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Periodical volume

Full text: Berlyñ international Issue 109.2014

02/14

international Nummer 109
DER NEWSLETTER

DER

INTEGRATIONSBEAUFTRAGTEN
Der interkulturelle
Kalender für den
Monat Februar

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
das neue Partizipations- und Integrationsprogramm ist auf den Weg gebracht. Der Berliner Senat vergibt in den Jahren 2014/15 insgesamt 3 Mio.
Euro zur Stärkung von Migrantenorganisationen, lesen Sie mehr dazu ab
Seite 4.
Am 29. Januar 2014 hat die Berliner Integrationsbeauftragte zum ersten
Netzwerktreffen der Berliner Integrationslotsinnen und –lotsen eingeladen,
die Mitteilung dazu finden Sie auf Seite 6
Die Anerkennung von ausländischen Abschlüssen – ein wichtiges Thema für
Ratsuchende und den Berliner Senat.
Die quantitative Jahresauswertung der Anerkennungsberatung des IQ
Netzwerks Berlin finden Sie ab Seite 8

Ihre Redaktion

BERLIN INTERNATIONAL erscheint wieder am 28.02.2014.
Redaktionsschluss für die März-Ausgabe (Nr. 110) ist der 21.02.2014.

IMPRESSUM: BERLIN INTERNATIONAL. Ein e-Informationsforum der Beauftragten des Senats von Berlin für
Integration und Migration. Potsdamer Straße 65; 10785 Berlin. Vormals „Top - Berlin international“. Erscheint mit elf
Ausgaben im Jahr als E-Mail-Anhang im PDF-Format und ist kostenlos. Die Dateigröße kann je nach Inhalt zwischen
1 und 2 MByte variieren. Abonnementbestellung/ -löschung und Zusendungen für die Veröffentlichung in BERLIN
INTERNATIONAL unter folgender E-Mail-Adresse: Newsletter@intmig.berlin.de. Keine Haftung für unverlangt zugeschicktes Material und kein Anspruch auf Veröffentlichung. Auszugsweiser Nachdruck und Vervielfältigung mit Quellenangabe erwünscht. Redaktion, Grafik und Produktion: Fred Vollmer, AL III 12; Tel: (030) 9017-2374 /-34; Fax:
9017-2320, Martina Gembus, III A 4, (030) 9017-2327 (Vertr.). Diese und weitere Ausgaben im Internet unter
http://www.berlin.de/lb/intmig/publikationen/top/index.html. 31.01.2014 [1.791 | Jahrgang 31]

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Nachrichten aus dem Haus, Berlin und den Bezirken
Das neue Partizipations- und Integrationsprogramm ist auf den Weg gebracht:
Senat vergibt in den Jahren 2014/15 insgesamt 3 Mio. Euro zur Stärkung von Migrantenorganisationen
Berlin nutzt erfolgreich EU-Mittel für Roma-Projekte
Landesrahmenprogramm Integrationslotsinnen und – lotsen in Berlin gestartet
13.02., EU-Fonds Zuständigen Behörde: Regionaltagung
Öffnungszeiten des Büros der Berliner Integrationsbeauftragten
IQ Netzwerk Berlin: Anerkennungsberatung – quantitative Jahresauswertung 2013
„Mach Berlin zu deinem Job“:
Start der Senatskampagne für mehr Fachkräfte mit Migrationshintergrund in der Berliner Verwaltung
Berlin gibt Startschuss für Jugendberufsagentur –
AG „Jugendberufsagentur in Berlin umsetzen?“ stellt Empfehlungen vor
Aus dem Landespressedienst
Änderung des Schulgesetzes:
Geschwisterkinder sollen in weiterführenden Schulen bevorzugt aufgenommen werden
Nachwuchsproduzentenpreis für das Berliner Team Iris Sommerlatte und Ali Saghri –
Senatskanzlei-Chef gratuliert
Wowereit: „Topographie des Terrors“ ist ein wichtiger Ort
gegen das Vergessen und Verdrängen der Schrecken des NS-Regimes
Förderentscheidungen zum Hauptstadtkulturfonds 2014
Sprachbildung in Berliner Kitas auf Erfolgskurs
20 Jahre Städtepartnerschaft Berlin-Peking: Chinesisches Neujahrskonzert im Roten Rathaus
Wowereit zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
EU-Sozialkommissar László Andor besuchte Roma-Integrationsprojekte im Bezirk Neukölln
Anfragen an den Senat
„Integration durch Radio – erfüllt der öffentlich-rechtliche Rundfunk seinen Auftrag?“ (Link)
und weitere Anfragen Seiten 15 / 16
Aus Europa, Bund und Ländern
Berliner Europaportal
EU: Freizügigkeit - Kommission veröffentlicht Leitfaden
zur Feststellung des gewöhnlichen Aufenthaltsorts für die Zwecke der sozialen Sicherheit
BMI: Anzahl der Asylbewerber im Jahr 2013 - Höchster Stand seit 14 Jahren
BAMF: Migrationsbericht 2012
Junge Islam Konferenz: Aufruf zur Einrichtung einer Enquete-Kommission
"Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe"
Initiativen
7. Berliner Freiwilligenbörse: Bewerbungsphase gestartet. Frist: 17.02.2014
Ausschreibung: Band für Mut und Verständigung 2014. Frist: 01.03.2014
Stipendium für SchülerInnen mit Migrationshintergrund:
START Ausschreibung 2014 - Motto: „Dein Engagement zählt!“ Frist: 01.03.2014
Workshops/ Tagungen
06.02., Fachtagung: Besondere Schutzbedürftigkeit von Asylsuchenden feststellen.
Rechtliche Bedingungen und Praxismodelle für das Aufnahme- und Asylverfahren
14.02., iaf-Workshop: Das Internationale Familienrecht in der Beratungspraxis.
Anmeldefrist: 04.02.2014
26.02., Messe: Mitarbeiter der Zukunft präsentieren sich – 1. EUTOKIA Marktplatz der Kompetenzen
06. bis 08.10., Ausblick: Bundesfachkongress Interkultur. Motto: „Heimaten bewegen“

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Qualifizierungen
ASFH: Berufsbegleitender Hochschul-Zertifikatskurs 2014
„Pädagogik für Vermittlung sozialer Kompetenzen und Gewaltprävention“. Bewerbungsfrist: 14.03.2014
TUH e. V. Integrationskurse, Türkischkurse, Weiterqualifizierungen
Zweiter Bildungsweg: Schulabschlüsse in Kreuzberg. Neue Lehrgänge ab: 10.02.2014
Fachstelle für Suchtprävention: Ausbildung zum/r PEaS Trainer/in
Zertifizierungskurs Pädagogischer Assistent: Ihr Arbeitsplatz in der Schule
Fit für den Job: IT- und Medienkompetenz für den Berufsalltag Modulare Fortbildung ab 10.3.2014
Bessere Jobchancen durch Auslandserfahrung
Freie Plätze in sonderpädagogischer Zusatzqualifizierung

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Aus Projekten und Vereinen
AWO-Begegnungszentrum: Monatsprogramm Februar 2014
BAYOUMA-HAUS der Arbeiterwohlfahrt Berlin Spree-Wuhle e.V. Programm Februar 2014
BABEL e.V.: Veranstaltungsangebot im Februar 2014

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Veranstaltungen
Radio multicult.fm Berlins Welle für kulturelle und ethnische Vielfalt, sein fünfjähriges Jubiläum
Deutsch-koreanisches Chor Ensemble Konzert zum koreanischen neuen Jahr
Theater der Erfahrungen deutsch-türkisches Musical „Altes Eisen“ in der ufaFabrik
Euromaidan. Besetzte Räume. Fotoausstellung von Yevgenia Belorusets
WERKSTATT DER KULTUREN
Veranstaltungsprogramm Februar 2014. Black History Month, 01. – 28. Februar 2014
Internationales Vokalensemble Berlin: Ein Vaterunser geht um die Welt
Schützt höhere Bildung vor Rassismus und Antisemitismus? Vorstellung der Studie/Podiumsdiskussion
KRIEG ERZÄHLEN Thementage
Vorschau, März 2014: "Bikulturelle Liebe" – Ausländerbehörde als ungewöhnlicher Theaterort
Nachbarschaftsheim Neukölln e. V. Fotoportrait-Ausstellung / Ausleihe kostenfrei
Veröffentlichungen/ Internet-Tipps
Online-Dossier "Inklusiv, offen und gerecht? Deutschlands langer Weg zu einer Willkommenskultur" der
IQ-Fachstelle Diversity Management veröffentlicht
Der Kreisverband Nürnberg-Stadt des Bayrischen Roten Kreuz hat neues Material, das im Rahmen des
Projektes Rückkehr|Kinder entstanden ist, vorgestellt.
Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb: Neuerscheinung „Ziemlich deutsch“

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Nachrichten aus dem Haus,
Berlin und den Bezirken
DAS NEUE PARTIZIPATIONSUND INTEGRATIONSPROGRAMM
IST AUF DEN WEG GEBRACHT
Senat vergibt in den Jahren 2014/15 insgesamt
3 Mio. Euro zur Stärkung von Migrantenorganisationen
Im neuen Partizipations- und Integrationsprogramm für
2014 und 2015 stehen 1,5 Mio. € Fördermittel pro Jahr
bereit. Darauf weist die Integrationsbeauftragte des
Berliner Senats, Dr. Monika Lüke hin, die die Bewerbungsverfahren um die Fördergelder abgeschlossen
hat.
Das Programm der Integrationsbeauftragten richtet sich
in erster Linie an Migrantenselbstorganisationen.
Schwerpunkt der Förderung im neuen Programm ist es,
die politische Partizipation und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit eigener oder familiärer Zuwanderungsgeschichte zu stärken.
Gefördert werden 32 Projekte von Migrantenselbstorganisationen.
Aus den im Rahmen des Interessenbekundungsverfahrens eingegangenen 142 Bewerbungen mit einem Antragsvolumen in Höhe von rund 15,5 Mio. € für die Förderperiode 2014/15 hat ein Auswahlgremium bestehend aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen die nunmehr geförderten 32 Projekte ausgewählt.
Die Integrationsverwaltung hat alle Interessenbekundungen eingehend geprüft und festgestellt, dass zahlreiche Träger über umfangreiche Erfahrungen mit Projektförderung zu Integration verfügen. Die Entscheidungskriterien bezogen sich insbesondere auf die Verlässlichkeit und projektbezogene Erfahrung, den innovativen Charakter des Projekts, die mittelfristigen Perspektiven und als Hauptaspekt die integrationspolitische Relevanz. Dabei ging es ausschließlich um integrationspolitische Relevanz aus dem Blickwinkel der
Landesebene, insbesondere um die Kernthemen im
derzeitigen Integrationskonzept des Senats „Vielfalt
fördern – Zusammenhalt stärken“ und um die integrationspolitischen Aspekte der Richtlinien der Regierungspolitik.
Das Bewerbungsverfahren und die Förderkonditionen
sind in den Förderrichtlinien zum Partizipations- und
Integrationsprogramm näher erläutert.
http://www.berlin.de/lb/intmig/themen/projektfoerderung
/index.html

Zur Umsetzung des Partizipations- und Integrationsprogramms sind 2014 und 2015 jährlich zusätzlich
15.000 € für Veranstaltungen und Dokumentation vorgesehen.
Damit soll der Dialog mit den Migrantenselbstorganisationen über die strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung des Programms fortgesetzt werden.
Nachfolgend die Übersicht, welche Projekte aus dem
neuen Partizipations- und Integrationsprogramm gefördert werden Die Tabelle ist auch auf der genannten
Internetseite veröffentlicht worden.

LfdNr.
1

Träger / Projekte

2

Aufbruch Neukölln e.V.
Projekt: Perlenkette

3

Club Dialog e.V.
Projekt: SFIP-Servicezentrum zu Förderung der Integration und Partizipation von
Menschen mit Migrationshintergrund und
Migrantenorganisationen

4

Cosima e.V.
Projekt:
KuBiTe – Kultur, Bildung, Teilhabe

5

Dong Heng - Interkultureller Förderverein für Hospizdienste e.V.
Projekt: Informationsdienst Altenhilfe für
asiatische Migrant_innen

6

Gesellschaft für urbane Wirtschaft, Beschäftigung und Integration - GUWBI
e.V.
Projekt:
Netzwerk ethnische Ökonomie
einjährig

7

Haus der Kulturen Lateinamerikas e.V
Projekt: Casa Latinoamericana in Berlin Ein Servicecenter für Lateinamerikanerinnen und andere spanisch sprechende
Gruppen
Hellenische Gemeinde zu Berlin e.V.
Projekt: Partizipation durch Empowerment
und herkunftsübergreifende Zusammenarbeit im Griechischen Kulturzentrum

8

9

agitPolska e.V. - Polnisch-Deutsche
Initiative für Kulturkooperation
Projekt:
"Partizipieren und Praktizieren"

Interkulturelle Pädagogische Gesellschaft Mitra e.V.
Projekt: BEFaN - mit und füreinander (Bildung - Eltern - Familie - Nachbarschaft)

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Kurdisches Zentrum e.V.
Projekt: Kultur- Gruppenarbeit und Beratung von KurdInnen und MigrantInnen in
Berlin

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11

LebensWelt gGmbH - Interkulturelle
Jugendhilfe
Projekt: Begegnungs- Beratungs- und
Nähcafé für afrikanische Frauen

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12

Migrationsrat Berlin-Brandenburg g.e.
V
Projekt: Migrationsrat Berlin - Brandenburg

13

MINA-Leben in Vielfalt e.V.
Projekt: Starke Väter - Starke Familien

14

MoveGLOBAL e.V
Projekt: Starkes Netzwerk- starke Vereine:
So vernetzt kann Berlin sein
einjährig

15

Multikulturelles Jugend Integrationszentrum e.V.
Projekt: Seminare und Workshops gegen
Jugendkriminalität

16

Nachbarschaftsheim Neukölln
e.V.Projekt: Mit VEREINten Kräften: Migr.
Vereine als Orte der Demokratie

17

Nachbarschaftsheim Schöneberg e. V.
Projekt: Al Nadi- Treffpunkt und Beratungsstelle für arabische Frauen

18

Oromo Horn von Afrika Zentrum e.V Deutsch-Afrikanische Begegnungsstätte
Projekt: Entwicklung einer herkunftslandübergreifenden Kooperation

19

Polnischer Schulverein "Oswiata" in
Berlin e.V.
Projekt: Coaching und Nachhilfe sofortProgramm für jugendliche Neuberlinerinnen aus Polen im Alter von 12-16

20

Polnischer Sozialrat e.V.
Projekt: Interkulturelle Anlauf- und Beratungsstelle für Migranten

21

Reistrommel e.V.
Projekt:Gleiche Augenhöhe

22

23

Strohhalm e.V. (HEROES)
Projekt: HEROES"- gegen Unterdrückung
im Namen der Ehre. Für Gleichberechtigung
Südost Europa Kultur e.V.
Projekt: Südost Zentrum/ BildungsBeratung - und Kompetenzzentrum für
Flüchtlinge und Migrant/innen aus Südosteuropa

TBB - Türkischer Bund in BerlinBrandenburg e.V.
Projekt: KoPa - Berliner Zentrum für Kooperation und Partizipation
TUD e.V - Türkische Umweltinitiative in
Deutschland e.V.Projekt: "Umwelt und
Migration kennen keine Grenzen - Es
kommt immer auf den richtigen Umgang
an"Anschrift: Hagenring 30, 38106
Braunschweig

26

TUH e.V. - Verein türkischer Unternehmer und Handwerker e.V.
Projekt: EXisMi= Netzwerk ethnischer
Ökonomie
einjährig

27

Türkische Gemeinde zu Berlin e.V.
Projekt: Kompetenzstärkung von Migranten in juristischen & bürokratischen Angelegenheiten und Pflege von Netzwerkstrukturen der Migrantenvereine
einjährig

28

Türkischer Elternverein in Berlin Brandenburg e.V.
Projekt: Veli Aktif" Türkische Eltern gehen
in die Schule/ Treff, Beratungs- und Kommunikationszentrum für türkische Eltern
und Schüler/innen

29

Verband für interkulturelle Arbeit (VIA) Regionalverband Berlin /Brandenburg
e.V.
Projekt: VIA- Servicestelle Interkulturelle
Projekt Arbeit und Empowerment von
MSO

30

Verein iranischer Flüchtlinge in Berlin
e. V.
Projekt: "Beratung und Betreuung in Berlin
lebender Iraner und Afghanen"

31

Vereinigung der Vietnamesen
in Berlin & Brandenburg e.V.
Projekt: Förderung der Integration und
Partizipation der vietnamesischen Mitbürger in Berlin

Berlin nutzt erfolgreich EU-Mittel für RomaProjekte
Abschlussveranstaltung des Modellprojekts zur
Stärkung der Roma–Community
am 29. Januar 2014 in der Werkstatt der Kulturen
Die neue Bundesregierung hat am Montag erstmals mit
den Ländern darüber gesprochen, wie von sogenannter
Armutszuwanderung betroffene Kommunen unterstützt
werden können. Vorgesehen ist hierfür ein Ausbau des
Bundesprogramms Soziale Stadt.
Berlin nutzt dieses Programm im Rahmen seines Aktionsplans zur Einbeziehung ausländischer Roma bereits

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seit November 2011. Mit dem jetzt beendeten Modellprojekt wurden in ausgewählten Quartieren insbesondere aufsuchende Familiensozialarbeit durchgeführt
und Selbsthilfestrukturen aufgebaut. Das Projekt war in
den so genannten Aktionsräumen Plus in NordNeukölln, Wedding-Moabit und Spandau-Mitte, Kreuzberg-Nordost aktiv. Die Bezirke Marzahn-Hellersdorf
und Reinickendorf sind in den Wissenstransfer einbezogen worden.
Die Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung, Bildung,
Gesundheit und Integration haben eng zusammen gearbeitet und waren Teil eines Netzwerks von fünf nichtstaatlichen Organisationen und von zwei Volkshochschulen. Unter der Leitung einer Migrantenorganisation,
südost Europa Kultur, ging es dabei um den Zugang zu
Bildung, den Aufbau von Selbsthilfestrukturen und um
die Stärkung der Roma-Communities.
Die VHS haben Schulmaterialien zum Unterricht für
Lehrerinnen und Lehrer erarbeitet. Die Beschulung von
Schulanfängern aus Rumänien und Bulgarien wurde
modellhaft erprobt und an den Schulen in Willkommensklassen umgesetzt. Diese haben den Zweck, Kinder und Jugendlichen ab der dritten Klasse so schnell
wie möglich zu befähigen, an den Regelklassen teilnehmen zu können.
Einen Erfolg der Vernetzung der Träger in der Stadt
zeigt der Kiezatlas über Roma in Berlin
http://www.kiezatlas.de/browse/osoe
Dieser Kiezatlas soll auch in den Folgejahren zur Vernetzung der Träger beitragen und Orientierung für Akteure sein.
Die Tagung wird durch die Integrationsbeauftragte des
Senats, Monika Lüke, eröffnet, die dieses Modellprojekt
als einen Erfolg des Aktionsplans Roma sieht: „Das
Land Berlin hat mit dem Aktionsplan Roma konkrete
Lösungsansätze entwickelt und verschiedene Akteure
auf lokaler Ebene zusammengeführt und sich damit auf
neue Problemlagen eingestellt. Ich bin deshalb zuversichtlich, dass Berlin einen Weg findet, dieses Modellprojekt in den kommenden Jahren fortzusetzen “
Am Nachmittag werden drei Arbeitsgruppen zu den
Themen Ferienschulen, Selbsthilfestrukturen und Wohnen angeboten. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen
Selbsthilfestrukturen und Wohnen sind als Empfehlungen für den Berliner Senat zur Fortführung des Aktionsplan Roma vorgesehen und werden am Ende der
Tagung vorgestellt.

Landesrahmenprogramm Integrationslotsinnen und –lotsen in Berlin gestartet

samt 66 Lotsinnen und –lotsen kamen in die Tagungsräume des Tagesspiegels am Anhalter Bahnhof. Die
Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat, begrüßte die Integrationslotsinnen und –lotsen, die
im Dezember 2013 und im Januar 2014 ihre Arbeit aufgenommen haben. Die Senatorin unterstrich die hohe
Bedeutung der Integrationslotsinnen und –lotsen, die
mit ihrer Arbeit die Integration von zugewanderten Familien erleichtern, sie im Umgang mit ihrer Umgebung
und den öffentlichen Einrichtungen in Deutschland unterstützen und damit den sozialen Aufstieg von Einwanderern befördern.
Die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen stellt in den Jahren 2014 und 2015 je 2,2 Mio. Euro
für die Arbeit der Integrationslotsinnen und –lotsen zur
Verfügung. Insgesamt sollen rund 70 Lotsen in allen
Bezirken finanziert werden. In einzelnen Bezirken von
Berlin haben sich Integrationslotsen- bzw. Stadtteilmütterprogramme bereits seit mehreren Jahren erfolgreich
etabliert. Aufgrund einer bedarfsgerechten Verteilung
der Gelder sind die meisten Lotsinnen und Lotsen in
Mitte (insgesamt 12 Stellen) und Neukölln (11 Stellen)
beschäftigt, gefolgt von Friedrichshain-Kreuzberg und
Reinickendorf (jeweils 8).
Das Landesrahmenprogramm soll der Integrationslotsen-/Stadtteilmütterarbeit auf lange Sicht eine Perspektive und einen gesicherten finanziellen Rahmen geben.
Nachdem die Integrationslotsinnen und –lotsen jahrelang über Arbeitsmarktinstrumente finanziert wurden,
haben sie nun reguläre Beschäftigungsverhältnisse bekommen und werden nach Tarif bezahlt. Mit dem Landesrahmenprogramm Integrationslotsinnen und –lotsen
werden darüber hinaus eine fachliche Begleitung und
Qualifizierungsmaßnahmen für sie in Berlin finanziert.
Beim Ersten Netzwerktreffen der Integrationslotsinnen
und –lotsen am 29. Januar 2014 wurde daher der Bedarf an Qualifizierungen zusammen mit den Integrationslotsinnen und –lotsen festgestellt.
Für Berlins Integrationsbeauftragte, Dr. Monika Lüke ist
dies ein wesentlicher Faktor: „Die Integrationslotsinnen
und –lotsen erhalten nun die Möglichkeit, sich weiter zu
qualifizieren und ihre Aufgaben noch besser wahrzunehmen. Durch das Landesrahmenprogramm wird ihre
Arbeit weitentwickelt und professionalisiert. Berlin unterstreicht mit dieser Maßnahme den Anspruch, alle
Zuwanderer zu integrieren und allen die gleichen
Chancen und Leistungen zukommen zu lassen.“
Das Landesrahmenprogramm wird von einer Regiestelle im Auftrag der Beauftragten des Senats für Integration und Migration umgesetzt. Die Umsetzung erfolgt in
enger Abstimmung mit den Integrationslotsinnen und –
lotsen, den beteiligten Trägern, den Bezirken, Senatsverwaltungen und den JobCentern.

Am 29. Januar 2014 fand auf Einladung der Berliner
Integrationsbeauftragten das erste Netzwerktreffen der
Berliner Integrationslotsinnen und –lotsen statt. Insge______________________________________________________________________________________________________

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13.02., EU-Fonds Zuständigen Behörde:

REGIONALTAGUNG
Regionaltagung der EU-Fonds Zuständigen Behörde
beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge am
13.02.2014 um 10.00 Uhr bei der Beauftragten des
Berliner Senats für Integration und Migration.
Die Regionaltagung 2014 steht ganz im Zeichen des
neuen Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF),
der im diesem Jahr an den Start gehen wird. Im Rahmen der Veranstaltung werden über die neuen Rahmenbedingungen und das neue Antragsverfahrens informiert sowie ein Ausblick auf die inhaltliche Gestaltung ermöglicht. Des Weiteren soll die Regionaltagung
dazu beitragen gemeinsam Wege für eine bessere Zusammenarbeit und Vernetzung der EU-Projekte, insbesondere bei den Projektpartnerschaften in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zu finden.

ÖFFNUNGSZEITEN DER DIENSTSTELLE DER
BERLINER INTEGRATIONSBEAUFTRAGTEN
Öffnungszeiten der Migrantenberatungsstelle:
Montag, Dienstag:
Donnerstag:
Mittwoch, Freitag:

09:00 Uhr bis 13:00 Uhr
09:00 Uhr bis 13:00 Uhr
und 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr
-keine Beratung-

Weitere Informationen zur Beratungsstelle
im Internet: http://www.berlin.de/lb/intmig/beratung/
Öffnungszeiten
für Material- und Broschürenverkauf:
Montag - Mittwoch: 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Donnerstag:
08:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Freitag:
08:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Rückfragen: (030) 9017 2365
Adresse und Verkehrsverbindung:
Potsdamer Straße 65, 10785 Berlin, 1. Obergeschoss. Die Dienststelle ist barrierefrei erreichbar.
Web: http://www.integrationsbeauftragter.berlin.de
E-Mail: integrationsbeauftragter@intmig.berlin.de
U-Bahn:
Linien 1 (U-Bhf. Kurfürstenstraße) und Linie 2 (U-Bhf.
Bülowstraße oder Potsdamer Platz). Fußweg jeweils
8 bis 10 Minuten oder per Bus (M48/M85).
Bus:
M48,
M85
Haltestelle
"Potsdamer
Straße/
Lützowstraße" vor dem Dienstgebäude, M29, Haltestelle "Potsdamer Brücke".
S-Bahn/ Bahn:
S 1, S2, S25; RE3, RE4, RE5: Bahnhof Potsdamer
Platz. Fußweg ca. 10 Minuten oder per Bus
(M48/M85).

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IQ Netzwerk Berlin
Anerkennung
von ausländischen Abschlüssen –
ein wichtiges Thema für Ratsuchende
und Senat

Die Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen gehört zu den wichtigsten Aufträgen des IQ
Netzwerk Berlin.
Durch die neue Anerkennungsgesetzgebung gibt es
seit April 2012 einen Rechtsanspruch auf Prüfung von
ausländischen Berufsqualifikationen mit deutschen Referenzberufen. Vielen Migrantinnen und Migranten eröffnen sich dadurch Chancen im Erwerbsleben. Sie
bekommen die Möglichkeit in ihren Berufen zu arbeiten
oder sich eine qualifizierte berufliche Karriere aufzubauen. Die Anerkennungsberatungen sind dabei eine
wichtige Säule im Prozess zur Anerkennung des ausländischen Abschlusses.

Neben 1134 Akademikerinnen und Akademikern, wurden 709 Beratungen bei Personen ohne einen akademischen Abschluss durchgeführt. Wesentlich mehr
Frauen nahmen das Anerkennungsberatungsangebot
der Beratungsstellen im IQ Netzwerk an: Mit 1072 Beratungen bei Frauen und 625 bei Männern, lag der
Frauenteil fast doppelt so hoch wie bei Männern.
Die meisten Beratungssuchenden machten ihren Abschluss in der EU (insgesamt 28 Mitgliedsstaaten seit
2013). Mit 680 Beratungen, lagen sie deutlich vor den
Personen, die Ihren Abschluss in den GUS Staaten
absolvierten. Der Personenkreis mit Abschlüssen aus
den restlichen asiatischen Ländern mit 272 Beratungen, 140 Beratungsfälle aus Afrika und Südamerikaund Mittelamerika mit 139 Fällen sind im Verhältnis
ebenfalls sehr hoch gewesen.
Weniger Anerkennungsberatungen wurden bei Personen mit einem Abschluss aus der Türkei mit insgesamt
154 Beratungen und Abschlüssen aus Europa, die nicht
zur EU zugehörig sind mit 60 Beratungen vollzogen.
Einen sehr kleinen Teil bildeten die Personen, mit Abschlüssen aus Nordamerika mit 40 Beratungen und
Australien, Neuseeland mit insgesamt 7 Beratungen.
Das folgende Schaubild verdeutlicht die Verteilung prozentual:

2013 wurden in den Beratungsstellen des Netzwerks
über 2310 Anerkennungsberatungen durchgeführt, um
den Zugang von Menschen mit Migrationshintergrund
in den deutschen Arbeitsmarkt zu gewährleisten.

Anerkennungsberatung –
quantitative Jahresauswertung 2013
Die Anerkennungsberatung bietet individuelle und umfassende Informationen zu Anerkennungsmöglichkeiten, -verfahren und Zuständigkeiten. Alle Beratungsstellen für Anerkennungssuchende des IQ Netzwerks
arbeiten hier Hand in Hand - das erfolgt auch bei der
Dokumentation der Beratungsfälle.
Die Zahlen der Anerkennungssuchenden werden von
allen Beratungsstellen gemeinsam erhoben und ausgewertet. Die Statistik erfasst, welche Berufsgruppen
besonders häufig unter den Anerkennungssuchenden
vorkommen, wie alt sie sind und aus welchen Ländern
sie kommen. Für das Jahr 2013 würden wir Ihnen diese
Zahlen gerne vorstellen.
Im Jahr 2013 gab es insgesamt 2310 Beratungen bei
den Beratungsstellen des IQ Netzwerk Berlin, von diesen wurden 1162 persönlich, 148 in der Gruppe, 237
telefonisch und 156 online beraten. Dies ergibt eine
Gesamtsumme von 1703 Beratungen. Die restlichen
607 Beratungen, wurden als Folgeberatungen erhoben.

Abbildung 1:
Verteilung nach Regionen des Abschlusses bei der Anerkennungsberatung im IQ Netzwerk Berlin (Stand Januar 2014/ ZEA Zentrale
Erstanlaufstelle)

Interessant sind auch die Zahlen, welche sowohl die
akademischen als auch nicht akademischen Berufsgruppen erheben. Den größten Anteil mit je ca. 250
akademischen Beratungsfällen machten die Berufsgruppen Soziales/ Pädagogik, Wirtschaft/ Verwaltung
und Geistes- und Gesellschaftswissenschaften aus. Die
größten Gruppen bei den nicht akademischen Berufen
waren die Berufsgruppen Gesundheit, Dienstleistung
und Wirtschaft/ Verwaltung mit je ca. 100 Personen in
der Anerkennungsberatung.

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ein Tischler aus Kamerun wurden in den Beratungsstellen des IQ Netzwerk Berlin beraten und bei ihren Anerkennungsverfahren begleitet.
Die Informationen zum Thema Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen gibt es in mehreren Sprachen auf der zentralen Website der Kampagne unter:
http://www.anerkennung-berlin.de.
Kontakt zum IQ Netzwerk Berlin
Sima Fazlali Serkani
IQ Netzwerk Berlin

Abbildung 2:
Verteilung nach Berufsgruppen akademisch in absoluten Zahlen in
Anerkennungsberatungen im IQ Netzwerk Berlin (Stand Januar
2014/ ZEA Zentrale Erstanlaufstelle)

Büro der Beauftragten des Senats
für Integration und Migration
Potsdamer Straße 65
10785 Berlin
Tel.: (030) 9017 2373
E-Mail: Sima.Fazlali@intmig.berlin.de
Internet: http://www.berlin.netzwerk-iq.de

„MACH BERLIN ZU DEINEM JOB“:
Start der Senatskampagne für mehr Fachkräfte mit
Migrationshintergrund in der Berliner Verwaltung

Abbildung 3:
Verteilung nach Berufsgruppen nicht akademisch in absoluten Zahlen
in Anerkennungsberatungen im IQ Netzwerk Berlin (Stand Januar
2014/ ZEA Zentrale Erstanlaufstelle)

Die Zahlen veranschaulichen die Vielfalt an Personen,
die die Anerkennungsberatung im IQ Netzwerk Berlin
aufsuchten. Dabei sind die Anerkennungsberaterinnen
und -berater für die Anerkennungssuchenden wichtige
Lotsen auf ihrem Weg in die berufliche Integration in
Deutschland.

Erfolgreiche Senatskampagne
wird durch das Beratungsangebot
im IQ Netzwerk Berlin unterstützt
Auch die Kampagne „Anerkennung von ausländischen
Berufsqualifikationen“ der Senatsverwaltung für Arbeit,
Integration und Frauen, der IHK und der Handwerkskammer will den Zugang in den deutschen Arbeitsmarkt
vorantreiben.

Ab 10. Januar wirbt der Berliner Senat mit der Kampagne „Mach Berlin zu deinem Job“ an Berliner Hochschulen um Absolventinnen und Absolventen mit Migrationshintergrund. Ziel ist es, den Anteil an qualifizierten
Fachkräften mit Einwanderungsgeschichte im öffentlichen Dienst zu erhöhen – ein wichtiger Schritt zur interkulturellen Öffnung der Berliner Verwaltung.
„Berlin ist die Stadt der Vielfalt. Ob in der Kita oder in
der Schule, am Arbeitsplatz oder in der Freizeit: Die
Berlinerinnen und Berliner gestalten tagtäglich das Zusammenleben mit Menschen aus vielen verschiedenen
Nationen. Etwa ein Viertel von ihnen hat eine Einwanderungsgeschichte, das sind circa 900.000 Menschen.
Ihr Anteil unter den Beschäftigten der Berliner Verwaltung ist jedoch viel geringer. Hier setzen wir mit unserer
neuen Kampagne „Mach Berlin zu deinem Job“ an“, so
Dilek Kolat, Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen. „Die Kampagne hat ein klares Ziel: Die Vielfalt der
Stadt soll sich auch in der Verwaltung widerspiegeln.
Die Kompetenzen und Erfahrungen von Migrantinnen
und Migranten sind wertvoll für die Berliner Verwaltung
und tragen dazu bei, dass Berlin bunter und lebenswerter wird.“

Die Kampagne ist ein Baustein der interkulturellen Öffnung der Berliner Verwaltung. 2010 hat Berlin als ersIn kurzen Videos werden drei Personen portraitiert, detes Bundesland ein Partizipations- und Integrationsgeren Abschlüsse in Deutschland vollwertig anerkannt
setz verabschiedet und die interkulturelle Öffnung von
wurden. Eine Ingenieurin sowie Berufsschullehrerin aus
Verwaltung und sozialen Diensten gesetzlich festgeSpanien, ein Anlagenmechaniker aus der Türkei und
schrieben. Mit dem Gesetz soll die Chancengerechtig______________________________________________________________________________________________________

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keit erhöht und struktureller Diskriminierung, die Migrantinnen und Migranten den Einstieg in den öffentlichen Dienst erschwert, entgegengewirkt werden.
„Den Fachkräftemangel bekommt auch die Berliner
Verwaltung zu spüren. Junge, engagierte Hochschulabsolventinnen und -absolventen werden zukünftig
dringend gebraucht. Wir stellen aber leider immer wieder fest, dass gerade hochqualifizierte Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger mit Einwanderungsgeschichte den öffentlichen Dienst nur selten als Joboption in Betracht ziehen“, so Senatorin Kolat weiter. „Mit
der Kampagne möchten wir mit Vorurteilen aufräumen
und zeigen, wie vielfältig die Arbeit in der Berliner Verwaltung ist. Denn wo, wenn nicht hier, kann man sein
direktes Umfeld aktiv mitgestalten? Unsere Botschaft
ist: Entscheide dich für die Berliner Verwaltung als Arbeitgeber – und mach Berlin zu deinem Job!“
Die Kampagne wirbt an Berliner Hochschulen mit Plakaten und Postkarten sowie mit Online-Bannern, um
Studierende auf die Berliner Verwaltung als Arbeitgeber
aufmerksam zu machen; darüber hinaus informieren
ein Flyer und die Website
http://www.mach-berlin-zu-deinem-job.de
über die beruflichen Perspektiven.
Vier Beschäftigte aus verschiedenen Verwaltungen
werden ihre Praxiserfahrungen auf den Kampagnenmedien schildern. Auf dem Online-Portal berichten sie
über ihren Jobeinstieg und den Berufsalltag in der Berliner Verwaltung. Die Kampagnenwebsite informiert
außerdem darüber, welche beruflichen Perspektiven
ihnen mit ihrem Studienfach in der Berliner Verwaltung
offenstehen, wo sie sich bewerben können und wie und
warum sich die Berliner Verwaltung interkulturell öffnet.
Weitere Infos:
http://www.mach-berlin-zu-deinem-job.de.
[PM Sen AIF v. 10.01.2014;
Rückfragen: Franziska Schönberner, Telefon: 030 90282743]

BERLIN GIBT STARTSCHUSS
FÜR JUGENDBERUFSAGENTUR –
AG „Jugendberufsagentur in Berlin umsetzen?“
stellt Empfehlungen vor

Bildungssenatorin Sandra Scheeres dankte allen Mitgliedern der Arbeitsgruppe und betonte: „Wir wollen
Jugendlichen eine Anlaufstelle für alle Fragen rund um
den Übergang Schule-Beruf bieten. Das Modell der Jugendberufsagentur ist eine Antwort auf attraktive und
klare Beratungswege, die Schülerinnen und Schüler im
Übergang brauchen. Die Jugendberufsagentur als
Konzept soll keine neuen Verwaltungsstrukturen schaffen, sondern Prozesse der Beratung von Jobcentern,
Arbeitsagenturen, Jugendberatung, Studienberatung
und Schulberatung kundenfreundlich regional zusammenführen und über Kooperationsvereinbarungen regeln.“
Arbeitssenatorin Dilek Kolat: „Unser Ziel ist, dass uns
künftig keine Jugendlichen mehr verloren gehen und
wir allen passende Angebote aus einer Hand machen
können. Mit der Jugendberufsagentur werden wir den
Jugendlichen eine Anlaufstelle unter einem Dach für
alle Fragen ihrer beruflichen Zukunft bieten. So verhindern wir, dass Jugendliche planlos von einer Beratungsstelle zur nächsten geraten. Jetzt geht es in die
konkrete Umsetzung in den Bezirken.“
Zukünftig soll der Verbleib der Berliner Schulabgängerinnen und Schulabgänger sowie die darauf aufsetzenden Maßnahmeplanungen regional oder überregional
zielgenauer erfolgen und auch näher auf den Fachkräftebedarf in Berlin orientiert werden können. Dafür soll
die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft in den Lenkungsgremien fest verankert werden.
Bildungssenatorin Scheeres verfolgt das Ziel, dass für
das Modell der Jugendberufsagentur auf bereits existierende integrierte Berliner Ansätze und Angebote aufgebaut wird und alle Akteure an dem Prozess beteiligt
werden. „Ich setze mich für einen schnellen Projektstart
der Jugendberufsagentur in Berlin ein“, so Senatorin
Scheeres.
Ursprung der Jugendberufsagentur sind Debattenbeiträge der Sonderkommission „Ausbildungsplatzsituation
und Fachkräftebedarf“ beim Regierenden Bürgermeister mit dem Thema „Jugendberufsagentur für Berlin?“.
Seit der Auftaktveranstaltung am 28. Oktober 2013 erarbeiteten rund 30 Expertinnen und Experten aus den
Agenturen für Arbeit, den Jobcentern, den zuständigen
Senatsverwaltungen und den Jugendämtern die heute
vorgestellten Empfehlungen. Die Empfehlungen können
online
abgerufen
werden:
http://www.berlin.de/imperia/md/content/senbildung/bildungswege/nach-derschule/bericht_jugendberufsagentur.pdf

Die Arbeitsgruppe „Jugendberufsagentur in Berlin umsetzen?“ hat sich heute gegenüber den Bezirken,
Stadträten für Jugend und Bildung, den Vertretungen
der Geschäftsführungen der Agenturen für Arbeit und
der Jobcentern, der Senatsverwaltung für Arbeit, In[PM Sen AIF v. 22.01.2014;
Rückfragen: Franziska Schönberner, Telefon: 030 90282743]
tegration und Frauen sowie den Verbänden der Berufsbildung und den Sozialpartnern grundsätzlich für das
Modell einer Jugendberufsagentur ausgesprochen. In
ihrer Empfehlung formulierte die Arbeitsgruppe verschiedene Gelingensbedingungen wie die Einbeziehung aller entscheidenden Akteure in den Projektentwicklungs- und Umsetzungsprozess sowie eine klare
Ressourcenverantwortung.
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Aus dem Landespressedienst
Pressemitteilung vom 07.01.2014, 12:50 Uhr
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend
und Wissenschaft
Änderung des Schulgesetzes:

GESCHWISTERKINDER SOLLEN IN
WEITERFÜHRENDEN SCHULEN BEVORZUGT
AUFGENOMMEN WERDEN
Aus der Sitzung des Senats am 7. Januar 2014:
Der Senat will die seit 2011 geltenden Regelungen
über die Aufnahme in die Jahrgangsstufe 7 der integrierten Sekundarschulen und der Gymnasien familienfreundlicher gestalten. Er hat dazu heute – nach Stellungnahme durch den Rat der Bürgermeister – beschlossen, den Gesetzentwurf zur Änderung des
Schulgesetzes und weiterer Gesetze ins Abgeordnetenhaus einzubringen. In erster Befassung hatte er der
Vorlage der Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sandra Scheeres, bereits am 26. November
2013 zugestimmt.
Weitere Informationen stehen zur Verfügung unter
http://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilung
en/2013/pressemitteilung.54740.php
Rückfragen: Sprecherin der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Telefon: (030) 902275843

Pressemitteilung vom 09.01.2014, 13:04 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin

NACHWUCHSPRODUZENTENPREIS FÜR DAS
BERLINER TEAM IRIS SOMMERLATTE UND
ALI SAGHRI –
Senatskanzlei-Chef gratuliert
Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
teilt mit:
Der Nachwuchsproduzentenpreis des Bayerischen
Filmpreises geht in diesem Jahr nach Berlin. Die Produzentin Iris Sommerlatte und der Produzent Ali Saghri
erhalten die begehrte Auszeichnung für ihren Film „Am
Himmel der Tag“. Dies hat die Verwertungsgesellschaft
für Nutzungsrechte an Filmwerken (VGF) bekannt gegeben. Der Chef der Senatskanzlei, Staatssekretär
Björn Böhning, gratuliert den Berliner Nachwuchstalenten zu dem Preis: „Ich freue mich sehr über diese große Auszeichnung und sende beiden meine herzlichen
Glückwünsche. Ich gratuliere auch der Jury, denn sie
hat eine gute Entscheidung getroffen.“

In dem Film „Am Himmel der Tag“ geht es um eine 25Jährige Frau, gespielt von Aylin Tezel, die ungewollt
schwanger wird. Ihr Kind stirbt im sechsten Monat, die
Frau behält das Kind jedoch im Bauch.
Die VGF vergibt den Nachwuchsproduzentenpreis jährlich, er ist mit 60.000 € dotiert. Die Verleihung des Preises findet am 17. Januar 2014 in München statt. In diesem Jahr begründete die Jury die Entscheidung für den
Film mit der Empathie und Präzision, mit der die Geschichte der jungen Frau erzählt wird.
„Der Film steht stellvertretend für die vielen spannenden und großartigen Filmkunstwerke, die in der Hauptstadt geschrieben, gedreht und produziert werden. In
einer außergewöhnlichen Stadt wie Berlin entstehen
außergewöhnliche Filme. Iris Sommerlatte und Ali
Saghri beweisen dies mit ihrer bemerkenswerten Produktion“, so Böhning.
Rückfragen: Presse- und Informationsamt des Landes
Berlin, Telefon: (030) 9026-2411

Pressemitteilung vom 15.01.2014, 06:00 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
Wowereit:

„TOPOGRAPHIE DES TERRORS“ IST EIN
WICHTIGER ORT GEGEN DAS VERGESSEN
UND VERDRÄNGEN DER SCHRECKEN DES
NS-REGIMES
Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
teilt mit:
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit begrüßt am Mittwoch, 15. Januar 2014, um 10.00 Uhr
die/den 3.333.333 Besucherin/Besucher der Ausstellung „Topographie des Terrors“ seit 2010. Im Vorfeld
erklärt Wowereit:
„Die große Zahl der Besucherinnen und Besucher der
Ausstellung ist ein eindrucksvolles und ermutigendes
Zeugnis für das Interesse der Öffentlichkeit am Dokumentations- und Besucherzentrum. Es ist ein wichtiger
Ort für Berlin und alle, die beharrlich gegen das Vergessen und Verdrängen kämpfen. Der Blick auf die
Geschichte dieses Ortes macht klar, wohin Intoleranz,
Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus
führen können. Das Vermächtnis der Vergangenheit
bleibt uns stete Mahnung. Wir sind in der Pflicht, Menschen das Wissen und die Werte zu vermitteln, die sie
befähigen, Demokratie und Freiheit immer wieder von
neuem zu verteidigen und zu bewahren.“

Auf dem Areal der „Topographie des Terrors“ zwischen
der einstigen Prinz-Albrecht-Straße und Wilhelmstraße
waren die Zentralen von Gestapo, Reichssicherheitshauptamt, Reichsführung SS und Sicherheitsdienst.
Hier wurde der Völkermord an den europäischen Juden
ebenso geplant wie die Germanisierung der eroberten
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Gebiete in Polen und der Sowjetunion, die Ermordung
sowjetischer Kriegsgefangener und die Verfolgung politisch Andersdenkender.
Rückfragen: Presse- und Informationsamt des Landes
Berlin, Telefon: (030) 9026-2411

Auf der Grundlage der Juryempfehlungen hat der Kurator, Hans-Helmut Prinzler, dem „Gemeinsamen Ausschuss für den Hauptstadtkulturfonds“ 64 Projekte für
eine Förderung vorgeschlagen. Diesem Vorschlag hat
der Gemeinsame Ausschuss für den Hauptstadtkulturfonds am 15. Januar 2014 zugestimmt.
Für das zweite Entscheidungsverfahren für das Jahr
2014 lagen 295 Anträge vor.

Pressemitteilung vom 16.01.2014, 10:10 Uhr
Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten

FÖRDERENTSCHEIDUNGEN
ZUM HAUPTSTADTKULTURFONDS 2014

Für das erste Bewerbungsverfahren für das Jahr 2015
ist der 15. April 2014 als Abgabetermin festgesetzt
worden.

Der Hauptstadtkulturfonds vergibt im zweiten Entscheidungsverfahren für das Jahr 2014 rund 4,3 Millionen €
für 64 Projekte. Es lagen 295 Anträge vor, mit einem
Antragsvolumen von rund 21,1 Millionen €.

Bei Besprechungen und zukünftigen Berichten über die
vom Hauptstadtkulturfonds geförderten Projekte wären
wir dankbar, wenn Sie den Hauptstadtkulturfonds erwähnen würden.

Der Hauptstadtkulturfonds fördert innovative Projekte
unterschiedlicher künstlerischer Sparten. Die Projekte
leisten dabei stets einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung künstlerischer Ansätze und Perspektiven
und damit nicht zuletzt auch gesellschaftlicher Diskussionen. Die vom Hauptstadtkulturfonds geförderten
Projekte machen einen gewichtigen Teil dessen aus,
wofür Berlin als internationale Kulturmetropole heute
steht.

Informationen können in der

Bei der Auswahl der Projekte wird darauf geachtet,
dass neben der Förderung großer, über die Stadt hinaus wirkender Projekte auch noch nicht etablierte
Künstler eine Chance bekommen. Dabei liegen die
kleinen Projekte, die Entdeckungen und neue Zugangsweisen versprechen, der Jury besonders am
Herzen.
Unter der Leitung des Kurators Hans-Helmut Prinzler
haben die Mitglieder der Jury
 Nezaket Ekici – Bildende Künstlerin
 Dr. Markus Fein, Musikwissenschaftler
 Dr. Anette Hüsch, Kunst- und Medienwissenschaftlerin, Direktorin der Kunsthalle zu Kiel
 Tobi Müller, Kulturjournalist, Dramaturg und Moderator
 Dr. Claudia Schmölders, Schriftstellerin und Publizistin
 Frank Weigand, Journalist, Tanzkritiker und
Übersetzer
über die Anträge beraten.
Von den 295 Anträgen sind 120 Anträge in die engere
Auswahl gekommen. Die Jury ist gehalten, bei ihrer
Auswahl den innovativen Charakter der Projekte und
deren Bedeutung für Berlin zu beachten. Insbesondere
hat sie solchen Projekten den Vorzug gegeben, die
über Berlin hinaus nationale und internationale Bedeutung entwickeln könnten.

Geschäftsstelle des Hauptstadtkulturfonds
Brunnenstraße 188-190
10119 Berlin
eingeholt werden.
Tel: (030) 90228 -744
Fax: (030) 90228 -457
http://www.hauptstadtkulturfonds.berlin.de
Rückfragen: Siegfried Langbehn, Telefon: 90 228 744

Pressemitteilung vom 21.01.2014, 13:04 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin

SPRACHBILDUNG IN BERLINER KITAS
AUF ERFOLGSKURS
Aus der Sitzung des Senats am 21. Januar 2014:
Berlin bietet hervorragende Rahmenbedingungen für
die Förderung der Sprachentwicklung der Kita-Kinder.
Das geht aus einem Bericht hervor, den der Senat heute auf Vorlage der Senatorin für Bildung, Jugend und
Wissenschaft, Sandra Scheeres, beschlossen hat. Vor
dem Hintergrund aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse bilanziert der Bericht den bisherigen Stand und
die Ergebnisse der Sprachbildung und Sprachförderung
in der Berliner Kindertagesbetreuung.
Zentrales Ziel der pädagogischen Fachkräfte ist es,
Mädchen und Jungen in ihrem Spracherwerb so zu unterstützen, dass sie sich zunehmend aktiv und selbstbewusst am Geschehen in der Kita beteiligen können.
Die Erzieherinnen und Erzieher gestalten den Alltag so,
dass die Kinder kontinuierlich angeregt werden, sich
auszudrücken und mit anderen zu kommunizieren. Dabei wird der Prozess der Sprachaneignung jedes Kindes systematisch in einem Sprachlerntagebuch dokumentiert. Die Grundlage der gesamten fachlichen Arbeit

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bildet das Berliner Bildungsprogramm für die Bildung,
Erziehung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen (BBP). Dessen Umsetzung ist Gegenstand von
regelmäßig stattfindenden internen und externen Evaluationen. Die für alle Träger verpflichtende Qualitätsentwicklung wird begleitet vom Berliner Kita-Institut für
Qualitätsentwicklung.
Der Erfolg der beschriebenen gesamtstädtischen Steuerung des Kita-Systems kommt in den Ergebnissen der
Sprachstandsuntersuchungen von Vorschulkindern
zum Ausdruck. Seit dem Jahr 2010 geht der Anteil Vierjähriger mit sprachlichem Förderbedarf kontinuierlich
zurück.
Das Land Berlin hat für eine erfolgreiche vorschulische
sprachliche Bildung und Förderung wichtige Weichen
gestellt und Maßnahmen ergriffen. Diesen erfolgreichen
Weg zu mehr Chancengerechtigkeit und bestmöglichen
Startbedingungen für den Bildungsweg von Kindern gilt
es in der Zukunft entschieden fortzusetzen. In diesem
Zusammenhang wird u. a. derzeit die rechtssichere
Weitergabe der Lerndokumentation des Sprachlerntagebuchs von der Kita in die Grundschule geregelt. Darüber hinaus werden zurzeit Bildungsprogramm und
Sprachlerntagebuch aktualisiert. Eine weitere Maßnahme betrifft die Sprachstandsfeststellung im Vorfeld
der Einschulung: Nicht-Kita-Kinder sollen künftig ein
halbes Jahr früher an der Sprachstandsfeststellung
teilnehmen, damit eine eventuell notwendige Sprachförderung früher einsetzen kann.
Rückfragen: Sprecherin der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Telefon: (030) 902275843

Pressemitteilung vom 22.01.2014, 15:19 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
20 Jahre Städtepartnerschaft Berlin-Peking:

CHINESISCHES NEUJAHRSKONZERT
IM ROTEN RATHAUS
Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
teilt mit:
Die Senatskanzlei und das Chinesische Kulturzentrum
haben für Donnerstag, 23. Januar 2014, um 18.30 Uhr
anlässlich des Chinesischen Neujahrsfestes zum Galaabend in den Festsaal im Roten Rathaus eingeladen.
Die Gala bildet die Auftaktveranstaltung zum 20jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft BerlinPeking. Grußworte sprechen zu Beginn die Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Europabeauftragte, Staatssekretärin Hella Dunger-Löper, der
Außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter der
Volksrepublik China in Deutschland, Shi Mingde, und
die Vizepräsidentin des Abgeordnetenhauses von Berlin, Anja Schillhaneck. Anschließend gestalten Musikerinnen und Musiker des Chinesischen Konservatoriums
in Peking die Gala mit einem abwechslungsreichen

Programm. Das Konservatorium wurde 1964 gegründet
und lehrt vorrangig traditionelle chinesische Musik.
Dunger-Löper: „Mit diesem Festabend zum Beginn des
chinesischen ‚Jahres des Holz-Pferdes‘ unterstreicht
die deutsche Hauptstadt ihre Verbundenheit mit den
vielen Menschen in Berlin, die chinesische Wurzeln
haben. Wir freuen uns, dass Sie auch fern der Heimat
dieses für die chinesischen Familien so bedeutende
Fest feiern und uns daran teilhaben lassen. Das ist eine
kulturelle Bereicherung für uns, für die wir sehr dankbar
sind. Mit dieser Feier starten wir nicht nur gemeinsam
ins neue Jahr. Wir läuten auch das Jubiläumsjahr unserer Städtepartnerschaft ein. Vor nunmehr 20 Jahren –
im Jahr 1994 – erhielt die Beziehung zwischen unseren
beiden Hauptstädten durch eine Gemeinsame Erklärung und ein Memorandum über Austauschprogramme
eine neue Qualität und Intensität. Wir pflegen seither
einen außerordentlich engen Austausch. Im Jubiläumsjahr wollen wir die Beziehungen zwischen beiden
Hauptstädten mit zahlreichen Veranstaltungen vertiefen.“
Die vor 20 Jahren vereinbarte Städtepartnerschaft Berlin-Peking hat sich zu einer aktiven Kooperation entwickelt. Die derzeitigen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Justiz, Sicherheit, Schulpartnerschaften, berufliche Bildung, Kultur und Sport. Ausgebaut werden Kooperationen auf den Gebieten Wirtschaft/Umwelt, Verwaltungszusammenarbeit und Gesundheit. Dazu wurde
am 13. Januar 2014 ein Dreijahresprogramm 2014 bis
2016 vereinbart, das der Chef der Senatskanzlei,
Staatssekretär Björn Böhning, in Peking unterzeichnete.
Weitere Informationen über die Veranstaltungen zum
Jubiläum und die Städtepartnerschaft Berlin-Peking
finden
Sie
unter
http://www.berlin.de/land/kalender/?c=52..
und
https://www.berlin.de/rbmskzl/internationales/staedtepa
rtnerschaften/peking/artikel.9959.php.
Rückfragen: Presse- und Informationsamt des Landes
Berlin, Telefon: (030) 9026-2411

Pressemitteilung vom 27.01.2014, 11:51 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin

WOWEREIT ZUM TAG DES GEDENKENS
AN DIE OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS
Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
teilt mit:
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, hat sich aus Anlass des Tags des Gedenkens
an die Opfer des Nationalsozialismus für zivilgesellschaftliches Engagement gegen Antisemitismus, Fremdenhass und Gewalt und für Toleranz ausgesprochen.

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Wowereit: „Das Gedenken an die Befreiung der Überlebenden
des
Konzentrationslagers
AuschwitzBirkenau am 27. Januar 1945 durch die Rote Armee ist
eine Zukunftsaufgabe. Jede heranwachsende Generation muss von neuem verstehen, dass die Freiheit jeder
und jedes einzelnen abhängt von der Sicherung von
Freiheit, Rechtstaat und Demokratie. Es geht darum zu
sensibilisieren für Gefährdungen unseres Gemeinwesens und für die Offenheit unserer Gesellschaft, die von
Intoleranz, Antisemitismus, Fremdenhass und Gewaltbereitschaft ausgehen. Die richtige Antwort darauf
bleibt, dagegen Gesicht zu zeigen.“ Er begrüße es, so
Wowereit weiter, dass in Berlin auch auf bezirklicher
Ebene auf vielerlei Weise der Gedenktag an die Opfer
der Nationalsozialismus begangen werde.
Rückfragen: Presse- und Informationsamt des Landes
Berlin, Telefon: (030) 9026-2411

Pressemitteilung vom 29.01.2014, 13:55 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
EU-Sozialkommissar László Andor besucht am 31.
Januar 2014 Roma - Integrationsprojekte im Berliner Bezirk Neukölln
Beginn des Rundgangs: 13.30 Uhr, Ort: Hans-FalladaSchule, Harzer Str. 75-77, 12059 Berlin.
EU-Sozialkommissar László Andor macht sich am Freitag, den 31. Januar 2014 im Berliner Stadtteil Neukölln
vor Ort ein Bild von erfolgreichen kommunalen Integrations-Projekten für Roma. Begleitet wird er von Florian
Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Barbara Loth, Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen in
Berlin sowie der Neuköllner Bezirksstadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport, Dr. Franziska Giffey.
Gemeinsam besuchen sie die Hans-Fallada-Schule
und des Arnold-Fortuin-Hauses in der Harzer Straße.
Die Zahl der in Deutschland lebenden Roma wird auf
120.000 geschätzt, viele davon leben in Berlin. Mit dem
Wegfall der Freizügigkeitsbeschränkungen für Rumänen und Bulgaren Anfang 2014 wird in Deutschland
diskutiert, ob Menschen, die aus Bulgarien oder Rumänien nach Deutschland kommen, die deutschen Sozialsysteme belasten oder den deutschen Arbeitsmarkt
bereichern.
Für Andor ist das EU-Recht auf Freizügigkeit nicht verhandelbar. Die Kommission ist entschlossen, dafür zu
sorgen, dass Bürgerinnen und Bürger ihr Recht, in jedem EU-Land zu leben und zu arbeiten, ausüben können. Andor erkennt aber an, dass es durch einen plötzlichen Zustrom von Menschen aus anderen EULändern in bestimmten geografischen Gebieten vereinzelt Probleme geben kann. "So können Zuwanderer
beispielsweise eine große Belastung in den Bereichen
Bildung, Wohnraum und Infrastruktur auslösen. Daher
ist die Kommission bereit, mit den Mitgliedstaaten zusammenzuarbeiten und die kommunalen Behörden und
anderen Stellen zu unterstützen, den Europäischen
Sozialfonds in vollem Umfang zu nutzen", sagte Andor.

Die EU stellt über Strukturfonds wie den Europäischen
Sozialfonds (ESF) Milliardenhilfen zur Verfügung. Zwischen 2014 und 2020 stehen Deutschland etwa 6,3
Mrd. Euro an ESF-Mitteln zu. Jeder Mitgliedsstaat soll
davon jeweils 20 Prozent für soziale Integration und
Armutsbekämpfung nutzen. Für Deutschland sind das
knapp 1,3 Mrd. Euro.
Auf den Zuzug von Roma-Familien in den letzten Jahren hat die Hans-Fallada-Grundschule in Neukölln reagiert: Seit 2011 werden mit Unterstützung des Bezirks
und des Senats Sommerschulen für die Schulanfänger
aus Rumänien und Bulgarien angeboten und durch rumänischsprachige Lehrkräfte wird in „Willkommensklassen“ ein intensiver Spracherwerb ermöglicht. Im
Team der Schule gibt es rumänischsprachige Erzieherinnen und Sozialarbeiter, die die sehr wichtige Elternarbeit unterstützen. Während eines Gesprächs in der
Lernwerkstatt, die als Projekt des Europäischen Förderprogramms für regionale Entwicklung (EFRE) im
Programm "Zukunftsinitiative Stadtteil" in der HansFallada-Schule etabliert wurde, informiert sich Andor,
wie die schulische Integration durch speziellen Förderunterricht in den Willkommensklassen und durch eine
aktive Elternarbeit gelingt.
Neuköllns Bildungsstadträtin Giffey setzt sich seit Jahren dafür ein, dass Problem- und Bedarfslagen im Zusammenhang mit der europäischen Armutswanderung
klar benannt werden und fordert Lösungen über den
kommunalen Kontext hinaus. Ihre Abteilung im Bezirksamt Neukölln erarbeitet dazu derzeit den bereits 4.
Roma-Statusbericht.
„Es gibt keinen anderen Weg, als sich den Entwicklungen mit konkreten Unterstützungsmaßnahmen zu stellen und die Integration der neu Zugezogenen voranzubringen. Aus Neuköllner Sicht sind die drei Bereiche
Bildung, Gesundheit und Wohnen die wichtigsten
Handlungsfelder, in denen unmittelbarer Bedarf an
Maßnahmen und Ressourcen besteht. Diese Herausforderungen können die Kommunen nicht allein bewältigen, hier benötigen wir Unterstützung vom Bund und
der EU“, erklärt Giffey.
In der Harzer Straße in Neukölln besucht Andor ein
Wohnprojekt für Roma, das Arnold-Fortuin-Haus. Bevor
der Gebäudekomplex im Auftrag der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH gekauft und
saniert wurde, lebten dort Zuwanderer aus Südosteuropa zwischen kaputten Fenstern und Matratzenlagern.
Inzwischen gilt das Haus, in dem 600 Menschen unterschiedlicher Nationalitäten wohnen, als ein Positivbeispiel für den kommunalen Umgang mit Zuwanderern.
Pressevertreter, die den Besuch in Neukölln begleiten
möchten, können sich anmelden bei Bärbel Ruben,
Pressereferentin der Bezirksstadträtin für Bildung,
Schule, Kultur und Sport, Tel.: 030-90239-2513 baerbel.ruben@bezirksamt-neukoelln.de.
Möglichkeiten für Fragen bestehen im Anschluss an die
Begehung der Projekte.
Pressemitteilung
Berlin, den 29.01.2014
Rückfragen: Franziska Schönberner, Telefon: 030
9028-2743

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Anfragen an den Senat
Kleine Anfragen:
Titel: Sammelabschiebungen im September 2013
Abgeordneter: Oliver Höfinghoff (PIRATEN)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka17-12699.pdf
Titel: Hält der Staat keine Kritik aus? Polizeiliche Repression
gegen Demonstration zum Gedenken an NSU-Opfer
Abgeordneter: Hakan Taş (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/NichtbehMdlAn/n1703813.pdf
Titel: Umsetzung der Empfehlungen des NSUUntersuchungsausschusses für die Strafverfolgung
Abgeordneter: Klaus Lederer (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka17-12855.pdf
Titel: Beratungen zu Gewalt und Diskriminierung aufgrund
sexueller Identität
Abgeordneter: Lars Oberg (SPD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka17-12847.pdf
Titel: Prostitution in Berlin
Abgeordnete: Katrin Vogel (CDU)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka17-12815.pdf

Titel: Die Partei „Die Rechte“ in Berlin
Abgeordneter: Hakan Taş (Die Linke)
Link:
http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka17-12765.pdf
Titel: Unvollstreckbare Haftbefehle gegen Neonazis
Abgeordneter: Hakan Taş (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka17-12879.pdf
Titel: Sozialwohnungen rund um das Kottbusser Tor schon
heute nicht mehr bezahlbar?
Abgeordnete: Katrin Lompscher (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka17-12885.pdf
Titel: Tourismus in Berlin
Abgeordneter: Danny Freymark (CDU)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka17-12962.pdf
Titel: Standards der Not- und Sammelunterkünfte für Flüchtlinge in Berlin
(II) – Ausstattung
Abgeordneter: Fabio Reinhardt (PIRATEN)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka17-12819.pdf
Titel: Mündliche Verträge zwischen Senat und Betreibern von
Flüchtlingsunterkünften!?
Abgeordnete: Elke Breitenbach (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka17-12886.pdf

Titel: Externe Beauftragungen für Webseitenredaktion?
Abgeordneter: Simon Weiß (PIRATEN)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka17-12872.pdf

Titel: Zustände in Berliner Flüchtlingsunterkünften – wird Kritik von ehrenamtlichen Helfern ernst genommen oder mit
Rausschmiss geahndet?
Abgeordnete: Elke Breitenbach (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka17-12887.pdf

Titel: Aktivitäten des Verfassungsschutzes an Berliner Schulen
Abgeordnete: Franziska Becker und Dr. Clara West (SPD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka17-12714.pdf

Titel: Integration durch Radio – erfüllt der öffentlich-rechtliche
Rundfunk seinen Auftrag?
Abgeordnete: Gabriele Hiller (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka17-12924.pdf

Titel: Straftaten mit Bezug zu NW Berlin
Abgeordneter: Hakan Taş (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka17-12795.pdf

Titel: Politisch motivierte Gewalt von rechts und ihre Dokumentation im Jahr 2012
Abgeordneter: Hakan Taş (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka17-12796.pdf

Titel: Gegen Häusliche Gewalt – zur länderübergreifenden
Kooperation bei Plätzen in Frauenhäusern
Abgeordnete: Evrim Sommer (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka17-12937.pdf
Titel: Rehabilitierung verfolgter Homosexueller: Sachstand
Abgeordneter: Dirk Behrendt (Bündnis 90 / Die Grünen)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka17-12948.pdf
Titel: Klare Fakten statt Stimmungsmache
Abgeordneter: Robbin Juhnke (CDU)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka17-12648.pdf

Titel: »Show me around« - Gruppenvorführungen vor Botschaftsdelegationen zum Zwecke der Papierbeschaffung und
Abschiebung (II)
Abgeordneter: Fabio Reinhardt (PIRATEN)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka17-12805.pdf
Titel: Antisemitische Delikte im Jahr 2012
Abgeordneter: Hakan Taş (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka17-12835.pdf
Titel: 10 Jahre Berliner Bildungsprogramm: Rückblicke und
Ausblicke
Abgeordnete: Susanne Graf und Martin Delius (PIRATEN)

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Februar 2014, Nr. 109
BERLIN INTERNATIONAL
Seite 16
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Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka17-12858.pdf
Titel: „Frei.Wild“
Abgeordnete: Clara Herrmann (Bündnis 90 / Die Grünen)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka17-12884.pdf
Titel: Situation der Mädchenarbeit in den Berliner Bezirken
Abgeordnete: Ina Czyborra (SPD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka17-12896.pdf
Titel: Werkstatt der Kulturen: Wer war zum Programmdialog
eingeladen – und wer nicht?
Abgeordnete: Susanna Kahlefeld (Bündnis 90 / Die Grünen)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka17-12944.pdf

Titel: Wie qualitiativ hochwertig ist die Sprachstandsfestellung in Berlin?
Abgeordnete: Susanne Graf und Martin Delius (PIRATEN)
Link:http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712949.pdf
Titel: „Kitas machen schlau“ – Die neue Kita-Kampagne
des Senats
Abgeordnete: Susanne Graf (PIRATEN)
Link:http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712951.pdf
Titel: Frauen im Berliner Abschiebeknast
Abgeordnete: Fabio Reinhardt und Simon Kowalewski
(PIRATEN)
Link:http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712804.pdf
Titel: »Show me around« - Gruppenvorführungen vor
Botschaftsdelegationen zum Zwecke der Papierbeschaffung und Abschiebung (III)
Abgeordneter: Fabio Reinhardt (PIRATEN)
Link:http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712806.pdf

Aus Europa, Bund und Ländern
Hinweis:

BERLINER EUROPAPORTAL
Das Europaportal der Berliner Senatskanzlei gibt einen
umfassenden Überblick über europarelevante Themenbereiche wie z.B. die Darstellung der derzeitigen
europapolitischen Schwerpunkte, Gremienarbeit, EU Förderprogramme oder aktuelle Wettbewerbe.
Darüber hinaus sorgen Links für Europainteressierte für
einen Einblick in die Vielfältigkeit und Vielschichtigkeit
von Europa in Berlin. Das Berliner Europaportal im
Web:
http://www.berlin.de/EU

EU:

FREIZÜGIGKEIT Kommission veröffentlicht Leitfaden zur Feststellung des gewöhnlichen Aufenthaltsorts für die
Zwecke der sozialen Sicherheit
Die Europäische Kommission hat einen praktischen
Leitfaden zur Feststellung des gewöhnlichen Aufenthaltsorts veröffentlicht. Dieser soll den Mitgliedstaaten
bei der Anwendung der EU-Vorschriften über die Koordinierung der sozialen Sicherheit helfen, und zwar im
Hinblick auf diejenigen Unionsbürger, die in einen anderen Mitgliedstaat umgezogen sind. Der neue Leitfaden schafft Klarheit bei der Feststellung des gewöhnlichen Aufenthaltsorts in der EU und wird die praktische
Umsetzung durch die mitgliedstaatlichen Behörden
vereinfachen.
Der in Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten erstellte Leitfaden erläutert die unterschiedlichen Konzepte
des „gewöhnlichen Aufenthalts“ und des „vorübergehenden Aufenthalts“ bzw. „Aufenthalts“. Diese im EURecht festgelegten Definitionen (Verordnung (EG) Nr.
883/2004, zuletzt geändert durch die Verordnung (EU)
Nr. 465/2012) müssen bei der Frage zugrunde gelegt
werden, welcher Mitgliedstaat für Leistungen der sozialen Sicherheit für EU-Bürgerinnen und -Bürger zuständig ist, die von einem Mitgliedstaat in einen anderen
ziehen. Nach EU-Recht kann es nur einen Ort des gewöhnlichen Aufenthalts und somit nur einen Mitgliedstaat geben, der für wohnsitzgebundene Leistungen
der sozialen Sicherheit zuständig ist.
Der Leitfaden auf der Website der Europäischen Kommission in englischer Sprache verfügbar (siehe unten)
und wird in den kommenden Wochen in alle Amtssprachen der EU übersetzt.
Direkter PDF-Download (ca. 1,2 Mbyte):
http://ec.europa.eu/social/BlobServlet?docId=11366&la
ngId=en [Aus PM v. 13.01.2014 DE: http://europa.eu/rapid/pressrelease_IP-14-13_de.htm; RED]

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Februar 2014, Nr. 109
BERLIN INTERNATIONAL
Seite 17
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BMI:
Anzahl der Asylbewerber im Jahr 2013:

Weiter mit der Aufstellung der Hauptherkunftsländer
und den Zahlen im Einzelnen unter:

HÖCHSTER STAND SEIT 14 JAHREN
http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilunge
n/DE/2014/01/asylzahlen_2013.html?nn=3314802

Steigerung gegenüber dem Vorjahr
um etwa 64 Prozent.
Im Jahr 2013 wurden beim Bundesamt für Migration
und Flüchtlinge insgesamt 127.023 Asylanträge gestellt, 49.372 mehr als im Vorjahr. Dies bedeutet eine
Steigerung gegenüber dem Vorjahr um etwa 64 Prozent. Darunter waren 109.580 Asylerstanträge, 45.041
mehr als im Jahr 2012 (+70 Prozent). Auch die Zahl der
Asylfolgeanträge lag 2013 mit 17.443 um 4.331 höher
als im Jahr 2012 (+33 Prozent).
Die erneut deutliche Steigerung der Zahl der Asylbewerber basiert zum einen auf dem vermehrten Zugang
aus fast allen der zehn Hauptherkunftsländer, hier insbesondere aus der Russischen Föderation, Syrien,
Somalia, Eritrea sowie Serbien und Mazedonien. Darüber hinaus ist aber auch - noch stärker als in den Vorjahren - ein genereller Trend steigender Asylzahlen zu
beobachten. Mehr als 40.000 Asylbewerber kamen im
Jahr 2013 aus Regionen, die nicht zu den zehn Hauptherkunftsstaaten gehören. 2012 waren es noch weniger
als 20.000.
Allein 37.000 aller Asylbewerber des Jahres 2013, darunter zu einem Drittel Folgeantragsteller, kamen aus
einem Nachfolgestaat des ehemaligen Jugoslawien.
Wie schon in den Vorjahren war vor allem die zweite
Jahreshälfte 2013 von einem deutlichen Asylbewerberanstieg aus Serbien, Mazedonien und BosnienHerzegowina geprägt. In aller Regel wurden diese
Asylanträge abgelehnt oder die Asylverfahren eingestellt.
Insgesamt 10.915 Personen erhielten im Jahr 2013 die
Rechtsstellung eines Flüchtlings nach der Genfer Konvention (13,5 Prozent aller Asylbewerber). Zudem erhielten 9.213 Personen (11,4 Prozent) sogenannten
"subsidiären Schutz" (Abschiebungsverbote gemäß §
60 Abs. 2, 3, 5 und 7 Aufenthaltsgesetz), darunter
5.795 Syrer
Die Monatsentwicklung verlief im Vergleich zum Vorjahr
wie folgt:
2012
Jahr
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

77.651
5.374
4.588
4.342
3.953
4.199
4.661
5.380
6.529
8.483
12.187
9.986
5.583

Erstanträge
64.539
4.564
3.804
3.602
3.181
3.425
3.901
4.498
5.239
6.691
9.950
8.849
4.880

2013
127.023
8.186
6.636
6.295
8.557
8.358
9.510
11.063
11.177
13.752
15.251
14.147
11.028

Erstanträge
109.580
7.332
5.806
5.579
7.541
7.477
8.408
9.516
9.502
11.461
12.940
12.130
9.218

[PM BMI v. 10.01.2014, RED]

BAMF:

MIGRATIONSBERICHT 2012
Das Bundeskabinett hat am 15.01.2014 den Migrationsbericht 2012 beschlossen und zur weiteren Beratung an den Deutschen Bundestag weitergeleitet.
Der Bericht wird jährlich durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erstellt. Er gibt auf der Grundlage
der vorhandenen Daten einen Überblick über das Migrationsgeschehen in Deutschland und beinhaltet neben
den allgemeinen Wanderungsdaten zu Deutschland
und der detaillierten Darstellung der verschiedenen
Zuwanderergruppen einen europäischen Vergleich zum
Migrationsgeschehen und zur Asylzuwanderung.
Die Zahl der Zuzüge nach Deutschland ist danach im
Jahr 2012 gegenüber 2011 gestiegen. Mehr als 1 Mio.
Personen sind zugezogen (Vorjahr 960.000). Eine derart hohe Zahl war zuletzt 1995 zu verzeichnen. Gleichzeitig stieg die Zahl der Fortzüge auf 712.000 Personen
(Vorjahr 680.000), so dass sich für 2012 ein Wanderungsgewinn von rund 370.000 Personen ergab (Vorjahr 280.000).
Etwa 115.000 der Zugezogenen waren Deutsche. Rund
620.000 waren Bürger der Europäischen Union, etwa
340.000 wanderten aus Drittstaaten zu. Von den Drittstaatsangehörigen kamen u.a. etwa 18 Prozent aus
familiären Gründen, 16 Prozent wegen Aufnahme eines
Studiums, einer Ausbildung oder eines Schulbesuchs,
13 Prozent zum Zwecke der Erwerbstätigkeit und gut
16 Prozent aufgrund eines Asylverfahrens oder aus
humanitären Gründen.
Die Zahl der Zuwanderer, die zu Erwerbszwecken aus
Drittstaaten nach Deutschland kamen (einschließlich
Blaue Karte EU) lag 2012 bei 37.000. Hauptherkunftsländer waren Indien, Kroatien, USA, BosnienHerzegowina und China. Dabei ist seit 2009 ein kontinuierlicher Anstieg der Zuwanderung von Fachkräften
bzw. Hochqualifizierten zu beobachten: Waren es 2009
noch 16.000 Fachkräfte bzw. Hochqualifizierte, so waren es 2012 bereits mehr als 27.000.
Direkter Download (ca. 4 MByte):
http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Br
oschueren/2014/Migrationsbericht_2012_de.pdf?__blob=publi
cationFile
[Aus PM BMI v. 15.01.2014:
http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2014/01/
migrationsbericht_2012.html; RED]

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BERLIN INTERNATIONAL
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Junge Islam Konferenz:
AUFRUF ZUR EINRICHTUNG
EINER ENQUETE-KOMMISSION
"Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe"
Die Junge Islam Konferenz (JIK) ruft den Deutschen
Bundestag zur Einrichtung einer Enquete-Kommission
„Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe“ auf. Die Enquete-Kommission soll Leitbilder für die vielfältige Einwanderungsgesellschaft und Konzepte für eine chancengleiche Teilhabe entwickeln. Diesem Aufruf der JIK haben sich weitere Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft angeschlossen.
Seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland wurden über 30 Enquete-Kommissionen zu zukunftsträchtigen und gesellschaftlich relevanten Themen eingerichtet. Keine dieser Kommissionen befasste sich bislang mit dem komplexen, aber allgegenwärtigen Wandel Deutschlands zu einer Einwanderungsgesellschaft.
Nachdem Deutschland erst nach fast einem halben
Jahrhundert in gesetzlichen und politischen Initiativen
anerkannte, ein Einwanderungsland zu sein, erklärte
die Bundeskanzlerin auf dem Integrationsgipfel 2013 zu
Recht den einseitigen Blick auf Integration als Bringschuld von Migranten für überholt und forderte die Entwicklung einer gesellschaftlich geistigen Offenheit. Sieben Jahre zuvor hatte der damalige Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble auf der ersten Deutschen Islam
Konferenz die über Jahrzehnte gewachsene Realität
von Migration und Vielfalt anerkannt, indem er betonte,
dass der Islam Teil der deutschen Gegenwart und Zukunft ist.
Auch künftig wird Einwanderung nicht zuletzt aus demografischen Gründen eine zentrale Rolle für die soziale und wirtschaftliche Stabilität Deutschlands spielen. Deshalb muss Politik die Folgen, Ressourcen und
Chancen von Migration gesellschaftspolitisch aktiver
und ganzheitlicher als bisher begleiten. Der Umgang
mit gesellschaftlicher Vielfalt in allen Lebensbereichen
– von Schule, Ausbildung und Arbeitsmarkt über Gesundheitswesen, Sport, politische und zivilgesellschaftliche Institutionen und Organisationen bis hinein ins
Parlament – birgt Chancen und Herausforderungen für
das demokratische Selbstverständnis und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.
Aus dem angstbehafteten und oft orientierungslosen
Umgang mit sich verändernden gesellschaftlichen Realitäten erwachsen Gefahren, denen aktiv entgegengesteuert werden muss. Der europaweite Zuspruch zu
rechtspopulistischen Parteien sowie die in der Mitte der
Gesellschaft zunehmenden Ressentiments gegenüber
Minderheiten verdeutlichen die Dringlichkeit einer politischen Debatte über die aktive Gestaltung gesellschaftlicher Vielfalt. Für den Zusammenhalt innerhalb unserer
Gesellschaft bedarf es richtungsweisender und tragfähiger gesellschaftspolitischer Leitbilder, die die Einwanderungsgesellschaft in Deutschland als Realität
und Zukunft dieses Landes anerkennen.

Vor diesem Hintergrund ist die Einrichtung einer parteiübergreifenden und durch externe Sachverständige aus
verschiedenen Wissenschafts- und Praxisbereichen
ergänzten Enquete-Kommission an der Zeit! Diese Enquete-Kommission sollte sich der zentralen und zukunftsrelevanten Frage widmen, wie existierende Vielfalt in Deutschland gesellschafts-politisch begleitet
werden kann, damit sie als Ausgangspunkt und nicht
als Hindernis von Zusammenhalt, Anerkennung und
Teilhabe verstanden wird.
Die neue Enquete-Kommission sollte zunächst eine
Bestandsaufnahme zum gesellschaftlichen Verständnis
von und derzeitigen Umgang mit Vielfalt in Deutschland
erarbeiten. Vor diesem Hintergrund sollte sie Leitbilder
für die Einwanderungsgesellschaft in Deutschland entwickeln und daraus konkrete Handlungsempfehlungen
für Akteure aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft ableiten.
Die JIK ist überzeugt: Eine solche EnqueteKommission könnte einen institutionellen wie diskursiven Rahmen bilden, der zur Normalisierung im Umgang
mit Vielfalt in Deutschland beiträgt. Es bedarf gesamtgesellschaftlicher Anstrengungen und Veränderungen,
um die Potenziale eines vielfältigen Deutschlands in
allen gesellschaftlichen Bereichen sichtbar zu machen
und das Zugehörigkeitsgefühl aller mit Akzeptanz und
Anerkennung zu fördern.
Die JIK ruft daher gemeinsam mit weiteren Befürworterinnen und Befürwortern die Mitglieder des Deutschen
Bundestages auf, sich für die Einrichtung einer Enquete-Kommission „Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe“
im Deutschen Bundestag einzusetzen.
Dazu die Berliner Integrationsbeauftragte, Dr. Monika
Lüke:
„Die Einrichtung einer Enquete-Kommission zum Thema „Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe“ kommt zum
richtigen Zeitpunkt und enthält die richtige Botschaft!
Die Zeit ist reif für einen gesellschaftlichen Wandel, der
Vielfalt und Heterogenität als Chance begreift. Damit
schaffen wir die Basis zur Entwicklung einer modernen
und gleichberechtigten Gesellschaft, die diskriminierende Barrieren abbaut und Zugänge in alle gesellschaftlich relevanten Bereiche für alle ermöglicht. Nur
durch ein gemeinsames Wir, ohne Differenzierung zwischen ‚ihr‘ und ‚wir‘ wird es uns gelingen ein modernes,
offenes und zukunftsfähiges Gesellschaftsmodell zu
entwickeln.
Wenn es gelingt, die Kräfte, Kompetenzen und Potenziale aller relevanten Akteurinnen und Akteure zu bündeln, haben wir die entscheidenden Weichen für unser
zukünftiges Zusammenleben gestellt. Deswegen unterstütze ich die Forderung der Jungen Islam Konferenz.“
Weitere Informationen, UnterzeichnerInnen sowie deren Statements unter:

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Februar 2014, Nr. 109
BERLIN INTERNATIONAL
Seite 19
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http://www.junge-islamkonferenz.de/enquetekommission.html
Über die JIK:
Die Junge Islam Konferenz – Deutschland ist ein Think-Tank, Dialogforum und MultiplikatorInnennetzwerk junger Menschen im Alter von
17 bis 25 Jahren. Sie ist ein Projekt der Stiftung Mercator, des Mercator Program Centers und der Humboldt-Universität zu Berlin.

Tel.: (030) - 847 108 790
Fax: (030) 847 108 799
E-Mail: treffpunkt@freiwillig.info
Internet: http://www.freiwillig.info

Ausschreibung:

Initiativen

BAND FÜR MUT
UND VERSTÄNDIGUNG 2014
Frist: 01.03.2014

7. BERLINER FREIWILLIGENBÖRSE
Bewerbungsphase gestartet
Frist: 17.02.2014
Bereits zum 7. Mal ist es wieder soweit: die Berliner
Freiwilligenbörse als größte Messe zum Bürgerschaftlichen Engagement in Berlin wird am 5. April 2014 von
11 - 17 Uhr im Roten Rathaus stattfinden.
Bewerbungsfrist: vom 13.1. bis zum 17.2.2014 erwarten wir Ihre Bewerbung.
Auf einen der 100 Aussteller-Stände können Sie sich
als interessierte Organisation mit unserem OnlinePortal über diesen Link bewerben:
http://www.berliner-freiwilligenboerse.de/fueraussteller/bewerbung/
Wir haben das Online-Verfahren vereinfacht und so
geändert, dass Sie sich nicht mehr anmelden müssen,
aber dafür sollte Ihr Text bei der Eintragung bereits
"endgültig sein". Alle späteren Veränderungen können
nur noch über unseren Service - und d.h. von Hand eingetragen werden. Die Zeichenanzahl ist in den Feldern begrenzt, bitte achten Sie beim Entwerfen der
Texte darauf.
Unser Motto ist "Freiwillig.Berlin" und möge Sie ermuntern, dies mit Ihren Facetten von Engagement zu füllen.
Die Jury wird am 20.02.2014 die endgültige Auswahl
der Ausstellenden für die 7. Berliner Freiwilligenbörse
treffen. Sie erhalten zeitnah danach eine Zu- oder Absage.
Am 25. März von 17 - 19 Uhr findet dann die obligatorische Informationsveranstaltung für alle Ausstellenden
2014 statt, zu der wir gesondert einladen werden.
Und nun wünschen wir Ihnen viel Erfolg bei der Bewerbung!

Zum 21. Mal verleiht das
Bündnis der Vernunft
gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit, 1991
vom DGB aus der Taufe
gehoben, das „Band für
Mut und Verständigung“
an Menschen aus Berlin
und Brandenburg, die durch ihr mutiges Eingreifen Mitbürgerinnen und Mitbürger vor rassistischer Gewalt beschützt oder durch ihre langjährige engagierte ehrenamtliche Arbeit zur interkulturellen und sozialen Verständigung beigetragen haben.
Wer hat Ihrer Meinung nach die Auszeichnung für das
Jahr 2013 verdient?
Vorschläge können bis spätestens 1. März 2014 unter
Buendnis@Berlin-Brandenburg.DGB.de oder beim
DGB Bezirk Berlin-Brandenburg
Bündnis der Vernunft,
Keithstraße 1-3
10787 Berlin
eingereicht werden.
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.respekt.dgb.de.
Die Mitglieder des Bündnisses der Vernunft gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit sind: der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dietmar Woidke, der Regierende Bürgermeister von Berlin,
Klaus Wowereit, die Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg, die Beauftragte des Senats von Berlin für Integration und Migration, die Arbeiterwohlfahrt Landesverbände Berlin und Brandenburg,
der Caritasverband für das Erzbistum Berlin, der DGB Bezirk BerlinBrandenburg, der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband, das
Deutsche Rote Kreuz Landesverbände Berlin und Brandenburg, das
Diakonische Werk Berlin-Brandenburg, die Evangelische Kirche, die
Katholische Kirche, die Jüdische Gemeinde zu Berlin, der Landessportbund Berlin und der Flüchtlingsrat Berlin.

Kontakt
Treffpunkt Hilfsbereitschaft
Landesfreiwilligenagentur Berlin
Schumannstrasse 3
10117 Berlin
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Seite 20
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Kontakt in Berlin
Stipendium für SchülerInnen mit Migrationshintergrund:

START AUSSCHREIBUNG 2014
Motto: „Dein Engagement zählt!“
Frist: 01.03.2014
Bewerbungen sind vom 1. Februar bis 1. März 2014
unter http://www.start-stiftung.de möglich
2002 hat die Gemeinnützige Hertie-Stiftung das
START-Stipendienprogramm ins Leben gerufen, um
engagierte und motivierte Schülerinnen und Schüler mit
Migrationshintergrund auf ihrem Weg zur (Fach-)
Hochschulreife ideell und finanziell zu fördern.
Mindestens 170 Stipendienplätze in insgesamt 14 Bundesländern (alle außer Bayern und BadenWürttemberg) stellt die START-Stiftung gGmbH gemeinsam mit über 120 Partnern für das Schuljahr
2013/14 zur Verfügung. „Dein Engagement zählt!“ – mit
diesem Slogan möchten wir in diesem Jahr erneut engagierte Jugendliche dazu auffordern, sich um ein
START-Stipendium zu bewerben.

START Landeskoordinatorin Berlin
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin
Daniela Borck
II A 2.1
Bernhard-Weiß-Straße 6
10178 Berlin
Telefon (030) 90227 5731
E-Mail: daniela.borck@senbjw.berlin.de
Internet: http://www.start-stiftung.de

Workshops/ Tagungen
06.02., Fachtagung:

BESONDERE SCHUTZBEDÜRFTIGKEIT VON
ASYLSUCHENDEN FESTSTELLEN

Wir suchen gesellschaftlich engagierte und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund, die jetzt die Klassenstufen 8 und 9 (bei Schulabschluss nach 12 Jahren) bzw. 9 und 10 (bei Schulabschluss nach 13 Jahren) besuchen. Bewerbungen können von allen weiterführenden Schularten eingereicht
werden.

Rechtliche Bedingungen und Praxismodelle
für das Aufnahme- und Asylverfahren

Aufnahmebedingungen bei START sind ein ausgeprägtes gesellschaftliches Engagement und die Bereitschaft, sich weiterhin für andere einzusetzen sowie gute bis sehr gute schulische Leistungen (Notendurchschnitt rd. 2,5 und besser). Auch der soziale, familiäre
und finanzielle Hintergrund der Kandidatinnen und
Kandidaten wird berücksichtigt.

"Besondere Schutzbedürftigkeit
von Asylsuchenden feststellen"

Wie sieht die Förderung durch START konkret aus?
Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten bis zum
Erreichen des Schulabschlusses Bildungsgeld in Höhe
von 100 EUR monatlich sowie einen Laptop und Drucker. Darüber hinaus können bei Bedarf weitere Fördermittel beantragt werden. Besonders wichtig ist uns
eine intensive ideelle Förderung: Dazu gibt es vielfältige Bildungsangebote durch die START-Stiftung und die
regionalen Betreuer vor Ort. Ferner profitieren die Stipendiatinnen und Stipendiaten von einem großen
Netzwerk, denn insgesamt erhalten derzeit rund 720
Jugendliche ein START-Stipendium. Hinzu kommen
etwa 900 START-Alumni, die das Programm erfolgreich
durchlaufen haben.
Weitere Informationen im Ausschreibungsflyer (direkter
Download):
http://www.startstiftung.de/fileadmin/website/pdf/STARTAusschreibungsflyer_SJ_2014_15.pdf

Das DRK-Generalsekretariat, das Zentrum für Flüchtlingshilfen und Migrationsdienste (zfm) und der Flüchtlingshilfeverein KommMit e.V. laden Sie gemeinsam
sehr herzlich ein zur Teilnahme an der Fachtagung

am 06.02.2014 in Berlin
im
DRK-Generalsekretariat
Carstennstraße 58
12205 Berlin
Vor dem Hintergrund der Verabschiedung des sogenannten Asylpakets sollen im Rahmen der Veranstaltung zukünftige Herausforderungen bei der Gestaltung
der Aufnahme von Asylsuchenden insbesondere mit
Blick auf die neue EU-Aufnahmerichtlinie diskutiert
werden.
Die Tagung soll Erfahrungen und Perspektiven staatlicher und nichtstaatlicher Akteure zusammentragen, die
in diesem Feld bisher bundesweit gemacht wurden.
Darüber hinaus wird die europäische Dimension in der
Diskussion zur Geltung gebracht, indem die Arbeiten
des europäischen PROTECT-Netzwerks sowie das
niederländische Modell der Aufnahme von vulnerablen
Asylbewerber/innen vorgestellt werden.
Zu den Referenten und Panelteilnehmern zählen nationale und internationale Akteure. Das Bundesamt für

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Seite 21
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Migration und Flüchtlinge wird durch die Abteilungsleiterin Fr. Ursula Gräfin Praschma vertreten.
Daneben vertritt Staatssekretärin Margit Gottstein das
Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und
Frauen des Landes Rheinland-Pfalz. Ganz besonders
freut uns die Teilnahme Herr Evert Bloemens vom National Knowledge and Advisory Centre on Migrants,
Refugess and Health Care Issues Utrecht (PHAROS),
der über die Erfahrungen mit dem dort installierten
Feststellungsverfahrens von besonders Schutzbedürftigen Flüchtlingen berichten wird. Daneben werden unter
anderem die BAfF, ProAsyl, der UNHCR vertreten sein.
Weitere Informationen und Anmeldung unter folgendem
Download:
http://www.migrationsdienste.org/images/stories/pdf/bn
s-tagung_6-2-14.pdf
Anmeldung und Kontakt
Bei Rückfragen können Sie sich wenden an:
Zentrum für Flüchtlingshilfen und Migrationsdienste
(zfm)
Turmstraße 21
10559 Berlin
Nadja Saborowski
E-Mail: n.saborowski@migrationsdienste.org
Tel. (030) 30 39 06 -54
Dr. Boris Friele
E-Mail: b.friele@migrationsdienste.org
Tel. (030) 30 39 06 -33
Internet: http://www.migrationsdienste.org/

14.02., iaf-Workshop:

DAS INTERNATIONALE FAMILIENRECHT
IN DER BERATUNGSPRAXIS

haben Sie die Möglichkeit, grundlegendes über die
neuesten Entwicklungen und Harmonisierungsbestrebungen innerhalb Europas zu erfahren. In Arbeitsgruppen werden Fälle aus Ihrem Arbeitskontext besprochen
und bearbeitet.
Das Ziel dabei ist, dass für die Teilnehmer durch den
Workshop die Bearbeitung von familienrechtlichen Fällen mit Auslandsbezug in der praktischen Arbeit erleichtert wird.
Folgende Punkte werden wir erörtern:





Internationales Scheidungsrecht
Internationales Sorge- und Umgangsrecht
einschließlich internationaler Kindesentführung
Internationales Unterhaltsrecht
Eheschließungsrecht

Der Workshop richtet sich an MitarbeiterInnen aus Beratungsstellen und Behörden, Rechtsanwälte und alle
Interessierte, die hierzu einen Bezug haben.
Die Referentin, Rechtsanwältin Svenja SchmidtBandelow, ist Fachanwältin für Familienrecht in Berlin
und Beraterin im Verband binationaler Familien und
Partnerschaften.
Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung bis zum 4. Februar als Mail an veranstaltungberlin@verbandbinationaler.de. Sie erhalten eine Bestätigung Ihrer
Teilnahme.
Kontakt
Verband binationaler Familien und Partnerschaften
iaf Berlin e.V.
Oranienstraße 34 HH
10999 Berlin
Tel.: (030) 615 34 99
Fax: (030) 6159267
E-Mail: info@verband-binationaler.de
Internet: http://www.verband-binationaler.de

Anmeldefrist: 04.02.2014
Am 14. Februar 2014
von 09.30 Uhr bis 15.30 Uhr
Oranienstraße 34
10999 Berlin, HH, 4. OG, Aufzug
Immer mehr müssen sich Berater und Betroffene mit
familienrechtlichen Sachverhalten beschäftigen, die
einen Bezug zu einem anderen Staat in Europa oder
der Welt haben. Grund hierfür ist, dass Familien und
Partnerschaften immer mehr über verschiedene
Staatsangehörigkeiten verfügen oder von einem in das
andere Land umziehen.
Das Bestreben nach Harmonisierung hat auch vor dem
Familienrecht nicht haltgemacht. Deutsche Gesetze
werden von internationalen Abkommen und europäischen Verordnungen verdrängt. Auf dem Workshop

26.02., Messe:
Mitarbeiter der Zukunft präsentieren sich –

1. EUTOKIA MARKTPLATZ
DER KOMPETENZEN
Im Projekt EUTOKIA werden Menschen zwischen 20
und 35, die über – nicht immer nur durch formale Abschlüsse belegbares – Know-how und Kompetenzen
verfügen, mit Unternehmen zusammengebracht, die
Personalbedarf haben und/oder dem Fachkräftemangel
begegnen wollen.

Denn Unternehmen entgehen Fachkräfte, weil junge
Menschen viele Jahre in beruflichen Schleifen investieren statt ihre Talente dort einzusetzen, wo sie gebraucht werden.
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Dazu findet am 26.02.2014 der 1. EUTOKIAMarktplatz der Kompetenzen in Berlin statt.
Der Suchprozess zwischen ambitionierten jungen Menschen und Unternehmen mit Personalbedarf kann effizienter und effektiver ablaufen. Bei EUTOKIA werden
systematisch die Kernkompetenzen junger Menschen
auf Basis des wissenschaftlich validierten Verfahrens
der Kompetenzen-Bilanz erhoben und sichtbar gemacht.
EUTOKIA kooperiert mit Unternehmen, die innovative
Wege der Personalakquise beschreiten und das Potential auch informell erworbener Kompetenzen der Generation twenty-something für sich nutzen wollen. Diese
Unternehmen vergeben Aufträge oder Stellen an Personen mit passendem Kompetenzprofil und testen die
Zusammenarbeit „on the job“.
Beim ersten Marktplatz der Kompetenzen haben Unternehmen Gelegenheit, sich zum Thema Recruiting
auszutauschen und zu erfahren, wie sie die im Projekt
EUTOKIA erarbeiteten Strukturen und Methoden auch
für die Entwicklung Ihres Personals nutzen können.
Kontakt
Oliver Hirsch
Tel.: (030) 297 797 33
E-Mail: oliver.hirsch@lok-berlin.de
LOK.a.Motion
Gesellschaft zur Förderung lokaler Entwicklungspotentiale mbH

06.-08.10.2014 in Mannheim
Der 5. Bundesfachkongress Interkultur mit dem Titel
„Heimaten bewegen“ wird vom 6. – 8. Oktober 2014 in
Mannheim, Kongresscentrum Rosengarten, stattfinden.
Drei Tage lang werden in Vorträgen, Fachforen und
künstlerischen Beiträgen die aktuellen Diskurse zum
Thema kulturelle Vielfalt präsentiert und diskutiert.
Themen des Kongresses sind unter anderem Vielfaltsmanagement und interkulturelle Stadtentwicklung, Freizügigkeit vs. Segregation und Rassismus, migrantisches Empowerment und die Rolle der Künste.
Nach Stationen in Stuttgart, Nürnberg, Bochum und
Hamburg wird der Kongress in diesem Jahr von der
Stadt Mannheim und dem Bundesweiten Ratschlag
Kulturelle Vielfalt ausgerichtet.
Weitere
Informationen
unter:
http://www.bundesfachkongress-interkultur-2014.de
Info und Kontakt
Kulturamt der Stadt Mannheim
Sabine Schirra
E 4, 6
68159 Mannheim
Tel.: (0621) 293-3800
Fax: (0621) 293-3787
E-Mail: sabine.schirra@mannheim.den
Internet: http://www.bundesfachkongress-interkultur2014.de

Boppstraße 7
10967 Berlin
Tel.: (030) 297 797 36
Fax (030) 297 797 39
E-Mail: info@lok-berlin.de
Internet: http://www.lok-berlin.de
Und http://www.eutokia.de/
facebook
www.facebook.com/pages/Eutokia/485383578140987?
skip_nax_wizard=true
xing https://www.xing.com/net/pri3e8d21x/eutokia/

Qualifizierungen
ASFH:
Berufsbegleitender
Hochschul-Zertifikatskurs 2014

„PÄDAGOGIK FÜR VERMITTLUNG SOZIALER
KOMPETENZEN UND GEWALTPRÄVENTION“
Bewerbungsfrist: 14.03.2014

Das Projekt „EUTOKIA – Der gute Ort“ wird im Rahmen des Bundesprogramms „XENOS – Integration und Vielfalt“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds
gefördert und umgesetzt in einer Entwicklungspartnerschaft mit der
Pfefferwerk AG, der LOK.a.Motion GmbH, dem BIS e.V., der Wetek
gGmbH und der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH

06. bis 08.10., Ausblick:

BUNDESFACHKONGRESS INTERKULTUR

Immer häufiger werden Lehrer_innen sowie Fachkräfte
in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe mit destruktiven, „auffälligen“ und auch gewalttätigen Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen konfrontiert.
Diese Kinder und Jugendlichen fordern alle heraus, die
mit der Erziehung von jungen Menschen befasst sind.
Die Pädagog_innen fühlen sich zunehmend überfordert. Nicht selten fühlen sie sich hilf- und ratlos, wie sie
auf die „auffälligen“ Verhaltensweisen kompetent reagieren sollen.

Motto: „Heimaten bewegen“
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Sie ziehen sich zurück, lassen gewähren oder geraten
in eskalierende Machtkämpfe, die zu weiterer Verzweiflung und Ohnmacht führen können. Die Mehrzahl von
ihnen macht dabei die Erfahrung, dass herkömmliche
Mittel, wie schulische »Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen« sowie polizeilich-juristische Sanktionen
alleine keine wirksamen Handlungskonzepte sind.
Die Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH) bietet in
Kooperation mit dem Berliner Institut für soziale Kompetenz und Gewaltprävention e.V. (BISG) in der Zeit
vom 09.05.2014 bis 06.06.2015 die zertifizierte Zusatzausbildung zum/zur Pädagog_in für Vermittlung sozialer Kompetenzen und Gewaltprävention zum zwölften
Mal an. Der berufsbegleitende Zertifikatskurs richtet
sich an Lehrer_innen sowie an Fachkräfte aus den Bereichen Soziale Arbeit, Pädagogik und Psychologie, die
sich mit dem Konzept der „Konfrontativen Methodik in
der Schule und Jugendhilfe“ intensiver auseinander
setzen wollen, die Haltungen und Interventionsmöglichkeiten dieses Ansatzes vertiefen und in ihrer beruflichen Praxis anwenden möchten.
Das Konzept beschreibt die Notwendigkeit, Autorität
neu zu definieren und den verantwortlichen Erziehungspersonen Mittel an die Hand zu geben, um Regeln aufzustellen und deren Einhaltung wertschätzend
durchsetzen zu können. Die Betroffenen lernen dabei
die entstandenen Eskalationsprozesse zu erkennen
und aus diesen auszusteigen, deeskalierend und beziehungsfördernd vorzugehen und anhand der Interventionsmöglichkeiten
einer
selbstwertstärkenden
»Konfrontationspädagogik« und der »Neuen Autorität«,
eines transparenten öffentlichen Vorgehens und der
Nutzung eines Unterstützungsnetzwerkes neue Möglichkeiten in der Entwicklung tragfähiger Beziehung
verantwortlich zu entwickeln.
Die Bewerbungsfrist endet am 14.03.2014.
Info und Kontakt
http://www.ashberlin.eu/weiterbildung/zertifikatskurse/?&zertkurs=2014&z
id=132
und unter
http://soziales-training.de
Bewerbungsformular:
http://www.ashberlin.eu/fileadmin/user_upload/pdfs/Weiterbildung/Zertifik
atskurs-Bewerbungsformular_Internet_kurz.pdf

Türkische Unternehmer & Handwerker e.V.
Berlin
Integrationskurse, Türkischkurse, Weiterqualifizierungen
Beim TUH e. V. beginnen neue Integrationskurse. Darüber hinaus werden Türkisch Sprachkurse und Weiter-

qualifizierungen im Bereich der Pflegeberufe und zur
Existenzgründung angeboten.
Informationen unter:
www.tuh-bildung.de
Kontakt
TUH e.V. Berlin
Türkische Unternehmer & Handwerker e.V. Berlin
Rollbergstraße 70
12053 Berlin
+49 (30) 627 212 31
+49 (30) 627 212 35
lamiya.tessnow@tuh-berlin.de

Zweiter Bildungsweg:

SCHULABSCHLÜSSE IN KREUZBERG
Neue Lehrgänge ab: 10.02.2014
Mittlerer Schulabschluss (10. Klasse, MSA)
Erweiterte Berufsbildungsreife (10. Klasse)
Berufsbildungsreife (9. Klasse)
Zu uns kann jeder kommen, der die allgemeine Schulpflicht erfüllt hat.
Teilnehmer mit nichtdeutscher Muttersprache müssen
über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen.
Für die persönliche Anmeldung benötigen wir:
Bewerbung, Lebenslauf, ein Foto, Original des letzten
Zeugnisses
(Abgangs-oder Abschluss)
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Aktuelle Informationen über das Angebot sowie Programm im Internet unter:
http://www.zweiterbildungsweg-kreuzberg.schuleberlin.net/index.html
Hier bekommen Sie weitere Informationen:
Kontakt
Zweiter Bildungsweg
- Schulabschlüsse Fraenkelufer 18
10999 Berlin-Kreuzberg
Montag - Freitag 9.00 - 13.00 Uhr
Donnerstag 17.00 - 19.00 Uhr
Leitung Herr Chrzanowski
Sekretariat Frau Kulhanek
E-Mail: sek@vhs-hs.schule-berlin-fk.de
Tel.: (030) 2250 - 8371
Fax: (030) 2250 - 8375

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Fachstelle für Suchtprävention
In Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule Berlin bietet die Fachstelle für Suchtprävention Berlin im
März diesen Jahres eine kostenlose Ausbildung zum/r
PEaS-Trainer/in an.
Die Ausbildung qualifiziert zur suchtpräventiven Bildungsarbeit von und mit Eltern an Grundschulen und
richtet sich an Absolventen/innen der Sozialen Arbeit
oder verwandter Studiengänge. Über die Teilnahme
berufserfahrener Fachkräfte, die in der Jugendhilfe, im
Gemeinwesen oder in der Grundschule tätig sind, freuen wir uns ebenso, wie über die Anmeldung von Berufsanfänger/innen.

- förderbar über Bildungsgutschein nach SGB III und
SGB II
Voraussetzungen: Mittlerer Schulabschluss und Berufsausbildung oder langjährige Berufstätigkeit.
Ausländische Abschlüsse werden nach einer bestandenen Eingangsprüfung anerkannt.
Kontakt
Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben e.V.
Reformationsplatz 2, 13597 Berlin
Tel: 030 – 30398709
www.giz-berlin.de
infos@giz-berlin.de

Die Trainerausbildung findet statt:
 vom 10. bis 12.03.2014
 jeweils von 9.00 bis 17.00 Uhr
 in der ASH Berlin, Alice-Salomon-Platz 5, 12627
Berlin
Anmeldungen nimmt die Fachstelle für Suchtprävention
bis zum 14.02.2014 per E-Mail entgegen:
info@berlin-suchtpraevention.de
Kontakt
Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH
Mainzer Str. 23
10247 Berlin
Fon 030-29 35 26 15
Fax 030-29 35 26 16

Zertifizierungskurs
Pädagogischer Assistent: Ihr Arbeitsplatz in der
Schule
In Berlin fehlen Lehrer und Lehrerinnen! Einsatzgebiete
nach erfolgreichem Absolvieren des Kurses sind die
Begleitung und Unterstützung von Lehrkräften in einer
pädagogischen Einrichtung ( z.B. Schule) und das eigenständige Durchführen von Förderunterricht nach
dem IDEA-Konzept.
In dem Zertifizierungskurs können die Fähigkeiten und
Fertigkeiten im pädagogischen Bereich aus- und aufgebaut werden.
Die Teilnehmenden lernen Möglichkeiten der Lernförderung in Deutsch und Mathematik, Lernschwächen
erkennen und bei deren Abbau Lehrkräfte zu unterstützen und Aufgaben der außerschulischen Betreuung
und Förderung von Kindern und Jugendlichen zu übernehmen (Hort, schulische Aufsichten, Hausaufgabenbetreuungen etc.).
Dabei verbinden wir den theoretischen Unterricht mit
praktischer Übung. Einmal wöchentlich führen die Teilnehmenden erste berufspraktische Erfahrungen in einer Schule durch. Dabei werden sie durch Hospitationen und fachliche Beratung unterstützt.

Fit für den Job: IT- und Medienkompetenz für
den Berufsalltag
Modulare Fortbildung ab 10.3.2014
Das FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB) bietet
mit diesem modularen Fortbildungsbaukasten Frauen
mit unterschiedlichen Voraussetzungen individuell passende Möglichkeiten, aus der Erwerbslosigkeit wieder
in den Beruf einzusteigen Von berufsrelevantem ITBasiswissen über zeitgemäße E-Mail-Korrespondenz
und professionelle Anwendung der MS-OfficeProgramme bis zu virtueller Zusammenarbeit im Netz.
Neben der fachlichen Qualifizierung, erhalten die Teilnehmerinnen - je nach Bedarf - eine individuell passende Begleitung bei Jobrecherche und Bewerbungsaktivitäten.
Jahrzehntelange Zielgruppenerfahrung und besondere
Qualität in der gender- und diversity-orientierten IT- Didaktik und die Schaffung einer Lernumgebung, in der
Frauen mit Spaß, lernen, ihr Selbstbewusstsein stärken
und nachhaltig wirkende Selbstlernkompetenzen erwerben, sind besondere Markenzeichen des FCZB.
Module
 IT-Basiswissen für Beruf und Bewerbung (Start
10.3.14, Dauer 6 Wochen)
 MS Office und Internet (Start 22.4.14, Dauer 13
Wochen)
 MS Office aktualisieren (Start 21.7.14, Dauer 3
Wochen)
 Berufsalltag online: Arbeiten im Netz (Start
11.8.14, Dauer 8 Wochen)
 ECDL-Zertifikat erwerben (individuell)
 Berufspraxis: Praxisprojekte und Praktika (individuell)
Start: 10.03.2014
Kosten/Förderung
Bildungsgutschein (Maßnahme-Nr.: 962/6800/2012.
Agentur für Arbeit/Jobcenter), Berufsgenossenschaften,
Rentenversicherungsträger, Bildungsprämie, Selbstzahlerin
Diese Fortbildung ist Teil des Projektes IMZ (IT- und
Medienkompetenzzentrum), das durch die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen aus Mitteln
des Landes Berlin gefördert wird.

- 9 Monate in Vollzeit
- 1400 Stunden, montags - freitags von 8.30 – 15.30 h
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Kontakt und Anmeldung
Veranstaltungsort:
FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB),
Cuvrystraße 1
10997 Berlin Kreuzberg
Beratung und Anmeldung: Renate Wolf,
Tel.: (030) 61 79 70 -16
E-Mail: info@fczb.de
Internet: http://www.fczb.de

Bessere Jobchancen durch Auslandserfahrung
„Job Destination Airport“ ist ein sechsmonatiges
Trainings- und Vermittlungsprogramm für junge Arbeitsuchende, die im internationalen Dienstleistungsbereich arbeiten möchten.
Teilnehmen können junge Menschen bis 30 Jahre, die
Arbeitslosengeld 2 beziehen und bereits über erste Berufserfahrung verfügen. Kernstück des Projekts ist ein
dreimonatiges Betriebspraktikum in Stockholm, Marseille oder Rotterdam. Die nächsten Gruppen starten
im Februar mit der Vorbereitung auf den Auslandsaufenthalt mit einem Englisch- oder Französisch-Kurs,
Kompetenz- und Bewerbungstraining.
Das Projekt des Kooperationsverbundes aus Bildungsmarkt e.V., u.bus GmbH und Internationalem
Bund e.V. wird im Rahmen des Programms „IdA – Integration durch Austausch“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Termine:
3. Februar: Vorbereitung in Berlin mit Sprachtraining
Englisch und Aufenthalt in Stockholm.
17.Februar: Vorbereitung in Berlin mit Sprachtraining
Französisch und Aufenthalt in Marseille.
Ende April: Vorbereitung in Berlin mit Sprachtraining
Englisch und Aufenthalt in Rotterdam.
Kontakt: 030/397 39 19 03, www.job-destinationairport.net.

Freie Plätze in sonderpädagogischer
satzqualifizierung

Zu-

Ausbilder und Pädagogen benötigen für die Berufsausbildung und Umschulung behinderter Menschen Qualifikationen, die den Anforderungen öffentlicher Fördergeber, der Industrie- und Handelskammer und der
Handwerkskammer entsprechen. Ein am 3. Februar
startender Vollzeitkurs bei der Kiezküchen GmbH vermittelt die nötigen Kenntnisse.
Die zertifizierte Weiterbildung „Sonderpädagogische
Zusatzqualifikation“ umfasst 320 Stunden und dauert
drei Monate. Sie kann mit einem Bildungsgutschein
oder mit der Bildungsprämie gefördert werden. Weitere
Termine für Vollzeit- und Teilzeitkurse sind in Planung.
Kontakt: www.weiterbildung-bildungsmarkt.de, fortbildung@bildungsmarkt.de, Telefon 030/48 52 23 57.
Kontakt
Olliver Karth
bildungsmarkt e.v.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heinrich-Mann-Str. 31
13156 Berlin
tel. 030 / 48 52 23-36
fax 030 / 48 52 23-50
okarth@bildungsmarkt.de
http://www.bildungsmarkt.de

Aus Projekten und Vereinen
AWO-Begegnungszentrum:

MONATSPROGRAMM
UND GRUPPENTREFFEN
Februar 2014
AWO Begegnungszentrum
Adalbertstr. 23a
10997 Berlin
MONATSPROGRAMM und GRUPPENTREFFEN
FEBRUAR 2014

Kontakt
Olliver Karth
bildungsmarkt e.v.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heinrich-Mann-Str. 31
13156 Berlin
tel. 030 / 48 52 23-36
fax 030 / 48 52 23-50
okarth@bildungsmarkt.de
http://www.bildungsmarkt.de

Montags,
12.00 – 17.00
Uhr
Dienstags,
14.00-18.00
Uhr
Dienstags,
07.01

Türkischsprachige Rentnergruppe
Ort: AWO Begegnungszentrum, Cafeteria
Spanischsprachige Rentnergruppe
Ort: AWO Begegnungszentrum, Cafeteria
Die
Handarbeitsgruppe
„Bunte
Kreationen – die AWO Kirschen“.

11.00-13.00
Uhr
Mittwochs,

Ort: AWO Begegnungszentrum,
Seniorenraum
Polnische Rentnergruppe trifft sich
jeden ersten Mittwoch ab 15.00 Uhr
im Cafe, Beginn 08.Januar 2014

15.00 Uhr

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Ort: AWO Begegnungszentrum, Cafeteria
Mittwoch,
Sevillana
Tanzkurs
mit
Mari
Carmen
11.30-13.00
Kostenbeitrag: 1,50 € pro Treffen.
Interessierte sind herzlich willkommen
Ort: AWO Begegnungszentrum,
Spiegelsaal, 2.Stk.
Mittwochs,
Freizeitgruppe
12
und
18
(Erwachsene mit Handicap) immer
15.00-18.00
mittwochs
im
Cafe
oder
Uhr
Seniorenraum.
Donnerstag,
Dobar Dan Gruppe trifft sich jeden
15.00-18.00
zweiten Donnerstag im Monat im
Uhr
Seniorenraum,
Beginn
16.01.,
30.01., 13.02.
Montag,
Infoveranstaltung zum Thema Ge10.02.
sundheit:
11.00 Uhr
„Wer rastet der Rostet – Bewegung
mit Freude“ mit Dozentin Sabine
Wagner
Ort: AWO Begegnunszentrum,
AWO Begegnungszentrum, Adalbertstr.23a, 10997
Berlin. Nähere Infos:
Filiz Müller-Lenhartz, Tel.: 695 35 613,
Susanne Koch, Tel.: 695 35 619

BAYOUMA-HAUS der Arbeiterwohlfahrt Berlin
Spree-Wuhle e.V.
www.facebook.com/bayouma.haus
Interkulturelles Gemeinwesenzentrum
in Friedrichshain
Frankfurter Allee 110
10247 Berlin
(zweiter Hinterhof, 1. Etage)
Tel.: 29 04 91 36 – Fax: 29 04 91 29
E-Mail: bayouma-haus@awo-spree-wuhle.de
Nachbarschaftsangebote für Hilfesuchende
aus Friedrichshain
Frauenprojekt „Mariposa“
Wir haben für Sie:
Mo. Di. und Do. 09:00 – 16:00 Uhr
Mi. von 13:00 – 16:00 Uhr
Fr. 09:00 – 13:00 geöffnet
und nach Vereinbarung.
Regelmäßige Veranstaltungen:
Deutsch-Konversationskurs
mit Angela Prodan
10:30 – 12:30
Montag 16:00 – 18:00
Jeden 1. Montag im Monat
kostenlose Sprechstunde mit dem Rechtsanwalt.
Anmeldung unter 29 35 08 35
Montag 16:00 – 18:00
Jeden 2. Montag im Monat Existenzgründungsberatung durch den Coach Dietmar Zimmer von Lok e.V.
Termine unter 29 04 66 11
(Kostenbeitrag 10 €)

Kontakt
AWO Begegnungszentrum
Adalbertstraße 23 a
10997 Berlin
Tel.: (030) 69 53 56 11 oder -25
Fax: (030) 69 53 56 34 oder -31
E-Mail: e.hellwig-fuhl@awo-spree-wuhle.de
Internet: http://www.begegnungszentrum.org
http://www.awo-spree-wuhle.de

Montag 18:00 – 19:30 (Kurs I)
Dienstag 16:30 – 18:00 (Kurs II)
Gymnastik & Tanz nach Rhythmen aus aller Welt,
mit Mariela Durand (Kostenfrei)
Dienstag 10:30 - 16:30
Psych. Beratung in italienischer Sprache mit Dott.
ssa Giulia Borriello. Termine unter 01525756 88 91
mittwochs & Donnertags von 16-19 Uhr
(Kostenbeitrag 10 €)
Dienstag 18:30 - 20:00
Italienischkurs für Anfänger
mit Sonia Campanini
Unkostenbeitrag 15,- € für Berufstätige,
10,- € für Arbeitslose und Studenten (monatlich)
Mittwochs 11:00 – 16:00
Fußreflexzonenmassage
mit Carmen Istúriz. Terminvereinbarung unter
29 04 91 36
(10.- Euro pro Behandlung)

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Mittwochs
19:30 – 22:00 Swing- Kurse mit Davide De Feudis
Anmeldung unter: facebook.com/groups/132938490214708/
Donnerstags 10:00 – 14:00
Klassische Massage und Schröpfen für Frauen
mit der Heilpraktikerin Pia Mönch
Termine unter 0173 – 878 37 51 (kostenfrei)
Freitag
10:00 – 13:00, 14-tägig
“Kochen mit Mahmoud“, Kochkurs für Liebhaber der
arabischen Küche, Kostenbeitrag 3,50 €
Freitags 14:00 – 16:00
„Seniorenrumba“ mit Kaffeetafel,
Tanzkurs für Anfänger (kostenfrei)

Kontakt
BAYOUMA-HAUS der Arbeiterwohlfahrt Berlin
Spree-Wuhle e.V.
www.facebook.com/bayouma.haus
Interkulturelles Gemeinwesenzentrum
in Friedrichshain

Samstags 20:30 -22:00
Vietnamesischer Tanzclub (Latein- und Standarttänze)
Samstags 14:00 - 19:00, 14-tägig
Spielnachmittage der AWO-Wohngemeinschaften
für behinderte Menschen
Sonntags 11:00 – 15:00
„Wir suchen unsere Wurzeln“„Về với Quê hương“,
Vietnamesischunterricht für Kinder & Jugendliche
mit Thu Loan Nguyen

Weitere Veranstaltungen im Monat Februar
Frauenprojektes Mariposa

Musikalischer Kontakt zwischen dem ungeborenen
Kind und der Mutter (Kostenbeitrag 10 €)
In Deutsch, Französisch und Italienisch
durch die Musiklehrerin
Frau Margherita Scarlini
Montag, 10. und 24. Februar
13 – 17 Uhr
Termine: Tel. 0176 98605057 nur Di und Do 20- 21
Uhr, info@dolcemozart.it

des

Montags 17 -19
Näh- und Schneiderkurs, curso de confección y
costura, corso di taglio e cucito, sewing- and taylorcourse,
mit Soledad (Kostenfrei)
Mittwochs 13 – 14.30 Uhr, 14-tägig
Selbsthilfegruppe italienischer Frauen zum Thema
Migration in Berlin, unter der Leitung von Dott.ssa
Giulia Borriello
Theaterprojekt zum Mitmachen für Frauen:
"Zur Gewaltprävention - Auflösung von Kulturvorurteilen und Kulturstereotypen".
Dienstags um 18 Uhr im Bayouma Haus- kostenfrei
Anmeldung unter: veronicademartino@hotmail.com

Frankfurter Allee 110
10247 Berlin
(zweiter Hinterhof, 1. Etage)
Tel.: 29 04 91 36 – Fax: 29 04 91 29
E-Mail: bayouma-haus@awo-spree-wuhle.de
Nachbarschaftsangebote für Hilfesuchende
aus Friedrichshain:
Frau Natascha Garay
Einrichtungsleitung
Gesundheit, Kultur u. Nachbarschaft
Tel. 29 04 91 36
n.garay@awo-spree-wuhle.de
Frau Angela Prodan
Arbeit, Soziales, Selbsthilfe
Tel. 29 35 08 35
a.prodan@awo-spree-wuhle.de
Gilberto Oliva Tablada, Mahmoud
El-Nemer-Melchert und Angelika Schröter
Gemeinwesen, Senioren
Tel. 29 04 66 12
g.oliva@awo-spree-wuhle.de
Frauenprojekt „Mariposa“
Frau Belinda Apicella
Frauen: Familie & Migration
Tel. 29 04 66 11
b.apicella@awo-spree-wuhle.de
Dienstags 09:30 – 13:00
Donnerstags 13:00 – 16:00

Weiteres Programm und Informationen unter:
Angebote für schwangere Alleinerziehende:
http://www.bayouma-haus.de
Beratungssprechstunde zur Geburtsvorbereitung für
www.awo-spree-wuhle.de
Alleinerziehende (Kostenfrei)
http://www.bayouma-gesundheit.de
in italienischer, englischer oder spanischer Sprache
Montag, 03. und 17. Februar
13 – 17 Uhr
durch die Doula Frau Chiara Villotti
Termine unter freebirthdoula@gmail.com oder
unter www.facebook.com/chiara.villotti
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BABEL E.V.
Veranstaltungsangebot im Februar 2014
Öffentliche Veranstaltungen
Offene Kinder- und Jugendarbeit
Montag - Donnerstag: Computer AG täglich
Montag: Medienwerkstatt für Kids
Dienstag: Interkultureller Kinder- und Jugendbeirat, Sport
und Spiel
Mittwoch: Kreatives Basteln und Puppenworkshop
Donnerstag: Interkultureller Kinder- und Jugendbeirat, KochWorkshop
Freitag: 14-tägig Spiele aus aller Welt
Samstag: Spiele aus aller Welt
Montag - Donnerstag: 14.00 Uhr - 18.00 Uhr
Freitag: 14-tägig von 14.00 Uhr - 18.00 Uhr
Samstag: von 11.00 Uhr - 17.30 Uhr
Interkultureller Kinderund Jugendbeirat im Haus Babylon
Austausch, Gespräche und Diskussionen zu verschiedenen
Aspekten des Zusammenlebens in der multikulturellen Gesellschaft
Jeden Dienstag und Donnerstag
von 17.00 Uhr - 20.00 Uhr
Begegnung der Kulturen - Interkultureller Brunch
Informationen, Gespräche, Austausch und gegenseitiges
Kennenlernen von Menschen unterschiedlicher Kulturen in
gemütlicher Atmosphäre und zu unterschiedlichen Themen
aus verschiedenen Ländern
Jeden Donnerstag von 10.00 Uhr - 12.00 Uhr
SelbstAnsichten - Ogonjok
Menschen mit und ohne Migrationshintergrund treffen sich in
gemütlicher Atmosphäre mit Spätaussiedlern zu einem geselligen Nachmittag.
Freitag, 07.02.2014 und Freitag, 21.02.2014
15.00 Uhr - 20.00 Uhr
LeseRatten - Vietnam ganz nah
Verbesserung der Lesekompetenz von Schülern durch interkulturelle Themen
Montag - Freitag von 9.30 Uhr - 12.00 Uhr,
um Voranmeldung wird gebeten

Englisch-Förderkurs
Montag und Mittwoch 15.00 Uhr - 17.00 Uhr
Trainingsprogramm Interkulturelle Sensibilisierung:
Kultur und kulturelle Sensibilität,
Interkulturelle Kommunikation,
Kulturdistanz und Kulturdimensionen,
Diskriminierung als Begriff,
Stereotype und Vorurteile,
Von Vorurteilen zur gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit,
Wie ist Schule ohne Diskriminierung möglich
Welche Rolle spielt der kulturelle Hintergrund zum Verständnis von Diskriminierung etc.
Montag – Freitag (um Voranmeldung wird gebeten)
Antidiskriminierungsworkshops
Erlernen und Üben von Strategien zum Erkennen und Bekämpfen von Diskriminierung im Alltag
Montag - Freitag (um Voranmeldung wird gebeten)
Antigewalttraining
Befähigung von Kindern und Jugendlichen zur gewaltfreien
Kommunikation in Konfliktsituation m Alltag, sowie Entwicklung von Strategien zur Konfliktvermeidung
Lerntherapie und Lernstrategie
Eine lernpädagogische Fachberatung für Kinder, Jugendliche
und Erwachsene, die individuelle Hilfe und persönliche Unterstützung benötigen. Schulvorbereitung für Vorschulkinder.
Ort: Hellersdorfer Promenade 20, 12627 Berlin
Montag bis Freitag
(um Terminvereinbarung wird gebeten)
Auskünfte und Beratungen
Niedrigschwellige Beratungs-, Betreuungs-, und Begleitangebote

Kontakt
BABEL e.V.
Stefan-Born-Straße 8
12629 Berlin-Hellersdorf
Tel.: (030) 99 858 91, Fax: (030) 99 893 20
E-Mail: babel-berlin@t-online.de
Internet: http://www.haus-babylon.de
Verantwortlich: Dr. Mekonnen Shiferaw

Thematische Projekttage für Schüler aller Schultypen
Kennenlernen von Sitten, Bräuche und Kultur verschiedener
Länder. Neu im Programm Listros - Anerkennung und Respekt für Kinder in Afrika, die einen schwierigen Start ins Leben haben
Montag - Freitag (Um Voranmeldung wird gebeten)
Kurse und Arbeitskreise
(Um Voranmeldung wird gebeten)
Deutschförderkurs für Flüchtlinge
Donnerstag von 10.00 Uhr - 12.00 Uhr
Deutschförderkurs für Fortgeschrittene
Montag bis Mittwoch von 09.00 Uhr - 12.00 Uhr

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Februar 2014, Nr. 109
BERLIN INTERNATIONAL
Seite 29
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Veranstaltungen
Zusammen mit der Presse und seinen Hörern feiert
Radio multicult.fm, Berlins Welle für kulturelle und
ethnische Vielfalt, sein fünfjähriges Jubiläum
am 31. Januar 2014,
von 14:00- 20:00 Uhr - im Gläsernen Studio und den
offenen Redaktionsräumen in der
Kreuzberger Marheineke Markthalle,
Marheineke Platz 15,
10961 Berlin.

Deutsch-koreanisches Chor Ensemble
Konzert zum koreanischen neuen Jahr
Samstag, den 01. 02. 2014
19.30 Uhr
Bürgersaal im Rathaus Steglitz
Schloßstraße 37, 12163 Berlin
Eintritt frei
Informationen:
030 90 299-6469, info@kkv.de, 0171 3891415

Theater der Erfahrungen
deutsch-türkisches Musical „Altes Eisen“
in der ufaFabrik
Viktoriastr. 10 - 18, 12105 Berlin-Tempelhof
Freitag, 31. Januar 2014 um 16.00 Uhr
Samstag, 01. Februar 2014 um 19:00 Uhr
Sonntag, 02. Februar 2014 um 16:00 Uhr
Ticktes 9 / 7 € - Reservierung über ufa-Kasse 75 50 30
Über 30 Seniorinnen und Senioren stehen zusammen
auf einer Bühne - sie spielen und singen über das Alter,
über die immerwährende Sehnsucht nach der großen
Liebe und über die Suche nach Ersatzteilen für die müder werdenden Knochen.
Mehr Informationen dazu im Theater der Erfahrungen
unter 030 / 855 42 06
Ein Veranstaltungsflyer kann eingesehen und heruntergeladen werden unter: www.theater-der-erfahrungen.de

Euromaidan. Besetzte Räume.
Fotoausstellung von Yevgenia Belorusets.
Im Projektraum OKK in Berlin 13359, Prinzenallee 29,
Eröffnung: 31. Januar, 19 Uhr.
Geöffnet: 31.1.-15.2., Do.-So. 15 – 19 Uhr
Euromaidan. Besetzte Räume ist eine fotografische
Erzählung über das Leben im Epizentrum der Massenproteste auf dem Kiewer Euromaidan.
Kontakt
OKK, Pablo Hermann,
E-Mail: pablorion@yahoo.com, 017625857519
Yevgenia Belorusets, E-Mail: belorusezjen@gmail.com

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Februar 2014, Nr. 109
BERLIN INTERNATIONAL
Seite 30
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Eintritt: 5,- € bis 21:30 h, danach 10 € / 7 € / 5 € (mit
Berlinpass)
Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen
Kurator/-in: Eric Vaughn
weitere Infos

WERKSTATT DER KULTUREN
Veranstaltungsprogramm Januar/Februar 2014
Word Wide Music: Fernando Miceli & Band
Freitag 31.01.2014 Einlass: 21:00 h | Club
Eintritt: 9 € / 6 € / 3 € (mit Berlinpass)
Fernando Miceli präsentiert innovative Musik, temperamentvoll, intim und mit sehr persönlichen Zügen. Als
Grundlage der Stücke dient der urbane Musikstil aus
Argentinien und Uruguay: Man findet dort den Tango,
den Walzer, die „Milonga Campera“ – eine Form des
Tangos, aber auch Balladen, die die nostalgische Poesie der Tangokultur Argentiniens widerspiegeln.
Black History Month, 01. – 28. Februar 2014
Samstag 01.02.2014 18:00 h | S1/S2
Kooperation
Black History Month 2014 presents
MANUFACTURING RACE
Contemporary Memories of a Building’s Colonial
Past Ausstellungseröffnung Eintritt: frei
Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen/ FU Berlin |
Dr. Bilgin Ayata
weitere Infos
Samstag 01.02.2014 18:30 h | S1
Produktion
Black History Month 2014 presents
RELIGION AS COUNTERCULTURE
African Prophets, Spirit Mediums and Muslim Saints
under colonial rule
Vortrag - Teil I | Prof. Cheikh Anta Babou
Eintritt: frei
Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen
weitere Infos
Samstag 01.02.2014 20:00 h | Saal
Produktion
Black History Month 2014 presents
1884 - The Pan-African All Stars Big Band
Music-History-Projekt "1884"
featuring Félix Sabal Lecco (Kamerun) & Dizzy Mandjeku (Kongo)
Afro-Beat, Highlife, R&B, M`Balax, Souk, Jazz, Hiphop,
Salsa
Ticket reservieren
Eintritt: 20 € / 15 € / 10 € (mit Berlinpass) | VVK (bis
26.01.): 17 € / 13 €
Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen
weitere Infos
Samstag 01.02.2014 21:00 h | Club
Produktion
Black History Month 2014 presents
A LOVE SUPREME
Tribute to Saint John Coltrane

Donnerstag 06.02.2014 19.00 | Saal
Produktion
Black History Month 2014 presents
Schatten über dem Kongo
Schreckensgeister der Kolonialherrschaft
Dokumentation | 2012 | dt./engl. | 92 min. | FSK 12
Eintritt: frei
Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen
weitere Infos
Freitag 07.02.2014 Einlass 21.00 | Club
Produktion
Black History Month 2014 presents
WorldWideMusic:
Atum Shekhem & The Shabaka Rootz Band
Roots-Reggae und Nyabinghi der Rastafari-Bewegung
auf Jamaika | religiöse Musik Namibias
Eintritt: 10 € / 7 € / 5 € (mit Berlinpass)
Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen
weitere Infos
Samstag 08.02.2014 18:00 h | Seminarraum 1
Produktion
Black History Month 2014 presents
RELIGION AS COUNTERCULTURE
African Prophets, Spirit Mediums and Muslim Saints
under colonial rule
Vortrag - Teil II | Prof. Cheikh Anta Babou
Eintritt: frei
Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen
weitere Infos
Samstag 08.02.2014 Einlass 21:00 h | Club
Produktion
Black History Month 2014 presents
A LOVE SUPREME
Tribute to Saint John Coltrane
Eintritt: 5,- € bis 21:30 h, danach 10 € / 7 € / 5 € (mit
Berlinpass)
Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen
Kurator/-in: Eric Vaughn
weitere Infos
Donnerstag 13.02.2014 19.00 | Saal
Produktion
Black History Month 2014 presents
Deutsch-Südwas?
Erinnerungen an einen deutschen Völkermord
Dokumentation | 2012 | 37 min.
Eintritt: frei
Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen
weitere Infos
Freitag 14.02.2014 Einlass 21.00 | Club
Produktion

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Februar 2014, Nr. 109
BERLIN INTERNATIONAL
Seite 31
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Black History Month 2014 presents
WorldWideMusic:
Rachelle Ebony Jeanty
RJ's AfroJazz Experience
Eintritt: 10 € / 7 € / 5 € (mit Berlinpass)
Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen
weitere Infos
Samstag 15.02.2014 18:00 h | Seminarraum 1
Produktion
Black History Month 2014 presents
RELIGION AS COUNTERCULTURE
African Prophets, Spirit Mediums and Muslim Saints
under colonial rule
Vortrag - Teil III | Prof. Cheikh Anta Babou
Eintritt: frei
Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen
weitere Infos
Samstag 15.02.2014 Einlass 21:00 h | Club
Produktion
Black History Month 2014 presents
A LOVE SUPREME
Tribute to Saint John Coltrane
Eintritt: 5,- € bis 21:30 h, danach 10 € / 7 € / 5 € (mit
Berlinpass)
Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen
Kurator/-in: Eric Vaughn
weitere Infos
Donnerstag 20.02.2014 19.00 | Saal
Produktion
Black History Month 2014 presents
Soundtrack for a Revolution
Musik & Das Civil Rights Movement in den USA der
1960er, Dokumentation | 2009 | USA | 79 min.
Eintritt: frei
Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen
weitere Infos
Freitag 21.02.2014 19.00 | Saal
Kooperation
Black History Month 2014 presents
ID-WITHOUTCOLORS
Dokumentation über rassistische Polizeigewalt in
Deutschland, Eintritt: frei
Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen/ MRBB / KOP
weitere Infos
Freitag 21.02.2014 Einlass 21.00 | Club
Produktion
Black History Month 2014 presents
WorldWideMusic:
Solo Sow & Band
Afro-Pop
Eintritt: 10 € / 7 € / 5 € (mit Berlinpass)
Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen
weitere Infos
Samstag 22.02.2014 12:00 h | Club
Kooperation
Black History Month 2014 presents

BLACK BAZAR
Schwarzes Kunst- und Künstler_innenfest
Flyer
Eintritt: 8,- € / 6,- €
Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen/ Joliba e.V.
weitere Infos
Samstag 22.02.2014 18:00 h | Seminarraum 1
Produktion
Black History Month 2014 presents
RELIGION AS COUNTERCULTURE
African Prophets, Spirit Mediums and Muslim Saints
under colonial rule
Vortrag - Teil IV | Prof. Cheikh Anta Babou
Eintritt: frei
Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen
weitere Infos
Samstag 22.02.2014 Einlass 21:00 h | Club
Produktion
Black History Month 2014 presents
A LOVE SUPREME
Tribute to Saint John Coltrane
Eintritt: 5,- € bis 21:30 h, danach 10 € / 7 € / 5 € (mit
Berlinpass)
Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen
Kurator/-in: Eric Vaughn
weitere Infos
Sonntag 23.02.2014 16:00 h | Saal
Produktion
Black History Month 2014 presents
TANZ
SACRED DRUMS
Tigari Ensemble Odametey | Gesang, Perkussion und
Tanz des TigariTanz der Orixás | Gesang, Tanz und
Musik der CandombléBaye Fall Ensemble | Gesang
und Perkussion der Mouriden (t.c.b.)
Eintritt: 20 € / 15 € / 10 € (mit Berlinpass) | VVK (bis
19.02.): 17 € / 13 €
Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen
weitere Infos
Freitag 28.02.2014 19.00 | Saal
Produktion
Black History Month 2014 presents
Dan-kira Diversion
Traditionelle äthiopische Tänze der Amharen, Tigray,
Oromo, Gurage, Walyta, Gambella, ...
Eintritt: 15 € / 10 € / 5 € (mit Berlinpass)
Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen
weitere Infos
Freitag 28.02.2014 Einlass 21.00 | Club
Produktion
Black History Month 2014 presents
WorldWideMusic:
Aly Keïta
Eintritt: 10 € / 7 € / 5 € (mit Berlinpass)
Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen
weitere Infos

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Februar 2014, Nr. 109
BERLIN INTERNATIONAL
Seite 32
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Kontakt
WERKSTATT DER KULTUREN
Wissmannstraße 32
12049 Berlin
Tel.: (030) 60 97 70-0
Fax: (030) 60 97 70-13
E-Mail: info@werkstatt-der-kulturen.de
Internet: http://www.werkstatt-der-kulturen.de

Internationales Vokalensemble Berlin
Ein Vaterunser geht um die Welt
Vertonung dieses Gebets in vielen Sprachen
Samstag, 15. Februar 2014, 18.30 Uhr
St. Matthäus-Kirche Kulturforum Berlin
Kartenpreis 15,-€, ermäßigt 10,-€
Kartenreservierung unter:
info@internationales-vokalensemble-berlin.de
Mehr Informationen:
www.internationales-vokalensemble-berlin.de

Schützt höhere Bildung vor Rassismus und
Antisemitismus?
Vorstellung einer Studie und Podiumsdiskussion
Veranstaltung am 20. Februar 2014, 19 Uhr
Einer häufigen Annahme zufolge finden sich Vorurteile
und rassistische bzw. antisemitische Einstellungen vornehmlich in den weniger gebildeten Gesellschaftsschichten. Doch stimmt dies tatsächlich? Wie verbreitet
ist ausgrenzendes Denken im akademischen Milieu?
Vorgestellt und diskutiert werden die Ergebnisse einer
empirischen Studie, die Ansichten zu Vorurteilen und
Gewaltakzeptanz gegenüber Minderheiten mit einem
Fokus auf antimuslimische und antisemitische Haltungen bei Studierenden an Universitäten in Deutschland
und Kanada untersucht hat.
Es diskutieren die Autoren der Studie, Wassilis Kassis
(Universität Osnabrück) und Charlotte Schallié (University of Victoria, British Columbia, Kanada) mit Iman Attia (Alice Salomon Hochschule), Stefanie SchülerSpringorum (Technische Universität Berlin) und Andreas Zick (Universität Bielefeld).
Moderation: Yasemin Shooman.
Wo
Saal in der Akademie des Jüdischen Museums Berlin
(auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Museums), Eintritt frei!
Anmeldung:
Tel: +49 (0)30 25 993 488
reservierung@jmberlin.de
Kontakt

Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9-14
10969 Berlin
Tel: +49 (0)30 259 93 353
Fax: +49 (0)30 259 93 330
j.juergens@jmberlin.de

KRIEG ERZÄHLEN
Thementage
20.–22.2.2014
Gespräche, Diskussionen, Panels, Dialoge, Film, Lesungen
kuratiert von Carolin Emcke und Valentin Groebner
Filmprogramm von Cristina Nord
Eröffnung: 20.2.,18h
Eintritt frei
21.+22.2.2014
Zweitageskarte 12€/10€, Tageskarte 8€/6€, Einzelkarte
5€/3€, Filmticket 6€/4€
Alle Veranstaltungen mit Simultanübersetzung
Deutsch/Englisch
Wie lässt sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts vom
Krieg erzählen? Was an den Erfahrungen extremer
Gewalt ist es, das so schwer zu verstehen und zu erzählen ist? Was bedeutet das Beschreiben des „Unbeschreiblichen“ für die Überlebenden, was für die Verschonten – und was für die Zuschauerinnen und Zuschauer? Die Thementage KRIEG ERZÄHLEN, kuratiert von Carolin Emcke und Valentin Groebner, widmen
sich diesem Paradox. Die begleitende Filmreihe kuratiert Cristina Nord.
KRIEG ERZÄHLEN wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
Weitere Informationen: www.hkw.de/krieg_erzaehlen
Pressekontakt:
Anne Maier
Pressereferentin/Press Officer
Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
D-10557 Berlin
tel. +49 (0)30 39787.153/196
fax +49 (0)30 3948679
Mail presse@hkw.de
www.hkw.de

Vorschau, März 2014:
"Bikulturelle Liebe" –

AUSLÄNDERBEHÖRDE
ALS UNGEWÖHNLICHER THEATERORT
3., 4., 5., 7. März 2014, jeweils 18.00 Uhr
Ausländerbehörde Berlin
Friedrich-Krause-Ufer 24

Tickets per E-Mail: tickets@ulrikedueregger.de
Julia Jürgens, Akademieprogramme Migration und
Preise: 13,00€/erm. 10,00€
Diversität, Akademie des Jüdischen Museums Berlin
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Februar 2014, Nr. 109
BERLIN INTERNATIONAL
Seite 33
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Begrenzte Plätze!
"Schöne Neue Liebe/ Les Meilleurs des Amours" - Lieben in bikulturellen Beziehungen. In der 1. März-Woche
wird Ulrike Düregger & Compagnie, ein TheaterKollektiv, das mehrere kulturelle Hintergründe auf sich
vereint, wieder, wie bereits 2012, in der Berliner Ausländerbehörde Theater spielen.
"Laut einer Umfrage
steht
Liebe
in
Deutschland an 13.
Stelle – hinter Ordnung und Sauberkeit".
In
der
deutschfranzösischen Performance mit LiveOud auf der Bühne gehen die 2 Darsteller der Frage
nach, wie es gemischten Paaren geht. Im geschützten
Rahmen, dem Mikrokosmos, mag wahr sein, dass keiner nach Herkunft und Hautfarbe fragt, Liebe ein Menschenrecht ist.
Der Makrokosmos, die Gesellschaft, ist jedoch eine
fortwährende Reibungsfläche und brutal. Angst und
Vorurteile wirken schnell auch in die Beziehung hinein.
Nicht selten müssen Paare ihre Liebe "beweisen".
Mit körperlicher und mentaler Präsenz erschaffen Ulrike
Düregger und Charles-Henry Peler, die beiden Hauptdarsteller, die pure und sensible Verteidigung des
Glücks.
Eingebettet in einfache Bühnentechniken verdichten
sich Text, Bewegung und Live-Musik zu einer Atmosphäre zwiespältiger Emotionalität. Bikulturalität zeigt
sich als permanenter Versuch der Überwindung von
Standpunkten und Stimmungen der Figuren.

Vereinen organisieren, Initiativen gründen, die gemeinsam etwas auf den Weg bringen. Die Ausstellung zeigt
Neuköllner Einwanderer/innen, die gesellschaftlich engagiert sind und ihr Lebensumfeld bewusst gestalten,
z.B. eine Schülervertreterin; die Gründerin eines ehrenamtlichen Beratungsangebotes für Frauen in Not;
einen jungen Vereinsvorstand, der sich mit seinem herkunftsübergreifendem Verein für Chancengerechtigkeit
in der Bildung einsetzt.
Raumbedarf: ab 25 Quadratmeter. Die Ausstellung umfasst zwölf Aufsteller im Format 100 cm (Breite) x 200
cm (Höhe) – das sind zehn Portrait-Tafeln plus zwei
einleitende Text-Tafeln; zusätzlich zehn kleine Booklets
zum Anhängen an die Portrait-Tafeln. Gerne schicken
wir Ihnen bei näherem Interesse die Ausstellungstafeln zur Übersicht als pdf zu, damit Sie sich vorab
ein Bild machen können.
Ausleihe kostenfrei für Vereine, Initiativen, öffentliche
Einrichtungen, soziale Träger etc. in Berlin gegen
Selbstabholung (Auto erforderlich, PKW genügt).
Bei Interesse wenden Sie sich an Mitreden in Neukölln, Annette Wallentin, mail a.wallentin@nbhneukoelln.de oder Telefon 030 / 284 784 93.
Die Entwicklung der Ausstellung wurde gefördert durch
die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und
das Bundesministerium des Inneren im Rahmen des
Modellprojektes „Neukölln Gemeinsam Gestalten“.

Kontakt
Nachbarschaftsheim
Neukölln e.V.
Schierker Straße 53
12051 Berlin
Tel: 030-687 50 96
info@nbh-neukoelln.de
www.nbh-neukoelln.de

Mit freundlicher Unterstützung des Österreichischen
Kulturforums
Internet: http://www.ulrikedueregger.de
Medienpartner: AfricAvenir, Foto: Veranstalter

Nachbarschaftsheim Neukölln e. V.
Ausleihe kostenfrei für Vereine, Träger, Einrichtungen
etc. in Berlin:
Fotoportrait-Ausstellung zum gesellschaftlichen
Engagement von Eingewanderten in Neukölln
Für Ihr Foyers, Ihre Galerie, ein Treppenhaus, für Bibliotheken, eine Fachtagung 2014, Ihren Eingangsbereich…
Neukölln ist ein bunter Bezirk. Geprägt ist er von einem
regen zivilgesellschaftlichen Engagement im Alltag von
vielen Menschen, die sich für andere einsetzen, sich in

Veröffentlichungen/ Internet-Tipps
Online-Dossier "Inklusiv, offen und gerecht?
Deutschlands langer Weg zu einer Willkommenskultur" der IQ-Fachstelle Diversity Management
veröffentlicht:
http://vielfalt-gestalten.de/service/dossiers/inklusivoffen-gerecht.html
Autor/innen sind u.a.:
- Dr. Hans-Dietrich von Loeffelholz, Chefvolkswirt des
Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
- Prof. Friedrich Heckmann, Universität Bamberg
- Prof. Klaus J. Bade
- Michael van der Cammen, Leiter der Koordinierungsstelle Migration der Bundesagentur für Arbeit

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Februar 2014, Nr. 109
BERLIN INTERNATIONAL
Seite 34
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- Prof. Maria Castro Varela, Alice Salomon Hochschule
Berlin
- Prof. Wolf-Dietrich Bukow, Universität Siegen
- Dr. Hubertus Schröer, Institut Interkulturelle Qualitätsentwicklung München
- Hon. Jean Augustine, Fairness Commissionerin der
Provinz Ontario/Kanada
sowie viele weitere Autor/innen.
Nachfragen richten Sie bitte an:
Andreas Merx - Wissenschaftlicher Referent
VIA Bayern - Verband für interkulturelle Arbeit e.V.
Landwehrstr. 22, 80336 München
Tel. Berlin 030/ 652 166 66
Tel. München 089 / 4190 27 - 28, Fax - 27
Mobil 0176 / 4554 1394
andreas.merx@via-bayern.de
www.via-bayern.de

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb
hat zum Thema „Einwanderungsland Deutschland“
ein neues Buch mit dem Titel „Ziemlich deutsch“, in
ihrer Schriftenreihe veröffentlicht.
weitere Informationen erhalten Sie direkt bei der:
Bundeszentrale für politische Bildung
Stabsstelle Kommunikation
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel +49 (0)228 99515-200
Fax +49 (0)228 99515-293
kommunikation@bpb.de
www.bpb.de

Der Kreisverband Nürnberg-Stadt des Bayrischen
Roten Kreuz hat neues Material, das im Rahmen des
Projektes Rückkehr|Kinder entstanden ist, vorgestellt.
Es handelt sich um:
- ein Bilderbuch und ein Ausmalbuch für kleinere Kinder, in denen der Prozess der Rückkehr erklärt wird.
- ein Wörterbuch, das sich an Jugendliche richtet und
die wichtigsten Begriffe im Zusammenhang mit der
Rückkehr erklärt.
- eine Informationsbroschüre für Lehrer.
- einen Informationsflyer für Eltern in den Sprachen
Deutsch, Englisch, Arabisch, Russisch und Aserbaidschanisch
Alle Materialien können auch als Druckausgabe kostenlos beim Projekt Rückkehr|Kinder
BRK-Kreisverband Nürnberg-Stadt
(ulrike.kraft@kvnuernberg-stadt.brk.de) bestellt werden.
Diese und weitere Veröffentlichungen des Projektes
Rückkehr|Kinder können, wie immer auch auf der Seite
des BRK Kreisverbandes Nürnberg-Stadt eingesehen
und heruntergeladen werden.
http://www.kvnuernberg-stadt.brk.de/wir-sind-fuersie-da/migration/entwicklung-einesberatungskonzeptes-zur-rueckkehrvorbereitungvon-kindern-und-jugendlichen-fluechtlingen
Weitere Informationen:
BRK Kreisverband Nürnberg-Stadt
Projekt Rückkehr|Kinder
Marienstr. 23
90402 Nürnberg
0911 / 2352 – 218
ulrike.kraft@kvnuernberg-stadt.brk.de

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