kenntnisse und Fähigkeiten im In- und Ausland.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Land Hessen

289.538.714 € =

31,36 %

Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH

184.911.621 € =

20,02 %

Weitere Anteilseigner (einschl. Streubesitz)

448.977.145 € =

48,62 %

923.427.480 € =

100,00 %

Vorstand:
Frau Anke Giesen
Herr Michael Müller
Herr Peter Schmitz (bis 31.08.2014)
Herr Dr. Stefan Schulte
Herr Dr. Matthias Zieschang

Aufsichtsrat:

20 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr Staatsmin a. D. Karlheinz Weimar

Mandatsträger der Stadt:

Herr StK Uwe Becker
Herr OB Peter Manuel Feldmann

Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Frau Claudia Amier (AN)
Herr Devrim Arslan (AN)
Herr Hakan Cicek (AN)
Frau Kathrin Dahnke
Herr Peter Gerber
Frau Dr. Margarete Haase
Herr Erster KrBg a. D. Frank-Peter Kaufmann
Herr Staatsmin a. D. Lothar Klemm
Herr Dr. Roland Krieg (AN)
Herr StS Michael Odenwald
Herr Mehmet Özdemir (AN)
Herr Arno Prangenberg (AN)
Herr Gerold Schaub (AN)
Herr Hans-Jürgen Schmidt (AN)
Herr Werner Schmidt (AN)
Herr Edgar Stejskal (AN)
Herr Staatsmin a.D. Karlheinz Weimar
Frau Prof. Dr.-Ing. Katja Windt

Satzungsmäßige Besetzung:

Unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat:

20 Mitglieder

Ausgeschiedene Mitglieder:

Neue Mitglieder:

davon 10 Vertreter der Anteilseigner

Herr Karl Ulrich Garnadt

Herr Erster KrBg a. D. Frank-Peter Kaufmann

(vom 10.02.2014 bis 30.05.2014)

Herr Staatsmin a. D. Jörg-Uwe Hahn
(bis 30.05.2014)

(seit 31.05.2014)

Herr Peter Gerber
(seit 31.05.2014)

Beteiligungen:
(über 20%)

Aerodrom, d.d., Slowenien

130

Kapitalanteile:
15.524.189 € =

97,99 %

Afriport S.A., Luxemburg
AirlT Services AG, Lautzenhausen
Airport Assekuranz Vermittlungs-GmbH, Frankfurt am Main
Airport Cater Service GmbH, Frankfurt am Main
AMU Holdings Inc.
Air-Transport IT Services, Inc., Orlando/USA

1.452.499 € =

100,00 %

500.000 € =

100,00 %

52.000 € =

100,00 %

25.565 € =

100,00 %

3.000 US$ =

100,00 %

12.709.328 US$ =

100,00 %

APS Airport Personal Service GmbH

50.000 € =

100,00 %

Energy Air GmbH, Frankfurt am Main

52.000 € =

100,00 %

Flughafen Frankfurt Main (Greece) Monoprosopi EPE, Athen/Griechenland

120.000 € =

100,00 %

Fraport Beteiligungsgesellschaft mbH

75.000 € =

100,00 %

FRA – Vorfeldaufsicht GmbH i. L.

25.000 € =

100,00 %

FRA – Vorfeldkontrolle GmbH

25.000 € =

100,00 %

Fraport Asia Ltd., Hong Kong/China

10.000 HK$ =

100,00 %

Fraport Cargo Services GmbH, Frankfurt am Main

4.346.100 € =

100,00 %

Fraport Casa GmbH

1.000.000 € =

100,00 %

Fraport Casa Commercial, Neu Isenburg

250.000 € =

100,00 %

Fraport Immobilienservice und -entwicklungs GmbH & Co. KG, Flörsheim am Main

25.000 € =

100,00 %

Fraport Passenger Services GmbH, Frankfurt am Main

50.000 € =

100,00 %

Fraport Peru S.A.C., Lima/Peru

37.096 PEN =

100,00 %

26.180.300 PHP =

100,00 %

Fraport Real Estate Verwaltungs GmbH, Flörsheim am Main

25.000 € =

100,00 %

FraSec Fraport Security Services GmbH, Frankfurt am Main

470.450 € =

100,00 %

26.000 € =

100,00 %

68.372.538 TRL =

100,00 %

1.499 € =

99,93 %

Fraport (Philippines)Services, Inc. i.L., Manila/Philippinen

VCS Verwaltungsgesellschaft für Cleaning Service mbH, Frankfurt am Main
Antalya Havalimani Uluslararasi Terminal Isletmeciligi Anonim Sirketi, Antalya/Türkei
Fraport Malta Ltd., St. Julians/Malta
Fraport Saudi Arabia for Airport Management and Development Services Company Ltd., SA.

480.000 US$ =

90,00 %

46.917.869 US$ =

70,01 %

Fraport Twin Star Airport Management AD, Varna/Bulgarien

3.898.345 € =

60,00 %

NICE Aircraft Services & Support GmbH, Frankfurt am Main

676.000 € =

52,00 %

25.500 € =

51,00 %

Lima Airport Partners S. R. L., Lima/Peru

FraCareServices GmbH, Frankfurt am Main
Fraport IC Ictas Antalya Havalimani Terminal Yatirim ve Isletmeciligi A.S., Antalya/Türkei

28.835 € =

51,01 %

Media Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main

133.015 € =

51,00 %

AirlT Systems Hannover GmbH, Hannover

1.000.000 € =

50,00 %

Medical Airport Service GmbH, Kelsterbach

19.175 € =

50,00 %

operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main

62.500 € =

50,00 %

1.013.430 CNY =

50,00 %

127.400 € =

49,00 %

3.200.000 PHP =

40,00 %

Shanghai Frankfurt Airport Consulting Services Co., Ltd. Shanghai/China
ASG Airport Service Gesellschaft mbH, Frankfurt am Main
Philippine Airport and Ground Services Terminals Holdings, Inc., Pasay City/Philippinen
Philippine Airport and Ground Services Terminals, Inc., Manila/Philippinen

3.200.000 PHP =

40,00 %

45.000.000 PHP =

40,00 %

Airmail Center Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main

104.000 € =

40,00 %

GCS Gesellschaft für Cleaning Service mbH & Co. Airport Frankfurt/Main KG

410.000 € =

40,00 %

6.224.494 € =

39,56 %

Thalita Trading Ltd., Lakatamia/ Zypern

97.732 € =

35,50 %

FSG Flughaben-Service GmbH, Frankfurt am Main

25.000 € =

33,33 %

Philippine Airport Ground Services, Inc., Manila/Philippinen

Fraport IC Ictas Havalimani Isletme A.S., Antalya/Türkei

Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens GmbH, Frankfurt am Main

100.000 € =

33,33 %

9.210.000 € =

30,00 %

1.170.000.000 PHP=

30,00 %

Ineuropa Handling Alicante U.T.E., Madrid/Spanien

7.785 € =

20,00 %

Ineuropa Handling Madrid U.T.E., Madrid/Spanien

48.484 € =

20,00 %

Ineuropa Handling Mallorca U.T.E., Madrid/Spanien

22.217 € =

20,00 %

Ineuropa Handling U.T.E., Teneriffa/Spanien

89.847 € =

20,00 %

Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH, Hannover
Philippine International Air Terminals Co., Inc., Manila/Philippinen

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

131

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

132

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

Flughafen Frankfurt, hat einen Anteil von knapp

Allgemeines

63 % am Konzern-Ergebnis und von über 90 % der

Der Frankfurter Flughafen belegt im europäischen

Beschäftigten.

Vergleich

Der Planergänzungsbeschluss vom 10.05.2013 des

hinter

London-Heathrow

und

Paris

Charles-De-Gaulle die dritte Position. Mehr als

Planfeststellungsbeschlusses

zum

Ausbau

80.000 Beschäftigte in rund 500 Firmen und Orga-

Frankfurter Flughafens vom 18.12.2007 wurde mit
Planergänzungsbeschluss

des

nisationen bilden die größte lokale Arbeitsstätte

erneutem

Deutschlands. Angebunden an die Region durch

26.05.2014 erweitert. Dabei wurden die Schutzauf-

vom

drei Autobahnen und drei Bahnhöfe, davon ein

lagen und Sicherungspflichten gegen Wirbelschlep-

Bahnhof mit Anbindung an das Hochgeschwindig-

pen konkretisiert und erweitert.

keitsnetz, ist der kontinentale und interkontinentale

Der Bauantrag für das im Süden geplante Termi-

Flugverkehr optimal mit anderen Verkehrsmitteln

nal 3 als Teil des durch Planfeststellungsbeschluss

vernetzt. Fast 300 Flugziele in 104 Ländern eröffnen

genehmigten Ausbaus wurde am 12.08.2014 durch

ein großes Spektrum an möglichen Zielorten, mehr

die zuständige Bauaufsichtsbehörde der Stadt

als an jedem anderen Verkehrsflughafen weltweit.

Frankfurt am Main genehmigt. Der prognostizierte

Gemeinsam mit Partnern entwickelt die Fraport AG

Zuwachs an Passagier- und Cargokapazitäten wur-

den Frankfurter Flughafen zur „Frankfurt Airport

de umfangreich gutachterlich untersucht. Der Neu-

City“, einem herausragenden Mobilitäts-, Erlebnis-

bau des Terminals 3 soll die langfristig benötigten

und Immobilienstandort. Exemplarisch stehen hier-

landseitigen Kapazitäten für das prognostizierte

für das Mönchhof-Gelände oder das Quartier Gate-

Wachstum nach dem Ausbau der luftseitigen Kapa-

way Gardens, deren Vermarktung von der unmittel-

zitäten durch die Landebahn Nordwest in 2011

baren Nähe zum Flughafen und dessen Mobilitäts-

sichern.

angebot profitieren. Auch die CargoCity Nord und

Der Ausbau des externen Geschäfts außerhalb des

Süd für die Bereiche Luftfracht und Luftpost werden

Standorts Frankfurt am Main wurde durch die Ak-

bedarfsgerecht weiterentwickelt.

quise von 100 % der Anteile an der AMU Holdings

Wie bereits im Vorjahr verzeichnete der Standort

Inc., USA im August 2014 fortgesetzt. Die von der

Frankfurt erneut Höchstwerte bei den Passagierzah-

AMU Holdings Inc. gehaltenen Beteiligungen betrei-

len. Trotz zahlreicher streik- und witterungsbeding-

ben und entwickeln mit ihren insgesamt 17 Mitarbei-

ter

59,6 Mio. Passagiere

tern kommerzielle Terminal-Flächen an den ameri-

(+ 1,5 Mio., Vj. 58 Mio.) den Frankfurter Flughafen,

kanischen Flughäfen in Pittsburgh, Boston, Baltimo-

dies entspricht einem Zuwachs von 2,6 %.

re und Cleveland. Der Zukauf soll den Eingang zum

Der Zuwachs der Passagierzahlen verteilte sich mit

US-amerikanischen Markt eröffnen und das Retail-

Flugausfälle

nutzten

+2,1 % auf den Inlandsverkehr und den Europaver-

Geschäft stärken. Ebenfalls im externen Geschäft

kehr (+ 5,2 %), was durch eine gestiegene Nachfra-

wurden im Oktober 75,5 % der Anteile an der bör-

ge an touristischen Zielen sowie Frequenzverdich-

sennotierten Aerodrom Ljubljana, d.d., Slowenien,

tungen erklärbar ist. Der Interkontinentalverkehr war

erworben, die den Hauptstadtflughafen in Ljubljana

leicht rückläufig (-0,5 %). Der Anteil der Transfer-

betreibt und im vergangenen Jahr 1,3 Mio. Passa-

passagiere lag unverändert bei rund 55 %. Bei der

giere beförderte. Bis zum 31.12.2014 erwarb die

Fracht (Cargo-Tonnage) wurde mit 2,1 Mio. t eine

Fraport AG 97,99 % der Anteile.

Verbesserung von 1,7 % (+ 34.766 t) erzielt. Die

Gemeinsam mit dem griechischen Partner Co-

Zahl der Flugbewegungen sank aufgrund von An-

pelouzos Group wurde die Fraport AG von der grie-

gebotsreduzierungen und Annullierungen sowie

chischen Privatisierungsgesellschaft Hellenic Re-

gestiegenen Höchststartgewichten (+1,9 %, Einsatz

public Assets Development Fund (HRADF) als

größerer Flugzeuge und erhöhtes Sitzplatzangebot)

Prefered Investor für zwei Konzessionsverträge zum

um 0,8 % auf 469.026 (Vj. 472.692). Der Standort

Betrieb von 14 griechischen Regionalflughäfen

Deutschland, und dabei fast ausschließlich der

nominiert. Die Leistungen würden den Betrieb der

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Flughäfen (u. a. Chania auf Kreta, Mykonos, Rho-

Zur Erfolgslage

dos, Samos, Santorini) auf 40 Jahre umfassen, der

Die Gesellschaft hat einen Jahresüberschuss von

Kaufpreis beträgt 1.234 Mio. € sowie jährliche Min-

178,5 Mio. € (Vj. 173,8 Mio. €) erwirtschaftet. Damit

destkonzessionszahlungen von 22,9 Mio. €. Auf-

liegt der Jahresüberschuss um 4,7 Mio. € (2,7 %)

grund der politischen Lage in Griechenland konnte

über dem Vorjahreswert. Die Steuerquote betrug

der Vertragsschluss im Geschäftsjahr 2014 nicht

2014 34,5 % (Vj. 26,1 %), die auf höhere Steuer-

finalisiert werden.

rückstellungen zurückzuführen war.

Zur Vermögens- und Kapitallage

1.954,7 Mio. €, +1,6 %) leicht verbessert und wur-

Die Vermögensstruktur wird durch die langfristig

den wie im Vorjahr von der positiven Verkehrsent-

gebundenen Vermögenswerte der Terminals und

wicklung und der Erhöhung der Flughafen- und

der Flughafeninfrastruktur zum Betrieb des Flugha-

Infrastrukturentgelte in Frankfurt am Main getragen.

fens bestimmt. Die Bilanzsumme verringerte sich

Dies

um 2,6 Mio. € auf 7.648,2 Mio. € (Vj. 7.650,8 Mio. €)

Einnahmen durch Kaufkraftverluste bei veränderter

Dabei stieg das Anlagevermögen, während das

Passagierstruktur und rückläufigen Erlösen aus

kompensierte

die

gesunkenen

Retail-

Umlaufvermögen fast in gleichem Maße abnahm.

Sicherheitsdienstleistungen.

Das

Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich

Anlagevermögen

erhöhte

sich

von

6.525,1 Mio. € um 367,5 Mio. € (+ 5,6 %) deutlich.

um

Bedingt ist dies vornehmlich durch die Anteilserwer-

33,8 Mio. €), hauptsächlich aufgrund von Gewinnen

be am Flughafen Ljubljana und der AMU Holdings

aus dem Abgang von Finanzanlagen und Rückstel-

Inc. Auch enthalten sind aktivierte Aufwendungen

lungsauflösungen. 2014 waren die Aufwendungen

für

dem

insgesamt rückläufig. Der gesamte operative Auf-

Planergänzungsbeschluss zu Wirbelschleppen in

wand sank um 1,3 % auf 1.395,8 Mio. € (Vj.

erweiterte

Schallschutzauflagen

aus

9,4 Mio. €

(+27,8 %)

auf

43,2 Mio. €

(Vj.

Höhe von 26 Mio. €. Das Umlaufvermögen (ohne

1.414,7 Mio. €). Im Einzelnen verringerte sich der

den aktiven Unterschiedsbetrag aus der Vermö-

Materialaufwand witterungsbedingt wegen geringe-

gensverrechnung) reduzierte sich im Wesentlichen

rer Aufwendungen für Winterdienste sowie Energie-

durch geringere Kassenbestände und Guthaben bei

und Versorgungsleistungen um 21,9 Mio. € auf

Kreditinstituten aufgrund der Anteilserwerbe, der

562,2 Mio. € (Vj. 584,1 Mio. €). Dabei wurde auch

Tilgung von Finanzschulden und Dividendenzahlun-

der Auftragsverlust der Sicherheitsleistungen im

gen von 1 Mrd. € um 366,4 Mio. € auf 659,5 Mio. €

Terminal 1B berücksichtigt, der ebenfalls zu gerin-

(-35,7 %). Bei den Passiva stiegen das Eigenkapital

geren Aufwendungen führte. Die sonstigen betrieb-

um

65,9 Mio. €

um

lichen

um

179,8 Mio. € um 5,7 Mio. € u.a. wegen geringerer

91,1 Mio. €. Das Eigenkapital stieg um 2,5 % auf

Wertberichtigungen auf 174,1 Mio. € (- 3,2 %). Der

2.690,2 Mio. € (Vj. 2.624,3 Mio. €). Die Eigenkapi-

Personalaufwand steigerte sich im Wesentlichen

talquote (ohne den zur Ausschüttung vorgesehenen

durch Tariferhöhungen um 8,7 Mio. € (1,3 %) auf

Betrag) nahm im Vergleich zum Vorjahr leicht um

659,5 Mio. € (Vj. 650,8 Mio. €). Das Finanzergebnis

0,7 Prozentpunkte auf 33,5 % (Vj. 32,8 %) zu. Die

verschlechterte

Rückstellungen

auf

16,4 Mio. € auf -92,5 Mio. €. Dies war auf eine ne-

549,4 Mio. € (Vj. 524,3 Mio. €) an. Die Verbindlich-

gative Entwicklung des Zinsergebnisses wegen

25,1 Mio. €,

und

die

die

Rückstellungen

Verbindlichkeiten

wuchsen

um

sanken

25,1 Mio. €

Aufwendungen

sich

verringerten

von

sich

- 76,1 Mio. €

von

um

(Vj.

rückläufiger Zinserträge und beim sonstigen Finan-

4.430,1 Mio. €) gesunken, dabei wurden mit Aus-

zergebnis auf die veränderte Marktbewertung von

nahme der Anleihen alle Arten von Verbindlichkei-

Derivaten zurückzuführen.

keiten

sind

um

2,1 %

auf

4.339 Mio. €

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

Die Umsatzerlöse waren mit 1.985,2 Mio. € (Vj.

ten zurückgeführt.

133

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

134

Ergebnisse der Beteiligungen und Konzernab-

1 Mio. € unter dem Vorjahr (- 107,1 Mio. €). Dabei

schluss

verbesserte sich zwar das Ergebnis aus At-Equity

Seit Jahresbeginn 2014 wendet die Fraport AG die

bewerteten Unternehmen (besonders positiv die

neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 10, 11

Konzern-Gesellschaft in Antalya), die Marktbewer-

und 12 an. Bisher anteilig nach der Quotenkonsoli-

tung von Derivaten führte jedoch zu einem schlech-

dierungsmethode in den Konzernabschluss einbe-

teren sonstigen Finanzergebnis und auch das Zins-

zogene Gemeinschaftsunternehmen (insbesondere

ergebnis fiel wegen höherer Aufzinsung für Rück-

die Konzerngesellschaft in Antalya) werden ab

stellungen schlechter aus. Im Segment Aviation war

diesem Jahr aufgrund von rechtlichen Anforderun-

ein Umsatzzuwachs von 38,6 Mio. € (+4,6 %) auf

gen nach der At-Equity-Methode in den Konzernab-

884,2 Mio. € (Vj. 845,6 Mio. €) zu verzeichnen, der

schluss einbezogen. Beim Vergleich mit der Darstel-

auf die leicht gestiegenen Passagierzahlen und die

lung in Beteiligungsberichten der Vorjahre ist dies

Anhebung der Flughafen-Entgelte in Frankfurt zu-

zu berücksichtigen. Auf die in diesem Bericht dar-

rückzuführen war und zusammen mit Neuaufträgen

gestellten Vorjahresdaten sind die neuen Vorschrif-

den Umsatzrückgang aus Luftsicherheitskontroll-

ten zur Berichtserstattung bereits angewandt wor-

dienstleistungen kompensieren konnte. Dem stand

den, um eine Vergleichbarkeit zu erlauben und die

ein

Entwicklung im Geschäftsjahr darstellen zu können.

+ 6,5 %) von 296,1 Mio. € (Vj. 278 Mio. €) gegen-

Einzelheiten zu den Auswirkungen der Umstellung

über, der bei leicht rückgängiger Beschäftigtenzahl

können dem frei zugänglichen Geschäftsbericht

(6.082, Vj. 6.199) in diesem Segment durch einen

2014 der Fraport AG entnommen werden.

hohen Tarifabschluss bedingt war. Das Segment-

Das Konzern-Ergebnis verbesserte sich gegenüber

EBIT verbesserte sich um 24,9 Mio. € (+ 27,5 %)

dem

auf

auf 115,5 Mio. € (Vj. 90,6 Mio. €). Das Segment

251,8 Mio. € (Vj. 235,7 Mio. €). Das unverwässerte

Ground Handling konnte bei leicht gestiegenen

Vorjahr

um

16,1 Mio. €

(+ 6,8 %)

erhöhter

Personalaufwand

(18,1 Mio. €,

Ergebnis je Aktie stieg von 2,40 € auf 2,54 €

Höchstartgewichten, höheren Infrastrukturentgelten

(+5,8 %). Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich

und höheren Passagierzahlen einen leichten Um-

zum Vorjahr um 18,9 Mio. € auf 2.394,6 Mio. €

satzanstieg

(Vj. 2.375,7 Mio. €, + 0,8 %). Bereinigt um die er-

656,2 Mio. € (Vj. 649 Mio. €) verzeichnen. Der Ta-

gebnisneutrale Erfassung von kapazitativen Investi-

rifabschluss bewirkte auch hier einen gestiegenen

tionen in den Konzerngesellschaften Lima und Twin

Personalaufwand, der Material- und sonstige be-

Star (IFRIC12) erhöhte sich der Konzern-Umsatz

triebliche Aufwand sank aufgrund von Kostenma-

auf 2.383,8 Mio. € (Vj. 2.310 Mio. €), eine Steige-

nagement und Einmaleffekten im Vorjahr. Das

von

7,2 Mio. €

(+ 1,1 %)

auf

rung von 3,2 %. Konzernweit stieg der Personal-

Segment-EBIT verbesserte sich auch aufgrund

aufwand um 41,5 Mio. € auf 970,4 Mio. € (Vj.

geringerer Abschreibungen um 11,9 Mio. € auf

928,9 Mio. €, + 4,5 %), auch hier waren Tariferhö-

7,5 Mio. € (Vj. – 4,4 Mio. €). Die durchschnittliche

hungen maßgebend. Der Materialaufwand sank um

Anzahl der Beschäftigten im Segment betrug 9.038

61,9 Mio. €

(Vj.

(Vj. 8.993). Das Segment External Activities & Ser-

595,2 Mio. €) aufgrund von witterungsbedingten

vices, welches hauptsächlich Beteiligungen außer-

Minderaufwendungen in Frankfurt und geringeren

halb des Standorts Frankfurt umfasst, verzeichnete

kapazitativen Investitionen in Bulgarien und Peru.

einen Umsatzrückgang von 18,4 Mio. € (- 4,4 %) auf

Dies kompensierte die höheren verkehrsabhängigen

398,5 Mio. € (Vj. 416,9 Mio. €). Eine Umsatzredu-

(- 10,4 %)

auf

533,3 Mio. €

Konzessionsabgaben in Peru sowie die Kosten der

zierung von 54,9 Mio. € entstand durch die geringe-

erstmaligen Konsolidierung der AMU Holdings Inc.

re Erfassung ergebnisneutraler kapazitativer Investi-

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken

tionen in den Konzerngesellschaften Twin Star und

vor allem durch geringere Wertberichtigungen um

Lima durch die Anwendung der IFRIC 12 Bilanzie-

11,9 Mio. € auf 172,2 Mio. € (Vj. 184,1 Mio. €). Das

rungsvorschriften. Bereinigt um diesen Effekt erhöh-

negative Finanzergebnis lag mit - 108,1 Mio. € um

te sich der Umsatz um 36,5 Mio. € auf 387,7 Mio. €

(Vj. 351,2 Mio. €). Dies lag vor allem an der positi-

aufkommen von etwa 3 %. Positiv wird sich die

ven Passagierentwicklung in Lima sowie Vargas

Erhöhung der Flughafen- und Infrastrukturentgelte

und Burgos. Das Segment-EBIT sank leicht um

in Frankfurt auf den Umsatz auswirken. Für die

0,6 Mio. € (- 0,7 %) auf 84,8 Mio. € (Vj. 85,4 Mio. €).

Konzerngesellschaften Twin Star (Varna und Bur-

Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten im

gas) und Lima sowie die Gesellschaften in Antalya

Segment betrug 4.662 (Vj. 4.691).

und Xi’an werden höhere Zuwächse erwartet. Auch

Im Segment Retail & Real Estate führten vor allem

die in 2015 erstmalig ganzjährig voll zu konsolidie-

ein gesunkener Netto-Retail-Erlös pro Passagier

renden Gesellschaften AMU Holdings Inc., USA und

von 3,43 € (Vj. 3,60 €) aufgrund veränderter Passa-

Aerodrom, d.d., die den Flughafen in Ljubljana be-

gierstruktur sowie geringerer Erlöse aus Grund-

treibt, werden positiv zum Ergebnis beitragen. Auch

stücksverkäufen und aus Energieversorgungsleis-

im Geschäftsjahr 2015 können sich politische und

tungen zu um 8,5 Mio. € geringeren Umsatzerlösen

wirtschaftliche Risiken auf den Geschäftsverlauf

von 455,7 Mio. € (Vj. 464,2 Mio. €). Das Segment-

auswirken. Davon könnten insbesondere die Betei-

EBIT stieg dennoch durch geringere Aufwendungen

ligung in St. Petersburg, Russland und über mögli-

im Zusammenhang mit Grundstücksverkäufen und

che Kaufkraftverluste (Retail und Passagierzahlen)

Energieversorgungsleistungen

geringfügig

auch die Gesellschaften Twinstar und Antalya be-

rückläufigen Abschreibungen um 8 Mio. € (+ 3 %)

troffen sein. Weiterhin erwartet der Vorstand den

auf 275 Mio. € (Vj. 267 Mio. €). Die durchschnittliche

Abschluss über den Betrieb von 14 griechischen

Anzahl der Beschäftigten im Segment betrug 613

Regionalflughäfen für Ende 2015/Anfang 2016, was

(Vj. 598).

jedoch maßgeblich von der politischen Willensbil-

sowie

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

dung in Griechenland abhängt.

B. Ausblick

Es wird ein Konzern-Ergebnis zwischen 265 Mio. €

Mitte April 2015 haben Vorstand und Aufsichtsrat

und 285 Mio. € erwartet, die Dividende von 1,35 €

nach einer eingehenden Bedarfsprüfung den Bau

pro Aktie soll gehalten werden. Die finanzielle Situa-

eines dritten Terminals am Standort Frankfurt be-

tion der Gesellschaft wird als weiterhin stabil ange-

schlossen, um die nötigen Kapazitäten für die er-

sehen.

wartete zukünftige Nachfrage rechtzeitig bereitstellen zu können. Die Bauarbeiten sollen im Ge-

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

schäftsjahr 2015 beginnen. Das Terminal wird in

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

modularer Bauweise errichtet und soll in der ersten

Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben-

Bauphase Kapazitäten für 14 Millionen Passagiere

stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in

bieten. Die Aufnahme des Betriebs wird für Ende

den Leistungsdaten wider.

2021/Anfang 2022 erwartet.
Seit 23.04.2015 werden am Frankfurter Flughafen

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

siebenstündige Lärmpausen erprobt. Während des

Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind

einjährigen Probebetriebs werden am frühen Mor-

erfüllt.

gen und am späten Abend einzelne Lande- und
Startbahnen nicht genutzt. Das sogenannte Modell

Organe der Gesellschaft

4 wird allerdings nur bei Westbetrieb (Betriebsrich-

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

tung 25) getestet.

sammlung, der Vorstand und der Aufsichtsrat.

Die Gesellschaft geht aufgrund der leicht verbesser-

Die Gesamtbezüge des Vorstandes betrugen im

ten Entwicklung der Weltwirtschaftslage sowie ver-

Geschäftsjahr 2014 5.829,1 T €.

schiedener Prognosen von Fachverbänden für den

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im

Standort Frankfurt von einem Zuwachs an Passa-

Geschäftsjahr 876,7 T € (Vj. 889,5 T €).

gieren zwischen 2 % und 3 % aus und beim Cargo-

135

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

6.892.600

6.525.100

367.500

5,6

47.700

46.300

1.400

3,0

Sachanlagen

5.311.500

5.346.700

-35.200

-0,7

Finanzanlagen

1.533.400

1.132.100

401.300

35,4

669.800

1.035.200

-365.400

-35,3
-7,8

AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände

Umlaufvermögen
Vorräte

13.000

14.100

-1.100

340.600

363.400

-22.800

-6,3

89.800

303.300

-213.500

-70,4

226.400

354.400

-128.000

-36,1

Aktive latente Steuern

49.200

51.200

-2.000

-3,9

Rechnungsabgrenzungsposten

36.600

39.300

-2.700

-6,9

7.648.200

7.650.800

-2.600

-0,0

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Wertpapiere
Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks

Bilanzsumme
PASSIVA
Eigenkapital

2.690.200

2.624.300

65.900

2,5

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

922.600

922.100

500

0,1

Kapitalrücklage

600.200

598.100

2.100

0,4

1.042.700

988.700

54.000

5,5

124.700

115.400

9.300

8,1

12.700

14.000

-1.300

-9,3

Gewinnrücklagen / variables Kapital
Jahresergebnis / Bilanzergebnis
Sonderposten
Rückstellungen

549.400

524.300

25.100

4,8

Verbindlichkeiten

4.339.000

4.430.100

-91.100

-2,1

davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

3.094.900

3.137.300

-42.400

-1,4

15.000

12.900

2.100

16,3

Passive latente Steuern
Rechnungsabgrenzungsposten

41.900

45.200

-3.300

-7,3

7.648.200

7.650.800

-2.600

-0,0

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

1.985.200

1.954.700

30.500

1,6

25.700

30.000

-4.300

-14,3

2.010.900

1.984.700

26.200

1,3

43.200

33.800

9.400

27,8

Materialaufwand

-562.200

-584.100

21.900

-3,7

Personalaufwand

-659.500

-650.800

-8.700

1,3

Abschreibungen

-293.200

-292.400

-800

0,3

sonstige betriebliche Aufwendungen

-174.100

-179.800

5.700

-3,2

EBIT (Betriebliches Ergebnis)

365.100

311.400

53.700

17,2

Finanzergebnis

-92.500

-76.100

-16.400

21,6

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

272.600

235.300

37.300

15,9

0

0

0

-

Steuern

-94.100

-61.500

-32.600

53,0

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

178.500

173.800

4.700

2,7

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

178.500

173.800

4.700

2,7

Bilanzsumme
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
andere aktivierte Eigenleistungen
Gesamtleistung
sonstige betriebliche Erträge

Außerordentliches Ergebnis

in %

Einstellungen in die Gewinnrücklagen

-53.800

-58.400

4.600

-7,9

Bilanzergebnis

124.700

115.400

9.300

8,1

2014

2013

absolut

in %

10.278

10.439

-161

-1,5

60

58

2

3,4

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
Passagiere (Mio.)
Cargo (Fracht+Post, ohne Transit, in Tsd. t)

136

Veränderung
in T€

Veränderung

2.132

2.074

58

2,8

Flugzeugbewegungen (ohne Militärflüge,in Tsd.)

469

473

-4

-0,8

Passagiere/Flugbew. (Linien- u. zivil. Charter-Verk.)

136

132

4

3,0

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide Konzern
Bilanz Konzern

Veränderung
inT€

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

8.081.300

7.685.800

395.500

5,1

678.000

531.900

146.100

27,5

6.127.700

5.962.300

165.400

2,8

63.000

47.700

15.300

32,1

At-Equity bilanzierte Beteiligungen

216.900

194.900

22.000

11,3

Übrige langfr. Ford. u. finanzielle Vermögenswerte

964.600

921.100

43.500

4,7

31.100

27.900

3.200

11,5

931.900

1.131.000

-199.100

-17,6

43.700

42.300

1.400

3,3

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

174.700

174.400

300

0,2

Sonstige Vermögensgegenstände

312.400

427.400

-115.000

-26,9

in %

Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte
Sachanlagen
Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien

Latente Steueransprüche
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte

Flüssige Mittel

401.100

486.900

-85.800

-17,6

Bilanzsumme

9.013.200

8.816.800

196.400

2,2

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

AKTIVA

PASSIVA
Eigenkapital

3.286.000

3.098.800

187.200

6,0

Anteile des Konzerns

3.221.100

3.053.100

168.000

5,5

Gezeichnetes Kapital

922.700

922.100

600

0,1

Kapitalrücklage

592.300

590.200

2.100

0,4

Gewinnrücklage

1.706.100

1.540.800

165.300

10,7

64.900

45.700

19.200

42,0

Langfristige Schulden

4.908.100

4.902.500

5.600

0,1

Langfristige Finanzschulden

3.874.300

3.948.100

-73.800

-1,9

Übrige langfristige Verbindlichkeiten

613.400

596.600

16.800

2,8

Latente Steuerverpflichtungen

158.700

107.200

51.500

48,0

Minderheitenanteile

Pensionsrückstellungen

33.700

26.700

7.000

26,2

Andere langfristige Rückstellungen

228.000

223.900

4.100

1,8

Kurzfristige Schulden

819.100

815.500

3.600

0,4

Kurzfristige Finanzschulden

318.100

290.600

27.500

9,5

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

134.500

159.600

-25.100

-15,7

Sonstige kurzfristige Rückstellungen

223.800

234.600

-10.800

-4,6

Übrige kurzfristige Verbindlichkeitenen

142.700

130.700

12.000

9,2

Bilanzsumme

9.013.200

8.816.800

196.400

2,2

Gewinn- und Verlustrechnung
Konzern

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Veränderung
in T€

2.394.600

2.375.700

18.900

0,8

600

600

0

0,0
-12,4

Umsatzerlöse
Bestandsveränderung UE / FE
andere aktivierte Eigenleistungen

in %

28.300

32.300

-4.000

2.423.500

2.408.600

14.900

0,6

42.500

32.500

10.000

30,8

Materialaufwand

-533.300

-595.200

61.900

-10,4

Personalaufwand

-970.400

-928.900

-41.500

4,5

Abschreibungen

-307.300

-294.300

-13.000

4,4

sonstige betriebliche Aufwendungen

-172.200

-184.100

11.900

-6,5
10,1

Gesamtleistung
sonstige betriebliche Erträge

Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschaftstätigkeit
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)
Minderheitsgesellschaftern zurechenbares Jahresergebnis
Gesellschaftern zurechenbares Jahresergebnis

Kennzahlen
Mitarbeiter Konzern (Jahresdurchschnitt)*

482.800

438.600

44.200

-108.100

-107.100

-1.000

0,9

374.700

331.500

43.200

13,0

-122.900

-95.800

-27.100

28,3

251.800

235.700

16.100

6,8

17.100

14.700

2.400

16,3

234.700

221.000

13.700

6,2

31.12.2013

Veränderung
absolut

in %

31.12.2014
20.395

20.481

-86

-0,4

davon in Frankfurt beschäftigt
18.657
18.783
-126
-0,7
*erstmalige Anwendung neuer Rechnungslegungsvorschriften, die zur veränderten Darstellung führten. Vorjahreszahlen wurden angepasst.

137

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

2.5.4 Mainova AG
Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Solmsstraße 38

0 69/2 13-02

info@mainova.de

60623 Frankfurt am Main

0 69/2 13-8 11 22

www.mainova.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

05.12.1930

Versorgung mit Energie und Wasser, insbesondere die Erzeugung, Gewinnung, Beschaffung, Nutzung, Fortleitung, Übertragung, Verteilung, der Transport, Handel und Vertrieb und
die Erbringung damit zusammenhängender Dienstleistungen, die Planung, Errichtung und
der Betrieb von Telekommunikationseinrichtungen.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH
Thüga AG München
Streubesitz

107.061.248 € =

75,22 %

34.829.056 € =

24,47 %

445.696 € =

0,31 %

142.336.000 € =

100,00 %

Vorstand:
Herr Dr. Constantin H. Alsheimer
Herr Prof. Dr. Peter Birkner
Herr Norbert Breitenbach
Herr Lothar Herbst

Aufsichtsrat:

20 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr StK Uwe Becker

Mandatsträger der Stadt:

Herr StK Uwe Becker
Frau StRin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld
Herr StR Markus Frank
Frau StRin Rosemarie Heilig
Herr StR Stefan Majer
Herr Stv Klaus Oesterling

Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Herr Peter Arnold (AN)
Herr Dr. Jörg Becker (AN)
Herr Peter Bodens (AN)
Herr Reinhold Falk (AN)
Herr René Gehringer (AN)
Herr StK a.D. Dr. h. c. Ernst Gerhardt
Herr Holger Klingbeil (AN)
Frau Cornelia Kröll (AN)
N.N.
Herr Thomas Raasch
Herr Bernd Rudolph
Frau Nicole Salm (AN)
Herr Ralf-Rüdiger Stamm (AN)
Herr Jürgen Wachs (AN)

Satzungsmäßige Besetzung:

Unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat:

20 Mitglieder

Ausgeschiedene Mitglieder:

Neue Mitglieder:

davon 10 Vertreter der Arbeitnehmer

Herr StR a. D. Hans-Dieter Bürger

Herr Dr. Jörg Becker (AN)

Frau BM a. D. Jutta Ebeling

Frau StRin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld

Herr StR a. D. Edwin Schwarz

Herr StR Stefan Majer

Herr Frank Wiese (AN)

Herr Thomas Raasch

(bis 20.05.2014)
(bis 20.05.2014)
(bis 20.05.2014)
(bis 20.05.2014)

Herr Ewald Woste
(bis 31.10.2014)

138

(seit 21.05.2014)
(seit 21.05.2014)
(seit 21.05.2014)
(seit 21.05.2014)

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Beirat:

36 Mitglieder

Beiratsvorsitz:

Herr OB Claus Kaminsky

Mandatsträger der Stadt:

Herr StR Peter Mensinger

Weitere Beiratsmitglieder:

Herr BM Norbert Altenkamp
Herr LRat Joachim Arnold
Frau BM Christiane Augsburger
Herr Prof. Dr.-Ing. Gerd Balzer
Herr BM Heinz-Peter Becker
Herr Helmut Becker
Herr BM Hans-Georg Brum
Herr BM Horst Burghardt
Herr LRat Michael Cyriax

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

Herr Bernd Ehinger
Herr Herbert Hans Grüntker
Herr BM Leonhard Helm
Herr BM Thomas Horn
Herr Frank Junker
Herr OB Claus Kaminsky
Herr Peter Knapp
Frau BM Antje Köster
Herr OB Michael Korwisi
Herr LRat Ulrich Krebs
Herr Matthias Kruse
Herr Wolfgang Marzin
Herr Dr. Roland Mohr
Herr Prof. Dr. Achim Morkramer
Herr LRat Dr. Ulrich Reuter
Herr Karl-Christian Schelzke
Herr OB Horst Schneider
Herr Dr. Norbert Schraad
Herr Georg Friedrich Sommer
Herr BM Gregor Sommer
Frau BM Gisela Stang
Herr Verb.dir. Ludger Stüve
Herr BM Klaus Temmen
Herr Claus Wisser
Herr Dr. Matthias Zieschang
Herr BM Dieter Zimmer

Beteiligungen:
(über 20 %)

Energieversorgung Main-Spessart GmbH
FERME EOLIENNE DE MIGE S.A.R.L.
Mainova Beteiligungsgesellschaft mbH
Mainova EnergieDienste GmbH
Mainova Erneuerbare Energien Verwaltungs GmbH

Kapitalanteile:
5.000.000 € =
100 €

100,00 %

=

100,00 %

25.000 € =

100,00 %

3.500.000 € =

100,00 %

25.000 € =

100,00 %

Mainova PV_Park 1 GmbH & Co. KG

8.000.340 € =

100,00 %

Mainova PV_Park 3 GmbH & Co. KG

10.000 € =

100,00 %

Mainova ServiceDienste Gesellschaft mbH

50.000 € =

100,00 %

Mainova Wind Onshore Verwaltungs GmbH

25.000 € =

100,00 %

Mainova Windpark Niederhambach GmbH & Co. KG

5.000 € =

100,00 %

Mainova Windpark Remlingen GmbH & Co. KG

5.000 € =

100,00 %

Mainova Windpark Siegbach GmbH & Co. KG

5.000 € =

100,00 %

25.000 € =

100,00 %

Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf Verwaltung GmbH

139

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Netzwerk Offshore Wind Verwaltungs GmbH i. L.

25.000 € =

NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH

100,00 %

Offshore-Wind für Hessen Verwaltungs GmbH i. L.

25.000 € =

100,00 %

SRM StraßenBeleuchtung Rhein-Main GmbH

25.000 € =

100,00 %

Zweite Mainova Erneuerbare Energien Verwaltungs GmbH

25.000 € =

100,00 %

5.740.200 € =

90,00 %

Biomasse-Kraftwerk Fechenheim GmbH
Mainova Gemeinschaftswindpark Hohenahr GmbH & Co. KG

4.250 € =

85,00 %

4.088.000 € =

56,00 %

100.000 € =

57,98 %

50.000 € =

50,00 %

2.556.500 € =

50,00 %

eserv GmbH & Co. KG

20.000 € =

50,00 %

eserv Verwaltungsgesellschaft mbH

12.500 € =

50,00 %

4.300.000 € =

50,00 %

Erdgas Westthüringen Beteiligungsgesellschaft mbH
Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf GmbH & Co. KG
ABGnova GmbH
ENAG/Maingas Energieanlagen GmbH, Eisenach

Gasversorgung Main-Kinzig GmbH, Gelnhausen
MHKW Müllheizkraftwerk Frankfurt am Main GmbH

12.500 € =

50,00 %

Oberhessische Gasversorgung GmbH, Friedberg

1.800.000 € =

50,00 %

Stadtwerke Hanau GmbH

7.485.023 € =

49,90 %

12.475 € =

49,90 %

6.000.000 € =

36,36 %

WPE – Hessische Windpark Entwicklungs GmbH
Hessenwasser GmbH & Co. KG, Groß-Gerau
Hessenwasser Verwaltungs GmbH, Groß-Gerau
Gas-Union GmbH
book-n-drive mobilitätssysteme GmbH
CEE Mainova Windpark Kirchhain GmbH & Co. KG

11.100 € =

36,33 %

8.671.000 € =

34,27 %

16.873 € =

33,00 %

1.500 € =

30,00 %

307.970 € =

29,90 %

Stadtwerke Dreieich GmbH

2.100.000 € =

26,25 %

Gasversorgung Offenbach GmbH

2.566.740 € =

25,10 %

Gemeinschaftskraftwerk Bremen GmbH & Co. KG

2.510.000 € =

25,10 %

6.275 € =

25,10 %

10.000 € =

20,00 %

Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH

SYNECO Verwaltungs GmbH, München
Joblinge gAG

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

desweit mit Strom und Gas. Zusätzlich beliefert die

Allgemeines

Mainova regionale Strom- und Gasversorger.

Die Mainova AG ist ein börsennotierter, kommuna-

Neben dieser Versorgung betreibt die Mainova auch

ler Versorger, der Gas, Strom, Wärme, Dampf,

Kraftwerke bzw. ist an Kraftwerken und Erzeu-

Kälte und Wasser liefert. Das operative Kernge-

gungsgesellschaften, die Onshore-Windparks und

schäft wird insbesondere von vier Tochtergesell-

Photovoltaikanlagen betreiben, beteiligt.

schaften wahrgenommen: NRM Netzdienste Rhein-

Die Energiebranche befindet sich in einem dynami-

Main GmbH (NRM), die das Strom- und Gasnetz

schen Umfeld, das von zunehmendem Wettbewerb,

pachtet und für das Fernwärme- und Wasserversor-

intensiver Regulierung und der Energiewende ge-

gungsnetz die Betriebsführung übernimmt, Mainova

prägt ist.

EnergieDienste GmbH (MED), die das Contracting

Die Wärmeerzeugungsmengen der Mainova AG

mit Geschäftskunden und das technische Facility

sind aufgrund der milden Witterung zurückgegan-

Management

ServiceDienste

gen. Dies hat sich bei den wärmegeführten Kraft-

GmbH (MSD), die Abrechnungen für Kunden erstellt

werken auch auf die Stromerzeugungsmengen

und diese auch betreut, sowie SRM StraßenBe-

ausgewirkt. Des Weiteren machte sich die unverän-

leuchtung Rhein Main GmbH (SRM), die das Stra-

dert angespannte Marktsituation im Strombereich

ßenbeleuchtungsnetz betreut.

bemerkbar. Die Stromerzeugung in den Beteiligun-

Der Mainova Konzern versorgt rund eine Million

gen blieb nahezu unverändert gegenüber dem Vor-

Menschen in Hessen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-

jahr.

Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg mit

Gas-, Wärme und Stromabsatz waren rückläufig.

betreibt,

Mainova

Energie und Wasser sowie Geschäftskunden bun140

100,00 %

500.000 € =

Zur Vermögens- und Kapitallage

Die geringeren Strom- und Gasvertriebsmengen

Die Bilanzsumme ist um 5,3 % auf 1.344,7 Mio. €

führten ebenfalls zu einem niedrigeren Materialauf-

gegenüber dem Vorjahr gesunken.

wand. Die sonstigen betrieblichen Erträge waren im

Auf der Aktivseite hat sich das Anlagevermögen nur

Vorjahr durch einen Einmaleffekt (Immobilienver-

marginal verändert. Der Rückgang bei den Finanz-

kauf) beeinflusst und lagen somit unter dem Vorjah-

anlagen war durch Kapitalrückzahlungen und Ab-

reswert. Aufgrund von sich ausgleichenden Effekten

schreibungen verursacht. Mainova tätigte insgesamt

durch eine tariflich bedingte Gehaltsanpassung

Investitionen von 102,3 Mio. €. Das Anlagevermö-

sowie einen gesunkenen Mitarbeiterbestand lag der

gen war zu 34,7 % (Vj. 34,6 %) durch Eigenkapital

Personalaufwand nahezu unverändert auf dem

gedeckt.

Niveau des Vorjahres. Am Jahresende waren 2.627

Das Umlaufvermögen lag unter dem Vorjahresni-

(Vj. 2.674) Mitarbeiter beschäftigt.

veau, was insbesondere auf witterungsbedingt

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken

geringere Forderungen aus Lieferung und Leistung

insbesondere durch Kosteneinsparungen sowie

zurückzuführen ist.

geringere Rückstellungszuführungen. Das Ergebnis

Auf der Passivseite haben sich Darlehenstilgungen,

aus Finanzanlagen hat sich gegenüber dem Vorjahr

geringere Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leis-

verschlechtert. Die Übernahme eines witterungsbe-

tungen und ein abrechnungstechnisch bedingter

dingt angefallenen Verlustes der Netzgesellschaft

Rückgang der Erdgas- und Stromsteuerverbindlich-

sowie Abschreibungen auf Finanzanlagen konnten

keiten ausgewirkt. Das Eigenkapital bestand in

nicht durch höhere Erträge aus Beteiligungen, ins-

unveränderter Höhe zum Vorjahr; dies bedeutet

besondere eine Sonderausschüttung einer Beteili-

eine Eigenkapitalquote von 26,5 % (Vj. 25,1 %). Die

gung kompensiert werden. Höhere Aufwendungen

finanziellen Mittel der Mainova (Finanzmittelfonds)

aus der Aufzinsung von Rückstellungen sind in

setzten sich zusammen aus den Forderungen aus

erster Linie für die Verschlechterung des Zinser-

der Konzernfinanzierung (bei der SWFH im Rahmen

gebnisses verantwortlich.

des

von

Die genannten Gründe führten insgesamt zu einem

148,4 Mio. € (Vj. 166,5 Mio. €) zuzüglich der liqui-

gesunkenen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäfts-

den Mittel von 0,7 Mio. € (Vj. 0,6 Mio. €) abzüglich

tätigkeit. Die Gewinnabführung je Anteil für das

der Verbindlichkeiten aus Konzernfinanzierung von

Geschäftsjahr

84,3 Mio. € (Vj. 86,9 Mio. €). Der positive Cashflow

11,14 €/Stück (Vorjahr 10,91 €/Stück) und die Divi-

aus laufender Geschäftstätigkeit von 125,4 Mio. €

dende je Anteil für die außenstehenden Aktionäre

nahm gegenüber dem Vorjahr ab. Der negative

10,84 €/Stück.

Cash-Pools

angelegte

Tagesgelder)

2014

beträgt

für

die

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

SWFH

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit resultierte aus
der Gewinnabführung an die SWFH und der plan-

Ergebnisse der Beteiligungen und Konzernab-

mäßigen Tilgung von Krediten. Die Mittel aus lau-

schluss

fender Geschäftstätigkeit reichten nicht aus, um die

Die Mainova AG hat 21,5 Mio. € in Finanzanlagen

Mittelabflüsse aus der Investitions- und Finanzie-

investiert. Der Buchwert der Finanzanlagen betrug

rungstätigkeit zu decken, so dass sich der Finanz-

insgesamt 355,7 Mio. €. Es wurden Abschreibungen

mittelbestand auf 64,8 Mio. € reduzierte.

von insgesamt 13,1 Mio. € auf diverse Beteiligungen
vorgenommen.

Zur Erfolgslage

Die Erträge aus Beteiligungen betrugen 29,3 Mio. €

Im Geschäftsjahr 2014 konnte die Mainova ein

(Vj. 17,6 Mio. €), aus Gewinnabführungsverträgen

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von

11,1 Mio. € (Vj. 12,6 Mio. €) und die Aufwendungen

89,9 Mio. € (Vj. 94,6 Mio. €) erzielen. Die Umsatzer-

aus Verlustübernahmen 7,4 Mio. € (Vj. 2,1 Mio. €).

löse lagen größtenteils absatzbedingt mit rund

Der Konzernabschluss der Mainova AG wurde

2,1 Mrd. € unter dem Vorjahreswert von 2,3 Mrd. €.

wiederum nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. In den Mainova

141

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Konzern werden 19 Tochterunternehmen, 16 asso-

gung. Andererseits erhöhten sich die Finanzauf-

ziierte Unternehmen und neun Gemeinschaftsun-

wendungen, da ein höherer Aufwand aus der Auf-

ternehmen einbezogen. Im Vergleich zum Vorjahr

zinsung langfristiger Rückstellungen anfiel, der nicht

wurden sechs Tochterunternehmen miteinander

durch geringere Zinsaufwendungen für Darlehen

verschmolzen und eine Netzeigentumsgesellschaft

durch den Rückgang der Finanzschulden kompen-

gegründet.

siert werden konnte.

Die

Konzern-Bilanzsumme

nach

IFRS

betrug

2.776,3 Mio. € (Vj. 2.868,4 Mio. €). Dies bedeutet

B. Ausblick

einen leichten Rückgang um 3,2 %. Während die

Trotz der energiewirtschaftlichen Herausforderun-

langfristigen Vermögenswerte leicht stiegen (+1 %),

gen geht der Vorstand in 2015 von einer stabilen

sanken

Ertragslage für die Mainova AG und das Konzern-

die

kurzfristigen

Vermögenswerte

um

19,4 %. Dies war maßgeblich den gesunkenen

ergebnis aus.

Forderungen aus Lieferung und Leistung geschul-

Das

det. Der Anteil des langfristigen Vermögens an der

Mainova Konzerns beläuft sich für das Jahr 2015

Bilanzsumme belief sich auf 82,5 % (Vj. 79 %) und

auf 128 Mio. €, davon entfallen rund 65 Mio. € auf

er wurde zu 44,4 % (Vj. 44,8 %) durch Eigenkapital

den Ausbau und die Erweiterung der Verteilanlagen.

geplante

Gesamtinvestitionsvolumen

des

gedeckt.
Die Passivseite wies ein Eigenkapital auf, welches

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

nahezu auf Vorjahresniveau lag. Die Eigenkapital-

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

quote betrug 36,6 % (Vj. 35,4 %). Die langfristigen

Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben-

Rückstellungen erhöhten sich insbesondere auf-

stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in

grund gesunkener Diskontierungssätze. Die Finanz-

den Leistungsdaten wider.

schulden sanken durch Darlehenstilgungen. Ein
abrechnungstechnisch

bedingter

Rückgang

der

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

Erdgas- und Stromsteuerverbindlichkeiten sowie

Die Voraussetzungen des § 121 HGO für eine wirt-

geringere Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leis-

schaftliche Betätigung sind erfüllt.

tung waren für die gesunkenen übrigen kurzfristigen
Schulden verantwortlich.

Beziehungen zum Haushalt

Das EBT des Konzerns lag bei 105,7 Mio. €

Die von der Stadt Frankfurt am Main gewährten

(Vj. 136,6 Mio. €). Bereinigt um rechnerische Er-

Sicherheiten (Ausfallbürgschaft) belaufen sich zum

gebniseffekte aus der stichtagsbezogenen Markt-

31.12.2014 auf 114,7 Mio. € (Restschuld ohne Zin-

bewertung von derivativen Finanzinstrumenten nach

sen).

IAS 39 belief sich das Ergebnis vor Steuern auf
136,1 Mio. € (Vj. 128,3 Mio. €). Die Umsatzerlöse

Organe der Gesellschaft

lagen um knapp 8 % und die Materialaufwendungen

Organe der Gesellschaft sind der Vorstand, der

um rund 6 % unter den jeweiligen Vorjahreswerten.

Aufsichtsrat, der Beirat und die Hauptversammlung.

Dafür waren im Wesentlichen die Gründe wie beim

Die Gesamtbezüge des Vorstands betrugen im

Einzelabschluss erörtert verantwortlich.

Geschäftsjahr 1.841,8 T €.

Das Finanzergebnis hat sich um rund 10 Mio. €

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im

verbessert. Einerseits stieg das Ergebnis aus nach

Geschäftsjahr 339,1 T €.

der

Equity-Methode

bilanzierten

Finanzanlagen

aufgrund eines Sondereffektes bei einer Beteili-

142

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Mainova AG
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

1.027.603

1.031.473

-3.870

-0,4

44.336

42.255

2.081

4,9

Sachanlagen

705.199

704.484

715

0,1

Finanzanlagen

278.068

284.735

-6.666

-2,3

Umlaufvermögen

313.946

386.252

-72.306

-18,7

42.469

36.706

5.763

15,7

270.753

348.986

-78.234

-22,4

724

559

165

29,5

Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände

Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Rechnungsabgrenzungsposten

3.153

1.733

1.421

82,0

1.344.703

1.419.458

-74.755

-5,3

Eigenkapital

356.679

356.679

0

0,0

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

142.336

142.336

0

0,0

Kapitalrücklage

207.083

207.083

0

0,0

7.260

7.260

0

0,0

0

0

0

-

Sonderposten

118.510

110.637

7.873

7,1

Rückstellungen

329.851

325.459

4.393

1,3

Verbindlichkeiten

533.199

620.225

-87.026

-14,0

davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

154.311

178.176

-23.865

-13,4

6.464

6.459

5

0,1

1.344.703

1.419.458

-74.755

-5,3

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

2.125.774

2.295.561

-169.787

-7,4

74

-103

177

-171,7
128,7

Bilanzsumme

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

AKTIVA

PASSIVA

Gewinnrücklagen / variables Kapital
Jahresergebnis / Bilanzergebnis

Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Bestandsänderung UE / FE
andere aktivierte Eigenleistungen

Veränderung
in T€

in %

2.625

1.148

1.477

2.128.472

2.296.606

-168.133

-7,3

90.916

115.722

-24.806

-21,4

-1.729.436

-1.881.784

152.348

-8,1

Personalaufwand

-191.004

-191.434

429

-0,2

Abschreibungen

-64.642

-66.578

1.936

-2,9

-152.353

-190.530

38.177

-20,0

81.954

82.003

-49

-0,1

7.985

12.631

-4.646

-36,8

89.939

94.633

-4.694

-5,0

0

0

0

-

Steuern

-30.243

-35.965

5.721

-15,9

Gewinnabführung

-59.696

-58.669

-1.027

1,8

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

0

0

0

-

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

0

0

0

-

2014

2013

Gesamtleistung
sonstige betriebliche Erträge
Materialaufwand

sonstige betriebliche Aufwendungen
EBIT (Betriebliches Ergebnis)
Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

2.638

2.724

Veränderung
absolut

in %

-86

-3,2

143

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der Mainova AG Konzern
Bilanz Konzern

Veränderung
inT€

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

2.290.785

2.266.322

24.463

1,1

63.118

59.964

3.154

5,3

1.259.309

1.254.411

4.898

0,4

825.692

804.356

21.336

2,7

Übrige langfr. Ford. u. finanzielle Vermögenswerte

98.874

115.108

-16.234

-14,1

Latente Steueransprüche

43.792

32.483

11.309

34,8

485.538

602.037

-116.499

-19,4

in %

AKTIVA
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte
Sachanlagen
At equity bilanzierte Beteiligungen

Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Forderungen aus Ertragsteuern

48.079

43.834

4.245

9,7

200.827

314.935

-114.108

-36,2

31.724

28.230

3.494

12,4

188.283

198.286

-10.003

-5,0

Flüssige Mittel

16.625

16.752

-127

-0,8

Bilanzsumme

2.776.323

2.868.359

-92.036

-3,2

1.018.914

1.015.156

3.758

0,4

992.753

989.993

2.760

0,3

Sonstige Vermögensgegenstände

PASSIVA
Eigenkapital
Anteile des Konzerns
Gezeichnetes Kapital

142.336

142.336

0

0,0

Kapitalrücklage

207.082

207.082

0

0,0

Sonstige Rücklagen

643.335

640.575

2.760

0,4

26.161

25.163

998

4,0

Nicht beherrschende Anteile

1.089.190

1.104.108

-14.918

-1,4

Erhaltene Zuschüsse

105.024

87.531

17.493

20,0

Langfristige Finanzschulden

628.692

719.945

-91.253

-12,7

58.256

29.043

29.213

100,6

108.532

117.191

-8.659

-7,4

69.942

56.192

13.750

24,5

Langfristige Schulden

Übrige langfristige Verbindlichkeiten
Latente Steuerverpflichtungen
Pensionsrückstellungen
Andere langfristige Rückstellungen

118.744

94.206

24.538

26,0

Kurzfristige Schulden

668.219

749.095

-80.876

-10,8

Kurzfristige Finanzschulden
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

40.579

22.912

56,5

236.527

-38.729

-16,4

Sonstige kurzfristige Rückstellungen

128.197

134.705

-6.508

-4,8

Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten

278.733

337.284

-58.551

-17,4

2.776.323

2.868.359

-92.036

-3,2

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Veränderung
inT€

in %

2.036.746

2.211.161

-174.415

-7,9

-1.469

1.112

-2.581

-232,1
21,1

Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen UE/FE
Andere aktivierte Eigenleistungen

15.184

12.542

2.642

2.050.461

2.224.815

-174.354

-7,8

77.378

87.640

-10.262

-11,7

-1.665.017

-1.766.982

101.965

-5,8

Personalaufwand

-202.423

-201.978

-445

0,2

Abschreibungen

-80.072

-75.935

-4.137

5,4

Gesamtleistung
Sonstige betriebliche Erträge
Materialaufwand

Sonstige betriebliche Aufwendungen

-137.604

-183.573

45.969

-25,0

Operatives Ergebnis

42.723

83.987

-41.264

-49,1

Finanzergebnis

62.956

52.656

10.300

19,6

105.679

136.643

-30.964

-22,7

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

-9.058

-20.594

11.536

-56,0

Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag (incl. Minderheiten)

96.621

116.049

-19.428

-16,7

2.181

1.683

498

29,6

94.440

114.366

-19.926

-17,4

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

Minderheitsgesellschaftern zurechenbares Jahresergebnis
Gesellschaftern zurechenbares Jahresergebnis

144

63.491
197.798

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Mitarbeiter Konzern (Jahresdurchschnitt)

2014

2013

Veränderung
absolut
-90

in %

2.768

2.858

Absatz Gasverkauf (o. Betriebsverbrauch) (Mio.kWh)

13.734

15.169

-1.435

-9,5

-3,1

Absatz Stromverkauf (Mio. kWh)

-1,6

10.851

11.024

-173

Gasversorgungsnetz (km)

4.961

4.941

20

0,4

davon Verbund

4.419

4.407

12

0,3

Stromversorgungsnetz (km)

7.458

7.485

-27

-0,4

davon Verbund

7.458

7.485

-27

-0,4

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

Kennzahlen

145

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

2.5.5 Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH
Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Kurt-Schumacher-Straße 8

0 69/2 13-03

info@vgf-ffm.de

60311 Frankfurt am Main

0 69/2 13-2 27 40

www.vgf-ffm.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

15.12.1995

Erbringung von Verkehrsdienstleistungen beim Betrieb des öffentlichen Personennahverkehrs, von Gelegenheits- und Sonderverkehren sowie sonstigen Aufgaben der Verkehrsbedienung von Personen und Gütern. Darüber hinaus obliegten der Gsellschaft die Planung,der Bau und die Instandhaltung der oberirdischen Straßen- und Stadtbahnstrecken
und der unterirdischen Stadtbahnstrecken inklusive der Tunnelbauwerke.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH

11.000.000 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Herr Michael Budig
Herr Thomas Raasch
Herr Thomas Wissgott

Aufsichtsrat:

20 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr StK Uwe Becker

Mandatsträger der Stadt:

Herr StK Uwe Becker
Frau Stv Annegret Brein
Herr Stv Martin Daum
Herr Stv Helmut Alexander Heuser
Herr Stv Ulf Homeyer
Herr StR Stefan Majer
Herr StR Claus Möbius
Herr Stv Klaus Oesterling
Frau StRin Erika Pfreundschuh
Herr Stv Wolfgang Siefert

Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Herr Holger Abt (AN)
Herr Karl de Andrade Huber (AN)
Frau Anja Barth-Schmidt (AN)
Herr Eckehard Kalweit (AN)
Herr Jochen Koppel (AN)
Herr Andreas Kretzschmar (AN)
Herr Michael Rüffer (AN)
Herr Julian Sanchez-Diaz (AN)
Herr Athanasios Stavrakidis (AN)
Herr Christian Winkler (AN)

Satzungsmäßige Besetzung:

Unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat:

20 Mitglieder

Ausgeschiedene Mitglieder:

Neue Mitglieder:

davon 10 Vertreter der Arbeitnehmer

Herr Mahmut Bas (AN)

Herr Andreas Kretzschmar (AN)

Herr Ahmet Özkaratas (AN)

Herr Christian Winkler (AN)

(bis 01.09.2014)
(bis 01.09.2014)

146

(seit 16.10.2014)
(seit 16.10.2014)

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

Sie ist eingebunden in den Konzern der Stadtwerke

Allgemeines

Frankfurt am Main Holding GmbH (SWFH), mit der

Die Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am

ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag

Main mbH (VGF) ist tätig als Verkehrsdienstleister

abgeschlossen ist.

beim Betrieb des Öffentlichen Personennahverkehrs

Zur Verringerung europarechtlicher Risiken hat die

(ÖPNV), von Gelegenheits- und Sonderverkehren

SWFH Holding in Abstimmung mit der Stadt Frank-

sowie sonstigen Aufgaben der Verkehrsbedienung.

furt am Main und der VGF in der Aufsichtsratssit-

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

zung der SWFH am 27.06.2014 die Neuordnung

Im Rahmen der Ausgliederung der ICB wurden die

des verbliebenen Bus- und Werkstattbereichs der

im Besitz der VGF befindlichen und von der ICB

VGF und der In-der-Citiy-Bus GmbH (ICB) be-

betriebenen Busse im Wege einer Sacheinlage in

schlossen. Dementsprechend wird das operative

Höhe von 9,9 Mio. € an die ICB übertragen. An-

Busgeschäft seit 01.09.2014 in der ICB konzentriert.

schließend wurden im Kauf- und Abtretungsvertrag

Gleichzeitig erfolgt die Ausgliederung der ICB unter

vom 19.08.2014 und mit Wirkung zum 01.09.2014

das Dach der SWFH. Die VGF erbringt jedoch wei-

sämtliche Anteile an der ICB an die SWFH zum

terhin Infrastrukturdienstleistungen sowie Kunden-

Kaufpreis von 10,4 Mio. € veräußert.

dienst und Vertriebsleistungen im Busbereich und

Der

stellt der ICB im Rahmen einer Personalüberlas-

65,1 Mio. € auf 126,6 Mio. € ist im Wesentlichen

sung das Werkstattpersonal sowie das Werkstatt-

durch den Rückgang der Forderungen und sonsti-

gebäude einschließlich des Betriebshofes Rebstock

gen Vermögensgegenstände begründet. Dies be-

zur Verfügung.

ruht auf die Abnahme der Forderungen gegen die

Die VGF beabsichtigt ihren Strombedarf zukünftig

Gesellschafterin (SWFH) aufgrund der investitions-

weitgehend durch eigenerzeugten Strom zu decken,

bedingten Inanspruchnahme der im Vorjahr ange-

da die Kosten zunehmend durch Abgaben und

legten Termingelder.

Steuern bestimmt werden. Vor diesem Hintergrund

Bei den auf der Passivseite stehenden Rückstellun-

gewinnt die Eigenstromversorgung als Alternative

gen (89,1 Mio. €) handelt es sich insbesondere um

zum Fremdstrombezug wirtschaftlich an Attraktivität.

Rückstellungen für Personal, wie z.B. für Altersteil-

Zu diesem Zweck haben Mainova AG und VGF am

zeit und Deputate sowie Rückstellungen im Rahmen

28.07.2014 einen Pachtvertrag über einen Teil des

der Restrukturierung. Zum Berichtszeitpunkt beträgt

Kraftwerkes HKW West (12 Megawatt) abgeschlos-

die

sen, was einem Anteil von 9,7 % der Stromerzeu-

5,1 %.

des

Eigenkapitalquote

Umlaufvermögens

nahezu

unverändert

um

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

Rückgang

rd.

gungskapazität des HKW West entspricht.
Im Hinblick auf weitere Netzergänzungen wurden

Zur Erfolgslage

die Planungen zur Verlängerung der Stadtbahnlinie

Der Jahresfehlbetrag (vor Verlustübernahme) hat

U5 über den Hauptbahnhof hinaus in das Neubau-

sich um rd. 2,3 Mio. € auf -53,8 Mio. € reduziert.

gebiet „Europa-Viertel“ (Erschließung und Bebau-

Während die Steigerung des Aufwands (ohne Ab-

ung des ehemaligen Güterbahnhofsgeländes in

schreibungen, Zinsen und Steuern) das Ergebnis

zentraler Lage) fortgeführt.

gegenüber dem Vorjahr um ca. 13,6 Mio. € verschlechtert, sind die um 15,8 Mio. € gegenüber dem

Zur Vermögens- und Kapitallage

Vorjahr gestiegenen operativen Erträge (ohne Zin-

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr

sen) im Wesentlichen auf die gestiegenen sonstigen

um 14,4 Mio. € auf 750,5 Mio. € verringert.

betrieblichten Erträge zurückzuführen. Die sonsti-

Auf der Aktivseite beträgt der Anteil des Anlagever-

gen betrieblichen Erträge sind gegenüber dem

mögens rd. 83,1 % (Vj. 74,9 %). Der investitionsbe-

Vorjahr um 16,6 Mio. € auf 72,9 Mio. € gestiegen.

dingte Anstieg des Anlagevermögens beruht im

Dies setzt sich im Wesentichen zusammen aus

Wesentlichen auf der Beschaffung neuer Fahrzeuge

einer Zunahme der Erträge aus der Auflösung von

im Stadtbahn- und Straßenbahnbereich sowie In-

Rückstellungen um 7,4 Mio. €, aus dem Abgang von

vestitionen in Gleisanlagen, der Generalüberholung

Anlagegegenstände um 3,9 Mio. € und aus Koope-

der Fahrausweisverkaufsautomaten, der Verstär-

rationsförderung um 4,2 Mio. €.

kung der Fahrstormversorgung, dem barrierefreien

Der leichte Anstieg des Personalaufwands um

Umbau von oberirdischen Stadtbahn- und Straßen-

0,9 Mio. € auf 110,7 Mio. € resultiert im Wesentli-

bahnstationen sowie Brandschutzmaßnahmen in

chen aus Tariferhöhungen in 2014 bei teilweise

unterirdischen Verkehrsbauwerken.

nicht realisierten Neueinstellungen von Mitarbeitern.

147

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

B. Ausblick

Beziehungen zum Haushalt

Die VGF wird, wie auch in den Jahren zuvor, einen

Die von der Stadt Frankfurt am Main gewährte Si-

bedarfsgerechten und attraktiven öffentlichen Per-

cherheit

sonennahverkehr in Frankfurt am Main anbieten.

31.12.2014 auf 304 Mio. € (Restschuld ohne Zin-

Für 2015 ist ein Investitionsvolumen für Sachanla-

sen).

gen

in

Höhe

von

rund

(Ausfallbürgschaft)

beläuft

sich

zum

133,1 Mio. €

(-1,6 Mio. € gegenüber dem Vj.) geplant. Darüber

Organe der Gesellschaft

hinaus sind für 2015 eine Vielzahl weiterer Projekte

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

vorgesehen z. B. die Fortführung der Beschaffung

sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts-

von Stadtbahnfahrzeugen des Typs U5, die Er-

rat. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung be-

schließung des Europaviertels, Neukonzeption der

trugen im Geschäftsjahr 511 T €. Die Gesamtbezü-

Betreibsleitstelle, Erneuerung der Fahrtreppen in

ge des Aufsichtsrats betrugen im Geschäftsjahr

Verkehrsanlagen, Verstärkung der Fahrstromver-

17 T €.

sorgung sowie Aufbau eines digitalen BOS-Funks in
den unterirdischen Verkehrsanlagen. Der bereits in

D. Public Corporate Governance Kodex

den Vorjahren durchgeführte Um- und Restrukturie-

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresab-

rungsprozess der VGF, der zur Verschlankung

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,

sowie Rationalisierung von Arbeitsprozessen und zu

die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsfüh-

strukturellen Anpassungen geführt hat, wird auch im

rung und die Aufsichtsratsorgane der Gesellschaft

Jahr 2015 in allen Bereichen des Unternehmens

in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung

fortgesetzt.

mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK
sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirt-

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

schaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des

Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben-

Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vor-

stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in

erörtert

den Leistungsdaten wider.

fanden am 31.10.2013 für das Planjahr 2014 und

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

Abschlussgespräch 2014 wurde am 05.05.2015

Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind

durchgeführt.

werden.

Die

Wirtschaftsplangespräche

am 21.10.2014 für das Planjahr 2015 statt. Das

erfüllt.

148

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

623.717

573.018

50.698

8,8

798

712

86

12,0

622.917

572.305

50.613

8,8

1

1

0

0,0

126.604

191.685

-65.080

-34,0

11.807

13.964

-2.158

-15,5

112.666

175.793

-63.127

-35,9

2.132

1.927

204

10,6

in %

Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Rechnungsabgrenzungsposten

190

177

13

7,4

750.511

764.880

-14.368

-1,9

Eigenkapital

38.017

38.017

0

0,0

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

11.000

11.000

0

0,0

Kapitalrücklage

18.768

18.768

0

0,0

8.249

8.249

0

0,0

0

0

0

-

89.129

94.829

-5.699

-6,0

Verbindlichkeiten

608.407

618.400

-9.993

-1,6

davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

511.672

524.380

-12.708

-2,4

14.958

13.634

1.324

9,7

750.511

764.880

-14.368

-1,9

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

177.588

177.950

-361

-0,2

-192

368

-560

-152,1

2.493

2.367

126

5,3
-0,4

Bilanzsumme

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

AKTIVA

PASSIVA

Gewinnrücklagen / variables Kapital
Jahresergebnis / Bilanzergebnis
Rückstellungen

Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Bestandsänderung UE / FE
andere aktivierte Eigenleistungen

Veränderung
in T€

in %

180.685

-796

72.900

56.299

16.601

29,5

Materialaufwand

-92.337

-91.508

-829

0,9

Personalaufwand

-110.653

-109.803

-850

0,8

Abschreibungen

-42.358

-41.506

-852

2,1

sonstige betriebliche Aufwendungen

-39.218

-27.321

-11.897

43,5

EBIT (Betriebliches Ergebnis)

-31.778

-33.154

1.376

-4,2

Finanzergebnis

-21.767

-22.697

931

-4,1

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

-53.544

-55.851

2.307

-4,1

0

0

0

-

-288

-257

-31

12,1

Gesamtleistung
sonstige betriebliche Erträge

Außerordentliches Ergebnis
Steuern
Erträge aus Verlustübernahme

179.889

53.832

56.108

-2.276

-4,1

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

0

0

0

-

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

0

0

0

-

149

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

2013

Veränderung
absolut

in %

1.874

1.861

13

0,7

27.749

27.753

-4

-0,0

0

67

-67

-

7.025

6.973

52

0,7

20.724

20.713

11

0,1

4.932

4.887

45

0,9

0

6

-6

-

davon Straßenbahn

1.212

1.217

-5

-0,4

davon U-Bahn

3.720

3.664

56

1,5

180

172

8

4,7

0

1

-1

-

57

54

3

5,6

123

117

6

5,1

Nutzwagenkilometer (in Tsd.)
davon Bus
davon Straßenbahn
davon U-Bahn
Platzkilometer (in Mio.)
davon Bus

Anzahl der Fahrten (beförderte Personen) (in Mio.)
davon Bus
davon Straßenbahn
davon U-Bahn

150

2014

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

2.5.6 In-der-City-Bus GmbH
Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Am Römerhof 27

0 69/7 19 18 93 - 0

info@icb-ffm.de

60486 Frankfurt am Main

0 69/7 19 18 93 - 18

www.icb-ffm.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

08.09.1992

Verkehrsbedienung: Die Gesellschaft ist tätig als Verkehrsdienstleister beim Betrieb des
öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), von Gelegenheits- und Sonderverkehren sowie
sonstigen Aufgaben der Verkehrsbedienung von Personen und Gütern.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH

10.572.000 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Herr Alois Rautschka

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

Herr Christian Schaefer

Zur Vermögens- und Kapitallage

Allgemeines

Die Bilanzsumme ist um 8,8 Mio. € auf 14,2 Mio. €

Nachdem sich die In-der-City-Bus GmbH (ICB) in

gestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die

der Ausschreibung des Linienbündels B Anfang des

durch die Einlage der Omnibusse in die Gesell-

Jahres 2014 nicht durchsetzen konnte, wurden die

schaft realisierte Kapitalerhöhung zurückzuführen.

Busaktivitäten im Konzern der Stadtwerke Frankfurt

Das Umlaufvermögen hat sich um 0,7 Mio. € auf

am Main Holding GmbH (SWFH) neu ausgerichtet.

4,6 Mio. € reduziert. Dabei sind insbesondere die

Im Zuge dieser Neuausrichtung wurden zur Kapital-

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um

stärkung der ICB von der VGF sämtliche dort für

1,8 Mio. € auf 3,1 Mio. € gesunken. Ursächlich für

den Linienverkehr und für die Fahrschulausbildung

den Rückgang ist ein früherer Forderungsausgleich

vorhandenen 172 Busse in die ICB eingelegt.

durch den Auftraggeber traffiQ. Die Eigenkapital-

Dadurch ist das Gezeichnete Kapital von 700 T €

quote hat sich bei einer gestiegenen Bilanzsumme

auf 10,6 Mio. € gestiegen. In einem zweiten Schritt

von 10,2 % im Vorjahr auf 59,0 % erhöht.

wurden die von der VGF gehaltenen Gesellschaftsanteile an der ICB zum 01.09.2014 auf die SWFH

Zur Erfolgslage

übertragen. Um den Werkstattbetrieb unter Führung

Umsatzerlöse wurden aus den Verkehrsverträgen

der ICB aufrecht erhalten zu können, wird die Werk-

mit der traffiQ Lokale Nahverkehrsgesellschaft

statt im Rahmen eines Pachtvertrages von der ICB

Frankfurt am Main mbH (traffiQ), aus Sonderlinien-

übernommen, die dort von der VGF beschäftigten

und Gelegenheitsverkehr (Messeverkehr) und seit

Mitarbeiter werden seither im Rahmen einer Arbeit-

01.09.2014 aus dem Verkauf von Dieselkraftstoff

nehmerüberlassung von der ICB eingesetzt.

sowie aus Werkstattleistungen erzielt. Umsatzrück-

Im Bereich des Fahrdienstes konnte zur teilweisen

gänge waren insbesondere durch den Wegfall der

Kompensation der im Linienbündel B entfallenden

Leistungen im Bündel B (-0,9 Mio. €) zu verzeich-

Fahrleistungen ein Arbeitnehmerüberlassungsver-

nen. Der Anstieg des Materialaufwands resultiert

trag mit der City Bus Mainz GmbH (CBM) abge-

aus höheren Aufwendungen für die seit 01.09.2014

schlossen werden, der die Beschäftigung für die

bei der ICB in der Arbeitnehmerüberlassung geführ-

unbefristet beschäftigten Fahrdienstmitarbeiter bis

ten Werkstattmitarbeiter, gestiegenem Instandhal-

Dezember 2016 sichern soll.

tungsaufwand für die Busse und gestiegenem Dieselkraftstoffverbrauch. Ursache für den gestiegenen
Personalaufwand sind Anpassungen im Tarifvertrag.

151

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

B. Ausblick

C. Ergänzende Angaben nach §123 a HGO

Nach den sehr weitreichenden Veränderungen in

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

der Unternehmens- und Leistungsstruktur, die im

Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben-

Jahr 2014 in Folge der Neuausrichtung der Busakti-

stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in

vitäten im Konzern der SWFH eingetreten sind, sind

den Leistungsdaten wider.

die wesentlichsten Herausforderungen für die Gesellschaft im Jahr 2015 der Abschluss des Konzes-

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

sionsvertrages für die Übernahme der Leistungen

Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen

im Linienbündel D und die Anpassung insbesondere

für das Unternehmen vor.

der Unterstützungsprozesse im Bereich der Buswerkstatt.

Organe der Gesellschaften

Für das Geschäftsjahr 2015 ist gegenüber 2014 nur

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

mit einem leichten Rückgang der Aufwendungen zu

sammlung und die Geschäftsführung. Die Ge-

rechnen. Die Aufwendungen aus der Tätigkeit im

schäftsführer erhalten ihre Bezüge von der Stadt-

Bereich der Buswerkstatt skalieren nur in begrenz-

werke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH

tem Umfang mit der durch den Wegfall des Bündels

(VGF). Die Geschäftsführer erhalten für ihre Tätig-

B geringeren Auslastung. Auf der Ertragsseite sol-

keit bei der ICB also keine zusätzliche Vergütung.

len wegfallende Erträge im Bündel B durch höhere
Erträge im Rahmen der Dienstleistungskonzession

D. Public Corporate Governance Kodex

Bündel D und im Geschäft mit Werkstattleistungen

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresab-

für fremde Unternehmen zumindest teilweise kom-

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,

pensiert werden.

die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsfüh-

Eine weitere Stabilisierung des Unternehmens ist

rung der Gesellschaft in wesentlichen Belangen

mit einer möglichen Direktvergabe des Linienbün-

nicht in Übereinstimmung mit den Richtlinien ge-

dels E zum Fahrplanwechsel im Dezember 2016 zu

handelt hätten.

erwarten.

152

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
In-der-City-Bus GmbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

9.600

88

9.511

10.751,8

Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände

0

0

-0

-92,0

9.600

88

9.511

10.751,9

0

0

0

-

4.604

5.294

-690

-13,0

120

0

120

-

4.479

5.290

-811

-15,3

5

3

1

41,6

24

26

-2

-6,0

6

6

-1

-8,6

14.233

5.414

8.819

162,9

8.403

553

7.850

1.418,2

10.572

700

9.872

1.410,3

29

29

0

0,0

-176

-231

55

-23,8

-2.022

55

-2.077

-3.777,5

632

778

-146

-18,8

5.199

4.082

1.116

27,3

14.233

5.414

8.819

162,9

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Umsatzerlöse

31.787

32.250

-463

Gesamtleistung

31.787

32.250

-463

-1,4

261

142

120

84,5

Materialaufwand

-17.028

-16.180

-848

5,2

Personalaufwand

-13.144

-13.001

-143

1,1

-612

-12

-600

4.988,7

sonstige betriebliche Aufwendungen

-3.278

-3.124

-154

4,9

EBIT (Betriebliches Ergebnis)

-2.014

75

-2.089

-2.788,6

-7

-2

-5

281,6

-2.020

73

-2.094

-2.861,0

0

0

0

-

Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Aktive latente Steuern
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

AKTIVA

PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital / Festkapital
Gewinnrücklagen / variables Kapital
Gewinnvortrag / Verlustvortrag
Jahresergebnis / Bilanzergebnis
Rückstellungen
Verbindlichkeiten
Bilanzsumme
Gewinn- und Verlustrechnung

sonstige betriebliche Erträge

Abschreibungen

Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern

Veränderung
in T€

in %
-1,4

-2

-18

16

-89,1

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

-2.022

55

-2.077

-3.777,5

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

-2.022

55

-2.077

-3.777,5

2014

2013

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

Veränderung
absolut

in %

397

407

-10

-2,5

Nutzwagenkilometer (in Tsd.)

8.127

8.309

-182

-2,2

davon ICB in Eigenleistung (inkl. Main Mobil Frankfurt GmbH)

6.898

6.791

107

1,6

davon ICB in Subunternehmerleistung

1.229

1.338

-109

-8,1

Platzkilometer (in Mio.)

601

610

-9

-1,5

davon ICB in Eigenleistung (inkl. Main Mobil Frankfurt GmbH)

508

511

-3

-0,6

93

99

-6

-6,1

davon ICB in Subunternehmerleistung

153

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

2.5.7 Main Mobil Frankfurt GmbH
Gründung:
10.12.2004

Unternehmensgegenstand:

Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Verkehrsunternehmens zur Personenbeförderung nach dem Personenbeförderungsgesetz im Sinne der §§ 42 und 43
PBefG, die Planung, Organisation und Durchführung von Linienverkehr, die Durchführung
von Fernlinien, von Ausflugs- und Reiseverkehr und die Erbringung anderer Sonderverkehrsleistungen mittels Omnibussen und anderen, dem Personenverkehr dienenden,
straßengebundenen und schienengebundenen Verkehrsmitteln.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH

204.100 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Frau Anja Georgi (bis 11.07.2014)
Herr Alois Rautschka
Herr Christian Schaefer (seit 08.09.2014)

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

die im Geschäftsjahr rückläufige Kilometerleistung

Allgemeines

zurückzuführen. Kostenreduzierungen in den Berei-

Die Main Mobil Frankfurt GmbH (MMF) weist für das

chen Material- und Personalaufwand konnten den

abgelaufene Geschäftsjahr einen Jahresfehlbetrag

Umsatzrückgang nicht vollständig kompensieren.

von -71 T € aus. Insgesamt hat sich der Umsatz der
Gesellschaft gegenüber dem Vorjahr um ca. 17 %

B. Ausblick

verringert. Dies ist im Wesentlichen auf die im Ge-

Im Wirtschaftsplan für 2015 hat die Gesellschaft

schäftsjahr geringeren Leistungen, die für die ICB

einen Jahresüberschuss von 6 T € geplant.

erbracht werden, zurückzuführen. Neben einer

In der mittelfristigen Planung erwartet die Gesell-

Belastung durch einen hohen Krankenstand wird

schaft eine Ergebnisentwicklung auf leicht verbes-

das Ergebnis des Jahres 2014 durch Aufwendun-

sertem Niveau.

gen in Folge des Umzuges des Betriebsstandortes

Die wesentliche Herausforderung für die Geschäfts-

von Offenbach in die Flinschstraße in Frankfurt am

führung ist es, die im Jahr 2014 sehr unbefriedigen-

Main geprägt.

de Entwicklung des Krankenstandes in der MMF

Der Unsicherheit der Entwicklung der Energiepreise

umzukehren.

begegnet die Gesellschaft mit geringerem Verbrauch mit der Fortsetzung des Schulungsprogrammes „Wirtschaftliches Fahren“, das nunmehr
als eigenständiger Baustein im Qualifizierungsprogramm gemäß Berufskraftfahrerqualifizierungsgesetz fortgeführt wird.
Zur Vermögens- und Kapitallage
Die Bilanzsumme hat sich um 43 T € auf 564 T €
vermindert. Die Quote des gezeichneten Kapitals
hat sich demzufolge rechnerisch von 33,6 % auf
36,2 % erhöht. Das Sachanlagevermögen beträgt
30 T €; es ist vollständig durch das Eigenkapital
gedeckt.

Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgabenstellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in
den Leistungsdaten wider.
Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO
Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen
für das Unternehmen vor.
Organe der Gesellschaften
Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung. Die Geschäftsführer erhalten ihre Bezüge von der Stadt-

Zur Erfolgslage
Der Jahresfehlbetrag stieg um 29 T € auf -71 T €.

werke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH

Der Umsatz der Gesellschaft verminderte sich um

keit bei der ICB also keine zusätzliche Vergütung.

717 T € auf 3,5 Mio. €. Dies ist im Wesentlichen auf

154

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

(VGF). Die Geschäftsführer erhalten für ihre Tätig-

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

D. Public Corporate Governance Kodex
Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresabschlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,
die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsführung der Gesellschaft in wesentlichen Belangen
nicht in Übereinstimmung mit den Richtlinien ge-

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

handelt hätten.

155

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Main Mobil Frankfurt GmbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

30

0

30

-

0

0

0

-

30

0

30

-

0

0

0

-

534

607

-74

-12,2

0

0

0

-

534

291

243

83,4

0

316

-316

-

564

607

-43

-7,1

Eigenkapital

109

179

-71

-39,4

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

204

204

0

0,0

0

0

0

-

Gewinnvortrag / Verlustvortrag

-25

17

-42

-248,6

Jahresergebnis / Bilanzergebnis

-71

-42

-29

69,7

97

145

-48

-32,9

358

283

75

26,5

AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Bilanzsumme
PASSIVA

Gewinnrücklagen / variables Kapital

Rückstellungen
Verbindlichkeiten
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

28

0

28

-

564

607

-43

-7,1

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Veränderung
in T€

in %

Umsatzerlöse

3.536

4.253

-717

-16,9

Gesamtleistung

3.536

4.253

-717

-16,9

14

15

-1

-9,3

Materialaufwand

-1.031

-1.521

490

-32,2

Personalaufwand

-2.404

-2.613

210

-8,0

-0

0

-0

-

-185

-175

-10

5,9

-70

-41

-29

69,4

-0

-0

-0

124,4

-71

-42

-29

69,7

Außerordentliches Ergebnis

0

0

0

-

Steuern

0

0

0

-

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

-71

-42

-29

69,7

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

-71

-42

-29

69,7

2014

2013

Bilanzsumme
Gewinn- und Verlustrechnung

sonstige betriebliche Erträge

Abschreibungen
sonstige betriebliche Aufwendungen
EBIT (Betriebliches Ergebnis)
Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
Nutzwagenkilometer (in Tsd.)
Platzkilometer (in Mio.)

156

Veränderung
absolut

in %

70

77

-7

-9,1

1.147

1.323

-176

-13,3

74

86

-12

-14,0

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

2.6

traffiQ Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main
mbH

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Stiftstraße 9-17

0 69/2 12-2 44 24

info@traffiQ.de

60313 Frankfurt am Main

0 69/2 12-2 44 30

www.traffiQ.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

31.08.2001

Die Wahrnehmung der im Allgemeininteresse liegenden, nicht gewerblichen Aufgaben der
Stadt Frankfurt am Main als Aufgabenträger im öffentlichen Personennahverkehr und in
sonstigen Verkehren, soweit nicht öffentlich-rechtliche Vorschriften dies zwingend ausschließen. Die Gesellschaft soll die der Stadt Frankfurt am Main zugewiesenen Aufgaben
gemäß § 5 und § 7 Hessisches ÖPNV-Gesetz sicherstellen.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

25.600 € =

100,00 %

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

Geschäftsführung:
Herr Dr. Hans-Jörg von Berlepsch

Aufsichtsrat:

9 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr StR Stefan Majer

Mandatsträger der Stadt:

Herr Stv Martin Daum
Frau Stv Angela Hanisch
Herr Stv Helmut Heuser
Herr Stv Bernhard Maier
Herr StR Stefan Majer
Herr Stv Klaus Oesterling
Frau StRin Erika Pfreundschuh
Frau Stv Annette Rinn

Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Herr Holger Reich (AN)

Satzungsmäßige Besetzung:

Unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat:

9 Mitglieder

Ausgeschiedene Mitglieder:

Neue Mitglieder:

davon 1 Vertreter der Arbeitnehmer

Herr StR Peter Mensinger

Frau StRin Erika Pfreundschuh

(bis 13.07.2014)

(seit 14.07.2014)

Beteiligungen:

Kapitalanteile:

tiQs traffiQ-Servicegesellschaft mbH i. L.

25.000 € = 100,00 %

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

gen. traffiQ ist zudem das Bindeglied zum Rhein-

Allgemeines

Main-Verkehrsverbund, der für den regionalen Nah-

Die traffiQ Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frank-

verkehr verantwortlich ist.

furt am Main mbH (traffiQ) nimmt im Auftrag der

Die Verkehrsleistung im Jahr 2014 ist gegenüber

Stadt Frankfurt am Main die Aufgaben und Befug-

dem Vorjahr deutlich gestiegen. Insgesamt wurden

nisse wahr, die nach dem Hessischen ÖPNV-

in den Frankfurter Bussen und Bahnen (Lokaler

Gesetz dem Aufgabenträger zugewiesen sind (Auf-

Verkehr) 214,3 Mio. (Vj. 203 Mio.) Personen beför-

gabenübertragungs- und Beleihungsvertrag zwi-

dert und 922,3 Mio. (Vj. 872,8 Mio.) Personenkilo-

schen traffiQ und der Stadt Frankfurt am Main).

meter geleistet.

Dazu gehören unter anderem die Planung des loka-

Diese Entwicklung ist ein Ergebnis der kontinuierli-

len Verkehrs, die Aufstellung des lokalen Nahver-

chen Verbesserung des Angebotes (z. B. neue

kehrsplans (NVP) für die Stadt Frankfurt am Main,

Linien, moderne Fahrzeuge) sowie zielgruppenge-

die Bestellung der lokalen Verkehrsleistungen, die

rechter Marketingmaßnahmen, mit denen traffiQ die

Auferlegung und Ausschreibung von Verkehrsleis-

Vorzüge der Nutzung der Frankfurter Busse und

tungen, das Marketing und die Kundenbetreuung

Bahnen bewirbt.

sowie die Finanzierung der lokalen Verkehrsleistun-

Dies macht sich auch bei den kassentechnischen
Einnahmen bemerkbar. Diese sind gegenüber dem

157

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Vorjahr (236,2 Mio. €) um rd. 6,2 % auf 251,3 Mio. €

Gemäß Gesellschafterbeschluss wird der im Eigen-

gestiegen und konnten damit die jährliche Tarifan-

kapital aufgeführte Jahresfehlbetrag durch Entnah-

passung (in 2014 um 2,42 %) um mehr als das

me aus der Kapitalrücklage gedeckt. Die unterjähri-

Doppelte realisieren.

ge Liquidität war im Berichtsjahr 2014 jederzeit
gesichert. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf

Zur Vermögens- und Kapitallage

0,9 %.

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr
um 2,8 Mio. € auf 25,6 Mio. € erhöht. Dies beruht

Zur Erfolgslage

insbesondere auf den zum Bilanzstichtag einzube-

Da die traffiQ alle Aufgaben und Befugnisse des

ziehenden höheren, betragsmäßig gleichen Treu-

Aufgabenträgers (Stadt Frankfurt am Main) gemäß

handforderungen

von

dem Hessischen ÖPNV-Gesetz wahrnimmt und

20,7 Mio. € (Vj. 18,2 Mio. €) sowie der Zunahme bei

insofern kein wesentliches eigenes operatives Ge-

den Forderungen und Verbindlichkeiten aus Liefe-

schäft hat, ist das Ergebnis der traffiQ in erster Linie

rungen und Leistungen.

durch die Aufwendungen für den sog. Eigenbedarf

Auf der Vermögensseite entfallen 0,4 Mio. € auf das

geprägt.

Anlagevermögen sowie 25,1 Mio. € auf das Umlauf-

Der Jahresfehlbetrag ist von 7,7 Mio. € im Vorjahr

vermögen

auf 8,9 Mio. € im Berichtsjahr gestiegen.

(inkl.

und

–verbindlichkeiten

Rechnungsabgrenzungsposten).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Den Erträgen in Höhe von 1 Mio. € stehen Aufwen-

haben sich im Vergleich zum Vorjahr insbesondere

dungen in Höhe von 9,9 Mio. € gegenüber. Das

aufgrund der Forderungen aus der Weiterberech-

Jahresergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um

nung von Infrastrukturleistungen um 0,9 Mio. € auf

gut 1,1 Mio. € verschlechtert. Dies resultiert im We-

3 Mio. € erhöht.

sentlichen aus Sondereffekten bei den Erträgen aus

Der Rückgang der liquiden Mittel ist vor allem durch

EU-Zuschüssen im Vorjahr sowie gestiegenen Per-

das im Vergleich zum Vorjahr schlechtere Jahreser-

sonalaufwendungen aufgrund von Tariferhöhungen

gebnis zu erklären. In 2014 wurde ein höherer Anteil

in 2014 sowie der Übernahme von 14 Mitarbeitern

der durch die Stadt Frankfurt am Main zur Verfü-

der in Liquidation gegangenen Tochtergesellschaft

gung gestellten Mittel (in 2013 und 2014 jeweils

tiQs GmbH.

9,1 Mio. €) zur Deckung des Jahresfehlbetrages

158

benötigt als in 2013.

Ergebnisse der Beteiligungen

Die Passivseite ist geprägt durch die Verbindlichkei-

Die traffiQ hat eine 100%ige Tochtergesellschaft,

ten in Höhe von 24,3 Mio. € (Vj. 20,6 Mio. €). Die

„traffiQ-Servicegesellschaft mbH“ (tiQs), deren Ge-

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

genstand die Beratung von Aufgabenträgern und

in Höhe von 3,6 Mio. € haben sich im Vergleich zum

aufgabenträgernahen Organisationen in Planungs-

Vorjahr um 1,3 Mio. € erhöht. Den höchsten Anteil

fragen und strategisch-organisatorischen Fragen

daran haben die Verbindlichkeiten gegenüber der

des öffentlichen Personennahverkehrs im Zuge der

VGF GmbH aus in Rechnung gestellten Infrastruk-

Marktliberalisierung ist. Zwischen den Gesellschaf-

turleistungen.

ten besteht ein steuerlich anerkannter Ergebnisab-

In 2014 erfolgte eine Einstellung in die Kapitalrück-

führungsvertrag.

lage in Höhe von 9,1 Mio. € (Vj. 9,1 Mio. €).

der tiQs hat am 21.07.2014 die Liquidation der Ge-

Die Finanzierung der traffiQ erfolgt, soweit nicht

sellschaft zum 30.09.2014 beschlossen. Die Gesell-

durch eigene Erträge erwirtschaftet, durch Zuwei-

schaft befindet sich seit dem 01.10.2014 in Liquida-

sungen der Gesellschafterin, die seit dem Ge-

tion

schäftsjahr 2004 in die Kapitalrücklage eingestellt

Servicegesellschaft mbH i. L. (tiQs). Das Rumpfge-

werden. Der Betrag der Zuführung zur Kapitalrück-

schäftsjahr 2014 (01.01.2014-30.09.2014) schließt

lage wird auf der Grundlage der benötigten Mittel

mit einem Jahresverlust vor Ergebnisübernahme in

festgelegt.

Höhe von rd. -7 T € ab. Gegenüber dem Vorjahr

und

führt

Die

Gesellschafterversammlung

den

Namen

tiQs

traffiQ-

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

verschlechterte sich das Jahresergebnis deutlich

Beziehungen zum Haushalt

um rd. 10 T €. Die Geschäftsentwicklung der tiQs

Im Haushalt 2014 der Stadt Frankfurt am Main

über voraussichtlich zwei Liquidationsjahre wird

standen für die traffiQ Mittel von rund 35,8 Mio. €

planseitig überwiegend geprägt sein durch die Ab-

zur Verfügung, davon 10,5 Mio. € für den Eigenbe-

wicklungskosten der Gesellschaft.

darfsbereich und 25,3 Mio. € für den Treuhandbe-

B. Ausblick

Mittelübertragung von 7,4 Mio. € zur Verfügung.

Der finanzielle Rahmen, in dem sich traffiQ in den

Insgesamt wurden für das Jahr 2014 im Eigenbe-

Jahren 2015 und 2016 bewegen wird, orientiert sich

darfsbereich Mittel von 9,1 Mio. € von der Stadt

an dem am 15.12.2014 beschlossenen Wirtschafts-

Frankfurt am Main in die Kapitalrücklage gezahlt. An

plan einschließlich der fünfjährigen Finanzplanung.

Treuhandmitteln wurden insgesamt 21,2 Mio. € von

Insgesamt stoßen die Bereitstellung von Haus-

der Stadt Frankfurt am Main abgefordert.

Verkehr, Ver- und
Entsorgung

reich. Zudem standen der Gesellschaft Reste aus

haltsmitteln und damit die Finanzierung des städtischen Nahverkehrs aber mittel- und langfristig an

Organe der Gesellschaft

ihre Grenzen.

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

Generell zeichnen sich künftig höhere Finanzbedar-

sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts-

fe im Treuhandbereich ab, die aus den in den Ver-

rat.

kehrsverträgen festgelegten Preisfortschreibungen

Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen im

sowie überproportionalen Kostensteigerungen beim

Geschäftsjahr 219 T €.

Lohn resultieren dürften.

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im

Durch die Vergabe der Busbündel im Wettbewerb

Geschäftsjahr 2 T €.

konnte das Leistungsangebot bis Ende 2014 um gut
25 % auf rd. 17 Mio. Fahrplankilometer erhöht wer-

D. Public Corporate Governance Kodex

den, die gemeinsam von sechs Verkehrsunterneh-

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresab-

men erbracht werden. Die bisherigen Ausschrei-

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,

bungen brachten finanziell einen überzeugenden

die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsfüh-

Erfolg. Der jeweils erzielte Preis lag deutlich unter

rung und die Aufsichtsratsorgane der Gesellschaft

den bisherigen Kosten.

in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirt-

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

schaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das

Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben-

zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des

stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in

Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vor-

den Leistungsdaten wider.

erörtert

werden.

Die

Wirtschaftsplangespräche

fanden statt am 16.11.2013 für das Planjahr 2014
Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

und am 18.11.2014 für das Planjahr 2015. Das

Bei der traffiQ handelt es sich gemäß HGO um

Abschlussgespräch 2014 wurde am 21.05.2015

keine Gesellschaft, die auf den Betrieb eines wirt-

durchgeführt.

schaftlichen Unternehmens gerichtet ist, so dass
eine Prüfung des § 121 Abs. 1 HGO entfällt.

159

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
traffiQ Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

425

474

-49

-10,4

31

8

23

285,6

369

441

-72

-16,3

25

25

0

0,0

25.142

22.338

2.804

12,6

3

15

-11

-77,9

24.106

20.655

3.451

16,7

1.033

1.669

-636

-38,1

in %

AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

76

25

51

200,2

25.643

22.838

2.806

12,3

239

1.388

-1.149

-82,8

26

26

0

0,0

9.100

9.100

0

0,0

PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital / Festkapital
Kapitalrücklage
Gewinnrücklagen / variables Kapital

0

0

0

-

-8.887

-7.738

-1.149

14,8

1.082

898

184

20,5

Verbindlichkeiten

24.323

20.552

3.770

18,3

Bilanzsumme

25.643

22.838

2.806

12,3

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Jahresergebnis / Bilanzergebnis
Rückstellungen

Gewinn- und Verlustrechnung
Gesamtleistung
sonstige betriebliche Erträge
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibungen

Veränderung
in T€

in %

0

0

0

-

981

1.468

-487

-33,2

0

0

0

-

-5.237

-4.809

-428

8,9

-161

-167

6

-3,5

sonstige betriebliche Aufwendungen

-4.453

-4.206

-247

5,9

EBIT (Betriebliches Ergebnis)

-8.871

-7.714

-1.157

15,0

-15

-23

8

-34,7

-8.886

-7.737

-1.149

14,8

Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis

0

0

0

-

-1

-1

-0

10,9

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

-8.887

-7.738

-1.149

14,8

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

-8.887

-7.738

-1.149

14,8

2014

2013

Steuern

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
Verwaltete Treuhandgelder (in T€)
Anzahl d. Linien d. gesamten integr. ÖV auf dem Stadtgebiet
Angebotskilometer pro Jahr (in Mio. Nutzkm*)
Anzahl der Haltestellen**

Veränderung
absolut

in %

76

71

5

7,0

293.011

286.557

6.454

2,3

142

142

0

0,0

41

41

0

0,0

757

756

1

0,1

Anmerkung zu den Kennzahlen: Die verwalteten Treuhandgelder sind um die verrechneten kassentechnischen
Einnahmen bereinigt. Die Anzahl der Linien des gesamten integrierten ÖV auf dem Stadtgebiet bezieht sich auf
den Lokalen und den Regionalen Verkehr. Für den Regionalverkehr ist der RMV verantwortlich.
*Nutzzugkm (Schiene) bzw. Nutzwagenkm (Bus) ohne Regionalen Verkehr
**Doppelnennungen der verschiedenen Betriebszweige wurden herausgerechnet, eine Haltestelle kann aus mehreren Steigen bestehen. Die Anzahl bezieht sich auf den Lokalen und den Regionalen Verkehr.

160

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Wohnungsbau

3. Wohnungsbau

161

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

3. Wohnungsbau
3.1

3.2

162

161

ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH
und Konzern

163

3.1.1 Frankfurter Aufbau-Aktiengesellschaft

169

3.1.2 Hellerhof GmbH

173

3.1.3 SAALBAU Betriebsgesellschaft mbH

176

3.1.4 WOHNHEIM GmbH

179

Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH und Konzern

183

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

3.1

ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und
Beteiligungsgesellschaft mbH und Konzern

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Niddastraße 107

0 69/26 08-0

post@abg-fh.de

60329 Frankfurt am Main

0 69/26 08-2 77

www.abg-fh.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

16.01.1890

Errichtung, Betreuung, Bewirtschaftung und Verwaltung von Gebäuden und Wohnungen,
Vorbereitung und Durchführung von Bauvorhaben, Verwaltung von Beteiligungen.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

102.530.260 € =

99,99 %

1.970 € =

0,01 %

102.532.230 € =

100,00 %

AXA Bank AG

Geschäftsführung:
Herr Ralf Hübner
Herr Frank Junker

Aufsichtsrat:

21 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr OB Peter Manuel Feldmann

Mandatsträger der Stadt:

Herr StK Uwe Becker
Frau StRin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld
Herr BM Olaf Cunitz

Wohnungsbau

Herr OB Peter Manuel Feldmann
Herr Stv Michael zu Löwenstein
Herr StR Stefan Majer
Frau StRin Erika Pfreundschuh
Frau StRin Elke Sautner
Herr StR Prof. Dr. Felix Semmelroth
Herr Stv Wolfgang Siefert
Herr Stv Lothar Stapf
Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Herr Peter Bachmann (AN)
Frau Berit Beierlein (AN)
Herr Mike Blanc (AN)
Frau Elvira Damme (AN)
Frau Andrea Emmerich (AN)
Frau Brigitte Feik (AN)
Herr Hans Peter Kemmer (AN)
Herr Karlheinz Leister (AN)
Frau Iris Marquardt (AN)
Herr Claus Tischer (AN)

Satzungsmäßige Besetzung:

Unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat:

21 Mitglieder

Ausgeschiedene Mitglieder:

davon 10 Vertreter der Anteilseigner,
10 Vertreter der Arbeitnehmer und

Neue Mitglieder:
Frau StRin Erika Pfreundschuh
(seit 17.02.2014)

die neutrale Person

Beteiligungen:
ABG Erste Kulturcampus Frankfurt Beteiligungs GmbH

Kapitalanteile:
28.000 € =

100,00 %

2.000 € =

100,00 %

ABG Zweite Kulturcampus Frankfurt Beteiligungs GmbH

28.000 € =

100,00 %

ABG Zweite Kulturcampus GmbH & Co. KG

27.000 € =

100,00 %

ABG Dritte Kulturcampus Frankfurt Beteiligungs GmbH

28.000 € =

100,00 %

ABG Dritte Kulturcampus GmbH & Co. KG

27.000 € =

100,00 %

ABG Erste Kulturcampus GmbH & Co. KG

163

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

SAALBAU Betriebsgesellschaft mbH

25.000 € =

100,00 %

WOHNHEIM GmbH

34.103.200 € =

98,81 %

Frankfurter Aufbau-Aktiengesellschaft

14.125.056 € =

96,80 %

ABG EuropaQuartett GmbH & Co. KG

9.400 € =

94,00 %

ABG BelVivo GmbH & Co. KG

9.400 € =

94,00 %

MIBAU GmbH

4.285.050 € =

92,09 %

Hellerhof GmbH

13.238.050 € =

86,83 %

ABGnova GmbH

50.000 € =

50,00 %

Merton-Wohnprojekt GmbH

25.600 € =

50,00 %

MainWERT GmbH, Bietigheim-Bissingen

25.000 € =

50,00 %

CP Campus Projekte GmbH

12.500 € =

50,00 %

book-n-drive, Wiesbaden

16.873 € =

33,33 %

5.200 € =

20,00 %

Garagen- Bau- und Betriebsgesellschaft mbH

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten vorge-

Allgemeines

nommen.

Der von der ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH (ABG)

Zur Vermögens- und Kapitallage

betreute und bewirtschaftete eigene Bestand belief

Die Bilanzsumme beträgt 1.238 Mio. € und hat sich

sich auf 21.793 Wohnungen, 315 gewerbliche und

im Vergleich zum Vorjahr um 154 Mio. € erhöht. Der

372 sonstige Objekte, 17 soziale Einrichtungen

Anstieg der Bilanzsumme ergibt sich im Wesentli-

sowie 5.028 Garagen und Kfz-Stellplätze mit einer

chen aus der Erhöhung des Anlagevermögens. Der

Gesamtwohnfläche von 1.387.501 qm. Darüber

Rückgang der bilanziellen Eigenkapitalquote von

hinaus betreute die ABG aufgrund von Geschäfts-

50,3 % auf 48,8 % resultiert im Wesentlichen aus

besorgungsverträgen den Liegenschaftsbestand der

dem Anstieg der Verbindlichkeiten aus Darlehens-

Hellerhof GmbH, der MIBAU GmbH, der ABG Euro-

aufnahmen bei Kreditinstituten.

paQuartett GmbH & Co. KG sowie der ABG BelVivo

164

GmbH & Co. KG. Beherrschungs- und Ergebnisab-

Zur Erfolgslage

führungsverträge bestehen mit der Frankfurter Auf-

Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vor-

bau-Aktiengesellschaft (FAAG) sowie der SAALBAU

jahr von 216,9 Mio. € auf 195,6 Mio. € vermindert.

Betriebsgesellschaft mbH. Beherrschungsverträge

Der Rückgang resultiert aus geringeren Erlösen aus

sind mit der WOHNHEIM GmbH, der MIBAU GmbH

dem Verkauf von Grundstücken. Die Umsatzerlöse

und der Hellerhof GmbH abgeschlossen.

aus der Hausbewirtschaftung sind im Vergleich zum

Bereits in den letzten Berichtsjahren überstieg die

Vorjahr auf Grund von Erstvermietungen bei Neu-

Nachfrage das Angebot an Mietwohnungen. Insbe-

bauten und Mieterhöhungen nach Mieterwechsel

sondere werden Drei- und Vierzimmerwohnungen

und auf Grund von Mieterhöhungen nach Mietspie-

nachgefragt. Dieser steigenden Nachfrage nach

gel um 9,7 Mio. € gestiegen. Das Betriebsergebnis

Miet- und Eigentumswohnungen kommt die ABG

liegt mit 34,7 Mio. € um 419 T € niedriger als im

sowohl durch Bestandsneubauten als auch durch

Vorjahr. Das um 5,8 Mio. € verbesserte Finanzer-

Bauträgermaßnahmen nach. 167 Neubauwohnun-

gebnis ergibt sich aus höheren Erträgen aus Ge-

gen für den Bestand mit 160 Stellplätzen wurden im

winnabführungsverträgen

Berichtsjahr fertig gestellt. 54,5 Mio. € wurden in

FAAG. Die Verlustübernahmeverpflichtung gegen-

Modernisierung und Instandhaltung des Wohnungs-

über der SAALBAU Betriebsgesellschaft mbH stieg

bestands investiert. 2 % (Vj. 3,2 %) der Wohnungen

um 1,7 Mio. €. Das Ergebnis der gewöhnlichen

standen am 31.12.2014 vermietungsbedingt und

Geschäftstätigkeit hat sich um 5,3 Mio. € auf

aus technischen Gründen leer. Die Forderungen

69,9 Mio. € verbessert. Die Eigenkapitalrentabilität

aus Vermietung haben sich von 2,1 Mio. € auf

hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf 10,7 % stabi-

1,7 Mio. € verringert. Mietanpassungen wurden im

lisiert. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahres-

insbesondere

mit

der

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

überschuss von rund 64,3 Mio. € (Vj. 57,2 Mio. €)

Fünf at equity bewertete Unternehmen sind in den

ab, der zusammen mit dem Gewinnvortrag von

Konzernabschluss

23 T € einen Bilanzgewinn von rund 64,4 Mio. €

Wohnprojekt GmbH und die MainWERT GmbH sind

ergibt. Hiervon wurde eine Gewinnausschüttung von

Gemeinschaftsunternehmen mit jeweils einem pri-

rund 8,3 Mio. € vorgenommen, in die anderen Ge-

vaten Gesellschafter, die über kein eigenes Perso-

winnrücklagen wurden 56 Mio. € eingestellt. Die

nal verfügen. Die Merton-Wohnprojekt GmbH wird

einbezogen:

Die

Merton-

übrigen 47 T € wurden auf neue Rechnung vorge-

als Bauträgerin tätig, während die MainWERT

tragen.

GmbH Wohnimmobilien erwirbt, verpachtet, vermie-

Ergebnisse der Beteiligungen und Konzernab-

ßert. Die CP Campus Projekte GmbH Frankfurt am

schluss

Main, die als ein Gemeinschaftsunternehmen zu

Der vom Konzern betreute und bewirtschaftete

gleichen Teilen der ABG und der GWH Gemeinnüt-

eigene Bestand umfasste 50.661 Wohnungen mit

zige Wohnungsgesellschaft Hessen mbH, Frankfurt

einer Gesamtwohnfläche von 3,1 Mio. qm. In den

am Main gehört, bebaut ein Grundstück in Bocken-

Konzernabschluss der ABG wurden außer der ABG

heim mit Eigentumswohnungen. Die ABGnova

die Abschlüsse von 14 weiteren Gesellschaften als

GmbH ist ein Unternehmen, das gemeinsam mit der

vollkonsolidierte Unternehmen einbezogen: Heller-

Mainova AG zur Erbringung von Beratungsleistun-

hof GmbH, FAAG, MIBAU GmbH, WOHNHEIM

gen im Bereich des Innovationsmanagements und

GmbH, Parkhaus-Betriebsgesellschaft mbH, FAAG

der Energieeffizienz an Gebäuden der Gesellschaf-

Technik GmbH, ABG Projekte GmbH, SAALBAU

ter und Dritter besteht. Außerdem wird die Hofgar-

Betriebsgesellschaft mbH und Parkhaus Goethe-

ten Projektgesellschaft mbH, Frankfurt am Main,

platz GmbH sowie die ABG Erste bis Dritte Kultur-

nach der Equity-Methode bewertet.

campus Frankfurt GmbH & Co. KG, die ABG Euro-

Zu Anschaffungskosten angesetzt wurden die book-

paQuartett GmbH & Co. KG und die ABG BelVivo

n-drive GmbH und die Garagen- Bau- und Betriebs-

GmbH & Co. KG. Die ABG erwarb mit Wirkung zum

gesellschaft mbH Frankfurt am Main.

31.07.2014 Kommanditanteile von 94 % an der

Die Konzernbilanzsumme im Berichtsjahr beträgt

ABG BelVivo GmbH & Co. KG (vormals Europavier-

2.079 Mio. € (Vj. 1.919 Mio. €). Der Konzernjahres-

tel Baufeld 4 d GmbH & Co. KG Essen). Die Gesell-

überschuss

beläuft

schaft bewirtschaftet 122 eigene Wohneinheiten,

64,9 Mio. €).

Der

vier Gewerbeobjekte und 135 Tiefgaragenstellplät-

83,7 Mio. €.

ze. Die Gesellschaft hat kein eigenes Personal.

Das „Aktiv-Stadthaus“ wurde Mitte 2015 fertig ge-

Die ABG Erste bis Dritte Kulturcampus Frankfurt

stellt. Das Haus mit 78 Wohnungen erzeugt mehr

sich

auf

68,1 Mio. €

Konzernbilanzgewinn

Wohnungsbau

tet, in Wohneigentum umwandelt und weiterveräu-

(Vj.

beträgt

GmbH & Co. KG wurden jeweils aus steuerlichen

Energie als für die Versorgung der Bewohner not-

Gründen geschaffen, um im Entwicklungsgebiet

wendig ist.

Kulturcampus Bockenheim eigene und fremde
Grundstücke zu verwalten, zu entwickeln und zu

B. Ausblick

veräußern. Alleinige Kommanditgesellschafterin ist

Die Wirtschaftspläne der ABG für die Jahre 2015 bis

jeweils die ABG. Die ABG Erste bis Dritte Kultur-

2019 sehen jährliche Überschüsse vor Ertragssteu-

campus Frankfurt Beteiligungs GmbH ist jeweils

ern zwischen 54,5 Mio. € und 62,9 Mio. € vor. Die

unbeschränkt haftende Gesellschafterin der jeweili-

Entwicklung der Sollmieten wird in den nächsten

gen ABG Erste bis Dritte Kulturcampus Frankfurt

zwei Geschäftsjahren sehr moderat ausfallen und

GmbH & Co. KG. Die ABG Dritte Kulturcampus

im Wesentlichen durch Erstbezüge beeinflusst sein.

Frankfurt Beteiligungs GmbH ist Komplementärin

Die ABG wird von 2015 bis 2019 rund 1,3 Mrd. € in

der ABG EuropaQuartett GmbH & Co. KG und seit

Neubauten,

dem 17.12.2014 Komplementärin der ABG BelVivo

und Modernisierungsmaßnahmen investieren. Im

GmbH & Co. KG ohne Kapitaleinlage.

Jahr 2015 sollen 191 geförderte und frei finanzierte

Bauträgermaßnahmen,

Sanierungen

165

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Wohnungen fertig gestellt werden. Risiken werden

4,5 Mio. € an den Haushalt der Stadt Frankfurt am

in steigenden Ausfällen bei Mietforderungen gese-

Main abgeführt.

hen, denen die Unternehmen durch rechtzeitige
Gegenmaßnahmen gegenübertreten. Auf Grund der

Organe der Gesellschaft

Zunahme der Einwohner, der Haushalte und einer

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

erhöhten Nachfrage nach mehr Wohnraum pro

sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts-

Person im Rhein-Main-Gebiet wird auch die Nach-

rat.

frage innerhalb der Stadt Frankfurt am Main weiter

Im Geschäftsjahr 2014 betrugen die Bezüge der

zunehmen. Davon werden sowohl das Bauträger-

Geschäftsführung 448 T €.

geschäft als auch die Nachfrage nach Gebrauchs-

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im

wohnungen profitieren.

Geschäftsjahr 4 T €.

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

D. Public Corporate Governance Kodex

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresab-

Zweck der Gesellschaft ist vorrangig eine sichere

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,

und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung

die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsfüh-

der breiten Schichten der Bevölkerung. Der Stand

rung und die Aufsichtsratsorgane der Gesellschaft

der Erfüllung spiegelt sich in den Leistungsdaten

in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung

wider.

mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK
sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirt-

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

schaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das

Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen

zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des

für das Unternehmen vor.

Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vorerörtert

Die

Wirtschaftsplangespräche

Beziehungen zum Haushalt

fanden statt am 13.11.2013 für das Planjahr 2014

Die Stadt Frankfurt am Main hat im Haushaltsjahr

und am 06.11.2014 für das Planjahr 2015. Die Ab-

2014

schlussgespräche 2014 wurden am 07.05.2015 und

Sicherheiten

(Ausfallbürgschaften)

von

7,9 Mio. € übernommen (Stand 31.12.2014, Restschuld ohne Zinsen). Im Jahr 2014 wurde eine
Nettodividende für das Geschäftsjahr 2013 von

166

werden.

am 02.06.2015 durchgeführt.

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

1.007.427

904.356

103.070

11,4

522

659

-137

-20,8

Sachanlagen

787.229

712.732

74.497

10,5

Finanzanlagen

219.675

190.965

28.710

15,0

Umlaufvermögen

226.263

175.691

50.571

28,8

44.050

37.084

6.966

18,8

121.824

128.901

-7.077

-5,5

60.389

9.706

50.682

522,2

in %

AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände

Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Rechnungsabgrenzungsposten

4.318

4.267

51

1,2

1.238.007

1.084.315

153.692

14,2

Eigenkapital

603.907

544.913

58.994

10,8

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

102.532

102.532

0

0,0

38.016

38.016

0

0,0

398.995

346.995

52.000

15,0

Bilanzsumme

Kapitalrücklage
Gewinnrücklagen / variables Kapital
Gewinnvortrag / Verlustvortrag

23

125

-102

-81,7

64.341

57.245

7.096

12,4

8.946

9.167

-221

-2,4

36.623

30.195

6.428

21,3

Verbindlichkeiten

579.462

492.152

87.310

17,7

davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

269.327

211.547

57.780

27,3

9.069

7.887

1.182

15,0

1.238.007

1.084.315

153.692

14,2

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

195.591

216.863

-21.272

-9,8

6.964

-13.772

20.736

-150,6
18,2

Jahresergebnis / Bilanzergebnis
Sonderposten
Rückstellungen

Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Bestandsänderung UE / FE
andere aktivierte Eigenleistungen

Veränderung
in T€

in %

178

151

28

202.734

203.242

-508

-0,3

6.185

5.579

606

10,9

Materialaufwand

-125.756

-128.626

2.870

-2,2

Personalaufwand

-19.177

-17.878

-1.298

7,3

Abschreibungen

-21.401

-19.125

-2.276

11,9
-2,3

Gesamtleistung
sonstige betriebliche Erträge

sonstige betriebliche Aufwendungen

-7.903

-8.091

188

EBIT (Betriebliches Ergebnis)

34.682

35.101

-419

-1,2

Finanzergebnis

35.178

29.410

5.768

19,6

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

69.860

64.511

5.349

8,3

Außerordentliches Ergebnis

-1.777

-183

-1.594

869,2

Steuern

-3.743

-7.083

3.340

-47,2

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

64.341

57.245

7.096

12,4

57.245

7.096

12,4

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag
Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr
Bilanzergebnis

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
Anzahl Wohnungen preisfrei
Anzahl Wohnungen preisgebunden
Anzahl Wohnungen gesamt
davon Neubaufertigstellungen

64.341

Wohnungsbau

PASSIVA

23

125

-102

-81,7

64.363

57.369

6.994

12,2

2014

2013

Veränderung
absolut

in %

264

260

4

1,5

17.739

16.626

1.113

6,7

4.054

4.990

-936

-18,8

21.793

21.616

177

0,8

167

410

-243

-59,3

167

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH Konzern
Bilanz Konzern

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

1.803.274

1.693.727

109.546

6,5

524

663

-139

-20,9

1.794.021

1.661.581

132.440

8,0

8.728

31.483

-22.755

-72,3

Umlaufvermögen

271.266

220.632

50.634

22,9

Vorräte

112.384

106.010

6.374

6,0

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

97.698

103.036

-5.338

-5,2

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks

61.184

11.585

49.599

428,1

4.387

4.357

30

0,7

2.078.927

1.918.717

160.211

8,3

Eigenkapital

769.976

706.867

63.108

8,9

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

102.532

102.532

0

0,0

48.040

48.040

0

0,0

480.924

428.924

52.000

12,1

in %

AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen

Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme
PASSIVA

Kapitalrücklage
Gewinnrücklagen / variables Kapital
Gewinnvortrag / Verlustvortrag

15.605

8.026

7.578

94,4

Jahresergebnis / Bilanzergebnis

68.088

64.870

3.218

5,0

7.349

6.878

471

6,9

47.438

47.597

-159

-0,3

Anteile anderer Gesellschafter
Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung
Rückstellungen
Verbindlichkeiten
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Passive latente Steuern
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderung UE / FE
andere aktivierte Eigenleistungen

57.759

2.632

4,6

1.115.278

94.304

8,5

704.744

645.561

59.183

9,2

28.677

29.832

-1.155

-3,9

10.301

8.981

1.321

14,7

2.078.927

1.918.717

160.211

8,3

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

448.085

451.023

-2.937

-0,7

6.376

-6.857

13.233

-193,0

Veränderung
in T€

in %

6.907

9.364

-2.457

-26,2

461.369

453.530

7.838

1,7

13.180

12.881

300

2,3

Materialaufwand

-251.977

-248.703

-3.274

1,3

Personalaufwand

-55.021

-54.233

-788

1,5

Abschreibungen

-57.347

-53.857

-3.489

6,5

sonstige betriebliche Aufwendungen

-16.161

-14.484

-1.677

11,6

Gesamtleistung
sonstige betriebliche Erträge

94.043

95.133

-1.090

-1,1

-20.344

-21.944

1.600

-7,3

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

73.699

73.189

510

0,7

Außerordentliches Ergebnis

-1.991

-647

-1.345

208,0

Betriebsergebnis
Finanzergebnis

Steuern

-3.508

-7.561

4.053

-53,6

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

68.200

64.982

3.218

5,0

Anteile Minderheiten am Jahresergebnis

-111

-111

0

0,0

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

68.088

64.870

3.218

5,0

Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr

15.605

8.026

7.578

94,4

Bilanzergebnis

83.693

72.897

10.796

14,8

2014

2013

797

812

Anzahl Wohnungen preisfrei

35.044

33.532

1.512

4,5

Anzahl Wohnungen preisgebunden

15.617

16.737

-1.120

-6,7

Anzahl Wohnungen gesamt

50.661

50.269

392

0,8

456

621

-165

-26,6

Kennzahlen
Mitarbeiter Konzern (Jahresdurchschnitt)

davon Neubaufertigstellungen

168

60.392
1.209.582

Veränderung
absolut

in %

-15

-1,8

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

3.1.1 Frankfurter Aufbau-Aktiengesellschaft
Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Niddastraße 107

0 69/26 98-0

post@abg-fh.de

60329 Frankfurt am Main

0 69/26 98-5 16

www.faag.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

15.08.1947

Erwerb, Bebauung, Bewirtschaftung und Verwaltung von Wohn- und Geschäftsgrundstücken in der Stadt Frankfurt am Main und ihrer näheren Umgebung sowie die Ausführung
von Architekten- und Ingenieurleistungen für öffentliche und private Bauherren und die
Durchführung aller damit zusammenhängenden Aufgaben, auch über die Grenzen der
Stadt Frankfurt am Main hinaus.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH

14.125.056 € =

Stadt Frankfurt am Main

96,80 %

466.944 € =

3,20 %

14.592.000 € =

100,00 %

Vorstand:
Herr Frank Junker

Aufsichtsrat:

21 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr BM Olaf Cunitz

Mandatsträger der Stadt:

Herr StK Uwe Becker
Frau StRin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld
Herr BM Olaf Cunitz

Wohnungsbau

Herr Stv Martin Gerhardt
Frau Stv Ursula auf der Heide
Frau Stv Christiane Loizides
Herr StR Stefan Majer
Herr StR Eugenio Muñoz del Rio
Frau StRin Erika Pfreundschuh
Herr StR Jan Schneider
Herr Stv Wolfgang Siefert
Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Herr Markus Buschwa (AN)
Frau Andrea Emmerich (AN)
Frau Brigitte Feik (AN)
Frau Petra Granatella (AN)
Frau Roswitha Haus (AN)
Herr Friedrich-Wilhelm Klingenstein (AN)
Herr Norbert Kreile (AN)
Frau Iris Marquardt (AN)
Herr Adolf Stein (AN)
Frau Petra Weigert (AN)

Satzungsmäßige Besetzung:

Unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat:

21 Mitglieder

Ausgeschiedene Mitglieder:

Neue Mitglieder:

davon 10 Vertreter der Arbeitnehmer

Herr Rüdiger Heinisch (AN)

Herr Markus Buschwa (AN)

Frau Claudia Meisel (AN)

Frau Petra Granatella (AN)

Herr Hans-Werner Reuter (AN)

Frau Stv Ursula auf der Heide

(bis 28.07.2014)
(bis 28.07.2014)
(bis 28.07.2014)

(seit 28.07.2014)
(seit 28.07.2014)
(seit 03.02.2014)

Frau Stv Christiane Loizides
(seit 03.02.2014)

Frau Petra Weigert (AN)
(seit 28.07.2014)

169

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Beteiligungen:

Kapitalanteile:

FAAG Technik GmbH

4.000.000 € =

100,00 %

Parkhaus-Betriebsgesellschaft mbH

26.000 € =

100,00 %

ABG Projekte GmbH

25.000 € =

100,00 %

Parkhaus Goetheplatz GmbH

25.000 € =

100,00 %

Hofgarten Projektgesellschaft mbH

25.000 € =

50,00 %

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

Zur Erfolgslage

Allgemeines

Die Umsatzerlöse (einschließlich Bestandsverände-

Die Gesellschaft betreute im Geschäftsjahr 5.443

rungen) haben sich mit 91,5 Mio. € im Vergleich

eigene Wohnungen, 405 Gewerbeobjekte sowie

zum Vorjahr um 5,3 Mio. € erhöht. Im Bereich der

1.913 Garagen und Stellplätze. Es besteht ein Be-

Hausbewirtschaftung, auf den 91 % des Gesamtbe-

herrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der

trages entfallen, stieg die Gesamtleistung um

ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und

4 Mio. € auf 83,6 Mio. €. Das Bauträgergeschäft

Beteiligungsgesellschaft

Frankfurter

ruhte im Berichtsjahr weitgehend. Im Architekten-

Aufbau AG (FAAG) ihrerseits hat mit ihren Töchtern

und Ingenieurgeschäft der FAAG stieg die Gesamt-

Parkhaus-Betriebsgesellschaft

Parkhaus

leistung um 1,2 Mio. € auf 8,2 Mio. €. Der Jahres-

Goetheplatz GmbH, ABG Projekte GmbH und

überschuss vor Gewinnabführung an die ABG be-

FAAG Technik GmbH jeweils einen Beherrschungs-

trug 43,1 Mio. € (Vj. 37,9 Mio. €). Die Eigenkapital-

und Gewinnabführungsvertrag geschlossen.

rentabilität lag bei 61 % (Vj. 53,7 %).

(ABG).

Die
mbH,

Im Bereich Wohnimmobilien betrug der Leerstand
im Berichtsjahr bezogen auf die Fläche 0,9 % (Vj.

Ergebnisse der Beteiligungen

1,4 %). Im Bereich Gewerbeimmobilien verzeichne-

Die FAAG Technik GmbH hat im Geschäftsjahr

te die FAAG einen Leerstand von 3 % (Vj. 4,2 %).

wieder ein Jahresergebnis vor Gewinnabführung

Dieser liegt wieder deutlich unter der stadtweiten

von 1,3 Mio. € erwirtschaftet. Die Bilanzsumme ist

Leerstandsquote. Um die Mietobjekte weiterhin

auf 34,9 Mio. € (Vj. 38 Mio. €) gesunken. Durch-

marktgerecht zu erhalten, investierte die FAAG

schnittlich waren 116 (Vj. 123) Mitarbeiter bei der

erneut 14,1 Mio. € in Instandhaltungen und Moder-

Gesellschaft beschäftigt.

nisierungen. Die Neubaumaßnahme eines Pas-

Die ABG Projekte GmbH erwirtschaftete ein Jah-

sivhauses in der Salvador-Allende-Straße mit 66

resergebnis vor Gewinnabführung von 343 T € (Vj.

Mietwohnungen, einer Kindertagesstätte und einer

1,4 Mio. €). Die Bilanzsumme ist auf 1,4 Mio. €

Tiefgarage verläuft planmäßig. In der Planung be-

(Vj. 2,7 Mio. €) gesunken. Durchschnittlich waren 8

findet sich das Projekt „Goethehöfe“. Die FAAG wird

Mitarbeiter (Vj. 9) bei der Gesellschaft beschäftigt.

dort 30 Wohnungen bauen und den Cantatesaal

Die Parkhaus-Betriebsgesellschaft mbH hat einen

sanieren.

Jahresüberschuss

Zur Vermögens- und Kapitallage

erlöse liegen mit 37,4 Mio. € um 6,1 Mio. € über

Die Bilanzsumme ist um 4,6 Mio. € auf 362,9 Mio. €

dem Vorjahreswert. Durch die Tarifanpassung zum

gesunken. Das Anlagevermögen ist zu 92,9 %

01.01.2014 haben sich die von Kurzparkern verein-

durch eigene und mittel- bis langfristige Fremdmittel

nahmten Parktarife in diesem Geschäftsjahr um

finanziert. Das Anlagevermögen hat sich auf

5,3 Mio. € erhöht. Die Bilanzsumme ist von 8 Mio. €

305,3 Mio. € verringert. Das Eigenkapital beläuft

im Vorjahr auf 13,3 Mio. € gestiegen. Durchschnitt-

sich unverändert auf 70,5 Mio. €. Die Eigenkapital-

lich waren 42 (Vj. 46) Mitarbeiter bei der Gesell-

quote beträgt 19,4 % (Vj. 19,2 %).

schaft beschäftigt.

vor

Gewinnabführung

von

2,4 Mio. € (Vj. 2 Mio. €) erwirtschaftet. Die Umsatz-

Die Parkhaus Goetheplatz GmbH erwirtschaftete
ein

Jahresergebnis

vor

Gewinnabführung

von

0,6 Mio. € (Vj. 1,1 Mio. €). Unter Berücksichtigung

170

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr wird im Ge-

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

schäftsjahr wie im Vorjahr ein Bilanzgewinn von

Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind

0,1 Mio. € ausgewiesen. Die Bilanzsumme beträgt

für die Gesellschaft erfüllt.

15,9 Mio. € (Vj. 15,8 Mio. €). Die Gesellschaft hat
keine Mitarbeiter. Die Geschäfte werden von der

Beziehungen zum Haushalt

Parkhaus-Betriebsgesellschaft mbH besorgt.

Es bestehen Treuhandverbindlichkeiten für die

Die Hofgarten Projektgesellschaft mbH hat das

städtebauliche Entwicklungsmaßnahme „Am Mar-

ehemalige denkmalgeschützte Wiesenhüttenstift in

tinszehnten“ von 1,57 Mio. €.

Frankfurt am Main zu einer Wohnanlage mit 81
Eigentumswohnungen in einer großen Parkland-

Organe der Gesellschaft

schaft entwickelt. Es sind alle Wohnungen verkauft.

Organe der Gesellschaft sind die Hauptversamm-

Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal.

lung, der Vorstand und der Aufsichtsrat.
Auf die Angabe der Vorstandsbezüge wird gemäß

B. Ausblick

§ 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

In Frankfurt am Main übersteigt die Nachfrage nach

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im

Wohnimmobilien auf Grund des anhaltenden Bevöl-

Geschäftsjahr 4 T €.

nachhaltige Vermietbarkeit des Bestands wird durch

D. Public Corporate Governance Kodex

Investitionen von 42,3 Mio. € in den Jahren 2015

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresab-

und 2016 in die Instandhaltung und Modernisierung

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,

gesichert. Neubauten werden grundsätzlich im

die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsfüh-

Passivhausstandard errichtet. Bei Gewerbeimmobi-

rung und die Aufsichtsratsorgane der Gesellschaft

lien wird mit einem Anstieg der Leerstandsquote

in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung

und sinkenden Mieten bei Neuverträgen gerechnet.

mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK

In den Jahren 2015 und 2016 werden Jahresergeb-

sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirt-

nisse von rund 50 Mio. € und 40 Mio. € erwartet.

schaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das

Wohnungsbau

kerungswachstums nach wie vor das Angebot. Die

zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vor-

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

erörtert

Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben-

fanden statt am 13.11.2013 für das Planjahr 2014

stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in

und am 06.11.2014 für das Planjahr 2015. Das

den Leistungsdaten wider.

Abschlussgespräch 2014 wurde am 06.05.2015

werden.

Die

Wirtschaftsplangespräche

durchgeführt.

171

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Frankfurter Aufbau-AG
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

305.279

308.245

-2.966

-1,0

0

0

0

-

296.409

299.375

-2.966

-1,0

8.870

8.870

0

0,0

Umlaufvermögen

57.608

59.187

-1.579

-2,7

Vorräte

14.443

15.506

-1.062

-6,9

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

43.164

43.671

-508

-1,2

1

10

-9

-93,6

21

35

-14

-40,9

362.907

367.467

-4.559

-1,2

Eigenkapital

70.545

70.545

0

0,0

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

14.592

14.592

0

0,0

Kapitalrücklage

53.813

53.813

0

0,0

2.141

2.141

0

0,0

0

0

0

-

73.644

75.592

-1.948

-2,6

4.111

7.364

-3.253

-44,2

Verbindlichkeiten

214.414

213.751

663

0,3

davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

122.528

128.923

-6.395

-5,0

193

214

-21

-10,0

362.907

367.467

-4.559

-1,2

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Umsatzerlöse

92.609

Bestandsänderung UE / FE

AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme
PASSIVA

Gewinnrücklagen / variables Kapital
Jahresergebnis / Bilanzergebnis
Sonderposten
Rückstellungen

Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Veränderung
in T€

in %

84.521

8.088

9,6

-1.062

1.707

-2.769

-162,3

251

190

61

31,9

91.797

86.417

5.379

6,2

6.712

6.382

330

5,2

Materialaufwand

-32.974

-31.467

-1.507

4,8

Personalaufwand

-8.811

-9.241

430

-4,7

Abschreibungen

-7.922

-8.251

329

-4,0

sonstige betriebliche Aufwendungen

-5.795

-5.550

-246

4,4

EBIT (Betriebliches Ergebnis)

43.006

38.290

4.716

12,3

Gewinn- und Verlustrechnung

andere aktivierte Eigenleistungen
Gesamtleistung
sonstige betriebliche Erträge

Finanzergebnis

82

-388

470

-121,1

43.088

37.902

5.186

13,7

0

0

0

-

-21

-22

1

-5,1

-43.067

-37.880

-5.187

13,7

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

0

0

0

-

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

0

0

0

-

2014

2013

125

130

4.751

4.710

41

0,9

692

730

-38

-5,2

5.443

5.440

3

0,1

0

0

0

-

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern
Gewinnabführung

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
Anzahl Wohnungen preisfrei
Anzahl Wohnungen preisgebunden
Anzahl Wohnungen gesamt
davon Neubaufertigstellungen

172

Veränderung
absolut

in %

-5

-3,8

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

3.1.2 Hellerhof GmbH
Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Niddastraße 107

0 69/26 08-0

post@abg-fh.de

60329 Frankfurt am Main

0 69/26 08-2 77

www.abg-fh.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

20.05.1901

Errichtung, Betreuung, Bewirtschaftung und Verwaltung von Gebäuden und Wohnungen,
die Vorbereitung und Durchführung von Bauvorhaben als Bauherr im eigenen und fremden
Namen.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH

13.238.050 € =

86,83 %

2.007.950 € =

13,17 %

15.246.000 € =

100,00 %

Deutsche Annington Vermögensgesellschaft mbH & Co. KG

Geschäftsführung:
Herr Frank Junker

Aufsichtsrat:

3 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr Stv Lothar Stapf

Mandatsträger der Stadt:

Herr Stv Martin Gerhardt
Herr Stv Lothar Stapf
Frau Stv Evanthia Triantafillidou

Satzungsmäßige Besetzung:

Keine unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat.

Beteiligungen:

Wohnungsbau

3 Mitglieder

Kapitalanteile:

Garagen-, Bau- und Betriebsgesellschaft mbH

5.200 € =

20,00 %

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014
Allgemeines

Zur Vermögens- und Kapitallage

Das Kerngeschäft der Hellerhof GmbH ist die Be-

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um

wirtschaftung ihres Wohngungsbestands, der 6.263

9,3 Mio. € auf 164,3 Mio. € gestiegen. Das Anlage-

Wohnungen, 1.329 Garagen und Stellplätze, 43

vermögen verminderte sich, da die Abschreibungen

gewerblich genutzte Objekte sowie 6 soziale Ein-

die Investitionen übersteigen. Die bilanzielle Eigen-

richtungen in Frankfurt am Main umfasst. Für In-

kapitalquote stieg von 34,9 % auf 37,3 %.

standhaltung und Modernisierung, für die Verbesserung des Wohnumfelds sowie für Neubau wurden

Zur Erfolgslage

im Geschäftsjahr 15,5 Mio. € von der Gesellschaft

Die Umsatzerlöse lagen mit 41,8 Mio. € leicht über

bereitgestellt (Vj. 21,1 Mio. €).

dem Vorjahr (40,2 Mio. €). Das Betriebsergebnis

Seit Jahren bestehen ein Beherrschungsvertrag und

erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 487 T €

ein

ABG

auf 9,4 Mio. €, was im Wesentlichen auf die Erhö-

FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Betei-

hung der Grundmieten zurückzuführen ist. Das

ligungsgesellschaft mbH (ABG). In Folge des Ge-

Jahresergebnis

schäftsbesorgungsvertrags verfügt die Hellerhof

7,3 Mio. €). Mit dem Gewinnvortrag aus den Vorjah-

GmbH über kein eigenes Personal mehr. Der Auf-

ren von 19,6 Mio. € ergibt sich ein Bilanzgewinn von

sichtsrat wurde verkleinert. Die Bestandsverwaltung

26,8 Mio. €.

Geschäftsbesorgungsvertrag

mit

der

von

7,2 Mio. €

ist

stabil

(Vj.

wird über die ABG abgewickelt. Die technische
Betreuung des Wohnungsbestands erfolgt in Zu-

Ergebnisse der Beteiligungen

sammenarbeit mit der Frankfurter Aufbau AG

Zum 31.12.2014 befanden sich 550 Stellplätze und

(FAAG), der FAAG TECHNIK GmbH und der ABG.

261 Garagen in der Verwaltung der Garagen-, Bauund Betriebsgesellschaft mbH, an der die Hellerhof

173

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

GmbH mit 20 % beteiligt ist. Daneben sind die Nas-

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

sauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungs-

Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen

gesellschaft mbH (60 %) und die ABG (20 %) an der

für das Unternehmen vor.

Garagen-, Bau- und Betriebsgesellschaft mbH beteiligt. Diese weist ein Jahresergebnis von -3,9 T €

Organe der Gesellschaft

(Vj. -4,4 T €) und ein stabiles Eigenkapital von

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

6 Mio. € aus. Das Ergebnis resultiert im Wesentli-

sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts-

chen aus rückläufigen Zinserträgen und erhöhten

rat.

Instandhaltungsaufwendungen. Die Bilanzsumme

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird

beträgt unverändert 6 Mio. €. Für 2015 sind keine

gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

wesentlichen Risiken erkennbar. Es wird mit einem

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im

Ergebnis von -21 T € auf Grund von Instandhaltun-

Geschäftsjahr 300 €.

gen und niedrigen Zinserträgen gerechnet.

D. Public Corporate Governance Kodex
B. Ausblick

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresab-

Durch die hohen Instandhaltungs- und Modernisie-

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,

rungsaufwendungen der letzten Jahre in den Woh-

die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsfüh-

nungsbestand haben sich die Ertragschancen ver-

rung und die Aufsichtsratsorgane der Gesellschaft

bessert. Diese gewährleisten die Nachhaltigkeit der

in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung

Vermietung.

mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK

Die Nachfrage nach Wohnungen ist nach wie vor

sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirt-

groß.

schaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das

Die Wirtschaftspläne für die Jahre 2015 und 2016

zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des

sehen jeweils Jahresergebnisse von 5,8 Mio. € vor.

Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vorerörtert

Die

Wirtschaftsplangespräche

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

fanden statt am 13.11.2013 für das Planjahr 2014

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

und am 06.11.2014 für das Planjahr 2015. Das

Zweck der Gesellschaft ist vorrangig eine sichere

Abschlussgespräch 2014 wurde am 07.05.2015

und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung

durchgeführt.

der breiten Bevölkerungsschichten. Bei der Wohnungsversorgung berücksichtigt sie im Besonderen
auch Personen, die aufgrund ihrer persönlichen
Verhältnisse oder Umstände Schwierigkeiten bei
der Wohnungssuche haben. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in den Leistungsdaten wider.

174

werden.

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Hellerhof GmbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

129.044

130.805

-1.760

-1,3

0

0

0

-

128.560

130.304

-1.744

-1,3

AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen

484

501

-17

-3,3

Umlaufvermögen

35.218

24.125

11.093

46,0

Vorräte

11.026

11.308

-282

-2,5

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

24.193

12.814

11.378

88,8

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks

0

3

-3

-99,9

164.263

154.930

9.333

6,0

Eigenkapital

61.202

54.008

7.194

13,3

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

15.246

15.246

0

0,0

1.242

1.242

0

0,0

Gewinnrücklagen / variables Kapital

17.900

17.900

0

0,0

Gewinnvortrag / Verlustvortrag

19.620

12.321

7.299

59,2

Jahresergebnis / Bilanzergebnis

7.194

7.299

-105

-1,4

Rückstellungen

5.278

5.341

-63

-1,2

Verbindlichkeiten

97.760

95.548

2.212

2,3

davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

47.039

46.709

331

0,7

23

33

-10

-30,9

164.263

154.930

9.333

6,0

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

41.789

40.165

1.624

4,0

-275

761

-1.036

-136,2

41.514

40.926

588

1,4

818

532

285

53,6

-23.726

-23.202

-524

2,3

-40

-7

-33

460,7

Abschreibungen

-5.633

-5.461

-173

3,2

sonstige betriebliche Aufwendungen

-3.568

-3.910

343

-8,8

9.364

8.877

487

5,5

-1.291

-1.339

47

-3,5

8.073

7.539

534

7,1

0

-203

203

-

-879

-37

-842

2.303,5

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

7.194

7.299

-105

-1,4

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

7.194

7.299

-105

-1,4

Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr

19.620

12.321

7.299

59,2

Bilanzergebnis

26.813

19.620

7.194

36,7

2014

2013

0

0

0

-

Anzahl Wohnungen preisfrei

4.136

4.094

42

1,0

Anzahl Wohnungen preisgebunden

2.127

2.105

22

1,0

Anzahl Wohnungen gesamt

6.263

6.199

64

1,0

84

0

84

-

Bilanzsumme

Kapitalrücklage

Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Bestandsänderung UE / FE
Gesamtleistung
sonstige betriebliche Erträge
Materialaufwand
Personalaufwand

EBIT (Betriebliches Ergebnis)
Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern

Kennzahlen

Veränderung
in T€

davon Neubaufertigstellungen

in %

Veränderung
absolut

Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

Wohnungsbau

PASSIVA

in %

175

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

3.1.3 SAALBAU Betriebsgesellschaft mbH
Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Niddastraße 107

0 69/1 53 08-0

info@saalbau.com

60329 Frankfurt am Main

0 69/1 53 08- 135

www.saalbau.com

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

12.05.2011

Verwaltung und Vermietung von Bürgergemeinschaftshäusern, Volksbildungsheimen und
Saalbauten sowie Vermietung und Vermittlung externer Räumlichkeiten im Gebiet der Stadt
Frankfurt am Main und die Einziehung fremder Forderungen. Dieser Unternehmensgegenstand soll vorwiegend den Zwecken der Gemeinschaftspflege, der Förderung des kulturellen Lebens, der Volksbildung, der Heimatpflege, der Jugendpflege, der Gesundheitspflege,
der Förderung des Sports und der sozialen Betreuung dienen.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH

25.000 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Herr Dr. Andreas Eichstaedt (bis 31.08.2014)
Herr Frank Junker (seit 01.09.2014)

Aufsichtsrat:

6 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr StR Prof. Dr. Felix Semmelroth

Mandatsträger der Stadt:

Herr StR Dr. Bernd Heidenreich
Herr Stv Bernhard Maier
Herr StR Prof. Dr. Felix Semmelroth

Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Herr Richard Birnbach (AN)
Frau Dr. Andrea Lehr
Herr Clemens Menges (AN)

Satzungsmäßige Besetzung:

Unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat:

6 Mitglieder

Ausgeschiedene Mitglieder:

Neue Mitglieder:

Herr Frank Junker

Frau Dr. Andrea Lehr

(bis 31.08.2014)

(seit 02.12.2014)

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

vereinbart ist. Die SAALBAU Betriebsgesellschaft

Allgemeines

mbH wird in den Konzernabschluss der ABG einbe-

Rückwirkend zum 01.04.2011 ist die SAALBAU

zogen.

GmbH auf die ABG FRANKFURT HOLDING Woh-

2011 erfolgte die Zertifizierung mit dem Green-

nungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH (ABG)

Globe-Label, dem ersten weltweiten Programm zur

verschmolzen worden; der Verschmelzungsvertrag

Zertifizierung und Leistungsverbesserung für die

wurde am 15.07.2011 unterzeichnet. Mit dem Über-

Reise- und Tagungsindustrie.

gang des Anlagenbestands soll eine zügigere Abar-

176

beitung der Brandschutzauflagen sowie des allge-

Zur Vermögens- und Kapitallage

meinen Instandhaltungsstaus in den Bürgerhäusern

Die

ermöglicht werden. Gleichzeitig wurde die neue

(Vj. 1,7 Mio. €) und hat sich somit um 2 Mio. € er-

SAALBAU Betriebsgesellschaft mbH am 12.05.2011

höht. Der Anstieg resultiert auf der Aktivseite im

notariell gegründet, die das operative Geschäft

Wesentlichen aus der Zunahme der Forderungen

weiter betreibt sowie die auf die ABG übergegange-

gegen die ABG aus dem Ergebnisausgleichsan-

nen Liegenschaften verwaltet und vermietet. Die

spruch der SAALBAU GmbH. Auf der Passivseite

SAALBAU Betriebsgesellschaft mbH hat den Be-

haben sich bei unverändertem Eigenkapital die

trieb im August 2011 aufgenommen. Zwischen der

Rückstellungen für die zu zahlende Miete in den

ABG und der SAALBAU Betriebsgesellschaft mbH

alten Geschäftsräumen sowie vor allem die Verbind-

bestehen ein Beherrschungs- und Ergebnisabfüh-

lichkeiten erhöht. Dies betrifft Verbindlichkeiten

rungsvertrag sowie ein entgeltlicher Geschäftsbe-

gegenüber dem Sportamt aus dem Mietinkasso

sorgungsvertrag, in dem auch das Betreiberentgelt

2013 und 2014 für Schulsporthallen (2 Mio. €).

Bilanzsumme

beläuft

sich

auf

3,7 Mio. €

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Die Eigenkapitalquote beträgt am Abschlussstichtag

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

0,7 % (Vj. 1,5 %).

Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Zweck der Gesellschaft ist die Gemeinschaftspfle-

Zur Erfolgslage

ge, die Förderung des kulturellen Lebens, der

Bei der Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2014 ein

Volksbildung, der Heimatpflege, der Jugendpflege

Jahresfehlbetrag

von

und der Gesundheitspflege sowie die Förderung

2,7 Mio. € (Vj. -1,1 Mio. €) angefallen. Im Jahr 2014

des Sports und der sozialen Betreuung. Der Stand

wurde ein deutlich schlechteres Ergebnis gezeigt

der Erfüllung spiegelt sich in den Leistungsdaten

als geplant, da zum einen die Erlöse aus Eigenan-

wider.

vor

Verlustausgleich

teilen der Vereine in Frankfurter Schulsporthallen
dem Sportamt zufließen. Mitarbeiterschulungen und

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

die für 2013 geleistete Konzernumlage sowie die

Bei der SAALBAU Betriebsgesellschaft mbH han-

Vorauszahlungen darauf für 2014 erhöhten in erster

delt es sich gemäß HGO um keine Gesellschaft, die

Linie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

auf den Betrieb eines wirtschaftlichen Unterneh-

Wesentlich für das schlechtere Ergebnis ist die

mens gerichtet ist, so dass eine Prüfung der Vo-

Drohverlustrückstellung für die zu zahlende Miete in

raussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO entfällt.

den alten Geschäftsräumen. Diese sind bis Ende
Organe der Gesellschaft

vermietet werden.

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

89 % des Umsatzes von 8,2 Mio. € entfallen auf das

sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts-

auf Grundlage des bestehenden Geschäftsbesor-

rat.

gungsvertrags von der Muttergesellschaft gezahlte

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird

Betreiberentgelt.

gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. An Bezügen

Für die Zukunft wird mit vergleichbaren Umsätzen
gerechnet.

B. Ausblick
Es ist ein leichter Trend erkennbar, dass bezuschusste Vereine eher kleinere Räume anmieten,
so dass die verbliebenen Kapazitäten an Privat- und
Firmenkunden vermarktet werden können und so
die Ertragslage verbessern helfen.
Risiken könnten langfristig in einem veränderten
Freizeitverhalten bestehen, das zu einer geringeren
Nachfrage nach Räumlichkeiten führen könnte.
Für die Jahre 2015 und 2016 wird mit gleich bleibenden Umsätzen und Jahresergebnissen von
-1 Mio. € vor Verlustausgleich gerechnet.

Wohnungsbau

2017 angemietet und konnten nur zum Teil unter-

für die Aufsichtsratsmitglieder wurden im Geschäftsjahr 480 € gezahlt.

D. Public Corporate Governance Kodex
Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresabschlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,
die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane der Gesellschaft
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK
sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das
zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des
Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vorerörtert

werden.

Die

Wirtschaftsplangespräche

fanden statt am 13.11.2013 für das Planjahr 2014
und am 06.11.2014 für das Planjahr 2015. Das
Abschlussgespräch 2014 wurde am 07.05.2015
durchgeführt.

177

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
SAALBAU Betriebsgesellschaft mbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

45

18

27

145,1

0

0

0

-

45

18

27

145,1

0

0

0

-

3.683

1.663

2.020

121,5

7

7

-1

-8,2

3.676

1.652

2.024

122,5

0

4

-4

-98,6

AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Rechnungsabgrenzungsposten

7

6

1

14,0

3.735

1.688

2.048

121,3

Eigenkapital

25

25

0

0,0

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

25

25

0

0,0

0

0

0

-

Bilanzsumme
PASSIVA

Gewinnrücklagen / variables Kapital
Jahresergebnis / Bilanzergebnis

0

0

0

-

Rückstellungen

1.147

880

268

30,4

Verbindlichkeiten

2.563

783

1.780

227,3

Bilanzsumme

3.735

1.688

2.048

121,3

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Umsatzerlöse

8.174

8.209

-36

-0,4

Gesamtleistung

8.174

8.209

-36

-0,4

52

48

4

8,8

Materialaufwand

-1.461

-1.321

-141

10,6

Personalaufwand

-6.200

-5.948

-252

4,2

-11

-13

2

-17,4

sonstige betriebliche Aufwendungen

-3.290

-2.052

-1.238

60,3

EBIT (Betriebliches Ergebnis)

-2.736

-1.077

-1.659

154,1

2

2

0

23,8

-2.733

-1.075

-1.659

154,3

Gewinn- und Verlustrechnung

sonstige betriebliche Erträge

Abschreibungen

Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern
Erträge aus Verlustübernahme

in %

0

0

0

-

-2

-2

0

-19,9

2.735

1.077

1.658

153,9

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

0

0

0

-

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

0

0

0

-

2014

2013

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
Besucher

178

Veränderung
in T€

Veränderung
absolut

in %

124

126

-2

-1,6

1.341.765

1.408.856

-67.091

-4,8

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

3.1.4 WOHNHEIM GmbH
Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Waldschulstraße 20

0 69/3 90 06-0

post@wohnheim.abg-fh.de

65933 Frankfurt am Main

0 69/3 90 06-2 22

www.wohnheim-frankfurt.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

11.09.1951

Zum Zwecke der sicheren und sozial verantwortbaren Wohnungsversorgung breiter Schichten der Bevölkerung kann die Gesellschaft geeignete Bauten errichten, betreuen und verwalten und alle damit im Zusammenhang stehenden Aufgaben erfüllen.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH
Stadt Frankfurt am Main
Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH

34.103.200 € =

98,82 %

367.200 € =

1,06 %

42.000 € =

0,12 %

34.512.400 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Herr Ralf Hübner

Aufsichtsrat:

17 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Frau StRin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld

Mandatsträger der Stadt:

Frau StRin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld
Herr BM Olaf Cunitz
Herr StK a. D. Ernst Gerhardt
N.N.

Wohnungsbau

Herr StR Dr. Lutz Raettig
Herr Stv Lothar Stapf
Herr Stv Cihad Taskin
Frau Stv Evanthia Triantafillidou
Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Frau Heike Bandze (AN)
Herr Uwe Hillmer (AN)
Herr Frank Junker
Herr Hans Peter Kemmer (AN)
Frau Katja Mertineit (AN)
Herr Karl-Heinz Rimkus (AN)
Herr Mirko Streipert (AN)
Herr Klaus Strubel (AN)
Herr Frank Weber (AN)

Satzungsmäßige Besetzung:

Unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat:

17 Mitglieder

Ausgeschiedene Mitglieder:

Neue Mitglieder:

davon 8 Vertreter der Anteilseigner,

Frau Yvonne Frankenbach (AN)

Frau Heike Bandze (AN)

8 Vertreter der Arbeitnehmer und
die neutrale Person

(bis 30.06.2014)

(seit 28.07.2014)

Frau StRin Lilli Pölt

(verstorben am 16.05.2014)

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014
Allgemeines
Die Gesellschaft bewirtschaftet in Frankfurt am Main

Die von der Gesellschaft bewirtschafteten Wohnun-

14.379 Wohnungen, 565 Wohnheimplätze, 101

gen profitieren von der weiterhin regen Nachfrage

Gewerbeeinheiten, 62 Sozialeinrichtungen sowie

auf dem Frankfurter Wohnungsmarkt, insbesondere

4.897 Garagen und Abstellplätze. Zwischen der

auf dem Teilmarkt des preisgebundenen Wohn-

WOHNHEIM GmbH (WOHNHEIM) und der ABG

raums. Der Bedarf an Zwei- und Dreizimmerwoh-

FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Betei-

nungen übersteigt nach wie vor das vorhandene

ligungsgesellschaft mbH (ABG) bestehen ein Be-

Angebot.

herrschungsvertrag und ein Cash-Pooling-Vertrag.

179

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Zur Vermögens- und Kapitallage

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

Die Bilanzsumme ist um 5 Mio. € auf 473,6 Mio. €

Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen

gestiegen. 21,1 Mio. € wurden in das Anlagevermö-

für das Unternehmen vor.

gen

investiert.

Das

Anlagevermögen

ist

um

2,4 Mio. € auf 428,7 Mio. € gestiegen. Die Eigenka-

Beziehungen zum Haushalt

pitalquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr von

Im Jahr 2014 wurde eine Nettodividende für das

22,8 % auf 22,5 % verringert. Die Verbindlichkeiten

Geschäftsjahr 2013 von 12 T € an den Haushalt der

stiegen um 7,2 Mio. € auf 362,3 Mio. €.

Stadt Frankfurt am Main abgeführt.

Zur Erfolgslage

Organe der Gesellschaft

Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresfehlbe-

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

trag von -111 T € (Vj. +2,3 Mio. €) ab. Die Umsatz-

sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts-

erlöse haben sich um 5,9 Mio. € auf 98,7 Mio. €

rat.

erhöht. Dies hängt einerseits mit der gegenüber

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird

dem Vorjahr gestiegenen Abrechnungsquote der

gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

unterjährigen Heizkosten- und Wassergeldabrech-

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im

nungen, andererseits mit den im Geschäftsjahr

Geschäftsjahr 2 T €.

2014 durchgeführten Mieterhöhungen (2,5 Mio. €)
zusammen. Die Erlösschmälerungen sind unwe-

D. Public Corporate Governance Kodex

sentlich gestiegen. Die Aufwendungen für Instand-

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresab-

haltungen haben sich um 2,4 Mio. € erhöht.

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,
die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsfüh-

B. Ausblick

rung und die Aufsichtsratsorgane der Gesellschaft

Für 2015 sind 11,9 Mio. € für Investitionen einge-

in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung

plant. 2016 bis 2019 sind Investitionsmaßnahmen

mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK

von 59,8 Mio. € vorgesehen. Der Wirtschaftsplan

sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirt-

2015 weist einen Fehlbetrag von -26 T € aus, für

schaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das

2016 ist ein negatives Ergebnis von -1,6 Mio. €

zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des

geplant.

Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vorerörtert

Die

Wirtschaftsplangespräche

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

fanden statt am 13.11.2013 für das Planjahr 2014

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

und am 06.11.2014 für das Planjahr 2015. Das

Der öffentliche Zweck besteht in der sicheren und

Abschlussgespräch 2014 wurde am 06.05.2015

sozial verantwortbaren Wohnungsversorgung brei-

durchgeführt.

ter Schichten der Bevölkerung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in den Leistungsdaten wider.

180

werden.

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
WOHNHEIM GmbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

428.657

426.272

2.385

0,6

1

1

-0

-18,0

428.651

426.265

2.386

0,6

5

6

-1

-15,0

Umlaufvermögen

44.927

42.392

2.535

6,0

Vorräte

25.164

25.890

-726

-2,8

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

19.506

16.380

3.126

19,1

257

122

135

111,2

3

4

-0

-12,5

473.587

468.668

4.919

1,0

106.609

106.720

-111

-0,1

34.512

34.512

0

0,0
0,0

in %

AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital / Festkapital
Kapitalrücklage

2.147

2.147

0

Gewinnrücklagen / variables Kapital

48.276

48.276

0

0,0

Gewinnvortrag / Verlustvortrag

21.785

19.460

2.324

11,9

-111

2.324

-2.436

-104,8

Jahresergebnis / Bilanzergebnis
Rückstellungen

3.931

6.322

-2.391

-37,8

Verbindlichkeiten

362.272

355.049

7.222

2,0

davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

213.569

203.843

9.727

4,8

Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Bestandsänderung UE / FE
andere aktivierte Eigenleistungen
Gesamtleistung
sonstige betriebliche Erträge
Materialaufwand

776

576

199

34,6

473.587

468.668

4.919

1,0

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

98.657

92.733

5.924

6,4

-744

4.349

-5.093

-117,1
-52,5

Veränderung
in T€

in %

43

90

-47

97.956

97.172

784

0,8

3.630

4.450

-820

-18,4

-64.213

-62.667

-1.546

2,5
4,5

Personalaufwand

-7.486

-7.166

-321

Abschreibungen

-18.627

-18.164

-462

2,5

-5.038

-4.249

-789

18,6
-33,6

sonstige betriebliche Aufwendungen
EBIT (Betriebliches Ergebnis)
Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern

Wohnungsbau

PASSIVA

6.222

9.376

-3.154

-6.325

-6.877

552

-8,0

-103

2.499

-2.602

-104,1

0

-166

166

-

-9

-9

0

-0,8

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

-111

2.324

-2.436

-104,8

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

-111

2.324

-2.436

-104,8

181

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Kennzahlen

2014

2013

absolut

in %

124

119

5

4,2

Anzahl Wohnungen preisfrei

6.176

6.651

-475

-7,1

Anzahl Wohnungen preisgebunden

8.203

8.350

-147

-1,8

14.379

15.001

-622

-4,1

83

71

12

16,9

Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

Anzahl Wohnungen gesamt
davon Neubaufertigstellungen

182

Veränderung

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

3.2

Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH und Konzern

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Schaumainkai 47

0 69/60 69-0

post@naheimst.de

60596 Frankfurt am Main

0 69/60 69-3 00

www.naheimst.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

26.06.1928

Errichtung, Betreuung, Bewirtschaftung, Verwaltung und Veräußerung von Wohnungen und
sonstigen baulichen Anlagen. Übernahme aller im Bereich der Wohnungswirtschaft, Stadtentwicklung und Infrastruktur anfallenden Aufgaben.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Land Hessen

61.545.124 € =

56,02 %

Stadt Frankfurt am Main

34.180.834 € =

31,11 %

WIM Wiesbadener Immobilienmanagement GmbH, Wiesbaden

7.775.983 € =

7,08 %

Städte, Landkreise, Sonstige

6.358.835 € =

5,79 %

109.860.775 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Herr Dr. Thomas Hain
Herr StR Prof. Dr. Joachim Pös

Aufsichtsrat:

21 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Frau Staatsmin Priska Hinz

Mandatsträger der Stadt:

Herr Stv Ulrich Baier

Wohnungsbau

Herr Dr. Constantin Westphal

Herr OB Peter Manuel Feldmann
Herr StR Peter Mensinger
Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Herr Markus Amon
Herr Jens Bersch (AN)
Frau MinR Dagmar Brinkmann
Herr Gerd Brückmann (AN)
Herr Ulrich Caspar
Herr MinDirigent Elmar Damm
Herr MinR Dr. Christian Hermann
Herr MinR Hans-Joachim Hertling
Frau Staatsmin Priska Hinz
Frau Marion Hofmann (AN)
Herr Wolfgang Koberg (AN)
Herr MinDirigent Andreas Koch
Herr StS Werner Koch
Herr Bernhard Köppler (AN)
Herr Sascha Langknecht (AN)
Herr RegPräs Dr. Walter Lübcke
Frau Elke Maiberger (AN)
Herr StS Thomas Metz

Gesetzliche Besetzung:

Unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat:

21 Mitglieder

Ausgeschiedene Mitglieder:

Neue Mitglieder:

davon 14 Vertreter der Anteilseigner und

Herr Gottfried Milde

Herr Ulrich Casper

Herr MinDirigent Werner Müller

Frau Staatsmin Priska Hinz

Herr Staatsmin Florian Rentsch

Herr MinDirigent Andreas Koch

7 Vertreter der Arbeitnehmer

(bis 14.05.2014)
(bis 08.07.2014)
(bis 24.03.2014)

(seit 02.07.2014)
(seit 24.03.2014)
(seit 08.07.2014)

Herr StS Thomas Metz
(seit 24.03.2014)

183

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Beteiligungen:

Kapitalanteile:

(über 20%)

NH ProjektStadt GmbH
WOHNSTADT Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaugesellschaft Hessen mbH, Kassel

200.000 € =

100,00 %

36.722.950 € =

88,95 %

26.000 € =

60,00 %

5.131.500 € =

33,33 %

Garagen- Bau- und Betriebsgesellschaft mbH
Wohnungsgesellschaft Dietzenbach mbH

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

der NH ProjektStadt GmbH. Die Eigenkapitalquote

Allgemeines

hat sich von 28,4 % auf 29,3 % erhöht.

Die Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH (Nassauische Heimstät-

Zur Erfolgslage

te) ist in allen Geschäftsfeldern der Immobilienwirt-

Der

Jahresüberschuss

ist

um

7,8 Mio. €

auf

schaft tätig. Schwerpunkt der Tätigkeit ist die Be-

35,6 Mio. € gestiegen. Die im Vergleich zum Vorjahr

wirtschaftung ihrer 42.001 Wohnungen. In Frankfurt

gesunkenen Umsatzerlöse und Bestandsverände-

hält die Gesellschaft 16.265 Wohnungen. Konzern-

rungen sowie die geringeren Aufwendungen für

weit vermietet die Nassauische Heimstätte 60.450

bezogene Lieferungen und Leistungen hängen mit

Wohnungen in ganz Hessen. 42 Wohnungen wur-

der Gründung der NH ProjektStadt GmbH zusam-

den im Rahmen der Portfolioentwicklung veräußert.

men. Der um 4,4 Mio. € gestiegene Personalauf-

Für den eigenen Bestand waren 177 Wohnungen im

wand resultiert aus ungeplanten Rückstellungen für

Bau, 56 fertig gestellt, 45 erworben und weitere 485

Altersteilzeit und Neueinstellung von drei Mitarbei-

im Planungsprozess. Außerdem betätigt sich die

terkapazitäten. Das um 13,4 Mio. € verbesserte

Gesellschaft als Bauträger.

Finanzergebnis enthält 11,2 Mio. € Gewinnabfüh-

Das Unternehmen ist treuhänderisch oder beratend

rung der NH ProjektStadt GmbH, gegenläufig wirkt

und als Projektentwickler in über 58 Städten und

die Sonderabschreibung der Beteiligung an der

Gemeinden mit 82 Aufträgen tätig.

Wohnungsgesellschaft Dietzenbach mbH.

Es besteht ein Geschäftsbesorgungsvertrag mit der
WOHNSTADT Stadtentwicklungs- und Wohnungs-

Ergebnisse der Beteiligungen und Konzernab-

baugesellschaft Hessen mbH (WOHNSTADT), der

schluss

NH ProjektStadt GmbH und mit der Wohnungsge-

Die NH ProjektStadt GmbH ist zuständig für das

sellschaft Dietzenbach mbH sowie ein Bürofüh-

Bauträgergeschäft der Nassauischen Heimstätte.

rungsvertrag mit der Garagen- Bau- und Betriebs-

Die Bilanzsumme beträgt 63,4 Mio. €, die Gewinn-

gesellschaft mbH. Ein Ergebnisabführungsvertrag

und Verlustrechnung schließt mit einem Plus von

besteht mit der NH ProjektStadt GmbH.

11,2 Mio. € vor Gewinnabführung an die Nassaui-

Die Nassauische Heimstätte hat erstmals einen

sche Heimstätte. Die Ertragslage ist geprägt durch

Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt.

Bestandserhöhung

aus

Bauvorbereitungskosten

und Grundstücken mit unfertigen Bauten. Die AufZur Vermögens- und Kapitallage

wendungen aus bezogenen Lieferungen und Leis-

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr

tungen sind im Wesentlichen durch Baukosten

um 60 Mio. € auf 1.534 Mio. € erhöht. Dabei ist das

geprägt. 110 Eigentumswohnungen wurden im

Anlagevermögen um 22,6 Mio. € gestiegen, resultie-

Geschäftsjahr in Frankfurt am Main im Europaviertel

rend im Wesentlichen aus der Erhöhung des Sach-

und in Sachsenhausen fertig gestellt. In Planung ist

anlagevermögens. Das Umlaufvermögen hat sich

das Projekt Prädium im Europaviertel mit 242 Woh-

um 37,7 Mio. € erhöht. Grund hierfür war haupt-

nungen; der Bau von weiteren 100 Eigentumswoh-

sächlich die Erhöhung des Bestands der flüssigen

nungen in Wiesbaden und in Frankfurt am Main ist

Mittel.

in Planung. Die Planung sieht für das Jahr 2015

Der

Anstieg

der

Verbindlichkeiten

um

21,8 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Cashpool-Verbindlichkeiten gegenüber

184

einen Jahresüberschuss von 7,2 Mio. € vor.

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Die Bilanzsumme der WOHNSTADT hat sich im

Bestandswohnungen einen wesentlichen Beitrag

Vergleich zum Vorjahr um 18 Mio. € vermindert auf

zum geplanten Unternehmenserfolg. Für 2015 wird

587,4 Mio. €. Das Jahresergebnis der WOHN-

mit einem Jahresüberschuss vor Ertragssteuern von

STADT beläuft sich auf 1,4 Mio. €.

27,5 Mio. € gerechnet. Bei der WOHNSTADT ist für

Schwerpunkt der Tätigkeit des Konzerns ist die

2015 ein Jahresüberschuss von 1,8 Mio. € geplant.

Bewirtschaftung der eigenen Wohnungen. Die Bi-

Konzernweit wird von einem Jahresüberschuss für

lanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um

das Jahr 2015 von 27,9 Mio. € vor Ertragssteuern

29,8 Mio. € auf 2,1 Mrd. € erhöht. Für Instandhal-

ausgegangen.

tungen und Renovierungen wurden 62,8 Mio. €
aufgewandt, darüber hinaus für Modernisierungen

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

45,3 Mio. €. Der Konzernabschluss schließt mit

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

einem Konzernjahresüberschuss von 36 Mio. € (Vj.

Zweck der Gesellschaft ist vorrangig eine sichere

32,1 Mio. €). Unter Berücksichtigung des Gewinn-

und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung

vortrags aus dem Vorjahr von 1,7 Mio. € sowie nach

breiter Schichten der Bevölkerung. Der Stand der

Abzug der auf andere Gesellschafter entfallenden

Erfüllung spiegelt sich in den Leistungsdaten wider.

Gewinne ergibt sich ein Konzernbilanzgewinn von
37,6 Mio. €.

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

In den Konzernabschluss mit einbezogen wurden

Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO für

neben

eine wirtschaftliche Betätigung der Stadt Frankfurt

Nassauischen

Heimstätte

die

WOHNSTADT Stadtentwicklungs- und Wohnungs-

am Main liegen vor.

Wohnungsbau

der

baugesellschaft Hessen mbH und die NH ProjektStadt GmbH.

Beziehungen zum Haushalt

Nicht mit einbezogen wurden die MET Medien-

Im Jahr 2014 wurde eine Nettodividende für das

Energie-Technik Versorgungs- und Betreuungsge-

Geschäftsjahr 2013 von 1,5 Mio. € an den Haushalt

sellschaft Kassel und die Garagen- Bau und Be-

der Stadt Frankfurt am Main abgeführt.

triebsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main.
Assoziiertes Unternehmen ist die Wohnungsgesellschaft Dietzenbach mbH.

Organe der Gesellschaft
Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts-

B. Ausblick

rat.

Die Nassauische Heimstätte wird weiterhin in den

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird

Bestand investieren und die Neubautätigkeit fortset-

gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

zen. Neben der Bewirtschaftung des eigenen Woh-

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im

nungsbestands leisten die Veräußerungen von

Geschäftsjahr 18,1 T €.

185

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

1.272.904

1.250.316

22.588

1,8

822

646

175

27,1

1.100.769

1.073.116

27.652

2,6

Finanzanlagen

171.314

176.554

-5.240

-3,0

Umlaufvermögen

259.565

221.826

37.739

17,0

Vorräte

108.221

104.804

3.417

3,3

24.992

16.226

8.766

54,0

126.352

100.797

25.555

25,4

1.572

1.903

-331

-17,4

1.534.041

1.474.045

59.996

4,1

Eigenkapital

450.023

418.823

31.199

7,4

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

109.861

109.861

0

0,0
0,0

in %

AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme
PASSIVA

Kapitalrücklage

8.283

8.283

0

296.287

272.853

23.434

8,6

Jahresergebnis / Bilanzergebnis

35.592

27.827

7.765

27,9

Rückstellungen

34.433

29.432

5.001

17,0

1.047.595

1.025.790

21.806

2,1

785.504

788.942

-3.438

-0,4

1.990

0

1.990

-

1.534.041

1.474.045

59.996

4,1

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

280.836

309.017

-28.181

-9,1

-801

-1.386

585

-42,2

6.856

3.858

2.998

77,7

311.489

-24.598

-7,9

Gewinnrücklagen / variables Kapital

Verbindlichkeiten
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Bestandsänderung UE / FE
andere aktivierte Eigenleistungen
Gesamtleistung
sonstige betriebliche Erträge

in %

2.260

2.870

-610

-21,2

Materialaufwand

-130.872

-159.760

28.888

-18,1

Personalaufwand

-49.489

-45.109

-4.380

9,7

Abschreibungen

-34.965

-32.857

-2.108

6,4

sonstige betriebliche Aufwendungen

-17.282

-15.321

-1.960

12,8

56.543

61.311

-4.768

-7,8

-18.098

-31.460

13.363

-42,5

38.446

29.851

8.594

28,8

0

0

0

-

Steuern

-2.854

-2.025

-829

41,0

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

35.592

27.827

7.765

27,9

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

35.592

27.827

7.765

27,9

2014

2013

Veränderung
absolut

in %

652

629

23

3,7

Anzahl Wohnungen preisfrei

31.418

30.973

445

1,4

Anzahl Wohnungen preisgebunden

10.583

10.975

-392

-3,6

Anzahl Wohnungen gesamt

42.001

41.948

53

0,1

EBIT (Betriebliches Ergebnis)
Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

186

286.891

Veränderung
in T€

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH Konzern
Bilanz Konzern

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

1.733.832

1.725.405

8.426

0,5

882

650

233

35,8

1.671.321

1.661.845

9.476

0,6

61.628

62.910

-1.282

-2,0

Umlaufvermögen

320.670

298.761

21.909

7,3

Vorräte

180.607

184.625

-4.018

-2,2

in %

AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Rechnungsabgrenzungsposten

13.567

12.681

886

7,0

126.496

101.455

25.041

24,7

2.441

2.945

-504

-17,1

2.056.943

2.027.111

29.832

1,5

Eigenkapital

467.020

435.546

31.474

7,2

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

109.861

109.861

0

0,0

8.283

8.283

0

0,0

303.314

279.880

23.434

8,4

37.636

29.556

8.080

27,3

7.926

7.774

151

1,9

0

192

-192

-

39.087

31.809

7.278

22,9

Verbindlichkeiten

1.548.808

1.559.756

-10.948

-0,7

davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

1.222.261

1.244.677

-22.416

-1,8

2.028

0

2.028

-

2.056.943

2.027.111

29.832

1,5

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Veränderung
in T€

in %

404.343

374.949

29.393

7,8

16.363

12.083

4.280

35,4
65,8

Bilanzsumme

Kapitalrücklage
Gewinnrücklagen / variables Kapital
Jahresergebnis / Bilanzergebnis
Anteile anderer Gesellschafter
Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung
Rückstellungen

Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderung UE / FE
andere aktivierte Eigenleistungen

7.795

4.701

3.094

428.501

391.733

36.768

9,4

2.863

3.378

-514

-15,2

Materialaufwand

-225.731

-202.110

-23.621

11,7

Personalaufwand

-49.755

-45.888

-3.866

8,4

Abschreibungen

-56.788

-52.805

-3.983

7,5

sonstige betriebliche Aufwendungen

-19.752

-17.547

-2.205

12,6

Gesamtleistung
sonstige betriebliche Erträge

79.338

76.760

2.578

3,4

-40.400

-42.048

1.648

-3,9

38.937

34.712

4.226

12,2

0

0

0

-

Steuern

-2.879

-2.052

-828

40,3

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis

36.058

32.660

3.398

10,4

Anteile Minderheiten am Jahresergebnis

-151

-560

409

-73,0

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

35.907

32.100

3.807

11,9

Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr

1.730

-2.544

4.273

-168,0

Einstellungen in die Gewinnrücklagen

0

0

0

-

37.636

29.556

8.080

27,3

2014

2013

absolut

in %

652

629

23

3,7

Anzahl Wohnungen preisfrei

44.542

42.906

1.636

3,8

Anzahl Wohnungen preisgebunden

15.908

17.793

-1.885

-10,6

Anzahl Wohnungen gesamt

60.450

60.699

-249

-0,4

Bilanzergebnis
Kennzahlen
Mitarbeiter Konzern (Jahresdurchschnitt)

Wohnungsbau

PASSIVA

Veränderung

187

188

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Kultur

4. Kultur

189

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

190

4. Kultur

189

4.1

Alte Oper Frankfurt Konzert- und Kongresszentrum GmbH

191

4.2

Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH

194

4.3

Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim mbH

198

4.4

Kulturregion Frankfurt RheinMain-gemeinnützige GmbH

201

4.5

Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main GmbH

205

SAALBAU Betriebsgesellschaft mbH (siehe 3.1.4)

179

4.6

MuseumsBausteine Frankfurt GmbH

208

4.7

Schirn Kunsthalle Frankfurt am Main GmbH

211

4.8

Städtische Bühnen Frankfurt am Main GmbH

214

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

4.1

Alte Oper Frankfurt Konzert- und Kongresszentrum GmbH

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Opernplatz

0 69/13 40-0

info@alteoper.de

60313 Frankfurt am Main

0 69/13 40-2 84

www.alteoper.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

02.10.1978

Förderung von Kunst und Kultur durch Betrieb und Unterhaltung der Alten Oper Frankfurt,
verwirklicht durch Darbietungen künstlerischer, kultureller, wissenschaftlicher oder sozialer
Art unter Berücksichtigung der Interessen aller Bevölkerungskreise, insbesondere durch
Konzerte und Theateraufführungen (mit Vorrang von Konzerten) sowie durch Kongressveranstaltungen.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

255.650 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Herr Dr. Stephan Pauly

Aufsichtsrat:

10 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr OB Peter Manuel Feldmann

Mandatsträger der Stadt:

Herr OB Peter Manuel Feldmann
Herr StR Dr. Bernd Heidenreich
Herr Prof. Dr. Hans-Jürgen Hellwig
Frau Alexandra Prinzessin von Hannover
Frau StRin Cornelia-Katrin von Plottnitz
Herr Stv Sebastian Popp
Herr StR Prof. Dr. Felix Semmelroth
Frau Stv Dr. Renate Wolter-Brandecker

Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Frau Gundula Tzschoppe (AN)
N.N. (AN)

Satzungsmäßige Besetzung:

Unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat

mindestens 7 Mitglieder,

Ausgeschiedene Mitglieder:

davon 2 Arbeitnehmervertreter

Frau Hannelore Kettner

Neue Mitglieder:

(bis 04.06.2014)

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014
Seit ihrer Wiedereröffnung 1981 dient die Alte Oper

Die Bilanzsumme hat sich um 0,6 Mio. € auf

als Konzerthaus. Ihr Name erinnert daran, dass das

8,6 Mio. € erhöht (Vj. 8 Mio. €). Dies geht auf die

Gebäude vor dem Krieg das Frankfurter Opernhaus

Investitionstätigkeit (1,4 Mio. €) zurück, vor allem für

beherbergte, welches heute am Willy-Brandt-Platz

die damit abgeschlossene Erneuerung der Saalbe-

(vgl. Städtische Bühnen Frankfurt am Main GmbH)

stuhlung. Im Berichtsjahr wurden 7,5 Mio. € in die

beheimatet ist.

Kapitalrücklage eingestellt. Der Jahresfehlbetrag

Die Alte Oper bietet bei Reihenbestuhlung eine

kann vollständig aus der Kapitalrücklage gedeckt

Kapazität von rund 2.400 Plätzen im Großen Saal

werden. Nach dem Tod eines früheren Geschäfts-

und von rund 700 Plätzen im Mozart Saal; ergän-

führers wurde ein Teil der Pensionsrückstellungen

zend stehen vier Salons und fünf Foyers zur Verfü-

aufgelöst.

Kultur

Zur Vermögens- und Kapitallage

Allgemeines

gung. Im Jahr 2014 wurden 445.931 Besucher
gezählt, ein Zuwachs von rund 1 % gegenüber dem

Zur Erfolgslage

Vorjahr. In den 415 Veranstaltungen (Vj. 398) hat

Das Jahresergebnis 2014 fällt mit -6,4 Mio. € besser

sich die Alte Oper erneut als Haus für alle präsen-

aus als im Vorjahr (-7,1 Mio. €). Der Erlöszuwachs

tiert: mit Klassik-Konzerten, mit Kinder- und Famili-

geht im Wesentlichen auf die Erfolge beim Ensuite-

enprojekten,

Musicalprogramm zu Jahresbeginn und zum Jah-

mit

Entertainment-Veranstaltungen,

Kongressen und Events.

resende zurück. Die Zunahme der sonstigen be-

191

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

trieblichen Erträge resultiert aus Sponsoringerträgen

Beziehungen zum Haushalt

und den Erträgen aus der Auflösung der Pensions-

Für die Gesellschaft standen im Produkthaushalt

rückstellungen. Bei den Aufwendungen zeigt sich

2014 Mittel von 7,4 Mio. € (davon 411 T € für die

die auffälligste Änderung im Vorjahresvergleich

Erneuerung der Bestuhlung) sowie Reste von

beim Personal infolge von Tarifsteigerungen, aber

2,7 Mio. € zur Verfügung. Hiervon sind aufgrund des

auch durch Sondereffekte, die aus Krankheitsvertre-

liquiditätsorientierten Mittelabrufs bis zum Jahres-

tungen, der Stelleneinarbeitung einer zentralen

ende Auszahlungen von 7,5 Mio. € erfolgt.

Schnittstelle und einer im Vorjahr erst zur JahresOrgane der Gesellschaft

mitte besetzten Stelle resultieren.

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

B. Ausblick

sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts-

Auch im Geschäftsjahr 2015 wird die Alte Oper mit

rat.

ihrem Konzertprogramm die große Vielfalt weiter-

Der Geschäftsführer Herr Dr. Pauly erhielt im Ge-

führen, die sie zu einer lebendigen Stätte der Musik

schäftsjahr Gesamtbezüge von 179 T €.

und Begegnung in Frankfurt am Main macht. Das

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im

umfangreiche Klassikprogramm sowie „Pegasus“,

Geschäftsjahr rund 0,6 T €.

das Musikvermittlungsprogramm für Kinder aller
Altersgruppen, Jugendliche und Familien, werden

D. Public Corporate Governance Kodex

genauso fortgesetzt wie die Musical-Tradition rund

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresab-

um Weihnachten und Neujahr.

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,
die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsfüh-

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

rung und die Aufsichtsratsorgane der Gesellschaft

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung

Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Kunst

mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK

und Kultur. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in

sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirt-

den Leistungsdaten wider.

schaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das
zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vor-

Bei der Alte Oper Frankfurt Konzert- und Kongress-

erörtert

zentrum GmbH handelt es sich gemäß HGO um

fanden statt am 23.10.2013 für das Planjahr 2014

keine Gesellschaft, die auf den Betrieb eines wirt-

und am 22.10.2014 für das Planjahr 2015. Das

schaftlichen Unternehmens gerichtet ist, so dass

Abschlussgespräch 2014 wurde am 13.05.2015

eine

durchgeführt.

Prüfung

der

§ 121 Abs. 1 HGO entfällt.

192

Voraussetzungen

des

werden.

Die

Wirtschaftsplangespräche

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Alte Oper Frankfurt Konzert- und Kongresszentrum GmbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

3.424

2.710

714

26,4

32

21

11

51,2

3.392

2.689

704

26,2

0

0

0

-

5.173

5.255

-81

-1,5

0

0

0

0,0

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1.083

1.498

-414

-27,7

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks

4.090

3.757

333

8,9

AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte

Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

0

6

-6

-

8.598

7.971

627

7,9

3.221

2.128

1.092

51,3

256

256

0

0,0

9.373

8.969

404

4,5

PASSIVA
Gezeichnetes Kapital / Festkapital
Kapitalrücklage
Gewinnrücklagen / variables Kapital

0

0

0

-

-6.408

-7.096

688

-9,7

Rückstellungen

2.830

2.969

-139

-4,7

Verbindlichkeiten

2.529

2.847

-317

-11,1

18

27

-9

-33,9

8.598

7.971

627

7,9

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Umsatzerlöse

9.651

9.204

447

Gesamtleistung

9.651

9.204

447

4,9

sonstige betriebliche Erträge

2.611

2.203

408

18,5

Materialaufwand

-7.209

-7.145

-65

0,9

Personalaufwand

-2.583

-2.420

-162

6,7

Jahresergebnis / Bilanzergebnis

Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung

Abschreibungen

Veränderung
in T€

in %
4,9

-640

-652

12

-1,9

sonstige betriebliche Aufwendungen

-8.123

-8.167

43

-0,5

EBIT (Betriebliches Ergebnis)

-6.293

-6.977

684

-9,8
-6,1

Finanzergebnis

-98

-104

6

-6.391

-7.081

690

-9,8

-17

-14

-3

18,0

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

-6.408

-7.096

688

-9,7

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

-6.408

-7.096

688

-9,7

2014

2013

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Steuern

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
Veranstaltungen
Besucher

Kultur

Eigenkapital

Veränderung
absolut

in %

32

32

0

0,0

415

398

17

4,3

445.931

441.784

4.147

0,9

193

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

4.2

Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Ludwig-Erhard-Anlage 1-5

0 61 72/99 94 69 2

kontakt@kulturfonds-frm.de

61352 Bad Homburg v. d. Höhe

0 61 72/99 99 82 1

www.kulturfonds-frm.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

20.12.2007

Förderung von Kultur und Kunst in der Region Frankfurt Rhein Main mit nationaler und
internationaler Bedeutung insbesondere durch Fortführung und Durchführung sowie Vernetzung, Austausch, Bündelung und Präsentation kultureller Projekte sowie Unterstützung
steuerbegünstigter Träger und Veranstalter einschließlich Öffentlichkeitsarbeit.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

30.000 € =

25,00 %

Land Hessen

30.000 € =

25,00 %

Landkreis Hochtaunus

15.000 € =

12,50 %

Landkreis Main-Taunus

15.000 € =

12,50 %

Stadt Wiesbaden

15.000 € =

12,50 %

Stadt Darmstadt

10.000 € =

8,30 %

Stadt Hanau

Geschäftsführung:
Herr Dr. Helmut Müller

Kulturausschuss:

24 Mitglieder

Kulturausschussvorsitz:

Herr OB Jochen Partsch

Mandatsträger der Stadt:

Herr StR Dr. Bernd Heidenreich
Herr StR Stefan Majer
Herr Stv Sebastian Popp
Herr StR Prof. Dr. Felix Semmelroth
Herr StvVorst Stephan Siegler
Frau Stv Dr. Nina Teufel

Weitere Kulturausschussmitglieder:

Frau StRin Iris Bachmann
Herr Jürgen Banzer
Herr MinDirigent Elmar Damm
Herr Hans Franssen
Frau KrBg Ingrid Hasse
Herr StS Ingmar Jung
Herr BM Claus Kaminsky
Herr KrBg Wolfgang Kollmeier
Herr LRat Ulrich Krebs
N.N.
Herr OB Jochen Partsch
Herr Hendrik Schmehl
Herr MinDirigent Günter Schmitteckert
Frau StRin Rose-Lore Scholz
Frau Claudia Spruch
Herr MinDirigent Johannes Stein
Herr LMinR Ernst Wegener
Herr Dr. Stephan Wetzel

194

5.000 € =

4,20 %

120.000 € =

100,00 %

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Satzungsmäßige Besetzung:

Unterjährige Veränderung im Kulturausschuss:

24 Mitglieder,

Ausgeschiedene Mitglieder:

Neue Mitglieder:

davon 6 Vertreter der Stadt Frankfurt am

Frau Dr. Heike Hambrock

Herr Stv Sebastian Popp

Frau StS Dr. Bernadette Weyland

Herr StvVorst Stephan Siegler

Main, 6 Vertreter des Land Hessen, je drei
vom Hochtaunuskreis, dem Main-TaunusKreis sowie der Stadt Wiesbaden, zwei von
der Stadt Darmstadt und ein Vertreter der

(bis 30.06.2014)

(seit 30.06.2014)

(bis 26.05.2014)

(seit 26.05.2014)

Frau MinR Dr. Helga Jäger
(bis 31.01.2014)

Stadt Hanau.

Kuratorium:

18 Mitglieder

Kuratoriumsvorsitz:

Frau Staatsmin a. D. Ruth Wagner

Weitere Kuratoriumsmitglieder:

Herr Prof. Dr. Herbert Beck
Herr Prof. Dr. Horst Bredekamp
Frau Prof. Dr. Barbara Dölemeyer
Herr Dr. Michael Eissenhauer
Herr Prof. Dr. August Heuser
Frau Barbara Klemm
Herr Prof. Dr. Klaus-Dieter Lehmann
Frau Felicitas von Lovenberg
Herr Peter Michalzik
Frau Bettina Milz
Herr Andreas Mölich-Zebhauser
Frau Madeline Ritter
Frau Gabriele Röthemeyer
Herr Prof. Albert Speer
Herr Prof. Sebastian Turner
Herr Prof. Gerd-Theo Umberg
Herr Rein Wolfs

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

Veränderung beim Eigenkapital geht im Übrigen

Allgemeines

auch auf den Bilanzgewinn zurück.

schaft die kulturelle Zusammenarbeit der Metropol-

Zur Erfolgslage

region Frankfurt RheinMain und stärkt sie als her-

Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüber-

ausragenden Kulturstandort mit nationaler und in-

schuss von 1,4 Mio. € ab (Vj. -1,2 Mio. €). Nach

ternationaler Leuchtkraft.

Entnahmen aus den (im Vorjahr gebildeten zweck-

Kultur

In einem Europa der Regionen fördert die Gesell-

gebundenen) Maßnahmenrücklagen und EinstelZur Vermögens- und Kapitallage

lung der 2014 neu beschlossenen Projekte in die

Die Bilanzsumme ist leicht auf 7,6 Mio. € angestie-

Maßnahmenrücklage verbleibt ein Bilanzgewinn von

gen (Vj. 7,5 Mio. €). Der größte Posten auf der Ak-

0,4 Mio. € (Vj. -0,3 Mio. €), der auf neue Rechnung

tivseite sind die flüssigen Mittel (5,9 Mio. €), die für

vorgetragen werden soll.

(zugesicherte) Fördermittel (Rückstellungen, Maß-

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es

nahmenrücklage) gebunden sind. Die Veränderun-

sich im Wesentlichen um die Gesellschafterbeiträge

gen bei Rücklagen und Rückstellungen auf der

gemäß Finanzierungsvereinbarung. Der Material-

Passivseite hängen mit der konkreten Fördertätig-

aufwand beinhaltet den Projektaufwand. Der Rück-

keit zusammen. Bei den Projekten werden nach

gang ist auf zeitliche Verschiebungen von Förder-

jedem Gremienbeschluss Rücklagen gebildet, die

vereinbarungen zurückzuführen. Der Anstieg des

nach der vertraglichen Fördervereinbarung unmit-

Personalaufwands resultiert aus dem Abschluss der

telbar in Rückstellungen umgewandelt werden. Die

Neuordnung der Personalstruktur (aufgrund der
Weiterentwicklung der Projekttätigkeit und der Aus-

195

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

weitung des Einzugsgebiets einschließlich der Wie-

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

derbesetzung der stellvertretenden Geschäftsfüh-

Bei

rung). Der Rückgang der sonstigen betrieblichen

RheinMain GmbH handelt es sich gemäß HGO um

Aufwendungen geht auf die Neustrukturierung des

keine Gesellschaft, die auf den Betrieb eines wirt-

Personals und damit verbundene Verlagerungen

schaftlichen Unternehmens gerichtet ist, so dass

von Dienstleistungen zurück. Das verschlechterte

eine

Finanzergebnis resultiert aus schlechteren Konditi-

§ 121 Abs. 1 HGO entfällt.

der

Gemeinnützige

Prüfung

der

Kulturfonds

Frankfurt

Voraussetzungen

des

onen am Finanzmarkt für die Anlage noch nicht
verausgabter Mittel.

Beziehungen zum Haushalt
Die Gesellschafter tragen zur laufenden Finanzie-

B. Ausblick

rung der Gesellschaft durch Beiträge bei. Der Bei-

Die Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain

trag der Stadt Frankfurt am Main für das Jahr 2014

GmbH bleibt der Aufgabe verpflichtet, in einer Re-

belief sich entsprechend der Finanzierungsverein-

gion mit erstrangigen Kultur- und Bildungseinrich-

barung auf 1,38 Mio. €.

tungen, Forschungs- und Lehrstätten als verknüpfendes Element zu wirken. Das Förderspektrum ist

Organe der Gesellschaft

breit, vorausgesetzt wird jedoch, dass die Kunst-

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

und Kulturprojekte qualitativ herausragend sind, die

sammlung, der Kulturausschuss (Aufsichtsrat), die

Strahlkraft der Region fördern und die Zusammen-

Geschäftsführung und das Kuratorium (Beirat).

arbeit der Kultureinrichtungen stärken.

Der Geschäftsführer Herr Dr. Müller erhielt im Geschäftsjahr Gesamtbezüge von 141 T €.

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO
Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in
den Leistungsdaten wider.

196

Die Kulturausschussmitglieder erhalten für ihre
Tätigkeit keine Bezüge.

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

Anlagevermögen

69

51

18

36,4

Immaterielle Vermögensgegenstände

52

26

27

104,4

in %

AKTIVA

Sachanlagen

17

25

-8

-32,5

Umlaufvermögen

7.565

7.427

138

1,9

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1.621

1.714

-93

-5,4

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks

5.944

5.713

231

4,0

Bilanzsumme

7.635

7.478

157

2,1

3.959

2.597

1.362

52,5

120

120

0

0,0

3.470

2.793

677

24,2

369

-317

685

-216,5

3.553

4.846

-1.293

-26,7

Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital / Festkapital
Gewinnrücklagen / variables Kapital
Jahresergebnis / Bilanzergebnis
Rückstellungen
Verbindlichkeiten
Bilanzsumme
Gewinn- und Verlustrechnung
sonstige betriebliche Erträge
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibungen

123

35

88

248,6

7.635

7.478

157

2,1

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Veränderung
in T€

in %

6.425

6.408

17

0,3

-4.254

-6.940

2.686

-38,7

-453

-344

-109

31,8

-26

-20

-6

29,5

-258

-370

112

-30,2

1.434

-1.267

2.700

-213,2

-71

68

-139

-204,0

1.362

-1.198

2.561

-213,7

-0

-1

0

-23,7

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

1.362

-1.199

2.561

-213,6

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

1.362

-1.199

2.561

-213,6

Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr

-317

35

-352

-995,3

Entnahme aus den Gewinnrücklagen

1.763

3.271

-1.508

-46,1

Einstellungen in die Gewinnrücklagen

-2.440

-2.424

-16

0,7

Bilanzergebnis

369

-317

685

-216,5

Kennzahlen

2014

2013

Veränderung

sonstige betriebliche Aufwendungen
EBIT (Betriebliches Ergebnis)
Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Steuern

Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

8

7

absolut

in %

1

14,3

Kultur

PASSIVA

197

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

4.3

Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim mbH

Anschrift:

Telefon/Fax:

Marktstraße 30

0 69/2 12-4 12 76/4 12 40

60388 Frankfurt am Main

0 69/2 12-4 12 90

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

16.12.1976

E-Mail/Internet:

info@kulturgesellschaft-bergenenkheim.de
www.kulturgesellschaft-bergenenkheim.de

Durchführung kultureller Veranstaltungen zur Förderung und Pflege von Kulturwerten durch
Dichterlesungen, Konzerte, Theater- und Jugendveranstaltungen, die Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde sowie die Pflege des Liedgutes und des Chorgesangs in Bergen-Enkheim.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

15.600 € =

60,00 %

Vereinsring Bergen-Enkheim e. V.

7.800 € =

30,00 %

Evangelische Kirchengemeinde Bergen-Enkheim

2.600 € =

10,00 %

26.000 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Frau Cornelia Grebe
Frau Bettina Matten-Gericke (seit 03.06.2014)
Herr Joachim Netz

Aufsichtsrat:

9 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr StR Prof. Dr. Felix Semmelroth

Mandatsträger der Stadt:

Herr Wilfried Bender
Frau Ulrike Gieseking
Herr Günther Kraus
Herr Eberhard Schwarz
Herr StR Prof. Dr. Felix Semmelroth
Herr Frank Weil

Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Herr Bernd Böttcher
Frau Beatrix Müller-Mamerow
Frau Inge Sänger

Satzungsmäßige Besetzung:

Unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat:

9 Mitglieder, davon 6 städtische Vertreter

Ausgeschiedene Mitglieder:

Neue Mitglieder:

(OB-Mandat, 5 Ortsbeiratsmitglieder), 2

Herr Michael Steigerwald

Herr Eberhard Schwarz

Vertreter des Vereinsrings und 1 Vertreter

(bis 14.01.2014)

(seit 14.07.2014)

der Kirchengemeinde

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

schen Mittel der Gesellschaft. Auch im Berichtsjahr

Allgemeines

lag der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit auf dem

Im Dezember 1976 gründete die ursprünglich selb-

Stadtschreiberfest, in dessen Rahmen der Literatur-

ständige Stadt Bergen-Enkheim zusammen mit dem

preis „Stadtschreiber von Bergen“ verliehen wird,

Vereinsring und der Evangelischen Kirchengemein-

und dem Rahmenprogramm zum anschließenden

de Bergen-Enkheim die Kulturgesellschaft Bergen-

traditionellen Heimatfest „Berger Markt“. Die Gesell-

Enkheim mbH. Ziel der Gründung war das kulturpo-

schaft hat abgesehen von den drei nebenamtlichen

litische Konzept kontinuierlich in größtmöglicher

Geschäftsführern und den kurzfristig beschäftigten

Eigenständigkeit auch nach der Eingemeindung

Aushilfen keine weiteren Mitarbeiter.

nach Frankfurt am Main am 01.01.1977 fortzusetzen. Nach § 6 Abs. 2 des Eingemeindungsvertrags

Zur Vermögens- und Kapitallage

vom 07.08.1974 zwischen der Stadt Frankfurt am

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr

Main und der früheren Stadt Bergen-Enkheim ist der

(51 T €) auf 47 T € gesunken. Auf der Aktivseite

Ortsbeirat 16 verfügungsberechtigt über die städti-

198

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

dominiert der Bestand an liquiden Mitteln (40 T €),

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

auf der Passivseite das Eigenkapital (37 T €).

Bei der Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim mbH
handelt es sich gemäß HGO um keine Gesellschaft,

Zur Erfolgslage

die auf den Betrieb eines wirtschaftlichen Unter-

Der Jahresfehlbetrag 2014 beläuft sich auf -71 T €

nehmens gerichtet ist, so dass eine Prüfung der

(Vj. -55 T €) und erhöhte sich aufgrund von gesun-

Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO entfällt.

kenen Umsatzerlösen um 17 T € gegenüber dem
Vorjahr. Er wird vollständig durch die Entnahme aus

Beziehungen zum Haushalt

der Kapitalrücklage ausgeglichen. Im Geschäftsjahr

Die der Gesellschaft zur Erfüllung des Gesell-

wurden Umsatzerlöse von 23 T € erzielt (Vj. 39 T €).

schaftszwecks zur Verfügung stehenden Geldmittel

Den Erlösen (überwiegend aus Spenden und Ein-

stammen überwiegend aus Zuschüssen der Stadt.

trittsgeldern) standen rund 95 T € an Aufwendungen

Der Ortsbeirat 16 ist verfügungsberechtigt und stell-

für die Durchführung der kulturellen Veranstaltun-

te der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2014 Mittel von

gen sowie für die Verwaltung gegenüber (Vj.

67 T € (Einzahlung in die Kapitalrücklage) bereit.

90 T €). Der Personalaufwand umfasst Aufwendungen für Aushilfen sowie kurzfristig und geringfügig

Organe der Gesellschaft

Beschäftigte. Diese werden für Werbemaßnahmen,

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

Mithilfe beim Stadtschreiberfest und Technik bei

sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts-

den Kleinkunstveranstaltungen eingestellt. Zur Ein-

rat. Die Geschäftsführer sind nebenamtlich für die

richtung eines Stadtschreiberarchivs und Vorberei-

Gesellschaft tätig und erhalten keine Bezüge. Auf

tung und Durchführung der Ausstellung „40 Jahre

der Grundlage des Aufsichtsratsbeschlusses vom

Stadtschreiber“ wurde eine befristete Aushilfe ein-

29.09.2009 erhält Frau Grebe eine monatliche Auf-

gestellt.

wandsentschädigung in Höhe von 450 €. Herr Netz
erhält eine Aufwandsentschädigung für die Nutzung

B. Ausblick

des privaten Kfz. Die Aufsichtsratsmitglieder erhal-

Auch in Zukunft werden der Berger Markt und das

ten für ihre Tätigkeit keine Bezüge.

der Gesellschaft darstellen, die weiterhin auf finan-

D. Public Corporate Governance Kodex

zielle Unterstützung durch die Stadt Frankfurt am

Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der Versen-

Main (Ortsbeirat 16) angewiesen bleibt.

dung der Wirtschaftsplanunterlagen an das zustän-

Kultur

Stadtschreiberfest die Haupttätigkeitsschwerpunkte

dige Organ die Entwürfe im Rahmen des Wirt-

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

schaftsplangesprächs vorerörtert werden. Das Wirt-

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

schaftsplangespräch fand am 30.10.2013 für das

Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmit-

Planjahr 2014 und am 13.10.2014 für das Planjahr

telbar

2015 statt.

gemeinnützige

Zwecke

im

Sinne

der

§§ 51 ff. AO. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in
den Leistungsdaten wider.

199

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim mbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

Anlagevermögen

0

1

-0

-43,6

Sachanlagen

0

1

-0

-43,6

Finanzanlagen

0

0

0

-

46

49

-3

-5,5
15,5

AKTIVA

Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

6

5

1

40

43

-4

-8,2

0

2

-2

-90,9

47

51

-5

-9,3

Eigenkapital

37

41

-4

-10,9

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

26

26

0

0,0

Kapitalrücklage

82

70

12

17,4

-71

-55

-17

30,2

Rückstellungen

4

4

0

0,0

Verbindlichkeiten

6

6

-0

-4,9

47

51

-5

-9,3

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Veränderung
in T€

in %

Umsatzerlöse

23

39

-15

-39,5

Gesamtleistung

23

39

-15

-39,5

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme
PASSIVA

Jahresergebnis / Bilanzergebnis

Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung

sonstige betriebliche Erträge

0

0

0

-

Materialaufwand

-52

-50

-2

4,2

Personalaufwand

-14

-15

1

-9,0

Abschreibungen

-0

-0

0

-17,9

sonstige betriebliche Aufwendungen

-26

-25

-1

2,7

EBIT (Betriebliches Ergebnis)

-68

-52

-17

32,1

0

1

-1

-59,9

-68

-51

-17

33,7

0

0

0

-

-4

-4

1

-12,4

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

-71

-55

-17

30,2

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

-71

-55

-17

30,2

2014

2013

0

0

Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

200

Veränderung
absolut

in %

0

-

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Kulturregion Frankfurt RheinMain-gemeinnützige GmbH

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Poststraße 16

0 69 /25 77-17 00

info@krfrm.de

60329 Frankfurt am Main

0 69 /25 77-17 50

www.krfrm.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

21.12.2005

Gesellschafter:

Förderung der Kultur durch die Schaffung und Durchführung insbesondere regional und
überregional bedeutsamer Kulturprojekte und Veranstaltungen. Diese haben den Zweck,
das kulturelle Profil der Gesellschafter und der Region Frankfurt Rhein-Main zu schärfen
und herauszuheben.

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

6.000 € =

20,24 %

Eigene Anteile

5.250 € =

17,71 %

Landkreis Offenbach

2.800 € =

9,44 %

Landkreis Groß-Gerau

1.700 € =

5,73 %

Landkreis Main-Taunus

1.700 € =

5,73 %

Landkreis Hochtaunus

1.600 € =

5,40 %

Stadt Darmstadt

1.300 € =

4,38 %

Stadt Offenbach am Main

1.100 € =

3,71 %

Regionalverband FrankfurtRheinMain

1.000 € =

3,37 %

Stadt Hanau

800 € =

2,70 %

Stadt Aschaffenburg

600 € =

2,02 %

Stadt Rüsselsheim

550 € =

1,85 %

Stadt Bad Homburg v. d. Höhe

500 € =

1,69 %

Stadt Dreieich

400 € =

1,35 %

Stadt Bad Vilbel

300 € =

1,01 %

Stadt Langen

300 € =

1,01 %

Stadt Bingen

250 € =

0,84 %

Stadt Friedberg

250 € =

0,84 %

Stadt Friedrichsdorf

250 € =

0,84 %

Stadt Ingelheim

250 € =

0,84 %

Stadt Alzenau

200 € =

0,67 %

Stadt Büdingen

200 € =

0,67 %

Stadt Eschborn

200 € =

0,67 %

Stadt Hattersheim

200 € =

0,67 %

Stadt Seligenstadt

200 € =

0,67 %

Markt Großostheim

150 € =

0,51 %

Stadt Bischofsheim

150 € =

0,51 %

Stadt Babenhausen

150 € =

0,51 %

Stadt Dieburg

150 € =

0,51 %

Stadt Eltville

150 € =

0,51 %

Stadt Ginsheim-Gustavsburg

150 € =

0,51 %

Stadt Kelsterbach

150 € =

0,51 %

Stadt Kronberg

150 € =

0,51 %

Gemeinde Brachttal

100 € =

0,34 %

Gemeinde Niederdorfelden

100 € =

0,34 %

Gemeinde Wölfersheim

100 € =

0,34 %

Stadt Geisenheim

100 € =

0,34 %

Stadt Miltenberg

100 € =

0,34 %

Stadt Raunheim

100 € =

0,34 %

29.650 € =

100,00 %

Kultur

4.4

Geschäftsführung:
Frau Sabine von Bebenburg

201

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Aufsichtsrat:

18 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr StR Prof. Dr. Felix Semmelroth
Herr LRat Thomas Will

Mandatsträger der Stadt:

Frau StRin Cornelia-Katrin von Plottnitz
Herr StR Prof. Dr. Felix Semmelroth

Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Herr Burkard Fleckenstein
Frau StRin Beate Fleige
Herr BM Dennis Grieser
Herr OB Claus Kaminsky
Herr BM Michael Keller
Frau BM Antje Köster
Herr Joachim Kolbe
Herr KrBg Wolfgang Kollmeier
Herr LRat Ulrich Krebs
N.N.
Herr OB Jochen Partsch
Herr LRat Oliver Quilling
Herr OB Horst Schneider
Herr BM Dr. Thomas Stöhr
Herr Verb.dir. Ludger Stüve
Herr LRat Thomas Will

Satzungsmäßige Besetzung:

Keine unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat.

18 Mitglieder,
davon 2 Vertreter der Stadt Frankfurt am
Main, je ein Vertreter der 12 anderen entsendungsberechtigten Gesellschafter sowie vier
Mitglieder der übrigen Gesellschafter

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

Die Kapitalseite ist durch ein hohes Eigenkapital

Allgemeines

geprägt. Das Eigenkapital ist durch den Jahres-

Der Fokus der Gesellschaft lag auf der kulturellen

überschuss auf 200 T € (Vj. 167 T €) angestiegen.

Vernetzung, die im Wesentlichen durch die Weiter-

Die bilanzielle Eigenkapitalquote der Gesellschaft

führung der bestehenden sechs Projekte erfolgte:

beträgt 81,7 % (Vj. 74,7 %).

„GartenRheinMain (Vom Klostergarten zum Regionalpark)“, „Burgen, Schlösser und Paläste“, „Geist

Zur Erfolgslage

der Freiheit – Freiheit des Geistes“, „Route der

Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüber-

Industriekultur Rhein-Main“, „Wegekultur“ und „Star-

schuss von rund 35 T € (Vj. 15 T €) und hat sich

ke Stücke (Internationales Kinder- und Jugendthea-

gegenüber dem Vorjahr um 20 T € verbessert. Die

terfestival Rhein-Main)“. Daneben wurde weiterhin

Betriebsleistung der Gesellschaft hat sich gegen-

die Museumsbroschüre erstellt und publiziert. Die

über dem Vorjahr um 89 T € auf 532 T € vermindert.

Gesellschaft beschäftige im Jahr 2014 durchschnitt-

Dies ist bedingt durch den Rückgang der Mitglieds-

lich 8 Personen (Vj. 9).

beiträge, welche trotz der sechs neuen Gesellschafter den Austritt des Main-Kinzig-Kreises nicht kom-

Zur Vermögens- und Kapitallage

pensieren konnten, sowie durch den Rückgang der

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr

veranstaltungsgebundenen Zuschüsse. Die übrigen

(226 T €)

Ver-

Umsatzerlöse von 79 T € sind gegenüber dem Vor-

mögensseite ist weiterhin durch ein hohes Umlauf-

jahr (82 T €) annähernd konstant geblieben. Die

vermögen,

auf

246 T €

insbesondere

angestiegen.
hohe

Die

liquide

(237 T €, Vorjahr 224 T €) gekennzeichnet.

202

Mittel

sonstigen betrieblichen Aufwendungen (246 T €)
haben sich gegenüber dem Vorjahr (395 T €) stark

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

vermindert. Hier sind insbesondere Druck- und

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

Gestaltungskosten, Kosten für Veranstaltungen,

Bei

Medienkosten sowie Kosten für Porto, Telefon und

gemeinnützige GmbH handelt es sich gemäß HGO

Bürobedarf enthalten.

um keine Gesellschaft, die auf den Betrieb eines

der

Kulturregion

Frankfurt

RheinMain-

wirtschaftlichen Unternehmens gerichtet ist, so dass

B. Ausblick

eine

Zum 01.01.2014 sind sechs neue Gesellschafter

§ 121 Abs. 1 HGO entfällt.

Prüfung

der

Voraussetzungen

des

hinzugekommen: Die Gemeinde Brachttal, die Stadt
Büdingen, die Stadt Geisenheim, die Stadt Ingel-

Beziehungen zum Haushalt

heim, die Stadt Raunheim und die Stadt Kronberg.

Die Gesellschafter tragen zur laufenden Finanzie-

Zudem kam die Stadt Nidda als assoziiertes Mit-

rung der Gesellschaft durch Beiträge von 0,10 € pro

glied hinzu. Die Gesellschaft selbst hält die über-

Einwohner und Jahr bei. Im Jahr 2014 hat die Stadt

zähligen Anteile von 5,2 T €. Die Kooperation

Frankfurt am Main einen Beitrag von rund 69 T €

„Klangkunst“ mit der Schwestergesellschaft Ge-

gezahlt.

meinnützige

Kulturfonds

Frankfurt

RheinMain

GmbH wird weiterhin fortgesetzt.

Organe der Gesellschaft
Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

sammlung, der Aufsichtsrat und die Geschäftsfüh-

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

rung.

Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmit-

Ein Ausweis der Bezüge der Geschäftsführung

telbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abga-

entfällt gemäß § 123 a HGO in Verbindung mit

benordnung. Zweck der Gesellschaft ist die Förde-

§ 53 HGrG.

rung der Kultur. Der Stand der Erfüllung spiegelt

Ein Ausweis der Bezüge des Aufsichtsrats entfällt

sich in den Leistungsdaten wider.

gemäß § 123 a HGO in Verbindung mit § 53 HGrG.

Kultur

.

203

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Kulturregion Frankfurt RheinMain-gemeinnützige GmbH
Bilanz

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

Anlagevermögen

9

Immaterielle Vermögensgegenstände

1

Sachanlagen

Veränderung
in T€

in %

1

7

562,2

1

-0

-11,3

8

0

8

107.414,3

238

225

13

5,8

Vorräte

0

0

0

-

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

0

0

-0

-28,4

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks

237

224

13

5,8

Bilanzsumme

246

226

20

9,0

200

167

33

19,8

24

26

-2

-7,6

126

126

0

0,0

0

0

0

-

AKTIVA

Umlaufvermögen

PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital / Festkapital
Kapitalrücklage
Gewinnrücklagen / variables Kapital
Gewinnvortrag / Verlustvortrag

15

0

15

-

Jahresergebnis / Bilanzergebnis

35

15

20

130,7

Rückstellungen

33

24

10

40,9

Verbindlichkeiten

10

35

-25

-72,1

3

0

3

-

246

226

20

9,0

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Umsatzerlöse

490

517

-27

-5,2

Gesamtleistung

490

517

-27

-5,2

Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung

sonstige betriebliche Erträge

in %

42

104

-62

-59,6

Materialaufwand

-47

-40

-7

18,5

Personalaufwand

-203

-170

-33

19,6

-2

-3

1

-36,8

-246

-395

149

-37,8

35

14

20

140,9

1

1

-0

-40,3

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

35

15

20

130,7

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

35

15

20

130,7

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

35

15

20

130,7

2014

2013

Abschreibungen
sonstige betriebliche Aufwendungen
EBIT (Betriebliches Ergebnis)
Finanzergebnis

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

204

Veränderung
in T€

8

9

Veränderung
absolut

in %

-1

-11,1

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

4.5

Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main GmbH

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Waldschmidtstraße 4

0 69/40 58 95-0

info@mousonturm.de

60316 Frankfurt am Main

0 69/40 58 95-40

www.mousonturm.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

22.05.2001

Förderung von Kunst und Kultur durch den Betrieb der Einrichtung Künstlerhaus Mousonturm, Entwicklung und Durchführung sonstiger kultureller Aktivitäten. Gastspiele und Teilnahme an Koproduktionen im In- und Ausland.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

35.500 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Herr Matthias Pees

Aufsichtsrat:

6 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr StR Prof. Dr. Felix Semmelroth

Mandatsträger der Stadt:

Herr Stv Dr. Thomas Dürbeck
Herr StR Dr. Bernd Heidenreich
Herr Stv Bernhard Maier
Frau StRin Cornelia-Katrin von Plottnitz
Herr StR Prof. Dr. Felix Semmelroth

Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Herr Walter Lottré (AN)

Satzungsmäßige Besetzung:

Unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat:

6 Mitglieder,

Ausgeschiedene Mitglieder:

Neue Mitglieder:
Herr Stv Bernhard Maier

davon 1 Vertreter der Arbeitnehmer

(seit 17.02.2014)

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags

Allgemeines

aus. Zur Abfederung des Defizits aus dem Lüften-

Das Künstlerhaus Mousonturm wurde 1988 als

Festival war von Seiten der Gesellschafterin 2012

eines der ersten freien Produktionshäuser in

ein Kontokorrentkonto eingerichtet worden.

zu den wichtigsten und erfolgreichsten freien Pro-

Zur Erfolgslage

duktionszentren. Es bietet auf über 4.000 Quadrat-

Der Jahresfehlbetrag fällt mit -4 Mio. € um 396 T €

metern im denkmalgeschützten Turm der ehemali-

höher aus als im Vorjahr (Vj. -3,6 Mio. €). Die ge-

gen Mouson-Seifenfabrik mit einem Theatersaal,

plante Rückführung des Kontokorrentkontos der

zwei Studiobühnen, Probebühnen und Ateliers,

Stadt wurde in 2014 ausgesetzt und für die Zukunft

Künstlerwohnungen,

den

zeitlich gestreckt. Im Geschäftsjahr 2014 fielen das

Anbindungen an Tanzlabor 21 und Frankfurt LAB

Jubiläumsprogramm „25YMT“ und das erste Jahr

gute Produktions- und Aufführungsmöglichkeiten für

des neuen Geschäftsführers und Intendanten zu-

zeitgenössischen Tanz und Choreografie, Perfor-

sammen und erhöhten die Produktionskosten. Zwi-

mance, innovative Formate internationaler Theater-

schenzeitlich wurden Maßnahmen zur Ergebnisver-

arbeit, Konzerte sowie Projekte zeitgenössischer

besserung eingeleitet.

Musik und bildender Kunst.

Mehraufwendungen beim Personal resultieren im

Bühnenwerkstatt

und

Kultur

Deutschland eröffnet und zählt heute international

Geschäftsjahr zum einen aus Tarifsteigerungen.
Zur Vermögens- und Kapitallage

Zudem wirkt sich aber auch aus, dass im Vorjahr

Die Bilanzsumme ist um 34 T € auf 1 Mio. € ange-

die Intendantenbezüge (wegen der teilweise interi-

stiegen (Vj. 984 T €). Im Wesentlichen wirken sich

mistischen Geschäftsführung) nur zeitanteilig ent-

der höhere Fehlbetrag und die zeitliche Streckung

halten waren.

bei der Rückführung des Kontokorrents und des

205

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Nachdem die Verpachtung der Gastronomie nicht

Organe der Gesellschaft

mehr möglich war, wird die Publikumsbewirtung in

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

reduzierter

sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts-

Form

(rein

veranstaltungsbezogen)

durch die Gesellschaft selbst organisiert.

rat.
Die Gesamtbezüge von Herrn Pees betrugen im

B. Ausblick
Die

bestehenden

Geschäftsjahr 101 T €.
Kooperationen

mit

anderen

Kulturorganisationen sollen fortgesetzt und ausge-

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats (Sitzungsgelder) betrugen im Geschäftsjahr 600 €.

baut werden. Im März 2016 wird das Künstlerhaus
Ausrichter der 12. Tanzplattform Deutschland sein

D. Public Corporate Governance Kodex

mit Aufführungen im Künstlerhaus Mousonturm, im

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresab-

Bockenheimer Depot, im Frankfurt LAB, im Schau-

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,

spiel Frankfurt, im Kurtheater Bad Homburg und im

die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsfüh-

Staatstheater Darmstadt.

rung und die Aufsichtsratsorgane der Gesellschaft
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirt-

Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmit-

schaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das

telbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abga-

zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des

benordnung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in

Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vor-

den Leistungsdaten wider.

erörtert

werden.

Die

Wirtschaftsplangespräche

fanden statt am 23.10.2013 für das Planjahr 2014
Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

und am 15.10.2014 für das Planjahr 2015. Das

Bei der Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am

Abschlussgespräch 2014 wurde am 09.06.2015

Main GmbH handelt es sich gemäß HGO um keine

durchgeführt.

Gesellschaft, die auf den Betrieb eines wirtschaftlichen Unternehmens gerichtet ist, so dass eine
Prüfung der Voraussetzungen des § 121 Abs. 1
HGO entfällt.
Beziehungen zum Haushalt
Für die Gesellschaft standen im Produkthaushalt
2014 Mittel von knapp 3,9 Mio. € zur Verfügung, die
als Einzahlung in die Kapitalrücklage bereitgestellt
wurden.

206

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main GmbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

226

261

-34

-13,2

5

9

-4

-45,6

221

252

-30

-12,1

AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte

0

0

0

-

328

414

-85

-20,6

2

0

2

-

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

221

134

86

64,5

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks

105

280

-174

-62,3

36

19

17

87,6

427

290

137

47,2

1.018

984

34

3,5

Rechnungsabgrenzungsposten
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
Bilanzsumme
PASSIVA
Gezeichnetes Kapital / Festkapital
Kapitalrücklage
Gewinnrücklagen / variables Kapital
Gewinnvortrag / Verlustvortrag

0

0

0

-

36

36

0

0,0

3.871

3.871

0

0,0

0

0

0

-

-326

-585

259

-44,3

-4.008

-3.612

-396

11,0

Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

427

290

137

47,2

Rückstellungen

179

259

-79

-30,6

Verbindlichkeiten

825

694

131

18,9

0

0

0

-

14

31

-18

-56,5

1.018

984

34

3,5

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Umsatzerlöse

478

378

99

26,3

Gesamtleistung

478

378

99

26,3

1.158

1.198

-40

-3,3

Materialaufwand

-2.192

-1.846

-346

18,8

Personalaufwand

-1.726

-1.575

-151

9,6

-78

-73

-5

6,6

sonstige betriebliche Aufwendungen

-1.629

-1.680

51

-3,0

EBIT (Betriebliches Ergebnis)

-3.990

-3.598

-392

10,9

-13

-13

0

-2,0

-4.003

-3.611

-392

10,8

Jahresergebnis / Bilanzergebnis

davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung

sonstige betriebliche Erträge

Abschreibungen

Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Steuern

Veränderung
in T€

in %

-5

-1

-4

517,8

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

-4.008

-3.612

-396

11,0

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

-4.008

-3.612

-396

11,0

2014

2013

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
Theater-Besucher
Theater-Veranstaltungen

Kultur

Eigenkapital

Veränderung
absolut

in %

27

26

1

3,8

33.975

38.565

-4.590

-11,9

290

318

-28

-8,8

207

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

4.6

MuseumsBausteine Frankfurt GmbH

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Brückenstraße 3-7

0 69/2 12 – 38 502

info@museumsbausteine.de

60594 Frankfurt am Main

0 69/2 12 – 47 842

www.museumsbausteine.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

12.03.2012

Zunächst Planung und Bau des Museums der Weltkulturen sowie Erweiterung des Jüdischen Museums Frankfurt und des Zentraldepots für die städtischen Museen der Stadt
Frankfurt am Main

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

25.000 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Frau Carolina Romahn
Herr Andreas Schröder

Aufsichtsrat:

6 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr StR Prof. Dr. Felix Semmelroth

Mandatsträger der Stadt:

Herr Stv Dr. Thomas Dürbeck
Herr StR Dr. Bernd Heidenreich
Herr Stv Sebastian Popp
Herr StR Prof. Dr. Felix Semmelroth
Herr Stv Cihad Taskin
Frau Stv Dr. Nina Teufel

Satzungsmäßige Besetzung:

Keine unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat.

6 Mitglieder

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014
Zur Vermögens- und Kapitallage

Allgemeines
Die MuseumsBausteine Frankfurt GmbH wurde am

Die Bilanzsumme hat sich um 71 T € auf 82 T €

12.03.2012

vom

reduziert. Grund hierfür ist auf der Aktivseite vor

03.04.2014 ist die Planung eines Zentraldepots für

allem der Rückgang der Guthaben bei Kreditinstitu-

die städtischen Museen weiterer Gegenstand des

ten (-59 T €), auf der Passivseite der Rückgang der

Unternehmens. Die Gesellschaft hat mit der Stadt

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

einen Geschäftsbesorgungsvertrag über den Bezug

(-78 T €). Das Eigenkapital beträgt 26 T €.

gegründet.

Mit

Beschluss

von Sachleistungen vom Kulturamt sowie mit der
Frankfurter Aufbau AG über den Bezug von Dienstleistungen im Bereich Rechnungswesen und Perso-

Das Geschäftsjahr 2014 schloss mit einem Jahres-

nalabrechnung abgeschlossen.

überschuss von 1 T € ab.

Für das Projekt Sanierung und Erweiterung des

Der Anstieg der Umsatzerlöse (+91 T €) im Ver-

Jüdischen Museums wurde der Entwurf Ende 2014

gleich zum Vorjahr resultiert aus höheren Projekter-

abgeschlossen. Verknüpft mit diesem Projekt ist der

trägen, weiterberechneten Fremdleistungen sowie

ebenfalls mit zu betreuende Umbau des Museums

der gestiegenen Abrechnung aus dem Grundvertrag

Judengasse in Frankfurt am Main. Die Bau- und

Bauherrenvertretung

Finanzierungsvorlage für die Neuausstattung des

schlags.

Museums Judengasse wurde Ende 2014 geneh-

(+67 T €) ist vor allem auf die direkte Anstellung

migt.

einer weiteren Assistenz bei der Gesellschaft zu-

Für das Projekt Zentraldepot wurde ein Raum- und

rückzuführen.

Funktionsprogramm erarbeitet.

208

Zur Erfolgslage

Der

inklusive

Anstieg

des

des

Gewinnzu-

Personalaufwands

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

B. Ausblick

Organe der Gesellschaft

Der Beginn von Umbaumaßnahmen und Neuaus-

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

stattung des Museums Judengasse war für Mai

sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts-

2015 vorgesehen. Die Bau- und Finanzierungsvor-

rat.

lage für das Jüdische Museum wurde noch vor der

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird

Sommerpause der Stadtverordnetenversammlung

gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

im Juli 2015 beschlossen.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten von der

Für die Errichtung des Zentraldepots wird in 2015

Gesellschaft keine Bezüge.

ein passendes Grundstück gesucht.

D. Public Corporate Governance Kodex
C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresab-

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,

Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben-

die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsfüh-

stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in

rung und die Aufsichtsratsorgane der Gesellschaft

den Leistungsdaten wider.

in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirt-

Bei der MuseumsBausteine Frankfurt GmbH, die

schaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das

Tätigkeiten zur Deckung des Eigenbedarfs auf den

zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des

Gebieten der Kultur wahrnimmt, handelt es sich

Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vor-

gemäß HGO um keine Gesellschaft, die auf den

erörtert

Betrieb eines wirtschaftlichen Unternehmens gerich-

fanden statt am 31.10.2013 für das Planjahr 2014

tet ist, so dass eine Prüfung der Voraussetzungen

und am 12.11.2014 für das Planjahr 2015. Das

des § 121 Abs. 1 HGO entfällt.

Abschlussgespräch 2014 wurde am 07.05.2015

werden.

Die

Wirtschaftsplangespräche

durchgeführt.
Beziehungen zum Haushalt
Die Gesellschaft erhält auf der Grundlage des
Grundvertrags Bauherrenvertretung und des Pro-

Kultur

jektvertrags Vergütungen für ihre Leistungen mit
monatlichen Abschlagszahlungen von 12 T € inkl.
USt. Im Produkthaushalt 2014 standen Mittel von
150 T € zur Verfügung. Hiervon sind Auszahlungen
von 143 T € erfolgt. Zu viel gezahlte Zuschüsse
werden im darauffolgenden Wirtschaftsjahr an die
Stadt zurückerstattet. Aufgrund des Geschäftsbesorgungsvertrags zahlt die Gesellschaft an das
Kulturamt eine jährliche Vergütung von 10 T €.

209

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
MuseumsBausteine Frankfurt GmbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

82

153

-71

-46,7

5

17

-12

-69,3

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks

76

136

-60

-43,9

Bilanzsumme

82

153

-71

-46,7

Eigenkapital

26

25

1

2,4

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

25

25

0

0,0

0

0

0

319,4

AKTIVA
Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

PASSIVA

Gewinnvortrag / Verlustvortrag
Jahresergebnis / Bilanzergebnis

1

0

0

84,9

Rückstellungen

11

7

4

52,1

Verbindlichkeiten

45

120

-76

-62,8

Bilanzsumme

82

153

-71

-46,7

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Veränderung
in T€

in %

Umsatzerlöse

257

166

91

54,5

Gesamtleistung

257

166

91

54,5

Gewinn- und Verlustrechnung

sonstige betriebliche Erträge

28

4

25

661,1

Materialaufwand

-64

-2

-62

3.981,2

Personalaufwand

-174

-107

-67

62,0

-46

-61

14

-23,7

EBIT (Betriebliches Ergebnis)

1

1

1

99,3

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

1

1

1

99,3

-0

-0

-0

122,7

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

1

0

0

84,9

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

1

0

0

84,9

2014

2013

sonstige betriebliche Aufwendungen

Steuern

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

210

3

2

Veränderung
absolut

in %

1

50,0

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

4.7

Schirn Kunsthalle Frankfurt am Main GmbH

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Römerberg

0 69/29 98 82-0

welcome@schirn.de

60311 Frankfurt am Main

0 69/29 98 82-2 40

www.schirn.de

Gründung:
23.01.1985

Unternehmensgegenstand:

Förderung von Kunst und Kultur durch die Unterhaltung und Führung der Schirn Kunsthalle
sowie mit der Durchführung von Kunstausstellungen und kulturellen Veranstaltungen.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

245.140 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Herr Max Hollein

Aufsichtsrat:

7 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr OB Peter Manuel Feldmann

Mandatsträger der Stadt:

Herr Stv Dr. Thomas Dürbeck
Frau StRin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg
Herr OB Peter Manuel Feldmann
Frau Stv Sylvia Momsen
Herr StR Prof. Dr. Felix Semmelroth
Frau Stv Dr. Renate Wolter-Brandecker

Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Frau Esther Schlicht (AN)

Satzungsmäßige Besetzung:

Keine unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat.

Mind. 6 Mitglieder
davon 1 Vertreter der Arbeitnehmer

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

Erwachsene gelegt – mit einer neuen Facette: Die

Allgemeines

Gesellschaft eröffnete im Dezember 2014 die

Mit dem zentral gelegenen Gebäudekomplex der

„MINISCHIRN“: einen kreativen Erlebnis- und Erfah-

Schirn Kunsthalle, der unmittelbar an das Neubau-

rungsraum, einen Spiel- und Lernparcours für Kin-

projekt des Dom-Römer-Areals angrenzt, wurde in

der ab 3 Jahren bis ins Grundschulalter.

schen den historischen Bauten Dom und Römer

Zur Vermögens- und Kapitallage

geschaffen. Der Name der Gesellschaft leitet sich

Die Bilanzsumme (3,7 Mio. €) zeigt sich gegenüber

historisch ab: bis weit in das 19. Jahrhundert befan-

dem Vorjahr nahezu unverändert. Der Rückgang

den sich „an der Schern“ die Verkaufsstände der

der Rückstellungen ist auf die Versicherungsab-

Frankfurter Metzgerzunft.

rechnungen zurückzuführen, infolge dessen Rück-

Die Schirn Kunsthalle ist heute eines der renom-

stellungen aus ausstehenden Versicherungsab-

miertesten Ausstellungshäuser in Deutschland. Im

rechnungen in Höhe von 0,4 Mio. € aufgelöst wer-

Jahr 2014 präsentierte die Gesellschaft, die über

den konnten. Die höheren Verbindlichkeiten betref-

keine eigene Sammlung verfügt, acht neue Ausstel-

fen Zuschüsse ohne endgültige Abrechnung des

lungen und lockte 384.439 Besucherinnen und

Verwendungsnachweises. Im Geschäftsjahr wurden

Besucher an (nach 330.186 im Vorjahr). Den stärks-

Mittel von 5,4 Mio. € in die Kapitalrücklage einge-

ten Besucherandrang verzeichnete die Ausstellung

zahlt.

„Esprit Montmartre“ (186.512) und trug entschei-

-5,5 Mio. € ist das Eigenkapital gesunken.

Aufgrund

des

Jahresfehlbetrags

Kultur

den 80er Jahren eine moderne Verbindung zwi-

von

dend dazu bei, dass in der Geschichte der Schirn
Kunsthalle das Jahr 2014 Platz 4 in der Besucher-

Zur Erfolgslage

gunst belegt.

Das Jahresergebnis (-5,5 Mio. €) fällt um 0,1 Mio. €

Viel Wert wird weiterhin auf das Bildungs- und Ver-

schlechter aus als im Vorjahr (-5,4 Mio. €). Von Jahr

mittlungsprogramm für Kinder, Jugendliche und

zu Jahr ergeben sich abhängig von den gezeigten

211

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Ausstellungen Schwankungen insbesondere bei

Beziehungen zum Haushalt

Umsatz und Material, aber z. B. auch beim Perso-

Für die Gesellschaft standen im Produkthaushalt

nal. Die deutliche Umsatzsteigerung (auf 2,6 Mio. €)

2014 Mittel von 5,4 Mio. € zur Verfügung und sind

resultiert aus den gut besuchten Ausstellungen, die

auch in entsprechender Höhe zur Auszahlung ge-

auch zu höheren Verkäufen von Plakaten, Katalo-

kommen.

gen, Postkarten und Audioführungen führen. Beim
Aufwand sind vor allem bei den ausstellungsabhän-

Organe der Gesellschaft

gigen Materialkosten und den sonstigen betriebli-

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

chen Aufwendungen (insbesondere bei den In-

sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts-

standhaltungen) Zunahmen zu verzeichnen.

rat.
Der Geschäftsführer, der gleichzeitig Direktor des

B. Ausblick

Städel Museums ist, übt die Tätigkeit ohne Bezüge

Aufgrund des Neubauprojekts auf dem angrenzen-

der Schirn aus. Die Gesamtbezüge des Aufsichts-

den Dom-Römer-Areal kommt es weiterhin zu bau-

rats (Sitzungsgelder) betrugen im Geschäftsjahr

bedingten Beeinträchtigungen im Betriebsablauf

700 €.

(z. B. bei der Andienung und dem Pachtbetrieb des
Schirn Cafés). Gleichwohl bewegen sich die Fi-

D. Public Corporate Governance Kodex

nanzzahlen nach den ersten Monaten weiterhin im

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresab-

Plan und die Besucherresonanz ist positiv.

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,
die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsfüh-

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

rung und die Aufsichtsratsorgane der Gesellschaft

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung

Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmit-

mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK

telbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abga-

sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirt-

benordnung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in

schaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das

den Leistungsdaten wider.

zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des
Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vor-

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

erörtert

Bei der Schirn Kunsthalle Frankfurt am Main GmbH

fanden statt am 11.11.2013 für das Planjahr 2014

handelt es sich gemäß HGO um keine Gesellschaft,

und am 03.11.2014 für das Planjahr 2015. Das

die auf den Betrieb eines wirtschaftlichen Unter-

Abschlussgespräch 2014 wurde am 13.04.2015

nehmens gerichtet ist, so dass eine Prüfung der

durchgeführt.

Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO entfällt.

212

werden.

Die

Wirtschaftsplangespräche

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Schirn Kunsthalle Frankfurt am Main GmbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

82

97

-15

-15,7

7

0

7

-

75

97

-22

-23,0

3.571

3.568

3

0,1

15

13

3

20,9

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2.331

2.551

-220

-8,6

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks

1.225

1.004

221

22,0

Bilanzsumme

3.653

3.665

-12

-0,3

Eigenkapital

844

959

-114

-11,9

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

245

245

0

0,0

6.107

6.100

8

0,1

-5.508

-5.386

-122

2,3

AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte

Kapitalrücklage
Jahresergebnis / Bilanzergebnis
Rückstellungen

870

1.025

-154

-15,1

1.938

1.679

259

15,4

0

2

-2

-

3.653

3.665

-12

-0,3

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Veränderung
in T€

in %

Umsatzerlöse

2.568

1.657

911

55,0

Gesamtleistung

2.568

1.657

911

55,0

sonstige betriebliche Erträge

2.032

2.267

-235

-10,4

Materialaufwand

-4.138

-3.711

-427

11,5

Personalaufwand

-2.165

-2.143

-21

1,0

-42

-39

-3

8,8

sonstige betriebliche Aufwendungen

-3.733

-3.351

-382

11,4

EBIT (Betriebliches Ergebnis)

-5.477

-5.320

-157

3,0

3

4

-0

-11,7

-5.474

-5.316

-157

3,0

Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung

Abschreibungen

Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Steuern

-35

-70

35

-50,5

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

-5.508

-5.386

-122

2,3

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

-5.508

-5.386

-122

2,3

Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr

-5.386

-5.800

414

-7,1

5.386

5.800

-414

-7,1

-5.508

-5.386

-122

2,3

Entnahme aus den Kapitalrücklagen
Bilanzergebnis
Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
Besucher

2014

2013

Kultur

PASSIVA

Veränderung
absolut

in %

37

37

0

0,0

384.439

330.186

54.253

16,4

213

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

4.8

Städtische Bühnen Frankfurt am Main GmbH

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Untermainanlage 11

0 69/2 12-3 70 00

info@buehnen-frankfurt.de

60311 Frankfurt am Main

0 69/2 12-3 09 74

www.buehnen-frankfurt.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

25.01.2001

Förderung von Kunst und Kultur durch Opern-, Ballett- und Theateraufführungen sowie
Konzertaufführungen in der Oper Frankfurt, im Schauspiel Frankfurt und an anderen von
der Gesellschaft festzulegenden Orten mit Schwerpunkt in Frankfurt und Umgebung. Außerdem: Vorträge, Diskussionen, Kulturveranstaltungen aller Art, soweit sie in unmittelbarem oder mittelbarem Zusammenhang mit Oper, Ballett, Schauspiel und verwandten dramatisierten Darstellungsformen stehen.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

25.000 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Herr Bernd Fülle
Herr Bernd Loebe
Herr Oliver Reese

Aufsichtsrat:

8 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr StR Prof. Dr. Felix Semmelroth

Mandatsträger der Stadt:

Herr Dr. Burkhard Bastuck
Herr Stv Dr. Thomas Dürbeck
Herr Stv Dr. Bernd Heidenreich
Herr StR Claus Möbius
Herr Stv Sebastian Popp
Herr StR Prof. Dr. Felix Semmelroth
Frau Stv Dr. Renate Wolter-Brandecker

Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Herr Ulrich Heinzel (AN)

Satzungsmäßige Besetzung:

Keine unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat.

mindestens 5 Mitglieder
derzeit 7 Gesellschaftervertreter und
1 Arbeitnehmervertreter

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 13/14

dass die große Investitionsmaßnahme Obermaschi-

Allgemeines

nerie, die in den Vorjahren zu einem Anstieg geführt

Die Städtische Bühnen Frankfurt am Main GmbH

hatte, abgeschlossen ist. Die Investitionen lagen im

vereint in der Theaterdoppelanlage am Willy-Brandt-

Berichtsjahr mit 2,6 Mio. € erstmals wieder unter

Platz zwei künstlerische Sparten unter einem Dach,

den Abschreibungen (3,9 Mio. €).

die Oper Frankfurt und das Schauspiel Frankfurt.
In der Spielzeit 2013/2014 konnte die Oper die

Zur Erfolgslage

Besucherzahl auf dem hohen Vorjahresniveau hal-

Der Jahresabschluss 2013/2014 schließt mit einem

ten (rund 221 Tausend Besucher). Die Gesamtbe-

Fehlbetrag von -66 Mio. €. Gegenüber dem Vorjahr

sucherzahl im Schauspiel lag mit rund 171 Tausend

zeigt sich das Ergebnis insbesondere aufgrund der

leicht über dem Vorjahreswert (170 Tausend).

Tarifsteigerungen um 1,4 Mio. € verschlechtert. Ein
vollständiger Ausgleich des Jahresfehlbetrags aus

214

Zur Vermögens- und Kapitallage

der Kapitalrücklage ist gewährleistet.

Das Geschäftsjahr, das sich an der Spielzeit orien-

Geringere Umsätze (-0,5 Mio. €) werden durch

tiert, weicht vom Kalenderjahr ab. Zum 31.08.2014

höhere sonstige betriebliche Erträge (+0,6 Mio. €)

belief sich die Bilanzsumme auf 53,6 Mio. € und ist

ausgeglichen. Deren Anstieg geht u. a. auf die neue

damit im Vergleich zum Vorjahr (55,6 Mio. €) um

Garderobengebühr, mehr Sponsoring / Drittzu-

3,7 % gesunken. Wesentlicher Faktor hierfür ist,

schüsse und höhere Mieterträge zurück. Auf der

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Aufwandsseite ist insbesondere ein Anstieg des

Beziehungen zum Haushalt

Personalaufwands zu verzeichnen. Hier wirken sich

Für die Gesellschaft standen im Produkthaushalt

die Tariferhöhungen aus, aber auch die weitere

2014 Betriebsmittel von 64,7 Mio. € zur Verfügung,

Verschiebung zwischen Material- und Personalauf-

die auch in voller Höhe in die Kapitalrücklage einge-

wand. Da Neueinstellungen nur noch über die

zahlt wurden.

GmbH erfolgen, erhöht sich der Anteil der GmbHeigenen Mitarbeiter (681 von 1.086) zu Lasten der

Organe der Gesellschaft

personalgestellten (405; Vj. 421) kontinuierlich. Die

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

Abschreibungen sind u. a. infolge der Investitionen

sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts-

für die Obermaschinerie nochmals gestiegen.

rat.
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer im Be-

B. Ausblick

richtsjahr beliefen sich auf 812 T €.

Weiterhin sieht sich die Städtische Bühnen Frank-

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats (Sitzungsgel-

furt am Main GmbH vor die Herausforderung ge-

der) betrugen im Geschäftsjahr 1,2 T €.

stellt, das künstlerische Niveau zu wahren und den
laufenden Kostensteigerungen zu begegnen. Als

D. Public Corporate Governance Kodex

personalintensives Unternehmen (rund 2/3 aller

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresab-

Aufwendungen entfallen auf Löhne, Gehälter und

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,

Sozialleistungen für eigenes und gestelltes Perso-

die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsfüh-

nal) wirken sich Tarifsteigerungen in starkem Maße

rung und die Aufsichtsratsorgane der Gesellschaft

aus.

in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK

Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirt-

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

schaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das

Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmit-

zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des

telbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abga-

Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vor-

benordnung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in

erörtert

den Leistungsdaten wider.

werden.

Die

Wirtschaftsplangespräche

fanden statt am 11. und 26.03.2013 für das Planjahr

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

2014/15. Das Abschlussgespräch 2013/2014 wurde

Bei der Städtische Bühnen Frankfurt am Main

am 09.03.2015 durchgeführt.

Kultur

2013/14 und am 18.03.2014 für das Planjahr

GmbH handelt es sich gemäß HGO um keine Gesellschaft, die auf den Betrieb eines wirtschaftlichen
Unternehmens gerichtet ist, so dass eine Prüfung
der Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO entfällt.

215

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.08.2014 der
Städtische Bühnen Frankfurt am Main GmbH
Bilanz

Veränderung

31.08.2014

31.08.2013

T€

T€

in T€

in %

30.452

31.729

-1.276

-4,0

248

249

-0

-0,2

30.204

31.480

-1.276

-4,1

0

0

0

-

22.443

23.076

-632

-2,7

752

716

35

5,0

21.588

22.220

-632

-2,8

104

139

-35

-25,4

AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Rechnungsabgrenzungsposten

686

822

-136

-16,6

53.582

55.626

-2.045

-3,7

15.623

16.599

-976

-5,9

25

25

0

0,0

81.591

81.192

399

0,5

0

0

0

-

-65.993

-64.618

-1.375

2,1

11.568

12.194

-626

-5,1

6.733

6.668

66

1,0

19.338

19.880

-542

-2,7

319

286

34

11,8

53.582

55.626

-2.045

-3,7

31.08.2014
T€

31.08.2013
T€

Umsatzerlöse

10.933

Gesamtleistung

10.933

Bilanzsumme
PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital / Festkapital
Kapitalrücklage
Gewinnrücklagen / variables Kapital
Jahresergebnis / Bilanzergebnis
Sonderposten
Rückstellungen
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Veränderung
in T€

in %

11.469

-536

-4,7

11.469

-536

-4,7

6.347

5.716

631

11,0

Materialaufwand

-35.373

-35.209

-164

0,5

Personalaufwand

-33.906

-32.180

-1.726

5,4

Abschreibungen

-3.872

-3.699

-173

4,7

sonstige betriebliche Aufwendungen

-9.324

-9.918

594

-6,0

-65.194

-63.821

-1.373

2,2

-768

-768

1

-0,1

-65.962

-64.590

-1.373

2,1

Gewinn- und Verlustrechnung

sonstige betriebliche Erträge

EBIT (Betriebliches Ergebnis)
Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag
Kennzahlen

0

0

0

-

-31

-29

-2

7,4

-65.993

-64.618

-1.375

2,1

-65.993

-64.618

-1.375

2,1

2014

2013

Veränderung
absolut

Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

216

in %

1.086

1.084

2

0,2

davon Arbeitnehmer GmbH

681

663

18

2,7

davon gestellte Mitarbeiter

405

421

-16

-3,8

Aufführungen Oper

314

281

33

11,7

Aufführungen Schauspiel

682

626

56

8,9

Besucher Oper

221.375

221.294

81

0,0

Besucher Schauspiel

171.368

169.979

1.389

0,8

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Freizeit und Bildung

5. Freizeit und Bildung

217

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

5. Freizeit und Bildung

218

217

BäderBetriebe Frankfurt GmbH (siehe 2.5.2)

127

5.1

Frankfurt Ticket RheinMain GmbH

219

5.2

Sportpark Stadion Frankfurt am Main Gesellschaft für Projektentwicklungen mbH

222

5.3

Kita Frankfurt (Eigenbetrieb)

225

5.4

Volkshochschule Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)

239

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

5.1

Frankfurt Ticket RheinMain GmbH

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Hanauer Landstraße 417

0 69/13 40-4 00

info@frankfurt-ticket.de

60314 Frankfurt am Main

0 69/13 40-4 44

www.frankfurt-ticket.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

01.12.1997

Marketing, Vertrieb und Verkauf von Eintrittskarten für kulturelle, künstlerische, sportliche
oder sonstige Veranstaltungen, insbesondere im Rhein-Main-Gebiet, sowie von damit
zusammenhängenden oder damit verbundenen Leistungen.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

7.800 € =

30,00 %

Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt am Main

5.200 € =

20,00 %

Kur- und Kongreß-GmbH Bad Homburg v.d. Höhe

3.250 € =

12,50 %

Stadt Hanau

3.250 € =

12,50 %

TriWiCon Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Wiesbaden

2.100 € =

8,08 %

Stadt Bad Vilbel

1.300 € =

5,00 %

Stadt Dreieich (Eigenbetrieb Bürgerhäuser Dreieich)

1.300 € =

5,00 %

Kreis-Verkehrs-Gesellschaft Offenbach mbH

650 € =

2,50 %

Offenbacher Stadtinformation GmbH

650 € =

2,50 %

Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH

500 € =

1,92 %

26.000 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Herr Werner Tschersich

Aufsichtsrat:

7 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

N.N.

Mandatsträger der Stadt:

Herr StK Uwe Becker
Herr Thomas Feda
Herr Stv Uwe Paulsen

Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Herr OB Claus Kaminsky
Herr Martin Michel
Herr Dr. Helmut Müller
Herr Ralf Wolter

Satzungsmäßige Besetzung:

Unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat:

mindestens 7 Mitglieder, wobei ein Mitglied

Ausgeschiedene Mitglieder:

Neue Mitglieder:

einvernehmlich von der Gesellschafterver-

Herr StR Dr. Lutz Raettig

Herr StK Uwe Becker

sammlung gewählt wird.

Herr Henning Wossidlo

Herr Martin Michel

Frau Eva Wunsch-Weber

Herr Dr. Helmut Müller

(bis 26.05.2014)
(bis 03.04.2014)

(seit 18.11.2014)
(seit 27.05.2014)
(seit 17.09.2014)

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 13/14

weltmeisterschaft erzielter Zuwachs der Umsatzer-

Allgemeines

löse von 0,9 % wurde durch um 5,9 % gesunkene

Die Gesellschaft hat ein abweichendes Geschäfts-

sonstige betriebliche Erträge überlagert. Niedrigere

jahr vom jeweils 01.07. bis zum 30.06. Das Ge-

Werbekostenzuschüsse durch Veranstalter sowie

schäftsjahr 2013/14 sah mit der Schließung des

der anhaltende Trend zum Ticketausdruck am

Frankfurter Volkstheaters und der Entscheidung des

Computer (Print@Home), bei dem die Porto- und

Veranstalters „Rock am Ring“, den Kartenverkauf in

Versandgebühren entfallen, waren hier hauptur-

Eigenabwicklung durchzuführen, Veränderungen in

sächlich. Die Gesamtsumme der Erlöse nahm im

den Kundenbeziehungen. Ein dennoch dank erfolg-

Vergleich zum Vorjahr leicht um 16 T € auf

reicher Veranstaltungen der Alten Oper Frankfurt

2,2 Mio. € ab (Vj. 2,3 Mio. €).

Freizeit und Bildung

(bis 25.03.2014)

sowie des Public-Viewing anlässlich der Fußball-

219

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Zur Vermögens- und Kapitallage

B. Ausblick

Die Bilanzsumme sank zum Stichtag 30.06.2014 um

Die Entwicklung des Marktes für Ticketing ist kurz-

16,8 % auf 1,3 Mio. € (Vj. 1,5 Mio. €). Dabei nahm

fristigen Einflüssen unterworfen. Zudem ändern sich

das Anlagevermögen von 220 T € auf 177 T € ab,

die Rahmenbedingungen zunehmend zu Lasten der

der Anteil an der Bilanzsumme betrug 13,8 % (Vj.

Ticketing-Unternehmen, die miteinander in starker

14,3 %). Die Veränderung resultierte im Wesentli-

Konkurrenz stehen. Der verstärkte Kauf von Tickets

chen aus den planmäßigen Abschreibungen für

im Internet, das dadurch häufiger genutzte Verfah-

akquirierte Unternehmen (Tickets per Post GmbH).

ren print@home sowie schlechtere Konditionen bei

Das Umlaufvermögen verringerte sich absolut auf

Neuabschlüssen führen zu einem erneut negativen

1,1 Mio. € (Vj. 1,3 Mio. €), aufgrund verminderter

Jahresergebnis. Eine Überarbeitung und funktionale

flüssiger Mittel. Der Gesamtanteil des Umlaufver-

Erweiterung des Internet-Auftritts ist in Planung. Ein

mögens an der Bilanzsumme ging leicht von 85,4 %

zeitgemäßes

auf 84,9 % zurück.

wurden bereits konzipiert und umgesetzt.

Das Eigenkapital verringerte sich um den Jahres-

Für das Geschäftsjahr 2014/15 geht die Gesell-

fehlbetrag

0,4 Mio. €

schaft abermals von einem Jahresfehlbetrag aus,

von

0,3 Mio. €

auf

Firmenlogo

und

Erscheinungsbild

(Vj. 0,7 Mio. €), was zu einer Abnahme der Eigen-

der jedoch deutlich unter den beiden Vorjahren

kapitalquote von 46,4 % auf 30,3 % führte. Der

liegen wird. Eine verstärkte Vertriebstätigkeit und

Anteil des Fremdkapitals stieg dementsprechend

das Erschließen von weiteren Umsatzpotenzialen

von 52,4 % auf 69,7 %. Aufgrund des Jahresfehlbe-

im Gesellschafterbereich, die Nutzung der regiona-

trages mussten keine Steuerrückstellungen gebildet

len Nähe zum Kunden sollen die positiven Entwick-

werden, die sonstigen Rückstellungen stiegen um

lungen bei den Umsatzerlösen weiter fördern.

59 T € auf 287 T € (Vj. 228 T €), wegen erwarteter
höherer Systemgebühren für die Ticketsoftware
sowie höhere Refundierungsgebühren der Veranstalter.
Zur Erfolgslage
Die Umsatzerlöse stiegen um 16 T € auf 1,7 Mio. €
(Vj. 1,7 Mio. €), die sonstigen betrieblichen Erträge
lagen mit 0,5 Mio. € um 32 T € niedriger als im
Vorjahr (0,5 Mio. €). Der Personalaufwand wurde
um 30 T € auf 1,5 Mio. € (Vj. 1,5 Mio. €) reduziert.
Die Abschreibungen lagen mit 106 T € (Vj. 111 T €)
in etwa auf Vorjahresniveau. Anders die sonstigen
betrieblichen Aufwendungen, die mit 976 T € um
76 T € (Vj. 900 T €) höher ausfielen. Ursächlich
waren höhere Beratungskosten und nachbelastete
Lizenzgebühren für das Ticketsystem. Das Finanzergebnis konnte um 15 T € auf 12 T € verbessert
werden (Vj. -3 T €).
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
sank auf -333 T € (Vj. -289 T €). Dies führte mit
einer Kapitalertragssteuererstattung von 5 T € zu
einem Jahresfehlbetrag von 328 T € (Vj. Jahresfehlbetrag von 294 T €).

220

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO
Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgabenstellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in
den Leistungsdaten wider.
Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO
Die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO liegen
für das Unternehmen vor.
Organe der Gesellschaft
Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichtsrat.
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird
gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im
Geschäftsjahr 869,21 €.

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 30.06.2014 der
Frankfurt Ticket RheinMain GmbH
Bilanz

Veränderung

30.06.2014

30.06.2013

T€

T€

in T€

in %

Anlagevermögen

177

220

-44

-19,8

Immaterielle Vermögensgegenstände

143

197

-53

-27,1

33

23

9

39,4

1

0

1

-

1.090

1.318

-228

-17,3

0

0

0

-

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

277

150

127

85,0

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks

814

1.169

-355

-30,4

AKTIVA

Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte

Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

17

5

12

253,7

1.284

1.544

-259

-16,8

389

717

-328

-45,7

26

26

0

0,0

665

665

0

0,0

PASSIVA
Gezeichnetes Kapital / Festkapital
Kapitalrücklage
Gewinnrücklagen / variables Kapital

0

0

0

-

26

321

-294

-91,8

-328

-294

-33

11,3

Rückstellungen

287

228

59

25,7

Verbindlichkeiten

608

581

27

4,6

0

17

-17

-

1.284

1.544

-259

-16,8

30.06.2014
T€

30.06.2013
T€

Veränderung
in T€

in %

Umsatzerlöse

1.723

1.706

16

Gesamtleistung

1.723

1.706

16

0,9

516

548

-32

-5,9

Gewinnvortrag / Verlustvortrag
Jahresergebnis / Bilanzergebnis

Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung

sonstige betriebliche Erträge
Materialaufwand

0,9

0

0

0

-

-1.501

-1.531

30

-1,9

Abschreibungen

-106

-111

4

-3,8

sonstige betriebliche Aufwendungen

-976

-900

-76

8,4

EBIT (Betriebliches Ergebnis)

-345

-287

-58

20,3

12

-3

15

-527,1

-333

-289

-44

15,1

0

0

0

-

Personalaufwand

Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern

5

-5

10

-199,0

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

-328

-294

-33

11,3

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

-328

-294

-33

11,3

Kennzahlen

2014

2013

Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

49

54

Freizeit und Bildung

Eigenkapital

Veränderung
absolut

in %

-5

-9,3

221

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

5.2

Sportpark Stadion Frankfurt am Main Gesellschaft für Projektentwicklungen mbH

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Mörfelder Landstr. 362

0 69/67 80 40

info@sportparkstadion.de

60528 Frankfurt am Main

0 69/67 68 60

www.sportparkstadion.de

Gründung:
25.10.1985

Unternehmensgegenstand:

Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und des Sports durch Bereitstellung des
Stadions und weiterer Sporteinrichtungen für die Bevölkerung der Stadt Frankfurt am Main
und der Region Rhein-Main. Daneben sollen innerhalb und außerhalb dieser Einrichtungen
sportliche und kulturelle - auch internationale - Großveranstaltungen durchgeführt werden.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

255.750 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Herr Lothar Schäfer

Aufsichtsrat:

6 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Herr StR Markus Frank

Mandatsträger der Stadt:

Herr StK Uwe Becker
Herr StR Markus Frank
Herr Stv Martin Gerhardt
Herr Stv Helmut Alexander Heuser
Herr StR Claus Möbius
Herr Stv Helmut Ulshöfer

Satzungsmäßige Besetzung:
6 Mitglieder

Keine unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat.

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

Zur Vermögens- und Kapitallage

Allgemeines

Die

Die Gesellschaft betreibt im Wesentlichen die

163,2 Mio. €) zurückgegangen. Ursächlich für den

Bilanzsumme

ist

auf

159,9 Mio. €

(Vj.

Sportanlagen der früheren Stadion GmbH (Tennis-

Rückgang sind auf der Aktivseite die fortschreiten-

halle

und

den Abschreibungen und auf der Passivseite die

Beachsocceranlage, Wintersporthalle mit Außenan-

weiteren Darlehenstilgungen. Die Abschreibungen

lagen) und überwacht den mit der Stadion Frankfurt

fallen durch die verkürzte Abschreibungsdauer

Management GmbH (SFM GmbH) in 2004 ge-

höher aus als in den Vorjahren.

mit

Außenanlagen,

Beachvolleyball-

schlossenen fünfzehnjährigen Betreibervertrag zum
Betrieb der damals neuen Commerzbank Arena.

Zur Erfolgslage

Die Eintracht Frankfurt Fußball AG steht in keinem

Das Jahresergebnis (-0,1 Mio. €) zeigt sich gegen-

direkten Vertragsverhältnis mit der Gesellschaft,

über dem Vorjahr um 0,5 Mio. € verbessert, was

sondern hat einen Vertrag über die Nutzung der

insbesondere auf höhere Erträge zurückzuführen

Commerzbank Arena für Fußballbundesligaspiele

ist. Dabei wirkt sich ein Sondereffekt aus, da die

mit der SFM GmbH geschlossen. Seit dem

Vergleichsvereinbarung mit der Bauunternehmung

01.04.2013 ist die Gesellschaft auch für das Stadion

Max Bögl zu einem periodenfremden Ertrag von

am Bornheimer Hang (Frankfurter Volksbank Stadi-

0,8 Mio. € führt.

on) zuständig. Aufgabe ist insbesondere die Über-

Die Abschreibungsdauer der Gebäude (u. a. Com-

wachung der mit dem FSV Frankfurt im Nutzungs-

merzbank Arena) wurde resultierend aus einer

und Betreuungsvertrag getroffenen Festlegungen.

Betriebsprüfung von 50 auf 40 Jahre verkürzt, woraus der Anstieg der Abschreibungen resultiert.

222

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

B. Ausblick

Organe der Gesellschaft

Die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

hängt im Wesentlichen vom sportlichen Erfolg des

sammlung, die Geschäftsführung und der Aufsichts-

Hauptnutzers der Commerzbank Arena, der Ein-

rat.

tracht Frankfurt Fußball AG, und der Leistungserfül-

Herr Geschäftsführer Schäfer erhielt im Geschäfts-

lung der Betreibergesellschaft SFM GmbH im Rah-

jahr Bezüge von 139.936 €.

men der bestehenden Vertragswerke ab.

Den Mitgliedern des Aufsichtsrats wurden im Geschäftsjahr Sitzungsgelder von 324 € ausgezahlt.

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO
Erfüllung des öffentlichen Zwecks

D. Public Corporate Governance Kodex

Zweck der Gesellschaft ist die Förderung des öffent-

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresab-

lichen Gesundheitswesens und des Sports. Der

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,

Stand der Erfüllung spiegelt sich in den Leistungs-

die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsfüh-

daten wider.

rung und die Aufsichtsratsorgane der Gesellschaft
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK

Bei der Sportpark Stadion GmbH handelt es sich

sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirt-

gemäß HGO um keine Gesellschaft, die auf den

schaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das

Betrieb eines wirtschaftlichen Unternehmens gerich-

zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des

tet ist, so dass eine Prüfung der Voraussetzungen

Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vor-

des § 121 Abs. 1 entfällt.

erörtert

werden.

Die

Wirtschaftsplangespräche

fanden statt am 05.11.2013 für das Planjahr 2014
Beziehungen zum Haushalt

sowie am 03.11.2014 für das Planjahr 2015. Das

Für die Gesellschaft standen im Produkthaushalt

Abschlussgespräch 2014 wurde am 05.05.2015

2014 Mittel von 1,7 Mio. € zur Verfügung. Diese

durchgeführt.

wurden auch an die Gesellschaft ausgezahlt.
Weiterhin hat die Stadt Frankfurt am Main Sicherheiten (Ausfallbürgschaften) von 68,5 Mio. € (Stand

Freizeit und Bildung

31.12.2014, Restschuld ohne Zinsen) übernommen.

223

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Sportpark Stadion Frankfurt am Main Gesellschaft für Projektentwicklungen mbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

154.115

159.846

-5.730

-3,6

268

319

-50

-15,8

153.847

159.527

-5.680

-3,6

0

0

0

-

5.794

3.291

2.503

76,0

0

0

0

-

5.118

2.688

2.429

90,4

677

603

74

12,2

in %

AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

0

43

-43

-

159.910

163.179

-3.270

-2,0

64.209

62.657

1.553

2,5

256

256

0

0,0

96.064

94.383

1.681

1,8

PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital / Festkapital
Kapitalrücklage
Gewinnrücklagen / variables Kapital

0

0

0

-

-31.982

-31.350

-632

2,0

-128

-632

504

-79,7

16.421

17.044

-623

-3,7

8.504

8.632

-129

-1,5

Verbindlichkeiten

70.470

74.493

-4.024

-5,4

davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

69.021

72.970

-3.949

-5,4

Gewinnvortrag / Verlustvortrag
Jahresergebnis / Bilanzergebnis
Sonderposten
Rückstellungen

Rechnungsabgrenzungsposten

306

353

-47

-13,3

159.910

163.179

-3.270

-2,0

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Umsatzerlöse

8.913

8.339

574

6,9

Gesamtleistung

8.913

8.339

574

6,9

sonstige betriebliche Erträge

2.947

1.985

962

48,5

-2

-31

30

-95,1

Personalaufwand

-1.270

-1.218

-52

4,3

Abschreibungen

-5.639

-4.825

-814

16,9

sonstige betriebliche Aufwendungen

-1.692

-1.396

-297

21,2

3.257

2.854

403

14,1

-3.043

-3.221

178

-5,5

214

-367

581

-158,5

0

0

0

-

Steuern

-343

-266

-77

29,0

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

-128

-632

504

-79,7

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

-128

-632

504

-79,7

Kennzahlen

2014

2013

19

20

Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung

Materialaufwand

EBIT (Betriebliches Ergebnis)
Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis

Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

224

Veränderung
in T€

in %

Veränderung
absolut

in %

-1

-5,0

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

5.3

Kita Frankfurt (Eigenbetrieb)

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Zeil 5

0 69/2 12-4 84 81

60313 Frankfurt am Main

0 69/2 12-7 38 95

kitafrankfurt@stadt-frankfurt.de
www.kitafrankfurt.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

01.01.2008

Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern ab 8 Wochen bis 10 bzw. 12 Jahren in
Kindertageseinrichtungen unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen
gemäß SGB VIII, den im Land Hessen geltenden Bestimmungen und den städtischen
Vorgaben.

Träger:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

3.000.000 € =

100,00 %

Betriebsleitung:

Frau Monika Berkenfeld (bis 30.06.2014)
Frau Gabriele Bischoff (seit 01.08.2014)

Betriebskommission:

15 Mitglieder

Betriebskommissionsvorsitz:

Frau StRin Sarah Sorge

Mandatsträger der Stadt:

Herr StK Uwe Becker
Frau StRin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld
Herr Stv Wendel-Jaromir Burkhardt
Frau Stv Sabine Fischer
Herr Stv Dr. Peter Gärtner
Frau StRin Rosemarie Heilig
Frau Stv Albina Nazarenus-Vetter
Frau Stv Birgit Ross
Frau StRin Elke Sautner
Frau StRin Sarah Sorge
Frau Stv Rita Streb-Hesse

Weitere Kommissionsmitglieder:

Herr Hartmut Fritz
Herr Ralf Fröhlich (AN)
Herr Ralf Burger (AN)
Frau Prof. Dr. Margitta Kunert-Zier

Satzungsmäßige Besetzung:

Unterjährige Veränderung in der Betriebskommission:

15 Mitglieder

Ausgeschiedene Mitglieder:

Neue Mitglieder:

davon 2 Mitglieder des Personalrats des

Herr StR Eugenio Muñoz del Rio

Frau StRin Elke Sautner

Eigenbetriebs und 2 in der Kinder- und Ju-

(bis 07.09.2014)

(seit 08.09.2014)

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

rielle, betriebliche Ausstattung und Organisation,

Allgemeines

weiterhin die Bereitstellung von hierzu benötigten

Der Eigenbetrieb hat seit 01.10.2008 die Betriebs-

Räumen und Flächen, einschließlich deren Instand-

trägerschaft für alle städtischen Einrichtungen für

haltung und Wartung.

Kinder von 0 bis 12 Jahren mit der entsprechenden

Im Oktober 2014 wurde das neue Kinderzentrum

pädagogischen und organisatorischen Verantwor-

Gladiolenstraße (KT 51) in Betrieb genommen. In

tung inne. Die durch den Eigenbetrieb erbrachten

nunmehr 141 Kindertagesstätten wurden im Be-

Leistungen tragen dazu bei, das Wunsch- und

richtszeitraum 12.182 Plätze für Kinder im Alter von

Wahlrecht der Eltern gemäß SGB VIII § 5 sicherzu-

acht Wochen bis zwölf Jahren vorgehalten, davon

stellen. Zu diesen Leistungen gehören die Siche-

872 Plätze für Unter-Dreijährige, 6.208 Kindergar-

rung und Weiterentwicklung von Qualitätsstandards

tenplätze und 5.102 Hortplätze.

für die Arbeit mit Kindern und ihren Familien ebenso

Ab dem 01.08.2013 ist der Rechtsanspruch auf

wie die anforderungsgerechte, personelle und mate-

einen Platz für Kinder unter drei Jahren in Kraft

Freizeit und Bildung

gendhilfe besonders erfahrene Personen

225

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

getreten. Der Eigenbetrieb Kita Frankfurt hat sich im

des Wirtschaftsplans) über ausreichende Liquidität,

Berichtsjahr durch die Errichtung von 14 Gruppen

um jederzeit seinen Zahlungsverpflichtungen nach-

für Kinder unter drei Jahren in sechs Kinderzentren

kommen zu können.

am U3-Platzausbau beteiligt.
Zudem wurde im Jahr 2014 das Kinderzentrum

Zur Erfolgslage

Staufenstraße in Frankfurt-Westend komplett sa-

Das Geschäftsjahr 2014 schließt mit einem Fehlbe-

niert und das Kinderzentrum Henriette-Fürth-Straße

trag von -105,5 Mio. € (Vj. -104,5 Mio. €). Der An-

in Frankfurt-Schwanheim durch den Vermieter,

stieg des Jahresfehlbetrags um rd. 1 Mio. € gegen-

Wohnheim GmbH, abgerissen und neu errichtet.

über dem Vorjahr wird vor allem durch den um

Infolge des ab dem 01.01.2014 geltenden neuen

5,1 Mio. € auf 103,7 Mio. € gestiegenen Personal-

Kinderförderungsgesetzes, das verschiedene bisher

aufwand verursacht. Dieser erklärt sich durch die

bestehende Förder- und Finanzierungsnormen für

Tarifsteigerung ab dem 01.03.2014 von 3 % und

Kindertageseinrichtungen abgelöst hat, hat die Kita

durch eine erhöhte durchschnittliche Mitarbeiterzahl

Frankfurt für die Bereiche Krippe und Kindergarten

im Berichtsjahr. Positiv auf das Jahresergebnis

im Berichtsjahr höhere Förderbeträge vereinnahmt.

ausgewirkt haben sich neben einem um 1,5 Mio. €

Nach einer europaweiten Ausschreibung in 2013

geringeren Materialaufwand (Vj. 32,9 Mio. €) vor

zur Fernverpflegung für 108 städtische Kinderzen-

allem um 2,6 Mio. € höhere Umsatzerlöse (Vj.

tren

dem

32,3 Mio. €). Die Mehrerlöse betreffen mit rd.

01.01.2014, entsprechend dem Beschluss der Ma-

2,8 Mio. € hauptsächlich höhere Fördermaßnahmen

gistratsvergabekommission, durch die Firma apetito

des Landes.

erfolgt

die

Essensversorgung

seit

AG.

B. Ausblick

226

Zur Vermögens- und Kapitallage

Der bundesweite - wenn auch regional unterschied-

Die Bilanzsumme 2014 ist gegenüber dem Vorjahr

liche - Mangel an sozialpädagogischen Fachkräften

um 17 Mio. € auf 147,2 Mio. € gestiegen. Auf der

in den Kinderzentren wird weiterhin ein Thema von

Aktivseite resultiert dies primär aus dem um

besonderer Wichtigkeit sein. Zielgruppenorientierte

18,3 Mio. €

Konzepte für Personalgewinnung und Personalbin-

gestiegenen

Anlagevermögen

(Vj. 109,5 Mio. €), vor allem infolge der Fertigstel-

dung sind hierbei von hoher Bedeutung. Der einge-

lung von sechs Gebäuden sowie der Übernahme

schlagene Weg einer engen Kooperation mit mög-

einer Liegenschaft. Dem steht eine Abnahme des

lichst vielen Fachschulen für Sozialpädagogik in

Umlaufvermögens von 20,7 Mio. € auf 19,5 Mio. €

Hessen muss fortgesetzt und weiterentwickelt wer-

gegenüber. Diese Verringerung resultiert im We-

den. Darüber hinaus wird es wichtig sein, sowohl

sentlichen aus einer stichtagsbedingten Abnahme

Berufsanfänger als auch Quereinsteiger zu motivie-

an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

ren, den Ausbildungsweg zur Erzieherin oder zum

gegen die Stadt Frankfurt am Main um 1,2 Mio. €.

Erzieher einzuschlagen. In der Planung ist daher ein

Auf der Passivseite hat insbesondere die Zunahme

Stipendienprogramm für Interessenten der berufs-

des Sonderpostens für erhaltene Investitionszu-

begleitenden Ausbildung.

schüsse um 17,7 Mio. € auf 52,3 Mio. € zur Erhö-

Um qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu

hung des Bilanzvolumens geführt. Darüber hinaus

binden, fachliche und personelle Qualifikationen zu

ist das Eigenkapital durch erhöhte Rücklagen um

fördern, Motivation und Arbeitszufriedenheit zu

3,9 Mio. € auf 56,8 Mio. € angestiegen. Dem Jah-

erhalten und zu erhöhen und um somit die Attraktivi-

resverlust 2014 von -105,5 Mio. € steht eine Zufüh-

tät des Eigenbetriebs Kita als Arbeitgeber zu erhö-

rung der Stadt Frankfurt am Main in die Kapitalrück-

hen, wurde 2013 mit der Entwicklung eines Kon-

lage von 107 Mio. € gegenüber.

zepts zur Personalentwicklung begonnen. Bei der

Der Eigenbetrieb verfügt aufgrund der jährlichen

sukzessiven Umsetzung dieser Ziele stehen in den

Einlage der Stadt Frankfurt am Main (auf Grundlage

nächsten Jahren die Gesundheitsförderung der

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Beschäftigten, die Qualifizierung der Fach- und

Die Kita Frankfurt beteiligt sich weiterhin intensiv in

Führungskräfte und die Potentialentwicklung im

der Arbeitsgruppe „Kita-Baumanagement“. Zudem

Fokus.

arbeitet sie als einer der großen Bauherren mit

Unter Berücksichtigung der steigenden Kinderzah-

hohem Personal- und Zeitaufwand in dem Reform-

len in Frankfurt am Main beteiligt sich der Eigenbe-

projekt „Optimierung des Hoch- und Liegenschafts-

trieb auch weiterhin am Platzausbau. Durch Anbau-

managements“ aktiv mit.

ten an bestehende Gebäude bzw. den Abriss und

Auch in den Wirtschaftsjahren 2015 und 2016 wird

erweiterten Neubau werden zusätzliche Gruppen für

der Eigenbetrieb die Aufwendungen für den Betrieb

Kinder (unter 3 Jahren) geschaffen. Entsprechende

der Kitas nur zu einem geringen Teil aus Erlösen

Mittel sind im Wirtschaftsplan 2015 und in der mittel-

finanzieren können, so dass von leicht steigenden

fristigen Finanzplanung berücksichtigt.

Jahresfehlbeträgen auszugehen ist. Aufgrund der

Für die Inbetriebnahme der neuen Gruppen im

dargestellten Finanzierungsstruktur ist für die Folge-

Rahmen der Erweiterung von Gebäuden sowie

jahre weiterhin von einer stabilen Liquiditätslage

Abriss und erweiterten Neubauten sind die perso-

auszugehen. Allerdings sind hierbei die zu erwar-

nellen, konzeptionellen und organisatorischen Vo-

tenden

Personalkostensteigerungen

infolge

der

raussetzungen zu schaffen.

Tarifverhandlungen der Beschäftigten im Sozial-

Die Stadt Frankfurt am Main beabsichtigt den suk-

und Erziehungsdienst nicht berücksichtigt.

zessiven Ausbau von Ganztagsschulen. Damit sich
die Kita Frankfurt zukünftig im Bereich der „erweiter-

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

ten schulischen Betreuung“, die dem Schulgesetz

Entfällt für Eigenbetriebe

unterliegt, engagieren kann, ist eine Satzungsände-

D. Public Corporate Governance Kodex

lung die Kita Frankfurt vor große strukturelle Verän-

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresab-

derungen, die neue Organisationsformen und Ar-

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,

beitsweisen erfordern.

die darauf schließen lassen, dass die Betriebslei-

Die Stadt Frankfurt am Main plant das bisherige

tung und die Betriebskommissionsorgane des Ei-

Verfahren für die Anmeldung für einen Kin-

genbetriebes in wesentlichen Belangen nicht in

derbetreuungsplatz zu ändern und wird 2015 ein

Übereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt

zentrales Steuerungs- und Anmeldeverfahren (kin-

hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der

dernet Frankfurt) einführen. Dieses muss dann mit

Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresab-

der vorgesehenen, neu einzuführenden Kitaverwal-

schlussunterlagen an das zuständige Organ die

tungssoftware verbunden werden.

Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des

Die Bestandsanalyse der 141 Liegenschaften liegt

Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirt-

vor und bildet eine wichtige Grundlage für die Pla-

schaftsplangespräche fanden statt am 13.02.2013

nung von Sanierungsmaßnahmen. Sonderbaukon-

für das Planjahr 2014 und am 27.01.2014 für das

trollen und Brandschutzbegehungen werden suk-

Planjahr 2015. Das Abschlussgespräch 2014 wurde

zessiv durchgeführt. Sicherheitsauflagen sind zu

am 23.07.2015 durchgeführt.

Freizeit und Bildung

rung erforderlich. Insgesamt stellt die Schulentwick-

erfüllen und bauliche Maßnahmen umzusetzen, um
den Zustand der Gebäude zu optimieren.

227

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Kita Frankfurt (Eigenbetrieb)
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

127.751

109.480

18.271

16,7

151

143

8

5,5

127.600

109.337

18.263

16,7

Umlaufvermögen

19.448

20.694

-1.247

-6,0

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

18.599

19.555

-955

-4,9

848

1.140

-291

-25,6

AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Rechnungsabgrenzungsposten

23

63

-40

-63,0

147.222

130.237

16.984

13,0

56.828

52.928

3.901

7,4

3.000

3.000

0

0,0

159.346

154.448

4.897

3,2

27

27

0

0,0

-105.544

-104.547

-997

1,0

Sonderposten

52.306

34.653

17.653

50,9

Rückstellungen

22.698

25.656

-2.958

-11,5

Verbindlichkeiten

15.062

16.831

-1.769

-10,5

327

169

158

93,4

147.222

130.237

16.984

13,0

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Umsatzerlöse

34.936

32.320

2.616

Gesamtleistung

34.936

32.320

2.616

8,1

2.951

2.451

500

20,4

Materialaufwand

-31.457

-32.909

1.452

-4,4

Personalaufwand

-103.692

-98.573

-5.119

5,2

-3.756

-3.163

-592

18,7
3,8

Bilanzsumme
PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital / Festkapital
Kapitalrücklage
Gewinnrücklagen / variables Kapital
Jahresergebnis / Bilanzergebnis

Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung

sonstige betriebliche Erträge

Abschreibungen
sonstige betriebliche Aufwendungen
EBIT (Betriebliches Ergebnis)
Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis

in %
8,1

-3.493

-3.365

-128

-104.511

-103.240

-1.271

1,2

-1.029

-1.305

275

-21,1

-105.540

-104.545

-996

1,0

0

0

0

-

-4

-2

-1

56,4

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

-105.544

-104.547

-997

1,0

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

-105.544

-104.547

-997

1,0

Kennzahlen

2014

2013

absolut

in %

Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

2.734

2.674

60

2,2

872

730

142

19,5

89

95

-7

-6,8

6.208

6.210

-2

-0,0

99

99

-1

-0,5

5.102

5.078

24

0,5

101

101

1

0,6

Steuern

Plätze in Kinderkrippen (8 Wochen bis i.d.R. 3 Jahre)
Auslastung der Kinderkrippen (in %)
Plätze in Kindergärten (3bis i.d.R. 6 Jahre)
Auslastung der Kindergärten (in %)
Plätze in Horten (8 bis i.d.R. 10 Jahre)
Auslastung der Horte (in %)

228

Veränderung
in T€

Veränderung

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

5.4

Volkshochschule Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Sonnemannstraße 13

0 69/2 12-7 15 01

vhs@frankfurt.de

60314 Frankfurt am Main

0 69/2 12-7 15 00

www.vhs.frankfurt.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

01.01.1999

Durch Weiterbildungsangebote allen Erwachsenen und Heranwachsenden im Sinne lebenslangen Lernens die Möglichkeit zu bieten, ihre Bildung zu vertiefen und zu erweitern,
ihren Lebensalltag aktiv und kreativ zu gestalten, allgemeine und berufliche Qualifikationen
zu erwerben sowie wirtschaftliche, soziale und politische Verhältnisse beurteilen und interessenorientiert mitgestalten zu können.

Träger:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

154.000 € =

100,00 %

Betriebsleitung:
Frau Barbara Çakir-Wahl

Betriebskommission:

16 Mitglieder

Betriebskommissionsvorsitz:

Herr StR Eugenio Muñoz del Rio

Mandatsträger der Stadt:

Frau Stv Odette Barbosa de Lima
Herr StK Uwe Becker
Herr Stv Wendel-Jaromir Burkhardt
Frau Stv Sabine Fischer
Herr Stv Mike Josef
Frau Stv Eva Maria Lang
Herr StR Peter Mensinger
Herr StR Eugenio Muñoz del Rio
Frau StRin Cornelia-Katrin von Plottnitz
Frau StRin Sarah Sorge
Frau Stv Carmen Thiele

Weitere Kommissionsmitglieder:

Herr Prof. Dr. Diether Döring
Frau Gertrud Hirschhäuser
Frau Susanne Höring (AN)
Herr Thomas Winhold
Frau Gabriele Wörrlein (AN)

Satzungsmäßige Besetzung:

Keine unterjährige Veränderung in der Betriebskommission.

16 Mitglieder
davon 2 Vertreter des Personalrats und
3 von der Stadt berufene, erwachsenenbildnerisch oder wirtschaftlich besonders

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

ringfügig gesunken. Die insgesamt stabilen Bele-

Allgemeines

gungszahlen in den verschiedenen Angebotsseg-

Die Teilnehmerunterrichtseinheiten sind gegenüber

menten zeigen, dass die attraktiven Weiterbildungs-

dem Vorjahr auf 2.251.127 gestiegen. Die Zunahme

angebote der Volkshochschule Frankfurt am Main

betrifft insbesondere den Bereich Deutsch als

zahlreiche Interessierte in Frankfurt am Main an-

Fremdsprache (DaF, +68.403).

sprechen. Seit dem 01.01.2014 ist das Hochbegab-

Die Teilnehmerbelegungen von 62.580 liegen an-

tenzentrum gemeinsam mit weiteren Angebotsseg-

nähernd auf Vorjahresniveau. Betroffen vom Rück-

menten der VHS im Mehrgenerationenhaus im

gang

Stadtteil Gallus untergebracht.

war

vor

allem

der

Bereich

„Politik -

Gesellschaft - Umwelt“ (-1.594). Die Kursbelegun-

Auf der Grundlage des Geschäftsjahrs 2013 wurde

gen in den Stadtteilen sind um 37 auf 10.071 ge-

durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im Be-

Freizeit und Bildung

erfahrene Personen

richtsjahr eine Benchmark Analyse vorgenommen.

229

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Eine Betrachtung der Kurse und Programmbereiche

Die Zunahme des Bilanzvolumens auf der Passiv-

am Gesamtangebot zeigt, dass die VHS Frankfurt

seite resultiert primär aus dem Anstieg der langfris-

am Main in 2013 sowohl im hessen- als auch bun-

tigen Rückstellungen (+272 T €) und der sonstigen

desweiten Vergleich bei den Belegungen einen

Verbindlichkeiten (+74 T €). Gegenläufig wirkten

deutlich stärkeren Anstieg verzeichnet. Dies ist

sich der stichtagsbedingte Rückgang der Verbind-

überwiegend

lichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (-49 T €)

insbesondere

auf

den

Deutsch-

Bereich zurückzuführen.

sowie der Rückgang des passiven Rechnungsab-

Auffällig ist, dass 66 % der Unterrichtsstunden im

grenzungspostens (-48 T €) aus.

Segment Sprachen stattfanden. Hessenweit lag

Der Jahresfehlbetrag 2014 von -8,1 Mio. € liegt

dieses Segment nur bei 45 %, bundesweit bei 43 %.

knapp oberhalb der Einstellung in die Kapitalrückla-

Die VHS Frankfurt am Main ist bundesweit eine der

ge durch die Stadt Frankfurt am Main im Jahr 2014

führenden Institutionen bei der Durchführung von

in Höhe von 8,1 Mio. €. Abweichend davon sah der

Integrationskursen. 42 % der gesamten Belegungen

Wirtschaftsplan 2014 einen Verlust von 8,2 Mio. €

entfallen auf den Deutschkursbereich.

vor, der somit geringfügig unterschritten wurde.

Im Bereich Alphabetisierung wurde das Projekt

Der Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätig-

BASIC fortgeführt. Ziel des Projektes ist die Konzi-

keit (-7,6 Mio. €) sowie aus der Investitionstätigkeit

pierung und Erprobung von Bildungsangeboten für

(-384 T €) konnte durch die Kapitaleinlage und die

die arbeitsplatzorientierte Alphabetisierung Erwach-

Veränderung der Verrechnungssalden nicht voll-

sener. Das vom Bundesministerium für Bildung und

ständig kompensiert werden, so dass sich der Fi-

Forschung geförderte Projekt hat ein Finanzvolu-

nanzmittelfonds (ohne Stadtkassenguthaben) von

men von 650 T € und eine dreijährige Laufzeit.

24 T € auf 20 T € reduziert hat.

Auch in 2014 unterzog sich die VHS Frankfurt am
Main der jährlichen Zertifizierung für das Gütesiegel

Zur Erfolgslage

für Bildungsträger zur Qualifizierung von Tagespfle-

Das Geschäftsjahr 2014 schließt mit einem Jahres-

gepersonen.

verlust von -8,1 Mio. € (Vj. -7,8 Mio. €). Gegenüber

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

dem Vorjahr ergibt sich damit eine Ergebnisver-

(BAMF) zahlt seit 2013 höhere Zuschüsse für Integ-

schlechterung um 298 T €. Die Umsatzerlöse konn-

rationskurse und verbindet damit - entsprechend der

ten zwar um 453 T € gesteigert werden. Davon

Verbandspolitik des Deutschen Volkshochschul-

entfallen 371 T € auf die Erlösverbesserung im DaF-

Verbands - einen Anstieg der Honorare der Kurslei-

Bereich durch erhöhte Teilnehmerzahlen und durch

ter. Folglich wurden zum 01.01.2014 zwei zusätzli-

Erhöhung der Entgelte. Dem stehen jedoch Mehr-

che Honorarstufen eingeführt, die zwischen einem

aufwendungen bei Material, Personal sowie den

Regelhonorar und einem Sonderhonorar für Kurse

sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber,

mit sehr aufwendiger Vor- und Nachbereitung un-

die in der Summe nicht aufgefangen werden konn-

terscheiden.

ten.
Der Materialaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um

Zur Vermögens- und Kapitallage

337 T € gestiegen, was sich durch erhöhte Hono-

Die Bilanzsumme hat sich zum 31.12.2014 um

rarvergütungen (-255 T €) und Sozialzuschüsse

244 T € auf 13,6 Mio. € erhöht. Auf der Aktivseite

(-24 T €) erklärt. Die Steigerungen resultieren aus

erklärt sich die Veränderung primär aus dem stich-

der Zunahme der durchgeführten Unterrichtsstun-

tagsbedingten Anstieg der Forderungen gegen die

den und der Honorarerhöhung im BAMF-Bereich

Stadt Frankfurt am Main (+68 T €), der Zunahme

sowie bei den Leistungen für Einstufungstests,

der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Beratungen und Prüfungen.

(+51 T €) sowie dem Anstieg der Betriebs- und

Die Zunahme des Personalaufwands um 185 T € ist

Geschäftsausstattung (+93 T €).

einerseits auf die tarifliche Steigerung der Gehälter
von 3 % ab dem 01.03.2014 sowie den Mehrbedarf

230

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

durch

befristete

Einstellungen

zurückzuführen,

Die Gespräche zur Errichtung eines Unterrichtszent-

andererseits haben sich die Rückstellungen für

rums in der Nordweststadt sind soweit gediehen,

Pensionsverpflichtungen und Beihilfen infolge des

dass ein Mietvertragsentwurf vorliegt.

niedrigen Zinssatzes um 208 T € erhöht.

Um der Nachfrage, insbesondere im Bereich

Die gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwen-

Deutsch als Fremdsprache bzw. Maßnahmen zur

dungen betreffen vor allem mit einem Mehraufwand

beruflichen und sozialen Integration von Einwan-

von 99 T € die Bewirtschaftungskosten (u. a. Umzug

dernden und Flüchtlingen, mit entsprechenden

des Hochbegabtenzentrums in das Mehrgeneratio-

Angeboten begegnen zu können, sind personelle

nenhaus) und mit 51 T € primär die jährliche Mieter-

und räumliche Ausweitungen in Betracht zu ziehen.

höhung für das Bildungszentrum Ostend.

Zudem versucht die VHS neben ihrem Regelangebot zusätzliche Angebotssegmente und so ein brei-

B. Ausblick

teres Geschäftsportfolio zu etablieren.

Zum 01.01.2015 hat die Frankfurter Volkshochschu-

Der Zuschuss der Stadt Frankfurt am Main wurde

le die vom Deutschen Volkshochschul-Verband für

für das Jahr 2014 auf 8,1 Mio. € festgelegt und soll

alle ca. 900 deutschen Volkshochschulen eingeführ-

in der mittelfristigen Finanzplanung auf diesem

te neue Corporate Identity in allen Bereichen umge-

Niveau gehalten werden. Dabei sind die Tariferhö-

setzt.

hungen sowie die Erhöhung von Miet- und Neben-

Vor dem Hintergrund der steigenden Zahl der

kosten zu erwirtschaften. Trotz umfangreicher Maß-

Flüchtlinge in Frankfurt am Main hat die VHS - mit

nahmen zur Verringerung von Personalkosten und

den Kooperationspartnern Amt für multikulturelle

zur Erlössteigerung erachtet die Betriebsleitung eine

Angelegenheiten sowie Jugend- und Sozialamt - im

Aufstockung des städtischen Zuschusses aufgrund

Rahmen des europäischen Asyl-, Migrations- und

der deutlich zunehmenden Belastungen durch die

Integrationsfonds (AMIF) einen Projektantrag ge-

Personalrückstellungen für notwendig.

stellt. Das Projekt soll Asylsuchenden dabei behilflich sein, sich in ihrem neuen Lebensumfeld mög-

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

lichst schnell zu orientieren und sich in typischen

Entfällt für Eigenbetriebe

zu 75 % vom BAMF geförderte Projekt mit einem

D. Public Corporate Governance Kodex

Finanzvolumen von 996 T € sind in 3 Jahren

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresab-

48 Kurse für mindestens 816 Teilnehmer vorgese-

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,

hen.

die darauf schließen lassen, dass die Betriebslei-

Weiterhin erhielt die VHS Frankfurt am Main den

tung und die Betriebskommissionsorgane des Ei-

Zuschlag für ein vom Europäischen Sozialfonds und

genbetriebes in wesentlichen Belangen nicht in

BAMF gefördertes Programm mit einer Laufzeit von

Übereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt

3 Jahren zwecks Grundbildungs- und Integrations-

hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der

projekten für Personen mit Migrationshintergrund,

Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresab-

die Arbeitslosengeld bzw. Arbeitslosengeld II bezie-

schlussunterlagen an das zuständige Organ die

hen oder arbeitsuchend gemeldet sind. Anhand der

Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des

gestellten Projektanträge zeigt sich, dass die von

Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirt-

der VHS angebotenen Integrationskurse nicht nur

schaftsplangespräche fanden statt am 11.02.2013

das Erlernen der Sprache, sondern vor allem auch

für das Planjahr 2014 und am 13.02.2014 für das

Orientierungswissen und die Befähigung zur Teilha-

Planjahr 2015. Das Abschlussgespräch 2014 wurde

be am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen

am 21.05.2015 durchgeführt.

Freizeit und Bildung

Alltagssituationen verständigen zu können. Für das

Leben in Frankfurt am Main zum Ziel haben.

231

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Volkshochschule Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

1.085

982

103

10,5

24

12

11

90,0

1.062

969

92

9,5

0

0

0

-

12.515

12.374

141

1,1

14

3

11

342,1

12.481

12.347

134

1,1

20

24

-4

-16,8

13.600

13.356

244

1,8

Eigenkapital

811

856

-46

-5,3

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

154

154

0

0,0

8.793

8.541

252

3,0

0

0

0

-

-8.137

-7.839

-298

3,8

35

42

-7

-17,0

11.288

10.966

322

2,9

1.136

1.114

23

2,0

331

379

-48

-12,6

13.600

13.356

244

1,8

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Umsatzerlöse

7.280

6.826

453

6,6

Gesamtleistung

7.280

6.826

453

6,6

sonstige betriebliche Erträge

1.941

1.898

43

2,3

Materialaufwand

-5.515

-5.178

-337

6,5

Personalaufwand

-7.177

-6.992

-186

2,7

AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Bilanzsumme
PASSIVA

Kapitalrücklage
Gewinnrücklagen / variables Kapital
Jahresergebnis / Bilanzergebnis
Sonderposten
Rückstellungen
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung

Abschreibungen

in %

-278

-211

-67

31,5

sonstige betriebliche Aufwendungen

-4.031

-3.835

-196

5,1

EBIT (Betriebliches Ergebnis)

-7.780

-7.491

-289

3,9

Finanzergebnis

-356

-347

-9

2,6

-8.137

-7.839

-298

3,8

0

0

0

-

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

-8.137

-7.839

-298

3,8

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

-8.137

-7.839

-298

3,8

2014

2013

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis

Kennzahlen

232

Veränderung
in T€

Veränderung
absolut

in %

Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

134

132

2

1,5

Teilnehmer-Unterrichtseinheiten

2.251.127

2.179.983

71.144

3,3

Teilnehmerbelegungen

62.580

62.664

-84

-0,1

davon in den Stadtteilen

10.071

10.108

-37

-0,4

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Gesundheit und
Soziales

6. Gesundheit und Soziales

233

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

234

6. Gesundheit und Soziales

233

6.1

Kommunale Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)

235

6.2

Klinikum Frankfurt Höchst GmbH

239

6.2.1 Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Frankfurt-Höchst GmbH

243

6.3

Praunheimer Werkstätten gemeinnützige GmbH

246

6.4

Zentrale Errichtungsgesellschaft mbH

249

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

6.1

Kommunale Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Bleichstraße 10

0 69/2 12-3 88 99

info.kjfh@stadt-frankfurt.de

60313 Frankfurt am Main

0 69/2 12-3 26 89

www.kommunale.jugendhilfe.frankfurt.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

01.01.1999

Förderung der Jugendhilfe durch den Aufbau, das Betreiben und Unterhalten dezentraler
städtischer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen.

Träger:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

511.291,88 € =

100,00 %

Betriebsleitung:
Herr Norbert Dürr

Betriebskommission:

15 Mitglieder

Betriebskommissionsvorsitz:

Herr StR Eugenio Muñoz del Rio

Mandatsträger der Stadt:

Frau Stv Merve Ayyildiz
Herr Stk Uwe Becker
Frau StRin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld
Frau Stv Nimatoulaye Diallo
Herr Stv Christian Heimpel
Herr StR Eugenio Muñoz del Rio
Frau Stv Albina Nazarenus-Vetter
Frau StRin Erika Pfreundschuh
Frau Stv Christiane Schubring
Frau StRin Sarah Sorge
Frau Stv Evanthia Triantafillidou

Weitere Kommissionsmitglieder:

Frau Patricia Eisenbach (AN)
Herr Dr. Michael Frase
Herr Peter Gerdon
Frau Karolin Kritzer(AN)

Satzungsmäßige Besetzung:

Unterjährige Veränderung in der Betriebskommission:

15 Mitglieder

Ausgeschiedene Mitglieder:

Neue Mitglieder:

davon 2 Vertreter des Personalrats des

Herr StvVorst Stephan Siegler

Frau Stv Albina Nazarenus-Vetter

Eigenbetriebs und 2 in der Kinder- und Ju-

(bis 13.02.2014)

(seit 03.04.2014)

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

Die Leistungserbringung der Ambulanten Jugendhil-

Allgemeines

fen (AJH) erfolgte 2014 bei den laufenden Hilfen

Aufgabe des Eigenbetriebes ist es, in enger part-

weiterhin auf Grundlage der Vereinbarung zu den

nerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Trägern

Fachleistungsstunden (Spitzabrechnung der geleis-

der freien Jugendhilfe zur Verbesserung der Le-

teten Betreuungsstunden) und bei neuen Fallüber-

bensverhältnisse von Kindern, Jugendlichen und

nahmen beim Erziehungsbeistand und ab dem

ihren Familien im Stadtteil beizutragen und individu-

01.03.2014 auch bei der sozialpädagogischen Fa-

elle Problemlagen lindern bzw. lösen zu helfen. Dies

milienhilfe auf Grundlage von Einzelvereinbarungen,

beinhaltet die Mitwirkung bei der Verwirklichung

den sog. Fallpauschalen.

einer präventiven, regional orientierten Jugendhilfe

Im Gegensatz zu den für alle Frankfurter Träger

in der Stadt Frankfurt am Main. Dabei entwickelt der

gültigen Fachleistungsstunden bilden die Fallpau-

Betrieb, angepasst an den sich verändernden Be-

schalen die trägerbezogene Kostenstruktur ab und

darf, seine Angebots- und Hilfskonzepte ständig

sind somit kostendeckend kalkuliert. Im Jahresver-

Gesundheit und
Soziales

gendhilfe besonders erfahrene Personen

weiter.

235

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

lauf ist der Anteil der Hilfen, die nach Fallpauscha-

die um 158 T € auf 7,4 Mio. € gestiegenen Forde-

len geleistet werden, stetig gestiegen.

rungen gegen die Stadt Frankfurt am Main aus

Die Auslastung der ambulanten Jugendhilfen lag im

Kontokorrent bei der Stadtkasse.

Berichtsjahr unter Berücksichtigung der nach Ein-

Auf der Passivseite sind die Verbindlichkeiten aus

zelvereinbarungen erbrachten Leistungen bei 99 %.

Lieferungen und Leistungen infolge der noch offe-

Dadurch, dass die Fälle zunehmend über die kos-

nen Rechnungen für die Sanierungsmaßnahmen im

tendeckenden

Jugend- und Kulturzentrum Höchst um 223 T € auf

Einzelvereinbarungen

beauftragt

werden, konnte das Defizit bei den AJH 2014 im

360 T € angestiegen.

Vergleich zu 2013 um 324 T € bzw. 52 % reduziert

Darüber hinaus ist bei den Rückstellungen eine

werden.

Zunahme um 318 T € auf 7,2 Mio. € zu verzeichnen,

Die Zahl der bearbeiteten Fälle in der Kinder-, Ju-

die sich primär durch gestiegene Pensionsrückstel-

gend- und Elternberatung ist von 1.775 auf 1.653

lungen (253 T €) und eine Zuführung zur Rückstel-

gesunken. Die Liegenschaft in der Justinuskirch-

lung für Beihilfen von 107 T € erklärt. Von den

straße, in der auch die KJEB Höchst angesiedelt

4 Mio. €

war,

3,3 Mio. € zwölf Beamte und 688 T € eine Pensio-

wurde

aus

Konsolidierungsgründen

zum

Pensionsrückstellungen

betreffen

31.07.2013 abgemietet. Für die betreffenden Stadt-

närin.

teile sind nun die Beratungsstellen Goldstein und

Das Eigenkapital jedoch ist aufgrund der gegenüber

Gallus zuständig.

dem Jahresverlust geringeren Einzahlung in die

Im Zentrum für Erziehungshilfe ist die Zahl der be-

Kapitalrücklage um 265 T € auf 628 T € gesunken.

arbeiteten Fälle von 205 auf 212 angestiegen.

Der Finanzmittelfonds hat sich zum Bilanzstichtag

Die entgeltfinanzierten Einrichtungen waren im

auf knapp 6 Mio. € erhöht und besteht aus dem

Berichtsjahr im Mittel zu 98 % ausgelastet. Die

Bestand bei der Stadtkasse (5,8 Mio. €) und flüssi-

Auslastung der Entgelteinrichtungen ist 2014 ge-

gen Mitteln von 159 T €.

genüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Das Kinderheim Rödelheim hält seine Leistungen exklusiv für

Zur Erfolgslage

das Jugend- und Sozialamt Frankfurt am Main vor

Im Berichtsjahr hat der Eigenbetrieb einen Jahres-

und erhält im Gegenzug dazu Vorhaltegelder für

verlust von -13 Mio. € (Vj. -13,2 Mio. €) erzielt. Die

nicht belegte Plätze. Daher ist, bezogen auf die

Ergebnisverbesserung ist darauf zurückzuführen,

Kostendeckung, eine Vollauslastung gegeben.

dass die Mehraufwendungen für Personal und sons-

Die Angebote der aufsuchenden Sozialarbeit wur-

tige betriebliche Aufwendungen durch deutlich hö-

den stark nachgefragt. Eine zunehmende Psychiat-

here Umsatzerlöse aufgefangen werden konnten.

risierung der Klienten ist zu beobachten. Hinzu

Der Anstieg der Umsatzerlöse um 913 T € auf

kommt die nach wie vor sehr schwierige Versorgung

7,2 Mio. € resultiert v. a. aus Mehrerlösen durch

mit Wohnraum. Zur Vermeidung von Obdachlosig-

höhere Pflegegelder (608 T €) aufgrund der in 2014

keit müssen Jugendliche häufig vorübergehend in

höheren Pflegesätze sowie aus gestiegenen Vorhal-

Hotels untergebracht werden.

tegeldern (188 T €) aufgrund der dem Jugend- und

Darüber hinaus hält der Betrieb Einrichtungen der

Sozialamt in Rechnung gestellten Vorhaltegelder für

offenen Kinder- und Jugendarbeit vor, in denen die

nicht belegte Plätze bis Mai 2014. Die ab Juni 2014

Kinder und Jugendlichen Möglichkeiten für Selbst-

neu kalkulierten Entgeltvereinbarungen tragen deut-

entfaltungs-, Erprobungs- und Lernprozesse vorfin-

lich zur Erlösverbesserung bei.

den.

Die

Zunahme

des

Personalaufwands

auf

14,6 Mio. € (Vj. 14,1 Mio. €) wird v. a. durch die
Zur Vermögens- und Kapitallage

Tariferhöhung von 3 % ab 01.03.2014 sowie höhere

Die Bilanzsumme hat sich zum 31.12.2014 auf

Rückstellungszuführungen, insbesondere für Pensi-

9,8 Mio. € (Vj. 9,6 Mio. €) erhöht. Ursächlich für die

onsverpflichtungen, verursacht.

Zunahme des Bilanzvolumens sind im Wesentlichen

236

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwen-

das sich positiv auf die weitere Erlösentwicklung

dungen um 278 T € auf 5,5 Mio. € betrifft v. a. Auf-

auswirken wird. Der Wegfall der Ambulanten Ju-

wendungen für Instandhaltung aufgrund der Sanie-

gendhilfen sowie der Tagesgruppen Goldstein sol-

rungsmaßnahmen im Kinder- und Jugendkulturzent-

len erfolgsneutral erfolgen.

rum Höchst.

Auch im Wirtschaftsjahr 2015 ist aufgabenbedingt

Positiv auf das Ergebnis haben sich die sonstigen

mit einem Verlust zu rechnen. Insbesondere die

betrieblichen Erträge ausgewirkt, die aufgrund von

weiterhin immens steigenden Zuführungen zu den

höheren Spenden (53 T €) und Zuschüssen für das

Pensions- und Beihilferückstellungen einschließlich

Jugend- und Kulturzentrum Höchst (31 T €) um

der Verzinsung dürften zu einem weiteren Anstieg

insgesamt 74 T € auf 590 T € gestiegen sind.

nicht gedeckter Kapitalfehlbeträge führen.
Mit dem Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst

B. Ausblick

mit Personalkostensteigerungen von 2,4 % zum

Mit dem sukzessive steigenden Anteil von Fällen,

01.03.2015 ist eine entsprechende Steigerung der

die nach Einzelvereinbarungen geleistet werden,

Personalkosten verbunden. Die Stadt Frankfurt am

wird sich die Ertragssituation der Ambulanten Hilfen

Main stellt voraussichtlich in 2015 für die Personal-

kontinuierlich verbessern.

kostenerhöhungen durch die Tariferhöhungen Mittel

Im Entgeltbereich wurden für das Geschäftsjahr

in Höhe von 600 T € bereit.

2015 neue Entgeltsätze mit dem Jugend- und Sozialamt verhandelt. Diese sollen entgegen bisheriger

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

Praxis alle Overheadkosten des Betriebes anteilig

Entfällt für Eigenbetriebe

abdecken, so dass von einem weiteren deutlichen
Anstieg der Umsatzerlöse ausgegangen werden

D. Public Corporate Governance Kodex

kann.

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresab-

Dem Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt am

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,

Main fehlen Inobhutnahmeplätze zur wohnortnahen

die darauf schließen lassen, dass die Betriebslei-

Versorgung, vor allem für Frankfurter Minderjährige

tung und die Betriebskommissionsorgane des Ei-

zwischen 13 und 17 Jahren. Daher hat das Jugend-

genbetriebes in wesentlichen Belangen nicht in

und Sozialamt den Betrieb gebeten, drei Einrichtun-

Übereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt

gen neu zu eröffnen und gemeinsam mit dem Kin-

hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der

derheim Rödelheim zu einem Inobhutnahmever-

Versendung der Wirtschaftsplan- und Jahresab-

bund zusammenzuführen. In ihrer Sitzung am

schlussunterlagen an das zuständige Organ die

29.09.2014 hat die Betriebskommission einen ent-

Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des

sprechenden Beschluss zur Implementierung eines

Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Die Wirt-

Inobhutnahmeverbundes gefasst. Die Angebote der

schaftsplangespräche fanden statt am 28.05.2013

Ambulanten Jugendhilfen sowie der Tagesgruppen

für das Planjahr 2014 und am 17.06.2014 für das

Goldstein werden demnach im Gegenzug eingestellt

Planjahr 2015. Das Abschlussgespräch 2014 wurde

und die Planstellen in den Inobhutnahmeverbund

am 11.06.2015 durchgeführt.

überführt. Durch den Inobhutnahmeverbund hat der

Gesundheit und
Soziales

Betrieb ein Alleinstellungsmerkmal im Stadtgebiet,

237

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Kommunale Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

2.017

1.999

19

0,9

67

64

3

4,1

1.951

1.934

16

0,8

0

0

0

-

7.589

7.401

188

2,5

0

0

0

-

7.429

7.249

181

2,5

159

152

7

4,8

AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Rechnungsabgrenzungsposten

219

224

-5

-2,1

9.825

9.623

202

2,1

Eigenkapital

628

892

-265

-29,7

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

511

511

0

0,0

26.345

26.823

-477

-1,8

Bilanzsumme
PASSIVA

Kapitalrücklage
Gewinnrücklagen / variables Kapital

0

0

0

-

Gewinnvortrag / Verlustvortrag

-13.236

-13.205

-31

0,2

Jahresergebnis / Bilanzergebnis

-12.993

-13.236

244

-1,8

Rückstellungen

7.246

6.928

318

4,6

Verbindlichkeiten

1.948

1.784

163

9,2

4

19

-15

-81,5

9.825

9.623

202

2,1

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Umsatzerlöse

7.192

6.279

913

14,5

Gesamtleistung

7.192

6.279

913

14,5

590

516

74

14,4
23,0

Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung

sonstige betriebliche Erträge
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibungen
sonstige betriebliche Aufwendungen
EBIT (Betriebliches Ergebnis)
Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

in %

-132

-107

-25

-14.599

-14.135

-463

3,3

-297

-327

30

-9,1

-5.463

-5.186

-278

5,4

-12.708

-12.960

252

-1,9

-284

-276

-8

2,9

-12.993

-13.236

244

-1,8
-

Außerordentliches Ergebnis

0

0

0

Steuern

0

-0

0

-

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

-12.993

-13.236

244

-1,8

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

-12.993

-13.236

244

-1,8

2014

2013

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
Auslastung ambulante Jugendhilfe in %
Kinder-, Jugend- u. Elternberatung (bearb. Fälle)
Zentrum f. Erziehungshilfe (Schuljahr) (bearb. Fälle)
Belegung entgeltfinanzierte Einrichtungen (Auslast. in %)

238

Veränderung
in T€

Veränderung
absolut

in %

277

283

-6

-2,1

99

91

8

8,8

1.653

1.775

-122

-6,9

212

205

7

3,4

98

94

4

4,3

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

6.2

Klinikum Frankfurt Höchst GmbH

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Gotenstraße 6 - 8

0 69/31 06-0

info@klinikumfrankfurt.de

65929 Frankfurt am Main

0 69/31 06-30 30

www.klinikumfrankfurt.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

03.08.2006

Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens durch die bedarfs- und leistungsgerechte
Versorgung der Bevölkerung mit ambulanten, stationären, teilstationären, vor- und nachstationären und sonstigen Krankenhausleistungen durch den Betrieb eines Krankenhauses in
Frankfurt am Main-Höchst und aller damit verbundenen zweckdienlichen Einrichtungen.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

10.000.000 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Herr Thomas Steinmüller

Aufsichtsrat:

8 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Frau StRin Rosemarie Heilig

Mandatsträger der Stadt:

Herr StK Uwe Becker
Frau Stv Birgit Ross (geb. Czerny)
Frau Stv Verena David
Frau StRin Rosemarie Heilig
Frau StRin Erika Pfreundschuh
Frau Stv Dr. Renate Wolter-Brandecker

Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Herr Dietrich Warmbier
Frau Margarete Wiemer (AN)

Satzungsmäßige Besetzung:

Keine Unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat.

8 Mitglieder
davon 1 Vertreter der Arbeitnehmer und
1 im Krankenhauswesen besonders
erfahrene Person

Beteiligungen:

Kapitalanteile:
25.000 € = 100,00 %

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

erfolgte am 03.11.2014 eine entsprechende Betrau-

Für die stationäre und teilstationäre Patientenver-

ung. Die Zuschüsse wurden kapitalerhöhend in die

sorgung verfügt das Klinikum Höchst über knapp

Kapitalrücklage eingestellt.

1.000 Betten bzw. Plätze in 15 somatischen Klini-

Für den Psychiatriebereich ist insbesondere die

ken, einer psychiatrischen Klinik und zwei Tageskli-

zweijährige Verlängerung der Einführungsphase

niken. Ambulante Leistungen erbringen ein Sozial-

des neuen pauschalisierten Entgeltsystems für die

pädiatrisches Zentrum (SPZ) für die spezialisierte

psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtun-

Versorgung von Kindern und Jugendlichen, eine

gen

Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) sowie ein

01.01.2013 in Kraft getreten ist. Dies bedeutet, dass

Medizinisches Versorgungszentrum mit fünf Fach-

die ersten sechs Jahre bis einschließlich 2018

disziplinen. Das Medizinische Versorgungszentrum

budgetneutral ausgestaltet sind. In den ersten vier

ist eine 100 %-Tochter der Klinikum Frankfurt

Jahren können die Krankenhäuser eigenständig

(PEPP)

relevant,

welches

bereits

zum

Höchst GmbH. Daneben existieren ambulante Ver-

entscheiden, ob sie auf das neue System umstei-

sorgungsmöglichkeiten für hochspezialisierte Leis-

gen. Ab 2019 schließt sich eine sogenannte Kon-

tungen nach § 116b SGB V in der Onkologie und

vergenzphase an, in der die krankenhausindividuel-

Neurologie.

len Basisentgelte schrittweise an den jeweiligen

Für die Finanzierung der Sonderaufgaben, die im

Landesbasisentgeltwert

anglichen

werden.

Gesundheit und
Soziales

Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Frankfurt Höchst GmbH

Der

Rahmen der Daseinsvorsorge erbracht werden,

239

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Landesbasisfallwert 2014 mit Ausgleichen liegt

12,0 Mio. € (Vj. 13,3 Mio. €), die Rückstellungen in

2014 bei 3.143,17 € (im Vj. 3.065,41 €.).

Höhe von 20,2 Mio. € (Vj 21,0 Mio. €) und die Ver-

Die Fallzahlen im somatischen Bereich erhöhten

bindlichkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungs-

sich um 0,7 % gegenüber dem Vorjahr auf 34.249,

recht in Höhe von 12,2 Mio. € (Vj. 11,4 Mio. €).

wobei sich der Case-Mix-Index (durchschnittliche
Zur Erfolgslage

Fallschwere) um 1,7 % auf 1,08 reduzierte.
Die Tariflöhne im öffentlichen Dienst erhöhten sich

Das Geschäftsjahr 2014 endete mit einem Jahres-

2014 zum 01.03.2014 um 3,0 %.

fehlbetrag von 4,3 Mio. € (Vorjahr 9,0 Mio. €). Die

Die Stadt Frankfurt und der Main-Taunus-Kreis

Erlöse bei Krankenhausleistungen sowie im ambu-

wollen ihre Krankenhäuser enger zusammenführen,

lanten

wobei

nicht-

+10,1 %) gesteigert werden. Bei den Aufwendungen

medizinische Bereiche kooperieren sollen. Eine

reduzierte sich der Personalaufwand um rund

Studie aus dem Dezember 2013 sieht dazu die

0,8 %, der Materialaufwand erhöhte sich um 1,0 %.

sowohl

medizinische

als

auch

Gründung einer strategischen Dachgesellschaft und

Bereich

konnten

dabei

(+4,6 %

bzw.

einer gemeinsamen Servicegesellschaft vor. Mit

B. Ausblick

Beschluss vom 27.02.2014 hat die Stadtverordne-

Nach knapp einjährigen Verhandlungen haben die

tenversammlung der Stadt Frankfurt am Main den

Stadt Frankfurt am Main und der Main-Taunus-Kreis

Abschlussbericht dazu zur Kenntnis genommen und

ein Vertragswerk über die mögliche Struktur des

den Magistrat beauftragt, in einer weiteren Phase

gemeinsamen Klinikverbundes vorgelegt. Eine ge-

die nächsten Schritte im Sinne eines Umsetzungs-

meinsame Dachgesellschaft unter dem Namen

planes für einen gesellschaftsrechtlichen Zusam-

„Kliniken Frankfurt Main-Taunus GmbH“ soll nach

menschluss zu prüfen und vorzubereiten.

gegenwärtigem Sachstand zum 01.01.2016 die

Die Planungen für den Neubau wurden aufgrund

Arbeit aufnehmen.

der Überlegungen zur Kooperation mit den Kran-

Ab dem 01.03.2015 wird für die im TVÖD angestell-

kenhäusern des Main-Taunus-Kreises ausgesetzt,

ten Mitarbeiter eine Tarifsteigerung von 2,4 % wirk-

jedoch im März 2014 wieder aufgenommen. Am

sam; im Bereich TV Ärzte/VKA rückwirkend ab dem

18.12.2014 hat die Stadtverordnetenversammlung

01.12.2014 eine Erhöhung von 1,9 %.

den Mehrkosten für den Neubau zugestimmt. Das

Der Landesbasisfallwert wurde am 01.04.2015 in

Bauvolumen beträgt demnach 236,7 Mio. €, wel-

Höhe von 3.176,96 € (+1,1% gegenüber dem Vor-

ches das Land Hessen mit 54,4 Mio. € Fördermitteln

jahr) vereinbart.

bezuschusst und von dem die Stadt Frankfurt am
Main 182,3 Mio. € übernimmt. Der Bauantrag wurde

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

noch im Dezember 2014 eingereicht. Der Baube-

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

ginn ist gemäß der aktuellen Planung für 2016 und

Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben-

der Abschluss für 2018 vorgesehen. Die Realisie-

stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in

rung der Baumaßnahme erfolgt durch die Zentrale

den Leistungsdaten wider.

Errichtungsgesellschaft mbH (ZEG).
Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO
Zur Vermögens- und Kapitallage
Die Bilanzsumme betrug zum Stichtag 65,1 Mio. €.
Die Aktiva sind im Wesentlichen durch die Sachanlagen in Höhe von 13,4 Mio. € (Vj. 15,5 Mio. €)
und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
in Höhe von 34,2 Mio. € (Vj. 29,3 Mio. €) geprägt.
Die Passiva ergeben sich vorrangig durch den Sonderposten zur Investitionsfinanzierung in Höhe von

240

Die Tätigkeit der Gemeinde auf dem Gebiet des
Gesundheitswesens gilt gemäß § 121 Abs. 2 Nr. 2
HGO nicht als wirtschaftliche Betätigung.
Beziehungen zum Haushalt
Für die Gesellschaft standen 2014 Mittel von knapp
8,5 Mio. € zur Verfügung, die gemäß der Betrauung

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

als Einzahlung in die Kapitalrücklage bereitgestellt

D. Public Corporate Governance Kodex

wurden.

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Prüfung

Daneben wurden 2,8 Mio. € als Übernahme der

des Geschäftsjahres 2014 keine Feststellungen

ZVK-Beiträge für die vom Eigenbetrieb Klinikum

getroffen, die darauf schließen lassen, dass die

Höchst gestellten Mitarbeiter von der Stadt Frankfurt

Geschäftsführung und die Aufsichtsratsorgane der

am Main getragen.

Gesellschaft in wesentlichen Belangen nicht in
Übereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt

Organe der Gesellschaft

hätten.

Organe der Gesellschaft sind die Geschäftsführung,

Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der Versen-

der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversamm-

dung der Wirtschaftsplan- und Jahresabschlussun-

lung.

terlagen an das zuständige Organ die Entwürfe im

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen

Rahmen des Wirtschaftsplan- und des Abschluss-

im Geschäftsjahr 176 T €.

gesprächs vorerörtert werden. Die Wirtschaftsplan-

Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten für ihre Tätigkeit

gespräche fanden statt am 12.02.2014 für das Plan-

keine Bezüge.

jahr 2014 und am 12.11.2014 für das Planjahr 2015.
Gespräche zum Jahresabschluss 2014 fanden am

Gesundheit und
Soziales

24.06.2015 und 01.07.2015 statt.

241

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Klinikum Frankfurt Höchst GmbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

14.301

15.911

-1.611

-10,1

869

450

419

93,3

13.427

15.457

-2.030

-13,1

5

5

0

0,0

50.665

44.323

6.343

14,3

AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

6.638

5.815

822

14,1

42.297

37.455

4.842

12,9

1.730

1.052

678

64,5

176

45

131

289,4

65.142

60.279

4.863

8,1
208,0

PASSIVA
Eigenkapital

6.245

2.028

4.217

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

10.000

10.000

0

0,0

Kapitalrücklage

26.796

18.327

8.469

46,2

227

227

0

0,0

Gewinnrücklagen / variables Kapital
Gewinnvortrag / Verlustvortrag

-26.526

-17.557

-8.969

51,1

Jahresergebnis / Bilanzergebnis

-4.252

-8.969

4.718

-52,6

Sonderposten

11.984

13.335

-1.351

-10,1

Rückstellungen

20.238

20.954

-715

-3,4

Verbindlichkeiten

26.496

23.793

2.703

11,4

davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Bestandsänderung UE / FE
Gesamtleistung
sonstige betriebliche Erträge

0

0

-

169

10

5,7

65.142

60.279

4.863

8,1

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

170.528

166.218

4.310

2,6

347

647

-300

-46,3

170.875

166.865

4.010

2,4
-1,4

Veränderung
in T€

in %

13.848

14.049

-201

Materialaufwand

-48.180

-47.679

-501

1,1

Personalaufwand

-113.130

-114.073

943

-0,8

Abschreibungen
sonstige betriebliche Aufwendungen
EBIT (Betriebliches Ergebnis)
Finanzergebnis

-4.376

-4.452

75

-1,7

-18.174

-20.387

2.213

-10,9

863

-5.676

6.539

-115,2

60

-125

184

-148,1

923

-5.801

6.724

-115,9

-5.131

-3.113

-2.019

64,8

-43

-56

12

-22,2

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

-4.252

-8.969

4.718

-52,6

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

-4.252

-8.969

4.718

-52,6

2014

2013

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

242

0
179

2.054

2.088

Veränderung
absolut

in %

-34

-1,6

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

6.2.1 Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum FrankfurtHöchst GmbH
Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

0 69/31 06-37 00

gf@mvz-hoechst.de

65929 Frankfurt am Main

0 69/31 06-37 88

www.mvz-hoechst.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

Gotenstraße 41

28.10.2005

Betrieb eines Medizinischen Versorgungszentrums im Sinne von § 95 SBG V als fachübergreifend ärztlich geleitete Einrichtung, insbesondere zur Sicherstellung der vertragsärztlichen ambulanten Versorgung sowie der Ausübung der sonstigen ärztlichen Tätigkeiten
unter Berücksichtigung ärztlichen Berufsrechts, vertragsärztlicher Vorschriften und des
Grundsatzes der freien Arztwahl.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Klinikum Frankfurt Höchst

25.000 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Herr Michael Steffen

Aufsichtsrat:

3 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Frau StRin Rosemarie Heilig

Mandatsträger der Stadt:

Frau StRin Rosemarie Heilig
Frau StRin Erika Pfreundschuh

Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Herr Prof. Dr. Lothar Schrod

Satzungsmäßige Besetzung:

Keine unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat.

mindestens 3 Mitglieder
höchstens 9 Mitglieder
davon mindestens ein Vertreter der Klinikum
Frankfurt Höchst GmbH

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

Zur Vermögens- und Kapitallage

Allgemeines

Die Bilanzsumme verringerte sich von 931 T € im

Das medizinische Versorgungszentrum (MVZ) am

Vorjahr um 243 T € auf 689 T €. Dies lässt sich im

Klinikum Frankfurt Höchst GmbH wird von der Klini-

Wesentlichen auf die Reduktion der Forderungen

kum Frankfurt Höchst GmbH als einzigem Gesell-

aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von

schafter betrieben.

188 T € aufgrund von vorgezogenen Abrechnungen

Mit einer Zulassung als MVZ gem. § 95 Abs. 1

mit den Kassen zurückführen.

SGB V werden mit je einem Vertragsarztsitz Leis-

Der weiterhin bestehende Fremdkapitalbedarf ist

tungen in folgenden Fachgruppen erbracht: Kardio-

durch Kreditgewährung der Klinikum Frankfurt

logie, Pädiatrie, Labormedizin und Psychiatrie.

Höchst GmbH gedeckt worden. Bankverbindlichkei-

Invasive Tätigkeiten der Chirurgie und Kardiologie

ten bestanden daher nicht.

geführt.

Zur Erfolgslage

Die Pädiatrie wurde aufgrund kontinuierlich wach-

Die Umsätze in Höhe von 847 T € aus dem ärztli-

sender Defizite zum 30.09.2014 eingestellt. In der

chen Bereich lagen in 2014 um 383 T € (31,1 %)

Psychiatrie schied zum 31.10.2014 die dort tätige

niedriger als im Vorjahr, wobei Privaterlöse um

Ärztin aus. Der Kooperationsvertrag des MVZ mit

25 T € zurückgingen. Die Quote an Erlösen aus

dem Klinikum Höchst bei der Labormedizin konnte

Kassenhonoraren stabilisierte sich bei ca. 58,5 %.

im Wesentlichen mit einer Kostenreduktion um rund

Die Umsätze in der Psychiatrie gingen aufgrund des

50 % für Labornutzung neu gefasst werden.

Ausscheidens der Ärztin um 14 % zurück. Die La-

Gesundheit und
Soziales

werden in den Einrichtungen des Klinikums durch-

bormedizin konnte einen kleinen Umsatzzuwachs
von 2 % erzielen.

243

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Beim Aufwand sind insbesondere die Personalaus-

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

gaben zu berücksichtigen, die mit 603 T € gegen-

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

über dem Vorjahr um 256 T € u. a. durch die Verän-

Der öffentliche Zweck ergibt sich aus der Aufgaben-

derungen in der Psychiatrie und Pädiatrie gesunken

stellung. Der Stand der Erfüllung spiegelt sich in

sind.

den Leistungsdaten wider.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
liegt um 4 T € besser als im Vorjahr, konnte jedoch

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

nicht wie im Vorjahr durch das außerordentliche

Die Tätigkeit der Gemeinde auf dem Gebiet des

Ergebnis aufgrund des Forderungsverzichtes des

Gesundheitswesens

Gesellschafters in einen Jahresüberschuss umge-

Nr. 2 HGO nicht als wirtschaftliche Betätigung.

gilt

gemäß

§ 121 Abs. 2

wandelt werden. Es ist ein Jahresfehlbetrag von
27 T € zu verzeichnen.

Organe der Gesellschaft
Organe der Gesellschaft sind die Geschäftsführung,

B. Ausblick

der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversamm-

Die Wiederbesetzung des psychiatrischen Kassen-

lung.

sitzes ist mit dem 01.05.2015 rechtzeitig vor dem

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird

Verfall des Vertragsarztsitzes erfolgt. Die Ausgrün-

gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

dung der Pädiatrie wegen fehlender Nachbesetzung

Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten für ihre Tätigkeit

ist zum 01.07.2015 vom Zulassungsausschuß be-

keine Bezüge.

schlossen worden.
Insbesondere für die Psychiatrie wird aufgrund der

D. Public Corporate Governance Kodex

individuellen Orientierung der Patienten am Thera-

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresab-

peuten eine Unterstützung durch die Geschäftsfüh-

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen

rung des MVZ zur raschen Erreichung von hohen

(Testat für den PCGK aufgrund zeitlicher Verzöge-

Fallzahlen im Mittelpunkt stehen.

rungen noch ausstehend), die darauf schließen

Daneben hat die Analyse der Forderungsbestände

lassen, dass die Geschäftsführung und die Auf-

gezeigt, dass eine Neuausrichtung des Mahn- und

sichtsratsorgane der Gesellschaft in wesentlichen

Inkassowesens erforderlich ist.

Belangen nicht in Übereinstimmung mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirtschaftsplan- und
Jahresabschlussunterlagen

an

das

zuständige

Organ die Entwürfe im Rahmen des Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vorerörtert werden.
Das Gespräch zum Jahresabschluss 2014 fand am
24.07.2015 statt.

244

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Frankfurt Höchst GmbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

Anlagevermögen

243

306

-63

-20,6

Immaterielle Vermögensgegenstände

104

119

-15

-12,7

Sachanlagen

139

186

-48

-25,6

0

0

0

-

446

625

-180

-28,7

0

0

0

-

46

252

-206

-81,7

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks

400

374

26

7,0

Bilanzsumme

689

931

-243

-26,0

182

208

-27

-12,7

25

25

0

0,0

0

0

0

-

183

-277

460

-166,1

Jahresergebnis / Bilanzergebnis

-27

460

-487

-105,8

Rückstellungen

114

88

26

29,9

Verbindlichkeiten

393

635

-242

-38,1

Bilanzsumme

689

931

-243

-26,0

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Veränderung
in T€

in %

Umsatzerlöse

847

1.230

-383

-31,1

Gesamtleistung

847

1.230

-383

-31,1

56

23

33

143,5

AKTIVA

Finanzanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

PASSIVA
Gezeichnetes Kapital / Festkapital
Gewinnrücklagen / variables Kapital
Gewinnvortrag / Verlustvortrag

Gewinn- und Verlustrechnung

sonstige betriebliche Erträge
Materialaufwand

-35

-25

-10

40,2

Personalaufwand

-603

-859

256

-29,9

Abschreibungen

-42

-50

8

-15,7

-250

-337

87

-25,7

-27

-18

-9

51,3

-9

-22

13

-59,8

sonstige betriebliche Aufwendungen
EBIT (Betriebliches Ergebnis)
Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern

-36

-40

4

-9,1

9

500

-491

-98,1

0

0

0

-

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

-27

460

-487

-105,8

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

-27

460

-487

-105,8

2014

2013

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

18

22

Veränderung
absolut

in %

-4

-18,2

Gesundheit und
Soziales

Eigenkapital

245

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

6.3

Praunheimer Werkstätten gemeinnützige GmbH

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Krautgartenweg 1

0 69/95 80 26-0

geschaeftsstelle@pw-ffm.de

60439 Frankfurt am Main

0 69/95 80 26-29

www.pw-ffm.de

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

06.09.1983

Förderung der Wohlfahrtspflege, Berufsbildung und Erziehung durch Gewährung von Eingliederungshilfen und berufsfördernden Maßnahmen für behinderte Menschen.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

13.294 € =

49,06 %

Verein Arbeits- und Erziehungshilfe e.V., Frankfurt am Main

12.271 € =

45,28 %

1.023 € =

3,77 %

511 € =

1,89 %

27.099 € =

100,00 %

Verein Lebenshilfe für geistig Behinderte e.V., Frankfurt am Main
Verein Lebenshilfe für geistig Behinderte, Kreisvereinigung Main-Taunus e.V.,
Kelkheim/Taunus

Geschäftsführung:
Herr Wolfgang Rhein

Aufsichtsrat:

9 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Frau StRin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld

Mandatsträger der Stadt:

Frau StRin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld
Frau Stv Hildegard Burkert
Frau Stv Natascha Kauder
N.N.
Herr StvVorst Stephan Siegler

Weitere Aufsichtsratsmitglieder:

Herr Volker Liedtke-Bösl
Herr Uve Lüders
Frau Julia Reister
Herr Günter Woltering

Satzungsmäßige Besetzung:

Unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat:

9 Mitglieder

Ausgeschiedene Mitglieder:

davon 3 von der Stadt Frankfurt am Main, 3 Frau StRin Lilli Pölt
vom Verein Arbeits- und Erziehungshilfe

(verstorben am 16.05.2014)

Neue Mitglieder:
Frau Julia Reister
(seit 22.04.2014)

e. V., Frankfurt am Main, 2 vom Verein
Lebenshilfe für Menschen mit geistiger
Behinderung e. V., Frankfurt am Main und 1
Mitglied vom Verein Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung, Kreisvereinigung Main Taunus e.V., Kelkheim

Beteiligungen:

Kapitalanteile:

Cook Company gemeinnützige GmbH

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

tenz an Frankfurter Schulen und die sozialpädago-

Allgemeines

gische Familienhilfe.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht über das

Die Gesellschaft konnte das Geschäftsjahr 2014 mit

Geschäftsjahr 2014 lagen zum Redaktionsschluss

einem positiven Ergebnis abschließen. Der Neubau

nur im Entwurf vor. Die Gesellschaft betreibt und

der Werkstatt für behinderte Menschen Praunheim

unterhält neben den drei Werkstätten (Praunheim,

entwickelt sich gemäß Zeit- und Kostenplan. Die

Fechenheim und Höchst) Wohnanlagen und Wohn-

Liquidität war gut, jedoch von der Finanzierung des

gruppen für Menschen mit geistiger Behinderung.

Neubaus der Werkstatt Praunheim geprägt.

Zu den Aufgaben gehören daneben betreutes Wohnen, ambulante Assistenz sowie Integrationsassis-

246

12.100 € = 48,40 %

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Zur Vermögens- und Kapitallage
Die

Bilanzsumme

hat

sich

um

wird weiterhin unter anderem in der Aufnahme
2 Mio. €

auf

schwerst-/mehrfachbehinderter

Menschen

sowie

36,9 Mio. € erhöht. Auf der Aktivseite haben sich die

der Differenzierung und Aufwertung der beruflichen

Sachanlagen um 6 Mio. € auf 27,4 Mio. € erhöht,

Bildung in den Werkstätten liegen. Die Personalpla-

was auf die Herstellungskosten für den Neubau der

nung und Personalentwicklung in der beruflichen

Werkstatt Praunheim zurückzuführen ist. Die stich-

Belegschaft wird den steigenden Anforderungen

tagsbezogenen Forderungen und sonstigen Vermö-

angepasst werden müssen.

gensgegenstände sind um 2,2 Mio. € auf 5,2 Mio. €
und

der

Kassenbestand

um

1,8 Mio. €

auf

C. Ergänzende Angaben nach § 123 a HGO

3,8 Mio. € gesunken. Auf der Passivseite sind die

Erfüllung des öffentlichen Zwecks

Verbindlichkeiten gestiegen, was neben dem An-

Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmit-

stieg gegenüber Kreditinstituten auch auf noch nicht

telbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abga-

zweckentsprechend verwendete Zuschüsse zurück-

benordnung. Zweck der Gesellschaft ist die Förde-

zuführen ist. Die Auflösung des Rechnungsabgren-

rung hilfebedürftiger Personen auf dem Gebiet der

zungspostens in Höhe von 1,2 Mio. € betraf eine in

Berufsbildung und der Erziehung. Der Stand der

2013 erfolgte Abschlagszahlung für das Kalender-

Erfüllung spiegelt sich in den Leistungsdaten wider.

jahr 2014.
Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO
Zur Erfolgslage

Bei der Praunheimer Werkstätten gemeinnützige

Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt mit ei-

GmbH handelt es sich gemäß HGO um keine Ge-

nem Jahresüberschuss von 85 T € (Vj. 69 T €) ab.

sellschaft, die auf den Betrieb eines wirtschaftlichen

Die Umsatzerlöse konnten um 1,4 Mio. € erhöht

Unternehmens gerichtet ist, so dass eine Prüfung

werden und lagen zum Jahresende bei 25,6 Mio. €

der Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO ent-

(Vj. 24,2 Mio. €). Dem standen um 1,8 Mio. € ge-

fällt.

stiegene Personalkosten von insgesamt 23 Mio. €
(inkl. Lohnausschüttungen der Behindertenwerkstät-

Beziehungen zum Haushalt

ten) gegenüber.

Die Stadt Frankfurt am Main hat der Gesellschaft
Darlehen von 1,4 Mio. € gewährt.

B. Ausblick
Der Bedarf an Betreuungsleistungen der Gesell-

Organe der Gesellschaft

schaft steigt weiter. Die Suche nach geeigneten

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterver-

Wohnformen unter Berücksichtigung des individuell

sammlung, der Aufsichtsrat und die Geschäftsfüh-

erforderlichen Assistenzaufwands für die betreuten

rung.

Menschen wird die nächsten Jahre prägen. In den

Ein Ausweis der Bezüge der Geschäftsführung

Werkstätten wirkt sich der Umstand aus, dass im-

entfällt gemäß § 123 a HGO in Verbindung mit

mer mehr besonders schwer behinderte Menschen

§ 53 HGrG.

aufgenommen werden, während gleichzeitig leis-

Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten für ihre Tätigkeit

tungsstarke Klienten ausserhalb der Werkstätten

keine Bezüge.

Gesundheit und
Soziales

beschäftigt werden können. Die Herausforderung

247

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Praunheimer Werkstätten gemeinnützige GmbH (Entwurfsfassung)
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

27.583

21.604

5.979

27,7

1

5

-3

-68,8

27.384

21.397

5.987

28,0

198

203

-5

-2,5

9.285

13.286

-4.002

-30,1

324

323

1

0,3

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

5.167

7.411

-2.244

-30,3

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks

3.793

5.551

-1.758

-31,7

in %

AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen
Vorräte

Rechnungsabgrenzungsposten

39

38

0

1,1

36.906

34.928

1.978

5,7

15.163

15.062

100

0,7

27

27

0

0,0

12.446

12.431

15

0,1

2.101

2.028

73

3,6

503

506

-3

-0,6

85

69

16

22,6

Sonderposten

5.586

5.850

-264

-4,5

Rückstellungen

1.785

2.001

-215

-10,8

14.373

10.817

3.556

32,9

2.539

1.258

1.281

101,9

Bilanzsumme
PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital / Festkapital
Kapitalrücklage
Gewinnrücklagen / variables Kapital
Gewinnvortrag / Verlustvortrag
Jahresergebnis / Bilanzergebnis

Verbindlichkeiten
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Bestandsänderung UE / FE
andere aktivierte Eigenleistungen
Gesamtleistung
sonstige betriebliche Erträge

1.199

-1.199

-

34.928

1.978

5,7

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

25.616

24.222

1.394

5,8

35

-18

54

-294,3

Veränderung
in T€

in %

0

0

-0

-

25.651

24.204

1.447

6,0

5.270

4.995

275

5,5

Materialaufwand

-1.779

-1.814

35

-1,9

Personalaufwand

-23.050

-21.279

-1.771

8,3

-950

-977

27

-2,8

-4.979

-4.995

15

-0,3

EBIT (Betriebliches Ergebnis)

162

134

28

21,0

Finanzergebnis

-66

-58

-7

12,6

96

75

21

27,6

-11

-6

-5

87,7

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)

85

69

16

22,6

Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

85

69

16

22,6

2014

2013

Abschreibungen
sonstige betriebliche Aufwendungen

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Steuern

Kennzahlen
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

248

0
36.906

530

512

Veränderung
absolut

in %

18

3,5

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

6.4

Zentrale Errichtungsgesellschaft mbH

Anschrift:

Telefon/Fax:

E-Mail/Internet:

Peter-Fischer-Allee 23

0 69/93 49 33 5-0

info@zeg-ffm.de

65929 Frankfurt am Main

0 69/93 49 33 5-39

Gründung:

Unternehmensgegenstand:

05.06.2009

Die Neubau-, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen sowie gegebenenfalls die Instandhaltung der Gebäude an den Städtischen Kliniken Frankfurt am Main – Höchst GmbH. Dies
umfasst auch die Finanzierung, die Vergabe, die Durchführung und das Projektcontrolling
der Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen. Die Gesellschaft wird Eigentümerin der NeuImmobilien.

Gesellschafter:

Kapitalanteile:

Stadt Frankfurt am Main

25.000 € =

100,00 %

Geschäftsführung:
Herr Udo Findt
Herr Winfried Eberhard Naß

Aufsichtsrat:

6 Mitglieder

Aufsichtsratsvorsitz:

Frau StRin Rosemarie Heilig

Mandatsträger der Stadt:

Herr StK Uwe Becker
Frau Stv Birgit Ross (geb. Czerny)
Frau Stv Verena David
Frau StRin Rosemarie Heilig
Frau StRin Erika Pfreundschuh
Frau Stv Dr. Renate Wolter-Brandecker

Satzungsmäßige Besetzung:

Keine unterjährige Veränderung im Aufsichtsrat.

6 Mitglieder

A. Grundzüge des Geschäftsverlaufs 2014

ben. Die ZEG wiederum ist vertraglich verpflichtet,

Allgemeines

die Immobilien der Klinikum Frankfurt Höchst GmbH

Aufgrund der Neubaupläne für das Klinikum Höchst

zur betrieblichen Nutzung unentgeltlich zu überlas-

wurde im August 2013 beschlossen, den Gesell-

sen.

schaftszweck der Zentralen Errichtungsgesellschaft

Nach einem Planungsstopp in 2013 wurde Mitte

mbH (ZEG) zu erweitern. Gegenstand des Unter-

März 2014 ein mit dem Klinikum abgestimmtes,

nehmens sind nunmehr die Neubau-, Umbau- und

überarbeitetes

Sanierungsmaßnahmen sowie ggf. die Instandhal-

vorgelegt. Gleichzeitig wurde mit einem externen

tung der Gebäude der Klinikum Frankfurt Höchst

Dienstleister ein Generalplanungsvertrag (Zeitplan,

GmbH.

Ener-

Erarbeitung funktionale Leistungsbeschreibung etc.)

giecontracting, die Finanzierung, die Vergabe, die

abgeschlossen. Mit Magistrats- und Stadtverordne-

Durchführung und das Projektcontrolling der Bau-

tenbeschluss im Dezember 2014 wurden Neubau-

und Instandhaltungsmaßnahmen stehen im Mittel-

kosten in Höhe von 236,7 Mio. € verabschiedet. Der

punkt der Tätigkeiten. Die ZEG soll nach dem Neu-

Eigenanteil der Stadt Frankfurt am Main beträgt

bau auch die Eigentümerin der Immobilien werden.

182,3 Mio. €. Ein entsprechender Bau- und Förder-

Im Hinblick auf die Anforderungen des EU-

antrag wurde am 22. Dezember 2014 abgegeben.

ein

nachhaltiges

Beihilferechtes erfolgten die Zustimmung zur Betrauung der ZEG mit gemeinwirtschaftlichen Aufgaben und die hierzu erforderlichen Ausgleichzahlungen durch die Stadt Frankfurt.
Die sich im Eigentum der Stadt Frankfurt befindlichen Immobilien des Klinikums Frankfurt Höchst
(Altbau) werden an die ZEG zur Nutzung überge-

und

Funktionsprogramm

Zur Vermögens- und Kapitallage
Die Bilanzsumme betrug zum Stichtag 16,2 Mio. €.
Die Aktiva sind im Wesentlichen durch das Anlagevermögen in Höhe von 14,8 Mio. € (Vj. 8,4 Mio. €)

Gesundheit und
Soziales

Insbesondere

Raum-

geprägt, das durch die Planungskosten, Vorbereitungs- und Abbruchkosten sowie Erschließungskos-

249

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

ten für den Neubau des Klinikums Frankfurt Höchst

Vorliegen der Voraussetzungen des § 121 HGO

verursacht wurde. Die Passiva ergeben sich vorran-

Die Tätigkeit der Gemeinde auf dem Gebiet des

gig durch den Sonderposten von 15 Mio. € (Vj.

Gesundheitswesens gilt gemäß § 121 Abs. 2 Nr. 2

9,5 Mio. €) aufgrund eines Investitionskostenzu-

HGO nicht als wirtschaftliche Betätigung.

schusses der Stadt Frankfurt am Main.
Organe der Gesellschaft
Zur Erfolgslage

Organe der Gesellschaft sind die Geschäftsführung,

Das Geschäftsjahr 2014 endet aufgrund der Verein-

der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversamm-

barung mit der Klinikum Frankfurt Höchst GmbH mit

lung.

einem ausgeglichenen Ergebnis. Der vom Klinikum

Auf die Veröffentlichung der Gesamtbezüge der

zu zahlende Betrag beträgt 376 T €, der sich im

Geschäftsführung wird in Anwendung von § 286

Wesentlichen durch Ansatz der entstandenen Per-

Abs. 4 HGB verzichtet.

sonalkosten von 307 T € und der sonstigen betrieb-

Die Gesamtbezüge (Auslagenersatz) des Aufsichts-

lichen Aufwendungen von 119 T €, vermindert um

rats im Geschäftsjahr 2014 betrugen 550 €.

die sonstigen betrieblichen Erträge (aus Leistungen
an die AVA Abfallverbrennungsanlage Nordwest-

D. Public Corporate Governance Kodex

stadt GmbH und die Stadtwerke Holding) in Höhe

Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Jahresab-

von ca. 52 T €, ergibt.

schlussprüfung 2014 keine Feststellungen getroffen,
die darauf schließen lassen, dass die Geschäftsfüh-

B. Ausblick

rung und die Aufsichtsratsorgane der Gesellschaft

Die Ausschreibung für einen Generalunternehmer

in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung

zur Errichtung des Neubaus wird im Laufe des Jah-

mit den Richtlinien gehandelt hätten. Gemäß PCGK

res 2015 so erfolgen, dass nach einer entsprechen-

sollen rechtzeitig vor der Versendung der Wirt-

den Auswahl zum 01.01.2016 mit dem Neubau

schaftsplan- und Jahresabschlussunterlagen an das

begonnen werden kann. Eine Fertigstellung des

zuständige Organ die Entwürfe im Rahmen des

Neubaus ist für 2018 vorgesehen.

Wirtschaftsplan- und des Abschlussgesprächs vorerörtert werden. Ein Wirtschaftsplangespräch 2015
hat nicht stattgefunden. Das Abschlussgespräch
2014 wurde am 17.06.2015 durchgeführt.

250

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Jahresabschluss zum 31.12.2014 der
Zentralen Errichtungsgesellschaft mbH
Bilanz

Veränderung

31.12.2014

31.12.2013

T€

T€

in T€

in %

14.788

8.427

6.361

75,5

7

7

0

0,0

14.781

8.420

6.361

75,5

1.378

1.563

-185

-11,8

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

467

1.384

-916

-66,2

Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks

911

180

731

407,1

0

9

-9

-

16.166

9.999

6.167

61,7

Eigenkapital

25

25

0

0,0

Gezeichnetes Kapital / Festkapital

25

25

0

0,0

0

0

0

-

15.000

9.500

5.500

57,9

AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Umlaufvermögen

Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme
PASSIVA

Sonderposten
Rückstellungen

205

7

198

3.024,5

Verbindlichkeiten

936

468

469

100,2

16.166

9.999

6.167

61,7

31.12.2014
T€

31.12.2013
T€

Umsatzerlöse

0

0

0

-

Gesamtleistung

0

0

0

-

Bilanzsumme

Gewinn- und Verlustrechnung

sonstige betriebliche Erträge
Personalaufwand
Abschreibungen
sonstige betriebliche Aufwendungen
EBIT (Betriebliches Ergebnis)
Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Steuern
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (inkl. Minderheiten)
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

Kennzahlen

Veränderung
in T€

428

436

-8

-1,9

-307

-313

6

-1,9

-0

-0

0

-1,0

-119

-123

4

-3,5

2

-0

2

-476,5

-1

1

-2

-169,7

1

1

0

12,7

-1

-1

-0

12,7

0

0

0

-

0

0

0

-

2014

2013

Veränderung
absolut

Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

in %

3

3

0

in %
0,0

Gesundheit und
Soziales

Jahresergebnis / Bilanzergebnis

251

252

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

III. Trägerbericht
Nassauische Sparkasse

253

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

254

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

III. Trägerbericht Nassauische Sparkasse („Naspa“)
Anschrift:
Rheinstraße 42-46
65185 Wiesbaden

Telefon:
06 11/3 64-0

E-Mail/Internet:
info@naspa.de
www.naspa.de

Vorstand:
Stephan Ziegler,
Vorstandsvorsitzender

Träger:
Sparkassenzweckverband Nassau

Anteile:
100%

Andreas Fabich
Günter Högner
Bertram Theilacker
Verwaltungsrat:
27 Mitglieder, davon 9 Vertreter der Arbeitnehmer
Mandatsträger der Träger und Beteiligten:
Herr Sven Gerich (Vorsitzender)

AN-Vertreter:
Frau Marion Adelmann

Herr LR Burkhard Albers

Frau Silvia Andree

Herr Staatsmin a. D. Jürgen Banzer

Herr Markus Geis

Herr StK Uwe Becker

Frau Rita Gröschen

Herr OB a. D. Hildebrand Diehl

Herr Patrick Hannappel

Herr Carsten Filges

Frau Bärbel Henrich-Bender

Herr LR Berthold R. Gall

Herr Uwe Lichte

Herr Prof. Dr. Lorenz Jarass

Herr Heinz-Peter Schäfbuch

Herr LR Günter Kern

Herr Stefan Zimmermann

Herr Erster KrBg Helmut Klöckner
Herr LR Ulrich Krebs
Herr Staatsmin a. D. Albrecht Martin
Herr LR Manfred Michel
Herr Petermartin Oschmann
Herr Harald Schindler
Herr Dr. Frank Schmidt
Herr Harald Schweitzer
Herr LR Achim Schwickert (stellv. Vorsitzender)
Anteilsbesitz

Anteil %

Naspa-Direkt GmbH, Wiesbaden

100,00

Naspa Grundbesitz I GmbH & Co. KG, Wiesbaden

100,00

Naspa Immobilien GmbH, Wiesbaden

100,00

Naspa-Versicherungs-Service GmbH, Wiesbaden

75,00

Nassovia Beteiligungs GmbH, Wiesbaden

100,00

Nassovia Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG, Wiesbaden

100,00

S-Servicepartner Rhein-Main

70,0

Schloss Vollrads GmbH & Co. Besitz KG, Oestrich-Winkel

100,00

Weingutsverwaltung Schloss Vollrads KG, Oestrich-Winkel

100,00

Darüber hinaus ist die Naspa u. a. unmittelbar mit 10,4 % am Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen
(„SGVHT“) und mittelbar mit durchgerechnet rd. 7 % an der Landesbank Hessen-Thüringen („Helaba“) sowie
jeweils mit rd. 1,2 % an der DekaBank und der Landesbank Berlin beteiligt.

255

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Unternehmenszweck, Träger und Organe

Stand und Erfüllung des öffentlichen

Die Naspa ist eine mündelsichere, dem gemeinen

Zwecks

Nutzen dienende rechtsfähige Anstalt des öffentli-

Als dem gemeinen Nutzen dienendes Wirtschafts-

chen Rechts mit Vollbanklizenz, die aus der 1840

unternehmen ihres Trägers obliegt der Naspa da-

gegründeten

nach insbesondere die Förderung des Sparens, der

„Herzoglich-Nassauischen

Landes-

Credit-Casse für das Herzogtum Nassau“ hervor-

übrigen Formen der Vermögensbildung sowie der

ging. Träger ist der Sparkassenzweckverband Nas-

Befriedigung des örtlichen Kreditbedarfs. Die Kun-

sau. Dieser wird gebildet durch die Städte Wiesba-

deneinlagen konnten 2014 spürbar gesteigert wer-

den und Frankfurt am Main sowie den Hochtaunus-

den. Dabei konnte sich auch die Naspa nicht dem -

kreis, den Landkreis Limburg-Weilburg, den Main-

infolge des Niedrigzinsumfeldes - anhaltenden

Taunus-Kreis, den Rheingau-Taunus-Kreis in Hes-

Trend zu kurzfristigen Einlagen mit entsprechend

sen sowie den Rhein-Lahn-Kreis und den Wester-

veränderter Struktur des Kontenbestandes entzie-

waldkreis in Rheinland-Pfalz.

hen. Kreditseitig profitierte die Naspa von der lebhaften Nachfrage nach langfristigen Immobilienfi-

Organe der Gesellschaft sind der Vorstand und der

nanzierungen bei unverändert risikobewusster Ver-

Verwaltungsrat.

gabepolitik.

Anzahl bzw. Mio. EUR
Anzahl Spar- und Termingeldkonten
Konten für täglich fällige Gelder
Anzahl Kreditkonten

2012
389.604
483.310
97.630

2013
374.350
480.977
94.647

2014
396.978
478.388
92.470

73.679

69.173

66.691

Forderungen an Kunden

8.166

8.333

8.283

Verbindlichkeiten ggü. Kunden

7.272

7.757

7.978

Depotbestand*

2.897

2.973

2.878

19

21

25

Anzahl Kundendepots*

Stiftungskapital Naspa Stiftung
*) inkl. S-Broker-Depots sowie DekaBank-Depots.
Im rd. 4.200 km2 umfassenden Geschäftsgebiet mit

insbesondere im wirtschaftlichen, regionalen, sozia-

z. T. überdurchschnittlich attraktivem Kaufkraftum-

len und kulturellen Bereich zu fördern. Mit der Un-

feld und knapp 2 Mio. Einwohnern stehen den Kun-

terstützung zahlreicher Vereine, Einrichtungen und

den nach einer auf die veränderten Markterforder-

Projekte in Höhe von insgesamt rd. 5,5 Mio. €(Vj.

nisse ausgerichteten Neupositionierung im Privat-

3,4 Mio. €) unterstrich die Naspa gerade auch an-

kundengeschäft („Relaunch P“) insgesamt 114

lässlich ihres diesjährigen 175. Geburtstages sowie

(Vj. 140) Finanz- und Service-Center, 17 (Vj. 19)

des 25-jährigen Jubiläums der Stiftung wieder ihr

Private

Finanzierungs-

soziales und kulturelles Engagement im Geschäfts-

Center und drei Firmenkunden-Center sowie 75

gebiet. Neben einer Geldzuwendung hat die Naspa

(Vj. 75) Service-Points (davon 45 (Vj. 56) Neben-

eine Geschäftsimmobilie zu gestiftet und dadurch

zweigstellen) zur Verfügung. Zu dem öffentlichen

das Stiftungskapital auf 25 Mio. € erhöht.

Banking-Center,

sieben

Auftrag gehört auch, die kommunalen Belange

256

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Geschäfts- und Risikoentwicklung

Zinsniveau abgeschlossenen Zinsswaps.
Mit diesen werden Zinsänderungsrisiken

Das Geschäftsjahr 2014
•

reduziert und der Zinsüberschuss zukünfti-

verlief - bereinigt um zukunftssichernde bi-

ger Jahre stabilisiert. Die Stillen Lasten für

lanzpolitische Maßnahmen – wiederum

die Pensionsverpflichtungen konnten um

sehr erfreulich und übertraf im Kernge-

rd. 10 Mio. € auf 82 Mio. € reduziert wer-

schäft die Erwartungen. Dabei wurde die

den.

margen- und risikoorientierte Geschäftspolitik ebenso fortgesetzt wie die Anstren-

•

gungen zur Vertriebs-, Kosten-, Prozess-

marktbedingt

rückläufigen

der Pensionsrückstellungen und Parame-

durch den Konjunkturverlauf übertrafen

teranpassungen mit rd. 20 Mio. € belastet.

Auflösungen der nach unverändert konser•

brachte auch nach der Beurteilung der Prü-

Risikovorsorge im Kredit- und Wertpapier-

fungsstelle des SGVHT eine erneute Ver-

geschäft die Neubildungen und Wertbe-

besserung der wirtschaftlichen Verhältnis-

richtigungsverbräuche. Dies ist auch auf

se.

die hohe und weiter verbesserte Qualität
des Kundenkreditportfolios zurückzuführen.
•

des

Bundesbank-Zinssatzes für die Abzinsung

und Portfoliooptimierung. Auch begünstigt

vativen Maßstäben ermittelten laufenden

ist im Pensionsumfeld durch die Auswirkungen

•

verlief letztmals unter den traditionellen
nassauischen Farben. Anfang 2015 wurde
die Marke auf das rote „S“ der Sparkassen-

wurde belastet durch rd. 11 Mio. € für Vor-

Organisation umgestellt, um auch nach

ruhestandsregelungen im Rahmen des Re-

außen hin die Zugehörigkeit zur Sparkas-

launch P sowie mit rd. 13 Mio. € (Vj.

sen-Familie sichtbarer zu dokumentieren.

26 Mio. €) für die vorzeitige Auflösung von
in den Vorjahren zu deutlich höherem

Gewinn- und Verlustrechnung
2012

2013

2014

Mio. EUR

Mio. EUR

Mio. EUR

225,8

234,1

238,1

87,1

85,5

86,2

211,9

211,4

211,5

Sonstiger ordentlicher Aufwand

1,8

2,1

2,0

Handelsbestand

1,3

1,0

1,1

100,5

107,2

111,9

Bewertungsergebnis

-1,4

-8,9

+6,7

Betriebsergebnis nach Bewertung

99,1

98,3

118,6

Saldo neutraler Ertrag/neutraler Aufwand

-51,4

-64,1

-80,8

Steuern

-20,3

-6,2

-8,9

27,4

27,9

28,9

Zinsüberschuss
Provisionsüberschuss
Personal-/Sachaufwand

Betriebsergebnis vor Bewertung

Bilanzgewinn

257

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Bei einem Vergleich mit anderen Sparkassen ist zu

an der aussagekräftigen Betriebsergebnismarge

berücksichtigen, dass die Naspa bezüglich der

(nach Bewertung) inzwischen das Durchschnittsni-

Altersversorgung direkte Zusagen ggü. den Begüns-

veau der hessischen Sparkassen. Bei vergleichba-

tigten ausgesprochen hat, für die - aufwandswirk-

rer Altersvorsorgestruktur belegte Naspa Platz 8

sam - Rückstellungen in der Bilanz zu bilden und

aller hessischen Sparkassen bzw. Platz 5 der

jährlich neu zu bewerten sind, während die weit

Deutschland-weit 25 Großsparkassen (unbereinigt

überwiegende Zahl der Sparkassen nur indirekte

hier inzwischen Rang 6).

Zusagen auf niedrigerem Versorgungsniveau hat,

In dem per Saldo höheren Steueraufwand 2014 sind

die per Umlageverfahren von zentralen Versor-

Entlastungen aus der Bildung aktiver latenter Steu-

gungskassen abgewickelt werden. Trotz dieses

ern von 10 Mio. € (15 Mio. €) verrechnet.

Systemunterschiedes übertraf die Naspa gemessen

Bilanzstruktur
Aktiva
- Forderungen an Kreditinstitute
- Forderungen an Kunden
- Wertpapiere
- Finanzanlagen
- Übrige Aktiva
Bilanzsumme
Passiva
- Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten
- Verbindlichkeiten ggü. Kunden
- Verbriefte Verbindlichkeiten
- Eigene Mittel
- Übrige Passiva
Gesamt
Eventualverbindlichkeiten

2012
Mio. EUR

2013
Mio. EUR

2014
Mio. EUR

1.751
8.166
1.401
138
407
11.863

449
8.333
1.311
133
395
10.621

566
8.283
1.433
128
393
10.803

2.709
7.273
475
872
535

1.362
7.757
83
864
555

1.158
7.978
192
888
587

11.863

10.621

10.803

1.028

532

233

Der strategiekonforme Abbau der Eigengeschäfte,

Bislang sind bei der Naspa Dublin keine Ausfälle im

der sich insbesondere im Interbankengeschäft wi-

Sinne des öffentlich-rechtlichen Vertrages eingetre-

derspiegelt, konnte 2014 weitestgehend abge-

ten.

schlossen werden.
Die bilanzielle Eigenmittelausstattung hat sich
Der Rückgang der Eventualverbindlichkeiten steht

durch die Thesaurierung des mit dem Jahresüber-

im Zusammenhang mit dem planmäßigen Abbau

schuss

der im August 2013 auf den SGVHT-Reservefonds

bankaufsichtsrechtlichen Mindesteigenkapitalanfor-

übertragenen Bestände der ehemaligen Naspa

derungen von 8 % nach der aktuellen Solvabilitäts-

Dublin. Die irische Gesellschaft wurde inzwischen

verordnung („SolvV“) werden deutlich überschritten.

liquidiert. Unbeschadet dessen haftet die Naspa für

Gleichwohl ist die Eigenkapitalausstattung der

deren Risiken gemäß den Bestimmungen des öf-

Naspa (auch inkl. der versteuerten stillen Reserven)

fentlich-rechtlichen Vertrages. Der Bestand redu-

im Vergleich zu den hessischen Sparkassen unter-

zierte sich in 2014 auf 0,1 Mrd. € (Vj. 0,5 Mrd. €).

durchschnittlich.

Hiernach trägt der regionale Reservefonds zunächst
etwaige Ausfälle bis 100 Mio. € (sofern nicht die
Besserungsvereinbarung greift), eventuell darüber
hinausgehende Verluste trägt direkt die Naspa.
258

identischen

Bilanzgewinns

erhöht.

Die

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Kennzahlen 2012 - 2014
Mio. EUR bzw. %
Eigenmittel gem. SolvV

2012
955

2013
987

2014
996

Kernkapitalquote (%)

10,5

11,6

13,1

Gesamtkennziffer (%)

12,9

14,1

15,8

7,2

5,9

4,6

67,8

66,3

65,4

Eigenkapitalrentabilität nach HGB (%)
Cost-Income-Ratio (%)

Im Rahmen des Risikomanagements baut die

Demzufolge werden der Verwaltungsrat und sein

Naspa auf einem umfassenden Instrumentarium zur

Kredit- und Risikoausschuss mindestens vierteljähr-

Risikoerkennung,

–

lich über die Risikosituation schriftlich informiert.

bewertung, zum Risikoreporting, zur Risikosteue-

Ferner werden mit dem Verwaltungsrat die Ge-

rung und zur Risikokontrolle auf. Diese Instrumente

schäftsstrategie, die Risikostrategie sowie die Teilri-

werden – nicht zuletzt auch im Rahmen bankauf-

sikostrategien erörtert.

zur

Risikomessung

und

sichtsrechtlicher Vorgaben – kontinuierlich weiterentwickelt und geprüft. Die Prüfungsstelle des

Die Vorsorge für akute und latente Risiken im non-

SGVHT hat wiederum bestätigt, dass das installierte

performing-Kundenkreditgeschäft hat sich volumen-

Risikotragfähigkeitskonzept nebst den Prozessen

bedingt gemessen an der Abschirmungsquote ver-

zur Identifizierung, Beurteilung, Steuerung, Überwa-

bessert, obwohl bei unverändert konservativer Vor-

chung und Kommunikation der Risiken den Anforde-

sorgepolitik Einzelwertberichtigungen („EWB“) und

rungen der MaRisk entspricht.

Pauschal-wertberichtigungen („PWB“) per Saldo
aufzulösen waren.

Mio. EUR bzw. %

2012

2013

2014

Kundenkreditvolumen

8.346

8.524

8.504

Kredite (non-performing)**

376

312

237

Bestand EWB und Rückstellungen

153

121

105

21
46,3

17
44,2

15
50,6

Bestand PWB
Abschirmquote (%)
**) gemäß Offenlegungsbericht
Die Prüfungsstelle des SGVHT beurteilt die Risiko-

Die Prüfung des Jahresabschlusses durch die Prü-

tragfähigkeit der Naspa als gegeben. Weitere Ein-

fungsstelle des SGVHT hat zu keinen Einwendun-

zelheiten zum Risikomanagement finden sich auch

gen geführt. Das uneingeschränkte Testat wurde

im Risikobericht des Lageberichts der Naspa.

unter dem 09. März 2015 erteilt.

259

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Prognosebericht

Auf kürzere Sicht zeigen sich ohne entschlossenes,

Für das Jahr 2015 plant die Naspa einen Jahres-

auch von den Trägern zu begleitendes Handeln,

überschuss von rd. 11 Mio. €. Einem dank strategi-

eine zunehmende Einengung der Risikotragfähigkeit

scher

geplanten

und ein Verlust des Innenfinanzierungspotentials.

Zinsüberschuss stehen niedrigere Provisionserträge

Begründet liegt dies in den bereits erwähnten nach-

- nicht zuletzt durch sich nachhaltig auswirkende

haltig hohen Belastungen aus den Pensionsver-

Steuerungsmaßnahmen

höher

neue regulatorische Vorgaben – und höhere Be-

pflichtungen, insbesondere durch die vom Naspa-

triebsaufwendungen gegenüber. Diese werden auch

Management weder zu verantwortende noch ge-

von der Vorbereitung und Umsetzung strategischer

staltbare Absenkung des Abzinsungssatzes, wel-

Maßnahmen beeinflusst (rotes „S“).

cher auf das anhaltend rückläufige Marktzinsniveau
zurückzuführen ist. An Lösungen bezüglich Ausla-

Das Bewertungsergebnis im Kundenkreditgeschäft

gerung / Ausfinanzierung der Pensionsverpflichtun-

wird sich lt. Planung im Vergleich zum abgelaufenen

gen, die der aufgezeigten Entwicklung entgegenwir-

Geschäftsjahr modellgetrieben deutlich erhöhen.

ken, wird derzeit intensiv mit Einbindung des

Gründe hierfür liegen in einem abermals atypisch

SGVHT und externer Fachleute gearbeitet.

niedrigen Bewertungsergebnis im Jahr 2014. Die
Risikovorsorge im Kreditgeschäft wird weiterhin mit

Auf Basis der Geschäfts-, Ertrags- und Risikoent-

einem von Portfoliowerten abgeleiteten Durch-

wicklung der Naspa in den vergangenen Jahren

schnittswert geplant.

sowie der bisher im laufenden Geschäftsjahr 2015
erreichten Ergebnisse, der plausibel erscheinenden

Allerdings ist aufgrund der aktuellen Entwicklung

Planung 2015, den begründeten Chancen für eine

des Bundesbank-Abzinsungssatzes für Pensions-

tragfähige Lösung der Pensionsverpflichtungen, den

rückstellungen nicht auszuschließen, dass 2015 die

vorhandenen

sowie

dem

tatsächlichen Belastungen, primär in Neutraler

Sicherungssystem der Sparkassenorganisation als

Rechnung, die geplante Höhe übersteigen werden.

weitere „Brandmauern“, sehen wir derzeit auf Basis

Dies unterstreicht die Notwendigkeit eine tragfähige

der vorliegenden Informationen keine Risiken für die

Lösung der Pensionsthematik zu finden und zügig

Gewährträger, aus ihrer Haftung in Anspruch ge-

umzusetzen.

nommen zu werden.

Gesamtbeurteilung

Dabei ist zu berücksichtigen, dass nach dem grund-

Sich stetig verschärfende regulatorische Rahmen-

sätzlichen Wegfall der Gewährträgerhaftung 2005

Verbraucherschutzregelungen,

ein Träger nur unter ganz bestimmten Bedingungen

gepaart mit zunehmendem Wettbewerb insbeson-

für Verbindlichkeiten seiner Sparkasse nach dem

dere um Kundeneinlagen sowie die zunehmende

31.12.2015 haftet (z. B. bezüglich der Altersvorsor-

Digitalisierung des Bankgeschäfts stellen für die

ge).

bedingungen

und

Naspa bei anhaltendem Niedrigzinsumfeld insbesondere angesichts der im Vergleich knappen Ausstattung sowohl mit Kernkapital als auch mit versteuerten stillen Reserven und der strukturellen
Besonderheit in der Altersversorgung (Direktzusagen statt ZVK-Umlagemodell) unverändert in den
kommenden Jahren eine aus heutiger Sicht große
Herausforderung dar.

260

Risikovorsorgepuffern

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

IV. Anlagen

261

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

IV. Anlagen
Abkürzungsverzeichnis

263

Gesellschaftenverzeichnis mit Verweis der Fundstelle Buch oder digitale Anlage

268

Alphabetisches Verzeichnis der im gebundenen Beteiligungsbericht dargestellten

262

Gesellschaften und Eigenbetriebe

283

Erläuterungen und Begriffsdefinitionen

285

Gesetzestexte, Internetfundstellen

288

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Abkürzungsverzeichnis
Abb.

Abbildung

ABG

ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH

Abs.

Absatz

a. D.

außer Dienst

AG

Aktiengesellschaft

AJH

Ambulante Jugendhilfe

AktG

Aktiengesetz

Alte Oper

Alte Oper Frankfurt Konzert- und Kongresszentrum GmbH

AMI

Anteilsbesitz- Management- und Informationssystem

AN

Arbeitnehmervertreter/-in

ARA

Abwasserreinigungsanlagen

ARGE

Arbeitsgemeinschaft

ARS

argentinischer Peso

AUMA e. V.

Ausstellungs- und Messeausschuss der deutschen Wirtschaft

AVA

AVA Abfallverbrennungsanlage Nordweststadt GmbH

BallrG

Hessisches Gesetz zur Stärkung der kommunalen Zusammenarbeit im Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main

BäderBetriebe

BäderBetriebe Frankfurt GmbH

BGB

Bürgerliches Gesetzbuch

BGF

Bruttogeschossfläche

BilMoG

Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz

BM

Bürgermeister/-in

BKRZ GmbH

BKRZ Brandschutz-, Katastrophenschutz- und Rettungsdienstzentrum–
Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH

BKRZ KG

Brandschutz-, Katastrophenschutz- und Rettungsdienstzentrum–
Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH und Co. KG

BNetzA

Bundesnetzagentur

BPNV

Buspersonennahverkehr

BRD

Bundesrepublik Deutschland

BRL

brasilianischer Real

BSMF

Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung

bspw.

beispielsweise

bzgl.

bezüglich

bzw.

beziehungsweise

ca.

circa

cbm

Kubikmeter

CNY

chinesischer Yuan

DaF

Deutsch als Fremdsprache

d. h.

das heißt

Dipl.-Ing.

Diplom-Ingenieur/-in

Dipl.-Verw.

Diplom-Verwaltungswirt/-in

Dr.

Doktor/-in

DRK

DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg - Hessen gemeinnützige GmbH

DSM

Deutsche Städte Medien GmbH

EB

Eigenbetrieb

263

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

264

EBIT

Ergebnis vor Zinsen und Steuern

EBITDA

Ergebnis vor Zinsen und Steuern und Abschreibungen

EFM

Elektronisches Fahrgeldmanagement

e. G.

eingetragene Genossenschaft

EMEA

Europe, Middle East, Africa

EMS

Energieversorgung Main Spessart GmbH

EStG

Einkommensteuergesetz

e. V.

eingetragener Verein

EU

Europäische Union

Exhibition

Messe Frankfurt Exhibition GmbH

EZB

Europäische Zentralbank

FAAG

Frankfurter Aufbau-AG

fahma

Fahrzeugmanagement Region Frankfurt RheinMain GmbH

FAS

FES Abfallmanagement- und Service GmbH

FES

FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH

ff.

fortfolgende

FH

Fachhochschule

FIFA

Fédération Internationale de Football Association

FIZ

FIZ Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie GmbH

Fraport

Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide

Frischezentrum

Frischezentrum Frankfurt am Main – Großmarkt GmbH

FRM

FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region

FSG

Flughafen-Service GmbH

GbR

Gesellschaft bürgerlichen Rechts

GemHVO

Gemeindehaushaltsverordnung

Gesa

Gewerbeabfall- und Sperrmüllsortierungsanlage

GewO

Gewerbeordnung

ggf.

gegebenenfalls

gGmbH

gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung

GmbH

Gesellschaft mit beschränkter Haftung

GuV

Gewinn- und Verlustrechnung

GVFG

Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz

HFM

HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt mit beschränkter Haftung

HGB

Handelsgesetzbuch

HGO

Hessische Gemeindeordnung

HGrG

Haushaltsgrundsätzegesetz

HK$

Hongkong-Dollar

HOAI

Honorarordnung für Architekten und Ingenieure

HOLM

House of Logistic and Mobility

IAA

Internationale Automobil-Ausstellung

ICB

In-der-City-Bus GmbH

ICT

Information and Communications Technology

i.d.R.

in der Regel

IDTF

Internationales Deutsches Turnfest

IFFA

Internationale Fleischerei- Fachausstellung

IFRIC

International Financial Reporting Interpretations Committee

IFRS

International Financial Reporting Standards

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

i. G.

in Gründung

i. L.

in Liquidation

i. R.

im Ruhestand

IHK

Industrie- und Handelskammer

inkl.

inklusive

INR

indische Rupie

IV

Individualverkehr

ivm

ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt
RheinMain)

JPY

japanischer Yen

KEG

KEG Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH

KFH

Klinikum Frankfurt-Höchst

KfW

Kreditanstalt für Wiederaufbau

KG

Kommanditgesellschaft

KKJF

Kommunale Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)

km

Kilometer

KrBg

Kreisbeigeordnete/r

KRW

koreanischer Won

KStG

Körperschaftsteuergesetz

Künstlerhaus Mousonturm

Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main GmbH

Kulturfonds

Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH

KWh

Kilowatt Stunde

KWK

Kraft-Wärme-Kopplung

LGF

Landesgeschäftsführung

LHO

Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer

LRat/LRätin

Landrat/Landrätin

Ltd.

Leitender

Ltd.

Limited

Mainova

Mainova AG

MBG

Mainova Beteiligungsgesellschaft mbH

MED

Mainova EnergieDienste GmbH

Messe Frankfurt

Messe Frankfurt GmbH

MFNE

Messe Frankfurt New Era Business Media Ltd.

MHKW

Müllheizkraftwerk Frankfurt am Main GmbH

MIBAU

MIBAU GmbH

MinDirigent

Ministerialdirigent

MinR

Ministerialrat/-rätin

Mio.

Million

MP

Ministerpräsident

Mrd.

Milliarden

MSD

Mainova Service-Dienst Gesellschaft mbH

MVZ

Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Frankfurt-Höchst GmbH

MWh

Megawattstunde

MXN

mexikanischer Peso

Nassauische Heimstätte

Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH

NIG

Nahverkehrsinfrastrukturgesellschaft Frankfurt am Main

Nr.

Nummer

265

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

266

NRM

Netzdienste Rhein-Main GmbH

NVP

Nahverkehrsplan

OB

Oberbürgermeister/-in

o. g.

oben genannt

ÖKOPROFIT

Ökologisches Projekt für integrierte Umwelttechnik

ÖPNV

Öffentlicher Personennahverkehr

ÖPNVG

Gesetz über den öffentlichen Personennahverkehr in Hessen

OVB

Offenbacher Verkehrsbetriebe GmbH

OV

Ortsvorsteher/-in

p. a.

per anno

PBG

Parkhaus-Betriebsgesellschaft mbH

PEN

peruanischer Nuevo Sol

PHP

philippinischer Peso

PPP

Public Private Partnership

PR

Personalrat

Präs

Präsident/in

Prof.

Professor/-in

qm

Quadratmeter

RAP

Rechnungsabgrenzungsposten

rd.

rund

Rebstock

Rebstock Projektgesellschaft mbH

RegD

Regierungsdirektor/-in

RegPräs

Regierungspräsident

RMA

RMA Rhein-Main Abfall GmbH

RMB

Rhein-Main-Biokompost GmbH

RMD

RMD Rhein-Main Deponie GmbH

RMJ

Rhein-Main Jobcenter GmbH

RMS

Rhein-Main-Verkehrsverbund Servicegesellschaft mbH

RMV

Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH

RNVP

Regionaler Nahverkehrsplan

RUB

russischer Rubel

RTW

RTW Planungsgesellschaft mbH

SAALBAU

SAALBAU Betriebsgesellschaft mbH

SBF

Städtische Bühnen Frankfurt am Main GmbH

Schirn Kunsthalle

Schirn Kunsthalle Frankfurt am Main GmbH

SEVA

Schlammentwässerungs- und Verbrennungsanlage

SGB

Sozialgesetzbuch

sog.

sogenannt

SPNV

Schienenpersonennahverkehr

SRM

StraßenBeleuchtung Rhein Main GmbH

Staatsmin

Staatsminister/-in

Städtische Kliniken

Städtische Kliniken Frankfurt am Main-Höchst (Eigenbetrieb)

StK

Stadtkämmerer/-in

StR/StRin

Stadtrat/Stadträtin

StS

Staatssekretär/in

Stv

Stadtverordnete/r

StvVorst

Stadtverordnetenvorsteher/-in

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

SWFH

Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH

SWG

Stadtwerke Strom-/Wärmeversorgungsgesellschaft Frankfurt am Main mbH

T

Tausend

t

Tonnen

Tt

Tausend Tonnen

T t/a

Tausend Tonnen pro Jahr

TCF

Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt am Main

traffiQ

traffiQ Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH

TRL

türkische Lira

TVöD

Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst

u. a.

unter anderem

US$

U.S.-Dollar

USP

Unique Selling Proposition

usw.

und so weiter

v. a.

vor allem

VDV

Verband Deutscher Verkehrsunternehmen

Venue

Messe Frankfurt Venue GmbH & Co. KG

Verb.dir.

Verbandsdirektor/-in

VGF

Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH

vgl.

vergleiche

VHS

Volkshochschule Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)

Vj.

Vorjahr

VorstAG

Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung

VVRM

Veolia Verkehr Rhein-Main

Wifö

Wirtschaftsförderung Frankfurt – Frankfurt Economic Development – GmbH

WOHNHEIM

WOHNHEIM GmbH

WOHNSTADT

WOHNSTADT Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaugesellschaft mbH

z. B.

zum Beispiel

ZEG

Zentrale Errichtungsgesellschaft mbH

zzgl.

zuzüglich

z. Zt.

zur Zeit

267

268

0 Stadt Frankfurt am Main
1
ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH
2
ABG BelVivo GmbH & Co. KG
2
ABG Dritte Kulturcampus Frankfurt Beteiligungs GmbH
3
ABG Dritte Kulturcampus Frankfurt GmbH & Co. KG
2
ABG Dritte Kulturcampus Frankfurt GmbH & Co. KG
2
ABG Erste Kulturcampus Frankfurt Beteiligungs GmbH
3
ABG Erste Kulturcampus Frankfurt GmbH & Co. KG
2
ABG Erste Kulturcampus Frankfurt GmbH & Co. KG
2
ABG EuropaQuartett GmbH & Co. KG
2
ABG Zweite Kulturcampus Frankfurt Beteiligungs GmbH
3
ABG Zweite Kulturcampus Frankfurt GmbH & Co. KG
2
ABG Zweite Kulturcampus Frankfurt GmbH & Co. KG
2
ABGnova GmbH
2
book'n'drive mobilitätssysteme GmbH
3
Sharegroup GmbH
2
CP Campus Projekte GmbH
2
Frankfurter Aufbau-Aktiengesellschaft
3
ABG Projekte GmbH
3
FAAG Technik GmbH
3
Hofgarten Projektgesellschaft mbH
3
Parkhaus Goetheplatz GmbH
3
Parkhaus-Betriebsgesellschaft mbH
2
Garagen-, Bau- und Betriebsgesellschaft mbH
2
Hellerhof GmbH
3
Garagen-, Bau- und Betriebsgesellschaft mbH
2
MainWERT GmbH, Bietigheim-Bissingen
2
Merton-Wohnprojekt GmbH
2
MIBAU GmbH
2
SAALBAU Betriebsgesellschaft mbH
2
WOHNHEIM GmbH
1
Alte Oper Frankfurt Konzert- und Kongresszentrum Gesellschaft mit beschränkter Haftung
1
Bauverein für Höchst am Main und Umgebung eG
1
BKRZ Brandschutz-, Katastrophenschutz - und Rettungsdienstzentrum - Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH
2
Brandschutz-, Katastrophenschutz- und Rettungsdienstzentrum - Grundstücksgesellschaft mbH und Co KG
1
Brandschutz-, Katastrophenschutz- und Rettungsdienstzentrum - Grundstücksgesellschaft mbH und Co KG
1
Dom Römer GmbH
1
DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg - Hessen gGmbH

Ebene Gesellschaftsname

Gesellschafterverzeichnis mit Verweis der Fundstelle Buch oder digitale Anlage

100,00
94,00
100,00
0,00
100,00
100,00
0,00
100,00
94,00
100,00
0,00
100,00
50,00
33,00
25,00
50,00
96,80
100,00
100,00
50,00
100,00
100,00
20,00
86,83
20,00
50,00
50,00
92,09
100,00
98,81
100,00
0,17
100,00
0,00
100,00
100,00
7,73

Anteil Direkt

100,00%
94,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
94,00%
100,00%
100,00%
100,00%
87,61%
57,82%
14,46%
50,00%
100,00%
100,00%
100,00%
50,00%
100,00%
100,00%
56,03%
86,83%
56,03%
50,00%
50,00%
94,55%
100,00%
99,91%
100,00%
0,17%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
7,73%

Anteil Gesamt

X
X
X
X

X
X
X

X

X

X

X

X

X
X
X
X

X
X
X
X
X
X

X

X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X

CD

entfällt

Buch

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

2
3
2
2
2
2
2
2
2
2
1
2
2
2
2
2
2
2
2
1
1
1
1
1
1
2
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
2
1
1
1
1
1
2

DRK-Blutspendedienst Nord-Ost gGmbH, Dresden
ZTB Zentrum für Transfusionsmedizin und Zelltherapie Berlin gemeinnützige GmbH
Institut für Klinische Transfusionsmedizin und Zelltherapie Heidelberg gGmbH
Institut für KlinischeTransfusionsmedizin und Immungenetik Ulm gGmbH
Medizinisches Versorgungszentrum DRK Blutspendedienst Ulm gGmbH
Medizinisches Versorgungszentrum DRK-Blutspendedienst Frankfurt gemeinnützige GmbH
RKU-Invest GmbH
Stellacure GmbH, Hamburg
Zentrales Knochenmarkspender-Register für die BRD gGmbH, Ulm
Zentrum für Klinische Transfusionsmedizin Tübingen gGmbH
FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH
FES Abfallmanagement- und Service GmbH
FFR GmbH
FFR GmbH & Co. Objekt Ferdinand-Knettenbrech-Weg 7/Wiesbaden KG
FSG Flughafen-Service GmbH, Frankfurt am Main
MHKW Müllheizkraftwerk Frankfurt am Main GmbH
RMB Rhein-Main Biokompost GmbH
RMS Rhein-Main Solarpark GmbH
TRAPP Handelsgesellschaft mbH
FIZ Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie GmbH
Frankfurt Ticket RheinMain GmbH
Frankfurter Aufbau-Aktiengesellschaft
Frankfurter Hippodrom GmbH
Frankfurter Wohnungs-Genossenschaft eG
FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region
FrankfurtRheinMain Corp.
Gateway Gardens Projektentwicklungs-GmbH
Gemeinnützige Baugenossenschaft Bergen-Enkheim eG
Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH
Hafenbetriebe der Stadt Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)
HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt mit beschränkter Haftung
House of Logistics & Mobility (HOLM) GmbH
ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain)
KEG Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH
Kita Frankfurt (Eigenbetrieb)
Klinikum Frankfurt Höchst GmbH
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Frankfurt Höchst GmbH
Kommunale Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)
Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim mbH
Kulturregion Frankfurt RheinMain-gemeinnützige GmbH
Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main GmbH
Marktbetriebe der Stadt Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)
Frischezentrum Frankfurt am Main - Großmarkt GmbH

Ebene Gesellschaftsname

99,80
100,00
75,10
75,10
100,00
100,00
50,00
0,00
100,00
75,10
51,00
100,00
100,00
100,00
33,33
50,00
100,00
50,00
50,00
40,00
30,00
3,20
100,00
0,02
37,50
100,00
50,00
0,22
25,00
100,00
100,00
12,50
25,10
50,00
100,00
100,00
100,00
100,00
60,00
20,24
100,00
100,00
25,00

Anteil Direkt

Buch

X

X

X

X

X
X
X
X
X
X
X
X

CD

7,71%
entfällt
7,71%
entfällt
5,80%
entfällt
5,80%
entfällt
7,73%
entfällt
7,73%
entfällt
3,86%
entfällt
0,00%
entfällt
7,73%
entfällt
5,80%
entfällt
51,00%
X
51,00%
51,00%
51,00%
23,68%
63,11%
51,00%
35,37%
25,50%
40,00%
X
50,00%
X
100,00%
X
100,00% Buch I.3
0,02%
37,50%
X
37,50%
53,34%
X
0,22%
25,00%
X
100,00%
X
100,00%
X
12,50%
25,56%
X
50,00%
X
100,00%
X
100,00%
X
100,00%
X
100,00%
X
60,00%
X
20,24%
X
100,00%
X
100,00%
X
25,00%
X

Anteil Gesamt

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

269

1
2
3
3
4
4
4
3
4
4
5
5
5
6
5
4
4
3
3
3
4
3
3
3
3
3
3
2
2
2
3
3
1
1
2
2
2
2
3
2
2
2
2

Messe Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main
Messe Frankfurt Exhibition GmbH, Frankfurt am Main
Indexport Messe Frankfurt S. A., Buenos Aires
MESAGO Messe Frankfurt GmbH, Stuttgart
MESAGO Messemanagement GmbH Stuttgart
Mesago PCIM GmbH Stuttgart
SMT/ASIC/Hybrid MESAGO Messe & Kongress GmbH & Co. oHG Nürnberg
Messe Frankfurt Asia Holding Limited, Hongkong
Mesago Messe Frankfurt Corp. Tokio/Japan
Messe Frankfurt (H.K.) Limited Honkong/China
Guangzhou Guangya Messe Frankfurt Co.Ltd.Guangzhou/PR China
Guangzhou Litong Messe Frankfurt Co. Ltd.
Messe Frankfurt New Era Business Media Ltd.
Messe Frankfurt New Era Advertising (Shenzhen) Co Ltd.
Messe Frankfurt (Shanghai) Co. Ltd. Shanghai/China
Messe Frankfurt Korea Ltd. Seoul/Südkorea
Messe Frankfurt Trade Fairs India Pvt.Ltd. Mumbai/Indien
Messe Frankfurt Feiras Ltda., Sao Paulo
Messe Frankfurt France S. A. S., Paris
Messe Frankfurt Inc., Atlanta
PAACE Automechanika Mexico LLC Georgia USA
Messe Frankfurt Istanbul L.S., Istanbul
Messe Frankfurt Italia Srl., Mailand
Messe Frankfurt Mexico S. de R.L. de C.V., Mexiko-City
Messe Frankfurt Middle East GmbH
Messe Frankfurt RUS O. O. O., Moskau
South African Shows Messe Frankfurt Proprietary Limited
Messe Frankfurt Istanbul L.S., Istanbul
Messe Frankfurt RUS O. O. O., Moskau
Messe Frankfurt Venue GmbH
Accente Gastronomie Service GmbH, Frankfurt am Main
Messe Frankfurt Medien und Service GmbH, Frankfurt am Main
MuseumsBausteine Frankfurt GmbH
Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH
AVW Assekuranzvermittlung der Wohnungswirtschaft GmbH & Co. KG
Butzbacher Wohnungsgesellschaft mbH
Garagen-, Bau- und Betriebsgesellschaft mbH
Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Rüsselsheim mbH
TDG Technik und Dienstleistungs-GmbH Rüsselsheim
Gewobau Gesellschaft für Wohnen und Bauen mbH, Wetzlar
Hessische Landgesellschaft mbH Kassel
MIBAU GmbH
NH ProjektStadt GmbH

Ebene Gesellschaftsname

60,00
100,00
85,00
100,00
100,00
100,00
75,00
100,00
100,00
100,00
50,00
55,00
70,00
100,00
100,00
80,00
100,00
100,00
100,00
100,00
50,00
99,99
100,00
100,00
100,00
99,99
56,00
0,01
0,01
100,00
100,00
100,00
100,00
31,11
0,20
4,34
60,00
0,02
100,00
1,60
0,33
7,91
100,00

Anteil Direkt

60,00%
60,00%
51,00%
60,00%
60,00%
60,00%
45,00%
60,00%
60,00%
60,00%
30,00%
33,00%
42,00%
42,00%
60,00%
48,00%
60,00%
60,00%
60,00%
60,00%
30,00%
60,00%
60,00%
60,00%
60,00%
60,00%
33,60%
60,00%
60,00%
60,00%
60,00%
60,00%
100,00%
31,11%
0,12%
1,35%
56,03%
0,01%
0,01%
0,50%
0,22%
94,55%
31,11%

Anteil Gesamt

270
X
X

X

X
X

entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
X
X

X

X
X

X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X

CD

entfällt
entfällt

Buch

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

2
3
3
2
2
2
3
3
3
3
3
3
3
4
3
3
2
3
1
2
1
1
1
1
1
2
2
2
2
2
1
1
1
1
1
1
1
1
2
2
2
3
4

Treuhandgesellschaft für die Südwestdeutsche Wohnungswirtschaft mbH
ASW-Südwest Frankfurt
Treuhandgesellschaft für die Thüringer Wohnungswirtschaft (TTW) Erfurt
Wetzlarer Wohnungsgesellschaft mbH
WOHNHEIM GmbH
WOHNSTADT Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaugesellschaft Hessen mbH
AarealBank AG Wiesbaden
AVW Assekuranzvermittlung der Wohnungswirtschaft GmbH & Co. KG
Baugenossenschaft Frankenberg
Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft mbH der Stadt Marburg
gem.Wohnungs- und Siedlungsbaugenossenschaft f.d.Landkreis Marburg/Kappel
Hessische Landgesellschaft mbH Kassel
MET Medien-Energie-Technik Versorgungs- und Betreuungsgesellschaft mbH Kassel
DNMG Deutsche Netzmarketing GmbH Bonn
Sparda Bank Kassel e.G.
Treuhandgesellschaft für die Südwestdeutsche Wohnungswirtschaft mbH
Wohnungsgesellschaft Dietzenbach mbH
Grundstücksverwertungs- und Betreuungsgesellschaft mbH Dietzenbach
Praunheimer Werkstätten gemeinnützige GmbH
Cook Company gemeinnützige GmbH
Rebstock Projektgesellschaft mbH
Regionalpark Ballungsraum RheinMain Gemeinnützige GmbH
Regionalpark Rhein-Main Süd-West GmbH
Regionalpark Rhein-Main Taunushang GmbH
Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH (RMV)
Fahrzeugmanagement Region Frankfurt RheinMain GmbH
ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain)
Rhein-Main Verkehrsverbund Servicegesellschaft mbH
RTW Planungsgesellschaft mbH
VDV eTicket Service GmbH & Co. KG
RMA Rhein-Main Abfall GmbH
RTW Planungsgesellschaft mbH
Schirn Kunsthalle Frankfurt am Main GmbH
Sportpark Stadion Frankfurt am Main Gesellschaft für Projektentwicklungen mbH
Stadtentwässerung Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)
Städtische Bühnen Frankfurt am Main GmbH
Städtische Kliniken Frankfurt am Main - Höchst (Eigenbetrieb)
Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH
AVA Abfallverbrennungsanlage Nordweststadt GmbH
BäderBetriebe Frankfurt GmbH
Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide
Afriport S. A., Luxemburg
Daport S. A., Dakar/ Senegal

Ebene Gesellschaftsname

1,00
25,00
31,00
5,10
0,12
88,95
0,01
0,20
0,06
0,23
0,03
0,44
100,00
3,25
0,00
0,50
33,33
33,33
49,06
48,40
50,00
6,67
5,88
11,11
3,70
100,00
12,45
100,00
16,67
10,13
19,23
33,33
100,00
100,00
100,00
100,00
100,00
100,00
100,00
100,00
20,02
100,00
100,00

Anteil Direkt

0,45%
0,11%
0,14%
1,59%
99,91%
27,67%
0,00%
0,12%
0,02%
0,06%
0,01%
0,22%
27,67%
0,90%
0,00%
0,45%
10,37%
3,46%
49,06%
23,74%
50,00%
6,67%
5,88%
11,11%
3,70%
3,70%
25,56%
3,70%
33,95%
0,38%
19,23%
33,95%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
20,02%
20,02%
20,02%

Anteil Gesamt

X
X
X
X

X
X
X
X
X

X

X

X

X

X

entfällt

entfällt

entfällt

entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt

X
X

X

X
X
X
X

X

CD

entfällt
entfällt
entfällt
entfällt

Buch

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

271

3
3
3
3
4
4
5
5
4
3
3
3
4
5
5
5
5
5
3
4
5
4
3
3
4
3
3
3
3
4
5
4
4
4
4
4
4
4
3
3
3
3
3

Ebene Gesellschaftsname

AirlT Services AG, Lautzenhausen
AirlT Systems GmbH
Airmail Center Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main
Airport Assekuranz Vermittlungs-GmbH, Frankfurt am Main
Fraport Malta Business Services Ltd., Malta
Fraport Malta Ltd., Malta/Malta
Fraport Malta Business Services Ltd., Malta
Fraport Saudi Arabia for Airport Management and Development Services Company Ltd.
Fraport Peru S.A.C., Lima/Peru
Airport Cater Service GmbH, Frankfurt am Main
Air-Transport IT Services, Inc., Delaware/USA
AMU Holdings Inc.
Airmall Inc.
Airmall Boston Inc.
Airmall Cleveland Inc.
Airmall Maryland Inc.
Airmall Pittsburgh Inc.
Airmall USA Inc.
Antalya Havalimani Uluslararasi Terminal Isletmeciligi A.S.
Fraport IC Ictas Havalimani Isletme A.S.
Fraport IC Ictas Antalya Havalimani Terminal Yatirim ve Isletmeciligi A. S.
Fraport IC Ictas Havalimani Yer Hizmetleri A.S.
APS Airport Personal Service GmbH
ASG Airport Service Gesellschaft mbH, Frankfurt am Main
GCS Gesellschaft für Cleaning Service mbH & Co. Airport Frankfurt/Main KG
Delhi International Airport Private Limited
Energy Air GmbH, Frankfurt am Main
Flughafen Frankfurt Main Monoprosopi EPE, Athen/Griechenland
Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH, Hannover
AHS Aviation Handling Services GmbH, Hamburg
AHS Hannover Aviation Handling Service GmbH
AHS Hannover Aviation Handling Service GmbH
Aircargo Services Hannover GmbH
AirlT Systems GmbH
Gastronomie Flughafen Hannover GmbH
Hannover Aviation Ground Services GmbH
Hannover Marketing und Tourismus GmbH
Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft Langenhagen Frankfurt mbH
Fraport Passenger Services GmbH
Fraport Beteiligungsgesellschaft mbH
FRA - Vorfeldaufsicht GmbH
FRA - Vorfeldkontrolle GmbH
FraCareServices GmbH

100,00
50,00
40,00
100,00
0,07
0,07
99,93
10,00
0,01
100,00
100,00
100,00
100,00
100,00
100,00
100,00
100,00
100,00
100,00
11,44
0,01
50,00
100,00
49,00
30,00
10,00
100,00
100,00
30,00
34,75
49,00
51,00
100,00
50,00
50,00
100,00
0,74
50,00
100,00
100,00
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Anteil Direkt

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9,81%
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4,09%
4,09%
4,09%
6,01%
13,02%
3,00%
6,01%
0,04%
3,00%
20,02%
20,02%
20,02%
20,02%
10,21%

Anteil Gesamt

272
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CD

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Buch

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

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Ebene Gesellschaftsname

Fraport Asia Ltd., Hong Kong
Pantares Tradeport Asia Ltd., Hongkong/China
Tradeport Hongkong Ltd.
Xi'an Xianyang International Airport Co Ltd.
Fraport Cargo Services GmbH, Frankfurt am Main
Fraport Casa Commercial GmbH
Fraport Casa GmbH
Fraport IC Ictas Antalya Havalimani Terminal Yatirim ve Isletmeciligi A. S.
Fraport IC Ictas Havalimani Isletme A.S.
Fraport Immobilienservice und -entwicklungs GmbH & Co. KG, Flörsheim am Main
Fraport Objekt Mönchhof GmbH
Fraport Objekt 162 163 GmbH
Fraport Real Estate Mönchhof GmbH & Co KG
Multi Park II Mönchhof GmbH
Fraport Real Estate Mönchhof 162 163 GmbH & Co KG
Fraport Malta Ltd., Malta/Malta
Fraport Peru S.A.C., Lima/Peru
Fraport Philippines Services Inc., Manila/ Philippinen
Fraport Real Estate Verwaltungs GmbH, Flörsheim am Main
Fraport Saudi Arabia for Airport Management and Development Services Company Ltd.
Fraport Twin Star Airport Management AD, Varna/Bulgarien
FraSec Fraport Security Services GmbH, Frankfurt am Main
Compania de Economia Mixta de Valor y Seguridad CIVAS EQUADOR
International Aviation Security, Lda i.L.
International Aviation Security (UK) Limited i.L.
FSG Flughafen-Service GmbH, Frankfurt am Main
GCS Gesellschaft für Cleaning Service mbH & Co. Airport Frankfurt/Main KG
Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens GmbH, Frankfurt am Main
Gateway Gardens Projektentwicklungs-GmbH
Ineuropa Handling Alicante U.T.E., Madrid/Spanien
Ineuropa Handling Madrid U.T.E., Madrid/Spanien
Ineuropa Handling Mallorca U.T.E., Madrid/Spanien
Ineuropa Handling U.T.E., Santa Cruz/Spanien
ISF Internationale Schule Frankfurt-Rhein-Main GmbH & Co. KG
Lima Airport Partners S. R. L. (LAP), Lima/Peru
Media Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main
Medical Airport Service GmbH, Kelsterbach
Terminal for Kids gGmbH
NICE Aircraft Services & Support GmbH, Frankfurt am Main
operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
Perishable-Center Verwaltungs-GmbH Zentrum für verderbliche Güter Frankfurt
Perishable-Center Zentrum für verderbliche Güter Frankfurt GmbH & Co. Betriebs-KG
Perishable-Center Zentrum für verderbliche Güter Frankfurt GmbH & Co. Betriebs-KG

100,00
50,00
37,50
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99,99
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35,00
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33,33
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Anteil Direkt

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10,01%
3,75%
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12,01%
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7,01%
20,02%
20,02%
23,67%
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6,67%
53,34%
4,00%
4,00%
4,00%
4,00%
0,18%
14,02%
10,21%
10,01%
10,01%
10,41%
10,01%
2,00%
2,00%
2,00%

Anteil Gesamt

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X
X

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CD

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Buch

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

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Ebene Gesellschaftsname

Philippine Airport and Ground Services Terminals Holdings, Inc., Pasay City/Philippinen
Philippine Airport and Ground Services Terminals, Inc., Manila/Philippinen
Philippine Airport Ground Services, Inc., Manila/Philippinen
Philippine International Air Terminals Co., Inc., Manila/Philippinen
Shanghai Frankfurt Airport Consulting Services Co., Ltd. Shanghai/China
Thalita Trading Limited
Northern Capital Gateway LLC
THE SQUAIRE GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
VCS Verwaltungsgesellschaft für Cleaning Service mbH, Frankfurt am Main
In-der-City-Bus GmbH
Main Mobil Frankfurt GmbH
Mainova AG
ABGnova GmbH
ABO Wind Aktiengesellschaft
ABO Wind UW Uettingen GmbH & Co. KG
WPE - Hessische Windpark Entwicklungs GmbH
ABO Wind WP Frankfurt1 GmbH & Co. KG
ABO Wind WP Weilrod GmbH & Co. KG
Aufwind Energiegenossenschaft Lahn-Dill-Bergland Süd eG
Biomasse- Kraftwerk Fechenheim GmbH
book'n'drive mobilitätssysteme GmbH
CEE Mainova WP Kirchhain GmbH & Co. KG
Dynega Energiehandel GmbH
ENAG/Maingas Energieanlage GmbH, Eisenach
Energieversorgung Main-Spessart GmbH
Dynega Energiehandel GmbH
Erdgas Westthüringen Beteiligungsgesellschaft mbH
Eisenacher Versorgungsbetriebe GmbH
Dynega Energiehandel GmbH
EVB Netze GmbH
Windkraft Thüringen GmbH
Ohra Energie GmbH
Biomassehof Mühlberg GmbH
Dynega Energiehandel GmbH
EDW Energiedienste GmbH
Werraenergie GmbH
Dynega Energiehandel GmbH
Energieversorgung Schmalkalden GmbH
eWerk GbR
Immo.Serv. GmbH
Mainova Gemeinschaftswindpark Hohenahr GmbH & Co. KG
Werra Energiedienste GmbH
eserv GmbH & Co. KG

40,00
40,00
40,00
30,00
50,00
35,50
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75,22
50,00
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0,88
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56,00
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51,00
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100,00
49,00
6,67
49,90
75,00
49,00
2,50
100,00
50,00

Anteil Direkt

Buch

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X
X

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X

CD

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8,01%
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8,01%
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6,01%
entfällt
10,01%
entfällt
7,11%
entfällt
7,11%
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0,44%
entfällt
20,02%
100,00%
X
100,00%
X
75,22%
X
87,61%
7,80%
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24,19%
41,44%
41,44% ne Angaben
41,44% ne Angaben
0,66%
entfällt
67,70%
57,82%
22,57%
20,56%
37,61%
75,22%
20,56%
51,60%
12,33%
entfällt
20,56%
12,33%
entfällt
1,03%
entfällt
25,29%
12,90%
entfällt
20,56%
25,29%
25,29%
20,56%
12,62%
entfällt
18,96%
entfällt
12,39%
entfällt
65,51%
25,29%
50,67%

Anteil Gesamt

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

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8

Ebene Gesellschaftsname

eserv Verwaltungsgesellschaft mbH
Ferme Eolienne de Migé SARL
Gas-Union GmbH
Erdgas Westthüringen Beteiligungsgesellschaft mbH
eserv GmbH & Co. KG
eserv Verwaltungsgesellschaft mbH
GasLINE Telekommunikationsnetz GF mbH
GasLINE Telekommunikationsnetzgesellschaft mbH & Co.KG
gasmotive Deutsche Erdgastankstellen GmbH & Co. KG i. L.
gasmotive Deutsche Erdgastankstellen Management GmbH
Gas-Union Storage GmbH
Gas-Union Transport GmbH & Co. KG
Gas-Union Transport Verwaltungs GmbH
Gas-Union (UK) Limited
KGBE-Kommunale Gasspeicher Beteiligungsges. Epe mbH
KGE-Kommunale Gasspeichergesellschaft Epe mbh & Co. KG
Syneco GmbH & Co. KG, München
Syneco Trading GmbH
Syneco Verwaltungs GmbH, München
Trianel Gasspeichergesellschaft Epe mbH & Co. KG
WT Engineering GmbH
Gasversorgung Main-Kinzig GmbH, Gelnhausen
Energiedienst Main-Kinzig GmbH
Kurbetrieb Kraft-Wärme GmbH
Main-Kinzig Netzdienste GmbH
Gasversorgung Offenbach GmbH
Gemeinschaftskraftwerk Bremen GmbH & Co. KG
Gemeinschaftskraftwerk Irsching GmbH
Hessenwasser GmbH & Co. KG, Groß-Gerau
IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung gGmbH Mühlheim a.d.Ruhr
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH, Groß-Gerau
Joblinge gAG
Mainova Beteiligungsgesellschaft mbH
Thüga Holding GmbH & Co.KGaA
CONTIGAS Deutsche Energie-Aktiengesellschaft
Thüga AG München
badenova AG & CO. KG
CONERGOS GmbH & Co. KG
Conergos Verwaltungs GmbH
DREWAG - Stadtwerke Dresden GmbH
eins energie in sachsen GmbH & Co. KG
EKO2 GmbH
Energieversorgung Mitttelrhein GmbH

50,00
100,00
34,27
34,00
50,00
50,00
5,00
5,00
8,40
8,40
100,00
100,00
100,00
100,00
25,00
25,00
12,80
49,88
40,00
10,00
60,00
50,00
50,00
50,00
100,00
25,10
25,10
15,60
36,36
15,00
36,33
20,00
100,00
20,53
100,00
18,90
44,63
45,61
100,00
10,00
39,85
39,97
83,14

Anteil Direkt

50,67%
75,22%
26,13%
51,60%
50,67%
50,67%
1,31%
1,31%
4,60%
2,20%
26,13%
26,13%
26,13%
26,13%
6,53%
6,53%
16,61%
16,03%
25,52%
2,61%
15,68%
37,61%
18,80%
18,80%
37,61%
18,88%
18,88%
11,73%
27,35%
4,10%
27,33%
15,04%
75,22%
15,44%
15,44%
15,44%
6,89%
7,04%
15,44%
1,54%
6,15%
6,17%
5,13%

Anteil Gesamt

entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt

entfällt

entfällt

entfällt
entfällt
entfällt

entfällt
entfällt

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entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt

X

X

X

X

X

X
X
X
X

X
X
X
X
X
X

CD

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entfällt
entfällt
entfällt

Buch

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

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8

Ebene Gesellschaftsname

E-MAKS GmbH & Co. KG
E-Maks Verwaltungs-GmbH
Energie Dannstadter Höhe GmbH & Co. KG
Energie Südbayern GmbH
Energie- und Wassergesellschaft mbH
Energie Waldeck-Frankenberg GmbH
Energieversorgung Limburg GmbH, Limburg a.d. Lahn
Energieversorgung Lohr-Karlstadt und Umgebung GmbH & Co. KG
Energieversorgung Pirna GmbH
Energieversorgung Rudolstadt GmbH
Energieversorgung Selb-Marktredwitz GmbH
Energieversorgung Sylt GmbH
Erdgas Mittelsachsen GmbH
erdgas schwaben gmbh
e-rp GmbH
ESWE Versorgungs AG
EVI Energieversorgung Hildesheim GmbH & Co. KG
EVI Energieversorgung Hildesheim Verwaltungs-GmbH
e-werk Sachsenwald GmbH
EWR GmbH
Freiberger Erdgas GmbH
FREITALER STROM + GAS GMBH
gasmotive Deutsche Erdgastankstellen GmbH & Co. KG i. L.
Gasstadtwerke Zerbst GmbH
Gasversorgung Görlitz GmbH
Gasversorgung Lahn-Dill GmbH
Gasversorgung Pforzheim Land GmbH
Gemeindewerke Haßloch GmbH
GEW Wilhelmshaven GmbH
Halberstadtwerke GmbH
Harz Energie GmbH & Co. KG
Heizkraftwerk Pforzheim GmbH
Heizkraftwerk Würzburg GmbH
KALA Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG
LIcht-, Kraft- und Wasserwerke Kitzingen GmbH
Licht- und Kraftwerke Sonneberg GmbH
Mainova AG
N-ERGIE Aktiengesellschaft
Thüga Holding GmbH & Co.KGaA
Rheinhessische Energie- und Wasserversorgungs-GmbH
RhönEnergie Fulda GmbH
Städtische Werke AG, Kassel
Gas-Union GmbH

26,50
25,00
35,00
50,00
49,90
45,27
10,00
49,00
25,09
25,10
43,37
47,00
48,17
64,86
79,29
49,38
25,20
25,20
19,64
20,00
40,50
15,00
15,58
49,00
37,50
50,00
31,00
25,10
49,00
25,00
51,68
10,00
24,91
18,40
40,00
40,00
24,47
39,80
20,53
37,05
17,46
24,90
9,18

Anteil Direkt

4,09%
3,86%
5,40%
7,72%
7,71%
6,99%
2,14%
7,57%
3,87%
3,88%
6,70%
7,26%
7,44%
10,02%
12,24%
7,63%
3,89%
3,89%
3,03%
3,09%
6,25%
2,32%
4,60%
7,57%
5,79%
7,72%
4,79%
3,88%
7,57%
3,86%
7,98%
1,54%
3,85%
2,84%
6,18%
6,18%
75,22%
6,15%
15,44%
5,72%
2,70%
3,85%
26,13%

Anteil Gesamt

X

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entfällt
entfällt
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entfällt
X

CD

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entfällt
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entfällt
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entfällt
entfällt
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entfällt
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entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
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entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
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Buch

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

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7

Ebene Gesellschaftsname

Stadtwerk Tauberfranken GmbH
Stadtwerke - Erdgas Plauen GmbH
Stadtwerke Ansbach GmbH
Stadtwerke Aue GmbH
Stadtwerke Bad Harzburg GmbH
Stadtwerke Bad Hersfeld GmbH
Stadtwerke Elbtal GmbH
Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH
Stadtwerke Essen AG
Stadtwerke ETO GmbH & Co. KG
Stadtwerke Frankenthal GmbH
Stadtwerke Freudenstadt GmbH & Co. KG
Stadtwerke Germersheim GmbH
Stadtwerke Greven GmbH
Stadtwerke Grünstadt GmbH
Stadtwerke Hannover Aktiengesellschaft
Thüga Holding GmbH & Co.KGaA
Stadtwerke Heide GmbH
Stadtwerke Homburg GmbH
Stadtwerke Ilmenau GmbH
Stadtwerke Kelheim Beteiligungs-GmbH
Stadtwerke Kelheim GmbH & Co. KG
Stadtwerke Langenfeld GmbH
Stadtwerke Lindenberg GmbH
Stadtwerke Meerane GmbH
Stadtwerke Mühlhausen GmbH
Stadtwerke Neuss Energie und Wasser GmbH
Stadtwerke Pirmasens Versorgungs GmbH
Stadtwerke Radolfzell GmbH
Stadtwerke Reichenbach/Vogtland GmbH
Stadtwerke Sondershausen GmbH
Stadtwerke Stade GmbH
Stadtwerke Villingen-Schwenningen GmbH
Stadtwerke Wertheim GmbH
Stadtwerke Würzburg Aktiengesellschaft
Stadtwerke Zittau GmbH
Stadtwerke Zweibrücken GmbH
SWE Energie GmbH
SWE Netz GmbH
SWE Technische Service GmbH
SWK Stadtwerke Kaiserslautern Versorgungs-AG
SWP Stadtwerke Pforzheim GmbH & Co. KG
Syneco Trading GmbH

48,64
49,00
40,00
24,50
49,00
25,10
19,00
20,00
20,00
46,91
20,00
20,00
25,10
24,50
21,00
24,00
20,53
49,00
24,23
49,00
35,00
35,00
20,00
39,97
24,50
25,10
15,00
25,12
49,00
24,50
25,10
20,00
30,00
38,93
22,73
14,90
25,10
10,00
10,00
1,00
25,10
35,00
50,12

Anteil Direkt

7,51%
7,57%
6,18%
3,78%
7,57%
3,88%
2,93%
3,09%
3,09%
7,24%
3,09%
3,09%
3,88%
3,78%
3,24%
3,71%
15,44%
7,57%
3,74%
7,57%
5,40%
5,40%
3,09%
6,17%
3,78%
3,88%
2,32%
3,88%
7,57%
3,78%
3,88%
3,09%
4,63%
6,01%
3,51%
2,30%
3,88%
1,54%
1,54%
0,15%
3,88%
5,40%
16,03%

Anteil Gesamt

CD

entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
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entfällt
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entfällt
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Buch

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

277

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8

Ebene Gesellschaftsname

Thüga Assekuranz Services München Versicherungsmakler GmbH
Thüga Energie GmbH
DEH Deutsche Energiehandels GmbH
inCITI Singen GmbH
Thüga Energieeffizienz GmbH
Thüga Energienetze GmbH
Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG
EE Repowering GmbH & Co. KG
EE Repowering Verwaltungs GmbH
Gemeinschaftswindpark Kandrich GmbH & Co. KG
Gemeinschaftswindpark Kandrich Verwaltungs GmbH
Infrastruktur Windpark Vogelsberg GbR
Neue Energien Zernsee GmbH & Co. OHG
Rheinhessische Windpark Beteiligungs GmbH & Co. KG
Rheinhessische Windpark Beteiligungs-Verwaltungs-GmbH
Tauberfranken Wind GmbH
THEE ESWE Windparkbeteiligungs GmbH & Co. KG
THEE ESWE Windparkbeteiligungs Verwaltungs GmbH
THEE PE-Beteiligungs GmbH & Co. KG
THEE Projektentwicklungs GmbH & Co. KG
THÜGA BOREAS Wind Verwaltungs GmbH
Thüga Erneuerbare Energien Verwaltungs GmbH
Thüga Erneuerbare Energien Windparkbeteiligungs GmbH
Umspannwerk Kirchberg 2 GmbH & Co. KG
UW Nessa GmbH & Co. KG
UW Nessa Verwaltungs GmbH
Windkraft Olbersleben I GmbH & Co. KG
Windkraft Wangenheim GmbH & Co. KG
Windpark Alsfeld GmbH & Co. KG
Windpark Arpke GmbH & Co. KG
Windpark Beppener Bruch IV GmbH & Co. Infrastruktur KG
Windpark Beppener Bruch IV GmbH & Co. KG
Windpark Biebersdorf GmbH & Co. KG
Windpark Calau GmbH & Co. KG
Windpark Dedenbach GmbH & Co. KG
Windpark Fahrenwalde GmbH & Co. KG
Windpark Frauenmark II GmbH & Co. KG
Windpark Hohen Birken GmbH & Co. KG
Windpark Massenhausen GmbH & Co.KG
Windpark Neuerkirch GmbH & Co. KG
Windpark Rastenberg GmbH & Co. KG
Windpark Salzleck GmbH & Co. KG
Windpark TEVEN Asberg GmbH & Co. KG

100,00
100,00
100,00
100,00
100,00
100,00
7,37
70,00
70,00
20,00
20,00
47,36
80,00
40,00
40,00
25,00
66,70
66,70
100,00
100,00
74,90
100,00
100,00
44,40
21,90
21,90
74,90
74,90
100,00
100,00
66,67
100,00
100,00
66,70
100,00
66,70
66,70
100,00
66,70
100,00
66,70
100,00
100,00

Anteil Direkt

15,44%
15,44%
15,44%
15,44%
15,44%
15,44%
1,69%
1,19%
1,19%
0,34%
0,34%
0,80%
1,36%
0,68%
0,68%
0,42%
1,13%
1,13%
1,69%
1,69%
1,27%
1,69%
1,69%
0,75%
0,37%
0,37%
1,27%
1,27%
1,69%
1,69%
1,13%
1,69%
1,69%
1,13%
1,69%
1,13%
1,13%
1,69%
1,13%
1,69%
1,13%
1,69%
1,69%

Anteil Gesamt

CD

entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
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entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt

Buch

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

278

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3

Ebene Gesellschaftsname

Windpark TEVEN Asberg Verwaltungs GmbH
Windpark TEWI GmbH & Co. KG
Windpark THEE Unzenberg GmbH & Co. KG
Windpark Vogelsberg GmbH & Co. KG
Windpark Weißenfels GmbH & Co. KG
Windpark Willmersdorf III GmbH & Co. KG
WP Fahrenwalde Infrastruktur GbR
WP Sachsen-Anhalt Süd Acht GmbH & Co. KG
WP Sachsen-Anhalt Süd Neun GmbH & Co. KG
Thüga EVK Beteiligungs GmbH
Thüga MeteringService GmbH
Thüringer Energie AG
Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz GmbH
WEMAG AG
Zwickauer Energieversorgung GmbH
Thüga AG München
Thüga Management GmbH
Mainova EnergieDienste GmbH
Hotmobil Deutschland GmbH
Infranova Bioerdgas GmbH
Mainova Erneuerbare Energien Verwaltungs GmbH
Mainova Windpark Siegbach GmbH & Co. KG
Mainova Gemeinschaftswindpark Hohenahr GmbH & Co. KG
Mainova PV_Park 1 GmbH & Co. KG
Mainova PV_Park 3 GmbH & Co. KG
Mainova ServiceDienste GmbH
Metegra GmbH
Service4EVU GmbH
Mainova Wind Onshore Verwaltungs GmbH
Mainova Windpark Niederhambach GmbH & Co. KG
Mainova Windpark Remlingen GmbH & Co. KG
ABO Wind UW Uettingen GmbH & Co. KG
Mainova Windpark Siegbach GmbH & Co. KG
MHKW Müllheizkraftwerk Frankfurt am Main GmbH
Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf GmbH & Co. KG
Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf Verwaltung GmbH
Netzwerk Offshore Wind Verwaltungs GmbH i. L.
NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH
Hanau Netz GmbH
Oberhessische Gasversorgung GmbH, Friedberg
Dynega Energiehandel GmbH
Oberhessengas Netz GmbH Friedberg
Offshore-Wind für Hessen Verwaltungs GmbH i. L.

100,00
100,00
100,00
66,70
66,70
100,00
29,21
100,00
100,00
100,00
100,00
15,19
25,10
25,10
23,00
81,10
100,00
100,00
100,00
49,90
100,00
0,00
85,00
100,00
100,00
100,00
25,00
50,00
100,00
100,00
100,00
28,80
100,00
50,00
57,98
100,00
100,00
100,00
10,00
50,00
6,67
100,00
100,00

Anteil Direkt

1,69%
1,69%
1,69%
1,13%
1,13%
1,69%
0,50%
1,69%
1,69%
15,44%
15,44%
2,35%
3,88%
3,88%
3,55%
15,44%
15,44%
75,22%
75,22%
37,53%
75,22%
75,22%
65,51%
75,22%
75,22%
75,22%
18,80%
37,61%
75,22%
75,22%
75,22%
26,44%
75,22%
63,11%
43,61%
75,22%
75,22%
75,22%
41,30%
37,61%
20,56%
37,61%
75,22%

Anteil Gesamt

entfällt
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X

X
X
X
X
X
X
X
X
X

CD

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entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
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entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
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entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt

Buch

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

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3
3
3

Ebene Gesellschaftsname

SRM Straßenbeleuchtung Rhein Main GmbH
Stadtwerke Dreieich GmbH
Dynega Energiehandel GmbH
RMS Rhein-Main Solarpark GmbH
Stadtwerke Hanau GmbH
BGS Beteiligungsgesellschaft Strombezug mbH
Dynega Energiehandel GmbH
Hanau Netz GmbH
Mainova Gemeinschaftswindpark Hohenahr GmbH & Co. KG
Syneco GmbH & Co. KG, München
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH
SWM Wind Havelland Holding GmbH & Co. KG München
Syneco GmbH & Co. KG, München
Syneco Verwaltungs GmbH, München
Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG
WPE - Hessische Windpark Entwicklungs GmbH
Zweite Mainova Erneuerbare Energien Verwaltungs GmbH
8KU Renewables GmbH Berlin
SolarRegion RengsdorferLAND eG
Nahverkehrsinfrastrukturgesellschaft Frankfurt am Main mbH
Stadtwerke Strom-/Wärmeversorgungsgesellschaft Frankfurt am Main mbH
Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH
Einkaufs- und Wirtschaftsgesellschaft für Verkehrsunternehmen (beka) mbH
Süwag Energie AG
Bionenergie Bad Wimpfen GmbH & Co. KG
Bionenergie Bad Wimpfen Verwaltungs GmbH
Bionenergie Kirchspiel Anhausen GmbH & Co. KG
Bionenergie Kirchspiel Anhausen Verwaltungs GmbH
Bürgerenergie Untermain eG
Enercraft Energiemanagement OHG haftungsbeschränkt
Energie BOL GmbH
Energiegesellschaft Leimen GmbH & Co. KG
Energiegesellschaft Leimen Verwaltungs GmbH
EnergieRegion Taunus Goldener Grund GmbH & Co. KG
Energieversorgung Limburg GmbH, Limburg a.d. Lahn
Ensys AG für Energiesystem, -vermittlung und -marketing, Frankfurt am Main
Erdgas Westthüringen Beteiligungsgesellschaft mbH
KAWAG AG & Co. KG
KAWAG Netze GmbH & Co. KG
KAWAG Netze Verwaltungs GmbH
Kommunalwerk Rudersberg GmbH & Co. KG
Kommunalwerk Rudersberg Verwaltungs-GmbH
MAINGAU Energie GmbH, Obertshausen

100,00
26,25
6,67
50,00
49,90
18,85
6,67
90,00
2,50
1,26
29,90
12,50
17,01
25,10
0,74
49,90
100,00
12,50
1,68
100,00
100,00
100,00
0,16
5,98
51,00
100,00
51,00
100,00
4,30
50,00
49,90
74,90
74,90
49,00
10,00
24,90
10,00
49,00
49,00
49,00
49,90
49,90
20,50

Anteil Direkt

75,22%
19,74%
20,56%
35,37%
37,53%
7,08%
20,56%
41,30%
65,51%
16,61%
22,49%
9,40%
16,61%
25,52%
1,69%
41,44%
75,22%
9,40%
1,09%
100,00%
100,00%
100,00%
0,16%
5,98%
3,05%
5,98%
3,05%
5,98%
0,26%
2,99%
2,98%
4,48%
4,48%
2,93%
2,14%
1,49%
51,60%
2,93%
2,93%
2,93%
2,98%
2,98%
1,23%

Anteil Gesamt

280
X

entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt

entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt

entfällt
entfällt
entfällt

entfällt
entfällt
entfällt
entfällt

entfällt

entfällt

X

X

X
X

X

X
X
X

X
X
X

X

CD

entfällt

Buch

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

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4
4
4
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3
3
3
3
1
2
1
2
1

MBS Ligna Therm GmbH i.L
Naturstrom Betriebsgesellschaft Oberhonnefeld mbH, Koblenz
Neckar-Aktiengesellschaft, Stuttgart
Netzgesellschaft Bühlertal GmbH & Co. KG
Netzgesellschaft Korb GmbH & Co. KG
Netzgesellschaft Korb Verwaltungs GmbH
Netzgesellschaft Lauf GmbH & Co. KG
Netzgesellschaft Leutenbach GmbH & Co. KG
Netzgesellschaft Leutenbach Verwaltungs-GmbH
Netzgesellschaft Ottersweier GmbH & Co. KG
Netzgesellschaft Steinheim GmbH & Co. KG
SolarRegion RengsdorferLAND eG
Stadtwerke Oberkirch GmbH, Oberkirch
Stadtwerke Weilburg GmbH, Weilburg
Stromnetz Diez GmbH & Co. KG
Stromnetz Diez Verwaltungs GmbH
Stromnetz Hofheim GmbH & Co. KG
Stromnetz Hofheim Verwaltungs GmbH
Stromnetz Verbandsgemeinde Katzenelnbogen GmbH & Co. KG
Stromnetz Verbandsgemeinde Katzenelnbogen Verwaltungsgesellschaft mbH
Stromnetz VG Diez GmbH & Co. KG
Stromnetz VG Diez Verwaltungsgesellschaft mbH
Süwag Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main
KEVAG Telekom GmbH
Stadtwerke Bühl GmbH
Süwag Grüne Energien und Wasser GmbH, Frankfurt am Main
Klärschlammentsorgung Hesselberg Service GmbH
SolarProjekt Mainaschaff GmbH
SolarProjekt Rheingau-Taununs GmbH
Untermain ErneuerbareEnergien GmbH & Co. KG
Untermain ErneuerbareEnergien Verwaltungs GmbH
Wasserversorgung Main-Taunus GmbH
Windenergiepark Heidenrod GmbH
Windpark Mengerskirchen GmbH
Süwag Vertrieb AG & Co. KG
Süwag Vertrieb Management GmbH
Syna GmbH
Untermain EnergieProjekt AG & Co. KG
Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt am Main
Frankfurt Ticket RheinMain GmbH
traffiQ Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH
tiQs traffiQ-Servicegesellschaft mbH i. L.
Volks-, Bau- und Sparverein eG

Ebene Gesellschaftsname

33,30
25,00
12,50
49,90
49,90
49,90
49,90
49,90
49,90
49,90
49,00
15,63
33,30
20,00
25,10
25,10
49,00
49,00
49,00
49,00
49,00
49,00
100,00
30,00
30,00
100,00
49,00
50,00
50,00
16,67
25,00
49,00
51,00
25,00
100,00
100,00
100,00
49,00
100,00
20,00
100,00
100,00
0,18

Anteil Direkt

1,99%
1,49%
0,75%
2,98%
2,98%
2,98%
2,98%
2,98%
2,98%
2,98%
2,93%
1,09%
1,99%
1,20%
1,50%
1,50%
2,93%
2,93%
2,93%
2,93%
2,93%
2,93%
5,98%
1,79%
1,79%
5,98%
2,93%
2,99%
2,99%
1,00%
1,49%
2,93%
3,05%
1,49%
5,98%
5,98%
5,98%
2,93%
100,00%
50,00%
100,00%
100,00%
0,18%

Anteil Gesamt

X
X
X
X
X

CD

entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt
entfällt

Buch

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

281

2
1
1
2
1
1

Umland Wohnungsbau-Gesellschaft mbH
Volkshochschule Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)
Wirtschaftsförderung Frankfurt - Frankfurt Economic Development - GmbH
Kompass - Zentrum für Existenzgründungen, Frankfurt am Main GmbH
WOHNHEIM GmbH
Zentrale Errichtungsgesellschaft mbH

Ebene Gesellschaftsname

100,00
100,00
100,00
50,00
1,06
100,00

Anteil Direkt

0,18%
100,00%
100,00%
50,00%
99,91%
100,00%

Anteil Gesamt

282
X
X

X
X
X

CD

entfällt

Buch

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Alphabetisches Verzeichnis der im Beteiligungsbericht dargestellten Gesellschaften und Eigenbetriebe
ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH und Konzern

163

Alte Oper Frankfurt Konzert- und Kongresszentrum GmbH

191

AVA Abfallverbrennungsanlage Nordweststadt GmbH

124

BäderBetriebe Frankfurt GmbH

127

BKRZ Brandschutz-, Katastrophenschutz- und Rettungsdienstzentrum–
Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH

35

Brandschutz-, Katastrophenschutz- und Rettungsdienstzentrum–
Grundstücksgesellschaft mbH und Co KG

38

Dom Römer GmbH

42

Frankfurter Aufbau-Aktiengesellschaft

169

FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH und Konzern

101

FIZ Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie GmbH

45

FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region

48

Frankfurt Ticket RheinMain GmbH

219

Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide und Konzern

130

Frischezentrum Frankfurt am Main – Großmarkt GmbH

69

Gateway Gardens Projektentwicklungs-GmbH

52

Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH
Hafenbetriebe der Stadt Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)
Hellerhof GmbH
HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt mit beschränkter Haftung

194
55
173
58

In-der-City-Bus GmbH

151

ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain)

107

KEG Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH

62

Kita Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)

225

Klinikum Frankfurt Höchst GmbH

239

Kommunale Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)

235

Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main GmbH

205

Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim mbH

198

Kulturregion Frankfurt RheinMain-gemeinnützige GmbH

201

Main Mobil Frankfurt GmbH

154

Mainova AG

138

Marktbetriebe der Stadt Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Frankfurt-Höchst GmbH

65
243

Messe Frankfurt GmbH und Konzern

72

Messe Frankfurt Exhibition GmbH

81

Messe Frankfurt Venue GmbH & Co. KG

86

MuseumsBausteine Frankfurt GmbH

208

Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH und Konzern

183

Praunheimer Werkstätten gemeinnützige GmbH

246

Rebstock Projektgesellschaft mbH

90

RTW Planungsgesellschaft mbH

111

SAALBAU Betriebsgesellschaft GmbH

176

Schirn Kunsthalle Frankfurt am Main GmbH

211

283

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Sportpark Stadion Frankfurt am Main Gesellschaft für Projektentwicklungen mbH

222

Stadtentwässerung Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)

114

Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH und Konzern

118

Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH

146

Städtische Bühnen Frankfurt am Main GmbH

214

Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt am Main
traffiQ Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH

157

Volkshochschule Frankfurt am Main (Eigenbetrieb)

229

Wirtschaftsförderung Frankfurt – Frankfurt Economic Development – GmbH

284

93

96

WOHNHEIM GmbH

179

Zentrale Errichtungsgesellschaft mbH

249

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Erläuterungen und Begriffsdefinitionen
thod), bei der Zuschreibungen über die AnschafAbschreibungen

fungskosten der ausgewiesenen Beteiligung hinaus

Wertminderung von Vermögensgegenständen, die

nicht

im Laufe der Nutzungsdauer durch deren (Ab-)

(Jahresabschluss) ist die Bewertung von Beteiligun-

Nutzung eintritt. Abschreibungen werden in der

gen nach der Equity-Methode unzulässig. Im Kon-

Gewinn- und Verlustrechnung als Aufwand ausge-

zernabschluss ist die Equity-Methode für die Bewer-

wiesen und wirken sich mindernd auf den Gewinn

tung von Beteiligungen an sog. assoziierten Unter-

aus. Handelsrechtlich wird zwischen planmäßigen

nehmen (§ 312 HGB; vgl. Konzernabschluss) vor-

und

unter-

geschrieben. Des Weiteren können Gemeinschafts-

Abschreibungen

unternehmen im Sinne von § 310 HGB als assozi-

verschieden umgesetzt, wobei die am häufigsten

ierte Unternehmen nach § 311 ff. HGB einbezogen

vorkommende Methode die lineare Abschreibung

und somit at equity bewertet werden. Die Konsoli-

außerplanmäßigen

schieden.

Methodisch

Abschreibungen
werden

möglich

sind.

Im

Einzelabschluss

ist. Dabei werden die Anschaffungs- bzw. Herstel-

dierung ist verpflichtend nach der Buchwertmethode

lungskosten gleichmäßig (linear) über eine fixe

vorzunehmen (§ 312 HGB). Der Unterschiedsbetrag

Nutzungsdauer (abhängig vom Vermögensgegen-

zwischen dem Anschaffungswert und dem anteili-

stand) abgesetzt. Die degressive Methode splittet

gen bilanziellen Eigenkapital des assoziierten Un-

die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten in fal-

ternehmens sowie der darin enthaltene Geschäfts-

lenden Raten über die voraussichtliche Nutzungs-

oder Firmenwert oder passiver Unterschiedsbetrag

dauer.

sind demnach im Konzernanhang anzugeben.

Anlagevermögen

Bilanz

Das Anlagevermögen umfasst die Vermögensteile,

Stichtagsbezogene Gegenüberstellung von Vermö-

die dauerhaft dem Geschäftszweck dienen und die

gen (Aktiva) und Kapital (Passiva). Das Vermögen

nicht zur Veräußerung bestimmt sind, z. B. Produk-

auf der Aktivseite zeigt die konkrete Verwendung

tionsanlagen oder Immobilien. Je nach Branche ist

der eingesetzten finanziellen Mittel (Anlage- und

das Anlagevermögen in Relation zur Bilanzsumme

Umlaufvermögen), während die Passivseite die

höher (Infrastruktur und Produktion) oder niedriger

Mittelherkunft aus Eigen- und Fremdkapital be-

(Dienstleistung). Das Anlagevermögen in der Bilanz

schreibt. Die Bilanz wird stichtagsbezogen erstellt

teilt sich in Sachanlagen (Grund und Boden, Ge-

und kann deshalb nur bedingt zu Prognosezwecken

bäude,

Finanzanlagen

herangezogen werden. § 247 HGB schreibt die

(z. B. Beteiligungen, Wertpapiere) und immaterielle

Maschinen),

langfristige

Mindestgliederung einer Bilanz vor; das Anlage- und

Vermögensgegenstände (z. B. Konzessionen, Fir-

das Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schul-

menwert, geleistete Anzahlungen).

den sowie die Rechnungsabgrenzungsposten sind
gesondert auszuweisen und hinreichend aufzuglie-

at equity

dern. Eine Bilanz erfüllt gleichzeitig Dokumentati-

Eine Methode zur Bilanzierung bestimmter langfris-

onspflichten.

tiger Beteiligungen im Konzernabschluss einer
Gesellschaft, die am stimmberechtigten Kapital

Cashflow

einer anderen Gesellschaft beteiligt ist. Von den

Finanzielle Stromgröße, die den in einer Periode

Anschaffungskosten der Beteiligung zum Erwerbs-

erfolgswirksam

zeitpunkt ausgehend wird der Buchwert der Beteili-

überschuss angeben soll. Er wird abgeleitet aus den

gung laufend an die Entwicklung des Eigenkapitals

Daten des Jahresabschlusses, insbesondere aus

der Beteiligung angepasst. Diese Methode ist das

der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). Der Cash-

Gegenstück zur Bewertung von Beteiligungen nach

flow ist Ausdruck (Indikator) der Innenfinanzie-

dem Anschaffungskostenprinzip (Cost Value Me-

rungskraft eines Unternehmens (Innenfinanzierung).

erwirtschafteten

Zahlungsmittel-

285

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)

Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

In der Gewinn- und Verlustrechnung (Erfolgsrech-

Ist das Eigenkapital durch Verluste aufgebraucht

nung) werden alle Aufwendungen und Erträge einer

und ergibt sich ein Überschuss der Passivposten

Periode zur Ermittlung des Unternehmensergebnis-

über die Aktivposten, so ist dieser Betrag am

ses zusammen getragen. Bei der Erstellung nach

Schluss der Bilanz auf der Aktivseite gesondert

HGB ist der Periodenerfolg mit der Differenz aus

unter der Bezeichnung Nicht durch Eigenkapital

Vermögensbeständen der aktuellen und der Bilanz

gedeckter Fehlbetrag auszuweisen (§ 268 Abs. 3

der Vorperiode identisch. Bei Kapitalgesellschaften

HGB).

muss die GuV in Staffelform erstellt werden, § 275

Der Betrag darf also dort nicht stehenbleiben, son-

Abs.1 HGB. Die erforderlichen Bestandteile einer

dern gehört als letzten Punkt auf die Aktivseite,

GuV sind ebenfalls vorgegeben, § 275 Abs. 2 und

während das ausgewiesene Eigenkapital mindes-

Abs. 3 HGB.

tens 0,00 € sein muss.

Gewinn-/Verlustvortrag

Rechnungsabgrenzungsposten

Der Gewinnvortrag ist der Rest des Bilanzgewinns

Rechnungsabgrenzungsposten erfassen zeitliche

einer Periode, der nach dem Gewinnverwendungs-

Abgrenzungen von Ausgaben (Aktivseite) bzw.

beschluss

Gewinnrücklage

Einnahmen (Passivseite) vor dem Abschlussstich-

und/oder Ausschüttung) übrig bleibt und in der Fol-

tag, die Aufwand bzw. Ertrag für die Zeit nach die-

geperiode in das Bilanzergebnis einbezogen wird.

sem Tag darstellen.

Investitionen

Rückstellungen

Langfristige (auf über ein Jahr angelegte) Kapital-

Rückstellungen sind passivierte Verbindlichkeiten,

bindung in Anlagevermögen zur Erwirtschaftung

Verluste oder Aufwendungen, die hinsichtlich ihrer

(Einstellung

in

die

zukünftiger Erträge. Die Kapitalverschiebung in das

Entstehung und/oder Höhe ungewiss sind. Sie wer-

Sachanlagevermögen wird als Realinvestition (z. B.

den gebildet, wenn in einer Periode die Vorausset-

in Gebäude oder Maschinen), die in Finanzanlagen

zungen für das Entstehen einer Verbindlichkeit

als Finanzinvestition (z. B. Wertpapiere oder Beteili-

liegen, deren Eintritt oder Höhe aber noch ungewiss

gungen) und die in immaterielle Vermögensgüter als

ist. Somit ist eine spätere wirtschaftliche Zurech-

immaterielle Investition (z. B. in Rechte oder Kon-

nung zur Entstehungsperiode möglich. Rückstellun-

zessionen) bezeichnet.

gen werden z. B. für Pensionen und Steuern gebildet, aber auch für unterlassene Instandhaltungen,

Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag

Klagen und Garantieverpflichtungen. Konkretisiert

Der Jahresüberschuss ergibt sich als positive Diffe-

sich eine ungewisse Verbindlichkeit oder entfällt sie

renz zwischen den Erträgen und Aufwendungen des

endgültig,

betreffenden Geschäftsjahres. Bei der Ermittlung

§ 249 HGB regelt die Pflichten und Verbote bei der

des Jahresüberschusses werden Gewinn- oder

Bildung von Rückstellungen.

wird

die

Rückstellung

aufgelöst.

Verlustvortrag, Entnahmen und Einstellungen aus/in
offene Rücklagen nicht berücksichtigt.

Umlaufvermögen
Das Pendant zum Anlagevermögen bei den Vermö-

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

gensgegenständen, hier sind alle Positionen zu

Die Angabe der durchschnittlichen Mitarbeiterzahlen

Vermögensgegenständen aufgeführt, die nicht dazu

richtet sich nach der Angabe im Anhang des Jah-

bestimmt sind, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu

resabschlusses gemäß §§ 267 Abs. 5 und 285 Nr. 7

dienen, die also relativ kurzfristig verbraucht bzw.

HGB. Auszubildende werden nicht einbezogen.

umgeschlagen werden (z. B. Vorräte, kurzfristige
Forderungen und Bankguthaben).

286

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Erläuterungen zu den Kennzahlen aus Kapitel 4 Allgemeiner Teil
Anlagenintensität =

Anlagevermögen x 100
Bilanzsumme

Liquidität 1. Grades =
Liquide Mittel x 100
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Aus der Kennzahl zur Anlagenintensität sollen Hinweise über die zukünftige Zahlungsfähigkeit gewon-

Die Liquidität 1. Grades gibt das Verhältnis der

nen werden. Der Wert der Anlagenintensität ist

liquiden Mittel zu den Verbindlichkeiten aus Liefe-

branchenabhängig. Eine zu hohe Anlagenintensität

rungen und Leistungen eines Unternehmens an

ist eher kritisch zu bewerten, weil der erwartete

(hier synonym für kurzfristige Verbindlichkeiten) und

Mittelrückfluss des Anlagevermögens in der ferne-

erlaubt damit eine Analyse darüber, inwieweit ein

ren Zukunft liegt.

Unternehmen seine derzeitigen kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen allein durch seine liquiden

Eigenkapitalquote =

Eigenkapital x 100
Bilanzsumme

Bei der Eigenkapitalquote wird der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital (= Bilanzsumme)

Mittel erfüllen kann. Die Forderungen werden dabei
nicht berücksichtigt.
Liquide Mittel = Bilanzposition „Kasse, Bank“
+ Stadtkassenkonto

dargestellt. Es gilt der Grundsatz: Je größer die
Eigenkapitalquote, desto größer sind die wirtschaft-

Man unterscheidet dabei nach zunehmender Fris-

liche Sicherheit und die finanzielle Stabilität des

tigkeit zwischen Liquidität ersten, zweiten und drit-

Unternehmens. In der Praxis spielt aufgrund des

ten Grades. Folgende Liquiditätsregel ist bei der

öffentlich-rechtlichen Anteilseigners die Eigenkapi-

Einschätzung von Unternehmen zu beachten: Die

talquote bei kommunalen Unternehmen in der Regel

Liquidität 1. Grades (Barliquidität) sollte größer oder

eine untergeordnete Rolle.

gleich 20 % sein.

Produktivität =

Gesamtleistung
Mitarbeiter (durchschnittlich)

Liquidität 2. Grades =
(Liquide Mittel + Forderungen aus L & L) x 100
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Produktivität ist der Maßstab für die Ergiebigkeit
des Einsatzes eines Produktionsfaktors (hier der

Die Liquidität 2. Grades gibt das Verhältnis des

durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl).

Geldvermögens zu den Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung eines Unternehmens (auch hier

Gesamtleistung = Umsatzerlöse
+ Bestandsveränderungen
+ aktivierte Eigenleistungen
Eine Bestandsveränderung ist beispielsweise die
Aktivierung fertiggestellter, zum Verkauf stehender
Wohnungen bzw. deren Veränderung gegenüber
dem Vorjahr. Unter aktivierten Eigenleistungen
versteht man z. B. selbst durchgeführte Modernisierungsmaßnahmen. Die betriebswirtschaftliche Gesamtleistung stellt die monetäre Bewertung der

synonym für kurzfristige Verbindlichkeiten) an. Es ist
ein Maß dafür, ob ein Unternehmen in der Lage ist,
seine kurzfristigen Verbindlichkeiten zu bezahlen.
Für eine positive Bewertung eines Unternehmens
sollte der 2. Liquiditätsgrad größer oder gleich
100 % sein. Bei einem Wert kleiner als 100 % wird
ein Teil der kurzfristigen Verbindlichkeiten nicht
durch kurzfristig zur Verfügung stehendes Vermögen gedeckt. Dadurch kann ein Liquiditätsengpass
entstehen.

abgesetzten Produkte und geschaffenen Werte der
Unternehmen dar.

287

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Gesetzestexte, Internetfundstellen
Ergänzend zu den Ausführungen über die „Gesetz-

gesellschafts- und bilanzrechtlichen Vorschriften

lichen Grundlagen“ im ersten Kapitel des Beteili-

des Handelsgesetzbuches, des GmbH-Gesetzes

gungsberichts werden im Folgenden die für den

und des Aktiengesetzes sowie steuerrechtliche und

Beteiligungsbericht wichtigsten Rechtsvorschriften

weitere kommunalrechtliche Vorschriften wie die

im Wortlaut wiedergegeben. Die Angaben sind

Gemeindehaushaltsverordnung-Doppik werden hier

keineswegs abschließend, sondern beschränken

nicht aufgeführt.

sich vielmehr auf die Kernvorschriften der für den
Beteiligungsbericht maßgeblichen Vorschriften. Die
werfen. Die wirtschaftlichen Ergebnisse dieser Betätigung sind einmal jährlich der Gemeindevertretung
vorzulegen.

Hessische Gemeindeordnung (HGO)
(§§ 121 bis 127b HGO)
§ 121 Wirtschaftliche Betätigung
(1) Die Gemeinde darf sich wirtschaftlich betätigen,
wenn
1.

der öffentliche Zweck die Betätigung rechtfertigt,

2.

die Betätigung nach Art und Umfang in einem
angemessenen Verhältnis zur Leistungsfähigkeit der Gemeinde und zum voraussichtlichen

(1b) Abs. 1 Nr. 3 und Abs. 1a dienen auch dem
Schutz privater Dritter, soweit sie sich entsprechend
wirtschaftlich betätigen oder betätigen wollen. Betätigungen nach § 121 Abs. 1 Satz 2 bleiben hiervon
unberührt.
(2) Als wirtschaftliche Betätigung gelten nicht Tätigkeiten
1.

ist,
2.

erfüllt werden kann.
Soweit Tätigkeiten vor dem 1. April 2004 ausgeübt
wurden, sind sie ohne die in Satz 1 Nr. 3 genannten
Einschränkungen zulässig.
(1a) Abweichend von Abs. 1 Satz 1 Nr. 3, Abs. 5 Nr.
1 und § 122 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 dürfen Gemeinden
sich ausschließlich auf dem Gebiet der Erzeugung,
Speicherung und Einspeisung und des Vertriebs
von Strom, Wärme und Gas aus erneuerbaren
Energien sowie der Verteilung von elektrischer und
thermischer Energie bis zum Hausanschluss wirtschaftlich betätigen, wenn die Betätigung innerhalb
des Gemeindegebietes oder im regionalen Umfeld
in den Formen interkommunaler Zusammenarbeit
erfolgt. Die wirtschaftliche Beteiligung der Einwohner soll ermöglicht werden. Die wirtschaftliche Betätigung nach dieser Vorschrift ist in besonderer Weise dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit zu unter-

288

Erholung, der Abfall- und Abwasserbeseiti-

der Zweck nicht ebenso gut und wirtschaftlich
durch einen privaten Dritten erfüllt wird oder

auf den Gebieten des Bildungs-, Gesundheitsund Sozialwesens, der Kultur, des Sports, der

Bedarf steht und
3.

zu denen die Gemeinde gesetzlich verpflichtet

gung, der Breitbandversorgung sowie
3.

zur Deckung des Eigenbedarfs.

Auch diese Unternehmen und Einrichtungen sind,
soweit es mit ihrem öffentlichen Zweck vereinbar ist,
nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu verwalten
und können entsprechend den Vorschriften über die
Eigenbetriebe geführt werden.
(3) Die für das Kommunalrecht zuständige Ministerin oder der hierfür zuständige Minister kann durch
Rechtsverordnung bestimmen, dass Unternehmen
und Einrichtungen, die Tätigkeiten nach Abs. 2
wahrnehmen und die nach Art und Umfang eine
selbständige Verwaltung und Wirtschaftsführung
erfordern, ganz oder teilweise nach den für die
Eigenbetriebe geltenden Vorschriften zu führen
sind; hierbei können auch Regelungen getroffen
werden, die von einzelnen für die Eigenbetriebe
geltenden Vorschriften abweichen.

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

(4) Ist eine Betätigung zulässig, sind verbundene

bringen ist. Die Erträge jedes Unternehmens sollen

Tätigkeiten, die üblicherweise im Wettbewerb zu-

mindestens so hoch sein, dass

sammen mit der Haupttätigkeit erbracht werden,

1.

ebenfalls zulässig; mit der Ausführung dieser Tätigkeiten sollen private Dritte beauftragt werden, so-

alle Aufwendungen und kalkulatorischen Kosten gedeckt werden,

2.

weit das nicht unwirtschaftlich ist.

die Zuführungen zum Eigenkapital (Rücklagen)
ermöglicht werden, die zur Erhaltung des Vermögens des Unternehmens sowie zu seiner

(5) Die Betätigung außerhalb des Gemeindegebie-

technischen und wirtschaftlichen Fortentwick-

tes ist zulässig, wenn

lung notwendig sind und

1.

bei wirtschaftlicher Betätigung die Vorausset-

3.

zungen des Abs. 1 vorliegen und
2.

eine marktübliche Verzinsung des Eigenkapitals erzielt wird.

die berechtigten Interessen der betroffenen

Lieferungen und Leistungen von anderen Unter-

kommunalen Gebietskörperschaften gewahrt

nehmen und Verwaltungszweigen der Gemeinde an

sind. Bei gesetzlich liberalisierten Tätigkeiten

das Unternehmen sowie Lieferungen und Leistun-

gelten nur die Interessen als berechtigt, die

gen des Unternehmens an andere Unternehmen

nach den maßgeblichen Vorschriften eine Ein-

und Verwaltungszweige der Gemeinde sind kosten-

schränkung des Wettbewerbs zulassen.

deckend zu vergüten.

(6) Vor der Entscheidung über die Errichtung, Über-

(9) Bankunternehmen darf die Gemeinde nicht er-

nahme oder wesentliche Erweiterung von wirtschaft-

richten, übernehmen oder betreiben. Für das öffent-

lichen Unternehmen sowie über eine unmittelbare

liche Sparkassenwesen verbleibt es bei den beson-

oder mittelbare Beteiligung ist die Gemeindevertre-

deren Vorschriften.

tung auf der Grundlage einer Markterkundung umfassend über die Chancen und Risiken der beabsichtigten

unternehmerischen

Betätigung

sowie

§ 122 Beteiligung an Gesellschaften

über deren zu erwartende Auswirkungen auf das

(1) Eine Gemeinde darf eine Gesellschaft, die auf

Handwerk und die mittelständische Wirtschaft zu

den Betrieb eines wirtschaftlichen Unternehmens

unterrichten. Vor der Befassung in der Gemeinde-

gerichtet ist, nur gründen oder sich daran beteiligen,

vertretung ist den örtlichen Handwerkskammern,

wenn

Industrie- und Handelskammern sowie Verbänden

1.

Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben, soweit ihr
Geschäftsbereich betroffen ist. Die Stellungnahmen

die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 vorliegen,

2.

die Haftung und die Einzahlungsverpflichtung

sind der Gemeindevertretung zur Kenntnis zu ge-

der Gemeinde auf einen ihrer Leistungsfähig-

ben.

keit angemessenen Betrag begrenzt ist,
3.

die Gemeinde einen angemessenen Einfluss,

(7) Die Gemeinden haben mindestens einmal in

insbesondere im Aufsichtsrat oder in einem

jeder Wahlzeit zu prüfen, inwieweit ihre wirtschaftli-

entsprechenden Überwachungsorgan, erhält,

che Betätigung noch die Voraussetzungen des Abs.

4.

gewährleistet ist, dass der Jahresabschluss

1 erfüllt und inwieweit die Tätigkeiten privaten Drit-

und der Lagebericht, soweit nicht weitergehen-

ten übertragen werden können.

de gesetzliche Vorschriften gelten oder andere
gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, ent-

(8) Wirtschaftliche Unternehmen der Gemeinde sind

sprechend den für große Kapitalgesellschaften

so zu führen, dass sie einen Überschuss für den

geltenden Vorschriften des Dritten Buches des

Haushalt der Gemeinde abwerfen, soweit dies mit

Handelsgesetzbuches aufgestellt und geprüft

der Erfüllung des öffentlichen Zwecks in Einklang zu

werden.

289

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Die Aufsichtsbehörde kann von den Vorschriften der

§ 123 Unterrichtungs- und Prüfungsrechte

Nr. 2 bis 4 in besonderen Fällen Ausnahmen zulas-

(1) Ist die Gemeinde an einem Unternehmen in dem

sen.

in § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes in der
Fassung vom 19. August 1969 (BGBl. I S. 1273),

(2) Abs. 1 gilt mit Ausnahme der Vorschriften der Nr.

zuletzt geändert durch Gesetz vom 27. Mai 2010

1 auch für die Gründung einer Gesellschaft, die

(BGBl. I S. 671), bezeichneten Umfang beteiligt, so

nicht auf den Betrieb eines wirtschaftlichen Unter-

hat sie

nehmens gerichtet ist, und für die Beteiligung an

1.

einer solchen Gesellschaft. Darüber hinaus ist die
Gründung einer solchen Gesellschaft oder die Be-

die Rechte nach § 53 Abs. 1 des Haushaltsgrundsätzegesetzes auszuüben,

2.

sicherzustellen, dass ihr und dem für sie zu-

teiligung an einer solchen Gesellschaft nur zulässig,

ständigen überörtlichen Prüfungsorgan die in §

wenn ein wichtiges Interesse der Gemeinde an der

54 des Haushaltsgrundsätzegesetzes vorgese-

Gründung oder Beteiligung vorliegt.

henen Befugnisse eingeräumt werden.
Die Aufsichtsbehörde kann Ausnahmen zulassen.

(3) Eine Aktiengesellschaft soll die Gemeinde nur
errichten, übernehmen, wesentlich erweitern oder

(2) Ist eine Beteiligung einer Gemeinde an einer

sich daran beteiligen, wenn der öffentliche Zweck

Gesellschaft keine Mehrheitsbeteiligung im Sinne

des Unternehmens nicht ebenso gut in einer ande-

des § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes, so soll

ren Rechtsform erfüllt werden kann.

die Gemeinde darauf hinwirken, dass ihr in der
Satzung oder im Gesellschaftsvertrag die Befugnis-

(4) Ist die Gemeinde mit mehr als 50 Prozent an

se nach den §§ 53 und 54 des Haushaltsgrundsät-

einer Gesellschaft unmittelbar beteiligt, so hat sie

zegesetzes eingeräumt werden. Bei mittelbaren

darauf hinzuwirken, dass

Beteiligungen gilt dies nur, wenn die Beteiligung den

1.
a)
b)

in sinngemäßer Anwendung der für die Eigen-

vierten Teil der Anteile übersteigt und einer Gesell-

betriebe geltenden Vorschriften

schaft zusteht, an der die Gemeinde allein oder

für jedes Wirtschaftsjahr ein Wirtschaftsplan

zusammen mit anderen Gebietskörperschaften mit

aufgestellt wird,

Mehrheit im Sinne des § 53 des Haushaltsgrundsät-

der Wirtschaftsführung eine fünfjährige Finanz-

zegesetzes beteiligt ist.

planung zugrunde gelegt und der Gemeinde
2.

zur Kenntnis gebracht wird,

§ 123a Beteiligungsbericht und Offenlegung

nach den Wirtschaftsgrundsätzen (§ 121 Abs.

(1) Die Gemeinde hat zur Information der Gemein-

8) verfahren wird, wenn die Gesellschaft ein

devertretung und der Öffentlichkeit jährlich einen

wirtschaftliches Unternehmen betreibt.

Bericht über die Unternehmen in einer Rechtsform
des Privatrechts zu erstellen, an denen sie mit min-

(5) Abs. 1 bis 3 gelten entsprechend, wenn eine

destens 20 Prozent unmittelbar oder mittelbar betei-

Gesellschaft, an der Gemeinden oder Gemeinde-

ligt ist.

verbände mit insgesamt mehr als 50 Prozent unmittelbar oder mittelbar beteiligt sind, sich an einer

(2) Der Beteiligungsbericht soll mindestens Anga-

anderen Gesellschaft beteiligen will.

ben enthalten über
den Gegenstand des Unternehmens, die Beteili-

(6) Die Gemeinde kann einen Geschäftsanteil an

gungsverhältnisse, die Besetzung der Organe und

einer eingetragenen Kreditgenossenschaft erwer-

die Beteiligungen des Unternehmens,

ben, wenn eine Nachschusspflicht ausgeschlossen

1.

oder die Haftsumme auf einen bestimmten Betrag
beschränkt ist.

den Stand der Erfüllung des öffentlichen
Zwecks durch das Unternehmen,

2.

die Grundzüge des Geschäftsverlaufs, die
Ertragslage des Unternehmens, die Kapitalzu-

290

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

führungen und -entnahmen durch die Gemein-

3.

de und die Auswirkungen auf die Haushalts-

§ 125 Vertretung der Gemeinde in Gesellschaf-

wirtschaft, die Kreditaufnahmen, die von der

ten

Gemeinde gewährten Sicherheiten,

(1) Der Gemeindevorstand vertritt die Gemeinde in

das Vorliegen der Voraussetzungen des § 121

Gesellschaften, die der Gemeinde gehören (Eigen-

Abs. 1 für das Unternehmen.

gesellschaften) oder an denen die Gemeinde betei-

Ist eine Gemeinde in dem in § 53 des Haushalts-

ligt ist. Der Bürgermeister vertritt den Gemeindevor-

grundsätzegesetzes bezeichneten Umfang an ei-

stand kraft Amtes; er kann sich durch ein von ihm zu

nem Unternehmen beteiligt, hat sie darauf hinzuwir-

bestimmendes Mitglied des Gemeindevorstands

ken, dass die Mitglieder des Geschäftsführungsor-

vertreten lassen. Der Gemeindevorstand kann wei-

gans, eines Aufsichtsrats oder einer ähnlichen Ein-

tere Vertreter bestellen. Alle Vertreter des Gemein-

richtung jährlich der Gemeinde die ihnen jeweils im

devorstands sind an die Weisungen des Gemeinde-

Geschäftsjahr gewährten Bezüge mitteilen und ihrer

vorstands gebunden, soweit nicht Vorschriften des

Veröffentlichung zustimmen. Diese Angaben sind in

Gesellschaftsrechts dem entgegenstehen. Vorbe-

den Beteiligungsbericht aufzunehmen. Soweit die in

haltlich entgegenstehender zwingender Rechtsvor-

Satz 2 genannten Personen ihr Einverständnis mit

schriften haben sie den Gemeindevorstand über alle

der Veröffentlichung ihrer Bezüge nicht erklären,

wichtigen Angelegenheiten möglichst frühzeitig zu

sind die Gesamtbezüge so zu veröffentlichen, wie

unterrichten und ihm auf Verlangen Auskunft zu

sie von der Gesellschaft nach den Vorschriften des

erteilen. Die vom Gemeindevorstand bestellten

Handelsgesetzbuchs in den Anhang zum Jahresab-

Vertreter haben ihr Amt auf Verlangen des Gemein-

schluss aufgenommen werden.

devorstands jederzeit niederzulegen. Sofern Beamte der Gemeinde von den Gesellschaften für ihre

(3) Der Beteiligungsbericht ist in der Gemeindever-

Tätigkeit eine finanzielle Gegenleistung erhalten,

tretung in öffentlicher Sitzung zu erörtern. Die Ge-

zählt diese zu den abführungspflichtigen Nebentä-

meinde hat die Einwohner über das Vorliegen des

tigkeitsvergütungen im Sinne von § 2 der Nebentä-

Beteiligungsberichtes in geeigneter Form zu unter-

tigkeitsverordnung in der Fassung vom 21. Septem-

richten. Die Einwohner sind berechtigt, den Beteili-

ber 1976 (GVBl. I S. 403), zuletzt geändert durch

gungsbericht einzusehen.

Gesetz vom 25. November 1998 (GVBl. I S. 492).

§ 124 Veräußerung von wirtschaftlichen Unter-

(2) Abs. 1 gilt entsprechend, wenn der Gemeinde

nehmen, Einrichtungen und Beteiligungen

das Recht eingeräumt ist, in den Vorstand, den

(1) Die teilweise oder vollständige Veräußerung

Aufsichtsrat oder ein gleichartiges Organ einer Ge-

einer Beteiligung an einer Gesellschaft oder eines

sellschaft Mitglieder zu entsenden. Der Bürgermeis-

wirtschaftlichen

andere

ter oder das von ihm bestimmte Mitglied des Ge-

Rechtsgeschäfte, durch welche die Gemeinde ihren

meindevorstands führt in den Gesellschaftsorganen

Einfluss verliert oder vermindert, sind nur zulässig,

den Vorsitz, wenn die Gesellschaft der Gemeinde

wenn dadurch die Erfüllung der Aufgaben der Ge-

gehört oder die Gemeinde an ihr mehrheitlich betei-

meinde nicht beeinträchtigt wird. Das Gleiche gilt für

ligt ist. Dies gilt nicht, wenn weitergehende gesetzli-

Einrichtungen im Sinne des § 121 Abs. 2.

che Vorschriften gelten oder andere gesetzliche

Unternehmens

sowie

Vorschriften entgegenstehen. Die Mitgliedschaft
(2) Abs. 1 gilt entsprechend, wenn eine Gesell-

gemeindlicher Vertreter endet mit ihrem Ausschei-

schaft, an der Gemeinden und Gemeindeverbände

den aus dem hauptamtlichen oder ehrenamtlichen

mit mehr als 50 Prozent unmittelbar oder mittelbar

Dienst der Gemeinde.

beteiligt

sind,

Veräußerungen

sowie

andere

Rechtsgeschäfte im Sinne des Abs. 1 vornehmen

(3) Werden Vertreter der Gemeinde aus ihrer Tätig-

will.

keit bei einer Gesellschaft haftbar gemacht, so hat

291

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

ihnen die Gemeinde den Schaden zu ersetzen, es

Anstalt dies rechtfertigt. Die §§ 123a und 125 gelten

sei denn, dass sie ihn vorsätzlich oder grob fahrläs-

entsprechend.

sig herbeigeführt haben. Auch in diesem Falle ist
die Gemeinde schadensersatzpflichtig, wenn die

(4) Die Gemeinde haftet für die Verbindlichkeiten

Vertreter der Gemeinde nach Weisung gehandelt

der Anstalt unbeschränkt, soweit nicht Befriedigung

haben.

aus deren Vermögen zu erlangen ist (Gewährträ-

§ 126 Beteiligung an einer anderen privatrechtli-

dürfen von der Anstalt nicht getätigt werden.

gerschaft). Rechtsgeschäfte im Sinne des § 104
chen Vereinigung
Die Vorschriften des § 122 Abs. 1 und 2 mit Aus-

(5) Die Anstalt wird von einem Vorstand in eigener

nahme des Abs. 1 Satz 1 Nr. 4, der §§ 124 und 125

Verantwortung geleitet, soweit nicht gesetzlich oder

gelten auch für andere Vereinigungen in einer

durch die Satzung der Gemeinde etwas anderes

Rechtsform des privaten Rechts. Für die Mitglied-

bestimmt ist. Der Vorstand vertritt die Anstalt nach

schaft in kommunalen Interessenverbänden gelten

außen.

nur die Vorschriften des § 125.
(6) Die Geschäftsführung des Vorstands wird von
§ 126a Rechtsfähige Anstalten des öffentlichen

einem Verwaltungsrat überwacht. Der Verwaltungs-

Rechts

rat bestellt den Vorstand auf höchstens 5 Jahre;

(1) Die Gemeinde kann Unternehmen und Einrich-

eine erneute Bestellung ist zulässig. Er entscheidet

tungen in der Rechtsform einer Anstalt des öffentli-

außerdem über:

chen Rechts errichten oder bestehende Regie- und

1.

den Erlass von Satzungen nach Abs. 3 Satz 2,

Eigenbetriebe im Wege der Gesamtrechtsnachfolge

2.

die Feststellung des Wirtschaftsplans und des
Jahresabschlusses,

in rechtsfähige Anstalten des öffentlichen Rechts
umwandeln. § 122 Abs. 1 Nr. 1 gilt entsprechend.

3.

die Festsetzung allgemein geltender Tarife und
Entgelte für die Leistungsnehmer,

(2) Die Gemeinde regelt die Rechtsverhältnisse der

4.

die Bestellung des Abschlussprüfers,

Anstalt durch eine Satzung. Diese muss Bestim-

5.

die Ergebnisverwendung,

mungen über den Namen und die Aufgaben der

6.

die Beteiligung oder die Erhöhung einer Beteili-

Anstalt, die Zahl der Mitglieder des Vorstands und

gung der Anstalt an anderen Unternehmen.

des Verwaltungsrates, die Höhe des Stammkapitals,

Der Verwaltungsrat berät und beschließt in öffentli-

die Wirtschaftsführung, die Vermögensverwaltung

cher Sitzung. Dem Verwaltungsrat obliegt außer-

und die Rechnungslegung enthalten. Die Gemeinde

dem die Entscheidung in den durch die Satzung der

hat die Satzung und deren Änderungen bekannt zu

Gemeinde bestimmten Angelegenheiten der Anstalt.

machen. § 127a gilt entsprechend.

Entscheidungen nach Satz 3 Nr. 1 bedürfen der
Zustimmung der Gemeindevertretung. Die Satzung

(3) Die Gemeinde kann der Anstalt einzelne oder

im Sinne von Abs. 2 Satz 1 kann vorsehen, dass die

alle mit einem bestimmten Zweck zusammenhän-

Gemeindevertretung dem Verwaltungsrat in be-

gende Aufgaben ganz oder teilweise übertragen.

stimmten Fällen Weisungen erteilen kann oder bei

Sie kann zugunsten der Anstalt unter der Voraus-

Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung die

setzung des § 19 Abs. 2 durch Satzung einen An-

Zustimmung der Gemeindevertretung erforderlich

schluss- und Benutzungszwang vorschreiben und

ist.

der Anstalt das Recht einräumen, an ihrer Stelle

292

Satzungen für das übertragene Aufgabengebiet zu

(7) Der Verwaltungsrat besteht aus dem vorsitzen-

erlassen; § 5 gilt entsprechend. Die Anstalt kann

den Mitglied und den übrigen Mitgliedern. Den Vor-

sich nach Maßgabe der Satzung an anderen Unter-

sitz führt der Bürgermeister. Soweit Beigeordnete

nehmen beteiligen, wenn der öffentliche Zweck der

mit eigenem Geschäftsbereich bestellt sind, führt

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

derjenige Beigeordnete den Vorsitz, zu dessen

(10) § 14 Abs. 2, § 25 sowie die Bestimmungen des

Geschäftsbereich die der Anstalt übertragenen

Sechsten Teils über die Gemeindewirtschaft und die

Aufgaben gehören. Sind die übertragenen Aufgaben

des Siebenten Teils über die staatliche Aufsicht sind

mehreren Geschäftsbereichen zuzuordnen, so ent-

auf die Anstalt sinngemäß anzuwenden.

scheidet der Bürgermeister über den Vorsitz. Die
übrigen Mitglieder des Verwaltungsrats werden von

(11) Die Anstalt ist zur Vollstreckung von Verwal-

der Gemeindevertretung für die Dauer von 5 Jahren

tungsakten in demselben Umfang berechtigt wie die

gewählt. Die Amtszeit von Mitgliedern des Verwal-

Gemeinde, wenn sie aufgrund einer Aufgabenüber-

tungsrats, die der Gemeindevertretung angehören,

tragung nach Abs. 3 hoheitliche Befugnisse ausübt

endet mit dem Ende der Wahlzeit oder dem vorzei-

und bei der Aufgabenübertragung nichts Abwei-

tigen Ausscheiden aus der Gemeindevertretung.

chendes geregelt wird.

Die Mitglieder des Verwaltungsrats üben ihr Amt bis
zum Amtsantritt der neuen Mitglieder weiter aus.

(12) Abs. 1 bis 11 finden auf Anstalten des öffentli-

Mitglieder des Verwaltungsrats können nicht sein:

chen Rechts nach § 2c des Hessischen OFFENSIV-

1.

Bedienstete der Anstalt,

Gesetzes vom 20. Dezember 2004 (GVBl. I S. 488),

2.

Bedienstete der Aufsichtsbehörde, die unmit-

zuletzt geändert durch Gesetz vom 10. Juni 2011

telbar mit Aufgaben der Aufsicht über die An-

(GVBl. I S. 302), keine Anwendung.

stalt befasst sind.
§ 127 Eigenbetriebe
(8) Der Anstalt kann durch Satzung die Dienstherrn-

(1) Die Wirtschaftsführung, Vermögensverwaltung

fähigkeit verliehen werden. Die Satzung bedarf

und Rechnungslegung der wirtschaftlichen Unter-

insoweit der Genehmigung der obersten Aufsichts-

nehmen ohne Rechtspersönlichkeit (Eigenbetriebe)

behörde. Wird die Anstalt aufgelöst, hat die Ge-

sind so einzurichten, dass sie eine vom übrigen

meinde die Beamten und die Versorgungsempfän-

Gemeindevermögen abgesonderte Betrachtung der

ger zu übernehmen.

Verwaltung und des Ergebnisses ermöglichen.

(9) Für die Haushalts- und Wirtschaftsführung der

(2) In den Angelegenheiten des Eigenbetriebs ist

Anstalt gelten die Bestimmungen des Sechsten

der Betriebsleitung eine ausreichende Selbständig-

Teils und die dazu ergangenen Durchführungsbe-

keit der Entschließung einzuräumen.

stimmungen (§ 154 Abs. 3 und 4) entsprechend.
Der Haushalt der Anstalt muss in jedem Jahr in

(3) Die näheren Vorschriften über die Verfassung,

Planung und Rechnung ausgeglichen sein. Kredite

Verwaltung und Wirtschaftsführung einschließlich

der Anstalt bedürfen entsprechend den §§ 103 und

des Rechnungswesens der Eigenbetriebe bleiben

105 der Genehmigung der Aufsichtsbehörde. Ist die

einem besonderen Gesetz vorbehalten.

Anstalt überwiegend wirtschaftlich tätig, so kann sie
in ihrer Satzung bestimmen, für die Wirtschafts- und
Haushaltsführung die Vorschriften über die Eigenbetriebe sinngemäß anzuwenden. Das für die Ge-

§ 127a Anzeige

meinde zuständige Rechnungsprüfungsamt prüft

(1) Entscheidungen der Gemeinde über

den Jahresabschluss und den Lagebericht der An-

1.

die Errichtung, die Übernahme oder die we-

stalt. Das Rechnungsprüfungsamt hat das Recht,

sentliche Erweiterung eines wirtschaftlichen Un-

sich zur Klärung von Fragen, die bei der Prüfung

ternehmens,

nach § 131 Abs. 1 auftreten, unmittelbar zu unter-

2.

die Gründung einer Gesellschaft, die erstmalige

richten und zu diesem Zweck den Betrieb, die Bü-

Beteiligung an einer Gesellschaft sowie die we-

cher und Schriften der Anstalt einzusehen.

sentliche Erhöhung einer Beteiligung an einer
Gesellschaft,

293

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

3.
4.

den Erwerb eines Geschäftsanteils an einer
eingetragenen Genossenschaft,

§ 127b Verbot des Missbrauchs wirtschaftlicher

Rechtsgeschäfte im Sinne des § 124 Abs. 1

Machtstellung

sind der Aufsichtsbehörde unverzüglich, spätestens

Bei Unternehmen, für die kein Wettbewerb gleichar-

sechs Wochen vor Beginn des Vollzugs, schriftlich

tiger Unternehmen besteht, dürfen der Anschluss

anzuzeigen. Aus der Anzeige muss zu ersehen

und die Belieferung nicht davon abhängig gemacht

sein, ob die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt

werden, dass auch andere Leistungen oder Liefe-

sind.

rungen abgenommen werden.

(2) Abs. 1 gilt für Entscheidungen über mittelbare
Beteiligungen im Sinne von § 122 Abs. 5 entsprechend.

Haushaltsgrundsätzegesetz (HGrG)
(§§ 53 und 54 HGrG)
§ 53 Rechte gegenüber privatrechtlichen Unternehmen
(1) Gehört einer Gebietskörperschaft die Mehrheit
der Anteile eines Unternehmens in einer Rechtsform des privaten Rechts oder gehört ihr mindestens der vierte Teil der Anteile und steht ihr zusammen mit anderen Gebietskörperschaften die Mehrheit der Anteile zu, so kann sie verlangen, daß das
Unternehmen
1.

im Rahmen der Abschlußprüfung auch die
Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung prüfen läßt;

2.

die Abschlußprüfer beauftragt, in ihrem

Bericht auch darzustellen
a)

die Entwicklung der Vermögens- und Ertragslage sowie die Liquidität und Rentabilität der
Gesellschaft,

b)

verlustbringende Geschäfte und die Ursachen
der Verluste, wenn diese Geschäfte und die
Ursachen für die Vermögens- und Ertragslage
von Bedeutung waren,

c)

die Ursachen eines in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Jahresfehlbetrages;

3.

ihr den Prüfungsbericht der Abschlußprüfer
und, wenn das Unternehmen einen Konzernabschluß aufzustellen

294

hat, auch den Prüfungsbericht der Konzernabschlußprüfer unverzüglich nach Eingang übersendet.
(2) Für die Anwendung des Absatzes 1 rechnen als
Anteile der Gebietskörperschaft auch Anteile, die
einem Sondervermögen der Gebietskörperschaft
gehören. Als Anteile der Gebietskörperschaft gelten
ferner Anteile, die Unternehmen gehören, bei denen
die Rechte aus Absatz 1 der Gebietskörperschaft
zustehen.
§ 54 Unterrichtung der Rechnungsprüfungsbehörde
(1) In den Fällen des § 53 kann in der Satzung (im
Gesellschaftsvertrag) mit Dreiviertelmehrheit des
vertretenen Kapitals bestimmt werden, daß sich die
Rechnungsprüfungsbehörde

der

Gebietskörper-

schaft zur Klärung von Fragen, die bei der Prüfung
nach § 44 auftreten, unmittelbar unterrichten und zu
diesem Zweck den Betrieb, die Bücher und die
Schriften des Unternehmens einsehen kann.
(2) Ein vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes begründetes Recht der Rechnungsprüfungsbehörde
auf unmittelbare Unterrichtung bleibt unberührt.

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Hessisches Eigenbetriebsgesetz
(EigBGes)
(§§ 1 und 5 bis 8 EigBGes)
§ 1 Rechtsgrundlagen für den Eigenbetrieb
(1) Die Gemeinde führt ihre wirtschaftlichen Unternehmen ohne Rechtspersönlichkeit als Eigenbetriebe nach den Vorschriften dieses Gesetzes sowie
nach einer von ihr zu erlassenden Satzung (Betriebssatzung).
(2) Die Vorschriften der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) bleiben unberührt, soweit sich aus
diesem Gesetz nichts anderes ergibt.
§ 5 Aufgaben der Gemeindevertretung
Die Gemeindevertretung entscheidet unter Beachtung der § 121 Abs. 8 und § 127 HGO über die
Grundsätze, nach denen die Eigenbetriebe der
Gemeinde gestaltet und wirtschaftlich geleitet werden sollen. Sie ist zuständig für:
1. Erlaß und Änderung der Betriebssatzung;
2. wesentliche Aus- und Umgestaltung oder Auflösung des Eigenbetriebs;
3. Verschmelzung mit anderen Eigenbetrieben oder
Umwandlung in eine andere Rechtsform;
4. Beschlußfassung über den Wirtschaftsplan nach
§ 15;
5. Festsetzung der allgemeinen Lieferungsbedingungen und der allgemeinen Tarife;
6. Zustimmung zu erfolggefährdenden Mehraufwendungen und zu Mehrausgaben nach Maßgabe
des § 16 Abs. 3 und des § 17 Abs. 8;
7. Verfügung über Vermögensgegenstände, die
zum Sondervermögen (§ 10 Abs. 1) gehören, soweit
sie der Gemeindevertretung durch die Betriebssatzung besonders zugewiesen ist;
8. Entscheidung über die Verminderung des Eigenkapitals nach § 11 Abs. 4;
9. Übernahme von neuen Aufgaben, insbesondere
Angliederung sonstiger Unternehmen und Einrichtungen der Gemeinde, die nicht als wirtschaftliche
Unternehmen gelten, jedoch wirtschaftlich oder
technisch mit dem Eigenbetrieb im Zusammenhang
stehen;

10. Übernahme von Bürgschaften und Bestellung
anderer Sicherheiten;
11. Feststellung des Jahresabschlusses und Beschlußfassung über die Verwendung des Jahresgewinnes oder die Behandlung des Jahresverlustes
sowie über den Ausgleich von Verlustvorträgen;
12. Genehmigung der Verträge der Gemeinde mit
Mitgliedern der Betriebskommission und deren
Stellvertretern oder den Betriebsleitern nach Maßgabe des § 3 Abs. 6 und des § 6 Abs. 9;
13. Bestellung des Prüfers für den Jahresabschluß.
In der Betriebssatzung kann sich die Gemeindevertretung die Entscheidung weiterer Angelegenheiten
vorbehalten, soweit sie nicht nach § 7 der Entscheidung der Betriebskommission unterliegen oder zu
den Geschäften der laufenden Betriebsführung
gehören.
§ 6 Betriebskommission
(1) Der Gemeindevorstand beruft eine Betriebskommission; für mehrere Eigenbetriebe einer Gemeinde kann eine gemeinsame Betriebskommission
gebildet werden.
(2) Der Betriebskommission gehören an:
1. Mitglieder der Gemeindevertretung, die von ihr für
die Dauer ihrer Wahlzeit aus ihrer Mitte gewählt
werden; die Zahl dieser Mitglieder bestimmt die
Betriebssatzung;
2. kraft ihres Amtes der Bürgermeister (Oberbürgermeister) oder in seiner Vertretung ein von ihm
bestimmtes Mitglied des Gemeindevorstandes sowie zwei weitere Mitglieder des Gemeindevorstandes; darunter muß der für das Finanzwesen zuständige Beigeordnete sein. Die Betriebssatzung kann
bestimmen, daß und wie viele weitere Mitglieder der
Gemeindevorstand aus seinen Reihen in die Betriebskommission entsendet;
3. zwei Mitglieder des Personalrates des Eigenbetriebes, die auf dessen Vorschlag von der Gemeindevertretung nach den Grundsätzen der Mehrheits-

295

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

wahl für die Dauer der Wahlzeit des Personalrates

(9) Verträge von Mitgliedern der Betriebskommissi-

gewählt werden.

on und deren Stellvertretern mit der Gemeinde in
Angelegenheiten des Eigenbetriebs bedürfen der

(3) Der Betriebskommission sollen weitere wirt-

Genehmigung der Gemeindevertretung, es sei

schaftlich oder technisch besonders erfahrene Per-

denn, daß es sich um Verträge nach feststehendem

sonen angehören, die von der Gemeindevertretung

Tarif oder um Geschäfte der laufenden Betriebsfüh-

nach den Grundsätzen der Mehrheitswahl für die

rung handelt, die für die Gemeinde unerheblich

Dauer ihrer Wahlzeit gewählt werden. Die Zahl

sind.

dieser Mitglieder bestimmt die Betriebssatzung; sie
darf ein Drittel der Gesamtzahl der Mitglieder der

§ 7 Aufgaben der Betriebskommission

Betriebskommission nicht übersteigen.

(1) Die Betriebskommission überwacht die Betriebsleitung und bereitet die nach diesem Gesetz erfor-

(4) In der Betriebssatzung kann geregelt werden,

derlichen Beschlüsse der Gemeindevertretung vor.

daß die Mitglieder der Betriebskommission sich

Sie kann Auskunft sowie Akteneinsicht verlangen.

vertreten lassen können. Die Vertreter sind nach
den Vorschriften dieses Gesetzes zu wählen oder

(2) Die Betriebskommission hat einer Maßnahme

zu berufen, die für die Wahl oder Berufung der Mit-

der Betriebsleitung zu widersprechen, wenn sie das

glieder der Betriebskommission gelten.

Recht verletzt oder das Wohl der Gemeinde oder
des Eigenbetriebs gefährdet. Der Widerspruch hat

(5) Die gewählten Mitglieder der Betriebskommissi-

aufschiebende Wirkung. Über die strittige Angele-

on bleiben nach Ablauf ihrer Wahlzeit solange Mit-

genheit entscheidet der Gemeindevorstand.

glieder der Betriebskommission, bis ihre Nachfolger
nach Abs. 7 berufen worden sind.

(3) Die Betriebskommission ist, unbeschadet der

(6) Wer durch seine berufliche Tätigkeit in regelmä-

ten zuständig, soweit sie nicht zu den Geschäften

ßigen Geschäftsbeziehungen oder in Wettbewerb

der laufenden Betriebsführung gehören:

mit dem Eigenbetrieb steht oder für Betriebe tätig

1. Stellungnahme zum Wirtschaftsplan und Vorlage

ist, auf die die vorstehenden Voraussetzungen zu-

an den Gemeindevorstand zur Weiterleitung an die

treffen, darf nicht Mitglied der Betriebskommission

Gemeindevertretung;

sein, es sei denn, daß diese Tätigkeit im Auftrage

2. Stellungnahme zu den Vorschlägen der Betriebs-

der Gemeinde ausgeübt wird.

leitung für die Festsetzung der allgemeinen Liefe-

(7) Die gewählten Mitglieder der Betriebskommissi-

3. Genehmigung von Geschäften aller Art im Rah-

on und deren Stellvertreter müssen ihren Wohnsitz

men des Wirtschaftsplans, deren Wert einen ange-

nicht in der Gemeinde haben; sie können durch

messenen, in der Betriebssatzung festzulegenden

Beschluß der Mehrheit der gesetzlichen Zahl der

Vomhundertsatz des Stammkapitals (§ 10 Abs. 2)

Gemeindevertreter vorzeitig abberufen werden.

übersteigt; trifft die Betriebssatzung keine Bestim-

(8) Den Vorsitz in der Betriebskommission führt der

mung, so unterliegen alle Geschäfte der Genehmi-

Bürgermeister (Oberbürgermeister) oder ein von

gung, deren Wert zwei vom Hundert des Stammka-

ihm bestimmter Vertreter. An den Sitzungen der

pitals übersteigt;

Bestimmung in Abs. 1, für folgende Angelegenhei-

rungsbedingungen und der allgemeinen Tarife;

Betriebskommission nimmt die Betriebsleitung teil.

4. Verfügung über Vermögensgegenstände, die

Sie ist auf Verlangen zu dem Gegenstand der Ver-

zum Sondervermögen (§ 10 Abs. 1) gehören, ins-

handlungen zu hören. Sie ist verpflichtet, der Be-

besondere Erwerb, Veräußerung und Belastung von

triebskommission auf Anfordern Auskünfte zu den

Grundstücken, Schenkungen und Darlehenshinga-

Beratungsgegenständen zu erteilen.

ben, soweit sie nicht wegen der Bedeutung der
Angelegenheit oder wegen des Wertes des Vermö-

296

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

gensgegenstandes durch die Betriebssatzung der

(5) In den in Abs. 3 genannten Angelegenheiten

Gemeindevertretung zugewiesen ist;

kann die Betriebsleitung in dringenden Fällen, wenn

5. Stellungnahme zum Jahresabschluß, zum Lage-

die vorherige Entscheidung der Betriebskommission

bericht und zum Vorschlag für die Gewinnverwen-

nicht eingeholt werden kann, die erforderlichen

dung;

Maßnahmen von sich aus anordnen. Hiervon hat sie

6. Stellungnahme zur Einstellung, Beförderung und

dem Vorsitzenden der Betriebskommission unver-

Entlassung von Beamten und leitenden Angestell-

züglich Kenntnis zu geben.

ten;
7. Vorschlag für den Prüfer für den Jahresabschluß;

§ 8 Aufgaben des Gemeindevorstands

8. Entscheidung über die Führung eines Rechts-

(1) Der Gemeindevorstand sorgt dafür, daß die

streites und den Abschluß von Vergleichen, wenn

Verwaltung und Wirtschaftsführung des Eigenbe-

sie größere Bedeutung haben;

triebs mit den Planungen und Zielen der Gemeinde-

9. Zustimmung zu Verträgen von größerer Bedeu-

verwaltung im Einklang stehen. Erfüllt die Betriebs-

tung, insbesondere über den Bezug von Energie

kommission eine ihr durch dieses Gesetz oder die

und Wasser durch den Eigenbetrieb;

Betriebssatzung zugewiesene Aufgabe nicht, so

10. Verzicht auf Forderungen und Stundung von

fordert sie der Gemeindevorstand unter Bestim-

Zahlungsverpflichtungen nach Maßgabe der Be-

mung einer angemessenen Frist zur Erfüllung der

triebssatzung.

Aufgabe auf; nach ergebnislosem Ablauf der Frist

Die Betriebssatzung kann der Betriebskommission

übernimmt der Gemeindevorstand die Aufgabe und

die Entscheidung in weiteren Angelegenheiten zu-

entscheidet anstelle der Betriebskommission.

weisen, soweit sie nicht nach § 5 der Entscheidung

(2) Der Gemeindevorstand hat einen Beschluß der

der Gemeindevertretung oder nach § 8 der Ent-

Betriebskommission nach Anhörung der Betriebs-

scheidung des Gemeindevorstands unterliegen oder

kommission aufzuheben, wenn dieser das Recht

zu den Geschäften der laufenden Betriebsführung

verletzt; er kann ihn ändern, soweit er gegen die

gehören.

Planungen und Ziele der Gemeindeverwaltung

(4) Die Betriebskommission hat den Gemeindevor-

verstößt.

stand über alle wichtigen Angelegenheiten des

(3) Der Gemeindevorstand regelt das Verfahren und

Eigenbetriebs rechtzeitig zu unterrichten und ihm

den Geschäftsgang der Betriebskommission durch

auf Verlangen Auskunft zu erteilen.

eine Geschäftsordnung.

297

Stadt Frankfurt am Main • Beteiligungsbericht 2014

Links zu Internetfundstellen:
Bundesgesetze:
http://www.gesetze-im-internet.de/
Bundesgesetzblatt I und II:
http://www1.bgbl.de/index.php
Bundesanzeiger:
https://www.bundesanzeiger.de/
Verwaltungsvorschriften des Bundes:
http://www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de/
Kommunalrechtliche Vorschriften und Landesrecht Hessen:
http://www.rv.hessenrecht.hessen.de/jportal/portal/page/bshesprod.psml
Staatsanzeiger Hessen bis 2002:
http://starweb.hessen.de/starweb/LIS/Dokumentenarchivstart.htm?stanz.htm
Staatsanzeiger Hessen seit 2003:
http://www.staatsanzeiger-hessen.de/
Stadt Frankfurt am Main:
http://www.frankfurt.de
Beteiligungsmanagement der Stadt Frankfurt:
www.beteiligungsmanagement.stadt-frankfurt.de
Deutscher Städtetag:
http://www.staedtetag.de/
Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt):
www.kgst.de

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