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Full text: Beteiligungsbericht ... der Stadt Augsburg (Rights reserved) Ausgabe 2011(2012) (Rights reserved)

-1- Beteiligungsbericht 2011 der Stadt Augsburg erstellt durch das Referat 8 - Zentrales Beteiligungsmanagement - Stadt Augsburg Referat 8 – Zentrales Beteiligungsmanagement Rathausplatz 1 86150 Augsburg Tel. Fax: E-Mail: Internet: 0821/ 324 – 33 07 0821/ 324 – 33 15 beteiligungsmanagement@augsburg.de www.augsburg.de -2- -3- Vorwort Mit dem jährlichen Beteiligungsbericht informiert die Stadt Augsburg auf mehr als 400 Seiten über die Tätigkeit der Beteiligungsgesellschaften. Der vorliegende Beteiligungsbericht 2011 bietet die Möglichkeit, sich über den Stand der Erfüllung der öffentlichen Aufgaben, welche außerhalb des kommunalen Haushalts erbracht werden, umfassend zu informieren und bietet einen fundierten Einblick in die einzelnen Unternehmen. Er zeigt auch die große Bandbreite der Daseinsvorsorge und der öffentlichen Dienstleistungen; egal in welcher Rechts- und Organisationsform. Das Zahlenwerk zeigt für das Jahr 2010 die wesentlichen Daten der städtischen Beteiligungen auf und bietet damit ein hohes Maß an Transparenz für die Öffentlichkeit. In den Beteiligungsunternehmen sind rund 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Darüber hinaus werden mehr als 700 Ausbildungsplätze gestellt. -4- Der Beteiligungsbericht 2011 kann auch über das Internetportal der Stadt Augsburg unter www.augsburg.de ->Rathaus ->Aus dem Rathaus ->Unternehmensbeteiligungen abgerufen werden. Augsburg, im Juli 2012 Dr. Kurt Gribl Oberbürgermeister -5- INHALT Zielsetzung Organigramm „Rechtsformen städtischer Beteiligungen“ Organigramm „Konzern Stadtwerke Augsburg“ Organigramm „Beteiligungsstruktur der Stadt Augsburg Gesellschaften privaten Rechts“ Organigramm „Beteiligungsstruktur der Stadt Augsburg – Körperschaften und Anstalten öffentlichen Rechts, Vereine und Eigenbetriebe“ Kennzahlen städtischer Beteiligungen und Unternehmen zum 31.12.2010 Rechtsformen städtischer Beteiligungen Erläuterung einiger Fachbegriffe Abschlussprüfer der Beteiligungen 2008/2009/2010 Seite 9 Seite 11 Seite 12 Seite 13 Seite 14 Seite 16 Seite 21 Seite 23 Seite 25 DIE BETEILIGUNGEN DER STADT AUGSBURG Konzerngesellschaften Konzern Stadtwerke Augsburg Stadtwerke Augsburg Holding GmbH Konzern Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg Seite 27 Seite 29 Seite 31 Seite 35 Seite 41 Seite 45 Seite 47 Seite 53 Seite 57 Seite 61 Seite 65 Seite 69 Seite 73 Seite 75 Seite 77 Seite 85 Seite 89 Seite 95 Seite 99 Bereich Ver- und Entsorgung Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb der Stadt Augsburg (aws) Abfallzweckverband Augsburg - AZV Abwasserverband Untere Wertach Abwasserverband Wirtschaftsraum Augsburg-Ost Abwasserverband Wirtschaftsraum Augsburg-West Bayerngas Energy Trading GmbH aquaKomm Geschäftsführungsgesellschaft mbH i.L. aquaKomm GmbH & Co. KG i.L. AVA - Abfallverwertung Augsburg GmbH bayernets GmbH Bayerngas GmbH Bayerngas Norge AS BayernSERVICES GmbH -6- erdgas schwaben gmbh ETM GmbH Erdgas-Transport-Management i.L. KEAB - Kommunale Energie Allianz Bayern GmbH i.L. KEA Kraftwerksprojekt GmbH & Co. KG KEA Vermögensverwaltungs GmbH novogate GmbH Stadtentwässerung Augsburg Stadtwerke Augsburg Energie GmbH Stadtwerke Augsburg Netze GmbH Stadtwerke Augsburg Wasser GmbH Seite 103 Seite 111 Seite 113 Seite 117 Seite 121 Seite 125 Seite 129 Seite 135 Seite 141 Seite 147 Seite 153 Seite 155 Seite 161 Seite 165 Seite 169 Seite 173 Seite 179 Seite 185 Seite 189 Seite 197 Seite 203 Seite 205 Seite 209 Seite 215 Seite 221 Seite 227 Seite 233 Seite 237 Seite 239 Seite 243 Seite 249 Seite 253 Seite 257 Seite 261 Seite 267 Seite 273 Seite 277 Seite 281 Seite 287 Seite 293 Seite 297 Bereich Verkehr Augsburger Flughafen GmbH (AFG) Augsburger Flughafen Geschäftsführungs GmbH (AFGG) Augsburger Flughafen Investitions GmbH & Co. KG (AFI) Augsburger Localbahn GmbH (AL) Augsburger Verkehrsverbund GmbH - AVV AVG Augsburger Verkehrsgesellschaft mbH Augsburger Verkehrs-Servicegesellschaft mbH – ASG Stadtwerke Augsburg Projektgesellschaft mbH Stadtwerke Augsburg Verkehrs-GmbH Bereich Wirtschaft, Wirtschaftsförderung, Umweltkompetenz Jobcenter Augsburg Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH (ASMV) bifa Umweltinstitut GmbH BUGA Besitzgesellschaft des Umwelttechnologischen Gründerzentrums in Augsburg mbH Förderagentur Augsburg GmbH GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH - GVZ-GmbH GVZ-Güterverkehrszentrum Augsburg Entwicklungsgesellschaft mbH i.L. IAP Industrie-Ansiedlungs- und Projektentwicklungs-GmbH Augsburg/Bobingen i.L. IT-Gründerzentrum GmbH (aiti-Park) Kongresshalle Augsburg Betriebs GmbH Permento Personal-Lösungen GmbH i.L. Planungsverband Güterverkehrszentrum Raum Augsburg Regio Augsburg Tourismus GmbH Regio Augsburg Wirtschaft GmbH Regionaler Planungsverband Augsburg Stadtsparkasse Augsburg Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA) Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH i.L. (SKA II) Zweckverband Güterverkehrszentrum Raum Augsburg Zweckverband Stadtsparkasse Augsburg-Friedberg -7- Bereich Wohnungsbau und –verwaltung AGS - Augsburger Gesellschaft für Stadtentwicklung und Immobilienbetreuung GmbH Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg GmbH (WBG) Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg (WBL) Seite 299 Seite 301 Seite 307 Seite 313 Seite 319 Seite 321 Seite 327 Seite 331 Seite 333 Seite 339 Seite 343 Seite 347 Seite 349 Seite 353 Seite 357 Seite 363 Seite 369 Seite 373 Seite 375 Seite 381 Seite 387 Seite 393 Seite 399 Seite 405 Seite 411 Seite 413 Bereich Medien und Telekommunikation M-net Telekommunikations GmbH MaxiKom GmbH i.L. Bereich Bildung und Kultur Augsburger Volkshochschule – Augsburger Akademie e.V. (vhs) F.C. Augsburg Arena Besitz- und Betriebs GmbH Kurhaustheater GmbH Landschaftspflegeverband Zusam International School Augsburg – ISA – gGmbH Mittelfränkisch-schwäbischer Zweckverband Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg Theater Augsburg Zoologischer Garten Augsburg GmbH Zweckverband Kurhaus Augsburg-Göggingen Bereich Gesundheit BKK der Stadt Augsburg BKK Pflegekasse der Stadt Augsburg Eigenbetrieb Altenhilfe Augsburg Kommunalunternehmen Klinikum Augsburg Krankenhauszweckverband Augsburg (KZVA) Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg (ZRF) Vereinsmitgliedschaften im Überblick Vereinsmitgliedschaften im Überblick -8- -9- Zielsetzung Der Beteiligungsbericht hat die Aufgabe, einen generellen Überblick über die Unternehmen der Stadt Augsburg zu geben. Der Bericht ist eine Art Nachschlagewerk, mit dem man sich über die Unternehmensziele, die Leistungskraft und die wirtschaftliche Situation der Beteiligungen informieren kann. Dabei wird durch einen Mehrjahresvergleich die Entwicklung der Unternehmen aufgezeigt. Dieser Bericht beschränkt sich dabei nicht auf die nach Art. 94 GO zwingend darzustellenden Beteiligungen an Gesellschaften privaten Rechts, sondern beinhaltet auch die Körperschaften und Anstalten öffentlichen Rechts sowie Eigenbetriebe der Stadt Augsburg. Darüber hinaus werden die Mitgliedschaften in Vereinen und die Beteiligung an Zweckverbänden dargestellt. So soll ein umfassendes Bild aller außerhalb des Haushalts der Stadt Augsburg agierenden Unternehmen erzielt werden. Der Beteiligungsbericht erscheint jährlich. Neu aufgenommen wurden in den Bericht: • Vereinsmitgliedschaften im Überblick Entfallen in diesem Bericht ist: • Augsburg GmbH Zum Inhalt des Berichts: Basis sind die Jahresabschlüsse und Prüfungsberichte des Jahres 2010 und, soweit von der jeweiligen Gesellschaft freigegeben, die Wirtschaftspläne 2011. Wirtschaftspläne gehören, im Gegensatz zu den Jahresabschlüssen nicht zu den veröffentlichungspflichtigen Informationen. Teilweise wird in Absprache mit den Unternehmen z.B. aus Gründen des Konkurrenzschutzes auf eine Darstellung von Planzahlen verzichtet. Falls in der Kurzbeschreibung auf aktuelle Entwicklungen im Jahr 2011 hingewiesen wird, bezieht sich dies auf den Kenntnisstand Ende April 2012. Die Beträge sind auf volle Tausend Euro gerundet. Es können sich deshalb in den Summenzeilen und bei den Abweichungen Rundungsdifferenzen +/- 1 bzw. +/-1 % ergeben. - 10 - Veröffentlichung der Geschäftsführerbezüge Bei Gesellschaften privaten Rechts (GmbH, AG) werden die Bezüge der einzelnen Mitglieder des geschäftsführenden Unternehmensorgans gem. Art. 94 Abs. 3 GO unter der Rubrik „Organe der Gesellschaft“ dargestellt. Die jeweiligen Einzelbezüge werden ausgewiesen, wenn entsprechende Regelungen im Anstellungsvertrag die Pflicht zur Mitteilung der Bezüge vorsehen oder diese freiwillig zur Veröffentlichung mitgeteilt wurden. Bestehen diese Voraussetzungen nicht, erfolgt die Veröffentlichung der Gesamtbezüge gem. § 285 Nr. 9 HGB, soweit die Offenlegung der Bezüge durch die Gesellschaft nicht unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt. Weiter ist bei Kommunalunternehmen nach Art. 90 GO von der Kommune daraufhin zu wirken dass jedes Vorstandsmitglied vertraglich verpflichtet wird, die ihm im Geschäftsjahr gewährten Bezüge im Sinn von § 285 Nr. 9 Buchst. a des HGB der Gemeinde jährlich zur Veröffentlichung mitzuteilen. Der Vorstand des Kommunalunternehmens Klinikum Augsburg und der Vorstand der Stadtsparkasse Augsburg teilen ihre Vorstandsbezüge in einer Gesamtsumme auf freiwilliger Basis mit. Rechtsformen städtischer Beteiligungen: mit eigener Rechtspersönlichkeit Konzern Stadt ohne eigene Rechtspersönlichkeit privatrechtlich öffentlich-rechtlich Eigenbetriebe Gesellschaften privaten Rechts und- bzw. mittelbare Beteiligung AGS GmbH Augsb. Flughafen GmbH Augsb. Flugh. Gf-GmbH Augsb. Flugh. Invest. GmbH Augsb. Localbahn GmbH Augsb. Schw.Messe GmbH AVV GmbH AVA-Abfallverw. GmbH bifa GmbH BUGA GmbH F.C.Augsb. Arena GmbH Förderagentur Augsb. GmbH GVZ Entwickl.GmbH GVZ-Entw. maßn. GmbH IAP GmbH ISA gGmbH IT-Gründerzentr. GmbH Kongresshalle Aug. Betr.GmbH Konzern STAWA Augsb. Kurhaustheater GmbH Permento GmbH Regio Augsb. Tourism. GmbH Regio Augsb. Wirtsch. GmbH Startkap.fonds GmbH Startkap.fonds II GmbH WBG Augsb. GmbH WBL GmbH Zoolog. Garten Augsb. GmbH Vereinsmitgliedschaften im Überblick Anstalten, Kommun.unternehmen Kommunalunt. Klinikum Augsb. Stadtsparkasse Augsb. Körperschaften/ Zweckverbände Abfallzweckverband Augsb. Abwasserverb. Unt. Wertach Abwasserverb. Augsb.-Ost Abwasserverb. Augsb.-West Jobcenter Augsburg BKK der Stadt Augsb. BKK-Pflege der Stadt Augsb. Krankenhauszweckverband Landschaftspflegev. Zusam Regionaler Planungsverb. Planungsverb. GVZ R. Augsb. Zweckverband GVZ ZV Rettungsdienst Augsb. ZV Kurhaus Augsb.-Gögg. ZV Stadtspk. Augsb.-Friedb. ZV Hochschule Musik AWS-Abfallwirtschaftsbetr. Eigenbetr. Altenhilfe Augsb. Stadtentwäss. Augsburg Theater Augsburg - 11 - Konzern Stadtwerke Augsburg: Stadtwerke Augsburg Holding GmbH aquakomm Gsch.f GmbH i. L. 15% aquakomm GmbH & Co KG i.L. 15% SWA Netze GmbH 100% SWA Energie GmbH 100% SWA Wasser GmbH 100% SWA Verkehrs GmbH 100% Kommunale Energieallianz GmbH i. L 20,60 % KEA Kraftw. projekt GmbH 4,60% M-net Telekom GmbH 13,20% MaxiKom 100% Bayerngas GmbH 20,80% Erdgas Schwaben GmbH 35,14% AVG GmbH 100% SWA Projektges.mbH 100% KEA Verm.verwalt.ges mbH 100% Augsb. Localbahn GmbH 25,10% ASG GmbH 100% - 12 - bayerngas energy trading 100% bayernets GmbH 100% Bayerngas Norge AS, Oslo 31,5% GasLINE Telekomm.netzgesellschaft mbH & Co. KG 5,0% novogate GmbH München 70% bayern Services GmbH 50% Bayerngas Int. GmbH & Co. KG 31,50% GasLINE Telekom.netz Geschäftsführungsgesellschaft mbH 5,0% Erdgas AllgäuOst Verw. GmbH 50% Erdgas AllgäuOst GmbH & Co. KG 50 % RIWA GmbH 33,33% Erdgas Kempten GmbH 50% Komm. Wasserbet.GmbH i.L. 50% Allgäu Energie GbR 11,28% SYNECO GmbH & Co. KG 4,62% erdgas schwaben Beteiligsg. mbH 100% schwaben netz gmbH 100% ratioenergie GmbH & Co. KG 5,88% Conergos GmbH & Co. KG 5,13% Beteiligungsstruktur der Stadt Augsburg - Gesellschaften privaten Rechts Stadt Augsburg Referat OB Referat 1 Referat 2 Referat 5 Referat 6 Referat 8 GVZ Entwickl.GmbH GVZ-Entw. maßn. GmbH AGS GmbH AVA-Abfallverw. GmbH bifa GmbH F.C.Augsb. Arena GmbH Kurhaustheater GmbH STAWA Projekt GmbH Augsb. Flughafen GmbH Augsb. Flugh. Gf-GmbH Augsb. Flugh. Invest. GmbH Augsb. Localbahn GmbH Augsb. Schw.Messe Jobcenter GmbH ASG GmbH AVV GmbH AVG Augsb. Verkges.mbH IAP GmbH ISA gGmbH IT-Gründerzentr. GmbH Kongresshalle Aug. Betr.GmbH Regio Augsb. Tourism. GmbH Regio Augsb. Wirtsch. GmbH STAWA Verk. GmbH Startkap.fonds GmbH Startkap.fonds II GmbH Förderagentur Augsburg GmbH WBG Augsb. GmbH BUGA GmbH STAWA Holding WBL GmbH STAWA Energie GmbH STAWA Netze GmbH STAWA Wasser GmbH Zoolog. Garten Augsb. GmbH - 13 - Beteiligungsstruktur der Stadt Augsburg - Körperschaften, Anstalten des öffentlichen Rechts und Eigenbetriebe Stadt Augsburg Referat OB Referat 1 Referat 2 Referat 6 Referat 7 Krankenhauszweckverband Kommunalunt. Klinikum Augsb. Stadtsparkasse Augsb. Planungsverb. GVZ R. Augsb. Zweckverband GVZ ZV Stadtspk. Augsb-Friedb. BKK der Stadt Augsbg. BKK-Pflegek. der Stadt Augs Abfallzweckverband Augsb. Landschaftspflege verband Zusam AWS Abfallwirtschaftsbetr. Stadtentwäss. Augsburg Abwasserverb. Unt. Wertach Abwasserverb. Augsb.-Ost Abwasserverb. Augsb.-West Regionaler Planungsverb. öfftl. Wasser- ZV Rettungsdienst Augsb. - 14 - öfftl. Wasser- Jobcenter 0 Referat 3 Referat 4 Referat 5 Jobcenter Augsburg Eigenbetr. Altenhilfe Augsb. Volkshochschule Augsburg e.V. ZV Hochschule Musik Theater Augsburg ZV Kurhaus Augsb.-Gögg. - 15 - - 16 - Kennzahlen städtischer Beteiligungen und Unternehmen zum 31.12.2010 Beteiligungen der Stadt Augsburg - Kapitalgesellschaften 1 AGS - Augsb. Ges. für Stadtentw. und Immobilienbetr. GmbH 2 aquaKomm Geschäftsführungsgesellschaft mbH i.L. 3 aquaKomm GmbH & Co. KG i.L. 4 Augsburger Flughafen GmbH (AFG) 5 Augsburger Flughafen Geschäftsführungs GmbH (AFGG) 6 Augsburger Flughafen Investitions GmbH & Co. KG (AFI) 7 Augsburger Localbahn GmbH (AL) 8 Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstalt. GmbH 9 Augsburger Verkehrsverbund GmbH - AVV 10 AVA - Abfallverwertung Augsburg GmbH 11 ASG Augsburger Verkehrs-Servicegesellschaft mbH -ASG 12 AVG Augsburger Verkehrsgesellschaft mbH 13 bifa Umweltinstitut GmbH 14 Bayerngas GmbH 15 BUGA Besitzgesellschaft des UTG in Augsburg GmbH 16 erdgas schwaben gmbh 17 F.C. Augsburg Arena Besitz- und Betriebs GmbH 18 Förderagentur Augsburg GmbH (vorher AIP GmbH) 19 GVZ-Entwicklungsgesellschaft mbH i.L. 20 GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH - GVZ-GmbH 21 IAP Industrie-Ansiedelungs- und Projektentwicklungs GmbH i.L. 22 IT-Gründerzentrum GmbH (aiti-Park) 23 KEAB - Kommunale Energie Allianz Bayern GmbH i.L. 24 Kongresshalle Augsburg Betriebs GmbH 25 Kurhaustheater GmbH 26 Maxikom GmbH i.L. 27 M-net Telekommunikations GmbH 28 Permento Personal-Lösungen GmbH i.L. 29 Regio Augsburg Tourismus GmbH 30 Regio Augsburg Wirtschaft GmbH 31 Stadtwerke Augsburg Holding GmbH 32 Stadtwerke Augsburg Energie GmbH 33 Stadtwerke Augsburg Netze GmbH 34 Stadtwerke Augsburg Projektgesellschaft mbH 35 Stadtwerke Augsburg Verkehrs-GmbH 36 Stadtwerke Augsburg Wasser GmbH 37 Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA) 38 Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH i.L. (SKA II) 39 Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg GmbH (WBG) 40 Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg (WBL) 41 Zoologischer Garten Augsburg GmbH Summe I 2,01% 2,61% 100,00% 16,12% 99,86% 100,00% 50,00% 100,00% M-net 8,57% 52,00% 5,88% 33,33% 50,00% 30,00% 20,60% STAWA 12,50% 35,14% STAWA 12,50% 27,50% STAWA 1,00% 64,09% 25,00% 74,99% 100,00% AZV AVG 100,00% 100,00% 100,00% AFGG Anteil am Kapital unmittelb. mittelbar 100,00% über WBG Eigenkap. in T€ 500 17 72 -9.815 32 16.632 2.507 8.670 173 18.111 100 336 3.724 317.849 0 76.166 37.682 1 Ergebnis in T€ 116 0 k.A. -950 1 0 k.A. -727 0 4.151 -30 -38.725 13 58.877 -111 29.092 -1.451 8 Zuschüsse Stadt Augsb. 0 0 0 1.120 0 0 k.A. 37 4.169 0 0 0 0 0 0 0 0 419 Sonstige 0 0 0 234 0 0 k.A. 0 10.395 0 0 0 500 0 250 0 k.A. 1.375 15,00% STAWA 15,00% BayGas 25,10% STAWA 100,00% STAWA Unternehmensdaten werden nicht veröffentlicht 491 21 20 1.298 25 138 0 109.523 4 50 39 279.886 100,00% STAWA 100,00% STAWA 100,00% STAWA 100,00% STAWA 100,00% STAWA 85.358 263 250 115.681 66.137 153 149 120.526 48.072 1.369 6 0 0 26 -10 42 -8 17.343 -3 3 6 7.175 45.624 5.016 58 -40.904 787 10 -9 2.283 1.489 229 0 0 75 0 0 215 0 0 0 1.032 265 0 0 0 0 1.944 0 0 0 0 0 771 10.047 0 0 213 0 0 215 0 0 0 253 620 0 0 0 0 22.341 0 0 0 0 0 361 36.757 13,17% STAWA 26,10% Fördera. Hauptzuschussgeber über Verk.ver 50,00% 100,00% - 17 - Bilanzsumme in T€ 2.938 17 91 23.594 33 18.767 7.131 37.534 8.032 102.651 103 7.272 8.365 937.159 4.735 263.828 55.831 1.199 Anlageverm. in T€ 36 0 0 13.251 0 18.762 5.733 35.855 173 82.035 0 209 5.775 447.239 4.126 174.432 53.892 7 langfr. Verb. in T€ 1.206 0 0 19.767 0 1.244 1.263 9.366 0 66.650 0 2 2.178 228.286 4.160 53.288 2.788 0 Investit. in T€ 1 k.A. K.A. 642 0 0 k.A. 757 48 5.365 0 19 48 12.271 25 4.765 917 2 Umsatzerl. in T€ 3.254 k.A. k.A. 2.093 3 0 k.A. 3.335 0 39.972 0 44.152 2.826 1.677.306 415 275.804 1.499 4.804 Cash flow in T€ 126 k.A. k.A. 75 1 -3 k.A. 830 1.071 10.599 -30 -38.692 150 44.952 58 5.629 -135 -31 MA zum 31.12. 78 0 0 20 0 0 k.A. 15 20 181 1 607 36 157 1 115 k.A. 25 Umsatz je MA in T€ 42 ----------------------105 0 0 -----------222 0 221 0 73 79 10.683 415 2.398 -----------192 Azubis 2010 0 0 0 0 0 0 0 0 0 12 0 10 1 0 0 10 0 2 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 34.612 25 209 1.459 39 815 13 154.574 10 244 227 689.213 441.987 10.095 709 361.707 190.693 406 160 384.863 138.069 6.213 0 0 19 26 16 76 0 59.935 0 113 27 587.892 376.033 59 11 335.555 187.001 313 96 356.938 116.096 5.884 10.000 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 301.839 180.603 1 0 100.896 55.585 175 0 237.112 77.439 2.418 0 0 -6 6 6 29 0 13.759 0 7 4 4.644 32.218 73 0 48.510 9.315 0 0 12.721 6.163 719 0 0 394 545 234 1.331 5 k.A. 11 29 -11 375 0 4 0 4 5 3 67 0 699 k.A. 16 10 284 621 37 5 207 41 1 0 50 39 47 3.396 ------------ 0 0 0 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 99 109 78 20 0 256 -----------35 25 145 680 3.689 421 237 659 0 0 1.032 565 55 0 0 0 2 0 5 0 0 0 109 0 0 0 0 0 0 0 3 2 4 160 179.210 0 552 253 41.256 422.584 136.485 2.105 49.028 27.021 0 0 51.579 22.026 2.573 39.926 k.A. -35 -37 10.291 68.687 5.050 62 -17.173 6.568 13 k.A. 12.235 4.178 762 - 18 - Kennzahlen städtischer Beteiligungen und Unternehmen zum 31.12.2010 Beteiligungsähnliche Unternehmen der Stadt Augsburg Körperschaften/Anstalten des öffenlichen Rechts 1 BKK der Stadt Augsburg 2 BKK Pflegekasse der Stadt Augsburg 3 Kommunalunternehmen Klinikum Augsburg 4 Stadtsparkasse Augsburg Eigenbetriebe der Stadt Augsburg 5 Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb Augsburg 6 Stadtentwässerung Augsburg 7 Eigenbetrieb Altenhilfe Augsburg 8 Theater Augsburg (Spielzeit 2009/2010) 100,00% 100,00% 100,00% 100,00% 9.229 86.314 -17.406 -2.230 87 1.771 -3.706 -490 0 0 2.106 13.039 0 0 0 6.148 100,00% 100,00% 100,00% KZVA 113 639 3.325 338.954 -979 1.133 0 0 2.046 0 Anteil am Kapital unmittelbar mittelbar über Eigenkap. in T€ Ergebnis in T€ Zuschüsse/Umlage Stadt Augsb. Sonstige -1 bei BKK ausgew. -7.500 9.784 0 0 Zweckverbände 9 Abfallzweckverband Augsburg - AZV 10 Abwasserverband Untere Wertach 11 Abwasserverband Wirtschaftsraum Augsburg-Ost 12 Abwasserverband Wirtschaftsraum Augsburg-West 13 Krankenhauszweckverband Augsburg (KZVA) 14 Mittelfr.-schw. ZV Hochschule für Musik Nürnberg 15 Planungsverband Güterverkehrszentrum Raum Augsburg 16 Regionaler Planungsverband Augsburg 17 Zweckverb. für Rettungsd. und Feuerwehralarm. Augsburg 18 Zweckverband Güterverkehrszentrum Raum Augsburg 19 Zweckverband Kurhaus Augsburg-Göggingen 20 Zweckverband Stadtsparkasse Augsburg-Friedberg keine kaufm. Buchf. keine kaufm. Buchf. keine kaufm. Buchf. keine kaufm. Buchf. 32.670 k.A. keine kaufm. Buchf. keine kaufm. Buchf. keine kaufm. Buchf. keine kaufm. Buchf. keine kaufm. Buchf. keine kaufm. Buchf. -2.219 k.A. 736 16 106 28 3.929 k.A. 0 0 373 0 210 k.A. 878 71 62 45 1.519 k.A. 0 31 575 0 195 k.A. Vereine 1 Augsburger Volkshochschule - Augsburger Akademie e.V. Hauptzuschußgeber 445 111 789 190 Summe II Summe I GESAMTSUMME DER STÄDTISCHEN UNTERNEHMEN 22.464 10.047 32.511 11.760 36.757 48.517 - 19 - Bilanzsumme in T€ Anlagverm. in T€ langfr. Verb. in T€ Investit. in T€ Umsatzerl. in T€ Cash flow in T€ MA zum 31.12. Umsatz je MA in T€ Azubis 2010 7.187 902 277.366 4.450.552 110 0 192.477 69.507 0 0 1.750 k.A. 0 0 -22.210 3.211 48.449 4.656 325.587 229.926 -981 -1 -3.722 k.A. 29 3 3.800 1.107 1.671 1.552 86 208 3 0 472 68 1 2 3 4 65.556 251.840 22.604 4.848 21.371 247.960 2.435 1.366 5.728 144.212 118 0 546 11.270 165 316 41.787 43.174 32.816 3.655 7.474 11.315 -3.519 k.A. 341 189 618 344 123 228 53 11 0 7 29 24 5 6 7 8 keine kaufm. Buchf. keine kaufm. Buchf. keine kaufm. Buchf. keine kaufm. Buchf. 88.008 k.A. keine kaufm. Buchf. keine kaufm. Buchf. keine kaufm. Buchf. keine kaufm. Buchf. keine kaufm. Buchf. keine kaufm. Buchf. 30.466 k.A. 49.622 k.A. 14 k.A. 0 k.A. -1.930 k.A. 2 0 0 0 44 k.A. 0 0 3 0 0 k.A. ----------------------------0 ------------------------------------------- 0 9 10 11 12 0 13 14 15 16 17 18 19 20 1.482 173 0 55 2.540 170 27 94 2 6.507 3.396 9.903 605 160 765 - 20 - - 21 - Rechtsformen städtischer Beteiligungen Die Stadt Augsburg hat vielfältige Aufgaben der Daseinsvorsorge zu erfüllen und bietet zahlreiche öffentliche Dienstleistungen an. Dabei werden viele dieser Aufgaben außerhalb der „normalen“ Verwaltungsstruktur von Ämtern- und Referaten durch diese speziellen Organisationseinheiten erbracht. Die Rechts- bzw. Organisationsform dieser Unternehmen unterschiedlich. Die wichtigsten werden hier dargestellt: Eigenbetriebe Eigenbetriebe sind Unternehmen ohne eigene Rechtspersönlichkeit, die – obwohl Teil der Stadtverwaltung – finanzwirtschaftlich Sondervermögen der Kommune darstellen. Darüber hinaus kann der Eigenbetrieb über weitgehende organisatorische Selbständigkeit verfügen. Der Eigenbetrieb hat eine eigene Werkleitung; Dienstvorgesetzter aller Beschäftigten ist der Oberbürgermeister. Kapitalgesellschaften Einer Stadt kann mit gewissen Einschränkungen ein Unternehmen privaten Rechts gehören bzw. sie kann daran beteiligt sein. Nicht zulässig ist allerdings die Beteiligung an Gesellschaften, bei der die Haftung der Kommune nicht auf eine bestimmte Summe beschränkt werden kann. In der Regel handelt es sich daher bei diesen Beteiligungen um Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) oder Aktiengesellschaften (AG). Die GmbH hat gegenüber der Aktiengesellschaft den Vorteil, daß sie der Stadt als Teilhaberin/Eigentümerin die besseren Möglichkeiten zur Gestaltung der Geschäftspolitik sichert, vor allem durch das gegebene Weisungsrecht der Gesellschafterversammlung gegenüber der Geschäftsführung. Weiter verfügen GmbH`s mit öffentlicher Beteiligung häufig über einen Aufsichts- oder Verwaltungsrat. Zweckverbände Zweckverbände sind eine Konstruktion zur Zusammenarbeit mehrerer kommunaler Gebietskörperschaften. Sie werden gegründet, um sektorale Probleme - wie z.B. Abfallbeseitigung oder Gesundheitswesen - gemeinsam zu lösen. Die Organe sind die Zweckverbandsversammlung, der Verbandsvorsitzende und eventuell ein Verwaltungsrat oder ein Verbandsausschuss. Daneben gibt es weitere Rechts- und Organisationsformen zur Betätigung der Kommune außerhalb der klassischen Ämterorganisation, wie z.B.: ♦ ♦ ♦ ♦ Anstalten öffentlichen Rechts Kommunalunternehmen Körperschaften öffentl. Rechts Vereine - z.B. Stadtsparkasse - z.B. Klinikum Augsburg - z.B. Betriebskrankenkasse - z.B. Volkshochschule ist dabei sehr - 22 - - 23 - Erläuterung einiger Fachbegriffe Abschreibung Rechengröße zur Erfassung von Wertminderungen der in einer Unternehmung eingesetzten, abnutzbaren Güter. Der Wertverlust innerhalb einer Periode wird durch Ansatz von Abschreibungen in der jeweiligen Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Die Ermittlung des jährlichen Abschreibungsbetrags erfolgt steuerlich entweder über die lineare oder degressive Methode. Bei der linearen erfolgt über die Nutzungsdauer eine gleichmäßige Abschreibung. Bei der degressiven Methode wird mit einem festen Prozentsatz auf den jeweiligen Restbuchwert abgeschrieben. In bestimmten Fällen sind auch Sonderabschreibungen möglich. Anlagevermögen Zum Anlagevermögen gehören grundsätzlich alle Vermögensgegenstände, die dazu bestimmt sind, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen, wie z.B. Immobilien, Maschinen, Konzessionen oder Beteiligungen. Betriebliches Ergebnis Summenzeile in der Gewinn- und Verlustrechnung, bevor die Aufwendungen und Erträge aus der Finanzwirtschaft in Ansatz gebracht werden. Dadurch soll unabhängig von der Finanzierung des Unternehmens seine betriebliche Leistungsfähigkeit dargestellt werden. Cash-flow Finanzkennzahl, die den in einer Periode erfolgswirksam erwirtschafteten Zahlungsmittelüberschuß angeben soll, der für Kredittilgung, Investitionen und Gewinnausschüttung zur Verfügung steht; sie ist der Indikator für die Innenfinanzierungskraft eines Unternehmens. Es sind in der Praxis unterschiedliche Berechnungsschemata gebräuchlich. Soweit keine Ermittlung nach DVFA/SG- Methodik (Deutsche Gesellschaft für Finanzanalyse und Anlageberatung / SchmalenbachGesellschaft) möglich war, wurde nach folgender Berechnung vorgegangen: Jahresüberschuß/-fehlbetrag + Abschreibungen - Auflösung von Ertragszuschüssen +/- Veränderung der langfr. Rückst. = Cash-flow Eigenkapitalquote Die Eigenkapitalquote beschreibt den Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital. Eine hohe Eigenkapitalquote gilt als wichtiger Indikator für die Bonität, Stabilität und Unabhängigkeit eines Unternehmens. Die Bewertung dieser Kennzahl ist allerdings stark branchenabhängig. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Ergebnis der regelmäßigen Geschäftstätigkeit ohne außerordentliche Aufwendungen und Erträge sowie Steuern. Unter außerordentlichen Aufwendungen und Erträgen werden Geschäftsvorfälle verstanden, die außerhalb der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit anfallen wie z.B. Brandschäden, Wetterschäden, Unfälle usw.. Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) Die GuV ist Bestandteil des i.d.R. gesetzlich vorgeschriebenen Jahresabschlusses und ermittelt durch Gegenüberstellung von Aufwendungen und Erträgen einer Periode den Jahresüberschuß/-fehlbetrag. Investition Zielgerichtete, in der Regel langfristige Kapitalbindung zur Erzielung zukünftiger Erträge. Unter der Position „Investitionen“ im Kennzahlenteil dieses Berichts wird, soweit die tatsächlichen Auszahlungsbeträge nicht ermittelbar waren, die Gesamtsumme der - 24 Aktivierungen in der jeweiligen Periode dargestellt. Jahresabschluß Instrument des externen Rechnungswesens. Der handelsrechtliche Jahresabschluß umfaßt gem. § 242 HGB eine Bilanz und eine Gewinn- und Verlustrechnung. Für Kapitalgesellschaften besteht zusätzlich größenabhängig die Pflicht zur Aufstellung eines Anhangs und eines Lageberichts. Der Jahresabschluß ist bei Kapitalgesellschaften grundsätzlich innerhalb von drei Monaten nach Ende des Geschäftsjahres aufzustellen. Der Hauptzweck des Jahresabschlusses nach HGB besteht darin, „ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu vermitteln“. Jahresergebnis Maßgröße des Erfolgs in der handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung. Übersteigen die Erträge einer Periode die entsprechenden Aufwendungen, ergibt sich ein Jahresüberschuß, ansonsten ein Jahresfehlbetrag. Das Jahresergebnis bildet den Ausgangspunkt, um den Bilanzgewinn bzw. Bilanzverlust zu ermitteln. Dies geschieht durch den Ansatz von Ausschüttungen, Entnahmen oder Einstellungen in Rücklagen sowie die Berücksichtigung von Gewinn- und Verlustvorträgen. Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) Bilanzpositionen, die zur zeitlichen Abgrenzung bereits erfolgter Einnahmen und Ausgaben und somit zur periodengerechten Erfolgsermittlung notwendig sind. Sie enthalten Ausgaben bzw. Einnahmen, die erst in der nächsten Periode Aufwendungen bzw. Erträge darstellen. Es wird zwischen aktivem RAP (Ausgabe jetzt, Aufwand in der nächsten Periode) und passivem RAP Einnahme jetzt, Ertrag in der nächsten Periode) unterschieden. Rückstellungen Passivpositionen der Bilanz. Es werden Auszahlungen und Wertminderungen in späteren Perioden erfaßt, deren Höhe am Bilanzstichtag noch nicht genau bekannt ist, aber deren Eintreten hinreichend sicher ist. Durch die Bildung von Rückstellungen sollen die später entstehenden Verpflichtungen zum Zeitpunkt ihres Bekanntwerdens berücksichtigt werden. Sonderposten (SOP) In der Bilanz werden Passivposten ausgewiesen, die erst bei ihrer Auflösung zu versteuern sind. Im Fall von kommunalen Unternehmen werden hier oft die für Investitionen erhaltenen Fördermittel bzw. Zuschüsse ausgewiesen. Dieser Sonderposten wird parallel zu den Abschreibungen über die Nutzungszeit des entsprechenden Anlageguts anteilig in Höhe der Förderquote ertragswirksam aufgelöst. Umlaufvermögen Vermögensgegenstände werden dem Umlaufvermögen zugeordnet, wenn sie nicht dazu bestimmt sind, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen, also relativ kurzfristig im Unternehmen gebunden sind. Dazu zählen die Vorräte, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Halb- und Fertigerzeugnisse, Forderungen, Wertpapiere und Zahlungsmittel. Equity-Methode (nach § 312 HGB) Methode zur Bewertung von Beteiligungen an sog. assoziierten Unternehmen (Konzernabschluß). Ziel ist die Aufdeckung stiller Reserven aus dem Unterschiedsbetrag zwischen dem Anschaffungswert von Beteiligungen und dem anteiligen bilanziellen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens. - 25 Abschlußprüfer der Beteiligungen an Gesellschaften privaten Rechts: Unternehmen AGS - Augsb. Ges. für Stadtentw. und Immobilienbetr. GmbH aquaKomm Geschäftsführungsgesellschaft mbH i.L. aquaKomm GmbH & Co. KG i.L. Augsburger Flughafen GmbH (AFG) Augsburger Flughafen Investitions GmbH & Co. KG (AFI) Augsburger Localbahn GmbH (AL) Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungs GmbH Augsburger Verkehrsverbund GmbH - AVV AVA - Abfallverwertung Augsburg GmbH AVG Augsburger Verkehrsgesellschaft mbH bifa Umweltinstitut GmbH Bayerngas GmbH BUGA Besitzgesellschaft des UTG in Augsburg GmbH erdgas schwaben gmbH Förderagentur Augsburg GmbH (vorher AIP GmbH) GVZ Entwicklungsgesellschaft mbH i.L. GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH - GVZ-GmbH IT-Gründerzentrum GmbH (aiti-Park) KEAB - Kommunale Energie Allianz Bayern GmbH i.L. Kongresshalle Augsburg Betriebs GmbH Kurhaustheater GmbH Regio Augsburg Tourismus GmbH Regio Augsburg Wirtschaft GmbH Stadtwerke Augsburg Holding GmbH Stadtwerke Augsburg Energie GmbH Stadtwerke Augsburg Netze GmbH Stadtwerke Augsburg Projektgesellschaft mbH Stadtwerke Augsburg Verkehrs-GmbH Stadtwerke Augsburg Wasser GmbH Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA) Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH i.L. (SKA II) Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg GmbH (WBG) Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg (WBL) Zoologischer Garten Augsburg GmbH k.Prüfung k.Prüfung KPMG Bayerische Treuhandges. KPMG Bayerische Treuhandges. Dipl. Kfm. Gerhard Villhauer Dr. Günter Tolls Schneider & Geiwitz GmbH B.R.M. Mattern KPMG Bayerische Treuhandges. ETH Erlanger Treuhand GmbH PricewaterhouseCoopers AG ETH Erlanger Treuhand GmbH KPMG Bayerische Treuhandges. Sonntag & Partner k.Prüfung Hummel.Kollegen Ott & Partner Schneider & Partner Revisions- und Beratungs GmbH Revisions- und Beratungs GmbH Knoll & Starrach Scheidle & Partner KPMG Bayerische Treuhandges. KPMG Bayerische Treuhandges. KPMG Bayerische Treuhandges. KPMG Bayerische Treuhandges. KPMG Bayerische Treuhandges. KPMG Bayerische Treuhandges. Sonntag & Partner k. Prüfung Verb. Bayer. der Wohnungsuntern. Verb. Bayer. der Wohnungsuntern. AWI Treuhand & Revision GmbH 2010 Bavaria Treu AG k.Prüfung k.Prüfung 2009 Bavaria Treu AG Bavaria Treu AG 2008 Südtreu Süddeutsche Treuhand AG Südtreu Süddeutsche Treuhand AG KPMG Bayerische Treuhandges. KPMG Bayerische Treuhandges. Dipl. Kfm. Gerhard Villhauer Schneider & Geiwitz GmbH PricewaterhouseCoopers AG Ernst & Young Wibera Wirtsschaftsprüfung AG Rödl & Partner PricewaterhouseCoopers AG Rödl & Partner PricewaterhouseCoopers AG Wagner Steuerberatungsgesellschaft k.Prüfung Schneider & Geiwitz GmbH Ott & Partner Schneider & Partner Revisions- und Beratungs GmbH Knoll & Starrach Wibera Wirtsschaftsprüfung AG Wibera Wirtsschaftsprüfung AG Wibera Wirtsschaftsprüfung AG Wibera Wirtsschaftsprüfung AG Wibera Wirtsschaftsprüfung AG Wibera Wirtsschaftsprüfung AG Sonntag & Partner Sonntag & Partner Verb. Bayer. der Wohnungsuntern. Verb. Bayer. der Wohnungsuntern. Dr. Günter Tolls KPMG Bayerische Treuhandges. KPMG Bayerische Treuhandges. Dipl. Kfm. Gerhard Villhauer Schneider & Geiwitz GmbH PricewaterhouseCoopers AG Ernst & Young Wibera Wirtsschaftsprüfung AG ETH Erlanger Treuhand GmbH PricewaterhouseCoopers AG ETH Erlanger Treuhand GmbH PricewaterhouseCoopers AG Sonntag & Partner k.Prüfung Schneider & Geiwitz GmbH Sonntag & Partner Schneider & Partner Revisions- und Beratungs GmbH Revisions- und Beratungs GmbH Knoll & Starrach Scheidle & Partner Wibera Wirtsschaftsprüfung AG Wibera Wirtsschaftsprüfung AG Wibera Wirtsschaftsprüfung AG Wibera Wirtsschaftsprüfung AG Wibera Wirtsschaftsprüfung AG Wibera Wirtsschaftsprüfung AG Sonntag & Partner Sonntag & Partner Verb. Bayer. der Wohnungsuntern. Verb. Bayer. der Wohnungsuntern. AWI Treuhand & Revision GmbH - 26 - Abschlußprüfer der Eigenbetriebe, Zweckverbände und Anstalten öffentl. Rechts: Unternehmen Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb Augsburg Abfallzweckverband Augsburg - AZV Abwasserverband Untere Wertach Abwasserverband Wirtschaftsraum Augsburg-Ost Abwasserverband Wirtschaftsraum Augsburg-West Stadtentwässerung Augsburg BKK der Stadt Augsburg BKK Pflegekasse der Stadt Augsburg Eigenbetrieb Altenhilfe Augsburg Kommunalunternehmen Klinikum Augsburg Krankenhauszweckverband Augsburg (KZVA) Planungsverband Güterverkehrszentrum Raum Augsburg Regionaler Planungsverband Augsburg Stadtsparkasse Augsburg Theater Augsburg Augsburger Volkshochschule - Augsburger Akademie e.V. Zweckverb. für Rettungsd. und Feuerwehralarm. Augsburg Mittelfr.-schw. ZV Hochschule für Musik Nürnberg Zweckverband Kurhaus Augsburg-Göggingen Zweckverband Stadtsparkasse Augsburg-Friedberg * BayKPV = Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband BayKPV* RPA Stadt Augsburg/BayKPV* BayKPV* RPA Stadt Augsburg/BayKPV* RPA Stadt Augsburg/BayKPV* Schneider & Geiwitz GmbH Rechnungsprüfungsamt Augsburg Rechnungsprüfungsamt Augsburg Dr. Heilmeier & Partner Ernst & Young RPA Stadt Augsburg/BayKPV* RPA Stadt Augsburg/BayKPV* RPA Stadt Augsburg/BayKPV* Bayer. Sparkassenverband abw. Wirtschaftsjahr Inno - Tax GmbH, Fischach RPA Stadt Augsburg/KRPA/BayKPV* RPA Stadt Augsburg/BayKPV* RPA Stadt Augsburg/BayKPV* Bayer. Sparkassenverband 2010 BayKPV* 2009 BayKPV* RPA Stadt Augsburg/BayKPV* BayKPV* RPA Stadt Augsburg/BayKPV* RPA Stadt Augsburg/BayKPV* Schneider & Geiwitz GmbH Rechnungsprüfungsamt Augsburg Rechnungsprüfungsamt Augsburg Sonntag & Partner WIBERA AG RPA Stadt Augsburg/BayKPV* RPA Stadt Augsburg/BayKPV* RPA Stadt Augsburg/BayKPV* Bayer. Sparkassenverband BayKPV* Inno - Tax GmbH, Fischach RPA LKR Augsburg/BayKPV* RPA Stadt Nürnberg/BayKPV* RPA Stadt Augsburg/BayKPV* Bayer. Sparkassenverband 2008 RPA Stadt Augsburg/BayKPV* BayKPV* RPA Stadt Augsburg/BayKPV* RPA Stadt Augsburg/BayKPV* Ott & Partner Rechnungsprüfungsamt Augsburg Rechnungsprüfungsamt Augsburg Sonntag & Partner WIBERA AG RPA Stadt Augsburg/BayKPV* RPA Stadt Augsburg/BayKPV* RPA Stadt Augsburg/BayKPV* Bayer. Sparkassenverband Scheidle & Partner Inno - Tax GmbH, Fischach RPA Stadt Augsburg/BayKPV* RPA Stadt Augsburg/BayKPV* RPA Stadt Augsburg/BayKPV* Bayer. Sparkassenverband - 27 - DIE BETEILIGUNGEN DER STADT AUGSBURG - 28 - - 29 - Konzerngesellschaften - 30 - - 31 - Konzern Stadtwerke Augsburg Sitz und Anschrift der Beteiligung Konzern Stadtwerke Augsburg Hoher Weg 1 86152 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Beim Konzern Stadtwerke Augsburg handelt es sich um die konsolidierte Darstellung folgender Stadtwerkegesellschaften: Stadtwerke Augsburg Holding GmbH Stadtwerke Augsburg Energie GmbH Stadtwerke Augsburg Wasser GmbH Stadtwerke Augsburg Netze GmbH Stadtwerke Augsburg Verkehrs-GmbH Stadtwerke Augsburg Projektgesellschaft mbH AVG Augsburger Verkehrsgesellschaft mbH ASG Augsburger Verkehrs-Servicegesellschaft mbH Gegenstand und Zweck der jeweiligen Unternehmen sind bei den Berichten der Einzelgesellschaften dargestellt. Kurzvorstellung des Unternehmens Allgemeine Angaben: Die Stadtwerke Augsburg waren bis zum 31.12.1999 ein Eigenbetrieb der Stadt Augsburg. Zum 01.01.2000 erfolgte die Umgründung in 4 eigenständige GmbHs mit einer Dienstleistungsholding als Dachgesellschaft und drei Tochtergesellschaften, an denen die Holding zu je 100% beteiligt ist. Mit Zustimmung der Gesellschafterversammlung vom 23.12.1999 haben die Tochterunternehmen mit der Holding einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Demzufolge hat die Stadtwerke Augsburg Holding GmbH einen Konzernabschluß gem. § 290 I und II HGB, der die genannten Gesellschaften umfasst, aufzustellen. Folgende weitere Gesellschaften werden nur mit ihrem jeweiligen Beteiligungswert in den Konzernabschluss einbezogen: Bayerngas GmbH erdgas schwaben gmbH M-net Telekommunikations GmbH Kommunale Energieallianz Bayern GmbH i.L. Augsburger Localbahn GmbH Konzern Stadtwerke Augsburg - 32 - Bilanzdaten Konzernbilanz (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen/Beteiligungen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen u. so. Verm. sonst. Wertpapiere liquide Mittel Aktiver RAP in % 2010 911.609 13.774 787.511 110.324 101.982 8.898 87.324 0 5.760 1.649 0% 10% in % 90% 2009 881.147 13.957 756.516 110.674 73.300 9.049 58.785 0 5.467 14.804 2% 8% in % 91% 10 zu 09 30.462 -183 30.995 -350 28.682 -151 28.539 0 293 -13.155 -89% 39% in % 3% Bilanzsumme Passiva 1.015.240 100% 969.251 100% 45.989 5% Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Rücklagen Anteile anderer Gesellsch. Bilanzgewinn/ Bilanzverlust SOP mit Rücklageanteil Empf. Ertragszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP 7.169 136.936 22.398 67.815 507.421 360.033 147.388 432 0% 13% 2% 7% 50% 5.355 117.883 26.621 66.337 481.738 301.727 180.011 370 0% 12% 3% 7% 50% 1.814 19.053 -4.223 1.478 25.683 58.306 -32.623 62 17% 16% -16% 2% 5% in % 2010 280.238 204.420 68.649 0 in % 28% 2009 276.303 204.420 66.528 0 in % 29% 10 zu 09 3.935 0 2.121 0 in % 1% Bilanzsumme 1.015.240 100% 969.251 100% 45.989 5% Konzern Stadtwerke Augsburg - 33 - GuV-Daten Konzern G & V (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatz Bestandsveränd. & AEL Sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen so. betriebliche Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Beteiligungen Erträge aus Finanzanlagen Zinsen und ähnl. Aufwand Aufw. aus Verlustübernahme Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentl. Ergebnis (periodenfremd) Steuern Anteile and. Gesellsch. a. Jahresübersch. Konzern-Jahresüberschuss Konzern-Gewinnvortrag Ausschüttung an die Gesellschafter Einst. in die Gewinnrücklagen Bilanzgewinn/-verlust 984 0 0 0 984 1.447 0 463 14.595 1.191 6.240 0 7.164 4 0 0 7.168 14.843 0 6.804 0 8.039 27 -2.711 0 5.355 -248 1.191 -564 0 -875 23 -2.711 0 1.813 34% -11% -85% -8% -2% 442.219 6.030 7.456 455.705 265.933 99.226 51.616 33.003 5.927 15.079 210 19.769 2010 429.510 7.309 25.408 462.227 247.015 97.174 55.364 44.388 18.286 17.263 258 21.212 2009 412.591 7.871 37.165 457.627 246.055 97.761 54.221 42.529 17.063 14.930 379 17.529 0 10 zu 09 16.919 -562 -11.757 4.600 960 -587 1.143 1.859 1.223 2.333 -121 3.683 0 in % 4% -7% -32% 1% 0% -1% 2% 4% 7% 16% -32% 21% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterung-/Erneuerungsinv. Verlustausgleich durch Stadt Augsb. Zuw. nach Bay. ÖPNVG von Stadt A. Konzessionsabgabe an Stadt Augsb. Konzessionsabg. an andere Gem. Investitionsquote (Gesamtinv. zu Anschaffungswert AV Anzahl Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Anzahl der Auszubildenden** *Teilzeitkräfte zählen als ein Mitarbeiter 109 108 1 1% 1.803 1.768 35 2% k.A. k.A. 0 1.786 15.383 347 3,4% 52.600 65.306 62.528 93.425 k.A. k.A. 0 2.244 15.825 378 5,0% 62.260 113.503 k.A. k.A. 0 1.786 15.265 345 6,4% 0 458 560 33 -1,4% 0% 26% 4% 268 -20.078 0% -18% 2010 2009 10 zu 09 in % Konzern Stadtwerke Augsburg - 34 - - 35 - Stadtwerke Augsburg Holding GmbH Sitz und Anschrift des Unternehmens Stadtwerke Augsburg Holding GmbH Hoher Weg 1 86152 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist: • der Erwerb, das Halten und die Verwaltung von Beteiligungen jeder Art an Unternehmen, deren Gegenstand die Versorgung mit leitungsgebundenen Energieträgern und Wasser, Telekommunikation, Verkehrsleistungen und artverwandte bzw. zur Förderung dieser Aufgaben geeignete Dienstleistungen ist, der Erwerb, das Halten und die Verwaltung von Beteiligungen jeder Art an Unternehmen, deren Gegenstand oder Geschäftszweck den Interessen des Unternehmens dient, die Sicherstellung des Querverbunds und des Finanzausgleichs für alle Konzerngesellschaften, die Erbringung zentraler, insbesondere kaufmännischer Dienstleistungen, die Übernahme geschäftsleitender und unterstützender Funktionen für Tochterund Beteiligungsunternehmen, die Verwaltung und der Erwerb einzelner Vermögensgegenstände, soweit sie den Interessen des Unternehmens dienen. Gesellschafter Stadt Augsburg Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat Vorsitzender Dr. Kurt Gribl (Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats in 2010: € 16.200,00) Geschäftsführung Dr. Claus Gebhardt (Bezüge in 2010: € 239.281,42) Norbert Walter (Bezüge in 2010: € 128.519,22) Stammkapital Das Stammkapital beträgt 204.420.000 € 100 % • • • • • Stadtwerke Augsburg Holding GmbH - 36 - Beteiligungen an anderen Unternehmen Euro Stadtwerke Augsburg Energie GmbH Stadtwerke Augsburg Netze-GmbH Stadtwerke Augsburg Verkehrs-GmbH Stadtwerke Augsburg Wasser GmbH Augsburger Localbahn GmbH Kommunale Energieallianz Bayern GmbH i.L. wichtige Verträge - Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge mit den Tochtergesellschaften SWA Energie, SWA Verkehr, SWA Wasser und SWA Netze - Dienstleistungsverträge mit SWA Energie, SWA Verkehr, SWA Wasser, SWA Netze Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Allgemeine Angaben Die Stadtwerke Augsburg wurden bis zum 31.12.1999 als Eigenbetrieb der Stadt Augsburg geführt. Zum 01.01.2000 erfolgte die Umwandlung in eigenständige GmbHs mit einer Dienstleistungsgesellschaft und drei Tochtergesellschaften, an denen die Holding zu je 100% beteiligt ist. Die Holding hat zentrale Dienstleistungsfunktionen innerhalb der Unternehmensgruppe hinsichtlich: Führung der Konzerngesellschaften Finanz- und Rechnungswesen, Steuern Einkauf und Materialwirtschaft Recht und Liegenschaften Informationsmanagement Weiter sind der Holding u.a. folgende Aufgabenbereiche zugeordnet: Controlling Personalwesen Marketing, Öffentlichkeitsarbeit Die erbrachten Dienstleistungen werden an die Tochterunternehmen Stadtwerke Augsburg Energie GmbH, Stadtwerke Augsburg Wasser GmbH, Stadtwerke Augsburg Netze GmbH und Stadtwerke Augsburg Verkehrs-GmbH weiterverrechnet. Ergebnis 2010 66.000.000,00 € 250.000,00 € 85.700.000,00 € 51.320.000,00 € 391.600,00 € 55.624,00 € % 100,0 % 100,0 % 100,0 % 100,0 % 25,1 % 20,6 % Stadtwerke Augsburg Holding GmbH - 37 - Der Jahresüberschuss der Stadtwerke Augsburg Holding GmbH beträgt 7,2 Mio. €. Das Ergebnis wird maßgeblich durch die Gewinnabführungen und Verlustübernahmen der Tochterunternehmen beeinflusst. Erträgen aus Gewinnabführungen der Stadtwerke Augsburg Energie GmbH i.H.v. 45,6 Mio. € (Vorjahr 43,4 Mio. €), der Stadtwerke Augsburg Netze GmbH i.H.v. 5,0 Mio. € (Vorjahr: Verlustübernahme 3,6 Mio. €) und der Stadtwerke Augsburg Wasser GmbH i.H.v. 0,8 Mio. € (Vorjahr 0,4 Mio. €) stehen Aufwendungen aus der Verlustübernahme der Stadtwerke Augsburg Verkehrs-GmbH i.H.v. 40,9 Mio. € (Vorjahr 32,9 Mio. €) gegenüber. Wegen der bestehenden Ergebnisabführungsverträge wird die Ertragslage der Gesellschaft entscheidend durch die wirtschaftliche Entwicklung der Tochtergesellschaften geprägt. Das Eigenkapital erhöhte sich auf 279,9 Mio. € durch die Einstellung eines Teils des Jahresüberschusses des Vorjahres in die Gewinnrücklagen (1,8 Mio. €) und durch den Bilanzgewinn 2010. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich jedoch erneut durch den Anstieg der Verschuldung von im Vorjahr 42,0 % auf nunmehr 40,6 %. Ausblick 2011 Aus heutiger Sicht wird das Jahresergebnis 2011 deutlich unter dem des Jahres 2010 liegen; es wird mit einem Jahresüberschuss i.H.v. ca. 1 Mio. € gerechnet. Die Chancen und Risiken der Gesellschaft werden bestimmt durch deren Tochterunternehmen. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, werden jedoch nicht gesehen. Stadtwerke Augsburg Holding GmbH - 38 - Bilanzdaten Bilanz (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen/Beteiligungen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen u. so. Verm. liquide Mittel Aktiver RAP in % 2010 587.892 3.856 8.571 575.465 99.897 215 94.746 4.936 1.424 0% 14% in % 85% 2009 518.559 2.788 8.585 507.186 138.358 154 133.430 4.774 864 0% 21% in % 79% 10 zu 09 69.333 1.068 -14 68.279 -38.461 61 -38.684 162 560 65% -28% in % 13% Bilanzsumme Passiva 689.213 100% 657.782 100% 31.432 5% Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Rücklagen Bilanzgewinn Empf. Ertragszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP in % 2010 279.886 204.420 68.292 7.174 0 10.995 398.324 301.839 96.485 8 0% 0% 2% 58% in % 41% 2009 276.285 204.420 66.513 5.351 0 6.776 374.704 231.927 142.777 18 0% 0% 1% 57% in % 42% 10 zu 09 3.601 0 1.779 1.823 0 4.219 23.620 69.912 -46.292 -10 62% 6% in % 1% Bilanzsumme 689.213 100% 657.782 100% 31.431 5% Stadtwerke Augsburg Holding GmbH - 39 - GuV-Daten G & V (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatz Bestandsveränd. & AEL sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Gewinnabführungsverträgen Erträge aus Finanzanlagen Aufwendungen aus Verlustübernahme Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentl. Ergebnis (periodenfremd) Steuern Jahresüberschuss Gewinnvortrag Ausschüttung an die Gesellschafter Einst./Entn. aus Rücklagen Bilanzgewinn 1.060 0 75 985 0 0 0 985 7.831 645 11 7.175 0 0 0 7.175 8.219 0 157 8.062 0 -2.711 0 5.351 -388 0 -146 -887 0 2.711 0 -3.598 34% -11% -5% 38.573 50 702 39.325 6.086 18.334 4.392 8.582 1.931 44.091 17.502 43.479 18.985 2010 41.256 328 1.010 42.594 7.200 18.240 3.116 14.667 -629 51.423 16.679 40.904 18.738 2009 35.180 120 2.410 37.710 4.491 19.432 3.001 8.464 2.323 43.732 13.629 36.511 14.954 10 zu 09 6.076 208 -1.400 4.884 2.709 -1.192 115 6.203 -2.952 7.691 3.050 4.393 3.784 in % 17% 174% -58% 13% 60% -6% 4% 73% -127% 18% 22% 12% 25% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterung-/Erneuerungssinv. Verlustausgleich durch Stadt Augsb. Konzessionsabgabe an Stadt Augsb. Konzessionsabg. an andere Gem. Empf. Ertragszuschüsse Investitionsquote (Gesamtinv. zu Anschaffungswert AV) Anzahl der Mitarbeiter* im Jahresdurchschnitt Anzahl der Auszubildenden * Teilzeitkräfte zählen als ein Mitarbeiter 284 109 285 108 -1 1 0% 1% k.A. k.A. 0 0 0 0 9,7% 5.377 3.837 k.A. k.A. 0 0 0 0 12,2% 10.291 4.644 k.A. k.A. 0 0 0 0 10,2% 0 0 0 0 0% 0% 0% 0% 11.063 3.665 -772 979 -7% 27% 2010 2009 10 zu 09 in % Stadtwerke Augsburg Holding GmbH - 40 - - 41 - Konzern Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg Anschrift des Unternehmens Konzern Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg Rosenaustr. 54 86152 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Beim Konzern Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg handelt es sich um eine konsolidierte Darstellung folgender Gesellschaften: • • Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg GmbH (WBG) Augsburger Gesellschaft für Stadtentwicklung und Immobilienbetreuung GmbH (AGS) Gegenstand und Zweck der jeweiligen Unternehmen sind in den Bereichen der Einzelgesellschaften dargestellt. Kurzvorstellung des Unternehmens Der Konsolidierungskreis der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen umfasst die WBG der Stadt Augsburg GmbH sowie die Augsburger Gesellschaft für Stadtentwicklung und Immobilienbetreuung GmbH, AGS. Zwischen der WBG der Stadt Augsburg GmbH und der AGS GmbH besteht ein Geschäftsbesorgungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Insoweit stehen beide Gesellschaften unter einheitlicher Leitung, weshalb gem. § 290 HGB ein Konzernabschluss aufzustellen ist. ___________________________________________________________________________ Konzern Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg - 42 Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 in % Anlagevermögen Immater. Vermögensg. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Vorräte und Grundstücke Forderungen liquide Mittel Aktiver RAP Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverr. Bilanzsumme 67 393.585 100% Passiva Änderung Plan 2011 in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen Unterschiedsbetr.a.Kons. Rückst. mit EK-Charakter* Gewinn-/Verlustvortrag Jahresergebnis Rückstellungen Sonstige Rückst. Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP Bilanzsumme 3.620 950 1.010 1.700 1.700 267.930 241.230 26.700 300 393.585 100% 68% 122.645 4.065 9.350 104.660 31% 2010 120.473 4.065 9.350 101.926 0 4.182 950 1.003 1.690 1.690 264.724 238.125 26.599 321 0% 68% 0% in % 31% 2009 118.743 4.065 9.350 68.334 0 36.044 950 969 1.095 1.095 265.588 238.279 27.309 314 0% 69% 0% in % 31% 10 zu 09 1.730 0 0 33.592 0 -31.862 0 34 595 595 -864 -154 -710 7 1.501 2% 0% 0% 3% 54% in % 1% 114 388.210 100% 386.709 100% 1.501 0% 359.540 35 359.465 40 32.858 19.672 1.137 12.049 1.120 0% 8% 91% 2010 357.423 34 357.352 37 29.503 18.397 1.189 9.917 1.170 0% 8% in % 92% 2009 355.155 29 355.082 44 30.414 17.320 1.856 11.238 1.140 0% 8% in % 92% 10 zu 09 2.268 5 2.270 -7 -911 1.077 -667 -1.321 30 3% -3% in % 1% 388.210 100% 386.709 100% * Die voraussichtliche Veränderung der Rückstellungen mit EK-Charakter ergibt sich aus dem sog. Passivtausch Rückstellungen/Rücklagen aufgrund des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes. ___________________________________________________________________________ Konzern Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg - 43 GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatz Bestandsveränd. & AEL Sonstige Erträge Gesamtleistung Aufw. für bezogene Leistungen Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis 53.613 1.350 1.970 56.933 28.930 6.280 9.860 1.380 10.483 2010 51.836 1.322 2.645 55.803 27.704 6.561 9.770 1.475 10.294 2009 50.353 298 3.611 54.262 23.655 5.907 9.923 6.093 8.684 10 zu 09 1.483 1.024 -966 1.541 4.049 654 -153 -4.618 1.610 in % 3% 344% -27% 3% 17% 11% -2% -76% 19% Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuern Jahresüberschuss Gewinn-/Verlustvortrag Einst. in die Bauerneuerungsrücklage Bilanzgewinn/-verlust 182 7.903 2.762 0 22 2.740 1.690 1.050 175 8.115 2.353 48 22 2.283 1.280 1.003 370 8.061 993 0 24 969 0 0 969 -195 54 1.360 0 -2 1.314 0 0 34 -53% 1% 137% -8% 136% 0% 0% 4% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow nach DVFA/SG* ordentliche Tilgung langfr. Darl. Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv.** Investitionszusch. Stadt Sonstige Zuschüsse Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand Ansch-K. AV Anzahl Mitarbeiter jeweils zum 31.12. Anzahl Auszubildende 3 3 3 0 0% 131 128 127 1 1% 11.940 6.447 13.531 12.919 612 0 0 2,5% 12.254 6.694 12.721 9.323 3.397 0 0 2,4% 15.797 6.011 39.008 14.049 24.959 0 0 7,9% -3.543 683 -26.287 -4.726 -21.562 0 0 0 -70% -22% 11% -67% -34% -86% 2010 2009 10 zu 09 in % * 2009 einschließlich Vermögensumschichtung aus Verkauf Birkenhof ** einschließlich Sonderprojekte (Messehalle, Stadtbücherei) ___________________________________________________________________________ Konzern Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg - 44 - - 45 - Bereich Ver- und Entsorgung - 46 - - 47 - Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb der Stadt Augsburg (aws) Sitz und Anschrift des Unternehmens Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb der Stadt Augsburg Riedingerstr. 40 86153 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Aufgaben des Betriebs sind die Abfallwirtschaft und die Stadtreinigung im Stadtgebiet Augsburg. Der Betrieb kann unter Beachtung der verwaltungsmäßigen Zuständigkeiten Hilfs- und Nebengeschäfte betreiben. Zum Aufgabengebiet gehören ferner hoheitliche Tätigkeiten im Rahmen der Gemeindeordnung, der Abfallgesetze und der dazu erlassenen Rechtsvorschriften. Rechtliche Grundlagen Der Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb wird seit dem 01.01.2000 als Eigenbetrieb der Stadt Augsburg geführt. (vgl. Art. 86 ff. GO in Verbindung mit der Eigenbetriebsverordnung und der Betriebssatzung) Organe des Eigenbetriebs Stadtrat Werkausschuss Oberbürgermeister Werkleitung identisch mit den Mitgliedern des Umweltausschusses Dr. Kurt Gribl Rainer Schaal, berufsm. Stadtrat Stammkapital Das Stammkapital beträgt 500.000 € Beteiligungen an anderen Unternehmen Keine Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb der Stadt Augsburg (aws) - 48 Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Mit Beschluss des Stadtrats vom 16.03.2000 wurde das bisherige Amt für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung in einen Eigenbetrieb umgewandelt. Der AbfallwirtschaftsTeilbereiche: und Stadtreinigungsbetrieb (aws) umfaßt folgende Abfallentsorgung einschl. des Betriebs einer Mülldeponie Stadtreinigung und Winterdienst Fuhrpark mit Werkstätten Im Bereich Abfallwirtschaft hat die Stadt Augsburg ein integriertes Abfallwirtschaftskonzept, das auf klaren abfallwirtschaftlichen und abfallrechtlichen Grundsätzen aufbaut: - Abfallvermeidung geht vor Wiederverwertung - Wiederverwertung geht vor Beseitigung - Abfallverbrennung geht vor Abfallablagerung (Deponierung) Satzungsgemäß überlässt die Stadt Augsburg ihre Abfälle zur Beseitigung und sämtliche Bioabfälle aus dem Sammelsystem dem Abfallzweckverband Augsburg (AZV) zur thermischen Behandlung bzw. Kompostierung. Der aws ist zuständig für das Erfassen und Sammeln der Abfälle. Das Erfassen und Sammeln der Gelben Tonne für Verkaufsverpackungen wird seit dem 01.01.2004 von privaten Unternehmen im Rahmen des Dualen System Deutschland übernommen. Die Deponie Augsburg-Nord wurde bis zum 15.07.2009 als Deponie der Deponieklasse II und wird seitdem als Deponie der Deponieklasse I betrieben. Im Bereich Straßenreinigung und Winterdienst ergeben sich die Aufgaben aus der Straßenreinigungs- und Sicherungsverordnung sowie den einschlägigen Satzungen. Je nach Verkehrsbedeutung erfolgt eine wöchentliche bis tägliche Reinigung der Straßen und Wege im Stadtgebiet. Die Aufgabenerfüllung erfolgt im wesentlichen mit eigenen Ressourcen. Ergebnis 2010 Im Wirtschaftsplan 2010 war eine Unterdeckung von -189.762 € eingeplant. Der Jahresabschluss 2010 weist einen Jahresgewinn von 87.207,68 € aus. Die sonstigen betrieblichen Erträge nehmen im Vergleich zum Vorjahr ab. Der Rückgang der betrieblichen Erträge ist vor allem auf die im Vorjahr ausgewiesene Auflösung der Rückstellung für Gebührenüberschüsse zurückzuführen. Rückläufig ist im Gegenzug dazu der Materialaufwand im Vergleich mit dem Jahre 2009. Dieser Rückgang ist vor allem auf die im Vorjahr erfolgte Zuführung zur Rückstellung für die Rekultivierung der Deponie zurückzuführen, sowie auf einen Rückgang der Preise der Abfallverwertung Augsburg GmbH (AVA). Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb der Stadt Augsburg (aws) - 49 Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nehmen im Jahresvergleich zu. Dieser Anstieg setzt sich im Wesentlichen aus der Zuführung zur Rückstellung für Gebührenüberdeckung und einem Rückgang des Unterhalts für Grundstücke und Gebäude zusammen. Ausblick 2011 Im Jahr 2011 hat der aws eine planmäßigen Gewinn von 192.217 € im Wirtschaftsplan angesetzt. Nach heutigem Stand wird sich der Jahresabschluss 2011 in dem geplanten Rahmen bewegen. Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb der Stadt Augsburg (aws) - 50 Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen liquide Mittel Aktiver RAP in % 2010 21.371 1.082 14.927 5.362 44.167 506 43.322 339 18 0% 67% 2009% 33% 2009 23.739 1.067 15.379 7.293 39.656 502 39.086 68 17 0% 63% in % 37% 10 zu 09 -2.368 15 -452 -1.931 4.511 4 4.236 271 1 6% 11% in % -10% Bilanzsumme Passiva 65.556 100% 63.412 100% 2.145 3% Änderung Plan 2011 Eigenkapital Stammkapital allgemeine Rücklagen Gewinnrücklagen Gewinn-/Verl. aus VJ Jahresgewinn/-verlust Empf. Ertragszuschüsse Rückstellungen Pensionsrückstellungen Steuer- und sonstige Rückst. Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP in % 2010 9.229 500 5.288 1.911 1.443 87 0 49.053 2.955 46.098 7.275 5.728 1.547 0 0% 11% 0% 75% in % 14% 2009 in % 10 zu 09 12.065 19% -2.836 500 7.219 1.911 7.215 -4.779 0 43.547 2.059 41.488 7.800 5.977 1.822 0 0% 12% 0% 69% 0 -1.931 0 -5.771 4.866 0 5.506 895 4.610 -525 -250 -275 0 -7% 13% in % -24% Bilanzsumme 65.556 100% 63.412 100% 2.145 3% Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb der Stadt Augsburg (aws) - 51 GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatz Bestandsveränd. & AEL sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuern Jahresgewinn/-verlust Gewinn-/Verlustvortrag Einst. in die vertragl. Rücklage Bilanzgewinn/-verlust 386 0 46 340 190 0 530 698 567 44 87 1.443 0 1.531 -4.756 0 23 -4.779 7.215 0 2.436 5.454 567 21 4.866 -5.772 0 -905 37% 93% 102% 115% 41.263 0 873 42.136 18.753 16.941 1.650 4.068 723 46 382 2010 41.787 0 313 42.099 15.073 16.388 1.872 8.978 -212 1.206 296 2009 41.769 0 3.101 44.870 27.305 17.353 1.718 3.231 -4.736 308 328 10 zu 09 18 0 -2.789 -2.771 -12.232 -964 154 5.747 4.525 897 -32 -90% -6% -45% -6% 9% 178% 96% 291% -10% in % 0% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow nach DVFA/SG Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Zuschuß der Stadt Augsburg Sonstige Zuschüsse Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfanfangsbestand des AV Anzahl Mitarbeiter jeweils zum 31.12. 341 341 351 -10 -3% 8,1% 6,2% 1,9% k.A. k.A. 7.474 546 k.A. k.A. -3.061 2.222 k.A. k.A. 10.535 -1.676 -344% -75% 2010 2009 10 zu 09 in % Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb der Stadt Augsburg (aws) - 52 Leistungskennzahlen Plan 2011 2010 92.178 41.426 5.973 20.962 227 22.101 1.466 23 10.626 2009 93.715 41.509 6.587 22.431 126 21.993 1.051 18 11.645 Änderung 10 zu 09 -1.537 -83 -614 -1.469 101 108 415 5 -1.019 in % -1,6% -0,2% -9,3% -6,5% 80,2% 0,5% 39,5% 27,8% -8,8% Abfallbeseitigung Sammelmenge Müll gesamt (in t) davon Hausmüll davon Sperrmüll davon Biomüll davon Grüngut/Strukturmaterial davon Papier/Pappe/Kartonagen davon Schrott, Elektronikschrott davon Problemmüll Weiße Ware Mülldeponie Nord eingelagerte Menge 50.000 36.159 73.512 -37.353 -50,8% 94.275 42.000 6.500 21.500 250 22.500 1.500 25 11.500 Straßenreinigung Frontmeter gesamt Reinigungsfläche gesamt in m² (Mio.) Sonderreinigungsflächen in m² 658 6.233 34.615 658 6.233 34.615 651 6.187 34.615 7 46 0 1,1% 0,7% Fuhrpark Fahrzeugbestand Gesamtfahrleistung in km Kraftstoffverbrauch in kg Kraftstoffverbrauch in Liter bzw. kg 180 1.250.000 225.000 390.000 180 1.302.476 225.889 416.028 180 1.201.844 195.957 387.346 0 100.632 29.932 28.682 0,0% 8,4% 15,3% 7,4% Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb der Stadt Augsburg (aws) - 53 - Abfallzweckverband Augsburg - AZV Sitz und Anschrift des Unternehmens Abfallzweckverband Augsburg Am Mittleren Moos 60 86167 Augsburg Aufgaben des Zweckverbands Der Zweckverband hat die Aufgabe, folgende in seinem Verbandsgebiet anfallenden Abfälle, soweit sie thermisch behandelbar sind, zu entsorgen: Hausmüll, mit Ausnahme der Verpackungen, die durch das Duale System Deutschland außerhalb der öffentlichen Abfallentsorgung zu entsorgen sind; Sperrmüll; hausmüllähnliche Abfälle aus Gewerbe- und Industriebetrieben; Klärschlämme (mit einem Wassergehalt von weniger als 65%); sonstige Abfälle, die im Einzelfall zusammen mit den vorgenannten Abfällen entsorgt werden können; Außerdem obliegt dem Zweckverband die Entsorgung folgender in seinem Verbandsgebiet anfallenden Abfälle: Gartenabfälle, soweit deren Entsorgung nicht auf die kreisangehörigen Gemeinden übertragen ist und soweit sie den Verbandsmitgliedern angetragen werden; Bioabfälle - außer Eigenkompostierung; die bei Entsorgung aller o.g. Abfälle anfallenden Reststoffe. Der Zweckverband entsorgt auch krankenhausspezifische Abfälle aus dem Verbandsgebiet. Die gesetzliche Aufgabe der Krankenhausträger im Verbandsgebiet zur Entsorgung ihres krankenhausspezifischen Abfalls bleibt dadurch unberührt. Die Aufgabe umfasst nicht das Einsammeln und Befördern der vorgenannten Abfälle. Das Recht zum Erlass von Satzungen und zur Erhebung von Gebühren verbleibt bei den Verbandsmitgliedern. Der Zweckverband ist mehrheitlich an der Abfallverwertungsanlage Augsburg beteiligt und stellt durch entsprechende Verträge mit der AVA GmbH die Erfüllung der ihm obliegenden Aufgaben sicher. Die Entsorgungspflicht für die im Gebiet des AZV anfallenden und zu überlassenden thermisch behandelbaren Abfälle zur Beseitigung aus anderen Herkunftsbereichen als privaten Haushaltungen ist mit Bescheid der Regierung von Schwaben vom 17.11.2009 auf die AVA GmbH befristet bis zum 31.12.2015 übertragen worden. Zur Erfüllung seiner Aufgaben kann sich der Zweckverband Dritter oder der eigenen Mitglieder bedienen. Auch kann der Zweckverband als Entsorgungsträger der Übertragung von Pflichten auf den Betreiber der AVA GmbH zustimmen. Abfallzweckverband Augsburg - AZV - 54 Der Zweckverband erfüllt seine Aufgabe ohne Gewinnabsicht. Er dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken im Sinne des Steuerrechts. Verbandsmitglieder Stadt Augsburg Landkreis Augsburg Landkreis Aichach-Friedberg Organe des Zweckverbands Verbandsversammlung 7 Verbandsräte der Stadt Augsburg 4 Verbandsräte des Landkreises Augsburg 3 Verbandsräte des Landkreises Aichach-Friedberg Christian Knauer, Landrat Aichach-Friedberg bis 14.06.2010 Dr. Kurt Gribl, Oberbürgermeister Stadt Augsburg ab 15.06.2010 Norbert Schnell bis 31.07.2011 Martin Seitz ab 12.10.2011 Beteiligungen an anderen Unternehmen Euro 9.748.700 € % 74,99 % Verbandsvorsitzender Geschäftsleitung AVA Abfallverwertung Augsburg GmbH Wichtige Entwicklungen 2010 Der Haushalt 2010 des Abfallzweckverbandes Augsburg wurde nicht planmäßig vollzogen. In der Jahresrechnung ergab sich ein Überschuss von 591.186,76 €, der der Allgemeinen Rücklage zugeführt wurde. Infolge der Geschäftsentwicklung der AVA GmbH bedurfte es keiner Ausgleichszahlung an diese. Im Haushalt veranschlagt waren hierfür knapp 2 Mio. €. In Folge musste von den Verbandsmitgliedern für 2010 auch keine Umlage erhoben werden. Gemäß Beschluss der AZV-Verbandsversammlung vom 10.11.2009 wurde die Kapitaleinlage des AZV bei der AVA GmbH von 51 % aus 26 Mio. € auf 74,99 % aus 13 Mio. € reduziert. Diese Reduzierung um 3.511.300 € wurde im Herbst 2010 planmäßig vollzogen. Die Mittel wurden nach dem ehemaligen Umlageschlüssel an die Verbandsmitglieder weitergeleitet. Die AVA GmbH hat diese Rückzahlung an die Gesellschafter mittels Fremdkapital finanziert. Hierfür sowie für andere Investitionskredite hat der Abfallzweckverband Bürgschaften übernommen. Abfallzweckverband Augsburg - AZV - 55 Die Entsorgung der Abfälle des AZV auf den Anlagen der AVA GmbH entwickelte sich auch im Jahr 2010 planmäßig. Verwaltungshaushalt Verwaltungshaushalt Einnahmen in T€ Änderung Plan 2011 Sonstiger Kostenersatz Verbandsumlage Stadt Augsb. Verbandsumlage LK Augsburg Verbandsumlage LK AIC/FDB AVA-Rückerstattung Sonderumlagen Umlageanteile Krankenhausmüll Zinseinnahmen Steuerrückerstattung Avalgebühren Zuführung vom VermögensHH SUMME Verwaltungshaushalt 0 0 0 680 0 0 14 0 16 0 710 0% 0% 0% 96% 0% 0% 2% 0% 2% 0% 100% 736 576 302 726 0 0 3 0 0 59 2.402 31% 24% 13% 30% 0% 0% 0% 0% 0% 2% 100% 162 128 68 1.451 0 0 7 0 0 0 1.816 9% 7% 4% 80% 0% 0% 0% 0% 0% 0% 76% in % 2010 % 2009 in % 10 zu 09 0 574 448 234 -726 0 0 -5 0 0 59 586 32% -64% in % Ausgaben in T€ Änderung Plan 2011 in % 3% 12% 0% 26 20 0 4% 3% 0% 25 20 59 2010 24 104 in % 1% 4% 0% 1% 1% 2% 2009 17 101 0 15 3 0 in % 1% 6% 0% 1% 0% 0% 10 zu 09 7 4 0 11 17 59 in % 41% 4% -100% 75% 485% Aufw. für ehrenamtl. Tätigkeit Personalausgaben Beiträge an Versorgungskassen Sächliche Betriebsausgaben Erstattungen an Gemeinden Abrechnung der Verbandsuml. Zuwendungen an öffentl.wirtschaftl. Unternehmen Defizitabgleich AVA-GmbH incl. Sonderabschreibung Anteil Krankenhausmüllverbrennung Zinsausgaben Deckungsreserve Zuführung zum VermHH SUMME 24 82 0 0% 0% 1.997 83% 0% 1.621 0 0 0 60 1.816 89% 0% 0% 0% 3% 76% 376 0 10 3 99 586 167% 32% 10 3 545 710 1% 0% 77% 100% 10 3 159 2.402 0% 0% 7% 100% Abfallzweckverband Augsburg - AZV - 56 Vermögenshaushalt Vermögenshaushalt Einnahmen in T€ Änderung Plan 2011 Zuführung vom VerwaltungsHH Rücklagenentnahme Rückfluss Kap.-Einl. AVA HH-Reste vom Vorjahr SUMME Vermögenshaushalt 545 0 0 0 545 in % 100% 0% 0% 0% 100% 2010 159 59 3.511 0 3.730 in % 4% 2% 94% 0% 100% 2009 60 0 0 0 60 in % 100% 0% 0% 0% 100% 10 zu 09 60 59 3.511 0 3.670 6116% in % 165% Ausgaben in T€ Änderung Plan 2011 in % 0% 100% 0% 0% 2010 59 157 3 in % 2% 4% 0% 0% 2009 0 60 0 0 in % 0% 100% 0% 0% 10 zu 09 59 97 3 0 163% in % Zuführung an VerwaltungsHH Zuführung zur Rücklage Besch. Büro-Ausst. Inv.-Förderung an öff. wirtsch. Unternehmen Inv.-Förderung an Gem./Gem.Verb. HAR auf Folgejahr SUMME 0 542 3 0 0% 0% 3.511 94% 0% 0 0 60 0% 0% 100% 3.511 0 3.670 6155% 545 100% 3.730 100% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (in T€) Änderung Plan 2011 Stand der Rücklage Schuldenstand Bestehende Bürgschaften für die AVA GmbH Verbandsvermögen Anteil Stadt Augsburg an den Rückerstattungen Anteil Stadt Augsburg an der Verbandsumlage Anzahl Mitarbeiter zum 31.12. 1 2 2 0 0% 0 66 162 -96 -59% 11.226 0 10.684 0 13.447 0 -2.763 0 -21% 1.477 0 ca. 62 000 2010 935 0 68.840 2009 187 0 61.028 10 zu 09 748 0 7.812 13% in % 400% Abfallzweckverband Augsburg - AZV - 57 - Abwasserverband Untere Wertach Sitz und Anschrift des Unternehmens Abwasserverband Untere Wertach Rathaus 86343 Königsbrunn Der Zweckverband hat seinen Sitz am Sitz der Gebietskörperschaft, die den Verbandsvorsitzenden stellt. Gegenstand des Unternehmens Der Zweckverband hat folgende Aufgaben: a) Betreiben, Unterhalten, Erneuern und Erweitern der Verbandsanlage, entsprechend den jeweils gültigen Entwässerungsvorschriften der Stadt Augsburg, die dem Zweckverband „Untere Wertach“ zur Kenntnis zu geben ist, b) die Zuführung der jeweils zulässigen Abwassermengen der Verbandsmitglieder aus dem Wirkungskreis in den Hauptsammler des Zweckverbandes „Abwasserverband Wirtschaftsraum Augsburg-West“ zur Weiterleitung und Reinigung in die Kläranlage der Stadt Augsburg, c) sich im Rahmen des Zweckverbandes „Abwasserverband Wirtschaftsraum Augsburg-West“ an den Verbandsaufwendungen für die Benutzung der Kläranlage und am weiteren Ausbau der Kläranlage und am weiteren Ausbau des Klärwerk der Stadt Augsburg durch Förderungszuschüsse zu beteiligen. Die derzeit bestehende Verbandsanlage umfasst den Hauptsammler mit Nebenanlagen jedoch ohne Ortsnetze (Regenüberlauf-Bauwerke) vom Nordende der Stadt Königsbrunn bis zur Gemeindegrenze Augsburg/Stadtbergen (Kreuzung Ackermann-/Dayton-Straße). Verbandsmitglieder Stadt Augsburg Stadt Königsbrunn Markt Stadtbergen Umlageanteil : Umlageanteil : Umlageanteil : 9.973 Einwohnerwerte = 18,14 % 31.435 Einwohnerwerte = 57,18 % 13.560 Einwohnerwerte = 24,68 % Organe des Zweckverbands Verbandsversammlung Verbandsausschuss Verbandsvorsitzender Geschäftsleiter Ludwig Fröhlich Egon Köhler Beteiligungen an anderen Unternehmen keine Abwasserverband Untere Wertach - 58 Verwaltungshaushalt Verwaltungshaushalt Einnahmen in T€ Änderung Plan 2011 Vermischte Einnahmen Zuweisungen für lfd. Zwecke von Gem. und Gem.-Verbänden Erstattungen der Gem. und Gemeindeverbände Zinsen aus privaten Unternehmen Zuführung vom Verm.-HH. SUMME 0 0% 0 1.698 0% 100% 0 0% 0 -9 0% 0 0% 0 0% 1 0% -1 -53% 1.514 94% 1.611 95% 1.612 95% -1 0% 0 91 in % 0% 6% 2010 0 87 in % 0% 5% 2009 6 88 in % 0% 5% 10 zu 09 -6 -1 -1% in % 1.605 100% 1.707 100% Verwaltungshaushalt Ausgaben in T€ Änderung Plan 2011 in % 1% 1% 2010 16 12 in % 1% 1% 2009 15 12 in % 1% 1% 10 zu 09 1 0 in % 7% 0% Aufw. für ehrenamtliche Tätigkeit Unterhalt Entwässerungsanlagen Abwasserreinigungsgebühren Vermischte Ausgaben Deckungsreserve Zinsen an Kreditmarkt Zuführung an Verm.-HH SUMME 16 20 1.514 54 1 0 0 94% 3% 0% 0% 0% 1.611 54 0 0 5 1.698 95% 3% 0% 0% 0% 100% 1.612 58 0 0 10 95% 3% 0% 0% 1% -1 -4 0 0 -5 -9 0% -7% -50% -1% 1.605 100% 1.707 100% Abwasserverband Untere Wertach - 59 Vermögenshaushalt Vermögenshaushalt Ausgaben in T€ Änderung Plan 2011 Inv.-Zuweisungen vom Land Inv.-Zuweisungen von Gemeinden Zuführung vom Verw.-HH. Rücklagenentnahme SUMME Vermögenshaushalt 0 20 0 0 20 in % 0% 100% 0% 0% 100% 25 2010 0 20 5 in % 0% 80% 20% 0% 100% 2009 0 20 10 0 30 in % 0% 67% 33% 0% 100% 10 zu 09 0 0 -5 0 -5 -17% in % Ausgaben in T€ Änderung Plan 2011 in % 0% 2010 0 in % 0% 2009 0 in % 0% 10 zu 09 0 in % Inv.-Zuweisungen an Gemeinden -KläranlagenausbauTiefbaumaßnahmen Betriebstechnische Anlagen Zuführung zur Rücklage 0 0 0 20 0% 0% 100% 0 0 25 0% 0% 100% 0 0 30 0% 0% 100% 0 0 -5 -17% Zuführung an Verw.-HH. SUMME 0 20 0% 100% 0 25 0% 100% 0 30 0% 100% 0 -5 -17% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (in T€) Änderung Plan 2011 Stand der Rücklage Schuldenstand Anteil der Stadt Augsburg an der Verbandsumlage Anteil der Stadt Augsburg an den Sachkostenerst. 284 302 297 5 2% 118 0 8 8 2010 98 2009 73 0 8 10 zu 09 25 0 0 0% in % 34% Verbandsvermögen 4.503 4.708 5.090 -382 -8% Abwasserverband Untere Wertach - 60 - - 61 - Abwasserverband Wirtschaftsraum Augsburg-Ost Sitz und Anschrift des Unternehmens Abwasserverband Wirtschaftsraum Augsburg-Ost Maximilianstr. 6-8 86150 Augsburg Der Zweckverband hat seinen Sitz am Sitz der Gebietskörperschaft, die den Verbandsvorsitzenden stellt. Gegenstand des Unternehmens Der Zweckverband hat folgende Aufgaben: a) Betreiben, Unterhalten, Erneuern und Erweitern der Verbandsanlage, entsprechend den jeweils gültigen Entwässerungsvorschriften der Stadt Augsburg. b) Die Reinigung der in die Verbandsanlagen eingeleiteten Abwässer. Der Zweckverband bedient sich hierbei der Kläranlage der Stadt Augsburg. Verbandsmitglieder Stadt Augsburg Stadt Friedberg Abwasserverband Obere Paar (Umlageanteil: (Umlageanteil: (Umlageanteil: 63,02 %) 12,33 %) 24,65 %) Organe des Zweckverbands Verbandsversammlung Verbandsausschuss Verbandsvorsitzender Gerd Merkle Beteiligungen an anderen Unternehmen keine Abwasserverband Wirtschaftsraum Augsburg-Ost - 62 - Verwaltungshaushalt Verwaltungshaushalt Einnahmen in T€ Änderung Plan 2011 Vermischte Einnahmen Erstatt. v.Verw.Betr.ausgaben Verbandsumlage Zinseinnahmen Schuldendiensthilfen Kalkulatorische Einnahmen Entnahmen aus Rücklagen Übertragungsbuchung SUMME Verwaltungshaushalt 0 3.913 161 2 0 264 10 0 in % 0% 98% 4% 0% 0% 6% 0% 0% 2010 9 3.558 168 2 0 264 0 0 in % 0% 89% 4% 0% 0% 7% 0% 0% 2009 0 3.859 163 4 0 264 30 0 in % 0% 96% 4% 0% 0% 7% 1% 0% 10 zu 09 9 -301 5 -2 0 0 -30 0 -319 -7% 0% -100% -8% 3% -50% in % 4.350 100% Ausgaben in T€ 4.001 100% 4.320 108% Änderung Plan 2011 Personalausgaben Unterhalt des sonst. unbew. Vermögens Abwasserreinigungsgebühren Sächl. Verw.-Aufwand Kalk. Kosten Zinsausgaben Allg. Deckungsreserve Zuführung zum VermHH HAR auf Nachjahr SUMME 3.918 7 264 0 1 0 0 90% 0% 6% 0% 0% 0% 0% 3.570 2 264 0 0 30 0 89% 0% 7% 0% 0% 1% 0% 3.863 1 264 0 0 35 0 97% 0% 7% 0% 0% 1% 0% -293 1 0 0 0 -5 0 -319 -7% -14% -8% 100% 0% 9 151 in % 0% 3% 2010 9 126 in % 0% 3% 2009 9 148 in % 0% 4% 10 zu 09 0 -22 in % 0% -15% 4.350 100% 4.001 100% 4.320 108% Abwasserverband Wirtschaftsraum Augsburg-Ost - 63 - Vermögenshaushalt Vermögenshaushalt Einnahmen in T€ Änderung Plan 2011 Inv.-Förd von öffentlichwirtsch. Unternehmen Zuführung vom VerwaltungsHH Entnahme aus der Rücklage Abwicklung der Vorjahre SUMME Vermögenshaushalt 0 10 0 10 0% 100% 0% 100% 30 23 0 53 57% 43% 0% 100% 35 30 0 65 66% 57% 0% 100% -5 -7 0 -12 -18% -14% -23% 0 in % 0% 2010 0 in % 0% 2009 0 in % 0% 10 zu 09 0 in % Ausgaben in T€ Änderung Plan 2011 in % 0% 0% 100% 0% 0% 0% 100% 2010 0 30 0 0 23 0 53 in % 0% 57% 0% 0% 43% 0% 100% 2009 0 35 30 0 0 0 65 in % 0% 66% 57% 0% 0% 0% 100% 10 zu 09 0 -5 -30 0 23 0 -12 0% -18% -14% -100% in % Kredittilgung Zuführung zur allgm. Rücklage Zuführung an VerwaltungsHH Herstellung v. Tiefbauten Beschaffung von Betriebsausst. Abwicklung der Vorjahre SUMME 0 0 10 0 0 0 10 Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (in T€) Änderung Plan 2011 Stand der Rücklage Schuldenstand Verbandsvermögen Anteil Stadt Augsburg an den Sachkostenersätzen Anteil Stadt Augsburg an der Verbandsumlage 102 106 103 3 3% 264 0 6.954 2.630 2010 274 0 6.954 2.413 2009 267 0 7.187 2.614 10 zu 09 7 0 -233 -201 -3% -8% in % 3% Abwasserverband Wirtschaftsraum Augsburg-Ost - 64 - - 65 - Abwasserverband Wirtschaftsraum Augsburg-West Sitz und Anschrift des Unternehmens Abwasserverband Wirtschaftsraum Augsburg-West Maximilianstr. 6-8 86150 Augsburg Der Zweckverband hat seinen Sitz am Sitz der Gebietskörperschaft, die den Verbandsvorsitzenden stellt. Gegenstand des Unternehmens Der Zweckverband hat folgende Aufgaben: a) Betreiben, Unterhalten, Erneuern und Erweitern der Verbandsanlage, entsprechend den jeweils gültigen Entwässerungsvorschriften der Stadt Augsburg. b) Die Reinigung der in die Verbandsanlagen eingeleiteten Abwässer. Der Zweckverband bedient sich hierbei der Kläranlage der Stadt Augsburg. Verbandsmitglieder Stadt Augsburg Abwasserverband Untere Wertach (Umlageanteil: (Umlageanteil: 38,17 %) 61,83 %) Organe des Zweckverbands Verbandsversammlung Verbandsausschuss Verbandsvorsitzender Gerd Merkle Beteiligungen an anderen Unternehmen keine Abwasserverband Wirtschaftsraum Augsburg-West - 66 Verwaltungshaushalt Verwaltungshaushalt Einnahmen in T€ Änderung Plan 2011 Erstattung von Verw. und Betriebsausgaben Verbandsumlage 69 2% 72 3% 69 3% 3 4% 2.667 in % 94% 2010 2.414 in % 94% 2009 in % 10 zu 09 -197 in % -8% 2.611 101% Zinseinnahmen Schuldendiensthilfen Kalkulatorische Einnahmen Entnahmen aus Rücklagen Übertragungsbuchung SUMME Verwaltungshaushalt 2 0 83 7 0 0% 0% 3% 0% 0% 2 0 83 9 0 0% 0% 3% 0% 0% 3 0 83 8 0 0% 0% 3% 0% 0% -1 0 0 1 0 -194 -33% 0% 13% 0% -7% 2.828 100% Ausgaben in T€ 2.580 100% 2.774 100% Änderung Plan 2011 Personalausgaben Unterh. d.sonst.unbew. Verm. Abwasserreinigungsgebühren Sächl. Verw.-Aufwand Kalk. Kosten Zinsausgaben Allg. Deckungsreserve Zuführung zum VermHH HAR auf Nachjahr SUMME 9 56 2.675 4 83 0 1 0 0 in % 0% 2% 95% 0% 3% 0% 0% 0% 0% 2010 9 56 2.418 2 83 0 0 12 0 in % 0% 2% 94% 0% 3% 0% 0% 0% 0% 2009 8 56 2.617 2 83 0 0 8 0 in % 0% 2% 94% 0% 3% 0% 0% 0% 0% 10 zu 09 1 0 -199 0 0 0 0 4 0 -194 -7% 50% in % 13% 0% -8% 0% 0% 2.828 100% 2.580 100% 2.774 100% Abwasserverband Wirtschaftsraum Augsburg-West - 67 Vermögenshaushalt Vermögenshaushalt Einnahmen in T€ Änderung Plan 2011 Zuführung vom VerwaltungsHH Entnahme aus der Rücklage Abwicklung der Vorjahre SUMME 0 7 0 7 in % 0% 100% 0% 100% 2010 12 9 0 21 in % 57% 43% 0% 100% 2009 8 8 0 in % 50% 50% 0% 10 zu 09 4 1 0 5 31% in % 50% 13% 16 100% Vermögenshaushalt Ausgaben in T€ Änderung Plan 2011 in % 0% 0% 100% 0% 0% 100% 2010 0 12 9 0 0 21 in % 0% 57% 43% 0% 0% 100% 2009 0 8 8 0 0 in % 0% 0% 50% 0% 0% 10 zu 09 0 4 1 0 0 5 31% 50% 13% in % Kredittilgung Zuführung zur allg. Rücklage Zuführung an VerwaltungsHH Beschaffung von Betriebsausst. Abwicklung der Vorjahre SUMME 0 0 7 0 0 7 16 100% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (in T€) Änderung Plan 2011 Stand der Rücklage 214 2010 221 2009 218 10 zu 09 3 in % 1% Schuldenstand Verbandsvermögen Anteil Stadt Augsburg an den Sachkostenersätzen Anteil Stadt Augsburg an der Verbandsumlage 0 2.611 1.154 0 2.611 1.059 0 2.691 1.147 0 -80 -88 -3% -8% 26 28 26 2 8% Abwasserverband Wirtschaftsraum Augsburg-West - 68 - - 69 - Bayerngas Energy Trading GmbH (ehemals actogas GmbH) Sitz und Anschrift des Unternehmens Bayerngas Energy Trading GmbH (ehemals actogas GmbH) Poccistr. 7 80336 München Gegenstand des Unternehmens Bayerngas Energy Trading (BET) ist ein Unternehmen im Erdgasbereich. Die Kompetenzen liegen in den Bereichen Erdgashandel und -beschaffung, Erdgastransport und -speicherung. Aufgabe von BET ist es, die Chancen und Möglichkeiten eines wachsenden Energiemarktes zu nutzen und aktiv zu gestalten. BET konzentriert sich auf den Handel mit Erdgas und Energiederivaten zur Optimierung der Gasbeschaffung sowie zur Minimierung von Risiken. Ziel von BET ist es, Unternehmen die Flexibilität beim Gasbezug zu erweitern und sie an Kostenoptimierungen im Gasbereich teilhaben zu lassen. BET realisiert marktgerechte Preise für Partner und Kunden. Gesellschafter Bayerngas GmbH Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Geschäftsführung Marc Hall (Vorsitzender) Dr. Thomas Rupprich Sascha Kuhn Stammkapital Das Stammkapital beträgt 20.000.000 € Beteiligungen an anderen Unternehmen keine Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Die Gesellschafterversammlung vom 25.01.2011 hat die Änderung des Namens der Firma beschlossen. Neuer Firmenname: Bayerngas Energy Trading GmbH. 100 % Bayerngas Energy Trading GmbH - 70 Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Ak tiva Änderung Plan 2011 Anlageverm ögen Um laufverm ögen sons t. Aktiva Bilanzsum m e Passiva Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Bilanzgew inn/-verlust Rücks tellunge n Ve rbindlichkeiten Verb. gg. Gesellschaf ter andere Verb. Sons tiges Bilanzsum m e in % 2010 23.714 20.000 3.714 4.140 48.056 27 48.029 5.153 6% 5% 59% in % 29% 2009 22.500 20.000 2.500 4.282 116.104 72.910 43.194 2.518 2% 3% 80% in % 15% 10 zu 09 1.214 0 1.214 -142 -68.048 -72.883 4.835 2.635 -64.341 -44% 49% -3% -59% in % 5% in % 2010 506 80.357 200 % 1% 99% 0% 2009 153 139.026 6.225 in % 0% 96% 4% 10 zu 09 in % 353 231% -58.669 -6.025 -64.341 -42% -97% -44% 81.063 100% 145.404 100% 81.063 100% 145.404 100% Bayerngas Energy Trading GmbH - 71 GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatz Bestandsveränd. & AEL Sonstige betriebliche Erträge Gesam tleistung Materialauf w and Personalauf w and Abschreibungen So. betriebl. Aufw endungen Betriebliches Ergebnis Finanzergebnis Zinsen und ähnl. Auf w and Ergebnis der gew öhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Auf w and Steuern Jahresergebnis Gew inn-/Verlustvortrag Einst. in die vertragl. Rücklage Bilanzgew inn/-verlust 3.324 -16 1.105 2.235 1.400 0 3.635 6.835 2.500 2.526 1.809 691 0 2.500 -3.511 0 -1.421 0 426 709 0 1.135 0% 2010 546.845 0 65.506 612.351 537.946 2.607 82 68.947 2.769 638 83 2009 465.571 0 114.962 580.533 441.660 1.751 60 130.714 6.348 978 491 10 zu 09 81.274 0 -49.456 31.818 96.286 856 22 -61.767 -3.579 -340 -408 0% in % 17% 0% -43% 5% 0% 49% 37% -47% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow aus dem operativen Bereich Investitionen Erhaltene Zuschüsse Zuschüsse der Stadt Augsburg Sonstige Zuschußgeber Investitionsquote (Gesamtinv. zu Ansch.-Wert des AV zum Jahresanf ang) Anzahl M itarbeiter zum 31.12. 34 23 11 48% 720 450 0 0 0 6.370 57 0 0 0 8,29% -5.650 189% 393 689% 0 0 0 -8,29% 2010 2009 10 zu 09 in % Bayerngas Energy Trading GmbH - 72 - - 73 - aquaKomm Geschäftsführungsgesellschaft mbH i.L. Sitz und Anschrift des Unternehmens aquaKomm Geschäftsführungsgesellschaft mbH i.L. Emmy-Noether-Str. 2 80287 München Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende Gesellschafterin an der aquaKomm GmbH & Co. KG, deren Unternehmensgegenstand die Erbringung von Leistungen aller Art im Zusammenhang mit der Versorgung der Allgemeinheit mit Wasser und mit der Abwasserentsorgung einschließlich der Finanzierung, Errichtung, Betriebsführung und Instandhaltung von zu diesen Zwecken dienenden Anlagen ist. Gesellschafter Stadtwerke München GmbH Kommunale Wasserbeteiligung GmbH, München Bayerngas GmbH, München Stadtwerke Augsburg Holding GmbH AmperVerband, Eichenau LHM Stadtentwässerungswerke Euro 7.500,00 € 5.000,00 € 3.750,00 € 3.750,00 € 2.500,00 € 2.500,00 € 25.000,00 € % 30 % 20 % 15 % 15 % 10 % 10 % 100 % Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Geschäftsführung Jörg Schuchardt Es erfolgt unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB von der Gesellschaft keine Offenlegung der Bezüge der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 9 HGB Stammkapital Das Stammkapital beträgt 25.000 € Beteiligungen an anderen Unternehmen keine aquaKomm Geschäftsführungsgesellschaft mbH i.L. - 74 - Kurzvorstellung des Unternehmens Die aquaKomm Geschäftsführungsgesellschaft mbh wurde am 20.12.2001 gegründet und hat ihre Geschäftstätigkeit zum 22.02.2002 aufgenommen. Als reine Beteiligungsgesellschaft führt die aquaKomm gesellschaft mbH keine gewerblichen Aktivitäten aus. Ausblick 2010/2011 Die Liquidation der aquaKomm Geschäftsführungsgesellschaft mbH erfolgt zum 31.12.2009. Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Umlaufvermögen sonst. Verm.-Gegenstände liquide Mittel Aktiver RAP Bilanzsumme Passiva Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Verlustvortrag Jahresfehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Bilanzsumme in % 2010 17 25 -8 0 0 0 0 0 17 100% 2% 0% in % 98% 2009 25 -7 -1 1 6% in % 17 100% 10 zu 09 0 0 -1 1 -1 -39 0 -39 -40 -70% -60% -60% -100% in % -2% in % 2010 0 0 0 17 17 0 0 17 0% 100% 100% in % 0% 2009 0 0 0 57 335% 57 0 0 0% in % 0% 10 zu 09 0 0 0 -40 -40 0 0 -40 -70% -70% in % Geschäftsführungs- 57 335% 39 229% 0 39 57 335% aquaKomm Geschäftsführungsgesellschaft mbH i.L. - 75 - aquaKomm GmbH & Co. KG i.L. Sitz und Anschrift des Unternehmens aquaKomm GmbH & Co. KG i.L. Emmy-Noether-Str. 2 80992 München Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Leistungen aller Art im Zusammenhang mit der Versorgung der Allgemeinheit mit Wasser und der Abwasserentsorgung einschließlich der Finanzierung, Errichtung, Betriebsführung und Instandhaltung von zu diesen Zwecken dienenden Anlagen. Gesellschafter Euro 150.000,00 € 100.000,00 € 75.000,00 € 75.000,00 € 50.000,00 € 50.000,00 € 500.000,00 € % 30 % 20 % 15 % 15 % 10 % 10 % 100 % Stadtwerke München GmbH Kommunale Wasserbeteiligung GmbH, München Bayerngas GmbH, München Stadtwerke Augsburg Holding GmbH Amperverband, Eichenau LHM Stadtentwässerungswerke Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Beirat Geschäftsführung durch AquaKomm GeschäftsführungsGmbH, vertreten durch Gf Jörg Schuchardt (Bezüge: siehe AquaKomm Gf.-GmbH) Stammkapital Kommanditeinlage beträgt 1.000.000 € Beteiligungen an anderen Unternehmen Keine aquaKomm GmbH & Co. KG i.L. - 76 - Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010/2011 Die Liquidation der aquaKomm GmbH & Co. KG erfolgte zum 31.12.2009. Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Umlaufvermögen Forderungen sonst. Verm.-Gegenstände liquide Mittel Aktiver RAP Bilanzsumme Passiva Änderung Plan 2011 Kommanditkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Bilanzsumme in % 2010 72 0 19 0 19 91 100% in % 79% 0% 21% 2009 76 15 63 0 63 154 100% in % 49% 10% 41% 10 zu 09 -4 -15 -44 0 -44 -63 -41% -70% in % -6% in % 2010 0 0 0 91 100% 10 0 80 0 0% in % 0% 2009 0 0 0 154 100% 0 74 80 0 0% % 0% 10 zu 09 0 0 0 -63 10 -74 0 0 -63 -41% -41% in % 91 100% 154 100% aquaKomm GmbH & Co. KG i.L. - 77 - AVA Abfallverwertung Augsburg GmbH Sitz und Anschrift des Unternehmens AVA Abfallverwertung Augsburg GmbH Am Mittleren Moos 60 86167 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb einer Abfallverwertungs- und Behandlungsanlage für Siedlungsabfälle, die im Gebiet des AZV anfallen. Die Gesellschaft kann andere Entsorgungs- und Verwertungsleistungen, z.B. im Rahmen des „Dualen Systems“, erbringen. Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen berechtigt, die der Erreichung oder Förderung des Gesellschaftszwecks unmittelbar oder mittelbar dienen. Sie kann sich hierbei anderer Unternehmen bedienen, sich an ihnen beteiligen oder solche Unternehmen sowie Hilfs- und Nebenbetriebe errichten, erwerben oder pachten. Gesellschafter Mittelbare Beteiligung über den Abfallzweckverband Augsburg Abfallzweckverband Augsburg, AZV Schwäbische Entsorgungsgesellschaft mbH, SE Euro % 9.748.700,00 € 74,99 % 3.251.300,00 € 25,01 % 13.000.000,00 € 100 % Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat Vorsitzender: Martin Sailer (Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats in 2010: € 32.000,00) Geschäftsführung Dr. Walter Michale (bis 31.03.2010) (Bezüge in 2010: 89.993,92) Dirk Matthies (ab 01.04.2010) (Bezüge in 2010: 82.500,03)) Stammkapital Das Stammkapital beträgt 13.000.000 € AVA Abfallverwertung Augsburg GmbH - 78 - Beteiligungen an anderen Unternehmen GbR-Anteil an der ARGE "AVA+GSB Ihr Komplett-Entsorger für Krankenhausmüll“ Gründung 1995 Partner: GSB-Gesellschaft zur Entsorgung von Sondermüll in Bayern mbH, München 50 % an der ARGE „Bayerische Lebensmittel- und Speiseresteverwertung“ (BLS) (Mit Wirkung zum 28.02.2010 schied die AVA GmbH aus der Arge BLS aus.) - - Gründung 1997 Partner: Fischer und Hohner GmbH, Gersthofen Wichtige Verträge - Entsorgungsvertrag zwischen AZV und AVA - GbR-Vertrag zwischen AVA und GSB - Kooperationsvereinbarung ARGE BLS Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Ergebnis 2010 Im Berichtsjahr wurde eine Gesamtabfallmenge von 287.042 Tonnen verarbeitet (Vorjahr 274.484 Tonnen). Die Mengensteigerung gegenüber dem Vorjahr um rund 12.600 Tonnen resultiert aus der höheren Durchsatzleistung im AHKW (rund 13.700 Tonnen) sowie den höheren Inputmengen im Bereich der Kompostierung (rund 11.300 Tonnen). Gegenläufig wirkte sich die Stilllegung der Sortieranlagen aus. Hier war im Jahr 2009 noch eine Anliefermenge von rund 12.800 Tonnen zu verzeichnen. Neben den bei der AVA verarbeiteten Mengen flossen 3.186 Tonnen in die externe thermische Verwertung, 2.919 Tonnen in die stoffliche Verwertung und 138 Tonnen wurden als Streckengeschäft abgewickelt. Ferner wurden 7.646 Tonnen Hausmüll und Gewerbeabfälle zur energetischen Verwertung balliert und zwischengelagert. Im Bereich der Kompostierung wurden 1.676 Tonnen Strukturmaterial der externen Verarbeitung zugeführt. Dem Abfallheizkraftwerk (AHKW), dem wichtigsten Anlagenteil der AVA, wurden im Berichtsjahr 219.798 Tonnen Abfälle zur Beseitigung und zur energetischen Verwertung zugeführt. Die Vorjahresmenge (206.062 Tonnen) wurde somit um 13.736 Tonnen bzw. um 7 % übertroffen. Um dem mengen- und preisschwachen „Winterloch“ vorzubeugen, fanden im Geschäftsjahr 2010 in den Monaten April, Mai und Juli zeitlich befristete Ballierungsaktionen statt. Es wurden insgesamt 7.646 Tonnen Haus- und Gewerbemüll sowie Abfälle zur energetischen Verwertung balliert und zwischengelagert. Im Jahr 2010 wurden hiervon bereits 1.879 Tonnen ins AHKW zurückgeführt. AVA Abfallverwertung Augsburg GmbH - 79 - Die Durchsatzleistung der Krankenhausmüllverbrennung lag im Berichtsjahr mit 2.427 Tonnen um 393 Tonnen und somit um 19 % über der Vorjahresmenge (2.034 Tonnen). Auch die Anliefermengen im Kompostierbereich entwickelten sich positiv. Im Berichtszeitraum wurden insgesamt 66.493 Tonnen an Bioabfällen und Strukturmaterial angeliefert. Dies entspricht einer Mengensteigerung von 8.159 Tonnen bzw. 14 % gegenüber dem Vorjahr. Hiervon wurden 1.676 Tonnen Strukturmaterial und Wurzelstöcke einer externen Verwertung zugeführt. Demzufolge betrug die Inputmenge in die Kompostieranlage 64.817 Tonnen und lag somit um 11.264 Tonnen (21 %) über der Vorjahresmenge. Im Jahr 2010 hat die Regierung von Schwaben eine erhöhte Durchsatzleistung für die Kompostieranlage in Höhe von 75.000 Jahrestonnen genehmigt. Im Vorjahr konnten die Gesamtkosten der AVA inkl. der auszuschüttenden Eigenkapitalverzinsung durch die Direkterlöse erstmals in vollem Umfang gedeckt werden. Eine Kostenerstattung durch den AZV wurde – erstmals in der Geschichte der AVA – nicht in Anspruch genommen. Diese positive Entwicklung konnte im Berichtsjahr fortgeschrieben werden. Ausblick 2011 Die in jüngerer Vergangenheit entstandenen zusätzlichen Abfallverbrennungsanlagen (insbesondere Ersatzbrennstoffanlagen) haben – verstärkt durch die Mengenverknappung in Folge der Wirtschaftskrise – zu einer deutlichen Absenkung des Preisniveaus auf dem Gewerbemüllmarkt geführt. Im Berichtsjahr 2010 hat sich dieser Preisverfall aufgrund der konjunkturellen Erholung verlangsamt bzw. konnte sogar gestoppt werden, allerdings wird sich das Preisniveau auf dem Gewerbemüllmarkt auch mittelfristig auf einem sehr niedrigen Niveau bewegen. Mit der Streckung der Revisionszyklen und mit anderen technischen Optimierungsmaßnahmen wird das Ziel der nachhaltigen Senkung der Instandhaltungskosten sowie einer weiteren Erhöhung der Durchsatzleistung des Abfallheizkraftwerks verfolgt. Mit der Akquise höherer Inputmengen, durch eine Intensivierung der Vertriebsarbeit, kann somit der negativen Preisentwicklung auf dem Gewerbemüllmarkt zumindest teilweise entgegengewirkt werden. Ferner soll durch die Optimierung des Vergabeprozesses für Instandhaltungs- und Revisionsleistungen eine weitere Effizienzsteigerung im Instandhaltungsbereich realisiert werden. Zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit werden weiterhin Optimierungsmöglichkeiten im Hinblick auf den Energieverbrauch und die Energievermarktung analysiert mit dem Ziel, die Energieeffizienz bzw. die Energieerlöse zu steigern. Der Alterung der Anlagen sowie der hohen Beanspruchung der Öfen im Abfallheizkraftwerk wirkt die AVA durch eine vorbeugende Instandhaltungsstrategie AVA Abfallverwertung Augsburg GmbH - 80 - bei verfügbarkeitsrelevanten Bauteilen entgegen, so dass sich die Anlagen in allen Betriebsbereichen in einem technisch einwandfreien Zustand befinden. Insgesamt fällt der Ausblick auf die wirtschaftliche Entwicklung der kommenden Jahre somit positiv aus. Die Gesamtzahlungen des AZV – als wichtigste Kennzahl für die wirtschaftliche Entwicklung der AVA – werden sich im Planungszeitraum 2011 bis 2013 auf dem niedrigsten Stand seit Bestehen der AVA bewegen. Die dargestellten Anstrengungen im Hinblick auf Effizienzsteigerung und Kostensenkung werden diese Entwicklung nachhaltig stabilisieren. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich die AVA auch künftig den Herausforderungen des Abfallmarktes stellt und sich für den verstärkten Wettbewerb gut gerüstet sieht. AVA Abfallverwertung Augsburg GmbH - 81 - Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 in % Anlagevermögen Immaterielles Verm. u. Sachanl. Finanzanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen u. sonst. Verm.geg. liquide Mittel Aktiver RAP 79.220 79.220 0 11.592 600 6.097 4.895 104 0% 13% 87% 2010 82.035 82.035 0 20.598 1.384 5.081 14.133 18 0% 20% in % 80% 2009 83.392 83.354 38 19.577 916 5.484 13.177 25 0% 19% in % 81% 10 zu 09 in % -1.357 -1.319 0 -38 1.021 468 -403 956 -7 -28% 5% -2% Bilanzsumme 90.916 100% 102.651 100% 102.994 100% -343 0% Passiva Änderung Plan 2011 in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Bilanzgewinn/-verlust Rückstellungen Sonstige Rückst. Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP 0 0% 70.026 77% 76.571 66.650 9.921 0 0% 75% 14.894 13.000 1.185 709 5.996 1% 7% 16% 2010 18.111 13.000 960 4.151 7.969 4% 8% in % 18% 2009 28.641 26.000 0 2.641 7.736 7.736 66.617 61.550 5.067 0 0% 65% 3% 8% in % 28% 10 zu 09 in % -10.530 -13.000 960 1.510 233 -7.736 9.954 5.100 4.854 0 0% 15% 57% 3% -37% Bilanzsumme 90.916 100% 102.651 100% 102.994 100% -343 0% AVA Abfallverwertung Augsburg GmbH - 82 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatz Bestandsveränd. & AEL Sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Beteiligungsergebnis Aufw. aufgr. Ergebnisabf. vertr. Zinsergebnis Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuern Jahresergebnis Gewinn-/Verlustvortrag Einst. in die vertragl. Rücklage Bilanzgewinn/-verlust 36.084 15 493 36.592 603 10.553 7.269 14.507 3.660 812 0 -3.160 1.312 0 603 709 0 0 709 2010 39.972 26 1.885 41.883 4.971 11.433 6.482 11.933 7.064 905 0 -3.023 4.946 -200 595 4.151 0 0 4.151 2009 44.935 12 2.312 47.259 5.777 11.458 10.524 12.699 6.801 833 0 -3.153 4.481 0 1.840 2.641 0 0 2.641 10 zu 09 -4.963 14 -427 -5.376 -806 -25 -4.042 -766 263 72 0 130 465 0 -1.245 1.510 0 0 1.510 57% -68% 57% -4% 10% in % -11% 117% -18% -11% -14% 0% -38% -6% 4% 9% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Investitionszusch. Stadt Sonstige Zuschüsse Investitionsquote (Gesamtinv. zu Anschaffungswert des AV) Anzahl Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Anzahl Auszubildende 14 12 9 3 183 181 193 -12 -6% k.A k.A 0 0 0,0% 7.953 2.688 k.A k.A 0 0 1,5% 10.599 5.365 k.A k.A 0 0 0,0% 0 0 1,5% 16.092 2.904 -5.493 2.461 -34% 85% 2010 2009 10 zu 09 in % AVA Abfallverwertung Augsburg GmbH - 83 - Leistungskennzahlen Kapazität und Auslastung der Geschäftsfelder im Vergleich Plan 2011 Plankap. Plan-Ausl. in t Thermische Abfallbehandlung Verbr. von Krankenhausmüll (Kap. je Linie) Kompostierung (Schüttgew. 0,5t/m³) GESAMT 278.500 276.380 99% 278.500 287.042 103% 246.900 261.649 106% 75.000 58.080 77% 75.000 64.817 86% 45.000 53.553 119% 200.000 3.500 in t 216.000 2.300 Ausl. in % 108% 66% in t 200.000 3.500 2010 Plankap. IST-Ausl. Ausl. in t in % 219.798 110% 2.427 69% in t 200.000 1.900 2009 Plankap. IST-Ausl. Ausl. in t in % 206.062 103% 2.034 107% Ist-Auslastung Abfallmengen 2010 23% 1% Thermische Abfallbehandlung Verbr. von Krankenhausmüll 76% Kompostierung AVA Abfallverwertung Augsburg GmbH - 84 - - 85 - bayernets GmbH Sitz und Anschrift des Unternehmens bayernets GmbH Poccistr. 7 80336 München Gegenstand des Unternehmens Seit dem 01. Januar 2007 führt die bayernets GmbH die Geschäfte der Sparte Netz der Bayerngas München GmbH und nimmt damit als rechtlich eigenständiges Unternehmen am Marktgeschehen teil. Das Ziel der bayernets ist die Umsetzung und Sicherstellung eines effizienten und diskriminierungsfreien Netzzugangs auf dem ca. 1300 km langen Gashochdrucknetz. Gesellschafter Bayerngas GmbH Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Geschäftsführung Rainer Dumke 100 % Es erfolgt unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB von der Gesellschaft keine Offenlegung der Bezüge der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 9 HGB. Stammkapital Das Stammkapital beträgt 500.000 € Beteiligungen an anderen Unternehmen NetConnect Germany Management GmbH, Ratingen, 25,1 % zum 31.12.2010 (aktuell 21%) NetConnect Germany GmbH & Co. KG, Ratingen, 25,1 % zum 31.12.2010 (aktuell 21%) In 2011hat sich bayernets an der trac-x Transport Capacity Exchange GmbH mit 9,09% beteiligt. ___________________________________________________________________ bayernets GmbH - 86 - Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlageverm ögen Um laufverm ögen sonst. Aktiva Bilanzsum m e Passiva Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Bilanzgew inn/-verlust Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. Gg. Gesellschaf ter andere Verb. Sonstiges Bilanzsum m e in % 2010 548 500 0 4.503 12.736 12.346 390 1.815 9% 23% 65% in % 3% 2009 500 500 0 6.752 1.197 0 1.197 2.189 21% 63% 11% in % 5% 10 zu 09 48 0 0 -2.249 -33% in % 10% 0% in % 2010 1.330 18.269 3 in % 7% 93% 0% 2009 287 10.349 2 in % 3% 97% 0% 10 zu 09 1.043 7.920 1 8.964 77% 50% 84% in % 19.602 100% 10.638 100% 11.539 964% 12.346 -807 -374 8.964 -67% -17% 84% 19.602 100% 10.638 100% ___________________________________________________________________ bayernets GmbH - 87 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatz Bestandsveränd. & AEL Sonstige betriebliche Erträge Gesam tleistung Materialaufw and Personalaufw and Abschreibungen So. betriebl. Aufw endungen Betriebliches Ergebnis Finanzergebnis Zinsen und ähnl. Aufw and Ergebnis der gew öhnlichen Geschäftstätigkeit (Gew innabführung)/Verlustübernahme Steuern Jahresergebnis Gew inn-/Verlustvortrag Einst. in die vertragl. Rücklage Bilanzgew inn/-verlust -1.644 1.646 2 0 0 0 0 10.998 -10.996 2 0 0 0 0 2010 60.731 0 415 61.146 57.222 1.239 0 4.090 -1.405 572 811 2009 59.867 0 5.351 65.217 51.020 1.105 0 2.028 11.065 199 266 10 zu 09 864 0 -4.936 -4.071 6.202 134 0 2.062 -12.470 373 545 0 -12.642 12.642 0 0 0 0 0 -115% -115% 27% 102% -113% 187% 205% -92% -6% 12% 12% in % 1% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow aus dem operativen Bereich Investitionen Erhaltene Zuschüsse Zuschüsse der Stadt Augsburg Sonstige Zuschußgeber Investitionsquote (Gesamtinv. zu Ansch.-Wert des AV zum Jahresanf ang) Anzahl Mitarbeiter zum 31.12. 12 10 2 6.451 1.044 0 0 0 3.957 -34 0 0 0 0,00% 2.494 63% 2010 2009 10 zu 09 in % 1.078 -3171% 0 0 0 0,00% ___________________________________________________________________ bayernets GmbH - 88 - - 89 - Bayerngas GmbH Sitz und Anschrift des Unternehmens Bayerngas GmbH Poccistr. 9 80336 München Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung, der Erwerb oder die Pachtung und der Betrieb von Gasfernleitungen und sonstigen Leitungen und Anlagen sowie die Hilfs- und Ergänzungsanlagen, der Bezug, die Speicherung, die Weiterleitung und die Lieferung von Gas an Gasversorgungsunternehmen und an Letztverbraucher und die Vornahme aller darüber hinaus mit dem Unternehmensgegenstand zusammenhängenden und diesen ergänzenden Geschäfte. Die Gesellschaft kann sich an Unternehmen, die den vorgenannten Zwecken förderlich erscheinen, beteiligen – auch wenn sie über den dort bezeichneten Gegenstand hinausgehen –, solche Unternehmen erwerben, pachten und betreiben, veräußern oder verpachten und Interessengemeinschaftsverträge abschließen sowie alles weitere tun, was dem Zweck der Gesellschaft förderlich ist. Gesellschafter SWM Services GmbH Stadtwerke Augsburg Energie GmbH REWAG Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG & Co. KG SWU Stadtwerke Ulm/NeuUlm GmbH TIGAS-Erdgas Tirol GmbH Stadtwerke Landshut Stadtwerke Ingolstadt Beteiligungen GmbH Ingolstädter Kommunalbetriebe AöR 31.12.2011 44.123.050,00 € 18.865.650,00 € 6.939.050,00 € 4.534.750,00 € 9.069.550,00 € 3.364.450,00 € 2.388.700,00 € 1.409.950,00 € 90.695.150,00 € % 48,66 % 20,80 % 7,65 % 5,0 % 10,0 % 3,71 % 2,63 % 1,55 % 100% 31.12.2010 35.746.850,00 € 22.078.850,00 € 6.939.050,00 € 4.016.500,00 € 4.819.800,00 € 3.364.450,00 € 2.115.700,00 € 1.248.800,00 € 80.330.000,00 € % 44,5 % 27,5 % 8,6 % 5,0 % 6,0 % 4,2 % 2,6 % 1,6 % 100% ___________________________________________________________________________ Bayerngas GmbH - 90 - Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat Geschäftsführung Dr. Kurt Mühlhäuser (Vorsitzender) Dr. Kurt Mühlhäuser (Vorsitzender) Marc Hall Es erfolgt unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB von der Gesellschaft keine Offenlegung der Bezüge der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 9 HGB. Stammkapital Das Stammkapital beträgt zum 31.12.2011 90.695.150 € (80.330.000 € zum 31.12.2010) Anteile und Beteiligungen an anderen Unternehmen Stand 31.12.2010: BET GmbH, München bayernets GmbH, München novogate GmbH, München Bayerngas Norge AS, Oslo, Norwegen bayernServices GmbH, München GasLINE Telekommunikationsnetzgesellschaft mbH & Co. KG, Straelen GasLINE Telekommunikationsnetz Geschäftsführungsgesellschaft mbH, Straelen Bayerngas International GmbH & Co. KG, München BG Norge Anteil mit EUR/NOK = 7,82 umgerechnet Euro 20.000.000 500.000 15.540.000 54.697.373 100.000 2.050.000 1.500 3.150.000 % 100 % 100 % 70 % 31,5 % 50 % 5,0 % 5,0 % 31,5 % Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Bayerngas, 1962 gegründet, ist die größte kommunale Beschaffungsgesellschaft für Erdgas in Deutschland. Die Kernkompetenzen sind diversifizierte Gasbeschaffung, speicherung, -vertrieb und -transport. Das Unternehmen verfügt über einen eigenen Erdgasspeicher und ist mit ihren Beteiligungen national und international tätig. Über die Bayerngas Norge ist Bayerngas im Gasexplorations- und Gasproduktionsgeschäft aktiv. ___________________________________________________________________________ Bayerngas GmbH - 91 - Ergebnis 2010 Die Bayerngas GmbH hat 2010 an ihre Stadtwerke-, Regionalversorger- und Industriekunden sowie in den Handelsmarkt insgesamt 69 Mrd. kWh Erdgas verkauft und ist somit umsatzmäßig nur geringfügig unter dem Wert von 2009 geblieben. Der Jahresüberschuss betrug 2010 58,9 Mio. Euro (2009: 77,8 Mio. Euro). Positiv verlief insbesondere das deutschlandweite Industriekundengeschäft. In 2010 nutzte Bayerngas insbesondere die Synergien mit der 100%igen Handelstochter Bayerngas Energy Trading GmbH (BET). Hierzu wurde das Portfolio- und Bilanzkreismanagement in der BET integriert. Die Bayerngas hat ihre Präsenz am Handelsmarkt ausgebaut. Der Grad der Diversifikation des Gasbeschaffungsportfolios steigt kontinuierlich. Das Portfoliomanagement hat 2010 die Liquidität im Gasmarkt genutzt. Bayerngas Norge hat im Dezember 2010 erstmals eigenes Gas gefördert und baut kontinuierlich sein Lizenzportfolio aus. Im Jahr 2011 wurden Öl sowie Gas bereits aus drei verschiedenen Feldern gefördert. Die Tochter novogate ist erfolgreich im gesamtdeutschen Stadtwerkemarkt aktiv. Die Netzgesellschaft bayernets hat auch im 4. Geschäftsjahr seit ihrer Gründung 2007 die Netzkapazitäten erfolgreich vermarktet. Im Zuge des 3. EUBinnenmarktpaketes wurde mit der ersten Umsetzung auf die Zertifizierung des Independent Transmission Operator (ITO) begonnen. Mit diesem Schritt ist die bayernets strategisch als ein international agierender Fernleitungsnetzbetreiber hinsichtlich der stetig zunehmenden regulatorischen und gesetzlichen Anforderungen positioniert. Ausblick 2011 Als kommunales, international präsentes Unternehmen, das auf der Wertschöpfungsstufe Gas von der Exploration bis hin zum industriellen Endkunden aktiv ist, hat Bayerngas eine gute Position. Bayerngas geht für das Geschäftsjahr 2011 von einer zufriedenstellenden Ertrags- und Finanzlage aus. Man erwartet trotz verschärftem Wettbewerb ein unverändert hohes Absatzniveau. ___________________________________________________________________________ Bayerngas GmbH - 92 - Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 in % Anlageverm ögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Um laufverm ögen Vorräte Forderungen sonst. Verm.-Gegenstände liquide Mittel Ak tiver RAP 2010 447.239 2.240 106.774 338.226 477.233 34.521 352.227 5.381 85.104 12.686 1% 51% in % 48% 2009 420.610 1.530 107.768 311.312 503.191 35.568 205.899 106.595 155.129 19.756 2% 53% in % 10 zu 09 45% 26.629 709 -994 26.914 -25.958 -1.047 146.328 -101.214 -70.025 -7.070 -36% -5% in % 6% Bilanzsum m e Pass iva 937.159 100% 943.558 100% -6.399 -1% Änderung Plan 2011 in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gew innrücklage Gew inn-/Verlustvortrag Jahre süberschuss SOP m it Rücklage-Anteil für Investitionsrücklagen Em pf. Ertragszusch. Rücks tellunge n Ve rbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP 0 442 129.205 489.084 228.286 260.798 579 0% 0% 0% 14% 52% 0 512 157.414 509.093 144.520 364.573 364 0% 0% 0% 17% 54% 0 -70 -28.209 -20.009 83.766 -103.775 215 59% -14% -18% -4% 2010 317.849 80.330 56.197 122.072 372 58.877 in % 34% 2009 276.175 80.330 56.197 61.800 51 77.797 in % 10 zu 09 29% 41.674 0 0 60.272 321 -18.920 -24% in % 15% Bilanzsum m e 937.159 100% 943.558 100% -6.399 -1% ___________________________________________________________________________ Bayerngas GmbH - 93 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatz Bestandsveränd. & AEL Sonstige betriebliche Erträge Gesam tleistung Materialauf w and Personalaufw and Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufw endungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufw and Ergebnis der gew öhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentl. Auf w and Außerordentl. Ertrag Steuern Jahresüberschuss Gew innvortrag aus VJ Entnahme aus anderen Gew .-Rückl. Geleistete Vorabauschüttung Bilanzgew inn/-verlust 30.482 43.300 0 0 12.908 30.392 90 75.962 475 7 16.616 58.877 372 0 0 59.249 115.402 0 0 37.605 77.797 51 0 0 77.848 -39.440 0 0 -20.989 -18.920 321 0 0 -18.599 -24% -56% -24% 630% -34% 1.491.424 197 2.479 1.494.100 1.419.928 17.000 12.200 10.900 34.072 17.028 7.800 2010 1.677.306 162 53.785 1.731.254 1.619.140 15.453 11.042 12.527 73.091 14.145 11.274 2009 1.890.750 241 29.975 1.920.966 1.783.590 15.782 10.041 15.777 95.776 26.486 6.860 10 zu 09 -213.444 -79 23.810 -189.712 -164.449 -329 1.001 -3.250 -22.684 -12.341 4.414 in % -11% -33% 79% -10% -9% -2% 10% -21% -24% -47% 64% Kennzahlen Sonstige Ke nnzahlen und Wirtschaftsdaten Ände rung Plan 2011 Cash Flow aus lfd. Geschäftstätigkeit Inves titionen davon Ersatzinvestitionen davon Erw eiterungsinv. Gew innausschüttung an Stadtw erke Sonstige Zuschüsse Inves titionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand des AV) Anzahl Mitarbe iter zum 31.12. Anzahl d. Auszubildenden 157 0 158 2 -1 -2 -1% 32% 26% 7% 44.952 12.271 k.A. k.A. 5.081 0 227.251 14.652 k.A. k.A. 5.078 0 3 0 0% -182.299 -2.381 -16% 2010 2009 10 zu 09 in % ___________________________________________________________________________ Bayerngas GmbH - 94 - - 95 - Bayerngas Norge AS Sitz und Anschrift des Unternehmens Bayerngas Norge AS Lilleakerveien 8 0283 Oslo Norwegen Gegenstand des Unternehmens Erforschung und Förderung von Kohlenwasserstoffen und alle damit verbundenen Geschäftstätigkeiten. Gesellschafter Stand seit 15. Dezember 2010: Bayerngas GmbH Stadtwerke München GmbH SWM Gasbeteiligungs GmbH Swissgas AG TIGAS-Erdgas Tirol GmbH NOK 427.736.000 425.156.000 408.804.000 45.262.000 50.926.000 1.357.884.000 % 31,50 % 31,31 % 30,11 % 3,33 % 3,75 % 100 % Organe der Gesellschaft Aufsichtsrat Marc Hall (Vorsitzender) Dr. Florian Bieberbach Dr. Kurt Albert Mühlhäuser Dr. Philipp Hiltpolt Dr. Rudolf Rohrbach Dr. Claus Gebhardt Arne Westeng Geschäftsführung Es erfolgt unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB von der Gesellschaft keine Offenlegung der Bezüge der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 9 HGB. Stammkapital Das Stammkapital beträgt 1.357.884.000 NOK Bayerngas Norge AS - 96 Beteiligungen an anderen Unternehmen Bayerngas Danmark ApS Bayerngas Petroleum Danmark AS Bayerngas Produksjon Norge AS Bayerngas UK Ltd. Bilanzdaten Bilanzdate n (in T€) Ak tiva Ände rung Plan 2011 Anlageverm öge n Um laufverm öge n s ons t. Ak tiva Bilanzs um m e Pas siva Ände rung Plan 2011 Eige nk apital Gezeichnetes Kapital Bilanzgew inn/-ve rlus t Rücks te llunge n Ve rbindlichke ite n Verb. Gg. Gesellschafter andere Verb. Sons tiges Bilanzs um m e in % 2010 196.731 173.642 76.289 39.434 867.973 730.713 137.260 51.021 4% 3% 75% in % 17% 2009 22.324 70.482 -48.158 3.203 645.224 601.621 43.603 60.867 8% 0% 88% in % 3% 10 zu 09 174.407 103.160 124.447 36.231 222.749 129.092 93.657 -9.846 423.541 58% 35% in % 781% in % 2010 914.942 240.217 0 in % 79% 21% 0% 2009 581.152 150.466 0 in % 79% 21% 0% 10 zu 09 333.790 89.751 0 423.541 58% in % 57% 60% 100% 100% 100% 100% 1.155.159 100% 731.618 100% 1.155.159 100% 731.618 100% Bayerngas Norge AS - 97 GuV-Daten G & V-Date n (in T€) Ände rung Plan 2011 Umsatz Bestandsveränd. & AEL Sonstige betriebliche Erträge Ge s am tle is tung Materialauf w and Personalauf w and Abschreibungen So. betriebl. Auf w endungen Be triebliche s Erge bnis Finanzergebnis Zinsen und ähnl. Auf w and Ergebnis de r ge w öhnliche n Ge s chäfts tätigk e it Außerordentlicher Auf w and Steuern Jahre s e rge bnis Gew inn-/Verlustvortrag Einst. in die vertragl. Rücklage Bilanzge w inn/-ve rlus t -76.289 -112.035 0 -86.717 -25.318 -50.971 -26.247 0 -17.332 -8.915 -39.243 0 -48.158 -85.788 0 -69.385 -16.403 -11.728 0 -28.131 58% 184% 327% 2010 66.104 0 0 66.104 93.308 9.923 72.310 12.291 -121.728 9.693 0 2009 46.932 0 0 46.932 46.437 2.932 52.829 0 -55.267 29.020 0 10 zu 09 19.172 0 0 19.172 46.871 6.991 19.481 12.291 -66.461 -19.327 0 120% -67% 238% in % Kennzahlen Sons tige Ke nnzahle n und Wirts chafts date n Ände rung Plan 2011 Cas h Flow aus dem operativen Bereich Inve s titionen Erhalte ne Zus chüs s e Zuschüsse der Stadt Augsburg Sonstige Zuschußgeber Inve s titionsquote (Gesamtinv. zu Ansch.-Wert des AV zum Jahresanf ang) Anzahl M itarbeite r zum 31.12. 54 42 12 -4.455 357.719 0 0 0 -76.590 194.914 0 0 0 72.135 162.805 0 0 0 0,00% -94% 84% 2010 2009 10 zu 09 in % Bayerngas Norge AS - 98 - - 99 - bayernSERVICES GmbH Sitz und Anschrift des Unternehmens bayernSERVICES GmbH Poccistr. 9 80336 München Gegenstand des Unternehmens Erbringung technischer Dienstleistungen für Gewerbe-, Industrie- und Versorgungsunternehmen, insbesondere Instandhaltung, Planung und Neubau von Erdgasanlagen und Rohrleitungssystemen aller Art sowie Bau und Instandhaltung von Erdgastankstellen. Gesellschafter Euro 100.000,00 € 100.000,00 € 200.000,00 € Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Geschäftsführung Marc Hall (Vorsitzender) Heinz Meyr (seit 01.04.2010) % 50 % 50 % 100 % Bayerngas GmbH Schandl GmbH Es erfolgt unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB von der Gesellschaft keine Offenlegung der Bezüge der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 9 HGB. Stammkapital Das Stammkapital beträgt 200.000 € Beteiligungen an anderen Unternehmen keine ___________________________________________________________________ bayernSERVICES GmbH - 100 - Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlageve rm ögen Um laufve rm ögen sons t. Aktiva Bilanzsum m e Pass iva Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Bilanzgew inn/-verlust Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. Gg. Gesellschafter andere Verb. Sons tiges Bilanzsum m e in % 2010 508 200 308 37 686 547 139 8 1% 3% 55% in % 41% 2009 482 200 282 40 308 238 70 33 4% 5% 36% in % 56% 10 zu 09 26 0 26 -3 378 309 69 -25 376 44% 9% -8% 123% in % 5% in % 2010 0 1.089 150 in % 0% 88% 12% 2009 0 713 150 in % 0% 83% 17% 10 zu 09 0 376 0 376 53% 0% 44% in % 1.239 100% 863 100% 1.239 100% 863 100% ___________________________________________________________________ bayernSERVICES GmbH - 101 - GuV-Daten G & V-Date n (in T€) Ände rung Plan 2011 Umsatz Bestandsveränd. & AEL Sonstige betriebliche Erträge Ge s am tle is tung Materialauf w and Personalauf w and Abschreibungen So. betriebl. Auf w endungen Be trie bliche s Erge bnis Finanzergebnis Zinsen und ähnl. Auf w and Erge bnis de r ge w öhnliche n Ge s chäfts tätigk e it Außerordentlicher Auf w and Steuern Jahre s e rge bnis Gew inn-/Verlustvortrag Einst. in die vertragl. Rücklage Bilanzge w inn/-ve rlus t 189 0 63 126 182 0 308 168 0 56 112 169 0 281 21 0 7 0 14 13 0 27 -13% 0% 13% 2010 1.684 -47 97 1.734 1.359 0 0 186 189 0 0 2009 1.117 47 119 1.283 932 0 0 185 167 1 0 10 zu 09 567 -94 -22 451 427 0 0 1 22 -1 0 0% 35% 46% 0% 0% 1% 13% in % 51% 0% Kennzahlen Sons tige Ke nnzahle n und Wirts chafts date n Ände rung Plan 2011 Cas h Flow aus dem operativen Bereich Inve s titione n Erhalte ne Zus chüs s e Zuschüsse der Stadt Augsburg Sonstige Zuschußgeber Inve s titions quote (Gesamtinv. zu Ansch.-Wert des AV zum Jahresanf ang) Anzahl Mitarbe ite r zum 31.12. 0 0 0 29 0 0 0 0 277 0 0 0 0 -248 0 0 0 0 0,00% 2010 2009 10 zu 09 in % ___________________________________________________________________ bayernSERVICES GmbH - 102 - ___________________________________________________________________ bayernSERVICES GmbH - 103 - erdgas schwaben gmbh Sitz und Anschrift des Unternehmens erdgas schwaben gmbh Bayerstr. 43 86199 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens sind gem. § 2 des Gesellschaftervertrages der Bau und Betrieb von Gasversorgungsanlagen und die Versorgung der Gebiete des Regierungsbezirkes Schwaben und angrenzender Bereiche mit Gas und Wärme sowie alle damit in Zusammenhang stehenden Geschäfte. Gesellschafter Euro 22.702.711,55 € 12.297.288,45 € 35.000.000,00 € % 64,86% 35,14% 100,00% Thüga AG München Stadtwerke Augsburg Energie GmbH Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat Geschäftsführung Vorsitzender Bernd Rudolf (bis 31.05.2011) Dr. Claus Gebhardt (ab 01.06.2011) Klaus-Peter Dietmayer Es erfolgt unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB von der Gesellschaft keine Offenlegung der Bezüge der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 9 HGB. Stammkapital Das Stammkapital beträgt 35.000.000 €. erdgas schwaben gmbh - 104 Beteiligungen an anderen Unternehmen Beteiligungen mit mehr als 20% der Anteile: Erdgas Allgäu Ost Verwaltungs-GmbH, Füssen Erdgas Allgäu Ost GmbH & Co.KG, Füssen Erdgas Kempten Oberallgäu GmbH, Kempten Kommunale Wasserbeteiligungs-GmbH, München (liquidiert zum 24.09.10) RIWA GmbH erdgas schwaben Beteiligungsgesellschaft mbH schwaben netz gmbh Euro 12.500,00 € 1.250.000,00 € 750.000,00 € 100.000,00 € 160.000,00 € 25.000,00 € 30.025.000,00 € % 50,00 % 50,00 % 50,00 % 50,00 % 33,33 % 100,00 % 100,00 % Beteiligung als Kommanditist an SYNECO GmbH & Co. KG Beteiligung als Kommanditist an der Conergos GmbH & Co. KG wichtige Verträge - diverse Erdgaslieferverträge - Fachbetreuungsvertrag mit der Thüga AG - Konsortialvertrag mit Allgäuer Überlandwerk GmbH Kempten - Betriebsführungsvertrag mit Erdgas Kempten-Oberallgäu GmbH - Betriebsführungsvertrag mit Erdgas Kempten-Oberallgäu Netz GmbH - Betriebsführungsvertrag mit der Erdgas Allgäu Ost GmbH & Co. KG - Dienstleistungsvertrag mit schwaben netz gmbh - Ergebnisabführungsvertrag mit schwaben netz gmbh - Ergebnisabführungsvertrag mit erdgas schwaben Beteiligungsgesellschaft mbH - Konzessionsverträge mit 172 Städten und Gemeinden sowie Lieferverträge mit EAO und EKO sowie drei weiteren Weiterverteilern Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Um den Anforderungen des operationellen Unbundling nach Maßgabe des Energiewirtschaftsgesetzes zu entsprechen als auch zur langfristigen Positionierung am Markt, entschieden die Gesellschafter der erdgas schwaben gmbh (erdgas schwaben) zu Beginn des Jahres, den eigentumsrechtlichen Übergang der Assets in Form eines Teilbetriebsübergangs des Gasverteilnetzes auf die schwaben netz zu vollziehen. Mit dieser tiefgreifenden Entscheidung entwickelte sich die bisher „kleine“ Netzgesellschaft innerhalb weniger Monate zu einer „großen“ Netzgesellschaft und wurde mit ihren Mitarbeitern/-innen somit in die Lage versetzt, alle wesentlichen Netzbetreiberprozesse gerade im Hinblick auf den technischen Bereich weitestgehend selbstständig auszuführen. Zur Vermeidung möglicher Synergieverluste in der Zusammenarbeit zwischen dem Netzpersonal und den Mitarbeitern der Sparte Wärme und regenerative Energien wurde der Beschluss gefasst, die Betriebsfüh- erdgas schwaben gmbh - 105 rung der im Eigentum der erdgas schwaben verbleibenden Anlagen und die entsprechend zugeordneten Mitarbeiter/-innen in die schwaben netz zu verlagern. Am Ende des Geschäftsjahres 2010 hatte die erdgas schwaben Gruppe Konzessionsverträge mit 172 Städten und Gemeinden. Davon entfallen 155 auf das Gebiet der schwaben netz und 17 auf das Gebiet der Erdgas Kempten-Oberallgäu Netz GmbH. Der Gasabsatz mit 7.158 GWh lag mit 414 GWh oder 6,14% über dem Vorjahresniveau. Hauptsächlich ist hier die nach der Finanzmarktkrise anspringende Konjunktur und die vergleichsweise kalte Witterung des Jahres zu spüren, das sich vor allem bei den Tarif- und Sonderpreiskunden (+171 GWh) sowie den weiterverteilenden Kunden (+255 GWh) bemerkbar macht. Auf den Bereich der Tarif- und Sonderpreiskunden sowie der Sondervertragskunden entfallen 5.282 GWh. Daraus ergibt sich eine Zunahme von 124 GWh. Der Absatz an die weiterverteilenden Kunden ist gegenüber dem Vorjahr um 255 GWh oder 16,2 % gestiegen. Die Wärmeabgabe ist um 7 GWh oder 10,6 % auf 73 GWh angestiegen. Begründet ist das im Wesentlichen durch den Ausbau der Wärmeversorgungen in Dillingen, Kaufbeuren und Mindelheim. Die Anzahl der wärmeversorgten Haushalte ist im Jahr 2010 angestiegen. Im Berichtsjahr konnten sieben neue Kunden gewonnen werden. Zum Ende des Geschäftsjahres werden somit 315 Haushalte versorgt. Der Umsatz aus Wärmeverkauf erhöhte sich um 4,7 % bzw. 201 T€ auf 4.461 T€. Die Stromeinspeisung ist um 2,5 GWh oder 23,6 % auf 13,1 GWh gestiegen. Vor allem das Biomasse-Heizkraftwerk in Kaufbeuren konnte die eingespeiste Menge um ca. 1,4 GWh erhöhen. Insgesamt wurde von neun Anlagen der erdgas schwaben-Strom in die Netze der örtlichen Stromnetzbetreiber eingespeist. Durch die Einspeisung des produzierten Stromes konnte in 2010 Umsatzerlöse in Höhe von 2.400 T€ generiert werden. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das eine Steigerung von 437 T€ oder um 22,3 %. Die Brutto-Investitionen bei der erdgas schwaben Gruppe in das Sachanlagevermögen im Geschäftsjahr 2010 betrugen 12.341 T€ und lagen damit 12.191 T€ unter denen des Vorjahres. Bereinigt um die aktivisch gekürzten Bauzuschüsse in Höhe von 44 T€ beläuft sich die Nettoinvestition auf einen Wert von 12.297 T€. Die größten Investitionen standen mit der Erweiterung des Gasverteilnetzes und der dazu gehörigen Regel- und Messanlagen sowie Zähler in Verbindung. So wurden unter anderem in das Ortstransportnetz und das Ortsverteilnetz insgesamt 3.506 T€ investiert. Darüber hinaus wurden 1.699 Hausanschlüsse im Wert von 2.593 T€ fertiggestellt. In die Regel- und Messanlagen sowie Zähler wurden im vergangen Jahr 803 T€ investiert. Die in der Kategorie Rohrleitungen und Hausanschlussleitungen getätigten Investitionen in Höhe von 6.099 T€ fallen in voller Höhe auf Erweiterungen in den Bereichen Fern- und Anschlussleitungen, Ortsnetze und Hausanschlüsse. Die Investitionen im Bereich der Erneuerbaren Energien nahmen um ca. 54 % auf 3.386 T€ ab. In die Wärme- und Kälteversorgung wurden 674 T€ investiert. Den größten Anteil hatten die Fernwärmeversorgung in Mindelheim (219 T€) sowie die Kälteanlage im Krankenhaus Dillingen (209 T€). Für den Teilbereich Bio-Erdgas wurden insgesamt 2.712 T€ verwendet, dabei war die Anlage in Arnschwang mit ca. 2.391 T€ die größte Investition im Jahr 2010. erdgas schwaben gmbh - 106 - Ausblick 2011 Vertrieb Aufgrund erhöhter Bezugskosten bereits seit Beginn des Gaswirtschaftsjahres (Oktober 2010) war es unumgänglich, zum 1. Januar 2011 eine Preiserhöhung durchzuführen. Erstmalig erfolgte im Berichtsjahr eine Teilnahme an Ausschreibungen, die aufgrund der nennenswerten Kundengewinnung außerhalb des angestammten Versorgungsgebietes als sehr erfolgreich bezeichnet werden kann. Folglich soll dieser Bereich in den kommenden Jahren kontinuierlich weiter ausgebaut werden. Weitere Maßnahmen zur Optimierung der Beschaffung von Erdgas wurden im vergangenen Jahr erfolgreich durchgeführt. Für das Jahr 2011 und folgende ist angedacht, den mittlerweile auch auf dem Beschaffungsmarkt angelaufenen Wettbewerb zu nutzen und den Einkauf von Erdgas weiter zu optimieren. Der Bereich Wärmecontracting wurde dem Vertrieb zugeordnet, um Projekte und Kundenfragen in einer Abteilung zu bündeln und damit die für den Kunden optimale Lösung erarbeiten zu können. Der Wärmecontracting-Markt bietet ein großes Potenzial. Dieser Geschäftsbereich stand 2010 unter dem Aspekt der Integration des Produktes und der möglichst effizienten Einbindung der Aufgabenbereiche. Durch Prozessoptimierungen soll dieser Bereich in 2011 stärker wachsen und als attraktive Dienstleistung auf dem Markt platziert werden. Netz Die im Jahr 2011 stattfindende Kostenprüfung sowie die erneute Bestimmung des Effizienzwertes zur Festlegung der kalenderjährlichen Erlösobergrenze für die Jahre 2013 bis 2017 wird die genauere Planung der mittelfristigen Ziele ermöglichen. Eine exakte strategische Ausrichtung der schwaben netz hingegen gestaltet sich auch weiterhin schwierig, da die Rahmenbedingungen für die zweite bzw. dritte Periode der Anreizregulierung noch nicht vollständig vorliegen. Die Gesellschaft plant für die kommenden Jahre, weitere Netze zu pachten oder zu kaufen. Regenerative Energien Für das Jahr 2011 ist der Ausbau des Geschäftsbereiches in Form von Erweiterungen bestehender Anlagen, zwei Großprojekten sowie kleineren Projekten im Bereich Wärme- und Klimatisierungstechnik mit einem Volumen von insgesamt 2.630 T€ geplant. Dabei handelt es sich insbesondere um den Bau der Biogasaufbereitungsanlage in Reimlingen und der Beteiligung an dem Projekt „Solar Fuel“ in Graben mit einem Volumen von jeweils 1.000 T€. erdgas schwaben gmbh - 107 Bilanzdaten Bilanzdaten (T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen Sonstige Verm.-Gegenst. liquide Mittel Aktiver RAP Bilanzsumme Passiva Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Gewinn-/Verlustvortrag Jahresüberschuss SOP mit Rücklage-Anteil Empf. Ertragszusch. Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP Bilanzsumme 12.013 61 29.092 0 143 66.701 116.721 53.288 63.433 4.097 2% 0% 25% 44% in % 2010 76.166 35.000 in % 29% 2009 79.874 35.000 0 12.013 96 32.765 0 21.864 80.146 114.574 57.342 57.232 10.069 3% 7% 26% 37% in % 26% 10 zu 09 -3.708 0 0 0 -35 -3.673 0 -21.721 -13.445 2.147 -4.054 6.201 -5.972 -42.699 -59% -14% -99% -17% 2% -11% in % -5% in % 2010 174.432 465 29.122 144.845 88.965 179 54.606 18.486 15.694 431 0% 34% in % 66% 2009 198.474 904 120.319 77.251 105.910 1.289 34.904 24.781 44.936 2.143 1% 35% in % 65% 10 zu 09 -24.042 -439 -91.197 67.594 -16.945 -1.110 19.702 -6.295 -29.242 -1.712 -42.699 -14% -16% in % -12% 263.828 100% 306.527 100% 263.828 100% 306.527 100% erdgas schwaben gmbh - 108 GuV-Daten G & V-Daten (T€) Änderung Plan 2011 Umsatz (Plan: Rohüberschuss) Bestandsveränd. & AEL sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentl. Aufwand Außerordentl. Ertrag Steuern Jahresüberschuss Gewinnvortrag aus Vorjahr Entn./Einst. aus/in Gew.-Rückl. Bilanzgewinn/-verlust 24.436 29.092 16.348 24.436 12.502 29.092 41.299 515 42.119 525 39.630 978 3 5.890 32.765 96 0 32.861 32.809 310.098 256.700 7.556 7.484 15.057 23.301 22.566 4.568 47.829 323.633 256.076 7.188 3.241 27.530 29.598 16.801 4.280 277.289 2010 275.804 2009 350.558 3.054 18.430 372.042 268.601 17.044 13.211 32.616 40.570 1.660 2.600 10 zu 09 -74.754 -3.054 29.399 -48.409 -12.525 -9.856 -9.970 -5.086 -10.972 15.141 1.680 0 2.489 -453 -3 6.612 -3.673 -96 0 -3.769 -11% 112% -11% 6% in % -21% -100% 160% -13% -5% -58% -75% -16% -27% 912% 65% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Gewinnausschüttung an STAWA Sonstige Zuschüsse Investitionsquote (Gesamtinv. zu Gesamtanschaffungswert des AV) Anzahl Mitarbeiter jeweils zum 31.12. Auszubildende jeweils zum 31.12. 10 10 10 0 0% 119 115 258 -143 -55% 7% 10% 24% -13,2% 8.574 43.669 3.548 5.629 4.765 0 4.577 11.526 30.939 94.530 1.100 13.800 8.151 3.375 41% -25.310 -89.765 -82% -95% 2010 2009 10 zu 09 in % erdgas schwaben gmbh - 109 Leistungskennzahlen ABSATZ Tarif- und Sonderpreiskunden Sondervertragskunden einschl. Wärmezentralen (Wohnungsbau) Weiterverteiler SUMME 2.851 1.864 7.146 39,9% 26,1% 100,0% 2.898 1.574 6.744 43,0% 23,3% 100,0% -47 290 402 -1,6% 18,4% 6,0% 2010 Mio kWh % 2.431 34,0% 2009 Mio kWh % 2.272 33,7% Änderung Mio kWh in % 159 7,0% UMSATZ Tarif- und Sonderpreiskunden Sondervertragskunden einschl. Wärmezentralen (Wohnungsbau) Weiterverteiler SUMME 2010 Mio. € % 117,4 107,2 43,3% 39,5% 2009 Mio. € % 128,8 121,1 42,7% 40,1% Änderung Mio. € in % -11,4 -13,9 -8,9% -11,5% 46,7 271,3 17,2% 100,0% 52,0 301,9 17,2% 100,0% -5,3 -30,6 -10,2% -10,1% erdgas schwaben gmbh - 110 - - 111 - ETM GmbH Erdgas-Transport-Management (erloschen) Sitz und Anschrift des Unternehmens ETM GmbH Erdgas-Transport-Management (erloschen) Am Wallgraben 135 70565 Stuttgart Gegenstand des Unternehmens Die ETM GmbH Erdgas-Transport-Management ist zum 01.08.2003 als Tochterunternehmen von Bayerngas, Gasversorgung Süddeutschland GmbH und Saar Ferngas Transport GmbH gegründet worden. Mit ETM GmbH ErdgasTransport-Management stellen die Gesellschafter den Erdgashändlern, Netzbetreibern und allen sonstigen Kunden einen kompetenten Agenten zur Verfügung, der alle Dienstleistungen rund um Erdgastransporte abdeckt. Aufgrund der sich grundlegend geänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen gehen die operativen Geschäfte der ETM GmbH bis auf weiteres auf die Netzbetreiber/Gesellschafter über. ETM konzentriert sich derzeit auf die Ausgestaltung der künftigen Kooperation zwischen den Netzbetreibern und die Entwicklung von Prozessen und Systemen. Gesellschafter Euro 600.000,00 € 600.000,00 € 600.000,00 € 1.800.000,00 € % 33,33 % 33,33 % 33,33 % 100 % Bayerngas GmbH Gasversorgung Süddeutschland GmbH Saar Ferngas Transport GmbH Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Geschäftsführung Martin Mucha (seit 29.06.2007, Liquidator) Stammkapital Das Stammkapital wurde im Zuge des Liquidationsverfahrens bereits an die Gesellschafter zurückerstattet. Beteiligungen an anderen Unternehmen keine ETM GmbH Erdgas-Transport-Management i.L. - 112 Entwicklungen 2008-2011 Die Firma wurde zum 13.09.2011 mit Abschluss der Liquidation aus dem Handelsregister gelöscht. ETM GmbH Erdgas-Transport-Management i.L. - 113 - Kommunale Energie Allianz Bayern GmbH i.L. (KEAB) Sitz und Anschrift des Unternehmens Kommunale Energie Allianz Bayern GmbH i.L. Emmy-Noether-Straße 2 80992 München Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb und die Beschaffung von Energie und aller damit im Zusammenhang stehenden Produkte und Dienstleistungen sowie die Förderung der kommunalen Kooperation im Wasser- und Abwasserbereich. Gesellschafter Euro 55.620,00 € 25.272,00 € 55.620,00 € 55.620,00 € 27.810,00 € 27.810,00 € 22.248,00 € 270.000,00 € % 20,60 % 9,36 % 20,60 % 20,60 % 10,30 % 10,30 % 8,24 % 100 % Stadtwerke Augsburg Holding GmbH Linz Strom GmbH Stadtwerke München GmbH REWAG Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG & Co.KG Erlanger Stadtwerke AG infra fürth GmbH Stadtwerke Rosenheim GmbH & Co.KG Organe der Gesellschaft - Gesellschafterversammlung - Geschäftsführung Vorsitzender Norbert Breidenbach Joachim Martini (Liquidator) Es erfolgt unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB von der Gesellschaft keine Offenlegung der Bezüge der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 9 HGB. Stammkapital Das Stammkapital beträgt zum 31.12.2010 270.000,00 € Kommunale Energie Allianz Bayern GmbH i.L. (KEAB) - 114 Beteiligungen an anderen Unternehmen 100 % an der KEA Vermögensverwaltungs GmbH - Gründung 2006, Eintrag in HR 2007 - Stammkapital € 25.000,00 Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 In der Gesellschafterversammlung vom 04.11.2010 wurde beschlossen, die Gesellschaft zu beenden und die operativen Tätigkeiten zum 31.12.2010 einzustellen. Weiterhin wurde in der Gesellschafterversammlung an diesem Tag die Verschmelzung mit der KEA Vermögensverwaltungs GmbH mit Wirkung zum 31.12.2010 auf die Gesellschaft beschlossen. Die Beschlüsse wurden noch nicht zur Eintragung im Handelsregister angemeldet. Bis zum 31.12.2010 wurde ein Umsatz von 545 T€ erzielt. Die Personalkosten betrugen bis zu diesem Zeitpunkt 281 T€, die Sachkosten inkl. Fremdleistungen und Abschreibungen 111 T€. Die Fremdleistungen beinhalten neben den Kosten für Fremdfirmen auch die projektspezifischen Kosten der freien Mitarbeiter. Die neutralen Erträge betrugen 18 T€. Das Ergebnis zum 31.12.2010 liegt somit bei 40 T€ vor Steuern. Ausblick 2011 Entsprechend dem Beschluss der Gesellschafterversammlung hat die Gesellschaft bereits begonnen noch laufende Projekte abzuwickeln und die Geschäftstätigkeit einzustellen. Für das Geschäftsjahr 2011 werden keine weiteren wesentlichen Erlöse erwartet. Das Ergebnis der Gesellschaft wird im Wesentlichen durch die laufenden Aufwendungen im Zusammenhang mit der Abwicklung belastet sein. Kommunale Energie Allianz Bayern GmbH i.L. (KEAB) - 115 Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen liquide Mittel Aktiver RAP in % 2010 26 1 25 1.433 7 104 1.322 0 0% 98% in % 2% 2009 29 4 25 1.396 46 172 1.179 1 0% -68 144 -1 -100% 98% in % 2% 10 zu 09 -3 -3 0 37 3% in % -12% Bilanzsumme Passiva 1.459 100% 1.427 100% 32 2% Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Sonderrücklagen Gewinn-/Verlustvortrag Jahresergebnis Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP in % 2010 1.298 270 944 58 26 132 29 0 29 0 0% 2% 9% 2% in % 89% 2009 1.272 270 944 13 45 62 93 0 93 0 0% 3% 4% 7% in % 89% 10 zu 09 26 0 1 45 -19 70 -64 0 -64 0 43% 113% -69% in % 2% Bilanzsumme 1.459 100% 1.427 100% 32 2% Kommunale Energie Allianz Bayern GmbH i.L. (KEAB) - 116 GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatz Bestandsveränd. & AEL Sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Sonstige Zinsen u. ähnl. Erträge Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuern Jahresüberschuss Gewinn-/Verlustvortrag Einst. in die vertragl. Rücklage Bilanzgewinn/-verlust 40 0 14 26 0 0 26 66 0 22 45 0 0 45 -26 0 -8 -19 0 0 -19 -42% -42% -39% 2010 545 -19 15 541 108 281 3 113 36 4 0 2009 654 18 1 673 319 148 2 159 44 22 0 10 zu 09 -109 -37 14 -132 -211 133 1 -46 -8 -18 0 -20% -66% 89% 25% -29% -18% -82% in % -17% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow nach DVFA/SG Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Investitionszusch. Stadt Sonstige Zuschüsse Investitionsquote (Gesamtinv. zu Anschaffungswert des AV Anzahl Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 5 3 2 67% 29 6 k.A. k.A. 0 0 0,0% 47 1 k.A. k.A. 0 0 0,0% 0 0 0,0% -18 5 -39% 500% 2010 2009 10 zu 09 in % Kommunale Energie Allianz Bayern GmbH i.L. (KEAB) - 117 - KEA Kraftwerksprojekt GmbH & Co. KG Sitz und Anschrift des Unternehmens KEA Kraftwerksprojekt GmbH & Co. KG Emmy-Noether-Straße 2 80992 München Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, der Bau und der Betrieb von Kraftwerken, vorzugsweise im Bundesgebiet, zur Versorgung der Gesellschafter mit Strom und/oder Wärme mit dem Ziel, die örtliche Energieversorgung zu stärken sowie alle damit zusammenhängenden Dienstleistungen. Gesellschafter Komplementärin ohne Einlage ist die KEA Vermögensverwaltungs GmbH, München Beteiligung am Kommanditkapital: infra fürth GmbH Linz Strom GmbH REWAG, Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG & Co KG Stadtwerke Augsburg Energie GmbH Stadtwerke München GmbH Stadtwerke Rosenheim GmbH & Co. KG SWU Energie GmbH Euro 15.000,00 € 37.500,00 € 20.000,00 € 10.000,00 € 100.000,00 € 10.000,00 € 25.000,00 € 217.500,00 € % 6,9 % 17,2% 9,2 % 4,6 % 46,0 % 4,6 % 11,5 % 100 % Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Geschäftsführung KEA Vermögensverwaltungs GmbH Stammkapital Das Kommanditkapital beträgt 217.500 € Beteiligungen an anderen Unternehmen keine KEA Kraftwerksprojekt GmbH & Co. KG - 118 - Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Seit dem 01.10.2009 findet keine wesentliche Geschäftstätigkeit in der Gesellschaft statt. In der Gesellschafterversammlung der KEA Kraftwerksprojekt GmbH & Co. KG am 06. Mai 2010 wurde beschlossen, die Gesellschaft aufzulösen. Um ein zeit- und kostenintensives Liquidationsverfahren für die KEA Kraftwerksprojekt GmbH & Co. KG und die Komplementärin zu vermeiden, wurde beschlossen, dass alle Gesellschafter eine Austrittsvereinbarung schließen und die Gesellschaft zum 31.12.2010 beenden. KEA Kraftwerksprojekt GmbH & Co. KG - 119 - Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Forderungen gg. Komand. sonstige Verm.-Gegenstände liquide Mittel in % 2010 0 0 0 0 0 0 0 in % 2009 0 0 0 182 0 1 181 100% in % 0% 10 zu 09 0 0 0 -182 0 -1 -181 -100% in % Bilanzsumme Passiva 0 182 100% -182 -100% Änderung Plan 2011 Eigenkapital Komplementär Kommanditisten Verlustvortragskonto Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr in % 2010 0 0 0 0 0 0 0 0 in % 2009 174 0 218 -44 2 7 0 7 1% 4% in % 96% 10 zu 09 -174 0 -218 44 -2 -7 0 -7 -100% -100% in % -100% Bilanzsumme 0 182 100% -182 -100% KEA Kraftwerksprojekt GmbH & Co. KG - 120 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatz Bestandsveränd. & AEL Sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Sonstige Zinsen u. ähnl. Erträge Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuern Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag Gewinn-/Verlustvortrag Belastung Kapitalkonten Bilanzgewinn/-verlust -9 0 -9 0 -20 0 -20 0 11 0 0 0 -55% -9 0 0 -20 0 0 11 0 0 -55% 2010 0 0 0 0 0 0 0 9 -9 0 0 2009 0 0 0 0 0 0 0 22 -22 2 0 10 zu 09 0 0 0 0 0 0 0 -13 13 -2 0 -59% -59% -100% in % KEA Kraftwerksprojekt GmbH & Co. KG - 121 - KEA Vermögensverwaltungs GmbH Sitz und Anschrift des Unternehmens KEA Vermögensverwaltungs GmbH Emmy-Noether-Straße 2 80992 München Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung eigenen Vermögens sowie der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen und die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung in Handelsgesellschaften zur Stärkung der örtlichen Energieversorgung, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der KEA Kraftwerksprojekt GmbH & Co. KG mit Sitz in München. Gesellschafter Kommunale Energieallianz Bayern GmbH (KEAB) Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Geschäftsführung Joachim Martini 100% Es erfolgt unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB von der Gesellschaft keine Offenlegung der Bezüge der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 9 HGB. Stammkapital Das Stammkapital beträgt 25.000 € Beteiligungen an anderen Unternehmen Komplementärin ohne Einlage an der KEA Kraftwerksprojekt GmbH & Co. KG KEA Vermögensverwaltungs GmbH - 122 Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Die Gesellschaft ist Komplementärin bei der KEA Kraftwerksprojekt GmbH & Co.KG, München. Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr Erlöse aus dem Vertrag über die Verwaltungsdienstleistungen mit der KEA Bayern GmbH sowie aus Auslagenersatz und der Haftungsvergütung. Die KEA Kraftwerksprojekt GmbH & Co.KG, München wurde mit Ausscheiden der Kommanditisten zum 31.12.2010 aufgelöst. Um ein zeit- und kostenintensives Liquidationsverfahren für die KEA Kraftwerksprojekt GmbH & Co.KG und die Komplementärin zu vermeiden, wurde beschlossen, dass alle Gesellschafter eine Austrittsvereinbarung schließen und die Gesellschaft zum 31.12.2010 beenden. In der Gesellschafterversammlung vom 04.11.2010 der KEA Bayern GmbH und der KEA Vermögensverwaltungs GmbH wurde die Zustimmung zu einem Verschmelzungsvertrag erteilt. Nach dem Verschmelzungsvertrag überträgt die KEA Vermögensverwaltungs GmbH im Innenverhältnis mit Wirkung zum 31.12.2010 ihr Vermögen als Ganzes mit allen Rechten und Pflichten unter Ausschluss der Abwicklung auf die KEA Bayern GmbH. Der Verschmelzungsvertrag wurde noch nicht zur Eintragung zum Handelsregister angemeldet. KEA Vermögensverwaltungs GmbH - 123 Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Forderungen sonstige Verm.-Gegenstände liquide Mittel Bilanzsumme Passiva Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Sonderrücklagen Gewinn-/Verlustvortrag Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Bilanzsumme -1 6 163 0 163 194 100% 3% 84% 0 1 5 0 5 31 100% 3% 16% -1 5 158 0 158 162 519% 500% 3160% in % 2010 25 25 0 0 in % 13% 2009 25 25 0 0 in % 81% 10 zu 09 -1 0 0 0 in % -2% in % 2010 0 0 0 194 1 0 193 194 100% 100% in % 0% 2009 0 0 0 31 7 0 25 31 100% 100% in % 0% 10 zu 09 0 0 0 163 -6 0 169 163 518% 518% in % KEA Vermögensverwaltungs GmbH - 124 GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatz Bestandsveränd. & AEL Sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Sonstige Zinsen u. ähnl. Erträge Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuern Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag Gewinn-/Verlustvortrag Einst. in die vertragl. Rücklage Bilanzgewinn/-verlust -1 0 0 -1 0 0 0 0 -1 0 0 -1 -1 0 0 0 0 0 -1 0 0 2010 6 0 1 7 6 0 0 2 -1 0 0 2009 18 0 1 19 18 0 0 1 0 0 0 10 zu 09 -12 0 0 -12 -12 0 0 1 -1 0 0 100% -63% -67% in % -67% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow nach DVFA/SG Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Investitionszusch. Stadt Sonstige Zuschüsse Investitionsquote (Gesamtinv. zu Anschaffungswert des AV Anzahl Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 0 1 -1 -100% 2010 -1 0 k.A. k.A. 0 0 0,0% 2009 0 0 k.A. k.A. 0 0 0,0% 0 0 0,0% 10 zu 09 -1 0 in % KEA Vermögensverwaltungs GmbH - 125 - novogate GmbH Sitz und Anschrift des Unternehmens novogate GmbH Poccistr. 9 80336 München Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Belieferung von Stadtwerken und Einkaufsverbünden von Stadtwerken mit Erdgas sowie die hierfür notwendige Beschaffung, die Vermittlung solcher Belieferung sowie die Erbringung gaswirtschaftlicher Dienstleistungen. Gesellschafter Euro 15.540.000,00 € 4.440.000,00 € 2.220.000,00 € 22.200.000,00 € % 70 % 20 % 10 % 100 % Bayerngas GmbH Gelsenwasser AG Südtiroler Elektrizitätsaktiengesellschaft Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Geschäftsführung Marc Hall (Vorsitzender) Ulrich Mayr Klaus Schüßler Stammkapital Das Stammkapital beträgt 22.200.000 € Beteiligungen an anderen Unternehmen keine ___________________________________________________________________ novogate GmbH - 126 - Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlageverm ögen Um laufverm ögen sonst. Aktiva Bilanzsum m e Passiva Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Bilanzgew inn/-verlust Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. gg. Gesellschafter andere Verb. Sonstiges Bilanzsum m e in % 2010 22.643 22.200 443 423 32.142 30.708 1.434 0 55.208 0% 100% 0% 0% 0% in % 0% 2009 22.653 22.200 453 1.036 11.972 11.721 251 0 0% 0% 0% 0% in % 0% 10 zu 09 -10 0 -10 -613 20.170 18.987 1.183 0 19.546 55% -2% -59% 168% in % 0% in % 2010 119 38.439 16.650 55.208 in % 0% 70% 30% 100% 2009 159 18.853 16.650 in % 0% 53% 47% 10 zu 09 -40 19.586 0 19.546 104% 0% 55% in % 35.662 100% 35.662 100% ___________________________________________________________________ novogate GmbH - 127 - GuV-Daten G & V-Date n (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatz Bestandsveränd. & AEL Sonstige betriebliche Erträge Ge sam tleistung Materialauf w and Personalauf w and Abschreibungen So. betriebl. Auf w endungen Betriebliche s Ergebnis Finanzergebnis Zinsen und ähnl. Auf w and Ergebnis de r gew öhnlichen Ge schäftstätigke it Außerordentlicher Auf w and Steuern Jahre sergebnis Gew inn-/Verlustvortrag Einst. in die vertragl. Rücklage Bilanzge w inn/-verlust 652 0 209 443 0 0 443 677 0 224 453 0 0 453 -25 0 -15 -10 0 0 -10 -2% -7% -2% -4% 2010 86.524 0 234 86.758 84.677 904 43 574 560 92 0 2009 52.065 0 6 52.071 49.901 890 30 736 513 164 0 10 zu 09 34.459 0 228 34.687 34.776 14 13 -162 47 -72 0 -22% 9% -44% 67% 70% in % 66% Kennzahlen Sons tige Ke nnzahle n und Wirts chafts date n Ände rung Plan 2011 Cas h Flow aus dem operativen Bereich Inve s titione n Erhalte ne Zus chüs s e Zuschüsse der Stadt Augsburg Sonstige Zuschußgeber Inve s titions quote (Gesamtinv. zu Ansch.-Wert des AV zum Jahresanf ang) Anzahl M itarbe ite r zum 31.12. 9 9 0 0% 15.223 3 0 0 0 -5.161 78 0 0 0 20.384 -75 0 0 0 196% 2010 2009 10 zu 09 in % ___________________________________________________________________ novogate GmbH - 128 - - 129 - Stadtentwässerung Augsburg Sitz und Anschrift des Unternehmens Stadtentwässerung Augsburg Annastr. 16 86152 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Aufgabe der Stadtentwässerung Augsburg einschließlich etwaiger Hilfs- und Nebenbetriebe ist die Ableitung und Behandlung von Abwässern der Stadt Augsburg und der angeschlossenen Abwasserzweckverbände. Zum Aufgabenbereich gehören ferner hoheitliche Tätigkeiten im Rahmen der Gemeindeordnung, der Wassergesetze und der dazu erlassenen Satzungen. Rechtliche Grundlagen Die Stadtentwässerung wird seit 01.01.1992 als Eigenbetrieb der Stadt Augsburg geführt. (vgl. Art. 86 ff GO in Verbindung mit der Eigenbetriebsverordnung und der Betriebssatzung) Organe des Eigenbetriebs Stadtrat Werkausschuss Oberbürgermeister Werkleitung identisch mit den Mitgliedern des Bauausschusses Dr. Kurt Gribl Gerd Merkle Stammkapital Das Stammkapital beträgt 12.785.000 € Beteiligungen an anderen Unternehmen keine Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Seit dem 01.01.1992 ist der Bereich Stadtentwässerung des Tiefbauamts ein Eigenbetrieb der Stadt Augsburg. Stadtentwässerung Augsburg - 130 - Die Stadtentwässerung gliedert sich in die Abteilungen Kanalnetz, Abwasserreinigung und Betriebsverwaltung. KANALNETZ Zu den Aufgaben des Kanalnetzes gehören die Planung und der Unterhalt des städtischen Kanalnetzes. Daneben werden entwässerungstechnische und wasserrechtliche Genehmigungen von Baugesuchen erstellt und die Abscheideranlagen im Stadtgebiet überwacht. ABWASSERREINIGUNG Das Klärwerk ist für die Reinigung des Abwassers der Stadt Augsburg und der angeschlossenen Gemeinden aus den Abwasserzweckverbänden zuständig. Ein wichtiges betriebliches Ziel ist hierbei auch die laufende Verbesserung der Reinigungstechnik. BETRIEBSVERWALTUNG Die Betriebsverwaltung ist zuständig für das kaufm. Rechnungswesen und die Kalkulation sowie die Festsetzung der Kanalherstellungsbeiträge und der Entwässerungsgebühren. Jährlich werden ca. 40.000 Abwassergebührenbescheide und ca. 400 Kanalherstellungsbescheide erlassen. Ergebnis 2010 Im Geschäftsjahr 2010 ist ein Jahresüberschuss in Höhe von 1,8 Mio. € zu verzeichnen. Die Vergleichbarkeit mit dem Jahresfehlbetrag des Vorjahres von 2,8 Mio. € ist insoweit eingeschränkt, als in 2009 die voraussichtliche Abgabenfestsetzung für die Abwasserabgabe für Niederschlagswasser für die Jahre 2008 und 2009 (Aufwand in Höhe von insgesamt 2,5 Mio. €) berücksichtigt wurde. Der periodenfremde Aufwand in 2009 betrug dabei 1,25 Mio. €. Ursprünglich war von einer Abgabefreiheit ausgegangen worden. Außerdem haben sich die Umsatzerlöse aufgrund der Gebührenerhöhung zum 01.01.2010 von 38,5 Mio. € auf 43,2 Mio. € erhöht. Entwicklung 2011 Für das Jahr 2011 erwartet der Eigenbetrieb auf Grund der Planung eine Gesamtleistung von ca. 46,6 Mio. € (Vorjahr: 47,2 Mio. €). Aufwendungen einschließlich Zinsen sind in der Planung mit 44,7 Mio. € berücksichtigt. Die Werkleitung erwartet insgesamt einen Jahresüberschuss in der Größenordnung von ca. 2 Mio. €. Stadtentwässerung Augsburg - 131 - Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen liquide Mittel Aktiver RAP Bilanzsumme 251.855 1.400 250.455 0 2.565 800 1.050 715 800 255.220 Passiva Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Rücklagen Empf. Ertragszuschüsse Gewinn-/Verl. aus VJ Jahresergebnis Rückstellungen Sonstige Rückst. Pensionrücks. Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP Bilanzsumme 87.327 12.785 25.427 66.900 -19.785 2.000 10.893 6.393 4.500 157.000 146.000 11.000 0 255.220 in % 2010 86.314 12.785 22.927 70.387 -21.556 1.771 9.626 5.143 4.483 155.899 144.212 11.687 0 251.840 0% 100% 62% 4% in % 34% 2009 85.303 12.785 22.927 71.147 -18.799 -2.757 8.106 3.873 4.233 162.950 151.987 10.963 0 0% 64% 3% in % 33% 10 zu 09 1.011 0 0 -760 -2.757 4.528 1.520 1.270 250 -7.051 -7.775 724 0 -4.519 -2% -4% 19% in % 1% in % 2010 247.960 1.367 246.593 0 3.031 816 2.026 189 849 251.840 0% 100% 1% in % 98% 2009 246.236 1.535 244.701 0 9.185 751 8.400 34 938 0% 4% in % 96% 10 zu 09 1.724 -168 1.892 0 -6.154 65 -6.374 155 -89 -4.519 -9% -2% -67% in % 1% 256.359 100% 256.359 100% Stadtentwässerung Augsburg - 132 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatzerlöse Bestandsveränd. & AEL Sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuern Jahresergebnis Gewinn-/Verlustvortrag Einst. in die Rücklage Bilanzgewinn/-verlust -17.802 10 1.983 -19.785 1.993 1.929 81 77 1.771 -21.556 0 -19.785 -2.749 0 7 -2.756 -18.799 0 -21.555 4.678 0 70 4.527 -2.757 0 1.770 8% 1000% 164% 170% 45.741 340 527 46.608 13.917 10.327 10.058 3.553 8.753 40 6.800 2010 43.174 500 315 43.989 12.547 9.662 9.544 3.216 9.020 9 7.100 2009 38.462 450 697 39.609 13.469 9.807 9.318 3.138 3.877 4 6.630 10 zu 09 4.712 50 -382 4.380 -922 -145 226 78 5.143 5 470 in % 12% 11% -55% 11% -7% -1% 2% 2% 133% 125% 7% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow nach DVFA/SG ordentliche Tilgung langfr. Darl. Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Investitionszusch. Stadt Invest.-Zusch. Land/ZV Herstellungsbeiträge Investitionsquote (Gesamtinv. zu Anschaffungswert des AV zum Jahresanfang) Anzahl Mitarbeiter zum 31.12. Anzahl der Auszubildenden 189 9 189 7 187 9 2 0 1% -22% 5,6% 2,5% 2,6% -0,1% 12.041 7.900 13.800 k.A. k.A. 0 0 11.315 7.755 11.270 k.A. k.A. 0 0 1.869 6.562 7.876 11.291 k.A. k.A. 0 0 2.507 0 0 -638 -25% 4.753 -121 -21 72% -2% 0% 2010 2009 10 zu 09 in % Stadtentwässerung Augsburg - 133 Leistungskennzahlen Stadtentwässerung Plan 2011 veranlagter Frischwasserverbrauch (in Mio.m3) Jahresschmutzwassermenge (in Mio.m3) veranlagte abflußrelevante. Fläche (in Mio.m2) Kanalnetz in km ohne Verbände Gesamteinwohnerwerte Stadt Augsburg Gesamteinwohnerwerte der Zweckverb. und angeschl. Gemeinden 211.656 211.656 211.656 0 0% 341.398 341.398 341.398 0 0% 620 618 605 13 2% 9.119 9.123 9.225 -102 -1% 45.325 49.179 47.880 1.299 3% 18.500 2010 18.440 2009 18.710 10 zu 09 -270 in % -1% Schmutzwassergebührensatz Niederschlagswassergebührensatz 1,42 € 0,71 € 1,42 € 0,71 € 1,02 € 0,30 € 0,40 0,41 39% 137% Entwicklung der Schmutzwassereinleitung 22 21,1 21,1 20,8 20,4 20,1 19,8 21 20 19,2 Mio. m³ 19 18 17 16 15 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 18,7 18,4 2009 2010 Jahr Stadtentwässerung Augsburg - 134 - - 135 - Stadtwerke Augsburg Energie GmbH Sitz und Anschrift des Unternehmens Stadtwerke Augsburg Energie GmbH Hoher Weg 1 86152 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Erzeugung, der Bezug, der Handel, der Transport und die Verteilung von Strom, Gas und Wärme. Am 30.11.2004 wurde die Stadtwerke Augsburg Netze GmbH gegründet. Damit verändert sich die Aufgabenstellung der Gesellschaft. Während in der Vergangenheit im Strom-, Gas- und Fernwärmebereich sowohl die Energielieferung als auch die Vermarktung der Netze durch die Gesellschaft wahrgenommen wurde, wird letzteres nun von der Netzegesellschaft wahrgenommen. Grund für die Ausgliederung sind Vorgaben des neuen Energiewirtschaftsgesetzes, die letztlich eine gesellschaftsrechtliche Trennung zwischen Strom- und Gashandel und den entsprechenden Netzbereichen verlangen. Neben Strom- und Gasnetz wurde auch das Fernwärmenetz in die Netzegesellschaft ausgelagert. Bei der Ausgliederung hat keine Übertragung des Netzeigentums stattgefunden, sondern die Netze werden von der Gesellschaft an die Netzegesellschaft verpachtet. Die Netzegesellschaft stellt dem Energielieferanten die Netzentgelte für die durchgeleiteten Energiemengen in Rechnung. Gesellschafter Stadtwerke Augsburg Holding GmbH Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat Vorsitzender Rainer Schaal (Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats in 2010: € 16.200,00) Dr. Claus Gebhardt Norbert Walter (Bezüge s. SWA Holding) Stammkapital Das Stammkapital beträgt 66.000.000 € 100 % Geschäftsführung Stadtwerke Augsburg Energie GmbH - 136 - Beteiligungen an anderen Unternehmen Euro 18.865.650 € 12.297.288 € 328.850 € % 20,80 % 35,14 % 13,17 % Bayerngas GmbH erdgas schwaben GmbH M-net Telekommunikations GmbH Die KEA Kraftwerksprojekt GmbH & Co. KG wurde durch Kündigung aller Gesellschafter zum 31.12.2010 beendet. Wichtige Verträge - Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Stadtwerke Augsburg Holding GmbH - Konzessionsverträge mit Stadt Augsburg über die Versorgung mit Strom, Gas und Fern- und Nahwärme - Konzessionsverträge mit verschiedenen Gemeinden - Mit der Vattenfall Europe Trading GmbH, Hamburg und anderen Stromversorgern bestehen Rahmenverträge über die Lieferung und Abnahme von Strom - Gaslieferverträge mit Bayerngas über die Lieferung von Erdgas für die Gasturbine, UPM-Kymmene Papier GmbH & Co. KG und das Versorgungsgebiet - Dienstleistungsvertrag mit der Stadtwerke Augsburg Holding GmbH über durchzuführende Management-Aufgaben, kaufm. Dienstleistungen etc. - Pachtvertrag über Versorgungsnetze mit der Stadtwerke Augsburg Netze GmbH - Dienstleistungsvertrag mit der Stadtwerke Augsburg Netze GmbH über die von der Stadtwerke Augsburg Energie GmbH durchzuführenden Dienstleistungen im Bereich Strom, Erdgas und Fernwärme - Geschäftsraummietvertrag mit der Stadtwerke Augsburg Netze GmbH - Dienstleistungsvertrag mit Stadtwerke Augsburg Wasser GmbH über die von der Stadtwerke Augsburg Energie GmbH durchzuführenden Dienstleistungen (Wartung und Unterhalt) am Wassernetz Stadtwerke Augsburg Energie GmbH - 137 Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Ergebnis 2010 Die gesamte Stromabgabe (inkl. der Abgabe an verbundene Unternehmen, aber ohne Eigenverbrauch) ist im Berichtsjahr mit 1.123 Mio. kWh um 14,0 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen (985 Mio. kWh). Während sich der Stromabsatz im Netzgebiet der Stadtwerke Augsburg im Privatkundenbereich mit 440 Mio. kWh (Vorjahr 447 Mio. kWh) um 1,5 % und im Geschäftskundensegment mit 352 Mio. kWh (Vorjahr 410 Mio. kWh) um 14,10 % reduzierte, konnte der Absatz in konzernfremden Netzgebieten von 99 Mio. kWh auf 258 Mio. kWh und somit um 161,3 % gesteigert werden. Zudem hat sich durch den Verkauf von Verlustenergie an die Stadtwerke Augsburg Netze GmbH die Abgabe an verbundene Unternehmen von 29 Mio. kWh auf 72 Mio. kWh erhöht. Die Umsatzerlöse der Stromsparte ohne verbundene Unternehmen sind auf Grund der höheren Mengen um 8,1 % gestiegen. Die gesamte Erdgasabgabe (inkl. der Abgabe an verbundene Unternehmen, aber ohne Eigenverbrauch) ist hauptsächlich konjunkturell bedingt mit 3.104 Mio. kWh gegenüber dem Vorjahr (2.926 Mio. kWh) um 6,1 % gestiegen. Der Gasabsatz an Privatkunden im Stadtwerke Netzgebiet stieg mit 1.079 Mio. kWh um 3,1 % (Vorjahr 1.047 Mio. kWh), die Geschäftskunden bezogen mit 1.941 Mio. kWh um 5,0 % mehr Erdgas (Vorjahr 1.849 Mio. kWh). Der Verkauf in konzernfremden Netzgebieten erhöhte sich von 29 Mio. kWh auf 84 Mio. kWh. Dies ist eine Steigerung von 186 %. Die Umsatzerlöse der Gassparte ohne Umsätze an verbunden Unternehmen verringern sich trotz der gestiegenen Abgabemengen um 7,28 %. Dieser Rückgang beruht auf Gaspreissenkungen im Jahr 2009, die sich erst vollständig im Jahr 2010 ausgewirkt haben. Der Fernwärmeabsatz war mit 491 Mio. kWh um 7,5 % höher als im Vorjahr (456 Mio. kWh). Die Steigerung ist auf gestiegene Anschlusszahlen und auf die Witterungsbedingungen zurück zu führen. Der Umsatz ohne den Umsatz an verbundene Unternehmen reduzierte sich hingegen um 3,2 % auf 31,4 Mio. €. Grund sind Preissenkungen, die die Absatzsteigerungen überkompensierten. Die Erlöse aus Energielieferungen an verbundene Unternehmen erhöhten sich vor allem auf Grund des erstmaligen Verkaufs von Verlustenergie für das Stromnetz an die Netzegesellschaft von 27,6 Mio. € auf 30,6 Mio. € und damit um 11,1 %. Aus den Nebengeschäften (Treibstoffverkauf, Installationen, Telekommunikationsdienstleistungen, Strommehrmengenverkauf und sonstige Umsatzerlöse) und der Auflösung von erhaltenen Ertragszuschüssen konnten Umsatzerlöse in Höhe von 15,1 Mio. € erzielt werden (Vorjahr 12,2 Mio. €). Hauptursachen für die Steigerung sind die ganzjährige Auswirkung der Stromeinspeisevergütung aus den Windkraftanlagen in Gnannenweiler, höhere Erlöse bzw. Erlöskorrekturen aus Vorjahren aus der Vermietung von Kabeln an die M-net Telekommunikations GmbH sowie höhere Erlöse des Bereichs Gebäudetechnik auf Grund der besseren Konjunktur. Stadtwerke Augsburg Energie GmbH - 138 Die Erlöse aus Dienstleistungen gegenüber verbundenen Unternehmen blieben in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (77,3 Mio. €). Hierin enthalten sind vor allem die Pachterlöse aus der Verpachtung der Strom-, Gas- und Fernwärmenetze an die Stadtwerke Augsburg Netze GmbH sowie Erlöse aus erbrachten Dienstleistungen für die Netz- wie auch für die Wassergesellschaft. Auch mit der Stadtwerke Augsburg Verkehrs-GmbH und der Muttergesellschaft Stadtwerke Augsburg Holding GmbH wurden im geringen Umfang Dienstleistungserlöse bzw. Mieterlöse erwirtschaftet. Gegenüber der Verkehrsgesellschaft handelte es sich hierbei vor allem um Mieterlöse und Erlöse aus Dienstleistungen der Bereiche Abrechnung und Vertrieb. Bei der Holding sind es vor allem Erlöse aus Vermietungen. Das Ergebnis des Geschäftsjahres vor Gewinnabführung liegt um 2,2 Mio. € über dem Vorjahresergebnis und beläuft sich auf insgesamt 45,6 Mio. €. Ausblick 2011 Es wird mit einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung i.H.v. ca. 39 Mio. € gerechnet. Stadtwerke Augsburg Energie GmbH - 139 Bilanzdaten Bilanz (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen/Beteiligungen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen u. so. Verm. liquide Mittel Aktiver RAP in % 2010 376.033 2.178 264.696 109.159 65.773 4.434 61.330 9 181 0% 15% in % 85% 2009 367.729 2.026 256.361 109.342 42.538 4.726 37.808 4 13.248 3% 10% in % 87% 10 zu 09 8.304 152 8.335 -183 23.235 -292 23.522 5 -13.067 -99% 55% in % 2% Bilanzsumme Bilanz (in T€) Passiva 441.987 100% 423.515 100% 18.472 4% Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Rücklagen Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag Sonderposten Empf. Ertragszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP 0 27.412 17.906 29.401 281.910 180.603 101.307 0 0% 6% 4% 7% 64% 0 23.430 21.285 32.556 261.064 153.122 107.942 0 0% 6% 5% 8% 62% 0 3.982 -3.379 -3.155 20.846 27.481 -6.635 0 17% -16% -10% 8% in % 2010 85.358 66.000 19.358 in % 19% 2009 85.179 66.000 19.179 in % 20% 10 zu 09 179 0 179 in % 0% Bilanzsumme 441.987 100% 423.515 100% 18.472 4% Stadtwerke Augsburg Energie GmbH - 140 GuV-Daten G & V (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatz Bestandsveränd. & AEL sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen so. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Beteiligungen Erträge aus Finanzanlagen Zinsen und ähnl. Aufwand Aufw. aus Verlustübernahme Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentl. Ergebnis Steuern Ergebnis vor Gewinnabführung an Stadtwerke Holding GmbH Aufw. aus Gewinnabführungsvertr. Ertrag aus Verlustübernahme Jahresüberschuss/-fehlbetrag 39.014 39.014 0 0 45.624 45.624 0 0 43.364 43.364 0 0 2.260 2.260 0 0 5% 0% 200 39.214 51.998 263 6.111 49.811 0 6.447 2.187 0 -336 4% 0% -5% 441.763 3.580 2.820 448.163 319.325 36.172 21.740 37.911 33.015 15.079 1.093 9.973 0 2010 422.584 3.253 22.385 448.222 318.599 35.286 23.063 27.148 44.126 17.262 1.377 10.767 0 2009 420.091 4.790 23.112 447.994 319.681 35.871 24.339 25.270 42.833 14.929 858 8.810 0 10 zu 09 2.493 -1.537 -727 228 -1.082 -585 -1.276 1.878 1.293 2.333 519 1.957 0 in % 1% -32% -3% 0% 0% -2% -5% 7% 3% 16% 60% 22% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterung-/Erneuerungssinv. Konzessionsabgabe an Stadt Augsb. Konzessionsabg. an andere Gem. Investitionsquote (Gesamtinv. zu Anschaffungswert AV) Anzahl der Mitarbeiter im Jahresduchschnitt* Anzahl der Auszubildenden** *Teilzeitkräfte zählen als Mitarbeiter** 621 0 615 0 6 0 1% k.A k.A. 11.682 190 3,8% 60.754 33.594 k.A. k.A. 12.268 199 3,8% 68.687 32.218 k.A. k.A. 12.043 186 5,0% 225 13 1,2% 2% 7% 67.703 40.900 984 -8.682 1% -21% 2010 2009 10 zu 09 in % **werden bei Stadtwerke Augsburg Holding GmbH ausgewiesen Stadtwerke Augsburg Energie GmbH - 141 - Stadtwerke Augsburg Netze GmbH Sitz und Anschrift des Unternehmens Stadtwerke Augsburg Netze GmbH Hoher Weg 1 86152 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb, der Unterhalt, der Ausbau und die Vermarktung, gegebenenfalls auch der Neuaufbau von örtlichen Infrastruktureinrichtungen, insbesondere der Energieversorgung, einschließlich der Wahrnehmung aller dazugehörigen Aufgaben und Dienstleistungen. Gesellschafter Stadtwerke Augsburg Holding GmbH Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat Vorsitzender Erwin Gerblinger (Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats in 2010: € 5.400,00) Geschäftsführung Geschäftsführung Hans-Peter Berchtold Jürgen Völkel bis 31.08.2011 Michael Lenz 01.09.2011 bis 31.12.2011 Dr. Franz Otillinger ab 01.01.2012 Es erfolgt unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB von der Gesellschaft keine Offenlegung der Bezüge der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 9 HGB. Stammkapital Das Stammkapital beträgt 250.000,00 € Beteiligungen an anderen Unternehmen Keine 100 % Stadtwerke Augsburg Netze GmbH - 142 - wichtige Verträge - Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit SWA Holding - Dienstleistungsvertrag mit SWA Holding über durchzuführende ManagementAufgaben, kaufmännische Dienstleistungen etc. - Dienstleistungsvertrag mit SWA Energie über die von der SWA Energie durchzuführenden Dienstleistungen im Bereich Strom, Erdgas und Fernwärme - Dienstleistungsvertrag mit SWA Wasser über die von der SWA Wasser zu übernehmenden Dienstleistungen Steuerungs- und Überwachungsaufgaben im Gasnetz - Pachtvertrag über Versorgungsnetze mit SWA Energie Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Ergebnis 2010 Die Gesellschaft erwirtschaftet ihre Umsatzerlöse aus der Verrechnung von Netzentgelten an die Energiegesellschaft bzw. an von anderen Energielieferanten versorgten Endkunden. Der Umsatz beinhaltet als wesentliche Position die Verrechnung der Netzentgelte für das Strom-, Gas- und Fernwärmenetz an die Energiegesellschaft der Stadtwerke Augsburg-Gruppe sowie an konzernfremde Kunden. Des Weiteren ist die Gesellschaft verpflichtet, den aus erneuerbaren Energien und aus Kraft-Wärme-Kopplung erzeugten Strom aufzunehmen und den Einspeisern zusammen mit den gesetzlichen Zuschlägen zu vergüten. Die aufgenommenen Strommengen verkauft sie teilweise an die Stadtwerke Augsburg Energie GmbH (KWK-Strom) und teilweise an den vorgelagerten Netzbetreiber (EEG-Strom) weiter. Aus der Verrechnung von Netzentgelten an die Stadtwerke Augsburg Energie GmbH wurden Erlöse in Höhe von 80,7 Mio. € (Vorjahr 82,0 Mio. €) erwirtschaftet. Die an direkte Netzkunden bzw. an fremde Energielieferanten verrechneten Entgelte beliefen sich auf 15,4 Mio. € (Vorjahr 13,1 Mio. €). Die in Vorjahren gebildeten Rückstellungen für die Mehrerlösabschöpfung und die periodenübergreifende Saldierung wurden in Höhe von 3,9 Mio. € umsatzwirksam verbraucht. Der Anstieg der Netzentgelte ist auf eine Erhöhung der Erlösobergrenze im Gas sowie deutlich höhere Netznutzungsmengen zurückzuführen. Übersteigen die Erlöse aus Netzentgelten die genehmigte Erlösobergrenze, so ist für den übersteigenden Betrag normalerweise eine Rückstellung zu bilden. Da im Vorjahr jedoch geringere Erlöse als genehmigt erzielt wurden, bestehen im Strom-, wie auch im Gasbereich Forderungen, die auf den „Regulierungskonten“ ausgewiesen sind. Die Forderungen belaufen sich im Strom auf 0,6 Mio. € und im Gas auf 2,8 Mio. €. Diese Forderungen dürfen jedoch in der Bilanz der Gesellschaft nicht ausgewiesen werden. Sie führen aber dazu, dass die in diesem Jahr eigentlich notwendige Rückstellung wegen Stadtwerke Augsburg Netze GmbH - 143 - Erlösen, die die Erlösobergrenze übersteigen, nicht gebildet werden muss. Die Mehrerlöse im Gas von 0,7 Mio. € mindern nur die bestehende Forderung auf dem Regulierungskonto. Im Strombereich bewegten sich die vereinnahmten Netzentgelte auf Höhe der genehmigten Erlösobergrenze. Die Gesellschaft hat beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle Zuschüsse für den Ausbau des Fernwärmenetzes beantragt und hierfür Zuschüsse in Höhe von 1,0 Mio. € erhalten. Dadurch stiegen die sonstigen betrieblichen Erträge von 1,6 Mio. € auf 2,5 Mio. €. Diese Zuschüsse wurden vom Netzbetreiber beantragt, stehen aber wirtschaftlich dem Eigentümer des Netzes, also der Stadtwerke Augsburg Energie GmbH zu. Der Materialaufwand der Gesellschaft betrug insgesamt 129,2 Mio. € (Vorjahr 124,0 Mio. €). Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe beliefen sich auf 40,5 Mio. € (Vorjahr 33,2 Mio. €). Hierin enthalten ist die Vergütung für den in das Netz eingespeisten Strom aus KWK-Anlagen in Höhe von 21,4 Mio. € (Vorjahr 20,3 Mio. €) sowie aus erneuerbaren Energieträgern in Höhe von 16,5 Mio. € (Vorjahr 12,9 Mio. €). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betrugen im Geschäftsjahr 88,7 Mio. € (Vorjahr 90,8 Mio. €). Diese setzen sich zusammen aus den Kosten für den Betrieb des Netzes, der Pacht des Netzes, der Konzessionsabgabe und den Kosten für andere in Anspruch genommenen Konzerndienstleistungen und wurden auf der Grundlage von Pacht- und Dienstleistungsverträgen an die Gesellschaft verrechnet. Wegen geringerer genehmigter vorgelagerter Netzentgelte sind diese von 13,8 Mio. € auf 11,7 Mio. € gesunken und damit der Hauptgrund für die Verminderung des Aufwands für bezogene Leistungen. Durch die Verlagerung der Netzleitwarte Strom von der Stadtwerke Augsburg Energie GmbH auf die Gesellschaft zum 1. Januar 2010 hat sich das Personal von im Jahresdurchschnitt 13 Angestellten im Jahr 2009 auf durchschnittlich 37 Personen im Jahr 2010 erhöht. Dementsprechend ist auch der Personalaufwand von 1,1 Mio. € auf 2,7 Mio. € gestiegen. Die Berücksichtigung der Zuschüsse für die Fernwärmenetzförderung sowie eine Erhöhung der direkten Kosten auf Grund der Verlagerung der Netzleitwarte Strom zur Gesellschaft, sind ursächlich für die Steigerung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 0,7 Mio. € auf 2,1 Mio. €. Das Ergebnis der Gesellschaft vor Gewinnabführung bzw. Verlustübernahme hat sich von -3,6 Mio. € im Vorjahr auf +5,0 Mio. € im Berichtsjahr verbessert. Hauptursächlich sind die auf Grund der Mengensteigerungen deutlich höheren Netzentgelte sowie eine Zuführung zur Rückstellung für periodenübergreifende Saldierung im Vorjahr, die in diesem Jahr teilweise wieder aufgelöst werden konnte. Ausblick 2011 Ziel der Stadtwerke Augsburg Netze GmbH ist eine konsequente Reduzierung der Kosten, um mit den vorgegebenen Erlösen mindestens ein ausgeglichenes Ergebnis erreichen zu können. Insgesamt ist für das Jahr 2011 mit einem leicht positiven Jahresergebnis vor Ergebnisabführung der Gesellschaft zu rechnen. Stadtwerke Augsburg Netze GmbH - 144 - Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, werden nicht gesehen. Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 in % Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen sonstige Verm.-Gegenstände liquide Mittel Aktiver RAP 2010 59 8 52 0 10.018 1 5.463 4.534 20 19 0% 99% in % 1% 2009 20 0 20 0 14.957 0 12.156 2.801 1 8 0% -6.693 1.733 19 11 130% 100% in % 0% 10 zu 09 39 8 32 0 -4.940 -33% in % 0% Bilanzsumme Passiva 10.095 100% 14.985 100% -4.890 -33% Änderung Plan 2011 in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Sonderrücklagen Gewinn-/Verlustvortrag Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 5 0 5 0% 2010 263 250 13 -5 in % 3% 2009 245 250 0 -5 in % 2% 10 zu 09 18 0 13 0 in % 0% Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP 5.770 4.062 1 4.061 0 57% 40% 10.722 4.018 0 4.018 72% 27% -4.952 44 1 43 -46% 1% 0% 0 0% 0 Bilanzsumme 10.095 100% 14.985 100% -4.890 -33% Stadtwerke Augsburg Netze GmbH - 145 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatzerlöse Bestandsveränder. & AEL Sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Aufw. für bezogene Leistungen Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuern Jahresergebnis E/A a. Gew-/Verl-Übernahmen Verlustvortrag Bilanzgewinn/-verlust 3.817 0 0 3.817 3.817 0 0 5.017 1 0 5.016 5.011 0 5 -3.630 0 0 -3.630 3.630 0 0 8.647 1 0 8.646 1.381 0 5 238% 0% 0% 238% 38% 0% 0% 130.796 0 15 130.811 49.545 2.857 32 74.560 3.817 0 0 2010 136.485 1 2.534 139.020 129.190 2.671 34 2.103 5.022 5 10 2009 120.538 0 1.577 122.115 123.959 1.110 5 674 -3.633 4 2 10 zu 09 15.947 1 957 16.905 5.231 1.561 29 1.429 8.655 1 8 14% 4% 141% 599% 212% 238% 29% in % 13% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (in T€) Änderung Plan 2011 Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit Investitionen Erhaltene Zuschüsse Zuschüsse der Stadt Augsburg Sonstige Zuschußgeber Anzahl Mitarbeiter* im Jahresdurchschnitt Anzahl der Auszubildenden** *Teilzeitkräfte zählen als ein Mitarb. 37 0 13 0 24 0 185% 3.849 25 0 0 0 5.050 73 0 0 0 -3.626 21 0 0 0 8.676 52 0 0 0 239% 246% 2010 2009 10 zu 09 in % **werden bei Stadtwerke Augsburg Holding GmbH ausgewiesen Stadtwerke Augsburg Netze GmbH - 146 - - 147 - Stadtwerke Augsburg Wasser GmbH Sitz und Anschrift des Unternehmens Stadtwerke Augsburg Wasser GmbH Hoher Weg 1 86152 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ der Schutz, die Gewinnung, der Transport, die Verteilung und der diskriminierungsfreie Handel von Wasser. Bei der Aufgabenerfüllung hat die Gesellschaft folgende Ziele zu berücksichtigen: • Bereitstellung von Trinkwasser auf hohem Qualitätsstandard, insbesondere im Hinblick auf die natürliche Zusammensetzung des Wassers, • weitere Reduzierung von Schadstoffeinträgen in das Grundwasser, • Erhalt und weitere Sicherung des Trinkwasserschutzes, • Sicherung einer kostengünstigen, wettbewerbsfähigen und dauerhaften Versorgung mit Trinkwasser, • Zukunftsorientierter Ausbau und Betrieb des Netzes Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen und Geschäften berechtigt, durch die der Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar gefördert werden kann. Sie kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer Unternehmen bedienen, sich an ihnen beteiligen oder solche Unternehmen sowie Hilfs- und Nebenbetriebe errichten, erwerben und pachten, ferner Interessengemeinschaften eingehen. Gesellschafter Stadtwerke Augsburg Holding GmbH Organe des Unternehmens Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat Vorsitzender Rainer Schaal (Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats in 2010: € 16.200,00) Geschäftsführung Dr. Claus Gebhardt Norbert Walter (Bezüge s. SWA Holding) Stadtwerke Augsburg Wasser GmbH 100 % - 148 - Stammkapital Das Stammkapital beträgt 51.320.000 € Beteiligungen an anderen Unternehmen keine Wichtige Verträge - Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit SWA Holding - Dienstleistungsvertrag mit SWA Holding über durchzuführende ManagementAufgaben, kaufm. Dienstleistungen etc. - Dienstleistungsvertrag mit SWA Netze über die von der SWA Wasser zu übernehmenden Dienstleistungen Steuerungs- und Überwachungsaufgaben im Gasnetz - Dienstleistungsvertrag mit SWA Energie über die Wartung und den Unterhalt des Wassernetzes durch SWA Energie - Konzessionsverträge mit der Stadt Augsburg, der Stadt Stadtbergen und anderen Städten und Gemeinden über die Versorgung mit Wasser Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Der hohe Stellenwert einer Versorgung der Augsburger Bürger mit naturbelassenem Brunnenwasser kommt in den Zielen der Gesellschaft zum Ausdruck. So wird neben der kostengünstigen, wettbewerbsfähigen und dauerhaften Versorgung mit Trinkwasser und einem zukunftsorientierten Ausbau und Betrieb des Netzes ausdrücklich auf die Bereitstellung von Trinkwasser auf hohem Qualitätsniveau, eine weitere Reduzierung von Schadstoffeinträgen in das Grundwasser und den Erhalt und die weitere Sicherung des Trinkwasserschutzes abgestellt. Ergebnis 2010 Das Ergebnis vor Gewinnabführung beträgt 0,8 Mio. € (Vorjahr 0,4 Mio. €). Hauptursache für die Verbesserung sind die gestiegenen Umsatzerlöse. Ausblick 2011 Im Bereich der Privatkunden wird auch für das Geschäftsjahr 2011 wiederum mit leicht sinkenden Absatzmengen gerechnet. Der Absatz für die Geschäftskunden und Weiterverteiler steigt dagegen leicht an, da mit Gersthofen ein neuer Weiterverteiler gewonnen werden konnte. Der Gesamtabsatz wird daher in etwa auf dem Niveau des Jahres 2010 erwartet. Durch Anhebungen der Wasserpreise wird sich der Umsatz deutlich erhöhen, so dass mit einem Jahresüberschuss gerechnet werden kann, der über dem des Jahres 2010 liegt. Stadtwerke Augsburg Wasser GmbH - 149 - Das geplante Ergebnis der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2011 beträgt 1,3 Mio. €. Bilanzdaten Bilanz (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen u. so. Verm. liquide Mittel Aktiver RAP Bilanzsumme in % 2010 187.001 6.647 180.354 0 3.692 34 3.658 0 0 190.693 0% 100% 2% in % 98% 2009 187.743 6.931 180.812 0 2.559 44 2.515 0 645 190.947 0% 100% 1% in % 98% 10 zu 09 -742 -284 -458 0 1.133 -10 1.143 0 -645 -254 0% 44% in % 0% Passiva Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Rücklagen Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag So.-Po. Inv. Zuschüsse, empf. Ertr.zuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP Bilanzsumme 15.824 2.140 106.592 55.585 51.007 0 190.693 0% 100% 8% 1% 56% 15.119 2.472 107.227 51.441 55.786 0 190.947 0% 100% 8% 1% 56% 705 5% 0 0 0 in % 2010 66.137 51.320 14.817 in % 35% 2009 66.130 51.320 14.810 in % 35% 10 zu 09 7 0 7 in % 0% -332 -13% -635 4.144 -4.779 0 -254 0% -1% Stadtwerke Augsburg Wasser GmbH - 150 - GuV-Daten G & V (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatz Bestandsveränd. & AEL Sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen so. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Beteiligungen Erträge aus Finanzanlagen Zinsen und ähnl. Aufwand Aufw. aus Verlustübernahme Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentl. Ergebnis Steuern Ergebnis vor Gewinnabführung an Stadtwerke Holding GmbH Aufw. aus Gewinnabführungsvertr. Ertrag aus Verlustübernahme Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.258 1.258 0 0 787 787 0 0 368 368 0 0 419 419 0 0 114% 0% 0% 1.314 0 56 906 63 56 424 0 56 482 0 0 114% 0% 0% 28.225 100 740 29.065 10.289 2.774 5.358 4.501 6.143 0 0 4.829 0 2010 27.021 62 4.578 31.661 9.352 2.684 5.781 8.216 5.628 0 0 4.723 0 2009 24.662 117 1.586 26.365 7.958 2.686 5.548 5.414 4.759 0 0 4.335 0 10 zu 09 2.359 -55 2.992 5.296 1.394 -2 233 2.802 869 0 0 388 0 9% 0% in % 10% -47% 189% 20% 18% 0% 4% 52% 18% 0% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow aus lfd. Geschäftstätigkeit Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterung-/Erneuerungsinv. Zuw. nach Bay. ÖPNVG von Stadt A. Konzessionsabgabe an Stadt Augsb. Konzessionsabg. an andere Gem. Investitionsquote (Gesamtinv. zu Anschaffungswert AV) Anzahl Mitarbeiter* im Jahresdurchschnitt Anzahl der Auszubildenden** *Teilzeitkräfte zählen als ein Mitarbeiter 0 0 0 **werden bei Stadtwerke Augsburg Holding GmbH ausgewiesen 41 40 1 2% 3.219 185 2,0% 3.103 178 2,7% k.A. k.A. 6.616 6.800 k.A. k.A. 6.568 9.315 k.A. k.A. 0 2.768 159 2,4% 0 335 19 0,4% 0% 12% 12% 5.916 8.243 652 1.072 11% 13% 2010 2009 10 zu 09 in % Stadtwerke Augsburg Wasser GmbH - 151 - Leistungskennzahlen Änderung Plan 2011 2010 2009 10 zu 09 in % Wasser Hausanschlüsse Abgabe an Privatkunden Abgabe an Geschäftskunden Abgabe an Weiterverteiler Abgabe an verb. Unternehmen Abgabe gesamt Anzahl tsd m³ tsd m³ tsd m³ tsd m³ tsd m³ 46.500 14.676 1.609 199 40 16.524 46.443 14.727 1.522 150 40 16.439 46.329 14.766 1.774 185 29 16.754 114 -39 -252 -35 11 -315 0,2% -0,3% -14,2% -18,9% 37,9% -1,9% Stadtwerke Augsburg Wasser GmbH - 152 - - 153 - Bereich Verkehr - 154 - - 155 - Augsburger Flughafen GmbH (AFG) Sitz und Anschrift des Unternehmens Augsburger Flughafen GmbH Flughafenstraße 86169 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Der Flughafen Augsburg ist ein Business-Airport der allgemeinen Luftfahrt mit schnellem und individuellem Service. Praktisch mittendrin gelegen zählen die schnelle Abfertigung, kurze Wege und die kostenlosen Parkplätze zu den wichtigsten Vorteilen des Flughafens Augsburg. Die Augsburger Flughafen GmbH ist zuständig für den Berieb des überregional bedeutenden Verkehrslandeplatz Augsburg. Gesellschafter Stadt Augsburg 100% Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat Vorsitzender Dr. Kurt Gribl (Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2010 keine Bezüge erhalten) Geschäftsführung Peter Bayer (Bezüge in 2010: € 66.000,00) Stammkapital Das Stammkapital beträgt 1.025.907,16 € Beteiligungen an anderen Unternehmen Euro 5.100,00 € % 0,6 % Bayern Tourismus Marketinggesellschaft mbH Augsburger Flughafen GmbH (AFG) - 156 - Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Geschäftsverlauf 2010 Im Bereich Aviation (Landeentgelte, Hallenmieten, Bodenverkehrsdienstleistungen) wurde gegenüber dem Vorjahr 2009 eine Erlössteigerung von 27,8% realisiert. In der Planung war mit einer Erlössteigerung gerechnet worden. Der Planansatz wurde um 8,1 % überboten. Bei den Landegebühren war eine Steigerung um 24,5% festzustellen, obwohl die Anzahl der Landungen um 13% zurückgegangen ist. Die Flugbewegungen 2010 wurden gegenüber dem Vergleichszeitraum 2009 von größeren Flugzeugen getätigt. Die Anzahl der Instrumentenflugzeuge nahm um 4% zu. Die Hallenbelegung konnte optimiert werden. Die Mieteinnahmen stiegen gegenüber dem Vergleichzeitraum 2009 um 16%. Die alten und die neuen Hallen sind voll belegt. Untergestellt sind hauptsächlich hochwertige moderne Flugzeuge. Investitionen 2010 Die Baumaßnahmen entsprechen dem Masterplan und wurden in 2010 abgeschlossen. In 2010 wurden noch Schlitzrinnen fertig gestellt (Kosten ca. T€ 56). Die Pumpen für den Anschluss an die städtische Kanalisation wurden in Betrieb genommen (Kosten ca. T€ 72). Fertig gestellt werden konnte der Localizer für das Instrumentenlandesystem (Kosten ca. T€ 492). Durch diese Maßnahme wird unter anderem die anrechenbare Start- und Landebahnlänge erhöht. Zudem war das alte System dringend ersatzbedürftig, da ausfallgefährdet. Ein Wettercomputer wurde noch Ende 2010 installiert (ca. T€ 85). Alle Baumaßnahmen werden zu 50 % gefördert. Ausblick 2011 Die AFG verspricht sich von dem 6-spurigen Ausbau der Autobahn A8 Richtung München eine Erhöhung des Geschäftsreiseflugverkehrs. Nunmehr wird Augsburg eine echte Alternative zu München. Die Fahrt in die Münchner Innenstadt wird in Zukunft keine unkalkulierbare Zeit in Anspruch nehmen. Augsburg dürfte gegenüber München Zeitvorteile bieten, da die Abfertigung am Flughafen erheblich schneller ist als in München. Die AFG rechnet damit, dass nach einer gewissen Gewöhnungszeit (Ende 2011 / Anfang 2012) sich der Geschäftsreiseverkehr merklich erhöhen wird. Augsburger Flughafen GmbH (AFG) - 157 - Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Gel. Anz. und Anl. im Bau Umlaufvermögen Vorräte Forderungen u. sonst. Verm. liquide Mittel Aktiver RAP nicht durch EK gedeckter Fehlbetrag Bilanzsumme Passiva Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen nicht gedeckter Fehlbetrag Bilanzgewinn/-verlust Sonderposten Inv.-Zusch. Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP in % 2010 0 1.026 7.817 26 9.815 -18.684 3.566 254 19.767 19.767 0 7 0% 15% 1% 84% in % 0% 2009 0 1.026 7.817 26 8.865 -17.734 3.490 65 19.142 19.142 0 23 0% 15% 0% 84% in % 0% 10 zu 09 0 0 0 0 950 -950 76 189 625 625 0 -16 -70% 291% 3% in % 0% 9.815 42% 8.865 39% 950 874 11% 4% in % 2010 13.251 113 13 5 0 516 69 235 212 13 0% 2% in % 56% 2009 13.407 131 13.271 5 0 437 109 158 170 11 0% 2% in % 59% 10 zu 09 -156 -18 -13.258 0 0 79 -40 77 42 2 16% 18% in % -1% 23.594 100% 22.720 100% Bilanzsumme 23.594 100% 22.720 100% 874 4% Augsburger Flughafen GmbH (AFG) - 158 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatz Auflösung des SOP mit RL-Anteil sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuern Jahresergebnis Gewinn-/Verlustvortrag Bilanzgewinn/-verlust -60 0 10 -70 -18.300 -18.370 -940 0 10 -950 -17.734 -18.684 -445 0 18 -463 -17.271 -17.734 -495 0 -8 -487 -463 0 -950 -5% -47% -105% -3% -111% 2.243 0 2.156 4.399 185 1.231 800 1.750 433 0 493 2010 2.093 0 1.376 3.469 174 1.136 799 1.703 -343 0 597 2009 1.938 0 1.591 3.529 51 1.125 901 1.294 158 0 603 10 zu 09 155 0 -215 -60 123 11 -102 409 -501 0 -6 -1% -14% -2% 241% 1% -11% 32% 317% in % 8% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 200 75 158 -83 2010 2009 10 zu 09 in % Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Zuschüsse gesamt Zuschüsse der Stadt Augsburg Investitionszuschüsse Reg.v.Schw Gesellschafterdarlehen Stadt A. Investitionsquote (Gesamtinv. zu Ansch.-Wert des AV zum Jahresanfang) Anzahl Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 172 40 132 1.470 1.320 150 0 0,7% 642 496 146 1.354 1.120 234 0 1,9% 252 84 168 1.420 1.420 0 0 1,1% 390 155% -66 -300 234 0 0,8% -5% 20 20 20 0 0% * Das gesamte Personal der AFG wurde bis 2004 der AFBG zugeordnet. Nach Insolvenz der AFBG wurden die für den Betrieb des Flughafens erforderlichen Mitarbeiter im Jahr 2005 wieder von der AFG übernommen Augsburger Flughafen GmbH (AFG) - 159 - Leistungskennzahlen Verkehrsleistungen 2010 Flugbewegungen gesamt davon Linie u. Pauschalreiseverkehr davon Werkverkehr und sonst. gewerbl. Verkehr Passagiere gesamt Linienverkehr Pauschalreiseverkehr Werkverkehr so gew. Verkehr 43.770 0 668 3.511 17.150 54.179 0 44 3.632 7.773 44.020 0 760 5.495 1.764 10.159 0 -716 -1.863 6.009 -94% -34% 341% 23% 43.563 515 3.984 2009 49.960 563 3.351 2008 50.212 592 4.493 Änderung 10 zu 09 -252 -29 -1.142 in % -1% -5% -25% Augsburger Flughafen GmbH (AFG) - 160 - - 161 - Augsburger Flughafen Geschäftsführungs GmbH (AFGG) Sitz und Anschrift des Unternehmens Augsburger Flughafen Geschäftsführungs GmbH Flughafenstraße 86169 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Gegenstand der Gesellschaft ist die Verwaltung eigenen Vermögens und die Übernahme der persönlichen Haftung und Geschäftsführung in der Augsburger Flughafen Investitions GmbH & Co. KG oder einer vergleichbaren anderen Investitionsgesellschaft zum Um- und Ausbau des Flughafens Augsburg. Gesellschafter Stadt Augsburg 100 % Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Geschäftsführung Peter Bayer (Bezüge s. Augsburger Flughafen GmbH) Stammkapital Das Stammkapital beträgt 25.000 €. Beteiligungen an anderen Unternehmen Komplementärin ohne Einlage bei der Augsburger Flughafen Investitions GmbH & Co. KG. Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Die Gesellschaft wurde am 03.07.2003 gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist die Übernahme der Geschäftsführung und persönlichen Haftung als Komplementärin bei der Augsburger Flughafen Investitions GmbH & Co.KG. Die Gesellschaft hat im Berichtszeitraum keine eigenen gewerblichen Aktivitäten ausgeübt. ___________________________________________________________________________ Augsburger Flughafen Geschäftsführungs GmbH (AFGG) - 162 Bilanzdaten Bilanzdaten (inT€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen Ausstehende Einlagen Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen liquide Mittel Aktiver RAP Bilanzsumme Passiva Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Sonderrücklagen Gewinn-/Verlustvortrag Bilanzgewinn Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP 33 25 0 0 8 1 0 0 0 0 0% 3% 0% in % 97% 2010 32 25 0 0 7 1 0 0 0 0 0% 3% 0% in % 97% 2009 31 25 0 0 6 1 0 0 0 0 0% 3% 0% in % 97% 10 zu 09 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0% 0% 0% in % 3% 0 0 0 0 0 32 0 6 25 0 32 0% 100% 100% in % 0% 2010 0 0 0 0 0 33 0 7 26 0 33 0% 100% 100% in % 0% 2009 0 0 0 0 0 32 0 5 28 0 32 0% 100% 100% in % 0% 10 zu 09 0 0 0 0 0 1 0 2 0 0 1 0% 3% 3% in % 0% Bilanzsumme 34 100% 33 100% 32 100% 1 3% ___________________________________________________________________________ Augsburger Flughafen Geschäftsführungs GmbH (AFGG) - 163 GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatz Sonstige Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuern Jahresergebnis Gewinn-/Verlustvortrag Entnahme aus der Gew.-Rückl. Bilanzgewinn/-verlust 2 0 0 2 7 0 9 2 0 0 1 6 0 7 2 0 0 2 4 0 6 2 0 0 1 2 0 1 17% -50% 50% 0% 3 0 3 0 0 0 1 2 0 0 2010 3 0 3 0 0 0 1 2 0 0 2009 3 0 3 0 0 0 1 2 0 0 10 zu 09 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0 0% 0% 0% in % 0% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow nach DVFA/SG Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Zuschüsse gesamt Zuschüsse der Stadt Augsburg Sonstige Zuschüsse Investitionsquote (Gesamtinv. zu Ansch.-Wert des AV zum Jahresanfang) Anzahl Mitarbeiter jeweils zum 31.12. Anzahl der Auszubildenden 0 0 0 0 0 0 0 0 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 1 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0% 2010 2009 10 zu 09 in % ___________________________________________________________________________ Augsburger Flughafen Geschäftsführungs GmbH (AFGG) - 164 - - 165 - Augsburger Flughafen Investitions GmbH & Co.KG (AFI) Sitz und Anschrift des Unternehmens Augsburger Flughafen Investitions GmbH & Co.KG Flughafenstraße 86169 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und das Halten von Immobilien und sonstigen Vermögensgegenständen, die zum Betrieb des Flughafen Augsburg erforderlich sind, einschließlich deren Entwicklung, Bebauung und baulichen Veränderung sowie die Überlassung von Immobilien und sonstigen Vermögensgegenständen an die Augsburger Flughafen GmbH (AFG) oder eine andere Betriebsgesellschaft zum Zwecke des Betriebs des Flughafen Augsburg. Gesellschafter Komplementärin ohne Einlage: Kommanditistin: Augsburger Flughafen Geschäftsführungs GmbH Stadt Augsburg mit einer Kommanditeinlage von 150.000 € Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat Vorsitzender Dr. Kurt Gribl (Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2010 keine Bezüge erhalten) Geschäftsführung Augsburger Flughafen Geschäftsführungs GmbH vertreten durch Geschäftsführer Peter Bayer (Bezüge s. Augsburger Flughafen GmbH) Festes Gesellschaftskapital Die Kommandithafteinlage beträgt 150.000 € Beteiligungen an anderen Unternehmen keine Augsburger Flughafen Investitions GmbH & Co. KG (AFI) - 166 Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Die Gesellschaft wurde im Jahr 2003 als Investitionsgesellschaft der Stadt Augsburg für den Ausbau des Flughafens gegründet. Die Gesellschaft hat im Jahre 2004 und 2006 notarielle Einbringungsverträge über Grundstücke mit der Gesellschaft geschlossen. Die eingebrachten Grundstücke wurden an die Schwestergesellschaft Augsburger Flughafen GmbH (AFG) vermietet. Des weiteren wurden Darlehen aufgenommen und an die AFG weitergereicht. Durch die zum ursprünglichen Konzept veränderte Zielsetzung fungiert die Gesellschaft derzeit als Grundstücksgesellschaft sowie als Finanzierungsgesellschaft für die AFG. Das Vermögen der AFI GmbH & Co. KG besteht im Wesentlichen aus den eingebrachten Grundstücken sowie den an die AFG GmbH ausgereichten Darlehen. Die Bilanzsumme zum 31.12.2010 hat sich mit 18.767 T€ (im Vorjahr 18.779 T€) unwesentlich verändert. Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag 16.632 T€ (im Vorjahr 16.632 T€). Die Zinsaufwendungen der Kredite bei der finanzierenden Bank sind an die AFG weitergereicht worden. Die Rückzahlung des Darlehens an die finanzierende Bank sowie an die Gesellschafterin ist von der Tilgung der ausgereichten Darlehen durch die AFG GmbH abhängig. Für das langfristige Darlehen gegenüber der finanzierenden Bank (Zinsbindung bis 30.05.2012) hat die Gesellschafterin eine Bürgschaft abgegeben. Mit notariellen Einbringungsverträgen von Grundstücken durch die Gesellschafterin vom 30.07.2004 sowie 31.08.2006 wurde umfangreicher Grundbesitz in die Gesellschaft eingebracht. Die anfallenden Kosten der Gesellschaft werden zum einen durch entsprechende Mietzahlungen der AFG für die Nutzung der Grundstücke sowie durch Erträge aus Erbbauzinsen gedeckt. In den Folgejahren ist entsprechend der Planung mit einem ausgeglichenen Ergebnis zu rechnen. Bedingt durch die Bebauung eines Teils der eingebrachten Grundstücke durch die AFG wurden für die eingebrachten Grundstücke Erschließungsmaßnahmen vorgenommen. Die Geschäftsführung geht aufgrund des vorgesagten von einer positiven Fortführungsprognose der Gesellschaft aus. Augsburger Flughafen Investitions GmbH & Co. KG (AFI) - 167 Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Ausstehende Einlagen Anlagevermögen Immat. Verm.-Gegenstände Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen sonst. Verm.-Gegenstände liquide Mittel Aktiver RAP Bilanzsumme Passiva Änderung Plan 2011 Eigenkapital Kommanditeinlage Gewinn-/Verlustvortrag Rücklagen Bilanzgewinn/-verlust Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP Bilanzsumme in % 2010 16.632 150 0 16.482 0 5 2.131 1.244 887 0 18.767 0% 100% 0% 11% in % 89% 2009 16.632 150 0 16.482 0 5 2.142 1.252 890 0 18.779 0% 100% 0% 11% in % 89% 10 zu 09 0 0 0 0 0 0 -11 -8 -3 0 -12 0% -1% -1% in % 0% in % 2010 0 18.762 0 16.664 2.098 6 0 3 0 2 0 18.767 0% 100% 0% in % 0% 100% 2009 0 18.774 0 16.664 2.110 5 0 3 1 1 0 18.779 0% 100% 0% in % 0% 100% 10 zu 09 0 -12 0 0 -12 1 0 0 -1 1 0 -12 0% 12% 0% in % Augsburger Flughafen Investitions GmbH & Co. KG (AFI) - 168 GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatz Bestandsveränd. & AEL Sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentl. Aufwand Außerordentl. Ertrag Steuern Jahresergebnis Gewinn-/Verlustvortrag Zuf./Entn. variables Kapitalkonto II Bilanzgewinn/-verlust 1 0 0 1 0 0 0 0 2 0 0 2 0 0 0 0 7 0 0 2 5 0 -5 0 -5 0 0 0 -5 0 5 0 100% -100% -71% 0 0 15 15 0 0 0 14 1 58 58 2010 0 0 16 16 0 0 0 14 2 59 59 2009 0 0 20 20 0 0 0 13 7 60 60 10 zu 09 0 0 -4 -4 0 0 0 1 -5 -1 -1 8% -71% -2% -2% -20% -20% in % Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Sonstige Zuschüsse Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand des AV) Anzahl Mitarbeiter/innen im Jahresdurchschnitt 0 0 0 0 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 9 0 0 0 0 -3 0 0 0 0 9 0 0 0 0 -12 0 0 0 0 2010 2009 10 zu 09 in % Augsburger Flughafen Investitions GmbH & Co. KG (AFI) - 169 - Augsburger Localbahn GmbH (AL) Sitz und Anschrift des Unternehmens Augsburger Localbahn GmbH Friedbergerstr. 43 86161 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Die Gesellschaft betreibt ein Eisenbahnverkehrsunternehmen mit eigener Schieneninfrastruktur. Zusätzlich führt die Gesellschaft Schienengüterverkehr auf dem Schienennetz der Deutschen Bahn AG, insbesondere nach Schongau und seit August 2007 nach Radersdorf. Die AL erzielt neben den Umsätzen aus dem Güterverkehr und Infrastrukturdienstleistungen weitere Erlöse aus der Vermietung und Verpachtung von Grundstücken und Gebäuden, sowie aus der Überlassung von Lokomotiven und Personal. Gesellschafter Stadtwerke Augsburg Holding GmbH, Augsburg Adolf Präg GmbH & Co. KG, Kempten BVS Busverkehr Schwaben Beteiligungs GmbH, Augsburg Stadt Augsburg Augsburger Verkehrs-Verbund GmbH, Augsburg UPM-Kymmene Papier GmbH & Co. KG, Augsburg (Stand: 31.12.2010) Euro 391.600,00 € 799.700,00 € 170.600,00 € 15.600,00 € 15.600,00 € 166.900,00 € 1.560.000,00 € % 25,10256 % 51,26282 % 10,93590 % 1,00000 % 1,00000 % 10,69872 % 100% Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Vorsitzender Geschäftsführung Bernd Schmidt Udo Schambeck Es erfolgt unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB von der Gesellschaft keine Offenlegung der Bezüge der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 9 HGB. Stammkapital Das Stammkapital beträgt 1.560.000,00 € (Stand: 31.12.2010) Augsburger Localbahn GmbH (AL) - 170 - Beteiligungen bzw. Anteile an verbundenen Unternehmen Euro 12.750,00 € 10.000,00 € 10.000,00 € % 51,00 % 51,00 % 33,33 % KSA GmbH, Augsburg KSI GmbH & Co. KG (nur Teileinzahlung) TIA – Terminal-Investitionsgesellschaft Augsburg (Stand: 31.12.10) Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Die Betriebsleistung (Umsatzerlöse + so. betr. Erträge) betrug im Jahr 2010 T€ 6.420 (2009: T€ 5.620). Ausblick 2011 Für das Jahr 2011 plant die Augsburger Localbahn eine weitere Reduzierung der Risikostrukturen und den Ausbau der Verkehrsleistungen im regionalen Bereich. Augsburger Localbahn GmbH (AL) - 171 - Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen Immaterielle Vermögensg. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Vorräte Wertpapiere Forderungen So. Vermögengegenstände liquide Mittel Aktiver RAP in % 2010 5.733 29 5.431 273 1.391 108 0 468 527 288 8 0% 20% in % 80% 2009 4.698 4 4.440 254 1.602 102 0 578 276 647 6 0% 25% in % 74% 10 zu 09 1.035 25 991 19 -211 7 0 -110 251 -359 1 19% -13% in % 22% Bilanzsumme Passiva 7.131 100% 6.306 100% 825 13% Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Rückl. f. eig. Anteile Kapitalrücklage Bilanzverlust Rückstellungen Pensionsrückstellungen Sonstige Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP in % 2010 2.507 1.560 169 241 537 1.550 410 1.140 2.580 1.263 1.317 494 7% 36% 6% in % 35% 2009 2.039 1.560 169 241 69 1.585 388 1.198 2.205 1.334 871 477 8% 35% 6% in % 32% 10 zu 09 468 0 0 0 468 -35 22 -57 376 -71 447 17 17% -2% in % 23% Bilanzsumme 7.131 100% 6.306 100% 825 13% Augsburger Localbahn GmbH (AL) - 172 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatzerlöse Bestandsveränderungen und AEL sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentliches Ergebnis Steuern Jahresergebnis vor Gewinnabf. Gewinn-/Verlustvortrag aus Vorjahr Gewinnabführung Bilanzgewinn/-verlust 40 -25 158 0 134 15 -15 0 -40 25 -158 0 -134 -100% -100% 2.519 2.259 399 381 2010 5.258 0 1.162 2009 4.733 0 1.023 5.756 3.043 2.004 250 400 59 12 56 10 zu 09 525 0 139 -5.756 -525 256 148 -19 -59 -12 -56 14% -100% -17% 13% 59% -5% -100% -100% -100% in % 11% ___________________________________________________________________________ Augsburger Localbahn GmbH (AL) - 173 - Augsburger Verkehrsverbund GmbH - AVV Sitz und Anschrift des Unternehmens Augsburger Verkehrsverbund GmbH Prinzregentenstr. 2 86150 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Die Gesellschaft nimmt auf dem Gebiet des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) Aufgaben der Planung, Steuerung und Abwicklung nach Maßgabe des Vertrags über die Neuorganisation des öffentlichen Personennahverkehrs im Nahverkehrsraum Augsburg - Rahmenvertrag - vom 27.03.1985 wahr. Die Erstellung von Betriebsleistungen gehört nicht zu den Aufgaben der Gesellschaft. Gesellschafter Euro 6.391,15 € 6.391,15 € 6.391,15 € 6.391,15 € 25.564,59 € Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat Geschäftsführung Vorsitzender Martin Sailer Helmut Hofmann bis 31.3.2010 Helmut von Hoerschelmann (ab 01.10.2010 Bezüge: 29.072,97) Stammkapital Das Stammkapital beträgt 25.564,59 € % 25% 25% 25% 25% 100 % Stadt Augsburg Lkr Augsburg Lkr Aichach-Friedberg Lkr Dillingen a. d. Donau Augsburger Verkehrsverbund GmbH - AVV - 174 - Beteiligungen an anderen Unternehmen Euro 15.600,00 € % 1% Augsburger Localbahn Holding GmbH Wichtige Verträge Zur Erreichung der nach dem Rahmenvertrag gesetzten Ziele bestehen folgende Verträge und Vereinbarungen: Rahmenvertrag vom 27.03.1985 mit Änderungsvereinbarung (Beschluss vom 27.09.1988) 2. Assoziierungsvertrag vom 26.10.1987 im Nachgang zum 1. Assoziierungsvertrag vom 27.03.1985 Kooperationsvertrag mit den Stadtwerken Augsburg und Gersthofen vom 01.05.2000 Einnahmezuscheidungsvertrag mit den Stadtwerken Augsburg und Gersthofen vom 23.10.1995 Kooperationsverträge mit den Verkehrsunternehmen im Regionalbusverkehr Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Entwicklungen 2010 Schwerpunkte im Aufgabenbereich Steuerung und Planung des Verbundverkehrs waren im Jahr 2010 die Abwicklung des Fahrplans 2009/2010 und die Aufstellung des Fahrplans 2010/2011. Weitere Aufgabenschwerpunkte waren die Begleitung der Auswertung der im Jahr 2009 durchgeführten verbundweiten Fahrgasterhebung, die Planung von Umleitungsverkehren aufgrund diverser Baumaßnahmen und die Planung der künftigen Linienverläufe der AVV-Regionalbusse im Stadtgebiet während des Umbaus des Königsplatzes und des Fugger-Boulevards sowie nach deren Fertigstellung. Weiter umgesetzt wurde auch das 400.000 € - Paket des Landkreises Augsburg zur Förderung des ÖPNV. Neu eingeführt wurde auch eine AVV-Regionalbuslinie, die an den MVV anbindet. Im Rahmen der Koordinierungsfunktion der AVV-GmbH beim P&R-Programm wurden notwendige Stellungnahmen und Gutachten, insbesondere gegenüber der Regierung von Schwaben als zuständige Fördergeberin erarbeitet. Eine wichtige Aufgabe im Bereich „Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Kundendienst und -information" war die Einführung der Tramlinie 6 und die damit verbundenen Fahrplanänderungen bei diversen AVV-Buslinien in Augsburg und Friedberg. Es erfolgten Anpassungen des Liniennetz-, Tarifzonen- und Schienennetzplanes und Ergänzungen zum Fahrplanbuch. Augsburger Verkehrsverbund GmbH - AVV - 175 - Um Fahrgäste umfassend über Neueinführungen, Änderungen oder Baumaßnahmen auf betroffenen AVV-Regionalbuslinien zu informieren, wurden AVV-Fahrgastinfos erstellt und in den Fahrzeugen verteilt. Zu einer weiteren wesentlichen Aufgabe gehörte die Herausgabe des Fahrplanbuchs. Bewährt haben sich der Abdruck von Regional- und Stadtverkehren, um dem Fahrgast einen Gesamtüberblick des öffentlichen Personennahverkehrs und seiner Verknüpfungen im Verbundraum zu gewährleisten. Zusätzlich zum Verbundfahrplan 2010/2011 erhielten Gemeinden im Verbundgebiet umfangreiche Druckunterlagen zur Herausgabe von Gemeindefahrplänen. Die Beratungsleistung des AVV-Kundencenters zum Gemeinschaftstarif und aktuellen Fahrplanauskünften sowie beim Ausstellen der persönlichen AVVKundenkarten wurde auch in 2010 stark in Anspruch genommen. Im Aufgabenbereich Tarif und Wirtschaft standen Arbeiten zur Plausibilisierung der verbundweit im Jahr 2009 durchgeführten Fahrgasterhebung zur Einnahmenaufteilung sowie die monatliche und jährliche Abrechnung mit den Verkehrsunternehmen im Vordergrund. Weitere Aufgabenschwerpunkte waren die Erstellung des Jahresabschlusses für 2009, der Wirtschaftspläne für die Geschäftsjahre 2011/2012 und Sonderberechnungen für die Aufgabenträger. Ausblick 2011 Die Vermögens- und Ertragslage ist gekennzeichnet durch eine Zunahme der Erträge aus erhaltenen Zuschüssen vor allem bedingt durch Rückstellungen für zu erwartende Zuschussnachforderungen. Ebenfalls führten die Kostenerstattungen im Zusammenhang mit den gesonderten Verkehren zu höheren sonstigen betrieblichen Erträgen. Zusätzlich zu dem im Jahre 2010 gefassten Beschluss zur Defizitfinanzierung des AVV-Regionalbusverkehrs ist für das Jahr 2011 von besonderer Bedeutung, dass die vier Gesellschafterausschüsse am 15.4.2011 über eine neue Defizitvereinbarung am Geschäftsbetrieb der AVV-GmbH einen Beschluss getroffen haben. Augsburger Verkehrsverbund GmbH - AVV - 176 - Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Forderungen sonstige Verm.-Gegenstände liquide Mittel Aktiver RAP in % 2010 173 64 62 47 7.841 33 5.279 2.529 18 0% 98% in % 2% 2009 177 104 26 47 3.660 10 2.198 1.452 19 0% 95% in % 5% 10 zu 09 -4 -40 36 0 4.181 23 3.081 1.077 -1 -5% 114% in % -2% Bilanzsumme Passiva 8.032 100% 3.856 100% 4.176 108% Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital So-Po. F. Investitionszusch. Gewinn-/Verlustvortrag Bilanzgewinn/-verlust Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP in % 2010 173 26 147 0 0 5.565 2.288 0 2.288 6 0% 69% 29% in % 2% 2009 178 26 152 0 0 1.489 2.189 0 2.189 0 0% 38% 57% in % 5% 10 zu 09 -5 0 -5 0 0 4.076 99 0 99 6 274% 5% in % -3% Bilanzsumme 8.032 100% 3.856 100% 4.176 108% Augsburger Verkehrsverbund GmbH - AVV - 177 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Erträge aus erh. Zuschüssen Erträge aus der Aufl. von Inv-Zusch. Sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Aufw. aus gewährten Zusch. Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit a.o. Erträge Steuern Jahresergebnis Gewinn-/Verlustvortrag Einst. in die vertragl. Rücklage Bilanzgewinn/-verlust 137 0 137 0 0 0 0 6 0 6 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 6 0 6 0 0 0 0 11.978 154 763 12.895 8.495 1.434 154 2.674 138 0 1 2010 14.515 54 805 15.374 12.442 1.070 54 1.754 54 18 66 2009 10.616 31 588 11.235 8.009 1.107 31 2.062 26 20 46 10 zu 09 3.899 23 217 4.139 4.433 -37 23 -308 in % 37% 74% 37% 37% 55% -3% 74% -15% 28 -108% -2 20 -10% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (in T€) Änderung Plan 2011 Cash Flow aus dem operativen Bereich Investitionen Erhaltene Zuschüsse Zuschüsse der Stadt Augsburg Sonstige Zuschußgeber Investitionsquote (Gesamtinv. zu Ansch.-Wert des AV zum Jahresanfang) Anzahl Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 22 20 21 -1 -5% 0 242 12.221 3.344 8.877 22,8% 1.071 48 14.564 4.169 10.395 14,9% -187 112 10.728 3.705 7.023 12,8% 1.258 -673% -64 3.836 464 3.372 2,1% -57% 36% 2010 2009 10 zu 09 in % Augsburger Verkehrsverbund GmbH - AVV - 178 - - 179 - AVG Augsburger Verkehrsgesellschaft mbH Sitz und Anschrift des Unternehmens AVG Augsburger Verkehrsgesellschaft mbH Hoher Weg 1 86152 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Gegenstand der Gesellschaft ist: • • die Erbringung von Fahrleistungen im öffentlichen Personennahverkehr auf Straße und Schiene im Großraum Augsburg die gewerbsmäßige Überlassung von Arbeitnehmern nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) Gesellschafter Stadtwerke Augsburg Verkehrs-GmbH Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat Vorsitzender Dr. Kurt Gribl (Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats in 2010: € 16.200,00) Norbert Walter (Bezüge s. SWA Holding) Stammkapital Das Stammkapital beträgt 200.000,00 € Beteiligungen an anderen Unternehmen keine wichtige Verträge - Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit SWA Verkehr - Dienstleistungsvertrag mit SWA Holding über durchzuführende ManagementAufgaben, kaufm. Dienstleistungen etc. - Infrastrukturnutzungsvertrag mit SWA Verkehr - Vertrag über die Durchführung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Omnibussen mit SWA Verkehr 100 % Geschäftsführung AVG Augsburger Verkehrsgesellschaft mbH - 180 - - Vertrag über die Anmietung von Omnibussen von der SWA Verkehr Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Die AVG Augsburger Verkehrsgesellschaft mbH ist eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke Augsburg Verkehrs-GmbH. Das Unternehmen wurde zum 27.05.2003 in das Handelsregister beim Amtsgericht Augsburg unter der Nummer HRB 19907 eingetragen. Die Stadtwerke Augsburg Verkehrs-GmbH hält seit 09.08.2005 100 % der Anteile. Die Gesellschaft hat am 30.11.2005 mit der Stadtwerke Augsburg Verkehrs-GmbH als herrschender Gesellschafter einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit Wirkung ab 2005 abgeschlossen. Bis zum 31.12.2005 erbrachte die AVG Augsburger Verkehrsgesellschaft mbH als Dienstleister im Auftrag ihrer Muttergesellschaft Fahrleistungen im öffentlichen Personennahverkehr. Seit 1. Januar 2006 wurde die Gesellschaft mit der Erbringung des öffentlichen Nahverkehrs vom Aufgabenträger – der Stadt Augsburg – betraut. In diesem Zusammenhang sind, mit wenigen Ausnahmen, alle Verkehrskonzessionen von der Mutter- auf die Tochtergesellschaft übertragen worden. Durch diese Maßnahme hat sich der Charakter der Gesellschaft grundlegend verändert. Während sie in der Vergangenheit lediglich als Dienstleister tätig war, ist sie nun zum Verkehrsunternehmen im Sinne des Personenbeförderungsgesetzes geworden. Zum 01.01.2008 wurden die Bereiche Betrieb und Kundenmanagement von der Stadtwerke Augsburg Verkehrs-GmbH im Rahmen eines Teilbetriebsübergangs in die Gesellschaft ausgegliedert. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Bereich Betrieb auf beide Unternehmen (mit unterschiedlichen Lohntarifverträgen) aufgeteilt. In der Muttergesellschaft verblieben die Fahrzeugwerkstätten, die Infrastrukturwerkstätten und die Anlagenplanung. Fahrzeuge und Infrastruktur sind ebenfalls bei der Muttergesellschaft geblieben und werden im Rahmen von Miet- bzw. Nutzungsverträgen der Tochtergesellschaft zur Verfügung gestellt. Ergebnis 2010 Im Berichtsjahr 2010 wurden Erlöse aus der Personenbeförderung i.H.v. 43,9 Mio. € erzielt (Vorjahr 41,1 Mio. €). Die Umsatzerlöse sind gegenüber 2009 wegen folgender Ursachen angestiegen: Erhöhung der Fahrgastzahlen bei Schülern und Studenten Witterungsbedingt erhöhter Fahrkartenverkauf bei den Bartarifen im ersten Quartal Keine Rückstellungsbildung für eventuelle Rückzahlungen aus der Einnahmenverteilung in 2010 notwendig; dadurch Umsatzsteigerung gegenüber 2009 um 2,0 Mio. € Gestiegene Entschädigungszahlungen für die Beförderung Schwerbehinderter AVG Augsburger Verkehrsgesellschaft mbH - 181 - Ergebnis vor Verlustausgleich Der Verlust vor Ausgleich durch die Muttergesellschaft beträgt -38,7 Mio. € und ist damit deutlich höher als im Vorjahr (-33,2 Mio. €). Die Erhöhung des Verlustes trotz des verbesserten Umsatzes liegt zum einen in der Auflösung von Rückstellungen im Vorjahr (5,1 Mio. €) begründet und zum anderen in den gestiegenen Kosten für Infrastrukturpacht, Fahrzeugmieten und technische Dienstleistungen. Es werden dabei folgende Leistungen von uns eingekauft: Technische Dienstleistungen Fahrstrom / Treibstoffe Fahrzeugmiete Nutzung der Infrastruktur Kaufmännische und sonstige übergreifende Dienstleistungen Ausblick 2011 Die Einnahmesituation im Jahr 2011 wird sich ähnlich darstellen wie in 2010. Eine in 2009 durchgeführte Fahrgasterhebung zeigte leicht gestiegene Befördertenzahlen, was zu höheren Umsätzen führen wird. Allerdings muss aufgrund der Umbaumaßnahmen am Königsplatz mit Einbußen gerechnet werden. Der Wirtschaftsplan 2011 sieht für das Geschäftsjahr 2011 ein Ergebnis vor Verlustübernahme von -44,8 Mio. € vor. Kostensteigerungen werden vor allem im Bereich der Fahrzeugmieten und der Fahrzeuginstandhaltung erwartet. Zum einen wird derzeit die Fahrzeugflotte von Altauf Neufahrzeuge (Cityflex) umgerüstet, wodurch sich die Fahrzeugmietkosten insgesamt erhöhen. Die Mietpreise der Altfahrzeuge (GT4, GT8) waren deutlich niedriger als die der Neufahrzeuge (Cityflex). Zum anderen finden bei Teilen der bestehenden Fahrzeugflotte gesetzlich vorgeschriebene Hauptuntersuchungen statt, was sich auf die von der Muttergesellschaft in Rechnung gestellten Wartungs- und Instandhaltungskosten auswirken wird. Im September 2010 wurde die ASG Augsburger Verkehrs-Servicegesellschaft mbH als Tochtergesellschaft gegründet. Gegenstand ist die Erbringung von Fahrleistungen im öffentlichen Personennahverkehr im Großraum Augsburg, die Erbringung von Serviceleistungen aller Art für jede Gesellschaft innerhalb des Konzerns der Stadtwerke Augsburg und die gewerbsmäßige Überlassung von Arbeitnehmern nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz. Die Fahrleistungen werden bevorzugt für den eigenen Betrieb erbracht. Es ist angedacht, bei der AVG Augsburger Verkehrsgesellschaft mbH ausscheidendes Fahrpersonal durch Neueinstellungen bei der Tochtergesellschaft zu ersetzen. Dies wird so lange erfolgen, bis bei der AVG Augsburger Verkehrsgesellschaft mbH eine Fremdvergabequote von 33 % erreicht ist. Darüber hinaus wird noch weiteres Service-Personal eingestellt, zum Beispiel im Bereich der Fahrausweisprüfung. Grund für diese Vorgehensweise ist der bei der ASG Augsburger Verkehrs-Servicegesellschaft mbH geltende Haustarifvertrag. Damit werden die Bemühungen zur langfristigen Kosteneinsparung in der Verkehrssparte und damit die Verbesserung der Marktposition unterstützt. Für das Jahr 2011 ist geplant ca. 21 Fahrerinnen oder Fahrer bei der ASG Augsburger Verkehrs-Servicegesellschaft mbH einzustellen, so dass der Bestand AVG Augsburger Verkehrsgesellschaft mbH - 182 - am Jahresende bei 24 Personen liegen soll. Im Bereich Fahrausweisprüfung sollen 8 bis 10 Personen eingestellt werden. Die Gründung dieser Tochtergesellschaft ist Teil eines Maßnahmenkatalogs, der dazu führen soll, das Ergebnis der AVG Augsburger Verkehrsgesellschaft mbH nachhaltig zu verbessern. Darüber hinaus sind weitere Projekte in der Diskussion: • Verstärkung von Marketingaktivitäten • Einführung neuer Tarifmodelle • Optimierung des Liniennetzes Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen sonstige Verm.-Gegenstände liquide Mittel Aktiver RAP in % 2010 209 8 101 100 7.058 133 6.510 0 416 5 0% 97% in % 3% 2009 124 8 116 0 7.286 142 6.817 0 327 1 0% 98% in % 2% 10 zu 09 85 0 -15 100 -228 -9 -307 0 89 4 -3% in % 68% Bilanzsumme Passiva 7.272 100% 7.411 100% -139 -2% Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Jahresüberschuss/fehlbetrag Bilanzgewinn/-verlust 0 in % 2010 336 200 136 in % 5% 2009 236 200 36 0 0 in % 3% 10 zu 09 100 0 100 0 0 in % 42% Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP 4.993 1.519 2 1.517 424 69% 21% 5.257 1.569 4 1.565 71% 21% -264 -50 -2 -48 -5% -3% 6% 350 5% 74 Bilanzsumme 7.272 100% 7.411 100% -139 -2% AVG Augsburger Verkehrsgesellschaft mbH - 183 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatzerlöse Bestandsveränd. & AEL sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen so. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuern Jahresergebnis Erträge aus Verlustübernahme Gewinn-/Verlustvortrag Bilanzgewinn/-verlust -44.768 0 0 -44.768 44.768 0 0 -38.720 6 0 -38.725 38.725 0 0 -33.247 0 0 -33.247 33.247 0 0 -5.473 6 0 -5.478 5.478 0 0 16% 16% 0% 0% 16% 0% 43.849 0 140 43.989 59.117 27.262 73 2.306 -44.768 0 0 2010 44.152 0 785 44.937 52.943 27.468 33 3.128 -38.635 20 105 2009 41.246 0 5.546 46.792 50.293 27.407 27 2.318 -33.253 6 0 10 zu 09 2.906 0 -4.761 -1.855 2.650 61 6 810 -5.382 14 105 in % 7% 0% -86% -4% 5% 0% 22% 35% -16% 235% 0% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (in T€) Änderung Plan 2011 Cash Flow nach DVFA/SG Investitionen Erhaltene Zuschüsse Konzessionsabgabe Stadt Augsburg Sonstige Zuschußgeber Investitionsquote (Gesamtinv. zu Ansch.-Wert des AV zum Jahresanfang) Anzahl Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Anzahl der Auszubildenden 607 10 601 9 6 1% -44.695 20 0 454 0 9,3% -38.692 19 0 454 0 8,2% -33.220 55 0 454 0 32,1% -5.473 -36 0 0 0 -23,9% 16% 2010 2009 10 zu 09 in % AVG Augsburger Verkehrsgesellschaft mbH - 184 - Leistungskennzahlen Anzahl der beförderten Personen 2010 in 1.000 AVG Tarifangebot Einzelfahrscheine Streifenkarten Seniorenkarten Monatssichtkarten Umwelt Abo Schüler Wochenkarten Monatssichtk./Azubi Semesterk./-ticket Wochensichtkarten Tages- u. Familiens.kart. abzgl.Linien m. Konzess. der STAWA Verkehr sonst. Beförderte Pers. Schwerbehinderte Übrige AVG Gesamt davon Staßenbahn davon Omnibus 0 49.680 1.532 5.137 56 56.405 37.063 19.342 0 48.601 1.451 4.587 109 54.748 35.938 18.810 0 1.079 81 550 -53 1.657 1.125 532 2% 6% 12% -49% 3% 3% 3% 2.753 4.661 6.007 7.608 10.454 348 12.307 4.366 548 628 2.582 4.661 6.187 7.521 10.252 215 12.347 3.669 504 663 171 0 -180 87 202 133 -40 697 44 -35 0% 19% 9% -5% 7% 0% -3% 1% 2% 2009 in 1.000 Veränderung in 1.000 in % AVG Augsburger Verkehrsgesellschaft mbH - 185 - Augsburger Verkehrs-Servicegesellschaft mbH - ASG Sitz und Anschrift des Unternehmens Augsburger Verkehrs-Servicegesellschaft mbH Hoher Weg 1 86152 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Fahrleistungen im öffentlichen Personennahverkehr im Großraum Augsburg, die Erbringung von Serviceleistungen aller Art für jede Gesellschaft innerhalb des Konzerns der Stadtwerke Augsburg, sowie die gewerbsmäßige Überlassung von Arbeitnehmern nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG). Gesellschafter Euro 100.000,00 € 100.000,00 € % 100 % 100 % AVG Augsburger Verkehrsgesellschaft mbH Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat Vorsitzender Dr. Kurt Gribl (Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats in 2010: € 2.850,00) Norbert Walter (ab 07.09.2010) Stammkapital Das Stammkapital beträgt 100.000,00 € Beteiligungen an anderen Unternehmen keine Wichtige Verträge Zwischen der AVG („Organträgerin“) und der ASG („Organgesellschaft“) besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Dieser verpflichtet die Organgesellschaft sich der Leitung, sowie bezüglich der Geschäftsführung, den Weisungen der Organträgerin zu unterstellen. Augsburger Verkehrs-Servicegesellschaft mbH – ASG Geschäftsführung - 186 Desweiteren wird die Organgesellschaft verpflichtet, den, um einen etwaigen Verlustvortrag aus dem Vorjahr, die Einstellung in die gesetzliche Rücklage und den nach § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrten Betrag verbliebenen Jahresüberschuss an die Organträgerin abzuführen. Im Gegenzug besteht für die Organträgerin die Pflicht nach § 302 Abs.1 AktG etwaige Jahresfehlbeträge, soweit diese nicht durch die Gewinnrücklage ausgleichbar sind, auszugleichen. Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen sonstige Verm.-Gegenstände liquide Mittel Aktiver RAP in % 2010 0 0 0 0 103 0 16 0 87 0 0% 100% 0 in % 0% 2009 0 in % 10 zu 09 0 0 0 0 103 0 16 0 87 0 in % Bilanzsumme Passiva 103 100% 0 103 Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Jahresüberschuss/fehlbetrag Bilanzgewinn/-verlust in % 2010 100 100 0 0 0 0 in % 97% 2009 0 in % 10 zu 09 100 100 0 0 0 in % Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP 2 1 0 1 0 2% 1% 2 1 0 1 0% 0 Bilanzsumme 103 100% 0 103 Augsburger Verkehrs-Servicegesellschaft mbH – ASG - 187 GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatzerlöse Bestandsveränd. & AEL sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen so. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuern Jahresergebnis Erträge aus Gewinnabführung Gewinn-/Verlustvortrag Bilanzgewinn/-verlust 968 0 0 968 0 667 0 236 65 0 0 65 0 0 65 0 0 65 2010 0 0 0 0 15 7 0 8 -30 0 0 -30 0 0 -30 30 0 0 0 0 0 0 0 2009 10 zu 09 0 0 0 0 15 7 0 8 -30 0 0 -30 0 0 -30 30 0 0 0% 0% 0% 0% 0% in % Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (in T€) Änderung Plan 2011 Cash Flow nach DVFA/SG Investitionen Erhaltene Zuschüsse Konzessionsabgabe Stadt Augsburg Sonstige Zuschußgeber Investitionsquote (Gesamtinv. zu Ansch.-Wert des AV zum Jahresanfang) Anzahl Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 1 1 0,0% 0,0% 0,0% 65 10 0 -30 0 0 0 0 -30 0 0 0 0 0,0% 2010 2009 10 zu 09 in % Augsburger Verkehrs-Servicegesellschaft mbH – ASG - 188 - - 189 - Stadtwerke Augsburg Projektgesellschaft mbH Sitz und Anschrift des Unternehmens Stadtwerke Augsburg Projektgesellschaft mbH Hoher Weg 1 86152 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Projektierung, Planung und Steuerung von Vorhaben zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in der Stadt Augsburg, insbesondere der Mobilitätsdrehscheibe Hauptbahnhof Augsburg mit Ausbau des Straßenbahnnetzes im Raum Augsburg. Dies umfasst neben dem gesamten Projektmanagement alle Grundsatz- und Detailplanungen, die Erarbeitung von Kosten- und Nutzen-Analysen, die Ermittlung der Investitionskosten und deren Fixierung in Finanz- und Wirtschaftsplänen, die Betreuung aller Zuschussangelegenheiten, die Vorbereitung der Planfeststellungsverfahren und die Koordination aller Projektbeteiligten (Behörden, Verkehrsunternehmen usw.) Gesellschafter Stadtwerke Augsburg Verkehrs-GmbH 100 % Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat Vorsitzender Bernd Kränzle (Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats in 2010: € 7.800,00) Norbert Walter (Bezüge s. SWA Holding) Stammkapital Das Stammkapital beträgt 250.000 € Beteiligungen an anderen Unternehmen keine Wichtige Verträge - Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit SWA Verkehr - Dienstleistungsvertrag mit SWA Holding über durchzuführende ManagementAufgaben, kaufmännische Dienstleistungen etc. Stadtwerke Augsburg Projektgesellschaft mbH Geschäftsführung - 190 - Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Die Stadtwerke Augsburg Projektgesellschaft mbH ist eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke Augsburg Verkehrs-GmbH, die 100% der Anteile an der Gesellschaft besitzt. Die Gesellschaft hat mit der Stadtwerke Augsburg Verkehrs-GmbH als herrschender Gesellschafter einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Entwicklung 2010 Im Geschäftsjahr 2010 wurde ein Ergebnis vor Gewinnabführung wie im Vorjahr in Höhe von 0,1 Mio. € erzielt, das aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags an die Stadtwerke Augsburg Verkehrs-GmbH abgeführt wurde. Ausblick 2011 Projekt Augsburg-Boulevard Das aus dem Ergebnis des Ideenwettbewerbs Innenstadt ab 2009 entwickelte Projekt „Augsburg-Boulevard“ enthält neben den städtischen Freianlagenteilprojekten und MIV-Teilprojekten auch die ÖPNV-Teilprojekte der Stadtwerke Augsburg. Dies sind der Umbau von Königsplatz und Theodor-Heuss-Platz als Teile der MDA, sowie die Erweiterung der Straßenbahnwendeschleife am Stadttheater sowie der Neubau einer Wendeschleife in der Schülestraße beim Straßenbahnbetriebshof als Ersatz für die wegfallende Schleife am Theodor-Heuss-Platz. Kernidee des AugsburgBoulevards ist der autofreie Königsplatz im Osten mit Führung der Hauptverkehrsströme des MIV über die Achse Schaezlerstraße und Schießgrabenstraße im Gegenrichtungsverkehr. Am 22.07.2009 fasste der Stadtrat der Stadt Augsburg den Änderungs- und Aufstellungsbeschluss für den planfeststellungsersetzenden Bebauungsplan Nr. 500 „Königsplatz und Augsburg-Boulevard“, mit welchem Baurecht für den räumlichen Geltungsbereich zwischen Klinkertor und Theodor-Heuss-Platz geschaffen werden soll. Die wesentlichen Ziele des städtischen ÖPNV im Projekt Augsburg-Boulevard sind zusammengefasst: • Umbau des zentralen Umsteigeknotenpunkts Königsplatz zur Steigerung von Kapazität und Leistungsfähigkeit, Erhöhung der Verkehrssicherheit, der Barrierefreiheit und des Fahrgastkomforts Erhöhung der Leistungsfähigkeit des Knotenpunkts Theodor-Heuss-Platz (MIV), um die zusätzliche Straßenbahnlinie 6 aufnehmen zu können • • Ertüchtigung der Wendeschleife Stadttheater für die Befahrbarkeit auch von Norden für größere Netzflexibilität im Störungsfall und in der Betriebsdisposition Insgesamt sollen diese Maßnahmen die Attraktivität des ÖPNV deutlich verbessern, damit zur Änderung des Modal-Split beitragen und zur Steigerung der Fahrgastzahlen führen. Diese Ziele werden durch die dem Bebauungsplan 500 Stadtwerke Augsburg Projektgesellschaft mbH - 191 - zugrunde liegenden Planungen erreicht. Die grundsätzliche Förderfähigkeit im Rahmen des Gesamtprojekts MDA konnte nachgewiesen werden. Mit integriert wurde die Planung für die Hochbauten am Haltestellendreieck (Bahnsteigüberdachungen, Kundencenter, öffentliches WC, Einzelhandelsflächen). Die Entwurfsidee wurde über einen Architektenwettbewerb entwickelt. Im September 2010 wurde ein zweites Bürgerbegehren (das erste Bürgerbegehren war 2007) beantragt. Inhalt war die Forderung nach einem Autotunnel unter dem östlichen Königsplatz. Nach Entscheidung über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens durch den Stadtrat erfolgte der Bürgerentscheid am 21.11.2010. Bei einer Wahlbeteiligung von 28,2 % entschieden sich 73,8 % der Wähler für einen raschen Umbau des Königsplatzes und damit für die Verwaltungslösung gemäß Bebauungsplan 500. Das Bürgerbegehren für den Autotunnel erreichte hingegen nicht das Quorum. Der Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan 500 erfolgte am 16.12.2010 durch den Stadtrat, der Plan wurde mit dem Erscheinen des Amtsblatts am 14.01.2011 rechtskräftig. Im Jahr 2011 ist der Abschluss der Entwurfsplanung, die Beantragung der Fördermittel über GVFG-A-Anträge für die ÖPNV-Anteile, die Vorbereitung der Ausführung und in Teilbereichen bereits schon die Bauausführung geplant. Der Realisierungszeitraum für den Augsburg-Boulevard ist Anfang 2011 bis ca. Ende 2013 geplant. In 2011 liegt der Schwerpunkt im Bereich Augsburg-Boulevard Nord mit der Wendeschleifenertüchtigung Stadttheater sowie vorbereitende Maßnahmen für den Königsplatzumbau (Baumfällungen, Erweiterung des Gleichrichterunterwerks, Erstellen der Gleisverbindung „Manzubogen“, Spartenverlegungen). Das Projekt Wendeschleife Schülestraße soll das Baurecht über ein Planrechtsverfahren nach PBefG erlangen. In 2011 sind neben dem Genehmigungsverfahren die Entwurfsplanung und die Vorbereitung der Ausführung vorgesehen. Sofern die Voraussetzungen vorliegen, wird die Realisierung des Projekts bis zum Jahresende 2011 angestrebt. Hauptbahnhof Mit Stadtratsbeschluss vom 22.07.2009 erging der Auftrag, einige der Modifikationsvorschläge aus dem Ideenwettbewerb Innenstadt in die Planfeststellungsunterlagen einzuarbeiten. Seitdem wurde entsprechend umgeplant und der Antrag auf Planfeststellung nach PBefG schließlich Ende August 2010 gestellt. Seitdem läuft das Planfeststellungsverfahren. Der Beschluss wird für Herbst 2011 erwartet. Parallel dazu wird in 2010 und 2011 die Entwurfsplanung erarbeitet, der Finanzierungsantrag vorbereitet und die Eisenbahnkreuzungsvereinbarung nach EKrG aufgestellt und mit der DB AG verhandelt. Der Realisierungszeitraum für den Umbau des Hauptbahnhofs ist nunmehr von 2012 bis Ende 2018 geplant. Wichtig für die Umsetzung des geplanten Realisierungshorizonts ist die rechtzeitige Implementierung einer geeigneten und schlagkräftigen Organisation für die Baudurchführung. Stadtwerke Augsburg Projektgesellschaft mbH - 192 - Straßenbahnlinie 6 Mit dem Bau des Teilprojekts Neubau Linie 6 wurde im Sommer 2007 begonnen. Das Bauvorhaben konnte im Wesentlichen bis Ende 2010 fertig gestellt werden. Die Inbetriebnahme erfolgte planmäßig zum Fahrplanwechsel am 12.12.2010. In 2011 sind noch Rest- und Mängelbeseitigungsarbeiten erforderlich. Ferner stehen folgende Aufgaben an, um das Projekt abschließen zu können: vollständige Bauabrechnung, Mittelverwendungsnachweis, Abwicklung der passiven Schallschutzmaßnahmen, Maßnahmen zum Nachweis der Einhaltung der Planfeststellungsauflagen, Klärung aller offenen rechtlichen Angelegenheiten (z.B. Grunderwerb, Spartenkostentragung) und die Bestandsdokumentation. Straßenbahnlinie 5 In 2010 erfolgten hierfür keine Planungsaktivitäten. In 2011 ist die Wiederaufnahme der seit 2006 ruhenden Vorplanung mit dem Ziel erfolgt, die Trassenvariantenuntersuchungen unter Einbezug der fortentwickelten Planungslandschaft abzuschließen und einen Beschluss über die Vorzugsvariante herbeizuführen. Verlängerung Straßenbahnlinie 1 Für den Bereich Augsburg-Hochzoll einschließlich der Verlängerung der Straßenbahnlinie 1 vom Neuen Ostfriedhof zum Bahnhof Hochzoll wurde eine Planungswerkstatt im Jahr 2009 durchgeführt mit dem Ergebnis, dass die Delegierten sich gegen den in der Vorplanung vorgesehenen besonderen Bahnkörper in der Zugspitzstraße aussprachen. Dieser ist jedoch Voraussetzung für die Förderfähigkeit nach dem GVFG. Nach der Bürgerbeteiligung sollten bis Sommer 2009 die weiteren Planungsschritte festgelegt und die Finanzierung durch die Stadt Augsburg geklärt werden. Dies ist bislang nicht erfolgt. In 2010 erfolgten keine Planungsaktivitäten. Voraussetzungen für die Realisierbarkeit des Gesamtprojekts MDA Voraussetzung für die Finanzierbarkeit des Gesamtprojekts ist die Sicherstellung der hohen Förderquote über GVFG-Mittel. Hierzu wurden die Standardisierte Bewertung von 2006 hinsichtlich der substanziellen Änderungen (Investitionskosten, verkehrliche Wirkungen) in 2010 aktualisiert, Abstimmungen mit den Fördergebern Land und Bund durchgeführt und der aktualisierte Rahmenantrag von 2006 am 30.06.2010 eingereicht. Die Einreichung des Einzelfinanzierungsantrags (GVFG-A-Antrag) für den Königsplatz und des Nachförderantrags für die Linie 6 (beinhaltet die Mehrkosten der Linie 6 sowie die ergänzenden Maßnahmen am Theodor-Heuss-Platz/Eserwallstraße und den Neubau einer Wendeschleife in der Schülestraße) ist im ersten Quartal 2011 Stadtwerke Augsburg Projektgesellschaft mbH - 193 - erfolgt. Die GVFG-A-Antragstellung für den Hauptbahnhof ist für das vierte Quartal 2011 geplant. Auch die Eigenanteile der Stadtwerke Augsburg und der Stadt Augsburg sowie die Kostenbeteiligung der DB AG beim Teilprojekt Hauptbahnhof müssen sichergestellt werden, damit das Gesamtprojekt finanziert werden kann. Wichtig ist vor dem Hintergrund des auslaufenden GVFG bis Ende 2019, dass alle Teilprojekte bis dahin abgeschlossen werden. Weiterentwicklung der Projektgesellschaft Abhängig von den vorgesehenen Realisierungszeiträumen der Teilprojekte der DB AG und der Aufgabenverteilung zwischen den Projektbeteiligten Stadtwerke Augsburg, Stadt Augsburg und DB AG, muss die derzeitige Organisationsform der Projektgesellschaft überprüft und ggf. deutlich ausgeweitet werden. In diese Überlegungen sind weitere mittelfristig geplante ÖPNV-Projekte außerhalb des Großprojekts MDA mit einzubeziehen. Chancen und Risiken Durch die Aufgabenstellung der Gesellschaft besteht eine enge Abhängigkeit zum Projekt Mobilitätsdrehscheibe Augsburg Hauptbahnhof. Sollte dieses Projekt wider Erwarten nicht realisiert werden, so ist die Weiterführung der Gesellschaft, sofern keine andere Aufgabenstellung gefunden wird, in Frage zu stellen. Nach dem Stand der Dinge ist davon jedoch nicht auszugehen. Stadtwerke Augsburg Projektgesellschaft mbH - 194 - Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 in % Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen liquide Mittel ausstehende Einlagen Aktiver RAP 2010 11 0 11 0 698 160 246 292 0 0 0% 98% in % 2% 2009 14 0 14 0 506 100 45 361 0 0 0% 97% in % 3% 10 zu 09 -3 0 -3 0 192 60 201 -69 0 0 38% in % -21% Bilanzsumme Passiva Plan 2011 in % Eigenkapital gez. Kapital Sonderrücklagen Gewinn-/Verlustvortrag Bilanzgewinn/-verlust 709 100% 520 100% 189 36% 2010 250 250 0 0 0 in % 35% 2009 250 250 0 0 0 in % 48% Änderung 10 zu 09 in % 0 0 0 0 0 0% Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP 175 284 0 284 0 25% 40% 114 156 0 156 22% 30% 61 128 0 128 54% 82% 0% 0 0% 0 Bilanzsumme 709 100% 520 100% 189 36% Stadtwerke Augsburg Projektgesellschaft mbH - 195 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatzerlöse Bestandsveränder. & AEL Sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Aufw. für bezogene Leistungen Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit A.o. Ergebnis Steuern Ergebnis vor Gewinnübernahme aufgr. Gew.abf.vertr. abgef. Gew. Verlustvortrag Bilanzgewinn/-verlust 104 0 0 104 104 0 0 58 0 0 58 58 0 0 113 0 0 113 113 0 0 -55 0 0 -55 -55 0 0 48% 48% 3.216 0 0 3.216 2.324 343 7 438 104 0 0 2010 2.105 60 4 2.169 1.295 232 3 582 57 2 0 2009 1.863 -392 10 1.481 1.052 209 3 107 110 3 0 10 zu 09 242 452 -6 688 243 23 0 475 -54 -1 0 in % 13% -115% -60% 46% 23% 11% 13% 444% 49% -43% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (in T€) Änderung Plan 2011 Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit Investitionen Erhaltene Zuschüsse Zuschüsse der Stadt Augsburg Sonstige Zuschußgeber Investitionsquote (Gesamtinv. zu Ansch.-Wert des AV zum Jahresanfang) Anzahl Mitarbeiter* im Jahresdurchschnitt Anzahl der Auszubildenden** 5 0 5 0 0 0% 0,0% 111 0 0 62 0 0 0 0 0,0% 116 7 0 0 0 13,9% -54 -7 0 0 0 -13,9% 47% 192% 2010 2009 10 zu 09 in % *Teilzeitkräfte zählen als ein Mitarbeiter **werden bei Stadtwerke Augsburg Holding GmbH ausgewiesen Stadtwerke Augsburg Projektgesellschaft mbH - 196 - - 197 - Stadtwerke Augsburg Verkehrs-GmbH Sitz und Anschrift des Unternehmens Stadtwerke Augsburg Verkehrs-GmbH Hoher Weg 1 86152 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Die Stadtwerke Augsburg Verkehrs-GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke Augsburg Holding GmbH, die 100 % der Anteile an der Gesellschaft besitzt. Gegenstand des Unternehmens, das zum 23.10.2000 in das Handelsregister beim Amtsgericht Augsburg unter der Nummer HRB 18092 eingetragen wurde, ist die Durchführung von Verkehrsleistungen nach dem ÖPNV-Gesetz im Stadtgebiet Augsburg und in Teilen der Stadt Friedberg und des Marktes Stadtbergen. Seit dem 1. Januar 2006 wurden nahezu alle Verkehrskonzessionen auf das Tochterunternehmen AVG Augsburger Verkehrsgesellschaft mbH übertragen und mit der Erbringung des öffentlichen Nahverkehrs durch den Aufgabenträger, die Stadt Augsburg, betraut. Hauptaufgabenbereich ist nun die Erbringung von Dienstleistungen für die Tochtergesellschaften, insbesondere die Bereitstellung der Infrastruktur für den Straßenbahn- und Omnibusverkehr. Zum 01.01.2008 wurden die Bereiche Betrieb und Kundenmanagement von der Gesellschaft im Rahmen eines Teilbetriebsübergangs in die AVG ausgegliedert. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Bereich Betrieb auf beide Unternehmen (mit unterschiedlichen Lohntarifverträgen) aufgeteilt. In der Stadtwerke Augsburg VerkehrsGmbH verbleiben damit die Fahrzeugwerkstätten, die Infrastrukturwerkstätten und die Anlagenplanung. Ebenso verbleiben dort die Fahrzeuge und die Infrastruktur. All dies wird im Rahmen von Miet- bzw. Nutzungsverträgen der AVG zur Verfügung gestellt. Gesellschafter Stadtwerke Augsburg Holding GmbH Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat Vorsitzender Dr. Kurt Gribl (Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats in 2010: € 16.200,00) Geschäftsführung Dr. Claus Gebhardt Norbert Walter (Bezüge s. SWA Holding) 100 % Stadtwerke Augsburg Verkehrs-GmbH - 198 - Stammkapital Das Stammkapital beträgt 85.700.000 € Beteiligungen an anderen Unternehmen AVG Augsburger Verkehrsgesellschaft mbH Stadtwerke Augsburg Projektgesellschaft mbH Wichtige Verträge - Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit SWA Holding - Dienstleistungsvertrag mit SWA Holding über durchzuführende ManagementAufgaben, kaufm. Dienstleistungen etc. - Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der AVG - Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit SWA Projekt - Infrastrukturnutzungsvertrag mit der AVG - Vertrag über die Durchführung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Omnibussen mit der AVG - Vertrag über die Vermietung von Omnibussen an die AVG Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen in 2010 Ergebnis 2010 Die Umsatzerlöse stiegen von 46,7 Mio. € im Jahr 2009 auf 49,0 Mio. € im Jahr 2010. Der Umsatz entstand in der Hauptsache durch die Erbringung von Dienstleistungen an die Tochtergesellschaft AVG Augsburger Verkehrsgesellschaft mbH. Aufgrund von Preisanpassungen ist dieser Umsatz um 2,0 Mio. € gestiegen. Folgende Leistungen wurden an die AVG verrechnet: • • • • Technische Dienstleistungen Fahrstrom / Treibstoffe Fahrzeugmiete Nutzung der Infrastruktur Euro 200.000,00 € 250.000,00 € % 100 % 100 % Das Ergebnis der Gesellschaft vor Ergebnisübernahme sowohl von den Tochtergesellschaften AVG Augsburger Verkehrsgesellschaft mbH und Stadtwerke Augsburg Projektgesellschaft mbH als auch durch die Muttergesellschaft Stadtwerke Augsburg Holding GmbH hat sich gegenüber 2009 um 2,5 Mio. € verringert. Es beträgt nun -2,2 Mio. € (Vorjahr +0,3 Mio. €). Wesentliche Ursachen dafür sind: Negative Effekte Stadtwerke Augsburg Verkehrs-GmbH - 199 - • • • Sondereffekt in 2009: Erträge aus der Auflösung der Rückstellung für Risiken aus der Einnahmenverteilung Zuführung zur Rückstellung für eine evtl. Sanierung der Portalachsen der Combino Höhere Kapitalkosten (Abschreibungen und Zinsaufwand) durch Neubau der Straßenbahnlinie 6 und den Kauf neuer Fahrzeuge (Straßenbahnen „Cityflex“) Positive Effekte • Höhere Umsätze an die AVG (z.B. durch gestiegene Fahrzeugmieten) • Bei den Personalrückstellungen für Altersteilzeit und Beamtenruhegeld waren die Zuführungen geringer als die Entnahmen Das Ergebnis lag im Berichtsjahr nach Übernahme des Jahresüberschusses der Stadtwerke Augsburg Projektgesellschaft mbH (0,1 Mio. €) und des Jahresverlustes der AVG Augsburger Verkehrsgesellschaft mbH (-38,7 Mio. €) bei -40,9 Mio. € (Vorjahr -32,9 Mio. €). Ausblick 2011 Das Ergebnis des Geschäftsjahrs 2011 wird sich gegenüber 2010 nochmals verschlechtern. Tariferhöhungen im Personalbereich, höhere Abschreibungen durch die Umrüstung der Fahrzeugflotte von Alt- auf Neufahrzeuge und die nunmehr ganzjährige Wirkung aus der planmäßigen Abschreibung der neuen Linie 6, höhere Wartungs- und Instandhaltungskosten durch gesetzlich vorgeschriebene Hauptuntersuchungen an Teilen der bestehenden Fahrzeugflotte und steigender Zinsaufwand wirken Kosten erhöhend. Diese Mehrkosten werden zwar im Rahmen von Miet- und Dienstleistungsverträgen an die AVG weiter verrechnet, belasten jedoch wiederum das Ergebnis der Gesellschaft durch die dadurch erhöhte Verlustübernahme seitens der AVG. Ein Ausgleich durch Fahrpreiserhöhungen bei der AVG kann nicht stattfinden. Stadtwerke Augsburg Verkehrs-GmbH - 200 - Bilanzdaten Bilanz (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 in % Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen u. so. Verm. liquide Mittel Aktiver RAP 2010 335.555 3.856 331.181 518 26.131 4.130 22.001 0 21 0% 7% in % 93% 2009 310.778 2.204 308.084 490 31.660 4.076 27.583 0 38 0% 9% in % 91% 10 zu 09 24.777 1.652 23.097 28 -5.529 54 -5.582 0 -17 -17% in % 8% Bilanzsumme Passiva 361.707 100% 342.476 100% 19.231 6% Änderung Plan 2011 in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Rücklagen Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag Sonderposten m. Rückl. Sonderposten Inv.-Zu. Empf. Ertragszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP 0 0 100.477 530 14.334 130.685 100.896 29.789 0 0% 28% 0% 4% 36% 0 0 84.088 616 8.438 133.694 79.713 53.981 2 0% 25% 0% 2% 39% 0 0 16.389 -86 5.896 -3.009 21.183 -24.192 -2 0% 19% -14% 70% -2% 2010 115.681 85.700 29.981 in % 32% 2009 115.638 85.700 29.938 in % 34% 10 zu 09 43 0 43 in % 0% Bilanzsumme 361.707 100% 342.476 100% 19.231 6% Stadtwerke Augsburg Verkehrs-GmbH - 201 - GuV-Daten G & V (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatz Bestandsveränd. & AEL Sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Beteiligungen Erträge aus Finanzanlagen Zinsen und ähnl. Aufwand Aufw. aus Verlustübernahme Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentl. Ergebnis Steuern Ergebnis vor Verlustübernahme durch Stadtwerke Holding GmbH Aufw. aus Gewinnabführungsvertr. Ertrag aus Verlustübernahme Jahresergebnis -43.479 0 43.479 0 -40.904 0 40.904 0 -32.881 0 32.881 0 -8.024 0 8.023 0 -24% 0% 24% 0% -43.348 0 132 -40.629 214 62 -32.736 0 145 -7.893 214 -83 -24% 0% -57% 54.242 800 3.039 58.081 15.111 10.870 20.015 6.467 5.618 104 1.161 5.528 44.703 2010 49.028 401 10.340 59.768 16.504 10.585 23.456 6.462 2.762 59 976 5.701 38.725 2009 46.679 246 14.125 61.050 15.665 11.046 21.303 9.089 3.946 114 1.152 4.702 33.247 10 zu 09 2.348 155 -3.785 -1.281 839 -461 2.153 -2.627 -1.184 -55 -176 999 5.478 in % 5% 63% -27% -2% 5% -4% 10% -29% 30% -48% -15% 21% 16% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow Cashflow aus lfd. Geschäftstätigkeit Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterung-/Erneuerungssinv. Zuw. nach Bay. ÖPNVG von Stadt A. Empf. Investitionszuschüsse Investitionsquote (Gesamtinv. zu Anschaffungswert AV) Anzahl der Mitarbeiter* im Jahresdurchschnitt Anzahl der Auszubildenden** *Teilzeitkräfte zählen als ein Mitarbeiter 0 0 **werden bei Stadtwerke Augsburg Holding GmbH ausgewiesen 207 209 -2 -1% -23.333 21.175 k.A. k.A. 1.786 6.612 3,2% -17.173 48.510 k.A. k.A. 1.944 22.341 7,8% -11.433 61.008 k.A. k.A. 1.786 27.541 10,6% 158 -5.200 -2,7% 9% -19% -5.740 -12.498 -50% -20% 2010 2009 10 zu 09 in % Stadtwerke Augsburg Verkehrs-GmbH - 202 - Leistungskennzahlen Änderung Plan 2011 ÖPNV Beförderungsfälle Straßenbahn Fahrzeuge Linien Linienlänge Wagen-km Omnibus Fahrzeuge eigene gemietete Linienlänge Wagen-km Anzahl Anzahl km Mio.km 102 13 146,4 5,1 92 13 146,4 5,7 102 5 164,8 5,7 -10,0 8,0 -18,4 0,0 -9,8% 0,0% -11,2% 0,0% Anzahl Anzahl km Mio.km 103 5 45,4 4 103 5 45,4 4 85 4 38,5 4 18,0 1,0 6,9 0,1 21,2% 25,0% 17,9% 1,5% Mio. 56,1 56,4 54,7 1,7 3,1% 2010 2009 10 zu 09 in % Stadtwerke Augsburg Verkehrs-GmbH - 203 - Bereich Wirtschaft, Wirtschaftsförderung, Umweltkompetenz - 204 - - 205 - Jobcenter Augsburg-Stadt Sitz und Anschrift des Unternehmens Jobcenter Augsburg-Stadt August-Wessels-Str.31 und 35 86156 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Jobcenters ist die Wahrnehmung von Aufgaben der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II für das Stadtgebiet Augsburg. Die Grundsicherung für Arbeitsuchende soll es Leistungsberechtigten ermöglichen, ein Leben zu führen, das der Würde des Menschen entspricht. Unter dem Begriff „Fördern und Fordern“ werden zum einen Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts (Regelleistung und Kosten der Unterkunft) erbracht, zum anderen soll die Eigenverantwortung von erwerbsfähigen Leistungsberechtigten und Personen, die mit ihnen in einer Bedarfsgemeinschaft leben, in der Form gestärkt werden, dass sie ihren Lebensunterhalt unabhängig von der Grundsicherung aus eigenen Mitteln und Kräften bestreiten können. Insoweit ist es ein Ziel, die Eingliederung in Arbeit herbeizuführen. Träger der Grundsicherung sind die Bundesagentur für Arbeit und die Stadt Augsburg, die zur einheitlichen Durchführung der Grundsicherung eine gemeinsame Einrichtung (Jobcenter) gebildet haben. Das Jobcenter nimmt dabei die Aufgaben der beiden Träger wahr. Für die Stadt Augsburg sind dies insbesondere Bedarfe für Unterkunft und Heizung, sog. einmalige Beihilfen wie z.B. Wohnungserstausstattungen und Erstausstattungen bei Schwangerschaft und Geburt. Zur Verwirklichung einer ganzheitlichen und umfassenden Betreuung und Unterstützung bei der Eingliederung in Arbeit werden daneben auch flankierende Leistungen wie z.B. die Betreuung minderjähriger oder behinderter Kinder, die Schuldnerberatung, die psychosoziale Betreuung und die Suchtberatung, erbracht. Seit April 2011 fällt auch das sog. Bildungs- und Teilhabepaket, soweit es den Kundenkreis des SGB II betrifft, in das Tätigkeitsportfolio des Jobcenters. Vertragspartner Stadt Augsburg Bundesagentur für Arbeit Organe der Gemeinschaft Trägerversammlung Geschäftsführer Beirat je drei Vertreter von Stadt und Agentur Eckart Wieja (ab 01.01.2008) Dirk Bröker (stv., ab 01.01.2008) Mitglieder aus den Bereichen: Jobcenter Augburg-Stadt - 206 - Träger der freien Wohlfahrtspflege, Kammern und berufsständischen Organisationen Kurzvorstellung des Unternehmens Ausgangspunkt für die Gründung der ARGE war die Neuregelung der Arbeitslosenund Sozialhilfe durch das vierte Gesetz für moderene Dienstleistungen auf dem Arbeitsmarkt vom 24.12.2003, welches hierzu die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe zur Grundsicherung für Arbeitssuchende vorsieht. Es ist Kraft dieses Gesetzes nunmehr Aufgabe der Agentur für Arbeit und der kreisfreien Stadt Augsburg, im Bereich der Stadt die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zu übernehmen und gewährleisten. Um diesem gesetzlichen Auftrag nachzukommen, haben deshalb die Bundesagentur für Arbeit und die Stadt Augsburg mit öffentlich-rechtlichem Vertrag gem. §§ 53 ff. SGB X vom 15.11.2004 die ARGE für Beschäftigung Augsburg Stadt gegründet. Folgende Aufgaben obliegen der ARGE: • die Gewährung von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes (Kapitel 3, Abschnitt 2 SGB II), die Bereitstellung eines persönlichen Ansprechpartners für die erwerbsfähigen Hilfebedürftigen (§14 SGB II), die Durchführung der Vermittlung und des Fallmanagements (insbesondere §§ 15 und 16 Abs.1 SGB II), die Erbringung flankierender Dienstleistungen gemäß § 16 a SGB II (soweit es sich hierbei um Aufgaben der Stadt handelt bedient sie sich der vorhandenden Strukturen), die Schaffung von Arbeitsgelegenheiten gemäß § 16 d SGB II • • • • Die ARGE verfügt über kein eigenes Personal. Die Agentur für Arbeit Augsburg und die Stadt Augsburg stellen der ARGE qualifiziertes Personal bzw. Dienstleistungen im erforderlichen Umfang zur Erfüllung der ihr übertragenen Aufgaben zur Verfügung. Für das der ARGE zugewiesene Personal übertragen die Stadt und die Agentur das Direktionsrecht hinsichtlich der Pflicht zur Ausführung der übertragenen Arbeiten und des Verhaltens am Arbeitsplatz auf den Geschäftsührer der ARGE. Für zugewiesene Beamte wird das fachliche Weisungsrecht gleichermaßen übertragen. Die Funktion des Dienstvorgesetzten verbleibt für die jeweils zugewiesenen Mitarbeiter bei der Stadt bzw. der Agentur. Am 01.01.2011 wurde die ARGE Augsburg Stadt zum Jobcenter Augsburg-Stadt. Jobcenter Augburg-Stadt - 207 - Rückblick 2010 / Ausblick 2011 Der Arbeitsmarkt der Region Augsburg hat sich in 2011 positiv entwickelt. In der zweiten Jahreshälfte war das Geschehen vor allem durch die Eröffnung eines großen Versandhandels vor den Toren der Stadt Augsburg bestimmt. Von diesen neu geschaffenen Arbeitsplätzen konnten auch zahlreiche erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus dem Rechtskreis SGB II profitieren, was sich u.a. im Rückgang der Zahl der Arbeitslosen im Jahresverlauf widerspiegelte. Während im Dezember 2010 noch 6.150 Personen von Arbeitslosigkeit betroffen waren, reduzierte sich die Arbeitslosigkeit im Dezember 2011 um rund 700 Frauen und Männer auf insgesamt 5.458. Durch die gute Aufnahmefähigkeit des Arbeitsmarktes konnte auch die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduziert werden. So wurden im Dezember 2011 mit insgesamt 10.278 Bedarfsgemeinschaften fast 1.000 weniger registriert als im vergleichbaren Vorjahresmonat. Dieser Effekt führte auch zu einer deutlichen Einsparung der Kosten der Unterkunft. Die Entwicklung im Jahr 2012 bleibt abzuwarten. Zwar sind die bisherigen allgemeinen Wirtschaftsprognosen eher verhalten bis gedämpft, vorsichtige regionale Hochrechnungen des Jobcenters gehen aber nur von einer geringfügigen Erhöhung des durchschnittlichen Arbeitslosenbestandes im Jahr 2012 aus. Jobcenter Augburg-Stadt - 208 - - 209 - Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH (ASMV) Sitz und Anschrift des Unternehmens Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH Am Messezentrum 5 86159 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Akquisition und Durchführung von Messen, Ausstellungen und sonstigen Veranstaltungen sowie die Zurverfügungstellung des hierfür verwendeten Geländes an Messe-, Ausstellungs- und sonstige Veranstalter. Das gesamte Tätigwerden der Gesellschaft erfolgt unter dem Gesichtspunkt der Erhaltung und Stärkung der Wirtschaftskraft des Raumes Augsburg und Schwaben. Gesellschafter Euro 828.548,50 € 57.264,69 € 264.235,64 € 51.129,19 € 45.760,62 € 45.760,62 € 1.292.699,26 € % 64,09 % 4,44 % 20,44 % 3,95 % 3,54 % 3,54 % 100 % Stadt Augsburg Bezirk Schwaben Lkr Augsburg Lkr Aichach-Friedberg IHK für Augsburg u. Schwaben Handwerkskammer Schwaben Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Verwaltungsrat Geschäftsführung Vorsitzender Dr. Kurt Gribl Gerhard Reiter ab 01.01.2010 (Bezüge in 2010: € 148.047,60) Stammkapital Das Stammkapital beträgt 1.292.699,26 €. Beteiligungen an anderen Unternehmen Euro 25.400 € % 2,96 Bayern Tourismus Marketing GmbH Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH (ASMV) - 210 - Wichtige Verträge Erbbaurechtsverträge mit der Stadt Augsburg und dem Bezirk Schwaben Rahmenvertrag mit AFAG (Ausstellungsgesellschaft mbH, Nürnberg) gemäß dem die AFAG das Alleinveranstaltungsrecht für sämtliche Messen und Ausstellungen hat. Mietvertrag mit der WBG vom 04.08.09 über die Nutzung der Neuen Messehalle Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Die Gesellschaft stellt den privaten und öffentlich-rechtlichen Veranstaltern von Messen, Ausstellungen, Kongressen, Tagungen, Konzerten, Show- bzw. Unterhaltungsaufführungen und Versammlungen die nötigen Räumlichkeiten, technischen Einrichtungen und teilweise auch die gewerblichen (Veranstaltungs-) Schutzrechte zur Verfügung. Ergebnis 2010: Die Umsatzerlöse stiegen im Jahre 2010 von T€ 2.871 um T€ 464 auf T€ 3.335. Dies bedeutet eine Umsatzsteigerung von ca. 16 % entgegen dem turnusgemäßen Zweijahresrythmus der Interlift. Ausblick 2011 Im Wirtschaftsplan für 2011 ist ein Umsatzerlös von T€ 4.014 geplant. - Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH (ASMV) - 211 - Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Gel. Anz. und Anl. im Bau Umlaufvermögen Forderungen sonst. Vermögensgegenst liquide Mittel Aktiver RAP Bilanzsumme Passiva Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Rücklagen Gewinn-/Verlustvortrag Jahresfehlbetrag SOP für Inv.-Zuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP Bilanzsumme in % 2010 8.670 1.293 24.724 16.620 -727 13.158 107 15.599 9.366 6.233 0 0% 35% 0% 42% in % 23% 2009 9.390 1.293 24.717 -15.854 -766 13.583 229 14.615 0 0 0 37.817 0% 100% 0 -283 -1% 36% 1% 39% in % 25% 10 zu 09 -720 0 7 32.474 39 -425 -122 984 -3% -53% 7% in % -8% 1.666 342 297 1.026 13 0% 4% in % 2010 35.855 35 35.795 25 in % 96% 2009 36.440 31 36.378 31 0 1.349 361 51 937 28 37.817 0% 100% 4% % 96% 10 zu 09 -585 4 -583 -6 0 317 -19 246 89 -15 -283 -54% -1% 23% in % -2% 37.534 100% 37.534 100% Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH (ASMV) - 212 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatz Bestandsveränd. & AEL Sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuern Jahresergebnis Gewinn-/Verlustvortrag Einst. in die vertragl. Rücklage Bilanzgewinn/-verlust 69 -727 -16.620 0 -17.347 -658 -685 0 81 -766 -15.854 0 -16.620 27 0 -12 0 39 -766 0 -727 -4% 5% -15% 4% 2010 3.335 0 1.495 4.830 934 753 1.321 2.058 -236 8 430 2009 2.871 0 596 3.467 738 288 1.300 1.375 -234 4 455 10 zu 09 464 0 899 1.363 196 465 21 683 -2 4 -25 151% 39% 27% 161% 2% 50% 1% 100% in % 16% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow aus dem operativen Bereich Investitionen Erhaltene Zuschüsse Zuschüsse der Stadt Augsburg Sonstige Zuschußgeber Investitionsquote (Gesamtinv. zu Ansch.-Wert des AV zum Jahresanfang) Anzahl Mitarbeiter zum 31.12. 15 13 2 15% 830 757 37 37 0 1,34% 318 235 97 37 60 0,62% 512 522 -60 0 0 0,72% -61% 222% -62% 0% 2010 2009 10 zu 09 in % Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH (ASMV) - 213 - Leistungskennzahlen Änderung 2011 Veranstaltungen gesamt davon: AFAG Veranstaltungen eigene Veranstaltungen 4 54 3 46 2 39 1 7 50% 18% 58 2010 49 2009 41 10 zu 09 8 in % 20% Augsburger Schwabenhallen Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH (ASMV) - 214 - - 215 - bifa Umweltinstitut GmbH (bis 24.07.2008: Bayerisches Institut für Angewandte Umweltforschung und -technik - BIfA GmbH) Sitz und Anschrift des Unternehmens bifa Umweltinstitut GmbH Am Mittleren Moos 46 86167 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Die Gesellschaft hat das Ziel, den vor- und nachsorgenden Umweltschutz zu fördern und auf diesem Gebiet zu forschen, zu entwickeln und beratend tätig zu sein. Ihr Anliegen ist es, neue oder verbesserte naturwissenschaftlich-technische und ökonomische Methoden für den prozess- und produktintegrierten Umweltschutz zu entwickeln, ihre Anwendung in der Praxis zu verbessern, sowie durch Information und Beratung von Wirtschaft, Behörden, Kommunen und der Öffentlichkeit zur nachhaltigen Sicherung der heutigen und zukünftigen Generation beizutragen. Gegenstand des Unternehmens ist ferner die anwendungsorientierte Umweltforschung unter Einschluss der Umweltberatung und des Umwelttechnologietransfers (national/international). Gesellschafter Euro 45.000,00 € 7.500,00 € 7.500,00 € 60.000,00 € % 75,0 % 12,5 % 12,5 % 100 % Freistaat Bayern Stadt Augsburg Industrie- und Handelskammer Schwaben Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Beirat Aufsichtsrat Geschäftsführung Stammkapital Das Stammkapital beträgt 60.000 € Vorsitzende Vorsitzender Prof. Dr. jur. Andrea Versteyl Ludwig Kohler Prof. Dr. Wolfgang Rommel (Bezüge in 2010: € 88.372,00) bifa Umweltinstitut GmbH - 216 Beteiligungen an anderen Unternehmen keine Wichtige Verträge Konsortialvertrag vom 20.06.1991 Darlehensvertrag LfA Förderbank Bayern vom 11.08.1997 Mietvertrag Bayer. Landesamt für Umwelt (LfU) v. 27.07./30.07.1996 mit Nachtrag vom 01.04.1997 Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Entwicklung 2010 Im Zeichen des beginnenden wirtschaftlichen Aufschwungs kann auch die bifa Umweltinstitut GmbH auf ein insgesamt wieder erfolgreiches Jahr zurückblicken. Die Ausrichtung als Forschungs- und Entwicklungspartnerin (Solution Provider), sowohl für die Wirtschaft als auch für die öffentliche Hand, ermöglichte aufgrund des breiten Tätigkeitsprofils und der Etablierung der Marke „bifa“ ganzjährig wiederum eine gute Auftrags- und Auslastungssituation. Die Gesamtleistung aus der laufenden Projekttätigkeit der bifa Umweltinstitut GmbH lag im Geschäftsjahr 2010 somit auch nur knapp unter dem Vorjahresniveau und damit auf dem Niveau des Jahres 2009. Die Entwicklung der Projektleistung im Berichtsjahr 2010 betrug insgesamt - 6,5 % (Vorjahr: + 7 %). Die Gesamtleistung führte aufgrund der Projekttätigkeit und der damit verbunden Schwankungen, bei den einzelnen Auftraggebersparten zu Veränderungen gegenüber dem Vorjahr. So konnte die Vorjahresleistung im Bereich der kommunalen bzw. sonstigen Auftraggeber mit ca. + 30 % (Vorjahr: - 25 %) und der Auftraggeber aus der Industrie mit insgesamt + 28 % (Vorjahr: + 19 %) gegenüber dem Jahr 2009 deutlich gesteigert werden. Dahingehend musste im Drittmittelbereich ein Leistungsrückgang in Höhe von rund 22 % (Vor-jahr: + 9 %) hingenommen werden. Ursächlich waren hier insbesondere Ver-längerungen von Projektlaufzeiten in die Jahre 2011 ff. Im Geschäftsjahr 2010 konnten die Umsatzerlöse um rund 34 % gesteigert werden und lagen damit bei 2.826 T€ (Vorjahr: 2.104 T€). Diese positive Entwicklung bei den Umsatzerlösen resultiert insbesondere aus dem erfolgreichen Abschluss einer Vielzahl von FuE-Vorhaben im Jahr 2010. Die Bestandsveränderungen lagen entsprechend mit - 94 T€ gegenüber dem Jahr 2010 mit + 813 T€ deutlich unter dem Vorjahresansatz. Bereinigt man die Umsatzerlöse um die nicht unmittelbar dem operativen Bereich zuzurechnenden Aufwandszuschüsse in Höhe von 474 T€ (Vorjahr: 501 T€) sowie die Auflösung der Investitionszuschüsse in Höhe von 186 T€ (Vorjahr: 199 T€), so entfallen 1.191 T€ (55,0 %) der Umsatzerlöse auf bifa Umweltinstitut GmbH - 217 Drittmittelprojekte, 636 T€ (29,3 %) auf Industrieprojekte und 340 T€ (15,7 %) auf Kommunalprojekte bzw. Projekte sonstiger Auftraggeber. Die tatsächlich erzielten Umsätze aus der Projekttätigkeit – bereinigt um die darin enthaltenen Zuschusserlöse – betragen im Berichtsjahr 2.167 T€ (Vorjahr: 1.405 T€), was einer Steigerung von 54,2 % entspricht. Im Geschäftsjahr 2010 konnte die bifa Umweltinstitut GmbH wieder zahlreiche Projekte im In- und Ausland erfolgreich abschließen. Ausblick 2011 Die insgesamt weiter positive Geschäftsentwicklung bei der bifa Umweltinstitut GmbH selbst in einem schwierigen und sich ständig ändernden Marktumfeld zeigt, dass die Ausrichtung als Forschungs- und Entwicklungspartnerin (Solution Provider) stimmig und der Bedarf in der Wirtschaft und bei der öffentlichen Hand nach innovativen und praxisnahen Entwicklungen durch bifa unverzichtbar geworden ist. Gerade auch in Zeiten des Aufschwungs ist die Unterstützung des Mittelstandes mit bezahlbarer FuE-Leistung dringend erforderlich um mit neuen Produkten bzw. verbesserten Verfahren an nationalen und internationalen Märkten dauerhaft zu bestehen. Die etablierte Marke bifa ist aufgrund des vorhandenen Know-hows durch ihre erfahrenen und hochqualifizierten Mitarbeiter in Verbindung mit den vorhandenen instrumentellen Möglichkeiten hierfür ein verlässlicher Partner. Der gegenüber dem Vorjahr weiter wachsende Auftragsbestand und zahlreiche erfolgversprechende Angebote lassen auch im Jahr 2011 eine gute bis sehr gute Gesamtauslastung erwarten. Unter Berücksichtung der institutionellen Förderung wird daher mit einer stabilen Gesamtleistung und einem wiederum ausgeglichenen Jahresergebnis gerechnet. bifa Umweltinstitut GmbH - 218 Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Gel. Anz. auf Anl. Im Bau Umlaufvermögen Vorräte Forder. u. sonst Verm. liquide Mittel Aktiver RAP in % 2010 5.775 14 5.761 0 2.580 1.373 499 708 10 0% 31% in % 69% 2009 6.320 10 6.310 0 3.014 1.544 507 963 7 0% 32% in % 68% 10 zu 09 -545 4 -549 0 -434 -171 -8 -255 3 43% -14% in % -9% Bilanzsumme Passiva 8.365 100% 9.341 100% -976 -10% Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital SOP lt. Satzung SOP für Inv.-Zuschüsse Jahresüberschuss Rückstellungen Sonstige Rückst. Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP in % 2010 3.724 60 269 3.395 0 140 140 4.440 2.178 2.262 61 1% 53% 2% in % 2009 3.860 60 256 3.544 0 215 215 5.205 2.573 2.632 61 1% 56% 2% in % 10 zu 09 -136 0 13 -149 0 -75 -75 -765 -395 -370 0 -15% -35% in % -4% Bilanzsumme 8.365 100% 9.341 100% -976 -10% bifa Umweltinstitut GmbH - 219 GuV-Daten GuV-Daten Änderung Plan 2011 Umsatzerlöse Bestandsveränd. & AEL sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuern Jahresüberschuss Gewinn-/Verlustvortrag Einst/Entn. in/aus dem Sonderposten für noch zu verwendende Mittel Bilanzgewinn/-verlust 0 0 0 13 0 0 13 0 -13 1 0 0 1 0 -1 12 0 0 0 12 0 -12 2010 2.826 -94 1.047 3.779 314 2.050 671 743 1 12 0 2009 2.104 813 1.059 3.976 330 1.920 951 785 -10 11 0 10 zu 09 722 -907 -12 -197 -16 130 -280 -42 11 1 0 9% 0% in % 34% -12% -1% -5% -5% 7% -29% -5% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Zuschüsse Stadt Augsburg Sonstige Zuschüsse Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfanfangsbestand des AV Anzahl Mitarbeiter zum 31.12. Anzahl der Auszubildenden 1 1 0 0% 36 35 1 3% 0 500 0,2% 150 48 48 -176 112 112 0 0 600 0,5% 326 -64 -64 0 0 -100 -0,3% -17% -185% -57% -57% 2010 2009 10 zu 09 in % bifa Umweltinstitut GmbH - 220 - - 221 - BUGA Besitzgesellschaft des Umwelttechnologischen Gründerzentrums in Augsburg mbH Sitz und Anschrift des Unternehmens BUGA - Besitzgesellschaft des Umwelttechnologischen Gründerzentrums Augsburg mbH Am Mittleren Moos 46a 86167 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Gründung und Ansiedlung junger Umwelttechnologieunternehmen u.a. durch die zur Verfügungstellung günstiger Gewerbeflächen. Satzungsgemäßes Ziel ist dabei, dass im Bereich der Umwelttechnologie neue Arbeitsplätze entstehen. Gesellschafter Euro 19.326,83 € 3.221,14 € 3.221,14 € 25.769,11 € % 75,0 % 12,5 % 12,5 % 100 % Freistaat Bayern Stadt Augsburg Industrie- und Handelskammer für Schwaben Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat Vorsitzender Hermann Lück (Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2010 keine Bezüge erhalten) Karl Wenninger (Bezüge in 2010: 4.800,00 €) Stammkapital Das Stammkapital beträgt 25.769,11 € Beteiligungen an anderen Unternehmen keine Wichtige Verträge Geschäftsführung ___________________________________________________________________________ BUGA Besitzgesellschaft des Umwelttechnologischen Gründerzentrums in Augsburg mbH - 222 1. Konsortialvertrag über die Zusammenarbeit der Gesellschafter vom 03.12.1996 Mit dem Konsortialvertrag haben sich die Gesellschafter und die Handwerkskammer für Schwaben zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit verpflichtet. Der Freistaat Bayern hat sich ferner zur Erbringung zusätzlicher Finanzierungsbeiträge in Form von Zahlungen in die Kapitalrücklage sowie in Form von Gewährung zinsgünstiger Darlehen verpflichtet. Das Bayerische Staatsministerium der Finanzen hat darüber hinaus zur Vermeidung einer Überschuldung der BUGA GmbH grundsätzlich einen Rangrücktritt von Forderungen erklärt. Der Anteil der Stadt Augsburg an der Finanzierung wurde über den Verkauf des benötigten Grundstücks an die BUGA für 511 T€ (Schätzwert ca. 1,4 Mio. €) erbracht. Die Stadt hat das Recht, im Fall einer Auflösung der BUGA dieses Grundstück zu diesem Wert wieder zurückzukaufen. Es wird darauf hingewiesen, daß die Stadt Augsburg neben ihrem Anteil an der Stammeinlage auch mit dem 511 T€ übersteigenden Grundstückswert haftet. 2. Kooperationsvertrag mit der UTG Betriebsgesellschaft des Umwelttechnologischen Gründerzentrums in Augsburg mbH (UTG GmbH) vom 30.04.1997 Darin verpflichtet sich die BUGA GmbH, der UTG GmbH die zur Erfüllung der Aufgaben der Betriebsgesellschaft notwendigerweise entstehenden Aufwendungen auf Grundlage eines im Einvernehmen der beiden Gesellschaften aufzustellenden Wirtschaftsplans zu erstatten. 3. Geschäftsbesorgungsvertrag mit der bifa Umweltinstitut GmbH Mit Datum vom 04.11.1999 hat die Gesellschaft einen Geschäftsbesorgungsvertrag mit der bifa Umweltinstitut GmbH abgeschlossen. Danach verpflichtet sich bifa, die laufenden Geschäfte der BUGA GmbH gegen Entgelt zu besorgen. 4. Darlehensverträge mit dem Freistaat Bayern vom 06.09.1996 und 18.12.1998 samt Vereinbarung mit dem Freistaat Bayern vom 17./27.12.2004 hinsichtlich Zusammenführung der Darlehen und Rangrücktritt. Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Entwicklung 2010 Bei der Besitzgesellschaft des Umwelttechnologischen Gründerzentrums in Augsburg mbH (BUGA GmbH) hat sich im Berichtsjahr 2010 die durchschnittliche Vermietungsquote (Gesamtvermietungsquote per 31.12.2010 bei ca. 93,2 %) nach einer Reduzierung im Vorjahr, aufgrund des Auszugs zweier großer Mieter, wieder erhöht. Insgesamt befanden sich 35 Firmen mit rund 190 Mitarbeitern zum Jahresende im Gründerzentrum. ___________________________________________________________________________ BUGA Besitzgesellschaft des Umwelttechnologischen Gründerzentrums in Augsburg mbH - 223 Im Geschäftsjahr 2010 sind die Umsatzerlöse entsprechend um rd. 9 % gestiegen und lagen damit bei 415 T€ (Vj. 382 T€). Dabei entfallen 306 T€ auf Mieterlöse sowie 109 T€ auf Nebenkosten. Die Umsatzrentabilität (Ergebnis vor Steuern und Zinsaufwand) ist - unter Eliminierung des außerordentlichen Ertrages - weiterhin negativ und hat sich aufgrund der Erhöhung der Gesamtvermietungsquote gegenüber dem Vorjahr im Geschäftsjahr 2010 mit – 26 % (Vj. – 73 %) verbessert Im Berichtsjahr 2010 konnten - wie in den Vorjahren - die Betriebsaufwendungen (Unterhalt, Abschreibungen, Zinsen, etc.) der Gesellschaft, sowie die Übernahme der Betriebskosten der Betreibergesellschaft (UTG GmbH) durch die erzielten Mieteinnahmen nicht gedeckt werden. Dies führte einschließlich der Zinsbelastung zu einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von - 360 T€ (Vj. 540 T€), bei Umsatzerlösen von insgesamt 415 T€ (Vj. 382 T€). Der vom Freistaat Bayern gegen Besserungsschein ausgesprochene Zinsverzicht führte zu einem außerordentlichen Ertrag in Höhe von 250 T€ (Vj. 250 T€). Betriebsergebnis 2010 Der Jahresfehlbetrag 2010 beträgt somit, im Vergleich zum Vorjahr - 110 T€ (Vj. 290 T€). Die Ergebnisverbesserung ist auf die Steigerung der Gesamtvermietungsquote und der Veränderung der Drohverlustrückstellung zurück zu führen. Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2010 resultiert überwiegend aus dem Abschreibungsvolumen der Gebäude und der bestehenden Zinsbelastung für das gewährte Gesellschafterdarlehen. Im Berichtsjahr 2010 wurde daher - unter der Eliminierung des außerordentlichen Ertrags – ein positives EBITDA in Höhe von 147 T€ (Vj. 7 T€) erwirtschaftet. Ausblick 2011 Auf Grund der bereits dargestellten Aufwandskomponenten, wird die Gesellschaft auch in Zukunft negative Jahresergebnisse erzielen, um ihre volkswirtschaftlichen Aufgaben auch weiterhin erfolgreich erfüllen zu können. Somit ist eine dauerhafte Unterstützung durch die Gesellschafter für den Fortbestand des Unternehmens unerlässlich ___________________________________________________________________________ BUGA Besitzgesellschaft des Umwelttechnologischen Gründerzentrums in Augsburg mbH - 224 Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Gel. Anz. auf Anl. Im Bau Umlaufvermögen Sonstige Verm.-Gegenst. Forderungen liquide Mittel Aktiver RAP Nicht d. EK ged. Fehlbetrag in % 2010 4.126 0 0 0 554 20 6 528 5 50 0% 1% 12% in % 87% 2009 4.383 0 4.383 0 518 16 8 494 7 0 0% 0% 11% in % 89% 10 zu 09 -257 0 -4.383 0 36 4 -2 34 -2 50 -29% 7% in % -6% Bilanzsumme Passiva 4.735 100% 4.908 100% -173 -4% Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinn-/Verlustvortrag Nicht d. EK ged. Fehlbetrag Jahresergebnis Rückstellungen Sonstige Rückst. Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP in % 2010 0 26 4.210 -4.176 50 -110 409 409 4.326 4.160 166 0 0% 91% 9% in % 0% 2009 60 26 4.210 -3.886 0 -290 541 541 4.307 4.169 138 0 0% 88% 11% in % 1% 10 zu 09 -60 0 0 -290 50 180 -132 -132 0 19 -9 28 0 0% 45% -24% in % -100% Bilanzsumme 4.735 100% 4.908 100% -173 -4% ___________________________________________________________________________ BUGA Besitzgesellschaft des Umwelttechnologischen Gründerzentrums in Augsburg mbH - 225 GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatzerlöse Bestandsveränd. & AEL sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Aufw. für bezogene Leistungen Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. 2010 415 0 114 529 0 6 279 377 -133 23 2009 382 0 173 555 0 6 292 542 -285 5 10 zu 09 33 0 -59 -26 0 0 -13 -165 152 18 -4% -30% 53% 360% -5% in % 9% Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit außerordentliche Erträge Steuern Jahresergebnis Gewinn-/Verlustvortrag Aufw. aus Gewinnabführungsvertrag Bilanzgewinn/-verlust 251 -361 250 0 -111 -4.176 0 -4.287 260 -540 250 0 -290 -3.886 0 -4.176 -9 179 0 0 179 -290 0 -111 -3% -7% 33% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Zuschüsse Stadt Augsburg Zinsverzicht Freistaat Bayern Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfanfangsbestand des AV Anzahl Mitarbeiter jeweils zum 31.12. 1 1 0 0% 58 25 25 0 0 250 0,3% -207 1 1 0 0 250 0,0% 265 24 24 0 0 0 0,3% 128% 2010 2009 10 zu 09 in % ___________________________________________________________________________ BUGA Besitzgesellschaft des Umwelttechnologischen Gründerzentrums in Augsburg mbH - 226 - - 227 - Förderagentur Augsburg GmbH Sitz und Anschrift des Unternehmens Förderagentur Augsburg GmbH Fuggerstr. 3 86150 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung des Wirtschaftsraums Augsburg durch Akquirierung bzw. Beantragung von öffentlichen Fördermitteln für Einzel- und Verbundvorhaben und die Fördermittelrecherche und –bearbeitung. Die Fördermittel-akquise findet auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene statt und zielt insbesondere auf die Themenfelder Wirtschaft, Schule/Bildung, Umwelt, Soziales, Kultur, Wissenschaft, Regional- Standortentwicklung, Arbeitsmarkt, Verkehr sowie die Verknüpfung dieser Bereiche. Darüber hinaus ist die Projektentwicklung und –koordination sowie das Projektmanagement insbesondere im Wirtschaftsraum Augsburg Gegenstand des Unternehmens. Schwerpunkte stellen hierbei die Bereiche Wirtschaftsförderung, Regionalentwicklung und Arbeitsmarkt dar und darin enthalten die Themen der Arbeitsfähigkeit, Demografie, Existenzgründung, Change Management, Gesundheitsmanagement, Chancengleichheit, Diversity Management, Beschäftigungsförderung und Wissenstranfer. Gesellschafter Bis 19.05.2011 52,0 % Stadt Augsburg Berufsbildungszentrum Augsburg der Lehmbaugruppe GmbH 9,6 % Berufliche Fortbildungszentren der Bayer. Wirtschaft, 9,6 % München DAA Deutsche Angestellten-Akademie GmbH, Hamburg 9,6 % o&s online & service GmbH, Augsburg 9,6 % Kolping Akademie gGmbH, Augsburg 9,6 % Ab 20.05.2011 Dr. Andreas Huber Michael Behling Thomas Hermann Wöhrl Stefan Markus Schreitmüller 25,0 % 25,0 % 25,0 % 25,0 % Förderagentur Augsburg GmbH - 228 - Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Geschäftsführung Dr. Andreas W. Huber (bis 14.07.2011) (Bezüge in 2010: 75.079,80) Stefan M. Schreitmüller (ab 15.07.2011) Stammkapital Das Stammkapital beträgt 25.000 € Beteiligungen an anderen Unternehmen Keine Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Die Förderagentur Augsburg GmbH ist: Fördermittelakquisiteur für Stadt und Unternehmen die Kompetenzstelle für Sozial-, Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsförderung die städtische Aktivjobzentrale (1-€-Jobs) der praktische/ wissenschaftliche Beratungsdienstleister für Unternehmen und Kommunen Die Förderagentur Augsburg ist die Kompetenzstelle für Fördermittelberatung. Dieses Angebot richtet sich an kommunalen Stelle und Unternehmen. Die Dienstleistung umfasst die Antragsstellung bis hin zur Umsetzung anspruchsvoller Fördervorhaben im Bereich der Wirtschaft- Arbeits- und Regionalentwicklung. Dienstleistungen: Dienstleistungsfeld: Regionalentwicklung - Konzeption und Umsetzung von Projekten im Bereich der Wirtschafts-, Arbeits- und Regionalentwicklung Dienstleistungsfeld: Fördermittel- und Finanzierungsberatung Dienstleistungsfeld: Changemanagement- und Demographieberatung Dienstleistungsfeld: Dienstleister und Servicepartner für kommunale Akteure Entwicklungen 2010/2011 Die Gesamtleistung der Förderagentur ist im Jahr 2010 auf rund 4,87 Mio. EUR gewachsen. Dieses Wachstum fand im Kerngeschäft der Fördermittelakquise statt. Damit ist es der Förderagentur auch im Jahr 2010 gelungen, ihren satzungsmäßigen ___________________________________________________________________ Förderagentur Augsburg GmbH - 229 Auftrag, nämlich die Stärkung des Wirtschaftsraumes Augsburg durch Akquise und Gewinnung von Fördermitteln, in noch stärkerem Maße umzusetzen. Im Jahr 2010 wurden wichtige Förderprojekte erfolgreich fortgeführt. Dazu zählen Vorhaben wie das Projekt, Berufschancen mit Kind – Berufschancen für Alle (XENOS), oder Projekt– AAA Austausch, Augsburg, Ausland (IDA). Unter der Federführung der Förderagentur Augsburg GmbH bewarb sich ein Bieterkonsortium an einer öffentlichen Ausschreibung, für die inzwischen die positive Zustimmung erfolgte. Die Aufgabe der Förderagentur Augsburg GmbH ist hierbei die Gesamtkoordinierung des Projektes und die Mittelverwaltung. Das Gesamtprojekt BIWAQ „Oberhaus nach Vorn“ entwickelt sich nach anfänglicher Zurückhaltung aufgrund der schwebenden Zusage durch das Bundesverwaltungsamt sehr positiv. Zu den weiteren Erfolgen gehört die nachhaltige Unterstützung der Stadt Augsburg bei der Vorbeugung und Schlichtung von Konflikten im öffentlichen Raum durch eine Konfliktmanagerin, die das Projekt als neutrale Vermittlerin leitet, koordiniert und moderiert. Die Förderagentur hat insbesondere aufgrund der guten Umsatzentwicklung ihre Marktposition konsequent weiter ausgebaut. Die Marktchancen, werden für 2011 als positiv bewertet. Unsere Marktposition als Mittelakquisiteur und Koordinator großer Verbundvorhaben im Bereich von Bildungs- und Arbeitsmarktmaßnahmen haben wir regional deutlich ausgebaut. Mit den Projekten IDA, BIWAQ, XENOS, BINS koordinieren wir die mit Abstand größten Vorhaben in der Wirtschaftsregion. Ausblick 2011 Mit dem Jahr 2011 wird die Neupositionierung der Förderagentur fortgesetzt. So wird verstärkt die Fördermittelberatung für Unternehmen angeboten. Darüber hinaus wird das Beratungsangebot in den Themenfeldern Demographie und Change Managements konsequent ausgebaut. Zum 20.05.2011 wurden die GmbH Anteile der Stadt Augsburg und 5 weiterer Gesellschafter veräußert. ___________________________________________________________________ Förderagentur Augsburg GmbH - 230 Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen sonst. Verm.-Gegenstände liquide Mittel Aktiver RAP Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Bilanzsumme 0 731 Passiva Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Gewinn-/Verlustvortrag nicht durch EK ged. Fehlbetrag Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP Bilanzsumme 467 0 731 0% 100% 4 259 467 35% 64% 8 787 411 0 411 0% 1.199 100% 66% 34% -53 477 390 0 390 55 922 5% 77% 40% 33% 61 -115% 310 21 0 21 -55 277 30% 65% 5% -24 -32 5 25 in % 1% 2010 1 25 in % 0% 2009 0 25 0 0 21 7 in % 0% 10 zu 09 1 0 0 0 -53 -7 in % 100% 0 1.199 100% 7 922 77% -7 277 30% 1 698 20 12 0 718 98% 7 0 1.191 0 677 24 490 1 99% 12 in % 2% 2010 7 in % 1% 2009 14 3 11 0 899 0 348 28 523 2 75% in % 1% 10 zu 09 -7 -3 -4 0 292 0 329 -4 -33 -1 -50% 32% in % -50% ___________________________________________________________________ Förderagentur Augsburg GmbH - 231 GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Erträge/Zuschüsse Projektbetreuung erhaltene Zuschüsse Sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Weiterleitung Zuschüsse Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufw./Werbung Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentl. Aufwand Außerordentl. Ertrag Steuern Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag Gewinnvortrag aus Vorjahr Entn./Einst. aus/in Gew.-Rückl. Bilanzgewinn/-verlust 4 8 0 12 8 0 0 8 -53 21 0 -32 61 -21 0 40 -125% -115% 100% 4 0 0 0 8 0 0 0 -53 0 0 0 61 0 0 0 -115% 20 4.084 2.798 822 6 454 4 0 0 66 4.870 3.106 1.068 8 680 8 0 0 4.064 2010 4.804 2009 3.560 0 19 3.579 2.119 1.147 16 350 -53 0 0 10 zu 09 1.244 0 47 1.291 987 -79 -8 330 61 0 0 247% 36% 47% -7% -50% 94% -115% in % 35% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (in T€) Änderung Plan 2011 Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Zuschüsse öffentl. Hand davon Stadt Augsburg Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand des AV) Anzahl Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Anzahl der Auszubildenden 19 25 2 25 2 0 0 0% 0% 1,2% 0,3% 1,8% -1,5% k.A. k.A. 1.454 112 30 6 k.A. k.A. 1.794 419 -31 2 k.A. k.A. 1.479 398 184 13 -215 -11 0 0 315 21 21% 5% -117% -85% 2010 2009 10 zu 09 in % ___________________________________________________________________ Förderagentur Augsburg GmbH - 232 - - 233 - GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH – GVZ-GmbH Anschrift des Unternehmens GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH der Städte Augsburg, Gersthofen und Neusäß (GVZ-GmbH) Bis 30. April 2011: An der Blauen Kappe 18 in 86152 Augsburg Ab 1. Mai 2011: Rathausplatz 1, 86150 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Die Gesellschaft ist als Entwicklungsträgerin und Treuhänderin des Planungsverbandes Güterverkehrszentrum Raum Augsburg zur Vorbereitung und Durchführung der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme tätig. Ihr kommt satzungsgemäß die Aufgabe zu, die Planungen für das Güterverkehrszentrum zu koordinieren, die Erschließung durchzuführen, die Grundstücke im Entwicklungsbereich zu erwerben und sie nach einer Neuordnung an in Frage kommende Bauwillige abzugeben. Nach der Aufgabe der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme und dem Abschluss des Umlegungsverfahrens verbleibt der Gesellschaft die Aufgabe, die erworbenen Grundstücke an in Frage kommende bauwillige Betriebe im Güterverkehrszentrum zu veräußern. Gesellschafter Euro 102.258,38 € 102.258,38 € 102.258,38 € 306.775,14 € Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat Vorsitzender Dr. Kurt Gribl (Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats in 2010: € 17.000,00) Kurt Forner, bis 30.04.2011 (Bezüge in 2010: € rd. 4.000,00) Dr. Gerhard Ecker, ab 01.05.2011 Ralf Schmidtmann, ab 01.05.2011 Stammkapital Das Stammkapital beträgt 306.775,14 € % 33,33 % 33,33 % 33,33 % 100 % Stadt Augsburg Stadt Gersthofen Stadt Neusäß Geschäftsführung GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH – GVZ-GmbH - 234 Beteiligungen an anderen Unternehmen Keine Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Die in den Vorjahren vorbereitete Durchführung einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme wurde im Jahr 2004 mit der Anordnung einer Umlegung nach § 45 ff BauGB aufgegeben. Das Umlegungsverfahren „Güterverkehrszentrum Raum Augsburg“ konnte mit der Veröffentlichung der Unanfechtbarkeit des Umlegungsplanes im Amtsblatt der Regierung von Schwaben vom 30.09.2008 zum Abschluss mit Rechtswirksamkeit gebracht werden. Auf der Grundlage des Treuhändervertrages bleibt die Gesellschaft weiterhin für den Planungsverband zur Entwicklung des Güterverkehrszentrums tätig. Mit der Aufhebung der Entwicklungsmaßnahme und dem Abschuss des Umlegungsverfahrens verbindet sich allerdings eine Beschränkung des von der Gesellschaft wahrzunehmenden Aufgabenbereiches. Die weiteren Vorbereitungsaufgaben, die Verwaltung des Treuhandvermögens des Planungsverbandes einschließlich eines möglichen weiteren Grunderwerbs sowie die Vermarktung der Grundstücke bleiben zur weiteren Entwicklung der Maßnahme der Gesellschaft übertragen. Zur Entwicklung des Güterverkehrszentrums sind die Umsetzungsmaßnahmen mittlerweile weit fortgeschritten. Die Bebauungspläne des Planungsverbandes Güterverkehrszentrum Raum Augsburg für den engeren Bereich des GVZ (Bebauungsplan Nr. 1) sowie für die äußere Verkehrserschließung mit einem neuen Autobahnanschluss (Bebauungsplan Nr. 2) sind im Juli 2004 rechtswirksam geworden. Für das GVZ sind ein SO-GVZ im Umfang von rund 62 ha sowie Flächen für Bahnanlagen einschließlich eines Umschlag-Terminals im Umfang von rund 10 ha ausgewiesen. Der Planungsverband führt die Erschließungsmaßnahmen in kommunaler Zusammenarbeit mit den beteiligten Städten einheitlich durch. Mit den Erschließungsmaßnahmen wurde im zweiten Halbjahr 2007 begonnen und im Oktober 2010 überwiegend abgeschlossen. Nach dem Abschluss des Umlegungsverfahrens verfügte die GVZEntwicklungsmaßnahmen GmbH im GVZ-Areal über Grundstücksflächen im Umfang von 688.924 m² einschließlich der Flächen für den geplanten Umschlagterminal. Aus diesem Besitz konnte die GmbH zum Berichtsstand 255.983 m² zum Verkauf beurkunden. Außerhalb des GVZ-Areals besitzt die Gesellschaft zwischenzeitlich über keine Flächen mehr. Die Gesellschaft verfügt somit über insgesamt 432.941 m² Grundstücksflächen. Die weitere Entwicklung des Güterverkehrszentrums wird sich mit der Vermarktung der Grundstücke noch auf einen Zeitraum von mehreren Jahren erstrecken. GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH – GVZ-GmbH - 235 Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen sonst. Vermögensg. Forderungen liquide Mittel Aktiver RAP Bilanzsumme Passiva Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Rücklagen Gewinn-/Verlustvortrag Bilanzgewinn Rückstellungen Sonstige Rückst. Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP Bilanzsumme 34.106 10.000 26.306 0 0% 99% in % 2010 491 307 184 0 0 15 0% in % 1% 2009 485 307 178 0 0 14 14 38.845 15.000 23.845 0 0% 99% 0% in % 1% 10 zu 09 6 0 6 0 0 -2 -14 -4.739 -5.000 2.461 0 -4.732 -12% -12% 4% in % 1% in % 2010 0 0 0 0 34.612 100% 34.109 0 503 0 0% in % 0% 2009 0 0 0 0 39.344 100% 38.845 0 499 0 0% in % 0% 10 zu 09 0 0 0 0 -4.732 -4.736 0 4 0 -4.732 -12% -12% in % 34.612 100% 39.344 100% 34.612 100% 39.344 100% Nachrichtlich: Treuhandvermögen nach §§ 160, 167 BauGB Treuhandvermögen Aktiva Änderung Plan 2011 in % Treuhandaktiva Treuhandvermögen Passiva Änderung Plan 2011 in % Treuhandpassiva 2010 in % 39.563 2009 in % 45.637 10 zu 09 in % -6.074 -13% 2010 39.563 in % 2009 45.637 in % 10 zu 09 -6.074 in % -13% GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH – GVZ-GmbH - 236 GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatz Bestandsveränd. & AEL Sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuern Jahresergebnis Gewinn-/Verlustvortrag Einst. in die vertragl. Rücklage Bilanzgewinn/-verlust 9 0 0 9 0 9 0 6 0 0 6 0 6 0 9 0 0 9 0 9 0 -3 0 0 -3 0 -3 0 -33% -33% -33% 0 0 60 60 0 15 0 45 0 9 0 2010 0 0 54 54 0 11 0 42 1 6 1 2009 0 0 54 54 0 11 0 42 1 9 1 10 zu 09 0 0 0 0 0 0 0 0 0 -3 0 -36% 1% 2% 1% 1% in % Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow nach DVFA/SG Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Investitionszusch. Stadt Sonstige Zuschüsse Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfanfangsbestand des AV Anzahl Mitarbeiter jeweils zum 31.12. *nebenamtlich 4* 4* 3* 0 5 0 0 0 0 0 0,0% 9 0 0 0 0 0 0,0% -4 0 0 0 0 0 0,0% -47% 2010 2009 10 zu 09 in % GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH – GVZ-GmbH - 237 - GVZ-Güterverkehrszentrum Augsburg Entwicklungsgesellschaft mbH i.L. Sitz und Anschrift des Unternehmens GVZ-Güterverkehrszentrum Augsburg Entwicklungsgesellschaft mbH i.L. Stettenstr. 1 + 3 86150 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist: die konzeptionelle Entwicklung des Güterverkehrszentrums und deren Umsetzung, die Förderung der Kooperation zwischen den im Bereich des Güterverkehrszentrums tätigen Unternehmen, insbesondere im Hinblick auf die Nutzung von Synergie-Vorteilen, die Verkehrsträgerwahl Schiene-Straße und die Optimierung der innerstädtischen Tourenplanung (City-Logistik), sowie die Übernahme gemeinsamer Marketingaufgaben - Aufgaben der Gesellschaft sind ferner die Wahrnehmung der GVZ-Belange gegenüber Dritten, die Beratung ähnlicher Unternehmen sowie das Betreiben im gemeinsamen Interesse liegender Dienstleistungsunternehmen. Die Gesellschaft kann auch bestehende Unternehmen und Gesellschaften gleicher oder ähnlicher Art erwerben oder sich an solchen beteiligen. Gesellschafter Andreas Schmid Logistik AG, Gersthofen Augsburger Localbahn GmbH, Augsburg GVZ-Güterverkehrszentrum Augsburg Entwicklungsgesellschaft mbH, Augsburg Fruchthof Margarete Ehinger, Augsburg GLSG Gersthofer Logistik und Speditionsgesellschaft mbH (früher: Spedition Ziegelmeier GmbH), Gersthofen Honold International GmbH & Co. KG, Neu-Ulm Trans-Event R.Klocker & M.Kaiser GbR, Augsburg Maersk Deutschland GmbH, Hamburg Hans Mayer Spedition, Inh. Roman Mayer, Augsburg Norman Powers, Internationale Spedition, Augsburg Roma-Logistic GmbH, Burgau Spedition Nuber GmbH, Augsburg Stadt Augsburg Stadt Gersthofen Stadt Neusäß Strauß & Co. Speditions- und Logistikservice GmbH, Adelsried TGM Intermodale Transportlogistik GmbH & Co. KG, München Euro 3.681,00 € 3.681,00 € 3.681,00 € 3.681,00 € 3.681,00 € 3.681,00 € 3.681,00 € 3.681,00 € 3.681,00 € 3.681,00 € 3.681,00 € 3.681,00 € 3.681,00 € 3.681,00 € 3.681,00 € 3.681,00 € 3.681,00 € 62.582,13 € % 5,882 % 5,882 % 5,882 % 5,882 % 5,882 % 5,882 % 5,882 % 5,882 % 5,882 % 5,882 % 5,882 % 5,882 % 5,882 % 5,882 % 5,882 % 5,882 % 5,882 % 100 % GVZ-Güterverkehrszentrum Augsburg Entwicklungsgesellschaft mbH i.L. - 238 - Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Beirat Liquidatoren Die Liquidatoren erhalten keine Bezüge. Stammkapital Das Stammkapital beträgt 62.582,13 € Beteiligungen an anderen Unternehmen keine Wichtige Entwicklungen 2010/2011 Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft wurde zum 21.10.2011 gelöscht. Vorsitzender Michael Nuber Kurt Forner Siegfried Kerler Bilanzdaten Werden nicht veröffentlicht. GuV-Daten Werden nicht veröffentlicht. Kennzahlen Werden nicht veröffentlicht. GVZ-Güterverkehrszentrum Augsburg Entwicklungsgesellschaft mbH i.L. - 239 - IAP Industrie-Ansiedlungs- und Projektentwicklungs-GmbH Augsburg/Bobingen i.L. Sitz und Anschrift des Unternehmens IAP Industrie-Ansiedlungs- und Projektentwicklungs-GmbH Augsburg/Bobingen i.L. Rathausplatz 1 86150 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Gegenstand der Unternehmens ist der An- und Verkauf von Grundstücken innerhalb der Umgriffe der Bebauungspläne Nr. 801 (Stadt Augsburg) und Nr. 57 (Stadt Bobingen) zum Zweck der Ansiedlung eines Industrieunternehmens und seiner Zulieferbetriebe und zur Begleitung und Koordinierung aller in diesem Zusammenhang stehenden Aufgaben. Zielsetzung hierbei ist die Förderung der Wirtschaftsstruktur in den Städten Bobingen und Augsburg, insbesondere die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Gesellschafter Euro 62.500,00 € 62.500,00 € 125.000,00 € Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Geschäftsführung Dr. Heinz Münzenrieder (bis 10.01.2011) Karl-Heinz Klopfer (ab 11.01.2011) Stammkapital Das Stammkapital beträgt 125.000 € Beteiligungen an anderen Unternehmen keine % 50 % 50 % 100 % Stadt Augsburg Stadt Bobingen IAP Industrie-Ansiedlungs- und Projektentwicklungs-GmbH Augsburg/Bobingen i.L. - 240 - Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Die IAP Industrie-Ansiedlungs- und Projektentwicklungs-GmbH Augsburg/Bobingen wurde mit notarieller Urkunde vom 27.04.2001 gegründet. Ausgangspunkt war die Teilnahme im Wettbewerb der Region Augsburg im Jahr 2001 als möglicher Standort für das neue BMW-Werk zur Produktion der DreierSerie. Das der BMW AG angebotene Gelände befand sich sowohl auf Augsburger als auch auf Bobinger Flur. Die BMW AG hatte als Voraussetzung für den Wettbewerb die Bedingung gestellt, daß der notwendige Grunderwerb „aus einer Hand“ von den Kommunen oder einer von diesen getragenen Gesellschaft durchgeführt wird. Zu diesem Zweck wurde durch die Stadt Augsburg und die Stadt Bobingen die IAP Industrie-Ansiedlungsund Projektentwicklungs-GmbH Augsburg/Bobingen gegründet. Die Region Augsburg kam mit ihrem Angebot bei der BMW AG in die engste Wahl. Den endgültigen Zuschlag erhielt Leipzig/Halle. Eine Geschäftstätigkeit hat die Gesellschaft im Berichtszeitraum nicht ausgeführt. Die Liquidation der IAP Industrie-Ansiedlungs- und Projektentwicklungs- GmbH Augsburg/Bobingen erfolgte zum 31.10.2010 IAP Industrie-Ansiedlungs- und Projektentwicklungs-GmbH Augsburg/Bobingen i.L. - 241 - Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 in % Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Umlaufvermögen Vorräte So. Verm.-Gegenstände liquide Mittel Aktiver RAP 0 0 0 0 0 0 0 0 2010 0 0 0 25 0 0 25 0 100% in % 2009 0 0 0 26 0 0 26 0 100% in % 10 zu 09 0 0 0 -1 0 0 -1 0 -5% in % Bilanzsumme Passiva 0 25 100% 26 100% -1 -5% Änderung Plan 2011 in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinn-/Verlustvortrag Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag Rückstellungen Sonstige Rückst. Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP 0 0 0 0 0 0 0 0 1 1 3 0 3 0 11% 4% -1 2 2 3 0 3 0 11% 8% 1 -1 -1 0 0 0 0 1% -45% 0 0 0 0 2010 21 125 416 -520 in % 84% 2009 21 125 416 -519 in % 82% 10 zu 09 0 0 0 -1 in % -1% Bilanzsumme 0 25 100% 26 100% -1 -5% IAP Industrie-Ansiedlungs- und Projektentwicklungs-GmbH Augsburg/Bobingen i.L. - 242 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatzerlöse Ertr. Aus Aufl. v. Rückstellungen Sonstige Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuern Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag Gewinn-/Verlustvortrag Einst. in die vertragl. Rücklage Bilanzgewinn/-verlust 0 0 0 0 -1 -519 0 -520 1 519 0 520 70% 0 0 0 0 -1 0 0 1 0 0 70% 0 0 2010 0 0 1 1 0 0 0 1 0 0 0 2009 0 0 0 0 0 0 0 2 -2 1 0 10 zu 09 0 0 1 1 0 0 0 -1 2 -1 0 -100% -54% -100% in % IAP Industrie-Ansiedlungs- und Projektentwicklungs-GmbH Augsburg/Bobingen i.L. - 243 - IT-Gründerzentrum GmbH (aiti-Park) Sitz und Anschrift des Unternehmens IT-Gründerzentrum GmbH Werner-von-Siemens-Str. 6 86159 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Unterstützung von Existenzgründungen und die Förderung von jungen innovativen Unternehmen aus dem Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie durch die Betriebsführung der ITGründerzentrum GmbH und die Betreuung der Mieter darin, sowie der Technologietransfer in bestehende Unternehmen und die Förderung des Wirtschaftsraumes Augsburg durch die Betriebsführung der IT-Gründerzentrum GmbH. Gesellschafter Stadt Augsburg Landkreis Augsburg KIT Schwaben e.V. Landkreis Aichach-Friedberg Tefen AG Bernhard Hannemann S&P GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Euro 7.500,00 € 7.500,00 € 3.000,00 € 2.500,00 € 2.000,00 € 1.250,00 € 1.250,00 € 25.000,00 € % 30 % 30 % 12 % 10 % 8% 5% 5% 100 % Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat / Vorsitzender Geschäftsführung Eva Weber, Wirtschaftsreferentin (ab 01.07.2011) Stefan Schimpfle (Bezüge in 2010: € 94.632,28) Stammkapital Das Stammkapital beträgt 25.000 € Beteiligungen an anderen Unternehmen keine wichtige Verträge Mietverträge mit der Sigma Technopark Augsburg S.à.r.l. & Co. KG, Zirkusweg 1, 20359 Hamburg (ehemals Siemens Technopark Augsburg GmbH Co. KG) IT-Gründerzentrum GmbH (aiti-Park) - 244 - Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Unternehmensentwicklung 2010 Ziel und Aufgabe des aiti-Parks, der von der IT-Gründerzentrum GmbH betrieben wird, ist die Forcierung innovativer Technologien, die Förderung von Unternehmensgründungen und jungen Unternehmen – und damit auch die Entstehung qualifizierter Arbeitsplätze sowie die Erhöhung der Standortattraktivität des Wirtschaftsraums Augsburg und der Region Bayerisch-Schwaben. Der AktionsFokus des Technologie- und Gründerzentrums liegt primär auf technologieorientierten Gründungsinteressierten, technologieorientierten Existenzgründern, jungen Technologieunternehmen aus den Bereichen Software, Medien, Mechatronik, Informations- und Kommunikationstechnologie sowie auf innovativen IT-Unternehmen, IT-Entscheidern und -Anwendern. Die Maßnahmen zur Stimulierung, Ansiedlung und Förderung innovativer IT-Startups stützen sich schwerpunktmäßig auf eine umfassende und individuell abgestimmte Begleitung und Beratung, die Bereitstellung von Qualifizierungsangeboten, der Bereitstellung optimaler Infrastrukturgegebenheiten und auf den Anstoß von Impulsen zum Wissenstransfer in Bayerisch-Schwaben. Auch die Kooperations- und Netzwerkarbeit zum Anschub von Synergien zwischen Jungunternehmen und Netzwerkpartnern bildet einen wesentlichen Bestandteil der Tätigkeit des aiti-Parks. Die Aktivitäten des Leistungsbereiche: • • • • • Kompetenzzentrums gliedern sich in folgende fünf Zielgerichtete, umfassende und fachkundige Beratung und Betreuung von ITGründern und jungen IT-Unternehmen (aiti-Start) Flexibles Raumangebot mit besonderen Infrastruktur- und Serviceleistungen (aiti-Park) Netzwerk- und Kooperationsarbeit (aiti-Network) Know-How Transfer, Bildung und Qualifizierung mit Praxisbezug (aiti-Events) Webportal für die IT-Wirtschaft in Bayerisch-Schwaben (aiti-Portal / www.aiti-portal.de) In der Funktion als „Brutkasten“ und „Branchentreffpunkt“ hat der aiti-Park in 2010 sein Partnernetzwerk aus Wissenschaft, Industrie, Kammern, Verbänden und Transferstellen erweitert und seine Position als Bindeglied und zentrale Anlaufstelle für IT-Gründer sowie junge und mittelständische IT-Unternehmen in der Region weiter ausgebaut. 2010 stand ganz im Zeichen des wirtschaftlichen Aufschwungs. Wachsende Bestandsfirmen und steigende Mietanfragen – vor allem in der zweiten Jahreshälfte - führten zu einer durchschnittlichen Auslastungsquote von 96 Prozent (2009: 98 Prozent). Die IT-Gründerzentrum GmbH konnte den Umsatz aus der laufenden Geschäftstätigkeit (ohne öffentliche und private Zuschüsse) gegenüber dem Vorjahr um 4,2 Prozent von T€ 378 auf T€ 394 steigern. Die Umsätze aus der Vermietungstätigkeit wurden mit einer Rate von 2,2 Prozent um T€ +6,3 auf T€ 315 gesteigert. Die Umsätze im Veranstaltungsbereich stiegen um 59 Prozent auf T€ IT-Gründerzentrum GmbH (aiti-Park) - 245 - 16,2 (Vorjahr: T€ 10,2). Die weiteren Umsatzsteigerungen betreffen vorwiegend laufende Nutzungsgebühren für Infrastrukturleistungen (wie Serverraum, Datenleitung und Telefonanlage). Die Umsätze für die Infrastrukturleistungen sind um 18,6 Prozent auf T€ 45,2 (Vorjahr: T€ 38,1) angestiegen. Die Erhöhung im Personalaufwand von T€ 145 auf T€ 173 ist auf die zusätzliche Vollzeitstelle ab April 2010 zurückzuführen, die in Abstimmung mit dem Fördergeber und dem Aufsichtsrat beschlossen wurde. Die gestiegenen Betriebsaufwendungen von T€ 415 auf T€ 434 basieren in erster Linie auf Erhöhungen im Bereich der Betriebs- und Nebenkosten für die angemieteten Räumlichkeiten im Technopark. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beziffert sich auf € 117,61 (Vorjahr: € 83,68). Das Nachsteuerergebnis beträgt € -3,39 (Vorjahr: € –52,44). Die IT-Gründerzentrum GmbH agierte mit einer Auslastungsquote von rund 96 Prozent im Jahresdurchschnitt weiterhin im Spitzenfeld der bayerischen Technologie- und Gründerzentren. Neben der anhaltend positiven Entwicklung im Bereich der Ansiedlungen ist auf die erfreuliche Beschäftigungsdynamik des Projektes hinzuweisen. In Summe sind über den aiti-Park bis zum Jahr 2010 rund 300 Arbeitsplätze neu geschaffen bzw. gesichert worden. Die IT-Gründerzentrum GmbH hat sich zum Ziel gesetzt, langfristig das Beratungsund Qualifizierungsangebot für ITK-Gründer auszubauen und zusätzliche Partner zu binden, um Synergiepotentiale gemeinsam zu nutzen und die Wirtschaftsregion weiter zu stärken. Ausblick 2011 Obwohl bereits in der Vergangenheit ein positiver Trend auf dem Arbeitsmarkt mit einem Rückgang der Gründungsaktivitäten einherging, sieht der aiti-Park dieser Entwicklung unkritisch entgegen. Das positive Wirtschaftsklima regt das Wachstum der Bestandsfirmen im Kompetenzzentrum an, so dass durch deren Flächenerweiterungen und kontinuierlicher Neuanfragen von Gründern aus dem Hochschulumfeld mit einer durchschnittlichen Flächenauslastung von 90 Prozent zu rechnen ist. Außerdem plant der aiti-Park weiter den Fokus auf die Stärkung der IT-Region zu legen. Cloud Computing, Mobile Anwendungen und Software Engineering werden auch 2011 zentrale Innovationstreiber sein. Das Technologiezentrum wird weiter eng mit den Clustern der ITK-Branche, der Umwelttechnologie, der Automation und Mechatronik, der Luft- und Raumfahrt, der Faserverbundtechnologie sowie den Hochschulen und der regionalen Wirtschaft zusammenarbeiten und Zukunftsprojekte anregen. Insgesamt erwartet die Geschäftsleitung bei unverändert starker Kostensensibilität an die Ergebnisse und den Umsatz des Vorjahres anzuknüpfen. Es ist mit einer durchschnittlichen Auslastung wie in den Vorjahren zu rechnen. Ergebnisbelastende Risiken sind, über die bekannten Risiken hinaus (Leerstand, insbesondere verursacht durch geplante Firmenumsiedlungen) nicht zu erwarten. Wie bereits geschildert, ergeben sich durch die konjunkturelle Entwicklung jedoch auch Chancen hinsichtlich des Wachstums junger Unternehmen. IT-Gründerzentrum GmbH (aiti-Park) - 246 - Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 in % Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen sonst. Verm.-Gegenstände liquide Mittel Aktiver RAP Bilanzsumme Passiva Änderung Plan 2011 in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Jahresfehlbetrag/-überschuß Gewinn-/Verlustvortrag Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP Bilanzsumme 20 25 0 0 -5 68 47 0 47 2 137 1% 100% 50% 34% 15% 2010 20 25 0 0 -5 68 94 0 94 27 209 13% 100% 33% 45% in % 9% 2009 20 25 0 0 -5 67 57 0 57 57 28% 33% 28% in % 10% 10 zu 09 0 0 0 0 0 2 37 0 37 -30 8 4% 3% 65% in % 0% 18 4 14 114 0 84 25 5 5 137 4% 100% 83% 13% 2010 19 5 14 185 0 164 16 5 5 209 2% 100% 89% in % 9% 2009 19 6 14 178 0 156 21 2 3 1% 89% in % 10% 10 zu 09 -1 -1 0 7 0 8 -5 4 2 9 86% 4% 4% in % -4% 200 100% 200 100% IT-Gründerzentrum GmbH (aiti-Park) - 247 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatz Betriebskostenzuschuß Sonstige Erträge Abgrenzung verbrauchte / nicht verbr. Eigenmitt Gesamtleistung Sachaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufw./Werbung Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentl. Aufwand Außerordentl. Ertrag Steuern Jahresergebnis Gewinn-/Verlustvortrag aus Vorjahr Entn./Einst. aus/in Gew.-Rückl. Bilanzgewinn/-verlust 395 296 5 0 696 0 214 8 475 0 0 0 0 0 0 0 0 -5 0 -5 2010 394 289 5 27,5 716 0 204 7 505 0 1 0 0 0 0 0 0 -5 0 -5 2009 378 278 7 -11,7 651 1 170 7 474 0 0 0 0 0 0 0 0 -5 0 -5 65 0 34 0 31 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 6% 0% -170% 20% 4% 7% 300% 10% 10 zu 09 16 11 -1 in % 4% 4% -20% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow aus lfd. Geschäftstätigkeit Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Zuschüsse öffentl. Hand davon Stadt Augsburg Zuschüsse privat Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand des AV) Anzahl Mitarbeiter jeweils zum 31.12. 4 4 3 1 50% 6 -2 -2 0 227 75 65 -6,4% 11 -6 -6 0 223 75 65 -12,3% -5 19 0 0 213 75 65 39,1% 11 0 0 -51,4% 5% 0% 0% 16 -25 -320% 2010 2009 10 zu 09 in % IT-Gründerzentrum GmbH (aiti-Park) - 248 - Auslastungsentwicklung der zur Verfügung stehenden Flächen (jeweils zum 31.12. des Jahres) 3.000 2.800 2.600 2.400 2.200 2.000 1.800 1.600 1.400 1.200 1.000 2.855 2.855 2.855 2.654 2.855 2.740 in m² 2008 2009 2010 IT-Gründerzentrum GmbH (aiti-Park) - 249 - Kongresshalle Augsburg Betriebs GmbH Sitz und Anschrift des Unternehmens Kongresshalle Augsburg Betriebs GmbH Gögginger Str. 10 86159 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Vermarktung und Vermietung von Veranstaltungsflächen der Stadt Augsburg, insbesondere der Konzert- und Kongresshalle Augsburg, die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen sowie die Erbringung von Serviceleistungen, welche im Zusammenhang mit der Vermietung und Veranstaltungsdurchführung stehen. Gesellschafter Stadt Augsburg 100 % Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat Geschäftsführer Stammkapital Das Stammkapital beträgt 25.000 € Beteiligungen an anderen Unternehmen keine Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Vorsitzender Eva Weber, Wirtschaftsreferentin (seit 30.07.2009) Götz Beck 1. Marketingmaßnahme Im Jahr 2010 wurde ein „normaler Betrieb“ bis Ende April mit unterschiedlichen Veranstaltungen durchgeführt. Ab Mai 2010 wurde der Schwerpunkt in den Aufbau eines Marketingskonzeptes für die Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs in 2012 gesetzt, das die Basis für die Markenbildung „Kongress am Park“ stellte. Dabei wurde ein umfangreicher Internetauftritt realisiert (www.kongress-augsburgde). Im Printbereich wurden eine Image- und Verkaufsbroschüre sowie Infoflyer Kongresshalle Augsburg Betriebs GmbH - 250 - hergestellt. Des Weiteren wurde ein Newsletter erstellt, der über den aktuellen Stand der Renovierungsmaßnahmen des Kongresszentrums informiert und mit einer Auflage von 130.000 Stück hergestellt und entsprechend vertrieben wird. Darüber hinaus fanden verschiedene Messe- und Workshopteilnahmen statt. Wichtige organisatorische Strukturierungen wurden vorgenommen. 2. Lage des Unternehmen im Geschäftsjahr 2010 Ertragslage Der Jahresfehlbetrag der Gesellschaft beträgt T€ 10. Entscheidend zum Umsatz trug die Übernahme der Betriebsführung der Kongresshalle Augsburg gemäß Geschäftsbesorgungsvertrag zwischen der Gesellschaft und der Stadt Augsburg vom 31. Juli 2009 bei. Aufgrund der Schließung der Halle ab Mai 2010 wurde der Zuschuss durch die Stadt Augsburg angepasst. Finanzlage Die Finanzlage des Unternehmens stellt sich im Wirtschaftsjahr 2010 wie folgt dar: Der Finanzmittelbestand beläuft sich zum 31.12.2010 auf T€ 20. Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2010 stellte sich ein ausgewogenes Bilanzbild für die Gesellschaft ein. Auf der Aktivseite werden Kassen- und Bankguthaben von T€ 20. ausgewiesen. Aufgrund des negativen Ergebnisses 2010 in Höhe von T€ 10. beträgt das Eigenkapital der Gesellschaft zum 31.12.2010 T€ 26. Die Finanz- und Vermögenslage der Kongresshalle Augsburg Betriebs GmbH kann zum Bilanzstichtag 31.12.2012 insgesamt als positiv eingeschätzt werden. Ausblick 2011 Der Schwerpunkt der Aktivitäten im Jahr 2011 wird in den Bereichen Marketing, Aufbau der Organisation und Kooperationen sowie die Betreuung der Sanierungsarbeit unter Betreibergesichtspunkten gesetzt. Kongresshalle Augsburg Betriebs GmbH - 251 - Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen sonst. Verm.-Gegenstände liquide Mittel Aktiver RAP Bilanzsumme Passiva Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Gewinn-/Verlustvortrag Bilanzgewinn Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP Bilanzsumme in % 2010 25 25 0 0 10 -10 11 3 0 0 0 39 0% 100% 28% 8% in % 64% 2009 35 25 0 0 0 10 13 26 0 26 0 74 0% 190% 33% 67% in % 90% 10 zu 09 -10 0 0 0 10 -20 -2 -23 0 -26 0 -35 in % in % 2010 16 14 2 0 23 0 0 3 20 0 39 0% 100% 59% in % 41% 2009 13 11 2 0 61 0 2 10 49 0 74 0% 190% 156% in % 33% 10 zu 09 3 3 0 0 -38 0 -2 -7 -29 0 -35 in % Kongresshalle Augsburg Betriebs GmbH - 252 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufw./Werbung Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentl. Aufwand Außerordentl. Ertrag Steuern Jahresergebnis Gewinnvortrag aus Vorjahr Entn./Einst. aus/in Gew.-Rückl. Bilanzgewinn/-verlust 7 7 7 -11 0 0 -1 -10 0 0 -10 385 2 387 0 147 8 225 7 2010 234 113 347 0 118 1 239 -11 2009 226 0 226 0 75 1 135 15 0 0 15 0 0 5 10 0 0 10 10 zu 09 8 113 121 0 43 0 104 -26 0 0 -26 0 0 -6 -20 0 0 -20 0% -100% in % Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten ( in T€) Änderung Plan 2011 Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Zuschüsse öffentl. Hand Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand des AV) Anzahl Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 4 3 12 -9 k.A. k.A. 36 k.A. k.A. 0 0,0% -11 6 k.A. k.A. 269 0,0% 37 14 -48 -8 0 0 -269 0,0% 2010 2009 10 zu 09 in % Kongresshalle Augsburg Betriebs GmbH - 253 - Permento Personal-Lösungen GmbH i. L. Sitz und Anschrift des Unternehmens Permento Personal-Lösungen GmbH Fuggerstraße 3 86150 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens war das Erbringen von Personaldienstleistungen, insbesondere durch strategische Personalentwicklung, Mitarbeiterschulungen und Arbeitnehmerüberlassung. Zur Zielerreichung ist angestrebt, besonders in der Region Augsburg über die Modelle Arbeitnehmerüberlassung und Direktvermittlung oder Mischsystemen arbeitsuchende Menschen – im besonderen so genannte 1Euro-Jobber – wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Gesellschaft hat darüber hinaus die Aufgabe der Unternehmensberatung im Bereich Personal- und Organisationsentwicklung, insbesondere im Alters-, Gesundheits- und Diversitymanagement sowie der Auftragsforschung auf dem Gebiet der Kommunalentwicklung sowie der Personal- und Organisationsentwicklung. Unternehmen in der Region Augsburg sollen dabei strategisch auf den demographischen Wandel und die Besonderheiten der Integration von älteren, vielkulturellen und vermehrt kränkeren Belegschaften vorbereitet und beraten werden; dabei sollen aussagekräftige Studien und Expertisen zur Regionalentwicklung angestoßen, begleitet und ausgewertet, sowie bekannt gemacht werden. Gesellschafter Förderagentur Augsburg GmbH (mittelbar Stadt Augsburg über die Förderagentur Augsburg GmbH 26,10 %) Prof. Dr. Ernst Kistler Michael Behling Daniel Pötschan Dr. Andreas Huber Dr. Ralph Conrads Thomas Staudinger Bernhard Kräußlich Euro % 12.600,20 € 50,20 % 3.498,94 € 13,94 % 2.424,66 € 9,66 % 2.424,66 € 9,66 % 1.498,47 € 5,97 % 1.498,47 € 5,97 % 502,00 € 2,00 % 502,00 € 2,00 % 25.100,00 € 100 % ___________________________________________________________________ Permento Personal-Lösungen GmbH i. L - 254 - Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Geschäftsführung Liquidator Michael Behling Stammkapital Das Stammkapital beträgt 25.100 € Beteiligungen an anderen Unternehmen keine Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Kurzvorstellung: Die Permento Personal-Lösungen GmbH verfolgte die Ziele arbeitssuchende Menschen über Zeitarbeit oder direkte Vermittlung in Unternehmen wieder in den 1. Arbeitsmarkt zu integrieren, Unternehmen im Bereich des Human Ressource Managements strategisch zu beraten und Markt- und Demographieforschung anzubieten. Nach dem Rumpfgeschäftsjahr 2007 konnte die Permento im Jahr 2008 eine größere Zahl von Arbeitnehmerüberlassungen erreichen. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2009 wurde der Beschluss gefasst, dass operative Geschäft der Permento aufzugeben. Nach entsprechendem Stadtratsbeschluss und Beschluss der Gesellschafterversammlung wurde die Permento in die Liquidation überführt. Ausblick 2011/2012: Die Liquidation wurde zum 15.12.2009 in das Handelsregister eingetragen. Der Gläubigeraufruf erfolgte am 22.12.2009. Nach Unbedenklichkeitserklärung des Finanzamts erfolgte die Löschung der Firma zum 10.01.2012 ___________________________________________________________________ Permento Personal-Lösungen GmbH i. L - 255 - Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen sonst. Verm.-Gegenstände liquide Mittel Aktiver RAP Bilanzsumme Passiva Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Gewinn-/Verlustvortrag Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP Bilanzsumme 0 0 3 0% 33% 2 0 0% -2 1 0 10% 0% -3 4 2 38% 18% 7 7 0 0 0 0 0% 68% 2% -10 -3 2 0 2 0 -4 -30% -43% -21 -18 2 25 in % 23% 2010 4 25 in % 44% 2009 7 25 0 0 -25 in % 74% 10 zu 09 -3 0 0 0 7 in % -40% 1 2 0 3 0% 30% 9 1 0 0% 3 30% 10 100% 0 in % 0% 2010 0 in % 0% 2009 0 0 0 0 14 136% 0 0 6 8 0 0% in % 0% 10 zu 09 0 0 0 0 -4 0 0 3 -7 0 -4 -26% -26% in % 10 100% 14 136% 10 100% 14 143% __________________________________________________________________ Permento Personal-Lösungen GmbH i. L - 256 - GUV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufw./Werbung Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentl. Aufwand Außerordentl. Ertrag Steuern Jahresergebnis Gewinn-/Verlustvortrag Entn./Einst. aus/in Gew.-Rückl. Bilanzgewinn/-verlust -23 0 0 0 0 0 0 2 -2 0 0 -2 0 0 0 -2 -21 2010 0 1 1 0 0 0 4 -3 0 0 -3 0 0 0 -3 -18 0 -21 2009 9 5 13 0 22 0 1 -10 0 0 -10 0 18 2 7 -25 0 -18 10 zu 09 -9 -4 -12 0 -22 0 3 7 0 0 7 0 -18 -2 -10 7 0 -3 -140% 0% -70% 517% -70% in % -100% -78% -92% 0% -99% __________________________________________________________________ Permento Personal-Lösungen GmbH i. L - 257 - Planungsverband Güterverkehrszentrum Raum Augsburg Sitz und Anschrift des Unternehmens Planungsverband Güterverkehrszentrum Raum Augsburg Rathausplatz 1 86150 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Die Städte Augsburg, Gersthofen und Neusäß haben sich gem. § 166 Abs. 4 BauGB in Verbindung mit § 205 Abs. 1 BauGB zu einem Planungsverband zusammengeschlossen, dessen wesentliche Aufgaben in der Schaffung bauplanungsrechtlicher Voraussetzungen für die Errichtung eines Güterverkehrszentrums und die Vorbereitung und Durchführung der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme „Güterverkehrszentrum Raum Augsburg“ ist. Als weitere Aufgaben wurden dem Planungsverband Ende 2005 die Durchführung der Erschließung nach §§ 123 BauGB und die Bodenordnung (Umlegung nach BauGB) übertragen. Der Planungsverband tritt in Wahrnehmung der ihm übertragenen Aufgaben an die Stelle der Verbandsmitglieder. Verbandsmitglieder Stadt Augsburg (1/3) Stadt Gersthofen (1/3) Stadt Neusäß (1/3) Organe des Zweckverbands Verbandsversammlung 9 Verbandsräte Verbandsvorsitzender Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl Umlegungsausschuss Vorsitzender Johannes Hintersberger, MdL Geschäftsleiter technisch Geschäftsleiter administrativ Nicole Christ Dr. Gerhard Ecker Rechtliche Grundlagen Verbandssatzung vom 12.08.1997 in der Fassung der 4. Änderungssatzung vom 28.7.2010. Planungsverband Güterverkehrszentrum Raum Augsburg - 258 - Wichtige Verträge Treuhändervertrag mit der GVZ Entwicklungsmaßnahmen GmbH vom 21.10.1997 verschiedene Zweckvereinbarungen Beteiligungen an anderen Unternehmen keine Aktuelle Entwicklungen Der Planungsverband Güterverkehrszentrum Raum Augsburg wirkt gemäß seiner Satzung in seinem Verbandsgebiet auf die Entwicklung des Güterverkehrszentrums hin. Die GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH der Städte Augsburg, Gersthofen und Neusäß ist für den Planungsverband Güterverkehrszentrum Raum Augsburg mit dem Treuhändervertrag als Entwicklungsträgerin und Treuhänderin des Planungsverbandes zur Vorbereitung und Durchführung der Entwicklungsmaßnahme Güterverkehrszentrum Raum Augsburg nach den Bestimmungen des Baugesetzbuches tätig. Durch Beschlussfassungen des Planungsverbandes vom 01.03.2004 wurden die Beschlüsse zur städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme aufgehoben und für den Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr. 1 des Planungsverbandes „Güterverkehrszentrum Raum Augsburg“ eine Umlegung angeordnet. Auf der Grundlage des Treuhändervertrages blieb die GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH mit einem angepassten Aufgabenbereich weiterhin für den Planungsverband zur Entwicklung des Güterverkehrszentrums tätig. Das Umlegungsverfahren abgeschlosssen: „Güterverkehrszentrum Raum Augsburg“ ist Der Verband verfügt nach der Umlegung über • • • 129.024 m² Straßenflächen 308.646 m² ökologische Ausgleichsflächen 18.391 m² sonstige Flächen. Die im Spätherbst 2007 begonnenen umfangreichen Erschließungsarbeiten wurden im Herbst 2010 im Rahmen einer feierlichen Verkehrsfreigabe durch Herrn Ministerpräsidenten Horst Seehofer überwiegend abgeschlossen. Lediglich kleinere Restarbeiten und verschiedene Schlussrechnungen stehen noch aus. Für das im GVZ vorgesehene Umschlagterminal sind vom Investor die wesentlichen Meilensteine gelegt: Der vorläufige Förderbescheid ging zu und die Vorarbeiten für das notwendige Planfeststellungsverfahren sind abgeschlossen (Stand Januar 2012). Planungsverband Güterverkehrszentrum Raum Augsburg - 259 - Verwaltungshaushalt Verwaltungshaushalt Einnahmen in T€ Änderung Plan 2011 Zuweisung für lfd. Zwecke 0 in % 0% 2010 90 in % 46% 2009 0 in % 0% 10 zu 09 90 in % Zinseinnahmen Sonstige Finanzeinnahmen (Umlegung) Sonstige Finanzeinnahmen Verwaltungsgebühren Zuführung vom VermHH HAR aus Vorjahr SUMME Verwaltungshaushalt 0 0 63 1 104 0 168 Ausgaben in T€ 0% 0% 38% 1% 62% 0% 100% 10 0 97 1 0 0 197 5% 0% 49% 0% 0% 0% 100% 20 0 91 0 90 294 4% 0% 18% 0% 18% 59% -10 0 6 1 -90 -294 -298 -60% 495 100% Änderung Plan 2011 Aufw. für ehrenamtl Tatigk. und Personalausgaben Verbrauchsmittel Sonstige Betriebsausgaben weitere Sachausgaben Grundbesitzabgaben Geschäftsausgaben 15 in % 9% 2010 13 in % 7% 2009 15 in % 3% 10 zu 09 -2 in % -10% 2 2 3 20 9 1% 1% 2% 12% 5% 0 0 1 0 8 0% 0% 1% 0% 4% 0 0 2 7 19 0% 0% 0% 1% 4% 0 0 -1 -7 -11 -37% -100% -57% Zinsausgaben Zuweisung an Verbandsmitgl. Erstattung an Gemeinden Sonst. Finanzausgaben Umlegung) Zuführung zum VermHH HAR auf Nachjahr SUMME 79 0 38 0 0 0 168 47% 0% 23% 0% 0% 0% 100% 16 0 42 0 116 0 197 8% 0% 21% 0% 59% 0% 100% 1 105 52 294 0 0 0% 21% 11% 59% 0% 0% 15 -105 -10 -294 116 0 -298 -60% -19% -100% 495 100% Planungsverband Güterverkehrszentrum Raum Augsburg - 260 - Vermögenshaushalt Vermögenshaushalt Einnahmen in T€ Änderung Plan 2011 Zuführung vom VerwaltungsHH Grundstücksverkaufserlöse HAR aus Vorjahr Beiträge Dritter Investitionsförderung Entnahme aus der Rücklage Kreditaufnahmen SUMME Vermögenshaushalt 0 0 3 0 0 0 3 7 48% 0% 5% 2% 46% 100% in % 0% 2010 0 0 4 3 1 0 0 7 in % 2% 0% 49% 0% 12% 0% 0% 100% 2009 0 0 1 3 0 0 0 5 in % 0% 6% 24% 0% 6% 3% 0% 100% 10 zu 09 0 0 2 0 1 0 0 2 46% in % Ausgaben in T€ Änderung Plan 2011 in % 0% 2010 0 0 0 0 0% 35% 2% 0 3 0 4 100% 7 57% 100% 0% 38% in % 2% 2009 0 0 1 0 0 4 0 0 5 0% 100% 7% 82% in % 0% 10 zu 09 0 0 -1 0 0 -1 0 0 4 2 47% in % Zuführung zur Rücklage Büroausstattung Herstellungskosten ökol. Ausgleich Grunderwerb Sonstige Bauten Baumaßnahmen Straße Zuführung zum VerwaltungsHH HAR auf Nachjahr/HER aus Vorjahr SUMME 0 0 1 0 0 2 0 4 7 Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (in T€) Änderung Plan 2011 2010 2009 10 zu 09 in % Stand der Rücklage Schuldenstand Verbandsvermögen (Geldanl.) Verbandsvermögen (Anlagev.) Anteil Stadt Augsburg an der Verbandsumlage 87 4 87 307 0 307 26 191 0 191 23 0 116 0 116 3 30 61% 61% 0 30 Planungsverband Güterverkehrszentrum Raum Augsburg - 261 - Regio Augsburg Tourismus GmbH Sitz und Anschrift des Unternehmens Regio Augsburg Tourismus GmbH Schießgrabenstraße 14 86150 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Zweck des Unternehmens ist die Förderung der Wirtschaft, des Tourismus, die Durchführung von Tagungen, Messen und Veranstaltungen in der Stadt und in der Region Augsburg. Dazu gehören insbesondere das Standortmarketing, die Standortund die regionale und überregionale Werbung sowie die Förderung, Koordination und Organisation der Zusammenarbeit auf diesem Gebiet mit anderen Organisationen. . Gesellschafter Verkehrsverein Region Augsburg e.V. 100 % Mittelbare Beteiligung der Stadt Augsburg über die Mitgliedschaft im Verkehrsverein Region Augsburg e.V. Die Stadt Augsburg ist der Hauptzuschussgeber des Verkehrsvereins Region Augsburg e.V. und damit der Regio Augsburg Tourismus GmbH. Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Beirat Geschäftsführung Vorsitzender Dr. Kurt Gribl Tourismusdirektor Götz Beck Stammkapital Das Stammkapital beträgt 100.000 € Beteiligungen an anderen Unternehmen Mitgliedschaft im Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben e.V. Regio Augsburg Tourismus GmbH - 262 - Kurzvorstellung und wichtige Entwicklungen 2010/2011 Erneut Rekordergebnis im Tourismus Nach dem bereits 2010 ein außergewöhnlich gutes touristisches Ergebnis erzielt werden konnte, wurde dieses 2011 noch einmal übertroffen. Mit einem erneuten Zuwachs von 6% bei den Übernachtungen und 5,6% bei den Gästeankünften konnte das beste Ergebnis in der Geschichte der Regio Augsburg Tourismus GmbH erzielt werden. Dieses großartige Ergebnis ist natürlich auch auf die erweiterten Hotelkapazitäten von Augsburg zurückzuführen. Mit dem neuen Etap-Hotel, dem B&B und unserem Hostel „Übernacht“ konnte endlich die vorhandene Nachfrage bedient werden. Aber auch die Veranstaltungen 2011 haben wichtige touristische Impulse ausgelöst. Vor allem durch die Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft konnte Augsburg nicht nur national sondern auch international punkten. Die Aktivitäten im Rahmen „City of Peace“ sind noch in bester Erinnerung. Auch das Mozart- und Brechtfestival, die Veranstaltungen im Rahmen des Welser-Jubiläums, die Kanu-Weltmeisterschaft, Kabarett-Tage u.v.m haben dazu beigetragen, Augsburg nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt attraktiv zu machen sondern auch für die Gäste aus nah und fern. Darüber hinaus funktionieren die touristischen Profile. Ob Fugger und Welser, Mozart, Brecht, Friedensstadt, Römer, Industriekultur. Die Regio Augsburg Tourismus GmbH bietet zu all diesen Themen interessante Angebote. Hinzu kommen die erfolgreichen Aktivitäten der Messe Augsburg. Mit der Durchführung von Eigenveranstaltungen betritt die Messe-Gesellschaft sehr erfolgreich Neuland. Diese Angebote ergänzen strategisch sinnvoll die Messen der AFAG und tragen damit zur guten Auslastung des Messegeländes bei. Neben den damit erfolgreich aufgestellten touristischen Marktsegmenten „Städtetourismus“ und „Messewesen“ kommt mit der Eröffnung von Kongress am Park eine neue, starke Marke dazu. Damit wird es möglich sein auch den für Städte so wichtigen Tagungs- und Kongressmarkt noch besser zu entwickeln. Vor allem in der Kombination mit der Regio Augsburg Tourismus GmbH als PCO (professioneller Kongressabwickler) und der Kongresshallen Betriebs GmbH als Manager des Kongresszentrums werden die Synergieeffekte dieser Einrichtungen optimal genutzt. Die Durchführung von zahlreichen Kongressen und Tagungen im Kongress am Park belegen, dass wir hier auf einem sehr guten Weg sind und damit weitere wichtige Impulse für den Tourismus setzen können. Auch die beiden Landkreise befinden sich auf Wachstumskurs! Sowohl der Landkreis Aichach-Friedberg als auch der Landkreis Augsburg verzeichneten 2011 weiteren Wachstum bei den Übernachtungen. Dies ist vor allem auf die gut besetzen touristischen Profile wie Wittelsbacher und Sisi, der Bayerische Hiasl – der deutsche Robin Hood, Altbaiern, Mozart, Ganghofer, Kirchen, Klöster und Pilgerwege, Wander- und Fahrradtourismus und Natur zurückzuführen. Aber auch die Messe- und Kongressaktivitäten in Augsburg wirken sich positiv auf die touristische Entwicklung in den Landkreisen aus. Regio Augsburg Tourismus GmbH - 263 - Mit ca. 820 Mio. Umsatz in Augsburg und Region ist der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geworden, der sehr viele ortsgebundene Arbeitsplätze sichert und schafft. Aber, der Tourismus ist heute mehr als „nur“ direkter Wirtschaftsfaktor. Denn gerade der Tourismus trägt dazu bei die Lebensqualität und die Identifikation in einer Stadt und einer Region zu erhöhen. Dies wird angesichts des zunehmenden Wettbewerbs zwischen den Regionen immer wichtiger. Denn es geht in diesem Wettbewerb nicht nur um klassische Touristen, sondern auch um Talente (qualifizierte Arbeitskräfte) und um Investoren. Und die präferieren eben attraktive Städte und Landschaften. Gerade über den Tourismus gelingt es diese Attraktivitäten zu kommunizieren und zu entwickeln. Und diese Kommunikation trägt wiederum zu einem positiven Image bzw. einen stärkeren Bekanntheitsgrad bei. Ausblick 2011/2012 Obgleich wir in den letzten Jahren im Tourismus Rekordergebnisse erzielt haben, gehen wir davon aus dass wir auch 2012 das hohe Niveau der Vorjahre halten können. Dies ist darauf zurückzuführen, dass auch 2012 zahlreiche Veranstaltungen stattfinden, die sich positiv auf den Tourismus auswirken werden. Zu denken ist in diesem Kontext an die Kanu-Europameisterschaft oder an die im Oktober stattfindende Dürer Ausstellung. Als wichtigster Impulsgeber für die touristische Entwicklung ist jedoch die Wiedereröffnung von Kongress am Park zu sehen. Durch Tagungen- und Kongresse wie z.B. der Bayerischen Apotheker, des Verbandes der Deutschen Fußballtrainer oder der Deutschen Vereinigung der City- und Stadtmarketing Manager werden zahlreiche Übernachtungen generiert die auch vom Umsatzvolumen und unter Imagegesichtspunkten für Augsburg und die Region sehr interessant sind. Dazu kommt, dass auch wichtige Akzente durch die Messe Augsburg gesetzt werden, da durch deren Eigenveranstaltungen neue Messen in Augsburg durchgeführt werden. Förderlich für die touristische Entwicklung ist aber auch der positive Trend zu weiteren Betten in Augsburg. Durch die Eröffnung des neuen Holiday Inn Express und die Wiedereröffnung des Steigenberger „Drei Mohren“ stehen sowohl von der Quantität wie von der Qualität nun ausreichend Betten zur Verfügung um den wichtigen Wirtschaftsfaktor Tourismus auf hohem Niveau weiter zu entwickeln. Dies wird für Städte und Regionen immer wichtiger, da neben den Einnahmen durch die Gewerbe- und Einkommenssteuer auch zahlreiche Arbeitsplätze gehalten und geschaffen werden, die als konjunkturell sehr stabil bezeichnet werden können. Auch für Gewinnung und Sicherung von qualifizierten Arbeitskräften spielt die Attraktivität eines durch den Tourismus entwickelten Images einer Stadt oder Region eine immer wichtiger werdende Rolle. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass sich der Tourismus in Augsburg und der Region in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt hat. Aufgrund der positiven touristischen Rahmenbedingungen kann sogar noch von weiteren Wachstumspotentialen ausgegangen werden. Regio Augsburg Tourismus GmbH - 264 - Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlageverm ögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Um laufverm ögen Vorräte Forderungen sonst. Verm.-Gegenstände liquide Mittel Rechnungsabgr.posten n.d. EK ged. Fehlbetr. Bilanzsum m e Passiva Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gew innvortrag/Verlust Jahresergebnis n.gedeckter Fehlbetrag So-Posten f. Zusch. u. Rücklagen Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP 66 45 83 0 0 0 0% 27% 18% 34% 136 33 92 0 0 0 0% 44% 11% 30% -70 12 -9 0 0 0 -51% 36% -9% in % 2010 50 100 -53 3 0 in % 20% 2009 47 100 -55 3 0 in % 15% 10 zu 09 3 0 2 0 0 in % 0% in % 2010 113 8 105 0 129 26 13 64 26 2 0 244 0% 100% 53% in % 46% 2009 147 10 137 0 151 18 18 47 68 10 0 308 0% 100% 49% in % 48% 10 zu 09 -34 -2 -32 0 -22 8 -5 -2 -42 -8 0 -64 -21% -14% in % -23% Bilanzsum m e 244 100% 308 100% -64 -21% Regio Augsburg Tourismus GmbH - 265 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatz Betriebskostenzuschuß sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen sonstige betriebliche Aufw. Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentl. Aufwand Außerordentl. Ertrag Steuern Jahresergebnis Gewinnvortrag aus Vorjahr Entn./Einst. aus/in Gew.-Rückl. Bilanzgewinn/-verlust 43 0 3 43 509 1.190 153 1.852 149 867 34 825 43 0 0 43 2010 552 1.266 218 2.036 118 806 41 1.065 5 0 0 5 0 0 2 3 2009 557 1.279 136 1.972 141 751 41 1.035 3 0 0 3 0 0 0 3 -55 0 -52 10 zu 09 -5 -13 82 64 -23 55 0 30 2 0 0 2 0 0 2 0 0 0 55 -106% 4% 77% in % -1% -1% 38% 3% -16% 7% -1% 3% -79% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Mozarthaus Fuggerjubiläum Mittelbarer Zuschuss der Stadt Augsburg über Verkehrsverein Zuschüsse sonstiger Mitglieder Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand des AV) Anzahl Mitarbeiter jeweils zum 31.12. 16 15 1 7% 972 253 6,7% 972 253 6,7% 0 0 0,0% 0% 0% -35 7 0 0 60 0 7 27 0 0 60 70 -42 -20 0 0 2010 2009 10 zu 09 in % Regio Augsburg Tourismus GmbH - 266 - Leistungskennzahlen Entwicklung der Übernachtungszahlen in Augsburg nach Segmenten 2011 Gesamtübernachtungen Geschäft Tagungen Tourismus 645.238 193.571 258.095 193.572 2009 510.188 153.057 204.075 153.056 2008 523.702 183.296 183.296 157.110 2007 543.514 176.523 176.523 151.305 2006 461.000 176.218 176.218 151.044 2010HR 551.003 165.301 220.401 165.301 Geschäft Tagungen Zwischensumme Tourismus *HR=Hochrechnung 30% 40% 70% 30% 30% 40% 70% 30% 35% 35% 70% 30% 32% 32% 65% 28% 38% 38% 76% 33% 30% 40% 70% 30% Regio Augsburg Tourismus GmbH - 267 - Regio Augsburg Wirtschaft GmbH Anschrift des Unternehmens Regio Augsburg Wirtschaft GmbH Karlstr. 2 86150 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Verbesserung der wirtschaftlichen Struktur des Wirtschaftsraums Augsburg durch a) Regionalmarketing (nach innen wie insbesondere nach außen) durch die Kommunikation der Standortfaktoren und der Kompetenzfelder des Wirtschaftsraums Augsburg. b) Regionalmanagement, d.h. das Identifizieren, das Initiieren und das fallweise Umsetzen von Projekten, die für die wirtschaftliche Zukunft des Wirtschaftsraums Augsburg von besonderer regionaler Bedeutung sind, sowie die Förderung der regionalen Identität. Gesellschafter Euro 12.500 € 5.000 € 7.500 € 25.000 € Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat Beirat Geschäftsführer Andreas Thiel (Bezüge in 2010: 90.219,96 €) Stammkapital Das Stammkapital beträgt 25.000 €. Beteiligungen an anderen Unternehmen keine Vorsitzender Vorsitzender Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl Landrat Martin Sailer % 50 % 20 % 30 % 100% Stadt Augsburg Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Augsburg Regio Augsburg Wirtschaft GmbH - 268 - Wichtige Verträge keine Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH betreibt im Auftrag ihrer drei Gesellschafter das Standortmarketing im Sinne der Ansiedlungswerbung sowie das Regionalmanagement für den Wirtschaftsraum Augsburg A³. Das Standortmarketing richtet sich an deutschlandweite Adressaten in den Kompetenzfeldern Mechatronik & Automation, Umwelttechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologie, Luft- und Raumfahrt sowie Faserverbundtechnologie. Ausblick 2011 Neu vorgenommen wird die Positionierung als Zentrum für Ressourceneffizienz von europäischem Rang im Kontext des Marketings für den Augsburg Innovationspark. Im Bereich des Regionalmanagements sind insbesondere die Handlungsfelder Fachkräftesicherung, Innovationsförderung und Technologietransfer sowie regionaler Klimaschutz mit dem zeitlichen Fokus auf 2011 zu nennen. Des Weiteren wurden die Unternehmernetzwerke im Wirtschaftsraum Augsburg durch Austauschund Qualifizierungsmaßnahmen unterstützt, das Netzwerk Holzbau in seiner Entwicklung weiter flankiert und der Bereich Informationsund Kommunikationstechnologie insbesondere mit Blick auf Embedded Systems zusammen mit Partnern profiliert. Die weiteren Handlungsfelder im Regionalmanagement wie etwa Güterverkehrslogistik spielten nur eine untergeordnete Rolle. Neben der inhaltlichen Arbeit wurde im Bereich der Förderprojekte das Technologietransferprojekt TEA verlängert, das Projekt ADMIRe A³ neu zur Förderung beantragt (ab 01.01.2012 genehmigt) sowie der Grundstein für die Verlängerung des Regionalmanagements gelegt. Die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH wird bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben von einem eigenen Förderverein, dem Förderverein der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH e. V., mit derzeit 80 Mitgliedern, Tendenz steigend, unterstützt. Im Bereich des Standortmarketings wurden die klassischen, über die vergangenen Jahre aufgebauten Marketinginstrumente und Kanäle (Broschüren, Online-Portal, Veranstaltungsreihen, Messeauftritte) ergänzt um einen anspruchsvollen Baustein: die Fach-PR. 2011 wurde die konzeptionelle Grundlage dafür gelegt, dass Nachrichten aus den o. g. Kompetenzfeldern und im Kontext des Themas Ressourceneffizienz und Augsburg Innovationspark in den nationalen Fachmedien der Zielgruppen platziert werden. Dies wurde an mehreren Beispielen erfolgreich, gemessen an den entsprechenden Publikationen in Fachmagazinen und Verbandszeitschriften, durchexerziert. Aufgebaut wurde neben dem A³Standortmarketing eine komplett eigene Marketinglinie inkl. Fach-PR für den Augsburg Innovationspark. Dieses Vorhaben wurde vom Freistaat Bayern innerhalb des Regionalmanagements für den Wirtschaftsraum Augsburg gesondert gefördert. Regio Augsburg Wirtschaft GmbH - 269 - Die Erarbeitung eines regionalen Klimaschutzkonzeptes, gefördert durch den Bund, sowie die Gründung einer regionalen Energieagentur, gefördert durch den Freistaat Bayern, standen im Zentrum der Aktivitäten des Geschäftsbereichs Regionalmanagement. Beide Vorhaben wurden – mit der Gründung der Energieagentur im Herbst und der Vorlage des Klimaschutzkonzeptes zur weiteren Beratung in den Gremien ebenfalls im Herbst 2011 – erfolgreich abgeschlossen. Die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH wird sich hier künftig nur noch flankierend engagieren. Dem gegenüber werden die Aktivitäten im Bereich der Fachkräftesicherung, die zusammen mit denen rund um Technologietransfer und Innovationsförderung 2011 erst in zweiter Priorität erfolgten, nun verstärkt fortgesetzt. Sie stehen 2012 und auch für den Verlängerungszeitraum des Regionalmanagements bis 2014 ganz oben auf der Agenda. Im Bereich der Fachkräftesicherung setzte die 2010 gegründete Lenkungsgruppe Fachkräftesicherung als Koordinierungsgremium im Wirtschaftsraum Augsburg mit Kammern, Agentur für Arbeit und DGB ihre Arbeit fort. Ein Aktionsplan 2011 mit den Schwerpunkten Förderung der MINT-Berufe in Ausbildung und Weiterbildung, 50plus, Fachkräftemarketing und Vereinbarkeit von Beruf und Familie wurde aufgelegt und wird 2012 fortgeschrieben. Die beiden letztgenannten Schwerpunkte werden von der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH ausgefüllt, unter anderem durch die erfolgte Konzeption im Bereich des Fachkräftemarketings, die Anbahnung von gemeinsamen Projekten mit Universität und Hochschule zur Bindung von Absolventen an die Region sowie erste operative Fachkräftemarketing-Aktivitäten wie Messeteilnahmen und Publikationen mit Verlagen. Im Bereich des Technologietransfers wurde das TEA-Projekt weiter verlängert bis zum 31.12.2012. Marketing und Vertrieb wurden weiter intensiviert und das Netzwerk mit den Transfereinrichtungen mit Blick auf eine zweite Förderphase um Fraunhofer und DLR sowie weitere Partner ergänzt. Vorbereitet wurden der erste Augsburger Technologietransfer-Kongress und die zweite Auflage des TEA-Transferkatalogs. Mehrere Hundert Unternehmen wurden im Jahr 2011 über die verschiedensten Kanäle in Sachen Technologietransfer erreicht. Regio Augsburg Wirtschaft GmbH - 270 - Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 in % Anlagevermögen Immaterielle Vermögensg. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen Wertpapiere liqide Mittel (incl. Kautionen) Aktiver RAP Bilanzsumme Passiva Änderung Plan 2011 in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen Rückst. mit EK-Charakter Gewinn-/Verlustvortrag Jahresüberschuss Rückstellungen Sonstige Rückst. Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP Bilanzsumme 2010 39 25 0 0 0 8 6 45 45 87 0 87 56 25% 38% 3% 20% in % 17% 2009 83 25 50 0 0 0 8 23 23 85 0 85 0 0% 44% 4% 12% in % 44% 10 zu 09 -44 0 -50 0 0 8 -2 22 22 3 0 3 56 36 in % 3 1% 0 0% 2010 27 1 26 0 196 6 146 0 44 87% in % 12% 2009 30 1 29 0 160 0 74 0 86 84% in % 16% 10 zu 09 -3 0 -3 0 36 6 72 0 -42 0 3 36 in % 227 100% 191 100% 227 100% 191 100% Regio Augsburg Wirtschaft GmbH - 271 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatz Bestandsveränd. & AEL Sonstige Erträge Gesamtleistung Aufw. für bezogene Leistungen Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuern Jahrsüberschuss Gewinn-/Verlustvortrag Einst. in die vertragl. Rücklage Bilanzgewinn/-verlust 4 0 0 4 0 0 4 6 0 0 6 0 0 6 8 0 0 8 0 0 8 -2 0 0 -2 0 0 -2 253 0 1.011 1.264 475 591 0 194 4 0 0 2010 253 0 833 1.086 325 563 7 185 6 0 0 2009 245 0 368 613 270 273 4 58 8 0 0 10 zu 09 8 0 465 473 55 290 4 127 -2 0 0 in % Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow nach DVFA/SG ordentliche Tilgung langfr. Darl. Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Investitionszusch. Stadt Sonstige Zuschüsse Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfanfangsbestand Ansch-K. AV Anzahl Mitarbeiter jeweils zum 31.12. Anzahl Auszubildende 1 0 0 0 14 10 10 0 8 0 2 0 2 228 763 100,0% -37 0 4 0 2 265 620 13,3% 45 0 34 0 34 100 251 100,0% -82 0 -29 0 -32 165 369 -86,7% 2010 2009 10 zu 09 in % Regio Augsburg Wirtschaft GmbH - 272 - - 273 - Regionaler Planungsverband Augsburg Sitz und Anschrift des Zweckverbandes Regionaler Planungsverband Augsburg Geschäftsstelle: Landratsamt Augsburg Prinzregentenplatz 4 86150 Augsburg Aufgaben des Zweckverbandes Der Regionale Planungsverband ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Mitglieder des Regionalen Planungsverbandes sind alle Gemeinden, deren Gebiet in der Region liegt, sowie die Landkreise, deren Gebiet ganz oder teilweise zur Region gehören. Der Verband ist Träger der Regionalplanung in seinem Verbandsbereich. Der Regionale Planungsverband beschließt über den Regionalplan und dessen Fortschreibung und stimmt dabei die Interessen der Verbandsmitglieder im Rahmen der Landesplanung ab. Er erfüllt diese Aufgaben im übertragenen Wirkungskreis. Der Regionale Planungsverband ist ferner beteiligt an der Ausarbeitung und Aufstellung von Zielen der Raumordnung durch Staatsbehörden sowie an Stellungnahmen zu kommunalen Bauleitplänen und raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen im Rahmen von Raumordnungsverfahren und anderen landesplanerischen Überprüfungen. Als allgemein übergeordnete Ziele für die Region bestimmt der Regionalplan, die Region als Lebens- und Wirtschaftsraum in allen Teilräumen weiterzuentwickeln sowie die Region in ihrer Wirtschaftskraft so zu stärken, dass sie am allgemeinen wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und wissenschaftlichen Fortschritt des Landes teilnehmen kann. Verbandsmitglieder Dem Regionalen Planungsverband gehören 146 Verbandsmitglieder an, nämlich die kreisfreie Stadt Augsburg, der Landkreis Augsburg und 46 kreisangehörige Gemeinden, der Landkreis Aichach-Friedberg und 24 kreisangehörige Gemeinden, der Landkreis Dillingen a.d. Donau und 27 kreisangehörige Gemeinden, der Landkreis Donau-Ries und 44 kreisangehörige Gemeinden. Regionaler Planungsverband Augsburg - 274 - Organe des Zweckverbandes Die Organe des Regionalen Planungsverbandes bilden die Verbandsversammlung, der Planungsausschuss und der Verbandsvorsitzende. Die Verbandsversammlung besteht aus dem Verbandsvorsitzenden und den übrigen Verbandsräten. Jedes Mitglied entsendet dabei einen Verbandsrat (ersten Bürgermeister oder Landrat bzw. deren Stellvertreter). Der Planungsausschuss setzt sich aus dem Verbandsvorsitzenden und 24 Vertretern der kreisangehörigen Gemeinden, der kreisfreien Stadt Augsburg und der Landkreise entsprechend den Einwohnerzahlen dieser Gruppen zusammen. Verbandsvorsitzender Herr Georg Klaußner 1. Bürgermeister der Gemeinde Untermeitingen ab 01.12.2011 (Neuwahlen) Herr Hermann Faul Oberbürgermeister der Stadt Nördlingen Herr Christian Knauer Landrat des Landkreises Aichach-Friedberg ab 01.12.2011 (Neuwahlen) Herr Robert Ruttmann 1. Bürgermeister der Gemeinde Holzheim Herr Hansjörg Durz 1. Bürgermeister der Stadt Neusäß ab 01.12.2011 (Neuwahlen) Herr Martin Sailer Landrat des Landkreises Augsburg Oberbürgermeister, Bürgermeister und Landräte der 146 Verbandsmitglieder insgesamt 24 Mitglieder Johannes Hintersberger, Stadtrat, MdL Theodor Gandenheimer, Stadtrat Tobias Schley, Stadtrat Rolf Rieblinger, Stadtrat Prof. Dr. Rolf Harzmann, Stadtrat Stefan Quarg, Stadtrat Reiner Erben, Stadtrat 1. Stellvertreter 2. Stellvertreter Verbandsversammlung Planungsausschuss Mitglieder der Stadt Augsburg Regionaler Planungsverband Augsburg - 275 - Mitglieder des Landkreises Augsburg Georg Klaußner,1. Bürgermeister Untermeitingen Bernd Müller, 1. Bürgermeister Bobingen Hansjörg Durz, 1.Bürgermeister Neusäß Dr. Michael Higl, 1.Bürgermeister Meitingen Sabine Höchtl-Scheel, Kreisrätin Walter Aumann, Kreisrat Albert Lettinger, Kreisrat Dr. Peter Bergmair, 1.Bürgermeister Friedberg Klaus Habermann, 1.Bürgermeister Aichach Christian Knauer, Landrat Franz Schindele, Kreisrat Hildegard Wanner, 1.Bürgermeisterin Höchstädt Leo Schrell, Landrat Anton Ferber, 1.Bürgermeister Monheim Georg Vellinger, 1.Bürgermeister Buchdorf Stefan Rößle, Landrat Robert Ruttmann, Kreisrat Frau Marion Koppe Herr Thomas Huber Mitglieder des Landkreises Aichach-Friedberg Mitglieder des Landkreises Dillingen a. d. Donau Mitglieder des Landkreises Donau-Ries Geschäftsführung: Stv. Geschäftsführung: Der Planungsausschuss und die Verbandsversammlung tagten im Jahr 2011 jeweils zweimal; am 13.07.2011 und am 23.11.2011. Rechtliche Grundlagen Der Regionale Planungsverband Augsburg wird entsprechend dem Bayerischen Landesplanungsgesetz durch den Zusammenschluss der Gemeinden und Landkreise der Region 9 (Augsburg) gebildet. Er ist mit dem Inkrafttreten der Einteilung des Staatsgebietes in Regionen gemäß dem Landesentwicklungsprogramm durch Beschluss der Bayerischen Staatsregierung am 01.04.1973 entstanden. Auf Grund von Art. 6 Abs. 1 und Abs. 2 Satz 1 des Bayer. Landesplanungsgesetzes (BayLplG) vom 27. Dezember 2004 (GVBl S. 521) wurde die Verbandssatzung vom 28.12.2006 (RABl Nr. 18 vom 27. Dezember 2006) neu erlassen. Beteiligung an anderen Unternehmen keine Finanzierung Der Regionale Planungsverband finanziert die ihm durch Gesetz übertragenen Aufgaben durch Zuweisungen des Freistaates Bayern gemäß § 1 Abs. 2 der Verordnung über die Kostenerstattung an regionale Planungsverbände (KostErstV) und aus Rücklagen. Regionaler Planungsverband Augsburg - 276 - Die Verbandsausgaben beliefen sich 2011 auf 54.893,34 €. Der Rücklagenstand zum 31.12.2011 betrug 55.010,43 €. Die Zuweisungen des Freistaates belief sich 2011 auf 30.700,00 €. Das geplante Haushaltsvolumen für 2012 beläuft sich auf 85.875,00 €. Bislang konnte die Verbandswirtschaft ohne die Erhebung einer Umlage abgewickelt werden. Der Regionale Planungsverband besitzt außer Büroeinrichtungsgegenständen kein Vermögen. Der Verband hat keine Schulden. Regionaler Planungsverband Augsburg - 277 - Stadtsparkasse Augsburg Sitz und Anschrift des Unternehmens Stadtsparkasse Augsburg Halderstr. 1-5 86150 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Die Stadtsparkasse ist ein kommunales Wirtschaftsunternehmen mit der Aufgabe, die örtliche Versorgung mit Finanzdienstleistungen nach Maßgabe der Sparkassenordnung (SpkO) sicherzustellen. Die Stadtsparkasse unterhält zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben die erforderlichen Geschäftsstellen in ihrem Geschäftsbezirk und unterstützt die Mitglieder ihrer Trägerkörperschaft als Hausbank in der Erfüllung ihrer kommunalen Aufgaben. Rechtliche Grundlagen Die Stadtsparkasse Augsburg ist eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts. Die kommunale Trägerkörperschaft der Stadtsparkasse Augsburg ist der Zweckverband Stadtsparkasse Augsburg-Friedberg, dessen Mitglieder die Stadt Augsburg und die Stadt Friedberg sind. Der Geschäftsbezirk der Stadtsparkasse Augsburg ist das Gebiet der Stadt Augsburg, des Altlandkreises Friedberg, der Gemeinde Steindorf (ausgenommen die Ortsteile Höfa und Sittenbach), der Gemeinde Odelzhausen, der Gemeinde Pfaffenhofen a.d. Glonn sowie gem. § 2 Abs. 2 der Sparkassenordnung (SpkO) der Landkreis Augsburg. Organe des Geldinstituts Verwaltungsrat Vorstand Vorsitzender Dr. Kurt Gribl Rolf Settelmeier (Vorsitzender) Dr. Walter Eschle Cornelia Kollmer Den Mitgliedern des Vorstandes wurden für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von 975 TEUR gewährt. Die Mitglieder des Verwaltungsrates erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von 94 TEUR. Mitgliedschaften und Beteiligungen an anderen Unternehmen Die Stadtsparkasse ist Mitglied des Sparkassenverbands Bayern und der Bayerischen Börse München. Die Stadtsparkasse ist weiter an folgenden Unternehmen beteiligt: Sparkassenverband Bayern Versicherungsbeteiligungsverwaltungsgesellschaft bayerischer und 3,46 % 3,12 % Stadtsparkasse Augsburg - 278 rheinland-pfälzischer Sparkassen mbH Versicherungsbeteiligungsgesellschaft bayerischer und rheinlandpfälzischer Sparkassen mbH & Co. KG Erwerbsgesellschaft der S-Finanzgruppe mbH & Co. KG (LBBH) Deka Erwerbsgesellschaft mbH & Co. KG (seit 05/2011) Deutsche Sparkassen Leasing AG & Co. KG BGV Holding GmbH & Co. KG Sparkassen-Immo-Beteiligungs-GmbH & Co. KG S-International Business GmbH & Co. KG IZB Soft Verwaltungs-GmbH & Co. KG SWIFT Brüssel Bayern-Card-Services Beteiligungs-GmbH & Co KG MFG Flughafen-Grundstücksverwaltungsges. mbH & Co. Alpha KG Bayern Mezzaninekapital GmbH & Co. KG Startkapital-Fonds Augsburg GmbH Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH i. L. Baugenossenschaft Friedberg eG Cema eG 3,12 % 0,24 % 0,52 % 0,49 % 0,86 % 2,61 % 33,82 % 3,45 % 0,01 % 3,46 % 10,86 % 0,96 % 21,33 % 23,80 % 0,62 % 0,12 % Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen in 2010 Die Stadtsparkasse Augsburg ist ein bürgernahes Geldinstitut. Rund 240.000 Kunden werden von ihr betreut. Sie unterhält neben der Hauptstelle 42 Geschäftsstellen und 9 Banking Center in den Städten Augsburg und Friedberg sowie im Altlandkreis Friedberg. Die Stadtsparkasse ist in ihrem Geschäftsgebiet Marktführer und hat mit 92 Geldautomaten das dichteste Automatennetz im Wirtschaftsraum Augsburg. Sie gewährleistet die Versorgung mit Bankdienstleistungen auch in Bereichen, in denen keine oder nur wenige Kreditinstitute den Bürgern zur Verfügung stehen. Grundzüge der Geschäftsentwicklung 2010 Die Bilanzsumme erhöhte sich um 1,6 % auf 4.451 Mio. Euro. Die Stadtsparkasse Augsburg ist die fünftgrößte Sparkasse in Bayern. Das Kundenkreditvolumen stieg um 9,6 % auf 3.207 Mio. Euro. Die Kundeneinlagen (ohne Schuldverschreibungen und Nachrangverbindlichkeiten) erhöhten sich um 4,3 % auf 3.494 Mio. Euro. Die Stadtsparkasse Augsburg beschäftigte als einer der großen Arbeitgeber und Ausbilder am Standort Augsburg/Friedberg im Jahresduchschnitt 1.107 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (inkl. Teilzeitkräfte), das sind 26 Personen weniger als im Vorjahr. Zusätzlich stellte sie durchschnittlich 68 Ausbildungsplätze (in drei Lehrjahren) zur Verfügung. Der Jahresüberschuss nach Steuern liegt mit 9,8 Mio. Euro um 0,8 Mio. Euro über dem Vorjahresniveau. Der Jahresüberschuss wurde in voller Höhe der Sicherheitsrücklage zugeführt. Zum Jahresende 2010 weist die Stadtsparkasse Augsburg ein Eigenkapital in Höhe von 339,0 Mio. Euro aus. Das entspricht einem Plus von 12,0 % gegenüber dem Vorjahreswert. Stadtsparkasse Augsburg - 279 Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung 2011 Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen So. Vermögensgegenstände Umlaufvermögen Barreserve Schuldtitel öffentl. St. u. Wechsel Forderungen an Kreditinstitute Forderungen an Kunden Schuldverschr. u.a. festverz. WP Aktien u.a. nichtverz. WP Beteiligungen Anteile an verb. Unternehmen Treuhandvermögen Aktiver RAP Bilanzsumme 67.768 162 67.606 18.324 4.529.271 91.829 0 18.192 3.565.353 696.957 81.087 75.391 0 462 4.889 0% 0% 98% in % 2% 2010 69.507 145 69.362 49.747 4.326.037 92.789 0 182.514 3.207.093 690.032 79.432 73.629 0 548 5.261 0% 1% 97% in % 2% 2009 72.340 126 72.214 107.222 4.197.572 85.852 0 393.588 2.925.850 666.627 77.038 47.983 0 634 4.790 0% 2% 96% in % 2% 10 zu 09 -2.833 19 -2.852 -57.475 128.465 6.937 0 -211.074 281.243 23.405 2.394 25.646 0 -86 471 68.628 10% 2% -54% 3% in % -4% 4.620.252 100% Passiva 4.450.552 100% 4.381.924 100% Änderung 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Fonds f. allgm. Bankrisiken Gewinnrücklagen Genußrechtskapital Bilanzgewinn/-verlust SOP mit Rücklageanteil Rückstellungen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gegenüber Kunden Verbriefte Verbindlichkeiten Treuhandverbindlichkeiten Sonstige Verbindlichkeiten nachrangige Verbindlichkeiten 471.974 0 160.700 287.355 0 23.919 146 67.234 4.076.395 594.465 3.419.375 56.849 462 5.244 0 1% 0% 1% 88% in % 10% 2010 338.954 0 59.400 272.170 0 7.384 531 61.105 4.044.748 482.372 3.494.197 54.185 548 6.887 6.559 0% 0% 1% 91% in % 8% 2009 302.843 0 36.100 259.939 0 6.804 701 64.423 4.009.064 536.904 3.349.009 63.068 634 5.017 54.432 0% 0% 1% 91% in % 7% 10 zu 09 36.111 0 23.300 12.231 0 580 -170 -3.318 35.684 -54.532 145.188 -8.883 -86 1.870 -47.873 9% -24% -5% 1% in % 12% Passiver RAP Bilanzsumme 4.503 0% 5.214 0% 4.893 0% 321 68.628 7% 2% 4.620.252 100% 4.450.552 100% 4.381.924 100% Stadtsparkasse Augsburg - 280 GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung 2011 Zinserträge Erträge aus Aktien und Beteiligungen Sonstige betriebliche Erträge Provisionserträge Gesamtleistung Provisionsaufwand Personalaufwand Abschreibungen auf Sachanlagen Abschreibungen / Bildung von Rückstellg. auf Forderungen und Beteiligungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zuschreibungen / Aufl. von Rückstellg. auf Forderungen und Beteiligungen Betriebliches Ergebnis Zinsen und ähnl. Aufwand Zuführung zum Fonds f. allg. Bankrisiken Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit + Außerordentlicher Ertrag / - Aufwand Steuern Jahresergebnis Gewinn-/Verlustvortrag - Einstellung in / + Auflösung v. Rücklagen Bilanzgewinn 51.588 0 19.869 31.719 0 -7.800 23.919 30.702 -1.676 19.242 9.784 0 -2.400 7.384 22.429 0 13.425 9.004 0 -2.200 6.804 8.273 -1.676 5.817 780 0 -200 580 9% 9% 37% 100% 43% 9% 175.188 7.952 12.504 35.640 231.284 3.309 59.470 5.298 9.020 33.185 90.448 211.450 58.562 101.300 2010 177.813 4.384 11.752 35.977 229.926 3.444 59.748 5.221 10.259 36.282 0 114.972 60.970 23.300 2009 193.257 4.074 13.981 35.249 246.561 3.284 62.979 6.374 22.568 36.134 2 115.224 77.795 15.000 10 zu 09 -15.444 310 -2.229 728 -16.635 160 -3.231 -1.153 -12.309 148 -2 -252 -16.825 8.300 in % -8% 8% -16% 2% -7% 5% -5% -18% -55% 0% -100% 0% -22% 55% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung 2011 Cash flow nach DVFA/SG Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Zuschuß der Stadt Augsburg Investitionsquote (Gesamtinv. zu Gesamtanschaffungswert des AV) Anzahl Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Anzahl der Auszubildenden im Jahresdurchschnitt 1.086 1.107 1.133 -26 -2% k.A. k.A. 0 1,7% k.A. 3.485 k.A. k.A. 0 1,6% k.A. 3.211 k.A. k.A. 0 2,1% 0 -0,5% -24% k.A. 4.149 -938 -23% 2010 2009 10 zu 09 in % 76 68 69 -1 -1% Stadtsparkasse Augsburg - 281 - Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA) Sitz und Anschrift des Unternehmens Startkapital-Fonds Augsburg GmbH c/o IHK Schwaben Stettenstr. 1+3 86150 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Unterstützung der Existenzgründung und der Förderung von jungen innovativen, insbesondere technologieorientierten kleinen und mittleren Unternehmen im Wirtschaftsraum Augsburg (insbesondere Stadt und Landkreis Augsburg und Landkreis Aichach-Friedberg) durch Beratung, Bereitstellung von Risikokapital und Eingehung von Beteiligungen. Gesellschafter Gesellschafter Gruppe der privaten Banken/Industrieunternehmen: Deutsche Bank AG Filiale Augsburg Holme & Co. Computersysteme + Lösungen OHG UPM-Kymmene Papier GmbH & Co. KG SGL Carbon AG Fujitsu Technology Solutions GmbH Anteil 10,00% 3,33% 6,67% 10,00% 3,33% Gruppe der Kreditgenossenschaften: Augusta Bank eG Raiffeisen-Volksbank Augsburg 33,34% (treuhänderisch für die Volks- und Raiffeisenbanken in der Stadt Augsburg sowie der Landkreise Aichach-Friedberg und Augsburg) Gruppe der Sparkassen: Stadtsparkasse Augsburg Kreissparkasse Augsburg Stadtsparkasse Aichach Stille Gesellschafter Folgende Institutionen wurden zudem als Stille Gesellschafter mit einer Kapitaleinlage von aktuell insgesamt 2.495.094,97 € am Unternehmen beteiligt: Gruppe der privaten Banken/Industrieunternehmen: Deutsche Bank AG Filiale Augsburg Holme & Co. Computersysteme + Lösungen OHG UPM-Kymmene Papier GmbH & Co. KG SGL Carbon AG Fujitsu Technology Solutions GmbH Lechelektrizitätswerke AG 21,33% 10,00% 2,00% Anteil 15,10% 2,53% 5,82% 6,84% 2,28% 2,01% ___________________________________________________________________________ Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA) - 282 - Gruppe der Kreditgenossenschaften: Augusta Bank eG Raiffeisen-Volksbank Augsburg 30,20% (treuhänderisch für die Volks- und Raiffeisenbanken in der Stadt Augsburg sowie der Landkreise Aichach-Friedberg und Augsburg) Gruppe der Sparkassen: Stadtsparkasse Augsburg Kreissparkasse Augsburg Stadtsparkasse Aichach Gruppe der Gebietskörperschaften: Stadt Augsburg Landkreis Augsburg Landkreis Aichach-Friedberg Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat Vergabeausschuss Geschäftsführung Marcus Wagner Die Geschäftsführung erfolgt gegen eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 800 € monatlich. Stammkapital Das Stammkapital beträgt 153.387,56 € Beteiligungen an anderen Unternehmen Entsprechend dem Unternehmensgegenstand beteiligt sich die Startkapital-Fonds Augsburg GmbH als Stille Gesellschafterin an kleinen und mittleren Unternehmen. Mit Stand vom 30.06.2010 bestanden stille Beteiligungen an folgenden Unternehmen: voxeljet technology GmbH A³ Innovationsfonds GmbH wichtige Verträge - Die Tefen AG wurde mit der Durchführung des Beteiligungscontrollings beauftragt. Vorsitzender ab 1.1.2011 Horst Schönfeld bis 31.12.2010 Dieter R. Kirchmair 19,32% 9,06% 1,81% 2,01% (50.151,41 €) 2,01% 1,01% ___________________________________________________________________________ Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA) - 283 - Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Der Startkapital-Fonds Augsburg hielt im Berichtszeitraum zwei aktive Beteiligungen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr ergaben sich folgende Veränderungen: • Das Beteiligungsunternehmen voxeljet technology GmbH arbeitet weiter erfolgreich. • Zusammen mit den beiden Augsburger Fördervereinen und dem SKA 2 wurde die A³ Innvoationsfonds GmbH gegründet mit dem Zweck einen neuen regionalen Risikokapitalfonds aufzulegen. Ergebnis 2010 Das Ergebnis betrug -10 T€ vor Abführung aufgrund eines Teilgewinnabführungsvertrags. Ausblick 2011 Die wirtschaftliche Entwicklung wird entscheidend von einem möglichen Exit der voxeljet GmbH beeinflusst. Mit diesem ist aus heutiger Sicht jedoch nicht vor 2013-14 zu rechnen. ___________________________________________________________________________ Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA) - 284 - Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 11/12 in % 2010/2011 Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanl.-Beteiligungen Umlaufvermögen Sonstige Verm.-Gegenst. Forderungen liquide Mittel Aktiver RAP 313 0 0 313 93 68 0 25 0 0% 23% in % 77% 2009/2010 300 0 0 300 115 90 0 25 0 0% 28% in % 72% 10/11 zu 09/10 13 0 0 13 -22 -22 0 0 0 -19% in % 4% Bilanzsumme Passiva 406 100% 415 100% -9 -2% Änderung Plan 11/12 in % 2010/2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapital Stille Gesellsch. Gewinn-/Verlustvortrag Jahresergebnis Kapital stille Gesellsch. Rückstellungen Steuer und sonstige RS Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr 153 153 0 -11 11 63 8 0 181 175 6 45% 2% in % 38% 2009/2010 153 153 0 -44 44 74 12 0 176 175 1 42% 3% in % 37% 10/11 zu 09/10 0 0 0 33 -33 10 -4 0 0 5 0 5 3% -33% -100% in % 0% Bilanzsumme 406 100% 415 100% -9 -2% ___________________________________________________________________________ Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA) - 285 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 11/12 Erträge aus Beteiligung Erträge aus Zuschreibungen Bestandsveränd. & AEL Sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Aufw. für bezogene Leistungen Abschr. u. Wertber. auf Bet.u.Ausl. Abschr. u. Wertber. auf Forder. So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Ertrag Steuern Jahresü. vor Gewinnverw. Gewinn-/Verlustvortrag Zuführung zu variablen Konten der stillen Gesellschafter Jahresü. nach Gewinnverw. 0 0 0 7 0 3 10 0 -10 117 0 0 117 -44 -74 -110 0 3 -107 44 64 91% 94% 2 19 28 0 0 0 -9 5 -11 2010/2011 17 2009/2010 226 0 0 3 229 40 0 16 0 173 7 63 10/11 zu 09/10 -209 0 0 -1 -210 -12 0 -16 0 -182 -2 -74 -105% -29% -117% -100% -33% -92% 0% in % -92% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 11/12 Cash Flow aus lfd. Geschäftstätigkeit Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Zuschüsse Stadt Augsburg Sonstige Zuschüsse/Spenden Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfanfangsbestand des AV Anzahl Mitarbeiter jeweils zum 30.06. 1 1 0 13 0 0 0 0 0 0,0% 0,0% -194 0 0 0 207 0 0 0 0 0 0,0% 107% 2010/2011 2009/2010 10/11 zu 09/10 in % ___________________________________________________________________________ Startkapital-Fonds Augsburg GmbH (SKA) - 286 - - 287 - Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH i.L. (SKA II) Sitz und Anschrift des Unternehmens Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH i.L. c/o IHK Schwaben Stettenstr. 1+3 86150 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Unterstützung der Existenzgründung und der Förderung von jungen innovativen, insbesondere technologieorientierten kleinen und mittleren Unternehmen im Wirtschaftsraum Augsburg (insbesondere Stadt und Landkreis Augsburg und Landkreis Aichach-Friedberg) durch Beratung, Bereitstellung von Risikokapital und Eingehung von Beteiligungen. Gesellschafter Gesellschafter Gruppe der privaten Banken/Industrieunternehmen: SKA Molkerei Alois Müller GmbH & Co BÖWE SYSTEC AG i.L. Holme & Co. Computersysteme + Lösungen oHG Lechelektrizitätswerke AG Presse- Druck- und Verlags-GmbH Anteil 18,60% 15,50% 12,40% 6,20% 2,50% 1,50% Gruppe der Kreditgenossenschaften: VR-Bank Lech-Zusam 3,10% Augusta Bank eG Raiffeisen-Volksbank Augsburg eG* 3,10% *treuhänderisch für die Volks- und Raiffeisenbanken in der Stadt Augsburg sowie der Landkreise Aichach-Friedberg und Augsburg Gruppe der Sparkassen: Stadtsparkasse Augsburg Kreissparkasse Augsburg Stadtsparkasse Aichach Stille Gesellschafter Folgende Institutionen wurden zudem als Stille Gesellschafter mit einer Kapitaleinlage von aktuell insgesamt 783.972,54 € am Unternehmen beteiligt: Gruppe der privaten Banken/Industrieunternehmen: Hypo Vereinsbank AG Molkerei Alois Müller GmbH & Co BÖWE SYSTEC AG i.L. 23,80% 11,10% 2,20% Anteil 17,19% 14,33% 11,46% ___________________________________________________________________________ Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH i. L (SKA II) - 288 - Holme & Co. Computersysteme + Lösungen oHG Presse- Druck- und Verlags-GmbH Lechelektrizitätswerke AG 5,73% 1,44% 1,89% Gruppe der Kreditgenossenschaften: VR-Bank Lech-Zusam 2,87% Augusta Bank eG Raiffeisen-Volksbank Augsburg eG* 2,87% *treuhänderisch für die Volks- und Raiffeisenbanken in der Stadt Augsburg sowie der Landkreise Aichach-Friedberg und Augsburg Gruppe der Sparkassen: Stadtsparkasse Augsburg Kreissparkasse Augsburg Stadtsparkasse Aichach Gruppe der Gebietskörperschaften: Stadt Augsburg Landkreis Augsburg Landkreis Aichach-Friedberg Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Geschäftsführung Die Geschäftsführung erfolgt unentgeltlich. Marcus Wagner 22,01% 10,31% 2,07% 2,61% (20.461,68 €) 2,61% 2,61% Stammkapital Das Stammkapital beträgt 100.000 € Beteiligungen an anderen Unternehmen Entsprechend dem Unternehmensgegenstand beteiligt sich die Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH als Stille Gesellschafterin an kleinen und mittleren Unternehmen. Mit Stand 30.06.2009 bestanden stille Beteiligungen an folgenden Unternehmen: AxynTeC Dünnschichttechnik GmbH Ultrasonic Systems GmbH Wichtige Verträge - Die Tefen AG wurde mit der Durchführung des Beteiligungscontrolings beauftragt. ___________________________________________________________________________ Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH i. L (SKA II) - 289 - Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Der Startkapital-Fonds Augsburg II hielt im Berichtszeitraum zwei aktive Beteiligungen. Im Berichtszeitraum ergaben sich folgende Entwicklungen: • Die AxynTec Dünnschichttechnik GmbH befindetet sich weiter auf dem Weg der Stabilisierung! Die Ultra Sonic Systems GmbH konnte erste kleiner Umsätze erzielen, wird jedoch durch das finanzielle Engagement des amerikanischen Investors getragen. • Ergebnis 2010 Das Jahresergebnis weist einen Verlust von 8 T€ aus Ausblick Die weitere Geschäftsentwicklung hängt entscheidend von den Exits der Beteiligungen ab. Diese werden für Axyntec positiv gesehen. Für USS ist bis auf Weiteres nicht mit einem Exit zu rechnen. ___________________________________________________________________________ Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH i. L (SKA II) - 290 - Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 11/12 in % 2010/2011 Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanl.-Beteiligungen Umlaufvermögen Sonstige Verm.-Gegenst. Forderungen liquide Mittel Aktiver RAP 96 0 0 96 63 3 0 60 0 0% 40% in % 60% 2009/2010 105 0 0 105 69 4 0 65 0 0% 40% in % 60% 10/11 zu 09/10 -9 0 0 -9 -6 -1 0 -5 0 -8% in % -8% Bilanzsumme Passiva 160 100% 174 100% -14 -8% Änderung Plan 11/12 in % 2010/2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Kapital stille Gesellsch. Gewinn-/Verlustvortrag Bilanzgewinn Rückstellungen Steuer und sonstige RS Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr 149 100 19 39 0 -9 4 4 8 0 8 5% 2% in % 93% 2009/2010 170 100 19 51 0 0 4 4 0 0 0 0% 2% -12 0 -9 -1 -1 0 8 0 8 45% -13% in % 98% 10/11 zu 09/10 -21 0 in % -13% Bilanzsumme 160 100% 174 100% -14 -8% ___________________________________________________________________________ Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH i. L (SKA II) - 291 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 11/12 Erträge aus Beteiligung Bestandsveränd. & AEL Sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Aufw. für bezogene Leistungen Abschr. u. Wertber. auf Bet.u. Ausl. Abschr. u. Wertber. auf Forder. So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit Aufw./Ertrag aus Ergebnisabf. Vertrag Steuern Jahresüberschuss Gewinn-/Verlustvortrag Bilanzgewinn/-verlust -9 -13 12 -8 -9 -14 14 0 0 0 0 1 -2 -8 0 0 0 6% -14% 2010/2011 4 0 0 4 0 0 0 17 -13 0 0 2009/2010 3 0 0 3 0 0 0 17 -14 0 0 10/11 zu 09/10 1 0 0 1 0 0 0 0 1 0 0 0% 7% -100% 33% in % 33% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 11/12 Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Zuschüsse Stadt Augsburg Sonstige Zuschüsse/Spenden Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfanfangsbestand des AV Anzahl Mitarbeiter jeweils zum 30.06. *nebenamtlich 0 0 0 0 k.A. 0 0 0 0 0 0,0% k.A. 0 0 0 0 0 0,0% k.A. 0 0 0 0 0 0,0% 0 0 0 0 0 0,0% 2010/2011 2009/2010 10/11 zu 09/10 in % ___________________________________________________________________________ Startkapital-Fonds Augsburg II GmbH i. L (SKA II) - 292 - - 293 - Zweckverband Güterverkehrszentrum Raum Augsburg Sitz und Anschrift des Unternehmens Zweckverband Güterverkehrszentrum Raum Augsburg Rathausplatz 1 86150 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Der Zweckverband hat die Aufgabe, die im Verbandsgebiet Güterverkehrszentrum errichteten und noch zu errichtenden öffentlichen Verkehrs- und Grünflächen, die sich im Eigentum des Planungsverbandes Güterverkehrszentrum Raum Augsburg befinden, zu betreiben und zu unterhalten. Daneben übernimmt er wichtige Aufgaben nach dem Bayerischen Straßen- und Wegegesetz und dem Straßenverkehrsrecht, setzt die landschaftspflegerischen und Landschaftsentwicklungsmaßnahmen sowie die ökologischen Ausgleichsmaßnahmen um und kann örtliche Bauvorschriften erlassen. Zur Aufgabenerfüllung bedient sich der Zweckverband überwiegend der Dienststellen der Stadt Augsburg (insbesondere Tiefbauamt, Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen und Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb). Verbandsmitglieder Stadt Augsburg Stadt Gersthofen Stadt Neusäß (1/3) (1/3) (1/3) Organe des Zweckverbands Verbandsversammlung Verbandsvorsitzender Geschäftsleiter 9 Verbandsräte Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl Dr. Gerhard Ecker Rechtliche Grundlagen Verbandssatzung vom 5. August 2009 mit Wirkung ab 8. September 2009 Beteiligungen an anderen Unternehmen keine ___________________________________________________________________________ Zweckverband Güterverkehrszentrum Raum Augsburg - 294 Aktuelle Entwicklungen Seit 2010 übernimmt der Zweckverband und in seinem Auftrag einige Dienststellen der Stadt Augsburg den operativen Aufgabenvollzug, wie z.B. • • • • Vergabe von Hausnummern Erfüllung der Reinigungs-, Räum- und Streupflicht Anbindung des Güterverkehrszentrums an den Öffentlichen Personennahverkehr Errichtung eines Gewerbeleitsystems Verwaltungshaushalt Verwaltungshaushalt Einnahmen in T€ Änderung Plan 2011 Verbandsumlagen Konzessionseinnahmen Zuführung vom VermHH Zinseinnahmen 228 4 0 0 in % 98% 2% 0% 1 2010 327 10 in % 97% 3% 0% 2009 133 0 0 0 in % 100% 0% 0% 10 zu 09 194 10 0 in % SUMME 232 100% 338 100% 133 100% 204 Verwaltungshaushalt Ausgaben in T€ Änderung Plan 2011 in % 4% 2010 9 in % 3% 2009 2 in % 2% 10 zu 09 7 in % Aufw. für ehrenamtl Tatigk. und Personalausgaben Unterhalts- und Betriebsaufwand Ausstattung und Ausrüstung Sonstige Betriebsausgaben Grundstücksbewirtschaftung Geschäftsausgaben Erstattung v. Verwaltungsausgabe Zuführung an VermögensHH 10 160 0 2 18 2 40 0 69% 1% 1% 17% 0% 153 0 4 3 38 131 45% 0% 1% 11% 39% 48 0 0 0 0 38 45 36% 0% 0% 28% 34% 105 0 3 1 86 SUMME 232 100% 338 100% 133 100% 205 ___________________________________________________________________________ Zweckverband Güterverkehrszentrum Raum Augsburg - 295 Vermögenshaushalt Vermögenshaushalt Einnahmen in T€ Änderung Plan 2011 Zuführung vom VerwaltungsHH 0 in % 2010 131 in % 100% 2009 45 in % 100% 10 zu 09 86 in % SUMME Vermögenshaushalt 0 100% 131 100% 45 100% 86 Ausgaben in T€ Änderung Plan 2011 in % 2010 131 in % 100% 2009 45 in % 100% 10 zu 09 86 in % Zuführung zur Rücklage 0 SUMME 0 100% 131 100% 45 100% 86 ___________________________________________________________________________ Zweckverband Güterverkehrszentrum Raum Augsburg - 296 - - 297 - Zweckverband Stadtsparkasse Augsburg-Friedberg Sitz und Anschrift des Unternehmens Zweckverband Stadtsparkasse Augsburg-Friedberg Halderstraße 1-5 86150 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Aufgabe des Zweckverbands ist nach Maßgabe des Sparkassengesetzes die Trägerschaft für die Stadtsparkasse Augsburg. Verbandsmitglieder Stadt Augsburg Stadt Friedberg Organe des Zweckverbands Verbandsversammlung Verbandsvorsitzender Geschäftsleiter 22 Verbandsräte Dr. Kurt Gribl Ruppert Möhler Beteiligungen an anderen Unternehmen Der Zweckverband ist Mitglied im Sparkassenverband Bayern. Wirtschafts- und Haushaltsführung des Zweckverbands Gemäß der Zweckverbandssatzung trägt die Stadtsparkasse Augsburg grundsätzlich den Finanzbedarf des Zweckverbands. Bilanzgewinne der Sparkasse, die gemäß § 21 Abs. 2 der Sparkassenordnung an die Verbandsmitglieder abgeführt werden, sind nach folgendem Schlüssel zu verteilen: Stadt Augsburg: Stadt Friedberg: 80 v.H. 20 v.H. ___________________________________________________________________________ Zweckverband Stadtsparkasse Augsburg-Friedberg - 298 - ___________________________________________________________________________ Zweckverband Stadtsparkasse Augsburg-Friedberg - 299 - Bereich Wohnungsbau und -verwaltung - 300 - - 301 - AGS - Augsburger Gesellschaft für Stadtentwicklung und Immobilienbetreuung GmbH Sitz und Anschrift des Unternehmens AGS - Augsburger Gesellschaft für Stadtentwicklung und Immobilienbetreuung GmbH Rosenaustr. 56 86152 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung von Entwicklungs- und Erschließungsmaßnahmen (§ 165 BauGB), die Betätigung als Sanierungsträgerin (§ 158 BauGB), die Verwaltung und Betreuung von fremden Bauten und Bauvorhaben zur Sicherstellung der Wohnungsversorgung für breite Bevölkerungsschichten und der Betrieb von Einrichtungen im Auftrag der Stadt Augsburg. Gesellschafter Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg GmbH Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat Vorsitzender Dr. Kurt Gribl (Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats in 2010: € 4.900,00) Edgar Mathe (Bezüge s. WBG) Manfred Deutschmann (Bezüge 2010: 123.976,59) Stammkapital Das Stammkapital beträgt 500.000 €. Beteiligungen an anderen Unternehmen keine 100 % Geschäftsführung ___________________________________________________________________________ AGS-Augsburger Gesellschaft für Stadtentwicklung und Immobilienbetreuung GmbH - 302 Wichtige Verträge Zwischen der WBG (beherrschendes Unternehmen) und der AGS (abhängiges Unternehmen) wurde am 18.09.1997 mit Wirkung zum 01.01.1997 ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Danach ist die Gesellschaft verpflichtet, ihren handelsrechtlichen Gewinn an die WBG abzuführen. Gleichzeitig übernimmt die WBG eventuelle Verluste. Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Geschäftstätigkeit Das Unternehmen ist Verwalter nach WEG von zehn Wohnungseigentümergemeinschaften mit 283 Wohnungen und 280 Garagen/TG-Stellplätzen. Für Dritte verwaltete die AGS am Jahresende 458 Wohnungen/Gewerbeobjekte und 137 Garagen/TG-Stellplätze. Außerdem ist die AGS technischer Betreuer von städtischen Altenheimen, Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten. Im Geschäftsbereich Baubetreuung/Projektsteuerung wurden sieben Maßnahmen abgerechnet. 54 Aufträge mit einem Kostenvolumen von rd. € 165,8 Mio. werden derzeit bearbeitet. Drei städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen (Flak-, Reese- und SheridanKaserne) werden planmäßig treuhänderisch weitergeführt. Ausblick 2011 Die derzeitige Auftragslage bei den Baubetreuungsmaßnahmen, den Verträgen aus der Betreuungstätigkeit sowie den langfristigen Treuhänderverträgen für die Entwicklungsmaßnahmen lässt für die Zukunft eine gute Perspektive erwarten, sodass die Gesellschaft ihre satzungsgemäßen Aufgaben und vertraglichen Verpflichtungen auch langfristig erfüllen kann. ___________________________________________________________________________ AGS-Augsburger Gesellschaft für Stadtentwicklung und Immobilienbetreuung GmbH - 303 Bilanzdaten Bilanzdaten (T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen Immaterielles Vermögen Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Grundstücke ohne Bauten unfertige Leistungen Forderungen sonstige Verm.-Gegenst. liquide Mittel Aktiver RAP Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverr. Bilanzsumme Passiva Änderung Plan 2011 Eigenkapital gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Gewinn-/Verlustvortrag Bilanzgewinn/-verlust Rückstellungen sonstige Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP 500 500 0 0 0 220 220 2.780 1.580 1.200 0 0% 79% 6% in % 14% 2010 500 500 0 0 0 219 219 2.219 1.206 1.013 0 0% 76% 7% in % 17% 2009 500 500 0 0 0 187 187 1.586 352 1.234 0 0% 70% 8% in % 22% 10 zu 09 0 0 0 0 0 32 32 633 854 -221 0 40% 17% in % 0% 17 3.500 100% 39 2.938 100% 0 2.273 100% 665 29% 55 0 55 0 3.428 0 2.842 116 1 469 0 98% in % 2% 2010 36 0 36 0 2.863 0 2.169 138 1 555 0% 97% in % 1% 2009 44 0 44 0 2.226 0 1.508 141 4 573 3 98% in % 2% 10 zu 09 -8 0 -8 0 637 0 661 -3 -3 -18 -3 29% in % -19% Bilanzsumme 3.500 100% 2.938 100% 2.273 100% 665 29% ___________________________________________________________________________ AGS-Augsburger Gesellschaft für Stadtentwicklung und Immobilienbetreuung GmbH - 304 GuV-Daten G & V-Daten (T€) Änderung Plan 2011 Umsatzerlöse Bestandsveränd. & AEL Sonstige Erträge Gesamtleistung Aufw. für bezogene Leistungen Personalaufwand Abschreibungen sonst. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuern Jahresergebnis Gewinn-/Verlustvortrag Aufw. aus Ergebnisabführungsvertrag Bilanzgewinn/-verlust 134 0 116 0 136 0 2 134 127 8 2 116 120 0 2 118 0 118 0 7 8 0 -2 0 -2 0 -1% -1% 6% 3.503 680 50 4.233 110 3.180 10 800 133 6 3 2010 3.254 661 59 3.974 85 2.959 9 796 125 4 2 2009 3.560 109 53 3.722 92 2.714 11 792 113 7 0 10 zu 09 -306 552 6 252 -7 245 -2 4 12 -3 2 in % -9% 506% 10% 7% -8% 9% -15% 0% 10% -37% 0% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow nach DVFA/SG Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinvestitionen Zuschüsse Stadt Augsburg Sonstige Zuschüsse/Spenden Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand des AV Anzahl Mitarbeiter zum 31.12. Anzahl der Auszubildenden 82 0 78 0 72 0 6 0 8% 144 31 19 12 0 0 35,5% 126 1 0 1 0 0 1,1% 129 19 0 19 0 0 19,2% -3 -18 0 0 0 0 -18,1% -3% -95% 2010 2009 10 zu 09 in % ___________________________________________________________________________ AGS-Augsburger Gesellschaft für Stadtentwicklung und Immobilienbetreuung GmbH - 305 - Verwaltete Wohnungen/sonstige Einheiten 2010 verwaltete Eigentumswohnungen sonstige Einheiten Verwaltung für Dritte GESAMT 283 417 458 1.158 2009 283 419 457 1.159 2008 310 420 429 1.159 ___________________________________________________________________________ AGS-Augsburger Gesellschaft für Stadtentwicklung und Immobilienbetreuung GmbH - 306 - ___________________________________________________________________________ AGS-Augsburger Gesellschaft für Stadtentwicklung und Immobilienbetreuung GmbH - 307 - Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg GmbH (WBG) Anschrift des Unternehmens Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg GmbH Rosenaustr. 54 86152 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Zweck der Gesellschaft ist es, im Rahmen ihrer kommunalen Aufgabenstellung vorrangig eine sozial verantwortbare Wohnungsversorgung in allen Eigentumsformen für breite Schichten der Bevölkerung sicherzustellen und die kommunale Siedlungspolitik und Maßnahmen der Infrastruktur zu unterstützen sowie städtebauliche Entwicklungs- und Sanierungsmaßnahmen durchzuführen. Gesellschafter Stadt Augsburg: 100 % Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat Vorsitzender Dr. Kurt Gribl (Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats in 2010: € 21.800,00) Edgar Mathe (Bezüge in 2010: 236.450,05) Stammkapital Das Stammkapital beträgt 4.065.000 €. Beteiligungen an anderen Unternehmen 1. AGS - Augsburger Gesellschaft für Stadtentwicklung und Immobilienbetreuung GmbH Die WBG ist alleinige Gesellschafterin der AGS. Das Stammkapital beträgt 500 T€. 2. WBG-Stiftung Architektur und Bauingenieurwesen Die Stiftung wurde 1996 von der WBG gegründet. Das Grundstockvermögen beträgt 102,5 T€. Dieses ist dauerhaft und ungeschmälert zu erhalten. Geschäftsführung Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg GmbH (WBG) - 308 Zweck der Stiftung ist es, Studierende zu fördern und zu motivieren. Die Verzinsung des Grundstockvermögens wird für die Prämierung von Facharbeiten (Diplom- und Studienarbeiten) zu verschiedensten Themen der Bereiche „Stadtentwicklung und Architektur in Augsburg“ verwendet. Wichtige Verträge Zwischen der AGS und der WBG wurde mit Wirkung zum 01.01.1997 ein Geschäftsbesorgungsvertrag abgeschlossen. Die Dienste der AGS für die WBG umfassen Architekten-, Regiebetriebs- und Hausmeisterleistungen, technische und wirtschaftliche Leistungen für Sanierungs-, Entwicklungs- und Baubetreuungsmaßnahmen, für Stiftungswohnungen und –altenheime sowie Verwaltung nach WEG und für Dritte. Die WBG erbringt für die AGS Sach- und Dienstleistungen für Rechnungswesen, Personalverwaltung und EDV-Organisation. Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Bewirtschaftung eigener Immobilien Zum Jahresende 2010 bewirtschaftete die WBG 9.582 Wohnungen, 51 Gewerbeobjekte und 2.975 Garagen/TG-Stellplätze Von den Wohnungen sind rd. 31 % öffentlich gefördert. Die Wohn- und Nutzfläche beträgt zum 31.12.2010 rd. 671.500 m². Die Mietpreise auf dem Augsburger freien Markt bewegen sich von ca. € 6,50 bis € 7,50 pro m² Wohnfläche und Monat. Die gewogene durchschnittliche Kaltmiete aller WBG-Wohnungen beträgt zum Jahresende € 4,68 je m² Wohnfläche/Monat. Aus diesem Preisgefälle lässt sich auch zukünftig eine langfristige Vermietung bzw. ein zusätzliches Ertragspotenzial für rd. 4.100 freifinanzierte Wohnungen ableiten. Der marktbedingte Leerstand beträgt rd. 0,4 % des Bestandes. Im Vermietungsverfahren entspricht dies einer Vollvermietung. Die Fluktuationsrate (ohne Berücksichtigung eines Apartmenthauses) von 8,2 % ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Sie liegt damit weiterhin unter dem Durchschnitt der Branche. Für die Instandhaltung der Gebäude wurden € 14,2 Mio. ausgegeben. Bezogen auf die Nutzfläche entspricht dies einem jährlichen Aufwand von rd. € 22,00 pro m². Die Verwaltungskosten der Hausbewirtschaftung betragen nach Verrechnung auf andere Betriebsleistungen rd. € 254,00 je Wohneinheit und Jahr. Die Vermietungssituation in Augsburg ist nach wie vor gut. Der Nachfrage nach höherer Wohnqualität wird von der WBG weiterhin Rechnung getragen. Frei werdende Wohnungen in bestimmten Wohnanlagen werden nicht mehr vermietet, wenn feststeht, dass sie den heutigen Wohnungsstandards nicht mehr gerecht werden. Sie werden entsprechend der mittelfristigen Portfolioanalyse der Modernisierung oder einer anderen Nutzung zugeführt. Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg GmbH (WBG) - 309 - Neubau- und Modernisierungstätigkeit Im Geschäftsjahr 2010 wurden in sechs Wohnanlagen mit 347 Wohnungen Großinstandhaltungsmaßnahmen und Modernisierungen durchgeführt. Die Kosten von € 14,1 Mio. sind mit € 13,7 Mio. fremdfinanziert worden. Aus Eigenmitteln wurden 29 Garagen für € 0,2 Mio. erstellt. Weitere Neubauten/Modernisierungen sind geplant, soweit staatliche Finanzierungsmittel zur Verfügung stehen. Ausblick 2011 Im Jahr 2011 wurde mit der Modernisierung und Großinstandhaltung von 301 Wohnungen (Kostenvolumen € 19,0 Mio./Fremdmittel € 17,8 Mio.) begonnen. Außerdem werden 20 Garagen für € 0,14 Mio. aus Eigenmitteln neu gebaut. Durch unser zielgruppenorientiertes Angebot in der Form von betreutem und nachbarschaftlichem Wohnen, Frauenwohnprojekt – Jung und Alt, barrierefreien Wohnungen sowie Wohnungsmieten in unterschiedlichen Preissegmenten sieht sich das Unternehmen auch künftig der Konkurrenz gewachsen, um langfristig eine niedrige Leerstandsquote zu halten. Auch der angebotene Kunden-Service, durch erweiterte Dienstleistungen, führt zu einer Verbesserung der Wohnqualität und Mieterbindung und damit zu einer Erhöhung des Ertragspotenzials, um die geplanten Umsatzziele zu erreichen. Das fortgeschriebene Investitionsprogramm bis 2016 sieht Gesamtkosten von rd. € 180,0 Mio. vor. Davon sind rd. € 148,0 Mio. für die künftige Instandhaltung und Modernisierung des Wohnungsbestandes und rd. € 32,0 Mio. für den Neubau einer Gemeinbedarfsimmobilie (TZA) geplant. Für die Umsetzung dieses Investitionsprogramms ist es erforderlich, dass auch zukünftig die staatlichen Fördermittel in bisherigem Umfang zur Verfügung stehen. Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg GmbH (WBG) - 310 Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen Immaterielle Vermögensg. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Vorräte und Grundstücke Forderungen liquide Mittel Aktiver RAP Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverr. , Bilanzsumme 389.735 Passiva Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen Rückst. mit EK-Charakter* Gewinn-/Verlustvortrag Bilanzgewinn Rückstellungen Sonstige Rückst. Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP Bilanzsumme 122.705 4.065 9.350 104.660 3.620 0 1.010 1.480 1.480 265.250 239.650 25.600 300 389.735 0% 100% 68% 0% in % 31% 2010 120.526 4.065 9.350 101.926 4.182 0 1.003 1.471 1.471 262.545 237.112 25.434 321 384.863 0% 100% 68% 0% in % 31% 2009 118.761 4.065 9.350 68.333 36.044 0 969 908 908 264.172 237.928 26.244 314 384.155 0% 100% 69% 0% in % 31% 10 zu 09 1.765 0 0 33.593 -31.862 0 34 563 563 -1.627 -816 -811 7 707 2% 0% -1% 3% 62% in % 1% 100% 384.863 100% 384.155 100% 708 0% 50 74 0 359.035 35 358.460 540 29.530 16.830 1.120 11.580 1.120 0% 8% in % 92% 2010 356.938 34 356.367 537 26.680 16.228 1.090 9.362 1.170 0% 7% in % 93% 2009 354.660 29 354.087 544 28.358 15.813 1.881 10.664 1.137 0% 7% in % 92% 10 zu 09 2.278 5 2.280 -7 -1.678 415 -792 -1.302 33 3% -6% in % 1% * Die Veränderung der Rückstellungen mit EK-Charakter in 2010 ergibt sich aus dem sog. Passivtausch Rückstellungen/Rücklagen aufgrund des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes. Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg GmbH (WBG) - 311 GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatz Bestandsveränd. & AEL Sonstige Erträge Gesamtleistung Aufw. für bezogene Leistungen Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis 53.110 670 1.920 55.700 28.820 3.100 9.850 3.580 10.350 2010 51.579 661 2.587 54.827 27.619 3.602 9.761 3.676 10.170 2009 49.778 188 3.559 53.525 23.563 3.194 9.912 8.286 8.570 10 zu 09 1.801 473 -972 1.302 4.056 408 -151 -4.610 1.600 in % 4% 252% -27% 2% 17% 13% -2% -56% 19% Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuern Jahresüberschuss Gewinn-/Verlustvortrag Einst. in die Bauerneuerungsrücklage Bilanzgewinn/-verlust 310 7.900 2.760 0 20 2.740 1.690 1.050 287 8.113 2.343 40 20 2.283 1.280 1.003 481 8.060 991 0 22 969 0 0 969 -194 53 1.352 40 -2 1.314 0 0 34 -40% 1% 136% -7% 136% 3% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow nach DVFA/SG* ordentliche Tilgung langfr. Darl. Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv.** Investitionszusch. Stadt Sonstige Zuschüsse Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand Ansch-K. AV) Anzahl Mitarbeiter jeweils zum 31.12. Anzahl Auszubildende 3 3 3 0 0% 49 50 55 -5 -9% 11.930 6.447 13.500 12.900 600 0 0 2,5% 12.235 6.694 12.721 9.323 3.397 0 0 2,4% 15.786 6.011 38.989 14.049 24.940 0 0 7,9% -3.551 683 -26.268 -4.726 -21.543 0 0 -5,5% -22% 11% -67% -34% -86% 2010 2009 10 zu 09 in % * 2009 einschließlich Vermögensumschichtung aus Verkauf Birkenhof ** einschließlich Sonderprojekte (Messehalle, Stadtbücherei) Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg GmbH (WBG) - 312 Leistungskennzahlen Mietwohnungsbestand zum 31.12.2010 WE Gesamtbestand zum 31.12.2009 Zugänge durch -Fertigstellung -Erwerb -aus Modernisierung -Nutzungsänderung etc. Abgänge durch -in Modernisierung 29 9.641 GE/SON 51 GA 2.982 m² Nutzfläche 606.085 -Verkauf - Nutzungsänderung/Abbruch etc. Gesamtbestand zum 31.12.2010 Veränderung 59 3 33 9.582 -59 51 0 2.975 -7 603.663 -2.422 WE=Wohneinheiten, GE/SON=Geschäftseinheiten/Sondernutzungsflächen, GA=Garagen Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg GmbH (WBG) - 313 - Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg (WBL) Sitz und Anschrift des Unternehmens Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg Am Hopfengarten 6 86391 Stadtbergen Gegenstand des Unternehmens Im Rahmen einer sozialverträglichen Wohnungsversorgung für breite Schichten der Bevölkerung errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet die Gesellschaft Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen. Sie kann außerdem alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Gesellschafter Euro 1.840.650,77 € 521.517,72 € 282.233,12 € 264.082,26 € 105.326,13 € 59.821,15 € 55.219,52 € 48.317,08 € 20.196,03 € 19.429,09 € 10.992,78 € 7.158,09 € 511,28 € 3.235.455,02 € % 56,89 % 16,12 % 8,72 % 8,16 % 3,26 % 1,85 % 1,71 % 1,49 % 0,62 % 0,60 % 0,34 % 0,22 % 0,02 % 100 % Landkreis Augsburg Stadt Augsburg Stadt Gersthofen Stadt Stadtbergen Gemeinde Langweid Stadt Schwabmünchen Stadt Bobingen Stadt Neusäß Markt Fischach Markt Dinkelscherben Markt Zusmarshausen Gemeinde Wehringen Wohnungsbau GmbH (WBL) Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat Vorsitzender Landrat Martin Sailer (Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats in 2010: € 31.035,00) Dipl. oec. Josef Hartmann Geschäftsführung Es erfolgt unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB von der Gesellschaft keine Offenlegung der Bezüge der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 9 HGB. Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg (WBL) - 314 - Stammkapital Das Stammkapital beträgt 3.235.455,02 € Beteiligungen an anderen Unternehmen keine Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Kurzvorstellung des Unternehmens Die Gesellschaft wurde am 13.05.1949 als gemeinnütziges Wohnungsunternehmen gegründet. Ursprünglich waren Gesellschafter der Landkreis Augsburg sowie ausschließlich Kommunen aus dem Landkreis. Im Rahmen der Gebietsreform 1972 wurde durch die Eingemeindung von Göggingen, Haunstetten und Inningen die Stadt Augsburg Mitgesellschafter. Hauptgesellschafter ist mit 56,89 % der Landkreis Augsburg. Mit der Aufhebung des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes 1990 wurde die Gesellschaft ein voll steuerpflichtiges Unternehmen. Der Aufsichtsrat setzt sich aus 11 Mitgliedern zusammen. Vorsitzender ist gemäß Gesellschaftsvertrag der jeweilige Landrat des Landkreises Augsburg. 5 Mitglieder werden vom Kreistag berufen, weitere 5 Mitglieder werden durch die Gesellschafterversammlung aus ihrem Kreis gewählt. Die Wahlen zum Aufsichtsrat finden jeweils zum Beginn einer neuen Wahlperiode des Kreistags statt. Wichtige Entwicklungen in 2010 In einer nach der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise günstigen gesamtwirtschaftlichen Situation hat die Immobilienwirtschaft maßgeblich zum allgemeinen Aufschwung in Deutschland beigetragen. Insbesondere im Wohnungsbau erhöhten sich die Investitionen sowohl in den Neubau als auch in die Bestandsmodernisierung. Die verfügbaren Haushaltseinkommen haben sich im Jahr 2010 in Deutschland insgesamt spürbar erhöht. Allerdings hat sich dies bei den einkommensschwächeren Haushalten aufgrund bereits eingetretener Preissteigerungen, insbesondere bei Energie und Lebensmitteln, nicht nennenswert ausgewirkt. Durch die verbreitet erwartete weitere Inflation im Gefolge der Euro-Schuldenkrise drohen sogar vielen dieser Haushalte Zahlungsschwierigkeiten und letztlich sozialer Abstieg mit entsprechenden Auswirkungen auf die Sozialstrukturen in den Wohnquartieren. Zur Behebung sozialer Defizite und Vermeidung sozialer Brennpunkte in den Wohnanlagen ist deshalb eine verantwortungsbewusste Mieterauswahl bei der Wohnungsvergabe sowie zunehmend eine laufende Mieterbetreuung erforderlich. Im Großraum Augsburg stellt sich der Mietwohnungsmarkt weiterhin als insgesamt ausgeglichen dar, wobei eine rege Nachfrage nach gutem und preiswertem Wohnraum besteht. Dies hat zur Folge, dass die Mieten für nicht preisgebundenen guten Wohnraum nach wie vor moderat steigen. Bei der WBL können alle frei Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg (WBL) - 315 - werdenden Wohnungen in der Regel kurzfristig wieder vermietet werden. Die WBL plant deshalb auch weiterhin an guten Standorten den Bau von neuen Mietwohnungen, im Vordergrund steht jedoch die Modernisierung des vorhandenen Wohnungsbestandes. Damit ist gewährleistet, dass das Unternehmen auch zukünftig in ausreichender Zahl attraktive Wohnungen zu erschwinglichen Mieten anbieten kann. Im Jahr 2010 wurden zwei Neubaumaßnahmen in Haunstetten und Untermeitingen mit insgesamt 40 Wohneinheiten, einem Büro und 18 Tiefgaragenstellplätzen errichtet. Der Bezug erfolgte jeweils im 1. Halbjahr 2011. Zwei weitere Neubaumaßnahmen in Neusäß und Stadtbergen mit insgesamt 20 Mietwohnungen, einem Büro und 26 Garagen/Tiefgaragenstellplätzen befinden sich im Jahr 2011 im Bau. Im Jahr 2010 wurden insgesamt 159 Wohnungen umfassend modernisiert. Ausblick 2011 Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens wird sich voraussichtlich auch weiterhin positiv darstellen, da sich die Nachfragesituation am Mietwohnungsmarkt im Großraum Augsburg auch über das Jahr 2010 hinaus als insgesamt stabil erweist. Zur dauerhaften Sicherung des Vermietungserfolges ist es jedoch wichtig, dass die WBL an allen Standorten attraktive Wohnungen zu erschwinglichen Mieten anbieten kann. Deshalb wird die Modernisierungstätigkeit auch in den nächsten Jahren in erheblichem Umfang fortgeführt werden. Darüber hinaus plant die WBL bei Bedarf weiterhin an guten Standorten den Bau von neuen Mietwohnungen. Insgesamt wird mit einer weiterhin positiven Entwicklung des Unternehmens gerechnet. Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg (WBL) - 316 - Bilanzdaten Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Unfertige Leistungen andere Vorräte Forderungen So. Verm.-Gegenstände Wertpapiere liquide Mittel Aktiver RAP Bilanzsumme 119.500 50 119.450 0 20.700 6.500 50 350 250 850 12.700 300 140.500 Passiva Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Rücklagen Gewinn-/Verlustvortrag Bilanzgewinn/-verlust Rückstellungen Rückst. f. Bauinstandh. Pensionsrückst. Sonstige Rückst. Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP 49.250 3.235 44.815 0 1.200 400 0 100 300 90.850 79.100 11.750 0 0% 65% in % 2010 48.072 3.235 43.348 0 1.489 429 0 108 321 89.565 77.439 12.126 3 0% 65% 0% in % 35% 2009 46.584 3.235 42.396 0 953 462 0 111 351 88.010 76.376 11.634 4 0% 65% 0% in % 34% 10 zu 09 21.849 0 952 0 536 -33 0 11 -40 1.555 1.063 492 -1 -43% 2% 56% -7% in % 3% 0% 100% 15% in % 85% 2010 116.096 46 116.050 0 21.666 6.374 174 374 684 857 13.203 307 138.069 0% 100% 16% in % 84% 2009 112.660 56 112.604 0 22.055 6.275 165 346 623 869 13.777 345 0% 16% in % 83% 10 zu 09 3.436 -10 3.446 0 -389 99 9 28 61 -12 -574 13 3.009 -11% 2% -2% in % 3% 135.060 100% Bilanzsumme 140.500 100% 138.069 100% 135.060 100% 3.009 2% Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg (WBL) - 317 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatz Bestandsveränd. & AEL Sonstige Erträge Gesamtleistung Aufw. für bezogene Leistungen Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuern Jahresüberschuss Gewinn-/Verlustvortrag Einst. in die vertragl. Rücklage Bilanzgewinn/-verlust 1.700 0 500 1.200 0 0 1.200 2.005 0 516 1.489 0 0 1.489 1.470 13 504 953 0 0 953 535 13 12 536 0 0 536 56% 2% 56% 36% 22.550 100 300 22.950 13.350 2.500 2.850 650 3.600 250 2.150 2010 22.026 102 426 22.554 12.770 2.410 2.724 602 4.048 157 2.200 2009 21.449 26 416 21.891 12.547 2.379 2.604 955 3.406 257 2.193 10 zu 09 577 76 10 663 223 31 149 -353 642 -100 7 in % 3% 292% 2% 3% 2% 1% 5% -37% 19% -39% 0% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow nach DVFA/SG Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Investitionszusch. Stadt Sonstige Zuschüsse Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfanfangsbestand des AV) Anzahl Mitarbeiter jeweils zum 31.12 Anzahl d. Auszubildenden 1 2 1 1 40 39 36 3 8% k.A. k.A. 0 0 5,4% 4.200 6.250 k.A. k.A. 0 0 5,5% 4.178 6.163 k.A. k.A. 0 0 6,5% 0 0 -1,0% 3.672 7.416 506 -1.253 14% -17% 2010 2009 10 zu 09 in % Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg (WBL) - 318 - Leistungskennzahlen Mietwohnungsstand zum 31.12.2010 WE Gesamtbestand zum 31.12.2009 Zugänge durch -Fertigstellung -Erwerb -aus Modernisierung -Nutzungsänderung etc. Abgänge durch -in Modernisierung -Verkauf - Nutzungsänderung/Abbruch etc. Gesamtbestand zum 31.12.2010 Veränderung 4.797 0 20 0 1.432 0 295.213 50 4.797 GE/SON 20 GA 1.432 m² Wohn-/Nutzfl. 295.163 50 WE=Wohneinheiten, GE/SON=Geschäftseinheiten/Sondernutzungsflächen, GA=Garagen Verwaltete Wohnungen 2010 verwaltete Eigentumswohnungen Verwaltung für Dritte GESAMT 51 133 184 2009 51 133 184 2008 51 133 184 Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg (WBL) - 319 - Bereich Medien und Telekommunikation - 320 - - 321 - M-net Telekommunikations GmbH Sitz und Anschrift des Unternehmens M-net Telekommunikations GmbH Emmy-Noether-Str. 2 80992 München Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Telekommunikationsdienstleistungen, unter Berücksichtigung der Förderung der Wirtschaftsräume, in denen die Gesellschafter der M-net tätig sind. Gesellschafter Euro 1.594.250,00 € 328.800,00 € 230.800,00 € 114.450,00 € 114.450,00 € 114.450,00 € 2.497.200,00 € % 63,84 % 13,17 % 9,25 % 4,58 % 4,58 % 4,58 % 100 % Stadtwerke München Services GmbH Stadtwerke Augsburg Energie GmbH Allgäuer Überlandwerk GmbH N-ERGIE AG Infra fürth GmbH Erlanger Stadtwerke AG Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Geschäftsführung Dr. Hans Konle (bis 30.04.2011) Jens Prautzsch (ab 01.06.2011), Sprecher der Geschäftsführung Dr. Jürgen Ferstl, kaufmännischer Geschäftsführer Anton Gleich, Geschäftsführer Technik Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr 2010 701 T€. Stammkapital Das Stammkapital beträgt 2.497.200 €. Beteiligungen an anderen Unternehmen Die M-net Telekommunikations GmbH hält an der MaxiKom GmbH, München 100% am Kapital. ___________________________________________________________________________ M-net Telekommunikations GmbH - 322 - Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Die M-net Telekommunikations GmbH versorgt große Teile Bayerns sowie den Großraum Ulm mit zukunftssicherer Kommunikationstechnologie. M-net bietet mit Internet- und Datendiensten, festnetzbasierten Telefondiensten über Mobilfunk und Kabel TV bis hin zu komplexen Standortvernetzungen ein auf den Kommunikationsbedarf von Geschäfts- und Privatkunden zugeschnittenes DienstePortfolio an. Das Geschäftsjahr 2010 ist für M-net trotz der marktmäßig erschwerten Bedingungen wiederum positiv verlaufen. Umsatz und Kundenanzahl konnten auch in 2010 weiter gesteigert werden. Der positive Jahresüberschuss liegt mit 17,34 Mio. € (Vorjahr: 11,37 Mio. €) um 5,97 Mio. € über dem Vorjahreswert. Die Bilanzsumme wird mit rd. 154,57 Mio. € (Vorjahr 144,39 Mio. €) ausgewiesen. Im Berichtsjahr 2010 waren durchschnittlich 699 Mitarbeiter, davon 5 Auszubildende, beschäftigt, die an hochwertigen Arbeitsplätzen tätig sind. M-net wird auch in näherer Zukunft weitere Arbeitsplätze schaffen. Dies nicht nur bei M-net selbst, sondern im gesamten Umfeld beauftragter Dienstleistungen für den Aufbau des Glasfasernetzes und der Installation von Komponenten sowie für Störungsbeseitigung. Aktuell sind die festnetzbasierten Kommunikationsdienste von M-net in etwa 120 Ortsnetzen bzw. Vorwahlbereichen verfügbar. M-net hat zahlreiche Maxi Shops und Vertriebsniederlassungen in ganz Bayern und im Großraum Ulm. Der regionale Fokus von M-net auf die Großräume München, Nürnberg und Augsburg, die Städte Bayreuth, Regensburg, Ingolstadt, Landshut, Würzburg, Kempten und Ulm sowie ausgewählte weitere Gebiete ermöglicht kurze Entscheidungswege und einen exzellenten Kundenservice vor Ort. M-net betreibt ein eigenes, modernes Glasfaser-Hochgeschwindigkeitsnetz mit derzeit rund 3.500 km Gesamtlänge. Dieses wird sukzessive weiter ausgebaut. Mit seinem Glasfaser- und Kupfernetz sowie durch die Erschließung der TelekomHauptverteiler erreicht M-net nahezu 100 % aller Haushalte, Gewerbestandorte und Carrier-Netzknoten im Kerngebiet der M-net. Städteverbindungen im bayerischen Raum realisiert M-net auf Grundlage eigener, redundanter Infrastruktur auf Basis überwachter DWDM-Technik. Deutschlandweite Städteverbindungen werden in Kooperation mit anderen Carriern ebenso zuverlässig realisiert. Das eigene umfangreiche SDH-Basis-Netz mit Bandbreiten von 155 Mbit/s bis 10 Gbit/s umfasst derzeit circa 1.600 Netzelemente und mehr als 330 Ortsvermittlungsstellen, die jeweils mit modernster xDSL-Infrastruktur ausgestattet sind. Eine weitere Stärke von M-net ist die 24-Stunden-Netz-überwachung für das gesamte M-net-Regionetz. Über dieses Netzmanagement Center stellt M-net die durchschnittliche Netzverfügbarkeit von 99,99 % sicher. ___________________________________________________________________________ M-net Telekommunikations GmbH - 323 - Unverändert ist die branchenübliche Wettbewerbssituation mit den implizierten hohen Kosten für die Anmietung von Kollokationsflächen und der über die Teilnehmeranschlussleitungen nur begrenzt realisierbaren Bandbreite. Durch die in 2009 begonnene Schaffung einer eigenen FttC-Netzinfrastruktur kann M-net gezielt in Breitband-Notstandsgebieten Anschlüsse mit bis zu 50 Mbit/s anbieten. Auch hier kann M-net einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil für sich sichern, da diese Gebiete typischerweise nur von einem Carrier (in dem Fall M-net) infrastrukturell erschlossen werden. FttC-Erschließungen in BandbreitenNotstandsgebieten werden zudem häufig staatlich gefördert. Als einer von wenigen Anbietern in Deutschland betreibt M-net in weiten Teilen Bayerns eigene Glasfasernetze in einer besonders ausfallsicheren Ringstruktur. Dieses moderne Netzdesign ermöglicht Unabhängigkeit und Flexibilität in der Produktentwicklung und Preisgestaltung. Vor allem bei Service und Verfügbarkeit hat M-net durch das eigene Netz eine weitgehende Unabhängigkeit von anderen Netzbetreibern geschaffen. In den nächsten Jahren investiert M-net intensiv in glasfaserbasierte Breitbandnetze in München und Augsburg sowie weiteren bayerischen Städten, die erstmals auch dem Endverbraucher einen direkten Hochgeschwindigkeits-Internetzugang ermöglichen. Über die leistungsfähige neue Infrastruktur auf Basis der FttB/H-Technologie stellt M-net Internetzugänge der neuen Generation mit Bandbreiten von bis zu 100.000 kbit/s und mehr, klassische Telefonie sowie ein qualitativ hochwertiges TV-Programmangebot mit einer breiten Auswahl an Fernsehkanälen bereit. Mit eigener Access-Netzinfrastruktur erlangt M-net einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber solchen Festnetzanbietern, die weiterhin ausschließlich TAL-basierte (Hvt-TAL, zukünftig nur mehr KVZ-TAL), Bitstreamoder Resale-basierte Leistungen anbieten. Bei FttB-Anschlüssen erlaubt die Verwendung des Kupfer-Innenleitungsnetzes Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s; das ist eine deutlich höhere Bandbreite als andere Mitbewerber, mit Ausnahme von Kabelnetzbetreibern auf Basis von DOCSIS 3.0, anbieten können. Bei FttH-Anschlüssen werden Glasfaser-Innenleitungsnetze errichtet, die Bandbreiten bis weit über 1.000 Mbit/s ermöglichen (praktisch unbegrenzt, da keinerlei bandbreitenbegrenzende Kupferinfrastruktur mehr genutzt wird). Da unsere Tochtergesellschaft MaxiKom GmbH keine eigene Geschäftstätigkeit entfaltet, wurde die Liquidation der Gesellschaft beschlossen. ___________________________________________________________________________ M-net Telekommunikations GmbH - 324 - Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen immat. Vermögensg. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen sonst. Verm.-Gegenstände liquide Mittel Aktiver RAP in % 2010 59.935 7.731 52.173 31 93.219 3.373 20.627 4.601 64.618 1.420 in % 39% 5% 34% 0% 0% 60% 2% 13% 3% 42% 1% 2009 63.438 8.297 55.110 0 31 79.527 3.022 25.899 7.148 43.458 1.428 1% 55% 0 13.692 351 -5.272 -2.547 21.160 -8 0% 17% in % 44% 10 zu 09 -3.503 -566 -2.937 in % 0% Bilanzsumme Passiva 154.574 100% 144.393 100% 10.181 7% Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Jahresergebnis in % 2010 109.523 2.497 42.834 46.849 17.343 in % 71% 2% 28% 30% 11% 2009 97.180 2.497 42.834 40.480 11.369 in % 67% 10 zu 09 12.343 0 0 6.369 5.974 in % 13% Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP 26.326 15.625 0 15.625 3.100 17% 10% 0% 10% 2% 29.784 13.471 12 13.459 3.958 21% 9% -3.458 2.154 -12 2.166 -12% 16% 3% -858 0% Bilanzsumme *Planzahlen werden nicht veröffentlicht 154.574 100% 144.393 100% 10.181 7% ___________________________________________________________________________ M-net Telekommunikations GmbH - 325 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatzerlöse Bestandsveränd. & AEL sonstige betriebliche Erträge 178.912 460 3.024 2010 179.210 415 7.282 2009 178.383 384 9.610 10 zu 09 827 31 -2.328 in % 0% 8% -24% Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentl. Aufwand Außerordentl. Ertrag Steuern Jahresergebnis Gewinnvortrag aus Vorjahr Gewinnausschüttung Bilanzgewinn/-verlust 182.396 97.620 40.568 17.413 16.778 10.017 448 6 10.458 500 500 3.797 6.661 186.907 89.867 34.986 16.531 21.834 23.689 431 4 24.116 6.836 8.284 8.221 17.343 11.369 5.000 188.377 89.767 31.846 17.271 32.085 17.408 447 31 17.824 0 0 6.455 11.369 0 0 11.369 -1.470 100 3.140 -740 -10.251 6.281 -16 -27 6.292 0 0 1.766 5.974 11.369 0 12.343 -1% 0% 10% -4% -32% -36% -4% -87% 35% -27% 53% 6.661 23.712 109% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow aus lfd. Geschäftstätigkeit Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Sonstige Zuschüsse Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand des AV) Anzahl Mitarbeiter jeweils zum 31.12. Auszubildende zum 31.12. 805 6 699 5 649 4 50 1 8% 25% 12% 6% 8% -2% -25% 33.058 26.642 k.A. k.A. 0 39.926 13.759 k.A. k.A. 0 42.315 17.244 k.A. k.A. 0 0 -2.389 -3.485 -6% -20% 2010 2009 10 zu 09 in % ___________________________________________________________________________ M-net Telekommunikations GmbH - 326 - - 327 - MaxiKom GmbH i.L. Sitz und Anschrift des Unternehmens MaxiKom GmbH i.L. Emmy-Noether-Str. 2 80992 München Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist Verwaltung eigenen Vermögens. Gesellschafter M-net Telekommunikations GmbH 100 % Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Geschäftsführung Dr. Hans Konle (bis 08.02.2011) Jörn Schoof (ab 08.02.2011, Liquidator) Stammkapital Das Stammkapital beträgt 30.750 €. Beteiligungen an anderen Unternehmen keine ___________________________________________________________________ MaxiKom GmbH i. L. - 328 Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlageverm ögen Um laufverm ögen Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Bilanzsum m e Passiva Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Sonstige EK-Posten Gew inn- und Verlustvortr. Jahresüberschuss Jahresfehlbetrag Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. Gg. Gesellschafter andere Verb. Bilanzsum m e 11 8 5 0 0 13 100% 82% 60% 37% 4 6 7 0 7 13 100% 29% 44% 56% 7 2 -2 0 -7 1 5% 0% 44% -8 -8 0 0% -34 in % 2010 0 31 in % 3% 2009 0 31 0 -27 in % 0% 10 zu 09 0 0 0 -7 in % 11 13 85% 100% 4 29% 7 0 0% 2% in % 2010 0 2 in % 0% 15% 2009 0 9 in % 0% 71% 10 zu 09 0 -7 in % 0% -78% 13 100% ___________________________________________________________________ MaxiKom GmbH i. L. - 329 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatz Bestandsveränd. & AEL Sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Finanzergebnis Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuern Jahresüberschuss Jahresfehlbetrag Gewinn-/Verlustvortrag Einst. in die vertragl. Rücklage Bilanzgewinn/-verlust -8 -34 0 -42 -8 -27 0 -35 -8 0 0 -8 0 0 0 0 0 0 0 -7 0 -7 -21% -6% -6% 0% 0% 2010 0 0 0 0 0 0 0 8 -8 0 0 2009 0 0 5 5 0 0 0 13 -8 0 0 10 zu 09 0 0 -5 -5 0 0 0 -5 0 0 0 in % 0% 0% 0% 0% 0% 0% 0% -36% -6% 0% 0% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow aus dem operativen Bereich Investitionen Erhaltene Zuschüsse Zuschüsse der Stadt Augsburg Sonstige Zuschußgeber Investitionsquote (Gesamtinv. zu Ansch.-Wert des AV zum Jahresanfang) Anzahl Mitarbeiter zum 31.12. 0 0 0 0 0 0 0 0 0,00% 0 0 0 0 0 0,00% 0 0 0 0 0 0,00% 2010 2009 10 zu 09 in % ___________________________________________________________________ MaxiKom GmbH i. L. - 330 - - 331 - Bereich Bildung und Kultur - 332 - - 333 - Volkshochschule Augsburg – Augsburger Akademie e.V. (vhs) Sitz und Anschrift des Vereins Augsburger Volkshochschule - Augsburger Akademie e.V. Willy-Brandt-Platz 3a 86153 Augsburg Zweck des Vereins Die Augsburger Volkshochschule - Augsburger Akademie e.V. ist als eingetragener Verein organisiert. Er übernimmt für den Bereich der Stadt Augsburg die in der Bayerischen Verfassung, im Erwachsenenbildungsgesetz und in der Gemeindeordnung des Freistaats Bayern verankerte kommunale Pflichtaufgabe der Erwachsenenbildung. Zweck des Vereins ist es, Bildungsangebote für die gesamte Bevölkerung zu ermöglichen, besonders im persönlichen, gesellschaftlichpolitischen und beruflichen Bereich. Vereinsmitglieder 81 Mitglieder (Stand 12/2011) Neumitglieder werden vorgeschlagen. Über die Aufnahme beschließt der Vorstand. Organe des Vereins Mitgliederversammlung Vorstand Vorsitzender Walter Graf Leitung/Geschäftsführung Direktor Verwaltungsleiter Beteiligungen und Mitgliedschaften Mitglied im Bayer. Volkshochschulverband (bvv) Mitglied in der Bezirksarbeitsgemeinschaft (BAG) Schwaben Mitglied im Schwäbischen Volksbildungsverband e.V. Mitglied im Kommunalen-Arbeitgeber-Verband (KAV) Mitglied im Forum intellektuelles Leben und Lernen e.V. (FILL) Mitglied im Kreis der Freunde und Förderer der städt. Kunstsammlungen e.V. Stefan Glocker Manfred Geh Volkshochschule Augsburg - 334 - Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Programm und Organisationsprofil Die Volkshochschule Augsburg bietet ein Programm, welches der Bevölkerung Gelegenheit gibt, das in der Schule, Hochschule oder Berufsausbildung erworbene Wissen zu vertiefen, zu erneuern und weiterzuentwickeln sowie neue Kompetenzen und Kenntnisse zu erlangen. Die Bildungsangebote erstrecken sich insbesondere auf persönliche, gesellschaftliche, politische und berufliche Bereiche. Dadurch soll der Erwerb von zusätzlichen Kenntnissen und Schlüsselqualifikationen ermöglicht, Urteils- und Entscheidungsfähigkeit geschärft sowie schöpferische Fähigkeiten gefördert werden. Die Veranstaltungen sollen zum Abbau von Vorurteilen beitragen und zum besseren Verständnis gesellschaftlicher und politischer Vorgänge als Voraussetzung eigenverantwortlichen Handelns führen. Damit leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Gestaltung einer humanen und lebenswerten Umwelt. Das Programm wird derzeit in folgenden Fachbereichen umgesetzt: - Gesellschaft Studium Generale, Geschichte, Politik/Zeitgeschehen, Recht/Geld, Psychologie, Länder/Völker - Kultur & Kunst Philosophie, Religion, Kunstgeschichte, Theater, Literatur, Künstlerisches Gestalten, Musik, Spiele - Gesundheit Medizin/Homöopathie, Erste Hilfe, Gesundheitsvorsorge, Ernährung, Entspannung, Fernöstliche Methoden, Bewegung, Fitness, Sport, Tanz - Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, weitere Fremdsprachen Berufliche Bildung Kompetenz/Kommunikation, EDV, Schule und Beruf Lebensart Hauswirtschaft, Textiles Arbeiten, Outfit/Aussehen, vhs unterwegs Exkursionen, Wandern, Bildungsreisen Sonderveranstaltungen Ausbildungsakademie, Zielgruppen Neben diesem „klassischen“ Volkshochschulprogramm führt die Volkshochschule Augsburg zwischenzeitlich zahlreiche Qualifizierungsmaßnahmen für die Agentur für Arbeit, die ARGE´n, sowie den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr durch. Maßnahmen, wie die Beschäftigungsinitiative Süd 50 plus, die mit Mitteln aus dem „Europäischen Sozialfonds“ ESF gefördert werden, gehören ebenfalls zum breiten Angebotsspektrum im Bereich der öffentlich geförderten Maßnahmen. Darüber hinaus ist die Volkshochschule Augsburg ein kompetenter Ansprechpartner für die Wirtschaft im Großraum Augsburg, wenn es um die Übernahme von Qualifizierungsmaßnahmen für deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geht. Diese Firmenschulungen werden von der vhs Augsburg entweder vor Ort bei den Auftraggebern oder in ihren Räumen durchgeführt. Volkshochschule Augsburg - 335 - Wirtschaftliche Entwicklung 2010/2011 Die Volkshochschule Augsburg gehört zu den wirtschaftlichsten Einrichtungen ihrer Art in Bayern. So finanzierte sich die vhs Augsburg im Wirtschaftsjahr 2010/11 (01.03.2010 bis 28.02.2011) zu 4,98 % (VJ: 5,43 %) aus Staatszuschüssen, zu 20,72 % (VJ: 21,96 %) aus städtischen Zuschüssen und zu 72,92 % (VJ: 71,16 %) aus Eigenmitteln. 1,39 % (VJ: 1,45 %) des Haushaltsvolumens resultieren aus der Untervermietung von Räumen am Willy-Brandt-Platz an die Medienstelle der Stadt Augsburg. Diese im Vergleich zu anderen Volkshochschulen hohe Eigenfinanzierungsquote und die Tatsache, dass Vereine durch ehrenamtliche Mitarbeiter, aber auch Volkshochschulen im Landkreis Augsburg, die durch eine andere bzw. teilweise höhere öffentliche Finanzierung eine günstigere Finanzsituation haben, gleiche oder ähnliche Veranstaltungen in der Stadt und im umliegenden Landkreis günstiger anbieten können, als dies die Volkshochschule Augsburg Stadt tun kann, führt dazu, dass anfallende Kostensteigerungen nicht über Gebührenerhöhungen aufgefangen werden können, sondern die vhs Augsburg immer mehr Maßnahmen außerhalb ihres „regulären“ Programms anbieten muss, um die stetig steigenden Fixkosten decken zu können. Da diese Maßnahmen größtenteils über Ausschreibungen vergeben werden und auch in diesem Segment der Markt, durch die große Anzahl von Bildungsträgern, stark umkämpft ist, wird die Finanzierungssituation der Volkshochschule Augsburg zunehmend unsicherer. Dies führt dazu, dass eine verbindliche mittelfristige Finanzplanung nicht mehr erstellt werden kann. Das zunehmende Angebot von Vereinen und/oder anderen Einrichtungen führte dazu, dass die Einnahmen aus dem „traditionellen vhs-Geschäft“ im Wirtschaftjahr 2010/11 (01.03.2010 – 28.02.2011) um 10`T€ gesunken sind. Nur aufgrund der weiter steigenden Einnahmen aus dem „Drittmittelgeschäft“ konnte dieses Geschäftsjahr trotzdem wieder mit einem leichten Überschuss in Höhe von knapp 12´T€ abgeschlossen werden. Ausblick 2011/2012 Die Einnahmen aus dem „regulären“ Kursbetrieb sinken weiter und liegen auch im laufenden Herbst-/Wintersemester 2011/12, derzeit ca. 30´T€ unter den Zahlen des vergleichbaren Vorjahressemesters. Durch die für das laufende Wirtschaftsjahr geplanten Einnahmen aus dem Bereich der Drittmittel gehen wir weiter davon aus, dass die Volkshochschule Augsburg, trotz aller Schwierigkeiten, wieder einen annähernd ausgeglichenen Haushalt ausweisen kann. Die Folgejahre werden weiterhin dadurch geprägt sein, dass die Fixkosten, vor allem für Räume und Personal weiter ansteigen werden, die durchschnittliche Kursauslastung sich nicht merklich verbessern wird und die vhs Augsburg dadurch weiterhin auf die Cofinanzierung von Drittmitteln angewiesen ist. Volkshochschule Augsburg - 336 - Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva 28.02. Plan 2012 Anlagevermögen Inventar für Lehrbetrieb Inventar für Verwaltung Finanzanlagen/Beteiligungen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen sonst. Verm.-Gegenstände liquide Mittel Aktiver RAP Bilanzsumme 265 210 55 0 1.161 0 75 110 976 25 2% 80% in % 18% 28.02. 2011 173 113 60 0 1.265 0 75 114 1.076 44 3% 85% in % 12% 28.02. 2010 177 112 65 0 1.287 0 99 114 1.074 12 1% 87% in % 12% Änderung 11 zu 10 -4 1 -5 0 0 -22 0 -24 0 2 32 6 -24% 0% 0% 267% 0% -2% in % -2% 1% -8% 1.451 100% Passiva 28.02. Plan 2012 1.482 100% 1.476 100% 28.02. 2011 31% 445 445 10 13% 0% 11% 42% 285 0 156 568 504 0 64 3% 28 2% 19% 0% 11% 38% 30% 28.02. 2010 258 258 -28 185 177 156 627 560 0 67 73 5% 13% 12% 11% 42% in % 17% Änderung 11 zu 10 187 187 38 100 54% in % 72% 72% Eigenkapital Eigenkapital Bilanzgewinn/-verlust Rücklagen Wertberichtigung zum AV Rückstellungen Verbindlichkeiten Anzahlung von TN Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP Bilanzsumme 455 445 10 185 0 156 605 540 0 65 50 -177 -100% 0 -59 0 -3 -45 6 -4% -62% 0% 0% -9% 1.451 100% 1.482 100% 1.476 100% Volkshochschule Augsburg - 337 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) 28.02. Plan 2012 Erlöse aus Lehrveranstaltungen Anpassung der Wertber. zum AV Sonstige Einnahmen Gesamtleistung Aufwand für Lehrbetrieb Mietaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Zuschuß der Stadt Augsburg Staatszuschuß Außerordentl. Ergebnis Jahresergebnis Gewinnvortrag aus Vorjahr Einstellung in Rücklagen Bilanzgewinn/-verlust 10 0 0 10 111 0 101 10 -965 785 190 -868 789 190 -1.006 789 195 0 -22 0 6 -28 138 0 -5 0 133 0 95 38 1583% -136% -605% -14% 0% -3% 2.500 0 180 2.680 1.800 420 1.250 80 145 -1.015 50 0 28.02. 2011 2.540 0 160 2.700 1.775 411 1.232 59 146 -923 55 0 28.02. 2010 2.362 -49 127 2.440 1.792 411 1.091 46 146 -1.046 40 0 Änderung 11 zu 10 178 49 33 260 -17 0 141 13 0 123 15 0 in % 8% -100% 26% 11% -1% 0% 13% 28% 0% -12% 38% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten 28.02. Plan 2012 Cash Flow nach DVFA/SG Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Zuschuß der Stadt Augsburg sonstige Zuschüsse Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand des AV) Anzahl der Mitarbeiter jeweils zum 28.02 Anzahl der Auszubildenden 1 1 2 -1 -50% 27 27 27 0 0% 90 100 100 0 785 190 62% 170 55 48 7 789 190 34% 24 94 70 24 789 195 59% 146 -39 -22 -17 0 -5 -3,7% 0% -3% -41% 608% -41% -31% 28.02. 2011 28.02. 2010 Änderung 11 zu 10 in % Volkshochschule Augsburg - 338 - Leistungskennzahlen Änderung Veranstaltungen Veranstaltungen Unterrichtsstunden (á 45 Minuten) Teilnehmer Teilnehmerstunden DozentInnen 67.716 940.478 ca. 600 -1.965 -3% -73.092 -7% 69.681 1.013.570 ca. 600 5.220 8% 64.461 8.898 97.680 55.563 868.438 ca. 600 55.563 868.438 2010 3.711 65.052 zum VJ in % 2009 3.846 66.638 Änderung zum VJ in % 57 2% 4.150 7% 2008 3.789 62.488 Änderung zum VJ in % -52 -1% -3.908 -6% 2007 3.841 66.396 Änderung zum VJ in % 3.841 66.396 -135 -4% -1.586 -2% 47.452 5% 966.118 ca. 650 Änderung Finanzierung Eigenfinanzierung kommunaler Zuschuß Überl. Medienstelle Landeszuschuß erhöht. 2010 72,92% 20,72% 1,39% 4,98% zum VJ 1,8% -1,2% -0,1% -0,5% 2009 71,16% 21,96% 1,45% 5,43% Änderung zum VJ -1,6% 0,7% 0,0% 0,9% 2008 2008 72,76% 21,22% 1,46% 4,56% Änderung zum VJ -1,8% 1,3% 0,0% 0,5% 2007 Änderung zum VJ 74,59% 19,88% 1,43% 4,10% 74,6% 19,9% 1,4% 4,1% ** Die Stadt Augsburg hat den "Miet"-Zuschuß für den Umzug in das Gebäude am Willy-Brand-Platz 3a pro Jahr um 102.000 € Teilnehmerentwicklung 70.000 65.000 60.000 55.000 50.000 45.000 40.000 69.681 64.461 52.440 49.842 42.173 42.095 52.014 44.826 55.563 47.634 67.716 20 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 00 001 002 003 004 005 006 007 008 009 010 Entwicklung der Einnahmen aus Kursgebühren (in T€) 2.043 1.870 2.200 1.999 1.904 1.859 1.854 2.000 1.786 1.722 1.800 1.627 1.672 1.600 1.400 1.200 1.000 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 2.070 Volkshochschule Augsburg - 339 - F.C. Augsburg Arena Besitz- und Betriebs GmbH Sitz und Anschrift des Unternehmens F.C. Augsburg Arena Besitz- und Betriebs GmbH Donauwörther Str. 170 86154 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung, der Betrieb, die Erhaltung und die Nutzungsüberlassung eines neuen Fußball-Stadions mit Parkplätzen und die damit verbundene Schaffung einer öffentlichen Infrastruktur- und kommunalen Einrichtung als Teil der öffentlichen Infrastruktur der Stadt Augsburg. Gesellschafter ab 30.05.2011 FCA Investoren- und Beteiligungs- GbR Fußball-Club Augsburg 1907 GmbH & Co. KGaA Walther Seinsch Stadt Augsburg SGL CARBON GmbH Euro 23.306.327 € 25.000 € 1.300.000 € 2.624.300 € 3.368.673 € 30.624.300 € Euro 26.675.000 € 25.000 € 1.300.000 € 2.624.300 € 30.624.300 € % 76,10 % 0,08 % 4,25 % 8,57 % 11,00 % 100 % % 87,10 % 0,08 % 4,25 % 8,57 % 100 % bis 29.05.2011 FCA Investoren- und Beteiligungs- GbR Fußball-Club Augsburg 1907 GmbH & Co. KGaA Walther Seinsch Stadt Augsburg Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Geschäftsführung Walther Seinsch Stammkapital Das Stammkapital beträgt 30.624.300 €. Beteiligungen an anderen Unternehmen keine F.C. Augsburg Arena Besitz- und Betriebs GmbH - 340 - Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2009/2010 Am 26.07.2009 wurde die neue Fußballarena mit einer Kapazität von 30.660 Plätzen in Augsburg eröffnet. Die F.C. Augsburg Arena Besitz- und Betriebs GmbH hat mit dem Bau des Fußballstadions zusätzlich eine öffentliche Infrastruktur- und kommunale Einrichtung als Teil der öffentlichen Infrastruktur der Stadt Augsburg geschaffen. Die öffentliche Infrastruktur- und kommunale Einrichtung wurde auf einem im Eigentum der Stadt Augsburg stehenden Grundbesitz, an welchem der Gesellschaft durch gesonderten Vertrag ein auf 50 Jahre befristetes Erbbaurecht eingeräumt wird, errichtet. Die Stadt Augsburg hat sich hierin ein dinglich abzusicherndes, diskriminierungsfreies Nutzungsrecht vorbehalten, um die Einrichtung einer multiplen Nutzungsmöglichkeit zuführen zu können. (Sportveranstaltungen, Kultur, Konzerte, Festivals, Kundgebungen, Schulnutzung etc.). Die Parkplatzanlage steht darüber hinaus der Allgemeinheit ggfls. gegen angemessenes Entgelt zu üblichen Zeiten außerhalb des Stadionbetriebes zur Verfügung. Die Einrichtung soll das alte Sportstadion an der Rosenaustraße, welches aus wirtschaftlichen Gründen keiner grundlegenden baulichen Sanierung mehr unterzogen werden soll, ersetzen. Der Gegenstand des Unternehmens erfüllt insofern die Voraussetzungen des Art. 87 Abs. 1 der Bayerischen Gemeindeordnung. Ausblick 2011 Am 30.09.2008 wurde die Arena zu einem der neun Austragungsorte der FußballWeltmeisterschaft der Frauen im Jahr 2011 gekürt. Als einzigem Spielort in Bayern finden im Jahr 2011 drei Spiele der Vorrunde sowie ein Viertelfinalspiel der FußballWeltmeisterschaft der Frauen in Augsburg statt. F.C. Augsburg Arena Besitz- und Betriebs GmbH - 341 - Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva 30.06. Plan 2011/12 Anlagevermögen Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Forderungen liqide Mittel (incl. Kautionen) Aktiver RAP Bilanzsumme Passiva 30.06. Plan 2011/12 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinn-/Verlustvortrag Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag Rückstellungen Sonstige Rückst. Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP Bilanzsumme 2011 37.682 30.624 9.476 -966 -1.451 322 322 17.827 2.788 15.039 0 55.831 0% 100% 32% 1% in % 67% 30.06. 2010 39.134 30.624 9.476 -338 -628 28 28 17.854 15.566 2.288 141 0% -141 -1.326 -2% 31% -27 0% 0% -823 294 131% 1051% in % 68% Änderung 11 zu 10 -1.452 in % -4% 227 55.831 0% 100% 2011 53.892 51.328 2.564 1.713 1.167 545 1.100 246 0% -19 -1.326 -8% -2% 3% in % 97% 30.06. 2010 54.938 53.015 1.923 1.973 873 3% -260 -13% in % 96% Änderung 11 zu 10 -1.046 in % -2% 57.157 100% 57.157 100% F.C. Augsburg Arena Besitz- und Betriebs GmbH - 342 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) 30.06. Plan 2011/12 Umsatz Sonstige Erträge Gesamtleistung Aufw. für bezogene Leistungen Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuern Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag Gewinn-/Verlustvortrag Einst. in die vertragl. Rücklage Bilanzgewinn/-verlust -1.451 -1.447 0 4 -1.451 -628 0 0 -628 -338 0 -966 -485 50% -823 131% -819 130% 1.963 1.647 -768 4 683 2011 1.499 2.503 4.002 1.160 30.06. 2010 1.659 1.852 3.511 256 11 1.949 1.298 -3 3 628 -765 27% 25497% 42% 9% 491 35% 14% Änderung 11 zu 10 in % Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten 30.06. Plan 2011/12 Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Baukostenzusch. Stadt für 2010 Sonstige Zuschüsse Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfanfangsbestand Ansch-K. AV) Anzahl Mitarbeiter jeweils zum 31.12. Anzahl Auszubildende 0 k.A. 0 k.A. -135 917 k.A. k.A. 0 k.A. 1,8% 2.355 5.941 k.A. k.A. 180 k.A. 11,7% -9,9% -180 -2.490 -5.024 -106% -85% 2011 30.06. 2010 Änderung 11 zu 10 in % F.C. Augsburg Arena Besitz- und Betriebs GmbH - 343 - Kurhaustheater GmbH Sitz und Anschrift des Unternehmens Kurhaustheater GmbH Klausenberg 6 86199 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Verwirklichung der historischen und durch die baulichen Anlagen vorgegebenen multifunktionalen Konzeption des in die Denkmalliste eingetragenen Baudenkmals Kurhaus in Augsburg-Göggingen nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit durch die überörtliche Vermarktung als Mietobjekt, aber auch durch die Nutzung der gebäudeseits vorgegebenen Theaterfunktion, im Besonderen durch den Aufbau und den Erhalt eines überörtlichen Theaterbetriebs mit integrativen Veranstaltungen und einem überregionalen Kulturnetzwerk mit Schwerpunktbildung im Kurhaus. Gesellschafter Euro 175.000,00 € 175.000,00 € 350.000,00 € Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat Geschäftsführung Vorsitzender Dr. Kurt Gribl 78.025,20 €) % 50 % 50 % 100 % Stadt Augsburg Bezirk Schwaben Christian Ehlers (Bezüge im Kalenderjahr 2010: Stammkapital Das Stammkapital beträgt 350.000 €. Beteiligungen an anderen Unternehmen Keine Kurhaustheater GmbH - 344 - Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Das Kurhaus Augsburg-Göggingen wurde seit dem Jahre 1996 von der Parktheater GmbH betrieben. Grundlage hierfür bildete zuletzt ein am 21.11.2002 geschlossener Vertrag zwischen dem Zweckverband Kurhaus Augsburg-Göggingen und der Parktheater GmbH durch den letztere verpflichtet wurde, sowohl im Kurhaus ein Theater zu betreiben als auch die Vermietung des Hauses wahrzunehmen. Seit dem Jahr 2000 erhielt die Parktheater GmbH regelmäßige Zuschüsse von der Stadt Augsburg und dem Bezirk Schwaben, nachdem sich gezeigt hatte, dass der Theaterbetrieb im Kurhaus aus strukturellen Gründen (u.a. diffizile Akustik, geringe Sitzplatzkapazität) defizitär ist. Nachdem die ursprünglich vorgesehene Bespielung des Hauses mit eigenen Produktionen der Konzertdirektion Landgraf sich als nicht nachhaltig herausgestellt hatte, wurde der o.g. Vertrag zum 31.07.2008 aufgelöst. Die Stadt Augsburg und der Bezirk Schwaben gründeten am 03.06.2008 die Kurhaustheater GmbH. Deren Gesellschaftszweck ist die Verwirklichung der historischen und durch die baulichen Anlagen vorgegebenen multifunktionalen Konzeption des in die Denkmalliste eingetragenen Baudenkmals Kurhaus in Augsburg-Göggingen nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit durch die überörtliche Vermarktung als Mietobjekt, aber auch durch die Nutzung der gebäudeseits vorgegebenen Theaterfunktion, im Besonderen durch den Aufbau und den Erhalt eines überörtlichen Theaterbetriebs mit integrativen Veranstaltungen und einem überregionalen Kulturnetzwerk mit Schwerpunktbildung im Kurhaus. Im Jahre 2010 erhöhten Stadt Augsburg und der Bezirk Schwaben den jährlichen Zuschuss an die Kurhaustheater GmbH um € 170.000 auf nun € 430.000 pro Jahr. Dieser Zuschuss ist vertraglich bis zum 31.7.2013 vertraglich gesichert. Ingesamt ist die wirtschaftliche Entwicklung der Kurhaustheater GmbH seit der Spielzeit 2009/2010 von einer positiven Tendenz geprägt. Kurhaustheater GmbH - 345 - Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Plan 31.07.2012 Ausstehende Einlagen auf das gez. Kapital Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen sonst. Vermögensgeg. liquide Mittel Aktiver RAP nicht durch EK gedeckter Fehlbetrag Bilanzsumme Passiva Plan 31.07.2012 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Billanzgewinn nicht durch EK ged. Fehlb. Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP in % 31.07.2011 in % 138 350 -212 0 91 585 1 584 1 0% 11% 72% 17% 31.07.2010 96 350 -254 0 70 471 0 471 44 6% 10% 69% in % 14% 31.07.2009 0 200 -238 38 52 363 0 363 82 17% 10% 73% in % 0% Änderung 10 zu 09 96 150 -16 -38 18 107 0 107 -38 35% 29% in % 815 100% 681 100% 498 100% 184 37% 76 41 35 736 87 113 76 461 2 0 0% 0% 90% 9% 69 48 22 581 78 110 277 115 31 0 5% 0% 85% 10% 76 49 27 349 118 80 122 30 34 38 7% 8% 70% 15% -7 -2 -6 231 -40 30 155 85 -3 -38 66% -9% in % 31.07.2011 in % 0 0% 31.07.2010 0 in % 0% 31.07.2009 0 in % 0% Änderung 10 zu 09 0 in % Bilanzsumme 815 100% 681 100% 498 100% 184 37% Kurhaustheater GmbH - 346 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Plan 31.07.2012 Umsatz Andere akt. Eigenleistungen Sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuern Jahresergebnis Gewinnvortrag Billanzverlust 55 -212 -157 55 42 0 0 42 -254 -212 -16 0 0 -16 -238 -254 -162 0 0 -162 -1.842 -1.842 146 0 0 146 1.604 1.588 90% -100% 90% 662 2.020 761 608 26 575 52 3 0 1.359 31.07.2011 1.331 2 687 2.020 763 615 22 580 40 2 0 31.07.2010 1.111 11 713 1.835 714 556 15 565 -16 0 0 31.07.2009 1.220 15 508 1.743 848 505 15 537 -162 0 0 Änderung 10 zu 09 -109 -4 205 92 -135 52 0 29 146 0 0 5% -90% -16% in % Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Plan 31.07.2012 Cash Flow Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Zuschüsse Erlöse Zweckverband 23 k. A. k. A. 430 192 31.07.2011 375 29 k. A. k. A. 430 194 31.07.2010 -56 8 k. A. k. A. 430 193 31.07.2009 -78 93 k. A. k. A. 260 192 170 1 0 0 Investitionsquote (Gesamtinv. zu Gesamtanschaffungskosten des AV) Anzahl Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Anzahl der Auszubildenden 63 2 67 2 40 0 41 0 0 17,4% 29,0% 25,5% 99,5% Änderung 10 zu 09 in % -28% -91% Kurhaustheater GmbH - 347 - Landschaftspflegeverband Zusam Sitz und Anschrift des Unternehmens Landschaftspflegeverband Zusam Geschäftsstelle Markt Zusmarshausen Schulstr. 2 86441 Zusmarshausen Gegenstand des Unternehmens Der Zweckverband hat die Aufgabe, seine an der Zusam in den Gemarkungen Zusmarshausen, Gabelbach und Steinekirch gelegenen Grundstücke nach den Zielen und Grundsätzen des Naturschutzes und der Landschaftspflege zu gestalten und zu unterhalten (§ 4 Abs. 1 der Verbandssatzung) Verbandsmitglieder Landkreis Augsburg Stadt Augsburg Markt Zusmarshausen 50 % 35 % 15 % Organe des Zweckverbands Verbandsversammlung Verbandsvorsitzender Geschäftsführer Martin Sailer, Landrat Albert Lettinger, 1. Bürgermeister Verbandumlagen Verbandsumlagen werden derzeit nicht erhoben. - 348 - - 349 - International School Augsburg – ISA - gGmbH Sitz und Anschrift des Unternehmens International School Augsburg – ISA – gGmbH Wernher-von-Braun-Str. 1a 86368 Gersthofen Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist Förderung der Schul- und Berufsausbildung junger Menschen mit internationalem Hintergrund. Der Gesellschaftszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Errichtung und den Betrieb einer internationalen Schule mit der Unterrichtssprache Englisch in der Region Augsburg. Gesellschafter Euro 24.000,00 € 24.000,00 € 24.000,00 € 15.000,00 € 228.000,00 € 315.000,00 € % 7,62 % 7,62 % 7,62 % 4,76 % 72,38 % 100 % Augsburg GmbH (ab 01.01.2010 Stadt Augsburg) Förderverein Augsburg AG Wirtschaftsjunioren Augsburg e.V. Handwerkskammer Augsburg Wirtschaftsregion Augsburg Förderverein e.V. Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Geschäftsführung Aufsichtsrat: Marcus Wagner (ab 01.09.2009) Karl Moser (Vorsitzender) Stammkapital Das Stammkapital beträgt seit dem 30.03.2009 315.000,00 € Beteiligungen an anderen Unternehmen keine ___________________________________________________________________________ International School Augsburg-ISA-gGmbH - 350 - Wichtige Entwicklung des Unternehmens 2010 Die ISA konnte im Geschäftsjahr die Schülerzahl erneut auf 282 Schüler steigern und damit den Schulbetrieb weiter ausbauen. Im Jahr 2010/11 wurde die erste Jahrgangsstufe im IB-Diploma (11. Klasse) angeboten und zum zweiten Mal die internationale Mittlere Reife (IGCSE) abgenommen. Die Quote der internationalen Familien stieg weiter auf rund 35 Prozent. Gleichzeitig wurde die Erhöhung des Schulgeldes und die Änderungen der AGBs ab 2012-13 angekündigt. Ausblick 2011/2012 Im Schuljahr 2011-12 wird zum ersten Mal das „internationale Abitur“ (IB Diploma) abgenommen sowie auch am 25.5.2012 in der IHK Schwaben. Insgesamt 320 Schüler absolvieren das neue Schuljahr. Die ISA wird zudem Ihre Räumlichkeiten auf das angrenzende „technotrans-Gebäude“ ausdehnen, um den notwendigen Flächenbedarf decken zu können und damit eine langfristige Perspektive für ein „Endausbaustadium“ zu erhalten. Im neuen Gebäude werden die beiden Vorschuljahrgänge sowie die Klassen 1 und 2 untergebracht. Aufgrund der Zusage, erneut keine Schulgelderhöhungen durchzuführen, ist das Schuljahr 2011/2012 aus Liquiditäts- und Finanzierungssicht ein schwieriges Schuljahr. Zudem konnten nicht ganz die der Planung zu Grunde gelegten Schülerzahlen erreicht werden. ___________________________________________________________________________ International School Augsburg-ISA-gGmbH - 351 - Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung 10 zu 09 in % 4% 72% -187 -1.064 6 -1.070 0 24% 1.437 0 1.808 -371 0% 15 0% 0% -31% 31.08.2011 Ausstehende Einlagen Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen, sonst. Vermögensg. liquide Mittel Aktiver RAP 0 2.305 7 2.298 0 2.184 0 1.861 322 29 in % 31.08.2010 0% 51% 0 2.369 11 2.358 0 48% 2.559 0 1.978 581 1% 15 in % 31.08.2009 in % 0% 48% 187 3.433 5 3.428 0 52% 1.122 0 170 952 0% 0 Bilanzsumme 4.517 100% 4.943 100% 4.742 100% 201 4% Passiva Änderung 31.08.2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Gewinn-/Verlustvortrag Bilanzgewinn/-verlust Rückstellungen Sonstige Rückst. Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP 753 315 335 0 103 43 43 3.721 3.571 150 0 0% 82% 2% 1% in % 31.08.2010 in % 17% 758 315 435 0 8 48 48 3.961 3.755 206 176 4% 80% 0% 1% 15% 31.08.2009 in % 751 315 435 0 1 74 74 3.797 3.030 767 120 3% 80% 0% 2% 0 7 -25 -25 165 725 -561 55 27% 4% -34% 15% 09 zu 08 7 0 in % 1% Bilanzsumme 4.517 100% 4.943 100% 4.742 100% 202 4% ___________________________________________________________________________ International School Augsburg-ISA-gGmbH - 352 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung 31.08.2011 Umsatz 4.126 sonstige Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Zinserträge Zinsaufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuern Jahresergebnis Gewinn-/Verlustvortrag Einst. in die vertragl. Rücklage Bilanzgewinn/-verlust -5 0 0 -5 8 100 103 7 0 0 7 0 0 7 343 0 0 343 93 -435 1 -336 0 0 -336 -93 0 7 -98% -98% 143 4.269 480 2.631 137 876 145 12 162 3.502 152 3.653 277 2.282 118 795 181 12 186 3.314 86 3.400 0 1.860 97 1.040 403 26 86 253 277 422 21 -245 -221 -14 100 23% 21% -24% -55% -55% 7% 31.08.2010 31.08.2009 10 zu 09 in % Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung 31.08.2011 Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Investitionszusch. Stadt Investitionsquote (Gesamtinv. zu Anschaffungswert des AV) Anzahl Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Anzahl Auszubildende 0 0 0 0 0 0 0 0 k.A. k.A. k.A. k.A. 0 k.A. 100 k.A. k.A. k.A. 0 k.A. -2.379 k.A. k.A. k.A. 0 0 795 -3.173 -399% 31.08.2010 31.08.2009 10 zu 09 in % ___________________________________________________________________________ International School Augsburg-ISA-gGmbH - 353 - Mittelfränkisch-schwäbischer Zweckverband Hochschule für Musik Nürnberg Sitz und Anschrift des Unternehmens Mittelfränkisch-schwäbischer Zweckverband Hochschule für Musik Nürnberg Veilhofstr. 34 90489 Nürnberg Zweck des Unternehmens Aufgabe des Zweckverbands ist seit Übernahme des Hochschulbetriebes durch den Freistaat Bayern seit 01.01.2008, die Abwicklungsmitgliedschaft bei der Bayerischen Versorgungskammer, sowie Beihilfezahlungen an Pensionäre sicherzustellen. Verbandsmitglieder Stadt Nürnberg Stadt Augsburg Bezirk Mittelfranken Bezirk Schwaben Organe des Zweckverbands Verbandsversammlung Verbandsvorsitzender 4 Mitglieder 2012/2013: Dr. Kurt Gribl/Stadt Augsburg 2011/2012: Jürgen Reichert/Bezirk Schwaben 2010/2011: Dr. Ulrich Maly/Stadt Nürnberg 2009/2010: Richard Bartsch/Bezirk Mittelfranken 2008/2009: Dr. Kurt Gribl/Stadt Augsburg Knut Engelbrecht Beteiligungen und Mitgliedschaften keine Geschäftsleiter Mittelfränkisch-schwäbischer Zweckverband Hochschule für Musik Nürnberg - 354 - Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010/2011 S. Zweck des Unternehmens. Die Aktivitäten beschränken sich im großen und ganzen auf Zahlungen an die Versorgungskammer und an Beihilfeberechtigte. Eine Entwicklung in 2010/2011 kann nicht genannt werden. Ziel ist die Abwicklung des Zweckverbandes, sobald die bestehenden Ansprüche erfüllt sind. Bilanz Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung 10/11* Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen liquide Mittel Aktiver RAP 699 1.197 0% 686 1.174 0 0% 0 0 0 0 1.896 100% in % 0% 09/10* 0 0 0 0 1.860 100% in % 0% 08/09 0 0 0 0 2.379 0 841 1.536 12 1% 99% in % 0% 09/10 zu 08/09 0 0 0 0 -519 0 -155 -362 -12 -22% in % Bilanzsumme 1.896 Passiva 1.860 2.391 100% -531 -22% Änderung 10/11 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Rücklagen allgem. Investitionsrücklage Empf. Ertragszuschüsse Gewinn-/Verl. aus VJ Jahresergebnis Rückstellungen Sonstige Rückst. Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP 0 0 926 49% 909 49% 1.378 58% -469 -34% 67 18 849 45% 0 67 848 46% 0 44 849 36% 5 31 5 31 77 31 in % 0% 09/10 in % 0% 08/09 120 in % 5% 09/10 zu 08/09 -120 0 -72 0 0 0 23 -1 52% 0% in % -100% Bilanzsumme 1.896 100% 1.860 100% 2.391 100% -531 -22% Mittelfränkisch-schwäbischer Zweckverband Hochschule für Musik Nürnberg - 355 - GuV-Daten G & V-Daten ( in T€) Änderung 10/11* Umlagen Finanzierungsbeiträge sonstige Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuern Jahresergebnis Gewinn-/Verlustvortrag Einst. in die vertragl. Rücklage Bilanzgewinn/-verlust 18 0 0 18 0 0 18 0 0 0 22 0 0 22 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 22 0 0 22 139 0 0 0 139 0 110 0 11 18 0 0 09/10 139 0 0 0 139 0 117 0 5 17 0 5 08/09 125 0 0 0 125 0 107 0 18 0 0 0 09/10 zu 08/09 14 0 0 0 14 0 10 0 -13 17 0 5 -72% 11% 9% % 11% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (in T€) Änderung 10/11* Cash Flow nach DVFA/SG Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Finanz.-Beitrag Stadt Augsburg Finanzierungsbeitrag Sonstige Verbandsumlage Stadt Augsburg Verbandsumlage Sonstige Investitionsquote (Gesamtinv. zu Gesamtansch.-Wert) Anzahl Mitarbeiter* jeweils zum 30.09. *ohne Lehrbeauftragte 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0,0% 0 0 0 0 0 0 0 0 0,0% 0 0 k.A. k.A. 0 0 0 0 0,0% 0 0 0 0 0,0% 0 0 09/10 08/09 09/10 zu 08/09 % Mittelfränkisch-schwäbischer Zweckverband Hochschule für Musik Nürnberg - 356 - Leistungskennzahlen Plan in % Anzahl Studienplätze Anzahl Studenten Anzahl fest angestellte Lehrkräfte 0 0 0 Ist 2009/2008 500 448 116 Ist 2007/2008 500 448 116 Änderung 09/08 zu 07/08 0 0 0 in % 0,00% 0,00% 0,00% Mittelfränkisch-schwäbischer Zweckverband Hochschule für Musik Nürnberg - 357 - Theater Augsburg Sitz und Anschrift des Unternehmens Theater Augsburg Kasernstr. 4-6 86152 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Aufgabe des Theaters ist die Pflege und die Förderung der darstellenden Kunst und des Konzertwesens. Diese freiwillige Aufgabe im Sinne von Art. 57 GO wird insbesondere durch den Betrieb und die Unterhaltung der Einrichtungen und die Durchführung von Theateraufführungen, Konzertveranstaltungen sowie sonstigen künstlerischen Veranstaltungen erfüllt. Das Theater Augsburg umfaßt die Kunstgattungen: Musiktheater und Konzerte Schauspiel Tanztheater/Ballett Kinder- und Jugendtheater Rechtliche Grundlagen Das Theater Augsburg wird seit 01.01.1999 als Eigenbetrieb der Stadt Augsburg geführt. (vgl. Art. 86ff GO in Verbindung mit der Eigenbetriebsverordnung und der Betriebssatzung) Organe des Eigenbetriebs Stadtrat Werkausschuß Oberbürgermeister Werkleitung identisch mit den Mitgliedern des Kulturausschusses Dr. Kurt Gribl. Intendantin Kfm. Direktor Juliane Votteler Steffen Rohr Stammkapital Das Stammkapital beträgt 250.000 €. Theater Augsburg - 358 Beteiligungen an anderen Unternehmen keine Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2009/2010 Die ehemaligen Städtischen Bühnen Augsburg werden seit dem 01.01.1999 nach den Vorschriften des Eigenbetriebsrechts unter dem Namen "Theater Augsburg“ geführt. Unbewegliches Vermögen wie Grundstücke und Gebäude wurden dem Theater nicht zugeordnet. Dieses ist als reine Betriebsgesellschaft nur für den laufenden Theaterbetrieb zuständig; Investitionen in unbewegliches Vermögen werden weiter im Haushalt der Stadt Augsburg finanziert. Ergebnis des Geschäftsjahres 2009/2010 Die Spielzeit 2009/2010 war für das Theater Augsburg geprägt durch äußere Einwirkungen, die einen planvollen vorausschauenden Theaterbetrieb über lange Strecken hinweg ad absurdum führten. Die Schließung der Kongresshalle mitten in der Spielzeit, die anstehende Schließung der Komödie zum Ende der Spielzeit ohne Aussicht auf eine adäquate Ausweichspielstätte, oftmals unabgestimmte Bauarbeiten an Dach und Fassade über die gesamte Spielzeit hinweg und fortlaufend neu auftretende bauliche Mängel, teilweise mit zumindest vorübergehenden Sperrungen verbunden, haben die Tätigkeit vieler Mitarbeiter zum Krisenmanagement verkommen lassen. Trotzdem kann man bei Würdigung des Kerngeschäftes auf eine erfolgreiche Spielzeit 2009/2010 verweisen. Dass das qualitative und quantitative Ergebnis möglich wurde, ist in der Hauptsache der außerordentlichen Einsatzbereitschaft aller Mitarbeiter des Theaters geschuldet. Durch nochmalige Umsetzung eines hohen künstlerischen Anspruches in einem Spielplanangebot, das vom Publikum mit hoher Akzeptanz anerkannt wurde, präsentierte das Theater Augsburg damit wiederum an wichtiger Stelle die Stadt Augsburg als Kulturstadt weit über die Stadtgrenzen hinaus und erfüllt seinen kulturpolitischen Auftrag auch in der Spielzeit 2009/2010 auf hohem Niveau. Insgesamt besuchten 234.089 Besucher die Vorstellungen. Einzel- und Kollektivleistungen fanden überregionale Würdigung in den Medien. So kann das Theater 2009 auf einen Preisträger des renommierten ‚Königin Sonja Musikwettbewerb’ in seinem Haus verweisen. Zum wiederholten Mal ging auch ein bayerischer Kunstförderpreis nach Augsburg. Als Modellfall eines Stadttheaters in Finanznöten’ wird das Theater Augsburg für sein hoch ambitioniertes Programm als „Opernhaus des Jahrs 2009“ durch das internationale Opernmagazin ‚Opernwelt‘ nominiert. Das dem Theater angegliederte und von der Bundeskulturstiftung finanziell unterstützte Projekt ‚MEHR MUSIK’ arbeitete im abgelaufenen Geschäftsjahr wiederum sehr erfolgreich. Aus mehr als hundert Bewerbern aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg wurde ‚MEHR MUSIK’ als einziger bayerischer Preisträger gleich zweifach mit dem ‚junge ohren preis 2010’ ausgezeichnet. Theater Augsburg - 359 Auch 2010 wurde das Theater Augsburg zum wiederholten Male als ‚Geprüftes Umweltmanagement’ nach EMAS zertifiziert. Ausblick 2010/2011 Die Spielzeit 2011/2011 hat unter Berücksichtigung der widrigen Umstände bei der Zuschauerentwicklung bisher einen guten Verlauf genommen. Die Auslastungen auf der Hauptbühne zeigen, dass das Publikum die künstlerischen Leistungen auf der großen Bühne durch Zuspruch honoriert. Sowohl im Musiktheater (z.B. Le Nozze de Figaro – 82 %) als auch im Schauspiel (z.B. Besuch der alten Dame – 92 %) wurden überdurchschnittliche Auslastungszahlen verzeichnet. Da es nicht gelungen ist, dem Theater einen adequaten Ersatz für die wegen Baumängeln geschlossene Komödie zur Verfügung zu stellen, muss der Spielbetrieb auf provisorischen Spielstätten (Dierig/tim) erfolgen. Auch hier sind gute Auslastungszahlen erreicht worden, jedoch bleibt das Ergebnis aus objektiven, nicht durch das Theater zu beeinflussenden Gründen, hinter den Vorjahren zurück. Die Produktions- und Spielbedingungen haben sich auch in der Spielzeit 2010/2011 in einem dramatischen Maß weiter verschlechtert. Bemühungen, eine Planung für die dringend notwendige Generalsanierung auf der Grundlage der vorliegenden Grundlagenermittlung durch das Architekturbüro PFP in Gang zu setzten sind bislang gescheitert. In der Hauptsache bedingt durch die Unterdeckung des Wirtschaftsplanes um 641 T€ sowie eine mit 400 T€ unter den Erwartungen bleibende Bedienung des Zuschussantrages beim Freistaat Bayern wird die Spielzeit 2010/2011 mit einem negativen Betriebsergebnis von mehr als einer Million € abschließen. Theater Augsburg - 360 Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Plan 2010/2011 Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen liquide Mittel Aktiver RAP nicht durch EK gedeckter Fehlbetrag Bilanzsumme Passiva Plan 2010/2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Rücklagen Gewinn-/Verl. aus VJ nicht durch EK ged. Fehlb. Jahresüberschuss Jahresfehlbetrag Rückstellungen Steuerrückstellungen sonstige Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP -110 1.806 0 1.806 1.272 0 1.272 1.770 36% 26% 37% 443 1.471 0 1.471 1.818 0 1.818 1.301 28% 40% 32% -553 335 0 335 -546 0 -546 469 36% -30% 125% 23% in % *2009/2010 0 250 17 -2.386 2.230 in % 0% 2008/2009 0 250 17 -2.829 2.119 0% Änderung in % 09/10 zu 08/09 0 0 0 443 111 in % 4.848 100% 4.590 100% 258 6% in % *2009/2010 1.366 68 1.298 0 1.101 510 234 357 152 2.230 3% 46% 23% in % 28% 2008/2009 1.340 84 1.256 0 1.099 502 292 305 32 2.119 1% 46% 24% 29% Änderung in % 09/10 zu 08/09 26 -16 42 0 2 8 -58 52 120 111 374% 5% 0% in % 2% Bilanzsumme Berichtserstellung noch nicht vor. 4.848 100% 4.590 100% 258 6% *Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.09.2010 bis 31.08.2011 lag zum Zeitpunkt der Theater Augsburg - 361 GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Plan 2010/2011 Eintrittsgelder Öffentl. Zuw. und Zuschüsse Sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand/Spielbetrieb Instandhaltung/Wartung Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuern Jahresergebnis vor Verlustübern. Erträge aus der Verlustübernahme Einst. in die vertragl. Rücklage Jahresüberschuss/-fehlbetrag -638 0 3 -641 0 0 -641 -488 0 2 -490 380 0 -110 -318 0 4 -322 765 0 443 -170 0 -2 -168 -385 0 -553 -52% -100% 125% -53% 3.563 19.156 365 23.084 370 417 18.397 285 4.175 -560 2 80 Ist *2009/2010 3.655 19.187 506 23.347 451 425 18.119 289 4.544 -481 1 9 Ist 2008/2009 3.747 18.446 395 22.588 466 433 17.567 283 4.105 -266 1 53 Änderung 09/10 zu 08/09 -93 741 111 759 -15 -8 552 6 439 -215 0 -44 in % -2% 4% 28% 3,4% -3% -2% 3% 2% 11% -81% 40% -84% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Plan 2010/2011 Cash Flow aus lfd. Geschäftstätigkeit Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Zuschuß Stadt Augsburg Bezirk Schwaben Freistaat Bayern sonstige Investitionsquote (Gesamtinv. zu Gesamtanschaffungskosten des AV) Anzahl Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Anzahl der Auszubildenden 24 22 2 9% 344 352 -8 -2% 10,6% 6,8% 3,8% k.A. 316 k. A. k. A. 13.039 33 5.800 315 209 204 k. A. k. A. 12.366 33 5.783 263 673 0 17 52 5% 0% 0% 112 55% Ist *2009/2010 Ist 2008/2009 Änderung 09/10 zu 08/09 in % Theater Augsburg - 362 - Besucherzahlen und Erlöse im Ticketverkauf im Vergleich Vorst. Großes Haus Kömödie Dierig Kongreßhalle Stadthalle Gersthofen Hoffmannkeller Foyer/Ballettsaal Freilichtbühne sonst. Spielstätten* eigene Gastspiele fremde Gastspiele sonstige eigene Veranstaltungen sonstige fremde Veranstaltungen 176 114 26 12 5 64 52 19 9 42 48 16 3 2009/10 Besucher 119.033 25.613 4.769 10.503 2.913 3.781 4.336 25.710 1.912 12.782 14.344 6.636 1.757 234.089 Erlöse (in T€) 1.969 274 47 186 53 31 29 600 15 91 282 Vorst. 178 126 20 48 47 20 35 77 30 0 581 2008/2009 Besucher 125.345 26.390 15.989 2.730 3.431 28.116 10.315 22.108 11.667 0 246.091 Erlöse (in T€) 1.984 268 276 16 15 636 182 0 298 0 3.675 SUMME 586 * Rokokosaal, Kulturpark West, MAN, Bahnpark 3.577 Entwicklung der Besucherzahlen 99/00 bis 09/10 260.000 250.000 240.000 230.000 220.000 210.000 200.000 190.000 180.000 170.000 160.000 150.000 99/00 00/01 01/02 02/03 03/04 04/05 05/06 06/07 07/08 08/09 09/10 Spielzeit Theater Augsburg - 363 - Zoologischer Garten Augsburg GmbH Anschrift des Unternehmens Zoologischer Garten Augsburg GmbH Brehmplatz 1 86161 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Gegenstand der Gesellschaft ist der Betrieb eines Zoologischen Gartens in Augsburg. Dieser dient der Bildung, Forschung, Arterhaltung, dem Natur- sowie Artenschutz und der Erholung. Insbesondere soll Kindern und Jugendlichen das Wissen über ökologische Zusammenhänge und die Notwendigkeit eines umfassenden Umweltschutzes vermittelt werden. Dem gemeinnützigen Unternehmen fehlt jegliche Gewinnerzielungsabsicht. Gesellschafter Euro 728.978,00 € 511,00 € 511,00 € 730.000,00 € % 99,86 % 0,07 % 0,07 % 100 % Stadt Augsburg Hans Breuer Dr. Peter Pepper Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Aufsichtsrat Vorsitzender Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl (Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2010 keine Bezüge erhalten) Dr. Barbara Jantschke (Bezüge in 2010: € 81.258,20 €) Stammkapital Das Stammkapital beträgt 730.000 € Beteiligungen an anderen Unternehmen keine Geschäftsführung Zoologischer Garten Augsburg GmbH - 364 - Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Hauptaufgabe der modernen Zooarbeit ist die Darstellung und Vermittlung von ökologischen Zusammenhängen mit der Zielsetzung eines umfassenden Umweltschutzes. Diesem Anspruch wird der Zoo Augsburg mit der Entwicklung und Optimierung von Haltungssystemen, der Nachzucht vom Aussterben bedrohter Tierarten und der Vermittlung von Wissen über die natürlichen Zusammenhänge an die Besucher gerecht. Ergebnis 2010 Nach dem sehr guten Jahr 2009 mit einer Rekordbesucherzahl lag die Messlatte für das Jahr 2010 sehr hoch. Mit 573.928 Gästen musste gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 25.953 Personen verzeichnet werden. Dieses Ergebnis ist insbesondere auf das witterungstechnisch ausgesprochene schlechte erste Halbjahr zurückzuführen, was zu einem Besucherrückgang in diesem Zeitraum um 47.151. Besuchern führte. Diese negative Entwicklung konnte trotz einer besuchermäßig guten zweiten Jahreshälfte nicht mehr ausgeglichen werden. Bei den Führungen und Tierkontakten konnte allerdings wiederum eine deutliche Zunahme verzeichnet werden, was sich in einem Einnahmeplus von 9 T€ (+20%) niederschlägt. Auch die Dschungelnacht war im Berichtsjahr mit über 5.000 Besuchern ein großer Erfolg. Insgesamt wurden im Bereich der Sonderveranstaltungen wie im Vorjahr Erlöse in Höhe von 98 T€ erzielt. Das im Jahresabschluss 2010 ausgewiesene positive Jahresergebnis in Höhe von 229.236,72 € darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieses maßgeblich durch außerordentliche Erträge wie eine größere Erbschaft (262 T€) und die Auflösung des Sonderpostens in Höhe von 98 T€ beeinflusst wurde. Das Betriebsergebnis ohne Berücksichtigung dieser außerplanmäßigen und letztendlich ungewöhnlichen Einnahmen liegt mit -135 T€ deutlich im negativen Bereich. Die erhöhten Ausgaben bei den Futtermitteln (+ 8 T€) und bei den Energiekosten (+ 5 T€) lagen im Rahmen der üblichen Preisanpassungen. Die Instandhaltungen im Jahr 2010 bewegten sich mit rund 98 T€ auf einem im Vergleich zu den Vorjahren sehr niedrigen Niveau. Begründet war dies vor allem durch die geringen Geldmittel, die aufgrund der schlechten Einnahmesituation zur Verfügung standen. Im Bereich der Investitionen war es allerdings Dank mehrerer Erbschaften in einer Gesamthöhe von 262 T€ möglich, die Kapuzineranlage und die Toiletten gegenüber der Goggelesbrücke fertig zu stellen. Zudem konnte im September die vom Freundeskreis des Augsburger Zoo e.V. finanzierte begehbare Katta-Anlage an den Zoo übergeben werden. Ausblick 2011 Das Jahr 2011 wird nach dem bereits vorliegenden vorläufigen Ergebnis das Rekordjahr 2009 noch übertreffen. Aufgrund einer Rekordbesucherzahl von über 640.000 Gästen kann voraussichtlich ein Jahresüberschuss im sechsstelligen Bereich ausgewiesen werden. Zoologischer Garten Augsburg GmbH - 365 - Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Tiere Umlaufvermögen Vorräte Forderungen u. so. Verm. liquide Mittel Aktiver RAP Bilanzsumme Passiva Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Bilanzgewinn/-verlust SOP mit Rücklageanteil Rückstellungen Sonstige Rückst. Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP Bilanzsumme 2010 1.369 730 1.000 -361 1.623 94 94 2.798 2.418 380 329 5% 45% 2% in % 22% 2009 1.140 730 1.000 -590 1.724 129 129 2.950 2.564 386 81 1% 49% 2% in % 19% 10 zu 09 229 0 0 229 -101 -35 -35 -152 -146 -6 249 190 308% 3% -5% -6% -27% in % 20% 322 46 19 257 7 0% 5% in % 2010 5.884 0 5.884 in % 95% 2009 5.673 0 5.473 200 343 50 28 264 8 0% 6% in % 94% 10 zu 09 211 0 411 -200 -20 -5 -9 -7 -1 189 -18% 3% -6% in % 4% 6.213 100% 6.023 100% 6.213 100% 6.023 100% Zoologischer Garten Augsburg GmbH - 366 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatzerlöse Bestandsveränd. & AEL Sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentliches Ergebnis Steuern Jahresergebnis Gewinn-/Verlustvortrag Einst. in die vertragl. Rücklage Bilanzgewinn/-verlust -150 212 0 1 211 -361 230 0 1 229 -590 0 -361 31 0 1 30 -620 0 -590 199 0 0 199 30 0 229 39% 668% 5% 644% 2.750 50 1.409 4.209 890 2.128 543 320 328 1 117 2010 2.573 48 1.601 4.222 802 2.033 509 531 348 3 121 2009 2.665 53 1.633 4.351 780 2.063 507 839 162 1 133 10 zu 09 -91 -5 -32 -129 22 -30 2 -308 185 1 -12 in % -3% -10% -2% -3% 3% -1% 0% -37% 114% 96% -9% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow nach DVFA/SG Eigenfinanzierungsquote Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Zuschüsse Stadt Augsburg Sonstige Zuschüsse/Spenden Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfanfangsbestand des AV) Anzahl Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Anzahl der Auszubildenden im Jahresdurchschnitt 3 4 4 0 0% 47 47 46 1 2% 645 80,7% 258 k.A. k.A. 981 150 1,3% 762 81,2% 719 k.A. k.A. 771 361 3,6% 478 78,0% 397 k.A. k.A. 981 308 2,0% -210 53 1,6% -21% 17% 284 3,2% 322 81% 59% 2010 2009 10 zu 09 in % Zoologischer Garten Augsburg GmbH - 367 Leistungskennzahlen Besucherzahlen (hochgerechnet nach VDZ-Standard) 2010 Erwachsene Erwachsene - Gruppen Studenten, Senioren, Behinderte Studenten, Senioren, Behinderte-Gruppen Kinder Kinder-Gruppen (Schulen, Fereinprogr.) Dauerkarten - Erw. Dauerkarten - Kinder Ehren-/Freikarten SUMME 186.435 16.378 41.176 3.136 102.414 43.288 78.380 30.160 72.561 573.928 2009 200.454 19.395 43.763 2.426 112.421 44.060 76.800 29.520 71.042 599.881 Abweichung -14.019 -3.017 -2.587 710 -10.007 -772 1.580 640 1.519 -25.953 in % -7,0% -15,6% -5,9% 29,3% -8,9% -1,8% 2,1% 2,2% 2,1% -4,3% 2008 194.960 21.563 42.758 2.841 108.767 46.289 60.600 23.100 69.281 570.159 Erlöse aus dem Verkauf von Eintrittskarten in T€ 2010 Erwachsene Erwachsene - Gruppen Studenten, Senioren, Behinderte Studenten, Senioren, Behinderte - Gruppen Kinder Familiensparticket Kinder-Gruppen (Schulen, Fereinprogr.) Dauerkarten - Erw. Dauerkarten - Kinder SUMME 1.286 112 253 19 334 45 141 130 23 2.345 2009 1.390 134 271 14 369 50 145 128 22 2.524 Abweichung -104 -22 -18 5 -34 0 -4 2 0 -179 in % -7,5% -16,3% -6,5% 33,8% -9,3% -9,9% -2,7% 1,7% 2,2% -7,1% 2008 1.193 127 224 14 328 0 130 101 17 2.134 Besucherzahlen 2010 nach Besuchergruppen Erwachsene 5,3% 12,6% 32,5% Erwachsene - Gruppen Studenten, Senioren, Behinderte Studenten, Senioren, BehinderteGruppen Kinder 13,7% 7,5% 17,8% 2,9% 7,2% 0,5% Kinder-Gruppen (Schulen, Fereinprogr.) Dauerkarten - Erw. Dauerkarten - Kinder Ehren-/Freikarten - 368 - - 369 - Zweckverband Kurhaus Augsburg-Göggingen Sitz und Anschrift des Unternehmens Zweckverband Kurhaus Augsburg-Göggingen Hafnerberg 10 86152 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Der Zweckverband hat folgende Aufgaben: Unterhalt des Kurhauses (Gebäude mit Umfeld) als Baudenkmal. Die Nutzung der Anlage erfolgt vorwiegend durch Überlassung an Dritte, wobei diese mit den kulturellen Aufgaben der Zweckverbandsmitglieder und mit dem Charakter des Hauses in Einklang stehen muß. Die Mitglieder des Zweckverbandes sollen im Übrigen für ihren Eigenbedarf angemessen berücksichtigt werden. Verbandsmitglieder Stadt Augsburg Bezirk Schwaben 50 % Umlageanteil 50 % Umlageanteil Organe des Zweckverbands Verbandsversammlung Verbandsvorsitzender 14 Mitglieder Dr. Kurt Gribl Beteiligungen an anderen Unternehmen keine Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Das Kurhaustheater wurde bis zum 31.07.2008 von der Parktheater GmbH als Hauptpächter mit Theaterveranstaltungen genutzt. Seit dem 01.08.2008 ist Hauptpächter die Kurhaustheater GmbH mit den Gesellschaftern Stadt Augsburg und Bezirk Schwaben. Das Haus ist schwabenweit gut etabliert und erfreut sich bei den Besuchern großer Beliebtheit, was am Programm und an der einmaligen Architektur liegt. Durch Kleinkunstveranstaltungen und viele freie Gruppen wird nunmehr ein jüngeres Publikum angesprochen. Die Entwicklung wird der Wandel des Theaters zum Kulturzentrum sein, ohne dieses ersetzen zu wollen, sondern vielmehr um das Angebot zu erweitern. ___________________________________________________________________________ Zweckverband Kurhaus Augsburg-Göggingen - 370 Die ursprünglich vorgesehene Bespielung des Hauses mit eigenen Produktionen der Konzertdirektion Landgraf ist im Laufe der Zeit einer Spielplangestaltung gewichen, die auf gelungene Weise den speziellen Bedingungen des Hauses entspricht. Hierdurch ist ein wichtiger Kristallisationspunkt eigener Art entstanden, der eine besondere Bereicherung des kulturellen Lebens nicht nur der Stadt Augsburg, sondern auch des Bezirks Schwaben bildet. Wirtschaftliche Entwicklung 2010 Das Jahr 2010 schließt ausgeglichen ab. Die Stadt Augsburg und der Bezirk Schwaben haben eine Umlage in Höhe von insgesamt 390.000 € geleistet, welche die nicht durch Einnahmen gedeckten Ausgaben ausgleicht. Der Haushalt konnte im Rahmen der veranschlagten Mittel grundsätzlich vollzogen werden. Wirtschaftliche Entwicklung 2011 Das Jahr 2011 wird im Verwaltungshaushalt einen Fehlbetrag von ca. 20.000,00 € aufgrund Einnahmeausfällen aufweisen. Die Stadt Augsburg und der Bezirk Schwaben leisteten eine Umlage in Höhe von insgesamt 390.000 €, welche die nicht durch Einnahmen gedeckten Ausgaben ausgleicht. ___________________________________________________________________________ Zweckverband Kurhaus Augsburg-Göggingen - 371 Verwaltungshaushalt Verwaltungshaushalt Einnahmen in T€ Änderung Plan 2011 Mieten, Pachten Steuerrückerstattung Verbandsumlage Zinseinnahmen versch. Betriebseinn. Kostenersätze Zuführung vom VermHH Kassenreste (+/-) SUMME Verwaltungshaushalt 594 Ausgaben in T€ Änderung Plan 2011 Aufw. für ehrenamtl. Tätigk. Personalausgaben Liegenschaftsverwaltung Unterhalt des sonst. unbew. Vermögens Sächl. Verw.-Aufwand Darlehenszinsen Zuführung zum VermHH HAR auf Nachjahr SUMME 594 100% 573 100% 620 100% 176 4 13 30% 1% 2% 161 3 0 28% 0% 0% 162 4 64 26% 1% 10% -1 -1 -64 0 -47 -1% -29% -100% 0% -8% 4 160 107 130 in % 1% 27% 18% 22% 2010 4 159 107 139 in % 1% 28% 19% 24% 2009 4 157 107 122 in % 1% 25% 17% 20% 10 zu 09 0 2 0 17 1% 0% 14% in % 87 58 360 2 0 87 0 in % 15% 10% 61% 0% 0% 15% 0% 0% 100% 573 2010 79 53 360 0 2 72 7 in % 14% 9% 63% 0% 0% 13% 1% 0% 100% 2009 90 80 360 2 0 88 0 0 620 in % 15% 13% 58% 0% 0% 14% 0% 0% 100% 10 zu 09 -11 -27 0 -2 2 -16 7 0 -47 -8% -18% in % -12% -34% 0% -100% ___________________________________________________________________________ Zweckverband Kurhaus Augsburg-Göggingen - 372 Vermögenshaushalt Vermögenshaushalt Einnahmen in T€ Änderung Plan 2011 Investitionszuweisungen Investitionsumlage Zuführung vom VerwaltungsHH Sollfehlbetrag - Durchbuchung Entnahme aus der Rücklage HER (+/-) SUMME Vermögenshaushalt 0 30 13 0 0 0 43 in % 0% 70% 30% 0% 0% 0% 100% 2010 0 30 0 0 22 0 52 in % 0% 58% 0% 0% 0% 0% 100% 2009 0 60 64 0 0 0 in % 0% 48% 0% 0% 0% 0% 10 zu 09 0 -30 -64 0 22 0 -72 -58% -50% -100% in % 124 100% Ausgaben in T€ Änderung Plan 2011 in % 70% 0% 0% 30% 0% 0% 100% 52 13 7 2010 32 0 in % 61% 0% 0% 25% 14% 0% 100% 2009 45 66 0 13 0 0 in % 36% 53% 0% 10% 0% 0% 10 zu 09 -13 -66 0 0 7 0 -72 -58% in % -29% 0% Investitionsausgaben Zuführung zur Rücklage Rückzahlung Fördermittel Darlehenstilgung Zuführung zum VerwaltungsHH HAR (+/-) SUMME 30 0 0 13 0 0 43 124 100% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (in T€) Änderung Plan 2011 Geldvermögen Schuldenstand Anlagevermögen Rücklagenstand Anteil der Stadt Augsburg an der Verbandsumlage an der Inv.- Umlage Direktzuschuß der Stadt Augsburg an Kurhaustheater GmbH 180 15 210 180 15 210 180 30 130 0 -15 80 62% 0% 25.193 95 0 2010 0 119 25.163 95 2009 0 131 25.086 112 10 zu 09 0 -12 77 -17 -9% 0% -15% in % ___________________________________________________________________________ Zweckverband Kurhaus Augsburg-Göggingen - 373 - Bereich Gesundheit - 374 - - 375 - BKK Stadt Augsburg Sitz und Anschrift des Unternehmens BKK Stadt Augsburg Willy-Brandt-Platz 1 86153 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Die Betriebskrankenkasse der Stadt Augsburg steht den Mitarbeitern der Stadt Augsburg und ihrer Tochterunternehmen sowie deren Familien als Krankenkasse zur Verfügung. Die BKK erbringt die nach dem Recht der gesetzlichen Krankenversicherung vorgesehenen Leistungen. Rechtliche Grundlagen Die Betriebskrankenkasse der Stadt Augsburg ist eine rechtsfähige Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung. Organe der BKK Verwaltungsrat Vorsitzender Stellvertreter Manfred Knöpfle Volkmar Kuhne AN-Vertreter AG-Vertreter Der Vorsitz wechselt jährlich zum Stichtag 01.10. zwischen AG-Vertreter und ANVertreter. Angeführt wird hier der Stand zum 04.10.2011. Vorstand Wolfgang Schreiber Stammkapital Es ist kein Stammkapital benannt. Mitgliedschaften und Beteiligungen an anderen Unternehmen Die BKK ist Mitglied im GKV Spitzenverband, im BKK Bundesverband GbR, im BKK Landesverband Bayern und im Verein BKK im Unternehmen (BKKiU). BKK Stadt Augsburg - 376 - Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen in 2010 Die Betriebskrankenkasse (BKK) der Stadt Augsburg ist am 1. Januar 1913 durch Vereinigung und Erweiterung der seit dem 1. Januar 1885 bestehenden Betriebskrankenkasse der städtischen Gaswerke und der seit dem 1. Juli 1887 bestehenden Betriebskrankenkasse der städtischen Straßenbahnen als gemeinsame Betriebskrankenkasse für alle städtischen Beschäftigten errichtet worden. Sie ist eine rechtsfähige Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung dessen Bezirk sich auf alle Verwaltungen, Betriebe, Anstalten, Unternehmen und Einrichtungen der Stadt Augsburg erstreckt. Versichertenentwicklung Wie bereits in den vergangenen Jahren verringert sich auch im Rechnungsjahr 2010 die Anzahl der Versicherten. Gegenüber dem Rechnungsjahr 2009 ergeben sich 300 Versicherte weniger. Dabei ergibt sich allein durch die Differenz zwischen Geburten und Todesfällen ein Verlust von 151 Versicherten. Es ergeben sich folgende Versichertenzahlen: Jahr 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 Pflichtversicherte 7.870 7.724 7.627 7.567 7.451 7.313 7.199 Freiwillig Versicherte 748 724 723 672 645 625 615 Rentner 5.933 5.903 5.890 5.878 5.911 5.910 5.866 Familienangehörige 4.704 4.576 4.418 4.190 3.975 3.791 3.659 Gesamt 19.254 18.927 18.658 18.307 17.982 17.639 17.339 Zu- / Zahl / - 525 - 327 - 269 - 351 - 325 - 343 - 300 Abgang % / - 2,65 / - 1,70 / - 1,42 / - 1,88 / - 1,78 / - 1,91 / - 1,70 Beiträge Seit dem 01.01.2009 sind die Beitragseinnahmen für die Krankenversicherung an den Gesundheitsfonds abzuführen. Nicht abzuführen sind die Krankenversicherungsbeiträge, die einem Leistungszeitraum vor dem 01.01.2009 zuzuordnen sind. Diese Beiträge verbleiben bei der Krankenkasse. Letztmalig werden Beitragsansprüche, die für Zeiten vor dem 01.01.2009 entstanden sind, in den Rechnungsergebnissen für das Geschäftsjahr 2013 ausgewiesen. Die Beitragseinnahmen für Zeiten vor dem 01.01.2009 belaufen sich im Rechnungsjahr 2010 auf insgesamt 25.000 €. Vermögenserträge und sonstige Einnahmen An Vermögenserträgen und sonstige Einnahmen erzielt die BKK Stadt Augsburg im Rechnungsjahr 2010 Einnahmen in Höhe von insgesamt 361.000 €. Dieser Betrag setzt sich wie folgt zusammen: BKK Stadt Augsburg - 377 - Vermögenserträge Erstattungen und Einnahmen nach dem SGB V Einnahmen aus Ersatzansprüchen gegen Dritte Einnahmen aus Finanzausgleichen Risikostrukturausgleich Übrige Einnahmen Zuweisungen Gesundheitsfonds 31.000 EUR 83.000 EUR 197.000 EUR 10.000 EUR 11.000 EUR 29.000 EUR Die Krankenkassen erhalten aus dem Gesundheitsfonds monatlich Zuweisungen zur Finanzierung ihrer Ausgaben. Dabei hat der Gesetzgeber die Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds in mehrere Bestandteile zerlegt, deren Bemessung nach unterschiedlichen Regeln erfolgt. Zentrales Element ist die sog. risikoadjustierte Grundpauschale, die den „durchschnittlichen Versorgungsbedarf eines Versicherten“ widerspiegeln soll. Diese Grundpauschale wird ergänzt um Zu- und Abschläge sowie um gesonderte Zuweisungen für Verwaltungsausgaben, Satzungsund Ermessensleistungen und zur Deckung der Ausgaben für die Entwicklung und Durchführung von strukturierten Behandlungsprogrammen. Gesamtausgaben Die Gesamtausgaben belaufen sich im Rechnungsjahr 2010 auf insgesamt 49.814.000 €. Spitzenreiter mit 16.445.000 € sind dabei die Aufwendungen für Krankenhausbehandlung, gefolgt von den Ausgaben für ärztliche Behandlung mit 9.058.000 € und den Ausgaben für Arzneimittel mit 8.871.000 €. Wie bereits in den vergangenen Jahren ist auch im Rechnungsjahr 2010 ein weiterer Anstieg bei den Krankengeldausgaben festzustellen. Die Ausgaben in diesem Bereich betragen 2.773.000 €. Der rasante Anstieg der Ausgaben bei den Sonstigen Leistungen ist fast ausschließlich bedingt durch die Aufwendungen für Leistungen im Ausland und den Kosten für die Integrierte Versorgung. Die Netto-Verwaltungskosten betragen im Geschäftsjahr 2010 insgesamt 1.551.000 €. Damit ergibt sich ein Anteil von 3,11 % an den Gesamtausgaben. Zusammenfassung Insgesamt weist das Geschäftsjahr 2010 einen Überschuss der Ausgaben in Höhe von 979.000 € auf. Ausblick 2011 Die zum 01.01.2011 erfolgte gesetzliche Beitragssatzanpassung und die verbesserte wirtschaftliche Lage sorgen dafür, dass die Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds die zu erwartenden Ausgaben decken bzw. überschreiten. BKK Stadt Augsburg - 378 - Für das Rechnungsjahr 2011 wird mit einem Einnahmeüberschuss von ca. 1.300.000 € gerechnet. Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen Sachanlagen Rücklage BKK Landesverb. Umlaufvermögen sonstige Aktiva (Vorschüsse) Wertpapiere des Umlaufverm. Forderungen liquide Mittel Aktiver RAP Bilanzsumme Passiva Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Rücklagen Ausgleichsposten Bilanzgewinn Rückstellungen Sonstige Rückst. Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP Bilanzsumme 7.074 0 7.074 0 0% 98% in % 2010 113 0 784 -671 0 0 0% 0% in % 2% 2009 1.092 0 616 476 0 0 0 7.354 0 7.354 0 0% 87% 0% 0% 0% 13% 10 zu 09 -979 0 168 -1.147 0 0 0 -280 0 -280 0 -1.259 -15% -4% 0% in % -90% in % 2010 110 3 107 7.077 1.275 677 1.642 3.483 0 0% 98% in % 2% 2009 105 3 102 8.341 1.281 514 2.261 4.285 0 0% 99% in % 1% 10 zu 09 5 0 5 -1.264 -6 163 -619 -802 0 -1.259 -15% -15% in % 5% 7.187 100% 8.446 100% 7.187 100% 8.446 100% BKK Stadt Augsburg - 379 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Versicherungsbeiträge Zuweisungen Gesundheitsfonds Sonstige Erträge Gesamteinnahmen Ärztliche Behandlung Zahnärztliche Behandlung Zahnersatz Arzneimittel Heil- und Hilfsmittel Krankenhausbehandlung Krankengeld Fahrkosten Vorsorgeleistungen Soziale Dienste, Prävention Früherkennungsmaßnahmen Leistungen bei Mutterschaft Haushaltshilfe, häusl. Pflege Sonstige Leistungen Ausgaben für Finanzausgleiche Netto-Verwaltungskosten Gesamtausgaben Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuern Jahresergebnis Vermögenszu-/abnahme Bilanzgewinn/-verlust 313 0 0 313 313 0 -979 0 0 -979 -979 0 -1.000 0 0 -1.000 -1.000 0 21 0 0 21 21 0 2% 2% 2% 13 50.450 379 50.842 9.102 2.290 780 9.135 3.174 16.865 2.866 986 638 477 418 63 860 1.288 58 1.529 50.529 2010 25 48.449 361 48.835 9.058 2.227 756 8.871 3.167 16.445 2.773 988 628 464 405 60 565 1.677 179 1.551 49.814 2009 78 48.798 230 49.106 9.028 2.243 706 9.408 3.050 16.288 2.651 1.059 697 554 426 439 678 973 364 1.542 50.106 10 zu 09 -53 -349 131 -271 30 -16 50 -537 117 157 122 -71 -69 -90 -21 -379 -113 704 -185 9 -292 in % -68% -1% 57% -1% 0% -1% 7% -6% 4% 1% 5% -7% -10% -16% -5% -86% -17% 72% -51% 1% -1% BKK Stadt Augsburg - 380 - Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow (Jahreserg.+AfA) Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. *Personalkosten Stadt Augsburg Sonstige Zuschüsse Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfanfangsbestand des AV) *Anzahl Mitarbeiter jeweils zum 31.12. Anzahl der Auszubildenden * Personal wird von der Stadt Augsburg gestellt k.A. k.A. 29 3 25 3 4 0 16% 0% 311 0 0 0 K.A. K.A. 0,0% -981 0 0 0 1.133 0 0,0% -1.004 0 0 0 1.129 0 0,0% 23 0 0 0 4 0 0% 0% 0% 0% -2% 2010 2009 10 zu 09 in % Leistungskennzahlen Plan 2011 Mitglieder Versicherte Summe der Einnahmen (in T€) Summe aller Ausgaben (in T€) Pro-Kopf-Ausgaben je Versicherten (in €) Beitragssatz (einsch. Zusatzbeitrag von 0,9 %) 15,5% 2.938 50.529 13.637 17.200 50.842 2010 13.680 17.368 48.835 2009 14.007 17.982 49.106 Änderung 10 zu 09 -327 -614 -271 49.814 50.106 -292 2.868 2.786 82 14,9% 15,2% 1) bis 30.06.09 15,50% 0,2% BKK Stadt Augsburg - 381 - BKK Pflegekasse der Stadt Augsburg Sitz und Anschrift des Unternehmens BKK Pflegekasse der Stadt Augsburg Willy-Brandt-Platz 1 86153 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Die BKK Pflegekasse führt die Aufgaben der sozialen Pflegeversicherung nach dem Elften Buch des Sozialgesetzbuches durch. Rechtliche Grundlagen Die BKK Pflegekasse der Stadt Augsburg ist eine rechtsfähige Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung Organe Verwaltungsrat Vorsitzender Stellvertreter Manfred Knöpfle Volkmar Kuhne AN-Vertreter AG-Vertreter Der Vorsitz wechselt jährlich zum Stichtag 01.10. zwischen AG-Vertreter und ANVertreter. Angeführt wird hier der Stand zum 04.10.2011 Vorstand Wolfgang Schreiber Stammkapital Es ist kein Stammkapital benannt. Mitgliedschaften und Beteiligungen an anderen Unternehmen keine BKK Pflegekasse der Stadt Augsburg - 382 - Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen in 2010 Die BKK Pflegekasse ist eine rechtlich eigenständige Organisation unter dem Dach der Betriebskrankenkasse und legt daher eine eigene Jahresrechnung vor. Die Ausgaben der sozialen Pflegeversicherung werden durch Beiträge der Versicherten und der Arbeitgeber, der Rentenversicherungs- oder anderer sozialer Leistungsträger finanziert. Der Beitragssatz wird vom Gesetzgeber für alle Pflegekassen einheitlich festgelegt und beträgt seit 1. Juli 2008 1,95 v. H. der beitragspflichtigen Einnahmen. Das Bundesverfassungsgericht gab mit Urteil vom 3. April 2001 dem Gesetzgeber auf, bis zum 31. Dezember 2004 eine Regelung zu schaffen, welche hier die Leistung der Kindererziehung in der umlagefinanzierten sozialen Pflegeversicherung berücksichtigt. Darum hat sich zum 1. Januar 2005 der Beitragssatz für kinderlose Mitglieder der Pflegekassen ab Vollendung des 23. Lebensjahres um 0,25 v. H. erhöht. Der Beitragszuschlag ist vom Mitglied allein zu tragen. Die zum 1. Januar 1995 eingeführte Pflegeversicherung hat bei den Versicherten ein hohes Maß an Akzeptanz erreicht. Ihre Leistungen tragen dazu bei, dass viele Pflegebedürftige entsprechend Ihrem persönlichen Wunsch zu Hause versorgt werden können. Einerseits sind die Leistungen nahezu unverändert geblieben, andererseits wirkt sich der demografische Wandel durch immer mehr ältere Menschen insbesondere auf die Finanzen negativ aus. Ergebnis 2010 Die BKK Pflegekasse der Stadt Augsburg betreute zum 31. Dezember 2010 insgesamt 620 Pflegebedürftige. Davon erhielten 205 Pflegebedürftige Pflegegeld, 171 Pflegebedürftige Sachleistungen in Verbindung mit Geldleistungen und 244 Pflegebedürftige nahmen Leistungen der vollstationären Pflege in Anspruch. Einnahmen Die Einnahmen im Rechnungsjahr 2010 belaufen sich auf insgesamt 5.812.000 EUR. Diese Einnahmen gliedern sich wir folgt auf: Versicherungsbeiträge Einnahmen aus dem Ausgleichsfonds der Pflegekassen Sonstige Erträge 4.656.000 EUR 1.099.000 EUR 57.000 EUR Aus dem Ausgleichsfonds der Pflegekassen werden damit 18,91 % der Gesamteinnahmen erzielt. Würden die Beitragssätze für die Pflegekassen kassenindividuell festgelgt, würde der Beitragssatz der Pflegekasse der BKK Stadt Augsburg die zurzeit geltenden Beitragssätze erheblich überschreiten. BKK Pflegekasse der Stadt Augsburg - 383 - Ausgaben Die Ausgaben im Rechnungsjahr 2010 belaufen sich auf insgesamt 5.813.000 EUR. Der größte Ausgabenbereich sind die Kosten für die vollstationäre Pflege mit 3.010.000 EUR, gefolgt von den Ausgaben für Pflegegeld mit 977.000 EUR und den Ausgaben für die Pflegesachleistungen mit 715.000 EUR. Insgesamt ergibt sich aufgrund der Einnahmen- bzw. Ausgabensituation ein Überschuss der Ausgaben von 1.000 EUR. Ausblick 2011 Für das Geschäftsjahr 2011 sind keine gesetzlichen Änderungen zu erwarten, die für zusätzliche Einnahmen bzw. zusätzliche Ausgaben sorgen werden. Steigerungen bei den Leistungsausgaben ergeben sich ausschließlich durch die zu erwartenden Mengenausweitungen aufgrund der Altersstruktur/Morbidität. BKK Pflegekasse der Stadt Augsburg - 384 - Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Anlagevermögen übrige Aktiva (Vorschüsse) Sachanlagen in % 2010 0 0 0 in % 0% 2009 0 0 0 in % 0% 10 zu 09 0 0 0 in % Umlaufvermögen Rücklage BKK Landesverb. Forderungen liquide Mittel Aktiver RAP Bilanzsumme 902 0 182 720 0 902 100% 882 100% 0 228 654 20 0 -46 66 2% 0% 100% 0 0% 0 20 2% 882 100% Passiva Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Rücklagen Gewinn-/Verlustvortrag Bilanzgewinn Rückstellungen Sonstige Rückst. Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP Bilanzsumme in % 2010 639 372 267 0 0 0 0 263 0 263 0 902 0% 100% 29% 0% 0% 0% 71% 2009 640 378 262 0 0 0 0 242 0 242 0 0% 27% 0% 0% in % 73% 10 zu 09 -1 -6 5 0 0 0 0 21 0 21 0 20 2% 9% in % 0% 882 100% BKK Pflegekasse der Stadt Augsburg - 385 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Versicherungsbeiträge Einnahmen aus Ausgleichsfonds Sonstige Erträge Gesamteinnahmen Pflegesachleistung Pflegegeld Tages- und Nachtpflege Kurzzeitpflege Vollstationäre Pflege Sonstige Pflegeleistungen Zahlungen an den Ausgleichsf. Verwaltungskosten Gesamtausgaben Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuern Jahresergebnis Vermögenszu-/abnahme Bilanzgewinn/-verlust -45 -1 -45 0 0 -45 -1 0 0 -1 17 0 0 17 17 0 -18 0 0 -18 -17 -1 -106% -106% 4.680 1.297 18 5.995 790 1.005 70 108 3.124 648 0 295 6.040 2010 4.656 1.099 57 5.812 715 977 49 110 3.010 553 114 285 5.813 2009 4.711 1.042 50 5.803 648 978 58 105 3.140 455 130 272 5.786 10 zu 09 -55 57 7 9 67 -1 -9 5 -130 98 -16 13 27 in % -1% 5% 14% 0% 10% 0% -16% 5% -4% 22% -12% 5% 0% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow (Jahreserg.+AfA+ Änd. Rückst.) Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Personalkosten Stadt Augsb.* Sonstige Zuschüsse Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfanfangsbestand des AV) Anzahl Mitarbeiter* jeweils zum 31.12. * Personal wird von der Stadt Augsburg gestellt 3 3 3 0 -45 0 0 0 0 0 0,0% -1 0 0 0 114 0 0,0% 17 0 0 0 126 0 0,0% -18 0 0 0 -12 0 0,0% -10% -106% 2010 2009 10 zu 09 in % BKK Pflegekasse der Stadt Augsburg - 386 - Ausgaben der BKK Pflegekasse im Jahr 2010 Zahlg./Ausgl.fonds 1,96% sonst. Pflegeleistungen 12,25% Verwaltungskosten 4,90% Vollstationäre Pfl 51,78% Pflegegeld 16,81% Pflegesachleistung 12,30% BKK Pflegekasse der Stadt Augsburg - 387 - Eigenbetrieb Altenhilfe Augsburg Sitz und Anschrift des Unternehmens Eigenbetrieb Altenhilfe Augsburg Maximilianstr. 9 86150 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Aufgabe des Betriebs ist der Betrieb und die Unterhaltung der Altenhilfeeinrichtungen nach den Vorschriften der geltenden Stiftungssatzungen, des Stiftungs-, Kommunal- und Eigenbetriebsrechts, der für Pflegeeinrichtungen geltenden Bestimmungen und Vorgaben sowie der Vereinbarungen zwischen Eigenbetrieb und Stiftungen. Ziel ist dabei, zeitgerechte, bedarfsorientierte und angemessene Betreuungs- und Versorgungsangebote für ältere Menschen im Stadtgebiet Augsburg bereitzustellen. Rechtliche Grundlagen Der Eigenbetrieb Altenhilfe Augsburg wurde mit Satzung vom 16.12.2005 zum 01.01.2006 gegründet (vgl. Art 86ff GO in Verbindung mit der Eigenbetriebsverordnung und der Betriebssatzung). Organe des Eigenbetriebs Stadtrat Werkausschuss Oberbürgermeister Werkleitung identisch mit den Mitgliedern des Jugend-, Sozial- und Wohnungsausschusses Dr. Kurt Gribl Martin Neumeier Stammkapital Das Stammkapital beträgt 2.000.000 €. Beteiligungen an anderen Unternehmen keine wichtige Verträge Versorgungsverträge gem § 72 SGB XI mit Pflege- und Krankenkassen Pacht- und Betreiberverträge mit jeder einzelnen Stiftung ___________________________________________________________________________ Eigenbetrieb Altenhilfe Augsburg - 388 - Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Kurzvorstellung: Auf Basis des Grundsatzbeschlusses vom 16.12.2004 hat der Stadtrat mit Beschluss vom 24.11.2005 entschieden, zum 01.01.2006 für den Betrieb der Altenhilfeeinrichtungen der Stiftungen Fritz Hintermayer’sche Altersheim-Stiftung Paritätische Hospitalstiftung Paritätische St. Jakobsstiftung Sander’sche Stiftung Dr. Eduard und Frau Franziska Schenk-Stiftung Paritätische St. Servatius-Stiftung Sparkassen-Altenheim einen städtischen Eigenbetrieb zu errichten. Für diese Lösung sind vor allem folgende Gründe maßgebend: Schaffung einer eigenständigen Organisations- und Wirtschaftseinheit und damit Erzielung effizienterer und effektiverer Prozessund Entscheidungsstrukturen Erreichung einer günstigen Betriebsgröße Gewährleistung angemessener Einfluss- und Kontrollrechte für die Organe der Stadt sowie die enge Verbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Stadt Stärkung und besondere Berücksichtigung der stiftungsrelevanten Notwendigkeiten durch die Trennung zwischen Stiftungsverwaltung i.e.S. und dem Betrieb der Altenhilfeeinrichtungen Verbesserung der Wirtschaftlichkeit, Ausschöpfung von Rationalisierungspotentialen, Verbesserung der Verhandlungsposition bei Pflegesatzverhandlungen. - - - Der Altenheimbetrieb steht in der heutigen Zeit unter ungeheurem Kostendruck, weil die gesamten Einnahmen aus Pflegesätzen kommen, die auf der Grundlage des Sozialgesetzbuches mit den Kostenträgern ausgehandelt werden. Dies wird vom Gesetzgeber damit begründet, dass die Kosten für Sozialhilfeempfänger und damit Kosten für die Steuerzahler nicht unendlich ansteigen können. Andererseits sind die so verhandelten Pflegesätze für den Betrieb einer Einrichtung oft nicht kostendeckend. Dies stellt jeden Einrichtungsträger vor große Aufgaben der wirtschaftlichen Optimierung. Entwicklung 2010 Das Jahr 2010 war geprägt von den massiven Anstrengungen zur Verbesserung der Qualität, vielfältigen Maßnahmen der Personalentwicklung und deutlichen Verbesserungen im Rechnungswesen. Dies brachte auch insgesamt einige Erfolge: • Deutliche Reduzierung des Defizits auf 3.705 Mio. € ___________________________________________________________________________ Eigenbetrieb Altenhilfe Augsburg - 389 - • Klare Verbesserung der Qualität, dokumentiert durch die Prüfungsergebnisse des MDK Sander-Stift 1,7 Paritätisches St. Servatius-Stift 1,5 Paritätisches Hospital-Stift 1,2 Zentraler häuslicher Pflegedienst 1,3 Paritätisches St. Jakobs-Stift 1,5 Veränderungen im Personalkörper Reduzierung Altersdurchschnitt auf 41,93 Jahre Reduzierung Vollzeitquote auf 58,81 % Reduzierung der Überstunden um ca. 4.000 • Eine lineare Erhöhung der Pflegesätze zum 01.03.2010 um 4,0 % wurde vorgenommen, dies reichte aber nicht, um die steigenden Kosten vor allem im Personalbereich (Tariferhöhungen) auszugleichen. Durch eine rege Öffentlichkeitsarbeit und dem zentralen Aufnahme- und Überleitungsmanagement wurden so die Voraussetzungen für eine zukünftige, bessere Vermarktung geschaffen. Die Umorganisation und Überprüfung des Einkaufs wurde abgeschlossen. Durch strukturelle Probleme in den Häusern (z.B. Teil-Räumung im Hintermayr Stift und durch Umbau - im Jakobs-Stift) kam es zu einem weiteren Rückgang der Belegung, wobei angesichts der Tatsache, dass die konkurrenzfähigen Plätze weiter gut belegt waren, nicht von einer grundsätzlichen Rezession in diesem Bereich zu sprechen ist. In den anderen Häusern wurden die Platzzahlen nach Rücksprache mit der Regierung von Schwaben auf das tatsächliche verwertbare Maß angepasst. Insgesamt ergab sich somit eine Verringerung der Platzzahl um 40 oder 4,24 %. Ausblick 2011/ 2012 Die Jahre 2011/12 sind weichenstellend für die weitere Entwicklung des Eigenbetriebs. Der Sanierungskurs muss fortgesetzt werden und sowohl finanziell als auch strukturell deutliche Verbesserungen bringen. Einzelne Ergebnisse zeichnen sich schon ab: • Weitere Reduzierung des operativen Defizits auf ca. 3,0 Mio. € für 2011 • • • Zielvorgabe laut Wirtschaftsplan für 2012 sind 1,8 Mio. € Der Abbau des Personalüberhangs ging 2011 planmäßig zu Ende, so dass ab 2012 im Pflegebereich mit der Sollpersonalstärke gefahren werden kann. Die Veränderungen in den Bereichen Hauswirtschaft, Küche und Reinigung werden bis Mitte 2012 erhebliche Einsparungen und Personalreduzierungen (über natürliche Fluktuation) mit sich bringen. Um die Rationalisierungen sinnvoll durchführen zu können, sind Investitionen in den Bereichen Logistik und Verwaltung notwendig. • Im Jahr 2011 wurde durch die Entscheidung des Stadtrats auf Abschluss eines Pachtvertrags für ein neues Haus in Lechhausen auch die Erneuerung der Gebäude begonnen. Dies ist ein weiterer wichtiger Meilenstein zum Erreichen des Ziels, einen marktfähigen, sich selbst tragenden Betrieb zu formen. ___________________________________________________________________________ Eigenbetrieb Altenhilfe Augsburg - 390 - Diese Entwicklung muss mit deren weiterführenden Planungen für das Areal AnnaHintermayr-Stift / Servatius-Stift fortgesetzt werden. Als zusätzliche, konkrete Vorhaben stehen 2011/2012 folgende Projekte an: • Überarbeitung und Verbesserung des Forderungsmanagements • Einführung diverser EDV Anwendungen zur weiteren Rationalisierung und Qualitätsverbesserung - EQSS-System zur Qualitätskontrolle - Orgavision als grundlegendes QM-System - ConnextVivendi zur Heimverwaltung, Dienstplanung u. Pflegedokumentation. Erarbeitung und Abschluss diverser Dienstvereinbarungen - DV über Arbeitszeitregelung - DV Springerpool - DV Arbeitszeitflexibilisierung Ein weiterer Schwerpunkt wird in der Bewältigung der veränderten Personalsituation liegen. Statt Personal abzubauen wird der Focus auf die Personalgewinnung – vor allem im Pflegebereich – verschoben. Sich auf einem sehr knappen Markt zu behaupten wird die Herausforderung. Die Maßnahmen der verstärkten Ausbildung und der Personalentwicklung sollen hier helfen. • Das angestrebte Ziel bis Ende 2013 ein ausgeglichenes Ergebnis zu haben ist nach wie vor realistisch. ___________________________________________________________________________ Eigenbetrieb Altenhilfe Augsburg - 391 - Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 Ausstehende Einl. a. gezeichnetes Kapital Anlagevermögen Immaterielles Verm. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen liquide Mittel Aktiver RAP nicht durch EK gedeckter Fehlbetrag Bilanzsumme Passiva Änderung Plan 2011 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Übernahmekapital Verlustvortrag Jahresfehlbetrag n.d.EK ged. Fehlbetrag Sonderposten aus Zuschüssen und Zuweisungen zur Finanzierungs des Sachanlagevermögens Sonderposten Rückstellungen Rückst. Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Passiver RAP Bilanzsumme in % 2010 0 2.000 1.511 -17.211 -3.706 17.406 in % 0% 2009 0 2.000 1.511 -10.527 -6.684 13.700 in % 0% 10 zu 09 0 0 0 -6.684 2.978 3.706 in % 0% 17.406 77% 13.700 73% 3.706 3.800 27% 20% 0 2.435 17 2.418 0 2.763 156 2.026 581 0 0% 12% 0% 11% 0 2.446 0 2.446 0 2.658 181 2.360 117 0 0% 14% 0% 13% 0 -11 17 -28 0 105 -25 -334 464 0 0% 4% 0% 0% in % 2010 in % 2009 in % 10 zu 09 in % 22.604 100% 18.804 100% 46 46 3.951 3.951 18.607 118 18.489 0 0% 82% 17% 0 0 4.216 4.216 14.588 0 14.588 0 0% 78% 22% 46 46 -265 -265 4.019 118 3.901 0 3.800 0% 20% 28% -6% 22.604 100% 18.804 100% ___________________________________________________________________________ Eigenbetrieb Altenhilfe Augsburg - 392 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatz Bestandsveränd. & AEL Sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Zinsen und ähnl. Erträge Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Ertrag Außerordentlicher Aufwand Steuern, Abgaben, Versicherung Jahresergebnis Gewinn-/Verlustvortrag Einst. in die Rücklage Bilanzgewinn/-verlust -2.753 16 0 221 -2.958 -20.917 0 -23.875 -3.488 326 150 394 -3.706 -17.211 0 -20.917 -6.164 3 106 417 -6.684 -10.527 0 -17.211 2.676 323 44 -23 2.978 0 0 -3.706 42% -5% -45% 0% 0% 22% -43% 127 32.731 0 1.382 34.113 13.430 23.043 267 0 -2.626 2010 32.816 0 1.277 34.093 13.185 23.156 187 826 -3.261 3 230 2009 32.841 0 1.318 34.159 6.621 25.189 154 8.149 -5.953 9 220 10 zu 09 -25 0 -41 -66 6.564 -2.033 33 -7.323 2.692 -6 10 -3% 0% 99% -8% 22% -90% -45% -66% 5% in % 0% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow nach DVFA/SG -2.691 -3.519 -6.530 3.011 -46% 2010 2009 10 zu 09 in % Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinvestitionen Zuschüsse Stadt Augsburg* Investitionsquote (Gesamtinv. zu Anschaffungswert des AV zum Jahresanfang) Anzahl Mitarbeiter zum 31.12. Anzahl der Auszubildenden 5% 150 150 2.368 165 0 165 2.106 6% 232 0 232 2.206 9% -67 -29% -100 -5% k.a. k.a. 618 29 595 16 23 13 4% 81% *: in 2010: davon Betriebskostenzuschuss 700.000; davon Gemeinkostenumlage 1.406.118 ___________________________________________________________________________ Eigenbetrieb Altenhilfe Augsburg - 393 - Kommunalunternehmen Klinikum Augsburg Sitz und Anschrift des Unternehmens Klinikum Augsburg Stenglinstr. 2 86156 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Aufgabe des Kommunalunternehmens ist es, zur bedarfsgerechten Versorgung der Bevölkerung mit dem Klinikum Augsburg ein leistungsfähiges Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe zu betreiben. Hierzu gehören neben der Durchführung von stationären und ambulanten Behandlungen insbesondere Leistungen der stationären und ambulanten Vor- und Nachsorge und der Rehabilitation. Das Klinikum Augsburg nimmt als akademisches Lehrkrankenhaus an der klinischpraktischen Ausbildung teil. Ferner betreibt das Kommunalunternehmen zum Zwecke der Ausbildung Berufsfachschulen und stellt die notwendige Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen sicher. Das Kommunalunternehmen kann sich im Rahmen von medizinischen und pflegerischen Forschungsvorhaben im Einzelfall beteiligen. Gemeinnützigkeit Das Kommunalunternehmen verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Es ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Kommunalunternehmens dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Gewinne und Überschüsse, soweit sie nicht zur Tilgung eines Jahresfehlbetrages erforderlich sind, werden einer Rücklage zugeführt, die insbesondere zur Sicherung und Erfüllung des Unternehmenszweckes verwendet werden darf. Organe des Kommunalunternehmens Verwaltungsrat Verwaltungsratsvorsitzender Vorstand Stellv. Vorstand (medizin. Direktor) 12 Mitglieder Dr. Kurt Gribl ab 01.01.2010 – 31.12.2012 Alexander Schmidtke Dr. Dirk Richter Den Mitgliedern des Vorstandes wurden für 2010 Gesamtbezüge in Höhe von 291.199,92 € gewährt. Festgesetztes Kapital Das Stammkapital beträgt 20.451.000 € Kommunalunternehmen Klinikum Augsburg - 394 Beteiligungen an anderen Unternehmen keine Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Ergebnis 2010 Das Zentralklinikum Augsburg und Krankenhaus Haunstetten wurde zum 1. Januar 2006 in „Klinikum Augsburg“ mit der Betriebsstätte „Klinikum Augsburg (Süd)“ umbenannt und ist durch die Verlegung der Dermatologischen- und HNO-Klinik in das Klinikum Süd in einen Betrieb der höchsten Versorgungsstufe zusammen geführt worden. Es stellt somit die bedarfsgerechte stationäre Leistung für die Bevölkerung sicher. Der Wirtschaftsplan 2010 für das Kommunalunternehmen Klinikum Augsburg nimmt die aktuelle wirtschaftliche Lage zum Bezugspunkt. Insbesondere aber war das Gebot der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit bei der Erstellung des Wirtschaftsplanes 2010 von zentraler Bedeutung. Der Wirtschaftsplan für das Jahr 2010 zeigt, dass weitere Maßnahmen im Rahmen des Konjunkturpaktes II, wie die Endoskopie und die Sonderförderung der Neuerrichtung der OP – Abteilung begonnen wurden. Auch für den 3. BA – Neubau Klinik für Kinder und Jugendliche, für den die Förderzusage bereits vorliegt, fielen Bauausgaben der Vorplanung an. Abgeschlossen werden konnte die Maßnahme „ Errichtung eines EPUMessplatzes“, für die die Regierung von Schwaben eine Sonderförderung erstattet hatte. Auch die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme „Betriebskindergarten“ erfolgte 2010. Die Änderung in der Finanzierung durch die Träger für die örtliche Beteiligung und der nicht geförderten Anteile nach Art. 11 BayKrG sowie der sonstigen Beschaffungen nach Art. 12 BayKrG führte zu Darlehensaufnahmen des KZVA in Höhe von Insgesamt 17.833 T€. Diese Darlehen basierten auf den im Wirtschaftsplan 2010 geplanten Größen der Investitionsfinanzierung und richteten sich nicht wie gewohnt nach der tatsächlichen Umlagenabrechnung. Jahresergebnis der GuV-Rechnung 2010: Das Jahresergebnis 2010 konnte um 10.428 T€ im Vergleich zum Wirtschaftsjahr 2009 verbessert werden. Der Grund hierfür lag vor allem an dem um 10.413 T€ gestiegenen Umsatz. Zur positiven Erlösänderung 2010 führen folgende Annahmen: Steigerung des Case-Mix und der Fallzahlen im Vorjahr Änderung des Landesbasisfallwertes Vergleich zum Kommunalunternehmen Klinikum Augsburg - 395 In den Aufwendungen 2010 sind folgende Änderungen berücksichtigt: Durch verbesserte Einkaufsstrategie mit der Folge niedrigerer Einkaufspreise konnte der Materialaufwand unter den Zahlen vom Vorjahr gehalten werden. Im Personalaufwand konnten ebenfalls geringe Einsparungen erzielt werden. Die Vollkräfteanzahl ist nahezu gleich geblieben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen 2010 sind im Vergleich zum Vorjahr geringfügig um 1.594 T€ gesunken. Durch die Umstellung nach dem BilMoG ist ein aufwandserhöhender Effekt (außerordentlicher Aufwand) in Höhe von 2.462 T€ eingetreten. Erfolgsplan 2011 Unter diesen Annahmen schließt der Erfolgsplan 2011 Klinikum Augsburg in den Erträgen mit 384.730.400 € und in den Aufwendungen 390.599.000 € ab, so dass sich ein projektierter Jahresfehlbetrag in Höhe von 5.868.600 € ergibt. Für das Geschäftsjahr 2011 werden weitere Mehrerlöse erwartet. Damit können die Tariferhöhungen im ärztlichen Dienst und im nichtärztlichen Bereich sowie die Kostensteigerungen teilweise abgefangen werden. Vermögensplan 2011 Im Vermögensplan 2011 waren für kurzfristige Anlagegüter im Sinne von Artikel 12 BayKrG 14.711.400 € veranschlagt worden, die über die reguläre Pauschale 4.711.400 € und erhöhte Pauschale 10.000.000 € zu finanzieren sind. Die Erstattung der 10 Mio. € Sonderpauschale erfolgt im Rahmen der vom Freistaat Bayern bewilligten 50 Mio. € verteilt auf die Jahre 2011 und 2012 zu je 5 Mio. €. Für Baumaßnahmen nach Art. 11 BayKrG 2011 ist neben den Fördermittelzahlungen 9.732.900 € und den Zuwendungen Dritter (Öffentl. Zuweisungen und Spenden) mit 6.186.300 € ein weiteres Darlehen mit einer Laufzeit von 10 Jahren in Höhe von 4.395.500 € (davon örtliche Beteiligung 1.081.400 €, nicht geförderte Investitionskostenanteile 3.119.100 € und Zinsen der Vorfinanzierung Erfolgsplan 195.000 €) geplant. Der Rest wird vom Klinikum vorfinanziert mit einem Ansatz in Höhe von 4.064.500 €. Die Maßnahmen belaufen sich somit auf insgesamt 24.184.200 € (davon 500 € nach BaySchFG). Kommunalunternehmen Klinikum Augsburg - 396 Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) 2011 in % Anlagevermögen Immat. Verm.-Gegenst. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen sonst. Verm.-Gegenstände liquide Mittel Ausgl.-Posten nach KHG Aktiver RAP Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Bilanzsumme Aktiva Änderung 2010 192.477 2.355 189.989 133 78.754 11.673 60.526 1.209 5.346 5.582 553 0 277.366 Passiva Änderung 2011 in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Gewinn-/Verlustvortrag Bilanzgewinn/-verlust Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag SOP aus Zuwendungen zur Fin. d. Sachanl.-Verm. Rückstellungen für Pensionen und Steuern sonstige Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr (KHG u.Darl) Verb. < 1 Jahr Ausgl.-Posten aus Darl.-Förd. Passiver RAP Bilanzsumme 156.088 64.738 2.917 61.821 51.795 1.750 50.045 1.419 1 277.366 1% 0% 100% 19% 56% 23% 155.730 50.903 4.897 46.006 91.626 1.875 89.751 1.617 5 299.881 1% 0% 100% 31% 52% 17% 358 13.835 -1.980 15.815 -39.831 -125 -39.706 -198 -4 -22.515 -12,24% -80,00% -7,51% -43,47% 0,23% 27,18% 2010 3.325 20.451 44.594 0 0 -61.720 0 in % 1% 2009 0 20.451 24.844 0 0 -57.869 12.574 in % 0% 10 zu 09 3.325 0 19.750 0 0 -3.851 -12.574 -6,65% in % 2% 0% 0% 100% 28% in % 69% 2009 187.374 2.317 184.901 156 94.205 11.832 80.463 1.627 283 5.574 154 12.574 299.881 2% 0% 4% 100% 31% in % 62% 10 zu 09 5.103 38 5.088 -23 -15.451 -159 -19.937 -418 5.063 8 399 -12.574 0 -22.515 -7,51% 0,14% 259,09% -16,40% in % 2,72% Kommunalunternehmen Klinikum Augsburg - 397 GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatz Akt. EL/Bestandsveränderungen Zuweisungen/Zuschüsse öffentl. Hand Sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Zuw. und Zuschüssen Aufw. für KHG-geförderte Maßnahmen 323.635 0 805 14.397 338.837 86.689 226.479 17.740 26.361 -18.432 45.873 32.610 2010 325.587 -67 721 20.087 346.328 88.911 217.872 17.066 39.239 -16.760 19.936 6.653 2009 315.174 923 811 18.277 335.185 89.353 218.807 16.722 40.833 -30.530 36.001 22.826 10 zu 09 10.413 -990 -90 1.810 11.143 442 935 -344 1.594 13.770 -16.065 16.173 in % 3,30% -107,26% -11,10% 9,90% 3,32% 0,49% 0,43% -2,06% 3,90% 45,10% -44,62% 70,85% Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentl. Aufwand Außerordentl. Ertrag Steuern Jahresergebnis Gewinn-/Verlustvortrag aus Vorjahr * Nicht dr. EK gedeckter Fehlbetrag Entnahme aus den Rücklagen Bilanzgewinn/-verlust 20 316 -5.465 0 0 404 -5.869 -61.720 0 4.119 -63.470 57 822 -4.242 2.462 0 796 -7.500 -57.869 0 3.649 -61.720 31 479 -17.803 0 0 125 -17.928 -43.223 0 3.282 -57.869 26 -343 13.561 -2.462 0 -671 10.428 -14.646 0 367 -3.851 83,87% -71,61% 76,17% -536,80% 58,17% -33,88% 11,18% -6,65% Kommunalunternehmen Klinikum Augsburg - 398 Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow (Jahresfehlbetrag + Abschreibung, soweit nicht gefördert) Cash-Flow aus lfd. Geschäftstätigkeit (Jahresfehlbetrag + Abschreibungen, soweit nicht gefördert +/- Zu-Abnahme v. Vorräten, Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten) Cash-Flow Investitionen davon Ersatzinvestitionen davon Erweiterungsinv. Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit davon: Einlagen in die Kapitalrücklagen davon: Zugänge Fördermittel, Zuschüsse von Dritten, Abgang Tilgung u. Zuführ. aus Abgang Anlagevermögen Bankkontostand (Finanzmittelfond) 31.12. Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand des AV) Anzahl Vollkraftstellen lt. Stellenplan (Jahresdurchschnitt) Anzahl der Auszubildenden lt. Stellenplan 3.800 472 3.803 416 -3 56 -1% 13% 11,9% 7,1% 23.400 9.406 13.994 149% -3.722 -14.279 10.557 74% 2010 2009 10 zu 09 in % 11.188 -22.210 -26.419 -13.518 37.607 -8.692 142% -64% 23.685 5.346 39.338 -30.717 -15.653 36.063 -40% 117% Leistungskennzahlen Klinikum Augsburg (incl. Klinikum Augsburg (Süd)) Bettenzahl (ohne Dialyseplätze) Kapazitätsauslastung der Planbetten Fallzahl (vollstationär) Belegungstage Tagesdurchschnittsbelegung durchschnittliche Verweildauer (Tage) 2010 1731 72,56% 69.022 465.811 1.256 6,75 2009 1.731 72,7% 66.645 460.658 1.259 6,91 Veränderung 0 -0,14 2.377 5.153 -3 -0,16 in % 0,0% -0,2% 3,6% 1,1% -0,2% -2,3% Kommunalunternehmen Klinikum Augsburg - 399 - Krankenhauszweckverband Augsburg Sitz und Anschrift des Unternehmens Krankenhauszweckverband Augsburg Stenglinstr. 2 86156 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Der Zweckverband erfüllt anstelle der Verbandsmitglieder die Aufgabe, die Bevölkerung in der Stadt Augsburg und im Landkreis Augsburg bestmöglich mit Krankenhausleistungen zu versorgen. Er hat hierfür kommunale Krankenhäuser im Verbandsgebiet übernommen und kann weitere Krankenhäuser im Verbandsgebiet übernehmen. Ferner hat er die Aufgabe, das Krankenhauswesen im Verbandsgebiet neu zu ordnen, fehlende Einrichtungen zu schaffen und alle Verbandsanlagen ständig der Weiterentwicklung der Medizin anzupassen. Die oben genannten Aufgaben werden durch das Klinikum Augsburg Kommunalunternehmen mit den zwei Betriebsstellen Klinikum Augsburg und Klinikum Augsburg (Süd), Anstalt des öffentlichen Rechts des Krankenhauszweckverbands Augsburg wahrgenommen. Verbandsmitglieder Stadt Augsburg Landkreis Augsburg Organe des Zweckverbands Verbandsversammlung Verbandsvorsitzender Geschäftsleitung 20 Verbandsräte Landrat Martin Sailer Michael Püschel bis 31.12.2011 Dr. Gerhard Ecker ab 01.01.2012 Festgesetztes Kapital Das Stammkapital beträgt 8.004.604,60 €. Beteiligungen an anderen Unternehmen Der Krankenhauszweckverband ist Gewährträger für das Klinikum Augsburg. Er haftet für die Verbindlichkeiten des Klinikums unbeschränkt. Krankenhauszweckverband Augsburg - 400 - Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010/2011 Die Stadt Augsburg und der Landkreis Augsburg haben sich 1970 zum Krankenhauszweckverband zusammengeschlossen. Der Krankenhauszweckverband ist Gewährträger des Kommunalunternehmens Klinikum Augsburg. Die Aufgabenverteilung zwischen den beiden Körperschaften ist durch die Satzungen für das Kommunalunternehmen und den Krankenhauszweckverband verbindlich geregelt. Aufgabe des Kommunalunternehmens ist es, zur bedarfsgerechten Versorgung der Bevölkerung ein leistungsfähiges Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe im Sinne des Bayr. Krankenhausgesetzes zu betreiben. Jahresergebnis 2010 Der im Wirtschaftsplan ermittelte Verlust 2010 konnte nach Ende des Wirtschaftsjahres im Jahresabschluss 2010 um knapp 0,7 Mio. € reduziert werden. Der zu erhebende kassenwirksame Umlagenanteil der Stadt Augsburg konnte von ursprünglich 4.514 T€ um 584 T€ auf 3.930 T€ gemindert werden. Der Anteil vom Landkreis Augsburg verringerte sich von ursprünglich 1.687 T€ auf 1.519 T€. Bis zum Geschäftsjahr 2009 wurden die Investitionskosten beim Kommunalunternehmen Klinikum Augsburg (örtliche Beteiligung; nicht geförderte Investitionskostenanteile; Vorfinanzierungszinsen) mit dem Umlagenbescheid abgerechnet. Im Geschäftsjahr 2010 wurde für die genannten Investitionskosten ein Darlehen beim Krankenhauszweckverband über insgesamt 8.683 T€ mit 20 Jahren Laufzeit aufgenommen. Im Geschäftsjahr 2010 wurden folgende Darlehen aufgenommen: 1. Für die Maßnahme RIS/PACS/DMS wurden 4.150.000 € mit 5 Jahren Laufzeit aufgenommen, welches an das Kommunalunternehmen weitergereicht wurde. 2. Für die Beschaffung von kurzfristigen Anlagegütern wurde ein Darlehen über 5,0 Mio. € mit 8 Jahren Laufzeit aufgenommen, welches ebenfalls an das Kommunalunternehmen weitergereicht wurde. Hierzu besteht beim Klinikum Augsburg eine Prioritätenliste, wofür das Darlehen verwendet werden muss. 3. Zur Begleichung der örtlichen Beteiligung, der nicht geförderten Anteile sowie der Vorfinanzierungszinsen wurde beim KZVA ein Darlehen über 8.682.800 € mit 20 Jahren Laufzeit aufgenommen. In den Vorjahren wurden diese Aufwendungen ausschließlich über die Umlage finanziert. Wegen einer verzögerten Darlehensaufnahme haben sich 107 T€ an Einsparungen gegenüber dem Planansatz für Zinsen für Betriebsmittelkredite ergeben. Allerdings ergeben sich für die Wirtschaftsjahre 2011 ff steigende Tilgungsleistungen und Zinsaufwendungen. Krankenhauszweckverband Augsburg - 401 - Erträge: Nennenswert ist hier die in Vorjahren gebildete Rückstellung von insgesamt über 335 T €, die für den Rechtsstreit in einer Personalangelegenheit gebildet wurde. Zum Ende des Geschäftsjahres 2010 konnte ein Vergleich erreicht werden. Die Leistung des Vergleichsbetrags wurde je zur Hälfte vom Klinikum Augsburg und vom Krankenhauszweckverband getragen. Bis auf die Gerichts- und Rechtsanwaltskosten konnte die zuviel gebildete Rückstellung in Höhe von 220 T € ertragswirksam aufgelöst werden. Die gesetzlichen Rechnungslegungsvorschriften, die im BilMoG (Bilanz Modernisierungs Gesetz) geregelt sind, welche ab dem Geschäftsjahr 2010 zwingend angewendet werden mussten, führten dazu, dass Rückstellungen mit einer Laufzeit von länger als einem Jahr neu bewertet werden mussten. Für die Abzinsung der Rückstellungen für Altersteilzeit, Beihilfen und Pensionen waren Zinserträge von 443 T € zu verbuchen. Ferner waren außerplanmäßige Zuführungen bei den Rückstellungen vorzunehmen, die als außerordentliche Aufwendungen mit über 156 T€ verbucht wurden. Mit Beschluss der Verbandsversammlung vom 11.12.2009 wurde der Verkauf eines Teilgrundstücks besiegelt. Die im Wirtschaftsplan hierfür veranschlagten Einnahmen über 63 T€ konnten nicht ertragswirksam verbucht werden. Zu welchem Zeitpunkt die notarielle Beurkundung des Verkaufs an die Stadt Augsburg erfolgt, ist nicht bekannt. Aufwendungen: Im Bereich der sonstigen ordentlichen Aufwendungen ergibt sich eine Minderausgabe über 50 T€, da im WJ 2010 keine Planungskosten für den Abriss des PWH Sauerbruchstrasse angefallen sind. Auch im Instandhaltungsbereich hat sich eine Minderausgabe über 70 T€ gegenüber den Planungskosten ergeben, da im WJ 2010 keine Ärztehaus-Sanierung durchgeführt wurde. Ein Beamter hatte einen Antrag auf Alterteilzeit gestellt. Hierfür musste eine Rückstellung neu gebildet werden. Der Aufwand hierfür betrug im Berichtsjahr insgesamt 75 T€. Zu erwähnen ist auch die Zuführung der Pensionsrückstellung. Diese betrug für 2010 316 T€, wobei 273 T€ als Zinsertrag den Aufwand mindern. Der Planansatz für Gas konnte mit 72 T€ unterschritten werden, was zur Verbesserung des Jahresergebnisses beitrug. Ausblick 2011 Der Wirtschaftsplan 2011 wurde wiederum unter dem obersten Gebot der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit erstellt. Dennoch ergeben sich im Erfolgsplan für den Krankenhauszweckverband umlagerelevante Kosten von 3,7 Mio. €. Davon sind 0,6 Mio. € nicht kassenwirksam. Im Vermögensplan ist eine Umlage von 5,5 Mio. € Krankenhauszweckverband Augsburg - 402 - vorgesehen. Sie setzt sich zusammen aus Tilgungsleistungen von 5,45 Mio. € und nicht geförderte Anteile von 0,02 Mio. €. Einzelmaßnahmen: Im Vermögensplan des Kommunalunternehmens sind für das Wirtschaftsjahr 2011 folgende Einzelinvestitionsmaßnahmen vorgesehen, die entsprechend der folgenden Tabelle finanzielle Auswirkungen auf den Krankenhauszweckverband Augsburg haben. Die Zuschüsse des KZVA an das Kommunalunternehmen (Finanzierung über Darlehensaufnahme) setzen sich zusammen aus der örtlichen Beteiligung der bewilligten Förderbeträge, der Eigenbeteiligung nicht geförderter Investitionskosten und der Vorfinanzierungszinsen. Im Geschäftsjahr 2011 erfolgt hierfür eine Darlehensaufnahme über 4.395.500 € (10 Jahre Laufzeit), die wie folgt verwendet wird: Einzelmaßnahmen: KA 1. BA, Zentralsterilisation Sofortmaßnahmen KA 2. BA, OP-Sanierung KA 3. BA, Neubau Kinderklinik Endoskopiezentrum Brandmeldezentrale KA Süd, 2. BA KA 3. BA, Geburtshilfe KA Masterplan KA 4. BA (1. Bauabschnitt Masterplan) Hubschrauberlandeplatz Summe 1.081.400 € 250.000 € 3.119.100 € 195.000 € und technische Örtliche Beteiligung 230.600 € 500.000 € 0€ 93.800 € 174.000 € 83.000 € 95.500 € 18.000 € 60.000 € Nicht geförderte Investitionskosten Vorfinanzierungszinsen 470.000 € 183.900 € 2.119.700 € 49.000 € 68.000 € Kurzfristige Anlagegüter: Der Freistaat Bayern gewährt dem Klinikum Augsburg einen allgemeinen pauschalierten Zuschlag im Rahmen des Art. 12 BayKrG in Höhe von 50 Mio. € zur Beschaffung von medizinischen Geräten, die der herausgehobenen Aufgabenstellung des Klinikums zugeordnet werden können. Es werden in den Jahren 2011 und 2012 jeweils 5,0 Mio. € und ab den Jahren 2013 bis 2022 jeweils 4,0 Mio. € pro Jahr von den insgesamt 50 Mio. € Sonderförderung ausbezahlt. Die zur Verfügung gestellten Mittel sind zweckgebunden und können nicht frei verwendet werden. Es besteht noch weiterer erheblicher Beschaffungsbedarf im Bereich der kurzfristigen Anlagegüter, der mindestens teilweise auf die herausgehobene Aufgabenstellung entfällt. Krankenhauszweckverband Augsburg - 403 - Bilanzdaten Bilanzdaten (in T€) Aktiva Änderung Plan 2011 in % Anlagevermögen Immat. Verm.-Gegenst. Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen sonst. Verm.-Gegenstände liquide Mittel Ausgl.-Posten nach KHG Aktiver RAP Bilanzsumme Passiva Änderung Plan 2011 in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Gewinn-/Verlustvortrag Bilanzgewinn/-verlust SOP aus Zuwendungen zur Fin d. Sachanl.-Verm. Rückstellungen Verbindlichkeiten Verb. > 1 Jahr Verb. < 1 Jahr Ausgl.-Posten aus Darl.-Förd. Passiver RAP Bilanzsumme 0 393 54.944 49.622 5.322 0 1 88.008 0% 100% 1% 62% 0 475 41.452 35.348 6.104 0 1 73.797 0% 100% 1% 56% 0 -82 13.492 14.274 -782 0 0 14.211 0% 19% -17% 33% 2010 32.670 8.005 26.884 0 0 -2.219 in % 37% 2009 31.869 8.005 26.370 0 0 -2.506 in % 43% 10 zu 09 801 0 514 0 0 287 11% in % 3% 2010 30.466 0 29.717 749 57.397 0 56.411 597 389 0 145 88.008 0% 100% 65% in % 35% 2009 30.799 0 29.993 806 42.756 0 41.646 216 894 0 242 73.797 0% 100% 58% in % 42% 10 zu 09 -333 0 -276 -57 14.641 0 14.765 381 -505 0 -97 14.211 -40% 19% 34% in % -1% Krankenhauszweckverband Augsburg - 404 - GuV-Daten G & V-Daten (in T€) Änderung Plan 2011 Umsatz Bestandsveränd. & AEL Sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen So. betriebl. Aufwendungen Betriebliches Ergebnis Erträge aus Zuw. und Zuschüssen Aufw. für KHG-geförderte Maßnahmen Erträge aus Finanzanlagen etc. Zinsen und ähnl. Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentl. Aufwand Außerordentl. Ertrag Steuern Jahresergebnis Gewinn-/Verlustvortrag aus Vorjahr Zuführung zu den Rücklagen Bilanzgewinn/-verlust -3.705 0 1 0 -3.704 0 0 -3.704 -2.064 156 1 0 -2.219 0 0 -2.219 -2.507 0 1 0 -2.506 0 0 -2.506 443 156 0 0 287 0 0 287 11% 11% 18% 0 0 3.786 3.786 540 3.246 292 1.800 -2.092 0 0 27 1.640 2010 0 0 3.927 3.927 464 3.448 289 909 -1.183 0 0 484 1.365 2009 0 0 3.859 3.859 499 3.232 286 1.206 -1.364 0 0 35 1.178 10 zu 09 0 0 68 68 -35 216 3 -297 181 0 0 449 1283% 187 16% 2% 2% -7% 7% 1% -25% 13% in % Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten Änderung Plan 2011 Cash Flow (Jahreserg. + AfA) Investitionen Umlageanteil Stadt Augsburg Umlageanteil Lkr Augsburg Zuschüsse Dritter Investitionsquote (Gesamtinv. zu Jahresanfangsbestand des AV) Anzahl Mitarbeiter jeweils zum 31.12. Anzahl Auszubildende 39 0 44 0 47 0 -3 0 -6% 0% -3.412 92 6.316 2.307 0 0,31% -1.930 14 3.929 1.519 0 0,04% -2.220 13 8.427 3.077 0 0,04% 290 1 -4.498 -1.558 0 0,0% 13% 4% -53% -51% 2010 2009 10 zu 09 in % Krankenhauszweckverband Augsburg - 405 - Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg (ZRF) Sitz und Anschrift des Unternehmens Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg Rathausplatz 1 86150 Augsburg Gegenstand des Unternehmens Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung hat die Aufgabe, den Rettungsdienst entsprechend den Bestimmungen des BayRDG und den zu seiner Ausführung erlassenen Vorschriften sicherzustellen. Im Wesentlichen obliegt dem Zweckverband hierbei die Organisation und Koordinierung des öffentlichen Rettungswesens. Dazu bedient sich der Zweckverband der Hilfsorganisationen und seit dem 01.01.1998 auch privater Unternehmen. Als weitere Aufgabe obliegt dem ZRF Augsburg, eine Integrierte Leitstelle entsprechend den Bestimmungen des ILSG zu errichten und zu betreiben. Verbandsmitglieder Finanzbedarf im Übrigen: Stadt Augsburg Lkr. Augsburg Lkr. Aichach-Friedberg Lkr. Dillingen a.d. Donau Lkr. Donau-Ries Umlageanteil 10: Umlageanteil 10: Umlageanteil 10: Umlageanteil 10: Umlageanteil 10: 30,71 % 28,13 % 14,92 % 11,06 % 15,18 % 22.670,74 € 20.766,13 € 11.014,24 € 8.164,71€ 11.206,18 € 350.215,20 € 195.420,08 € 109.617,36 € 94.558,10 € 125.727,26 € Finanzbedarf für den Betrieb der Integrierten Leitstelle: Stadt Augsburg Umlageanteil 10: 40,00 % Lkr. Augsburg Umlageanteil 10: 22,32 % Lkr. Aichach-Friedberg Umlageanteil 10: 12,52 % Lkr. Dillingen a.d. Donau Umlageanteil 10: 10,80 % Lkr. Donau-Ries Umlageanteil 10: 14,36 % Der Umlagebedarf setzt sich zusammen aus den Kosten für den laufenden Betrieb der Integrierten Leitstelle und dem Finanzbedarf im Übrigen. Der Finanzbedarf im Übrigen bemisst sich nach dem Verhältnis der Einwohnerzahlen der Verbandsmitglieder zueinander, der Finanzbedarf für den Betrieb der Integrierten Leitstelle bemisst sich nach dem Nutzen, den die einzelnen Verbandsmitglieder aus der Erfüllung der Aufgaben der Leitstelle haben und berücksichtigt auch die Kriterien Einwohner, Einsatzzahlen, Fläche und Stellplätze. ___________________________________________________________________________ Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg - 406 Organe des Zweckverbands Verbandsversammlung Verbandsvorsitzender Beirat 19 Verbandsräte Dr. Kurt Gribl insgesamt 5 Vertreter (je 2 aus den Fachbereichen Rettungsdienst und Feuerwehr sowie ein Vertreter der Notärzteschaft) Geschäftsleiterin Ursula Christ Beteiligungen an anderen Unternehmen keine Kurzvorstellung des Unternehmens und wichtige Entwicklungen 2010 Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Augsburg wurde 1975 auf der Grundlage des Bayerischen Rettungsdienstgesetzes als Rettungszweckverband Augsburg gegründet und durch Änderung und Neufassung der Verbandssatzung auf der Grundlage des Gesetzes zur Einführung Integrierter Leitstellen (ILSG) mit Wirkung vom 05.11.2003 in den ZRF Augsburg umgestaltet. Der räumliche Wirkungsbereich umfasst das Gebiet seiner Mitglieder. Die Mitglieder des ZRF Augsburg sind die Landkreise Aichach-Friedberg, Augsburg, Dillingen an der Donau und Donau-Ries sowie die Stadt Augsburg. Der ZRF Augsburg erfüllt seine Aufgaben ohne Gewinnerzielungsabsicht. Grundsätzliche Entscheidungen des ZRF werden durch die Verbandsversammlung getroffen. Der ZRF Augsburg wird durch den Verbandsvorsitzenden vertreten, der auf die Dauer von 6 Jahren von der Verbandsversammlung gewählt wird. Die Geschäfte der laufenden Verwaltung werden durch die Geschäftsleitung wahrgenommen. Eine wesentliche Aufgabe des ZRF Augsburg ist die flächendeckende Sicherstellung der Notfallrettung und des öffentlichen Krankentransports. Zudem gewährleisten der ZRF und die Kassenärztlichen Vereinigung Bayern gemeinsam die Mitwirkung von Ärzten im Rettungsdienst (Notarztdienst). Als weitere wesentliche Aufgabe hat der ZRF eine Integrierte Leitstelle (gemeinsame Leitstelle für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung) zu errichten und zu betreiben. Die Errichtung und den Betrieb der Integrierten Leitstelle hat der ZRF Augsburg seinem Verbandsmitglied Stadt Augsburg, die Durchführung des Landrettungsdienstes wurde an Hilfsorganisationen (BRK, JUH, MHD) und integrierte Privatunternehmen (Firma Bäuerle, Firma MKT) und die Wasserrettung an die DLRG und die Wasserwacht übertragen. Im Rettungsdienstbereich können zusätzlich zum öffentlichen Rettungsdienst 9 First-Responder-Gruppen ortsnah von der Integrierten Leitstelle eingesetzt werden und verkürzen hierdurch das therapiefreie Intervall der betroffenen Patienten. ___________________________________________________________________________ Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg nachrichtlich: - 407 - Entwicklung 2010 Einen Schwerpunkt in 2010 bildete neben der Überwachung und Kontrolle der rettungsdienstlichen Vorhaltung durch eigene Erhebungen sowie die Auswertung der Einsatzzahlen anhand der INM-Datenbank der Nachweis des Bedarfs an einem zusätzlichen Rettungswagen im Bereich Aindling. Die rettungsdienstliche Absicherung von Großveranstaltungen war in 2010 ebenso wie der Abschluss einer Notarzt-Einsatzfahrer-Regelung Arbeit des ZRF. Die Überprüfung der Struktur des Notarztdienstes wurde in 2010 und die Stationierung eines Rettungshubschraubers im Rettungsdienstbereich Augsburg vorangetrieben. In 2010 wurde zudem der Standortverlegung der Rettungswache Meitingen zugestimmt. Um die Qualität des Rettungsdienstes zu optimieren, wird eine neue Funktion, der Ärztliche Leiter Rettungsdienst (ÄLRD) eingeführt. Ausblick 2011 Neben den bereits genannten Aufgabenschwerpunkten wird die personelle Besetzung der Funktion ÄLRD in 2011 angestrebt und die Ausschreibung des Betriebs für den Rettungshubschrauber mit Standort Klinikum Augsburg in die Wege geleitet. Der arztbegleitete Patiententransport wird durch die Inbetriebnahme des Verlegungsarzteinsatzfahrzeuges, das rund um die Uhr vorgehalten und mit Verlegungsärzten besetzt ist, ergänzt. Zudem wird der Stellplatz Aindling offiziell in Betrieb genommen. ___________________________________________________________________________ Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg - 408 Verwaltungshaushalt Verwaltungshaushalt Einnahmen in T€ Änderung Plan 2011 Verbandsumlage Stadt Augsburg Verbandsumlage LKR Augsb. Verbandsumlage LKR AichachFriedberg Verbandsumlage LKR Dillingen Verbandsumlage LKR Donau-Ries Zuführungen vom VermHH Weitere Finanzeinnahmen Abwicklung der Vorjahre SUMME Verwaltungshaushalt 161 215 0 1 0 1.492 11% 14% 0% 0% 0% 100% 102 137 0 1 0 949 11% 14% 0% 0% 0% 100% 95 126 15 1 0 11% 14% 2% 0% 0% 7 11 -15 0 0 58 7% 9% 0% 0% 0% 7% 583 341 191 in % 39% 23% 13% 2010 373 216 120 in % 39% 23% 13% 2009 343 200 111 in % 38% 22% 12% 10 zu 09 30 16 9 in % 9% 8% 8% 891 100% Ausgaben in T€ Änderung Plan 2011 in % 0% 0% 2010 5 0 in % 1% 0% 2009 4 0 in % 0% 0% 10 zu 09 1 0 in % 25% Aufwendungen für ehrenamtl. Tätigkeit Beschaffung von Büroausst.u. Betriebsausst. Verbrauchsmittel Sachverst. U. Gerichtskosten (inkl. UA 1605) sonstige Geschäftsausgaben Erstattungen an Gemeinden - Personalkosten - Sachkosten - Verwaltungskostenbeiträge - laufende Betriebskosten ILS Zuführung zum VermHH Haushaltsreste auf Nachjahr Rückzahlung Verb.Umlage Zuschüsse an übrige Bereiche SUMME 7 7 0 64 0 0% 4% 0% 0 2 1 0% 0% 0% 0 0 1 0% 0% 0% 0 2 0 0% 56 7 4 1.347 0 0 0 0 1.492 4% 0% 0% 90% 0% 0% 0% 0% 100% 53 7 2 875 4 0 0 0 949 6% 1% 0% 92% 0% 0% 0% 0% 100% 50 3 3 801 14 0 0 15 6% 0% 0% 90% 2% 0% 0% 2% 3 4 -1 74 -10 0 0 0 58 6% 133% -33% 0% 0% 891 100% 7% ___________________________________________________________________________ Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg - 409 Vermögenshaushalt Vermögenshaushalt Einnahmen in T€ Änderung Plan 2011 Zuführung vom VerwaltungsHH Entnahme aus allg. Rücklage SUMME Vermögenshaushalt 0 0 0 Ausgaben in T€ Änderung Plan 2011 Zuführung zur allg. Rücklage Zuführung zum VerwaltungsHH SUMME 0 0 0 in % 2010 0 0 0 in % 2009 15 14 29 in % 10 zu 09 -15 -14 -29 in % 0% in % 2010 0 0 0 in % 2009 14 15 29 in % 10 zu 09 -14 -15 -29 in % 0% Kennzahlen Sonstige Kennzahlen und Wirtschaftsdaten (in T€) Änderung Plan 2011 Stand der Rücklage Schuldenstand Verbandsvermögen Anteil Stadt Augsburg an der Verbandsumlage Anzahl hauptamtliche Mitarbeiter Anzahl nebenamtliche Mitarbeiter Leistungskennzahlen Änderung Plan 2011 Anzahl Rettungsdienststandorte Anzahl Notfallrettungsmittel im Verbandsgebiet Anz. Notarzteinsatzfahrzeuge Anz. Intensivtransportfahrzeuge Anz. öffentl. Krankentransportfahrzeuge im Verbandsgebiet Anzahl Notarztwagen Notfalleinsätze/Notarzteinsätze Krankentransporte k.A. k.A. 0 0 70.741 38.258 0 69.152 39.211 0 1.589 -953 0% 2% -2% 12 1 37 12 1 37 12 1 37 0 0 0 0% 0% 0% 22 40 2010 21 39 2009 21 39 10 zu 09 0 0 in % 0% 0% 2010 40 0 40 13 40 0 40 13 2009 36 0 36 12 10 zu 09 4 0 4 1 in % 0% 0% 0% 8% 1 2 1 2 1 2 0 0 0% 0% ___________________________________________________________________________ Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg - 410 - - 411 - Vereinsmitgliedschaften im Überblick - 412 - - 413 - Vereinsmitgliedschaften im Überblick Vereine Beiträge [EUR] jährlich 20,45 Referats- / Amtsbereich Amt für Brand- Katastrophenschutz Amt für Brand- Katastrophenschutz Umweltreferat Stadtbücherei Staats- und Stadtbibliothek AGBF-Bund (Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren) e. V. AGBF-Land (Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren) e. V. Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e. V. AIBM; Berlin e. V. AIBM Internationale Vereinigung der Musikbibiliotheken, Musikarchiv und Musikdokumentationszentren (IVMB), Gruppe Bundesrepublik Deutschland e. V., Berlin Augsburg International e. V. Augsburger Volkshochschule -Augsburger Akademie e. V. Bayerische Einigung e. V. -Bayer.Volksstiftung 30,00 10.000,00 60,00 62,00 260,00 841.700,00 50,00 Hauptamt Bildungs- und Schulreferat Staats- und Stadtbibliothek Staats- und Stadtbibliothek Stadtarchiv Kulturamt Staats- und Stadtbibliothek Umweltreferat Amt für Brand- Katastrophenschutz BKK Stadt Augsburg Stadtbücherei Theater Augsburg Bayerischer Landesverein für Familienkunde, München e. V. 28,00 28,00 Bayerischer Landesverein für Heimatpflege e. V. 75,00 28,00 Bay. Waldbesitzer Verb. e. V. BFV-Schwaben (Bezirksfeuerwehrverband Schwaben) e. V. Betriebskrankenkassen im Unternehmen e. V. 448,00 220,10 4.154,40 Bibliotheksverband Schwaben e. V., Augsburg Bundesdeutsche Balett- und Tanztheaterdirektoren Konferenz, BBTK Bund Naturschutz in Bayern e. V. München 1.000,00 100,00 70,00 Staats- und Stadtbibliothek Vereinsmitgliedschaften im Überblick - 414 - Vereine Beiträge [EUR] jährlich 12.000,00 Referat-/ Amtsbereich Wirtschaftsreferat Carbon Composites e. V. rd. 140.000,00 City Initiative Augsburg e. V. (CIA) 55,00 55,00 Cluster Mechatronik und Automation e. V. Dante-Gesellschaft Düsseldorf e. V. 1.000,00 35,00 Wirtschaftsreferat Bildungs- und Begegnungszentrum Zeughaus Theater Augsburg Wirtschaftsreferat Staats- und Stadtbibliothek Staats- und Stadtbibiliothek Hauptamt Staats- und Stadtbibliothek Sport- und Bäderamt Staats- und Stadtbibliothek Hauptamt Der Herold, Berlin e. V. 35,00 Deutsch-Chinesische Gesellschaft e. V. Deutsche Exlibris-Gesellschaft Frankfurt am Main e. V. 150,00 70,00 Deutsche Gesellschaft f. d. Badewesen e. V. Deutsche Gesellschaft zur Selbstmordverhütung e. V. 470,00 90,00 Deutsch-Japanische Gesellschaft in Augsburg und und Schwaben e. V. Deutsche Mozart-Gesellschaft e.V. Deutsche Schillergesellschaft e. V. Ludwigsburg 250,00 51,00 125,00 Kulturamt Staats- und Stadtbibliothek Staats- und Stadtbibliothek Staats- und Stadtbibliothek Stadtbücherei Theater Augsburg Deutsche Schillergesellschaft (Marbacher Magazin) e. V. 31,40 Deutsche Thomas-Mann-Gesellschaft e. V. Lübeck 50,00 Deutscher Bibliotheksverband e. V. Berlin Deutscher Bühnenverein DBV e. V. 350,00 31.161,50 Vereinsmitgliedschaften im Überblick - 415 Vereine Beiträge [EUR] jährlich Referat-/ Amtsbereich und Museen Deutscher Verein für Kunstwissenschaft Berlin e.V. 75,00 75,00 Staats- und Stadtbibliothek Kunstsammlungen und Museen Sport- und Bäderamt Umweltreferat Personalamt Eishockeymuseum e. V. 150,00 92.342,25 5.112,00 Zuschuss Erholungsgebieteverein Stadt Augsburg e. V. Europaunion Kreisverband Augsburg e. V. 127,82 Hauptamt ETA-Hoffmann-Gesellschaft Bamberg e. V. 30,00 Staats- und Stadtbibliothek Wirtschaftsreferat Standesamt Europäische Metropolregion München e. V. Fachverband der bayer. Standesbeamtinnen und Standes-. beamten e. V. Freies Dt. Hochstift Frankfurt, Goethe Museum e. V. 15.818,76 110,00 50,00 Staats- und Stadtbibliothek Wirtschaftsreferat Förderverein der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH e. V. 200.000,00 Betriebskostenzuschuss A³ Förderverein der Volkshochschule e. V. Gesamtverein der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine e. V. Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V. 150,00 61,49 Volkshochschule Augsburg Stadtarchiv 25,00 Kunstsammlungen und Museen Verwaltung Staats- und Stadtbibliothek Staats- und Stadtbibliothek Staats- und Stadtbibliothek Staats- und Stadtbibliothek Gesellschaft der Bibliophilen e. V. Frankfurt 81,00 Gesellschaft für Schweiz. Kunstgeschichte Bern e. V. 131,39 Gesellschaft für Theatergeschichte e. V. Berlin 40,00 Goethe Gesellschaft Weimar e. V. 60,00 Vereinsmitgliedschaften im Überblick - 416 - Vereine Beiträge [EUR] jährlich Referats-/ Amtsbereich Gutenberg-Gesellschaft Mainz e. V. 60,00 Staats- und Stadtbibliothek Staats- und Stadtbibliothek Stadtarchiv Stadtarchiv Kunstsammlungen und Museen Verwaltung Staats- und Stadtbibliothek Heinrich Mann Gesellschaft e. V. 40,00 Historischer Verein Dillingen e. V. Historischer Verein Ingolstadt e. V. Historischer Verein für Schwaben e. V. 29,50 24,00 25,00 Der Herold, Berlin e. V. 35,00 Institut für die Erforschung der Frühen Neuzeit e. V. 55,00 Staats- und Stadtbibliothek Staats- und Stadtbibliothek Stadtarchiv Internationale Brecht-Society e. V. 50,00 Internationale Arbeitsgemeinschaft d. Archiv-, Bibiliotheks- u. Graphikrestauratoren e. V. Jean-Paul Gesellschaft Bayreuth e. V. 88,00 25,00 Staats- und Stadtbibliothek Staats- und Stadtbibliothek Personalamt Wirtschaftsreferat Stadtbücherei Kunstsammlungen und Museenverwaltung Gesundheitsamt Umweltreferat Joseph-Haas-Gesellschaft München e. V. 25,00 Kommunaler Arbeitgeberverband e. V. (KAV) Kompetenzzentrum Umwelt KUMAS e. V. Kulturkreis Haunstetten e. V., Augsburg LAK Landesabreitskreis Museumspädagogik Bayern e. V. 17.589,70 10.000,00 50,00 120,00 Landeszentrale Gesundheit in Bayern e. V. Landschaftspflegeverband Augsburg e. V. 150,00 79.150,50 Vereinsmitgliedschaften im Überblick - 417 Vereine Beiträge [EUR] jährlich Referats-/ Amtsbereich Umweltreferat Staats- und Stadtbibliothek Amt für Brand- Katastrophenschutz Stadtbücherei Staats- und Stadtbibliothek Staats- und Stadtbibliothek Unweltreferat Staats- und Stadtbibliothek Lebensraum Lechtal e. V. Leutelt-Gesellschaft Schwäbisch Gmünd e. V. 3.200,00 10,00 LFV-Bayern (Landesfeuerwehrverband Bayern) e. V. 1.370,30 Literatur-Team Augsburg e. V. Luther-Gesellschaft Wittenberg e. V. 100,00 46,00 Maximiliangesellschaft Hamburg e. V. 100,00 Naturpark Augsburg Westliche Wälder e. V. Oberrheinischer Geologischer Verein e. V. 68.597,10 39,00 Regio Augsburg Energie e. V. rd. 20.000,00 & 0,75 VZ-Stelle Umweltreferat 60,00 Staats- und Stadtbibliothek Stadtarchiv Shakespeare-Gesellschaft Weimar e. V. Südwestdeutscher Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung e. V. Umwelt Cluster Bayern e. V. 100,00 2.380,00 Wirtschaftsreferat/ Finanz- und Personalref. Wirtschaftsreferat Stadtarchiv Amt für Brand- Katastrophenschutz Staats- und Stadtbibliothek Kunstsammlungen und Museen Verwaltung Stadtarchiv Staats- und Stadtbibliothek Kunstsammlungen und Museen Verwaltung Verband Mittelschwäbischer Kraftfahrzeuglinien e. V. Verband Deutscher Archivare e. V. Verein bayer. Feuerwehrerholungsverein. Bayerisch Gmain e. V. Verein Bayer. Krippenfreunde, Ortsg. Augsburg e. V. 300,00 120,00 690,92 15,00 Verein von Altertumsfreunden im Rheinlande e. V. 50,00 Verein für Augsburger Bistumgeschichte e. V. 15,00 15,00 15,00 Vereinsmitgliedschaften im Überblick - 418 Vereine Beiträge [EUR] jährlich Referats-/ Amtsbereich Staats- und Stadtbibliothek Bildungs- und Schulreferat Verein für christliche Kunst e. V. 12,00 Verein für Schwabenhilfe für Kinder; Verein zur Erziehungshilfe und Sprachförderung e. V. Verkehrsverein Region Augsburg e. V. vfdb (Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e. V. ) vhs-Augsburger-Volkshochschule-Augsburger Akademie e. V. Waldbesitzvereinigung (WBV) Region Augsburg e. V. West- und Süddeutscher Verband für Altertumsforschung e. V. Wilhelm-Busch-Gesellschaft, Hannover e. V. 57.068,00 957.035,00 176,00 Wirtschaftsreferat Amt für Brand- Katastrophenschutz Bildungs- und Schulreferat 841.700,00 50,00 40,00 Umweltreferat Kunstsammlungen und Museen Verwaltung Staats- und Stadtbibliothek Staats- und Stadtbibliothek Staats- und Stadtbibliothek 55,00 Willibald-Prickheimer-Gesellschaft Regensburg e. V. 30,00 Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt e. V. 11,00 Vereinsmitgliedschaften im Überblick
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