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Full text: Geschäftsbericht (Rights reserved) Issue2018 (Rights reserved)

Geschäftsbericht 2018 Bericht des Aufsichtsrates Lagebericht Entsprechenserklärung Jahresabschluss Berlinwasser Holding GmbH, Berlin Anhang Bestätigungsvermerk Bericht des Aufsichtsrates Beratung und Überwachung der Geschäftsführung Der Aufsichtsrat der Berlinwasser Holding GmbH hat im Berichtsjahr 2018 die ihm nach Gesetz, Gesellschaftsvertrag und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben ordnungsgemäß wahrgenommen. Der Aufsichtsrat hat die Arbeit der Geschäftsführung kontinuierlich überwacht und diese bei der Leitung und strategischen Entwicklung der Berlinwasser Gruppe sowie bei wesent­ lichen Entscheidungen beratend begleitet. Die Geschäftsführung unterrichtete den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend in schriftlicher und mündlicher Form über alle wesentlichen Belange des Unternehmens und der Beteiligungsgesellschaften. Dem Aufsichtsrat wurden insbesondere die finanzielle Lage der Gesellschaft und der Tochtergesellschaften, deren Ertragsentwicklung sowie die Unternehmensplanung dargelegt. Im Rahmen quartalsmäßiger Berichterstattungen wurden jeweils Umsatz und Ergebnis für die Berlinwasser Gruppe dargelegt. Die Mitglieder des Aufsichtsrats hatten stets ausreichend Gelegenheit, sich mit den Berichten der Geschäftsführung kritisch auseinanderzusetzen und eigene Anregungen einzubringen. Der Aufsichtsratsvorsitzende stand mit der Geschäftsführung in engem Kontakt und hat sich über wichtige Entwicklungen berichten lassen. Über wesentliche Belange wurden die Mitglieder spätestens in der folgenden Aufsichtsratssitzung informiert. Arbeit des Aufsichtsrates und Schwerpunkte der Sitzungen Im Geschäftsjahr 2018 haben turnusmäßig vier Sitzungen sowie eine außerordentliche Sitzung stattgefunden. Die nachfolgenden Themen standen im Mittelpunkt der Beratungen und Beschlussfassungen des Aufsichtsrats. ▉ In allen Sitzungen wurden die Berichte der Geschäftsführung besprochen und die Entwicklung des Unternehmens und seiner Beteiligungsgesellschaften diskutiert. Zudem wurden die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und grundsätzliche Fragen der Unternehmenspolitik sowie die GovernanceOrganisation der Berlinwasser Gruppe erörtert. ▉ Die Planung und die Strategie des Unternehmens sowie der Beteiligungsunternehmen wurden beraten und in diesem Zusammenhang dem Budget für das Geschäftsjahr 2019 und den Mittelfristplanungen zugestimmt. ▉ Der Aufsichtsrat hat sich ausführlich mit den Auswirkungen der EU-Datenschutzgrundverordnung für die Berlinwasser Gruppe und der Datenschutzorganisation befasst. ▉ Daneben hat sich der Aufsichtsrat zum Kundenportfolio­ management der p2m berlin GmbH informiert. ▉ Der Katalog zustimmungspflichtiger Geschäfte, welcher Geschäfte definiert zu deren Durchführung die Geschäftsführung die Zustimmung des Aufsichtsrates benötigt, wurde überprüft und Änderungen beraten. Im Berichtsjahr haben sich die Mitglieder des Aufsichtsrats in einer gemeinsamen Fortbildungsveranstaltung zu aktuellen Entwicklungen in Recht und Praxis der Aufsichtsratstätigkeit, neuen Rechtsvorschriften sowie schwerpunktmäßig mit den Auswirkungen der EU-Datenschutzgrundverordnung und zur Cyber­ kriminalität informiert. Corporate Governance und Entsprechenserklärung Der Aufsichtsrat hat sich im Berichtsjahr 2018 mit den Inhalten des Corporate Governance Kodex der Berlinwasser Holding GmbH befasst. Geschäftsführung und Aufsichtsrat haben gemeinsam die Entsprechenserklärung am 3. Dezember 2018 verabschiedet. Im Berichtsjahr hat kein Aufsichtsratsmitglied an weniger als der Hälfte der Sitzungen teilgenommen. Interessenkonflikte von Geschäftsführungs- oder Aufsichtsratsmitgliedern, über die die Gesellschafterversammlung zu informieren wäre, sind im Berichtszeitraum nicht entstanden. Jahresabschlussprüfung 2018 Die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung der Berlinwasser Holding GmbH vom 7. Mai 2018 zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2018 bestellt. Der von der Geschäftsführung nach den Regeln des HGB aufgestellte Jahresabschluss der Berlinwasser Holding GmbH sowie der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, geprüft und mit einem uneingeschränkten Be­stätigungsvermerk versehen. Die Unterlagen sowie der Vorschlag der Geschäftsführung über die Verwendung des Jahres­ ergebnisses und die Prüfungsberichte der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, wurden den Mitgliedern des | 02 Bericht des Aufsichtsrates Lagebericht Entsprechenserklärung Jahresabschluss Anhang Bestätigungsvermerk Aufsichtsrats rechtzeitig übermittelt und in Anwesenheit des Abschlussprüfers in der Aufsichtsratssitzung am 6. März 2019 umfassend behandelt. Der Aufsichtsrat sah nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes keinen Anlass, Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den von der Geschäftsführung aufgestellten Abschluss gebilligt und empfiehlt nach Einschätzung der Lage der Berlinwasser Holding GmbH in Übereinstimmung mit der Geschäftsführung die Feststellung des Jahresabschlusses durch die Gesellschafterversammlung. Dem Vorschlag der Geschäftsführung zur Verwendung des Jahresergebnisses wurde nach Beratung zugestimmt. Besetzung von Geschäftsführung und Aufsichtsrat Frau Juliane Anton (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe) hat mit Wirkung zum 30. April 2018 den Vorsitz und das Mandat im Aufsichtsrat niedergelegt. An ihrer Stelle wurde Herr Tobias Kraft (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe) mit Wirkung zum 1. Mai 2018 in den Aufsichtsrat entsandt. In der außerordentlichen Sitzung vom 3. Mai 2018 wurde Herr Kraft zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. Danksagung Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern der Geschäftsführung für ihren Einsatz zum Wohle des Unternehmens. Besonderer Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Berlinwasser Gruppe für die erfolgreiche Arbeit im Geschäftsjahr 2018. Berlin, 6. März 2019 Anja Naujokat Stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats der Berlinwasser Holding GmbH | 03 Bericht des Aufsichtsrates Unternehmensgrundlagen Lagebericht Entsprechenserklärung Jahresabschluss Berlinwasser Holding GmbH, Berlin Anhang Bestätigungsvermerk Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 1. Unternehmensgrundlagen 1.1. Geschäftsmodell Die Berlinwasser Holding GmbH, die 1999 aus der Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe entstand, wurde 2015 mit dem Ziel der wirtschaftlichen Optimierung und der Vereinfachung der Beteiligungsstrukturen grundlegend umstrukturiert. Seit dieser erfolgreichen Umstrukturierung fokussiert sich die Berlinwasser Gruppe im Wettbewerbsgeschäft noch stärker auf ihre Kernkompetenzen. Unter dem Dach der Berlinwasser Holding GmbH als Finanzund Managementholding treten die p2m berlin GmbH, die pigadi GmbH sowie die bluepartner GmbH am Markt auf und erbringen als zuverlässige Partner für privatwirtschaftliche und kommunale Unternehmen unterschiedliche Dienstleistungen rund ums Wasser. Kunden aus Industrie, Gewerbe und Kommunen profitieren vom hohen technischen und kaufmännischen Wissen und den weitreichenden Erfahrungen der Berlinwasser Gruppe. Die Berlinwasser Holding GmbH hat keine eigenen Beschäftigten. Die Steuerung der Tochtergesellschaften und die Betreuung bei Kommunikations-, Steuer-, Bilanzierungs- und Rechtsthemen erfolgt durch Beschäftigte der Berliner Wasser­ betriebe auf der Basis von Dienstleistungsverträgen. Die p2m berlin GmbH ist die Ingenieurgesellschaft der Berlinwasser Gruppe und sowohl im deutschen als auch im internationalen Markt aktiv. Die Gesellschaft hat ihre Schwerpunkte in den Geschäftsfeldern Trinkwasserversorgung und Abwasser­ entsorgung und hat sich zu einer der führenden deutschen Ingenieurgesellschaften der Wasserbranche entwickelt. Das Dienstleistungsangebot ist umfassend und deckt alle Projektphasen ab. Die p2m berlin GmbH vereint dabei fundiertes Inge­ nieurwissen und langjährige Projekterfahrungen. Die pigadi GmbH realisiert sowohl national als auch international Leistungen für den Brunnenservice in den Bereichen Brunnensanierung und -regenerierung. Zu ihrem breiten Leistungsspektrum zählen unter anderem Zustandsanalysen und Servicekonzepte, verschiedenste, zum Teil eigenentwickelte, Verfahren der Brunnenregenerierung und -sanierung, aber auch das operative Grundwassermonitoring, die sogenannte Hochleistungsentsandung sowie technische Ingenieur- und Organisa­ tionsberatung von Unternehmen, welche Brunnen zur Wassergewinnung betreiben. Die bluepartner GmbH unterstützt kommunale und privatwirtschaftliche Unternehmen bei der Kundenbetreuung. Die Gesellschaft bietet sowohl innerhalb des Konzernverbundes als auch auf dem externen Markt komplexe Kundendienstleistungen an. Es handelt sich hierbei um Leistungen im Bereich Customer Care Service (z. B. Callcenter) als auch um Kundensachbearbeitung, vor allem im Bereich der Ver- und Entsorgungsbranche. Neben den Berliner Wasserbetrieben zählen auch andere große Unternehmen aus Berlin sowie zahlreiche Firmen bundesweit zu den Kunden der bluepartner GmbH. 1.2. Ziele und Strategien Seit 2015 fokussiert sich die Berlinwasser Gruppe auf das in den Unternehmen konzentrierte Kerngeschäft und entwickelt es gezielt weiter. Das Ziel der p2m berlin GmbH liegt sowohl national als auch international im Ausbau des Kerngeschäftes im Wasser- und Abwassersektor. In den vergangenen Jahren hat die p2m berlin GmbH hohe Kompetenzen entwickelt und herausragende Referenzen erlangt, die die Marktposition nachhaltig unterstreichen. Im Jahr 2017 wurde eine strategische Neuausrichtung der p2m berlin GmbH vorgenommen. In der p2m berlin GmbH wurde die Organisationsstruktur angepasst und verschlankt und umfasst nun die Bereiche Werke, Netze, Internationales Consulting und Kaufmännische Verwaltung. Die strategische Neuausrichtung führt auch zu Veränderungen in der aktuellen und mittelfristigen Geschäftsentwicklung. Die pigadi GmbH trägt durch die hochwertigen bundesweiten Dienstleistungen zum Imagegewinn der Berlinwasser Gruppe bei. Das spezifische Expertenwissen auf dem Gebiet der optimierten Wassergewinnung aus Brunnen repräsentiert den Wasserstandort Berlin in besonderer Weise. Die pigadi GmbH wird auch zukünftig innovative Lösungen und Services ent­ wickeln und anbieten. Durch die externe Projektarbeit entsteht ein signifikanter Mehrwert für das Brunnenmanagement der Berliner Wasserbetriebe (in Form von Kostenreduzierungen und Betriebsoptimierung). Neben der Prozessoptimierung steigert die bluepartner GmbH die Kundenzahlen und die damit verbundene Erhöhung der Kundenkontakte, vorrangig für das Drittgeschäft außerhalb der Berlinwasser Gruppe. Das Weiterempfehlungsmarketing hat sich hierbei als entscheidender Vertriebskanal erwiesen. | 04 Bericht des Aufsichtsrates Wirtschaftsbericht Lagebericht Entsprechenserklärung Jahresabschluss Anhang Bestätigungsvermerk 2. Wirtschaftsbericht 2.2. Geschäftsverlauf Berlinwasser Holding GmbH 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Wettbewerbsgesellschaften der Berlinwasser Holding GmbH leisten als Partner für Unternehmen und Kommunen spezialisierte Dienste rund ums Wasser. Für die p2m berlin GmbH als Ingenieurgesellschaft ist die wirtschaftliche Situation nach wie vor gut. Allerdings hat die verstärkte Nachfrage nach Ingenieurleistungen die ohnehin angespannte Situation am Arbeitsmarkt für Ingenieure weiter verschärft. Die p2m berlin GmbH besitzt national einen festen Platz unter den namhaften deutschen Ingenieurgesellschaften der Wasser- und Abwasserwirtschaft. International ist die p2m berlin GmbH in den vergangenen Jahren stark gewachsen. In mehreren Zielländern bestehen zu internationalen Finanzierungsinstitutionen (zum Beispiel Weltbank und KfW) gute Kontakte und Geschäftsbeziehungen für lokale Projektfinanzierungen. Die pigadi GmbH ist einer der führenden Marktteilnehmer in einem stark fragmentierten Gesamtmarkt. Das Geschäft der pigadi GmbH unterliegt einer witterungsbedingt saisonal schwankenden Auftragsvergabe und -bearbeitung. Darüber hinaus ist die pigadi GmbH in einem Marktsegment mit hart umkämpftem Wettbewerb tätig. Die bluepartner GmbH agiert als erstklassiges Service-Center auf einem von starkem Wettbewerb und hohem Preisdruck geprägten Markt. Neben den Berliner Wasserbetrieben zählen jedoch auch weitere große Berliner Unternehmen, wie die Berliner Stadtreinigungsbetriebe AöR, die Berlin Recycling GmbH, die Berliner Stadtwerke GmbH und die Verkehrslenkung Berlin, zu den Kunden der bluepartner GmbH. Außerhalb Berlins betreut die bluepartner GmbH Kleinunternehmer mit dem Produkt „Sekretariatsservice“ sowie Lebensmittel- und Versorgungsunternehmen mit der gesamten Bandbreite der Produktpalette des telefonischen und schriftlichen Kundenservice. Da die Berlinwasser Holding GmbH eine Finanz- und Managementholding ist, entstanden Aufwendungen im Zusammenhang mit der Wahrnehmung ihrer Holdingfunktion. Ihrem Charakter als Finanz- und Managementholding folgend, vereinnahmt die Berlinwasser Holding GmbH grundsätzlich den Großteil ihrer Erträge als Beteiligungserträge aus den Tochtergesellschaften und somit im Beteiligungsergebnis. Aufgrund der deutlich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbesserten langfristigen Ertragserwartungen der p2m berlin GmbH wurde im Geschäftsjahr der Buchwert der p2m berlin GmbH bei der Berlinwasser Holding GmbH in Höhe von 593 T€ zugeschrieben. Zusätzlich sind ungeplante sonstige betriebliche Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für Zinsen auf Steuernachzahlungen aus Prüfungsfeststellungen bei den Berliner Wasserbetrieben für den Betriebsprüfungszeitraum bis zur Beendigung der Stillen Gesellschaften zwischen der Berlinwasser Holding GmbH und den Berliner Wasserbetrieben (576 T€) sowie der dadurch bedingten Änderung der IHK-Beiträge (86 T€) entstanden. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beläuft sich auf 1.021 T€ und lag vor allem aufgrund von Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen und der Zuschreibung des Beteiligungsbuchwerts der p2m berlin GmbH insgesamt um 1.257 T€ über dem Plan. Das Beteiligungsergebnis in Höhe von 430 T€ verringerte sich gegenüber dem Plan (453 T€) um 18 T€. Dies resultierte aus der Ergebnisabführung der p2m berlin GmbH, welche maßgeblich durch den Umzug der p2m Berlin GmbH in neue Büroräume im Juli 2018 beeinflusst wurde. Im Zusammenhang mit der Rekommunalisierung der Berliner Wasserbetriebe im Jahr 2015 wurden bei der Berlinwasser Holding GmbH Verlustvorträge aufgrund der Regelungen des § 8c Abs. 1 Satz 1 Körperschaftsteuergesetz (KStG) zu einem Anteil von 49,9 % sowie für 2013 zeitanteilig laufende Verluste zur Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer als untergegangen behandelt und entsprechend in den Steuerbescheiden ab 2013 gekürzt. Nunmehr hat das Bundesverfassungsgericht den bisherigen § 8c Abs. 1 Satz 1 KStG für verfassungswidrig erklärt und den Gesetzgeber verpflichtet, den Verlustabzug neu zu regeln. Dies ist mit dem Jahressteuergesetz 2018, dass am 14. Dezember 2018 im Bundesgesetzblatt verkündet wurde, geschehen. Mit dem | 05 Bericht des Aufsichtsrates Wirtschaftsbericht Lagebericht Entsprechenserklärung Jahresabschluss Anhang Bestätigungsvermerk Jahressteuergesetz 2018 wurde der bisher geltende § 8c Abs. 1 Satz 1 KStG ersatzlos gestrichen. Die Streichung wirkt auf alle offenen Veranlagungen bis einschließlich Veranlagungszeitraum 2008 zurück. Die Berlinwasser Holding GmbH hat die Ansprüche aus Gewerbesteuer (12.150 T€), Körperschaftsteuer (12.900 T€) und Zinsen (2.630 T€) im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 bilanziert, da sie wirtschaftlich dem Vermögen der Berlinwasser Holding GmbH zuzurechnen sind. Das Jahresergebnis lag aufgrund der oben genannten einmaligen Effekte bei 26.599 T€ (Plan: -150 T€). Das Ergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von 65 T€ bleibt unter dem Plan von 89 T€ und ist maßgeblich durch den planerisch nicht berücksichtigten Umzug in neue Büroräume im Juli 2018 beeinflusst. Wesentlicher nichtfinanzieller Leistungsindikator der p2m berlin GmbH ist die Personalentwicklung. Der Personalbestand der p2m berlin GmbH liegt zum 31. Dezember 2018 bei 52 Beschäftigten (ohne Beschäftigte in Altersteilzeit, studentische Hilfskräfte und Praktikanten). pigadi GmbH p2m berlin GmbH In 2018 lag das gesamte Geschäftsvolumen der p2m berlin GmbH trotz der strategischen Neuausrichtung deutlich über dem Plan. Im externen Markt (nationales Geschäft – ohne verbundene Unternehmen und ohne Berliner Wasserbetriebe – sowie inter­ nationales Geschäft) profitiert die p2m berlin GmbH von Auftragsbeständen der Vorjahre und wiederum hohen Auftrags­ eingängen. Die Geschäftsbeziehung mit den Berliner Wasserbetrieben liegt allerdings, vor allem bedingt durch die strategische Neuausrichtung, auf niedrigerem Niveau als in den Vorjahren. Zur internen Unternehmenssteuerung werden als Kennzahlen finanzielle Leistungsindikatoren herangezogen, die einerseits die Beziehung zu den Berliner Wasserbetrieben abbilden und andererseits die Entwicklung im externen Markt aufzeigen. Im Einzelnen sind dies: das Ergebnis vor Ergebnisabführung und die Gesamtleistung bzw. Auftragseingänge (Berliner Wasserbetriebe bzw. externer Markt. Im Berichtsjahr liegt die Gesamtleistung mit 7.914 T€ über dem Plan für 2018 (6.964 T€). Das liegt sowohl an den höheren als geplanten Leistungen im externen Markt in Höhe von 5.716 T€ (Plan: 5.200 T€) als auch an den höheren als geplanten Leistungen mit den Berliner Wasserbetrieben in Höhe von 2.065 T€ (Plan: 1.700 T€). Letzteres ist unter anderem auf einen verzögerten Wechsel von neun Mitarbeitern zu den Berliner Wasser­ betrieben zurückzuführen. Der Auftragsbestand mit den Berliner Wasserbetrieben liegt bei 1.891 T€ (Plan: 2.551 T€). Die Auftragseingänge aus dem externen Markt sind mit 7.434 T€ deutlich höher als geplant (5.200 T€), so dass der externe Auftragsbestand von 5.628 T€ auf 7.346 T€ gestiegen ist. Der gesamte Auftragsbestand liegt mit 9.237 T€ über dem geplanten Niveau (8.179 T€). Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren der pigadi GmbH sind der Umsatz und das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit1 (EBIT) sowie die Auftragseingänge. Im Berichtsjahr liegen sowohl die Umsatzerlöse mit 3.030 T€ (Plan: 2.696 T€) als auch das EBIT mit 155 T€ (Plan: 149 T€) über dem Planniveau. Die gute Auftragslage und die milde Witterung zu Jahresbeginn haben zu einer kontinuierlichen Bearbeitung von Projekten externer Kunden beigetragen und haben etwaige Auswirkungen der im Berichtsjahr außergewöhnlich langen Trockenperiode in den Sommermonaten und der damit verbundenen Vorsicht von Brunnenbetreibern bei der Außerbetriebnahme von Brunnen für die Reinigung oder Regenerierung auf Umsatzerlöse und Ergebnis überkompensiert. Die Auftragseingänge beliefen sich auf 2.300 T€ (Plan 2.510 T€). Des Weiteren waren aus dem Vorjahr noch ein Auftragsbestand für Dritte in Höhe von 850 T€ und zusätzliche 400 T€ aus einem Rahmenvertrag mit den Berliner Wasserbetrieben zur Hochleistungsentsandung von Brunnenneubauten vorhanden, so dass die geplanten Umsätze erzielt werden konnten. bluepartner GmbH Die wirtschaftliche Entwicklung der bluepartner GmbH verlief im Berichtszeitraum erfolgreich. Zu den wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren der bluepartner GmbH zählen das EBIT sowie die Ergebnisabführung an die Gesellschafterin. Das EBIT erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von 230 T€ um 9 T€ auf 239 T€ und erreichte somit das Planniveau von 239 T€. Die Ergebnisabführung an die Gesellschafterin lag mit 218 T€ leicht über dem Planniveau (216 T€). Die Anzahl der Kundenkontakte als wichtigste nichtfinanzielle Steuerungsgröße liegt mit 722.100 (Plan: 673.450) Kontakten auf dem Niveau des Vorjahres. Die Anzahl der Kundenkontakte 1 Ergebnis vor Beteiligungsergebnis, Zinsergebnis und Steuern vom Einkommen und Ertrag | 06 Bericht des Aufsichtsrates Wirtschaftsbericht Lagebericht Entsprechenserklärung Jahresabschluss Anhang Bestätigungsvermerk belief sich bei den Berliner Wasserbetrieben im laufenden Geschäftsjahr auf 309.100 (Plan: 283.360). Im Drittgeschäft wurden 413.000 (Plan: 390.000) Kundenkontakte erzielt. avida GmbH i.L. Da die avida GmbH i.L. faktisch seit 2013 keine operative Geschäftstätigkeit mehr ausübt und keine relevanten Vermö- gensgegenstände und Schulden besitzt, wurden dem Aufsichtsrat der Berlinwasser Holding GmbH vorgeschlagen, die Gesellschaft zur weiteren Bereinigung der Beteiligungsstruktur zu liquidieren. Der Aufsichtsrat der Berlinwasser Holding GmbH hat in seiner Sitzung am 5. Juli 2018 der Liquidation der Gesellschaft zum 31. Juli 2018 zugestimmt. Die erforderlichen Schritte wurden daraufhin eingeleitet, so dass sich die avida GmbH i. L. mit Ablauf des 31. Juli 2018 in Liquidation befindet. 2.3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage ERTRAGSLAGE Gewinn- und Verlustrechnung 2018 Umsatzerlöse 2017 T€ % T€ % 45 3,1 45 36,3 Sonstige betriebliche Erträge 1.400 96,6 79 63,7 Gesamtleistung 1.445 100,0 124 100,0 Materialaufwand – 39 – 2,7 – 39 – 31,5 Sonstige betriebliche Aufwendungen – 385 – 26,6 – 504 – 406,5 Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) 1.021 70,7 – 419 – 338,0 430 29,8 656 529,0 749,2 Beteiligungsergebnis Zinsergebnis 1.943 134,5 929 Erstattete Steuern vom Einkommen und Ertrag 23.205 1.605,9 98 79,0 Jahresüberschuss 26.599 1.840,9 1.264 1.019,2 Die Umsatzerlöse resultierten, wie im Vorjahr, aus kaufmännischen Dienstleistungen für Tochtergesellschaften der Berlinwasser Holding GmbH. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthielten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 664 T€ (Vorjahr: 13 T€), Erträge aus der Zuschreibung des Beteiligungsbuchwertes der p2m berlin GmbH in Höhe von 593 T€ und Erstattungen von Industrie- und Handelskammerbeiträgen in Höhe von 138 T€ (Vorjahr: 61 T€). Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich im Wesentlichen aufgrund geringerer Beratungsleistungen in Höhe von 42 T€ sowie der im Vorjahr enthaltenen Industrie- und Handelskammerbeiträge auf den zu erwartenden Gewerbeertrag aus Feststellungen aus der Betriebsprüfung bei | 07 Bericht des Aufsichtsrates Wirtschaftsbericht Lagebericht Entsprechenserklärung Jahresabschluss Anhang Bestätigungsvermerk den Berliner Wasserbetrieben für den Zeitraum bis zur Beendigung der Stillen Gesellschaften (Vorjahr: 92 T€). Das EBIT verbesserte sich um 1.440 T€ auf 1.021 T€ (Vorjahr: -419 T€). Die positive Entwicklung des EBIT ist im Wesentlichen auf die im Geschäftsjahr einmalig entstandenen Effekte, die unter den sonstigen betrieblichen Erträgen beschrieben sind, zurückzuführen. Das Beteiligungsergebnis enthielt die Erträge aus den Gewinnabführungen mit der bluepartner GmbH, der p2m berlin GmbH und der pigadi GmbH für 2018 in Höhe von 435 T€ (Vorjahr: 1.249 T€) sowie eine Abschreibung auf Ausleihungen an die avida GmbH i.L. in Höhe von 5 T€ aus einem bestehenden Darlehensvertrag, damit die Gesellschaft ihren bestehenden Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann. Im Vorjahr war hier die Abschreibung auf den Beteiligungsbuchwert der p2m berlin GmbH in Höhe von 593 T€ enthalten. Das Zinsergebnis enthielt Zinserträge in Höhe von insgesamt 2.687 T€ (Vorjahr: 3.005 T€) und Zinsaufwendungen in Höhe von insgesamt 744 T€ (Vorjahr: 2.076 T€). Die Zinserträge resultieren im Wesentlichen aus den enthaltenen Zinserträgen im Zusammenhang mit Steuerrückforderungen aus der Streichung des § 8c Abs. 1 Satz 1 KStG in Höhe von 2.630 T€ (Vorjahr: 0 T€). Im Vorjahr waren hier Zinserträge aus Feststellungen aus der Betriebsprüfung bei den Berliner Wasserbetrieben für den Zeitraum bis zur Beendigung der Stillen Gesellschaften (Vorjahr: 2.950 T€) ausgewiesen. Die Zinsaufwendungen entstanden in Höhe von 451 T€ (Vorjahr: 1.821 T€) für Steuernachzahlungen für Feststellungen aus der Betriebsprüfung bei den Berliner Wasserbetrieben für den Zeitraum bis zur Beendigung der Stillen Gesellschaften. Aus der Diskontierung von Rückstellungen sind zins- ähnliche Aufwendungen in Höhe von 293 T€ (Vorjahr: 255 T€) entstanden. Die erstatteten Steuern vom Einkommen und Ertrag resultierten in Höhe von 25.050 T€ (Vorjahr: 0 T€) aus den Effekten, die sich aus der Streichung des § 8c Abs.1 Satz 1 KStG, wie unter Punkt 2.2 erläutert, ergaben. Im Zusammenhang mit Steuernachzahlungen für Feststellungen aus der Betriebsprüfung bei den Berliner Wasserbetrieben für den Zeitraum bis zur Beendigung der Stillen Gesellschaften sind Steuern von Einkommen und Ertrag in Höhe von 920 T€ (Vorjahr erstattete Steuern vom Einkommen und Ertrag: 644 T€) entstanden. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag der Berlinwasser Holding und ihrer Organgesellschaften in Höhe von 925 T€ (Vorjahr: 546 T€) stiegen gegenüber dem Vorjahr aufgrund des besseren Jahresergebnisses der Berlinwasser Holding GmbH und ihrer Organgesellschaften an. Der Verbesserung des Jahresergebnisses um 25.335 T€ ergibt sich aufgrund der benannten einmalig enthaltenen positiven Effekte in den Steuern vom Einkommen und Ertrag und den Zinserträgen. FINANZLAGE Grundsätze und Ziele des Finanzmittelmanagements Die Berlinwasser Holding GmbH finanziert sich überwiegend durch Eigenkapital. Zur Überwachung und Steuerung finanzieller Risiken werden Instrumente wie die jährliche Finanzplanung mit unterjährigen Anpassungen und die Analyse von Planabweichungen eingesetzt. So lassen sich schon früh mögliche Risiken erkennen und Gegenmaßnahmen einleiten. Entwicklung der Finanzlage im Geschäftsjahr Kapitalflussrechnung 2018 T€ 2017 T€ Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit – 350 2.835 Cashflow aus der Investitionstätigkeit 1.362 3.884 Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 0 – 59.331 1.012 – 52.612 + Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 23.966 76.578 Finanzmittelbestand am Ende der Periode 24.978 23.966 Veränderung der liquiden Mittel | 08 Bericht des Aufsichtsrates Wirtschaftsbericht Lagebericht Entsprechenserklärung Jahresabschluss Anhang Bestätigungsvermerk Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit verringerte sich gegenüber dem Vorjahr trotz des Jahresüberschusses in Höhe von 26.599 T€ um -3.185 T€, da die Erträge aus Steuern vom Einkommen und Ertrag und Zinsen aus der Streichung des § 8c Abs. 1 Satz 1 KStG in Höhe von insgesamt 27.680 T€ am Stichtag nicht zahlungswirksam waren. Die Verringerung resultierte im Wesentlichen aus dem im Vorjahr enthaltenen Steuererstattungen in Höhe von 3.668 T€. Im Geschäftsjahr wurden Ertrag­steuern in Höhe von 74 T€ (Vorjahr: 3.668 T€) erstattet. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beinhaltete im Wesentlichen erhaltene Zinsen in Höhe von 92 T€ (Vorjahr: 2.955 T€), Gewinnausschüttungen 1.249 T€ (Vorjahr: 902 T€) sowie Darlehenstilgungen der pigadi GmbH in Höhe von 27 T€ (Vorjahr: 27 T€). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beinhaltete im Vorjahr die Auszahlung der Entnahmen aus der Kapitalrücklage in Vorjahren in Höhe von 58.940 T€. Weiterhin sind im Vorjahr gezahlte Zinsen in Höhe von 391 T€ enthalten. Die Berlinwasser Holding GmbH ist mit ausreichend finan­ ziellen Mitteln ausgestattet, um ihren Bestand weiterhin sichern zu können. Sie ist in der Lage, sämtliche Zahlungsverpflichtungen termin- und betragsgerecht zu erfüllen. VERMÖGENSLAGE Bilanz 31.12.2018 T€ Finanzanlagen Umlaufvermögen Aktive latente Steuern 31.12.2017 % T€ % 6.258 4,3 5.693 4,9 137.376 95,2 109.581 94,5 663 0,5 689 0,6 144.297 100,0 115.963 100,0 51.130 35,4 51.130 44,1 122.358 84,8 122.358 105,5 914 0,6 914 0,8 Bilanzverlust – 43.015 -29,8 – 69.613 -60,0 Eigenkapital Aktiva Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen 131.387 91,0 104.789 90,4 Rückstellungen 3.453 2,4 3.266 2,8 Langfristiges Fremdkapital (> 5 Jahre) 3.453 2,4 3.266 2,8 Rückstellungen 9.309 6,5 7.757 6,7 9 0,0 0 0,0 0,0 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Verbindlichkeiten Passive latente Steuern Kurz- und mittelfristiges Fremdkapital (< 5 Jahre) Fremdkapital insgesamt Passiva 6 0,0 6 133 0,1 145 0,1 9.457 6,6 7.908 6,8 12.910 9,0 11.174 9,6 144.297 100,0 115.963 100,0 | 09 Bericht des Aufsichtsrates Wirtschaftsbericht, Prognose-, Chancen- und Risikobericht Lagebericht Entsprechenserklärung Jahresabschluss Anhang Bestätigungsvermerk Die Finanzanlagen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der Zuschreibung des Buchwertes der p2m berlin GmbH in Höhe von 593 T€. Gegenläufig reduzieren sie sich durch die Dar­ lehenstilgungen der pigadi GmbH in Höhe von 27 T€. Das Umlaufvermögen der Berlinwasser Holding GmbH erhöhte sich insgesamt um 27.795 T€. Es bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 440 T€ (Vorjahr: 1.250 T€). Dem Zahlungsausfallrisiko von Forderungen wird mit vertraglich festgelegten Zahlungskonditionen und einem Debitorenmanagement (Mahnwesen) begegnet. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen die Berliner Wasserbetriebe aus dem Darlehen aus der Beendigung der Stillen Gesellschaften in Höhe von 82.698 T€ (Vorjahr: 82.698 T€). Die Forderungen aus Steuern vom Einkommen und Ertrag stiegen gegenüber dem Vorjahr um 27.488 T€. Dies resultiert im Wesentlichen aus den Forderungen aus Steuern vom Einkommen und Ertrag und dazugehörigen Zinsforderungen in Höhe von 27.680 T€, die sich aus der Streichung des § 8c Abs.1 Satz 1 KStG ergeben. Diese sind unter Punkt 2.2 erläutert. Im Zusammenhang mit der Veräußerung aller Geschäftsanteile an der Veolia Wastewater Germany GmbH in 2015 wurde von der Gesellschaft ein Anspruch aus einer Pensionsrückdeckungsversicherung übernommen, der zum Stichtag 1.399 T€ (Vorjahr: 1.434 T€) beträgt. Die flüssigen Mittel in Höhe von 24.978 T€ (Vorjahr: 23.966 T€) resultieren aus Guthaben bei Kreditinstituten. Die Zunahme der flüssigen Mittel resultierte im Wesentlichen aus Auszahlung der Ergebnisabführungen von Tochtergesellschaften 2017 in Höhe von 1.249 T€. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 91,0 % (Vorjahr: 90,4 %). Der Anstieg resultiert aus dem deutlich besseren Jahresergebnis. Das kurz- und mittelfristige Fremdkapital erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1.549 T€. Dies resultierte im Wesentlichen aus dem Anstieg der Steuerrückstellungen um 1.712 T€. Gegenläufig verringerten sich die sonstigen Rückstellungen um 120 T€. Die wirtschaftliche Lage der Berlinwasser Holding GmbH hat sich infolge des gestiegenen Jahresüberschusses im Geschäftsjahr 2018 wesentlich verbessert. Die Verbesserung resultiert im Wesentlichen aus den einmaligen Effekten, die sich aus der Streichung des § 8c Abs.1 Satz 1 KStG in den erstatteten Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie in den Zinserträgen ergeben haben. 3. Prognose-, Chancenund Risikobericht 3.1. Prognosebericht Berlinwasser Holding GmbH Insgesamt wird für das Jahr 2019 ein leicht negatives, für das Jahr 2020 ein leicht positives Ergebnis vor Zinsen und Steuern erwartet. Aufgrund der beschriebenen positiven Einmaleffekte im Geschäftsjahr 2018 wird das Ergebnis vor Steuern 2019 deutlich unter dem Niveau von 2018 liegen. Ohne Berücksichtigung der Einmaleffekte des Jahres 2018 zeigt sich eine kontinuierliche positive Entwicklung des Ergebnisses. Ab 2019 führen ein leichter Anstieg der Beteiligungsergebnisse und die Erhöhung der Zinserträge zu einer kontinuierlich positiven Entwicklung des Ergebnisses vor Steuern. p2m berlin GmbH Für das Jahr 2019 plant die p2m berlin GmbH Auftragseingänge aus dem externen Markt von ca. 6.000 T€ und in den Folgejahren eine weitere kontinuierliche Aufwärtsentwicklung. Im Jahr 2019 plant die p2m berlin GmbH mit einer Gesamtleistung von 7.800 T€. Für das Jahr 2020 wird eine Gesamtleistung in Höhe von 8.200 T€ erwartet. Aufgrund der weiterhin geplanten Tätigkeit für die Berliner Wasserbetriebe in den nächsten Jahren und der stabilen Positionierung im Geschäft im externen Markt und des nach wie vor sehr guten Auftragsbestandes geht die p2m berlin GmbH auch für die nächsten zwei Jahre von einer gesicherten Geschäftsentwicklung gemäß Mittelfristplanung aus. In der Konsolidierungsphase sind für die Jahre 2019 und 2020 Ergebnisse vor Ergebnisabführung von 140 T€ bzw. 233 T€ geplant. Die Anzahl der Mitarbeiter wird in den kommenden Jahren wieder leicht ansteigen. pigadi GmbH Für das Geschäftsjahr 2019 plant die pigadi GmbH einen Umsatz in Höhe von 2.800 T€. Es wird von einem EBIT in Höhe von 155 T€ für 2019 und einem Ergebnis vor Steuern für 2019 von 154 T€ ausgegangen. Des Weiteren wird mit Auftragseingängen in Höhe von ca. 2.610 T€ gerechnet. Die derzeitigen Auftragseingänge | 010 Bericht des Aufsichtsrates Prognose-, Chancen- und Risikobericht Lagebericht Entsprechenserklärung Jahresabschluss Anhang Bestätigungsvermerk lassen darauf schließen, dass sich der Wachstumstrend im nächsten Jahr fortsetzt und das prognostizierte Umsatz- und Ergebnisziel entsprechend der Mittelfristplanung erreicht wird. Die Mittelfristplanung geht in den folgenden Jahren von einer kontinuierlichen und moderaten Steigerung von Umsatz und Ergebnis aus. bluepartner GmbH Für das Geschäftsjahr 2019 werden ein EBIT von 241 T€ und eine Ergebnisabführung in Höhe von 220 T€ geplant. Im Drittgeschäft erhöhen sich die Umsatzerlöse aufgrund einer geplanten Steigerung der Kundenzahlen bei der bluepartner GmbH und erwarteter Auftragserhöhungen von Bestandskunden aufgrund eigenen Wachstums. In 2019 sind mit den Berliner Wasserbetrieben 299.500 Kundenkontakte geplant. Im Drittgeschäft liegt der Planwert für 2019 bei 400.000 Kundenkontakten. Die aktuelle Entwicklung der Kundenzahlen und die positive Entwicklung der Kontaktzahlen bei einzelnen Kunden lassen darauf schließen, dass sich der in 2018 festgestellte Trend im nächsten Jahr fortsetzt und das prognostizierte Umsatz- und Ergebnisziel entsprechend der Mittelfristplanung erreicht wird. Insgesamt wird für die Wettbewerbsgesellschaften eine konstante bis leicht positive Ergebnisentwicklung prognostiziert. 3.2. Chancenbericht Berlinwasser Holding GmbH Die Chancen der Berlinwasser Holding GmbH ergeben sich aus der wirtschaftlichen Entwicklung der Tochterunternehmen und wirken sich mittelbar über das Beteiligungsergebnis auf die Berlinwasser Holding GmbH aus. Die wesentlichen Chancen der Tochtergesellschaften stellen hierbei Geschäftsfelderweiterungen und die Akquisition zusätzlicher Großaufträge dar. p2m berlin GmbH Chancen für die p2m berlin GmbH könnten sich ergeben, wenn es gelingt, das Geschäft im nationalen Markt deutlich positiver zu entwickeln oder falls im internationalen Markt mehrere Großaufträge akquiriert werden können. Dies würde sich positiv auf die Gesamtleistung der Gesellschaft und das Ergebnis vor Ergebnisabführung auswirken. Allerdings könnte eine derartige Chance nur dann genutzt werden, wenn der Mitarbeiterstamm entsprechend erweitert werden kann. pigadi GmbH Die pigadi GmbH sieht im Wesentlichen die Geschäftsfelderweiterung auf dem Gebiet der klassischen Ingenieurdienstleistungen (Analysen/Studien zu regionalen Wassergewinnungssituationen) und in der Erschließung bzw. dem Ausbau neuer Märkte (Brunnenaktivierung nach Brunnenneubau) als Chance. Dies kann mittelfristig die Geschäftsentwicklung bezüglich Umsatz, Ergebnis und Auftragseingängen leicht positiv beeinflussen. bluepartner GmbH Die bluepartner GmbH sieht in der bestandenen Service Excellence Zertifizierung und der Durchführung von regelmäßigen jährlichen Überwachungsaudits die Chance, ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem Wettbewerb aufrechtzuerhalten, welches mit dem damit verbundenen Imagegewinn die Wettbewerbsfähigkeit positiv beeinflusst. Der Effekt dieser Chance wird sich in zukünftigen Ausschreibungen realisieren. Dies wird die Erreichung der geplanten Entwicklung der bluepartner GmbH unterstützen und darüber hinausgehendes Wachstum generieren. 3.3. Risikobericht Die Berlinwasser Holding GmbH hat die in § 91 Abs. 2 Aktiengesetz gestellten Anforderungen zum Risikomanagement umgesetzt und ein Risikomanagementsystem eingerichtet. Bei der Berlinwasser Holding GmbH und ihren Tochterunternehmen p2m berlin GmbH, pigadi GmbH und bluepartner GmbH wurde ein Compliance-Managementsystem etabliert, um die Einhaltung von Gesetzen, Richtlinien und Kodizes sicherzustellen und klare Verantwortlichkeiten zu schaffen. Infolge der Auswertungen der Risikoinventuren und aktueller Veränderungen sind 2018 keine den Bestand gefährdenden Risiken erkennbar. Maßnahmen zur Kompensation und Reduzierung von Risiken wurden ergriffen. Der Betrachtungszeitraum von Risiken beträgt grundsätzlich sechs Jahre. Ein Mindestpro­ gnosezeitraum von einem Jahr wird eingehalten. | 011 Bericht des Aufsichtsrates Prognose-, Chancen- und Risikobericht, Erklärung in entsprechender Anwendung des § 161 Aktiengesetz Lagebericht Entsprechenserklärung Jahresabschluss Anhang Bestätigungsvermerk Berlinwasser Holding GmbH Die Risiken der Berlinwasser Holding GmbH resultieren aus der wirtschaftlichen Entwicklung der Tochterunternehmen und wirken sich mittelbar über das Beteiligungsergebnis auf die Berlinwasser Holding GmbH aus. Risiken auf das Beteiligungsergebnis der Berlinwasser Holding GmbH können sich aus der negativen wirtschaftlichen Entwicklung der Tochtergesellschaften ergeben. Für die Tochtergesellschaften bestehen unter anderem Marktrisiken, Risiken aus Forderungsausfällen und Wechselkursschwankungen. Weitere Herausforderungen könnten sich darüber hinaus, insbesondere für die Tochtergesellschaften der Berlinwasser Holding GmbH aus kulturellen und marktbestimmenden Rahmenbedingungen in Nicht-EU-Ländern ergeben, die zu Verzögerungen sowohl bei der Auftrags- als auch bei der Zahlungsabwicklung führen und damit Liquiditätsengpässe zur Folge haben könnten. p2m berlin GmbH Im Wesentlichen können sich Risiken aus dem internationalen Geschäft, wie Wechselkursschwankungen, politische Instabilität, Zahlungsausfälle und -verschiebungen sowie der Konzentration von Geschäftsbeziehungen, ergeben. Wirtschaftlich besteht das Risiko für die p2m berlin GmbH vor allem in einem Zahlungsausfall, verbunden mit einer Forderungsabschreibung und einer gleich hohen Ergebnisminderung. Tatsächlich würden der Ergebniseffekt und die Liquiditätswirkung eines Zahlungsausfalls aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der Berlinwasser Holding GmbH durch die gleich hohe Minderung der Ergebnisabführung vollständig ausgeglichen. Die p2m berlin GmbH geht von einem Risikopotenzial deutlich unter der selbst definierten Risikotrag­ fähigkeit aus. pigadi GmbH Die Geschäfte der pigadi GmbH unterliegen einer saisonal schwankenden Auftragsvergabe und -bearbeitung. Schwerpunktrisiken sind neben einem starken Wettbewerb mit einer angespannten Marktsituation und einem niedrigen Preisniveau auch der Know-how-Verlust in Form des Ausfalls von Leistungsträgern sowohl für den professionellen Vertrieb als auch für die ingenieurtechnische Projektimplementierung. Die pigadi GmbH steuert etwaige Risiken aus Know-how-Verlusten mit verstärkten Maßnahmen zur Personalentwicklung entgegen. Bei neuen Absatzmärkten können sich Risiken aus länderspezifischen Regelungen (z. B. Anti-Korruption) ergeben, die sowohl haftungs- als auch marktrelevante Auswirkungen betreffen können. bluepartner GmbH Hauptauftraggeber der bluepartner GmbH sind weiterhin die Berliner Wasserbetriebe. Das Verhältnis der Umsätze im Drittgeschäft zu den Umsätzen mit den Berliner Wasserbetrieben hat sich weiterhin zu Gunsten der Umsätze im Drittgeschäft verändert, wodurch die Abhängigkeit von dem erteilten Auftragsvolumen der Berliner Wasserbetriebe hinsichtlich der Entwicklung der bluepartner GmbH weiter gesunken ist. Ziel ist es, diese durch geeignete Maßnahmen in den folgenden Jahren weiter nachhaltig zu senken. Zurzeit wird das Risiko, dass die Berliner Wasser­ betriebe die Vertragsbeziehungen mit der bluepartner GmbH als Unternehmen der Berlinwasser Gruppe beenden, als sehr gering eingeschätzt. 4. Erklärung in entsprechender Anwendung des § 161 Aktiengesetz Die Geschäftsführung und der Aufsichtsrat haben auf der Grundlage des Berliner Corporate Governance Kodex eine Entsprechenserklärung abgegeben; diese Erklärung wurde über das Internet für die Dauer von fünf Jahren zugänglich gemacht und gemäß § 16 Abs. 1 des Gesellschaftsvertrages der Berlinwasser Holding GmbH als Anlage dem Lagebericht zum Jahresabschluss 2018 der Berlinwasser Holding GmbH beigefügt. Berlin, 14. Februar 2019 Berlinwasser Holding GmbH Bruckmann Simon Oster | 012 Bericht des Aufsichtsrates Lagebericht Entsprechenserklärung Jahresabschluss Anhang Entsprechenserklärung 2018 Bestätigungsvermerk Entsprechenserklärung von Aufsichtsrat und Geschäftsführung der Berlinwasser Holding GmbH zu den Empfehlungen des Berliner Corporate Governance Kodex Geschäftsführung und Aufsichtsrat der Berlinwasser Holding GmbH erklären, dass sämtlichen Empfehlungen der Berliner Corporate Governance Kodex in der jeweils gültigen Fassung seit Abgabe der letzten Entsprechenserklärung im Dezember 2017 entsprochen wurde und zukünftig entsprochen wird, mit den nachfolgenden Ausnahmen bzw. Klarstellungen. ▉ Kodex Ziffer III.4: Bildung von Ausschüssen: Im Hinblick auf die zahlenmäßige Besetzung des Aufsichtsrates verzichtet der Aufsichtsrat auf Bildung von Ausschüssen. ▉ Kodex Ziffer VI.3: Rechnungslegung: Der Jahresabschluss enthält eine Liste von Beteiligungsunternehmen der Gesellschaft. Im Hinblick auf die Aufgaben der Liste von Beteiligungsunternehmen wird aufgrund der großen Anzahl der Kommanditisten der Telo Beteiligungsgesellschaft mbH & Co Objekt Kläranlage Waßmannsdorf KG i. L. aus Praktikabilitätsgründen auf eine namentliche Aufzählung verzichtet. Die Liste der etwa 3.600 Kommanditisten ist im elektronischen Handelsregister (HR A 28001) einsehbar. Berlin, den 3. Dezember 2018 Für den Aufsichtsrat Für die Geschäftsführung Tobias Kraft Frank Bruckmann Vorsitzender Jörg Simon Mitglied Kerstin Oster Mitglied | 013 Bericht des Aufsichtsrates Lagebericht Entsprechenserklärung Bilanz Jahresabschluss Anhang Bilanz der Berlinwasser Holding GmbH, Berlin zum 31. Dezember 2018 Bestätigungsvermerk Aktiva 31.12.2018 € 31.12.2018 € 31.12.2017 T€ 31.12.2017 T€ A. Anlagevermögen Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3. Beteiligungen 6.126.041,91 5.533 124.222,24 7.851,00 152 6.258.115,15 8 6.258.115,15 5.693 5.693 B. Umlaufvermögen I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2. Sonstige Vermögensgegenstände II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten C. Aktive latente Steuern 440.111,79 111.958.501,33 1.250 112.398.613,12 84.366 85.616 24.977.829,69 23.965 137.376.442,81 109.581 662.649,00 689 144.297.206,96 115.963 | 014 Bericht des Aufsichtsrates Lagebericht Entsprechenserklärung Bilanz Jahresabschluss Anhang Bestätigungsvermerk Passiva 31.12.2018 € 31.12.2017 T€ A. Eigenkapital I. Gezeichnetes Kapital II. Kapitalrücklage III. Gewinnrücklagen IV. Bilanzverlust 51.130.000,00 51.130 122.358.291,29 122.358 913.710,72 914 – 43.014.567,75 – 69.613 131.387.434,26 104.789 B. Rückstellungen 1. Rückstellungen für Pensionen 1.557.567,00 1.411 2. Steuerrückstellungen 7.609.218,48 5.897 3. Sonstige Rückstellungen 3.594.980,20 3.715 12.761.765,68 11.023 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.257,01 0 2. Sonstige Verbindlichkeiten 5.819,01 6 15.076,02 6 132.931,00 145 144.297.206,96 115.963 C. Verbindlichkeiten D. Passive latente Steuern | 015 Bericht des Aufsichtsrates Lagebericht Entsprechenserklärung Gewinn- und Verlustrechnung Jahresabschluss Anhang Gewinn- und Verlustrechnung der Berlinwasser Holding GmbH, Berlin für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 1. Umsatzerlöse 2. Sonstige betriebliche Erträge Bestätigungsvermerk 2018 € 2017 T€ 45.000,00 45 1.399.712,86 79 3. Materialaufwand Aufwendungen für bezogene Leistungen 39.000,00 39 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 385.197,31 504 5. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 435.001,01 1.249 6. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8. Abschreibungen auf Finanzanlagen 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 10. Erstattete Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 11. Jahresüberschuss 12. Verlustvortrag 1.719,12 2 2.685.572,71 3.003 5.000,00 593 744.103,35 2.076 23.205.118,61 98 26.598.823,65 1.264 – 69.613.391,40 – 70.877 13. Entnahme aus der Kapitalrücklage 0,00 3.940 14. Ausschüttung aus der Kapitalrücklage 0,00 – 3.940 – 43.014.567,75 – 69.613 15. Bilanzverlust | 016 Bericht des Aufsichtsrates Lagebericht Entsprechenserklärung Jahresabschluss Allgemeine Angaben, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anhang Berlinwasser Holding GmbH, Berlin Bestätigungsvermerk Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 1. Allgemeine Angaben Die Berlinwasser Holding GmbH, Berlin, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg unter der Nummer HRB 167262 B eingetragen. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 1 Handelsgesetzbuch (HGB). Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der deutschen handelsrechtlichen Ansatz-, Bewertungs- und Gliederungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften und unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrages erstellt. Ergänzend dazu wurden die Bestimmungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. bei dauerhafter Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Sofern die Gründe für die Wertberichtigung entfallen, erfolgt eine Zuschreibung. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Alle erkennbaren Risiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Rückdeckungsversicherung ist mit dem beizulegenden Zeitwert bilanziert. Die flüssigen Mittel werden zum Nennbetrag angesetzt. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen sowie der unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Rückstellung für eine übernommene Pensionsverpflichtung erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen und unter Beachtung des HGB nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren. Bei der Ermittlung wurde der Rechnungszinssatz in Höhe von 3,21 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre berücksichtigt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden erstmalig die neuen Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Der zukünftig erwartete Rententrend (2,0 %) wird bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Die Effekte aus der Änderung des Abzinsungssatzes werden im Zinsergebnis ausgewiesen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst und nach der Bruttomethode gebucht. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Latente Steuern werden für sich in folgenden Geschäftsjahren voraussichtlich abbauende Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten der Gesellschaft und ihrer Organgesellschaften sowie auf körperschaftsteuerliche Verlustvorträge ermittelt. Die sich ergebenden aktiven und passiven latenten Steuern sind unverrechnet angesetzt. | 017 Bericht des Aufsichtsrates Lagebericht Entsprechenserklärung Jahresabschluss Erläuterungen zur Bilanz Anhang Bestätigungsvermerk 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2018 ist im Anlagenspiegel (Anlage 2 zum Anhang) dargestellt. An folgenden Unternehmen ist die Berlinwasser Holding GmbH zum Bilanzstichtag beteiligt: Verbundene Unternehmen Ort Kapitalanteil % Eigenkapital T€ Jahresergebnis T€ Berlinwasser Services GmbH 1) Berlin 100,00 21 –5 bluepartner GmbH 2) Berlin 100,00 266 0 p2m berlin GmbH 2) Berlin 100,00 2.469 0 0 Verbundene Unternehmen der p2m berlin GmbH pbv potsdam GmbH 2) Berlin 100,00 50 pigadi GmbH 2) Berlin 100,00 175 0 avida GmbH i. L.3) Berlin 100,00 – 47 –4 KWB Kompetenzzentrum Wasser Berlin gemeinnützige GmbH 1) Berlin 24,5 254 24 TELO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Kläranlage Waßmannsdorf KG i. L. 1) Berlin 0,01 14,089 – 6.137 Beteiligungen 1) Jahresabschluss 31. Dezember 2017 2) Nach Ergebnisabführung auf Grundlage eines Ergebnisabführungsvertrages 3) Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr 1. Januar 2018 bis 31. Juli 2018 Entsprechend dem Berliner Corporate Governance Kodex werden die Namen und Beteiligungshöhen aller Gesellschafter der Beteiligungen in der Anlage 1 zum Anhang aufgeführt. Umlaufvermögen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten, wie im Vorjahr, sonstige Forderungen und haben, wie im Vorjahr, eine erwartete Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen ist im Wesentlichen das Darlehen aus der Beendigung der Stillen Gesellschaften in Höhe von 82.698 T€ (Vorjahr: 82.698 T€) gegenüber den Berliner Wasserbetrieben enthalten. Im Zusammenhang mit der Rekommunalisierung der Berliner Wasserbetriebe im Jahr 2015 wurden bei der Berlinwasser Holding GmbH Verlustvorträge aufgrund der Regelungen des § 8c Abs. 1 Satz 1 Körperschaftsteuergesetz (KStG) zu einem Anteil von 49,9 % sowie für 2013 zeitanteilig laufende Verluste zur Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer als untergegangen behandelt und entsprechend in den Steuerbescheiden ab 2013 gekürzt. Nunmehr hat das Bundesverfassungsgericht den bisherigen § 8c Abs. 1 Satz 1 KStG für verfassungswidrig erklärt und den Gesetzgeber verpflichtet, den Verlustabzug neu zu regeln. Dies ist mit dem Jahressteuergesetz 2018, das am 14. Dezember 2018 im Bundesgesetzblatt verkündet wurde, geschehen. Mit dem Jahressteuergesetz 2018 wurde der bisher geltende § 8c Abs. 1 Satz 1 KStG ersatzlos gestri- | 018 Bericht des Aufsichtsrates Lagebericht Entsprechenserklärung Jahresabschluss Erläuterungen zur Bilanz Anhang Bestätigungsvermerk chen. Die Streichung wirkt auf alle offenen Veranlagungen bis einschließlich Veranlagungszeitraum 2008 zurück. Die Berlinwasser Holding GmbH hat die Ansprüche aus Gewerbesteuer (12.150 T€), Körperschaftsteuer (12.900 T€) und Zinsen (2.630 T€) im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 bilanziert, da sie wirtschaftlich dem Vermögen der Berlinwasser Holding GmbH zuzurechnen sind. Im Zusammenhang mit der Veräußerung aller Geschäfts­ anteile an der Veolia Wastewater Germany GmbH, Berlin, wurde von der Gesellschaft ein Anspruch aus einer Pensionsrück­ deckungsversicherung übernommen, der zum Stichtag 1.399 T€ (Vorjahr: 1.434 T€) beträgt und unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen ist. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben 1.314  T€ (Vorjahr: 1.349 T€) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern in Höhe von 663 T€ wurden für Bewertungsunterschiede in den Bilanzposten Anlagevermögen (166 T€) und Rückstellungen (497 T€) gebildet. Für die aktiven latenten Steuern besteht in Höhe von 530 T€ eine Ausschüttungssperre. Der Berechnung der latenten Steuern liegen ein Gewer­ besteuersatz von 14,35 % und ein Körperschaftsteuersatz von 15,825 % zugrunde. Insgesamt ergibt sich folgende Entwicklung: Aktive latente Steuern Bestand Bestand 1.1.2018 Zugang Abgang Bestand 31.12.2018 T€ T€ T€ T€ 689 57 – 83 663 Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Berlinwasser Holding GmbH wird zu 100 % vom Land Berlin gehalten und beträgt 51.130 T€ (Vorjahr: 51.130 T€). Von der Gesellschafterversammlung wurde am 7. Mai 2018 beschlossen, den Bilanzverlust zum 31. Dezember 2017 in Höhe von 69.613 T€ auf neue Rechnung vorzutragen. Rückstellungen Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren gegenüber sieben Geschäftsjahren beträgt 294 T€. Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre. In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für Zin­ sen auf zu erwartende Steuerverpflichtungen der Berlinwasser Holding GmbH in Höhe von 1.560 T€ (Vorjahr: 1.685 €) enthalten. Diese Verpflichtungen resultieren aus Prüfungsfeststellungen der Betriebsprüfung bei den Berliner Wasserbetrieben für den Zeitraum bis zur Beendigung der Stillen Gesellschaften zwischen der Berlinwasser Holding GmbH und den Berliner Wasserbetrieben (21. Juli 2015). Aus dem Verkauf der Veolia Wastewater Germany GmbH sind Verpflichtungen in Höhe von 1.888 T€ (Vorjahr: 1.847 T€) als sonstige Rückstellungen bilanziert. Diese betreffen in Höhe von 1.795 T€ (Vorjahr: 1.751 T€) eine übernommene Pensionsverpflichtung und wurden analog der Pensionsrückstellungen bewertet. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren gegenüber sieben Geschäftsjahren beträgt 190 T€. Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre. Darüber hinaus sind hier Rückstellungen für Beiträge zur Industrie- und Handelskammer Berlin in Höhe von 67 T€ (Vorjahr: 145 T€), für Prüfungs- und Beratungsleistungen in Höhe von 40 T€ (Vorjahr: 30 T€), für Umsatzsteuer in Höhe von 32 T€ (Vorjahr: 0 T€) und für sonstige Sachverhalte in Höhe von 8 T€ (Vorjahr: 8 T€) enthalten. | 019 Bericht des Aufsichtsrates Lagebericht Entsprechenserklärung Jahresabschluss Erläuterungen zur Bilanz, Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Anhang Bestätigungsvermerk Verbindlichkeiten Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Dienstleistungsverträgen. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuern in Höhe von 2 T€ (Vorjahr: 2 T€) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 4 T€ (Vorjahr: 4 T€) enthalten. Alle Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren aus Dienstleistungsverträgen mit Tochter- und Beteiligungsunternehmen in Höhe von 45 T€ (Vorjahr: 45 T€) und wurden im Inland erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern in Höhe von 133 T€ resultieren aus Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz der Berlinwasser Holding GmbH in dem Bilanzposten Rücklage nach § 6a EStG in Verbindung mit § 5 Abs. 7 EStG. Der Berechnung der latenten Steuern liegen ein Gewerbesteuersatz von 14,35 % und ein Körperschaftsteuersatz von 15,825 % zugrunde. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 664 T€ (Vorjahr: 13 T€), Erträge aus der Zuschreibung des Beteiligungsbuchwertes der p2m berlin GmbH in Höhe von 593 T€ (Vorjahr: 0 T€) und periodenfremde sonstige Erträge in Höhe von 138 T€ (Vorjahr: 61 T€). Sonstige betriebliche Aufwendungen Passive latente Steuern Bestand 4. Erläuterungen zur Gewinnund Verlustrechnung Bestand 1.1.2018 Zugang Abgang Bestand 31.12.2018 T€ T€ T€ T€ 145 0 – 12 133 Es sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 5 T€ (Vorjahr: 131 T€) entstanden. | 020 Bericht des Aufsichtsrates Lagebericht Entsprechenserklärung Jahresabschluss Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Anhang Bestätigungsvermerk Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen: 2018 T€ Zinserträge aus der Verzinsung von Steuerforderungen aus der Streichung des § 8c Abs. 1 Satz 1 KStG 1) 2017 T€ 2.630 0 Zinserträge aus übernommener Pensionsrückdeckungsversicherung 49 50 Zinserträge Darlehen aus der Beendigung der Stillen Gesellschaften 4 0 Zinserträge aus Tagesgeldanlagen 3 3 Zinserträge auf Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuererstattungen aus der Betriebsprüfung bei den Berliner Wasserbetrieben bis zur Beendigung der Stillen Gesellschaften Zinserträge davon periodenfremde Zinserträge 0 2.950 2.686 3.003 2.630 2.950 2018 T€ 2017 – 451 – 1.821 1) siehe Erläuterung unter Umlaufvermögen Abschreibungen auf Finanzanlagen Es erfolgte eine Abschreibung auf Ausleihungen gegenüber der avida GmbH i.L. in Höhe von 5 T€. Im Vorjahr erfolgte eine Abschreibung auf den Beteiligungsbuchwert der p2m berlin GmbH in Höhe von 593 T€, der in 2018 aufgrund der aktuellen Unternehmensbewertung wieder zugeschrieben wurde (siehe sonstige betriebliche Erträge). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen: Zinsaufwendungen aus der Verzinsung von Steuerrückstellungen, die auf Prüfungsfeststellungen der Betriebsprüfung bei den Berliner Wasserbetrieben für den Zeitraum bis zur Beendigung der Stillen Gesellschaften entfallen T€ Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung aus Rückstellungsdiskontierungen gemäß § 253 Abs. 2 HGB – 293 – 255 Zinsaufwendungen – 744 – 2.076 – 451 – 1.821 davon periodenfremde Zinsaufwendungen | 021 Bericht des Aufsichtsrates Lagebericht Entsprechenserklärung Jahresabschluss Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Anhang Bestätigungsvermerk Erstattete Steuern vom Einkommen und Ertrag Die erstatteten Steuern vom Einkommen und Ertrag setzen sich wie folgt zusammen: 2018 2017 T€ T€ Gewerbesteuer – 700 – 338 Körperschaftsteuer – 220 982 Steuern für den Zeitraum bis zur Beendigung der Stillen Gesellschaften – 920 644 Gewerbesteuer 12.150 0 Körperschaftsteuer 12.900 0 Erstattete Steuern der Berlinwasser Holding GmbH aus der Änderung des § 8c KStG 1) 25.050 0 Gewerbesteuer Berlinwasser Holding GmbH und ihrer Organgesellschaften – 437 – 400 Körperschaftsteuer Berlinwasser Holding GmbH und ihrer Organgesellschaften – 474 – 435 Latenter Steuerertrag Berlinwasser Holding GmbH und ihrer Organgesellschaften (im Vorjahr latenter Steueraufwand) Steuern der Berlinwasser Holding GmbH und ihrer Organgesellschaften Gesamt davon periodenfremde Steueraufwendungen davon periodenfremde Steuererstattungen 1) siehe Erläuterung unter Umlaufvermögen – 14 289 – 925 – 546 23.205 98 – 920 0 25.050 644 | 022 Bericht des Aufsichtsrates Lagebericht Entsprechenserklärung Jahresabschluss Weitere Anhangsangaben Anhang Bestätigungsvermerk 5. Weitere Anhangsangaben Organe Geschäftsführung Dipl.-Kfm. Frank Bruckmann Vorsitzender der Geschäftsführung Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. Jörg Simon Mitglied der Geschäftsführung, Technik Dipl.-Betriebsw. (FH) Kerstin Oster Mitglied der Geschäftsführung, Personal Aufsichtsrat Tobias Kraft Vorsitzender des Aufsichtsrates Stabsstelle Aufsichtsratsvorsitze der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe des Landes Berlin Mitglied seit 1. Mai 2018 Vorsitzender seit 3. Mai 2018 Anja Naujokat Stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates Senatsrätin der Senatsverwaltung für Finanzen des Landes Berlin Lutz Neetzel Vorsitzender des Personalrates Abwasserentsorgung, Berliner Wasserbetriebe Juliane Anton Referat Unternehmensbeteiligungen der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe des Landes Berlin Mitglied und Vorsitzende des Aufsichtsrates bis 30. April 2018 Aufwendungen für Organe GESCHÄFTSFÜHRUNGSBEZÜGE Die Geschäftsführung hat im Geschäftsjahr keine Bezüge erhalten. Anstellungsverträge zwischen der Berlinwasser Holding GmbH und den Geschäftsführern bestehen seit dem 1. Januar 2015 nicht mehr. Durch einen Dienstleistungsvertrag der Berlinwasser Holding GmbH mit den Berliner Wasserbetrieben übernimmt der Vorstand der Berliner Wasserbetriebe gleichzeitig die Geschäftsführung der Berlinwasser Holding GmbH. Die Vergütung für die Übernahme der Geschäftsführung durch die Berliner Wasserbetriebe ist Bestandteil eines Gesamtentgelts für sämtliche vereinbarte Dienstleistungen laut Dienstleistungsvertrag. | 023 Bericht des Aufsichtsrates Lagebericht Entsprechenserklärung Jahresabschluss Weitere Anhangsangaben Anhang Bestätigungsvermerk Bezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder Pensionsrückstellung für zwei ehemalige Vorstandsmitglieder 2018 T€ 2017 1.558 1.411 2018 2017 T€ T€ T€ Honorare des Abschlussprüfers Abschlussprüfungsleistungen 8 8 Steuerberatungsleistungen 6 74 Sonstige Leistungen 25 0 Gesamt 39 82 Konzernabschluss Ergebnisverwendungsvorschlag Die Berlinwasser Holding GmbH ist ab dem Geschäftsjahr 2016 aufgrund der Größe des Konzerns von der Pflicht, einen handelsrechtlichen Konzernabschluss aufzustellen, befreit (§ 293 Abs.1 HGB). Daher wird ab dem Geschäftsjahr 2016 kein Konzernabschluss mehr aufgestellt. Die Geschäftsführung und der Aufsichtsrat schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 26.599 T€ auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Erklärung in entsprechender Anwendung des § 161 Aktiengesetz Die Geschäftsführung und der Aufsichtsrat haben auf der Grundlage des Berliner Corporate Governance Kodex eine Entsprechenserklärung abgegeben; diese Erklärung wurde über das Internet für die Dauer von fünf Jahren zugänglich gemacht und gemäß § 16 Abs. 1 des Gesellschaftsvertrages der Berlinwasser Holding GmbH als Anlage dem Lagebericht zum Jahresabschluss 2018 der Berlinwasser Holding GmbH beigefügt. Berlin, 14. Februar 2019 Berlinwasser Holding GmbH Bruckmann Simon Oster | 024 Bericht des Aufsichtsrates Lagebericht Entsprechenserklärung Jahresabschluss Weitere Anhangsangaben Anhang Bestätigungsvermerk Name und Beteiligungshöhen aller Gesellschafter von mittelbaren und unmittelbaren Anteilen an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen der Berlinwasser Holding GmbH Beteiligungshöhe % Nominalkapital € bluepartner GmbH 100,00 25.000,00 pigadi GmbH 100,00 25.000,00 avida GmbH i.L. 100,00 25.000,00 p2m berlin GmbH 100,00 25.000,00 Verbundene Unternehmen der Berlinwasser Holding GmbH: Verbundene Unternehmen der p2m berlin GmbH: pbv potsdam GmbH 100,00 25.000,00 Berlinwasser Services GmbH 100,00 50.000,00 Verbundene Unternehmen der Berlinwasser Services GmbH: Hume Rohr GmbH i. I. Berlinwasser Services GmbH 90,00 13.344.718,00 Dipl. Kfm. Florian Klostermann 7,00 1.037.922,50 ISBO Verwaltungsgesellschaft mbH 3,00 444.823,94 Technologiestiftung Berlin 50,00 16.000,00 Berliner Wasserbetriebe 25,47 8.150,00 Berlinwasser Holding GmbH 24,53 7.850,00 – – Beteiligungen der Berlinwasser Holding GmbH: KWB Kompetenzzentrum Wasser Berlin gemeinnützige GmbH TELO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Kläranlage Waßmannsdorf KG i.L. Komplementärin TELO Beteiligungsgesellschaft mbH Kommanditisten Berlinwasser Holding GmbH Aufgrund der großen Anzahl der Kommanditisten wird aus Praktikabilitätsgründen auf eine namentliche Aufzählung verzichtet (vgl. § 162 Absatz 2 HGB). Die Liste der Kommanditisten kann aber im elektronischen Handelsregister unter der HR A 28001 eingesehen werden. Kommandit­anteile 1 25.564,59 4.403 342.575.784,32 | 025 Bericht des Aufsichtsrates Lagebericht Entsprechenserklärung Jahresabschluss Anlagespiegel Anhang Anlagespiegel der Berlinwasser Holding GmbH, Berlin zum 31. Dezember 2018 Bestätigungsvermerk Anschaffungs- und Herstellungskosten Stand 1.1.2018 € Zugänge Abgänge € € Stand 31.12.2018 € 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 30.756.434,46 0,00 0,00 30.756.434,46 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 151.666,68 5.000,00 27.444,44 129.222,24 25.991,03 0,00 0,00 25.991,03 30.934.092,17 5.000,00 27.444,44 30.911.647,73 Finanzanlagen 3. Beteiligungen | 026 Bericht des Aufsichtsrates Lagebericht Entsprechenserklärung Jahresabschluss Anlagespiegel Anhang Bestätigungsvermerk Kumulierte Abschreibungen Buchwerte Stand 1.1.2018 € Zugänge Zuschreibungen € Stand 31.12.2018 € Stand 31.12.2018 € Stand 31.12.2017 € € 25.223.392,55 0,00 593.000,00 24.630.392,55 6.126.041,91 5.533.041,91 151.666,68 Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3. Beteiligungen 0,00 5.000,00 0,00 5.000,00 124.222,24 18.140,03 0,00 0,00 18.140,03 7.851,00 7.851,00 25.241.532,58 5.000,00 593.000,00 24.653.532,58 6.258.115,15 5.692.559,59 | 027 Bericht des Aufsichtsrates Lagebericht Entsprechenserklärung Jahresabschluss Anhang Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Bestätigungsvermerk An die Berlinwasser Holding GmbH, Berlin Grundlage für die Prüfungsurteile Prüfungsurteile Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. ▉ entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentli- Sonstige Informationen Wir haben den Jahresabschluss der Berlinwasser Holding GmbH, Berlin, – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Berlinwasser Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Die Entsprechungserklärung gemäß Berliner Corporate Governance Kodex, die dem Lagebericht als Anlage beigefügt ist, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. chen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und ▉ vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutref- fendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Entsprechenserklärung gemäß Berliner Corporate Governance Kodex. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die dem Lagebericht als Anlage beigefügte Entsprechenserklärung gemäß Berliner Corporate Governance Kodex. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen ▉ wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lage- bericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder ▉ anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. | 028 Bericht des Aufsichtsrates Lagebericht Entsprechenserklärung Jahresabschluss Anhang Bestätigungsvermerk Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesent­ lichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetz­ lichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesent­lichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus ▉ identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. | 029 Bericht des Aufsichtsrates Lagebericht Entsprechenserklärung Jahresabschluss Anhang Bestätigungsvermerk ▉ gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. ▉ beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen ▉ beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ▉ beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahres- ▉ ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. abschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. ▉ führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Berlin, den 14. Februar 2019 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Marquordt Wirtschaftsprüfer Langosch Wirtschaftsprüfer | 030
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