Path:
Periodical volume

Full text: Werkblatt Issue 16.2018,99

werkblatt 01 werkblatt 02 Gratismagazin Juni 2003 1. Jahrgang 03 Gratismagazin Juli 2003 1. Jahrgang Monatszeitschrift des Studentenwerks Berlin Monatszeitschrift des Studentenwerk Berlin 07 Gratismagazin Oktober 2003 1. Jahrgang 08 Gratismagazin April 2004 2. Jahrgang 12 Gratismagazin Oktober 2004 2. Jahrgang 13 Gratismagazin November 2004 2. Jahrgang Monatszeitschrift des Studentenwerks Berlin 14 Gratismagazin Dezember 2004 2. Jahrgang Monatszeitschrift des Studentenwerks Berlin 15 Gratismagazin Februar/März 2005 3. Jahrgang Im Heft: Gratismagazin April 2005 2. Jahrgang November/Dezember 2018 16. Jahrgang g der TU-Mensa Top Thema: Eröffnun in der Cafeteria am Gendarmenmarkt 26 Zeitschrift des Studentenwerks Berlin 27 Gratismagazin Oktober 2006 4. Jahrgang Zeitschrift des Studentenwerks Berlin 32 Zeitschrift des Studentenwerks Berlin 34 Gratismagazin September/Oktober 2007 5. Jahrgang Zeitschrift des Studentenwerks Berlin Gratismagazin Januar / Februar 2008 6. Jahrgang 35 Zeitschrift des Studentenwerks Berlin 28 Gratismagazin November/Dezember 2006 4. Jahrgang Zeitschrift des Studentenwerks Berlin Gratismagazin Januar/Februar 2007 5. Jahrgang Top-Thema: Studium & Finanzierung Von Engelsflügel bis Rauschebart Fotos im Interview Willkommen auf dem Sonnendeck 50 Jahre Studentenfutter Premiere nach 18 Jahren Rock your neighbourhood Gratismagazin Juni/Juli 2007 5. Jahrgang Gratismagazin Juni/Juli 2004 2. Jahrgang Monatszeitschrift des Studentenwerks Berlin Das Sahneschnittchen ist wieder da! Kaffeepause 31 10 Gratismagazin Juni/Juli 2004 2. Jahrgang Monatszeitschrift des Studentenwerks Berlin Monatszeitschrift des Studentenwerks Berlin Campusmagazin studierendenWERK BERLIN Zeitschrift des Studentenwerks Berlin 09 Monatszeitschrift des Studentenwerks Berlin werkblatt 99 11 Monatszeitschrift des Studentenwerks Berlin Gratismagazin Mai 2004 2. Jahrgang Monatszeitschrift des Studentenwerks Berlin Monatszeitschrift des Studentenwerks Berlin Monatszeitschrift des Studentenwerks Berlin 38 Gratismagazin März/April 2008 6. Jahrgang Zeitschrift des Studentenwerks Berlin 39 Gratismagazin Okt./Nov. 2008 6. Jahrgang Zeitschrift des Studentenwerks Berlin Gratismagazin Januar/Februar 2009 7. Jahrgang TOP THEMEN: Das Sommerheft: Griechisches Essen in der Cafeteria Orte, an denen der Sommer Spass macht Jetzt keine Prüfungsangst mehr Tocotronic im Interview DAS ZUKUNFTS HEFT WARUM EIN BETT FLIRTEN AUF DEM CAMPUS HILFREICHE RATGEBERSEITEN Zukunftswerkstatt: Ökopop Siegmunds Hof IM KORNFELD? + Erstsemester-Spezial + Kultur + Bandinterview + Verlosung www.werkblatt.de 44 Zeitschrift des Studentenwerks Berlin INTERVIEW MIT INGRID MICHAELSON Tradition und Zukunft: Mensa Nord Zukunft sozial: Studieren als Arbeiterkind Gratismagazin Nov. /Dez. 2009 7. Jahrgang Im Heft: Teure Bildung Elektronische Bässe Anderes Nizza Nervige Kommilitonen Herbstlicher Spielspaß und vieles mehr ... werkblatt 60 Campusmagazin des Studentenwerks Berlin werkblatt 61 Campusmagazin des Studentenwerks Berlin Juli/August 2012 10. Jahrgang werkblatt 62 Campusmagazin des Studentenwerks Berlin werkblatt 67 September/Oktober 2012 10. Jahrgang Campusmagazin des Studentenwerks Berlin werkblatt 70 Juli/August 2013 11. Jahrgang Campusmagazin des Studentenwerks Berlin Mai/Juni 2012 10. Jahrgang Januar/Februar 2014 12. Jahrgang DAS SOMMER HEFT STUDENTISCHES WOHNEN: WO BLEIBEN DIE 5000 NEUEN WOHNHEIMPLÄTZE? Damit es nicht soweit kommt. Tipps und Infos für mehr Klettern in Siegmunds Hof oder chillen an der Spree www.werkblatt.de werkblatt 71 Campusmagazin des Studentenwerks Berlin GUTER RAT: WENN DIE ELTERN NICHT ZAHLEN GELD ZUM STUDIEREN MUSIKINTERVIEW: SPORTFREUNDE STILLER www.werkblatt.de www.werkblatt.de werkblatt 73 März/April 2014 12. Jahrgang Campusmagazin des Studentenwerks Berlin www.werkblatt.de werkblatt 78 Juli/August 2014 12. Jahrgang Campusmagazin des Studentenwerks Berlin werkblatt 79 Mai/Juni 2015 13. Jahrgang Campusmagazin des Studentenwerks Berlin sommer heft DAS SOMMER HEFT AUSSERDEM IM HEFT: MOTRIP IM INTERVIEW ROCKEN ORTE, DIE DEN SOMMER Help Yourself Help Others WOHNWAGEN STATT WOHNHEIM SPITZT SICH DIE LAGE ZU? AUSSERDEM IM HEFT: BACKSTAGE MENSA LESLIE CLIO IM INTERVIEW ES GIBT KEIN IN ODER OUT IN BERLIN IST ALLES MÖGLICH! ENDLICH ALLES ERLEDIGT: DIE LANGEN NACHT DER AUFGESCHOBENEN HAUSARBEITEN Juli/August 2015 13. Jahrgang PENDELN IM PARTYBUS DA IST DIE NACHT ZU KURZ! SCHÖNHEIT KOMMT VON AUSSEN WOHNHEIME WERDEN ATTRAKTIVER! AUF EINEN BLICK: BAFÖG AKTUELL AUSGEBREMST: LEGIONELLEN IM TRINKWASSER Campusmagazin des Studentenwerks Berlin November/Dezember 2015 13. Jahrgang www.werkblatt.de www.werkblatt.de www.werkblatt.de werkblatt 81 werkblatt 82 Campusmagazin des Studentenwerks Berlin werkblatt 86 Januar/Februar 2016 14. Jahrgang Campusmagazin des Studentenwerks Berlin werkblatt 87 September/Oktober 2016 14. Jahrgang Campusmagazin des Studentenwerks Berlin www.werkblatt.de November/Dezember 2016 14. Jahrgang UNSERE THEMEN: RÜCKBLICK AUF MIXIT! 2015 i 2016 Ab 1. Julund HIER ll in übera Ihrem rk tenwe den Stu DER „INTERKULTURELLE KALENDER 2016“ ALS BEILAGE Foto: cydonna / photocase.com SEMESTER START STUDIEREN STUDENTENWERK UND JOBBEN – ARBEITEN BEIM DER ERSTE TAG IM JOB GEHT DENN DAS? ARBEITEN IN DER TIEFE UNSERE THEMEN DER AUTOMATISCHE SPÄTI WANDA IM INTERVIEW SO SPART MAN HEUTE! www.werkblatt.de werkblatt 96 Campusmagazin studierendenWERK BERLIN www.werkblatt.de werkblatt 97 Mai / Juni 2018 16. Jahrgang Campusmagazin studierendenWERK BERLIN werkblatt 98 Juli/August 2018 16. Jahrgang Campusmagazin studierendenWERK BERLIN NICH T BIS WEIH NACH STU DIE NFI HOCH HINAUS MULTI KULTI SPEISEPLANUNG – FÜR JEDEN WAS DABEI SOMMERLICHE ORTE IN BERLIN www.werkblatt.de TEN WARTEN: ! AM 20. SEPTEMBER IST EIN WOHNHEIM FERTIG SANIERT www.werkblatt.de www.werkblatt.de TAG DER STUDIENFINANZIERUNG BERLIN STORIES – ERSTE STUDENTISCHE STADTSCHREIBERIN STELLT SICH VOR EIN WOHNHEIMTUTOR STELLT SICH VOR September/Oktober 2018 16. Jahrgang NAN ZIER UNG JETZ T PLA NEN Foto: pixabay.com/ jools_sh www.werkblatt.de www.werkblatt.de Foto: Dmitri Mikitenko/Shutterstock.com Ei n Jahres rü ckblick: Top oder Flop? CAMPUS-KULTUR KULTUR-CAMPUS Foto: cydonna / photocase.com INTERVIEWS, BERICHTE UND REPORTAGEN RUND UM DIE STUDENTISCHE KULTUR www.werkblatt.de INTRO/INHALT LIEBE STUDIERENDE, willkommen auf dem Campus! Die ersten kritischen Wochen haben Sie bereits geschafft, der Semesterplan steht, die Kurse sind belegt und der Alltag ist inzwischen eingezogen. Sicherlich waren Sie schon in der Mensa? Ihre Mensa-Card haben Sie auch schon? Sehr gut. Denn die ist wichtig: Zum 01. Januar 2019 stellt das studierendenWERK BERLIN den Bargeldverkehr ein. Bislang war es noch möglich, in einigen unserer Einrichtungen bar zu zahlen. Im neuen Jahr geht das nicht mehr. Warum, das erläutern wir Ihnen auf Seite 8 der aktuellen Ausgabe. Das Heft, das Sie gerade in Ihren Händen halten, ist die 99. Ausgabe eines Blattes, das im Juni 2003 das erste Mal erschienen ist. Es ist bislang sechsmal im Jahr erschienen und hatte eine Auflage von 10.000 Stück. Allerdings hat sich das Leseverhalten von Studierenden sehr verändert – wir erhalten immer häufiger die Rückmeldung, dass Sie, die Studierenden, lieber online lesen, Ihre Medien lieber digital konsumieren. Die 99. Ausgabe des Werkblattes wird daher die letzte Printausgabe sein. Ab 2019 publiziert das Werkblatt ausschließlich online. Sie finden unsere Reportagen und Geschichten auf www.werkblatt.de. Bitte bleiben Sie uns auch online treu! Ihre Petra Mai-Hartung Geschäftsführerin des studierendenWERKs BERLIN RÜCKBLICK SO LONG; WERKBLATT! CAMPUS TALK MIT JANA JUDISCH KULTUR-TIPPS 4–5 STUDIEREN IM AUSLAND CREAM AND TRAVEL: SCHÖNER STUDIEREN IM AUSLAND 13 14 10 TIPPS AUSLANDSTIPPS 6–7 VERÄNDERUNGEN IN DEN MENSEN BARGELDLOS BEZAHLEN IN DER MENSA 15 8 VERÄNDERUNGEN IN DEN MENSEN DIE PAPPE KOMMT WEG 9 KALENDER VERANSTSLTUNGEN DES STUDIERENDENWERKS BERLIN 10–12 DIE BAND SLAVES IM WERKBLATTINTERVIEW BEI UNS SIND DIE SONGS IMMER EIN ERGEBNIS UNSERER PARTNERSCHAFT 16–17 JOURNALING DAS GUTE ALTE TAGEBUCH FEIERT EIN GRANDIOSES COMEBACK 26 RÜCKBLICK SO LONG, WERKBLATT! Im Juni 2003 erschien die erste Printausgabe des Werkblatts, ein Magazin für Studierende in Berlin. Es wurde herausgebracht, um über die Angebote des studierendenWERKs BERLIN zu informieren. In den vergangenen 15 Jahren sind insgesamt 99 Ausgaben erschienen. Da die vorliegende Ausgabe 99 das letzte gedruckte Heft sein wird, möchten wir Rückschau halten auf 15 Jahre Werkblatt. Treue Leser*innen wissen bereits: Sooo viel hat sich in den vergangenen Jahren gar nicht verändert… t werkblat itschrift Monatsze tenwerk des Studen Berlin 01 zin Gratismaga 3 Juni 200 g 1. Jahrgan 08 Monatszeitschrift des Studentenwerks Berlin Zeitschrift des Studentenwerks Berlin 32 Gratismagazin September/Oktober 2007 5. Jahrgang Gratismagazin Mai 2004 2. Jahrgang WARUM EIN BETT IM KORNFELD? AUSGABE 1 / JUNI 2003 AUSGABE 16 / MAI 2005 AUSGABE 32 / SEPTEMBER 2007 Ausgabe 1 referiert die Ergebnisse der damaligen Zufriedenheit der Studierenden mit den Wohnheimen des studierendenWERKs. Unter anderem werden die Lautstärke und die Sauberkeit in den Häusern moniert. Das studierendenWERK schreibt in dieser Ausgabe zudem zum ersten Mal die Stellen der Wohnheimtutor*innen aus. Studentische Hilfskräfte helfen ihren internationalen Kommiliton*innen beim Ankommen in Berlin. Zunächst startet das Projekt als Pilot in vier Wohnheimen. Heute gibt es die Tutor*innen immer noch, inzwischen als Team von 21 Studierenden. Die steigenden Abfallberge der übrigen Pappbecher werden in Ausgabe 16 beklagt – Studierende trinken ihren Kaffee zwar in der Mensa, nutzen aber trotzdem Pappbecher statt Porzellantasse. Im Mai 2005 wird an die Vernunft der Studierenden appelliert – erst viel später, nämlich 2012, greift das studierendenWERK zu Maßnahmen und erhebt einen Aufschlag auf die Nutzung von Einwegbechern bei den Heißgetränken. Dieser steigt bis 2018 auf 40 Cent an – mit Erfolg: Der Verbrauch sinkt derart stark, dass es ab 2019 gar keine Pappbecher mehr geben wird. Die Mensa HU Süd, die sich ganz prominent „Unter den Linden“ befindet, soll saniert werden, so kündigt es die Ausgabe 32 an. In einem Wettbewerb wird das ausführende Architekturbüro ausgewählt. In der Folge zieht die Mensa in den Hof des Universitätsgebäudes: Etwas über ein Jahr lang speisen die Studierenden in einem Mensazelt, bis schließlich die frisch sanierte Mensa wieder eröffnet. Heute ist die „neue“ Mensa HU Süd ein zentraler Anlaufpunkt an der HumboldtUniversität und versorgt 2.100 Gäste pro Tag. AUSGABE 8 / MAI 2004 Um das Thema Studienfinanzierung geht es im Schwerpunkt dieser Ausgabe. Die „Geheimnisse des BAföG“ werden enthüllt, mit einem Kompendium von A bis Z werden alle wichtigen Fakten rund um das staatliche Darlehen aufgezeigt. Erstmals findet auch die Wohnheimbörse Erwähnung, eine kostenlose Datenbank, die das studierendenWERK BERLIN eingerichtet hat, damit private Vermieter*innen freie Zimmer für Studierende anbieten können. Diese gibt es noch heute, zu finden ist sie unter:  www.stw.berlin/wohnen. 4 Rückblick AUSGABE 24 / JUNI 2006 Das damalige Studentenhotel in der Hubertusallee wird in Ausgabe 24 vorgestellt. Dieses gibt es heute nicht mehr: In der Zwischenzeit wurde es in ein reguläres Wohnheim umgewandelt. Außerdem im Heft: Der Aufruf zur Beteiligung an der damals 18. Erhebung zur Lage der Studierenden in Deutschland. Diese Panelstudie erscheint regelmäßig und gibt Auskunft darüber, wie Studierende in Deutschland leben. Eine Regionalauswertung für Berlin gibt es jeweils im Anschluss der deutschlandweiten Studie. Die aktuellsten Ergebnisse können hier eingesehen werden:  www.stw.berlin/sozialerhebung AUSGABE 42 / MÄRZ 2009 „Auf der Spur nach Kultur“ – im Leitartikel der Ausgabe 42 geht es um das Thema Kulturangebote für Studierende. Das studierendenWERK, dessen gesetzlicher Auftrag es ist, die Studierenden Berlins mit „sozialer, wirtschaftlicher, gesundheitlicher“ und eben auch „kultureller Betreuung“ zu unterstützen, ringt um die Frage: Braucht es bei der riesigen Berliner Kulturlandschaft noch ein extra Kulturangebot aus dem studierendenWERK heraus? – Fast 10 Jahre später wissen wir: Ganz unbedingt! Das Büro „Kultur & Internationales“ organisiert heute über 300 Veranstaltungen im Jahr und wird von tausenden Studierenden genutzt.  www.stw.berlin/kultur. AUSGABE 48 / JULI 2010 AUSGABE 64 / JANUAR 2013 Der Sozialbeitrag wird vereinheitlicht, so wird es in Ausgabe 48 angekündigt. War der Beitrag, den Studierende mit ihren Semestergebühren regelmäßig an das studierendenWERK abführen, bislang an die Studiendauer gekoppelt, ist es nun ein einheitlicher Betrag, den alle Studierenden gleichermaßen bezahlen. Das ist bis heute so geblieben. Im Gegenzug bietet das studierendenWERK BERLIN subventionierte Mahlzeiten in den Mensen, preiswerten Wohnraum in den Wohnheimen, Beratungen, eine Jobvermittlung und sogar Kitas in Campusnähe. Um Nachhaltigkeit dreht es sich in Ausgabe 64. Ein Thema, das im studierendenWERK groß geschrieben wird: Immerhin sechs Mensen und ein Wohnheim sind EMAS-zertifiziert, das bedeutet, sie lassen sich regelmäßig daraufhin überprüfen, wie sehr sie ihre Umweltbilanz verbessert haben. Einige Mensen haben Solarpanels auf dem Dach, die Mensa in der Hardenbergstraße sogar ein Windrad. Welche Maßnahmen außerdem ergriffen werden, das kann man hier nachlesen:  www.stw.berlin/nachhaltigkeit Um Honig dreht es sich u. a. in Ausgabe 54. Warum? Weil in zwei der studierendenWERKs-Mensen geimkert wird. Auf dem Dach der Mensa HU Nord und der Mensa FU II gibt es Bienen, in beiden Mensen gibt es den Honig auch zu kaufen. Bis heute ist das so geblieben. Angekündigt wird zudem der zum allerersten Mal stattfindende Talentwettbewerb „Mix it!“. Auch den gibt es heute noch: Inzwischen mehrfach im Jahr. Wir empfehlen besonders die Veranstaltung im Dezember, wenn die Sieger*innen aller Sparten-Veranstaltungen gegeneinander antreten.  www.stw.berlin/mixit AUSGABE 72 / MAI 2014 Der Bau der Kita an der HTW wird in der Ausgabe 72 angekündigt. Es wird nicht der letzte Zuwachs des Fachbereichs Kindertagesstätten des studierendenWERKs BERLIN sein. Später kommt noch die Kindertagesstätte „Die Lupe“ an der HumboldtUniversität hinzu. Heute betreuen sieben studierendenWERKs-Kitas insgesamt fast 600 Kinder. Zudem ist ein Neubau für die Kita an der Beuth-Hochschule in Planung. AUSGABE 78 / MAI 2015 In der Reihe „Campus Talk“ spricht die Werkblatt-Redaktion mit Akteur*innen aus der Hochschullandschaft und nicht selten mit Kolleg*innen aus dem studierendenWERK selbst. In Ausgabe 78 stellt sich das Team der Psychologisch-Psychotherapeutischen Beratungsstelle vor. Studierende, die Prob- werkblatt 78 Campusmagazin des Studentenwerks Berlin Help Yourself Help Others AUSSERDEM IM HEFT: BACKSTAGE MENSA LESLIE CLIO IM INTERVIEW AUSGABE 86 / SEPTEMBER 2016 Die Umbenennung des Studentenwerks in studierendenWERK BERLIN wird angekündigt. Der Berliner Senat beschließt dies und ändert das entsprechende Gesetz gleich mit. Im April 2017 wird dieser Beschluss dann umgesetzt: Das studierendenWERK ändert seinen Namen, sein Logo, beschildert Einrichtungen und Dienstkleidung neu, ändert Formulare, Flyer und Broschüren – und relauncht gleich die ganze Homepage mit. Ein bisschen Murren geht über den Campus – aber inzwischen haben sich alle an den neuen Namen gewöhnt. AUSGABE 92 / SEPTEMBER 2017 Das neue Angebot der Jobvermittlung wird in Ausgabe 92 vorgestellt: Diese bietet seit 2017 nicht mehr nur die Vermittlung in studentische Nebenjobs an, sie hat zudem ein umfangreiches Angebot an Trainings rund ums Thema Jobvermittlung: Von der studentischen Selbständigkeit über die Steuererklärung für Studierende bis hin zum Zeitmanagement-Workshop ist für jeden Bedarf etwas dabei. Das aktuelle Trainingsprogramm kann hier eingesehen werden:  www.stw.berlin/trainings. werkblatt 86 werks Berlin Campusmagazin des Studenten September/Oktober 2016 14. Jahrgang Mai/Juni 2015 13. Jahrgang SE ME ST ER STAR T Foto: cydonna / photocase.com AUSGABE 54 / AUGUST 2011 leme haben oder sich in einer Krisen- oder Konfliktsituation befinden, erhalten hier Hilfe und Unterstützung. Für eine Terminanfrage einfach eine Mail an  pbs@stw.berlin schreiben. www.werkblatt.de www.werkblat t.de Rückblick 5 CAMPUS TALK CAMPUS-TALK: JANA JUDISCH 8 Reportage Foto: Luise Wagener In unserer regelmäßigen Reihe „Campus-Talk“ kommen wir mit Personen aus der Berliner Hochschullandschaft ins Gespräch. In der heutigen Ausgabe: Jana Judisch, die seit dem Frühling die Unternehmenskommunikation im studierendenWERK BERLIN leitet... Frau Judisch, wie sind Sie zum studierendenWERK BERLIN gekommen? Als ich zum studierendenWERK BERLIN kam, habe ich doch ziemlich gestaunt über die Angebotsvielfalt, die es hier gibt. Wie viele Studierende heute auch habe ich während meines Studiums BAföG erhalten und in der Mensa gegessen – ohne zu wissen, wer da eigentlich dahinter stand. (lacht). Inzwischen weiß ich das natürlich besser. Ich bin nun seit ziemlich genau drei Jahren in der Unternehmenskommunikation des studierendenWERKs BERLIN beschäftigt – im September 2015 hab ich in angefangen und zum 1. Mai diesen Jahres die Leitung des Bereiches übernommen – und damit auch die Redaktionsleitung fürs Werkblatt. Welche Projekte beschäftigen Sie aktuell? Im Großen und Ganzen geht es aktuell hauptsächlich darum, die Digitalisierung auch in unserem Bereich voranzutreiben. In diesem Zusammenhang gibt es eine Ankündigung zu machen: Die Printausgabe des Werkblatt wird eingestellt. Die vorliegende Ausgabe 99 wird unser letztes gedrucktes Heft, ab der 100 publizieren wir dann ausschließlich online. Gibt es schon Ideen, wie dieses neue Werkblatt aussehen wird? Wir haben schon länger eine Webseite aufgesetzt, in der wir die in der Printausgabe erschienenen Inhalte parallel online stellen. Für den Anfang wird das neue „Werkblatt“ erst mal eine reine Website sein. Falls wir jedoch feststellen, dass wir da mehr brauchen, andere Formate und Möglichkeiten, vielleicht auch ein spezielles OnlineRedaktionssystem, dann sehen wir uns das Ganze noch einmal ganz neu an. Jetzt denken wir bereits auf neuen Rubriken rum, überlegen etwa, wer von uns die digitale „Kummerkastentante“ macht. Vor allem aber, und das ist vielleicht die wichtigste Neuerung, möchte ich die Studierenden stärker einbinden. Wie wird das aussehen? Ich möchte die Gelegenheit nutzen und zur Mitarbeit aufrufen: Wir suchen Studierende, die das Magazin mit uns gestalten wollen. Ich möchte eine studentische Redaktion aufbauen. Studierenden bekämen dann Verträge als studentische Aushilfen. Momentan denken wir dabei an fünf Stunden pro Woche, die Studierende dann für uns tätig wären. Welche Möglichkeiten sollen die Studierenden bekommen? Sie werden regelmäßig in die Themenentwicklung bzw. -auswahl eingebunden. Es wird monatliche Redaktionssitzungen geben – ganz so wie bei einem monatlich erscheinenden Magazin. Dabei sind wir dann auch nicht mehr so wie jetzt auf Text beschränkt, sondern könnten etwa auch kleine Videos oder andere MultimediaInhalte publizieren. Ich lasse mich ggf. auch gern überzeugen, dass es für diese eine Kolumne unbedingt einen Podcast braucht. Hauptsache, die Ideen kommen von den Studierenden. Ich selbst träume ehrlich gesagt sogar von einem studierendenWERKs-TV, aber da sollen die Studierenden uns sagen, ob sie sich das wünschen. Fällt es Ihnen schwer, sich von der Printausgabe zu verabschieden? Ich fand, dass das Heft immer mit viel Liebe gemacht wurde. Mein Vorgänger Jürgen Morgenstern hat das Magazin über viele Jahre aufgebaut, es war sozusagen sein „Baby“. Es ist mir daher ganz wichtig, dass klar ist: Wir machen das „Werkblatt“ nicht platt. Es stirbt nicht, sondern wir führen es in die nächste Generation. Es soll weiterhin ein tolles Medium sein. Es ist dann nicht weg, sondern einfach ein bisschen anders. Digitalisierte Kommunikation bedeutet ja noch mehr als das Werkblatt. Was ist geplant? Wir betreiben ja zum Beispiel InfoPoints an einzelnen Universitäten und Hochschulen, an denen wir Studierende informieren und ihnen Orientierung geben, etwa bei der Frage, an wen sie sich bei einem bestimmten Problem wenden können. Wir wissen also sehr genau, was die Studierenden bewegt und was sie wissen wollen – doch auch hier können wir durch Digitalisierung vielleicht noch ein bisschen besser werden und vor allem mehr Hochschulen bedienen. So werden wir ab dem kommenden Jahr den Aufbau einer ChatFunktion auf unserer Homepage vorantreiben. Wie wird diese aussehen? Das analysieren wir aktuell noch, denn es gibt ja die unterschiedlichsten Modelle: Brauchen wir reinen Schriftverkehr? Ist ein Videochat wichtig? Geht es nur um ein Frage-Antwort-Modell, sodass vielleicht für einige Fragen ein Chat-Bot ausreicht? Wie sieht es mit den sozialen Medien aus? Heutzutage muss ich am Tag schon mal gut und gern anderthalb Stunden damit verbringen, Fragen über Facebook zu beantworten. Aber bleibt das das Medium der Wahl? Facebook ist ja vielleicht bald eher etwas für so „alte Schachteln“ wie mich, und Studierende nutzen es womöglich gar nicht mehr. Da wollen wir uns für die Zukunft aufstellen und uns fragen: Welche Netzwerke und Apps nutzen die Studierenden, wie erreichen wir sie? Zum Stichwort: Was passiert mit der Speisepläne-App? Die Speisepläne sind tagesaktuell online und werden auch gut abgerufen. Aber unsere App ist massiv unter Kritik, sie sei altbacken – obwohl sie aus dem Frühjahr 2017 stammt und also noch gar nicht so alt ist. Dennoch kriegen wir oft die Rückmeldung, das Ganze sei so nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Auch hier wollen, nein müssen wir also handeln. An einen klassischen elektronischen Newsletter für alles, glaube ich persönlich nicht mehr. Vielleicht überspringen wir direkt eine Stufe und machen gleich die News-App ohne den Umweg übers E-Mail-Postfach. Eine persönliche Frage: Was waren bislang für Sie die besten Momente in Ihrer Zeit beim studierendenWERK BERLIN? Ich bin mit meinen drei Jahren im öffentlichen Dienst ja noch geradezu ein „Welpe“! (lacht) Und trotzdem gäbe es hier viele tolle Sachen zu berichten. Das, was zum Beispiel der Bereich Kultur & Internationales in den vergangenen Jahren geschaffen hat, finde ich ganz toll. Auf das Dezember-Best-of von „Mixit!“ freue ich mich das ganze Jahr. Auch unsere Speisebetriebe machen wahnsinnig viele tolle Sachen. Dass sie mit den Coffee-to-stay-Aktionen jetzt den Pappbecheranteil bei den Heißgetränken auf unter 10 Prozent gesenkt haben und die Pappe sogar komplett abschaffen werden, das macht mich regelrecht ein bisschen stolz. Ich finde es toll, dass so viele Anregungen der Studierenden auch in die Praxis umgesetzt werden. Wenn – aber bitte noch nicht weitersagen – im kommenden Jahr eine komplett vegane Mensa eröffnen wird, ist auch das die Umsetzung der Wünsche von Studierenden. Und das finde ich klasse. Friedrich Reip Campus-Talk 7 VERÄNDERUNGEN IN DEN MENSEN BARGELDLOS BEZAHLEN IN DER MENSA Ab dem neuen Jahr kann in den Mensen ausschließlich mit der MensaCard bezahlt werden. Wer noch keine hat, sollte sich umgehend eine besorgen. Vielleicht nicht das erste, das sich Studierende zum Semesterstart zulegen sollten, aber sicherlich eines der wichtigsten Dinge ist die MensaCard. Sie erleichtert das Bezahlen an den Kassen der Mensen und Coffeebars, denn sie erspart das lästige Kramen nach Klein- oder Wechselgeld und damit auch längeres Warten an der Kasse. Zudem ist die MensaCard ab dem kommenden Jahr das einzig gültige Zahlungsmittel in allen Mensen und Coffeebars des studierendenWERKs: Dann nämlich stellen wir den Bargeldverkehr komplett ein. Noch ist es vereinzelt möglich, sein Essen in bar zu bezahlen. Ab dem 01.01.2019 kann ausschließlich mit der MensaCard gezahlt werden. Die an einigen Hochschulen einführte CampusCard hat die MensaCard bereits integriert. Schlangen sparen möchte, kann auch einen Autoload-Vertrag abschließen. Hierfür müssen sich die Gäste an einer unserer Mensakassen registrieren lassen. Dabei erteilen sie dem studierendenWERK eine Einzugsermächtigung für ihr Girokonto. Der auf die Karte zu ladende Betrag wird dann direkt vom jeweils hinterlegten Girokonto abgebucht. Wenn das Guthaben auf der MensaCard einen bestimmten, vom Gast festgelegten Betrag unterschreitet, wird beim Kassiervorgang gefragt, ob die Karte aufgewertet werden soll. Soll dies erfolgen, wird das Bankkonto direkt mit dem Betrag belastet. Wer möchte, erhält einen Beleg über die Transaktion. Die Höhe des Standard-Aufwertbetrages legt der Gast bei der Registrierung selbst fest. WAS TUN BEI VERLUST DER KARTE? Besucher*innen der gastronomischen Einrichtungen des studierendenWERKs BERLIN erhalten an jeder Kasse in den Mensen und Coffeebars eine MensaCard gegen ein Pfand von 1,55 Euro. Studierende benötigen hierfür ihren Studierendenausweis, Hochschulbeschäftigte eine Bestätigung der Hochschule oder einen Mitarbeiterausweis. WIE WIRD DIE MENSACARD AUFGELADEN? Foto: Sandra Neumann Aufgeladen werden kann die Karte an den Aufwert-Automaten. In den meisten Mensen sind solche Aufwerter vorhanden. An den Standorten, an denen es bisher keine Aufwerter gibt, kann an den Kassen aufgeladen werden. Wer sich das Anstehen an langen Jede MensaCard ist mit einer speziellen Nummer codiert. Es empfiehlt sich daher unbedingt, diese Nummer zu notieren oder die MensaCard einmal abzufotografieren. Bei Verlust kann die MensaCard an unseren Kassen oder online unter mensen@stw.berlin umgehend gesperrt werden. Ein eventuell vorhandener Restbetrag auf der Karte kann dann auch ausgezahlt oder auf eine andere Karte übertragen werden. Achtung! Bei der CampusCard muss ebenfalls die MensaCard-Nummer abfotografiert werden. Sie befindet sich auf der Rückseite unter dem Namen „STW Nummer“. Personenbezogene Daten wie zum Beispiel die Matrikelnummer erhält das studierendenWERK nicht, daher helfen diese Daten im Verlustfall nicht weiter. 8 Veränderungen in den Mensen VERÄNDERUNGEN IN DEN MENSEN Ab dem 1. Januar 2019 werden die Heißgetränke nur noch im ToStay-Porzellanbecher oder in den selbst mitgebrachten Mehrwegbechern ausgeschenkt. Pappbecher schafft das studierendenWERK BERLIN in seinen Einrichtungen komplett ab. Bereits seit 2015 gibt es ihn: Den Aufschlag auf Pappbecher im studierendenWERK. Bei Einführung lag dieser noch bei 10 Cent pro Pappbecher, 2017 wurde er auf 20 Cent und 2018 schließlich auf 40 Cent erhöht. Einige wenige Gäste haben ein bisschen gemurrt, die meisten jedoch haben uns zugestimmt: Der Pappeflut muss ein Ende gesetzt werden! Allein in Berlin gehen rund 460.000 Pappbecher täglich über die Ladentheke, dabei beträgt die Verwendungsdauer im Schnitt keine 15 Minuten. Der Erfolg unserer Maßnahme gibt uns Recht: Noch im April 2015 lag der Pappbechergebrauch bei 64 Prozent aller verkauften Heißgetränke. Seit Einführung des Aufschlags sank dieser Wert kontinuierlich und hat im August 2018 seinen bisherigen Tiefstand von 9 Prozent erreicht. Das studierendenWERK BERLIN hat sich daher entschlossen, den Verkauf von Pappbechern gänzlich einzustellen. Ab dem 1. Januar 2019 werden Heißgetränke nur noch in der ToStay-Variante, sprich in der Porzellantasse verkauft. Wer dann noch einen ToGo-Kaffee haben möchte, muss seinen eigenen Mehrwegbecher mitbringen. Für die Nutzung des eigenen Mehrwegbechers gewährt das studierendenWERK BERLIN weiterhin 20 Cent Rabatt. Auch können Sie in all unseren Einrichtungen für 5,50 Euro einen CampusCup, den Mehrweg ToGo-Becher des studierendenWERKs, kaufen. Foto: Jana Judisch DIE PAPPE KOMMT WEG. Veränderungen in den Mensen 9 KALENDER VERANSTALTUNGEN DES STUDIERENDENWERKS BERLIN Es ist was los im studierendenWERK! Über unsere Veranstaltungen zum Jahresende informieren die folgenden Veranstaltungstipps. 16.11.2018, 14:00 - 18:00 Uhr Ab 14.11.2018, 09:30 - 13:30 Uhr Foto:GianlucaCiroTancredi - stock.adobe.com AUFTAKTTREFFEN ZUR SCHREIBGRUPPE FÜR ABSCHLUSSARBEITEN Die Schreibgruppe für Abschlussarbeiten richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen, die dieses Semester ihre Abschlussarbeit schreiben und bereits ein Thema und eine Fragestellung für ihre Arbeit haben. In zehn Sitzungen soll den Teilnehmenden ein schreibdidaktischer Rahmen geboten werden, um gemeinsam mit anderen regelmäßig an der eigenen Abschlussarbeit zu schreiben. Foto: rawpixel / pixabay.com TRAINING: SELBSTÄNDIGE ERWERBSTÄTIGKEIT NEBEN DEM STUDIUM Was müssen Studierende tun, wenn sie sich selbstständig machen möchten? Wie und wo bekommt man eine Steuernummer oder einen Gewerbeschein, falls erforderlich? Besprochen werden die einzelnen Schritte bei der Anmeldung und Umsetzung der Selbstständigkeit, steuerrechtliche Regelungen insbesondere für Kleingewerbe sowie die SV-Abgaben für selbstständig Tätige. Anmeldung unter training@stw.berlin 24.11.2018, 09:00 - 20:30 Uhr CULTURE TRIP: SCHWERIN 10 Termine, jeden Mittwoch 9:30 - 13:30 Uhr, Hardenbergstraße 34 Anmeldung unter schreibberatung@stw.berlin 14.11.2018, 15:00 - 18:00 Uhr Foto: Stephan König Foto: tookapic / pixabay.com OTTILIES CAFÉ: RESPEKT! – VIELFÄLTIGE SELBSTBEHAUPTUNG MIT ALLEM, WAS UNS ZUR VERFÜGUNG STEHT Der Workshop für studierende Frauen mit Beeinträchtigungen bietet in Kooperation mit der Beratungsstelle Barrierefrei Studieren praktische Übungen aus dem Wendo zur Selbstbehauptung – um den besonderen Anforderungen im Hochschulalltag zu begegnen. Im Rahmen seiner Get-Together-Reihe fährt das studierendenWERK mit euch nach Schwerin! Während des Städtetrips wird ein geführter Altstadtspaziergang unternommen und nach einer kleinen Mittagspause das Schweriner Schloss besucht. Anmeldung unter bbs.thielallee@stw.berlin Anmeldung online unter www.stw.berlin/kultur 10 Kalender 07.12.2018 bis 09.12.2018 30.11.18, 13:30 - 17:30 Uhr Foto: Ivaylo Ivanov / pixabay.com KULTURFAHRT: ERFURT Foto: Loufre / pixabay.com TRAINING: BASIC KNOWLEDGE ON LABOUR AND SOCIAL INSURANCE LAW The lecture gives information about working while studying, for example work permit, employment contract, tax liability, social security obligations, rights and duties of student employees. Das studierendenWERK BERLIN lädt ein zu einer Entdeckungstour in die Landeshauptstadt Thüringens. Bei einer spannenden Stadtführung durch die historische Altstadt können die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten entdeckt werden. Außerdem wird die Bibliotheca Amploniana, die Ende des 14. Jahrhunderts entstand, besucht. Registration: trainings@stw.berlin 06.12.2018, 19:00 - 22:00 Uhr GET TOGETHER: KARAOKE & CHRISTMAS MARKET Infos: www.stw.berlin/kultur 12.12.2018, 15:00 - 17:00 Uhr Foto: Stephan König Foto: Rainer Sturm_pixelio.de OTTILIES CAFÉ: BIOGRAFISCHES SCHREIBEN FÜR FRAUEN Es darf gesungen werden! Neben euren musikalischen Darbietungen gibt es einen Kreativ-Weihnachtsmarkt, bei dem nur Selbstgemachtes verkauft wird. Hier findet ihr auf jeden Fall ein individuelles Geschenk! Bei dieser Veranstaltung geht es um das Kennenlernen und Anwenden von kreativen Schreibübungen, um sich der eigenen Biografie zu nähern. Infos: www.stw.berlin/kultur 17.12.2018, 14:00 - 16:00 Uhr Infos: www.stw.berlin/ottilie WORKSHOP: WELCHER SCHREIBTYP BIN ICH? 20.12.2018, 15:00 - 18:00 Uhr Foto: Iqbal / pixabay.com Foto: Olena Yakobchuk / shutterstock.com TRAINING: GRUNDWISSEN STEUERERKLÄRUNG Brütet ihr länger vor dem leeren Blatt oder fällt es euch leicht, die Seiten mit Inhalt zu füllen? Plant ihr gerne oder schreibt ihr erstmal drauflos? Jeder schreibt anders und das ist in Ordnung. In diesem Workshop lernt ihr die Vor- und Nachteile eures Schreibtyps kennen. Steuerpflichtige Studierende erfahren in diesem Training, wann es sich lohnt eine Steuererklärung abzugeben, wie man diese erstellt, wann man dazu verpflichtet ist und was sonst noch zu beachten ist. Infos und Anmeldung: www.stw.berlin/trainings Infos und Anmeldung: www.stw.berlin/trainings Kalender 11 KALENDER 13.12.2018, 19:00 - 23:00 Uhr Rückblick 08.09.2018 MIX IT! NACHT DER TALENTE – FINALE VOLLEYBALLTURNIER DER WOHNHEIME Foto Mix it einfügen Das große Finale 2018 zu unseren „Mix it!“ Talentwettbewerben! In der Nacht der Talente treffen Tänzer*innen auf Bands und Schauspieler*innen auf Singer-Songwriter. Hier treten alle Gewinner*innen der einzelnen Kategorien des Jahres gegeneinander an. Alle haben ca. 10 Minuten Zeit, um das Publikum mit ihrem ganz speziellen Bühnentalent zu verzaubern. Infos und Karten: www.stw.berlin/mixit Jetzt bewerben! Foto: STW BERLIN CALL: STADTSCHREIBER*IN FÜR DAS JAHR 2019 GESUCHT Das studierendenWERK BERLIN geht mit dem studentischen Stadtschreiber*innen-Projekt „Berlin Stories“ in die nächste Runde. Ob Gedichte oder Kurzgeschichten, Hauptsache die Texte (ca. 2- 4 Texte pro Monat) haben einen thematischen Bezug zu deinem Leben in der Hauptstadt. Die „Berlin Stories§ werden anschließend auf unserem Onlineblog veröffentlicht. Laufzeit des Projektes ist vom 01.01.31.12.2019. Hierfür vergeben wir ein Study&Work-Entgelt (ca. 300€/ Monat). Die Auftaktlesung findet am 22. Januar 2019 statt. Bewerbungen sind ab sofort über unsere Homepage: www.stw.berlin/ kultur.html möglich. Deadline für Bewerbungen ist der 18. November 2018. 12 Kalender Bei wunderbarem Sonnenschein und angenehmen 25 Grad fand am Samstag, dem 08.09.2018, das Volleyballturnier der Wohnheime statt. Die Gastfreundlichkeit übernahm das Wohnheim Siegmundshof, welches sowohl den Platz als auch einen Grill zur Verfügung stellte. Tutor*innen von mehreren Wohnheimen planten gemeinsam an einem Volleyballturnier, welches vor allem Spaß und Zeit zusammen mitbringen sollte. Ahmed, Tutor vom WH Siegmundshof, Tatiana, Tutorin vom WH Allee der Kosmonauten und Turan, Tutor vom WH Victor Jara, übernahmen an dem Tag die führende Organisation und wurden von vielen weiteren tatkräftig unterstützt. Ca. 30 Studierende in 8 Teams haben den Tag über gegeneinander gespielt. Neben dem Spielfeld wurde gemeinsam gequatscht, gegessen und getrunken. Dass es vorrangig um Spaß ging, wurde ständig sichtbar. Jeder durfte mal aufs Spielfeld und sich ausprobieren. Es wurde viel gelacht aber niemand ausgelacht. Des Weiteren war es schön zu sehen, wie einige Erasmus-Studierende dieses Event als Möglichkeit nutzten, um einander kennenzulernen; sowohl Menschen aus dem Heimatland als auch aus anderen Ländern. Den ersten Platz machte ein Team aus dem Wohnheim Am Eichkamp. Direkt dahinter belegte ein Team des Wohnheims Allee der Kosmonauten den zweiten Platz. Der dritte Platz ging an ein Team des Gastgebers: Wohnheim Siegmundshof. Wir freuen uns schon auf das nächste Turnier! [Sophia Wedemeyer] KULTUR-TIPPS Foto: Dionysos-Dajka WISSENSCHAFTLICH BETRACHTET Sie begegnen uns täglich in Nährwertangaben bei Lebensmitteln und bei Getränken im Fitti. Klar, ihr seid sofort drauf gekommen, gemeint sind Proteine. Doch was tun die energiegeladenen Eiweiße eigentlich? Und warum sind sie für den Körper so wichtig? Foto: anyotherband.bandcamp.com Kugelbahn Wedding Grüntaler Str. 51 13359 Berlin  www.berlinscienceweek.com FLEISCHESSEND BETRACHTET Der Wahlberliner und Singer-Songwriter Funny van Dannen scheint beim Texten unzähliger, lustiger Alben noch genug Geschichten überbehalten zu haben, die sich so nicht singen lassen. Diese gibt es jetzt zwischen zwei Deckeln als Buch. Und das gedruckte Werk mit dem schönen Titel „Die weitreichenden Folgen des Fleischkonsums“ stellt der Autor dann auch höchst persönlich vor. In skurrilen Kurzgeschichten erfahren wir, warum ausgerechnet Steine unausgeschlafen sind, was Insekten sich so erzählen und wie Schüler*innen und ihre Lehrer*in einen imaginieren Lottogewinn verpulvern würden. Wer Danny kennt weiß, dass der Abend unterhaltsam und sehr, sehr lustig wird. Nicht unwahrscheinlich, dass der Meister der (musikalischen) Alleinunterhaltung vielleicht zwischendurch auch mal zur Gitarre greift. Am Ende wird alles mit allem zu tun haben und die phantastische Welt im Alltag aufgehen. Zu sehen und hören ist Funny am 12.12. um 20 Uhr im Pfefferberg Theater, Billets machen 20 Euro. Pfefferberg Theater Schönhauser Allee 176 10119 Berlin  www.funny-van-dannen.de [Ausgewählt von: Dirk M. Oberländer] Illustration: Ulrich Scheel Antworten auf diese und andere Fragen gibt Expertin Janine Kirstein, die im Thema den Durchblick hat. Warum das so ist und woher das Wissen der Proteinkennerin kommt, verrät Moderator André Lampe erst ganz am Ende der Veranstaltung. Denn das gehört zur Idee des Formats „ganz Grundsätzlich“, das als Audio-Podcast mitgeschnitten wird. Übrigens ist die Veranstaltung, in der gemütlichen Kugelbahn im Wedding zugleich Teil der Berlin Science Week. In deren Rahmen noch zahlreiche weitere spannende und skurrile Veranstaltungen zu sehen sind. Los geht’s am 06.11. um 19 Uhr, der Eintritt beträgt schlanke 2 Euro. Kultur-Tipps 13 STUDIEREN IM AUSLAND CREAM AND TRAVEL SCHÖNER STUDIEREN IM AUSLAND 2013, während meines Work-and-Travel-Aufenthalts in Australien, fing ich selbst an in der Beauty-Industrie zu arbeiten, um mir so meine Reisen finanzieren zu können. Als ich von meinen Reisen zurückkam, begann ich ein Studium im Bereich Wirtschaftskommunikation an der HTW in Berlin und arbeitete nebenbei als Werksstudentin in der Jobvermittlung des studierendenWERKs. Nach meinem Studium folgten viele weitere Reisen nach Israel und Amerika sowie Arbeitsaufenthalte, unter anderem in der Schweiz. In dieser Zeit entschloss ich für mich, dass ich mich selbstständig machen möchte, um ortsunabhängig arbeiten zu können. Im Juli gründete ich dann die Service-und-Recruitment-Agentur „Cream and Travel“, die reiseinteressierte Studierende weltweit an die führenden Unternehmen im Bereich des Verkaufs von Pflegeprodukten vermittelt. Ich möchte den Studierenden die Möglichkeit geben, die Welt zu erkunden und erste Arbeitserfahrungen zu sammeln, auch ohne große Ersparnisse. Sie profitieren dabei von meinen zahlreichen Geschäftskontakten sowie meiner persönlichen Erfahrung. Bereits vor Abreise werden sie in Online-Workshops von mir auf den Job vorbereitet und auch sonst stehen wir ihnen bei allen Fragen bezüglich der Reiseplanung und Organisation zur Seite. Cream and Travel bietet Jobs weltweit an, besonders aber in beliebten Work-and-Travel-Ländern wie Australien, Neuseeland oder Kanada. Natürlich gibt es auch viele Jobmöglichkeiten in Europa, die sich auch für einen kürzeren Zeitraum, wie beispielsweise die Semesterferien, eignen. Ein Auslandssemester ist meiner Meinung nach eine einmalige Erfahrung, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Deshalb sollten sich die Studierenden auch nicht von dem Papierkram abschrecken lassen und möglichst früh mit der Planung beginnen. Das International Office jeder Universität kann bereits zu Beginn viele Fragen klären. 14 Studieren im Ausland MEIN TIPP FÜR STUDIERENDE: - Kümmere dich frühzeitig um die Finanzierung. Neben Stipendien und Auslands-BAföG gibt es noch viele weitere Möglichkeiten. Zudem hast du auch im Ausland die Chance, 20 Stunden die Woche neben deinem Studium zu arbeiten. Lass dir bereits vor deiner Abreise die Kurse, die du im Ausland belegen willst, abzeichnen. So stellt du sicher, dass die Credits aus dem Ausland auch an deiner Heimuniversität angerechnet werden. Kläre frühestmöglich ab, welche Voraussetzung du für das Auslandssemester erfüllen musst, wie beispielsweise einen Sprachtest. Auf meiner Website gibt es ausführlichere Tipps rund ums Thema:  creamandtravel.com/semester-im-ausland/ AUSLANDS-BAFÖG Auslands-BAföG kann man leider nicht einfach im Berliner BAföGAmt beantragen. Für die Förderung einer Auslandsausbildung sind bestimmte Ämter als sogenannte Auslandsämter zuständig. Jede der insgesamt 18 Institutionen ist für einen oder mehrere Staaten zuständig. An welches Amt man sich wenden muss, lässt sich ganz leicht über www.bafoeg.de rauskriegen. AUSLANDSAUFENTHALT UND WOHNHEIMPLATZ Studierende, die für ein Semester ins Ausland gehen wollen, ihren Wohnheimplatz aber nicht verlieren möchten, haben die Möglichkeit, ihr Zimmer in dieser Zeit unterzuvermieten. Dies darf aber nur in Abstimmung mit der zuständigen Wohnheimverwaltung geschehen. Einfach direkt bei dem*r Verwalter*in melden. Sie werden euch sagen, was genau zu tun und zu beachten ist. Foto: Jana Judisch Eva Uckelmann, HTW-Alumna und ehemalige studentische Hilfskraft, gibt Tipps rund um den Auslandsaufenthalt und das Jobben im Ausland. 10 TIPPS AUSLANDSTIPPS #1 ZIELE SETZEN Idealerweise solltest du vorher genau wissen, was du im Ausland erreichen willst. Dann fallen dir auch alle weiteren Entscheidungen leichter. Diese Zielsetzung wirst du später noch gut gebrauchen können, wenn du die oftmals geforderten Motivationsschreiben formulierst. #2 FRÜHZEITIG VORBEREITEN Grundsätzlich solltest du bereits anderthalb Jahre vor deinem Auslandsaufenthalt mit der Planung beginnen. Wenn du zum Beispiel während des Bachelorstudiums internationale Erfahrung sammeln möchtest, ist das vierte und fünfte Semester dafür prädestiniert. Es ist deshalb sinnvoll, dich bereits am Anfang des Studiums über das Thema zu informieren. #3 ALTERNATIVEN KENNENLERNEN Zu einem ein- bis zweisemestrigen Studienaufenthalt an einer internationalen Hochschule gibt es verschiedene Alternativen. Du könntest zum Beispiel ein Praktikum absolvieren oder eine Summer School besuchen. Ein Auslandsaufenthalt im Masterstudium ist genauso eine Option wie das Anfertigen einer Abschlussarbeit im Ausland. Informiere dich also am besten frühzeitig über die unterschiedlichen Möglichkeiten. #4 KONKRETE VORSTELLUNGEN ENTWICKELN Auf jeden Fall ist es sinnvoll, dass du dir konkrete Vorstellungen von deinem Aufenthalt machst. Frage dich deshalb: Welche Aufenthaltsart (zum Beispiel Auslandstudium, Praktikum oder Sprachkurs) passt zu meinen Zielen? Wie lange will und kann ich im Ausland bleiben? Welches Land kommt für mich infrage? Welche Infos habe ich schon und welche brauche ich noch? #5 SICH INFORMIEREN UND BERATEN LASSEN Idealerweise informierst du dich auf verschiedenen Wegen. Du solltest natürlich im Internet recherchieren. Besonders wichtig ist, dass du frühzeitig Kontakt zu dem Internationalen Büro oder dem Auslandsamt deiner Hochschule aufnimmst. Denn dort bekommst du einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten und ihre Finanzierungsmodelle. Frage aber auch auslandserfahrene Kommiliton*innen und Freund*innen! #6 NACH DER ENTSCHEIDUNG MIT DER KONKRETEN VORBEREITUNG BEGINNEN Nachdem du dich informiert hast, steht nun die Entscheidung für ein Gastland und ein bestimmtes Aufenthaltsformat an. Doch damit ist die Vorbereitung nicht abgeschlossen. Jetzt geht es um die Recherche der Details. Dazu gehören Fragen wie zum Beispiel die Zulassung und Anerkennung an der Gasthochschule. Du solltest außerdem möglichst früh herausfinden, wer deine Ansprechpartner*innen im Gastland sind. #7 FRISTEN UND TERMINE IM BLICK HABEN Wer sich früh informiert, erfährt auch rechtzeitig von den Bewerbungsfristen. Notiere dir unbedingt diese Termine und mache dir eine To-do-Liste, was du bis zum Termin alles erledigen musst. #8 SICH UM DIE FINANZEN KÜMMERN Spätestens etwa ein Jahr vor deinem Auslandaufenthalt solltest du beginnen, dir Gedanken um die Finanzierung machen. Finde heraus, wie teuer zum Beispiel die Lebenshaltungskosten und Studiengebühren im Gastland sind. Informiere dich auch über die verschiedenen Förderungsmöglichkeiten durch Auslands-BAföG, Erasmus, Bildungskredit, DAAD oder andere Institutionen. #9 ORGANISATORISCHE EINZELHEITEN KLÄREN Mindestens drei Monate vor Beginn deines Aufenthaltes solltest du dich mit noch ausstehenden organisatorischen Fragen beschäftigen. Dazu gehören Themen wie etwa Versicherungen und Finanzen. Kläre zum Beispiel ab, ob du eine Auslandskrankenversicherung brauchst und wie du im Gastland an dein Geld kommst. Sorge auf jeden Fall für ausreichenden Versicherungsschutz! #10 AN DIE RÜCKKEHR DENKEN Schon gleich bei der Vorbereitung solltest du deine Rückkehr nach Deutschland im Blick haben. Informiere dich vorher darüber, ob deine Heimathochschule die im Ausland erbrachten Studienleistungen oder Praktika anerkennt. Finde auch heraus, wie du die Leistungen nachweisen musst. MEHR INFOS UNTER:  www.daad.de/ausland/studieren/bewerbung/de/ 60-checkliste-zum-auslandsstudium/ 10 Tipps 15 Fotos: Fotolia.com / Poprotskiy Alexey Internationale Erfahrungen sammeln: Das ist der Wunsch vieler Studierender. Neben einem längeren Auslandsstudium bieten sich noch andere Alternativen an: etwa das Absolvieren von Praktika oder das Schreiben der Abschlussarbeit im Ausland. In jedem Fall müssen Interessierte frühzeitig planen, damit aus dem Wunsch auch Realität wird. Hier sind zehn wichtige Tipps für deine Planung. Die Band Slaves im werkblatt-Interview MUSIKINTERVIEW Es gibt den Mythos um das 3. Album. Angeblich entscheidet sich damit oft, ob eine Band langfristig Erfolg hat. War der Druck jetzt höher als bei den beiden ersten Longplayern? Laurie: Es gibt bei jedem Album Druck. Aber bei uns ist das Debütalbum nicht gleich durch die Decke gegangen. Deshalb war der Druck jetzt nicht stärker als zuvor. Allerdings haben wir beide für das neue Album den größten Aufwand aller Platten betrieben. Denn wir wussten genau, was wir wollten. Wie läuft der Produktionsprozess bei euch als Duo ab? Laurie: Wir hatten bereits fünf Songs fertig geschrieben, bevor es ins Studio ging. Vier Songs befanden sich praktisch noch in der Entwicklung, während wir bereits aufgenommen haben. Es gab dann immer einen Wechseln zwischen Song-Writing und sofortiger Aufnahme. Denn die Ideen für diese Songs sind genau im Produktionsprozess entstanden. Wir hatten eine genaue Vorstellung, wie alles klingen soll und auf welche Art wir die Songs aufnehmen. Wir haben das dann in kleine Sektionen geteilt und immer wieder Spuren aufgenommen und abgemischt. Diesmal haben wir mehr mit den Möglichkeiten des Studios experimentiert als bei früheren Aufnahmen. Bei uns sind die Songs immer ein Ergebnis unserer Partnerschaft. Von jedem stecken etwa 50 Prozent drin. Isaac: Du musst zu zweit mehr arbeiten, als in einer großen Band. Aber es gibt auch weniger Menschen, die Kritik üben können. Wir sind musikalisch auf derselben Wellenlänge. Das macht es einfach. Das Album heißt „Acts of Fear and Love”. Welches sind die Dinge, die euch beunruhigen und welche die, die ihr liebt? Laurie: Die Aussage unsere Platte ist, beides gehört zum Leben. Oft auch bei einem Vorgang. Wir haben z. B. Angst davor, keine Album mehr zustande zu bringen, obwohl es das ist, was wir lieben. Gesellschaftlich mache ich mir z. B. um Kinder Sorgen. Wir leben in einer Welt des harten Wandels. Und ich hasse das Schulsystem, besonders im Vereinigten Königreich. Wir sollten der Kunst und Kreativ- ität wieder mehr Gewicht einräumen. Wir rennen da oft den falschen Dingen hinterher. Aber es gibt in England auch einen großen Gemeinschaftssinn. Zum Beispiel beim Protest gegen den EU-Austritt in London. Das gefällt mir sehr. Ist es schwer als Duo eine Bühnenshow zu geben? Einfach weil sich bei drei oder vier Musikern die Aufgaben besser teilen lassen? Laurie: Physisch betrachtet hast du Recht. Wir müssen zu zweit die ganze Energie aufbringen, um einen Raum zu rocken. Das ist auf jeden Fall hart. Und wenn einer von beiden mal eine Sekunde nicht spielt, hängt offensichtlich alles an dem anderen. Du kannst dich nicht hinter der Gruppe verstecken. Aber genau das macht den Spaß und den Reiz aus. Ich würde das aber nie ändern wollen. Wie wichtig ist eigentlich gute Promotion und all der Social-Media-Kram? Isaac: Das finde ich schon harte Arbeit. Denn diese Inhalte kommen nicht natürlich zustande. Und es ist eigentlich nicht das, für das du arbeitest. Denn wir wollen Musik machen. Aber solche Posts gehört dann auch dazu. Denn wir möchten die Shows voll haben und da müssen wir die Menschen schon auf uns aufmerksam machen. Wir führen hier in Deutschland einen starken Genderdiskurs. Dabei ist auch Thema, warum es im Verhältnis zu Männerbands so wenig weibliche Acts gibt. Habt ihr da eine Erklärung? Laurie: Wir führen die Diskussionen in England natürlich auch. Und es gibt definitiv zu wenig weibliche Musikerinnen. Vor allem auch als Frontfrauen, denn in Bands findest du ja oft weibliche Musikerinnen. Da muss sich etwas ändern. Allerdings gibt es inzwischen einige Girlbands, die auf dem Weg sind, richtig Karriere zu machen – z. B. Dream Wive oder Go it Girl. Ich glaube, es liegt auch an den Rollenbildern, die Kindern von Erwachsenen vorgelebt werden. Da ist es immer noch eher der Mann, der Popstar wird. Und wenn man da in jungen Jahren nicht gegensteuert, kann es vielleicht passieren, dass junge Mädchen sich denken: Nein, ich kann das nicht. Wir brauchen da mehr positive Vorbilder und Ermutigung – und zwar von weiblicher wie von männlicher Seite. Jeder Mensch sollte das tun, was er mag. Ich bin mir sicher, wir werden in Zukunft mehr weibliche Rockstars erleben. Und das wird auch wieder die Jugend beeinflussen. Macht ihr eigentlich mehr Frauen- oder Männermusik? Laurie: Ich hoffe, wir werden von beiden gehört. Wir betrachten uns da als inklusive Band. Wir machen Musik, um unsere Botschaften zu transportieren. Wir haben ein sehr gemischtes Publikum. Aber natürlich sind wir zwei Musiker. Und dadurch können wir nicht verhindern, dass sich manchmal so Jugensachen in die Songs schleichen. Wir möchten, dass alle Geschlechter und Menschen mit verschiedensten Lebensentwürfen zu unseren Shows kommen. Denn unsere Konzerte sind einfach eine heitere Sache. Würdet ihr euch als politische Band bezeichnen? Laurie: Das ist schwer zu sagen. Es gibt schon politische Aussagen in unserer Musik. Aber es ist mehr eine persönliche Annäherung ans Thema, indem wir z. B. sagen, dass Menschen das tun sollten, wofür sie Leidenschaft verspüren. Aber wir sind nicht die Band, die Wahlempfehlungen aussprechen würde. Oder sagt, was Gut und Böse ist. Wir fordern die Menschen auf, miteinander zu diskutieren, gerade in Zeiten, in denen Medienberichte oft konfus sind. Vieles ändert sich massiv. Und viele Menschen in England machen sich keine Gedanken, wo die nahe Zukunft hingeht. Damit beschäftigt sich dann auch unsere Musik, mit dem Gefühl der Konfusion. Du bist seit Kurzem Vater, wie beeinflusst dich das als Person und Musiker? Laurie: Es ist erstaunlich für mich. Ich habe meinen Sohn schon mit der Familie zu Konzerten mitgenommen und zuhause trommelt er bereits ein wenig. Mein Kind motiviert mich, härter zu arbeiten. Denn ich möchte für meine Familie sorgen und meine Musik leben. Das ist ein Geschenk, denn nicht viele Menschen können von ihrer Kunst leben. Ich fokussiere mich stärker auf die Dinge. Vielleicht beeinflussen mich jetzt auch weniger minimalistische Punksounds sondern eher Musiker wie David Bowie. Ich möchte etwas Neues schaffen und nicht nur Bestehendes variieren. Dein Sohn ist auch auf dem Coverfoto zum Album, wie kam es dazu? Laurie: Wir wollten unbedingt ein Foto mit uns beiden Musikern auf dem Cover. Es war Zeit dafür, denn die Musik repräsentiert uns. Wir waren im ganzen Haus unterwegs für das Fotoshooting. Irgendwie sind wir auch im Badezimmer gelandet. Da kam mein Sohn plötzlich in die Szenerie spaziert. Das fühlte sich einfach natürlich an in der Situation. Wir hatten bereits sechs andere Settings hinter uns. Und das Foto hat unser Leben eben ehrlich beschrieben. Hast du eigentlich mal studiert und falls ja, was war dein Lieblingsmensaessen? Laurie: Ja, Illustration, aber ich habe es nur zwei Semester durchgehalten. In der Mensa habe ich immer Bratwurst und Kartoffelbrei gut gefunden. Aber von Eintopf mit Reis habe ich die Finger gelassen. Da wusste man definitiv nie, was da eigentlich drin ist. AKTUELLES ALBUM: Acts of Fear and Love (Universal) TOURTERMINE:  www.youareallslaves.com [Interview: Dirk M. Oberländer] Die Band Slaves im Interview 17 Foto: Universal Music Berlin scheint ein entspanntes Pflaster für das Post-Punk-Duo Slaves zu sein. Während die Crew im Lido bereits mittags schwer mit Bühnenbau beschäftigt ist und der Nightliner vor der Tür parkt, ist von Laurie Vincent und Isaac Holman noch nichts zu sehen. Kurze Zeit später erscheint Laurie zum Interview im Backstage-Room. Doch vom Bandkollegen fehlt weiterhin jede Spur. „Hoffentlich taucht Isaac zum Konzert wieder auf“, spottet Laurie. Das tut der mitsamt Freundin im Spa abgetauchte Musiker dann auch. Pünktlich kurz vor Ende unsere InterviewSlots. Und nicht ohne noch die ein oder andere Antwort nachzuschieben. Was die nachdenklichen und amüsanten Briten zu sagen haben, lest ihr hier: XXX JOURNALING Das Journal ist zum Beispiel ein Notizbuch oder eine App, in das die Betreffenden regelmäßig Einträge schreiben. Es geht dabei weniger um das Aufzählen von Ereignissen, sondern um das Sammeln kreativer Ideen und die Dokumentation von Arbeitsplänen sowie deren Verwirklichung. entwickeln, die natürlich ebenfalls Eingang ins Journal finden sollten. Sie wiederum bilden den Ausgangspunkt für alle weiteren schriftlichen Planungen. Idealerweise sollten Journalschreiber nicht nur das Ziel festlegen, sondern auch, bis wann sie es erreichen wollen. Das Journal ist eine wichtige Gedankenstütze. Der*die Tagebuch-Schreiber*in gewinnt einen Überblick über die eigenen Aktivitäten und erkennt, ob und wie schnell er*sie sich seinem*ihrem selbst gesteckten Ziel nähert. Außerdem wird sich der*die Schreibende bewusst, was er*sie schon alles erreicht hat. Ein Bullet Journal zum Beispiel umfasst To-Do-Listen, Termine und Notizen. Studierende können damit ihr Studium organisieren und planen. In einem weiteren Arbeitsschritt geht es darum, passende Teilziele zu definieren, die zum großen Ziel führen. In ein Journal gehört zudem die Analyse des gegenwärtigen Standes der Arbeiten und Aufgaben. Der*die Schreibende kann zum Beispiel notieren, ob und wie es ihm*ihr gelingt, die einzelnen Teilschritte umzusetzen. Er*sie kann zudem über seine*ihre Gedanken und Gefühle reflektieren. Eine Lösung kann dann zum Beispiel sein, dass die Studierenden den ursprünglichen Zeitplan anpassen. Wer also das Studium und die Aktivitäten rund um den Berufseinstieg schreibend begleiten will, sollte am besten einen fixen Zeitpunkt festlegen, wann er*sie das Journal führt. Das kann zum Beispiel ein wöchentlicher Termin sein. Zusätzlich ist es lohnenswert, in größeren Abständen sein Journal durchzulesen und über die Aufzeichnungen schriftlich zu reflektieren. Wenn Studierende solche Tagebücher schreiben, sollten sie nicht nur die Themen Studium und Berufseinstieg aufgreifen, sondern auch andere Aspekte ihres Lebens, wie etwa Beziehungen, Job, Finanzen, Gesundheit oder Freizeit. Gerade diese ganzheitliche Betrachtung hilft, Querverbindungen zwischen den einzelnen Lebensbereichen zu erkennen und daraus passende Konsequenzen zu ziehen! Am Anfang jeden Journalings sollte die Beschreibung der eigenen Wünsche und Träume stehen. Zwei wichtige Leitfragen könnten dabei zum Beispiel sein: Was will ich erreichen? Wie will ich leben? Aus diesen Wünschen lassen sich dann Ziele Das Aufschreiben des Arbeitsfortschrittes macht es möglich, den aktuellen Stand der eigenen Leistung leichter zu erkennen. Es zeigt, wo der Journalschreiber hinter seinen eigenen (Teil-)Zielen zurückbleibt. Denn nur weil Menschen einen Plan haben, funktioniert die Umsetzung nicht automatisch. IMPRESSUM Druck: ARNOLD group – Großbeeren, Am Wall 15, Das Werkblatt erscheint in Berlin. Das Werkblatt liegt an 14979 Großbeeren | den Berliner Hochschulen aus. Namentlich gekennzeichnete [Anja Schreiber] Herausgeber: studierendenWERK BERLIN und CAMPUSdirekt Kontakt: Werkblatt, Hardenbergstr. 34, 10623 Berlin, Beiträge geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Deutschland GmbH | V.i.S.d.P.: Jana Judisch | Redaktion: Jana Tel.: (030) 939 39 - 7203,  Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: Judisch und Daniela Kummle | Anzeigen: CAMPUSdirekt Deutschland GmbH, Gestaltung: genauso.und.anders° graphical wellness | Kurfürstendamm 52, 10707 Berlin, Satz und Layout: Stephan König, genauso.und.anders° Peter Oberndorfer, Tel.: 030/93 66 88 99-0 | graphical wellness | 18 Journaling redaktion@werkblatt.de |  www.werkblatt.de Foto: StockSnap / pixabay.com Das gute alte Tagebuch feiert ein grandioses Comeback: „Journaling“ liegt voll im Trend. Manche nutzen sogenannte „Bullet Journals“, andere führen Erfolgsjournale oder Dankbarkeitstagebücher. Viele nutzen das Journal inzwischen als zentrales Selbstmanagementinstrument. Es hilft bei der Planung und Umsetzung von Projekten und eignet sich so für das Studium und die Vorbereitung des Berufseinstiegs.
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.