Path:
Volume

Full text: Auf Kurs zum Abitur (Rights reserved) Ausgabe 2005/06 (Rights reserved)

Bildung für Berlin Auf Kurs zum Abitur Wegweiser für die gymnasiale Oberstufe Schuljahr 2005/2006 Gymnasiale Oberstufe Inhalt Vorwort Grundbegriffe Was Sie beim Start in die gymnasiale Oberstufe wissen müssen 1 2 8 10 18 20 21 21 22 24 Einführungsphase Kursphase Abschluss Fachhochschulreife Anhang Was kann ich tun, wenn es nicht zum Abitur gereicht hat Gymnasien und Gesamtschulen mit gymnasialer Oberstufe mit besonderen Fördermöglichkeiten Bildungsangebot der Beruflichen Gymnasien an den Oberstufenzentren Übersichtsplan Gesamtqualifikation und Beispiel Stichwortverzeichnis Broschüren Weitere Broschüren zum Thema Schule  Fremdsprachen in der Berliner Schule  Zweiter Bildungsweg (Nachholen von Schulabschlüssen)  Wohin nach der Grundschule? Weiterführende Schulen in Berlin  Berufliche Bildung in Berlin sind beim infoPunkt der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport in der Beuthstraße 6 - 8 in 10117 Berlin-Mitte, erhältlich. Bitte beachten Sie auch unser onlineAngebot unter www.senbjs.berlin.de Ferien im Schuljahr 2005/2006        Sommerferien Do 23.06.2005 - Sa 06.08.2005 Herbstferien Di 04.10.2005 bis Sa 15.10.2005 Weihnachtsferien Do 22.12.2005 bis Di 03.01.2006 Winterferien Mo 30.01.2006 bis Fr 03.02.2006 Osterferien Mo 10.04.2006 bis Fr 21.04.2006 unterrichtsfreie Tage Fr 26.05.2006, Mi 05.07.2006 Sommerferien Do 06.07.2006 bis Sa 19.08.2006 Impressum Herausgeber Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport Beuthstraße 6 - 8 10117 Berlin-Mitte www.senbjs.berlin.de Redaktion Referat Grundsatzangelegenheiten und Schulaufsicht Gymnasien Gerhard Nitschke Telefon 030 90266356 eMail gerhard.nitschke @senbjs.verwalt-berlin.de Jens Stiller Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation Telefon 030 90265349 eMail jens.stiller @senbjs.verwalt-berlin.de Gestaltung ITpro Fotos Hans Scherhaufer Druck Oktoberdruck AG Auflage 25 000 Februar 2005 V. i. S. d. P. Jens Stiller Diese Broschüre ist Teil der Öffentlichkeitsarbeit des Landes Berlin. Sie ist nicht zum Verkauf bestimmt und darf nicht zur Werbung für politische Parteien verwendet werden. Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, im kommenden Schuljahr 2005/2006 treten Sie, die Berliner Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe, in die gymnasiale Oberstufe ein. Mit großen Schritten bewegen Sie sich auf das Abitur zu, der allgemeinen Hochschulreife. Für Sie beginnt jetzt nicht nur eine entscheidende Zeit, in der Ihre schulischen Leistungen mehr als je zuvor für Ihr weiteres Leben wichtig werden. Es ist auch eine Zeit der Entscheidungen. Es sind Entscheidungen, die in erster Line Sie selbst, aktiv und bewusst, treffen müssen. Klaus Böger Senator für Bildung, Jugend und Sport Schwerpunkte setzen, Fragen beantworten Um richtig entscheiden zu können, brauchen Sie gute Informationen. In dieser Broschüre finden Sie diese, da bin ich ganz sicher, in gut aufbereiteter Form. Die Materie hat es in sich. Sie müssen neue Begriffe erlernen, Ihnen nicht vertraute Mechanismen verstehen und immer wieder bestimmen, wo und wie Sie in Ihrer schulischen Laufbahn Schwer- punkte setzen möchten. Durch das neue, modernere Schulgesetz von 2004 hat sich vieles in der Welt der Oberstufe verändert. Die wichtigsten Veränderungen finden Sie auf der Übersicht unten auf dieser Seite. Ihre Schule lässt Sie auch jetzt nicht allein. Lehrer Ihres Vertrauens beraten Sie gerne vor Ihrem Schritt in und während Ihres Wegs durch die gymnasiale Oberstufe. Bereiten Sie sich durch die Lektüre dieser Broschüre auf ein Informationsgespräch vor. Stellen Sie wie im Unterricht auch Fragen. Diese Broschüre wird Ihnen und Ihren Eltern helfen, sich über Ihre offenen Fragen klarer zu werden und die richtigen Antworten für Sie zu finden. Ich hoffe, dass Sie eine geeignete Fächerkombination finden und wünsche Ihnen eine spannende und erfolgreiche Zeit in der gymnasialen Oberstufe. Ihr Das ist neu: Eine Chance mehr, zentrale Aufgaben, straffere Prüfungen Gegenüber den bisherigen Schülerjahrgängen gelten für Sie vor allem in den Jahrgangsstufen 12 und 13 einige Veränderungen. Diese Veränderungen betreffen die Qualität des Unterrichts und Ihres Abiturs. Die wichtigsten Veränderungen sind  die verbindliche Einführung einer fünften Prüfungskomponente. Sie haben die Wahl zwischen einer mündlichen Prüfung in einem weiteren Fach oder einer Besonderen Lernleistung. Bei der Besonderen Lernleistung sollen Sie fachübergreifend und fächerverbindend durch besondere Darstellungsformen schriftlich und mündlich besondere Fähigkeiten und Kompetenzen nachweisen. Die Fünfte Prüfungskomponente bedeutet eine Chance mehr ein gutes Abitur zu erreichen;  die zentrale Aufgabenstellung bei der schriftlichen Abiturprüfung in den Fächern Deutsch und Mathematik und in den Fremdsprachen. Ziel dieses „Zentralabis“ ist eine bessere Vergleichbarkeit der Prüfungsergebnisse zwischen den Bundesländern. In den übrigen Fächern bleibt es bei dem bisherigen Verfahren; die Verkürzung bzw. Straffung des Prüfungsablaufs mit dem Ziel, unmittelbar vor den Osterferien die schriftliche und Anfang Juni die mündliche Prüfung als kompakteren Prüfungsblock durchzuführen. So können auch Inhalte des vierten Kurshalbjahres zum Bestandteil der schriftlichen Prüfung werden. Dies kann sehr vorteilhaft sein, da es sich um frisch erworbenes Wissen handelt;  die Aufnahme einer Regelung zum Erwerb des schulischen Teils der Fachhochschulreife nach erfolgreicher Teilnahme an mindestens zwei aufeinander folgenden Halbjahren der Kursphase mit dem Ziel, eine über den Mittleren Schulabschluss hinausgehende Qualifikation zu ermöglichen, auch wenn die gymnasiale Oberstufe vorzeitig oder nach nicht bestandenem Abitur verlassen wird. Wenn Sie Ihren Weg durch die gymnasiale Oberstufe abbrechen, stehen Sie also nicht mit leeren Händen da.  1 Vorwort Was Sie beim Start in die gymnasiale Oberstufe wissen müssen Kommen Sie auf den richtigen Kurs Ob Einführungs- oder Qualifikationsphase, Profil-, Grund-, oder Leistungskurs - Sie lernen beim Start in die gymnasiale Oberstufe eine Menge neuer Begriffe und Regeln kennen. Machen Sie sich damit vertraut! Denn Sie fällen jetzt Entscheidungen, die Ihren Weg zum Abitur und damit Ihr weiteres Leben bestimmen. Vieles, was Sie kennen, wird sich verändern. Kurse ersetzen bald Klassen, Noten werden zu Punkten, Nebenfächer vielleicht zu neuen Schwerpunkten. Oft haben Sie die Wahl. Dann werden Sie ganz besonders merken, dass es für Ihren Erfolg auf Sie ankommt, auf Ihr Können, Ihre Initiative und Ihre Entscheidungsfähigkeit. Kommen Sie also auf den richtigen Kurs. Finden Sie Ihre Fächer und behalten Sie Ihr großes Ziel vor Augen! Seit einigen Jahren gibt es eine neue Kategorie von Grundkursen, die als Seminarkurse bezeichnet werden. In ihnen soll die inhaltliche und methodische Gestaltung fachübergreifendes und fächerverbindendes Lernen unter besonderer Berücksichtigung der individuellen Begabung des einzelnen Schülers und seiner außerhalb der Schule erworbenen Kompetenzen ermöglichen. Sie müssen einem in der gymnasialen Oberstufe unterrichteten Fach zugeordnet werden können. Das klingt komplizierter als es ist. Vielleicht bietet Ihnen Ihre Schule einen Seminarkurs in Politikwissenschaft an. Dann kann ein mögliches die Fächer Erdkunde, Biologie und Geschichte verbindendes Thema das der Auswirkung des Tourismus auf die Ökologie von Entwicklungsländern sein. Sie können dort spezielle Kompetenzen einbringen, weil Sie sich für den Umweltschutz engagiert oder eine Studienfahrt in dieses Land unternommen haben. In allen Kursen wird der Unterricht entsprechend den Rahmenlehrplänen für die einzelnen Fächer erteilt, die an den von der Kultusministerkonferenz der Länder der Bundesrepublik Deutschland beschlossenen Einheitlichen Prüfungsanforderungen im Abitur (EPA) ausgerichtet sind. Die Kurse sind in der Regel an eine bestimmte Reihenfolge gebunden. www.senbjs.berlin.de/ rahmenlehrplan Struktur der gymnasialen Oberstufe In diesem Abschnitt werden die wichtigsten Begriffe im Zusammenhang erläutert. Ihre Kenntnis wird in den folgenden Ausführungen vorausgesetzt. Die gymnasiale Oberstufe umfasst die Jahrgangsstufen 11, 12 und 13. Das erste Jahr ist die Einführungsphase, an die sich zwei Jahre Qualifikationsphase (Kursphase) anschließen. Die Qualifikationsphase besteht aus vier Kurshalbjahren, wobei in der Jahrgangsstufe 12 das erste und zweite, in der Jahrgangsstufe 13 das dritte und vierte Kurshalbjahr durchlaufen werden. Am Ende der gymnasialen Oberstufe entscheidet die so genannte Gesamtqualifikation über den erfolgreichen Abschluss der Schullaufbahn. In der Gesamtqualifikation werden die von Ihnen besuchten Kurse festgehalten. Aus der Gesamtqualifikation geht auch hervor, wie sich Ihre Endnote auf dem Abiturzeugnis berechnet. Die Leistungsbewertungen aus den vier Halbjahren der Qualifikationsphase - also ab dem ersten Kurshalbjahr - und aus der Abiturprüfung werden dazu mit unterschiedlicher Gewichtung zusammengefasst. Sie sollten sich merken:  Leistungs- und Grundkurse zählen später unterschiedlich stark für Ihre Gesamtqualifikation, die Abitur-Prüfung selbst hat eine besondere Gewichtung. Für die Abiturnote zählt auch schon, wie erfolgreich Sie ab der Jahrgangsstufe 12 waren. Wer den Weg zum Ziel sucht, braucht klare Orientierung. Das gilt besonders für Sie zu Beginn der gymnasialen Oberstufe. Sind Sie qualifiziert? So nehmen Sie die Hürde zur gymnasialen Oberstufe Übergang und Artistik - Ausbildungsrichtung Bühnentanz können in die gymnasiale Oberstufe aufgenommen werden, wenn sie das qualifizierte Abschlusszeugnis der Realschule oder einen gleichwertigen Bildungsstand erworben haben und wenn sie die besonderen Aufnahmebedingungen erfüllen (§ 7 Absatz 1 der Verordnung über die gymnasiale Oberstufe - VO-GO). Förderung der „Neuen“ Wer dementsprechend aufgenommen wird, sollte eine der in den Tabellen im Anhang aufgeführten Schulen besuchen, die über besondere Erfahrung in der Förderung der qualifizierten Realschüler verfügen. Diese Schulen garantieren auch den Beginn der zweiten Fremdsprache, die jetzt Pflicht ist. Anders als in den Vorjahren kann aber auch jede andere Gesamtschule oder jedes andere Gymnasium gewählt werden, wenn die notwendige Aufnahmekapazität gegeben ist und die Laufbahnwünsche erfüllt werden können. Schulen mit besonderen Fördermöglichkeiten: Seite 21 Unterricht in der gymnasialen Oberstufe Wie in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 werden in der Einführungsphase (Jahrgangsstufe 11) noch Klassen gebildet. Der Unterricht wird einerseits im Fundamentalbereich überwiegend im Klassenverband erteilt und andererseits in klassenunabhängigen Profilkursen. Profilkurse bereiten auf die Leistungskurse der Kursphase vor. Werden auch im Fundamentalbereich klassenunabhängige Fächerkurse gebildet, werden diese als Basiskurse bezeichnet. In der Kursphase wird der Unterricht ausschließlich in Halbjahreskursen, die als Grundkurse und Leistungskurse konzipiert werden, durchgeführt. So lautet beispielsweise der Halbjahreskurs in Deutsch in der Qualifikationsphase 1 „Vom Mittelalter bis zur Aufklärung“. Für Sie heißt das: In der zwölften Jahrgangsstufe werden Sie sich im ersten Halbjahr mit diesem Thema im Rahmen verbindlicher Lernziele beschäftigen. In die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe gehen unmittelbar die Schüler über, die am Gymnasium oder an der Gesamtschule ein Zeugnis über die Versetzung in die Einführungsphase erhalten haben. In die Einführungsphase können Schüler auch unmittelbar eintreten, wenn sie die Klasse 10 übersprungen haben oder während der Klasse 10 des Gymnasiums oder der Gesamtschule für einen Schulbesuch im Ausland beurlaubt waren. Aufnahme   Schüler der Haupt- oder der Realschule und Absolventen der einjährigen Kaufmännischen Berufsfachschule, der Berufsfachschule für kaufmännische Assistenten, der einjährigen Berufsfachschulen gewerblich-technischer Fachrichtungen, Absolventen der einjährigen Grundstufe der dreijährigen Berufsfachschule für Hauswirtschaft oder Absolventen der Berufsfachschule für Bühnentanz  Grund- und Leistungskurse In den Grundkursen werden grundlegende inhaltliche und methodische Kenntnisse des jeweiligen Faches vermittelt. Die Kurse umfassen in Sport zwei, sonst drei Wochenstunden. In den Leistungskursen werden erweiterte Kenntnisse und vertieftes wissenschaftspropädeutisches, also auf ein Studium vorbereitendes Verständnis vermittelt. Die Kurse dienen also in besonderem Maße der Gewährleistung der Studierfähigkeit und ermöglichen eine individuelle fachliche Schwerpunktbildung. Sie umfassen fünf Wochenstunden. 11. Jahrgangsstufe 12. Jahrgangsstufe 13. Jahrgangsstufe Versetzung Einführungsphase Grundbegriffe Unterricht in Profil- und Basiskursen Unterricht im Fundamentalbereich im Klassenverband Qualifikationsphase 2. Kurshalbjahr 3. Kurshalbjahr 4. Kurshalbjahr 1. Kurshalbjahr Unterricht in Grund- und Leistungskursen Leistungen in Grund- und Leistungskursen fließen in die Abitur-Note ein Abiturprüfung Die gymnasiale Oberstufe teilt sich auf in die einjährige Einführungsphase und die Qualifikationsphase, die vier Kurshalbjahre umfasst. Punkte für die Abiturnote sammeln Sie ab dem 1. Kurshalbjahr. Im 4. Kurshalbjahr steht die Abiturprüfung an. 2 3 Grundbegriffe Was Sie beim Start in die gymnasiale Oberstufe wissen müssen Viele Fächer, weite Felder Politikwissenschaft und Darstellendes Spiel - wo gibt’s denn so was? Sehr wahrscheinlich an Ihrer Schule, wenn Sie in die gymnasiale Oberstufe kommen. Doch nicht nur der Fächerkanon ändert sich jetzt. Ähnliche Fächer werden einer besseren Übersichtlichkeit wegen zu Aufgabenfeldern zusammengefasst. Das wird wichtig, wenn Sie entscheiden, an welchem Unterricht Sie teilnehmen werden.   Fächer und Aufgabenfelder Das Unterrichtsangebot der gymnasialen Oberstufe umfasst einerseits Fächer, die bereits zuvor unterrichtet und damit fortgesetzt werden, andererseits solche, die neu hinzukommen. An beruflichen Gymnasien treten darüber hinaus Fächer hinzu, die der jeweiligen Fachrichtung entsprechen und daher nur an bestimmten Schulen unterrichtet werden. aus großen Töpfen bestimmte Fächer ziehen und belegen. Anders als beim Ziehen aus einem Lostopf geschieht dies jedoch nicht zufällig. Sie entscheiden! So müssen Ihre Prüfungsfächer aus den drei unterschiedlichen Aufgabenfeldern stammen. Wozu gibt es diese Aufgabenfelder? Die Zuordnung der Fächer zu Aufgabenfeldern hat den Sinn, dass sowohl hinsichtlich der Prüfungsfächer und der Pflichtbelegungen von Fächern das Prinzip der Allgemeinbildung gesichert wird. Sie sollen einen Wissensüberblick über alle drei Aufgabenfelder behalten. Denn mit dem Abitur wird Ihnen die „Allgemeine Hochschulreife“ bescheinigt. Sie sollen fit sein für jedes mögliche Studienfach an der Universität. Lernen Sie die Spielregeln der gymnasialen Oberstufe genau kennen. Sie werden merken, dass Sie keinen Würfel für Ihre Entscheidung brauchen.    in der Fachrichtung Metalltechnik: Technik (Schwerpunkt Metall- und Elektrotechnik; 3. Aufgabenfeld), in der Fachrichtung Elektrotechnik: Technik (Schwerpunkte Elektrotechnik oder Technische Informatik oder Medientechnik je nach Oberstufenzentrum; 3. Aufgabenfeld), in der Fachrichtung Bautechnik: Technik (Schwerpunkt Bautechnik; 3. Aufgabenfeld), in den Fachrichtungen Chemie, Physik und Biologie: Chemietechnik, Physiktechnik, Biologietechnik (3. Aufgabenfeld) und in der Fachrichtung Ernährung und Hauswirtschaft: Recht (2. Aufgabenfeld), Ernährungslehre, Lebensmitteltechnologie (3. Aufgabenfeld). Ziehen Sie aus dem Topf - mit offenen Augen Jedes Fach - außer Sport - ist einem von drei Aufgabenfeldern zugeordnet. Sie müssen aus jedem Aufgabenfeld wie Berufliche Gymnasien mit besonderen Leistungskursfächern: Seiten 22 ff. Meine Schule bietet nicht alle Fächer, die ich mir wünsche. Was soll ich tun? Eine Schule kann nur die Fächer und Kurse anbieten, für die sie die entsprechenden personellen und räumlichen Ressourcen hat. Hier ist im Extremfall ein Wechsel der Schule anzuraten und dies schon zur Einführungsphase. ? ?! Die Aufgabenfelder Fächer werden natürlich auch in der gymnasialen Oberstufe als Einzelfächer unterrichtet. Aufgabenfelder bedeuteten also nicht, dass die Fächer eines Feldes zusammen unterrichtet werden. Englisch-Unterricht findet weiter als Englisch-Unterricht und nicht kombiniert mit Deutsch-Unterricht statt. Die Zusammenfassung zu Aufgabenfeldern schafft Ihnen aber Wahlmöglichkeiten, wenn es darum geht, sich für bestimmte Leistungs- und Grundkurse zu entscheiden. Verstehen Sie Aufgabenfelder als eine Art Topf, aus dem Sie verschiedene Fächer wählen können (und müssen). 1. Aufgabenfeld (sprachlich-literarisch-künstlerisches Aufgabenfeld)               Deutsch Englisch Französisch Italienisch Japanisch Polnisch Russisch Spanisch Türkisch Latein Griechisch Musik Bildende Kunst Darstellendes Spiel Viele bieten viel, nicht alle können alles anbieten Für einige Fächer gibt es Einschränkungen dadurch, dass sie nur an bestimmten Schulen angeboten werden. Einschränkungen bestehen auch für eine Reihe von Fächern bei der Wahl zum Leistungskursfach und zum dritten und vierten Prüfungsfach auf der Grundlage der Vereinbarungen zwischen den Ländern der Bundesrepublik Deutschland. Darüber informiert die einzelne Schule im Rahmen ihres Unterrichtsangebots. Wegen der großen Zahl der Fächer kann nicht jede Schule in jedem Fach Kurse einrichten. Das gilt vor allem für Leistungskursfächer, u. a. deshalb, weil deren Fortführung über längere Zeit gesichert sein muss. Hier muss die Schule eine sorgfältige Auswahl treffen. Im Fach Sport (außerhalb der Aufgabenfelder) können Kurse in Sportpraxis in unterschiedlichen Sportarten sowie Kurse in Sporttheorie eingerichtet werden. Das Fach Religion wird - konfessionelle Privatschulen ausgenommen - nicht als Regelfach angeboten. Der Unterricht liegt in der Zuständigkeit der Kirchen und Religionsgemeinschaften. Bieten diese an einer Schule Religionsunterricht an, ist die Teilnahme wie in der Sekundarstufe I freiwillig; sie ist gleichrangig neben der an anderen Fächern zu ermöglichen. Nur an beruflichen Gymnasien treten folgende Fächer hinzu:  in den Fachrichtungen Wirtschaft und Verwaltung: Rechnungswesen, Recht (2. Aufgabenfeld), ! 2. Aufgabenfeld (gesellschaftswissenschaftliches Aufgabenfeld)        Politikwissenschaft Geschichte Erdkunde Sozialwissenschaften Psychologie Philosophie Wirtschaftswissenschaft 3. Aufgabenfeld (mathematisch-naturwissenschaftlichtechnisches Aufgabenfeld)      Mathematik Physik Chemie Biologie Informatik Die Oberstufenzentren haben in ihrer speziellen fachlichen Ausrichtung eine Reihe von verpflichtenden Angeboten schon in der Einführungsphase. Ein Wechsel ist also allerspätestens zum Beginn des zweiten Halbjahres nach gründlicher Beratung angesagt. Grundbegriffe 4 5 Grundbegriffe ? ! Ich will auf ein OSZ wechseln, ist das möglich? ?! Was Sie beim Start in die gymnasiale Oberstufe wissen müssen Leistung zeigen, Punkte sammeln Leistung ist Arbeit pro Zeiteinheit, heißt es im Physikunterricht. Das gilt natürlich auch für Ihre Zeit in der Schule. Nutzen Sie also Ihre Zeit in der gymnasialen Oberstufe, um zu zeigen, was in Ihnen steckt. An den neuen Bewertungsmodus werden Sie sich schnell gewöhnen und auch an die zeitlichen Grenzen, die diesem neuen „Punktesammeln“ gesetzt sind. Leistungsbewertung Die Leistungsbewertung in den Fächern und Kursen der Einführungsphase erfolgt ebenso wie in der Mittelstufe mit den Noten 1 bis 6. Notentendenzen wie „voll befriedigend“ (3+) oder „schwach befriedigend“ (3—) können auf dem Zeugnis nur unter „Bemerkungen“ zum Ausdruck gebracht werden. Noten und Punkte Die Notenstufen 1 bis 6 werden auch in der Qualifikationsphase und in der Abiturprüfung zur Bewertung Ihrer Leistungen benutzt. In den Notenstufen 1 bis 5 werden diese Noten allerdings bei Leistungen, die im oberen oder unteren Drittel der jeweiligen Notenstufe liegen, durch Angabe der Notentendenzen plus (+) oder minus (—) ergänzt und durch Punkte ausgedrückt. Die Noten werden nach folgendem Schlüssel in Punkte umgerechnet: In die Gesamtqualifikation dürfen von gleichnamigen Kurshalbjahren und inhaltlich gleichen Kursen nur die zuletzt besuchten eingebracht werden. Durch das Zurücktreten wird Ihr Punkte-Konto in den entsprechenden Kursen gelöscht. Sie beginnen wieder von vorne - und können sich verbessern oder in Ausnahmefällen trotz Wiederholung verschlechtern. und unter Würdigung der im Ausland erbrachten Leistungen. An ausländischen Schulen erbrachte Leistungen können allerdings nicht in die Gesamtqualifikation eingebracht werden. Im Ausland erworbene schulische Abschlüsse können jedoch der Zeugnisanerkennungsstelle bei der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport zur Prüfung vorgelegt werden. In der Regel entsprechen sie dem Berliner Realschulabschluss, zukünftig dem Mittleren Schulabschluss. Auslandsaufenthalt Wer während der 11. Jahrgangsstufe eine ausländische Schule besucht, kann nach seiner Rückkehr seine Schullaufbahn an dem Punkt fortsetzen, an dem sie unterbrochen wurde. Das bedeutet also, dass auf den Besuch der 10. Klasse ein Auslandsjahr und nach Rückkehr der Eintritt in die 11. Jahrgangsstufe folgen können. Diese Eingliederung in den nachfolgenden Schülerjahrgang gilt nicht als Zurücktreten und bleibt ohne Folgen in Bezug auf die Höchstverweildauer in der gymnasialen Oberstufe. Alternativ ist nach der Rückkehr die Eingliederung in den bisherigen Schülerjahrgang auf Antrag möglich. In einem solchen Fall treten Sie also nach dem Auslandsaufenthalt im 11. Jahrgang direkt in das erste Kurshalbjahr ein und haben die Chance, die Abiturprüfung nach nur zweijährigem Besuch der gymnasialen Oberstufe abzulegen. Die Entscheidung trifft in diesem Fall der Schulleiter auf der Grundlage einer vor Antritt der Beurlaubung ausgesprochenen Empfehlung der Klassenkonferenz Und wenn Sie anderswo punkten möchten Bevor Sie in die gymnasiale Oberstufe wechseln, überlegen Sie vielleicht, ob eine andere als die jetzige Schule Ihren Neigungen und Interessen besonders entgegenkommt. Erfolg kann man gemeinsam vorbereiten - wie die Schülerinnen im Mathematikunterricht an der Friedrich-Ebert-Schule. Punkte Noten Notenstufen 15 + 14 1 sehr gut 13 — 12 + 11 2 gut 10 — 9 + 8 3 7 — 6 + 5 4 4 — 3 + 2 5 1 — 0 6 ungenügend befriedigend ausreichend mangelhaft Wie Sie sehen, ermöglicht die Punktdarstellung eine Differenzierung und eine leichtere Addition von Leistungsbewertungen. Achtung: Eine Leistung, die mit vier Punkten bewertet wird (4 minus), ist in der Kursphase nicht ausreichend, zählt also als ein Leistungsausfall. Kurse, die mit null Punkten bewertet werden müssen, gelten sogar als nicht belegt. Zeugnisse Am Ende der Kurshalbjahre werden Zeugnisse erteilt, in denen die Noten und Punkte ausgewiesen sind. Diese Punkte sind neben den Ergebnissen der Abiturprüfung Grundlage der Gesamtqualifikation. Zurücktreten, Wiederholen: Sie haben nicht ewig Zeit Sie sind freiwillig in der gymnasialen Oberstufe, denn Ihre Schulpflicht haben Sie schon nach zehn Schuljahren erfüllt. Ein gutes Gefühl, doch gibt es Ihnen nicht das Recht Ihren Besuch der gymnasialen Oberstufe nach Belieben auszudehnen. Dieser dauert im Normalfall drei Jahre. Während dieses Durchlaufs ist es gestattet, durch Zurücktreten in den nachfolgenden Schülerjahrgang genau einmal ein Jahr zu wiederholen. phase ausgeschlossen ist (Wiederholung der Einführungsphase). Es kann auch zwingend notwendig werden, wenn am Ende eines Kurshalbjahres bereits feststeht, dass der Bildungsgang nicht mehr erfolgreich abgeschlossen werden kann. In einem solchen Fall kommt es zur Wiederholung zweier Kurshalbjahre. Prüfung ist erst nach erneutem Besuch der Kurshalbjahre drei und vier möglich, so dass sich der Besuch der gymnasialen Oberstufe in diesem Fall auf fünf Jahre verlängern kann. Wer die Abiturprüfung bestanden hat, jedoch mit seiner Durchschnittsnote im Abschluss unzufrieden ist, kann die Abiturprüfung nicht wiederholen. Schulwechsel Der unmittelbare Übergang eines Schülers eines öffentlichen oder anerkannten privaten Gymnasiums in Berlin in die gymnasiale Oberstufe einer anderen Schule ist nur jeweils zum Beginn eines Schulhalbjahres möglich, wenn dabei die Kursfolgen und Belegverpflichtungen zu erfüllen sind. Die Entscheidung trifft der Schulleiter der aufnehmenden Schule. Wegen der fachrichtungsbezogenen abweichenden Verpflichtungen ist ein Wechsel zu beruflichen Gymnasien nur zum Schuljahresbeginn bei gleichzeitigem (erneutem) Eintritt in die Einführungsphase möglich. Zurücktreten ist Neubeginn Bei jedem Zurücktreten in den nachfolgenden Schülerjahrgang verfallen die Leistungsbewertungen der beiden zuletzt besuchten Halbjahre. Sie müssen dann erneut besucht werden. Verweildauer in der gymnasialen Oberstufe Jahre Normalfall Zurücktreten Abiturprüfung wiederholen Zurücktreten und Abiturprüfung wiederholen 1 Einführungsphase Einführungsphase Einführungsphase Einführungsphase 1 1 1 1 Eine „6“ wird zur Nullnummer Von besonderer Bedeutung ist, dass mit der Note 6 (0 Punkte) abgeschlossene Kurse als nicht belegt gelten und deshalb in der Gesamtqualifikation nicht berücksichtigt werden können. Wenn es sich dabei um Pflichtkurse handelt, muss in aller Regel unter Verlust eines ganzen Jahres in den nachfolgenden Schülerjahrgang zurückgetreten werden, um den Kurs zu wiederholen. … oder freiwillig Es ist aber auch möglich, freiwillig den Zeitraum eines Jahres zu wiederholen. In beiden Fällen ergibt sich eine Schulbesuchsdauer in der gymnasialen Oberstufe von vier Jahren (Höchstverweildauer), an deren Ende in die Abiturprüfung eingetreten oder die gymnasiale Oberstufe verlassen werden muss. 2 2 2 2 2 3 1 3 1 3 4 2 4 2 3 3 3 4 5 Qualifikationsphase Qualifikationsphase 4 4 4 3 4 Qualifikationsphase Qualifikationsphase Ausnahmeregelungen In einzelnen Fällen, in denen es nicht oder nicht mehr möglich ist, bestimmte Bedingungen für den Besuch oder den erfolgreichen Abschluss der gymnasialen Oberstufe zu erfüllen, können auf Antrag Ausnahmen zugelassen werden. Das gilt insbesondere dann, wenn schwerwiegende Gründe vorliegen, die der Schüler nicht zu vertreten hat (z. B. längere Krankheit). Grundbegriffe Wiederholen: Zwingend … Das kann zwingend notwendig werden wegen Leistungsausfällen, wenn dadurch eine Versetzung in die Kurs- Zweite Chance beim Abitur Dazu kommt das Recht, eine nicht bestandene Abiturprüfung einmal zu wiederholen. Die Wiederholung der Drei Jahre in der gymnasialen Oberstufe - das ist für die allermeisten Schüler der Normalfall. Durch Zurücktreten und Wiederholen einer nicht bestandenen Abiturprüfung ( kennzeichnet beispielhaft wiederholte Kurshalbjahre) können bis zu fünf Jahre als Höchstverweildauer zusammenkommen. 6 7 Grundbegriffe So sieht Ihr Weg durch die gymnasiale Oberstufe aus Sprachen, Basis-, Profilkurse - Sie haben die Wahl In welchen Fächern möchten Sie jetzt Schwerpunkte legen, wo möchten Sie einsteigen, um Ihr Interesse zu testen? Ihre Wahl entscheidet. Sie selbst nehmen jetzt mit dem Einstieg in die Einführungsphase Einfluss auf Ihren persönlichen Fächerkanon. Viele der Fächer, die Sie bereits kennen, bleiben jedoch fundamental wichtig für alle - und deswegen Pflicht. (an beruflichen Gymnasien gelten abweichende Stundentafeln) Stunden pro Woche Pflichtunterricht Fundamentalbereich Deutsch Fremdsprache Weitere Fremdsprache Geschichte/Politikwissenschaft Erdkunde/Politikwissenschaft Mathematik Physik Chemie Biologie Basiskurs Musik oder Bildende Kunst Sport Stunden pro Woche für Schüler gemäß § 7 (1) VO-GO, siehe Seite 3 Stundentafel der Einführungsphase Die Extra-Portion: Fakultativer Unterricht Im fakultativen Unterricht der Einführungsphase kann entweder ein weiterer Basiskurs oder ein dritter Profilkurs gewählt werden. Die Wahl eines dritten Profilkurses ist möglich, jedoch nur dann, wenn die einzelne Schule dies zulässt. Über die genannten Fächer und Kurse hinaus können freiwillig andere Unterrichtsveranstaltungen besucht werden, z. B. Religion. zusätzlich zu Ihren Pflichtkursen belegt haben. In begründeten Fällen, über die die Schule entscheidet, können die Fächer der Profilkurse im zweiten Halbjahr „umgewählt” werden. Bemerkungen Einführungsphase Die Stundentafel unterscheidet Pflichtunterricht und fakultativen (frei hinzu wählbaren) Unterricht. Der Pflichtunterricht, an dem jeder teilnehmen muss, gliedert sich in den Fundamental- und den Profilbereich. Im Profilbereich haben Sie Wahlmöglichkeiten. 3 3 3 1,5 1,5 4 2 2 2 2 2 4 4 4 1,5 1,5 4 2 2 2 2 2 Gewählt werden kann die erste, zweite oder ggf. dritte Fremdsprache; über die Möglichkeit zum Neubeginn einer Fremdsprache informiert die Schule. Hier handelt es sich um eine epochale Unterrichtsorganisation. Entweder bietet die Schule beide Fächer je 1,5-stündig an, oder sie führt es pro Fach im Halbjahr mit 3 Stunden durch. Förderung Grundsätzlich gilt auch in der Einführungsphase das im Schulgesetz verbriefte Fördergebot. Sie erhalten also Hinweise, wie Sie Ihre Leistungen verbessern können. Immer gilt, dass Sie als Schülerin oder Schüler am Ende der Einführungsphase einen Leistungsstand nachweisen müssen, der erwarten lässt, dass Sie den nun folgenden höheren Anforderungen des Kurssystems entsprechen und den Bildungsgang des Gymnasiums erfolgreich beenden können. Fundamental Wichtiges Im Fundamentalbereich nimmt jeder in den Fächern:         Deutsch, zwei Fremdsprachen, Geschichte/Politikwissenschaft, Erdkunde/Politikwissenschaft, Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Musik oder Bildende Kunst, Sport Bietet eine Schule weitere Fächer an, können auch diese gewählt werden. Basiskurse haben ihren Namen daher, weil hier Schülerinnen und Schüler aus den verschiedenen Klassen gemeinsam in Kursen unterricht werden. Diese Kurse sind aber eben keine vertiefenden Schwerpunktkurse wie die Profilkurse, sondern haben grundlegenden, eben „Basis“-Charakter. Eines der Fächer muss gewählt werden; ein Wechsel während der Einführungsphase ist nicht möglich, weil sonst keines der Fächer zum Prüfungsfach gewählt werden kann. Basiskurse und Abitur Bei der Wahl der Basiskurse muss besonders beachtet werden, dass für die Abiturprüfung ein Fach nur dann zum Prüfungsfach gewählt werden darf, wenn bereits in der Einführungsphase der Unterricht in diesem Fach besucht worden ist. Profilbereich 2 2 1. Profilkurs  Deutsch  oder eine spätestens in Klassenstufe 9 begonnene Fremdsprache  oder Mathematik  oder eine Naturwissenschaft Die Übersicht zeigt den Pflichtbereich und die frei hinzu wählbaren Fächer des fakultativen Bereichs. Auch im 2 Pflichtbereich haben Sie Wahlmöglichkeiten, z.B. bei der Festlegung Ihrer 2 Profilkurse und der Auswahl der Fremdsprachen. 2. Profilkurs  frei aus dem Unterrichtsangebot der Schule Topp, die Wahl gilt! Gewählt werden die Kurse der Einführungsphase in der Regel für ein Schuljahr, für die Qualifikationsphase ab dem 12. Jahrgang gelten dann Belegungsregeln. Wahlmöglichkeiten der Prüfungsfächer und Pflichtgrundkurse: Seite 16 Abgewählt werden kann am Ende des ersten Halbjahres ein Basis- oder Profilkurs, wenn Sie diesen freiwillig und BU: insgesamt Fakultativer Unterricht ein Profilkurs oder ein weiterer Basiskurs 30 33 Ich bekomme in meiner Kurswahl nicht meine Wunschlehrer. Ist das überhaupt zulässig? ? ?! Zeigen Sie Ihr stärkstes Profil: Profilkurse Im Profilbereich wird der Unterricht ausschließlich in Kursen, den Profilkursen, erteilt; sie dienen der Vorbereitung auf die Leistungskurse der Kursphase. Sie sollten also Fächer wählen, die Sie besonders interessieren und in denen Ihre Begabungen besonders gefordert und gefördert werden können. Jeder Profilkurs umfasst zwei Unterrichtswochenstunden. Jeder muss in zwei Fächern einen Profilkurs wählen. Der erste Profilkurs darf nur eines der folgenden Fächer sein:  eine Fremdsprache, die spätestens von der 9. Klassenstufe an durchgehend erlernt wurde  Mathematik  Physik, Chemie, Biologie  Deutsch 2 je nach Fach 2 bis 4 Hier ist jeder Schüler auf das Angebot der Schule angewisen. ! Ja, in der gymnasialen Oberstufe wählt man Fächer, nicht Lehrer. am Unterricht teil. Die Zahl der Unterrichtsstunden in der Woche kann der Stundentafel entnommen werden. Der Unterricht in der Einführungsphase umfasst mindestens 30 Stunden. Schüler, die von der Realschule oder Hauptschule in die gymnasiale Oberstufe wechseln, erhalten in Deutsch und den Fremdsprachen eine Stunde mehr, um die Eingewöhnung zu erleichtern. Eine Wahlmöglichkeit besteht zwischen Musik und Kunst. Sport ist für alle Pflicht. Fakultativer Unterricht ist nicht verpflichtend. Sprachen entsprechend Ihrer Wahl Gewählt werden müssen zwei Fremdsprachen. Dies kann auch eine Fremdsprache sein, die Sie jetzt erst neu beginnen, wenn Ihre Schule eine solche Möglichkeit anbietet. Der zweite Profilkurs kann frei aus dem Unterrichtsangebot der Schule gewählt werden. Ein Profilkurs unterscheidet sich von den übrigen Kursen dadurch, dass er eigene Lerninhalte vermittelt. Somit können durch Profilkurse auch neue Fächer eingeführt werden. Wird z. B. die zweite Fremdsprache Französisch als Profilkurs gewählt, dann muss gleichzeitig auch ein Basiskurs Französisch gewählt werden. Wird der - neue - Profilkurs Philosophie gewählt, wird man ein entsprechendes Angebot im Fundamentalbereich nicht finden. Grundsätzlich ist es möglich, aber nicht zu empfehlen, beim Übergang in die Kursphase ein Leistungskursfach auch dann zu wählen, wenn in diesem Fach kein Profilkurs besucht wurde. Einführungsphase Außerdem wählen Sie eines der beiden Fächer Musik und Bildende Kunst. Diese Fächer werden in der Regel nicht im Klassenverband, sondern in Basiskursen unterrichtet, Fremdsprachen mit je drei, Musik und Bildende Kunst mit je zwei Unterrichtswochenstunden. Es hat sich gezeigt, dass ich ein Profilfach falsch gewählt habe. Kann ich wechseln? Meistens ist das am Ende des ersten Halbjahres der E-Phase möglich. Ein Anrecht besteht allerdings darauf nicht. ? ! Noch Fragen? Stellen Sie Ihre Fragen jetzt, wenn Sie über den Wechsel in die gymnasiale Oberstufe nachdenken. Nur wer gut informiert ist, kann richtige Entscheidungen treffen. 8 9 Einführungsphase Musik oder Bildende Kunst? ?! So sieht Ihr Weg durch die gymnasiale Oberstufe aus Willkommen im Planungsbüro Planen Sie Ihre Zukunft, treffen Sie die richtigen Entscheidungen! Was sich wie ein Werbe-Slogan liest, ist für Sie beim Übergang von der Einführungsphase in die Kursphase Aufgabe Nummer Eins. Sie müssen sich jetzt einen Plan machen, aus dem deutlich wird, worauf Sie sich in den kommenden vier Kurshalbjahren konzentrieren wollen. Sie stellen sich sozusagen Ihr Rezept und Ihre Formel für die gymnasiale Oberstufe zusammen. Die Zutaten dafür sind die verschiedenen Grund- und Leistungskurse, die Prüfungsfächer und die neue Fünfte Prüfungskomponente der Abiturprüfung. Sie gilt es gemäß den Spielregeln, aber mit viel eigenem Entscheidungsspielraum zu kombinieren. Haben Sie die Zutaten ins richtige Mischungsverhältnis gesetzt und die benötigten Leistungen gezeigt, wird am Ende das herauskommen, worauf sich Ihr Ehrgeiz richtet: Ihr Abitur. Beispiele: Versetzt oder nicht?  Fabian hat in Englisch eine Fünf bekommen. Ansonsten liegen alle Noten bei ausreichend. Fabian braucht für die eine Fünf keinen Ausgleich und wird in die Kursphase versetzt.  Sophia hat in zwei Fächern eine Sechs. Sie kann nicht versetzt werden, unabhängig davon wie gut ihre anderen Noten sind.  Jonas hat in Deutsch, Geschichte und Chemie mit schlechter als ausreichend abgeschnitten. Die restlichen Noten sind allerdings „Eins“ oder „Zwei“. Er kann nicht versetzt werden, da höchstens zwei Fächer ausgeglichen werden können. Versetzung in die Kursphase Klar, bevor Sie mit der Planung beginnen, muss geklärt werden, ob Sie in der Kursphase dabei sind. Am Ende der Einführungsphase entscheidet die Klassenkonferenz auf Grund aller Zeugnisnoten des zweiten Halbjahres der Einführungsphase über die Versetzung. Bei Nichtversetzung und bereits wiederholter 10. Jahrgangsstufe oder Einführungsphase entscheidet sie auch über das Verlassen der gymnasialen Oberstufe. Dies gilt auch für Schüler, die die Jahrgangsstufe 10 der Gesamtschule wiederholt haben. Ein Schüler wird in die Kursphase versetzt, wenn die Leistungen Sind die unzureichenden Leistungen besser als ungenügend (Note 6) beurteilt worden, dann können an die Stelle eines der beiden zum Ausgleich herangezogenen mit mindestens gut bewerteten Fächer zwei verschiedene mit befriedigend bewertete Fächer treten. Im gleichen Fach darf nur entweder die Note des Profilkurses oder die Note des Fundamentalbereiches zum Ausgleich herangezogen werden. Unter den zum Ausgleich herangezogenen Fächern des Fundamentalbereiches dürfen sich höchstens eine mindestens gute oder zwei befriedigende Leistungen aus den Fächern Musik, Bildende Kunst und Sport befinden. Wer nicht versetzt wird, muss in den nachfolgenden Schülerjahrgang zurücktreten oder abgehen. Für Schüler gemäß § 7 Abs. 1 der VO-GO (wer zu dieser Gruppe gehört - vgl. Seite 3) ist die einjährige Einführungsphase von besonderer Bedeutung. Für diese Schülergruppe wird die Wiederholung der Einführungsphase - ob freiwillig oder gezwungenermaßen - nicht auf die Höchstverweildauer angerechnet. Verweildauer in der gymnasialen Oberstufe: Seite 7 Organisieren, kombinieren, beste Lösungen finden. Was die Lehrer können - wie diese Planungstafel für den Einsatz verschiedener Fachlehrer zeigt - müssen Sie nun auch lernen: Die Planung Ihres Schulalltags.  Sibell hat in Erdkunde eine Sechs und in Französisch eine Fünf bekommen. Sie gleicht dies aus, weil sie in Deutsch und Geschichte eine Zwei hat. Sibell wird versetzt.  Patrick hat in Mathematik und in Physik eine Fünf. Er hat nur in Sport eine Zwei, dafür aber im Deutsch-Fundamentalkurs und im Deutsch-Profilkurs eine Drei. Die restlichen Noten sind alle ausreichend. Patrick wird nicht versetzt, da er nur eine Drei aus Deutsch anrechnen lassen kann. Ihm fehlt zum Ausgleich eine zweite Drei, die aber nicht aus den Fächern Bildende Kunst oder Musik stammen dürfte, da er mit Sport schon eine Note aus dem Bereich dieser drei Fächer eingesetzt hat. Er darf wiederholen, wenn er nicht bereits die Klasse 10 wiederholt hat.  in höchstens einem Fach mit schlechter als ausreichend bewertet werden, oder Etwas Grundlegendes zu Beginn ... Spielregeln für Ihre Planung Wenn eingangs von einem Rezept oder einer Formel die Rede war, müssen Sie natürlich die Spielregeln kennen, an die Sie sich halten müssen. Die Spielregeln auf dieser Seite gelten unabhängig von den Geboten und Verboten, die Sie bei der Kombination von Fächern beachten müssen. Wahlmöglichkeiten der Prüfungsfächer und Pflichtgrundkurse: Seite 16 Bei der Aufstellung des Übersichtsplans müssen Sie bitte folgende grundlegende Auflagen und Einschränkungen beachten:  in zwei Fächern mit schlechter als ausreichend bewertet werden, davon höchstens eines mit der Note 6; in diesen Fällen muss ein Ausgleich vorliegen.  In jedem Fach darf in jedem Kurshalbjahr nur ein Kurs belegt und entsprechend aus jedem Kurshalbjahr nur ein Kurs in die Gesamtqualifikation eingebracht werden. Sie dürfen beispielsweise also nicht zwei Kurse Deutsch in einem Kurshalbjahr belegen und anrechnen lassen. Eine Ausnahme bilden Zusatzgrundkurse; über diese Art von Kursen und die Möglichkeit, sie in die Gesamtqualifikation einzubringen, informiert Sie die Schule.  In einem Fach dürfen höchstens fünf (gegebenenfalls einschließlich der Zusatzgrundkurse), in Sport höchstens drei Grundkurse in den ersten Block der Gesamtqualifikati- on eingebracht werden. Über den ersten Block der Gesamtqualifikation finden Sie mehr Informationen auf den Seiten 24. Übersichtsplan und Gesamtqualifikation: Seite 24  In den Fächern Musik, Bildende Kunst und Darstellendes Spiel dürfen insgesamt höchstens acht Kurse in die Gesamtqualifikation eingebracht werden.  Aus dem zweiten Aufgabenfeld dürfen höchstens zehn Kurse in die Gesamtqualifikation eingebracht werden; über Ausnahmen informiert die einzelne Schule. Die Note „ausreichend“ ist hier immer als glatt ausreichend (im Sinne von 5 Punkten) zu verstehen. Kursphase Als Ausgleich gelten Leistungen in mindestens zwei verschiedenen Fächern, die gut und besser bewertet werden. hausaufenthalt die Versetzung knapp verpasst. Die Klassenkonferenz kann ihn aufsteigen lassen, wenn die Leistungsentwicklung im zweiten Halbjahr positiv war. 10 11 Kursphase Ausgleich - und weiter!  Marc hat nach langem Kranken- So sieht Ihr Weg durch die gymnasiale Oberstufe aus Die Gebrauchsanleitung für Ihre Fächerwahl ... Schullaufbahnplanung - lassen Sie sich von diesem Wort nicht erschlagen. Sehen Sie‘s positiv: Jetzt werden Ihre Planungen und Wünsche konkret! Bewertung in die Gesamtqualifikation eingebracht werden können. Ein Beispiel: Sie denken darüber nach, wie Sie Ihre Pflicht im zweiten Aufgabenfeld erfüllen. Dafür wählen Sie vier Grundkurse Politikwissenschaft. Jetzt müssen Sie nur noch zwei weitere Kurse im Fach Geschichte belegen, nämlich die Kurshalbjahre 3 und 4. Wenn Sie statt der geforderten zwei Kurse vier Kurse belegen, können Sie sich am Ende die besten Ergebnisse in Geschichte eintragen lassen und vielleicht sogar eine nicht ausreichende Leistung noch bedeutungslos machen. Auch bei der Wahl des Fachs Sport zum 4. Prüfungsfach empfiehlt es sich dringend, eine Alternative für den Fall von Verletzungen einzuplanen. Der Übersichtsplan kann im Rahmen der gegebenen organisatorischen und pädagogischen Bedingungen für jedes Halbjahr geändert werden, bedarf aber dann einer neuen Genehmigung durch den pädagogischen Koordinator. Dieser muss prüfen, ob alle Verpflichtungen erfüllt werden können. Bleiben Sie also flexibel und beobachten Sie Ihre Fortschritte genau. Schullaufbahnplanung Jetzt wird es ernst: Vor dem Übergang in die Kursphase muss von jedem Schüler und jeder Schülerin ein Übersichtsplan über die weitere Schullaufbahn aufgestellt werden. Sie werden dabei besonders beraten, und jeder Übersichtsplan wird von der Schule genehmigt, weil die Schule für die festgelegte Laufbahn eine Durchführungsgarantie übernimmt. Der Übersichtsplan enthält alle Fächer und Kurse, die der Schüler vom Beginn der Kursphase bis zum vierten Kurshalbjahr in den einzelnen Halbjahren zu belegen beabsichtigt. Auf diesem Plan werden auch die späteren vier Prüfungsfächer der Abiturprüfung gekennzeichnet und Angaben zur fünften Prüfungskomponente gemacht. Übersichtsplan: Seite 14 dass Sie als Schülerin und Schüler auch eine fünfte Prüfungskomponente festlegen müssen. Mit diesen Entscheidungen ist bereits programmiert und klar, wie Sie einen Teil der Belegverpflichtungen (Pflichtkurse) erfüllen werden. Die restlichen Pflichtkurse In einem zweiten Schritt werden die verbleibenden Pflichtkurse bestimmt und - besonders wichtig - deren Anzahl. Die Pflichtgrundkurse sind der Tabelle auf Seite 16 zu entnehmen. Ist die Zahl der einzubringenden Pflichtgrundkurse einschließlich der Kurse des dritten und vierten Prüfungsfachs größer als 24 oder, wenn als fünfte Prüfungskomponente eine mündliche Prüfung in einem weiteren Fach gewählt wird, größer als 25, dann ist die Wahl unzulässig. Beträgt die Zahl genau 24 (25), dann ist der Übersichtsplan grundsätzlich fertig. Wahlmöglichkeiten der Prüfungsfächer und Pflichtgrundkurse: Seite 16 Nicht sinnvoll ist, nur die jeweilige Mindestzahl der einzubringenden Grundkurse zu belegen, weder bei den einzelnen Fächern noch hinsichtlich der Gesamtplanung. Die richtige Formel für Ihren Weg durch die gymnasiale Oberstufe bestimmen vor allem Sie - wenn Sie die Spielregeln dafür kennen. Die Formel: 8+24 = Ein gutes Stück Abitur Bei den Kursen handelt es sich um acht Leistungskurse und mindestens 24 Grundkurse, bei deren Wahl die Bedingungen zu beachten sind, die in den folgenden Abschnitten aufgeführt sind. Wieso acht Leistungskurse? Zwar belegen Sie als Schülerin oder Schüler nur zwei Leistungskursfächer. Durch die vier Kurshalbjahre, die Sie durchlaufen, addieren sich diese aber zu insgesamt acht Leistungskursen. Mehr machen als nötig? Einige werden sich fragen: Warum soll ich mehr Kurse belegen, als ich als Pflichtgrundkurse einbringen muss? Es gibt gute Gründe dafür. Einerseits sollten die Möglichkeiten der gymnasialen Oberstufe genutzt werden, weitergehende Interessen zu verwirklichen, Schwerpunkte zu bilden oder Schwerpunkte zu ergänzen. Das Angebot einer Schule ist immer auch eine Chance für Sie - und für Ihr weiteres Leben. Es ist tatsächlich in Ihrem ureigensten Interesse, die vielfältigen Angebote der Schule wahrzunehmen. Denken Sie auch daran, dass Sie vielleicht gerade jetzt einen Kurs wählen können, der Ihre Interessen überhaupt erst weckt. Erkundigen Sie sich auch über die Themen, die in der Kursphase behandelt werden. Fragen Sie Ihre Lehrer dazu und sehen Sie sich die Rahmenlehrpläne unter www.senbjs.berlin.de im Internet an. Nutzen Sie also die Schule, um sich über Ihren weiteren Weg im Studium und im Beruf klarer zu werden. Der Mehraufwand zahlt sich jetzt und später aus. Das „Jetzt“ ist sogar ganz praktisch gemeint. Denn andererseits kann das Gesamtergebnis (Durchschnittsnote) möglicherweise verbessert werden, wenn zusätzlich belegte Kurse mit besserer Wenn Sie etwas ändern wollen Entscheidungen über die Prüfungsfächer und die Fünfte Prüfungskomponente müssen beim ersten Aufstellen der Schullaufbahn-Übersicht getroffen werden. Sie können aber bei Änderung des Übersichtsplans zu unterschiedlichen Zeitpunkten noch korrigiert werden. Geändert werden können die Wahl  der Leistungskursfächer in begründeten Fällen auf Antrag bis zum Eintritt in die Kursphase; eine spätere Änderung ist nur bis zum Ende des 12. Jahrgangs bei gleichzeitigem Rücktritt in den nachfolgenden Schülerjahrgang möglich;  des dritten Prüfungsfachs spätestens am Beginn des dritten Kurshalbjahres;  des vierten Prüfungsfachs spätestens im Zusammenhang mit der Zulassung zur Abiturprüfung. Endgültige Entscheidungen bei der Wahl der Fünften Prüfungskomponente und damit auch deren Änderungsmöglichkeiten sind vor allem wegen der unterschiedlichen Grundlagen der schriftlichen Hausarbeit im Rahmen der Besonderen Lernleistung zu sehr verschiedenen Zeitpunkten notwendig. Hier müssen unterschiedliche Termine beachtet werden:  Ein Antrag auf Einbringen einer Wettbewerbsarbeit muss spätestens zu Beginn des ersten Kurshalbjahres der Schulleitung vorliegen.  Das Anfertigen einer Hausarbeit auf Grund des Besuchs zweier Seminarkurse muss spätestens am Ende des ersten Kurshalbjahres beantragt werden.  Das Einbringen einer kursbezogenen Arbeit muss im zweiten Kurshalbjahr beantragt werden.  Eine mündliche Prüfung in einem weiteren Fach muss spätestens im Zusammenhang mit der Zulassung zur Abiturprüfung gewählt werden. Spätestens zu diesen Zeitpunkten kann jeweils auch zu den entsprechenden Varianten der Fünften Prüfungskomponente hingewechselt werden. Die mündliche Prüfung im Abitur wird im Abschnitt „Abschluss“ beschrieben. Kursphase Die Aufstellung des Übersichtsplans beginnt mit der Wahl der Leistungskursfächer und den Entscheidungen für das dritte und vierte Prüfungsfach. Neu ist, 12 13 Kursphase Leistungskurse, Prüfungsfächer und Fünfte Prüfungskomponente So sieht Ihr Weg durch die gymnasiale Oberstufe aus ... Schritt für Schritt erklärt  Wählen Sie die Leistungskursfächer Erstes und zweites Prüfungsfach sind zwei Leistungskursfächer, die der inhaltlichen Schwerpunktbildung innerhalb der individuellen Schullaufbahn dienen. Aus dem Angebot der Schule kann als erstes Leistungskursfach gewählt werden:  eine Fremdsprache, die mindestens seit der Jahrgangsstufe 9 durchgehend erlernt wurde,  Mathematik,  eine der Naturwissenschaften Physik, Chemie und Biologie oder  Deutsch. Unter den weiteren von der Schule angebotenen Leistungskursfächern ist das zweite Leistungskursfach frei wählbar. Die beiden Leistungskursfächer sind wie das dritte Prüfungsfach Bestandteile des schriftlichen Abiturs. 1. PF 2. PF 3. PF 4. PF 12. Jahrgangsstufe Übersichtsplan Kursphase 13. Jahrgangsstufe  Entscheiden Sie sich zwischen mündlicher Prüfung oder Besonderer Lernleistung Bei einer zusätzlichen mündlichen Prüfung müssen lediglich alle vier Kurshalbjahre des Referenzfaches belegt worden sein. In dieser mündlichen Prüfung soll der Prüfling zunächst ein wichtiges Thema präsentieren. Nach der Präsentation folgt ein Kolloquium zwischen ihm und dem prüfenden Fachausschuss, in dem er seine Kompetenzen etwa in Bezug auf Argumentationsgeschick und Methodenbeherrschung nachweist. Das erfordert eine intensivere Vorbereitung, so dass die Themenstellung für diese Prüfung in der Regel spätestens im dritten Kurshalbjahr beim Fachlehrer anzumelden ist. Die Besondere Lernleistung besteht aus  einer schriftlichen Hausarbeit, die - sich aus der Teilnahme an zwei Seminarkursen ergibt oder - sich auf einen gewählten Kurs bezieht oder - ein Beitrag im Rahmen der Teilnahme an einem Wettbewerb (Wettbewerbsarbeit) ist,  und einem Kolloquium. Weit mehr als in der üblichen mündlichen Prüfung des vierten Prüfungsfachs ist im Kolloquium der Schüler der Gestalter des Gesprächs. Im besten Fall ist er der aktive Experte, der seine Thesen verteidigt. Khj 1 Khj 2 Khj 3 Khj 4 8 Leistungskurse   W L L G G L L G G L L G G L L G G Besondere Lernleistung  5. PK G G G G  mdl. Prüfung in einem weiteren Fach  Wählen Sie das dritte und vierte Prüfungsfach Drittes und viertes (mündliches) Prüfungsfach sind Grundkursfächer. Ihre Wahl hängt unmittelbar von der gewählten Leistungskursfach-Kombination ab, weil zugleich eine ganze Reihe zusätzlicher Bedingungen zu erfüllen ist. Wahlmöglichkeiten der Prüfungsfächer und Pflichtgrundkurse: Seite 16 Dabei wird den Fächern Deutsch, Mathematik und Fremdsprachen eine besondere Bedeutung zugemessen. In der folgenden Auflistung, die die wichtigsten Festlegungen enthält, ist mit Fremdsprache immer eine mindestens seit der Jahrgangsstufe 9 durchgehend erlernte Fremdsprache gemeint.  Unter den vier Prüfungsfächern muss sich aus jedem der drei Aufgabenfelder mindestens ein Fach befinden.  Deutsch oder eine Fremdsprache muss Prüfungsfach sein.  Ist Deutsch erstes Leistungskursfach, so muss daneben Mathematik oder eine Fremdsprache Prüfungsfach sein.  Unter den ersten drei - also den schriftlichen Prüfungsfächern muss sich mindestens eines der Fächer Deutsch, Mathematik oder Fremdsprache befinden.  Unter den zum dritten und vierten Prüfungsfach gewählten Fächern darf sich nur eines der Fächer Musik, Bildende Kunst oder Sport befinden. An den beruflichen Gymnasien ist jeweils ein fachrichtungsbezogenes Fach zweites Leistungskursfach. Einzelheiten können dem Anhang des Wegweisers (ab Seite 22) entnommen oder in den beruflichen Gymnasien nachgefragt werden. � G G G G G G G G G G G G G G G G G G G G G G G G G G G G G G  Abiturprüfung  Treffen Sie Ihre Wahl im Pflichtkursbereich Pflichtkurse sind Kurse in den Grundkursfächern, die nicht schon als Leistungskursfächer gewählt werden. Es handelt sich dabei um:  Deutsch (vier Kurse)  eine Fremdsprache (vier Kurse)  ein künstlerisches Fach (zwei Kurse)  ein Fach des zweiten Aufgabenfeldes (vier Kurse)  zwei weitere Kurse des zweiten Aufgabenfeldes (je nach Wahl des durchgehenden Faches des zweiten Aufgabenfeldes sind das Kurse in Geschichte oder in Politikwissenschaft) Mathematik (vier Kurse) eine Naturwissenschaft (vier Kurse) gegebenenfalls zwei weitere Naturwissenschaftskurse (Physik oder Chemie, wenn als durchgängig belegte Naturwissenschaft Biologie gewählt wird) Sport (vier Kurse)  G    mindestens 24 Grundkurse Khj 1 bis 4 = Halbjahre der Kursphase L = Leistungskursfach G = Grundkursfach PF = Prüfungsfach PK = Prüfungskomponente W = Wahl zwischen mündlicher Prüfung in einem weiteren Fach und Einbringen einer Besondern Lernleistung = je nach Wahl der fünften Prüfungskomponente drei Kurse eines weiteren Fachs mit mündlicher Prüfung oder drei beliebige G-Kurse bei Einbringen einer Besonderen Lernleistung Die Verteilung der mindestens 24 zu belegenden Grundkurse auf die Kurshalbjahre 1 bis 4 kann abweichen �  Tabelle 2: Übersichtsplan Vergleichen Sie die Hinweise, die Sie in der Gebrauchsanleitung um diese Grafik finden, mit dem Schema. Nachdem Sie unter (1) Ihre beiden Leistungsfächer ausgewählt haben, können Sie diese in die Kästchen hinter L eintragen. Jeden Leistungskurs belegen Sie in vier Kurshalbjahren, daher die insgesamt acht Kästchen. Zu den Kombinationsmöglichkeiten lesen Sie auch die Seite 16.  Überprüfen Sie, ob sich aus Ihrer Wahl weitere Pflichtkurse ergeben Über die Kurse unter 5. hinaus können sich weitere oder andere Pflichtkurse ergeben, z. B.:  gewählte Prüfungsfächer, die nicht zu den Pflichtfächern gehören (z. B. Physik, Chemie) müssen selbstverständlich in allen Halbjahren belegt werden;  in beruflichen Gymnasien ergeben sich aufgrund der fachrichtungsbezogenen Pflichtfächer (u. a. das zweite Leistungskursfach) Abweichungen. Dazu gehört, dass die Besuchspflicht in einem künstlerischen Fach entfällt. Bei fehlender zweiter Fremdsprache vor Eintritt in die gymnasiale Oberstufe ist eine Fremdsprache neu zu beginnen und bis einschließlich des vierten Kurshalbjahres zu belegen; dafür entfällt die Besuchspflicht in einem künstlerischen Fach. Zentralabitur Ab dem Schuljahr 2006/2007 werden die schriftlichen Prüfungen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Fremdsprachen in zentraler Form durchgeführt. In den übrigen Fächern finden die schriftlichen Prüfungen wie bisher in der dezentralen Form statt.  Legen Sie ein weiteres prüfen lassen wollen Im Abitur des Jahres 2007 ist die Wahl der Fünften Prüfungskomponente zur Pflicht geworden. Neben der Besonderen Lernleistung kann sich der Abiturient auf die Wahl einer zusätzlichen mündlichen Prüfung festlegen. Fach fest, in dem Sie sich Die Fünfte Prüfungskomponente muss in ihren beiden Formen dazu Gelegenheit geben, ausgehend von dem gewählten Fach fachübergreifende und fächerverbindende Aspekte zu berücksichtigen. Kursphase 14 15 Kursphase Wahlmöglichkeiten der Prüfungsfächer und weiteren Pflichtgrundkurse Prüfungsfächer Fünfte Prüfungskomponente  alternativ  weitere Besondere mündl. Prüfungsfächer LernPrüfung (tauschbar) leistung 3 4 5 6 2. AF Ma 2. AF NW 2. AF In 2. AF Ma 2. AF NW 2. AF In 2. AF Ma 2. AF NW 2. AF In Ma bel. NW bel. In bel. 2. AF bel. 2. AF bel. 2. AF bel. 2. AF Ma 2. AF NW 2. AF In 2. AF bel. 2. AF De 2. AF Fs De bel. Fs bel. Mu/Ku De Mu/Ku Fs 2. AF De 2. AF Fs 2. AF De 2. AF Fs 2. AF De 2. AF Fs 2. AF bel. De 2. AF Fs 2. AF De bel. Fs bel. De 2. AF Fs 2. AF De 2. AF Fs 2. AF De 2. AF Fs 2. AF 2. AF Ma Fs NW Fs In Ma bel. 2. AF Fs 2. AF Ma 2. AF Ma weitere Pflichtgrundkurse soweit nicht schon in den Spalten 1 bis 5 gewählt De 7 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 KF 8 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 Fs 9 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 Ge/Pw 10 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 Ma 11 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 NW 12 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 Ph/Ch  13 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 Sp 14 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 Besonderheiten Abkürzungen und Erläuterungen De Deutsch Fs Fremdsprache Eine Fremdsprache, die erst in der Oberstufe begonnen wurde, darf nur zum vierten Prüfungsfach gewählt werden. Die Verpflichtungen nach Spalte 9 sind durch vier Kurse einer durchgängig belegten Fremdsprache zu erfüllen, die in die Gesamtqualifikation einzubringen sind. In der Regel ist dies eine fortgesetzte, d. h. eine spätestens ab Klasse 9 besuchte Fremdsprache. Schülerinnen und Schüler, die eine zweite Fremdsprache durchgängig von Klasse 7 bis Klasse 10 besucht haben, die Verpflichtungen gemäß Spalte 9 aber mit einer erst in der Oberstufe begonnenen Fremdsprache erfüllen wollen, müssen in jedem Kurshalbjahr einen Pflichtkurs in der neu begonnenen Fremdsprache und zusätzlich mindestens im ersten und zweiten Kurshalbjahr einen Grundkurs in einer fortgesetzten Fremdsprache belegen. Für Schülerinnen und Schüler, die ihre zweite Fremdsprache erst in der 9. Klassenstufe begonnen haben, gilt Entsprechendes, jedoch muss die im ersten und zweiten Kurshalbjahr zu belegende fortgesetzte Fremdsprache die in der 9. Klasse begonnene sein. Mu/Ku Musik oder Bildende Kunst KF künstlerisches Fach Musik oder Bildende Kunst oder Darstellendes Spiel Die Verpflichtung gemäß Spalte 8 entfällt, wenn die zweite Fremdsprache erst in der Einführungsphase begonnen wurde. 2. AF zweites Aufgabenfeld in Psychologie und in Philosophie werden bei dieser Einschränkung nicht mitgerechnet. Ge/Pw Geschichte oder Politikwissenschaft Bei der Wahl von Geschichte zum Prüfungsfach sind zusätzlich zwei Pflichtkurse Politikwissenschaft, bei der Wahl eines anderen Faches des zweiten Aufgabenfeldes zusätzlich zwei Pflichtkurse Geschichte zu belegen. Ma NW Ph/Ch Mathematik Naturwissenschaft Physik oder Chemie oder Biologie Physik oder Chemie Leistungskursfächer Nr 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49     1 Fs Fs Fs Fs Fs Fs Fs Fs Fs Fs Fs Fs Fs Fs Fs Fs Fs Fs Ma Ma Ma Ma Ma Ma Ma Ma Ma Ma Ma Ma Ma NW NW NW NW NW NW NW NW NW NW NW De De De De De De De 2 De De De Fs Fs Fs Mu/Ku Mu/Ku Mu/Ku 2. AF 2. AF 2. AF Ma NW In Sp Sp Sp De Mu/Ku Mu/Ku 2. AF 2. AF 2. AF 2. AF NW NW In In Sp Sp De Mu/Ku Mu/Ku 2. AF 2. AF NW NW In In Sp Sp Mu/Ku 2. AF 2. AF 2. AF In In Sp ausgehend von einem beliebigen in der gymnasialen Oberstufe belegten Fach außer «Darstellendes Spiel» Mindestens eines der Fächer Politikwissenschaft, Geschichte, Erdkunde, Sozialwissenschaften, Psychologie, Philosophie oder Wirtschaftslehre ist Prüfungsfach. Für das erste bis vierte Prüfungsfach gilt, dass Politikwissenschaft nicht zugleich mit einem der Fächer Sozialwissenschaften und Wirtschaftswissenschaft Prüfungsfach sein kann. Bei der Wahl von Fächern des zweiten Aufgabenfeldes ist zu beachten, dass aus diesem höchstens zehn Kurse in die Gesamtqualifikation eingebracht werden dürfen; Kurse Nur zu belegen, wenn in den vorangehenden Spalten als einzige Naturwissenschaft Biologie gewählt wurde. In Informatik Sp Sport bel. beliebiges weiteres Fach Unter Beachtung der aufgeführten Einschränkungen kann jedes von der Schule angebotene Fach gewählt werden. weiteres Fach, das vier Semester belegt wurde    1. Aufgabenfeld 2. Aufgabenfeld 3. Aufgabenfeld               Wie unterscheidet sich die Fünfte Prüfungskomponente von den vier Prüfungsfächern? In beiden Formen der fünften Komponente ist der Abiturient selbst in der speziellen Vorbereitung und in der Art der Darstellung der Leistung gefordert. Außerdem gilt hier ausdrücklich das Prinzip der Fächerverbindung, d. h. in der Prüfung muss ausdrücklich ein Bezug zu einem weiteren Fach hergestellt werden. Darf ich auch Darstellendes Spiel zur Fünften Prüfungskomponente wählen? Nein, nicht zum Prüfungsfach, aber zum Bezugsfach, zu dem bei einer Besonderen Lernleistung (BLL) eine Verbindung hergestellt wird. ? Ich will mein drittes und mein viertes Prüfungsfach austauschen. Geht das? Ja, wenn die Tabelle der Wahlmöglichkeiten dies nicht ausdrücklich verbietet, weil Sie unter Ihren Prüfungsfächern noch keines mit zentraler Prüfung haben (De, Fs, Ma). Dann ist der Austausch spätestens zum Beginn des 3. Semesters zu beantragen. Darf ich neuerdings Geschichte und Politikwissenschaft zu Prüfungsfächern wählen? Ja, in den Wahlkombinationen, die „2. AF“ und „beliebig“ ausweisen, weil die Rahmenlehrpläne keinerlei Überschneidungen aufweisen und die sonstigen Bedingungen der KMK eingehalten sind. ? ! ! Bei meiner Kurswahl möchte ich mich auf die Minimalbelegung beschränken, um mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Liege ich da richtig? Nein, bitte bedenken Sie, dass Sie in vielen Fällen darauf angewiesen sein können, Ersatzkurse einzubringen um auf die Mindestzahl der einzubringenden Kurse zu kommen. Ist Sport als 4. Prüfungsfach gewählt worden, muss im Verletzungsfall auf jeden Fall ein Ersatzfach zur Verfügung stehen. ? ?! ! ? ? Kursphase  ! 16 Nur wählbar an Schulen mit Sport als Leistungsfach. Die Fächer 3 und 4 können nicht getauscht werden. Deutsch bzw. Fremdsprache müssen 3. Prüfungsfach bleiben. Die Fächer 3 und 4 können nur getauscht werden, wenn beide Fächer aus der Fächergruppe De, Fs, Ma gewählt werden. Nur zu belegen, wenn in den vorangehenden Spalten als einzige Naturwissenschaft Biologie gewählt wurde. 17 Kursphase ! Wenn Sie die gymnasiale Oberstufe erfolgreich durchlaufen haben Der krönende Abschluss: das Abiturzeugnis  Die schriftliche Prüfung DER ALLGEM ZEUGNIS EINEN HOCH S Wenn Sie zum Abitur zugelassen sind, nehmen Sie an der schriftlichen Prüfung in Ihren ersten drei Prüfungsfächern teil. Die schriftliche Prüfung, die den Zeitpunkt des Eintritts in die Prüfung markiert, wird unmittelbar vor den Osterferien durchgeführt, in Fächern mit zentraler Aufgabenstellung berlinweit zur selben Zeit. CHULREIFE Im ersten bis dritten Prüfungsfach wird schriftlich geprüft, im vierten mündlich. Auch in den schriftlichen Prüfungsfächern kann eine mündliche Prüfung zusätzlich durchgeführt werden. Beispiele dafür sind, dass ein schlechtes Ergebnis der schriftlichen Arbeit ausgeglichen werden soll oder dass bei stark unterschiedlichen Prüfungsergebnissen der Prüfungsvorsitzende sich einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit verschaffen will. Grundlage der Aufgabenstellung für die schriftliche Prüfung sind die Inhalte der vier Kurshalbjahre bis zum Eintritt in die Prüfung. Im Falle zentral gestellter Aufgaben werden von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport für die einzelnen Fächer rechtzeitig mehrere größere Themenbereiche bekannt gegeben, auf die sich die Prüfungsaufgaben beziehen werden. Die schriftliche Arbeit im Rahmen der Besonderen Lernleistung ist spätestens im dritten Kurshalbjahr am 20. Dezember abzugeben; der genaue Termin für Ihre Schule wird vom Schulleiter festgelegt. Eine Woche vor dem Beginn der mündlichen Prüfungen werden Ihnen mit dem Ende des Unterrichts des vierten Kurshalbjahres die Noten dieses Halbjahres und die Ergebnisse der schriftlichen Prüfung mitgeteilt. Gleichzeitig wird - wiederum unter Zugrundelegen bestmöglicher Bewertungen in den noch ausstehenden Prüfungsteilen - über Ihre Zulassung zur mündlichen Prüfung entschieden. Wenn Sie von der mündlichen Prüfung ausgeschlossen werden, haben Sie die Abiturprüfung nicht bestanden.  3. Seite des Zeu gnis inen Hochsch ses der Allgeme ulreife für Frau /Herrn für Frau/Herrn Die mündliche Prüfung  Die Zulassung Hochschulreife FRAU/HERR EBOREN AM Am Beginn des vierten Kurshalbjahres entscheidet der Schulleiter auf Grund der Noten der ersten drei Kurshalbjahre über Ihre Zulassung zur Abiturprüfung. Dabei wird auch geprüft, ob im letzten Halbjahr alle für einen erfolgreichen Abschluss noch beVORNAMEN nötigten Kurse belegt sind und ob - unter BewertunZugrundelegen bestmöglicher FAMILIENNAME gen - die Abiturprüfung bestanden werden kann. Die Entscheidung über die Zulassung wird Ihnen schriftlich mitgeteilt. IN 2. Seite des Allgemeinen Zeugnisses der 1. LEIST R KURSPH UNGEN IN DE ASE: Punktza 1. Halbjahr hlen der Kurse 2. Halbjahr ertung in einfacher W 3. Halbjahr 4. Halbjahr 2. LEISTUNGE ITURPRÜF N IN DER AB efe Prüfungsfach/R (Leistungskursfa ch) UNG: renzfach Seminarkurse s in Prüfungsergebni schriftlich ng einfacher Wertu mündlich 06 10 06 ---09 1. Englisch ursfach LF = Leistungsk hes Aufga risch-künstlerisc Sprachlich-litera ............... Deutsch ............ Musik ..... ........................ LF LF ............... Bildende Kunst Englisch .... ...................... ................. ................ benfeld 11 13 13 08 11 14 13 07 10 11 nst 2. Bildende Ku stungskursfach) (Lei 3. Politi e sche Weltkund (Grundkursfach) Bei der mündlichen Prüfung im vierten Prüfungsfach werden Sie mit zwei Ihnen unbekannten Aufgaben aus zuvor festgelegten Semestern des Fachs konfrontiert. Dies ist das Abschluss-Semester und ein Semester Ihrer Wahl. Die Aufgaben erhalten Sie erst unmittelbar vor der Prüfung. Innerhalb von 20 Minuten müssen Sie sich auf einen eigenen kurzen Vortrag und ein sich daran anschließendes Prüfungsgespräch vorbereiten. 11 06 14 08  4. Biologie (Grundkursfach) Für den Fall, dass mit weniger guten Bewertungen zu rechnen ist oder gar ein AT SICH NACH DEM BESUCH Nichtbestehen der Abiturprüfung nicht DER GYMNA TERZOGEN. SIALEN OBER mehr ausgeschlossen werden kann, besteht STUFE DER AB ITUR für Sie, wenn Sie während des Besuchs der PRÜFUNG gymnasialen Oberstufe noch nicht zurückgetreten sind, zu diesem Zeitpunkt die Möglichkeit, freiwillig in den nachfolZeugnis liegen zugrunde: e „Vereinbarung genden Schülerjahrgang zurückzutreten. zur Neugesta ltung der gymnas ialen Oberstufe in der Sekundars leistung 5. Wettbewerbs dere Lernleistung) (Beson R GESAMTQU --UND DER ALIFIKATION 08 08 Die Durchschnittsnote 4. Seite des Zeu ugnisses der A gnisses Allgemeinen Punkte Durchschnittsnote Französisch .... 07 07 06 3. BERECHNU NG DE DURCHSCHNI TTSNOTE: Latein.............. rtung: in einfacher We 22 Grundkursen Punktsumme aus bis 3. Kursskursen des 1. den 6 Leistung Leistungskursen Punktsumme aus acher Wertung und den beiden eif halbjahres in zw res in einfacher Wertung: jah des 4. Kurshalb ächern in den Prüfungsf Prüfungen in Prüfungsfächer im 4. me aus den Punktsum den Kursen der und der Besonderen rtung, dreifacher We Wertung in einfacher Kurshalbjahr rnleistung Le rtung,* in einfacher We eifacher Wertung,* (Seminarkurse f t in einfacher/dr rtung,* schriftliche Arbei g (schriftlich) in dreifacher We itra Wettbewerbsbe lich) in einfacher Wertung): ünd Kolloquium (m 188 , mindestens 110 nkte höchstens 330 Pu ssung, tufe II“ in „Vereinbarung über die Abitur Auf dem Abiturzeugnis werden dieder jeweils gültigen Bewerprü eschluss der Ku ltusministerkonfe fung in der neugestalteten gym renz vom 13. De tungen aller 197 nasialen Oberstufe in der Sek und zember einzubringenden Kurse und Verordnung übe 3) in der jeweils arstufe II“ r die gymnasiale gültigen Fassun Oberstufe (VO Prüfungsteilevom g, -GO) eingetragen. Darüber hinaus Ausführungsvor 26. April 1984 schriften über in Ergebnisse eines der jeweils gül die Abiturprüfun auf Wunsch die können g (AV tigen Fassung, Abitur) in Fachs eingetragen der jeweils gültigen Fassung. sie werden, auch wenn ssenschaftlich Gesellschaftswi Weltkunde ..... Politische e) (Geschichte, Erd es Aufgabenfe 3. ld 08 (05) 08 (05) 06 07 138 mindestens 70, Punkte höchstens 210 ........ Geschichte ........ kun de, Sozialkund ...... 768 1,0 Hochschulreife für Frau Sind alle Be- /Herrn - 840 dingungen er751 - 767 1,1 4. FREMDSPR füllt, die ACHEN: wird 734 - 750 1,2 Gesamtsumme In der ersten Fre aller 717 - 733 1,3 erreichten mdsprache m ist der Unterric ht in dem für den in Punkte Erw eine und der zweiten 701 - 716 1,4 mdspr Fre erb der Al ach Durchschnittsno- lgemeinen Hochschulreife erforderlich e f fe en Umfang bes 684 - 700 1,5 ucht worden. Das Zeugnis sch umgerechnet, nis ließt den Erwerb l te 667 - 683 1,6 die ggf. für Ihre Zulassung zu 650 - 666 1,7 gemäß Vereinb arung bestimmten Studer Kultusmini ltu t sterkonferenz vo633 - 649 1,8 m 26. Oktober diengängen von 1979 ein. Bedeutung ist. 617 - 632 1,9 e erkungen : nicht einzubringen sind. 169 495 0, mindestens 10 Punkte höchstens 300 0, mindestens 28 Punkte höchstens 840 8 – Abiturzeug nis (VO-GO) – (10.04) – Gilt nur  im Schuljahr Die Berechnung 2004/2005! Für die Gesamtqualifikation müssen Sie eine bestimmte Anzahl der in den vier Kurshalbjahren besuchten Grund- und Leistungskurse sowie die verschiedenen Anteile der Prüfungsfächer und Prüfungsergebnisse mit unterschiedlichen Gewichtungen einbringen. Die Abrechnung wird in drei Blöcken vorgenommen:  Block 1 mit mindestens 110 Punkten aus 22 Grundkursen, unter denen sich die Kurse in den Prüfungsfächern aus den ersten drei Kurshalbjahren befinden müssen (die zwei weiteren Grundkurse gehen in Block 3 ein),  Block 2 mit mindestens 70 Punkten aus acht Leistungskursen und  Block 3 mit mindestens 100 Punkten aus den Kursen in den Prüfungsfächern aus dem vierten Kurshalbjahr, den Ergebnissen der mündlichen Prüfungen und je nach ch-tech turwissenschaftli Mathematisch-na .... ............ Mathematik .... Physik............. ................ ............... .............. 4. nisches Aufgabenfeld 07 06 06 05 05 06 des streich * Nichtzutreffen en Chemie ............ Biologie ............ Informatik...... 10 08 05 10 ................. Weitere Fächer ............... Sport ................ 12 08 10 09 Mit dem Errei516 - 532 2,5 FRAU/HERR chen einer Durch2,7 499 - 515 2,6 schnittsnote von TTSNOTE: DURCHSCHNI HAT DIE AB 4,0 ITURPRÜFUNG oder besser 482 - 498 2,7 BESTANDEN UN haben Sie die D DAMIT DIE BEFÄHI M EINER HOCH GU SCHULE IN DE 465 - 481 2,8 NG ZUM S c hR BUa uESb aPUn IK DE u l l ND f R h BL RE UTSCHLAN et. eingehen. e gekennzeichn 449 - 464 D ERWORBEN. 2,9 im gymnasialen urs tqualifikation . Ergänzungsk ht in die Gesam eiterungs- bzw n Kursen, die nic BERLIN, Bildungsgang erMit „E“ sind Erw Punktzahlen vo 432 - 448 3,0 gesetzt sind die In Klammern folgreich abgein Punkte gilt: ungenügend 415 - 431 3,1 zung der Noten ngelhaft ma schlossen und die Für die Umset ausreichend befriedigend 6 nicht be– 5 gut Allgemeine Hoch+ ksichtigt – t 398 - 414 3,2 rüc 4 sehr gu + – 3 01 00 + Notenstufen – 2 schulzugangsbe04 03 02 + – 1 07 06 05 + 381 - 397 3,3 09 08 Noten 12 11 10 rechtigung erwor15 14 13 Punkte 365 - 380 3,4 ben. SCHULLEITER( IN) TZAHL: GESAMTPUNK Zur Veranschaulichung dient die Beispielrechnung auf dem Zeugnisformular. 600 - 616 583 - 599 566 - 582 549 - 565 533 - 548 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 STUDIUM AN 348 - 364 VORSITZE 3,5 Wahl der Fünften Prüfungskomponente aus ihren unterschiedlichen Einzelergebnissen. Dabei müssen  in Block 1 in 16 der 22 Grundkurse je mindestens fünf Punkte und in vier der verbliebenen sechs Grundkurse je mindestens zwei Punkte eingebracht werden,  in Block 2 in vier der sechs in den ersten drei Kurshalbjahren besuchten Leistungs- kurse je mindestens zehn Punkte bei zweifacher Wertung erreicht werden und  in Block 3 in zwei Prüfungsfächern, darunter einem Leistungskursfach, je mindestens 20 Punkte bei dreifacher Wertung der Prüfungsleistung und einfacher NDE(R) DER Wertung des Kurses im vierten Kurshalb331 - 347 3,6 PRÜFUNGSKOMMISSION jahr erreicht werden. 314 - 330 3,7 Siegel Findet in Fächern, in denen schriftlich geder Schule 297 - 313 3,8 prüft wird, zusätzlich eine mündliche Prüfung statt, wird das Gesamtergebnis im Die Durchschnit 281 - 296 3,9 tsnote (N des Staats Prüfungs- ) Verhältnis 2 : 1 aus den beiden vertrages über dieerrechnet sich in Übereinstimmung m e Vergabe von mit Anlage 3 der St Studienplätzen 280 4,0 Verordnung zur teilen gebildet. nach der Form Durchfüh el: Abschluss 18 rung N = 5 2/3 – Ge samtpunktzahl t Die Durchschnit : 168. tsnote wird auf Gesamtpunktza eine Stelle hin t hl von 768 und ter dem Komma mehr Punkten errechnet; es wi hr ergibt sich eine rd nicht gerun Durchschnittsn det. Bei einer ote 1,0. 19 Abschluss Was können Sie tun, wenn es nicht zum Abi gereicht hat? Weiter auch ohne Abi Abi nicht bestanden oder aus der gymnasialen Oberstufe ausgestiegen? Damit muss Ihr Wunsch ein Studium aufzunehmen nicht vorbei sein. Denn Sie können sich Ihre Leistungen für die Aufnahme in eine Fachhochschule anrechnen lassen. Sie benötigen dann für die Aufnahme Ihres Studiums allerdings noch eine fachpraktische Ausbildung oder abgeschlossene Berufsausbildung. Gymnasien und Gesamtschulen mit gymnasialer Oberstufe mit besonderen Fördermöglichkeiten Schule Friedensburg-Schule Schulart Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe Gymnasium Anschrift Goethestraße 8 - 9, 10623 Berlin (Charlottenburg-Wilmersdorf) Telefon 902925800 Sybelstraße 2 - 4, 10629 Berlin (Charlottenburg-Wilmersdorf) Telefon 902928601 Rüdersdorfer Straße 20 - 27, 10243 Berlin (Friedrichshain-Kreuzberg) Telefon 2969812 Dieffenbachstraße 60 - 61, 10967 Berlin (Friedrichshain-Kreuzberg) Telefon 50585731 Paul-Junius-Straße 25, 10369 Berlin (Lichtenberg) Telefon 9724017 Adele-Sandrock-Straße 73, 12627 Berlin (Marzahn-Hellersdorf) Telefon 9918008 Altonaer Straße 26, 10555 Berlin (Mitte) Telefon 398009710 Böttgerstraße 6 - 8, 13357 Berlin (Mitte) Telefon 46905340 Achillesstraße 79, 13125 Berlin (Pankow) Telefon 94878519 Neumannstraße 9 - 11, 13189 Berlin (Pankow) Telefon 4799000 Erich-Weinert-Straße 103, 10409 Berlin (Pankow) Telefon 4244028 Königshorster Straße 10, 13439 Berlin (Reinickendorf) Telefon 4158061 Im Spektefeld 33, 13589 Berlin (Spandau) Telefon 3758640 Lutoner Straße 19, 13581 Berlin (Spandau) Telefon 3519530 Dreilindenstraße 47 - 49, 14109 Berlin (Steglitz-Zehlendorf) Telefon 63216834 Kolonnenstraße 21 - 23, 10829 Berlin (Tempelhof-Schöneberg) Telefon 75607172 Lichtenrader Damm 232, 12305 Berlin (Tempelhof-Schöneberg) Telefon 75608255 Radickestraße 43, 12489 Berlin (Treptow-Köpenick) Telefon 6774766 Sophie-Charlotte-Schule Schulischer Teil der Fachhochschulreife In Berlin besteht für Schülerinnen und Schüler, die nach dem 31.01.2004 die gymnasiale Oberstufe ohne Abschluss verlassen (vorzeitiges Verlassen oder endgültig nicht bestandene Abiturprüfung), erstmals die Möglichkeit, den schulischen Teil der Fachhochschulreife zu erwerben. Dazu sind folgende Regelungen vorgesehen: Wer die Schule vor Abschluss des Bildungsganges verlässt oder die Abiturprüfung endgültig nicht bestanden hat, erhält ein Abgangszeugnis. Liegen die folgenden Voraussetzungen vor, die in zwei auf einander folgenden Kurshalbjahren erfüllt sein müssen, wird zusätzlich eine Bescheinigung über den Erwerb des schulischen Teils der Fachhochschulreife ausgestellt:  Unter den als Grund- und Leistungskurse anzurechnenden Kursen befinden sich je zwei Kurse in Deutsch, einer Fremdsprache, einer Gesellschaftswissenschaft, Mathematik und einer Naturwissenschaft (Physik oder Chemie oder Biologie). Bei den zwei Fremdsprachenkursen handelt es sich um Kurse, die zur Erfüllung der Mindestverpflichtungen in den Fremdsprachen dienen können. Die Gesamtpunktzahl von mindestens 95 und höchstens 285 Punkten, die sich aus den anzurechnenden Kursen ergibt, wird in eine Durchschnittsnote umgerechnet. Wer nach Abbruch des Bildungsganges bei gleichzeitigem Erwerb des schulischen Teils der Fachhochschulreife den Nachweis einer in Umfang und Ausgestaltung der fachpraktischen Ausbildung der Fachoberschule entsprechende Ausbildung oder einer abgeschlossenen Berufsausbildung erbringt, erhält auf Antrag ein Zeugnis über die Berechtigung zum Besuch der Fachhochschule. Dieses Zeugnis wird im Referat II D der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport ausgestellt. Tabelle zur Ermittlung der Durchschnittsnote für den schulischen Teil der Fachhochschulreife Punkte 285 - 261 260 - 255 254 - 249 248 - 244 243 - 238 237 - 232 231 - 227 226 - 221 220 - 215 214 - 210 209 - 204 203 - 198 197 - 192 191 - 187 186 - 181 180 - 175 174 - 170 169 - 164 163 - 158 157 - 153 152 - 147 146 - 141 140 - 135 134 - 130 129 - 124 123 - 118 117 - 113 112 - 107 106 - 101 100 - 96 95 Durchschnittsnote 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 1,7 1,8 1,9 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 2,7 2,8 2,9 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 3,6 3,7 3,8 3,9 4,0 Ellen-Key-Schule Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe Gymnasium Robert-Koch-Schule Olof-Palme-Schule Leonard-Bernstein-Schule Menzel-Schule Theodor-Heuss-Schule Robert-Havemann-Schule Kurt-Tucholsky-Schule Staatliche Ballettschule und Schule für Artistik, Fachbereich Ballett Thomas-Mann-Schule Martin-Buber-Schule Carlo-Schmid-Schule Dreilinden-Schule Robert-Blum-Schule Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe Gymnasium Gymnasium gymnasiale Oberstufe Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe gymnasiale Oberstufe Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe Gymnasium Gymnasium  In den beiden Leistungskursfächern wurden je zwei Kurse belegt und insgesamt mindestens 40 Punkte der zweifachen Wertung erreicht.  Es wurden elf Grundkurse belegt und in diesen insgesamt mindestens 55 Punkte der einfachen Wertung erreicht.  In zwei der vier anzurechnenden Leistungskurse und in sieben der elf anzurechnenden Grundkurse wurden jeweils mindestens 5 Punkte der einfachen Wertung erreicht. Carl-Zeiss-Schule Anna-Seghers-Schule Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe Durchschnittsnote für den schulischen Teil der Fachhochschulreife Liste der Gymnasien und Gesamtschulen mit gymnasialer Oberstufe, in die Bewerber gemäß § 7 Absatz 1 der Verordnung über die gymnasiale Oberstufe - VO-GO aufgenommen werden können. Real- und Hauptschüler, die unter diesen Paragrafen fallen, erhalten an diesen früher Aufbauschulen genannten Schulen in der Einführungsphase (11. Jahrgang) zusätzlichen Unterricht in Deutsch und den Fremdsprachen. 20 21 Besondere Förderung Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe Fachhochschulreife Anhang Bildungsangebot der Beruflichen Gymnasien an den Oberstufenzentren Die 11. Klasse der Beruflichen Gymnasien ist als Einführungsphase organisiert, in der neben den allgemein bildenden Fächern die neuen berufsbezogenen Fächer unterrichtet werden, die aufgrund der Wahl des Oberstufenzentrums besucht werden müssen. In der 12. und 13. Klasse (Qualifikationsphase) ist der Klassenverband aufgelöst, der Unterricht wird im Rahmen von Grund- und Leistungskursen durchgeführt. Erste Leistungsfächer sind die Fächer Deutsch, Fremdsprache, Mathematik oder Naturwissenschaften, als zweites Leistungsfach muss ein berufsbezogenes Fach gewählt werden. Neben den weiteren allgemein bildenden Prüfungs- und Grundkursfächern kommen ggf. noch weitere berufsbezogene Grundkursfächer gemäß der nachfolgenden Übersicht hinzu. 2. Leistungsfach weitere berufsbezogene Grundkursfächer Technik - Technische Informatik; Wirtschaftswissenschaft Schule OSZ Technische Informatik, Industrieelektronik und Energiemanagement Goldbeckweg 8 - 14, Spandau Telefon 3549460, Fax 35494614 OSZ Informations- und Medizintechnik Haarlemer Straße 27, Neukölln Telefon 6064097, Fax 6062808 Georg-Schlesinger-Schule Kühleweinstraße 5, Reinickendorf Telefon 497906-0, Fax 497906-11 Ansprechpartner Herr Schulz busch@energie.be.schule.de www.osz.tiem.de Herr Ansorge ansorge@oszimt.de www.oszimt.de Herr Wachtel 2013101@schulen.verwalt-berlin.de www.osz-mft.de Herr Brösemann broesemann@oszimt.de www.oszimt.de 2. Leistungsfach weitere berufsbezogene Grundkursfächer Wirtschaftswissenschaft Rechnungswesen, Recht Schule OSZ Recht Danckelmannstraße 26 - 28, Charlottenburg Telefon 303017-0, Fax 30301752 OSZ Banken und Versicherungen Alt-Moabit 10, Moabit Telefon 39884122, Fax 39884119 OSZ Bürowirtschaft und Verwaltung Lippstädter Straße 9 - 11, Steglitz Telefon 90172501, Fax 90172509 OSZ Verkehr, Wohnungswirtschaft, Steuern Dudenstraße 35 - 37, Tempelhof Telefon 7860450, Fax 78604579 OSZ Wirtschaft und Sozialversicherung Helmholtzstraße 37, Oberschöneweide Telefon 5389580, Fax 53895829 OSZ Bürowirtschaft II Fischerstraße 32, Lichtenberg Telefon 52280500, Fax 52280511 (in Verbindung mit der Max-Taut-Schule auch Technik Metall- und Elektrotechnik möglich) OSZ Handel I Wrangelstraße 98, Kreuzberg Telefon 61129618, Fax 61129615 Ansprechpartner Herr Dulling 0713101@schulen.verwalt-berlin.de www.osz-recht.de Frau Dr. Deichmann mail@osz-banken-versicherungen.de www.osz-banken-versicherungen.de Herr Berkenkamp info@oszbueroverw.de www.oszbueroverw.de Herr Kuhlmann 1313101@schulen.verwalt-berlin.de www.osz-verkehr.de Herr Eggestein 1613101@schulen.verwalt-berlin.de www.be.schule.de/schulen/oszwisov Herr Hoffmann 1713103@schulen.verwalt-berlin.de Informations- und Telekommunikationssysteme OSZ Informations- und Medizintechnik Haarlemer Straße 27, Neukölln Telefon 6064097, Fax 6062808 (Schulversuch Berufsausbildung zum/zur IT-Systemelektroniker/in mit Abitur in Zusammenarbeit mit der Telekom) OSZ Kommunikations-, Informations- und Medientechnik Osloer Straße 23 - 32, Wedding Telefon 49307-0, Fax 49307100 Knobelsdorff-Schule Nonnendammallee 140 - 143, Spandau Telefon 335030, Fax 33503200 Knobelsdorff-Schule Nonnendammallee 140 - 143, Spandau Telefon 335030, Fax 33503200 Lise-Meitner-Schule (OSZ Chemie, Physik und Biologie) Rudower Straße 184, Neukölln Telefon 6606890, Fax 66068960 (auch Doppelqualifikation zum Chemisch-, Biologisch- oder Physikalisch-Technischen Assistenten möglich) Emil-Fischer-Schule (OSZ Ernährung und Lebensmitteltechnik) Cyclopstraße 1 - 7, Wittenau Telefon 4147210, Fax 41472193 Emil-Fischer-Schule (Schulversuch) (OSZ Ernährung und Lebensmitteltechnik) Cyclopstraße 1 - 7, Wittenau Telefon 4147210, Fax 41472193 Anna-Freud-Schule (OSZ Sozialwesen) Halemweg 22, Charlottenburg Telefon 36417810/13, Fax 36417820 Anna-Freud-Schule Halemweg 22, Charlottenburg Telefon 36417810/13, Fax 36417820 Anna-Freud-Schule Halemweg 22, Charlottenburg Telefon 36417810/13, Fax 36417820 (geplanter Schulversuch doppeltqualifizierender Bildungsgang Berufsausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher mit Abitur) Staatliche Ballettschule und Schule für Artistik Erich-Weinert-Straße 103, Prenzlauer Berg Telefon 4244028, Fax 4245987 Technik - Medientechnik Herr Paschko oszkim.cids@t-online.de www.oszkim.de Herr Sibler Knobelsdorff-schule@t-online.de www.knobelsdorff-schule.de Herr Sibler Knobelsdorff-schule@t-online.de www.knobelsdorff-schule.de Herr Dr. Koch verwaltung@lise.be.schule.de www.lise.be.schule.de Technik - Bautechnik Technische Kommunikation Gestaltung Technische Kommunikation Chemie/Physik/Biologie Chemie-, Physik-, Biologietechnik Herr Müller gymnasium@oszhdl.be.schule.de www.oszhandel.de Herr Müller gymnasium@oszhdl.be.schule.de www.oszhandel.de Herr Wachtel 2013101@schulen.verwalt-berlin.de www.osz-mft.de Frau Touré info@max-taut-schule.de www.max-taut-schule.de Wirtschaftsinformatik Wirtschaftswissenschaft, Rechnungswesen, Recht Technik - Metall- und Elektrotechnik Wirtschaftswissenschaft OSZ Handel I (Schulversuch) Wrangelstraße 98, Kreuzberg Telefon 61129618, Fax 61129615 Georg-Schlesinger-Schule (OSZ Maschinen- und Fertigungstechnik) Kühleweinstraße 5, Reinickendorf Telefon 497906-0, Fax 497906-11 Max-Taut-Schule (OSZ Versorgungstechnik) Fischerstraße 36, Lichtenberg Telefon 52280127, Fax 52280161 (in Verbindung mit dem OSZ Bürowirtschaft II auch Wirtschaftswissenschaft als Leistungsfach möglich) Ernährungslehre Lebensmitteltechnologie, Recht, Wirtschaftswissenschaft Biotechnologie Lebensmitteltechnologie, Recht, Wirtschaftswissenschaft Psychologie Sozialwissenschaften Sozialwissenschaften Psychologie Pädagogik Psychologie,Sozialkunde/ Geschichte/Rechtskunde, Kunst/Spiel, Bewegungserziehung/Sport Sport/Tanz (nur für tänzerisch begabte Schüler/innen möglich) Frau Gräf 2013102@schulen.verwalt-berlin.de www.emilfischerschule.de Frau Gräf 2013102@schulen.verwalt-berlin.de www.emilfischerschule.de Frau Nissen post@anna-freud-oberschule.de www.anna-freud-oberschule.de Frau Nissen post@anna-freud-oberschule.de www.anna-freud-oberschule.de Frau Nissen post@anna-freud-oberschule.de www.anna-freud-oberschule.de Berufliche Gymnasien Technik - Elektrotechnik Fachpraxis der Elektrotechnik OSZ Kommunikations-, Informations- und Medientechnik Osloer Straße 23 - 32, Wedding Telefon 49307-0, Fax 49307100 OSZ Technische Informatik, Industrieelektronik und Energiemanagement Goldbeckweg 8 - 14, Spandau Telefon 3549460, Fax 35494614 Herr Paschko oszkim.cids@t-online.de www.oszkim.de Herr Schulz busch@energie.be.schule.de www.osztiem.de Frau Trageser schulleitung@ballettschule-berlin.de www.ballettschule-berlin.de 22 23 Berufliche Gymnasien Anhang Übersichtsplan Gesamtqualifikation und Beispiel Gesamtqualifikation [280 bis 840 Punkte] Kursphase 12. Jahrgangsstufe Khj 1 Khj 2 Khj 3 Khj 4 (1) und Kurse Block 2 [70 bis 210 Punkte]: 6 Leistungskurse aus Khj 1 bis 3 in zweifacher Wertung sowie die beiden Leistungskurse aus Khj 4 5 Kurse in einfacher Wertung Prüfungen 5 Prüfungen in dreifacher Wertung 13. Jahrgangsstufe Abiturprüfung oder und Kurse 4 Kurse in einfacher Wertung Prüfungen 4 Prüfungen in dreifacher Wertung Khj 4 (2) Abiturprüfung und Besondere Lernleistung schr.Arb. in dreifacher Wertung, Kolloquium in einfacher Wertung L L G G L L G G L L G G � L L G G schr. (+ mdl.) schr. (+ mdl.) L L G G schr. (+ mdl.) schr. (+ mdl.) schr. (+ mdl.) mündlich schr. (+ mdl.) mündlich R W G G G G G G G G G mdl. (Koll.) Hausarbeit Kolloquium � G G G G G G G G G G G � (1) Block 3 [100 bis 300 Punkte]: alternativ Die Verteilung der 22 einzubringenden Kurse auf die Kurshalbjahre 1 bis 4 kann abweichen Block 1 [110 bis 330 Punkte]: 22 Grundkurse in einfacher Wertung � (2) Khj 1 bis 4 = Halbjahre der Kursphase L = Leistungskursfach G = Grundkursfach R = Referenzfach der Besonderen Lernleistung schr.(+ mdl.) = zusätzliche mündliche Prüfung ist möglich (in höchstens zwei Fächern) W = Wahl zwischen mündlicher Prüfung in einem weiteren Fach und Einbringen einer Besondern Lernleistung � = je nach Wahl der fünften Prüfungskomponente drei Kurse eines weiteren Fachs mit mündlicher Prüfung oder drei beliebige G-Kurse bei Einbringen einer Besonderen Lernleistung Tabelle 4: Gesamtqualifikation Gesamtqualifikation [280 bis 840 Punkte] Kursphase 12. Jahrgangsstufe Khj 1 Khj 2 Khj 3 Khj 4 (1) und Kurse Block 2 [70 bis 210 Punkte]: 6 Leistungskurse aus Khj 1 bis 3 in zweifacher Wertung sowie die beiden Leistungskurse aus Khj 4 5 Kurse in einfacher Wertung Prüfungen 5 Prüfungen in dreifacher Wertung 13. Jahrgangsstufe Abiturprüfung oder und Kurse 4 Kurse in einfacher Wertung Prüfungen 4 Prüfungen in dreifacher Wertung Khj 4 (2) Abiturprüfung und Besondere Lernleistung schr.Arb. in dreifacher Wertung, Kolloquium in einfacher Wertung L L G G E Bi Pw Mu L L G G E Bi Pw Mu L L G G E Bi Pw Mu � L L G G E Bi Pw Mu schr. (+ mdl.) schr. (+ mdl.) L L G G schr. (+ mdl.) schr. (+ mdl.) schr. (+ mdl.) mündlich schr. (+ mdl.) mündlich R W Ph G Ph Fr De Ma Ch In G G G G G Ph G G G G G Ph Fr De Ma Ge G Ph mdl. (Koll.) Hausarbeit Kolloquium Gesamtqualifikation G G G G G � Fr De Ma Ch G G G De Ma Ge � (1) Block 3 [100 bis 300 Punkte]: alternativ Die Verteilung der 22 einzubringenden Kurse auf die Kurshalbjahre 1 bis 4 kann abweichen � (2) Block 1 [110 bis 330 Punkte]: 22 Grundkurse in einfacher Wertung G Sp � G Sp � G Sp � G Sp � höchstens drei Sportkurse in Block 1 � 24 Khj 1 bis 4 = Halbjahre der Kursphase L = Leistungskursfach G = Grundkursfach schr.(+ mdl.) = zusätzliche mündliche Prüfung ist möglich (in höchstens zwei Fächern) R = Referenzfach der Besonderen Lernleistung W = Wahl zwischen mündlicher Prüfung in einem weiteren Fach und Einbringen einer Besondern Lernleistung = je nach Wahl der fünften Prüfungskomponente drei Kurse eines weiteren Fachs mit mündlicher Prüfung oder drei beliebige G-Kurse bei Einbringen einer Besonderen Lernleistung Tabelle 5: Planungsbeispiel (entsprechend Tabelle 2 Zeile 14) Stichwortverzeichnis § 7 Absatz 1 VO-GO-Schüler (früher: Aufbauschüler) Abiturprüfung, nicht bestandene Abiturprüfung, Noten Abiturzeugnis, Allgemeine Hochschulzugangsberechtigung Abschluss Abschlüsse, im Ausland erworbene Änderungen, an den Entscheidungen über die Prüfungsfächer und die Fünfte Prüfungskomponente Aufgabenfelder Aufnahme Ausgleich Auslandsaufenthalt Ausnahmeregelungen, für den Besuch der gymnasialen Oberstufe Basiskurse Berufliche Gymnasien, Wahl der Leistungskurse an Beruflichen Gymnasien, Pflichtkursbereich an Besondere Lernleistung Bildende Kunst Blöcke, Berechnung der Darstellendes Spiel Durchschnittsnote Einführungsphase Erwerb des schulischen Teils der Fachhochschulreife Fakultativer Unterricht Förderung Fremdsprachen Fünfte Prüfungskomponente Fundamentalbereich Gesamtpunkzahl, Gesamtsumme Gesamtqualifikation Grundkurse Kunst, siehe Bildende Kunst 3 6 6, 19 1, 18, 19 18, 19 7 13 Kurshalbjahr Kursphase Leistungskurse, Leistungskursfach, Wahl der Leistungsfächer Mindestzahl Mündliche Prüfung Mündliche Prüfung, als zusätzliche mündliche Prüfung im Rahmen der fünften Prüfungskomponente Musik Noten, Notentendenzen Pflichtgrundkurse, Pflichtkursbereich Probezeit Profilbereich, Profilkurse Prüfungsfächer, Wahl der Prüfungsfächer Punkte Qualifikationsphase Referenzfach Religion 15 8, 11, 14 18, 19 11 19 2 1 8, 9 9 8 1, 12, 14, 15 2, 8 19 2, 11, 18 3 Schriftliche Prüfung Schullaufbahnplanung Schulwechsel Sport Stundentafel, der Einführungsphase Seminarkurse Sprachen, siehe Fremdsprachen Übergang Übersichtsplan Verweildauer Versetzung Wiederholen Zentrale Aufgabenstellung im Abitur, Zentralabi Zeugnisse Zulassung zur Abiturprüfung Zurücktreten 3 12 7 10, 11 6, 7 1, 14 6 18 7, 18 2 2 3, 9, 14 12 19 15 8, 11, 14 6 12, 15 10 2, 8 12, 14, 18, 19 6, 19 2, 6 14, 15 5 18, 19 12 7 5, 11, 14 8 3 4, 11 3 10 7 7 2, 8 5, 7, 14, 15
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.