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Periodical volume

Full text: Berlyñ international Issue 131.2016

03/16

international Nummer 131
DER NEWSLETTER

DES

INTEGRATIONSBEAUFTRAGTEN

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
als großen Erfolg wertet Berlins Integrationsbeauftragter den Hospitationseinsatz von 18 jungen Geflüchteten auf der diesjährigen Berlinale. „Dass die
Berlinale, als eines der wichtigsten kulturellen Events unserer Stadt, Gesicht
zeigt und Geflüchteten erste Schritte der Berufsorientierung ermöglicht, ist
ein großartiges Signal“, so Andreas Germershausen. Mehr dazu auf Seite 4 in
dieser Ausgabe.
In einer Mitteilung kritisiert Germershausen die Vereinbarung zum Familiennachzug, die die Vorsitzenden der die Bundesregierung tragenden Parteien
am 28 Januar getroffen haben. Der Familiennachzug von Personen mit subsidiärem Schutz soll demnach eingeschränkt werden. „Integration gelingt in
Familien am besten“, so der Integrationsbeauftragte, „das gehört zum kleinen Einmaleins der Sozialpolitik (Seite 4).
Der kurze Blick in das Inhaltsverzeichnis auf den Seiten 2 und 3 gibt Auskunft über die weiteren Themen dieser Ausgabe. Vielleicht finden Sie dort ja
die eine oder andere Meldung von Interesse.
Heute ist bei uns meteorologischer Frühlingsbeginn. Ein Anlass für die Redaktion, unseren Leserinnen und Lesern eine wundervolle Frühlingszeit bei
länger werdenden Tagen zu wünschen! Dem Interkulturellen Kalender auf
der rechten Seite sind die Fest-und Feiertage zu entnehmen, die uns in diesem Monat erwarten.

Ihre Redaktion
BERLIN INTERNATIONAL erscheint wieder am 01.04.2016.
Redaktionsschluss für die Ausgabe April 2016 (Nr. 132) ist der 18.03.2016.

IMPRESSUM: BERLIN INTERNATIONAL. Ein e-Informationsforum des Beauftragten des Senats von Berlin für
Integration und Migration. Potsdamer Straße 65; 10785 Berlin. Vormals „Top - Berlin international“. Erscheint mit elf
Ausgaben im Jahr als E-Mail-Anhang im PDF-Format und ist kostenlos. Die Dateigröße kann je nach Inhalt zwischen
1 und 2 MByte variieren. Abonnementbestellung/ -löschung und Zusendungen für die Veröffentlichung in BERLIN
INTERNATIONAL unter folgender E-Mail-Adresse: Newsletter@intmig.berlin.de. Keine Haftung für unverlangt zugeschicktes Material und kein Anspruch auf Veröffentlichung. Auszugsweiser Nachdruck und Vervielfältigung mit Quellenangabe erwünscht. Redaktion, Grafik und Produktion: Fred Vollmer, AL III 22; Tel: (030) 9017-2374 /-34;
Fax: 9017-2320. Diese und weitere Ausgaben im Internet unter http://www.berlin.de/lb/intmig/service/newsletter/
01.03.2016 [1.932 | Jahrgang 33]

Der interkulturelle
Kalender für den
Monat März:

März 2016, Nr. 131
BERLIN INTERNATIONAL
Seite 2
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Nachrichten aus dem Haus, Berlin und den Bezirken
Berlins Integrationsbeauftragter zieht positive Berlinale-Bilanz:
Hospitation Geflüchteter auf der Berlinale war ein großer Erfolg
Familien gehören zusammen –
Berlins Integrationsbeauftragter kritisiert Entscheidung der Koalitionsvorsitzenden
Berufsorientierung in Willkommensklassen – Auftaktveranstaltung beim Berliner Integrationsbeauftragen
Das Integrationslots_innen-Projekt des Landerahmenprogramms in Treptow-Köpenick
IQ-Landesnetzwerk Berlin: Qualifizierung von Ärztinnen und Ärzten mit Migrationshintergrund
im Kontext der Anerkennungsgesetze
Generaldirektor der EU-Kommission Servoz besucht Projekt der ESF-Integrationsrichtlinie Bund
Dilek Kolat: „Todestag von Hatun Sürücü ist Mahnung“
Erste Gemeinschaftsunterkunft für queere Flüchtlinge in Berlin eröffnet
Senatorin Dilek Kolat spricht sich im Bundesrat für weitere Öffnung von Integrationskursen
und die Einbeziehung des Bundesfreiwilligendienstes aus
Aufruf an Geflüchtete in Berlin, die bisher nicht registriert sind
Kurzfilm zum Engagement in den bezirklichen Berliner Seniorenvertretungen
Über 620 000 Ausländerinnen und Ausländer Ende 2015 in Berlin registriert
Aus dem Landespressedienst
Berliner Behörden lassen sich durch politischen Druck aus dem Ausland nicht beeinflussen
Henkel: Asylpaket II ist weitere wichtige Kurskorrektur
Für Projekte von und mit Geflüchteten: Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung um 500.000 Euro erhöht
Personelle Verstärkung der Bürgerämter festgelegt
„Wut, Protest und Volkes Wille?“ –
Tagung am 25.04. zu Populismus, politische Kultur und politische Bildung
Henkel zu Durchsuchungen in Islamistenszene
Neue Bevölkerungsprognose bestätigt weiteres Wachstum Berlins
Dritter Bericht zum Stand der Sprachförderung in Berliner Kitas
Kostenersatz zur Abmilderung der Folgen der Sicherstellung von Sporthallen
zur Flüchtlingsunterbringung
Moses-Mendelssohn-Preis ausgeschrieben. Frist: 31.03.2016
Profivereine unterstützen die Integration der Willkommensklassen
Aufruf an Geflüchtete in Berlin, die bisher nicht registriert sind (LPD)
Deutscher eTwinning-Preis. Drei Berliner Schulen erneut ausgezeichnet
Müller übergibt Bernhard Simon Bundesverdienstkreuz
Eröffnung der Berliner Landeszentrale für politische Bildung im Amerika Haus
Beschluss des Senats zum Umgang mit der Standortauswahl für die Flüchtlingsunterbringung
Bürgerämter bieten Sonderservice für Meldewesen an
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt lobt Berlin Award 2016 aus –
Motto: „Heimat in der Fremde“. Frist: 28.04.2016
Anfragen an den Senat
„Titel: Wertevermittlung für eine erfolgreiche Integration in Berlin“ (Link) und weitere Anfragen ab Seite

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Aus Europa, Bund und Ländern
Berliner Europaportal
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BMI: 52.103 Asylbewerber im Januar 2016
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Amnesty International, Deutscher Anwaltverein und PRO ASYL kritisieren geplante massive
Verschlechterung der Asylverfahren in Deutschland
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Homosexuellen-Verfolgerstaaten sind keine „sicheren Herkunftsländer“
LSVD protestiert gegen Gesetzentwurf zu Algerien, Marokko und Tunesien
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Qualifizierungen/ Stellenausschreibungen
Stellenausschreibung für die Tätigkeit als Bildungsreferent/-in mit sehr guten Arabischkenntnissen
Frist: 20.03.2016
Ab 07.03., noch freie Plätze: Einchecken ins Gastgewerbe für alle zwischen 18 und 35 Jahren
NeuSTART - START-Stipendien für neu zugewanderte, motivierte Jugendliche zu vergeben
Frist: 20.05.2016
Interkulturelle Kompetenz für Ärzte und Psychotherapeuten
Qualifizierung zur Versorgung von Patienten mit Migrationshintergrund / Flüchtlingen
FrauenComputerZentrumBerlin e.V.: Aktuelle Weiterbildungen. Start: 09.03. und 04.04.2016
Berufsbegleitender Hochschul-Zertifikatskurs 2016:
„Pädagogik für Vermittlung sozialer Kompetenzen und Gewaltprävention“. Bewerbungsfrist: 01.04.2016
Ab 18.04.,LIFE e.V., Fit für den Arbeitsmarkt: Projektmanagement für Frauen aus allen Kulturen
WeTek, "Chance Betrieb": Ziel „Erzieherausbildung“
Ab 21.05., Fortbildung: Interkulturelle Beratung – diversitätsgerecht und diskriminierungsfrei
Workshops/ Tagungen
02.03., TUH e.V.-Veranstaltung: Kompetenzen anerkennen - Perspektive für Flüchtlinge
07.03., Diskussion. APuZ-Forum: Frauen und Arbeit - Ungleichheiten und Diskriminierung
18.03., Auftakt zur Diskussionsreihe: Exilland Deutschland?!
21.04., Vorschau - AWO-Bundesverband-Fachtagung: Interkulturelle Öffnung der Hilfen zur Erziehung
Initiativen
Die „Ich kann was!“-Initiative startet Ausschreibung 2016
Schwerpunkt „Kompetenz kennt keine Grenzen“ – Thema Integration im Fokus. Frist: 31.03.2016
Prävention von Neosalafismus und Rechtsextremismus.
Ausschreibung für Schulen der Sekundarstufe I +II. Bewerbungsschluss 31. März 2016
19.03.: Für ein „Europa der Menschenrechte“. LSVD unterstützt bundesweiten Aktionstag
Aus Projekten und Vereinen
Neues Projekt bei Inssan e.V.: „Wegweiser: Mentor_innen für Flüchtlinge“
Ende der ersten Projektphase: Migranten und Verbraucherschutz in digitalen Märkten
AWO-Begegnungszentrum: Monatsprogramm März 2016
BAYOUMA-HAUS der Arbeiterwohlfahrt Berlin Spree-Wuhle e.V. Programm März 2016 (Auszug)
BABEL e.V.: Veranstaltungsangebot im März 2016 (Auszug)
Veranstaltungen
03.03., Stiftung Pfefferwerk lädt ein:
„Resonanzen – Internationale SaitenKlänge“ auf dem Pfefferberg
03. bis 05.03., Kongress im HKW: Zivilgesellschaft 4.0 – Geflüchtete und digitale Selbstorganisation
05./06.03., Museum Europäischer Kulturen, Dahlem:
23. Europäischer Oster- und Kunsthandwerksmarkt
Akademie des Jüdischen MuseumsVeranstaltungen im März 2016
Stadtteilführungen im März 2016: Neukölln
02.04., Sport & Kultur im Wedding: Welcome to the World Tour 2016 –
United Colours für Toleranz und Integration. Der SK United Colours Berlin e. V. stellt sich vor
18./19.11., Vorschau: Vielfalt ist Trumpf! Expolingua Berlin 2016 mit Frühbucherrabatt
Veröffentlichungen/ Internet-Tipps
LERNEN AUF EINEN BLICK - „Spielend Deutsch Lernen“ für Flüchtlinge
Antidiskriminierung. Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 9/2016)
"Antimuslimischer Rassismus – und was tun?" Broschüre anlässlich der
Internationalen Wochen gegen Rassismus 2016 vom 10. – 23. März 2016 erschienen

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Nachrichten aus dem Haus,
Berlin und den Bezirken

FAMILIEN GEHÖREN ZUSAMMEN –

Berlins Integrationsbeauftragter
kritisiert Entscheidung der Koalitionsvorsitzenden
Der
Berliner
Integrationsbeauftragte,
Andreas
Germershausen, kritisiert die Vereinbarung zum Familiennachzug, die die Vorsitzenden der die Bundesregierung tragenden Parteien gestern getroffen haben. Die
Parteivorsitzenden wollen den Familiennachzug von
Personen mit subsidiärem Schutz einschränken.

Berlins Integrationsbeauftragter
zieht positive Berlinale-Bilanz:

HOSPITATION GEFLÜCHTETER AUF DER
BERLINALE WAR EIN GROßER ERFOLG
Berlins Integrationsbeauftragter, Andreas Germershausen, dankt der Berlinale für ihre Unterstützung und das
Engagement bei der beruflichen Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt.
„Dass die Berlinale, als eines der wichtigsten kulturellen
Events unserer Stadt, Gesicht zeigt und Geflüchteten
erste Schritte der Berufsorientierung ermöglicht, ist ein
großartiges Signal“, so Germershausen.
„Zum ersten Mal waren dieses Jahr 18 junge Geflüchtete als Hospitantinnen und Hospitanten bei der Berlinale
und haben als Teil des Berlinale-Teams Einblicke in
verschiedene Arbeitsbereiche bekommen. Sie stammen aus Syrien, Palästina, Guinea, Mali, Tschetschenien, Serbien und Afghanistan. Viele von Ihnen sprechen nur ein bisschen Deutsch, aber mehrere andere
Sprachen. Alle waren sehr motiviert und begeistert bei
der Sache und fanden das Festival-Treiben sehr beeindruckend“. sagt Dieter Kosslick, Festivaldirektor der
Berlinale.
Das Berliner Netzwerk für Bleiberecht – bridge, das der
Integrationsbeauftragte koordiniert, setzte mit seinem
Teilprojekt KommMit e. V. eine Kooperation mit der
Berlinale um. Achtzehn Geflüchtete erhielten die Möglichkeit einer Hospitation bei der Berlinale. Dort konnten
sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Berlinale
bei ihrer Arbeit begleiten und diese im Service, an den
Informationsschaltern, bei der Betreuung der eingeladenen Gäste und beim Einlass zu Filmvorstellungen
unterstützten. Auch aus Sicht von KommMit e.V. stellt
die Hospitationsmöglichkeit bei der Berlinale „eine außerordentlich wertvolle Erfahrung für die Neuankömmlinge in Berlin dar“.
Der Integrationsbeauftragte und die Berlinale wollen die
Zusammenarbeit fortsetzen.
KommMit e. V. im Internet:
http://www.bbzberlin.de/9-projekte/34%C3%BCbersicht-projektarbeit-kommmit-e-v.html
[20.02.2016]

„Integration gelingt in Familien am besten“, so der Integrationsbeauftragte, „das gehört zum kleinen Einmaleins der Sozialpolitik. Aus diesem Grund wurde der unbeschränkte Familiennachzug für subsidiär Schutzbedürftige vor kurzem erst eingeführt – zum 1.8.2015.
Diesen nun wieder einzuschränken, ist ein gravierender
Rückschritt. Gerade weil Personen mit subsidiärem
Schutz in der Regel langfristig in Deutschland bleiben,
schadet die Entscheidung dem sozialen Zusammenhalt. Die Vereinbarung geht zu Lasten von Frauen und
Kindern. Die Zahlen zeigen, dass bei getrennter Einreise mehr Männer als Frauen zuerst kommen und die
Frauen und Kinder eher diejenigen sind, die den Familiennachzug benötigen. Die Entscheidung wird dazu
führen, dass sich mehr Angehörige auf eine gefährliche
Reise begeben.“
Das Ziel, die Flüchtlingszahlen zu reduzieren, kann mit
der gestrigen Verabredung nicht erreicht werden. Denn
im letzten Jahr erhielten nur 0,6% (= 1707 Personen)
den subsidiären Schutz. Im Dezember 2015 war es
noch drastischer: Nur 0,5% erhielten subsidiären
Schutz (200 Personen). Bei syrischen Flüchtlingen
wurde nur bei 0,1 % der Personen auf den subsidiären
Schutz zurückgegriffen. Das sind 57 Personen. Zudem
haben natürlich nicht alle, die subsidiären Schutz erhalten, auch Familienangehörige. Germershausen fasst
zusammen: „Zahlenmäßig wird sich die Entscheidung
kaum auswirken; den Betroffenen aber schadet sie.“
Flüchtlingsrechtlich ist die Annäherung der Rechte von
subsidiär Schutzberechtigten an die anerkannten
Flüchtlinge geboten und in den letzten Jahren auch
immer mehr erreicht worden. Gleiches gilt auch für die
sozialen Rechte, z.B. Anspruch auf Teilnahme am Integrationskurs und der uneingeschränkte Arbeitsmarktzugang. Subsidiär Schutzberechtigten ist eine Aufenthaltserlaubnis und nicht etwa nur eine Duldung zu erteilen.
Definition subsidiärer Schutz als Hintergrundinfo:
Auf subsidiären Schutz kann ein Drittstaatsangehöriger
oder Staatenloser Anspruch haben, dem weder durch
die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft noch durch
das Asylrecht Schutz gewährt werden kann. Er wird als
subsidiär Schutzberechtigter anerkannt, wenn er stichhaltige Gründe für die Annahme vorgebracht hat, dass
ihm in seinem Herkunftsland ein ernsthafter Schaden
droht.

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Als ernsthafter Schaden gilt:
- die Verhängung oder Vollstreckung der Todesstrafe,
- Folter oder unmenschliche oder erniedrigende
Behandlung oder Bestrafung oder
- eine ernsthafte individuelle Bedrohung des Lebens oder der Unversehrtheit einer Zivilperson
infolge willkürlicher Gewalt im Rahmen eines internationalen oder innerstaatlichen bewaffneten
Konflikts.

[29.01.2016]

DAS LANDESRAHMENPROGRAMM
INTEGRATIONSLOTSINNEN
UND INTEGRATIONSLOTSEN
Das Integrationslots_innen-Projekt
des Landerahmenprogramms in Treptow-Köpenick

BERUFSORIENTIERUNG
IN WILLKOMMENSKLASSEN –

Von Simran Sodhi, Projektkoordinatorin

Auftaktveranstaltung
beim Berliner Integrationsbeauftragen
Möglichst frühzeitig Perspektiven für junge Geflüchtete
in Beruf und Arbeit zu entwickeln, darum geht es in einer Veranstaltungsreihe, die Berlins Integrationsbeauftragter Andreas Germershausen organisiert. Schwerpunkt heute: „Willkommensklassen“.
Bereits in den „Willkommensklassen“ müssen Angebote der Berufsorientierung verankert sein. „Geflüchtete
sollen Erfahrungen in der Arbeitswelt machen. Dafür
bringe ich Jugendliche mit Betrieben sowie Beratungsund Bildungseinrichtungen zusammen, um Wege in
Ausbildung systematisch und zielgruppengerecht aufzubauen“, erklärt Andreas Germershausen. Auf einer
ersten Sitzung haben heute Schulleitungen und Lehrkräften, Träger der Berufsorientierung und Berufsvorbereitung, Betriebe aus dem Programm Berlin braucht
dich!, Verantwortliche für geflüchtete Schüler/innen der
Agentur für Arbeit, die Berliner Handwerkskammer, die
Industrie- und Handelskammer, der Verband der Metall- und Elektroindustrie sowie die Senatsverwaltung
für Arbeit, Integration und Frauen, vertreten durch den
Integrationsbeauftragten und die Abteilung Arbeit, eine
enge Zusammenarbeit vereinbart. Um zwei Ziele geht
es vorrangig: Frühzeitig Schüler/innen aus Willkommensklassen für die duale Ausbildung zu werben und
direkte Wege in die duale Ausbildung aufzuzeigen. Dafür werden den Schülerinnen und Schülern aus Willkommensklassen Praktika und Beratung vermittelt.
Für die erste Sitzung hat der Integrationsbeauftragte
gezielt Schulen der Sekundarstufe I angesprochen, an
denen über 60% der Schülerinnen und Schüler aus
Familien nichtdeutscher Herkunftssprache stammen.
Zu einem späteren Termin soll das Angebot auf alle
Schulen der Sekundarstufen I und II erweitert werden,
an denen Willkommensklassen angesiedelt sind.

Der gemeinnützige Verein offensiv '91 e.V. - Verein für
soziale und kulturelle Dienste für Frauen, Familien und
Jugendliche in Treptow-Köpenick – ist seit Dezember
2013 der Träger des Landesrahmenprogramms Integrationslotsinnen und -lotsen im Bezirk TreptowKöpenick. Neben einer Koordinatorin gibt es insgesamt
fünf Lots_innen, die Migrant_innen und Asylsuchende
bei unterschiedlichsten Anliegen unter-stützen. Das
Projekt hat sich stufenweise erweitert – anfangs war es
nur eine Lotsin-Stelle, im Juli 2015 wurde diese ergänzt
durch zwei weitere Lotsinnen und seit Anfang dieses
Jahr sind es insgesamt fünf Personen. Dadurch wurde
es möglich, ein vielsprachiges Team zusammenzusetzen. Jetzt können wir Menschen in insgesamt neun
Sprachen unterstützen: Arabisch, Türkisch, Farsi, Dari,
Paschtu, Urdu, Hindi, Englisch und Französisch. So
kann eine heterogene Gruppe von Menschen unterstützt werden. Eben durch dieses breite Spektrum an
Sprachen bleibt das Angebot niedrigschwellig und zugänglich.
Der Standort des Projekts ist das FamilienBegegnungsZentrum (FBZ) in Altglienicke. Die Lots_innen
bieten neu eingewanderten Menschen Unterstützung in
ihrem Umfeld. Das umfasst vieles: die Suche nach einer Wohnung, Kita- und Schulplätze, Unterstützung
beim Ausfüllen von Anträgen, Klärung des Aufenthaltsstatus u.a. Bei den meisten Ratsuchenden handelt es
sich um mehrere Anliegen und entspre-chend um mehrere Kontakte und Begleitungen. Zusätzlich zu den Begleitungen bei Behördengängen, Ämtern, der Ausländerbehörde, Ärzt_innen und die Sprechstunden im
FBZ, unterstützen die Lots_innen an unterschiedlichen
Tagen direkt im Jobcenter Treptow-Köpenick. In der
unmittelbaren Nähe des FBZs gibt es eine Gemeinschaftsunterkunft und vier Notunterkünfte. Auch dort
werden Sprechstunden vor Ort in den Unterkünften
vereinbart.

Zwar hat Treptow-Köpenick im Vergleich zu anderen
Bezirken nicht so viele Migrant_innen, in der letzten
Zeit wurden jedoch vermehrt Unterkünfte für geflüchtete Menschen im Bezirk eröffnet, acht davon inner-halb
von nur sechs Monaten. Die Hälfte von ihnen hat eine
Belegung von über 350 Menschen. Leider werden in
vielen bezirklichen Institutionen (z.B. Jobcenter, Schu______________________________________________________________________________________________________
[11.02.2016]

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len, Ämter, Asylunterkünfte) außer Deutsch und vielleicht Englisch wenig andere Sprachen gesprochen.
Deshalb ist es umso wichtiger, dass solch ein Programm eingerichtet wurde. Viele Neugekommene sind
sehr dankbar für die Unterstützung durch die
Lots_innen. „Gerne hätte ich und meine Familie eine
Integrationslots_in bei Seite gehabt! Es ist ein Angebot
das geflüchteten Menschen klar macht, hier sind sie
willkommen und hier kriegen sie die Unterstützung, die
sie brauchen.“ sagt Fatma Yüksel, die seit Januar 2016
als Integrationslotsin tätig ist. In der Anfangsphase
musste das Angebot noch wiederholt beworben und bei
Gremien und Netzwerk-Treffen vorgestellt werden. Mittlerweile hat es sich etabliert und es kommen regelmäßig Anfragen von den Unterkünften, dem Jugendamt
und dem Kinder- und Jugendgesundheitsdienst. Durch
die Sprechzei-ten im Jobcenter entsteht ein direkter
Kontakt mit vielen Bewohner_innen in den Unterkünften; sie geben unsere Kontakt- Informationen in ihren
Kreisen weiter und so kommen über Mund-zu-MundPropaganda mehr und mehr Menschen zu uns.
Neben den Begleitungstätigkeiten organisieren wir jede
zweite Woche einen Frauen-Treff, offen für Frauen aus
der Nachbarschaft. Es wird seit den letzten eineinhalb
Jahren sehr gut von den Bewohnerinnen in den Unterkünften in Grünau und Altglienicke besucht. Auch nehmen einige Frauen daran teil, die schon seit längerer
Zeit in Berlin oder in dem Kiez wohnen. Kinder sind dabei willkommen, und während sie bei gutem Wetter
draußen auf dem Spielplatz oder oben im großen Spielraum des FBZs spielen, tauschen sich die Frauen aus
oder besprechen Fragen bzw. Probleme mit den Integrationslotsinnen. Ab und zu kochen die Frauen gemeinsam ein Gericht aus ihrem Heimatland – z.B.
Mulukhiya, ein Gericht aus Syrien oder Aush, eine
Suppe aus Afghanistan. Zum Essen kommt die ganze
Familie, Männer inklusive.
Die Themen, die die Menschen mitbringen, sind sehr
unterschiedlich. Da das Angebot zunehmend von geflüchteten Menschen in Anspruch genommen wird, geht
es häufig um Fragen wie Familien-Nachzug, Aufenthaltsstatus, Sprachvermittlung bzw. Zugang zum Gesundheitswesen (insbesondere wenn die Per-son oder
Familie sich bisher nicht registrieren konnte). Sehr häufig geht es auch darum, einen Deutsch-kurs zu finden.
Menschen die neu im Land sind, wissen nicht unbedingt wo und wie sie sich dafür anmel-den können.
Über das Bezirksamt und die Volkshochschule bekommen wir die aktuellsten Angebote mitgeteilt und
vermitteln sie direkt an Interessierte. So sind Integrationslots_innen ein wichtiges Binde-glied zwischen Ämtern, Institutionen, den Sozialarbeiter_innen in den Unterkünften und der Zielgruppe.

Fluchterfahrung anbietet, aber wenig steuern kann:
„Manchmal sind wir die erste Personen außerhalb der
Unterkunft, mit denen die Menschen sich verständigen
können. Wir kriegen viel von den Problemen und Ängsten von den Personen mit, besonders wenn ihre Familie und Verwandtschaft noch im Kriegsgebiet lebt. Mehr
als zuzuhören können wir aber nicht machen.“ Immer
wieder ist das ein Thema bei unseren Team-Sitzungen
und der Supervision. Eine zentrale Frage ist dabei, wie
man sich neben der Offenheit und Empathie für die Situation der Anderen, gut abgrenzen kann und akzeptieren muss, dass vieles leider nicht allein zu lösen ist.
Das Integrationslots_innen-Projekt des
Landesrahmenprogramms in Treptow-Köpenick
Telefon:
(030) 63417376
Beratungssprachen:
Arabisch, Farsi, Dari, Paschtu, Englisch, Französisch,
Hindi, Urdu, Türkisch
Kontaktdaten:
FamilienBegegnungsZentrum,
Köpenicker Straße 42, 12524 Berlin
E-Mail: integration@offensiv91.de
Sprechzeiten:
Montags 12:00-18:00 Uhr und freitags 9:00-12:00 Uhr

Kontakt zum Landesrahmenprogramm
Kai Leptien
Landesrahmenprogramm
Integrationslotsinnen und Integrationslotsen
Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen
Potsdamer Straße 65
10785 Berlin
Telefon: (030) 9017 2345
Fax: (030) 9017 2320
E-Mail: Kai.Leptien@intmig.berlin.de
Internet:
http://www.berlin.de/lb/intmig/themen/lotsen/index.html

Laut Adham El Dabawy, der seit Juli 2015 als Integrationslotse in Treptow-Köpenick arbeitet, besteht die
Schwierigkeit der Arbeit darin, dass man als Integrationslotse zwar eine Hilfeleistung durch Sprachvermittlung und Verständnis für die schwierige Situation
der anderen durch die eigene Migrations- bzw.
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IQ LANDESNETZWERK
BERLIN
Ein Zwischenbericht:

Qualifizierung von Ärztinnen und Ärzten
mit Migrationshintergrund im Kontext
der Anerkennungsgesetze

Seit Anfang 2015 will die Charité International Academy
(ChIA) als Teilprojektpartner im IQ Landesnetzwerk
Berlin gut ausgebildeten und hochqualifizierten Ärztinnen und Ärzten mit Migrationsgeschichte, die aufgrund
fehlender Anerkennungsnachweise nicht in ihrem ursprünglichen Beruf arbeiten, den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt eröffnen.
Das Fortbildungsprogramm der ChIA für Ärztinnen und
Ärzte zeichnet sich durch eine erfolgreiche Integration
von praktischem und theoretischem Fachsprachen- und
Fachkenntniserwerb aus. Erfahrene DozentInnen garantieren didaktisch und fachlich qualifizierte Kurseinheiten, die durch Tutorien und Simulationspatienteneinsatz ergänzt werden.

nun dem erforderlichen Grundlagenwissen in den Bereichen Innere Medizin und Chirurgie sowie ergänzenden Trainings in Notfallmedizin und Pharmakologie sowie der Wissenschaftssprache Medizin.
Die ursprüngliche dreimonatige Hospitation an Kliniken
oder in Arztpraxen kann wegen des verzögerten Maßnahmenbeginns nicht in der ursprünglich geplanten
Form durchgeführt werden. Es wird für den aktuellen
Durchgang auf individuelle Lösungen für die Teilnehmenden gesetzt. Kurzphasige Hospitationen im Anschluss vor Ort sollen zumindest einen Einblick in die
medizinische Arbeitswelt ermöglichen und dadurch
auch erste Kontakte zu potentiellen späteren Arbeitgebern geknüpft werden.
Nun stehen auch die Kurstermine
für den zweiten Durchlauf fest:
09.05.16 bis 29.07.16
Kommunikationstraining Deutsch für Ärztinnen und
Ärzte
01.08.16 bis 23.09.16
Hospitationsphase
26.09.16 bis 18.11.16
Vorbereitung Kenntnisprüfung
Sie haben Fragen?
Kontaktieren Sie uns:
Charité International Academy
Charitéplatz 1
Virchowweg 23
10117 Berlin

Körperliche Untersuchungstechniken werden an Simulationspatienten
eingeübt (Foto: Wiebke Peitz, Charité-Universitätsmedizin)

Aufgrund der verzögerten Anlaufphase wurde der erste
Kurs mit dem Modul Kommunikationstraining
Deutsch für Ärztinnen und Ärzte im September 2015
mit 13 Teilnehmenden begonnen. Kurz vor Ende verließ ein Teilnehmer den Kurs, da er eine Stelle als Arzt
antreten konnte. Von den verbliebenen 12 Teilnehmenden absolvierten 11 Teilnehmende die Fachsprachenprüfung an der Ärztekammer Berlin erfolgreich. Der
zwölfte Teilnehmer wird die Prüfung Ende Februar
2016 ablegen.

Telefon: (030) 450 576 454
E-Mail: chia@charite.de

Kontakt zum IQ Landesnetzwerk Berlin
Kontakt zum IQ Landesnetzwerk Berlin
Sima Fazlali Serkani, Landesnetzwerk Berlin
Büro des Beauftragten des Senats
für Integration und Migration
Potsdamer Straße 65
10785 Berlin

Das zweite Modul, die Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung, die im Rahmen des Verfahrens zur AnerTel.: (030) 9017 2373
kennung der Gleichwertigkeit des Ausbildungsstandes
und zur Approbation für nicht EU-Bürger die Regel ist,
E-Mail: Sima.Fazlali@intmig.berlin.de
hat mit dem Januar 2016 begonnen. Es gelang mit
Internet: http://www.berlin.netzwerk-iq.de
nachrückenden Teilnehmenden nicht nur die Teilnehmerzahl auf 15 zu erhöhen, sondern auch den weiblichen Anteil der Gruppe mit 2 auf 4 Teilnehmerinnen zu
stärken. Sehr motivierte Teilnehmende widmen sich
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Integration von Asylbewerberinnen,
Asylbewerbern und Flüchtlingen:

Zielsetzung von IvAF ist die Unterstützung von Asylbewerberinnen, Asylbewerbern, Geduldeten und Flüchtlingen mit Aufenthaltstitel bei der nachhaltigen Integration in Arbeit, Ausbildung oder der Wieder-aufnahme
einer schulischen Bildung mit dem Ziel des Abschlusses.

Michel Servoz, Generaldirektor der Generaldirektion für
Beschäftigung, Soziales und Integration der Europäischen Kommission hat sich in Berlin über die Aktivitäten der Projekte im Handlungsschwerpunkt "Integration von Asylbewerberinnen, Asylbewerbern und
Flüchtlingen" (IvAF) der ESF-Integrationsrichtlinie Bund
informiert. Servoz besuchte am 22. Februar 2016 in
Berlin das Unternehmen seosupport GmbH, das seit
diesem Jahr Praktika für Flüchtlinge mit der späteren
Möglichkeit der Aufnahme einer Ausbildung anbietet.
Das Unternehmen ist in den Bereichen OnlineMarketing und Webentwicklung tätig.

In IvAF werden 41 Projektverbünde mit ca. 300 Einzelprojekten über eine Laufzeit von vier Jahren geför-dert.
Dafür stehen in der ESF-Förderperiode 2014 bis 2020
85,3 Mio. € Mittel zur Verfügung. Davon 43,2 Mio. €
aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und 51,1
Mio. € aus Mitteln des Bundes.

GENERALDIREKTOR DER EU-KOMMISSION
SERVOZ BESUCHT PROJEKT
DER ESF-INTEGRATIONSRICHTLINIE BUND

Meldung:
http://www.esf.de/portal/SharedDocs/Meldungen/DE/20
16/2016-02-25_projektbesuch-irl-gd-servoz.html

Dilek Kolat:

„TODESTAG
VON HATUN SÜRÜCÜ IST MAHNUNG“

V.r.n.l.: Michel Servoz, Vincent Sünderhauf, Adam Pokorny, Andreas
Germershausen, Ellahe Amir-Haeri, Gerlinde Aumann, Sadegh
Woschagh, Yousef Al Mustafa, Valeska Ruppertshofen, Jens Schulze, Abbas Mukhtary. (Bild: ESF)

Der Generaldirektor der EU-Kommission sprach im
Rahmen seines Besuchs mit jungen Flüchtlingen über
Chancen und Hürden bei der Aufnahme einer Beschäftigung und ihrer sozialen Integration in die deutsche
Gesellschaft. Servoz erklärte: "Ich bin sehr beeindruckt
von der Motivation und dem Durchhaltevermögen der
jungen Flüchtlinge".
Einer der Flüchtlinge, Sadegh Woschagh aus dem Iran,
hat mit Unterstützung des IvAF-Projekts "Berufsvorbereitung für Flüchtlinge" des Zentrums für Flüchtlingshilfe und Migrationsdienste (zfm), ein Praktikum im
Bereich Webdesign und Webentwicklung bei seosupport gestartet und wird aufgrund seiner guten Leistungen und seines Knowhows voraussichtlich in diesem
Jahr eine Ausbildung im Unternehmen als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung starten.
Das Projekt "Berufsvorbereitung für Flüchtlinge" ist Teil
eines Zusammenschlusses zweier Projektver-bünde
"bridge - Berliner Netzwerke für Bleiberecht" unter der
inhaltlichen
Federführung
der
Berliner
Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen. Beide Projektverbünde werden im Handlungsschwer-punkt
IvAF gefördert.

Am 7. Februar jährt sich zum elften Mal der Todestag
von Hatun Sürücü. Die junge Berlinerin mit kurdischen
Wurzeln wurde 2005 von ihrem Bruder auf offener
Straße erschossen, weil sie ein selbstbestimmtes Leben führen wollte. Am Sonntag, den 7. Februar 2016,
findet um 11:00 Uhr eine Gedenkfeier für Hatun Sürücü
am damaligen Tatort im Oberlandgarten 1 in Tempelhof-Schöneberg statt.
Senatorin Dilek Kolat: „Der Todestag von Hatun Sürücü
mahnt in jedem Jahr erneut, dass jede Frau unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft oder religiösen Überzeugung ein Recht darauf hat, ihr Leben nach ihren
Vorstellungen zu gestalten. Wir dürfen es nicht hinnehmen, dass es immer noch Mädchen und Frauen
gibt, die gewaltsam daran gehindert werden! Auch
wenn wir in Berlin bereits über ein gutes Hilfesystem
verfügen, dürfen wir uns damit nicht zufrieden geben.
Wir arbeiten weiter daran, dass jede von Gewalt betroffene Frau Hilfe bekommt. Insbesondere erweitern
wir die Angebote für geflüchtete Frauen, die neu in die
Stadt kommen.“
Für gewaltbetroffene Frauen stehen in Berlin sechs
Frauenhäuser und 40 Zufluchtswohnungen sowie fünf
Fachberatungsstellen zur Verfügung. Über die BIGHotline (Telefon 030 6110300) stehen rund um die Uhr
eine Anlaufstelle und Erstberatung sowie Informationen
über freie Frauenhausplätze zur Verfügung. Jugendliche und junge Erwachsene können sich an den Jugend- und Mädchennotdienst (Telefon 030 611 00 62
bzw. 030 61 00 63) und an die Kriseneinrichtung Papatya www.sibel-papatya.org, die auch eine niedrigschwellige Online-Beratung anbietet, wenden.

Im Jahr 2015 hat der Senat die Hilfeangebote für gewaltbetroffene Frauen insgesamt mit 6,8 Millionen Euro
finanziert. Diese Summe steigt im laufenden und im
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kommenden Jahr jeweils um 600.000 Euro auf 7,4 Millionen Euro pro Jahr.

Rückfragen: Senatsverwaltung für Arbeit, Integration
und Frauen, Telefon: (030) 9028-2743

ERSTE GEMEINSCHAFTSUNTERKUNFT
FÜR QUEERE FLÜCHTLINGE
IN BERLIN ERÖFFNET

SENATORIN DILEK KOLAT
SPRICHT SICH IM BUNDESRAT FÜR WEITERE
ÖFFNUNG VON INTEGRATIONSKURSEN
UND DIE EINBEZIEHUNG DES
BUNDESFREIWILLIGENDIENSTES AUS

[PM SenArbIntFrau v. 05.02.2016]

In der kommenden Woche werden die ersten queeren
geflüchteten (LSBTI: Lesben, Schwule, Bi-, Trans und
Intersexuelle) in eine eigens für sie eingerichtete Unterkunft im Berliner Bezirk Treptow einziehen. Das Haus,
das als Not- und Gemeinschaftsunterkunft dienen wird,
bietet Platz für bis zu 124 Bewohner. Es ist die erste
größere Gemeinschaftsunterkunft für LSBTI Geflüchtete in Deutschland.
Die Berliner Bürgermeisterin und Senatorin für Arbeit,
Integration und Frauen Dilek Kolat erklärt dazu: „Die
Regenbogenstadt Berlin hat jetzt auch die erste Unterkunft für queere Geflüchtete. Diese Menschen erfahren
Diskriminierung und Gewalt und brauchen daher unseren besonderen Schutz. Es gibt in Berlin bereits eine
von uns geförderte Infrastruktur von Projekten, die sich
schon sehr intensiv um queere Geflüchtete kümmern.
Es ist gut und folgerichtig, dass diese Menschen nun
auch eine eigene Unterkunft haben.“
Die Unterkunft wird von der Schwulenberatung Berlin
betrieben. Geschäftsführer Marcel de Groot: „Wir wollen mit dem Haus einen Beitrag dazu leisten die teilweise dramatische Situation von LSBTI Geflüchteten zu
verbessern und hoffen, dass unsere Unterkunft auch in
anderen Bundesländern und Städten Nachahmer findet. Die Situation, in der sich diese Menschen befinden,
ist geprägt von Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt. Es ist unser aller Aufgabe, dies zu verbessern.“
Als erstes Bundesland hat das Land Berlin in seinem
Senatskonzept zur Unterbringung im August letzten
Jahres diese besondere Schutzbedürftigkeit von LSBTI
Geflüchteten anerkannt und diese gerade mit Blick auf
die Planung zukünftiger Unterbringungsformen berücksichtigt. Ebenfalls 2015 hat die Senatsverwaltung für
Arbeit, Integration und Frauen damit begonnen die Leitungen und Sozialarbeiter_innen von Gemeinschaftsunterkünften hinsichtlich der besonderen Situation von
LSBTI Geflüchteten zu schulen, damit diese auf die
konkrete Bedarfe reagieren können - zum Beispiel,
wenn es zu Diskriminierungen aufgrund von Outings
kommt. Die Fortbildungen gehen in diesem Jahr weiter.
Ziel ist es, das Personal aller Unterkünfte in Berlin zu
schulen.
Mit der Unterkunft in Treptow haben die Betreiber anderer Unterkünfte jetzt eine Möglichkeit, LSBTI Geflüchtete, die sich in ihren Unterkünften outen, an eine
spezielle Unterkunft weiterzuleiten. Die Entscheidung
dort einzuziehen liegt aber bei den Geflüchteten selbst.

[PM SenArbIntFrau v. 20.02.2016]

In ihrer Rede zum sogenannten Asylpaket II in der heutigen Sitzung des Bundesrates hat sich die Bürgermeisterin und Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen
Dilek Kolat für eine weitere Öffnung der Integrationskurse des Bundes über die Herkunftsländer Iran, Irak,
Syrien und Eritrea hinaus ausgesprochen. Bereits im
Rahmen der Sprach- und Integrationskurse müssten
Geflüchteten Grundkenntnisse zu den Themen „Duale
Ausbildung und Studium in Deutschland“, „Rechte und
Pflichten von Arbeitnehmern/innen und Arbeitgeber/innen“, „Rolle der Geschlechter in der Arbeitswelt“
und „Vielfalt der Gesellschaft – Aufklärung zu LSBTI“
vermittelt werden.
Des Weiteren forderte Senatorin Kolat ein abgestimmtes und bundesweit einheitliches System von Kompetenzchecks schon kurz nach der Registrierung. Berlin
gehe hier bereits voran und biete bereits bei der Registrierung ein erstes Profiling. Eine für Deutschland besondere Aufgabe sei die Validierung non formal und
informell erworbener Kompetenzen in der beruflichen
Fort- und Weiterbildung und auf dem Arbeitsmarkt.
Wichtig sei darüber hinaus der Zugang zum Arbeitsmarkt über ehrenamtliche Tätigkeit. Senatorin Kolat:
„Berlin beabsichtigt, das Angebot des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) mit Flüchtlingsbezug intensiv zu
nutzen, weil die ehrenamtlichen Tätigkeiten eine gute
Chance auch für Geflüchtete bieten, um Berufserfahrungen zu sammeln, die Sprache zu erlernen und einen
Weg in Berufsausbildung oder Arbeit zu ebnen.“
Die Rede der Bürgermeisterin und Senatorin finden
Sie hier zum Nachlesen:
Rede der Bürgermeisterin und Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen Dilek Kolat im Bundesratsplenum
am 26.02.2016
Es gilt das gesprochene Wort!
„Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Damen
und Herren,
viele Bürgerinnen und Bürger haben sich im vergangenen Jahr ganz persönlich engagiert und in beispielloser
Weise mit den Geflüchteten solidarisch gezeigt. In Berlin hält die Hilfsbereitschaft trotz der in 2015 stark gestiegenen Flüchtlingszahlen an.

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Dafür will auch ich mich noch einmal ausdrücklich bei
den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bedanken.

Dazu müssen wir – d. h. Politik, Staatliche Institutionen,
Zivilgesellschaft und Wirtschaft - allerdings einiges tun.

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
meine Damen und Herren,

In Berlin haben wir das in einem 10-Punkte-Plan zur
Arbeitsmarktintegration zusammengefasst:

tatsächlich ist die große Aufgabe der Integration bisher
hinter die zum Teil dramatischen Bilder von Flucht und
Ankommen zurückgetreten.

1. Sprachförderung
- Die Sprache ist der wichtigste Faktor für die Integration.
- Die deutsche Sprache muss systematisch und
transparent aufeinander aufbauend vermittelt
werden. Die Kapazitäten müssen dafür geschaffen werden.
- Bereits im Rahmen der Sprach- und Integrationskurse müssen Grundkenntnisse zu den Themen:
- - „Duale Ausbildung und Studium in Deutschland“,
- - „Rechte und Pflichten von Arbeitnehmern/innen und Arbeitgeber/innen“,
- - „Rolle der Geschlechter in der Arbeitswelt“,
- - „Vielfalt der Gesellschaft – Aufklärung zu
LSBTI“ vermittelt werden.

Integration muss vom ersten Tag an beginnen. Denn
wir wissen, dass viele der geflüchteten Menschen hier
bleiben werden. Auch wenn einige nach Stabilisierung
der Herkunftsländer wieder zurückkehren mögen – die
Erfahrung zeigt, dass der überwiegende Teil der Menschen hier bleibt.
Menschen verlassen die Heimat und nehmen den lebensgefährlichen Fluchtweg nicht aus freien Stücken in
Kauf. Nein. Krieg und Verfolgung treibt Menschen zur
Flucht. Sie brauchen Schutz. Und wir haben die hohe
Verantwortung, diesen Schutz zu gewähren.
Und das ist eine gesamtstaatliche Aufgabe größeren
Ausmaßes. Diese wird, wenn sie gelingt, ein Gewinn
für unser Land, unsere Wirtschaft und auch für unsere
Kultur werden – das sagen nicht Träumer und Sozialromantiker, sondern zum Beispiel auch der DaimlerChef Dieter Zetsche oder die Wirtschaftsexperten der
Deutschen Bank.
Haben wir vergessen, dass Deutschland aufgrund der
demografischen Entwicklung und der guten wirtschaftlichen Entwicklung Zuwanderung und Fachkräfte
braucht? 300.000 bis 500.000 pro Jahr ist die Prognose
(442.000, fließende Zahl Oktober 2014 bis Dezember
2015, BA).
Zugegeben: es ist keine gesteuerte Zuwanderung nach
Qualifikationen in Mangelberufe oder ähnliches. Aber
den Geflüchteten eine schnelle Arbeitsmarktintegration
zu bieten und dadurch dem Fachkräftebedarf effektiv
zu begegnen, ist eine Chance, die wir wahrnehmen
sollten. Zumal unter den Geflüchteten viele sind, die
bereits über vielfältige Berufserfahrungen verfügen.
Viele sind hochmotiviert. Es ist ein aufwendigerer Weg,
als wenn man die fertigen Fachkräfte wirbt, aber ein
Potential für die Fachkräfte- und Arbeitskräfteentwicklung. Intelligente Lösungen sind gefragt.
Auch aus unserer eigenen historischen Verantwortung
heraus dürfen wir nicht das Grundrecht auf Asyl oder
entsprechende völkerrechtliche Verpflichtungen zum
Flüchtlingsschutz in Frage stellen. Deutschland steht
vor einer Integrationsherausforderung von historischer
Bedeutung. Wir müssen uns auf einen langen Weg einstellen.
Die Erfahrung zeigt, dass Integration am besten über
Bildung und Arbeit sowie über eine Willkommenskultur,
die von Angeboten zum Mitmachen geprägt ist, gelingt.

Der Zugang zum Integrationskurs muss weiter geöffnet
werden! Die Begrenzung auf Staatsangehörige aus
dem Irak, aus Syrien, dem Iran und Eritrea überzeugt
mich nicht.
2. Schnelles und systematisches Profiling
Wir brauchen ein abgestimmtes und bundesweit einheitliches System von Kompetenzchecks schon kurz
nach der Registrierung. Berlin geht hier bereits voran
und bietet bereits bei der Registrierung ein erstes Profiling, Leistungen unter einem Dach.
Eine für Deutschland besondere Aufgabe ist die Validierung non formal und informell erworbener Kompetenzen in der beruflichen Fort- und Weiterbildung und
auf dem Arbeitsmarkt. Wir sind in Deutschland gewöhnt, mit Zertifikaten und Zeugnissen als Indikatoren
für Kompetenzen zu arbeiten. Das ist gut so, aber ergänzungsbedürftig.
3. Junge Geflüchtete im Fokus der Berufsorientierung und Berufsvorbereitung
Wir setzten bei der Förderung junger Geflüchteter auf
ein Erreichen von Berufsabschlüssen. Dabei spielt die
Jugendberufsagentur eine zentrale Rolle.
Die Vorteile einer dualen Berufsausbildung sind den
meisten geflüchteten Jugendlichen und ihren Eltern
nicht bekannt genug, da das System der dualen Berufsausbildung in den Herkunftsländern nicht existiert.
Hier stehen wir vor einer riesigen Aufgabe, diese Informationslücken zu schließen.
4. Erprobung in der Praxis am Beispiel ARRIVO
Berlin
Die Wirtschaft ist bereit sich der sozialen Aufgabe zu
stellen, erkennt aber auch das Potential der Geflüchteten als Fachkräfte. Unter der Dachmarke ARRIVO ist
die stetig wachsende Zahl branchenspezifischer Ange-

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bote aus Wirtschaft und Beteiligungsunternehmen vereint, die geflüchteten Menschen ein Erprobungsangebot in den jeweiligen Branchen bieten. Neben branchenspezifischem Profiling oder einer betrieblichen
Kompetenzfeststellung gehören auch Angebote von
Betriebskontakten, Erprobungen, Praktika und EQ zu
den Schlüsselangeboten.
Die Kooperation vom Berliner Senat und der Wirtschaft
hat sich so sehr bewährt, dass die IHK dieses Konzept
nun bundesweit starten will.
5. Wirksame Unterstützung – von Anfang an
Geflüchteten wird frühzeitig ein breites Spektrum an
Unterstützungs- und Qualifizierungsangeboten bereitgestellt, so dass individuell jeder Bildungsweg möglich
ist. Von Alphabetisierung, Deutschkursen, Qualifizierung bis hin zur Anerkennung der im Herkunftsland erworbenen Berufsqualifikationen. Ein in mehreren Sprachen verfasster Flyer fasst alle Angebote und Ansprechpartner zusammen.
6. Jobcenter und Arbeitsagenturen
Art und Umfang der Leistungen der Arbeitsagentur und
der Jobcenter müssen zu den Bedarfen der neuen
Kunden passen. Die Vorbereitung hierauf erfolgt in enger Abstimmung der Agenturen und der Jobcenter mit
den Berliner Bezirken und dem Land Berlin. Der Mehrbedarf an Beratung und Vermittlung darf nicht zu Engpässen führen und zu Lasten der vorhandenen Arbeitslosen gehen. Daher ist die bedarfsgerechte Ausstattung
durch mehr Personal und Budget unabdingbar.
7. Interkulturelle Öffnung in den Jobcentern
Die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen hat in Abstimmung mit der Regionaldirektion der
Bundesarbeitsagentur für Arbeit eine interkulturelle Organisationsentwicklung initiiert und dafür gesamtstädtische Ziele vereinbart. Durch Qualifizierungsmaßnahmen erreichen wir so eine bessere Beratung und Unterstützung bei der Vermittlung in den Arbeitsmarkt insbesondere von Kundinnen und Kunden mit Einwanderungshintergrund. Dies gilt in besonderem Maße auch
für Geflüchtete, die jetzt nach und nach in den Regelkreis SGB II gehören.
8. Zugang zum Arbeitsmarkt über ehrenamtliche
Tätigkeit
Berlin beabsichtigt, das Angebot des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) mit Flüchtlingsbezug intensiv zu
nutzen, weil die ehrenamtlichen Tätigkeiten eine gute
Chance auch für Geflüchtete bieten, um Berufserfahrungen zu sammeln, die Sprache zu erlernen und einen
Weg in Berufsausbildung oder Arbeit zu ebnen.
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
meine Damen und Herren,
wenn wir, die Länder und der Bund, die an uns gestellten Aufgaben jetzt gut wahrnehmen und Hand in Hand
pragmatisch zu Lösungen kommen, bin ich mir sicher,
dass Integration zum Nutzen aller gelingt, die Skeptiker

und geistigen Brandstifter widerlegt werden weil unser
Land von der Zuwanderung profitieren wird.
Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!“

[PM SenArbIntFrau v. 26.02.2016]

AUFRUF AN GEFLÜCHTETE IN BERLIN,
DIE BISHER NICHT REGISTRIERT SIND
Jetzt schnell und unkompliziert anmelden!

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo)
bietet allen nichtregistrierten Geflüchteten, die sich derzeit in privaten Haushalten in Berlin aufhalten und einen Asylantrag stellen wollen, die Chance, sich schnell
und unkompliziert registrieren zu lassen. Das Ziel ist,
dass nach dem 1. Mai 2016 alle Flüchtlinge in Berlin
registriert sind.
Wenn Sie geflüchtet sind, derzeit privat untergebracht
sind und bis jetzt noch nicht die Möglichkeit hatten sich
anzumelden, können und sollten Sie sich jetzt für eine
Registrierung anmelden, da wir aktuell geringe Wartezeiten sicherstellen können. Eine Website mit E-MailLink in deutscher und englischer Sprache
http://www.berlin.de/lageso/soziales/asylaussiedler/anmeldung-zur-registrierung
bietet Ihnen die Möglichkeit, sich per Mail für einen Registrierungstermin in der Kruppstraße anzumelden.
So funktioniert die Anmeldung:
1. Sie rufen die Website auf und klicken auf den
E-Mail-Kontakt: registrierung@lageso.berlin.de.
2. Die E-Mail versehen Sie mit einigen persönlichen Angaben und senden sie an die voreingestellte Adresse ab.
3. Das LAGeSo sendet Ihnen per Post eine Terminkarte mit einem verbindlichen zeitnahen Termin für die Kruppstraße an Ihre derzeitige Wohnadresse in Berlin zu.
4. Sie erscheinen eigenständig zum Termin mit allen Personal-Dokumenten in der Kruppstraße.
5. Es erfolgt die Registrierung.
Obwohl Flüchtlinge grundsätzlich nach der Registrierung in einer Erstaufnahmeunterunterkunft wohnen sollen, können Sie auf Wunsch und in Absprache mit Ihren
privaten Gastgebern weiterhin privat unterkommen. Der
Gastgeber kann in diesem Fall gegenüber dem LAGeSo jedoch keine finanziellen Forderungen stellen.
Für Fragen zur Registrierung:
Frau Wagner Tel.: 90229 3539
Frau Stroschke Tel.: 90229 3159

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SENSIBILISIERUNG VON ÄLTEREN
MIGRANTINNEN UND MIGRANTEN
ZUR POLITISCHEN PARTIZIPATION

ÜBER 620 000 AUSLÄNDERINNEN
UND AUSLÄNDER ENDE 2015
IN BERLIN REGISTRIERT

Vor den Wahlen zu den bezirklichen Berliner Seniorenvertretungen (SV), die in diesem Jahr in der 8. Woche
nach den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus
(18.09.2016) stattfinden, ist ein Kurzfilm entstanden,
der Älteren mit und ohne Einwanderungserfahrung Mut
machen soll, sich aktiv in die Arbeit der Berliner Seniorenvertretungen einzubringen.

Am Ende des Jahres 2015 waren insgesamt ca.
3.610.000 Personen mit Haupt-wohnsitz Berlin
melderechtlich registriert
.
Darunter waren ca.621.000 Ausländerin-nen und Ausländer. Im Vergleich zum Anfang des Jahres waren das
ca. 250 mehr Deutsche und 48.000 mehrPersonen mit
ausländischer Staatsangehörigkeit. Quelle dieser Zahlen ist die Einwohnerregisterstatistik, die halbjährlich
mit den Daten des Einwohnermelderegisters Berlin erstellt wird.

Kurzfilm zum Engagement
in den bezirklichen Berliner Seniorenvertretungen

Im Auftrag der Senatsverwaltung für Gesundheit und
Soziales erstellte das "Kompetenz Zentrum Interkulturell Öffnung der Altenhilfe" (kom-zen) einen 15minütigen Werbefilm zur Gewinnung von Kandidatinnen
und Kandidaten, die sich in ihren bezirklichen Seniorenvertretungen zu Wahl stellen möchten. Ziel des
kom-zen ist es, die politische Teilhabe und das bürgerschaftliche Engagement unter älteren Einwandern ab
60 Jahren besonders zu fördern und zu festigen.
Der Film portraitiert Seniorenvertreterinnen und Seniorenvertreter mit und ohne Migrationshintergrund, die mit
Begeisterung von ihrem ehrenamtlichen politischen
Engagement berichten. Sie verraten uns, wie lange sie
in Berlin leben, sei wann sie sich politisch engagieren
und wie sie dazu gekommen sind, sich als Seniorenvertreterin und Seniorenvertreter in ihrem Bezirk zu betätigen. Sich für die Belange älterer Menschen einzusetzen, ist ihnen ihr höchstes Anliegen. Darüber hinaus
erläutern Berliner Politiker, der Staatssekretär für Gesundheit und Soziales und andere, wie wichtig die Arbeit der Seniorenvertretungen ist. An der Wahl zu den
bezirklichen Seniorenvertretungen können ältere ab 60
Jahren mit und ohne deutsche Staatsangehörigkeit teilnehmen. Der Film kann über die Internetseite des komzen angesehen werden (http://www.kom-zen.de).
Dr. Nadia Nagie, M.A.
Einrichtungsleitung
Islam- und Erziehungswissenschaftlerin
Igor Chalmiev
Stellvertretender Vorsitzender der AG Migration
des Landesseniorenbeirates (LSBB)

Kontakt

Die größte Zunahme ergab sich im Verlauf des Jahres
bei Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit. Ihre
Zahl stieg um rund 11.500 Personen. In Berlin waren
zum Jahresende 18. 000 Syrerinnen und Syrer registriert.
An zweiter Stelle folgten mit einem Plus von knapp
2.900 Personen rumänischer Staatsangehörigkeit. Insgesamt waren Ende 2015 rund 16.500 Menschen dieser Nationalität in Berlin registriert. Den drittgrößten
absoluten Zuwachs gab es bei Menschen bulgarischer
Staatsangehörigkeit (+ 2.800 Personen); registriert waren in Berlin insgesamt 24.200 Personen.
Die größte Ausländergruppe bildeten mit insgesamt
knapp 98.000 Personen nach wie vor Menschen türkischer Nationalität. Von Ihnen waren Ende 2015 aber
700 Personen weniger als am Jahresanfang verzeichnet.

Kontakt
Über das Datenangebot des Bereiches Einwohnerregisterstatistik informiert:
Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
Telefon: (030) 9021-3903
E-Mail: einwohner@statistik-bbb.de
Internet: http://www.statistik-berlin-brandenburg.de
[Quelle: Statistik bbb, 11.02.2016]

Kompetenz Zentrum
Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe
Simplonstraße 27
10245 Berlin
Tel: (030) 319 891 635
Fax: (030) 319 891 640
E-Mail: nagie@kom-zen.de
Internet: http://www.kom-zen.de
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nahmen können wir diesem Ziel einen Schritt näherkommen.

Aus dem Landespressedienst
Pressemitteilung vom 29.01.2016, 12:40 Uhr
Senatsverwaltung für Inneres und Sport
Henkel:

BERLINER BEHÖRDEN LASSEN SICH DURCH
POLITISCHEN DRUCK AUS DEM AUSLAND
NICHT BEEINFLUSSEN
Berlins Innensenator Frank Henkel erklärt zur neuen Entwicklung im Fall „Elena“:
„Den Berliner Ermittlungsbehörden ist ein wichtiger
Durchbruch im Fall „Elena“ gelungen. Staatsanwaltschaft und Polizei haben sich von dem Druck der letzten Tage nicht beirren lassen, sondern sorgfältig und
beharrlich ihre Arbeit gemacht. Das werden sie auch
weiter tun. Die neuen Entwicklungen entlarven deutlich
die Propaganda, die in den letzten Tagen mit diesem
Fall verbunden war.
Deutschland unterscheidet sich von einigen anderen
Staaten dieser Erde, dass bei uns Ergebnisse immer
erst am Ende von Ermittlungen stehen. Unser Land ist
ein Rechtsstaat. Politischer Druck aus dem Ausland
wird nicht dazu führen, dass wir irgendetwas an unseren rechtsstaatlichen Prinzipien ändern. Es war und ist
entscheidend, die Persönlichkeitsrechte des Mädchens
zu schützen, auch wenn die Behörden dadurch kritischen Spekulationen ausgesetzt waren. Das ist in einem Land, in dem Meinungsfreiheit herrscht, nun einmal so.

Vor allem von der Einstufung von Tunesien, Marokko
und Algerien als sichere Herkunftsstaaten verspreche
ich mir zusätzliche Entspannung. Hier ist konsequentes
Handeln notwendig, um Migration aus diesen Staaten
schon frühzeitig zu unterbinden. Wir müssen Menschen
ohne Bleibeperspektive deutlich machen, dass sich der
Weg nach Europa für sie nicht lohnt. Vergleichbare Lösungen für Westbalkanstaaten haben sich bereits als
wirksam erwiesen.
Auch die Aussetzung des Familiennachzugs für Flüchtlinge mit subsidiärem Schutz wird uns voranbringen.
Die Kapazität unseres Landes darf nicht weiter überstrapaziert werden.
Ich setze darauf, dass das Paket jetzt schnell alle Hürden passiert und umgesetzt werden kann.“
Rückfragen: Senatsverwaltung für Inneres und Sport Pressestelle -, Telefon: (030) 90223 2732

Pressemitteilung vom 29.01.2016, 10:11 Uhr
Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten
Für Projekte von und mit Geflüchteten:

BERLINER PROJEKTFONDS KULTURELLE
BILDUNG UM 500.000 EURO ERHÖHT
Jugendstaatssekretärin Sigrid Klebba, Kulturstaatssekretär Tim Renner und Bildungsstaatssekretär Mark
Rackles unterstreichen die Bedeutung von Kultureller
Bildung für Willkommenskultur und Teilhabe in Berlin

Ich verwahre mich auch in künftigen Fällen gegen jeden Versuch der Einflussnahme und werbe für Vertrauen in die Arbeit der Ermittler.“
Rückfragen: Senatsverwaltung für Inneres und Sport Pressestelle -, Telefon: (030) 90223 2732

Der Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung wird 2016
auf Initiative des Regierenden Bürgermeisters Michael
Müller und der Bildungssenatorin Sandra Scheeres um
500.000 Euro auf 2.500.000 Euro erhöht, um zusätzliche Projekte mit und von Geflüchteten fördern zu können.

Pressemitteilung vom 29.01.2016, 10:20 Uhr
Senatsverwaltung für Inneres und Sport
Henkel:

Kulturstaatssekretär Tim Renner betont: „Die Antragslage der letzten Monate spiegelt den großen Bedarf an
Projekten, die mit und von Geflüchteten gestaltet werden, Diversität in der Gesellschaft fördern und künstlerische Innovation beflügeln. Vielerorts trägt dies auch
bereits Früchte, gleichzeitig aber steigen die Anforderungen an die Projekte. Darauf antworten wir.“

ASYLPAKET II
IST WEITERE WICHTIGE KURSKORREKTUR

Jugendstaatssekretärin Sigrid Klebba und Bildungsstaatssekretär Mark Rackles unterstreichen: „Das
Recht auf Bildung und gesellschaftliche Teilhabe aller
Kinder und Jugendlichen in Berlin muss gewährleistet
werden, eine breit und divers aufgestellte Kulturelle Bil„Es ist eine gute Nachricht, dass das Asylrecht weiter
dung trägt dazu bei. Auch für die Entwicklung des Berverschärft werden soll. Diese erneute Kurskorrektur ist
liner Rahmenkonzepts Kulturelle Bildung ist eine große
wichtig, um die Flüchtlingskrise zu bewältigen. Die Zahl
Vielfalt deswegen maßgeblich. Den Ausbau des beder Asylbewerber, die in unser Land kommen, muss
währten Instruments des Berliner Projektfonds Kultureldeutlich reduziert werden. Mit den zusätzlichen Maßle Bildung zugunsten junger Geflüchteter unterstützen
wir daher.“
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Berlins Innensenator Frank Henkel hat die Einigung
der Koalitionsspitzen auf Bundesebene auf ein
Asylpaket II begrüßt:

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In Rahmen dieser Aufstockung kooperiert die Geschäftsstelle des Projektfonds seit diesem Jahr mit der
AKOMA Bildung & Kultur gUG und der RAA Berlin (Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie), um den Projektfonds Kulturelle Bildung
diversitätsorientiert weiterzuentwickeln.
Gefördert werden künstlerisch-kulturelle Projekte mit
aktiver Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen (bis 27). Über die Anträge entscheiden eine Jury und ein Beirat. Alle Projekte müssen von
Kunst- und Kulturpartnern mit Bildungs- oder Jugendpartnern gemeinsam entwickelt werden. Vorhaben, die
einen aktiven und wertschätzenden Umgang mit Diversität verfolgen und
solche, die auf die strukturelle Benachteiligung von
Teilnehmenden und Künstler*innen mit Migrations- und
Fluchterfahrungen reagieren, werden besonders berücksichtigt. Menschen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte und Menschen of Color sind ausdrücklich eingeladen, Anträge einzureichen.
Ab sofort können Projektanträge in beiden Fördersäulen gleichzeitig gestellt werden. In Fördersäule 1 werden innovative und temporäre Projekte mit einem Förderbedarf zwischen 3.001 Euro und 20.000 Euro gefördert. Die Fördersäule 2 richtet sich an strukturbildende
und stadtweit wirkende Modellprojekte mit einem Förderbedarf von mehr als 20.000 Euro.
Die nächsten Antragsfristen sind 15.02.2016 (Fördersäule 2) und 02.05.2016 (Fördersäule 1). Die Antragsstellung erfolgt online. Alle Fristen, detaillierten Förderrichtlinien, das Online-Antragsformular und weitere Informationen stehen auf der Internetseite
http://www.projektfonds-kulturelle-bildung.de.
Informationen zum Projektfonds und eine Handreichung zum Online-Antrag sind in Englisch, Türkisch,
Französisch, Arabisch, Russisch, Farsi und Hebräisch
online verfügbar. Beratungsgespräche werden auf
Deutsch und Englisch angeboten. Die Antragsstellung
erfolgt in deutscher Sprache.
Informationen und Ansprechpartner:
Geschäftsstelle Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung
c/o Kulturprojekte Berlin GmbH
Klosterstraße 68
10179 Berlin
Tel.: (030) 247 49 800
E-Mail: fondsinfo@kulturprojekte-berlin.de
Web: http://www.projektfonds-kulturelle-bildung.de
Rückfragen: Lars Bahners, Telefon: (030) 90 228 203

Pressemitteilung vom 02.02.2016, 13:03 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
Senat beschließt Sammelverfahren zur Besetzung
von Stellen –

PERSONELLE VERSTÄRKUNG
DER BÜRGERÄMTER FESTGELEGT

Aus der Sitzung des Senats am 2. Februar 2016:
Das Land Berlin steht in Zusammenhang mit der Bewältigung hoher Flüchtlingszahlen vor ständig wachsenden Aufgaben. Das macht die zügige und effiziente
Besetzung von Stellen erforderlich. Hierfür sollen künftig Sammelverfahren zum Einsatz kommen, die sowohl
die Hauptverwaltung als auch die Bezirke entlasten sollen. Eine entsprechende Vorlage der Finanzverwaltung
und der Innenverwaltung hat der Senat in seiner heutigen Sitzung erörtert und beschlossen.
Innen- und Sportsenator Frank Henkel und Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz-Ahnen stellten die Ergebnisse in der Senatspressekonferenz vor. Sie verwiesen
darauf, dass auf der Senatsklausur eine wichtige Strukturentscheidung zugunsten der Bezirke getroffen worden sei. An den zwei zentralen Standorten in Mitte und
Charlottenburg-Wilmersdorf würden die Bürgerämter
erheblich verstärkt. Zudem bekämen auch die anderen
Bürgerämter weitere Stellen. Damit soll das Angebot für
alle Berlinerinnen und Berliner, insbesondere bei Anund Ummeldung, sowie für Flüchtlinge ausgeweitet
werden. Das neue Sammelverfahren zur Stellenbesetzung werde für eine schnellere Arbeitsaufnahme sorgen, als es in der Vergangenheit möglich war. Zudem
werde Berlin flexibler auch auf kurzfristig entstehenden
Personalbedarf reagieren können.
Gerade die Bezirke und in der Hauptverwaltung insbesondere das Landesamt für Gesundheit und Soziales
(LAGeSo) sind am stärksten von einer Ausweitung ihrer
Aufgaben im Flüchtlingskontext konfrontiert. Dem hat
der Senat Rechnung getragen, indem seit 2015 hierfür
mehr als 700 Stellen für die Hauptverwaltung, darunter
366 Stellen für das LAGeSo, und 252 Stellen für die
Bezirke sowie 50 Stellen für bezirksübergreifende Bürgeramtsleistungen bereitgestellt wurden. Insgesamt
sind seit 2014 für die Bürgerämter zusätzlich 117 Stellen geschaffen worden.
Künftig sollen Stellen gesammelt ausgeschrieben werden, wenn eine oder mehrere Dienststellen mehrere
Stellen mit gleichartigen Arbeitsgebieten besetzen
möchten. Das Einstellungsverfahren erfolgt unter Wahrung der Beteiligungsrechte in der jeweiligen festgelegten Dienststelle. Wenn eine Dienststelle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für mehrere gleichartige Arbeitsgebiete arbeitsvertraglich bindet, handelt es sich um eine
Sammeleinstellung. Der Einsatz in wechselnden Einsatzorten anderer Dienststellen ist grundsätzlich möglich.

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Neben der Beschleunigung durch Sammelverfahren
sind künftig weitere Zeitersparnisse durch parallele Beteiligungsverfahren vorgesehen. Die Dringlichkeit der
parallelen Beteiligung der Frauenvertreterin und des
Personalrats zur Verfahrensbeschleunigung im Bereich
des Flüchtlingsmanagements hat der Senat auf Vorschlag der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und
Frauen inzwischen festgestellt. Denkbar ist darüber
hinaus, auch die Vertrauensperson der Schwerbehinderten parallel zu beteiligen.
Für die personelle Verstärkung der Bürgerämter werden 50 Stellen bereitgestellt. Senat und Bezirke haben
sich auf folgende Verteilung der Stellen verständigt:
- 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden dem Bezirksamt Mitte zugeordnet. Dort wird im Rathaus Tiergarten ein ergänzendes Bürgeramt eingerichtet, das
vorrangig zur Bearbeitung von Meldeangelegenheiten
für die neu ankommenden Flüchtlinge vorgesehen ist,
aber auch für die Erbringung ausgewählter Dienstleistungen für alle Berlinerinnen und Berliner (Angliederung
an den bestehenden Standort).
- 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf zugeordnet. Im
Dienstgebäude Bundesallee wird neben dem sog. Expressschalter (für alle Berlinerinnen und Berliner) eine
Filiale des ergänzenden Bürgeramtes eingerichtet.
- Jeweils 2 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (insgesamt
20) werden den verbleibenden zehn Bezirken für die
Bürgerämter zugeordnet.
Durch die Anbindung des ergänzenden Bürgeramtes
an vorhandene Strukturen am Standort Rathaus Tiergarten wird der Aufbau der neuen Organisation deutlich
erleichtert. Weiterhin kann später das Aufgabenfeld
flexibel an geänderte Anforderungen angepasst werden
und das Angebot von allen Berlinerinnen und Berlinern
genutzt werden.
Das Bezirksamt Mitte hat in Abstimmung mit den Bezirksämtern Tempelhof-Schöneberg und Charlottenburg-Wilmersdorf die Stellenausschreibung für die 50
Positionen erstellt und am 21. Januar veröffentlicht. Die
Besetzung der Stellen in den Bezirksämtern Mitte und
Charlottenburg-Wilmersdorf zum 1. Mai ist realistisch.
Nach einigen Wochen Einarbeitung stehen die Leistungen der Öffentlichkeit zur Verfügung. Etwa drei Monate
nach Stellenbesetzung werden die Finanzverwaltung
und die Innenverwaltung überprüfen, ob die zentralen
Angebote für die Bürgerinnen und Bürger oder das
Flüchtlingsmanagement einer Nachsteuerung bedarf.
Rückfragen: Sprecherin der Senatsverwaltung für Finanzen, Telefon: (030) 9020-4172

Pressemitteilung vom 02.02.2016, 14:02 Uhr
Senatsverwaltung für Bildung,
Jugend und Wissenschaft

„WUT, PROTEST UND VOLKES WILLE?“ –

Tagung am 25.04. zu Populismus, politische Kultur
und politische Bildung
Gemeinsame Tagung der Berliner Landeszentrale für
politische Bildung, der Bundeszentrale für politische
Bildung und fünf weiterer Landeszentralen.
Hotel Grand La Strada, 34121 Kassel,
Raiffeisenstraße 10
Montag, 25.04.2016, 9:30 Uhr
bis Dienstag, 26.04.2016, 14:15 Uhr
Simple Lösungen für komplexe gesellschaftliche Probleme – dies scheint der Wesenskern des Populismus
zu sein. Der dabei besetzte Themenraum ist groß. Populisten schaffen ein eindeutiges Weltbild, in dem sich
Böse, Richtig und Falsch klar benennen lassen, und
bieten so Orientierung in einer zunehmend komplexen
Welt. Auf viele, die sich von dieser Komplexität ebenso
wie von diffusen Ängsten überfordert und getrieben fühlen, üben die Eindeutigkeitsangebote der Populisten
einen ungeheuren Reiz aus.
Doch genau in diesem Reiz liegt die Gefahr, die von
populistischen Strömungen ausgeht. Denn gleichzeitig
zeigen sie sich resistent gegenüber abweichenden Argumenten und unterschiedlichen Perspektiven. Die von
ihnen verbreitete „Wahrheit“ gilt gemeinhin als das Maß
aller Dinge. Mitunter wird Protest aber auch vorschnell
als Populismus gebrandmarkt, wodurch die Gefahr besteht, dass zulässige und wichtige Kritik nicht wahrgenommen wird.
Mit der Konferenz „Wut, Protest und Volkes Wille? Populismus, politische Kultur und politische Bildung“ wollen die Veranstalter sich diesem drängenden Thema
widmen und klären, was Populismus bedeutet, welche
Themen Populisten wie bedienen und was politische
Bildung dem entgegensetzen kann. Eine Frage steht
über allem: Wie sollen wir mit Populismus umgehen?
Die Tagung wird eröffnet mit zwei Einführungen zu Begriff und Phänomen des Populismus durch Prof. Dr.
Jan-Werner Müller, Princeton University, USA und Dr.
Priska Daphi, Goethe-Universität, Frankfurt/Main. Daran schließt eine Debatte mit Prof. Dr. Heribert Prantl,
Süddeutsche Zeitung zur Frage an, ob sich die politische Kultur in Deutschland im Umbruch befindet. An
beiden Tagen werden insgesamt 24 Arbeitsgruppen zu
den unterschiedlichsten Facetten des Phänomens Populismus angeboten. Am Montagabend stellen 17 ausgewählte Akteure ihre Konzepte und Ideen vor. Den
Abschluss am Dienstagmittag bildet der Vortag von Kathrin Röggla, Vizepräsidentin der Akademie der Künste,
Berlin.

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Die Tagung richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der schulischen und außerschulischen politischen Jugend- und Erwachsenenbildung, pro Institution
können zwei Personen teilnehmen. Insgesamt sind für
Berliner Teilnehmende 30 Plätze eingeplant.
Der Teilnahmebeitrag ist gestaffelt: ohne Übernachtung
30 €, im DZ: 50 €, im EZ: 75 €. Reisekosten werden
nicht erstattet.
Anmeldung und aktuelles Programm unter:
http://www.bpb.de/populismuskonferenz.
Ansprechpartner in der Berliner Landeszentrale für politische Bildung:
Thomas Gill, Tel. 030/9016-2551,
E-Mail: thomas.gill@senbjw.berlin.de
Rückfragen: Pressesprecher für Jugend und Familie,
Ilja Koschembar, Telefon: (030) 90227 – 6059

Pressemitteilung vom 04.02.2016, 08:50 Uhr
Senatsverwaltung für Inneres und Sport

HENKEL ZU DURCHSUCHUNGEN
IN ISLAMISTENSZENE

Berlins Innensenator Frank Henkel erklärt zu den
heutigen Durchsuchungen in der Islamistenszene
in mehreren Bundesländern:
„Die Bedrohungslage durch militante Islamisten bleibt
hoch. Wir haben weiterhin allen Grund, wachsam und
vorsichtig zu sein. Deshalb ist ein konsequentes Vorgehen gegen die Islamistenszene geboten. Vor allem,
wenn es um mögliche IS-Bezüge geht. Die Aktivitäten
der Szene werden von uns sehr intensiv und behördenübergreifend begleitet.
Bevor wir weitere Schlüsse ziehen können, müssen wir
die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und die Auswertung der sichergestellten Objekte abwarten.“
Rückfragen: Senatsverwaltung für Inneres und Sport Pressestelle -, Telefon: (030) 90223 2732

Pressemitteilung vom 09.02.2016, 13:04 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin

NEUE BEVÖLKERUNGSPROGNOSE
BESTÄTIGT WEITERES WACHSTUM BERLINS
Der Senat hat heute auf Vorlage von Stadtentwicklungs- und Umweltsenator Andreas Geisel einen Bericht über die neue Bevölkerungsprognose für Berlin
und die Bezirke 2015 – 2030 beschlossen. Berlins Bevölkerung wird bis zum Jahr 2030 um 266.000 Personen von 3,562 Mio. (31. Dezember 2014) auf dann
3,828 Mio. Berlinerinnen und Berliner wachsen. Dies
entspricht stadtweit einer Zunahme von 7,5 Prozent.

Senator Geisel: „Berlin erlebt eine dritte Gründerzeit.
Das anhaltende Wachstum Berlins wird sich fortsetzen
und überall in der Stadt spürbar werden. Die steigende
Bevölkerungszahl ist eine Chance für Berlin, die wir
ergreifen müssen und werden. Wir brauchen mehr
Wohnraum, mehr Arbeitsplätze, aber auch mehr Kitas
und Schulen und mehr Busse und Bahnen. Die Zahlen
der Bevölkerungsprognose belegen, dass ein Mehr an
Nachfrage in allen Bereichen des städtischen Lebens
zu erwarten ist und wir jetzt beginnen müssen, uns darauf einzustellen.“
Die Bevölkerungsprognose wurde auf Basis des Einwohnerregisters erstellt und lässt u.a. folgende
Schlussfolgerungen zu:
- Berlin wird älter werden. Das Durchschnittsalter
erhöht sich im Prognosezeitraum von 42,9 auf
44,3 Jahre.
- Die Zahl der Kinder und Jugendlichen unter 18
Jahren wird um gut 15 Prozent steigen.
- Die Gruppe der erwerbsfähigen Personen, d.h.
zwischen 18 und unter 65 Jahre, wird in etwa
stabil bleiben.
- Die Zahl der älteren Menschen (ab 65 Jahre)
wird bis zum Jahr 2030 insgesamt um knapp ein
Viertel zunehmen, darunter die Zahl der Hochbetagten (80 Jahre und älter) um etwa 62 Prozent.
- Für den Zeitraum 2015 bis 2020 ergibt sich aus
der Bevölkerungsprognose ein Einwohnerzuwachs von etwa 190.000 Personen, im Anschluss bis zum Jahr 2030 ein weiterer Zuwachs
von etwa 75.000 Personen.
- Das höchste Wachstum hat der Bezirk Pankow
zu erwarten, gefolgt von Treptow-Köpenick, Lichtenberg und Reinickendorf.
Die Daten liegen inzwischen aufbereitet und auf die
erforderliche Plausibilität geprüft auf einer kleinteiligen
Ebene von 60 Prognoseräumen vor. Unter folgendem
Link finden Sie Kartenmaterial dazu:
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/bevoelker
ungsprognose/download/2015-2030/
Bei der Fortschreibung der Ergebnisse der Bevölkerungsprognose sind in den Fachplanungen auch die
Flüchtlingsbewegungen auszuwerten. Dies betrifft den
gesamten Umfang infrastruktureller Themen wie Kita-,
Jugendfreizeiteinrichtungs-, Schul-, Krankenhaus-,
Pflege- und Friedhofsplanung, Wohnen, Verkehr sowie
die benötigten Fachkräfte in der Wirtschaft, der Bildung
und der Verwaltung.
Für die Jahre 2015 und 2016 werden stadtweit Schätzwerte zu den Ergebnissen der Bevölkerungsprognose
aufgeschlagen. Für den Zeitraum zwischen 2015 und
2020 kann das bedeuten, dass zwischen 94.000 und
174.000 Flüchtlinge im Saldo zusätzlich zu den in der
Bevölkerungsprognose ausgewiesenen Ergebnissen
angenommen werden müssen. Damit würde Berlins

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Einwohnerzahl im Jahr 2020 auf bis zu 3,846 - 3,926
Mio. Menschen wachsen.

auch weiterhin entschieden fortsetzen“, so Senatorin
Scheeres.

Die Bevölkerungsprognose wurde in Zusammenarbeit
mit dem Amt für Statistik Berlin-Brandenburg erarbeitet.
Die Wanderungsannahmen, die sich auf das Berliner
Umland beziehen, sind mit dem Land Brandenburg abgestimmt.

Maßnahmen, die in den beiden Vorjahresberichten erwähnt sind, konnten erfolgreich fortgesetzt werden: So
wurde u.a. eine Entwurfsfassung des überarbeiteten
Sprachlerntagebuchs in Kitas und Kindertagespflege
erprobt sowie das „Zentrum für Sprachbildung“ eröffnet,
das auch Fachkräften der Kindertagesbetreuung zur
Verfügung steht. Auf das Bundesprogramm „Offensive
frühe Chancen“ folgte nahtlos das neue Programm
„Sprachkitas“, sodass die wertvolle Arbeit der zusätzlichen Sprachförderkräfte in Berliner Kitas weitergeführt
werden kann.

Aufgrund der aktuellen, hochdynamischen Entwicklung
wird der Senat 2017 die Bevölkerungsprognose überprüfen.
Die aktuelle Bevölkerungsprognose wird jetzt dem Abgeordnetenhaus und dem Rat der Bürgermeister zur
Kenntnisnahme vorgelegt, um eine einheitliche Arbeitsund Planungsgrundlage zu ermöglichen.
Weitere Informationen unter
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/bevoelker
ungsprognose/index.shtml
Rückfragen: Sprecher der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Telefon: (030) 9025-1090

Pressemitteilung vom 09.02.2016, 13:03 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin

AUSBAU DER SPRACHBILDUNG IN BERLINER
KITAS SCHREITET VORAN
Dritter Bericht
zum Stand der Sprachförderung in Berliner Kitas
Aus der Sitzung des Senats am 9. Februar 2016:
Berlin ist es auch im vergangenen Jahr gelungen, die
hervorragenden Rahmenbedingungen für die Förderung der Sprachentwicklung der Mädchen und Jungen
in Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege
weiter auszubauen. Das bestätigt der Bericht 2015 zum
Stand der sprachlichen Bildung und Sprachförderung,
den der Senat heute auf Vorlage der Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sandra Scheeres,
beschlossen hat. Der Bericht wird nun dem Abgeordnetenhaus zur Kenntnis gegeben.
„Der Bericht liefert einen eindrucksvollen Beleg für den
Erfolg der vorschulischen Sprachbildung: Während in
der Gruppe der Kinder, die zum Erhebungszeitpunkt
weniger als ein Jahr lang die Kita besucht haben, der
gesonderte Sprachförderbedarf noch bei rund 34 Prozent lag, wiesen nur rund acht Prozent der Kinder mit
einer Kita-Besuchsdauer von mehr als drei Jahren einen Sprachförderbedarf auf. Das Land Berlin hat auch
2015 das vorhandene System von Maßnahmen und
Instrumenten um weitere Bausteine für die frühkindliche
sprachliche Bildung und Förderung aller Kinder – gleich
welchen Hintergrunds – ergänzt. Den Weg hin zu mehr
Chancengerechtigkeit und bestmöglichen Startbedingungen für den Bildungsweg von Kindern werden wir

Erklärtes Ziel des Senats ist es, dass Kinder geflüchteter Familien, die noch nicht schulpflichtig sind, möglichst bald nach Ankunft in Berlin eine Kita oder Kindertagespflege besuchen. Niedrigschwellige und flexible
Spielangebote in den Not- und Gemeinschaftsunterkünften informieren die Eltern über die bestehenden
Möglichkeiten und bereiten den Kita-Besuch vor. Regionale Sprachberaterinnen und Sprachberater klären
vor Ort auch über die verpflichtende Sprachstandsfeststellung „Deutsch plus 4“ auf. Der 2014 erarbeitete
großformatige Kalender mit sprachanregenden Impulsen „Zwölf sprechende Wände und eine dazu“ findet
seinen Einsatz nicht nur in Kitas, sondern auch in den
Willkommensklassen.
Hintergrund:
Zentrales Ziel der pädagogischen Fachkräfte ist es,
Mädchen und Jungen in ihrem Spracherwerb so zu unterstützen, dass sie sich zunehmend aktiv und selbstbewusst ihrer sprachlichen Fähigkeiten bedienen können. Sprachliche Förderung findet gemäß dem „Berliner Bildungsprogramm“ integriert in den sprachanregenden Alltag in Kitas und Kindertagespflege statt: Kinder erhalten von klein auf, quer durch alle Bildungsbereiche vielfältige Sprachanregungen. Im Sprachlerntagebuch lässt sich der Verlauf des Spracherwerbs ganz
individuell nachvollziehen. Die sprachanregende Gestaltung des pädagogischen Alltags ist Thema der regelmäßigen internen und externen Evaluationen. Das
Berliner Kita-Institut für Qualitätsentwicklung begleitet
die für alle Träger verpflichtende Qualitätsentwicklung.
Rückfragen: Sprecher für Jugend und Familie, Telefon:
(030) 90227-6059

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Pressemitteilung vom 09.02.2016, 13:02 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
Unterstützung des Vereinssports –

KOSTENERSATZ ZUR ABMILDERUNG
DER FOLGEN DER SICHERSTELLUNG VON
SPORTHALLEN ZUR FLÜCHTLINGSUNTERBRINGUNG
Aus der Sitzung des Senats am 9. Februar 2015:

Der Senat hat sich in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage von Innen- und Sportsenator Frank Henkel auf
eine Kostenersatzrichtlinie verständigt. Damit sollen
förderungswürdige Sportorganisationen, die von der
Sicherstellung von Sportstätten zur Unterbringung von
Flüchtlingen durch das Land Berlin beeinträchtigt werden, unterstützt werden.
Die mögliche finanzielle Unterstützung des Landes Berlin umfasst die Erstattung von Mietkosten für Ersatzräumlichkeiten zur Sportausübung und gegebenenfalls
notwendige Transport- und Lagerkosten von Sportgeräten und sporttechnischen Anlagen. Die Kostenersatzrichtlinie regelt neben dem Erstattungszweck auch die
Erstattungsvoraussetzungen, die Höhe der Erstattung
sowie das Verfahren zur Beantragung der möglichen
Kostenerstattung.
Senator Henkel: „Dieser Schritt war unbedingt erforderlich, um den betroffenen Sportvereinen kurzfristig eine
Unterstützung seitens des Senats anzubieten. So kann
gewährleistet werden, dass die Nutzerinnen und Nutzer
weiterhin Sport treiben können. Für das Jahr 2016 stellen wir Mittel in Höhe von bis zu einer Million Euro für
dieses Programm zur Verfügung.“
Rückfragen: Sprecher der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Telefon: (030) 90223-2730

Pressemitteilung vom 10.02.2016, 10:12 Uhr
Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten

MOSES-MENDELSSOHN-PREIS
AUSGESCHRIEBEN –

Kulturverwaltung nimmt Vorschläge entgegen
Frist: 31.03.2016
In diesem Jahr wird zum 19. Mal der MosesMendelssohn-Preis des Landes Berlin zur Förderung
der Toleranz gegenüber Andersdenkenden und zwischen den Völkern und Religionen ausgeschrieben.

Mit dem Preis wird jeweils eine Persönlichkeit, Gruppe
oder Institution ausgezeichnet, die sich durch ihr Wirken auf geistig literarischem, religiös-philosophischem
oder kulturellem Gebiet um die Verwirklichung der Toleranz verdient gemacht hat. Die Vergabe des mit 10.000
Euro dotierten Preises wird voraussichtlich am 6. September 2016, dem Geburtstag von Moses Mendelssohn, erfolgen.

Im Jahre 2014 wurde der israelisch-palästinensische
Psychologe und Autor Ahmad Mansour mit dem Moses-Mendelssohn-Preis ausgezeichnet.
Die Preisträgerinnen und Preisträger der Vorjahre waren:
Barbara Just-Dahlmann (1980), Eva G. Reichmann
(1982), Liselotte Funcke und Barbara John (1984), Sir
Yehudi Menuhin (1986), Helen Suzman (1988), Teddy
Kollek (1990), Charlotte Schiffler und Wolfgang Thierse
(1992), Inge Deutschkron und Heinz Knobloch (1994),
Hans Koschnick und Bosiljka Schedlich (1996), Kurt
Scharf (1998), Ivan Nagel (2000), Anetta Kahane
(2002), Hilde Schramm (2004), Tim Guldimann (2006),
Michael Brocke (2008) Micha Ullman (2010) und Shermin Langhoff (2012).
Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Jury,
die von der Berliner Kulturverwaltung berufen wird.
Vorschläge mit einer eingehenden schriftlichen Begründung unter Angabe der Leistungen und / oder Veröffentlichungen, die den Vorschlag für den MosesMendelssohn-Preis ausweisen, nimmt die Berliner Kulturverwaltung bis zum
31. März 2016 unter folgender Adresse entgegen:
Der Regierende Bürgermeister von Berlin
Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten
Monika Fritsch
Brunnenstraße 188-190
10119 Berlin
E-Mail: monika.fritsch@kultur.berlin.de
Eigenbewerbungen sind nicht möglich.
Weitere Informationen unter:
http://www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/foerderprogr
amme/artikel.372155.php
Rückfragen: Lars Bahners, Telefon: (030) 90 228 203

Pressemitteilung vom 17.02.2016, 13:51 Uhr
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft

PROFIVEREINE
UNTERSTÜTZEN DIE INTEGRATION
DER WILLKOMMENSKLASSEN

Gemeinsam mit den Berliner Profivereinen 1. FC Union, ALBA, BR Volleys, Eisbären, Füchse und Hertha
BSC besuchte Bildungssenatorin Sandra Scheeres
heute die sportbetonte Grundschule am Fließtal in Berlin-Hermsdorf. Dort werden im Sportunterricht Klassen
der Grundschule gemeinsam mit einer Willkommensklasse unterrichtet. Zusätzlich unterstützt ein Trainer
der Füchse Berlin diesen Sportunterricht.

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Sandra Scheeres: „Ich begrüße es sehr, dass die Profivereine ihre Sportangebote auf die Willkommensklassen ausweiten. Schulsport kann einen erheblichen Beitrag und eine Chance für eine erfolgreiche Integration
von Kindern und Jugendlichen in das Schulleben leisten. Integration kann nur über Dialog und Interaktion
gelingen. Aufeinander zugehen und miteinander kommunizieren – das ist die Grundvoraussetzung für eine
erfolgreiche Integrationsarbeit. Hierfür bestehen im
gemeinsamen Sporttreiben vielfältige Ansatzpunkte.“
Kaweh Niroomand, Sprecher der Berliner Proficlubs:
„Die Clubs engagieren sich seit Jahren ge-meinsam mit
der Senatsverwaltung dafür, Kinder in den Berliner
Schulen für den Sport zu begeistern. Dieses sehr erfolgreiche Programm haben wir nun um ein Angebot für
Willkommensklassen erweitert. Nirgendwo erfolgt Integration so selbstverständlich wie im Sport. Wir wollen
diese Kraft des Sports und die Strahlkraft der Proficlubs
dafür nutzen, die große gesamtgesellschaftliche Aufgabe der Integration der vielen Flüchtlinge zu unterstützen.“
Die Berliner Proficlubs engagieren sich seit 2012 gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend
und Wissenschaft für mehr Sport an den Berliner
Grundschulen. Mit insgesamt 29 Grundschulen sind die
Clubs mittlerweile feste Kooperationen eingegangen,
das Programm wird stetig ausgebaut.
Jugendtrainer der Clubs arbeiten regelmäßig an den
Schulen, um die Sportlehrer im Sportunterricht zu unterstützen und das außerunterrichtliche (z.B. Sport
AGs) sowie außerschulische (z.B. Wettkämpfe, Wochenend- und Ferienangebote, Camps) Sportangebote
zu verbessern.
Das Programm „Profivereine machen Schule“ wurde
nun um ein Sportangebot für Willkommensklassen erweitert, um die Integration der vielen in Berlin ankommenden Flüchtlingskinder zu unterstützen. Die Clubs
bieten seit Herbst 2015 feste, wöchentliche Sportangebote für Willkommensklassen an. Auch dieser Teil des
Programms „Profivereine machen Schule“ wird stetig
erweitert, mittlerweile werden darüber ca. 500 Flüchtlingskinder in 39 Berliner Willkommensklassen erreicht.
Zusätzliche Sport- und Bewegungsangebote können
durch die Bereitstellung von finanziellen Mittel von
240.000 € jährlich gefördert werden. Von September
bis Dezember 2015 standen 100.000 € zur Verfügung.
Aus diesen Mitteln sind vorerst 52 Angebote entwickelt
worden, wovon 39 Willkommensklassen durch die 6
Profivereine ALBA Berlin, BR Volleys, Füchse Berlin, 1.
FC Union Berlin, Eisbären Berlin und Hertha BSC betreut werden.
Insgesamt gibt es gegenwärtig in Berlin ca. 750 Willkommensklassen mit rund 8.500 Schülerinnen und
Schülern. An allen Willkommensklassen gehören vielfältige Sport- und Bewegungsangebote zum Angebot
an den Berliner Grundschulen.

Rückfragen: *Pressesprecherin für Bildung, Beate Stoffers* *Tel.:* (030) 90227 - 5843, Telefon: (030) 90227 –
5843

Pressemitteilung vom 17.02.2016, 15:30 Uhr
Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales

AUFRUF AN GEFLÜCHTETE IN BERLIN,
DIE BISHER NICHT REGISTRIERT SIND
Das Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin
(LAGeSo) wendet sich mit folgendem Aufruf an alle
nicht-registrierten und privat wohnenden Geflüchteten
in Berlin zur schnellen Registrierung:
“Wenn Sie geflüchtet und derzeit privat in Berlin untergebracht sind, bis jetzt aber keine Möglichkeit zur Anmeldung hatten, können und sollten Sie sich jetzt registrieren lassen. Über eine Internetseite mit einem EMail-Kontakt in deutscher und englischer Sprache können Sie sich per E-Mail für einen Registrierungstermin
in der Kruppstraße anmelden. Sie müssen also nicht für
einen Termin in die Turmstraße.”
So funktioniert die Anmeldung:
1. Sie rufen die Internetseite Anmeldung zur Registrierung
auf
(http://www.berlin.de/lageso/soziales/asylaussiedler/anmeldung-zur-registrierung)
und
klicken auf den E-Mail-Kontakt: registrierung@lageso.berlin.de
2. Die E-Mail versehen Sie mit einigen persönlichen Angaben und senden diese an die voreingestellte Adresse ab.
3. Das LAGeSo sendet Ihnen anschließend per
Post eine Terminkarte mit einem verbindlichen
zeitnahen Termin für die Kruppstraße an Ihre
derzeitige Wohnadresse in Berlin zu.
4. Sie erscheinen selbständig mit allen PersonalDokumenten zum Termin in der Kruppstraße.
5. Es erfolgt die Registrierung.
Obwohl Flüchtlinge grundsätzlich nach der Registrierung in einer Erstaufnahmeunterkunft wohnen sollen,
können Sie auf Wunsch und in Absprache mit Ihren
privaten Gastgebern weiterhin privat unterkommen. Der
Gastgeber kann in diesem Fall gegenüber dem LAGeSo jedoch keine finanziellen Forderungen stellen.
Fragen zur Registrierung beantworten Ihnen gerne die
Mitarbeiterinnen des LAGeSo:
Frau Wagner, Tel.: (030) 90229-3539
Frau Stroschke Tel.: (030) 90229-3159
Rückfragen: Pressestelle Silvia Kostner, Telefon: (030)
90229-1014

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Pressemitteilung vom 19.02.2016, 14:54 Uhr
Senatsverwaltung für Bildung,
Jugend und Wissenschaft

ausgezeichnet. Für dieses Projekt hat die bereits mehrfach mit eTwinning-Preisen ausgezeichnete Kollegin,
Christiane Meisenburg, die Leitung übernommen.

Drei Berliner Schulen erneut ausgezeichnet

Die eTwinning-Preise werden in drei Alterskategorien
sowie in einer Spezialkategorie vergeben. Mit der Auszeichnung verbunden ist ein Geldpreis von 1.500 Euro
für die Zweitplatzierten und von 1.000 Euro für die
Drittplatzierten sowie den Spezialpreis.

DEUTSCHER ETWINNING-PREIS

Zehn Schulen aus sechs Bundesländern - darunter drei
aus Berlin - können sich über eine besondere Auszeichnung freuen: Der Pädagogische Austauschdienst
des Sekretariats der Kultusministerkonferenz verlieh
ihnen heute am 19. Februar 2016 auf der DIDACTA in
Köln im Rahmen einer festlichen Veranstaltung den
Deutschen eTwinning-Preis. Mit ihren ausgezeichneten
Projekten haben die Schulen bewiesen, wie die Zusammenarbeit von Schulen in Europa mithilfe von digitalen Medien und Internet gelingen kann. Das Netzwerk
eTwinning ist Teil des EU-Programms Erasmus+. Es
unterstützt die Zusammenarbeit von Partnerschulen in
Europa über das Internet und bietet dafür eine geschützte Plattform. Die Schulen finden mit eTwinning
unkompliziert Partnerschulen für gemeinsame Lernaktivitäten. Für den fachlichen Austausch mit Kolleginnen
und Kollegen eröffnet eTwinning vielfältige Möglichkeiten. Mit einem umfangreichen Fortbildungsangebot,
das Seminare im In- und Ausland sowie Onlinekurse
umfasst, unterstützt eTwinning interessierte Kolleginnen und Kollegen auf dem Weg zu einer medienpädagogisch und europäisch ausgerichteten Schule.
„Ich gratuliere herzlich zu diesem hervorragenden Ergebnis und freue mich für die Berliner Schulen, die an
den vielfältigen Projekten teilgenommen und neue Erfahrungen gesammelt haben. Die eTwinning Aktion begeistert seit Jahren viele Schülerinnen und Schüler,
ermutigt sie zur Übernahme von Verantwortung für ihr
jeweiliges Projekt und fördert den europäischen Schulund Lernaustausch“, sagte Bildungssenatorin Sandra
Scheeres.
Zu den Berliner Siegerschulen gehören die Schule am
Pappelhof aus Berlin-Marzahn-Hellersdorf mit dem
Projekt „Spielend lernen!“, die den dritten Preis in der
Alterskategorie 4 -11 Jahre erhalten. Das Projekt mit
einer Partnereinrichtung aus Luxemburg zielte unter
der Leitung von Anja Heinrich auf die Förderung von
Kindern in der Früherziehung bzw. in der Förderschule
durch selbstentwickelte Spiele in den Bereichen Sprache, Logisches Denken, Fein- und Grobmotorik, Sozialkompetenz, Kreativität und Medienkompetenz.
Außerdem
kann
sich
das
Romain-RollandGymnasium aus Berlin-Reinickendorf mit „Macbeth
Latest Edition“ über den zweiten Preis in der Alterskategorie 16 - 21 Jahre freuen. Unter der Leitung von Jana Tokaryk setzten sich die Schülerinnen und Schüler
mit Partnerschülern aus Frankreich, Spanien und Polen
mit dem Shakespeare-Werk „Macbeth“ auseinander
und übertrugen ihn in die heutige Zeit und Sprache.
Die Siegerland-Grundschule aus Berlin-Spandau
wird für ihr Projekt „The New Who Do You Think You
are – come trace your roots with us“ mit dem Spezialpreis des Pädagogischen Austauschdienstes 2016 zum
Thema „Migration-Integration: Schule gestaltet Vielfalt!“

In Berlin ist eTwinning ein Leitprojekt des „eEducation
Berlin Masterplans“. In einem lebendigen OnlineNetzwerk können Schulen über das Internet miteinander kommuni-zieren, Partnerschulen im Ausland finden
und in einem geschützten virtuellen Klassenraum zusammen arbeiten. Durch entsprechende Unterstützung
und Werkzeuge können die teilnehmenden Schulen
kurz- oder langfristige Projekte in jedem Unterrichtsfach
durchführen. eTwinning fördert aber nicht nur das kollaborative Lernen im Unterricht, es unterstützt auch die
Entwicklung von Medienkompetenz und lässt die Schülerinnen und Schüler bei ihrer täglichen Arbeit mit den
europäischen Partnern die Vielfalt in Europa als Bereicherung erleben.
Rückfragen: Pressesprecherin für Bildung, Beate Stoffers, Telefon: (030) 90227 – 5843

Pressemitteilung vom 22.02.2016, 09:42 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin

MÜLLER ÜBERGIBT BERNHARD SIMON
BUNDESVERDIENSTKREUZ
Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
teilt mit:
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, überreicht am Dienstag, 23. Februar 2016, um
15.00 Uhr in seinem Amtszimmer dem Juristen Bernhard Simon das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Die
Aushändigung erfolgt im Auftrag des Bundespräsidenten.
Müller: „Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Debatten in der Flüchtlingsfrage ist die Auszeichnung
Bernhard Simons ein wichtiges Zeichen für die gesellschaftliche Wertschätzung des Einsatzes für Menschen, die bei uns Schutz vor Verfolgung und Krieg
suchen. Herr Simon ist stellvertretendes Mitglied der
Härtefallkommission des Landes Berlin, der er als ehrenamtlicher
Mitarbeiter
des
JesuitenFlüchtlingsdienstes angehört. Er hat mit juristischem
Sachverstand, großem Engagement und hohem Zeiteinsatz in Hunderten von Fällen mitgeholfen, dass
Menschen oft auch mit ihren Angehörigen in unserem
Land bleiben konnten und bei uns eine Lebensperspektive bekommen haben.“

Der Regierende Bürgermeister weiter: „Herrn Simons
Bürgerschaftliches Engagement resultiert aus seiner
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christlichen Überzeugung und zeigt sich genauso in
seiner Arbeit in der Charlottenburger Sankt-CanisiusGemeinde oder in seiner Tätigkeit für das Erzbistum
Berlin im Caritasverband. Bernhard Simon steht damit
stellvertretend für die vielen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich in Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften für das Wohl anderer einsetzen. Dafür gebührt
all diesen Menschen unser aller Dank.“
Rückfragen: Presse- und Informationsamt des Landes
Berlin, Telefon: (030) 9026-2411

Pressemitteilung vom 22.02.2016, 13:54 Uhr
Senatsverwaltung für Bildung,
Jugend und Wissenschaft

ERÖFFNUNG
DER BERLINER LANDESZENTRALE FÜR
POLITISCHE BILDUNG IM AMERIKA HAUS
Die Berliner Landeszentrale für politische Bildung hat
aktuell ihr neues Domizil im Amerika Haus in der
Hardenbergstraße bezogen. „Anknüpfend an die Bildungs- und Begegnungstradition des Amerika Hauses
wird die Landeszentrale ein Zentrum der politischen
Bildung in Berlin errichten“, so die Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sandra Scheeres.
„Mit Besucherzentrum, Publikationen, Ausstellungen
und Veranstaltungen wie Foren, Workshops und Seminaren wird sich das Amerika Haus mit der Landeszentrale wieder zu einem Ort der Kommunikation, des Austausches und des Dialogs entwickeln.“
Das Amerika Haus blickt auf eine lange Tradition des
politischen und zivilgesellschaftlichen Dialogs zurück
und spiegelt dabei die wechselvollen transatlantischen
Beziehungen zwischen den USA und der Bundesrepublik seit Ende des Zweiten Weltkrieges wider: 1957
als Niederlassung des United States Information Service (USIS) gegründet, spielten die Räumlichkeiten eine zentrale Rolle innerhalb der politischen und kulturellen Aufarbeitung der NS-Vergangenheit und dienten
der Auseinandersetzung mit der deutsch-deutschen
Nachkriegsentwicklung. Ausgestattet mit einem Kino,
einer Bibliothek und großräumigen Ausstellungsflächen
bot das Amerika Haus im Westberliner Teil der Stadt
ein Zentrum des Dialogs und der Kommunikation. Ende
der Sechziger Jahre rückte das Gebäude zunehmend
auch als Ort des zivilgesellschaftlichen Protests gegen
den Vietnamkrieg in den Fokus der Öffentlichkeit.

Die Berliner Landeszentrale für politische Bildung verfolgt das Ziel, politische Bildung in Berlin auf überparteilicher Grundlage zu fördern, die Bürgerinnen und Bürger in ihrer Bereitschaft zu unterstützen, Verantwortung
für die Demokratie wahrzunehmen. Mit der Förderung
lokaler Projekte im Bereich der politischen Bildung,
dient sie als kulturelle Begegnungsstätte, Informationszentrum und Förderer demokratischen Engagements.
Trägern der politischen Bildung stehen die Räumlichkeiten zudem für eigene Veranstaltungen offen.
Rückfragen: Pressesprecherin für Bildung, Beate Stoffers, Telefon: (030) 90227 – 5843

Pressemitteilung vom 23.02.2016, 13:10 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin

BESCHLUSS DES SENATS ZUM UMGANG
MIT DER STANDORTAUSWAHL FÜR DIE
FLÜCHTLINGSUNTERBRINGUNG
Aus der Sitzung des Senats am 23. Februar 2016:
Bei der Grundstücksauswahl zur Aufstellung von Containern zur Unterbringung von Flüchtlingen sowie Asylbewerberinnen und -bewerbern erfolgt eine angemessene Verteilung der Standorte auf die Bezirke. Soweit
es einen Konsens mit einzelnen Bezirken über zu nutzende Grundstücke gibt, wird dieser Konsens nachvollzogen. Die über die Bezirksmeldungen hinausgehenden zusätzlichen Grundstücke bis zur Maximalanzahl
von 30 Grundstücken werden durch den Senat entschieden. Insgesamt entstehen unverzüglich Containerunterkünfte für ca. 15.000 Menschen. Die Berliner
Immobilienmanagement GmbH (BIM) hat mit der Ausschreibung der Wohncontainer begonnen.
Mit dem Haushaltsgesetz wurde für die Jahre 2016 und
2017 die Errichtung von bis zu 60 Modularbauten als
Unterkünfte für Flüchtlinge (MUF) beschlossen. Davon
werden im Jahr 2016 die 26 Grundstücke der Roten
Nummer 2651 bebaut. Die RN 2650 A (SIWA II) wird
um die MUF-Grundstücke aus der 26er-Liste ergänzt
und in neuer Fassung im Hauptausschuss am 2.3.2016
beschlossen. Zudem entstehen 12 MUF durch die
Wohnungsbaugesellschaften. Insgesamt können in
2016 damit modulare Unterkünfte für Flüchtlinge für ca.
19.000 Menschen entstehen.
Der Senat beschließt die Vorlage Nr. S-925/2016 („Bereitstellung von 60 Grundstücken für den Bau von
Flüchtlingsunterkünften in Modulbauweise“) als Grundlage für die Abstimmungsgespräche mit den Bezirken.
Ein Grundstückstausch innerhalb eines Bezirks ist auf
Vorschlag des Bezirks möglich.

Mit der Wiedervereinigung von Ost und West verlor das
Gebäude jedoch zunehmend an Bedeutung. In Folge
der terroristischen Anschläge von 9/11 und den kritischen Reaktionen auf den Irakkrieg wurde der offene
Dialog im Haus zunehmend reduziert und die Immobilie
Der Senat wird Anfang Mai eine Bedarfsprognose der
2006 durch die Amerikaner wieder dem Land Berlin
Unterbringungsnotwendigkeiten für 2016 und 2017 vorübergeben. Mit dem Umzug der Landeszentrale in dielegen. Weitere Flächen stellen insoweit weitere Standse Räumlichkeiten wird die Tradition des zivilgesellortpotentiale dar. Mit den Bezirken konsentierte Grundschaftlichen Dialogs im Amerika Haus nun wieder aufstücke werden realisiert, über notwendige Grundstücke,
genommen.
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für die kein Konsens gefunden werden konnte, entscheidet der Senat unter Berücksichtigung der Bedarfsprognose abschließend. Die Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung und Umwelt, die Wohnungsbaugesellschaften sowie die berlinovo können alle weiteren
(Vor-) Planungen, Ausschreibungen und ggf. Vergaben
für die MUF vorantreiben.
Bei der Unterbringung von Flüchtlingen und Asylsuchenden wird eine gerechte Gesamtverteilung der unterzubringenden Menschen in der Stadt angestrebt, um
die adäquate Heranziehung der sozialen Infrastruktur
zu gewährleisten.
Pro Bezirk werden mindestens 5 und maximal 9
Grundstücke als Container- und/oder MUF-Standort
belegt. Dabei werden die vorhandenen Unterbringungsplätze in den Bezirken berücksichtigt. Bezirke,
die im Vergleich zu anderen Bezirken weniger Unterbringungsverantwortung wahrgenommen haben, werden prioritär herangezogen. Sollten Flächenpotenziale
oder die Anrechnung bereits untergebrachter Flüchtlinge pro Bezirk dies erfordern, weicht der Senat in begründeten Einzelfällen hiervon ab.
Der Senat setzt die Gespräche mit dem Land Brandenburg hinsichtlich der Heranziehung weiterer Flächen in
Brandenburg für Unterkünfte fort.
Rückfragen: Sprecherin der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, Telefon: (030) 9028-1135

Pressemitteilung vom 24.02.2016, 10:00 Uhr
Senatsverwaltung für Inneres und Sport

BÜRGERÄMTER BIETEN SONDERSERVICE
FÜR MELDEWESEN AN
Die zwölf Berliner Bezirke haben beschlossen, die
Dienstleistungen An-, Ab- und Ummeldung einer Berliner Wohnung organisatorisch zu bündeln. Für diese
Dienstleistungen ist eine vorherige Terminvereinbarung
zwingend erforderlich. Nach knapp einwöchiger Testphase steht hierfür nun ab sofort eine eigenständige
Servicenummer unter (030) 9024 990
in der Zeit von Montag bis Freitag zwischen 7 und 20
Uhr ausschließlich zur Buchung für Termine zur An, Ab- und Ummeldung zur Verfügung.
Somit können hierfür kurzfristig Termine angeboten
werden. Dieses Verfahren ist mit der Senatsverwaltung
für Inneres und Sport abgestimmt.
Darüber hinaus kann ein Termin auch persönlich in den
Berliner Bürgerämtern vereinbart werden.

Pressemitteilung vom 24.02.2016, 16:20 Uhr
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

SENATSVERWALTUNG FÜR STADTENTWICKLUNG UND UMWELT LOBT BERLIN AWARD
2016 AUS –
Motto: „Heimat in der Fremde“
Frist: 28.04.2016
Die Dimension der Flüchtlingsbewegung weltweit wird
zu einer wesentlichen Herausforderung gerade für große Städte, in denen die Menschen in großer Zahl und
in kurzer Zeit Unterkunft und Versorgung, Arbeit und
Integration finden sollen. Deshalb ist es notwendig,
schnell angemessenen Wohnraum zu schaffen und
Schnittstellen des Wohnens mit dem Stadtraum herzustellen, um die Teilnahme am städtischen Leben von
Beginn an zu ermöglichen.
Senatsbaudirektorin Regula Lüscher: "Angesichts der
großen Herausforderung, den Neuankömmlingen in
unserer Stadt ein Stück Heimat zu bieten, brauchen wir
architektonisch und städtebaulich herausragende Projekte und intelligente Lösungen, von denen wir uns beispielhaft inspirieren lassen können. Heimat schaffen
heißt: Unterkunft und Versorgung, Arbeit und Integration für Geflüchtete sicherzustellen. Das ist unser soziales Ziel für die wachsende Stadt." Deshalb lobt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt den
Berlin Award in diesem Jahr zu dem Thema Heimat in
der Fremde aus und würdigt damit nationale und internationale innovative Projekte zur Unterbringung Geflüchteter. Der "Berlin Award" wird seit 2010 zum dritten
Mal mit wechselnden Themenschwerpunkten ausgelobt. Dabei geht es auch darum, dass die Projekte sich
stadträumlich einbinden lassen und die Vernetzung in
den urbanen Kontext fördern. Die Projektbeiträge können sowohl durch Architekten, Planer bzw. Planerteams als auch durch Bauherren, Projektentwickler, gemeinschaftliche Initiativen, Institute und Betreiber eingereicht werden. Die Projektbeiträge müssen realisierbar bzw. realisiert sein. Die Arbeiten müssen bis zum
28. April 2016 eingereicht werden. Eine interdisziplinäre
Jury, unter ihnen die Senatsbaudirektorin Regula
Lüscher, nominiert 10 ausgewählte Projekte in einer
Jurysitzung am 31. Mai 2016 in Berlin. Der Projektaufruf wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Architekturmuseum (DMA), dem Generalkommissar des
Deutschen Pavillons auf der 15. Architekturbiennale in
Venedig, durchgeführt. Das DAM wird einige Projektbeiträge auswählen und in die Refugee Housing Datenbank auf http://www.makingheimat.de sowie in die
Materialsammlung für den Deutschen Pavillon aufnehmen. Die Projekte werden im Anschluss in Berlin ausgestellt.
Rückfragen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
und Umwelt, Telefon:

Rückfragen: Senatsverwaltung für Inneres und Sport Pressestelle -, Telefon: (030) 90223 2732

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Kleine Anfragen:

Titel: Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte
und ihre Dokumentation im Jahr 2015
Abgeordneter: Taş, Hakan (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717661.pdf

Titel: Immobilien der Berlinovo außerhalb Berlins als
Unterkünfte für Geflüchtete
Abgeordneter: Delius, Martin (PIRATEN)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717649.pdf

Titel: Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte
und ihre Dokumentation im Jahr 2014
Abgeordneter: Taş, Hakan (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717662.pdf

Titel: Immobilien der Berlinovo innerhalb Berlins als
Unterkünfte für Geflüchtete
Abgeordneter: Delius, Martin (PIRATEN)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717650.pdf

Titel: Wertevermittlung für eine erfolgreiche Integration
in Berlin
Abgeordnete: Vogel, Katrin (CDU)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717684.pdf

Titel: Spenden landeseigener Unternehmen an Betreiber von Flüchtlingsunterkünften
Abgeordneter: Delius, Martin (PIRATEN)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717652.pdf

Titel: Bombenattrappe am Jüdischen Mahnmal
Abgeordnete: Herrmann, Clara (Bündnis 90 / Die Grünen)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717696.pdf

Titel: Kooperation des Landesamtes für Gesundheit
und Soziales mit landeseigenen Unternehmen
Abgeordneter: Delius, Martin (PIRATEN)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717651.pdf

Titel: Nutzung von Sport- und Turnhallen in Berlin als
Notunterkünfte – und die Alternativen
Abgeordnete: Schillhaneck, Anja (Bündnis 90 / Die
Grünen)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717648.pdf

Anfragen an den Senat

Titel: Flüchtlinge in Heckeshorn
Abgeordneter: Schlede, Stefan (CDU)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717674.pdf
Titel: Ergebnisse der Sprachtests von Kita-Kindern im
Jahr 2015 II
Abgeordneter: Langenbrinck, Joschka (SPD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717692.pdf
Titel: Stiftung Heimkinderfonds für ehemalige Kinder
und Jugendliche, die in der Behindertenhilfe und in der
Psychiatrie geschädigt worden sind
Abgeordneter: Krüger, Joachim (CDU)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717698.pdf
Titel: Islamische Bestattungen in Berlin
Abgeordneter: Reinhardt, Fabio (PIRATEN)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717670.pdf

Titel: Was macht der Runde Tisch „Akzeptanz sexueller
und geschlechtlicher Vielfalt“?
Abgeordneter: Birk, Thomas (Bündnis 90 / Die Grünen)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717740.pdf
Titel: Rassistische Angriffe gegen Geflüchtete und Unterkünfte für Geflüchtete in Berlin 2015 (II)
Abgeordnete: Herrmann, Clara (Bündnis 90 / Die Grünen)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717697.pdf
Titel: Haftbefehle gegen rechte Szeneangehörige 2014
und 2015
Abgeordnete: Herrmann, Clara (Bündnis 90 / Die Grünen)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717728.pdf

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Titel: Ermordeter Mohamed – Ermittlungspannen
Abgeordneter: Lux, Benedikt (Bündnis 90 / Die Grünen)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717492.pdf
Titel: Anschläge auf Religionsgemeinschaften 2015 I Kirchen
Abgeordnete: Herrmann, Clara (Bündnis 90 / Die Grünen)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717733.pdf
Titel: Anschläge auf Religionsgemeinschaften 2015 II Moscheen
Abgeordnete: Herrmann, Clara (Bündnis 90 / Die Grünen)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717734.pdf
Titel: Anschläge auf Religionsgemeinschaften 2015 III Synagogen
Abgeordnete: Herrmann, Clara (Bündnis 90 / Die Grünen)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717735.pdf
Titel: Gab es nie Sponsoring für den Karneval der Kulturen?
Abgeordnete: Kahlefeld, Dr. Susanna (Bündnis 90 / Die
Grünen)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717741.pdf
Titel: Rolle der Migrantenorganisationen in Berlin
Abgeordnete: Kahlefeld, Dr. Susanna (Bündnis 90 / Die
Grünen)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717742.pdf
Titel: Berliner Landesprogramm Radikalisierungsprävention (Nachfragen zur Drs. 17/16734)
Abgeordneter: Langenbrinck, Joschka (SPD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717695.pdf
Titel: Brand im BerlinHostel in der Allee der Kosmonauten in Marzahn am
27.12.2015
Abgeordnete: Kittler, Regina (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717699.pdf
Titel: Folgen der Nutzung des Flughafengebäudes
Tempelhof als Flüchtlingsunterkunft

Abgeordnete: Kapek, Antje (Bündnis 90 / Die Grünen)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717711.pdf
Titel: Weibliche Genitalverstümmelung in Berlin
Abgeordnete: Radziwill, Ülker (SPD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717731.pdf
Titel: Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge
in Berlin (VII) - Methoden zur Altersfeststellung
Abgeordneter: Reinhardt, Fabio (PIRATEN)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717714.pdf
Titel: Vormundschaften für unbegleitete minderjährige
Flüchtlinge - wann kommt Berlin endlich seinen Verpflichtungen nach?
Abgeordnete: Möller, Katrin (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717729.pdf
Titel: Umgang mit erhöhten Beförderungsentgelten von
Asylsuchenden durch BVG und S-Bahn Berlin
Abgeordnete: Breitenbach, Elke (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717750.pdf
Titel: Urteile des Bundessozialgerichts zum Anspruch
auf Sozialhilfe für EU-Unionsbürger/-innen
Abgeordnete: Breitenbach, Elke (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717746.pdf
Titel: Missstände in Notunterkünften für Geflüchtete:
Köpenicker Allee
Abgeordnete: Breitenbach, Elke (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717749.pdf
Titel: Arbeit für Geflüchtete: Arbeitsgelegenheiten für
Asylsuchende und Geduldete
Abgeordnete: Breitenbach, Elke (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717751.pdf
Titel: Arbeit für Geflüchtete: „Willkommen-in-ArbeitBüros“
Abgeordnete: Breitenbach, Elke (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717752.pdf

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Titel: Neues Amt – alte Probleme?
Abgeordnete: Bayram, Canan (Bündnis 90 / Die Grünen)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717762.pdf
Titel: Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
in Berlin
Abgeordneter: Kowalewski, Simon (PIRATEN)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717736.pdf
Titel: Wann kommt das neue Bürgeramt für Geflüchtete?
Abgeordneter: Baum, Andreas (PIRATEN)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717743.pdf
Titel: »Der Traum ist aus« (V) – Abschiebungen im Jahr
2015
Abgeordneter: Reinhardt, Fabio (PIRATEN)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717759.pdf
Titel: Gegen internationales Recht – Müllers Schnapsidee der Wohnsitzauflage für anerkannte Flüchtlinge
Abgeordneter: Reinhardt, Fabio (PIRATEN)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717760.pdf
Titel: Radikale Moscheen und Hassprediger in Berlin –
Prüfung des Vereinsverbots der „Al-Nur-Moschee“ nur
heiße Luft?
Abgeordneter: Schreiber, Tom (SPD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717771.pdf
Titel: Menschenverachtende Hass-Predigten in der
Neuköllner Al-Nur-Moschee III
Abgeordneter: Langenbrinck, Joschka (SPD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717825.pdf
Titel: Nutzung des Grundstücks Cyclopstraße 13 für
Modularbauten
Abgeordneter: Zeelen, Tim-Christopher (CDU)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717748.pdf
Titel: Geflüchtete am Berliner Arbeitsmarkt (II)
Abgeordneter: Reinhardt, Fabio (PIRATEN)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717767.pdf

Titel: Unterbringung Geflüchteter 2016
Abgeordnete: Bayram, Canan (Bündnis 90 / Die Grünen)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717768.pdf
Titel: Sprachkurse für Geflüchtete - Sprachkompetenz
und Integration von Geflüchteten verbessern Abgeordneter: Lehmann, Rainer-Michael (SPD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717792.pdf
Titel: Organisierte Kriminalität in Berlin - Netzwerke in
der Flüchtlingsunterbringung?
Abgeordneter: Schreiber, Tom (SPD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717770.pdf
Titel: Aus der Turnhalle zur Arbeit oder zum Jobcenter?
Abgeordnete: Bayram, Canan (Bündnis 90 / Die Grünen)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717763.pdf
Titel: Sofortmittel für Flüchtlingsarbeit im Jahr 2015 Verstetigung für
2016/17 erfolgt?
Abgeordnete: Möller, Katrin (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717780.pdf
Titel: Kita-Erzieherinnen und -Erzieher: Fachkräftemangel und Brennpunktzulage
Abgeordneter: Langenbrinck, Joschka (SPD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717790.pdf
Titel: Religiöse Bedürfnisse von Geflüchteten in Sammelunterkünften
Abgeordneter: Taş, Hakan (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717797.pdf
Titel: Kontrolle von Flüchtlingsunterkünften im Jahr
2015
Abgeordnete: Breitenbach, Elke (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717781.pdf

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Titel: Objekte zur Flüchtlingsunterbringung (III): Ehemaliges Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in der
Thielallee
Abgeordnete: Breitenbach, Elke (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717796.pdf
Titel: Wohnungen für Flüchtlinge (VIII): Verzicht auf
Einweisung in Sammelunterkünfte
Abgeordnete: Breitenbach, Elke (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717800.pdf

Titel: Kampf gegen die Rockerkriminalität - Verbindungen zwischen Islamisten und Rockermilieu in Berlin?
Abgeordneter: Schreiber, Tom (SPD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717820.pdf

Aus Europa, Bund und Ländern

Titel: Steuerliche Gemeinnützigkeit für den homo- und
transfeindlichen Verein "Zivile Koalition e.V."
Abgeordneter: Schatz, Carsten (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717802.pdf

Hinweis:

Titel: Gebetsräume/Andachtsräume in öffentlichen Gebäuden/Krankenhäusern
Abgeordneter: Claus-Brunner, Gerwald (PIRATEN)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717807.pdf

Das Europaportal der Berliner Senatskanzlei gibt einen
umfassenden Überblick über europarelevante Themenbereiche wie z.B. die Darstellung der derzeitigen
europapolitischen Schwerpunkte, Gremienarbeit, EU Förderprogramme oder aktuelle Wettbewerbe. Darüber
hinaus sorgen Links für Europainteressierte für einen
Einblick in die Vielfältigkeit und Vielschichtigkeit von
Europa in Berlin. Das Berliner Europaportal im Web:

Titel: Stadtteilmütter und Integrationslots(inn)en-Wege
in Beschäftigung oder Sackgasse I (Berufsbild Stadtteilmutter/Integrationslots(in): Chance oder Ausschluss
für Menschen ohne formale Bildung)
Abgeordnete: Kahlefeld, Dr. Susanna (Bündnis 90 / Die
Grünen)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717839.pdf
Titel: Kurdische Flüchtlinge in Berlin
Abgeordneter: Altug, Dr. Turgut (Bündnis 90 / Die Grünen)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717840.pdf
Titel: Geflüchtete Datenerfassung I - Ist-Zustand und
Vergangenheit
Abgeordneter: Reinhardt, Fabio (PIRATEN)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717863.pdf
Titel: Sicherstellung des Einkommens und Vermögens
von Asylsuchenden in Berlin
Abgeordnete: Breitenbach, Elke (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S1717801.pdf

BERLINER
EUROPAPORTAL

http://www.berlin.de/EU

BMI:

52.103 ASYLBEWERBER IM JANUAR 2016
Im Januar 2016 wurden beim Bundesamt für Migration
und Flüchtlinge insgesamt 52.103 Asylanträge gestellt.
Dies bedeutet einen Anstieg von 108,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat Januar 2015.
Entschieden hat das Bundesamt im Januar 2016 über
die Anträge von 49.384 Personen. Dies bedeutet einen
Anstieg von 176,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat Januar 2015 (17.835 Entscheidungen).
31.160 Personen erhielten die Rechtsstellung eines
Flüchtlings nach der Genfer Flüchtlingskonvention
(63,1 Prozent aller Asylentscheidungen).
Zudem erhielten 194 Personen (0,4 Prozent) subsidiären Schutz im Sinne der EU-Richtlinie 2011/95/EU. Bei
269 Personen (0,5 Prozent) wurden Abschiebungsverbote nach § 60 Absatz 5 oder Absatz 7 Satz 1 des Aufenthaltsgesetzes festgestellt.

Die Zahl der tatsächlichen Einreisen von Asylsuchenden nach Deutschland lag auch im Januar 2016 deutlich höher, da die formale Asylantragstellung teilweise
erst zeitlich verzögert möglich ist. So sind im EASY______________________________________________________________________________________________________

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System im Monat Januar 2016 bundesweit etwa 91.700
Zugänge von Asylsuchenden registriert worden. Das
EASY-System ist eine IT-Anwendung zur Erstverteilung
der Asylbegehrenden auf die Bundesländer. Bei den
EASY-Zahlen sind Fehl- und Doppelerfassungen wegen der zu diesem Zeitpunkt noch fehlenden erkennungsdienstlichen Behandlung und der fehlenden Erfassung der persönlichen Daten nicht ausgeschlossen.
Weiter in der Mitteilung mit den Zahlen im Einzelnen
unter:
http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilunge
n/DE/2016/02/asylantraege-januar-2016.html.

[PM BMI v. 04.02.2016; RED]

Das Asylpaket II:

MENSCHENRECHTE IN GEFAHR

Amnesty International, Deutscher Anwaltverein
und PRO ASYL kritisieren geplante massive
Verschlechterung der Asylverfahren in Deutschland
Die Bundesregierung setzt mit dem beschlossenen
Asylpaket II auf eine Politik von Härte und Unverhältnismäßigkeit gegenüber Menschen auf der Flucht, kritisieren Amnesty International, Deutscher Anwaltverein
(DAV) und PRO ASYL. "Die neuen beschleunigten Verfahren gefährden massiv die Menschenrechte von
Flüchtlingen", sagt Selmin Çalışkan, Generalsekretärin
von Amnesty International in Deutsch-land. "Anstatt zu
gewährleisten, dass Asylanträge einfach schneller bearbeitet werden, was gerade für die Betroffenen wichtig
ist, werden die Verfahren verschlechtert. Der Zeitdruck
auf die Sachbearbeiter wird erhöht, und die individuellen Gründe für Flucht und Asyl können kaum noch geprüft werden."
Bei den Schnellverfahren gelten extrem kurze Fristen.
Insbesondere Flüchtlinge ohne Papiere werden diesen
Verfahren unterworfen, weil ihnen eine mangelnde Mitwirkungsbereitschaft im Asylverfahren unterstellt wird.
Damit wird das Schnellverfahren zum Standardverfahren. Pro-Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt warnt:
"Es darf keine rechtsschutzfreien Räume geben,
Schnell-Ablehnungen dürfen nicht zum Standard werden."
In den besonderen Aufnahmezentren ist keine kostenlose Rechtsberatung vorgesehen. Faire Asylverfahren
und die Korrektur von Fehlentscheidungen durch die
Arbeit von Rechtsanwälten sowie Gerichten werden
kaum noch möglich sein. "Um der Rechtsweggarantie
des Grundgesetzes zu entsprechen, ist es erforderlich,
dass jeder Flüchtling in jedem Stadium des Verfahrens
die Möglichkeit hat, sich anwaltlich beraten und vertreten zu lassen", sagt Rechtsanwältin Gisela Seidler,
Vorsitzende des Ausschusses Aus-länder- und Asylrecht des Deutschen Anwaltvereins. "Deshalb ist es
erforderlich, neue Modelle der Finanzierung der anwaltlichen Beratung zu finden." Wegen des jüngst eingeführten Sachleistungsprinzips verfügen viele Asylsu-

chende gar nicht über die finanziellen Mittel, um einen
Rechtsanwalt zu beauftragen.
Selbst Menschen, die krank oder durch Erlebnisse in
ihrem Herkunftsland schwer traumatisiert sind, können
mit dem neuen Gesetz leichter abgeschoben werden.
Der Gesetzentwurf sieht vor, dass von Gesetzes wegen
eine Vermutung besteht, "dass der Abschiebung gesundheitliche Gründe nicht entgegenstehen". Reichen
Kranke ein ärztliches Attest nicht unverzüglich ein,
bleibt dieses unberücksichtigt. Atteste von Psychotherapeuten sollen nicht ausreichen, obwohl hier eine besondere Expertise in der Traumabehandlung und diagnose besteht. "Die Regierung gefährdet so das Leben und die Gesundheit der Betroffenen", kritisiert
Burkhardt.
Laut Gesetzentwurf soll der Familiennachzug für subsidiär Geschützte, zum Beispiel Menschen aus Kriegsgebieten, für zwei Jahre ausgesetzt werden. In der
Praxis würde dies mit dem Asylverfahren und der Bearbeitungszeit für den Antrag auf Zusammenführung
eine mehrjährige Trennung von Familien bedeuten. Die
drohende Aussetzung des Familiennachzugs wird den
derzeitigen Trend verstärken, dass Kleinkinder, Kinder
und Frauen sich auf die lebensgefährliche Fluchtroute
und in die Hände von Schleusern begeben. "Mit dieser
Politik unterläuft die Bundesregierung ihren selbstgestellten Anspruch auf eine zügige Integration in
Deutschland", sagt Çalışkan. "Die Zusammenführung
mit ihrer Familie und das Wissen um ihre Sicherheit
sind wichtige Voraussetzungen dafür, dass Geflüchtete
Perspektiven für das Leben in einem neuen Land entwickeln und Traumata von Krieg und Flucht verarbeiten
können."
Der Vorschlag, Tunesien, Algerien und Marokko zu "sicheren" Herkunftsstaaten zu erklären, stößt auf massive Kritik. Çalışkan: "Das Konzept der 'sicheren Herkunftsländer' ist nicht mit dem Recht auf ein individuelles Asylverfahren vereinbar. In Bezug auf die MaghrebStaaten scheint die dortige Menschenrechtssituation
bei den Überlegungen überhaupt keine Rolle gespielt
zu haben." In Marokko und Tunesien dokumentiert Amnesty seit Jahren Folter durch Polizei und Sicherheitskräfte. In beiden Ländern wurden Homosexuelle wegen
ihrer sexuellen Orientierung vor Gericht gestellt und zu
Haftstrafen verurteilt. In Tunesien, aber auch in Algerien, wird das Recht auf freie Meinungsäußerung eingeschränkt.
Die Organisationen werfen der Bundesregierung vor,
Menschenrechtsverletzungen in diesen Staaten zu ignorieren und stattdessen Persil-Scheine auszustellen,
die dazu führen, dass in den Eilverfahren die Fluchtgründe praktisch nicht mehr geprüft werden.
[DAV, 03.02.2016]

Kontakt
Deutscher AnwaltVerein e.V. (DAV)
Swen Walentowski, Pressesprecher

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Seite 28
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Littenstraße 11
10179 Berlin
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Fax: (030) 726152190
E-Mail: walentowski@anwaltverein.de
Internet: http://www.anwaltverein.de
(dvf, cl)

HOMOSEXUELLENVERFOLGERSTAATEN SIND KEINE
„SICHEREN HERKUNFTSLÄNDER“
LSVD protestiert gegen Gesetzentwurf
zu Algerien, Marokko und Tunesien

Zum Gesetzesvorhaben der Bundesregierung, die Länder Algerien, Marokko und Tunesien als „sichere Herkunftsstaaten“ einzustufen, erklärt Manfred Bruns,
Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes
(LSVD):

setze werden auch angewandt, wie selbst die Bundesregierung einräumen musste.
Verbunden mit dem ebenfalls empörenden Asylrechtseinschränkungen im „Asylpaket II“ wie der Einfüh-rung von Schnellverfahren und der Lagerpflicht für
Schutzsuchende aus so genannten „sicheren Herkunftsstaaten“ wird damit das Asylrecht zur Unkenntlichkeit ausgehöhlt.
Das ist eine perfide Instrumentalisierung der Ereignisse
in der Silvesternacht in Köln. Sexistischen Über-griffen
muss mit Prävention, guter Polizeiarbeit und konsequenter Strafverfolgung entschieden entgegen-getreten
werden und nicht damit, dass ausgerechnet Menschen,
die vor sexistischer und homophober Verfolgung zu uns
flüchten, der Schutz abgeschnitten wird.
Hintergrund:
http://www.queer-refugees.de

[PM LSVD v.02.02.2016]

Der Lesben- und Schwulenverband im Internet:
http://www.lsvd.de

Die geplante Einstufung von Algerien, Marokko und
Tunesien zu so genannten „sicheren Herkunftsstaa-ten“
ist eine menschenrechtliche Bankrotterklärung. In allen
drei Ländern gibt es politische Verfolgung, sind nicht
zuletzt Schwule und Lesben massiven Verfolgungen
ausgesetzt. In Algerien, Marokko und Tunesien ist einvernehmliche Sexualität unter Erwachsenen gleichen
Geschlechts mit hohen Gefängnis-strafen bedroht.
Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) protestiert
dagegen, dass die Bundesregierung mit ihren Vorstoß
die weltweiten Bemühungen um die Entkriminalisierung
von Homosexualität mit Füßen tritt. Wer Algerien, Marokko und Tunesien zu „sicheren Herkunftsstaaten“ erklärt, rechtfertigt die Verfolgung Homosexueller. Er
macht sich mitschuldig, dass dort Menschen politisch
verfolgt, eingesperrt und misshandelt werden, nur weil
sie anders lieben.
Es ist unfassbar, dass die SPD die Hand dazu reicht.
Wir erwarten von SPD, Linken und Bündnis 90/Die
Grünen, dass sie die Einstufung von Algerien, Marokko
und Tunesien zu „sicheren Herkunftsstaaten“ spätestens im Bundesrat stoppen. Von CDU/CSU, die die politische Hauptverantwortung tragen für die frühere menschenrechtswidrige Strafverfolgung von Homosexualität
in der Bundesrepublik, ist hier offenbar nicht zu erwarten, dass ihnen die Grundrechte Homosexueller irgendetwas bedeuten.
Das Bundesverfassungsgericht verlangt klar und eindeutig: „Für die Bestimmung eines Staates zum sicheren Herkunftsstaat muss Sicherheit vor politischer
Verfolgung landesweit und für alle Personen- und Bevölkerungsgruppen bestehen“ (BVerfGE 94, 115). Für
die Bevölkerungsgruppe der Lesben und Schwulen besteht diese Sicherheit in Algerien, Marokko und Tunesien in keiner Weise. Denn die homo-phoben Strafge______________________________________________________________________________________________________

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tigung. Teilzeitmöglichkeiten für Mütter und Väter werden besonders unterstützt.

Qualifizierungen/
Stellenausschreibungen
Otto Benecke Stiftung e.V. im IQ Netzwerk Berlin –
Projekt Zentrale Erstanlaufstelle Anerkennung (ZEA):

STELLENAUSSCHREIBUNG FÜR
DIE TÄTIGKEIT ALS BILDUNGSREFERENT/-IN
MIT SEHR GUTEN ARABISCHKENNTNISSEN
Frist: 20.03.2016
Ab dem 15. April 2016 (Beschäftigungsumfang mit 19,5
Stunden/Woche (50% Stelle), Vergütung analog EG 11
TVöD Bund)
Bewerbungsfrist: 20.03.2016
Die ZEA ist eine Beratungsstelle, die sich an alle Personen wendet, die im Ausland eine Berufsqualifikati-on
erworben haben und sich über die Anerkennung (Prüfung der Gleichwertigkeit) dieser Berufsqualifika-tion
sowie über Qualifizierungsmöglichkeiten in diesem
Kontext informieren möchten. Die Berater/innen der
ZEA unterstützen Anerkennungssuchende, vor während und nach dem Anerkennungsverfahren. Gesucht
wird ein/e arabischsprachige/r Anerkennungsberater/in
insbesondere für die Beratung von Per-sonen aus dem
arabischen Sprachraum. Die Stelle ist befristet bis
31.12.2016 (mit Verlängerungsoption vorbehaltlich der
Förderzusage).
Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 20. März 2016 in einer PDF-Datei ohne Foto an folgende Adresse:
OBSBewerbung@obs-ev.de.
Die vollständige Ausschreibung finden Sie im Internet
unter: http://www.berlin.netzwerk-iq.de.

Das Programm steht allen zwischen 18 und 35 Jahren
offen und ist kostenlos.
Es gibt noch freie Plätze!
Kurskalender:
http://www.behoga-berlin.de/wpcontent/uploads/2016/01/BeHOGA_Kurskalender_Maerz-April-2016_bm.pdf
Mehr Informationen gibt es unter
http://www.behoga-berlin.de;
E-Mail: info@behoga-berlin.de
oder unter Tel. (030) 397 391 66.
Das Programm ist Teil des Projektes Be HOGA – Perspektiven im
Berliner Gastgewerbe, das bildungsmarkt e.v., LIFE e.V. und kiezküchen gmbh in Zusammenarbeit mit Unternehmen des Berliner Gastgewerbes bis 2019 durchführen.

Kontakt
bildungsmarkt e.v.
Projekt Be HOGA
Robin Kremer
Waldenser Straße 2-4
10551 Berlin
Tel.: (030) 397 391-66
Fax: (030) 397 391-15
E-Mail: rkremer@bildungsmarkt.de

NEUSTART

START-Stipendien für neu zugewanderte,
motivierte Jugendliche zu vergeben
Frist: 20.05.2016
Bewerbungen sind vom 15. März bis 20. Mai 2016
online unter http://www.start-stiftung.de möglich.

Ab 07.03., noch freie Plätze:

EINCHECKEN INS GASTGEWERBE

Gastfreundschaft lernen und den Sprung ins Gastgewerbe schaffen für alle zwischen 18 und 35 Jahren
Am 07.03.2016 startet ein 7-wöchiges Vorbereitungsprogramm für Interessierte am Hotel- und Gaststättengewerbe. Mit einer Mischung aus Workshops und Praxiseinsätzen trainieren die Teilnehmenden Kompetenzen, die in dieser Branche besonders gefragt sind. Die
Aktivitäten finden an jeweils zwei Tagen pro Woche
statt. Sie werden begleitet durch ein persönliches
Coaching zur Vermittlung in Ausbildung oder Beschäf-

Das START-Schülerstipendienprogramm widmet sich
seit 2002 erfolgreich der Potential- und Engagement
Förderung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund.
Mit diesen Erfahrungen und einem Netzwerk aus engagierten Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte
konzentriert sich START ab jetzt auf die Unterstützung
neu zugewanderter junger Menschen, die erst seit wenigen Jahren in Deutschland leben (bis zu 5 J.). START
begleitet sie zwei Jahre lang mit materieller und ideeller
Förderung auf ihrem Bildungsweg – unabhängig von
ihrer aktuellen Schulform und dem angestrebten Schulabschluss. Das Stipendium unterstützt die Jugendlichen dabei, ihre Potenziale zu entfalten, Bildungsziele
aktiv anzugehen und den eigenen Weg zu finden.

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Wie fördert START?
Finanzielle Unterstützung, vielfältige Bildungsangebote,
eine persönliche Betreuung und ein starkes Netzwerk
aus Jugendlichen mit Migrationshintergrund, die ihren
Weg bereits erfolgreich gegangen sind - START bietet
den neu zugewanderten Jugendlichen die Chance,
schneller in Deutschland anzukommen, sich weiterzuentwickeln und einen Bildungsabschluss zu erreichen,
der ihren Fähigkeiten entspricht. Die Stipendiaten erhalten bei der Aufnahme einen Laptop und Drucker und
werden zwei Jahre lang mit 100 EUR Bildungsgeld pro
Monat und einem umfangreichen Bildungsprogramm
aus Seminaren, Workshops, Exkursionen, Beratungsangeboten, etc. auf ihrem Bildungsweg begleitet. Sie
profitieren darüber hinaus von einem aktiven Netzwerk
aus rund 630 Stipendiaten und rund 1500 Ehemaligen.
Wer kann sich bei START bewerben?
Wir suchen motivierte Schülerinnen und Schüler aller
Schularten, die
- erst seit wenigen Jahren in Deutschland leben
(bis zu etwa 5 Jahre),
- Interesse an schulischer und persönlicher Weiterentwicklung haben und hohe soziale Kompetenzen aufweisen,
- mindestens in der 8. Klasse sind und noch mindestens zwei weitere Jahre eine allgemein- oder
berufsbildende Schule besuchen,
- zwischen 14 und 21 Jahre alt sind,
- in finanziell schwierigen Verhältnissen leben.
In den nächsten Tagen erhalten alle weiterführenden
Schulen die ausführlichen Informationen zur Ausschreibung.

Kontakt
Senatsverwaltung für Bildung,
Jugend und Wissenschaft Berlin
Daniela Borck
START Landeskoordinatorin Berlin
II A 3 Bo
Bernhard-Weiß-Straße 6
10178 Berlin
Tel. (030) 90227 5731
E-Mail: daniela.borck@senbjw.berlin.de
Internet: http://www.start-stiftung.de

11./12.03., Fortbildung:

INTERKULTURELLE KOMPETENZ
FÜR ÄRZTE UND PSYCHOTHERAPEUTEN
Qualifizierung zur Versorgung von Patienten
mit Migrationshintergrund / Flüchtlingen

Termin
Fr und Sa . 11./12. März 2016,
16.00 - 19.00 Uhr (Fr) und 10.00 - 16.30 Uhr (Sa)
Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin
(18 Fortbildungspunkte)
Veranstaltungsort:
Campus Charité Mitte
Ziele
- Verbesserter Kontakt mit Patienten mit Migrationshintergrund / Flüchtlingen
- Schnellere korrekte Diagnosen und Verhinderung von Chronifizierungen
- Erhöhung
der
Patienten-Compliance
und
Psychohygiene der Patienten
- Konstruktiver Umgang mit kulturellen Unterschieden und Konflikten
Inhalte
- Flucht, Migration und Gesundheit (Demografie,
Epidemiologie)
- Kulturelle Orientierungen und Selbstreflexion im
Umgang mit dem „Fremden
- Rollenverständnis Arzt – Patient / Therapeut –
Patient
- Rolle von Angehörigen
- Geschlechterrollen
- Schmerzäußerung, Symptompräsentation (inkl.
Symptome von Posttraumatischer Belastungsstörung – PTBS)
Zielgruppe
Ärztinnen / Ärzte im Krankenhaus, niedergelassene
Mediziner/innen sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sind die Zielgruppe dieses Angebots.
Dozentin
Dr. phil. Ute Siebert, Ethnologin
Trainings und Beratung für Interkulturelle Kompetenz in
der Medizin http://www.www.siebert-interkulturell.de
Gebühr: 170 Euro

Anmeldung und Kontakt
E-Mail: chia@charite.de
Charité International Academy
Rückfragen: Herr Christian Koller,
Tel.: (030) 450 576 454

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FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB):

AKTUELLE WEITERBILDUNGEN
Start: 09.03 und 04.04.2016

Start 09.03., Berufsbegleitende Online-Fortbildung:

Social Media, Online-PR und –Marketing

Für Mitarbeiterinnen aus Vereinen, Projekten und
Institutionen
Verschaffen Sie ihrer Kommunikation ein Update. Die
12-wöchige Fortbildung bietet einen praxisorientierten
Überblick über aktuell relevante Instrumente professioneller Online-Kommunikation – von klassischer
Newsletter-PR bis zu viralem Online-Marketing und
persönlichem Reputationsmanagement.
In zwei, jeweils dreistündigen Präsenzworkshops und
ca. sechs Stunden E-Learning wöchentlich lernen Sie
am eigenen Computer PR-alltagsnahe Aufgabenstellungen zu bearbeiten – effizient, nachhaltig und kostengünstig. Die Web Expertin Dr. Karin Windt
(http://www.webgewandt.de/) begleitet und berät Sie
dabei.
Inhalte: Grundlagen der Online-PR und -Marketing,
Arbeitsplatzcheck: Serienmails, Cloud Computing, mobiles Arbeiten, E-Mail- und Newsletter-Marketing, Social Media – Werkzeuge und Monitoring, OnlineReputationsmanagement und Online-Netzwerke für
den Beruf, Websites für Unternehmen und Organisationen, E-Commerce, Suchmaschinenoptimierung (SEO)
und -marketing (SEM), Barrierefreiheit und Usability,
Recht 2.0: Privatsphäre, Datenschutz und Urheberrecht
Zielgruppe: angestellt, selbstständig oder freiberuflich
arbeitende Frauen
Lernform: E-Learning mit zwei Präsenz-Workshops
(Blended Learning)
Mehr Info zur Fortbildung:
http://fczb.de/social-media-online-pr-und-marketing/
Kosten/Förderung: 450 Euro/erm. 270 Euro.
Bildungsprämie auf Anfrage
Start: 4. April 2016 (Dauer 26 Wochen):

Fachkraft MS Office
und Online-Zusammenarbeit

Für erwerbslose Frauen, zur Vorbereitung
auf qualifizierte Bürojobs in diversen Branchen
Ob Wiedereinstieg nach längerer Erwerbslosigkeit oder
berufliche Umorientierung: Solide IT- und Medienkompetenzen sind in nahezu allen Berufsbereichen unerlässlich, in jedem Fall aber Voraussetzung für qualifizierte Tätigkeiten in Büro und Verwaltung.
Inhalte: Neben den Standardanwendungen allgemeiner
Bürokommunikation, MS Office und Internet lernen Sie
auch Werkzeuge zur Online-Zusammenarbeit und Online-Arbeitsorganisation kennen, inkl. Urheberrecht,
Datenschutz und IT-Sicherheit im Internet und individuell wählbare ECDL-Vorbereitung und –Prüfungen. Mit
diesem Know-how qualifizieren Sie sich für moderne
Beschäftigungsfelder.

Zielgruppe: Wiedereinsteigerinnen nach längerer Erwerbslosigkeit und erwerbslose Frauen, die sich beruflich umorientieren wollen und aktuelle, bürotaugliche
Office- und Internetkenntnisse benötigen
Lernform: Präsenztraining, Vollzeit,Tteilzeit ggf. nach
Absprache möglich
Kosten/Förderung: Bildungsgutschein der Agentur für
Arbeit/Jobcenter, Selbstzahlerinnen
Mehr Info zur Fortbildung:
http://fczb.de/fachkraft-ms-office-und-onlinezusammenarbeit/

Kontakt, Information und Anmeldung
Veranstaltungsort:
FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB)
Cuvrystraße 1 (U-Bhf. Schlesisches Tor)
10997 Berlin-Kreuzberg
Anmeldung/Beratung: Renate Wolf,
Tel: (030) 617970-16
E-Mail: info@fczb.de
Internet: http://www.fczb.de

Berufsbegleitender
Hochschul-Zertifikatskurs 2016:

„PÄDAGOGIK FÜR VERMITTLUNG SOZIALER
KOMPETENZEN UND GEWALTPRÄVENTION“
Bewerbungsfrist: 01.04.2016
Die Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH) bietet in
Kooperation mit dem Berliner Institut für soziale Kompetenz und Gewaltprävention e.V. (BISG) in der Zeit
vom 27.05.2016 bis 15.07.2017 die zertifizierte Zusatzausbildung zum/zur „Pädagogen/-in für Vermittlung sozialer Kompetenzen und Gewaltprävention“ zum vierzehnten Mal an.
Der berufsbegleitende Hochschul-Zertifikatskurs richtet
sich an Lehr- und Fachkräfte aus den Bereichen Schule, Soziale Arbeit, Pädagogik und Psychologie, die sich
mit dem Konzept der „Selbstwertstärkenden Konfrontationspädagogik & Neuen Autorität in der Schule und
Jugendhilfe“ intensiver auseinander setzen, die Haltungen und Interventionsmöglichkeiten dieses Ansatzes
vertiefen und in ihrer beruflichen Praxis anwenden
möchten.
Die Bewerbungsfrist endet am 01.04.2016.
Info und Kontakt:
http://www.ashberlin.eu/weiterbildung/zertifikatskurse/?&kurs_jahr=2016&
kurs_id=186

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und http://www.soziales-training.de
Bewerbungsformular:
http://www.ashberlin.eu/fileadmin/user_upload/pdfs/Weiterbildung/Zertifik
atskurs-Bewerbungsformular_neu.pdf

Ab 18.04.,LIFE e.V.,
Fit für den Arbeitsmarkt:

PROJEKTMANAGEMENT FÜR FRAUEN
AUS ALLEN KULTUREN
Dauer: 18. April – 29 Juni 2016,

Veranstaltungsort:
LIFE e.V., Rheinstraße 45
12161 Berlin-Friedenau
Info-Faltblatt: http://www.lifeonline.de/download/20160203_PM_LIFE.pdf
Der Frauenbildungsträger LIFE e.V. bietet ab April die
elfwöchige Weiterbildung „Projektmanagement für
Frauen aus allen Kulturen“ an. Akademikerinnen können sich hier weiter qualifizieren und fit machen für den
Arbeitsmarkt. Das Angebot wird in Teilzeit in BerlinFriedenau durchgeführt. Förderung der deutschen
Fachsprache ist inbegriffen.
Kosten: Selbstzahlerin oder Bildungsgutschein
Mehr Informationen finden Sie unter
http://www.lifeonline.de/angebote/arbeitsmarkt/a_projektmanag.html

Praktika in Einrichtungen der Kinder und Jugendhilfe an
einen potenziellen Ausbildungsplatz für die (berufsbegleitende) Erzieherausbildung herangeführt.
Dieses Angebot wendet sich auch an pädagogische
Fachkräfte mit Migrationshintergrund, deren Potenzial
häufig ungenutzt bleibt und unterstützt sie bei der formalen Anerkennung der Ausbildungsgänge der Herkunftsländer, beim Zugang zum Berufsfeld sowie beim
Abbau der Sprachbarrieren.
Das Ziel ist, dass jeder*r Teilnehmer*in eine passgenaue Unterstützung entsprechend der individuellen Voraussetzungen erhält und mit einer Ausbildung bzw.
beruflichen Tätigkeit im Anschluss an die Qualifizierung
startet:
- Bewerbungscoaching
- Begleitung bei der Anerkennung der im Ausland
erworbenen Schulabschlüsse bzw. Ausbildungen
- Unterstützung bei der Suche nach notwendigen
(Nach)Qualifizierungen (z.B. Mittlerer Schulabschluss, )
- Unterstützung bei der Suche nach einer passenden Arbeits-/Praxisstelle für die berufsbegleitende Ausbildung zur Erzieher*in
- Berufliche Grundqualifizierung - Einführung in
professionelles pädagogisches Handeln mit Zertifikat Erzieherhelfer
- Deutschsprachkurs B2 mit Telc Test
- Begleitung des Praktikums (fortlaufende Reflexion und Vermittlung praktischer und theoretischer
Kenntnisse)

Tel: (030) 308798-18

Gerade das begleitete Praktikum bietet mit der Verknüpfung von erzieherischer Tätigkeit und theoretischen Ausbildungstagen nicht nur die Chance die sozialpädagogische Arbeit im Kindergarten, der Schule
oder Jugendhilfeeinrichtungen zu erproben, sondern
ein realistisches Bild der Anforderungen, die während
der (berufsbegleitenden) Ausbildung zur Erzieher*in auf
die Teilnehmer*innen zukommen, zu erhalten und ist
häufig die Brücke zur Arbeitsstelle.

E-Mail projektm@life-online.de
Internet: http://www.life-online.de

Die modulare Qualifizierung ist für die Teilnehmer*innen kostenfrei. Der Start ist jederzeit möglich!

Kontakt und Anmeldung
LIFE e.V.
Rotraud Flindt

WeTek, "Chance Betrieb":

ZIEL „ERZIEHERAUSBILDUNG“

Vorbereitungskurs für die Erzieherausbildung für
Menschen mit und ohne Migrationshintergrund –
Einstieg jederzeit möglich
Der Kurs richtet sich an Interessierte
im Alter von 18-35 Jahren!

Info-Faltblatt:
http://www.wetek.de/fileadmin/work/Bilder/Flyer/IsA_Fly
er.pdf

Kontakt und Anmeldung
Telefonischer Kontakt:
(030) 22 50 91 76 oder (030) 44 38 33 65
Oder E-Mail: chance@wetek.de

Kursräume:
Erich Weinert Straße 145 (Aufgang F, 3. OG)
Die Qualifizierung ist modular aufgebaut, so dass der
10409 Berlin (Nähe des S-Bhf. Greifswalder Str.)
Einstieg jederzeit möglich ist. Je nach Bedarf werden
die Teilnehmer*innen über berufliche GrundqualifizieInternet: http://www.wetek.de
rung (Erzieherhelfer/in), Sprachförderung, begleitete
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Ab 21.05., ZSIMT Berlin, Fortbildung:

INTERKULTURELLE BERATUNG –

diversitätsgerecht und diskriminierungsfrei
ZSIMT (Zentrum für soziale Inklusion, Migration und
Teilhabe) Berlin bietet 2016 zum vierten Mal eine Fortbildung für Praktiker_innen der interkulturellen Beratung an. Die Fortbildung ist für Ehrenamtliche, Quereinsteiger_innen, Hauptberufliche und ausgebildete Sozialarbeiter_innen geeignet.
In dieser Fortbildung werden ein bewusster Umgang
mit eigenen Vorurteilen und der eigenen gesellschaftlichen Position angeregt, sowie Kompetenzen zur diskriminierungs- und kultursensiblen Gesprächsführung
auf Augenhöhe vermittelt. Die Ziele sind, verständlich
und vertrauensvoll zu kommunizieren, verantwortungsbewusst zu beraten, ohne zu bevormunden, sowie
Missverständnisse, Konflikte und Diskriminierungen –
auch „Diskriminierung wider Willen“, z. B. in der Helfer_innenrolle – zu erkennen und zu vermeiden.
Schwerpunktthemen werden Migration, Rassismus und
Kultur sein, aber auch andere Themen wie Sexismus,
Homophobie, Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen, Altersdiskriminierung oder Klassismus
können einbezogen werden. Diesen Themen nähern
wir uns mit dem südafrikanischen Anti-Bias-Ansatz
(engl. bias = Voreingenommenheit, Vorurteil, Einseitigkeit), der alle Formen von Diskriminierung einbezieht
und sich an jeden Menschen in seiner Erfahrung als
potentiell Diskriminierte_r und Diskriminierende_r richtet. Neben Selbstreflexion und Austausch erleben Teilnehmende in Kommunikationsübungen den Perspektivwechsel zwischen Berater_in und Ratsuchende_r
und haben die Möglichkeit, eigene Fallbeispiele einzubringen.
Termine:
21./22. Mai 2016: Modul 1:
Vorurteile und Diskriminierung
04./05. Juni 2016: Modul 2:
Kommunikation, Kultur und Macht
Jeweils Samstag von 10 bis 18 Uhr
und Sonntag von 10 bis 16:30 Uhr.
Kosten für die gesamte Fortbildung: 200 €
Ort:
Nachbarschaftsheim Neukölln
Schierker Straße 53
12051 Berlin
Die Räume sind rollstuhlgerecht.

Kontakt / Anmeldung
Veranstalter:

ZSIMT Berlin
(Zentrum für soziale Inklusion Migration und Teilhabe)
Referent_innen:
Constanze Schwärzer-Dutta,
Dipl.-Politologin, Anti-Bias-Trainerin, Beraterin
und Karun Dutta, Rechtsanwalt
Anmeldung ab sofort möglich an:
constanze.schwaerzer@zsimt-berlin.de
Mehr Informationen unter http://www.zsimt-berlin.de

Workshops/ Tagungen
02.03., TUH e.V.-Veranstaltung

KOMPETENZEN ANERKENNEN PERSPEKTIVE FÜR FLÜCHTLINGE
Mittwoch, 02.03.2016
14:00 bis 17:00 Uhr
Mercure Hotel Berlin
Hermannstraße 214-216
12049 Berlin
Eine der großen Aufgaben, die Berlin in den nächsten
Jahren zu bewältigen hat, ist die Integration von Migranten und Flüchtlingen. Die Bundesregierung hat dies
bereits im Koalitionsvertrag verankert. Die gesellschaftlichen Akteure aus Wirtschaft und Gesellschaft sind
hierbei besonders gefragt. Damit die Herausforderung
von allen gemeistert werden kann, muss u.a. die Chance auf Zugang zum Arbeitsmarkt frühzeitig eröffnet
werden. Ein wesentlicher Faktor ist die Erkennung von
Potentialen und Anerkennung informeller und nonformeller Kompetenzen.
Für die Akteure bedeutet das, sich mit dem neuen und
breitgefächerten Themenkomplex auseinander zu setzen und sich über die politischen Rahmenbedingungen
immer auf dem Laufenden zu halten. Wir vom TUH
möchten Sie zu einer Tagung zu diesem Thema einladen. Hier können Sie nach informativen Vorträgen aus
den Bereichen Recht, Arbeitsmarkt und Anerkennung
Fragen stellen und sich über Ihre eigenen Erfahrungen
austauschen.
Wir möchten Sie gerne zu dieser Veranstaltung einladen und mit Ihnen gemeinsam über diese Themen diskutieren.
Das Programm am 02.03.2016 um 14:00 – 16:30 Uhr
- 14:00 Uhr Begrüßung
- Informationen zu rechtlichen Grundlagen nach
Inkrafttreten des Asylverfahrensbeschleunigungsgesetzes
(Engelhard Mazanke,

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Leiter der Ausländerbehörde Berlin)
- Potenziale nutzen – geflüchtete Menschen ausbilden und beschäftigen
(André Hanschke,
Bereichsleiter Agentur für Arbeit Berlin Süd)
- Bewertung und Anerkennung ausländischer
Berufsabschlüsse
(Kathrin Tews,
Bereich Bildungspolitik, IHK Berlin)
- Ausnahmegenehmigungsverfahren zur Anerkennung von Berufsabschlüssen
(Angela Bartsch-Widmaier HWK Berlin)
- Nachqualifizierungen .
Modulare Nachqualifizierungen
(Dr. Hübner – SANQ-Netzwerk für Nachqualifizierung und berufliche Bildung e.V)
- Ausklang mit Buffet
Weitere Informationen ausführliches Programm sowie
Anmeldung online unter:
http://www.tuhberlin.de/index.php/veranstaltungen/2016/2veranstaltungen/41-anerkennungscoaching

Kontakt und Information
TUH e.V. Berlin
Türkische Unternehmer & Handwerker e.V. Berlin

07.03., APuZ-Forum:

FRAUEN UND ARBEIT - UNGLEICHHEITEN
UND DISKRIMINIERUNG

Diskussionsveranstaltung am 7. März 2016 in Berlin
APuZ-Forum:
Frauen und Arbeit –
Ungleichheit und Diskriminierung
Zeit: Montag, 7. März 2016, 19:00 Uhr
Ort:
bpb Berlin
Friedrichstraße 50
10117 Berlin, Veranstaltungssaal im 4. Stock!
Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb lädt Sie
herzlich zum APuZ-Forum "Frauen und Arbeit - Ungleichheit und Diskriminierung" ein. Das Podiumsgespräch findet am 7. März 2016 im Veranstaltungssaal
der bpb Berlin in der Friedrichstraße 50 statt.
Arbeit ist unter den Geschlechtern unterschiedlich verteilt. Von der unbezahlten Sorgearbeit bis zur hoch bezahlten Führungsposition, von Minijobs bis zu 70Stunden-Wochen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Diskussion beschäftigen sich unter anderem
mit den Ursachen dieser Asymmetrien und ihren Folgen für die ungleiche Bezahlung ! von Fraue n und
Männern. Sie sprechen auch über erfolgversprechende
Maßnahmen, um Benachteiligungen zu bekämpfen oder diese erst gar nicht entstehen zu lassen.

Tel.: (030) 627 212 31
Fax: (030) 627 212 35

Nach einem Grußwort von Thomas Krüger, Präsident
der bpb, diskutieren Henrike von Platen, Präsidentin
des Vereins Business and Professional Women - Germany e.V., Lena Hipp, Leiterin der Nachwuchsgruppe
"Arbeit und Fürsorge" des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, und Thomas Gesterkamp,
Journalist und Buchautor ("Die Krise der Kerle" u.a.).
Durch den Abend führt Anna Hoff.

E-Mail: info@tuh-berlin.de
Internet: http://www.tuh-berlin.de

Anmeldung
zur
Veranstaltung
http://www.bpb.de/222053.

Frau Gäckler
Rollbergstraße 70
12053 Berlin-Neukölln

teilz

unter:

Die bpb ist Schwerpunktpartner der Kampagne zum!
Equal Pay Day 2016, der am 19. März 2016 stattfindet.
Weitere Informationen unter:
http://www.bpb.de/equalpay

Kontakt für inhaltliche Rückfragen:
Bundeszentrale für politische Bildung/bpb
Miriam Vogel
Tel.: (0228) 99515-230
E-Mail: miriam.vogel@bpb.bund.de
Internet: http://www.bpb.de

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März 2016, Nr. 131
BERLIN INTERNATIONAL
Seite 35
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18.03., Auftakt zur Diskussionsreihe:

21.04., Vorschau
AWO-Bundesverband-Fachtagung:

Auftaktveranstaltung zur neuen Diskussionsreihe am
18. März 2016 in Berlin

Wir laden Sie herzlich ein zur bundesweiten

EXILLAND DEUTSCHLAND?!

Auftakt zur Diskussionsreihe "Exilland Deutschland?!"
18. März 2016, 17:00 bis 22:00 Uhr
Ort: Tagungswerk der Jerusalemkirche,
Lindenstraße 85
10963 Berlin
Programm und Anmeldung unter
http://www.bpb.de/exilland
Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und die
Berliner Landeszentrale für politische Bildung/LpB laden Sie herzlich ein zur Diskussionsreihe "Exilland
Deutschland?!". Die Auftaktveranstaltung findet am 18.
März 2016 von 17 bis 22 Uhr im Tagungswerk der Jerusalemkirche in Berlin statt.
Von heute auf morgen die Heimat zurücklassen und
sich in einem fremden Land ein neues Leben aufbauen
– Realität für 60 Millionen Menschen, die sich weltweit
auf der Flucht befinden. Der Großteil aller Flüchtenden
sucht Zuflucht in Ländern ihrer Herkunftsregion, häufig
Entwicklungsländer. Immer mehr Menschen nehmen
aber auch die gefährliche Route über das Mittelmeer,
um in die Länder der Europäischen Union zu gelangen.
Das Bekenntnis zum Einwanderungsland Deutschland
ist noch frisch. Ob Deutschland zum Exilland wird, welche Herausforderungen und Wandlungsprozesse
Deutschland und Europa nun erwarten und wie die
Entwicklungen unsere Gesellschaft polarisieren, sind
zentrale Themen der Auftaktveranstaltung der Diskussionsreihe. Gemeinsam soll außerdem über Handlungsoptionen auf europäischer Ebene diskutiert werden.
Neben einer Podiumsdiskussion haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich in drei Panels über die Themen "Integration durch Bildung",
"Überforderung im Ehrenamt", und "Partizipation von
geflüchteten Menschen" auszutauschen. Den kulturellen Rahmen setzen eine Vorführung der "Asyl-Dialoge"
(Bühne für Menschenrechte) und ein Imbiss mit musikalischer Untermalung der Sängerin Jamila.

INTERKULTURELLE ÖFFNUNG
DER HILFEN ZUR ERZIEHUNG

Fachtagung
„Interkulturelle Öffnung der Hilfen zur Erziehung“
am 21. April 2016 in der Werkstatt der Kulturen
Wissmannstraße 32
12049 Berlin
Wir bitten Sie diesen Termin jetzt schon vorzumerken!
Das Tagungsprogramm und Anmeldeformular werden Anfang März veröffentlicht. Die Veranstaltung ist
kostenlos. Wir freuen uns, Sie in Berlin begrüßen zu
können!
Der AWO Bundesverband möchte Sie hiermit auf die
Abschlusstagung des Modellprojektes „Interkulturelle
Öffnung der Hilfen zur Erziehung“ aufmerksam machen. Das Modellprojekt der Arbeiterwohlfahrt „Interkulturelle Öffnung der Hilfen zur Erziehung„ startete am
01.01.2014 und endet zum 30.06.2016. Das Projekt ist
gefördert durch Aktion Mensch und wird an drei Standorten der Arbeiterwohlfahrt umgesetzt. Im Rahmen der
Veranstaltung in Berlin werden die Projektergebnisse
und Empfehlungen zur interkulturellen Öffnung der Hilfen zur Erziehung präsentiert. Wir laden Sie herzlich
ein, in Vorträgen, Debatten, Fischbowl-Diskussionen
die Ergebnisse mit uns zu diskutieren.
Mit dabei sein werden u. a.
Wolfgang Stadler, Vorsitzender Bundesvorstand der
Arbeiterwohlfahrt
Prof. Dr. Karin Böllert,
Professur für Kinder- und Jugendhilfe/ Sozialpolitik und
Vorsitzende der AGJ
Dr. Hubertus Schröer,
Institut-Interkulturelle Qualitätsentwicklung
Lutz Wende,
OrganisationsBERATUNG
Judith Armbruster, Büro für Migrationsfragen
der Stadt Braunschweig
Dirk Bitterberg, AWO BV Braunschweig
Kontakt

Kontakt

Dr. Talibe Süzen
Referentin interkulturelle Kinder- und Jugendhilfe
Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e. V.

Kontakt für inhaltliche Rückfragen:
Bundeszentrale für politische Bildung/bpb
Sibel Özdemir Yaman

Tel.: (030) 2630 9256
Fax.: (030) 2630 9322 56

Tel.: (030) 254504-436

E-Mail: Talibe.Suezen@awo.org
Internet: http://www.awo.org

E-Mail: sibel.oezdemir-yaman@bpb.de
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März 2016, Nr. 131
BERLIN INTERNATIONAL
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Initiativen
Start: 01.03:

DIE „ICH KANN WAS!“-INITIATIVE
STARTET AUSSCHREIBUNG 2016

Schwerpunkt „Kompetenz kennt keine Grenzen“ –
Thema Integration im Fokus
Frist: 31.03.2016
Am 1. März 2016 beginnt die neue Ausschreibung der
„Ich kann was!“-Initiative! Gefragt sind Projektideen, die
gezielt den Kompetenzerwerb von Kindern und Jugendlichen im Alter von 9 bis 14 unterstützen. Die Bewerbungsfrist endet am 31. März 2016.
Seit 2009 fördert die „Ich kann was!“-Initiative der Deutschen Telekom Projekte und Einrichtungen der offenen
Kinder- und Jugendarbeit, die in einem sozial schwierigen Umfeld aktiv sind. Inzwischen konnten so deutschlandweit über 900 Projekte unterstützt werden, die gezielt auf den Erwerb und den Ausbau von Schlüsselkompetenzen der Kinder und Jugendlichen ausgerichtet sind. Die jeweilige Fördersumme orientiert sich am
individuellen Projektbedarf und kann bis zu 10.000 Euro betragen.
Jedes Jahr setzt die Initiative im Rahmen der Ausschreibung einen Impuls, der aktuelle gesellschaftliche
Themen aufgreift. In diesem steht mit dem Jahresschwerpunkt „Kompetenz kennt keine Grenzen“ das
Thema Integration im Fokus. Damit werden verstärkt
Projekte zur Teilnahme motiviert, die gezielt die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen am gesellschaftlichen
Leben fördern. Dazu zählen insbesondere Projektkonzepte, die Anlässe für Begegnungen schaffen und in
denen gemeinsame Aktivitäten zwischen Kindern und
Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft stattfinden.
Im Mittelpunkt stehen dabei das Kennenlernen und der
Aufbau von Beziehungen sowie der Abbau von gegenseitigen Vorurteilen. Wir möchten handlungs- und aktionsorientierte Projekte unterstützten, die eine leichte
Interaktion und Kommunikation ermöglichen. Die Kinder und Jugendlichen sollten im Projekt miteinander
und voneinander lernen und gemeinsam gestärkt mit
einem größeren Erfahrungshorizont und Kompetenzerwerb aus dem Projekt gehen. Ob sportliche, kulinarische, musische oder künstlerische Ansätze – im Fokus
steht ein pädagogisches Konzept, das verbindet und
auf Vielfalt setzt.
Natürlich können sich auch gerne Einrichtungen mit
inhaltlich anders ausgerichteten Projekten um eine
Förderung bewerben.
Alle Informationen zu den Förderkriterien und dem Online-Bewerbungsverfahren finden Sie in unserer Ausschreibungsbroschüre und auf unserer Internetseite

http://www.initiative-ich-kann-was.de/ausschreibung.
Hier können 
Sie sich ab dem 1. März auch direkt online bewerben.
Ausschreibungsbroschüre:
http://www.initiative-ich-kannwas.de/fileadmin/lib/pdf/Download_Print/Ich_kann_was
_-Initiative_Ausschreibungsbroschuere_2016.pdf

Kontakt
Ich kann was!-Initiative für Kinder und Jugendliche e.V.
c/o Deutsche Telekom AG
Friedrich-Ebert-Allee 140
53113 Bonn
Tel.: (0800) 181 2486
Fax: (030) 280 998 2222
E-Mail: info@initiative-ich-kann-was.de
Internet: http://www.initiative-ich-kann-was.de

bpb; Strukturierte Clearingverfahren
und Case Management in Sozialraum und Schule:

PRÄVENTION VON NEOSALAFISMUS
UND RECHTSEXTREMISMUS

Ausschreibung für Schulen der Sekundarstufe I +II
Bewerbungsschluss 31. März 2016
Faltblatt zur Ausschreibung:
http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/160222%
20Text%20Ausschreibung.pdf
Der Bildungsraum Schule wird bei der Prävention von
Radikalisierungsprozessen oftmals vernachlässigt. Dabei ist er aufgrund der Möglichkeit beständiger Präventionsarbeit eigentlich ein idealer Ort, um der Radikalisierung Jugendlicher nachhaltig vorzubeugen. Die
Bundeszentrale für politische Bildung/bpb bietet in Zusammenarbeit mit der Aktion Gemeinwesen und Beratung e. V. aus Düsseldorf die Möglichkeit, im Rahmen
eines dreijährigen Modellprojekts geeignete Verfahren
und Methoden zu entwickeln und zu testen, um eine
beginnende Radikalisierung zu unterbrechen. Mit dem
Problem konfrontierte Schulen können sich ab sofort
um eine Teilnahme am Projekt bewerben. Die Ausschreibung richtet sich insbesondere an berufsbildende
Schulen.
Projektzeitraum: April 2016 bis März 2019
Bewerbungsschluss: 31. März 2016

Kontakt
Weitere Informationen zur Ausschreibung und zum
Bewerbungsverfahren finden Sie hier:
www.bpb.de/clearingverfahren

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März 2016, Nr. 131
BERLIN INTERNATIONAL
Seite 37
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Kontakt für inhaltliche Rückfragen:
Aktion Gemeinwesen und Beratung e. V.
Dr. Michael Kiefer
Himmelgeister Str. 107
40227 Düsseldorf
Tel.: (0211) 9052226
E-Mail: Michael.Kiefer@die-agb.de
Bundeszentrale für politische Bildung/bpb
Hanne Wurzel
Adenauerallee 86, 53113 Bonn
Tel.: (0228) 99515-530
E-Mail: hanne.wurzel@bpb.bund.de

19.03.:

FÜR EIN „EUROPA DER MENSCHENRECHTE“
LSVD unterstützt bundesweiten Aktionstag
am 19. März 2016

Auf http://www.hand-in-hand-gegen-rassismus.de finden Sie auch ein Bestellformular für die Materialien.
Es wäre toll, wenn sich viele Einzelne oder auch Gruppen an Aktionen an diesem Tag beteiligen würden und
alle gemeinsam Flagge zeigen.

Kontakt
Für Rückfragen können Sie sich gern an Henny Engels,
E-Mail: henny.engels@lsvd.de, wenden.
LSVD-Bundesverband
Hauptstadtbüro
Almstadtstraße 7
10119 Berlin
Tel.: (030) 78 95 47 78
Fax: (030) 78 95 47 79
Internet: http://www.lsvd.de

Angesichts der steigenden Hetze und des wachsenden
Rassismus bis weit in die Mitte unserer Gesellschaft
hinein, starteten am 2. Oktober 2015 zahlreiche Organisationen, darunter auch der LSVD, den Aufruf „Für
ein Europa der Menschenrechte". Bei der Kundgebung
am Brandenburger Tor sprach LSVD-Bundesvorstand
Helmut Metzner.
Mittlerweile ist aus dieser Aktion ein Bündnis geworden,
das zu einem bundesweiten Aktionstag am 19. März
2016 aufruft. Möglichst viele Menschen werden aufgefordert, an diesem Tag gemeinsam an möglichst vielen
Orten zu zeigen, dass wir füreinander einstehen – unabhängig von Glauben, Herkunft, Hautfarbe und sexueller Identität. Hier finden Sie den Aufruf mit den Forderungen:
http://lsvd.de/fileadmin/pics/Dokumente/Asyl/AufrufAktionstag-Version17-02-16.pdf.
Wir bitten Sie ebenso herzlich wie dringend: Beteiligen
Sie sich an möglichst vielen Orten an Aktionen oder
schließen Sie sich bestehenden Aktivitäten und Bündnissen, z.B. den örtlichen Bündnissen für Demokratie
und Toleranz, an. Das Bündnis „Europa der Menschenrechte" stellt für den Aktionstag Plakate, Flyer, Aufkleber und Luftballons kostenlos zur Verfügung. Spenden
sind aber natürlich herzlich willkommen.
Der Aktionsleitfaden gibt Ihnen ein paar Ideen und stellt
die Aktion noch einmal vor:
http://lsvd.de/fileadmin/pics/Dokumente/Asyl/Hand-inHand-gegen-Rassismus-Aktionsideen-19-02.pdf.
Es kommt weniger darauf an, dass überall große Aktionen stattfinden, sondern dass sie an vielen Orten sichtbar werden. Um die bundesweite Dimension deutlich zu
machen, wird auf der Website des Bündnisses eine
Landkarte zu sehen sein, in der alle Aktionen eingetragen werden können. Wenn Sie also etwas machen,
melden Sie Ihre Aktion bitte auf der Website an.
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März 2016, Nr. 131
BERLIN INTERNATIONAL
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Ende der ersten Projektphase:

Aus Projekten und Vereinen
Neues Projekt bei Inssan e.V.:

„WEGWEİSER:
MENTOR_İNNEN FÜR FLÜCHTLİNGE“
Wir freuen uns mitteilen zu können: unser neues
Projekt ist gestartet!
Ihr wollt euch in der
Flüchtlingsarbeit
engagieren
und
könnt
euch
vorstellen junge Geflüchtete beim Ankommen in Berlin
zu begleiten? Dann seid ihr bei uns genau richtig!
Wir begleiten und unterstützen junge Erwachsene sich
ehrenamtlich für geflüchtete Menschen zu engagieren.
Gemeinsam mit Gleichaltrigen nehmt ihr geflüchtete
junge Menschen an die Hand und werdet zum
Wegweiser in eurer Stadt. Als Mentoren zeigt ihr ihnen
neue Perspektiven auf. Ihr seid selbst zwischen 17 und
30 Jahren alt und wollt Flüchtlingshilfe aktiv
mitgestalten?
Wir coachen und begleiten euch, planen gemeinsame
Aktionen um unsere Stadt Berlin positiv mitzugestalten.
Interesse geweckt? Dann schreibe uns per E-Mail an
wegweiser@inssan.de.
Für weitere Informationen empfehlen wir unsere
Homepage: http://www.wegweiser-inssan.de oder auf
Facebook:
https://www.facebook.com/wegweiser2016/?ref=hl.

Kontakt
Wegweiser: Mentor_innen für Flüchtlinge
Inssan e.V.
Natalia Loinaz, Projektleitung
Gitschiner Straße 17
10969 Berlin
Tel.: (030) 20619639
Funk: (0176) 72 77 97 56
E-Mail: wegweiser@inssan.de
Internet: http://www.wegweiser-inssan.de

MİGRANTEN UND VERBRAUCHERSCHUTZ
İN DİGİTALEN MÄRKTEN
Fortsetzung des Projekts beantragt

Die erste Phase unseres Projektes „Migranten und
Verbraucherschutz in digitalen Märkten“, das wir seit
Februar
2014
in
Kooperation
mit
den
Verbraucherzentralen
Bremen
und
Hamburg
durchführen, haben wir erfolgreich abgeschlossen.
(Siehe dazu bitte auch BERLIN INTERNATIONAL
Nr. 114, Juli/August 2014, Seite 20 [RED])
Wir blicken zurück auf viele Aktionen, die dazu
beigetragen haben, Migrantinnen und Migranten in ihrer
Rolle als Verbraucher in digitalen Märkten zu stärken:
Den Eröffnungsworkshop, zwei Marktchecks zu EthnoMobilfunktarifen, einen Workshop zum Datenschutz im
Internet,
das
Forum
Digitales
und
Verbraucherinformationen mit Übersetzungen in viele
unterschiedliche Sprachen. In den kommenden
Wochen wird außerdem noch ein Datenschutzratgeber
als E-Book erscheinen, den wir zusammen mit dem
Berliner Beauftragten für Datenschutz erarbeitet haben.
Immer noch gibt es viel zu tun: Aufgrund von
sprachlichen Defiziten und Rechtsunsicherheiten sind
Migrantinnen und Migranten häufiger gefährdet, Opfer
von Betrug und Kostenfallen zu werden. Daher haben
wir eine Fortsetzung des Projekts beantragt und hoffen,
diese wichtige Arbeit weiter fortführen zu können.
Solange diese zweite Phase noch nicht genehmigt und
angelaufen ist, wenden Sie sich mit Fragen und
Anregungen zum Projekt bitte an die im “Kontakt”
angegebene Ansprechpartnerin.

Kontakt
Migranten und Verbraucherschutz in digitalen Märkten
Verbraucherzentrale Berlin e.V.
Hardenbergplatz 2
10623 Berlin
Frau Grit Mizgajski-Thomanek
Telefon: (030) 21 485-222
Fax: (030) 211 72 01
E-Mail: thomanek@vz-bln.de
Internet: http://www.vz-bln.de

Gefördert durch das Partizipations– und Integrationsprogramm
2016/17 der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen

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März 2016, Nr. 131
BERLIN INTERNATIONAL
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AWO-BEGEGNUNGSZENTRUM
Monatsprogramm März 2016

Donnerstag, 03.03., 11:30-14:00 Uhr
Arbeits- und Planungssitzung mit unseren
Ehrenamtlichen
Ort: Gruppenraum der AWO Migrationsdienste im
Rathaus Kreuzberg, Yorckstr. 4-11, Erdgeschoss,
10965 Berlin
Donnerstag, 10.03., 15:00-17:00 Uhr
Multikulturelle Erzählwerkstatt mit Ursula Bach
„Feste und Feiern in verschiedenen Kulturen“
Vorbereitung der Präsentation.
Ort: Bewohnertreff, Waldemarstr.70, 10997 Berlin
Montag, 14.03., 10:00-11.30
AWO Kirschen für eine „bunte Kita“
Ehrenamtliche aus der Handarbeitsgruppe AWO
Kirschen gestalten gemeinsam mit Kindern und Eltern
der AWO Kita Leonardo einen bunten Wandteppich für
den Gruppenraum der Kinder.
Interessierte melden sich bitte bei den AWO Kirschen
oder bei Filiz Müller-Lenhartz, dienstags ab 11.00 Uhr
im Bewohnertreff, Waldemarstr.70. Tel.: 615 07 437
Montag, 21.03., 11:30 -15:30 Uhr
AKTIONSTAG AWO GEGEN RASSISMUS
und NEWROZ FEIER
Wir laden alle ein, am Welttag gegen Rassismus
gemeinsam mit der AWO ein Zeichen für Vielfalt und
gegen Rassismus zu setzen. Anschließend feiern wir
mit Buffet, Musik und Tanz das Frühlingsfest Newroz.
Über Beiträge für ein köstliches Buffet freuen wir uns
sehr!
Anmeldung bei Frau Kaiser, Tel.: 50 58 54 50 oder bei
Filiz Müller-Lenhartz, Tel.: 615 07 437
Ort: Begegnungsstätte Gitschiner Str.38, 10969 Berlin
Donnerstag, 31.03., 15:00-17:00 Uhr
Multikulturelle Erzählwerkstatt mit Ursula Bach
„Feste und Feiern in verschiedenen Kulturen“
Vorbereitung der Präsentation.
Ort: Bewohnertreff, Waldemarstr.70, 10997 Berlin

Kontakt
AWO Begegnungszentrum:
Filiz Müller-Lenhartz (Gemeinwesenarbeit):
Bewohnertreff Waldemarstraße 70
10997 Berlin, EG
Tel.: (030) 615 07 437
E-Mail: f.mueller-lenhartz@awo-spree-wuhle.de
Migrantensozialdienst im Rathaus Kreuzberg,
Altbau Erdgeschoss, (bitte beim Pförtner fragen),
Yorckstraße 4-11, 10965 Berlin,
Susanne Koch
Tel.: (030) 695 35 619

E-Mail: susanne.koch@awoberlin.de
Internet: http://www.begegnungszentrum.org
http://www.awo-spree-wuhle.de

BAYOUMA-HAUS

der Arbeiterwohlfahrt Berlin Spree-Wuhle e.V.
Interkulturelles Gemeinwesenzentrum in Friedrichshain
Programm März 2016 (Auszug)
Wir haben für Sie:
Mo. Di. und Do. 09:00 – 16:00 Uhr,
Mi. von 13:00 – 16:00 Uhr, Fr. 09:00 – 13:00 Uhr
und nach Vereinbarung geöffnet.

Nachbarschaftsangebote
Frau Natascha Garay
Einrichtungsleitung
Gesundheit & Kultur
Tel.: 29 04 91 36
E-Mail: n.garay@awo-spree-wuhle.de
Loan Nguyen, Paulo Luciano
Senioren, Gemeinwesenarbeit
Tel.: 29 04 66 12
E-Mail:bayouma-haus@awo-spree-wuhle.de
Frauenprojekt „Mariposa“
Frau Belinda Apicella
Frauen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten
Tel. 29 04 66 11
E-Mail: b.apicella@awo-spree-wuhle.de

Veranstaltungen
Montag, 07. März, jeden 1. Montag im Monat
Kostenlose Sprechstunde mit der Rechtsanwältin
Frau Bianca Geiß
Schwerpunkte: Sozial- und Familienrecht.
Anmeldung unter Tel. 29 04 66 11 erforderlich
Mittwoch, 02. März, 13:30 – 15:30
Kostenlose multinguale Sprechstunde der AOK mit
Serena Manno zu Fragen der Krankenversicherung (auf
Deutsch, Italienisch, Spanisch u. Englisch)
Termine unter 0800 265 080 – 27138 und bei uns
Donnerstag, den 22. März, 14:00 Uhr – 16:30 Uhr
"Spiel doch mal wieder!"
Generationsübergreifender Spielenachmittag für Freunde von
Rommé (Kostenfreies Angebot)
14:00 -15:00 Uhr, Neues Angebot!
„Zeit für ein entspanntes Wochenende:
"Qi Gong für Senior-/innen"
Anfängerkurs mit Amelia Tamma, Übungsleiterin für therapeutisches Qi Gong.
Kostenfrei. Anmeldung unter 29 04 9136
Freitag, den 04., 11.& 18. März, 18:00 -22:00 Uhr
Treff des spanischen Netzwerkes 15 M Berlín
Kontakt: http://15mberlin.com/

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März 2016, Nr. 131
BERLIN INTERNATIONAL
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Freitag, den 25. März, 18:00 -22:00 Uhr
Treff des Vereins Estrella de Cuba e.V.
Kontakt: José Conde, E-Mail: conde_breuer@gmx.net
Samstag, den 26. März, 13:00 – 19:00 Uhr
Treff des Vereins „der ehemaligen angolanischen Vertragsarbeiter im ehemaligen Ost-Deutschland (DDR) in BerlinBrandenburg“ e.V.
Kontakt: munjunga augustojone
E-Mail: auqjone@googlemail.com

Ausführliches Programm und Informationen unter:
Internet: http://www.bayouma-haus.de
http://www.bayouma-gesundheit.de
http://www.awo-spree-wuhle.de

BABEL E.V.

Veranstaltungsangebot im März 2016 (Auszug)
Veranstaltungen im Februar des
Frauenprojektes Mariposa
montags, im Wechsel
10:00 – 12:00 Uhr und 14:00 – 16:00 Uhr
Hilfe bei Bewerbungen
Erstellung von Bewerbungsunterlagen, Hilfe bei der Suche
von Stellenangeboten mit Frau Schlimgen nur für Frauen,
kostenlos. Anmeldung unter: 030 290 466 11
Montags 17:00 -18:30 Uhr
Nähwerkstatt mit Soledad
Angebot für sozial benachteiligte Frauen
Anmeldung unter: (030) 290 466 11
Unkostenbeitrag 20 € monatlich
Dienstags, 10:00 – 14:00 Uhr
psychologische Beratung für Mütter und Schwangere mit Dipl.
Psychologin Silvia Bonapace (italienisch & deutsch)
Terminvereinbarung unter 015203668205
und silvia.bonapace@studio.unibo.it
(Spendenbeitrag: 45 Minuten á 12 €)
Donnerstags 10:00 - 12:00 Uhr
psychologische Beratung für Frauen in Konfliktsituationen mit
Dipl. Psychologin Inmaculada Martagón (spanisch)
Terminvereinbarung unter (0152) 23812941 oder per E-Mail
psicologiaberlin@gmail.com.
(Spendenbeitrag: 45 Minuten á 12 €)
Veranstaltungen des Frauenprojektes Mariposa in Kooperation mit dem Bayouma-Haus zum Frauenmärz 2016
Sonntag, 06.03., 15:00 "Women Open Stage"
Offene Bühne zum Internationalen Frauentag mit Tanz, Gesang, Lyrik u. Instrumentalmusik von Mädchen und Frauen
aus vielen Kontinenten.
Donnerstag, 10.03. 14:30 – 16:00 Uhr
„Bildung weltweit – Wo stehen wir Frauen?“ Vortrag mit anschließender Diskussion unter der Leitung von Jehieli
Fernández, Spezialistin in Gender und Diversity Kompetenz.

Kontakt
Bayouma-Haus
der Arbeiterwohlfahrt Berlin Spree-Wuhle e.V.
Frankfurter Allee 110 (zweiter Hinterhof, neben der
Werkstatt „Box im Bogen“. 1. Etage)
10247 Berlin
Tel.: (030) 29 04 91 36 – Fax: (030) 29 04 91 29
E-Mail: bayouma-haus@awo-spree-wuhle.de

Öffentliche Veranstaltungen
Offene Kinder- und Jugendarbeit
Montag - Donnerstag: Computer AG täglich
Montag: Medienwerkstatt für Kids, Workshops zur Sicherheit
im Internet und Social Media
Dienstag: Interkultureller Kinder- und Jugendbeirat, Kids kochen sich um die Welt.
Mittwoch: Kreatives Basteln und KinderWelten in bewegten
Bildern, Kids kochen sich durch die Welt
Donnerstag: Interkultureller Kinder- und Jugendbeirat, Interkulturelle Sensibilisierung für Kinder und Jugendliche; Antidiskriminierungsworkshops, Antigewalttrainings
Freitag: 14-tägig Spiele aus aller Welt
Samstag: 14-tägig Projekt „ZwischenWelten“.
Babylon-Kids treffen sich mit ihren Neuberliner Freund_innen
zu gemeinsamen Spiel, Spaß, Basteln, Sport und vieles mehr
Montag - Donnerstag: 14.00 Uhr - 18.00 Uhr
Freitag: 14-tägig von 14.00 Uhr - 18.00 Uhr
Samstag: von 11.00 Uhr - 18.00 Uhr
Geburtstagsparty für Babylon-Kids
Hurra, ich habe Geburtstag .... und wer im Februar Geburtstag hat(te).......
Interkultureller Kinder- und Jugendbeirat
im Haus Babylon
Austausch, Gespräche und Diskussionen zu verschiedenen
Aspekten des Zusammenlebens in der multikulturellen Gesellschaft. Jeden Dienstag und Donnerstag
von 17.00 Uhr - 20.00 Uhr
Interkultureller Brunch –
Die Welt zu Gast im Haus Babylon
Thematische Veranstaltung mit wöchentlich wechselnden
Themen in Bezug auf die Interkulturelle Thematik
Jeden Donnerstag von 10.00 Uhr - 12.00 Uhr
SelbstAnsichten - Ogonjok
Menschen mit und ohne Migrationshintergrund treffen sich in
gemütlicher Atmosphäre mit Spätaussiedlern zu einem geselligen Nachmittag.
Freitag, 11.03.2016 und Freitag, 25.03.2016, 15.00 Uhr 20.00 Uhr
„Frühlingstraditionen rund um die Welt –
alles rund ums Ei“
Interessantes und Wissenswertes rund um das Ei und die
Frühlingstraditionen rund um die Welt
Die Veranstaltungen finden jeweils von
09.30 Uhr bis 12.00 Uhr in den Räumen von Haus Babylon
statt.

Kontakt

BABEL e.V.
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BERLIN INTERNATIONAL
Seite 41
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Stefan-Born-Straße 4
12629 Berlin-Hellersdorf
Tel.: (030) 99 858 91, Fax: (030) 99 893 20
E-Mail: babel-berlin@t-online.de
Internet: http://www.haus-babylon.de
Verantwortlich: Dr. Mekonnen Shiferaw

Veranstaltungen

Judy Kadar
Harfenklänge
Maria Bogdanova & Katja Höllein
Mandoline & Percussion
Ange da Costa & Band
Afro-Soul I Gitarre & Violine & Percussion

Kontakt und Anmeldung

03.03., Stiftung Pfefferwerk lädt ein:

Wir bitten um Anmeldung per Mail:
resonanzen@stpw.org

Internationale SaitenKlänge“ auf dem Pfefferberg

Mehr über die Stiftung Pfefferwerk unter:
http://www.stpw.org

„RESONANZEN –

Ein facettenreicher und dynamischer Musikmix erwartet
das Publikum am
Donnerstag, dem 3. März 2016,
ab 19.00 Uhr in Haus 13 auf dem Pfefferberg
(Schönhauser Allee 176 in 10119 Berlin, U2
Senefelderplatz).
Der Eintritt ist frei. Einlass: ab 18.30Uhr
Auf der ersten Veranstaltung RESONANZEN in diesem
Jahr bieten wieder hervorragende Musiker/innen ein
vielfältiges Programm, diesmal geprägt von Klängen
verschiedenster Saiteninstrumente. Die Musiker/innen
präsentieren Mandoline im Duo mit Percussion, es
werden Bässe getappt und perkussive Grooves auf
dem Gitarrenkorpus der 7 saitige Akustikgitarre gespielt
und Rhythmen des Balkans und Klezmer erklingen. Die
Harfe, vom Landesmusikrat als Instrument des Jahres
2016 ausgewählt, hat auch bei uns ihren besonderen
Platz. Zum Ausklang des Abends erleben Sie
afroamerikanischen Soul und Rhythm 'n' Blues mit
angolanischen Einflüssen.
Mit der Reihe „Resonanzen – Internationale Klänge“
greift die Stiftung Pfefferwerk die Vielfalt in Berlin auf.
Sie möchte vor allem zugewanderten Künstler/innen
eine Präsentationsplattform bieten, um sie dabei zu
unterstützen, bekannter zu werden und Kontakte zu
knüpfen. Zudem möchte sie das Profil des
Kulturstandortes Pfefferberg mitgestalten und das
Zusammenleben - geprägt von Verständnis, Toleranz
und Respekt - unterschiedlicher Kulturen in der Stadt
befördern.

03. bis 05.03., Kongress im HKW:
Zivilgesellschaft 4.0 –

GEFLÜCHTETE
UND DIGITALE SELBSTORGANISATION
3.-5. März 2016
Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin
Internet: http://www.hkw.de/zivilgesellschaft
Eintritt frei. Der Kongress ist offen für alle. Um Anmeldung wird gebeten unter:
http://www.hkw.de/en/app/civil_society/register/
Geflüchtete sind digitale Vorreiter*innen: Smartphones
und Social Media sind für die Flucht ebenso wie für den
Alltag in der neuen Heimat wesentlich. Auch für die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe sind digitale Instrumente
von zentraler Bedeutung. In jüngster Zeit haben Projekte wie die Plattform http://www.arriving-in-berlin.de gezeigt, wie wichtig das Netz für die Selbstorganisation
von Geflüchteten ist. Auf dem Kongress Zivilgesellschaft 4.0 vernetzen sich die zahlreichen Initiativen und
Projekte.

Duo 13 STRINGS
Jazz, Latin & Funk I E-Gitarre & 7-saitige Akustikgitarre

Arriving in Berlin ist Beispiel eines partizipativen OnlineProjektes, bei dem Geflüchtete mit Blick auf die eigenen Erfahrungen und Bedürfnisse ihre neue Heimatstadt Berlin kartieren. Auch das Projekt Berlin field recodings. Mapping along the refugee complex von metroZones zeigt die Routen von Geflüchteten in der Stadt,
Überlebenstaktiken und Möglichkeiten der Selbstorganisation.

Trio Aletchko
Rhythmen des Balkans & Klezmer & Elemente
klassischer Musik I
Gitarre & Violine & Percussion

Ähnlich erfolgreich war der erste Refugee-Hackathon,
der im Oktober 2015 in Berlin stattfand. Initiiert von Anke Domscheit-Berg, kamen 300 Programmiererinnen
und Entwickler in Berlin zusammen und entwickelten

Es spielen für Sie:

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insgesamt 18 Projekte. Weitere Beispiele sind die
Facebookseite Moabit hilft! und der Verein Refugee
Emancipation e.V.
Bei einem dreitägigen Kongress im Haus der Kulturen
der Welt steht die digitale Selbstorganisation der Geflüchteten im Mittelpunkt. Vom 3. bis 5. März 2016 stellen sich bestehende Projekte vor, Workshops loten das
Potential von Projekt- und Partnersynergien aus. Die
Idee des Hackathons wird weiter geführt, indem Programmierer*innen gemeinsam mit Geflüchteten an
notwendigen Tools arbeiten.
In Kooperation mit Asyl-in.de, Chaos Computer Club Berlin e.V., Freifunk Berlin (tbc), Hackathon, Maptime Berlin, metroZones.

Verkehrsverbindungen:
U3 Dahlem Dorf, Busse M11, 110, X83
Informationen:
Tel: (030) 83 01- 438 / 429
(030) 2 66 42 68 02
Fax:(030) 2 66 42 68 04
E-Mail: mek@smb.spk-berlin.de
Internet: http://www.smb.museum/mek
http://www.verein-museum-europaeischer-kulturen.de

AKADEMİE DES JÜDİSCHEN MUSEUMS
Veranstaltungen im März 2016

05./06.03., Museum Europäischer Kulturen, Dahlem:

23. EUROPÄISCHER OSTERUND KUNSTHANDWERKSMARKT
5. und 6. März 2016, 11 bis 18 Uhr
Museum Europäischer Kulturen –
Staatliche Museen zu Berlin
Museen Dahlem
Lansstraße 8, 14195 Berlin

Eintritt: 8 € (erm. 4 €)
Der Ostermarkt ist im regulären Eintritt eingeschlossen. Kinder bis 18 Jahre frei.
Öffnungszeiten:
Di – Fr 10 Uhr – 17 Uhr
Sa / So 11 Uhr – 18 Uhr
Das Museum Europäischer Kulturen und sein Förderverein veranstalten 2016 zum 23. Mal einen attraktiven
Europäischen Oster- und Kunsthandwerksmarkt.
Mit 40 Künstlern und Kunsthandwerkern aus Deutschland, Estland, Polen, Tschechien, der Ukraine und Ungarn wird ein umfangreiches Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Verkaufsangebot präsentiert.
Das Gesamtangebot des Marktes umfasst neben traditionellem und modernem Osterei-Design viele weitere
kunsthandwerkliche und künstlerische Arbeiten zum
Beispiel aus Holz, Keramik, Papier und textilen Materialien.

Kontakt
Museum Europäischer Kulturen –
Staatliche Museen zu Berlin
Museen Dahlem
Lansstraße 8
14195 Berlin
(Eingang auch über Arnimallee 25 möglich)

8. März 2016, 19:00 Uhr, Akademie, Saal
Rromnja* Power Reloaded –
Ein Rückblick auf politisches Engagement in den
90er Jahren und Gegenwartsperspektiven
Vortrag und Podiumsdiskussion
Eintritt frei
In den 1990er Jahren gab es ein starkes politisches
Engagement von Rromnja* (Roma-Frauen), die sich
insbesondere in Köln für das Bleiberecht von
Flüchtlingen einsetzten und gegen Rassismus und
Sexismus kämpften. Rromnja* sind auch heute als
Bürgerrechtlerinnen
und
zivilgesellschaftliche
Akteurinnen in sozialen Bewegungen aktiv, ihre Arbeit
und ihre Biographien sind jedoch weitgehend
unbekannt und in gesellschaftlichen und medialen
Debatten wenig präsent.
Der Abend soll daher das politische Engagement von
Rromnja* heute und in den 90er Jahren in den Blick
nehmen und folgenden Fragen nachgehen: Welche
Themen waren damals wichtig und welche stehen
heute im Mittelpunkt? Welche Akteurinnen waren und
sind beteiligt? Welche Erfolge und Hürden, welche
Unterstützung gab es damals und gibt es heute in ihrer
Arbeit? Und wie waren bzw. sind die gesellschaftlichen
Voraussetzungen für das Engagement von Rromnja*?
Eine Veranstaltung zum Internationalen Frauentag und
ein Auftakt in den Rromnja* Power Month in
Kooperation mit dem feministischen Rromnja Archiv
RomaniPhen und der Initiative IniRromnja.
Der Rromnja* Power Month findet zwischen dem
Internationalen Frauentag am 8. März und dem
Internationalen Tag der Roma am 8. April statt und wird
vom feministischen Rromnja Archiv RomaniPhen und
der IniRromnja organisiert. Nähere Informationen und
das Programm zum Rromnja* Power Month unter:
https://inirromnja.wordpress.com.
Weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.jmberlin.de/main/DE/02Veranstaltungen/veranstaltungen2016/2016_03_08_rromnja.php

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15. März 2016, 19 Uhr, Akademie, Saal
ХАИМ – HEIM
Gespräch mit Filmausschnitten im Rahmen
der Reihe »Neue deutsche Geschichten«
Eintritt frei
Um
das
jüdische
Leben
in
Deutschland
wiederzubeleben, kamen Anfang der 90er Jahre rund
220.000 russischsprachige Juden als so genannte
Kontingentflüchtlinge aus der Sowjetunion in die
Bundesrepublik. Auch die Eltern von Robert
Schulzmann beschließen in dieser Zeit, Riga zu
verlassen und in Deutschland neu anzufangen. Mit
seinem
Dokumentarfilmprojekt
zieht
Robert
Schulzmann 25 Jahre später eine Bilanz.
In persönlichen Gesprächen mit seinen Eltern und
weiteren aus der Sowjetunion emigrierten Juden
verschiedener Generationen stellt er Fragen nach
Identität, Herkunft und Selbstfindung in Deutschland.
Robert Schulzmann gibt einen Einblick in den
Entstehungsprozess des noch nicht abgeschlossenen
Filmprojekts und zeigt erste Ausschnitte, die mit dem
Publikum diskutiert werden. Weitere Informationen zum
Regisseur unter www.robertschulzmann.de
Moderation: Alina Gromova (Jüdisches Museum Berlin)
Weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.jmberlin.de/main/DE/02Veranstaltungen/veranstaltungen2016/2016_03_15_heim.php

Anmeldung/Kontakt
Anmeldung für beide Veranstaltungen erforderlich:
Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9-14
10969 Berlin
Tel: (030) 25 993 488
E-Mail: reservierung@jmberlin.de
Internet: http://www.jmberlin.de

Kultur bewegt e.V.:

STADTTEILFÜHRUNGEN IM MÄRZ 2016
Neukölln

In Neukölln ist Einwanderung schon lange Geschichte
und Alltag, die Stadtteilführerinnen sind Zeitzeuginnen,
die davon aus eigener Erfahrung und Anschauung berichten. Ihre Stadtteilführungen sind so vielfältig wie
Neukölln selbst!

rend mit seinen Problemen und faszinierend mit seinem
Potenzial. Machen Sie sich ein (anderes) Bild von Berlins „berüchtigtem” Bezirk!
Samstag, 26. März um 12:00 Uhr
Tour: Neukölln Oneway
Mit Hanadi Mourad und Gülaynur Uzun
Treffpunkt: U-Bahnhof Karl-Marx-Straße, vor dem Eingang zum Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Straße 141
Internet: http://www.route44-neukoelln.de/

Kontakt
Kulturbewegt e.V.
Oranienburger Straße 37
10117 Berlin
Tel.: (030) 70 222 023
E-Mail: info@kulturbewegt.de
Internet: http://www.kulturbewegt.de

02.04., Sport & Kultur im Wedding:

WELCOME TO THE WORLD TOUR 2016 –
UNİTED COLOURS FÜR TOLERANZ UND
INTEGRATİON

Der SK United Colours Berlin e. V. stellt sich vor
Samstag, 02.04.2016
Zeit: 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Ort: Stadion des SV NNW
Behmstrasse 27 – 31
(Nähe Gesundbrunnen)
13357 Berlin
Am 02.04.2016, ab 10:00 Uhr ist es soweit - die
"Welcome to the World Tour 2016 – United Colours für
Toleranz und Integration" findet statt.
Es ist die Eröffnungsveranstaltung des SK United
Colours Berlin e. V., einem “jungen aufstrebenden
Verein, der von Menschen mit und ohne
Migrationshintergrund ins Leben gerufen wurde”, der
sich bei diesem Event erstmalig präsentiert. Der
stellvertretende Bezirksbürgermeister von Berlin –
Mitte, Herr Stephan von Dassel, wird dabei anwesend
sein.

Das sozial - kulturelle Event wird von einem
Fußballturnier begleitet wird, bei welchem insgesamt 16
Fußballteams aus ganz Berlin gegeneinander antreten.
Das Match wird im Stadion des SV NNW (Sportverein
Sehen Sie die Karl-Marx-Straße, den Richardplatz oder
Norden - Nordwest 1898 e.V.) durchgeführt. Ein bunt
die Gropiusstadt mit den Augen von Frauen, die hier
gestaltetes Bühnenprogramm als auch verschiedene
ihre (zweite) Heimat gefunden haben. Neukölln ist
Workshops umrahmen das Event. Es wird seitens SK
ihnen Wahlheimat oder Zufluchtsort geworden, irritieUnited Colours Berlin e. V. ein Ideen - Wettbewerb für
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die Gäste veranstaltet, in welchem diese ihre
Vorschläge für zukünftige soziale
als auch
Migrationsprojekte des Vereins entwickeln sollen. Alle
sind zum Mitmachen eingeladen. Für kulinarische
Versorgung ist gesorgt.
Wir haben uns gedacht, wo kann man die
unterschiedlichsten
Menschen
und
Schicksale
zusammenbringen, wenn nicht bei einem großen Sport
& Kultur-Event? Wo kann man ein Zeichen für Toleranz
setzen,
wenn
nicht
in
einer
gemeinsamen
Veranstaltung unterschiedlichster Menschengruppen?
Alle Freunde, Fans und Interessenten sind herzlich zu
diesem farbenfrohen Fest willkommen.

Kontakt
SK United Colours Berlin e. V.,
Nora Fienhold
Leitung Presse & Öffentlichkeitarbeit
Projektmanagerin: Integration & Soziales
Vereinssitz:
c/o B. Kojo Obeng-Gyan
Rieflerstraße 6
12307 Berlin
Funk: (0175) 53 95 567
E-Mail: info@united-colours.com
Internet: http://www.UNITED-COLOURS.com

18./19.11., Vorschau: Vielfalt ist Trumpf!

EXPOLİNGUA BERLİN 2016

Frühbucherrabatt für die 29. Internationale Messe
für Sprachen und Kulturen bis 15. Mai 2016
EXPOLINGUA Berlin 2016
29. Internationale Messe für Sprachen und Kulturen
18./19. November 2016 , Fr./Sa. 10:00 – 18:00 Uhr
RHWK, Friedrichstraße 176 – 179
10117 Berlin, Deutschland
Die Expolingua Berlin,
Deutschlands
führende
internationale Messe für
Sprachen und Kulturen,
findet in diesem Jahr am
18. und 19. November in
Berlin statt. Bis zum 15.
Mai
können
sich
interessierte
Aussteller
wie
Sprachschulen,
Sprachreiseveranstalter,
Austauschorganisationen,
Verlage und Anbieter von
Sprach-Apps,
Onlinekursen, Sprachtests

und Sprachlernsoftware mit einem Rabatt anmelden.
Ob Spanisch für den Sommerurlaub oder Chinesisch
für die berufliche Weiterbildung – die Expolingua bietet
die ideale Plattform rund ums Fremdsprachenlernen
und -lehren, vom Sprachkurs zu Hause, über das
Lernen unterwegs auf Tablets und Smartphones, bis
zum Erleben von sprachlicher und kultureller Vielfalt vor
Ort.
Die immer größere internationale Vernetzung von
Ausbildung und Arbeitsmarkt sorgt für eine hohe
Nachfrage nach Sprachkursen, Sprachreisen und
Auslandsaufenthalten.
Auslandserfahrung,
Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kompetenz sind
häufig Schlüsselfähigkeiten für den beruflichen Alltag
und die Karriere. Die Besucher der Expolingua, von
denen 57 Prozent unter 30 Jahre alt sind, suchen
gezielt
nach
Angeboten,
um
ihre
Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern, sowohl für
den Beruf als auch für den privaten Gebrauch. Dabei
investieren sie immer stärker in Bildungsprogramme.
Zu den Messebesuchern zählen Schüler, Studierende,
Auszubildende und Berufstätige mit Interesse an
sprachlicher Weiterbildung sowie Lehrer, Dozenten,
Dolmetscher und Übersetzer.
Die Expolingua bietet ein ideales Forum zur Information
und Planung. Die Besucher treten in persönlichen
Kontakt mit Anbietern. Fachbesucher können zudem ihr
internationales Netzwerk ausbauen und Kontakte
pflegen.
Im
begleitenden
Vortragsprogramm
informieren Aussteller in Vorträgen und Workshops zu
Themen wie Sprachreisen, Auslandsaufenthalten sowie
zu
Sprachtests
und
Berufsbildern
im
Fremdsprachenbereich
oder
machen
in
Schnupperkursen Lust auf das Erlernen von
Fremdsprachen.

[Foto: Mark Bollhorst, © ICWE GmbH; PM, RED]

Kontakt
Veranstalter:
ICWE GmbH
Leibnizstraße 32
10625 Berlin
Silke Lieber, Tel.: (030) 310 18 18-0
E-Mail: info@expolingua.com
Internet: http://www.expolingua.com
Portal SprachenNetz: http://www.sprachennetz.org

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Antidiskriminierungsrecht allein wird die gesamtgesellschaftliche Problematik nicht lösen. Antidiskriminierungspolitik muss auch bei Institutionen, Verfahren und
Strukturen ansetzen, die benachteiligend wirken können; sie muss die Öffentlichkeit ansprechen, um das
Bewusstsein für Diskriminierung zu schärfen und möglicherweise sogar Einstellungen zu ändern; und nicht
zuletzt ist es wichtig, Betroffene zu ermächtigen, sich
zu wehren.

Veröffentlichungen/
Internet-Tipps
SONDERAUFLAGE FÜR 0,98€

LERNEN AUF EINEN BLICK - „SPIELEND
DEUTSCH LERNEN“ FÜR FLÜCHTLINGE

Internet:
http://www.bpb.de/apuz/221571/antidiskriminierung

mindmemo, ein junger Verlag, hat dazu eine Sonderauflage seiner Lernposter und Lernhefter veröffentlicht - lediglich für eine
Schutzgebühr ab 0,98€
(statt 7,-€ im Handel).
Ideal für die ersten Schritte in Deutsch:
• die ersten 300 Wort-Bild Vokabeln
• strukturierte Grundwortschatz-Zusammenfassung
• Grammatik - leicht erklärt
Die strukturierte und visuelle Aufbereitung mit vielen
Bildern erleichtert es Flüchtlingen, verschiedenster
Herkunft, die deutsche Sprache spielerisch zu erlernen.
Die Lernmaterialien werden seit Jahren erfolgreich im
Unterricht eingesetzt (orientiert am Lehrplan DaF).
Den Gründern ist der wirkungsvolle und bezahlbare
Zugang zu Bildung sehr wichtig. Daher unterstützt und
ermöglicht mindmemo seit Gründung Bildungsprojekte
weltweit. Die Sonderauflage ist limitiert.
Mehr Informationen zu den Produkten
http://www.mindmemo.com/willkommen

unter:

Veröffentlichung der bpb:

ANTIDISKRIMINIERUNG

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 9/2016)
Das vor zehn Jahren in Kraft getretene Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz zielt auf den
Schutz von Individuen vor "Benachteiligungen aus Gründen der
Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts,
der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität".
Eine Zwischenbilanz fällt aufgrund von Schutzlücken
und Problemen bei der Rechtsanwendung gemischt
aus.

Neue Veröffentlichung:

"ANTIMUSLIMISCHER RASSISMUS –
UND WAS TUN?"

Broschüre anlässlich der Internationalen Wochen
gegen Rassismus 2016 vom 10. – 23. März 2016 erschienen
Ablehnende und abwertende
Haltungen gegenüber Muslimen
nehmen in Deutschland und
Europa seit Jahren zu. Was sind
die Gründe dafür? Und was
lässt sich dagegen tun?
Zu diesen und weiteren Fragen
hat die Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus eine Broschüre veröffentlicht.
Die "Internationalen Wochen
gegen Rassismus" werden vom
10. bis zum 23. März 2016 in mehreren Orten in
Deutschland stattfinden.
Download :
http://www.internationale-wochen-gegenrassismus.de/wpcontent/uploads/16_01_19_B_IKR_Antimuslimischer_Rass
ismus_NEU2.pdf
Internationale Wochen gegen Rassismus 2016 im
Internet: http://www.internationale-wochen-gegenrassismus.de

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