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Full text: Grundauswertung der Einschulungsdaten in Berlin ... Issue 2013

Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales Referat I A

Grundauswertung der Einschulungsdaten in Berlin 2013
Druckversion der Tabellen und der Erläuterungen zur Methodik aus dem Gesundheits- und Sozialinformationssystem (GSI) der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales Berlin (www.gsi-berlin.info)

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Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Fachliche Auskünfte:

Dr. Susanne Bettge Dr. Sylke Oberwöhrmann Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme Oranienstraße 106 10969 Berlin

Telefon:

(030) 9028 2679 (Frau Dr. Bettge) (030) 9028 1541 (Frau Dr. Oberwöhrmann)

Telefax: E-Mail:

(030) 9028 2094 Susanne.Bettge@SenGS.Berlin.de Sylke.Oberwoehrmann@SenGS.Berlin.de

Homepage:

http://www.berlin.de/sen/gessoz/gesundheits-und-sozialberichterstattung/

Redaktionsschluss:

März 2015

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Quellenangabe gestattet

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Abruf der Tabellen und Methodentexte im Internet:
Aufrufen der Startseite des Gesundheits- und Sozialinformationssystems (GSI): http://www.gsi-berlin.info

Abrufen der Auswertungen der Einschulungsuntersuchungen: a) Abruf sämtlicher Auswertungen für den Einschulungsjahrgang 2013: Auf der GSI-Startseite links in der Navigation auf „erweiterte Suche“ klicken. In der sich öffnenden Suchmaske folgende Festlegung treffen: Kontext: Einschulungsuntersuchung Berlin 2013 Die übrigen Auswahlfelder frei lassen. Als Suchergebnis werden sämtliche Tabellen zu den Basisdaten der Einschulungsuntersuchungen 2013 angezeigt.

b) Abruf von Auswertungen für die Einschulungsjahrgänge 2005 bis 2013: Auf der GSI-Startseite links in der Navigation auf „Gesundheitsdaten“ klicken. In der sich öffnenden Tabelle werden im Bereich „Gesundheitszustand der Bevölkerung“ unter dem Thema „Gesundheitszustand von Vorschulkindern“ 13 Unterthemen angezeigt, die alle Tabellen zu den Basisdaten der Einschulungsuntersuchungen beinhalten (auch die aus den Vorjahren). Aus diesen können die Auswertungen themenbezogen einzeln abgerufen werden.

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Inhaltsverzeichnis
0 1 2
2.1 2.2 2.3

ÄNDERUNG DER GRUNDGESAMTHEIT ........................................................................ 7 EINLEITUNG .............................................................................................................. 9 ECKDATEN DER UNTERSUCHTEN KINDER ................................................................. 11
Methodik ............................................................................................................................................. 11 Die Eckdaten im Überblick ................................................................................................................... 16 Soziale Lage und Migrationsmerkmale ................................................................................................ 18

3
3.1 3.2 3.3 3.4 3.5

GESUNDHEITS- UND RISIKOVERHALTEN .................................................................. 23
Impfstatus ........................................................................................................................................... 23 Zahnpflege .......................................................................................................................................... 37 Inanspruchnahme von Früherkennungsuntersuchungen ..................................................................... 41 Raucher/innen im Haushalt ................................................................................................................. 47 Fernsehkonsum ................................................................................................................................... 50

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4.1 4.2 4.3

GESUNDHEITLICHE PROBLEMLAGEN ........................................................................ 54
Körpergewicht ..................................................................................................................................... 54 Auffälligkeiten in der motorischen und kognitiven Entwicklung .......................................................... 59 Auffälligkeiten in der sprachlichen Entwicklung .................................................................................. 70

5
5.1 5.2 5.3

SOZIALES UMFELD UND SOZIALE INTEGRATION ....................................................... 84
Eckdaten der familiären Situation ....................................................................................................... 84 Besuch von Kindertageseinrichtungen................................................................................................. 92 Kenntnisse der deutschen Sprache bei Kindern nichtdeutscher Herkunft ............................................ 96

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Grundauswertung ESU 2008

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ANHANG ....................................................................................................................... 101
Dokumentationsbogen Einschulungsuntersuchung 2013 ............................................................................. 101 Übersicht über die Prognoseräume (LOR-PR) in Berlin ................................................................................. 104 Nummern und Bezeichnungen der Prognoseräume (LOR-PR) in Berlin ......................................................... 105 Tabellen auf Ebene der Prognoseräume ....................................................................................................... 106

TABELLEN NACH BISHERIGER METHODIK ....................................................................... 122

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0 Änderung der Grundgesamtheit
Die Einschulungsuntersuchungen in Berlin sind nach § 55a Abs. 5 des Berliner Schulgesetzes verpflichtend. Alle im kommenden Schuljahr schulpflichtig werdenden Kinder werden im bezirklichen Kinder- und Jugendgesundheitsdienst (KJGD) untersucht. Bis zum Einschulungsjahrgang 2012 wurden sämtliche Kinder, die vom Schulbesuch zurückgestellt wurden, im Folgejahr erneut untersucht. In die Grundauswertung der Einschulungsdaten gingen jeweils alle Kinder ein, die im betreffenden Schuljahr tatsächlich in das erste Schuljahr aufgenommen wurden. Hierbei handelte es sich um die im Vorjahr zurückgestellten und jetzt in die Schule aufgenommenen Kinder, die regulär schulpflichtig gewordenen und eingeschulten Kinder und die auf Antrag der Eltern vorzeitig eingeschulten Kinder. Nicht in die Auswertung gingen die zur Einschulung untersuchten, aber für das aktuelle Schuljahr zurückgestellten Kinder ein. In den zurückliegenden Jahren ergab sich ein stetiger Anstieg der Anträge auf Zurückstellung durch die Eltern und konsekutiv des Anteils zurückgestellter Kinder. Nicht alle Anträge auf Zurückstellung wurden vom KJGD befürwortet, vor allem in Fällen, in denen die Einschulungsuntersuchung keine Entwicklungsrückstände und keinen schulischen Förderbedarf ergab. Aufgrund der hohen Arbeitsbelastung durch die Einschulungsuntersuchungen und der knappen Personalausstattung der bezirklichen Kinder- und Jugendgesundheitsdienste wurde in Abstimmung mit der Senatsschulverwaltung beschlossen, dass der KJGD in Fällen, in denen er keinen Anlass dafür sieht, für die im Vorjahr zurückgestellten Kinder auf eine erneute Untersuchung verzichten kann. Im Einschulungsjahrgang 2013 hat dies nur der Bezirk Pankow für die nicht aufgrund eines KJGD-Gutachtens zurückgestellten Kinder bereits praktiziert, ab dem Einschulungsjahrgang 2014 ist dieses Vorgehen für alle Bezirke abgestimmt. Dadurch ergibt sich für die Grundauswertung in jedem Fall eine Veränderung in der Datengrundlage. Würden wie bisher die tatsächlich eingeschulten Kinder in die Auswertung eingehen und die aktuell zurückgestellten Kinder nicht, wäre der Datensatz nicht vollständig, da die nach Zurückstellung im Vorjahr nicht erneut untersuchten Kinder fehlten. Die Gesundheitsberichterstattung bezieht sich aber grundsätzlich auf die gesamte Bevölkerung. Daher wird beginnend mit der Grundauswertung der Einschulungsdaten 2013 die Auswertung für alle erstmals untersuchten Kinder vorgenommen. Der Methodenwechsel wird in Tabelle 0.1 verdeutlicht.
Tabelle 0.1: Datenbasis der Grundauswertungen der Einschulungsdaten bis 2012 und ab 2013
in die Auswertung einbezogene Kinder im Vorjahr vom Schulbesuch zurückgestellte Kinder1 schulpflichtige, regulär eingeschulte Kinder noch nicht schulpflichtige, auf Antrag der Eltern vorzeitig eingeschulte Kinder erstmals untersuchte, aber vom Schulbesuch zurückgestellte Kinder
1

bis 2012 X X X

ab 2013

X X X

wurden bis 2012 im Folgejahr sämtlich erneut untersucht, ab 2013 (Pankow) bzw. 2014 (alle Bezirke) nur erforderlichenfalls

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Durch den Methodenwechsel ist allerdings die Vergleichbarkeit mit den Daten der Vorjahre eingeschränkt. Um die Auswirkungen des Methodenwechsels in den einzelnen Merkmalsbereichen erfassen und beschreiben zu können, wurde für die Daten der Einschulungsuntersuchung 2013 die Auswertung nach alter und neuer Datenbasis vorgenommen.
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Die Sichtung der Ergebnisse nach neuer Methodik und im Vergleich dazu nach bisheriger Methodik zeigt in vielen Merkmalsbereichen kaum nennenswerte Unterschiede, in anderen Merkmalsbereichen dagegen einen regelrechten Bruch in der Zeitreihe. Die Veränderungen fallen in Subgruppen der untersuchten Kinder sowie auf den räumlichen Ebenen aufgrund der geringeren Fallzahlen z.T. stärker ins Gewicht, so dass bei dem Vergleich der Daten über mehrere Jahre hier besondere Vorsicht geboten ist. Auf die Veränderungen in den Zeitreihen auf Gesamtberliner Ebene wird in den einzelnen Ergebniskapiteln Bezug genommen. Aus Gründen der Transparenz wird der Grundauswertung der Einschulungsdaten 2013 die gesamte Auswertung nach bisheriger Methodik im Anhang angefügt. Die sich entsprechenden Tabellen sind jeweils identisch nummeriert. Bei den Tabellen nach bisheriger Methodik (im Anhang) ist zu beachten, dass in Pankow Kinder, die zum Schuljahr 2012/13 ohne entsprechendes Gutachten des KJGD zurückgestellt wurden, zum Schuljahr 2013/14 nicht erneut untersucht wurden und somit in der Auswertung fehlen. Dies betrifft rund 250 Kinder aus dem Einschulungsjahrgang 2012.

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1 Einleitung
Die vorliegenden Auswertungen enthalten die Basisdaten zur gesundheitlichen und sozialen Lage von Kindern in Berlin aus der Einschulungsuntersuchung 2013. Die Auswertungen und Ergebnisdarstellungen folgen der Vorgehensweise für die Daten der Einschulungsuntersuchungen 2005 (Spezialbericht 2007-1) , 2006 (Spezialbericht 2008-1) und 2007 bis 2012 (Tabellen und Grundauswertungen unter www.gsiberlin.info), allerdings ist die ab 2013 geänderte Grundgesamtheit zu beachten, auf der die Auswertungen basieren, wodurch die Vergleichbarkeit zu den Auswertungen der Vorjahre eingeschränkt ist (vgl. Kapitel 0 Änderung der Grundgesamtheit). In den genannten Spezialberichten finden sich genauere Hinweise zu den Einschulungsuntersuchungen in Berlin und zu Gesichtspunkten der Datenverarbeitung und Ergebnisdarstellung. Wie auch die oben genannten Berichte, gliedern sich die Auswertungen der Einschulungsdaten 2013 in die Inhaltsbereiche Eckdaten der untersuchten Population, Gesundheits- und Risikoverhalten (Impfstatus, Zahnpflege, Inanspruchnahme von Früherkennungsuntersuchungen, Raucher/innen im Haushalt, Fernsehkonsum), gesundheitliche Problemlagen (Körpergewicht, Auffälligkeiten der motorischen, kognitiven und sprachlichen Entwicklung), sowie soziales Umfeld und soziale Integration (Eckdaten der familiären Situation, Besuch von Kindertageseinrichtungen, Kenntnisse der deutschen Sprache bei Kindern nichtdeutscher Herkunft). Jedem Bereich ist zunächst eine kurze Darstellung zur Methodik der Datenerhebung vorangestellt. Anschließend werden die Ergebnisse jeweils im Überblick über die Gesamtsituation und differenziert nach Geschlecht, sozialer Lage, Merkmalen zum Migrationshintergrund sowie auf Bezirksebene dargestellt. Seit 2010 werden für jedes Merkmal Zeitreihen beginnend mit dem Jahr 2005 erstellt und jährlich weitergeführt. Hier wird jeweils auf die mangelnde Vergleichbarkeit der Ergebnisse des Einschulungsjahrgangs 2013 zu den Vorjahren explizit eingegangen, die aus der geänderten Grundgesamtheit resultiert. Für nach 2005 neu aufgenommene Merkmale beginnen die Zeitreihen mit dem jeweils ersten Erhebungsjahr. In den präventionsrelevanten Bereichen Zahnpflege, Übergewicht, motorische, kognitive und sprachliche Entwicklung sowie deutsche Sprachkenntnisse der Kinder nichtdeutscher Herkunft, für die im Besonderen die Kitas einen wichtigen Zugangsweg darstellen, werden die Ergebnisse auch nach der Kita-Besuchsdauer differenziert. Alle Prozentzahlen in den Tabellen sind auf eine Nachkommastelle gerundet, dadurch können sich bei Addition der Prozentangaben in der Summe geringfügige Abweichungen von 100 % ergeben.
2 1

Sozialraumorientierung: Die lebensweltlich orientierten Planungsräume (LOR)

Ein besonderes Merkmal der Einschulungsdaten besteht darin, dass detaillierte Informationen über den Wohnort des Kindes vorliegen, die für kleinräumige Analysen genutzt werden können. Dadurch lassen sich sozialräumliche Disparitäten in der gesundheitlichen und sozialen Lage der Kinder und ihrer Familien aufzeigen. Hieraus werden räumlich differenzierte Informationen über Handlungsbedarf und Zielgruppen für Gesundheitsförderung, Prävention und Intervention gewonnen.

1

Oberwöhrmann, S. & Bettge, S. (2007). Basisdaten zur gesundheitlichen und sozialen Lage von Kindern in Berlin. Ergebnisse und Handlungsempfehlungen auf der Basis der Einschulungsuntersuchungen 2005. Gesundheitsberichterstattung Berlin, Spezialbericht 2007 – 1. Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz Berlin. Im Internet abrufbar unter http://www.berlin.de/sen/gessoz/gesundheits-undsozialberichterstattung/gesundheitsberichterstattung-epidemiologie/. Oberwöhrmann, S. & Bettge, S. (2008). Grundauswertung der Einschulungsdaten 2006 zur gesundheitlichen und sozialen Lage von Kindern in Berlin. Gesundheitsberichterstattung Berlin, Spezialbericht 2008 – 1. Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz Berlin. Im Internet abrufbar unter http://www.berlin.de/sen/gessoz/gesundheits-und-sozialberichterstattung/gesundheitsberichterstattung-epidemiologie/.

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Die bis zum Erhebungsjahr 2004 verwendeten räumlichen Gliederungsebenen (Verkehrszellen, Statistische Gebiete, Alt-Bezirke) werden seit dem Einschulungsjahrgang 2005 durch die neuen, lebensweltlich orientierten Planungsräume ersetzt. Ziel der Erarbeitung der neuen Planungsräume war eine Vereinheitlichung der von verschiedenen Senatsverwaltungen und Bezirksämtern genutzten Planungsregionen, um die räumlichen Planungsprozesse der Verwaltungen auf eine gemeinsame Basis zu stellen und die ressortübergreifende Zusammenarbeit zu erleichtern. Die lebensweltlich orientierten Planungsräume bilden ein hierarchisches räumliches Bezugssystem mit drei Ebenen. Auf der ersten Ebene sind 447 Planungsräume festgelegt, die auf der zweiten Ebene zu 138 Bezirksregionen und auf der dritten Ebene zu 60 Prognoseräumen aggregiert werden. Für die sozialräumlichen Auswertungen der Einschulungsdaten wurde die Ebene der Prognoseräume ausgewählt. Diese lässt Auswertungen zu, die deutlich differenzierter sind als auf Bezirksebene, gewährleistet aber andererseits in 59 der 60 Prognoseräume hinreichend große Fallzahlen, um auf einen Einschulungsjahrgang bezogene statistische Analysen sinnvoll durchführen zu können. Für einzelne Merkmale reichen in einigen Prognoseräumen die Fallzahlen dennoch nicht aus, um statistisch belastbare Aussagen zu treffen, oder sie sind so klein, dass die darauf beruhenden Prozentangaben aufgrund der Grundsätze statistischer Geheimhaltung nicht ausgewiesen werden dürfen. Deshalb werden für Prognoseräume mit weniger als 30 untersuchten Kindern keine Anteile ausgewiesen und stattdessen das Zeichen „/“ in der Tabelle eingefügt. Liegen zwar zu mindestens 30 Kindern im Prognoseraum Angaben zum jeweiligen Merkmal vor, aber die in der Tabelle ausgewiesene Merkmalsausprägung trifft auf weniger als 3 Kinder zu, so wird dies mit dem Zeichen „*“ gekennzeichnet, das signalisiert, dass das Tabellenfeld aufgrund statistischer Geheimhaltung gesperrt werden musste. Für die Jahre 2005 bis 2007 wurden die Prognoseräume auf der Basis der alten räumlichen Gliederungsebenen für die Auswertung rekonstruiert. Seit dem Erhebungsjahr 2008 werden die Daten auf der Planungsraumebene erfasst. Die Ergebnisse der sozialräumlichen Auswertungen auf der Ebene der Prognoseräume werden im Anhang tabellarisch aufgeführt. Mit der vorliegenden Grundauswertung ist es unter Einbeziehung der Spezialberichte 2007-1 und 2008-1 sowie der Grundauswertungen der Einschulungsdaten 2007 bis 2012 möglich, den zeitlichen Verlauf der Veränderungen auch auf der kleinteiligeren räumlichen Ebene (Prognoseräume) zu betrachten. Bei der Interpretation der Veränderungen ist jedoch Vorsicht geboten, da aufgrund der kleineren Fallzahlen von Kindern pro Prognoseraum erfahrungsgemäß teils größere Schwankungen von Jahr zu Jahr zu beobachten sind. Für verlässlichere Aussagen zu Veränderungen auf dieser räumlichen Ebene sollten daher die Daten mehrerer Jahre herangezogen werden. Zusätzlich ist die eingeschränkte Vergleichbarkeit der Daten 2013 mit denen der Vorjahre durch die Änderung der Grundgesamtheit zu beachten (vgl. Kapitel 0 Änderung der Grundgesamtheit). Für die bezirklichen Auswertungen wird seit 2005 auf der Basis des jeweiligen räumlichen Bezugssystems der Wohnbezirk des Kindes gewählt und nicht der Bezirk, in dem das Kind bei der Einschulungsuntersuchung untersucht wurde, um von deckungsgleichen Fallzahlen auf den unterschiedlichen Raumebenen (Bezirke, Prognoseräume) auszugehen.
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Jahn, Mack & Partner (2006). Vereinheitlichung von Planungsräumen. Gutachten im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin und des Statistischen Landesamtes Berlin.

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2 Eckdaten der untersuchten Kinder
In diesem Kapitel werden die soziodemografischen Eckdaten der Kinder des Einschulungsjahrganges 2013 dargestellt. Diese Eckdaten umfassen das mittlere Alter, die Geschlechtsverteilung, die soziale Lage und Merkmale zum Migrationshintergrund. Sie werden für das aktuelle und das Vorjahr berichtet. Zusätzlich wird die Verteilung der untersuchten Kinder über die zwölf Berliner Bezirke aufgeschlüsselt. Im Folgenden wird das methodische Vorgehen bei der Operationalisierung der sozialen Lage sowie der Migrationsmerkmale erläutert und im Anschluss werden die Ergebnisse tabellarisch aufbereitet.

2.1 Methodik
Änderung der Grundgesamtheit 2013
Durch den Wechsel der Datenbasis (vgl. Kapitel 0) gehen 2013 mehr Kinder in die Grundauswertung ein als in den Vorjahren. Dies erklärt sich dadurch, dass die Zahl zurückgestellter Kinder stetig ansteigt und somit unter Einbeziehung der zurückgestellten Kinder des Einschulungsjahrgangs 2013 mehr Kinder auszuwerten sind als unter Einbeziehung der zurückgestellten und erneut untersuchten Kinder des Einschulungsjahrgangs 2012. Zugleich steigt auch die Anzahl der in Berlin lebenden Kinder im Einschulungsalter weiter an, weshalb auch bei Beibehaltung der Datenbasis die Anzahl untersuchter Kinder angestiegen wäre. Das durchschnittliche Alter der untersuchten Kinder wäre ohne den Methodenwechsel im Mittel um einen Monat leicht gestiegen, bleibt durch den Wechsel der Datenbasis aber auf dem Wert von 2012. Die Abnahme im Altersdurchschnitt aufgrund des Methodenwechsels ist plausibel, da die 2013 zurückgestellten Kinder zum Zeitpunkt der Untersuchung jünger waren als die 2012 zurückgestellten und zur Einschulung 2013 erneut untersuchten Kinder. Weiterhin ist zu beobachten, dass der Anteil der Jungen in der Grundauswertung der Einschulungsdaten 2013 höher ist als 2012 und auch höher als er ohne den Wechsel der Datenbasis gewesen wäre. Zwar sind Jungen unter den zurückgestellten Kindern stärker vertreten als Mädchen, dies erklärt aber nicht den beobachteten Unterschied, da alle Datensätze zurückgestellte Kinder enthalten, nur aus verschiedenen Jahren. Der in der Grundauswertung 2013 ermittelte Jungenanteil liegt jedoch im Schwankungsbereich der Daten der Vorjahre (2005 bis 2012). Veränderungen in den Daten durch die Änderung der Grundgesamtheit in weiteren Merkmalen werden in den weiteren Ergebniskapiteln berichtet und kommentiert.

Operationalisierung der sozialen Lage
keit beider Elternteile erfasst. Methodisches Vorgehen bis 2008

Zur Beschreibung der sozialen Lage der Kinder bei der Einschulungsuntersuchung werden Bildungs- und Erwerbsstatus der Eltern durch Angaben über Schulabschluss, berufliche Ausbildung und Erwerbstätig-

Bei den Auswertungen der Einschulungsuntersuchungen bis einschließlich 2008 wurde aus den Angaben zu Schulabschluss und Erwerbstätigkeit ein sozialer Schichtindex gebildet, indem für jeden Elternteil für die beiden Komponenten Schulbildung und Erwerbsstatus Punkte vergeben wurden (Tab. 2.1). Der Schulabschluss wurde im Vergleich zur Erwerbstätigkeit mit doppelt so hohen Punktzahlen bewertet, um den Bildungsanteil mit stärkerem Gewicht in den Index eingehen zu lassen. Fehlten Angaben eines Elternteils,
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wurden die Punktzahlen des anderen Elternteils verdoppelt, sofern wenigstens für einen Elternteil vollständige Angaben zu beiden Komponenten vorlagen.
Tabelle 2.1: Vergabe von Punkten bei der Bildung des sozialen Schichtindexes bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2004 bis 2008
Schulbildung ohne Hauptschulabschluss mit Hauptschulabschluss 10. Klasse/mittlere Reife (Fach-)Hochschulreife Punkte 2 2 4 6 Erwerbsstatus vollzeitbeschäftigt teilzeitbeschäftigt nicht erwerbstätig: ich finde keine Arbeit ich habe andere Gründe (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Darstellung: SenGesSoz - I A -) 0 1 Punkte 3 2

Unter Addition der Punkte beider Elternteile bzw. bei Verdoppelung der Punktzahl des Elternteils, von dem Angaben vorlagen, konnte der soziale Schichtindex Werte zwischen 4 und 18 Punkten erreichen. Der Punktwertebereich wurde auf der Basis der Daten 2004 in drei annähernd gleich große Gruppen eingeteilt und der oberen, mittleren und unteren sozialen Schicht zugeordnet. Dabei errechnete sich für die untere Schicht ein Punktwertebereich von 4 - 11 Punkten, für die mittlere Schicht von 12 - 15 Punkten und für die obere Schicht von 16 - 18 Punkten. Die Verwendung der Daten 2004 als Referenzwerte ermöglichte die Schaffung eines Bezugspunktes, der es erlaubte, in den weiteren Jahren Veränderungen in der Verteilung der drei Schichten zu erkennen. Aktuelles methodisches Vorgehen (seit 2009) Der frühere soziale Schichtindex (s. o.) wurde unter Hinzuziehung der Angaben zur Berufsausbildung der Eltern überarbeitet und in einen neuen sozialen Statusindex überführt (zu Details vgl. Spezialbericht 2011-1 ). In den sozialen Statusindex gehen die drei Merkmale Schulabschluss, Berufsausbildung und Erwerbsstatus jeweils für beide Elternteile gleich gewichtet ein, wobei für jedes der drei Merkmale pro Elternteil 0 bis 3 Punkte vergeben werden (Tab. 2.2). Wie auch bisher werden bei fehlenden Angaben eines Elternteils die Punktzahlen des anderen Elternteils in dem jeweiligen Merkmal verdoppelt, sofern wenigstens für einen Elternteil vollständige Angaben zu allen drei Merkmalen vorliegen.
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Bettge, S., Oberwöhrmann, S., Hermann, S. & Meinlschmidt, G. (2011). Sozialstruktur und Kindergesundheit - Ein Atlas für Berlin auf Basis der Einschulungsuntersuchungen 2007/2008. Gesundheitsberichterstattung Berlin, Spezialbericht 2011 – 1. Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz Berlin. Im Internet abrufbar unter http://www.berlin.de/sen/gessoz/gesundheits-undsozialberichterstattung/gesundheitsberichterstattung-epidemiologie/.

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Tabelle 2.2: Vergabe von Punkten bei der Bildung des sozialen Statusindexes bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin ab 2009
Schulbildung Berufsausbildung Erwerbsstatus nicht erwerbstätig - finde keine Arbeit nicht erwerbstätig - habe andere Gründe Teilzeit Punkte

ohne Hauptschulabschluss

ohne Berufsausbildung

0

Hauptschulabschluss

in Ausbildung/Studium abgeschlossene Berufsausbildung/ Fachschulabschluss (Fach-)Hochschulabschluss

1

mittlere Reife/10. Klasse

2

(Fach-)Hochschulreife

Vollzeit

3

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Addiert man die Punktwerte beider Elternteile (bzw. verdoppelt man die Punktwerte des Elternteils, von dem Angaben vorliegen), so kann der soziale Statusindex Werte zwischen 0 und 18 Punkten annehmen. Unter Verwendung der Ergebnisse detaillierter sozialstruktureller Analysen (vgl. Spezialbericht 2011-1, a. a. O.) werden die Punktwerte 0 - 8 der Gruppe mit niedrigem sozialen Status, die Punktwerte 9 - 15 der Gruppe mit mittlerem sozialen Status und die Punktwerte 16 - 18 der Gruppe mit hohem sozialen Status zugeordnet. Die resultierende Verteilung steht in Einklang mit der Einteilung sozialer Statusgruppen bei der KiGGS-Studie.
5

Um die Möglichkeit eines Abgleichs mit bisherigen Auswertungen zu erhalten, werden in den Auswertungen der Einschulungsdaten 2013 sowohl der bisherige soziale Schichtindex als auch der neue soziale Statusindex in den Eckdaten ausgewiesen und nach Bezirken und Migrationsmerkmalen aufgeschlüsselt. Dabei ist die unterschiedliche Größe der sozialen Statusgruppen im Vergleich zu den sozialen Schichten zu beachten, die nicht durch eine plötzliche Änderung im sozialen Gefüge zu erklären ist, sondern auf die methodisch bedingte Verschiebung in der Definition der Gruppen zurückzuführen ist. Zur besseren Vergleichbarkeit wird der soziale Schichtindex nur für die Gruppe der Kinder dargestellt, für die auch gültige Werte zum sozialen Statusindex vorliegen. Damit werden Kinder mit Angaben zu Schulbildung und Erwerbsstatus der Eltern, aber fehlenden Angaben zur beruflichen Ausbildung der Eltern von der Berechnung und Darstellung des sozialen Schichtindexes ausgeschlossen. Dadurch können sich gegenüber dem von der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales herausgegebenen ESU-Auswertprogramm Fallzahlabweichungen in kleiner Größenordnung ergeben. In den inhaltlichen Auswertungen der Kapitel 3 bis 5 werden ausschließlich die sozialen Statusgruppen nach dem neuen Berechnungsverfahren als Stratifizierungsmerkmal verwendet, weil sich in der Auswertung der Einschulungsdaten 2009 gezeigt hat, dass die mit den beiden sozialen Indizes zu erzielenden grundsätzlichen inhaltlichen Aussagen weitgehend deckungsgleich sind.

Operationalisierung der kulturellen Herkunft

Seit der Einführung des neuen Staatsangehörigkeitsgesetzes im Jahr 2000 geben die Passverhältnisse nur noch unzureichend Auskunft über die Herkunft von Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund. Die Differenzierung nach der kulturellen Herkunft ist jedoch ein wichtiger Aspekt bei der Analyse der

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Lange, M., Kamtsiuris, P., Lange, C., Schaffrath Rosario, A., Stolzenberg, H. & Lampert, T. (2007). Messung soziodemographischer Merkmale im Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) und ihre Bedeutung am Beispiel der Einschätzung des allgemeinen Gesundheitszustands. Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz, 50, 578-589.

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gesundheitlichen und sozialen Lage im Kindes- und Jugendalter, insbesondere in einer stark multikulturell geprägten Region wie dem Land Berlin. So werden sowohl das Gesundheitsverhalten als auch der Umgang mit Krankheit zum Teil von kulturellen Einflüssen geprägt. Im Rahmen der ESU wird in Berlin seit dem Jahr 2002 neben der Staatsangehörigkeit auch die kulturelle Herkunft (kurz: Herkunft) der Kinder erhoben. Maßgeblich für die Zuordnung der Staatsangehörigkeit sind die Passverhältnisse der Kinder. Kinder, die zusätzlich zur deutschen noch weitere Staatsangehörigkeiten besitzen, werden als Deutsche gezählt. Die Herkunft bezieht sich auf den Kulturkreis, aus dem das jeweilige Kind stammt. Bei Kindern ohne deutsche Staatsangehörigkeit entspricht die Herkunft der Staatsangehörigkeit. Ansonsten erfolgt die Zuordnung des Kindes zu einer nichtdeutschen Herkunft unter Verwendung der Merkmale Geburtsland der Eltern, Staatsangehörigkeit der Eltern und Familiensprache(n). Wenn mindestens eins der folgenden drei Kriterien erfüllt ist, wird dem Kind eine nichtdeutsche Herkunft bescheinigt: • • • Beide Eltern sind nicht in Deutschland geboren. Beide Eltern besaßen bei der Geburt nicht die deutsche Staatsangehörigkeit (unabhängig davon, ob sie mittlerweile eingebürgert sind). Mindestens ein Elternteil ist nicht in Deutschland geboren oder besaß bei Geburt nicht die deutsche Staatsangehörigkeit und in der Familienkommunikation wird vorwiegend eine (oder mehrere) andere Sprache(n) als die deutsche Sprache verwendet oder das Kind spricht eine andere Sprache besser als deutsch.

Die Zuordnung zu einem Herkunftsland erfolgt durch den Untersucher/die Untersucherin. Die Vielzahl der in Berlin vertretenen Herkunftsländer macht zu Auswertungszwecken eine Zusammenfassung in größere Gruppen erforderlich. Kriterien für die Gruppenbildung sind zum einen die zahlenmäßige Häufigkeit, zum anderen ein postulierter ähnlicher soziokultureller Hintergrund. Neben den Kindern deutscher und türkischer Herkunft werden die Kinder aus den Staaten der arabischen Liga (arabisch), aus osteuropäischen Staaten (ehemalige Staaten und Nachfolgestaaten des Warschauer Paktes, einschließlich der Staaten der ehemaligen Sowjetunion, der Staaten des ehemaligen Jugoslawiens und Albanien) und die Kinder aus Industriestaaten europäisch-westlicher Prägung („westliche Industriestaaten“: USA, Kanada, Australien, Neuseeland, alle europäischen Staaten außer Deutschland und den aufgeführten osteuropäischen Staaten) jeweils in Gruppen zusammengefasst. Alle Kinder mit anderer Herkunft werden aufgrund geringerer Häufigkeiten unter der Sammelkategorie „aus sonstigen Staaten“ geführt. In den vorliegenden Auswertungen wird nicht nach Staatsangehörigkeit differenziert, sondern wie auch in den Vorjahren (Spezialberichte 2007-1, 2008-1, Grundauswertungen der Einschulungsdaten in Berlin 2007 bis 2012) die Variable Herkunft verwendet, welche die Verhältnisse in diesem Bereich wirklichkeitsnäher abbildet. Dabei werden neben den sechs genannten Herkunftsgruppen (deutsch, türkisch, arabisch, osteuropäisch, aus westlichen Industriestaaten, aus sonstigen Staaten) die Ergebnisse zusätzlich zusammengefasst für alle Kinder mit Migrationshintergrund im Vergleich zu den Kindern deutscher Herkunft ausgewiesen. Ein zusätzliches Stratifizierungsmerkmal stellt der Migrationshintergrund in Verbindung mit den Deutschkenntnissen von Kind und begleitendem Elternteil dar (zu den Deutschkenntnissen vgl. Kapitel 5.3). In der Regel werden die Kinder von einem Elternteil zur Einschulungsuntersuchung begleitet (am häufigsten von der Mutter), dessen Deutschkenntnisse für dieses Merkmal herangezogen werden. Haben beide Eltern das Kind zur Untersuchung begleitet und ihre Deutschkenntnisse werden unterschiedlich beurteilt, werden die Deutschkenntnisse der Mutter verwendet. Es werden vier Gruppen unterschieden:
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Kinder deutscher Herkunft, Kinder nichtdeutscher Herkunft mit (sehr) guten Deutschkenntnissen von Kind und begleitendem Elternteil, Kinder nichtdeutscher Herkunft mit unzureichenden Deutschkenntnissen von Kind oder begleitendem Elternteil und Kinder nichtdeutscher Herkunft mit unzureichenden Deutschkenntnissen von Kind und begleitendem Elternteil (zur methodischen Begründung und Erläuterung dieser Gruppenbildung vgl. Spezialbericht 2011-1, a. a. O.).

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2.2 Die Eckdaten im Überblick
Tabelle 2.3: Deskription der Einschüler/innen nach Anzahl, Alter, Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen in Berlin 2013 im Vergleich zum Vorjahr (in Klammern Anteile in %), (erstmals untersuchte Kinder)
Merkmal Gesamtzahl der untersuchten Kinder Alter mittleres Alter (Median) Altersspanne (Range) Geschlecht Jungen Mädchen Soziale Lage ESU-Schichtindex (bis 2008) untere soziale Schicht mittlere soziale Schicht obere soziale Schicht ESU-Sozialstatusindex (ab 2009) untere Statusgruppe mittlere Statusgruppe obere Statusgruppe Migrationshintergrund nein ja Herkunft deutsch türkisch arabisch osteuropäisch aus westl. Industriestaaten aus sonstigen Staaten Migration/Deutschkenntnisse Kind deutscher Herkunft Kind nichtdeutscher Herkunft/(sehr) gute Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/unzureichende Deutschkenntnisse Kind oder begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/unzureichende Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil
1

2013

1

2012 28.159 5 Jahre 8 Monate 4 - 8 Jahre 14.463 (51,4 %) 13.696 (48,6 %)

30.427 5 Jahre 8 Monate 4 - 8 Jahre 15.869 (52,2 %) 14.558 (47,8 %)

7.103 (26,3 %) 9.174 (33,9 %) 10.757 (39,8 %) 5.074 (18,8 %) 13.423 (49,7 %) 8.537 (31,6 %) 18.959 (62,4 %) 11.413 (37,6 %) 18.959 (62,4 %) 3.117 (10,3 %) 1.745 (5,7 %) 3.544 (11,7 %) 1.131 (3,7 %) 1.876 (6,2 %) 18.959 (63,1 %) 5.550 (18,5 %)

7.150 (28,6 %) 8.530 (34,1 %) 9.329 (37,3 %) 5.199 (20,8 %) 12.444 (49,8 %) 7.366 (29,5 %) 17.078 (60,8 %) 11.011 (39,2 %) 17.078 (60,8 %) 3.162 (11,3 %) 1.658 (5,9 %) 3.403 (12,1 %) 992 (3,5 %) 1.796 (6,4 %) 17.078 (61,6 %) 5.496 (19,8 %)

2.661 (8,9 %)

2.540 (9,2 %)

2.881 (9,6 %)

2.590 (9,3 %)

Wechsel in der Grundgesamtheit: ab der Grundauswertung 2013 werden die erstmals untersuchten Kinder betrachtet, zuvor die eingeschulten Kinder (vgl. Methodik).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

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17

Tabelle 2.4: Übersicht über die Einschüler/innen nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (erstmals untersuchte Kinder)
Anzahl Einschüler/innen 3.091 2.440 3.861 2.252 1.955 2.517 2.727 2.821 1.961 2.374 2.219 2.209 30.427 Anteil bezogen auf Gesamtberlin in % 10,2 8,0 12,7 7,4 6,4 8,3 9,0 9,3 6,4 7,8 7,3 7,3 100,0

Bezirk Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin gesamt

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

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18

Grundauswertung ESU 2013

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2.3 Soziale Lage und Migrationsmerkmale
Soziale Lage und Migrationsmerkmale in den Berliner Bezirken
Tabelle 2.5: Soziale Lage der Einschüler/innen in den Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %

soziale Lage ESU-Schichtindex (bis 2008) Bezirk n= untere Schicht 39,6 30,0 8,3 13,6 36,5 9,7 26,3 48,9 19,6 32,6 27,6 33,6 26,3 mittlere Schicht 25,4 23,2 31,8 30,6 39,6 30,5 33,0 33,2 43,4 47,5 41,9 35,1 33,9 obere Schicht 35,0 46,7 59,9 55,8 24,0 59,8 40,7 17,8 37,0 19,9 30,4 31,3 39,8

1

ESU-Sozialstatusindex (ab 2009) untere Statusgruppe 32,7 25,1 4,6 9,5 24,6 5,3 19,1 38,5 11,5 19,8 17,8 23,4 18,8 mittlere Statusgruppe 39,4 37,8 45,0 43,0 58,4 45,4 50,7 49,0 59,3 65,7 60,2 52,8 49,7 obere Statusgruppe 27,9 37,1 50,4 47,5 17,0 49,3 30,2 12,5 29,2 14,5 22,0 23,8 31,6

Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin gesamt
1

2.591 2.261 3.597 2.023 1.709 2.354 2.482 2.238 1.822 2.038 1.987 1.932 27.034

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 11,2 % der Fälle (n = 3.393).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Tabelle 2.6: Migrationshintergrund und Herkunft der Einschüler/innen in den Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
1

Anteil Kinder mit MigrationsBezirk n= hintergrund
1

Herkunft

deutsch

türkisch

arabisch

osteuropäisch 16,9 7,4 4,2 13,6 20,0 6,7 13,0 17,7 5,6 10,3 12,7 15,0 11,7

aus westl. Industriestaaten 5,2 5,3 5,0 7,3 2,1 3,4 5,2 2,6 1,5 0,4 1,4 3,2 3,7

aus sonstigen Staaten 10,4 8,4 3,9 9,6 4,7 3,9 5,8 4,9 2,1 5,1 9,5 5,8 6,2

Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin gesamt
1

3.089 2.425 3.861 2.240 1.953 2.513 2.724 2.807 1.961 2.374 2.219 2.206 30.372

67,8 49,5 14,3 41,8 43,6 19,0 45,2 68,5 12,0 16,5 26,5 42,0 37,6

32,2 50,5 85,7 58,2 56,4 81,0 54,8 31,5 88,0 83,5 73,5 58,0 62,4

21,0 20,5 0,7 7,4 11,6 3,4 15,3 25,0 1,9 0,3 1,0 12,6 10,3

14,2 8,0 0,5 4,0 5,2 1,7 5,8 18,3 0,9 0,4 1,8 5,4 5,7

Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,2 % der Fälle (n = 55).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

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Tabelle 2.7: Migrationshintergrund und Deutschkenntnisse der Einschüler/innen und der begleitenden Elternteile in den Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Kind deutscher Herkunft
1

Kind nichtdeutscher Herkunft (sehr) gute unzureichende Deutschkenntnisse Kind oder Elternteil 15,3 10,7 3,3 7,2 10,3 4,9 10,8 17,4 1,2 6,8 6,7 10,8 8,9

1

unzureichende Deutschkenntnisse Kind und Elternteil 25,6 10,7 0,9 7,7 8,4 3,8 10,5 22,1 1,9 4,1 10,5 5,9 9,6

Bezirk

n=

Deutschkenntnisse Kind und Elternteil

Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin gesamt
1

3.038 2.401 3.852 2.225 1.914 2.495 2.705 2.735 1.950 2.364 2.195 2.177 30.051

32,8 51,0 85,9 58,6 57,6 81,6 55,2 32,3 88,5 83,8 74,3 58,8 63,1

26,3 27,6 10,0 26,5 23,8 9,7 23,5 28,3 8,5 5,2 8,5 24,5 18,5

Fehlende Angaben zu Herkunft und/oder Deutschkenntnissen von Kind und/oder begleitendem Elternteil in 1,2 % der Fälle (n = 376).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Zeitreihen zu sozialer Lage und Migrationsmerkmalen
Tabelle 2.8: Zeitreihe soziale Lage der Einschüler/innen in Berlin 2005 bis 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %

soziale Lage ESU-Schichtindex (bis 2008) Jahr n= untere Schicht 35,2 33,2 33,5 31,1 30,5 29,2 27,8 28,6 26,3 mittlere Schicht 35,7 34,2 34,8 35,3 34,4 33,8 33,7 34,1 33,9 obere Schicht 29,1 32,6 31,7 33,6 35,1 37,0 38,5 37,3 39,8 untere Statusgruppe 22,9 21,9 20,6 20,8 18,8 ESU-Sozialstatusindex (ab 2009) mittlere Statusgruppe 50,4 49,4 49,8 49,8 49,7 obere Statusgruppe 26,7 28,6 29,6 29,5 31,6

2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 20131
1

25.154 24.957 24.056 24.162 23.977 24.736 24.298 25.009 27.034

Wechsel in der Grundgesamtheit: ab der Grundauswertung 2013 werden die erstmals untersuchten Kinder betrachtet, zuvor die eingeschulten Kinder (vgl. Methodik).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Der Anteil von Familien mit Kindern, die der unteren sozialen Schicht zugeordnet wurden, hat von 2005 bis 2013 abgenommen, der Anteil der Familien der oberen sozialen Schicht hat im gleichen Zeitraum entsprechend zugenommen (vgl. Tabelle 2.8). Hierin spiegeln sich sowohl höhere Schulabschlüsse der Eltern als auch eine sinkende Erwerbslosigkeit. Auch die zeitliche Entwicklung des 2009 neu eingeführten Sozialstatusindex zeigt bereits eine Abnahme der unteren Statusgruppe und eine Zunahme der oberen Statusgruppe bei etwa gleich bleibender Größe der mittleren Statusgruppe. Der Einschulungsjahrgang
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2012 fällt dabei bezüglich beider Merkmale etwas aus der Zeitreihe. Wäre 2013 die bisherige Grundgesamtheit beibehalten worden, wäre die Veränderung im Vergleich zu den Vorjahren etwas kleiner ausgefallen, so dass hier möglicherweise durch den Wechsel der Grundgesamtheit eine auch künftig anhaltende Entwicklung aufgrund der Einbeziehung von Kindern aus der jüngeren Alterskohorte teilweise vorweggenommen wird. Dies wird in den Folgejahren zu beobachten sein.
Tabelle 2.9: Zeitreihe Herkunft der Einschüler/innen in Berlin 2005 bis 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %

Anteil Kinder mit MigrationsJahr n= hintergrund deutsch türkisch arabisch

Herkunft osteuropäisch 8,5 8,4 8,5 8,4 9,3 10,0 11,2 12,1 11,7 aus westl. Industriestaaten 1,7 2,3 2,2 2,7 3,2 3,2 3,5 3,5 3,7 aus sonstigen Staaten 5,8 6,0 5,8 6,3 5,2 5,4 5,9 6,4 6,2

2005 2006 2007 2008 2009 2011 2012 2013
1 2 1

27.583 27.302 26.182 26.314 26.668 27.517 27.208 28.089 30.372

30,5 32,6 32,9 33,3 34,8 35,6 37,2 39,2 37,6

69,5 67,4 67,1 66,7 65,2 64,4 62,8 60,8 62,4

11,9 12,1 12,1 11,5 12,0 11,6 10,5 11,3 10,3

2,6 3,9 4,2 4,3 5,1 5,5 6,1 5,9 5,7

20101
1 1 1,2

Seit 2009 wird die Herkunft anhand einer Staatenliste erfasst und den seit 2005 verwendeten Herkunftsgruppen zugeordnet. Wechsel in der Grundgesamtheit: ab der Grundauswertung 2013 werden die erstmals untersuchten Kinder betrachtet, zuvor die eingeschulten Kinder (vgl. Methodik).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund bei den Einschulungsuntersuchungen hat im Zeitraum von 2005 bis 2012 um neun Prozentpunkte zugenommen und liegt seit 2009 bei über einem Drittel (vgl. Tabelle 2.9). Gestiegen sind vor allem die Anteile der Kinder arabischer und osteuropäischer Herkunft sowie aus westlichen Industriestaaten. In den Daten 2013 deutet sich eine Trendwende an, hier ist der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund im Vergleich zu 2012 zurückgegangen. Davon sind alle Herkunftsgruppen außer den westlichen Industriestaaten betroffen, am stärksten jedoch die Gruppe der Kinder türkischer Herkunft. Die beobachtete Trendwende wäre ohne den Wechsel der Datenbasis etwas kleiner ausgefallen, aber dennoch eingetreten. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund in den Folgejahren entwickelt.

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21

Tabelle 2.10: Zeitreihe Migrationshintergrund und Deutschkenntnisse der Einschüler/innen und der begleitenden Elternteile in Berlin 2005 bis 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %

Kind deutscher Herkunft (sehr) gute Jahr n= Deutschkenntnisse Kind und Elternteil 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 20131
1

Kind nichtdeutscher Herkunft unzureichende Deutschkenntnisse Kind oder Elternteil 7,7 8,0 8,6 8,9 9,6 9,1 9,2 9,2 8,9 unzureichende Deutschkenntnisse Kind und Elternteil 10,0 10,1 8,9 7,4 8,3 8,7 7,7 9,3 9,6

27.268 26.965 25.891 26.142 26.386 27.211 26.954 27.704 30.051

70,3 68,2 67,9 67,1 65,9 65,1 63,4 61,6 63,1

12,1 13,7 14,6 16,6 16,2 17,1 19,7 19,8 18,5

Wechsel in der Grundgesamtheit: ab der Grundauswertung 2013 werden die erstmals untersuchten Kinder betrachtet, zuvor die eingeschulten Kinder (vgl. Methodik).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

In ähnlichem Ausmaß, in dem der Anteil der Kinder deutscher Herkunft zurückgegangen ist, ist im Zeitraum von 2005 bis 2012 der Anteil der untersuchten Kinder, bei denen Kind und begleitender Elternteil über gute oder sehr gute Deutschkenntnisse verfügen, angestiegen (vgl. Tabelle 2.10). Dies beruht hauptsächlich auf der deutlichen Verbesserung der Deutschkenntnisse der Kinder (vgl. auch Abschnitt 5.3). Der Anteil der Eltern mit guten oder sehr guten Deutschkenntnissen blieb über die Jahre nahezu stabil (Ergebnisse nicht ausgewiesen). Im Jahr 2013 ist der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund und (sehr) guten Deutschkenntnissen von Kind und begleitendem Elternteil zurückgegangen und gleichzeitig der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund und unzureichenden Deutschkenntnissen von Kind und begleitendem Elternteil leicht angestiegen. Dieser Effekt wäre auch ohne Änderung der Grundgesamtheit zu beobachten gewesen, aber in abgeschwächter Form. Der bereits 2012 zu beobachtende erhöhte und jetzt weiter gestiegene Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund und unzureichenden Deutschkenntnissen von Kind und begleitendem Elternteil hängt wahrscheinlich mit der größer werdenden Gruppe neu zugewanderter Familien zusammen, bei denen die Deutschkenntnisse aufgrund der erst kurzen Aufenthaltsdauer in Deutschland zum Zeitpunkt der Einschulungsuntersuchung noch als unzureichend anzusehen sind.

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Soziale Lage nach Migrationsmerkmalen
Tabelle 2.11: Soziale Lage der Einschüler/innen in Berlin nach Herkunft 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %

soziale Lage1 ESU-Schichtindex (bis 2008) Herkunft2 n= untere Schicht 17,3 61,0 60,3 37,1 10,9 29,3 26,2 mittlere Schicht 36,0 28,5 26,3 34,8 22,1 33,2 34,0 obere Schicht 46,8 10,5 13,4 28,2 66,9 37,5 39,8 untere Statusgruppe 10,0 49,3 54,1 28,7 7,3 24,6 18,7 ESU-Sozialstatusindex (ab 2009) mittlere Statusgruppe 51,7 45,0 37,6 51,6 37,2 50,0 49,7 obere Statusgruppe 38,4 5,8 8,3 19,7 55,4 25,4 31,6

deutsch türkisch arabisch osteuropäisch aus westl. Industriestaaten aus sonstigen Staaten Gesamt
1 2

17.580 2.641 1.328 2.923 1.007 1.523 27.002

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 11,2 % der Fälle (n = 3.393). Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,1 % der Fälle (n = 32).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Tabelle 2.12: Soziale Lage der Einschüler/innen nach Migrationshintergrund und Deutschkenntnissen von Kind und begleitendem Elternteil in Berlin 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %

soziale Lage1 bisheriger ESU-Schichtindex n= untere Schicht mittlere Schicht obere Schicht ESU-Sozialstatusindex untere Statusgruppe mittlere Statusgruppe obere Statusgruppe

Migrationshintergrund2 nein ja Gesamt 17.580 9.422 27.002 17,3 43,0 26,2 36,0 30,2 34,0 46,8 26,8 39,8 10,0 35,1 18,7 51,7 46,0 49,7 38,4 18,9 31,6

Migration/Deutschkenntnisse3 Kind deutscher Herkunft Kind nichtdeutscher Herkunft/ (sehr) gute Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind oder begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil Gesamt
1 2 3

17.580

17,3

36,0

46,8

10,0

51,7

38,4

4.967

31,5

34,0

34,5

22,3

52,5

25,1

2.141

49,2

29,6

21,3

41,2

44,7

14,1

2.094

62,6

22,3

15,1

57,5

32,8

9,7

26.782

26,0

34,0

40,0

18,5

49,8

31,7

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 11,2 % der Fälle (n = 3.393). Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,1 % der Fälle (n = 32). Fehlende Angaben zu Herkunft und/oder Deutschkenntnissen von Kind und/oder begleitendem Elternteil in 0,9 % der Fälle (n = 252).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

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23

3 Gesundheits- und Risikoverhalten
Insbesondere unter dem Blickwinkel der Gesundheitsförderung und der Gesunderhaltung kommt dem Gesundheits- und Risikoverhalten im Kindesalter große Bedeutung zu. Im Rahmen der Einschulungsuntersuchungen werden einige Angaben erhoben, die sich hierunter einordnen lassen. So können Impfungen, die Inanspruchnahme von Früherkennungsuntersuchungen und die Zahnpflege als Gesundheitsverhalten, das Rauchen älterer oder erwachsener Vorbilder hingegen als Risikoverhalten interpretiert werden. Ein übermäßiger Fernsehkonsum bzw. der unkontrollierte Zugang zu einem eigenen Fernseher wird immer wieder als Risikofaktor insbesondere für die kindliche Entwicklung diskutiert. Für die Berliner Daten hat sich in multivariaten Analysen dieser Einfluss nicht nachweisen lassen.
6

3.1 Impfstatus
Methodik
Die Auswertungen zum Impfstatus der Kinder und hier insbesondere zur Vollständigkeit der Impfungen richten sich nach den Vorgaben des RKI, dem nach § 34 Abs. 11 Infektionsschutzgesetz die Daten der Einschulungsuntersuchung übermittelt werden. Änderung der Grundgesamtheit 2013 Insgesamt sind die Unterschiede der Ergebnisse aufgrund des Wechsels der Datenbasis (vgl. Kapitel 0) als vergleichsweise gering einzustufen. Bei den Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Hib, Poliomyelitis, Hepatitis B sowie Meningokokken C sind um 0,1 bis 0,2 Prozentpunkte niedrigere Impfquoten durch den Wechsel der Grundgesamtheit zu konstatieren. Die Abweichungen sind im Wesentlichen damit in Einklang zu bringen, dass die in die Auswertung einbezogenen Kinder etwas jünger sind, da es sich um die erstmals untersuchten Kinder handelt. Bei einigen Kindern, die zurückgestellt werden, ist bei der erneuten Untersuchung ein Jahr später vermutlich die Möglichkeit der Schließung von Impflücken wahrgenommen worden. Im Gegensatz dazu zeigt sich bei der Impfquote gegen Pneumokokken eine leichte Steigerung um 0,5 Prozentpunkte aufgrund des Methodenwechsels. Dieser dürfte darauf zurückzuführen sein, dass bei vergleichsweise neu eingeführten Impfungen die Quote erfahrungsgemäß mit jedem Geburtsjahrgang steigt und damit bei den jüngeren Kindern etwas höher liegt. Die Auswirkungen des Wechsels der Grundgesamtheit auf die Impfquoten der einzelnen Subgruppen nach den Standardmerkmalen Geschlecht, soziale Lage und Migrationsmerkmalen sind im Wesentlichen in Richtung und Ausmaß denen auf der Gesamtberliner Ebene vergleichbar. Die Veränderungen liegen jedoch durchweg in einer Größenordnung von unter einem Prozentpunkt und werden daher hier nicht im Einzelnen aufgeführt. Auf der Ebene der Berliner Bezirke zeigen sich im Vergleich der Ergebnisse durch den Methodenwechsel je nach Bezirk sowohl Abweichungen nach oben als auch nach unten. Die Unterschiede zwischen den beiden Datenbasen 2013 sind jedoch durchweg geringer als die der zeitlichen Veränderungen von 2012 zu 2013.

6

Oberwöhrmann, S., Bettge, S., Hermann, S. & Meinlschmidt, G. (2013). Migrationshintergrund als Einflussfaktor auf die kindliche Entwicklung im Einschulungsalter – ein multivariates Modell. Gesundheitswesen, 75, 203-209.

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Methodisches Vorgehen von 2005 bis 2008 Für Berlin werden seit den Daten des Einschulungsjahrgangs 2005 in allen Publikationen in Abweichung vom seit 2003 nicht mehr überarbeiteten Indikatorensatz der Länder die für den jeweiligen Einschulungsjahrgang aktuellen, strengeren RKI-Definitionen für einen vollständigen Impfstatus verwendet (vgl. Tabelle 3.1). Hierbei wird seit 2005 für Tetanus und Diphtherie der Abstand zwischen der 2. und 3. Impfung berücksichtigt, sofern nur 3 Impfungen dokumentiert sind. Die Impfung gegen Meningokokken C ist seit 2006 von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen und wurde bei der ESU 2008 erstmalig erfasst.
Tabelle 3.1: Zugrunde liegende Definitionen zur Vollständigkeit der Impfungen der Berliner Einschulungsjahrgänge 2005 bis 2008
Impfung Diphtherie Tetanus Poliomyelitis Pertussis Haemophilus influenzae Typ b (Hib) Hepatitis B Meningokokken C * bei 3 Impfungen: Dauer des Abstands zwischen der 2. und 3. Impfung > 5 Monate. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Darstellung: SenGesSoz - I A -) vollständig bei Vorliegen von mindestens … dokumentierten Impfungen 3* bzw. 4 3* bzw. 4 3 bzw. 2 bei Verwendung von Virelon ® 4 3 3 1

Aktuelles methodisches Vorgehen (seit 2009) Das Robert Koch-Institut hat Ende 2007 die Kriterien für die Beurteilung der Vollständigkeit der Grundimmunisierungen zum Zeitpunkt der Einschulungsuntersuchung überarbeitet. Demnach ist bei der Beurteilung der Vollständigkeit der Grundimmunisierung die Verwendung von Kombinationsimpfstoffen mit Pertussiskomponente sowie ggf. der Impfabstand zwischen der 2. und 3. Impfdosis zu berücksichtigen. Nach Rücksprache mit dem RKI ergeben sich daher folgende Definitionen (Tabelle 3.2):
7

7

Aufgrund des zeitlichen Vorlaufs für die Realisierung des Erfassungsbogens und Dokumentationsprogramms bei den Einschulungsuntersuchungen, konnten die dafür notwendigen Zusatzvariablen jedoch erst ab dem Erhebungsjahr 2009 (Untersuchungszeitraum November 2008 bis Frühjahr 2009) aufgenommen werden.

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Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

25

Tabelle 3.2: Zugrunde liegende Definitionen zur Vollständigkeit der Impfungen der Berliner Einschulungsjahrgänge ab 2009
Impfung Tetanus Diphtherie Poliomyelitis Pertussis Haemophilus influenzae Typ b (Hib) Hepatitis B Pneumokokken Meningokokken C
1 2 3

vollständig bei Vorliegen von mindestens … dokumentierten Impfungen 31 bzw. 4 31 bzw. 4 31 bzw. 4; 2 bei Verwendung von Virelon ® 4 31 bzw. 4 32 bzw. 4 2 bis 4 je nach Alter bei Erstimpfung3 1 bzw. 3 bei 1. Impfung bereits im 1. Lebensjahr

Bei 3 Impfungen: Abstand zwischen der 2. und 3. Impfung >= 6 Monate. Bei 3 Impfungen mit Hepatitis B-Impfstoff ohne Pertussiskomponente: Abstand zwischen der 2. und 3. Impfung >= 5 Monate. 1. Impfung im Alter von 2-6 Monaten: 4 Impfdosen, 1. Impfung im Alter von 7-11 Monaten: 3 Impfdosen, 1. Impfung im Alter von 12-23 Monaten: 2 Impfdosen. Kinder mit einem Immunisierungsbeginn nach dem 23. LM werden von der Berechnung der Impfraten ausgeschlossen, da hier eher eine Indikationsimpfung anzunehmen ist.

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Aufgrund der geänderten Definitionen liegen die Durchimpfungsraten gegen Poliomyelitis, Haemophilus influenzae Typ b und Hepatitis B im Vergleich zu den früher publizierten Daten 1 % - 3 % niedriger. Bei Tetanus, Diphtherie und Pertussis hat sich an den Definitionen in Berlin nichts geändert (s. o.), so dass es hier erwartungsgemäß auch nicht zu einer Abnahme der Raten im Vergleich zu den Vorjahren (vor 2009) kommt. Die Erhebung der Meningokokken C-Impfung wird seit 2009 um die Frage des Zeitpunkts der 1. Meningokokkenimpfung (im/jenseits des 1. Lebensjahrs) ergänzt, da bei einem Immunisierungsbeginn im 1. Lebensjahr drei Impfdosen für eine vollständige Grundimmunisierung erforderlich sind. Entsprechend ist davon auszugehen, dass die Rate vollständig gegen Meningokokken C grundimmunisierter Kinder im Jahr 2008 geringfügig überschätzt wurde. Die Impfung gegen Pneumokokken ist von der STIKO seit 2006 für Kinder bis zum Alter von zwei Jahren empfohlen und wurde bei der ESU 2009 erstmalig erfasst. Bei der Beurteilung der Vollständigkeit der Grundimmunisierung spielt der Impfbeginn (Datum der 1. Pneumokokkenimpfung) eine wichtige Rolle (vgl. Tabelle 3.2). Die Erfassung der Pneumokokkenimpfung bezieht sich eigentlich auf die von der STIKO empfohlene Grundimmunisierung mit einem Pneumokokkenkonjugatimpfstoff innerhalb der ersten zwei Lebensjahre. Das Monitoring der Umsetzung dieser neu eingeführten Standardimpfung soll über die Einschulungsdaten erfolgen. Daneben existierte bereits vor Einführung dieser neuen Empfehlung die Möglichkeit einer Indikationsimpfung mit einem Pneumokokkenpolysaccharidimpfstoff für besonders gefährdete Gruppen, z. B. Kinder mit chronischen Atemwegserkrankungen oder nach Splenektomie. Für einen Impfschutz ist hier in der Regel eine einmalige Dosis ausreichend. Da es wie oben aufgeführt dem RKI zum jetzigen Zeitpunkt nur um die Erfassung der empfohlenen Standardimpfung bis zum 2. Lebensjahr geht, bleiben die Kinder, die danach eine Immunisierung gegen Pneumokokken erhalten haben, bei der Berechnung der Raten unberücksichtigt. Für Mumps, Masern, Röteln und Varizellen werden grundsätzlich sowohl die Impfraten für mindestens eine erfolgte Impfung als auch für zwei oder mehr Impfungen berichtet. Die 2. Impfung dient nicht der Komplettierung des Impfschutzes, sondern dem Schließen von Immunitätslücken, da nur 95 % der ErstSenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

26

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

impflinge eine Immunität entwickeln. Der 2. Impfung kommt damit eine wichtige Rolle hinsichtlich des WHO-Ziels einer 95%igen Durchimpfungsrate zur Eradikation der Masern und Röteln zu. In den Einschulungsjahrgängen 2009 und 2010 galt bei Verwendung eines Varizellen-Monoimpfstoffs bereits eine Impfdosis als ausreichend, weshalb dies in den Tabellen für diese Jahrgänge gesondert ausgewiesen wurde. Seit dem Jahrgang 2011 werden unabhängig vom verwendeten Impfstoff zwei Impfdosen gegen Varizellen empfohlen, was daher auch in den Auswertungen für diesen Jahrgang berücksichtigt wird. Die Auswertungen beziehen sich grundsätzlich nur auf die Kinder, für die ein Impfpass vorgelegt wurde. Seit 2009 wird gesondert erfasst, ob kein Impfpass vorgelegt werden konnte, weil das Kind glaubhaft keinerlei Impfungen erhalten hat. In diesen Sonderfällen (2013: n = 230 Kinder, entsprechend 0,8 % aller untersuchten Kinder) wird das Kind für alle Krankheiten als ungeimpft gewertet. Da diese Kinder in früheren Jahren laut Durchführungsanleitung in Berlin als Kinder mit vorgelegtem Impfpass, aber keinerlei Impfungen kodiert wurden, ergeben sich in den Impfraten hierdurch keine Veränderungen im Vergleich zu den Vorjahren.
8

8

Robert Koch-Institut (2013). Konstituierung der Nationalen Verifizierungskommission Masern/Röteln beim Robert Koch-Institut. Epidemiologisches Bulletin, 7/2013, 55-57.

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Tabelle 3.3:

Durchimpfungsgrad der Einschüler/innen gegen Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis, Pertussis, Haemophilus influenzae Typ b, Hepatitis B, Pneumokokken und Meningokokken C gesamt, nach

Geschlecht und sozialer Lage in Berlin 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Art der Impfung n =1 Tetanus Diphtherie Poliomyelitis Pertussis Hib Hepatitis B Pneumokokken 27.877 96,5 96,2 95,6 94,6 93,2 87,9 75,5 86,8 Meningokokken C

Merkmal

insgesamt

abgeschlossene

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundimmunisierung

begonnene 2,5 2,3 2,6 3,4 3,2 5,0

Grundimmunisierung

12,4

2,5

Geschlecht 14.479 96,5 96,6 96,3 97,0 96,4 95,8 95,0 93,7 96,7 96,1 95,5 94,4 92,1 96,3 95,9 95,0 93,9 96,2 95,6 94,7 93,2 96,1 95,5 94,5 93,3 13.398 4.415 12.551 8.044 87,9 87,9 92,5 90,4 82,0 75,4 75,6 77,6 78,3 71,3 87,0 86,6 90,9 88,5 82,1

Jungen

Mädchen

Soziale Lage2

untere Statusgruppe

mittlere Statusgruppe

obere Statusgruppe

1

Kinder mit vorgelegter Impfdokumentation inkl. gesichert ungeimpfte Kinder ohne Impfdokumente (0,8 %, n = 230, vgl. Methodik).

2

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 10,3 % der Fälle (n = 2.867).

Impfstatus nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen

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(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Grundauswertung ESU 2013 27

28

Tabelle 3.4:

Durchimpfungsgrad der Einschüler/innen gegen Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis, Pertussis, Haemophilus influenzae Typ b, Hepatitis B, Pneumokokken und Meningokokken C gesamt und nach

Migrationsmerkmalen in Berlin 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Art der Impfung n =1 Tetanus Diphtherie Poliomyelitis Pertussis Hib Hepatitis B 27.877 96,5 96,2 95,6 94,6 93,2 87,9 75,5 86,8 Pneumokokken Meningokokken C

Merkmal

insgesamt

abgeschlossene

Grundimmunisierung

Migrationshintergrund2 17.856 96,6 96,4 96,6 98,5 97,6 95,4 93,9 95,2 96,6 96,1 95,5 94,5 95,1 95,0 93,8 93,1 91,2 89,2 95,3 94,2 93,6 97,5 97,5 96,9 98,5 98,2 97,9 97,6 95,6 88,3 88,9 90,8 93,6 96,1 95,5 94,5 93,6 96,3 95,7 94,9 92,6 96,1 95,5 94,5 93,6 9.976 17.856 2.860 1.537 2.969 994 1.616 17.856 87,0 89,6 87,0 95,6 94,8 87,4 73,1 88,3 87,0 75,4 75,8 75,4 84,5 81,7 69,8 62,6 74,1 75,4 85,9 88,4 85,9 93,2 93,1 85,9 77,7 86,9 85,9

Grundauswertung ESU 2013

nein

ja

Herkunft2

deutsch

türkisch

arabisch

osteuropäisch

aus westl. Industriestaaten

aus sonstigen Staaten

Migration/Deutschkenntnisse3

Kind deutscher Herkunft

Kind nichtdeutscher Herkunft/ 5.092 96,7 96,5 95,9 95,3 94,3 90,3 78,0 89,4

(sehr) gute Deutschkenntnisse

Kind und begleitender Elternteil

Kind nichtdeutscher Herkunft/ 2.362 97,5 97,5 96,6 95,9 93,4 91,4 78,1 90,5

unzureichende Deutschkenntnisse

Kind oder begleitender Elternteil

Kind nichtdeutscher Herkunft/ 2.258 94,6 94,6 94,2 93,2 87,6 85,7 69,0 84,1

unzureichende Deutschkenntnisse

Kind und begleitender Elternteil
2

1

Kinder mit vorgelegter Impfdokumentation inkl. gesichert ungeimpfte Kinder ohne Impfdokumente (0,8 %, n = 230, vgl. Methodik).

Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,2 % der Fälle (n = 45).

3

Fehlende Angaben zu Herkunft und/oder Deutschkenntnissen von Kind und/oder begleitendem Elternteil in 1,1 % der Fälle (n = 309).

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Tabelle 3.5:

Durchimpfungsgrad der Einschüler/innen gegen Mumps, Masern, Röteln und Varizellen gesamt, nach Geschlecht und sozialer Lage in Berlin 2013, (erstmals untersuchte Kinder)

- Angaben in %
Art der Impfung Mumps n= >= 1 Dosis 95,4 95,6 95,3 98,1 96,0 93,0 87,6 94,2 88,4 93,0 91,9 96,4 92,2 96,1 92,8 98,1 92,8 98,2 90,4 96,0 90,8 95,3 90,4 92,8 91,9 87,6 90,6 96,0 90,9 95,6 90,6 90,5 96,0 90,8 95,4 90,5 >= 2 Dosen >= 1 Dosis >= 2 Dosen >= 1 Dosis >= 2 Dosen
1

Masern

Röteln

Varizellen >= 1 Dosis 86,4 86,7 86,2 92,8 89,0 79,0 >= 2 Dosen 81,8 81,8 81,8 86,7 84,9 74,7

Merkmal

insgesamt 14.479 13.398 4.415 12.551 8.044

27.877

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Geschlecht

Jungen

Mädchen

Soziale Lage

2

untere Statusgruppe

mittlere Statusgruppe

obere Statusgruppe

1

Kinder mit vorgelegter Impfdokumentation inkl. gesichert ungeimpfte Kinder ohne Impfdokumente (0,8 %, n = 230, vgl. Methodik).

2

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 10,3 % der Fälle (n = 2.867).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Grundauswertung ESU 2013

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

29

30

Tabelle 3.6:

Durchimpfungsgrad der Einschüler/innen gegen Mumps, Masern, Röteln und Varizellen gesamt und nach Migrationsmerkmalen in Berlin 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Art der Impfung Mumps n =1 >= 1 Dosis 95,4 94,5 97,1 94,5 98,8 98,7 96,5 92,1 96,6 94,5 89,9 95,2 90,3 90,8 97,3 91,9 83,1 92,8 83,8 88,5 96,8 88,6 94,9 98,9 95,3 98,7 96,6 92,2 96,7 94,5 96,0 98,9 96,0 98,8 89,9 95,2 90,3 94,5 91,5 97,4 91,8 97,1 89,9 95,2 90,3 94,5 89,9 91,5 89,9 96,0 94,9 88,5 83,1 90,9 89,9 90,5 96,0 90,8 95,4 90,5 >= 2 Dosen >= 1 Dosis >= 2 Dosen >= 1 Dosis >= 2 Dosen Masern Röteln Varizellen >= 1 Dosis 86,4 85,3 88,5 85,3 93,8 91,8 86,0 73,7 89,5 85,3 >= 2 Dosen 81,8 81,1 83,0 81,1 90,3 87,4 79,3 65,5 83,7 81,1

Merkmal

insgesamt 17.856 9.976 17.856 2.860 1.537 2.969 994 1.616 17.856

27.877

Migrationshintergrund2

nein

Grundauswertung ESU 2013

ja

Herkunft2

deutsch

türkisch

arabisch

osteuropäisch

aus westl. Industriestaaten

aus sonstigen Staaten

Migration/Deutschkenntnisse3

Kind deutscher Herkunft

Kind nichtdeutscher Herkunft/ 5.092 96,7 92,3 97,1 92,6 96,7 92,3 88,6 84,1

(sehr) gute Deutschkenntnisse

Kind und begleitender Elternteil

Kind nichtdeutscher Herkunft/ 2.362 98,0 93,4 98,1 93,8 98,0 93,4 90,8 85,6

unzureichende Deutschkenntnisse

Kind oder begleitender Elternteil

Kind nichtdeutscher Herkunft/ 2.258 96,8 87,6 97,3 88,1 97,0 87,8 85,5 78,0

unzureichende Deutschkenntnisse

Kind und begleitender Elternteil
2

1

Kinder mit vorgelegter Impfdokumentation inkl. gesichert ungeimpfte Kinder ohne Impfdokumente (0,8 %, n = 230, vgl. Methodik).

Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,2 % der Fälle (n = 45).

3

Fehlende Angaben zu Herkunft und/oder Deutschkenntnissen von Kind und/oder begleitendem Elternteil in 1,1 % der Fälle (n = 309).

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Tabelle 3.7:

Durchimpfungsgrad der Einschüler/innen gegen Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis, Pertussis, Haemophilus influenzae Typ b, Hepatitis B, Pneumokokken und Meningokokken C nach Berliner

Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Art der Impfung Tetanus 96,1 95,2 95,2 95,7 98,1 97,9 97,1 97,0 96,6 97,7 96,8 96,2 96,5 96,2 95,6 94,6 93,2 95,9 95,4 94,5 93,7 96,5 96,0 95,5 93,7 97,6 97,2 96,7 95,1 96,2 95,4 93,2 92,7 97,0 96,7 95,8 95,0 92,0 86,2 91,3 90,6 90,7 87,9 96,6 96,3 95,6 94,5 90,1 97,2 96,9 94,6 94,4 87,7 98,0 97,3 96,2 94,8 91,9 95,3 95,2 94,1 93,0 86,0 94,5 92,9 92,9 90,1 83,1 95,0 94,0 93,4 91,3 78,5 68,4 71,1 78,6 82,9 72,1 76,3 76,9 72,2 80,2 78,7 75,8 75,5 95,7 95,2 94,1 92,3 89,6 76,6 Diphtherie Poliomyelitis Pertussis Hib Hepatitis B Pneumokokken Meningokokken C 84,8 83,4 82,6 84,3 90,8 83,6 87,9 89,1 85,7 91,7 90,9 91,0 86,8

Bezirk

n =1

Mitte

2.815

Friedrichshain-Kreuzberg

2.243

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Pankow

3.597

Charlottenburg-Wilmersdorf

2.027

Spandau

1.859

Steglitz-Zehlendorf

2.319

Räumliche Verteilung des Impfstatus

Tempelhof-Schöneberg

2.546

Neukölln

2.424

Treptow-Köpenick

1.816

Marzahn-Hellersdorf

2.207

Lichtenberg

2.052

Reinickendorf

1.972

Berlin gesamt

27.877

1

Kinder mit vorgelegter Impfdokumentation inkl. gesichert ungeimpfte Kinder ohne Impfdokumente (0,8 %, n = 230, vgl. Methodik).

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Grundauswertung ESU 2013 31

32

Tabelle 3.8:

Durchimpfungsgrad der Einschüler/innen gegen Mumps, Masern, Röteln und Varizellen nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Art der Impfung Mumps n =1 >= 1 Dosis 95,5 92,9 92,0 95,1 96,9 94,8 96,5 97,1 94,2 98,4 97,0 96,6 95,4 90,5 96,0 90,8 92,7 96,9 92,7 92,5 97,3 92,7 94,1 98,5 94,1 89,4 94,8 89,6 91,7 97,4 91,8 97,1 94,2 98,5 97,0 96,6 95,4 92,3 96,8 92,8 96,5 90,6 95,4 91,2 94,8 92,7 97,8 93,0 96,9 89,5 95,9 90,1 95,2 87,2 93,3 88,0 92,0 87,2 89,5 92,7 90,6 92,3 91,7 89,4 94,1 92,5 92,7 90,5 84,4 93,4 84,8 92,9 84,5 90,7 96,0 91,0 95,6 90,8 >= 2 Dosen >= 1 Dosis >= 2 Dosen >= 1 Dosis >= 2 Dosen Masern Röteln Varizellen >= 1 Dosis 87,4 75,6 82,8 85,2 91,4 80,5 87,3 85,1 86,3 94,8 93,5 91,5 86,4 >= 2 Dosen 82,9 70,4 78,8 80,0 87,4 75,1 83,7 79,7 81,2 89,8 88,6 87,6 81,8

Bezirk

Mitte 2.243 3.597 2.027 1.859 2.319 2.546 2.424 1.816 2.207 2.052 1.972 27.877

2.815

Friedrichshain-Kreuzberg

Pankow

Grundauswertung ESU 2013

Charlottenburg-Wilmersdorf

Spandau

Steglitz-Zehlendorf

Tempelhof-Schöneberg

Neukölln

Treptow-Köpenick

Marzahn-Hellersdorf

Lichtenberg

Reinickendorf

Berlin gesamt

1

Kinder mit vorgelegter Impfdokumentation inkl. gesichert ungeimpfte Kinder ohne Impfdokumente (0,8 %, n = 230, vgl. Methodik).

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabelle 3.9:

Zeitreihe vollständige Grundimmunisierung der Einschüler/innen gegen Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis, Pertussis, Haemophilus influenzae Typ b, Hepatitis B, Pneumokokken und

Meningokokken C in Berlin 2005 bis 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Art der Impfung Tetanus 95,9 96,4 96,8 97,1 96,6 96,7 96,8 96,6 96,5 96,2 95,6 94,6 93,2 96,2 95,7 94,7 93,4 87,6 87,9 96,3 95,8 94,8 93,4 87,3 96,0 95,4 94,3 93,0 88,2 96,0 95,5 94,1 93,0 88,2 96,7 97,7 94,1 94,3 92,8 96,4 97,3 93,7 93,8 91,9 96,1 97,5 93,1 93,9 89,9 6,4 12,1 44,1 64,7 75,5 95,7 97,5 92,1 93,5 88,5 Diphtherie Poliomyelitis Pertussis Hib Hepatitis B Pneumokokken2 Meningokokken C3 54,1 69,8 77,7 84,1 85,9 86,8

Jahr

n =1

Zeitreihen zu Impfungen

2005

25.365

2006

25.176

Gesundheitsberichterstattung Berlin

2007

24.038

2008

24.072

20094

24.576

2010

4

25.222

20114

24.895

20124

25.870

20134,5

27.877

1

Kinder mit vorgelegter Impfdokumentation inkl. gesichert ungeimpfte Kinder ohne Impfdokumente (vgl. Methodik).

2

Die Impfung gegen Pneumokokken wird seit dem Jahr 2009 bei den Einschulungsuntersuchungen in Berlin erfasst.

3

Die Impfung gegen Meningokokken C wird seit dem Jahr 2008 bei den Einschulungsuntersuchungen in Berlin erfasst.

4

Ab dem Jahr 2009 Anwendung der strengeren Richtlinien zur Beurteilung der Vollständigkeit der Grundimmunisierung bei Poliomyelitis, Hib und Hepatitis B (vgl. Methodik und Text).

5

Wechsel in der Grundgesamtheit: ab der Grundauswertung 2013 werden die erstmals untersuchten Kinder betrachtet, zuvor die eingeschulten Kinder (vgl. Methodik).

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Grundauswertung ESU 2013 33

34

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Im Zeitverlauf von 2005 bis 2013 sind die Impfquoten für Tetanus und Diphtherie im Wesentlichen unverändert (vgl. Tabelle 3.9). Für die Pertussisimpfung zeigt sich ein leichter, aber kontinuierlicher Anstieg der Impfquoten über die Jahre, der auf dem Niveau von 2011 weitgehend stagniert. Nach bisheriger Methodik wäre ein diskreter Anstieg in den Impfquote von 2012 zu 2013 zu beobachten, durch den Methodenwechsel der Datenbasis tritt jedoch ein diskreter Rückgang in der Impfquote von 2012 auf 2013 auf (Trendumkehr). Die Unterschiede sind im Wesentlichen damit in Einklang zu bringen, dass die Kinder in dem neuen Datensatz etwas jünger sind und daher eventuell vorhandene Impflücken noch nicht geschlossen wurden. Die Impfquote der Hepatitis B-Impfung ist von 2005 bis 2008 angestiegen, der Abfall in 2009 auf das Ausgangsniveau dürfte jedoch zum größten Teil methodisch durch die Anwendung der strengeren Beurteilungskriterien bedingt sein (vgl. Methodik). Dies gilt analog auch für den leichten Rückgang der Impfquoten gegen Poliomyelitis und Hib vom Jahr 2008 auf 2009. Die erst 2008 in die Dokumentation der Einschulungsuntersuchung aufgenommene Impfung gegen Meningokokken C weist erwartungsgemäß einen starken Anstieg der Impfquoten im Beobachtungszeitraum von 2008 bis 2013 auf, wobei die Zunahme in den Jahren von 2011 bis 2013 wesentlich niedriger ausfällt als in den Vorjahren. Die deutlich niedrigere Impfquote im Falle der seit 2009 erfassten Pneumokokkenimpfung dürfte zum einen an dem aufwendigeren Impfschema liegen (bis zu 4 Impfdosen im 1. Lebensjahr) und zum anderen daran, dass anders als für die Meningokokken ein Nachholen der Impfung jenseits des 2. Lebensjahres nicht in den STIKO-Empfehlungen enthalten ist. Dennoch weist auch die Pneumokokkenimpfung einen starken Anstieg in den Jahren von 2009 bis 2013 auf. Die Zunahme wäre auch ohne den Wechsel in der Grundgesamtheit zu beobachten gewesen, fällt aber aufgrund der geänderten Datenbasis etwas höher aus. Dies wird darauf zurückgeführt, dass die Impfquote bei vergleichsweise neu eingeführten Impfungen erfahrungsgemäß bei jedem Geburtsjahrgang etwas höher ist und die zeitliche Entwicklung durch den Wechsel der Grundgesamtheit quasi vorweg genommen wird.

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Tabelle 3.10:

Zeitreihe Durchimpfungsgrad der Einschüler/innen gegen Mumps, Masern, Röteln und Varizellen in Berlin 2005 bis 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Art der Impfung Mumps n= >= 1 Dosis 93,1 93,3 94,0 94,7 94,7 95,0 95,5 95,4 95,4 90,5 96,0 90,8 95,4 90,5 95,9 90,9 95,5 90,3 95,9 90,7 95,5 89,4 95,4 89,7 95,0 88,7 95,1 89,1 94,7 88,6 89,3 90,3 90,6 90,5 87,9 95,2 88,2 94,7 87,9 86,4 94,5 86,8 94,0 86,3 83,2 93,8 83,6 93,3 83,1 78,4 93,5 78,8 92,8 78,1 >= 2 Dosen >= 1 Dosis >= 2 Dosen >= 1 Dosis >= 2 Dosen
1

Masern >= 1 Dosis 20,7 36,4 55,73 67,43 77,4 84,3 86,4

Röteln

Varizellen2 >= 2 Dosen 0,3 1,3 7,5 27,5 57,3 77,6 81,8

Jahr

2005 25.176 24.038 24.072 24.576 25.222 24.895 25.870 27.877

25.365

2006

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2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

4

1

Kinder mit vorgelegter Impfdokumentation inkl. gesichert ungeimpfte Kinder ohne Impfdokumente (vgl. Methodik).

2

Die Impfung gegen Varizellen wird seit dem Jahr 2007 bei den Einschulungsuntersuchungen in Berlin erfasst.

3

2009 und 2010 genügte nach STIKO-Empfehlung die einmalige Impfung mit Varizellen-Monoimpfstoff (2009: 45,3 %, 2010: 36,3 %).

4

Wechsel in der Grundgesamtheit: ab der Grundauswertung 2013 werden die erstmals untersuchten Kinder betrachtet, zuvor die eingeschulten Kinder (vgl. Methodik).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

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36

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Der Anteil der zum Zeitpunkt der Einschulungsuntersuchungen gegen Mumps, Masern und Röteln geimpften Kinder hat im Beobachtungszeitraum von 2005 bis 2013 zugenommen (vgl. Tabelle 3.10). Dies gilt vor allem für den Anteil der Kinder, die (mindestens) noch eine zweite Impfdosis erhalten haben, der um mehr als zehn Prozentpunkte angestiegen ist, auch wenn das Niveau mit gut 90 % nach wie vor nicht die Zielvorgaben der WHO einer Impfquote von 95 % mit zwei Masern- bzw. Rötelnimpfungen erreicht. Ohne den Wechsel der Grundgesamtheit wäre bei den Impfungen gegen Masern (2 Dosen) und Röteln (2 Dosen) ein diskreter Anstieg in den Impfraten von 2012 zu 2013 zu beobachten gewesen, durch den Methodenwechsel der Datenbasis tritt bei diesen drei Impfungen ein diskreter Rückgang in den Impfquoten von 2012 auf 2013 auf (Trendumkehr). Die Unterschiede sind im Wesentlichen damit in Einklang zu bringen, dass die Kinder in dem neuen Datensatz etwas jünger sind und daher eventuell vorhandene Impflücken noch nicht geschlossen wurden. Seit der Aufnahme der Varizellen-Impfung in die Impfempfehlungen hat erwartungsgemäß auch hier der Anteil der Kinder, die überhaupt eine Impfung erhalten haben, deutlich zugenommen. Die Empfehlung bezüglich einer zweiten Impfdosis gegen Varizellen wurde im Beobachtungszeitraum zweimal verändert und gilt unabhängig vom verwendeten Impfstoff erst seit dem Einschulungsjahrgang 2011. Die entsprechende Impfquote hat seitdem stark zugenommen.

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3.2 Zahnpflege
Methodik
Änderung der Grundgesamtheit 2013 Die Änderung der Grundgesamtheit (vgl. Kapitel 0), auf die sich die Auswertungen beziehen, bleibt weitgehend ohne Auswirkungen auf die Ergebnisse zum Gebisszustand. Der Gebisszustand der aktuell in der Grundauswertung betrachteten Kinder stellt sich marginal günstiger dar als bei Betrachtung der bisherigen Grundgesamtheit. In der neuen Grundgesamtheit liegt der Anteil der Kinder mit versorgten Zähnen geringfügig (um 0,3 Prozentpunkte) höher und die Anteile der Kinder mit sanierungsbedürftigen oder abgefaulten Zähnen liegen geringfügig niedriger im Vergleich zur bisherigen Grundgesamtheit. Eine mögliche Erklärung ist das etwas jüngere Alter der Kinder in der aktuellen Grundgesamtheit. Methodisches Vorgehen Der Zustand des Gebisses wird im Rahmen der Einschulungsuntersuchung von den Ärzten und Ärztinnen des KJGD erhoben. Er wird dabei durch einfache Inspektion der Mundhöhle nach den in Tabelle 3.11 beschriebenen Kriterien beurteilt. Die Kriterien sind rein qualitativer Art und lassen den quantitativen Aspekt bewusst außer Acht. Zusätzlich werden Angaben der Begleitpersonen insbesondere zum Grund von Zahnextraktionen (Karies, Unfall, Fehlstellungen) erfragt, die in die Beurteilung mit eingehen (Kategorie 5 nur bei Extraktion aufgrund von Karies).
Tabelle 3.11: Kategorien der Beurteilung des Gebisszustandes bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin seit 2004
Kategorie 1 2 3 4 5 Gebisszustand naturgesundes Gebiss ohne sichtbare Karies und ohne Füllungen Füllungen vorhanden und keine zusätzliche (deutliche) Karies Füllungen vorhanden und zusätzlich (deutliche) Karies (deutliche) Karies vorhanden, keine Füllungen Zahn bis auf die Gingiva abgefault / Extraktionen wegen Karies

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Die Untersuchung erhebt keinen Anspruch, eine dem zahnärztlichen Befund vergleichbare Aussage über den Gebisszustand zu ermöglichen und stellt auch keine zahnärztliche Beurteilung des Pflegezustandes (z. B. über das Ausmaß von Zahnbelägen) dar, sondern dient der Einschätzung des Gesundheitsverhaltens der Familie, d. h. als grobes Maß für die regelmäßige Zahnpflege und rechtzeitige Sanierung von auftretender Karies. Die Fehleinschätzung des Gesundheitsverhaltens von Kindern, die trotz mangelnder Pflege keine Karies bekommen, oder Kindern mit anfälligen Zähnen, die trotz guter Pflege ein kariöses Gebiss aufweisen, wird auf Einzelfälle beschränkt sein, die die Aussage in Bezug auf die Gesamtgruppe der untersuchten Kinder nicht verfälschen. Eine weitere Verzerrung in dieser Hinsicht ist durch einige Zahnärzte gegeben, die das kariöse Milchgebiss nicht für sanierungsbedürftig erachten. In den Ergebnistabellen werden die Kategorien 1 (naturgesund) und 2 (saniert) in die Kategorie „Zähne versorgt“ zusammengefasst und die Kategorien 3 (Füllungen mit Karies) und 4 (Karies ohne Füllungen) in die Kategorie „Zähne sanierungsbedürftig“. Die Kategorie 5 (Zähne abgefault oder Extraktionen wegen Karies) wird gesondert ausgewiesen.

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Gebisszustand als Parameter der Zahnpflege nach Geschlecht, sozialer Lage, Migrationsmerkmalen und Kitabesuchsdauer
Tabelle 3.12: Gebisszustand der Einschüler/innen gesamt, nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen in Berlin 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Gebisszustand Merkmal n= Zähne versorgt 86,2 85,3 87,1 68,2 89,1 95,9 91,8 76,8 91,8 77,3 74,2 69,9 92,0 82,1 91,8 Zähne sanierungsbedürftig 8,9 9,2 8,5 19,3 7,1 3,0 5,1 15,3 5,1 15,9 17,5 18,9 5,9 11,5 5,1 Zähne abgefault oder Extraktionen wegen Karies 4,9 5,4 4,3 12,5 3,8 1,0 3,1 7,9 3,1 6,8 8,3 11,3 2,1 6,3 3,1

insgesamt Geschlecht Jungen Mädchen Soziale Lage1 untere Statusgruppe mittlere Statusgruppe obere Statusgruppe Migrationshintergrund2 nein ja Herkunft2 deutsch türkisch arabisch osteuropäisch aus westl. Industriestaaten aus sonstigen Staaten Migration/Deutschkenntnisse3 Kind deutscher Herkunft Kind nichtdeutscher Herkunft/ (sehr) gute Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind oder begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil
1 2 3

29.692 15.458 14.234 4.883 13.132 8.393 18.527 11.112 18.527 3.015 1.695 3.451 1.106 1.845 18.527

5.466

84,0

10,6

5,4

2.598

75,3

16,1

8,6

2.783

64,1

24,1

11,9

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 11,1 % der Fälle (n = 3.284). Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,2 % der Fälle (n = 53). Fehlende Angaben zu Herkunft und/oder Deutschkenntnissen von Kind und/oder begleitendem Elternteil in 1,1 % der Fälle (n = 318).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

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39

Tabelle 3.13: Gebisszustand der Einschüler/innen nach Kita-Besuchsdauer in Berlin 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Gebisszustand Kita-Besuchsdauer1 n= Zähne versorgt 50,9 63,4 71,8 88,9 86,4 Zähne sanierungsbedürftig 31,8 23,5 18,0 7,2 8,8 Zähne abgefault oder Extraktionen wegen Karies 17,4 13,1 10,3 4,0 4,9

kein Besuch < 1/2 Jahr 1/2 bis 2 Jahre > 2 Jahre Gesamt
1

570 213 2.726 25.792 29.301

Fehlende Angaben zum Kitabesuch in 1,3 % der Fälle (n = 391).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Räumliche Verteilung des Gebisszustands als Parameter der Zahnpflege
Tabelle 3.14: Gebisszustand der Einschüler/innen nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Gebisszustand Bezirk n= Zähne versorgt 78,2 84,6 95,8 89,0 82,6 94,0 84,6 77,5 95,0 82,9 88,3 79,8 86,2 Zähne sanierungsbedürftig 15,4 11,7 2,5 7,8 9,8 4,4 10,7 13,8 3,1 10,1 6,8 11,5 8,9 Zähne abgefault oder Extraktionen wegen Karies 6,4 3,8 1,7 3,2 7,6 1,6 4,7 8,7 2,0 7,0 4,9 8,7 4,9

Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin gesamt

3.051 2.358 3.804 2.197 1.857 2.478 2.643 2.715 1.933 2.353 2.179 2.124 29.692

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

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Zeitreihe zum Gebisszustand als Parameter der Zahnpflege
Tabelle 3.15: Zeitreihe Gebisszustand der Einschüler/innen in Berlin 2005 bis 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Gebisszustand Jahr n= Zähne versorgt 82,3 84,1 83,5 84,3 85,7 87,1 86,4 86,3 86,2 Zähne sanierungsbedürftig 11,4 9,8 9,9 9,7 9,2 8,2 8,4 8,6 8,9 Zähne abgefault oder Extraktionen wegen Karies 6,2 6,1 6,6 5,9 5,1 4,8 5,2 5,1 4,9

2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013
1 1

27.390 27.092 25.681 25.678 26.148 26.811 26.621 27.471 29.692

Wechsel in der Grundgesamtheit: ab der Grundauswertung 2013 werden die erstmals untersuchten Kinder betrachtet, zuvor die eingeschulten Kinder (vgl. Methodik).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Der Anteil der Kinder mit versorgten Zähnen, soweit dies aus der Laienperspektive erkennbar ist, hat von 2005 bis 2010 um etwa fünf Prozentpunkte zugenommen, ist seitdem aber wieder leicht zurückgegangen (vgl. Tabelle 3.15). Ohne den Wechsel der Grundgesamtheit wäre der Gebisszustand 2013 noch geringfügig ungünstiger beurteilt worden. Das Verhältnis des Anteils von Kindern mit sanierungsbedürftigen Zähnen zum Anteil der Kinder mit bereits abgefaulten oder wegen Karies entfernten Zähnen ist dabei über die Jahre weitgehend unverändert.

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3.3 Inanspruchnahme von Früherkennungsuntersuchungen
Methodik
Änderung der Grundgesamtheit 2013 Die Ergebnisse zur Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchungen sind von der Änderung der Datenbasis (vgl. Kapitel 0) kaum betroffen. Lediglich bei der Inanspruchnahme der U7a und der U8 liegt die Teilnahmerate in der neuen, hier ausgewerteten Grundgesamtheit höher als in der bisherigen, wodurch auch die Rate der vollständigen Untersuchungen U1 bis U8 (ohne U7a) bei Betrachtung der neuen Grundgesamtheit etwas höher ausfällt. Methodisches Vorgehen Für die Auswertungen zur Inanspruchnahme der Früherkennungs- oder Vorsorgeuntersuchungen (umgangssprachlich auch U-Untersuchungen genannt) werden nur die Kinder berücksichtigt, die ein Vorsorgeheft vorgelegt haben und seit ihrer Geburt in Deutschland leben, da nur von diesen überhaupt eine vollständige Vorsorgedokumentation erwartet werden kann. Für Kinder, für die kein Untersuchungsheft vorgelegt wurde, liegen keine Daten vor. Es ist davon auszugehen, dass die Rate an unvollständiger Inanspruchnahme der Untersuchungen in dieser Gruppe höher liegen wird. Tabelle 3.16 gibt einen Überblick über die Zeiträume, innerhalb derer die einzelnen Früherkennungsuntersuchungen vorgesehen sind.
Tabelle 3.16: Zeiträume der Früherkennungsuntersuchungen für Kinder (U1 - U9) in der Bundesrepublik Deutschland
Untersuchungsstufe U1 U2 U3 U4 U5 U6 U7 U7a U8 U9 Zeitgrenze 01. 03.-10. 04.-05. 03.-04. 06.-07. 10.-12. 21.-24. 34.-36. 46.-48. 60.-64. Lebenstag Lebenstag Lebenswoche Lebensmonat Lebensmonat Lebensmonat Lebensmonat Lebensmonat Lebensmonat Lebensmonat Toleranzgrenze 01. 03.-14. 03.-08. 02.-04½. 05.-08. 09.-14. 20.-27. 33.-38. 43.-50. 58.-66. Lebenstag Lebenstag Lebenswoche Lebensmonat Lebensmonat Lebensmonat Lebensmonat Lebensmonat Lebensmonat Lebensmonat

(Datenquelle: Gemeinsamer Bundesausschuss / Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Die U7a wurde am 1.7.2008 in die Richtlinien zur Früherkennung von Krankheiten bei Kindern bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres aufgenommen. Trotz Aufnahme der U7a in die Kinder-Richtlinien wurde das Kinderuntersuchungsheft bisher nicht verändert, für die U7a gibt es lediglich ein Einlegeblatt. Die Kinder, die 2012 eingeschult wurden, sind mehrheitlich 2006 geboren und damit der erste Jahrgang, bei dem alle Kinder die Untersuchung in Anspruch genommen haben können, so dass erst seit dem Einschulungsjahrgang 2012 die Inanspruchnahmeraten der U7a ausgewiesen werden. Die U7a bleibt jedoch bei der Berechnung der Inanspruchnahmerate „U1 bis U8 vollständig“ zunächst unberücksichtigt, da die Raten deutlich unterhalb der Raten der U7 und U8 liegen. Eine Berücksichtigung würde daher zu einer deutlichen Abnahme der Rate „U1 bis U8 vollständig“ führen, was bei oberflächlicher Betrachtung zu einer Fehlinterpretation der Zeitreihe führen könnte. Es wird angenommen, dass sich die neue UUntersuchung (analog neu eingeführter Impfungen) erst etablieren muss, so dass die weitere Entwicklung abgewartet wird.
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42

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Aufgrund der zeitlichen Überschneidung von U9 (Zeitgrenze 60-64 Monate, vgl. Tab. 3.16) und der Einschulungsuntersuchung, von der seit 2005 aufgrund der früheren Stichtagsregelung für die Einschulung ein erheblicher Anteil der Kinder betroffen ist, wird die Inanspruchnahmerate der U9 nicht mehr ausgewiesen, da ihre Aussagekraft deutlich gesunken ist.

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Tabelle 3.17:

Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchungen bei Einschüler/innen (Kinder mit vorgelegtem Vorsorgeheft und seit Geburt in Deutschland lebend) gesamt, nach Geschlecht und sozialer

Lage in Berlin 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Untersuchungsstufe n= 99,4 99,4 99,4 98,9 99,6 99,5 99,5 99,4 99,1 98,5 98,4 96,1 99,5 99,2 98,5 97,7 97,4 93,7 68,3 72,3 98,6 97,1 95,6 93,0 91,6 86,8 61,5 99,2 98,8 97,8 96,8 96,4 92,6 67,1 99,3 98,7 98,0 96,9 96,2 92,7 68,1 93,4 93,0 87,1 94,2 96,3 99,3 98,7 97,9 96,8 96,3 92,7 67,6 93,2 U1 U2 U3 U4 U5 U6 U7 U7a U8 U1 bis U8 vollständig1 83,9 84,1 83,8 69,8 86,6 91,0

Merkmal

insgesamt

26.679

Geschlecht

Jungen

13.885

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Mädchen 4.192 7.630

12.794

Soziale Lage2

untere Statusgruppe

mittlere Statusgruppe

12.242

obere Statusgruppe

1

Aus Gründen der Vergleichbarkeit mit den Vorjahren wird die U7a bei der Berechnung der vollständigen Inanspruchnahme des Früherkennungsprogramms nicht berücksichtigt.

2

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 9,8 % der Fälle (n = 2.615).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Grundauswertung ESU 2013

Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchungen nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen

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43

44

Tabelle 3.18:

Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchungen bei Einschüler/innen (Kinder mit vorgelegtem Vorsorgeheft und seit Geburt in Deutschland lebend) gesamt und nach

Migrationsmerkmalen in Berlin 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Untersuchungsstufe n= 26.679 99,4 99,6 99,1 99,6 99,1 99,0 99,2 98,8 98,8 99,6 99,5 99,2 98,6 98,0 98,4 96,8 96,3 94,3 93,1 97,7 98,5 98,5 96,7 95,6 94,4 98,8 97,7 96,4 94,6 93,9 99,0 97,2 95,6 93,3 91,9 98,9 98,4 97,4 94,9 94,1 89,4 85,5 89,5 92,7 88,4 94,6 99,5 99,2 98,6 98,0 97,7 94,6 98,8 97,7 96,6 94,5 93,5 88,9 99,5 99,2 98,6 98,0 97,7 94,6 70,1 62,6 70,1 66,0 61,5 60,8 66,5 58,4 70,1 99,3 98,7 97,9 96,8 96,3 92,7 67,6 17.802 8.837 17.802 2.805 1.453 2.505 662 1.412 17.802 U1 U2 U3 U4 U5 U6 U7 U7a U8 93,2 94,8 90,1 94,8 90,1 88,6 90,9 92,9 89,1 94,8 U1 bis U8 vollständig1 83,9 88,1 75,6 88,1 75,6 70,3 78,3 82,0 73,0 88,1

Merkmal

insgesamt

Migrationshintergrund2

nein

ja

Grundauswertung ESU 2013

Herkunft2

deutsch

türkisch

arabisch

osteuropäisch

aus westl. Industriestaaten

aus sonstigen Staaten

Migration/Deutschkenntnisse3

Kind deutscher Herkunft

Kind nichtdeutscher Herkunft/ 4.752 99,3 99,1 98,5 97,5 96,1 95,3 91,1 64,6 92,6 81,2

(sehr) gute Deutschkenntnisse

Kind und begleitender Elternteil

Kind nichtdeutscher Herkunft/ 2.105 99,1 98,7 97,8 96,4 93,7 92,4 88,3 60,4 88,7 72,4

unzureichende Deutschkenntnisse

Kind oder begleitender Elternteil

Kind nichtdeutscher Herkunft/ 1.749 98,5 98,1 95,7 94,5 91,5 90,7 84,6 60,5 85,8 66,0

unzureichende Deutschkenntnisse

Kind und begleitender Elternteil

1

Aus Gründen der Vergleichbarkeit mit den Vorjahren wird die U7a bei der Berechnung der vollständigen Inanspruchnahme des Früherkennungsprogramms nicht berücksichtigt.

2

Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,1 % der Fälle (n = 40).

3

Fehlende Angaben zu Herkunft und/oder Deutschkenntnissen von Kind und/oder begleitendem Elternteil in 1,0 % der Fälle (n = 271).

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Tabelle 3.19:

Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchungen bei Einschüler/innen nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013 bezogen auf die Kinder mit vorgelegtem Vorsorgeheft, die seit Geburt in

Deutschland leben, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Untersuchungsstufe n= 2.543 98,9 99,0 99,6 99,6 99,7 99,8 99,3 99,2 99,4 99,5 99,6 99,3 99,4 99,3 98,7 97,9 96,8 96,3 99,2 98,5 97,5 95,8 95,7 99,5 98,5 98,0 96,9 97,1 99,4 98,8 98,3 97,5 96,9 99,1 98,9 98,1 97,6 96,9 94,2 93,1 92,5 91,5 92,7 99,2 98,2 97,3 94,9 93,9 88,9 99,1 98,9 98,3 96,8 96,7 93,2 99,7 99,5 98,5 97,6 97,7 95,7 99,4 98,7 97,4 96,3 95,8 92,6 63,9 78,9 72,1 67,3 76,3 57,4 59,2 63,4 67,6 99,5 99,2 98,4 97,2 97,1 93,5 70,3 99,5 99,3 98,9 98,7 97,9 94,8 66,4 98,8 98,9 98,3 96,9 96,0 92,1 69,2 90,8 94,5 95,9 92,3 97,2 95,6 89,5 93,0 95,6 92,6 92,4 93,2 98,7 97,5 95,8 95,0 93,8 89,7 67,0 89,0 2.208 3.488 1.867 1.758 2.196 2.436 2.360 1.783 2.160 1.986 1.894 U1 U2 U3 U4 U5 U6 U7 U7a U8 U1 bis U8 vollständig1 76,2 81,0 88,0 87,9 83,2 90,9 85,8 76,9 86,8 85,9 83,9 80,3 83,9

Bezirk

Mitte

Friedrichshain-Kreuzberg

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Pankow

Charlottenburg-Wilmersdorf

Spandau

Steglitz-Zehlendorf

Tempelhof-Schöneberg

Neukölln

Treptow-Köpenick

Marzahn-Hellersdorf

Lichtenberg

Reinickendorf

Berlin gesamt

26.679

1

Aus Gründen der Vergleichbarkeit mit den Vorjahren wird die U7a bei der Berechnung der vollständigen Inanspruchnahme des Früherkennungsprogramms nicht berücksichtigt.

Räumliche Verteilung der Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchungen

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Grundauswertung ESU 2013 45

46

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Zeitreihe zur Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchungen
Die Inanspruchnahme der Kinderfrüherkennungsuntersuchungen U1 bis U5 hat sich im Zeitraum von 2005 bis
Die Inanspruchnahme der U9 wird nicht ausgewiesen, da aufgrund des jüngeren Einschulungsalters seit 2005 ein Anteil von bis zu 20 % der Einschüler/innen die U9 noch nicht wahrgenommen haben 75,1 77,2 76,1 78,2 78,3 78,8 78,8 78,6 83,9

Zeitreihe Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchungen bei Einschüler/innen in Berlin 2005 bis 2013 bezogen auf die Kinder mit vorgelegtem Vorsorgeheft, die seit Geburt in

vollständig2

U1 bis U8

2013 im Wesentlichen nicht verändert (vgl. Tabelle 3.20). Bei den späteren Untersuchungen, insbesondere der U8, ist ein leichter Anstieg der TeilnahAus Gründen der Vergleichbarkeit mit den Vorjahren wird die U7a bei der Berechnung der vollständigen Inanspruchnahme des Früherkennungsprogramms nicht berücksichtigt.

83,1

84,9

84,1

85,3

85,9

86,5

86,5

86,9

93,2

U8

U7a

54,2

67,6

mequoten von 2005 bis 2012 zu verzeichnen, in dessen Folge auch die
Wechsel in der Grundgesamtheit: ab der Grundauswertung 2013 werden die erstmals untersuchten Kinder betrachtet, zuvor die eingeschulten Kinder (vgl. Methodik).

-

-

-

-

-

-

-

vollständige

Inanspruchnahme

der

90,1

91,3

90,9

91,9

91,4

91,8

91,9

91,9

92,7

Untersuchungsserie U1 bis U8 leicht angestiegen ist. Im Einschulungsjahrgang 2013 ist gegenüber den Vorjahren ein deutlicher Anstieg der Teilnahme an der U8 und in geringerem Ausmaß auch an der U7 zu vermerken, wodurch der Anteil der Kinder mit vollständiger Inanspruchnahme der U1 bis U8 ebenfalls deutlich angestiegen ist. Dieser Effekt wäre bei Verzicht auf die Änderung der Grundgesamtheit nur geringfügig kleiner ausgefallen und ist vermutlich in erster Linie auf das in Berlin
(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Untersuchungsstufe1

U7

94,9

95,2

94,9

95,6

95,6

95,5

95,9 96,5 97,7 98,5

96,0

96,0

95,7

96,2

96,4

95,9 96,3 97,5 98,5

97,4

97,3

97,4

97,7

97,6

96,3

98,0

98,4

98,4

98,5

98,3

97,6

98,5

98,7

U3

97,9

U4

96,8

U5

96,3

U6

im Jahr 2010 eingeführte verbindliche Einladewesen zu den Kinderfrüherkennungsuntersuchungen zurückzuführen, das im jetzt untersuchten Jahrgang zunehmend zu greifen scheint. Die erst 2008 eingeführte U7a bleibt in der Inanspruchnahme noch hinter den schon länger etablierten Untersuchungen zurück, auch wenn gegenüber 2012 ein deutlicher Zuwachs zu erkennen ist.

99,1

99,2

99,2

99,2

99,2

99,1

99,1 99,4 24.042

Deutschland leben, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %

99,4

99,5

99,6

99,5

99,5

99,2 99,5 24.751

99,4

24.210

24.146

23.103

23.140

23.618

24.262

26.679

99,4

U1

99,3

U2

Tabelle 3.20:

muss und die Raten daher nicht aussagekräftig sind.

n=

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

Jahr

3

1

2

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

3

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

47

3.4 Raucher/innen im Haushalt
Methodik
Änderung der Grundgesamtheit 2013 Durch die Umstellung der Datenbasis (vgl. Kapitel 0) ergeben sich keine Effekte hinsichtlich des Anteils von Nichtraucher- oder Raucherhaushalten, in denen die untersuchten Kinder leben. Methodisches Vorgehen Um die kindliche Exposition gegenüber Tabakrauch, vor allem aber das Rauchverhalten der unmittelbaren Bezugspersonen des Kindes in seiner Vorbildfunktion für späteres eigenes Gesundheitsverhalten zu erfassen, wird das aktuelle Rauchverhalten der mit dem Kind in einem Haushalt lebenden Personen erfragt. Die bis zum Einschulungsjahrgang 2006 praktizierte Erfassung des Rauchverhaltens der Eltern wurde ab 2007 revidiert, da es bei dieser Frage – unabhängig von der leiblichen Elternschaft – um das Vorbildverhalten von im Haushalt mit dem Kind zusammenlebenden Erwachsenen oder auch älteren Geschwistern geht. Für die Auswertungen werden die Angaben zur Anzahl der Raucher/innen im Haushalt zusammengefasst in die Kategorien „keiner raucht“, „eine Person raucht“ und „mehr als eine Person raucht“. Zu berücksichtigen ist die eingeschränkte Vergleichbarkeit der Zahlen zu den Jahren bis 2006, in denen das Rauchverhalten beider Elternteile erfasst wurde.

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

48

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Raucher/innen im Haushalt nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen
Tabelle 3.21: Anzahl der Raucher/innen im Haushalt der Einschüler/innen gesamt, nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen in Berlin 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Anzahl der Raucher/innen im Haushalt Merkmal insgesamt Geschlecht Jungen Mädchen Soziale Lage1 untere Statusgruppe mittlere Statusgruppe obere Statusgruppe Migrationshintergrund2 nein ja Herkunft2 deutsch türkisch arabisch osteuropäisch aus westl. Industriestaaten aus sonstigen Staaten Migration/Deutschkenntnisse3 Kind deutscher Herkunft Kind nichtdeutscher Herkunft/ (sehr) gute Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind oder begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil
1 2 3

n= 28.678 14.935 13.743 4.947 13.162 8.419 17.967 10.672 17.967 2.947 1.639 3.250 1.077 1.759 17.967

keiner raucht 64,1 64,7 63,6 40,9 60,0 85,2 65,9 61,2 65,9 48,0 58,3 58,3 75,9 82,0 65,9

eine Person raucht 26,1 25,5 26,7 41,0 28,7 12,3 24,1 29,4 24,1 37,6 33,9 31,0 18,3 15,5 24,1

mehr als eine Person raucht 9,8 9,8 9,7 18,1 11,3 2,5 10,0 9,4 10,0 14,4 7,8 10,7 5,8 2,5 10,0

5.315

62,3

28,1

9,6

2.490

61,5

30,2

8,3

2.587

58,7

31,3

10,0

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 7,5 % der Fälle (n = 2.150). Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,1 % der Fälle (n = 39). Fehlende Angaben zu Herkunft und/oder Deutschkenntnissen von Kind und/oder begleitendem Elternteil in 1,1 % der Fälle (n = 319).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

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49

Räumliche Verteilung der Raucher/innen im Haushalt
Tabelle 3.22: Anzahl der Raucher/innen im Haushalt der Einschüler/innen nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Anzahl der Raucher/innen im Haushalt Bezirk Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin gesamt n= 2.902 2.325 3.726 2.098 1.853 2.416 2.611 2.614 1.866 2.149 2.081 2.037 28.678 keiner raucht 62,0 62,5 72,1 74,6 57,5 79,4 66,1 55,2 61,5 50,8 58,2 63,2 64,1 eine Person raucht 28,1 28,6 21,4 20,4 30,5 15,4 25,7 31,5 27,2 31,8 30,1 26,0 26,1 mehr als eine Person raucht 9,9 8,8 6,5 5,1 12,0 5,3 8,3 13,3 11,3 17,4 11,7 10,8 9,8

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Zeitreihe zu Raucher/innen im Haushalt
Tabelle 3.23: Zeitreihe Anzahl der Raucher/innen im Haushalt der Einschüler/innen in Berlin 2005 bis 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Anzahl der Raucher/innen im Haushalt Jahr 20051 20061 2007 2008 2009 2010 2011 2012 20132
1 2

n= 25.844 25.743 24.614 24.749 25.203 26.112 25.763 26.409 28.678

keiner raucht 52,7 56,7 57,4 59,9 59,9 62,0 61,8 62,8 64,1

eine Person raucht 32,1 29,8 30,4 28,7 28,8 27,0 27,3 26,8 26,1

mehr als eine Person raucht 15,2 13,5 12,2 11,4 11,3 10,9 11,0 10,4 9,8

In den Jahren 2005 und 2006 wurde das Rauchverhalten der Elternteile, ab 2007 die Anzahl der Raucher im Haushalt erfragt (vgl. Methodik). Wechsel in der Grundgesamtheit: ab der Grundauswertung 2013 werden die erstmals untersuchten Kinder betrachtet, zuvor die eingeschulten Kinder (vgl. Methodik).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Der Anteil der untersuchten Kinder, bei denen im Haushalt keine Person raucht, hat sich von 2005 bis 2013 substanziell um mehr als elf Prozentpunkte erhöht (vgl. Tabelle 3.23). Diese Zunahme speist sich zu etwa gleichen Anteilen aus einem Rückgang der Haushalte, in denen eine Person raucht und der Haushalte, in denen mehr als eine Person raucht. Durch die Änderung der Grundgesamtheit sind diesbezüglich keine Effekte zu beobachten.
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50

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

3.5 Fernsehkonsum
Methodik
Änderung der Grundgesamtheit 2013 Der Wechsel der Datenbasis (vgl. Kapitel 0) zeigt keine Auswirkungen auf die Ergebnisse zum Fernsehkonsum und zum Anteil der Kinder, die über einen eigenen Fernseher verfügen. Fehler in der Datenübermittlung für Neukölln 2013 Bei der Übermittlung der Angaben zur Dauer des kindlichen Fernsehkonsums, die von Eltern im Fragebogen im Zuge der Online-Terminvergabe gemacht wurden, trat ein Kodierungsfehler auf, der für den Bezirk Neukölln zu Datenfehlern führte. Da sich nicht nachvollziehen ließ, welche Einzelfälle von diesem Fehler betroffen sind, und die Daten in Neukölln auffällig von denen der Vorjahre abweichen, wurde der Fernsehkonsum für den Einschulungsjahrgang 2013 für den gesamten Untersuchungsbezirk Neukölln auf fehlend gesetzt und von den Auswertungen ausgeschlossen. Dadurch ist die Vergleichbarkeit der berichteten Ergebnisse mit denen der Vorjahre eingeschränkt, zumal der Fernsehkonsum in den Vorjahren in Neukölln deutlich über dem Berliner Durchschnitt lag. Die Angaben zur Verfügbarkeit eines eigenen Fernsehers sind von dem Übertragungsfehler nicht betroffen und werden deshalb auch für Neukölln berichtet. Erfassung des kindlichen Medienkonsums Zur Erfassung des medienbezogenen kindlichen Freizeitverhaltens wird von den Eltern der tägliche durchschnittliche Konsum von Fernsehsendungen und Videos sowie von elektronischen Spielen (Gameboy, Computerspiele, Videospiele) getrennt voneinander erfragt. Die Erfassung wurde zweimal geringfügig modifiziert (s. u.). Zusätzlich wird erfasst, ob das Kind über einen eigenen Fernseher verfügt. Dies wird als Hinweis darauf gewertet, dass die Kontrolle über Einschaltzeiten und konsumierte Inhalte im Wesentlichen nicht bei den Eltern, sondern beim Kind und ggf. seinen Geschwistern liegt. Im Rahmen dieser Grundauswertung werden ausschließlich der Fernsehkonsum und die Angaben zum Vorhandensein eines eigenen Fernsehers berichtet. Die in den Tabellen ausgewiesenen Fallzahlen beziehen sich jeweils auf den Fernsehkonsum. Die Fallzahlen zur Angabe „eigener Fernseher“ sind durchweg niedriger. Da die Differenz jedoch jeweils klein ist, wird auf eine separate Auflistung verzichtet. Methodisches Vorgehen 2005 Im Elternfragebogen wurde im Jahr 2005 der Fernsehkonsum in den Ausprägungen „gar keiner“, „weniger als eine Stunde“, „1 bis zu 3 Stunden“ und „mehr als 3 Stunden“ erfragt. Methodisches Vorgehen 2006 Die Spannweite der mittleren Kategorie (1 bis zu 3 Stunden) wurde vor allem unter inhaltlichen Aspekten als zu groß angesehen. Die Antwortvorgaben wurden daher in „gar keiner“ bzw. „täglicher Konsum von bis zu ... Stunden“ geändert, wobei die Anzahl in ganzen Stunden eingetragen wurde. Angaben von 4 oder mehr Stunden wurden bei der Auswertung zu einer Kategorie zusammengefasst. Aktuelles methodisches Vorgehen (seit 2007) Die Kategorien der Angaben zur täglichen Konsumdauer sind seit 2007 gegenüber 2006 erneut geringfügig geändert, nicht zuletzt deshalb, weil Stundenangaben von 4 oder mehr Stunden vergleichsweise selten waren. So wurden die Antwortkategorien mit „gar nicht“, „max. 1 Stunde“, „max. 2 Stunden“, „max. 3 Stunden“ und „über 3 Stunden“ vorgegeben. Formal entspricht dies den gleichen Zeitspannen wie 2006. Wie an den Ergebnissen in der Zeitreihe (Tabelle 3.26) jedoch zu sehen ist, scheint die Formulierung
SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

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Grundauswertung ESU 2013

51

„maximal“ insbesondere in den höheren Kategorien zu einem anderen Antwortverhalten geführt zu haben.

Fernsehkonsum nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen
Tabelle 3.24: Fernsehkonsum und eigener Fernseher bei Einschüler/innen gesamt, nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen in Berlin 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Fernsehkonsum in Stunden (Std.) pro Tag1 Merkmal insgesamt Geschlecht Jungen Mädchen Soziale Lage3 untere Statusgruppe mittlere Statusgruppe obere Statusgruppe Migrationshintergrund4 nein ja Herkunft4 deutsch türkisch arabisch osteuropäisch aus westl. Industriestaaten aus sonstigen Staaten Migration/Deutschkenntnisse5 Kind deutscher Herkunft Kind nichtdeutscher Herkunft/ (sehr) gute Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind oder begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil
1

eigener > 3 Std. 1,1 1,3 0,9 3,4 0,7 0,2 0,4 2,4 0,4 2,3 3,2 2,4 0,6 2,9 0,4 Fernseher vorhanden 10,4 10,2 10,5 21,9 10,9 1,5 8,1 14,2 8,1 14,4 16,3 18,4 5,6 9,5 8,1

n=2 26.159 13.616 12.543 4.130 12.106 8.146 17.193 8.934 17.193 2.282 1.168 2.843 1.009 1.632 17.193

kein Konsum 8,9 8,6 9,2 3,2 6,5 15,8 10,9 5,0 10,9 3,0 3,6 3,9 14,3 5,0 10,9

<= 1 Std. 64,7 64,6 64,7 48,2 65,1 74,6 69,2 55,9 69,2 56,4 52,0 53,5 66,4 55,8 69,2

<= 2 Std. 21,5 21,7 21,3 36,9 23,9 8,5 17,1 30,0 17,1 32,4 33,0 32,9 16,7 27,8 17,1

<= 3 Std. 3,9 3,8 3,9 8,4 3,8 1,0 2,4 6,7 2,4 5,9 8,2 7,4 2,1 8,5 2,4

4.583

6,6

61,9

25,8

4,6

1,1

11,6

2.058

2,8

52,8

34,4

7,8

2,1

16,8

2.070

3,6

45,6

35,0

10,5

5,3

16,9

Durch einen Fehler bei der Datenübertragung liegen für 2013 keine Daten zum Fernsehkonsum aus Neukölln vor. Die Angaben beziehen sich somit auf die übrigen 11 Bezirke. Die angegebenen Fallzahlen beziehen sich nur auf den Fernsehkonsum (vgl. Methodik). Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 6,8 % der Fälle (n = 1.777). Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,1 % der Fälle (n = 32). Fehlende Angaben zu Herkunft und/oder Deutschkenntnissen von Kind und/oder begleitendem Elternteil in 1,0 % der Fälle (n = 255).

2 3 4 5

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

52

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Räumliche Verteilung des Fernsehkonsums
Tabelle 3.25: Fernsehkonsum und eigener Fernseher bei den Einschüler/innen nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Fernsehkonsum in Stunden (Std.) pro Tag Bezirk Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln2 Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin gesamt
1 2

eigener > 3 Std. 2,1 1,1 0,8 0,8 1,7 0,5 0,9 / 0,5 0,6 1,8 1,2 1,1 Fernseher vorhanden 13,0 5,6 4,8 4,9 16,0 3,5 9,4 15,7 9,0 17,6 14,9 14,0 10,4

n=1 2.886 2.343 3.681 2.098 1.855 2.410 2.626 / 1.866 2.235 2.089 2.064 26.159

kein Konsum 7,8 9,8 14,8 10,0 5,0 13,5 8,1 / 7,9 4,9 4,9 5,8 8,9

<= 1 Std. 57,1 65,5 69,6 69,1 62,3 69,9 66,0 / 68,3 57,9 61,5 62,6 64,7

<= 2 Std. 26,6 20,2 13,5 18,0 26,6 14,1 20,9 / 20,5 28,9 27,0 25,7 21,5

<= 3 Std. 6,4 3,4 1,3 2,2 4,4 2,0 4,0 / 2,8 7,6 4,8 4,7 3,9

Die angegebenen Fallzahlen beziehen sich nur auf den Fernsehkonsum (vgl. Methodik). Durch einen Fehler bei der Datenübertragung liegen für 2013 keine Daten zum Fernsehkonsum aus Neukölln vor.

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

53

Zeitreihe zum Fernsehkonsum
Tabelle 3.26: Zeitreihe Fernsehkonsum und eigener Fernseher bei den Einschüler/innen in Berlin 2005 bis 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Fernsehkonsum in Stunden (Std.) pro Tag Jahr 2005
2

eigener > 3 Std. 2,8 Fernseher vorhanden 18,2 16,5 16,1 14,6 14,0 13,6 12,7 12,3 10,4

n=

1

kein Konsum 6,3 8,6 9,0 9,1 9,1 10,5 10,5 8,7 8,9

<= 1 Std. 52,5 58,0 56,5 58,3 59,4 59,5 60,4 62,4 64,7

<= 2 Std. 38,4 14,8 25,2 23,0 24,1 23,5 23,1 23,3 21,5

<= 3 Std.

26.238 26.224 25.193 25.110 25.558 26.305 25.961 26.588 26.159

20062 20072 2008 2009 2010 2011 2012 20133,4
1 2 3

17,3 6,7 7,6 5,5 5,1 4,5 4,4 3,9

1,3 2,5 2,1 1,9 1,4 1,5 1,2 1,1

Die angegebenen Fallzahlen beziehen sich nur auf den Fernsehkonsum (vgl. Methodik). Bei der Formulierung der Kategorien gab es Änderungen von 2005 zu 2006 und von 2006 zu 2007 (vgl. Methodik). Durch einen Fehler bei der Datenübertragung liegen für 2013 keine Daten zum Fernsehkonsum aus Neukölln vor. Die Angaben beziehen sich somit auf die übrigen 11 Bezirke. Wechsel in der Grundgesamtheit: ab der Grundauswertung 2013 werden die erstmals untersuchten Kinder betrachtet, zuvor die eingeschulten Kinder (vgl. Methodik).

4

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Der Anteil der Kinder, die nach Angaben ihrer Eltern nicht fernsehen, hat sich im Zeitraum von 2005 bis 2011 leicht erhöht, ist aber in den Einschulungsjahrgängen 2012 und 2013 wieder auf das Niveau von 2006 zurückgegangen. Kontinuierlich erhöht hat sich im Zeitraum von 2005 bis 2013 der Anteil der Kinder mit geringem Konsum von durchschnittlich unter einer Stunde pro Tag (vgl. Tabelle 3.26). Gleichzeitig sind die Anteile der Kinder mit einem Fernsehkonsum von bis zu 3 oder mehr Stunden zurückgegangen. Die Ergebnisse für 2005 und 2006 sind methodisch bedingt nur eingeschränkt verwertbar (vgl. Methodik). Die Ergebnisse zum Fernsehkonsum für 2013 sind mit denen der Vorjahre nicht vergleichbar, da die Daten aus Neukölln fehlen, wo der Fernsehkonsum in den Vorjahren über dem Gesamtberliner Durchschnitt lag (vgl. Methodik). Der Anteil der Kinder mit eigenem Fernseher hat sich im beobachteten Zeitraum kontinuierlich verringert. Die Änderung der Datenbasis 2013 hat keinen Einfluss auf die Ergebnisse zum Fernsehkonsum oder zum Vorhandensein eines eigenen Fernsehers.

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4 Gesundheitliche Problemlagen
Der Schwerpunkt der Gesundheitsberichterstattung auf der Basis der Einschulungsuntersuchungen liegt auf präventionsrelevanten Bereichen. Für die Bereiche Körpergewicht und Störungen der motorischen, kognitiven und sprachlichen Entwicklung, in denen schon gesundheitliche Probleme der Kinder eingetreten sind, lassen sich aufgrund der Daten für die nachfolgenden Einschulungsjahrgänge Zielgruppen und Sozialräume für gesundheitsförderliche und präventive Angebote identifizieren. Für den ausgewerteten Jahrgang werden aus den Daten der Bedarf und die Zielgruppen von Interventionen (Förderung/Therapie) deutlich, mit denen den bereits eingetretenen gesundheitlichen Problemen begegnet werden sollte.

4.1 Körpergewicht
Methodik
Änderung der Grundgesamtheit 2013 Der Wechsel der für die Grundauswertung verwendeten Datenbasis (vgl. Kapitel 0) hat keine systematischen Veränderungen in den Ergebnissen zum Körpergewicht zur Folge. Es treten eher geringfügige Effekte in einzelnen Gewichtskategorien auf, die in Untergruppen in verschiedene Richtungen laufen. Für Berlin insgesamt nimmt bei Auswertung aufgrund der neuen Datenbasis der Anteil normalgewichtiger Kinder leicht zu, bei Betrachtung der bisherigen Datenbasis wäre ein geringfügiger Rückgang des Anteils normalgewichtiger Kinder zu verzeichnen gewesen. Der Unterschied zwischen den beiden Anteilen beträgt zwar nur 0,3 Prozentpunkte, wird aber hier angeführt, da es sich beim Anteil normalgewichtiger Kinder um einen Zielparameter des Berliner Gesundheitszieleprozesses handelt. Erfassung und Kategorisierung des Körpergewichts Bei der Einschulungsuntersuchung werden Körpergröße und Gewicht der Kinder gemessen und daraus der Body Mass Index nach der Formel BMI = Gewicht [kg] / Körpergröße [m]² berechnet. Für das Erwachsenenalter wurden einheitliche BMI-Grenzwerte festgelegt, ab denen eine Person als übergewichtig oder adipös bezeichnet wird. Diese Grenzwerte sind auf der Basis von Erkenntnissen zu durch Übergewicht und Adipositas bedingten Erkrankungen entwickelt worden. Während des Wachstums unterliegt der BMI jedoch stärkeren Veränderungen. Zudem sind Zusammenhänge von BMI und ernährungsbedingten Krankheiten für das Kindes- und Jugendalter noch nicht ausreichend untersucht, und wegen der längeren Entwicklungsdauer dieser Erkrankungen sind Bezüge zum BMI in den verschiedenen Altersgruppen schwer herzustellen. Auch bezüglich des Untergewichts bei Kindern fehlen verlässliche Angaben über den Krankheitswert, zumal Essstörungen wie Anorexie oder Bulimie in diesem jungen Alter noch kaum auftreten dürften. Deshalb wurden für Kinder und Jugendliche BMI-Normwertetabellen entwickelt. In diesen werden die BMI-Werte von Kindern und Jugendlichen aus den Datensätzen größerer nationaler und internationaler Erhebungen getrennt nach Geschlecht und Altersstufen ausgewertet. National und international haben sich verschiedene BMI-Referenzsysteme für Kinder und Jugendliche etabliert. Je nach gewähltem Referenzsystem und den Cut-offs für Übergewicht bzw. Adipositas und für Untergewicht werden für dieselben Daten unterschiedliche Prävalenzen für Übergewicht/Adipositas und Untergewicht ermittelt.

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Die WHO hat für ihr Referenzsystem Wachstumskurven gesunder gestillter Kinder im Alter von 0 bis 5 Jahren aus verschiedenen Ländern der Erde herangezogen , für die Altersgruppe von 5 bis 19 Jahren USamerikanische Daten . Die International Obesity Task Force (IOTF) empfiehlt die Verwendung der von Cole im Jahr 2000 publizierten Referenzwerte, die auf Studien aus den 90er Jahren basieren. In Europa waren die Referenzwerte von Rolland-Cachera verbreitet im Einsatz, die auf französischen Daten beruhen, die vorwiegend in den 60er und 70er Jahren erhoben wurden. Jedoch wird dieses Referenzsystem inzwischen von der European Childhood Obesity Group (ECOG) nicht mehr empfohlen. Stattdessen rät die ECOG zur Verwendung der oben genannten internationalen Referenzen oder zur Verwendung nationaler Referenzsysteme, wenn dies die Vergleichbarkeit von Prävalenzen begünstigt.
11 10 9

In Deutschland werden üblicherweise die Referenzwerte von Kromeyer-Hauschild entsprechend der Empfehlung der Arbeitsgemeinschaft Adipositas (AGA) angewendet, die aus Daten verschiedener Studien in unterschiedlichen Regionen Deutschlands aus dem Zeitraum 1985-1999 stammen. Diese Referenzwerte wurden u. a. in der bundesweiten KiGGS-Studie verwendet
13 12

und kommen in allen Bundesländern zur

Beurteilung der Daten der Einschulungsuntersuchungen zur Anwendung, so dass sich die Wahl eines anderen Referenzsystems schon aus Gründen der Vergleichbarkeit ausschließt. Entsprechend werden die Kinder bei der Einschulungsuntersuchung seit 2004 ausschließlich anhand der alters- und geschlechtsspezifischen Grenzwerte von Kromeyer-Hauschild in deutlich untergewichtige (unterhalb des 3. Perzentil), untergewichtige (3. bis unterhalb des 10. Perzentil), normalgewichtige (10. bis 90. Perzentil), übergewichtige (oberhalb des 90. Perzentil bis 97. Perzentil) und adipöse Kinder (oberhalb des 97. Perzentil) eingeteilt. Seit dem Einschulungsjahrgang 2007 werden statt der veröffentlichten Referenzwerte in halbjährlichen Abständen die monatsgenauen Tabellen (persönliche Mitteilung Prof. Kromeyer-Hauschild) verwendet. Diese wurden rückwirkend auch auf die ESU-Daten der Jahre 2005 und 2006 angewendet, um in der Zeitreihe vergleichbare Daten zu haben.

9

de Onis, M., Garza, C., Victora, C.G. et al. (2004). The WHO Multicentre Growth Reference Study: Planning, study design, and methodology. Food and Nutrition Bulletin, 25 [Suppl. 1], S15-S26. de Onis, M., Onyango, A.W., Borghi, E., Siyam, A., Nishida, C. & Siekmann, J. (2007). Development of a WHO growth reference for school-aged children and adolescents. Bulletin of the World Health Organization, 85, 660-667. Rolland-Cachera, M.F., for the European Childhood Obesity Group (2011). Childhood obesity: current definitions and recommendations for their use. International Journal of Pediatric Obesity, 6, 325-331. Kromeyer-Hauschild, K., Wabitsch, M., Kunze, D. et al. (2001). Perzentile für den Body Mass Index für das Kindes- und Jugendalter unter Heranziehung verschiedener deutscher Stichproben. Monatsschrift Kinderheilkunde, 149, 807-818. Kurth, B.-M. & Schaffrath Rosario, A. (2007). Die Verbreitung von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz, 50, 736-743.

10

11

12

13

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Körpergewicht nach Geschlecht, sozialer Lage, Migrationsmerkmalen und KitaBesuchsdauer
Tabelle 4.1: Körpergewicht der Einschüler/innen (Referenzsystem nach Kromeyer-Hauschild) gesamt, nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen in Berlin 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %

Gewichtskategorie1 deutlich Merkmal n= untergewichtig (<3. Perzentil) insgesamt Geschlecht Jungen Mädchen Soziale Lage2 untere Statusgruppe mittlere Statusgruppe obere Statusgruppe Migrationshintergrund3 nein ja Herkunft3 deutsch türkisch arabisch osteuropäisch aus westl. Industriestaaten aus sonstigen Staaten Migration/Deutschkenntnisse4 Kind deutscher Herkunft Kind nichtdeutscher Herkunft/ (sehr) gute Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind oder begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil
1 2 3 4

normaluntergewichtig (3. bis <10. Perzentil) gewichtig (10. bis 90. Perzentil) 6,3 6,3 6,3 4,8 6,4 7,2 7,0 5,1 7,0 3,2 4,0 6,6 5,4 6,4 7,0 81,8 81,6 82,1 76,9 81,4 86,7 83,8 78,5 83,8 75,5 78,3 79,3 85,6 77,9 83,8

übergewichtig (>90. bis 97. Perzentil) 5,6 5,6 5,6 8,3 5,9 2,9 4,1 8,2 4,1 11,0 9,7 6,4 4,8 7,6 4,1

adipös (>97. Perzentil)

30.201 15.735 14.466 5.012 13.331 8.516 18.815 11.332 18.815 3.093 1.730 3.514 1.127 1.868 18.815

2,6 2,7 2,5 2,4 2,8 2,4 2,9 2,0 2,9 1,8 1,2 2,2 2,1 2,9 2,9

3,6 3,8 3,5 7,6 3,5 0,8 2,1 6,1 2,1 8,6 6,8 5,5 2,0 5,1 2,1

5.534

2,0

5,4

80,3

7,2

5,2

2.644

1,7

4,9

77,8

9,6

5,9

2.854

2,5

4,9

75,4

8,9

8,3

Seit 2007 erfolgt die Berechnung monatsgenau (vgl. Methodik). Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 11,1 % der Fälle (n = 3.342). Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,2 % der Fälle (n = 54). Fehlende Angaben zu Herkunft und/oder Deutschkenntnissen von Kind und/oder begleitendem Elternteil in 1,2 % der Fälle (n = 354).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

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Tabelle 4.2: Körpergewicht der Einschüler/innen (Referenzsystem nach Kromeyer-Hauschild) nach Kita-Besuchsdauer in Berlin 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %

Gewichtskategorie1 deutlich Kita-Besuchsdauer2 n= untergewichtig (<3. Perzentil) kein Besuch < 1/2 Jahr 1/2 bis 2 Jahre > 2 Jahre Gesamt
1 2

normaluntergewichtig (3. bis <10. Perzentil) gewichtig (10. bis 90. Perzentil) 7,1 6,4 6,2 6,3 6,3 77,1 72,1 78,9 82,4 81,9

übergewichtig (>90. bis 97. Perzentil) 6,9 6,8 6,7 5,4 5,6

adipös (>97. Perzentil)

577 219 2.800 26.217 29.813

2,4 2,3 2,7 2,6 2,6

6,4 12,3 5,5 3,3 3,6

Seit 2007 erfolgt die Berechnung monatsgenau (vgl. Methodik). Fehlende Angaben zum Kitabesuch in 1,3 % der Fälle (n = 388).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Räumliche Verteilung des Körpergewichts
Tabelle 4.3: Körpergewicht der Einschüler/innen (Referenzsystem nach Kromeyer-Hauschild) nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %

Gewichtskategorie1 deutlich Bezirk n= untergewichtig (<3. Perzentil) Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin gesamt
1

normaluntergewichtig (3. bis <10. Perzentil) gewichtig (10. bis 90. Perzentil) 4,4 5,6 6,2 6,8 5,8 8,7 6,2 4,4 8,1 7,5 6,8 6,4 6,3 80,5 82,1 86,8 81,6 81,5 83,0 81,8 77,7 81,5 80,3 81,5 81,4 81,8

übergewichtig (>90. bis 97. Perzentil) 7,7 5,8 3,4 5,8 6,6 3,5 5,7 8,7 4,0 6,0 4,2 6,2 5,6

adipös (>97. Perzentil)

3.072 2.431 3.850 2.243 1.944 2.508 2.705 2.795 1.932 2.332 2.212 2.177 30.201

1,8 2,0 2,1 2,9 2,3 3,0 2,6 1,8 4,2 3,3 4,4 2,1 2,6

5,7 4,5 1,6 2,9 3,8 1,8 3,7 7,4 2,2 2,9 3,1 3,9 3,6

Seit 2007 erfolgt die Berechnung monatsgenau (vgl. Methodik).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

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Zeitreihe zum Körpergewicht
Tabelle 4.4: Zeitreihe Körpergewicht der Einschüler/innen in Berlin (Referenzsystem nach Kromeyer-Hauschild) 2005 bis 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Gewichtskategorie1 deutlich Jahr n= untergewichtig (<3. Perzentil) 2005 2006 2007 2008 20092 2010
2

normaluntergewichtig (3. bis <10. Perzentil) gewichtig (10. bis 90. Perzentil) 5,0 5,1 5,1 5,0 6,6 6,2 6,7 5,9 6,3 80,8 81,3 81,0 81,7 80,4 81,0 81,1 81,6 81,8

übergewichtig (>90. bis 97. Perzentil) 6,9 6,6 6,8 6,9 5,7 5,7 5,6 5,9 5,6

adipös (>97. Perzentil)

27.589 27.257 26.182 26.258 26.609 27.310 26.983 27.993 30.201

2,3 2,2 2,3 2,0 3,2 2,7 2,6 2,5 2,6

5,0 4,8 4,8 4,5 4,1 4,4 3,9 4,0 3,6

20112 20122 2013
1 2 2,3

Monatsgenaue Berechnung (vgl. Methodik). Die Vermessung der Kinder war Bestandteil einer berlinweiten Qualitätssicherungsmaßnahme in 2008. Ferner sind soziale Aspekte und Präventionseffekte als Ursachen für Veränderungen zu diskutieren. Für verlässliche Aussagen zu Trends im Zeitverlauf und eine entsprechende inhaltliche Interpretation ist eine längere Zeitreihe nach 2009 erforderlich.

3

Wechsel in der Grundgesamtheit: ab der Grundauswertung 2013 werden die erstmals untersuchten Kinder betrachtet, zuvor die eingeschulten Kinder

(vgl. Methodik). (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Der Anteil übergewichtiger und adipöser Kinder ist im Zeitraum von 2005 bis 2013 leicht zurückgegangen (vgl. Tabelle 4.4). In den ESU-Daten 2009 wurde im Vergleich zu 2008 eine leichte Abnahme des Anteils übergewichtiger Kinder bei gleichzeitiger Zunahme des Anteils untergewichtiger Kinder beobachtet, die zulasten des Anteils normalgewichtiger Kinder ging. Die in einigen Bezirken zu beobachtende sprunghafte Veränderung im Zeitvergleich ist mit Vorsicht zu interpretieren, weil neben sozialen Aspekten und Präventionseffekten auch methodische Änderungen bei der Vermessung der Kinder ursächlich sein können (Effekte von Qualitätssicherungsmaßnahmen). In den ESU-Daten 2010 bis 2013 liegt der Anteil der normalgewichtigen Kinder wieder leicht über dem Anteil Normalgewichtiger bei der ESU 2009, der Anteil deutlich untergewichtiger Kinder ist demgegenüber wieder etwas zurückgegangen. Ohne den Wechsel der Datenbasis für die Grundauswertung 2013 wäre der Anteil normalgewichtiger Kinder von 2012 auf 2013 leicht zurückgegangen (auf 81,5 %). Auch wenn der Unterschied sehr gering ist und sich in der bisherigen Schwankungsbreite bewegt, wird an dieser Stelle explizit darauf hingewiesen, weil der Anteil der Kinder mit Normalgewicht ein Zielparameter im Gesundheitszieleprozess ist.

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4.2 Auffälligkeiten in der motorischen und kognitiven Entwicklung
Zur Feststellung des Entwicklungsstandes der Kinder wird bei den Einschulungsuntersuchungen seit 2005 das Instrument S-ENS (Screening des Entwicklungsstandes bei Einschulungsuntersuchungen)
14

einge-

setzt. Dieses Instrument beinhaltet motorische, kognitive und sprachliche Entwicklungstests. Es wird seit der Einschulungsuntersuchung 2012 um zwei Subtests des Sozialpädiatrischen Entwicklungsscreenings für Schuleingangsuntersuchungen (SOPESS) ergänzt, darunter einer im Bereich kognitive Entwicklung.
15

Methodik
Änderung der Grundgesamtheit 2013 In allen untersuchten Bereichen der motorischen und kognitiven Entwicklung fallen die Ergebnisse erwartungsgemäß schlechter aus, wenn die erstmals untersuchten Kinder betrachtet werden (neue Methodik) als bei Betrachtung nach der bisherigen Methodik (vgl. Kapitel 0). Dies liegt daran, dass Entwicklungsrückstände ein wesentlicher Zurückstellungsgrund sind und somit bei einer Grundgesamtheit, die die aktuell zurückgestellten Kinder enthält, mehr Entwicklungsauffälligkeiten zu erwarten sind. Die im Vorjahr zurückgestellten und aktuell erneut untersuchten Kinder dürften die möglichen Entwicklungsrückstände dagegen zumindest teilweise aufgeholt haben. Die Entwicklungstests sind aber teilweise auch altersabhängig und für ältere Kinder leichter zu bewältigen, so dass nach neuer Methodik auch aufgrund des geringeren Alters der Kinder zum Zeitpunkt der Untersuchung im Vergleich zur bisherigen Methodik mehr Auffälligkeiten zu erwarten sind. Generell zeigen die Daten der neuen Grundgesamtheit verglichen mit der bisherigen Grundgesamtheit einen höheren Anteil auffälliger Kinder und einen verringerten Anteil unauffälliger Kinder in den betrachteten Entwicklungstests. Dieser Effekt tritt verstärkt in den Subgruppen auf, die sich ohnehin durch einen vergleichsweise hohen Anteil von Kindern mit Entwicklungsauffälligkeiten auszeichnen: Kinder, die der unteren Sozialstatusgruppe zugeordnet sind, Kinder mit Migrationshintergrund und unzureichenden Deutschkenntnissen von Kind und begleitendem Elternteil und Kinder mit einem nur kurzen Kitabesuch von weniger als einem halben Jahr. Beim Test der Visuomotorik betrifft dies zusätzlich die Jungen im Vergleich zu den Mädchen. In einigen Subgruppen ist zu beobachten, dass es durch die Änderungen aufgrund des Methodenwechsels zu einer Umkehr im zeitlichen Trend von 2012 zu 2013 kommt. Die Größenordnung beträgt bis zu 4 Prozentpunkte. Im Fazit ergibt sich durch die Änderung der Grundgesamtheit für die drei Tests zur Körperkoordination, zur Visuomotorik und zur visuellen Wahrnehmung ein Bruch in der Zeitreihe, der bei der Interpretation der Daten zu berücksichtigen ist, zumal die Testergebnisse in der Körperkoordination und der Visuomotorik zu den Indikatoren des Berliner Gesundheitszieleprozesses gehören. Auf der Bezirksebene verlaufen die Änderungen nicht immer in der gleichen Richtung wie auf Gesamtberliner Ebene. Dies ist auch in den vergangenen Jahren ohne Methodenwechsel zu beobachten gewesen. Es kommt in einem Teil der Bezirke vor, dass es durch die Änderungen aufgrund des Methodenwechsels zu einer Umkehr im zeitlichen Trend von 2012 zu 2013 kommt. Dies ist bei der Interpretation der Daten 2013 in Zusammenschau mit den Berichten aus den vergangenen Jahren zu berücksichtigen.
14

Döpfner, M., Dietmair, I., Mersmann, H., Simon, K. & Trost-Brinkhues, G. (2005). S-ENS – Screening des Entwicklungsstandes bei Einschulungsuntersuchungen. Göttingen: Hogrefe. Petermann, F., Daseking, M., Oldenhage, M. & Simon, K. (2009). Sozialpädiatrisches Entwicklungsscreening für Schuleingangsuntersuchungen – SOPESS. Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf.

15

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Im Test zum Mengenvorwissen sind die gleichen Effekte durch den Wechsel in der Datenbasis zu beobachten, sie fallen jedoch kleiner aus. Da der Test erst 2012 in das Programm der Einschulungsuntersuchungen aufgenommen wurde, lassen sich bezüglich der zeitlichen Entwicklung noch keine Schlussfolgerungen ableiten. Erfassung der motorischen und kognitiven Entwicklung Es handelt sich bei den Subtests sowohl des S-ENS als auch des SOPESS um Screeningtests. Die Anforderungen, die die Tests an die Kinder stellen, sollten von jedem altersgerecht entwickelten Kind erfüllt werden können. In jedem der nachfolgend kurz vorgestellten Subtests werden die Testergebnisse der Kinder anhand der erreichten Ergebnisse in die Kategorien „unauffällig“, „grenzwertig“ oder „auffällig“ klassifiziert. Genauere Angaben zu Hintergrund, Durchführung und Bewertung der Tests finden sich in den Testmanualen.
16,17

Das S-ENS-Verfahren ist für Kinder ab 5 Jahren normiert. Daher werden Kinder, die zum Zeitpunkt der Untersuchung jünger als 5 Jahre waren, von den Analysen ausgeschlossen. Bei den Einschulungsuntersuchungen 2013 waren insgesamt 92 Kinder zum Zeitpunkt der Untersuchung jünger als 5 Jahre. Die jeweilige Anzahl der aus diesem Grund bei den einzelnen Tests ausgeschlossenen Kinder wird in den Fußnoten zu den Tabellen ausgewiesen. Für die Testbereiche bzw. Untertests aus dem SOPESS-Verfahren werden die Daten ohne Alterseinschränkung zu allen untersuchten Kindern berichtet, da sowohl in der Konstruktions- als auch in der Normierungsstichprobe Kinder unter 5 Jahren enthalten waren. Körperkoordination (S-ENS) Zur Beurteilung der Grobmotorik wird der Subtest „Körperkoordination“ durchgeführt, bei dem das Kind aufgefordert wird seitlich hin- und herzuspringen. Gewertet wird die Anzahl der Sprünge, die das Kind in 10 Sekunden schafft. Die Bewertung ist in Tabelle 4.5 gezeigt.
Tabelle 4.5: Bewertung des Subtestes Körperkoordination (S-ENS)
Punktzahl 0-6 7 >7 Bewertung auffälliges Testergebnis grenzwertiges Testergebnis unauffälliges Testergebnis

(Datenquelle: Döpfner et al. 2005)

Visuomotorik (S-ENS) Der Testbereich „Visuomotorik“ prüft feinmotorische Fertigkeiten des Kindes wie die Auge-HandKoordination mittels Aufgaben zur Gestaltrekonstruktion (einfache Strichzeichnungen sollen nach Vorlage vervollständigt werden) und zur Gestaltreproduktion (einfache Strichzeichnungen sollen exakt abgezeichnet werden). In den Aufgaben zur Gestaltrekonstruktion können maximal 7 Punkte erreicht werden, in den Aufgaben zur Gestaltreproduktion maximal 18 Punkte. Die Punktzahlen bei allen Aufgaben dieses Testbereichs werden addiert und gemäß Tabelle 4.6 bewertet.

16 17

Döpfner et al. (2005). a. a. O. Petermann et al. (2009). a. a. O.

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Tabelle 4.6: Bewertung des Subtestes Visuomotorik (S-ENS)
Punktzahl 0-13 14-16 17-25 Bewertung auffälliges Testergebnis grenzwertiges Testergebnis unauffälliges Testergebnis

(Datenquelle: Döpfner et al. 2005)

Visuelle Wahrnehmung und Informationsverarbeitung (S-ENS) Der Subtest „Visuelle Wahrnehmung und Informationsverarbeitung“ erfasst grundlegende visuelle und schlussfolgernde Fähigkeiten des Kindes wie das Erkennen von Regeln, Ähnlichkeiten und Unterschieden. Dem Kind werden verschiedene Muster vorgelegt, aus denen es nach bestimmten Regeln das Richtige auswählen soll. Die insgesamt 10 Aufgaben werden nach dem in Tabelle 4.7 dargestellten Schema beurteilt.
Tabelle 4.7: Bewertung des Subtestes Visuelle Wahrnehmung und Informationsverarbeitung (S-ENS)
Punktzahl 0-5 6 7-10 Bewertung auffälliges Testergebnis grenzwertiges Testergebnis unauffälliges Testergebnis

(Datenquelle: Döpfner et al. 2005)

Mengenvorwissen (SOPESS) Das Mengenvorwissen zählt zu den so genannten mathematischen Vorläuferfähigkeiten. Dieser Testbereich stammt aus dem SOPESS und besteht aus den Untertests simultane Mengenerfassung (Benennen der Anzahl einer kleinen Menge von bis zu vier gleichartigen Objekten ohne Zählen) und Mengenvergleich (Grundverständnis von „mehr“ und „weniger“ im Sinne eines Grundverständnisses von Ordinalität).
18

In den Untertests können jeweils maximal 8 Punkte, insgesamt also maximal 16 Punkte erreicht

werden. Die Punktzahlen der beiden Untertests werden addiert und gemäß Tabelle 4.8 bewertet. Der Testbereich wurde erstmals zur Einschulungsuntersuchung 2012 in das Untersuchungsprogramm mit aufgenommen.
Tabelle 4.8: Bewertung des Subtestes Mengenvorwissen (SOPESS)
Punktzahl 0-10 11-13 14-16 Bewertung auffälliges Testergebnis grenzwertiges Testergebnis unauffälliges Testergebnis

(Datenquelle: Petermann et al. 2009)

18

Petermann et al. (2009). a. a. O.

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Tabelle 4.9:

Motorische und kognitive Entwicklung der Einschüler/innen gesamt, nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen in Berlin 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Körperkoordination1 unauffällig 70,7 67,9 73,8 17,0 35,5 19,1 9,6 18,3 23,5 18,3 25,0 33,4 23,0 12,1 19,5 18,3 18.796 11.227 18.796 3.076 1.718 3.467 1.108 1.858 18.796 11,0 8.452 13.312 4.987 56,7 69,2 76,6 69,5 66,1 69,5 63,9 59,0 67,4 72,8 69,9 69,5 70,7 65,0 70,9 74,8 71,4 69,6 71,4 66,0 67,4 72,2 70,4 72,4 71,4 14,5 14,1 18.793 70,7 14,8 12,8 1.862 69,5 11,0 15,6 13,9 1.108 77,4 10,5 15,0 12,8 3.490 66,3 10,7 17,8 14,8 1.719 51,1 15,4 17,7 16,4 3.082 61,6 13,3 14,5 14,1 18.793 70,7 11,0 16,2 14,2 11.261 64,3 12,2 14,5 14,1 18.793 70,7 11,0 13,9 11,3 8.460 82,0 8,4 15,2 14,0 13.312 68,6 12,2 16,7 18,3 5.006 50,9 13,7 15,0 11,2 14.423 72,4 10,6 14.403 15,2 16,8 15.686 64,6 12,2 23,1 65,9 15.675 14,0 13,1 15,8 13,7 11,4 13,2 14,1 13,2 15,5 15,9 13,5 11,8 12,5 13,2 15,1 14,1 30.109 68,4 11,4 20,2 68,2 13,5 30.078 grenzwertig auffällig n= unauffällig grenzwertig auffällig n= unauffällig grenzwertig Visuomotorik1 Visuelle Wahrnehmung1 auffällig 18,2 20,1 16,2 27,5 17,1 12,0 17,3 19,8 17,3 20,5 25,0 19,2 15,3 17,6 17,3

Merkmal

n=

insgesamt

29.636

Geschlecht

Jungen

15.408

Mädchen

14.228

Soziale Lage2

untere Statusgruppe

4.902

Grundauswertung ESU 2013

mittlere Statusgruppe

13.110

obere Statusgruppe

8.388

Migrationshintergrund3

nein

18.497

ja

11.084

Herkunft3

deutsch

18.497

türkisch

3.018

arabisch

1.694

osteuropäisch

3.437

aus westl. Industriestaaten

1.093

aus sonstigen Staaten

1.842

Migration/Deutschkenntnisse

4

Kind deutscher Herkunft

18.497

Kind nichtdeutscher Herkunft/ 72,8 15,1 12,1 5.525 72,2 11,6 16,1 5.528 72,7 12,6 14,7

(sehr) gute Deutschkenntnisse

5.472

Kind und begleitender Elternteil

Kind nichtdeutscher Herkunft/ 70,9 15,5 13,7 2.624 63,3 12,7 24,0 2.626 64,2 15,8 20,0

unzureichende Deutschkenntnisse

2.592

Kind oder begleitender Elternteil

Kind nichtdeutscher Herkunft/ 63,0 19,0 18,1 2.825 50,7 13,0 36,3 2.795 55,9 15,5 28,6

unzureichende Deutschkenntnisse

2.757

Kind und begleitender Elternteil
2

1 4

Kinder, die zum Zeitpunkt der Untersuchung jünger als 5 Jahre waren, wurden von der Auswertung ausgeschlossen (n = 47, vgl. Methodik).

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 11,1 % der Fälle (n = 3.349).

Motorische und kognitive Entwicklung nach Geschlecht, sozialer Lage, Migrationsmerkmalen und Kita-Besuchsdauer

3

Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,2 % der Fälle (n = 55).

Fehlende Angaben zu Herkunft und/oder Deutschkenntnissen von Kind und/oder begleitendem Elternteil in 1,1 % der Fälle (n = 346).

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

63

Tabelle 4.10: Mengenvorwissen der Einschüler/innen gesamt, nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen in Berlin 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Mengenvorwissen Merkmal insgesamt Geschlecht Jungen Mädchen Soziale Lage1 untere Statusgruppe mittlere Statusgruppe obere Statusgruppe Migrationshintergrund2 nein ja Herkunft2 deutsch türkisch arabisch osteuropäisch aus westl. Industriestaaten aus sonstigen Staaten Migration/Deutschkenntnisse3 Kind deutscher Herkunft Kind nichtdeutscher Herkunft/ (sehr) gute Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind oder begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil
1 2 3

n= 29.930 15.581 14.349 4.916 13.279 8.455 18.750 11.125 18.750 3.055 1.703 3.421 1.102 1.844 18.750

unauffällig 72,2 71,9 72,4 57,2 73,3 83,3 75,7 66,2 75,7 63,0 62,9 64,8 76,1 70,8 75,7

grenzwertig 17,2 17,1 17,3 22,6 17,5 11,8 15,7 19,7 15,7 21,4 21,0 20,0 15,8 17,2 15,7

auffällig 10,7 11,0 10,3 20,3 9,2 4,9 8,6 14,2 8,6 15,5 16,0 15,2 8,1 11,9 8,6

5.528

74,9

16,9

8,2

2.613

63,9

22,7

13,4

2.712

51,6

22,7

25,7

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 11,0 % der Fälle (n = 3.280). Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,2 % der Fälle (n = 55). Fehlende Angaben zu Herkunft und/oder Deutschkenntnissen von Kind und/oder begleitendem Elternteil in 1,1 % der Fälle (n = 327).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

64

Tabelle 4.11:

Motorische und kognitive Entwicklung der Einschüler/innen nach Kita-Besuchsdauer in Berlin 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %

Körperkoordination1 unauffällig 66,5 61,9 64,0 71,7 70,8 15,1 14,1 29.721 68,5 11,4 20,1 29.695 14,9 13,5 26.153 70,5 11,3 18,2 26.148 17,0 19,0 2.776 57,0 12,5 30,5 2.775 14,9 23,3 225 44,4 13,8 41,8 223 53,4 60,5 69,6 68,3 16,9 16,5 567 41,1 12,3 46,6 51,9 549 grenzwertig auffällig n= unauffällig grenzwertig auffällig n= unauffällig

Visuomotorik1

Visuelle Wahrnehmung1 grenzwertig 12,0 13,5 15,4 13,4 13,5 auffällig 36,1 33,2 24,1 17,0 18,2

Kita-Besuchsdauer2 550 215

n=

kein Besuch

< 1/2 Jahr

1/2 bis 2 Jahre

2.697

> 2 Jahre

25.805

Gesamt

29.267

Grundauswertung ESU 2013

1

Kinder, die zum Zeitpunkt der Untersuchung jünger als 5 Jahre waren, wurden von der Auswertung ausgeschlossen (n = 47, vgl. Methodik).

2

Fehlende Angaben zum Kitabesuch in 1,3 % der Fälle (n = 392).

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

65

Tabelle 4.12: Mengenvorwissen der Einschüler/innen nach Kita-Besuchsdauer in Berlin 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Mengenvorwissen Kita-Besuchsdauer kein Besuch < 1/2 Jahr 1/2 bis 2 Jahre > 2 Jahre Gesamt
1 1

n= 526 213 2.742 26.075 29.556

unauffällig 48,3 47,9 57,6 74,5 72,3

grenzwertig 24,1 22,1 21,4 16,5 17,2

auffällig 27,6 30,0 20,9 9,0 10,6

Fehlende Angaben zum Kitabesuch in 1,2 % der Fälle (n = 374).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

66

Tabelle 4.13:

Motorische und kognitive Entwicklung der Einschüler/innen nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %

Körperkoordination1 unauffällig 71,9 73,8 70,5 66,1 70,9 74,5 63,1 68,3 76,0 71,4 69,1 75,5 70,7 15,1 14,1 30.109 68,4 11,4 20,2 14,3 10,3 2.190 69,6 11,1 19,2 15,1 15,9 2.205 67,6 13,0 19,4 10,2 18,4 2.363 56,8 13,4 29,8 14,0 9,9 1.939 73,1 12,1 14,8 17,6 14,2 2.768 58,6 14,3 27,0 2.759 1.942 2.360 2.198 2.188 30.078 18,2 18,7 2.707 67,8 10,9 21,4 2.706 16,1 9,4 2.475 82,0 6,9 11,1 2.475 14,5 14,7 1.940 69,0 10,8 20,2 1.941 17,2 16,7 2.212 73,4 11,3 15,3 2.212 78,7 67,0 78,1 66,0 68,1 85,4 61,7 65,7 63,0 68,2 14,0 15,6 3.839 69,9 10,8 19,3 56,2 3.834 13,1 13,1 2.432 76,4 10,4 13,1 66,6 2.428 16,4 11,7 3.039 59,7 12,1 28,2 71,7 3.035 11,8 15,4 15,6 11,4 13,8 11,6 14,7 14,2 7,6 15,2 15,3 13,8 13,5 grenzwertig auffällig n= unauffällig grenzwertig auffällig n= unauffällig grenzwertig

Visuomotorik1

Visuelle Wahrnehmung1 auffällig 16,5 17,9 28,2 9,9 19,2 10,3 19,3 17,8 7,0 23,1 18,9 23,2 18,2

Bezirk

n=

Mitte

2.987

Friedrichshain-Kreuzberg

2.412

Pankow

3.798

Charlottenburg-Wilmersdorf

2.177

Spandau

1.909

Grundauswertung ESU 2013

Steglitz-Zehlendorf

2.449

Tempelhof-Schöneberg

2.667

Neukölln

2.712

Treptow-Köpenick

1.894

Marzahn-Hellersdorf

2.313

Lichtenberg

2.165

Reinickendorf

2.153

Berlin gesamt

29.636

1

Kinder, die zum Zeitpunkt der Untersuchung jünger als 5 Jahre waren, wurden von der Auswertung ausgeschlossen (n = 47, vgl. Methodik).

Räumliche Verteilung der motorischen und kognitiven Entwicklung

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

67

Tabelle 4.14: Mengenvorwissen der Einschüler/innen nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Mengenvorwissen Bezirk Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin gesamt n= 3.006 2.424 3.827 2.215 1.924 2.458 2.700 2.744 1.937 2.356 2.166 2.173 29.930 unauffällig 70,2 73,8 69,5 77,2 64,2 80,9 75,5 72,1 79,5 71,6 63,4 68,3 72,2 grenzwertig 17,3 16,7 18,8 15,3 22,0 12,7 15,4 14,8 14,1 17,3 22,3 20,4 17,2 auffällig 12,5 9,5 11,6 7,5 13,7 6,4 9,1 13,1 6,5 11,0 14,4 11,3 10,7

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

68

Tabelle 4.15:

Zeitreihe motorische und kognitive Entwicklung der Einschüler/innen in Berlin 2005 bis 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %

Körperkoordination1 unauffällig 68,4 69,8 72,9 74,8 72,5 74,8 74,3 74,8 70,7 15,1 14,1 30.109 68,4 11,4 20,2 14,0 11,2 27.921 72,3 11,0 16,7 27.909 30.078 14,5 11,2 27.000 74,6 10,1 15,3 26.965 14,4 10,8 27.261 74,9 10,4 14,8 27.251 14,7 12,8 26.510 73,0 10,3 16,7 26.483 14,0 11,2 26.085 74,2 9,8 16,0 26.035 77,7 73,9 76,1 74,8 72,2 68,2 15,3 11,8 25.978 73,1 9,9 17,0 75,9 25.935 16,8 13,5 26.929 71,4 9,9 18,8 73,5 26.864 16,4 15,2 27.338 73,3 9,5 17,2 74,7 27.292 11,3 11,5 10,9 10,4 11,8 11,8 12,1 12,7 13,5 grenzwertig auffällig n= unauffällig grenzwertig auffällig n= unauffällig grenzwertig

Visuomotorik1

Visuelle Wahrnehmung1 auffällig 14,0 15,0 13,2 12,0 14,3 12,2 13,0 15,0 18,2

Jahr

n=

2005

27.080

2006

26.634

2007

25.606

2008

25.762

2009

26.168

Grundauswertung ESU 2013

2010

26.963

2011

26.708

2012

27.575

20132

29.636

1

Die Auswertungen beziehen sich auf die Kinder, die zum Zeitpunkt der Untersuchung mindestens 5 Jahre alt waren.

2

Wechsel in der Grundgesamtheit: ab der Grundauswertung 2013 werden die erstmals untersuchten Kinder betrachtet, zuvor die eingeschulten Kinder (vgl. Methodik).

Zeitreihen zur motorischen und kognitiven Entwicklung

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

69

Bei der Beurteilung der Zeitreihe der Testergebnisse zur motorischen und kognitiven Entwicklung ist zu berücksichtigen, dass das S-ENS-Verfahren 2005 neu eingeführt wurde und sich also erst etablieren musste. Im Zeitraum von 2005 bis 2012 hat der Anteil der Kinder mit unauffälligen Testergebnissen in der Körperkoordination zugenommen, der Anteil der Kinder mit auffälligen und grenzwertigen Testergebnissen in der Körperkoordination entsprechend abgenommen (vgl. Tabelle 4.15). In den Testergebnissen zur Visuomotorik (Auge-Hand-Koordination) und zur visuellen Wahrnehmung (schlussfolgerndes Denken) ist hingegen bei jährlichen Schwankungen von bis zu vier Prozentpunkten kein klarer zeitlicher Trend zu erkennen. In allen drei Tests zeigt sich 2013 ein deutlicher Rückgang des Anteils von Kindern mit unauffälligen Testergebnissen bei gleichzeitigem Anstieg des Anteils von Kindern mit auffälligen, bei der Körperkoordination und der visuellen Wahrnehmung auch mit grenzwertigen Testergebnissen. Dies ist der Änderung der Grundgesamtheit geschuldet, die bis 2012 die tatsächlich eingeschulten Kinder umfasste, 2013 dagegen die erstmals untersuchten Kinder, darunter auch die Kinder, die eben wegen Entwicklungsrückständen vom Schulbesuch zurückgestellt wurden (vgl. auch Ausführungen zur Methodik in diesem Kapitel).
Tabelle 4.16: Zeitreihe Mengenvorwissen der Einschüler/innen in Berlin 2012 bis 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Mengenvorwissen Jahr 2012
1

n= 27.672 29.930

unauffällig 72,8 72,2

grenzwertig 17,9 17,2

auffällig 9,4 10,7

20132
1 2

Der Test zum Mengenvorwissen wurde erst 2012 in das Programm der Einschulungsuntersuchungen aufgenommen. Wechsel in der Grundgesamtheit: ab der Grundauswertung 2013 werden die erstmals untersuchten Kinder betrachtet, zuvor die eingeschulten Kinder (vgl. Methodik).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Der Testbereich Mengenvorwissen wurde erstmals bei den Einschulungsuntersuchungen 2012 aufgenommen. Im Vergleich dazu ist 2013 ein moderater Anstieg des Anteils von Kindern mit auffälligem Testergebnis zu verzeichnen bei gleichzeitigem Rückgang des Anteils der unauffälligen Kinder. Dies ist vermutlich auf die Änderung der Grundgesamtheit zurückzuführen und wird in den weiteren Jahren zu beobachten sein.

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

70

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

4.3 Auffälligkeiten in der sprachlichen Entwicklung
Methodik
Änderung der Grundgesamtheit 2013 In allen untersuchten Bereichen der sprachlichen Entwicklung fallen die Ergebnisse etwas schlechter aus, wenn die erstmals untersuchten Kinder betrachtet werden (neue Methodik) als bei Betrachtung nach der bisherigen Methodik (vgl. Kapitel 0). Dies liegt daran, dass Entwicklungsrückstände ein wesentlicher Zurückstellungsgrund sind und somit bei einer Grundgesamtheit, die die aktuell zurückgestellten Kinder enthält, mehr Entwicklungsauffälligkeiten zu erwarten sind. Die im Vorjahr zurückgestellten und aktuell erneut untersuchten Kinder dürften die möglichen Entwicklungsrückstände dagegen zumindest teilweise aufgeholt haben. Die Effekte sind allerdings insgesamt kleiner als bei der motorischen und kognitiven Entwicklung (vgl. Kapitel 4.2). Dies ist erklärlich, weil die sprachliche Entwicklung in der Regel früher abgeschlossen ist und daher das Alter der Kinder zum Zeitpunkt der Einschulungsuntersuchung in diesem Bereich nicht so sehr ins Gewicht fällt. In einigen Merkmalen der sprachlichen Entwicklung wird ein Trend zur Verschlechterung der Testergebnisse, der auch nach der bisherigen Methodik zu beobachten war, durch den Wechsel der Grundgesamtheit verstärkt (Wörter ergänzen, Sätze nachsprechen, Sprachdefizite), in anderen Merkmalen wäre das Niveau ohne Wechsel der Grundgesamtheit gleich geblieben (Pseudowörter, Artikulation). Der Test zur Pluralbildung wurde erst 2012 in die Einschulungsuntersuchungen aufgenommen. Nach bisheriger Methodik wäre der Anteil von Kindern mit auffälligen Ergebnissen in diesem Test leicht rückläufig gewesen, mit dem Wechsel der Grundgesamtheit steigt er jedoch leicht an. In den betrachteten Merkmalen der sprachlichen Entwicklung ist weitgehend durchgängig in allen Subgruppen der Anteil auffälliger Kinder nach neuer Methodik im Vergleich zu den Ergebnissen der Grundauswertung 2012 angestiegen. Dieser Effekt ist in stärkerer Ausprägung bei den Jungen als bei den Mädchen zu beobachten, und in einigen Merkmalen stärker bei den Kindern deutscher Herkunft als bei Kindern mit Migrationshintergrund. Auch bei Kindern osteuropäischer Herkunft zeigen sich nach neuer Methodik deutlichere Verschlechterungen als in anderen Herkunftsgruppen. Auch wenn die Effekte durch den Wechsel der Grundgesamtheit im Bereich der sprachlichen Entwicklung insgesamt kleiner ausfallen als im Bereich der motorischen und kognitiven Entwicklung, ergibt sich doch ein Bruch in der Zeitreihe, der bei der Interpretation der Ergebnisse zu berücksichtigen ist, zumal die Ergebnisse in den Tests Pseudowörter, Wörter ergänzen und Sätze nachsprechen Indikatoren des Berliner Gesundheitszieleprozesses darstellen. Auf der Bezirksebene verlaufen die Änderungen nicht immer in der gleichen Richtung wie auf Gesamtberliner Ebene. Dies ist auch in den vergangenen Jahren ohne Methodenwechsel zu beobachten gewesen. Es kommt in einem Teil der Bezirke vor, dass es durch die Änderungen aufgrund des Methodenwechsels zu einer Umkehr im zeitlichen Trend von 2012 zu 2013 kommt. Dies ist bei der Interpretation der Daten 2013 in Zusammenschau mit den Berichten aus den vergangenen Jahren zu berücksichtigen. Erfassung der sprachlichen Entwicklung Nachfolgend werden die sprachlichen S-ENS-Untertests Pseudowörter nachsprechen, Wörter ergänzen und Sätze nachsprechen, der SOPESS-Untertest Pluralbildung und die in beiden Testverfahren enthaltene Beurteilung der Artikulation kurz dargestellt und die Berechnung des kombinierten Indikators Sprachdefizite beschrieben. Für eine detaillierte Beschreibung der Methodik bzw. der verwendeten Materialien sei

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

71

auf die Testmanuale

19,20

verwiesen. Für alle Tests gilt gleichermaßen, dass bei der Auswertung nur die

Ergebnisse der Kinder deutscher Herkunft und der Kinder nichtdeutscher Herkunft mit guten bis sehr guten Deutschkenntnissen (vgl. Kapitel 5.3) berücksichtigt werden, da davon auszugehen ist, dass Kinder mit schlechteren Deutschkenntnissen bei den Tests benachteiligt sind, zumal die Untertests Wörter ergänzen, Sätze nachsprechen und Pluralbildung nicht als unabhängig von der deutschen Sprache angesehen werden und bei Kindern mit geringen Deutschkenntnissen laut den Manualen auch ausgelassen werden können (s. u.). Die Ergebnisse der Kinder mit schlechteren Deutschkenntnissen werden – sofern die Tests mit ihnen durchgeführt wurden – separat für jeweils die Gesamtheit dieser Kinder berichtet und außer nach ihren deutschen Sprachkenntnissen nicht weiter differenziert. Das S-ENS-Verfahren ist für Kinder ab 5 Jahren normiert. Daher werden Kinder, die zum Zeitpunkt der Untersuchung jünger als 5 Jahre waren, von den Analysen ausgeschlossen. Die jeweilige Anzahl der deshalb ausgeschlossenen Kinder wird in der Fußnote zu den Tabellen ausgewiesen. Für den Test zur Pluralbildung aus dem SOPESS-Verfahren und für die Artikulationsprüfung werden die Daten ohne Alterseinschränkung zu allen untersuchten Kindern berichtet, da sowohl in der Konstruktions- als auch in der Normierungsstichprobe des SOPESS Kinder unter 5 Jahren enthalten waren. Für die Kinder mit unzureichenden Deutschkenntnissen erlauben die sprachlichen S-ENS- und SOPESSUntertests nicht nur keine zuverlässige Beurteilung ihrer sprachlichen Entwicklung, sondern sie werden auch häufiger – entsprechend der Anweisung im Manual – gar nicht durchgeführt. Dadurch werden Aussagen zum Sprachstand aller Berliner Kinder und Regionalvergleiche zwischen Gebieten mit unterschiedlichen Anteilen von Kindern mit Migrationshintergrund erschwert. Aus diesem Grund wurde bei der Zusammenstellung von Kernindikatoren für Bezirksregionenprofile im Rahmen der Rahmenstrategie Soziale Stadtentwicklung ein Indikator „Sprachdefizite“ entwickelt, dessen Konstruktion ebenfalls nachfolgend beschrieben wird.
21

S-ENS-Untertest Pseudowörter nachsprechen Bei diesem Test werden dem Kind insgesamt sechs „Quatschwörter“ vorgesprochen, die es nachsagen soll. Mit dem Test werden die Gedächtnisspanne und Artikulationsgenauigkeit für unbekannte Begriffe geprüft. Für jedes richtig nachgesprochene Wort gibt es einen Punkt. Der Test wird unabhängig von den Deutschkenntnissen des jeweiligen Kindes durchgeführt. Die Tabelle 4.17 gibt einen Überblick über die Bewertung des Testergebnisses.
Tabelle 4.17: Bewertung des Subtestes Pseudowörter (S-ENS)
Punktzahl 0-3 4 5-6 Bewertung auffälliges Testergebnis grenzwertiges Testergebnis unauffälliges Testergebnis

(Datenquelle: Döpfner et al. 2005)

19

Döpfner, M., Dietmair, I., Mersmann, H., Simon, K., Trost-Brinkhues, G. (2005). S-ENS – Screening des Entwicklungsstandes bei Einschulungsuntersuchungen. Göttingen: Hogrefe. Petermann, F., Daseking, M., Oldenhage, M., Simon, K. (2009). Sozialpädiatrisches Entwicklungsscreening für Schuleingangsuntersuchungen – SOPESS. Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf. vgl. auch Oberwöhrmann, S., Bettge, S. & Hermann, S. (2011). Kernindikatoren für Bezirksregionenprofile aus den Einschulungsdaten in Berlin. Statistische Kurzinformation 2011-1. Berlin: Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz.

20

21

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72

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

S-ENS-Untertest Wörter ergänzen Dem Kind werden insgesamt acht Wörter vorgesprochen, bei denen jeweils ein Buchstabe fehlt. Das Kind wird jeweils nach dem Wort aufgefordert, das vollständige Wort zu nennen. Der Test untersucht das Synthetisieren von Lauten zu Wörtern und den Vergleich mit im Gedächtnis bereits abgespeicherten Wörtern. Für jedes richtig ergänzte Wort gibt es einen Punkt. Der Test gilt als nicht unabhängig von der jeweiligen Muttersprache, da ausschließlich deutsche Wörter verwendet werden. Er kann daher für Kinder, die über keine Deutschkenntnisse verfügen oder nur einzelne Worte in Deutsch sprechen, ausgelassen werden. Die Tabelle 4.18 gibt einen Überblick über die Bewertung des Testergebnisses.
Tabelle 4.18: Bewertung des Subtestes Wörter ergänzen (S-ENS)
Punktzahl 0-5 6 7-8 Bewertung auffälliges Testergebnis grenzwertiges Testergebnis unauffälliges Testergebnis

(Datenquelle: Döpfner et al. 2005)

S-ENS-Untertest Sätze nachsprechen Hierbei werden dem Kind in normalem Sprechtempo Sätze vorgesprochen, die dann korrekt nachgesprochen werden müssen. Der Test prüft das Speichern grammatikalischer Strukturen und das Abrufen vollständiger Sätze als Teil der expressiven Sprachentwicklung. Für jeden präzise nachgesprochenen Satz wird ein Punkt vergeben. Auch dieser Test ist nicht unabhängig von der Muttersprache und kann daher bei nicht oder kaum Deutsch sprechenden Kindern weggelassen werden. Die Tabelle 4.19 gibt einen Überblick über die Bewertung des Testergebnisses.
Tabelle 4.19: Bewertung des Subtestes Sätze nachsprechen (S-ENS)
Punktzahl 0-2 3 4-5 Bewertung auffälliges Testergebnis grenzwertiges Testergebnis unauffälliges Testergebnis

(Datenquelle: Döpfner et al. 2005)

SOPESS-Untertest Pluralbildung Das Kind wird anhand von Bildkarten aufgefordert, zu der jeweiligen Einzahl der abgebildeten Gegenstände die Mehrzahl zu bilden. Der Test prüft die morphologische Regelbildung. Für jede präzise gebildete Pluralform wird ein Punkt vergeben. Insgesamt können 7 Punkte erreicht werden. Auch dieser Test ist nicht unabhängig von der Muttersprache und kann daher bei nicht oder kaum Deutsch sprechenden Kindern weggelassen werden. Die Tabelle 4.20 gibt einen Überblick über die Bewertung des Testergebnisses.

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Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

73

Tabelle 4.20: Bewertung des Subtestes Pluralbildung (SOPESS)
Punktzahl 0-3 4-5 6-7 Bewertung auffälliges Testergebnis grenzwertiges Testergebnis unauffälliges Testergebnis

(Datenquelle: Petermann et al. 2009)

Untertest Artikulation (sowohl im S-ENS als auch im SOPESS enthalten) Die Prüfung der Artikulation kann auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen. Hierbei kommen die Beurteilung der spontanen Sprachäußerungen, die anderen Teile der Sprachprüfung oder eine Sprachtafel/Bildergeschichte in Frage. Es werden folgende Laute bzw. Stammelfehler geprüft: S/Z, Sch, T/D, Ch (Rachen-Ch), G/K, L/N, R, F/Pf, B, Ch (weiches Ch). Die Bewertung erfolgt für alle Lautgruppen getrennt. Berichtet wird die Anzahl der Artikulationsfehler pro Kind von 0 (Artikulation in Ordnung) bis maximal 10, wobei die Kategorien 5-10 Lautgruppen mit gestörter Artikulation zusammengefasst werden. Die Beurteilung wird unabhängig von den Deutschkenntnissen des jeweiligen Kindes durchgeführt, kann allerdings bei Kindern nichtdeutscher Herkunft und mit geringen Deutschkenntnissen je nach Herkunftssprache schwierig sein. Sprachdefizite Der kombinierte Indikator „Sprachdefizite“ basiert auf Angaben zum S-ENS-Untertest Sätze nachsprechen und Angaben zu den Deutschkenntnissen der Kinder nichtdeutscher Herkunft (vgl. Kapitel 5.3). Als Kinder mit Sprachdefiziten werden folgende Gruppen ausgewiesen: • • • Kinder deutscher Herkunft mit auffälligem Testergebnis im S-ENS-Subtest Sätze nachsprechen, Kinder nichtdeutscher Herkunft mit guten Deutschkenntnissen und auffälligem Testergebnis im SENS-Subtest Sätze nachsprechen, Kinder nichtdeutscher Herkunft mit unzureichenden Deutschkenntnissen.

Kinder ohne Sprachdefizite sind entsprechend Kinder deutscher Herkunft mit unauffälligem oder grenzwertigem Ergebnis im Test Sätze nachsprechen sowie Kinder nichtdeutscher Herkunft mit guten Deutschkenntnissen und unauffälligem oder grenzwertigem Ergebnis im Test Sätze nachsprechen. Durch seine Konstruktion weist der kombinierte Indikator „Sprachdefizite“ weit weniger fehlende Werte auf als der Test Sätze nachsprechen und ermöglicht so eine vollständigere Abbildung des Entwicklungsbereichs Sprache bei den Einschulungsuntersuchungen unter Einbeziehung der Kinder mit Migrationshintergrund. Die Ergebnisse für den Indikator „Sprachdefizite“ sind in den Tabellen 4.31 bis 4.34 aufgeführt.

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74

Tabelle 4.21:

Sprachliche Entwicklung der Einschüler/innen (exkl. der Kinder nichtdeutscher Herkunft mit schlechteren als guten Deutschkenntnissen) gesamt, nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen in Berlin 2013,

(erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %

Pseudowörter1 unauffällig 75,3 73,8 76,8 65,7 72,9 83,8 73,6 79,5 73,6 77,8 83,6 77,1 83,9 79,8 14,0 6,1 1.296 66,8 18,4 11,3 4,8 891 74,7 14,9 15,5 7,4 2.220 63,6 21,0 11,5 4,9 1.020 65,8 18,4 15,8 15,4 10,3 14,8 15,1 7,2 1.890 61,7 22,1 16,2 15,9 10,5 18.624 73,6 15,3 11,1 14,1 6,5 7.317 65,3 19,7 15,0 15,9 10,5 18.624 73,6 15,3 11,1 18.517 7.279 18.517 1.875 1.013 2.210 890 1.291 11,6 4,7 8.110 80,9 13,1 5,9 8.084 16,6 10,5 12.174 70,5 17,2 12,3 12.107 18,8 15,5 3.360 54,6 21,9 23,5 3.318 48,0 72,6 87,3 79,1 57,9 79,1 51,0 55,4 58,1 75,7 57,2 15,0 8,2 12.593 73,3 16,1 10,5 74,9 12.528 15,7 10,5 13.348 69,4 16,9 13,7 71,4 13.268 15,3 9,4 25.941 71,3 16,5 12,2 73,1 25.796 12,6 12,9 12,4 18,7 13,7 8,0 10,7 17,5 10,7 18,8 19,7 17,6 11,9 17,5 grenzwertig auffällig n= unauffällig grenzwertig auffällig n= unauffällig grenzwertig

Wörter ergänzen1

Sätze nachsprechen1 auffällig 14,3 15,7 12,7 33,3 13,7 4,7 10,2 24,6 10,2 30,2 24,9 24,3 12,4 25,3

Merkmal

n=

insgesamt

25.755

Geschlecht

Jungen

13.276

Mädchen

12.479

Soziale Lage2

Grundauswertung ESU 2013

untere Statusgruppe

3.326

mittlere Statusgruppe

12.095

obere Statusgruppe

8.058

Migrationshintergrund

nein

18.458

ja

7.297

Herkunft

deutsch

18.458

türkisch

1.888

arabisch

1.017

osteuropäisch

2.215

aus westl. Industriestaaten

887

aus sonstigen Staaten

1.290

1

Kinder, die zum Zeitpunkt der Untersuchung jünger als 5 Jahre waren, wurden von der Auswertung ausgeschlossen (n = 37, vgl. Methodik).

2

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 8,9 % der Fälle (n = 2.317).

Sprachliche Entwicklung nach Geschlecht, sozialer Lage, Migrationsmerkmalen und Kita-Besuchsdauer

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Tabelle 4.22:

Pluralbildung und Artikulationsstörungen bei den Einschüler/innen (exkl. der Kinder nichtdeutscher Herkunft mit schlechteren als guten Deutschkenntnissen) gesamt, nach Geschlecht, sozialer Lage

und Migrationsmerkmalen in Berlin 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %

Pluralbildung unauffällig Artikulationsstörung 69,8 66,2 73,6 62,4 68,7 75,0 69,5 70,6 69,5 70,4 68,8 68,8 75,3 72,3 17,3 15,8 16,9 16,6 16,9 16,0 17,0 17,4 14,5 17,3 17,0 15,7 6,9 11,4 8,2 6,4 7,9 8,7 7,9 9,5 9,9 9,3 6,8 7,1 17,8 9,4 16,8 8,2 2,8 3,4 2,0 4,6 3,1 1,5 2,9 2,5 2,9 2,3 3,0 2,6 2,3 2,1 26.025 72,4 71,3 73,6 45,9 73,4 85,6 80,3 52,2 80,3 42,6 45,8 55,1 71,8 53,1 22,4 24,6 1.303 16,4 11,8 898 25,8 19,1 2.229 26,3 27,9 1.025 25,5 31,9 1.906 13,0 6,7 18.745 24,0 23,7 7.361 13,0 6,7 18.745 10,2 4,2 8.149 16,8 9,7 12.246 25,0 29,1 3.398 15,7 10,7 12.658 16,5 12,2 13.448 16,1 11,5 13.407 12.618 3.376 12.212 8.130 18.715 7.310 18.715 1.895 1.018 2.215 891 1.291 26.106 grenzwertig auffällig n= Kinder ohne 1 2 3 4

Anzahl der betroffenen Lautgruppen1 5-10 1,1 1,4 0,7 2,2 1,2 0,4 1,2 0,8 1,2 1,1 0,7 0,9 0,6 0,5 1,4 1,8 1,1 2,4 1,5 0,8 1,7 0,8 1,7 0,8 0,7 0,9 0,6 0,8

Merkmal

n=

insgesamt

Geschlecht

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Jungen

Mädchen

Soziale Lage2

untere Statusgruppe

mittlere Statusgruppe

obere Statusgruppe

Migrationshintergrund

nein

ja

Herkunft

deutsch

türkisch

arabisch

osteuropäisch

aus westl. Industriestaaten

aus sonstigen Staaten

1

In Abweichung zu den Jahren vor 2012 werden auch Kinder unter 5 Jahren in die Auswertung einbezogen (vgl. Methodik).

2

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 8,9 % der Fälle (n = 2.336).

Grundauswertung ESU 2013

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

75

76

Tabelle 4.23:

Sprachliche Entwicklung der Einschüler/innen (exkl. der Kinder nichtdeutscher Herkunft mit schlechteren als guten Deutschkenntnissen) nach Kita-Besuchsdauer in Berlin 2013, (erstmals untersuchte Kinder)

- Angaben in %
Pseudowörter1 unauffällig 65,5 65,1 68,1 76,1 75,4 15,3 9,3 25.682 71,3 16,5 12,1 25.537 15,1 8,8 23.512 72,7 16,4 11,0 23.404 17,8 14,1 1.811 58,5 18,3 23,2 1.777 51,3 75,2 73,2 20,2 14,7 106 47,2 21,7 31,1 46,7 105 15,7 18,9 253 48,6 18,6 32,8 53,8 251 grenzwertig auffällig n= unauffällig grenzwertig auffällig n= unauffällig grenzwertig 15,9 21,9 17,2 12,2 12,6 Wörter ergänzen1 Sätze nachsprechen1 auffällig 30,3 31,4 31,5 12,6 14,1

Kita-Besuchsdauer2

n=

kein Besuch

249

< 1/2 Jahr

109

1/2 bis 2 Jahre

1.782

> 2 Jahre

23.358

Grundauswertung ESU 2013

Gesamt

25.498

1

Kinder, die zum Zeitpunkt der Untersuchung jünger als 5 Jahre waren, wurden von der Auswertung ausgeschlossen (n = 37, vgl. Methodik).

2

Fehlende Angaben zum Kitabesuch in 1,0 % der Fälle (n = 262).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Tabelle 4.24:

Pluralbildung und Artikulationsstörungen bei den Einschüler/innen (exkl. der Kinder nichtdeutscher Herkunft mit schlechteren als guten Deutschkenntnissen) nach Kita-Besuchsdauer in Berlin 2013, (erstmals

untersuchte Kinder) - Angaben in %
1

Pluralbildung unauffällig 48,6 52,9 51,2 74,5 72,5 16,0 15,5 10,0 11,4 22,1 26,6 18,3 28,8 22,9 28,5 grenzwertig auffällig n= 260 108 1.841 23.638 25.847 Kinder ohne Artikulationsstörung 63,1 60,2 60,8 70,6 69,8 1 18,1 20,4 18,5 16,6 16,8

Anzahl der betroffenen Lautgruppen 2 7,7 10,2 11,4 7,9 8,2 3 5,4 3,7 5,1 2,5 2,8 4

Kita-Besuchsdauer2

n=

5-10 1,5 * 1,6 1,0 1,1 4,2 * 2,6 1,3 1,4

kein Besuch

253

< 1/2 Jahr

104

1/2 bis 2 Jahre

1.809

> 2 Jahre

23.600

Gesamt

25.766

1

In Abweichung zu den Jahren vor 2012 werden auch Kinder unter 5 Jahren in die Auswertung einbezogen (vgl. Methodik).

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

2

Fehlende Angaben zum Kitabesuch in 1,0 % der Fälle (n = 263).

* Zelle aus Gründen statistischer Geheimhaltung gesperrt.

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Tabelle 4.25:

Sprachliche Entwicklung der Einschüler/innen (exkl. der Kinder nichtdeutscher Herkunft mit schlechteren als guten Deutschkenntnissen) nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (erstmals untersuchte Kinder)

- Angaben in %
Pseudowörter1 Wörter ergänzen auffällig 6,6 5,2 8,7 5,2 8,3 6,9 9,0 5,6 9,7 18,8 14,9 13,4 9,4 25.941 71,3 16,5 12,2 2.018 68,8 16,8 14,3 1.933 69,0 18,2 12,8 2.211 60,7 15,9 23,4 1.879 83,1 9,7 7,2 1.790 77,0 14,1 8,9 1.776 1.867 2.212 1.932 2.001 25.796 2.276 71,2 17,8 10,9 2.261 2.324 84,0 11,7 4,2 2.306 1.699 66,2 19,3 14,5 1.687 64,0 85,2 78,8 65,2 83,9 58,0 73,7 52,9 73,1 1.958 73,5 17,2 9,3 70,7 1.927 3.777 57,6 24,1 18,2 79,1 3.771 2.034 76,9 13,5 9,5 82,1 2.028 2.042 78,6 14,0 7,4 75,3 2.028 11,4 8,2 11,5 15,8 16,5 7,7 11,1 14,6 9,4 16,3 11,8 19,7 12,6 n= unauffällig grenzwertig auffällig n= unauffällig grenzwertig unauffällig 81,8 82,1 78,3 82,7 75,8 79,2 76,3 80,8 74,4 61,8 61,7 66,6 75,3 15,3 20,1 23,4 19,5 15,9 13,6 14,7 13,9 15,9 12,1 13,0 12,6 11,6 grenzwertig
1

Sätze nachsprechen1 auffällig 13,2 9,7 9,4 13,5 19,6 7,1 10,1 20,2 6,7 25,7 14,5 27,3 14,3

Bezirk

n=

Mitte

2.019

Friedrichshain-Kreuzberg

2.027

Pankow

3.764

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Charlottenburg-Wilmersdorf

1.937

Spandau

1.687

Steglitz-Zehlendorf

2.313

Tempelhof-Schöneberg

2.252

Neukölln

1.762

Treptow-Köpenick

1.870

Marzahn-Hellersdorf

2.197

Lichtenberg

1.924

Reinickendorf

2.003

Berlin gesamt

25.755

1

Kinder, die zum Zeitpunkt der Untersuchung jünger als 5 Jahre waren, wurden von der Auswertung ausgeschlossen (n = 37, vgl. Methodik).

Räumliche Verteilung der sprachlichen Entwicklung

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Grundauswertung ESU 2013

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

77

78

Tabelle 4.26:

Pluralbildung und Artikulationsstörungen bei den Einschüler/innen (exkl. der Kinder nichtdeutscher Herkunft mit schlechteren als guten Deutschkenntnissen) nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013,

(erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %

Pluralbildung unauffällig Artikulationsstörung 67,7 74,9 75,6 63,8 70,3 79,7 72,0 66,9 64,0 64,6 71,4 59,9 69,8 10,8 16,5 16,4 20,3 18,5 13,5 21,5 16,8 18,8 22,2 14,0 6,6 9,2 6,3 6,9 7,4 9,8 9,1 8,9 8,0 10,9 8,2 14,3 7,1 18,6 9,4 62,4 73,8 72,2 75,6 71,7 84,1 75,6 55,4 85,7 71,1 75,3 63,6 72,4 16,1 11,5 26.106 19,1 17,2 2.027 14,9 9,7 1.937 15,1 13,8 2.246 9,8 4,6 1.902 21,8 22,8 1.799 16,9 7,5 2.293 11,2 4,7 2.344 16,5 11,8 1.705 17,1 7,3 1.978 17,9 9,8 3.785 11,6 14,6 2.033 20,4 17,2 2.057 grenzwertig auffällig n= Kinder ohne 1 2 3 3,1 2,1 1,7 3,0 3,0 1,3 2,0 2,7 4,0 4,2 3,3 3,7 2,8

Anzahl der betroffenen Lautgruppen1 4 0,7 0,7 0,4 1,2 0,8 0,6 0,8 1,3 1,3 1,6 2,3 1,8 1,1 5-10 0,5 0,9 1,7 0,6 0,8 0,8 1,2 2,9 1,3 2,3 1,5 2,3 1,4

Bezirk

n=

Mitte

2.037

Friedrichshain-Kreuzberg

2.037

Grundauswertung ESU 2013

Pankow

3.794

Charlottenburg-Wilmersdorf

1.976

Spandau

1.706

Steglitz-Zehlendorf

2.320

Tempelhof-Schöneberg

2.287

Neukölln

1.800

Treptow-Köpenick

1.887

Marzahn-Hellersdorf

2.227

Lichtenberg

1.943

Reinickendorf

2.011

Berlin gesamt

26.025

1

In Abweichung zu den Jahren vor 2012 werden auch Kinder unter 5 Jahren in die Auswertung einbezogen (vgl. Methodik).

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

79

Zeitreihen zur sprachlichen Entwicklung
auffällig

10,9

11,7

12,3

10,9

12,8

12,5

12,6

11,6

14,3

Zeitreihe sprachliche Entwicklung der Einschüler/innen in Berlin (exkl. der Kinder nichtdeutscher Herkunft mit schlechteren als guten Deutschkenntnissen) 2005 bis 2013, (erstmals untersuchte Kinder)

Sätze nachsprechen1

Bei der Beurteilung der Zeitreihe der Testergebnisse zur sprachlichen Entwicklung ist zu berücksichtigen, dass das S-ENS-Verfahren 2005 neu eingeführt wurde und sich also erst etablieren musste. Im Zeitraum von 2005 bis 2012 sind Schwankungen im Anteil der unauffälligen Kinder in allen Untertests in einer Größenordnung von bis zu knapp 4 % zu beobachten (vgl. Tabelle 4.26). Im Anteil der auffälligen Kinder kann bei gewissen Schwankungen von Jahr zu Jahr ein leichter Rückgang bei dem Subtest „Wörter
Wechsel in der Grundgesamtheit: ab der Grundauswertung 2013 werden die erstmals untersuchten Kinder betrachtet, zuvor die eingeschulten Kinder (vgl. Methodik).

grenzwertig

12,9

12,7 75,6 23.871

12,2 75,4 24.050

11,5

12,7

12,3

12,1

unauffällig

12,4

76,2

77,6

74,5

75,2

75,3

75,9

23.802

23.270

22.687

22.404

22.976

auffällig

23.055

25.796

n=

73,1

12,6

ergänzen“ festgestellt werden. Für die Tests „Pseudowörter nachsprechen“ und „Sätze nachsprechen“ ergibt sich kein eindeutiger Trend. Aufgrund der Schwankungen im Zeitverlauf sollten Veränderungen von einem Jahr zum anderen hinsichtlich der Interpretation im Sinne eines zeitlichen Trends vorsichtig bewertet werden. In allen drei sprachlichen S-ENS-Subtests ist der Anteil der Kinder mit unauffälligem Testergebnis in der Grundauswertung 2013 geringer und der Anteil der Kinder mit auffälligem Testergebnis höher als 2012. Im Test „Pseudowörter nachsprechen“ wären die Testergebnisse ohne Wechsel der Grundgesamtheit im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben, in den beiden anderen Tests wäre auch ohne Methodenwechsel eine leichte Verschlechterung beobachtet worden. Insgesamt sind die schlechteren Ergebnisse vermutlich auf die Einbeziehung der aktuell zurückgestellten Kinder in die Grundauswertung 2013 zurückzuführen, zumal Entwicklungsverzögerungen einen Zurückstellungsgrund darstellen.

8,7

9,0 14,7 76,3 23.964

9,7 16,1 74,2 24.129

11,2

11,2

Wörter ergänzen1

grenzwertig

15,0

14,5

14,4

13,7

13,5

unauffällig

15,4

76,3

74,3

74,4

76,7

77,4

75,0

23.917

23.235

22.703

22.391

22.982

23.106

25.941
1

n=

71,3 Die Auswertungen beziehen sich auf die Kinder, die zum Zeitpunkt der Untersuchung mindestens 5 Jahre alt waren. 20132 25.755 75,3 15,3 9,4

auffällig

7,1

7,7 14,3 78,0 23.862 2011

8,6

9,3

8,0

8,4

Pseudowörter1

grenzwertig

7,9

13,4

14,1

14,7

13,3

13,9

unauffällig

14,3

79,5

77,3

75,9

78,7

77,7

77,8

23.795

23.290

22.717

22.437

23.015

- Angaben in %

Tabelle 4.27:

2005

2006

2007

2008

2009

23.040

2010

2012

Jahr

24.025

n=

76,5

15,3

8,1

16,5

12,2

9,6

9,1

9,6

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

2

80

Tabelle 4.28:

Zeitreihe Pluralbildung und Artikulationsstörungen bei den Einschüler/innen in Berlin (exkl. der Kinder nichtdeutscher Herkunft mit schlechteren als guten Deutschkenntnissen) 2005 bis 2013, (erstmals

untersuchte Kinder) - Angaben in %
1 2

Pluralbildung n= Artikulationsstörung 72,8 71,7 70,9 71,2 70,4 71,4 71,7 70,7 69,8 16,3 16,4 16,5 16,8 16,8 15,6 16,2 7,8 8,1 7,9 7,7 7,4 7,6 8,2 15,2 7,5 14,8 6,9 24.203 72,6 72,4 16,1 11,5 26.106 16,2 11,2 26.025 24.252 24.025 23.957 23.216 23.171 22.682 23.044 23.584 unauffällig grenzwertig auffällig n= Kinder ohne 1 2 3 2,8 2,8 2,6 2,6 2,7 2,6 2,5 2,7 2,8

Anzahl der betroffenen Lautgruppen 4 1,1 1,3 1,2 1,3 1,1 1,0 0,9 1,0 1,1

Jahr

5-10 1,5 1,4 1,3 1,2 1,1 0,9 1,0 1,6 1,4

2005

2006

2007

2008

Grundauswertung ESU 2013

2009

2010

2011

20123

20133,4

1

Der Test zur Pluralbildung wurde erst 2012 in das Programm der Einschulungsuntersuchungen aufgenommen.

2

Die Auswertungen beziehen sich auf die Kinder, die zum Zeitpunkt der Untersuchung mindestens 5 Jahre alt waren.

3

Seit 2012 werden in die Auswertung auch Kinder einbezogen, die zum Zeitpunkt der Untersuchung noch nicht 5 Jahre alt waren (vgl. Methodik).

4

Wechsel in der Grundgesamtheit: ab der Grundauswertung 2013 werden die erstmals untersuchten Kinder betrachtet, zuvor die eingeschulten Kinder (vgl. Methodik).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Grundgesamtheit mit

fügig besser ausgefallen.

rückzuführen ist (vgl. Tabelle 4.27).

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Der Untertest Pluralbildung wurde

Einbeziehung

der aktuell zurückgestellten Kinder zu-

der bisher niedrigste Anteil von Kindern ohne Artikulationsstörung fest-

Der Anteil der untersuchten Kinder mit

Wechsel der Grundgesamtheit gering-

programm aufgenommen. Im Ver-

bis 2012 nicht bedeutsam verändert.

Im Einschulungsjahrgang 2013 wird

Artikulationsstörungen hat sich bei

Prozentpunkte im Zeitraum von 2005

gestellt, was auf den Wechsel der

2013 fast identisch, wären aber ohne

gleich zu 2012 sind die Ergebnisse

erstmals 2012 in das Untersuchungs-

jährlichen Schwankungen um etwa 2

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabelle 4.29:

Sprachliche Entwicklung der Einschüler/innen nichtdeutscher Herkunft mit weniger als guten Deutschkenntnissen in Berlin 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %

Pseudowörter1,2 unauffällig 51,8 62,5 60,0 21,9 18,1 3.149 30,1 23,5 46,4 3.085 13,5 14,7 21,9 15,6 2.696 34,4 25,8 39,8 15,5 16,5 2.678 22,0 26,2 453 4,6 9,7 85,7 * * 407 grenzwertig auffällig n= unauffällig grenzwertig auffällig n= unauffällig grenzwertig auffällig 97,1 68,0 71,8

Wörter ergänzen1,3

Sätze nachsprechen1,4

deutsche Sprachkenntnisse

n=

nicht/kaum

827

fehlerhaft

2.745

Gesamt

3.572

1

Kinder, die zum Zeitpunkt der Untersuchung jünger als 5 Jahre waren, wurden von der Auswertung ausgeschlossen (n = 19, vgl. Methodik).

2

Subtest Pseudowörter nicht durchgeführt oder bewertet in 7,5 % der Fälle (n = 288).

Gesundheitsberichterstattung Berlin

3

Subtest Wörter ergänzen nicht durchgeführt oder bewertet in 18,4 % der Fälle (n = 711).

4

Subtest Sätze nachsprechen nicht durchgeführt oder bewertet in 20,1 % der Fälle (n = 775).

* Zelle aus Gründen statistischer Geheimhaltung gesperrt.

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Tabelle 4.30:

Pluralbildung und Artikulationsstörungen bei den Einschüler/innen nichtdeutscher Herkunft mit weniger als guten Deutschkenntnissen in Berlin 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %

Pluralbildung1 unauffällig 436 * 10,3 8,9 17,2 73,9 19,6 70,1 * 97,5 666 2.717 3.383 grenzwertig auffällig n= Kinder ohne Artikulationsstörung 63,2 59,0 59,8 1 14,0 18,7 17,8

Anzahl der betroffenen Lautgruppen2,3 2 8,0 13,0 12,0 3 4,8 5,0 4,9 4 3,3 2,2 2,4 5-10 6,8 2,1 3,0

deutsche Sprachkenntnisse

n=

nicht/kaum

fehlerhaft

2.683

Gesamt

3.119

Grundauswertung ESU 2013

1

Subtest Pluralbildung nicht durchgeführt oder bewertet in 19,6 % der Fälle (n = 760).

2

In Abweichung zu den Jahren vor 2012 werden auch Kinder unter 5 Jahren in die Auswertung einbezogen (vgl. Methodik).

Sprachliche Entwicklung von Kindern nichtdeutscher Herkunft mit weniger als guten Deutschkenntnissen

3

Artikulationsprüfung nicht durchgeführt oder bewertet in 12,8 % der Fälle (n = 496).

* Zelle aus Gründen statistischer Geheimhaltung gesperrt.

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

81

82

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Gesundheitsberichterstattung Berlin

Kombinierter Indikator Sprachdefizite nach Geschlecht, sozialer Lage, Migrationsmerkmalen und Kita-Besuchsdauer
Tabelle 4.31: Kombinierter Indikator Sprachdefizite bei den Einschüler/innen gesamt, nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen in Berlin 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Sprachdefizite Merkmal insgesamt Geschlecht Jungen Mädchen Soziale Lage1 untere Statusgruppe mittlere Statusgruppe obere Statusgruppe Migrationshintergrund2 nein ja Herkunft2 deutsch türkisch arabisch osteuropäisch aus westl. Industriestaaten aus sonstigen Staaten
1 2

n= 29.704 15.446 14.258 4.903 13.139 8.381 18.517 11.171 18.517 3.041 1.708 3.476 1.097 1.849

ja 25,5 27,6 23,3 54,8 20,5 8,0 10,2 50,9 10,2 57,0 55,4 51,9 28,9 47,8

nein 74,5 72,4 76,7 45,2 79,5 92,0 89,8 49,1 89,8 43,0 44,6 48,1 71,1 52,2

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 11,0 % der Fälle (n = 3.281). Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,1 % der Fälle (n = 16).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Tabelle 4.32: Kombinierter Indikator Sprachdefizite bei den Einschüler/innen nach Kita-Besuchsdauer in Berlin 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Sprachdefizite Kita-Besuchsdauer1 kein Besuch < 1/2 Jahr 1/2 bis 2 Jahre > 2 Jahre Gesamt
1

n= 566 220 2.708 25.818 29.312

ja 69,1 67,3 55,0 20,8 25,2

nein 30,9 32,7 45,0 79,2 74,8

Fehlende Angaben zum Kitabesuch in 1,3 % der Fälle (n = 392).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

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83

Räumliche Verteilung des kombinierten Indikators Sprachdefizite
Tabelle 4.33: Kombinierter Indikator Sprachdefizite bei den Einschüler/innen nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Sprachdefizite Bezirk Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin gesamt (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -) n= 3.020 2.406 3.813 2.160 1.915 2.427 2.676 2.712 1.908 2.328 2.182 2.157 29.704 ja 41,7 23,9 10,4 22,8 29,1 11,7 24,1 47,7 8,7 29,4 24,3 32,6 25,5 nein 58,3 76,1 89,6 77,2 70,9 88,3 75,9 52,3 91,3 70,6 75,7 67,4 74,5

Zeitreihe zum kombinierten Indikator Sprachdefizite
Tabelle 4.34: Zeitreihe kombinierter Indikator Sprachdefizite bei den Einschüler/innen in Berlin 2005 bis 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Sprachdefizite Jahr 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013
1 1

n= 26.984 26.531 25.554 25.723 26.132 26.944 26.671 27.537 29.704

ja 23,4 25,5 23,6 21,9 22,0 21,3 21,0 23,4 25,5

nein 76,6 74,5 76,4 78,1 78,0 78,7 79,0 76,6 74,5

Wechsel in der Grundgesamtheit: ab der Grundauswertung 2013 werden die erstmals untersuchten Kinder betrachtet, zuvor die eingeschulten Kinder (vgl. Methodik).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Der Anteil von Kindern mit Sprachdefiziten erreichte bei jährlichen Schwankungen bisher 2011 seinen niedrigsten Wert und nimmt seitdem wieder zu. Durch den Wechsel der Datenbasis fällt die Zunahme im Anteil von Kindern mit Sprachdefiziten von 2012 auf 2013 größer aus als es ohne Wechsel der Datenbasis der Fall gewesen wäre (vgl. Tabelle 4.34). Dies steht im Einklang mit den Veränderungen der zugrunde liegenden Einzelmerkmale „Ergebnis im Test Sätze nachsprechen“ und „Deutschkenntnisse“.

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5 Soziales Umfeld und soziale Integration
Auf der Basis des ganzheitlichen Gesundheitsbegriffs, der körperliche, seelische und soziale Aspekte einbezieht, werden im Rahmen der Einschulungsuntersuchungen auch Daten zum sozialen Umfeld der Kinder erfasst wie Eckdaten zur familiären Situation, Besuch einer Kindertageseinrichtung und Kenntnisse der deutschen Sprache bei Kindern nichtdeutscher Herkunft und den sie begleitenden Elternteilen als eine Voraussetzung für erfolgreiche Integration. Dem Kita-Besuch kommt dabei neben seinem Beitrag zur sozialen Integration eine wichtige Rolle als Zugangsweg für Maßnahmen der Gesundheitsförderung, Prävention und Intervention zu.

5.1 Eckdaten der familiären Situation
Methodik
Änderung der Grundgesamtheit 2013 Durch die Betrachtung der erstmals untersuchten Kinder (neue Methodik) statt wie bisher der tatsächlich eingeschulten Kinder (vgl. Kapitel 0) ändert sich an den berichteten Familienkonstellationen, in denen die Kinder aufwachsen, kaum etwas. Die beobachteten Effekte des Wechsels der Grundgesamtheit sind insgesamt marginal und bestätigen in der Zeitreihe allenfalls schon seit längerem zu erkennende Trends. Erfassung der Eckdaten der familiären Situation Bei der Einschulungsuntersuchung werden folgende Eckdaten der familiären Situation von den Eltern erfragt: familiärer Lebensmittelpunkt des Kindes, Anzahl der im Haushalt des Kindes lebenden Erwachsenen und Kinder. Der familiäre Lebensmittelpunkt gibt an, bei wem das Kind im Alltag lebt. Methodisches Vorgehen von 2005 bis 2008 Es werden die bei den Einschulungsuntersuchungen erhobenen Variablen zur familiären Situation in ihrer ursprünglichen Ausprägung berichtet. Der familiäre Lebensmittelpunkt wird in fünf Kategorien erfragt: Eltern, allein erziehende Mutter, allein erziehender Vater, allein erziehende Mutter und Vater, anderswo (z. B. Heim, Großeltern). Die Kategorien werden so berichtet, wie sie erfragt werden. Aktuelles methodisches Vorgehen (seit 2009) Im Zuge der Auswertungen zum Spezialbericht 2011-1 (a. a. O.) wurde aufgrund von Ergebnissen der Faktorenanalyse ein Merkmal Familienkonstellation aus einer Kombination des familiären Lebensmittelpunktes und der Anzahl der Erwachsenen im Haushalt entwickelt, welches in den Auswertungen der Daten 2009 erstmalig in die Grundauswertung aufgenommen wurde. Hierfür werden die drei Gruppen Alleinerziehender (allein erziehende Mutter, allein erziehender Vater, allein erziehende Mutter und Vater) zusammengefasst und danach unterschieden, ob im Haushalt eine erwachsene Person oder mehr als eine erwachsene Person lebt. In Abweichung zum Spezialbericht 20111 werden dabei Kinder mit fehlenden Angaben zur Zahl der Erwachsenen im Haushalt dennoch einer der Gruppen zugeordnet, wenn dies eindeutig möglich ist (Eltern, anderswo). Da die geringfügig anders gruppierten Angaben zum familiären Lebensmittelpunkt gegenüber dem Merkmal Familienkonstellation keinen wesentlichen Erkenntniszuwachs erbringen, werden sie nicht

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85

mehr zusätzlich in Tabellen ausgewiesen. Im Jahr 2013 lagen zum Merkmal Familienkonstellation Angaben für 29.664 untersuchte Kinder vor, von denen 74,3 % bei den Eltern lebten, 22,8 % bei der allein erziehenden Mutter, 1,1 % beim allein erziehenden Vater, 0,9 % bei allein erziehender Mutter und allein erziehendem Vater und 0,9 % anderswo (z. B. bei Großeltern oder im Heim). Die Verhältnisse der Größenordnung in den Kategorien „allein erziehende Mutter“, „allein erziehender Vater“ und „allein erziehende Mutter und Vater“ bleiben bisher über die Jahre konstant. In den Ergebnistabellen werden die oberen Kategorien für die Anzahl der Erwachsenen bzw. die Anzahl der Kinder im Haushalt zu jeweils einer zusammengefasst (4 und mehr Erwachsene, 5 und mehr Kinder), da die Häufigkeit der Nennungen der Einzelkategorien sehr gering ist.

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Eckdaten der familiären Situation nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen
Tabelle 5.1: Familienkonstellation der Einschüler/innen gesamt, nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen in Berlin 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Familienkonstellation Merkmal n= Eltern allein erziehend 1 Erwachsene/r 19,1 19,3 18,8 29,2 20,7 9,9 20,7 16,3 20,7 10,8 10,6 20,0 13,0 26,2 20,7 allein erziehend 2 oder mehr Erwachsene 5,3 5,1 5,5 8,1 6,0 2,2 6,2 3,7 6,2 3,0 2,0 4,3 3,6 5,2 6,2 0,9 0,9 0,9 1,4 0,4 0,4 1,1 0,5 1,1 0,5 0,2 0,7 0,4 0,5 1,1 anderswo

insgesamt Geschlecht Jungen Mädchen Soziale Lage1 untere Statusgruppe mittlere Statusgruppe obere Statusgruppe Migrationshintergrund2 nein ja Herkunft2 deutsch türkisch arabisch osteuropäisch aus westl. Industriestaaten aus sonstigen Staaten Migration/Deutschkenntnisse3 Kind deutscher Herkunft Kind nichtdeutscher Herkunft/ (sehr) gute Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind oder begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil
1 2 3

29.488 15.377 14.111 5.048 13.350 8.504 18.409 11.033 18.409 3.049 1.706 3.385 1.098 1.795 18.409

74,8 74,7 74,9 61,4 72,9 87,4 72,0 79,5 72,0 85,8 87,3 75,0 83,1 68,0 72,0

5.438

80,1

16,4

3,2

0,3

2.581

79,6

16,9

3,4

0,2

2.713

80,2

15,4

4,3

0,1

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 8,8 % der Fälle (n = 2.586). Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,2 % der Fälle (n = 46). Fehlende Angaben zu Herkunft und/oder Deutschkenntnissen von Kind und/oder begleitendem Elternteil in 1,2 % der Fälle (n = 347).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

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Tabelle 5.2: Anzahl der Erwachsenen im Haushalt der Einschüler/innen gesamt, nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen in Berlin 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Anzahl Erwachsener im Haushalt Merkmal insgesamt Geschlecht Jungen Mädchen Soziale Lage1 untere Statusgruppe mittlere Statusgruppe obere Statusgruppe Migrationshintergrund2 nein ja Herkunft2 deutsch türkisch arabisch osteuropäisch aus westl. Industriestaaten aus sonstigen Staaten Migration/Deutschkenntnisse3 Kind deutscher Herkunft Kind nichtdeutscher Herkunft/ (sehr) gute Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind oder begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil
1 2 3

n= 29.144 15.208 13.936 5.020 13.333 8.477 18.261 10.841 18.261 2.994 1.667 3.332 1.082 1.766 18.261

1 19,6 19,8 19,4 29,9 20,9 10,0 21,2 16,8 21,2 11,1 10,8 20,7 13,4 26,9 21,2

2 75,3 75,0 75,6 62,4 74,4 86,1 74,9 76,0 74,9 79,3 81,6 72,9 81,1 67,9 74,9

3 3,5 3,6 3,4 5,0 3,5 2,5 2,7 4,9 2,7 6,4 4,9 4,5 3,5 3,8 2,7

4 und mehr 1,6 1,6 1,6 2,6 1,2 1,4 1,2 2,3 1,2 3,2 2,6 1,9 1,9 1,4 1,2

5.380

16,7

77,2

4,2

1,9

2.538

17,3

75,7

4,6

2,4

2.636

16,0

75,4

6,1

2,4

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 7,9 % der Fälle (n = 2.314). Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,1 % der Fälle (n = 42). Fehlende Angaben zu Herkunft und/oder Deutschkenntnissen von Kind und/oder begleitendem Elternteil in 1,1 % der Fälle (n = 329).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

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Tabelle 5.3: Anzahl der Kinder im Haushalt der Einschüler/innen gesamt, nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen in Berlin 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Anzahl Kinder im Haushalt Merkmal insgesamt Geschlecht Jungen Mädchen Soziale Lage1 untere Statusgruppe mittlere Statusgruppe obere Statusgruppe Migrationshintergrund2 nein ja Herkunft2 deutsch türkisch arabisch osteuropäisch aus westl. Industriestaaten aus sonstigen Staaten Migration/Deutschkenntnisse3 Kind deutscher Herkunft Kind nichtdeutscher Herkunft/ (sehr) gute Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind oder begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil
1 2 3

n= 29.144 15.208 13.936 5.020 13.333 8.477 18.261 10.841 18.261 2.994 1.667 3.332 1.082 1.766 18.261

1 27,1 27,2 26,9 18,8 32,5 24,9 31,2 20,2 31,2 14,9 6,8 27,1 24,1 26,3 31,2

2 47,2 47,6 46,7 34,4 47,8 56,3 49,5 43,4 49,5 46,1 28,6 44,3 52,3 45,4 49,5

3 17,2 16,8 17,7 25,4 14,6 15,2 14,1 22,4 14,1 25,5 30,1 18,2 19,4 19,7 14,1

4 5,6 5,6 5,6 13,2 3,7 2,8 3,5 9,1 3,5 10,0 20,3 6,2 3,3 6,2 3,5

5 und mehr 2,9 2,7 3,0 8,3 1,4 0,8 1,7 4,9 1,7 3,5 14,3 4,2 0,8 2,4 1,7

5.380

21,9

48,0

20,3

6,8

3,1

2.538

18,9

41,4

23,6

10,6

5,6

2.636

17,5

36,6

26,1

12,1

7,7

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 7,9 % der Fälle (n = 2.314). Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,1 % der Fälle (n = 42). Fehlende Angaben zu Herkunft und/oder Deutschkenntnissen von Kind und/oder begleitendem Elternteil in 1,1 % der Fälle (n = 329).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

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89

Räumliche Verteilung der Eckdaten der familiären Situation
Tabelle 5.4: Familienkonstellation der Einschüler/innen nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Familienkonstellation Bezirk n= Eltern allein erziehend 1 Erwachsene/r 17,2 18,3 17,7 16,6 21,8 12,7 18,3 17,3 19,0 27,8 25,2 20,0 19,1 allein erziehend 2 oder mehr Erwachsene 4,0 3,8 4,5 3,5 5,9 3,7 4,6 4,5 7,1 8,9 8,4 6,1 5,3 0,5 0,6 0,6 0,4 1,1 0,6 0,9 1,3 1,3 1,7 1,0 1,3 0,9 anderswo

Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin gesamt

2.978 2.372 3.762 2.142 1.909 2.465 2.671 2.740 1.919 2.290 2.126 2.114 29.488

78,4 77,3 77,2 79,6 71,2 83,1 76,2 76,9 72,6 61,6 65,4 72,6 74,8

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Tabelle 5.5: Anzahl Erwachsener im Haushalt der Einschüler/innen nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Anzahl Erwachsener im Haushalt Bezirk Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin gesamt n= 2.923 2.349 3.737 2.118 1.888 2.447 2.658 2.666 1.903 2.263 2.111 2.081 29.144 1 17,7 18,7 18,1 16,9 22,2 12,9 18,7 18,2 19,7 28,7 25,9 20,4 19,6 2 75,1 75,2 78,3 79,4 71,7 81,7 76,1 75,4 76,2 67,0 70,3 73,9 75,3 3 5,0 4,0 2,3 2,5 3,9 3,7 3,2 4,1 3,0 3,4 2,7 4,3 3,5 4 und mehr 2,2 2,1 1,3 1,1 2,1 1,7 2,0 2,3 1,1 0,9 1,1 1,4 1,6

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

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90

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Tabelle 5.6: Anzahl der Kinder im Haushalt der Einschüler/innen nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Anzahl Kinder im Haushalt Bezirk Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin gesamt n= 2.923 2.349 3.737 2.118 1.888 2.447 2.658 2.666 1.903 2.263 2.111 2.081 29.144 1 20,5 25,8 30,8 29,7 25,2 23,6 25,3 21,2 33,6 33,9 34,2 23,6 27,1 2 44,0 46,4 52,9 49,3 44,7 51,2 48,1 41,6 48,4 44,9 46,1 46,4 47,2 3 21,6 18,0 13,0 15,6 19,9 18,6 18,6 21,9 12,5 14,1 13,6 18,7 17,2 4 9,5 6,4 2,4 3,9 6,5 4,9 5,0 9,5 3,3 4,4 4,0 7,5 5,6 5 und mehr 4,4 3,4 0,8 1,4 3,7 1,6 3,0 5,8 2,3 2,7 2,1 3,7 2,9

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Zeitreihen zu den Eckdaten der familiären Situation
Tabelle 5.7: Zeitreihe Familienkonstellation der Einschüler/innen in Berlin 2005 bis 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Familienkonstellation Jahr n= Eltern allein erziehend 1 Erwachsene/r 24,4 22,4 21,8 21,6 21,5 20,4 20,2 19,7 19,1 allein erziehend 2 oder mehr Erwachsene 5,9 5,3 5,8 5,5 5,5 5,5 5,3 5,2 5,3 0,8 0,9 0,8 0,8 0,8 0,9 0,9 1,0 0,9 anderswo

2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 20131
1

26.801 26.603 25.577 25.541 25.670 26.758 26.379 27.179 29.488

68,9 71,4 71,5 72,1 72,2 73,2 73,7 74,1 74,8

Wechsel in der Grundgesamtheit: ab der Grundauswertung 2013 werden die erstmals untersuchten Kinder betrachtet, zuvor die eingeschulten Kinder (vgl. Methodik). (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Der Anteil der Kinder bei der Einschulungsuntersuchung, die mit beiden Eltern zusammen leben, hat sich im Zeitraum von 2005 bis 2013 erhöht, hierzu trägt die Änderung in der Grundgesamtheit von der Grundauswertung 2012 zur Grundauswertung 2013 nur marginal bei (vgl. Tabelle 5.7). Zurückgegangen ist der Anteil der Kinder, die bei einem allein erziehenden Elternteil leben, und zwar vor allem derjenigen mit nur einer erwachsenen Person im Haushalt. Der Anteil der Kinder, die bei Alleinerziehenden mit mehr als einem Erwachsenen im Haushalt oder anderswo leben, ist im Wesentlichen unverändert.

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Tabelle 5.8: Zeitreihe Anzahl Erwachsener im Haushalt der Einschüler/innen in Berlin 2005 bis 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Anzahl Erwachsener im Haushalt Jahr 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013
1 1

n= 26.493 26.338 25.342 25.310 25.746 26.534 26.123 26.896 29.144

1 24,9 22,9 22,3 22,1 21,7 20,9 20,7 20,2 19,6

2 71,4 73,2 72,6 73,0 72,9 73,8 74,5 74,8 75,3

3 2,7 3,0 3,5 3,3 3,6 3,5 3,3 3,3 3,5

4 und mehr 0,9 1,0 1,7 1,6 1,8 1,9 1,6 1,7 1,6

Wechsel in der Grundgesamtheit: ab der Grundauswertung 2013 werden die erstmals untersuchten Kinder betrachtet, zuvor die eingeschulten Kinder (vgl. Methodik). (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Parallel zum Rückgang des Anteils der Kinder, die bei Alleinerziehenden leben, ist auch der Anteil der Kinder in Haushalten mit nur einem Erwachsenen von 2005 bis 2013 leicht gesunken (vgl. Tabelle 5.8). Dagegen ist der Anteil der Kinder in Haushalten mit zwei, aber auch mit mehr als zwei Erwachsenen, leicht angestiegen. Auch hier sind die Effekte durch die veränderte Grundgesamtheit 2013 zu vernachlässigen.
Tabelle 5.9: Zeitreihe Anzahl der Kinder im Haushalt der Einschüler/innen in Berlin 2005 bis 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Anzahl Kinder im Haushalt Jahr 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013
1 1

n= 26.492 26.338 25.342 25.309 25.747 26.529 26.122 26.896 29.144

1 33,2 31,1 31,0 30,8 29,5 28,8 28,2 27,6 27,1

2 45,2 45,3 44,8 45,6 46,0 46,1 46,3 46,6 47,2

3 14,6 15,7 16,0 15,8 16,2 16,4 16,9 17,3 17,2

4 4,7 5,0 5,2 5,1 5,3 5,8 5,7 5,6 5,6

5 und mehr 2,4 3,0 3,1 2,7 3,0 3,0 3,0 2,9 2,9

Wechsel in der Grundgesamtheit: ab der Grundauswertung 2013 werden die erstmals untersuchten Kinder betrachtet, zuvor die eingeschulten Kinder (vgl. Methodik).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Der Anteil der untersuchten Kinder, die ohne Geschwisterkind aufwachsen, ist von 2005 bis 2013 zurückgegangen, während zugleich der Anteil der Kinder mit Geschwistern und insbesondere mit mehr als einem Geschwisterkind angestiegen ist (vgl. Tabelle 5.9). Die veränderte Grundgesamtheit der Grundauswertung 2013 bleibt ohne relevante Auswirkungen auf die Anzahl der Kinder im Haushalt.

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5.2 Besuch von Kindertageseinrichtungen
Methodik
Änderung der Grundgesamtheit 2013 In der Kita-Besuchsdauer ergibt sich durch die Betrachtung der erstmals untersuchten Kinder (neue Methodik) statt wie bisher der tatsächlich eingeschulten Kinder (vgl. Kapitel 0) ein Bruch in der Zeitreihe. Dem von 2005 bis 2011 zu beobachtenden stetigen Anstieg des Anteils von Kindern mit einem Kitabesuch von über zwei Jahren Dauer steht ein Rückgang von 2012 auf 2013 in Höhe von einem Prozentpunkt gegenüber, der durch einen gleich großen Anstieg des Anteils der Kinder mit einer Kita-Besuchsdauer von ½ bis 2 Jahren kompensiert wird. Dieser Effekt wäre ohne Wechsel der Datenbasis nicht zu beobachten gewesen. Er wird auf die Einbeziehung der aktuell zurückgestellten Kinder in die Auswertung zurückzuführen sein. Kinder, die nach Zurückstellung im Vorjahr untersucht werden, müssen eine um ein Jahr verlängerte Kitabesuchsdauer haben, denn die Zurückstellung ist an den verpflichtenden Kitabesuch nach der Zurückstellung geknüpft. Hierdurch erklärt sich auch, dass Jungen, die ja häufiger zurückgestellt werden, von diesem Effekt stärker betroffen sind als Mädchen. Auf der Bezirksebene verlaufen die Änderungen nicht immer in der gleichen Richtung wie auf Gesamtberliner Ebene. Dies ist auch in den vergangenen Jahren ohne Methodenwechsel zu beobachten gewesen. Es kommt in einem Teil der Bezirke vor, dass es durch die Änderungen aufgrund des Methodenwechsels zu einer Umkehr im zeitlichen Trend von 2012 zu 2013 kommt. Dies ist bei der Interpretation der Daten 2013 in Zusammenschau mit den Berichten aus den vergangenen Jahren zu berücksichtigen. Erfassung des Besuchs von Kindertageseinrichtungen Im Rahmen der Einschulungsuntersuchungen wird der Besuch von Betreuungseinrichtungen sowie dessen Dauer erhoben. Dabei wird seit 2009 nicht mehr zwischen den Betreuungsformen „Kita/EKT“ und „andere Einrichtung“ unterschieden. Da in den Jahren zuvor die Betreuungszeiten in den beiden Einrichtungsformen addiert und als Kita-Besuchsdauer ausgewiesen wurden, dürfte sich an der Datenlage nichts geändert haben. Die Dauer des Besuchs bis zum Zeitpunkt der Einschulungsuntersuchung wird monatsgenau ermittelt. Bei Einrichtungswechseln werden die jeweiligen Besuchszeiten zu einer Gesamtzeit addiert, die nach Zeiträumen gestaffelt in vier Gruppen unterteilt wird: Kinder ohne Einrichtungsbesuch, mit einer Betreuungsdauer von weniger als einem halben Jahr, ½ bis 2 Jahren und länger als 2 Jahren.

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Kita-Besuchsdauer nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen
Tabelle 5.10: Dauer des Kita-Besuchs der Einschüler/innen gesamt, nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen in Berlin 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Kita-Besuchsdauer Merkmal insgesamt Geschlecht Jungen Mädchen Soziale Lage1 untere Statusgruppe mittlere Statusgruppe obere Statusgruppe Migrationshintergrund2 nein ja Herkunft2 deutsch türkisch arabisch osteuropäisch aus westl. Industriestaaten aus sonstigen Staaten Migration/Deutschkenntnisse3 Kind deutscher Herkunft Kind nichtdeutscher Herkunft/ (sehr) gute Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind oder begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil
1 2 3

n= 30.023 15.662 14.361 5.008 13.334 8.505 18.789 11.182 18.789 3.079 1.718 3.457 1.108 1.820 18.789

kein Besuch 2,0 1,9 2,0 5,4 0,9 0,4 1,0 3,6 1,0 1,2 3,0 7,0 1,9 2,8 1,0

< 1/2 Jahr 0,8 0,9 0,7 1,8 0,4 0,3 0,4 1,4 0,4 0,7 1,5 2,3 1,2 1,2 0,4

1/2 bis 2 Jahre 9,5 9,6 9,3 19,4 7,5 3,9 5,4 16,2 5,4 13,6 19,3 19,2 13,5 13,8 5,4

> 2 Jahre 87,8 87,6 88,0 73,4 91,1 95,5 93,2 78,8 93,2 84,5 76,3 71,5 83,4 82,3 93,2

5.494

1,0

0,6

10,0

88,5

2.615

1,7

1,0

18,2

79,2

2.766

10,3

3,5

25,9

60,3

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 10,6 % der Fälle (n = 3.176). Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,2 % der Fälle (n = 52). Fehlende Angaben zu Herkunft und/oder Deutschkenntnissen von Kind und/oder begleitendem Elternteil in 1,2 % der Fälle (n = 359).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

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Räumliche Verteilung der Kita-Besuchsdauer
Tabelle 5.11: Dauer des Kita-Besuchs der Einschüler/innen nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Kita-Besuchsdauer Bezirk Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin gesamt n= 3.044 2.437 3.829 2.185 1.949 2.466 2.706 2.786 1.914 2.336 2.176 2.195 30.023 kein Besuch 3,1 1,1 0,8 1,6 3,4 0,4 1,4 3,2 0,8 2,9 2,6 2,5 2,0 < 1/2 Jahr 1,2 0,4 0,3 0,8 0,9 0,3 0,7 1,0 0,5 1,2 0,8 1,3 0,8 1/2 bis 2 Jahre 14,1 7,4 4,0 8,6 13,3 8,2 10,3 14,7 5,2 9,6 8,0 11,4 9,5 > 2 Jahre 81,6 91,1 94,9 89,0 82,5 91,1 87,5 81,1 93,4 86,3 88,6 84,8 87,8

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Zeitreihe zur Kita-Besuchsdauer
Tabelle 5.12: Zeitreihe Dauer des Kita-Besuchs der Einschüler/innen in Berlin 2005 bis 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Kita-Besuchsdauer Jahr 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 20131
1

n= 27.070 26.951 25.971 26.067 26.459 27.084 26.852 27.697 30.023

kein Besuch 3,1 3,7 3,3 2,7 2,8 2,2 1,7 2,1 2,0

< 1/2 Jahr 1,4 1,2 1,1 0,8 0,8 0,7 0,5 0,7 0,8

1/2 bis 2 Jahre 14,3 13,2 10,8 9,9 9,6 9,2 8,6 8,5 9,5

> 2 Jahre 81,2 81,9 84,8 86,6 86,8 88,0 89,2 88,7 87,8

Wechsel in der Grundgesamtheit: ab der Grundauswertung 2013 werden die erstmals untersuchten Kinder betrachtet, zuvor die

eingeschulten Kinder (vgl. Methodik). (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Im Zeitraum von 2005 bis 2011 hat ein zunehmend größerer Anteil der Kinder zum Zeitpunkt der Einschulungsuntersuchung die Kita bereits mehr als zwei Jahre besucht, wogegen die Anteile der Kinder mit kürzerem Kitabesuch oder ohne Kitabesuch zurückgegangen sind (vgl. Tabelle 5.12). Diese Entwicklung ist sicherlich auch von der sukzessiven Einführung kostenloser Kitajahre vor dem Schulbesuch in Berlin beeinflusst. Allerdings ist nach einer Stagnation 2012 in der Grundauswertung 2013 wieder ein leichter Rückgang der Kinder mit mehr als zwei Jahren Kitabesuch zu verzeichnen, dem ein gleich großer Zuwachs in der Gruppe mit einer Kita-Besuchsdauer von ½ bis 2 Jahren gegenübersteht. Dieser Effekt ist

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vorrangig auf den Wechsel der Datenbasis zurückzuführen, nach bisheriger Methodik wären die Anteile gegenüber 2012 weitestgehend unverändert.

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5.3 Kenntnisse der deutschen Sprache bei Kindern nichtdeutscher Herkunft
Methodik
Die deutschen Sprachkenntnisse der Kinder nichtdeutscher Herkunft werden von den untersuchenden Ärztinnen und Ärzten eingeschätzt. Ziel dieser Einschätzung ist es, für alle Kinder mit Deutsch als Zweitsprache Informationen darüber zu gewinnen, wie weit sie sich die deutsche Sprache als unabdingbare Voraussetzung für Integration, gesellschaftliche Teilhabe und einen erfolgreichen Schulbesuch bei Schulbeginn bereits angeeignet haben. Diese Erfassung deutscher Sprachkenntnisse von Kindern nichtdeutscher Herkunft ist abzugrenzen von der Sprachstandserhebung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft. Die Sprachstandserhebung verfolgt das Ziel, Förderbedarf bezüglich der deutschen Sprache unabhängig von der Herkunft der Kinder bereits ein Jahr vor dem Schulbesuch festzustellen und geeignete Maßnahmen einzuleiten. Im Gegensatz dazu werden in der Einschulungsuntersuchung die deutschen Sprachkenntnisse der Kinder nichtdeutscher Herkunft anhand ihrer sprachlichen Äußerungen im Verlauf der Untersuchung semiquantitativ eingeschätzt. Änderung der Grundgesamtheit 2013 Sowohl bei der Auswertung der Einschulungsdaten 2013 nach bisheriger Methodik (tatsächlich eingeschulte Kinder) als auch bei Betrachtung der neuen Grundgesamtheit (erstmals untersuchte Kinder, vgl. Kapitel 0) ist von 2012 auf 2013 eine Verringerung des Anteils der Kinder mit (sehr) guten Deutschkenntnissen und eine entsprechende Erhöhung des Anteils von Kindern mit nicht/kaum vorhandenen Deutschkenntnissen zu beobachten. Allerdings fällt die Veränderung durch den Wechsel der Datenbasis stärker aus als nach bisheriger Methodik. Die im Vorjahr zurückgestellten Kinder, wie sie bei der bisherigen Methodik berücksichtigt wurden, konnten vermutlich durch die Förderung im Jahr der Zurückstellung ihre Deutschkenntnisse verbessern, wogegen die aktuell zurückgestellten Kinder diese Förderung naturgemäß noch nicht erhalten haben. Auf der Bezirksebene verlaufen die Änderungen nicht immer in der gleichen Richtung wie auf Gesamtberliner Ebene. Dies ist auch in den vergangenen Jahren ohne Methodenwechsel zu beobachten gewesen. Es kommt in einem Teil der Bezirke vor, dass es durch die Änderungen aufgrund des Methodenwechsels zu einer Umkehr im zeitlichen Trend von 2012 zu 2013 kommt. Dies ist bei der Interpretation der Daten 2013 in Zusammenschau mit den Berichten aus den vergangenen Jahren zu berücksichtigen. Erfassung der Deutschkenntnisse bei Kindern nichtdeutscher Herkunft Mit der Berliner Sprachskala
22

liegt ein standardisiertes Verfahren vor, das im Jahr 2005 in das Testin23

strument S-ENS (Screening des Entwicklungsstandes bei Einschulungsuntersuchungen)

aufgenommen

wurde. Die Skala erfasst die Verständigungsmöglichkeiten der Kinder in deutscher Sprache in vier Stufen, die in Tabelle 5.13 dargestellt sind. Sie wurde im Jahr 2009 gegenüber den Vorjahren in zwei Punkten modifiziert: Zum einen wurde die Stufe 2 umbenannt in „einzelne Worte“ (vorher: „radebrechend“), weil die Formulierung „radebrechend“ als diskriminierend kritisiert wurde. Zum anderen wurden die ehemaligen Stufen 4 („(sehr) gut, aber mit Akzent“) und 5 („akzentfrei“) zur neuen Stufe 4 („(sehr) gut“) zu22

Delekat, D. (2003). Zur gesundheitlichen Lage von Kindern in Berlin. Ergebnisse und Handlungsempfehlungen auf der Basis der Einschulungsuntersuchungen 2001. Spezialbericht 2003 – 2. Berlin: Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz. Döpfner, M., Dietmair, I., Mersmann, H., Simon, K. & Trost-Brinkhues, G. (2005). S-ENS – Screening des Entwicklungsstandes bei Einschulungsuntersuchungen. Göttingen: Hogrefe.

23

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sammengefasst, weil das Vorhandensein eines Akzents nichts über die Deutschkenntnisse aussagt, auch wenn ein Akzent zur Diskriminierung der Person führen kann.
Tabelle 5.13: Einteilung der Verständigung in deutscher Sprache bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin ab 2009
Stufe Wortschatz kein Wortschatz geringer Wortschatz Grammatik Kind spricht...

1

-

nicht

2

keine Grammatik grundlegende Grammatik

einzelne Worte flüssig mit erheblichen Fehlern (sehr) gut

3

-

4

-

gute Grammatik

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Die vier Stufen sind durch die Kriterien Wortschatz und Grammatik definiert. Stufe 1 wird vergeben, wenn das Kind sich gar nicht in deutscher Sprache verständigen kann. In Stufe 2 verfügt das Kind über einen gewissen Wortschatz, mit dem es Zwei- und Mehrwort-Sätze bilden kann, wendet aber noch keine Grammatik an. Stufe 3 bedeutet, dass das Kind über einen ausreichenden Wortschatz verfügt, um sich in Deutsch flüssig zu verständigen, aber noch viele grammatische Fehler macht. In Stufe 4 verfügt das Kind über einen altersgemäßen deutschen Wortschatz und ebenfalls altersgemäß gute Kenntnisse der deutschen Grammatik. Für die Auswertungen werden die Kategorien 1 („nicht“) und 2 („einzelne Worte“) zusammengefasst zur Kategorie „nicht/kaum“, die Kategorie 3 wird als „fehlerhaft“ bezeichnet, die Kategorie 4 bleibt unter der Bezeichnung „(sehr) gut“ bestehen. In der Ergebnisdarstellung treten somit keine Abweichungen zu den Vorjahren bis 2008 auf, da dort die Kategorien 4 („gut bis sehr gut, aber mit Akzent“) und 5 („akzentfrei“) ebenfalls zusammengefasst wurden. Als Kinder mit unzureichenden Deutschkenntnissen (beispielsweise für die Auswertung nach Prognoseräumen) werden die Kinder nichtdeutscher Herkunft mit weniger als (sehr) guten Deutschkenntnissen (Kategorien 1 bis 3) zusammengefasst. Nach dem gleichen Schema wie die Deutschkenntnisse des Kindes werden auch die Deutschkenntnisse der Elternteile, die das Kind zur Untersuchung begleiten, erfasst. Da die Mehrzahl der Kinder von einem Elternteil begleitet wird, ist hier zusätzlich die Kategorie „hat nicht begleitet“ zu berücksichtigen. Für die Gruppenbildung zum Merkmal Migrationshintergrund in Verbindung mit Deutschkenntnissen werden als Deutschkenntnisse der Eltern die Deutschkenntnisse des begleitenden Elternteils herangezogen. Dabei werden die Stufen 1 bis 3 als unzureichende Deutschkenntnisse gewertet. Haben beide Elternteile das Kind zur Untersuchung begleitet und die Einschätzung ihrer Deutschkenntnisse differiert, so werden die Deutschkenntnisse der Mutter herangezogen, weil davon ausgegangen wird, dass in der Mehrzahl der Familien noch immer die Mutter mehr Zeit mit dem Kind im Sinne eines Sprachvorbildes verbringt.

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Deutsche Sprachkenntnisse der Kinder nichtdeutscher Herkunft nach Geschlecht, sozialer Lage, Herkunft und Kita-Besuchsdauer
Tabelle 5.14: Deutsche Sprachkenntnisse der Einschüler/innen nichtdeutscher Herkunft gesamt, nach Geschlecht, sozialer Lage und Herkunftsgruppe in Berlin 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Deutsche Sprachkenntnisse Merkmal insgesamt Geschlecht Jungen Mädchen Soziale Lage1 untere Statusgruppe mittlere Statusgruppe obere Statusgruppe Herkunft türkisch arabisch osteuropäisch aus westl. Industriestaaten aus sonstigen Staaten
1

n= 11.285 5.910 5.375 3.262 4.298 1.772 3.072 1.725 3.508 1.122 1.858

nicht/kaum 9,2 9,8 8,6 11,7 4,9 6,5 4,5 7,1 14,8 9,2 8,4

fehlerhaft 25,2 26,8 23,4 36,6 19,1 10,4 33,3 33,2 21,0 9,9 21,4

(sehr) gut 65,6 63,4 68,0 51,7 76,0 83,1 62,2 59,8 64,1 80,9 70,2

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 17,3 % der Fälle (n = 1.953).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Tabelle 5.15: Deutsche Sprachkenntnisse der Einschüler/innen nichtdeutscher Herkunft nach Kita-Besuchsdauer in Berlin 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Deutsche Sprachkenntnisse Kita-Besuchsdauer kein Besuch < 1/2 Jahr 1/2 bis 2 Jahre > 2 Jahre Gesamt
1 1

n= 395 159 1.781 8.721 11.056

nicht/kaum 66,6 54,1 15,8 3,7 8,7

fehlerhaft 13,2 17,6 36,1 23,7 25,2

(sehr) gut 20,3 28,3 48,1 72,5 66,1

Fehlende Angaben zum Kitabesuch in 2,0 % der Fälle (n = 229).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

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Deutsche Sprachkenntnisse der Kinder nichtdeutscher Herkunft in Abhängigkeit von den deutschen Sprachkenntnissen der begleitenden Eltern
Tabelle 5.16: Deutsche Sprachkenntnisse der Einschüler/innen nichtdeutscher Herkunft nach deutschen Sprachkenntnissen der begleitenden Eltern in Berlin 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Deutsche Sprachkenntnisse Elternteil Mutter1 nicht/kaum fehlerhaft (sehr) gut Vater
2

Deutsche Sprachkenntnisse Kind n= nicht/kaum fehlerhaft (sehr) gut

1.263 2.398 5.233 395 1.395 2.330

40,5 7,5 1,6 53,7 11,9 3,6

35,6 45,6 12,0 30,1 48,9 14,9

23,9 46,9 86,5 16,2 39,2 81,5

nicht/kaum fehlerhaft (sehr) gut
1 2

Fehlende Angaben zu den Deutschkenntnissen der begleitenden Mutter (inkl. hat nicht begleitet) in 21,2 % der Fälle (n = 2.391). Fehlende Angaben zu den Deutschkenntnissen des begleitenden Vaters (inkl. hat nicht begleitet) in 63,5 % der Fälle (n = 7.165).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Räumliche Verteilung deutscher Sprachkenntnisse der Kinder nichtdeutscher Herkunft
Tabelle 5.17: Deutsche Sprachkenntnisse der Einschüler/innen nichtdeutscher Herkunft nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013 , (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Deutsche Sprachkenntnisse Bezirk Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin gesamt n= 2.081 1.191 551 930 839 470 1.222 1.880 234 391 580 916 11.285 nicht/kaum 10,2 5,6 4,5 10,8 9,2 11,5 8,8 9,7 8,5 10,5 14,7 7,4 9,2 fehlerhaft 37,7 25,4 3,1 14,5 17,5 14,0 25,2 39,3 8,5 19,2 28,3 9,1 25,2 (sehr) gut 52,1 68,9 92,4 74,7 73,3 74,5 66,0 51,1 82,9 70,3 57,1 83,5 65,6

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

100

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Zeitreihe zu deutschen Sprachkenntnissen der Kinder nichtdeutscher Herkunft
Tabelle 5.18: Zeitreihe deutsche Sprachkenntnisse der Einschüler/innen nichtdeutscher Herkunft in Berlin 2005 bis 2013, (erstmals untersuchte Kinder) - Angaben in %
Deutsche Sprachkenntnisse Jahr 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013
1 1

n= 8.340 8.797 8.513 8.698 9.208 9.707 10.012 10.832 11.285

nicht/kaum 15,8 15,2 12,0 9,4 7,4 7,2 6,2 6,9 9,2

fehlerhaft 29,1 28,2 25,5 21,9 25,6 24,9 21,9 24,9 25,2

(sehr) gut 55,1 56,6 62,5 68,8 67,0 67,9 72,0 68,3 65,6

Wechsel in der Grundgesamtheit: ab der Grundauswertung 2013 werden die erstmals untersuchten Kinder betrachtet, zuvor die eingeschulten Kinder (vgl. Methodik).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

In den deutschen Sprachkenntnissen der Kinder nichtdeutscher Herkunft zum Zeitpunkt der Einschulungsuntersuchung sind im Zeitraum von 2005 bis 2011 sehr deutliche Verbesserungen zu erkennen (vgl. Tabelle 5.18). Der Anteil der Kinder nichtdeutscher Herkunft mit guten oder sehr guten Deutschkenntnissen hat sich von der guten Hälfte im Jahr 2005 auf über 70 % im Jahr 2011 erhöht. Zugleich ist der Anteil der Kinder nichtdeutscher Herkunft, die bei der Einschulungsuntersuchung nicht oder kaum Deutsch sprechen können, im Jahr 2011 auf weniger als die Hälfte des Anteils im Jahr 2005 gesunken. Gründe für diese erfreuliche Entwicklung sind zum einen in den verstärkten Anstrengungen im Bereich der vorschulischen Sprachförderung zu suchen. Zum anderen hat aber auch das allgemeine öffentliche Bewusstsein hinsichtlich der Bedeutung des Erwerbs der deutschen Sprache für die Teilhabechancen stark zugenommen, was auch zu einer höheren Aufmerksamkeit für und Akzeptanz von Sprachförderangeboten für Kinder und Erwachsene unter den Migranten geführt haben dürfte. Allerdings fand die deutlichste Verbesserung der deutschen Sprachkenntnisse von Kindern nichtdeutscher Herkunft in den Jahren 2006 bis 2008 statt, von 2009 bis 2011 stagnierte die Entwicklung. Im Einschulungsjahrgang 2012 und deutlicher noch 2013 zeigt sich wieder eine leichte Verschlechterung der Deutschkenntnisse der untersuchten Kinder mit Migrationshintergrund, die 2013 aufgrund des Wechsels der Datenbasis deutlicher ausfällt als die ohne veränderte Methodik der Fall gewesen wäre. Möglicherweise sind die schlechteren Ergebnisse in den letzten zwei Jahrgängen auf den Anstieg der Zahl neu zugewanderter Familien zurückzuführen, die noch nicht ausreichend Gelegenheit hatten, die deutsche Sprache zu erlernen.

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

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101

Anhang
Dokumentationsbogen Einschulungsuntersuchung 2013

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

102

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

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103

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104

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Übersicht über die Prognoseräume (LOR-PR) in Berlin

1002

1004

0905

0904 0802 0803 0804 0903

1001

1003

1101

1102

1103

1104

1105

0301

0303

0305

0205

0204

0302

0304

0306

0307

0203

0801

0901

0902

0201

0101

0202

0704

0103

0705

1210

0701

0702

0104

0102

0703

1230

1223

0401

0403

0405

0404

0601

1221

1222

0503

0402

0406

0501

0502

(Datenquelle: Jahn, Mack & Partner 2006 / Darstellung: AfS Berlin-Brandenburg)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

0504

0604

0603

0602

0706

0707

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

105

Nummern und Bezeichnungen der Prognoseräume (LOR-PR) in Berlin
Tabelle A.1: Nummern und Bezeichnungen der Prognoseräume (LOR-PR) in Berlin
Bezirk Prognoseraum Nr. Mitte 0101 0102 0103 0104 FriedrichshainKreuzberg 0201 0202 0203 0204 0205 Pankow 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 CharlottenburgWilmersdorf 0401 0402 0403 0404 0405 0406 Spandau 0501 0502 0503 0504 SteglitzZehlendorf 0601 0602 0603 0604 Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D Reinickendorf Lichtenberg MarzahnHellersdorf TreptowKöpenick Neukölln TempelhofSchöneberg Bezirk Prognoseraum Nr. 0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707 0801 0802 0803 0804 0901 0902 0903 0904 0905 1001 1002 1003 1004 1101 1102 1103 1104 1105 1210 1221 1222 1223 1230 Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust

(Datenquelle: Jahn, Mack & Partner 2006 / Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

106

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabellen auf Ebene der Prognoseräume
Tabelle A.2: Mittlerer sozialer Schichtindex bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (erstmals untersuchte Kinder)
Bezirk Prognoseraum Nr. Mitte 0101 0102 0103 0104 FriedrichshainKreuzberg 0201 0202 0203 0204 0205 Pankow 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 CharlottenburgWilmersdorf 0401 0402 0403 0404 0405 0406 Spandau 0501 0502 0503 0504 SteglitzZehlendorf 0601 0602 0603 0604 Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D sozialer Schichtindex (Median) 17,0 14,0 10,0 11,0 10,0 16,0 14,0 16,0 16,0 14,0 16,0 15,0 16,0 15,0 17,0 17,0 12,0 16,0 16,0 16,0 16,0 / 12,0 13,0 12,5 16,0 15,0 15,0 16,0 17,0 Reinickendorf Lichtenberg MarzahnHellersdorf TreptowKöpenick Neukölln TempelhofSchöneberg Bezirk Prognoseraum Nr. 0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707 0801 0802 0803 0804 0901 0902 0903 0904 0905 1001 1002 1003 1004 1101 1102 1103 1104 1105 1210 1221 1222 1223 1230 Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust sozialer Schichtindex (Median) 15,0 16,0 16,0 14,0 14,0 13,0 14,0 10,0 13,0 11,0 13,0 15,0 13,0 14,0 14,0 15,0 12,0 12,0 15,0 15,0 12,0 14,0 13,0 14,0 16,0 12,0 12,5 16,0 17,0 13,0

/ Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

107

Tabelle A.3: Mittlerer Sozialstatusindex bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (erstmals untersuchte Kinder)
Bezirk Prognoseraum Nr. Mitte 0101 0102 0103 0104 FriedrichshainKreuzberg 0201 0202 0203 0204 0205 Pankow 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 CharlottenburgWilmersdorf 0401 0402 0403 0404 0405 0406 Spandau 0501 0502 0503 0504 SteglitzZehlendorf 0601 0602 0603 0604 Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D Sozialstatusindex (Median) 16,0 13,0 8,5 9,0 9,0 15,0 13,0 14,0 16,0 13,5 15,0 14,0 15,0 14,0 16,0 17,0 12,0 16,0 15,0 16,0 16,0 / 12,0 12,0 12,0 15,0 14,0 14,0 16,0 16,0 Reinickendorf Lichtenberg MarzahnHellersdorf TreptowKöpenick Neukölln TempelhofSchöneberg Bezirk Prognoseraum Nr. 0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707 0801 0802 0803 0804 0901 0902 0903 0904 0905 1001 1002 1003 1004 1101 1102 1103 1104 1105 1210 1221 1222 1223 1230 Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust Sozialstatusindex (Median) 14,0 15,0 15,0 13,0 13,0 12,0 14,0 8,0 12,0 10,0 13,0 15,0 13,0 14,0 14,0 15,0 12,0 12,0 15,0 14,0 12,0 13,0 13,0 13,0 16,0 11,0 12,0 15,0 16,0 12,0

/ Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

108

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabelle A.4: Anteil der Kinder nichtdeutscher Herkunft bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (erstmals untersuchte Kinder)
Bezirk Prognoseraum Nr. Mitte 0101 0102 0103 0104 FriedrichshainKreuzberg 0201 0202 0203 0204 0205 Pankow 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 CharlottenburgWilmersdorf 0401 0402 0403 0404 0405 0406 Spandau 0501 0502 0503 0504 SteglitzZehlendorf 0601 0602 0603 0604 Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D Anteil in % 42,8 68,9 81,3 78,5 84,5 42,5 58,1 41,5 28,3 5,0 11,1 8,4 10,2 9,2 21,2 21,7 62,9 41,2 39,9 35,6 42,8 / 49,4 39,1 56,6 18,5 32,5 17,4 16,8 12,0 Reinickendorf Lichtenberg MarzahnHellersdorf TreptowKöpenick Neukölln TempelhofSchöneberg Bezirk Prognoseraum Nr. 0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707 0801 0802 0803 0804 0901 0902 0903 0904 0905 1001 1002 1003 1004 1101 1102 1103 1104 1105 1210 1221 1222 1223 1230 Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust Anteil in % 53,6 51,0 38,0 47,0 49,6 53,2 28,9 81,0 51,2 72,9 35,2 16,6 13,8 12,2 8,2 6,6 23,3 14,1 10,6 5,8 25,0 20,9 39,6 30,4 10,4 60,6 51,5 13,3 12,5 44,6

/ Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

109

Tabelle A.5: Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund und unzureichenden Deutschkenntnissen von Kind und begleitendem Elternteil bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (erstmals untersuchte Kinder)

Bezirk

Prognoseraum Nr. Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D

Anteil in % 7,9 11,8 42,2 38,0 21,9 8,0 13,0 8,5 4,7 0,0 * 1,0 0,4 0,8 1,6 0,9 12,1 10,0 5,9 8,4 8,0 / 10,0 6,8 13,2 * 5,3 4,1 3,6 2,6

Bezirk

Prognoseraum Nr. Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust

Anteil in % 12,1 9,1 6,7 12,9 11,0 16,6 7,4 33,2 10,4 7,9 4,2 1,5 2,7 3,4 * * 5,5 4,4 2,7 * 9,4 11,8 16,8 10,9 1,6 8,5 7,5 0,0 * 7,2

Mitte

0101 0102 0103 0104

TempelhofSchöneberg

0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707

FriedrichshainKreuzberg

0201 0202 0203 0204 0205

Neukölln

0801 0802 0803 0804

Pankow

0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307

TreptowKöpenick

0901 0902 0903 0904 0905

CharlottenburgWilmersdorf

0401 0402 0403 0404 0405 0406

MarzahnHellersdorf

1001 1002 1003 1004

Lichtenberg

1101 1102 1103 1104 1105

Spandau

0501 0502 0503 0504

Reinickendorf

1210 1221 1222 1223 1230

SteglitzZehlendorf

0601 0602 0603 0604

* Zelle aus Gründen statistischer Geheimhaltung gesperrt. / Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

110

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabelle A.6: Anteil der Kinder mit 2 oder mehr Impfdosen gegen Masern bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (erstmals untersuchte Kinder)
Bezirk Prognoseraum Nr. Mitte 0101 0102 0103 0104 FriedrichshainKreuzberg 0201 0202 0203 0204 0205 Pankow 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 CharlottenburgWilmersdorf 0401 0402 0403 0404 0405 0406 Spandau 0501 0502 0503 0504 SteglitzZehlendorf 0601 0602 0603 0604
1

Anteil in % 87,8 91,8 91,9 93,0 91,1 81,0 79,5 93,2 83,1 93,8 92,4 93,8 87,9 90,7 84,0 84,4 94,4 87,9 89,5 91,6 89,9 / 95,0 92,6 94,6 83,5 94,7 92,3 90,6 87,9
1

Bezirk

Prognoseraum Nr. Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust

Anteil in %1 90,8 89,2 91,4 93,0 95,5 94,8 95,9 89,1 94,1 96,4 95,0 89,8 88,6 93,4 88,2 86,9 93,2 94,5 95,6 95,0 95,0 93,8 90,4 92,1 91,7 95,8 92,2 93,1 88,7 92,8

Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D

TempelhofSchöneberg

0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707

Neukölln

0801 0802 0803 0804

TreptowKöpenick

0901 0902 0903 0904 0905

MarzahnHellersdorf

1001 1002 1003 1004

Lichtenberg

1101 1102 1103 1104 1105

Reinickendorf

1210 1221 1222 1223 1230

Bezogen auf Kinder mit vorgelegter Impfdokumentation inkl. gesichert ungeimpfte Kinder ohne Impfdokumente (vgl. Methodik).

/ Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

111

Tabelle A.7: Anteil der Kinder mit unversorgten Zähnen bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (erstmals untersuchte Kinder)
Bezirk Prognoseraum Nr. Mitte 0101 0102 0103 0104 FriedrichshainKreuzberg 0201 0202 0203 0204 0205 Pankow 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 CharlottenburgWilmersdorf 0401 0402 0403 0404 0405 0406 Spandau 0501 0502 0503 0504 SteglitzZehlendorf 0601 0602 0603 0604 Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D Anteil in % 11,3 15,8 28,5 30,6 24,2 11,4 16,2 14,7 12,3 9,6 3,1 5,2 4,5 6,4 3,0 3,0 10,3 5,9 11,7 6,3 15,0 / 18,6 20,8 11,9 5,5 8,1 7,9 5,2 3,5 Reinickendorf Lichtenberg MarzahnHellersdorf TreptowKöpenick Neukölln TempelhofSchöneberg Bezirk Prognoseraum Nr. 0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707 0801 0802 0803 0804 0901 0902 0903 0904 0905 1001 1002 1003 1004 1101 1102 1103 1104 1105 1210 1221 1222 1223 1230 Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust Anteil in % 13,9 8,4 9,5 20,9 22,5 19,5 14,5 27,1 11,3 27,8 14,4 1,8 8,1 5,2 7,5 3,5 20,3 20,0 9,6 6,1 16,3 10,5 14,7 10,0 2,8 28,1 23,4 5,6 4,6 23,4

/ Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

112

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabelle A.8: Anteil der Kinder mit Dokumentation der U8 bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (erstmals untersuchte Kinder)
Bezirk Prognoseraum Nr. Mitte 0101 0102 0103 0104 FriedrichshainKreuzberg 0201 0202 0203 0204 0205 Pankow 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 CharlottenburgWilmersdorf 0401 0402 0403 0404 0405 0406 Spandau 0501 0502 0503 0504 SteglitzZehlendorf 0601 0602 0603 0604
1

Anteil in %1 92,8 92,3 85,0 86,7 87,9 92,2 88,0 91,5 93,3 93,5 95,4 94,3 95,0 92,5 95,3 94,3 97,8 95,7 95,5 95,2 96,4 / 90,8 92,5 92,5 98,1 97,8 97,3 96,6 97,4

Bezirk

Prognoseraum Nr. Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust

Anteil in %1 93,8 93,4 95,0 94,7 97,5 98,1 97,4 86,9 92,5 92,5 92,8 94,5 89,9 92,5 97,1 92,9 95,5 94,9 97,2 96,6 90,6 92,2 92,7 93,6 95,0 88,4 91,2 96,7 98,2 91,8

Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D

TempelhofSchöneberg

0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707

Neukölln

0801 0802 0803 0804

TreptowKöpenick

0901 0902 0903 0904 0905

MarzahnHellersdorf

1001 1002 1003 1004

Lichtenberg

1101 1102 1103 1104 1105

Reinickendorf

1210 1221 1222 1223 1230

Bezogen auf Kinder mit vorgelegtem Vorsorgeheft, die seit Geburt in Deutschland leben.

/ Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

113

Tabelle A.9: Anteil der Kinder, bei denen mindestens eine Person im Haushalt raucht, bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (erstmals untersuchte Kinder)
Bezirk Prognoseraum Nr. Mitte 0101 0102 0103 0104 FriedrichshainKreuzberg 0201 0202 0203 0204 0205 Pankow 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 CharlottenburgWilmersdorf 0401 0402 0403 0404 0405 0406 Spandau 0501 0502 0503 0504 SteglitzZehlendorf 0601 0602 0603 0604 Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D Anteil in % 23,0 35,9 45,9 46,6 49,6 32,6 43,1 30,5 32,5 56,8 24,3 32,7 26,4 35,6 26,6 20,6 54,2 24,8 26,4 16,0 22,0 / 46,7 44,7 40,7 15,4 25,7 30,9 16,6 12,0 Reinickendorf Lichtenberg MarzahnHellersdorf TreptowKöpenick Neukölln TempelhofSchöneberg Bezirk Prognoseraum Nr. 0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707 0801 0802 0803 0804 0901 0902 0903 0904 0905 1001 1002 1003 1004 1101 1102 1103 1104 1105 1210 1221 1222 1223 1230 Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust Anteil in % 36,0 29,6 19,6 40,7 36,6 42,1 35,1 46,7 40,4 47,7 40,5 36,1 47,5 38,7 41,5 28,7 55,1 58,4 26,4 27,4 54,3 40,3 40,0 42,9 21,9 49,2 40,4 15,6 12,4 42,2

/ Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

114

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabelle A.10: Anteil der Kinder mit eigenem Fernseher bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (erstmals untersuchte Kinder)
Bezirk Prognoseraum Nr. Mitte 0101 0102 0103 0104 FriedrichshainKreuzberg 0201 0202 0203 0204 0205 Pankow 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 CharlottenburgWilmersdorf 0401 0402 0403 0404 0405 0406 Spandau 0501 0502 0503 0504 SteglitzZehlendorf 0601 0602 0603 0604 Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D Anteil in % 4,6 9,3 17,0 20,7 13,4 3,9 4,8 5,7 1,8 19,0 4,5 10,0 3,4 8,0 3,3 1,5 7,0 3,5 5,7 3,5 4,5 / 18,2 17,1 15,5 1,8 4,3 6,5 2,3 1,5 Reinickendorf Lichtenberg MarzahnHellersdorf TreptowKöpenick Neukölln TempelhofSchöneberg Bezirk Prognoseraum Nr. 0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707 0801 0802 0803 0804 0901 0902 0903 0904 0905 1001 1002 1003 1004 1101 1102 1103 1104 1105 1210 1221 1222 1223 1230 Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust Anteil in % 10,2 5,6 5,0 10,8 11,8 14,8 9,7 18,2 11,1 17,1 10,8 7,3 13,8 9,5 8,5 5,0 20,2 23,1 4,4 6,3 22,7 11,7 15,0 16,0 2,6 21,5 14,2 4,8 2,5 16,1

/ Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

115

Tabelle A.11: Anteil der übergewichtigen Kinder (Referenzsystem nach Kromeyer-Hauschild) bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (erstmals untersuchte Kinder)
Bezirk Prognoseraum Nr. Mitte 0101 0102 0103 0104 FriedrichshainKreuzberg 0201 0202 0203 0204 0205 Pankow 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 CharlottenburgWilmersdorf 0401 0402 0403 0404 0405 0406 Spandau 0501 0502 0503 0504 SteglitzZehlendorf 0601 0602 0603 0604
1

Anteil in %1 5,6 15,1 15,8 17,4 17,0 10,2 13,2 10,4 3,6 6,7 4,9 7,5 5,1 5,2 5,2 2,9 10,1 6,2 9,4 8,7 8,5 / 11,4 9,9 12,7 4,7 6,2 7,2 4,6 4,0

Bezirk

Prognoseraum Nr. Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust

Anteil in %1 11,6 9,6 7,0 7,6 8,8 14,9 8,7 19,7 10,4 14,7 9,8 5,5 6,4 7,0 7,0 5,4 8,4 12,7 5,9 4,6 8,0 5,6 9,0 8,5 3,5 15,7 11,1 6,6 3,8 9,8

Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D

TempelhofSchöneberg

0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707

Neukölln

0801 0802 0803 0804

TreptowKöpenick

0901 0902 0903 0904 0905

MarzahnHellersdorf

1001 1002 1003 1004

Lichtenberg

1101 1102 1103 1104 1105

Reinickendorf

1210 1221 1222 1223 1230

Seit 2007 erfolgt die Berechnung monatsgenau (vgl. Methodik).

/ Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

116

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabelle A.12: Anteil der Kinder mit auffälligen Testergebnissen in der Visuomotorik bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (erstmals untersuchte Kinder)
Bezirk Prognoseraum Nr. Mitte 0101 0102 0103 0104 FriedrichshainKreuzberg 0201 0202 0203 0204 0205 Pankow 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 CharlottenburgWilmersdorf 0401 0402 0403 0404 0405 0406 Spandau 0501 0502 0503 0504 SteglitzZehlendorf 0601 0602 0603 0604
1

Anteil in % 16,2 22,4 38,0 35,0 23,7 9,5 15,3 9,1 9,1 43,7 18,0 22,1 20,0 21,1 18,0 13,7 7,7 11,7 13,2 20,4 19,4 / 20,6 19,6 22,5 18,1 9,9 16,6 10,7 7,7
1

Bezirk

Prognoseraum Nr. Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust

Anteil in %1 18,6 19,7 14,0 24,5 20,0 26,5 26,7 28,6 23,1 27,3 25,5 17,3 16,4 17,0 12,5 8,8 32,5 35,4 16,9 17,4 24,1 14,4 20,9 21,3 11,4 28,2 13,8 9,2 8,5 23,5

Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D

TempelhofSchöneberg

0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707

Neukölln

0801 0802 0803 0804

TreptowKöpenick

0901 0902 0903 0904 0905

MarzahnHellersdorf

1001 1002 1003 1004

Lichtenberg

1101 1102 1103 1104 1105

Reinickendorf

1210 1221 1222 1223 1230

Bezogen auf Kinder, die zum Zeitpunkt der Untersuchung mindestens 5 Jahre alt waren.

/ Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

117

Tabelle A.13: Anteil der Kinder (exkl. Kinder mit schlechteren als guten Deutschkenntnissen) mit auffälligen Testergebnissen im Subtest Sätze nachsprechen bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (erstmals untersuchte Kinder)

Bezirk

Prognoseraum Nr. Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D

Anteil in % 6,3 14,3 20,2 17,1 28,0 7,6 12,2 4,5 2,9 22,9 13,0 12,0 9,0 8,6 7,6 6,5 10,7 8,2 13,0 12,8 17,8 / 22,8 20,0 14,4 9,9 10,4 10,9 5,8 2,8
1

Bezirk

Prognoseraum Nr. Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust

Anteil in % 11,9 4,6 3,0 8,6 12,8 18,3 15,4 12,2 20,1 38,6 24,7 3,5 9,7 9,8 5,7 4,0 23,8 36,1 9,4 17,9 20,5 12,5 14,1 13,7 8,1 43,4 20,5 9,8 7,2 34,9
1

Mitte

0101 0102 0103 0104

TempelhofSchöneberg

0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707

FriedrichshainKreuzberg

0201 0202 0203 0204 0205

Neukölln

0801 0802 0803 0804

Pankow

0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307

TreptowKöpenick

0901 0902 0903 0904 0905

CharlottenburgWilmersdorf

0401 0402 0403 0404 0405 0406

MarzahnHellersdorf

1001 1002 1003 1004

Lichtenberg

1101 1102 1103 1104 1105

Spandau

0501 0502 0503 0504

Reinickendorf

1210 1221 1222 1223 1230

SteglitzZehlendorf

0601 0602 0603 0604

1

Bezogen auf Kinder, die zum Zeitpunkt der Untersuchung mindestens 5 Jahre alt waren.

/ Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

118

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabelle A.14: Anteil der Kinder mit Sprachdefiziten (kombinierter Indikator) bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (erstmals untersuchte Kinder)
Bezirk Prognoseraum Nr. Mitte 0101 0102 0103 0104 FriedrichshainKreuzberg 0201 0202 0203 0204 0205 Pankow 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 CharlottenburgWilmersdorf 0401 0402 0403 0404 0405 0406 Spandau 0501 0502 0503 0504 SteglitzZehlendorf 0601 0602 0603 0604 Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D Anteil in % 16,6 32,5 60,6 55,6 51,7 17,6 30,5 14,8 8,9 22,9 13,8 12,8 9,4 9,5 9,3 7,9 24,5 18,9 21,3 22,2 27,2 / 33,8 27,7 31,1 11,0 16,2 15,2 10,7 6,2 Reinickendorf Lichtenberg MarzahnHellersdorf TreptowKöpenick Neukölln TempelhofSchöneberg Bezirk Prognoseraum Nr. 0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707 0801 0802 0803 0804 0901 0902 0903 0904 0905 1001 1002 1003 1004 1101 1102 1103 1104 1105 1210 1221 1222 1223 1230 Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust Anteil in % 29,6 20,5 14,0 26,0 25,4 33,1 23,7 55,6 35,0 48,7 30,5 5,1 12,8 13,1 6,1 4,6 29,0 39,3 12,4 18,5 28,9 23,9 29,1 23,9 9,8 49,1 28,5 9,8 7,8 40,4

/ Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

119

Tabelle A.15: Anteil der Kinder, die in Haushalten mit allein erziehenden Elternteilen leben, bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (erstmals untersuchte Kinder)
Bezirk Prognoseraum Nr. Mitte 0101 0102 0103 0104 FriedrichshainKreuzberg 0201 0202 0203 0204 0205 Pankow 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 CharlottenburgWilmersdorf 0401 0402 0403 0404 0405 0406 Spandau 0501 0502 0503 0504 SteglitzZehlendorf 0601 0602 0603 0604 Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D Anteil in % 17,9 21,5 21,6 26,4 18,5 17,0 16,8 27,3 31,9 43,2 20,4 17,4 22,8 27,9 24,2 16,7 34,7 14,2 19,1 19,0 22,1 / 31,5 29,6 25,8 7,2 20,4 21,8 16,0 9,4 Reinickendorf Lichtenberg MarzahnHellersdorf TreptowKöpenick Neukölln TempelhofSchöneberg Bezirk Prognoseraum Nr. 0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707 0801 0802 0803 0804 0901 0902 0903 0904 0905 1001 1002 1003 1004 1101 1102 1103 1104 1105 1210 1221 1222 1223 1230 Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust Anteil in % 24,7 18,5 17,3 27,7 25,2 23,2 26,0 22,6 21,5 25,9 18,8 23,4 32,0 25,8 27,9 22,6 42,4 47,5 12,4 16,4 41,5 31,2 39,8 33,6 16,0 32,6 30,4 15,0 11,8 29,8

/ Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

120

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabelle A.16: Anteil der Kinder mit einer Kita-Besuchsdauer von über 2 Jahren bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (erstmals untersuchte Kinder)
Bezirk Prognoseraum Nr. Mitte 0101 0102 0103 0104 FriedrichshainKreuzberg 0201 0202 0203 0204 0205 Pankow 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 CharlottenburgWilmersdorf 0401 0402 0403 0404 0405 0406 Spandau 0501 0502 0503 0504 SteglitzZehlendorf 0601 0602 0603 0604 Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D Anteil in % 90,2 86,0 72,7 78,6 85,2 90,2 90,5 91,2 96,6 92,4 94,4 95,8 95,3 94,8 95,8 93,9 87,8 88,5 89,6 87,6 89,3 / 79,0 82,6 86,0 92,9 88,6 90,7 92,4 92,2 Reinickendorf Lichtenberg MarzahnHellersdorf TreptowKöpenick Neukölln TempelhofSchöneberg Bezirk Prognoseraum Nr. 0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707 0801 0802 0803 0804 0901 0902 0903 0904 0905 1001 1002 1003 1004 1101 1102 1103 1104 1105 1210 1221 1222 1223 1230 Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust Anteil in % 91,0 90,0 91,0 89,4 82,9 78,8 86,2 77,0 85,7 85,7 87,8 90,7 93,2 95,2 93,8 94,8 85,0 82,5 94,1 93,9 87,0 87,1 85,0 90,5 95,5 82,9 85,3 96,4 92,9 80,0

/ Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

121

Tabelle A.17: Anteil der Kinder nichtdeutscher Herkunft mit unzureichenden deutschen Sprachkenntnissen an den Kindern nichtdeutscher Herkunft bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (erstmals untersuchte Kinder)

Bezirk

Prognoseraum Nr. Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D

Anteil in % 24,9 30,0 62,1 58,1 38,3 25,4 35,6 25,0 20,8 / 7,7 / 4,3 10,4 8,6 7,0 22,2 27,1 23,0 30,3 26,8 / 27,8 23,8 34,1 9,7 19,8 27,0 30,4 29,6

Bezirk

Prognoseraum Nr. Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust

Anteil in % 37,4 32,3 29,7 40,0 28,4 33,6 33,6 60,0 34,8 20,7 20,5 9,2 24,2 28,3 / / 28,6 34,9 / / 42,7 60,8 44,2 38,3 18,2 15,2 18,9 / * 18,1

Mitte

0101 0102 0103 0104

TempelhofSchöneberg

0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707

FriedrichshainKreuzberg

0201 0202 0203 0204 0205

Neukölln

0801 0802 0803 0804

Pankow

0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307

TreptowKöpenick

0901 0902 0903 0904 0905

CharlottenburgWilmersdorf

0401 0402 0403 0404 0405 0406

MarzahnHellersdorf

1001 1002 1003 1004

Lichtenberg

1101 1102 1103 1104 1105

Spandau

0501 0502 0503 0504

Reinickendorf

1210 1221 1222 1223 1230

SteglitzZehlendorf

0601 0602 0603 0604

* Zelle aus Gründen statistischer Geheimhaltung gesperrt. / Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

122

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabellen nach bisheriger Methodik

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

123

Eckdaten der untersuchten Kinder
Die Eckdaten im Überblick
Tabelle 2.3: Deskription der Einschüler/innen nach Anzahl, Alter, Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen in Berlin 2013 im Vergleich zum Vorjahr (in Klammern Anteile in %), (eingeschulte Kinder)
Merkmal Gesamtzahl der untersuchten Kinder Alter mittleres Alter (Median) Altersspanne (Range) Geschlecht Jungen Mädchen Soziale Lage ESU-Schichtindex (bis 2008) untere soziale Schicht mittlere soziale Schicht obere soziale Schicht ESU-Sozialstatusindex (ab 2009) untere Statusgruppe mittlere Statusgruppe obere Statusgruppe Migrationshintergrund nein ja Herkunft deutsch türkisch arabisch osteuropäisch aus westl. Industriestaaten aus sonstigen Staaten Migration/Deutschkenntnisse Kind deutscher Herkunft Kind nichtdeutscher Herkunft/(sehr) gute Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/unzureichende Deutschkenntnisse Kind oder begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/unzureichende Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil
1

2013

1

2012 28.159 5 Jahre 8 Monate 4 - 8 Jahre 14.463 (51,4 %) 13.696 (48,6 %)

29.328 5 Jahre 9 Monate 4 - 8 Jahre 15.089 (51,4 %) 14.239 (48,6 %)

6.929 (26,6 %) 8.838 (33,9 %) 10.267 (39,4 %) 4.961 (19,1 %) 12.906 (49,6 %) 8.167 (31,4 %) 18.139 (62,0 %) 11.134 (38,0 %) 18.139 (62,0 %) 3.042 (10,4 %) 1.734 (5,9 %) 3.451 (11,8 %) 1.091 (3,7 %) 1.816 (6,2 %) 18.139 (62,6 %) 5.540 (19,1 %)

7.150 (28,6 %) 8.530 (34,1 %) 9.329 (37,3 %) 5.199 (20,8 %) 12.444 (49,8 %) 7.366 (29,5 %) 17.078 (60,8 %) 11.011 (39,2 %) 17.078 (60,8 %) 3.162 (11,3 %) 1.658 (5,9 %) 3.403 (12,1 %) 992 (3,5 %) 1.796 (6,4 %) 17.078 (61,6 %) 5.496 (19,8 %)

2.603 (9,0 %)

2.540 (9,2 %)

2.702 (9,3 %)

2.590 (9,3 %)

Kinder nach Zurückstellung im Vorjahr ohne Befürwortung des KJGD wurden im Bezirk Pankow nicht erneut untersucht und sind daher im Datensatz nicht enthalten (vgl. Methodik).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

124

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabelle 2.4: Übersicht über die Einschüler/innen nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (eingeschulte Kinder)
Anzahl Einschüler/innen 2.883 2.414 3.500 2.181 1.932 2.487 2.628 2.806 1.900 2.286 2.161 2.150 29.328 Anteil bezogen auf Gesamtberlin in % 9,8 8,2 11,9 7,4 6,6 8,5 9,0 9,6 6,5 7,8 7,4 7,3 100,0

Bezirk Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin gesamt

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Soziale Lage und Migrationsmerkmale
Soziale Lage und Migrationsmerkmale in den Berliner Bezirken
Tabelle 2.5: Soziale Lage der Einschüler/innen in den Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %

soziale Lage ESU-Schichtindex (bis 2008) Bezirk n= untere Schicht 40,6 30,9 8,9 13,4 37,0 9,7 25,9 48,8 19,2 32,5 28,6 33,4 26,6 mittlere Schicht 25,3 23,6 31,1 30,2 39,4 30,9 33,5 33,2 43,0 47,9 41,6 35,3 33,9 obere Schicht 34,2 45,4 60,0 56,5 23,6 59,4 40,6 18,0 37,8 19,6 29,9 31,4 39,4

1

ESU-Sozialstatusindex (ab 2009) untere Statusgruppe 33,4 26,0 5,1 9,5 24,7 5,5 18,5 38,5 11,5 19,8 18,5 22,9 19,1 mittlere Statusgruppe 39,2 38,1 44,3 42,3 58,5 45,1 51,3 48,9 58,6 66,2 59,7 53,1 49,6 obere Statusgruppe 27,4 36,0 50,6 48,2 16,7 49,4 30,3 12,6 29,9 14,1 21,8 23,9 31,4

Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin gesamt
1

2.401 2.238 3.258 1.961 1.691 2.324 2.388 2.222 1.762 1.971 1.943 1.875 26.034

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 11,2 % der Fälle (n = 3.294).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

125

Tabelle 2.6: Migrationshintergrund und Herkunft der Einschüler/innen in den Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
1

Anteil Kinder mit MigrationsBezirk n= hintergrund
1

Herkunft

deutsch

türkisch

arabisch

osteuropäisch 17,0 7,4 4,3 12,7 19,8 6,7 13,3 17,3 5,6 11,0 12,7 16,0 11,8

aus westl. Industriestaaten 5,0 5,2 5,2 7,5 2,2 3,3 5,0 2,7 1,7 0,5 1,4 3,3 3,7

aus sonstigen Staaten 10,5 8,0 4,1 9,5 4,9 4,1 5,9 5,0 2,1 4,9 8,8 6,2 6,2

Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin gesamt
1

2.881 2.402 3.500 2.167 1.931 2.483 2.625 2.790 1.900 2.286 2.161 2.147 29.273

68,9 50,1 15,1 41,3 43,3 19,1 45,3 68,4 12,3 17,2 26,0 43,3 38,0

31,1 49,9 84,9 58,7 56,7 80,9 54,7 31,6 87,7 82,8 74,0 56,7 62,0

21,9 21,4 0,7 7,5 11,3 3,3 15,0 24,4 1,7 0,3 1,3 12,2 10,4

14,4 8,1 0,6 4,1 5,1 1,7 6,0 19,0 1,1 0,5 1,8 5,5 5,9

Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,2 % der Fälle (n = 55).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Tabelle 2.7: Migrationshintergrund und Deutschkenntnisse der Einschüler/innen und der begleitenden Elternteile in den Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Kind deutscher Herkunft
1

Kind nichtdeutscher Herkunft1 (sehr) gute unzureichende Deutschkenntnisse Kind oder Elternteil 16,0 10,6 3,4 6,7 10,0 5,1 10,9 17,8 1,1 6,4 6,8 11,3 9,0 unzureichende Deutschkenntnisse Kind und Elternteil 25,1 10,6 0,9 7,5 8,2 3,6 9,7 21,4 1,9 4,4 9,6 5,8 9,3

Bezirk

n=

Deutschkenntnisse Kind und Elternteil

Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin gesamt
1

2.831 2.378 3.492 2.153 1.897 2.468 2.606 2.727 1.888 2.276 2.143 2.125 28.984

31,6 50,4 85,1 59,1 57,7 81,4 55,1 32,4 88,3 83,2 74,6 57,3 62,6

27,3 28,5 10,6 26,7 24,1 10,0 24,2 28,4 8,7 6,0 9,0 25,6 19,1

Fehlende Angaben zu Herkunft und/oder Deutschkenntnissen von Kind und/oder begleitendem Elternteil in 1,2 % der Fälle (n = 344).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

126

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Zeitreihen zu sozialer Lage und Migrationsmerkmalen
Tabelle 2.8: Zeitreihe soziale Lage der Einschüler/innen in Berlin 2005 bis 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %

soziale Lage ESU-Schichtindex (bis 2008) Jahr n= untere Schicht 35,2 33,2 33,5 31,1 30,5 29,2 27,8 28,6 26,6 mittlere Schicht 35,7 34,2 34,8 35,3 34,4 33,8 33,7 34,1 33,9 obere Schicht 29,1 32,6 31,7 33,6 35,1 37,0 38,5 37,3 39,4 untere Statusgruppe 22,9 21,9 20,6 20,8 19,1 ESU-Sozialstatusindex (ab 2009) mittlere Statusgruppe 50,4 49,4 49,8 49,8 49,6 obere Statusgruppe 26,7 28,6 29,6 29,5 31,4

2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013
1 1

25.154 24.957 24.056 24.162 23.977 24.736 24.298 25.009 26.034

Kinder nach Zurückstellung im Vorjahr ohne Befürwortung des KJGD wurden im Bezirk Pankow nicht erneut untersucht und sind daher im Datensatz nicht enthalten (vgl. Methodik).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Tabelle 2.9: Zeitreihe Herkunft der Einschüler/innen in Berlin 2005 bis 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %

Anteil Kinder mit MigrationsJahr n= hintergrund deutsch türkisch

Herkunft osteuropäisch 8,5 8,4 8,5 8,4 9,3 10,0 11,2 12,1 11,8 aus westl. Industriestaaten 1,7 2,3 2,2 2,7 3,2 3,2 3,5 3,5 3,7 aus sonstigen Staaten 5,8 6,0 5,8 6,3 5,2 5,4 5,9 6,4 6,2

arabisch

2005 2006 2007 2008 20091 2010 2011
1 1

27.583 27.302 26.182 26.314 26.668 27.517 27.208 28.089 29.273

30,5 32,6 32,9 33,3 34,8 35,6 37,2 39,2 38,0

69,5 67,4 67,1 66,7 65,2 64,4 62,8 60,8 62,0

11,9 12,1 12,1 11,5 12,0 11,6 10,5 11,3 10,4

2,6 3,9 4,2 4,3 5,1 5,5 6,1 5,9 5,9

20121 20131,2
1 2

Seit 2009 wird die Herkunft anhand einer Staatenliste erfasst und den seit 2005 verwendeten Herkunftsgruppen zugeordnet. Kinder nach Zurückstellung im Vorjahr ohne Befürwortung des KJGD wurden im Bezirk Pankow nicht erneut untersucht und sind daher im Datensatz nicht enthalten (vgl. Methodik).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

127

Tabelle 2.10: Zeitreihe Migrationshintergrund und Deutschkenntnisse der Einschüler/innen und der begleitenden Elternteile in Berlin 2005 bis 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %

Kind deutscher Herkunft (sehr) gute Jahr n= Deutschkenntnisse Kind und Elternteil 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013
1 1

Kind nichtdeutscher Herkunft unzureichende Deutschkenntnisse Kind oder Elternteil 7,7 8,0 8,6 8,9 9,6 9,1 9,2 9,2 9,0 unzureichende Deutschkenntnisse Kind und Elternteil 10,0 10,1 8,9 7,4 8,3 8,7 7,7 9,3 9,3

27.268 26.965 25.891 26.142 26.386 27.211 26.954 27.704 28.984

70,3 68,2 67,9 67,1 65,9 65,1 63,4 61,6 62,6

12,1 13,7 14,6 16,6 16,2 17,1 19,7 19,8 19,1

Kinder nach Zurückstellung im Vorjahr ohne Befürwortung des KJGD wurden im Bezirk Pankow nicht erneut untersucht und sind daher im Datensatz nicht enthalten (vgl. Methodik).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Soziale Lage nach Migrationsmerkmalen
Tabelle 2.11: Soziale Lage der Einschüler/innen in Berlin nach Herkunft 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %

soziale Lage1 ESU-Schichtindex (bis 2008) Herkunft2 n= untere Schicht 17,5 61,3 59,9 37,0 11,2 29,6 26,6 mittlere Schicht 36,0 28,3 26,6 35,0 22,8 32,8 34,0 obere Schicht 46,5 10,4 13,6 27,9 66,0 37,6 39,4 untere Statusgruppe 10,1 49,3 53,5 28,8 8,0 25,2 19,0 ESU-Sozialstatusindex (ab 2009) mittlere Statusgruppe 51,7 44,9 38,3 51,6 37,1 49,0 49,6 obere Statusgruppe 38,2 5,8 8,2 19,6 54,9 25,8 31,4

deutsch türkisch arabisch osteuropäisch aus westl. Industriestaaten aus sonstigen Staaten Gesamt
1 2

16.807 2.574 1.328 2.856 971 1.466 26.002

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 11,2 % der Fälle (n = 3.294). Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,1 % der Fälle (n = 32).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

128

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabelle 2.12: Soziale Lage der Einschüler/innen nach Migrationshintergrund und Deutschkenntnissen von Kind und begleitendem Elternteil in Berlin 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
soziale Lage1 bisheriger ESU-Schichtindex n= untere Schicht mittlere Schicht obere Schicht ESU-Sozialstatusindex untere Statusgruppe mittlere Statusgruppe obere Statusgruppe

Migrationshintergrund2 nein ja Gesamt Migration/Deutschkenntnisse3 Kind deutscher Herkunft Kind nichtdeutscher Herkunft/ (sehr) gute Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind oder begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil Gesamt
1 2 3

16.807 9.195 26.002

17,5 43,2 26,6

36,0 30,3 34,0

46,5 26,5 39,4

10,1 35,3 19,0

51,7 45,9 49,6

38,2 18,8 31,4

16.807

17,5

36,0

46,5

10,1

51,7

38,2

4.958

31,9

34,2

33,8

22,8

52,5

24,7

2.072

50,0

29,0

21,0

42,4

43,7

13,9

1.966

63,3

22,0

14,7

58,0

32,2

9,8

25.803

26,4

34,0

39,6

18,8

49,7

31,5

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 11,2 % der Fälle (n = 3.294). Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,1 % der Fälle (n = 32). Fehlende Angaben zu Herkunft und/oder Deutschkenntnissen von Kind und/oder begleitendem Elternteil in 0,9 % der Fälle (n = 231).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Tabelle 3.3:

Durchimpfungsgrad der Einschüler/innen gegen Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis, Pertussis, Haemophilus influenzae Typ b, Hepatitis B, Pneumokokken und Meningokokken C gesamt, nach

Geschlecht und sozialer Lage in Berlin 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Art der Impfung Diphtherie kokken C Poliomyelitis Pertussis Hib Hepatitis B Pneumokokken Meningo-

Impfstatus

Merkmal

n =1

Tetanus

insgesamt 96,6 96,2 95,6 94,8 93,3 88,0 75,0 87,0

26.869

abgeschlossene

Grundimmunisierung

Gesundheitsberichterstattung Berlin

begonnene 2,4 2,3 2,6 3,3 3,2 5,0 12,8

Grundimmunisierung

2,5

Geschlecht 96,5 96,7 96,4 97,1 96,5 95,9 95,0 93,9 92,3 82,4 96,8 96,2 95,5 94,3 90,3 96,3 95,9 95,2 93,7 92,6 96,4 95,8 95,0 93,4 88,3 96,1 95,4 94,6 93,1 87,8 74,7 75,4 76,2 77,8 71,5 87,0 87,0 90,8 88,6 82,5

Jungen

13.787

Mädchen

13.082

Soziale Lage2

untere Statusgruppe

4.312

mittlere Statusgruppe

12.080

obere Statusgruppe

7.697

1

Kinder mit vorgelegter Impfdokumentation inkl. gesichert ungeimpfte Kinder ohne Impfdokumente (0,8 %, n = 227, vgl. Methodik).

2

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 10,3 % der Fälle (n = 2.780).

Gesundheits- und Risikoverhalten

Impfstatus nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Grundauswertung ESU 2013

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

129

130

Tabelle 3.4:

Durchimpfungsgrad der Einschüler/innen gegen Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis, Pertussis, Haemophilus influenzae Typ b, Hepatitis B, Pneumokokken und Meningokokken C gesamt und nach

Migrationsmerkmalen in Berlin 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Art der Impfung n= 26.869 96,6 96,2 95,6 94,8 93,3 88,0 75,0 87,0
1

Merkmal

Tetanus

Diphtherie

Poliomyelitis

Pertussis

Hib

Hepatitis B

Pneumokokken

Meningokokken C

insgesamt

abgeschlossene

Grundimmunisierung

Migrationshintergrund 17.096 96,7 96,5 96,7 98,5 97,8 95,4 93,5 95,1 96,7 96,2 95,5 94,7 95,1 95,0 93,7 93,0 91,2 89,4 95,3 94,1 93,8 88,1 89,0 90,8 93,7 97,8 97,6 97,2 95,7 98,5 98,3 97,9 97,6 96,2 95,5 94,7 93,7 96,4 95,7 95,1 92,5 89,7 87,1 95,4 95,2 87,2 73,6 88,4 87,1 96,2 95,5 94,7 93,7 87,1 9.729 17.096 2.787 1.529 2.893 958 1.562
3

2

Grundauswertung ESU 2013

nein

75,0 75,1 75,0 83,5 81,5 68,5 62,4 73,9 75,0

86,1 88,7 86,1 93,3 93,0 86,4 77,5 87,3 86,1

ja

Herkunft

2

deutsch

türkisch

arabisch

osteuropäisch

aus westl. Industriestaaten

aus sonstigen Staaten 17.096

Migration/Deutschkenntnisse

Kind deutscher Herkunft

Kind nichtdeutscher Herkunft/ 5.082 96,8 96,6 96,0 95,5 94,5 90,5 77,6 89,8

(sehr) gute Deutschkenntnisse

Kind und begleitender Elternteil

Kind nichtdeutscher Herkunft/ 2.312 97,5 97,4 96,4 95,9 93,2 91,1 76,9 90,6

unzureichende Deutschkenntnisse

Kind oder begleitender Elternteil

Kind nichtdeutscher Herkunft/ 2.098 94,5 94,4 94,1 93,1 87,0 85,7 67,6 83,9

unzureichende Deutschkenntnisse

Kind und begleitender Elternteil
2

1

Kinder mit vorgelegter Impfdokumentation inkl. gesichert ungeimpfte Kinder ohne Impfdokumente (0,8 %, n = 227, vgl. Methodik).

Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,2 % der Fälle (n = 44).

3

Fehlende Angaben zu Herkunft und/oder Deutschkenntnissen von Kind und/oder begleitendem Elternteil in 1,0 % der Fälle (n = 281).

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Tabelle 3.5:

Durchimpfungsgrad der Einschüler/innen gegen Mumps, Masern, Röteln und Varizellen gesamt, nach Geschlecht und sozialer Lage in Berlin 2013, (eingeschulte Kinder)

- Angaben in %
Art der Impfung Mumps n= >= 1 Dosis 95,6 95,7 95,5 98,1 96,2 93,3 87,9 94,4 88,7 92,1 96,6 92,3 96,3 93,3 92,6 98,1 92,7 98,1 90,6 96,2 91,0 95,5 90,7 96,1 91,0 95,7 90,7 90,6 92,7 92,1 87,9 90,7 96,1 91,0 95,6 90,7 >= 2 Dosen >= 1 Dosis >= 2 Dosen >= 1 Dosis >= 2 Dosen
1

Masern

Röteln

Varizellen >= 1 Dosis 86,5 86,7 86,3 92,6 88,9 79,6 >= 2 Dosen 81,7 81,7 81,8 86,4 84,6 75,1

Merkmal

insgesamt 13.787 13.082 4.312 12.080 7.697

26.869

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Geschlecht

Jungen

Mädchen

Soziale Lage2

untere Statusgruppe

mittlere Statusgruppe

obere Statusgruppe

1

Kinder mit vorgelegter Impfdokumentation inkl. gesichert ungeimpfte Kinder ohne Impfdokumente (0,8 %, n = 227, vgl. Methodik).

2

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 10,3 % der Fälle (n = 2.780).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Grundauswertung ESU 2013

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

131

132

Tabelle 3.6:

Durchimpfungsgrad der Einschüler/innen gegen Mumps, Masern, Röteln und Varizellen gesamt und nach Migrationsmerkmalen in Berlin 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Art der Impfung Mumps n =1 >= 1 Dosis 95,6 94,7 97,1 94,7 98,9 98,8 96,5 92,0 96,7 94,7 90,1 95,4 90,5 91,2 97,5 92,3 83,1 92,5 83,9 88,5 96,8 88,7 96,5 92,1 96,7 94,7 95,2 99,0 95,5 98,8 96,0 99,0 96,0 98,9 90,1 95,4 90,5 94,7 90,1 96,0 95,2 88,6 83,1 91,3 90,1 91,6 97,5 92,0 97,2 91,6 90,1 95,4 90,5 94,7 90,1 90,7 96,1 91,0 95,6 90,7 >= 2 Dosen >= 1 Dosis >= 2 Dosen >= 1 Dosis >= 2 Dosen >= 1 Dosis 86,5 85,5 88,4 85,5 93,8 92,0 85,6 74,4 89,4 85,5 Masern Röteln Varizellen >= 2 Dosen 81,7 81,2 82,8 81,2 89,7 87,3 78,9 66,0 83,9 81,2

Merkmal

insgesamt 17.096 9.729 17.096 2.787 1.529 2.893 958 1.562 17.096

26.869

Migrationshintergrund2

nein

Grundauswertung ESU 2013

ja

Herkunft2

deutsch

türkisch

arabisch

osteuropäisch

aus westl. Industriestaaten

aus sonstigen Staaten

Migration/Deutschkenntnisse

3

Kind deutscher Herkunft

Kind nichtdeutscher Herkunft/ 5.082 96,9 92,4 97,2 92,7 96,9 92,4 89,0 84,1

(sehr) gute Deutschkenntnisse

Kind und begleitender Elternteil

Kind nichtdeutscher Herkunft/ 2.312 98,1 93,4 98,2 93,8 98,1 93,4 90,7 85,3

unzureichende Deutschkenntnisse

Kind oder begleitender Elternteil

Kind nichtdeutscher Herkunft/ 2.098 96,5 87,7 97,0 88,2 96,7 87,8 84,6 77,1

unzureichende Deutschkenntnisse

Kind und begleitender Elternteil
2

1

Kinder mit vorgelegter Impfdokumentation inkl. gesichert ungeimpfte Kinder ohne Impfdokumente (0,8 %, n = 227, vgl. Methodik).

Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,2 % der Fälle (n = 44).

3

Fehlende Angaben zu Herkunft und/oder Deutschkenntnissen von Kind und/oder begleitendem Elternteil in 1,0 % der Fälle (n = 281).

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Tabelle 3.7:

Durchimpfungsgrad der Einschüler/innen gegen Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis, Pertussis, Haemophilus influenzae Typ b, Hepatitis B, Pneumokokken und Meningokokken C nach Berliner

Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Art der Impfung Tetanus 96,3 95,1 95,2 95,7 98,2 97,8 97,1 96,9 96,6 97,6 97,1 96,6 96,6 96,2 95,6 94,8 96,2 95,7 94,8 96,9 96,4 96,0 94,2 93,8 93,3 97,5 96,9 96,8 94,8 96,2 95,2 93,4 92,7 96,9 96,6 95,7 94,7 96,6 96,3 95,7 94,8 97,0 96,7 94,5 94,3 87,8 90,3 92,0 85,9 91,1 91,0 91,0 88,0 98,1 97,4 96,3 94,8 92,1 95,4 95,1 94,2 93,0 85,9 94,5 92,9 93,0 90,2 83,3 94,7 93,8 93,3 91,3 78,7 96,1 95,5 94,5 92,3 89,6 76,2 67,6 71,3 78,7 82,1 72,2 75,4 76,1 71,5 78,1 78,5 75,4 75,0 Diphtherie Poliomyelitis Pertussis Hib Hepatitis B Pneumokokken Meningokokken C 85,0 83,0 83,2 84,3 91,0 83,7 88,0 89,2 85,8 91,7 91,0 91,4 87,0

Bezirk

n =1

Mitte

2.619

Friedrichshain-Kreuzberg

2.220

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Pankow

3.265

Charlottenburg-Wilmersdorf

1.969

Spandau

1.833

Steglitz-Zehlendorf

2.288

Räumliche Verteilung des Impfstatus

Tempelhof-Schöneberg

2.459

Neukölln

2.416

Treptow-Köpenick

1.765

Marzahn-Hellersdorf

2.131

Lichtenberg

1.986

Reinickendorf

1.918

Berlin gesamt

26.869

1

Kinder mit vorgelegter Impfdokumentation inkl. gesichert ungeimpfte Kinder ohne Impfdokumente (0,8 %, n = 227, vgl. Methodik).

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Grundauswertung ESU 2013 133

134

Tabelle 3.8:

Durchimpfungsgrad der Einschüler/innen gegen Mumps, Masern, Röteln und Varizellen nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Art der Impfung Mumps n =1 >= 1 Dosis 95,5 93,3 92,4 95,1 97,0 94,8 96,5 97,0 94,3 98,7 97,3 96,8 95,6 90,7 96,1 91,0 92,8 97,1 92,8 93,1 97,7 93,3 94,3 98,8 94,4 89,4 95,0 89,7 94,3 98,7 97,3 96,8 95,6 91,8 97,3 91,9 97,0 92,4 96,7 92,9 96,5 90,9 95,5 91,4 94,9 92,8 98,0 93,1 96,9 92,9 90,8 92,5 91,8 89,4 94,3 93,1 92,8 90,7 89,4 96,0 90,0 95,2 89,4 87,7 93,4 88,4 92,4 87,7 84,4 93,7 84,7 93,3 84,5 90,6 95,9 91,0 95,6 90,7 >= 2 Dosen >= 1 Dosis >= 2 Dosen >= 1 Dosis >= 2 Dosen >= 1 Dosis 87,2 76,1 83,5 84,9 91,5 80,6 87,4 84,7 85,6 95,3 94,0 91,4 86,5 Masern Röteln Varizellen >= 2 Dosen 82,7 70,5 79,5 79,3 87,8 75,3 83,5 79,1 80,1 90,0 89,2 87,4 81,7

Bezirk

Mitte 2.220 3.265 1.969 1.833 2.288 2.459 2.416 1.765 2.131 1.986 1.918 26.869

2.619

Friedrichshain-Kreuzberg

Pankow

Grundauswertung ESU 2013

Charlottenburg-Wilmersdorf

Spandau

Steglitz-Zehlendorf

Tempelhof-Schöneberg

Neukölln

Treptow-Köpenick

Marzahn-Hellersdorf

Lichtenberg

Reinickendorf

Berlin gesamt

1

Kinder mit vorgelegter Impfdokumentation inkl. gesichert ungeimpfte Kinder ohne Impfdokumente (0,8 %, n = 227, vgl. Methodik).

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabelle 3.9:

Zeitreihe vollständige Grundimmunisierung der Einschüler/innen gegen Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis, Pertussis, Haemophilus influenzae Typ b, Hepatitis B, Pneumokokken und

Meningokokken C in Berlin 2005 bis 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Art der Impfung Tetanus 95,9 96,4 96,8 97,1 96,6 96,7 96,8 96,6 96,6 96,2 95,6 94,8 93,3 96,2 95,7 94,7 93,4 96,3 95,8 94,8 93,4 96,0 95,4 94,3 93,0 88,2 87,3 87,6 88,0 96,0 95,5 94,1 93,0 88,2 96,7 97,7 94,1 94,3 92,8 96,4 97,3 93,7 93,8 91,9 96,1 97,5 93,1 93,9 89,9 95,7 97,5 92,1 93,5 88,5 6,4 12,1 44,1 64,7 75,0 Diphtherie Poliomyelitis Pertussis Hib Hepatitis B Pneumokokken2 Meningokokken C3 54,1 69,8 77,7 84,1 85,9 87,0

Jahr

n =1

Zeitreihen zu Impfungen

2005

25.365

2006

25.176

Gesundheitsberichterstattung Berlin

2007

24.038

2008

24.072

20094

24.576

20104

25.222

20114

24.895

2012

4

25.870

2013

4,5

26.869

1

Kinder mit vorgelegter Impfdokumentation inkl. gesichert ungeimpfte Kinder ohne Impfdokumente (vgl. Methodik).

2

Die Impfung gegen Pneumokokken wird seit dem Jahr 2009 bei den Einschulungsuntersuchungen in Berlin erfasst.

3

Die Impfung gegen Meningokokken C wird seit dem Jahr 2008 bei den Einschulungsuntersuchungen in Berlin erfasst.

4

Ab dem Jahr 2009 Anwendung der strengeren Richtlinien zur Beurteilung der Vollständigkeit der Grundimmunisierung bei Poliomyelitis, Hib und Hepatitis B (vgl. Methodik und Text).

5

Kinder nach Zurückstellung im Vorjahr ohne Befürwortung des KJGD wurden im Bezirk Pankow nicht erneut untersucht und sind daher im Datensatz nicht enthalten (vgl. Methodik).

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Grundauswertung ESU 2013 135

136

Tabelle 3.10:

Zeitreihe Durchimpfungsgrad der Einschüler/innen gegen Mumps, Masern, Röteln und Varizellen in Berlin 2005 bis 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Art der Impfung Mumps n= >= 1 Dosis 93,1 93,3 94,0 94,7 94,7 95,0 95,5 95,4 95,6 90,7 96,1 91,0 95,6 90,5 95,9 90,9 95,5 90,3 95,9 90,7 95,5 89,4 95,4 89,7 95,0 88,7 95,1 89,1 94,7 88,6 89,3 90,3 90,6 90,7 87,9 95,2 88,2 94,7 87,9 86,4 94,5 86,8 94,0 86,3 83,2 93,8 83,6 93,3 83,1 78,4 93,5 78,8 92,8 78,1 >= 2 Dosen >= 1 Dosis >= 2 Dosen >= 1 Dosis >= 2 Dosen
1

Masern >= 1 Dosis 20,7 36,4 55,73 67,43 77,4 84,3 86,5

Röteln

Varizellen2 >= 2 Dosen 0,3 1,3 7,5 27,5 57,3 77,6 81,7

Jahr

2005 25.176 24.038 24.072 24.576 25.222 24.895 25.870 26.869

25.365

2006

2007

Grundauswertung ESU 2013

2008

2009

2010

2011

2012

2013

4

1

Kinder mit vorgelegter Impfdokumentation inkl. gesichert ungeimpfte Kinder ohne Impfdokumente (vgl. Methodik).

2

Die Impfung gegen Varizellen wird seit dem Jahr 2007 bei den Einschulungsuntersuchungen in Berlin erfasst.

3

2009 und 2010 genügte nach STIKO-Empfehlung die einmalige Impfung mit Varizellen-Monoimpfstoff (2009: 45,3 %, 2010: 36,3 %).

4

Kinder nach Zurückstellung im Vorjahr ohne Befürwortung des KJGD wurden im Bezirk Pankow nicht erneut untersucht und sind daher im Datensatz nicht enthalten (vgl. Methodik).

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

137

Zahnpflege
Gebisszustand als Parameter der Zahnpflege nach Geschlecht, sozialer Lage, Migrationsmerkmalen und Kitabesuchsdauer
Tabelle 3.12: Gebisszustand der Einschüler/innen gesamt, nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen in Berlin 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Gebisszustand Merkmal n= Zähne versorgt 85,9 85,1 86,7 67,8 88,7 95,9 91,6 76,5 91,6 77,1 74,6 69,6 91,7 81,2 91,6 Zähne sanierungsbedürftig 9,0 9,1 8,8 19,2 7,3 3,0 5,1 15,3 5,1 16,0 16,9 18,5 5,9 11,9 5,1 Zähne abgefault oder Extraktionen wegen Karies 5,2 5,7 4,5 13,0 4,0 1,1 3,3 8,2 3,3 6,9 8,4 11,8 2,4 6,9 3,3

insgesamt Geschlecht Jungen Mädchen Soziale Lage
1

28.732 14.768 13.964 4.827 12.660 8.036 17.784 10.895 17.784 2.973 1.694 3.372 1.067 1.789 17.784

untere Statusgruppe mittlere Statusgruppe obere Statusgruppe Migrationshintergrund nein ja Herkunft2 deutsch türkisch arabisch osteuropäisch aus westl. Industriestaaten aus sonstigen Staaten Migration/Deutschkenntnisse3 Kind deutscher Herkunft Kind nichtdeutscher Herkunft/ (sehr) gute Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind oder begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil
1 2 3 2

5.461

83,5

10,6

5,9

2.547

74,8

16,3

8,9

2.633

63,8

23,9

12,3

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 11,2 % der Fälle (n = 3.209). Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,2 % der Fälle (n = 53). Fehlende Angaben zu Herkunft und/oder Deutschkenntnissen von Kind und/oder begleitendem Elternteil in 1,1 % der Fälle (n = 307).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

138

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabelle 3.13: Gebisszustand der Einschüler/innen nach Kita-Besuchsdauer in Berlin 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Gebisszustand Kita-Besuchsdauer
1

n=

Zähne versorgt 51,7 62,6 69,7 88,4 86,0

Zähne sanierungsbedürftig 31,4 23,6 18,5 7,4 8,9

Zähne abgefault oder Extraktionen wegen Karies 16,9 13,8 11,8 4,2 5,1

kein Besuch < 1/2 Jahr 1/2 bis 2 Jahre > 2 Jahre Gesamt
1

532 174 2.358 25.274 28.338

Fehlende Angaben zum Kitabesuch in 1,4 % der Fälle (n = 394).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Räumliche Verteilung des Gebisszustands als Parameter der Zahnpflege
Tabelle 3.14: Gebisszustand der Einschüler/innen nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Gebisszustand Bezirk n= Zähne versorgt 77,9 84,4 95,9 89,2 82,3 93,9 84,0 77,5 94,5 82,2 88,0 79,4 85,9 Zähne sanierungsbedürftig 15,1 11,7 2,5 7,8 9,5 4,5 11,0 13,9 3,0 10,1 6,8 11,9 9,0 Zähne abgefault oder Extraktionen wegen Karies 7,1 3,9 1,7 3,0 8,2 1,6 5,0 8,6 2,5 7,7 5,2 8,7 5,2

Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin gesamt

2.859 2.338 3.461 2.140 1.841 2.444 2.563 2.730 1.873 2.272 2.132 2.079 28.732

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

139

Zeitreihe zum Gebisszustand als Parameter der Zahnpflege
Tabelle 3.15: Zeitreihe Gebisszustand der Einschüler/innen in Berlin 2005 bis 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Gebisszustand Jahr n= Zähne versorgt 82,3 84,1 83,5 84,3 85,7 87,1 86,4 86,3 85,9 Zähne sanierungsbedürftig 11,4 9,8 9,9 9,7 9,2 8,2 8,4 8,6 9,0 Zähne abgefault oder Extraktionen wegen Karies 6,2 6,1 6,6 5,9 5,1 4,8 5,2 5,1 5,2

2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 20131
1

27.390 27.092 25.681 25.678 26.148 26.811 26.621 27.471 28.732

Kinder nach Zurückstellung im Vorjahr ohne Befürwortung des KJGD wurden im Bezirk Pankow nicht erneut untersucht und sind daher im Datensatz nicht enthalten (vgl. Methodik).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

140

Tabelle 3.17:

Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchungen bei Einschüler/innen (Kinder mit vorgelegtem Vorsorgeheft und seit Geburt in Deutschland lebend) gesamt, nach Geschlecht und

sozialer Lage in Berlin 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Untersuchungsstufe U1 vollständig1 83,6 83,6 83,5 68,5 93,7 96,0 86,3 90,9 99,4 99,4 99,4 98,9 99,6 99,5 99,5 99,4 99,1 98,6 98,4 96,1 71,7 99,5 99,2 98,5 97,7 97,4 93,9 67,7 98,4 97,0 95,6 92,4 91,3 86,5 59,6 85,8 99,2 98,7 97,8 96,7 96,3 92,7 66,3 92,5 99,3 98,7 98,1 96,8 96,2 92,7 67,0 92,7 99,2 98,7 98,0 96,7 96,3 92,7 66,7 92,6 U2 U3 U4 U5 U6 U7 U7a U8 U1 bis U8

Merkmal

n=

insgesamt

25.671

Geschlecht

Jungen

13.178

Mädchen

12.493

Grundauswertung ESU 2013

Soziale Lage2

untere Statusgruppe

4.091

mittlere Statusgruppe

11.764

obere Statusgruppe

7.289

1

Aus Gründen der Vergleichbarkeit mit den Vorjahren wird die U7a bei der Berechnung der vollständigen Inanspruchnahme des Früherkennungsprogramms nicht berücksichtigt.

2

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 9,8 % der Fälle (n = 2.527).

Inanspruchnahme von Früherkennungsuntersuchungen

Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchungen nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabelle 3.18:

Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchungen bei Einschüler/innen (Kinder mit vorgelegtem Vorsorgeheft und seit Geburt in Deutschland lebend) gesamt und nach

Migrationsmerkmalen in Berlin 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Untersuchungsstufe n= 25.671 99,4 99,6 99,1 99,6 99,1 99,3 99,3 98,7 98,9 99,6 99,5 99,2 98,6 98,0 98,6 97,1 96,4 94,6 92,7 97,7 98,3 98,3 97,0 95,4 94,1 98,8 97,8 96,7 94,4 93,8 99,1 97,4 96,3 93,3 92,3 98,8 98,3 97,3 94,5 94,1 88,6 86,2 89,7 92,2 88,5 94,7 99,5 99,2 98,6 98,0 97,7 94,7 98,8 97,8 96,8 94,3 93,5 88,8 99,5 99,2 98,6 98,0 97,7 94,7 69,2 61,8 69,2 64,9 61,0 59,9 65,7 57,9 69,2 99,2 98,7 98,0 96,7 96,3 92,7 66,7 17.043 8.590 17.043 2.738 1.446 2.416 629 1.361 17.043 U1 U2 U3 U4 U5 U6 U7 U7a U8 92,6 94,3 89,4 94,3 89,4 87,9 90,4 92,1 87,7 94,3 U1 bis U8 vollständig1 83,6 87,9 75,1 87,9 74,7 70,5 78,2 80,8 72,4 87,9

Merkmal

insgesamt

Migrationshintergrund2

nein

Gesundheitsberichterstattung Berlin

ja

Herkunft2

deutsch

türkisch

arabisch

osteuropäisch

aus westl. Industriestaaten

aus sonstigen Staaten

Migration/Deutschkenntnisse3

Kind deutscher Herkunft

Kind nichtdeutscher Herkunft/ 4.735 99,4 99,1 98,5 97,6 96,0 95,2 90,8 63,9 91,9 80,5

(sehr) gute Deutschkenntnisse

Kind und begleitender Elternteil

Kind nichtdeutscher Herkunft/ 2.043 99,1 98,7 97,8 96,5 93,3 92,5 88,2 59,2 87,8 71,1

unzureichende Deutschkenntnisse

Kind oder begleitender Elternteil

Kind nichtdeutscher Herkunft/ 1.603 98,4 98,1 95,7 95,1 90,9 90,2 84,2 59,3 84,7 65,3

unzureichende Deutschkenntnisse

Kind und begleitender Elternteil

Grundauswertung ESU 2013

1

Aus Gründen der Vergleichbarkeit mit den Vorjahren wird die U7a bei der Berechnung der vollständigen Inanspruchnahme des Früherkennungsprogramms nicht berücksichtigt.

2

Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,1 % der Fälle (n = 38).

3

Fehlende Angaben zu Herkunft und/oder Deutschkenntnissen von Kind und/oder begleitendem Elternteil in 1,0 % der Fälle (n = 247).

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

141

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

142

Tabelle 3.19:

Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchungen bei Einschüler/innen nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013 bezogen auf die Kinder mit vorgelegtem Vorsorgeheft, die seit Geburt in

Deutschland leben, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Untersuchungsstufe U1 98,8 98,9 99,7 99,5 99,8 99,8 99,4 99,1 99,7 99,5 99,6 99,4 99,4 99,2 98,7 98,0 96,7 96,3 99,2 98,5 97,9 95,9 95,8 99,4 98,4 97,9 96,9 97,2 99,4 98,6 98,2 97,4 96,5 99,3 99,0 98,2 97,6 97,2 94,1 92,9 92,8 91,6 92,7 99,1 98,0 97,1 94,4 93,7 88,9 99,4 99,2 98,6 96,6 96,5 93,3 99,7 99,5 98,5 98,1 97,6 95,9 99,5 98,8 97,4 96,3 96,2 92,8 62,7 78,8 71,1 66,3 75,2 56,3 57,3 62,8 66,7 99,4 99,2 98,5 97,2 97,0 93,4 68,9 99,5 99,3 99,0 98,6 98,0 95,0 65,7 98,6 98,7 98,2 96,7 96,2 91,8 68,4 98,6 97,5 95,9 94,7 93,5 89,7 66,3 88,6 90,0 94,5 95,2 91,5 96,9 94,7 88,9 92,3 95,1 92,0 91,4 92,6 U2 U3 U4 U5 U6 U7 U7a U8 U1 bis U8 vollständig1 75,6 80,2 88,4 87,6 82,1 91,0 85,5 76,7 86,3 84,8 83,9 80,0 83,6

Bezirk

n=

Mitte

2.359

Friedrichshain-Kreuzberg

2.182

Pankow

3.158

Grundauswertung ESU 2013

Charlottenburg-Wilmersdorf

1.809

Spandau

1.735

Steglitz-Zehlendorf

2.165

Tempelhof-Schöneberg

2.344

Neukölln

2.348

Treptow-Köpenick

1.730

Marzahn-Hellersdorf

2.080

Lichtenberg

1.920

Reinickendorf

1.841

Berlin gesamt

25.671

1

Aus Gründen der Vergleichbarkeit mit den Vorjahren wird die U7a bei der Berechnung der vollständigen Inanspruchnahme des Früherkennungsprogramms nicht berücksichtigt.

Räumliche Verteilung der Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchungen

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabelle 3.20:

Zeitreihe Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchungen bei Einschüler/innen in Berlin 2005 bis 2013 bezogen auf die Kinder mit vorgelegtem Vorsorgeheft, die seit Geburt in

Deutschland leben, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Untersuchungsstufe1 U1 99,4 99,5 99,6 99,5 99,5 99,4 99,4 99,5 99,4 99,2 98,7 98,0 96,7 96,3 99,2 98,5 97,5 96,3 95,9 91,9 92,7 99,1 98,5 97,7 96,5 95,9 91,9 99,1 98,5 97,6 96,3 95,5 91,8 99,2 98,3 97,6 96,4 95,6 91,4 99,2 98,5 97,7 96,2 95,6 91,9 54,2 66,7 99,2 98,4 97,4 95,7 94,9 90,9 99,2 98,4 97,3 96,0 95,2 91,3 99,1 98,0 97,4 96,0 94,9 90,1 83,1 84,9 84,1 85,3 85,9 86,5 86,5 86,9 92,6 U2 U3 U4 U5 U6 U7 U7a U8 U1 bis U8 vollständig2 75,1 77,2 76,1 78,2 78,3 78,8 78,8 78,6 83,6

Jahr

n=

2005

24.210

2006

24.146

Gesundheitsberichterstattung Berlin

2007

23.103

2008

23.140

2009

23.618

2010

24.262

2011

24.042

2012

24.751

2013

3

25.671

1

Die Inanspruchnahme der U9 wird nicht ausgewiesen, da aufgrund des jüngeren Einschulungsalters seit 2005 ein Anteil von bis zu 20 % der Einschüler/innen die U9 noch nicht wahrgenommen haben

muss und die Raten daher nicht aussagekräftig sind.

2

Aus Gründen der Vergleichbarkeit mit den Vorjahren wird die U7a bei der Berechnung der vollständigen Inanspruchnahme des Früherkennungsprogramms nicht berücksichtigt.

3

Kinder nach Zurückstellung im Vorjahr ohne Befürwortung des KJGD wurden im Bezirk Pankow nicht erneut untersucht und sind daher im Datensatz nicht enthalten (vgl. Methodik).

Zeitreihe zur Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchungen

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Grundauswertung ESU 2013 143

144

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Raucher/innen im Haushalt
Raucher/innen im Haushalt nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen
Tabelle 3.21: Anzahl der Raucher/innen im Haushalt der Einschüler/innen gesamt, nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen in
Berlin 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Anzahl der Raucher/innen im Haushalt Merkmal insgesamt Geschlecht Jungen Mädchen Soziale Lage1 untere Statusgruppe mittlere Statusgruppe obere Statusgruppe Migrationshintergrund2 nein ja Herkunft2 deutsch türkisch arabisch osteuropäisch aus westl. Industriestaaten aus sonstigen Staaten Migration/Deutschkenntnisse3 Kind deutscher Herkunft Kind nichtdeutscher Herkunft/
(sehr) gute Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil 17.196 65,8 24,3 9,9 17.196 2.886 1.628 3.173 1.041 1.704 65,8 48,3 59,0 58,4 75,7 82,0 24,3 37,3 33,2 30,9 18,5 16,0 9,9 14,4 7,7 10,7 5,8 2,1 17.196 10.432 65,8 61,3 24,3 29,4 9,9 9,3 4.827 12.654 8.061 40,9 60,1 85,2 41,5 28,7 12,3 17,6 11,2 2,5 14.223 13.444 64,7 63,5 25,5 26,9 9,8 9,6 n= 27.667 keiner raucht 64,1 eine Person raucht 26,2 mehr als eine Person raucht 9,7

5.316

62,1

28,4

9,5

Kind nichtdeutscher Herkunft/
unzureichende Deutschkenntnisse Kind oder begleitender Elternteil

2.435

62,1

29,6

8,3

Kind nichtdeutscher Herkunft/
unzureichende Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil
1 2 3

2.426

59,0

31,2

9,8

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 7,7 % der Fälle (n = 2.125). Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,1 % der Fälle (n = 39). Fehlende Angaben zu Herkunft und/oder Deutschkenntnissen von Kind und/oder begleitendem Elternteil in 1,1 % der Fälle (n = 294).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

145

Räumliche Verteilung der Raucher/innen im Haushalt
Tabelle 3.22: Anzahl der Raucher/innen im Haushalt der Einschüler/innen nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (eingeschulte Kinder) Angaben in %
Anzahl der Raucher/innen im Haushalt Bezirk Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin gesamt n= 2.707 2.300 3.389 2.039 1.825 2.396 2.517 2.594 1.803 2.084 2.026 1.987 27.667 keiner raucht 61,6 63,4 72,0 75,2 57,0 78,4 66,8 55,2 62,2 51,3 57,4 62,6 64,1 eine Person raucht 28,4 28,0 21,5 19,7 31,0 16,3 25,0 31,9 26,7 31,7 30,8 26,8 26,2 mehr als eine Person raucht 10,0 8,6 6,5 5,1 12,1 5,3 8,2 12,9 11,1 17,0 11,7 10,6 9,7

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Zeitreihe zu Raucher/innen im Haushalt
Tabelle 3.23: Zeitreihe Anzahl der Raucher/innen im Haushalt der Einschüler/innen in Berlin 2005 bis 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Anzahl der Raucher/innen im Haushalt Jahr 2005
1

n= 25.844 25.743 24.614 24.749 25.203 26.112 25.763 26.409 27.667

keiner raucht 52,7 56,7 57,4 59,9 59,9 62,0 61,8 62,8 64,1

eine Person raucht 32,1 29,8 30,4 28,7 28,8 27,0 27,3 26,8 26,2

mehr als eine Person raucht 15,2 13,5 12,2 11,4 11,3 10,9 11,0 10,4 9,7

20061 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013
1 2 2

In den Jahren 2005 und 2006 wurde das Rauchverhalten der Elternteile, ab 2007 die Anzahl der Raucher im Haushalt erfragt (vgl. Methodik). Kinder nach Zurückstellung im Vorjahr ohne Befürwortung des KJGD wurden im Bezirk Pankow nicht erneut untersucht und sind daher im Datensatz nicht enthalten (vgl. Methodik).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

146

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Fernsehkonsum
Fernsehkonsum nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen
Tabelle 3.24: Fernsehkonsum und eigener Fernseher bei Einschüler/innen gesamt, nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen in Berlin 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Fernsehkonsum in Stunden (Std.) pro Tag Merkmal insgesamt Geschlecht Jungen Mädchen Soziale Lage3 untere Statusgruppe mittlere Statusgruppe obere Statusgruppe Migrationshintergrund nein ja Herkunft4 deutsch türkisch arabisch osteuropäisch aus westl. Industriestaaten aus sonstigen Staaten Migration/Deutschkenntnisse Kind deutscher Herkunft Kind nichtdeutscher Herkunft/ (sehr) gute Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind oder begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil
1 5 4 1

eigener > 3 Std. 1,0 1,2 0,8 3,2 0,7 0,2 0,4 2,3 0,4 2,2 3,0 2,3 0,5 2,9 0,4 Fernseher vorhanden 10,9 10,8 10,9 22,2 11,5 1,7 8,7 14,5 8,7 14,7 15,8 18,9 6,0 9,9 8,7

n=2 25.171 12.923 12.248 4.024 11.607 7.779 16.425 8.715 16.425 2.244 1.146 2.776 974 1.575 16.425

kein Konsum 8,7 8,4 9,0 2,9 6,4 15,6 10,7 4,9 10,7 2,8 3,6 3,9 14,3 5,1 10,7

<= 1 Std. 64,9 64,9 64,8 48,7 65,2 74,5 69,3 56,5 69,3 56,5 52,2 54,7 66,0 56,8 69,3

<= 2 Std. 21,5 21,5 21,5 36,9 23,8 8,8 17,2 29,8 17,2 32,8 33,5 31,9 16,9 27,0 17,2

<= 3 Std. 3,9 3,8 3,9 8,4 3,8 0,9 2,5 6,5 2,5 5,8 7,8 7,2 2,3 8,3 2,5

4.587

6,4

62,0

26,0

4,5

1,1

12,0

1.991

3,1

53,1

34,1

7,7

2,0

17,2

1.932

3,4

47,2

34,0

10,0

5,4

17,1

Durch einen Fehler bei der Datenübertragung liegen für 2013 keine Daten zum Fernsehkonsum aus Neukölln vor. Die Angaben beziehen sich somit auf die übrigen 11 Bezirke. Die angegebenen Fallzahlen beziehen sich nur auf den Fernsehkonsum (vgl. Methodik). Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 7,0 % der Fälle (n = 1.761). Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,1 % der Fälle (n = 31). Fehlende Angaben zu Herkunft und/oder Deutschkenntnissen von Kind und/oder begleitendem Elternteil in 0,9 % der Fälle (n = 236).

2 3 4 5

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

147

Räumliche Verteilung des Fernsehkonsums
Tabelle 3.25: Fernsehkonsum und eigener Fernseher bei den Einschüler/innen nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Fernsehkonsum in Stunden (Std.) pro Tag Bezirk Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln
2

eigener > 3 Std. 2,0 1,1 0,7 0,8 1,6 0,5 0,9 / 0,4 0,6 1,5 1,2 1,0 Fernseher vorhanden 13,7 5,9 5,2 5,1 15,5 4,0 9,8 15,6 9,5 18,9 16,0 15,1 10,9

n=1 2.699 2.321 3.343 2.043 1.835 2.382 2.528 / 1.802 2.172 2.034 2.008 25.171

kein Konsum 7,3 10,0 14,5 9,8 5,0 13,6 7,8 / 7,9 5,2 4,8 5,3 8,7

<= 1 Std. 57,7 64,5 69,8 70,0 62,3 69,6 66,3 / 68,5 57,8 62,0 63,6 64,9

<= 2 Std. 26,8 21,3 13,6 17,2 26,7 14,2 21,0 / 20,1 29,1 26,4 25,0 21,5

<= 3 Std. 6,2 3,1 1,4 2,2 4,4 2,2 3,8 / 3,1 7,2 5,3 4,9 3,9

Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin gesamt
1 2

Die angegebenen Fallzahlen beziehen sich nur auf den Fernsehkonsum (vgl. Methodik). Durch einen Fehler bei der Datenübertragung liegen für 2013 keine Daten zum Fernsehkonsum aus Neukölln vor.

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Zeitreihe zum Fernsehkonsum
Tabelle 3.26: Zeitreihe Fernsehkonsum und eigener Fernseher bei den Einschüler/innen in Berlin 2005 bis 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Fernsehkonsum in Stunden (Std.) pro Tag Jahr 20052 20062 20072 2008 2009 2010 2011 2012 2013
1 2 3 3,4

eigener > 3 Std. 2,8 Fernseher vorhanden 18,2 16,5 16,1 14,6 14,0 13,6 12,7 12,3 10,9

n=1 26.238 26.224 25.193 25.110 25.558 26.305 25.961 26.588 25.171

kein Konsum 6,3 8,6 9,0 9,1 9,1 10,5 10,5 8,7 8,7

<= 1 Std. 52,5 58,0 56,5 58,3 59,4 59,5 60,4 62,4 64,9

<= 2 Std. 38,4 14,8 25,2 23,0 24,1 23,5 23,1 23,3 21,5

<= 3 Std.

17,3 6,7 7,6 5,5 5,1 4,5 4,4 3,9

1,3 2,5 2,1 1,9 1,4 1,5 1,2 1,0

Die angegebenen Fallzahlen beziehen sich nur auf den Fernsehkonsum (vgl. Methodik). Bei der Formulierung der Kategorien gab es Änderungen von 2005 zu 2006 und von 2006 zu 2007 (vgl. Methodik). Durch einen Fehler bei der Datenübertragung liegen für 2013 keine Daten zum Fernsehkonsum aus Neukölln vor. Die Angaben beziehen sich somit auf die übrigen 11 Bezirke. Kinder nach Zurückstellung im Vorjahr ohne Befürwortung des KJGD wurden im Bezirk Pankow nicht erneut untersucht und sind daher im Datensatz nicht enthalten (vgl. Methodik).

4

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

148

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Gesundheitliche Problemlagen
Körpergewicht
Körpergewicht nach Geschlecht, sozialer Lage, Migrationsmerkmalen und KitaBesuchsdauer
Tabelle 4.1: Körpergewicht der Einschüler/innen (Referenzsystem nach Kromeyer-Hauschild) gesamt, nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen in Berlin 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Gewichtskategorie1 deutlich Merkmal n= untergewichtig (<3. Perzentil) insgesamt Geschlecht Jungen Mädchen Soziale Lage2 untere Statusgruppe mittlere Statusgruppe obere Statusgruppe Migrationshintergrund nein ja Herkunft
3 3

untergewichtig (3. bis <10. Perzentil) 6,3 6,3 6,3 5,0 6,5 7,1 7,0 5,2 7,0 3,4 4,2 6,4 5,7 6,4 7,0

normalgewichtig (10. bis 90. Perzentil) 81,5 81,4 81,7 76,2 81,2 86,7 83,6 78,2 83,6 75,1 77,8 79,1 85,2 77,7 83,6

übergewichtig (>90. bis 97. Perzentil) 5,8 5,8 5,8 8,7 6,0 2,9 4,2 8,4 4,2 10,9 10,2 6,6 5,1 8,1 4,2

adipös (>97. Perzentil)

29.147 14.990 14.157 4.914 12.834 8.145 18.021 11.072 18.021 3.021 1.723 3.432 1.088 1.808 18.021

2,5 2,5 2,6 2,4 2,7 2,4 2,9 2,0 2,9 1,6 1,2 2,3 1,9 2,7 2,9

3,8 4,0 3,6 7,7 3,6 0,9 2,2 6,3 2,2 9,0 6,6 5,6 2,1 5,2 2,2

deutsch türkisch arabisch osteuropäisch aus westl. Industriestaaten aus sonstigen Staaten Migration/Deutschkenntnisse4 Kind deutscher Herkunft Kind nichtdeutscher Herkunft/ (sehr) gute Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind oder begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil
1 2 3 4

5.524

1,9

5,5

80,0

7,3

5,4

2.593

1,6

5,1

77,4

9,9

6,0

2.682

2,4

4,9

74,9

9,5

8,3

Seit 2007 erfolgt die Berechnung monatsgenau (vgl. Methodik). Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 11,2 % der Fälle (n = 3.254). Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,2 % der Fälle (n = 54). Fehlende Angaben zu Herkunft und/oder Deutschkenntnissen von Kind und/oder begleitendem Elternteil in 1,1 % der Fälle (n = 327).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

149

Tabelle 4.2: Körpergewicht der Einschüler/innen (Referenzsystem nach Kromeyer-Hauschild) nach Kita-Besuchsdauer in Berlin 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
1

Gewichtskategorie deutlich Kita-Besuchsdauer
2

normaluntergewichtig (3. bis <10. Perzentil) gewichtig (10. bis 90. Perzentil) 6,7 5,7 6,1 6,3 6,3 78,6 73,7 78,1 82,1 81,6

übergewichtig (>90. bis 97. Perzentil) 6,5 6,9 7,4 5,6 5,8

n=

untergewichtig (<3. Perzentil)

adipös (>97. Perzentil)

kein Besuch < 1/2 Jahr 1/2 bis 2 Jahre > 2 Jahre Gesamt
1 2

538 175 2.402 25.644 28.759

2,0 2,9 2,3 2,6 2,5

6,1 10,9 6,0 3,4 3,7

Seit 2007 erfolgt die Berechnung monatsgenau (vgl. Methodik). Fehlende Angaben zum Kitabesuch in 1,3 % der Fälle (n = 388).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Räumliche Verteilung des Körpergewichts
Tabelle 4.3: Körpergewicht der Einschüler/innen (Referenzsystem nach Kromeyer-Hauschild) nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
1

Gewichtskategorie deutlich Bezirk n= untergewichtig (<3. Perzentil) Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin gesamt
1

untergewichtig (3. bis <10. Perzentil) 4,7 5,6 6,1 7,0 6,0 8,5 6,3 4,5 8,2 7,6 6,4 5,8 6,3

normalgewichtig (10. bis 90. Perzentil) 79,5 82,1 86,5 81,2 81,4 82,6 81,4 77,7 81,6 80,1 81,5 81,4 81,5

übergewichtig (>90. bis 97. Perzentil) 8,0 5,9 3,6 6,0 6,6 3,9 5,8 8,8 4,2 6,1 4,5 6,6 5,8

adipös (>97. Perzentil)

2.870 2.408 3.491 2.175 1.923 2.482 2.607 2.786 1.869 2.261 2.154 2.121 29.147

1,7 1,8 2,1 2,7 2,5 3,1 2,6 1,8 4,0 3,0 4,1 2,2 2,5

6,0 4,5 1,7 3,1 3,5 1,9 4,0 7,3 2,1 3,3 3,5 4,0 3,8

Seit 2007 erfolgt die Berechnung monatsgenau (vgl. Methodik).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

150

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Zeitreihe zum Körpergewicht
Tabelle 4.4: Zeitreihe Körpergewicht der Einschüler/innen in Berlin (Referenzsystem nach Kromeyer-Hauschild) 2005 bis 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Gewichtskategorie1 deutlich Jahr n= untergewichtig (<3. Perzentil) 2005 2006 2007 2008 20092 20102 20112 20122 20132,3
1 2

normaluntergewichtig (3. bis <10. Perzentil) gewichtig (10. bis 90. Perzentil) 5,0 5,1 5,1 5,0 6,6 6,2 6,7 5,9 6,3 80,8 81,3 81,0 81,7 80,4 81,0 81,1 81,6 81,5

übergewichtig (>90. bis 97. Perzentil) 6,9 6,6 6,8 6,9 5,7 5,7 5,6 5,9 5,8

adipös (>97. Perzentil)

27.589 27.257 26.182 26.258 26.609 27.310 26.983 27.993 29.147

2,3 2,2 2,3 2,0 3,2 2,7 2,6 2,5 2,5

5,0 4,8 4,8 4,5 4,1 4,4 3,9 4,0 3,8

Monatsgenaue Berechnung (vgl. Methodik). Die Vermessung der Kinder war Bestandteil einer berlinweiten Qualitätssicherungsmaßnahme in 2008. Ferner sind soziale Aspekte und Präventionseffekte als Ursachen für Veränderungen zu diskutieren. Für verlässliche Aussagen zu Trends im Zeitverlauf und eine entsprechende inhaltliche Interpretation ist eine längere Zeitreihe nach 2009 erforderlich.

3

Kinder nach Zurückstellung im Vorjahr ohne Befürwortung des KJGD wurden im Bezirk Pankow nicht erneut untersucht und sind daher im Datensatz nicht enthalten (vgl. Methodik).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Tabelle 4.9:

Motorische und kognitive Entwicklung der Einschüler/innen gesamt, nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen in Berlin 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Körperkoordination grenzwertig 14,4 14,4 14,5 16,2 14,3 13,4 13,8 15,6 13,8 17,1 17,3 14,2 14,5 14,3 13,8 11,4 18.022 75,1 10,7 14,2 10,7 1.804 73,3 10,6 16,0 12,4 1.069 79,6 9,6 10,8 9,9 3.421 70,2 10,4 19,4 13,5 1.712 54,1 15,8 30,1 1.709 3.405 1.069 1.800 18.023 14,3 3.023 65,3 14,1 20,6 3.017 11,4 18.022 75,1 10,7 14,2 18.023 73,8 67,5 61,8 71,0 75,0 72,3 73,8 12,0 11.029 67,8 12,2 20,0 69,2 11.000 11,4 18.022 75,1 10,7 14,2 73,8 18.023 9,4 8.095 85,1 7,8 7,0 79,5 8.091 11,5 12.847 72,9 11,9 15,2 73,1 12.842 12,9 10,6 12,4 13,7 12,4 15,4 15,8 12,4 11,8 12,2 12,4 15,2 4.911 55,8 14,5 29,7 61,4 15,8 4.896 9,7 14.140 75,1 10,5 14,5 73,5 12,6 14.128 13,9 22,9 14,0 9,9 13,8 17,1 13,8 17,1 22,4 16,6 13,2 15,6 13,8 13,5 14.966 69,7 12,0 18,2 70,7 13,2 16,2 14.950 11,7 29.106 72,3 11,3 16,4 72,0 12,9 15,1 29.078 auffällig n= unauffällig grenzwertig auffällig n= unauffällig grenzwertig auffällig
1

Visuomotorik

1

Visuelle Wahrnehmung

1

Merkmal

n=

unauffällig

insgesamt

28.761

73,9

Geschlecht

Jungen

14.778

72,0

Mädchen

13.983

75,9

Soziale Lage2

untere Statusgruppe

4.832

68,6

Gesundheitsberichterstattung Berlin

mittlere Statusgruppe

12.695

74,2

obere Statusgruppe

8.047

77,2

Migrationshintergrund3

nein

17.807

74,8

ja

10.899

72,4

Herkunft3

deutsch

17.807

74,8

türkisch

2.979

68,6

arabisch

1.689

69,2

osteuropäisch

3.383

75,8

aus westl. Industriestaaten

1.059

73,1

aus sonstigen Staaten

1.789

75,0

Migration/Deutschkenntnisse4

Kind deutscher Herkunft

17.807

74,8

Kind nichtdeutscher Herkunft/ 14,5 10,7 5.522 74,8 11,4 13,8 5.523 75,3 12,1 12,6

(sehr) gute Deutschkenntnisse

5.483

74,8

Kind und begleitender Elternteil

Kind nichtdeutscher Herkunft/ 14,7 11,5 2.574 66,4 12,9 20,7 2.573 66,7 15,4 17,9

unzureichende Deutschkenntnisse

2.553

73,8

Kind oder begleitender Elternteil

Kind nichtdeutscher Herkunft/ 18,6 15,0 2.669 55,1 13,6 31,2 2.647 59,7 15,2 25,1

unzureichende Deutschkenntnisse

2.619

66,3

Grundauswertung ESU 2013

Kind und begleitender Elternteil
2

1 4

Kinder, die zum Zeitpunkt der Untersuchung jünger als 5 Jahre waren, wurden von der Auswertung ausgeschlossen (n = 26, vgl. Methodik).

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 11,2 % der Fälle (n = 3.264).

Auffälligkeiten in der motorischen und kognitiven Entwicklung

3

Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,2 % der Fälle (n = 55).

Fehlende Angaben zu Herkunft und/oder Deutschkenntnissen von Kind und/oder begleitendem Elternteil in 1,1 % der Fälle (n = 322).

Motorische und kognitive Entwicklung nach Geschlecht, sozialer Lage, Migrationsmerkmalen und Kita-Besuchsdauer

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

151

152

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabelle 4.10: Mengenvorwissen der Einschüler/innen gesamt, nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen in Berlin 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Mengenvorwissen Merkmal insgesamt Geschlecht Jungen Mädchen Soziale Lage1 untere Statusgruppe mittlere Statusgruppe obere Statusgruppe Migrationshintergrund2 nein ja Herkunft
2

n= 28.989 14.910 14.079 4.851 12.828 8.093 18.004 10.930 18.004 3.005 1.699 3.374 1.065 1.787
3

unauffällig 75,4 75,9 74,8 61,4 76,8 85,5 79,2 69,1 79,2 65,9 65,2 68,8 78,1 73,6 79,2

grenzwertig 16,3 15,8 16,8 22,7 16,3 10,8 14,5 19,2 14,5 21,1 21,1 18,8 14,9 17,3 14,5

auffällig 8,3 8,3 8,4 16,0 6,9 3,8 6,3 11,7 6,3 13,0 13,7 12,4 6,9 9,1 6,3

deutsch türkisch arabisch osteuropäisch aus westl. Industriestaaten aus sonstigen Staaten Migration/Deutschkenntnisse Kind deutscher Herkunft Kind nichtdeutscher Herkunft/ (sehr) gute Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind oder begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil
1 2 3

18.004

5.526

76,9

16,2

6,8

2.572

66,1

22,2

11,7

2.579

56,0

22,9

21,2

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 11,1 % der Fälle (n = 3.217). Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,2 % der Fälle (n = 55). Fehlende Angaben zu Herkunft und/oder Deutschkenntnissen von Kind und/oder begleitendem Elternteil in 1,1 % der Fälle (n = 308).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Tabelle 4.11:

Motorische und kognitive Entwicklung der Einschüler/innen nach Kita-Besuchsdauer in Berlin 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %

Körperkoordination unauffällig 68,5 70,5 69,2 74,5 73,9 14,5 11,6 28.709 72,5 11,3 16,2 28.687 14,2 11,3 25.604 74,0 11,1 14,9 25.593 16,6 14,2 2.395 63,8 13,1 23,1 2.398 15,9 13,6 179 55,9 13,4 30,7 179 62,6 67,2 73,0 72,1 16,9 14,6 531 44,4 12,4 43,1 54,4 517 grenzwertig auffällig n= unauffällig grenzwertig auffällig n= unauffällig

1

Visuomotorik

1

Visuelle Wahrnehmung1 grenzwertig 11,6 11,7 14,5 12,8 12,9 auffällig 34,0 25,7 18,3 14,2 15,0

Kita-Besuchsdauer

2

n=

kein Besuch

521

< 1/2 Jahr

176

1/2 bis 2 Jahre

2.350

> 2 Jahre

25.338

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Gesamt

28.385

1

Kinder, die zum Zeitpunkt der Untersuchung jünger als 5 Jahre waren, wurden von der Auswertung ausgeschlossen (n = 26, vgl. Methodik).

2

Fehlende Angaben zum Kitabesuch in 1,4 % der Fälle (n = 399).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Grundauswertung ESU 2013

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

153

154

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabelle 4.12: Mengenvorwissen der Einschüler/innen nach Kita-Besuchsdauer in Berlin 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Mengenvorwissen Kita-Besuchsdauer kein Besuch < 1/2 Jahr 1/2 bis 2 Jahre > 2 Jahre Gesamt
1 1

n= 494 172 2.377 25.560 28.603

unauffällig 50,4 55,8 64,3 77,2 75,5

grenzwertig 23,3 20,9 20,9 15,7 16,3

auffällig 26,3 23,3 14,9 7,2 8,3

Fehlende Angaben zum Kitabesuch in 1,3 % der Fälle (n = 386).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Tabelle 4.13:

Motorische und kognitive Entwicklung der Einschüler/innen nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %

Körperkoordination1 unauffällig 73,9 75,2 74,0 69,1 74,0 77,5 68,1 70,2 80,8 75,2 73,0 78,3 73,9 14,4 11,7 29.106 72,3 11,3 16,4 13,0 8,7 2.138 72,8 10,2 17,0 14,1 12,9 2.153 73,2 12,7 14,2 9,6 15,2 2.276 60,7 13,3 26,0 12,6 6,6 1.890 78,0 11,2 10,8 17,1 12,7 2.762 60,6 15,1 24,3 2.754 1.891 2.276 2.146 2.135 29.078 17,4 14,5 2.617 73,6 10,8 15,7 2.616 14,9 7,6 2.447 85,5 6,7 7,8 2.445 14,4 11,6 1.923 74,0 11,1 14,9 1.923 16,8 14,2 2.157 76,2 10,8 12,9 2.157 81,5 71,2 81,9 70,9 70,8 89,6 65,8 70,2 66,1 72,0 13,4 12,7 3.484 74,8 10,3 14,9 59,9 3.480 12,9 12,0 2.407 78,4 10,5 11,1 69,3 2.404 16,2 9,9 2.852 63,7 12,4 23,9 75,3 2.851 10,7 15,3 15,3 10,3 13,2 10,4 14,3 13,6 6,0 14,9 15,2 13,8 12,9 grenzwertig auffällig n= unauffällig grenzwertig auffällig n= unauffällig grenzwertig

Visuomotorik1

Visuelle Wahrnehmung1 auffällig 14,0 15,4 24,8 8,3 15,7 7,7 14,8 15,6 4,3 19,3 14,6 20,0 15,1

Bezirk

n=

Mitte

2.810

Friedrichshain-Kreuzberg

2.393

Pankow

3.465

Charlottenburg-Wilmersdorf

2.130

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Spandau

1.895

Steglitz-Zehlendorf

2.426

Tempelhof-Schöneberg

2.587

Neukölln

2.723

Treptow-Köpenick

1.854

Marzahn-Hellersdorf

2.248

Lichtenberg

2.124

Reinickendorf

2.106

Berlin gesamt

28.761

1

Kinder, die zum Zeitpunkt der Untersuchung jünger als 5 Jahre waren, wurden von der Auswertung ausgeschlossen (n = 26, vgl. Methodik).

Räumliche Verteilung der motorischen und kognitiven Entwicklung

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Grundauswertung ESU 2013

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

155

156

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabelle 4.14: Mengenvorwissen der Einschüler/innen nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Mengenvorwissen Bezirk Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin gesamt n= 2.834 2.403 3.480 2.161 1.910 2.438 2.610 2.743 1.889 2.273 2.122 2.126 28.989 unauffällig 73,2 75,6 72,6 79,5 67,5 83,6 80,5 74,2 83,5 74,9 68,4 71,4 75,4 grenzwertig 16,9 16,1 17,9 14,3 21,2 11,8 13,6 14,5 11,5 16,9 21,5 19,9 16,3 auffällig 9,9 8,3 9,5 6,2 11,3 4,6 5,9 11,3 5,0 8,2 10,1 8,7 8,3

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Tabelle 4.15:

Zeitreihe motorische und kognitive Entwicklung der Einschüler/innen in Berlin 2005 bis 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %

Körperkoordination unauffällig 68,4 69,8 72,9 74,8 72,5 74,8 74,3 74,8 73,9 14,4 11,7 29.106 72,3 11,3 16,4 14,0 11,2 27.921 72,3 11,0 16,7 27.909 29.078 14,5 11,2 27.000 74,6 10,1 15,3 26.965 14,4 10,8 27.261 74,9 10,4 14,8 27.251 14,7 12,8 26.510 73,0 10,3 16,7 26.483 14,0 11,2 26.085 74,2 9,8 16,0 26.035 77,7 73,9 76,1 74,8 72,2 72,0 15,3 11,8 25.978 73,1 9,9 17,0 75,9 25.935 16,8 13,5 26.929 71,4 9,9 18,8 73,5 26.864 16,4 15,2 27.338 73,3 9,5 17,2 74,7 27.292 11,3 11,5 10,9 10,4 11,8 11,8 12,1 12,7 12,9 grenzwertig auffällig n= unauffällig grenzwertig auffällig n= unauffällig grenzwertig

1

Visuomotorik

1

Visuelle Wahrnehmung

1

Jahr

n=

auffällig 14,0 15,0 13,2 12,0 14,3 12,2 13,0 15,0 15,1

2005

27.080

2006

26.634

2007

25.606

2008

25.762

Gesundheitsberichterstattung Berlin

2009

26.168

2010

26.963

2011

26.708

2012

27.575

20132

28.761

1

Die Auswertungen beziehen sich auf die Kinder, die zum Zeitpunkt der Untersuchung mindestens 5 Jahre alt waren.

3

Kinder nach Zurückstellung im Vorjahr ohne Befürwortung des KJGD wurden im Bezirk Pankow nicht erneut untersucht und sind daher im Datensatz nicht enthalten (vgl. Methodik).

Zeitreihen zur motorischen und kognitiven Entwicklung

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Grundauswertung ESU 2013

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

157

158

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabelle 4.16: Zeitreihe Mengenvorwissen der Einschüler/innen in Berlin 2012 bis 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Mengenvorwissen Jahr 20121 20132
1 2

n= 27.672 28.989

unauffällig 72,8 75,4

grenzwertig 17,9 16,3

auffällig 9,4 8,3

Der Test zum Mengenvorwissen wurde erst 2012 in das Programm der Einschulungsuntersuchungen aufgenommen. Kinder nach Zurückstellung im Vorjahr ohne Befürwortung des KJGD wurden im Bezirk Pankow nicht erneut untersucht und sind daher im Datensatz nicht enthalten (vgl. Methodik).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Tabelle 4.21:

Sprachliche Entwicklung der Einschüler/innen (exkl. der Kinder nichtdeutscher Herkunft mit schlechteren als guten Deutschkenntnissen) gesamt, nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen in Berlin

2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
1 1 1

Pseudowörter grenzwertig 15,0 15,3 14,8 18,9 16,2 11,1 15,6 13,6 15,6 14,5 10,9 15,1 11,3 13,6 6,0 1.296 68,4 17,7 4,5 872 76,0 14,2 6,4 2.237 66,5 20,1 13,4 9,7 14,0 4,9 1.036 66,0 19,3 14,7 6,8 1.903 62,8 21,9 15,3 9,0 17.924 76,6 14,6 8,8 6,0 7.344 66,9 19,3 13,7 7.312 17.849 1.889 1.030 2.233 869 1.291 9,0 17.924 76,6 14,6 8,8 17.849 4,2 7.786 82,6 12,4 5,1 7.762 88,1 80,9 58,1 80,9 51,6 55,2 58,3 75,5 57,7 8,9 11.830 73,6 16,5 9,9 74,3 11.789 13,4 3.361 58,0 21,6 20,4 49,9 3.327 7,4 12.428 75,1 15,9 9,0 75,8 12.365 8,9 12.840 72,6 16,1 11,4 72,9 12.796 12,9 12,3 19,4 13,5 7,7 10,4 17,9 10,4 18,4 20,2 18,7 12,1 17,6 8,1 25.268 73,8 16,0 10,2 74,3 12,6 25.161 13,1 14,3 11,9 30,8 12,2 4,3 8,6 24,1 8,6 30,0 24,6 23,0 12,4 24,7 auffällig n= unauffällig grenzwertig auffällig n= unauffällig grenzwertig auffällig

Wörter ergänzen

Sätze nachsprechen

Merkmal 76,8 75,8 77,8 67,7 74,9 84,7 75,4 80,3 75,4 78,6 84,2 78,5 84,2 80,4

n=

unauffällig

insgesamt

25.100

Geschlecht

Jungen

12.781

Mädchen

12.319

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Soziale Lage2

untere Statusgruppe

3.323

mittlere Statusgruppe

11.763

obere Statusgruppe

7.745

Migrationshintergrund

nein

17.772

ja

7.328

Herkunft

deutsch

17.772

türkisch

1.898

arabisch

1.031

osteuropäisch

2.239

aus westl. Industriestaaten

868

aus sonstigen Staaten

1.292

1

Kinder, die zum Zeitpunkt der Untersuchung jünger als 5 Jahre waren, wurden von der Auswertung ausgeschlossen (n = 19, vgl. Methodik).

2

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 9,1 % der Fälle (n = 2.303).

Auffälligkeiten in der sprachlichen Entwicklung

Grundauswertung ESU 2013

Sprachliche Entwicklung nach Geschlecht, sozialer Lage, Migrationsmerkmalen und Kita-Besuchsdauer

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

159

160

Tabelle 4.22:

Pluralbildung und Artikulationsstörungen bei den Einschüler/innen (exkl. der Kinder nichtdeutscher Herkunft mit schlechteren als guten Deutschkenntnissen) gesamt, nach Geschlecht, sozialer Lage

und Migrationsmerkmalen in Berlin 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
1

Pluralbildung unauffällig Artikulationsstörung 71,1 67,8 74,5 64,6 70,1 76,0 71,0 71,3 71,0 70,9 69,2 69,7 75,0 73,6 17,1 15,4 16,6 16,4 16,6 16,4 16,5 16,9 14,6 16,7 16,9 15,4 6,6 10,7 7,7 6,1 7,4 8,4 7,4 8,9 10,0 9,1 6,7 6,4 17,6 8,7 16,5 7,7 2,4 3,0 1,8 3,9 2,7 1,3 2,5 2,3 2,5 2,0 2,9 2,4 2,3 2,1 73,8 73,0 74,6 48,3 75,2 86,4 82,3 52,9 82,3 42,8 46,0 56,7 71,8 53,8 22,3 23,9 1.301 16,0 12,2 876 25,4 17,9 2.251 26,6 27,4 1.044 25,7 31,5 1.913 12,0 5,6 17.978 24,0 23,1 7.385 12,0 5,6 17.978 9,8 3,9 7.810 15,9 9,0 11.874 24,6 27,1 3.380 15,3 10,1 12.455 15,7 11,3 12.908 15,5 10,7 25.363 grenzwertig auffällig n= Kinder ohne 1 2 3 4

Anzahl der betroffenen Lautgruppen

Merkmal

n=

5-10 0,9 1,2 0,7 1,9 1,0 0,3 1,0 0,8 1,0 1,0 0,9 0,8 0,6 0,5 1,4 1,7 1,0 2,0 1,4 0,9 1,6 0,9 1,6 0,8 0,7 1,2 0,8 0,7

insgesamt

25.304

Geschlecht

Grundauswertung ESU 2013

Jungen

12.879

Mädchen

12.425

Soziale Lage2

untere Statusgruppe

3.365

mittlere Statusgruppe

11.853

obere Statusgruppe

7.794

Migrationshintergrund

nein

17.977

ja

7.327

Herkunft

deutsch

17.977

türkisch

1.905

arabisch 870

1.033

osteuropäisch

2.233

aus westl. Industriestaaten

aus sonstigen Staaten

1.286

1

In Abweichung zu den Jahren vor 2012 werden auch Kinder unter 5 Jahren in die Auswertung einbezogen (vgl. Methodik).

2

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 9,1 % der Fälle (n = 2.312).

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Tabelle 4.23:

Sprachliche Entwicklung der Einschüler/innen (exkl. der Kinder nichtdeutscher Herkunft mit schlechteren als guten Deutschkenntnissen) nach Kita-Besuchsdauer in Berlin 2013, (eingeschulte Kinder)

- Angaben in %
1 1 1

Pseudowörter unauffällig 68,0 63,7 72,7 77,4 76,9 15,0 8,1 24.993 73,9 16,0 10,2 24.888 14,8 7,8 23.089 74,9 15,8 9,3 23.002 16,8 10,5 1.579 63,4 18,0 18,6 1.561 26,4 9,9 90 48,9 24,4 26,7 90 15,2 16,9 235 52,8 17,4 29,8 235 56,2 45,6 54,2 76,1 74,4 grenzwertig auffällig n= unauffällig grenzwertig auffällig n= unauffällig

Wörter ergänzen

Sätze nachsprechen grenzwertig 16,2 22,2 17,8 12,2 12,6

Kita-Besuchsdauer2 231 91

n=

auffällig 27,7 32,2 28,0 11,7 13,0

kein Besuch

< 1/2 Jahr

1/2 bis 2 Jahre

1.558

Gesundheitsberichterstattung Berlin

> 2 Jahre

22.950

Gesamt

24.830

1

Kinder, die zum Zeitpunkt der Untersuchung jünger als 5 Jahre waren, wurden von der Auswertung ausgeschlossen (n = 19, vgl. Methodik).

2

Fehlende Angaben zum Kitabesuch in 1,1 % der Fälle (n = 275).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Tabelle 4.24:

Pluralbildung und Artikulationsstörungen bei den Einschüler/innen (exkl. der Kinder nichtdeutscher Herkunft mit schlechteren als guten Deutschkenntnissen) nach Kita-Besuchsdauer in Berlin 2013, (eingeschulte

Kinder) - Angaben in %

Pluralbildung unauffällig 233 51,5 56,8 54,2 75,5 73,9 15,4 14,9 21,9 17,0 26,1 23,9 9,6 10,7 23,6 24,9 88 1.575 23.137 25.033 grenzwertig auffällig n= 240 92 1.590 23.167 25.089 Kinder ohne Artikulationsstörung 65,4 64,1 64,3 71,7 71,1 1 17,5 18,5 18,1 16,4 16,5

Anzahl der betroffenen Lautgruppen1 2 7,1 8,7 10,2 7,5 7,7 3 5,0 4,3 4,3 2,2 2,4 4 1,3 0,0 1,4 0,9 0,9 5-10 3,8 4,3 1,8 1,3 1,3

Kita-Besuchsdauer2

n=

kein Besuch

< 1/2 Jahr

1/2 bis 2 Jahre

> 2 Jahre

Grundauswertung ESU 2013

Gesamt

1

In Abweichung zu den Jahren vor 2012 werden auch Kinder unter 5 Jahren in die Auswertung einbezogen (vgl. Methodik).

2

Fehlende Angaben zum Kitabesuch in 1,1 % der Fälle (n = 275).

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

161

162

Tabelle 4.25:

Sprachliche Entwicklung der Einschüler/innen (exkl. der Kinder nichtdeutscher Herkunft mit schlechteren als guten Deutschkenntnissen) nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (eingeschulte Kinder)

- Angaben in %
Pseudowörter1 unauffällig 82,5 83,0 79,7 84,3 77,8 80,4 78,4 81,5 77,4 63,9 63,4 68,0 76,8 15,0 8,1 25.268 73,8 16,0 10,2 19,6 12,4 1.982 70,5 16,6 12,8 23,9 12,7 1.923 72,4 17,2 10,3 19,5 16,7 2.142 64,9 16,2 18,9 14,5 8,1 1.842 85,8 8,6 5,6 13,4 5,0 1.816 77,7 13,7 8,6 1.801 1.836 2.142 1.922 1.970 25.161 14,5 7,0 2.236 75,0 16,4 8,5 2.225 13,3 6,3 2.314 85,8 11,0 3,2 2.306 15,2 7,0 1.697 69,2 19,0 11,7 1.687 64,4 86,1 80,6 65,9 86,9 61,1 75,6 54,2 74,3 11,2 4,5 1.926 75,5 16,2 8,3 72,1 1.902 13,0 7,3 3.426 60,7 23,6 15,7 80,5 3.424 12,6 4,4 2.030 77,4 13,5 9,1 81,8 2.024 11,4 6,1 1.934 79,2 14,5 6,3 74,6 1.922 12,4 8,2 11,4 15,4 16,9 7,3 11,1 14,7 7,8 16,8 11,7 19,7 12,6 grenzwertig auffällig n= unauffällig grenzwertig auffällig n= unauffällig grenzwertig Wörter ergänzen1 Sätze nachsprechen1 auffällig 13,0 10,1 8,0 12,6 18,7 6,6 8,2 19,5 5,3 22,1 12,7 26,1 13,1

Bezirk

n=

Mitte

1.911

Friedrichshain-Kreuzberg

2.023

Pankow

3.416

Charlottenburg-Wilmersdorf

1.908

Grundauswertung ESU 2013

Spandau

1.686

Steglitz-Zehlendorf

2.306

Tempelhof-Schöneberg

2.221

Neukölln

1.783

Treptow-Köpenick

1.835

Marzahn-Hellersdorf

2.133

Lichtenberg

1.916

Reinickendorf

1.962

Berlin gesamt

25.100

1

Kinder, die zum Zeitpunkt der Untersuchung jünger als 5 Jahre waren, wurden von der Auswertung ausgeschlossen (n = 19, vgl. Methodik).

Räumliche Verteilung der sprachlichen Entwicklung

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabelle 4.26:

Pluralbildung und Artikulationsstörungen bei den Einschüler/innen (exkl. der Kinder nichtdeutscher Herkunft mit schlechteren als guten Deutschkenntnissen) nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013,

(eingeschulte Kinder) - Angaben in %

Pluralbildung unauffällig Artikulationsstörung 68,5 75,9 77,1 65,7 72,4 80,5 73,2 66,4 66,6 65,9 74,3 60,2 71,1 10,3 17,0 16,3 19,8 18,9 12,9 21,4 16,5 18,3 21,7 13,6 6,2 8,5 5,5 6,6 6,6 9,5 8,0 8,0 7,4 10,8 7,7 13,6 7,3 18,0 9,0 62,5 73,6 74,2 76,6 73,3 85,3 78,2 55,1 88,0 74,2 77,3 63,7 73,8 15,5 10,7 25.363 18,9 17,3 1.985 13,8 8,9 1.920 14,7 11,1 2.165 7,9 4,1 1.854 21,7 23,2 1.815 15,4 6,5 2.244 10,7 4,0 2.328 16,2 10,5 1.705 16,6 6,8 1.941 17,3 8,6 3.435 11,9 14,5 2.025 20,6 16,9 1.946 grenzwertig auffällig n= Kinder ohne 1 2 3 3,1 2,0 1,3 2,7 2,4 1,4 1,6 2,6 3,1 3,8 2,8 3,3 2,4

Anzahl der betroffenen Lautgruppen1 4 1,0 0,7 0,3 0,9 0,6 0,5 0,5 1,5 0,9 1,2 1,9 1,8 0,9 5-10 0,4 0,6 1,5 0,6 0,7 0,8 1,1 3,6 1,5 2,1 0,7 2,6 1,4

Bezirk

n=

Mitte

1.926

Friedrichshain-Kreuzberg

2.034

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Pankow

3.436

Charlottenburg-Wilmersdorf

1.938

Spandau

1.701

Steglitz-Zehlendorf

2.313

Tempelhof-Schöneberg

2.241

Neukölln

1.814

Treptow-Köpenick

1.840

Marzahn-Hellersdorf

2.151

Lichtenberg

1.931

Reinickendorf

1.979

Berlin gesamt

25.304

1

In Abweichung zu den Jahren vor 2012 werden auch Kinder unter 5 Jahren in die Auswertung einbezogen (vgl. Methodik).

Grundauswertung ESU 2013

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

163

164

Tabelle 4.27:

Zeitreihe sprachliche Entwicklung der Einschüler/innen in Berlin (exkl. der Kinder nichtdeutscher Herkunft mit schlechteren als guten Deutschkenntnissen) 2005 bis 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %

Pseudowörter unauffällig 77,3 75,9 78,7 77,7 77,8 79,5 78,0 76,5 76,8 15,0 8,1 25.268 73,8 16,0 10,2 15,3 8,1 24.129 74,2 16,1 9,7 24.050 25.161 14,3 7,7 23.964 76,3 14,7 9,0 23.871 13,4 7,1 23.917 76,3 15,0 8,7 23.802 14,3 7,9 23.106 75,0 15,4 9,6 23.055 75,9 76,2 75,6 75,4 74,3 13,9 8,4 22.982 77,4 13,5 9,1 75,3 22.976 13,3 8,0 22.391 76,7 13,7 9,6 75,2 22.404 14,7 9,3 22.703 74,4 14,4 11,2 74,5 22.687 14,1 8,6 23.235 74,3 14,5 11,2 77,6 23.270 11,5 12,7 12,3 12,1 12,4 12,9 12,7 12,2 12,6 grenzwertig auffällig n= unauffällig grenzwertig auffällig n= unauffällig grenzwertig

1

Wörter ergänzen

1

Sätze nachsprechen

1

Jahr

n=

auffällig 10,9 12,8 12,5 12,6 11,6 10,9 11,7 12,3 13,1

2005

23.290

2006

22.717

2007

22.437

2008

23.015

Grundauswertung ESU 2013

2009

23.040

2010

23.795

2011

23.862

2012

24.025

2013

2

25.100

Zeitreihen zur sprachlichen Entwicklung

1

Die Auswertungen beziehen sich auf die Kinder, die zum Zeitpunkt der Untersuchung mindestens 5 Jahre alt waren.

2

Kinder nach Zurückstellung im Vorjahr ohne Befürwortung des KJGD wurden im Bezirk Pankow nicht erneut untersucht und sind daher im Datensatz nicht enthalten (vgl. Methodik).

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabelle 4.28:

Zeitreihe Pluralbildung und Artikulationsstörungen bei den Einschüler/innen in Berlin (exkl. der Kinder nichtdeutscher Herkunft mit schlechteren als guten Deutschkenntnissen) 2005 bis 2013,

(eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Pluralbildung1 unauffällig Artikulationsstörung 72,8 71,7 70,9 71,2 70,4 71,4 71,7 70,7 71,1 16,3 16,4 16,5 16,5 16,8 15,6 16,2 7,8 8,1 7,9 7,7 7,4 7,6 7,7 15,2 7,5 14,8 6,9 72,6 73,8 15,5 10,7 25.363 16,2 11,2 24.252 24.025 23.957 23.216 23.171 22.682 23.044 23.584 grenzwertig auffällig n= Kinder ohne 1 2 3 2,8 2,8 2,6 2,6 2,7 2,6 2,5 2,7 2,4 Anzahl der betroffenen Lautgruppen2 4 1,1 1,3 1,2 1,3 1,1 1,0 0,9 1,0 0,9 5-10 1,5 1,4 1,3 1,2 1,1 0,9 1,0 1,6 1,4

Jahr

n=

2005

-

2006

-

Gesundheitsberichterstattung Berlin

2007

-

2008

-

2009

-

2010

-

2011

-

20123

24.203

20133,4

25.304

1

Der Test zur Pluralbildung wurde erst 2012 in das Programm der Einschulungsuntersuchungen aufgenommen.

2

Die Auswertungen beziehen sich auf die Kinder, die zum Zeitpunkt der Untersuchung mindestens 5 Jahre alt waren.

3

Seit 2012 werden in die Auswertung auch Kinder einbezogen, die zum Zeitpunkt der Untersuchung noch nicht 5 Jahre alt waren (vgl. Methodik).

4

Kinder nach Zurückstellung im Vorjahr ohne Befürwortung des KJGD wurden im Bezirk Pankow nicht erneut untersucht und sind daher im Datensatz nicht enthalten (vgl. Methodik).

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Grundauswertung ESU 2013 165

166

Tabelle 4.29:

Sprachliche Entwicklung der Einschüler/innen nichtdeutscher Herkunft mit weniger als guten Deutschkenntnissen in Berlin 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %

Pseudowörter unauffällig 57,0 64,2 62,7 21,1 16,2 2.991 32,7 24,2 43,1 2.955 14,6 15,8 21,3 14,5 2.625 36,5 26,3 37,1 16,4 17,6 2.618 20,4 22,6 366 5,5 9,0 85,5 * * 337 grenzwertig auffällig n= unauffällig grenzwertig auffällig n= unauffällig grenzwertig auffällig 97,0 66,0 69,5

1,2

Wörter ergänzen

1,3

Sätze nachsprechen

1,4

deutsche Sprachkenntnisse

n=

nicht/kaum

716

fehlerhaft

2.669

Gesamt

3.385

1

Kinder, die zum Zeitpunkt der Untersuchung jünger als 5 Jahre waren, wurden von der Auswertung ausgeschlossen (n = 15, vgl. Methodik).

Grundauswertung ESU 2013

2

Subtest Pseudowörter nicht durchgeführt oder bewertet in 6,1 % der Fälle (n = 220).

3

Subtest Wörter ergänzen nicht durchgeführt oder bewertet in 17,0 % der Fälle (n = 614).

4

Subtest Sätze nachsprechen nicht durchgeführt oder bewertet in 18,0 % der Fälle (n = 650).

* Zelle aus Gründen statistischer Geheimhaltung gesperrt.

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Tabelle 4.30:

Pluralbildung und Artikulationsstörungen bei den Einschüler/innen nichtdeutscher Herkunft mit weniger als guten Deutschkenntnissen in Berlin 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %

Pluralbildung1 unauffällig 0,0 10,8 9,5 18,2 72,3 20,4 68,8 2.634 3.201 2,2 97,8 567 grenzwertig auffällig n= Kinder ohne Artikulationsstörung 67,0 59,5 60,8 1 14,8 19,1 18,4

Anzahl der betroffenen Lautgruppen2,3 2 6,5 12,4 11,4 3 3,9 4,9 4,7 4 2,5 2,2 2,2 5-10 5,3 1,9 2,5

deutsche Sprachkenntnisse

n=

nicht/kaum

358

fehlerhaft

2.603

Gesamt

2.961

1

Subtest Pluralbildung nicht durchgeführt oder bewertet in 18,2 % der Fälle (n = 659).

2

In Abweichung zu den Jahren vor 2012 werden auch Kinder unter 5 Jahren in die Auswertung einbezogen (vgl. Methodik).

3

Artikulationsprüfung nicht durchgeführt oder bewertet in 11,6 % der Fälle (n = 419).

Sprachliche Entwicklung von Kindern nichtdeutscher Herkunft mit weniger als guten Deutschkenntnissen

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

167

Kombinierter Indikator Sprachdefizite nach Geschlecht, sozialer Lage, Migrationsmerkmalen und Kita-Besuchsdauer
Tabelle 4.31: Kombinierter Indikator Sprachdefizite bei den Einschüler/innen gesamt, nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen in Berlin 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Sprachdefizite Merkmal insgesamt Geschlecht Jungen Mädchen Soziale Lage1 untere Statusgruppe mittlere Statusgruppe obere Statusgruppe Migrationshintergrund nein ja Herkunft2 deutsch türkisch arabisch osteuropäisch aus westl. Industriestaaten aus sonstigen Staaten
1 2 2

n= 28.802 14.804 13.998 4.822 12.728 8.039 17.849 10.937 17.849 2.982 1.704 3.403 1.060 1.788

ja 24,1 25,9 22,2 52,2 18,7 7,6 8,6 49,2 8,6 55,7 54,4 49,5 28,2 45,6

nein 75,9 74,1 77,8 47,8 81,3 92,4 91,4 50,8 91,4 44,3 45,6 50,5 71,8 54,4

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 11,2 % der Fälle (n = 3.213). Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,1 % der Fälle (n = 16).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Tabelle 4.32: Kombinierter Indikator Sprachdefizite bei den Einschüler/innen nach Kita-Besuchsdauer in Berlin 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Sprachdefizite Kita-Besuchsdauer kein Besuch < 1/2 Jahr 1/2 bis 2 Jahre > 2 Jahre Gesamt
1 1

n= 536 177 2.353 25.343 28.409

ja 68,3 65,5 52,2 19,9 23,8

nein 31,7 34,5 47,8 80,1 76,2

Fehlende Angaben zum Kitabesuch in 1,4 % der Fälle (n = 393).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

168

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Räumliche Verteilung des kombinierten Indikators Sprachdefizite
Tabelle 4.33: Kombinierter Indikator Sprachdefizite bei den Einschüler/innen nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (eingeschulte Kinder) Angaben in %
Sprachdefizite Bezirk Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin gesamt (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -) n= 2.830 2.381 3.465 2.114 1.900 2.417 2.592 2.724 1.873 2.255 2.140 2.111 28.802 ja 40,9 23,6 9,1 21,3 27,8 10,9 21,2 46,8 7,2 26,0 21,6 31,1 24,1 nein 59,1 76,4 90,9 78,7 72,2 89,1 78,8 53,2 92,8 74,0 78,4 68,9 75,9

Zeitreihe zum kombinierten Indikator Sprachdefizite
Tabelle 4.34: Zeitreihe kombinierter Indikator Sprachdefizite bei den Einschüler/innen in Berlin 2005 bis 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Sprachdefizite Jahr 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013
1 1

n= 26.984 26.531 25.554 25.723 26.132 26.944 26.671 27.537 28.802

ja 23,4 25,5 23,6 21,9 22,0 21,3 21,0 23,4 24,1

nein 76,6 74,5 76,4 78,1 78,0 78,7 79,0 76,6 75,9

Kinder nach Zurückstellung im Vorjahr ohne Befürwortung des KJGD wurden im Bezirk Pankow nicht erneut untersucht und sind daher im Datensatz nicht enthalten (vgl. Methodik).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

169

Soziales Umfeld und soziale Integration
Eckdaten der familiären Situation
Eckdaten der familiären Situation nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen
Tabelle 5.1: Familienkonstellation der Einschüler/innen gesamt, nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen in Berlin 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Familienkonstellation Merkmal n= Eltern allein erziehend 1 Erwachsene/r 19,1 19,3 19,0 29,2 20,8 9,9 20,8 16,3 20,8 10,6 11,0 19,7 13,7 26,6 20,8 allein erziehend 2 oder mehr Erwachsene 5,3 5,1 5,6 8,0 6,2 2,2 6,3 3,8 6,3 3,0 2,1 4,7 3,6 5,2 6,3 1,0 1,0 0,9 1,5 0,4 0,4 1,2 0,5 1,2 0,4 0,2 0,7 0,3 0,6 1,2 anderswo

insgesamt Geschlecht Jungen Mädchen Soziale Lage
1

28.442 14.641 13.801 4.935 12.837 8.137 17.622 10.774

74,6 74,6 74,5 61,3 72,6 87,4 71,7 79,4 71,7 86,0 86,7 75,0 82,4 67,5 71,7

untere Statusgruppe mittlere Statusgruppe obere Statusgruppe Migrationshintergrund nein ja Herkunft
2 2

deutsch türkisch arabisch osteuropäisch aus westl. Industriestaaten aus sonstigen Staaten Migration/Deutschkenntnisse3 Kind deutscher Herkunft Kind nichtdeutscher Herkunft/ (sehr) gute Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind oder begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil
1 2 3

17.622 2.975 1.694 3.308 1.062 1.735 17.622

5.431

80,2

16,3

3,3

0,2

2.522

79,2

16,9

3,6

0,3

2.552

79,5

15,7

4,6

0,2

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 8,9 % der Fälle (n = 2.533). Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,2 % der Fälle (n = 46). Fehlende Angaben zu Herkunft und/oder Deutschkenntnissen von Kind und/oder begleitendem Elternteil in 1,1 % der Fälle (n = 315).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

170

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabelle 5.2: Anzahl der Erwachsenen im Haushalt der Einschüler/innen gesamt, nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen in Berlin 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Anzahl Erwachsener im Haushalt Merkmal insgesamt Geschlecht Jungen Mädchen Soziale Lage1 untere Statusgruppe mittlere Statusgruppe obere Statusgruppe Migrationshintergrund nein ja Herkunft
2 2

n= 28.126 14.480 13.646 4.911 12.820 8.112 17.486 10.598 17.486 2.926 1.658 3.254 1.046 1.714 17.486

1 19,7 19,8 19,6 30,0 21,0 10,0 21,4 16,8 21,4 11,0 11,2 20,4 14,1 27,2 21,4

2 75,2 75,0 75,3 62,6 74,2 86,0 74,7 75,9 74,7 79,2 80,9 73,0 81,3 67,9 74,7

3 3,5 3,5 3,4 4,7 3,5 2,5 2,7 4,8 2,7 6,4 4,9 4,5 2,8 3,5 2,7

4 und mehr 1,7 1,7 1,7 2,7 1,3 1,4 1,2 2,5 1,2 3,5 2,9 2,1 1,9 1,4 1,2

deutsch türkisch arabisch osteuropäisch aus westl. Industriestaaten aus sonstigen Staaten Migration/Deutschkenntnisse3 Kind deutscher Herkunft Kind nichtdeutscher Herkunft/ (sehr) gute Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind oder begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil
1 2 3

5.375

16,6

77,3

4,2

1,9

2.487

17,3

75,2

4,7

2,8

2.477

16,4

75,4

5,7

2,6

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 8,1 % der Fälle (n = 2.283). Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,1 % der Fälle (n = 42). Fehlende Angaben zu Herkunft und/oder Deutschkenntnissen von Kind und/oder begleitendem Elternteil in 1,1 % der Fälle (n = 301).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

171

Tabelle 5.3: Anzahl der Kinder im Haushalt der Einschüler/innen gesamt, nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen in Berlin 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Anzahl Kinder im Haushalt Merkmal insgesamt Geschlecht Jungen Mädchen Soziale Lage
1

n= 28.126 14.480 13.646 4.911 12.820 8.112 17.486 10.598
2

1 26,7 26,5 26,9 18,0 32,4 24,6 30,9 19,9 30,9 14,9 7,1 26,1 24,0 26,3 30,9

2 47,2 47,9 46,6 34,9 47,7 56,4 49,7 43,2 49,7 46,0 28,4 44,3 52,4 44,7 49,7

3 17,3 16,9 17,8 25,0 14,8 15,4 14,1 22,7 14,1 25,3 29,8 19,0 19,7 20,4 14,1

4 5,8 5,8 5,7 13,6 3,8 2,8 3,6 9,3 3,6 10,4 19,8 6,4 3,2 6,3 3,6

5 und mehr 2,9 2,9 3,0 8,5 1,4 0,8 1,7 5,0 1,7 3,4 15,0 4,1 0,8 2,4 1,7

untere Statusgruppe mittlere Statusgruppe obere Statusgruppe Migrationshintergrund nein ja Herkunft deutsch türkisch arabisch osteuropäisch aus westl. Industriestaaten aus sonstigen Staaten Migration/Deutschkenntnisse Kind deutscher Herkunft Kind nichtdeutscher Herkunft/ (sehr) gute Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind oder begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil
1 2 3 3 2

17.486 2.926 1.658 3.254 1.046 1.714 17.486

5.375

21,6

47,9

20,2

6,9

3,3

2.487

18,5

41,2

24,4

10,6

5,3

2.477

17,2

35,4

26,8

12,5

8,1

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 8,1 % der Fälle (n = 2.283). Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,1 % der Fälle (n = 42). Fehlende Angaben zu Herkunft und/oder Deutschkenntnissen von Kind und/oder begleitendem Elternteil in 1,1 % der Fälle (n = 301).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

172

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Räumliche Verteilung der Eckdaten der familiären Situation
Tabelle 5.4: Familienkonstellation der Einschüler/innen nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Familienkonstellation Bezirk n= Eltern allein erziehend 1 Erwachsene/r 17,1 18,4 17,4 16,1 22,1 13,0 18,6 17,6 19,2 28,2 25,4 20,0 19,1 allein erziehend 2 oder mehr Erwachsene 4,1 4,0 4,4 3,5 5,9 3,6 4,6 4,3 8,2 8,8 8,5 6,1 5,3 0,5 0,5 0,8 0,4 1,6 0,7 0,8 1,3 1,0 1,9 1,2 1,2 1,0 anderswo

Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin gesamt

2.783 2.347 3.414 2.080 1.891 2.437 2.575 2.720 1.857 2.208 2.071 2.059 28.442

78,3 77,1 77,4 80,0 70,4 82,8 76,0 76,7 71,6 61,1 64,9 72,8 74,6

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Tabelle 5.5: Anzahl Erwachsener im Haushalt der Einschüler/innen nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Anzahl Erwachsener im Haushalt Bezirk Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin gesamt n= 2.725 2.322 3.395 2.060 1.870 2.420 2.566 2.648 1.845 2.193 2.056 2.026 28.126 1 17,6 18,8 17,8 16,5 22,7 13,3 18,9 18,6 19,8 29,2 26,1 20,5 19,7 2 75,3 74,5 78,2 79,6 71,4 81,6 75,7 75,2 76,1 66,8 70,3 74,2 75,2 3 4,7 4,3 2,4 2,7 4,1 3,4 3,4 3,9 3,1 3,1 2,6 3,9 3,5 4 und mehr 2,4 2,4 1,5 1,3 1,8 1,7 2,1 2,3 1,0 1,0 1,0 1,4 1,7

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

173

Tabelle 5.6: Anzahl der Kinder im Haushalt der Einschüler/innen nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Anzahl Kinder im Haushalt Bezirk Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin gesamt n= 2.725 2.322 3.395 2.060 1.870 2.420 2.566 2.648 1.845 2.193 2.056 2.026 28.126 1 20,3 24,8 29,7 29,6 25,6 24,0 25,2 21,4 33,1 33,1 33,5 23,4 26,7 2 43,3 47,1 53,5 49,6 44,7 51,0 48,1 41,3 48,6 45,6 46,4 45,8 47,2 3 21,9 18,3 13,2 15,5 20,1 18,6 18,5 22,0 12,6 14,2 13,7 18,9 17,3 4 10,1 6,3 2,5 3,8 6,4 4,8 5,4 9,3 3,7 4,2 4,2 8,2 5,8 5 und mehr 4,5 3,5 1,1 1,6 3,4 1,7 2,9 6,0 2,0 2,9 2,1 3,8 2,9

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Zeitreihen zu den Eckdaten der familiären Situation
Tabelle 5.7: Zeitreihe Familienkonstellation der Einschüler/innen in Berlin 2005 bis 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Familienkonstellation Jahr n= Eltern allein erziehend 1 Erwachsene/r 24,4 22,4 21,8 21,6 21,5 20,4 20,2 19,7 19,1 allein erziehend 2 oder mehr Erwachsene 5,9 5,3 5,8 5,5 5,5 5,5 5,3 5,2 5,3 0,8 0,9 0,8 0,8 0,8 0,9 0,9 1,0 1,0 anderswo

2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013
1 1

26.801 26.603 25.577 25.541 25.670 26.758 26.379 27.179 28.442

68,9 71,4 71,5 72,1 72,2 73,2 73,7 74,1 74,6

Kinder nach Zurückstellung im Vorjahr ohne Befürwortung des KJGD wurden im Bezirk Pankow nicht erneut untersucht und sind daher im Datensatz nicht enthalten (vgl. Methodik).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

174

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabelle 5.8: Zeitreihe Anzahl Erwachsener im Haushalt der Einschüler/innen in Berlin 2005 bis 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Anzahl Erwachsener im Haushalt Jahr 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 20131
1

n= 26.493 26.338 25.342 25.310 25.746 26.534 26.123 26.896 28.126

1 24,9 22,9 22,3 22,1 21,7 20,9 20,7 20,2 19,7

2 71,4 73,2 72,6 73,0 72,9 73,8 74,5 74,8 75,2

3 2,7 3,0 3,5 3,3 3,6 3,5 3,3 3,3 3,5

4 und mehr 0,9 1,0 1,7 1,6 1,8 1,9 1,6 1,7 1,7

Kinder nach Zurückstellung im Vorjahr ohne Befürwortung des KJGD wurden im Bezirk Pankow nicht erneut untersucht und sind daher im Datensatz nicht enthalten (vgl. Methodik).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Tabelle 5.9: Zeitreihe Anzahl der Kinder im Haushalt der Einschüler/innen in Berlin 2005 bis 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Anzahl Kinder im Haushalt Jahr 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 20131
1

n= 26.492 26.338 25.342 25.309 25.747 26.529 26.122 26.896 28.126

1 33,2 31,1 31,0 30,8 29,5 28,8 28,2 27,6 26,7

2 45,2 45,3 44,8 45,6 46,0 46,1 46,3 46,6 47,2

3 14,6 15,7 16,0 15,8 16,2 16,4 16,9 17,3 17,3

4 4,7 5,0 5,2 5,1 5,3 5,8 5,7 5,6 5,8

5 und mehr 2,4 3,0 3,1 2,7 3,0 3,0 3,0 2,9 2,9

Kinder nach Zurückstellung im Vorjahr ohne Befürwortung des KJGD wurden im Bezirk Pankow nicht erneut untersucht und sind daher im Datensatz nicht enthalten (vgl. Methodik).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

175

Besuch von Kindertageseinrichtungen
Kita-Besuchsdauer nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen
Tabelle 5.10: Dauer des Kita-Besuchs der Einschüler/innen gesamt, nach Geschlecht, sozialer Lage und Migrationsmerkmalen in Berlin 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Kita-Besuchsdauer Merkmal insgesamt Geschlecht Jungen Mädchen Soziale Lage1 untere Statusgruppe mittlere Statusgruppe obere Statusgruppe Migrationshintergrund nein ja Herkunft
2 2

n= 28.922 14.883 14.039 4.890 12.813 8.133 17.953 10.917 17.953 3.008 1.705 3.367 1.069 1.768
3

kein Besuch 1,9 1,8 2,0 4,9 0,9 0,4 0,9 3,5 0,9 1,0 2,9 7,0 1,9 2,7 0,9

< 1/2 Jahr 0,6 0,7 0,6 1,5 0,4 0,2 0,3 1,2 0,3 0,6 1,3 1,7 1,1 1,1 0,3

1/2 bis 2 Jahre 8,4 8,4 8,4 17,4 6,3 3,6 4,7 14,5 4,7 11,9 17,1 17,0 12,5 13,0 4,7

> 2 Jahre 89,1 89,1 89,0 76,2 92,4 95,8 94,1 80,8 94,1 86,5 78,8 74,3 84,5 83,3 94,1

deutsch türkisch arabisch osteuropäisch aus westl. Industriestaaten aus sonstigen Staaten Migration/Deutschkenntnisse Kind deutscher Herkunft Kind nichtdeutscher Herkunft/ (sehr) gute Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind oder begleitender Elternteil Kind nichtdeutscher Herkunft/ unzureichende Deutschkenntnisse Kind und begleitender Elternteil
1 2 3

17.953

5.484

0,9

0,5

8,9

89,6

2.560

1,8

0,9

16,2

81,2

2.598

10,4

2,9

23,9

62,8

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 10,7 % der Fälle (n = 3.086). Fehlende Angaben zur Herkunft in 0,2 % der Fälle (n = 52). Fehlende Angaben zu Herkunft und/oder Deutschkenntnissen von Kind und/oder begleitendem Elternteil in 1,1 % der Fälle (n = 327).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

176

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Räumliche Verteilung der Kita-Besuchsdauer
Tabelle 5.11: Dauer des Kita-Besuchs der Einschüler/innen nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Kita-Besuchsdauer Bezirk Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin gesamt n= 2.839 2.411 3.472 2.119 1.925 2.431 2.610 2.768 1.852 2.238 2.122 2.135 28.922 kein Besuch 3,1 0,8 0,7 1,4 3,2 0,5 1,4 3,0 0,9 2,9 2,6 2,6 1,9 < 1/2 Jahr 1,1 0,4 0,3 0,6 0,7 0,3 0,4 0,8 0,3 1,1 0,8 1,0 0,6 1/2 bis 2 Jahre 13,4 6,6 3,2 7,5 11,7 6,9 8,9 13,7 4,3 8,0 7,0 10,0 8,4 > 2 Jahre 82,4 92,2 95,8 90,6 84,4 92,4 89,3 82,5 94,5 88,1 89,6 86,4 89,1

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Zeitreihe zur Kita-Besuchsdauer
Tabelle 5.12: Zeitreihe Dauer des Kita-Besuchs der Einschüler/innen in Berlin 2005 bis 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Kita-Besuchsdauer Jahr 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 20131
1

n= 27.070 26.951 25.971 26.067 26.459 27.084 26.852 27.697 28.922

kein Besuch 3,1 3,7 3,3 2,7 2,8 2,2 1,7 2,1 1,9

< 1/2 Jahr 1,4 1,2 1,1 0,8 0,8 0,7 0,5 0,7 0,6

1/2 bis 2 Jahre 14,3 13,2 10,8 9,9 9,6 9,2 8,6 8,5 8,4

> 2 Jahre 81,2 81,9 84,8 86,6 86,8 88,0 89,2 88,7 89,1

Kinder nach Zurückstellung im Vorjahr ohne Befürwortung des KJGD wurden im Bezirk Pankow nicht erneut untersucht und sind daher im Datensatz nicht enthalten (vgl. Methodik).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

177

Kenntnisse der deutschen Sprache bei Kindern nichtdeutscher Herkunft
Deutsche Sprachkenntnisse der Kinder nichtdeutscher Herkunft nach Geschlecht, sozialer Lage, Herkunft und Kita-Besuchsdauer
Tabelle 5.14: Deutsche Sprachkenntnisse der Einschüler/innen nichtdeutscher Herkunft gesamt, nach Geschlecht, sozialer Lage und Herkunftsgruppe in Berlin 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Deutsche Sprachkenntnisse Merkmal insgesamt Geschlecht Jungen Mädchen Soziale Lage1 untere Statusgruppe mittlere Statusgruppe obere Statusgruppe Herkunft türkisch arabisch osteuropäisch aus westl. Industriestaaten aus sonstigen Staaten
1

n= 11.035 5.716 5.319 3.210 4.193 1.723 3.007 1.721 3.425 1.084 1.798

nicht/kaum 8,0 8,3 7,7 10,1 4,4 6,0 3,4 6,6 13,1 8,7 7,1

fehlerhaft 24,8 26,6 22,8 36,3 18,0 10,2 32,9 32,5 20,8 9,7 20,4

(sehr) gut 67,2 65,1 69,5 53,6 77,7 83,8 63,8 60,8 66,0 81,6 72,5

Fehlende Angaben zur sozialen Lage in 17,3 % der Fälle (n = 1.909).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Tabelle 5.15: Deutsche Sprachkenntnisse der Einschüler/innen nichtdeutscher Herkunft nach Kita-Besuchsdauer in Berlin 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Deutsche Sprachkenntnisse Kita-Besuchsdauer1 kein Besuch < 1/2 Jahr 1/2 bis 2 Jahre > 2 Jahre Gesamt
1

n= 379 128 1.566 8.749 10.822

nicht/kaum 67,3 50,0 13,8 3,2 7,5

fehlerhaft 12,1 18,0 36,6 23,4 24,8

(sehr) gut 20,6 32,0 49,6 73,4 67,6

Fehlende Angaben zum Kitabesuch in 1,9 % der Fälle (n = 213).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

178

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Deutsche Sprachkenntnisse der Kinder nichtdeutscher Herkunft in Abhängigkeit von den deutschen Sprachkenntnissen der begleitenden Eltern
Tabelle 5.16: Deutsche Sprachkenntnisse der Einschüler/innen nichtdeutscher Herkunft nach deutschen Sprachkenntnissen der begleitenden Eltern in Berlin 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Deutsche Sprachkenntnisse Elternteil Mutter
1

Deutsche Sprachkenntnisse Kind n= nicht/kaum fehlerhaft (sehr) gut

nicht/kaum fehlerhaft (sehr) gut Vater
2

1.212 2.292 5.157 395 1.352 2.250

38,0 5,6 1,3 51,4 9,2 3,1

36,3 45,5 11,3 30,9 50,0 13,9

25,7 49,0 87,4 17,7 40,8 83,0

nicht/kaum fehlerhaft (sehr) gut
1 2

Fehlende Angaben zu den Deutschkenntnissen der begleitenden Mutter (inkl. hat nicht begleitet) in 21,5 % der Fälle (n = 2.374). Fehlende Angaben zu den Deutschkenntnissen des begleitenden Vaters (inkl. hat nicht begleitet) in 63,8 % der Fälle (n = 7.038).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

Räumliche Verteilung deutscher Sprachkenntnisse der Kinder nichtdeutscher Herkunft
Tabelle 5.17: Deutsche Sprachkenntnisse der Einschüler/innen nichtdeutscher Herkunft nach Berliner Bezirken (Wohnbezirk) 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Deutsche Sprachkenntnisse Bezirk Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin gesamt n= 1.972 1.194 524 890 830 468 1.181 1.870 230 393 559 924 11.035 nicht/kaum 8,4 5,0 4,8 10,0 8,8 11,1 7,2 7,9 8,7 9,7 12,2 6,7 8,0 fehlerhaft 37,8 24,5 2,9 13,8 16,6 12,6 24,0 40,5 7,4 19,1 26,8 8,4 24,8 (sehr) gut 53,8 70,4 92,4 76,2 74,6 76,3 68,8 51,6 83,9 71,2 61,0 84,8 67,2

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

179

Zeitreihe zu deutschen Sprachkenntnissen der Kinder nichtdeutscher Herkunft
Tabelle 5.18: Zeitreihe deutsche Sprachkenntnisse der Einschüler/innen nichtdeutscher Herkunft in Berlin 2005 bis 2013, (eingeschulte Kinder) - Angaben in %
Deutsche Sprachkenntnisse Jahr 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 20131
1

n= 8.340 8.797 8.513 8.698 9.208 9.707 10.012 10.832 11.035

nicht/kaum 15,8 15,2 12,0 9,4 7,4 7,2 6,2 6,9 8,0

fehlerhaft 29,1 28,2 25,5 21,9 25,6 24,9 21,9 24,9 24,8

(sehr) gut 55,1 56,6 62,5 68,8 67,0 67,9 72,0 68,3 67,2

Kinder nach Zurückstellung im Vorjahr ohne Befürwortung des KJGD wurden im Bezirk Pankow nicht erneut untersucht und sind daher im Datensatz nicht enthalten (vgl. Methodik).

(Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

180

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabellen auf Ebene der Prognoseräume
Tabelle A.2: Mittlerer sozialer Schichtindex bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (eingeschulte Kinder)
Bezirk Prognoseraum Nr. Mitte 0101 0102 0103 0104 FriedrichshainKreuzberg 0201 0202 0203 0204 0205 Pankow 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 CharlottenburgWilmersdorf 0401 0402 0403 0404 0405 0406 Spandau 0501 0502 0503 0504 SteglitzZehlendorf 0601 0602 0603 0604 Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D sozialer Schichtindex (Median) 17,0 14,0 10,0 11,0 10,0 16,0 14,0 15,0 16,0 14,0 16,0 15,0 16,0 15,0 16,5 17,0 12,0 16,0 16,0 16,0 16,0 / 12,0 13,0 13,0 16,0 15,0 15,0 16,0 17,0 Reinickendorf Lichtenberg MarzahnHellersdorf TreptowKöpenick Neukölln TempelhofSchöneberg Bezirk Prognoseraum Nr. 0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707 0801 0802 0803 0804 0901 0902 0903 0904 0905 1001 1002 1003 1004 1101 1102 1103 1104 1105 1210 1221 1222 1223 1230 Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust sozialer Schichtindex (Median) 15,0 16,0 16,0 14,0 14,0 13,0 14,0 10,0 13,0 11,0 13,0 15,0 14,0 14,0 14,0 15,0 12,0 12,0 15,0 15,0 12,0 14,0 13,0 14,0 17,0 12,0 12,0 16,0 17,0 13,0

/ Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

181

Tabelle A.3: Mittlerer Sozialstatusindex bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (eingeschulte Kinder)
Bezirk Prognoseraum Nr. Mitte 0101 0102 0103 0104 FriedrichshainKreuzberg 0201 0202 0203 0204 0205 Pankow 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 CharlottenburgWilmersdorf 0401 0402 0403 0404 0405 0406 Spandau 0501 0502 0503 0504 SteglitzZehlendorf 0601 0602 0603 0604 Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D Sozialstatusindex (Median) 16,0 13,0 9,0 9,0 8,5 15,0 13,0 14,0 16,0 13,0 15,0 15,0 15,0 14,0 16,0 17,0 12,0 16,0 15,0 16,0 16,0 / 12,0 12,0 12,0 15,0 14,0 14,0 16,0 16,0 Reinickendorf Lichtenberg MarzahnHellersdorf TreptowKöpenick Neukölln TempelhofSchöneberg Bezirk Prognoseraum Nr. 0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707 0801 0802 0803 0804 0901 0902 0903 0904 0905 1001 1002 1003 1004 1101 1102 1103 1104 1105 1210 1221 1222 1223 1230 Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust Sozialstatusindex (Median) 14,0 15,0 15,0 13,0 13,0 12,0 14,0 8,0 12,0 10,0 13,0 14,0 13,0 14,0 13,5 15,0 12,0 12,0 15,0 15,0 12,0 13,0 13,0 13,0 16,0 11,0 12,0 15,0 16,0 12,0

/ Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

182

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabelle A.4: Anteil der Kinder nichtdeutscher Herkunft bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (eingeschulte Kinder)
Bezirk Prognoseraum Nr. Mitte 0101 0102 0103 0104 FriedrichshainKreuzberg 0201 0202 0203 0204 0205 Pankow 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 CharlottenburgWilmersdorf 0401 0402 0403 0404 0405 0406 Spandau 0501 0502 0503 0504 SteglitzZehlendorf 0601 0602 0603 0604 Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D Anteil in % 44,2 70,0 81,5 78,4 84,5 44,2 58,7 40,6 27,1 5,7 11,0 9,0 10,6 9,9 22,7 22,1 63,2 40,2 39,1 35,1 43,0 / 48,8 38,9 53,7 21,7 32,4 18,3 16,9 11,6 Reinickendorf Lichtenberg MarzahnHellersdorf TreptowKöpenick Neukölln TempelhofSchöneberg Bezirk Prognoseraum Nr. 0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707 0801 0802 0803 0804 0901 0902 0903 0904 0905 1001 1002 1003 1004 1101 1102 1103 1104 1105 1210 1221 1222 1223 1230 Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust Anteil in % 54,9 49,2 38,6 48,0 48,4 52,2 29,4 81,4 50,0 74,4 35,1 17,5 12,8 12,2 9,2 7,4 24,2 14,1 13,0 5,6 25,9 20,1 38,8 28,3 10,3 63,0 51,7 14,1 13,5 45,9

/ Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

183

Tabelle A.5: Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund und unzureichenden Deutschkenntnissen von Kind und begleitendem Elternteil bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (eingeschulte Kinder)
Bezirk Prognoseraum Nr. Mitte 0101 0102 0103 0104 FriedrichshainKreuzberg 0201 0202 0203 0204 0205 Pankow 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 CharlottenburgWilmersdorf 0401 0402 0403 0404 0405 0406 Spandau 0501 0502 0503 0504 SteglitzZehlendorf 0601 0602 0603 0604 Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D Anteil in % 7,6 10,9 41,5 36,5 20,7 8,4 13,9 6,8 4,3 0,0 * * 0,5 1,1 1,6 1,0 13,1 8,7 5,5 8,7 8,2 / 10,2 7,0 10,6 * 4,7 5,0 2,5 2,6 Reinickendorf Lichtenberg MarzahnHellersdorf TreptowKöpenick Neukölln TempelhofSchöneberg Bezirk Prognoseraum Nr. 0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707 0801 0802 0803 0804 0901 0902 0903 0904 0905 1001 1002 1003 1004 1101 1102 1103 1104 1105 1210 1221 1222 1223 1230 Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust Anteil in % 12,0 7,4 5,9 12,4 10,6 15,3 6,3 32,0 10,7 7,4 4,5 1,4 2,3 3,4 * 1,1 6,3 4,3 1,7 0,8 9,2 11,4 14,7 9,4 1,0 7,6 8,0 0,0 * 7,1

* Zelle aus Gründen statistischer Geheimhaltung gesperrt. / Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

184

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabelle A.6: Anteil der Kinder mit 2 oder mehr Impfdosen gegen Masern bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (eingeschulte Kinder)
Bezirk Prognoseraum Nr. Mitte 0101 0102 0103 0104 FriedrichshainKreuzberg 0201 0202 0203 0204 0205 Pankow 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 CharlottenburgWilmersdorf 0401 0402 0403 0404 0405 0406 Spandau 0501 0502 0503 0504 SteglitzZehlendorf 0601 0602 0603 0604
1

Anteil in % 87,5 91,4 92,1 92,9 90,5 81,3 78,8 93,4 83,3 93,0 91,5 95,4 88,1 91,1 85,5 84,4 94,9 87,7 89,2 91,5 90,3 / 94,8 92,9 94,7 83,0 94,9 93,1 90,8 87,9
1

Bezirk

Prognoseraum Nr. Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust

Anteil in % 91,0 90,1 91,1 92,9 95,0 94,6 96,2 89,1 94,0 96,5 95,6 88,8 88,3 94,0 89,7 87,4 93,1 94,9 95,9 96,2 95,3 94,5 91,2 93,4 91,3 96,2 91,9 92,3 89,1 93,0
1

Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D

TempelhofSchöneberg

0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707

Neukölln

0801 0802 0803 0804

TreptowKöpenick

0901 0902 0903 0904 0905

MarzahnHellersdorf

1001 1002 1003 1004

Lichtenberg

1101 1102 1103 1104 1105

Reinickendorf

1210 1221 1222 1223 1230

Bezogen auf Kinder mit vorgelegter Impfdokumentation inkl. gesichert ungeimpfte Kinder ohne Impfdokumente (vgl. Methodik).

/ Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

185

Tabelle A.7: Anteil der Kinder mit unversorgten Zähnen bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (eingeschulte Kinder)
Bezirk Prognoseraum Nr. Mitte 0101 0102 0103 0104 FriedrichshainKreuzberg 0201 0202 0203 0204 0205 Pankow 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 CharlottenburgWilmersdorf 0401 0402 0403 0404 0405 0406 Spandau 0501 0502 0503 0504 SteglitzZehlendorf 0601 0602 0603 0604 Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D Anteil in % 11,7 16,4 28,7 30,1 24,2 11,2 16,6 15,4 12,1 8,8 3,5 6,1 4,2 5,8 2,8 3,2 8,6 5,6 11,8 6,8 14,7 / 17,9 20,9 13,8 6,9 8,6 8,0 5,5 3,2 Reinickendorf Lichtenberg MarzahnHellersdorf TreptowKöpenick Neukölln TempelhofSchöneberg Bezirk Prognoseraum Nr. 0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707 0801 0802 0803 0804 0901 0902 0903 0904 0905 1001 1002 1003 1004 1101 1102 1103 1104 1105 1210 1221 1222 1223 1230 Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust Anteil in % 14,8 9,6 10,9 20,6 21,9 21,2 14,2 26,9 11,7 27,3 15,6 1,6 8,7 6,6 7,7 3,6 22,1 19,1 9,6 7,1 18,2 10,3 14,3 10,0 2,3 27,9 24,1 6,8 4,8 23,6

/ Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

186

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabelle A.8: Anteil der Kinder mit Dokumentation der U8 bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (eingeschulte Kinder)
Bezirk Prognoseraum Nr. Mitte 0101 0102 0103 0104 FriedrichshainKreuzberg 0201 0202 0203 0204 0205 Pankow 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 CharlottenburgWilmersdorf 0401 0402 0403 0404 0405 0406 Spandau 0501 0502 0503 0504 SteglitzZehlendorf 0601 0602 0603 0604
1

Anteil in % 92,3 91,5 84,5 87,3 85,8 91,4 87,5 91,6 92,8 91,7 96,0 93,7 95,0 93,7 94,7 94,2 96,9 95,1 94,8 94,7 95,6 / 90,5 91,7 89,9 97,9 96,7 96,5 96,9 97,2
1

Bezirk

Prognoseraum Nr. Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust

Anteil in % 93,5 92,6 93,7 93,4 95,9 97,5 97,5 86,5 91,5 90,8 92,6 94,2 88,2 92,0 96,4 92,3 94,7 94,4 97,6 96,7 90,4 93,5 91,5 91,0 95,5 87,6 91,3 96,6 98,1 89,6
1

Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D

TempelhofSchöneberg

0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707

Neukölln

0801 0802 0803 0804

TreptowKöpenick

0901 0902 0903 0904 0905

MarzahnHellersdorf

1001 1002 1003 1004

Lichtenberg

1101 1102 1103 1104 1105

Reinickendorf

1210 1221 1222 1223 1230

Bezogen auf Kinder mit vorgelegtem Vorsorgeheft, die seit Geburt in Deutschland leben.

/ Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

187

Tabelle A.9: Anteil der Kinder, bei denen mindestens eine Person im Haushalt raucht, bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (eingeschulte Kinder)
Bezirk Prognoseraum Nr. Mitte 0101 0102 0103 0104 FriedrichshainKreuzberg 0201 0202 0203 0204 0205 Pankow 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 CharlottenburgWilmersdorf 0401 0402 0403 0404 0405 0406 Spandau 0501 0502 0503 0504 SteglitzZehlendorf 0601 0602 0603 0604 Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D Anteil in % 23,2 36,5 46,1 46,1 47,1 32,4 45,2 29,5 29,8 55,2 24,1 32,7 28,1 36,0 25,9 19,9 52,5 24,2 25,9 14,3 21,7 / 46,9 43,6 43,7 18,6 27,0 32,5 17,9 12,1 Reinickendorf Lichtenberg MarzahnHellersdorf TreptowKöpenick Neukölln TempelhofSchöneberg Bezirk Prognoseraum Nr. 0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707 0801 0802 0803 0804 0901 0902 0903 0904 0905 1001 1002 1003 1004 1101 1102 1103 1104 1105 1210 1221 1222 1223 1230 Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust Anteil in % 34,5 29,6 20,6 39,4 33,3 40,5 36,0 46,3 40,7 47,5 42,1 36,0 45,9 37,9 41,9 27,7 54,9 57,2 25,4 26,4 55,8 42,0 41,4 42,7 20,0 48,9 41,5 14,9 13,7 42,8

/ Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

188

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabelle A.10: Anteil der Kinder mit eigenem Fernseher bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (eingeschulte Kinder)
Bezirk Prognoseraum Nr. Mitte 0101 0102 0103 0104 FriedrichshainKreuzberg 0201 0202 0203 0204 0205 Pankow 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 CharlottenburgWilmersdorf 0401 0402 0403 0404 0405 0406 Spandau 0501 0502 0503 0504 SteglitzZehlendorf 0601 0602 0603 0604 Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D Anteil in % 4,8 10,0 18,1 20,8 13,5 4,1 4,4 6,2 2,4 20,4 4,6 11,8 3,6 8,4 3,4 1,7 8,7 3,5 5,7 3,6 4,6 / 16,7 17,6 12,7 2,7 4,9 7,7 2,5 1,6 Reinickendorf Lichtenberg MarzahnHellersdorf TreptowKöpenick Neukölln TempelhofSchöneberg Bezirk Prognoseraum Nr. 0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707 0801 0802 0803 0804 0901 0902 0903 0904 0905 1001 1002 1003 1004 1101 1102 1103 1104 1105 1210 1221 1222 1223 1230 Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust Anteil in % 10,9 6,7 3,9 12,0 11,6 15,5 10,2 18,0 11,0 17,4 10,8 7,4 14,5 10,7 9,1 4,9 21,5 24,1 6,3 7,3 25,3 12,5 16,4 15,3 2,8 22,3 16,1 6,0 3,1 17,2

/ Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

189

Tabelle A.11: Anteil der übergewichtigen Kinder (Referenzsystem nach Kromeyer-Hauschild) bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (eingeschulte Kinder)
Bezirk Prognoseraum Nr. Mitte 0101 0102 0103 0104 FriedrichshainKreuzberg 0201 0202 0203 0204 0205 Pankow 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 CharlottenburgWilmersdorf 0401 0402 0403 0404 0405 0406 Spandau 0501 0502 0503 0504 SteglitzZehlendorf 0601 0602 0603 0604
1

Anteil in % 5,7 16,9 16,1 17,6 17,9 9,7 12,7 10,1 3,8 6,6 5,2 7,6 5,8 5,5 5,4 3,2 13,0 5,5 9,6 8,4 9,2 / 11,3 9,5 11,5 3,9 6,1 8,1 5,4 4,3
1

Bezirk

Prognoseraum Nr. Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust

Anteil in % 11,7 9,0 7,4 7,9 10,0 16,0 9,2 19,9 10,2 14,7 9,5 5,3 6,7 7,1 7,2 5,3 9,2 12,3 5,7 5,4 8,9 6,1 9,9 9,4 3,3 15,2 12,3 6,7 3,6 10,7
1

Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D

TempelhofSchöneberg

0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707

Neukölln

0801 0802 0803 0804

TreptowKöpenick

0901 0902 0903 0904 0905

MarzahnHellersdorf

1001 1002 1003 1004

Lichtenberg

1101 1102 1103 1104 1105

Reinickendorf

1210 1221 1222 1223 1230

Seit 2007 erfolgt die Berechnung monatsgenau (vgl. Methodik).

/ Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

190

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabelle A.12: Anteil der Kinder mit auffälligen Testergebnissen in der Visuomotorik bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (eingeschulte Kinder)
Bezirk Prognoseraum Nr. Mitte 0101 0102 0103 0104 FriedrichshainKreuzberg 0201 0202 0203 0204 0205 Pankow 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 CharlottenburgWilmersdorf 0401 0402 0403 0404 0405 0406 Spandau 0501 0502 0503 0504 SteglitzZehlendorf 0601 0602 0603 0604
1

Anteil in % 12,2 17,8 33,6 30,1 19,2 8,8 13,5 7,9 6,9 38,7 13,0 18,3 15,2 15,2 14,9 9,9 7,9 9,9 10,9 18,5 15,8 / 16,3 14,7 14,7 8,6 6,7 12,6 6,9 5,6
1

Bezirk

Prognoseraum Nr. Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust

Anteil in % 12,6 14,5 10,4 19,5 12,0 21,2 19,8 25,7 23,0 22,9 21,8 14,0 12,0 8,5 11,7 7,7 28,6 30,4 13,0 15,6 17,4 9,6 16,5 16,0 6,6 26,7 10,3 8,9 6,0 20,9
1

Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D

TempelhofSchöneberg

0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707

Neukölln

0801 0802 0803 0804

TreptowKöpenick

0901 0902 0903 0904 0905

MarzahnHellersdorf

1001 1002 1003 1004

Lichtenberg

1101 1102 1103 1104 1105

Reinickendorf

1210 1221 1222 1223 1230

Bezogen auf Kinder, die zum Zeitpunkt der Untersuchung mindestens 5 Jahre alt waren.

/ Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

191

Tabelle A.13: Anteil der Kinder (exkl. Kinder mit schlechteren als guten Deutschkenntnissen) mit auffälligen Testergebnissen im Subtest Sätze nachsprechen bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (eingeschulte Kinder)

Bezirk

Prognoseraum Nr. Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D

Anteil in % 6,0 14,1 19,6 16,7 26,1 8,0 12,4 5,6 3,5 22,1 11,1 10,6 6,8 7,3 7,3 5,2 9,1 8,1 12,4 11,4 16,7 / 22,7 18,7 11,5 8,7 8,5 9,7 6,6 2,7
1

Bezirk

Prognoseraum Nr. Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust

Anteil in % 10,8 4,0 2,5 8,3 9,5 14,1 11,4 12,1 18,9 38,8 23,0 3,1 7,0 7,6 6,8 2,2 20,8 31,7 5,2 14,9 18,2 10,0 11,9 15,0 3,7 42,6 19,4 8,4 6,5 32,8
1

Mitte

0101 0102 0103 0104

TempelhofSchöneberg

0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707

FriedrichshainKreuzberg

0201 0202 0203 0204 0205

Neukölln

0801 0802 0803 0804

Pankow

0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307

TreptowKöpenick

0901 0902 0903 0904 0905

CharlottenburgWilmersdorf

0401 0402 0403 0404 0405 0406

MarzahnHellersdorf

1001 1002 1003 1004

Lichtenberg

1101 1102 1103 1104 1105

Spandau

0501 0502 0503 0504

Reinickendorf

1210 1221 1222 1223 1230

SteglitzZehlendorf

0601 0602 0603 0604

1

Bezogen auf Kinder, die zum Zeitpunkt der Untersuchung mindestens 5 Jahre alt waren.

/ Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

192

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabelle A.14: Anteil der Kinder mit Sprachdefiziten (kombinierter Indikator) bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (eingeschulte Kinder)
Bezirk Prognoseraum Nr. Mitte 0101 0102 0103 0104 FriedrichshainKreuzberg 0201 0202 0203 0204 0205 Pankow 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 CharlottenburgWilmersdorf 0401 0402 0403 0404 0405 0406 Spandau 0501 0502 0503 0504 SteglitzZehlendorf 0601 0602 0603 0604 Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D Anteil in % 15,1 31,0 59,9 54,2 48,7 18,4 30,8 13,7 8,6 22,1 11,8 11,2 7,4 8,5 9,1 6,8 23,6 17,4 19,7 21,0 25,8 / 33,5 26,1 25,5 9,3 13,9 14,7 10,4 6,0 Reinickendorf Lichtenberg MarzahnHellersdorf TreptowKöpenick Neukölln TempelhofSchöneberg Bezirk Prognoseraum Nr. 0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707 0801 0802 0803 0804 0901 0902 0903 0904 0905 1001 1002 1003 1004 1101 1102 1103 1104 1105 1210 1221 1222 1223 1230 Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust Anteil in % 27,6 17,4 12,1 25,2 21,3 28,3 19,2 55,0 34,4 47,8 28,9 4,4 9,6 10,8 7,2 3,3 26,5 34,9 7,4 15,6 26,2 20,8 25,5 23,4 5,0 47,6 26,8 8,4 7,1 38,2

/ Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

193

Tabelle A.15: Anteil der Kinder, die in Haushalten mit allein erziehenden Elternteilen leben, bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (eingeschulte Kinder)
Bezirk Prognoseraum Nr. Mitte 0101 0102 0103 0104 FriedrichshainKreuzberg 0201 0202 0203 0204 0205 Pankow 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 CharlottenburgWilmersdorf 0401 0402 0403 0404 0405 0406 Spandau 0501 0502 0503 0504 SteglitzZehlendorf 0601 0602 0603 0604 Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D Anteil in % 17,2 20,8 22,7 26,6 18,4 18,7 17,6 27,9 31,3 42,9 18,1 14,9 23,1 27,6 24,2 16,1 34,0 12,8 19,3 17,8 21,2 / 32,3 28,7 25,5 8,0 21,9 22,3 16,1 8,8 Reinickendorf Lichtenberg MarzahnHellersdorf TreptowKöpenick Neukölln TempelhofSchöneberg Bezirk Prognoseraum Nr. 0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707 0801 0802 0803 0804 0901 0902 0903 0904 0905 1001 1002 1003 1004 1101 1102 1103 1104 1105 1210 1221 1222 1223 1230 Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust Anteil in % 24,1 18,8 18,9 28,2 24,7 25,0 24,2 22,5 24,1 24,8 18,6 25,1 35,0 26,6 28,9 21,8 42,4 47,7 11,4 16,9 42,6 31,9 38,2 35,2 14,1 32,1 30,9 15,4 10,9 29,7

/ Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

194

Grundauswertung ESU 2013

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Tabelle A.16: Anteil der Kinder mit einer Kita-Besuchsdauer von über 2 Jahren bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (eingeschulte Kinder)
Bezirk Prognoseraum Nr. Mitte 0101 0102 0103 0104 FriedrichshainKreuzberg 0201 0202 0203 0204 0205 Pankow 0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307 CharlottenburgWilmersdorf 0401 0402 0403 0404 0405 0406 Spandau 0501 0502 0503 0504 SteglitzZehlendorf 0601 0602 0603 0604 Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D Anteil in % 90,5 86,3 74,6 79,8 87,7 91,4 92,5 91,8 96,4 94,3 95,8 96,0 96,0 96,2 96,5 94,3 87,6 89,5 92,1 88,7 90,4 / 80,8 84,7 89,0 94,7 90,5 92,3 93,7 92,7 Reinickendorf Lichtenberg MarzahnHellersdorf TreptowKöpenick Neukölln TempelhofSchöneberg Bezirk Prognoseraum Nr. 0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707 0801 0802 0803 0804 0901 0902 0903 0904 0905 1001 1002 1003 1004 1101 1102 1103 1104 1105 1210 1221 1222 1223 1230 Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust Anteil in % 90,2 92,8 92,6 89,9 86,3 80,9 88,9 78,7 86,7 87,3 88,4 92,8 94,9 95,8 94,4 94,9 86,9 84,6 94,3 95,5 88,4 87,3 86,4 91,6 96,3 84,2 86,4 95,9 94,0 82,7

/ Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

Gesundheitsberichterstattung Berlin

Grundauswertung ESU 2013

195

Tabelle A.17: Anteil der Kinder nichtdeutscher Herkunft mit unzureichenden deutschen Sprachkenntnissen an den Kindern nichtdeutscher Herkunft bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin 2013 nach Prognoseräumen (LOR-PR), (eingeschulte Kinder)

Bezirk

Prognoseraum Nr. Bezeichnung Zentrum Moabit Gesundbrunnen Wedding Kreuzberg Nord Kreuzberg Süd Kreuzberg Ost Friedrichshain West Friedrichshain Ost Buch Nördliches Pankow Nördliches Weißensee Südliches Pankow Südliches Weißensee Nördlicher Prenzl. Berg Südlicher Prenzl. Berg Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Schmargendorf Wilmersdorf Forst Grunewald SPA 1 SPA 2 SPA 3 SPA 4 Region A Region B Region C Region D

Anteil in % 21,5 27,7 61,1 56,8 35,7 25,3 35,3 20,6 19,0 / 6,7 / 5,8 12,8 8,2 6,8 23,7 24,5 20,2 31,0 25,8 / 28,1 22,6 29,1 * 17,8 30,4 23,2 28,8

Bezirk

Prognoseraum Nr. Bezeichnung Schöneberg-Nord Schöneberg-Süd Friedenau Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz-Buckow Gropiusstadt Buckow Nord / Rudow Treptow-Köpenick 1 Treptow-Köpenick 2 Treptow-Köpenick 3 Treptow-Köpenick 4 Treptow-Köpenick 5 Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf / Mahlsdorf Hohenschönhausen Nord Hohenschönhausen Süd Lichtenberg Nord Lichtenberg Mitte Lichtenberg Süd Reinickendorf-Ost Tegel Heiligensee-Konradshöhe Frohnau-Hermsdorf Waidmannslust

Anteil in % 34,6 27,8 25,5 38,4 26,5 31,8 29,9 59,0 37,1 18,8 19,7 8,0 21,1 28,0 / / 29,1 33,0 / / 38,5 58,8 39,7 34,8 12,9 13,5 17,4 / * 17,1

Mitte

0101 0102 0103 0104

TempelhofSchöneberg

0701 0702 0703 0704 0705 0706 0707

FriedrichshainKreuzberg

0201 0202 0203 0204 0205

Neukölln

0801 0802 0803 0804

Pankow

0301 0302 0303 0304 0305 0306 0307

TreptowKöpenick

0901 0902 0903 0904 0905

CharlottenburgWilmersdorf

0401 0402 0403 0404 0405 0406

MarzahnHellersdorf

1001 1002 1003 1004

Lichtenberg

1101 1102 1103 1104 1105

Spandau

0501 0502 0503 0504

Reinickendorf

1210 1221 1222 1223 1230

SteglitzZehlendorf

0601 0602 0603 0604

* Zelle aus Gründen statistischer Geheimhaltung gesperrt. / Weniger als 30 Kinder im Prognoseraum. (Datenquelle: SenGesSoz Berlin / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)

SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme
        
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