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Full text: Wirtschaftsbericht ... Issue 2015 Frühjahr

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Wirtschaftsbericht Frühjahr 2015
Zur wirtschaftlichen Situation des Berliner Handwerks – Konjunkturumfrage März 2015

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I.

Zur wirtschaftlichen Situation des Berliner Handwerks im Frühjahr 20151

Die Berliner Handwerkskonjunktur steht auf einem sicheren Fundament: Die Geschäftstätigkeit ist rege, die Berliner Handwerker sind in das Jahr 2015 mit sehr guten Geschäftsergebnissen gestartet. Der wichtigste Stimmungsindikator, der Geschäftsklimaindex, der sowohl die aktuellen Einschätzungen der Geschäftsergebnisse der letzten sechs Monate als auch die Erwartungen der Betriebe für die kommenden sechs Monate einschließt, liegt mit 110 Punkten stabil auf hohem Niveau. Der leichte Rückgang um zwei Punkte gegenüber dem Vorjahreswert ist Resultat der etwas zurückhaltenderen Prognosen der Betriebe. Wie sich schon in den Bewertungen der Handwerker aus dem Herbst 2014 andeutete, ist die Phase der ständigen Aufwärtsbewegung zwar vorbei, dennoch ist die konjunkturelle Lage im Berliner Handwerk von großer Stabilität und Solidität gekennzeichnet.

Geschäftsklimaindex des Berliner Handwerks
150 gut 125 113 98 100 104 112 110 zufriedenstellend

75 77 66 50 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
geometrisches Mittel der Salden aus positiven und negativen Einschätzungen der aktuellen Geschäftsergebnisse und den Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate

schlecht

Die aktuelle Geschäftslage zeigt sich noch einmal verbessert gegenüber dem Vorjahr, der Saldo aus guten und schlechten Bewertungen hat um einen Punkt zugenommen und steigert sich auf 15 Punkte. Dies ist der zweitbeste Wert für ein Frühjahr seit dem Jahr 1991. Auch für die kommenden Monate wird von den Handwerkern eine stabile Entwicklung prognostiziert. Der Saldo aus optimistischen und pessimistischen Erwartungshaltungen ist mit sechs Punkten im positiven Bereich und damit nur vier Punkte unter dem Vorjahreswert. Gleichzeitig liegt er immer noch weit über dem langjährigen Durchschnitt. Die aktuellen Geschäfte sind insgesamt von 32 Prozent der Betriebe mit gut bewertet worden, jeder Zweite (51 Prozent) urteilte mit zufriedenstellend, nur 17 Prozent berichtete von schlecht laufenden Geschäften. Bei der Betrachtung der einzelnen Gruppen zeigt sich ein durchweg positives Bild: In allen Branchen überwiegen die Gut-Urteile die Schlecht-Urteile, noch vor einem Jahr ergab sich hier ein sehr viel differenzierteres Bild. Den deutlichsten Sprung machte das Nahrungsmittelgewerbe. Lag hier der Saldo im Frühjahr 2014 noch bei minus 5 Punkten, so verbesserte er sich jetzt um hervorragende 36 auf nunmehr 31 Punkte. Dies ist der absolute Spitzenwert über alle Gruppen betrachtet. Eine Ursache für das gute Abschneiden der Lebensmittelhandwerker ist sicherlich, dass 68 Prozent von ihnen steigende Verkaufspreise am Markt durchsetzen konnten. Offensichtlich schätzen die Verbraucher
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Im März 2015 sind im Rahmen der Konjunkturberichterstattung von der Handwerkskammer Berlin 3.843 Betriebe angeschrieben worden, von denen sich 855 aktiv an der Umfrage beteiligt haben (Rücklaufquote: 22,2 Prozent)

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Werte wie Qualität und handwerkliche Fertigung im Gegensatz zu industriell produzierten Waren wieder zunehmend höher. Auch das Handwerk für den gewerblichen Bedarf kann sich wiederholt über eine glänzende Geschäftstätigkeit freuen, hier ist ein Positivsaldo von 30 Punkten zu verbuchen. Bewertung der aktuellen Geschäftsergebnisse im Vergleich zum Vorjahr
50

positiv, jedoch verschlechtert
40 30 20

positiv und verbessert Handwerk gewerbl. Bedarf Ausbau Berliner Handwerk Bauhaupt

Nahrung

Salden

10

Kfz
0

Gesundheit Persönl. Dienstleistungen

-10 -20

negativ und verschlechtert
-30 -40 -35 -30 -25 -20 -15 -10 -5 0 5 10 15 20

negativ, aber verbessert
25 30 35 40

Veränderung in Punkten

Mit Ausnahme der großen Zuversicht im Nahrungsmittelgewerbe trüben sich die Geschäftsaussichten in allen Gruppen ein, mal mehr, mal weniger stark ausgeprägt. Insbesondere im Gesundheitsgewerbe ist die Stimmung stark umgeschlagen, die Zukunftsaussichten werden von den Betrieben dort wesentlich düsterer als noch vor einem Jahr eingeschätzt. Der Saldo aus optimistischen und pessimistischen Prognosen der Gesundheitshandwerker zu ihren Geschäftsaussichten verliert gegenüber dem Vorjahr 29 Zähler und rutscht damit mit neun Punkten ins Minus. Auch im Bauhauptgewerbe gibt der Prognosesaldo nach, er büßt 9 Punkte ein. Allerdings ist es hier nicht die Zahl der Skeptiker, die zunimmt, sondern es ist der Anteil der Optimisten, der abnimmt. Insgesamt sind die Geschäftserwartungen im Berliner Handwerker als eher zurückhaltend einzustufen, der Saldo aus optimistischen und pessimistischen Zukunftsaussichten kann das Vorjahresniveau nicht mehr erreichen, liegt aber mit 6 Punkten immer noch deutlich im positiven Bereich. Aktuell können die Produktionskapazitäten über alle Gewerke gerechnet zu 79,9 Prozent ausgelastet werden, in den letzten 20 Jahren gab es nur 2012 einen besseren Wert für ein Frühjahr. Nahezu unverändert zeigen sich die Auftragseingänge und der Auftragsbestand der Betriebe. Die Auftragsreichweite stieg sogar gegenüber dem Vorjahr und liegt bei nunmehr durchschnittlich 7,5 Wochen. Wie aus der Sicht des Herbstes 2014 von Entwicklung der Auftragseingänge den Betrieben erwartet entwickelte sich der Saldo aus den Meldungen zu den gestiePrognose 37 53 10 genen und gesunkenen Auftragseingänfür H2015 gen. Er verliert gegenüber dem Frühjahr aktuelle Bewertungen 2014 einen Punkt und bleibt damit weiterhin leicht im Minus, in ihren Prognosen F/2015 21 56 23 aber sind die Berliner Handwerker durchaus optimistisch, immerhin 37 Prozent von F/2014 22 55 23 ihnen rechnen mit einer positiven Auftragsentwicklung, nur 10 Prozent gehen steigend gleich sinkend von einer sinkenden Zahl an Aufträgen - in Prozent der befragten Betriebe aus. Damit überwiegen die Gut-Urteile die Schlecht-Urteile um 27 Punkte. Besonders positiv entwickelte sich die Auftragslage im Nahrungsmit2

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telgewerbe sowie im Handwerk für den gewerblichen Bedarf. Hier erzielten die Salden deutliche Zuwächse von 47 bzw. 12 Punkten. Besonders große Verluste musste das Bauhauptgewerbe einstecken, trotz eines recht milden Winters, der Saldo der Auftragseingänge verliert deutlich gegenüber dem Vorjahr und rutscht mit 24 Punkten in den zweistelligen Minusbereich. Aber die Bauhauptbetriebe blicken optimistisch auf die kommenden Monate und gehen davon aus, dass sich die Auftragsentwicklung positiv gestalten wird. Auch in allen anderen Bereichen – mit Ausnahme des Gesundheitshandwerkes und der Gruppe der personenbezogenen Dienstleistungen – herrscht viel Zuversicht hinsichtlich der Auftragsaussichten. Insbesondere das Kraftfahrzeuggewerbe erwartet eine außerordentlich positive Auftragsentwicklung in den kommenden Monaten. Hier gewinnt der Prognosesaldo 10 Punkte gegenüber dem Vorjahr und liegt bei nunmehr 39 Punkten - zu keinem Befragungszeitpunkt in der zurückliegenden Dekade, unabhängig ob Frühjahr oder Herbst, gab es einen besseren Saldowert. Kleinere Sorgen bereiten nach wie vor die Umsatzzahlen des Berliner Handwerks. Insgesamt berichten mehr Betriebe von Umsatzeinbußen als von Umsatzsteigerungen. Die Schlecht-Urteile überwiegen die Gut-Urteile um 11 Punkte. AlEntwicklung der Umsätze lerdings können im Frühjahr 2015 die Handwerker für den gewerblichen Prognose Bedarf und die Nahrungsmittelhand34 50 16 für H2015 werker wieder mehrheitlich von geaktuelle Bewertungen stiegenen Umsatzzahlen berichten: noch im Vorjahr gab es in allen Handwerksgruppen eine negative F/2015 17 55 28 Umsatzentwicklung. Für die kommenden Monate herrscht aber nicht nur in F/2014 20 54 26 diesen beiden Gruppen Zuversicht, steigend gleich sinkend dass die Umsatzausfälle kompensiert - in Prozent der befragten Betriebe werden können: die optimistischen Prognosen überwiegen in allen Gruppen. Nur die personenbezogenen Dienstleister schätzen ihre Umsatzentwicklung weniger optimistisch ein. Hier liegt der Prognosesaldo mit einem Punkt im Minus. Der handwerkliche Beschäftigungsmarkt entwickelte sich leider nicht so positiv, wie noch im Herbst des vergangenen Jahres prognostiziert, dennoch ist er von großer Stabilität gekennzeichnet. Gingen im Herbst 2014 noch 16 Prozent der Betriebe davon aus, dass sie ihren Personalstamm erweitern würden, taten dies tatsächlich nur 13 Prozent, der überwiegende Teil hat seine BeEntwicklung der Beschäftigung legschaft gehalten, 18 Prozent der Prognose Betriebe mussten Personal abbauen. So19 73 8 für H2015 mit ist die Zahl der Beschäftigten im Berliaktuelle Bewertungen ner Handwerk in den vergangenen Monaten leicht gesunken, besonders in F/2015 13 69 18 den Gesundheitshandwerken. Hier baute jeder dritte Betrieb Personal ab, nur 11 F/2014 13 73 14 Prozent vergrößerten ihre Belegschaft. Demzufolge entwickelte sich der Beschäfsteigend gleich sinkend tigungssektor dieses Bereiches vollkom- in Prozent der befragten Betriebe - men anders, als noch aus Sicht des Herbstes von den Gesundheitshandwerkern angenommen. Damals prognostizierten die Betriebe einen deutlichen Personalzugewinn, realisiert wurde das Gegenteil. Auch die Bau- und Ausbauhandwerker mussten Personal abbauen, wohl ein Resultat der sinkenden Auftragseingänge. Erfreuliches
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lässt sich aus dem Kraftfahrzeuggewerbe berichten: Planten hier im Herbst lediglich 10 Prozent der Betriebe zusätzliche Personaleinstellungen, setzten dies nunmehr 18 Prozent in die Tat um – im Ergebnis ein Positivsaldo von 6 Punkten.

Bewertung der tatsächlichen Beschäftigungsentwicklung im Vergleich zur Prognose aus dem Herbst 2014
20

positiv, jedoch schlechter als erwartet

positiv und besser als erwartet

10

Nahrung Handwerk gewerbl. Bedarf Salden
0

Kfz

Persönl. Dienstleistungen Ausbau Berliner Handwerk

-10

Bauhaupt

-20

Gesundheit negativ, aber besser als erwartet
-20 -15 -10 -5 0 5 10 15 20 25 30

negativ und schlechter als erwartet
-30 -45 -40 -35 -30 -25

Veränderung in Punkten

Ein Blick auf die Beschäftigungspläne der Betriebe verrät: sie machen durchaus Hoffnung auf eine positive Entwicklung in den kommenden Monaten. Im Ergebnis aller auf Beschäftigungswachstum oder Beschäftigungsabbau gerichteten Personalpläne ist der Saldo mit 11 Punkten im positiven Bereich. 19 Prozent der Betriebe beabsichtigen Personal einzustellen, nur 8 Prozent wollen Personal abbauen. Deshalb ist davon auszugehen, dass die in den Wintermonaten zurückgegangenen Beschäftigtenzahlen in der zweiten Jahreshälfte mehr als wettgemacht werden könnten.

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II.
1.

Gruppenergebnisse
Bauhauptgewerbe

Die allgemeine Stimmungslage im handwerklichen Bauhauptgewerbe ist nach wie vor gut, aber die Wirtschaftsindikatoren signalisieren eine Eintrübung der Wirtschaftslage zu Beginn des Jahres. Die Salden bei Auftragseingang, Umsatz und Beschäftigung verlieren nämlich deutlich gegenüber dem Vorjahr. So führten die Bewertungen der Betriebe zu ihrer aktuellen Auftragslage dazu, dass der Saldo aktuell mit 24 Punkten ins Minus gerutscht ist. Er verschlechtert sich damit um 18 Zähler gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatzsaldo verliert 13 Zähler und steht nun mit 23 Punkten im Minus. Über alle Betriebe gerechnet betrug die Auftragsreichweite rund 9,2 Wochen, aber die Spreizung wird zunehmend größer. Daher berichteten nur noch 12 Prozent der Betriebe von gestiegenen Auftragseingängen, 36 Prozent von gesunkenen. Vor einem Jahr notierten noch 22 Prozent Zuwächse, während 28 Prozent Rückgänge verzeichneten. Es herrscht jedoch Zuversicht, dass die Auftragslage im weiteren Verlauf des Jahres wieder zufriedenstellender sein könnte. 41 Prozent der Betriebe hoffen, dass das Auftragsvolumen wieder zunehmen wird, lediglich 11 Prozent rechnen eher mit dem Gegenteil. Entsprechend zuversichtlich sind die Betriebe in ihren Prognosen zur Entwicklung der Umsätze und der Beschäftigung. Die Umfrage ergab Positivsalden von 12 bzw. 13 Zählern.

Geschäftsklimaindex

geometrisches Mittel der Salden aus positiven und negativen Einschätzungen der aktuellen Geschäftsergebnisse und den Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate

Auftragslage

- in Prozent der befragten Betriebe -

Betriebsbestand
Bestand am 31.12.2014 31.03.2015 2 151 2 153 54 55 2 624 2 563 4 829 4 771 Veränderung absolut um ... Prozent + 2 + 0,1 + 1 + 1,9 - 61 - 2,3 - 58 - 1,2

Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe zusammen

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2.

Ausbaugewerbe

40,4 Prozent aller bei der Handwerkskammer Berlin registrierten Betriebe gehören zum Ausbaugewerbe. Dieser Bereich verfügt seit Anfang 2010 über sehr gute Konjunkturdaten und prägt seitdem auch die sehr gute Stimmung im Berliner Gesamthandwerk. Zum Zeitpunkt der Befragung waren die Auftragsbücher der Betriebe aus dem Ausbaugewerbe im Durchschnitt für 7,4 Wochen gefüllt, die Produktionskapazitäten konnten über alle Betriebe gerechnet zu 84,4 Prozent ausgelastet werden. Entsprechend positiv wurden daher von den Betrieben ihre aktuellen Geschäftsergebnisse beurteilt. 35 Prozent von ihnen schätzten sie mit gut ein, für 49 Prozent waren sie befriedigend und für 16 Prozent schlecht. Der Grad der allgemeinen Zufriedenheit mit der aktuellen Geschäftslage stand damit wie im Vorjahr bei 84 Prozent. Aufgrund der auch künftig guten Auftragsaussichten bleiben die Erwartungshaltungen der Berliner Ausbauhandwerker sehr optimistisch. 84 Prozent der Befragten gehen von weiterhin zufriedenstellenden Geschäften im Jahresverlauf aus. Die Prognosen der Betriebe zu den erwarteten Auftragseingängen und den avisierten Umsätzen bestätigen diese Einschätzung. Dafür sprechen Positivsalden von 31 bzw. 22 Punkten. Entsprechend expansiv sind auch die Beschäftigungspläne der Berliner Ausbauhandwerker. 21 Prozent haben die Absicht Personal einzustellen, lediglich sieben Prozent gehen davon aus, dass sie möglichweise Personal abbauen müssen.

Geschäftsklimaindex

geometrisches Mittel der Salden aus positiven und negativen Einschätzungen der aktuellen Geschäftsergebnisse und den Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate

Auftragslage

- in Prozent der befragten Betriebe -

Betriebsbestand
Bestand am 31.12.2014 31.03.2015 6 047 6 000 60 59 4 011 3 981 2 213 2 172 12 331 12 212 Veränderung absolut um ... Prozent - 47 - 0,8 - 1 - 1,7 - 30 - 0,7 - 41 - 1,9 - 119 - 1,0

Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Kleinunternehmer Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe zusammen 6

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3.

Handwerk für den gewerblichen Bedarf

Das Handwerk für den gewerblichen Bedarf erreichte erneut Spitzenwerte bei der Bewertung der aktuellen wirtschaftlichen Situation. 42 Prozent der Betriebe beurteilten ihre Geschäftsergebnisse als gut, nur 12 Prozent als schlecht. Das ergibt einen Positivsaldo von 30 Punkten. Grundlage für diese sehr guten Urteile war das immer noch hohe „Auftragspolster“ von knapp neun Wochen. Das ermöglichte eine Auslastung der Betriebskapazitäten im Durchschnitt zu 86 Prozent. Tendenziell ist der Rahmen für weitere Auftragssteigerungen jedoch ausgereizt. Zufriedener als vor einem Jahr waren die Betriebe mit ihren Umsätzen. Von gestiegenen Umsätzen berichteten 28 Prozent, 22 Prozent mussten Umsatzeinbußen verkraften. Demzufolge ist der Saldo mit sechs Punkten im Plus; damit verbessert er sich im Vergleich zum Vorjahr um acht Zähler. Die Beschäftigtenbilanz blieb ebenfalls positiv, wenngleich der Saldo nur noch mit einem Punkt im Plus lag. Für die kommenden Monate sind die Betriebe hinsichtlich der Entwicklung der Beschäftigung jedoch sehr zuversichtlich. Neueinstellungen planen 27 Prozent, nur sieben Prozent befürchten einen Beschäftigungsabbau. Damit erreicht der Saldo aus zu- und abnehmenden Erwartungen den gleichen Wert wie ein Jahr zuvor, der zu dem damaligen Zeitpunkt einen neuerlichen Höchststand darstellte. Den optimistischen Blick auf die wirtschaftlichen Aussichten im weiteren Verlauf des Jahres bestätigen voll und ganz die Prognosesalden zu den erhofften Auftragseingängen und Umsätzen. Sie sind mit 27 bzw. 15 Zählern im Plus.

Geschäftsklimaindex

geometrisches Mittel der Salden aus positiven und negativen Einschätzungen der aktuellen Geschäftsergebnisse und den Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate

Auftragslage

- in Prozent der befragten Betriebe -

Betriebsbestand
Bestand am 31.12.2014 31.03.2015 1 241 1 228 2 680 2 688 166 164 4 087 4 080 Veränderung absolut um ... Prozent - 13 - 1,0 + 8 + 0,3 - 2 - 1,2 - 7 - 0,2

Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe zusammen

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4.

Kraftfahrzeuggewerbe

Das Kraftfahrzeughandwerk scheint den Weg aus der Konjunkturschwäche nun endlich gefunden zu haben, wenngleich noch nicht alle Stolpersteine beseitigt sind. Die Konjunkturspitze im Frühjahr 2011 war vor allem geprägt durch die Erwartungshaltungen, dass die Krise ein Ende finden würde. Aber die Wirtschaftsdaten sprachen immer noch eine andere Sprache. Seit dem letzten Jahr hat sich dies nun geändert. Seitdem ist ein spürbarer Aufwärtstrend zu beobachten. So schätzten 27 Prozent der Betriebe ihre aktuellen Geschäftsergebnisse mit gut ein, vor einem Jahr waren es lediglich 15 Prozent. Jeder Vierte war mit seinen Geschäften nicht zufrieden. Damit ergab die aktuelle Umfrage einen Positivsaldo von zwei Punkten, er verbessert sich gegenüber dem Ergebnis aus der Frühjahrsumfrage 2014 um acht Zähler. Wie schwierig der Weg aus der Krise ist zeigt sich jedoch auch daran, dass der Anteil der „Schlecht-Urteile“ gegenüber dem Vorjahr um vier Zähler zugenommen hat. Je nach Ausrichtung des Geschäftsschwerpunktes gestaltet sich dieser Weg zurzeit nicht für alle Betriebe gleich gut. Viel Zuversicht liegt in den Prognosen der Betriebe für die kommenden Monate. Alle Wirtschaftsindikatoren sind im Plus. Der Aufwärtstrend könnte an Nachhaltigkeit gewinnen. So haben die optimistischen Prognoseurteile bei den erwarteten Aufträgen ein Übergewicht von 39 Punkten gegenüber den pessimistischen. Der Prognosesaldo gewinnt damit gegenüber dem Vorjahr weitere 10 Zähler. Beim Rückblick auf die vergangenen 10 Jahre stellt sich heraus, dass es bisher in keinem Befragungszeitraum - Frühjahr und Herbst einbezogen – einen besseren Saldowert gab.

Geschäftsklimaindex

geometrisches Mittel der Salden aus positiven und negativen Einschätzungen der aktuellen Geschäftsergebnisse und den Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate

Auftragslage

- in Prozent der befragten Betriebe -

Betriebsbestand
Bestand am 31.12.2014 31.03.2015 1 454 1 438 113 111 1 567 1 549 Veränderung absolut um ... Prozent - 16 - 1,1 - 2 - 1,8 - 18 - 1,1

Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Kleinunternehmer zusammen 8

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5.

Nahrungsmittelgewerbe

Vor einem Jahr waren die Bäcker, Fleischer und Konditoren sehr unzufrieden mit ihren Geschäften. Der Geschäftsklimaindex verlor 25 Punkte. Aber die Nachfrage hat sich seitdem wieder erholt. Aktuell berichteten 53 Prozent der Betriebe von einer gestiegenen Nachfrage nach ihren Produkten und Dienstleistungen und lediglich sechs Prozent von einem Rückgang. Der Blick auf die Bewertungen seit Anfang 2004 verrät: hier wurde sowohl im Segment der „Gestiegenen-Urteile“ als auch beim Saldowert ein neuer Spitzenwert erreicht. Die Betriebe waren ebenfalls sehr zufrieden mit den erreichten Umsätzen. 42 Prozent verzeichneten gestiegene Umsätze, nur 11 Prozent notierten das Gegenteil. Dieser Saldo verbesserte sich somit gegenüber dem Vorjahr um 39 Zähler. Insgesamt gab es mehr Spielraum für Einstellungen, den die Betriebe auch nutzen. Der entsprechende Beschäftigtensaldo ist aktuell mit fünf Zählern im Plus, vor einem Jahr war er noch mit sechs Zählern im Minus. Infolge dieser guten Entwicklung macht der branchenspezifische Geschäftsklimaindex die Verluste aus dem Frühjahr 2014 mehr als wett. Er gewann 37 Zähler und klettert damit auf den neuen FrühjahrsRekordwert von 126 Punkten. Mit viel Zuversicht stellen sich die Berliner Nahrungsmittelhandwerke den weiteren Herausforderungen. Bei allen Indikatoren überwiegen die Optimisten sehr deutlich. Daher gewinnt der Saldo für die erhoffte Nachfrageentwicklung gegenüber dem Vorjahr 45 Punkte, der für die avisierten Umsätze 24 Punkte und der für die Beschäftigungspläne 39 Zähler. Das sind die besten Werte seit 11 Jahren.

Geschäftsklimaindex

geometrisches Mittel der Salden aus positiven und negativen Einschätzungen der aktuellen Geschäftsergebnisse und den Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate

Nachfrage

- in Prozent der befragten Betriebe -

Betriebsbestand
Bestand am 31.12.2014 31.03.2015 344 343 14 13 19 19 64 66 441 441 Veränderung absolut um ... Prozent - 1 - 0,3 - 1 - 7,1 ± 0 ± 0,0 + 2 + 3,1 ± 0 ± 0,0 9

Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Kleinunternehmer Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe zusammen

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6.

Gesundheitsgewerbe

Nach einer sehr kurzen Phase der Verbesserung des Geschäftsklimas unter den Gesundheitshandwerkern ist diese nun wieder etwas gekippt. Der Geschäftsklimaindex verliert im Vergleich zum Vorjahr vierzehn Zähler und fällt damit auf 97 Punkte. Entscheidend dafür sind die wesentlich zurückhaltenderen Zukunftsaussichten. Der Saldo aus optimistischen und pessimistischen Prognosen der Betriebe zu ihren Geschäftsaussichten verliert gegenüber dem Vorjahr 29 Zähler und rutscht damit mit neun Punkten ins Minus. Aber auch die aktuell erreichten Geschäftsergebnisse sind schlechter als vor einem Jahr. Die Nachfrage schwächelt, der Saldo ist mit 15 Punkten im Minus. Mehr Betriebe als erwartet mussten Personal abbauen. Dieser Saldo verliert zum Vorjahr 15 Zähler und ist nun mit 25 Punkten im Minus. Auch die Umsätze entwickelten sich nicht so wie erwartet. Der Saldo verschlechtert sich um 17 Zähler und ist nun mit 27 Punkten im Minus. Die Prognosen zu den Wirtschaftsindikatoren fallen jedoch besser aus als die allgemeinen Erwartungshaltungen. Sie bleiben im Positivbereich, wenngleich die Salden gegenüber dem Vorjahr verlieren. Der Nachfrage- und Umsatzsaldo ist jeweils mit 11 Punkten im Plus, eine Verschlechterung um 22 bzw. 17 Zähler gegenüber dem Vorjahr. Der Saldo aus den Beschäftigungsprognosen ist ebenfalls ein Positivsaldo und zwar von sechs Punkten. Vor einem Jahr war er mit neun Punkten im Plus.

Geschäftsklimaindex

geometrisches Mittel der Salden aus positiven und negativen Einschätzungen der aktuellen Geschäftsergebnisse und den Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate

Nachfrage

- in Prozent der befragten Betriebe -

Betriebsbestand
Bestand am 31.12.2014 31.03.2015 819 811 819 811 Veränderung absolut um ... Prozent - 8 - 1,0 - 8 - 1,0

Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke zusammen

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7.

Persönliche Dienstleistungen

Zum Stichtag 31. März 2015 gehörten 21,0 Prozent der Handwerksbetriebe in Berlin der Gruppe der Handwerke für personenbezogene Dienstleistungen an. Wiederholt zeigt sich, dass die Handwerker dieser Gruppe traditionell eher skeptisch sind, vor allem in Bezug auf ihre Geschäftserwartungen. Das branchenspezifische Stimmungsbarometer befindet sich mit 94 Punkten auf dem Niveau des Frühjahrs 2014. Dieser Bereich nimmt damit den letzten Platz im Vergleich aller Gruppen ein. Alle wichtigen Lage-Indikatoren – Beschäftigung, Nachfrage und Umsätze – befinden sich im Minus, dennoch werden die aktuellen Geschäftsergebnisse von mehr Betrieben positiv als negativ eingeschätzt. Der Positivsaldo von zwei Zählern ist der beste Wert für ein Frühjahr in den vergangenen 10 Jahren. Auf die allgemeine Stimmung schlagen sich allerdings vor allem die pessimistischen Geschäftserwartungen nieder. Ähnlich wie im Frühjahr 2014 prognostizieren die persönlichen Dienstleister schlechtere Geschäftsergebnisse als sie aktuell vorliegen, 23 Prozent befürchten eine abnehmende Geschäftstätigkeit, lediglich 10 Prozent gehen von künftig besser laufenden Geschäften aus. Dementsprechend rechnen die Betriebe auch damit, Personal abbauen zu müssen. Immerhin 14 Prozent der Betriebe wollen mit weniger Personal in die 2. Jahreshälfte gehen, nur 7 Prozent wollen aufstocken.

Geschäftsklimaindex

geometrisches Mittel der Salden aus positiven und negativen Einschätzungen der aktuellen Geschäftsergebnisse und den Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate

Nachfrage

- in Prozent der befragten Betriebe -

Betriebsbestand
Bestand am 31.12.2014 31.03.2015 2 813 2 803 1 1 1 518 1 523 2 027 2 003 6 359 6 330 Veränderung absolut um ... Prozent - 10 - 0,4 ± 0 ± 0,0 + 5 + 0,3 - 24 - 1,2 - 29 - 0,5

Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Kleinunternehmer Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe zusammen

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III. Betriebsbestand
1. Gesamtbetriebsbestand
Bestand am Berliner Handwerk Anlage A - zulassungspflichtige Handwerke Anlage AeT - Ausführung einfacher Tätigkeiten Anlage B1 - zulassungsfreie Handwerke Anlage B2 - handwerksähnliche Gewerbe 31.12.2014 30 433 14 869 188 8 282 7 094 31.03.2015 30 194 14 776 184 8 266 6 968 Veränderung absolut - 239 - 93 - 4 - 16 - 126 um ... % - 0,8 - 0,6 - 2,1 - 0,2 - 1,8

2.

Betriebsbestand: Anlage A -Verzeichnis der Gewerbe, die als zulassungspflichtige Handwerke betrieben werden können
Bestand am Anlage A zusammen 31.12.2014 14 869 320 149 18 20 3 3 414 28 1 934 239 106 2 510 113 7 176 64 242 1 802 72 72 84 89 1 263 5 1 252 1 266 16 641 40 41 54 208 1 77 146 57 702 50 340 142 103 31.03.2015 14 776 317 147 19 18 3 3 411 27 1 928 238 103 2 501 111 7 175 64 239 1 792 73 73 83 93 1 247 5 1 234 1 268 15 632 40 42 52 204 1 79 152 56 692 50 336 143 103 Veränderung absolut - 93 - 3 - 2 + 1 - 2 ± 0 ± 0 - 3 - 1 - 6 - 1 - 3 - 9 - 2 ± 0 - 1 ± 0 - 3 - 10 + 1 + 1 - 1 + 4 - 16 ± 0 - 18 + 2 - 1 - 9 ± 0 + 1 - 2 - 4 ± 0 + 2 + 6 - 1 - 10 ± 0 - 4 + 1 ± 0 um ... % - 0,6 - 0,9 - 1,3 + 5,6 - 10,0 ± 0,0 ± 0,0 - 0,7 - 3,6 - 0,3 - 0,4 - 2,8 - 0,4 - 1,8 ± 0,0 - 0,6 ± 0,0 - 1,2 - 0,6 + 1,4 + 1,4 - 1,2 + 4,5 - 1,3 ± 0,0 - 1,4 + 0,2 - 6,3 - 1,4 ± 0,0 + 2,4 - 3,7 - 1,9 ± 0,0 + 2,6 + 4,1 - 1,8 - 1,4 ± 0,0 - 1,2 + 0,7 ± 0,0 13

Augenoptiker Bäcker Boots- und Schiffbauer Brunnenbauer Büchsenmacher Chirurgiemechaniker Dachdecker Elektromaschinenbauer Elektrotechniker Feinwerkmechaniker Fleischer Friseure Gerüstbauer Glasbläser und Glasapparatebauer Glaser Hörgeräteakustiker Informationstechniker Installateur und Heizungsbauer Kälteanlagenbauer Karosserie- und Fahrzeugbauer Klempner Konditoren Kraftfahrzeugtechniker Landmaschinenmechaniker Maler und Lackierer Maurer und Betonbauer Mechaniker für Reifen- und Vulkanisationstechnik Metallbauer Ofen- und Luftheizungsbauer Orthopädieschuhmacher Orthopädietechniker Schornsteinfeger Seiler Steinmetzen und Steinbildhauer Straßenbauer Stuckateure Tischler Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer Zahntechniker Zimmerer Zweiradmechaniker

Wirtschaftsbericht Frühjahr 2015

3.

Betriebsbestand: Anlage B1 -Verzeichnis der Gewerbe, die als zulassungsfreie Handwerke betrieben werden können
Bestand am 31.12.2014 31.03.2015 8 282 8 266 26 48 3 1 15 34 53 49 4 354 4 1 2429 350 18 2261 43 11 10 187 9 3 25 11 24 38 7 19 351 6 23 2 47 17 5 325 845 88 64 81 17 85 8 16 25 57 66 16 1 1 19 25 50 3 1 17 34 53 45 3 351 4 1 2413 345 18 2285 43 11 10 190 9 2 25 11 23 38 7 20 345 6 25 2 47 16 5 324 838 88 64 78 17 84 8 16 25 56 66 16 1 1 19 Veränderung absolut um ... % - 16 - 0,2 -1 +2 ±0 ±0 +2 ±0 ±0 -4 -1 -3 ±0 ±0 - 16 -5 ±0 + 24 ±0 ±0 ±0 +3 ±0 -1 ±0 ±0 -1 ±0 ±0 +1 -6 ±0 +2 ±0 +0 -1 ±0 -1 -7 ±0 ±0 -3 ±0 -1 ±0 ±0 ±0 -1 ±0 ±0 ±0 ±0 ±0 - 3,8 + 4,2 ± 0,0 ± 0,0 + 13,3 ± 0,0 ± 0,0 - 8,2 - 25,0 - 0,8 ± 0,0 ± 0,0 - 0,7 - 1,4 ± 0,0 + 1,1 ± 0,0 ± 0,0 ± 0,0 + 1,6 ± 0,0 - 33,3 ± 0,0 ± 0,0 - 4,2 ± 0,0 ± 0,0 + 5,3 - 1,7 ± 0,0 + 8,7 ± 0,0 + 0,0 - 5,9 ± 0,0 - 0,3 - 0,8 ± 0,0 ± 0,0 - 3,7 ± 0,0 - 1,2 ± 0,0 ± 0,0 ± 0,0 - 1,8 ± 0,0 ± 0,0 ± 0,0 ± 0,0 ± 0,0

Anlage B1 zusammen Behälter- und Apparatebauer Betonstein- und Terrazzohersteller Bogenmacher Böttcher Brauer und Mälzer Buchbinder Drechsler (Elfenbeinschnitzer) und Holzspielzeugmacher Drucker Edelsteinschleifer und -graveure Estrichleger Feinoptiker Flexografen Fliesen-, Platten- und Mosaikleger Fotografen Galvaniseure Gebäudereiniger Geigenbauer Glas- und Porzellanmaler Glasveredler Gold- und Silberschmiede Graveure Handzuginstrumentenmacher Holzbildhauer Holzblasinstrumentenmacher Keramiker Klavier- und Cembalobauer Korb- und Flechtwerkgestalter Kürschner Maßschneider Metall- und Glockengießer Metallbildner Metallblasinstrumentenmacher Modellbauer Modisten Orgel- und Harmoniumbauer Parkettleger Raumausstatter Rollladen- und Sonnenschutztechniker Sattler- und Feintäschner Schilder- und Lichtreklamehersteller Schneidwerkzeugmechaniker Schuhmacher Segelmacher Siebdrucker Textilgestalter Textilreiniger Uhrmacher Vergolder Wachszieher Weinküfer Zupfinstrumentenmacher

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Wirtschaftsbericht Frühjahr 2015

4.

Betriebsbestand: Anlage B2 -Verzeichnis der Gewerbe, die als handwerksähnliche Gewerbe betrieben werden können
Bestand am Anlage B2 zusammen 31.12.2014 7 094 344 2 37 75 168 37 627 4 2 26 1 372 105 9 1 5 94 12 2 308 1 214 37 1 312 5 15 1 9 2 3 8 83 1 4 37 59 9 28 12 10 11 5 31.03.2015 6 968 340 2 33 74 173 36 616 4 2 26 1 343 104 9 1 6 90 12 2 256 1 213 37 1 292 6 16 1 9 2 1 8 81 1 4 36 60 8 27 12 10 11 5 Veränderung absolut - 126 - 4 ±0 - 4 - 1 + 5 - 1 - 11 ±0 ±0 ±0 - 29 - 1 ±0 ±0 + 1 - 4 ±0 - 52 ±0 - 1 ±0 - 20 + 1 + 1 ±0 ±0 ±0 - 2 ±0 - 2 ±0 ±0 - 1 + 1 - 1 - 1 ±0 ±0 ±0 ±0 um ... % - 1,8 - 1,2 ± 0,0 - 10,8 - 1,3 + 3,0 - 2,7 - 1,8 ± 0,0 ± 0,0 ± 0,0 - 2,1 - 1,0 ± 0,0 ± 0,0 + 20,0 - 4,3 ± 0,0 - 2,3 ± 0,0 - 0,5 ± 0,0 - 1,5 + 20,0 + 6,7 ± 0,0 ± 0,0 ± 0,0 - 66,7 ± 0,0 - 2,4 ± 0,0 ± 0,0 - 2,7 + 1,7 - 11,1 - 3,6 ± 0,0 ± 0,0 ± 0,0 ± 0,0

Änderungsschneider Asphaltierer (ohne Straßenbau) Ausführung einfacher Schuhreparatur Bautentrocknungsgewerbe Bestattungsgewerbe Betonbohrer und -schneider Bodenleger Bügelanstalten für Herrenoberbekleidung Bürsten- und Pinselmacher Dekorationsnäher (ohne Schaufensterdekoration) Einbau von genormten Baufertigteilen Eisenflechter Fahrzeugverwerter Fleckteppichhersteller Fleischzerleger, Ausbeiner Fuger (im Hochbau) Getränkeleitungsreiniger Holz- und Bautenschutzgewerbe Holz-Leitermacher (Sonderanfertigung) Kabelverleger im Hochbau (ohne Anschlussarbeiten) Klavierstimmer Kosmetiker Lampenschirmhersteller (Sonderanfertigung) Maskenbildner Metallsägen-Schärfer Metallschleifer und Metallpolierer Plisseebrenner Rammgewerbe (Einrammen von Pfählen im Wasserbau) Requisiteure Rohr- und Kanalreiniger Schirmmacher Schlagzeugmacher Schnellreiniger Speiseeishersteller Tankschutzbetriebe Teppichreiniger Textil-Handdrucker Theater- und Ausstattungsmaler Theaterkostümnäher Theaterplastiker

5.

Betriebsbestand: Anlage AeT – Ausführung einfacher Tätigkeiten (Kleinunternehmer)
Bestand am Anlage AeT zusammen 31.12.2014 188 14 1 6 4 109 53 1 31.03.2015 184 13 1 6 4 107 52 1 Veränderung absolut - 4 - 1 ±0 ±0 ±0 - 2 - 1 ±0 um ... % - 2,1 - 7,1 ± 0,0 ± 0,0 ± 0,0 - 1,8 - 1,9 ± 0,0

Bäcker Boots- und Schiffbauer Glaser Karosserie- und Fahrzeugbauer Kraftfahrzeugtechniker Maler und Lackierer Tischler

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Wirtschaftsbericht Frühjahr 2015

IV. Anlage: Handwerksgruppenzuordnung der Gewerbe
Gruppe 1: Bauhauptgewerbe • Anlage A – zulassungspflichtige Handwerke Brunnenbauer, Dachdecker * Gerüstbauer * Maurer und Betonbauer * Straßenbauer * Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer, Zimmerer • Anlage B1 – zulassungsfreie Handwerke Betonstein- und Terrazzohersteller • Anlage B2 – handwerksähnliche Gewerbe Asphaltierer (ohne Straßenbau) * Bautentrocknungsgewerbe * Betonbohrer und -schneider * Eisenflechter * Fuger (im Hochbau) * Holz- und Bautenschutzgewerbe * Rammgewerbe (Einrammen von Pfählen im Wasserbau) Gruppe 2: Ausbaugewerbe • Anlage A – zulassungspflichtige Handwerke Elektrotechniker * Glaser * Installateur und Heizungsbauer * Klempner * Maler und Lackierer * Ofen- und Luftheizungsbauer * Stuckateure * Tischler • Anlage B1 – zulassungsfreie Handwerke Estrichleger * Fliesen-, Platten- und Mosaikleger * Parkettleger * Raumausstatter * Rollladen- und Jalousiebauer • Anlage B2 – handwerksähnliche Gewerbe Bodenleger * Einbau von genormten Baufertigteilen * Kabelverleger im Hochbau (ohne Anschlussarbeiten) Gruppe 3: Handwerke für den gewerblichen Bedarf • Anlage A – zulassungspflichtige Handwerke Büchsenmacher * Chirurgiemechaniker * Elektromaschinenbauer * Feinwerkmechaniker * Glasbläser und Glasapparatebauer * Informationstechniker * Kälteanlagenbauer * Landmaschinenmechaniker * Metallbauer * Seiler • Anlage B1 – zulassungsfreie Handwerke Behälter- und Apparatebauer * Buchbinder * Buchdrucker: Schriftsetzer; Drucker * Edelsteinschleifer und -graveure * Feinoptiker * Flexografen * Galvaniseure * Gebäudereiniger * Glas- und Porzellanmaler * Glasveredler * Metall- und Glockengießer * Metallbildner * Modellbauer * Schilder- und Lichtreklamehersteller * Schneidwerkzeugmechaniker * Siebdrucker • Anlage B2 – handwerksähnliche Gewerbe Getränkeleitungsreiniger * Herstellung von Drahtgestellen für Dekorationszwecke * HolzLeitermacher (Sonderanfertigung) * Holzschindelmacher * Maskenbildner * MetallsägenSchärfer * Metallschleifer und Metallpolierer * Plisseebrenner * Requisiteure * Rohr- und Kanalreiniger * Tankschutzbetriebe * Theater- und Ausstattungsmaler * Theaterkostümnäher * Theaterplastiker Gruppe 4: Kraftfahrzeuggewerbe • Anlage A – zulassungspflichtige Handwerke Karosserie- und Fahrzeugbauer * Kraftfahrzeugtechniker * Vulkaniseure und Reifenmechaniker * Zweiradmechaniker

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Wirtschaftsbericht Frühjahr 2015

Gruppe 5: Nahrungsmittelgewerbe • Anlage A – zulassungspflichtige Handwerke Bäcker * Fleischer * Konditoren • Anlage B1 – zulassungsfreie Handwerke Brauer und Mälzer * Weinküfer • Anlage B2 – handwerksähnliche Gewerbe Fleischzerleger, Ausbeiner * Innerei-Fleischer * Speiseeishersteller Gruppe 6: Gesundheitsgewerbe • Anlage A – zulassungspflichtige Handwerke Augenoptiker * Hörgeräteakustiker * Orthopädieschuhmacher * Orthopädietechniker * Zahntechniker * Gruppe 7: Persönliche Dienstleistungen • Anlage A – zulassungspflichtige Handwerke Boots- und Schiffbauer * Friseure * Schornsteinfeger * Steinmetzen und Steinbildhauer • Anlage B1 – zulassungsfreie Handwerke Bogenmacher * Damen- und Herrenschneider * Drechsler (Elfenbeinschnitzer) und Holzspielzeugmacher * Fotografen * Geigenbauer * Gold- und Silberschmiede * Graveure * Handzuginstrumentenmacher * Holzbildhauer * Holzblasinstrumentenmacher * Keramiker * Klavier- und Cembalobauer * Korbmacher * Kürschner * Metallblasinstrumentenmacher * Modisten * Orgel- und Harmoniumbauer * Sattler- und Feintäschner * Schuhmacher * Segelmacher * Textilgestalter * Textilreiniger * Uhrmacher * Vergolder * Wachszieher * Zupfinstrumentenmacher • Anlage B2 – handwerksähnliche Gewerbe Änderungsschneider * Ausführung einfacher Schuhreparatur * Bestattungsgewerbe * Bügelanstalten für Herrenoberbekleidung * Bürsten- und Pinselmacher * Dekorationsnäher (ohne Schaufensterdekoration) * Fahrzeugverwerter * Fleckteppichhersteller * Klavierstimmer * Kosmetiker * Kunststopfer * Lampenschirmhersteller (Sonderanfertigung) * Schirmmacher * Schlagzeugmacher * Schnellreiniger * Teppichreiniger * Textil-Handdrucker

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