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Periodical volume

Full text: Berlyñ international Issue 162.2019

03/19

international Nummer 162
DER NEWSLETTER

DES

INTEGRATIONSBEAUFTRAGTEN
Der
interkulturelle
Kalender für den
Monat März 2019:

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
nachdem die Februar-Ausgabe leider entfallen musste, geht es nun mit
dieser Nummer 162 in den Monat März. Auf Seite 4 finden Sie die Termine für Redaktionsschluss und Erscheinen, die für die kommenden
Ausgaben von BERLIN INTERNATIONAL im Jahr 2019 vorgesehen
sind.
Unter dem Titel „Wer repräsentiert wen? Partizipation gestalten –
Die Zukunft der Integrationsbeiträte in Berlin“ findet am Montag,
05. März 2019, ein Diskussionsforum in der Berliner Landeszentrale für
politische Bildung statt. Weitere Informationen dazu auf Seite 4.
Auf Seite 5 finden einen Rückblick zur Infomesse „Take Care! Werde
Pfleger*in“, die am 14. Januar im Roten Rathaus Geflüchtete und Unternehmen zusammenbrachte. Mit über 1.400 Besucherinnen und Besuchern war die Veranstaltung ein voller Erfolg.
Der Blick in das Inhaltsverzeichnis auf den Seiten 2 und 3 gibt Auskunft
über die weiteren Themen dieser Ausgabe. Vielleicht finden Sie dort ja
die eine oder andere Meldung von Interesse.

Ihre Redaktion
BERLIN INTERNATIONAL erscheint wieder am 29.03.2019.
Redaktionsschluss für die April-Ausgabe 2019 (Nr. 163) ist der 22.03.2019.

IMPRESSUM: BERLIN INTERNATIONAL. Ein e-Informationsforum des Beauftragten des Senats von Berlin für
Integration und Migration. Potsdamer Straße 65; 10785 Berlin. Vormals „Top - Berlin international“. Erscheint mit elf
Ausgaben im Jahr als E-Mail-Anhang im PDF-Format und ist kostenlos. Die Dateigröße kann je nach Inhalt zwischen
1 und 2 MByte variieren. Abonnementbestellung/ -löschung und Zusendungen für die Veröffentlichung in BERLIN
INTERNATIONAL unter folgender E-Mail-Adresse: Newsletter@intmig.berlin.de. Keine Haftung für unverlangt zugeschicktes Material und kein Anspruch auf Veröffentlichung. Auszugsweiser Nachdruck und Vervielfältigung mit Quellenangabe erwünscht. Redaktion, Grafik und Produktion: Fred Vollmer, I AbtL 22; Tel: (030) 9017-2374 /-34;
Fax: 9017-2320. Diese und weitere Ausgaben im Internet unter http://www.berlin.de/lb/intmig/service/newsletter/
01.03.2019 [2.040 | Jahrgang 36]

März 2019, Nr. 162
BERLIN INTERNATIONAL
Seite 2
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Nachrichten aus dem Haus, Berlin und den Bezirken
In eigener Sache:
Redaktionsschluss- und Veröffentlichungstermine für Berlin International im Jahr 2019
05.03.: Forum: Wer repräsentiert wen? Partizipation gestalten.
Die Zukunft der Integrationsbeiträte in Berlin
Rückblick: Take Care! bridge organisierte Pflegemesse für Geflüchtete im Roten Rathaus
Medienschau
Umsetzungsbericht abrufbar: Masterplan Integration und Sicherheit 2017
Working Paper II: Evaluation des Berliner Aktionsplans zur Einbeziehung ausländischer Roma
Koordinierungsstelle Flüchtlingsmanagement: Newsletter
„Landesrahmenprogramm Integrationslotsinnen und Integrationslotsen / Stadtteilmütter Die bezirklichen Partner stellen sich vor“: Stadtteilmütter im Bezirk Neukölln
28.03.: Girls’Day und Boys’Day! Berufe direkt vor Ort kennenlernen!
Ausschreibung Band für Mut und Verständigung. Frist: 31.03.2019
11. bis 17.05.2019, Ankündigung: Die Woche der pflegenden Angehörigen in Berlin
Vorschläge zur Nominierung für den Berliner Pflegebären gesucht
Online: Berliner Portal zur Europawahl 2019. Wählen gehen und die Zukunft gestalten!
Ausschreibung Europapreis:
Freiwillig! Engagiert! Für Europa! – Vorschläge für die Blauen Bären 2019 gesucht. Frist: 27.03.2019
Europa- Sie haben die Wahl! Informationen zur Europawahl in zehn Sprachen!
Aus dem Landespressedienst
2/3 aller Willkommensschülerinnen und -schüler in den Oberstufenzentren
erreichen einen deutschen Schulabschluss
Arbeitssenatorin Breitenbach: Armutsfeste Rente gibt es nur mit Erwerbtätigkeit in Guter Arbeit
Berlins Innensenator zur Aufnahme von Geflüchteten von der Seawatch III
Berlin Städte-Netzwerk „Solidarity Cities“ beigetreten
Geflüchtete werden Pfleger*innen
Unwort "Anti-Abschiebe-Industrie" greift rechtsstaatliche Grundsätze an
Brexit: In Berlin lebende Briten können online Antrag auf Aufenthaltserlaubnis stellen
Weltoffenes Berlin
Neue Info-Broschüre zum Thema Islamismus
Müller zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus
Lage am Berliner Arbeitsmarkt noch nicht zufriedenstellend
Müller zum 100. Jahrestag
der konstituierenden Sitzung der Deutschen Nationalversammlung am 6. Februar 1919
Berlin will Aufnahmeprogramm zur humanitären Hilfe für besonders Schutzbedürftige entwickeln
14. Todestag von Hatun Sürücü
17.000 kostenlose Fahrscheine. S-Bahn Berlin und BVG unterstützen Ehrenamtliche
Befristete Weiternutzung von Tempohomes soll geprüft werden
„Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug“ unbefristet fortführen
Berlin gründet Landesamt für Einwanderung
Theater als Präventionsprojekt.
Am 4. März 2019 gastiert das Düsseldorfer Schauspielhaus mit dem Stück „Paradies“
Polizeiliche Kriminalitätsstatistik 2018: „Berlin ist wieder ein Stück sicherer geworden“
02.03., Berlin-Tag: Jugendämter und Kitas werben um Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
Anfragen an den Senat
„Neutralitätsgesetz – Gutachten der Senatsbildungsverwaltung“ (Link) und weitere Anfragen ab Seite

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BERLIN INTERNATIONAL
Seite 3
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Aus Europa, Bund und Ländern
Berliner Europaportal – Für ein soziales und demokratisches Europa
Gleichbehandlungsstelle EU-Arbeitnehmer
185.853 Asylanträge im Jahr 2018 - 16 Prozent weniger als im Vorjahr
BMI: 14.534 Asylsuchende im Januar 2019
Asylgeschäftsstatistik Januar 2019
Qualifizierungen/ Stellenausschreibungen
Stellenausschreibung: IntegrationslotsIn bzw. interkulturelle/r Sozialbegleiter/in. Besetzbar zum
01.05.2019. Frist: 31.03.2019
Ab 18.03.: Mit gezielter Sprachförderung ins Handwerk – Kostenlose Berufsorientierung für Geflüchtete
Ab 08.04.2019., LIFE e.V.-Weiterbildung: Projektmanagement für Frauen aus allen Kulturen
Aktuelle Weiterbildungen im FCZB im März 2019
Willkommen-in-Arbeit-Büro Lichtenberg: Beratung für geflüchtete Menschen im März 2019
Vorbereitung ab 19. März 2019: Network Event Berlin.
Auslandspraktika für junge Arbeitslose und Ausbildungsplatzsuchende zwischen 18-35 Jahren
18. und 25.03., Fortbildung: Methoden-Workshops. Für DaZ-Lehrkräfte und Sprachmittler sowie Interessierte, die in berufsvorbereitenden Maßnahmen oder Bewerbungstrainings mit Migranten tätig sind
Ab 25.03., Fortbildung: Vielfalt mitgestalten! Diversity-Peertrainer_in. Anmeldeschluss: 03.03.2019
15. bis 20.04.: „Talent Take Off – Einsteigen“ Ostern 2019. Anmeldefrist: 03.03.2019
Workshops/ Tagungen
22.03., Fachveranstaltung im FCZB:
Integration von geflüchteten Frauen in einer digitalisierten Gesellschaft
10.04., GFBM gGmbH, Fachveranstaltung: Integration und Sprachmittlung. Anmeldefrist: 15.03.2019
Initiativen
akinda-Infoabend am 4. März 2019: Vormund*innen für unbegleitete minderjährige Geflüchtete
sowie Pat*innen für junge volljährige Geflüchtete gesucht
Stiftung EVZ, Projektideen gesucht: Sinti und Roma – Engagement in Deutschland. Stärkung der Bildungsteilhabe und der Selbstorganisation von Sinti und Roma in Deutschland. Frist: 18.03.2019
Zweite Förderrunde der Jugend- und Familienstiftung im Mai 2019. Frist: 08.04.2019

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Aus Projekten und Vereinen
Neue MBE-Beratungsstelle in Spandau
Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer ab 27 Jahren
AfroPolitan Berlin: Programmauswahl März 2019
AWO-Begegnungszentrum Angebote im März 2019
BAYOUMA-HAUS: Programm März 2019 (Auszug)
BABEL e.V.: Angebot im März 2019 (Auszug)

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Veranstaltungen
08. März, Demonstration: Frauenkampftag 2019
11.03., Familienzentrum BALANCE: Was heißt eigentlich Ankommen? Anmeldung bis: 06.03.2019
14.03., Film: EIN DORF SIEHT SCHWARZ. Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus
Bis 21.04., f³ – freiraum für fotografie: CRAZY – Leben mit psychischen Erkrankungen
Bis 5. Mai 2019, Ausstellung im FHXB Museum: Schule zieht Grenzen – wir ziehen nicht mit!

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Veröffentlichungen/ Internet-Tipps
Migrationsbericht 2016/2017
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BAMF-Kurzanalyse: Geflüchtete machen Fortschritte bei Sprache und Beschäftigung
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Studie der EU Generaldirektion Regionalpolitik: Ökonomische Entwicklung bestimmt Euroskeptizismus
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Neuerscheinung: Diversitätsorientierte Interkulturelle Öffnung in Jugendämtern.
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Aufruf:
Online-Befragung Studie zur Erforschung des Zusammenhangs zwischen Sprachkompetenz
und Integrationsfähigkeit geplant
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05.03.: Forum:

Nachrichten aus dem Haus,
Berlin und den Bezirken
In eigener Sache:

REDAKTIONSSCHLUSS- UND
VERÖFFENTLICHUNGSTERMINE
FÜR BERLIN INTERNATIONAL IM JAHR 2019
Nachfolgende Termine für Redaktionsschluss und
Erscheinen sind für die kommenden Ausgaben von
BERLIN INTERNATIONAL im Jahr 2019 vorgesehen
(ohne Gewähr):
•

April (Nr. 163):
erscheint am 29.03.2019

22.03., 16:00 Uhr;

•

Mai (Nr. 164):
erscheint am 30.04.2019

23.04., 16:00 Uhr;

•

Juni (Nr. 165):
erscheint am 29.05.2019

22.05., 16:00 Uhr;

•

Juli/August (Nr. 166):
erscheint am 28.06.2019

21.06., 16:00 Uhr;

•

September (Nr. 167):
erscheint am 30.08.2019

23.08., 16:00 Uhr;

•

Oktober (Nr. 168):
erscheint am 01.10.2019

24.09., 16:00 Uhr;

•

November (Nr. 169):
erscheint am 01.11.2019

25.10., 16:00 Uhr;

•

Dezember (Nr. 170):
erscheint am 29.11.2019

22.11., 16:00 Uhr;

•

Januar 2020 (Nr. 171):
erscheint am 20.12.2019

16.12., 16:00 Uhr;

WER REPRÄSENTIERT WEN?
PARTIZIPATION GESTALTEN.
Die Zukunft der Integrationsbeiträte in Berlin

Dienstag, 05.03.2019, 16.00 – 21.00 Uhr
In der Berliner Landeszentrale
für politische Bildung
Amerika Haus
Hardenbergstraße 22-24
10623 Berlin
Kooperation des Landesbeirats für Integrations- und
Migrationsfragen, des Beauftragten des Senats für Integration und Migration, der Integrationsbeauftragten
des Bezirks Pankow und der Berliner Landeszentale für
politische Bildung.
Migrationsgesellschaften sind durch das Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen Herkunftsgeschichten, Erfahrungen, Perspektiven, Interessen und
Bedürfnissen geprägt. Dabei finden die Anliegen der
unterschiedlichen Gruppen der Bevölkerung unterschiedlich stark öffentliche Wahrnehmung und Gehör.
Formen der Bürgerbeteiligung bzw. der partizipativen
Demokratie haben in den letzten Jahren an Bedeutung
gewonnen – auch im Kontext von Migration. Seit der
Jahrtausendwende haben sich die zivilgesellschaftlichen Organisationen mit zunehmender Dynamik entwickelt und ausdifferenziert: einige Organisationen begreifen sich bewusst als Neue Deutsche Organisationen, andere haben sich zu großen Trägern der sozialen
Arbeit entwickelt, wieder andere sind mit neuen Einwanderungsbewegungen erst in den letzten Jahren gegründet worden. Gleichwohl sind Migrant*innen in den
politischen Willensbildungsprozessen unterrepräsentiert.

Bitte beachten Sie, dass Beiträge, die nach Redaktionsschluss für die jeweils bestimmte Ausgabe eingehen, nicht mehr berücksichtigt werden können.

Seit den 70er Jahres des letzten Jahrhunderts stellen
Integrationsbeiräte vor allem auf bezirklicher Ebene
eine gute Möglichkeit, sich vor Ort zu beteiligen. Doch
welche Entscheidungsbefugnisse haben die Beiräte
und wen repräsentieren ihre Mitglieder eigentlich? Angesichts der neu belebten Diskussion um mehr Partizipation stellt sich auch die Frage nach der künftigen Rolle und Reichweite der Beiräte.

Hinweise zur Zusendung von Beiträgen zur Veröffentlichung in BERLIN INTERNATIONAL im Impressum auf
Seite 1 jeder Ausgabe oder im Internet unter:
http://www.berlin.de/lb/intmig/service/newsletter/

Wir laden Vertreter*innen von Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik dazu ein, gemeinsam über die bisherigen Erfahrungen mit den Integrationsbeiräten und über
neue Perspektiven der Partizipation zu diskutieren.
Programm:
16.00 Uhr: Begrüßung
16.15 Uhr: „Ein Blick zurück: Reflexion der bisherigen
Praxis der Integrationsbeiräte“

(Fortsetzung nächste Seite)
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Workshops:
I. Zugangsvoraussetzungen: Wer repräsentiert wen?
(Peter Nowak, Landesbeirat für Integrations- und Migrationsfragen)
II. Verhältnis der Integrationsbeiräte zur Politik (Dr.
Dharma Raj Bhusal, Landesbeirat für Integrations- und
Migrationsfragen und Holger Förster, Verband für interkulturelle Arbeit)
III. Verhältnis der Integrationsbeiräte zur Verwaltung
(Birgit zur Nieden, Büro des Beauftragten des Senats
für Integration und Migration und Marita Orbegoso, Projekt Migrapower Pankow)
IV. Sichtbarkeit und Arbeitsfähigkeit der Integrationsbeiräte: Geschäftsstelle, Budget, Öffentlichkeitsarbeit?
(Anna Czechowska, Landesbeirat für Integrations- und
Migrationsfragen)
17.45 Uhr: Präsentation der Workshop Ergebnisse im
Plenum: Galerie walk

Rückblick:

TAKE CARE!
bridge organisierte Pflegemesse für Geflüchtete im
Roten Rathaus
Die Infomesse „Take Care! Werde Pfleger*in“ brachte
am 14. Januar 2019 Geflüchtete und Unternehmen zusammen. Initiiert durch das Berliner Netzwerk für Bleiberecht bridge trafen im Roten Rathaus 1.450 Besucherinnen und Besucher auf Vivantes, Charité und weitere Krankenhäuser, ambulante Dienste und Berufsfachschulen sowie zahlreiche Unterstützungsangebote.
Berufsbilder wurden mehrsprachig erklärt, Praxisübungen im Simulationsbereich durchgeführt, Kontakte geknüpft und so der Weg für eine erfolgreiche Arbeitsmarktintegration geebnet. Auch die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Elke Breitenbach und der
Beauftragte des Berliner Senats für Integration und
Migration Andreas Germershausen waren vor Ort.

18.00 Uhr: Pause
18.30 Uhr: Impulsvortrag: „Integrationsbeiräte als Element partizipativer Demokratie“,
Dr. Deniz Nergiz, Geschäftsführerin des Bundeszuwanderungs- und Integrationsrats
19.00 Uhr: Podiumsdiskussion
„Die Zukunft der Integrationsbeiräte“ mit:
- Dr. Susanna Kahlefeld, MdA
(Bündnis 90 / Die Grünen);
- Gonca Türkeli-Dehnert,
Geschäftsführerin der Deutschlandstiftung Integration;
- Katarina Niewiedzial,
Integrationsbeauftragte von Pankow;
- Nuran Yigit,
Landesbeirat für Integrations- und Migrationsfragen;
- Dr. Deniz Nergiz,
Geschäftsführerin des Bundeszuwanderungsund Integrationsrats (BZI)
19.50 Uhr: Öffnung für Fragen des Publikums
20.30 Uhr: Stay together
21.00 Uhr: Ende der Veranstaltung
Gesamtmoderation:
Maryam
Haschemi
(Rechtsanwältin und Moderatorin)

Yekani

Weitere Infos unter:
https://www.berlin.de/politischebildung/veranstaltungen/veranstaltungen-der-berlinerlandeszentrale/wer-repraesentiert-wen-partizipationgestalten-die-zukunft-der-integrationsbeiraete-in-berlin777622.php

Andreas Germershausen (links), Integrationsbeauftragter des Berliner Senats, mit Teilnehmenden auf der Messe Take Care.
Bild: bridge

Elke Breitenbach empfing die Besucherinnen und Besucher der Messe mit der Botschaft: „Wir freuen uns
über Ihr Erscheinen heute! Sie suchen eine Arbeit, von
der Sie leben können und bei der Sie anderen Menschen helfen können. Und wir suchen Sie: Interessierte
an einer qualifizierenden Pflegeausbildung, einem Beruf, der für unsere Gesellschaft so wichtig ist.“
Auch die Betriebe der Gesundheitsbranche sahen das
Potenzial der jungen Geflüchteten für eine kultursensible und mehrsprachige Pflege. Darum warben sie bei
„Take Care“ für ihr Ausbildungs- und Berufsangebot
und sammelten Kontaktdaten Interessierter. Eine Befragung aller ausstellenden Unternehmen ergab, dass
über 50 Bewerbungsverfahren für Ausbildungsplätze
eingeleitet und zahlreiche Praktika vermittelt werden
konnten.
Doch nicht nur die Betriebe stellten sich vor. Bei Obst
und Keksen erzählten Auszubildende mit eigener
Fluchtgeschichte von ihren Erfahrungen aus der Lehre
und ihrer Tätigkeit als angehende Pflegefachkräfte. Zudem waren Schülerinnen und Schüler der an der Orga-

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nisation der Messe beteiligten Berufsfachschule Paulo
Freire vor Ort. Sie fungierten als Sprachmittler*innen
und ermöglichten einen niedrigschwelligen Austausch
zwischen Geflüchteten und Betrieben.
Im benachbarten Saal konnten sich Geflüchtete außerdem über Beratungs-, Qualifizierungs- und Vermittlungsangebote informieren, die ihren Einstieg in Ausbildung und Beruf erleichtern. Unter ihnen „bridge – Berliner Netzwerk für Bleiberecht: Arbeitsmarktintegration
für Geflüchtete“( http://www.bridge-bleiberecht.de/). Der
Zusammenschluss aus nicht-staatlichen Organisationen unter Koordination des Beauftragten des Berliner
Senats für Integration und Migration war organisatorisch und inhaltlich verantwortlich für die Messe „Take
Care! Werde Pfleger*in“.
bridge unterstützt seit 2005 Geflüchtete bei der Suche
nach einem Arbeits- und Ausbildungsplatz, dem Nachholen von Schulabschlüssen, dem Finden passender
Qualifizierungsangebote und der Beratung zu aufenthaltsrechtlichen Fragen. Das Netzwerk verfügt über
langjährige und etablierte Kontakte in die Gesundheitsbranche. Die Berufsfachschule Paulo Freire bietet im
Rahmen von bridge in enger Kooperation mit Deutschlands größtem kommunalen Gesundheitsdienstleister
Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH niedrigschwellige Zugänge in den Pflegeberuf bis hin zur
Pflegefachausbildung.
bridge wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, des Europäischen Sozialfonds und
aus Berliner Landesmitteln gefördert.

Kontakt
Johanna Boettcher und Marie-Sophie Deuter
Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales
Beauftragter des Senats von Berlin für Integration und
Migration
bridge – Berliner Netzwerke für Bleiberecht
Potsdamer Straße 65
10785 Berlin
Tel.: (030) 901723 29
E-Mail: bridge@intmig.berlin.de
Internet: http://www.bridge-bleiberecht.de

rbb24, 14.01.2019
Mit Geflüchteten gegen den Pflegekräftemangel
https://www.rbb24.de/politik/beitrag/av12/jobmessemesse-fluechtlinge-pflegekraft-krankenpflege-berlinarb.html
Neues Deutschland, 14.01.2019
Gekommen, um den Pflegenotstand zu beheben
https://www.neuesdeutschland.de/artikel/1109974.ausbildung-fuerfluechtlinge-gekommen-um-den-pflegenotstand-zubeheben.html
Deutsche Welle, 15.01.2019
Mit Geflüchteten gegen den Pflege-Notstand
https://www.dw.com/de/mit-gefl%C3%BCchtetengegen-den-pflege-notstand/a-47074621

UMSETZUNGSBERICHT ABRUFBAR
Masterplan Integration und Sicherheit 2017
Der Masterplan Integration und Sicherheit ist ein Aktionsplan des Senats. Dieser wurde im Mai 2016 als Reaktion auf die akuten Aufgaben des Senats beschlossen, die mit der gestiegenen Anzahl der Geflüchteten
ab dem Jahr 2015 einherging.
Durch den Masterplan Integration und Sicherheit wurde
eine Reihe von Projekten und Maßnahmen zur Versorgung von Geflüchteten in Gang gesetzt. Am 27.11.2018
wurde vom Senat der zweite Umsetzungsbericht für
das Jahr 2017 beschlossen.
Der Masterplan Integration und Sicherheit wurde für die
Zeit ab dem 01.01.2019 durch das Gesamtkonzept zur
Integration und Partizipation Geflüchteter abgelöst. Im
Zuge der Erarbeitung des Gesamtkonzepts zur Integration und Partizipation Geflüchteter hat eine kritische
Reflexion und Auswertung bezüglich der Maßnahmen
des Masterplans stattgefunden.“
Download auf den Seiten des Berliner Integrationsbeauftragten:
https://www.berlin.de/lb/intmig/themen/fluechtlinge/fluec
htlingspolitik/

MEDIENSCHAU
Working Paper II:
Take Care! Werde Pfleger*in - bridge organisierte
Jobmesse für Geflüchtete im Roten Rathaus

EVALUATION DES BERLINER AKTIONSPLANS
ZUR EINBEZIEHUNG AUSLÄNDISCHER ROMA

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.01.2019
Sind Flüchtlinge die Lösung
für den Pflegenotstand?
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/loesung-fuerpflegenostand-fluechtlinge-zu-pflegern-ausbilden15992330.html

Im Rahmen der Evaluation des Aktionsplans zur Einbeziehung ausländischer Roma hat Minor – Wissenschaft
Gesellschaft das Working Paper „Erste Empfehlungen
aus dem im Jahr 2018 geführten Dialogprozess der
Evaluation Working Paper II der Evaluation des Berliner

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Aktionsplans zur Einbeziehung ausländischer Roma“
veröffentlicht.
Ziel der Evaluation, die in dem Zeitraum Januar 2018
bis Dezember 2019, unter fortlaufender Einbeziehung
aller Akteure, durchgeführt wird, ist es eine Basis für
die Weiterentwicklung des Aktionsplans zu schaffen.
Dabei ist die Partizipation der Angehörigen der ethnischen Minderheit der Roma und der verschiedenen
Roma-Organisationen und Dachverbände von zentraler
Bedeutung.
Working Paper II der Evaluation des Berliner Aktionsplans zur Einbeziehung ausländischer Roma (Anne von
Oswald, Medina Maksuti, Januar 2019):
https://minor-wissenschaft.de/erste-empfehlungen-ausdem-dialogprozess/.

Koordinierungsstelle Flüchtlingsmanagement:

NEWSLETTER
Die Koordinierungsstelle Flüchtlingsmanagement der
Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales
gibt regelmäßig einen Newsletter heraus, um die Kommunikation nach außen und die Vernetzung der Akteurinnen und Akteure im Flüchtlingsmanagement zu intensivieren. Der Newsletter hat jeweils ein Schwerpunktthema und bedient so die unterschiedlichen Informationsbedarfe auf Landes- und Bezirksebene.
Download: https://www.berlin.de/koordfm/newsletter/

„Landesrahmenprogramm Integrationslotsinnen
und Integrationslotsen / Stadtteilmütter Die bezirklichen Partner stellen sich vor“:

STADTTEILMÜTTER IM BEZIRK NEUKÖLLN
Von Muna Naddaf,
Teamleitung – Diakoniewerk Simeon gGmbH
In der wöchentlichen Teamsitzung hat sich das Team
der Stadtteilmütter des Diakoniewerkes Simeon
gGmbH in Neukölln die Zeit genommen das vergangene Jahr 2018 gemeinsam zu reflektieren. Welche Themen sind nachhaltig in Erinnerung geblieben, welche
Fragen haben die Arbeit besonders geprägt? Die
Rückmeldungen waren sehr eindeutig: Neben der
Wohnsituation und der Kitaplatzsuche, die für viele
Familien eine zentrale Rolle spielten, stand das Thema
Vorurteile und Rassismus im Vordergrund.

Bereits Anfang des Jahres konnte sich das Team mit
der Beratungsstelle ReachOut (Beratungsstelle für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in
Berlin) austauschen. Die Diskussionsergebnisse waren
erschreckend: Die Stadtteilmütter berichteten von etlichen direkten und indirekten Vorfällen, die sie persönlich oder ihre besuchten Familien erlebt hatten.
Ein Beispiel: Eine türkischsprachige Stadtteilmutter begleitete eine Familie zu einer Krankenkasse. Die Familie sei nicht weiter dort versichert, da laut Krankenkasse
die Schulden (u.a. für eine Entbindung) erst beglichen
werden sollten. Die Familie war bereits mehrmals dort
vorstellig geworden und sicher, dass sie die Schulden
bereits überwiesen hatten. Vor Ort trafen sie bei erneuter Vorsprache auf einen neuen Mitarbeiter, der auch
türkisch sprach. Dieser nahm nun Einblick in die Akte.
Die Familie war zuvor mehrmals abgewiesen worden,
weil man sich nicht die Mühe gemacht hatte, in die Unterlagen zu schauen, sondern offenbar annahm, dass
sie die Unwahrheit sagten!? Traute man der Familie
nicht zu, die Schulden tatsächlich beglichen zu haben?
Wir werden es nicht mehr erfahren… Tatsache war jedoch, sie hatten ihre Schulden beglichen und der Familie stand die weitere Versicherung zu.
Solche oder so ähnliche Situationen begegnen den
Stadtteilmüttern öfter. Können wir diese als reine
Sprachmittlungsproblematik bezeichnen oder ist das
schon struktureller Rassismus oder ging es hier „nur“
um Vorurteile?
Alltagsrassismus begegnet den Stadtteilmüttern in sehr
unterschiedlichen Kontexten und nicht immer wie in
dem oben geschilderten Fall. Auf der Straße und in öffentlichen Verkehrsmitteln hören sie Aussagen wie
„Geht zurück, wo ihr hergekommen seid!“, in manchen
Einrichtungen wie Kita und Schule sind es Aussagen
wie „DIE interessieren sich nicht!“ oder bei Behörden
und Institutionen „Wir können ja nicht alle Sprachen
bedienen, dann müssen sie sich schon selber kümmern“. Bei Gesprächen werden die Stadtteilmütter
stellvertretend für „den Islam“ oder „den türkischen
Präsident Recep Tayyip Erdogan“ in die Verantwortung
genommen: „Ihr Muslime… oder bei euch in der Türkei“.
So unterschiedlich die Situationen waren, so unterschiedlich war auch der Umgang damit. Von Schweigen über sachliche Argumentation oder Humor bis hin
zu einer polizeilichen Anzeige. Hierbei hat es sich gezeigt, wie wichtig es ist, gute Beratungsstellen zu kennen, wie ReachOut, oder den Umgang mit etwaigen
Situationen zu üben, wie mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR). Es gehört im
Übrigen aber auch dazu, uns unseren eigenen Vorurteilen zu stellen, diese zu reflektieren und zu thematisieren. Dafür schaffen wir Raum im Rahmen der Teamsitzung.

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Die Auseinandersetzung mit Ausgrenzung und Rassismus ist nicht Teil des Arbeitsauftrags, dennoch sehen sich die Stadtteilmütter damit vielfach konfrontiert.
In der täglichen Arbeit können Stadtteilmütter durch
Sprach- und Kulturmittlung Missverständnisse aufklären und Vorurteilen entgegenwirken. Die Herausforderung liegt darin, sich seiner eigenen Rolle in der Situation bewusst zu sein und immer wieder mutig für andere und sich selbst einzustehen, um eine gerechte,
gleichberechtigte Behandlung für alle überall einzufordern.
Diakoniewerk Simeon gGmbH

nen, Pflegeberufe für Schüler – das sind die TopBereiche auf der diesjährigen Angebotsliste.
Vom Arbeitsplatz Bürgermeisterin oder Systemadministratorin, Augenoptiker oder Altenpfleger: Jungen und
Mädchen können die
Berufe kennenlernen, in
denen sie unterrepräsentiert sind und die nicht den Rollenklischees entsprechen.
Schülerinnen melden sich über
http://www.berlin.de/girls-day an. Schüler über
http://www.berlin.de/boys-day.

Telefon:
(030) 90239-4185
Beratungssprachen:
Deutsch, Türkisch, Arabisch, Rumänisch
Kontaktdaten:
Diakoniewerk Simeon gGmbH
Bereich Soziales & Integration
▪ Projekt Stadtteilmütter im Rathaus Neukölln
Karl-Marx-Straße 83 ▪ 12040 Berlin
BesucherInnenanschrift:
Im Comeniushaus
▪ Lahnstraße 78 ▪ 12055 Berlin
Öffnungszeiten:
Mo. – Fr. 9:00 – 15:00 Uhr

Auch Plätze in Unternehmen und Einrichtungen werden
gebraucht. Die Online-Buchung geht über die gleichen
Adressen.

Kontakt
Weitere Infos:
Landeskoordinierung Girls’Day/Boys’Day bei LIFE e.V.
Almut Borggrefe, Daniela Döbler
Tel.: (030) 308 798-12, -37
E-Mail: girlsday@life-online.de, boysday@life-online.de

Kontakt zum Landesrahmenprogramm
Ausschreibung
Katharina Thanner,
Landesrahmenprogramm
Integrationslotsinnen und Integrationslotsen
Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales
Potsdamer Straße 65, 10785 Berlin

BAND FÜR MUT UND VERSTÄNDIGUNG

Telefon: (030) 9017 2354
Fax: (030) 9017 2320
E-Mail: Katharina.Thanner@intmig.berlin.de
Internet:
http://www.berlin.de/lb/intmig/themen/integrationslotsinnen/

Sie kennen Menschen oder Gruppen, die sich in besonderer Weise gegen Diskriminierung einsetzen, die
hinsehen und sich einmischen und Verantwortung
übernehmen, Zivilcourage zeigen?
Wir zeichnen Einzelpersonen und Initiativen aus Berlin
und Brandenburg für ihre langjährige, ehrenamtliche
Tätigkeit oder ihr couragiertes Eingreifen aus. Machen
Sie uns einen Vorschlag!
Das Band für Mut und Verständigung würdigt beispielhaftes Handeln gegen rassistische Diskriminierung und
Gewalt und den Einsatz für ein friedliches, respektvolles Miteinander. Die feierliche Vergabe des Bandes soll
am 16.8.2019 im Roten Rathaus stattfinden.

28.03.:

GIRLS’DAY UND BOYS’DAY!
Berufe direkt vor Ort kennenlernen!
Schülerinnen und Schüler entdecken neue Welten für ihre Zukunft. Sie
probieren Berufe vor Ort
in Betrieben und Einrichtungen aus, die geschlechtsspezifisch untypisch sind. Digitale Arbeit für Schülerin-

Das Bündnis für Mut und Verständigung
zeichnet 2019 besonderes Engagement aus
Frist: 31.03.2019

Schicken Sie uns Ihre Vorschläge bis zum 31.03.2019
an vorschlag@band-mut-verständigung.de mit einer
kurzen Begründung zu oder nutzen Sie das Formular
auf unsere Homepage.
Internet: http://www.band-mut-verständigung.de/

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März 2019, Nr. 162
BERLIN INTERNATIONAL
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11. bis 17.05.2019, Ankündigung:

DIE WOCHE
DER PFLEGENDEN ANGEHÖRIGEN IN BERLIN
Vorschläge zur Nominierung
für den Berliner Pflegebären gesucht
Über 200 000 Menschen in Berlin pflegen und unterstützen An- und Zugehörige mit einer Erkrankung oder
Behinderung. Das sind 7% aller BerlinerInnen und zwar
durch alle Alters- und Bildungsbereiche, unabhängig
von sozialem Umfeld, dem kulturellen Hintergrund und
der geschlechtlichen Identität.
Die große Bedeutung dieser pflegenden Angehörigen
wird deutlich, wenn man sieht, dass 75% aller pflegebedürftigen Menschen von Angehörigen gepflegt werden – zwei Drittel ohne Unterstützung durch professionelle Pflegeangebote! Die Sichtbarkeit dieser Menschen mit ihrer besonderen Rolle ist dagegen in der
Gesellschaft wenig vorhanden. Die Woche der pflegenden Angehörigen in Berlin setzt genau hier an; denn
gesellschaftliche Wertschätzung ist die Basis für die
dringend empfohlene Selbstpflege der Pflegenden.
Die Ehrung mit dem Berliner Pflegebären auf der großen Abschlussgala der Woche der pflegenden Angehörigen am 17. Mai 2019 ist hier zentraler Bestandteil.
Die große Vielfalt der Pflegesituationen wird durch die
zehn Kategorien in denen Pflegende als Repräsentanten für alle geehrt werden, gezeigt – und selbstverständlich wird hier auch die Pflege in den verschiedenen Migrationscommunities und kulturellen Hintergründen repräsentiert. Der Pflegebär ist so bunt wie Berlin!
Jeder Bürger und jede Bürgerin der Stadt ist aufgerufen
für diese Ehrung Vorschläge aus dem beruflichen oder
persönlichen Umfeld zu machen. Vorschläge zur Nominierung für den Berliner Pflegebären können ab sofort
eingereicht werden. Das geht ganz einfach über die
Internetseite
http://www.woche-der-pflegendenangehoerigen.de/nominierung
oder über ein Formular, dass bei der Fachstelle für
pflegende Angehörige angefordert werden kann.

Kontakt
Fachstelle für pflegende Angehörige
Koordinierung und Unterstützung von Angeboten für
pflegende Angehörige
Südstern 8-10
10961 Berlin
Tel.: (030) 69 59 88 97
Fax: (030) 61074544

Online:

BERLINER PORTAL ZUR EUROPAWAHL 2019
Wählen gehen und die Zukunft gestalten!
Am 26. Mai 2019 entscheiden auch die Berlinerinnen
und Berliner, welche Abgeordneten Deutschland zukünftig im Europäischen Parlament vertreten.
Das neue Europäische Parlament wird für den Zeitraum
2019 – 2024 gewählt. Was Sie wissen müssen, wo interessante Veranstaltungen stattfinden, welche Aktionen laufen und wo Sie sich europäisch engagieren
können, erfahren Sie auf dem Berliner Portal zur Europawahl 2019 unter
https://www.berlin.de/europawahl/.
Das Portal wird fortlaufend aktualisiert.

Ausschreibung Europapreis:

FREIWILLIG! ENGAGIERT! FÜR EUROPA! –
Vorschläge für die Blauen Bären 2019 gesucht
Frist: 27.03.2019
Vom 1. Februar bis 27. März 2019 können Vorschläge
für die Preisträgerinnen und Preisträger der Blauen Bären 2019 eingereicht werden!
Mit dem Europapreis Blauer Bär ehren das Land Berlin
und die Vertretung der Europäischen Kommission in
Deutschland Berlinerinnen und Berliner für ihr bürgerschaftliches Europaengagement. Der Preis dient zur
Sichtbarmachung, Stärkung und Würdigung des Engagements und leistet damit auch ein deutliches Bekenntnis zur europäischen Integration.
Für die Auszeichnung können benannt werden:
- Berlinerinnen und Berliner (Einzelpersonen oder
auch Gruppen),
- die in den letzten 18 Monaten ein herausragendes bürgerschaftliches Engagement für Europa
aufgezeigt und damit zur Stärkung des Europagedankens bei der Bevölkerung beigetragen haben.

E-Mail: fs-pflegende-angehoerige@diakoniestadtmitte.de
Internet: http://www.woche-der-pflegendenangehoerigen.de
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März 2019, Nr. 162
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Hierbei kann es sich um Einzelaktionen, Mehrfachaktionen oder langjähriges Engagement in allen Politikund Gesellschaftsbereichen handeln.
Bürgerschaftliches Engagement bedeutet nach dieser
Definition, dass das Engagement freiwillig und ohne
unmittelbare Gegenleistung erbracht wurde sowie nicht
auf materiellen Gewinn ausgerichtet ist.
Wir wissen, dass das Berliner Europaengagement so
vielfältig ist, wie Europa selbst: Ob im Bereich Kunst
und Kultur, Sport, Musik, Bildung oder Jugend, ob als
Einzelperson oder in einer Gruppe, ob in kleinen oder
großen Projekten und Aktionen, einmalig oder langfristig. Das Engagement unterscheidet sich vielleicht im
Detail, doch eines gilt für alle Engagierten: Sie alle setzen ihre Zeit, Kreativität und Energie zur Förderung des
Europagedankens in der Gesellschaft ein und setzen
damit auch ein Zeichen für Solidarität in Europa.
Mit der Nominierung und Ehrung durch die Blauen Bären sollen die Menschen „hinter den Kulissen“ von Europaideen und -Projekten genannt und geehrt werden.
Im Rahmen der Verleihung werden Geldprämien von
insgesamt 2.000 Euro vergeben. Die Preisverleihung
findet am 9. Mai im Berliner Rathaus statt.
Näheres zum Preis und dem Verfahren sowie ein Onlineformular für die Einsendung von Vorschlägen finden
Sie unter http://www.berlin.de/blauerbaer.

EUROPA- SIE HABEN DIE WAHL!
Informationen zur Europawahl in zehn Sprachen!
Das Europe direct Informationszentrum (EDIC) Berlin
hat Informationsflyer in 10 Sprachen entwickelt, der
Bürgerinnen und Bürger anderer EU-Staaten, die in
Berlin leben, über die Möglichkeit informiert, sich zur
Wahl des Europäischen Parlaments in das Berliner
Wählerverzeichnis eintragen zu lassen.
Die Flyer in Bulgarisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Kroatisch, Polnisch, Rumänisch
und
Spanisch
sind
online
auf
http://www.edic.berlin abrufbar oder in gedruckter Form
im EDIC Berlin in der

Aus dem Landespressedienst
21.12.2018, 11:41 Uhr –
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie

2/3 ALLER WILLKOMMENSSCHÜLERINNEN
UND -SCHÜLER IN DEN OBERSTUFENZENTREN ERREICHEN EINEN DEUTSCHEN
SCHULABSCHLUSS
1/4 geht direkt in duale Ausbildung
Zum Ende des Schuljahres 2017/18 haben über zwei
Drittel der Schülerinnen und Schüler (68,9 %) aus Willkommensklassen einen ersten deutschen Schulabschluss erreicht, knapp die Hälfte die erweiterte Berufsbildungsreife (49,9 %). Auch die Anschlussperspektive stimmt: Zwei Drittel planen den weiteren Schulbesuch zur Verbesserung ihres Schulabschlusses (66,6
%), ein Viertel geht direkt in die Berufsausbildung (24,7
%).
Bildungssenatorin Sandra Scheeres: „Individuelle Beratung zur weiteren Bildungs- bzw. Berufslaufbahn runden das Angebot ab. Die jetzt vorliegende Evaluation
bestätigt den Erfolg dieser Maßnahme.“
Das im Jahr 2017 gestartete Projekt IBABildungsgangbegleitung für Flüchtlinge wurde in diesem Schuljahr erheblich erweitert auf über 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Finanziert wird es über
den Masterplan für Integration und Sicherheit der Senats-verwaltung für Bildung, Jugend und Familie.
Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Anschlüsse
junger Geflüchteter an den Berliner Ausbildungs- und
Arbeitsmarkt. Dabei wird auf erfolgreiche Praxiserfahrungen aus dem Schulversuch Integrierte Berufsausbildungsvorbereitung (IBA) zurückgegriffen.
20 Oberstufenzentren und Berufsschulen beteiligen
sich an dem Projekt, jeder Schule ist eine feste Bildungsgangbegleitung zugeordnet. Diese unterstützen
die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch persönliche
Gespräche, der Abstimmung mit Fachkräften in Schule
und Betrieben wie auch bei der Suche nach passgenauen Praktikums- und Ausbildungsplätzen.
Rückfragen: *Pressesprecherin für Bildung* *Beate
Stoffers* *Tel.:* (030) 90227 – 5843

Berliner Landeszentrale für politische Bildung
Hardenbergstraße 22-24
10623 Berlin
erhältlich.

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März 2019, Nr. 162
BERLIN INTERNATIONAL
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04.01.2019, 10:24 Uhr
Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales
Arbeitssenatorin Breitenbach:

ARMUTSFESTE RENTE GIBT ES NUR MIT
ERWERBTÄTIGKEIT IN GUTER ARBEIT
Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales teilt mit:
Zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen für den Monat
Dezember 2018 erklärt die Senatorin für Integration,
Arbeit und Soziales Elke Breitenbach:
„Es ist erfreulich, dass die Zahl der Arbeitslosen in Berlin weiter abnimmt. Dennoch sind immer noch zu viele
Berlinerinnen und Berliner arbeitslos oder sogar langzeitarbeitslos. Dazu kommt, dass laut Betriebspanel 22
Prozent der Berliner Beschäftigten atypisch arbeiten,
also in einem Minijob, in Leiharbeit oder befristet. Werden die sozialversicherungspflichtigen Teilzeitbeschäftigten dazu gerechnet, sind es sogar 39 Prozent. Gute
Arbeit – unser erklärtes Ziel – hat sich längst noch nicht
überall durchgesetzt. Das muss sich ändern! Nur mit
Guter Arbeit machen sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von Sozialleistungen unabhängig und sichern sich später auch eine armutsfeste Rente!
Genau das bestätigen die neuesten Zahlen der Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung, die
gerade veröffentlicht wurden. Die Rente reicht für viele
nicht, um die Wohnung und andere Lebenshaltungskosten aus eigenen Mitteln zu bezahlen. Über 80.000
Menschen in Berlin, davon mehr als jeder zweite im
Rentenalter, erhielten im Jahr 2017 eine Grundsicherung. Wirklich beunruhigend ist, dass diese Tendenz
deutlich steigt. Um knapp ein Drittel – im Vergleich zu
zehn Jahren zuvor – ist die Zahl angewachsen. Diese
Entwicklung muss schnellstmöglich gestoppt werden.
Soziale Verantwortung ist nicht nur eine politische,
sondern auch eine unternehmerische Kategorie.“
Im Dezember 2018 waren in Berlin insgesamt 146.739
Arbeitslose gemeldet. Das waren 69 mehr als im Vormonat und 12.833 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt 7,6 Prozent. Sie lag damit um
0,8 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres. Im
Vergleich zum Vormonat hat sich die Quote nicht verändert.
Hinzu kommen noch all diejenigen, die nicht als arbeitslos im Sinne des Sozialgesetzbuches gelten, weil sie
an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme teilnehmen
oder in einem arbeitsmarktbedingten Sonderstatus
sind.
Rückfragen: Senatsverwaltung für Integration, Arbeit
und Soziales, Telefon: (030) 9028-1135

04.01.2019, 14:55 Uhr
Senatsverwaltung für Inneres und Sport

BERLINS INNENSENATOR
ZUR AUFNAHME VON GEFLÜCHTETEN
VON DER SEAWATCH III
Das Land Berlin hat bereits am 28. Dezember 2018 die
Bereitschaft erklärt, aus humanitären Gründen einen
Teil der aus Seenot geretteten Personen aufzunehmen.
Berlins Innensenator Andreas Geisel hat dies in Abstimmung mit den Stadtstaaten Hamburg und Bremen
getan.
Andreas Geisel sagte heute dazu: „Es ist unsere
Pflicht, Menschen aus Seenot zu retten. Das ist kein
Gnadenakt, sondern humanitäre Verantwortung gegenüber Menschen, die in Lebensgefahr sind. Ich fordere den Bundesinnenminister eindringlich auf, hier
schnell eine Lösung zu finden. Es geht auch um unsere
europäischen Werte von Solidarität, Gerechtigkeit und
Hilfsbereitschaft. Deswegen unterstütze ich die Forderung der EU-Kommission, die an die EU-Länder appellierte, die Menschen aufzunehmen. Ich warne davor, an
den 32 Menschen in Not, die auf der Seawatch III sind,
ein politisches Exempel statuieren zu wollen. Europa
muss zeigen, dass es hilft, wenn Hilfe gebraucht wird.
Anders als öffentlich dargestellt, werden die Menschen
ja nicht mit einer Vorzugsbehandlung aufgenommen,
sondern durchlaufen ganz normal ein geregeltes Asylverfahren. Jetzt gilt es erstmal, sie wortwörtlich in einen
sicheren Hafen zu bringen. Berlin steht dafür bereit. Ich
hoffe, der Bund auch.“
Die drei Bürgermeister der Stadtstaaten Hamburg,
Bremen und Berlin hatten im September 2018 in einer
gemeinsamen Erklärung betont: “Viele Menschen, die
vor Krieg und Verfolgung fliehen, riskieren ihr Leben,
indem sie gefährliche Routen über das Meer nehmen.
Es ist unsere gemeinsame humanitäre Pflicht, alles zu
tun, um Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren,
Flüchtlingsschiffe in sichere Häfen zu bringen und
Flüchtlinge nach den Regeln des europäischen und
nationalen Asylrechts in Europa aufzunehmen.“
Die Erklärung wurde von Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher gemeinsam mit seinen Amtskollegen
Carsten Sieling (Bremen) und Michael Müller (Berlin)
unterzeichnet.
Damit erklärten sich die drei Stadtstaaten bereit, sich
weiterhin engagiert an der Versorgung und Integration
von Flüchtlingen zu beteiligen, die nach den Abkommen und Vereinbarungen der Bundesregierung mit den
Mitgliedsstaaten der Europäischen Union in Deutschland aufgenommen werden.
Rückfragen: Senatsverwaltung für Inneres und Sport Pressestelle -, Telefon: (030) 90223 2732

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BERLIN INTERNATIONAL
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10.01.2019, 08:44 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin

BERLIN STÄDTE-NETZWERK
„SOLIDARITY CITIES“ BEIGETRETEN
Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
teilt mit:
Die deutsche Hauptstadt Berlin hat den Beitritt zum internationalen Städte-Netzwerk der „Solidarity Cities“
vollzogen. Der Metropolen-Zusammenschluss ist eine
Initiative von Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern
für die Aufnahme und Integration von Geflüchteten.
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller: „Unsere Stadt ist eine weltoffene Metropole, in der
die Grundsätze der ‚Solidarity Cities‘ seit jeher praktiziert werden. Berlin als ‚Stadt der Freiheit‘ hat sich stets
mit der Idee der Solidarität identifiziert. Die Stadt hat
nach 1945 im Kampf um ihre Freiheit Solidarität und
Hilfe von anderen erfahren. Daraus erwächst uns als
Stadt und als Zivilgesellschaft die politische und moralische Verpflichtung, für Menschen in Not solidarisch
einzustehen. Dafür legen das Engagement unserer
Stadt und der persönliche Einsatz vieler Ehrenamtlicher
für Geflüchtete Zeugnis ab. Auch in Zukunft wird Berlin
Schutzort und Lebensmöglichkeit für Geflüchtete sein.
Wir begrüßen das Engagement aller Städte und ihrer
Menschen, die sich dieser humanitären Aufgaben stellen, und als Ausdruck dieser Haltung zum Netzwerk der
‚Solidarity Cities‘ gehören.“
Zu den Mitgliedsstädten gehören u.a. Zürich, Mailand,
Nikosia, Leeds, Athen, Leipzig, Amsterdam, Gent, Ljubljana, Barcelona, Florenz und Stockholm. Im Berliner
Senat übernimmt die operative Arbeit innerhalb des
Netzwerkes die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit
und Soziales. „Solidarity Cities“ geht aus dem Netzwerk
„Eurocities“ hervor. Weitere Informationen (englisch)
htfinden
Sie
auf
der
Internetseite
tps://solidaritycities.eu.
Rückfragen: Presse- und Informationsamt des Landes
Berlin, Telefon: (030) 9026-2411

14.01.2019, 10:00 Uhr
Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales

GEFLÜCHTETE WERDEN PFLEGER*INNEN
Der Beauftragte des Senats für Integration und Migration teilt mit:

erklärt, Praxisübungen im Simulationsbereich durchgeführt, Kontakte geknüpft und so der Weg für eine erfolgreiche Arbeitsmarktintegration geebnet.
Elke Breitenbach, Senatorin für Integration, Arbeit und
Soziales, empfängt die Besucherinnen und Besucher
der Messe mit der Botschaft: „Wir freuen uns über Ihr
Erscheinen heute! Sie suchen eine Arbeit, von der Sie
leben können und bei der Sie anderen Menschen helfen können. Und wir suchen Sie: Interessierte an einer
qualifizierenden Pflegeausbildung, einem Beruf, der für
unsere Gesellschaft so wichtig ist.“
Auch die Betriebe der Gesundheitsbranche sehen das
Potenzial der Zugezogenen für eine hochwertige, d. h.
kultursensible und mehrsprachige Pflege. Sie werben
für ihr Ausbildungs- und Berufsangebot, sammeln Kontaktdaten Interessierter oder vereinbaren direkt Schritte
für eine Bewerbung.
Doch nicht nur die Betriebe stellen sich vor. Bei Gebäck
und Keksen erzählen Auszubildende mit eigener
Fluchtgeschichte von ihren Erfahrungen aus der Lehre
und ihrer Tätigkeit als angehende Pflegefachkräfte. Der
an der Organisation von Take Care beteiligte Khaled
Davrisch, Mitarbeiter der Berufsfachschule Paulo Freire, resümiert: „Wir wollen mit der Messe niedrigschwellig ansetzen und Personen jenseits von Sprachniveau
und Aufenthaltsstatus für die Pflegeberufe begeistern.
Viele treten heute direkt mit den Unternehmen in Kontakt. Doch auch wer noch nicht so weit ist, eine Ausbildung oder Arbeit aufzunehmen, oder das aufenthaltsrechtlich aktuell noch nicht darf, kann Informationen in
der eigenen Muttersprache erhalten und sich bei uns
für einen Pflegebasiskurs anmelden. Unser Konzept
geht auf.“
Im benachbarten Wappensaal können sich Geflüchtete
außerdem über Beratungs-, Qualifizierungs- und Vermittlungsangebote informieren, die ihren Einstieg in
Ausbildung und Beruf erleichtern. Unter ihnen „bridge –
Berliner Netzwerk für Bleiberecht: Arbeitsmarktintegration für Geflüchtete“. Der Zusammenschluss aus nichtstaatlichen Organisationen unter Koordination des Beauftragten des Berliner Senats für Integration und Migration ist organisatorisch und inhaltlich verantwortlich
für die Messe „Take Care! Werde Pfleger*in“.
bridge hilft seit 2005 Geflüchteten bei der Suche nach
einem Arbeits- und Ausbildungsplatz, dem Nachholen
von Schulabschlüssen, dem Finden passender Qualifizierungsangebote und der Beratung zu aufenthaltsrechtlichen Fragen. Das Netzwerk verfügt über langjährige und etablierte Kontakte in die Gesundheitsbranche.
Die Berufsfachschule Paulo Freire bietet im Rahmen
von bridge in enger Kooperation mit Deutschlands
größtem kommunalen Gesundheitsdienstleister Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH niedrigschwellige
Zugänge in den Pflegeberuf bis hin zur Pflegefachausbildung.
bridge wird aus Mitteln des Bundesministerium für Arbeit und Soziales, des Europäischen Sozialfonds und

Die Infomesse „Take Care! Werde Pfleger*in“ bringt
Geflüchtete und Unternehmen zusammen. Initiiert
durch das Berliner Netzwerk für Bleiberecht bridge treffen heute im Roten Rathaus über 700 interessierte
Neuberlinerinnen und Neuberliner auf Vivantes, Charité
und 20 weitere Krankenhäuser, ambulante Dienste und
Berufsfachschulen. Berufsbilder werden mehrsprachig
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aus Berliner Landesmitteln gefördert.
http://www.bridge-bleiberecht.de.

Internet:

Rückfragen: Senatsverwaltung für Integration, Arbeit
und Soziales, Telefon: (030) 9017 2329

Service ist kostenfrei und richtet sich nur an britische
Staatsangehörige, die in Berlin wohnhaft sind. Seit der
Freischaltung am 3. Januar haben sich bereits rund
3600 Personen registriert. Sollte es nicht zum Brexit
kommen, werden alle Daten umgehend gelöscht.

15.01.2019, 12:06 Uhr
Senatsverwaltung für Justiz,
Verbraucherschutz und Antidiskriminierung

Wichtige Informationen zum Verfahren sowie das Onlineformular (in englischer Sprache) sind unter https://www.berlin.de/labo/willkommen-inberlin/freizuegigkeit-eu-ewr-schweiz/artikel.767740.php
abrufbar.

"ANTI-ABSCHIEBE-INDUSTRIE" GREIFT
RECHTSSTAATLICHE GRUNDSÄTZE AN
“Anti-Abschiebe-Industrie” ist Unwort des Jahres 2018.
Dazu erklärt Justizsenator Dr. Dirk Behrendt:
„Das ist eine starke Entscheidung für das Unwort des
Jahres. Der Begriff der “Anti-Abschiebe-Industrie” greift
die Grundsätze unserer Rechtsstaatlichkeit an, nämlich
den Schutz vor Willkür und das Recht, sich vor Gericht
gegen den Staat zu wehren. Das Grundrecht auf effektiven Rechtsschutz findet sich in Art. 19 Abs. 4 Grundgesetz.“

Der für die Ausländerbehörde verantwortliche Innenstaatssekretär Torsten Akmann begrüßte das Angebot:
„Es ist eine historisch einzigartige Situation, dass ein
Mitgliedstaat die Europäische Union verlassen will. Viele tausende britische Staatsbürgerinnen und -bürger
würden bei einem harten Brexit ihre Freizügigkeit verlieren und wären von heute auf morgen ohne Aufenthaltstitel. Mit dem Service der Berliner Ausländerbehörde geben wir den Betroffenen in unserer Stadt Sicherheit und Zukunftsperspektive.“
Rückfragen: Senatsverwaltung für Inneres und Sport Pressestelle -, Telefon: (030) 90223 2730

Rückfragen: Pressesprecher Sebastian Brux, Telefon:
(030) 9013 3633
22.01.2019, 13:04 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
15.01.2019, 12:00 Uhr
Senatsverwaltung für Inneres und Sport
Brexit:

WELTOFFENES BERLIN

IN BERLIN LEBENDE BRITEN
KÖNNEN ONLINE
BEI DER AUSLÄNDERBEHÖRDE EINEN
ANTRAG AUF AUFENTHALTSERLAUBNIS
STELLEN

In seiner heutigen Sitzung hat der Senat die Berichte
an den Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses über
die Programme für Wissenschafts-, Wirtschafts- und
kulturelle Freiheit beschlossen.

Das Vereinigte Königreich wird voraussichtlich am
29.03.2019 um Mitternacht die Europäische Union verlassen. Noch ist nicht bekannt, unter welchen genauen
Bedingungen der so genannte Brexit erfolgen wird. In
jedem Fall werden britische Staatsangehörige zukünftig
für ihren Aufenthalt im Bundesgebiet einen Aufenthaltstitel oder einen anderen Nachweis über ihr Aufenthaltsrecht benötigen. Potentiell betroffen sind rund 18.000 in
Berlin lebende Britinnen und Briten.
Um diesen Menschen die Gelegenheit zu geben, ihren
Aufenthaltsstatus zu sichern, bietet die Berliner Ausländerbehörde online die Möglichkeit, einen Antrag auf
Erteilung eines Aufenthaltstitels oder eines Nachweises
über das Aufenthaltsrecht zu stellen.
Wer diese Möglichkeit nutzt, kann sich eine Bestätigung der Antragstellung ausdrucken und verfügt damit
über einen Nachweis des rechtmäßigen Aufenthalts.
Die registrierten Personen werden dann zu gegebener
Zeit zur Prüfung eines Aufenthaltstitels eingeladen. Der

Aus der Sitzung des Senats am 22. Januar 2019:

Berlin ist die Hauptstadt der Freiheit – und das verpflichtet auch weltweit. Der Senat unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Kulturschaffende
und Journalistinnen und Journalisten, die in ihren Heimatländern ihrem Beruf nicht nachgehen können, dabei, eine Perspektive in Berlin zu finden.
Die Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung hat
an der Einstein Stiftung Berlin ein Programm zur Förderung der Wissenschaftsfreiheit eingerichtet. Sie unterstützt damit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler,
die aus Regionen kommen, in denen sie in der Freiheit
von Forschung und Lehre eingeschränkt sind. Das
Programm ermöglicht mit Einstein-Gastprofessuren und
Einstein Junior Scholarships den Forscherinnen und
Forschern eine freie Entfaltung ihrer wissenschaftlichen
Tätigkeit in Berlin. Die bislang 27 geförderten Personen
sind mehrheitlich weiblich und kommen überwiegend
aus dem Iran, aus Syrien und der Türkei. Sie forschen
an den vier Berliner Universitäten und der Charité. Vertreten sind die Natur- und Lebenswissenschaften, die
Geistes- und Kulturwissenschaften, die Sozialwissenschaften sowie Kunst und Gestaltung.

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Die Senatsverwaltung für Kultur und Europa ermöglicht
durch das einjährige Fellowship-Programm „Weltoffenes Berlin“ eigenständige künstlerische bzw. kreative
Tätigkeiten. Darüber hinaus verfolgt das Förderprogramm „Beratung, Unterstützung und Vernetzung für
transnationale Kunst-, Medien- und Kulturschaffende“
das Ziel, spezifische Angebote und Strukturen zu fördern, die eine nachhaltige Verbesserung der beruflichen Chancen der Zielgruppe in Berlin erreichen soll.
Und im Rahmen der Mitgliedschaft bei ICORN („International Cities of Refuge Network“) wird ein Stipendium
an eine ICORN-Stipendiatin bzw. an einen ICORNStipendiaten für mindestens ein Jahr vergeben sowie
eine Wohnung bereitgestellt.
Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe hat angesichts der zunehmenden Repressionen
von Journalistinnen und Journalisten sowie Bloggerinnen und Bloggern gemeinsam mit „Reporter ohne
Grenzen“ ein neues Stipendienprogramm ins Leben
gerufen. Es soll Medienschaffenden aus Kriegs- und
Krisengebieten eine Auszeit in Berlin ermöglichen und
die Teilnehmenden in digitaler Sicherheit schulen. Außerdem hat die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe gemeinsam mit der SINGA gUG den
„BERLIN Newcomer Startup Award“ ins Leben gerufen
und baut mit dem Serviceprojekt „Wirtschaftsfreiheit
Berlin - Integration von zuziehenden Talenten, Gründerinnen und Gründern und Unternehmerinnen und Unternehmern“ eine Beratungs- und Betreuungsinfrastruktur auf.
Der Senat hat damit aussichtsreiche Programme zur
Förderung der Wissenschafts-, Wirtschafts- und kulturellen Freiheit auf den Weg gebracht. Es gilt, die laufenden Programme nun weiter zu etablieren und im
engen Austausch miteinander weiterzuentwickeln.
Hierzu werden auch mögliche ergänzende Förderschwerpunkte diskutiert und geschaut, wo eine stärkere
Vernetzung sinnvoll sein könnte. Die beteiligten Verwaltungen werden dabei auch ähnlich gelagerte Programme und Förderstrukturen im deutschen und europäischen Kontext in ihre Überlegungen einbeziehen. Als
Hauptstadt der Freiheit ist es Berlins selbstverständliches Ziel, sicherer Zufluchtsort für politisch Verfolgte
auch jenseits der mit den laufenden Programmen bereits adressierten Zielgruppen zu sein.
Der Regierende Bürgermeister und Senator für Wissenschaft und Forschung, Michael Müller: „Mit der Förderung setzen wir ein deutliches Zeichen für die Wissenschafts-, Wirtschafts- und kulturelle Freiheit und
können Menschen, die sich in ihren Heimatländern
nicht mehr frei betätigen können, ganz konkret helfen.
Das hohe Interesse an den Programmen zeigt, wie
groß der Bedarf an solchen Initiativen ist. Und es bestärkt uns darin weiterzumachen. Als Wissenschaftssenator danke ich den beteiligten Universitäten, die mithilfe unseres Programms bedrohten Forschenden eine
neue akademische Heimat bieten.“

Der Senator für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer:
„Vor dem Hintergrund globaler Migrationsbewegungen
und zunehmender Bedrohung künstlerischer Freiheit in
den Herkunftsländern gibt unsere Stadt vielen gefährdeten Kunst- und Kulturschaffenden ein neues Zuhause. Die Bilanz der ersten Monate beweist die Notwendigkeit der neuen Förderprogramme.“
Die Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe,
Ramona Pop: „Berlin atmet wie keine andere europäische Stadt den Geist der Freiheit und der Toleranz. Die
Berlinerinnen und Berliner sind resolut in ihrer Meinung
– aber sie sind ebenso resolut darin, die Freiheiten der
anderen und die Vielfalt der Stadt zu verteidigen. Wir
nehmen unsere Verantwortung zur Verteidigung der
Meinungs- und Pressefreiheit wahr.“
Rückfragen: Sprecher für Wissenschaft und Forschung,
Telefon: (030) 9026-5010

24.01.2019, 11:20 Uhr
Senatsverwaltung für Inneres und Sport

NEUE INFO-BROSCHÜRE
ZUM THEMA ISLAMISMUS
Der Berliner Verfassungsschutz hat eine neue Informationsbroschüre zum Thema Islamismus herausgegeben. Darin werden die Grundzüge der islamistischen
Ideologie beschrieben und die zentralen islamistischen
Strömungen und Gruppierungen in Deutschland benannt.
In einer oftmals sehr pauschalisiert geführten Debatte
will die Broschüre einen Beitrag zur sachlichen Auseinandersetzung mit einem Phänomen liefern, das über
Berlin hinaus zu einer ernsten Bedrohung für unsere
demokratische Gesellschaft geworden ist.
Berlin hat früh erkannt, dass eine nachhaltige Strategie
gegen islamistische Bestrebungen nicht allein aus repressiven Maßnahmen bestehen kann. Aufklärung,
Sensibilisierung und Beratung sind zentrale Säulen einer umfassenden Präventionsstrategie, die darauf abzielt, die Gesellschaft gegen religiös verbrämten Hass
und Radikalisierungen zu immunisieren. An dieser
Form der Präventionsarbeit beteiligt sich auch der Berliner Verfassungsschutz mit Vorträgen und entsprechenden Informationsmaterialien.
Die Infobroschüre „Islamismus“ kann im Internet abgerufen werden unter:
https://www.berlin.de/sen/inneres/verfassungsschutz/publ
ikationen/info/
Sie ist auch per E-Mail oder Telefon als Printexemplar
bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport bestellbar. Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter: https://www.berlin.de/sen/inneres/verfassungsschutz/

Rückfragen: Senatsverwaltung für Inneres und Sport Pressestelle -, Telefon: (030) 90223 2730
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bensweise für uns selbst und für jeden und jede einzelne zu bewahren und zu verteidigen.“
25.01.2019, 05:10 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin

MÜLLER ZUM GEDENKTAG
AN DIE OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS
Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
teilt mit:
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, erklärt zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus (27. Januar 2019):
„Die Ermordung der europäischen Juden, die Shoah, ist
das für alle Zeiten singuläre Menschheitsverbrechen,
das im deutschen Namen begangen worden ist. Das ist
in unserem Land die gemeinsame Grundüberzeugung.
Sie bestimmt unseren Umgang mit der Vergangenheit,
unsere Sicht auf den Wert der Demokratie, und sie
lässt uns entschlossen für Freiheit und Rechtsstaat eintreten und jeden Antisemitismus entschieden verurteilen und bekämpfen. Dies besonders zu betonen, ist
deshalb wieder unverzichtbar geworden, weil es in unserer Gesellschaft und sogar wieder in unseren Parlamenten Kräfte gibt, die den Holocaust relativieren und
die das Holocaust-Mahnmal im Herzen der deutschen
Hauptstadt schmähen. Diese Leute formulieren geschickt am Rand des Zulässigen, und sie lassen oft das
Gerede vom ‚Man wird doch noch sagen dürfen‘ folgen.
Diese Leute haben unseren Grundkonsens der Einordnung des Holocaust als singuläres Verbrechen verlassen.“
Müller weiter: „Diese politische Entwicklung ist alarmierend. Der Rechtsstaat muss alle seine Mittel einsetzen,
den Gegnern unserer freiheitlichen Demokratie,
Rechtspopulisten, Rechtsextremisten und Antisemiten
entschieden entgegenzutreten. Nicht nur der Fall des
‚Nationalsozialistischen Untergrunds‘ und seiner bei
weitem noch nicht zu Ende gebrachten Aufarbeitung
macht das deutlich. Freiheit und Demokratie müssen
durch unseren Staat und durch eine wachsame und
engagierte Zivilgesellschaft immer wieder von neuem
verteidigt werden. Und klar ist darüber hinaus: Nur die
freiheitliche Demokratie ist der Garant dafür, dass alle
Menschen sich frei entfalten und ihr eigenes Leben leben können. Wir halten daran fest: Unser Land und
Berlin als Hauptstadt sind der Ort, an dem alle Menschen ungeachtet ihrer Religion, ihres Geschlechts,
ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Herkunft friedlich
und in Vielfalt zusammen leben können.“

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller nimmt
am 31. Januar 2019 ab 9.00 Uhr an der Gedenkstunde
des Deutschen Bundestags zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar teil.
Rückfragen: Presse- und Informationsamt des Landes
Berlin, Telefon: (030) 9026-2411

31.01.2019, 11:03 Uhr
Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales
Senatorin Elke Breitenbach:

LAGE AM BERLINER ARBEITSMARKT
NOCH NICHT ZUFRIEDENSTELLEND
Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales teilt mit:
Steigende Beschäftigung, sinkende Arbeitslosenzahlen,
gute Fortschritte bei der Integration von Geflüchteten:
So lautet die Bilanz 2018 für den Berliner Arbeitsmarkt.
Dazu erklärt Arbeitssenatorin Elke Breitenbach: „Die
Ergebnisse sind erfreulich, aber kein Grund, die Hände
in den Schoß zu legen. Gute Arbeit setzt gute Rahmenbedingungen voraus, und die sind noch längst
nicht überall gegeben.“
Ein Schlaglicht darauf hat die kürzlich veröffentlichte
Befragung ‚Gute Arbeit in Berlin‘ geworfen. Hetze,
Stress und knappe Einkommen sind Realität für viele
Berliner Beschäftigte. Dazu Elke Breitenbach: „Betriebe
und Tarifpartner müssen mehr für gesunderhaltende
Arbeitsbedingungen und auskömmliche Löhne tun.
Aber auch wir als Land leisten mit der Eindämmung
sachgrundloser Befristungen oder der geplanten kräftigen Erhöhung des Landesmindestlohns unseren Beitrag zu Guter Arbeit in Berlin.“
Erwünschter Nebeneffekt attraktiver Arbeitsplätze ist
die Werbung und Bindung gefragter Fachkräfte. Basis
der Fachkräftesicherung bleibt aber die Ausbildung
junger Menschen. „In dieser Hinsicht war das Jahr
2018 leider alles andere als vorbildlich, denn zu viele
Ausbildungsbewerberinnen und -bewerber sind leer
ausgegangen. Hier muss endlich umgedacht werden:
Wer ausbildet, investiert in die Zukunft“, so die Senatorin abschließend.

Im Januar 2019 waren in Berlin insgesamt 155.838 Arbeitslose gemeldet. Das waren 9.099 mehr als im VorDer Regierende Bürgermeister: „Der Internationale Tag
monat und 11.898 weniger als vor einem Jahr. Die Ardes Gedenkens an die Opfer des Holocaust erinnert an
beitslosenquote beträgt 8,1 Prozent. Sie lag damit um
die Befreiung des deutschen Konzentrationslagers
0,5 Prozentpunkte über dem Vormonatswert und um
Auschwitz-Birkenau am 27. Januar 1945. Das national0,7 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres.
sozialistische Deutschland hat in historisch beispielloser Weise Menschen ausgegrenzt und vernichtet. DaHinzu kommen noch all diejenigen, die nicht als arbeitsran immer wieder und Jahr für Jahr zu erinnern, ist unlos im Sinne des Sozialgesetzbuches gelten, weil sie
sere Pflicht den nachfolgenden Generationen gegenan einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme teilnehmen
über und ist Mahnung an uns alle, die freiheitliche Le______________________________________________________________________________________________________

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oder in einem arbeitsmarktbedingten Sonderstatus
sind.
Rückfragen: Senatsverwaltung für Integration, Arbeit
und Soziales, Telefon: (030) 9028-1135

04.02.2019, 07:15 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin

MÜLLER ZUM 100. JAHRESTAG
DER KONSTITUIERENDEN SITZUNG
DER DEUTSCHEN NATIONALVERSAMMLUNG
AM 6. FEBRUAR 1919
Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
teilt mit:
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, erklärt zum 100. Jubiläum der Eröffnung der Verfassungsgebenden Deutschen Nationalversammlung
im Deutschen Nationaltheater in Weimar und zur Entstehung der Weimarer Reichsverfassung am 6. Februar
1919:
„Die Berliner Republik gründet auf den Traditionen der
Bonner und der Weimarer Republik. Weimar stand für
die Absicht, das durch die Niederlage im Weltkrieg,
durch das Abdanken der Monarchien und nicht zuletzt
durch die manifeste Gewaltausübung vor allem in der
Hauptstadt Berlin zerrüttete Reich wieder zusammenzuführen und den Absetzbewegungen einzelner Regionen entgegenzuwirken. Dem Sozialdemokraten Friedrich Ebert lag daran, dies im Zeichen der Kulturnation
Deutschland in der Stadt Goethes und Schillers zuwege zu bringen und damit zugleich ein Zeichen an die
Welt zu senden, dass das nachwilhelminische Deutschland ein anderes Land werden wollte als das preußisch
dominierte Kaiserreich.“
Müller weiter: „In Berlin beherrschte Gewalt die Szenerie. Schützengräben auf den Straßen unserer Stadt,
Artilleriebeschuss und Luftangriffe bestimmten in einigen Stadtvierteln nach dem 9. November 1918 zeitweise das Bild. So war die Entscheidung, die Verfassung
der neuen Demokratie ebenso wie die weittragenden
Entscheidungen wie den Friedensvertrag, die Sicherung des Überlebens der Zivil-Bevölkerung nach den
Hungerjahren des Krieges, der Demobilisierung der
Truppen oder die Umstellung der Wirtschaft auf Friedensproduktion abseits der Millionenmetropole Berlin
zu verhandeln. Dennoch war die Entscheidung für die
Berliner Stadtpolitik und allen voran für den damaligen
Oberbürgermeister Adolf Wermuth Anlass zu massiven
Protesten. Doch schließlich tagte die Nationalversammlung im Mai 1919 dann erstmals in Berlin.“
Der Regierende Bürgermeister: „Die Weimarer Reichsverfassung, wesentlich entworfen von dem jüdischen
Rechtsgelehrten Hugo Preuß, gehört zu den fortschrittlichen Verfassungen ihrer Zeit. In Weimar wurde das

Werte- und Regelwerk einer freiheitlichen parlamentarischen deutschen Demokratie entworfen, die sich vorbildlich als Sozialstaat verstand. Es ist hier exemplarisch zu erinnern an den Artikel 155, in dem das
Staatsziel proklamiert wird, allen Deutschen und ihren
Familien eine gesunde und ihren Bedürfnissen gerecht
werdende Wohnung zu sichern. Das ist in den 20er
Jahren dann sozusagen in Vollzug des Verfassungsauftrags eine der wesentlichen Aufgaben der Berliner
Stadtpolitik geworden, was bis heute in unserer Stadt
seine erkennbaren Spuren hinterlassen hat.“
Müller: „Wir alle wissen, dass das in Weimar konstituierte Staatswesen gescheitert ist. Sicherlich haben
Konstruktionsfehler der Verfassung wie das Präsidialregime oder das Fehlen einer Verfassungsgerichtsbarkeit ihren Anteil daran. Aber Ausschlag gebend war,
dass zu wenig Demokratinnen und Demokraten mit
kluger Politik Freiheit und Rechtsstaat verteidigt und für
die parlamentarische Demokratie gekämpft haben. Das
ist für uns heutzutage eine der wesentlichen Lehren im
21. Jahrhundert: Eine Verfassung mag noch so ideal
und vorausschauend konzipiert sein, ohne die Einsicht,
dass sie jeden Tag und von jeder Generation von neuem gegen ihre Gegner verteidigt werden muss, kann
und wird sie nicht von Dauer sein. Diese Lehre ist nach
1945 mit dem Konzept der wehrhaften Demokratie gezogen worden.“
Der Regierende Bürgermeister nimmt am 6. Februar
2019 an den Feierlichkeiten zum Jahrestag in Weimar
teil, u.a. am Ökumenischen Gottesdienst in der Herderkirche und am Festakt im Deutschen Nationaltheater.
Rückfragen: Presse- und Informationsamt des Landes
Berlin, Telefon: (030) 9026-2411

05.02.2019, 13:05 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin

BERLIN WILL AUFNAHMEPROGRAMM
ZUR HUMANITÄREN HILFE FÜR BESONDERS
SCHUTZBEDÜRFTIGE ENTWICKELN
Aus der Sitzung des Senats am 5. Februar 2019:
Der Senat hat heute auf Vorlage der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, einen
Zwischenbericht über die Umsetzung eines humanitären Aufnahmeprogramms für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge und Binnenvertriebene verabschiedet.
Das Abgeordnetenhaus hatte am 13. Dezember 2018
den Senat aufgefordert, ein solches Aufnahmeprogramm zu entwickeln. Dafür sollen mit jährlich 100
Plätzen stufenweise entsprechende Kapazitäten bis zu
einer Maximalzahl von 500 Plätzen aufgebaut werden.

Das Abgeordnetenhaus hatte dabei Bezug auf ein vergleichbares Aufnahmeprogramm genommen, das in
den Jahren 2014-2016 in Baden-Württemberg durchgeführt worden war. Dabei waren im Rahmen eines Son______________________________________________________________________________________________________

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derkontingents 1.000 Frauen und Mädchen aus dem
Nordirak aufgenommen worden, die besonders schutzbedürftig sind. Viele von ihnen sind jesidischen Glaubens und waren vor ihrer Flucht deshalb von den
Kämpfern der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) mit brutalsten Methoden verfolgt worden. Weitere 100 auf diesem Wege nach Deutschland eingereiste Flüchtlinge
wurden von den Bundesländern Niedersachsen und
Schleswig-Holstein aufgenommen. Neben BadenWürttemberg hat bisher nur noch Brandenburg ein vergleichbares Landesprogramm aufgelegt, das mit rund
60 Betroffenen weniger umfangreich und noch nicht
abgeschlossen ist.
Senatorin Breitenbach: „Ich freue mich, dass der Senat
mit dem heute beschlossenen Bericht seine Absicht
unterstreicht, besonders schutzwürdige Flüchtlinge und
Binnenvertriebene in der Bundesrepublik Deutschland
aufzunehmen und dafür ein geeignetes humanitäres
Hilfsprogramm zu entwickeln. Die Erfahrungen mit vergleichbaren Programmen in anderen Bundesländern
zeigen, dass hierbei allerdings von einem erheblichen
organisatorischen, administrativen und logistischen
Aufwand auszugehen ist. Deshalb wird der Zeitraum
zur Vorbereitung unseres Programms auch mehrere
Jahre in Anspruch nehmen. Dazu gehört auch, dass in
den betroffenen Verwaltungen zusätzliches Personal
bereitgestellt werden muss.“
Eine länderübergreifende Kooperation mit Brandenburg
wäre dabei wünschenswert. Auf Arbeitsebene haben
auch bereits erste Kontakte mit der Landesregierung
stattgefunden. Jedoch ist die Umsetzung des Programms dort schon so weit vorangeschritten, dass eine
Zusammenführung beider Landesprogramme voraussichtlich nicht mehr in Betracht kommt. Der Senat wird
aber den Fortschritt bei der Realisierung des Brandenburger Programms mit großem Interesse verfolgen, um
die dort gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen
bei der Konzeption eines eigenständigen Berliner Programms produktiv nutzen zu können.
Die Komplexität des Aufnahmeprozesses macht eine
enge fachliche Kooperation mehrerer Senatsverwaltungen notwendig. Zusätzlich müssen externe Partner wie
etwa das Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) und die Internationale Organisation für
Migration (IOM) beteiligt werden. Auch die einvernehmliche Abstimmung mit dem Bund ist erforderlich.
Rückfragen: Sprecherin der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, Telefon: (030) 90281135

07.02.2019, 09:56 Uhr
Senatsverwaltung für Gesundheit,
Pflege und Gleichstellung

14. TODESTAG VON HATUN SÜRÜCÜ –
Dilek Kolat: „Gewalt als Mittel zur Beendigung
von familiären Konflikten niemals hinnehmbar“
Am heutigen 7. Februar jährt sich der Todestag von
Hatun Sürücü zum 14. Mal. Die junge Berlinerin mit
kurdischen Wurzeln wurde von ihrem Bruder auf offener Straße erschossen, weil sie ein Leben nach ihren
eigenen Vorstellungen führen wollte. Ihr gewaltsamer
Tod hat eine breite gesellschaftliche und politische Debatte über Gewalt im Namen der Ehre ausgelöst.
Laut einer Umfrage des Berliner Arbeitskreises gegen
Zwangsverheiratung sind im Jahr 2017 insgesamt 570
Fälle von drohender oder auch erfolgter Zwangsverheiratung in Berlin bekannt geworden. Mit 93 % waren
größtenteils Mädchen und Frauen betroffen, 7 % der
Betroffenen waren männlich. In mehr als der Hälfte der
Fälle war die Zwangsverheiratung noch nicht erfolgt.
Gleichstellungssenatorin Dilek Kolat: „Gewalt als Mittel
zur Beendigung von familiären Konflikten ist – völlig
unabhängig vom ethnischen oder religiösen Hintergrund – niemals hinnehmbar. Jeder und jede hat ein
Recht auf ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben, niemand darf gegen seinen oder ihren Willen in
eine Ehe gezwungen werden. Die Umfrage des Arbeitskreises zeigt deutlich, dass nach wie vor politischer Handlungsbedarf besteht. Zugleich wird klar, wie
wichtig die Prävention und die frühzeitige Intervention
ist: In mehr als der Hälfte der Fälle ist es den Betroffenen gelungen, sich vor einer Zwangsverheiratung Hilfe
zu holen. Ich werde mich daher dafür einsetzen, dass
wir die vorhandenen niedrigschwelligen und präventiven Angebote verstärken.“
In Berlin stehen auf unterschiedliche Formen von Gewalt spezialisierte und auf verschiedene Zielgruppen
zugeschnittene Beratungsangebote sowie sechs Frauenhäuser und 40 Zufluchtswohnungen zur Verfügung.
Die BIG-Hotline (Telefon 030 611 03 00) bietet eine
Erstberatung sowie Informationen über freie Frauenhausplätze. Jugendliche und junge Erwachsene können sich an den Jugend- und Mädchennotdienst (Telefon 030 611 00 62 bzw. 030 61 00 63) und an die Kriseneinrichtung Papatya (http://www.sibel-papatya.org),
die auch eine niedrigschwellige Online-Beratung anbietet, wenden.
Rückfragen: Pressestelle, Telefon: (030) 9028-2853

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18.02.2019, 10:59 Uhr
Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales

17.000 KOSTENLOSE FAHRSCHEINE
S-Bahn Berlin und BVG unterstützen Ehrenamtliche
Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales teilt mit:
Die BVG und die S-Bahn Berlin unterstützen Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, die sich ehrenamtlich für
andere Menschen einsetzen. Insgesamt stellen die beiden Berliner Verkehrsunternehmen dafür in diesem
Jahr 17.000 kostenlose Einzelfahrscheine zur Verfügung, damit die Ehrenamtlichen an die Orte kommen,
wo sie Hilfe leisten. Hierbei sollen vor allem diejenigen
unterstützt werden, die über ein geringes Einkommen
verfügen und für sie daher die Fahrt zum Einsatzort
eine zusätzliche finanzielle Belastung ist. Ein entsprechender Vertrag ist zwischen der Senatsverwaltung für
Integration, Arbeit und Soziales, der BVG und der SBahn Berlin sowie dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Landesverband Berlin e. V. unterzeichnet worden.
Die erfolgreiche Kooperation findet bereits zum neunten Mal statt.
Die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Elke
Breitenbach: „Ich danke der BVG und der S-Bahn Berlin, dass sie auch in diesem Jahr wieder die kostenlosen Fahrscheine in so großer Zahl zur Verfügung stellen. Das ist eine wichtige Unterstützung für die vielen
Berlinerinnen und Berliner, die sich Tag für Tag für ihre
Mitmenschen ehrenamtlich engagieren, ihnen selbstlos
zur Seite stehen und unsere Stadt damit lebenswerter
machen.“
Dr. Sigrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand
Betrieb der BVG: „Für die BVG und all ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist es nunmehr schon eine gute
Tradition ehrenamtlich engagierten Frauen und Männer
mit Freifahrten zu unterstützen. Eine gute Gelegenheit
all denen zu danken, die eigene Stärken einbringen um
anderen Menschen zu helfen.“
Peter Buchner, Chef der S-Bahn Berlin: „Weniger reden, mehr anpacken! Das ist die Stärke jener Menschen, die mit ihrem ehrenamtlichen Engagement dafür
sorgen, dass in unserer Stadt auf Dauer ein breites
Spektrum an Freizeit-, Kultur-, Pflege- und Gesundheitsangeboten gewährleistet bleibt. Die Arbeit der Ehrenamtlichen verdient unseren Respekt und unsere Unterstützung. Mit den 17.000 Einzelfahrscheinen wollen
wir ihre Leistungen für die Allgemeinheit unterstützen.“
Dr. Gabriele Schlimper, Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Berlin: „Jeden Tag engagieren sich tausende Menschen ehrenamtlich in dieser
Stadt. Ohne sie wäre Berlin bei weitem nicht so lebenswert wie es ist. Wir brauchen dieses Engagement.
Es ist uns besonders wichtig, diejenigen zu unterstützen, die sich ehrenamtliches Engagement sonst nicht
leisten könnten. Jeder einzelne Fahrschein hilft dabei.“

In Berlin engagieren sich mehrere Tausend Menschen
ehrenamtlich und helfen damit unter anderem
- Menschen in Pflegeheimen durch Besuchsdienste,
- Schüler und Schülerinnen bei den Hausaufgaben
als Paten und Coaches,
- Familien mit Kindern durch Großelterndienste,
- alten Menschen bei der Bewältigung eines
selbstständigen Lebens durch Begleit- und Betreuungsdienste und
- indem sie Bürger und Bürgerinnen zu Institutionen und Behörden begleiten.
Der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin als Kooperationspartner der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales übernimmt die Vergabe der Fahrscheine. Ausgegeben werden sie in zwölf Stadtteil- und
Nachbarschaftszentren der einzelnen Bezirke. Die Adressen finden Sie hier:
http://www.paritaetberlin.de/downloads/Anlaufstellen_Fahrscheine
Rückfragen: Senatsverwaltung für Integration, Arbeit
und Soziales, Telefon: (030) 9028-1135

19.02.2019, 13:04 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin

BEFRISTETE WEITERNUTZUNG VON
TEMPOHOMES SOLL GEPRÜFT WERDEN
Aus der Sitzung des Senats am 19. Februar 2019:
Im Land Berlin besteht weiterhin großer Bedarf an der
Unterbringung von geflüchteten Menschen sowie von
Obdachlosigkeit bedrohten Personengruppen. Ob in
Einzelfällen die vorübergehende Weiternutzung sogenannter Tempohomes und Containerbauten notwendig
ist, soll nun geprüft werden. Ein entsprechendes Konzept, das die Senatsverwaltung für Finanzen zusammen mit der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit
und Soziales sowie der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen vorgelegt hat, wurde heute vom
Senat zur Kenntnis genommen.
Das Konzept regelt den verwaltungsübergreifenden
Umgang mit Tempohomes und Containerbauten, deren
Baugenehmigungen auslaufen und die wirtschaftlich
noch nutzbar sind. Die Prüfung erfolgt unter der Voraussetzung, dass nachhaltige Investitionen auf den
Flächen Vorrang vor temporärer Nutzung haben.
Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz: „Mit den Tempohomes ist es gelungen, kurzfristig Unterkünfte für geflüchtete Menschen bereitzustellen. Da weiterhin dringender Bedarf an Unterkünften für Flüchtlinge, aber
auch für andere, von Wohnungslosigkeit bedrohte
Gruppen besteht, soll nun zusammen mit den Bezirken

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geprüft werden, an welchen Standorten sich eine vorübergehende Weiternutzung anbietet.“

nerbauten werden weiterhin für die Unterbringung von
wohnungslosen Personen benötigt.

Sozialsenatorin Elke Breitenbach: „Ziel ist es, geflüchtete Menschen so schnell wie möglich in eigenen Wohnungen oder Unterkünften mit Wohnungs- und Appartement-struktur unterzubringen. Bis zur Fertigstellung
der geplanten Modularen Wohngebäude besteht allerdings ein großer Unterbringungsbedarf.
Daher prüft der Senat gemeinsam mit den Bezirken,
inwieweit in Einzelfällen Tempoho-me- bzw. Containerbauten vorübergehend als Flüchtlingsunterkunft weiterbetrieben werden können oder als Unterkünfte für wohnungslose Menschen, Studierende oder Auszubildende
genutzt werden können.

Das Prüfverfahren sieht zunächst planungsrechtliche
Einschätzungen vor. Anschließend prüfen die Senatsverwaltungen und die Bezirke den konkreten Bedarf.
Bestehen für die Standorte noch keine konkret umsetzbaren Pläne für nachhaltige Investitionen der sozialen
Infrastruktur oder im Wohnungsbau oder sind diese erst
zu einem späteren Zeitpunkt umsetzbar, so hat die Unterbringung von wohnungslosen Menschen mit und ohne Fluchthintergrund bei der weiteren Nutzung Vorrang.
Für die Standorte, bei denen eine Nachnutzung ohne
Flüchtlingszweck baurechtlich möglich ist, wird dann
eine Bedarfsabfrage für andere Nachnutzungskonzepte, etwa für studentisches Wohnen oder die Kältehilfe,
erfolgen. Die jeweilige Nutzung wird je Standort mit
dem betroffenen Bezirk abgestimmt. Ein neuer Bauantrag kann dann für längstens weitere drei Jahre nach
Ablauf der derzeit gültigen Baugenehmigungen gestellt
werden.

Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher: „Künftig
wird in jedem Einzelfall geprüft und entschieden, ob
weiterhin Bedarf für die Unterbringung von Geflüchteten oder anderen Bedarfsgruppen besteht, ob und welche Baugenehmigung dafür erteilt werden müssen oder
welche Ausschlussnutzung folgt. Außerdem wird die
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
auch künftig Gebäude zur Unterbringung von Geflüchteten errichten, die langfristig auch für die allgemeine
Wohnraumversorgung zur Verfügung stehen werden.“
Das Tempohome-Programm wurde im Zuge des angestiegenen Zuzugs Geflüchteter insbesondere nach
2015 durchgeführt. Durch das 2017 begonnene MUFProgramm (Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge) wurden und werden hingegen Liegenschaften für eine
nachhaltige und langfristige Nutzung - perspektivisch
auch als allgemeiner Wohnraum - geschaffen. Bei den
Tempohomes handelt es sich um 17 Standorte. Hinzu
kommen sechs als Containerbauten bezeichnete
Standorte, die in der Zeit vor 2015 vom damaligen Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) errichtet wurden. Insgesamt hat das Land Berlin für Tempohomes und Containerbauten ca. 160 Mio. Euro investiert.
Für das Jahr 2020 wird aktuell ein Bedarf von 37.700
Plätzen für die Unterbringung von Geflüchteten und
weiteren unterzubringenden Personengruppen in Berlin
angenommen. Die derzeitige Platzkapazität des Landesamts für Flüchtlinge (LAF) liegt bei rund 27.900.
Davon sind aktuell ca. 24.200 Plätze tatsächlich nutzbar. Von diesen entfallen auf Tempohomes und Containerbauten 7.570 Plätze. Das MUF-Programm umfasst voraussichtlich insgesamt rund 17.800 Plätze, von
denen bereits 6.338 Plätze baulich fertiggestellt sind.
Weitere rund 11.500 Plätze sollen im Verlauf des MUFProgramms noch folgen.

Das Rahmenkonzept benennt die Liegenschaften, für
die eine perspektivische Nach-nutzung geprüft werden
kann. Der Standort Columbiadamm ist hiervon nicht
umfasst. Der Rückbau wird dort bis zum 31.12.2019
erfolgen.
Rückfragen: Sprecherin der Senatsverwaltung für Finanzen, Telefon: (030) 9020-4172

19.02.2019, 13:01 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin

„BUNDESFREIWILLIGENDIENST
MIT FLÜCHTLINGSBEZUG“
UNBEFRISTET FORTFÜHREN
Aus der Sitzung des Senats am 19. Februar 2019:
Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung den von der
Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales
vorgelegten Bericht zum Thema „Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug“ unbefristet fortführen beschlossen und reagiert damit auf einen Beschluss des
Abgeordnetenhauses vom 13.12.2018. In diesem wurde der Senat gebeten, die Bundesregierung aufzufordern, das Sonderprogramm „Bundesfreiwilligendienst
mit Flüchtlingsbezug“ in die bestehenden Förderprogramme zu überführen.

2015 wurde der Bundesfreiwilligendienst um ein Sonderkontingent „Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug (BFDmF)“ erweitert (§ 18). An dem SonderproZwar bestehen ausreichende Kapazitäten für die untergramm
beteiligte sich auch das Land Berlin, u. a. durch
zubringenden Personen in der Zuständigkeit des LAF.
die
Schaffung
zweier Einsatzstellen für BundesfreiwilliAllerdings sind die Unterkünfte etwa zur Hälfte mit Perge
beim
LAF
mit
insgesamt 140 Plätzen. Mit der Aufsonen belegt, für die die Bezirke zuständig sind und für
hebung des § 18 BFDG endete zum 31.12.2018 das
die es keine alternativen qualitätsgesicherten UnterSonderprogramm; bis dahin abgeschlossene Vereinbabringungen gibt. Einige der Tempohomes und Contairungen können aber noch für maximal 12 Monate umgesetzt werden.
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Die Bundesregierung hat mittlerweile Initiativen gestartet, um wesentliche Inhalte des „Bundesfreiwilligendienstes mit Flüchtlingsbezug (BFDmF)“ in den RegelBFD zu überführen: Erfreulicherweise hat der Deutsche
Bundestag die mit dem BFD-Sonderprogramm in den
letzten drei Jahren verbundenen zusätzlichen Haushaltsmittel auch für den BFD-Haushalt 2019 genehmigt.
Zudem liegt der Entwurf einer Gesetzesnovelle vor, mit
der die guten Erfahrungen der Teilzeitmöglichkeit für
unter 27-Jährige Freiwillige im BFDmF künftig bei Vorliegen eines berechtigten Interesses für alle unter 27jährigen Freiwilligen im Regel-BFD nutzbar gemacht
werden sollen.
Das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF)
hat sich mittlerweile erfolgreich um eine Anerkennung
als Einsatzstelle für den Regel-BFD beworben und damit die Voraussetzungen geschaffen, um an insgesamt
drei Standorten, parallel zum auslaufenden Sonderkontingent, neue Vereinbarungen mit Freiwilligen mit
Fluchterfahrung abschließen zu können.
Staatssekretär Alexander Fischer: „Ich freue mich, dass
die wesentlichen Inhalte des Sonderprogramms „Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug“ in den Regel-BFD überführt werden.“
Rückfragen: Sprecherin der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, Telefon: (030) 90281135

25.02.2019, 09:30 Uhr
Senatsverwaltung für Inneres und Sport

BERLIN GRÜNDET
LANDESAMT FÜR EINWANDERUNG
Berlin gründet im Vorgriff auf das geplante Fachkräfteeinwanderungsgesetz des Bundes als erstes deutsches Bundesland eine eigenständige Einwanderungsbehörde. Die Berliner Ausländerbehörde wird zukünftig
als Landesamt für Einwanderung agieren. Bisher ist sie
eine Abteilung des Landesamtes für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten. Dafür notwendige Strukturveränderungen werden nun angeschoben.
Innensenator Andreas Geisel sagte dazu: „Durch die
Gründung eines selbständigen Landesamtes für Einwanderung soll die Ausländerbehörde zu einer echten
Willkommensbehörde fortentwickelt werden. Berlin
braucht Fachkräfteeinwanderung vor allem aus wirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Gründen. Die
Absicherung der enorm wachsenden Bedarfe bei der
Pflege im Alter oder im Bereich von Handwerkerdienstleistungen ist ohne Zuwanderung in den Arbeitsmarkt
gar nicht mehr darstellbar. Der Senat setzt hier bundesund landespolitisch ein starkes Signal: Gerade in Zeiten, in denen die Einwanderungspolitik kontrovers diskutiert wird und die zukünftigen Herausforderungen,

zum Beispiel die Folgen des Brexit, bewältigt werden
müssen.“
Berlin wächst auch und vor allem durch den Zuzug aus
dem Ausland. Dieser ist geprägt von Fachkräften, Studierenden und nachziehenden Familienangehörigen.
Der Berliner Ausländerbehörde kommt damit eine
Schlüsselstellung für die Steuerung und Gestaltung der
Einwanderung und Integration zu.
Mit ca. 400.000 vorsprechenden Kunden pro Jahr ist
die Berliner Ausländerbehörde schon jetzt die mit Abstand größte Ausländerbehörde Deutschlands. Rund
12 % aller bundesweit erteilten Aufenthaltstitel werden
hier verantwortet.
Die Ausländerbehörde Berlin hat sich in den letzten
Jahren zu einer der innovativsten Ausländerbehörden
bundesweit entwickelt. Die beachtlichen Fortschritte der
Ausländerbehörde auf dem Weg zu einer modernen
und kundenorientierten Verwaltung werden durch die
Gründung eines Landesamtes weiter vorangetrieben.
Zunehmend erfolgreich läuft schon jetzt die Arbeit beim
Business Immigration Service (BIS), einer Außenstelle
der Ausländerbehörde, die mit der IHK und Berlin Partner zusammenarbeitet. Dort werden schon jetzt für
1000 registrierte Unternehmen schnelle und unbürokratische Lösungen für die Fachkräfteeinwanderung angeboten.

26.02.2019, 12:40 Uhr
Senatsverwaltung für Inneres und Sport

THEATER ALS PRÄVENTIONSPROJEKT
Am 4. März 2019 gastiert das Düsseldorfer
Schauspielhaus mit dem Stück „Paradies“
Am 4. März 2019 gastiert das Düsseldorfer Schauspielhaus mit dem Stück „Paradies“ im Theater
STRAHL am Ostkreuz. Eingeladen hat die Landeskommission Berlin gegen Gewalt. Radikalisierungsprävention und Aufklärung stehen dabei im Fokus.
Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt hat mit
dem Berliner Landesprogramm Radikalisierungsprävention die Aufgabe, islamistischen bzw. salafistischen
Radikalisierungsgefahren, insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, konzentriert entgegenzuwirken. Dazu werden verschiedene Projekte und
Maßnahmen mit unterschiedlichen Ansätzen und Zielgruppen angesprochen und gefördert. Ein neuer, kreativer Ansatz ist Theater als Präventionsplattform. Das
Stück „Paradies“ beschreibt die verschiedenen Seiten
eines zerstörerischen Radikalismus, eines PopIslamismus und das dahinterstehende, bröcklige Weltbild.
Zusätzlich haben Pädagoginnen und Pädagogen im
Rahmen der Vorführungen die Möglichkeit an einem

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Workshop mit dem Schwerpunkt „Theater in der Präventionsarbeit“ teilzunehmen.
Was: Theaterstück „Paradies“ inszeniert durch das
Düsseldorfer Schauspielhaus
Wann: Montag, 4. März um 11.00 Uhr und um 18.00
Uhr (je ca. 90 Minuten)
Wo: Theater STRAHL, Halle Ostkreuz; Marktstraße 912, 10317 Berlin
Vertreterinnen und Vertreter von Medien sind herzlich
eingeladen. Aufgrund begrenzter Platzkapazitäten bitten wir um Anmeldung bis Samstag, 2. März, 18 Uhr
per E-Mail an pressestelle@seninnds.berlin.de unter
Nennung des Namens, Mediums und der bevorzugten
Veranstaltungszeit.
Weitere Informationen gibt es unter http://www.theaterhtstrahl.de/gastspiele/#paradies
sowie
tps://www.berlin.de/lb/lkbgg/aktivitaeten/sonstigeveranstaltungen/2019/artikel.782567.php

27.02.2019, 12:00 Uhr
Senatsverwaltung für Inneres und Sport
Polizeiliche Kriminalitätsstatistik 2018:

„BERLIN IST WIEDER
EIN STÜCK SICHERER GEWORDEN“
Innensenator Andreas Geisel und Frau Polizeipräsidentin Dr. Barbara Slowik stellen Polizeiliche Kriminalitätsstatistik 2018 vor
Im Jahr 2018 wurden in Berlin 511.677 Straftaten registriert, das sind 8.760 weniger als 2017. Diese Zahlen
nannte Innensenator Andreas Geisel bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik 2018 (PKS).
Beachtliche Rückgänge gibt es laut Innensenator Geisel erneut bei fast allen Diebstahlsdelikten. „Das sind
gute Nachrichten für die Berlinerinnen und Berliner.
Weniger Taschendiebstähle, weniger Wohnraumeinbrüche, weniger Diebstähle von Kraftfahrzeugen. Berlin
ist wieder ein Stück sicherer geworden“, sagte Andreas
Geisel.
Die Eigentumskriminalität hat mit 42,4 % immer noch
den größten Anteil an der Gesamtkriminalität, sie ist in
den vergangenen fünf Jahren jedoch kontinuierlich zurückgegangen. Besonders erfreulich sind die Rückgänge bei den Einbrüchen in Einfamilienhäuser. Insbesondere die weiter deutlich gesunkene Zahl von Einbrüchen in Einfamilienhäuser zeigt erneut, dass sich die
Präventionsarbeit der Polizei positiv auswirkt.
Wie bereits im vergangenen Jahr konnte im Bereich
des Taschendiebstahls noch einmal ein Rückgang der
Fallzahlen erreicht werden. 20.006 Taschendiebstähle
wurden in 2018 registriert - so wenige wie seit 2012
nicht mehr. Im Vergleich zum Jahr 2016 mit 44.722 Fällen hat sich die Zahl um mehr als die Hälfte reduziert.
Die nach wie vor mit hohem Aufwand betriebene Er-

mittlungsarbeit in diesem Bereich, die Präventionsarbeit
und die verbesserte Zusammenarbeit mit der Justiz
sind die Gründe für diesen Erfolg.
Innensenator Geisel zeigte sich erfreut über die positiven Trends der PKS 2018: „Das Land Berlin hat auch
2018 viel unternommen, um die personelle Situation,
die Ausstattung und Ausrüstung der Polizei Berlin zu
verbessern. Berlin braucht eine gut ausgestattete
Hauptstadtpolizei. “
Die PKS weist für 2018 eine Zunahme der Fälle von
Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte auf, darunter
sind nicht nur Polizistinnen und Polizisten, sondern
auch Rettungskräfte (Feuerwehr und Rettungsdienste)
sowie Justizvollstreckungskräfte. Es sind 6.959 Polizeivollzugskräfte, die im Dienst Opfer einer solchen Straftat wurden. Das sind 148 Kollegen und Kolleginnen
mehr als im Vorjahr. Die erhöhten Fallzahlen sind wie
im vergangenen Jahr auch auf die Änderung der gesetzlichen Grundlage aus dem Jahr 2017 zurückzuführen. Zum 30. Mai 2017 wurde der Straftatbestand Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte (§ 114 StGB)
eingeführt. Danach wird ein tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte auch bei „allgemeinen Diensthandlungen” wie einer Streifenfahrt mit Freiheitsstrafe von
drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.
In der PKS 2018 sind auch mehr Sexualdelikte aufgeführt, die Zahl stieg auf 4181 Fälle. Die Steigerung ist
größtenteils auf die Änderungen im Sexualstrafrecht
zurückzuführen ist. Am 10.11.2016 trat das Gesetz zur
Verbesserung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung in Kraft. Vor der Strafrechtsreform wurden
sexuelle Belästigungen als Beleidigungen auf sexueller
Grundlage und damit nicht als Sexualdelikt erfasst.
Im Bereich der politisch motivierten Kriminalität war das
gesamte Fallaufkommen mit 4203 Fällen gegenüber
2017 leicht rückläufig. Bei den Gewaltdelikten war jedoch eine Zunahme zu verzeichnen von 486 Fällen in
2017 auf 578 Fälle 2018. Insgesamt gesunken ist die
Fallzahl im Bereich der PMK rechts, von 1.932 auf
1.766. Obgleich die in Berlin lebenden Geflüchteten
und Asylbegehrenden nach wie vor das zentrale Thema in der rechten Szene darstellen, konnte im Themenkomplex „Ausländer- und Asylthematik“ ein deutlicher Rückgang von 414 auf 209 Fälle festgestellt werden (-49,5%). Während bei den Gewaltdelikten die
Fallzahlen anstiegen, sanken die Propagandadelikte
leicht. Sonstige Delikte wie Volksverhetzung und Sachbeschädigung sind ebenfalls gesunken.
Das Fallaufkommen PMK links hat sich leicht gesteigert
von 1.187 auf 1.223 Fälle. Gewaltdelikte sind gestiegen, über drei Viertel ereigneten sich im Zusammenhang mit Demonstrationen.
Nach einem deutlichen Rückgang 2017 stiegen die
Fallzahlen im Phänomenbereich der „politisch motivierten Kriminalität/ausländische Ideologie“ wieder an und
erreichten 425 Fälle. Hier gab es die höchsten Steigerungen im Deliktsbereich „Beleidigung/üble Nachre-

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März 2019, Nr. 162
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de/Verleumdung“, Verstoß gegen das Vereinsgesetz
und Gewaltdelikte im Zusammenhang mit Demonstrationen, vor allem Landfriedensbrüche. Seit Beginn der
türkischen Militäroffensive gegen die nordsyrische
Stadt Afrin kam es auch in Berlin verstärkt zu politisch
motivierten Straftaten im Themenzusammenhang
„PKK“ und „Kurden“.
Bei den Delikten der politisch motivierten Kriminalität/religiöse Ideologie waren die Fallzahlen im Vergleich
zu 2017 stark rückläufig und fielen mit 91 Fällen um
65,8 %.

Der Berlin-Tag hat sich mittlerweile zu Deutschlands
größter Job- und Informationsmesse im Bildungsbereich entwickelt. Er wird zweimal im Jahr von der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
veranstaltet. Am Samstag werden sich an insgesamt
145 Ständen Schulen, Schulaufsichten, Träger der Kinder- und Jugendhilfe und Universitäten präsentieren.
Es stehen 18 Vorträge auf dem Programm, zudem
werden Einzelberatungen zu den Themenfeldern
„Quereinstieg Lehramt“, „Erzieherfachkräfte“ und „Anerkennung von ausländischen Abschlüssen angeboten.

Polizeipräsidentin Dr. Barbara Slowik sagte anlässlich
der Vorstellung der Kriminalstatistik: „Wir stehen für die
Sicherheit und die Freiheit hier in Berlin. Diese zu gewährleisten, sie zu schützen ist eine Aufgabe, die uns
stets aufs Neue fordert. Daher freue ich mich über jede
und jeden, die auch im letzten Jahr die objektive Sicherheit in der Stadt gestärkt und damit auch das Sicherheitsgefühl der Berlinerinnen und Berliner verbessert haben.“

Für Besucher und Besucherinnen ist eine vorherige
Anmeldung unter www.berlin-tag.berlin/ erforderlich.
Für Kinder wird während der Messe eine Betreuung
angeboten.

Innensenator Andreas Geisel und Polizeipräsidentin Dr.
Barbara Slowik dankten allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Berliner Polizei. Diese in mehreren Bereichen erfreuliche Entwicklung sei das Ergebnis ihrer geleisteten Arbeit. „Der tägliche Einsatz der Polizistinnen
und Polizisten zahlt sich aus. Wir sind allen zu Dank
verpflichtet, die jeden Tag hart für die Sicherheit in unserer Stadt arbeiten“, sagte Innensenator Andreas Geisel.
Die PKS 2018, die PMK und die Definitionen der Phänomenbereiche finden Sie zum Download unter: https://www.berlin.de/sen/inneres/sicherheit/polizei/krimin
alstatistiken-und-lagebilder/2018/artikel.747727.php.

Der Berlin-Tag findet statt am
Samstag, 2. März 2019,
von 9:00 bis 16:00 Uhr,
Flughafengebäude Tempelhof,
Platz der Luftbrücke 5, 12101 Berlin.
Ab 11:00 Uhr besucht Sandra Scheeres, Senatorin für
Bildung, Jugend und Familie, die Messe.
Über Ihre Teilnahme würden wir uns freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Iris Brennberger
Rückfragen: Pressesprecherin für Jugend und Familie,
Iris Brennberger Tel.: (030) 90227 – 5844, E-Mail: pressestelle@senbjf.berlin.de

28.02.2019, 11:31 Uhr
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
02.03., Berlin-Tag:

JUGENDÄMTER UND KITAS WERBEN UM
MITARBEITER UND MITARBEITERINNEN
Sehr geehrte Damen und Herren,
neben den Berliner Schulen nutzen auch alle bezirklichen Jugendämter und mehr als 50 Kita-Träger den
Berlin-Tag am kommenden Samstag, um neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen. Sie stellen
sich auf der Messe im Flughafen Tempelhof als mögliche Arbeitgeber vor, geben Einblicke in den beruflichen
Alltag und informieren über Jobangebote für Fachkräfte
sowie über Möglichkeiten zum Seiteneinstieg. Besucherinnen und Besucher können sich beraten lassen,
Fachvorträge besuchen und den direkten Kontakt zu
möglichen Arbeitgebern knüpfen. Die Jugendämter informieren auch über den neuen dualen Studiengang
„Sozialpädagogik mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendhilfe“, der auf die Arbeit im Jugendamt vorbereitet.
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Anfragen an den Senat
Kleine Anfragen:
Titel: Religiöse Symbole im öffentlichen Dienst
der Bezirksämter
Abgeordneter: Dregger, Burkard (CDU)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1817130.pdf
Titel: Konsulatsunterricht an Berliner Schulen –
Licht in die Blackbox bringen IV
Abgeordneter: Langenbrinck, Joschka (SPD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1817185.pdf
Titel: Mittelabruf aus dem Teilhabeprogramm (Förderung von Projekten in den Bereichen Integration, Inklusion, Gesundheit, Ältere, Mädchen/Frauen)
Abgeordnete: Ludwig, Nicole (GRÜNE)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1817180.pdf
Titel: Europäer und Europäerinnen
bei der Europawahl in Berlin
Abgeordnete: Gebel, Silke (GRÜNE)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1817182.pdf

Titel: Fälle von extremistisch motivierten Straftaten in
Berlin (2015 – 2018) – Aktuelle Zahlen zu Anklagen
und Inhaftierungen
Abgeordneter: Lenz, Stephan (CDU)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1817269.pdf
Titel: Unterstützung von Sportvereinen
bei Integrationsprojekten
Abgeordneter: Scheermesser, Frank (AfD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1817323.pdf
Titel: Förderung der Integration von Menschen mit
Flüchtlingshintergrund im Bereich Sport
Abgeordneter: Standfuß, Stephan (CDU)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1817670.pdf
Titel: Islamismus in Berlin – „Al-Nur-Moschee“ –
Status Quo 2018
Abgeordneter: Schreiber, Tom (SPD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1817321.pdf
Titel: Islamismus in Berlin –
Ausreisende Kämpfer nach Syrien und Irak (III)
Abgeordneter: Schreiber, Tom (SPD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1817318.pdf

Titel: Facebookstreit um Kopftücher - Wie wichtig ist
Senator Behrendt die Meinungsfreiheit?
Abgeordneter: Vallendar, Marc (AfD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1817255.pdf

Titel: Islamistische Gefährder in Berlin – Auch weiterhin
kein Informationsaustausch zwischen dem Landeskriminalamt Berlin und den Abschnitten der Polizei Berlin?
(II)
Abgeordneter: Schreiber, Tom (SPD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1817319.pdf

Titel: Englisch als Verwaltungssprache in Berlin
Abgeordnete: Jasper-Winter, Dr. Maren (FDP)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1817223.pdf

Titel: Einbürgerung von Juden und Jüdinnen
Abgeordneter: Statzkowski, Andreas (CDU)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1817382.pdf

Titel: Neutralitätsgesetz –
Gutachten der Senatsbildungsverwaltung
Abgeordnete: Jarasch, Bettina (GRÜNE)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1817235.pdf

Titel: Entwicklung der Zahlen über die Durchsetzung
der Ausreisepflicht in den Jahren 2016 bis 2018
Abgeordneter: Dregger, Burkard (CDU)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1817390.pdf

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Titel: Asylzugänge und Abschiebungen in 2018
Abgeordneter: Bachmann, Hanno (AfD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1817494.pdf
Titel: Widersprüchliche Angaben des Senats zu Abschiebezahlen in 2018
Abgeordneter: Bachmann, Hanno (AfD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1817420.pdf
Titel: Angriffe auf Geflüchtete und Flüchtlingsunterkünfte und ihre Dokumentation im Jahr 2018
Abgeordneter: Schrader, Niklas (LINKE)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1817422.pdf
Titel: Willkommensklassen und
Willkommens-Lehrkräfte an Oberstufenzentren
Abgeordnete: Jarasch, Bettina (GRÜNE)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1817503.pdf
Titel: Verpflichtungserklärungen
gem. § 68 Aufenthaltsgesetz
Abgeordnete: Schubert, Katina (LINKE)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1817467.pdf

Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1817528.pdf
Titel: Arabischer Sprachunterricht an Berliner Schulen
Abgeordneter: Langenbrinck, Joschka (SPD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1817679.pdf
Titel: Islamischer Religionsunterricht in Berlin III
Abgeordneter: Langenbrinck, Joschka (SPD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1817680.pdf
Titel: Städtepartnerschaft mit Paris
Abgeordneter: Neuendorf, Dr. Dieter (AfD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1817642.pdf
Titel: Beschneidung von Speiseplänen?
Abgeordneter: Weiß, Thorsten (AfD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1817493.pdf
Titel: Umsetzung von § 12a Abs. 1 AufenthG in Berlin
Abgeordneter: Bachmann, Hanno (AfD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1817764.pdf

Titel: Arbeitsmarktintegration und Sozialleistungsbezug
von Asylbewerbern
Abgeordneter: Bachmann, Hanno (AfD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1817478.pdf
Titel: Deutschunterricht und Sprachförderung an beruflichen Schulen für Jugendliche mit und ohne Fluchthintergrund
Abgeordnete: Jarasch, Bettina (GRÜNE)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1817488.pdf
Titel: Gender Mainstreaming und Gender Budgeting im
Bereich Integration, Arbeit und Soziales
Abgeordnete: Kofbinger, Anja (GRÜNE)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S1817509.pdf
Titel: Programm der Roma-Schulmediator*innen: Abgewickelt? Warum?
Abgeordnete: Kahlefeld, Dr. Susanna (GRÜNE)

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185.853 ASYLANTRÄGE IM JAHR 2018 16 Prozent weniger als im Vorjahr

Aus Europa, Bund und Ländern

Hinweis:

BERLINER EUROPAPORTAL
Für ein soziales und demokratisches Europa
In Berlin als europäischer Metropole ist Europa ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Lebens. Welche Themen
aktuell im politischen Fokus stehen, wer Berlin auf EU-,
Bundes- und Landesebene vertritt, wie man sich engagieren kann und welche Veranstaltungen und Aktionen
in der Nähe stattfinden, können Sie im Berliner Europaportal unter
http://www.berlin.de/EU
herausfinden.

Im Jahr 2018 wurden 185.853 förmliche Asylanträge
(davon 161.931 Erst- und 23.922 Folgeanträge) gestellt, 36.830 weniger (-16,5 Prozent) als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im Jahr 2016 waren es
noch rd. 280.000 und im Jahr 2015 noch rd. 890.000
asylsuchende Menschen. Die Top-10 der Staatsangehörigkeiten wurden angeführt von Syrien, Irak und Afghanistan.
Im Monat Dezember 2018 lag die Zahl der beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gestellten
förmlichen Asylanträge bei 10.561 (davon 8.900 Erstund 1.661 Folgeanträge). Das waren 25,3 Prozent weniger als im Vormonat und 26,1 Prozent weniger als im
Vorjahresmonat Dezember 2017.
Weitere Informationen unter:
https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilung
en/DE/2019/01/asylzahlen-2018.html
Asylgeschäftsstatistik: Jahresbilanz 2018:
http://www.bamf.de/SharedDocs/Meldungen/DE/2019/2
0190123-asylgeschaeftsstatistikdezember.html?nn=1367522

[PM BMI/BAMF v. 23.01.2019; RED]

GLEICHBEHANDLUNGSSTELLE
EU-ARBEITNEHMER
Die Gleichbehandlungsstelle für EU-Arbeitnehmer unterstützt Unionsbürgerinnen und Unionsbürger dabei,
ihre Rechte, die ihnen im Rahmen der Arbeitnehmerfreizügigkeit in Deutschland zustehen, wahrzunehmen.
Sie ist angesiedelt beim Arbeitsstab der Beauftragten
der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.
Die Website der Gleichbehandlungsstelle bietet Informationen, einen Behördenwegweiser sowie weiteres
Informationsmaterial für Unionsbürgerinnen und Unionsbürger. Des Weiteren werden für Beratungsstellen
Materialien und Kontakte zur Verfügung gestellt.
Weitere Informationen unter:
https://www.eu-gleichbehandlungsstelle.de/eugs-de

Kontakt
Gleichbehandlungsstelle EU-Arbeitnehmer
Arbeitsstab der Beauftragten der Bundesregierung für
Migration, Flüchtlinge und Integration

BMI:

14.534 ASYLSUCHENDE IM JANUAR 2019
Im Januar 2019 wurden beim BAMF 14.534 Asylerstund 2.517 Folgeanträge gestellt (insgesamt 17.051
Asylanträge). Damit ist die Zahl der Asylanträge gegenüber dem Vorjahresmonat um 1.974 (13,1 Prozent)
gestiegen. Gegenüber dem Vormonat ist die Zahl der
Asylanträge um 6.490 (61,5 Prozent) gestiegen.
Die deutlich gesunkenen Asylzahlen im Dezember
2018 (Nov.: 14.130; Dez.: 10.561) bei nachfolgend
deutlich steigenden Asylzahlen im Januar 2019 deuten
darauf hin, dass bedingt durch die Lage der Weihnachtsfeiertage im Dezember viele Asylanträge erst im
Januar 2019 gestellt und statistisch erfasst wurden, die
sonst statistisch dem Dezember 2018 zugefallen wären.
Weiter in der Mitteilung mit den Zahlen im Einzelnen
unter:
https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilung
en/DE/2019/02/asylzahlen-januar-2019.html

[PM BMI v. 19.02.2019; RED]

Bundeskanzleramt
11012 Berlin
E-Mail: info@eu-gleichbehandlungsstelle.de
Internet: http://www.eu-gleichbehandlungsstelle.de
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BAMF:

ASYLGESCHÄFTSSTATISTIK
JANUAR 2019
Im Januar 2019 hat das BAMF über die Anträge von
19.921 Personen (Dezember 2018: 13.295) entschieden. Die Zahl der anhängigen Verfahren lag Ende Januar 2019 bei 59.158 (zum 31. Dezember 2018:
58.325; zum 31. Januar 2018: 57.693).
Im Januar 2019 wurden beim Bundesamt für Migration
und Flüchtlinge insgesamt 17.051 Asylanträge gestellt.
Damit ist die Zahl der Asylanträge gegenüber dem Vorjahresmonat um 1.974 (13,1 Prozent) gestiegen. Im
Vergleich zum Vormonat stieg die Anzahl an Asylanträgen um 6.490 (61,5 Prozent).
4.439 Personen erhielten die Rechtsstellung eines
Flüchtlings nach der Genfer Flüchtlingskonvention
(22,3 Prozent aller Asylentscheidungen), 2.390 Personen (12,0 Prozent) subsidiären Schutz und 651 Personen (3,3 Prozent) Abschiebungsschutz.
Abgelehnt wurden die Anträge von 6.486 Personen
(32,5 Prozent). Abschließend bearbeitet (z. B. durch
Dublin-Verfahren oder Verfahrenseinstellungen wegen
Rücknahme des Asylantrages) wurden die Anträge von
5.955 Personen (29,9 Prozent).
Ausführliche Aufstellung unter:
http://www.bamf.de/SharedDocs/Meldungen/DE/2019/2
0190219-asylgeschaeftsstatistikjanuar.html?nn=1367522

[PM BAMF v. 19.02.2019; RED]

Qualifizierungen/
Stellenausschreibungen
Stellenausschreibung:

INTEGRATIONSLOTSIN/INTEGRATIONSLOTSE
BZW.
INTERKULTURELLE/R SOZIALBEGLEITER/IN
Besetzbar zum 01.05.2019
Frist: 31.03.2019
Das Diakonische Werk Berlin Stadtmitte e.V. sucht zum
01.05.2019
eine Integrationslotsin/einen Integrationslotsen mit den
Sprachkenntnissen Rumänisch und/oder Romanes für
die Begleitung und Betreuung wohnungsloser Familien
in einer Notunterkunft (50 % RAZ, zunächst befristet für
2 Jahre).

- Interkulturelle Arbeit
- Wirken als Sprach- und KulturmittlerIn
- Übersetzen und Erklären von wichtigen Informationen und Beratungsinhalten
- Einweisung der Familien in die Abläufe der Einrichtung
- Anleitung der Eltern (Ernährung, Versorgung und
Erziehung der Kinder)
- Begleitung und ggf. Übersetzung bei Behördengängen u.a. Stellen
- Spielangebote für Kinder; Entlastung der Eltern
durch Kinderbetreuung
- Dokumentation, Erfassung von Daten
- Mitwirkung bei der Konzeptweiterentwicklung
- Öffentlichkeitsarbeit (Mitwirkung)
- Ggf. Bereitstellung des Versorgungsangebots
(Ausgabe von Mobiliar, Hygieneartikel, Mahlzeiten)
Voraussetzungen:
- Gute Deutschkenntnisse
- Erfahrungen im sozialen Bereich
- Kompetenzen in der interkulturellen Arbeit
- Sprachen: Rumänisch und/oder Romanes
- Team- und Kooperationsfähigkeit
- Interesse an der Arbeit mit Familien/Kindern
Wir bieten:
- Arbeit in einem engagierten und multiprofessionellen Team
- kollegialen Austausch und kollegiale Unterstützung
- Rahmenbedingungen für eigenverantwortliches,
selbstständiges und strukturiertes Wirken
- Möglichkeiten zu Fortbildung
- Vergütung nach TV EKBO, Zusatzversorgung
der EZVK
Bewerbungsfrist: 31.03.2019.
Internet: https://www.diakonie-stadtmitte.de/jobs/jobseinzelansicht/integrationslotsinintegrationslotse-bzwinterkultureller-sozialbegleiterin-gesucht/

Kontakt
Bewerbung an:
Diakonisches Werk Berlin Stadtmitte e.V.,
z.Hd. Frau Viola Schröder
Wilhelmstraße 115
10963 Berlin
Gerne per Mail an:
bewerbung@diakonie-stadtmitte.de

Die Tätigkeit umfasst folgende Aufgabenbereiche:
- Betreuung wohnungsloser Familien und ihrer
Kinder in Kooperation mit den Sozialarbeitern/Sozialarbeiterinnen der Notunterkunft
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Ab 18.03.:
Mit gezielter Sprachförderung ins Handwerk –

KOSTENLOSE BERUFSORIENTIERUNG
FÜR GEFLÜCHTETE
veedu bietet arbeitslosen Migrant*innen und Geflüchteten in Berlin mit gezielter Sprachförderung eine Qualifizierung im Handwerk. Über einen Zeitraum von vier
Monaten werden Sprach- und Fachkenntnisse in den
Bereichen Friseur, Kfz-Mechatroniker, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Maler
und Lackierer sowie Gebäudereiniger vermittelt. Der
Kurs umfasst Sprachworkshops, praktische Übungen,
Filme und ein Praktikum im Betrieb. Außerdem können
über ein Job-Speed-Dating Kontakte mit Handwerksbetrieben geknüpft werden.
Teilnahme-Voraussetzungen: Adresse in Berlin, ab 25
Jahre, arbeitslos, Deutsch Niveau ab B1
Start: 18. März 2019
Ende: 31. Juli 2019
Ort: Steglitz-Zehlendorf
Mehr Informationen auf
http://www.zukunftswerkstatthandwerk.de
Das Projekt wird durchgeführt von veedu – ein Angebot der
Studio2B GmbH – in Kooperation mit dem Landesverband
Berlin Unternehmerfrauen im Handwerk e. V. Es wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales im Rahmen der Bezirklichen Bündnisse für Wirtschaft und Arbeit.

Kontakt/Anmeldung
Der Kurs ist kostenlos.
Ein Einstieg ist jederzeit möglich.
Interessierte können sich anmelden bei
Simone Drews
E-Mail: zukunftswerkstatt-handwerk@veedu.de
oder telefonisch unter (030) 789 546 013

diagramme verschaffen Ihnen jederzeit einen Überblick
über den Projektfortschritt.
Unsere elfwöchige Weiterbildung richtet sich gezielt an
Frauen jedes Kulturhintergrundes und bietet durch die
Kombination aus Fach- und Sprachlernen eine sehr
gute Basis für eine berufliche Neuorientierung oder eine zusätzliche Qualifizierung für das gewünschte Berufsfeld. Der Kompetenzerwerb im Projektmanagement
fördert die Eigenständigkeit und Handlungsfähigkeit in
allen Lebenssituationen. Darüber hinaus lernen die
Teilnehmerinnen wichtige Fachvokabeln für Wirtschaft
und das Arbeitsleben.
Die Unterrichtszeiten werden in Teilzeit angeboten, was
optimal für junge Mütter oder Berufsrückkehrerinnen ist.
Das Bildungsangebot wird von unserer E-Learning
Plattform begleitet, wodurch Vor- und Nachbereitung
von Zuhause einfach möglich ist.
Weitere Informationen:
https://life-online.de/project/projektmanagement/

Kontakt
LIFE - Bildung Umwelt Chancengleichheit e.V.
Rheinstraße 45
12161 Berlin
Weiterbildung und Arbeitsmarkt:
Heidemarie Kollatz
Tel.: (030) 308798-18
Fax: (030) 308798 – 25
E-Mail: projektm@life‐online.de
Internet: http://www.life-online.de
FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB):

AKTUELLE WEITERBILDUNGEN IM FCZB
Start am 11. und 27. März 2019
Start: 11. März 2019

Berufliche Orientierung und
berufsbezogenes Deutsch für Migrantinnen
Ab 08.04.2019., LIFE e.V.-Weiterbildung:

PROJEKTMANAGEMENT
FÜR FRAUEN AUS ALLEN KULTUREN
Die Weiterbildung wird vom 08.04. bis zum 26.06.2019
montags bis mittwochs in der Zeit von 09:00 Uhr -14:15
Uhr in Berlin-Friedenau durchgeführt.
Von der Idee zum fertigen Projekt. Egal ob Feier, Festival, Website oder eine Weiterbildung geplant werden
soll, mit Projektmanagement haben Sie Kosten, Zeiten
und Aufgaben immer unter Kontrolle und können bei
Abweichungen schnell eingreifen. Projektauftrag und
Pläne zu Ablauf und Kosten, Meilensteine und Balken-

Teilzeit-Fortbildung für erwerbslose Frauen
mit Flucht- oder Migrationshintergrund

Die kostenlose Fortbildung richtet sich an Frauen, die
sich beruflich orientieren und ihre Deutschkenntnisse
erweitern wollen. Die Teilnehmerinnen lernen unterschiedliche Berufsbilder kennen und entwickeln Vorstellungen, wohin es beruflich gehen soll. Dabei entdecken und verbessern sie ihre Stärken und Potenziale,
um auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen. Parallel zur beruflichen Orientierung vertiefen sie ihre Deutschkenntnisse für Bewerbung und Beruf und erarbeiten sich
grundlegende Computerkenntnisse. Mit diesen Kenntnissen können sie weiterführende Fortbildungen im
FCZB besuchen.

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Inhalte: Kompetenzen erkennen und bilanzieren, Potenziale ermitteln, berufliches Ziel finden und Schritte
benennen, um es zu erreichen, Informationen zu Beruf,
Aus-/Weiterbildung und Finanzierung, Bildungs- und
Stellenangebote analysieren, Bewerbungsabläufe kennenlernen und Bewerbungsunterlagen erstellen, berufsund branchenbezogene Deutschkenntnisse, Grundlagen der Textverarbeitung, Internetrecherche und
E-Mail-Korrespondenz
Zielgruppe: erwerbslose Frauen mit Flucht- oder Migrationshintergrund
Dauer/Lernform: 12 Wochen inkl. Osterferien (bis 19.
Juni 2019)/Präsenz
Lern-/Trainingszeiten: 9.00 bis 12.30 Uhr, Übungszeit
bis 14.00 Uhr
Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds
und der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und
Gleichstellung, Abteilung Frauen und Gleichstellung.
Mehr zur Fortbildung:
https://www.fczb.de/angebot/bom_180219/
---------------Start 27. März 2019

Social Media, Online-PR und -Marketing

Für Mitarbeiterinnen aus Vereinen, Projekten, KMU
und Verbänden, berufsbegleitend
Teilen, liken, twittern, Videos posten, online präsent
sein und digital kommunizieren – ohne die sozialen
Medien geht fast nichts mehr. Das gilt auch fürs Geschäftliche – in Vereinen, Institutionen und Unternehmen.
Inhalte: In der praxisorientierten Weiterbildung lernen
die Teilnehmerinnen aktuell relevante Instrumente kennen – von klassischer Newsletter-PR bis zu viralem Online-Marketing und persönlichem Reputationsmanagement. Sie bekommen einen Überblick über die wichtigsten Social Media-Anwendungen und testen ausgewählte Monitoring-Tools. Sie beschäftigen sich mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) und -marketing (SEM), bauen sich eine ansprechende Online-Reputation auf, bekommen wichtige Informationen zu Datenschutz und
Urheberrecht genau wie zu Barrierefreiheit und Usability. Dieses Wissen kommt können sie auf ihr Unternehmen oder Projekt übertragen – nachhaltig und kostengünstig.
Zielgruppe: berufstätige Frauen
(angestellt, selbstständig, freiberuflich)
Dauer: 13 Wochen inkl. 1 Woche Osterferien
(bis 5. Juni 2019)
Lernform: online plus zwei Präsenz-Workshops zu
Beginn und Ende der Fortbildung
Lernzeiten: ca. 6 Stunden pro Woche
Gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Abteilung Frauen
und Gleichstellung.
Kosten: 550 Euro, erm. 300 Euro. Bildungsprämie
kann beantragt werden

Mehr zur Fortbildung:
https://www.fczb.de/angebot/smopr_060319/

Kontakt/ Beratung/ Anmeldung
Veranstaltungsort:
FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB
Cuvrystraße 1
10997 Berlin
Persönliche Beratung: Tel. (030) 61 79 70 -16
E-Mail: info@fczb.de
Internet: http://www.fczb.de

Willkommen-in-ArbeitBüro Lichtenberg:

BERATUNG FÜR GEFLÜCHTETE MENSCHEN
März 2019
Das Willkommen-in-Arbeit-Büro Lichtenberg (WiABüro) bietet individuelle Beratung für geflüchtete Menschen rund um die Themen Bildung und Beruf. Die Beratung erfolgt durch Mobile Bildungsberater/ innen, Mobile Jobberater/innen, Jobcoaches und Integrationslots/innen.
Die Beratung im WiA-Büro erfolgt:
-

mehrsprachig (u.a. Arabisch und Farsi/Dari)
kostenfrei
trägerneutral
unabhängig von Aufenthaltsstatus
und Herkunfsland
- niedrigschwellig
- individuell
- vertrauensvoll
Um Frauen gezielt anzusprechen, bieten wir Frauensprechstunden an. Die Beratungen werden für Frauen
von Frauen (Beraterinnen) angeboten und können nach
Bedarf durch Dolmetscherinnen unterstützt werden.
Ergänzend zur individuellen Beratung finden monatlich
Veranstaltungen für geflüchtete Menschen statt.
Die Veranstaltungen sind kostenlos und mehrsprachig. Mehr Informationen finden Sie auf unserer
Facebook-Seite
(https://www.facebook.com/WiABuero/).

Veranstaltungen im März 2019

Dienstag, 12. März 2019
17.00-19.00 Uhr
Jobsuche II – Wie bewerbe ich mich?
Informationen zu Bewerbungsunterlagen
und Tipps fürs Vorstellungsgespräch
Informationen und Erfahrungsaustausch
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Eine Veranstaltung für geflüchtete
auf Deutsch, Arabisch und Farsi/Dari

Menschen

Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist
nicht erforderlich.
Diese Veranstaltung richtet sich an alle, die Fragen zu
Bewerbungsunterlagen und dem Vorstellungsgespräch
haben. Wie sieht eine vollständige und seriöse Bewerbung aus? Welche Regeln und Standards gilt es im
Lebenslauf und im Anschreiben zu beachten? Wie lassen sich Fehler vermeiden und was ist zu beachten?
Darüber hinaus thematisiert die Veranstaltung das Vorstellungsgespräch. Was ist hier zu beachten? Wie kann
ich mich gut vorbereiten? Welche Fragen werden häufig in Vorstellungsgesprächen gestellt?
Am Ende der Veranstaltung wird es ausreichend Zeit
für individuelle Fragen geben, und um einen persönlichen Beratungstermin zu vereinbaren.

Sprachkenntnisse sind nicht notwendig, da intensiver
Sprachkurs in der Landessprache Teil der 2 Monatigen
Vorbereitung ist. Bewerbungen sind unter
http://www.network-eventberlin.de
ab sofort möglich und mehr Informationen auf der
Homepage. Das „Integration durch Austausch (IdA)“Programm bietet eine kontinuierliche Begleitung in allen
drei Phasen der Teilnahme.
Vorbereitung in Berlin mit einer Kombination von
Sachinput, Sprachtraining, Workshop und persönlichen
Coaching, Unterstützung vor Ort im Ausland während
der Praktikumsphase und individuelle Berufsentwicklung des/der Einzelnen durch Workshops und intensive
Unterstützung nach Rückkehr in Berlin. Ziel ist Ausbildungs-oder Arbeitsaufnahme.
Das Programm wird durch das Projekt Network Event
Berlin seit 2009 realisiert.

Öffnungszeiten: Mo‐Fr 9.00‐17.00 Uhr

Pfefferwerk AG und WeTeK Berlin gGmbH konnten
bisher mit verschiedenen Partnerschaften über 300
jungen Menschen durch Berufs-und Lebenserfahrungen im europäischen Ausland unterstützen und damit
ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt steigern. Das Angebot wird durch den Europäischen Sozialfond und das
Bundesministerium durch Arbeit und Soziales gefördert.

Tel: (030) 586 199 722

Kontakt/Infos

Kontakt und Veranstaltungsort
Willkommen‐in‐Arbeit Büro Lichtenberg
Alfredstraße 4 (U-Bhf Magdalenenstraße)
10365 Berlin

E‐Mail: wia@dqg‐berlin.de
http://www.wia‐lichtenberg.de
http://www.facebook.com/WiABuero/
Das Willkommen‐in‐Arbeit‐Büro Lichtenberg wird durch die
Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales aus
Mitteln des Landes Berlin gefördert.

Vorbereitung ab 19. März 2019:

NETWORK EVENT BERLIN
Auslandspraktika für junge Arbeitslose und
Ausbildungsplatzsuchende zwischen 18-35 Jahren

WeTeK Berlin gGmbH
Christinenstraße 18-19
Haus 12
10119 Berlin
Caroline Vieten
E-Mail: vieten@wetek.de!
Tel.: (030) 22 50 91 74
Fax: (030) 22 50 91 88
E-Mail: info@wetek.de
Internet: http://www.wetek.de

Im Frühling 2019 werden wieder finanzierte Auslandspraktika für junge Arbeitslose und Ausbildungsplatzsuchende zwischen 18-35 Jahren angeboten.
Konkret bietet Network Event Berlin in der 1. Jahreshälfte folgendes:
Italien/ Turin
- Vorbereitung ab 19. März 2019
- Auslandsphase 27.April bis 29.Juni 2019
- Nachbereitung ab 4.Juli
Nordirland/ Belfast
- voraussichtlich Vorbereitung ab Mai 2019
- Auslandsphase Juni bis August 2019
- Nachbereitung ab August 2019
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18. und 25.03., Fortbildung:

METHODEN-WORKSHOPS
Für DaZ-Lehrkräfte und Sprachmittler sowie Interessierte, die in berufsvorbereitenden Maßnahmen
oder Bewerbungstrainings mit Migranten tätig sind
Die folgenden beiden Workshops richten sich an Lehrkräfte für Deutsch als Zweitsprache sowie Personen,
die in berufsvorbereitenden Maßnahmen oder im Bereich Bewerbungstraining mit Zugewanderten tätig sind.
I., Montag, 18.03.2019 von 15.00 bis 19.00 Uhr

Mit der Szenario-Methode
zu sprachlicher Handlungskompetenz

Im Workshop lernen Sie die Szenario-Methode kennen,
mit der Sie anhand authentischer Situationen und
Handlungsabläufe aus dem Arbeitsleben die Kommunikationsfähigkeit Ihrer Lernenden fördern können. Thematisch geht es dabei unter anderem um folgende Anforderungen am Arbeitsplatz:
- Kommunikation mit dem Arbeitgeber,
der Personalabteilung und Kollegen
- Kommunikation mit Kunden, Lieferanten,
Gästen, Patienten usw.
- Umgang mit Informationen, Aufträgen,
Mitteilungen, Vorschriften, Absprachen
- Umgang mit Verträgen, Dokumenten
und Formularen.
II., Montag, 25.03.2019 von 15.00 bis 19.00 Uhr

Kompetenzermittlung
und Darstellung beruflicher Bildungswege

Im Workshop lernen Sie eine Auswahl unterrichtspraktischer Übungen und Methoden kennen, mit denen sich
formale, non-formale und informell erworbene Kompetenzen Ihrer Lernenden ermitteln und darstellen lassen.
Für die berufliche Orientierung und Integration sowie
für die Berufswegeplanung sind unter anderem von
Bedeutung:
- die Ermittlung von Sprachkompetenzen
- das Benennen von Qualifikationen
und Kompetenzen
- die Darstellung der eigenen (Bildungs-)Biografie
- die Themen Stellenmarkt, Bewerbung,
Aus- und Weiterbildung.
Die Teilnahmegebühr pro Workshop beträgt 120,00 €
und ist steuerlich absetzbar.Bei Buchung beider Workshops beträgt der Gesamtpreis 230,00 €.

Kontakt/Veranstaltungsort
Anmeldung unter: kontakt@mock-stops.de
Veranstaltungsort:
Dudenstraße 10 (Aufgang B)
10965 Berlin (U6: Platz der Luftbrücke)
Internet: http://www.mock-stops.de/

Dozentin: Stephanie Mock-Haugwitz, M. A., ist seit über zehn
Jahren DaZ-Dozentin und interkulturelle Trainerin. Sie unterrichtet in Integrations- sowie berufsbezogenen Deutschkursen
und lehrt Sprache und Kommunikation an Berufsschulen.
Daneben ist sie als Redakteurin von Unterrichtsmaterialien
tätig sowie als Lehrbeauftragte in der DaF/DaZLehrerqualifizierung.

ab 25.03., Fortbildung:

VIELFALT MITGESTALTEN!
Diversity-Peertrainer_in-Ausbildung von
Eine Welt der Vielfalt e.V. in Kooperation
mit Young Voice TGD e.V.
Anmeldeschluss: 3. März 2019
25. März - 29. September 2019
16-tägige Ausbildung zum_zur Diversity-Peertrainer_in
mit Zusatzqualifikation in Projektentwicklung und management. Zielgruppe sind junge Menschen mit und
ohne Migrationshintergrund zwischen 18 und 27 Jahren
im Berliner Raum, die sich gemeinsam für mehr Chancengleichheit engagieren wollen.
Inhalte:
1. Diversity-Sensibilisierung
2. Engagement in der Einwanderungsgesellschaft
2. Kreativ & partizipativ – Theatermethoden
4. Diversity-Peertrainer_in – Gruppen leiten
5. Gemeinschaftliche Projektentwicklung mit Dragon
Dreaming
6. Projekte erfolgreich planen und umsetzen
Ausbildungszeiten (ganztägig):
1. Modul 25. - 28. März 2019
2. Modul 27. - 28. April 2019
3. Modul 11. - 12. Mai 2019
4. Modul 22. - 23. Juni 2019
5. Modul 26. - 29. August 2019
6. Modul 28. - 29. September 2019
Ausbildungsort: Berlin

Kontakt/Anmeldung
Eine Welt der Vielfalt e.V.
Schillerstraße 59
10627 Berlin
E-Mail: peer2peer@ewdv-diversity.de
Internet: https://www.ewdv-diversity.de
Das Projekt „Peer to Peer – Wir gestalten Vielfalt“ wird gefördert
durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und durch die Robert Bosch Stiftung.

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15. bis 20.04.:

„TALENT TAKE OFF – EINSTEIGEN“
OSTERN 2019
Studienorientierungskurs für MINT-begeisterte
Oberstufenschülerinnen und -schüler
Anmeldefrist: 03.03.2019
Der Studienorientierungskurs "Talent Take Off - Einsteigen" für MINT-begeisterte Oberstufenschülerinnen
und -schüler, der Hilfe und Orientierung bei der Studienwahl bietet, findet vom 15. - 20. April in Berlin statt.
Vom 15. bis 20. April 2019 findet in Berlin unser Studienorientierungskurs "Talent Take Off - Einsteigen" für
alle MINT-begeisterten Oberstufenschülerinnen und schüler statt. Durch Bearbeitung der Fragen „Was soll
ich studieren?“ und „Welchen Beruf will ich später ausüben?“ werden sie auf dem Weg ins (MINT-)Studium
begleitet. Sie bekommen hier die nötige Zeit und Anregungen, den eigenen Interessen und Träume auf den
Grund zu gehen.
In einem zweieinhalbtägigen Training mit ausgebildeten
Trainern werden Ziele genauer definiert, dabei werden
vor allem die Interessen und Stärken fokussiert. Ein
Schnuppertag an der Uni sowie eine Exkursion zu einem Fraunhofer-Institut (unserem Kooperationspartner
bei dem Programm) helfen zusätzlich, die Zukunft und
damit ihre Ziele besser einzuschätzen.
Durch Kontakte zu studentischen und berufstätigen Role-Models wird für MINT-Berufe in Wissenschaft und
Wirtschaft motiviert und eine wohl durchdachte Studienwahl ermöglicht. Dabei wird großen Wert auf weibliche Role-Models gelegt, um so vor allem Mädchen das
nötige Selbstbewusstsein und die Motivation mit zu geben, auch selbst ein MINT-Studium aufzunehmen.
Anmeldung:
Mehr Infos, auch zum Anmeldeprozess, gibt es unter
(auf
https://www.femtec.org/de/talent-take-einsteigen
"weiterlesen" klicken). Anmeldungen sind noch bis zum
03. März 2019 möglich. Wir freuen uns, Dich, Ihr Kind
oder eine*n Ihrer Schüler*innen im April in Berlin dabei
zu haben.

Kontakt
Femtec.GmbH
c/o Technische Universität Berlin
Lara Schmidt
Operations Managerin Young Talents
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
Tel: (030) 314 75 775
Fax: (030) 314 73398

Workshops/ Tagungen
22.03., Fachveranstaltung im FCZB:

INTEGRATION VON GEFLÜCHTETEN FRAUEN
IN EINER DIGITALISIERTEN GESELLSCHAFT Erfolge, Herausforderungen,
Hindernisse und blinde Flecken
Freitag, 22.03.2019, 10:00 bis 13:00 Uhr
FrauenComputerZentrumBerlin e.V.(FCZB)
Cuvrystraße 1, Seitenflügel, 2. Stock
10997 Berlin
Wie steht es um die (berufliche) Integration von geflüchteten Frauen in Berlin? Welche Hindernisse und
Herausforderungen stehen ihnen und den unterschiedlichen Akteur*innen im Weg? Welche Rolle spielen dabei digitale Kompetenzen?
An diesem Vormittag tauschen sich Expert*innen aus
Wirtschaft, Forschung, Jobcentern, Politik, Unterkünften, Initiativen mit geflüchteten Frauen zu diesem Thema aus und bringen ihre Perspektiven ein. Gemeinsam
identifizieren sie blinde Flecken in der bisherigen Integrationsarbeit und den Integrationsprozessen und formulieren Bedarfe.
Programm
10:00 Uhr Begrüßung und Eröffnung
10:10 Uhr Kurzinputs
- Allgemeine Situation von geflüchteten Frauen in Berlin, Dr. Soraya Moket, Damigra (angefragt)
- Zur Bedeutung digitaler Kompetenzen von Geflüchteten bei der Jobsuche, Dr. Juliane Stiller und Dr. Violeta
Trkulja (Humboldt-Universität zu Berlin)
- Erfolgsgeschichte „Digital Empowerment“, Sarah Rüger (FrauenComputerZentrumBerlin e.V.)
11:15 Uhr Fishbowl
- Barbara König, Staatssekretärin der Senatsverwaltung
für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung
- Sean Corleone, Standortleitung der GU Ostpreußendamm/milaa gGmbH
- Martina Heger, Personalleitung Gewobag (angefragt)
- Sophie Geißler, stellvertr. Teamleitung Team Asyl, Arbeitsagentur Süd
- Dr. Karin Reichel, Geschäftsführung FrauenComputerZentrumBerlin e.V.
- N.N., geflüchtete Frau

12:20 Uhr Wrap-up und Verabschiedung
12:30 Uhr Netzwerken und Ausklang

Anmeldung
Anmeldung bitte per E-Mail an rueger@fczb.de
Internet: http://www.fczb.de

E-Mail: schmidt@femtec.org
Internet: http://www.femtec.org
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10.04., GFBM gGmbH, Fachveranstaltung:

INTEGRATION UND SPRACHMITTLUNG
Anmeldefrist: 15.03.2019
Mittwoch, 10.04.2019, 13:00 bis 16:30 Uhr
GFBM gGmbH
Bildungszentrum Mitte
Lützowstraße 106
10785 Berlin
Im Jobcenter, Krankenhaus oder in der Schule – mehr
denn je besteht in vielen gesellschaftlichen Bereichen
Bedarf an Sprachmittler*innen, die nicht nur fachgerecht dolmetschen, sondern auch begleitend, beratend
und vermittelnd interkulturelle Kommunikationsprobleme überbrücken. Niemand zweifelt heute noch an der
Notwendigkeit einer qualifizierten Sprachmittlung, wenn
es um die konkrete Integration von nichtdeutschsprachigen Menschen geht.
Um diese anspruchsvolle Funktion auf einem professionellen Niveau zu erfüllen, werden neben Integrationslots*innen seit 2010 bundesweit „Sprach- und Integrationsmittler* innen“ (SprInt) ausgebildet. Diese Qualifizierungen in unterschiedlichen Formaten bieten Migrant*innen mit entsprechendem Bildungshintergrund
und ausreichenden Deutschkenntnissen zukunftsweisende berufliche Perspektiven. So tragen sie wesentlich zur erfolgreichen gesellschaftlichen Entfaltung des
Potenzials Zugewanderter bei.
Diese Veranstaltung gibt Akteur*innen das Wort und
nimmt folgende Fragen in den Blick: Wie arbeitet man
mit Sprachmittler*innen? Wie sehen der Bedarf und der
Arbeitsmarkt heute und in der Zukunft aus? Wie erleben Absolvent*innen ihren beruflichen Alltag? Welche
Hindernisse müssen noch behoben werden, welche
Chancen gibt es?
Mehr Informationen:
https://gfbm.de/angebote/bildungsarten/fort-undweiterbildung/sprint-sprach-und-integrationsmittlerin/

Kontakt/Anmeldung
Anmeldung bis 15.03.2019 erbeten
GFBM gGmbH, Bildungszentrum Mitte
Lützowstraße 106 (Raum 316 a)
10785 Berlin
Jochen Köhler
Tel.: (030) 617764 630
mobil: 0176 345 810 59
E-Mail: koehler@gfbm.de
Internet: http://www.gfbm.de

Initiativen
akinda-Infoabend am 4. März 2019:

VORMUND*INNEN FÜR UNBEGLEITETE
MINDERJÄHRIGE GEFLÜCHTETE SOWIE
PAT*INNEN FÜR JUNGE VOLLJÄHRIGE
GEFLÜCHTETE GESUCHT
Montag, der 04. März um 19 Uhr
Dudenstraße 78
10965 Berlin (2.HH, bei Xenion klingeln)
Dauer etwa 1,5 - 2 Stunden.
Bitte schreiben Sie uns bei Interesse eine E-Mail an
akinda@xenion.org.
Liebe Engagierte!
akinda – Berliner Netzwerk Einzelvormundschaft suchen gerade wieder dringend nach Ehrenamtlichen, die
sich für unbegleitete, minderjährige Geflüchtete im
Rahmen einer Vormundschaft engagieren möchten.
Angesichts des zunehmend offen gezeigten Rassismus
im Alltag und immer härter werdender Asylrechtsregelungen hat die persönliche Unterstützung und Einbindung in Netzwerke eine wachsende Bedeutung.
Als Ehrenamtlicher können sie einen jungen Menschen
im Rahmen einer Einzelvormundschaft motivieren,
wenn das Durchhalten schwerfällt, da sein und zuhören, wenn sich der*die Jugendliche sorgt und sich vor
allem gemeinsam mit ihr*ihm für ihre*seine Interessen
einsetzen. Dies ist vor allem in Bezug auf das Aufenthalts- und Asylrecht wichtig oder bei der Wahl der
Schulform u.a.m.
akinda ist ein Projekt von XENION - Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e.V. und besteht seit 1997.
Wir verfügen über mehr als 20jährige Erfahrung bei der
Beratung, Vermittlung und Begleitung von Ehrenamtlichen, die Vormundschaften für unbegleitete minderjährige Geflüchtete übernehmen.
akinda ist Mitbegründer des Berliner Netzwerkes Vormundschaft, welches im Juni 2016 ins Leben gerufen
wurde und vom Land Berlin gefördert wird. Zum Netzwerk gehören neben akinda der Vormundschaftsverein
des Caritasverbands für das Erzbistum Berlin e.V. und
das Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V./Cura – Betreuungs- und Vormundschaftsverein. Alle drei Träger
haben für alle notwendigen Prozesse gemeinsame
Standards entwickelt und sich verpflichtet, nach diesen
zu arbeiten.
Wir begleiten alle Vormundschaften mit unserer Erfahrung und unserem Fachwissen.
Vor der Übernahme einer Vormundschaft bereiten wir
Sie an fünf Schulungsabenden auf Ihre zukünftige Tätigkeit als Vormund*in vor.
Mehr Informationen erhalten Sie auch auf unserer Internetseite: http://www.akinda-berlin.org. Einen Ein-

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druck von der Tätigkeit vermittelt auch diese kleine Video: https://vimeo.com/162496490
Haben Sie Interesse? Was sind die ersten Schritte?
An einem Info-Abend von akinda erfährt man genauer,
was es bedeutet, Vormund zu sein. Und wir beantworten Ihre Fragen. Sollten Sie keine Zeit für die angebotenen Infoabende haben, können Sie sich gerne auch
in einem persönlichen Gespräch bei uns über die ehrenamtliche Tätigkeit als Vormund informieren. Nehmen Sie hierzu einfach telefonisch oder per E-Mail
Kontakt mit uns auf.

Kontakt
XENION
Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e.V.
Dudenstraße 78
10965 Berlin
Tel.: 030 8806673 – 74
(Di. 15-19 Uhr; Mi. 10-13 Uhr; Fr. 10-13 Uhr)
E-Mail: akinda@xenion.org
Internet: http://www.akinda-berlin.org

felder/Handeln_fuer_Menschenrechte/Sinti_und_Roma/F
ormular_Bildungsteilhabe_gr_final.pdf
2. Projekte mit einer Laufzeit von bis zu sechs Monaten
und einer Förderung von maximal 6.000 Euro durch die
Freudenberg Stiftung können mit diesem Formular eingereicht werden:
https://www.stiftungevz.de/fileadmin/user_upload/EVZ_Uploads/Handlungs
felder/Handeln_fuer_Menschenrechte/Sinti_und_Roma/F
ormular_Bildungsteilhabe_kl_final.pdf
Projekte können frühestens am 1. Juni 2019 beginnen.
Senden Sie uns Ihre Projektidee per Mail bis zum 18.
März 2019. Förderentscheidungen werden im April mitgeteilt.

Kontakt
Ihre Projektideen und Fragen richten Sie bitte an:
Stiftung EVZ
Wanja Hargens
Tel.: (030) 25 92 97-64

Stiftung EVZ, Projektideen gesucht:

SINTI UND ROMA –
ENGAGEMENT IN DEUTSCHLAND

E-Mail: roma.sinti@stiftung-evz.de
Internet: http://www.stiftung-evz.de/sinti-roma

Stärkung der Bildungsteilhabe und der Selbstorganisation von Sinti und Roma in Deutschland
Frist: 18.03.2019
Die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“
(EVZ) und die Freudenberg Stiftung stärken Roma und
Sinti als Nachfahren einer Minderheit, die Opfer nationalsozialistischer Verfolgung war. Sie fördern Projekte
in Deutschland für eine gleichberechtigte Bildungsteilhabe von Sinti und Roma.
Wir suchen Projektideen, die:
- auf eine Verbesserung der Bildungssituation von
Sinti und Roma zielen und
- einen Beitrag zur Stärkung der Selbstorganisationen der Roma und Sinti leisten.
Wir begrüßen besonders Initiativen von Romnja und
Sintizze für Mädchen und Frauen.
Es bestehen zwei Fördermöglichkeiten:
1. Projekte mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren
und einer Förderung von maximal 50.000 Euro durch
die Stiftung EVZ können mit diesem Formular eingereicht werden:
https://www.stiftungevz.de/fileadmin/user_upload/EVZ_Uploads/Handlungs

ZWEITE FÖRDERRUNDE DER JUGENDUND FAMILIENSTIFTUNG IM MAI 2019
Frist: 08.04.2019
Ab sofort können bei der jfsb wieder Fördermittel beantragt werden.
Der Einsendeschluss ist am 08. April 2019.
Aus den vorliegenden Anträgen wählen die Vorstandsmitglieder in ihrer Sitzung am 21. Mai 2019 wieder
neue Förderprojekte aus. Die jfsb fördert zeitlich befristete Projekte von gemeinnützigen Einrichtungen. Gute
Ideen, neue Wege und Methodenvielfalt sind sehr erwünscht, die Themenfelder sind frei wählbar.
Wichtig und gleichrangig ist die aktive Beteiligung von
in Berlin lebenden Kindern und/oder Jugendlichen, unabhängig von der religiösen, sozialen und ethnischen
Herkunft – sehr gern werden auch generations- übergreifende Projekte mit aktiver Beteiligung von Jung und
Alt unterstützt.
Fördersummen zwischen 5.000 und ca. 7.000 €uro
entsprechen der derzeitigen Praxis.
Mehr Infos, auch Hinweise zur Antragstellung und das
Antragsformular auf http://www.jfsb.de.

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Nutzen Sie auch gern unser Beratungsangebot.
Tel. 284 7019 12 - Frau Budde

Kontakt
Sabine Budde
Projektmanagerin
Jugend- und Familienstiftung
des Landes Berlin
Obentrautstraße 55
10963 Berlin

Soziale Arbeit und Kulturwissenschaften studiert und
verfügt über mehrjährige Kenntnisse und Erfahrungen
in der Arbeit mit und für Migrant*innen und geflüchtete
Menschen. Sie spricht neben Deutsch und Englisch
auch Farsi, Französisch und Türkisch.
Wo findet die Beratung statt?
Gesellschaft für interkulturelles
gGmbH (GIZ)
Reformationsplatz 2
13597 Berlin

Zusammenleben

Tel.: (030) 2847 019 -10 / -12

Es kann auf Deutsch, Englisch und Farsi sowie mit
Sprachmittlung auch in weiteren Sprachen beraten
werden.

Internet: http://www.jfsb.de

Kontakt
Frau Anna Tubbesing
Tel.: (030) 513 01 00 90

Aus Projekten und Vereinen

E-Mail: mbe@giz.berlin
Internet: https://giz.berlin/projects/mbe.htm

NEUE MBE-BERATUNGSSTELLE IN SPANDAU
Migrationsberatung
für erwachsene Zuwanderer ab 27 Jahren
Wir freuen uns, dass wir als Mitglied im Netzwerk des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin nun seit dem 01.02.2019 das
Angebot einer Migrationsberatung für Erwachsene (MBE) anbieten können. Die Stelle wird im
Rahmen des Bundesprogramms
MBE über das BAMF finanziert.
Die MBE soll Menschen mit Migrationshintergrund, die
älter als 27 Jahre sind, bei der sprachlichen, beruflichen und sozialen Integration unterstützen. Zudem soll
die MBE einen qualitativen Beitrag dazu leisten, die
Zuwanderer zu selbstständigem Handeln in allen Angelegenheiten des täglichen Lebens zu befähigen.
Was sind die Aufgaben der MBE?
Zu den Schwerpunkten bei den Aufgaben der MBE
zählen die Durchführung einer bedarfsorientierten Einzelfallberatung der Zuwanderer auf der Grundlage eines professionellen Case-Management-Verfahrens sowie der sozial-pädagogischen Betreuung der Zuwanderer und einer Hilfestellung bei der Vermittlung von Kinderbetreu-ungsangeboten während der Teilnahme am
Integrationskurs. Zudem ist die Mitarbeit in kommunalen Netzwerken zur Förderung eines bedarfsgerechten
Integrationsangebotes.

AFROPOLITAN BERLIN
Programmauswahl
März 2019

Mittwoch, 06.03.2019, 19:00 – 21:00 Uhr
Empowerment-Gruppe mit Felicia Lazaridou
+++ BPoC only +++
Teilnahme auf Spendenbasis
Donnerstag, 14.03.2019, 19:00 – 22:00 Uhr
Marielle, presente!
Event Im Rahmen des Internationalen Tags gegen
Rassismus und des Internationalen Frauentages
Teilnahme auf Spendenbasis
Mittwoch, 20.03.2019, 19:00 – 20:30 Uhr
Let’s talk about…!
Gesprächsgruppe mit Tebbi Niminde
+++ Nur für Schwarze Menschen und Menschen of Color +++
Teilnahme auf Spendenbasis
Samstag, 23.02.2019, 14:00 – 17:00 Uhr
Die Weißheit mit Löffeln gefressen – Ein interaktiver
Workshop zu kritischen Weiß-Sein
Teilnahmegebühr: 20€/ 15€
+++ Diese Veranstaltung richtet sich an weiße Menschen +++
+++ 12 Maximale Teilnehmer*innen +++
Infos zu allen Veranstaltungen unter:
http://www.afropolitan.berlin

Wer macht die Beratung bei uns?
Das Angebot der Migrationsberatung übernimmt unsere
Kontakt, Anmeldung und Infos
neue Kollegin Anna Tubbesing. Frau Tubbesing hat
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Veranstaltungsort:
AfroPolitan Berlin
c/o Forum Brasil e.V.
Möckernstraße 72
10965 Berlin
Tel: (030) 780 960 54
E-Mail: info@afropolitan.berlin
Internet: http://www.afropolitan.berlin

Ort: Anleger Jannowitzbrücke
Donnerstag, 21.3., 11:30 Uhr
Aktionstag 5 vor12 gegen Rassismus und anschließende NEWROZ-Feier
Eine NKM und Inter-KreuzHain Veranstaltung. Wir bitten um einen leckeren Beitrag für das Buffet
Ort: AWO Begegnungszentrum
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Gruppentreffen März
AWO-BEGEGNUNGSZENTRUM
Angebote im März 2019
Freitag, 01.03. von 18:00 -21:00 Uhr
Samstag+ Sonntag, 02.und 03.03. von 10:00-17:00
Uhr
Workshop Maskenbau –Bewegung-KörperspracheAusdruck
Der Workshop richtet sich an Menschen aller Altersstufen ab 12 Jahren mit und ohne Behinderung unter der
Leitung von Rachele Giordano
Eine Kooperation des Begegnungszentrums mit Artemisia e.V. - Inklusion für Alle
Teilnahme nur mit Anmeldung. Unkostenbeitrag 10,-€
Ort: Begegnungszentrum, EG
Dienstag, 05.03., 14:00-17:00 Uhr
Treffpunkt der Kulturen – Faschingsfeier –
Musik mit Kyri, Teilnahmegebühr 5,-€, Anmeldung:
Hr.Block,Tel.:69534051
Ort: Begegnungsstätte Falckensteinstr.6, 10997 Berlin
Montag , 11.3., 11:00-14:00 Uhr
Frauenmärz –
Wir sorgen für unser inneres und äußeres Wohlbefinden. Kosmetische Tipps und gesunde Snacks mit Visagistin Lydie-Diane Wernicke
Ort: Begegnungszentrum, Café im EG
Montag, 11.3., 15:00-16:30
Frauenmärz - Selbstverteidigung für Frauen
Bitte an bequeme Kleidung denken
Mit Claudio Ruiz, High Self-defense Training Center,
in Koop. mit der AWO Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer
Ort: Begegnungszentrum, Café im EG
Dienstag, 19.03., 11:00-12:30 Uhr
Beginn der Schreibgruppe „Rund um den Block“
mit Katharina Ludwig in Kooperation mit Stadtteil- und
Seniorenangebote.
Ort: AWO Begegnungszentrum, EG

Sonntags und montags, 12:00–17:00 Uhr
Die Türkischsprachige Rentnergruppe trifft sich in der
BEGEGNUNGSSTÄTTE GITSCHINER STR.38
Gruppenleitung: Safiye und Sehmus
Gruppentreffen im Begegnungszentrum
Adalbertstr. 23a, EG
Sonntags, 15:00 Uhr
Deutsch-Tunesischer Verein
Al Kantara – die Brücke e.V.
Nähere
Informationen
bei
nejiezzeddine@googlemail.com

Ezzeddine

Neji

Dienstags, 14:00-18:00 Uhr
Spanischsprachige Rentnergruppe
Gruppenleiterin: Teresa und Jesus
Dienstags, 11:00 – 14:00 Uhr
Die Handarbeitsgruppe
“Bunte Kreationen – die AWO Kirschen”
Gruppenleiterin: Piera
Dienstags, 11:00- 13:00 Uhr
Die Schreibgruppe
mit Katharina Ludwig
Jeden ersten Freitag im Monat, 14:00 – 18:00 Uhr
Polnischsprachige Rentnergruppe
Gruppenleiterin: Jola
Jeden ersten Dienstag im Monat
18:00-21:00 Uhr
Inklusionsgruppe ARTEMISIA, deutsch/italienische
Familien und deren Angehörige. Die Gruppe ist für alle
Interessierten offen. Mehr Informationen darüber über
die Vorsitzende des Vereins Frau Massetti unter
http://www.artemisiaprojekt.de
Mittwochs, 11:00 – 12:30 Uhr
Der Sevillana-Tanzkurs
Gruppenleiterin: Mari Carmen

Mittwochs, 15:00-18:00 Uhr
Mittwoch, 20.03., Abfahrt 13:00 Uhr
Integrationsgruppe 12 und 18
Frauenmärz – Dampferfahrt für Frauen
des AWO KV Nordwest. (Erwachsene mit AssistenzbeEine Veranstaltung des NKM (Netzwerk Kulturarbeit mit
darf). Nähere Informationen bei Guido Rademacher,
älteren Menschen) Kostenbeitrag 6,-€, ermäßigt 3,-€
Tel.: 627 05 499 oder,
inklusive Kaffeegedeck und Kulturangebot.
Mail: guidorademacher@gmx.de.
Kartenverkauf bei Fr. Schulz 90298-3001
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Donnerstags, 14- tägig, 15:00-18:00 Uhr
„Dobar Dan“ Gruppe (Senior*innen aus ExJugoslawien). 14.03., 28.03.2019. Nähere Informationen bei Silvana Kostic, Tel.: 695 35 640

Mittwoch, 13. März 14:30 – 16:00 Uhr
Kostenlose Sprechstunde zu Mietrecht
mit Rechtsanwalt Hans-Peter Scholz, kostenfreies Angebot.
Terminvereinbarung unter 29 04 91 36

Verschiedenes

Kontakt
AWO Begegnungszentrum
Adalbertstraße 23A, 10997 Berlin
Tel.: (030) 695 35 611
Susanne Koch, Migrantensozialdienst
Tel.: (030) 695 35 619
E-Mail: susanne.koch@awoberlin.de
Gemeinwesenarbeit: Filiz Müller-Lenhartz
Tel.: (030) 695 35 613
E-Mail: f.mueller-lenhartz@awo-spree-wuhle.de

Montags bis freitags
Deutschkurse und Integrationskurse in verschiedenen
Stufen
unter
der
Leitung
der
Gilberto-BosquesVolkhochschule Friedrichshain-Kreuzberg
Anmeldung: Di. & Do. 14-16 Uhr direkt bei der VHS, in der
Wassertorstraße 4, Nähe U-Bahn Kottbusser Tor
Dienstags, 10:00 – 12:00 Uhr
Nachbarn öffnen ihre Türen
Offene Sprechstunde für Nachbarn, die sich in unserer Einrichtung ehrenamtlich engagieren möchten.
Ansprechpartnerin: Natascha Garay, Tel.: 29 04 91 36

Internet: http://www.begegnungszentrum.org

Dienstag, den 12. & 26. März, 16:00 bis 19:30 Uhr
Probestunde der Seniorentheatergruppe der Gewerkschaft
Erziehung & Wissenschaft. Kontakt: reinhard.brettel@tonline.de

BAYOUMA-HAUS

Donnerstag, den 21. März, 11:00 – 13:00 Uhr
Kochkurs mit Valentina
"Bunte Nudeln in einer Welt in Vielfalt", wir kochen gegen
Rassismus im Rahmen der Aktion „5 vor 12“
Anmeldung erforderlich. Teilnehmerbeitrag 3,50 €.

der Arbeiterwohlfahrt Berlin Spree-Wuhle e.V.
Interkulturelles Gemeinwesenzentrum
in Friedrichshain-Kreuzberg
Programm März 2019 (Auszug)

Nachbarschaftsangebote
Frau Natascha Garay, Einrichtungsleitung
Gesundheit & Kultur, Tel.: 29 04 91 36
E-Mail: n.garay@awo-spree-wuhle.de
Loan Nguyen, Senioren, Gemeinwesenarbeit
Tel.: 29 04 66 12
E-Mail: i.nguyen@awo-spree-wuhle.de
Wir haben für Sie Mo. Di. und Do. 09:00 – 16:00 Uhr,
Mi. 13:00 – 16:00 Uhr, Fr. 09:00 – 13:00 Uhr
und nach Vereinbarung geöffnet.

Beratungsangebote
Montag, 11. März, 16:00 – 17:30 Uhr
Kostenlose Sprechstunde
mit der Rechtsanwältin Frau Bianca Geiß
Schwerpunkte: Sozial- und Familienrecht.
Anmeldung unter Tel. 29 04 9136 erforderlich
Montag, 11. März, 16:00 – 17:30 Uhr
„Frag’ die AWO“
Information & Orientierung für Hilfesuchende
Ansprechpartnerin: Natascha Garay, Tel.: 29 04 66 11
Mittwoch, 06. März, 13:30 bis 15:30 Uhr
Kostenlose multilinguale Sprechstunde der AOK
zu Fragen und Problemen mit der Krankenversicherung auf
Deutsch, Englisch, Italienisch und Spanisch. Mit Serena
Manno

Dienstag, 19. und 26. März, 14:00 – 16:30 Uhr
"Spiel doch mal wieder!"
Generationsübergreifender Spielnachmittag für Freunde von
Rommé. Kostenfrei
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Angebote im des
Frauenprojektes Mariposa (Auszug)
Internet: http://www.awo-spree-wuhle.de/mariposa
Koordinatorin: Frau Belinda Apicella
Kurzberatung in sozialen Fragen, Gruppenangebote (SHG,
Workshops) und Informationsveranstaltungen für Migrantinnen, Tel.: 29 04 66 11
E-Mail: b.apicella@awo-spree-wuhle.de
Sprechstunden:
Dienstags, 13:00 – 16:00 Uhr und
Donnerstags, 10:00 – 12:00 Uhr
Telefonisch erreichbar: Mittwochs, 13:00 – 15:00 Uhr

Frauenmärz 2019
Freitag, 01. März, 10:00 -13:00 Uhr
Frauenbrunch bei Mariposa als Auftakt des Frauenmärzes
Austausch zum Stand der frauenpolitischen Forderungen: wie
weit sind wir, was muss noch erreicht werden?
Sonntag, 17.03.19, 12:00 Uhr
Netzwerktreff der vietnamesischen Frauen und Mütter zum
Frauenmärz mit Vernissage zur Fotoausstellung von Frau
Pham Quynh Nga „Vietnamesinnen in Berlin“
Sonntag, 24.03.19, 15:00 Uhr
Wir feiern 100 Jahre Frauenwahlrecht!

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Mit dabei sind u.a. der Frauenchor Mariposa, Maria Antonia
González Cabezas, die Tänzerinnen der Gruppen Bong Sen,
„Chile-Berlín“ und „Nam Hong Son“ sowie Teilnehmerinnen
unserer Nähwerkstatt mit einer Modenschau
Kostenfreies Angebot, Anmeldung unter
b.apicella@awo-spree-wuhle.de notwendig.
Donnerstag, 28.03.19, 14:45
Zweisprachiger (Deutsch, Italienisch) Workshop für Schwangere
„Elternzeit: Falle oder Chance“ mit der Psychologin Silvia
Bonapace und der Koordinatorin des Frauenprojekts Mariposa, Belinda Apicella
Samstag, den 02., & 16. März, 16:00 – 18:00 Uhr
Probestunde des Frauenchors „Mariposa“
Anmeldung unter berlincolor@yahoo.com
Montags, im Wechsel 11:00 – 13:00 und 13:00 – 15:00 Uhr
Hilfe bei Bewerbungen
Erstellung von Bewerbungsunterlagen, Hilfe bei der Suche
von Stellenangeboten mit Frau Kunze (kostenfrei)
Anmeldung unter: 030 290 466 11 oder
b.apicella@awo-spree-wuhle.de.
Donnerstags 17:00 – 19:30 Uhr
Systemische Beratung und Trauerbegleitung mit Antonella.
Kostenfrei. Anmeldung unter antostar@gmail.com

Kontakt
Bayouma-Haus
der Arbeiterwohlfahrt Berlin Spree-Wuhle e.V.
Frankfurter Allee 110 (zweiter Gewerbehof,
über der Werkstatt „Box im Bogen“. 1. Etage)

10247 Berlin

Tel.: (030) 29 04 91 36 – Fax: (030) 29 04 91 29
E-Mail: bayouma-haus@awo-spree-wuhle.de
Ausführliches Programm und Informationen unter:
Internet: http://www.bayouma-haus.de
http://www.bayouma-gesundheit.de
http://www.awo-spree-wuhle.de
http://www.awo-spree-wuhle.de/mariposa
http://www.facebook.com/awospreewuhle

BABEL E.V.
Angebot im März 2019 (Auszug)
Offene Kinder- und Jugendarbeit
Montag:
Themenbezogene Workshops 14 -18:00 Uhr
Radioprojekt Babylon, 16-18 Uhr
Dienstag:
Computersalon, 14 - 18 Uhr
Mittwoch:
Kids kochen sich durch die Welt, 16 -18:00 Uhr
Donnerstag:
Kampfsport in der Halle, Joga,
Computersalon. 14-18:00 Uhr
Freitag:
Spiele aus aller Welt, Computersalon, 14-18:00 Uhr,
Radioprojekt Babylon, 16-18:00 Uhr
Samstag:
Familientag im Haus Babylon,12-18:00 Uhr
Palaverbar – Sprachcafé, 15-18:00 Uhr
Fußballtraining in der Halle, 15-18:00 Uhr
Interkultureller Kinder- und Jugendbeirat
im Haus Babylon
Jeden Dienstag und Donnerstag von 17 – 20:00 Uhr:
Austausch, Gespräche und Diskussionen zu verschiedenen
Aspekten des Zusammenlebens in der multikulturellen Gesellschaft.
Interkultureller Brunch –
Die Welt zu Gast im Haus Babylon
Thematische Veranstaltung mit wöchentlich wechselnden
Themen in Bezug auf die Interkulturelle Thematik
Jeden Donnerstag von 10.00 Uhr - 12.00 Uhr

Events März 2019
DI, 12.03.,09.30 - 12 Uhr
Projekttag „Trommeln auf 5 Kontinenten“ mit
Schüler_innen der Beatrice-Potter-GS
Trommelworkshop
FR, 15.03., 09.30 - 12 Uhr
Projekttag „Das Leben der Beatrice Potter“ mit
Schüler_innen der Beatrice-Potter-GS
Rund um Peter Hase & Co
MI, 27.03., 09.30 - 12 Uhr
Projekttag „Das Leben der Beatrice Potter“ mit
Schüler_innen der Beatrice-Potter-GS
Rund um Peter Hase & Co
FR, 29.03., 09.30 - 12 Uhr
Projekttag Listros mit Schüler_innen der GS am
Kastanienhof
Faschingsprojekttage unter dem Motto „Feen,
Held_innen, Zauber_innen“
MO, DI, 04. und 05.03. | 09.30 - 12 Uhr
Faschingsprojekttag mit Schüler_innen der
Mozartschule

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Mi, 06.03. | 09.30 - 12 Uhr
Faschingsprojekttag mit Schüler_innen der Strauß-GS
MO, 11.03. | 09.30 - 12 Uhr
Faschingsprojekttag mit Schüler_innen der Lagerlöf-GS

Veranstaltungen
08. März, Demonstration:

FRAUENKAMPFTAG 2019

Projekttage zur interkulturellen Sensibilisierung:
Inhalte:
- Kultur und kulturelle Sensibilität
- Mensch und Kultur in Bezug auf die Dimension des
Fremden
- Kulturdistanz und Kulturdimensionen
- Interkulturelle Kommunikation
- Diskriminierung als Begriff
- Stereotype und Vorurteile
- Von Vorurteilen zur gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit
- Wie ist Schule ohne Diskriminierung möglich?
- Welche Rolle spielt der kulturelle Hintergrund zum
Verständnis von Diskriminierung?
- Ursachen und Folgen von Diskriminierungssituationen in der Schule.
Montag - Freitag (Um Voranmeldung wird gebeten)
Auskünfte/Beratungen
Niedrigschwellige Beratungs-, Betreuungs- und Begleitangebote, Auskünfte zu Wohnungsangelegenheiten und Antragsstellungen/, Schreib und Übersetzungsservice
Montag bis Freitag und Samstag nach Absprache.

Kontakt
BABEL e.V.
Stefan-Born-Straße 4
12629 Berlin-Hellersdorf
Tel.: (030) 99 858 91, Fax: (030) 99 893 20
E-Mail: babel-berlin@t-online.de
Internet: http://www.haus-babylon.de
Verantwortlich: Dr. Mekonnen Shiferaw

14:00 Uhr, Alexanderplatz
Zur sechsten Demonstration in Folge am 8.3.2019 wird
unter dem Motto „Feiern - Streiken – Weiter kämpfen“
aufgerufen und bereits am frühen Nachmittag auf dem
Alexanderplatz ein vielseitiges Programm mit Redebeiträgen und Musik geboten.
Autorin Mithu Sanyal wird z. B. einen Redebeitrag zu
Gewalt an Frauen halten und Rapperin Sookee mit
Saye Skye, einem befreundeten Kollegen aus dem
Iran, feministische Inhalte auf guten Beats vermitteln.
Die geplante Route beginnt am Alexanderplatz und
führt auch in diesem Jahr zum Oranienplatz in Kreuzberg, an dem die Abschlusskundgebung vom Frauen*streik Komitee Berlin mitgestaltet wird.
Nicht nur Gewerkschaften werden in diesem Jahr besonders deutlich vertreten sein und mit der GEW sogar
einen Wagen stellen, sondern auch Frauenorganisationen mit Migrations- und Fluchterfahrungen aus Iran,
Afghanistan und Syrien möchten einen Wagen organisieren. Zudem wird es einen Block für Hebammen und
Unterstützer_innen geben und auch der Wagen des
Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung ist wieder
mit dabei.
Das Frauen*kampftags Bündnis Berlin hat sich 2013
gegründet, um den internationale Welt-Frauen*-Tag zu
nutzen um alle feministischen Kämpfe und Anliegen auf
der Straße zu vereinen.
Die Demonstration ist für alle Geschlechter offen, der
erste Abschnitt ist allerdings Frauen, Lesben und
Trans*frauen vorbehalten.
Internet: http://www.frauenkampftag.eu
Facebook:
https://www.facebook.com/Frauenkampftag8Maerz/

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11.03., Familienzentrum BALANCE:

WAS HEIßT EIGENTLICH ANKOMMEN?
Eine Frau und ihr Neuanfang in Berlin
Anmeldung bis: 06.03.2019
Montag den 11.3., 17–19 Uhr
Familienplanungszentrum BALANCE
Mauritiuskirchstraße 3
10365 Berlin-Lichtenberg
Grußwort: Majel Kundel, Gleichstellungsbeauftragte,
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Moderation: Jutta Reippainen, Öffentlichkeits- und Migrationsbeauftragte, FPZ BALANCE
Die Abendveranstaltung soll die Lebenssituation von
geflüchteten Frauen* beleuchten und ein besseres Verständnis für ihre besonderen Bedürfnisse und Herausforderungen schaffen. Zunächst stellen die Mitarbeiterinnen zwei Projekte des FPZ BALANCE vor, die sich
für die gesundheitliche Versorgung geflüchteter Frauen* einsetzen. Danach wollen wir die Betroffenenperspektive in den Mittelpunkt rücken und mit Frau Nazifa
F. ins Gespräch kommen.
Mithilfe eines Kurzfilms wollen wir in die Fluchtgeschichte unseres Gastes einführen, in welchem ihr Leben in einem griechischen Camp und ihr Weg nach
Deutschland festgehalten werden. Die gebürtige Afghanin lebt heute seit 1,5 Jahren mit ihren Kindern in
Berlin. Ein Interview mit ihr soll anschließend den
Rahmen bieten, die Herausforderungen des langen
Ankommensprozesses zu thematisieren und besser zu
verstehen. Dabei soll es insbesondere um Themen
rund um (Frauen*-) Gesundheit, Lebensgestaltung und
Familienzusammenführung gehen.
Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Interessierte und Fachkräfte. Der Austausch möchte den Akteur*innen dabei helfen, die besonderen Bedürfnisse
geflüchteter Frauen* sichtbar zu machen, um auf diese
gezielt eingehen zu können. Im Anschluss gibt es die
Möglichkeit, sich auszutauschen und zu vernetzen sowie an einem Rundgang in den Räumlichkeiten des
Familienplanungszentrums teilzunehmen. Es wird eine
Farsi-Übersetzung vor Ort geben.

Tel.: (030) 236 236 80
Fax: (030) 236 236 880
E-Mail balance@fpz-berlin.de
Internet: http://www.fpz-berlin.de
Mehr Infos zum Familienplanungszentrum BALANCE:
http://www.fpz-berlin.de

14.03., Afrika-Haus Berlin, Film:

EIN DORF SIEHT SCHWARZ
Im Rahmen der
"Internationalen Wochen gegen Rassismus"
Donnerstag, 14.03.2019, 18:00 Uhr - 22:00 Uhr
Afrika-Haus, Bochumer Str. 25, 10555 Berlin
Im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ vom 11. – 24. März 2019 zeigt „Kino für Moabit“ am 14. März 2019 in Kooperation mit dem AfrikaHaus den Film:
EIN DORF SIEHT SCHWARZ
(OT: Bienvenue à Marly-Gomont)
F 2016, R: Julien Rambaldi, 96 min, OmU
Beginn: 19:30 Uhr (Filmvorführung), ab 18:00 Uhr
ist das Afrika-Haus geöffnet
Seyolo Zanko stammt aus dem Kongo und hat in
Frankreich seine Ausbildung zum Arzt abgeschlossen.
Als er einen Job in einem kleinen französischen Dorf
angeboten bekommt, beschließt er, mit seiner Familie
umzuziehen.
Sie treffen auf Dorfbewohner, die zum ersten Mal in
ihrem Leben einen Schwarzen sehen. Seyolos Praxis
bleibt leer, und es wird eine politische Intrige gegen ihn
angezettelt.
Die Culture-Clash-Komödie beruht auf der wahren Geschichte der Eltern des Rappers Kamini und dessen
Song „Marly-Gomont“.
Internet: http://moabiter-filmkultur.de

Kontakt

Wir bitten um eine formlose Anmeldung per E-Mail bis
zum 6.3.2019, um die Zahl der Teilnehmenden einschätzen zu können.

Afrika-Haus Berlin
Bochumer Str. 25
10555 Berlin

Kontakt/Anmeldung

Tel: (030) 392 20 10

Anmeldung und Rückfragen: reippainen@fpz-berlin.de

E-Mail: afrikahaus@t-online.de
Internet: http://www.afrikahaus-berlin.de

Familienplanungszentrum BALANCE
Mauritius - Center Eingang 3
Mauritius-Kirch-Straße 3
10365 Berlin
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10179 Berlin
Bis 21.04., f³ – freiraum für fotografie:

CRAZY – LEBEN MIT
PSYCHISCHEN ERKRANKUNGEN

Tel.: (030) 63 96 11 19

Arbeiten von fünf
international renommierten Fotograf*innen

E-Mail: info@fhochdrei.org
Internet: http://www.fhochdrei.org
Facebook und Instagram: # fhochdrei

Mit Arbeiten von Laia Abril (Spanien), Nora Klein
(Deutschland), Louis Quail (UK), Melissa Spitz (USA)
und Phil Toledano (USA).

Bis 5. Mai 2019, Ausstellung im FHXB Museum:

Ausstellung: 15. Februar – 21. April 2019
f³ – freiraum für fotografie
Waldemarstraße 17
10179 Berlin
Öffnungszeiten: Mi – So 13:00 – 19:00 Uhr
Eintritt: 5 Euro,, erm. 3 Euro
Infos: http://fhochdrei.org/crazy-leben-mit-psychischenerkrankungen/
Kostenfreie Führungen
Zur Ausstellung bieten wir kostenfreie Führungen für
Studierende und Schüler*innen an. Weitere Informationen und Anmeldung unter: info@fhochdrei.org.
Mehr als jeder vierte Erwachsene erkrankt im Laufe
seines Lebens an einer psychischen Störung. Immer
noch sind Angstzustände, Depressionen oder psychische Leiden mit einem starken Tabu behaftet. Außenstehenden gelingt es kaum, Betroffenen in ihrer Welt
nahe zu kommen.
Die Ausstellung CRAZY – Leben mit psychischen Erkrankungen präsentiert Arbeiten von fünf international
renommierten Fotograf*innen, die sich aus ganz persönlichen Gründen mit dem Thema auseinandergesetzt
haben.
In ihrer international ausgezeichneten Serie The Epilogue
erzählt die spanische Fotografin Laia Abril die Geschichte der
Familie Robinson, die ihre jüngste Tochter durch Bulimie verlor.
Die Fotografin Nora Klein aus Erfurt unternahm mit der Kamera einen Annäherungsversuch an das Thema Depression.
Gemeinsam mit Betroffenen versucht sie die Erkrankung in
Bilder zu fassen.
Der Brite Louis Quail zeigt in seiner intimen fotografischen
Annäherung Big Brother das Leben seines Bruders mit Schizophrenie.
Die New Yorker Fotografin Melissa Spitz widmet ihre Arbeit
You Have Nothing to Worry About dem Gefühlsleben ihrer an
einer bipolaren Störung erkrankten Mutter.
Philipp Toledano aus den USA berichtet uns in seinem sehr
persönlichen Projekt Days with my Father von den letzten
Monaten im Leben seines Vaters, der an Demenz erkrankt
ist.

Kontakt
f³ – freiraum für fotografie
Waldemarstraße 17

SCHULE ZIEHT GRENZEN –
WIR ZIEHEN NICHT MIT!
Die Ausstellung zeigt am Beispiel Berlins, wie aufgrund
rassistischer Ordnungen Kinder und Jugendliche und
so manche Lehrkräfte an gleichberechtigter schulischer
Teilhabe gehindert werden, welche geschichtlichen und
rechtlichen Zusammenhänge bestehen und wie die beteiligten Schüler*innen und ihre Eltern, betroffene Lehrer*innen und auch ganze Communities damit umgehen.
Die Ausstellung ist das Ergebnis des kollaborativen
Forschungs- und Ausstellungsprojekts “Passkontrolle.
Leben ohne Papiere in Geschichte und Gegenwart”. Es
wird in Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule
Berlin, der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, der Stiftung Jüdisches Museum Berlin, dem Verband für interkulturelle Arbeit - VIA-Regionalverband
Berlin/Brandenburg e.V./dem RomaniPhen Archiv, dem
FHXB-Museum, der IniRromnja, International Women
Space und Jugendliche ohne Grenzen durchgeführt
und vom Institut für angewandte Forschung finanziert.
Mehr zum Projekt unter:
http://www.ifafberlin.de/uploads/media/ifaf_passkontrolle_expose.pdf
Im Anschluss kann die Ausstellung beim RomaniPhen
Archiv (http://www.romnja-power.de) ausgeliehen werden.
Begleitprogramm zur Sonderausstellung
„Schule zieht Grenzen – wir ziehen nicht mit
Sonntag, 10. März 2019, 19:00 Uhr
Theateraufführung
„Papiere dulden alles – Über das Recht Rechte zu
haben“
FHXB Museum, 2. Etage
„Wenn die Polizei sagt ‚Papiere’ und ich sage ‚Schere’
… habe ich dann gewonnen?“ Eine Performance mit
Menschen und Papier, für Menschen mit und ohne Papiere.
Von Jugendlichen der Otto-von-Guericke-Oberschule
Berlin. Gemeinsam entwickelt mit dem Theater X Berlin. Weitere Infos
https://www.fhxb-museum.de/index.php

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Freitag, 15. März 2019, 15:00 bis 17:00 Uhr
Workshop
Zukunft für alle – Schule ohne Abschiebung
FHXB Museum , Dachetage
Zusammen mit Schulen und anderen Organisationen
möchten wir die Situation von Schüler*innen ohne sicheren Aufenthalt verbessern. Der Workshop richtet
sich an Lehrkräfte, Schulpersonal, engagierte (ältere)
Schüler*innen und andere Multiplikator*innen.
Anmeldung bis 10. März an ogerstenberger@gmx.de
Weitere Infos
https://www.fhxb-museum.de/index.php
Freitag, 15. März 2019, 19:00 Uhr
Filmvorführung und Gespräch
„Möglichst freiwillig“
FHXB Museum, Dachetage
Hintergrund des Films ist die erzwungene Migration der
Roma zwischen Nordwest- und Südosteuropa, das
PingPong mit Familien. Er zeigt die Erfahrung der Gehenden und auch diejenigen, die verlassen werden.
Weitere Infos
https://www.fhxb-museum.de/index.php

Kontakt
FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstraße 95A
10999 Berlin-Kreuzberg
Tel.: (030) 50 58 52 33
Fax: (030) 50 58 52 58
E-Mail: info@fhxb-museum.de
Internet: https://www.fhxb-museum.de/index

Veröffentlichungen
Internet-Tipps
MIGRATIONSBERICHT 2016/2017
Der Migrationsbericht 2016/2017
enthält neben umfassenden Wanderungsdaten zu Deutschland einen
europäischen Vergleich zum Migrationsgeschehen und zur Asylzuwanderung. Er behandelt das Phänomen der irregulären Migration
und informiert über die Struktur und
Entwicklung der Bevölkerung mit
Migrationshintergrund in Deutschland.
Weitere Informationen zu den wesentlichen Ergebnissen sowie Download unter:
http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikatio
nen/Migrationsberichte/migrationsbericht-20162017.html?nn=1367522

BAMF-Kurzanalyse:

GEFLÜCHTETE MACHEN FORTSCHRITTE BEI
SPRACHE UND BESCHÄFTIGUNG
In der BAMF-Kurzanalyse 1/2019 werden erste Erkenntnisse aus der zweiten Erhebung der IAB-BAMFSOEP-Befragung von Geflüchteten aus dem Jahr 2017
vorgestellt. In allen untersuchten Bereichen zeichnete
sich eine Verbesserung der Integration und Teilhabe
von Geflüchteten im Vergleich zum Vorjahr ab, so z.B.:
- Deutliche Verbesserung der Deutschkenntnisse
im Vergleich zum Vorjahr
- Steigende Bildungsbeteiligung und Erwerbstätigenquote
- Körperliche Gesundheit vergleichbar zu Bevölkerungsdurchschnitt
Weitere Informationen sowie Download unter:
http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikatio
nen/Kurzanalysen/kurzanalyse1-2019-fortschrittesprache-beschaeftigung.html?nn=1367522

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Neuerscheinung:
Studie der EU Generaldirektion Regionalpolitik:

ÖKONOMISCHE ENTWICKLUNG
BESTIMMT EUROSKEPTIZISMUS

DIVERSITÄTSORIENTIERTE
INTERKULTURELLE ÖFFNUNG
IN JUGENDÄMTERN.

Erstmals Analyse auf Wahlkreisbasis
mit interaktiver Karte veröffentlicht

Handlungsimpulse
für eine Organisationsentwicklung

Das Fundament der Europäischen Union ist zusehends instabiler geworden. Die Mehrheit
in Großbritannien hat 2016 für
den Brexit gestimmt. Es ist aber
nicht das einzige Land der EU, in
dem Stimmen zum Austritt in der
Vergangenheit laut wurden. Aber
welchen Ursprung hat dieser
Missmut? Eine neue EU-Studie
versucht, den Ursachen auf den
Grund zu gehen.

Diversitätsorientierte
Interkulturelle Öffnung
in Jugendämtern.
Handlungsimpulse
für eine
Organisationsentwicklung
Bildungsteam
Berlin-Brandenburg e.V. (Hg.)
Elisa Schmidt,
Salka Wetzig,
Iven Saadi
2018, Broschüre, 132 Seiten
Gebühr: 4,50€

Andrés Rodríguez-Pose von der London School of
Economics und weitere Forscher haben für die Europäische Generaldirektion Regionalpolitik den EU-Verdruss
vermessen und regional verortet. Nun gibt es eine Karte, die Europa in 63417 Wahlkreise oder vergleichbare
Gebiete aufteilt und anhand der jeweils jüngsten Parlamentswahl das Maß der Zustimmung zu EUkritischen Parteien anzeigt.
Das Ergebnis beschreibt die Studie so: „Das südliche
Dänemark, Norditalien, der Süden Österreichs, Ostdeutschland, das östliche Ungarn oder Südportugal
sind Hochburgen für Anti-EU-Wähler. Ländliche Gegenden und kleine Städte sind euroskeptischer als größere Städte.“ Nicht in Brüssel, Berlin oder Mailand sind
antieuropäische Parteien besonders stark – aber in den
kleineren Städten und Dörfern im Umkreis dieser Metropolen.
Die Studie bleibt aber nicht beim Stadt-LandGegensatz stehen. Die Folgerung ist vielmehr, dass
weniger die Bevölkerungsdichte oder die gegenwärtige
wirtschaftliche Lage als die langfristige ökonomische
Entwicklung einer Region den Euroskeptizismus der
Bevölkerung bestimmt. Besonders ausgeprägt sei das
Phänomen in deindustrialisierten Gegenden.
Die Studie "The geography of EU discontent“ ist ausschließlich in Englisch als Download verfügbar unter:
https://ec.europa.eu/regional_policy/en/information/publ
ications/working-papers/2018/the-geography-of-eudiscontent
Interaktive Karte:
https://ec.europa.eu/regional_policy/mapapps/elections/
EUdiscontent.html

[RED]

Ein nicht diskriminierender Umgang mit Diversität ist
ein unabdingbares Qualitätsmerkmal professioneller
Arbeit in einer immer vielfältiger werdenden Gesellschaft. Um diesen Anspruch einlösen zu können, brauchen Jugendämter einen umfassenden Veränderungsprozess. Erklärtes Ziel dieser Praxishandreichung ist
es, Führungskräfte der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe dazu zu ermutigen, sich mit dem komplexen
Organisationsentwicklungsprozess der diversitätsorientierten Öffnung auseinanderzusetzen sowie die gewonnenen methodischen und selbstreflexiven Erkenntnisse
in ihrer Organisation umzusetzen.
Die Praxishandreichung führt in die konzeptionellen
Grundlagen Interkultureller Öffnung ein und gibt aus
der Praxis abgeleitete Handlungsempfehlungen für deren Gelingen. In 14 Bausteinen werden zentrale Aspekte der Prozessgestaltung beleuchtet. Die methodischen
Anregungen bieten konkrete Arbeitshilfen für die Planung und Umsetzung diversitätsorientierter Interkultureller Öffnung im Jugendamt.
Die Broschüre können Sie gegen eine Bearbeitungsgebühr von 4,50€ unter buero@bildungsteam.de bestellen
oder kostenlos als pdf-Datei herunterladen unter
http://www.bildungsteam.de/data/praxishandbuch_ikoe.
pdf
Diese Publikation ist entstanden im Rahmen des Projektes „Unterstützung in Vielfalt – Interkulturelle Öffnung der Jugendhilfe in Berlin und Brandenburg (20152018)“. Das Projekt wurde gefördert aus Mitteln des
Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union, durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, die Integrationsbeauftragte des
Landes Brandenburg und die Stiftung Parität Berlin.

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März 2019, Nr. 162
BERLIN INTERNATIONAL
Seite 43
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Aufruf:

ONLINE-BEFRAGUNG
Studie zur Erforschung
des Zusammenhangs zwischen Sprachkompetenz
und Integrationsfähigkeit geplant
Ein Team aus Sprachwissenschaftlern und Soziologen
der Hochschule macromedia und der akademischen
Vereinigung „Europäische Kulturen in der Wirtschaftskommunikation“ (EUKO)bereitet für die Stiftung der
Deutschen Wirtschaft (SDW) eine wissenschaftliche
Studie vor.
Dabei geht es darum, den Zusammenhang zwischen
Sprachkompetenz und Integration zu erforschen. Geplant ist hierzu eine Umfrage unter Migrantinnen und
Migranten. Die Studie ist empirisch und bezieht sich auf
aktuelle Daten. Es ist vorgesehen, die Studie auf dem
EUKO Kongress in Wien im Herbst diesen Jahres vorzustellen.
Der angefügte Link öffnet eine Umfrage zum Thema
Migration, Sprache und Integration. Wir wollen herausfinden, in welchem Maße Sprachkompetenz und Integrationsfähigkeit zusammenhängen.
Die Umfrage ist strikt anonym.
Internet:
https://www.unipark.de/uc/Sprachkompetenz/

Kontakt
Prof. Dr. Dominik Pietzcker
Macromedia University of Applied Sciences
Mehringdamm 33
10961 Berlin
Internet: http://www.macromedia.de
https://www.macromedia-fachhochschule.de/

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