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Periodical volume

Full text: Luftverunreinigungen in Berlin Issue 2016,7

Luftverunreinigungen in Berlin
Monatsbericht
Juli 2016

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Abteilung Integrativer Umweltschutz
-VIII A 24 Brückenstraße 6, 10179 Berlin

Tel.: 030 – 9025 – 2319
Fax: 030 – 9025 – 2952

Monatsbericht Juli 2016

-2-

Impressum:
Herausgeber:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Am Köllnischen Park 3
10179 Berlin
Tel.: 030-9025-0
Bearbeiter:
Dr. Albrecht v. Stülpnagel, Dr. Heike Kaupp, Rainer Nothard
unter Mitarbeit von:
Sebastian Clemen, Klaus-Dieter Gäde, Dr. Katja Grunow, Helmut Herzog, Sylvia Krüger,
Monika Kühn, Jörg Preuß, Michaela Preuß, Martin Schacht, Beate Stock
Berlin, September 2016
Bezug des Berichtes bei:
Dr. Albrecht v. Stülpnagel, Tel.: (030) 9025 – 2319, Fax: (030) 9025 – 2952
E-Mail: albrecht.stuelpnagel@senstadtum.berlin.de
oder über die Veröffentlichung des Berichts und der Messdaten im Internet unter:
http://www.s tadte ntwic k lung. ber lin.de/umwelt/luftqualitaet/mes s netz /monat.s html
T itelbild: Mes s s tation 077 ( Buc h, W iltbergs traße )

-3-

Monatsbericht Juli 2016

Begriffsbestimmungen:
Chemolumineszenz

UV-Fluoreszenz

Beta-Absorption

Streulichtmessung

PM10
AOT40

Gaschromatographie

= Lichtemission bei der Reaktion von Stickstoffmonoxid mit Ozon zu
Stickstoffdioxid und Sauerstoff (Verfahren zur Bestimmung von
Stickstoffmonoxid und –dioxid)
= Verfahren zur Messung von Schwefeldioxid, das auf der Abstrahlung
von
Ultraviolettstrahlung
durch
Schwefeldioxid-Moleküle
bei
Einwirkung von Ultraviolettlicht beruht
= Absorption von radioaktiver Strahlung eines Beta-Strahlers durch die
Staubbelegung auf einem Filterband (Verfahren zur Bestimmung von
Schwebstaub)
= Die Probeluft wird über ein Edelstahlrohr in eine Messkammer geleitet. Dort
wird kontinuierlich jeweils ein sehr kleines Volumen (statistisch meist nur ein
Partikel) mittels Laser ausgeleuchtet. Die dabei entstehende Lichtstreuung
ist ein Maß für die Partikelanzahl und Größe. Die Größen werden
klassifiziert. Aus der Anzahl der Partikel pro Größenklasse und dem
Volumenstrom kann dann auf die Konzentration pro Fraktion
rückgeschlossen werden.
= Partikelfraktion mit aerodynamischen Durchmessern kleiner oder
gleich 10 µm
= die Summe der Differenz zwischen Ozon-Konzentrationen über
80 µg/m³ (=40 ppb) als 1-Stunden-Mittelwert und 80 µg/m³ während
einer gegebenen Zeitspanne unter ausschließlicher Verwendung der
1-Stunden-Mittelwerte zwischen 8 und 20 Uhr (MEZ) an jedem Tag
(ausgedrückt in (µg/m³)*Stunden)
= Verteilungschromatographie,
die
als
Analysenmethode
zum
Auftrennen von Gemischen in einzelne chemische Verbindungen
weite
Verwendung
findet.
Im
vorliegenden
Fall
wird
die
Gaschromatographie zur Bestimmung von Benzol, Toluol und Xylol
benutzt.

Monatsbericht Juli 2016

-4-

Die Bundesländer sind nach § 44 (1) des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImSchG) und
der 39. BImSchV verpflichtet, die Luftverunreinigung kontinuierlich zu überwachen. Berlin
kommt dieser Verpflichtung mit dem Berliner Luftgüte-Messnetz (BLUME) nach. Dieses
besteht derzeit aus 16 automatisch registrierenden Messstationen für Luftschadstoffe.
Davon sind zur Beschreibung der allgemeinen Immissionssituation fünf Messstationen im
innerstädtischen Hintergrund (Wohn- und Gewerbegebieten), fünf im Stadtrand- und
Waldbereich und sechs an Verkehrsschwerpunkten eingerichtet. An allen Stationen werden
Stickstoffmonoxid und Stickstoffdioxid (mit dem Chemolumineszenzverfahren), an elf
Stationen Staub der PM10-Fraktion (durch Absorption von Beta-Strahlung oder durch
Messung der Streuung von Licht an Staubpartikeln), an sieben Stationen Ozon (durch
Absorption von UV-Strahlung), an zwei Stationen Kohlenmonoxid (durch Absorption von
Infrarotstrahlung), an vier Stationen Benzol (durch Gaschromatographie) und an zwei
Stationen Schwefeldioxid (durch UV-Fluoreszenz) gemessen. Alle Geräte werden einer
monatlichen Kalibrierung unterzogen, die Gas-Messgeräte zusätzlich einer täglichen
automatischen Funktionsüberprüfung.
Die Standorte der automatischen Stationen des Berliner Luftgüte-Messnetzes sind Tab. 1 zu
entnehmen. Die Beurteilung der gemessenen Immissionsbelastung erfolgt durch Vergleich
mit den geltenden Grenz- und Zielwerten (vgl. Tab. 2).
Der Juli 2016 lag mit einer Mitteltemperatur von +19,6 °C um 1,7 °C über dem 30-jährigen
Mittel 1961-1990. Die Sonnenscheindauer war mit 211,2 Stunden um 3% zu niedrig. Die
Niederschlagsmenge betrug mit 79,8 mm 150 % des langjährigen Mittelwerts im Juli (Quelle:
Institut für Meteorologie der FU Berlin (Hrsg.): Beiträge KBD 07/16 zur Berliner Wetterkarte.
Berlin. 2016).
In den Kennwerttabellen (ab Seite 8) werden jeweils Mittelwerte oder Summen des
gleitenden 12-Monatszeitraums, im Juli z.B. vom 01.08.15 – 31.07.16, dargestellt.
Die Grenzwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit wurden für Kohlenmonoxid,
Schwefeldioxid und Benzol weit unterschritten (vgl. Tab. 3, 7 und 8).
Beim Ozon wurde im Juli 2016 der maximale tägliche Achtstunden-Mittelwert von 120 µg/m³
an einer Messstation dreimal, an einer Messstation zweimal und an drei Messstationen je
einmal überschritten (vgl. Tab. 9). Der Wert für die Informationsschwelle wurde im Juli nicht
überschritten.
Beim Stickstoffdioxid (vgl. Tab. 5) wurde der Grenzwert für das Jahresmittel an allen sechs
Straßenmessstellen im gleitenden 12-Monatsmittel überschritten. Der höchste Mittelwert trat
mit knapp 53 µg/m³ in der Silbersteinstraße auf, gefolgt von 52 µg/m³ am Hardenbergplatz.
In der Frankfurter Allee lag der Jahresmittelwert mit knapp 41 µg/m³ nur noch geringfügig
über dem Grenzwert. Beim Einstunden- Mittel gab es im Juli eine Überschreitung des
Wertes von 200 µg/m³ (am Hardenbergplatz am 20.07.16). Im Kalenderjahr 2016 gab es
insgesamt zwei Überschreitungen. Im gleitenden 12-Monatszeitraum wurde dieser Wert an
den Stationen Schildhornstraße, Hardenbergplatz und Silbersteinstraße ein- bzw. zweimal
überschritten. Mithin wurde der Kurzzeit-Grenzwert eingehalten.
Das gleitende 12-Monatsmittel lag beim PM10 an allen Messstellen deutlich unter dem
Grenzwert für das Jahresmittel von 40 µg/m³. Der maximale Mittelwert trat mit 29 µg/m³ in
der Frankfurter Allee auf, gefolgt vom Mariendorfer Damm mit knapp 29 µg/m³. Die Anzahl
der Überschreitungen des Tagesmittels von 50 µg/m³ lag i n d e r g l e i t e n d e n 1 2 M o n a t s s u m m e an keiner Messstation mehr über dem Grenzwert. Auch in der Frankfurter
Allee gab es nur noch 30 Überschreitungen. Im Juli 2016 wurde das Tagesmittel von
50 µg/m³ an keiner Messstelle überschritten. Entsprechend wird i m a k t u e l l e n
K a l e n d e r j a h r 2 0 1 6 der Grenzwert von 35 Überschreitungen noch überall eingehalten.

Monatsbericht Juli 2016

-5-

Die maximale Anzahl liegt bei vierzehn Überschreitungen (Silbersteinstraße), gefolgt von der
Frankfurter Allee und Karl-Marx-Straße mit je zwölf Überschreitungen (Tab. 6).
Das gleitende 12-Monatsmittel der Summe der Stickoxide (Tab. 4) lag am Stadtrand unter
30 µg/m³, im innerstädtischen Hintergrund mit Ausnahme der Messstation Karlshorst (dort
29 µg/m³) über 30 µg/m³. Dieser kritische Wert für den Vegetationsschutz muss zwar in
Ballungsgebieten nicht eingehalten werden, wird hier aber dennoch herangezogen, um auch
der Bedeutung der Vegetation in innerstädtischen Grünanlagen oder auch in Straßenzügen
für die Erholungswirkung und damit für die menschliche Gesundheit gerecht zu werden.
Insgesamt war die Luftbelastung im Juli 2016 mit Stickstoffdioxid, PM10 und Ozon
gegenüber den Juli-Monaten der vergangenen Jahre unterdurchschnittlich.

-6-

Monatsbericht Juli 2016

Tab. 1: Standorte der automatischen Luftgüte-Messstationen
Nr.

Standort

Messkomponenten

Gebietscharakteristik

Partikel-PM10 SO2 NOx

CO

O3

BTX

x

x

x

x

Met

Gebiet

Bezirk

Verkehr

Hausbrand

1
1
1
1
1

7
6
4
6
4

2
1
1
2
1

3
3
3
2
2

1
1
1
1
1
1

6
6
6
6
6
6

3
3
3
2
4
2

3
2
3
3
2
3

2
2
2
2
2

0
0
0
0
0

1
1
1
1
1

1
1
1
2
1

Wohngebietsmessstationen
010
018
042
171
282

Wedding
Schöneberg
Neukölln
Mitte (Brückenstr.)
Karlshorst

x
x
x
x

x
x
x
x
x

T,F

Verkehrsmessstationen
115
117
124
143
174
220

Charlottenburg, Hardenbergplatz
Schildhornstraße
Mariendorfer Damm
Silbersteinstraße
Frankfurter Allee
Karl-Marx-Straße

x
x
x
x
x

x

x
x
x
x
x
x

x

x

x

x

Stadtrandmessstationen
027
032
077
085
145

Marienfelde
Grunewald
Buch
Friedrichshagen
Frohnau (Bodenmessstation)

x
x
x
x
x

x
x
x

x
x
x
x
x

x

Meteorologiemessstationen
032
032
042

Grunewald, 3 m
Grunewald, 27 m
Neukölln, 3 m

T
T
T

F
F
F

pp
WG

WR

SB

Erläuterungen:

Gebietscharakteristik in Anlehnung ans Amtsblatt der europäischen Gemeinschaft 82/459/EWG

Meteorologie:

T = Temperatur, F = rel. Feuchte, WG = Windgeschwindigkeit, WR = Windrichtung, GS = Globalstrahlung,
SB = Strahlungsbilanz, pp = Luftdruck

Gebiet: 0 - nicht näher bestimmt
1 - Innenstadt
2 - Stadtrand/Vorstadt
3 - ländlich
Bezirk: 0 - nicht näher bestimmt
1 - Industriebezirk
2 - Geschäftsbezirk
3 - Industrie- und Geschäftsbezirk
4 - Wohnbezirk
5 - Industrie- und Wohnbezirk
6 - Geschäfts- und Wohnbezirk
7 - Industrie-, Geschäfts-und Wohnbezirk

Verkehr:

1 - sehr gering,
0 – 15.000 Kfz/24h
2 - gering,
15.000 – 40.000 Kfz/24h
3 - mittel,
40.000 – 60.000 Kfz/24h
4 - hoch,
> 60.000 Kfz/24h,
Grundlage: Verkehrszählung 2002

Hausbrand:

1 - sehr gering,
SO2-Emission < 1 t/a
2 - gering,
SO2-Emission 1 - 10 t/a
3 - mittel,
SO2-Emission 10 - 20 t/a
Grundlage: Emissionskataster Hausbrand 1999/2000

-7-

Monatsbericht Juli 2016

Tab. 2: Immissionswerte für Luftverunreinigungen nach der 39. BImSchV
Komponente

Mittel über

Grenzwert, (für
Benzo(a)pyren,
Schwermetalle u. Ozon:
Zielwert)

zulässige Anzahl von Grenz- oder Zielwert
Überschreitungen
einzuhalten
pro Jahr

Schwefeldioxid

1h
24 h

350 µg/m³
125 µg/m³

24
3

Schwefeldioxid

Mittel über Okt.-März
(zum Schutz von
Ökosystemen)

20 µg/m³ (kritischer Wert)

Stickstoffdioxid

1h
1 Jahr

200 µg/m³
40 µg/m³

Summe der Stickoxide

1 Jahr
(zum Schutz von
Ökosystemen)

30 µg/m³ (kritischer Wert)

Partikel-PM10

24 h
1 Jahr

50 µg/m³
40 µg/m³

GW Stufe 1, 1 Jahr

seit 1.1.2005
seit 1.1.2005
---

seit 1.1.2005

--

seit 1.1.2010
seit 1.1.2010

---

seit 1.1.2010

--

seit 1.1.2005
seit 1.1.2005

25 µg/m³

--

seit 1.1.2015

GW Stufe 2, 1 Jahr

20 µg/m³

--

ab 1.1.2020

Blei

1 Jahr

0,5 µg/m³

--

seit 1.1.2005

Benzol

1 Jahr

5 µg/m³

--

seit 1.1.2010

Ozon

8 Stunden

120 µg/m³
höchster 8-StundenMittelwert eines Tages
180 µg/m³
Inform.schwelle
240 µg/m³
Alarmschwelle

25
(gemittelt über
3 Jahre)

seit 1.1.2010

Partikel-PM2,5

1-Stunden-Mittelwert
1-Stunden-Mittelwert

18

35

Ozon

AOT40, Summe über
Mai – Juli

18000 µg/m³h, gemittelt
über 5 Jahre

seit 1.1.2010

Kohlenmonoxid

8 Stunden

10 mg/m³
höchster 8-StundenMittelwert eines Tages

Arsen (im PM10)

1 Jahr (Kalenderjahr)

6 ng/m³

seit 31.12.2012

Kadmium (im PM10)

1 Jahr (Kalenderjahr)

5 ng/m³

seit 31.12.2012

Nickel (im PM10)

1 Jahr (Kalenderjahr)

20 ng/m³

seit 31.12.2012

Benzo(a)pyren
(im PM10)

1 Jahr (Kalenderjahr)

1 ng/m³

seit 31.12.2012

--

seit 1.1.2005

Für Quecksilber ist kein Zielwert festgelegt; hier sind nur orientierende Messungen vorgeschrieben, die vom Umweltbundesamt
durchgeführt werden.

-8-

Monatsbericht Juli 2016

Kennwerttabellen
Tab. 3: Kohlenmonoxid
Juli 16
Lage

Straße

MM
GL12MM
MAX_8H

Station
117
174

Schildhornstr.
Frankfurter Allee

MM
mg/m³

GL12MM
mg/m³

MAX_8H
mg/m³

0,35
0,27

0,41
0,39

0,45
0,40

= Monatsmittel
= gleitendes 12-Monatsmittel
= max. 8-Stunden-Mittelwert (Grenzwert: 10 mg/m³)
= Grenzwert wurde nicht überschritten.

Tab. 4: Summe der Stickoxide
Juli 16
Station

MM

GL12MM

µg/m³

µg/m³

Lage

Stadtrand

027
032
077
085
145

Marienfelde
Grunewald
Buch
Friedrichshagen
Frohnau

10
10
10
10
9

18
18
19
16
17

Innenstadt

010
018
042
171
282

Wedding
Schöneberg
Neukölln
Mitte
Karlshorst

23
20
23
29
17

42
38
39
40
29

Straße

115
117
124
143
174
220

Hardenbergplatz
Schildhornstr.
Mariendorfer Damm
Silbersteinstr.
Frankfurter Allee
Karl-Marx-Str.

96
73
111
95
61
106

122
99
121
143
86
125

= Kritischer Wert für Vegetationsschutz

(30 µg/m³)

wurde eingehalten.

= Kritischer Wert für Vegetationsschutz

(30 µg/m³)

wurde überschritten.

MM
GL12MM

= Monatsmittel
= gleitendes 12-Monatsmittel

-9-

Monatsbericht Juli 2016

Tab. 5: Stickstoffdioxid
Juli 16
Station

MM

GL12
MM

U200

U200KJ

U200GL12

µg/m³

µg/m³

Anzahl

Anzahl

Anzahl

Stadtrand

027
032
077
085
145

Marienfelde
Grunewald
Buch
Friedrichshagen
Frohnau

9
10
8
9
8

14
14
14
13
13

0
0
0
0
0

0
0
0
0
0

0
0
0
0
0

Innenstadt

010
018
042
171
282

Wedding
Schöneberg
Neukölln
Mitte
Karlshorst

20
17
19
22
15

28
26
27
27
20

0
0
0
0
0

0
0
0
0
0

0
0
0
0
0

115
117

Hardenbergplatz
Schildhornstr.
Mariendorfer
Damm
Silbersteinstr.
Frankfurter Allee
Karl-Marx-Str.

48
41

52
46

1
0

1
0

1
1

49

47

0

0

0

45
35
49

53
41
50

0
0
0

1
0
0

2
0
0

Straße

124
143
174
220

MM
GL12MM
U200
U200KJ

= Monatsmittel
= gleitendes 12-Monatsmittel (Grenzwert seit 2010: 40 µg/m³)
= Anzahl der Überschreitungen des 1-Stundenmittels von 200 µg/m³
= Anzahl der Überschreitungen des 1-Stundenmittels von 200 µg/m³ im laufenden Kalenderjahr
(18 seit 2010 erlaubt)
U200GL12 = Anzahl der Überschreitungen des 1-Stundenmittels von 200 µg/m³ im gleitenden 12-Monatszeitraum

= Grenzwert wurde nicht überschritten.
= Grenzwert wurde überschritten.

- 10 -

Monatsbericht Juli 2016

Tab. 6: PM10
Juli 16
Lage

Station

Stadtrand
Innenstadt

Straße

MM
GL12MM
U50
U50KL
U50GL

032
077
085
010
042
171
117
124
143
174
220

Grunewald
Buch
Friedrichshagen
Wedding
Neukölln
Mitte
Schildhornstr.
Mariendorfer Damm
Silbersteinstr.
Frankfurter Allee
Karl-Marx-Str.

MM
µg/m³
12
16
14
17
19
19
19
20
20
20
25

GL12MM
µg/m³
17
21
20
23
23
24
24
28
27
29
29

U50
Anzahl
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0

U50KL
Anzahl
4
5
4
5
6
6
9
6
14
12
12

U50GL
5
6
10
16
10
16
20
16
25
30
23

= Monatsmittel
= gleitendes 12-Monatsmittel (Grenzwert: 40 µg/m³)
= Anzahl der Überschreitungen des 24-Stunden-Mittels von 50 µg/m³
= Anzahl der Überschreitungen des 24-Stunden-Mittels von 50 µg/m³ im laufenden Kalenderjahr
(erlaubt sind 35)
= Anzahl der Überschreitungen des 24-Stunden-Mittels von 50 µg/m³ im gleitenden 12-Monatszeitraum
(erlaubt sind 35)
= Grenzwert wurde nicht überschritten.
= Grenzwert wurde überschritten.

Tab. 7: Schwefeldioxid
Juli 16
Lage

Station

Innenstadt

282

Straße

174

GL12MM
U350
U350GL12

U125
U125GL12

MM
µg/m³

GL12MM
µg/m³

U350 U350GL12
Anzahl
Anzahl

Karlshorst

1

2

0

Frankfurter
Allee

2

2

0

U125
Anzahl

U125GL12
Anzahl

0

0

0

0

0

0

= gleitendes 12-Monatsmittel
= Anzahl der Überschreitungen des 1-Stundenwerts von 350 µg/m³ im Monat
= Anzahl der Überschreitungen des 1-Stundenwerts von 350 µg/m³ im gleitenden 12Monatszeitraum
(24 sind erlaubt)
= Anzahl der Überschreitungen des 24-Stunden-Mittelwerts von 125 µg/m³ im Monat
= Anzahl der Überschreitungen des 24-Stunden-Mittelwerts von 125 µg/m³ im gleitenden
12-Monatszeitraum (3 sind erlaubt)
= Grenzwert wurde nicht
= Grenzwert wurde überschritten.
überschritten.

- 11 -

Monatsbericht Juli 2016

Tab. 8: Benzol
Juli 16
Lage
InnenStadt
Straße

Station
010
042
117
174

Wedding
Neukölln
Schildhornstr.
Frankfurter Allee

MM
µg/m³
0,7
0,5
0,8
0,9

MM

= Monatsmittelwert

GL12MM

= gleitender 12-Monatsmittelwert (Grenzwert: 5 µg/m³)

GL12MM
µg/m³
0,9
1,0
1,4
1,5

= Grenzwert wurde nicht überschritten.

Tab. 9: Ozon
Juli 16
Lage

Stadtrand

Innenstadt

MM
GL12MM
MAX_8H
U120
U180
U240

Station

MM
µg/m³

GL12MM
µg/m³

MAX_8H
µg/m³

U120
U180 U240
Anzahl Anzahl Anzahl

027

Marienfelde

67

52

149

3

0

0

032

Grunewald

55

46

136

1

0

0

077

Buch

59

49

117

0

0

0

085

Friedrichshagen

65

54

123

2

0

0

145

Frohnau

59

48

119

0

0

0

010
042

Wedding
Neukölln

59
59

45
45

126
130

1
1

0
0

0
0

= Monatsmittel
= gleitendes 12-Monatsmittel
= maximaler gleitender 8-Stunden-Mittelwert
= Anzahl der Überschreitungen des täglichen gleitenden 8-Stunden-Mittelwerts von 120 µg/m³
= Anzahl der Überschreitungen des 1-Stundenwerts von 180 µg/m³ (Informationswert)
= Anzahl der Überschreitungen des 1-Stundenwerts von 240 µg/m³ (Alarmwert)
        
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