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Periodical volume

Full text: Berlyñ international Issue 133.2016

05/16

international Nummer 133
DER NEWSLETTER

DES

INTEGRATIONSBEAUFTRAGTEN

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Das Erfolgsprojekt Europa durchlebt schwere Zeiten. Wie in jeder Krise werden die Rufe nach einfachen Antworten lauter. Einige fordern bereits die Abkehr von der EU und die Rückbesinnung auf die Nationalstaaten. Europa
funktioniert am besten, wenn wir füreinander einstehen und begreifen, dass
wir nur gemeinsam die Herausforderungen meistern können.
Deshalb möchte der Regierende Bürgermeister von Berlin in Kooperation mit
der Vertretung der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments am 6. und 7. Mai 2016 Menschen aus allen 28 EU-Mitgliedsstaaten,
die in Berlin eine Heimat gefunden haben, herzlich in das Berliner Rathaus
einladen, das aus diesem Anlass zum „Rathaus Europa“ wird. (ab Seite 4).
Am Pfingstwochenende finden in Berlin traditionell viele Veranstaltungen
statt. Unter Anderem die Nacht der offenen Kirchen am Pfingstsonntag (Seite 26) und der Karneval der Kulturen mit Straßenfest vom 13. bis 16. Mai
2016 Seite 28.
Der kurze Blick in das Inhaltsverzeichnis auf den Seiten 2 und 3 gibt Auskunft über die weiteren Themen dieser Ausgabe. Vielleicht finden Sie dort ja
die eine oder andere Meldung von Interesse.

Ihre Redaktion
BERLIN INTERNATIONAL erscheint wieder am 31.05.2016.
Redaktionsschluss für die Ausgabe Juni 2016 (Nr. 134) ist der 23.05.2016.
IMPRESSUM: BERLIN INTERNATIONAL. Ein e-Informationsforum des Beauftragten des Senats von Berlin für
Integration und Migration. Potsdamer Straße 65; 10785 Berlin. Vormals „Top - Berlin international“. Erscheint mit elf
Ausgaben im Jahr als E-Mail-Anhang im PDF-Format und ist kostenlos. Die Dateigröße kann je nach Inhalt zwischen
1 und 2 MByte variieren. Abonnementbestellung/ -löschung und Zusendungen für die Veröffentlichung in BERLIN
INTERNATIONAL unter folgender E-Mail-Adresse: Newsletter@intmig.berlin.de. Keine Haftung für unverlangt zugeschicktes Material und kein Anspruch auf Veröffentlichung. Auszugsweiser Nachdruck und Vervielfältigung mit Quellenangabe erwünscht. Redaktion, Grafik und Produktion: Fred Vollmer, AL III 22; Tel: (030) 9017-2374 /-34;
Fax: 9017-2320. Diese und weitere Ausgaben im Internet unter http://www.berlin.de/lb/intmig/service/newsletter/
01.04.2016 [1.941 | Jahrgang 33]

Der interkulturelle
Kalender für den
Monat Mai:

Mai 2016, Nr. 133
BERLIN INTERNATIONAL
Seite 2
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Nachrichten aus dem Haus, Berlin und den Bezirken
Der Regierende Bürgermeister lädt ein in das „Rathaus Europa“
Projektaufruf im Rahmen des Förderprogramms „Bildung im Quartier (BIQ)“ Programmjahr 2017
IQ Landesnetzwerk Berlin, Anerkennungsberatung für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber
Dilek Kolat zur gescheiterten Klage gegen das Kopftuchverbot
Dilek Kolat zur Einigung in der Bundesregierung auf den Entwurf eines Integrationsgesetzes

Aus dem Landespressedienst
Wohncontainer zur Unterbringung von Flüchtlingen im Zeitplan – Angebote werden ausgewertet
Wohnen und Integration als Herausforderungen für Berlins neue Gründerzeit
Erweiterung des Emigrantenprogramms: Berlin lädt künftig auch ehemalige Zwangsarbeiterinnen und
Zwangsarbeiter ein
Chancen auf ein nachbarschaftliches Miteinander im erweiterten Quartiersmanagement Sonnenallee /
High-Deck-Siedlung in Berlin Neukölln
Elektronische Gesundheitskarte in Berlin erfolgreich eingeführt
Europawoche 2016: Müller lädt Berliner EU-Bürgerinnen und –Bürger zum Rathaus Europa
Förderprogramm „Bildung im Quartier“, neue Projektideen gesucht
Senat legt Konzept zum Freizug von Sporthallen vor, die als Notunterkünfte für Flüchtlinge genutzt werden
Das Diplom für Spanisch als Fremdsprache (DELE) für Schülerinnen und Schüler - Senatsbildungsverwaltung unterzeichnet Kooperationsvereinbarung
Hans-Litten-Schule ist neuer Standort der Staalichen Europa-Schule Berlin

Anfragen an den Senat
„Flüchtlinge in Parks Range“

und weitere Anfragen ab Seite

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Mai 2016, Nr. 133
BERLIN INTERNATIONAL
Seite 3
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Aus Europa, Bund und Ländern
Berliner Europaportal
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Startschuss Bewerbungsphase Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“
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SVR- Integrationsbarometer 2016 zeigt ambivalente Haltung der Bevölkerung zur Flüchtlingszuwanderung
.....................16
Studie „Lotsen in die Gesellschaft“ vorgestellt
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Qualifizierungen/ Stellenausschreibungen
Fortbildungen für Ehrenamtliche in der Arbeit mit Geflüchteten, für Beratungsstellen und Vereine
.....................18
Trainingsseminar: „Stärke statt (Ohn)Macht – das Konzept der neuen Autorität in Schule Jugendhilfe
und Familie
.....................19
Stiftung Naturschutz: Freiwilliges Ökologisches Jahr
.....................19
Sprachlern-Apps
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Dönhoff Stipendien-Programm für junge Menschen aus Russland, Ukraine, Belarus und dem Baltikum
startet in neuem Format, Bewerbungsfrist: 10. Mai 2016
.....................20
Seminar zum Thema Familiennachzug im nationalen und europäischen Kontext unter Berücksichtigung
der im Jahre 2015 und 2016 erfolgten Gesetzesänderung im Aufenthaltsgesetz
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Workshops/ Tagungen
Fachtag des Landesjugendring Berlin „Gemeinsam wachsen, Jugendverbände gestalten Vielfalt“
Presseeinladung „Global Goals Curriculum 2016 (GGC)

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Initiativen
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Aus Projekten und Vereinen
BAYOUMA-HAUS der Arbeiterwohlfahrt Berlin Spree-Wuhle e.V. Programm Mai 2016 (Auszug)
Babel e. V. Veranstaltungsangebot Mai 2016 (Auszug)
Projekt AfroPolitan Berlin: Veranstaltungen im April/Mai (Auszug)

Veranstaltungen
„Herdelezi“ – Roma Straßen- und Kulturfestival in Berlin von Amaro Foro e.V.
Kultur bewegt e.V. Stadtteilführungen im Mai 2016 - Neukölln
Akademie des Jüdischen Museums: Veranstaltungen im Mai 2016
16./17.04. sowie 23./24.04, FEZ:
Civis Medienpreis 2016 / Nominierte und erste Preisträger
Nacht der offenen Kirchen Pfingsten 2016
XXXI. 2016 Black International Cinema Berlin
Europas neue Alte – ein foto-ethnografisches Projekt
Karneval der Kulturen
Veröffentlichungen/ Internet-Tipps
7. Jahresgutachten des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration erschienen
„Hopes“ and „Fears“ 10. Q-Rage erschienen

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Nachrichten aus dem Haus,
Berlin und den Bezirken
DER REGIERENDE BÜRGERMEISTER LÄDT
EIN IN DAS „RATHAUS EUROPA“
Das Erfolgsprojekt Europa durchlebt schwere Zeiten.
Wie in jeder Krise werden die Rufe nach einfachen
Antworten lauter. Einige fordern bereits die Abkehr von
der EU und die Rückbesinnung auf die Nationalstaaten.
Aber isolierte nationale Lösungen sind der falsche
Weg. So werden Probleme nicht gelöst, sondern neue,
zusätzliche geschaffen. Europa funktioniert am besten,
wenn wir füreinander einstehen und begreifen, dass wir
nur gemeinsam die Herausforderungen meistern können. Viele Menschen in unserer Stadt haben in den
vergangenen Monaten gezeigt, was Gemeinschaft und
Solidarität bedeutet. Sie haben vielfach nicht nur finanziell und organisatorisch Großartiges geleistet.
Wenn der europäische Gedanke von allen mitgetragen
und gelebt wird, werden wir gestärkt aus dieser Krise
hervorgehen. Die Europäische Union ist mehr als eine
Wirtschaftsgemeinschaft. Sie ist in erster Linie eine
Wertegemeinschaft. Werte, wie die Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und die Wahrung der Menschenrechte dürfen nicht verloren gehen.
Dazu brauchen wir die Menschen in Europa, die Europäerinnen und Europäer in unserer Stadt! Wir brauchen
ihre Kritik, ihre Meinung, ihre Ideen zur Zukunft der Europäischen Union. So können wir das Fundament unseres gemeinsamen Hauses Europa wieder stabilisieren.
Deshalb möchte der Regierende Bürgermeister von
Berlin in Kooperation mit der Vertretung der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments
am 6. und 7. Mai 2016 Menschen aus allen 28 EUMitgliedsstaaten, die in Berlin eine Heimat gefunden
haben, herzlich in das Berliner Rathaus einladen, das
aus diesem Anlass zum „RATHAUS EUROPA“ wird.
Was verbindet uns in Europa und was trennt uns?
Welches Europa wollen wir?
Wie viel Europa möchten wir – und was sind wir bereit,
dafür zu tun?
Gemeinsam soll Fragen wie diesen nachgegangen
werden, Ideen formuliert werden und diese auch miteinander diskutieren. Gerade Berlin, eine multikulturelle
europäische Hauptstadt, bietet den idealen Ort, sich mit
diesen Fragen zu befassen. Die Zukunft Europas geht
uns alle an. Sie wird in den Herzen und Köpfen der
Menschen entschieden. Wir wollen am 6. und 7. Mai
damit beginnen!

Nähere Informationen zur Teilnahme und zum Programm entnehmen Sie bitte dem Link. Hier ist auch die
Onlinemeldung möglich. www.berlin.de/rathauseuropa
http://www.berlin.de/lb/intmig/veroeffentlichungen/interk
ulturelle-oeffnung/

PROJEKTAUFRUF IM RAHMEN DES FÖRDERPROGRAMMS „BILDUNG IM QUARTIER (BIQ)“
PROGRAMMJAHR 2017
1. Zielsetzung
Das Förderprogramm „Bildung im Quartier“ ist seit 2007
ein Programm der Berliner „Zukunftsinitiative Stadtteil“,
mit Hilfe dessen quartiersbezogene Bildungsangebote /
Projekte im Stadtgebiet aus Mitteln des
Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)
gefördert werden.
„Bildung im Quartier“ (BiQ) hat zum Ziel, mit Hilfe von
zusätzlichen bildungsnahen Angeboten zu einer nachhaltigen Stabilisierung von Stadtteilen beizutragen. Gefördert werden insbesondere Projekte in Verbindung
mit Familien- und Jugendeinrichtungen sowie Schulen
als wichtige Partner lokaler Bildungs- und Wissensnetzwerke, die sich mit zusätzlichen Angeboten dem
Quartier noch weiter öffnen wollen, um den dort lebenden Menschen neue Bildungsangebote zugänglich zu
machen. Die Bildungsangebote sollen dazu beitragen,
die Ausbildungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Quartiersbewohnerinnen und Bewohner sowie ihre Chancen
zur Teilhabe am wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und
politischen Leben zu verbessern. Dazu gehören auch
Maßnahmen zur Integration Geflüchteter.
2. Wer und wo wird gefördert?
Gefördert werden Personengesellschaften und juristische Personen sowie Behörden. Die Fördergebiete
lassen sich der jeweils aktuellen ZIS II–EFREFörderkulisse entnehmen (ZIS II Förderkulisse:
www.berlin.de/bildung-im-quartier).
Förderfähig sind Projekte, die innerhalb der ZIS II Fördergebiete liegen (d.h. es ist eine Förderung in
allen ZIS II–Fördergebieten möglich).
3. Was wird gefördert?
Maßnahmen sind nur dann förderfähig, wenn sie sich
innerhalb der ZIS II - Förderkulisse befinden und aus
dem entsprechenden integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept oder einem integrierten
Handlungskonzept ableiten lassen. Die Links zu den
entsprechenden Konzepten finden sich ebenfalls auf
der Homepage der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt im Unterpunkt „Bildung im Quartier“
(vgl. www.berlin.de/bildung-im-quartier ).
Mit BiQ-Mitteln werden nur Projekte gefördert, die
-keine Pflicht- oder Regelaufgaben sind (Gebot der
„Zusätzlichkeit“)
-allen Bewohnerinnen und Bewohnern des Quartiers
offen zugänglich sind

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-nachhaltig wirken – d.h. auch nach Förderende ohne
Anschlussförderung selbständig weiter geführt werden
können
-sichtbar und messbar im Projektzeitraum umgesetzt
werden können
-nicht gewinnorientiert sind (kein wirtschaftliches Interesse verfolgen)
Mit BiQ-Mitteln werden insbesondere Projekte gefördert, die
-Bildungsdefiziten im Quartier entgegenwirken und
durch die Vernetzung vorhandener Ressourcen und
Bildungspartner (z.B. Verknüpfung von unterschiedlichen Bildungseinrichtungen mit weiteren relevanten
Akteuren und Institutionen des Quartiers) eine größtmögliche Wirkung erzeugen bzw.
-die notwendigen Infrastrukturen schaffen, die für alle
Quartiersbewohnerinnen und Quartiersbewohner frei
zugänglich sind (z.B. Zentren der Begegnung, die
gleichzeitig zahlreiche Beratungs- und Qualifizierungsangebote vorhalten – etwa zur Erleichterung von Bildungsübergängen)
-Baulich- investive Maßnahmen mit sozio-integrativen
Maßnahmen innerhalb eines Projektes verbinden und
damit auch die Lebensqualität in den Quartieren verbessern und zu einer Aufwertung der Quartiere beitragen.
Ausgeschlossen sind Projekte, die
-sich außerhalb der ZIS II-EFRE-Fördergebiete befinden
-bereits aus einem anderen ZIS II-Teilprogramm gefördert werden
-bereits eine Förderung aus „Bildung (und Integration)
im Quartier“-Mitteln erhalten haben
-nicht vorrangig die Zielsetzungen von BiQ verfolgen
-den Erwerb von Grundstücken vorsehen (soweit der
Betrag gem. Art. 69 der VO (EU) Nr. 1303/2013 über
10% bzw. 15% der förderfähigen Gesamtausgaben für
das betroffene Vorhaben liegt)
-ausschließlich der Öffentlichkeitsarbeit oder Evaluation
dienen
-bereits mit anderen Europäischen Mitteln gefördert
werden (Kumulationsverbot)
4. In welchem Umfang wird gefördert?
Für das Teilprogramm „Bildung im Quartier“ werden
aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen der aktuellen Strukturfondsförderperiode (2014 – 2020) für das Programmjahr
2017 voraussichtlich 3 Mio. € Fördermittel zur Verfügung gestellt.
Im Rahmen dieses Förderprogramms sind Projekte ab
50.000 € (Gesamtkosten einschließlich der Kofinanzierung) förderfähig.
Die EFRE-Kofinanzierung erfolgt an den einzelnen
Projekten in der Regel mit bis zu 50 % der förderfähigen Kosten - bei Zuwendungsempfängern üblicherweise als Anteilsfinanzierung im Erstattungsverfahren.
In begründeten Fällen und im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel kann

auch eine EFRE-Kofinanzierung in Höhe von bis zu
70% der förderfähigen Kosten in Betracht kommen.
Die übrige Finanzierung („Kofinanzierung“) ist vom Antragsteller aus privaten oder nationalen öffentlichen Mitteln aufzubringen. Unter Letztere fallen Mittel aus Programmen des Bundes, des Landes und aus dem bezirklichen Haushalt. Dabei ist sicherzustellen, dass deren Zweckbestimmung mit der des Programms „Bildung
im Quartier“ vereinbar ist.
Ausgeschlossen ist eine Kofinanzierung aus Mitteln der
Europäischen Union.
5. Wann stehen die Mittel zur Verfügung?
Mit diesem Aufruf werden Projekte für das Programmjahr 2017 gesucht.
Die Projekte des Programmjahres 2017 können nach
Projektbewilligung am 01.02.2017 beginnen und dürfen längstens bis zum 31.12.2019 laufen – d.h. es stehen Fördermittel für drei Kassenjahre 2017, 2018
und 2019 zur Verfügung.
6. Was benötige ich für den Antrag?
Zunächst ist eine Projektskizze einzureichen. Dafür ist
ausschließlich das auf der Seite www.berlin.de/bildungim-quartier im Unterpunkt „Bildung im Quartier“ zur
Verfügung gestellte Formblatt zu verwenden.
In der Projektskizze sind darzustellen:
-eine Projektbeschreibung (Ausgangssituation, Ziele,
geplante Maßnahmen) mit Zeitplan
-eine Erläuterung der Bedeutung des Projektes für das
Quartier
-Aussagen zu den Querschnittszielen: Nachhaltige
Entwicklung, Gleichberechtigung und Nichtdiskriminierung, Gleichstellung von Männern und Frauen
-bei Privaten Trägern: Tätigkeitsspektrum des Trägers
sowie ggfls. ein Nachweis der Gemeinnützigkeit
-ein Finanzplan mit einer Darstellung der Kofinanzierungsmittel (Eigen- und Drittmittel)
-Ausblick auf die finanzielle Tragfähigkeit des Projekts
nach Förderende (finanzielle Nachhaltigkeit als Fördervoraussetzung)
-Aussagen zu den projektspezifischen Indikatoren gemäß des Berliner Operationellen EFRE-Programms für
die Strukturfondsförderperiode 2014 – 2020
-eine Verpflichtungserklärung zur Einhaltung der
Vergabe- bzw. Vertragsordnungen (VOL, VOB und
ggfls. VOF) sowie der Vorschriften der Landeshaushaltsordnung (LHO) Berlin
-bei juristischen Personen oder Gesellschaften bürgerlichen Rechts (sofern es sich um eine GbR aus juristischen Personen handelt): die Einverständniserklärung
zu den Transparenzbestimmungen sowie die schriftliche Benachrichtigung der Senatsverwaltung für Finanzen über die Eintragung in die Transparenzdatenbank
des Landes mit einer Registriernummer (ID-Nummer)
-ggfls. ein Nutzungsvertrag bzw. Erbbaurechtsvertrag
oder eine Absichtserklärung zum Abschluss eines solchen, falls ein für das Projekt notwendiges Grundstück
nicht im Eigentum des Projektträgers ist – anderenfalls
ist ein Eigentumsnachweis notwendig (GrundbuchAuszug bzw. Liegenschaftskataster-Auskunft/LIKA).

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-die Kenntnisnahme der Anforderungen der Leistungsgewährungsverordnung (LGV)
-bei Bauprojekten: eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
Sofern erforderlich, können auch noch weitere Unterlagen mit eingereicht werden.
7. Wie läuft das Förderverfahren?
Die grundsätzliche Entscheidung über die zu fördernden Projekte fällt ein Auswahlgremium auf Basis der
eingereichten Projektskizzen.
Kriterien für die Förderentscheidung sind zusätzlich zur
geographischen Lage
a) der Beitrag zur Stabilisierung, Aufwertung und Entwicklung des Gebietes
b) der Defizitabbau bzw. Anpassungsmaßnahmen hinsichtlich sozialer Infrastruktur und Angeboten
c) der Beitrag zur Armutsbekämpfung und Förderung
der sozialen Integration
d) der Beitrag zur EU 2020-Strategie
e) der Beitrag zu den Querschnittszielen (Nachhaltige
Entwicklung, Gleichberechtigung und Nichtdiskriminierung, Gleichstellung von Männern und Frauen)
f) der Einsatz von Eigen- und Drittmitteln; die Wirtschaftlichkeit des Projekts
g) die Tragfähigkeit des Projekts nach Auslaufen der
Förderung
h) die Maßnahmen zur Partizipation, Aktivierung und
Förderung des sozialen Zusammenhalts
Im Falle einer positiven Entscheidung des Auswahlgremiums werden Sie im September 2016 aufgefordert,
einen vollständigen Projektantrag für das Programmjahr 2017 einzureichen.
Die Abwicklung des weiteren Verfahrens erfolgt dann
über den von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt beauftragten Programmdienstleister
(www.pdl-berlin.eu) in der Projektdatenbank EurekaPlus 2.0.
Nach der Prüfung des vollständigen Projektantrags
werden die Mittel bei Privaten als Zuwendung, bei öffentlichen Stellen im Rahmen der Auftragswirtschaft zur
Verfügung gestellt. Für das Förderverfahren gelten die
Bestimmungen der Verwaltungsvorschrift über die Gewährung von Fördermitteln im Rahmen der Zukunftsinitiative Stadtteil II (VV ZIS II EFRE 2014).
8. Wo und bis wann muss ich meine Unterlagen
einreichen?
Die Projektskizze ist einschließlich aller erforderlichen
Unterlagen bis zum 15.07.2016 an folgende Anschrift
zu senden:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Referat IV B – Soziale Stadt, Stadtumbau, Zukunftsinitiative Stadtteil
Württembergische Str. 6, 10707 Berlin
z.Hd. Frau Katharina Sexauer (IV B 21), Katharina.Sexauer@SenStadtUm.Berlin.de
Die Unterlagen sind per E-Mail (alternativ in Papierform) einzureichen

Hinweis:
Ausführlichere Informationen zu diesem Förderprogramm und dem Förderverfahren und die entsprechenden Formulare bzw. ein ausführlicher Förderleitfaden
finden sich auf der
Homepage der
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
www.berlin.de/bildung-im-quartier
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/f
oerderprogramme/biq/
jeweils im Unterpunkt „Bildung im Quartier“.

IQ LANDESNETZWERK
BERLIN

Anerkennungsberatung für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber
Unterstützung für Arbeitgeberinnen und
Arbeitgeber, die ausländische Fachkräfte
beschäftigen wollen.
Die Otto Benecke Stiftung e.V. ist mit dem Projekt
„Zentrale Erstanlaufstelle Anerkennung (ZEA)“ im IQ
Landesnetzwerk Berlin seit 2012 für die Beratung von
Personen mit im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen zuständig. Es handelt sich um eine Fachberatung
zur beruflichen Anerkennung in der alle relevanten Informationen rund um ein Anerkennungsverfahren vermittelt werden. Seit 2012 wurden etwa 4.150 Personen
von der ZEA beraten.
Aufbauend auf dieser Expertise wurde die Zuständigkeit der Zentralen Erstanlaufstelle Anerkennung 2015
um die Beratung von kleinen- und mittelständischen
Unternehmen erweitert. Das Angebot richtet sich an
Berliner Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die
Fachkräfte mit im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen einstellen möchten und Fragen zur beruflichen Anerkennung haben. Mit diesem Angebot
möchte das Projekt dabei helfen, den Einstellungsprozess von Fachkräften mit ausländischen Qualifikationen, hinsichtlich dieser Frage für Unternehmen zu erleichtern. Die kostenlose und unabhängige Fachberatung bietet Informationen zu den Rechtsgrundlagen
sowie zu Ablauf, Kosten und Dauer der Anerkennungsverfahren für alle Berufsfelder.
Ferner unterstützt die ZEA bei Bedarf auch während
und nach dem Anerkennungsverfahren. Dies beinhaltet
beispielsweise Informationen zu Qualifizierungsangeboten im Kontext der Anerkennung, sofern Bewerberinnen und Bewerber im Anschluss an die Gleichwertigkeitsfeststellung ihrer Qualifikation Auflagen erhalten
haben, die sie für die volle Anerkennung noch erfüllen
müssen. Zu angrenzenden Themen, wie beispielsweise

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aufenthalts- und sozialrechtlichen Fragen, verweist die
ZEA an andere kompetente Stellen.
Sie sind Arbeitgeberin oder Arbeitgeber und haben
Fragen zur beruflichen Anerkennung?
Dann wenden Sie sich bitte an:
Otto Benecke Stiftung e.V.
Zentrale Erstanlaufstelle Anerkennung (ZEA)
Kaiser-Friedrich-Str. 90
10585 Berlin-Charlottenburg
Ansprechpartnerin: Olesia Muschenko
(030) 345 0569 12
Olesia.Muschenko@obs-ev.de
Sie haben Fragen zu den Angeboten?
Kontaktieren Sie uns:

Kontakt zum IQ Landesnetzwerk Berlin
Sima Fazlali Serkani, Landesnetzwerk Berlin
Büro des Beauftragten des Senats
für Integration und Migration
Potsdamer Straße 65
10785 Berlin
Tel.: (030) 9017 2373
E-Mail: Sima.Fazlali@intmig.berlin.de
Internet: http://www.berlin.netzwerk-iq.de

Senatorin Dilek Kolat zur gescheiterten Klage gegen das Kopftuchverbot
„Ich freue mich, dass das Neutralitätsgesetz vom Gericht bestätigt wurde. In Berlin leben mehr als 250 Religionsgemeinschaften zusammen. Da ist Neutralität die
oberste Staatsmaxime. Das Berliner Neutralitätsgesetz
behandelt alle Religionen gleich. Das hat das Arbeitsgericht heute bestätigt, und das ist gut. Denn um den
Schulfrieden zu wahren, müssen wir die negative Religionsfreiheit garantieren.“
Rückfragen: Senatsverwaltung für Arbeit, Integration
und Frauen, Telefon: (030) 9028-2743

Aus dem Landespressedienst
Pressemitteilung vom 01.04.2016, 15:17 Uhr
Senatsverwaltung für Finanzen
Wohncontainer zur Unterbringung von Flüchtlingen
im Zeitplan – Angebote werden ausgewertet
Am 29. März ist die Frist zur Einreichung von Angeboten für die Lieferung von Wohncontainern abgelaufen.
Rund 50 Angebote, darunter zahlreiche von ausländischen Bietern, sind fristgerecht eingegangen. Vorab
hatten sich etwa 130 Interessenten die Ausschreibungsunterlagen auf der Vergabeplattform des Landes
Berlin heruntergeladen. Nach erster Sichtung der Unterlagen ist erkennbar, dass Kosten- und Zeitrahmen
eingehalten werden können.
Mit der Durchführung des Verfahrens ist die BIM Berliner Immobilien Management GmbH im Auftrag der Senatsverwaltung für Finanzen betraut. Neben der Qualität der Wohncontainer, die ein Ausschlusskriterium
darstellt, werden die Faktoren Preis und Lieferfrist mit
60 Prozent bzw. 40 Prozent gewichtet. In seiner Sitzung am 17. Februar hatte der Hauptausschuss des
Abgeordnetenhauses der Finanzierung der Container in
Höhe von 78 Mio. Euro zugestimmt.
Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz-Ahnen: Die Resonanz auf die Ausschreibung war erfreulich groß. Nach
erfolgter Auswertung sollen mit den sechs bestplatzierten Bietern Rahmenvereinbarungen abgeschlossen
werden. Mit jedem einzelnen dieser bestplatzierten Bieter sollen dann bis zu fünf Chargen à 500 Plätze in
möglichst rascher Lieferfolge vereinbart werden. Die
BIM wertet die eingegangenen Angebote derzeit aus
und fällt bis zum 15. April eine Entscheidung über den
oder die geeigneten Anbieter. Unter Wahrung der gesetzlichen Fristen können die Aufträge bis zum 27. April
erteilt werden. Diese Fristen, wie auch den Zeitplan des
gesamten Vergabeverfahrens, geben EU-Regularien
vor, da es sich um eine EU-weite Ausschreibung handelt.

[PM SenArbIntFrau v. 14.04.2016]

Senatorin Dilek Kolat zur Einigung in der Bundesregierung auf den Entwurf eines Integrationsgesetzes:
„Ich begrüße, dass die Bundesregierung Geflüchteten
den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern will, denn das
erleichtert auch ihre Integration. Statt Sanktionen gegen Geflüchtete anzukündigen, sollte der Bund aber
ausreichend Integrationskurse anbieten, und das
schnell. Denn ohne bedarfsgerechtes Angebot laufen
Sanktionen ins Leere. Außerdem brauchen wir endlich
auch ein Einwanderungsgesetz für alle, die nach
Deutschland kommen wollen um hier zu arbeiten.“
[PM vom 14.04.2016]

Die bisherige Auswertung ergibt bereits, dass sich die
Angebote im vorgesehen Kostenrahmen bewegen und
auch die angebotenen Lieferzeiten den Planungen des
Senats entsprechen. An 30 Standorten Berlin-weit sollen Container für drei Jahre errichtet werden. Die Container bieten Platz für bis zu 15.000 geflüchtete Menschen. Diese Maßnahme soll vor allem Abhilfe schaffen
mit Blick auf die etwa 10.000 Flüchtlinge, die provisorisch in ca. 50 Turnhallen untergebracht sind. Ab Jahresmitte sollen die Container in mehreren Tranchen
errichtet und die Turnhallen sukzessive zur Wiederherrichtung und anschließender Nutzung wieder freigegeben werden.

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Die Senatsverwaltung für Finanzen ist mit den Bezirken
weiter in Abstimmung über geeignete Containerstandorte. Bereits in der Senatssitzung vom 23. Februar hatte sich der Senat auf 26 Standorte verständigt. Um 30
Container-Standorte zu erreichen und diese gerecht
über die ganze Stadt zu verteilen, müssen in jedem
Bezirk zwei bis drei Standorte für Container identifiziert
werden. Hierbei haben Vorschläge von Seiten der Bezirke Priorität. Die Gespräche verlaufen konstruktiv und
werden voraussichtlich in der kommenden Woche abgeschlossen werden. Den kritischen zeitlichen Pfad
bedingen allerdings das Ausschreibungsverfahren sowie die Lieferfristen.
Rückfragen: Senatsverwaltung für Finanzen Presseund Öffentlichkeitsarbeit Tel.: (030) 90 20 – 41 72/-73
Fax: (030) 90 20 – 2, Telefon: (030) 90 20
Pressemitteilung vom 04.04.2016, 12:40 Uhr
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Wohnen und Integration als Herausforderungen für
Berlins neue Gründerzeit
Das Stadtforum debattiert über Wohnungsneubau und
Integration im wachsenden Berlin.
In der kleinen Arena des Tempodroms beginnt am
Abend das vierte Stadtforum Berlin, zu dem Andreas
Geisel, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, alle
Berlinerinnen und Berliner einlädt. Der Senator für
Stadtentwicklung und Umwelt stellt angesichts der
Wachstumsentwicklung und der weitreichenden Integrationsaufgaben für Neuankommende in Berlin die umfangreichen Aktivitäten für mehr Wohnungsneubau und
gleichzeitiger Sicherung kostengünstigen Wohnraumes
dar. „Die Metropolen in Europa wachsen – so auch Berlin. Unsere Stadt profitiert sowohl vom Einwohner- als
auch vom Arbeitsplatzzuwachs. Berlin wächst zusätzlich um Tausende von Menschen, die als Flüchtlinge
Schutz suchen und Berlinerinnen und Berliner werden
wollen. Wir benötigen demnach dringend Wohnraum
sowohl für die Neuankommenden als auch für die, die
bereits in Berlin leben. Alle wollen wohnen. Mein Ziel ist
es, dies sozial gerecht zu gestalten.“, so Andreas Geisel. „Wir brauchen einen Bewusstseinswandel in der
Stadtgesellschaft, denn dieses Wachstum bietet Chancen für mehr Arbeitsplätze, mehr Steuereinnahmen,
das heißt mehr Geld für Kitas, Schulen und Infrastruktur. “In einem Impulsvortrag geht Prof. Dr. Heinz Bude,
Universität Kassel, der Frage nach, wie wir in Zukunft
miteinander in der „guten Stadt“ leben wollen. Als Soziologe und mit Blick auf gesellschaftspolitische Aspekte
hebt er die Rolle der Stadtgesellschaft für eine gelingende Integration hervor. Die Podiumsgäste aus Gesellschaft, Politik, Planung, Architektur und Wohnungswirtschaft debattieren über Wohnungsneubau im Zusammenhang von Wachstum, Integration und laufender
Transformation. Im Mittelpunkt stehen Lösungen, die
strukturiert, innovativ und schnell umsetzbar sind. Beteiligt sind Prof. Arno Brandlhuber, brandlhuber+, Uli
Hellweg, HELLWEG URBAN CONCEPT, Jens-Holger
Kirchner, Bezirksstadtrat Pankow, Snezana Michaelis,
Mitglied des Vorstandes der Gewobag sowie Susanne
Walz, L.I.S.T. GmbH.In einem Schlussgespräch geben

Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg, und Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke
Daldrup, Staatssekretär Bauen und Wohnen, einen
vergleichenden Einblick zwischen Hamburg und Berlin,
ihre gemeinsamen Herausforderungen und die Instrumente zur Gestaltung des Wohnen im Wachstum.
Staatssekretär Lütke Daldrup: „Das Wachstum gibt Berlin die Chance, die Stadt konsequent weiter zu bauen.
Wir können neue städtebauliche wie stadtgesellschaftliche Qualitäten schaffen. Aber wir müssen das Wachstum räumlich und sozial steuern, um die Stadt nachhaltig zu entwickeln. Berlin braucht neue Stadtquartiere.
Wir wollen zehn neue Quartiere bauen, damit alle Platz
zum Wohnen finden. “Die Berliner Stadtgesellschaft ist
unter der Debattenfrage „Alle wollen wohnen: Wie kann
Berlin das schnell und gut schaffen?“ aufgerufen, sich
aktiv mit den Themen Wachstum und Wohnungsbau
sowie den damit verbundenen Herausforderungen auseinanderzusetzen. Mit einer Online-Debatte wurden
hierzu vorab vielfältige Argumente und Anregungen
gesammelt, die in der Veranstaltung vorgestellt werden.
Die Stadtforen begleiten die Umsetzung der BerlinStrategie | Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030 als Leitbild für die wachsende Stadt. Die Veranstaltungen greifen Debatten über die Zukunft der wachsenden Stadt
auf. Die Stadtforen tragen dazu bei, die Belange der
ganzen Stadt zu besprechen, die sich angesichts der
rasanten Entwicklung Berlins stellen. Unterschiedliche
Perspektiven werden aus der Stadtgesellschaft sowie
aus der Fachöffentlichkeit dabei intensiv einbezogen.
Die online-Beiträge zur Debatte finden sich unter:
www.berlin.de/stadtforumWeitere Informationen zur
BerlinStrategie unter: www.berlin.de/2030Weitere Informationen
zur
Wohnungspolitik
unter:
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen Bilder:
Foto: Tom Unverzagt
Rückfragen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
und Umwelt, Telefon:
Pressemitteilung vom 05.04.2016, 13:03 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
Erweiterung des Emigrantenprogramms: Berlin lädt
künftig auch ehemalige Zwangsarbeiterinnen und
Zwangsarbeiter ein
Aus der Sitzung des Senats am 5. April 2016:
Der Senat hat heute auf Vorlage des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller eine Erweiterung des Berliner Emigrantenprogramms beschlossen.
Das Emigrantenprogramm des Berliner Senats wurde
im Jahr 1969 ins Leben gerufen, um ehemaligen Berlinerinnen und Berlinern, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt wurden und ihre Stadt verlassen
mussten, ein Wiedersehen mit ihrer Heimatstadt zu ermöglichen. Dabei war das besondere Augenmerk auf
ehemalige jüdische Mitbürger gerichtet. Das Emigrantenprogramm ist in der damals konzipierten Form mit
Gruppenreisen seit 2010 ausgelaufen. Nun kommen
Einzelpersonen mit Begleitung zu Besuch nach Berlin.

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Aufgrund des Alters der ersten Emigranten-Generation
werden solche Besuche jedoch weniger.
Künftig erhalten auch ehemalige Zwangsarbeiterinnen
und Zwangsarbeiter (insbesondere aus Osteuropa), die
bis 1945 in Berlin zur Arbeit eingesetzt waren, im Rahmen des Senatsprogramms die Möglichkeit, unsere
Stadt zu besuchen. Wie bei den Besuchen von Emigranten üblich, werden die ehemaligen Zwangsarbeiter
ebenfalls mit jeweils einer Begleitperson für die Dauer
von sieben Tagen nach Berlin eingeladen. Mit der Einladung des Landes Berlin soll dieser Personenkreis,
dem ein schreckliches Schicksal widerfahren ist, besonders gewürdigt werden. Auch hier stehen Begegnungen von Zeitzeugen des Holocausts mit Berlin im
Mittelpunkt. Die Organisation und Durchführung des
Besuchsprogramms liegt weiterhin in den Händen des
Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit bzw. der
Vereine, Geschichtswerkstätten und Initiativen, die mit
ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern
Kontakte pflegen.
Seit 2013 findet im Berliner Rathaus einmal im Jahr
eine Konferenz zum Thema „Stolpersteine“ statt. Neben der Würdigung der Stolperstein-Initiativen in den
Bezirken steht dabei ein Erfahrungsaustausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in fachbezogenen Workshops im Mittelpunkt. Diese von der Senatskanzlei veranstaltete Konferenz wird ab 2016 aus Mitteln des
Emigrantenprogramms finanziert.
Rückfragen: Sprecherin des Senats, Telefon: (030)
9026-3200
Pressemitteilung vom 06.04.2016, 10:30 Uhr
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Chancen auf ein nachbarschaftliches Miteinander
im erweiterten Quartiersmanagement Sonnenallee/High-Deck-Siedlung in Berlin - Neukölln
Anlässlich des Quartiersrundgangs im erweiterten
Quartiersmanagementgebiet Sonnenallee/High-DeckSiedlung gemeinsam mit Joschka Langenbrinck, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, Thomas
Blesing, Bezirksstadtrat für Bauen, Natur und Bürgerdienste in Berlin Neukölln, Ingo Malter, Geschäftsführer
STADT UND LAND Wohnbauten-GmbH und Projektverantwortlichen im Stadtteil unterstrich der Senator für
Stadtentwicklung und Umwelt Andreas Geisel: „Das
Quartiersmanagement in der Sonnenallee/ High-DeckSiedlung ist ein gelungenes Beispiel dafür, dass wir mit
den Programmen der Sozialen Stadt in benachteiligten
Stadtteilen positive Wirkungen entfalten können.
Mit der Gebietserweiterung können wir nun die gewonnenen Erfahrungen nutzen, um den nachbarschaftlichen Zusammenhalt auch im Gebiet um den Schulenburgpark zu verbessern. Das gelingt aber nur mit den
Menschen und durch die Menschen, die dort leben.“ In
den zurückliegenden 16 Jahren wurde eine Beteiligungskultur entwickelt, mit der es gelang, die unterschiedlichen Interessen der in der High-Deck-Siedlung
lebenden Menschen zusammenzubringen. Gemeinsam
mit allen an der Entwicklung des Stadtteils Interessier-

ten ist es gelungen, unter den lokalen Bedingungen das
Beste für den Kiez zu entwickeln. Das ehrenamtliche
Engagement vieler Menschen dort ist vorbildlich. Für
die Mitarbeit im Quartiersrat haben sich bereits sieben
neue ehrenamtliche Mitglieder aus dem Erweiterungsgebiet Schulenburgpark gefunden. Am Mittwoch, den 6.
April 2016 findet um 17 Uhr der Auftakt zum Quartiersverfahren mit einer öffentlichen Ideenkonferenz im Interkulturellen Elternzentrum, Henselstraße 6 statt. Um
das Gebiet sozial zu stabilisieren kommt es darauf an,
die Verbundenheit der Bewohnerschaft mit dem Quartier zu stärken und Interesse, Verantwortungsgefühl
und Mitwirkungsbereitschaft bei der Gebietsentwicklung
zu fördern. Die Ausstrahlung der vorhandenen Einrichtungen ins Gebiet soll erhöht und schon vorhandene
Netzwerke und Kooperationen ausgebaut werden. Eine
zentrale Rolle spielt dabei die Kepler-Schule. Ziel ist ein
gemeinsames Quartiersmanagementgebiet, das zwar
aus zwei strukturell unterschiedlichen Teilbereichen
besteht, in dem aber Familien, Junge und Ältere mit
deutschen und ausländischen Wurzeln gern zu Hause
sind und in guter Nachbarschaft miteinander leben.
Neben der Ausstrahlung der Aktivitäten aus der HighDeck-Siedlung ins Erweiterungsgebiet sollen umgekehrt auch Impulse für die High-Deck-Siedlung und die
gesamte Gebietsentwicklung erzeugt werden. Für Projekte stehen dem Quartier 225.000 Euro aus dem Programm Soziale Stadt zur Verfügung. Der Senat hat im
Dezember 2015 vier neue Stadtteile ausgewählt, die in
den Genuss zusätzlichen Förderung durch das Programm Soziale Stadt kommen, um das Zusammenleben in mehr Berliner Stadtteilen zu verbessern. Hier
werden öffentliche Verwaltung, bürgerschaftliches Engagement der Bewohnerschaft verknüpft mit der lokalen Wirtschaft und starken Partnern Veränderungen in
einem Stadtquartier bewirken können. Das Programm
Soziale Stadt wird im Jahr 2016 in 34 Quartieren 23
Mio. € für seine Programmziele einsetzen. Kontakt:
Quartiersmanagementbüro in der High-Deck-Siedlung
Rückfragen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
und Umwelt, Telefon:
Pressemitteilung vom 06.04.2016, 14:23 Uhr
Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales
Elektronische Gesundheitskarte in Berlin erfolgreich eingeführt
Mit Beginn dieses Jahres hat Berlin die elektronische
Gesundheitskarte für Asylsuchende eingeführt. Im ersten Quartal 2016 sind bereits 3.535 elektronische Gesundheitskarten beantragt worden. 1.574 Karten wurden davon schon ausgegeben.
Die Beantragung der elektronischen Gesundheitskarte
von Asylsuchenden erfolgt im Rahmen der Erstregistrierung im Land Berlin seit dem 4. Januar 2016. In der
Zeit zwischen Antragstellung und Ausgabe der Karte
erhält jeder antragstellende Asylsuchende einen durch
die Krankenkassen erstellten vorläufigen Behandlungsschein. Die Regelzeit für die Bereitstellung der elektronischen Gesundheitskarte durch die Krankenkassen
beträgt vier Wochen. Bislang beteiligen sich vier Krankenkassen an dem Verfahren. Dies sind die AOK

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Nordost, die BKK VBU, die DAK-Gesundheit und die
Siemens-Betriebskrankenkasse.
Der Senator für Gesundheit und Soziales Mario Czaja
erklärt: „Schon fast 1.600 Geflüchtete haben in Berlin
eine elektronische Gesundheitskarte ausgehändigt bekommen. Dies ist ein gutes Ergebnis. Die elektronische
Gesundheitskarte erleichtert nicht nur den Geflüchteten
selbst die Bewältigung des Alltags und erlaubt ihnen
einen leichteren Zugang zu den ihnen gesetzlich zustehenden medizinischen Leistungen. Die Karte trägt
auch mit dazu bei, die Situation bei der Leistungsgewährung am LAGeSo weiter zu verbessern. Viele Terminvorsprachen können damit seit Beginn dieses Jahres entfallen. Unser Ziel ist es, bis zum Ende des Jahres vollständig auf die Ausgabe der grünen Krankenscheine verzichten zu können und alle Asylbewerberinnen und Asylbewerber in Berlin mit einer elektronischen
Gesundheitskarte versorgt zu haben. Die Leistungen
trägt, wie bisher auch, das Land als Sozialhilfeträger –
und nicht die Versichertengemeinschaft der gesetzlichen Krankenkassen. Ich danke den beteiligten Krankenkassen, die mit ihrem Engagement dazu beitragen,
die Betreuung der Flüchtlinge in Berlin weiter zu verbessern.“
Rückfragen: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Telefon:
(030) 9028-1135
Pressemitteilung vom 13.04.2016, 09:10 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
Europawoche 2016: Müller lädt Berliner EUBürgerinnen und -Bürger zum RatHAUS EUROPA –
Anmeldeinformationen
Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
teilt mit:
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, lädt für den 6. und 7. Mai 2016, zur erstmals durchgeführten zweitägigen Veranstaltung „RatHAUS EUROPA“ ein. Die Veranstaltung im Roten Rathaus richtet
sich an in unserer Stadt lebende Berlinerinnen und Berliner, die ursprünglich aus einem der 28 europäischen
Mitgliedsstaaten stammen, und findet in Kooperation
mit der Vertretung der Europäischen Kommission und
des Europäischen Parlaments statt.
Müller: „Mir ist wichtig, dass wir mit diesem neuen Format zeigen, dass Europa in Berlin keine Leerformel ist,
sondern dass Europa für Berlin alltägliches Leben ist.
Viele Menschen in unserer Stadt verkörpern buchstäblich Europa, weil sie aus den Staaten der Europäischen
Union zu uns gekommen sind, um bei und mit uns zu
leben und zu arbeiten. Diese Menschen wollen wir ansprechen und aus Anlass der Europawoche ins Berliner
Rathaus holen. Ich lade diese Bürgerinnen und Bürger
unserer Stadt ein, sich an der Veranstaltung RatHAUS
EUROPA zu beteiligen.“
Staatssekretärin Hella Dunger-Löper, Europabeauftragte des Landes Berlin: „Wir haben für die an zwei Tagen
stattfindende Veranstaltung im Roten Rathaus profilierte europäische Protagonisten gewonnen. Wir wollen mit

diesem Angebot dafür sorgen, dass Europa und der
europäische Gedanke eine vitale Erfahrung werden.
Europa ist mehr als eine Wirtschaftsgemeinschaft, es
ist eine Wertegemeinschaft, für die lebendiger und
ständiger Austausch mit den Menschen in Europa und
mit den Menschen in unserer Stadt unverzichtbar sind.“
Zu Beginn der Veranstaltung, am Freitagabend um
17.00 Uhr, steht im Großen Saal des Rathauses eine
von dem rbb-Journalisten Dietmar Ringel geleitete Podiumsdiskussion u. a. mit der Journalistin Judy Dempsey aus Irland auf dem Programm. Am Samstag, 7.
Mai, sind ein moderierter Workshop und ein gemeinsamer Austausch mit einem Vertreter der Europäischen
Kommission in Berlin und mit einem Mitglied des Europäischen Parlaments vorgesehen.
Aktuelle Programminformationen und den Link zum
Anmeldeformular finden Sie auf Berlin.de unter der Adresse https://www.berlin.de/rbmskzl/europa/europa-inberlin/veranstaltungen/rathaus-europa
Rückfragen: Presse- und Informationsamt des Landes
Berlin, Telefon: (030) 9026-2411
Pressemitteilung vom 15.04.2016, 17:00 Uhr
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Förderprogramm "Bildung im Quartier", Neue Projektideen gesucht
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
hat am Freitag, den 15. April 2016, einen neuen Projektaufruf für das Förderprogramm "Bildung im Quartier"
(BiQ) gestartet.
"Bildung im Quartier" (BiQ) hat zum Ziel, mit Hilfe von
zusätzlichen bildungsnahen Angeboten zu einer nachhaltigen Stabilisierung von Stadtteilen beizutragen. Dazu gehören auch Maßnahmen zur Integration geflüchteter Menschen. Gefördert werden vor allem Projekte, die
in Verbindung mit Familien- und Jugendeinrichtungen
sowie Schulen als wichtige Partner lokaler Bildungsund Wissensnetzwerke den dort lebenden Menschen
neue Bildungsangebote zugänglich machen wollen. Die
Bildungsangebote sollen dazu beitragen, die Ausbildungs- und Wettbewerbschancen der Quartiersbewohnerinnen und -bewohner sowie ihre Möglichkeiten zur
Teilhabe am wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und
politischen Leben zu verbessern. Gesucht werden insbesondere Projekte, die Bildungsdefiziten im Quartier
entgegenwirken, indem sie durch die Vernetzung vorhandener Ressourcen und Bildungspartner eine größtmögliche Wirkung erzeugen oder Infrastrukturen schaffen, die für alle Quartiersbewohnerinnen und bewohner frei zugänglich sind. Es werden auch Projekte gefördert, bei denen baulich-investive mit soziointegrativen Maßnahmen verbunden werden und die
damit die Lebensqualität in den Quartieren verbessern
und zu einer Aufwertung der Quartiere beitragen. Mit
dem aktuellen Aufruf werden Projekte ab 50.000 Euro
(Gesamtkosten einschließlich der Kofinanzierung) für
das Programmjahr 2017 gesucht. Die Projekte können
nach Projektbewilligung am 1. Februar 2017 beginnen
und dürfen längstens bis zum 31. Dezember 2019 lau-

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fen. Einsendeschluss für die Projektvorschläge ist der
15. Juli 2016. Ausführliche Informationen zu dem Projektaufruf, dem Förderprogramm und Förderverfahren
sowie die entsprechenden Formulare sind auf der
Homepage der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
und Umwelt abrufbar unter: www.berlin.de/bildung-imquartier Das Förderprogramm "Bildung im Quartier" ist
seit 2007 ein Teilprogramm der Berliner "Zukunftsinitiative Stadtteil". Mit dessen Hilfe werden quartiersbezogene Bildungsangebote und Projekte im Stadtgebiet
aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
Rückfragen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
und Umwelt, Telefon:
Pressemitteilung vom 19.04.2016, 13:04 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
Senat legt Konzept zum Freizug von Sporthallen
vor, die als Notunterkünfte für Flüchtlinge genutzt
werden
Aus der Sitzung des Senats am 19. April 2016:
Der Senat hat heute auf Vorlage von Gesundheits- und
Sozialsenator Mario Czaja und dem Staatssekretär für
Flüchtlingsmanagement Dieter Glietsch, Senatskanzlei,
das Konzept für den Freizug von zur Flüchtlingsunterbringung genutzten Sporthallen zur Kenntnis genommen.
Ab September 2015 sind in Berlin zur Unterbringung
von Flüchtlingen auch Sporthallen als Notunterkünfte
genutzt worden, um bei dem enorm ansteigenden Zugang von Flüchtlingen Obdachlosigkeit zu verhindern.
Derzeit stehen in Berlin an 51 Standorten 63 Sporthallen mit insgesamt rund 10.500 Plätzen zur Verfügung.
Im Senat besteht Konsens darüber, dass die Sporthallen so bald als möglich wieder ihrer ursprünglichen Bestimmung des Schul- und Vereinssports zurückgegeben werden sollen.
Der Freizug, insbesondere die Festlegung der Reihenfolge, wird in enger Abstimmung mit den Bezirken erfolgen. Angestrebt wird, die Geflüchteten möglichst innerhalb desselben Bezirks unterzubringen, um entstandene sozialräumliche Bindungen zu erhalten.
Mit dem Freizug der Hallen wird begonnen, sobald
mindestens 2.000 Unterbringungsplätze verfügbar sind,
die auch während und nach dem Freizug der Sporthallen als Puffer freigehalten werden. Eine weitere Voraussetzung ist es, dass keine Hinweise des Bundesinnenministeriums auf eine neue Ankunftswelle flüchtender Menschen vorliegen. Neue Unterbringungskapazitäten, die in Bestandsimmobilien sowie durch den Bau
von Tempohomes und Modularbauten geschaffen werden, sollen für den systematischen Freizug der belegten Hallen genutzt werden.
Es wird angestrebt, das für den Berliner Leistungssport
besonders bedeutsame Horst-Korber-Zentrum und die
Rudolf-Harbig-Halle bereits im Mai freizuziehen. Neu
ankommende Geflüchtete werden dann in der Messe-

halle 26 untergebracht. Der Freizug wird nach Maßgabe der individuellen bezirklichen Bewertung erfolgen,
so z. B. nach der Bedeutung für den Schulsport, den
Leistungssport, den Behindertensport und den kiezübergreifenden Vereinssport. Hallen, die für den prüfungsrelevanten Schulsport (Abitur) genutzt werden,
sollen dabei bevorzugt werden.
Der Landesweite Koordinierungsstab wird gemeinsam
mit der Berliner Unterbringungsleitstelle des LAGeSo
den Freizug der Hallen in Abstimmung mit den zuständigen Senatsverwaltungen und den Bezirken steuern.
Ziel ist es, mit dem abgestimmten Verfahren sowohl die
Prioritäten der Bezirke soweit wie möglich zu berücksichtigen als auch die Sporthallen so zügig wie möglich
dem Sport wieder zur Verfügung zu stellen.
Darüber hinaus wird die Senatsverwaltung für Finanzen
mit den Bezirken und beteiligten Senatsverwaltungen
ein zentral gesteuertes Verfahren zur Feststellung und
Beseitigung der Schäden abstimmen, die durch die
Nutzung der Hallen für die Flüchtlingsunterbringung
entstanden sind. Im Laufe des Schuljahres 2016/17
sollen alle als Notunterkünfte genutzten Sporthallen
wiederhergestellt sein.
Die Vorlage wird jetzt dem Rat der Bürgermeister unterbreitet.
Rückfragen: Sprecherin der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, Telefon: (030) 9028-1135
Pressemitteilung vom 18.04.2016, 16:01 Uhr
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft
Das Diplom für Spanisch als Fremdsprache (DELE)
für Schülerinnen und Schüler - Senatsbildungsverwaltung unterzeichnet Kooperationsvereinbarung
Heute (18.4.2016) wird die Kooperationsvereinbarung
über die DELE-Prüfungen und Zertifikate für Spanisch
als Fremdsprache zwischen dem spanischen Kulturinstitut „Instituto Cervantes“ und der Senatsverwaltung
für Bildung, Jugend und Wissenschaft unterzeichnet.
Das Instituto Cervantes ist die für die Durchführung der
Prüfungen zuständige Institution, während die Universidad Salamanca in Spanien den Prüfungsinhalt festlegt, die Prüfungen korrigiert und die Schlussbewertung
aller Prüfungen vornimmt.
Das Diplom für Spanisch als Fremdsprache wird in
sechs Niveaus unterteilt, die von der jeweiligen
Sprachbeherrschung abhängen.
So wie es bereits für Englisch und Französisch seit
mehreren Jahren möglich ist, werden Berliner Schülerinnen und Schüler nun auch für Spanisch eine externe
Prüfung ablegen und ein international anerkanntes
Sprachdiplom (DELE) zu vergünstigten Preisen erwerben können. Durch die Vorbereitung auf die Zertifikatsprüfungen erhalten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, auch außerhalb des regulären Unterrichts ihre

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Sprachkompetenz in Bezug auf Spanisch zu vertiefen
und weiterzuentwickeln.
Bildungssenatorin Sandra Scheeres: „Die Vereinbarung trägt der großen Bedeutung der spanischen Sprache in einer globalisierten und vernetzten Welt Rechnung und unterstreicht darüber hinaus die zunehmende
Beliebtheit des Spanischunterrichts in der Berliner
Schule.“
23.796 Schülerinnen und Schüler nehmen in Berlin am
Spanisch-Unterricht an öffentlichen und privaten allgemein bildenden Schulen teil. Das sind 7,3 % der Gesamtschülerzahl. Zusätzlich besuchen 790 Schülerinnen und Schüler Arbeitsgemeinschaften und Sprachkurse in Spanisch.
Rückfragen: Pressesprecherin für Bildung, Beate Stoffers Tel.: (030) 90227 - 5843, Telefon: (030) 90227 5843
Pressemitteilung vom 21.04.2016, 10:08 Uhr
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft
Hans-Litten-Schule ist neuer Standort der Staatlichen Europa-Schule Berlin

den. Zertifikate der Staatlichen Europa-Schule Berlin
werden weltweit von Universitäten akzeptiert und erleichtern den Zugang zu internationalen Hochschulen.
Eingangssprachtests, die sonst von den Universitäten
eingefordert werden, sind im Regelfall mit SESBZertifikaten nicht mehr notwendig.
Aufgenommen werden alle Schülerinnen und Schüler,
die bereits bis zum 10. Schuljahr in der deutschenglischen SESB waren und die Oberstufenberechtigung erworben haben. Aber auch Seiteneinsteiger
können aufgenommen werden, sie müssen entsprechende Kenntnisse der englischen und der deutschen
Sprache nachweisen. Die Sprachkompetenz wird über
Sprachtests an der Hans-Litten-Schule geprüft.
Die Europa-Schulen stehen dabei ausdrücklich nicht
nur Schülerinnen und Schülern mit englischsprachigem
Familienhintergrund offen, sondern sind Raum für gemeinsames Lernen aller Kulturen.
Rückfragen: Pressesprecherin für Bildung, Beate Stoffers Tel. (030) 90227 - 5843, Telefon: (030) 90227 5843

Die Hans-Litten-Schule in Charlottenburg wird mit dem
Schuljahr 2016/ 2017 neuer Standort der Staatlichen
Europa-Schule Berlin (SESB). Schülerinnen und Schüler des beruflichen Gymnasiums können nun in drei
Jahren ihre allgemeine Hochschulreife mit einem bilingualen Abitur erlangen. Damit steigt die Zahl der
Standorte der Staatlichen Europa-Schule in Berlin auf
nunmehr 31 mit unterschiedlichen sprachlichen Profilen.
„Die internationale Vernetzung der Europaschule ermöglicht den Schülerinnen und Schülern bereits während der Schulzeit einen regen interkulturellen Austausch“, betont Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft. „Projekte, Praktika
und Schülerwettbewerbe, die inner- und außereuropäisch angeboten und vermittelt werden, stärken nicht nur
die fachliche und sprachliche Kompetenz der Jugendlichen, sondern machen es auch möglich, Europa als
Lebensort und Wirtschaftsraum zu erforschen.“
Auf dem dreijährigen Weg zum Abitur werden den
Schülerinnen und Schülern der SESB die Kurse „History“, „Biology“ und „English“ auf muttersprachlichem Niveau angeboten. Die Schuljahre gliedern sich dabei in
eine einjährige Einführungsphase (Klasse 11) sowie
eine zweijährige Qualifikationsphase (Klasse 12 und
13), in welcher neben den schulischen Inhalten Methodik und Kernkompetenzen vermittelt werden.
In Klasse 13 legen die Schülerinnen und Schüler das
Abitur ab, wobei die englischsprachigen Fächer auf
Englisch geprüft werden. Neben dem Abiturzeugnis
erhalten die Schülerinnen und Schüler eine zusätzliche
Zertifizierung, die bescheinigt, dass diese im englischen Fachunterricht auf C2-Niveau unterrichtet wur______________________________________________________________________________________________________

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Anfragen an den Senat
Kleine Anfragen:
Titel: Flüchtlinge in Parks Range
Abgeordneter: Claus-Brunner, Gerwald (PIRATEN)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718127.pdf
Titel: Rechte Bürgerwehren in Berlin
Abgeordnete: Herrmann, Clara (Bündnis 90 / Die Grünen)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718125.pdf
Titel: Vergibt die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen fair?
Abgeordneter: Olalowo, Ajibola (Bündnis 90 / Die Grünen)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718105.pdf
Titel: Objekte zur Flüchtlingsunterbringung (VII): Mauerstraße 27/29 in Mitte
Abgeordnete: Breitenbach, Elke (Die Linke)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718113.pdf
Titel: Wann kommt der Härtefallfonds für die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen?
Abgeordnete: Breitenbach, Elke (Die Linke)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718115.pdf
Titel: „Der Traum ist aus“ (VI) – Abschiebungen und
Abschiebehaft von minderjährigen Flüchtlingen
Abgeordneter: Reinhardt, Fabio (PIRATEN)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718130.pdf
Titel: Ausländerfeindlichkeit und offene Haftbefehle gegen rechte Straftäter – Zahlen, Daten, Fakten
Abgeordneter: Schreiber, Tom (SPD)
Link:

http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718205.pdf
Titel: „Willkommensklassen“ an Berliner Schulen VII –
Verfahren und Wartezeiten
Abgeordneter: Delius, Martin (PIRATEN)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718131.pdf
Titel: „Willkommensklassen“ an Berliner Schulen VI –
Aktuelle Zahlen zum Schulhalbjahr 2015/16
Abgeordneter: Delius, Martin (PIRATEN)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718132.pdf
Titel: Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge
in Berlin (IX) – Wie stellt der Senat die Rechte der Kinder und Jugendlichen im Clearingverfahren und während der Inobhutnahme sicher?
Abgeordneter: Reinhardt, Fabio (PIRATEN)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718133.pdf
Titel: Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge
in Berlin (VIII) – Voraussetzungen für eine kontinuierliche Jugendhilfe schaffen – Umzüge vermeiden
Abgeordneter: Reinhardt, Fabio (PIRATEN)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718134.pdf
Titel: Holz statt Metall für Flüchtlingswohnheime
Abgeordneter: Claus-Brunner, Gerwald (PIRATEN)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718152.pdf
Titel: Kontrolle von UMF-Unterkünften
Abgeordnete: Möller, Katrin (Die Linke)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718150.pdf
Titel: Kinderarmut in Berlin - 2015
Abgeordnete: Möller, Katrin (Die Linke)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718149.pdf
Titel: Objekte zur Flüchtlingsunterbringung (VIII): Ehemaliges Seniorenwohnheim in Alt-Buch

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Abgeordnete: Breitenbach, Elke (Die Linke)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718184.pdf
Titel: Wagenplatz erhalten. Freiräume schützen. Gegen
die Politik des Senats, Bewohner*innen und Geflüchtete gegeneinander auszuspielen.
Abgeordneter: Reinhardt, Fabio (PIRATEN)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718208.pdf
Titel: Ein Jahr „Null Toleranz“ – Bekämpfung der Drogenkriminalität am Görlitzer Park (Update)
Abgeordneter: Lux, Benedikt (Bündnis 90 / Die Grünen)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718209.pdf
Titel: Erstausstattung von Flüchtlingsunterkünften
Abgeordnete: Breitenbach, Elke (Die Linke)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718180.pdf
Titel: Erstaufnahmeeinrichtungen, Gemeinschaftsunterkünfte, Notunterkünfte – alles nur eine sprachliche Nuance?
Abgeordnete: Breitenbach, Elke (Die Linke)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718182.pdf
Titel: „Administrativer Notstand“ in Berlin
Abgeordneter: Herberg, Heiko (PIRATEN)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718185.pdf
Titel: Übergriffe auf christliche Flüchtlinge
Abgeordneter: Rissmann, Sven (CDU)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718189.pdf
Titel: Was passiert mit den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, wenn sie 18 Jahre alt werden? Sind
sie dann kein Fall für die Jugendhilfe mehr?
Abgeordnete: Burkert-Eulitz, Marianne (Bündnis 90 /
Die Grünen)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718126.pdf

Titel: OSZ – Willkommensklassen
Abgeordnete: Kittler, Regina (Die Linke)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718221.pdf
Titel: Gesundheitskarte für Geflüchtete in Berlin
Abgeordnete: Breitenbach, Elke (Die Linke)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718238.pdf
Titel: Wohnungen für Flüchtlinge (IV): Zuschläge für die
Neuanmietung von Wohnraum für Wohnungslose und
Geflüchtete
Abgeordnete: Breitenbach, Elke (Die Linke)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718239.pdf
Titel: Gladt e.V. – Was wurde in den letzten fünf Jahren
getan?
Abgeordneter: Schreiber, Tom (SPD)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718242.pdf
Titel: Wie bemüht ist der Senat um die Umsetzung der
Richtlinien 2013/33/EU
(Aufnahmerichtlinie) und 2013/32/EU (Asylverfahrensrichtlinie)? Wie steht er zum Asylpaket II und dem geplanten EU-Flüchtlingspaket?
Abgeordneter: Reinhardt, Fabio (PIRATEN)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718249.pdf
Titel: Rechte Demonstrationen am 1. Mai 2016 in Berlin?
Abgeordnete: Herrmann, Clara (Bündnis 90 / Die Grünen)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718266.pdf
Titel: LAGeSo-Bestechungsaffäre (I)
Abgeordnete: Breitenbach, Elke (Die Linke)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718260.pdf
Titel: Berliner Ausländerbehörde – Investition in die Zukunft
Abgeordneter: Schreiber, Tom (SPD)
Link:

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http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718244.pdf
Titel: Flüchtlinge mit falscher Identität
Abgeordneter: Rissmann, Sven (CDU)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718254.pdf
Titel: Kriminalität gegen und von Flüchtlinge(n)
Abgeordneter: Rissmann, Sven (CDU)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718257.pdf

Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718274.pdf
Titel: Czaja lässt hungern – Wann bekommen Geflüchtete endlich wieder Geld, um sich Essen zu kaufen?
Abgeordneter: Reinhardt, Fabio (PIRATEN)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718275.pdf

Titel: Die vier Flüchtlingsunterkünfte für den Bezirk
Treptow-Köpenick alle in Altglienicke?
Abgeordnete: Vogel, Katrin (CDU)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718252.pdf
Titel: „ARRIVO“
Abgeordnete: Vogel, Katrin (CDU)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718253.pdf
Titel: Zugang zu Familien- und Schwangerenberatung
für Flüchtlinge; Bedingungen für Schwangerschaft und
Geburt
Abgeordnete: Sommer, Evrim (Die Linke)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718271.pdf
Titel: Demonstrationen von Bärgida in Berlin
Abgeordnete: Herrmann, Clara (Bündnis 90 / Die Grünen)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718265.pdf
Titel: Sprachförderung ist Pflicht – wer erklärt das
Flüchtlingsfamilien?
Abgeordnete: Möller, Katrin (Die Linke)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1718281.pdf
Titel: Administrativer Notstand I – Füreinander: Neue
Geschäftsmodelle für Genossen dank Migration nach
Berlin
Abgeordneter: Reinhardt, Fabio (PIRATEN)
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Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration

Aus Europa, Bund und Ländern

Hinweis:

BERLINER
EUROPAPORTAL

Das Europaportal der Berliner Senatskanzlei gibt einen
umfassenden Überblick über europarelevante Themenbereiche wie z.B. die Darstellung der derzeitigen
europapolitischen Schwerpunkte, Gremienarbeit, EU Förderprogramme oder aktuelle Wettbewerbe. Darüber
hinaus sorgen Links für Europainteressierte für einen
Einblick in die Vielfältigkeit und Vielschichtigkeit von
Europa in Berlin. Das Berliner Europaportal im Web:
http://www.berlin.de/EU

ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH

STARTSCHUSS BEWERBUNGSPHASE WETTBEWERB "KOMMUNE BEWEGT WELT"
Der Wettbewerb „Kommune bewegt Welt – Der Preis
für herausragende kommunale Beispiele zu Migration
und Entwicklung“ wird dieses Jahr zum zweiten Mal
durchgeführt. Er richtet sich an Kommunalverwaltungen, migrantische Organisationen und Eine-WeltAkteure. Deren gemeinsames Engagement in der
kommunalen Entwicklungspolitik sichtbar zu machen
und zu fördern, ist das Ziel des Wettbewerbs. Es werden Preisgelder von insgesamt 135.000 Euro vergeben.
Die Bewerbungsphase startete am 11. April 2016
und läuft bis zum 15. Juli 2016
Alle Informationen und Bewerbungsunterlagen finden
Sie unter:
http://www.engagement-global.de/kommune-bewegtwelt
Weitere Informationen:
ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH
Tulpenfeld 7
53113 Bonn
Telefon +49 228 20 717-315
Telefax +49 228 20 717-389
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SVR-Integrationsbarometer 2016 zeigt ambivalente Haltung der Bevölkerung zur
Flüchtlingszuwanderung
Eine repräsentative Befragung von Personen mit und
ohne Migrationshintergrund im Rahmen des Integrationsbarometers 2016 gibt Aufschluss über die Einstellung der Bevölkerung zu Integrationsmaßnahmen für
Asylbewerber und zu Flüchtlingsunterkünften in der
Nachbarschaft. Gefragt wurde auch nach einer Einschätzung, wie sich die aktuellen Flüchtlingszahlen auf
den Wohlstand in Deutschland auswirken könnten. Die
Befragung ergibt: Zwar befürwortet eine deutliche
Mehrheit frühe Integrationsmaßnahmen für Flüchtlinge, zugleich nimmt im Befragungszeitraum die Sorge
zu, dass die hohe Flüchtlingszuwanderung den Wohlstand in Deutschland bedroht.
Der Frage, ob „die aktuelle Anzahl an Asylbewerbern
eine Bedrohung für den Wohlstand in Deutschland“ ist,
stimmten im Februar 2016 43,2 Prozent der Befragten
ohne Migrationshintergrund „voll und ganz“ oder „eher“
zu. Bei den Befragten mit Migrationshintergrund lag der
Wert mit 44,9 Prozent geringfügig höher. Im Zeitraum
von März bis August 2015 war die Zustimmung zu dieser Aussage noch deutlich geringer ausgefallen: bei
den Befragten ohne Migrationshintergrund betrug sie
28,7 Prozent, bei den Befragten mit Migrationshintergrund waren es 37,5 Prozent. Die Mehrheit der Befragten sah aber auch im Februar 2016 den Wohlstand in
Deutschland „eher nicht“ oder „gar nicht“ bedroht (56,9
% der Befragten ohne Migrationshintergrund und 55,1
% der Befragten mit Migrationshintergrund). „Zwischen
Frühjahr 2015 und Frühjahr 2016 hat mit den ansteigenden Zuzugszahlen die Sorge zugenommen, dass
die vergleichsweise hohe Flüchtlingszuwanderung eine
Bedrohung für den Wohlstand in Deutschland darstellt“,
sagte Prof. Dr. Heinz Faßmann, Mitglied des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und
Migration.
Eine vertiefende Analyse zeigt, dass das Ausmaß der
Befürchtungen vor allem von zwei Faktoren abhängt:
vom Bildungsniveau und von der Einschätzung der eigenen wirtschaftlichen Lage. „Je niedriger das Bildungsniveau, desto stärker sind die Befürchtungen,
dass die aktuelle Anzahl der Asylbewerber den Wohlstand in Deutschland bedroht“, sagte Prof. Faßmann.
„Außerdem zeigt sich: Wer die eigene wirtschaftliche
Lage als (eher) schlecht einschätzt, fürchtet eher um
den Wohlstand in Deutschland als diejenigen, denen es
wirtschaftlich gut geht.“
Für das Integrationsbarometer 2016 sind zwischen
März und August 2015 insgesamt 5.396 Personen mit
und ohne Migrationshintergrund befragt worden. Die
Ergebnisse sind repräsentativ für Deutschland. An der
Zusatzbefragung im Februar 2016 nahmen 601 Personen ohne und 341 mit Migrationshintergrund teil.

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Im Rahmen des Integrationsbarometers 2016 wurde
auch nach der Akzeptanz von Flüchtlingsunterkünften
in der eigenen Wohngegend gefragt. Damit hätten zwar
nur 21,9 Prozent der Befragten ohne Migrationshintergrund ein Problem, doch vermuten knapp 60 Prozent
der Befragten ohne Migrationshintergrund, dass ihre
Nachbarn dem ablehnend gegenüber stünden. Bei der
Antwort spielt möglicherweise eine Rolle, dass persönliche Vorbehalte nicht geäußert werden, weil Befragte
ihre Antwort an einer von ihnen vermuteten ‚sozialen
Erwünschtheit‘ ausrichten. Bei der Einschätzung der
Stimmungslage in der Nachbarschaft fällt eine negative
Aussage hingegen nicht auf den Befragten zurück.
Integrationskurse für Flüchtlinge stoßen dagegen auf
sehr hohe Zustimmung bei der Bevölkerung: Rund 97
Prozent der Befragten ohne Migrationshintergrund
sprechen sich dafür aus, dass Asylbewerber gleich
nach ihrer Ankunft Integrationsmaßnahmen wie z. B.
Deutschkurse erhalten, und zwar unabhängig von ihren
Bleibeperspektiven. Bei den Befragten mit Migrationshintergrund sind die Zustimmungswerte mit 90 Prozent
ebenfalls sehr hoch. „Der Rückhalt der Bevölkerung für
Integrationsangebote geht damit über die geltende Regelung hinaus, wonach nur Flüchtlinge mit guter Bleibeperspektive Zugang zu Integrationskursen haben“,
sagte Prof. Dr. Heinz Faßmann, Mitglied des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und
Migration (SVR).
Eine Infografik können Sie hier herunterladen.
Alle weiteren Ergebnisse des Integrationsbarometers,
beispielsweise zum Integrationsklima in Deutschland,
werden mit dem SVR-Jahresgutachten 2016 am 26.
April veröffentlicht.

Dies sind wesentliche Ergebnisse einer Studie, die das
Maecenata Institut gemeinsam mit dem Deutschen
Institut für Urbanistik (DIFU), Berlin, von Januar bis
März 2016 durchgeführt hat. Untersucht wurden drei
ausgewählte Standorte: Berlin, Mannheim und der
Landkreis Starnberg in Bayern. Wegen seiner hohen
bundespolitischen Bedeutung wurde das Projekt aus
Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Erstellt
wurde die Studie von Dr. Rudolf Speth und Dr. Elke
Becker.
Rupert Graf Strachwitz, Direktor des Maecenata Instituts, sagte: „Im Zusammenhang mit der Aufnahme geflüchteter Menschen und den damit verbundenen Herausforderungen schlug die Stunde des bürgerschaftlichen Engagements. Die Zivilgesellschaft hat gezeigt,
was sie kann. Auch für andere Bereiche sollte dies beispielhaft sein.“
Die vollständige Studie ist online verfügbar:
http://www.maecenata.eu/images/resources/2016_op9
2.pdf
Die Kurzfassung in Form eines Policy Paper finden Sie
hier:
http://www.maecenata.eu/images/documents/Observat
orium/MO-08.pdf

Für Fragen steht zur Verfügung:
Fides Ochsenfeld, M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Tel.: 030 / 28 38 79 09
E-Mail: fo@maecenata.eu

Kontakt:
SVR GmbH, Neue Promenade 6, 10178 Berlin
Tel. 030/288 86 59-18 und presse@svr-migration.de

Maecenata Institut stellt Studie vor

„LOTSEN IN DIE GESELLSCHAFT“
ZIVILGESELLSCHAFTLICHE AKTEURE UND
DIE BETREUUNG GEFLÜCHTETER MENSCHEN IN DEUTSCHEN KOMMUNEN
Ohne die Zivilgesellschaft wäre die Aufnahme von über
einer Million geflüchteter Menschen seit Sommer 2015
nicht möglich gewesen. Dies hat das Verhältnis zwischen den Organisationen und den Kommunen neu
bestimmt. Aber auch innerhalb der Zivilgesellschaft haben die spontanen Helfergruppen viel verändert. Diese
bleiben auch in der Phase der Integration, die jetzt beginnt, als Lotsen in die Gesellschaft unverzichtbar. Dazu müssen sie ertüchtigt werden. In den Kommunen
sind die Erfahrungen sehr unterschiedlich. Hier ist ein
Lernprozess angesagt.
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Qualifizierungen/
Stellenausschreibungen
Der Beauftragte des Senats von Berlin
für Integration und Migration

FORTBILDUNGEN FÜR EHRENAMTLICHE IN
DER ARBEIT MIT GEFLÜCHTETEN, FÜR BERATUNGSSTELLEN UND VEREINE
Zwei Workshops für Ehrenamtliche in der Arbeit mit
Geflüchteten
Die Schulung dient dazu, ehrenamtlich tätigen Personen einen Einblick in die Grundlagen des Asylverfahrens, des Aufenthaltsrechts für Geflüchtete und des
Leistungsrechts zu geben. Zugleich wird über die rechtliche Situation bezüglich des Zugangs zu Sprachkursen, Bildung und Arbeit informiert. Vorwissen ist nicht
erforderlich. Ziel ist, ein Grundverständnis für die Verfahrensgänge, die Asylsuchende durchlaufen zu vermitteln, auch werden Hinweise gegeben, wie eine hilfreiche Unterstützung aussehen kann. Der Workshop findet zwei Mal statt.
22. April 2016, 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr
17. Juni 2016, 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Referentin: Rechtsanwältin Barbara Wessel
Neue Entwicklungen im Asylrecht: Asylverfahren
und soziale Leistungen für Geflüchtete
Die Schulung gibt einen Überblick zu den gesetzlichen
Neuregelungen 2015 und 2016 im Asyl- und Asylbewerberleistungsgesetz und deren Auswirkungen auf die
Beratungspraxis. Die Schulung findet zwei Mal statt.
08. Juli, 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr
22. Juli, 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Referentin: Rechtsanwältin Inken Stern
Einführung in die Dublin-III-Verordnung, rechtliche
Möglichkeiten und Grenzen der Weiterwanderung
von Geflüchteten mit und ohne Aufenthaltsrecht in
anderen EU-Mitgliedstaaten
Die Fortbildung bietet einen Überblick über die Rechtslage von Asylsuchenden im „Dublin-Verfahren“ unter
Berücksichtigung der Rechtsprechung, die sich im stetigen Wandel befindet. Im zweiten Teil wird die Rechtslage im Falle der Weiterwanderung von Personen, die
bereits einen Aufenthaltstitel aus humanitären oder anderen Gründen in einem anderen EU-Mitgliedstaat erhalten haben, erörtert.
16. Juni 2016, 09.00 bis 16.00 Uhr
Referentin: Rechtsanwältin Berenice Böhlo

Unbegleitete minderjährige Geflüchtete im Asylverfahren
Die Fortbildung befasst sich mit der rechtlichen Situation von unbegleiteten Minderjährigen im Asylverfahren.
Sie gibt einen Überblick über die Inobhutnahme, das
Clearing-Verfahren, die Unterbringung und Versorgung
des/ der Minderjährigen, den Zugang zu Bildung und
Ausbildung, die rechtliche Vertretung, Besonderheiten
im Asylverfahren sowie aufenthaltsrechtliche Aspekte
einschließlich des Familiennachzugs im Falle der Gewährung von Schutz.
13. Juli 2016, 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr
16. September 2016, 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Referentin: Rechtsanwältin Annette Fölster
Einführung ins Aufenthaltsrecht
Das Seminar gibt einen Überblick über das Aufenthaltsrecht für Drittstaatsangehörige. Grundlagen des Einreiseverfahrens, der Aufenthaltstitel und ihren Voraussetzungen sowie der Aufenthaltsverfestigung oder –
beendigung werden unter Berücksichtigung der letzten
Rechtsänderungen erläutert und die Teilnehmenden
erhalten einen Leitfaden für ihre Beratungspraxis.
21. September 2016, 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Referentin: Rechtsanwältin Franziska Nedelmann
Freizügigkeitsrecht und Zugang zu Sozialleistungen für Unionsbürgerinnen und Unionsbürger
Die Fortbildung vermittelt die verschiedenen Tatbestände, die ein Freizügigkeitsrecht für Unionsbürger
und ihre Familienangehörigen begründen. Unter Berücksichtigung von Rechtsänderungen und aktueller
Rechtsprechung werden auch Verfahrensfragen und
der Verlust des Freizügigkeitsrechts besprochen.
Schwerpunkt des zweiten Teils ist, welche Sozialleistungen in Anspruch genommen werden können und ob
Möglichkeiten der Krankenversicherung bestehen. Die
Diskussion um den Ausschluss Arbeitssuchender von
Sozialleistungen wird anhand der aktuellen Entwicklung
der Rechtsprechung vermittelt.
07. Oktober 2016, 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Referent: Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht Sven Hasse
Ort: Beauftragter für Integration und Migration,
Potsdamer Str. 65, 10965 Berlin, Großer Konferenzraum
Zielgruppe: Die Seminare richten sich -mit Ausnahme
der Workshops für Ehrenamtliche in der Arbeit mit Geflüchteten- an Mitarbeitende von Beratungsstellen, die
selbst keine Jurist_innen sind. Auch Neueinsteiger_innen im Beratungsfeld sind willkommen!
Die Fortbildungen sind kostenfrei. Um eine verbindliche Anmeldung wird gebeten!

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Bitte bringen Sie unbedingt eine aktuelle Textausgabe
zum Migrationsrecht mit (z.B. Ausländerrecht, beck
dtv, aktuelle Auflage oder: Gesetze für die Soziale Arbeit, Nomos-Verlag)!

Stiftung Naturschutz Berlin

Kontakt und Anmeldung

Das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) ist für junge
Leute zwischen 16 und 24 Jahren:
Sie sammeln praktische Erfahrungen im Arbeitsleben
Sie nutzen die Zeit zwischen Schule und Ausbildung
(oder Studium) und qualifizieren sich weiter
Sie sind noch ohne Ausbildungsplatz und machen sich
fit für den Arbeitsmarkt.
Und: sie alle tun etwas für den Schutz von Mensch,
Tier, Natur und Umwelt.

Anmeldung per Mail (unter Angabe der Beratungseinrichtung) bitte an Herrn Rico Hoffmann:
Rico.Hoffmann@intmig.berlin.de

Berliner Institut für Soziale Kompetenz & Gewaltprävention e.V.:

TRAININGSSEMINAR:
»STÄRKE STATT (OHN-)MACHT - DAS KONZEPT DER NEUEN AUTORITÄT IN SCHULE,
JUGENDHILFE UND FAMILIE«
Das Berliner Institut für Soziale Kompetenz & Gewaltprävention e.V. (BISG) bietet in der Zeit vom 10.06. –
10.09.2016 das Trainingsseminar zum sechsten Mal
an.
Das Seminar richtet sich an Lehr- und Fachkräfte aus
den Bereichen Schule, Soziale Arbeit, Pädagogik und
Psychologie sowie an alle Interessent*innen, die sich
mit dem Konzept des Psychologen Prof. Dr. Haim Omer (Universität Tel Aviv) zur »Neuen Autorität« intensiver auseinander setzen, die Haltungen und Interventionsmöglichkeiten dieses Ansatzes vertiefen möchten.
Der modulare Aufbau des Seminars ermöglicht das
Anwenden und Erproben in der individuellen Alltagspraxis.
Weitere Informationen und Kontakt
INFO-FLYER (PDF)
WWW.SOZIALES-TRAINING.DE
Anmeldeschluss ist der 10.05.2016
Anmeldeformular:
BITTE MELDEN SIE SICH MIT DEM ANMELDEFORMULAR (PDF) AN
Förderungsmöglichkeiten:
Für diese Weiterbildung werden „Prämiengutscheine“
vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
(BMBF) angenommen!

HIER FINDEN SIE WEITERE INFORMATIONEN.
Kontakt
Berliner Institut
für Soziale Kompetenz & Gewaltprävention e.V.
c/o Hans-Böckler-Schule
Lobeckstraße 76
10969 Berlin

FREIWILLIGES ÖKOLOGISCHES JAHR
Mitarbeit im Berliner Natur- und Umweltschutz
Chancen für Ausbildung und Beruf

Das FÖJ bietet Mitarbeit in interessanten Projekten
und Betrieben:
• Landschaftspflege und ökologischer Gartenbau
• Handel mit ökologischen Produkten
• Umweltanalytik im Labor
• Marketing für Klimaschutz und erneuerbare Energien (Sonne, Wind,
• Geothermie)
• Beratung und Öffentlichkeitsarbeit im Umweltverband
• Umwelterziehung in der Kita oder Waldschule
• Tierpflege auf dem Kinderbauernhof oder im Zoo
Bildung und berufliche Orientierung:
• Berufe kennenlernen
• Eigene Fähigkeiten ausprobieren
• Neue Kenntnisse erwerben
• Wichtige Kompetenzen für das Arbeitsleben stärken
• Zukunftsperspektiven entwickeln
• Berufswahl vorbereiten
• Chancen für Ausbildung und Beruf verbessern
Soziale Absicherung:
• 355 € Taschengeld,
• Versicherungen (Kranken-, Arbeitslosen-, Renten-,
Pflege-, Unfall-)
• Kindergeld
Das FÖJ beginnt am 1. September. Aufgaben und Tätigkeiten orientieren sich an den Wünschen und Fähigkeiten der Teilnehmenden. Die Jugendlichen haben einen
festen Ansprechpartner an Ihrem Einsatzplatz, von dem
sie angeleitet werden. Die Stiftung Naturschutz Berlin als
Trägerorganisation ist für die Betreuung und Beratung
der FÖJler zuständig. Außerdem organisiert sie während
des Jahres mit den Freiwilligen Seminare zu Umweltthemen sowie Projekttage zu Berufsfindung und Berufseinstieg.

Tel.: +49 30 616705 33
Fax: +49 30 616705 99
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Deutsch-Russischer-Austausch
- Das FÖJ ist offen für alle jungen Berlinerinnen
und Berliner - Junge Menschen aus anderen Kulturen, aus Zuwandererfamilien, mit Fluchthintergrund
sind willkommen - Der Schulabschluss spielt keine
Rolle Weitere Informationen sowie ein online - Bewerbungsbogen unter: www.stiftung-naturschutz.de

Kontakt

Stiftung Naturschutz Berlin - Projekt FÖJ
Potsdamer Str. 68, 10785 Berlin
030 - 26 39 41 40; foej@stiftung-naturschutz.de

Hinweis

SPRACHLERN-APPS
Die Bildungsinitiative VISION EDUCATION und der
Hueber Verlag stellten kürzlich in Berlin die SprachlernApp „hallo Deutsch“ für Erwachsene ohne deutsche
Sprachkenntnisse vor.
In dieser App sind aktuell Übersetzungen in 10 Sprachen inklusive Arabisch, Farsi, Türkisch, Armenisch
und Russisch integriert. Die App vermittelt einen
Grundwortschatz aus verschiedenen Themengebieten
und soll vor allem in typischen Alltagssituationen eine
Hilfe für Flüchtlinge und Menschen mit Migrationshintergrund sein. hallo Deutsch läuft auf Smartphones und
Tablets (Android/iOS/Amazon Fire ab Kindle Fire 2012)
und funktioniert nach Download und Installation auch
ohne Internetverbindung.
Weitere Informationen auf der Website:
http://visioneducation.net/
Sprachlern-Apps erfreuen sich großer Beliebtheit. Auf
dem Markt gibt es sehr viele davon und von den unterschiedlichsten Anbietern. Darunter sind auch sehr viele
kostenlose.
Sie ermöglichen einen ersten schnellen Zugang zur
Sprache und bieten anfangs viele Erfolgserlebnisse.
Wie bei anderen Selbstlernprogrammen ist allerdings
die Abbrecherquote zumeist sehr hoch.
Wie gut die kostenfreie „hallo-App-Deutsch“ im Vergleich zu anderen Anbietern ist, kann hier nicht beurteilt
werden. Das könnten eher Institutionen tun, die Erfahrungen auf dem Gebiet „Deutsch als Fremdsprache“
besitzen.
Eine Übersicht über diverse Sprachlern-Apps hat kürzlich der Bundestagsabgeordnete Markus Paschke auf
seiner Internetseite veröffentlicht:
http://www.markuspaschke.de/index.php/aktuelles/aus-berlin/187fluechtlinge-digitale-hilfen-fuer-das-deutschlernen

DÖNHOFF STIPENDIEN-PROGRAMM FÜR
JUNGE MENSCHEN AUS RUSSLAND, UKRAINE, BELARUS UND DEM BALTIKUM STARTET
IN NEUEM FORMAT / AKTUELLE BEWERBUNGSFRIST: 10. MAI 2016
„Mein Leben hat sich völlig verändert“ berichtet Ekaterina Smirnova aus Kaliningrad von ihrer Zeit bei der
Berliner Aids-Hilfe. Die zunächst große Herausforderung hätte sie enorm wachsen lassen.
Die Journalistin ist eine der drei aktuellen Teilnehmerinnen des Stipendienprogramms der Marion Gräfin
Dönhoff-Stiftung, das der DRA (Elena Stein) koordiniert.
Das Stipendium ermöglicht engagierten jungen Menschen aus dem Baltikum, Russland, Ukraine und Belarus, ein mehrmonatiges Praktikum in Berliner NGOs zu
absolvieren.
Dieses Mal waren drei junge Frauen sechs Monate in
Berlin unterwegs und sammelten dabei viele wertvolle
Erfahrungen für ihre persönliche Laufbahn. Jeden Freitag stand außerdem ein Bildungsausflug zu Geschichte
und Kultur auf dem Programm.
„Mich hat besonders das Vertrauen bewegt, mit dem
ich vieles selbstverantwortlich umsetzen konnte. Ich
durfte sogar ein eigenes Projekt vorbereiten“, resümiert
Alexandra Markianova aus Riga, die beim DRA in der
politischen Jugendarbeit tätig war. Auch Zoia Zolovieva
aus St. Petersburg schätzt ihre Erlebnisse: „Es war
spannend, Berlin mit allen gesellschaftlichen Entwicklungen hautnah zu erleben, vor allem den Umgang mit
der Flüchtlingsfrage.“
Denn: neben Praktikum und Kulturprogramm haben die
Stipendiatinnen ein gemeinsames Projekt zu einem
aktuell wichtigen Thema in Deutschland durchgeführt,
der Flüchtlingspolitik.
Im Fokus stand auch hier die Zivilgesellschaft. Als Ergebnis entstand eine Broschüre, die einen Überblick
über Bürgerinitiativen gibt, die sich in Berlin und Umland sich auf die Inklusion von Geflüchteten spezialisiert haben, und stellt einige ausgewählte in einem
Kurzporträt und Interviews zu den Beweggründen vor.
Die Broschüre wird in Kürze auf der DRA-Website kostenlos zum Download bereitstehen.
Jetzt bewerben! Frist für das nächste Programm
endet bereits am 10. Mai 2016
Auch 2016 wird das Programm dank der Unterstützung
der Marion-Dönhoff-Stiftung fortgesetzt.
Bereits jetzt geht es in die nächste Bewerbungsrunde
für Herbst 2016. Allerdings wird die Dauer des Aufenthalts künftig drei statt sechs Monate betragen. Die Bewerber_innen können sich daher künftig für den Zeitraum September bis November oder Dezember bis
Februar entscheiden. Auch wird es einen Themenschwerpunkt geben: Umwelt/Ökologie. Alle Informationen und Bewerbungsformulare sind auf der DRAWebsite verfügbar.
Bewerbungsschluss ist der 10. Mai 2016.

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Kontakt
Ansprechpartnerin für alle Fragen ist Elena Stein
(elena.stein@austausch.org).
DRA e.V. Berlin
Badstraße 44
D-13357 Berlin
Tel. +49 (0)30 44 66 80-0
Fax +49 (0)30 44 66 80-10
info@austausch.org
www.austausch.org

verband binationaler familien und partnerschaften

SEMINAR ZUM THEMA FAMILIENNACHZUG IM
NATIONALEN UND EUROPÄISCHEN KONTEXT
UNTER BERÜCKSICHTIGUNG DER IM JAHRE
2015 UND 2016 ERFOLGTEN GESETZESÄNDERUNGEN IM AUFENTHALTSGESETZ.
Folgende Themen werden dabei behandelt:
• Ehegattennachzug im Hinblick auf Eheschließung,
Visaverfahren und Trennung (eigenständiges
und verfestigtes Aufenthaltsrecht)
• Kindesnachzug
• Besonderheiten beim Nachzug zu EUAngehörigen, Unionsrecht
• Einbürgerung, insbesondere im Zusammenhang
mit Ehegatten und Kindern
Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter von Beratungsstellen, Verbänden, Behörden und an Rechtsanwälte.
Die Referentin, Rechtsanwältin Svenja SchmidtBandelow, ist Fachanwältin für Familienrecht sowie im
Bereich des Ausländerrechts spezialisiert und Beraterin
im Verband binationaler Familien und Partnerschaften
in Berlin.
Zeit: 03. Juni 2016, 9.30 – 16.00 Uhr (ganztägig)
Ort: Oranienstr. 34, 10999 Berlin, HH, 4. OG, Aufzug
Melden Sie sich bitte verbindlich bis zum 26. Mai an.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt! Bitte berücksichtigen
Sie bei Ihrer Anmeldung, dass es sich um eine ganztägige Veranstaltung handelt.
Veranstaltungberlin@verband-binationaler.de
Sie erhalten eine Bestätigung Ihrer Anmeldung. Wir
freuen uns auf

Kontakt

Workshops/ Tagungen
Landesjugendring Berlin:

FACHTAG DES LANDESJUGENDRING BERLIN
„GEMEINSAM WACHSEN. JUGENDVERBÄNDE
GESTALTEN VIELFALT“
Am 13. Juni 2016 findet von 14:30 bis 21:00 Uhr der
Fachtag „Gemeinsam wachsen. Jugendverbände
gestalten Vielfalt“ des Landesjugendring Berlin
statt. Veranstaltungsort ist das Centre Monbijou in
der Oranienburger Straße 13-14 in 10178 Berlin.
Mit der Veranstaltung schließt der Landesjugendring Berlin das Projekt "Partizipation - Bildung Integration" ab.
Jugendverbände nehmen eine besondere Position ein,
diversitätsgerechte Strukturen in Berlin zu etablieren: In
Jugendverbänden werden Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe für alle jungen Menschen geschaffen und Interessen gebündelt und artikuliert, die
sonst ungehört blieben. Um diese Position zu stärken,
setzen sich viele Jugendverbände schon lange mit der
Öffnung ihrer Strukturen und der Etablierung diversitätsbewusster Konzepte auseinander. Gleichzeitig
konnten sich Migrant_innenjugendselbstorganisationen
mehr und mehr als Interessenvertretungen und jugendpolitische Akteure etablieren.
Mit der Veranstaltung möchten wir die Vielfalt und das
Engagement der Berliner Jugendverbands- und Jugendbildungsarbeit vorstellen.
Neben Vorträgen von Dr. Birgit Jagusch, ism Mainz,
und Robert Werner, Bundesgeschäftsführer der djoDeutsche Jugend in Europa, werden in vier Themenforen Jugendverbände und Jugendbildungsstätten präsentieren, wie sie Diversität in der Praxis gestalten.
In der anschließenden Fishbowl-Diskussion werden
sich Vertreter_innen aus Politik, Jugendverbänden und
der Fachöffentlichkeit der Frage widmen, welche Aufgaben die wachsende Vielfalt Berlins sowohl für Politik
und Verwaltung als auch für zivilgesellschaftliche Akteur_innen beinhaltet.
Erwartet werden u.a. Sigrid Klebba, Staatssekretärin für
Jugend und Familie des Landes Berlin, Barbara Loth,
Staatssekretärin für Integration und Frauen des Landes
Berlin, Ansgar Drücker, Geschäftsführer IDA e.V. sowie
Vertreter_innen der Jugendverbandsarbeit.
Anmeldungen sind bis zum 8. Juni 2016 möglich unter:
www.ljrberlin.de/anmeldung-fachtag-gemeinsamwachsen.

Kontakt
verband binationaler familien und partnerschaften
Geschäfts-und Beratungsstelle Berlin
Oranienstrasse 34 HH
10999 Berlin
Telefon: 030 615 34 99
Telefax: 030 615 92 67
berlin@verband-binationaler.de
www.verband-binationaler.de

Landesjugendring Berlin e.V.
Obentrautstr. 57
10963 Berlin
Tel.: 030/81886102
Fax: 030/2116687
E-Mail: kauka@ljrberlin.de
Homepage: www.ljrberlin.de

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Presseeinladung
Initiative Schule im Aufbruch gGmbH

„GLOBAL GOALS CURRICULUM 2016“ (GGC)
vom 4. bis 6. Mai treffen sich Vertreter/innen aus Schule, NGOs, Stiftungen, Wirtschaft und Politik auf der
Konferenz „Global Goals Curriculum 2016“, um an der
Entwicklung einer neuen Lern- und Arbeitskultur in
Schule, Zivilgesellschaft und Wirtschaft zur Umsetzung
der „Sustainable Development Goals“ zu arbeiten. Für
eine nachhaltige Welt. Für alle Menschen. In allen Ländern. Schirmherrinnen der Veranstaltung an der Humboldt Universität zu Berlin und der Evangelischen Schule Berlin Zentrum (ESBZ) sind die deutsche Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna
Wanka und die österreichische Bundesministerin für
Bildung und Frauen, Gabriele Heinisch-Hosek.
Auf der Eröffnungsveranstaltung treffen hochkarätige
Expert/innen wie Staatsminister a.D. Prof. Dr. NidaRümelin, Trendforscher Matthias Horx und Dr. Maja
Göpel vom Leadershipcouncel Sustainable Development Solutions Network auf Bildungsinnovator/innen
wie Margret Rasfeld, Schulleiterin der ESBZ, Prof. Dr.
Stephan Breidenbach, Gründer der Initiative Schule im
Aufbruch und Schüler/innen der internationalen Ashoka
Changemaker Schools.
Wir möchten Sie herzlich zur Eröffnungsveranstaltung
des „Global Goals Curriculum 2016“ (GGC) einladen:
Mittwoch, den 4. Mai 2016, 18:00 bis 20:30 Uhr
Humboldt Universität zu Berlin, Audimax, Unter den
Linden 6, 10117 Berlin
Ab 20:30 stehen Ihnen die Keynote-Speaker gerne
für weitere Gespräche und Fotos zur Verfügung.
17 globale Nachhaltigkeitsziele haben die 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen am 25. September
2015 beschlossen. Alle zivilgesellschaftlichen Akteure
sind aufgerufen, sich an der Umsetzung der Agenda
2030 zu beteiligen. Das Programm wird prominent unterstützt von Malala, Meryl Streep, Rania von Jordanien, Stephen Hawking, Ai Wei Wei u.v.m..
https://www.youtube.com/watch?v=RpqVmvMCmp0
Als Keynote-Speaker erwarten Sie:
Dr. Maja Göpel
Sustainable Development Solutions Network Germany /
Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie
„Die Agenda 2030 der Vereinten Nationen“

Anna Rosling Rönnlund
Gapminder Foundation, Stockholm
„Keine Panik – die Welt ist besser als wir denken!“
Ross Hall mit Schülern der Changemaker Schools – u.
a. aus Uganda, Argentinien, Indien
Ashoka Europe /Vorstand Whole Education
„Everyone’s a Changemaker!“
Prof. Dr. Stephan Breidenbach
Europa-Universität Viadrina / Universität Wien / Schule
im Aufbruch
„Eine Zivilgesellschaft im Umbruch“
Margret Rasfeld
Evangelische Schule Berlin Zentrum / Schule im Aufbruch
„Aufbruch zu einer neuen Lern- und Schulkultur“
Um Anmeldung bis Dienstag, 03. Mai, unter Angabe
des Mediums für das Sie berichten, wird per Email gebeten. Für Interviewanfragen, Bildmaterial und weitere
Informationen steht Ihnen gerne Carola Ehrlich-Cypra,
presse@globalgoalscurriculum.org zur Verfügung.
Mit herzlichen Grüßen,
Carola Ehrlich-Cypra
EHRLICHe Texte / Redaktionsbüro
Telefon: 0177 – 299 6548
info@ehrliche-texte.de
www.globalgoalscurriculum.org
Über die Veranstalter
Veranstalterin der Konferenz ist die Initiative Schule im
Aufbruch gGmbH – die von Margret Rasfeld, Prof. Dr.
Stephan Breidenbach und Prof. Dr. Gerald Hüther gegründet wurde und seit 2013 Schulen bei der Transformation ihrer Lern- und Schulkultur begleitet – in Kooperation mit der Professional School of Education der
Humboldt Universität zu Berlin, der Evangelischen
Schule Berlin Zentrum und der Evangelischen Schulstiftung der EKBO.
Partner und Unterstützer der GGC 2016 sind Ashoka
Deutschland, Akademie für Potentialentfaltung, Lernwelt, Haus der Zukunft, Education Innovation Lab, The
Dive, SV Bildungswerk, SDSN Germany, boana, Filming for Change, Ratio Drink, media.net berlinbrandenburg, Ehrliche Texte und Deutsche Bahn.

Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin
Professor für Philosophie / Staatsminister a.D.
„Philosophie einer humanen Bildung“
Matthias Horx
Trendforscher / Zukunftsinstitut, Frankfurt/Wien
„Anleitung zum Zukunftsoptimismus“
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Mai 2016, Nr. 133
BERLIN INTERNATIONAL
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Aus Projekten und Vereinen

montags, im Wechsel
10:00 – 12:00 Uhr und 14:00 – 16:00 Uhr
Hilfe bei Bewerbungen
Erstellung von Bewerbungsunterlagen, Hilfe bei der Suche
von Stellenangeboten mit Frau Kunze nur für Frauen, kostenlos. Anmeldung unter: 030 290 466 11

BAYOUMA-HAUS
der Arbeiterwohlfahrt Berlin Spree-Wuhle e.V.
Interkulturelles Gemeinwesenzentrum
in Friedrichshain-Kreuzberg
Programm Mai 2016 (Auszug)
Wir haben für Sie:
Mo. Di. und Do. 09:00 – 16:00 Uhr,
Mi. von 13:00 – 16:00 Uhr, Fr. 09:00 – 13:00 Uhr
und nach Vereinbarung geöffnet.

Montags 17:00 -18:30 Uhr
Nähwerkstatt mit Soledad
Angebot für sozial benachteiligte Frauen
Anmeldung unter: (030) 290 466 11
Unkostenbeitrag 20 € monatlich
Dienstags, 09:00 – 14:00 Uhr
psychologische Beratung für Mütter und Schwangere mit Dipl.
Psychologin Silvia Bonapace (italienisch & deutsch)
Terminvereinbarung unter 015203668205
und silvia.bonapace@studio.unibo.it
(Spendenbeitrag: 45 Minuten á 12 €)

Nachbarschaftsangebote
Frau Natascha Garay
Einrichtungsleitung
Gesundheit & Kultur
Tel.: 29 04 91 36
E-Mail: n.garay@awo-spree-wuhle.de
Loan Nguyen
Senioren, Gemeinwesenarbeit
Tel.: 29 04 66 12
E-Mail:bayouma-haus@awo-spree-wuhle.de
Frauenprojekt „Mariposa“
Frau Belinda Apicella
Frauen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten
Tel. 29 04 66 11
E-Mail: b.apicella@awo-spree-wuhle.de

Veranstaltungen
Mittwoch, den 04. Mai, 13:30 -15:30 Uhr
Kostenlose multilinguale Sprechstunde der AOK mit Serena Manno zu Fragen der Krankenversicherung (auf
Deutsch, Italienisch, Spanisch und Englisch
Termine unter 29 04 66 11
Freitag, den 06. und 20. Mai, 18:00 -22:00 Uhr
Treff des spanischen Netzwerks 15 M Berlin
Kontakt: http://15mberlin.com
Freitag, den 27. Mai, 18:00 – 22:00 Uhr
Treff des Vereins Estrella de Cuba e.V.
Kontakt: José Conde conde_breuer@gmx.net
Samstag, den 28. Mai 13:00 - 19:00 Uhr
Treff des Vereins „der ehemaligen angolanischen Vertragsarbeiter im ehemaligen Ost-Deutschland (DDR) in
Berlin-Brandenburg e.V.
Kontakt: munjunga augustojone augjone@googlemail.com
Dienstag, den 31. Mai 2016, 18:30 Uhr
Vernissage der Fotoausstellung
„Das Bayouma-Haus live“
Fotoreportage von Paola Verde (Italien) und
Juan Pablo Melo (Chile)
Veranstaltungen im Mai des
Frauenprojektes Mariposa

Donnerstags, 10:00 – 12:00 Uhr
psychologische Beratung für Frauen in Konfliktsituationen mit
Dipl. Psychologin Inmaculada Martagón (spanisch)
Terminvereinbarungen unter 0152 23812941 oder
psicologiaberlin@gmail.com
Spendenbeitrag: 45 Minuten á 12 €

Kontakt
Bayouma-Haus
der Arbeiterwohlfahrt Berlin Spree-Wuhle e.V.
Frankfurter Allee 110 (zweiter Hinterhof, neben der
Werkstatt „Box im Bogen“. 1. Etage)
10247 Berlin
Tel.: (030) 29 04 91 36 – Fax: (030) 29 04 91 29
E-Mail: bayouma-haus@awo-spree-wuhle.de
Ausführliches Programm und Informationen unter:
Internet: http://www.bayouma-haus.de
http://www.bayouma-gesundheit.de
http://www.awo-spree-wuhle.de

BABEL E.V.
Veranstaltungsangebot im Mai 2016 (Auszug)
Öffentliche Veranstaltungen
Offene Kinder- und Jugendarbeit
Montag - Donnerstag: Computer AG täglich
Montag: Medienwerkstatt für Kids, Workshops zur Sicherheit
im Internet und Social Media
Dienstag: Interkultureller Kinder- und Jugendbeirat, Kids kochen sich um die Welt.
Mittwoch: Kreatives Basteln und KinderWelten in bewegten
Bildern, Kids kochen sich durch die Welt
Donnerstag: Interkultureller Kinder- und Jugendbeirat, Interkulturelle Sensibilisierung für Kinder und Jugendliche; Antidiskriminierungsworkshops, Antigewalttrainings
Freitag: 14-tägig Spiele aus aller Welt

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Samstag: 14-tägig Projekt „ZwischenWelten“.
Babylon-Kids treffen sich mit ihren Neuberliner Freund_innen
zu gemeinsamen Spiel, Spaß, Basteln, Sport und vieles mehr
Montag - Donnerstag: 14.00 Uhr - 18.00 Uhr
Freitag: 14-tägig von 14.00 Uhr - 18.00 Uhr
Samstag: von 11.00 Uhr - 18.00 Uhr
Geburtstagsparty für Babylon-Kids
Hurra, ich habe Geburtstag .... und wer im April Geburtstag
hat(te).......
jeden 1. Donnerstag im Monat ab 15:00 Uhr
Interkultureller Kinder- und Jugendbeirat
im Haus Babylon
Austausch, Gespräche und Diskussionen zu verschiedenen
Aspekten des Zusammenlebens in der multikulturellen Gesellschaft. Jeden Dienstag und Donnerstag
von 17.00 Uhr - 20.00 Uhr
Interkultureller Brunch –
Die Welt zu Gast im Haus Babylon
Thematische Veranstaltung mit wöchentlich wechselnden
Themen in Bezug auf die Interkulturelle Thematik
Jeden Donnerstag von 10.00 Uhr - 12.00 Uhr
SelbstAnsichten - Ogonjok
Menschen mit und ohne Migrationshintergrund treffen sich in
gemütlicher Atmosphäre mit Spätaussiedlern zu einem geselligen Nachmittag.
Freitag, 11.03.2016 und Freitag, 25.03.2016, 15.00 Uhr 20.00 Uhr
Streetsoccer - babylonischer Ballzauber
Straßenfußballturnier zwischen den Babylon-Kids und anderen Mannschaften,
Freitag, 06.05.2016, ab 14.00 Uhr
Europa-Projektag mit der Ebereschen Grundschule
Dienstag, 10.05.2016, 09.30 Uhr bis 12.00 Uhr
Tuki Theater im Kietz - Jehreszeitenquartett
Mittwoch, 11.05.2016, 10.00 Uhr - 12.00 Uhr
Russlandprojekttage der Ebereschen-Grundschule
Mittwoch, 25.05. & Freitag, 27.05.2016. 09.30 Uhr - 12.00 Uhr
Deutschförderkurs für Geflüchtete
Montag - Freitag von 10.00 Uhr - 14.00 Uhr und 14.00 - 18.00
Uhr
Deutschförderkurs für Fortgeschrittene
Montag bis Mittwoch von 09.00 Uhr - 12.00 Uhr

Kontakt
BABEL e.V.
Stefan-Born-Straße 4
12629 Berlin-Hellersdorf
Tel.: (030) 99 858 91, Fax: (030) 99 893 20
E-Mail: babel-berlin@t-online.de
Internet: http://www.haus-babylon.de

PROJEKT AFROPOLITAN BERLIN
Veranstaltungen im April/Mai (Auszug)
Hintergrund
Afropolitan will dazu beitragen, dass die Stimmen von jungen
Menschen afrikanischer Abstammung in Berlin deutlicher
vernehmbar werden. Das Projekt verknüpft für die Teilnehmenden Empowerment-Trainings und individuelle Beratungen
mit einem reichen Programm kultureller und politischer Bildung. Hinzu kommen praxisorientierte Ausbildungsmodule
zur Multiplikatorenschulung und Bildungsprojektentwicklung,
mit denen die Projektteilnehmer*innen selber in die Gesellschaft hinein wirken.
Afropolitan setzt sich damit auch zum Ziel, den Teilnehmer*innen Berufsperspektiven u.a. im Kultur- und Veranstaltungsbereich, in der politischen Bildung, an Schulen und in
zivilgesellschaftlichen Organisationen gegen Rassismus zu
eröffnen.
Filmreihe Cinebrasil im Forum Brasil (In Kooperation mit
Cinemanegro GmbH Berlin / Sidney Martins)
Ich bin Louisa Jules (2013)
Teil des Projekts AfroPolitan Berlin
Buch/Regie: Roberto Manhäes Reis/Viola Scheuerer
Idee/Recherche/Produktion: Sidney Martins
Unter Anwesenheit der Film-Protagonistin "Louisa Jules" mit anschließendem Publikumsgespräch.
Sonntag, 01. Mai, 18:00 Uhr
Eintritt 5,- €
Für Projektteilnehmer von AfroPolitan Berlin durch
SenAIF gefördert und daher gratis.
Wöchentlicher Kurs
Capoeira
Teil des Projekts AfroPolitan Berlin
Das Capoeira Angola vereint Kunst, Körper und Geist.
Capoeira schult die Kunstfertigkeit im Umgang mit den eigenen Körperbewegungen. Körperkontrolle und Improvisation,
Spontaneität und gegenseitiger Respekt gehen dabei Hand in
Hand.
Lehrer: Thiago Padovani
Immer donnerstags 17:45 – 19:15 Uhr
Ab April
Für Projektteilnehmer von AfroPolitan Berlin durch
SenAIF gefördert und daher gratis.

Kontakt
AfroPolitan Berlin
Forum Brasil e.V.
Möckernstraße 72
10965 Berlin
Tel.: (030) 780 960 54
E-Mail: info@afropolitan.berlin
Internet: http://www.afropolitan.berlin
AfroPolitan Berlin wird gefördert durch:
Senatsverwaltung für Frauen, Integration und Arbeit– Der Beauftragte
für Integration und Migration

Verantwortlich: Dr. Mekonnen Shiferaw
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Mai 2016, Nr. 133
BERLIN INTERNATIONAL
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Veranstaltungen
07.05.2016
„Herdelezi"-Roma Straßen- und Kulturfestival in
Berlin von Amaro Foro e.V.
Es ist wieder soweit: Zum achten Mal feiert Amaro Foro
e.V. (der Berliner Landesverband von Amaro Drom
e.V.) das "Herdelezi"- Roma Straßen- und Kulturfestival, in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Rroma
Informations Centrum e.V.
"Herdelezi", der St. Georgstag, wird von muslimischen
ebenso wie von christlich-orthodoxen Roma vor allem
in Südosteuropa als Frühlingfest gefeiert.

Samstag, 7. Mai um 11:00 Uhr
Tour: „Ein internationales Dorf“
Mit Emine Elci
Treffpunkt: vor dem Eingang zum Heimathafen Neukölln Karl-Marx-Straße 141, U-Bahn Karl-Marx-Straße
Samstag, 21. Mai um 12:00 Uhr
Tour: „Erkundung im Paradies“
Mit Doha Akil und Hiba Ayad
Treffpunkt: vor dem Eingang zum Heimathafen Neukölln Karl-Marx-Straße 141, U-Bahn Karl-Marx-Straße
Internet: http://www.route44-neukoelln.de/

Kontakt

Was? Herdelezi - Roma Straßen- und –Kulturfestival
Wann? Sonnabend, 7. Mai 2016, ab 14 Uhr

Kulturbewegt e.V.
Oranienburger Straße 37
10117 Berlin

Wo? Boddinstraße, Berlin-Neukölln
Tel.: (030) 70 222 023
Kommt zusammen, lernt euch kennen! Das „Herdelezi“
ist ein Ort der Begegnung von Roma und Nicht-Roma
und steht für Offenheit und Akzeptanz. Wir wollen Menschen zusammenbringen, die sich sonst vielleicht nie
kennengelernt hätten. Es wird wieder Musik und Tanz
aus verschiedenen Ländern geben, Stände von Initiativen und andere kreative Aktionen. Wir laden die Bewohner_innen Neuköllns, aber auch ganz Berlins dazu
ein, ins Gespräch zu kommen, zu tanzen und zu feiern.
Wir stellen aktuell wieder ein vielfältiges Programm zusammen und werden dazu noch informieren, auch unter www.amaroforo.de
Für Nachfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung:
E-Mail: presse@amaroforo.de

Kontakt
Merdjan Jakupov (Vorstandsvorsitzender)
Amaro Foro e.V.
Weichselplatz 8
12045 Berlin
www.amaroforo.de
Tel.: 030 432 05 373

Kultur bewegt e.V.:

STADTTEILFÜHRUNGEN IM MAI 2016
Neukölln
In Neukölln ist Einwanderung schon lange Geschichte
und Alltag, die Stadtteilführerinnen sind Zeitzeuginnen,
die davon aus eigener Erfahrung und Anschauung berichten. Ihre Stadtteilführungen sind so vielfältig wie
Neukölln selbst!

E-Mail: info@kulturbewegt.de
Internet: http://www.kulturbewegt.de

Akademie des Jüdischen Museums

MEIN HERZ IM MAGHREB
JÜDISCH-MAROKKANISCHE FILMWOCHE
8.–12. Mai 2016
Marokko war einst Heimat der größten jüdischen Gemeinde in einem arabischen Land. Noch Mitte des 20.
Jahrhunderts lebten dort mehr als 250 000 Jüd*innen,
von denen jedoch zwischen den 1950er und 1970er
Jahren die Mehrheit das Land verließ und nach Israel,
Europa und Nordamerika auswanderte. In Marokko leben heute noch 2500 Jüd*innen, die meisten von ihnen
in Casablanca.
Seit etwa zwanzig Jahren steigt das Interesse am marokkanischen Judentum. Junge muslimische Marokkaner*innen entdecken das jüdische Erbe ihres Landes
und auch die Nachkommen der aus Marokko ausgewanderten Jüd*innen gehen den Spuren ihrer Eltern
und Großeltern nach und erkunden die Traditionen,
Erzählungen und die Musik einer lange vernachlässigten Kultur.
Die Filmwoche »Mein Herz im Maghreb« zeigt Spielund Dokumentarfilme aus Frankreich, Kanada, Israel,
vor allem aber aus Marokko selbst, die sich dem marokkanischen Judentum aus verschiedenen Blickwinkeln nähern und die zum großen Teil erstmals in
Deutschland zu sehen sind. Alle Filme werden in der
Originalfassung mit englischen Untertiteln gezeigt, im
Anschluss werden die Regisseur*innen zu Filmgesprächen in englischer Sprache anwesend sein.

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Mai 2016, Nr. 133
BERLIN INTERNATIONAL
Seite 26
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Gerahmt wird die Filmwoche von einem historischen
Einführungsvortrag und einem Abschlussgespräch über
Erinnerungskultur und die Lage der Jüd*innen in Marokko heute (beides in englischer Sprache). Den feierlichen Auftakt zur Filmwoche bildet ein Konzert der israelischen Sängerin Neta Elkayam, die mit traditionellen arabischen Melodien ihre eigenen Wurzeln entdeckt
und gleichzeitig mit neuen Liedern die Kultur der marokkanischen Jüd*innen weiterträgt.

Schirmherren des CIVIS Medienpreises 2016 sind
Bundespräsident Joachim Gauck und der Präsident
des Europäischen Parlaments Martin Schulz.

WANN: 8. bis 12. Mai 2016
ORT:
W. M. Blumenthal Akademie, Saal; Konzert:
Glashof, EG
EINTRITT frei;
Konzert: 10 Euro, ermäßigt. 7 Euro
ANMELDUNG: Tel: +49 (0)30 25 993 488
reservierung@jmberlin.de

Der europäische CIVIS Wettbewerb 2016 überzeugt mit
bewegenden Zeitdokumenten zur Flucht zahlloser
Menschen vor Terror, Krieg und Unterdrückung. Die
Beiträge zeigen die Fluchtursachen – wie die große
humanitäre Hilfe und das Engagement der vielen Unterstützerinnen und Unterstützer. Deutlich werden aber
auch Ängste der Bürgerinnen und Bürger vor importierten Konflikten, die Radikalisierung rechtsextremer
Gruppen und der anhaltende Zuspruch für fremdenfeindliche Parolen. Beeindruckend in diesem Jahr sind
erneut die eingereichten Webdokumentationen und die
Sportberichterstattungen zum Sonderpreis "Fußball +
Integration". Mit über 900 eingereichten Programmangeboten ist 2016 der erfolgreichste CIVIS Wettbewerb
in 29 Jahren seit Bestehen des Preises. Die Rekordzahl verdeutlicht das große Interesse der Sendeanstalten und Produzenten - und die europäische Dimension
des CIVIS Medienpreises für Integration.

Kontakt

Kontakt

Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9-14
10969 Berlin
Tel. +49 (030) 25993-514
E-Mail: b.koeroglu@jmberlin.de

CIVIS Medienstiftung für Integration und kulturelle
Vielfalt in Europa
Minoritenstrasse 7
50667 Köln | Deutschland
+49 (0)221 277 5870

Weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.jmberlin.de/main/DE/02-Veranstaltungen/09Akademieprogramme/02-filmwoche-marokko.php

Email: info@civismedia.eu
www.civismedia.eu
12. Mai 2016

CIVIS MEDIENPREIS 2016 / NOMINIERTE UND
ERSTE PREISTRÄGER
936 Programme im europäischen Wettbewerb. 25
Programme sind für Berlin nominiert. Vier Preise
vergeben.
CIVIS- Europas Medienpreis für Migration, Integration
und kulturelle Vielfalt zeichnet erneut Programmleistungen im Radio, Film, Fernsehen und Internet aus. Am
europäischen Wettbewerb 2016 nehmen insgesamt
936 Programme aus 21 EU-Staaten und der Schweiz
teil. 25 Programme sind zur Preisverleihung im Auswärtigen Amt in Berlin nominiert – vier Preise sind bereits
vergeben. Eine detaillierte Darstellung finden Sie über
www.civismedia.eu/downloads/2016_civis_nominierte.p
df.
Die Preisträgerinnen und Preisträger in den Kategorien
Radio, Film, Fernsehen und Internet werden erst während der CIVIS Preisverleihung am Abend des 12. Mai
2016 öffentlich benannt.
Der Europäische CIVIS Medienpreis 2016 wird in einer
festlichen TV-Gala im Auswärtigen Amt in Berlin verliehen. Am Festakt nehmen rund 400 hochkarätige Gäste
aus Medien und Politik teil. Moderatorin der TV-Gala ist
Sandra Maischberger.

15. Mai 2016

16. NACHT DER OFFENEN KIRCHEN PFINGSTEN 2016
Eröffnet wird die Nacht der offenen Kirchen am
Pfingstsonntag, dem 15. Mai 2016, traditionell mit
dem ökumenischen Pfingstweg der Kirchen vom Brandenburger Tor zum Berliner Dom. Dabei wird wieder
ein aktuelles Anliegen thematisiert. Im Berliner Dom
endet der Pfingstweg mit einer ökumenischen Andacht
und einem anschließenden musikalischen Programm.
weitere Informationen:
www.offenekirchen.de

Kontakt
Ökumenischer Rat Berlin-Brandenburg
Gierkeplatz 2-4
10585 Berlin
Telefon: 030 342 10-00
Telefax: 030 342 10-11
E-Mail: nok@oerbb.de

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Mai 2016, Nr. 133
BERLIN INTERNATIONAL
Seite 27
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13.-15. Mai

XXXI. 2016 BLACK INTERNATIONAL CINEMA
BERLIN
“The Message is Our Direction…” – A Complexion
Change
In diesem Jahr präsentiert Fountainhead® Tanz
Théâtre unter der Produktion und Leitung der Professoren Donald Muldrow Griffith und Gayle McKinney
Griffith die 31. Ausgabe des jährlichen Festivals Black
International Cinema Berlin. Die Veranstaltung wird
vom 13.-15. Mai 2016 zum 1. Mal im Haus der Demokratie und Menschenrechte (Robert-Havemann-Saal)
präsentiert.
Kindheit, Feen, Aufwachsen, Hoffnung, Zeit und Vorstellungskraft, der "Wandel im Erscheinungsbild" (A
Complexion Change) – all dies sind Wegweiser und
Kräfte, die Fountainhead® Tanz Théâtre dazu geführt
haben, das bevorstehende XXXI. 2016 Black International Cinema Berlin zu entwickeln, zu erfahren, zu begleiten und zu unterstützen.
Zeit, Winde der Veränderung und Stürme sind es, was
wir Menschen erfahren, benötigen und dem wir uns
widmen, um konstruktive und auch andere Dinge zu
schaffen, und so teilen wir diese Erfahrungen mit uns
selbst, anderen und der Welt durch das XXXI. 2016
Black International Cinema Berlin.
Begleitet uns, während wir und Ihr in Richtung Fortschritt stolpern!
"Yes, we can and yes, we better…" - Barack Obama
and Donald Muldrow Griffith
"I may not make it if I try, but I damn sure won’t if I
don’t…" - Oscar Brown Jr.
Mit dem Titel der Veranstaltung “The Message is Our
Direction...“ – A Complexion Change nimmt das
Festival Bezug auf unsere sich wandelnde Gesellschaft. Dieser Wandel bezieht sich sowohl auf die vermehrt kulturell und ethnisch vielfältige Zusammensetzung unserer Gesellschaft als auch auf die sozialen,
ökonomischen und politischen Veränderungen. Black
International Cinema Berlin begegnet diesen gesellschaftlichen Herausforderungen, indem es ein Forum
bereitstellt, das durch Film, Diskussionen und künstlerische Beiträge Einblicke in unterschiedliche kulturelle,
soziale, religiöse und ökonomische Lebenswelten und
Perspektiven bietet, die unsere Gesellschaften ausmachen.
Auf dem Festival werden Filme aus Afrika, der afrikanischen Diaspora und Beiträge mit interkultureller und
internationaler Thematik gezeigt. Zum größten Teil sind
es unabhängige Produktionen, die in Deutschland nur
auf dem Black International Cinema Berlin zu sehen
sind.
Die Veranstaltung bietet in einer respektvollen Atmosphäre die Möglichkeit, in Welten zu reisen, die einem
oftmals verschlossen bleiben. Diese Einblicke und die

Möglichkeit des kulturellen und künstlerischen Austausches sind ein wertvoller Schatz im Hinblick auf die
Bemühungen um ein besseres Verständnis, wachsende Kooperation und ein konstruktives Zusammenleben
in unserer sich wandelnden Gesellschaft.
Die Filme, darunter kurze und lange Spiel-, Dokumentar- und Experimentalfilme, kommen in diesem Jahr
aus Sierra Leone, Brasilien, Iran, Deutschland, Italien, Kap Verde, Nigeria, Uganda, Großbritannien,
Kanada und den USA.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
Mottoes:
"I may not make it if I try, but I damn sure won't if I
don't..." - Oscar Brown Jr.
"Mankind will either find a way or make one." - C.P.
Snow
"Whatever you do..., be cool!" - Joseph Louis Turner
"Yes, I can...!" - Sammy Davis Jr.
"Yes, We can...!" - Barack Obama
Information und Programm:
www.blackinternationalcinema.de/BIC16/bic_16.html
www.fountainhead-tanz-theatre.de
E-Mail: bicdance@aol.com

Kontakt
Fountainhead® Tanz Theatre
Black International Cinema Berlin
The Collegium - Forum & Television Program Berlin
Cultural Zephyr e.V.
Tel.: 0049(0)30 - 7821621 / 75460946
Fax: 0049(0)30 – 7863466
E-Mail: bicdance@aol.com
www.fountainhead-tanz-theatre.de
www.blackinternationalcinema.de
www.black-international-cinema.com

29.4. 2016 – 26.1.2017

EUROPAS NEUE ALTE
Ein foto-ethnografisches Projekt
im Rahmen der Ausstellungsreihe „Europabilder“ des
Museums Europäischer Kulturen – Staatliche Museen
zu Berlin wird der Lebensalltag älterer Menschen in
Europa beleuchtet.
Personen unterschiedlicher Gesellschaftsschichten im
Rentenalter aus dem urbanen sowie aus dem ländlichen Raum stehen im Mittelpunkt des Projektes. Mit
Fotografien und Interviews werden die Lebensumstände, das Umfeld und der Alltag dokumentiert. Persönliche Lebensgeschichten lassen erkennen, dass die
neuen Alten viel zu erzählen, aber auch viel zu tun haben!

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Mai 2016, Nr. 133
BERLIN INTERNATIONAL
Seite 28
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Die Ausstellung präsentiert 27 Foto-Essays, Interviews und Gespräche und lädt zum generationenübergreifenden
Im Rahmen der Ausstellung Europas neue Alte
findet am
Sonntag, 1. Mai 2016, 16.00 Uhr:
eine Lesung mit
Jan Philipp Reemtsma und Janos Frecot statt.
Kurt Kusenberg
Sieben gute Geschichten
Kurt Kusenberg (1904 – 1983) war nicht nur viele Jahre
Rowohlt-Lektor und Herausgeber der von ihm initiierten
„Rowohlts Monographien“, sondern zugleich ein Erzähler von hohem Rang. Seine sonderbaren Geschichten
erinnern stets daran, dass alles im Leben von einem
Moment zum anderen auch ganz anders verlaufen
kann.
Der Hamburger Geisteswissenschaftler und Schriftsteller Jan Philipp Reemtsma und der langjährige Berliner
Ausstellungskurator Janos Frecot haben sich aus
Freude an Kurt Kusenbergs Erzählkunst zu einer Lesung aus seinem Werk verabredet.
Museum Europäischer Kulturen –
Staatliche Museen zu Berlin
Arnimallee 25, 14195 Berlin
Die Kosten sind im Eintrittspreis des Museums enthalten.

Kontakt
Museum Europäischer Kulturen
Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Direktion und Postanschrift | Directorate and postal
address: Im Winkel 8, D-14195 Berlin
Ausstellungsräume | Exhibitions: Arnimallee 25, D14195 Berlin
Fon: +49-(0)30-266-42-6802
Fax: +49-(0)30-266-42-6804
E-Mail: mek@smb.spk-berlin.de

Veröffentlichungen / InternetTipps
7. JAHRESGUTACHTEN DES SACHVERSTÄNDIGENRATS DEUTSCHER STIFTUNGEN FÜR
INTEGRATION UND MIGRATION ERSCHIENEN
Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) hat am 26.04.2016 in
Berlin sein siebtes Jahresgutachten „Viele Götter, ein
Staat: Religiöse Vielfalt und Teilhabe im Einwanderungsland“ vorgestellt.
Es steht unter folgendem Link zur Verfügung:
www.svr-migration.de/jahresgutachten/
Das Gutachten analysiert den staatlichen Umgang mit
religiöser Pluralität im Einwanderungsland Deutschland. Im Zentrum stehen Fragen zu zentralen politischen Herausforderungen: Wie sollten Politik und
Recht auf den gesellschaftlichen Doppeltrend aus Säkularisierung und religiöser Pluralisierung in Deutschland angemessen reagieren? Wie kann eine Balance
gefunden werden zwischen den unterschiedlichen Interessen von staatlicher Seite, Religionsgemeinschaften,
Gesellschaft und nicht zuletzt des gläubigen Individuums? Im diesjährigen Sonderteil zu Migration und Entwicklung geht es um ein angesichts der flüchtlingspolitischen Krise hoch relevantes Thema: das Verhältnis
von Migration und sozioökonomischer Entwicklung in
den Herkunftsräumen.
Zentrale Ergebnisse
Der deutsche Weg einer ausgeprägten Religionsfreundlichkeit hat sich im Großen und Ganzen bewährt.
Religionsgemeinschaften werden weitreichende Möglichkeiten eingeräumt, sich im öffentlichen und auch im
staatlichen Raum zu entfalten. Dieses Modell einer positiven Neutralität wird auch dafür sorgen, dass die
rechtliche Integration des Islam als der mit Abstand
größten neu hinzugekommenen Religion tendenziell
gelingen wird bzw. in Teilen bereits gelungen ist.

KARNEVAL DER KULTUREN
Allerdings können die religionspolitischen Strukturen in
einem religiös vielfältigen und säkularen Deutschland in
einzelnen Bereichen auch zu Normenkollisionen und
Interessenskonflikten führen. Dies gilt etwa für das
kirchliche Arbeitsrecht, das Religionsgemeinschaften
gegenüber dem allgemeinen Arbeitsrecht weitgehende
Sonderrechte einräumt sowie den Aufbau einer islamischen Theologie an deutschen Hochschulen, in deren
Rahmen die Wahrnehmung eingeräumter Mitspracherechte durch Verbände mit der Wissenschaftsfreiheit in
Konflikt treten kann. Bei entsprechenden Fragen muss
grundsätzlich abgewogen werden zwischen theologischer Relevanz und gesamtgesellschaftlich und demoWeitere Informationen:
kratisch Akzeptablem, denn die Anerkennung von Verwww.karneval-berlin.de
schiedenheit darf das Primat der demokratischen
Grundwerte nicht schwächen.
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Zu Pfingsten findet auch dieses Jahr wieder der Karneval der Kulturen statt.
Der große Straßenumzug 2016 am 15.05.16 Start
Hermannplatz ab 12.30 Uhr
Das Straßenfest vom 13. bis 16. Mai rund um den Blücherplatz
geöffnet: Freitag 16–24 Uhr
Samstag / Sonntag 11–24 Uhr
Montag 11–19 Uhr
Eintritt frei

Mai 2016, Nr. 133
BERLIN INTERNATIONAL
Seite 29
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Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

In der öffentlichen Debatte erfährt die Bedeutung von
Religion für die Integration von Zuwanderern in
Deutschland seit Jahren hohe Aufmerksamkeit. Das
Gutachten zeigt: Die Rolle von Religion für die Integration wird in der Debatte ‚doppelt überschätzt‘: Zum einen existieren keine systematischen Belege dafür, dass
Religion bzw. individuelle Religiosität grundsätzlich die
Teilhabe an Bildung und am Arbeitsmarkt erschwert.
Zum anderen zeigt die empirische Forschung, dass
Unterschiede im Integrationserfolg zwischen verschiedenen religiösen Gruppen nicht in erster Linie auf Diskriminierungen aufgrund der Religionszugehörigkeit
zurückzuführen sind. Der zentrale Erklärungsfaktor für
Erfolg und Misserfolg im Bildungssystem und darüber
vermittelt auch am Arbeitsmarkt ist und bleibt der soziale Hintergrund.
Der Sonderteil zu Migration und Entwicklung macht
deutlich: Ein klug konzipiertes Migrationsmanagement,
bei dem außen-, arbeitsmarkt- und entwicklungspolitische Überlegungen ineinandergreifen, ist notwendiger
denn je. Von einer solchen konsequenten Verknüpfung
sind die EU und ihre Mitgliedstaaten allerdings weit entfernt. Dies ist gerade angesichts der akuten Flüchtlingskrise eine paradoxe (Fehl-)Entwicklung, weil die
viel beschworene ‚Bekämpfung der Fluchtursachen‘
eigentlich eines umfassenden Migrationsmanagements
im Sinne des Zusammendenkens von Migration und
Entwicklung und ihrer Erhebung zur Chefsache bedarf.
Das Integrationsbarometer
Das Integrationsbarometer 2016 stellt bundesweit repräsentative Daten bereit. Es zeigt, dass das Integrationsklima in Deutschland anhaltend stabil geblieben ist.
Dabei wird deutlich: Je häufiger soziale Kontakte zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund
sind, desto besser wird das Integrationsklima bewertet.
Die Zugehörigkeit zur Gesellschaft wird weit weniger
als man annehmen könnte, an exklusive Kriterien wie
die Geburt in Deutschland, deutsche Vorfahren oder
auch die Zugehörigkeit zur christlichen Glaubensgemeinschaft geknüpft. Angesichts der Schwerpunktsetzung des Jahresgutachtens ist besonders interessant,
dass die Vorstellung von der Gesellschaft in Deutschland als ‚Christenclub‘ mehrheitlich abgelehnt wird.
Als mit Abstand wichtigstes Kriterium für Zugehörigkeit
wird die Teilhabe am Arbeitsmarkt gesehen.
Als ambivalent erweisen sich die Einstellungen zum
Islam: Gegen eine institutionelle Gleichberechtigung
gibt es kaum persönliche Vorbehalte, deutliche Differenzen zeigen sich allerdings bei der Frage, ob der Islam ein Teil von Deutschland ist.

"HOPES" AND "FEARS" - AM 8. APRIL ERSCHIEN DIE 10. Q-RAGE!
Wir leben in Zeiten großer gesellschaftlicher Umbrüche
- spannend und herausfordernd auch für junge Medienmacher_innen.
Siebzehn jugendliche Reporterinnen und Reporter im
Alter von 15 bis 20 Jahren haben für die neue Ausgabe
der Q-rage! zwei Monate lang in allen Winkeln der Republik recherchiert. Dabei stellten sie sich die Fragen:
Wie reagieren Jugendliche auf Geflüchtete in ihren
Schulen und Kommunen? Und wie auf brennende Unterkünfte und die Parolen rechtspopulistischer Organisationen wie Pegida und AfD?
Auf Ihrer Suche fanden sie interessante, berührende
und auch beunruhigende Antworten, von denen sie in
der Q-rage! in Artikeln wie „Ohne Freiheit kann man
nicht glücklich sein“ oder „Mit aller Gewalt gegen
Rechts?“ berichten. Sie berichten aber auch darüber,
welche Hoffnungen und Ängste sie haben und wie sie
in Zukunft zusammenleben möchten.
Die Q-rage! ist die Zeitung des Netzwerks Schule ohne
Rassismus – Schule mit Courage, dem bereits über
2.000 Schulen angehören (Mehr Informationen). Sie ist
eine Plattform für jugendliche Perspektiven und Debatten. Mit einer Auflage von 500.000 Exemplaren erreicht
sie Jugendliche in ganz Deutschland.
Mit dieser Q-rage! (PDF-Download) feiern wir übrigens ein kleines Jubiläum: Es ist die zehnte Ausgabe.

Für weitere Informationen steht Ihnen unser Geschäftsführer Eberhard Seidel zur Verfügung. Sie erreichen ihn
über schule@aktioncourage.org oder unter der
Telefonnummer 030 - 21 45 86 0

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