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Full text: Berlyñ international (Rights reserved) Issue170.2019 (Rights reserved)

12/19 international Nummer 170 DER NEWSLETTER DER INTEGRATIONSBEAUFTRAGTEN Liebe Leserinnen, liebe Leser, im Rahmen des Partizipations- und Integrationsprogramms fand am 08. November 2019 zugleich die Abschlussveranstaltung der Förderperiode 2018/2019 und der Auftakt für die nächste Förderperiode 2020/2021 statt. Einen Bericht von der Veranstaltung finden Sie auf Seite Seite 6. Neujahr wird 2020 in Berlin außer am 1. Januar mindestens zehn weitere Male gefeiert. Ein Grund, Sie nochmals auf unseren Interkulturellen Kalender für das Jahr 2020 aufmerksam zu machen, der auch als nettes „Give-away“ für den Jahreswechsel geeignet ist. Der Kalender kann noch bei uns bestellt werden. Weitere Infos auf Seite 4. Der Blick in das Inhaltsverzeichnis auf den Seiten 2 und 3 gibt Auskunft über die weiteren Themen dieser Ausgabe. Vielleicht finden Sie dort ja die eine oder andere Meldung von Interesse. Die Redaktion wünscht Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Berliner Integrationsbeauftragten frohe Festtage, eine friedvolle Zeit und schon jetzt ein gutes neues Jahr 2020. Bleiben Sie zuversichtlich und gesund! Ihre Redaktion BERLIN INTERNATIONAL erscheint feiertagsbedingt bereits am 20.12.2019. Redaktionsschluss für die Ausgabe Januar 2020 (Nr. 171) ist der 16.12.2019. IMPRESSUM: BERLIN INTERNATIONAL. Ein e-Informationsforum der Beauftragten des Senats von Berlin für Integration und Migration. Potsdamer Straße 65; 10785 Berlin. Vormals „Top - Berlin international“. Erscheint mit elf Ausgaben im Jahr als E-Mail-Anhang im PDF-Format und ist kostenlos. Die Dateigröße kann je nach Inhalt zwischen 1 und 2 MByte variieren. Abonnementbestellung/ -löschung und Zusendungen für die Veröffentlichung in BERLIN INTERNATIONAL unter folgender E-Mail-Adresse: Newsletter@intmig.berlin.de. Keine Haftung für unverlangt zugeschicktes Material und kein Anspruch auf Veröffentlichung. Auszugsweiser Nachdruck und Vervielfältigung mit Quellenangabe erwünscht. Redaktion, Grafik und Produktion: Fred Vollmer, I AbtL 22; Tel: (030) 9017-2374 /-34; Fax: 9017-2320. Diese und weitere Ausgaben im Internet unter http://www.berlin.de/lb/intmig/service/newsletter/ 29.11.2019 [2.035 | Jahrgang 36] Der interkulturelle Kalender für den Monat Dezember 2019: Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 2 __________________________________________________________________________ Nachrichten aus dem Haus, Berlin und den Bezirken Zum Jahreswechsel: Der Interkulturelle Kalender für das Jahr 2020 22.01., WKZB, Erzählsalon: „Arbeiten in Berlin: Wir haben es geschafft“. Zugewanderte Frauen erzählen Medienschau Landesrahmenprogramm Integrationslotsinnen und Integrationslotsen / Stadtteilmütter Die bezirklichen Partner stellen sich vor: Die Integrationslotsinnen und Integrationslotsen der Chance Bildung, Jugend und Sport BJS gGmbH in Neukölln Programmdialog zum Integrations- und Partizipationsprogramm: Bericht von der Abschlussveranstaltung am 08. November 2019 in der Kalkscheune Bessere Unterstützung Geflüchteter durch die Agenturen für Arbeit und Jobcenter 04.12., Fachgespräch bei Chai, Kaffee und Kuchen: Wer kriegt ein Stück vom Kuchen? Ein Fachgespräch zum Konzept „Migrationshintergrund“ Anmeldung bis: 29.11.2019 Sachverständigenrat (SVR), Aufruf: Migrant*innenenorganisationen für Forschungsprojekt gesucht 29./30.01.2020, Zählung obdachloser Menschen: „Nacht der Solidarität“. Wir brauchen Ihre Unterstützung! Aus dem Landespressedienst Schnellere Personalrekrutierung: Senat fasst Vorschriften für Stellenausschreibungen neu Senatorin Breitenbach: Alle Hartz-IV-Sanktionen müssen fallen Ausschreibung zur Spartenoffenen Förderung für ein- und zweijährige Vorhaben der Einrichtungen (Förderzeitraum ab März 2020). Frist:03.12.2019 Müller zum 81. Jahrestag der Pogromnacht vom 9. November 1938 Kita-Navigator gestartet: Neues Online-Angebot für die Kita-Platz-Suche in Berlin Müller und Imamoglu nehmen Freundschaftspreis entgegen Müller zum 30. Jahrestag der Öffnung der Berliner Mauer Rede des Regierenden Bürgermeisters, Michael Müller, zur Festveranstaltung von Senat und Abgeordnetenhaus anlässlich 30 Jahre Mauerfall am 8. November 2019 im Abgeordnetenhaus von Berlin Bund steigt in Finanzierung des Eine-Welt-Zentrums „Berlin Global Village“ ein Erarbeitung eines Maßnahmenplans zur Umsetzung der UN-Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft in Berlin beschlossen Berlin und Bangalore (Karnataka) starten Zusammenarbeit von Startups Veranstaltungsreihe beleuchtet das Verhältnis von Menschenrechten und politischer Bildung #FARBENBEKENNEN-Award 2019: Sonderpreis ehrt Engagement von Geflüchteten gegen Antisemitismus Advents- und Weihnachtsmärkte in Berlin und Brandenburg 2019 Bericht zur Umsetzung des Berliner Aktionsplans zur Einbeziehung ausländischer Roma .......................4 .......................4 .......................5 .......................5 .......................6 .......................7 .......................8 .......................8 .......................9 .....................10 .....................10 .....................10 .....................11 .....................12 .....................12 .....................13 .....................14 .....................16 .....................16 .....................17 .....................17 .....................18 .....................19 .....................19 Anfragen an den Senat „Förderung aus dem Partizipations- und Integrationsprogramm für die Förderperiode 2020/2021“ (Link) und weitere Anfragen ab Seite .....................19 Aus Europa, Bund und Ländern Berliner Europaportal – Für ein soziales und demokratisches Europa BMI: 11.100 Asylerstanträge im Oktober 2019 BAMF: Asylgeschäftsstatistik Oktober 2019 Studie: Legale Migration in die EU .....................21 .....................21 .....................21 .....................21 ______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 3 __________________________________________________________________________ Qualifizierungen/ Stellenausschreibungen FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB): Weiterbildungen im FCZB im Januar 2020 Veranstaltungen im WiA-Büro Spandau: Dezember 2019 Start 02.12., kostenloser Kurs: Dein Start in Pflege und Betreuung 05.12, WiA-Büro Lichtenberg: „Ich möchte mein eigenes Geld verdienen!“ – Bewerben für einen Job in Deutschland ab 27.01., Eine Welt der Vielfalt e.V., Fortbildung: Diversity-Peer-Trainer_in- Ausbildung Bewerbungsschluss: 15.12.2019, Info-Veranstaltung: 04.12.2019 BrückenBauen, Praktikumsangebot ab Januar: Social Media & Kommunikation KommRum e.V., Zertifizierte Weiterbildung in 2020: Gesundheitslots*innen in der psychiatrischen Versorgung Geflüchteter. Weiterbildung für Menschen mit eigener Migrationserfahrung Stellenanzeige: Pädagogische*r Koordinator*in (m/w/d) für Neuköllner Stadtteilmütterprojekt .....................22 .....................23 .....................23 .....................24 .....................25 .....................25 .....................26 .....................26 Workshops/ Tagungen 12.12., Infoveranstaltung mit Antragsworkshop: Fördermöglichkeiten in der Kulturellen Bildung Im Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“. Anmeldung bis: 09.12.2019 Ab Februar, Workshops: MPs 2030. Workshops zu politischer Bildung im 1. Halbjahr 2020. Für junge Menschen, die nicht in Deutschland geboren sind. Bewerbungsfrist: 29.12.2019 .....................27 Initiativen jfsb: Achtung! – Jetzt Antrag einreichen! Jugend- und Familienstiftung vergibt 2020 schon Ende Januar Fördermittel. Frist: 16.12.2019 Ethno-Medizinisches Zentrum e.V.: Aufbau einer Datenbank im Bereich Gesundheitsversorgung. Um Mithilfe wird gebeten .....................28 Aus Projekten und Vereinen Iberika, Projekt SUPEER: Kultureller Austausch und soziale Eingliederung junger Menschen. Einladung zur Informationsveranstaltung am 06. Dezember 2019 BAYOUMA-HAUS der AWO: Programm Dezember 2019 (Auszug) AWO-Begegnungszentrum: Angebote im Dezember 2019 Veranstaltungen 29.11./14.12., Aufführung: Die Wiedergutmachung. Dokumentarische Performance 05.12., Diskussion im Lateinamerika-Forum Berlin e.V.: 1000 Tage Trump und Lateinamerika 05. bis 09.12., Kino: Roma-Filmfestival AKE DIKHEA? 15 Filme im Kino Moviemento – 10.12., Thementag zum Internationalen Tag der Menschenrechte: Was ist faire Arbeit? Erfahrungen von Migrant*innen und Geflüchteten im Kontext der Menschenrechte 21.12., Internationales Vokalensemble Berlin: Weihnachtslieder aus der ganzen Welt Veröffentlichungen/ Internet-Tipps SVR-Policy Brief: Anerkannte Partner – unbekannte Größe? Migrantenorganisationen in der deutschen Einwanderungsgesellschaft AWO-Broschüre: Arbeitshilfe zum Rechtsdienstleistungsgesetz – Möglichkeiten und Grenzen der rechtlichen Beratung in den Migrationsfachdiensten Neuerscheinung: Antisemitismus von Links. Facetten der Judenfeindschaft .....................28 .....................28 .....................29 .....................30 .....................31 .....................31 .....................32 .....................32 .....................33 .....................33 .....................34 .....................34 .....................34 ______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 4 __________________________________________________________________________ Nachrichten aus dem Haus, Berlin und den Bezirken Beauftragten des Senats für Integration und Migration Potsdamer Straße 65, 10785 Berlin Tel.: (030) 9017 2351, Fax: (030) 9017 2320 Noch bestellbar: Bestellung per E-Mail: Integrationsbeauftragte@intmig.berlin.de INTERKULTURELLER KALENDER 2020 Der neue Interkulturelle Kalender für das Jahr 2020 steht auch als kostenloser Download und als KalenderApp zur Verfügung. Er kann ebenfalls noch in Papierform bestellt werden. Auf den Internetseiten der Integrationsbeauftragten stehen diese digitalen Versionen zur Verfügung: http://www.berlin.de/lb/intmig/service/interkulturellerkalender/ 22.01.,WKZB, Erzählsalon: „ARBEITEN IN BERLIN: WIR HABEN ES GESCHAFFT“ Zugewanderte Frauen erzählen Der Kalender erfreut sich seit 25 Jahren großer Beliebtheit. Darin sind die wichtigsten religiösen und weltlichen Feiertage der großen Weltreligionen und Nationalitäten aufgeführt. Herausgegeben wird er von der Berliner Integrationsbeauftragten: „An dem interkulturellen Kalender lässt sich die internationale und multireligiöse Vielfalt Berlins gut ablesen. Er bietet eine gute Übersicht und ist für viele eine unverzichtbare Planungshilfe – im Umgang mit Geschäftspartnern, Kunden, Kolleginnen oder auch Mitschülerinnen. Denn in herkömmlichen Kalendern finden sich diese Termine meistens nicht“, so Katarina Niewiedzial. Die Idee stammt von Getrud Wagemann, die auch das Konzept für den Kalender lieferte und jedes Jahr die Termine aktualisiert. Als Download-Version wurde der aktuelle Kalender allein in diesem Jahr bereits mehr als 20.000 mal heruntergeladen. Die 2020er-Poster-Version erscheint in einer Auflage von 10.000 Stück. Das DIN-A-3-Poster des Interkulturellen Kalenders 2020 auf Kunstdruck-Karton ist kostenlos zu beziehen bei der Eine Arbeit in Berlin zu finden, die den eigenen Wünschen und Qualifikationen entspricht, ist eine Herausforderung – besonders, wenn man noch nicht lange in Deutschland lebt. Das Willkommenszentrum Berlin veranstaltet gemeinsam mit elf Beratungsstellen und Migrantenorganisationen einen Erzählsalon. An sechs Abenden berichten zugewanderte Frauen, wie sie ihren beruflichen Weg in Berlin gefunden und welche Herausforderungen sie dabei gemeistert haben. Ihre Geschichten inspirieren und bestärken andere, die ebenfalls in Berlin beruflich Fuß fassen möchten. Sechs Abende, sechs Veranstaltungsorte, 11 Länder und 13 Geschichten Die Veranstaltungsreihe umfasst insgesamt sechs Abende, an denen jeweils unterschiedliche Berufsfelder in den Blick genommen werden – den Anfang machte der Bereich Gastronomie. Die Folgetermine (22. Januar 2020, 18. März 2020, 13. Mai 2020) richten die Kooperationspartnerinnen aus. Die Abschlussveranstaltung am 10. Juni 2020 findet im Rathaus Schöneberg statt. Der nächste Termin: Mittwoch, 22.01.2020, 15:00 – 18:00 Uhr Gesundheitsberufe Farah Yassin (Syrien), Zahnarzthelferin Cile Sagkol (Türkei), Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte Ort: Tio e.V. Reuterstraße 78 12053 Berlin ______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 5 __________________________________________________________________________ Bitte melden Sie sich unter willkommenszentrum@intmig.berlin.de an. Es stehen Übersetzerinnen für verschiedene Sprachen zur Verfügung. Sie können bei der Anmeldung angeben, ob und in welcher Sprache Sie eine Übersetzung wünschen. Selbstverständlich sind auch Männer herzlich willkommen. Landesrahmenprogramm Integrationslotsinnen und Integrationslotsen / Stadtteilmütter Die bezirklichen Partner stellen sich vor: Programm: https://www.berlin.de/willkommenszentrum/_assets/ueb er-uns/veranstaltungen/intmig_erzaehlsalon_flde_2019.pdf DIE INTEGRATIONSLOTSINNEN UND INTEGRATIONSLOTSEN DER CHANCE BILDUNG, JUGEND UND SPORT BJS GGMBH IN NEUKÖLLN Kontakt/Anmeldung Von Ute Tigges, Teamleitung – Chance - Bildung, Jugend und Sport BJS gGmbH Willkommenszentrum Berlin (WKZB) Potsdamer Straße 65 10785 Berlin Der unabhängige Träger Chance - Bildung, Jugend und Sport BJS gGmbH, nachfolgend CHANCE, wurde 2009 gegründet. CHANCE verfügt über langjährige Erfahrungen im Bereich Migration und Integration. Die Sprachenvielfalt unserer Mitarbeiter*innen umfasst aktuell 21 Sprachen. Gegenseitiger anerkennender Umgang, Offenheit und Transparenz im Arbeitsall-tag gehören zu den gelebten Werten bei CHANCE. Die Schwerpunktbereiche sind: Bildung, Beschäftigung, DeutschIntegrationssprachkurse BAMF, berufliche IntegrationsSprachkurse, berufliche Weiterbildungen (ESF), kooperative Berufsausbildung (BAE), Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH/ASA), berufliches Integrationscoaching, Jugend- und Familienberatung, Internationale Jugendprojekte, Betreuung minderjähriger unbegleiteter Flüchtlinge, betreutes Jugendwohnen, offene Kinderund Jugendarbeit, Integrationslots*innen im Landesrahmen-programm für den Bezirk Neukölln , Integrations- und Bildungsberatung, Kinderbetreuung, kiezorientierte Sozial- und Kulturprojekte. Telefon: (030) 9017 2326 Telefax: (030) 9017-2320 E-Mail: willkommenszentrum@intmig.berlin.de MEDIENSCHAU BZ v. 21.11.2019: Diese Berlinerinnen mit Migrations-Geschichte stehen beruflich ihre Frau Die BZ zum Erzählsalon des Willkommenszentrums Berlin „Arbeiten in Berlin: Wir haben es geschafft!“ https://www.bz-berlin.de/berlin/diese-berlinerinnen-mitmigrations-geschichte-stehen-beruflich-ihre-frau Seit Februar 2016 ist CHANCE auch Träger im Landesrahmenprogramm Integrationslotsinnen und Integrationslotsen. Ziel der Arbeit unserer Integrationslotsinnen und Integrationslotsen ist es, Menschen mit Migrationshintergrund, vor allem Geflüchteten, zu helfen und bei der Integration in den Bezirk zu unterstützen. Sie sind da, um erste Fragen zu klären, bürokratische Abläufe zu erläutern, Kontakte zu Fachdiensten herzustellen, Termine zu organisieren sowie die Unterstützung in Form von Sprachmittlung anzubieten. Unsere Lotsinnen und Lotsen haben Sprechzeiten in den Unterkünften für Geflüchtete. Sie sind gut vernetzt und zeichnen sich durch Mehrsprachigkeit, sehr hohes Engagement, Freude am Umgang mit Menschen und Flexibilität aus. Außerdem verfügen sie über die notwendige kulturelle Kompetenz durch Beherrschung der Sprache der Geflüchteten und durch die eigene Erfahrung, selbst als Fremde nach Deutschland gekommen zu sein. Bei CHANCE sind insgesamt fünf Integrationslotsinnen und Integrationslotsen tätig, drei Arabisch sprechende und zwei Farsi sprechende, dazu kommt noch als Drittsprache Französisch und Englisch. Ein sehr umfangrei______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 6 __________________________________________________________________________ ches Spektrum an Aktivitäten zeichnet die Arbeit aus. Die Begleitung und Sprachmittlung bei Ämtern, Behörden, Beratungsstellen, Deutschkurs-Anbietern, Weiterbildungsanbietern, Jobpoint, Jobbörsen und Erstunterstützung zur Erlangung medizinischer Hilfen. Die Sprachmittlung bei Kita- und Schulanmeldung und bei Elterngesprächen sowie zu Anlaufstellen des täglichen Lebens gehört ebenso dazu. Oft nachgefragt ist auch die Hilfe bei der Suche nach einer Wohnung. Dies ist bei dem derzeitigen Angebot auf dem Wohnungsmarkt nur begrenzt möglich. Wöchentliche Gesprächsrunden der Frauencafés (organisiert durch Familien- und Frauenberatungsstellen) in allen vier Unterkünften als auch bei FrauenBeratungsstellen in Neukölln sind ein weiterer Schwerpunkt der Tätigkeit unserer weiblichen Mitarbeiterinnen. Inzwischen gibt es auch offene Männercafés (für Frauen und Männer) in den Neuköllner Unterkünften, dort sind unsere männlichen Kollegen dann tätig. Durch die erfolgreichen Kooperationen mit den BENNTeams an den Standorten Buckow und Britz erweitert sich der Wirkungsumfang der Integrationslotsinnen und Integrationslotsen, die dadurch auch persönlich verstärkten Einblick in die Bereiche Partizipation und gesellschaftliche Teilhabe erhalten. Diese weniger bekannten Aspekte der Beteiligung werden auch als persönlicher Zugewinn gewertet. CHANCE Bildung, Jugend und Sport BJS gGmbH Telefon: Tel.: +49 (30) 62 00 14 34 Fax: +49 (30) 62 00 14 35 Mobil: +49 (0)1578 816 2225 E-Mail: u.tigges@chance-berlin.com Beratungssprachen: Arabisch, Farsi, Kurdisch (Sorani), Russisch, Türkisch, Französisch, Englisch Sprechzeiten in den Unterkünften nach Vereinbarung Internet: https://www.chanceberlin.com/index.php/unsereangebote/soziale-projekte-2/170integrationslots-innen-im-bezirkneukoelln Kontakt zum Landesrahmenprogramm Telefon: (030) 9017 2354 Fax: (030) 9017 2320 E-Mail: Katharina.Thanner@intmig.berlin.de Internet: http://www.berlin.de/lb/intmig/themen/integrationslotsinnen/ Programmdialog zum Integrations- und Partizipationsprogramm: BERICHT VON DER ABSCHLUSSVERANSTALTUNG AM 08. NOVEMBER 2019 IN DER KALKSCHEUNE Im Rahmen des Partizipations- und Integrationsprogramms fand am 08. November 2019 zugleich die Abschlussveranstaltung der Förderperiode 2018/2019 und der Auftakt für die nächste Förderperiode 2020/2021 statt. Die Beauftragte des Senats für Integration und Migration, Frau Katarina Niewiedzial, begrüßte Mitarbeiter*innen aus der Integrationsverwaltung sowie rund 100 Teilnehmer*innen aus Migrantenselbstorganisationen. In der Arbeitsgruppe werden Vorschläge für den Programmdialog 2020/2021 gesammelt (Bild: BÜRO BLAU). An ein Impulsreferat von Frau Prof. Magdalena Nowicka vom Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) über ein laufendes Projekt zu wohlfahrtsstaatlichen Leistungen der säkularen MSO in Deutschland schloss sich eine Arbeitsgruppenphase mit drei unterschiedlichen Schwerpunkten an: - Öffentliche Artikulation von Migrantenselbstorganisationen - Diskurs- und Partizipationsformate zu Rechtsetzungen und Strategieentwicklungen - Schwerpunkte im Programmdialog zum Partizipations- und Integrationsprogramm 2020/2021 Katharina Thanner, Landesrahmenprogramm Integrationslotsinnen und Integrationslotsen Hieraus resultierten einige Forderungen, Wünsche und Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales aktuelle Bedarfe: Beispielsweise wurde die EinbeziePotsdamer Straße 65, 10785 Berlin ______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 7 __________________________________________________________________________ hung von MSO in den anstehenden Novellierungsprozess des Partizipations- und Integrationsgesetzes als notwendig angesehen. Gute Projektansätze sollten in der Öffentlichkeit besser bekanntgemacht werden. Informationen über Förderprogramme anderer Senatsverwaltungen (außer SenIAS / IntMig) müssen einfacher verfügbar und fortlaufend aktuell gehalten werden. nen, von dem Jobcenter betreut werden, in dessen Bezirk die Unterkunft liegt. Bereits betreute Kunden/innen werden ab dem 01.01.2020 mit dem Auslaufen des jeweiligen Bewilligungsabschnitts sukzessive in die neue Zuständigkeit überführt. Zuvor war nach dem Geburtsmonatsprinzip jedes der 12 Jobcenter jeweils für Kunden/innen eines Geburtsmonats zuständig. Schließlich wurden in einem Podiumsgespräch mit Daniel Tietze, Staatssekretär für Integration, vier besonders bemerkenswerte Projekte aus dem Partizipationsund Integrationsprogramm vorgestellt. Frau Emel Kelahmetoğlu erläuterte die Arbeit des Jugendmigrationsbeirats als Sprachrohr junger Migrantinnen und Migranten. Herr Cem Tasdelen vom MINA e.V. berichtete von Familien mit behinderten Kindern, die er im Rahmen des Projekts „Stark im Leben“ u.a. durch gemeinsame Basketballtrainings zusammenbringt. Herr Holger Förster (Verband für Interkulturelle Arbeit – VIA) betonte die Wichtigkeit von Beratung und Qualifizierung, die das Interkulturelle Kompetenzzentrum für Migrant*innenorganisationen IKMO anbietet. Und Frau Pinar Cetin von der Deutschen Islam Akademie e.V. schilderte ihre Erfahrungen aus der Beratung von Polizist*innen und Feuerwehrleuten im Umgang mit Menschen islamischen Glaubens. Dieses Projekt „Muslimisches Leben kennenlernen“ repräsentierte zugleich den erweiterten Schwerpunkt des Förderprogramms, das künftig explizit auch muslimische Organisationen einbezieht. Frank Baumann Die Regelung soll nun auch auf ausbildungs- und arbeitssuchende Kunden/innen, die über eine Aufenthaltsgestattung bzw. Duldung verfügen, übertragen werden. Damit gilt für Neukunden/innen und bereits betreute Kunden/innen ebenfalls ab dem 01.01.2020 die Wohnortzuständigkeit. Die Umstellung der bereits betreuten Kunden/innen erfolgt sukzessive. Dadurch können dann auch diese Kunden/innen von einer regionalen Betreuung und einer Vereinheitlichung der Verfahren profitieren. Die Veranstaltung wurde moderiert von Marla Vakili und Frank Baumann (BÜRO BLAU – räume. bildung. dialoge. gGmbH). Weitere Infos im Internet unter unter: https://www.berlin.de/lb/intmig/themen/projektfoerderun g/#partintprogramm2020 BESSERE UNTERSTÜTZUNG GEFLÜCHTETER DURCH DIE AGENTUREN FÜR ARBEIT UND JOBCENTER Wohnortnahe Betreuung in den Agenturen für Arbeit und Jobcentern sowie Verbesserungen für Geflüchtete durch das Ausländerbeschäftigungsförderungsgesetz. Aufgrund eines Beschlusses des Rats der Bürgermeister (RdB) vom 20.12.2018 hat die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales die Ausführungsverordnung „Zuständigkeit Soziales“ angepasst (https://www.berlin.de/sen/soziales/service/berlinersozialrecht/kategorie/ausfuehrungsvorschriften/av_zustsoz571936.php). Dies könnte zukünftig noch mehr Kunden/innen betreffen, da die Agenturen für Arbeit mit den neuen Migrationsgesetzen nun noch mehr Möglichkeiten für die Arbeit mit Geflüchteten haben. Im Ausländerbeschäftigungsförderungsgesetz (https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/The ma-Arbeitsmarkt/faktenpapier-migrationspaket.pdf) wurde zum 01.08.2019 der Zugang von Ausländern/innen zu Maßnahmen der Ausbildungsförderung neu geregelt. Zudem wurde die Sprachförderung des Bundes (Integrationskurse und Berufssprachkurse) für Gestattete und Geduldete, die vor dem 01.08.2019 eingereist sind, weiter geöffnet. Ein frühzeitiger Spracherwerb und eine integrationsorientierte Begleitung sind essentiell für eine frühzeitige Integration in die Gesellschaft und in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Voraussetzung für den Zugang zum Sprachkurs ist die Bescheinigung der Arbeitsmarktnähe durch die Agenturen für Arbeit. Für die Beratung zu allen Themen rund um Arbeit, Ausbildung und Sprachkurse können Gestattete und Geduldete sich an die Agentur für Arbeit an ihrem Wohnort wenden. Zuständige Agentur für Arbeit nach Bezirken: − Agentur für Arbeit Berlin Nord: Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinickendorf, Spandau, Pankow − Agentur für Arbeit Berlin Mitte: Bezirke Mitte, Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg, Friedrichshain-Kreuzberg − Agentur für Arbeit Berlin Süd: Bezirke SteglitzZehlendorf, Treptow-Köpenick, Neukölln, Tempelhof-Schöneberg Für weitere Fragen können Sie sich an die kostenlose bundesweite Service-Hotline wenden: 0800 4 555500. Demnach werden seit dem 01.07.2019 neu zugehende, anerkannte Geflüchtete, die in Unterkünften des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) woh______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 8 __________________________________________________________________________ 04.12., Fachgespräch bei Chai, Kaffee und Kuchen: WER KRIEGT EIN STÜCK VOM KUCHEN? Ein Fachgespräch zum Konzept „Migrationshintergrund“ Anmeldung bis: 29.11.2019 unter: sb@bqn-berlin.de Mittwoch, 04. Dezember 2019, 16:00 bis 18:00 Uhr Café BilderBuch Akazienstraße 28 10823 Berlin Programm Begrüßung und Moderation: − Miriam Camara, Akoma Coaching & Consulting Grußworte: − Katarina Niewiedzial, Berliner Beauftragte für Integration und Migration − Dr. Yasemin Shooman, wissenschaftliche Geschäftsführerin DeZIM Input: − Klaus Kohlmeyer, Geschäftsführer BQN Berlin Herausforderungen bei der Erhebung „neu eingestellter Auszubildender mit Migrationshintergrund beim Land Berlin” Podium: − Deniz Yildirim, Citizens for Europe − Dr. Anne-Kathrin Will, assoziierte Mitarbeiterin am DeZIM − Dr. Andreas Ette, Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (angefragt) Sie können sich ab sofort bis zum 29. November 2019 zum Fachgespräch anmelden unter: sb@bqn-berlin.de. Wir freuen uns auf einen anregenden Austausch! Warum interessiert sich der Öffentliche Dienst für den „Migrationshintergrund“ seiner Beschäftigten? Und was hat das mit einer wirksamen Teilhabepolitik zu tun? Eine Verwaltung für die Berliner Stadtgesellschaft sollte die Vielfalt Berlins widerspiegeln. Jedoch sind allem Anschein nach Menschen mit Migrationsgeschichte im Öffentlichen Dienst nach wie vor unterrepräsentiert. Für eine wirksame Teilhabepolitik brauchen wir zunächst eine bessere Datenlage. Dazu soll im Rahmen der Novellierung des Berliner Partizipations- und Integrationsgesetzes eine freiwillige Befragung aller Mitarbeitenden im Öffentlichen Dienst eingeführt werden. In einem Fachgespräch zum „Migrationshintergrund“ möchten wir mit Ihnen über das Dilemma des Konzeptes zwischen Stigmatisierung und Basis einer effektiven Teilhabepolitik diskutieren. Wie muss ein Instrument zur Erfassung des „Migrationshintergrundes“ gestaltet sein, um eine nachhaltige Teilhabepolitik zu befördern? Dazu laden die Beauftragte für Integration und Migration, Katarina Niewiedzial, das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) und BQN Berlin ein. Auf dem Podium erwarten Sie Expertinnen und Experten, die das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Kontakt BQN Berlin e.V. Westhafenstr. 1 (Verwaltungsgebäude, 4. Etage) 13353 Berlin Dr. Samad Berdjas Leitung Presse und Kommunikation Tel.: (030) 275 90 87 – 16 Fax: (030) 275 90 87 – 22 E-Mail: sb@bqn-berlin.de Internet: http://www.bqn-berlin.de Sachverständigenrat (SVR), Aufruf: MIGRANT*INNENENORGANISATIONEN FÜR FORSCHUNGSPROJEKT GESUCHT Der Forschungsbereich beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) in Berlin untersucht in einem neuen Forschungsprojekt das Selbstverständnis und die Vielfalt von Migrant*innenorganisationen in Deutschland. Ziel ist es, Handlungsempfehlungen zur Optimierung von Förder- und Kooperationsstrukturen zu entwickeln. Gefördert wird das Forschungsprojekt vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und die Veröf- ______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 9 __________________________________________________________________________ fentlichung der Studienergebnisse ist für Ende 2020 geplant. Wie gehen wir vor? Geplant ist eine Erhebung und anschließende Onlinebefragung möglichst aller Migrant*innenorganisationen unter anderem in Berlin. Für das Gelingen des Forschungsprojekts ist es entscheidend, dass sich möglichst viele Migrant*innenorganisationen an der geplanten Onlinebefragung beteiligen. Um dies zu erreichen, sammelt der SVR-Forschungsbereich derzeit die Kontaktdaten von möglichst allen Migrantenorganisationen in Berlin. Die Befragung wird Anfang 2020 durchgeführt. Wollen Sie an der Befragung teilnehmen? Wenn Sie eine Migrant*innenorganisationen sind und an der Befragung teilnehmen möchten, wenn Sie Recherche-Tipps für uns haben oder wenn Sie einfach weitere Informationen zum Projekt wünschen, dann freuen sich Dr. Marie Mualem Sultan und Nils Friedrichs auf Ihre E-Mail an: mo@svr-migration.de. 29./30.01.2020, Zählung obdachloser Menschen: „NACHT DER SOLIDARITÄT“ Wir brauchen Ihre Unterstützung! In der Nacht vom 29. auf den 30. Januar 2020 findet erstmalig die Zählung obdachloser Menschen in Berlin statt. Für die Zählung werden bis zu 500 Teams gebildet. Diese Teams bestehen aus drei bis fünf Freiwilligen, die einen festgelegten Bereich ablaufen. Die dort angetroffenen Menschen werden zahlenmäßig erfasst und wenn möglich kurz befragt. Auf Grundlage der Ergebnisse aus dieser Nacht wird Berlin seine Hilfs- und Beratungsangebote ausweiten und spezialisieren. So wird diese Obdachlosenzählung zu einer Nacht der Solidarität. Machen Sie mit! Sie können sich auf der Webseite http://www.berlin.de/nacht-der-solidaritaet als Freiwillige oder Freiwilliger registrieren lassen. Dort finden Sie auch weiterführende Informationen. Dr. Mualem Sultan, Herr Friedrichs und ihr Team untersuchen Migrationsorganisationen. Bild: SVR Weitere Informationen zum Forschungsvorhaben finden Sie außerdem unter: https://www.svr-migration.de/migrantenorganisationen/ Kontakt Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) GmbH Neue Promenade 6 10178 Berlin Zum Hintergrund: Laut einer neuen Schätzung leben über 41.000 Menschen in Deutschland auf der Straße. Wie viele es in Berlin sind, woher sie kommen und warum sie auf der Straße leben, wissen wir nicht. Wir als Land Berlin wollen das ändern in dem wir in der Nacht der Solidarität mit ehrenamtlichen Helfer*innen die Menschen befragen. Denn je genauer wir wissen, wie viele Menschen auf der Straße leben, welche Sprache sie sprechen und welches Geschlecht sie haben, desto besser können wir Hilfe für sie organisieren, sei es mit Dolmetscher*innen in der Straßensozialarbeit, mit Schlafplätzen für Frauen oder mit speziellen Beratungsangeboten. Bitte helfen Sie uns, seien Sie mit dabei oder teilen Sie diesen Aufruf in Ihren Netzwerken – gerne auch in Ihrer Herkunftssprache! Niemand soll auf der Straße leben müssen! Tel.: (030) 288 86 59-0 Fax: (030) 288 86 59-11 E-Mail: mo@svr-migration.de Internet: http://www.svr-migration.de ______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 10 __________________________________________________________________________ Aus dem Landespressedienst 05.11.2019, 13:06 Uhr Presse- und Informationsamt des Landes Berlin Schnellere Personalrekrutierung: SENAT FASST VORSCHRIFTEN FÜR STELLENAUSSCHREIBUNGEN NEU Aus der Sitzung des Senats am 5. November 2019: Der Senat hat heute eine Vorlage von Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz zur Neufassung der Ausführungsvorschriften über die Ausschreibung von Stellen zur Kenntnis genommen. Ziel ist es, die Personalrekrutierung zu verbessern und Stellenbesetzungsverfahren zu beschleunigen. Die Vorlage wird dem Rat der Bürgermeister zur Kenntnisnahme zugeleitet. Der Schwerpunkt der Neufassung liegt auf der Beschleunigung von Stellenbesetzungsverfahren. Diese soll erreicht werden durch: − die Ausweitung des Geltungsbereichs auf die Ausschreibung von Stellen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des unmittelbaren Landesdienstes, − die Umstellung des zentralen Ausschreibungsorgans vom Amtsblatt für Berlin auf das Karriereportal des Landes Berlin, − die Verkürzung der Mindestausschreibungsdauer auf zwei Wochen. Senator Dr. Kollatz: „Ein modernes Personalmanagement ist wichtig für unsere Außenwirkung. Der erste Eindruck zählt. Das Karriereportal ist entscheidend dafür, ob potenzielle Bewerberinnen und Bewerber uns als attraktiven Arbeitgeber wahrnehmen. Ziel ist es, alle relevanten Informationen hier zentral zu bündeln und alle verfügbaren Jobs vorzustellen. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist Schnelligkeit. Wir arbeiten mit Hochdruck an effizienteren Strukturen, um die Verfahren von Stellenbesetzungen zu verkürzen – sei es bei der Ausschreibung oder der Bewerbung.“ Die Novellierung erfolgte unter Beteiligung der Dienststellen des Landes Berlin, der Interessenvertretungen der Beschäftigten sowie der Spitzenorganisationen der zuständigen Gewerkschaften und Berufsverbände. Dieser Neuerlass ist Bestandteil des Personalpolitischen Aktionsprogramms des Senats und setzt eine prioritäre Maßnahme des am 14. Mai 2019 geschlossenen Zukunftspakts Verwaltung um. Ziel ist es, angesichts der prognostizierten demografischen Entwicklung die Attraktivität und Leistungsfähigkeit des Verwaltungsdienstes zu sichern und zu steigern. 05.11.2019, 13:26 Uhr Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales Senatorin Breitenbach: ALLE HARTZ-IV-SANKTIONEN MÜSSEN FALLEN Zur heutigen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über die Sanktionen im SGB II erklärt Elke Breitenbach, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales: „Das Sanktionssystem ist in einem wichtigen Teil gescheitert. Das Bundesverfassungsgericht hat geurteilt, dass Leistungskürzungen nicht über 30 Prozent gehen dürfen und Reformen des Sozialgesetzbuches II gefordert. Die Hartz-IV-Sanktionen können die Menschen schnell ins Elend treiben. Dies ist nun vom obersten Verfassungsgericht so bestätigt. Auch Härtefälle dürfen nicht sanktioniert werden und der Einzelfall muss mehr berücksichtigt werden. Damit sind die Kürzungen teilweise nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Ich bedaure, dass nicht alle Sanktionen einkassiert worden sind. Sie treiben Menschen in Armut und bedrohen ihre Existenz. Gerade auch Sanktionen bei Familien mit Kindern müssen endlich fallen, denn Kinder leiden unter Kürzungen von Leistungen am meisten. Ich finde, dass das Existenzminimum, das durch den Regelsatz bestimmt wird, nicht gekürzt werden darf. Das Existenzminimum ist ein Grundrecht. Es ist nicht relativierbar und betrifft den Kern unserer Verfassung. Dazu gehört Essen, Miete und Strom, Bekleidung, Hygiene und medizinische Versorgung genauso wie die soziale und kulturelle Teilhabe, wie das BVG-Ticket oder die Telefonkosten. Beide Teile sind untrennbar miteinander verbunden. Beim Ansatz von „Fördern und Fordern“ hat das Fordern immer im Vordergrund gestanden. Sanktionen haben nicht dazu geführt, dass Menschen in Arbeit integriert wurden. Die Bundesregierung muss jetzt handeln!“ Rückfragen: Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, Telefon: (030) 9028 1135 05.11.2019, 11:15 Uhr Senatsverwaltung für Kultur und Europa AUSSCHREIBUNG ZUR SPARTENOFFENEN FÖRDERUNG FÜR EIN- UND ZWEIJÄHRIGE VORHABEN DER EINRICHTUNGEN (Förderzeitraum ab März 2020) Frist:03.12.2019 Die Kulturverwaltung des Berliner Senats vergibt – vorbehaltlich verfügbarer Haushaltsmittel – Mittel zur FörRückfragen: Sprecherin der Senatsverwaltung für Fiderung von künstlerischen Projekten aus den einzelnen nanzen, Telefon: (030) 9020-4172 ______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 11 __________________________________________________________________________ Sparten sowie für inter- und transdisziplinäre Vorhaben, die in Berlin realisiert werden. Ziel ist es, künstlerische und kulturelle Projekte zu ermöglichen, die dem Selbstverständnis Berlins als weltoffene, kreative und geschichtsbewusste Metropole entsprechen. Antragsberechtigt sind alle nachgeordneten Einrichtungen, nicht rechtsfähigen Anstalten und die Stiftungen des öffentlichen Rechts im Bereich der Kultur des Landes Berlin sowie die Einrichtungen bezirklicher Kulturarbeit; außerdem die Kultureinrichtungen, die eine institutionelle Förderung aus Bundes-, Landes-, Bezirksoder DKLB-Mitteln erhalten sowie alle konzeptgeförderten Theater- und Tanzgruppen. Das Programm sieht die Förderung ein- und zweijähriger Projekte vor, die im gegenwärtigen Fördertableau der Berliner Kulturverwaltung nicht oder nur ungenügend berücksichtigt werden können (z.B. Koproduktionen, Reihen, Serien, Einzelprojekte usw.). Gefördert werden: − Insbesondere Kooperationsprojekte, bei denen Institutionen mit in Berlin tätigen künstlerischen Akteur*innen der Freien Szene zusammenarbeiten − Projekte und Veranstaltungen von Institutionen, die dem Ziel der Förderung in besonderer Weise entsprechen Es können nur Projekte gefördert werden, die noch nicht begonnen haben. In begründeten Fällen kann eine Förderung über zwei Jahre gewährt werden. Frühester Projektbeginn ist voraussichtlich März 2020. Die genauen Ausschreibungsbedingungen und Bewerbungsvoraussetzungen können dem Informationsblatt entnommen werden: https://www.berlin.de/sen/kultur/_assets/foerderung/foe rderprogramme/spartenuebergreifendefoerderung/2020_info_sof_vorhabeneinrichtungen_abmaerz.p df Über die Zahl der zu fördernden Projekte sowie über die Bemessung der Fördermittel berät eine unabhängige, interdisziplinär besetzte Jury. Die Jury besteht aus 14 Personen, von denen 7 an den Sitzungen teilnehmen. Anträge sowie alle Anlagen sind elektronisch einzureichen. Eine zusätzliche postalische Zusendung von Bewerbungsunterlagen ist nicht möglich. Für den Finanzierungsplan gibt es eine verbindliche Anlage, die verpflichtend zu verwenden ist. Die Bewerbungsfrist endet am 3.Dezember 2019 um 18:00 Uhr. Link zum Online-Formular: https://fms.verwaltberlin.de/egokuef/egokuefservice/main?fb=9&pr=9.3.1 Hier finden Sie eine Übersicht aller Spartenoffenen Förderprogramme der Kulturverwaltung: https://www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/foerderprog ramme/spartenoffene-foerderung/ Rückfragen: Daniel Bartsch, Telefon: (030) 90 228 203 06.11.2019, 07:24 Uhr Presse- und Informationsamt des Landes Berlin MÜLLER ZUM 81. JAHRESTAG DER POGROMNACHT VOM 9. NOVEMBER 1938 Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit: Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, spricht am 8. November 2019, um 14.00 Uhr auf der Gedenkveranstaltung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin zum 81. Jahrestag der Pogromnacht vom 9. November 1938 und legt im Anschluss einen Kranz nieder (Wort-Bild-Termin; Jüdisches Gemeindehaus, Fasanenstraße 79-80, 10623 Berlin – Für Medien ist eine Anmeldung bei der Jüdischen Gemeinde unter presse@jg-berlin.org erforderlich. Planen Sie bitte zusätzliche Zeit im Hinblick auf die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen ein). Müller: „Mit Scham muss ich immer wieder zur Kenntnis nehmen, dass auch in unserer Stadt auf offener Straße antisemitische Attacken stattfinden. Das alles ist acht Jahrzehnte nach der Pogromnacht und vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte von Holocaust und nationalsozialistischer Diktatur unerträglich. Es ist bitter, dass wir den Schutz von jüdischen Gemeinden, von Schulen und Kindergärten sowie von Synagogen verstärken müssen. Denn ein normaler Alltag für unsere jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger sollte anders aussehen.“ Der Regierende Bürgermeister weiter: „Ich bin sicher, dass unsere gemeinsame Demokratie, dass unser gemeinsamer Wille, Freiheit und Rechtsstaat zu verteidigen, und dass aktive Bürgerinnen und Bürger stark genug sind, Antisemitismus, Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und Hass erfolgreich zu bekämpfen. Das ist der entscheidende historische Unterschied zwischen den 1930er-Jahren und heute. Dazu gehört darüber hinaus unser klares Bekenntnis zum Existenzrecht des Staates Israel. Gruppen, die unter verschiedenen Deckmänteln den Staat Israel zerstören wollen, müssen entlarvt werden und ihnen darf im Rahmen der rechtsstaatlichen Möglichkeiten durch den demokratischen Staat kein Fußbreit zugestanden werden.“ Rückfragen: Presse- und Informationsamt des Landes Berlin, Telefon: (030) 9026-2411 ______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 12 __________________________________________________________________________ 06.11.2019, 12:43 Uhr Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie an Eltern zum Stand der Anfragen werden die KitaLeitungen entlastet. KITA-NAVIGATOR GESTARTET Neues Online-Angebot für die Kita-Platz-Suche in Berlin Der Kita-Navigator ist online. Eltern, die einen KitaPlatz für ihre Kinder benötigen, können ab sofort unter der Internetadresse https://www.kita-navigator.berlin.de nach freien Plätzen suchen, Anfragen an Kitas stellen und mit Kita-Leitungen Kontakt aufnehmen. Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, hat das neue Online-Angebot heute gemeinsam mit Ines Fiedler, Vorständin des ITDienstleistungszentrums Berlin, vorgestellt. Sandra Scheeres: „Der Kita-Navigator bringt für Eltern und Kita-Leitungen große Vorteile. Er trägt zu mehr Transparenz bei und bietet alle Funktionen, die Eltern von einem zeitgemäßen Online-Angebot zur KitaSuche erwarten. Mit dem Navigator erhalten sie schnell einen aktuellen Überblick über das vielfältige Berliner Kita-Angebot und über freie Plätze. Eltern können mit Hilfe des Navigators weitere Schritte wie die Kontaktaufnahme mit Kitas und den Antrag für den KitaGutschein online organisieren. Das erspart ihnen viele Wege. Auch Kita-Leitungen werden durch den Navigator entlastet.“ Der Kita-Navigator ist eingebettet in die IT-Struktur des ITDZ Berlin und die Integrierte Software Berliner Jugendhilfe (ISBJ). In ISBJ sind die mehr als 2.600 öffentlich finanzierten Kitas in Berlin mit ihren Stammdaten und Verträgen erfasst. Der Navigator ist auch mit dem Service-Konto Berlin verknüpft. Über diesen zentralen Zugang können Berlinerinnen und Berliner online verschiedene Verwaltungsleistungen nutzen. Ines Fiedler: „Die personenbezogenen Daten, die Eltern mit Ihren Angaben über den Kita-Navigator machen, werden übers Internet sicher und datenschutzkonform übermittelt. Mit unseren eigenen Netzen und unserer BerlinCloud stellen wir für den Betrieb des KitaNavigators eine hochsichere und moderne ITInfrastruktur zur Verfügung.“ Im Navigator zeigt ein rotes oder grünes Ampellicht an, ob in einer Kita alle Plätze belegt oder freie Plätze vorhanden sind. Plätze, für die es Vormerkungen gibt, gelten bereits als vergeben. Eltern mit einem ServiceKonto können sich bei der Online-Suche Merklisten anlegen, Notizen zu Kitas machen und Anfragen versenden. Sie erhalten automatisch Nachrichten, wenn sich am Status ihrer Anfrage etwas ändert – wenn beispielsweise ihr Kind von der Kita auf eine Warteliste oder auf die Liste der verbindlichen Vormerkungen gesetzt wurde. Wie Sandra Scheeres sagte, ersetzt der Kita-Navigator viele, aber nicht alle Schritte auf dem Weg zum KitaPlatz. „Der Kita-Navigator bringt Eltern und Kitas zusammen. Er ist jedoch keine zentrale Platzvergabe. Die Entscheidung, ob ein Kind in einer Kita aufgenommen wird, trifft weiterhin die Kita-Leitung.“ Rückfragen: Iris Brennberger, Telefon: (030) 902275844 07.11.2019, 07:26 Uhr Presse- und Informationsamt des Landes Berlin MÜLLER UND IMAMOGLU NEHMEN FREUNDSCHAFTSPREIS ENTGEGEN Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit: Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, und sein Amtskollege aus der Berliner Partnerstadt Istanbul, Ekrem Imamoglu, nehmen am 8. November 2019 um 17.30 Uhr den 15. Freundschaftspreis „Kybele“ der Deutsch-Türkischen Freundschaftsföderation e.V. entgegen (Wort-Bild-Termin; Altes Stadthaus, Bärensaal, Klosterstraße 47, 10179 Berlin). Müller: „Als Regierender Bürgermeister von Berlin verstehe ich mich selbstverständlich auch als Bürgermeister unserer türkischstämmigen Mitbürgerinnen und Mitbürger. Ich nehme die Ehrung mit dem renommierten Deutsch-Türkischen Freundschaftspreis als Auszeichnung für alle in unserer Stadt entgegen, die sich für ein freundschaftliches gegenseitiges Verhältnis engagieren. Ich bin überzeugt, dass es uns in Berlin gelungen ist, inzwischen über viele Generationen hinweg ein solidarisches und freundschaftliches Miteineinander zu entwickeln.” Der Regierende Bürgermeister weiter: „Die türkische Community Berlins ist immer schon eine wichtige Brücke zu unserer Partnerstadt Istanbul gewesen. Ich freue mich sehr darauf, meinen neuen Amtskollegen Ekrem Imamoglu wieder zu treffen und ihn in Berlin begrüßen zu können. Es ist eine Ehre, gemeinsam mit ihm diese Auszeichnung entgegen zu nehmen. Die ,Kybele’ ist für beide Städte eine Verpflichtung, im Sinne unserer gemeinsamen Orientierung auf die Werte freiheitlicher Demokratie unsere Zusammenarbeit und Freundschaft zum Nutzen unserer Bürgerinnen und Bürger weiterzuentwickeln.” Die beiden Stadtoberhäupter bekommen den Ehrenpreis „Kybele 2019”. In der Kategorie Politik wird der frühere Bundestagsabgeordnete Özcan Mutlu geehrt, und für den Bereich Wirtschaft nimmt das AudiAuch Kita-Leitungen erleichtert der Navigator die ArVorstandsmitglied Bernd Martens die Auszeichnung beit. Mit dem Navigator können Eltern maximal zehn entgegen. Prominente Preisträger der vergangenen Anfragen pro Kind an Kitas stellen. Dubletten werden Jahre sind u.a. die Bundespräsidenten Johannes Rau aussortiert. Durch die automatischen Rückmeldungen ______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 13 __________________________________________________________________________ und Christian Wulff, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Vizekanzler Sigmar Gabriel, Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth sowie der türkische Staatspräsident Süleyman Demirel. Schirmherr ist Münchens Oberbürgermeister a.D., Christian Ude. Der nach der antiken Göttinnen-Figur Kybele benannte Deutsch-türkische Freundschaftspreis wird seit 2001 von der Deutsch-Türkischen Freundschaftsföderation e.V. vergeben. Er dient der Stärkung der freundschaftlichen Beziehungen. Die Deutsch-Türkische Freundschaftsföderation ist der bundesweite Zusammenschluss und Dachverband der Deutsch-Türkischen Freundschaftsvereine (DTF). Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Freundschaftsföderation. Rückfragen: Presse- und Informationsamt des Landes Berlin, Telefon: (030) 9026-2411 07.11.2019, 06:57 Uhr Presse- und Informationsamt des Landes Berlin MÜLLER ZUM 30. JAHRESTAG DER ÖFFNUNG DER BERLINER MAUER Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit: Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, erklärt zum 30. Jahrestag der Öffnung der Berliner Mauer: „Unsere Stadt, die Berlinerinnen und Berliner sowie unsere Gäste aus aller Welt begehen diesen historischen Tag als einen Tag sowohl der Freude als auch der Trauer und des Erinnerns. Ich werde niemals vergessen, wie ich am Abend des 9. November 1989 am Brandenburger Tor gewesen bin, wie wir gefeiert haben und wie wir den Mauerspechten zugesehen haben. Die Freude war in diesen Tagen mit Händen zu greifen. Wie in all den Jahren danach geben wir aber an diesem Tag auch unserer Trauer um die Menschen Ausdruck, die an der Mauer ihr Leben verloren haben und die ihr Leben nicht so haben leben dürfen, wie sie es sich gewünscht haben. Wir erinnern uns jede und jeder für sich, aber auch gemeinsam in den Familien, als Stadtgesellschaft und als zusammen Feiernde daran, wie wir diese Tage vor 30 Jahren erlebt haben, was wir gefühlt haben, was unsere Wünsche und Hoffnungen, was unsere Ängste und Befürchtungen gewesen sind. 30 Jahre sind die Zeitdauer einer Generation, und es ist eine Frist, die Anlass gibt, auch kritisch zu bilanzieren.“ dass Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat keine Selbstverständlichkeit sind und dass es nicht so lange her ist, dass in unserer Stadt Menschen wie die Bürgerrechtlerinnen und Bürgerrechtler mit hohem persönlichen Risiko zum Beispiel für freie Wahlen, das Recht auf freie Meinungsäußerung oder Reisefreiheit gegen eine Diktatur gekämpft haben.“ Michael Müller: „Ich habe persönlich großen Wert darauf gelegt, dass bei der Organisation des 30-jährigen Jubiläums durch die Fachleute der Kulturprojekte Berlin die Menschen- und Bürgerrechtler aus der damaligen DDR eine wichtige Rolle übernehmen, denn die von ihnen repräsentierte Vorgeschichte liefert erst den Schlüssel zum Verständnis der Maueröffnung. Das Motto lautet deshalb auch ‚30 Jahre Friedliche Revolution – Mauerfall‘. Die gesamte Woche mit zahlreichen Veranstaltung zeigt an sieben Tagen auf, wie sich an sieben Orten die Friedliche Revolution und Mauerfall kristallisiert haben. Und dabei ist natürlich auch gewährleistet, dass Feiern und Erleben nicht zu kurz kommen. Ich bin sicher, dass die geplante Kunstinstallation am Brandenburger Tor Bilder aus der ‚Stadt der Freiheit‘ in alle Welt senden wird, die ebenso spektakulär wie für alle unvergesslich sein werden und die die deutsche Hauptstadt als sympathische, liberale, offene und tolerante Metropole des vereinten Landes zeigen.“ Der Regierende Bürgermeister Michael Müller nimmt aus Anlass des 30. Jahrestags der Maueröffnung an zahlreichen Veranstaltungen teil. Dazu gehört seine Ansprache auf der Festveranstaltung von Senat und Abgeordnetenhaus von Berlin am 8. November 2019 um 11.00 Uhr, am 9. November um 10.30 Uhr die Teilnahme an der Gedenkveranstaltung an der Gedenkstätte Berliner Mauer, um 18.00 Uhr die Rede auf dem Festkonzert der Staatskapelle Berlin am Brandenburger Tor sowie am 10. November um 18.00 Uhr gemeinsam mit Abgeordnetenhaus-Präsident Ralf Wieland die Begegnung u.a. mit dem Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Dietmar Woidke, auf der Glienicker Brücke zum 30. Jahrestag ihrer Öffnung am 10. November 1989. Weitere Termine, Details und Informationen über die Zugangsbedingungen finden Sie auf der Terminliste des Regierenden Bürgermeisters auf Berlin.de. Informationen über die Berliner Festivalwoche zum 30. Jubiläum der Friedlichen Revolution und des Mauerfalls vom 4. bis 10. November 2019 finden Sie auf der Internetseite von Kulturprojekte Berlin. Rückfragen: Presse- und Informationsamt des Landes Berlin, Telefon: (030) 9026-2411 Der Regierende weiter: „Wir müssen uns bewusst machen, dass seitdem eine Generation hinzugekommen ist, denen die Ereignisse vor 30 Jahren und erst recht das Leben mit der Mauer nur aus zweiter Hand bekannt sind. Unsere Aufgabe muss deshalb sein, dass wir als Ältere unser persönliches Zeitzeugnis weitergeben. Denn wir müssen auch hier das Bewusstsein schaffen, ______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 14 __________________________________________________________________________ 08.11.2019, 11:56 Uhr Presse- und Informationsamt des Landes Berlin Rede des Regierenden Bürgermeisters, Michael Müller, zur Festveranstaltung von Senat und Abgeordnetenhaus anlässlich 30 Jahre Mauerfall am 8. November 2019 im Abgeordnetenhaus von Berlin Ich freue mich sehr, Sie alle hier im Plenarsaal begrüßen zu können und ganz besonders auch die vielen Gäste aus anderen Ländern. Es ist schön, dass Sie da sind. Und ich sehe unter Ihnen viele bekannte Gesichter, die mit dem heutigen Jubiläum ganz eigene Geschichten verbinden. Herzlich willkommen Ihnen allen. Dass wir heute hier, nur einen Steinwurf von der ehemaligen Mauer entfernt, zum Jubiläum des 30. Jahrestages des Mauerfalls zusammenkommen können, ist ein großes Geschenk. Ein Geschenk, dass wir dem Mut und der Entschlossenheit der ostdeutschen Bürgerinnen und Bürger verdanken. Den Menschen, die 1989 mit Ihren Rufen nach Freiheit, nach Demokratie und freien Wahlen die Mauer immer mehr ins Wanken brachten und sie schließlich sprengten. Und die dabei viel riskierten – jede und jeder Einzelne für sich. Denn: Niemand konnte vorhersagen, was passieren würde, wenn sie sich in die Demonstrationszüge einreihten. Und dessen waren sie sich auch bewusst und sie taten es der Gefahren zum Trotz. Dafür gebührt ihnen unser aller Anerkennung und Respekt. Heute wissen wir: Ob es friedlich bleiben würde, stand immer wieder auf Messers Schneide. Ob am 9. Oktober in Leipzig oder auf den Protestzügen hier in Berlin. Immer war die Eskalation der Gewalt, die blutige Niederschlagung der Demonstrationen nur einen Wimpernschlag entfernt. Wir müssen auch heute noch sehr dankbar sein, dass es weitgehend friedlich blieb. Und auch dafür, dass wir nach dem Fall der Mauer auf die Unterstützung wichtiger Partner zählen durften: Auf die alliierten Schutzmächte und auf viele europäische Länder. Auch dafür haben wir heute zu danken. Und an dieser Stelle möchte ich alle Vertreterinnen und Vertreter der Länder noch einmal herzlich begrüßen, die an diesem Geschenk der Freiheit und Einheit Anteil haben. Ich freue mich sehr, dass Sie heute bei uns sind. In den Wochen und Tagen im Herbst 1989, meine Damen und Herren, veränderten die Menschen in der DDR unser aller Leben. Mit ihrem Mut brach die Macht derer, die sie seit 40 Jahren missbrauchten. Mit ihrem Mut brachten sie die Diktatur zu Fall. Was für eine unglaubliche Leistung und was für ein großes Glück. Ein Glück, mit dem sich uns die Chance bot, den geteilten Weg nun gemeinsam weiterzugehen. Ich bin unendlich dankbar dafür, das miterlebt zu haben. Heute – 30 Jahre später – blicken wir auf eben diesen gemeinsamen Weg, den wir seit 1989 zurückgelegt haben – als vereintes Deutschland. Und zuallererst möchte ich meinen Dank aussprechen, meinen Dank an alle Menschen, die daran mitgewirkt haben. Der Einheitsprozess war eine einzigartige, gesamtdeutsche Leistung. Alle haben einen Anteil daran, wo wir heute stehen. Und daher soll von diesem Jubiläumstag auch die Botschaft ausgehen, dass ohne den Einsatz von jeder und jedem Einzelnen in Deutschland diese Leistung nicht gelungen wäre. Wir danken den Menschen für Ihre Unterstützung und für ihre Solidarität! Wir wissen: Das war und ist nicht selbstverständlich. Denn die Anstrengungen, die in diesen letzten 30 Jahren unternommen wurden, waren beträchtlich. Die Solidarität der Westdeutschen, die Kultur der Unterstützung und Hilfe. Dann die ungemeinen Leistungen der Ostdeutschen, die eine unglaubliche Transformation ihres Landes zu bewältigen hatten. Und das mit oftmals gravierenden Folgen, die bis heute tief in die Biografien der Menschen hineinreichen und die persönlichen Perspektiven kolossal veränderten. Und dabei unzähligen Menschen die soziale Sicherheit nahmen. Es lässt sich ohne Zweifel sagen: Der politische Strukturbruch bedeutete einen Bruch im Leben der Menschen in Ostdeutschland - der zweite radikale Eingriff nach dem Bau der Mauer 1961. Brüche für 16 Millionen Menschen, die ihre Erfahrungen, ihre Geschichten und ihr Engagement seitdem für Gesamtdeutschland einbringen. Das gilt es nicht nur in diesen Jubiläumstagen zu würdigen und zu achten. Meine Damen und Herren, so, wie Walter Momper 1989 sagte „Berlin, nun freue dich“, so dürfen wir heute gemeinsam sagen: Berlin, Deutschland freue Dich darüber, was Du in den letzten 30 Jahren geschaffen hast. Gerade hier in Berlin ist dieser Erfolg sichtbar. Wie kaum eine andere Stadt, steht Berlin für das Zusammenwachsen Deutschlands. Unsere Stadt stand mit dem Fall der Mauer vor einer Zeitenwende und was dann folgte, war ein Kraftakt: Der massive Strukturwandel im Ost-Berlin, der Wegfall der vielen Industriearbeitsplätze und das Hochschnellen der Arbeitslosenzahlen. Dann die Streichung der Berlin-Förderung, der dramatische Anstieg der Schulden und schließlich der Konsolidierungspakt mit seinen vielen Härten. Ja, die ersten 1 ½ Jahrzehnte waren trotz des unglaublichen Glücks des Mauerfalls harte Jahre für die Berlinerinnen und Berliner. Und dafür, dass wir letztlich immer auf die Solidarität der Menschen in unserer Stadt setzen konnten, dafür bin ich dankbar und das macht mich auch stolz. Daher will ich meinen Dank noch einmal ausdrücklich an die Menschen in unserer Stadt senden, die in schweren Zeiten alles gegeben haben. Berlin hat einmal mehr in seiner Geschichte bewiesen, wie stark diese Stadt ist. Und es hat sich gelohnt! ______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 15 __________________________________________________________________________ 30 Jahre nach dem Mauerfall ist Berlin die europäische Boom-Metropole für Wissenschaft, Forschung und innovative Wirtschaft. Und das kommt nicht von ungefähr, sondern, weil wir den Mut und die Kraft hatten, aus den Chancen der Wiedervereinigung Potenzial zu schöpfen und dieses zum Nutzen unserer Stadt zu entwickeln. Miteinander und nicht gegeneinander. Mit Offenheit, Kreativität und gelebter Vielfalt. Das sind die Erfolgsgaranten unserer Hauptstadt. Gerade wir in Deutschland wissen aus unserer Geschichte, was Nationalismus, Rassismus und geistige Enge bewirken können. Der 9. November steht auch dafür - für das wohl dunkelste Kapitel in unserer Geschichte – für ein Fanal an der jüdischen Bevölkerung in Deutschland. Es war der Tag im Jahr 1938, an dem in Deutschland die Synagogen brannten und unzählige Jüdinnen und Juden gequält, verfolgt und auch ermordet wurden. Ein Gewaltakt, dem ein Menschheitsverbrechen folgte – die Shoa, unvergessen und untrennbar mit der deutschen Geschichte verbunden. Viele Jahrzehnte trennen uns inzwischen von den NSVerbrechen und mehrere Generationen zählen zu jenen, die wir als Nachgeborene bezeichnen. Diese zunehmende zeitliche Distanz ist uns umso mehr Auftrag, die Erinnerung daran wach zu halten und die Lehren zu vermitteln: Nie wieder dürfen wir zulassen, dass solche Verbrechen geschehen! Auch beim Jahrestag des Mauerfalls gibt es inzwischen schon eine Generation, die das historische Ereignis nicht miterlebt hat. Auch hier wird die Herausforderung sein, die Bedeutung dieses Tages, den unschätzbaren Wert von Freiheit und den unserer Grundwerte in den Herzen der jungen Generationen zu verankern. Und mehr noch: Die Sensibilisierung dafür, dass diese Werte jeden Tag aufs Neue verteidigt werden müssen. Dazu gehört, dass wir über den heutigen Tag hinaus ein Bewusstsein dafür schaffen, was 1989 friedlich erstritten wurde: eine Zukunft in Freiheit und Frieden und in Demokratie für uns alle. Und dass daraus die Verantwortung erwächst, weiter dafür einzustehen und auch zu kämpfen. Das gilt umso mehr, als wir wissen, dass eben diese Werte hier wie auch in anderen Ländern längst unter starkem Druck stehen. Dass die Sehnsucht nach einfachen Antworten auf aktuelle Herausforderungen den Blick für die eigene Verantwortung vielfach verschleiert. Dass Deutschland wieder neue Trennlinien durchziehen, die uns auch bei Wahlen eindrücklich gespiegelt werden. Ob im Bundestag, Landtagswahlen oder in den Kommunen. Erst kürzlich auch im Bundesland Thüringen. Das muss uns Sorgen machen und hierauf müssen wir eine Antwort finden. Ja, und natürlich gehört dazu auch, dass wir 30 Jahre nach dem Fall der Mauer auch kritisch Bilanz ziehen müssen. Dass wir uns klar vor Augen führen, was gelungen ist und was nicht. Und ja, bei manchen Entscheidungen, die wir getroffen haben, hätten wir uns im Rückblick vielleicht auch etwas mehr Zeit nehmen können. So bei den Zeugnissen unserer Geschichte, bei den Mauerstücken oder auch dem Palast der Republik. Ich kann verstehen, dass sich da in den Entscheidungen auch etwas Überheblichkeit widerspiegelte – der Eindruck, dass da Geschichte einfach abgeräumt wird. Das war nicht gut. Wichtig ist: Wir müssen bilanzieren und Schlüsse daraus ziehen: Ungleichheiten weiter abbauen, Gerechtigkeit fördern und Deutschland insgesamt weiter voranbringen. Und wir wissen, dass dabei weitere Herausforderungen auf uns warten, wie die digitale Transformation. Wir müssen alles dafür tun, dass wir die Gesellschaft nicht nur digital, sondern auch sozial weiterentwickeln. Dass niemand auf der Strecke bleibt, während der technologische Schnellzug unsere Gesellschaft erneut verändert. Aber es geht um noch mehr, meine Damen und Herren. Bei der Bilanzierung müssen wir uns auch fragen, woran das liegt, dass sich einige Denkmuster so hartnäckig halten, dass 30 Jahre nach dem Mauerfall noch immer Vorbehalte zwischen West- und Ostdeutschen bestehen. Wir müssen uns damit beschäftigen, warum es uns noch nicht gut gelingt, die Schere in den Köpfen zu schließen und mit Mythen zu brechen. Die Menschen in Ostdeutschland haben die Freiheit erkämpft und wir gemeinsam tragen die Verantwortung dafür, sie vor neuen Populismen und Mythen zu schützen. 40 Jahre lang zehrte die Teilung auch vom Scheinbild des „Anderen“. Es ist an der Zeit, endlich den Blick auf das Gemeinsame zu richten. Auf das, was in den letzten 30 Jahren alles gemeinsam geschaffen wurde, wie wir zusammengewachsen sind und wie wir Solidarität und Gemeinsinn weiter stärken. Wir müssen miteinander sprechen! Wir dürfen die Erzählungen nicht denen überlassen, die von diesen Trennlinien profitieren und sie für sich nutzen, um den Keil weiter in die Gesellschaft hineinzutreiben – die Spalter und Demagogen von heute, die aus Zerrbildern und Ängsten ihre Kraft schöpfen. Die eine andere Gesellschaft anstreben. Eine Gesellschaft der Unfreiheit, der Ungleichheit und der geistigen Enge. Eine Gesellschaft, die in die Isolation führt und eine der sozialen Kälte. Wir stellen den Populisten unser eigenes Zukunftsbild entgegen: Das einer weltoffenen, solidarischen und vielfältigen Gesellschaft im Herzen eines offenen und demokratischen Europas. Eine Gesellschaft mit mutigen Menschen, die sich ihr Recht auf Freiheit und die selbstbestimmte Gestaltung ihres Lebens nie wieder nehmen lassen werden. Eine Gesellschaft, die sich schützend vor alle Menschen stellt, die Hass und Verleumdungen ausgesetzt sind und angegriffen werden. Eine Gesellschaft, die sich ihrer Verantwortung bewusst ist. ______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 16 __________________________________________________________________________ Meine Damen und Herren, Deutschland hat in den letzten 30 Jahren gezeigt, was es schaffen kann. Nun kommt es darauf an, die Geschichte unseres Landes fortzuschreiben. Eine Geschichte der Freiheit, der Weltoffenheit, der Vielfalt und Solidarität. Die Geschichte einer großartigen Gesellschaft, die auch heute für die Werte eintritt, die sie in ihrer Geschichte mehrfach selbst erkämpft hat – eine Gesellschaft, auf die wir ganz besonders in diesen Tagen stolz sind. von 3 Mio. € ermöglicht. Nun beteiligt sich auch der Bund mit 1,8 Mio. € am Ausbau des Eine-WeltZentrums. Der Zuschuss hilft u.a. bei der Sanierung des als Veranstaltungsetage geplanten Erdgeschosses. Lassen Sie uns in diesen Jubiläumstagen gemeinsam unsere Werte feiern. Ich freue mich auf die vielen Menschen in unserer Stadt, auf die tollen Veranstaltungen und auch auf den weiteren Verlauf heute. 12.11.2019, 13:01 Uhr Presse- und Informationsamt des Landes Berlin Ich danke Ihnen allen herzlich. Rückfragen: Presse- und Informationsamt des Landes Berlin, Telefon: (030) 9026-2411 12.11.2019, 13:05 Uhr Presse- und Informationsamt des Landes Berlin BUND STEIGT IN FINANZIERUNG DES EINE-WELT-ZENTRUMS „BERLIN GLOBAL VILLAGE“ EIN Aus der Sitzung des Senats am 12. November 2019: Der Senat hat heute auf Vorlage der Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Ramona Pop, dem Entwurf der Verwaltungsvereinbarung mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) über die Gewährung einer Zuwendung an die Berlin Global Village gGmbH zum Ausbau des Eine-Welt-Zentrums „Berlin Global Village“ zugestimmt und die Senatorin zur Unterzeichnung ermächtigt. „Solidarisch – weltoffen – nachhaltig“ : Die drei Begriffe fassen zusammen, was derzeit in Neukölln entsteht das Eine-Welt-Zentrum „Berlin Global Village“. Senatorin Pop: „Der Aufbau des Eine-Welt-Zentrums ist ein bedeutendes Vorhaben, hier wird das entwicklungspolitische Herz Berlins schlagen. Auf dem ehemaligen Gelände der Kindl-Brauerei im Rollberg-Viertel schaffen wir mit dem Berlin Global Village e.V. einen Ort der Vielfalt, der Begegnung, des Dialogs und des Engagements für Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, um aktuellen globalen Herausforderungen besser gerecht zu werden.“ Rückfragen: Sprecherin der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Telefon: (030) 9013-8451 ERARBEITUNG EINES MAßNAHMENPLANS ZUR UMSETZUNG DER UN-DEKADE FÜR MENSCHEN AFRIKANISCHER HERKUNFT IN BERLIN BESCHLOSSEN Aus der Sitzung des Senats am 12. November 2019: Der Senat setzt sich gegen Diskriminierung von Menschen afrikanischer Herkunft ein. In einem Maßnahmenplan, dessen Erarbeitung der Senat heute auf Vorlage des Senators für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung, Dr. Dirk Behrendt, beschlossen hat, sollen Initiativen des Landes Berlin zur Internationalen Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft sichtbar gemacht werden. Diese Dekade wurde von den Vereinten Nationen für die Jahre 2015 -2024 ausgerufen. Der beschlossene Maßnahmenplan wird die Grundlage für eine weitere Umsetzung der UN Dekade im Land Berlin bilden. Bei der Erstellung des Maßnahmenplans orientiert sich der Senat an den Ergebnissen eines Konsultationsprozesses, der mit Vertreterinnen und Vertretern von Organisationen Schwarzer Menschen in Berlin 2018 stattgefunden hat. Hierbei wurden Kriterien und Anforderungen formuliert, um die Diskriminierung von Schwarzen Menschen zu erfassen und besser sichtbar zu machen. Es wurden Empfehlungen zur Verbesserung der Situation von Menschen afrikanischer Herkunft in Berlin entwickelt. Senator Dr. Behrendt: „Der Konsultationsprozess mit Selbstorganisationen hat einmal mehr gezeigt, dass Menschen afrikanischer Herkunft in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens diskriminiert werden. Dies betrifft zum Beispiel die Bildung oder auch den Zugang zum Arbeitsmarkt. Um Diskriminierung bekämpfen zu können, müssen wir sie in einem ersten Schritt sichtbar machen. Darüber hinaus müssen geeignete Maßnahmen entwickelt werden, dieser Diskriminierung entgegenzutreten. Ich danke an dieser Stelle all denjenigen, die sich in dem Konsultationsprozess engagiert haben. Berlin ist das erste Bundesland, das einen solchen umfangreichen Beteiligungsprozess durchgeführt hat und wir werden auch mit den nächsten Schritten zur Umsetzung der UN-Dekade als gutes Beispiel vorangehen.“ Das Zentrum soll Arbeits- und Begegnungsräume für rund 30 entwicklungspolitische und migrantische Nichtregierungsorganisationen in der Eine-Welt-Arbeit bieten. Dazu gehört ein „Globales Klassenzimmer“, das Berliner Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte nutzen können, um sich rund um die Themen Globalisierung, Menschenrechte und Nachhaltigkeit zu informieren und auszutauschen. Das Land Berlin hat das Vorhaben 2018 mit einem Investitionszuschuss in Höhe ______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 17 __________________________________________________________________________ Rückfragen: Pressesprecher der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung, Telefon: (030) 9013-3633 12.11.2019, 13:14 Uhr Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe BERLIN UND BANGALORE (KARNATAKA) STARTEN ZUSAMMENARBEIT VON STARTUPS Die von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe unterstützte Initiative StartUp AsiaBerlin hat heute den Start eines Programms für erleichterten Marktzugang in Indien bekanntgegeben, gerichtet an deutsche Startups in den Bereichen Smart City und Industrie 4.0. In Zusammenarbeit mit der Regierung des indischen Bundesstaats Karnataka mit der Hauptstadt Bangalore wird die erste Gruppe deutscher Startups vom 13. November bis 3. Dezember 2019 den indischen Markt erforschen. Ziel des Programms ist es, dauerhafte deutsch-indische Geschäftsbeziehungen aufzubauen und deutsche Startups bei ihrem internationalen Wachstum zu unterstützen. Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, begrüßt die neue Initiative: “Startups spielen eine entscheidende Rolle für die Berliner Wirtschaft und bei der Entwicklung von Innovationen. Um die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vor allem in unseren Städten zu bewältigen, brauchen wir Gründerinnen und Gründer, die über den Tellerrand hinausschauen. Deshalb freuen wir uns, den Austausch zwischen deutschen und indischen Startups mit einem neuen Markterschließungsprogramm für Indien zu unterstützen.” Das Marktzugangsprogramm richtet sich an Technologie-Startups mit marktreifen Produkten und bestehenden Einnahmen. Von potenziellen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird erwartet, dass sie ihre Fähigkeit unter Beweis stellen, nachhaltiges Wachstum zu generieren und dauerhafte Beziehungen zu pflegen. Im Rahmen der ersten Phase des Programms werden die Gründer deutscher Startups eingeladen, drei Wochen lang tief in das Ökosystem Bangalores einzutauchen. Der Besuch des Bengaluru Tech Summit bietet den deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einzigartige Möglichkeiten, die indische Startup-Szene zu erkunden. Martin W. Kolodziejczyk, Geschäftsführer von GreentecAQUA, ergänzt: “Indien und Deutschland hatten schon immer eine große Affinität zu Handel und gemeinsamen Geschäftsbeziehungen. Das Soft-LandingProgramm wird uns den Einstieg erleichtern, um unsere Lösung für die in den meisten Teilen Indiens herrschende Trinkwasserknappheit einzuführen und umzusetzen.” Das Programm ist kostenlos und wird für jedes Startup angepasst, um auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Unternehmen eingehen zu können. Über StartUp Asia Berlin Die deutsch-asiatische Startup-Plattform StartUp AsiaBerlin (SUAB) ist ein von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe gefördertes und vom enpact e.V. in Zusammenarbeit mit asiatischen Partnerorganisationen umgesetztes Projekt. Die Plattform ermöglicht eine direkte Zusammenarbeit zwischen Startups und den Ökosystemakteuren in Berlin und asiatischen Startup-Hubs wie Singapur, Manila, Jakarta, Delhi, Bangalore, Peking, Shenzhen und Hongkong. Jedes Jahr organisiert SUAB Delegationsreisen in die Städte des Netzwerks und lädt die Partner zu Zusammentreffen auf der Asia Pacific Week in Berlin ein. StartUp AsiaBerlin zielt darauf ab, ein globales StartupÖkosystem zu schaffen, das Startups mit Finanzierungen, Talenten und Partnern in ganz Europa und Asien verbindet. Über K-Tech K-Tech wurde vom Karnataka Department of Information Technology and Biotechnology gegründet. Es zielt darauf ab, diese Sektoren zu fördern, und zwar durch die Organisation und Teilnahme an nationalen und internationalen Roadshows, Messen, Konferenzen und Symposien. K-Tech unterstützt die Industrie dabei, schnelle Genehmigungen zu erhalten, Anreize und Konzessionen zu verwalten, die in der staatlichen Politik angekündigt wurden, und Investitionen zu sichern. Rückfragen: *Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe* Pressestelle, Telefon: (030) 9013-8451 15.11.2019, 11:18 Uhr Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie VERANSTALTUNGSREIHE BELEUCHTET DAS VERHÄLTNIS VON MENSCHENRECHTEN UND POLITISCHER BILDUNG “Indien stellt 20 % der weltweiten Arbeitskräfte. Das bietet enormes Potenzial und endlose Möglichkeiten, die Herausforderungen von Industrie 4.0 zu meistern. In einer neuen Veranstaltungsreihe geht die Berliner Wie können die Mitarbeiter geschult werden, um dem Landeszentrale für politische Bildung in ZusammenarLeistungsdruck standzuhalten? Wie können kritisches beit mit dem Lehrstuhl für Politikdidaktik und politische Denken und Innovation gefördert werden? Das sind nur Bildung am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin (Frau Proeinige der Themen, die wir mit Hardskills in Indien anfessorin Sabine Achour) der Bedeutung der Menschengehen wollen”, sagt Shoba Purushothaman, Mitberechte für die politische Bildung nach. Im Rahmen der gründerin von Hardskills. ______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 18 __________________________________________________________________________ Reihe sind Expertinnen und Experten eingeladen, die sich jeweils nach ihrem Impulsreferat der Diskussion mit den Teilnehmenden zu stellen. Programmübersicht Mittwoch, 18. Dezember 2019 14.15 Uhr | „Analyse von Methoden der Menschenrechtsbildung“ Studierende des Otto-Suhr-Instituts 16.00 Uhr | „Kinderrechte in der außerschulischen (Jugend)bildung mit Kindern“ Bettina Dettendorfer, Christine Reich, Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein Mittwoch, 15. Januar 2020 14.15 Uhr | „Seelische Verletzungen in pädagogischen Kontexten – ein Menschenrechtsthema“ Prof. Dr. Annedore Prengel, Universität Potsdam 16.00 Uhr | „Menschenrechte als Empowermentstrategie“, Dr. Sigrid Arnade, Selbstbestimmt leben „Der in den Menschenrechtskonventionen verankerte Schutz vor Diskriminierung, das Recht auf politische Teilhabe und die Achtung der Würde der Menschen sind angesichts der gesellschaftlichen Umbrüche und der Hassrede im Netz und auch in den Parlamenten als Grundlagen der politischen Bildung wichtiger denn je“, so Thomas Gill, der Leiter der Berliner Landeszentrale für politische Bildung. Die Veranstaltungsreihe findet statt in der Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergstraße 22-24 10623 Berlin. Die Teilnahme ist nach Anmeldung entgeltfrei. Anmeldungen unter: https://www.berlin.de/politischebildung/veranstaltungen/veranstaltungen-der-berlinerlandeszentrale/ Ansprechpartner in der Berliner Landeszentrale für politische Bildung: Thomas Gill, thomas.gill@senbjf.berlin.de Rückfragen: *Martin Klesmann* Tel.: (030) 90227 – 5843, E-Mail: pressestelle@senbjf.berlin.de. 18.11.2019, 07:04 Uhr Presse- und Informationsamt des Landes Berlin #FARBENBEKENNEN-AWARD 2019 Sonderpreis ehrt Engagement von Geflüchteten gegen Antisemitismus Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit: Premiere beim #FARBENBEKENNEN-Award 2019: Zum ersten Mal wird ein Sonderpreis vergeben – ein Preis, der Geflüchtete auszeichnet, die sich gegen Antisemitismus einsetzen und sich damit in ihrer neuen Heimat genau gegen das einsetzen, was sie häufig selbst erlebt haben: Diskriminierung und Ausgrenzung. „Im Kampf gegen Antisemitismus brauchen wir engagierte Vorbilder. Mit dem Sonderpreis wollen wir Geflüchtete ehren, die unserem Land etwas zurückgeben, indem sie sich ehrenamtlich gegen Antisemitismus engagieren und Farben für unsere demokratische und vielfältige Gesellschaft bekennen.“ erklärt Sawsan Chebli, Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Initiatorin des Preises. „Der #FARBENBEKENNEN-Award ist damit ein klares Statement für eine demokratische, liberale und offene Gesellschaft.“ Der #FARBENBEKENNEN-Sonderpreis gegen Antisemitismus ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Preisträgerin oder der Preisträger wird auf der Gala zum #FARBENBEKENNEN-Award am 1. Dezember 2019 im Roten Rathaus bekanntgegeben. Hintergrund #FARBENBEKENNEN: #FARBENBEKENNEN wurde 2017 von Sawsan Chebli, Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales, ins Leben gerufen. Im Jahr 2018 wurde erstmals der #FARBENBEKENNEN-Award vergeben, um das besondere Engagement von Geflüchteten zu ehren. Unter dem Motto „Gründergeist“ werden 2019 Geflüchtete ausgezeichnet, die selbst eine Initiative, einen Verein oder ein Unternehmen in Berlin gegründet haben und damit ihre neue Heimat mit eigenen Visionen und Ideen mitgestalten. Vergeben werden ein Jurypreis sowie ein Publikumspreis, über den die Berlinerinnen und Berliner vom 23.10.-13.11.2019 abstimmen konnten. Beide Preise sind mit 10.000 Euro dotiert. Auf der Gala zum #FARBENBEKENNEN-Award am 1. Dezember werden die Preisträgerinnen und Preisträger bekannt gegeben und gemeinsam mit prominenten Gästen gewürdigt. Rückfragen: Presse- und Informationsamt des Landes Berlin, Telefon: (030) 9026-2411 ______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 19 __________________________________________________________________________ 19.11.2019, 14:18 Uhr Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe ADVENTS- UND WEIHNACHTSMÄRKTE IN BERLIN UND BRANDENBURG 2019 Ab 25.11.2019 ist es wieder soweit: Die ersten Weihnachtsmärkte eröffnen in der Hauptstadt. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe hat auch in diesem Jahr ein Verzeichnis mit rund 90 Weihnachts- und Adventsmärkten in Berlin zusammengestellt. Die Liste kann online mit verschiedenen Filterfunktionen (Bezirk/Termine) ab sofort unter https://www.berlin.de/sen/web/service/maerktefeste/weihnachtsmaerkte/ eingesehen werden. Die gelisteten Märkte bieten vor allem in der Vorweihnachtszeit den Berlinerinnen und Berlinern Kleinkunst, Weihnachtsdekoration, Kunsthandwerk, Glühwein, Punsch und Speisen an. Neben den traditionellen Besuchermagneten am Schloss Charlottenburg, am Gendarmenmarkt, an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche oder in der Kulturbrauerei finden sich im Verzeichnis ebenso Adventsbasare von Kirchengemeinden und Weihnachtsmärkte gemeinnütziger Veranstalter, wie den Umwelt- und Weihnachtsmarkt in der Sophienstraße. Rund 40 Brandenburger Weihnachtsmärkte vervollständigen die Liste. Rückfragen: *Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe* Pressestelle, Telefon: (030) 9013-8451 26.11.2019, 13:04 Uhr Presse- und Informationsamt des Landes Berlin BERICHT ZUR UMSETZUNG DES BERLINER AKTIONSPLANS ZUR EINBEZIEHUNG AUSLÄNDISCHER ROMA Senatorin Breitenbach: „Dieser Bericht ist eine gute Basis für die Weiterentwicklung des Aktionsplans Roma. Es gab bereits Verbesserungen, aber die Herausforderungen sind nach wie vor groß. Das Programm sollte weiter auf die Sicherung der sozialen Teilhabe und auf die weitere Bekämpfung von Antiziganismus ausgerichtet werden. Dabei soll eine aktive Beteiligung der Roma-Communities gewährleistet sein. Auf dem Wohnungsmarkt haben Roma nach wie vor kaum Chancen. So bleibt es eine wichtige Aufgabe, neben der Verstetigung vieler Maßnahmen vor allem den Zugang zu den Angeboten der Regelstruktur wie Unterbringungsmöglichkeiten, Maßnahmen zur Arbeitsvermittlung oder Kitaplätzen weiter zu verbessern.“ Der Aktionsplan Roma ist auf Familien zugeschnitten, die in prekären Verhältnissen wohnen. Die Angebote stehen hauptsächlich in den besonders nachgefragten Sprachen Bulgarisch, Rumänisch und in geringerem Maße auch auf Polnisch zur Verfügung. So ist sichergestellt, dass insbesondere ausländische Roma erreicht werden. Außerdem ergänzen die Maßnahmen des Aktionsplans Roma die vorhandenen Systeme der öffentlichen Daseinsvorsorge. Vor allem die niedrigschwelligen Angebote ermöglichen es, konkrete Probleme zu lösen. Letztendlich sollen die Menschen jedoch über die Regelangebote erreicht werden. Der Bericht wird dem Rat der Bürgermeister zur Kenntnis gegeben. Rückfragen: Sprecherin der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, Telefon: (030) 90281135 Anfragen an den Senat Kleine Anfragen: Aus der Sitzung des Senats am 26. November 2019: Der Senat hat heute den von der Senatorin für Arbeit, Integration und Soziales, Elke Breitenbach, vorgelegten dritten Bericht an das Abgeordnetenhaus zur Umsetzung des Berliner Aktionsplans zur Einbeziehung ausländischer Roma beschlossen. Der Bericht zeigt, dass mit dem Aktionsplan Roma ein wesentlicher Schritt zur Verbesserung der Situation der in Berlin lebenden ausländischen Roma gelungen ist. In vier Handlungsfeldern – von Bildung über Gesundheit und Wohnen bis zu sozialen Fragen – hat der Senat zusammen mit den Bezirken und beauftragten Trägern im Berichtszeitraum von 2017 bis Ende 2018 zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um die Einbeziehung der ausländischen Roma zu verbessern und den Antiziganismus zu bekämpfen. Titel: Zugesagtes Treffen des Regierenden Bürgermeisters mit Vertretern der iranischen Opposition zeitnah umsetzen Abgeordneter: Jupe, Claudio (CDU) Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1821190.pdf Titel: Nachgefragt: Entlohnung von Praktika in der Berliner Verwaltung und den Unternehmen mit Landesbeteiligung Abgeordneter: Kohlmeier, Sven (SPD) Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1821228.pdf ______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 20 __________________________________________________________________________ Titel: Umsetzung der im Aachener Vertrag vereinbarten Sprachförderung und Kooperation im Bildungswesen Abgeordneter: Jupe, Claudio (CDU) Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1821191.pdf Titel: Geflüchtete Minderjährige in Hostels und Pensionen Abgeordnete: Jarasch, Bettina (GRÜNE) Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1821238.pdf Titel: „Berliner Register“ will keinen Rassismus registrieren Abgeordneter: Wild, Andreas (fraktionslos) Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1821275.pdf Titel: Förderung aus dem Partizipations- und Integrationsprogramm für die Förderperiode 2020/2021 Abgeordnete: Böcker-Giannini, Dr. Nicola (SPD) Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1821394.pdf Titel: Landesantidiskriminierungsgesetz und Diskriminierungserleben Abgeordneter: Kerker, Franz (AfD) Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1821364.pdf Titel: Erteilung von Hausverboten gegen ehrenamtlich Engagierte durch Flüchtlingsunterkünfte Abgeordnete: Schubert, Katina (LINKE) Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1821395.pdf Titel: Register Berlin Abgeordnete: Vogel, Katrin (CDU) Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1821357.pdf Titel: Abschiebungen und Asylzugänge in den ersten drei Quartalen 2019 Abgeordneter: Bachmann, Hanno (AfD) Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1821401.pdf Titel: Studienstart am Berliner Institut für Islamische Theologie (BIT) Abgeordneter: Grasse, Adrian (CDU) Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1821332.pdf Titel: Betrieb von Flüchtlingsunterkünften und Vergabe von Betriebsleistungen für Flüchtlingsunterkünfte Abgeordnete: Wildenhein-Lauterbach, Bruni (SPD) Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1821393.pdf Titel: Unterbringung in Modularen Unterkünften für Flüchtlinge in der Lankwitzer Leonorenstraße Abgeordneter: Friederici, Oliver (CDU) Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1821288.pdf Titel: Abschiebungskosten vs. finanzielle Unterstützung der freiwilligen Rückkehr Abgeordnete: Auricht, Jeannette (AfD) Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1821365.pdf Titel: Erleichterte Einbürgerungen für Nachfahren der Verfolgten des Naziregimes Abgeordnete: Jarasch, Bettina (GRÜNE) Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1821323.pdf Titel: Antisemitische Kundgebung „zur Palästina-Frage“ am Brandenburger Tor am 25. September 2019 Abgeordnete: Helm, Anne (LINKE) Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1821302.pdf Titel: Hisbollah-Strukturen im Land Berlin Abgeordneter: Czaja, Sebastian (FDP) Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1821353.pdf ______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 21 __________________________________________________________________________ BAMF: Aus Europa, Bund und Ländern ASYLGESCHÄFTSSTATISTIK OKTOBER 2019 Im Oktober 2019 hat das BAMF über die Asylerstanträge von 12.963 Personen (September 2019: 13.321) entschieden. Die Zahl der anhängigen Verfahren lag Ende Oktober 2019 bei 56.628 (30. September 2019: 54.662; 31. Oktober 2018: 59.640). Hinweis: BERLINER EUROPAPORTAL Für ein soziales und demokratisches Europa In Berlin als europäischer Metropole ist Europa ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Lebens. Welche Themen aktuell im politischen Fokus stehen, wer Berlin auf EU-, Bundes- und Landesebene vertritt, wie man sich engagieren kann und welche Veranstaltungen und Aktionen in der Nähe stattfinden, können Sie im Berliner Europaportal unter http://www.berlin.de/EU herausfinden. Im Zeitraum Januar bis Oktober 2019 haben insgesamt 122.225 Personen in Deutschland Asyl beantragt. Gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr (138.655 Erstanträge) bedeutet dies einen Rückgang um 11,8 Prozent. Im selben Zeitraum hat das Bundesamt über die Anträge von 159.087 Personen entschieden, 27.799 weniger (-14,9 Prozent) als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Ausführliche Aufstellung unter: https://www.bamf.de/SharedDocs/Meldungen/DE/2019/ 20191118-asylgeschaeftsstatistik-oktober.html [PM BAMF v. 18.11.2019; RED] Studie: BMI: 11.100 ASYLERSTANTRÄGE IM OKTOBER 2019 14,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat Oktober 2018 Im Monat Oktober 2019 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) 11.100 förmlichen Asylerstanträge gestellt, 14,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat Oktober 2018. HauptStaatsangehörigkeiten waren Syrien, Türkei und Irak. 95.469 grenzüberschreitende Asylerstanträge im bisherigen Jahr 2019 Im bisherigen Jahr (Januar-Oktober) wurden 122.225 förmliche Asylerstanträge gestellt, 16.430 weniger (-11,8 Prozent) als im Vorjahreszeitraum. Davon waren 26.756 Erstanträge (21,9 Prozent) für nach Einreise der Eltern in Deutschland geborene Kinder im Alter von unter einem Jahr, welche für die grenzüberschreitende Zuwanderung nach Deutschland nicht relevant sind. Die Anzahl der für die grenzüberschreitende Zuwanderung relevanten Erstanträge beträgt im bisherigen Jahr (Januar-Oktober) 95.469. Weiter in der Mitteilung mit den Zahlen im Einzelnen unter: https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilung en/DE/2019/11/asylzahlen-oktober-2019.html [PM BMI v. 18.11.2019; RED] LEGALE MIGRATION IN DIE EU Zugänge in Erwerb und Ausbildung fehlen vor allem für Gering- und Mittelqualifizierte Welche legalen Zuwanderungsmöglichkeiten in Erwerb und Ausbildung bieten die Europäische Union insgesamt und ausgewählte Mitgliedstaaten gering- und mittelqualifizierten Drittstaatlerinnen und Drittstaatlern? Tragen diese legalen Wege dazu bei, irreguläre Zuwanderung zu begrenzen? Was ließe sich verbessern? Der SVR-Forschungsbereich ist diesen Fragen in einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit dem Migration Policy Institute Europe (MPI Europe) nachgegangen. Die Gesamtanalyse des Projekts, das von der Stiftung Mercator gefördert wurde, trägt den Titel „Legale Wege nach Europa. Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten für Personen ohne Schutzperspektive“. Auch wenn die EU-Kommission sich für legale Wege in Erwerb und Ausbildung stark macht: Nach wie vor entscheidet jeder EU-Mitgliedstaat selbst, welchen Drittstaatsangehörigen er erlaubt, zum Zweck der Erwerbstätigkeit zuzuwandern. Die Studie ermittelt verschiedene Ansätze: Schwedens Politik etwa gibt den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern große Freiheiten, bei Bedarf Arbeitskräfte einzustellen: Staatliche Stellen überprüfen dabei nicht, ob tatsächlich Engpässe in bestimmten Berufen bestehen. Im Vergleich dazu kontrollieren Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien stärker, wie viele Personen zum Arbeiten ins Land kommen, in welchen Bereichen sie arbeiten können und welche Qualifikationen sie mitbringen. Frankreich, Italien und Spanien organisieren Erwerbsmigration in den Segmenten niedriger und mittle- ______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 22 __________________________________________________________________________ rer Qualifikation großteils über Vereinbarungen mit Herkunftsländern. In Deutschland geschieht dies vorrangig über die 2015 beschlossene WestbalkanRegelung, wohingegen Schweden keine Vorgaben macht, aus welchen Ländern Arbeitskräfte kommen können. Dr. Hanne Beirens, Direktorin von MPI Europe, betont: „Durch länderspezifische Regelungen können Regierungen partnerschaftliche Strukturen und Netzwerke aufbauen, die die Zuwanderung erleichtern. Damit bilaterale Programme zur Erwerbsmigration langfristig funktionieren, müssen die Kosten angemessen auf Staat, Betriebe und Zuwandernde verteilt werden.“ Die Studie zeigt, dass reguläre Zuwanderungsoptionen in Arbeit und Ausbildung für Gering- und Mittelqualifizierte aus Drittstaaten insgesamt eng begrenzt sind. Potenzial besteht insbesondere im Bereich der beruflichen Bildung. Hier sieht Dr. Jan Schneider, Leiter des SVR-Forschungsbereichs, auch Handlungsbedarf für Deutschland: „Im Rahmen des neuen Fachkräfteeinwanderungsgesetzes können junge Erwachsene aus Drittstaaten zukünftig ein Visum zur Suche eines Ausbildungsplatzes erhalten. Bund, Länder und Wirtschaft sollten in Kooperation mit Herkunftsländern innovative Projekte entwickeln, die den Bedarf am deutschen Ausbildungsmarkt mit den Potenzialen in Herkunftsländern zusammenbringen.“ Winfried Kneip, Geschäftsführer der Stiftung Mercator, unterstreicht: „Migration zu gestalten wird eine zentrale Aufgabe der politischen Entscheiderinnen und Entscheider bleiben – auch der neuen Europäischen Kommission. Legale Migration sollte dabei nicht allein als Mittel betrachtet werden, um irreguläre Migration zu begrenzen, sondern stärker in Hinblick auf die Möglichkeiten, die sie bietet, um auch außen- und entwicklungspolitische Ziele zu erreichen und den Bedarf des Arbeitsmarkts zu decken.“ Die Studie und die Infografiken sowie die Länderfallstudien und andere bereits veröffentlichte Analysen auf Deutsch und/oder auf Englisch als Download unter: https://www.svrmigration.de/publikationen/mobilitaetsoptionen_nach_europa [PM SVR v. 20.11.2019; RED] Qualifizierungen/ Stellenausschreibungen FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB): AKTUELLE WEITERBILDUNGEN IM FCZB Januar 2020 Start: 13. Januar 2020 IT-Know-how für den Wiedereinstieg Aus der Familienphase zurück in den Beruf Diese Teilzeit-Weiterbildung ist das Richtige für Frauen, die nach einer längeren beruflichen Unterbrechung wieder erwerbstätig werden möchten, aber noch unsicher sind mit den gängigen IT Werkzeugen. Serienbriefe und geschäftliche E-Mails schreiben, im Netz recherchieren, Daten aufbereiten, eine professionelle Präsentation entwerfen – all das schaffen die Teilnehmerinnen nach der Fortbildung spielend alleine. Seit 1984 haben mehr als 1.900 Frauen unsere Teilzeit-Fortbildung besucht und Sicherheit für die Rückkehr in den Beruf gewonnen. Wir zeigen auch Wege auf, wie sich Familie und Beruf vereinbaren lassen. Inhalte: Betriebssystem und Dateiverwaltung (Windows 10), Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation (MS Office), E-Mail, Kalender, Kontakte, Aufgaben (Outlook), Internet-Recherche, Cloud Computing, Social Media, (Online-)Datenbanken, Datenschutz, Sicherheit im Netz, Onlinerecht, E Learning und Nutzung der Moodle-Lernplattform, Kompetenzbilanzierung, Bewerbungs /Präsentationstraining, Themen für den Wiedereinstieg (u.a. Arbeitsrecht und Altersvorsorge), Zeit- und Selbstmanagement Zielgruppe: Frauen aus Büro- und Verwaltungsberufen oder mit vergleichbaren Kenntnissen Dauer: 22 Wochen, bis 11. Juni 2020 inkl. Ferien Lernform: Präsenz Lern-/Trainingszeiten: Mo bis Fr von 9:00 bis 12:30 Uhr (Teilzeit), anschließend individuelle Übungszeit bis 14:00 Uhr Kosten: 140 Euro, erm. 80 Euro Mehr zur Fortbildung: https://www.fczb.de/weiterbildung/it-know-howwiedereinstieg/ Das Projekt IT-Know-how für den Wiedereinstieg wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Abteilung Frauen und Gleichstellung. ------------------Start: 15. Januar 2020 Digital Empowerment – Medienkompetenzen für geflüchtete Frauen Computer- und Sprachkenntnisse für eine berufliche Perspektive Das Angebot richtet sich an Frauen mit Fluchtbiografie, die sich in Berlin und Deutschland orientieren und ihre ______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 23 __________________________________________________________________________ Computer- und Sprachkenntnisse verbessern möchten, um eine berufliche Perspektive zu entwickeln. Die Teilnehmerinnen lernen, wie Internet, Computer und Smartphone funktionieren und wie sie diese Technologien nutzen können, um sich selbstständig zu informieren, zu orientieren und Deutsch zu lernen. Das Angebot ist zeitlich und inhaltlich flexibel. Es ist offen für Einsteigerinnen und für Frauen, die schon über Grundkenntnisse verfügen. Die Trainingseinheiten finden in kleinen Lerngruppen statt. Die Teilnehmerinnen bestimmen selbst, wie häufig und wie oft sie die Angebote nutzen möchten. Inhalte: Nutzung von Internet, Computer und Smartphone für berufliche Interessen, E Mail, Internetrecherche, Office Programme, Apps etc., Deutschübungen für Alltag und Arbeitswelt, z.B. in Online Sprachlernkursen, Beratungs- und Informationsangebote aus Berlin und online, Exkursionen Zielgruppe: geflüchtete Frauen aus Berlin, unabhängig von Aufenthaltsstatus und Bleibeperspektive Dauer: individuell, bis max. 29. April 2020 Lernform: in der Unterkunft und/oder im FCZB, 1x pro Monat Exkursion Lern-/Trainingszeiten: Anfängerinnen: mittwochs 14:00–17:00 Uhr, mit Vorkenntnissen: freitags 9:00– 12:00 Uhr oder 13:00–16:00 Uhr Gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Abteilung Frauen und Gleichstellung. Voraussetzung: Beratungsgespräch vor der Anmeldung Mehr zur Fortbildung: https://www.fczb.de/weiterbildung/digital-empowerment/ Kontakt und Anmeldung Veranstaltungsort: FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB Cuvrystraße 1 10997 Berlin Anmeldung/Beratung für alle Angebote: Tel. (030) 61 79 70 -0 E-Mail: info@fczb.de Internet: http://www.fczb.de VERANSTALTUNGEN IM WIA-BÜRO SPANDAU: Dezember 2019 Mittwoch, 04.12.2019, 9:30 – 11:30 Uhr „Mentor*innengespräch: Arbeiten in der Logistik“ Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Jobcenter Spandau zum Arbeiten in der Logistik mit einer Person aus der Logistik und Informationen zur Logistik. Eine Veranstaltung für geflüchtete und zugewanderte Menschen auf Deutsch, Arabisch und Farsi/Dari Die Veranstaltung ist kostenlos. Es ist keine Anmeldung nötig. Diese Veranstaltung richtet sich an alle geflüchteten oder zugewanderten Menschen, die Jobs im Bereich der Logistik suchen. Arbeitsfelder in diesem Bereich werden vorgestellt. Auf die nötigen Qualifizierungen wird eingegangen. Es besteht die Möglichkeit des persönlichen Gesprächs mit einer Person, die bereits in der Logistik arbeitet. Am Ende der Veranstaltung wird es ausreichend Zeit für Gespräche oder die Vereinbarung individueller Beratungstermine geben. Das WiA-Büro Spandau ist ein Projekt der GIZ gGmbH und wird durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales aus Mitteln des Landes Berlin gefördert. Kontakt/Veranstaltungsort Willkommen-in-Arbeit-Büro Spandau Jüdenstraße 30 13597 Berlin (U7 Altstadt Spandau) Tel.: (030) 513 010 070 E-Mail: wia@giz.berlin Internet: http://www.wia-berlin.com Start 02.12., kostenloser Kurs: DEIN START IN PFLEGE UND BETREUUNG Sie interessieren sich für Pflege und Betreuung? Dann nehmen Sie an unserem kostenlosen Kurs teil und lernen die Berufe Pflege, Betreuung und Hauswirtschaft kennen. Inhalte: − Grundlagen und Fachsprache in der Pflege − Praktische Aufgaben in der Pflege − Bewerbung schreiben − Praktikum ______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 24 __________________________________________________________________________ Der Kurs dauert 4 Monate. Der Unterricht findet immer Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr statt. Das Praktikum in einer Pflegeeinrichtung in SteglitzZehlendorf dauert 6 Wochen/Teilzeit. Während des Praktikums werden Sie von einem geschulten Paten betreut. 05.12, WiA-Büro Lichtenberg, Voraussetzungen: Wohnort Berlin, Alter 25 Jahre +, ohne Arbeit oder mit Minijob, Deutsch-Niveau B1 „ICH MÖCHTE MEIN EIGENES GELD VERDIENEN!“ – Start: 2. Dezember 2019, Ende: 3. April 2020 Ort: veedu – Studio2B GmbH Ringbahnstraße 34, Aufgang 1 12099 Berlin S + U Tempelhof Bewerben für einen Job in Deutschland Offene Infosprechstunde Jeden Montag 16 Uhr & Donnerstag 10 Uhr Donnerstag, 05. Dezember 2019, 17.00-19.00 Uhr Willkommen-in-Arbeit-Büro Lichtenberg, Alfredstraße 4, 10365 Berlin Das Projekt „Neustart Pflege“ wird durchgeführt von veedu – ein Angebot der Studio2B GmbH – in Kooperation mit dem Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, dem Jobcenter Steglitz-Zehlendorf und dem Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie Steglitz-Zehlendorf. Es wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales im Rahmen der Bezirklichen Bündnisse für Wirtschaft und Arbeit. Kontakt Infos und Anmeldung: Ihre Ansprechperson ist Anne Woltmann Tel.: (030) 634 99 87 13 E-Mail: neustart-pflege@veedu.de Internet: http://www.neustart-pflege.de Alle wichtigen Informationen rund um das Thema Jobsuche und Bewerbung. Eine Veranstaltung für geflüchtete Menschen auf Deutsch, Arabisch und Farsi/Dari. Am Ende der Veranstaltung wird es ausreichend Zeit für die Vereinbarung individueller Beratungstermine geben. Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Diese Veranstaltung richtet sich an alle Menschen, die auf der Suche nach einem passenden beruf sind. Im Fokus stehen folgende Fragen: − Welche Arbeit passt zu mir? − Welche Voraussetzungen sollte ich mitbringen? − Wie kann ich erfolgreich nach Stellen suchen? − Welche Bewerbung bringt mich zum Ziel? Das Willkommen‐in‐Arbeit‐Büro Lichtenberg Das Willkommen‐in‐Arbeit‐Büro Lichtenberg (WiA‐Büro) bietet individuelle Beratung für geflüchtete Menschen rund um die Themen Bildung und Beruf. Die Beratung erfolgt durch Mobile Bildungsberater/ innen, Mobile Jobberater/innen, Jobcoaches und Integrationslots/innen. Die Beratung im WiA‐Büro erfolgt: − mehrsprachig (u.a. Arabisch und Farsi/Dari, Russisch und Kurdisch) − kostenfrei, trägerneutral − unabhängig von Aufenthaltsstatus und Herkunftsland − niedrigschwellig, individuell, vertrauensvoll Um Frauen gezielt anzusprechen, bieten wir Frauensprechstunden an. Die Beratungen werden für Frauen von Frauen (Beraterinnen) angeboten und können nach Bedarf durch Dolmetscherinnen unterstützt werden. Ergänzend zur individuellen Beratung finden monatlich Veranstaltungen für geflüchtete Menschen statt. Die ______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 25 __________________________________________________________________________ Veranstaltungen sind kostenlos und mehrsprachig. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Facebook‐Seite: https://www.facebook.com/WiABuero/. 4. Modul: 13. - 17. Mai 2020 (Mi-So) 5. Modul: 26. - 27. Juni 2020 (Fr-Sa) Ausbildungsort: Berlin Das Willkommen-in-Arbeit-Büro Lichtenberg wird durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales gefördert. Kontakt Willkommen-in-Arbeit Büro Lichtenberg Alfredstraße 4 10365 Berlin (Lichtenberg) Weitere Informationen und Anmeldung: https://www.ewdv-diversity.de Das Projekt „Peer to Peer – Wir gestalten Vielfalt“ wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und durch die Robert Bosch Stiftung GmbH. Kontakt Tel: (030) 586 199 722 E-Mail: wia@dqg-berlin.de Internet: http://www.wia-lichtenberg.de Facebook: https://www.facebook.com/WiABuero/ Eine Welt der Vielfalt e.V. Alexander von Dippel Schillerstraße 59 10627 Berlin E-Mail: peer2peer@ewdv-diversity.de ab 27.01., Eine Welt der Vielfalt e.V., Fortbildung: DIVERSITY-PEER-TRAINER_IN- AUSBILDUNG BrückenBauen, Praktikumsangebot ab Januar: Bewerbungsschluss: 15.12.2019 Info-Veranstaltung: 04.12.2019 Fortbildung 27. Januar - 27. Juni 2020 Diversity-Peer-Trainer_in- Ausbildung von Eine Welt der Vielfalt e.V. Vielfalt mitgestalten! in Kooperation mit Young Voice TGD e.V. Bewerbungsschluss: Dezember 2019 15. Informationsveranstaltung: 4. Dezember 2019, 18:00 Uhr, Schillerstraße 59, 10627 Berlin 16-tägige Ausbildung zum_zur Diversity-PeerTrainer_in. Für junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zwischen 18 und 27 Jahren im Berliner Raum, die sich gemeinsam für mehr Chancengleichheit engagieren wollen. Inhalte: 1. Diversity-Sensibilisierung 2. Kreativ & partizipativ – Theatermethoden 3. Engagement in der Einwanderungsgesellschaft 4. Diversity-Peertrainer_in – Gruppen leiten 5. Projekte erfolgreich planen und umsetzen Ausbildungszeiten (ganztägig): 1. Modul: 27. - 31. Januar 2020 (Mo-Fr) 2. Modul: 29. Februar - 1. März 2020 (Sa-So) 3. Modul: 4. - 5. April 2020 (Sa-So) SOCIAL MEDIA & KOMMUNIKATION Praktikum in München oder Berlin (20 Std/Woche ab Januar 2020, Zeitraum: 3 Monate) Du bist fit in Social Media und suchst ein vielseitiges Praktikum, das nachhaltig wirkt? Dann suchen wir DICH! BrückenBauen ist ein Impact Unternehmen, dass es sich zum Ziel gesetzt hat, eine inklusive Gesellschaft durch aktive Einbindung von Neubürger*innen in das gesellschaftliche Leben und die Arbeitswelt zu fördern und eine gemeinsame und gut funktionierende Wertegemeinschaft zu festigen. Als Praktikant*in im Bereich Social-Media und Kommunikation bist Du für die Konzeption und Durchführung unserer Social Media-Strategie zuständig, pflegst die Homepage und erstellst Marketingmaterialien. Melde Dich bei uns und werde Teil des Teams. Das Aufgabengebiet umfasst: − Konzeption und Durchführung der Social Media-Strategie − Erstellung von Sharepics, Infografiken oder Animationen − Community-Management bei Instagram, Twitter, Facebook und weiteren Plattformen − Pflege der Website − Verfassen von Texten und Pressemitteilungen − Erstellen von Marketingmaterialien Du erfüllst folgende Voraussetzungen: − wissenschaftliches Hochschulstudium (z.B. Kommunikation, Soziologie, Politologie, Interkul- ______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 26 __________________________________________________________________________ − − − − − − turelle Kommunikation, Medien) oder eine vergleichbare Ausbildung technisches Grundverständnis der verschiedenen Plattformen und deren Funktionsweisen (Reichweite, Zielgruppen, etc.) Kenntnisse in Wordpress und Grundkenntnisse SEO Erfahrung in Canva oder vergleichbarer Gestaltungssoftware großer Wortschatz, interessanter, wandlungsfähiger Schreibstil einwandfreie Rechtschreibung Offenheit und Spaß am Arbeiten in einem internationalen Team Kontakt Als Organisation mit Gerechtigkeitsanspruch, die gesellschaftliche Diversität erfolgreich mitgestalten will, freuen wir uns über vielfältige Bewerber und Bewerberinnen. Rückfragen beantwortet gerne Julia Halm per E-Mail unter juliahalm@gemeinsam-bruecken-bauen.de oder Tel: (0172) 83 53 102. Weitere Informationen findest Du unter http://www.gemeinsam-bruecken-bauen.de KommRum e.V., Zertifizierte Weiterbildung in 2020: GESUNDHEITSLOTS*INNEN IN DER PSYCHIATRISCHEN VERSORGUNG GEFLÜCHTETER Weiterbildung für Menschen mit eigener Migrationserfahrung Geflüchtete mit beruflichen Vorerfahrungen in psychosozialen Berufen werden befähigt, in den Einrichtungen der Flüchtlingshilfe Beratung und Vermittlung in das hiesige psychosoziale Versorgungssystemanbieten zu können. Sie erhalten Kenntnisse und praktische Erfahrung für die Beratung und Vermittlung Geflüchteter, welche psychosoziale Unterstützung benötigen. Begleitend zu den Modulen werden Praxisteams gebildet, die in ausgewählten Einrichtungen (Kontakt- und Beratungsstellen der psychiatrischen Versorgung in Berlin) projektbezogen arbeiten. Der Schwerpunkt der Praxis-Phase liegt darin, Erfahrungen zu sammeln in der Planung, Organisation, Durchführung und Auswertung von Gruppenangebote für die Besucher*innen. Mit dem Zertifikat haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich bei psychosozialen Trägern zu bewerben. ten haben und denen wir eine Qualifizierung zu Themen der psychiatrischen Versorgung in Berlin anbieten. Diese Weiterbildung hat einen großen Praxisbezug und hat den Anspruch zukünftiges Fachpersonal für psychiatrische Arbeitsfelder auszubilden unter Berücksichtigung des Aspekts interkultureller Öffnung. Anmeldungsverfahren Sie können sich online bewerben unter http://www.khsb-berlin.de/de/node/92758 und ergänzende Unterlagen per E-Mail senden an weiterbildung-studienleitung@khsb-berlin.de − Dokument über den rechtlichen Aufenthaltsstatus − Lebenslauf − Nachweis der bestandenen Sprachprüfung B2, möglichst auch ei n Nachweis über einen − begonnen Sprachkurs C1 oder ein Nachweis über Sprachkomepte nz auf diesem Niveau − sofern vorhanden: Dokumente, die den Abschluss / die Berufserfahrung nachweisen können. Weitere Informationen sowie die Anmeldebedingungen finden Sie auf unserer Werbekarte oder auf folgendem Link: https://www.khsb-berlin.de/en/node/92758 Kontakt KommRum Geschäftsstelle Schnackenburgstraße 4 12159 Berlin Tel.: (030) 8519025 Fax: (030) 8593176 E-Mail: info@kommrum.de Internet: http://www.kommrum.de/ Stellenanzeige: PÄDAGOGISCHE*R KOORDINATOR*IN (M/W/D) FÜR NEUKÖLLNER STADTTEILMÜTTERPROJEKT Mit 75 % Stellenumfang, zum 1. Januar 2020 Mit Ihrer abgeschlossenen (sozial-) pädagogischen Hochschulausbildung haben Sie Lust auf die Mitarbeit in einem großen bunten Frauenprojektteam? Wenn Sie weder einen chaotischen Alltag noch immer neue Herausforderungen scheuen, sind Sie bei uns richtig! Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Aufgabengebiete − Sie übernehmen die pädagogische Begleitung eines Stadtteilmütterteams in Neukölln. Diese Weiterbildung richtet sich an Menschen mit einer − Sie unterstützen die Stadtteilmütter in ihrer Arbeit eigenen Migrationserfahrung, die in ihren Herkunftsländurch interne Fortbildungsangebote und koordidern eine berufliche Ausbildung, Studium o.ä. in der Gesundheitsversorgung oder der Arbeit mit Geflüchte______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 27 __________________________________________________________________________ nieren deren Einsätze (Kindertageseinrichtungen, Grundschulen, Familienzentren u.a.). − Sie beteiligen sich aktiv an Bildungsnetzwerken und gestalten eine konstruktive Zusammenarbeit mit Regel- diensten und Einrichtungen im Bezirk. − Gemeinsam mit den Stadtteilmüttern führen Sie Veranstaltungen zu erziehungsspezifischen Themen durch und präsentieren das Projekt in Gremien, auf Veranstaltungen, in Fachkontexten. − Gemeinsam mit Ihren Kolleginnen entwickeln Sie das Partizipationsprojekt weiter. Nähere Auskünfte zum Projekt: Maria Macher, Tel.: (030) 90239 4185 Die vollständige Anzeige im Internet unter: https://www.diakoniewerk-simeon.de/jobsentwicklungschancen/stellenangebote/stellenangebot/padagogischerkoordinatorin-mwd/ Kontakt Am Donnerstag, den 12.12.2019, 9-13 Uhr informiert der InfoPoint Kulturelle Bildung (http://www.lkjberlin.de/infopoint) gemeinsam mit der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) e.V. (http://www.bkj.de/) und dem Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen (BV NeMO) e.V. (http://www.bv-nemo.de/) über das Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“. Nach einer allgemeinen Einführung in die Grundlagen von „Kultur macht stark“, geben die BKJ und der BV NeMO intensive Workshops, in denen ein Antrag Schritt für Schritt von der Projektidee bis hin zu finanziellen Fragen besprochen wird. Mit dieser Infoveranstaltung möchten wir gezielt kleinere Vereine und Initiativen ansprechen, die überwiegend ehrenamtlich organisiert sind und sich im Themenfeld der Antidiskriminierung bewegen, wie zum Beispiel Migrantinnen- und Migrantenorganisationen oder Jugendorganisationen. Wir möchten ihre Projektideen sichtbar machen und in die Förderung bringen! Die Veranstaltung findet in der Werkstatt der Kulturen statt. Diakoniewerk Simeon gGmbH Bereich Soziales & Integration Frau Alix Katharina Rehlinger Morusstraße 18 a 12053 Berlin Hier finden Sie die Einladung und den Ablaufplan als PDF: https://www.lkj-berlin.de/sites/default/files/inlinefiles/Einladung und Ablaufplan_12.12.2019_final_0.pdf Tel.: (030) 68247717 oder (0173) 6144547 Bitte melden Sie sich bis zum Montag, 9.12.2019 über folgenden Link an: https://www.surveymonkey.de/r/InfoVA1212 Bewerbungen per E-Mail (max. 5 MB) bitte einsenden an: a.rehlinger@diakoniewerk-simeon.de Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Johanna MeyerGohde und Frauke Cedziwoda: infopoint@lkj-berlin.de. Kontakt Workshops/ Tagungen 12.12., Infoveranstaltung mit Antragsworkshop: FÖRDERMÖGLICHKEITEN IN DER KULTURELLEN BILDUNG Im Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ Anmeldung bis: 09.12.2019 Donnerstag, 12.12.2019, 9.00-13.00 Uhr Werkstatt der Kulturen Wissmannstraße 32 12049 Berlin Sie arbeiten mit Kindern und Jugendlichen und möchten Geld für ein kulturelles Projekt beantragen? Sie setzen sich gegen Diskriminierung und für Inklusion ein? Sie möchten mehr über den Umgang mit Fördergeldern erfahren und sicherer in der Formulierung von Antragstexten werden? Johanna Meyer-Gohde InfoPoint Kulturelle Bildung - Berliner Servicestelle für „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ Kubinaut - Navigation Kulturelle Bildung infonetkalender Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) Berlin e.V. Obentrautstraße 57 10963 Berlin Tel.: (030) 29 66 87 66 Fax (030) 29 66 87 70 E-Mail: johanna.meyer-gohde@lkj-berlin.de Internet: https://www.lkj-berlin.de http://www.kubinaut.de http://www.infonetkalender.de ______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 28 __________________________________________________________________________ Initiativen Ab Februar, Workshops: MPS 2030 Wo rks h o p s zu p o litis c h e r Bild u n g im 1. Ha lb ja h r Fü r ju n g e Me n s c h e n , d ie n ic h t in De u ts c h la n d g e b o re n s in d Bewerbungsfrist: 29.12.2019 MPs 2030 ist ein Projekt zur politischen Bildung von jungen Menschen, die nicht in Deutschland geboren sind, aber hier leben und sich politisch auf kommunaler oder in zivilgesellschaftlichen Organisationen engagieren wollen. Das Projekt richtet sich an junge Menschen (18-30 Jahre) in Berlin und Brandenburg, die in jüngerer Vergangenheit aus nicht-westlichen Herkunftsländern nach Deutschland gekommen sind, Erfahrung mit politischem oder zivilgesellschaftlichem Engagement mitgebracht haben und sich in Deutschland politisch einbringen wollen. Der Aufenthaltsstatus ist unerheblich. Von Februar bis Juli werden insgesamt acht Wochenend-Workshops in Berlin stattfinden. Im Rahmen dieser Workshops werden die Teilnehmer*innen nicht nur Kenntnisse zu Politik und Zivilgesellschaft erlangen, sondern auch Institutionen besuchen, Expert*innen und Entscheidungsträger*innen mit Migrationshintergrund kennenlernen und ihre Fähigkeiten im öffentlichen Auftreten, in der Argumentation, in der Recherche und in der Textanalyse weiterentwickeln. Interessierte können sich bis 22.12.2019 bewerben, indem sie online das Bewerbungsformular (siehe unten) ausfüllen. Unter den Bewerber*innen, die die Voraussetzungen erfüllen, werden auf Grundlage der Motivationstexte und nach persönlichen Gesprächen rund 20 Teilnehmer*innen ausgewählt. Kontakt/Bewerbung Weitere Informationen und Bewerbung http://www.impact-csrd.org/MPs2030 Bewerbungsfrist: 29.12.2019. IMPACT – Civil Society Research and Development e.V. Projekt "MPs 2030" Christoph Wiedemann Keithstraße 10 10787 Berlin Tel.: +49 1520588108 E-Mail: MPs2030@impact-csrd.org unter: jfsb: ACHTUNG! – JETZT ANTRAG EINREICHEN! Jugend- und Familienstiftung vergibt 2020 schon Ende Januar Fördermittel Frist: 16.12.2019 Noch bis zum 16.12.2019 können bei der jfsb wieder Fördermittel zur Umsetzung neuer Projektideen beantragt werden – gern auch für generationsübergreifende Projekte! Der Vorstand entscheidet darüber voraussichtlich am 29.01.2020. Im kommenden Jahr gibt es noch weitere Sitzungstermine – sie stehen aber noch nicht konkret fest. Orientierung können die Termine in diesem Jahr geben – Ende Mai und Ende Oktober. Der Einsendeschluss ist immer 4 – 6 Wochen vorher und wird rechtzeitig veröffentlicht. Alle Infos und Hinweise zum Antragsverfahren entnehmen Sie bitte der Website http://www.jfsb.de. Auch kann dort das Antragsformular heruntergeladen werden. Wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich gern im Stiftungsbüro unter Tel.: (030) 284 7019 10. Kontakt Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin Obentrautstraße 55 10963 Berlin Tel. (030) 2847 019 -10 / -12 Fax: (030) 284 7019 19 E-Mail: info@jfsb.de Internet: http://www.jfsb.de Ethno-Medizinisches Zentrum e.V.: AUFBAU EINER DATENBANK IM BEREICH GESUNDHEITSVERSORGUNG Um Mithilfe wird gebeten MyHealth (http://healthonthemove.net/) und MigHealthCare (http://www.mighealthcare.eu) sind von der europäischen Union geförderte Projekte, die das Ziel haben, den Zugang zum Gesundheitswesen für schutzbedürftige EinwandererInnen und Geflüchtete zu verbessern, ihre Inklusion und Teilhabe in europäischen Gemeinschaften zu unterstützen, gesundheitliche Ungleichheiten abzubauen und Modelle zu entwickeln und umzusetzen, die auf dem Knowhow eines ______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 29 __________________________________________________________________________ europäischen multidisziplinären Netzwerks basieren. Die beiden Projekte werden von einem Konsortium von Universitäten, gesundheitlichen und nationalen Behörden sowie nichtstaatlichen Organisationen aus 13 europäischen Ländern umgesetzt, die über vielfältige Erfahrungen mit Themen des Gesundheitswesens und der Integration von Geflüchteten und MigrantInnen verfügen. Kontakt Das Hauptergebnis des Projektes wird eine interaktive Karte (und Datenbank) sein, die auf den ProjektWebseiten verfügbar sein und wichtige Informationen über Einrichtungen (Erstaufnahmeeinrichtungen, Büros von NROs, kommunale Gesundheitsabteilungen usw.) enthalten soll, die MigrantInnen und Geflüchteten Unterstützung bieten (beispielsweise durch Gesundheitsversorgung, Beratung etc.). E-Mail: dbrinkmann@ethnomed.com Internet: http://www.ethnomed.com Um diese Datenbank aufbauen zu können, bitten wir Sie darum, uns einige Informationen zu Ihrem Service/Ihrer Organisation zu geben, damit wir diese über die Datenbank anderen Fachdiensten/Organisationen/Einzelpersonen europaweit über die Online-Karte und Datenbank zugänglich machen können. Zu diesem Zweck können Sie die Angaben bequem über den folgenden Link (Online-Formular) tätigen: − Einrichtungen und Initiativen, welche Beratung, Gesundheitsversorgung, Hilfsangebote, usw. für MigrantInnen und Geflüchtete anbieten: https://it.surveymonkey.com/r/XL7T5KL − Apps, eTools, Webseiten, welche als Hilfestellung zur Orientierung und gesundheitlichen Aufklärung von MigrantInnen und Geflüchteten dienen: https://it.surveymonkey.com/r/H23ZRQC − laufende Studien und Projekte im Kontext der Gesundheit von MigrantInnen und Geflüchteten: https://it.surveymonkey.com/r/H2RQ78D − politische Entscheidungsträger, Behörden im Bereich der (gesundheitlichen) Situation von MigrantInnen und Geflüchteten auf Kommunal-, Landes-, Bundesebene https://it.surveymonkey.com/r/HYZQ69Z Damit die Datenbank möglichst bald zur Verfügung steht und andere Fachdienste davon profitieren können, bitten wir Sie, den kurzen Fragebogen möglichst zeitnah auszufüllen. Es ist unter Verwendung des gleichen Links möglich, mehrere Datensätze hintereinander einzutragen. Falls Sie also von weiteren Organisationen/Angeboten wissen, die Ihrer Meinung nach in die Datenbank mit einbezogen werden sollten, leiten Sie diesen bitte den Link weiter. Ethno-Medizinisches Zentrum e.V. Königstraße 6 30175 Hannover Tel.: (0511) 1684-3383 Aus Projekten und Vereinen Iberika, Projekt SUPEER: KULTURELLER AUSTAUSCH UND SOZIALE EINGLIEDERUNG JUNGER MENSCHEN Einladung zur Informationsveranstaltung am 06. Dezember 2019 Haben Sie Lust, neue Freunde aus aller Welt kennenzulernen? Möchten Sie neue Kulturen entdecken, sich über Hobbies und Interessen austauschen und die schöne Stadt Berlin (neu) zu entdecken? Dann lernen Sie unser neues Projekt SUPEER kennen. Informationsveranstaltung im Dezember: Zeit: 06.12.2019 von 15:30 bis 17:00 Uhr Iberika, Kreuzberg, Mehringdamm 29 10961 Berlin SUPEER ist ein EU-finanziertes Projekt unter Beteiligung von Iberika zur Förderung des kulturellen Austauschs und der sozialen Eingliederung junger Menschen durch die Peer-Methode. SUPEER ist kein traditionelles Integrationsprogramm, sondern konzentriert sich auf die soziale Eingliederung durch interkulturelle und informelle Treffen, die auf gemeinsamen Affinitäten, Interessen und Hobbys beruhen. Das SUPEER-Projekt basiert auf folgenden Konzepten: Peer-to-Peer-Lernen ist ein wechselseitiges Lernen durch kulturellen Austausch und Erfahrungen unter jungen Menschen, die in Berlin leben. Empowerment: Durch diesen Austausch werden wir an der Sammlung von Instrumenten zur Verbesserung der sozialen, arbeitsrechtlichen und spirituellen Situation arbeiten. Co-Creation ist eine weitere Methode, die wir als integrierendes Element einsetzen. Im Rahmen des Projekts versuchen wir, gemeinsam mit unseren Teilnehmern etwas zu schaffen, wobei jeder seine Fähigkeiten, Kenntnisse und Ideen einbringen kann. ______________________________________________________________________________________________________ Falls Sie Fragen haben oder Probleme beim Ausfüllen des Surveys wenden Sie sich jederzeit gerne über die Emailadresse dbrinkmann@ethnomed.com. Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 30 __________________________________________________________________________ Dies können audiovisuelle Medien, sportliche oder kulturelle Aktivitäten sein ... usw Aktive Bürgerschaft: Es geht darum, eine Stimme zu erhalten und das Gefühl zu haben, zu dem Ort zu gehören, an dem wir leben. Wenn Sie Interesse haben sind Sie herzlich zu unserer Informationsveranstaltung im Dezember eingeladen. Wir freuen uns auf Sie! Kontakt Mittwoch, 11. Dezember, 13:30 bis 15:30 Uhr Kostenlose multilinguale Sprechstunde der AOK zu Fragen und Problemen mit der Krankenversicherung auf Deutsch, Englisch, Italienisch und Spanisch. Mit Serena Manno, Termine unter (030) 29 04 91 36. Mittwoch, 13. Dezember, 14:30 – 16:00 Uhr Kostenlose Sprechstunde zu Mietrecht mit Rechtsanwalt Hans-Peter Scholz, kostenfreies Angebot. Terminvereinbarung unter 29 04 91 36 Dienstag, 10. Dezember, 10:00-12:30 Uhr Smartphone Sprechstunde Anmeldung unter (030) 29049136 erforderlich Verschiedenes Iberika, Kreuzberg, Mehringdamm 29 10961 Berlin Bei weiteren Fragen erreichen Sie uns telefonisch unter (030) 449 56 50 oder per E-Mail an: projects@iberika.de. Internet: https://supeer.eu http://www.iberika.de BAYOUMA-HAUS der Arbeiterwohlfahrt Berlin Spree-Wuhle e.V. Interkulturelles Gemeinwesenzentrum in Friedrichshain-Kreuzberg Programm Dezember 2019 (Auszug) Nachbarschaftsangebote Frau Natascha Garay, Einrichtungsleitung Gesundheit & Kultur, Tel.: 29 04 91 36 E-Mail: n.garay@awo-spree-wuhle.de Loan Nguyen, Senioren, Gemeinwesenarbeit Tel.: 29 04 66 12 E-Mail: i.nguyen@awo-spree-wuhle.de Wir haben für Sie Mo. Di. und Do. 09:00 – 16:00 Uhr, Mi. 13:00 – 16:00 Uhr, Fr. 09:00 – 13:00 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet. Beratungsangebote Montag, 02. Dezember, 16:00 – 17:30 Uhr Kostenlose Sprechstunde mit der Rechtsanwältin Frau Bianca Geiß Schwerpunkte: Sozial- und Familienrecht. Anmeldung unter Tel. 29 04 9136 erforderlich Montag, 02. Dezember, 16:00 – 17:30 Uhr „Frag’ die AWO“ Information & Orientierung für Hilfesuchende Ansprechpartnerin: Natacha Garay Anmeldung unter Tel.: 030-29 04 91 36 Montags 13:00 – 14:30 Uhr „Relax with English“ Konversationskurs für Senior*innen (A1 –A2) (Teilnehmerbeitrag 15,00 € mtl., direkt an den Kursleiter zu entrichten) Montags bis freitags Deutschkurse und Integrationskurse in verschiedenen Stufen unter der Leitung der Gilberto-BosquesVolkhochschule Friedrichshain-Kreuzberg Anmeldung: Di. & Do. 14-16 Uhr direkt bei der VHS, in der Wassertorstraße 4, Nähe U-Bahn Kottbusser Tor Freitag, den 06. Dezember, 11:00 – 13:00 Uhr Kochkurs mit Valentina – italienisch & vegetarisch „Cannelloni mit Spinat, Pilzen und Gorgonzola“ Anmeldung erforderlich. Unkostenbeitrag 3,50 €. Freitags, 19:00 - 22:00 Uhr Probestunde der peruanischen Instrumentalgruppe „Berlín Sikuris“. Kontakt: leonidasaza@hotmail.com __________________ Angebote im des Frauenprojektes Mariposa (Auszug) Internet: http://www.awo-spree-wuhle.de/mariposa Koordinatorin: Frau Belinda Apicella Kurzberatung in sozialen Fragen, Gruppenangebote (SHG, Workshops) und Informationsveranstaltungen für Migrantinnen, Tel.: 29 04 66 11 E-Mail: b.apicella@awo-spree-wuhle.de Beide Sprechstunden erst wieder ab Januar! Sprechstunden: Dienstags, 13:00 – 16:00 Uhr und Donnerstags, 10:00 – 12:00 Uhr Telefonisch erreichbar: Mittwochs, 13:00 – 15:00 Uhr Montags, im Wechsel 11:00 – 13:00 und 13:00 – 15:00 Uhr Hilfe bei Bewerbungen Erstellung von Bewerbungsunterlagen, Hilfe bei der Suche von Stellenangeboten mit Frau Kunze (kostenfrei) Anmeldung unter: 030 290 466 11 oder bayouma-haus@awo-spree-wuhle.de. Montags, 18:00 – 20:30 Uhr Workshop für Frauen: „Kreative Emotionen“ ______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 31 __________________________________________________________________________ Kunst als Ausdrucksmittel für die Seele, kreative emotive Transformation, Malen und verschiedene Materialien mit Elisa Nicolò. Offenes & kostenfreies Angebot (Kinderbetreuung nicht möglich) Infos/Anmeldung unter: elisanicolo15@googlemail.com AWO Begegnungszentrum und die Freizeit-Gruppe 12 / 18 Berlin Nordost in Kooperation mit dem QM Naunynstraße. Wir bitten um Anmeldung. Ort: AWO Begegnungszentrum, EG, Café Donnerstag, 12. Dezember, 10:00 – 17:00 Uhr Beratung zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse mit Laura Sajeva (LaRed e.V./LARA) Auf Italienisch, Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Polnisch. Termine unter (030) 39741826 oder sajeva@la-red.eu Dienstag, 09.12., 14:00-17:00 Uhr Treffpunkt der Kulturen - Weihnachtsfeier Wir bitten um Anmeldung bei Hrn. Block, Tel.: 695 34 051. Ort: Begegnungsstätte Falckensteinstr. 6, 10997 Berlin Kontakt Bayouma-Haus der Arbeiterwohlfahrt Berlin Spree-Wuhle e.V. Frankfurter Allee 110 (zweiter Gewerbehof, über der Werkstatt „Box im Bogen“. 1. Etage) 10247 Berlin Tel.: (030) 29 04 91 36 – Fax: (030) 29 04 91 29 E-Mail: bayouma-haus@awo-spree-wuhle.de Ausführliches Programm und weitere Informationen unter: http://www.bayouma-haus.de http://www.bayouma-gesundheit.de http://www.awo-spree-wuhle.de http://www.awo-spree-wuhle.de/mariposa http://www.facebook.com/awospreewuhle AWO-BEGEGNUNGSZENTRUM Angebote im Dezember 2019 Sonntag, 01.12., 14:00-18:00 Uhr HANDMADE KREATIVBASAR im Kiez Unsere Handarbeitsgruppe, die AWO Kirschen aus dem Begegnungszentrum, werden mit einem Stand vertreten sein. Wir laden alle ein, mit uns bei Kaffee, Tee, Kuchen und einer wunderbaren Atmosphäre einen schönen Nachmittag zu verbringen. Ort: Familiengarten, Oranienstr. 34, Hinterhof Mittwoch, 04.12., 14:00-15:30 Uhr NEUER KURS Erzähl-Café mit der Schreibgruppe „Rund um den Block“ Mit der Feldenkrais-Methode unter der Leitung von der Feldenkrais-Lehrerin Beate Gänssle können Sie im Gruppenunterricht auf eine wohltuende Weise lernen, wie Sie Bewegungsabläufe reaktivieren oder erweitern können. Erstrebt wird das beweglicher werden, Schmerzen lindern oder einfach mehr Sicherheit im Alltag erleben. Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Nachbarschaftshaus Urbanstraße (NHU). Ort: AWO Begegnungszentrum, EG Mittwoch, 04.12., 15:00-18:00 Uhr „...die bunte Weihnachtsbäckerei...“ Wir backen Weihnachtsplätzchen und halten Maß und dosieren genau – nicht ohne Phantasie... Dienstag, 17.12., 14:00-16:30 Uhr Winterfest für die Ehrenamtlichen des Begegnungszentrums Eine kleine Dankeschön-Veranstaltung für die Ehrenamtlichen des Begegnungszentrums Ort: AWO Begegnungszentrum, Spiegelsaal, 2. OG Mittwoch, 18.12., 15:00-18:00 Uhr Die besondere Weihnachtsfeier des Begegnungszentrums In Zusammenarbeit mit der Freizeitgruppe 12 / 18 der AWO Nordost. Wir bitten um Anmeldung. Ort: AWO Begegnungszentrum, EG, Café Kontakt AWO Begegnungszentrum Adalbertstraße 23A, 10997 Berlin Tel.: (030) 695 35 611 Susanne Koch, Migrantensozialdienst Tel.: (030) 695 35 619 E-Mail: susanne.koch@awoberlin.de Gemeinwesenarbeit: Filiz Öncel, Tel.: (030) 695 35 613 E-Mail: f.oencel@awo-spree-wuhle.de Internet: http://www.begegnungszentrum.org Veranstaltungen 29.11./14.12., Aufführung: DIE WIEDERGUTMACHUNG Dokumentarische Performance Freitag, 29.11.2019, 11:00 und 19:00 Uhr Samstag, 14.12.2019, 19:00 Uhr Werkstatt der Kulturen, Saal Wissmannstraße 32 12049 Berlin Ein international renommiertes Künstlerteam hat sich für eine Arbeit über den Skandal der „Ghettorenten“ von Holocaustüberlebenden und den damit verbundenen Einsatz des Richters Jan-Robert von Renesse, ______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 32 __________________________________________________________________________ Richter am Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, zusammengeschlossen. noch Präsident und bald vielleicht sogar in 2. Amtszeit. Wir ziehen Bilanz seiner Lateinamerika-Politik. Das Stück wird von der Regisseurin und „PrixTournesol“-Preisträgerin (Kategorie „Jenseits der Grenzen“) des Festival d’Avignon 2017 Monika Dobrowlanska entwickelt und künstlerisch umgesetzt. Für die musikalische Bearbeitung ist der polnische Star-Geiger Adam Baldych verantwortlich, der in der Vorstellung am 14.12.2019 in Berlin live zu erleben ist. Ihre Teilnahme haben zugesagt Urs MüllerPlantenberg, Klaus Bodemer, Luiz Ramalho, Clarita Müller-Plantenberg, Erich Süßdorf, Werner Kamppeter, Juliana Ströbele-Gregor, Flavio Wolf de Aguiar, u.a.m. Moderation: Werner Würtele Nach allen Vorstellungen findet eine Publikumsdiskussion statt, in denen Sie die einmalige Gelegenheit haben mit Herrn von Renesse persönlich ins Gespräch zu kommen. Weitere Informationen zu Tickets und Programm der Folgevorstellungen sowie Hintergründe zum Stück unter https://www.multiculturalcity.eu/?portfolio=diewiedergutmachung. Siehe auch http://www.werkstatt-derkulturen.de/de/spielplan/?datum=2019-11-01. Kontakt multicultural city e.V. Wichertstr. 63 10439 Berlin E-Mail: info@multiculturalcity.eu Internet: http://www.multiculturalcity.eu 05.12., Diskussion: 1000 TAGE TRUMP UND LATEINAMERIKA Donnerstag 05.12.2019, Beginn: 19:00 Uhr Lateinamerika-Forum Berlin e.V. Bismarckstraße 101 10625 Berlin, 5. Etage c/o SEKIS Eintritt frei. Wir bitten um Anmeldung: anmeldung@lateinamerikaforum-berlin.de Dezember 2016. Donald Trumps Wahlsieg scheucht die lateinamerikanischen Eliten auf. Alle rechneten fest mit Hillary Clinton und verbesserten Absatzchancen in den USA. Und nun ein Protektionist im Weißen Haus. Nach 100 Tagen wollten wir Bilanz ziehen, doch kamen wir damals zu der Überzeugung, dass es sich eigentlich nicht lohnte, sich mit „Trump und Lateinamerika“ zu befassen. Weitere Infos unter: http://www.lateinamerikaforumberlin.de/veranstaltung/1000-tage-trump-undlateinamerika/ Kontakt Lateinamerika-Forum Berlin e.V. Bismarckstraße 101 10625 Berlin, 5. Etage c/o SEKIS Tel.: (030) 832 96 37 Fax: (030) 894 09 329 E-Mail: kontakt@lateinamerikaforum-berlin.de Internet: http://www.lateinamerikaforum-berlin.de 05. bis 09.12., Kino: ROMA-FILMFESTIVAL AKE DIKHEA? 15 Filme im Kino Moviemento Roma-Filmfestival AKE DIKHEA? Donnerstg, 05.12. bis Montag. 09.12.2019 Moviemento Kottbusser Damm 22 10967 Berlin Die dritte Ausgabe des Roma-Filmfestivals AKE DIKHEA? startet am 5. Dezember 2019 mit Stimmen von Überlebenden des immer noch wenig bekannten Völkermords an europäischen Roma und Sinti. Mit dem Bewusstsein für die grausame Vergangenheit sind auch Blicke in die Zukunft möglich: Mit jungen und progressiven Perspektiven, die ebenfalls einen wichtigen Raum beim diesjährigen AKE DIKHEA? einnehmen. Vom 5. bis zum 9. Dezember 2019 laufen im Rahmen der dritten Festival-Edition insgesamt 15 Filme, darunter Kurzfilme, Dokumentar- und Spielfilme. AKE DIKHEA? – Berlinerisch etwa NA KIEKSTE? – findet unter der Schirmherrschaft von Dr. Klaus Lederer, des Senators für Kultur und Europa, im Kino Moviemento statt. Programm: http://romafilmfestival.com/?page_id=1579&lang=de Dezember 2019. Inzwischen sind über 1000 Tage vergangen, Trump ist allen Unkenrufen zum Trotz immer ______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 33 __________________________________________________________________________ Kontakt 10.12., Thementag zum Internationalen Tag der Menschenrechte: WAS IST FAIRE ARBEIT? Erfa h ru n g e n vo n Mig ra n t*in n e n u n d Ge flü c h te te n im Ko n te xt d e r Me n s c h e n re c h te Dienstag, 10. Dezember 2019 15:00 – 20:00 Uhr Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Britzer Straße 5 12439 Berlin Mit dem Thementag möchten wir besonders ansprechen: Migrant*innen und Geflüchtete, Ehrenamtliche und Unterstützende, Vormünder, Berufsschüler*innen und alle anderen Interessierte. Es ist auch möglich nur zu Teil 1 oder Teil 2 zu kommen. Sollte eine Übersetzung benötigt werden, schreiben Sie eine E-Mail an: interaxion@offensiv91.de. For ENGLISH, FRENCH, ARABIC, SERBOCROATION, FARSI, TURKISH please click here: http://www.facebook.com/events/489256978598575/ http://www.ns-zwangsarbeit.de/en/events/ Wir wollen in zwei Teilen über das Thema faire Arbeit sprechen. 15-18:00 Uhr, Teil 1: Im ersten Teil geht es um Arbeit im Zweiten Weltkrieg. Darauf folgend sind 1948 die Menschenrechte entstanden. Trotzdem müssen Menschen immer wieder neu für sie kämpfen. Das gilt auch für die Rechte im Job. 18-20:00 Uhr, Teil 2: Menschen müssen immer wieder neu für ihre Rechte kämpfen. Besonders für Zugewanderte gibt es im Job häufig Probleme. Darum geht es im zweiten Teil des Thementages um aktuelle Arbeits-Bedingungen von Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung. Am Ort der Veranstaltung war früher ein Zwangsarbeiter-Lager. http://www.ns-zwangsarbeit.de/de/veranstaltungen/ Eine Veranstaltung in Kooperation mit: Bezirksamt Treptow-Köpenick, Willkommensbüro / interaxion, Migrationsberatung für Erwachsene, DIALOG – Integrationszentrum für Migranten; abw - gemeinnützige Gesellschaft für Arbeit, Bildung und Wohnen mbH, Sozialfabrik, Fair/ Faire Mobilität – Arbeitnehmerfreizügigkeit sozial, gerecht und aktiv, BEMA – Beratungszentrum Migration und gute Arbeit Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Britzer Straße 5 12439 Berlin Christian Weber Pädagogischer Mitarbeiter Tel.: (030) 6390 288 28 Fax: (030) 6390288 29 E-Mail: weber@topographie.de Internet: http://www.ns-zwangsarbeit.de 21.12., Internationales Vokalensemble Berlin: WEIHNACHTSLIEDER AUS DER GANZEN WELT Weihnachtskonzert am Samstag, 21. Dez.2019 um 18:00 Uhr Trinitatiskirche Karl-August-Platz 10625 Berlin (U2- Deutsche Oper / U7 Wilmersdorfer Str.) Kartenpreis: €15/ erm. €12 f. Schüler und Studenten „Mehr als 457.000 Ausländer aus 190 Staaten sind in Berlin melderechtlich registriert. Das künstlerische Potenzial einer fast halben Million Menschen aus dem gesamten Erdkreis dürfte nahezu unerschöpflich sein. Seit jeher ist es das Verdienst der Musik, völkerverbindende Netzwerke zu schaffen, lange vor der FacebookGeneration. Und gerade der Gesang ist es, die persönlichste Entäußerung der Seele, die unserer Menschlichkeit vielleicht das eindringlichste und unmittelbarste Gesicht verleiht. Der Reiz des Neuen ist unsere Motivation und unser Wille, die multikulturelle Landschaft Berlins und über ihre Grenzen hinaus um eine Neuschöpfung, das Internationale Vokalensemble Berlin, zu bereichern. Wir laden Sie ein zu unseren Konzerten, lernen Sie uns kennen und hören Sie selbst...“ Kontakt Internationales Vokalensemble Berlin Estrelita Alvares-Spandöck Thorwaldsenstraße 17 12157 Berlin Estrelita Alvares-Spandöck Tel.: (030) 85600916 E-Mail: estrelitaalvares58@web.de Internet: http://www.internationales-vokalensembleberlin.org ______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 34 __________________________________________________________________________ Veröffentlichungen Internet-Tipps SVR-Policy Brief: ANERKANNTE PARTNER – UNBEKANNTE GRÖßE? Migrantenorganisationen in der deutschen Einwanderungsgesellschaft Migrantenorganisationen sind selbstverständliche und wichtige zivilgesellschaftliche Akteurinnen. Allerdings ist das Wissen über ihre Anzahl, Formen, Handlungsschwerpunkte, Potenziale und Bedarfe lückenhaft. Ein zweijähriges Projekt des SVRForschungsbereichs setzt hier an und untersucht die Landschaft der Migrantenorganisationen. Der vorliegende Policy Brief gibt einen ersten Überblick, was über die bisherige Entwicklung der Migrantenorganisationen sowie aktuelle Trends bekannt ist. Dafür hat der SVRForschungsbereich u. a. zahlreiche Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern von Migrantenorganisationen, Behörden und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen geführt Download: https://www.svrmigration.de/publikationen/migrantenorganisationen_entwicklu ng_trends/ Demnach sind unentgeltliche Rechtsdienstleistungen erlaubt, wenn die beratenden Personen durch eine juristisch qualifizierte Person, eine*n Volljuristen*in, angeleitet sind. Eine vom AWO Bundesverband erarbeitete Broschüre nimmt sich diesem Thema an und soll den Berater*innen als übersichtliche Arbeitshilfe für die alltägliche Praxis dienen. Sie definiert Rechtsdienstleistungen, erläutert ihre Zulässigkeiten im Rahmen des Rechtsdienstleistungsgesetzes und klärt auf über die Pflichten der Träger als Arbeitgeber. Weitere Informationen und Download der Arbeitshilfe unter folgendem Link: http://www.awo.org/das-rechtsdienstleistungsgesetzmoeglichkeiten-und-grenzen-der-rechtlichen-beratungden Zusätzlich kann die Arbeitshilfe über Verlag & Vertrieb (werbung@awo.org) unter der Bestellnummer 14051 bestellt werden. Kontakt AWO Bundesverband e.V. Heinrich-Albertz-Haus Blücherstraße 62/63 10961 Berlin Tel.: (030) 26309-0 Fax: (030) 26309-32599 E-Mail: info@awo.org Internet: http://www.awo.org Neuerscheinung: ANTISEMITISMUS VON LINKS Facetten der Judenfeindschaft AWO-Broschüre: ARBEITSHILFE ZUM RECHTSDIENSTLEISTUNGSGESETZ Möglichkeiten und Grenzen der rechtlichen Beratung in den Migrationsfachdiensten Die Auseinandersetzung mit rechtlichen Fragen gehört bei den Migrationsfachdiensten zur täglichen Arbeit. Grundsätzlich sind jedoch Rechtsberatungen in Deutschland Volljurist*innen vorbehalten. Darunter versteht man Jurist*innen, die beide juristischen Staatsexamina erfolgreich abgelegt haben. Das Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) schafft diesbezüglich aber eine Ausnahme, indem es unter festgelegten Voraussetzungen die rechtliche Beratung – also die „Rechtsdienstleistung“ – durch Nichtvolljurist*innen regelt. Die Auseinandersetzung mit Antisemitismus in all seinen Ausprägungen bleibt eine wichtige Aufgabe für Schüler*innen und Pädagog*innen, die sich für die Gleichwertigkeit aller Menschen einsetzen. Viele verorten Antisemitismus primär bei der politischen Rechten, denn er ist ein fester Bestandteil rechtsextremistischer, ultranationalistischer und islamistischer Weltbilder, der sich in Hass und Gewalttaten manifestiert. Aber auch das bürgerlich-liberale und das linke politische Spektrum sind anfällig für Antisemitismus. ______________________________________________________________________________________________________ Dezember 2019, Nr. 170 BERLIN INTERNATIONAL Seite 35 __________________________________________________________________________ Der Sozialwissenschaftler Thomas Haury beschreibt im neuen Baustein von Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage, wie sich der Antisemitismus von links historisch und aktuell artikuliert. In München wird der Baustein am 2. Dezember 2019 in Anwesenheit des Autoren und mit spannenden Beiträgen weiterer Expert*innen im Feierwerk, Hansastr. 39-41, 81373 München erstmals präsentiert. Der Eintritt ist frei. Der Baustein (Din-A5-Format, 76 Seiten) kann ab sofort im Courage-Shop für 2,95 € bestellt oder kostenlos als pdf-Datei heruntergeladen werden. Download: https://www.schule-ohnerassismus.org/fileadmin/Benutzerordner/PDF/Publikationen_ _als_pdf_/Baustein_8_Web.pdf Shop: https://courageshop.schule-ohnerassismus.org/detail/index/sArticle/156/sCategory/11 ______________________________________________________________________________________________________
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