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Full text: Bundesbericht Forschung und Innovation Issue 2016

Daten und Fakten
zum deutschen Forschungsund Innovationssystem
Bundesbericht Forschung und Innovation 2016 –
Lorem
Ergänzungsband Iipsum dolor
Sunt, officius nessunditium nullat rempore sit volupta

Inhaltsübersicht	1

Inhaltsübersicht

HAUPTBAND
Bundesbericht Forschung und Innovation 2016
Teil I:	
	

Die forschungs- und innovationspolitischen Ziele
der Bundesregierung und ihre Schwerpunkte

Teil II:	

Das deutsche Forschungs- und Innovationssystem

Teil III:	

Die Forschungs- und Innovationspolitik des Bundes

Teil IV:	

Die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern

Teil V:	

Die internationale Zusammenarbeit in Forschung und Innovation

Teil VI:	

Die Forschungs- und Innovationspolitik der Länder

	

→

ERGÄNZUNGSBAND I:
DATEN UND FAKTEN ZUM DEUTSCHEN FORSCHUNGS- UND INNOVATIONSSYSTEM
ERGÄNZUNGSBAND II:
ORGANISATIONEN UND EINRICHTUNGEN IN FORSCHUNG UND WISSENSCHAFT
ERGÄNZUNGSBAND III:
FORSCHUNGS- UND INNOVATIONSPOLITIK DER LÄNDER

Hinweise auf weitere Informationen wie Internetadressen
sind mit einem blauen Pfeil gekennzeichnet.
Infoboxen erklären wichtige Begriffe, stellen Projekte oder
Programme vor oder geben zusätzliche Informationen.

2	

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

Inhalt

1	Ressourcen für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung (Input).......................................................... 5
1.1	Entwicklung der finanziellen Ressourcen für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung.................. 6
	
Entwicklung der Bruttoinlandsausgaben für Forschung und Entwicklung.................................................6
	
Ausgaben der Wirtschaft für Forschung und Entwicklung..............................................................................9
	
Bundesausgaben für Forschung und Entwicklung.......................................................................................... 11
	
Länderausgaben für Forschung und Entwicklung.......................................................................................... 15
	Wissenschaftsausgaben......................................................................................................................................... 17
	
Gemeinsame Förderung durch Bund und Länder........................................................................................... 17
	
Ressourcen der Hochschulen............................................................................................................................... 18
1.2	Entwicklung der personellen Ressourcen für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung................ 21
	
Forschungsnachwuchs: Hochschulabschlüsse und Promotionen.............................................................. 23
	
Mobilität von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern...................................................................... 26
1.3	Entwicklung der Ressourcen für Forschung und Entwicklung im internationalen Vergleich............28
	
Entwicklung der FuE-Ausgaben der Hochschulen und des Staates........................................................... 30
	
Entwicklung des FuE-Personals weltweit......................................................................................................... 33
2	Leistungsfähigkeit (Output)............................................................................................................................. 35
2.1	Ausgewählte Einzelindikatoren zur Messung des Outputs des deutschen
	
Forschungs- und Innovationssystems im internationalen Vergleich...................................................... 36
	Publikationen........................................................................................................................................................... 36
	Patente....................................................................................................................................................................... 37
	
Produkt- und Prozessinnovationen der deutschen Wirtschaft.................................................................... 40
	
Umsätze und Handelsvolumina........................................................................................................................... 41
2.2	
Das deutsche Forschungs- und Innovationssystem in internationalen
	Gesamtbetrachtungen ..................................................................................................................................... 43
	
Innovation Union Scoreboard.............................................................................................................................. 43
	
Innovationsindikator acatech/BDI..................................................................................................................... 44
	
Global Innovation Index........................................................................................................................................ 45
	
World Competitiveness Index.............................................................................................................................. 45
Tabellen	 ............................................................................................................................................................................... 47
	Kennzahlen............................................................................................................................................................... 47
	Datenquellen............................................................................................................................................................ 48
	Erhebungsarten....................................................................................................................................................... 48
	Sektoren.................................................................................................................................................................... 49
	Ressourcen................................................................................................................................................................ 49
	Klassifikationen........................................................................................................................................................ 50
	Gebietsbezeichnungen........................................................................................................................................... 51

Inhalt	

3

Tabellenübersicht................................................................................................................................................................. 52
Abbildungsverzeichnis......................................................................................................................................................156
Verzeichnis der Infoboxen................................................................................................................................................158
Impressum...........................................................................................................................................................................159

4	

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

Auf einen Blick
In diesem Ergänzungsband werden ausgewählte Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem (FuI-System) dargestellt. Diese beziehen sich auf die Ressourcen für Forschung und Entwicklung (Input) und die
FuE-Ergebnisse wie Publikationen, Patente und die wirtschaftliche Verwertung von Innovationen (Output).

Im ersten Teil werden Daten zu den finanziellen und
personellen Ressourcen für Forschung und Entwicklung beschrieben. Ausgewählte Indikatoren werden im
internationalen Vergleich dargestellt. Der Schwerpunkt
liegt auf den FuE-Ausgaben von Wirtschaft, Staat und
Hochschulen.
Im zweiten Teil richtet sich der Blick auf die Ergebnisse,
die durch diese Aktivitäten erzielt werden. Zur Einordnung der Erfolge des deutschen FuI-Systems werden
diese international verglichen. Es werden zunächst
Einzelindikatoren betrachtet.
Zur Bewertung der Leistungsfähigkeit von Staaten
bedarf es über solche Betrachtungen hinaus jedoch

Datenportal des BMBF
Im Datenportal des BMBF findet sich unter der Adresse
www.datenportal.bmbf.de ein reichhaltiges Angebot
an Zahlen zu den Themenbereichen Wissenschaft, Forschung, Entwicklung, Innovation und Bildung. Neben
den Tabellen des Bundesberichts Forschung und Innovation enthält das Portal Daten zu den Themen Bildung
und Wissenschaft. Die Tabellen des Bundesberichts
Forschung und Innovation selbst sind im Datenportal
darüber hinaus detaillierter und mit längeren Zeitreihen
als im Bericht verfügbar. Die Datenbasis des Portals
wird je nach Datenlage in halbjährlichen oder jährlichen
Intervallen aktualisiert.
Das Datenportal des BMBF enthält neben den Informationen zu den genannten Themenbereichen vor allem
Angaben zu den Ausgaben von Bund und Ländern. Der
Bereich Forschung und Entwicklung umfasst Statistiken zu den Forschungsausgaben des Staates und der

einer zusammenfassenden Untersuchung von Aufwandsgrößen und Ergebnisindikatoren. Daher werden verschiedene Input- und Output-Indikatoren
zusammengeführt und eine weitere Einordnung der
Leistungsfähigkeit Deutschlands im internationalen
Vergleich mit Hilfe solcher zusammengesetzter Indikatoren vorgenommen.
Die dem Bundesbericht Forschung und Innovation
zugrunde liegenden Daten werden darüber hinaus in
diesem Ergänzungsband ausführlich tabellarisch dargestellt. Diese Tabellen sind auch im Datenportal des
BMBF verfügbar (siehe auch Infobox Datenportal des
Bundes). Über das Datenportal hinausgehende Quellen
werden im Text ausgewiesen.

Wirtschaft, zu FuE-Personal und zu Patenten.
Auch Kenngrößen zum Innovationsverhalten
sind dargestellt. Im Themenbereich Bildung
stehen u. a. Statistiken zum Elementarbereich, zu
Kindergärten, Tageseinrichtungen und Schulen,
aber auch zu Hochschulen (u. a. Studierende,
Hochschulpersonal), Weiterbildung und Ausbildungsförderung (BAföG, Meister-BAföG) zur Verfügung.
Die Bedienung wurde so gestaltet, dass die Daten durch
eine Auswahl von Schlagworten oder durch Navigation
in der thematischen Gliederung recherchiert werden können. Im Glossar findet man in alphabetischer
Reihenfolge zudem Erklärungen zu wichtigen Begriffen und Abkürzungen. Die Ergebnisse lassen sich in
verschiedenen Ausgabeformaten (HTML, PDF, Excel)
herunterladen und verwenden.
Weitere Informationen im Internet
Bildung und Forschung in Zahlen 2015. Ausgewählte
Fakten aus dem Daten-Portal des BMBF:
www.datenportal.bmbf.de/portal/de/bildung_und_forschung_in_zahlen_2015.pdf

EB I – Ressourcen für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung (Input)	

1	

5

Ressourcen für Wissenschaft, Forschung und
Entwicklung (Input)

Die internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands hängt wesentlich von einem leistungsstarken FuI-System ab.
Hierfür werden entsprechende Ressourcen benötigt, das heißt finanzielle Mittel und Personal für Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und FuE-Einrichtungen in der privaten Wirtschaft. Die Bruttoinlandsausgaben
für Forschung und Entwicklung (BAFE) sind der zentrale Indikator für den Umfang der finanziellen Ressourcen, die für
das FuI-System aufgebracht werden.

In Deutschland wurden im Jahr 2013 durch Staat und
Wirtschaft 79,7 Mrd. Euro für FuE ausgegeben. Niemals
zuvor wurde so viel Geld in FuE investiert. Im europäischen Vergleich belegt Deutschland damit den ersten
Platz.
Im Jahr 2014 stiegen die Ausgaben für FuE nach vorläufigen Berechnungen weiter auf 83,9 Mrd. Euro. Deutschland gehört damit auch weltweit zur Spitzengruppe der
Länder mit einer hohen FuE-Intensität.
Der Anteil der Bruttoinlandsausgaben für Forschung
und Entwicklung am Bruttoinlandsprodukt liegt 2014
voraussichtlich bei 2,88 %. Das Ziel der Strategie Europa
2020, jährlich 3 % vom Bruttoinlandsprodukt für FuE
auszugeben, ist damit in Deutschland nahezu erreicht
(siehe auch Infobox Die Lissabon-Strategie und das DreiProzent-Ziel).
Gut zwei Drittel der Ausgaben für FuE entfallen auf
den Wirtschaftssektor. Diese Mittel werden sowohl
für eigene FuE-Aktivitäten der Unternehmen als auch
für gemeinsame FuE-Projekte mit Partnern aus der
Wirtschaft und Wissenschaft aufgewandt. Zudem hat
die öffentlich finanzierte Forschung in Deutschland
einen hohen Stellenwert. Bund und Länder gaben 2013
rund 23,2 Mrd. Euro für FuE aus, damit finanzierte der
Staat knapp 30 % aller FuE-Ausgaben. Ein Großteil der
FuE-Ausgaben des Bundes wird über das BMBF bereitgestellt (für einen Überblick über das deutsche Forschungs- und Innovationssystem und seine Struktur
und Akteure siehe auch Hauptband II 1 Überblick über
das deutsche Forschungs- und Innovationssystem).
Über 600.000 Personen waren in Deutschland im Jahr
2014 in FuE beschäftigt. Die Anzahl der FuE-Beschäf-

Die Lissabon-Strategie und das
Drei-Prozent-Ziel

Beim Treffen der Staats- und Regierungschefs im
März 2000 in Lissabon hat sich die EU ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Europa sollte bis zum Jahr 2010
zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten
wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt werden.
Seitdem streben die Mitgliedstaaten der Europäischen Union an, drei Prozent ihres BIP in Forschung
und Entwicklung zu investieren, um so einen Beitrag zur Stärkung eines nachhaltigen und dauerhaften Wachstums zu leisten. Das Drei-Prozent-Ziel für
Forschung und Entwicklung wurde nach Auslaufen
der Lissabon-Strategie in der neuen europäischen
Wachstumsstrategie Europa 2020, die vom Europäischen Rat am 17. Juni 2010 verabschiedet wurde,
fortgeschrieben (siehe auch Hauptband Teil V 2.1
Deutschlands Rolle in Europa).
Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund
und Ländern (GWK) ist beauftragt, den Regierungschefinnen und -chefs von Bund und Ländern jährlich einen Sachstandsbericht zum Drei-Prozent-Ziel
für FuE vorzulegen. Der letzte Bericht ist zugänglich
unter www.gwk-bonn.de/fileadmin/Papers/GWKHeft-46-Strategie-Europa-2020.pdf

tigten hat sich gegenüber dem Jahr 2000 damit um
22 % erhöht. Dies entspricht einem Zuwachs von mehr
als 100.000 Personen.

6	

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

1.1	 Entwicklung der finanziellen Ressourcen
für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
In Deutschland steigen die Bruttoinlandsausgaben für Forschung und Entwicklung weiter an. Neben der Wirtschaft
kommt dem staatlichen Sektor eine zentrale Rolle zu. Er verwendete im Jahr 2013 einschließlich der privaten Institutionen ohne Erwerbszeck 11,9 Mrd. Euro für Forschung und Entwicklung. Seit dem Jahr 2005 sind diese Mittel um über
50 % gestiegen.

werden. Sie haben in Deutschland kontinuierlich
zugenommen und sich seit 1991 mehr als verdoppelt.
Vor allem nach 2005 sind sie stark angewachsen (Abb.
EB I-1).

FuE-Ausgaben umfassen die Finanzierung systematischer, schöpferischer Arbeit zur Erweiterung des
vorhandenen Wissens (siehe auch Infobox FrascatiManual).

Auch der Anteil der BAFE am Bruttoinlandsprodukt
(BIP), die sogenannte Forschungsintensität, ist in
Deutschland seit Mitte der 90er Jahre von einem Wert
von 2,19 % auf einen Wert von 2,43 % im Jahr 2005
zunächst in kleinen Schritten gestiegen, um dann –
vor allem ab 2008 – auf einen Wert von 2,88 % im Jahr
2014 (vorläufige Berechnungen) deutlich zu wachsen.
Deutschland hat damit das Drei-Prozent-Ziel nahezu
erreicht (Abb. EB I-2). Seit der Revision der volkswirt-

Entwicklung der Bruttoinlandsausgaben für Forschung und
Entwicklung
Die Bruttoinlandsausgaben für FuE (BAFE) stellen den
zentralen Indikator für den Umfang der finanziellen
Ressourcen dar, die für das FuI-System aufgebracht

Abb. EB I-1:

Entwicklung der Bruttoinlandsausgaben für Forschung und Entwicklung in Deutschland
(in Mio. Euro)

90.000

79.730

79.110

75.569

67.078

66.594

58.967

55.930

55.097

54.727

53.551

52.236

48.352

44.642

42.916

37.848

30.000

40.454

40.000

41.206

50.000

50.825

60.000

61.501

70.000

70.014

80.000

20.000
10.000
0
1991

|

1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013

Datenbasis: Tabelle 1, Datenportal des BMBF, Tabelle 1.1.1

EB I – Entwicklung der finanziellen Ressourcen für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung	

7

Abb. EB I-2: 	 Anteil der Bruttoinlandsausgaben für Forschung und Entwicklung am Bruttoinlandsprodukt
in Deutschland (in Prozent)
3,0

2,73

2,7

2,18

2,1

2,14

2,19

2,2

2,45

2,47

2,43

2,43

2,47

2,43

2,40

2,22

2,3

2,40

2,35

2,47

2,5
2,4

2,88

2,60

2,6

2,72

2,80

2,8

2,84

2,88

2,9

2,0
1991

|

1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014

Datenbasis: Tabelle 1, Datenportal des BMBF, Tabelle 1.1.1; Zahlenangabe 2014: vorläufige Berechnung des Statistischen Bundesamtes

schaftlichen Gesamtrechnung (VGR) im Jahr 2014
werden Ausgaben für Forschung und Entwicklung als
Investitionen gewertet und fließen damit direkt in
die Berechnung des Bruttoinlandsprodukts ein. Die
damit verbundene rückwirkende Erhöhung der BIPZeitreihe führt zu niedrigeren FuE-Intensitäten bis

Frascati-Manual

Das Frascati-Manual der OECD ist die Basis für die
Messung von Forschung und Entwicklung und damit
ein entscheidendes Werkzeug für Statistiker, Wissenschaftler und Politiker. Das Handbuch legt grundlegende Konzepte und Richtlinien für die Erhebung
von Daten und Klassifikationen für das Erstellen von
Statistiken fest. Es stellt sicher, dass Begriffe aus Forschung und Entwicklung einheitlich benutzt werden,
und ermöglicht dadurch internationale Vergleiche.
Das Frascati-Manual wurde zuletzt 2015 aktualisiert
(vgl. Frascati-Manual – 2015 Edition – Guidelines for
Collecting and Reporting Data on Research and Experimental Development, OECD). Bei dieser Revision
wurden die Definitionen an die Anforderungen der

ins Jahr 1991. Ein Vergleich mit den im Bundesbericht
Forschung und Innovation 2014 dargestellten FuEIntensitäten ist damit nicht mehr möglich (siehe auch
Infobox Revision der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung).

Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung angepasst
sowie zum Teil aktualisiert, klarer gefasst und mit
Beispielen unterfüttert. Forschung und Entwicklung
umfasst danach schöpferische und systematische
Arbeit zur Erweiterung des vorhandenen Wissens, einschließlich des Wissens über die Menschheit, Kultur
und Gesellschaft, sowie die Verwendung dieses Wissens mit dem Ziel, neue Anwendungsmöglichkeiten
zu finden. In Abgrenzung zu den Wissenschaftsausgaben umfassen die FuE-Ausgaben keine Ausgaben für
wissenschaftliche Lehre und Ausbildung und sonstige
wissenschaftliche Tätigkeiten (z. B. wissenschaftliche
und technische Informationsdienste).
Das Frascati-Manual 2015 ist komplett oder in einzelnen Abschnitten zugänglich:
www.oecd.org/sti/inno/frascati-manual.htm

8	

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

Der Rückgang des Anteils der Bruttoinlandsausgaben
für Forschung und Entwicklung am Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2013 ist neben stagnierenden FuE-Ausgaben der Unternehmen auf die Verlagerung von interner
auf externe FuE sowie auf methodische Bereinigungen
der FuE-Statistik zurückzuführen.
Die BAFE verteilen sich unterschiedlich auf die einzelnen Sektoren, in denen FuE durchgeführt wird. Die
Wirtschaft verwendete im Jahr 2013 53,6 Mrd. Euro
für die Durchführung von FuE. Dies entspricht einem
Anteil von 67 % an den gesamten BAFE. Für die im
Wesentlichen durch den Staat geförderten außeruniversitären Forschungseinrichtungen (einschließlich
bundes-, landes- und gemeindeeigene Forschungseinrichtungen sowie private Institutionen ohne Erwerbszweck) wurden rund 11,9 Mrd. Euro aufgewendet, die
ebenfalls öffentlich finanzierten Hochschulen verausgabten 14,3 Mrd. Euro für FuE (siehe auch Abb. EB I-3
und Hauptband II 2 Finanzierung und Durchführung
von Wissenschaft, Forschung und Entwicklung).
Die große Bedeutung des Wirtschaftssektors zeigt sich
auch bei der Betrachtung der Finanzierung von FuE

Revision der Volkswirtschaftlichen
Gesamtrechnung

Im Jahr 2014 wurde die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) europaweit einer Revision
unterzogen. Grund dafür ist eine Neufassung des
Europäischen Systems der Volkswirtschaftlichen
Gesamtrechnungen (ESVG), das auf dem international
gültigen „System of National Accounts“ (SNA) der
Vereinten Nationen beruht. Bislang wurde angenommen, dass es sich bei FuE um eine Vorleistung
handelt, die im Produktionsprozess im Laufe eines
Jahres verbraucht wird. Seit der Revision der VGR wird
Forschung und Entwicklung als Investition behandelt
und ist damit relevant für die Berechnung des Bruttoinlandprodukts (BIP).
Eine erste unmittelbare Folge der Umstellung ist ein
Anstieg des BIP um rund drei Prozent gegenüber der

(vgl. Tabelle 1 und Tabelle 2). Der Wirtschaftssektor war
2013 mit rund 52,2 Mrd. Euro fast zu zwei Dritteln an
der Finanzierung der BAFE beteiligt. Dies bezieht sich
auf die Gesamtheit aller FuE-Ausgaben der Wirtschaft,
unabhängig davon, wo die FuE-Arbeiten durchgeführt
werden: in der Wirtschaft selbst oder in staatlichen
bzw. gemeinnützigen oder öffentlichen Einrichtungen
wie etwa Hochschulen. Dieser Wert ist im internationalen Vergleich sehr hoch und gilt als charakteristisches
Kennzeichen für das deutsche FuI-System.
Der Staat finanziert knapp 30 % der BAFE. Daneben
gewinnt die Finanzierung aus dem Ausland seit einigen
Jahren an Bedeutung: Dies zeigt eine zunehmende
Attraktivität des Standorts Deutschlands für internationale Investoren und ist zudem Indiz für einen
zunehmenden globalen Wissenstransfer.
Der Großteil der FuE-Ausgaben aus dem Ausland entfällt auf FuE-Ausgaben aus verbundenen Unternehmen
an Unternehmen im Wirtschaftssektor in Deutschland.
Zudem spielt die Finanzierung von FuE aus EU-Förderprogrammen eine wichtige Rolle.

alten Berechnungsmethode. Diese Korrektur des BIP
wirkt sich auf eine Reihe von wirtschaftspolitischen
Kennzahlen aus, die sich in Relation zum BIP berechnen. Dazu zählt auch das Drei-Prozent-Ziel für Forschung und Entwicklung. Deutschland hatte dieses
Ziel im Jahr 2012 vor der Revision der VGR mit 2,97
% nahezu erreicht. Aufgrund der Neuberechnung des
BIPs ist dieser Wert im Nachhinein jedoch korrigiert
worden auf 2,88 %. Diese Veränderungen der Relation
zwischen Forschungsausgaben und BIP wurde bis
1991 zurück angepasst.
Bei einem Vergleich dieser Zahlen mit früher gemeldeten Zahlen (vgl. zum Beispiel Bundesbericht
Forschung und Innovation 2014) ist daher diese
Revision der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung
zu beachten.
Quelle: Wissenschaftsstatistik GmbH im Stifterverband (2015): Zahlen & Fakten April 2015.

EB I – Entwicklung der finanziellen Ressourcen für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung	

Abb. EB I-3: 	 Entwicklung der Bruttoinlandsausgaben für Forschung und Entwicklung nach
durchführenden Sektoren (in Prozent und in Mio. Euro)

9

14,9 %

13,7 %
14,4 %
16,2 %

17,9 %

17,3 %

79.730

53.551

37.848

69,3 %

67,2 %

69,0 %

60.000
50.000
40.000
30.000
20.000
10.000
0
1991

1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013
	Wirtschaft

	Hochschulen

	

Staat und private Institutionen ohne Erwerbszweck
Datenbasis: Tabelle 1, Datenportal des BMBF, Tabelle 1.1.1

Ausgaben der Wirtschaft
für Forschung und Entwicklung
Die internen FuE-Ausgaben der Wirtschaft beliefen
sich im Jahr 2013 auf 53,6 Mrd. Euro und stiegen im
Jahr 2014 um 6,4 % auf 57 Mrd. Euro. Für das Jahr 2015
wurden 59 Mrd. Euro geplant, dies entspricht einem
1
Zuwachs von 3,6 %. Traditionell konzentriert sich
die Durchführung von FuE im Wirtschaftssektor in
Deutschland auf den Fahrzeugbau, die Chemische und
Pharmazeutische Industrie, die Herstellung von DVGeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen
und den Maschinenbau. Entsprechend zeichnen sich
1	 FuE-Aufwendungen von Unternehmen, die mit eigenem Forschungspersonal getätigt werden, werden als interne FuE-Aufwendungen
bezeichnet. Forschungsaufträge an andere Unternehmen, Hochschulen oder Forschungsinstitute werden als externe FuE-Aufwendungen
bezeichnet.

insbesondere diese Branchen durch hohe FuE-Ausgaben aus (siehe Abb. EB I-4 sowie Tabellen 23 bis 25). Auf
die genannten Branchen entfallen in Deutschland rund
70 % der gesamten FuE-Ausgaben der Wirtschaft und
mit über 90 % der überwiegende Teil der FuE-Ausgaben
des Verarbeitenden Gewerbes.
Unterteilt nach Forschungsintensitäten entfällt in
Deutschland knapp die Hälfte der FuE-Ausgaben der
Wirtschaft auf die hochwertige Technik. Auf den Bereich der Spitzentechnologie entfallen rund ein Viertel
der FuE-Ausgaben. Zugleich sind die FuE-Ausgaben
stark von Großunternehmen bestimmt. Etwa 85 % der
FuE-Ausgaben entfallen auf Unternehmen mit mehr
2
als 500 Beschäftigten.
2	 Vgl. Wissenschaftsstatistik GmbH im Stifterverband für die Deutsche
Wissenschaft (Hrsg.) (2015): a:rәn'di: Zahlenwerk 2015 – Forschung
und Entwicklung in der Wirtschaft 2013, Essen, Tabelle 3.1.3.

10 	

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

Abb. EB I-4: 	 Entwicklung der internen FuE-Ausgaben des Wirtschaftssektors im Verarbeitenden Gewerbe
nach der Wirtschafts­gliederung (in Prozent und in Mio. Euro)
50.000

46.333
43.733

45.000
37.934

40.000

38.712

5,0  %
2,8  %

40.241

11,7  %

4,9  %
2,8  %
11,6  %

35.000
30.000

20,6  %

19,7  %

25.000

18,2  %

20.000
15.000

40.778

46.049 

92,1 %

10.000
5.000

92,2  %

19,3  %

41,7  %

41,5  %

0
2007
	
	
	
	
	
	

2008

2009

2010

2011

2012

2013

Sonstiges Verarbeitendes Gewerbe [C10–C19, C23, C31–C33]
Metallerzeugung und -bearbeitung, Metallerzeugnisse [C24, C25]
Maschinenbau [C28]
DV-Geräte, elektronische und optische Erzeugnisse und elektrische Ausrüstungen [C26, C27]
Chemische und Pharmazeutische Industrie (inkl. Gummi- und Kunststoffwaren) [C20, C21, C22]
Fahrzeugbau [C29, C30]
Datenbasis: Tabelle 23, Datenportal des BMBF, Tabelle 1.5.1

Erhebung von Daten zu Forschung
und Entwicklung in der Wirtschaft

Im Auftrag des BMBF erhebt in Deutschland die Wissenschaftsstatistik GmbH, eine Tochtergesellschaft
des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft
e.V., jedes Jahr die Zahlen zu FuE der Unternehmen
des Wirtschaftssektors und der Institutionen für
Gemeinschaftsforschung nach einheitlichen internationalen OECD-Vorgaben. Damit stellt sie Daten
bereit, die für Unternehmen, Verbände der Wirtschaft,
für Politik und Wissenschaft wichtige Entscheidungsund Planungsgrundlage sind.
Die FuE-Statistik ist seit vielen Jahren zudem Bestandteil der FuE-Berichterstattung des BMBF für
Deutschland. Sie fließt in die offiziellen FuE-Meldun-

gen Deutschlands an internationale Organisationen
(EUROSTAT, OECD) gemäß der EU-Verordnung Nr.
995/2012 ein und ist damit auch Basis für den internationalen Vergleich der FuE-Tätigkeit der deutschen
Wirtschaft.
Die Grundgesamtheit umfasst alle FuE-treibenden
Unternehmen in Deutschland. Berichtseinheit bei den
Unternehmen ist in der Regel die kleinste bilanzierende Einheit. Befragt werden Unternehmen, bei denen
angenommen wird, dass sie FuE betreiben.
Die letzte Vollerhebung wurde 2014 durchgeführt
und 2015 veröffentlicht. Sie analysiert die Daten für
das Jahr 2013.
2015 wurden Daten für 2014 nur bei einer Stichprobe
von Unternehmen erhoben.

EB I – Entwicklung der finanziellen Ressourcen für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung	

Weitere Informationen im Internet:

11

Schasse, U. et al. (2016): Forschung und Entwicklung in Staat und Wirtschaft, Studien zum deutschen Innovationssystem 2-2016, Berlin: EFI:
www.e-fi.de/fileadmin/Innovationsstudien_2016/
StuDIS_02_2016.pdf

Analysen zu Forschung und Entwicklung in der
Wirtschaft 2013: www.stifterverband.org/arendianalysen_2015 sowie www.stifterverband.org/
arendi-zahlenwerk_2015

Gehrke, B.; Frietsch, R.; Neuhäusler, P.; Rammer,
C. (2013): Neuabgrenzung forschungsintensiver
Industrien und Güter – NIW/ISI/ZEW-Listen
2012, Studien zum deutschen Innovationssystem,
Berlin: EFI: www.e-fi.de/fileadmin/Innovationsstudien_2013/StuDIS_08-2013-NIW_ISI_ZEW.pdf

Analysen zu Forschung und Entwicklung in der
Wirtschaft 2014: www.stifterverband.org/facts_
forschung_und_entwicklung_2014

Bundesausgaben für Forschung und
Entwicklung

für FuE weiter zu. Gemäß den Haushaltsplanungen belaufen sie sich in diesem Jahr auf 15,8 Mrd. Euro (Soll).
Auf das BMBF, das BMWi sowie das BMVg3 entfielen zusammengenommen 86,3 % der für 2016 geplanten Gesamtausgaben des Bundes, 60 % der FuE-Ausgaben des
Bundes entfallen auf das BMBF (siehe auch Abb. EB I-6).

Die Bundesausgaben für FuE beliefen sich im Jahr 2013
auf 14,3 Mrd. Euro gegenüber 9,0 Mrd. Euro im Jahr
2005. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 60 %
(siehe Abb. EB I-5). 2016 nehmen die Bundesausgaben

3	 Die Ressortzuschnitte und Ressortbezeichnungen entsprechen

der organisatorischen Aufteilung der Bundesregierung der 18.
Legislaturperiode.

Abb. EB I-5:	Entwicklung der Ausgaben des Bundes für Forschung und Entwicklung (in Mio. Euro)
18.000

15.802

14.901

14.275

14.189
14

13.420

12.765

13.286

9.300
06

12

9.028
05

11

8.862
04

10.925

9.119

9.081
03

9.090

02

8.479

01

8.325

00

8.496

8.293

8.400

96

99

8.310

95

8.148

8.574

94

98

8.834

93

6.000

97

8.632

92

8.000

91

10.000

10.140

12.000

11.973

14.000

13

16.000

4.000
2.000

* Soll-Ausgaben

20
15
*
20
16
*

20

20

20

20

10

20

09

20

08

20

07

20

20

20

20

20

20

20

20

19

19

19

19

19

19

19

19

19

0

Datenbasis: Tabelle 4, Datenportal des BMBF, Tabelle 1.1.4

12 	

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

Abb. EB I-6: 	 Ausgaben des Bundes für Forschung und Entwicklung in Deutschland nach Ressorts 2016
(Soll in Mio. Euro)
BMWi
3.373
803

2.158

285,6

BMBF

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

203,6

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und
Reaktorsicherheit

184,0

Bundesministerium für Gesundheit

130,1
9.468

Allgemeine Finanzverwaltung

439,9
BMVg

15.802

Bundesministerium für Ernährung
und Landwirtschaft

652,2

79,0
54,1
130,0

Bundeskanzleramt (inkl. Beauftragte der Bundesregierung
für Kultur und Medien)
Auswärtiges Amt
Bundesministerium des Inneren
Summe der übrigen nicht einzeln ausgewiesenen Ressorts

Datenbasis: Tabelle 4, Datenportal des BMBF, Tabelle 1.1.4

Die Bundesausgaben für FuE entfallen zu großen Teilen
auf die Förderbereiche Gesundheitsforschung und
Gesundheitswirtschaft, Luft- und Raumfahrt sowie
Klima, Umwelt, Nachhaltigkeit, Energieforschung und
Energietechnologien.
Eine erhebliche Bedeutung haben zudem die Bereiche
Großgeräte der Grundlagenforschung sowie die Innovationsförderung des Mittelstandes (siehe auch Abb.
EB I-7 sowie Hauptband Teil III Die Forschungs- und
Innovationspolitik des Bundes; die Ausgaben des BMBF
nach Förderschwerpunkten können Tabelle 6 entnommen werden).
Die Darstellung der FuE-Ausgaben nach Förderbereichen basiert auf der Leistungsplansystematik des
Bundes (siehe auch Infobox Leistungsplansystematik).
Dabei sind die FuE-Ausgaben des Bundes unabhängig
von dem finanzierenden Ressort den forschungsthematischen Gesichtspunkten zugeordnet. Gleiches gilt
für die institutionelle Förderung der außeruniversitären Forschungseinrichtungen: auch diese Mittel sind
auf die Leistungsplansystematik verteilt.
Der Bund finanziert FuE vor allem im Rahmen der
institutionellen Förderung, der Projektförderung und
der Ressortforschung. Der Anteil der Projektförderung

Leistungsplansystematik

Die Leistungsplansystematik des Bundes gruppiert
die Forschungsausgaben des Bundes nach forschungsthematischen Gesichtspunkten. Sie unterscheidet hierzu übergeordnete Forschungsbereiche,
die jeweils mehrere Forschungsschwerpunkte
umfassen. Mit der Leistungsplansystematik werden
die FuE-Ausgaben des Bundes unabhängig vom
finanzierenden Ressort Forschungsthemen zugeordnet. Auch die institutionellen Mittel der außeruniversitären Forschungseinrichtungen werden den
Bereichen der Leistungsplansystematik zugeordnet. Die FuE-Leistungsplansystematik ist zugleich
Grundlage für die Forschungskoordinierung innerhalb der Bundesregierung und sorgt für Transparenz
der FuE-Aktivitäten aller Ressorts.
Die Zuordnung der einzelnen Ausgaben bzw.
Projekte erfolgt nach dem Schwerpunktprinzip.
Eine Mehrfachzuordnung ist nicht möglich, was
aufgrund der häufig interdisziplinären Ausrichtung
von Forschungsprojekten zu gewissen Unschärfen
führen kann.

EB I – Entwicklung der finanziellen Ressourcen für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung	

13

Abb. EB I-7:	 FuE-Ausgaben des Bundes nach Förderbereichen 2016 (Soll, in Mio. Euro)
0

500

1.000

1.500

2.000

2.500

Gesundheitsforschung und Gesundheitswirtschaft (A)
Bioökonomie (B)
Zivile Sicherheitsforschung (C)
Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (D)
Energieforschung und Energietechnologien (E)
Klima, Umwelt, Nachhaltigkeit (F)
Informations- und Kommunikationstechnologien (G)
Fahrzeug- und Verkehrstechnologien (H)
Luft- und Raumfahrt (I)
Arbeitsbedingungen und im Dienstleistungssektor (J)
Nanotechnologien und Werkstofftechnologien (K)
Optische Technologien (L)
Produktionstechnologien (M)
Raumordnung und Stadtentwicklung; Bauforschung (N)
Innovationen in der Bildung (O)
Geisteswissenschaften; Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (P)
Innovationsförderung des Mittelstandes (Q)
Innovationsrelevante Rahmenbedingungen (R)
Wehrwissenschaftliche Forschung (S)
Förderorganisationen, Umstrukturierung der Forschung im Beitrittsgebiet (T)
Großgeräte der Grundlagenforschung (U)
Datenbasis: Tabelle 5, Datenportal des BMBF, Tabelle 1.1.5

(direkte Projektförderung und indirekte Forschungsund Innovationsförderung) und der extramuralen
Ressortforschung, die auch die Ausgaben für Aufträge
im Rahmen der Ressortforschung umfasst, nicht aber
die Grundfinanzierung der Bundeseinrichtungen mit
Ressortforschungsaufgaben, ist dabei am größten mit
planmäßig 7,4 Mrd. Euro (Soll 2016). Fast gleichauf folgt
dahinter die institutionelle Förderung mit 7,2 Mrd.
Euro (siehe Tabelle 8).
Auch die Ausgaben des Bundes für FuE im Rahmen
der direkten Projektförderung und extramuralen
Ressortforschung wurden in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert. Für das Jahr 2016 sind
entsprechende Ausgaben in Höhe von 6,5 Mrd. Euro geplant. Auf das BMBF, das BMWi sowie das BMVg entfallen zusammengenommen 81,3 % dieser Ausgaben, auf
das BMBF allein 55,5 % (die Ausgaben des Bundes für
Wissenschaft, Forschung und Entwicklung im Rahmen
der Projektförderung und der Ressortforschung nach
Förderbereichen und -schwerpunkten sind in Tabelle 7
dargestellt).

Der höchste Anteil der FuE-Ausgaben des Bundes
nach Empfängergruppen entfiel im Jahr 2014 mit
55,4 % auf die Organisationen ohne Erwerbszweck.
Hierzu zählen die Deutsche Forschungsgemeinschaft
(DFG), die Max-Planck-Gesellschaft (MPG), die Fraunhofer-Gesellschaft (FhG), die Helmholtz-Gemeinschaft (HGF) sowie die Leibniz-Gemeinschaft (siehe
auch Abb. EB I-8 sowie Hauptband II 2 Finanzierung
und Durchführung von Wissenschaft, Forschung und
Entwicklung und EB II FuE-durchführende Organisationen und Einrichtungen). Die zweitstärkste Empfängergruppe der FuE-Ausgaben des Bundes waren die
Gebietskörperschaften mit 20,3 %, davon entfallen auf
den Bund 8,1 % und auf die Länder und Gemeinden
12,3 %.
Ins Ausland fließen 8,6 % der FuE-Ausgaben des Bundes. Der größte Teil dieser Mittel entfällt auf Beiträge
an internationale wissenschaftliche Organisationen
und an zwischenstaatliche Forschungseinrichtungen
(Tabelle 9).

14 	

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

Ein gutes Viertel (26,5 %, 3,4 Mrd. Euro) der im Inland
vom Bund finanzierten FuE entfiel im Jahr 2014 auf die
ostdeutschen Länder einschließlich Berlin (Tabelle 14).

Betrachtet man nur die Ausgaben des Bundes für FuE im
Rahmen der Projektförderung und der Ressortforschung
nach Empfängergruppen, so fließen diese zu jeweils über
einem Drittel an die Organisationen ohne Erwerbszweck
und an Empfänger in der Wirtschaft sowie zu einem
Fünftel an die Hochschulen (Tabelle 10). Gut 40 % der
FuE-Ausgaben des Bundes an die gewerbliche Wirtschaft
werden vom BMWi verausgabt (Tabelle 9; zu den FuEAusgaben des Bundes an Unternehmen und Gesellschaften der Wirtschaft nach der Wirtschaftsgliederung
siehe Tabelle 12; zu den FuE-Ausgaben des Bundes an
Bundeseinrichtungen mit FuE-Aufgaben und zur Höhe
der extramuralen Ressortforschung nach Ressorts und
Forschungseinrichtungen siehe Tabelle 11; die FuE-Ausgaben des Bundes an internationale wissenschaftliche
Organisationen und zwischenstaatliche Forschungseinrichtungen finden sich in Tabelle 13).

Erklärtes Ziel der Bundesregierung ist es, kleine und
mittlere Unternehmen (KMU) besonders zu fördern. Im
Zeitraum 2007 – 2015 wurde entsprechend die FuEFörderung des Bundes an und zugunsten von KMU
von 783 Mio. Euro auf 1.445 Mio. Euro weiter deutlich
ausgebaut. Dies entspricht einem Zuwachs dieser
Förderung um über 10 % jährlich in diesem Zeitraum
(siehe auch Abb. EB I-9). Die Formulierung „zugunsten von KMU“ beschreibt hierbei die Ist-Ergebnisse
der entsprechenden Titel des BMWi aus sogenannten
technologieoffenen Programmen (z. B. Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand). Von diesen Mitteln geht
ein erheblicher Teil direkt an KMU. Die übrigen Mittel

Abb. EB I-8:	Entwicklung der Ausgaben des Bundes für Forschung und Entwicklung nach Empfängergruppen
(in Prozent und Mio. Euro)
8,6 %
12,2 %
30,4 %

55,4 %

10,2 %

15,6 %
19,7 %

8.632

14.189

9.119

39,2 %

48,5 %

19,5 %

20,2 %

20,1 %

8.000
7.000
6.000
5.000
4.000
3.000
2.000
1.000
0
1991

	

1993

1995

1999

2001

Organisationen ohne Erwerbszweck

	

	Gebietskörperschaften

1997

2003

2005

2007

2009

2011

2014

Gesellschaften und Unternehmen der Wirtschaft

	Ausland
Datenbasis: Tabelle 9, Datenportal des BMBF, Tabelle 1.1.8

EB I – Entwicklung der finanziellen Ressourcen für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung	

15

Abb. EB I-9: 	 Projektförderung des Bundes an und zugunsten von KMU gemäß nationaler Definition
(in Mio. Euro)
1.600
1.400
1.200
930

400

477
306

862

825

783

800

562
368

543

500

455

897

515

566

546

548

397

320

200

882

693

654

646

1.445

1.428

1.236

1.154

1.101

1.000

600

1.428

1.340

53

0
2007

	

	
	
	
	

2008

2009

2010

2011

2012

technologiespezifische Programme aller Ressorts ohne BMVg (an KMU)
technologieoffene Programme des BMWi (an und zugunsten von KMU)
Bund insgesamt (an und zugunsten KMU)
Ergänzend: Vorübergehende zusätzliche Mittel im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms
Mittelstand aus dem Konjunkturpaket II (an und zugunsten von KMU)

gehen an Forschungseinrichtungen meist in Kooperationsprojekten mit dem Mittelstand, von denen die KMU
unmittelbar profitieren. Im Jahr 2015 entfielen von den
gesamten FuE-Fördermitteln des Bundes zugunsten
von KMU 897 Mio. Euro auf diese technologieoffenen
Programme des BMWi. Innerhalb der Fachprogramme
aller Ressorts (ohne BMVg) flossen im Jahr 2015 548
Mio. Euro direkt an KMU. 85 % davon kamen vom BMBF
und vom BMWi. In den Fachprogrammen des BMBF
war dies über die Hälfte der Mittel für Unternehmen.
Damit stiegen auch die Projektfördermittel des Bundes
direkt an KMU weiterhin an. Der Anteil der KMU an der
Unternehmensförderung insgesamt im Rahmen der
Projektförderung in Fachprogrammen des Bundes stieg
ebenfalls in den letzten Jahren von 41 % auf zuletzt 47 %
im Jahr 2015.
Auf große Unternehmen mit 500 und mehr Beschäftigten entfällt in Deutschland deutlich weniger als die
Hälfte der gesamten staatlichen Finanzierung von FuE
im Wirtschaftssektor, während diese Unternehmen
mit 85 % den Großteil der gesamten FuE-Ausgaben
der Wirtschaft tätigen. Staatliche Förderung insgesamt
macht 1,8 % ihrer FuE-Ausgaben aus. KMU mit weniger
als 250 Beschäftigten finanzieren hingegen 16 % ihrer
gesamten FuE-Ausgaben aus staatlichen Fördermit-

2013

2014

2015

Datenbasis: BMBF, BMWi

teln.4 Die staatliche FuE-Förderung in Deutschland
kommt somit auch nach diesen Zahlen überproportional KMU zugute.

Länderausgaben für Forschung und
Entwicklung
Im Jahr 2013 betrugen die Ausgaben der Länder
für FuE (ohne Gemeinden) 10,1 Mrd. Euro. Der Anteil
der Länder an den Gesamt-FuE-Ausgaben von Bund
und Ländern liegt bei etwas über 40 % (siehe auch
Abb. EB I-10).
Den größten Beitrag für FuE an den Länderausgaben
leisteten 2013 die Länder Nordrhein-Westfalen mit
20,4 %, Bayern mit 16,5 % und Baden-Württemberg mit
13,7 % (siehe auch Abb. EB I-11; siehe auch Hauptband
VI Die Forschungs- und Innovationspolitik der Länder;
dort finden sich auch ausgewählte Strukturkennziffern
für jedes Land; ausführliche Einzeldarstellungen der
4	 SV Gesellschaft für Wissenschaftsstatistik mbH im Stifterverband
für die Deutsche Wissenschaft (Hrsg.), (2015): a:rәn‘di: Zahlenwerk
2015 – Forschung und Entwicklung in der Wirtschaft 2013, Essen,
Tabelle 3.1.3. Für einen internationalen Vergleich siehe auch Schasse,
U. et al. (2016): Forschung und Entwicklung in Staat und Wirtschaft,
Studien zum deutschen Innovationssystem 2-2016, Berlin: EFI.

16 	

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

für Wissenschaft nach Aufgabengebieten finden sich in
länderweiser Gliederung in Tabelle 18).

Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik der
Länder finden sich in EB III Forschungs- und Innovationspolitik der Länder. Angaben zu den Grundmitteln

Abb. EB I-10:	

Entwicklung der Ausgaben des Bundes und der Länder für Forschung und Entwicklung
(in Mio. Euro)

18.000

16.000

14.000

12.000

10.000

8.000

14
20
15
*
20
16
*

13

20

12

20

11

20

10

20

09

20

08

20

07

20

06

20

05

20

04

20

03

20

02

20

01

20

00

20

99

20

98

19

97

19

96

19

95

19

94

19

93

19

92

Bund

19

19

19

91

0

Länder

* Soll-Ausgaben			

Datenbasis: Tabellen 4 und 17, Datenportal des BMBF, Tabellen 1.1.4 und 1.2.4

Abb. EB I-11:	Regionale Aufteilung der staatlichen FuE-Ausgaben der Länder 2013 (in Mio. Euro)
0

500

1.000

1.500

Nordrhein-Westfalen

2.000

2.500

2.066

Bayern

1.677

Baden-Württemberg

1.391

Niedersachsen

941

Hessen

701

Berlin

593
546

Sachsen
Rheinland-Pfalz

429

Hamburg

354
280

Thüringen
Sachsen-Anhalt

256

Brandenburg

232

Schleswig-Holstein

222

Mecklenburg-Vorpommern

209

Bremen

128

Saarland

112

Datenbasis: Tabelle 17, Datenportal des BMBF, Tabelle 1.2.4

EB I – Entwicklung der finanziellen Ressourcen für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung	

Die föderale Struktur der Bundesrepublik ermöglicht
es, die regionalen Fähigkeiten, Ressourcen und Infrastrukturen der 16 Länder unter Berücksichtigung
der jeweiligen Gegebenheiten zu entwickeln und zu
nutzen.
Neben den Aktivitäten der Bundesrepublik führen die
Länder eine Vielzahl an eigenen landesspezifischen
forschungs-, technologie- und innovationspolitischen
Fördermaßnahmen durch. Dabei werden spezifische
Stärken der einzelnen Regionen hinsichtlich Technologie-, Wirtschafts- und Innovationskompetenz
aufgegriffen sowie bestehende räumliche Strukturen
und Besonderheiten berücksichtigt. Dem entspricht
eine in Deutschland wie in allen Industrieländern zu
beobachtende regional unterschiedliche Verteilung von
FuE-Kapazitäten der verschiedenen Sektoren.

Deutsche Forschungsgemeinschaft:
Förderatlas

Umfassende Kennzahlen zur öffentlich finanzierten
Forschung in Deutschland und zu den Einrichtungen der Forschung in den verschiedenen Regionen
können auch dem Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft entnommen werden. Diese
Kennzahlen vermitteln Aussagen zu den fachlichen
und forschungsfeldspezifischen Schwerpunktsetzungen von Hochschulen und außeruniversitären
Forschungseinrichtungen in unterschiedlichen
Regionen. So werden Profile von Forschungsregionen und übergreifende Akzentuierungen einzelner
Forschungseinrichtungen und Regionen deutlich.

Weitere Informationen im Internet:

Deutsche Forschungsgemeinschaft (Hrsg.), 2015:
Förderatlas 2015. Kennzahlen zur öffentlich
finanzierten Forschung in Deutschland, Bonn
www.dfg.de/sites/foerderatlas2015

17

Wissenschaftsausgaben
Nicht nur die Ausgaben für Forschung und Entwicklung, auch die Wissenschaftsausgaben insgesamt
sind in Deutschland in den letzten Jahren deutlich
gestiegen. Wissenschaftsausgaben enthalten neben
den Ausgaben für FuE auch Ausgaben für wissenschaftliche Lehre und Ausbildung und sonstige verwandte
wissenschaftliche und technologische Tätigkeiten. Die
Wissenschaftsausgaben beliefen sich im Jahr 2013 auf
insgesamt 106 Mrd. Euro, dies entspricht einem Anteil
am Bruttoinlandsprodukt von 3,8 %. Mehr als die Hälfte der Wissenschaftsausgaben der öffentlichen Hand
wird von den Ländern getätigt (siehe auch Tabelle 22).
Diese kommen insbesondere den Hochschulen zugute,
sowohl in Form von Grundmitteln für Forschung und
Lehre als auch in Form von Drittmitteln durch den
Länderanteil an der Finanzierung der DFG und der
Graduiertenförderung.
Im Jahr 2013 gaben Länder und Gemeinden 24,4 Mrd.
Euro für Wissenschaft aus. In den Jahren nach 2005
sind die Wissenschaftsausgaben des Bundes stärker als
die der Länder angestiegen. Der Bundesanteil lag 2013
bei 18,9 Mrd. Euro (siehe auch Abb. EB I-12).
Betrachtet man nur die Grundmittel der Länder und
Gemeinden für Wissenschaft, so entfiel hiervon im Jahr
2013 ein Anteil von 88,2 % auf die Hochschulen einschließlich Hochschulkliniken, 11,8 % kamen der außeruniversitären Forschung zugute (vgl. auch Tabelle 18).

Gemeinsame Förderung durch Bund
und Länder
Das Volumen der gemeinsamen Förderung von
Wissenschaft und Forschung durch Bund und Länder
auf der Grundlage von Art. 91b Abs. 1 GG betrug im
Jahr 2013 insgesamt 12,35 Mrd. Euro. Diese Ausgaben
wurden zu zwei Dritteln vom Bund und zu einem
Drittel von den Ländern getragen, wobei die Finanzierungsanteile von Bund und Ländern je nach
Einrichtung unterschiedlich sind (siehe auch Hauptband IV Die Zusammenarbeit zwischen Bund und
Ländern).

18 	

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

Abb. EB I-12:	 Entwicklung der Wissenschaftsausgaben in ­Deutschland nach Finanzierungsquellen
		
(in Prozent und in Mio. Euro)
0,6 %

0,7 %

36,8 %

3,6 %

5,8 %

5,5 %

0,6 %

40,9 %

34,8 %

46.330

31.995

28.222

59,1 %

52,7 %

59,0 %

25.000

20.000

15.000

10.000

5.000

0
1995

2000
Länder

2001
Bund

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Wissenschaftliche Organisationen ohne Erwerbszweck

2011

2012

2013

Gemeinden

Datenbasis: Tabelle 22, Datenportal des BMBF, Tabelle 1.4.1

Bund und Länder haben die bereitgestellten Mittel
der gemeinsamen Förderung im Vergleich zu 2012
um rund 1,64 Mrd. Euro bzw. 15,3 % erhöht. In der
Aufschlüsselung der Gesamtmittel 2013 nach Förderbereichen hat der Hochschulpakt 2020 mit rund 3,18
Mrd. Euro von Bund und Ländern den größten Anteil.
Die Förderung der am Pakt für Forschung und Innovation beteiligten Forschungs- und Wissenschaftsorganisationen (DFG, HGF, MPG, Leibniz-Gemeinschaft
und Fraunhofer) summieren sich auf etwa 7,74 Mrd.
5
Euro (siehe auch Abb. EB I-13). Die institutionelle
Forschungsförderung durch Bund und Länder belief
sich im Jahr 2015 auf 9,4 Mrd. Euro. Davon entfielen
6,6 Mrd. Euro auf den Bund und 2,8 Mrd. Euro auf die
Länder (Tabelle 15).
5	 Gemeinsame Wissenschaftskonferenz GWK (Hrsg.), (2015): Gemeinsame Forschungsförderung des Bundes und der Länder, Finanzströme im Jahr 2013, Reihe: Materialien der GWK, Heft 44, Bonn.

Für das Jahr 2014 waren Ausgaben im Rahmen der
gemeinsamen Förderung von Wissenschaft und Forschung durch Bund und Länder in Höhe von insgesamt
mehr als 13 Mrd. Euro (Soll) vorgesehen, für 2015 waren
Ausgaben von mehr als 13,5 Mrd. Euro (Soll) geplant.6

Ressourcen der Hochschulen
Die Ausgaben der Hochschulen sind seit 2005 ebenfalls
kräftig gestiegen. Dies gilt sowohl für ihre gesamten
Ausgaben wie auch für die Ausgaben nur für FuE (siehe
6	 Vgl. Gemeinsame Wissenschaftskonferenz GWK (Hrsg.), (2016): Steigerung des Anteils der FuE-Ausgaben am nationalen Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Teilziel der Strategie 2020. Sachstandsbericht zum 3 %Ziel für FuE an die Regierungschefinnen und Regierungschefs von Bund
und Ländern, Reihe: Materialien der GWK, Heft 46, Bonn, hier S. 10.

EB I – Entwicklung der finanziellen Ressourcen für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung	

19

Abb. EB I-13:	Gemeinsame Förderung des Bundes und der Länder nach Förderbereichen 2013 (in Mio. Euro)

MPG

Leibniz-Gemeinschaft

1.422

Fraunhofer

994
597

DFG

579 

2.117

480

HGF

Exzellenzinitiative

375

12.351

2.607

Forschungsbauten
und Großgeräte

3.181
Hochschulpakt
2020

207,5

Qualitätspakt Lehre

57,1

Akademien­programm

43,0

Fachhochschul-Programm

29,2

Professorinnen­programm

17,2

Programm Offene Hochschulen

9,9

Leopoldina

6,3

Wissenschaftskolleg

2,5

acatech

1,7

DZHW

1,1

Nationale Kohorte
Datenbasis: GWK (2015)

auch Abb. EB I-14). Insgesamt lagen die Ausgaben der
Hochschulen für FuE im Jahr 2013 bei 14,3 Mrd. Euro.
Dies entspricht rund 45 % der Gesamtausgaben der
Hochschulen für Lehre und Forschung (31,7 Mrd. Euro).
Die Ausgaben der Hochschulen für FuE sind dabei in
den letzten Jahren deutlich stärker angestiegen als ihre
Ausgaben insgesamt.
Während die FuE-Ausgaben der privaten Forschungseinrichtungen ohne Erwerbszweck (10,6 Mrd. Euro
in 2014 gegenüber 10,3 Mrd. in 2013) und die staatlichen Forschungseinrichtungen (1,7 Mrd. Euro in 2014
gegenüber 1,6 Mrd. Euro 2013) auch 2014 eine weitere
Zunahme ihrer für FuE zur Verfügung stehenden
Mittel verzeichneten, blieben die FuE-Ausgaben der
Hochschulen mit 14,3 Mrd. Euro im Jahr 2014 kons7
tant.
Die Ermittlung der FuE-Ausgaben der Hochschulen
erfolgt mithilfe von sogenannten FuE-Koeffizienten
auf der Basis der Gesamtausgaben der Hochschulen.
Weitere Faktoren sind u. a. die Anzahl der betreuten
Studierenden, die abgelegten Prüfungen und die Arbeitszeitbudgets des Personals. Nicht zum Hochschulsektor zählen nach den von der OECD verabschiedeten
Kriterien der FuE-Statistik die sogenannten An-Institute, die zwar enge und vielfältige Verbindungen zu
7	 Vgl. Statistisches Bundesamt (Hrsg.), 2016: Budget für Bildung,
Forschung und Wissenschaft 2013/2014, Wiesbaden.

den jeweiligen Hochschulen haben, jedoch rechtlich
selbstständige Einrichtungen sind.
Der größte Anteil der FuE-Ausgaben entfiel 2013 mit
50 % auf die Natur- und Ingenieurswissenschaften. Die
Verteilung der FuE-Ausgaben der Hochschulen auf die
unterschiedlichen Wissenschaftsbereiche hat sich im
Vergleich zu 2005 und 1995 nicht wesentlich verändert.
Die FuE-Ausgaben der Hochschulen werden überwiegend vom Staat (Bund und Länder) finanziert (2013 zu
81 %). Der Drittmittelanteil an allen FuE-Ausgaben der
Hochschulen ist dabei allerdings deutlich gestiegen. Im
Vergleich zu 1995 hat sich das Drittmittelaufkommen
der Hochschulen inzwischen mehr als verdreifacht.
Insbesondere seit 2008 ist ein deutlicher Anstieg zu
erkennen. Heute entfallen daher auf Drittmittel bereits
rund 50 % der Ausgaben der Hochschulen für FuE. Im
Jahr 1995 war dies etwas mehr als ein Viertel (siehe
auch Abb. EB I-15).
Angaben zu den Ausgaben der Hochschulen für Lehre
und Forschung nach Hochschularten finden sich in
Tabelle 26, Angaben zur regionalen Verteilung in Tabelle 28. Die Ausgaben der wissenschaftlichen Einrichtungen außerhalb der Hochschulen werden in den
Tabellen 29 und 30 aufgegliedert.

20 	

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

Abb. EB I-14:	 Entwicklung der Ausgaben der Hochschulen für Lehre und Forschung (in Mio. Euro)

14.302
17.372

13.980
16.959

16.709

12.732
15.716

11.871
15.001

14.307

9.927

9.361
12.207

13.417

9.219
12.097

9.663

9.391
11.883

12.382

9.268

8.758

8.098
10.560

10.914

7.761
10.359

8.352

7.734
10.250

5.000

9.984

10.000

10.590

7.690
10.344

15.000

7.371

20.000

11.795

25.000

11.175

30.000

13.518

35.000

0
1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013
	 Ausgaben für die Lehre

Datenbasis: Tabelle 26, Datenportal des BMBF, Tabelle 1.6.1

	 Ausgaben für FuE

Abb. EB I-15:	Entwicklung der Ausgaben der Hochschulen für Forschung und Entwicklung
nach Finanzierungsquellen (in Mio. Euro)

3.800

7.100

7.200
6.800

7.100
6.400

5.900

6.400
5.500

4.900

5.700
3.700

5.600

5.700
3.500

3.100

2.800

2.000

2.100

4.000

4.300

6.000
3.400

5.600

6.000
3.300

5.500
2.600

5.700

5.300

5.300
2.400

2.500

5.400
2.300

6.000

5.300

8.000

5.600

10.000

6.300

12.000

6.800

14.000

7.200

16.000

0
1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013
	Drittmittel

	 Ausgaben für FuE (ohne Drittmittel)

Datenbasis: Tabelle 27, Datenportal des BMBF, Tabelle 1.6.2

EB I – Personelle Ressourcen für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung in Deutschland	

21

1.2	 Entwicklung der personellen Ressourcen für
Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Nicht nur die FuE-Ausgaben, auch die Zahl der in FuE beschäftigten Personen hat sich in Deutschland in den letzten
Jahren sehr stark erhöht. Neben Forscherinnen und Forschern sind hier auch Personengruppen enthalten, die technische oder sonstige Unterstützungsaufgaben für die eigentlichen Forschungstätigkeiten wahrnehmen. Die meisten
Beschäftigten in FuE arbeiten im Wirtschaftssektor. Eine zentrale zukunftsbezogene Ressource für FuE sind die Absolventinnen und Absolventen von Hochschulen. Hier setzt sich die positive Entwicklung in Deutschland weiter fort. Dies
gilt auch für die Anzahl der in Deutschland abgeschlossenen Promotionen.

Im Jahr 2013 waren in Deutschland insgesamt etwa
590.000 Personen in Vollzeitäquivalenten (VZÄ) in FuE
beschäftigt. Damit hat sich die Zahl der in FuE beschäftigten Personen gegenüber dem Jahr 2000 um mehr als
ein Fünftel erhöht (siehe auch Abb. EB I-16).
In den genannten Zahlen sind neben Forscherinnen
und Forschern auch Personengruppen enthalten, die
technische (z. B. Anlagenbetreuung) oder sonstige
Unterstützungsaufgaben (z. B. Sekretariatsdienste) für
diese eigentlichen Forschungstätigkeiten wahrnehmen.
Ein Vorteil der Messgröße FuE-Personal gegenüber den
FuE-Ausgaben ist, dass Inflationseffekte beim Zeitvergleich oder Kaufkraftunterschiede beim internationa-

Abb. EB I-16:		

len Vergleich keine Rolle spielen. Um die Wirkungen
von Teilzeitbeschäftigungsverhältnissen auszuschalten,
wird das FuE-Personal in VZÄ angegeben. Bei dieser
Form der Zählung wird auch berücksichtigt, dass
insbesondere an Hochschulen Forschung und Lehre
regelmäßig von einer Person ausgeübt werden. Der
Forschungsanteil wird mithilfe von FuE-Koeffizienten
nach einem Verfahren ermittelt, auf das sich das BMBF,
die Kultusministerkonferenz, das Statistische Bundesamt und der Wissenschaftsrat geeinigt haben.
Der Anteil der Forscherinnen und Forscher am gesamten FuE-Personal lag 2013 bei 60,2 %. Der Anteil des
wissenschaftlichen FuE-Personals wird anhand der

Entwicklung des FuE-Personals insgesamt in Deutschland (in VZÄ)
588.615

591.261

575.100

548.723

534.975

523.504

506.450

487.935

475.278

471.503

472.532

480.004

480.606

484.734

479.599

461.539

460.410

400.000

453.679

459.138

500.000

516.331

600.000

300.000

200.000

100.000

0
1991

|

1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013
Datenbasis: Tabelle 31, Datenportal des BMBF, Tabelle 1.7.1

22 	

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

Abb. EB I-17: 	 Entwicklung des FuE-Personals nach Sektoren (in VZÄ und Prozent)
22,1 %
21,1 %
20,1 %
17,6 %
15,0 %
516.331

62,3 %

588.615

16,7 %

480.606

61,2 %

63,9 %

400.000
350.000
300.000
250.000
200.000
150.000
100.000
50.00
0
1991

1995

1997

	Wirtschaftssektor

1999

2001

2003

	Hochschulsektor

2005

2007

2009

2011

2013

	Staatssektor
Datenbasis: Tabelle 31, Datenportal des BMBF, Tabelle 1.7.1

Formalqualifikation (Hochschulabschluss) geschätzt.
Zwar ist bei dieser Einteilung des FuE-Personals nach
Art der Beschäftigung die Qualifikation nicht das ausschlaggebende Kriterium. Dennoch kann im Allgemeinen davon ausgegangen werden, dass Forscherinnen
und Forscher zugleich auch Akademikerinnen und
Akademiker sind.
Der Wirtschaftssektor beschäftigt mit rund 360.000
VZÄ (2013) den überwiegenden Teil (rund 61,2 %) des in
Deutschland tätigen FuE-Personals. Seit dem Jahr 2000
stieg das FuE Personal im Wirtschaftssektor um 15,3 %
an. Nach vorläufigen Zahlen stieg die Anzahl der in FuEbeschäftigten Personen im Wirtschaftssektor auch 2014

8

und 2015 an auf zuletzt 378.000 VZÄ (2015). Auch der
Großteil der Forscherinnen und Forscher (56,0 %) ist im
Wirtschaftssektor beschäftigt. Insgesamt ist das Verhältnis des FuE-Personals nach den Sektoren Wirtschaft,
Staat und Hochschule im Zeitverlauf relativ konstant
(siehe auch Abb. EB I-17; zur Entwicklung des FuEPersonals nach Personalgruppen und Sektoren siehe
Tabelle 31).
Deutliche Zuwächse sind auch für das im Hochschulsektor (29,0 % seit dem Jahr 2000) und für das in den
außeruniversitären Forschungseinrichtungen (ohne
Akademien) (37,3 %) eingesetzte FuE-Personal insge8	 Vgl. SV Wissenschaftsstatistik GmbH (Hrsg.), (2016): Analysen zu
Forschung und Entwicklung in der Wirtschaft 2014, Essen.

EB I – Personelle Ressourcen für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung in Deutschland	

samt sowie für den jeweiligen Anteil der Forscherinnen und Forscher (VZÄ) zu beobachten (siehe auch
Hauptband II 2 Finanzierung und Durchführung von
Wissenschaft, Forschung und Entwicklung).

23

Hochschulen von 28 % auf 35,4 % und im Staatssektor
von 26 % auf 32 %. Der Anteil in der Wirtschaft legte
leicht von 11 % auf 13,7 % zu.

Frauen sind beim FuE-Personal trotz des Anstiegs im
letzten Jahrzehnt immer noch unterrepräsentiert. Von
den knapp 590.000 im Jahr 2013 in FuE beschäftigten
Personen waren circa 163.000 Frauen; das entspricht
einem Anteil von etwas mehr als 27 % (siehe Tabelle
32). Die Beteiligung der Frauen am FuE-Personal ist
seit 2005 um 33,3 % gestiegen. Deutliche Unterschiede
bestehen jedoch zwischen den Sektoren. Während der
Frauenanteil 2013 in den Hochschulen knapp 43 %
und in den außeruniversitären und Ressortforschungseinrichtungen 39,7 % des gesamten FuE-Personals
ausmachte, betrug er im Wirtschaftssektor etwa 19 %.

Innerhalb des Hochschulsektors lassen sich deutliche
Unterschiede beim Anteil der Forscherinnen in den
einzelnen Wissenschaftszweigen feststellen. Am höchsten lag der Anteil der Frauen am hoch qualifizierten
Forschungspersonal 2013 in den Wissenschaftszweigen Medizin mit gut 52,5 % und Agrarwissenschaften
mit 48 %. In den Ingenieurwissenschaften betrug der
Forscherinnenanteil 19 %. An den Hochschulen und
den außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist in
allen Wissenschaftszweigen der Frauenanteil am hoch
qualifizierten Forschungspersonal seit 2000 kontinuierlich angestiegen.

Forschungsnachwuchs: Hochschulabschlüsse und Promotionen

Unter den Hochqualifizierten ist der Unterschied
zwischen den Sektoren ebenfalls deutlich ausgeprägt.
Von den rund 355.000 Forscherinnen und Forschern
in Deutschland im Jahr 2013 sind rund 80.000 weiblich, das entspricht 22,7 %. Der Anteil konnte seit 2005
von rund 17% deutlich gesteigert werden. Im selben
Zeitraum stieg der Anteil der Forscherinnen an den

Eine zentrale zukunftsbezogene Ressource für FuE sind
die Absolventinnen und Absolventen von Hochschulstudiengängen. Ihre Zahl ist von 198.000 im Jahr 2005

Abb. EB I-18:	Anzahl der Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen sowie deren Anteil
	
am Altersjahrgang 2005–2014 (in Prozent)
400.000
31,6 %

309.869

313.795

293.988

309.808

233.317

197.770

150.000

212.008

200.000

253.543

250.000

281.136

300.000

306.364

350.000

2011

2012

2013

2014

100.000
50.000
0

2005
	

2006

Anzahl Absolventen

2007

2008
	

2009

2010

Anteil am jeweiligen Altersjahrgang
Datenbasis: Tabelle 48, Datenportal des BMBF, Tabelle 1.9.5

24 	

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

auf 314.000 im Jahr 2014 angestiegen. Ablesbar ist diese
Entwicklung auch an der Absolventenquote (Anteil
der Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen am jeweiligen Jahrgang), die von 2005 bis 2014
von 19,9 % auf 31,6 % angestiegen ist (siehe auch Abb.
EB I-18).
Für die technologische Entwicklung und die Erschließung von Zukunftsmärkten ist es insbesondere wichtig, den Nachwuchs in den Disziplinen Mathematik,
Informatik, Naturwissenschaften und Technik (auch
als MINT-Fächer bezeichnet) zu sichern. Die Entwicklung der Anzahl der Hochschulabsolventinnen und
Hochschulabsolventen und die Absolventenquoten

nach Fächergruppen zeigen sowohl für die Ingenieurwissenschaften als auch für Mathematik und Naturwissenschaften einen deutlichen Zuwachs (siehe auch
Abb. EB I-19).
Im Hinblick auf hoch qualifiziertes Personal für FuETätigkeiten sind zudem Promotionen von Bedeutung.
Darüber hinaus kann die Anzahl an Promotionen
generell als Indikator für FuE-Aktivitäten verwendet
werden. Auch bei der Anzahl der jährlich abgeschlossenen Promotionen im Zeitverlauf vollzieht sich seit 2007
ein positiver Trend. Im Jahr 2014 wurde mit 28.147 Promotionen in Deutschland sogar ein Höchstwert erzielt
(siehe auch Abb. EB I-20).

Abb. EB I-19:	Entwicklung der Anzahl der Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen
und Aufteilung in Deutschland nach Fächergruppen in Prozent

20 %

57,3 %

16,8 %
58,7 %

15,6 %

57,9 %

15,0 %

313.795
281.136

17,4 %

197.770

16,6 %
5,7 %

6,5 %
0,4 %

5,6 %

0,3 %

2 %

200.000
180.000
160.000
140.000
120.000
100.000
80.000
60.000
40.000
20.000
0
2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

	

Mathematik, Naturwissenschaften

	

Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften

	

Fachbereich Medizin

	

Übrige Wissenschaften

2014

	Ingenieurwissenschaften
Datenbasis: Tabelle 48, Datenportal des BMBF, Tabelle 1.9.5

EB I – Personelle Ressourcen für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung in Deutschland	

25

Abb. EB I-20:	 Entwicklung der Anzahl der Promotionen

2011

2012

28.147

2010

27.707

2009

26.807

2008

26.981

25.629

2007

25.084

23.843

2006

25.190

24.287

23.138

22.387

20.000

25.780

25.000

25.952

30.000

2013

2014

15.000

10.000

5.000

0

1995

2000

2004

2005

Datenbasis: Tabelle 43, Datenportal des BMBF, Tabelle 1.9.6

Abb. EB I-21:	 Anzahl der Promotionen in MINT-Fächern und deren Anteil an allen Promotionen (Quote
	
in Prozent) 2003–2014
12.000
33,8 %
9.521

8.718

8.460

8.092

7.425

7.303

6.863

6.658

7.068

6.345

4.000
3.119

2.860

2.833

2.561

2.340

2.541

2.247

2.206

2.336

2.153

2.000

2.112

11,3 %
3.187

6.000

6.412

8.000

9.560

10.000

0
2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

	

Mathematik, Naturwissenschaften (absolut)

	

Ingenieurwissenschaften (absolut)

	

Mathematik, Naturwissenschaften (Quote)

	

Ingenieurwissenschaften (Quote)

2012

2013

2014

Datenbasis: Tabelle 49, Datenportal des BMBF, Tabelle 2.5.81

Bei den Promotionen im Bereich Mathematik und
Naturwissenschaften betrug der Anstieg zwischen den
Jahren 2005 und 2014 35,7 % (siehe auch EB I-21). Insgesamt haben die MINT-Fächer zusammengenommen
einen Anteil von mehr als 45 % an allen Promotionen

erreicht. Dies unterstreicht die besondere Forschungsrelevanz dieser Fächergruppe. Hierbei ist auch zu berücksichtigen, dass in bestimmten naturwissenschaftlichen Disziplinen typische Berufseintrittsverläufe über
die Promotion erfolgen.

26 	

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

Mobilität von Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftlern

Jeweils rund ein Viertel kommt aus Osteuropa und
Asien. Differenziert nach Nationen steht Italien an der
11
Spitze, gefolgt von China und Österreich.

Im Jahr 2013 waren rund 38.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausländischer Herkunft an
deutschen Hochschulen beschäftigt (siehe auch Abb.
EB I-22). Darunter waren fast 2.900 Professorinnen und
Professoren. Während der Anteil ausländischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler insgesamt seit
2006 um 74 % zunahm, stieg die Zahl der ausländischen
Professorinnen und Professoren um 46 %.9 Auch an
den außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist
eine signifikante Anzahl von Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftlern ausländischer Herkunft beschäftigt.
An den gemeinsam von Bund und Länder geförderten
Einrichtungen waren im Jahr 2014 7.813 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.10 An den Hochschulen
kommen die meisten ausländischen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter aus Westeuropa (mehr als ein Drittel).

Im Jahr 2013 wurde der Aufenthalt von mehr als 52.000
ausländischen Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftlern in Deutschland gefördert. Hierbei kam knapp
die Hälfte aus einem europäischen Land (46 %), gefolgt von
Asien (28 %) und Amerika (13 %). Die meisten Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler kamen aus den
Ländern Russland, China, Indien, den USA und Italien.
Knapp 18.000 deutsche Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler hielten sich mit der Unterstützung von
Förderorganisationen im Ausland auf (siehe auch Abb.
EB I-23). Die meisten davon in west- (28 %) und osteuropäischen Ländern (19 %), gefolgt von Amerika (27 %)
und Asien (17 %). Die wichtigsten Gastländer sind hierbei die USA, Großbritannien, Frankreich, Italien und
Russland sowie im asiatischen Raum China und Japan.

Abb. EB I-22: 	Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausländischer Staatsangehörigkeit an Hochschulen
in Deutschland
40.000

35.000

30.000

25.000

20.000

15.000

10.000

5.000

0

Europa

2006

Asien

2007

Amerika

2008
Europa

Afrika

2009
Asien

2010
Amerika

2011

2012

2013

Afrika

Datenbasis: Wissenschaft weltoffen (2015): Daten und Fakten zur Internationalität von Studium und Forschung in Deutschland
9	 Destatis, Fachserie 11 Reihe 4.4, Bildung und Kultur. Personal an
Hochschulen, Jahre 2012 und 2008.
10	 Destatis Fachserie 14 Reihe 3.6, Tabelle 6.5

11	 Wissenschaft weltoffen (2015): Daten und Fakten zur Internationalität von Studium und Forschung in Deutschland, S. 102.

EB I – Personelle Ressourcen für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung in Deutschland	

Abb. EB I-23:	 Deutsche Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler im Ausland nach Gastregionen
2013 (absolut und in Prozent)

Westeuropa
4.565 | 28,2  %
Nordamerika
3.183 | 19,7  %

Osteuropa
2.910 | 18,9  %
Vorder- und
Zentralasien
816 | 5,0  %
Ostasien
1.073 | 6,6  %

Nordafrika
568 | 3,5  %
Ost-/West- und
Zentralafrika
434 | 2,7  %
Süd- und Mittelamerika
1.132 | 7,0  %

Südafrika
236 | 1,5  %

Süd- und
Südostasien
793 | 4,9  %

Australien und
Ozeanien
487 | 3,0  %

Datenbasis: Wissenschaft weltoffen (2015): Daten und Fakten zur Internationalität von Studium und Forschung in Deutschland

27

28 	

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

1.3	 Entwicklung der Ressourcen für Forschung
und Entwicklung im internationalen
Vergleich
Im internationalen Vergleich zählt Deutschland seit vielen Jahren zur Spitzengruppe von Ländern mit einer hohen
FuE-Intensität. Deutschland konnte in den vergangenen Jahren sowohl hinsichtlich der FuE-Ausgaben wie auch des
FuE-Personals positive Entwicklungen aufweisen. So nahm die FuE-Intensität in Deutschland seit 2006 stetig zu.
Deutschland liegt heute bei diesem Indikator deutlich über dem OECD-Durchschnitt von 2,37 %.

28,9 %. In Europa waren es 22,7 %, in Südost- sowie
West- und Süd-Asien 41,6 %. Die verbleibenden rund
7 % der weltweiten FuE-Ausgaben verteilen sich auf
die Regionen in Mittel- und Südamerika, den Mittleren
Osten, Australien und Ozeanien sowie auf Afrika.

Die Ausgaben für FuE sind in den letzten Jahren global
stark angewachsen. So werden die gesamten weltweiten FuE-Ausgaben im Jahr 2001 auf 753 Mrd. US-Dollar
in Kaufkraftparitäten geschätzt. Für das Jahr 2006 geht
man von 1.051 Mrd. US-Dollar aus, 2013 wurden 1.478
1213
Mrd. US-Dollar weltweit für FuE ausgegeben. Abb.
EB I-24 zeigt, dass FuE vor allem in drei geografischen
Regionen stattfindet: Nordamerika, Asien und Europa.
Im Jahr 2013 betrug der Anteil Nordamerikas (USA,
Kanada, Mexico) an den weltweiten FuE-Ausgaben

Auf die drei größten FuE-durchführenden Nationen
(USA, China und Japan) entfielen 2013 mehr als die
Hälfte der gesamten weltweiten FuE-Ausgaben.14 Die
USA führen diese Rangliste klar mit einem Anteil von

Abb. EB I-24: 	Weltweite FuE-Ausgaben nach Regionen 2013 in (Prozent)
0

5

10

15

20

25

30

Südostasien

35

40

36,9

Nordamerika

28,9

Europa

22,7

West- und Südasien

4,7

Lateinamerika und Karibik

3,5

Ozeanien

1,4

Afrika

1,3

Arabische Staaten

0,5

Zentralasien

0,1

Datenbasis: UNESCO Institute for Statistics (UIS) (Juli 2015), online unter: http://data.uis.unesco.org.
Die Länder sind entsprechend den Regionen im UNESCO Science Report (USR) geordnet 13

12	 In konstanten Preisen von 2005. Vgl. UNESCO Institute for Statistics, Juli 2015.
13	 Ausländische Währungen sind über Kaufkraftparitäten auf USDollar umgerechnet.

14	 Vgl. National Science Foundation, Science and Engineering Indicators 2016, Tabelle 4-4., online unter: www.nsf.gov/statistics/2016/
nsb20161/#/report/chapter-4/cross-national-comparisons-of-r-dperformance

EB I – Entwicklung der Ressourcen für Forschung und Entwicklung im internationalen Vergleich	

UNESCO-Wissenschaftsbericht:
Der Weg bis 2030

29

ben für Forschung und Entwicklung weltweit schneller
angestiegen als die Wirtschaft gewachsen ist.

Alle fünf Jahre untersucht der UNESCO Wissenschaftsbericht aktuelle globale Trends und Entwicklungen in den Bereichen Hochschulbildung sowie
Forschung und Innovation (STI). Die in 2015 herausgegebene Ausgabe UNESCO Science Report: towards
2030 zeigt, dass derzeit viele Länder Wissenschaft
und Technologie sowie eine diese berücksichtigende
Forschungs- und Technologiepolitik in ihre nationalen Entwicklungsstrategien integrieren, um ihre
Wirtschaft unabhängiger von natürlichen Ressourcen
zu machen und stärker auf Wissen und Fortschritt zu
begründen. Zwischen 2007 und 2013 sind die Ausga-

27 % aller weltweiten Ausgaben an. 2001 betrug der
Anteil der USA noch 37 %. China belegte 2013 den
zweiten Platz mit 20 % aller weltweiten FuE-Ausgaben.
Japan liegt auf Platz drei mit einem Anteil von 10 %. Es
folgt Deutschland auf Platz vier mit einem Anteil von

Auf der ganzen Welt verankern viele Nationen
nachhaltige Entwicklung in ihren regionalen und
nationalen Strategien für die nächsten 10 bis 20 Jahre.
Das Engagement für eine nachhaltige Entwicklung
wird häufig von weiteren Motiven begleitet, wie dem
Wunsch, die Vulnerabilität gegenüber dem Klimawandel zu reduzieren, die Energieversorgung zu sichern
und bzw. oder die eigene Wettbewerbsfähigkeit in
globalen Märkten zu stärken, in denen grüne Technologien eine wachsende Rolle spielen.
Weitere Informationen im Internet: http://en.unesco.
org/node/252168

6 % der globalen FuE-Ausgaben. Dahinter kommen
Südkorea, Frankreich, Russland, Großbritannien und
Indien, die jeweils für 2-4 % der globalen FuE-Ausgaben
verantwortlich sind.

Abb. EB I-25:	Entwicklung des Anteils der BAFE am BIP im internationalen Vergleich (in Prozent)
	
4,5

4,5
Südkorea

4,0

4,0

3,5

3,5
Finnland
Schweden
Schweiz
Österreich
Deutschland

3,0

2,5

Japan

3,0

Deutschland
Vereinigte
Staaten

2,5

OECD

Frankreich
2,0

EU 28
Vereinigtes
Königreich

1,5

1,0

China

2,0

1,5

1,0

0,5

0,5
2002

2004

2006

2008

2010

2012

2014

2002

2004

2006

2008

2010

2012

2014

Datenbasis: OECD, Main Science and Technology Indicators (2015/2). Werte zum Teil vorläufig, Daten zum Teil geschätzt.
Bruch in der Zeitreihe für China aufgrund von statistischen und methodischen Umstellungen.

30 	

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

FuE-Intensitäten unter 1,5 % erzielen demgegenüber
häufig Länder, die sich in einem wirtschaftlichen
Aufholprozess befinden, doch auch Länder wie Italien
(1,31 %) und Spanien (1,26 %) liegen unterhalb der 1,5 %
Marke (siehe auch Abb. EB I-26).

Für eine Betrachtung der FuE-Ausgaben der Bundesrepublik im internationalen Vergleich ist die Entwicklung
der FuE-Intensität der zentrale Indikator (siehe auch
Abb. EB I-25). Seit der Formulierung der Lissabon-Strategie im Jahr 2000 streben die Mitgliedstaaten der Europäischen Union an, drei Prozent ihres BIP in Forschung und
Entwicklung zu investieren (siehe auch die Infobox Die
Lissabon-Strategie und das Drei-Prozent-Ziel).

Abb. EB I-27 zeigt die Entwicklung der FuE-Ausgaben
im Wirtschaftssektor im Vergleich wichtiger OECDLänder. Hier wird die starke Stellung Deutschlands vor
allem im innereuropäischen Vergleich deutlich.

Mit einem Anteil der BAFE am BIP von 2,88 % im
Jahr 2014 erreicht Deutschland im internationalen
Vergleich einen sehr guten Wert. Die FuE-Intensität
in Deutschland nahm seit 2006 stetig zu. Deutschland
liegt heute deutlich über dem OECD-Durchschnitt von
2,37% sowie auch vor den USA (2,74%).

Entwicklung der FuE-Ausgaben der
Hochschulen und des Staates

Die durchschnittlichen FuE-Ausgaben der EU-15
betrugen 2,07 % im Jahr 2013. Deutschland liegt in
Europa bezüglich der FuE-Intensität hinter Finnland,
Schweden und Dänemark auf dem vierten Platz der
EU-28-Staaten.

FuE wird im öffentlichen Sektor je nach Land eine
unterschiedliche Bedeutung beigemessen. Die entsprechenden Anteile streuen sehr zwischen den hochentwickelten Volkswirtschaften: Während sich die FuEAusgaben des öffentlichen Sektors z. B. in Frankreich

Anteil der BAFE am BIP
< 1,5%

1,5–2,5%

> 2,5%

Abb. EB I-26:	Anteil der BAFE am BIP weltweit 2012 (in Prozent)

Anteil der BAFE am BIP
< 1,5 %
1,5 – 2,5 %

> 2,5 %

Indonesien 1
Chile2
Mexico 3
Zypern
Rumänien
Bulgarien
Argentinien 3
Lettland

Datenbasis: OECD, Main Science and Technology Indicators (2015/1)
> 2,5%

1,5–2,5%

< 1,5%
0,08
0,42
0,43
0,47
0,49
0,64
0,65
0,66

Portugal 5
Luxemburg 2
Norwegen
Großbritannien 5,6
Irland 6
Kanada 5
Tschechische Republik5
China
5

1,50
1,51
1,65
1,72
1,72
1,73
1,88
1,98

Vereinigte Staaten
Slowenien 5
Österreich 5,6
Schweiz 7
Deutschland 6
Dänemark 5,6
Taiwan
Japan8
Schweden 6

2,79
2,80
2,84
2,87
2,98
2,98
3,07
3,34
3,41

EB I – Entwicklung der Ressourcen für Forschung und Entwicklung im internationalen Vergleich	

31

Abb. EB I-27:	Entwicklung der FuE-Ausgaben der Wirtschaft in Relation zum BIP im internationalen ­Vergleich
(in Prozent)
3,5

3,5
Südkorea

3,0

3,0
Japan

2,5

Finnland
Schweden
Schweiz
Österreich

2

Deutschland

2,5
Vereinigte
Staaten

2

Deutschland
OECD

1,5

Frankreich

1,5

1

EU 28
Vereinigtes
Königreich

1

0,5

2002

2004

2006

2008

2010

2012

2014

0,5

China

2002

2004

2006

2008

2010

2012

2014

Datenbasis: OECD, Main Science and Technology Indicators (2015/2). Werte zum Teil vorläufig, Daten zum Teil geschätzt.
Bruch in der Zeitreihe für China aufgrund von statistischen und methodischen Umstellungen.

auf rund 34 % der gesamten FuE-Ausgaben belaufen,
entfallen in den USA rund 25 % und in Korea gut 20 %
auf diesen Bereich.
In Deutschland entfielen 2013 rund 33 % der Bruttoinlandsausgaben für FuE auf den öffentlichen Sektor,
davon 18 % auf die Hochschulen und 15 % auf den Bereich der außeruniversitären Forschungseinrichtungen.
Die FuE-Ausgaben im deutschen Hochschulsektor
(Higher Education Expenditure on R&D – HERD) sind in
den letzten Jahren sowohl absolut als auch im Verhältnis
zum BIP merklich angestiegen, was u. a. auf die Impulse
durch die Exzellenzinitiative und den Hochschulpakt
2020 zurückzuführen ist (siehe auch Abb. EB I-28).
Eine ähnliche Entwicklung hat sich bei den FuEAusgaben im Staatssektor vollzogen. Die Ausgaben für
FuE der außeruniversitären und Ressortforschungseinrichtungen in Deutschland haben in den letzten Jahren
kontinuierlich zugenommen (siehe auch Abb. EB I-29).
Damit hat Deutschland eine Vorreiterrolle in Europa
und hebt sich gerade hier von allen anderen europäischen Ländern ab.

In Deutschland spiegelt der Zuwachs der FuE-Ausgaben im Staatssektor auch die Anstrengungen der
letzten Jahre zur Stärkung der außeruniversitären
Forschung wider. Zu nennen sind hier insbesondere die
Steigerungen der gemeinsam von Bund und Ländern
getragenen institutionellen Grundfinanzierung der
Wissenschafts- und Forschungsorganisationen um
jährlich 3 %, welche im Rahmen des Pakts für Forschung und Innovation (bis 2020) vereinbart sind (siehe
auch Hauptband IV Die Zusammenarbeit zwischen
Bund und Ländern).

32 	

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

Abb. EB I-28:	Entwicklung der FuE-Ausgaben der Hochschulen in Relation zum BIP im internationalen
Vergleich (in Prozent)
1,0

1,0
Schweden

0,9

Schweiz

0,8

Österreich
Finnland

0,7
0,6

0,9
0,8
0,7
0,6

0,5

Deutschland
Frankreich
EU 28
Vereinigtes
Königreich

0,4

0,4

0,3

0,3

0,2

0,2

0,1

0,1

0,0

Deutschland
Japan
OECD
Vereinigte
Staaten
Südkorea

0,5

China

0,0
2000

2002

2004

2006

2008

2010

2012

2014

2000

2002

2004

2006

2008

2010

2012

2014

Datenbasis: OECD, Main Science and Technology Indicators (2015/2). Werte zum Teil vorläufig, Daten zum Teil geschätzt.

Abb. EB I-29:	Entwicklung der FuE-Ausgaben im Staatssektor in Relation zum BIP im internationalen
Vergleich (in Prozent)
0,5

0,5
Südkorea
Deutschland

0,4

Frankreich
Finnland

0,3

Deutschland

0,4

China
Vereinigte
Staaten
Japan
OECD

0,3

EU 28
0,2

0,2
Österreich
Vereinigtes
Königreich
Schweden

0,1

0,1

Schweiz
0,0

2002

2004

2006

2008

2010

2012

2014

0,0

2002

2004

2006

2008

2010

2012

2014

Datenbasis: OECD, Main Science and Technology Indicators (2015/2). Werte zum Teil vorläufig, Daten zum Teil geschätzt.
Bruch in der Zeitreihe für China aufgrund von statistischen und methodischen Umstellungen.

EB I – Entwicklung der Ressourcen für Forschung und Entwicklung im internationalen Vergleich	

Entwicklung des FuE-Personals
weltweit
Ein Ländervergleich des FuE-Personals ist mit Unschärfen behaftet. Es existieren vor allem außerhalb der
OECD-Staaten häufig methodische Probleme bei einer
einheitlichen Erfassung des FuE-Personals.
Abb. EB I-30 zeigt die Dynamik der wissensintensiven
Beschäftigung in verschiedenen Ländern anhand der
sogenannten FuE-Personalintensität (FuE-Personal in
VZÄ pro 1.000 Beschäftigte). Für Deutschland ist seit
Beginn der Dekade ein deutlicher Anstieg der Personalintensität zu verzeichnen.
Im weltweiten Kontext ist die Gesamtzahl des FuEPersonals (wissenschaftliches Personal, technisches
Personal, sonstiges Personal) aufgrund nicht vollständiger statistischer Daten schwerer schätzbar.
Hier dient die Anzahl der Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler als Orientierungsgröße. Gemäß
Zahlen der OECD ist die Anzahl des weltweiten wissenschaftlichen Personals von 2000 bis 2012 um über

33

40 % gewachsen und belief sich in 2012 auf ca. 6,5 Mio.
Forscherinnen und Forscher in den OECD-Ländern
sowie China, Argentinien, Rumänien, Russische Föderation, Singapur, Südafrika und Taiwan.15 Weltweit
wird die Anzahl der Forscherinnen und Forscher auf
16
7,8 Mio. geschätzt.
Abb. EB I-31 bietet eine Gesamtübersicht zum globalen
Ressourceneinsatz im Bereich FuE, dargestellt anhand
der drei Dimensionen FuE-Intensität, Anteil der Forscherinnen und Forscher sowie FuE-Ausgaben für das
Bezugsjahr 2014. Trotz der beschriebenen Schwierigkeiten hinsichtlich der statistischen Vergleichbarkeit – insbesondere für die BRICS-Staaten – werden die internationalen Positionen nochmals deutlich. Die Abbildung
verdeutlicht das enge Verhältnis zwischen FuE-Ausgaben und Forschungspersonal bezogen auf die Gesamtbeschäftigung. Deutschland liegt in dieser Darstellung
in relativer Nähe zu den Vereinigten Staaten und Japan
15	 Berechnung gemäß OECD-MSTI 2015/1, Tabelle 7: Forscherinnen
und Forscher in allen OECD-Ländern sowie China, Argentinien,
Rumänien, Russische Föderation, Singapur, Südafrika, Taiwan.
16	 Angaben nach UNESCO Wissenschaftsbericht. Der Weg bis 2030,
Tabelle 1.2, Bonn.

Abb. EB I-30:	Entwicklung der FuE-Personalintensität im internationalen Vergleich (Vollzeitäquivalente
FuE-Personal je 1.000 Erwerbstätige)
25

25

Finnland
20

20
Schweden
Schweiz

Südkorea

Österreich
Frankreich

15

15

Deutschland

Deutschland

Japan

Vereinigtes
Königreich
10

EU 28

5

0

10

China

5

2002

2004

2006

2008

2010

2012

2014

0

2002

2004

2006

2008

2010

2012

2014

Datenbasis: OECD, Main Science and Technology Indicators (2015/2). Werte zum Teil vorläufig, Daten zum Teil geschätzt.
Bruch in der Zeitreihe für China aufgrund von statistischen und methodischen Umstellungen.

34 	

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

des FuE-Personals) oder FuE-Spezialisierungsmustern
zusammen. Im Hinblick auf die Wachstumsraten der
BRICS-Staaten in den vergangenen Jahren zeigt sich
das große FuE-Potenzial, sofern die Voraussetzungen
dafür geschaffen werden.

sowie anderen europäischen Ländern. Zu beachten ist,
dass die BRICS-Staaten sich gegenwärtig (noch) durch
eine relativ niedrige FuE-Intensität und niedrige Intensität des Forschungspersonals auszeichnen. Die Variation dieses Gesamtzusammenhangs hängt möglicherweise mit unterschiedlichen FuE-Kosten (insbesondere

Abb. EB I-31: 	 Forscherinnen und Forscher sowie Bruttoinlandsausgaben für Forschung und Entwicklung
2014 (absolut und in Prozent des BIP)
18

16

Finnland
Dänemark

14
Südkorea

FuE-Personal je 1.000 Beschäftigte

Schweden
12
Norwegen

Frankreich

Belgien

Österreich
Japan

10

Vereinigtes Königreich
Irland
Portugal

8

Kanada

Russland

Deutschland

Australien
Niederlande
Tschechien

6

Schweiz

USA
Polen

Italien

4
Türkei
Argentinien

2

China

Mexico
0

0

0,5

1,0

1,5

2,0

2,5

3,0

3,5

4,0

4,5

5,0

Bruttoinlandsausgaben für FuE als Anteil am BIP (in %)
Für einige Länder lagen für 2014 noch keine Daten vor,
es wurden die jeweils aktuell verfügbaren Daten genommen.

Datenbasis: OECD Main Science and Technology Indicators

EB I – Leistungsfähigkeit (Output)	

2	

35

Leistungsfähigkeit (Output)

Die Leistungsfähigkeit von nationalen Forschungs- und Innovationssystemen gilt als zentraler Einflussfaktor für die
langfristige Sicherung unternehmerischer Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung in wissensbasierten Volkwirtschaften. Im Hinblick auf wesentliche Kenngrößen, die den Output aus Forschung und Innovation beschreiben, konnte Deutschland seine Position im internationalen Vergleich in den vergangenen Jahren behaupten bzw. weiter verbessern. Hierzu zählen u. a. wissenschaftliche Publikationen, weltmarktrelevante Patente sowie der Welthandelsanteil
forschungsintensiver Waren. Diese Entwicklung lässt sich auch an den Ergebnissen einschlägiger Kompositindikatoren
ablesen.

Die Anzahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen aus Deutschland ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Auch stieg das Ausmaß, in dem
die publizierten Ergebnisse in anderen Publikationen zitiert werden, und ein zunehmender Anteil
der Publikationen aus Deutschland zählt zu den am
häufigsten zitierten. Ebenso war in Deutschland in
den letzten Jahren eine weitere Zunahme der Patentierungsaktivitäten zu beobachten. Im europäischen
Vergleich nimmt Deutschland in Bezug auf den Welthandelsanteil für forschungsintensive Waren einen
Spitzenplatz ein.

Die Leistungsfähigkeit des deutschen FuI-Systems im
europäischen und internationalen Vergleich ist als sehr
hoch einzuschätzen. Eine nur selektive Betrachtung
einzelner Indikatoren wird der Komplexität und Vielschichtigkeit dieser Thematik allerdings nicht gerecht,
da sie lediglich Teilaspekte von FuI-Systemen messen.
Näher beschrieben werden daher im Folgenden auch
ausgewählte Ergebnisse einschlägiger Kompositindika17
toren aus Vergleichsstudien wie z. B. das Innovation
Union Scoreboard (IUS), der Innovationsindikator acatech/BDI (II), der Global Innovation Index (GII) sowie
der World Competitiveness Index (WCI).
17	 Kompositindikatoren fassen verschiedene Kennzahlen zu einem
Indikator zusammen.

36 	

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

2.1	 Ausgewählte Einzelindikatoren zur Messung
des Outputs des deutschen Forschungsund Innovationssystems im internationalen
Vergleich
Die Leistungsfähigkeit von FuI-Systemen lässt sich anhand einer Vielzahl von sogenannten Output-Indikatoren
darstellen. Sie ermöglichen eine Beschreibung der Leistungsfähigkeit des FuI-Systems aus unterschiedlichen Perspektiven. Zu nennen sind hier in erster Linie wissenschaftliche Publikationen und Patente, die ihrerseits wiederum
Voraussetzung (Input) für die Verwertung von Erkenntnissen und Erfindungen in Wirtschaft und Gesellschaft sind.
Indikatoren zur Messung des Innovationserfolgs sind u. a. die Innovatorenquote sowie die Innovationsintensität.
Einen weiteren wichtigen Indikator stellt der Handel mit forschungsintensiven Gütern dar, der die wirtschaftliche
Verwertung von Forschung und Innovationen misst.

Indikatoren, die zur Messung der Leistungsfähigkeit
eines Forschungs- und Innovationssystems verwendet
werden können, sind neben solchen zur Erfassung
von Publikationen und Patenten u. a. die Anteile an
Produkt- und Prozessinnovationen, Handelsvolumina,
wie auch Wertschöpfung und Produktivitätsentwicklung. Diese Indikatoren betrachten das Ergebnis eines
FuE-Prozesses aus unterschiedlichen Perspektiven
(von der Erfindung selbst über das Aufgehen innerhalb
von Produkten und Prozessen eines Unternehmens
bis hin zur Durchdringung einer Volkswirtschaft) und
werden in ihrer Ausprägung qualitativ oder quantitativ
beschrieben.
Um Aussagen zur Leistungsfähigkeit des Forschungsund Innovationsstandortes Deutschland im internationalen Vergleich treffen zu können, werden im Folgenden
nur solche Indikatoren herangezogen, für die auch Daten
anderer Länder für einen längerfristigen Zeitraum vorliegen. Daraus lassen sich Aussagen über längerfristige
Trends sowie kurzfristige Entwicklungen ableiten.

Publikationen
Erfolgreiche FuE-Tätigkeiten führen zu wissenschaftlichen Erkenntnissen bzw. Entdeckungen, welche sich
unter anderem in wissenschaftlichen Publikationen
niederschlagen. Sie sind neben Patenten der zentrale
„Output“ der Wissenschaft. Mit Hilfe bibliometrischer
Methoden kann so die wissenschaftliche Leistungsfä-

higkeit analysiert werden. Angesichts der zunehmenden Bedeutung des Produktionsfaktors Wissen werden
Publikationen in innovationspolitischen Kontexten
daher häufig als Indikator der Wissenschaftsleistung
gewürdigt.
Deutschland weist mit 1.318 Publikationen pro eine
Mio. Einwohner im Jahr 2014 eine höhere Publikationsintensität als die USA auf (siehe auch Abb. EB I-32).
Zu berücksichtigen ist hier, dass quantitätsbezogene
Vergleiche von Publikationskennziffern eine umsichtige Erfassung und Interpretation der Daten voraussetzen. So bestehen beispielsweise bei den Publikationsgewohnheiten zwischen den Wissenschaftsdisziplinen
erhebliche Unterschiede. Bei der Anzahl der Publikationen pro eine Mio. Einwohner eines Landes verzeichnen u. a. die skandinavischen Länder besonders hohe
Publikationsintensitäten. Der Output der japanischen
Forschung und Wissenschaft blieb im Betrachtungszeitraum relativ konstant und deutlich unterhalb des
Niveaus anderer Vergleichsländer.
Die Bedeutung einer Publikation innerhalb der Scientific Community, schlägt sich u. a. darin nieder, wie stark
die publizierten Ergebnisse von anderen zitiert werden.
Deutschland konnte hier seine gute Position bei der
Entwicklung der sogenannten Exzellenzrate (Anteil der
Publikationen, die zu den obersten 10 % der zitierten
Publikationen weltweit gehören, an den gesamten
Publikationen) in den letzten Jahren kontinuierlich
verbessern. Im Jahr 2012 betrug die Exzellenzrate der
wissenschaftlichen Publikationen Deutschlands 16 %.

EB I – Output des deutschen Forschungs- und Innovationssystems im internationalen Vergleich	

37

Abb. EB I-32: 	 Entwicklung der Anzahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen (pro eine Mio. Einwohner)

3.000

3.000
Schweden

2.500

2.500

2.000

Vereinigtes
Königreich

2.000

Österreich
1.500

1.500
Deutschland
Vereinigte
Staaten

Deutschland
Frankreich
1.000

1.000

500

500

Japan

0

2002

2004

2006

2008

2010

2012

2014

0

2002

2004

2006

2008

2010

2012

2014

Datenbasis:Tabelle 40, Datenportal des BMBF, Tabelle 1.8.3

Damit liegt Deutschland auf Rang sechs (2004 Rang
neun) hinter der Schweiz, Dänemark, den Niederlanden, den USA und Belgien. Das bedeutet, dass in
Deutschland nicht nur mehr, sondern vermehrt auch
in der Spitze der jeweiligen Disziplinen publiziert wird
18
(siehe auch Abb. EB I-33).

Patente
Patente werden häufig als Indikatoren der technologischen Leistungsfähigkeit verwendet. Auch wenn
Daten hierzu leicht verfügbar sind, ist ihre Interpretation
im Hinblick auf FuE-Ergebnisse in der Volkswirtschaft
nicht unproblematisch. So gibt es bestimmte Branchen, in denen Erfindungen beispielsweise aus Geheimhaltungsgründen grundsätzlich nicht oder kaum
patentiert werden.
Als weltmarktrelevante oder transnationale Patente
werden dabei Erfindungen bezeichnet, die in Europa
18	 Mund, C.; Conchi, S.; Frietsch, R. (2014). 4. Indikatorenbericht
Bibliometrische Indikatoren für den PFI Monitoring Bericht 2015
sowie GWK (2015). Pakt für Forschung und Innovation MonitoringBericht 2015, Heft 42.

oder bei der World Intellectual Property Organization
(WIPO) angemeldet worden sind. Für die exportorientierte deutsche Wirtschaft sind solche Patente
von besonderer Bedeutung, weil sie den Schutz der
Erfindung auch jenseits des Heimatmarktes betreffen.
Weltmarktpatente bzw. transnationale Patente gelten
auch als Indiz für Expansionsabsichten auf innovativen
Märkten.
Der Zuwachs an weltmarktrelevanten Patenten pro
eine Mio. Einwohner betrug von 2003 bis 2013 rund
9 %. Die Zahl der weltmarktrelevanten Patente pro
Mio. Einwohner liegt damit in Deutschland im Jahr
2013 um mehr als 240 % und damit mit großem
Abstand über dem EU-28-Durchschnitt. In Europa
weist neben Deutschland zum Beispiel Schweden eine
hohe Patentintensität auf (siehe auch Abb. EB I-34).
Im Vergleich zu den USA verfügt Deutschland über
fast doppelt so viele transnationale Patente pro eine
Mio. Einwohner. In Japan ist ein Aufholprozess zu
verzeichnen: Die Patentintensität stieg in der Dekade
2003-2013 um 52 % und liegt mittlerweile leicht über
dem deutschen Wert.
Eine besondere Bedeutung kommt denjenigen Patenten zu, die dem Bereich der forschungsintensiven

38 	

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

Abb. EB I-33:	Entwicklung der Exzellenzrate (Anteil der Publikationen, die zu den Top 10-Prozent zitierten
Publikationen weltweit gehören an den gesamten Publikationen) im internationalen Vergleich
20 %

20 %

18 %

18 %

Vereinigte
Staaten

16 %

Deutschland

Deutschland
Vereinigtes
Königreich
Schweden

16 %

Frankreich

14 %

China

14 %

Österreich
12 %

12 %

10 %

10 %

Südkorea
Japan

8 %

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

8 %

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

Datenbasis: Web of Science, Berechnungen des Fraunhofer ISI, vgl. Gruber/Frietsch/Neuhäusler (2016):
Performance and Structures of the German Science System 2015. Studien zum deutschen Innovationssystem Nr. 5-2016, Berlin: EFI

Abb. EB I-34:	Entwicklung der weltmarktrelevanten Patente (pro eine Mio. Einwohner) im internationalen
Vergleich
500

500

450

Schweden

400

450
400

Japan
Deutschland

Deutschland
350

350

300

300

250

250

200

Frankreich

200

150

Vereinigtes
Königreich

150

100

100

50

50

0

0

Südkorea

Vereinigte
Staaten

China
2001

2003

2005

2007

2009

2011

2013

2001

2003

2005

2007

2009

2011

2013

Datenbasis: Tabelle 41, Datenportal des BMBF, Tabelle 1.8.4

EB I – Output des deutschen Forschungs- und Innovationssystems im internationalen Vergleich	

39

Abb. EB I-35:	Entwicklung des Anteils von Patenten der forschungsintensiven Industrie an allen
­Patentanmeldungen im internationalen Vergleich

70 %

70 %
Schweden

China
Vereinigte
Staaten

65 %

65 %
Vereinigtes
Königreich

60 %

Frankreich
Deutschland

55 %

Japan
60 %
Deutschland

55 %

Schweiz
50 %

50 %
Österreich

45 %

45 %

40 %

40 %
2001

2003

2005

2007

2009

2011

2013

2001

2003

2005

2007

2009

2011

2013

Datenbasis: Neuhäusler/Rothengatter/Frietsch (2016): Patent Applications – Structures, Trends and Recent Developments 2015,
Studien zum deutschen Innovationssystem, Berlin, Nr. 4-2016, Berlin, EFI

Industrie zuzuordnen sind. Insbesondere Schweden,
die USA, Japan, Korea und nicht zuletzt China sind
hier stark positioniert (siehe auch Abb. EB I-35).
Innerhalb der forschungsintensiven Industrie weist
Deutschland einen vergleichsweise niedrigen Anteil
der Spitzentechnologien (z. B. Computer, Elektronik

Abgrenzung der Spitzen- und Hochtechnologie
Die forschungsintensive Industrie setzt sich aus den
spitzentechnologischen Sektoren und den Sektoren
der hochwertigen Technologien zusammen. Die
Abgrenzung erfolgt über den Anteil der internen
FuE-Ausgaben am Umsatz. Dabei gelten folgende
Grenzen:
∙∙ Spitzentechnologie umfasst Güter mit einem
Anteil interner FuE-Ausgaben am Umsatz von mehr
als 9 %.

oder Pharma), dafür aber eine deutliche Stärke bei den
hochwertigen Technologien (z. B. Automobil, Maschinenbau) auf (siehe auch Infobox Abgrenzung der
Spitzen- und Hochtechnologie).

∙∙ Die hochwertige Technologie/Technik
(Hochtechnologie) umfasst Güter mit einem Anteil
der internen FuE-Ausgaben am Umsatz zwischen
3 % und 9 %.
Aus diesen Kriterien folgt, dass innerhalb des Verarbeitenden Gewerbes die Pharmaindustrie, die EDV,
die Nachrichtentechnik, die Medizin- und Messtechnik
und die Luft- und Raumfahrt der Spitzentechnologie
zuzuordnen sind. Die Chemie, der Maschinenbau,
Elektrogeräte, der Kraftfahrzeugbau und der sonstige
Fahrzeugbau werden der Hochtechnologie zugeordnet.

40 	

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

Produkt- und Prozessinnovationen
der deutschen Wirtschaft
Die Investitionen von Wissenschaft und Wirtschaft
in FuE schlagen sich dann in volkswirtschaftlichen
Erträgen nieder, wenn die Ergebnisse von FuE von den
Unternehmen aufgegriffen und in neue oder verbesserte Marktangebote oder Produktivitätssteigerungen und
damit in Innovationen, umgesetzt werden.
Um zu beurteilen, in welchem Umfang und mit welchem Erfolg die Unternehmen Inventionen (technischwissenschaftliche Erfindungen) in Innovationen
umsetzen, haben sich in der empirischen Innovationsforschung mehrere Indikatorengruppen etabliert. Diese
werden für Deutschland durch das ZEW erhoben. Diese
Erhebung ist Teil der von Eurostat koordinierten europaweiten Innovationserhebung CIS (Community Innovation Survey). Die Innovatorenquote misst den Anteil
der Unternehmen, die innerhalb eines zurückliegenden
Dreijahreszeitraums zumindest eine Produkt- oder
Prozessinnovation eingeführt haben. Die Innovations-

Weitere Informationen im Internet:

Um vergleichbare Daten zu den Innovationsaktivitäten in den OECD-Mitgliedsstaaten zu schaffen, hat die OECD gemeinsam mit Eurostat das
Oslo Manual 2005 herausgegeben, das wichtige
Richtlinien für das Sammeln und die Interpretation von Innovationsdaten liefert:
www.oecd.org/sti/inno/2367580.pdf
Zum Innovationsverhalten der deutschen Wirtschaft: www.zew.de/de/publikationen/innovationsverhalten-der-deutschen-wirtschaft-indikatorenbericht-zur-innovationserhebung-2015/?cHas
h=fd3b44e68df010fb6ad247ac5abee92d
Daten zur Innovationserhebung der Gemeinschaft
(CIS):
ec.europa.eu/eurostat/de/web/microdata/community-innovation-survey

intensität misst den Anteil der Innovationsausgaben
am Umsatz. Schließlich kann der Anteil des Umsatzes,
den Unternehmen mit Produktinnovationen erzielen,
als Innovationserfolg gewertet werden.
Für die Innovatorenquote ist in Deutschland ein rückläufiger Trend sowohl bei Produkt- als auch Prozessinnovationen zu verzeichnen. Dieser Trend ist auch in den
meisten anderen europäischen Mitgliedstaaten zu beobachten. Im europäischen Vergleich belegt Deutschland
weiterhin – gemessen am Anteil innovativer Unterneh19
men an allen Unternehmen – den Spitzenplatz. Insgesamt zählten im Jahr 2013 rund 45 % der Unternehmen
im Verarbeitenden Gewerbe zu den Innovatoren; die
entsprechende Innovatorenquoten betrug für die unternehmensnahen Dienstleistungen rund 33 %.
Die Produktinnovatorenquote ist im Verarbeitenden
Gewerbe (inkl. Bergbau) am höchsten, sie bewegte sich
in den vergangenen Jahren zwischen 38 % und 46 %. In
den wissensintensiven unternehmensnahen Dienstleistungen lag sie bei 30 % bis 37 % und in den sonstigen unternehmensnahen Dienstleistungen bei rund
15 % bis 27 %. Auch die Entwicklung der Produktinnovatorenquote ist rückläufig, erreichte aber nach einem
Einbruch im Krisenjahr 2009 – 2010 zuletzt wieder
relativ hohe Werte. 2011 sank der Anteil der Produktinnovatoren in allen drei Wirtschaftssektoren zum
Teil deutlich. 2013 setzte sich diese Abwärtstendenz
im Verarbeitenden Gewerbe (inkl. Bergbau) und in den
wissensintensiven Dienstleistungen weiter fort, in den
sonstigen Dienstleistungen stieg der Wert dagegen seit
2011 wieder leicht an.
Hinsichtlich der Innovationsbeteiligung bei Prozessinnovationen heben sich das Verarbeitende Gewerbe (inkl.
Bergbau) und die wissensintensiven unternehmensnahen Dienstleistungen mit Prozessinnovatorenquoten
von rund 24 % von den sonstigen unternehmensnahen
Dienstleistungen (rund 19,4 %) ab. Nach relativ hohen
Werten im Jahr 2008 ging auch die Prozessinnovatorenquote in allen drei Wirtschaftssektoren in den Jahren
2009 und 2010 zurück. Nur in den sonstigen unternehmensnahen Dienstleistungen stieg sie 2011 und 2013
leicht an. Im Verarbeitenden Gewerbe (inkl. Bergbau) und
in den wissensintensiven unternehmensnahen Dienstleistungen ist 2011–2013 ein Rückgang zu beobachten.
19	 Vgl. Eurostat, Community Innovation Survey, CIS.

EB I – Output des deutschen Forschungs- und Innovationssystems im internationalen Vergleich	

Die Innovationsausgaben deutscher Unternehmen
erreichten 2014 mit 145 Mrd. Euro wieder den Spitzenwert des Vorjahres. Mit Produktinnovationen erzielte
die deutsche Wirtschaft dabei zuletzt einen Umsatz
von 662 Mrd. Euro. 8 % aller deutschen Unternehmen
führten Marktneuheiten, die von den Unternehmen als
erste Anbieter eingeführt wurden, ein.

41

In der Gruppe der kleinen und mittleren Unternehmen ist eine zunehmende Zurückhaltung bei Innovationsaktivitäten festzustellen. Im Jahr 2014 gaben
KMU mit weniger als 500 Beschäftigten 32,2 Mrd.
Euro für Innovationsaktivitäten aus. Dies sind 22 %
der gesamten Innovationsausgaben der deutschen
Wirtschaft. Im Jahr 2007 lag dieser Anteil noch bei
29 %, in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre sogar bei
über 35 %. Die absoluten Innovationsausgaben bei
kleinen und mittleren Unternehmen stagnieren in
Deutschland seit Jahren; allerdings planen die KMU
2015 und 2016 steigende Innovationsbudgets (plus 4
% bzw. 6 %). Die Wachstumsrate liegt sogar über der
der Großunternehmen.

Auch die Innovationsintensität, also der Anteil der
Innovationsausgaben am Umsatz der deutschen Wirtschaft, lag 2014 mit 2,84 % auf dem Niveau des Vorjahres. Damit wurde der bisherige Höchstwert aus dem
Jahr 2006 (2,8 %) wieder erreicht. Allerdings stehen den
höheren Innovationsausgaben stagnierende Erfolge
mit neuen Produkten und Prozessen gegenüber. Dies
bedeutet, dass die Finanzierung von künftigen Innovationsaktivitäten aus den Erträgen früherer Innovationen zunehmend schwieriger wird. Die Umsätze mit
neuen Produkten hatten 2014 nahezu unverändert
einen Anteil am Gesamtumsatz von 12,8 %.

Umsätze und Handelsvolumina
Die Wettbewerbsfähigkeit wissensbasierter Volkswirtschaften auf den internationalen Märkten für innovative Produkte und Dienstleistungen spiegelt sich auch
im Handel mit forschungsintensiven Waren wider (siehe auch Infobox Abgrenzung der Spitzen- und Hochtechnologie). In der Vergangenheit ist der weltweite

Der Umsatzanteil von Produktinnovationen ist dabei in
der deutschen Wirtschaft vor allem in den FuE-intensiven Branchen hoch (Fahrzeugbau, Elektroindustrie und
Maschinenbau und Chemie/Pharma).

Abb. EB I-36:	Welthandelsanteile ausgewählter Länder für forschungsintensive Waren im zeitlichen Verlauf
(in Prozent)
16

16

14

14
Deutschland

12

China

Deutschland
Vereinigte
Staaten

12

10

10

8

8

6

6

Japan
Südkorea

Frankreich
Groß­britannien

4

Schweiz

2

4

2

Schweden
Österreich
0

0
2002

2004

2006

2008

2010

2012

2014

2002

2004

2006

2008

2010

2012

2014

Datenbasis: Gehrke, B.; Schiersch, A. (2016): FuE-intensive Industrien und wissensintensive Dienstleistungen
im internationalen Vergleich, Studien zum deutschen Innovationssystem Nr. 6-2016, Berlin: EFI

42 	

Handel mit forschungsintensiven Waren kontinuierlich
gestiegen. Aufgrund der stärkeren Einbindung einiger
Schwellenländer in den Welthandel ist der Anteil des
Handels mit forschungsintensiven Erzeugnissen allerdings im Zeitablauf insgesamt leicht rückläufig. Im Jahr
2012 lag der Welthandelsanteil der Technologiegüter
bei knapp 43 % und damit rund sechs Prozentpunkte
unterhalb des Niveaus, das im Jahr 2000 erreicht wurde.
Vor allem die Spitzentechnologien sind von dieser
strukturellen Veränderung betroffen (2000: 18,6 %,
2012: 13,9 %). Erzeugnisse der hochwertigen Technik
hingegen weisen einen vergleichsweise stabilen Anteil
am Welthandel aus, der bei rund 30 % liegt.
Obwohl die Schwellenländer im Handel mit forschungsintensiven Waren seit 2000 ihre Anteile deutlich erhöht haben, konnte Deutschland – im Gegensatz
zu anderen klassischen Industrienationen – seinen
Welthandelsanteil mit forschungsintensiven Waren
im Verlauf der vergangenen Dekade weitgehend stabil
halten und gegenüber 2000 ausweiten. Dagegen mussten z. B. die USA und Japan Rückgänge hinnehmen. Der
Anteil Deutschlands am Welthandel mit forschungsintensiven Waren liegt heute vor den USA und deutlich
vor Japan (siehe auch Abb. EB I-36). Auch im europäischen Vergleich nimmt Deutschland gemessen an
diesem Indikator einen Spitzenplatz ein.20

20	 Schiersch, A.; Gehrke, B. (2014): Die Wissenswirtschaft im internationalen Vergleich: Strukturen, Produktivität, Außenhandel, Studien
zum deutschen Innovationssystem Nr. 6-2014, Berlin: EFI.

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

Weitere Informationen im Internet:

Gehrke, B.; Frietsch, R.; Neuhäusler, P.; Rammer,
C. (2013): Neuabgrenzung forschungsintensiver
Industrien und Güter – NIW/ISI/ZEW-Listen
2012, Studien zum deutschen Innovationssystem,
Berlin:
www.e-fi.de/fileadmin/Innovationsstudien_2013/
StuDIS_08-2013-NIW_ISI_ZEW.pdf
Schasse, U. et al. (2016): Forschung und Entwicklung in Staat und Wirtschaft, Studien zum deutschen Innovationssystem 2-2016, Berlin:
www.e-fi.de/fileadmin/Innovationsstudien_2016/
StuDIS_02_2016.pdf
Studie zum deutschen Innovationssystem: FuEintensive Industrien und wissensintensive Dienstleistungen im internationalen Vergleich:
www.e-fi.de/fileadmin/Innovationsstudien_2016/
StuDIS_06-2016.pdf

EB I – Das deutsche Forschungs- und Innovationssystem in internationalen Gesamtbetrachtungen	

43

2.2	 Das deutsche Forschungs- und Innovationssystem in internationalen Gesamtbetrachtungen
Die Innovationsfähigkeit von Volkswirtschaften wird durch eine Vielzahl von Determinanten bestimmt. Die selektive
Betrachtung einzelner Indikatoren wird der Komplexität und Vielschichtigkeit des FuI-Systems nicht gerecht, da sie
lediglich Teilaspekte messen. Um Länder vergleichen zu können, werden daher häufig die Ergebnisse von Rankings auf
Basis von Innovationsindizes herangezogen. Solche Indizes erheben für eine Auswahl an Ländern die Ausprägung zentraler Input- und Output-Indikatoren und verdichten diese in einen Gesamtindex (Kompositindikator). Einschlägige
Indizes wie z. B. das Innovation Scoreboard 2015 bestätigen die hohe Leistungsfähigkeit des deutschen Innovationssystems. Deutschland zählt hier mit den skandinavischen Mitgliedstaaten der EU zur Gruppe der sogenannten Leading
Innovators.
In den vergangenen Jahren wurde eine Reihe solcher
zusammengesetzter Innovationsindizes entwickelt. In
Teilen wurden die Einzelindikatoren, die Bestandteile
der Kompositindikatoren sind, schon im vorherigen
Kapitel vorgestellt. Vier dieser Indizes, das Innovation
Union Scoreboard, der Innovationsindikator acatech/

BDI, der Global Innovation Index sowie der World
Competitiveness Index, haben in den vergangenen Jahren besondere Bedeutung gewonnen und sich inzwischen international etabliert. Sie werden seit einigen
Jahren von renommierten Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen in der Regel jährlich erstellt.

Innovation Union Scoreboard
Innovationsindikatorik

Für einen Vergleich verschiedener Länder scheint
die Verdichtung von Informationen zu einer oder zu
wenigen Kennzahlen zielführend. Hierfür werden
zusammengesetzte Indikatoren genutzt. Diese
erleichtern den globalen Vergleich, und aus der
Positionierung innerhalb eines Rankings können
forschungs- und innovationspolitische Empfehlungen abgeleitet werden. Gemeinsam ist diesen Indikatoren, dass sie komplexe Sachverhalte durch die
gewichtete Bündelung von dafür relevanten Einzeldaten abzubilden versuchen. Damit wollen sie nicht
nur Politik und Öffentlichkeit Orientierungspunkte
geben, sondern auch die empirische Untersuchung
von komplexen Sachverhalten ermöglichen, für die
es andernfalls keine quantitative Basis gibt. Derartige Indikatoren und darauf aufbauende Rankings
sind allerdings nicht unumstritten, da Auswahl und
Gewichtung der jeweils genutzten Indikatoren das
Ergebnis der Ländervergleiche beeinflussen.

Das Innovation Union Scoreboard (IUS) ist ein Instrument der Europäischen Kommission zur Beurteilung
des Fortschritts beim Erreichen der Ziele der Europa 2020-Strategie. Im Jahr 2001 wurde es erstmals

Weitere Informationen im Internet:

OECD (Hrsg.), 2008: Handbook on Constructing
Composite Indicators. Methodology and User
Guide, Paris: www.oecd.org/els/soc/handbookonconstructingcompositeindicatorsmethodologyanduserguide.htm
Grupp, H.; Mogee, M. E., 2004: Indicators for national science and technology policy: how robust
are composite indicators?, in: Research Policy, 33,
S. 1373 ff.: www.sciencedirect.com/science/journal/00487333/33/9

44 	

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

Abb. EB I-37:	 Innovationsdimensionen des Innovation Union Scoreboard 2015
Humanressourcen
0,9
0,8
0,7
0,6
0,5
0,4
0,3
0,2
0,1
0

Wirtschaftliche Auswirkungen

Innovatoren

Offene Forschungssysteme

Finanzierung und Förderung

Intellektuelles Kapital

Deutschland

Unternehmensinvestitionen

Vernetzung und
unternehmerische Initiative

EU 28
Datenbasis: Innovation Union Scoreboard 2015

erstellt. Das IUS betrachtet die 28 Mitgliedstaaten der
Europäischen Union. Für einige weitere europäische
Staaten, die nicht Mitglied der EU sind, liegen ebenfalls entsprechende Auswertungen vor. Das IUS beschränkt sich allerdings auf Europa, betrachtet daher
im Vergleich zu anderen Indizes eine geringe Anzahl
an Ländern und nutzt zudem die geringste Anzahl an
Indikatoren (25).
Deutschland gehört nach den Ergebnissen des IUS der
Spitzengruppe der untersuchten Länder und daher der
Ländergruppe der „Innovation Leaders“ an. Diese Ländergruppe umfasst neben Deutschland nur Schweden,
Dänemark und Finnland (siehe auch EB I 1.3 Entwicklung der Ressourcen für Forschung und Entwicklung
im internationalen Vergleich). Deutschland liegt im IUS
2015 an vierter Stelle aller EU-28-Länder. Das Vereinigte Königreich nimmt dagegen beispielsweise Rang acht
ein. Frankreich liegt seit 2010 auf der Position zwölf.
Im Zeitverlauf sowie unter Berücksichtigung der Entwicklung über alle Mitgliedstaaten hinweg zeigt sich,
dass Deutschland diese führende Position seit mehreren Jahren beibehalten und seinen Indexwert zudem
sogar noch leicht verbessern konnte.

Das IUS 2015 betont die hohe Leistungsfähigkeit des
deutschen Innovationssystems und die aktuelle Attraktivität des Wissenschaftsstandorts Deutschland. Die
relativen Stärken des deutschen Innovationssystems liegen vor allem in den Output-Dimensionen „Unternehmensinvestitionen“ und „Vernetzung und unternehmerische Initiative“ (siehe auch Abb. EB I-37). Die größten
Leistungssteigerungen im Vergleich zum Vorjahr waren
bei den Einzeldimensionen „Lizenz- und Patenteinnahmen aus dem Ausland“, „Nicht-FuE-relevante Innovationsausgaben“ und „Internationale wissenschaftliche
Ko-Publikationen“ zu verzeichnen. Stärken des deutschen Innovationssystems liegen zudem im Wissenschaftsbereich „Anzahl von Universitätsabsolventen mit
Doktortitel“. Ausbaufähig sind laut IUS 2015 u.a. die Zahl
der Nicht-EU-Doktorandinnen und Doktoranden sowie
die Höhe der Wagniskapitalinvestitionen.

Innovationsindikator acatech/BDI
Der Innovationsindikator misst die Innovationsfähigkeit
von 35 ebenfalls vornehmlich europäischen Staaten,
hier ergänzt um die größten Volkswirtschaften der Welt

EB I – Das deutsche Forschungs- und Innovationssystem in internationalen Gesamtbetrachtungen	

sowie wichtige Schwellenländer. Der Index basiert auf
38 einzelnen Indikatoren und weist diese seit 2005
jährlich aus.21
Mit einem Indexwert von 56 Punkten im Jahr 2015
nimmt Deutschland auch bei diesem Indikator innerhalb der betrachteten 35 Staaten eine führende Position
ein. Deutschland liegt im europäischen Vergleich auf
Platz fünf deutlich vor Großbritannien (Rang zwölf)
und Frankreich (Rang achtzehn) und global vor den
USA (Rang acht), Korea (Rang dreizehn) und Japan (Rang
zwanzig).
Die 38 Einzelindikatoren lassen sich thematisch zu fünf
Bereichen (Subindikatoren) bündeln. Der Bericht zum
Innnovationsindikator weist auch die Platzierungen der
Staaten innerhalb dieser Subindikatoren aus. Der Standort Deutschland zeigt bei dieser Betrachtung Stärken vor
allem in den Subindikatoren „Wirtschaft“ und „Staat“.

Global Innovation Index
Der Global Innovation Index (GII) wird seit 2007 durch
die amerikanische Johnson Cornell University und
die französische INSEAD sowie die World Intellectual
Property Organization (WIPO) erstellt. Im Hinblick auf
die Anzahl der berücksichtigten Indikatoren stellt der
GII den umfassendsten methodischen Ansatz zur Messung der Leistungsfähigkeit nationaler FuI-Systeme
dar: Auf Basis von zuletzt 79 Indikatoren werden hier
Indexwerte für 141 Staaten ermittelt. Die Methodik zur
Berechnung der Indexwerte wurde allerdings mit dem
Jahr 2011 umgestellt, so dass die zeitliche Entwicklung
erst ab dem Jahr 2011 dargestellt werden kann.
Auch dieser Index weist Deutschland eine weltweit
führende Position zu. Zudem werden im Zeitverlauf
seit 2011 steigende Indexwerte errechnet. Spezifische
Schwächen des Forschungs- und Innovationsstandortes
Deutschland liegen nach diesen Analysen vor allem in
der verhaltenen Gründungsdynamik sowie dem Beitrag
aus dem Ausland zur Finanzierung der FuE-Ausgaben.
21	 Im Jahr 2009 fand allerdings ein Wechsel auf Seiten des wissenschaftlichen Bearbeiters (vom DIW zu einem Konsortium um
Fraunhofer ISI und dem ZEW) statt. Damit einher ging auch eine
methodische Neukonzeption des Index. Eine weitere methodische
Adaption gab es im Jahr 2014, in dem die Zahl der analysierten Länder ausgeweitet und die Indikatorik in Teilen überarbeitet wurde.

45

Besondere Stärken liegen hingegen in dem hohen
Anteil, den die Wirtschaft an der Finanzierung der
nationalen FuE-Tätigkeiten trägt, sowie in der Patentierung von Inventionen. Des Weiteren werden der Stand
und die Bedeutung von Clustern im FuE-Prozess in
Deutschland positiv eingeschätzt.22

World Competitiveness Index
Ergänzt werden diese drei Indizes, die spezifisch den
Bereich Innovation adressieren, durch den World Competitiveness Index (WCI) des World Economic Forum.
Mit ihm wird seit 2004 die allgemeine Wettbewerbsfähigkeit von derzeit 140 Ländern ermittelt und im „Global
Competitiveness Report“ dokumentiert. Für die Berechnung des Index werden 114 Indikatoren herangezogen.
Die Indikatoren sind zwölf Themenbereichen („Pillars“)
zugeordnet. Drei dieser Themenbereiche („Human Capital and Training“, „Technological Readiness“, „Business
Sophistication“) haben einen mittelbaren und einer
dieser Themenbereiche („Innovation“) einen unmittelbaren inhaltlichen Innovationsbezug. Die Mehrzahl der
Indikatoren beruht auf Experteneinschätzungen, die
alljährlich im sogenannten Executive Opinion Survey
(EOS) erhoben werden. Befragt werden dabei im Durchschnitt 90 Expertinnen und Experten pro Land.
22	 Global Innovation Index 2015, S. 207.

Weitere Informationen im Internet:

Innovation Union Scoreboard (IUS): ec.europa.eu/
growth/industry/innovation/facts-figures/scoreboards/index_en.htm
Innovationsindikator (II):
www.innovationsindikator.de
Global Innovation Index (GII): www.globalinnovationindex.org/content/page/GII-Home
World Competitiveness Index (WCI): reports.
weforum.org/global-competitiveness-report-2015-2016/

46 	

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

Deutschland gehört gemessen an diesem Indikator
weltweit zur Spitzengruppe der Volkswirtschaften,
nimmt aktuell im globalen Vergleich Rang 6 ein

Abb. I-38: 	

und entwickelt sich seit 2009 positiv (siehe auch
23
Abb. EB I-38).

Entwicklung der Indexwerte ausgewählter Länder im Global Competitiveness Index
(Pillar „Innovation“) und Positionierung 2015

6,0

6,0
Schweiz (1)

5,5

Deutschland (6)
Schweden (7)

5,5

5,0

Vereinigtes
Königreich (12)
Österreich (17)
Frankreich (18)

5,0

USA (4)
Japan (5)
Deutschland (6)

Südkorea (19)

4,5

4,5

4,0

4,0
China (31)

3,5

3,5

3,0

3,0
2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015

Datenbasis: Global Competitiveness Reports

Technologiespezifische Indikatorik –
der Bereich der Digitalisierung

Eine zentrale gegenwärtige Herausforderung sowohl
für die Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik als auch
für die Forschungs- und Innovationspolitik stellt
die Digitalisierung dar. Daher ist es wichtig, auch
die Positionierung Deutschlands im internationalen
Vergleich in diesem spezifischen Themenfeld näher zu
betrachten.
Seit 2000 lässt das BMWi jährlich den Entwicklungsstand der deutschen Informations- und Kommunikationsindustrie im internationalen Vergleich beobachten.

23	 Eigene Darstellung; Quelle: Global Competitiveness Report (Versionen 2006-2007, 2008-2009, 2009-2010, 2010-2011, 2011-2012,
2012-2013, 2013-2014, 2014-2015, 2015–2016). Anmerkung: Der

Seit 2009 werden die Ergebnisse in den MonitoringReporten „Deutschland Digital“ veröffentlicht. Bis
zum Berichtsjahr 2014 (Ausweisung der Indexwerte
für das Jahr 2013) wurden 15 Länder in den Vergleich
einbezogen, seit 2015 (Werte für 2014) nunmehr nur
zehn ausgewählte Länder in Europa, Asien und Amerika, die im Themenbereich Digitalisierung eine starke
Wettbewerbsrelevanz für den Standort Deutschland
aufweisen. Der Index bestimmt anhand von 48 Indikatoren die globale Leistungsfähigkeit dieser Länder im
Bereich der Digitalisierung.
Weitere Informationen im Internet:
www.bmwi.de/DE/Themen/Digitale-Welt/digitalewirtschaft.html

Bericht für das Jahr 2007 (2007-2008) ist nicht mehr öffentlich
verfügbar. Daher wurden die Werte für 2007 als Mittelwerte aus den
Werten der benachbarten Jahre berechnet.

EB I – Tabellen	

47

Tabellen
Der folgende Abschnitt weist Kennzahlen zu Wissenschaft, Forschung, Innovation und Bildung aus. Das Hauptaugenmerk der Tabellen liegt auf den Ressourcen von Wissenschaft und Forschung – den finanziellen Mitteln sowie dem
Personal. Hier werden sowohl gesamtstaatliche Daten dargestellt als auch regionale und sektorale Unterteilungen
vorgenommen. Darüber hinaus werden diese Zahlen um internationale Vergleiche ergänzt. Die Datenreihen werden weiterhin in verschiedenen Systematiken und Klassifikationen wie z. B. der Wirtschaftszweigsystematik näher
beschrieben Allgemeine, damit in Verbindung stehende Kennzahlen wie Bevölkerungsangaben, Grunddaten zum
Bildungswesen oder das Bruttoinlandsprodukt werden in weiteren Übersichten am Ende dargestellt.

In den vorangegangenen Abschnitten wurden Grafiken
und Texte vorgestellt, die einen schnellen Überblick
über den Status und die Entwicklung des deutschen
Forschungs- und Innovationssystems geben sollen. Im
Folgenden findet sich eine umfangreiche Sammlung
von Tabellen, die der interessierten Leserin und dem
interessierten Leser den Zugang zu den detaillierteren
Daten des deutschen Forschungs- und Innovationssystems eröffnet. Ausführlichere Datenreihen können
dem Datenportal des Bundes unter www.datenportal.
bmbf.de entnommen werden.

Kennzahlen
Bei den ausgewiesenen Daten handelt es sich um
Kennzahlen zu Wissenschaft und Forschung, Innovation und Bildung. Allgemeine, damit in Verbindung
stehende Kennzahlen wie Bevölkerungsangaben oder
das Bruttoinlandsprodukt werden in zwei Übersichten
am Ende dargestellt. Das Hauptaugenmerk der Tabellen
liegt auf den Ressourcen von Wissenschaft und Forschung – den finanziellen Mitteln sowie dem Personal.
Hier werden sowohl gesamtstaatliche Daten dargestellt als auch regionale und sektorale Unterteilungen
vorgenommen. Darüber hinaus werden diese Zahlen
um internationale Vergleiche ergänzt. Die Datenreihen
werden weiterhin in verschiedenen Systematiken und
Klassifikationen wie z. B. der Wirtschaftszweigsystematik näher beschrieben.
Dargestellt werden Kennzahlen sowohl für Forschung
und Entwicklung als auch für Innovation als eigentliche wirtschaftliche Verwertung. In Abgrenzung zur
Forschung und Entwicklung umfasst der Innovati-

onsbegriff zusätzlich beispielsweise Lizenzgebühren,
Investitionen und Weiterbildungsmaßnahmen zur
Umsetzung von FuE-Ergebnissen. Zu den Inputgrößen
für Forschung und Entwicklung sind umfangreiche
Statistiken vorhanden. Aufgrund der Schwierigkeit
den tatsächlichen Output von Forschung zu bemessen,
ist der Umfang verfügbarer Daten hier begrenzt. Für
die Darstellung der Erträge von FuE werden einzelne
Outputgrößen, wie z. B. Patente und Publikationen
aufgeführt.
Bei den Tabellen zum Bildungsbereich, die als Voraussetzung für Aktivitäten in Wissenschaft und Forschung
bedeutend sind, wurde eine Beschränkung auf einen
Mindestsatz an Informationen vorgenommen. Im
Datenportal ist umfangreiches Datenmaterial zu
Bildungsthemen vorhanden. Darüber hinaus gibt der
Bericht „Bildung in Deutschland“ ein umfassendes Bild
und es liegen Publikationen des Statistischen Bundesamtes und des DZHW vor.
Die Definitionen für die wichtigsten verwendeten Begriffe beruhen zum großen Teil auf dem von der OECD
verabschiedeten FuE-Handbuch (Frascati-Manual), in
dem die begrifflichen und methodischen Grundlagen für die statistische Erfassung von Forschung und
Entwicklung niedergelegt sind. Für Innovationen ist
zudem das entsprechende Innovationshandbuch der
OECD (Oslo-Handbuch) relevant. Hiervon nicht abgedeckte Begrifflichkeiten werden überwiegend anhand
nationaler Übereinkünfte des Statistischen Bundesamt
und des BMBF festgelegt.

48 	

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

Datenquellen
Die wesentlichen Quellen für die staatlichen Ausgaben
sind für den Bund das Bundesministerium für Bildung
und Forschung und für die Länder das Statistische
Bundesamt. Für die weiteren Statistiken wird neben
Meldungen des Statistischen Bundesamts auf Erhebungen des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft,
des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung
(ZEW), der Deutschen Bundesbank, des Statistischen
Amts der Europäischen Gemeinschaft (Eurostat) und
der OECD zurückgegriffen. Der Stifterverband für die
Deutsche Wissenschaft ist im Auftrag des BMBF für die
Erhebung der Ausgaben der Wirtschaft für Forschung
und Entwicklung verantwortlich. Grundlage dieser
Erhebung ist die Durchführungsverordnung (EU) Nr.
995/2012 der Europäischen Kommission. Das Zentrum
für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) nimmt
die Innovationserhebung im Auftrag des BMBF vor,
welche Teil der von Eurostat koordinierten europaweiten Innovationserhebung (CIS – engl. Community
Innovation Survey) ist und ebenfalls auf dieser Verordnung beruht. Darüber hinaus werden Studien zum
deutschen Innovationssystem der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) herangezogen.

Erhebungsarten
Ausgaben für Forschung
und Entwicklung können
einerseits bei den forschenden Einrichtungen erfasst
werden, andererseits bei
den finanzierenden Institutionen.
Die sogenannte Finanzierungsbetrachtung erfasst
die Ausgaben bei der finanzierenden Institution, also
beim Mittelgeber (z.B. Tabellen 4 und 15 - Bund und
Länder) und basiert für die
staatliche Seite primär auf
Haushaltsdaten (Finanzstatistiken).

Die Durchführungsbetrachtung erfasst Mittel für FuEAktivitäten dort, wo die Forschung letztlich durchgeführt wird, also in Unternehmen, in Forschungseinrichtungen oder Hochschulen. Die Daten hierfür
stammen aus Erhebungen, in denen die forschenden
Einrichtungen zu ihren Ausgaben für FuE befragt werden (z. B. in der Wirtschaft – Tabelle 20). In der Durchführungsbetrachtung wird zusätzlich erfragt, welche
Mittelgeber die forschende Einrichtung finanziert
haben (Finanzierungsquellen der Forschung). Dies ist
zum Beispiel in der Tabelle 1 bei den Bruttoinlandsausgaben für Forschung und Entwicklung (BAFE) unter
der Rubrik „Durchführende Sektoren […] finanziert
durch“ dargestellt. Die aufgrund dieser Definition
ermittelte Summe ist Grundlage für die Berechnungen
zum Drei-Prozent-Ziel.
Die unterschiedlichen Betrachtungsweisen erfüllen
unterschiedliche Aufgaben. Während in der Finanzierungsbetrachtung Informationen über die Finanzierungsbeiträge in der Regel unabhängig vom Empfänger
bereitgestellt werden, geht es bei der Durchführungsbetrachtung primär darum, die im Berichtsjahr in den
verschiedenen Sektoren durchgeführte FuE darzustellen, unabhängig von der Herkunft der eingesetzten
Mittel. Beide Betrachtungsweisen können aufgrund der
unterschiedlichen Erhebungsarten und -zeitpunkte zu
abweichenden Ergebnissen führen.
Dies lässt sich in folgender Übersicht zusammenfassen:

Erhebungsart

Finanzierungsbetrachtung

Durchführungsbetrachtung

Durchführungsbetrachtung, Aufteilung nach
Finanzierungsquellen

Art der
Ausgaben

Ausgaben für
Forschung und
Entwicklung

Ausgaben für
Forschung und
Entwicklung

Ausgaben für Forschung und Entwicklung

Befragte

Mittelgeber/
Finanzierungsquelle

forschende Einrichtung wie z. B.
Unternehmen,
Hochschulen

forschende Einrichtung
wie z. B. Unternehmen,
Hochschulen

Ziel der
Erhebung

Finanzierungsbeiträge der einzelnen
Akteure

Forschungsumfang
einzelner Sektoren

Finanzierungsquellen
der Forschung der
einzelnen Sektoren

EB I – Tabellen	

Sektoren
Die Tabellen stellen Daten auf unterschiedlichen
Akteursebenen dar. Neben gesamtdeutschen Angaben
werden die Daten auch nach einzelnen Sektoren (Staat,
Wirtschaft, Hochschulen, Ausland) und regional nach
Bundesländern ausgewiesen. Die Angaben zur Bundesrepublik Deutschland umfassen sämtliche Sektoren
und Bundesländer.
Die verschiedenen Sektoren können je nach Betrachtungsweise und Art der Berichterstattung (nationale/
internationale) unterschiedlichen Definitionen unterliegen. Dies gilt insbesondere für den Staatssektor.
Für die nationale Berichterstattung wird von einer
engen Abgrenzung ausgegangen, d. h., auf der Finanzierungsseite sind nur die Mittel der Haushalte der
Gebietskörperschaften (Bund, Länder) und auf der
Durchführungsseite ebenfalls nur die Einrichtungen
des Bundes, der Länder und Gemeinden einbezogen.
Für die internationale Berichterstattung umfasst der
Staatssektor außerdem die privaten Organisationen
ohne Erwerbszweck, die teilweise oder auch überwiegend vom Staat finanziert werden (z. B. HGF, MPG,
Leibniz-Gemeinschaft, Fraunhofer).
Unter den Hochschulsektor fallen alle Universitäten,
Technischen Hochschulen, Fachhochschulen und
sonstigen Einrichtungen des Tertiärbereiches, ohne
Rücksicht auf ihre Finanzierungsquellen oder ihren
rechtlichen Status.
Der Wirtschaftssektor umfasst private und staatliche
Unternehmen, Institutionen für industrielle Gemeinschaftsforschung und experimentelle Gemeinschaftsentwicklung und private Institutionen ohne
Erwerbszweck, die überwiegend von der Wirtschaft
finanziert werden bzw. vornehmlich Dienstleistungen
für Unternehmen erbringen.
Der Sektor der privaten Institutionen ohne Erwerbszweck umfasst für die nationale Berichterstattung die
überwiegend vom Staat finanzierten Organisationen
ohne Erwerbszweck (z. B. Max-Planck-Gesellschaft zur
Förderung der Wissenschaften e. V., die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung
e. V., die Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft
Deutscher Forschungszentren e. V. und die Wissen-

49

schaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e. V.),
die Ressortforschungseinrichtungen) und die privaten Organisationen ohne Erwerbszweck, die weder
überwiegend vom Staat noch überwiegend von der
Wirtschaft finanziert werden bzw. nicht vornehmlich
Dienstleistungen für Unternehmen der Wirtschaft erbringen. Für die internationale Berichterstattung sind
in diesem Sektor nur die privaten Organisationen ohne
Erwerbszweck enthalten, die weder überwiegend vom
Staat noch überwiegend von der Wirtschaft finanziert
werden.
In Bezug auf das Ausland sind auf der Finanzierungsseite die Mittel des Auslandes (alle Sektoren), der Europäischen Union (EU) und der internationalen Organisationen für Forschung und Entwicklung innerhalb der
Bundesrepublik Deutschland nachgewiesen, während
auf der Durchführungsseite die für FuE an das Ausland,
die EU bzw. an internationale Organisationen – auch
wenn sie ihren Sitz im Inland haben – fließenden Mittel der Bundesrepublik Deutschland dargestellt sind.

Ressourcen
Die wesentlichen Ressourcen, die für Forschungs- und
Entwicklungsprozesse notwendig sind, sind finanzielle
Mittel sowie das FuE-Personal. Die finanziellen Mittel
werden in der Regel als Ausgaben in Euro dargestellt.
Im internationalen Vergleich (zum Beispiel Tabelle 16)
werden die Mittel der einzelnen Staaten in US-Dollar
oder in Kaufkraftparitäten (PPP – engl. Purchasing
Power Parity) ausgewiesen. Letzteres dient dazu, Verzerrungen in der Abbildung der Forschungsausgaben
durch eine unterschiedlich starke lokale Kaufkraft der
Staaten zu vermeiden.
Zu den personellen Ressourcen gehört das in Forschung und Entwicklung tätige Personal. Das sind alle
direkt in FuE beschäftigten Arbeitskräfte ungeachtet
ihrer Position. Dazu zählen Forscherinnen und Forscher, technisches und vergleichbares Personal sowie
sonstiges Personal, dessen Arbeit mit der Durchführung von FuE unmittelbar verbunden ist, d. h. Schreib-,
Sekretariats- und Verwaltungspersonal, Facharbeiterinnen/Facharbeiter, ungelernte und angelernte Hilfskräfte.

50 	

Das FuE-Personal wird nicht in Köpfen, sondern in
Vollzeitäquivalenten (VZÄ) erhoben. Das Vollzeitäquivalent ist eine Bemessungseinheit für die Vollzeitbeschäftigung einer Arbeitskraft in einem bestimmten
Zeitraum. Diese Einheit dient dazu, die Arbeitszeit der
nur teilweise in FuE Beschäftigten (einschließlich der
Teilzeitbeschäftigten) auf die Arbeitszeit einer voll in
FuE beschäftigten Person umzurechnen. So wird eine
Halbtagsbeschäftige/ein Halbtagsbeschäftigter, die/der
vollständig in Forschung und Entwicklung eingesetzt
ist, mit 0,5 VZÄ berücksichtigt.

Klassifikationen
In den folgenden Tabellen werden als Klassifikationen
insbesondere die Leistungsplansystematik des Bundes,
die Systematik zur Analyse und zum Vergleich der
wissenschaftlichen Programme und Haushalte (NABS
– engl. Nomenclature for the analysis and comparison
of scientific programmes and budgets), die Wirtschaftszweigsystematik und die Systematik der Wissenschaftszweige verwendet.
Die staatlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung werden mit Hilfe der Leistungsplansystematik
und der NABS dargestellt. Die FuE-Leistungsplansystematik bildet die FuE-Ausgaben des Bundes nach
Förderbereichen und Förderschwerpunkten ab (Tabellen 5 und 6). Die Ausgaben werden unabhängig vom
finanzierenden Ressort nach forschungsthematischen
Gesichtspunkten gegliedert. Die Zuordnung der einzelnen Ausgaben bzw. Projekte erfolgt nach dem Schwerpunktprinzip. Eine Mehrfachzuordnung ist nicht
möglich. Damit kann eventuell, insbesondere aufgrund
interdisziplinärer Projekte, die eigentliche Förderung
eines Forschungsfeldes wesentlich höher liegen als an
dieser Stelle ausgewiesen wird.
Die Bundesregierung hat die Verfahren zur Koordinierung der FuE-Tätigkeiten des Bundes grundlegend modernisiert und dabei auch die FuE-Leistungsplansystematik neu gefasst. Die Umstellung auf die endgültige
neue Leistungsplansystematik ist im Bundesbericht
Forschung und Innovation 2014 erstmals vollständig
erfolgt. Insbesondere enthalten die vorliegenden Tabellen zur Leistungsplansystematik auch die Aufteilung
der Ausgaben des Bundes an die außeruniversitären

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

Forschungseinrichtungen auf die Förderbereiche und
–schwerpunkte der Leistungsplansystematik. Bis dahin
waren die institutionellen Mittel an diese Einrichtungen in dem Förderschwerpunkt „TA Grundfinanzierung der Forschungseinrichtungen“ abgebildet. Damit
kann nun ein einheitliches Bild der FuE-Ausgaben des
Bundes über die Leistungsplansystematik aufgezeigt
werden.
Die international gültige NABS-Systematik untergliedert die staatlichen FuE-Haushaltsmittel für den
europäischen und internationalen Vergleich nach
sozioökonomischen Zielen. Für Bund und Länder ist
dies in Tabelle 13 wiederzufinden. Der internationale
Vergleich ist auf der Website von Eurostat verfügbar.
Viele der aufgeführten Tabellen sind nach der Wirtschaftszweigklassifikation 2008 gegliedert (z.B. Tabellen
9, 18, 21). Deutschland orientiert sich in Wirtschaftsstatistiken an den Vereinbarungen innerhalb der EU,
der Statistischen Systematik der Wirtschaftszweige
in der Europäischen Gemeinschaft (NACE). Eine für
den deutschen Wirtschaftsraum allgemeingültige
Einordnung von Unternehmen in sogenannte Wirtschaftszweige nimmt das Statistische Bundesamt vor.
Die aktuelle Klassifikation von 2008 (WZ 2008) basiert
auf der NACE Revision 2. Die unterschiedliche Zusammenfassung verschiedener Wirtschaftszweige in den
aufgeführten Tabellen ist darin begründet, dass die Erhebungen des Bundes, der Deutschen Bundesbank, des
Stifterverbands für die deutsche Wissenschaft und das
ZEW verschiedene Schwerpunkte und Ausrichtungen
haben. So erhebt das ZEW in verschiedenen Sektoren
keine Daten für die Innovationserhebung, z. B. in der
Land- und Forstwirtschaft, dem Einzelhandel oder der
öffentlichen Verwaltung. Die Branchengruppen der
Innovationserhebung (Tabellen 37, 38) entsprechen den
Zweistellern der Wirtschaftszweigsystematik 2008.
Analog zur Wirtschaftszweigsystematik gibt es eine
Systematik der Wissenschaftszweige für die Statistiken
von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen (z.B. Tabellen 23, 26). Die Systematik der
Wissenschaftszweige ist im Frascati-Manual der OECD
in den FOS (engl. Fields of Science and Technology)
geregelt worden. In einer inzwischen neubearbeiteten
Fassung der OECD (Revised Fields of Science and Technology) wurde eine Anpassung an gesellschaftliche und
technologische Veränderungen vorgenommen. Diese

EB I – Tabellen	

ist Grundlage für die Tabellen zu den Hochschulen und
den wissenschaftlichen Einrichtungen außerhalb der
Hochschulen.

Gebietsbezeichnungen
Gesamtdeutsche Ergebnisse: Ergebnisnachweis für die
Bundesrepublik Deutschland nach dem Gebietsstand
seit dem 3. Oktober 1990: Deutschland.
Ergebnisnachweis für Teilgebiete: Ergebnisnachweis
für die Bundesrepublik Deutschland einschließlich
Berlin-West nach dem Gebietsstand bis zum 3. Oktober 1990: Früheres Bundesgebiet. Ergebnisnachweis
aufgeteilt nach ostdeutschen und westdeutschen
Ländern ab dem 3. Oktober 1990: ostdeutsche Länder
und Berlin (ostdeutsche Länder umfassen die Ländern
Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen,
Sachsen-Anhalt und Thüringen), westdeutsche Länder
ohne Berlin.
Zeichenerklärung:
0 = weniger als die Hälfte von 1 in der letzten besetzten
Stelle, jedoch mehr als nichts
-	 = nichts vorhanden
.	 = Erhebung wird nicht durchgeführt bzw. ist noch
nicht abgeschlossen oder nicht mehr möglich
X	 = aus Gründen der Vertraulichkeit nicht ausgewiesen , aber in der Gesamtsumme enthalten
Hinweis: Rundungsdifferenzen können sowohl in den
Tabellen als auch in den Abbildungen auftreten und
lassen sich nicht ausschließen.

51

52 	

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

Bundesbericht
Forschung und
Innovation 2016

Tabellenname

Aktuelles
Datenportal
des BMBF

1

Bruttoinlandsausgaben für Forschung und Entwicklung (BAFE) der Bundesrepublik Deutschland nach durchführenden Sektoren

1.1.1

2

FuE-Ausgaben der Bundesrepublik Deutschland und ihre Finanzierung

1.1.2

3

Regionale Aufteilung der FuE-Ausgaben der Bundesrepublik Deutschland
insgesamt - Durchführung von FuE

1.1.3

4

Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung nach
Ressorts

1.1.4

5

Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung nach
Förderbereichen und Förderschwerpunkten

1.1.5

6

Ausgaben des BMBF für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung nach
Förderbereichen und Förderschwerpunkten

1.1.6

7

Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung im Rahmen der Projektförderung und Ressortforschung nach Förderbereichen und
Förderschwerpunkten

1.1.14

8

Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung nach
Förderarten

1.1.7

9

Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung nach
Empfängergruppen

1.1.8

10

Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung im Rahmen der Projektförderung und Ressortforschung nach Empfängergruppen

1.1.15

11

Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung an Bundeseinrichtungen mit Forschungs- und Entwicklungsausgaben

1.1.16

12

Ausgaben des Bundes an Gesellschaften und Unternehmen der Wirtschaft für
Wissenschaft, Forschung und Entwicklung nach der Wirtschaftsgliederung

1.1.9

13

Ausgaben des Bundes an internationale wissenschaftliche Organisationen und
an zwischenstaatliche Forschungseinrichtungen

1.1.10

14

Regionale Aufteilung der FuE-Ausgaben des Bundes

1.2.1

15

Gemeinsame Forschungsförderung durch Bund und Länder (Institutionelle
Förderung)

1.2.2

16

FuE-Ausgaben des Bundes und der Länder nach Forschungszielen

1.2.3

17

Regionale Aufteilung der staatlichen FuE-Ausgaben der Länder - Finanzierung
von FuE

1.2.4

EB I – Tabellen	

Bundesbericht
Forschung und
Innovation 2016

53

Tabellenname

Aktuelles
Datenportal
des BMBF

18

Grundmittel der Länder und Gemeinden (Gv.) für Wissenschaft nach Aufgabenbereichen in länderweiser Gliederung

1.2.5

19

Bruttoinlandsausgaben für Forschung und Entwicklung nach finanzierenden
und durchführenden Sektoren in ausgewählten OECD-Staaten

1.3.1

20

Staatlich finanzierte Ausgaben für Forschung und Entwicklung in ausgewählten Staaten der EU nach verschiedenen Forschungszielen

1.3.2

21

Einnahmen und Ausgaben der Bundesrepublik Deutschland für technische
Forschung und Entwicklung nach Wirtschaftszweigen, Staatengruppen und
Staaten laut Zahlungsbilanzstatistik

1.3.4

22

Wissenschaftsausgaben der Bundesrepublik Deutschland

1.4.1

23

Interne FuE-Aufwendungen des Wirtschaftssektors sowie Anteil der eigenfinanzierten internen FuE-Aufwendungen nach der Wirtschaftsgliederung

1.5.1

24

Beschäftigte, Umsatz und interne FuE-Aufwendungen der Unternehmen nach
der Wirtschaftsgliederung und nach Beschäftigtengrößenklassen

1.5.2

25

Regionale Aufteilung der internen FuE-Aufwendungen des Wirtschaftssektors
auf Sitzländer der Forschungsstätten

1.5.3

26

Ausgaben der Hochschulen für Lehre und Forschung nach Hochschularten

1.6.1

27

Ausgaben der Hochschulen für Forschung und Entwicklung

1.6.2

28

Regionale Aufteilung der FuE-Ausgaben der Hochschulen - Durchführung von
FuE

1.6.3

29

Ausgaben der wissenschaftlichen Einrichtungen außerhalb der Hochschulen
nach Wissenschaftszweigen

1.6.5

30

Regionale Aufteilung der FuE-Ausgaben der wissenschaftlichen Einrichtungen
außerhalb der Hochschulen

1.6.6

31

FuE-Personal nach Personalgruppen und Sektoren

1.7.1

32

FuE-Personal nach Geschlecht, Sektoren und Personalgruppen

1.7.2

33

FuE-Personal der Bundesrepublik Deutschland insgesamt in regionaler Aufteilung

1.7.3

34

Regionale Aufteilung des FuE-Personals im Wirtschaftssektor

1.7.5

35

Regionale Aufteilung des FuE-Personals der Hochschulen

1.7.7

54 	

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

Bundesbericht
Forschung und
Innovation 2016

Tabellenname

Aktuelles
Datenportal
des BMBF

36

Regionale Aufteilung des FuE-Personals der wissenschaftlichen Einrichtungen
außerhalb der Hochschulen

1.7.10

37

FuE-Personal in den Staaten der EU und in ausgewählten OECD-Staaten nach
Personalgruppen und Sektoren

1.7.11

38

Innovatorenquote nach Branchenzweigen

1.8.6

39

Innovationsintensität nach Branchengruppen

1.8.7

40

Anzahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen pro Millionen Einwohner

1.8.3

41

Weltmarktrelevante Patente im internationalen Vergleich

1.8.4

42

Patentanmeldungen (DPMA) nach Bundesländern

1.8.5

43

Grunddaten zum Bildungswesen

1.9.6

44

Budget für Bildung, Forschung und Wissenschaft nach Bereichen

1.9.1

45

Finanzierungsstruktur (Initial Funds) der Bildungsausgaben nach Bildungsbereichen

1.9.2b

46

Anteil der Studienanfänger und Hochschulabsolventen am Altersjahrgang
(ISCED 5A) im internationalen Vergleich

1.9.3

47

Studienanfänger absolut und am Altersjahrgang in Deutschland (ISCED 5A)
nach Fächergruppen und Studienbereichen

1.9.4

48

Hochschulabsolventen absolut und am Altersjahrgang in Deutschland (ISCED
5A) nach Fächergruppen und Studienbereichen

1.9.5

49

Promotionen und Habilitationen nach Fächergruppen und Geschlecht

2.5.81

50

Kennzahlen zu Bevölkerung, Erwerbstätigkeit und wirtschaftlicher Tätigkeit

1.10.1

51

Bevölkerung, Erwerbstätigkeit und Bruttoinlandsprodukt

1.10.2

EB I – Tabellen	

55

56

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

57

Tab. 1 1/2: Bruttoinlandsausgaben für Forschung und Entwicklung (BAFE) der Bundesrepublik
Deutschland nach durchführenden Sektoren
Durchführende Sektoren1, 2
Wirtschaft

Mio. Euro
1981

1991

1995

2000

2005

2008

3

finanziert durch
Wirtschaft
Staat
Private Institutionen ohne Erwerbszweck
Ausland
zusammen

10.945

22.845

23.470

32.333

35.585

42.211

2.260

2.640

2.742

2.448

1.723

2.073

30

76

20

71

66

79

159

685

584

748

1.278

1.710

13.394

26.246

26.817

35.600

38.651

46.073

Staat und private Institutionen ohne Erwerbszweck4
finanziert durch
Wirtschaft

35

71

214

151

777

865

2.601

5.214

5.890

6.444

6.524

7.847

Private Institutionen ohne Erwerbszweck

49

120

83

137

98

128

Ausland

27

53

79

141

469

507

2.712

5.457

6.266

6.873

7.867

9.346

59

433

673

986

1.363

1.674

3.255

5.713

6.620

7.169

7.707

9.048

–

–

–

–

–

–

.

.

78

198

342

453

3.313

6.145

7.371

8.352

9.412

11.175

11.039

23.348

24.357

33.470

37.725

44.750

8.116

13.567

15.252

16.061

15.953

18.967

78

196

104

208

164

207

186

738

741

1.086

2.089

2.670

 

 

 

 

 

 

19.420

37.848

40.454

50.825

55.930

66.594

2,43

2,47

2,19

2,40

2,43

2,60

Staat

zusammen
Hochschulen
finanziert durch
Wirtschaft
Staat
Private Institutionen ohne Erwerbszweck
Ausland
zusammen
Bruttoinlandsausgaben für FuE
finanziert durch
Wirtschaft
Staat
Private Institutionen ohne Erwerbszweck
Ausland
Insgesamt
BAFE in % des BIP5

1)  Daten aus Erhebungen bei den durchführenden Sektoren. Bis 1990 früheres Bundesgebiet, ab 1991 Deutschland. Durch Revision der Berechnungsweise sind die Daten ab 1991 nur noch eingeschränkt mit früheren Angaben vergleichbar.
2)  Gerade Jahre geschätzt. Die geschätzten Zahlen basieren auf gerundeten Werten, die von DM in Euro umgerechnet worden sind.
3)  Unternehmen und Institutionen für Gemeinschaftsforschung; interne FuE-Ausgaben (OECD-Konzept) der Wirtschaft, bis 1990 einschließlich
nicht aufteilbarer Mittel des Staates, ab 1992 staatliche FuE-Mittel an die Wirtschaft nach Angaben der finanzierenden Institutionen – Bund
und Länder. Die Daten der von der Stifterverband Wissenschaftsstatistik gGmbH bei den FuE-durchführenden Berichtseinheiten erhobenen
Angaben zur Herkunft der Mittel weichen hiervon ab, da u.  a. die ursprüngliche Finanzierungsquelle von den durchführenden Berichtseinheiten nicht immer einwandfrei zugeordnet werden kann.
4)  Außeruniversitäre Einrichtungen. Staat: bundes-, landes- und gemeindeeigene (Forschungs-)Einrichtungen, Einrichtungen des Bundes ab 1981,
Einrichtungen der Länder ab 1985 nur mit ihren FuE-Anteilen. Ab 1992 modifiziertes Erhebungsverfahren, 1995 Berichtskreiserweiterung,
2005 modifiziertes Berechnungsverfahren.
5)  Revisionsstand Februar 2015.
Quelle: Stifterverband Wissenschaftsstatistik, Statistisches Bundesamt und Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.1

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

58

Tab. 1 2/2: Bruttoinlandsausgaben für Forschung und Entwicklung (BAFE) der Bundesrepublik
Deutschland nach durchführenden Sektoren
Durchführende Sektoren1, 2
Wirtschaft

Mio. Euro
2009

2010

2011

2012

2013

3

finanziert durch
Wirtschaft
Staat
Private Institutionen ohne Erwerbszweck
Ausland
zusammen

41.662

43.183

46.659

49.137

48.958

2.022

2.096

2.221

2.339

1.800

39

40

133

140

105

1.553

1.610

2.064

2.174

2.703

45.275

46.929

51.077

53.790

53.566

Staat und private Institutionen ohne Erwerbszweck4
finanziert durch
Wirtschaft
Staat

976

927

1.019

1.174

1.222

8.302

8.805

9.286

9.421

9.864

Private Institutionen ohne Erwerbszweck

137

124

131

168

141

Ausland

517

498

539

579

635

9.932

10.354

10.974

11.341

11.862

Wirtschaft

1.690

1.763

1.884

1.961

1.996

Staat

9.673

10.360

11.078

11.351

11.534

zusammen
Hochschulen
finanziert durch

Private Institutionen ohne Erwerbszweck

–

–

–

–

–

508

609

555

668

771

11.871

12.731

13.518

13.980

14.302

Wirtschaft

44.327

45.873

49.562

52.272

52.176

Staat

19.997

21.260

22.585

23.111

23.198

176

164

263

307

246

2.578

2.716

3.158

3.420

4.110

 

 

 

 

 

67.078

70.014

75.569

79.110

79.730

2,73

2,72

2,80

2,88

2,84

Ausland
zusammen
Bruttoinlandsausgaben für FuE
finanziert durch

Private Institutionen ohne Erwerbszweck
Ausland
Insgesamt
BAFE in % des BIP5

1)  Daten aus Erhebungen bei den durchführenden Sektoren. Bis 1990 früheres Bundesgebiet, ab 1991 Deutschland. Durch Revision der Berechnungsweise sind die Daten ab 1991 nur noch eingeschränkt mit früheren Angaben vergleichbar.
2)  Gerade Jahre geschätzt. Die geschätzten Zahlen basieren auf gerundeten Werten, die von DM in Euro umgerechnet worden sind.
3)  Unternehmen und Institutionen für Gemeinschaftsforschung; interne FuE-Ausgaben (OECD-Konzept) der Wirtschaft, bis 1990 einschließlich
nicht aufteilbarer Mittel des Staates, ab 1992 staatliche FuE-Mittel an die Wirtschaft nach Angaben der finanzierenden Institutionen – Bund
und Länder. Die Daten der von der Stifterverband Wissenschaftsstatistik gGmbH bei den FuE-durchführenden Berichtseinheiten erhobenen
Angaben zur Herkunft der Mittel weichen hiervon ab, da u.  a. die ursprüngliche Finanzierungsquelle von den durchführenden Berichtseinheiten
nicht immer einwandfrei zugeordnet werden kann.
4)  Außeruniversitäre Einrichtungen. Staat: bundes-, landes- und gemeindeeigene (Forschungs-)Einrichtungen, Einrichtungen des Bundes ab 1981,
Einrichtungen der Länder ab 1985 nur mit ihren FuE-Anteilen. Ab 1992 modifiziertes Erhebungsverfahren, 1995 Berichtskreiserweiterung,
2005 modifiziertes Berechnungsverfahren.
5)  Revisionsstand Februar 2015.
Quelle: Stifterverband Wissenschaftsstatistik, Statistisches Bundesamt und Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.1

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

Tab. 2:
 
 
 

59

FuE-Ausgaben der Bundesrepublik Deutschland und ihre Finanzierung1
finanziert durch

Jahr

 
 
 

 
Gebietskörperschaften2
 

 
Wirtschaft4
 

Private
Institutionen ohne
Erwerbszweck5
 
Mio. Euro
 

FuE-Ausgaben
insgesamt

 
Mio. Euro
 

in % des
öffentlichen
Gesamthaushalts3

 
Mio. Euro
 

1981

8.981

3,2

11.154

78

20.214

1983

9.475

3,2

13.011

86

22.571

1985

10.587

3,4

15.896

68

26.551

1987

11.114

3,3

18.831

122

30.067

1989

11.864

3,3

21.064

166

33.094

1991

14.821

3,2

23.935

196

38.952

1993

15.491

2,7

23.973

122

39.586

1995

15.735

2,6

24.733

104

40.572

1997

15.608

2,6

27.036

141

42.785

1999

15.965

2,7

32.411

205

48.581

2001

16.814

2,8

35.095

222

52.131

2003

17.136

2,8

38.060

176

55.372

2005

16.761

2,7

39.569

164

56.494

2006

17.310

2,7

42.281

211

59.802

2007

18.183

2,8

43.768

217

62.168

2008

19.874

2,9

46.890

207

66.971

2009

21.388

3,0

46.019

176

67.583

2010

22.480

3,1

47.409

164

70.053

2011

23.446

3,0

51.448

264

75.158

2012 6

23.567

3,0

54.109

307

77.983

2013

24.412

3,1

54.569

246

79.227

1)  Daten aus Erhebungen bei den inländischen finanzierenden Sektoren. Bis 1990 früheres Bundesgebiet, ab 1991 Deutschland. Abweichungen
zu den Angaben in Tabelle 1 entstehen durch unterschiedliche Erhebungen (Tabelle 2: Erhebung bei den finanzierenden Sektoren, Tabelle 1:
Erhebung bei den durchführenden Sektoren).
2)  Bund und Länder. Mittel für Forschungsanstalten des Bundes ab 1981, der Länder ab 1983 nur mit FuE-Anteilen. Revision der Werte im Vergleich zu früheren Veröffentlichungen ab 1991.
3)  Nettoausgaben ohne Sozialversicherung. Ab 1998 ohne Krankenhäuser und Hochschulkliniken mit kaufmännischem Rechnungswesen.
4)  Daten aus Erhebungen der Stifterverband Wissenschaftsstatistik gGmbH, von 1981 bis 1989 unter Einbeziehung der Daten des FuE-PersonalKostenzuschussprogramms – 1989 Schätzung, um Doppelzählungen bereinigt. Dabei beziehen sich die von der Wirtschaft finanzierten FuEAusgaben auf die internen FuE-Aufwendungen sowie Mittel der Wirtschaft, die andere Sektoren (z. B. Hochschulen, Ausland) von der Wirtschaft erhalten haben. Durch Revision der Berechnungsweise sind die Werte ab 1991 nicht mehr mit früheren Veröffentlichungen vergleichbar.
5)  Aus Eigenmitteln finanziert. Daten zum Teil geschätzt.
6) Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu FuE.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Stifterverband Wissenschaftsstatistik und Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.2

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

60

Tab. 3: Regionale Aufteilung der FuE-Ausgaben der Bundesrepublik Deutschland1
Durchführung von FuE
 
Land
 

FuE-Ausgaben insgesamt
2000
Mio. Euro

2005
in %

Mio. Euro

2010
in %

Mio. Euro

2012
in %

Mio. Euro

2013
in %

Mio. Euro

in %

Baden-Württemberg

11.616

22,9

13.697

24,5

17.049

24,4

20.335

25,7

20.204

25,4

Bayern

10.126

19,9

11.485

20,6

13.622

19,5

15.306

19,4

15.942

20,0

Berlin

2.911

5,7

3.044

5,5

3.541

5,1

3.774

4,8

4.021

5,0

Brandenburg

641

1,3

573

1,0

796

1,1

975

1,2

937

1,2

Bremen

472

0,9

538

1,0

705

1,0

755

1,0

793

1,0

Hamburg

1.310

2,6

1.554

2,8

1.972

2,8

2.198

2,8

2.318

2,9

Hessen

4.769

9,4

5.218

9,3

6.775

9,7

7.174

9,1

6.865

8,6

MecklenburgVorpommern

307

0,6

449

0,8

689

1,0

770

1,0

683

0,9

Niedersachsen

4.211

8,3

4.379

7,8

5.723

8,2

6.746

8,5

7.009

8,8

Nordrhein-Westfalen

8.289

16,3

8.762

15,7

11.004

15,7

12.189

15,4

11.761

14,8

Rheinland-Pfalz

2.076

4,1

1.676

3,0

2.303

3,3

2.465

3,1

2.655

3,3

Saarland

246

0,5

293

0,5

391

0,6

470

0,6

462

0,6

Sachsen

1.829

3,6

2.010

3,6

2.642

3,8

2.838

3,6

2.871

3,6

Sachsen-Anhalt

596

1,2

558

1,0

720

1,0

758

1,0

780

1,0

Schleswig-Holstein

693

1,4

775

1,4

961

1,4

1.140

1,4

1.198

1,5

Thüringen

685

1,3

811

1,5

1.041

1,5

1.130

1,4

1.158

1,5

50.777

100,0

55.822

100,0

69.931

100,0

79.023

100,0

79.656

100,0

darunter ostdeutsche
Länder und Berlin

6.968

13,7

7.445

13,3

9.427

13,5

10.245

13,0

10.450

13,1

Deutsche Einrichtungen
mit Sitz im Ausland

48

.

57

.

82

.

89

.

83

.

Länder zusammen

 
Insgesamt 2

50.825

 

 
.

55.879

 

 
.

70.014

 

 
.

 

79.110

1)  Teilweise geschätzt.
2)  Einschließlich nicht aufteilbarer Mittel.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Stifterverband Wissenschaftsstatistik und Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.3

.

79.730

.

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

61

Tab. 4 1/3: Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung nach Ressorts
Mio. Euro
IST
Ressort1

1995
insgesamt

2000

darunter
FuE

insgesamt

2005

darunter
FuE

insgesamt

2009

darunter
FuE

insgesamt

darunter
FuE

Bundeskanzleramt2

228,6

63,0

233,0

69,7

283,3

91,5

300,3

78,5

Auswärtiges Amt

181,3

122,9

177,8

121,7

179,3

123,2

250,2

182,4

86,4

52,4

68,4

39,6

90,1

49,8

78,8

57,1

Bundesministerium der Justiz und für
Verbraucherschutz

1,3

1,3

1,5

1,5

1,9

1,9

2,5

2,5

Bundesministerium der Finanzen

0,0

0,0

3,4

3,4

1,4

1,4

1,6

1,6

2.028,4

1.875,4

1.977,5

1.834,7

2.009,6

1.855,1

2.698,6

2.498,8

49,9

21,1

59,0

27,9

70,6

39,5

66,1

29,6

308,6

232,6

313,5

217,0

310,2

217,1

546,2

469,5

1.556,0

1.469,5

1.305,6

1.192,0

1.247,6

1.087,5

1.286,5

1.121,1

19,9

19,9

16,7

16,7

20,9

20,9

24,1

24,1

Bundesministerium für Gesundheit

168,6

94,7

246,0

91,5

228,7

99,6

267,8

129,4

Bundesministerium für Verkehr und digitale
Infrastruktur

186,3

90,4

200,7

88,8

228,9

109,6

274,3

143,0

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz,
Bau und Reaktorsicherheit

268,3

144,5

245,7

127,9

268,9

114,1

320,8

148,9

5.192,0

4.107,1

5.671,3

4.552,6

6.113,5

5.125,8

8.222,9

6.974,2

Bundesministerium für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung

27,4

25,4

28,2

25,9

36,9

35,1

35,7

33,2

Allgemeine Finanzverwaltung5

79,5

79,5

68,3

68,3

56,2

56,2

85,4

78,8

Bundesministerium des Innern

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie3
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Bundesministerium für Ernährung und
Landwirtschaft
Bundesministerium der Verteidigung
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen
und Jugend

Bundesministerium für Bildung und Forschung4

 
Ausgaben insgesamt

10.382,5

 

 
8.399,7

10.616,6

 

 
8.479,2

11.148,2

 
9.028,3

 

 

14.461,8

11.972,5

1)  Für Vergleichszwecke wurden Ausgaben bei Neuverteilung von Aufgaben rückwirkend umgesetzt.
2)  Einschließlich der Ausgaben der/des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
3) Ab 2012 Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu FuE.
4)  Soll-Ausgaben unter Berücksichtigung der anteiligen globalen Minderausgabe für Wissenschaft, FuE (2015: 404,2 Mio. Euro,
2016: 260,2 Mio. Euro).
5)  Einschließlich der Leistungen für Hochschulen und Projekte bei wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen im Zusammenhang mit der deutschen Einheit (1991 und 1995); ab 2008 Wegfall der Zahlungen an die Volkswagenstiftung. 2009 einschließlich Investitions- und Tilgungsfonds
ohne Länderzuweisungen (Konjunkturpaket II), ab 2012 einschließlich Energie- und Klimafonds. Die Forschungsförderung auf dem Gebiet der
Elektromobilität wird ab 2012 aus dem Energie- und Klimafonds finanziert. Ab 2016 einschließlich Zukunftsinvestitionen.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.4

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

62

Tab. 4 2/3: Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung nach Ressorts
Mio. Euro
IST
Ressort1

2012

2013

insgesamt

darunter
FuE

Bundeskanzleramt2

303,7

Auswärtiges Amt

2014

insgesamt

darunter
FuE

insgesamt

darunter
FuE

89,7

307,9

96,4

306,9

95,6

263,6

171,7

277,4

172,3

268,0

167,2

59,6

35,0

61,0

36,5

63,7

40,3

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

2,6

2,6

3,2

3,2

5,4

4,7

Bundesministerium der Finanzen

1,0

1,0

1,4

1,4

1,4

1,4

3.079,9

2.842,5

3.194,8

2.966,4

3.178,0

2.935,2

84,8

36,9

87,3

42,2

88,2

40,9

640,8

545,9

628,6

537,8

631,9

540,6

1.100,4

937,2

1.292,1

1.113,8

1.086,6

913,2

23,5

23,2

25,0

24,3

26,3

26,2

Bundesministerium für Gesundheit

300,1

132,1

315,4

133,5

370,9

175,0

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

326,9

190,8

315,0

187,2

319,1

190,2

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und
Reaktorsicherheit

362,5

153,6

355,8

130,4

359,2

152,4

10.553,8

8.036,4

11.584,0

8.340,8

11.724,6

8.458,7

38,3

36,7

41,6

39,9

42,1

40,4

185,0

185,0

448,8

448,8

406,9

406,8

17.326,6

13.420,2

18.939,4

14.275,0

18.879,1

14.188,7

Bundesministerium des Innern

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

3

Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
Bundesministerium der Verteidigung
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und
Jugend

Bundesministerium für Bildung und Forschung4
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung
Allgemeine Finanzverwaltung5

Ausgaben insgesamt

1)  Für Vergleichszwecke wurden Ausgaben bei Neuverteilung von Aufgaben rückwirkend umgesetzt.
2)  Einschließlich der Ausgaben der/des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
3) Ab 2012 Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu FuE.
4)  Soll-Ausgaben unter Berücksichtigung der anteiligen globalen Minderausgabe für Wissenschaft, FuE (2015: 404,2 Mio. Euro,
2016: 260,2 Mio. Euro).
5)  Einschließlich der Leistungen für Hochschulen und Projekte bei wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen im Zusammenhang mit der deutschen Einheit (1991 und 1995); ab 2008 Wegfall der Zahlungen an die Volkswagenstiftung. 2009 einschließlich Investitions- und Tilgungsfonds
ohne Länderzuweisungen (Konjunkturpaket II), ab 2012 einschließlich Energie- und Klimafonds. Die Forschungsförderung auf dem Gebiet der
Elektromobilität wird ab 2012 aus dem Energie- und Klimafonds finanziert. Ab 2016 einschließlich Zukunftsinvestitionen.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.4

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

63

Tab. 4 3/3: Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung nach Ressorts
Mio. Euro
SOLL
Ressort1

2015
insgesamt

2016
darunter
FuE

insgesamt

darunter
FuE

Bundeskanzleramt2

342,6

103,9

386,7

130,1

Auswärtiges Amt

288,7

181,7

295,7

79,0

67,5

43,4

78,6

54,1

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

6,3

6,3

6,4

6,4

Bundesministerium der Finanzen

1,9

1,9

2,5

2,5

3.364,2

3.136,4

3.609,2

3.372,9

96,5

45,3

98,3

45,6

705,8

590,5

771,4

652,2

1.030,3

856,3

980,3

802,6

28,4

28,4

27,3

27,3

Bundesministerium für Gesundheit

365,2

170,4

367,0

184,0

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

376,7

219,3

437,0

285,6

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

413,1

188,0

436,6

203,6

12.188,8

8.861,1

13.167,4

9.467,8

50,6

48,6

50,2

48,2

419,1

419,1

469,9

439,9

19.745,7

14.900,5

21.184,7

15.801,9

Bundesministerium des Innern

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

3

Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
Bundesministerium der Verteidigung
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Bundesministerium für Bildung und Forschung

4

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Allgemeine Finanzverwaltung5

Ausgaben insgesamt

1)  Für Vergleichszwecke wurden Ausgaben bei Neuverteilung von Aufgaben rückwirkend umgesetzt.
2)  Einschließlich der Ausgaben der/des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
3) Ab 2012 Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu FuE.
4)  Soll-Ausgaben unter Berücksichtigung der anteiligen globalen Minderausgabe für Wissenschaft, FuE (2015: 404,2 Mio. Euro,
2016: 260,2 Mio. Euro).
5)  Einschließlich der Leistungen für Hochschulen und Projekte bei wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen im Zusammenhang mit der deutschen Einheit (1991 und 1995); ab 2008 Wegfall der Zahlungen an die Volkswagenstiftung. 2009 einschließlich Investitions- und Tilgungsfonds
ohne Länderzuweisungen (Konjunkturpaket II), ab 2012 einschließlich Energie- und Klimafonds. Die Forschungsförderung auf dem Gebiet der
Elektromobilität wird ab 2012 aus dem Energie- und Klimafonds finanziert. Ab 2016 einschließlich Zukunftsinvestitionen.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.4

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

64

Tab. 5 1/6: Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung nach
Förderbereichen und Förderschwerpunkten1, 2
Mio. Euro
 
Förderbereich
Förderschwerpunkt
 

IST
2013
insgesamt

2014
darunter
FuE4

insgesamt

darunter
FuE4

A

Gesundheitsforschung und Gesundheitswirtschaft

2.095,1

1.854,9

2.209,3

1.956,1

AA

Gesundheitsforschung und Gesundheitswirtschaft

2.027,5

1.837,3

2.141,8

1.937,2

AB

Strahlenschutz

67,6

17,6

67,5

18,9

B

Bioökonomie

274,3

274,2

264,8

264,7

C

Zivile Sicherheitsforschung

D

Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

DA

Ernährung

DB

Nachhaltige Agrarwirtschaft und ländliche Räume

DC

Gesundheitlicher und wirtschaftlicher Verbraucherschutz

E

Energieforschung und Energietechnologien

EA

Rationelle Energieumwandlung

99,5

94,0

95,1

88,6

721,1

624,4

736,0

636,7

28,9

18,5

30,3

19,6

450,8

414,4

471,5

438,8

241,4

191,4

234,2

178,2

1.439,6

1.148,0

1.500,2

1.172,0

503,1

501,5

513,9

512,3

EB

Erneuerbare Energien

366,4

364,8

372,4

369,2

EC

Kerntechnische Sicherheit und Entsorgung

218,7

125,4

217,4

124,1

ED

Beseitigung kerntechnischer Anlagen

211,0

16,6

249,4

20,0

EF

Fusionsforschung

140,4

139,7

147,1

146,4

1.359,9

1.145,9

1.353,9

1.154,8

266,1

263,7

254,0

252,2

F

Klima, Umwelt, Nachhaltigkeit

FA

Klima, Klimaschutz; Globaler Wandel

FB

Küsten-, Meeres- und Polarforschung, Geowissenschaften

444,6

395,5

455,1

409,4

FC

Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung

338,2

242,1

310,1

222,2

FD

Ökologie, Naturschutz, nachhaltige Nutzung

311,1

244,6

334,7

271,1

G

Informations- und Kommunikationstechnologien

798,9

766,2

758,3

726,9

GA

Softwaresysteme; Wissenstechnologien

194,9

194,2

195,4

194,7

GB

Kommunikationstechnologien und -dienste

104,2

102,5

98,7

97,1

GC

Elektronik und Elektroniksysteme

291,6

288,6

267,2

264,2

GD

Mikrosystemtechnik

115,5

114,7

100,9

100,1

GE

Multimedia – Entwicklung konvergenter IKT

92,7

66,2

96,1

70,8

1)  Entsprechend der endgültigen Leistungsplansystematik des Bundes 2009. Ausgaben wurden auf die endgültige Leistungsplansystematik 2009
umgesetzt. Ausgaben der außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind auf einzelne Förderbereiche und Förderschwerpunkte verteilt.
2)  Einschließlich Energie- und Klimafonds. Die Forschungsförderung auf dem Gebiet der Elektromobilität wird aus dem Energie- und Klimafonds
finanziert. Ab 2016 einschließlich Zukunftsinvestitionen.
3)  Aufteilung auf Förderbereiche und Förderschwerpunkte teilweise geschätzt bzw. extrapoliert.
4) Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu FuE.
5)  Einschließlich Bundeswehruniversitäten und Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung.
6)  Die Aufteilung der globalen Minderausgabe des BMBF auf Förderbereiche bzw. Förderschwerpunkte ist erst im IST möglich.
7)  Geringfügige Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu den Förderbereichen/
Förderschwerpunkten.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.5

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

65

Tab. 5 2/6: Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung nach
Förderbereichen und Förderschwerpunkten1, 2
Mio. Euro
 
Förderbereich
Förderschwerpunkt
 

IST
2013
insgesamt

2014
darunter
FuE4

insgesamt

darunter
FuE4

H

Fahrzeug- und Verkehrstechnologien einschließlich maritimer
Technologien

369,8

290,4

370,0

287,0

HA

Fahrzeug- und Verkehrstechnologien

318,4

247,6

317,9

244,2

HB

Maritime Technologien

51,4

42,8

52,2

42,8

1.394,0

1.391,7

1.407,3

1.404,7

235,7

235,4

237,1

236,5

I

Luft- und Raumfahrt

IA

Luftfahrt

IB

Nationale Weltraumforschung und Weltraumtechnik

508,9

508,2

524,3

523,6

IC

Europäische Weltraumorganisation ESA

649,3

648,1

645,9

644,6

J

Forschung und Entwicklung zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und im Dienstleistungssektor

125,0

73,8

128,3

74,9

JA

Forschung zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen

96,9

50,1

103,0

54,0

JB

Forschung im Dienstleistungssektor

28,1

23,8

25,3

21,0

K

Nanotechnologien und Werkstofftechnologien

542,2

522,7

537,4

511,8

KA

Nanotechnologien

185,5

179,9

183,6

178,9

KB

Werkstofftechnologien

356,7

342,7

353,9

332,9

L

Optische Technologien

186,2

181,7

169,9

165,4

M

Produktionstechnologien

212,5

210,2

222,8

220,5

N

Raumordnung und Stadtentwicklung; Bauforschung

82,5

80,5

93,7

91,1

NA

Raumordnung, Stadtentwicklung und Wohnen

19,0

18,8

23,4

23,4

NB

Bauforschung

63,5

61,7

70,3

67,7

O

Innovationen in der Bildung

768,8

460,0

784,5

483,2

OA

Bildungsberichterstattung, internationale Assessments

439,1

251,1

432,3

247,9

OB

Forschung in der Bildung

316,4

195,6

341,6

224,7

OC

Neue Medien in der Bildung

P

Geisteswissenschaften; Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

13,3

13,3

10,6

10,6

1.167,4

917,5

1.173,7

923,7

PA

Geisteswissenschaftliche Forschung

728,0

502,7

740,0

512,2

PB

Sozialwissenschaftliche Forschung

224,6

202,3

230,6

210,6

PC

Wirtschafts- und finanzwissenschaftliche Forschung

PD

Infrastrukturen

78,3

78,3

81,4

81,4

136,5

134,2

121,8

119,5

1)  Entsprechend der endgültigen Leistungsplansystematik des Bundes 2009. Ausgaben wurden auf die endgültige Leistungsplansystematik 2009
umgesetzt. Ausgaben der außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind auf einzelne Förderbereiche und Förderschwerpunkte verteilt.
2)  Einschließlich Energie- und Klimafonds. Die Forschungsförderung auf dem Gebiet der Elektromobilität wird aus dem Energie- und Klimafonds
finanziert. Ab 2016 einschließlich Zukunftsinvestitionen.
3)  Aufteilung auf Förderbereiche und Förderschwerpunkte teilweise geschätzt bzw. extrapoliert.
4) Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu FuE.
5)  Einschließlich Bundeswehruniversitäten und Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung.
6)  Die Aufteilung der globalen Minderausgabe des BMBF auf Förderbereiche bzw. Förderschwerpunkte ist erst im IST möglich.
7)  Geringfügige Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu den Förderbereichen/
Förderschwerpunkten.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.5

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

66

Tab. 5 3/6: Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung nach
Förderbereichen und Förderschwerpunkten1, 2
Mio. Euro
 
Förderbereich
Förderschwerpunkt
 

IST
2013
darunter
FuE4

insgesamt
Q

Innovationsförderung des Mittelstandes

QA

Gründerförderung

2014
darunter
FuE4

insgesamt

1.088,0

1.066,8

1.032,2

1.012,1

68,2

68,2

60,2

60,2

QB

Technologieförderung des Mittelstandes

616,3

612,5

594,1

590,2

QC

Technologietransfer und Innovationsberatung

206,4

189,5

174,5

158,8

QD

Forschungsinfrastruktur Mittelstand

197,1

196,7

203,3

202,9

R

Innovationsrelevante Rahmenbedingungen und übrige
Querschnittsaktivitäten

478,3

392,6

485,6

402,3

RA

Technikfolgenabschätzung

5,5

5,5

5,8

5,8

RB

Strukturelle Querschnittsaktivitäten

62,9

43,1

59,9

40,5

RC

Demografischer Wandel

43,9

43,9

56,5

56,5

RD

Sportförderung und Sportforschung

RE

Sonstiges

T

Förderorganisationen, Umstrukturierung der Forschung im
Beitrittsgebiet; Hochschulbau und überwiegend hochschulbezogene Sonderprogramme5

TA

Grundfinanzierung von Forschungseinrichtungen

20,4

20,4

21,2

21,2

345,6

279,7

342,1

278,3

3.538,5

649,7

3.565,5

683,7

0,5

0,3

0,5

0,3

TB

Sonstiges

3.538,0

649,4

3.565,0

683,4

U

Großgeräte der Grundlagenforschung

1.042,0

1.041,7

1.042,2

1.041,9

Z

Globale Minderausgabe; Planungsreserve6

0,0

0,0

0,0

0,0

Zivile Förderbereiche zusammen

17.783,7

13.186,8

17.930,5

13.302,4

S

Wehrwissenschaftliche Forschung

1.155,7

1.088,2

948,6

886,3

SA

Wehrmedizinische und wehrpsychologische Forschung

45,9

13,5

44,1

11,8

1.087,7

1.069,9

880,2

862,6

4,7

1,6

2,1

2,1

SB

Wehrtechnische Forschung

SC

Sozialwissenschaftliche Forschung

SD

Militärgeschichtliche Forschung

5,0

2,0

8,6

8,6

SE

Geowissenschaftliche Forschung

12,4

1,1

13,5

1,2

 

 

 

 

Ausgaben insgesamt

7

18.939,4

14.275,0

18.879,1

14.188,7

1)  Entsprechend der endgültigen Leistungsplansystematik des Bundes 2009. Ausgaben wurden auf die endgültige Leistungsplansystematik 2009
umgesetzt. Ausgaben der außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind auf einzelne Förderbereiche und Förderschwerpunkte verteilt.
2)  Einschließlich Energie- und Klimafonds. Die Forschungsförderung auf dem Gebiet der Elektromobilität wird aus dem Energie- und Klimafonds
finanziert. Ab 2016 einschließlich Zukunftsinvestitionen.
3)  Aufteilung auf Förderbereiche und Förderschwerpunkte teilweise geschätzt bzw. extrapoliert.
4) Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu FuE.
5)  Einschließlich Bundeswehruniversitäten und Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung.
6)  Die Aufteilung der globalen Minderausgabe des BMBF auf Förderbereiche bzw. Förderschwerpunkte ist erst im IST möglich.
7)  Geringfügige Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu den Förderbereichen/
Förderschwerpunkten.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.5

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

67

Tab. 5 4/6: Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung nach
Förderbereichen und Förderschwerpunkten1, 2
Mio. Euro
 
Förderbereich
Förderschwerpunkt
 

SOLL3
2015
insgesamt

2016
darunter
FuE4

insgesamt

darunter
FuE

A

Gesundheitsforschung und Gesundheitswirtschaft

2.331,3

2.071,7

2.478,7

2.228,9

AA

Gesundheitsforschung und Gesundheitswirtschaft

2.261,3

2.057,9

2.406,5

2.214,9

AB

Strahlenschutz

70,0

13,8

72,1

14,0

B

Bioökonomie

290,1

290,0

281,9

281,8

C

Zivile Sicherheitsforschung

108,4

102,8

109,7

104,1

D

Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

841,4

719,2

916,0

789,9

DA

Ernährung

DB

Nachhaltige Agrarwirtschaft und ländliche Räume

DC

Gesundheitlicher und wirtschaftlicher Verbraucherschutz

E

Energieforschung und Energietechnologien

40,8

31,1

44,3

33,9

521,9

495,7

584,6

555,3

278,7

192,5

287,0

200,7

1.670,0

1.246,8

1.736,4

1.310,0

EA

Rationelle Energieumwandlung

487,6

486,0

751,5

750,0

EB

Erneuerbare Energien

445,3

442,8

244,4

241,9

EC

Kerntechnische Sicherheit und Entsorgung

235,2

133,9

239,7

134,8

ED

Beseitigung kerntechnischer Anlagen

339,0

21,7

339,2

22,4

EF

Fusionsforschung

163,0

162,4

161,6

160,9

1.464,1

1.254,1

1.527,7

1.319,8

279,2

276,3

283,1

280,3

F

Klima, Umwelt, Nachhaltigkeit

FA

Klima, Klimaschutz; Globaler Wandel

FB

Küsten-, Meeres- und Polarforschung, Geowissenschaften

476,3

423,6

516,0

462,8

FC

Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung

396,4

306,4

362,1

272,4

FD

Ökologie, Naturschutz, nachhaltige Nutzung

312,1

247,8

366,5

304,3

G

Informations- und Kommunikationstechnologien

809,4

779,1

944,3

906,2

GA

Softwaresysteme; Wissenstechnologien

227,7

227,1

237,9

237,3

GB

Kommunikationstechnologien und -dienste

107,8

106,3

123,9

122,4

GC

Elektronik und Elektroniksysteme

268,4

265,5

281,5

278,6

GD

Mikrosystemtechnik

105,1

104,3

181,3

180,5

GE

Multimedia – Entwicklung konvergenter IKT

100,4

75,9

119,7

87,4

1)  Entsprechend der endgültigen Leistungsplansystematik des Bundes 2009. Ausgaben wurden auf die endgültige Leistungsplansystematik 2009
umgesetzt. Ausgaben der außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind auf einzelne Förderbereiche und Förderschwerpunkte verteilt.
2)  Einschließlich Energie- und Klimafonds. Die Forschungsförderung auf dem Gebiet der Elektromobilität wird aus dem Energie- und Klimafonds
finanziert. Ab 2016 einschließlich Zukunftsinvestitionen.
3)  Aufteilung auf Förderbereiche und Förderschwerpunkte teilweise geschätzt bzw. extrapoliert.
4) Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu FuE.
5)  Einschließlich Bundeswehruniversitäten und Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung.
6)  Die Aufteilung der globalen Minderausgabe des BMBF auf Förderbereiche bzw. Förderschwerpunkte ist erst im IST möglich.
7)  Geringfügige Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu den Förderbereichen/
Förderschwerpunkten.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.5

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

68

Tab. 5 5/6: Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung nach
Förderbereichen und Förderschwerpunkten1, 2
Mio. Euro
 
Förderbereich
Förderschwerpunkt
 

SOLL3
2015
insgesamt

2016
darunter
FuE4

insgesamt

darunter
FuE

H

Fahrzeug- und Verkehrstechnologien einschließlich maritimer
Technologien

435,7

336,2

492,2

391,2

HA

Fahrzeug- und Verkehrstechnologien

381,3

293,4

431,3

342,0

HB

Maritime Technologien

54,4

42,7

60,9

49,2

1.480,1

1.477,7

1.656,9

1.654,5

280,1

279,6

282,5

282,0

I

Luft- und Raumfahrt

IA

Luftfahrt

IB

Nationale Weltraumforschung und Weltraumtechnik

557,7

557,0

583,7

583,0

IC

Europäische Weltraumorganisation ESA

642,3

641,1

790,7

789,5

J

Forschung und Entwicklung zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und im Dienstleistungssektor

150,5

93,5

154,1

95,7

JA

Forschung zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen

117,6

64,7

121,0

66,7

JB

Forschung im Dienstleistungssektor

32,9

28,8

33,1

29,0

K

Nanotechnologien und Werkstofftechnologien

560,4

531,1

580,2

551,1

KA

Nanotechnologien

205,2

199,5

206,9

201,3

KB

Werkstofftechnologien

355,2

331,6

373,2

349,8

L

Optische Technologien

187,5

183,2

192,9

188,6

M

Produktionstechnologien

220,9

218,8

232,2

230,0

N

Raumordnung und Stadtentwicklung; Bauforschung

103,7

100,4

144,8

111,6

NA

Raumordnung, Stadtentwicklung und Wohnen

27,4

27,4

62,9

32,9

NB

Bauforschung

76,2

73,0

81,9

78,7

O

Innovationen in der Bildung

910,7

601,8

955,0

468,2

OA

Bildungsberichterstattung, internationale Assessments

452,6

267,6

453,2

163,1

OB

Forschung in der Bildung

446,2

322,3

490,0

293,3

OC

Neue Medien in der Bildung

P

Geisteswissenschaften; Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

11,8

11,8

11,8

11,8

1.281,5

1.001,4

1.404,7

1.097,9

PA

Geisteswissenschaftliche Forschung

793,1

543,0

883,7

614,8

PB

Sozialwissenschaftliche Forschung

246,2

218,3

262,1

226,4

PC

Wirtschafts- und finanzwissenschaftliche Forschung

PD

Infrastrukturen

85,3

85,3

89,8

89,8

157,0

154,8

169,1

166,9

1)  Entsprechend der endgültigen Leistungsplansystematik des Bundes 2009. Ausgaben wurden auf die endgültige Leistungsplansystematik 2009
umgesetzt. Ausgaben der außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind auf einzelne Förderbereiche und Förderschwerpunkte verteilt.
2)  Einschließlich Energie- und Klimafonds. Die Forschungsförderung auf dem Gebiet der Elektromobilität wird aus dem Energie- und Klimafonds
finanziert. Ab 2016 einschließlich Zukunftsinvestitionen.
3)  Aufteilung auf Förderbereiche und Förderschwerpunkte teilweise geschätzt bzw. extrapoliert.
4) Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu FuE.
5)  Einschließlich Bundeswehruniversitäten und Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung.
6)  Die Aufteilung der globalen Minderausgabe des BMBF auf Förderbereiche bzw. Förderschwerpunkte ist erst im IST möglich.
7)  Geringfügige Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu den Förderbereichen/
Förderschwerpunkten.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.5

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

69

Tab. 5 6/6: Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung nach
Förderbereichen und Förderschwerpunkten1, 2
Mio. Euro
 
Förderbereich
Förderschwerpunkt
 

SOLL3
2015
insgesamt

Q

Innovationsförderung des Mittelstandes

QA

Gründerförderung

2016
darunter
FuE4

insgesamt

darunter
FuE

1.124,8

1.114,7

1.140,9

1.130,8

70,9

70,9

84,0

84,0

QB

Technologieförderung des Mittelstandes

657,5

653,8

658,1

654,5

QC

Technologietransfer und Innovationsberatung

191,4

185,3

193,7

187,7

QD

Forschungsinfrastruktur Mittelstand

205,1

204,6

205,1

204,6

R

Innovationsrelevante Rahmenbedingungen und
übrige Querschnittsaktivitäten

553,5

457,9

535,0

427,0

RA

Technikfolgenabschätzung

6,4

6,4

6,5

6,5

RB

Strukturelle Querschnittsaktivitäten

68,6

45,8

77,4

54,9

RC

Demografischer Wandel

72,8

72,8

0,0

0,0

RD

Sportförderung und Sportforschung

RE

Sonstiges

T

Förderorganisationen, Umstrukturierung der Forschung im
Beitrittsgebiet; Hochschulbau und überwiegend hochschulbezogene Sonderprogramme5

TA

Grundfinanzierung von Forschungseinrichtungen

24,5

24,5

27,5

27,5

381,1

308,4

423,6

338,1

3.532,7

694,2

3.845,6

723,6

0,5

0,3

0,5

0,3

TB

Sonstiges

3.532,2

693,9

3.845,1

723,3

U

Großgeräte der Grundlagenforschung

1.200,5

1.200,3

1.275,6

1.275,3

Z

Globale Minderausgabe; Planungsreserve6

Zivile Förderbereiche zusammen
S

Wehrwissenschaftliche Forschung

SA

Wehrmedizinische und wehrpsychologische Forschung

SB

Wehrtechnische Forschung

SC

Sozialwissenschaftliche Forschung

-404,2

-404,2

-260,2

-260,2

18.853,1

14.070,6

20.344,5

15.026,1

892,6

829,9

840,2

775,8

44,4

14,7

43,6

13,9

823,6

810,0

771,9

756,6

5,2

1,8

5,2

1,8

SD

Militärgeschichtliche Forschung

5,5

2,1

5,5

2,1

SE

Geowissenschaftliche Forschung

13,8

1,2

13,8

1,2

Ausgaben insgesamt7

19.745,7

14.900,5

21.184,7

15.801,9

1)  Entsprechend der endgültigen Leistungsplansystematik des Bundes 2009. Ausgaben wurden auf die endgültige Leistungsplansystematik 2009
umgesetzt. Ausgaben der außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind auf einzelne Förderbereiche und Förderschwerpunkte verteilt.
2)  Einschließlich Energie- und Klimafonds. Die Forschungsförderung auf dem Gebiet der Elektromobilität wird aus dem Energie- und Klimafonds
finanziert. Ab 2016 einschließlich Zukunftsinvestitionen.
3)  Aufteilung auf Förderbereiche und Förderschwerpunkte teilweise geschätzt bzw. extrapoliert.
4) Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu FuE.
5)  Einschließlich Bundeswehruniversitäten und Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung.
6)  Die Aufteilung der globalen Minderausgabe des BMBF auf Förderbereiche bzw. Förderschwerpunkte ist erst im IST möglich.
7)  Geringfügige Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu den Förderbereichen/
Förderschwerpunkten.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.5

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

70

Tab. 6 1/6: Ausgaben des BMBF für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
		
nach Förderbereichen und Förderschwerpunkten1
Mio. Euro
 
Förderbereich
Förderschwerpunkt
 

IST
2013
insgesamt

2014
darunter
FuE

insgesamt

darunter
FuE

A

Gesundheitsforschung und Gesundheitswirtschaft

1.688,2

1.688,2

1.748,3

1.748,3

AA

Gesundheitsforschung und Gesundheitswirtschaft

1.688,2

1.688,2

1.745,6

1.745,6

AB

Strahlenschutz

B

Bioökonomie

0,0

0,0

2,7

2,7

274,0

274,0

264,5

264,5

C

Zivile Sicherheitsforschung

64,8

64,8

60,1

60,1

D

Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

47,5

47,5

51,1

51,1

DA

Ernährung

DB

Nachhaltige Agrarwirtschaft und ländliche Räume

2,2

2,2

2,6

2,6

45,3

45,3

48,5

48,5

E

Energieforschung und Energietechnologien

730,1

535,7

800,1

570,7

EA

Rationelle Energieumwandlung

173,3

173,3

181,5

181,5

EB

Erneuerbare Energien

165,5

165,5

179,1

179,1

EC

Kerntechnische Sicherheit und Entsorgung

ED

Beseitigung kerntechnischer Anlagen

41,5

41,5

44,7

44,7

211,0

16,6

249,4

20,0

EF

Fusionsforschung

138,7

138,7

145,4

145,4

F

Klima, Umwelt, Nachhaltigkeit

978,9

978,9

976,1

976,1

FA

Klima, Klimaschutz; Globaler Wandel

231,6

231,6

222,6

222,6

FB

Küsten-, Meeres- und Polarforschung, Geowissenschaften

369,4

369,4

380,5

380,5

FC

Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung

181,2

181,2

153,4

153,4

FD

Ökologie, Naturschutz, nachhaltige Nutzung

196,7

196,7

219,6

219,6

G

Informations- und Kommunikationstechnologien

622,8

609,8

609,5

597,9

GA

Softwaresysteme; Wissenstechnologien

192,7

192,7

190,7

190,7

GB

Kommunikationstechnologien und -dienste

93,3

93,3

91,2

91,2

GC

Elektronik und Elektroniksysteme

192,5

192,5

199,2

199,2

GD

Mikrosystemtechnik

113,4

113,4

98,9

98,9

GE

Multimedia – Entwicklung konvergenter IKT

30,9

17,8

29,6

17,9

H

Fahrzeug- und Verkehrstechnologien einschließlich maritimer
Technologien

21,4

21,4

22,7

22,7

HA

Fahrzeug- und Verkehrstechnologien

16,5

16,5

17,6

17,6

HB

Maritime Technologien

4,9

4,9

5,1

5,1

1)  Entsprechend der endgültigen Leistungsplansystematik des Bundes 2009. Ausgaben wurden auf die endgültige Leistungsplansystematik 2009
umgesetzt. Ausgaben der außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind auf einzelne Förderbereiche und Förderschwerpunkte verteilt.
2)  Aufteilung auf Förderbereiche und Förderschwerpunkte teilweise geschätzt bzw. extrapoliert.
3)  Die Aufteilung der globalen Minderausgabe des BMBF auf Förderbereiche bzw. Förderschwerpunkte ist erst im IST möglich.
4)  Geringfügige Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu den Förderbereichen/
Förderschwerpunkten.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.6

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

71

Tab. 6 2/6: Ausgaben des BMBF für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
		
nach Förderbereichen und Förderschwerpunkten1
Mio. Euro
 
Förderbereich
Förderschwerpunkt
 

IST
2013
insgesamt

2014
darunter
FuE

insgesamt

darunter
FuE

I

Luft- und Raumfahrt

88,9

88,9

81,8

81,8

IB

Nationale Weltraumforschung und Weltraumtechnik

88,9

88,9

81,8

81,8

J

Forschung und Entwicklung zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und im Dienstleistungssektor

37,5

37,5

41,5

41,5

JA

Forschung zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen

20,2

20,2

27,0

27,0

JB

Forschung im Dienstleistungssektor

17,3

17,3

14,5

14,5

K

Nanotechnologien und Werkstofftechnologien

411,5

411,5

431,3

431,3

KA

Nanotechnologien

165,3

165,3

167,0

167,0

KB

Werkstofftechnologien

246,3

246,3

264,3

264,3

L

Optische Technologien

175,2

175,2

158,9

158,9

M

Produktionstechnologien

192,3

192,3

207,9

207,9

N

Raumordnung und Stadtentwicklung; Bauforschung

16,2

16,2

17,1

17,1

NA

Raumordnung, Stadtentwicklung und Wohnen

NB

Bauforschung

O

Innovationen in der Bildung

1,9

1,9

1,7

1,7

14,3

14,3

15,4

15,4

547,1

311,9

568,8

336,7

OA

Bildungsberichterstattung, internationale Assessments

219,4

105,0

219,3

104,0

OB

Forschung in der Bildung

314,4

193,6

338,9

222,1

OC

Neue Medien in der Bildung

P

Geisteswissenschaften; Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

13,3

13,3

10,6

10,6

694,8

694,8

697,4

697,4

PA

Geisteswissenschaftliche Forschung

403,3

403,3

412,6

412,6

PB

Sozialwissenschaftliche Forschung

126,7

126,7

133,8

133,8

PC

Wirtschafts- und finanzwissenschaftliche Forschung

35,2

35,2

36,3

36,3

PD

Infrastrukturen

129,6

129,6

114,8

114,8

Q

Innovationsförderung des Mittelstandes

198,7

198,7

167,3

167,3

QB

Technologieförderung des Mittelstandes

34,3

34,3

36,0

36,0

QC

Technologietransfer und Innovationsberatung

164,5

164,5

131,3

131,3

1)  Entsprechend der endgültigen Leistungsplansystematik des Bundes 2009. Ausgaben wurden auf die endgültige Leistungsplansystematik 2009
umgesetzt. Ausgaben der außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind auf einzelne Förderbereiche und Förderschwerpunkte verteilt.
2)  Aufteilung auf Förderbereiche und Förderschwerpunkte teilweise geschätzt bzw. extrapoliert.
3)  Die Aufteilung der globalen Minderausgabe des BMBF auf Förderbereiche bzw. Förderschwerpunkte ist erst im IST möglich.
4)  Geringfügige Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu den Förderbereichen/
Förderschwerpunkten.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.6

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

72

Tab. 6 3/6: Ausgaben des BMBF für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
		
nach Förderbereichen und Förderschwerpunkten1
Mio. Euro
 
Förderbereich
Förderschwerpunkt
 

IST
2013
darunter
FuE

insgesamt
R

Innovationsrelevante Rahmenbedingungen und übrige
Querschnittsaktivitäten

RA

Technikfolgenabschätzung

RB

2014
darunter
FuE

insgesamt

375,8

330,5

374,3

330,2

5,5

5,5

5,8

5,8

Strukturelle Querschnittsaktivitäten

59,5

40,4

54,9

36,2

RC

Demografischer Wandel

43,9

43,9

56,5

56,5

RD

Sportförderung und Sportforschung

0,5

0,5

0,7

0,7

RE

Sonstiges

266,3

240,2

256,5

231,1

T

Förderorganisationen, Umstrukturierung der Forschung im
Beitrittsgebiet; Hochschulbau und überwiegend hochschulbezogene Sonderprogramme

3.376,9

621,7

3.404,2

655,6

TB

Sonstiges

3.376,9

621,7

3.404,2

655,6

U

Großgeräte der Grundlagenforschung

1.041,3

1.041,3

1.041,4

1.041,4

Z

Globale Minderausgabe; Planungsreserve

0,0

0,0

0,0

0,0

 

 

 

 

11.584,0

8.340,8

11.724,6

8.458,7

Ausgaben insgesamt

4

3

1)  Entsprechend der endgültigen Leistungsplansystematik des Bundes 2009. Ausgaben wurden auf die endgültige Leistungsplansystematik 2009
umgesetzt. Ausgaben der außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind auf einzelne Förderbereiche und Förderschwerpunkte verteilt.
2)  Aufteilung auf Förderbereiche und Förderschwerpunkte teilweise geschätzt bzw. extrapoliert.
3)  Die Aufteilung der globalen Minderausgabe des BMBF auf Förderbereiche bzw. Förderschwerpunkte ist erst im IST möglich.
4)  Geringfügige Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu den Förderbereichen/
Förderschwerpunkten.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.6

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

73

Tab. 6 4/6: Ausgaben des BMBF für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
		
nach Förderbereichen und Förderschwerpunkten1
Mio. Euro
 
Förderbereich
Förderschwerpunkt
 
A

SOLL2
2015
insgesamt

2016
darunter
FuE

insgesamt

darunter
FuE

Gesundheitsforschung und Gesundheitswirtschaft

1.874,5

1.874,5

2.018,7

2.018,7

1.871,5

1.871,5

2.015,7

2.015,7

3,0

3,0

3,1

3,1

289,9

289,9

281,6

281,6

AA

Gesundheitsforschung und Gesundheitswirtschaft

AB

Strahlenschutz

B

Bioökonomie

C

Zivile Sicherheitsforschung

69,8

69,8

67,3

67,3

D

Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

52,4

52,4

56,0

56,0

DA

Ernährung

DB

Nachhaltige Agrarwirtschaft und ländliche Räume

2,6

2,6

2,8

2,8

49,7

49,7

53,2

53,2

E

Energieforschung und Energietechnologien

934,2

616,9

956,5

639,7

EA

Rationelle Energieumwandlung

191,8

191,8

206,8

206,8

EB

Erneuerbare Energien

194,6

194,6

202,4

202,4

EC

Kerntechnische Sicherheit und Entsorgung

47,4

47,4

48,2

48,2

ED

Beseitigung kerntechnischer Anlagen

339,0

21,7

339,2

22,4

EF

Fusionsforschung

161,4

161,4

160,0

160,0

F

Klima, Umwelt, Nachhaltigkeit

1.051,2

1.051,2

1.110,6

1.110,6

FA

Klima, Klimaschutz; Globaler Wandel

245,0

245,0

249,1

249,1

FB

Küsten-, Meeres- und Polarforschung, Geowissenschaften

398,5

398,5

437,4

437,4

FC

Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung

212,3

212,3

174,5

174,5

FD

Ökologie, Naturschutz, nachhaltige Nutzung

195,4

195,4

249,6

249,6

G

Informations- und Kommunikationstechnologien

668,3

656,4

771,1

758,9

GA

Softwaresysteme; Wissenstechnologien

222,1

222,1

230,3

230,3

GB

Kommunikationstechnologien und -dienste

97,2

97,2

101,8

101,8

GC

Elektronik und Elektroniksysteme

215,3

215,3

228,1

228,1

GD

Mikrosystemtechnik

103,2

103,2

179,3

179,3

GE

Multimedia – Entwicklung konvergenter IKT

30,5

18,6

31,5

19,3

H

Fahrzeug- und Verkehrstechnologien einschließlich maritimer
Technologien

23,8

23,8

24,9

24,9

HA

Fahrzeug- und Verkehrstechnologien

18,4

18,4

19,3

19,3

HB

Maritime Technologien

5,4

5,4

5,6

5,6

1)  Entsprechend der endgültigen Leistungsplansystematik des Bundes 2009. Ausgaben wurden auf die endgültige Leistungsplansystematik 2009
umgesetzt. Ausgaben der außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind auf einzelne Förderbereiche und Förderschwerpunkte verteilt.
2)  Aufteilung auf Förderbereiche und Förderschwerpunkte teilweise geschätzt bzw. extrapoliert.
3)  Die Aufteilung der globalen Minderausgabe des BMBF auf Förderbereiche bzw. Förderschwerpunkte ist erst im IST möglich.
4)  Geringfügige Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu den Förderbereichen/
Förderschwerpunkten.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.6

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

74

Tab. 6 5/6: Ausgaben des BMBF für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
		
nach Förderbereichen und Förderschwerpunkten1
Mio. Euro
 
Förderbereich
Förderschwerpunkt
 

SOLL2
2015
insgesamt

2016
darunter
FuE

insgesamt

darunter
FuE

I

Luft- und Raumfahrt

96,5

96,5

102,2

102,2

IB

Nationale Weltraumforschung und Weltraumtechnik

96,5

96,5

102,2

102,2

J

Forschung und Entwicklung zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und im Dienstleistungssektor

53,3

53,3

53,9

53,9

JA

Forschung zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen

30,6

30,6

30,9

30,9

JB

Forschung im Dienstleistungssektor

22,7

22,7

22,9

22,9

K

Nanotechnologien und Werkstofftechnologien

465,1

465,1

485,1

485,1

KA

Nanotechnologien

187,1

187,1

189,0

189,0

KB

Werkstofftechnologien

278,0

278,0

296,1

296,1

L

Optische Technologien

177,0

177,0

182,4

182,4

M

Produktionstechnologien

207,6

207,6

219,9

219,9

N

Raumordnung und Stadtentwicklung; Bauforschung

17,3

17,3

18,8

18,8

NA

Raumordnung, Stadtentwicklung und Wohnen

NB

Bauforschung

O

Innovationen in der Bildung

1,7

1,7

1,9

1,9

15,6

15,6

16,9

16,9

681,9

443,6

729,1

413,9

OA

Bildungsberichterstattung, internationale Assessments

227,4

113,0

230,8

112,3

OB

Forschung in der Bildung

442,7

318,8

486,5

289,9

OC

Neue Medien in der Bildung

P

Geisteswissenschaften; Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

11,8

11,8

11,8

11,8

753,3

753,3

822,1

822,1

PA

Geisteswissenschaftliche Forschung

430,3

430,3

473,2

473,2

PB

Sozialwissenschaftliche Forschung

140,9

140,9

151,1

151,1

PC

Wirtschafts- und finanzwissenschaftliche Forschung

36,2

36,2

38,7

38,7

PD

Infrastrukturen

146,0

146,0

159,0

159,0

Q

Innovationsförderung des Mittelstandes

183,6

183,6

187,3

187,3

QB

Technologieförderung des Mittelstandes

37,8

37,8

39,5

39,5

QC

Technologietransfer und Innovationsberatung

145,8

145,8

147,8

147,8

1)  Entsprechend der endgültigen Leistungsplansystematik des Bundes 2009. Ausgaben wurden auf die endgültige Leistungsplansystematik 2009
umgesetzt. Ausgaben der außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind auf einzelne Förderbereiche und Förderschwerpunkte verteilt.
2)  Aufteilung auf Förderbereiche und Förderschwerpunkte teilweise geschätzt bzw. extrapoliert.
3)  Die Aufteilung der globalen Minderausgabe des BMBF auf Förderbereiche bzw. Förderschwerpunkte ist erst im IST möglich.
4)  Geringfügige Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu den Förderbereichen/
Förderschwerpunkten.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.6

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

75

Tab. 6 6/6: Ausgaben des BMBF für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
		
nach Förderbereichen und Förderschwerpunkten1
Mio. Euro
 
Förderbereich
Förderschwerpunkt
 

SOLL2
2015
darunter
FuE

insgesamt
R

Innovationsrelevante Rahmenbedingungen und übrige
Querschnittsaktivitäten

RA

Technikfolgenabschätzung

RB

2016
darunter
FuE

insgesamt

422,7

367,1

384,3

314,6

6,4

6,4

6,5

6,5

Strukturelle Querschnittsaktivitäten

63,4

41,2

66,6

44,7

RC

Demografischer Wandel

72,8

72,8

0,0

0,0

RD

Sportförderung und Sportforschung

0,7

0,7

0,7

0,7

279,4

246,0

310,4

262,6

3.370,8

666,1

3.680,7

695,0

RE

Sonstiges

T

Förderorganisationen, Umstrukturierung der Forschung im
Beitrittsgebiet; Hochschulbau und überwiegend hochschulbezogene Sonderprogramme

TB

Sonstiges

3.370,8

666,1

3.680,7

695,0

U

Großgeräte der Grundlagenforschung

1.199,8

1.199,8

1.274,9

1.274,9

Z

Globale Minderausgabe; Planungsreserve3

–404,2
 

Ausgaben insgesamt4

–404,2
 

12.188,8

–260,2
 

8.861,1

–260,2
 

13.167,4

9.467,8

1)  Entsprechend der endgültigen Leistungsplansystematik des Bundes 2009. Ausgaben wurden auf die endgültige Leistungsplansystematik 2009
umgesetzt. Ausgaben der außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind auf einzelne Förderbereiche und Förderschwerpunkte verteilt.
2)  Aufteilung auf Förderbereiche und Förderschwerpunkte teilweise geschätzt bzw. extrapoliert.
3)  Die Aufteilung der globalen Minderausgabe des BMBF auf Förderbereiche bzw. Förderschwerpunkte ist erst im IST möglich.
4)  Geringfügige Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu den Förderbereichen/
Förderschwerpunkten.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.6

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

76

Tab. 7 1/3:	 Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung im Rahmen der­
		
Projektförderung und Ressortforschung nach Förderbereichen und Förderschwerpunkten1
Mio. Euro
 
Förderbereich
Förderschwerpunkt
 

IST
20132

SOLL
20142

20152, 3

20162, 3

ins­
gesamt

darunter
FuE

ins­
gesamt

darunter
FuE

ins­
gesamt

darunter
FuE

ins­
gesamt

darunter
FuE

A

Gesundheitsforschung und Gesundheitswirtschaft

588,2

585,1

562,8

559,8

608,6

604,6

676,1

670,6

AA

Gesundheitsforschung und Gesundheitswirtschaft

581,8

578,6

557,3

554,3

608,6

604,6

676,1

670,6

AB

Strahlenschutz

6,5

6,5

5,5

5,5

0,0

0,0

0,0

0,0

B

Bioökonomie

137,9

137,9

118,4

118,4

135,0

135,0

120,0

120,0

C

Zivile Sicherheitsforschung

54,2

54,2

48,9

48,9

62,4

62,4

63,4

63,4

D

Ernährung, Landwirtschaft und
Verbraucherschutz

188,1

172,1

192,9

175,2

294,0

279,4

342,0

325,0

DA

Ernährung

8,1

8,1

8,3

8,1

24,7

24,1

27,3

26,6

DB

Nachhaltige Agrarwirtschaft und
Ländliche Räume

161,8

145,8

178,5

161,8

242,9

229,0

286,5

270,1

DC

Gesundheitlicher und wirtschaftlicher
Verbraucherschutz

18,2

18,2

6,0

5,3

26,3

26,3

28,3

28,2

E

Energieforschung und Energietechnologien

825,9

631,5

861,9

632,5

986,6

669,3

1.032,4

715,5

EA

Rationelle Energieumwandlung

354,5

354,5

357,4

357,4

324,4

324,4

582,6

582,6

EB

Erneuerbare Energien

198,7

198,7

195,6

195,6

255,1

255,1

47,4

47,4

EC

Kerntechnische Sicherheit und
Entsorgung

64,8

64,8

63,9

63,9

71,1

71,1

71,1

71,1

ED

Beseitigung kerntechnischer Anlagen

201,5

7,1

239,4

10,0

328,1

10,7

328,1

11,2

EF

Fusionsforschung

6,3

6,3

5,6

5,6

8,0

8,0

3,2

3,2

F

Klima, Umwelt, Nachhaltigkeit

487,9

472,0

445,8

444,2

494,8

492,0

544,3

541,6

FA

Klima, Klimaschutz; Globaler Wandel

129,3

128,6

100,6

100,6

115,8

114,6

120,6

119,4

FB

Küsten-, Meeres- und Polarforschung,
Geowissenschaften

140,6

140,6

138,7

138,7

138,2

138,2

169,5

169,5

FC

Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung

140,4

129,5

110,9

109,4

182,2

180,7

143,9

142,4

FD

Ökologie, Naturschutz, nachhaltige
Nutzung

77,7

73,4

95,5

95,5

58,5

58,5

110,3

110,3

G

Informations- und Kommunikationstechnologien

424,2

410,6

370,9

357,3

397,2

384,6

517,7

497,5

GA

Softwaresysteme; Wissenstechnologien

112,4

112,4

111,4

111,4

137,3

137,3

144,6

144,6

GB

Kommunikationstechnologien und
-dienste

70,4

70,3

65,1

65,1

73,0

73,0

88,2

88,2

1)  Ressortforschung ohne Ressortforschungseinrichtungen. Projektförderung einschließlich Hochschulpakt und Exzellenzinitiative. Entsprechend
der endgültigen Leistungsplansystematik des Bundes 2009. Ausgaben wurden auf die endgültige Leistungsplansystematik 2009 umgesetzt.
Ausgaben der außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind auf einzelne Förderbereiche und Förderschwerpunkte verteilt.
2)  Einschließlich Energie- und Klimafonds. Die Forschungsförderung auf dem Gebiet der Elektromobilität wird aus dem Energie- und Klimafonds
finanziert. Ab 2016 einschließlich Zukunftsinvestitionen.
3)  Aufteilung auf Förderbereiche und Förderschwerpunkte teilweise geschätzt bzw. extrapoliert.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.14

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

77

Tab. 7 2/3:	 Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung im Rahmen der­
		
Projektförderung und Ressortforschung nach Förderbereichen und Förderschwerpunkten1
Mio. Euro
 
Förderbereich
Förderschwerpunkt
 

IST
20132

SOLL
20142

20152, 3

20162, 3

ins­
gesamt

darunter
FuE

ins­
gesamt

darunter
FuE

ins­
gesamt

darunter
FuE

ins­
gesamt

darunter
FuE

GC

Elektronik und Elektroniksysteme

152,5

152,5

119,7

119,7

111,9

111,9

118,2

118,2

GD

Mikrosystemtechnik

26,9

26,9

8,2

8,2

5,1

5,1

78,4

78,4

GE

Multimedia – Entwicklung
konvergenter IKT

61,9

48,4

66,6

52,9

69,9

57,3

88,3

68,1

H

Fahrzeug- und Verkehrstechnologien
einschließlich maritimer Technologien

194,2

192,7

184,5

182,4

238,2

238,2

290,3

290,3

HA

Fahrzeug- und Verkehrstechnologien

162,0

160,5

152,7

150,6

205,1

205,1

251,0

251,0

HB

Maritime Technologien

32,3

32,3

31,8

31,8

33,2

33,2

39,3

39,3

I

Luft- und Raumfahrt

394,0

394,0

412,0

412,0

463,4

463,4

469,6

469,6

IA

Luftfahrt

127,9

127,9

123,9

123,9

154,3

154,3

152,5

152,5

IB

Nationale Weltraumforschung und
Weltraumtechnik

264,9

264,9

279,7

279,7

296,4

296,4

311,7

311,7

IC

Europäische Weltraumorganisation ESA

1,2

1,2

8,5

8,5

12,7

12,7

5,5

5,5

J

Forschung und Entwicklung zur
Verbesserung der Arbeitsbedingungen
und im Dienstleistungssektor

32,6

32,6

35,8

35,8

52,9

52,9

53,9

53,9

JA

Forschung zur Verbesserung der
Arbeitsbedingungen

20,2

20,2

26,4

26,4

35,6

35,6

36,6

36,6

JB

Forschung im Dienstleistungssektor

12,4

12,4

9,4

9,4

17,3

17,3

17,3

17,3

K

Nanotechnologien und Werkstofftechnologien

170,8

170,8

145,9

145,9

146,3

146,3

151,9

151,9

KA

Nanotechnologien

32,6

32,6

20,7

20,7

28,0

28,0

21,0

21,0

KB

Werkstofftechnologien

138,2

138,2

125,2

125,2

118,3

118,3

130,9

130,9

L

Optische Technologien

116,6

116,6

91,6

91,6

107,9

107,9

109,4

109,4

M

Produktionstechnologien

110,7

110,7

113,4

113,4

106,8

106,8

112,7

112,7

N

Raumordnung und Stadtentwicklung;
Bauforschung

37,3

36,8

34,0

34,0

39,8

39,8

73,9

43,9

NA

Raumordnung, Stadtentwicklung und
Wohnen

9,2

8,9

6,6

6,6

9,5

9,5

39,5

9,5

NB

Bauforschung

28,1

27,9

27,4

27,4

30,4

30,4

34,4

34,4

O

Innovationen in der Bildung

654,0

385,8

644,1

384,5

761,3

494,8

628,2

329,6

OA

Bildungsberichterstattung,
internationale Assessments

388,8

227,6

384,2

226,2

402,2

242,9

224,9

106,0

OB

Forschung in der Bildung

251,8

144,9

249,3

147,7

347,4

240,1

391,5

211,8

OC

Neue Medien in der Bildung

13,3

13,3

10,6

10,6

11,8

11,8

11,8

11,8

1)  Ressortforschung ohne Ressortforschungseinrichtungen. Projektförderung einschließlich Hochschulpakt und Exzellenzinitiative. Entsprechend
der endgültigen Leistungsplansystematik des Bundes 2009. Ausgaben wurden auf die endgültige Leistungsplansystematik 2009 umgesetzt.
Ausgaben der außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind auf einzelne Förderbereiche und Förderschwerpunkte verteilt.
2)  Einschließlich Energie- und Klimafonds. Die Forschungsförderung auf dem Gebiet der Elektromobilität wird aus dem Energie- und Klimafonds
finanziert. Ab 2016 einschließlich Zukunftsinvestitionen.
3)  Aufteilung auf Förderbereiche und Förderschwerpunkte teilweise geschätzt bzw. extrapoliert.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.14

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

78

Tab. 7 3/3:	 Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung im Rahmen der­
		
Projektförderung und Ressortforschung nach Förderbereichen und Förderschwerpunkten1
Mio. Euro
 
Förderbereich
Förderschwerpunkt
 

IST
20132

SOLL
20142

20152, 3

20162, 3

ins­
gesamt

darunter
FuE

ins­
gesamt

darunter
FuE

ins­
gesamt

darunter
FuE

ins­
gesamt

darunter
FuE

P

Geisteswissenschaften; Wirtschaftsund Sozialwissenschaften

416,4

398,0

413,2

393,6

460,4

436,1

499,7

467,5

PA

Geisteswissenschaftliche Forschung

168,0

167,6

178,3

175,2

177,9

177,6

191,1

190,9

PB

Sozialwissenschaftliche Forschung

101,9

83,9

102,7

86,2

112,1

88,1

124,9

93,0

PC

Wirtschafts- und finanzwissenschaftliche Forschung

15,7

15,7

16,3

16,3

18,9

18,9

20,0

20,0

PD

Infrastrukturen

130,8

130,8

116,0

116,0

151,5

151,5

163,6

163,6

Q

Innovationsförderung des Mittelstandes

1.028,7

1.022,4

972,7

966,0

1.067,3

1.067,3

1.081,8

1.081,8

QA

Gründerförderung

68,2

68,2

60,2

60,2

70,9

70,9

84,0

84,0

QB

Technologieförderung des Mittelstandes

572,4

572,4

548,4

548,4

610,5

610,5

609,6

609,6

QC

Technologietransfer und Innovationsberatung

192,2

185,9

161,9

155,1

181,9

181,9

184,3

184,3

QD

Forschungsinfrastruktur Mittelstand

196,0

196,0

202,2

202,2

204,0

204,0

204,0

204,0

R

Innovationsrelevante Rahmenbedingungen und übrige Querschnittsaktivitäten

241,9

195,8

260,8

216,0

326,3

272,0

285,7

230,3

RB

Strukturelle Querschnittsaktivitäten

46,1

26,9

42,4

23,7

50,4

28,2

58,5

36,6

RC

Demografischer Wandel

43,9

43,9

56,5

56,5

72,8

72,8

0,0

0,0

RD

Sportförderung und Sportforschung

12,3

12,3

18,3

18,3

20,8

20,8

23,7

23,7

RE

Sonstiges

139,5

112,7

143,6

117,6

182,3

150,1

203,5

170,0

T

Förderorganisationen, Umstrukturierung der Forschung im Beitrittsgebiet;
Hochschulbau und überwiegend hochschulbezogene Sonderprogramme

2.195,9

136,0

2.199,3

146,0

2.150,8

141,4

2.449,2

158,8

TB

Sonstiges

2.195,9

136,0

2.199,3

146,0

2.150,8

141,4

2.449,2

158,8

U

Großgeräte der Grundlagenforschung

Zivile Förderbereiche zusammen
S

Wehrwissenschaftliche Forschung

SA

Wehrmedizinische und wehrpsychologische Forschung

SB

Wehrtechnische Forschung

SD

Militärgeschichtliche Forschung

Ausgaben insgesamt

206,5

206,5

174,4

174,4

277,2

277,2

293,0

293,0

8.506,0

5.862,3

8.283,4

5.631,9

9.177,3

6.471,5

9.795,1

6.726,4

940,6

940,6

727,8

727,8

683,3

683,3

627,3

627,3

5,1

5,1

3,8

3,8

6,0

6,0

5,2

5,2

935,2

935,2

723,7

723,7

677,0

677,0

621,8

621,8

0,3

0,3

0,3

0,3

0,3

0,3

0,3

0,3

9.446,6

6.802,9

9.011,2

6.359,7

9.860,6

7.154,8

10.422,4

7.353,7

1)  Ressortforschung ohne Ressortforschungseinrichtungen. Projektförderung einschließlich Hochschulpakt und Exzellenzinitiative. Entsprechend
der endgültigen Leistungsplansystematik des Bundes 2009. Ausgaben wurden auf die endgültige Leistungsplansystematik 2009 umgesetzt.
Ausgaben der außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind auf einzelne Förderbereiche und Förderschwerpunkte verteilt.
2)  Einschließlich Energie- und Klimafonds. Die Forschungsförderung auf dem Gebiet der Elektromobilität wird aus dem Energie- und Klimafonds
finanziert. Ab 2016 einschließlich Zukunftsinvestitionen.
3)  Aufteilung auf Förderbereiche und Förderschwerpunkte teilweise geschätzt bzw. extrapoliert.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.14

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

79

Tab. 8 1/2: Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung nach Förderarten
Mio. Euro
IST
Förderart

20091
ins­
gesamt

1.

Projektförderung und Ressortforschung

20121

darunter
FuE

ins­
gesamt

20131

darunter
FuE

ins­
gesamt

darunter
FuE

6.131,9

5.531,9

8.106,3

6.221,7

9.446,6

6.802,9

5.472,0

4.872,1

7.301,8

5.422,3

8.600,0

5.959,2

659,8

659,8

804,5

799,4

846,6

843,6

1.1

Direkte Projektförderung und Ressortforschung

1.2

Indirekte Forschungs- und Innovationsförderung3

2.

Institutionelle Förderung einschließlich
bundeseigene Einrichtungen

6.307,6

5.282,7

7.062,3

5.909,4

7.336,4

6.197,7

2.1

Forschungs- und Wissenschaftsförderungsorganisationen

2.012,5

1.990,1

2.216,1

2.193,6

2.332,1

2.309,5

2.2

Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher
Forschungszentren (HGF)

1.886,4

1.886,4

2.178,3

2.178,3

2.314,0

2.314,0

2.3

Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm
Leibniz (WGL)4

443,2

430,4

497,1

483,4

512,0

496,8

2.4

Sonstige Einrichtungen ohne Erwerbszweck

410,5

211,0

377,1

191,2

387,8

200,4

2.5

Bundeseigene Forschungseinrichtungen und sonstige
Bundesanstalten5

1.555,1

764,8

1.793,7

862,9

1.790,6

877,0

3.

Hochschulbezogene Förderung6

1.094,1

275,5

1.138,8

318,0

1.131,8

303,1

4.

Beiträge und Zuschüsse an internationale
wissenschaftliche Organisationen und an
zwischenstaatliche Forschungseinrichtungen7

928,3

882,3

1.019,2

971,0

1.024,5

971,2

5.

Globale Minderausgabe des BMBF
(Anteil für Wissenschaft, FuE)8

0,0

0,0

0,0

0,0

0,0

0,0

14.461,8

11.972,5

17.326,6

13.420,2

18.939,4

14.275,0

2

Ausgaben insgesamt9
Nachrichtlich:
Direkte Projektförderung und Ressortforschung2
darunter:
BMWi

 

 

 

 

 

 

5.472,0

4.872,1

7.301,8

5.422,3

8.600,0

5.959,2

816,7

805,9

857,4

840,7

 

 

769,6

756,3

BMVg

948,2

948,2

770,6

770,6

940,6

940,6

BMBF

3.119,2

2.588,0

4.857,6

3.064,5

5.661,7

3.145,0

1)  2009 einschließlich Investitions- und Tilgungsfonds ohne Länderzuweisungen (Konjunkturpaket II), ab 2012 einschließlich Energie- und
Klimafonds. Die Forschungsförderung auf dem Gebiet der Elektromobilität wird ab 2012 aus dem Energie- und Klimafonds finanziert. Ab 2016
einschließlich Zukunftsinvestitionen.
2)  Einschließlich Ausgaben für Aufträge im Rahmen der Ressort- und Wehrforschung und -entwicklung und für die Weiterentwicklung von Hochschule und Wissenschaft sowie die Realisierung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre ab 2001. Ohne Grundfinanzierung
der bundeseigenen Forschungseinrichtungen mit Ressortforschungsaufgaben.
3)  Ohne steuerliche Maßnahmen (Zulagen, Sonderabschreibungen).
4)  Einschließlich von Bund und Ländern gemeinsam geförderter landeseigener Einrichtungen.
5) Ab 2012 Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu FuE.
6)  Einschließlich Bundeswehruniversitäten und Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung.
7)  Mit Sitz im In- und Ausland.
8)  Aufteilung der globalen Minderausgabe auf Förderarten ist erst im IST möglich.
9)  Geringfügige Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch Nacherhebungen von Daten bzw. nachträgliche Änderungen der
Zuordnung zu den Förderarten.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.7

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

80

Tab. 8 2/2: Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung nach Förderarten
Mio. Euro
IST
Förderart

20141
ins­
gesamt

1.

Projektförderung und Ressortforschung

SOLL
20151

darunter
FuE

ins­
gesamt

20161

darunter
FuE

ins­
gesamt

darunter
FuE

9.011,2

6.359,7

9.860,6

7.154,8

10.422,4

7.353,7

8.190,5

5.542,1

8.969,5

6.263,7

9.521,3

6.452,5

820,7

817,6

891,1

891,1

901,2

901,2

1.1

Direkte Projektförderung und Ressortforschung

1.2

Indirekte Forschungs- und Innovationsförderung3

2.

Institutionelle Förderung einschließlich
bundeseigene Einrichtungen

7.701,5

6.538,3

8.127,1

6.862,4

8.648,6

7.215,7

2.1

Forschungs- und Wissenschaftsförderungsorganisationen

2.444,9

2.422,3

2.562,9

2.540,0

2.867,1

2.698,7

2.2

Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher
Forschungszentren (HGF)

2.455,0

2.455,0

2.673,3

2.673,3

2.736,1

2.736,1

2.3

Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm
Leibniz (WGL)4

547,5

533,6

587,8

573,7

619,3

604,8

2.4

Sonstige Einrichtungen ohne Erwerbszweck

390,7

204,0

434,6

218,3

547,1

300,7

2.5

Bundeseigene Forschungseinrichtungen und sonstige
Bundesanstalten5

1.863,5

923,3

1.868,4

857,1

1.879,1

875,4

3.

Hochschulbezogene Förderung6

1.149,8

321,5

1.154,7

325,8

1.157,7

326,3

4.

Beiträge und Zuschüsse an internationale
wissenschaftliche Organisationen und an
zwischenstaatliche Forschungseinrichtungen7

1.016,6

969,1

1.007,5

961,7

1.216,2

1.166,4

5.

Globale Minderausgabe des BMBF
(Anteil für Wissenschaft, FuE)8

0,0

0,0

–404,2

–404,2

–260,2

–260,2

18.879,1

14.188,7

19.745,7

14.900,5

21.184,7

15.801,9

8.190,5

5.542,1

8.969,5

6.263,7

9.521,3

6.452,5

865,8

848,6

991,2

978,6

1.056,0

1.035,8

2

Ausgaben insgesamt9
Nachrichtlich:
Direkte Projektförderung und Ressortforschung2
darunter:
BMWi
BMVg

728,0

728,0

683,6

683,6

627,5

627,5

BMBF

5.506,3

2.965,4

6.019,1

3.420,9

6.540,0

3.582,3

1)  2009 einschließlich Investitions- und Tilgungsfonds ohne Länderzuweisungen (Konjunkturpaket II), ab 2012 einschließlich Energie- und
Klimafonds. Die Forschungsförderung auf dem Gebiet der Elektromobilität wird ab 2012 aus dem Energie- und Klimafonds finanziert. Ab 2016
einschließlich Zukunftsinvestitionen.
2)  Einschließlich Ausgaben für Aufträge im Rahmen der Ressort- und Wehrforschung und -entwicklung und für die Weiterentwicklung von Hochschule und Wissenschaft sowie die Realisierung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre ab 2001. Ohne Grundfinanzierung
der bundeseigenen Forschungseinrichtungen mit Ressortforschungsaufgaben.
3)  Ohne steuerliche Maßnahmen (Zulagen, Sonderabschreibungen).
4)  Einschließlich von Bund und Ländern gemeinsam geförderter landeseigener Einrichtungen.
5) Ab 2012 Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu FuE.
6)  Einschließlich Bundeswehruniversitäten und Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung.
7)  Mit Sitz im In- und Ausland.
8)  Aufteilung der globalen Minderausgabe auf Förderarten ist erst im IST möglich.
9)  Geringfügige Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch Nacherhebungen von Daten bzw. nachträgliche Änderungen der
Zuordnung zu den Förderarten.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.7

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

81

Tab. 9 1/2: Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung nach Empfängergruppen
Mio. Euro
IST

Empfängergruppe

2009
insgesamt

20121

1

darunter FuE

insgesamt

darunter FuE

1.

Gebietskörperschaften

4.075,8

2.191,9

5.956,7

2.770,7

1.1

Bund

1.873,9

891,0

2.168,0

1.033,1

1.1.1

Bundeseigene Forschungseinrichtungen

1.631,2

832,5

1.886,5

940,3

1.1.2

Sonstige Einrichtungen der Bundesverwaltung3

242,8

58,5

281,5

92,8

1.2

Länder und Gemeinden

2.201,8

1.300,9

3.788,7

1.737,7

1.2.1

Forschungseinrichtungen der Länder

99,2

94,8

126,9

121,1

1.2.2

Hochschulen und Hochschulkliniken

1.338,7

1.144,2

2.879,5

1.542,2

1.2.3

Sonstige Einrichtungen der Länder

734,3

35,4

736,4

38,0

1.2.4

Gemeinden, Gemeinde- und Zweckverbände

29,7

26,6

45,8

36,4

2.

Organisationen ohne Erwerbszweck

6.738,1

6.351,4

7.662,6

7.180,1

2.1

Forschungs- und Wissenschaftsförderorganisationen
(z. B. MPG, FhG, DFG)6

3.268,0

3.109,2

3.721,4

3.524,4

2.2

Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher
Forschungszentren (HGF)

2.379,8

2.332,9

2.722,6

2.624,7

2.3

Sonstige wissenschaftliche Einrichtungen ohne
Erwerbszweck

991,7

832,8

1.100,1

947,7

2.4

Übrige Organisationen ohne Erwerbszweck

98,6

76,5

118,4

83,3

3.

Gesellschaften und Unternehmen der Wirtschaft7

2.454,2

2.288,2

2.446,6

2.271,7

3.1

Gesellschaften und Unternehmen der Wirtschaft

1.737,5

1.591,6

1.731,9

1.584,4

3.2

Dienstleistungen, soweit von Unternehmen und freien
Berufen erbracht

716,7

696,5

714,6

687,4

4.

Ausland

1.189,8

1.138,3

1.254,4

1.196,8

4.1

Zahlungen an Gesellschaften und Unternehmen der
Wirtschaft im Ausland

150,6

146,9

104,9

96,8

4.2

Beiträge an internationale Organisationen und übrige
Zahlungen an das Ausland

1.039,2

991,4

1.149,5

1.099,9

5.

Empfängergruppenübergreifende Positionen

2

4

5

3,9

2,7

6,4

0,8

14.461,8

11.972,5

17.326,7

13.420,2

 

 

 

 

2.454,2

2.288,2

2.446,6

2.271,7

 

 

 

 

BMWi

910,6

904,2

976,6

972,0

BMVg

645,2

645,2

496,9

496,9

BMBF

701,6

542,7

697,6

532,2

Ausgaben insgesamt8
Nachrichtlich:
Gesellschaften und Unternehmen der Wirtschaft
darunter:

7

1)  2009 einschließlich Investitions- und Tilgungsfonds ohne Länderzuweisungen (Konjunkturpaket II), ab 2012 einschließlich Energie- und Klimafonds. Die Forschungsförderung auf dem Gebiet der Elektromobilität wird ab 2012 aus dem Energie- und Klimafonds finanziert.
2) Ab 2012 Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu FuE.
3)  Einschließlich Bundeswehruniversitäten. Abweichungen bei den FuE-Ausgaben gegenüber früheren Veröffentlichungen wegen rückwirkender
Revision des FuE-Koeffizienten bei den Ausgaben des BMBF für den Ausbau und Neubau von Hochschulen.
4)  Ohne Grundfinanzierung DFG und Mittel für Sonderforschungsbereiche.
5)  Ohne Mittel an internationale Organisationen im Ausland.
6)  Einschließlich Grundfinanzierung DFG und Mittel für Sonderforschungsbereiche.
7)  Einschließlich der Mittel zur Förderung der Auftragsforschung; Abgrenzung nach der Wirtschaftszweigsystematik; ohne Mittel an Gesellschaften
und Unternehmen der Wirtschaft im Ausland.
8)  Geringfügige Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch Nacherhebungen von Daten bzw. nachträgliche Änderungen der
Zuordnung zu den Empfängergruppen.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.8

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

82

Tab. 9 2/2: Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung nach Empfängergruppen
Mio. Euro
IST

Empfängergruppe

2013
insgesamt

20141

1

darunter FuE

insgesamt

darunter FuE

1.

Gebietskörperschaften

6.876,3

2.921,5

6.852,1

2.885,4

1.1

Bund

2.243,4

1.108,7

2.307,0

1.146,5

1.1.1

Bundeseigene Forschungseinrichtungen

1.891,9

960,2

1.961,9

1.003,0

1.1.2

Sonstige Einrichtungen der Bundesverwaltung3

351,5

148,5

345,1

143,5

1.2

Länder und Gemeinden

4.632,9

1.812,8

4.545,1

1.738,9

1.2.1

Forschungseinrichtungen der Länder

145,0

138,6

141,2

134,5

1.2.2

Hochschulen und Hochschulkliniken

3.706,2

1.602,0

3.631,6

1.536,7

1.2.3

Sonstige Einrichtungen der Länder

735,6

36,7

732,3

32,8

1.2.4

Gemeinden, Gemeinde- und Zweckverbände

46,1

35,5

40,1

35,0

2.

Organisationen ohne Erwerbszweck

8.031,5

7.567,7

8.332,3

7.860,0

2.1

Forschungs- und Wissenschaftsförderorganisationen
(z. B. MPG, FhG, DFG)6

3.923,3

3.726,1

4.071,1

3.877,0

2.2

Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher
Forschungszentren (HGF)

2.863,3

2.791,7

2.990,0

2.905,3

2.3

Sonstige wissenschaftliche Einrichtungen ohne
Erwerbszweck

1.101,9

947,4

1.131,5

978,6

2.4

Übrige Organisationen ohne Erwerbszweck

143,0

102,5

139,7

99,1

3.

Gesellschaften und Unternehmen der Wirtschaft7

2.629,0

2.450,3

2.407,3

2.217,4

3.1

Gesellschaften und Unternehmen der Wirtschaft

1.854,9

1.712,9

1.681,5

1.522,7

3.2

Dienstleistungen, soweit von Unternehmen und freien
Berufen erbracht

774,0

737,4

725,9

694,8

4.

Ausland

1.397,3

1.332,7

1.286,7

1.226,1

4.1

Zahlungen an Gesellschaften und Unternehmen der
Wirtschaft im Ausland

107,9

98,3

82,1

71,4

4.2

Beiträge an internationale Organisationen und übrige
Zahlungen an das Ausland

1.289,4

1.234,5

1.204,5

1.154,6

5.

Empfängergruppenübergreifende Positionen

2

4

5

Ausgaben insgesamt8
Nachrichtlich:

5,4

2,7

0,7

-0,2

18.939,4

14.275,0

18.879,1

14.188,7

 

 

 

 

2.629,0

2.450,3

2.407,3

2.217,4

 

 

 

 

BMWi

1.028,2

1.018,4

980,0

969,4

BMVg

526,5

526,5

432,7

432,7

BMBF

696,8

538,7

647,8

472,4

Gesellschaften und Unternehmen der Wirtschaft7
darunter:

1)  2009 einschließlich Investitions- und Tilgungsfonds ohne Länderzuweisungen (Konjunkturpaket II), ab 2012 einschließlich Energie- und Klimafonds. Die Forschungsförderung auf dem Gebiet der Elektromobilität wird ab 2012 aus dem Energie- und Klimafonds finanziert.
2) Ab 2012 Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu FuE.
3)  Einschließlich Bundeswehruniversitäten. Abweichungen bei den FuE-Ausgaben gegenüber früheren Veröffentlichungen wegen rückwirkender
Revision des FuE-Koeffizienten bei den Ausgaben des BMBF für den Ausbau und Neubau von Hochschulen.
4)  Ohne Grundfinanzierung DFG und Mittel für Sonderforschungsbereiche.
5)  Ohne Mittel an internationale Organisationen im Ausland.
6)  Einschließlich Grundfinanzierung DFG und Mittel für Sonderforschungsbereiche.
7)  Einschließlich der Mittel zur Förderung der Auftragsforschung; Abgrenzung nach der Wirtschaftszweigsystematik; ohne Mittel an Gesellschaften
und Unternehmen der Wirtschaft im Ausland.
8)  Geringfügige Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch Nacherhebungen von Daten bzw. nachträgliche Änderungen der
Zuordnung zu den Empfängergruppen.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.8

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

Tab. 10: 

83

Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung im Rahmen
der Projektförderung und Ressortforschung nach Empfängergruppen1
Mio. Euro
IST

Empfängergruppe

2009

2012

2

20132

2

20142

ins­
gesamt

darunter
FuE

ins­
gesamt

darunter
FuE

ins­
gesamt

darunter
FuE

ins­
gesamt

darunter
FuE

1.

Gebietskörperschaften

1.355,0

1.143,6

2.963,4

1.587,0

3.857,3

1.708,2

3.757,6

1.620,7

1.1

Bund

80,1

70,3

140,6

114,8

198,1

168,4

188,7

156,9

1.1.1

Bundeseigene Forschungseinrichtungen

47,6

44,9

62,5

57,6

67,2

60,9

60,0

54,3

1.1.2

Sonstige Einrichtungen der Bundesverwaltung

32,6

25,5

78,1

57,2

130,8

107,5

128,7

102,6

1.2

Länder und Gemeinden

1.274,8

1.073,2

2.822,8

1.472,2

3.659,2

1.539,8

3.568,9

1.463,9

1.2.1

Forschungseinrichtungen der Länder

49,5

49,0

63,7

62,9

76,8

75,9

67,6

66,8

1.2.2

Hochschulen und Hochschulkliniken

1.156,7

962,2

2.672,2

1.334,9

3.496,0

1.391,7

3.424,3

1.329,3

1.2.3

Sonstige Einrichtungen der Länder

39,0

35,4

41,1

38,0

40,3

36,7

37,0

32,8

1.2.4

Gemeinden, Gemeinde- und
Zweckverbände

29,7

26,6

45,8

36,4

46,1

35,5

40,1

35,0

2.

Organisationen ohne Erwerbszweck3

2.014,2

1.798,5

2.408,1

2.089,9

2.534,8

2.232,4

2.527,3

2.216,5

2.1

Forschungs- und Wissenschaftsförderorganisationen (z. B. MPG, FhG, DFG)

1.177,1

1.040,7

1.408,5

1.234,0

1.513,6

1.339,0

1.527,2

1.355,6

2.2

Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft
Deutscher Forschungszentren (HGF)

454,6

407,7

502,9

405,0

506,5

434,9

492,6

407,9

2.3

Sonstige wissenschaftliche Einrichtungen ohne Erwerbszweck

288,3

276,8

391,5

379,7

385,0

368,2

378,6

363,5

2.4

Übrige Organisationen ohne Erwerbszweck

94,2

73,2

105,2

71,2

129,8

90,4

128,9

89,5

3.

Gesellschaften und Unternehmen der
Wirtschaft4

2.454,2

2.288,2

2.446,6

2.271,7

2.628,9

2.450,3

2.406,7

2.217,0

3.1

Gesellschaften und Unternehmen der
Wirtschaft

1.737,5

1.591,6

1.731,9

1.584,4

1.854,9

1.712,9

1.681,5

1.522,7

3.2

Dienstleistungen, soweit von Unternehmen und freien Berufen erbracht

716,7

696,5

714,6

687,4

774,0

737,4

725,2

694,3

4.

Ausland

304,6

299,0

281,8

272,3

420,5

409,2

318,9

305,7

4.1

Zahlungen an Gesellschaften und Unternehmen der Wirtschaft im Ausland

150,6

146,9

104,9

96,8

107,5

97,8

81,9

71,2

4.2

Beiträge an internationale Organisationen und übrige Zahlungen an das
Ausland

154,0

152,1

176,8

175,4

313,0

311,4

236,9

234,4

5.

Empfängergruppenübergreifende
Positionen

3,9

2,7

6,4

0,8

5,2

2,7

0,7

-0,2

6.131,9

5.531,9

8.106,3

6.221,7

9.446,6

6.802,9

9.011,2

6.359,7

Ausgaben insgesamt

1)  Ressortforschung ohne Ressortforschungseinrichtungen. Projektförderung einschließlich Hochschulpakt und Exzellenzinitiative.
2)  2009 einschließlich Investitions- und Tilgungsfonds ohne Länderzuweisungen (Konjunkturpaket II), ab 2012 einschließlich Energie- und
Klimafonds. Die Forschungsförderung auf dem Gebiet der Elektromobilität wird ab 2012 aus dem Energie- und Klimafonds finanziert.
3)  Ohne Mittel an internationale Organisationen im Ausland.
4)  Einschließlich der Mittel zur Förderung der Auftragsforschung; Abgrenzung nach der Wirtschaftszweigsystematik; ohne Mittel an Gesellschaften und Unternehmen der Wirtschaft im Ausland.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.15

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

84

Tab. 11 1/4:	 Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
		
an Bundeseinrichtungen mit Forschungs- und Entwicklungsaufgaben1
Mio. Euro
IST
2012

Ressort
insgesamt

dar.
FuE

2013
extramura- insgele FuE samt

2014
extramura- insgele FuE samt

dar.
FuE

extramurale FuE

dar.
FuE

Bundesministerium des Innern
Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, Wiesbaden

2,8

1,4

0,0

3,2

1,6

k. A.

2,5

1,3

k. A.

Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp), Bonn2

6,4

6,4

3,6

7,8

7,8

4,6

2,5

2,5

k. A.

 

 

 

84,2

33,7

k. A.

82,8

33,1

3,0

85,0

34,0

2,2

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Hannover
Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin

159,1

93,4

0,0

164,3

111,4

0,0

158,0

91,7

0,0

Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Braunschweig3

183,1

109,9

0,0

185,1

111,1

0,0

185,5

111,3

0,0

 

 

 

63,0

15,8

2,0

 

 

 

Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin,
Dortmund

63,9

16,0

3,6

63,5

18,4

1,5

Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und
Verbraucherschutz
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

73,5

14,7

1,5

67,9

23,8

1,5

77,4

29,4

1,3

Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesinstitut für Tiergesundheit (FLI)

128,8

128,8

k. A.

112,6

112,6

0,0

108,0

108,0

0,0

Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei (VTI)

80,3

80,3

k. A.

79,4

79,4

0,0

82,1

82,1

0,0

Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsanstalt für Kulturpflanzen (JKI)

85,3

85,3

k. A.

81,5

81,5

0,0

85,2

85,2

0,0

Max Rubner-Institut, Bundesforschungsanstalt für
Ernährung und Lebensmittel (MRI)

48,4

48,4

k. A.

49,6

49,6

0,0

49,1

49,1

0,0

 

 

 

Bundesministerium der Verteidigung
Forschungsbereich für Wasserschall und Geophysik der
Wehrtechnischen Dienststelle für Schiffe und Marinewaffen,
Maritime Technologie und Forschung (FWG), Kiel

9,7

6,8

2,1

12,5

8,7

0,3

12,1

8,5

0,9

Institut für medizinischen Arbeits- und Umweltschutz der
Bundeswehr, Berlin 4

1,5

0,6

0,0

1,2

0,5

0,0

–

–

–

Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr, München

4,8

2,4

0,0

4,7

2,3

0,2

5,0

2,5

0,4

Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Bundeswehr,
München

4,8

2,4

0,0

3,9

1,9

0,9

3,9

2,0

0,9

Institut für Radiobiologie der Bundeswehr, München

2,6

1,3

0,0

3,1

1,5

0,0

3,1

1,5

0,0

Militärgeschichtliches Forschungsamt (MGFA)5

8,0

3,2

0,0

–

–

–

–

–

–

Schifffahrtmedizinisches Institut der Marine, Kiel

4,4

0,5

0,0

7,3

0,8

0,2

7,7

0,8

0,2

Sozialwissenschaftliches Institut der Bundeswehr
(SWInstBw)5

1,5

1,0

0,0

–

–

–

–

–

–

1)  Angaben zu Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung aus der Datenbank DASTAT; Angaben zu extramuralen
FuE-Ausgaben von den jeweiligen Ressorts.								
2)  Institutionelle Förderung.										
3) Ab 2012 Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu FuE.		
4) Ab 2014 keine Bundeseinrichtung mit Ressortforschungsaufgaben mehr.						
5)  Das Militärgeschichtliche Forschungsamt und das Sozialwissenschaftliche Institut der Bundeswehr wurden ab 2013 zusammengelegt zum
Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr.						
6)  Extramurale Forschungsausgaben = Mittel des BMUB, die den Bundeseinrichtungen zusätzlich zur Bewirtschaftung/Vergabe von Vorhaben
bzw. für extramurale FuE übertragen wurden.								
7)  Bis 2013 zum Geschäftsbereich des BMVI, ab 2014 zum Geschäftsbereich des BMUB gehörig.				
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Datenbank DASTAT; Bundesressorts					
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.16

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

85

Tab. 11 2/4: Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
an Bundeseinrichtungen mit Forschungs- und Entwicklungsaufgaben1
Mio. Euro
IST
2012

Ressort
insgesamt
Wehrwissenschaftliches Institut für Schutztechnologien –
ABC-Schutz (WIS), Munster

2013
extramura- insgele FuE samt

dar.
FuE

dar.
FuE

2014
extramura- insgele FuE samt

extramurale FuE

dar.
FuE

7,3

2,5

2,4

8,3

2,9

2,4

8,8

3,1

2,6

Wehrwissenschaftliches Institut für Werk- und Betriebsstoffe (WIWeB), Erding

11,3

3,2

2,4

12,3

3,7

3,3

11,9

3,6

3,1

Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr,
Euskirchen

11,3

1,0

k. A.

12,4

1,1

0,6

13,5

1,2

1,0

Zentrum für Luft- und Raumfahrtmedizin der Luftwaffe

19,6

1,3

0,0

20,7

1,4

0,0

20,7

1,2

0,0

–

–

–

9,3

3,3

0,0

10,4

10,4

0,0

 

 

 

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)

74,1

5,7

1,1

74,5

6,4

1,4

76,3

6,5

2,0

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

18,9

1,2

1,0

25,3

0,7

0,4

30,8

2,5

2,2

Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der
Bundeswehr, Potsdam (ZMSBw)5
Bundesministerium für Gesundheit

Paul-Ehrlich-Institut (PEI)

68,4

13,7

0,0

71,5

14,3

0,0

74,4

14,9

0,0

Robert Koch-Institut (RKI)

68,7

55,0

0,4

67,1

53,6

0,2

114,6

91,7

0,2

 

 

 

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg

76,8

11,0

1,4

76,5

9,4

1,0

76,1

6,1

1,5

Bundesanstalt für Gewässerkunde, Koblenz

36,0

10,8

2,9

35,6

13,9

3,1

33,7

10,1

1,9

Bundesanstalt für Straßenwesen, Bergisch-Gladbach

35,1

35,1

6,3

36,1

36,1

13,5

43,0

43,0

14,8

Bundesanstalt für Wasserbau, Karlsruhe

47,7

4,5

2,7

40,6

4,2

2,5

41,8

9,6

2,1

Deutscher Wetterdienst, Offenbach (Main)

20,5

20,5

2,0

22,3

22,3

2,4

21,6

21,6

2,2

 

 

 

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau
und Reaktorsicherheit 6
Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn
Bundesamt für Strahlenschutz
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung7
Umweltbundesamt, Dessau-Roßlau

26,4

6,6

9,5

27,3

6,8

9,9

27,3

6,8

10,6

108,0

5,0

25,5

104,1

7,4

25,3

99,2

6,4

23,7

29,2

28,6

18,8

13,7

13,7

15,0

13,6

13,6

13,8

115,4

32,5

24,5

117,8

27,1

23,5

117,8

27,1

22,4

 

 

 

37,7

24,6

k. A.

 

 

 

1,0

0,5

0,0

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Bundesinstitut für Berufsbildung

2

30,2

19,7

k. A.

33,7

22,0

k. A.

Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und
Medien
Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im
östlichen Europa (BKE), Oldenburg

1,0

0,5

0,0

1,0

0,5

0,0

1)  Angaben zu Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung aus der Datenbank DASTAT; Angaben zu extramuralen
FuE-Ausgaben von den jeweiligen Ressorts.								
2)  Institutionelle Förderung.										
3) Ab 2012 Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu FuE.		
4) Ab 2014 keine Bundeseinrichtung mit Ressortforschungsaufgaben mehr.						
5)  Das Militärgeschichtliche Forschungsamt und das Sozialwissenschaftliche Institut der Bundeswehr wurden ab 2013 zusammengelegt zum
Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr.						
6)  Extramurale Forschungsausgaben = Mittel des BMUB, die den Bundeseinrichtungen zusätzlich zur Bewirtschaftung/Vergabe von Vorhaben
bzw. für extramurale FuE übertragen wurden.								
7)  Bis 2013 zum Geschäftsbereich des BMVI, ab 2014 zum Geschäftsbereich des BMUB gehörig.				
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Datenbank DASTAT; Bundesressorts					
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.16

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

86

Tab. 11 3/4:	 Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
		
an Bundeseinrichtungen mit Forschungs- und Entwicklungsaufgaben1
Mio. Euro
SOLL
2015

Ressort

2016

insgesamt

dar. FuE

extramurale FuE

insgesamt

dar. FuE

extramurale FuE

Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, Wiesbaden

3,0

1,5

k. A.

3,0

1,5

k. A.

Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp), Bonn

3,2

3,2

k. A.

3,3

3,3

k. A.

 

 

 

 

 

 

79,5

31,8

3,1

80,7

32,3

2,5

Bundesministerium des Innern
2

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe,
Hannover
Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin

152,3

86,2

0,0

149,5

84,6

0,0

Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Braunschweig3

175,7

105,4

0,0

175,3

105,2

0,0

 

 

 

 

 

 

68,3

17,1

3,3

70,2

17,5

4,2

 

 

 

 

 

 

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

88,1

17,6

1,3

86,6

17,3

1,6

Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesinstitut für Tiergesundheit (FLI)

98,6

98,6

0,0

104,9

104,9

0,0

Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei (VTI)

72,6

72,6

0,0

78,7

78,7

0,0

Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsanstalt für Kulturpflanzen (JKI)

86,8

86,8

0,0

90,3

90,3

0,0

Max Rubner-Institut, Bundesforschungsanstalt für
Ernährung und Lebensmittel (MRI)

52,6

52,6

0,0

53,6

53,6

0,0

 

 

 

 

 

 

10,0

7,0

0,7

10,0

7,0

0,3

–

–

–

–

–

–

Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr, München

5,5

2,8

0,3

5,5

2,8

0,1

Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Bundeswehr,
München

5,5

2,8

0,8

5,5

2,8

0,7

Institut für Radiobiologie der Bundeswehr, München

3,0

1,5

0,2

3,0

1,5

0,1

Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin,
Dortmund
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und
Verbraucherschutz

Bundesministerium der Verteidigung
Forschungsbereich für Wasserschall und Geophysik der
Wehrtechnischen Dienststelle für Schiffe und Marinewaffen,
Maritime Technologie und Forschung (FWG), Kiel
Institut für medizinischen Arbeits- und Umweltschutz der
Bundeswehr, Berlin4

Militärgeschichtliches Forschungsamt (MGFA)

–

–

–

–

–

–

Schifffahrtmedizinisches Institut der Marine, Kiel

3,7

0,3

0,2

3,7

0,3

0,2

Sozialwissenschaftliches Institut der Bundeswehr
(SWInstBw)5

–

–

–

–

–

–

5

1)  Angaben zu Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung aus der Datenbank DASTAT; Angaben zu extramuralen
FuE-Ausgaben von den jeweiligen Ressorts.								
2)  Institutionelle Förderung.										
3) Ab 2012 Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu FuE.		
4) Ab 2014 keine Bundeseinrichtung mit Ressortforschungsaufgaben mehr.						
5)  Das Militärgeschichtliche Forschungsamt und das Sozialwissenschaftliche Institut der Bundeswehr wurden ab 2013 zusammengelegt zum
Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr.						
6)  Extramurale Forschungsausgaben = Mittel des BMUB, die den Bundeseinrichtungen zusätzlich zur Bewirtschaftung/Vergabe von Vorhaben
bzw. für extramurale FuE übertragen wurden.								
7)  Bis 2013 zum Geschäftsbereich des BMVI, ab 2014 zum Geschäftsbereich des BMUB gehörig.				
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Datenbank DASTAT; Bundesressorts					
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.16

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

87

Tab. 11 4/4: Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
an Bundeseinrichtungen mit Forschungs- und Entwicklungsaufgaben1
Mio. Euro
SOLL
2015

Ressort

2016

insgesamt

dar. FuE

extramurale FuE

Wehrwissenschaftliches Institut für Schutztechnologien –
ABC-Schutz (WIS), Munster

7,6

2,4

3,8

8,8

2,8

k. A.

Wehrwissenschaftliches Institut für Werk- und Betriebsstoffe (WIWeB), Erding

7,8

2,3

2,8

9,0

2,7

2,6

Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr,
Euskirchen

13,8

1,2

1,9

13,8

1,2

2,0

Zentrum für Luft- und Raumfahrtmedizin der Luftwaffe

20,7

1,4

0,0

20,7

1,4

0,0

Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der
Bundeswehr, Potsdam (ZMSBw)5

10,5

3,7

0,0

10,5

3,7

0,0

 

 

 

 

 

 

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
(BfArM)

83,6

4,2

3,3

81,8

4,1

2,8

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

26,5

1,8

1,5

11,6

0,8

0,5

Paul-Ehrlich-Institut (PEI)

68,6

13,7

0,0

65,6

13,1

0,0

Robert Koch-Institut (RKI)

90,0

72,0

0,1

91,4

73,1

0,1

Bundesministerium für Gesundheit

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

insgesamt

dar. FuE

extramurale FuE

 

 

 

 

 

 

Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg

96,1

11,1

1,1

98,0

11,3

1,1

Bundesanstalt für Gewässerkunde, Koblenz

35,3

8,8

2,6

26,6

6,6

2,7

Bundesanstalt für Straßenwesen, Bergisch-Gladbach

40,4

40,4

13,9

44,5

44,5

13,6

Bundesanstalt für Wasserbau, Karlsruhe

45,9

1,8

2,6

45,9

1,8

2,5

Deutscher Wetterdienst, Offenbach (Main)

22,3

22,3

2,9

21,9

21,9

2,0

 

 

 

 

 

 

32,0

8,0

11,7

32,6

8,1

14,5

117,3

7,6

25,8

121,5

7,8

27,2

13,9

13,9

21,5

14,2

14,2

23,5

123,3

34,7

25,0

127,7

35,9

30,5

 

 

 

 

 

 

41,4

27,1

k. A.

42,1

27,5

k. A.

 

 

 

 

 

 

1,1

0,5

0,0

1,0

0,5

0,0

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau
und Reaktorsicherheit6
Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn
Bundesamt für Strahlenschutz
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung7
Umweltbundesamt, Dessau-Roßlau
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Bundesinstitut für Berufsbildung

2

Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und
Medien
Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im
östlichen Europa (BKE), Oldenburg

1)  Angaben zu Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung aus der Datenbank DASTAT; Angaben zu extramuralen
FuE-Ausgaben von den jeweiligen Ressorts.								
2)  Institutionelle Förderung.										
3) Ab 2012 Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu FuE.		
4) Ab 2014 keine Bundeseinrichtung mit Ressortforschungsaufgaben mehr.						
5)  Das Militärgeschichtliche Forschungsamt und das Sozialwissenschaftliche Institut der Bundeswehr wurden ab 2013 zusammengelegt zum
Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr.						
6)  Extramurale Forschungsausgaben = Mittel des BMUB, die den Bundeseinrichtungen zusätzlich zur Bewirtschaftung/Vergabe von Vorhaben
bzw. für extramurale FuE übertragen wurden.								
7)  Bis 2013 zum Geschäftsbereich des BMVI, ab 2014 zum Geschäftsbereich des BMUB gehörig.				
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Datenbank DASTAT; Bundesressorts					
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.16

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

88

Tab. 12 1/2:	 Ausgaben des Bundes an Gesellschaften und Unternehmen der Wirtschaft
für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung nach der Wirtschaftsgliederung
Mio. Euro
IST
WZ
20081
 

Wirtschaftsgliederung

A

Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Fischzucht

B

Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden

C

Verarbeitendes Gewerbe

CA
CB

2009

20122

2

insgesamt

darunter
direkte
Projektförderung3

insgesamt

darunter
direkte
Projektförderung3

8,3

8,1

14,9

14,3

1,4

1,1

2,2

1,2

1.531,6

1.209,7

1.498,5

1.158,9

Ernährungsgewerbe, Tabakverarbeitung

17,1

3,1

22,3

3,1

Textil-, Bekleidungs- und Ledergewerbe

25,0

4,5

24,4

3,3

CC

Holz- (ohne Herstellung von Möbeln), Papier- und Druckgewerbe,
Vervielfältigung von bespielten Ton-, Bild- und Datenträgern

17,8

3,6

14,0

1,5

CD

Kokerei und Mineralölverarbeitung

CE, CF

Herstellung von chemischen und pharmazeutischen Erzeugnissen

CG

1,3

0,5

1,7

0,7

114,3

84,3

121,1

90,7

Herstellung von Gummi und Kunststoffwaren sowie von Glasgewerbe,
Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden

43,6

15,6

53,0

20,0

CH

Metallerzeugung und -bearbeitung; Herstellung von Metallerzeugnissen

62,7

17,8

72,7

18,4

CI

Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und
optischen Erzeugnissen

522,1

458,3

442,9

382,0

CJ

Herstellung von elektrischen Ausrüstungen

59,4

49,9

82,7

70,6

CK

Maschinenbau

195,8

127,3

198,3

125,8

CL

Fahrzeugbau

448,8

438,7

446,0

435,4

CM

Herstellung von Möbeln und sonstiger Waren, Reparatur und
Installation von Maschinen und Ausrüstungen

23,8

6,1

19,3

7,5

D

Energieversorgung (ohne Bergbau)

51,1

48,8

59,1

52,6

E

Wasserversorgung; Abwasser- und Abfallentsorgung und
Beseitigung von Umweltverschmutzungen

132,7

130,1

140,2

137,0

F

Hoch- und Tiefbau, Vorbereitende Baustellenarbeiten,
Bauinstallation und Ausbaugewerbe

12,4

4,4

17,1

5,7

G

Handel und Reparatur von Kfz, Groß- und Einzelhandel

5,5

3,6

3,9

1,2

H

Landverkehr, Schiff- und Luftfahrt, Lagerei, Post-, Kurier- und
Expressdienste

18,5

14,9

21,9

18,4

I

Beherbergung und Gastronomie

J

Information und Kommunikation

K

Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen

L–T

Sonstige Dienstleistungen, soweit von Unternehmen und freien
Berufen erbracht4

0,1

0,1

0,1

0,1

110,1

90,1

114,8

86,4

40,7

14,5

37,7

9,7

541,9

401,3

536,2

386,5

 Ausgaben insgesamt5, 6

2.454,2

1.926,5

2.446,6

1.872,0

 

2.288,2

1.760,4

2.271,7

1.697,1

darunter FuE

1)  Gliederung entsprechend der Klassifikation der Wirtschaftszweige – Ausgabe 2008.
2)  2009 einschließlich Investitions- und Tilgungsfonds ohne Länderzuweisungen (Konjunkturpaket II), ab 2012 einschließlich Energie- und Klimafonds. Die Forschungsförderung auf dem Gebiet der Elektromobilität wird ab 2012 aus dem Energie- und Klimafonds finanziert.
3)  Einschließlich Ausgaben für Aufträge im Rahmen der Ressort- und Wehrforschung und -entwicklung.
4)  Einschließlich Forschung und Entwicklung von Unternehmen.
5)  Unterschiede zu den Angaben in Tabelle 9 durch Rundungsdifferenzen möglich.
6)  Geringfügige Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch Nacherhebungen von Daten bzw. nachträgliche Änderungen der
Zuordnung zu den Wirtschaftszweigen.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.9

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

89

Tab. 12 2/2: 	Ausgaben des Bundes an Gesellschaften und Unternehmen der Wirtschaft
für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung nach der Wirtschaftsgliederung
Mio. Euro
 
 
WZ
20081
 
 

Wirtschaftsgliederung

A

Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Fischzucht

B

Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden

C

Verarbeitendes Gewerbe

CA
CB

IST
2013

20142

2

insgesamt

darunter
direkte
Projektförderung3

insgesamt

darunter
direkte
Projektförderung3

15,5

14,9

12,0

11,6

3,1

1,1

2,4

0,7

1.619,3

1.254,6

1.429,6

1.094,9

Ernährungsgewerbe, Tabakverarbeitung

22,2

2,8

18,3

2,0

Textil-, Bekleidungs- und Ledergewerbe

25,9

2,8

27,2

2,6

CC

Holz- (ohne Herstellung von Möbeln), Papier- und Druckgewerbe,
Vervielfältigung von bespielten Ton-, Bild- und Datenträgern

13,6

1,7

11,5

1,6

CD

Kokerei und Mineralölverarbeitung

CE, CF

Herstellung von chemischen und pharmazeutischen Erzeugnissen

CG

2,2

1,9

2,6

2,5

125,3

97,3

97,7

75,1

Herstellung von Gummi und Kunststoffwaren sowie von Glasgewerbe,
Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden

53,8

18,3

47,9

14,4

CH

Metallerzeugung und -bearbeitung; Herstellung von Metallerzeugnissen

72,1

17,1

76,1

16,9

CI

Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und
optischen Erzeugnissen

468,4

399,7

378,5

322,4

CJ

Herstellung von elektrischen Ausrüstungen

100,3

88,6

91,1

74,5

CK

Maschinenbau

202,8

122,1

173,7

106,0

CL

Fahrzeugbau

512,8

493,7

481,4

469,0

CM

Herstellung von Möbeln und sonstiger Waren, Reparatur und
Installation von Maschinen und Ausrüstungen

20,1

8,4

23,5

8,0

D

Energieversorgung (ohne Bergbau)

61,4

56,1

67,3

63,5

E

Wasserversorgung; Abwasser- und Abfallentsorgung und
Beseitigung von Umweltverschmutzungen

137,3

133,1

154,0

144,6

F

Hoch- und Tiefbau, Vorbereitende Baustellenarbeiten,
Bauinstallation und Ausbaugewerbe

18,3

7,3

16,2

5,3

G

Handel und Reparatur von Kfz, Groß- und Einzelhandel

5,3

1,9

7,2

2,6

H

Landverkehr, Schiff- und Luftfahrt, Lagerei, Post-, Kurier- und
Expressdienste

33,3

28,8

29,1

24,5

I

Beherbergung und Gastronomie

J

Information und Kommunikation

K

Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen

L–T

Sonstige Dienstleistungen, soweit von Unternehmen und Freien
Berufen erbracht4

0,1

0,1

0,1

0,1

118,0

85,3

112,4

85,6

42,9

21,8

24,0

12,7

574,5

416,5

553,0

393,5

 Ausgaben insgesamt5, 6

2.628,9

2.021,4

2.407,3

1.839,7

 

2.450,3

1.845,8

2.217,5

1.653,0

darunter FuE

1)  Gliederung entsprechend der Klassifikation der Wirtschaftszweige – Ausgabe 2008.
2)  2009 einschließlich Investitions- und Tilgungsfonds ohne Länderzuweisungen (Konjunkturpaket II), ab 2012 einschließlich Energie- und Klimafonds.
Die Forschungsförderung auf dem Gebiet der Elektromobilität wird ab 2012 aus dem Energie- und Klimafonds finanziert.
3)  Einschließlich Ausgaben für Aufträge im Rahmen der Ressort- und Wehrforschung und -entwicklung.
4)  Einschließlich Forschung und Entwicklung von Unternehmen.
5)  Unterschiede zu den Angaben in Tabelle 9 durch Rundungsdifferenzen möglich.
6)  Geringfügige Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch Nacherhebungen von Daten bzw. nachträgliche Änderungen der
Zuordnung zu den Wirtschaftszweigen.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.9

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

90

Tab. 13:

Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung an internationale
wissenschaftliche Organisationen und an zwischenstaatliche Forschungseinrichtungen
Mio. Euro
IST

Organisation/Einrichtung
2009
1.

2012

SOLL
2013

2014

2015

2016

Organisationen/Einrichtungen mit Sitz im Ausland
Nordatlantik-Pakt-Organisation, Beitrag zum zivilen Teil des
Haushaltes (NATO)

1,8

1,3

2,1

1,2

1,7

1,7

Internationales Institut für Verwaltungswissenschaften in
Brüssel

0,1

0,1

0,1

0,1

0,1

0,1

29,6

31,8

31,9

30,9

30,9

32,2

Internationale Atomenergieorganisation (IAEO) in Wien

593,0

636,5

645,0

634,2

626,6

782,2

Beiträge an internationale Organisationen – Meterkonvention
(BIPM) in Paris

Europäische Weltraumorganisation (ESA) in Paris

1,1

0,0

1,1

0,9

1,2

1,2

Beiträge an internationale Organisationen auf dem Gebiet der
Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz1

32,1

32,1

32,5

28,9

29,0

34,2

Deutsch-Französisches Forschungsinstitut St. Louis

21,1

21,1

21,1

21,1

21,1

21,1

Internationales Zentrum für Krebsforschung in Lyon

1,4

1,5

1,5

1,1

1,1

1,1

Zwischenstaatlicher Ausschuss über Klimaveränderungen
(IPCC)

0,3

0,3

0,3

0,2

0,3

0,3

Europäische Organisation für Kernforschung (CERN) in Genf

143,1

181,8

177,0

182,8

203,6

214,3

Europäische Synchrotronstrahlungsanlage (ESRF) in Grenoble

19,5

22,1

22,8

22,9

21,7

22,1

Institut Max von Laue – Paul Langevin (ILL) in Grenoble

18,2

19,3

20,3

20,2

20,0

21,4

Europäisches Hochschulinstitut in Florenz

4,5

4,3

5,1

5,1

5,2

5,2

Übrige Organisationen und Einrichtungen

0,9

0,8

0,8

0,8

0,7

0,8

866,7

953,1

961,6

950,4

963,2

1.137,9

820,7

906,0

908,1

902,7

917,4

1.087,9

0,5

0,6

0,5

0,5

0,6

0,6

Europäische Organisation für astronomische Forschung in der
südlichen Hemisphäre (ESO) in Garching bei München

32,2

33,4

30,5

32,5

34,5

39,4

Europäische Konferenz und das Europäische Laboratorium für
Molekularbiologie (EMBC und EMBL) in Heidelberg

22,8

23,8

25,0

25,7

25,8

25,8

6,2

7,2

7,0

7,3

7,5

8,4

61,6

65,0

63,0

66,0

68,4

74,2

darunter FuE

61,6

65,0

62,7

65,8

68,4

74,0

Ausgaben insgesamt

928,3

1.018,1

1.024,6

1.016,4

1.031,6

1.212,1

882,3

971,0

970,8

968,5

985,8

1.161,9

zusammen
darunter FuE
2.

Organisationen/Einrichtungen mit Sitz im Inland
Studienzentrum Venedig (Trägerverein: München)

Übrige Organisationen und Einrichtungen
zusammen

darunter FuE

1)  Einschließlich Internationaler Rat für Meeresforschung (ICES) in Kopenhagen.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.1.10

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

91

Tab. 14 1/2: Regionale Aufteilung der FuE-Ausgaben des Bundes1
Finanzierung von FuE
 
Land
 

IST
2000
Mio. Euro

2005
in %

Mio. Euro

20092
in %

Mio. Euro

in %

Baden-Württemberg

1.173,3

15,7

1.273,3

16,2

1.797,7

16,6

Bayern

1.256,8

16,8

1.073,0

13,6

1.561,5

14,5

Berlin

758,2

10,1

822,9

10,5

1.070,0

9,9

Brandenburg

251,2

3,4

254,8

3,2

315,6

2,9

Bremen

200,4

2,7

179,7

2,3

236,3

2,2

Hamburg

316,5

4,2

370,2

4,7

501,3

4,6

Hessen

384,2

5,1

536,9

6,8

539,6

5,0

Mecklenburg-Vorpommern

151,4

2,0

161,9

2,1

303,6

2,8

Niedersachsen

603,4

8,0

647,3

8,2

831,4

7,7

1.281,0

17,1

1.363,4

17,3

2.027,2

18,8

126,9

1,7

129,7

1,6

178,9

1,7

Saarland

39,1

0,5

59,2

0,8

80,1

0,7

Sachsen

430,4

5,7

426,3

5,4

615,1

5,7

Sachsen-Anhalt

171,0

2,3

179,1

2,3

232,7

2,2

Schleswig-Holstein

208,5

2,8

233,2

3,0

269,6

2,5

Thüringen

143,9

1,9

154,5

2,0

237,2

2,2

 

 

 

 

 

 

7.496,2

100,0

7.865,3

100,0

10.798,0

100,0

1.906,1

25,4

1.999,5

25,4

2.774,3

25,7

982,1

11,6

1.163,3

12,9

1.160,1

9,7

8.478,3

100,0

9.028,6

100,0

11.958,1

100,0

Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz

Länder zusammen
darunter ostdeutsche Länder und Berlin

4

Ausland

5

Insgesamt6, 7

1)  Maßgebend für die regionale Aufteilung der FuE-Ausgaben des Bundes ist in der Regel der Sitz der die Forschung und Entwicklung (FuE) ausführenden Stelle. Im Fall der gemeinsamen Forschungsförderung durch Bund und Länder gemäß Rahmenvereinbarung Forschungsförderung
wurden daher die FuE-Ausgaben des Bundes nach dem Zuwendungsbedarf der geförderten Einrichtungen bzw. Arbeitsstellen aufgeteilt. Bei
den bundeseigenen Forschungseinrichtungen wurden die FuE-Ausgaben auf den Hauptsitz und die angeschlossenen Außen- bzw. Arbeitsstellen mit institutionellem Charakter aufgeteilt. Regionale Auswirkungen von Unteraufträgen durch Weitergabe von Fördermitteln über die
Landesgrenzen hinweg blieben bei der Regionalisierung unberücksichtigt.
2)  2009 einschließlich Investitions- und Tilgungsfonds ohne Länderzuweisungen (Konjunkturpaket II), ab 2012 einschließlich Energie- und Klimafonds. Die Forschungsförderung auf dem Gebiet der Elektromobilität wird ab 2012 aus dem Energie- und Klimafonds finanziert.
3) Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu FuE.
4)  Ohne die Projektmittel, die über einen Zuwendungsempfänger in den westdeutschen Ländern ohne Berlin in die ostdeutschen Länder und
Berlin geflossen sind.
5)  Geringfügige Abweichungen gegenüber Tabelle 9 durch Heranziehung tiefer gegliederten Datenmaterials für die Regionaldarstellung.
6)  Abweichungen gegenüber Tabelle 4 sind durch nicht zuzuordnende Mittel bedingt.
7)  Geringfügige Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch Nacherhebungen von Daten bzw. nachträgliche Änderungen der
Zuordnung zu den Bundesländern.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.2.1

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

92

Tab. 14 2/2: Regionale Aufteilung der FuE-Ausgaben des Bundes1
Finanzierung von FuE
 
Land
 

IST
20132, 3

20122, 3
Mio. Euro

in %

Mio. Euro

20142, 3
in %

Mio. Euro

in %

Baden-Württemberg

1.886,8

15,4

2.013,7

15,6

1.974,6

15,2

Bayern

1.745,6

14,3

1.927,0

14,9

1.831,7

14,1

Berlin

1.279,3

10,5

1.354,4

10,5

1.402,5

10,8

Brandenburg

349,4

2,9

360,0

2,8

372,8

2,9

Bremen

282,8

2,3

292,4

2,3

292,9

2,3

Hamburg

569,6

4,7

580,1

4,5

549,9

4,2

Hessen

656,8

5,4

688,8

5,3

690,8

5,3

Mecklenburg-Vorpommern

333,2

2,7

364,0

2,8

346,1

2,7

Niedersachsen

966,6

7,9

998,9

7,7

1.004,2

7,7

2.228,2

18,2

2.350,7

18,2

2.458,2

18,9

253,3

2,1

275,8

2,1

283,7

2,2

Saarland

99,7

0,8

99,7

0,8

95,7

0,7

Sachsen

709,2

5,8

747,7

5,8

795,5

6,1

Sachsen-Anhalt

258,2

2,1

254,9

2,0

247,0

1,9

Schleswig-Holstein

329,3

2,7

354,7

2,7

363,6

2,8

Thüringen

275,7

2,3

283,6

2,2

272,9

2,1

 

 

 

 

 

 

12.223,5

100,0

12.946,4

100,0

12.982,0

100,0

3.205,0

26,2

3.364,7

26,0

3.436,7

26,5

1.191,9

8,9

1.325,6

9,3

1.206,8

8,5

 

 

 

 

 

 

13.415,4

100,0

14.272,0

100,0

14.188,9

100,0

Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz

Länder zusammen
darunter ostdeutsche Länder und Berlin4
Ausland

5

Insgesamt

6, 7

1)  Maßgebend für die regionale Aufteilung der FuE-Ausgaben des Bundes ist in der Regel der Sitz der die Forschung und Entwicklung (FuE) ausführenden Stelle. Im Fall der gemeinsamen Forschungsförderung durch Bund und Länder gemäß Rahmenvereinbarung Forschungsförderung
wurden daher die FuE-Ausgaben des Bundes nach dem Zuwendungsbedarf der geförderten Einrichtungen bzw. Arbeitsstellen aufgeteilt. Bei
den bundeseigenen Forschungseinrichtungen wurden die FuE-Ausgaben auf den Hauptsitz und die angeschlossenen Außen- bzw. Arbeitsstellen mit institutionellem Charakter aufgeteilt. Regionale Auswirkungen von Unteraufträgen durch Weitergabe von Fördermitteln über die
Landesgrenzen hinweg blieben bei der Regionalisierung unberücksichtigt.
2)  2009 einschließlich Investitions- und Tilgungsfonds ohne Länderzuweisungen (Konjunkturpaket II), ab 2012 einschließlich Energie- und Klimafonds. Die Forschungsförderung auf dem Gebiet der Elektromobilität wird ab 2012 aus dem Energie- und Klimafonds finanziert.
3) Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch nachträgliche Änderungen der Zuordnung zu FuE.
4)  Ohne die Projektmittel, die über einen Zuwendungsempfänger in den westdeutschen Ländern ohne Berlin in die ostdeutschen Länder und
Berlin geflossen sind.
5)  Geringfügige Abweichungen gegenüber Tabelle 9 durch Heranziehung tiefer gegliederten Datenmaterials für die Regionaldarstellung.
6)  Abweichungen gegenüber Tabelle 4 sind durch nicht zuzuordnende Mittel bedingt.
7)  Geringfügige Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen durch Nacherhebungen von Daten bzw. nachträgliche Änderungen der
Zuordnung zu den Bundesländern.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.2.1

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

93

Tab. 15 1/6: Gemeinsame Forschungsförderung durch Bund und Länder (Institutionelle Förderung)1
Mio. Euro
IST
2000

Einrichtung
insgesamt
Max-Planck-Gesellschaft

2010

Bund

insgesamt

Länder

Bund

Länder

874,3

437,2

437,2

1.229,9

615,6

614,3

1.134,3

652,6

481,7

2.284,6

1.540,9

743,7

271,4

224,5

46,9

552,2

428,0

124,2

19,2

9,6

9,6

49,3

24,7

24,6

1.547,6

1.355,7

191,9

2.041,6

1.846,5

195,1

 

 

 

 

 

 

72,9

65,5

7,4

97,7

87,6

10,1

163,9

136,1

27,8

198,7

181,7

17,0

81,1

72,9

8,2

137,8

126,0

11,8

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., Köln (DLR)3

192,5

170,7

21,8

327,0

293,4

33,6

Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V.,
Bonn (DZNE)

-

-

-

46,3

42,4

3,9

Forschungszentrum Jülich GmbH (FZJ)

239,4

207,9

31,5

297,2

273,7

23,5

Sondervermögen Großforschung beim Karlsruher Institut für
Technologie (KIT)

226,2

195,2

31,0

244,6

217,6

27,0

Helmholtz-Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ)

32,7

29,2

3,4

44,7

40,2

4,5

Helmholtz-Zentrum Geesthacht, Zentrum für Material- und
Küstenforschung GmbH (HZG)

52,0

46,8

5,2

69,3

62,7

6,6

GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH,
Darmstadt

65,0

58,5

6,5

104,2

93,9

10,3

Helmholtz-Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum
für Gesundheit und Umwelt GmbH (HMGU)

78,3

70,9

7,4

114,6

103,7

10,9

Helmholtz-Zentrum für Materialien und Energie GmbH,
Berlin (HZB)

59,4

53,5

5,9

92,5

82,9

9,6

Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung GmbH,
Braunschweig (HZI)

29,1

26,2

2,9

44,7

40,5

4,2

Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching bei München
(IPP)

95,4

78,3

17,1

98,0

88,2

9,8

Deutsche Forschungsgemeinschaft

2

Fraunhofer-Gesellschaft3
Akademienprogramm4
Helmholtz-Zentren5
davon:
Stiftung Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven (AWI)
Stiftung Deutsches Elektronen-Synchrotron, Hamburg (DESY)
Stiftung Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg
(DKFZ)

1)  Die hier ausgewiesenen Beträge beinhalten auch Mittel aufgrund von Sonderfinanzierungen des Bundes, daher ergeben sich Abweichungen
hinsichtlich der in der Rahmenvereinbarung Forschungsförderung nach Art. 91b GG festgelegten Finanzierungsschlüssel.
2)  Einschließlich der von Bund oder Ländern der DFG zur Verfügung gestellten Mittel mit besonderer Zweckbestimmung. Insgesamt ohne eigene
Mittel der DFG und Mittel nicht öffentlicher Stellen.
3)  Ohne die institutionelle Förderung durch das BMVg, da sie nicht der gemeinsamen Bund-/Länder-Finanzierung unterliegt. FhG: Ab 2002 einschließlich des Forschungszentrums Informationstechnik (GMD) und des Fraunhofer-Instituts für Nachrichtentechnik (Heinrich-Hertz-Institut,
HHI).
4)  Projektförderung.
5)  Zahlreiche Umbenennungen von Instituten; DZNE neu in 2009, HZDR 2011, GEOMAR 2012. 2000 einschließlich GMD – Forschungszentrum
Informationstechnik GmbH, Sankt Augustin, Bonn (ca. 65–67 Mio. Euro, ab 2002 in FhG integriert).
6)  2014 = Vorläufiges IST, 2014/2015 = inklusive bilateraler Sonderfinanzierungen (ohne Bau-SoFi DM und ISAS).
7)  Beginn der gemeinsamen Bund-Länder-Förderung im Jahr 2008.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.2.2

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

94

Tab. 15 2/6: Gemeinsame Forschungsförderung durch Bund und Länder (Institutionelle Förderung)1
Mio. Euro
IST
2000

Einrichtung
insgesamt

2010

Bund

Länder

insgesamt

Bund

Länder

Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, Berlin-Buch
(MDC)

47,0

42,3

4,7

68,1

61,3

6,8

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH (UFZ),
Leipzig

45,9

41,3

4,6

56,2

50,7

5,5

Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR)

–

–

–

–

–

–

Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, Kiel (GEOMAR)

–

–

–

–

–

–

661,3

335,1

326,2

905,9

457,0

448,9

–

–

–

2,0

1,0

1,0

1,8

1,4

0,4

5,5

4,5

1,0

4.509,8

3.016,0

1.493,9

7.071,0

4.918,2

2.152,8

Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft

6

acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften7
Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina
Halle/Saale

Insgesamt

1)  Die hier ausgewiesenen Beträge beinhalten auch Mittel aufgrund von Sonderfinanzierungen des Bundes, daher ergeben sich Abweichungen
hinsichtlich der in der Rahmenvereinbarung Forschungsförderung nach Art. 91b GG festgelegten Finanzierungsschlüssel.
2)  Einschließlich der von Bund oder Ländern der DFG zur Verfügung gestellten Mittel mit besonderer Zweckbestimmung. Insgesamt ohne eigene
Mittel der DFG und Mittel nicht öffentlicher Stellen.
3)  Ohne die institutionelle Förderung durch das BMVg, da sie nicht der gemeinsamen Bund-/Länder-Finanzierung unterliegt. FhG: Ab 2002 einschließlich des Forschungszentrums Informationstechnik (GMD) und des Fraunhofer-Instituts für Nachrichtentechnik (Heinrich-Hertz-Institut,
HHI).
4)  Projektförderung.
5)  Zahlreiche Umbenennungen von Instituten; DZNE neu in 2009, HZDR 2011, GEOMAR 2012. 2000 einschließlich GMD – Forschungszentrum
Informationstechnik GmbH, Sankt Augustin, Bonn (ca. 65-67 Mio. Euro, ab 2002 in FhG integriert).
6)  2014 = Vorläufiges IST, 2014/2015 = inklusive bilateraler Sonderfinanzierungen (ohne Bau-SoFi DM und ISAS).
7)  Beginn der gemeinsamen Bund-Länder-Förderung im Jahr 2008.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.2.2

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

95

Tab. 15 3/6: Gemeinsame Forschungsförderung durch Bund und Länder (Institutionelle Förderung)1
Mio. Euro
IST
2012

Einrichtung
insgesamt
Max-Planck-Gesellschaft

2013

Bund

Länder

insgesamt

Bund

Länder

1.355,4

678,2

677,2

1.425,0

714,0

710,9

2.514,4

1.691,4

823,0

2.676,0

1.800,8

875,2

571,5

465,0

106,5

608,2

486,9

121,3

54,4

27,2

27,2

57,0

28,5

28,5

2.346,1

2.099,2

246,9

2.616,6

2.329,6

287,0

 

 

 

 

 

 

Stiftung Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven (AWI)

113,9

102,5

11,4

111,5

100,3

11,2

Stiftung Deutsches Elektronen-Synchrotron, Hamburg (DESY)

228,3

205,9

22,4

230,1

206,9

23,2

Stiftung Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg
(DKFZ)

135,2

121,2

14,0

149,5

134,6

14,9

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., Köln (DLR)3

360,2

324,2

36,0

365,0

326,9

38,1

Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V.,
Bonn (DZNE)

65,1

54,1

11,0

77,0

62,5

14,5

Forschungszentrum Jülich GmbH (FZJ)

365,3

322,2

43,1

374,2

334,3

39,9

Sondervermögen Großforschung beim Karlsruher Institut für
Technologie (KIT)

265,3

236,2

29,1

280,0

249,7

30,3

Helmholtz-Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ)

51,3

46,2

5,1

51,8

46,6

5,2

Helmholtz-Zentrum Geesthacht, Zentrum für Material- und
Küstenforschung GmbH (HZG)

78,0

70,2

7,8

79,9

72,0

7,9

GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH,
Darmstadt

121,5

109,5

12,0

127,0

114,3

12,7

Helmholtz-Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum
für Gesundheit und Umwelt GmbH (HMGU)

148,3

135,7

12,6

150,6

137,5

13,1

Helmholtz-Zentrum für Materialien und Energie GmbH,
Berlin (HZB)

106,3

94,0

12,3

114,9

103,0

11,9

63,8

58,2

5,6

67,2

61,7

5,5

102,9

92,6

10,3

105,7

95,1

10,6

Deutsche Forschungsgemeinschaft

2

Fraunhofer-Gesellschaft3
Akademienprogramm4
Helmholtz-Zentren5
davon:

Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung GmbH,
Braunschweig (HZI)
Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching bei München
(IPP)

1)  Die hier ausgewiesenen Beträge beinhalten auch Mittel aufgrund von Sonderfinanzierungen des Bundes, daher ergeben sich Abweichungen
hinsichtlich der in der Rahmenvereinbarung Forschungsförderung nach Art. 91b GG festgelegten Finanzierungsschlüssel.
2)  Einschließlich der von Bund oder Ländern der DFG zur Verfügung gestellten Mittel mit besonderer Zweckbestimmung. Insgesamt ohne eigene
Mittel der DFG und Mittel nicht öffentlicher Stellen.
3)  Ohne die institutionelle Förderung durch das BMVg, da sie nicht der gemeinsamen Bund-/Länder-Finanzierung unterliegt. FhG: Ab 2002 einschließlich des Forschungszentrums Informationstechnik (GMD) und des Fraunhofer-Instituts für Nachrichtentechnik (Heinrich-Hertz-Institut,
HHI).
4)  Projektförderung.
5)  Zahlreiche Umbenennungen von Instituten; DZNE neu in 2009, HZDR 2011, GEOMAR 2012. 2000 einschließlich GMD – Forschungszentrum
Informationstechnik GmbH, Sankt Augustin, Bonn (ca. 65–67 Mio. Euro, ab 2002 in FhG integriert).
6)  2014 = Vorläufiges IST, 2014/2015 = inklusive bilateraler Sonderfinanzierungen (ohne Bau-SoFi DM und ISAS).
7)  Beginn der gemeinsamen Bund-Länder-Förderung im Jahr 2008.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.2.2

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

96

Tab. 15 4/6: Gemeinsame Forschungsförderung durch Bund und Länder (Institutionelle Förderung)1
Mio. Euro
IST
2012

Einrichtung
insgesamt

Bund

2013
Länder

insgesamt

Bund

Länder

Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, Berlin-Buch
(MDC)

77,1

69,3

7,8

100,9

93,5

7,4

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH (UFZ),
Leipzig

63,6

57,2

6,4

66,9

60,2

6,7

106,9

76,9

30,0

108,3

80,5

27,8

34,0

30,5

3,5

56,1

50,0

6,1

959,9

484,6

475,2

981,8

496,4

485,4

acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften7

2,5

1,3

1,2

2,5

1,3

1,2

Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina
Halle/Saale

9,0

7,3

1,7

9,8

7,9

1,9

7.813,2

5.454,2

2.358,9

8.376,9

5.865,4

2.511,4

Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR)
Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, Kiel (GEOMAR)
Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft

Insgesamt

6

1)  Die hier ausgewiesenen Beträge beinhalten auch Mittel aufgrund von Sonderfinanzierungen des Bundes, daher ergeben sich Abweichungen
hinsichtlich der in der Rahmenvereinbarung Forschungsförderung nach Art. 91b GG festgelegten Finanzierungsschlüssel.
2)  Einschließlich der von Bund oder Ländern der DFG zur Verfügung gestellten Mittel mit besonderer Zweckbestimmung. Insgesamt ohne eigene
Mittel der DFG und Mittel nicht öffentlicher Stellen.
3)  Ohne die institutionelle Förderung durch das BMVg, da sie nicht der gemeinsamen Bund-/Länder-Finanzierung unterliegt. FhG: Ab 2002 einschließlich des Forschungszentrums Informationstechnik (GMD) und des Fraunhofer-Instituts für Nachrichtentechnik (Heinrich-Hertz-Institut,
HHI).
4)  Projektförderung.
5)  Zahlreiche Umbenennungen von Instituten; DZNE neu in 2009, HZDR 2011, GEOMAR 2012. 2000 einschließlich GMD – Forschungszentrum
Informationstechnik GmbH, Sankt Augustin, Bonn (ca. 65–67 Mio. Euro, ab 2002 in FhG integriert).
6)  2014 = Vorläufiges IST, 2014/2015 = inklusive bilateraler Sonderfinanzierungen (ohne Bau-SoFi DM und ISAS).
7)  Beginn der gemeinsamen Bund-Länder-Förderung im Jahr 2008.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.2.2

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

97

Tab. 15 5/6: Gemeinsame Forschungsförderung durch Bund und Länder (Institutionelle Förderung)1
Mio. Euro
Einrichtung
insgesamt
Max-Planck-Gesellschaft
Deutsche Forschungsgemeinschaft

2

Fraunhofer-Gesellschaft3
Akademienprogramm4
Helmholtz-Zentren5
davon:

IST

SOLL

2014

2015

Bund

Länder

insgesamt

Bund

Länder

1.494,2

747,6

746,6

1.568,0

784,0

784,0

2.851,0

1.923,2

927,8

2.980,9

2.013,9

967,0

639,5

513,8

125,7

644,7

540,2

104,5

60,0

30,0

30,0

63,0

31,5

31,5

2.832,3

2.526,4

305,9

3.006,0

2.685,0

321,0

 

 

 

 

 

 

Stiftung Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven (AWI)

118,2

106,3

11,9

127,9

115,1

12,8

Stiftung Deutsches Elektronen-Synchrotron, Hamburg
(DESY)

238,6

216,5

22,1

227,1

205,2

21,9

Stiftung Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg
(DKFZ)

177,8

161,9

15,9

183,8

165,4

18,4

Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt e. V., Köln (DLR)3

426,1

384,6

41,5

405,4

362,7

42,7

Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V.,
Bonn (DZNE)

111,8

74,2

37,6

115,5

78,5

37,0

Forschungszentrum Jülich GmbH (FZJ)

391,9

351,6

40,3

404,1

363,1

41,0

Sondervermögen Großforschung beim Karlsruher Institut für
Technologie (KIT)

281,6

251,5

30,1

300,1

270,1

30,0

Helmholtz-Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ)

53,2

47,9

5,3

54,2

48,8

5,4

Helmholtz-Zentrum Geesthacht, Zentrum für Material- und
Küstenforschung GmbH (HZG)

93,4

85,2

8,2

100,8

90,8

10,0

GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH,
Darmstadt

127,9

115,1

12,8

177,8

160,0

17,8

Helmholtz-Zentrum München Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt GmbH (HMGU)

174,1

159,5

14,6

201,4

182,4

19,0

Helmholtz-Zentrum für Materialien und Energie GmbH,
Berlin (HZB)

119,4

107,3

12,1

119,6

107,6

12,0

Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung GmbH,
Braunschweig (HZI)

73,6

67,8

5,8

89,1

83,0

6,1

Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching bei
München (IPP)

106,7

96,0

10,7

106,2

95,6

10,6

1)  Die hier ausgewiesenen Beträge beinhalten auch Mittel aufgrund von Sonderfinanzierungen des Bundes, daher ergeben sich Abweichungen
hinsichtlich der in der Rahmenvereinbarung Forschungsförderung nach Art. 91b GG festgelegten Finanzierungsschlüssel.
2)  Einschließlich der von Bund oder Ländern der DFG zur Verfügung gestellten Mittel mit besonderer Zweckbestimmung. Insgesamt ohne eigene
Mittel der DFG und Mittel nicht öffentlicher Stellen.
3)  Ohne die institutionelle Förderung durch das BMVg, da sie nicht der gemeinsamen Bund-/Länder-Finanzierung unterliegt. FhG: Ab 2002 einschließlich des Forschungszentrums Informationstechnik (GMD) und des Fraunhofer-Instituts für Nachrichtentechnik (Heinrich-Hertz-Institut,
HHI).
4)  Projektförderung.
5)  Zahlreiche Umbenennungen von Instituten; DZNE neu in 2009, HZDR 2011, GEOMAR 2012. 2000 einschließlich GMD – Forschungszentrum
Informationstechnik GmbH, Sankt Augustin, Bonn (ca. 65–67 Mio. Euro, ab 2002 in FhG integriert).
6)  2014 = Vorläufiges IST, 2014/2015 = inklusive bilateraler Sonderfinanzierungen (ohne Bau-SoFi DM und ISAS).
7)  Beginn der gemeinsamen Bund-Länder-Förderung im Jahr 2008.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.2.2

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

98

Tab. 15 6/6: Gemeinsame Forschungsförderung durch Bund und Länder (Institutionelle Förderung)1
Mio. Euro
IST
Einrichtung

SOLL

2014
insgesamt

Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, Berlin-Buch
(MDC)

Bund

2015
Länder

insgesamt

Bund

Länder

127,1

118,9

8,2

178,7

164,3

14,4

65,9

59,3

6,6

69,2

62,3

6,9

100,3

83,1

17,2

94,8

85,3

9,5

44,7

39,7

5,0

50,3

44,8

5,5

1.046,4

531,1

515,3

1.125,8

566,4

559,4

acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften7

2,5

1,3

1,2

2,5

1,3

1,2

Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina Halle/
Saale

9,9

8,0

1,9

10,5

8,5

2,0

8.935,8

6.281,4

2.654,4

9.401,4

6.630,8

2.770,6

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH (UFZ),
Leipzig
Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR)
Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, Kiel (GEOMAR)
Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft

Insgesamt

6

1)  Die hier ausgewiesenen Beträge beinhalten auch Mittel aufgrund von Sonderfinanzierungen des Bundes, daher ergeben sich Abweichungen
hinsichtlich der in der Rahmenvereinbarung Forschungsförderung nach Art. 91b GG festgelegten Finanzierungsschlüssel.
2)  Einschließlich der von Bund oder Ländern der DFG zur Verfügung gestellten Mittel mit besonderer Zweckbestimmung. Insgesamt ohne eigene
Mittel der DFG und Mittel nicht öffentlicher Stellen.
3)  Ohne die institutionelle Förderung durch das BMVg, da sie nicht der gemeinsamen Bund-/Länder-Finanzierung unterliegt. FhG: Ab 2002 einschließlich des Forschungszentrums Informationstechnik (GMD) und des Fraunhofer-Instituts für Nachrichtentechnik (Heinrich-Hertz-Institut,
HHI).
4)  Projektförderung.
5)  Zahlreiche Umbenennungen von Instituten; DZNE neu in 2009, HZDR 2011, GEOMAR 2012. 2000 einschließlich GMD – Forschungszentrum
Informationstechnik GmbH, Sankt Augustin, Bonn (ca. 65–67 Mio. Euro, ab 2002 in FhG integriert).
6)  2014 = Vorläufiges IST, 2014/2015 = inklusive bilateraler Sonderfinanzierungen (ohne Bau-SoFi DM und ISAS).
7)  Beginn der gemeinsamen Bund-Länder-Förderung im Jahr 2008.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.2.2

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

99

Tab. 16 1/2: FuE-Ausgaben des Bundes und der Länder nach Forschungszielen1
Forschungsziel

Haushaltssoll in Mio. Euro
1995

2000

2005

2009

2010

1.

Erforschung und Nutzung der irdischen Umwelt

370,2

280,4

303,3

387,7

384,8

2.

Umwelt

580,3

542,3

593,3

627,5

635,6

3.

Weltraumforschung und -nutzung

832,9

768,0

843,6

1.069,9

1.086,4

4.

Verkehr, Fernmeldewesen und andere Infrastrukturen

246,4

270,4

314,3

372,9

362,9

5.

Energie

556,3

556,3

490,6

877,5

883,1

6.

Industrielle Produktion und Technologie

2.157,1

2.002,0

2.171,6

2.765,6

3.326,8

7.

Gesundheitsprojekte

520,5

581,7

744,6

1.001,1

997,4

8.

Landwirtschaft

420,8

410,1

310,2

662,9

770,7

9.

Bildungswesen

–

–

–

190,8

238,6

10.

Kultur, Erholung, Religion und Massenmedien

–

–

–

251,2

316,8

11.

Politische und soziale Systeme, Strukturen und Prozesse

–

–

–

398,1

403,8

9. bis
11.

Bildung, Kultur, Freizeit, Religion, Massenmedien sowie
politische und soziale Strukturen und Prozesse zusammen

387,6

586,8

666,8

840,1

959,2

12.

Grundlagenforschung: Mit allgemeinen Hochschulforschungsmitteln (AHF) finanzierte FuE

6.104,3

6.350,1

6.989,2

8.493,2

8.874,0

13.

Grundlagenforschung: Aus anderen Quellen als aus AHF
finanzierte FuE3

2.430,7

2.621,2

2.924,5

3.557,9

3.723,7

–

–

–122,0

–127,2

–142,6

14.711,4

14.986,5

16.230,0

20.529,1

21.862,0

1.465,4

1.266,6

990,5

1.181,4

1.153,6

 

 

 

 

 

16.176,8

16.253,0

17.220,5

21.710,5

23.015,6

Nicht aufteilbare Mittel4
Zivile FuE-Ausgaben zusammen
14.

Verteidigung

Insgesamt

1)  Entsprechend der Systematik zur Analyse und zum Vergleich der wissenschaftlichen Programme und Haushalte (NABS) – Fassung 2007.
Für Vergleichszwecke wurden die Ausgaben bis 2006 der NABS in der Fassung 2007 zugeordnet. 2009 revidiert. 2009 bis 2011 einschließlich
Investitions- und Tilgungsfonds (Konjunkturpaket II), ab 2011 seitens des Bundes einschließlich Energie- und Klimafonds.
2)  Angaben vorläufig.
3)  Bis 2006 einschließlich sonstiger ziviler Forschung.
4)  Globale Minderausgabe des BMBF, die erst im IST den einzelnen Forschungszielen 1 bis 13 zugerechnet werden kann, sowie WGL-Wettbewerbsmittel Bund und Länder.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung und Statistisches Bundesamt
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.2.3

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

100

Tab. 16 2/2: FuE-Ausgaben des Bundes und der Länder nach Forschungszielen1
Forschungsziel

Haushaltssoll in Mio. Euro
2011

2012

2013

2014

20152

1.

Erforschung und Nutzung der irdischen Umwelt

418,4

380,3

426,5

442,9

454,6

2.

Umwelt

642,1

687,5

705,6

779,2

806,4

3.

Weltraumforschung und -nutzung

1.096,7

1.132,3

1.173,3

1.189,8

1.224,2

4.

Verkehr, Fernmeldewesen und andere Infrastrukturen

338,2

358,1

374,4

375,5

375,0

5.

Energie

906,4

1.062,8

1.313,3

1.324,5

1.259,1

6.

Industrielle Produktion und Technologie

3.626,0

3.046,1

3.190,5

3.064,2

3.151,1

7.

Gesundheitsprojekte

1.093,3

1.266,1

1.272,4

1.342,1

1.335,9

8.

Landwirtschaft

743,4

691,2

719,1

729,2

800,4

9.

Bildungswesen

186,7

230,5

266,9

308,2

394,5

10.

Kultur, Erholung, Religion und Massenmedien

300,7

301,2

299,9

287,9

287,3

11.

Politische und soziale Systeme, Strukturen und Prozesse

381,0

396,9

454,7

484,4

505,4

9. bis
11.

Bildung, Kultur, Freizeit, Religion, Massenmedien sowie
politische und soziale Strukturen und Prozesse zusammen

868,4

928,7

1.021,6

1.080,5

1.187,2

12.

Grundlagenforschung: Mit allgemeinen Hochschulforschungsmitteln (AHF) finanzierte FuE

9.384,5

9.609,1

10.137,5

10.034,3

10.265,3

13.

Grundlagenforschung: Aus anderen Quellen als aus AHF
finanzierte FuE3

3.844,5

4.150,4

4.331,2

4.370,2

4.627,2

–155,9

–169,1

–239,2

–346,3

–404,2

22.806,2

23.143,4

24.426,1

24.386,1

25.082,3

937,3

926,8

944,9

977,4

819,8

 

 

 

 

 

23.743,5

24.070,2

25.371,0

25.363,5

25.902,1

Nicht aufteilbare Mittel4
Zivile FuE-Ausgaben zusammen
14.

Verteidigung

Insgesamt

1)  Entsprechend der Systematik zur Analyse und zum Vergleich der wissenschaftlichen Programme und Haushalte (NABS) – Fassung 2007.
Für Vergleichszwecke wurden die Ausgaben bis 2006 der NABS in der Fassung 2007 zugeordnet. 2009 revidiert. 2009 bis 2011 einschließlich
Investitions- und Tilgungsfonds (Konjunkturpaket II), ab 2011 seitens des Bundes einschließlich Energie- und Klimafonds.
2)  Angaben vorläufig.
3)  Bis 2006 einschließlich sonstiger ziviler Forschung.
4)  Globale Minderausgabe des BMBF, die erst im IST den einzelnen Forschungszielen 1 bis 13 zugerechnet werden kann, sowie WGL-Wettbewerbsmittel Bund und Länder.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung und Statistisches Bundesamt
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.2.3

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

Tab. 17:

101

Regionale Aufteilung der staatlichen FuE-Ausgaben der Länder1
Finanzierung von FuE

 
Land
 

IST
2005
Mio. Euro

2009
in %

Mio. Euro

2012
in %

Mio. Euro

2013
in %

Mio. Euro

in %

Baden-Württemberg

1.048

13,2

1.374

14,4

1.470

14,5

1.391

13,7

Bayern

1.105

14,0

1.547

16,2

1.623

16,0

1.677

16,5

Berlin

555

7,0

625

6,5

592

5,8

593

5,8

Brandenburg

179

2,3

196

2,0

210

2,1

232

2,3

96

1,2

116

1,2

124

1,2

128

1,3

Hamburg

254

3,2

400

4,2

360

3,5

354

3,5

Hessen

488

6,2

637

6,7

738

7,3

701

6,9

Mecklenburg-Vorpommern

165

2,1

176

1,8

242

2,4

209

2,1

Niedersachsen

729

9,2

855

8,9

874

8,6

941

9,3

1.622

20,5

1.848

19,3

2.034

20,1

2.066

20,4

Rheinland-Pfalz

301

3,8

368

3,8

437

4,3

429

4,2

Saarland

109

1,4

96

1,0

129

1,3

112

1,1

Sachsen

588

7,4

554

5,8

528

5,2

546

5,4

Sachsen-Anhalt

228

2,9

282

2,9

254

2,5

256

2,5

Schleswig-Holstein

202

2,6

241

2,5

247

2,4

222

2,2

Thüringen

246

3,1

256

2,7

285

2,8

280

2,8

 

 

 

 

 

 

 

 

7.915

100,0

9.570

100,0

10.146

100,0

10.137

100,0

Bremen

Nordrhein-Westfalen

FuE-Ausgaben insgesamt

1)  Schätzung auf der Grundlage der Haushaltspläne der Länder (Mittelabflüsse zwischen den Ländern [Refinanzierung] blieben z. T. unberücksichtigt), dabei basiert die Berechnung der von den Ländern finanzierten FuE-Ausgaben der Hochschulen auf dem zwischen der Kultusministerkonferenz, dem Wissenschaftsrat, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Statistischen Bundesamt vereinbarten Verfahren.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung und Statistisches Bundesamt
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.2.4

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

102

Tab. 18 1/4: Grundmittel der Länder und Gemeinden (Gv.) für Wissenschaft nach Aufgabenbereichen
in länderweiser Gliederung1

Land
 
 

 Jahr2
 

Wissenschaft und
Forschung außerhalb
der Hochschulen

Hochschulen
einschließl.
Hochschulkliniken3

insgesamt

dar. Land

Mio. Euro
BadenWürttemberg

300,1

2.500,6

14,0

2.490,2

10,4

2005

2.205,6

299,4

261,3

2.505,0

13,1

2.466,9

38,1

2009

2.553,7

342,3

309,9

2.896,0

13,4

2.863,7

32,4

2012

2.867,2

364,2

356,8

3.231,4

13,7

3.224,0

7,4

2013

2.797,2

373,8

365,5

3.171,0

12,8

3.162,7

8,3

 

 

 

 

 

 

 

2000

2.150,9

483,6

472,9

2.634,5

14,7

2.623,8

10,7

2005

2.234,0

477,2

458,6

2.711,2

14,2

2.692,6

18,6

2009

2.551,5

525,4

497,6

3.076,9

14,0

3.049,1

27,8

2012

2.701,8

595,0

578,5

3.296,8

14,0

3.280,3

16,5

2013

2.769,4

682,9

665,4

3.452,3

14,0

3.434,8

17,5

 

 

 

 

 

 

 

2000

1.226,8

154,7

154,7

1.381,5

7,7

1.381,5

–

2005

1.172,2

135,7

135,7

1.307,9

6,8

1.307,9

–

2009

1.193,9

175,2

175,2

1.369,1

6,6

1.369,1

–

2012

1.251,9

161,5

161,5

1.413,4

6,0

1.413,4

–

2013

1.312,3

147,0

147,0

1.459,3

5,9

1.459,3

–

 

 

 

 

 

 

 

2000

237,1

98,9

98,8

336,0

1,9

335,9

0,1

2005

237,0

88,7

87,5

325,7

1,7

324,5

1,2

2009

238,8

98,5

97,4

337,3

1,8

336,2

1,1

2012

257,6

93,8

92,5

351,4

1,5

350,1

1,3

2013

266,3

96,1

94,8

362,4

1,5

361,1

1,3

 

 

 

 

 

 

 

2000

215,3

25,4

25,4

240,7

1,3

240,7

–

2005

213,6

51,0

51,0

264,6

1,4

264,6

–

2009

200,9

56,6

56,6

257,5

1,2

257,5

–

2012

190,5

56,7

56,7

247,2

1,0

247,2

–

2013

198,4

61,3

61,3

259,7

1,1

259,7

–

 
Bremen

Mio. Euro

310,5

 
Brandenburg

in %

2.190,1

 
Berlin

Gemeinden

Land

2000

 
Bayern

davon

Grundmittel der
Länder und
Gemeinden
insgesamt

1)  Grundmittel: Nettoausgaben abzüglich unmittelbarer Einnahmen (insbesondere Pflegesatzeinnahmen der Länder für die Krankenversorgung
an Hochschulkliniken). Leicht geänderte Zahlen im Vergleich zu früheren Veröffentlichungen durch Revision der Haushaltssystematik in 2001.
2)  Bis 2011 Rechnungsergebnisse, 2012 und 2013 vorläufige Rechnungsergebnisse; Gemeinden 2012 und 2013 geschätzt. Vergleichbarkeit der
Jahreswerte wird in Einzelfällen insbesondere in den ostdeutschen Ländern durch die Änderung der funktionalen Zuordnung von Haushaltstiteln beeinträchtigt.
3)  Einschließlich Länderanteil DFG.
Quelle: Statistisches Bundesamt
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.2.5

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

103

Tab. 18 2/4: Grundmittel der Länder und Gemeinden (Gv.) für Wissenschaft nach Aufgabenbereichen
in länderweiser Gliederung1

Land
 
 

 Jahr2
 

Wissenschaft und
Forschung außerhalb
der Hochschulen

Hochschulen
einschließl.
Hochschulkliniken3

insgesamt

dar. Land

Mio. Euro
Hamburg

39,1

616,2

3,4

616,2

–

2005

591,0

55,9

55,9

646,9

3,4

646,9

–

2009

639,0

64,7

64,7

703,7

3,0

703,7

–

2012

653,5

17,5

17,5

671,0

2,8

671,0

–

2013

625,1

87,8

87,8

712,9

2,9

712,9

–

 

 

 

 

 

 

 

2000

1.137,6

131,6

96,1

1.269,2

7,1

1.233,7

35,5

2005

1.325,3

122,6

107,1

1.447,9

7,6

1.432,4

15,5

2009

1.669,9

209,0

163,8

1.879,0

8,7

1.833,7

45,3

2012

1.959,4

201,5

147,7

2.160,9

9,2

2.107,1

53,8

2013

2.063,9

192,7

140,7

2.256,6

9,1

2.204,6

52,0

 

 

 

 

 

 

 

2000

318,8

81,9

80,5

400,7

2,2

399,3

1,4

2005

258,0

73,6

72,9

331,6

1,7

330,9

0,7

2009

363,2

70,9

70,8

434,1

2,0

434,0

0,1

2012

396,9

2,3

-3,4

399,2

1,7

393,5

5,7

2013

393,3

41,2

36,1

434,5

1,8

429,4

5,1

 

 

 

 

 

 

 

2000

1.293,5

221,9

210,2

1.515,4

8,5

1.503,7

11,7

2005

1.537,6

228,7

207,7

1.766,3

9,2

1.745,3

21,0

2009

1.653,8

293,5

271,6

1.947,3

8,9

1.925,3

21,9

2012

1.840,1

393,3

271,6

2.233,4

9,5

2.111,7

121,7

2013

1.831,8

324,2

301,2

2.156,0

8,7

2.133,0

23,0

 

 

 

 

 

 

 

2000

3.045,8

332,8

241,4

3.378,6

18,9

3.287,2

91,4

2005

3.767,3

341,4

253,0

4.108,7

21,5

4.020,3

88,4

2009

4.185,1

392,9

264,0

4.577,9

20,9

4.449,0

128,9

2012

4.962,4

318,1

179,6

5.280,5

22,4

5.142,0

138,5

2013

5.724,4

79,4

-62,0

5.803,8

23,5

5.662,4

141,4

 
NordrheinWestfalen

Mio. Euro

39,1

 
Niedersachsen

in %

577,1

 
MecklenburgVorpommern

Gemeinden

Land

2000

 
Hessen

davon

Grundmittel der
Länder und
Gemeinden
insgesamt

1)  Grundmittel: Nettoausgaben abzüglich unmittelbarer Einnahmen (insbesondere Pflegesatzeinnahmen der Länder für die Krankenversorgung
an Hochschulkliniken). Leicht geänderte Zahlen im Vergleich zu früheren Veröffentlichungen durch Revision der Haushaltssystematik in 2001.
2)  Bis 2011 Rechnungsergebnisse, 2012 und 2013 vorläufige Rechnungsergebnisse; Gemeinden 2012 und 2013 geschätzt. Vergleichbarkeit der
Jahreswerte wird in Einzelfällen insbesondere in den ostdeutschen Ländern durch die Änderung der funktionalen Zuordnung von Haushaltstiteln beeinträchtigt.
3)  Einschließlich Länderanteil DFG.
Quelle: Statistisches Bundesamt
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.2.5

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

104

Tab. 18 3/4: Grundmittel der Länder und Gemeinden (Gv.) für Wissenschaft nach Aufgabenbereichen
in länderweiser Gliederung1

Land
 
 

 Jahr2
 

Wissenschaft und
Forschung außerhalb
der Hochschulen

Hochschulen
einschließl.
Hochschulkliniken3

insgesamt

dar. Land

Mio. Euro
RheinlandPfalz

82,4

692,2

3,9

680,1

12,1

2005

575,8

103,1

93,6

678,9

3,6

669,4

9,5

2009

772,4

99,5

85,2

871,9

3,8

857,6

14,3

2012

777,7

104,9

87,3

882,6

3,7

865,0

17,6

2013

780,7

104,3

86,3

885,0

3,6

867,0

18,0

 

 

 

 

 

 

 

2000

189,6

23,7

23,7

213,3

1,2

213,3

0,0

2005

227,3

20,6

20,5

247,9

1,3

247,8

0,1

2009

212,0

28,8

28,8

240,9

1,1

240,9

0,0

2012

250,6

36,7

36,6

287,3

1,2

287,2

0,1

2013

256,9

36,6

36,6

293,5

1,2

293,5

0,0

 

 

 

 

 

 

 

2000

815,1

285,6

283,9

1.100,7

6,2

1.099,0

1,7

2005

888,3

270,3

265,4

1.158,6

6,1

1.153,7

4,9

2009

1.097,2

412,1

406,8

1.509,3

6,9

1.504,0

5,3

2012

1.078,9

361,8

360,2

1.440,7

6,1

1.439,1

1,6

2013

1.251,8

355,1

353,4

1.606,9

6,5

1.605,2

1,7

 

 

 

 

 

 

 

2000

455,6

97,5

91,1

553,1

3,1

546,7

6,4

2005

479,4

85,0

78,2

564,4

3,0

557,6

6,8

2009

444,6

80,0

74,9

524,6

2,5

519,6

5,0

2012

539,1

91,5

80,8

630,6

2,7

619,9

10,7

2013

556,5

92,3

84,1

648,8

2,6

640,6

8,2

 

 

 

 

 

 

 

2000

412,2

73,7

71,0

485,9

2,7

483,2

2,7

2005

420,5

71,0

67,3

491,5

2,6

487,8

3,7

2009

435,3

92,4

87,9

527,7

2,4

523,2

4,6

2012

517,3

63,2

58,5

580,5

2,5

575,8

4,7

2013

506,7

62,5

57,5

569,2

2,3

564,2

5,0

 
SchleswigHolstein

Mio. Euro

94,5

 
SachsenAnhalt

in %

597,7

 
Sachsen

Gemeinden

Land

2000

 
Saarland

davon

Grundmittel der
Länder und
Gemeinden
insgesamt

1)  Grundmittel: Nettoausgaben abzüglich unmittelbarer Einnahmen (insbesondere Pflegesatzeinnahmen der Länder für die Krankenversorgung
an Hochschulkliniken). Leicht geänderte Zahlen im Vergleich zu früheren Veröffentlichungen durch Revision der Haushaltssystematik in 2001.
2)  Bis 2011 Rechnungsergebnisse, 2012 und 2013 vorläufige Rechnungsergebnisse; Gemeinden 2012 und 2013 geschätzt. Vergleichbarkeit der
Jahreswerte wird in Einzelfällen insbesondere in den ostdeutschen Ländern durch die Änderung der funktionalen Zuordnung von Haushaltstiteln beeinträchtigt.
3)  Einschließlich Länderanteil DFG.
Quelle: Statistisches Bundesamt
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.2.5

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

105

Tab. 18 4/4: Grundmittel der Länder und Gemeinden (Gv.) für Wissenschaft nach Aufgabenbereichen
in länderweiser Gliederung1

Land
 
 

 Jahr2
 

Hochschulen
einschließl.
Hochschulkliniken3

Wissenschaft und
Forschung außerhalb
der Hochschulen
insgesamt

dar. Land

Mio. Euro
Thüringen

in %

Mio. Euro

443,1

121,2

117,8

564,3

3,2

560,9

3,4

2005

440,1

100,0

90,5

540,1

2,8

530,6

9,5

2009

481,4

108,4

96,7

589,7

2,7

578,0

11,7

2012

457,8

130,8

119,3

588,6

2,5

577,1

11,5

2013

459,5

168,3

155,0

627,8

2,5

614,5

13,3

 

 

 

 

 

 

 

2000

15.306,1

2.576,6

2.389,1

17.882,7

100,0

17.695,2

187,5

2005

16.573,1

2.524,1

2.306,2

19.097,2

100,0

18.879,3

217,9

2009

18.692,6

3.050,2

2.751,9

21.742,8

100,0

21.444,5

298,3

2012

20.702,6

2.892,9

2.601,8

23.595,5

100,0

23.304,4

291,1

2013

21.794,3

2.905,5

2.608,2

24.699,8

100,0

24.402,5

297,3

 

darunter
ostdeutsche
Länder
und Berlin

Gemeinden

Land

2000

 
Insgesamt

davon

Grundmittel der
Länder und
Gemeinden
insgesamt

 

 

 

 

 

 

 

2000

3.496,5

839,8

826,8

4.336,3

24,2

4.323,3

13,0

2005

3.475,0

753,5

730,4

4.228,5

22,1

4.205,4

23,1

2009

3.819,0

945,1

921,8

4.764,1

23,6

4.740,9

23,2

2012

3.982,1

841,7

810,9

4.823,8

20,4

4.793,0

30,8

2013

4.239,6

900,0

867,8

5.139,6

20,8

5.107,4

32,2

1)  Grundmittel: Nettoausgaben abzüglich unmittelbarer Einnahmen (insbesondere Pflegesatzeinnahmen der Länder für die Krankenversorgung
an Hochschulkliniken). Leicht geänderte Zahlen im Vergleich zu früheren Veröffentlichungen durch Revision der Haushaltssystematik in 2001.
2)  Bis 2011 Rechnungsergebnisse, 2012 und 2013 vorläufige Rechnungsergebnisse; Gemeinden 2012 und 2013 geschätzt. Vergleichbarkeit der
Jahreswerte wird in Einzelfällen insbesondere in den ostdeutschen Ländern durch die Änderung der funktionalen Zuordnung von Haushaltstiteln beeinträchtigt.
3)  Einschließlich Länderanteil DFG.
Quelle: Statistisches Bundesamt
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.2.5

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

106

Tab. 19 1/2: Bruttoinlandsausgaben für Forschung und Entwicklung nach finanzierenden und
durchführenden Sektoren in ausgewählten OECD-Staaten
FuE-Ausgaben
 
 
Jahr1
 
 

Staat
 

Finanzierung durch

Anteil
am
BIP
in %

Mio.
US-$2

 
 
Wirtschaftssektor
 
 

Staatssektor

Durchführung im

sonstige
inländische
Quellen
und
Ausland

 
 
Wirtschaftssektor
 
 

Staatssektor

 
 
Hochschulsektor3
 
 

PNPSektor4

Anteil in %
Deutschland

2009

82.795,6

2,72

66,1

29,8

4,1

67,6

14,8

17,7

.

2011

96.282,5

2,79

65,6

29,8

4,5

67,7

14,5

17,9

.

2012

100.697,1

2,87

66,1

29,2

4,7

68,0

14,3

17,7

.

2013

102.573,0

2,83

65,4

29,1

5,5

67,2

14,9

17,9

.

2014

106.780,8

2,84

.

.

.

67,9

14,8

17,3

.

 

Finnland

 

Schweden

 

 

 

 

 

 

3,75

68,1

24,0

7,9

71,4

9,1

18,9

0,6

2011

7.892,1

3,64

67,0

25,0

8,0

70,5

8,9

20,0

0,7

2012

7.486,2

3,42

63,1

26,7

10,3

68,7

9,0

21,6

0,7

2013

7.321,7

3,30

60,8

26,0

13,1

68,9

8,9

21,5

0,7

2014

Italien

 

7.512,4

 

Frankreich

 

2009

7.050,8
 

3,17
 

53,5
 

27,5
 

19,0
 

67,7
 

8,7
 

22,9
 

0,8
 

2009

49.741,1

2,21

52,3

38,7

9,0

61,7

16,3

20,8

1,2

2011

53.428,4

2,19

55,0

35,2

9,8

64,0

13,9

21,0

1,3

2012

54.829,9

2,23

55,3

35,4

9,3

64,6

13,2

20,8

1,4

2013

57.986,8

2,24

55,0

35,2

9,8

64,7

13,0

20,8

1,5

2014
 
2009

58.750,3
 
24.640,9

2,26
 
1,22

.
 
44,2

.
 
42,2

.
 
13,7

64,8
 
53,3

13,1
 
13,1

20,6
 
30,3

1,5
 
3,3

2011

25.769,3

1,21

45,1

41,9

13,0

54,6

13,4

28,6

3,3

2012

27.164,4

1,27

44,3

42,6

13,2

54,2

14,8

28,0

3,0

2013

28.128,1

1,31

45,2

41,4

13,4

54,7

14,0

28,3

3,0

2014
 
2009

27.744,4
 
12.720,7

1,29
 
3,45

.
 
59,5

.
 
27,0

.
 
13,5

55,7
 
70,9

14,5
 
4,4

26,9
 
24,6

2,9
 
0,1

2011

13.419,7

3,25

57,6

27,5

14,9

69,1

4,3

26,3

0,3

2012

13.879,5

3,28

.

.

.

67,8

4,8

27,1

0,3

2013

14.304,1

3,31

61,0

28,3

10,8

69,0

3,7

27,1

0,2

2014

13.882,8

3,16

.

.

.

67,0

3,8

29,0

0,2

1)  Werte sind teilweise revidiert und vorläufig oder geschätzt bzw. in der Vergleichbarkeit mit den Vorjahren eingeschränkt oder enthalten andere
Bereiche (siehe Originalveröffentlichung „Main Science and Technology Indicators 2015/2“).
2)  Nominale Ausgaben, umgerechnet in US-$-Kaufkraftparitäten.
3)  Einschließlich allgemeiner Hochschulforschungsmittel.
4)  PNP: Private Organisationen ohne Erwerbszweck.
5)  Durchführungsanteile des Wirtschaftssektors ohne FuE in Sozial- und Geisteswissenschaften.
6)  Ohne oder überwiegend ohne Ausgaben für Investitionen.
Quelle: OECD (Main Science and Technology Indicators 2015/2) und Berechnungen des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.3.1

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

107

Tab. 19 2/2: Bruttoinlandsausgaben für Forschung und Entwicklung nach finanzierenden und
durchführenden Sektoren in ausgewählten OECD-Staaten
FuE-Ausgaben

Staat
 

 
 
Jahr1
 
 

Finanzierung durch
 
 
Wirtschaftssektor
 
 

Anteil
am
BIP
in %

Mio.
US-$2

Staatssektor

Durchführung im

sonstige
inländische
Quellen
und
Ausland

 
 
Wirtschaftssektor
 
 

Staatssektor

 
 
Hochschulsektor3
 
 

PNPSektor4

Anteil in %
Vereinigtes
Königreich

Japan

Kanada 5

Vereinigte
Staaten6

2009

39.420,2

1,74

44,5

32,6

22,9

60,4

9,2

28,0

2,5

2011

39.132,6

1,69

45,9

30,5

23,7

63,6

8,6

26,0

1,8

2012

38.811,9

1,62

45,6

28,7

25,7

63,3

8,1

26,7

1,9

2013

41.743,4

1,66

46,2

29,1

24,7

63,9

7,9

26,4

1,8

2014

44.174,1

1,70

46,5

28,8

24,7

64,4

7,8

26,1

1,7

2009

136.954,0

3,36

75,3

17,7

7,1

75,8

9,2

13,4

1,6

2011

148.389,2

3,38

76,5

16,4

7,1

77,0

8,4

13,2

1,5

2012

152.325,6

3,34

76,1

16,8

7,1

76,6

8,6

13,4

1,4

2013

162.347,2

3,47

75,5

17,3

7,2

76,1

9,2

13,5

1,3

2014

166.861,3

3,58

77,3

16,0

6,7

77,8

8,3

12,6

1,3

2009

25.046,8

1,92

48,5

34,6

16,9

53,2

10,5

35,9

0,4

2011

25.674,6

1,80

49,0

34,0

17,0

53,1

9,4

37,2

0,4

2012

26.279,0

1,79

47,1

34,3

18,6

51,1

8,9

39,6

0,5

2013

26.303,8

1,69

45,7

34,7

19,7

50,1

9,6

39,8

0,5

2014

25.813,6

1,61

45,4

34,6

20,0

49,9

9,2

40,4

0,5

2009

406.405,0

2,82

57,9

32,7

9,4

69,5

12,0

14,0

4,5

2011

428.745,0

2,76

58,5

31,1

10,4

68,6

12,6

14,6

4,3

2012

436.078,0

2,70

59,4

29,8

10,9

69,3

12,0

14,5

4,2

2013

456.977,0

2,74

60,9

27,8

11,4

70,6

11,2

14,2

4,1

2014

.

.

.

.

.

.

.

.

.

1)  Werte sind teilweise revidiert und vorläufig oder geschätzt bzw. in der Vergleichbarkeit mit den Vorjahren eingeschränkt oder enthalten andere
Bereiche (siehe Originalveröffentlichung „Main Science and Technology Indicators 2015/2“).
2)  Nominale Ausgaben, umgerechnet in US-$-Kaufkraftparitäten.
3)  Einschließlich allgemeiner Hochschulforschungsmittel.
4)  PNP: Private Organisationen ohne Erwerbszweck.
5)  Durchführungsanteile des Wirtschaftssektors ohne FuE in Sozial- und Geisteswissenschaften.
6)  Ohne oder überwiegend ohne Ausgaben für Investitionen.
Quelle: OECD (Main Science and Technology Indicators 2015/2) und Berechnungen des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.3.1

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

108

Tab. 20 1/2: Staatlich finanzierte Ausgaben für Forschung und Entwicklung in ausgewählten Staaten
der Europäischen Union nach Forschungszielen
Mio. Euro
Forschungsziel1
2014 endgültiges SOLL2

Deutschland

Finnland

 

 

 

 

 

 

Frankreich

Irland

Niederlande

Italien

1.

Erforschung und Nutzung der irdischen Umwelt

440

27

125

2

479

25

2.

Umwelt

723

23

256

9

237

26

3.

Weltraumforschung und -nutzung

1.194

39

1.452

17

763

151

4.

Verkehr, Fernmeldewesen und andere
Infrastrukturen

372

34

718

3

106

84

5.

Energie

1.322

176

866

10

316

135

6.

Industrielle Produktion und Technologie

3.018

350

200

167

784

519

7.

Gesundheitsprojekte

1.331

95

1.087

43

785

223

8.

Landwirtschaft

741

95

353

98

261

155

9.

Bildungswesen

314

3

–

19

320

26

10.

Kultur, Erholung, Religion und Massenmedien

281

15

–

0

57

18

11.

Politische und soziale Systeme, Strukturen und
Prozesse

482

93

757

8

271

101

12.

Grundlagenforschung: Mit allgemeinen Hochschulforschungsmitteln (AHF) finanzierte FuE

10.474

579

3.784

123

3.568

2.575

13.

Grundlagenforschung: Aus anderen Quellen als
aus AHF finanzierte FuE

4.392

385

3.257

226

132

824

 

 

 

 

 

 

24.737

1.912

13.836

724

8.079

4.862

970

43

982

0

66

63

 

 

 

 

 

 

25.707

1.955

14.818

724

8.145

4.924

Zivile FuE-Ausgaben zusammen
14.

Verteidigung

Insgesamt

3

1)  Entsprechend der Systematik zur Analyse und zum Vergleich der wissenschaftlichen Programme und Haushalte (NABS 2007).
2)  Daten überwiegend vorläufig oder geschätzt (siehe Quelle).
3)  Für Deutschland einschließlich der globalen Minderausgabe des BMBF für FuE in Höhe von –346,3 Mio. Euro, die erst im IST auf die Forschungsziele 1 bis 12 aufgeteilt werden kann.
Quelle: Statistisches Amt der Europäischen Union (EUROSTAT, http://ec.europa.eu/eurostat/data/browse-statistics-by-theme)
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.3.2

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

109

Tab. 20 2/2: Staatlich finanzierte Ausgaben für Forschung und Entwicklung in ausgewählten Staaten
der Europäischen Union nach Forschungszielen
Mio. Euro
Forschungsziel1
2014 endgültiges SOLL2

Österreich

Vereinigtes
Königreich

Portugal

Schweden

Spanien

EU 28

 

 

 

 

 

 

1.

Erforschung und Nutzung der irdischen Umwelt

49

28

13

94

376

1.850

2.

Umwelt

51

63

69

172

357

2.286

3.

Weltraumforschung und -nutzung

19

7

63

272

527

4.877

4.

Verkehr, Fernmeldewesen und andere
Infrastrukturen

33

70

177

155

414

2.472

5.

Energie

59

37

153

186

303

3.901

6.

Industrielle Produktion und Technologie

387

103

98

395

416

7.989

7.

Gesundheitsprojekte

139

170

60

759

2.788

8.441

8.

Landwirtschaft

46

58

54

325

510

3.069

9.

Bildungswesen

45

53

6

107

46

1.206

10.

Kultur, Erholung, Religion und Massenmedien

7

42

5

36

226

940

11.

Politische und soziale Systeme, Strukturen und
Prozesse

31

44

94

71

180

2.427

12.

Grundlagenforschung: Mit allgemeinen Hochschulforschungsmitteln (AHF) finanzierte FuE

1.501

650

1.799

1.652

2.900

32.609

13.

Grundlagenforschung: Aus anderen Quellen als
aus AHF finanzierte FuE

369

297

805

1.057

1.630

16.344

 

 

 

 

 

 

2.736

1.621

3.477

5.282

10.673

88.410

0

5

136

79

1.931

4.418

 

 

 

 

 

 

2.736

1.626

3.613

5.360

12.603

92.828

Zivile FuE-Ausgaben zusammen
14.

Verteidigung

Insgesamt

3

1)  Entsprechend der Systematik zur Analyse und zum Vergleich der wissenschaftlichen Programme und Haushalte (NABS 2007).
2)  Daten überwiegend vorläufig oder geschätzt (siehe Quelle).
3)  Für Deutschland einschließlich der globalen Minderausgabe des BMBF für FuE in Höhe von –346,3 Mio. Euro, die erst im IST auf die Forschungsziele 1 bis 12 aufgeteilt werden kann.
Quelle: Statistisches Amt der Europäischen Union (EUROSTAT, http://ec.europa.eu/eurostat/data/browse-statistics-by-theme)
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.3.2

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

110

Tab. 21 1/4:	 Einnahmen und Ausgaben der Bundesrepublik Deutschland für technische ­
Forschung und Entwicklung nach Wirtschaftszweigen, Staatengruppen und Staaten
laut ­Zahlungsbilanzstatistik1
Mio. Euro
Ausgewählte Wirtschaftszweige

Alle Wirtschaftszweige

2009

2014

Einnahmen

Ausgaben

Saldo

Einnahmen

Ausgaben

Saldo

8.598

6.858

+1.740

15.540

12.006

+3.534

darunter:

 

 

 

 

 

 

Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

5

45

–41

7

78

–71

Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden

–

1

–1

1

8

–7

6.294

4.358

+1.936

10.859

7.806

+3.054

Verarbeitendes Gewerbe
darunter:

 

 

 

 

 

 

Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln, Getränkeherstellung und Tabakverarbeitung

34

16

+18

47

7

+40

Herstellung von Textilien und Bekleidung,
Holz-, Papier- und Druckerzeugnissen,
Vervielfältigung von bespielten Ton-,
Bild- und Datenträgern

0

4

–4

12

6

+6

Kokerei und Mineralölverarbeitung, Herstellung von chemischen und pharmazeutischen
Erzeugnissen sowie Gummi- und Kunststoffwaren

1.724

2.176

–451

2.687

3.577

–891

Metallerzeugung und -bearbeitung,
Herstellung von Metallerzeugnissen, Datenverarbeitungsgeräten etc., Maschinenbau

961

623

+338

1.694

1.218

+476

3.104

660

+2.444

5.315

1.805

+3.510

470

879

–408

1.105

1.192

–87

Energieversorgung

X

X

0

6

36

–30

Wasserversorgung; Abwasser- und
­Abfallentsorgung und Beseitigung ­
von Umweltverschmutzungen

3

3

0

0

1

–1

Baugewerbe

0

0

0

0

0

0

2.262

2.321

–59

4.666

4.077

+589

212

261

–49

698

969

–271

Verkehr und Lagerei

–

2

–2

1

13

–12

Gastgewerbe

–

1

–1

0

0

0

74

32

+42

1.096

1.710

–614

Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, sonstiger Fahrzeugbau
Übriges Verarbeitendes Gewerbe

Dienstleistungen insgesamt
Handel; Instandhaltung und Reparatur
von Kraftfahrzeugen

Information und Kommunikation

1)  Differenzen in den Summen durch Runden der Zahlen. X = aus Gründen der Geheimhaltung von Einzelangaben nicht ausgewiesen;
– = nichts vorhanden; 0 = weniger als die Hälfte von 1 in der letzten besetzten Stelle, jedoch mehr als nichts.
2)  Einschließlich Holding-Gesellschaften, die nicht an der Unternehmungsführung beteiligt sind.
3)  Ohne EU-Organisationen.
Quelle: Deutsche Bundesbank
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.3.4

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

111

Tab. 21 2/4:	 Einnahmen und Ausgaben der Bundesrepublik Deutschland für technische ­
Forschung und Entwicklung nach Wirtschaftszweigen, Staatengruppen und Staaten
laut ­Zahlungsbilanzstatistik1
Mio. Euro
Ausgewählte Wirtschaftszweige

Erbringung von Finanz- und
Versicherungsdienstleistungen

2009

2014

Einnahmen

Ausgaben

0

1

Saldo
-1

Einnahmen

Ausgaben

32

16

Saldo
+15

darunter:

 

 

 

 

 

 

Erbringung von Finanzdienstleistungen

–

1

–1

21

14

+7

–

–

–

–

–

–

Versicherungen, Rückversicherungen
und Pensionskassen (ohne Sozial­
versicherung)

0

–

0

0

0

0

Mit den Finanz- und Versicherungsdienstleistungen verbundene ­Tätigkeiten

–

–

–

11

2

+9

X

X

–1

1

0

+1

1.324

1.708

–384

2.335

1.088

+1.246

–

0

0

–

–

–

135

925

–790

245

204

+41

15

25

–9

45

15

+30

1.170

757

+413

2.024

857

+1.167

Werbung und Marktforschung

4

2

+2

–

2

–2

Sonstige freiberufliche, wissen­
schaftliche und technische Tätigkeiten;
Veterinärwesen

–

–

–

21

11

+10

336

89

+247

131

44

+87

Erziehung und Unterricht

15

7

+8

154

99

+55

Gesundheits- und Sozialwesen

darunter Beteiligungsgesellschaften2

Grundstücks- und Wohnungswesen
Erbringung von freiberuflichen,
­wissenschaftlichen und technischen
Dienstleistungen
Rechtsberatung, Wirtschaftsprüfung und
Steuerberatung, Buchführung
Verwaltung und Führung von Unter­
nehmen und Betrieben; Public-­
Relations- und Unternehmensberatung
Architektur- und Ingenieurbüros;
Technische, physikalische und chemische
Untersuchung
Forschung und Entwicklung

Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen
Dienstleistungen

82

24

+58

102

30

+72

Kunst, Unterhaltung und Erholung

X

X

0

0

–

0

Erbringung von sonstigen Dienstleistungen

7

6

+1

3

2

+1

Öffentliche Verwaltung, Verteidigung,
Sozialversicherung; Private Haushalte

212

189

+23

113

105

+8

Wirtschaftssektor oder Wirtschaftszweig
nicht zu ermitteln

30

127

–96

–

–

–

1)  Differenzen in den Summen durch Runden der Zahlen. X = aus Gründen der Geheimhaltung von Einzelangaben nicht ausgewiesen;
– = nichts vorhanden; 0 = weniger als die Hälfte von 1 in der letzten besetzten Stelle, jedoch mehr als nichts.
2)  Einschließlich Holding-Gesellschaften, die nicht an der Unternehmungsführung beteiligt sind.
3)  Ohne EU-Organisationen.
Quelle: Deutsche Bundesbank
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.3.4

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

112

Tab. 21 3/4:	 Einnahmen und Ausgaben der Bundesrepublik Deutschland für technische ­
Forschung und Entwicklung nach Wirtschaftszweigen, Staatengruppen und Staaten
laut ­Zahlungsbilanzstatistik1
Mio. Euro
Staatengruppe/Staat

Europa

EU-Staaten (28)
EWU-Mitgliedstaaten (19)
darunter:

2009

2014

Einnahmen

Ausgaben

4.385

4.036

3.457
1.869

Saldo

Einnahmen

Ausgaben

Saldo

+349

7.698

6.192

+1.506

3.442

+16

5.567

5.475

+92

2.510

–641

3.289

3.479

–190

 

 

 

 

 

 

Belgien

238

155

+83

599

191

+408

Finnland

13

44

–31

90

69

+21

678

839

–161

911

1.113

–202

8

23

–15

8

15

–8

Irland

29

61

–32

89

71

+18

Italien

200

296

–96

240

395

–156

4

10

–5

66

57

+9

Niederlande

298

226

+72

516

281

+235

Österreich

113

657

–544

292

967

–675

77

20

+57

146

20

+126

7

27

–19

8

25

–17

180

120

+60

277

190

+87

1.588

932

+656

2.278

1.996

+282

darunter:

 

 

 

 

 

 

Dänemark

45

75

–30

80

161

–81

Schweden

200

115

+85

227

119

+107

Vereinigtes Königreich

495

513

–18

637

1.194

–557

928

595

+333

2.130

716

+1.414

darunter:

 

 

 

 

 

 

Norwegen

15

58

–43

27

28

–1

Russische Föderation

21

82

–61

35

42

–7

870

404

+467

1.958

553

+1.405

15

24

–9

32

55

–23

 

 

 

 

 

 

16

27

–11

15

59

–43

Frankreich
Griechenland

Luxemburg

Portugal
Slowenien
Spanien

Andere EU-Staaten

Andere europäische Staaten

Schweiz
Türkei

Afrika

1)  Differenzen in den Summen durch Runden der Zahlen. X = aus Gründen der Geheimhaltung von Einzelangaben nicht ausgewiesen;
– = nichts vorhanden; 0 = weniger als die Hälfte von 1 in der letzten besetzten Stelle, jedoch mehr als nichts.
2)  Einschließlich Holding-Gesellschaften, die nicht an der Unternehmungsführung beteiligt sind.
3)  Ohne EU-Organisationen.
Quelle: Deutsche Bundesbank
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.3.4

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

113

Tab. 21 4/4:	 Einnahmen und Ausgaben der Bundesrepublik Deutschland für technische ­
Forschung und Entwicklung nach Wirtschaftszweigen, Staatengruppen und Staaten
laut ­Zahlungsbilanzstatistik1
Mio. Euro
Staatengruppe/Staat

2009

2014

Einnahmen

Ausgaben

2.967

2.005

Nordamerika

2.769

darunter:

 

Amerika

Kanada
Vereinigte Staaten

Zentralamerika
darunter:
Mexiko

Saldo

Einnahmen

Ausgaben

Saldo

+961

5.913

3.499

+2.414

1.910

+859

5.566

3.346

+2.220

 

 

 

 

 

40

194

–154

27

192

–165

2.729

1.716

+1.013

5.539

3.154

+2.385

157

14

+143

282

45

+237

 

 

 

 

 

 

126

11

+114

177

41

+136
 

Südamerika
darunter:
Argentinien

41

82

–41

65

109

–44

 

 

 

 

 

 

4

14

–9

2

13

–10

29

57

–28

60

64

–4

1

6

–5

1

8

–7

 

 

 

 

 

 

940

736

+203

1.698

2.205

–507

 

 

 

 

 

 

China

132

111

+21

568

731

–163

Japan

530

276

+254

555

301

+254

Korea

103

30

+73

139

108

+31

Taiwan

15

19

–3

26

40

–14

Brasilien
Chile

Asien
darunter:

 

 

 

 

 

 

14

52

–38

25

48

–23

darunter:

 

 

 

 

 

 

Australien

13

51

–38

25

40

–15

 

 

 

 

 

 

4

0

+4

–

0

0

272

1

+271

190

3

+188

8.598

6.858

+1.740

15.540

12.006

+3.534

Ozeanien und Polarregionen

Nicht ermittelte Staaten
Internationale Organisationen

3

Insgesamt

1)  Differenzen in den Summen durch Runden der Zahlen. X = aus Gründen der Geheimhaltung von Einzelangaben nicht ausgewiesen;
– = nichts vorhanden; 0 = weniger als die Hälfte von 1 in der letzten besetzten Stelle, jedoch mehr als nichts.
2)  Einschließlich Holding-Gesellschaften, die nicht an der Unternehmungsführung beteiligt sind.
3)  Ohne EU-Organisationen.
Quelle: Deutsche Bundesbank
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.3.4

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

114

Tab. 22:

Wissenschaftsausgaben der Bundesrepublik Deutschland1
Mio. Euro

Finanzierungsquellen

1995

2000

2005

2009

2010

2011

2012

2013

1.

Öffentliche Haushalte

 

 

 

 

 

 

 

 

1.1

Gebietskörperschaften

 

 

 

 

 

 

 

 

10.383

10.617

11.148

14.462

15.395

16.390

17.327

18.939

16.673

17.695

18.879

21.445

22.155

22.723

23.304

24.403

4.386

4.323

4.205

4.741

4.731

4.622

4.793

5.107

159

188

218

298

315

309

291

297

Summe 1.1

27.215

28.500

30.245

36.204

37.865

39.422

40.922

43.639

Wissenschaftliche Organisationen ohne Erwerbszweck5

1.007

1.408

1.750

2.187

2.237

2.432

2.531

2.691

Summe 1

28.222

29.908

31.995

38.391

40.102

41.854

43.453

46.330

4,6

5,0

5,1

5,4

5,6

5,4

5,6

5,9

 

 

 

 

 

 

 

 

a) Bund

2

3

b) Länder4
darunter ostdeutsche Länder und Berlin
c) Gemeinden (Gv.)

1.2

desgleichen in % des öffentlichen Gesamthaushalts6
2.

Wirtschaftssektor7

2.1

Gewerbliche Wirtschaft8

24.733

34.333

39.569

46.019

47.409

51.448

54.109

54.569

2.2

Stiftungen und Spenden

317

330

360

360

360

360

360

360

25.050

34.663

39.929

46.379

47.769

51.808

54.469

54.929

 

 

 

 

 

 

 

 

Summe 1 + 2

53.272

64.571

71.924

84.770

87.871

93.662

97.922

101.259

desgleichen in % des Bruttoinlandsprodukts (BIP)

2,8

3,1

3,1

3,4

3,4

3,5

3,6

3,8

9

Summe 2
3.

Öffentliche Haushalte und Wirtschaftssektor

1)  Ausgaben für Forschung, Entwicklung, akademische Lehre und sonstige FuE-verwandte Tätigkeiten.
2)  Länder, Gemeinden, wissenschaftliche Organisationen ohne Erwerbszweck bis 2011 IST, 2012 und 2013 vorläufiges IST; Bund bis 2013 IST.
3)  Abweichungen gegenüber Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes aufgrund eigener Erhebungen des BMBF. Abweichungen gegenüber früheren Veröffentlichungen aufgrund veränderter Berechnungsgrundlage.
4)  Die Wissenschaftsausgaben der Länder basieren auf den „Grundmitteln“, die sich durch Absetzung der unmittelbaren Einnahmen (insbesondere der Pflegesatzeinnahmen der Länder für die Krankenversorgung an Hochschulkliniken) von den Nettoausgaben ergeben.
5)  Durch Eigeneinnahmen finanzierte Ausgaben der überwiegend vom Staat geförderten Institute.
6)  Nettoausgaben ohne Sozialversicherung. Ab 2000 ohne Krankenhäuser und Hochschulkliniken mit kaufmännischem Rechnungswesen.
7)  Gerade Jahre geschätzt. Abweichend von früheren Veröffentlichungen ohne Stiftungen und Spenden.
8)  Daten aus Erhebungen der Stifterverband Wissenschaftsstatistik gGmbH; die von der Wirtschaft finanzierten Ausgaben beziehen sich auf die
internen FuE-Aufwendungen der Wirtschaft, hinzu kommen Mittel der Wirtschaft, die in andere Sektoren (z. B. Hochschulen, Ausland) fließen.
Durch Revision der Berechnungsweise sind die Daten nur eingeschränkt mit früheren Veröffentlichungen vergleichbar.
9)  Einschließlich VolkswagenStiftung (geschätzt). Daten ab 2000 mit Vorjahren nicht vergleichbar. Ab 2009 mangels aktueller Erhebung Daten
überrollt.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Statistisches Bundesamt, Stifterverband Wissenschaftsstatistik
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.4.1

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

Tab. 23:

115

Interne FuE-Aufwendungen des Wirtschaftssektors sowie Anteil der eigenfinanzierten
internen FuE-Aufwendungen nach der Wirtschaftsgliederung
Interne FuE-Ausgaben
Mio. Euro
2009

2012

insgesamt2

darunter
finanziert
vom Wirtschaftssektor3

131
13

2013

insgesamt2

darunter
finanziert
vom Wirtschaftssektor 3

insgesamt2

darunter
finanziert
vom Wirtschaftssektor3

121

138

-

144

130

12

11

-

15

13

38.712

36.430

46.333

-

46.049

42.723

Wirtschaftsgliederung1

A

01 – 03

Land- und Forstwirschaft, Fischerei

B

05 – 09

Bergbau, Steine und Erden

C

10 – 33

Verarbeitendes Gewerbe

10 – 12

Nahrungs- und Genussmittel

318

313

315

-

315

309

13 – 15

Textilien, Bekleidung, Leder

126

117

122

-

113

103

16 – 18

Holzwaren, Papier,
­Druckerzeugnisse

176

174

172

-

227

180

19

Kokerei, Mineralölverarbeitung

93

18

96

-

93

90

20

Chemische Industrie

3.198

3.111

3.496

-

3.347

3.139

21

Pharmazeutische Industrie

3.896

3.855

4.092

-

4.075

3.537

22

Gummi- und Kunststoffwaren

847

827

956

-

970

934

23

Glas, Keramik, Steine und Erden

288

240

286

-

292

229

24

Metallerzeugung und -bearbeitung

495

479

542

-

530

405

25

Metallerzeugnisse

712

639

753

-

743

622

26

DV-Geräte, elektronische und
optische Erzeugnisse

5.815

5.534

7.392

-

7.341

6.973

27

Elektrische Ausrüstungen

1.333

1.279

1.732

-

2.130

1.991

28

Maschinenbau

4.499

4.283

5.183

-

5.388

5.164

29

Kraftwagen und Kraftwagenteile

13.821

13.277

17.361

-

17.187

16.181

30

Sonstiger Fahrzeugbau

2.056

1.297

2.683

-

2.018

1.704

31 – 33

Sonstige Herstellung von Waren

1.039

987

1.154

-

1.279

1.162

D, E

35 – 39

Energie- und Wasserversorgung,
Entsorgung

216

206

186

-

209

185

F

41 – 43

Baugewerbe

69

59

71

-

80

67

J

58 – 63

Information und Kommunikation

2.564

2.228

3.175

-

3.170

2.794

K

64 – 66

Finanz- und Versicherungs­
dienstleistungen

335

333

265

-

290

290

M

69 – 75

Freiberufliche, wissenschaftliche
und technische Dienstleistungen

2.921

2.249

3.140

-

3.201

2.447

G – I, L, N – U

Restliche Abschnitte

313
 

Insgesamt

249
 

45.275

471
 

41.887

 

53.790

408
 

-

309
 

53.566

48.958

1)  Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008.
2)  Die internen FuE-Aufwendungen der Unternehmen in den ostdeutschen Ländern und Berlin sind Tabelle 24 zu entnehmen.
3)  Durch unterschiedliche Erhebungskonzepte sind Abweichungen zu den Angaben in Tabelle 1 möglich. In geraden Jahren steht diese Information nicht zur Verfügung.
Quelle: Stifterverband Wissenschaftsstatistik
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.5.1

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

116

Tab. 24 1/4: Beschäftigte, Umsatz und interne FuE-Aufwendungen der Unternehmen nach der
Wirtschaftsgliederung und nach Beschäftigtengrößenklassen1
 
 
 
Wirtschaftsgliederung2
 
 
 

2009
interne FuE-Ausgaben

 
 
­­Be­­­schäftigte3
 
 

Umsatz3

Tausend

 
 insgesamt
 
 

je
Beschäftigten
 

 
Anteil
am
Umsatz
 

nachrichtlich:
in den ost­­­deutschen Ländern
und Berlin
insgesamt

Mio. Euro

Mio. Euro

Tsd. Euro

in %

Mio. Euro

5

1.030

131

26,2

12,7

31

31

15.284

13

0,4

0,1

1

3.147

903.031

38.711

12,3

4,3

2.158

A

01 – 03

Land- und Forstwirschaft, Fischerei

B

05 – 09

Bergbau, Steine und Erden

C

10 – 33

Verarbeitendes Gewerbe

10 – 12

Nahrungs- und Genussmittel

120

48.784

318

2,7

0,7

19

13 – 15

Textilien, Bekleidung, Leder

29

5.914

126

4,3

2,1

22

16 – 18

Holzwaren, Papier, Druckerzeugnisse

56

15.074

176

3,1

1,2

29

19

Kokerei, Mineralölverarbeitung

9

38.975

93

10,3

0,2

1

20

Chemische Industrie

246

84.595

3.198

13,0

3,8

114

21

Pharmazeutische Industrie

114

42.812

3.896

34,2

9,1

312

22

Gummi- und Kunststoffwaren

144

29.690

847

5,9

2,9

26

23

Glas, Keramik, Steine und Erden

68

13.021

288

4,2

2,2

29

24

Metallerzeugung und -bearbeitung

152

52.279

495

3,3

0,9

26

25

Metallerzeugnisse

187

34.266

712

3,8

2,1

66

26

DV-Geräte, elektronische und
­optische Erzeugnisse

382

75.357

5.815

15,2

7,7

743

27

Elektrische Ausrüstungen

161

33.294

1.333

8,3

4,0

63

28

Maschinenbau

551

116.632

4.499

8,2

3,9

340

29

Kraftwagen und Kraftwagenteile

718

263.035

13.821

19,2

5,3

147

30

Sonstiger Fahrzeugbau

104

26.741

2.056

19,8

7,7

51

31 – 33

Sonstige Herstellung von Waren

105

22.562

1.039

9,9

4,6

169

D, E

35 – 39

Energie- und Wasserversorgung,
Entsorgung

148

139.235

216

1,5

0,2

35

F

41 – 43

Baugewerbe

71

13.124

69

1,0

0,5

28

J

58 – 63

Information und Kommunikation

229

50.241

2.564

11,2

5,1

483

K

64 – 66

Finanz- und Versicherungsdienstleistungen

72

57.671

335

4,7

0,6

0

M

69 – 75

Freiberufliche, wissenschaftliche
und technische Dienstleistungen

196

27.224

2.629

13,4

9,7

622

Restliche Abschnitte

160

72.022

313

2,0

0,4

49

 

 

 

 

 

 

4.058

1.278.862

44.983

11,1

3,5

3.408

G – I, L, N – U

Insgesamt

1)  Ohne Institutionen für Gemeinschaftsforschung und experimentelle Entwicklung.
2)  Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008.
3)  Beschäftigte und Umsatz der Unternehmen mit (internen und/oder externen) FuE-Ausgaben.
Quelle: Stifterverband Wissenschaftsstatistik
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.5.2

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

117

Tab. 24 2/4: Beschäftigte, Umsatz und interne FuE-Aufwendungen der Unternehmen nach der
Wirtschaftsgliederung und nach Beschäftigtengrößenklassen1
2009
 
 
 
Beschäftigtengrößenklasse
 
 
 

interne FuE-Ausgaben

 
 
Beschäftigte3
 
 

Umsatz3

Tausend

unter 100

 
 insgesamt
 
 

je
Beschäftigten
 

 
Anteil
am
Umsatz
 

nachrichtlich:
in den ostdeutschen Ländern
und Berlin
insgesamt

Mio. Euro

Mio. Euro

Tsd. Euro

in %

Mio. Euro

232

38.316

2.372

10,2

6,2

816

100 bis 249

315

64.063

2.335

7,4

3,6

458

250 bis 499

337

81.129

2.330

6,9

2,9

180

884

183.508

7.037

8,0

3,8

1.454

500 bis 999

348

99.355

2.688

7,7

2,7

262

1.000 bis 1.999

430

119.763

4.101

9,5

3,4

131

2.000 bis 4.999

505

168.463

5.766

11,4

3,4

479

5.000 bis 9.999

387

180.942

5.640

14,6

3,1

123

1.505

526.831

19.751

13,1

3,7

959

3.175

1.095.354

37.946

11,1

3,2

1.954

 

 

 

 

 

 

4.058

1.278.862

44.983

11,1

3,5

3.408

Unternehmen mit Beschäftigten

zusammen

10.000 und mehr
zusammen

Insgesamt

1)  Ohne Institutionen für Gemeinschaftsforschung und experimentelle Entwicklung.
2)  Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008.
3)  Beschäftigte und Umsatz der Unternehmen mit (internen und/oder externen) FuE-Ausgaben.
Quelle: Stifterverband Wissenschaftsstatistik
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.5.2

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

118

Tab. 24 3/4: Beschäftigte, Umsatz und interne FuE-Aufwendungen der Unternehmen nach der
Wirtschaftsgliederung und nach Beschäftigtengrößenklassen1
 
 
 
Wirtschaftsgliederung2
 
 
 

2013
interne FuE-Ausgaben

 
 
Beschäftigte3
 
 

Umsatz3

Tausend

 
 insgesamt
 
 

je
Beschäftigten
 

 
Anteil
am
Umsatz
 

nachrichtlich:
in den ostdeutschen Ländern
und Berlin
insgesamt

Mio. Euro

Mio. Euro

Tsd. Euro

in %

Mio. Euro

6

1.903

144

24,0

7,6

20

21

4.187

15

0,7

0,4

2

3.253

1.097.832

46.049

14,2

4,2

2.716

A

01 – 03

Land- und Forstwirschaft, Fischerei

B

05 – 09

Bergbau, Steine und Erden

C

10 – 33

Verarbeitendes Gewerbe

10 – 12

Nahrungs- und Genussmittel

112

45.153

315

2,8

0,7

14

13 – 15

Textilien, Bekleidung, Leder

28

6.532

113

4,0

1,7

19

16 – 18

Holzwaren, Papier, Druckerzeugnisse

53

15.559

227

4,3

1,5

38

19

Kokerei, Mineralölverarbeitung

7

38.373

94

13,4

0,2

0

20

Chemische Industrie

239

115.466

3.346

14,0

2,9

97

21

Pharmazeutische Industrie

117

43.302

4.075

34,8

9,4

647

22

Gummi- und Kunststoffwaren

146

33.748

970

6,6

2,9

28

23

Glas, Keramik, Steine und Erden

72

15.183

292

4,1

1,9

29

24

Metallerzeugung und -bearbeitung

160

75.017

530

3,3

0,7

16

25

Metallerzeugnisse

186

37.328

743

4,0

2,0

69

26

DV-Geräte, elektronische und
optische Erzeugnisse

378

86.346

7.342

19,4

8,5

858

27

Elektrische Ausrüstungen

203

44.370

2.130

10,5

4,8

75

28

Maschinenbau

609

147.779

5.388

8,8

3,6

302

29

Kraftwagen und Kraftwagenteile

733

335.826

17.187

23,4

5,1

152

30

Sonstiger Fahrzeugbau

87

28.005

2.018

23,2

7,2

157

31-33

Sonstige Herstellung von Waren

124

29.845

1.279

10,3

4,3

213

D, E

35 – 39

Energie- und Wasserversorgung,
Entsorgung

151

231.366

209

1,4

0,1

27

F

41 – 43

Baugewerbe

69

14.935

80

1,2

0,5

22

J

58 – 63

Information und Kommunikation

251

54.603

3.170

12,6

5,8

530

K

64 – 66

Finanz- und Versicherungs­
dienstleistungen

83

231.208

290

3,5

0,1

0

M

69 – 75

Freiberufliche, wissenschaftliche
und technische Dienstleistungen

234

64.636

2.930

12,5

4,5

636

Restliche Abschnitte

954

268.126

408

0,4

0,2

41

 

 

 

 

 

 

5.022

1.968.795

53.296

10,6

2,7

3.993

G – I, L, N – U

Insgesamt

1)  Ohne Institutionen für Gemeinschaftsforschung und experimentelle Entwicklung.
2)  Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008.
3)  Beschäftigte und Umsatz der Unternehmen mit (internen und/oder externen) FuE-Ausgaben.
Quelle: Stifterverband Wissenschaftsstatistik
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.5.2

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

119

Tab. 24 4/4: Beschäftigte, Umsatz und interne FuE-Aufwendungen der Unternehmen nach der
Wirtschaftsgliederung und nach Beschäftigtengrößenklassen1
2013
 
 
 
Beschäftigtengrößenklasse
 
 
 

interne FuE-Ausgaben

 
 
Beschäftigte3
 
 

Umsatz3

Tausend

unter 100

 
 insgesamt
 
 

je
Beschäftigten
 

 
Anteil
am
Umsatz
 

nachrichtlich:
in den ostdeutschen Ländern
und Berlin
insgesamt

Mio. Euro

Mio. Euro

Tsd. Euro

in %

Mio. Euro

268

57.487

2.860

10,7

5,0

863

100 bis 249

304

65.429

2.098

6,9

3,2

367

250 bis 499

318

83.659

2.611

8,2

3,1

221

890

206.575

7.569

8,5

3,7

1.451

500 bis 999

394

130.792

3.215

8,2

2,5

192

1.000 bis 1.999

458

144.365

5.222

11,4

3,6

433

2.000 bis 4.999

569

279.451

6.480

11,4

2,3

452

5.000 bis 9.999

402

152.761

5.051

12,6

3,3

84

2.310

1.054.853

25.760

11,2

2,4

1.381

4.133

1.762.222

45.728

11,1

2,6

2.541

 

 

 

 

 

 

5.023

1.968.795

53.296

10,6

2,7

3.993

Unternehmen mit Beschäftigten

zusammen

10.000 und mehr
zusammen

Insgesamt

1)  Ohne Institutionen für Gemeinschaftsforschung und experimentelle Entwicklung.
2)  Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008.
3)  Beschäftigte und Umsatz der Unternehmen mit (internen und/oder externen) FuE-Ausgaben.
Quelle: Stifterverband Wissenschaftsstatistik
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.5.2

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

120

Tab. 25:	

Regionale Aufteilung der internen FuE-Aufwendungen des Wirtschaftssektors
auf Sitzländer der Forschungsstätten1, 2
Durchführung von FuE

Land

2005
Mio. Euro

Baden-Württemberg

2009
in %

Mio. Euro

2011
in %

Mio. Euro

2013
in %

Mio. Euro

in %

10.966

28,4

12.995

28,7

15.698

30,7

14.312

26,7

Bayern

9.201

23,8

10.056

22,2

11.008

21,6

10.629

19,8

Berlin

1.473

3,8

1.365

3,0

1.402

2,7

1.271

2,4

Brandenburg

140

0,4

186

0,4

308

0,6

199

0,4

Bremen

225

0,6

243

0,5

269

0,5

234

0,4

Hamburg

934

2,4

1.075

2,4

1.181

2,3

1.248

2,3

4.236

11,0

5.173

11,4

5.319

10,4

4.225

7,9

97

0,3

196

0,4

242

0,5

111

0,2

Niedersachsen

2.871

7,4

3.646

8,1

4.420

8,7

4.321

8,1

Nordrhein-Westfalen

5.376

13,9

6.429

14,2

6.950

13,6

5.954

11,1

Rheinland-Pfalz

1.186

3,1

1.572

3,5

1.673

3,3

1.720

3,2

Saarland

90

0,2

144

0,3

169

0,3

118

0,2

Sachsen

915

2,4

1.090

2,4

1.198

2,3

557

1,0

Sachsen-Anhalt

161

0,4

215

0,5

220

0,4

154

0,3

Schleswig-Holstein

356

0,9

413

0,9

521

1,0

571

1,1

Thüringen

424

1,1

477

1,1

500

1,0

423

0,8

 

 

 

 

 

 

 

 

38.651

100,0

45.275

100,0

51.077

100,0

53.566

100,0

3.210

8,3

3.529

7,8

3.869

7,6

2.715

5,1

Hessen
Mecklenburg-Vorpommern

Insgesamt
darunter
ostdeutsche Länder
und Berlin

1)  Schätzung aufgrund der Verteilung des FuE-Personals auf Forschungsstätten.
2)  Alle zur Durchführung von FuE im Wirtschaftssektor verwendeten Mittel, unabhängig von ihrer Finanzierungsquelle.
Quelle: Stifterverband Wissenschaftsstatistik
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.5.3

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

121

Tab. 26 1/2: Ausgaben der Hochschulen für Lehre und Forschung nach Hochschularten1
 
 
Hochschulart
 
 
Universitäten und
Gesamthochschulen
(ohne medizinische
Einrichtungen),
Pädagogische, Theo­
logische und Kunst­
hochschulen

Mio. Euro
 
 
Jahr
(IST)
  

Zentrale
Einrichtungen

Naturwissenschaften

Ingenieurwissenschaften

Medizin,
GesundAgrarwisheitswissen- senschaften
schaften2

Geistesund Sozialwissenschaften

12.794,4

4.003,4

3.338,0

1.955,8

–

487,4

3.009,9

2005

14.212,4

5.661,3

3.218,8

1.938,3

–

424,4

2.969,6

2008

16.601,5

5.762,0

4.062,6

2.275,9

0,4

548,5

3.952,1

2009

17.631,4

6.376,1

4.227,7

2.484,3

0,8

393,4

4.149,0

2010

18.541,7

6.544,7

4.481,2

2.668,8

0,8

418,4

4.427,8

2011

19.669,5

7.079,4

4.720,7

2.753,7

1,6

393,4

4.720,7

2012

20.100,8

7.234,7

4.824,2

2.814,1

1,6

402,0

4.824,2

2013

20.608,5

7.417,4

4.946,0

2.885,2

1,7

412,2

4.946,0

 

 

 

 

 

 

 

2000

4.450,2

–

–

–

4.450,2

–

–

2005

3.952,6

–

–

–

3.952,6

–

–

2008

4.893,3

–

–

–

4.893,3

–

–

2009

4.696,3

–

–

–

4.696,3

–

–

2010

4.998,3

–

–

–

4.998,3

–

–

2011

5.242,2

–

–

–

5.242,2

–

–

2012

5.206,2

–

–

–

5.206,2

–

–

2013

4.983,1

–

–

–

4.983,1

–

–

 

 

 

 

 

 

 

2000

2.674,1

995,4

142,7

813,7

–

68,1

654,2

2005

3.403,4

1.438,6

221,6

897,9

8,4

81,6

755,3

2008

3.986,4

1.467,5

270,6

1.010,9

16,2

92,6

1.128,7

2009

4.544,4

1.871,7

275,1

1.114,2

27,0

99,0

1.157,4

2010

4.907,7

1.963,7

311,4

1.215,8

34,7

107,5

1.274,8

2011

5.314,5

1.942,2

352,9

1.342,0

46,0

125,6

1.505,8

2012

5.631,8

2.036,2

384,3

1.420,7

54,3

125,9

1.610,5

2013

6.081,8

2.199,0

415,0

1.534,2

58,6

136,0

1.739,1

 
Fach- und Verwaltungsfachhochschulen

davon

2000

 
Medizinische
Einrichtungen3, 4

 Ausgaben
der
Hochschulen
insgesamt 

1)  Ausgaben der Hochschulen, bereinigt um Einnahmen für Nicht-Lehr- und -Forschungstätigkeiten (z. B. für Krankenbehandlung in Hochschulkliniken), berechnet auf der Basis der Hochschulfinanzstatistik.
2)  Einschließlich zentraler Einrichtungen der Hochschulkliniken.
3)  Hochschulkliniken einschließlich Fächergruppe Humanmedizin der Universitäten und Gesamthochschulen.
4)  Brüche in Zeitreihen aufgrund von Umstrukturierungen und der Umstellung von kameralistischem auf das kaufmännische Rechnungswesen.
5)  Ohne Zuschläge für Beamtenversorgung, Stipendienmittel für die (Post-) Graduiertenförderung und nicht erfasste Mittel der Deutschen
Forschungsgemeinschaft.
6)  Die FuE-Ausgaben wurden nach dem zwischen der Kultusministerkonferenz, dem Wissenschaftsrat, dem Bundesministerium für Bildung und
Forschung und dem Statistischen Bundesamt vereinbarten Verfahren berechnet (FuE-Koeffizienten). Dabei werden die Ausgaben der zentralen
Einrichtungen auf die Fächergruppen umgelegt, ein Zuschlag für die Beamtenversorgung, nachgewiesene, aber nicht über die Hochschule
abgerechnete Drittmittel usw. einbezogen; Stipendienmittel für die (Post-)Graduiertenförderung sind enthalten.
7)  Nicht auf die Fächergruppen umgelegte Zusetzungen sind in den FuE-Ausgaben enthalten.
Quelle: Statistisches Bundesamt
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.6.1

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

122

Tab. 26 2/2: Ausgaben der Hochschulen für Lehre und Forschung nach Hochschularten1
 
 
Hochschulart
 
 
Hochschulen insgesamt5

darunter FuE-­
Ausgaben6, 7

Mio. Euro
 
 
Jahr
(IST)
  

Ausgaben
der
Hochschulen
insgesamt 

davon
Zentrale
Einrichtungen

Naturwissenschaften

Ingenieurwissenschaften

Medizin,
GesundAgrarwisheitswissen- senschaften
schaften2

Geistesund Sozialwissenschaften

2000

19.918,7

4.998,8

3.480,7

2.769,5

4.450,2

555,5

3.664,1

2005

21.568,4

7.099,9

3.440,4

2.836,2

3.961,0

506,0

3.724,9

2008

25.481,2

7.229,5

4.333,2

3.286,8

4.909,5

641,1

5.080,8

2009

26.872,1

8.247,8

4.502,8

3.598,5

4.723,3

492,4

5.306,4

2010

28.447,7

8.508,4

4.792,6

3.884,6

5.033,0

525,9

5.702,6

2011

30.226,1

9.021,6

5.073,5

4.095,7

5.289,8

519,0

6.226,5

2012

30.938,8

9.270,9

5.208,5

4.234,8

5.262,1

527,9

6.434,7

2013

31.673,4

9.616,3

5.361,0

4.419,4

5.043,4

548,1

6.685,2

 

 

 

 

 

 

 

 

2000

8.352,3

–

2.365,6

1.619,1

2.304,5

270,7

1.792,4

2005

9.361,0

–

2.497,0

2.156,7

2.428,8

261,8

2.016,8

2008

11.174,7

–

3.220,5

2.070,7

3.049,8

308,1

2.525,6

2009

11.871,4

–

3.465,9

2.275,5

3.115,1

321,8

2.693,0

2010

12.731,5

–

3.698,4

2.509,3

3.279,1

344,8

2.900,0

2011

13.517,6

–

3.953,6

2.717,7

3.468,5

332,4

3.045,4

2012

13.979,7

–

4.095,1

2.801,0

3.554,7

346,1

3.182,8

2013

14.301,7

–

4.216,4

2.967,0

3.424,3

359,0

3.335,1

1)  Ausgaben der Hochschulen, bereinigt um Einnahmen für Nicht-Lehr- und -Forschungstätigkeiten (z. B. für Krankenbehandlung in Hochschulkliniken), berechnet auf der Basis der Hochschulfinanzstatistik.
2)  Einschließlich zentraler Einrichtungen der Hochschulkliniken.
3)  Hochschulkliniken einschließlich Fächergruppe Humanmedizin der Universitäten und Gesamthochschulen.
4)  Brüche in Zeitreihen aufgrund von Umstrukturierungen und der Umstellung von kameralistischem auf das kaufmännische Rechnungswesen.
5)  Ohne Zuschläge für Beamtenversorgung, Stipendienmittel für die (Post-) Graduiertenförderung und nicht erfasste Mittel der Deutschen
Forschungsgemeinschaft.
6)  Die FuE-Ausgaben wurden nach dem zwischen der Kultusministerkonferenz, dem Wissenschaftsrat, dem Bundesministerium für Bildung und
Forschung und dem Statistischen Bundesamt vereinbarten Verfahren berechnet (FuE-Koeffizienten). Dabei werden die Ausgaben der zentralen
Einrichtungen auf die Fächergruppen umgelegt, ein Zuschlag für die Beamtenversorgung, nachgewiesene, aber nicht über die Hochschule
abgerechnete Drittmittel usw. einbezogen; Stipendienmittel für die (Post-)Graduiertenförderung sind enthalten.
7)  Nicht auf die Fächergruppen umgelegte Zusetzungen sind in den FuE-Ausgaben enthalten.
Quelle: Statistisches Bundesamt
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.6.1

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

Tab. 27:

123

Ausgaben der Hochschulen für Forschung und Entwicklung
Jahr

Mrd. Euro
FuE-Ausgaben insgesamt

darunter Drittmittel

1995

7,4

2,1

1996

7,7

2,3

1997

7,7

2,4

1998

7,8

2,5

1999

8,1

2,6

2000

8,4

2,8

2001

8,8

3,1

2002

9,3

3,3

2003

9,4

3,4

2004

9,2

3,5

2005

9,4

3,7

2006

9,7

3,8

2007

9,9

4,3

2008

11,2

4,9

2009

11,9

5,5

2010

12,7

5,9

2011

13,5

6,4

2012

14,0

6,8

2013

14,3

7,1

Quelle: Statistisches Bundesamt
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.6.2

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

124

Tab. 28:

Regionale Aufteilung der FuE-Ausgaben der Hochschulen1
Durchführung von FuE

Land

2000
Mio. Euro

2009
in %

Mio. Euro

2012
in %

Mio. Euro

2013
in %

Mio. Euro

in %

Baden-Württemberg

1.212,4

14,5

1.857,3

15,6

2.222,0

15,9

2.187,4

15,3

Bayern

1.293,3

15,5

1.780,2

15,0

2.107,0

15,1

2.186,1

15,3

Berlin

657,7

7,9

855,3

7,2

948,1

6,8

955,2

6,7

Brandenburg

115,1

1,4

177,4

1,5

210,9

1,5

222,9

1,6

Bremen

111,6

1,3

190,2

1,6

210,2

1,5

212,5

1,5

Hamburg

266,3

3,2

446,9

3,8

500,9

3,6

515,6

3,6

Hessen

583,9

7,0

862,0

7,3

1.075,4

7,7

1.020,2

7,1

Mecklenburg-Vorpommern

148,5

1,8

182,4

1,5

248,5

1,8

240,7

1,7

Niedersachsen

707,7

8,5

1.041,2

8,8

1.209,5

8,7

1.293,2

9,0

1.732,0

20,7

2.571,4

21,7

2.922,8

20,9

3.019,9

21,1

Rheinland-Pfalz

315,1

3,8

408,7

3,4

505,9

3,6

531,9

3,7

Saarland

108,9

1,3

108,7

0,9

156,0

1,1

150,0

1,0

Sachsen

471,3

5,6

638,8

5,4

776,1

5,6

862,1

6,0

Sachsen-Anhalt

233,8

2,8

220,5

1,9

258,6

1,8

279,4

2,0

Schleswig-Holstein

196,3

2,4

260,9

2,2

297,3

2,1

289,4

2,0

Thüringen

198,4

2,4

269,4

2,3

330,6

2,4

335,2

2,3

 

 

 

 

 

 

 

 

8.352,3

100,0

11.871,4

100,0

13.979,7

100,0

14.301,7

100,0

1.824,8

21,8

2.343,8

19,7

2.772,7

19,8

2.895,6

20,2

Nordrhein-Westfalen

Länder zusammen

darunter ostdeutsche
Länder und Berlin

1)  Einschließlich der Stipendienmittel für die (Post-) Graduiertenförderung.
Quelle: Statistisches Bundesamt
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.6.3

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

125

Tab. 29 1/4: Ausgaben der wissenschaftlichen Einrichtungen außerhalb der Hochschulen
		
nach Wissenschaftszweigen
Mio. Euro
Art der Einrichtung

1.

2.

3.

4.

Einrichtungen der
Helmholtz-Gemeinschaft
(100% FuE)

Max-Planck-Institute1
(100% FuE)

Fraunhofer-Institute
(100% FuE)

Einrichtungen der
Leibniz-Gemeinschaft

darunter FuE-Ausgaben

Jahr
(IST)

 
Ausgaben
insgesamt
 

Naturwissenschaften

Ingenieurwissenschaften

davon
 
Medizin
 

Agrarwissenschaften

Geistes- und
Sozialwissenschaften

2008

2.993

1.707

979

284

x

x

2009

3.113

1.640

1.059

390

x

x

2010

3.208

1.681

1.081

415

x

x

2011

3.524

1.930

1.103

457

x

x

2012

3.751

2.128

1.078

514

x

x

2013

4.012

2.262

1.202

519

x

x

2008

1.561

1.307

x

51

x

184

2009

1.534

1.257

x

60

x

188

2010

1.537

1.276

x

60

x

177

2011

1.600

1.326

x

64

x

192

2012

1.656

1.369

x

70

x

198

2013

1.695

1.401

18

73

4

198

2008

1.401

330

969

45

x

x

2009

1.563

365

1.040

69

16

73

2010

1.625

471

1.033

x

19

x

2011

1.833

575

1.129

74

x

x

2012

1.889

604

1.144

x

22

x

2013

2.010

666

1.163

107

13

60

2008

1.162

664

116

85

62

235

2009

1.300

750

124

113

47

267

2010

1.359

772

132

127

52

275

2011

1.346

733

141

118

53

300

2012

1.346

700

130

130

62

323

2013

1.414

762

140

x

x

318

2008

1.018

607

80

76

60

194

2009

1.141

687

82

103

45

224

2010

1.209

720

91

118

51

229

2011

1.175

670

94

110

52

250

2012

1.180

651

93

122

61

254

2013

1.272

705

118

x

x

264

x = Aus Gründen der Vertraulichkeit nicht ausgewiesen, aber in der Gesamtsumme vorhanden.
1)  Einschließlich rechtlich selbstständiger Institute.
2)  Einschließlich Akademien.
Quelle: Statistisches Bundesamt
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.6.5

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

126

Tab. 29 2/4: Ausgaben der wissenschaftlichen Einrichtungen außerhalb der Hochschulen
		
nach Wissenschaftszweigen
Mio. Euro
Art der Einrichtung

5.

Öffentliche Einrichtungen
(ohne Bibliotheken, Archive,
Museen; ohne Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft)

darunter FuE-Ausgaben

6.

Wissenschaftliche Bibliotheken, Archive und Museen
(ohne Einrichtungen der
Leibniz-Gemeinschaft)

darunter FuE-Ausgaben

7.

Sonstige Forschungseinrichtungen2

darunter FuE-Ausgaben

davon
 
Medizin
 

Jahr
(IST)

 
Ausgaben
insgesamt
 

2008

2.524

892

554

317

493

268

2009

2.834

912

725

398

645

154

2010

2.806

920

733

366

592

194

2011

2.888

975

743

395

578

197

2012

3.099

1.046

790

444

607

213

2013

3.121

1.064

833

435

569

220

2008

924

250

105

107

358

105

2009

1.117

267

146

133

457

113

2010

1.176

284

157

140

476

119

2011

1.206

303

163

170

453

117

2012

1.280

321

174

184

473

128

2013

1.249

306

204

180

434

126

2008

1.017

62

21

10

6

917

2009

1.020

63

22

11

7

918

2010

1.097

81

22

11

7

977

2011

1.090

85

17

9

6

973

2012

1.104

68

11

9

6

1.009

2013

1.113

69

11

10

6

1.015

2008

370

29

7

1

1

333

2009

356

23

7

1

1

323

2010

412

40

7

1

1

363

2011

402

43

3

1

1

355

2012

407

27

1

1

1

377

2013

441

38

1

1

1

400

2008

1.296

388

418

44

33

413

2009

1.332

410

407

40

40

434

2010

1.368

421

411

40

46

449

2011

1.417

461

400

40

48

411

2012

1.364

409

411

56

51

437

2013

1.385

417

426

51

49

441

2008

1.080

344

364

41

24

307

2009

1.109

364

352

36

30

177

2010

1.187

374

373

36

34

370

2011

1.234

411

358

36

38

334

2012

1.177

358

364

51

40

365

2013

1.183

363

368

45

42

365

Naturwissenschaften

Ingenieurwissenschaften

x = Aus Gründen der Vertraulichkeit nicht ausgewiesen, aber in der Gesamtsumme vorhanden.
1)  Einschließlich rechtlich selbstständiger Institute.
2)  Einschließlich Akademien.
Quelle: Statistisches Bundesamt
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.6.5

Agrarwissenschaften

Geistes- und
Sozialwissenschaften

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

127

Tab. 29 3/4: Ausgaben der wissenschaftlichen Einrichtungen außerhalb der Hochschulen
		
nach Wissenschaftszweigen
Mio. Euro
davon
 
Medizin
 

Art der Einrichtung

Jahr
(IST)

 
Ausgaben
insgesamt
 

8.

2008

11.953

5.351

3.074

836

635

2.057

2009

12.695

5.395

3.398

1.081

768

2.052

2010

12.999

5.623

3.426

1.092

730

2.129

2011

13.697

6.084

3.549

1.156

716

2.191

2012

14.209

6.325

3.579

1.306

762

2.239

2013

14.751

6.640

3.795

1.329

711

2.275

2008

3.657

1.611

772

247

260

767

2009

3.987

1.705

965

302

308

707

2010

4.043

1.766

943

328

273

734

2011

4.258

1.907

956

370

255

770

2012

4.335

1.907

969

397

282

780

2013

4.421

1.975

973

424

266

783

2008

9.346

4.574

2.521

605

484

1.163

2009

9.932

4.604

2.708

792

563

1.265

2010

10.354

4.847

2.757

843

594

1.314

2011

10.974

5.257

2.866

911

574

1.366

2012

11.341

5.458

2.869

1.023

610

1.380

2013

11.862

5.740

3.075

1.049

562

1.436

2008

2.738

1.394

619

173

194

360

2009

2.982

1.471

723

223

196

370

2010

3.163

1.542

736

272

232

381

2011

3.357

1.667

767

312

206

404

2012

3.397

1.651

774

328

236

408

2013

3.486

1.720

773

359

216

417

Insgesamt

darunter ostdeutsche
Länder und Berlin

darunter FuE-Ausgaben

darunter ostdeutsche
Länder und Berlin

nachrichtlich:
Bundeseinrichtungen
mit FuE-Aufgaben

darunter FuE-Ausgaben

 

Naturwissenschaften

Ingenieurwissenschaften

Agrarwissenschaften

Geistes- und
Sozialwissenschaften

 

 

 

 

 

 

2008

1.964

784

431

317

240

192

2009

2.295

816

689

399

315

76

2010

2.357

822

697

367

342

129

2011

2.438

881

706

395

324

131

2012

2.644

952

753

x

347

x

2013

2.662

969

x

435

331

x

2008

694

227

92

107

207

61

2009

860

246

136

133

278

67

2010

940

262

148

140

306

84

2011

969

282

153

170

281

83

2012

1.047

305

164

x

300

x

2013

1.046

292

x

180

293

x

x = Aus Gründen der Vertraulichkeit nicht ausgewiesen, aber in der Gesamtsumme vorhanden.
1)  Einschließlich rechtlich selbstständiger Institute.
2)  Einschließlich Akademien.
Quelle: Statistisches Bundesamt
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.6.5

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

128

Tab. 29 4/4: Ausgaben der wissenschaftlichen Einrichtungen außerhalb der Hochschulen
		
nach Wissenschaftszweigen
Mio. Euro
Art der Einrichtung

Landes- und kommunale
Einrichtungen mit
FuE-Aufgaben
(einschl. Einrichtungen
der Leibniz-Gemeinschaft)

darunter FuE-Ausgaben

Institute an Hochschulen

darunter FuE-Ausgaben

davon

Jahr
(IST)

 
Ausgaben
insgesamt
 

2008

582

124

124

0

253

82

2009

611

134

46

13

330

88

2010

521

137

46

13

251

75

2011

463

100

37

0

254

72

2012

485

115

37

0

260

74

2013

491

118

58

0

238

77

2008

252

38

13

0

151

50

2009

294

46

11

4

179

53

2010

274

47

11

4

170

42

2011

251

27

10

0

173

41

2012

262

37

10

0

173

42

2013

234

36

12

0

141

45

2008

599

236

196

53

12

102

2009

601

252

177

57

8

107

2010

680

295

206

60

8

110

2011

594

228

187

55

9

114

2012

599

230

191

57

10

111

2013

677

251

232

42

9

142

2008

492

203

157

52

7

71

2009

495

218

139

55

7

77

2010

576

263

171

58

7

77

2011

489

197

150

54

8

81

2012

499

197

153

57

9

83

2013

552

211

187

41

8

105

Naturwissenschaften

Ingenieurwissenschaften

x = Aus Gründen der Vertraulichkeit nicht ausgewiesen, aber in der Gesamtsumme vorhanden.
1)  Einschließlich rechtlich selbstständiger Institute.
2)  Einschließlich Akademien.
Quelle: Statistisches Bundesamt
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.6.5

 
Medizin
 

Agrarwissenschaften

Geistes- und
Sozialwissenschaften

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

Tab. 30:	

129

Regionale Aufteilung der FuE-Ausgaben der wissenschaftlichen Einrichtungen
außerhalb der Hochschulen1, 2
Durchführung von FuE

Land

2009
Mio. Euro

2011
in %

Mio. Euro

2012
in %

Mio. Euro

2013
in %

Mio. Euro

in %

Baden-Württemberg

1.507,8

15,3

1.633,4

15,0

1.581,6

14,1

1.748,3

14,8

Bayern

1.214,1

12,3

1.373,7

12,6

1.605,9

14,3

1.614,0

13,7

Berlin

1.127,9

11,4

1.257,3

11,5

1.349,3

12,0

1.383,7

11,7

Brandenburg

385,6

3,9

439,5

4,0

439,4

3,9

444,1

3,8

Bremen

227,2

2,3

269,2

2,5

261,6

2,3

284,5

2,4

Hamburg

409,4

4,2

439,3

4,0

453,2

4,0

469,7

4,0

Hessen

480,5

4,9

510,5

4,7

497,4

4,4

556,9

4,7

Mecklenburg-Vorpommern

240,1

2,4

259,6

2,4

266,6

2,4

264,6

2,2

Niedersachsen

851,6

8,6

893,0

8,2

882,0

7,8

970,9

8,2

1.654,0

16,8

1.796,6

16,5

1.946,7

17,3

2.008,9

17,1

Rheinland-Pfalz

174,7

1,8

206,8

1,9

197,4

1,8

205,1

1,7

Saarland

106,9

1,1

135,7

1,2

135,9

1,2

133,1

1,1

Sachsen

756,0

7,7

842,2

7,7

800,4

7,1

847,5

7,2

Sachsen-Anhalt

232,4

2,4

293,8

2,7

268,1

2,4

272,6

2,3

Schleswig-Holstein

249,3

2,5

273,5

2,5

293,7

2,6

301,3

2,6

Thüringen

239,9

2,4

264,5

2,4

272,9

2,4

273,2

2,3

 

 

 

 

 

 

 

 

9.857,0

100,0

10.888,6

100,0

11.252,0

100,0

11.778,4

100,0

2.981,9

30,3

3.356,9

30,8

3.396,6

30,2

3.485,7

29,6

74,3

.

85,9

.

88,6

.

83,3

.

Nordrhein-Westfalen

Länder zusammen
darunter ostdeutsche
Länder und Berlin

Deutsche Einrichtungen mit
Sitz im Ausland

 
Insgesamt

9.931,7

 

 
.

10.974,3

1)  Staatssektor (OECD-Abgrenzung).
2)  Regionalisiert nach dem Einsatzort des FuE-Personals im jeweiligen Jahr.
Quelle: Statistisches Bundesamt
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.6.6

 

 
.

11.340,5

 

 
.

11.861,6

 
.

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

130

Tab. 31 1/2: FuE-Personal nach Personalgruppen und Sektoren
Vollzeitäquivalent
Sektor (OECD-Abgrenzung)

1. Wirtschaftssektor1, 2

2. Staatssektor3, 4

3. Hochschulsektor5

4. Insgesamt

davon
Jahr (IST)

insgesamt

Forscher/
-innen

technisches
Personal

Sonstige

1995

283.316

129.370

78.155

75.791

2000

312.490

153.026

81.654

77.810

2005

304.502

166.874

76.256

61.372

2009

332.491

183.214

88.002

61.275

2011

357.129

190.696

115.495

50.941

2012

367.478

199.623

117.499

50.356

2013

360.375

198.585

113.935

47.855

1995

75.148

37.324

20.380

17.444

2000

71.454

37.667

17.599

16.188

2005

76.254

39.911

8.420

27.923

2009

86.633

49.241

12.274

25.118

2011

93.663

54.185

12.634

26.844

2012

95.882

55.597

12.972

27.313

2013

98.161

56.755

13.799

27.607

1995

100.674

64.434

13.636

22.604

2000

100.790

67.087

12.151

21.551

2005

94.522

65.363

9.902

19.258

2009

115.851

84.852

11.384

19.615

2011

124.308

93.811

11.386

19.111

2012

127.900

97.199

10.895

19.807

2013

130.079

99.123

11.036

19.919

1995

459.138

231.128

112.171

115.839

2000

484.734

257.780

111.404

115.549

2005

475.278

272.148

94.578

108.553

2009

534.975

317.307

111.660

106.008

2011

575.100

338.692

139.515

96.896

2012

591.261

352.419

141.366

97.476

2013

588.615

354.463

138.770

95.382

1)  Bis 2010 gerade Jahre geschätzt; ab 2012: Techniker und sonstiges FuE-Personal in den geraden Jahren geschätzt. Wirtschaftssektor in den
ostdeutschen Ländern und Berlin in geraden Jahren geschätzt.
2)  2000 bis 2010: In geraden Jahren Verteilung auf Personalgruppen wie im jeweiligen Vorjahr. Rundungsdifferenzen.
3)  Staatliche Einrichtungen sowie überwiegend vom Staat finanzierte private wissenschaftliche Institutionen ohne Erwerbszweck.
4)  Ab 2003 wurde die Abgrenzung zwischen technischem und sonstigem Personal aus methodischen Gründen modifiziert. Die Angaben sind
daher ab 2003 nur noch eingeschränkt mit den Vorjahren vergleichbar.
5)  Angaben zum Hochschulsektor auf der Basis des hauptberuflichen Personals der privaten und staatlichen Hochschulen (IST) berechnet nach
dem zwischen der Kultusministerkonferenz, dem Wissenschaftsrat, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Statistischen
Bundesamt vereinbarten Verfahren.
Quelle: Stifterverband Wissenschaftsstatistik und Statistisches Bundesamt
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.7.1

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

131

Tab. 31 2/2: FuE-Personal nach Personalgruppen und Sektoren
Vollzeitäquivalent
Sektor (OECD-Abgrenzung)

davon
Jahr (IST)

insgesamt

Forscher/­
-innen

technisches
Personal

Sonstige

darunter ostdeutsche Länder
und Berlin
1. Wirtschaftssektor1, 2

2. Staatssektor3, 4

3. Hochschulsektor5

4. Insgesamt

1995

32.611

19.768

5.402

7.443

2000

36.220

21.370

7.790

7.060

2005

29.525

17.393

6.696

5.436

2009

33.190

19.385

8.642

5.164

2011

36.126

19.982

12.055

4.090

2012

37.173

20.567

12.404

4.202

2013

34.581

19.577

11.516

3.488

1995

20.782

11.481

4.894

4.407

2000

19.951

11.641

4.372

3.938

2005

21.970

12.012

2.018

7.940

2009

25.741

15.421

3.096

7.224

2011

28.589

17.234

3.424

7.931

2012

29.336

17.898

3.284

8.154

2013

29.654

17.886

3.533

8.235

1995

24.601

15.484

3.214

5.901

2000

23.032

15.415

2.494

5.122

2005

22.441

15.579

1.896

4.966

2009

26.350

19.600

2.367

4.383

2011

27.732

21.255

2.221

4.256

2012

29.080

22.265

2.178

4.637

2013

29.375

22.517

2.194

4.664

1995

77.994

46.733

13.510

17.751

2000

79.203

48.426

14.657

16.120

2005

73.936

44.984

10.610

18.342

2009

85.281

54.406

14.105

16.771

2011

92.446

58.471

17.700

16.277

2012

95.589

60.730

17.866

16.993

2013

93.610

59.980

17.243

16.387

1)  Bis 2010 gerade Jahre geschätzt; ab 2012: Techniker und sonstiges FuE-Personal in den geraden Jahren geschätzt. Wirtschaftssektor in den
ostdeutschen Ländern und Berlin in geraden Jahren geschätzt.
2)  2000 bis 2010: In geraden Jahren Verteilung auf Personalgruppen wie im jeweiligen Vorjahr. Rundungsdifferenzen.
3)  Staatliche Einrichtungen sowie überwiegend vom Staat finanzierte private wissenschaftliche Institutionen ohne Erwerbszweck.
4)  Ab 2003 wurde die Abgrenzung zwischen technischem und sonstigem Personal aus methodischen Gründen modifiziert. Die Angaben sind
daher ab 2003 nur noch eingeschränkt mit den Vorjahren vergleichbar.
5)  Angaben zum Hochschulsektor auf der Basis des hauptberuflichen Personals der privaten und staatlichen Hochschulen (IST) berechnet nach
dem zwischen der Kultusministerkonferenz, dem Wissenschaftsrat, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Statistischen
Bundesamt vereinbarten Verfahren.
Quelle: Stifterverband Wissenschaftsstatistik und Statistisches Bundesamt
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.7.1

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

132

Tab. 32:

FuE-Personal nach Geschlecht, Sektoren und Personalgruppen

Art der Nachweisung

FuE-Personal

Jahr
i = insgesamt
w = weiblich

2005

2007

2009

2010

2011

2012

2013

darunter Forscherinnen/Forscher

2005

2007

2009

2010

2011

2012

2013

Vollzeitäquivalent
davon im

Personal
insgesamt

Wirtschaftssektor1

Hochschulsektor

Staatssektor

i

475.278

304.502

94.522

76.254

w

122.161

55.905

38.082

28.174

i

506.450

321.853

103.953

80.644

w

132.716

59.326

42.954

30.436

i

534.975

332.491

115.851

86.633

w

143.554

62.067

48.341

33.146

i

548.723

337.211

120.981

90.531

w

.

.

50.220

35.201

i

575.100

357.129

124.308

93.663

w

157.440

68.896

52.040

36.504

i

591.261

367.478

127.900

95.882

w

.

.

53.753

37.618

i

588.615

360.375

130.079

98.161

w

162.874

67.931

56.012

38.931

 

 

 

 

i

272.148

166.874

65.363

39.911

w

46.937

18.284

18.273

10.380

i

290.855

174.309

72.985

43.561

w

55.405

20.846

22.458

12.101

i

317.307

183.214

84.852

49.241

w

65.258

22.961

27.548

14.749

i

327.996

185.815

90.398

51.783

w

.

.

29.871

15.779

i

338.692

190.696

93.811

54.185

w

74.766

26.485

31.585

16.696

i

352.419

199.623

97.199

55.597

w

.

.

33.181

17.571

i

354.463

198.585

99.123

56.755

w

80.353

27.136

35.064

18.153

1)  In den geraden Jahren Anteil der Forscher/-innen wie im jeweiligen Vorjahr. Angaben zum weiblichen FuE-Personal im Wirtschaftssektor
liegen nur für die ungeraden Jahre vor.
Quelle: Statistisches Bundesamt und Stifterverband Wissenschaftsstatistik
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.7.2

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

Tab. 33:

133

FuE-Personal der Bundesrepublik Deutschland insgesamt in regionaler Aufteilung1
Vollzeitäquivalent

Land

2009

2010

Anzahl

in %

2011

Anzahl

in %

2012

Anzahl

in %

2013

Anzahl

in %

Anzahl

in %

Baden-Württemberg

120.674

22,6

122.937

22,4

131.915

23,0

135.886

23,0

137.730

23,4

Bayern

105.953

19,8

106.700

19,5

109.925

19,1

112.976

19,1

113.129

19,2

Berlin

29.431

5,5

31.073

5,7

31.216

5,4

32.412

5,5

31.824

5,4

Brandenburg

7.566

1,4

8.160

1,5

9.293

1,6

9.515

1,6

9.378

1,6

Bremen

5.342

1,0

5.663

1,0

5.956

1,0

6.071

1,0

6.294

1,1

Hamburg

13.224

2,5

13.607

2,5

13.921

2,4

14.210

2,4

14.809

2,5

Hessen

46.503

8,7

47.993

8,8

48.159

8,4

49.091

8,3

46.681

7,9

MecklenburgVorpommern

5.479

1,0

5.543

1,0

6.485

1,1

6.805

1,2

5.898

1,0

Niedersachsen

40.349

7,5

41.884

7,6

45.588

7,9

46.787

7,9

48.042

8,2

Nordrhein-Westfalen

86.831

16,2

88.919

16,2

94.179

16,4

96.191

16,3

93.116

15,8

Rheinland-Pfalz

18.052

3,4

18.345

3,3

18.669

3,2

19.298

3,3

19.747

3,4

Saarland

3.434

0,6

4.009

0,7

3.868

0,7

4.215

0,7

4.345

0,7

Sachsen

24.910

4,7

25.635

4,7

26.557

4,6

27.371

4,6

27.232

4,6

Sachsen-Anhalt

7.405

1,4

7.641

1,4

7.808

1,4

8.061

1,4

8.076

1,4

Schleswig-Holstein

8.932

1,7

9.335

1,7

10.044

1,7

10.495

1,8

10.680

1,8

10.489

2,0

10.859

2,0

11.086

1,9

11.425

1,9

11.201

1,9

Thüringen
 
Länder zusammen
darunter ostdeutsche
Länder und Berlin

Ausland

 

 

 

 

 

 

 

 

534.575

100,0

548.300

100,0

574.671

100,0

590.808

100,0

588.183

100,0

85.281

15,9

88.910

16,2

92.446

16,1

95.589

16,2

93.610

15,9

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

400
 

Insgesamt

 

534.976

.
 

423
 

.

548.723

.
 

428
 

.

575.099

.
 

453
 

.

591.261

.
 

432
 

.

1)  FuE-Personal des Wirtschaftssektors gerader Jahre nach regionaler Aufteilung des jeweiligen Vorjahres.
Quelle: Stifterverband Wissenschaftsstatistik, Statistisches Bundesamt und Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.7.3

588.615

.
 
.

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

134

Tab. 34:

Regionale Aufteilung des FuE-Personals im Wirtschaftssektor1
Vollzeitäquivalent

Land

2009
Anzahl

2010
in %

Anzahl

2011
in %

Anzahl

2012
in %

Anzahl

2013
in %

Anzahl

in %

Baden-Württemberg

88.581

26,6

89.838

26,6

97.548

27,3

100.375

27,3

101.811

28,3

Bayern

75.514

22,7

76.586

22,7

79.043

22,1

81.334

22,1

79.531

22,1

Berlin

10.760

3,2

10.913

3,2

11.340

3,2

11.669

3,2

11.408

3,2

Brandenburg

2.106

0,6

2.136

0,6

3.229

0,9

3.323

0,9

3.091

0,9

Bremen

1.838

0,6

1.864

0,6

2.082

0,6

2.142

0,6

2.208

0,6

Hamburg

7.113

2,1

7.214

2,1

7.130

2,0

7.337

2,0

7.409

2,1

35.366

10,6

35.868

10,6

35.774

10,0

36.811

10,0

33.954

9,4

MecklenburgVorpommern

1.822

0,5

1.848

0,5

2.189

0,6

2.252

0,6

1.495

0,4

Niedersachsen

23.801

7,2

24.139

7,2

27.269

7,6

28.059

7,6

28.769

8,0

Nordrhein-Westfalen

49.381

14,9

50.082

14,9

53.453

15,0

55.002

15,0

51.952

14,4

Rheinland-Pfalz

12.447

3,7

12.624

3,7

12.346

3,5

12.704

3,5

13.171

3,7

Saarland

1.364

0,4

1.383

0,4

1.625

0,5

1.672

0,5

1.783

0,5

Sachsen

10.770

3,2

10.923

3,2

11.378

3,2

11.708

3,2

10.701

3,0

Sachsen-Anhalt

2.474

0,7

2.509

0,7

2.656

0,7

2.733

0,7

2.671

0,7

Schleswig-Holstein

3.897

1,2

3.952

1,2

4.733

1,3

4.870

1,3

5.205

1,4

Thüringen

5.258

1,6

5.333

1,6

5.334

1,5

5.489

1,5

5.215

1,4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

332.491

100,0

337.211

100,0

357.129

100,0

367.478

100,0

360.375

100,0

33.190

10,0

33.661

10,0

36.126

10,1

37.174

10,1

34.581

9,6

Hessen

Länder insgesamt
darunter ostdeutsche
Länder und Berlin

1)  FuE-Personal des Wirtschaftssektors in den geraden Jahren nach regionaler Aufteilung des Vorjahres.
Quelle: Stifterverband Wissenschaftsstatistik
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.7.5

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

Tab. 35:

135

Regionale Aufteilung des FuE-Personals der Hochschulen1, 2
Vollzeitäquivalent

Land

2000
Anzahl

2005
in %

Anzahl

2009
in %

Anzahl

2011
in %

Anzahl

2012
in %

Anzahl

2013
in %

Anzahl

in %

BadenWürttemberg

15.312

15,2

15.272

16,2

18.498

16,0

19.980

16,1

21.045

16,5

20.871

16,0

Bayern

14.390

14,3

12.425

13,1

18.840

16,3

18.563

14,9

18.922

14,8

20.186

15,5

Berlin

7.869

7,8

7.657

8,1

8.944

7,7

9.021

7,3

9.611

7,5

9.200

7,1

Brandenburg

1.451

1,4

1.564

1,7

1.997

1,7

2.287

1,8

2.333

1,8

2.335

1,8

Bremen

1.449

1,4

1.672

1,8

1.815

1,6

1.925

1,5

1.854

1,4

1.920

1,5

Hamburg

3.032

3,0

2.762

2,9

3.489

3,0

3.899

3,1

3.913

3,1

4.180

3,2

Hessen

7.060

7,0

6.007

6,4

7.378

6,4

8.172

6,6

8.067

6,3

8.469

6,5

MecklenburgVorpommern

1.882

1,9

1.919

2,0

1.798

1,6

2.199

1,8

2.419

1,9

2.301

1,8

Niedersachsen

8.808

8,7

7.219

7,6

9.547

8,2

10.558

8,5

10.863

8,5

11.316

8,7

20.858

20,7

19.895

21,0

22.480

19,4

24.984

20,1

25.005

19,6

24.821

19,1

Rheinland-Pfalz

3.547

3,5

3.259

3,4

3.692

3,2

4.344

3,5

4.634

3,6

4.665

3,6

Saarland

1.205

1,2

1.284

1,4

1.120

1,0

1.226

1,0

1.457

1,1

1.466

1,1

Sachsen

6.603

6,6

6.029

6,4

8.024

6,9

8.129

6,5

8.432

6,6

9.183

7,1

Sachsen-Anhalt

2.758

2,7

2.530

2,7

2.637

2,3

2.805

2,3

2.822

2,2

2.861

2,2

SchleswigHolstein

2.099

2,1

2.287

2,4

2.644

2,3

2.926

2,4

3.060

2,4

2.809

2,2

Thüringen

2.468

2,4

2.743

2,9

2.950

2,5

3.291

2,6

3.463

2,7

3.494

2,7

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

100.790

100,0

94.522

100,0

115.851

100,0

124.308

100,0

127.900

100,0

130.079

100,0

23.032

22,9

22.441

23,7

26.350

22,7

27.732

22,3

29.080

22,7

29.375

22,6

NordrheinWestfalen

Länder
insgesamt
darunter
ostdeutsche
Länder und
Berlin

1)  Auf der Basis des Personals der privaten und staatlichen Hochschulen (IST) berechnet nach dem zwischen der Kultursministerkonferenz,
dem Wissenschaftsrat, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Statistischen Bundesamt vereinbarten Verfahren.
2)  Einschließlich Stipendiaten der (Post-)Graduiertenförderung.
Quelle: Statistisches Bundesamt
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.7.7

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

136

Tab. 36:	

Regionale Aufteilung des FuE-Personals der wissenschaftlichen Einrichtungen
außerhalb der Hochschulen1, 2
Vollzeitäquivalent

Land

2000

2005

2009

2011

2012

2013

Anzahl

in %

Anzahl

in %

Anzahl

in %

Anzahl

in %

Anzahl

in %

Anzahl

in %

11.915

16,8

11.987

15,8

13.596

15,8

14.388

15,4

14.466

15,2

15.048

15,4

Bayern

9.079

12,8

10.296

13,6

11.600

13,5

12.318

13,2

12.720

13,3

13.412

13,7

Berlin

7.813

11,0

8.582

11,3

9.727

11,3

10.855

11,6

11.132

11,7

11.216

11,5

Brandenburg

3.010

4,2

3.087

4,1

3.464

4,0

3.777

4,1

3.860

4,0

3.953

4,0

Bremen

1.107

1,6

1.334

1,8

1.689

2,0

1.950

2,1

2.074

2,2

2.166

2,2

Hamburg

2.555

3,6

2.507

3,3

2.622

3,0

2.893

3,1

2.960

3,1

3.220

3,3

Hessen

3.159

4,4

3.088

4,1

3.759

4,4

4.213

4,5

4.214

4,4

4.257

4,4

MecklenburgVorpommern

1.397

2,0

1.647

2,2

1.859

2,2

2.097

2,2

2.134

2,2

2.102

2,2

Niedersachsen

6.128

8,6

6.698

8,8

7.000

8,1

7.761

8,3

7.864

8,2

7.957

8,1

13.056

18,4

13.803

18,2

14.971

17,4

15.743

16,9

16.184

17,0

16.343

16,7

1.385

1,9

1.310

1,7

1.913

2,2

1.979

2,1

1.961

2,1

1.910

2,0

Saarland

543

0,8

679

0,9

950

1,1

1.017

1,1

1.086

1,1

1.095

1,1

Sachsen

4.302

6,1

4.864

6,4

6.116

7,1

7.051

7,6

7.232

7,6

7.348

7,5

Sachsen-Anhalt

1.744

2,5

1.781

2,3

2.294

2,7

2.348

2,5

2.506

2,6

2.544

2,6

Schleswig-Holstein

2.210

3,1

2.227

2,9

2.392

2,8

2.385

2,6

2.564

2,7

2.665

2,7

Thüringen

1.685

2,4

2.009

2,6

2.281

2,6

2.461

2,6

2.473

2,6

2.491

2,5

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Baden-Württemberg

Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz

Länder zusammen

Ausland

71.088

366
 

Insgesamt
darunter ostdeutsche
Länder und Berlin

100,0

.
 

75.898

100,0

356
 

.
 

86.232

100,0

400
 

.
 

93.234

100,0

428
 

.
 

95.430

100,0

453
 

.
 

97.729

100,0

432
 

.
 

71.454

.

76.254

.

86.633

.

93.663

.

95.882

.

98.161

.

19.951

28,1

21.970

28,9

25.741

29,9

28.589

30,7

29.336

30,7

29.654

30,3

1)  Staatssektor (OECD-Abgrenzung).
2)  Personalstand jeweils am 30. Juni (IST).
Quelle: Statistisches Bundesamt
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.7.10

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

137

Tab. 37 1/2:	 FuE-Personal in den Staaten der EU und in ausgewählten OECD-Staaten
nach Personalgruppen und Sektoren1
Vollzeitäquivalent
 
 
 
Staat
 
 
 

 
 
 
Jahr
 
 
 
 

Deutschland

1995

231.128

228.010

459.138

11,7

61,7

21,9

16,4

2000

257.874

226.860

484.734

12,3

64,5

20,8

14,7

2009

317.307

217.668

534.975

12,8

62,2

21,7

16,2

2013

354.463

234.152

588.615

14,1

61,2

22,1

16,7

2014

359.640

241.060

600.700

14,3

61,8

21,8

16,4

 
Finnland3 

Staatsund
PNP2Sektor

Hochschulsektor

je 1.000
Erwerbspersonen

 
Anteil in %
 

 

 

 

 

 

 

 

16.771

33.634

13,4

52,9

27,2

19,9

2000

34.847

17.757

52.604

20,2

55,9

29,4

14,8

2009

40.849

15.220

56.069

20,8

57,5

29,4

13,1

2013

39.196

13.776

52.972

19,7

57,4

29,7

13,0

2014

38.281

13.850

52.130

19,3

56,9

30,8

12,4

 

 

 

 

 

 

 

1995

151.249

167.135

318.384

12,6

50,9

25,3

23,8

2000

172.070

155.396

327.466

12,5

54,3

27,5

18,2

2009

234.366

155.847

390.214

13,9

57,9

26,9

15,2

2013

266.222

151.919

418.141

14,6

60,1

26,3

13,6

2014

269.377

153.075

422.452

14,8

59,7

26,4

13,8

 

 

 

 

 

 

 

1995

75.536

66.253

141.789

6,1

42,5

34,2

23,3

2000

66.110

83.956

150.066

6,3

42,7

36,5

20,8

2009

101.840

124.686

226.527

9,2

48,5

33,1

18,5

2013

116.163

130.601

246.764

9,8

50,6

31,2

18,3

2014

119.977

126.446

246.423

9,7

51,5

29,9

18,6

 

 

 

 

 

 

 

33.665

28.970

62.635

13,8

66,5

27,6

5,9

 
Schweden

 
Anzahl
 

Wirtschaftssektor

16.863

 
Italien

davon tätig im

 
FuE-Personal
insgesamt
 

1995

 
Frankreich4

Forscher/
-innen

Tech­
nisches
und
sonstiges
Personal

1995
2000

–

–

–

–

–

–

–

2009

47.308

30.055

77.363

15,8

72,1

24,4

3,5

2013

64.194

16.763

80.957

15,8

69,7

25,9

4,4

2014

66.643

16.830

83.473

16,1

68,7

26,8

4,5

1)  Werte sind teilweise revidiert, vorläufig, geschätzt, unter- oder überschätzt bzw. in der Vergleichbarkeit mit den Vorjahren eingeschränkt
(siehe Originalveröffentlichung „Main Science and Technology Indicators 2015/2“).
2)  PNP: Private Organisationen ohne Erwerbszweck.
3)  1995 und 2000 Hochschulabsolventinnen/-absolventen statt Forscher/-innen.
4)  2009 Werte teilweise oder vollständig ohne Wehrforschung.
5)  1995 nationale Ergebnisse vom Sekretariat angepasst, um den OECD-Normen zu genügen.
6)  Im Wirtschaftssektor ohne FuE-Personal in Sozial- und Geisteswissenschaften.
Quelle: OECD (Main Science and Technology Indicators 2015/2) und Berechnungen des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.7.11

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

138

Tab. 37 2/2:	 FuE-Personal in den Staaten der EU und in ausgewählten OECD-Staaten
nach Personalgruppen und Sektoren1
Vollzeitäquivalent
 
 
 
Staat
 
 
 

Vereinigtes
Königreich

 
 
 
Jahr
 
 
 
 

davon tätig im

 
FuE-Personal
insgesamt
 

 
Anzahl
 

Wirtschaftssektor

Staatsund
PNP2Sektor

Hochschulsektor

je 1.000
Erwerbspersonen

 
Anteil in %
 

1995

145.673

131.184

276.857

9,9

52,4

2000

170.554

118.044

288.599

10,0

50,4

–

–

2009

256.124

91.362

347.486

11,1

43,6

48,6

7,8

2013

267.699

109.644

377.343

11,7

47,2

47,1

5,7

2014

273.560

114.373

387.934

12,0

48,7

45,8

5,5

 
Japan5

Forscher/
-innen

Tech­
nisches
und
sonstiges
Personal

–

–

 

 

 

 

 

 

 

1995

551.990

274.666

826.656

12,4

69,4

20,5

10,1

2000

647.572

249.275

896.847

13,3

64,9

25,4

9,7

2009

655.530

222.888

878.418

13,2

70,2

21,1

8,7

2013

660.489

205.034

865.523

13,2

67,5

24,0

8,5

 

2014

682.935

212.350

895.285

13,6

68,3

23,4

8,4

 

 

 

 

 

 

 

Kanada6

1995

87.380

57.590

144.970

9,8

56,6

29,7

13,8

2000

107.900

60.040

167.940

10,6

62,4

26,9

10,8

2009

150.220

86.540

236.760

12,9

65,5

25,4

9,0

2013

159.190

67.430

226.620

11,9

58,4

33,0

8,6

2014

–

–

–

–

–

–

–

 

 

 

 

 

 

 

 

1995

795.274

–

–

–

–

–

–

2000

983.208

–

–

–

–

–

–

2009

1.250.984

–

–

–

–

–

–

2013

–

–

–

–

–

–

–

2014

–

–

–

–

–

–

–

 

Vereinigte Staaten

1)  Werte sind teilweise revidiert, vorläufig, geschätzt, unter- oder überschätzt bzw. in der Vergleichbarkeit mit den Vorjahren eingeschränkt
(siehe Originalveröffentlichung „Main Science and Technology Indicators 2015/2“).
2)  PNP: Private Organisationen ohne Erwerbszweck.
3)  1995 und 2000 Hochschulabsolventinnen/-absolventen statt Forscher/-innen.
4)  2009 Werte teilweise oder vollständig ohne Wehrforschung.
5)  1995 nationale Ergebnisse vom Sekretariat angepasst, um den OECD-Normen zu genügen.
6)  Im Wirtschaftssektor ohne FuE-Personal in Sozial- und Geisteswissenschaften.
Quelle: OECD (Main Science and Technology Indicators 2015/2) und Berechnungen des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.7.11

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

Tab. 38:

139

Innnovatorenquote nach Branchengruppen1
Anteile in %

Wirtschaftsgliederung

2009

2011

2012

2013

2014

5 – 9

Bergbau

30

22

24

23

23

10 – 33

Verarbeitendes Gewerbe

51

49

48

45

45

10 – 12

Nahrungsmittel/Getränke/Tabak

43

33

35

34

27

13 – 15

Textil/Bekleidung/Leder

50

48

47

49

47

16 – 18

Holz/Papier/Druck

52

35

40

42

43

19

Mineralöl

77

60

80

44

61

20

Chemie

85

77

71

74

75

21

Pharma

73

86

72

82

77

22

Gummi-/Kunststoffverarbeitung

56

63

53

50

56

23

Glas/Keramik/Steinwaren

43

43

41

40

40

24

Metallerzeugung

63

48

42

38

34

25

Metallwaren

39

39

39

35

42

26

Elektronik/Messtechnik/Optik

77

79

73

74

74

27

Elektrotechnik

73

68

64

63

53

28

Maschinenbau

69

73

70

64

67

29

Automobilbau

67

53

64

68

53

30

Sonstiger Fahrzeugbau

81

62

82

70

64

31 – 33

Möbel/Spielwaren/Medizintechnik/Reparatur

50

49

46

45

38

35 – 39

Energie/Wasser/Entsorgung

29

26

23

25

26

35

Energieversorgung

35

30

29

38

30

36 – 39

Wasser/Entsorgung/Recycling

28

25

22

22

24

46, 49 – 53, 58 – 66, 69,
70.2, 71 – 74, 78 – 82

Unternehmensnahe Dienstleistungen

37

35

34

33

33

46

Großhandel

33

31

29

29

33

49 – 53

Transport/Lagerei/Post

26

18

19

22

20

58 – 60

Mediendienstleistungen

56

49

49

48

45

61 – 63

EDV/Telekommunikation

74

81

76

71

64

64 – 66

Finanzdienstleistungen

53

52

48

41

41

71 – 72

Technische/FuE-Dienstleistungen

45

44

41

32

41

69, 70.2, 73

Unternehmensberatung/Werbung

36

33

33

31

27

78 – 82

Unternehmensdienste

32

28

26

31

28

1)  Innovatorenquote: Unternehmen mit Produkt- oder Prozessinnovationen in % aller Unternehmen. Werte für 2014 vorläufig. Alle Angaben
hochgerechnet auf die Grundgesamtheit der Unternehmen mit 5 oder mehr Beschäftigten in Deutschland. Werte für 2013 gegenüber Vorjahresbericht revidiert.
Quelle: ZEW – Mannheimer Innovationspanel
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.8.6

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

140

Tab. 39:

Innovationsintensität nach Branchengruppen1

Wirtschaftsgliederung

Anteile in %
2009

2011

2012

2013

2014

5 – 9

Bergbau

1,6

1,8

2,1

1,8

2,3

10 – 33

Verarbeitendes Gewerbe

5,3

5,1

5,3

5,6

5,6

10 – 12

Nahrungsmittel/Getränke/Tabak

1,5

1,4

1,3

1,5

1,4

13 – 15

Textil/Bekleidung/Leder

2,3

2,6

3,3

3,6

2,8

16 – 18

Holz/Papier/Druck

1,6

1,5

1,7

1,7

1,6

19

Mineralöl

0,3

0,2

0,3

0,2

0,3

20

Chemie

5,2

4,0

4,4

4,4

4,5

21

Pharma

13,1

14,4

14,5

17,6

17,5

22

Gummi-/Kunststoffverarbeitung

2,7

2,7

2,6

2,5

2,7

23

Glas/Keramik/Steinwaren

2,4

2,5

2,7

2,2

2,9

24

Metallerzeugung

2,3

1,7

1,7

1,9

1,9

25

Metallwaren

2,7

2,4

2,4

3,0

2,2

26

Elektronik/Messtechnik/Optik

10,8

11,1

10,4

11,3

12,3

27

Elektrotechnik

7,2

7,6

7,6

8,0

7,5

28

Maschinenbau

6,3

5,6

5,7

5,7

5,6

29

Automobilbau

9,8

9,3

10,2

10,8

10,2

30

Sonstiger Fahrzeugbau

7,3

8,4

10,8

9,5

8,9

31 – 33

Möbel/Spielwaren/Medizintechnik/Reparatur

3,4

3,6

3,2

3,2

3,1

35 – 39

Energie/Wasser/Entsorgung

1,0

0,7

0,6

0,8

0,8

35

Energieversorgung

1,0

0,7

0,6

0,8

0,8

36 – 39

Wasser/Entsorgung/Recycling

1,3

1,0

0,8

1,0

1,0

46, 49 – 53,
58 – 66, 69, 70.2,
71 – 74, 78 – 82

Unternehmensnahe Dienstleistungen

1,2

1,1

1,1

1,2

1,2

46

Großhandel

0,3

0,2

0,2

0,2

0,2

49 – 53

Transport/Lagerei/Post

2,3

2,7

2,4

2,3

2,1

58 – 60

Mediendienstleistungen

2,8

2,1

2,0

2,5

2,2

61 – 63

EDV/Telekommunikation

6,6

6,8

6,6

7,6

6,6

64 – 66

Finanzdienstleistungen

0,4

0,5

0,6

0,5

0,7

71 – 72

Technische/FuE-Dienstleistungen

7,2

7,6

6,3

6,4

5,8

69, 70.2, 73

Unternehmensberatung/Werbung

1,6

1,1

1,2

1,5

0,9

78 – 82

Unternehmensdienste

0,8

0,7

0,6

0,7

0,8

1)  Innovationsintensität: Innovationsausgaben in % des Umsatzes. Werte für 2014 vorläufig. Alle Angaben hochgerechnet auf die Grundgesamtheit der Unternehmen mit 5 oder mehr Beschäftigten in Deutschland. Werte für 2013 gegenüber Vorjahresbericht revidiert.
Quelle: ZEW – Mannheimer Innovationspanel
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.8.7

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

Tab. 40:

141

Anzahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen pro Million Einwohner1
2009

Staat
Belgien

2010

1.504

Bulgarien

2011

1.570

2012

1.655

2013

1.715

2014

1.897

1.972

314

286

295

310

308

305

Dänemark

2.074

2.268

2.475

2.662

2.827

3.097

Deutschland

1.100

1.142

1.183

1.226

1.299

1.318

924

1.077

1.122

1.153

1.322

1.438

Finnland

1.890

1.942

2.004

2.069

2.183

2.367

Frankreich

1.021

1.033

1.046

1.066

1.105

1.117

986

989

999

1.003

1.018

1.024

Irland

1.458

1.591

1.661

1.644

1.728

1.759

Italien

894

912

940

984

1.090

1.092

Kroatien

776

823

921

891

847

820

Estland

Griechenland

Lettland

193

188

286

287

309

333

Litauen

588

590

717

689

686

753

Luxemburg

934

1.097

1.306

1.377

1.694

1.949

Malta

290

332

377

488

598

625

Niederlande

1.889

2.010

2.074

2.202

2.313

2.364

Österreich

1.370

1.463

1.549

1.595

1.710

1.771

Polen

506

524

544

586

622

669

Portugal

836

914

1.025

1.152

1.277

1.330

Rumänien

304

328

322

334

414

376

Schweden

2.155

2.227

2.296

2.438

2.602

2.706

Slowakei

532

555

571

584

610

663

1.628

1.679

1.828

1.886

1.950

1.920

Spanien

996

1.049

1.128

1.191

1.229

1.273

Tschechien

838

902

932

992

1.050

1.159

Ungarn

571

541

598

633

663

707

1.586

1.628

1.663

1.706

1.781

1.796

597

695

729

831

957

934

 

 

 

 

 

 

890

912

941

969

1.023

1.036

Slowenien

Vereinigtes Königreich
Zypern

EU 28 (Durchschnitt)

Japan
Vereinigte Staaten

2

 

 

 

 

 

 

613

605

612

616

632

627

1.149

1.168

1.187

1.201

1.237

1.269

1)  Revision des Datenbestandes im Vergleich zu früheren Veröffentlichungen.
2)  Um Doppelzählungen bereinigt. Inklusive Kroatien als neuer EU-Mitgliedstaat.
Quelle: Science Citation Index, Berechnungen des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.8.3

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

142

Tab. 41:

Weltmarktrelevante Patente im internationalen Vergleich

Staat

Weltmarktpatente pro Mio. Einwohner1
1995

1999

2003

2005

2007

2009

2011

2012

2013

Dänemark

143

217

278

298

350

302

363

328

342

Deutschland

185

309

341

375

410

376

382

370

372

Finnland

192

362

327

355

398

372

398

459

423

Frankreich

101

149

165

178

187

180

187

186

190

50

78

94

106

110

96

94

93

97

Niederlande

137

227

280

291

298

268

270

289

286

Schweden

229

370

323

379

469

398

424

464

435

Schweiz

309

467

533

626

672

584

600

618

604

Spanien

14

26

36

49

54

58

59

58

59

Vereinigtes
Königreich

90

142

143

144

149

135

139

133

143

 

 

 

 

 

 

 

 

 

78

125

137

150

161

148

153

153

154

 

 

 

 

 

 

 

 

 

China

0

1

2

4

6

9

14

16

19

Japan

113

179

247

285

303

293

378

390

375

Kanada

46

92

110

134

138

122

127

131

130

Korea

13

40

120

181

203

226

272

294

308

3

5

5

7

7

7

10

10

9

112

173

189

210

199

167

189

198

216

Italien

Europäische Union

Russische Föderation
Vereinigte Staaten

1)  Erfindungen, die am Europäischen Patentamt oder bei der WIPO angemeldet worden sind.
Quelle: EPA-PATSTAT, EPAPAT, WOPATENT, OECD, Eurostat, Weltbank; Berechnungen des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.8.4

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

Tab. 42:

143

Patentanmeldungen (DPMA) nach Bundesländern

 Land

2005
Anzahl

2009
in %

Anzahl

2012
in %

Anzahl

2014
in %

Anzahl

in %

Baden-Württemberg

12.812

26,5

15.231

32,2

14.242

30,5

14.533

30,2

Bayern

13.699

28,3

12.600

26,6

14.355

30,8

15.533

32,3

Berlin

878

1,8

975

2,1

857

1,8

867

1,8

Brandenburg

315

0,7

365

0,8

299

0,6

327

0,7

Bremen

178

0,4

162

0,3

150

0,3

144

0,3

Hamburg

917

1,9

932

2,0

761

1,6

807

1,7

3.436

7,1

2.448

5,2

2.295

4,9

2.042

4,2

200

0,4

196

0,4

180

0,4

169

0,4

Niedersachsen

2.710

5,6

2.910

6,1

2.958

6,3

3.137

6,5

Nordrhein-Westfalen

8.151

16,8

7.333

15,5

6.763

14,5

7.116

14,8

Rheinland-Pfalz

2.218

4,6

1.259

2,7

1.129

2,4

1.031

2,1

Saarland

360

0,7

304

0,6

249

0,5

222

0,5

Sachsen

856

1,8

1.115

2,4

1.057

2,3

968

2,0

Sachsen-Anhalt

368

0,8

310

0,7

247

0,5

227

0,5

Schleswig-Holstein

598

1,2

567

1,2

516

1,1

462

1,0

Thüringen

711

1,5

623

1,3

594

1,3

559

1,2

 

 

 

 

 

 

 

 

48.407

100,0

47.330

100,0

46.652

100,0

48.144

100,0

Hessen
Mecklenburg-Vorpommern

Insgesamt

Quelle: Deutsches Patent- und Markenamt (DPMA)
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.8.5

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

144

Tab. 43:

Grunddaten zum Bildungswesen1

 

Maßeinheit

1.

Auszubildende
insgesamt

Bildungsbeteiligung
2000

2005

2009

2011

2012

2013

2014

 

 

 

 

 

 

 

 

1.000

1.702,0

1.553,4

1.571,5

1.460,7

1.430,0

1.391,9

1.358,6

 

 

 

 

 

 

 

 

1.000

347,5

399,4

449,0

506,5

501,0

476,5

434,8

2.

Studien­
berechtigte

2.1

absolut

2.2

Anteil an der
altersspezifischen
Bevölkerung2

in %

37,2

42,5

46,2

51,5

53,5

51,7

52,8

3.

Studienanfänger/
-innen3

 

 

 

 

 

 

 

 

3.1

absolut

1.000

315,0

356,1

424,3

518,7

495,1

508,6

504,9

3.2

Anteil an der
altersspezifischen
Bevölkerung2

in %

33,5

37,0

43,0

52,4

51,4

53,1

58,3

4.

Studierende (im
Wintersemester)

 

 

 

 

 

 

 

 

1.000

1.799,3

1.986,1

2.121,2

2.381,0

2.499,4

2.616,9

2.698,9

 

 

 

 

 

 

 

 

insgesamt

5.

Prüfungen

5.1

Diplom (U)4

1.000

95,0

101,8

111,9

94,0

80,3

64,1

50,7

5.2

Lehramt

1.000

26,9

24,3

36,1

38,8

38,7

41,5

43,3

5.3

Diplom (FH)

1.000

66,3

81,5

72,8

38,6

25,8

17,4

12,1

5.4

Bachelor

1.000

0,1

9,8

72,0

152,5

183,2

207,4

229,3

5.5

Master

1.000

0,4

9,2

20,8

41,3

58,6

78,4

97,0

 

 

 

 

 

 

 

 

1.000

188,7

226,5

313,6

365,2

386,5

408,7

432,4

5.1 – 5.5

Insgesamt

5.6

Promotionen

Anzahl

25.780

25.952

25.084

26.981

26.807

27.707

28.147

5.7

Habilitationen

Anzahl

2.128

2.001

1.820

1.563

1.646

1.567

1.627

1)  Absolventinnen/Absolventen der allgemeinbildenden Schulen ohne Externe. Wohnbevölkerung am 31.12. des jeweiligen Vorjahres.
Nach Geburtsjahren teilweise geschätzt.
2)  Die Quoten wurden ab dem Jahr 2007 um den G8-Effekt bereinigt.
3)  Studienjahr: z. B. 2005 = SS 2005 + WS 2005/2006.
4)  Einschließlich Magister Artium, Staatsexamina außer Lehramt, kirchliche Prüfungen.
Quelle: Statistisches Bundesamt und Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.9.6

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

145

Tab. 44 1/2: Budget für Bildung, Forschung und Wissenschaft nach Bereichen1
2005
Bereich

A

Bildungsbudget in internationaler Abgrenzung gemäß
ISCED-Gliederung2
A30

Ausgaben für Bildungseinrichtungen in öffentlicher
und privater Trägerschaft

A31

ISCED 0 – Elementarbereich3
darunter:

absolut

Anteil
am BIP

absolut

Anteil
am BIP

absolut

Anteil
am BIP

Mrd. €

in %

Mrd. €

in %

Mrd. €

in %

129,3

5,6

168,2

6,0

171,8

5,9

114,7

5,0

148,1

5,3

151,7

5,2

13,2

0,6

23,9

0,8

25,1

0,9

 

 

 

 

 

 

0,1

8,1

0,3

–

–

Ausgaben für Kinder ab 3 Jahren bis zum
Schuleintritt

10,8

0,5

15,8

0,6

–

–

ISCED 1–4 – Schulen und schulnaher Bereich

75,4

3,3

87,6

3,1

89,6

3,1

 

 

 

 

 

 

53,4

2,3

63,9

2,3

–

–

9,8

0,4

10,7

0,4

–

–

darunter:
Allgemeinbildende Bildungsgänge
Berufliche Bildungsgänge4
Betriebliche Ausbildung im dualen System
A33

2014

2,4

Ausgaben für Kinder unter 3 Jahren

A32

2013

5

ISCED 5–8 – Tertiärbereich6
darunter:
Berufsorientierte Bildungsgänge
Akademische Bildungsgänge (an Hochschulen)
darunter:
Forschung und Entwicklung an Hochschulen

10,5

0,5

10,7

0,4

–

–

23,6

1,0

34,4

1,2

34,9

1,2

 

 

 

 

 

 

0,6

0,0

1,0

0,0

–

–

21,7

0,9

31,8

1,1

–

–

 

 

 

 

 

 

9,4

0,4

14,3

0,5

14,3

0,5

A34

Sonstiges (keiner ISCED-Stufe zugeordnet)7

2,5

0,1

2,2

0,1

2,2

0,1

A40

Ausgaben privater Haushalte für Bildungsgüter und
-dienste außerhalb von Bildungseinrichtungen

5,1

0,2

5,9

0,2

6,0

0,2

A50

Ausgaben für die Förderung von Bildungsteilnehmenden in ISCED-Bildungsgängen

9,5

0,4

14,2

0,5

14,1

0,5

1)  Durchführungsrechnung, Abgrenzung nach dem Konzept 2012, Werte 2014 vorläufige Berechnungen.
2)  Abgegrenzt nach der ISCED-Gliederung: International Standard Classification of Education 2011.
3)  Krippen, Kindergärten, Vorschulklassen, Schulkindergärten.							
4)  Einschließlich Schulen des Gesundheitswesens, ohne Fachschulen, Fachakademien, Berufsakademien.			
5)  Ausgaben der betrieblichen, überbetrieblichen und außerbetrieblichen Ausbildung im dualen System ohne Berufsschulen, einschließlich ausbildungsrelevanter Zuschüsse der Bundesagentur für Arbeit und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.			
6)  Ohne Ausgaben für die Krankenbehandlung, einschließlich Ausgaben für Fachschulen, Fachakademien, Berufsakademien, Forschung und Entwicklung an Hochschulen, Studentenwerke.								
7)  Ausgaben sind den einzelnen ISCED-Stufen nicht zuzuordnen (einschließlich der geschätzten Ausgaben für die Beamtenausbildung, Serviceleistungen der öffentlichen Verwaltung sowie Studienseminare).							
8)  Schätzung der Kosten für interne und externe Weiterbildung (ohne Personalkosten der Teilnehmenden) auf der Basis der Erwerbstätigen (ohne
Auszubildende) laut Mikrozensus und der durchschnittlichen Weiterbildungskosten je Beschäftigten laut der Europäischen Erhebung zur
beruflichen Weiterbildung (CVTS). Eventuelle Doppelzählungen bei externen Weiterbildungsmaßnahmen (z. B. in Hochschulen) konnten nicht
bereinigt werden.
9)  Zahlungen der Bundesagentur für Arbeit an Teilnehmende an beruflicher Weiterbildung; eventuelle Doppelzählungen (duale Ausbildung, Weiterbildung) konnten nicht bereinigt werden.								
10)  Berechnet nach den Methoden der FuE-Statistik (gemäß OECD-Meldung/Frascati-Handbuch).				
Quelle: Statistisches Bundesamt, Bildungsbudget Bildungsfinanzbericht 2015
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.9.1

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

146

Tab. 44 2/2:	 Budget für Bildung, Forschung und Wissenschaft nach Bereichen1
2005
Bereich

B

Zusätzliche bildungsrelevante Ausgaben in nationaler
Abgrenzung

2013

absolut

Anteil
am BIP

Mrd. €

in %

14,0

2014

absolut

Anteil
am BIP

absolut

Anteil
am BIP

Mrd. €

in %

Mrd. €

in %

0,6

18,3

0,6

18,9

0,6

B10

Betriebliche Weiterbildung8

7,9

0,3

10,9

0,4

11,2

0,4

B20

Ausgaben für weitere Bildungsangebote

4,7

0,2

6,4

0,2

6,7

0,2

B30

Förderung von Teilnehmenden an Weiterbildung9

A–B

Bildungsbudget insgesamt

C

Forschung und Entwicklung10
C40

Hochschulen (zusätzlich in ISCED 5–8 enthalten)

D

Sonstige Bildungs- und Wissenschaftsinfrastruktur

A–D

Budget für Bildung, Forschung und Wissenschaft (konsolidiert um Forschung und Entwicklung an Hochschulen)

1,3

0,1

0,9

0,0

1,0

0,0

143,3

6,2

186,5

6,6

190,7

6,5

55,9

2,4

79,7

2,8

83,6

2,9

9,4

0,4

14,3

0,5

14,3

0,5

4,1

0,2

5,5

0,2

5,5

0,2

193,9

8,4

257,4

9,1

265,5

9,1

1)  Durchführungsrechnung, Abgrenzung nach dem Konzept 2012, Werte 2014 vorläufige Berechnungen.
2)  Abgegrenzt nach der ISCED-Gliederung: International Standard Classification of Education 2011.
3)  Krippen, Kindergärten, Vorschulklassen, Schulkindergärten.							
4)  Einschließlich Schulen des Gesundheitswesens, ohne Fachschulen, Fachakademien, Berufsakademien.			
5)  Ausgaben der betrieblichen, überbetrieblichen und außerbetrieblichen Ausbildung im dualen System ohne Berufsschulen, einschließlich ausbildungsrelevanter Zuschüsse der Bundesagentur für Arbeit und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.		
6)  Ohne Ausgaben für die Krankenbehandlung, einschließlich Ausgaben für Fachschulen, Fachakademien, Berufsakademien, Forschung und
Entwicklung an Hochschulen, Studentenwerke.								
7)  Ausgaben sind den einzelnen ISCED-Stufen nicht zuzuordnen (einschließlich der geschätzten Ausgaben für die Beamtenausbildung, Serviceleistungen der öffentlichen Verwaltung sowie Studienseminare).							
8)  Schätzung der Kosten für interne und externe Weiterbildung (ohne Personalkosten der Teilnehmenden) auf der Basis der Erwerbstätigen (ohne
Auszubildende) laut Mikrozensus und der durchschnittlichen Weiterbildungskosten je Beschäftigten laut der Europäischen Erhebung zur
beruflichen Weiterbildung (CVTS). Eventuelle Doppelzählungen bei externen Weiterbildungsmaßnahmen (z. B. in Hochschulen) konnten nicht
bereinigt werden.
9)  Zahlungen der Bundesagentur für Arbeit an Teilnehmende an beruflicher Weiterbildung; eventuelle Doppelzählungen (duale Ausbildung,
Weiterbildung) konnten nicht bereinigt werden.								
10)  Berechnet nach den Methoden der FuE-Statistik (gemäß OECD-Meldung/Frascati-Handbuch).				
Quelle: Statistisches Bundesamt, Bildungsbudget Bildungsfinanzbericht 2015
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.9.1

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

Tab. 45:

147

Finanzierungsstruktur (Initial Funds) der Bildungsausgaben nach Bildungsbereichen 20131
Öffentlicher Bereich

Bereich

Bund

GemeinLänder
den

zusammen

Privater
Bereich

Ausland

gesamte
Volkswirtschaft

Mrd. Euro
A

Bildungsbudget in internationaler Abgrenzung
gemäß ISCED-Gliederung2

96,4

27,0

139,5

28,0

0,8

168,2

10,4

89,2

25,7

125,3

22,1

0,8

148,1

A30

Ausgaben für Bildungseinrichtungen
in öffentlicher und privater Trägerschaft

A31

ISCED 0 – Elementarbereich3

0,4

6,1

11,7

18,2

5,6

0,0

23,9

darunter:
Ausgaben für Kinder unter 3 Jahren
Ausgaben für Kinder ab 3 Jahren bis zum
Schuleintritt
ISCED 1 – 4 – Schulen und schulnaher Bereich
darunter:
Allgemeinbildende Bildungsgänge
Berufliche Bildungsgänge4
Duales System5
ISCED 5–8 – Tertiärbereich6

 
0,5

 
2,5

 
2,8

 
5,7

 
2,4

 
0,0

 
8,1

0,0

3,7

8,9

12,5

3,3

0,0

15,8

3,1
 
0,4
0,7
2,0
6,7

59,2
 
52,6
6,2
0,3
22,0

13,7
 
8,8
2,4
0,3
0,1

76,1
 
61,8
9,4
2,5
28,8

11,6
 
2,1
1,3
8,2
4,8

0,0
 
0,0
0,0
0,0
0,8

87,6
 
63,9
10,7
10,7
34,4

A32

A33

darunter:

B

16,0

Berufsorientierte Bildungsgänge
Akademische Bildungsgänge (an Hochschulen)
darunter:
Forschung und Entwicklung an
Hochschulen
A34
Sonstiges (keiner ISCED-Stufe zugeordnet)7
Ausgaben privater Haushalte für Bildungs­
A40
güter und -dienste außerhalb von Bildungseinrichtungen
Ausgaben für die Förderung von BildungsA50
teilnehmenden in ISCED-Bildungsgängen
Zusätzliche bildungsrelevante Ausgaben in
nationaler Abgrenzung
B10
Betriebliche Weiterbildung8
B20
Ausgaben für weitere Bildungsangebote
Förderung von Teilnehmenden an WeiterbilB30
dung9

A – B Bildungsbudget insgesamt

 

 

 

 

 

 

 

0,1

0,8

0,0

0,8

0,2

0,0

1,0

6,6

20,8

0,0

27,5

3,6

0,8

31,8

 

 

 

 

 

 

 

3,6

7,9

0,0

11,5

2,0

0,8

14,3

0,1

1,9

0,2

2,2

0,0

0,0

2,2

0,0

0,0

0,0

0,0

5,9

0,0

5,9

5,6

7,3

1,3

14,2

0,0

0,0

14,2

3,0

2,9

2,0

8,0

10,3

0,0

18,3

0,4
1,7

0,8
2,1

0,5
1,5

1,7
5,4

9,3
1,0

0,0
0,0

10,9
6,4

0,9

0,0

0,0

0,9

0,0

0,0

0,9

19,0

99,4

29,0

147,4

38,3

0,8

186,5

1)  Finanzierungsrechnung (Mittelgeber), mit Berücksichtigung des Zahlungsverkehrs zwischen Gebietskörperschaften (Initial Funds). Abgrenzung
nach dem Konzept 2012.										
2)  Abgegrenzt nach der ISCED-Gliederung: International Standard Classification of Education 2011.				
3)  Krippen, Kindergärten, Vorschulklassen, Schulkindergärten.							
4)  Ohne Fachschulen, Fachakademien, Berufsakademien. Einschließlich Schulen des Gesundheitswesens.			
5)  Ausgaben der betrieblichen, überbetrieblichen und außerbetrieblichen Ausbildung im dualen System ohne Berufsschulen, einschließlich ausbildungsrelevanter Zuschüsse der Bundesagentur für Arbeit und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.		
6)  Ohne Ausgaben für die Krankenbehandlung, einschließlich Ausgaben für Fachschulen, Fachakademien, Berufsakademien, Forschung und
Entwicklung an Hochschulen, Studentenwerke.								
7)  Ausgaben sind den einzelnen ISCED-Stufen nicht zuzuordnen (einschließlich der geschätzten Ausgaben für die Beamtenausbildung, Serviceleistungen der öffentlichen Verwaltung sowie Studienseminaren).							
8)  Schätzung der Kosten für interne und externe Weiterbildung (ohne Personalkosten der Teilnehmenden) auf der Basis der Erwerbstätigen (ohne
Auszubildende) laut Mikrozensus und der durchschnittlichen Weiterbildungskosten je Beschäftigte/-n laut der Europäischen Erhebung zur
beruflichen Weiterbildung (CVTS). Eventuelle Doppelzählungen bei externen Weiterbildungsmaßnahmen (z. B. in Hochschulen) konnten nicht
bereinigt werden.
9)  Zahlungen der Bundesagentur für Arbeit an Teilnehmende an beruflicher Weiterbildung; eventuelle Doppelzählungen (duale Ausbildung,
Weiterbildung) konnten nicht bereinigt werden.								
Quelle: Statistisches Bundesamt, Bildungsbudget Bildungsfinanzbericht 2015						
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.9.2b							

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

148

Tab. 46:	

Anteil der Studienanfänger/-innen und Hochschulabsolventinnen/-absolventen
am Altersjahrgang im internationalen Vergleich1
2007

2008

2009

2010

2011

2012

20133

Kategorie

Staat

Studienanfänger/
-innen2

Deutschland

34,4

36,2

39,7

42,5

46,3

53,2

51,3

Finnland

71,2

69,7

68,6

68,1

68,4

66,0

.

Italien

52,9

51,4

49,7

49,1

48,3

47,2

.

Japan

46,1

48,2

49,1

50,7

51,8

51,6

.

Österreich

41,5

47,0

45,3

53,5

52,2

52,7

.

Schweden

73,1

65,2

68,2

75,9

71,9

60,3

.

Vereinigtes Königreich

55,4

57,2

60,5

63,1

64,0

67,4

.

Vereinigte Staaten

64,6

64,5

69,8

74,3

72,2

71,2

.

4

5

 
Absolventinnen/
Absolventen2

Deutschland

23,4

25,5

28,5

29,9

30,9

30,9

30,4

Finnland

48,5

62,6

44,0

48,9

46,6

47,1

.

Italien

35,0

32,8

32,6

31,5

31,9

26,1

.

Japan

39,0

39,4

40,4

40,4

43,5

45,1

.

Österreich

22,1

25,0

29,3

29,7

35,0

39,0

.

Schweden

39,9

39,9

36,2

36,6

41,0

38,8

.

Vereinigtes Königreich

46,9

48,0

47,4

50,0

53,9

.

.

Vereinigte Staaten5

36,5

37,3

37,8

38,2

38,8

38,8

.

1)  Bis 2012 Abgrenzung nach ISCED 1997, Stufe 5A; für 2013 Abgrenzung nach ISCED 2011, Stufe 6 Unterkategorie 645 und Stufe 7, Unterkategorie 746.
2)  Studienanfängerquote: Nettoquoten nach OECD-Berechnungsmethode. Absolventenquote: Bruttoquoten nach OECD-Berechnungsmethode
für ISCED 1997, 5A (zum Beispiel veröffentlicht in OECD, Bildung auf einen Blick 2014).
3)  Studienanfängerquoten und Absolventenquoten für 2013 liegen zum jetzigen Zeitpunkt nur für Deutschland vor.
4)  Bruttoquoten.
5)  Bis 2012 einschließlich ISCED 5B. Diese Quote ist nicht mit den Ergebnissen anderer Staaten vergleichbar.
Quelle: Statistisches Bundesamt, OECD, Bildung auf einen Blick 2014
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.9.3

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

149

Tab. 47	 Studienanfänger/-innen absolut und am Altersjahrgang in Deutschland (ISCED 5A) nach Fächergruppen und Studienbereichen
Tab. 47:	

Studienanfänger/-innen absolut1 und am Altersjahrgang2 in Deutschland nach
Fächergruppen und Studienbereichen

Fächergruppe/Studienbereich
Mathematik, Naturwissenschaften:

2005
Anzahl

2009
Quote

Anzahl

2013
Quote

Anzahl

2014
Quote

Anzahl

Quote

63.374

6,6

66.428

6,7

79.414

8,7

81.130

9,3

364

 

668

 

817

 

914

 

Mathematik

11.588

 

11.840

 

13.002

 

12.834

 

Informatik

20.958

 

22.975

 

30.367

 

31.130

 

Physik, Astronomie

5.858

 

5.639

 

6.745

 

7.128

 

Chemie

8.444

 

7.899

 

9.036

 

9.327

 

Pharmazie

2.177

 

2.394

 

2.651

 

2.599

 

Biologie

8.285

 

9.822

 

10.527

 

10.808

 

Geowissenschaften

2.252

 

2.078

 

2.983

 

2.728

 

Geografie

3.448

 

3.113

 

3.286

 

3.662

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15.242

1,6

18.357

1,9

23.244

2,6

24.001

2,8

 

 

 

 

 

 

 

 

1.058

0,1

1.065

0,1

1.013

0,1

1.015

0,1

 

 

 

 

 

 

 

 

7.675

0,8

8.386

0,9

8.660

1,0

9.155

1,1

 

 

 

 

 

 

 

 

67.266

7,0

78.889

8,0

99.055

10,9

101.358

11,6

4.268

 

6.073

 

8.258

 

9.642

 

allgemein

Humanmedizin

Veterinärmedizin

Agrar-, Forst-, Ernährungs­
wissenschaften

Ingenieurwissenschaften:
allgemein

399

 

501

 

391

 

377

 

Maschinenbau, Verfahrenstechnik

Bergbau, Hüttenwesen

30.122

 

36.100

 

39.321

 

39.108

 

Elektrotechnik

14.525

 

14.684

 

15.936

 

15.957

 

Verkehrstechnik, Nautik

3.310

 

4.513

 

5.079

 

4.885

 

Architektur

5.985

 

6.588

 

7.345

 

7.270

 

Raumplanung

1.279

 

1.263

 

982

 

1.052

 

Bauingenieurwesen

6.310

 

8.282

 

10.662

 

11.025

 

Vermessungswesen

1.068

 

885

 

1.026

 

1.284

 

0

 

0

 

10.055

 

10.758

 

 

 

 

 

 

 

 

 

193.971

20,1

218.552

22,2

254.417

28,0

259.910

29,8

 

 

 

 

 

 

 

 

348.586

36,1

391.677

39,8

465.803

51,3

476.569

54,7

Wirtschaftsingenieurwesen
mit ingenieurwissenschaft­
lichem Schwerpunkt

Übrige Wissenschaften

Insgesamt

1)  2005 und 2009 Abgrenzung nach ISCED 1997, Stufe 5A; ab 2013 Abgrenzung nach ISCED 2011, Stufe 6, Unterkategorie 645 und Stufe 7,
Unterkategorie 746.
2)  Nettoquoten gemäß Berechnungsverfahren der OECD.
Quelle: Statistisches Bundesamt
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.9.4

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

150

Tab. 48:	

Hochschulabsolventinnen/-absolventen absolut1 und am Altersjahrgang2 in Deutschland
nach Fächergruppen und Studienbereichen

Fächergruppe/Studienbereich
Mathematik, Naturwissenschaften:

2005
Anzahl

2009
Quote

Anzahl

2013
Quote

Anzahl

2014
Quote

Anzahl

Quote

30.798

3,1

47.167

4,8

46.707

4,6

47.046

4,7

427

 

290

 

369

 

437

 

Mathematik

3.904

 

7.164

 

7.621

 

7.229

 

Informatik

12.199

 

16.514

 

15.042

 

15.411

 

Physik, Astronomie

1.908

 

3.728

 

3.808

 

3.828

 

Chemie

2.801

 

4.770

 

5.044

 

5.425

 

Pharmazie

1.814

 

1.779

 

1.759

 

1.951

 

Biologie

5.046

 

8.549

 

7.717

 

7.753

 

606

 

895

 

1.710

 

1.682

 

2.093

 

3.478

 

3.637

 

3.330

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11.952

1,2

15.204

1,5

16.534

1,6

17.331

1,7

 

 

 

 

 

 

 

 

871

0,1

950

0,1

965

0,1

966

0,1

 

 

 

 

 

 

 

 

5.192

0,5

6.255

0,6

6.193

0,6

6.042

0,6

 

 

 

 

 

 

 

 

34.355

3,5

46.626

4,7

62.007

6,1

62.607

6,3

allgemein

831

 

3.488

 

4.237

 

4.927

 

Bergbau, Hüttenwesen

153

 

144

 

283

 

233

 

12.483

 

19.087

 

25.570

 

25.278

 

Elektrotechnik

7.020

 

8.825

 

8.938

 

8.609

 

Verkehrstechnik, Nautik

1.633

 

2.510

 

3.686

 

3.768

 

Architektur

5.944

 

6.702

 

5.346

 

5.378

 

748

 

783

 

1.033

 

782

 

Bauingenieurwesen

4.825

 

4.332

 

5.436

 

5.744

 

Vermessungswesen

718

 

755

 

591

 

596

 

0

 

0

 

6.887

 

7.292

 

 

 

 

 

 

 

 

 

114.602

11,5

164.934

16,7

177.463

17,4

179.803

18,1

 

 

 

 

 

 

 

 

197.770

19,9

281.136

28,5

309.869

30,4

313.795

31,6

allgemein

Geowissenschaften
Geografie

Humanmedizin

Veterinärmedizin

Agrar-, Forst-, Ernährungs­
wissenschaften

Ingenieurwissenschaften:

Maschinenbau, Verfahrenstechnik

Raumplanung

Wirtschaftsingenieurwesen mit
ingenieurwissenschaftlichem
Schwerpunkt

Übrige Wissenschaften

Insgesamt

1)  2005 und 2009 Abgrenzung nach ISCED 1997, Stufe 5A; ab 2013 Abgrenzung nach ISCED 2011, Stufe 6, Unterkategorie 645 und Stufe 7, Unterkategorie 746.
2)  Nettoquoten gemäß Berechnungsverfahren der OECD. Nur Absolventinnen/Absolventen mit Erstabschluss, ohne Absolventinnen/Absolventen
eines weiterführenden Studiums (2005: 16.370; 2009: 24.995).
Quelle: Statistisches Bundesamt
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.9.5

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

Tab. 49:	

151

Promotionen und Habilitationen nach Fächergruppen und Geschlecht
Anzahl
Promotion

Jahr/Geschlecht

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

Habilitation

darunter

Fächergruppen
insgesamt

darunter

Fächergruppen
insgesamt1

Mathematik,
Naturwissenschaften

insgesamt

23.043

6.412

2.153

2.209

477

79

weiblich

8.724

1.990

225

487

71

12

insgesamt

23.138

6.345

2.112

2.283

478

84

weiblich

9.030

1.946

238

518

89

13

insgesamt

25.952

7.068

2.336

2.001

371

82

weiblich

10.272

2.353

317

460

69

11

insgesamt

24.287

6.658

2.206

1.993

377

67

weiblich

9.927

2.380

299

442

71

5

insgesamt

23.843

6.863

2.247

1.881

376

66

weiblich

10.068

2.546

278

457

62

14

insgesamt

25.190

7.303

2.541

1.800

330

71

weiblich

10.558

2.733

363

422

48

13

insgesamt

25.084

7.425

2.340

1.820

337

66

weiblich

11.067

2.920

400

433

47

10

insgesamt

25.629

8.092

2.561

1.755

295

57

weiblich

11.301

3.179

394

437

58

8

insgesamt

26.981

8.460

2.833

1.563

257

65

weiblich

12.105

3.366

500

398

39

15

insgesamt

26.807

8.718

2.860

1.646

259

58

weiblich

12.179

3.568

505

444

48

7

insgesamt

27.707

9.560

3.119

1.567

243

68

weiblich

12.256

3.763

602

429

42

13

insgesamt

28.147

9.521

3.187

1.627

276

53

weiblich

12.798

3.788

605

453

58

8

Ingenieurwissenschaften

Mathematik,
Naturwissenschaften

1)  Promotionen einschließlich Studienfächer außerhalb der Studienbereichsgliederung.					
Quelle: Statistisches Bundesamt				
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/2.5.81
			

Ingenieurwissenschaften

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

152

Tab. 50:

Kennzahlen zu Bevölkerung, Erwerbstätigkeit und wirtschaftlicher Tätigkeit1
Strukturdaten

Indikator
1.

Maßeinheit

Bevölkerung (Jahresdurchschnitt)2
Insgesamt

2.

Erwerbstätige (Jahresdurchschnitt)3, 4
Insgesamt

3.

Bruttoinlandsprodukt (BIP)3

3.1

In jeweiligen Preisen

3.2
4.

2014

 

 

 

 

 

 

1.000

82.260

82.438

81.802

80.767

81.198

 

 

 

 

 

 

1.000

39.917

39.326

40.892

42.281

42.703

 

 

 

 

 

 

Mrd. Euro

2.116,5

2.300,9

2.460,3

2.820,8

2.915,7

in %

+2,5

+1,3

–4,0

+2,4

+3,4

25.752

27.901

30.049

34.357

35.402

– je Erwerbstätigen

Euro

53.022

58.507

60.165

66.642

68.277

Kettenindex (2005 = 100)

in %

91,4

94,1

96,1

104,4

106,1

– Veränderung zum Vorjahr

in %

+3,0

+0,7

–5,6

+0,3

+1,6

 

 

 

 

 

 

Mrd. Euro

2.102,4

2.321,3

2.515,6

2.882,0

2.982,4

in %

+2,7

+1,5

–2,7

+2,2

+3,5

Bruttonationaleinkommen3 (Bruttosozialprodukt)

Bruttowertschöpfung (BWS)

3

– Veränderung zum Vorjahr
– Nach Wirtschaftsbereichen

 

 

 

 

 

 

Mrd. Euro

1.906,3

2.082,1

2.207,2

2.536,9

2.623,1

in %

+2,5

+1,2

–4,2

+2,5

+3,4

 

 

 

 

 

 

Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

Mrd. Euro

20,2

15,8

16,2

20,0

17,9

Produzierendes Gewerbe ohne Baugewerbe

Mrd. Euro

492,5

531,8

522,5

655,5

674,8

Baugewerbe

Mrd. Euro

97,6

80,3

91,3

113,3

120,7

Handel, Gastgewerbe und Verkehr

Mrd. Euro

305,8

343,0

373,3

396,3

407,2

Finanzierung, Vermietung und
Unternehmensdienstleister

Mrd. Euro

585,6

661,5

708,9

787,6

817,1

Öffentliche und private Dienstleister

Mrd. Euro

407,6

449,7

495,0

564,1

585,4

 

 

 

 

 

 

2010 = 100

85,7

92,5

98,9

105,7

106,6

Preisindizes
Preisindex für die Lebenshaltung
Außenhandel
Einfuhr
– Anteil der Einfuhr am BIP
Ausfuhr
– Anteil der Ausfuhr am BIP
Außenhandelssaldo

8.

2013

Euro

In jeweiligen Preisen

7.

2009

– pro Kopf der Bevölkerung

In jeweiligen Preisen

6.

2005

– Veränderung zum Vorjahr

– Veränderung zum Vorjahr
5.

2000

Ausgaben der öffentlichen Haushalte
Insgesamt

 

 

 

 

 

 

Mrd. Euro

538,3

628,1

664,6

890,4

910,1

in %

30,6

32,7

32,7

39,5

39,0

Mrd. Euro

597,4

786,3

803,3

1.088,0

1.123,7

in %

30,8

37,7

37,8

45,5

45,7

Mrd. Euro

59,1

158,2

138,7

197,6

213,6

 

 

 

 

 

 

Mrd. Euro

598,9

620,6

664,3

darunter:

 

 

 

 

 

 

– Bund4, 6

Mrd. Euro

261,9

272,7

309,5

304,8

292,3

– Länder4

Mrd. Euro

209,1

219,0

239,7

250,6

261,2

Euro

7.281

7.528

8.121

.

.

5

– pro Kopf der Bevölkerung

.

.

1)  Abweichungen zu Tabelle 51 durch unterschiedliche Rechenbestände.						
2)  2013 und 2014 Ergebnisse auf Grundlage des Zensus 2011.							
3)  Gemäß Europäischem System volkswirtschaftlicher Gesamtrechnung (ESVG) 2010; regionale Gliederung der Erwerbstätigen und BIP siehe
Tabelle 51. Datenstand 08/2015.								
4)  2013 und 2014 vorläufiges Ergebnis.								
5)  Nettoausgaben ohne Sozialversicherung.								
6)  Ohne Lastenausgleichsfonds, ERP-Sondervermögen, EU-Anteile, Fonds „Deutsche Einheit“, Kreditabwicklungsfonds.		
Quelle: Statistisches Bundesamt, Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Länder“, Bundesministerium für Bildung und Forschung
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.10.1	

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

153

Tab. 51 1/3: Bevölkerung, Erwerbstätigkeit und Bruttoinlandsprodukt1
Regionale Strukturdaten
 
Land
 

Bevölkerung (Jahresdurchschnitt)2
2000
1.000

2009
in %

1.000

2013
in %

1.000

2014
in %

1.000

2015
in %

1.000

in %

Baden-Württemberg

10.492,6

12,8

10.746,9

13,1

10.869,4

13,2

10.674,0

13,2

10.777,5

13,2

Bayern

12.187,6

14,8

12.503,9

15,3

12.705,2

15,5

12.647,9

15,6

12.744,5

15,6

Berlin

3.384,1

4,1

3.434,6

4,2

3.565,7

4,3

3.445,8

4,3

3.485,0

4,3

Brandenburg

2.600,5

3,2

2.516,2

3,1

2.490,3

3,0

2.453,5

3,0

2.464,5

3,0

661,5

0,8

660,9

0,8

663,9

0,8

659,6

0,8

663,6

0,8

Hamburg

1.710,3

2,1

1.778,1

2,2

1.824,2

2,2

1.754,6

2,2

1.770,2

2,2

Bremen

Hessen

6.058,3

7,4

6.062,3

7,4

6.126,8

7,5

6.069,7

7,5

6.116,2

7,5

MecklenburgVorpommern

1.783,0

2,2

1.656,8

2,0

1.624,8

2,0

1.597,8

2,0

1.600,6

2,0

Niedersachsen

7.911,3

9,6

7.938,7

9,7

7.921,7

9,6

7.808,6

9,6

7.860,5

9,6

17.999,9

21,9

17.895,9

21,9

17.845,6

21,7

17.605,0

21,7

17.683,1

21,7

Rheinland-Pfalz

4.030,4

4,9

4.019,1

4,9

3.998,6

4,9

4.003,0

4,9

4.021,2

4,9

Saarland

1.069,7

1,3

1.026,0

1,3

1.007,3

1,2

989,9

1,2

989,3

1,2

Sachsen

4.442,7

5,4

4.178,3

5,1

4.126,3

5,0

4.050,8

5,0

4.055,9

5,0

Sachsen-Anhalt

2.633,0

3,2

2.367,9

2,9

2.286,1

2,8

2.240,1

2,8

2.231,0

2,7

Schleswig-Holstein

2.782,3

3,4

2.831,5

3,5

2.844,0

3,5

2.823,4

3,5

2.841,0

3,5

Thüringen

2.440,3

3,0

2.257,5

2,8

2.203,3

2,7

2.158,8

2,7

2.154,8

2,6

 

 

 

 

 

 

 

 

Nordrhein-Westfalen

Insgesamt

3

darunter ostdeutsche Länder und
Berlin

82.187,6

100,0

81.874,8

100,0

82.103,4

100,0

80.982,5

100,0

81.563,0

100,0

17.283,7

21,0

16.411,4

20,0

16.296,6

19,8

15.946,9

19,7

15.991,9

19,6

1)  Gemäß Europäischem System volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG) 2010. Revision 2014. Berechnungsstand August 2015/Februar
2016.										
2)  Ab 2014 Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus 2011, bis 2013 basierend auf Daten der Bevölkerungsfortschreibung auf Grundlage früherer
Zählungen. Für 2015 Deutschlandwert aus abweichender Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 18 Reihe 1.4 – 2015.		
3)  Abweichungen zu Tabelle 50 durch unterschiedliche Rechenbestände.						
4)  Abweichungen der Erwerbstätigenzahlen und des Bruttoinlandsprodukts im Vergleich zu früheren Veröffentlichungen aufgrund vollständiger
Einarbeitung der Revision 2014 (Einzelheiten siehe www.vgrdl.de/VGRdL/tbls/RV2014/infoRevision.jsp).			
Quelle: Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Länder“ und Berechnungen des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung										
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.10.2							

Bundesbericht Forschung und Innovation 2016

154

Tab. 51 2/3: Bevölkerung, Erwerbstätigkeit und Bruttoinlandsprodukt1
Regionale Strukturdaten
 
Land
 

Erwerbstätige (Jahresdurchschnitt)2, 4
2000
1.000

2009
in %

1.000

2013
in %

1.000

2014
in %

1.000

2015
in %

1.000

in %

Baden-Württemberg

5.499,6

13,8

5.711,1

14,0

5.949,8

14,1

6.019,7

14,1

6.071,9

14,1

Bayern

6.449,2

16,2

6.728,1

16,5

7.094,1

16,8

7.162,2

16,8

7.271,9

16,9

Berlin

1.615,0

4,0

1.671,5

4,1

1.774,7

4,2

1.805,4

4,2

1.846,3

4,3

Brandenburg

1.089,7

2,7

1.077,8

2,6

1.081,3

2,6

1.085,2

2,5

1.080,4

2,5

393,7

1,0

404,2

1,0

416,0

1,0

420,9

1,0

419,9

1,0

Hamburg

1.048,9

2,6

1.122,8

2,7

1.181,9

2,8

1.193,4

2,8

1.202,0

2,8

Hessen

3.117,0

7,8

3.174,0

7,8

3.272,5

7,7

3.308,7

7,8

3.343,6

7,8

MecklenburgVorpommern

766,4

1,9

755,2

1,8

732,8

1,7

731,6

1,7

739,9

1,7

Niedersachsen

3.576,9

9,0

3.721,9

9,1

3.890,4

9,2

3.930,6

9,2

3.963,2

9,2

Nordrhein-Westfalen

8.604,8

21,6

8.771,1

21,4

9.054,7

21,4

9.085,8

21,3

9.181,5

21,3

Rheinland-Pfalz

1.806,0

4,5

1.905,9

4,7

1.954,4

4,6

1.967,7

4,6

1.984,0

4,6

Saarland

516,7

1,3

514,7

1,3

519,0

1,2

520,3

1,2

520,3

1,2

Sachsen

2.001,3

5,0

1.964,8

4,8

2.011,0

4,8

2.021,6

4,7

2.015,7

4,7

Sachsen-Anhalt

1.071,5

2,7

1.027,5

2,5

1.015,0

2,4

1.008,7

2,4

1.000,2

2,3

Schleswig-Holstein

1.280,8

3,2

1.303,6

3,2

1.332,0

3,1

1.342,3

3,1

1.349,2

3,1

Thüringen

1.079,6

2,7

1.037,8

2,5

1.048,4

2,5

1.047,9

2,5

1.042,1

2,4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bremen

Insgesamt 3
darunter ostdeutsche Länder und
Berlin

39.917,0

100,0

40.892,0

100,0

42.328,0

100,0

42.652,0

100,0

43.032,0

100,0

7.623,4

19,1

7.534,6

18,4

7.663,1

18,1

7.700,4

18,1

7.724,5

18,0

1)  Gemäß Europäischem System volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG) 2010. Revision 2014. Berechnungsstand August 2015/Februar
2016.										
2)  Ab 2014 Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus 2011, bis 2013 basierend auf Daten der Bevölkerungsfortschreibung auf Grundlage früherer
Zählungen. Für 2015 Deutschlandwert aus abweichender Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 18 Reihe 1.4 – 2015.		
3)  Abweichungen zu Tabelle 50 durch unterschiedliche Rechenbestände.						
4)  Abweichungen der Erwerbstätigenzahlen und des Bruttoinlandsprodukts im Vergleich zu früheren Veröffentlichungen aufgrund vollständiger
Einarbeitung der Revision 2014 (Einzelheiten siehe www.vgrdl.de/VGRdL/tbls/RV2014/infoRevision.jsp).			
Quelle: Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Länder“ und Berechnungen des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung										
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.10.2	

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

155

Tab. 51 3/3: Bevölkerung, Erwerbstätigkeit und Bruttoinlandsprodukt1
Regionale Strukturdaten
Bruttoinlandsprodukt (nominal)4

 
Land
 

2000
Mrd.
Euro

2009
Mrd.
Euro

in %

2013
Mrd.
Euro

in %

2014
Mrd.
Euro

in %

2015
Mrd.
Euro

in %

in %

Baden-Württemberg

308,7

14,6

354,6

14,4

423,4

15,0

438,3

15,1

460,7

15,2

Bayern

358,1

16,9

425,7

17,3

508,1

18,0

521,9

18,0

549,2

18,1

Berlin

85,0

4,0

99,0

4,0

112,8

4,0

117,3

4,0

124,2

4,1

Brandenburg

44,7

2,1

53,7

2,2

60,4

2,1

61,9

2,1

65,3

2,2

Bremen

22,3

1,1

25,3

1,0

29,3

1,0

30,2

1,0

31,6

1,0

Hamburg

77,8

3,7

91,3

3,7

102,3

3,6

103,1

3,6

109,3

3,6

194,2

9,2

219,1

8,9

243,4

8,6

250,5

8,6

263,4

8,7

MecklenburgVorpommern

29,5

1,4

34,3

1,4

37,5

1,3

38,5

1,3

39,9

1,3

Niedersachsen

183,9

8,7

210,0

8,5

242,3

8,6

253,6

8,7

258,5

8,5

Nordrhein-Westfalen

467,5

22,1

548,9

22,3

611,1

21,7

624,7

21,5

645,6

21,3

Rheinland-Pfalz

94,2

4,5

108,5

4,4

124,7

4,4

127,6

4,4

132,0

4,4

Saarland

25,4

1,2

28,6

1,2

32,5

1,2

33,5

1,2

35,0

1,2

Sachsen

75,7

3,6

91,2

3,7

104,5

3,7

108,7

3,7

112,7

3,7

Sachsen-Anhalt

42,6

2,0

48,6

2,0

54,6

1,9

55,6

1,9

56,2

1,9

Schleswig-Holstein

64,2

3,0

72,3

2,9

80,5

2,9

84,0

2,9

85,6

2,8

Thüringen

39,7

1,9

45,5

1,9

53,4

1,9

54,3

1,9

56,8

1,9

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hessen

Insgesamt 3
darunter ostdeutsche Länder und
Berlin

2.113,5

100,0

2.456,7

100,0

2.820,8

100,0

2.903,8

100,0

3.025,9

100,0

317,1

15,0

372,3

15,2

423,2

15,0

436,2

15,0

455,0

15,6

1)  Gemäß Europäischem System volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG) 2010. Revision 2014. Berechnungsstand August 2015/Februar
2016.										
2)  Ab 2014 Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus 2011, bis 2013 basierend auf Daten der Bevölkerungsfortschreibung auf Grundlage früherer
Zählungen. Für 2015 Deutschlandwert aus abweichender Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 18 Reihe 1.4 – 2015.		
3)  Abweichungen zu Tabelle 50 durch unterschiedliche Rechenbestände.						
4)  Abweichungen der Erwerbstätigenzahlen und des Bruttoinlandsprodukts im Vergleich zu früheren Veröffentlichungen aufgrund vollständiger
Einarbeitung der Revision 2014 (Einzelheiten siehe www.vgrdl.de/VGRdL/tbls/RV2014/infoRevision.jsp).			
Quelle: Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Länder“ und Berechnungen des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung										
Daten-Portal des BMBF: www.datenportal.bmbf.de/portal/1.10.2	

156

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

Abbildungsverzeichnis
Abb. EB I-1	

Entwicklung der Bruttoinlandsausgaben für Forschung und Entwicklung in
Deutschland (in Mio. Euro)........................................................................................................................................................ 6

Abb. EB I-2	

Anteil der Bruttoinlandsausgaben für Forschung und Entwicklung am Bruttoinlandsprodukt in Deutschland (in Prozent)........................................................................................................................ 7

Abb. EB I-3	

Entwicklung der Bruttoinlandsausgaben für Forschung und Innovation nach
durchführenden Sektoren (in Prozent und in Mio. Euro).......................................................................................... 9

Abb. EB I-4	

Entwicklung der internen FuE-Ausgaben des Wirtschaftssektors im Verarbeitenden Gewerbe nach der Wirtschaftsgliederung (in Prozent und in Mio. Euro)................................................10

Abb. EB I-5	

Entwicklung der Ausgaben des Bundes für Forschung und Entwicklung (in Mio. Euro) ........................11

Abb. EB I-6	

Ausgaben des Bundes für Forschung und Entwicklung in Deutschland nach Ressorts 2016 (Soll in Mio. Euro).................................................................................................................................................12

Abb. EB I-7	

FuE-Ausgaben nach Förderbereichen 2016 (Soll, in Mio. Euro).............................................................................13

Abb. EB I-8	

Entwicklung der Ausgaben des Bundes für Forschung und Entwicklung nach
Empfängergruppen (in Prozent und in Mio. Euro)......................................................................................................14

Abb. EB I-9	

Projektförderung des Bundes an und zugunsten von KMU gemäß nationaler
Definition (in Mio. Euro)...........................................................................................................................................................15

Abb. EB I-10	

Entwicklung der Ausgaben des Bundes und der Länder für Forschung und Entwicklung (in Mio. Euro).............................................................................................................................................................16

Abb. EB I-11	

Regionale Aufteilung der staatlichen FuE-Ausgaben der Länder 2013 (in Mio. Euro)................................16

Abb. EB I-12	

Entwicklung der Wissenschaftsausgaben in Deutschland nach Finanzierungsquellen (in Prozent und in Mio. Euro)................................................................................................................................18

Abb. EB I-13	

Gemeinsame Förderung des Bundes und der Länder nach Förderbereichen 2013 (in Mio. Euro).......19

Abb. EB I-14	

Entwicklung der Ausgaben der Hochschulen für Lehre und Forschung (in Mio. Euro)............................20

Abb. EB I-15	

Entwicklung der Ausgaben der Hochschulen für Forschung und Entwicklung
nach Finanzierungsquellen (in Mio. Euro).......................................................................................................................20

Abb. EB I-16	

Entwicklung des FuE-Personals insgesamt in Deutschland (in VZÄ).................................................................21

Abb. EB I-17	

Entwicklung des FuE-Personals nach Sektoren (in VZÄ und in Prozent).........................................................22

Abb. EB I-18	

Anzahl der Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen sowie deren
Anteil am Altersjahrgang in Prozent 2005-2013...........................................................................................................23

Abb. EB I-19	

Entwicklung der Anzahl der Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen und Aufteilung in Deutschland nach Fachbereichen (in Prozent)...............................................................24

Abb. EB I-20	

Entwicklung der Anzahl der Promotionen.....................................................................................................................25

Abb. EB I-21	

Anzahl der Promotionen in MINT-Fächern und deren Anteil an allen Promotionen (Quote) in Prozent 2003-2014.......................................................................................................................................25

Abb. EB I-22	

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausländischer Staatsangehörigkeit an
Hochschulen in Deutschland.................................................................................................................................................26

EB I – Verzeichnis der Abbildungen

157

Abb. EB I-23	

Deutsche Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler im Ausland nach
Gastregionen 2013 (absolut und in Prozent)...................................................................................................................27

Abb. EB I-24	

Weltweite FuE-Ausgaben nach Regionen 2013 (in Prozent)...................................................................................28

Abb. EB I-25	

Entwicklung des Anteils der BAFE am BIP in Prozent im internationalen Vergleich (in Prozent)......29

Abb. EB I-26	

Anteil der BAFE am BIP weltweit 2012.............................................................................................................................30

Abb. EB I-27	

Entwicklung der FuE-Ausgaben der Wirtschaft in Relation zum BIP im internationalen Vergleich (in Prozent).................................................................................................................................................31

Abb. EB I-28	

Entwicklung der FuE-Ausgaben der Hochschulen in Relation zum BIP im internationalen Vergleich (in Prozent).........................................................................................................................................32

Abb. EB I-29	

Entwicklung der FuE-Ausgaben im Staatssektor in Relation zum BIP in Prozent
im internationalen Vergleich (in Prozent).......................................................................................................................32

Abb. EB I-30	

Entwicklung der FuE-Personalintensität im internationalen Vergleich (Vollzeitäquivalente FuE-Personal je 1.000 Erwerbspersonen)...............................................................................................33

Abb. EB I-31	

Forscherinnen und Forscher und Bruttoinlandsausgaben für Forschung und
Entwicklung 2014 (absolut und in Prozent des BIP)..................................................................................................34

Abb. EB I-32	

Entwicklung der Anzahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen (pro eine Mio. Einwohner)......37

Abb. EB I-33	

Entwicklung der Exzellenzrate (Anteil der Publikationen, die zu den Top 10-Prozent zitierten Publikationen weltweit gehören an den gesamten Publikationen)
im internationalen Vergleich.................................................................................................................................................38

Abb. EB I-34	

Entwicklung der weltmarktrelevanten Patente (pro eine Mio. Einwohner) im
internationalen Vergleich........................................................................................................................................................38

Abb. EB I-35	

Entwicklung des Anteils von Patenten der forschungsintensiven Industrie an
allen Patentanmeldungen im internationalen Vergleich ........................................................................................39

Abb. EB I-36	

Welthandelsanteile ausgewählter Länder für forschungsintensive Waren im zeitlichen Verlauf (in Prozent)..........................................................................................................................................................41

Abb. EB I-37	

Innovationsdimensionen des Innovation Union Scoreboards 2015..................................................................44

Abb. EB I-38	

Entwicklung der Indexwerte ausgewählter Länder im Global Competitiveness
Index (Pillar „Innovation“) und Positionierung 2015.................................................................................................46

158

EB I – Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem

Verzeichnis der Infoboxen

Infobox	

Datenportal des BMBF................................................................................................................................................................ 4

Infobox	

Die Lissabon-Strategie und das Drei-Prozent-Ziel........................................................................................................ 5

Infobox	Frascati-Manual.............................................................................................................................................................................. 7
Infobox	

Revision der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung................................................................................................ 8

Infobox	

Erhebung von Daten zu Forschung und Entwicklung in der Wirtschaft.........................................................10

Infobox	Leistungsplansystematik..........................................................................................................................................................12
Infobox	

Deutsche Forschungsgemeinschaft: Förderatlas..........................................................................................................17

Infobox	

UNESCO-Wissenschaftsbericht: Der Weg bis 2030.....................................................................................................29

Infobox	

Abgrenzung der Spitzen- und Hochtechnologie..........................................................................................................39

Infobox	Innovationsindikatorik.............................................................................................................................................................43
Infobox	
	

Technologiespezifische Indikatorik – der Bereich der Digitalisierung..............................................................46

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11055 Berlin
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Fax: 030 18 10 272 272 1
Stand
Mai 2016
Druck
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Gestaltung
W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld;
Hauke Sturm
Bildnachweis
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Redaktion
Geschäftsstelle Bundesbericht Forschung und Innovation, Berlin
Prognos AG, Berlin und DLR Projektträger, Bonn

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