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Periodical volume

Full text: Berlyñ international Issue 108.2014

01/14

international Nummer 108
DER NEWSLETTER

DER

INTEGRATIONSBEAUFTRAGTEN
Der interkulturelle
Kalender für den
Monat Januar

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ab Seite 5 in dieser Ausgabe finden Sie einen Jahresrückblick des IQ Netzwerk
Berlin, das sich erfolgreich für die Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen
nichtdeutscher Herkunft mit im Ausland erworbenen Qualifikationen einsetzt.
BERLIN INTERNATIONAL geht mit dieser Ausgabe und genau 1.792 Abonnentinnen und Abonnenten in das Jahr 2014. Die monatlichen Informationen
aus unserem Büro erscheinen nunmehr im 31. Jahrgang – seit 2004 ausschließlich in elektronischer Form.
In unserem Verteiler finden sich auch eine Reihe internationaler Empfängerinnen und Empfänger. Diese Ausgabe geht beispielsweise an Postfächer auf
Sri Lanka oder auch nach Rhode Island an die Brown University.
Als regelmäßig erscheinendes Informationsforum „lebt“ diese Publikation natürlich auch von Ihren Beiträgen und Informationen, für die wir uns an dieser
Stelle recht herzlich bedanken.
Bitte beachten Sie daher für zukünftige Zusendungen zur Veröffentlichung an
die Redaktion die Redaktionsschluss- und Erscheinungstermine für das Jahr
2014 auf der Seite 4.

Ihre Redaktion

BERLIN INTERNATIONAL erscheint wieder am 31.01.2014.
Redaktionsschluss für die Februar-Ausgabe (Nr. 109) ist der 24.01.2014.

IMPRESSUM: BERLIN INTERNATIONAL. Ein e-Informationsforum der Beauftragten des Senats von Berlin für
Integration und Migration. Potsdamer Straße 65; 10785 Berlin. Vormals „Top - Berlin international“. Erscheint mit elf
Ausgaben im Jahr als E-Mail-Anhang im PDF-Format und ist kostenlos. Die Dateigröße kann je nach Inhalt zwischen
1 und 2 MByte variieren. Abonnementbestellung/ -löschung und Zusendungen für die Veröffentlichung in BERLIN
INTERNATIONAL unter folgender E-Mail-Adresse: Newsletter@intmig.berlin.de. Keine Haftung für unverlangt zugeschicktes Material und kein Anspruch auf Veröffentlichung. Auszugsweiser Nachdruck und Vervielfältigung mit Quellenangabe erwünscht. Redaktion, Grafik und Produktion: Fred Vollmer, AL III 12; Tel: (030) 9017-2374 /-34; Fax:
9017-2320, Martina Gembus, III A 4, (030) 9017-2327 (Vertr.). Diese und weitere Ausgaben im Internet unter
http://www.berlin.de/lb/intmig/publikationen/top/index.html. 20.12.2013 [1.792 | Jahrgang 31]

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Nachrichten aus dem Haus, Berlin und den Bezirken
In eigener Sache:
Redaktionsschluss- und Veröffentlichungstermine für Berlin International im Jahr 2014
Öffnungszeiten der Beratungsstelle der Integrationsbeauftragten zu den Feiertagen 2013/ 2014
Bridge: Beratungsangebot
Diskriminierung hat viele Gesichter Landesantidiskriminierungsstelle setzt Sensibilisierungskampagne fort
IQ Netzwerk Berlin: Viele Akteure, ein Ziel – Rückblick auf das Jahr 2013
Saalbau Neukölln:
Ausschreibung im Jahr 2014. Drei Ausstellungen in der Galerie im Saalbau. Frist: 31.12.2013
Aus dem Landespressedienst
Konstante Teilnahmequote am Religions- und Weltanschauungsunterricht
Berliner Kulturverwaltung fördert interkulturelle Projekte in 2014
Buchaktion der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit gegen Rechtsextremismus
Berlin wird weitere syrische Kriegsflüchtlinge aufnehmen
Böhning empfängt Delegation der Moskauer Stadtregierung zu Gesprächen im Berliner Rathaus
Wowereit: „Berlin und Amsterdam vertiefen die Zusammenarbeit“
Gleichstellungspolitisches Rahmenprogramm für Berlin beschlossen:
„Leitbild Gleichstellung in Berlin“ hat bundesweiten Vorreitercharakter
"Rechtsextremismus in Berlin":
Berliner Verfassungsschutz veröffentlicht neue Info-Broschüre
Vergabe der Literaturprojekte für das Jahr 2014
„Das politische Berlin-Puzzle“- Sonderaktion der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit
Henkel: Herrmann sitzt Situation am Oranienplatz aus. Nächste Schritte eingeleitet
Anfragen an den Senat
„Das internationale Berlin: Anerkennung von Abschlüssen anderer Länder“ (Link)
und weitere Anfragen ab Seite

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Aus Europa, Bund und Ländern
Berliner Europaportal und Europa-Newsletter
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12.130 Asylerstanträge im November 2013. Darunter 1.461 Asylbewerber aus Syrien
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Mikrozensus: Statistische Unklarheiten - 6 oder 7 Millionen Ausländer?
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Positionspapier des Liberal-Islamischen Bundes zu Homosexualität:
„Homosexuelle Orientierung ist weder sündhaft noch krankhaft
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Studie: Verlorene Jahre. Schüler mit Migrationshintergrund kommen oft erst auf Umwegen zu höheren
Bildungsabschlüssen
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Abschlussbericht der Bund-Länder Arbeitsgemeinschaft „Armutswanderung aus Osteuropa
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Initiativen
TGD, zweite Bewerbungsphase: "MeinLand - Zeit für Zukunft".
Antragstellung für Fördermittel noch bis zum 31.01.2014 möglich! Frist: 31.01.2014
Machen Sie mit! CIVIS Medienpreis 2014: Für Integration und kulturelle Vielfalt in Europa
Frist: 20.01.2014
Workshops/ Tagungen
18.01., Abschlussveranstaltung:
Technik braucht Vielfalt – Wie Universitäten und Hochschulen neue Talente finden und fördern.
Überregionale Abschlussveranstaltung des BMBF-Projektes „Technik braucht Vielfalt“
Meldeschluss: 10.01.2014
14.02., iaf-Workshop: Das Internationale Familienrecht in der Beratungspraxis.
Anmeldefrist: 04.02.2014
26.02., Messe: Mitarbeiter der Zukunft präsentieren sich – 1. EUTOKIA Marktplatz der Kompetenzen

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Qualifizierungen
ASFH: Berufsbegleitender Hochschul-Zertifikatskurs 2014
„Pädagogik für Vermittlung sozialer Kompetenzen und Gewaltprävention“. Bewerbungsfrist: 14.03.2014
2014: Fortbildungen der Fachstelle für Suchtprävention
College of Europe Brügge/Natolin: Europa studieren – hautnah
Masterstudiengänge am College of Europe 2014/2015. Bewerbungsfrist: 15.01.2014
FCZB e.V.: Fortbildungsstart 2014. IT-Know-how für den Wiedereinstieg (Start 13.01.2014)
Medienkompetenzen und Work-Life-Balance (Start: 20.01.2014)
Januar 2014, SOR-SMC Fortbildungen für LehrerInnen: Rassismus an Berliner Schulen/
Menschenrechtserziehung in der Grundschule
03. bis 05. Februar 2014, VITAMINT:
Mädchen-Technik-Aktionstage – Mehr Vielfalt in technischer Ausbildung
Ab 02/2014, IHK Berlin: your turn - Berufsabschluss trotz Studienabbruch
Zweiter Bildungsweg: Schulabschlüsse in Kreuzberg. Neue Lehrgänge ab: 10.02.2014

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Aus Projekten und Vereinen
„Respekt gewinnt!“ 2013:
Joliba e.V. erhält Auszeichnung - Ausstellungsprojekt Spurensuche prämiert
AWO-Begegnungszentrum: Monatsprogramm Januar 2014
Total Plural e.V., Afro-Deutsche Spielgruppe Berlin: Kick-Off ins Jahr 2014
BABEL e.V.: Veranstaltungsangebot im Januar 2014

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Veranstaltungen
WERKSTATT DER KULTUREN
Veranstaltungsprogramm Januar 2014. Vorschau: Black History Month, 01. – 28. Februar 2014
Vorschau, März 2014: "Bikulturelle Liebe" – Ausländerbehörde als ungewöhnlicher Theaterort

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Veröffentlichungen/ Internet-Tipps
Internationaler Impfkalender erschienen
Neue CD „1884“:Kolonialgeschichte in Noten. Neue CD des Berliner Band-Kollektivs "1884"
Vielfalt plus Zusammenhalt
Eine ethnologische Perspektive auf die Praxis Berliner Integrationspolitik
20 Jahre nach dem "Manifest der 60":
Deutschland und die Einwanderung heute. Erinnerungen von Prof. Dr. Klaus J. Bade
Webseite: „100 Stimmen“ zur Zukunft des arabischen Frühlings
Roman für junge Leser: Der Zauberlehrling von Neukölln

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Nachrichten aus dem Haus,
Berlin und den Bezirken

ÖFFNUNGSZEITEN DER BERATUNGSSTELLE
DER INTEGRATIONSBEAUFTRAGTEN ZU DEN
FEIERTAGEN 2013/ 2014
Am 24.12. bis 26.12. und 31.12. bis 01.01.2013 bleibt
das Büro der Berliner Integrationsbeauftragten geschlossen.

In eigener Sache:

REDAKTIONSSCHLUSS- UND
VERÖFFENTLICHUNGSTERMINE
FÜR BERLIN INTERNATIONAL IM JAHR 2014
Nachfolgende Termine für Redaktionsschluss und Erscheinen sind für die kommenden Ausgaben von BERLIN INTERNATIONAL im Jahr 2014 geplant (ohne Gewähr):


Februar 2014 (Nr. 109):
erscheint am 31.01.2014

24.01., 16:00 Uhr;



März (Nr. 110):
erscheint am 28.02.2014

21.02., 16:00 Uhr;

April (Nr. 111):
erscheint am 01.04.2014

24.03., 16:00 Uhr;



Mai (Nr. 112):
erscheint am 30.04.2014

23.04., 16:00 Uhr;



Juni (Nr. 113):
erscheint am 28.05.2014

21.05., 16:00 Uhr;



Juli/August (Nr. 114):
erscheint am 01.07.2014

23.06., 16:00 Uhr;



September (Nr. 115):
erscheint am 29.08.2014

22.08., 16:00 Uhr;



Oktober (Nr. 116):
erscheint am 30.09.2014

24.09., 16:00 Uhr;



November (Nr. 117):
erscheint am 31.10.2014

24.10., 16:00 Uhr;



Dezember (Nr. 118):
erscheint am 28.11.2014

21.11., 16:00 Uhr;



Januar 2015 (Nr. 119):
erscheint am 30.12.2014

18.12., 16:00 Uhr;



Öffnungszeiten der Beratungsstelle
Montag, 23.12.:
Freitag, 27.12.:
Montag, 30.12.:
Donnerstag, 02.01.:
Freitag, 03.01.:

09:00 Uhr bis 13:00 Uhr
keine Beratung
09:00 Uhr bis 13:00 Uhr
09:00 Uhr bis 13:00 Uhr
und 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr
keine Beratung

Bridge:

BERATUNGSANGEBOT

Bitte beachten Sie, dass Beiträge, die nach Redaktionsschluss eingehen, nicht mehr berücksichtigt werden
können.
Weitere Hinweise zur Zusendung von Beiträgen zur
Veröffentlichung in BI im Impressum auf Seite 1 dieser
Ausgabe und unter:

Beratung zu aufenthalts- und sozialrechtlichen Fragen für bleibeberechtigte, asylsuchende und geduldete Flüchtlinge
Für das Projekt „bridge – Berliner Netzwerke für Bleiberecht“ bietet die Integrationsbeauftragte eine Beratung
an. Bei Bedarf werden
 Fragen zum Aufenthalt und zur Beschäftigungserlaubnis beantwortet
 Perspektiven zum Aufenthalt sowie Verfahrensabläufe erläutert
 Ansprüche nach dem Asylbewerberleistungsgesetz oder dem SGB II/III überprüft
 Hilfestellungen bei bürokratischen Angelegenheiten geboten
Das Projekt bietet Teilnehmenden eine qualifizierte Beratung zu aufenthalts- und sozialen Fragen und zur realistischen Perspektive des weiteren Aufenthalts in Berlin. Die Beratung findet auch 2014 nach Vereinbarung
eines Termins an folgenden Tagen statt:
dienstags von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr
sowie donnerstags von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr
im Büro der Beauftragten des Senats von Berlin
für Integration und Migration,
Potsdamer Str. 65, 10785 Berlin
Verkehrsverbindungen: U-Bhf. Kurfürstenstraße (U 1)
und Bülowstraße (U 2) Bus M48 und M85 (Haltestelle
Lützowstraße), M29 (Haltestelle Potsdamer Brücke).
Bitte vereinbaren Sie vorab einen Termin für Ihre Beratung, gerne auch per E-Mail!

http://www.berlin.de/lb/intmig/publikationen/top/index.ht
ml
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Ansprechpartnerin ist Frau Asha Hedayati
Büro der Beauftragten des Senats von Berlin
für Integration und Migration
Potsdamer Str. 65
10785 Berlin

IQ Netzwerk Berlin
Anerkennung
von im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen

Tel. 9017 – 2329
E-Mail: bridge@intmig.berlin.de
Internet: http://www.integrationsbeauftragte.berlin.de
und http://www.bridge-bleiberecht.de

IQ Netzwerk Berlin:

Viele Akteure, ein Ziel – das Jahr 2013

DISKRIMINIERUNG HAT VIELE GESICHTER
Landesantidiskriminierungsstelle
setzt Sensibilisierungskampagne fort
Ab dem 1. Dezember setzt die Landesantidiskriminierungsstelle (LADS) ihre Sensibilisierungskampagne
„Diskriminierung hat viele Gesichter- Gleichbehandlung
ist Ihr gutes Recht“ fort. Bis Ende des Jahres werden
im „Berliner Fenster“, dem Fahrgastfernsehen der Berliner U-Bahn, Info-Spots gezeigt, die das Thema für
verschiedene Problembereiche aufgreifen und in einen
Zusammenhang mit konkreten Diskriminierungserfahrungen stellen:
Sind Menschen tatsächlich einfach…

Das IQ Netzwerk Berlin (Foto: David Ausserhofer, Berlin)

• zu alt für den Job?
• zu alleinerziehend für den Mietvertrag?
• zu behindert für den Restaurantbesuch?
• zu religiös für den Ausbildungsplatz?
• zu schwul für das Fußballteam?
• zu schwarz für den Stadtteil?
• zu unwillkommen für die Nachbarschaft?

Mit insgesamt elf Teilprojektpartnern, 4 Fachveranstaltungen, 16 interkulturellen Schulungen und drei neuen
Teilprojekten (Handwerkskammer Berlin, Beuth Hochschule für Technik und Stiftung SPI (DIKO) blickt das
IQ Netzwerk Berlin auf ein erfolgreiches Jahr zurück.
Um die Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen nichtdeutscher Herkunft in der Hauptstadt zu verbessern
arbeitete das Netzwerk an vielen unterschiedlichen
Schnittstellen.

Mit der Informationskampagne verfolgt die Landesantidiskriminierungsstelle der Senatsverwaltung für Arbeit,
Integration und Frauen das Ziel, die Wahrnehmung für
Diskriminierungen zu erhöhen, über das Allgemeine
Gleichbehandlungsgesetz (AGG) zu informieren und
Beratungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Den
Info-Spot
können
Sie
http://www.berlin.de/lb/ads/ ansehen.

sich

Pressemitteilung Berlin, den 29.11.2013
Rückfragen: Franziska Schönberner, Telefon: (030) 90282743

unter

Anerkennungsberatung
Passgenaue Unterstützungsleistungen für Anerkennungssuchende und Beratungsfachkräfte sind wichtig,
um die Anerkennung im Ausland erworbener Qualifikationen erfolgreich zu realisieren. Die Angebotspalette
des IQ Netzwerks Berlin dazu war daher vielfältig. Neben der ZEA (Zentralen Erstanlaufstelle) berieten auch
der TBB (Türkischer Bund Berlin-Brandenburg), Club
Dialog und LIFE e.V. Mit Beratungen in mehr als acht
Sprachen ist der Beratungsbedarf ansteigend. Bisher
waren bei den Anfragen fast alle Berufsfelder vertreten.
Am häufigsten wird zu Antragstellungen im Pflege- und
Gesundheitsbereich beraten. Oft wird aber auch zu Referenzberufen in der Zuständigkeit der Länder beraten.
Dies sind vor allem pädagogische Berufe, wie Lehrerin/Lehrer, Erzieherin/Erzieher und Sozialpädagogen.

Viele Ratsuchende hatten aber auch geisteswissenschaftliche Abschlüsse, die nicht reglementiert sind und
zu denen keine Gleichwertigkeitsprüfung angeboten
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wird, aber eine Zeugnisbewertung der Zentralstelle für
ausländisches Bildungswesen (ZAB) möglich ist.

Kooperation mit Jobcentern und Arbeitsagenturen
Das IQ Netzwerk Berlin strebt eine kontinuierliche Kooperation mit Berliner Arbeitsagenturen und Jobcentern
an. Das gilt für die Beratung von Anerkennungssuchenden und die Entwicklung von Qualifizierungen
ebenso wie für alle anderen Aktivitäten zur Arbeitsmarktintegration. Mit insgesamt acht Jobcentern und
zwei Arbeitsagenturen wurden konkrete Aktivitäten der
Zusammenarbeit vereinbart.
Für jede Institution wurden maßgeschneiderte Basisund Vertiefungstrainings zur interkulturellen Sensibilisierung und fallbezogenes Coaching entwickelt. Einige
konnten bereits 2013 umgesetzt werden. Die Stiftung
SPI mit dem IQ Teilprojekt „DIKO“, der TBB und LIFE
e.V. haben dabei zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten geschult: Diversity-orientierte interkulturelle
Kompetenz (insg. 12 Schulungen), Geschlechterstereotypen im Umgang mit Kundinnen/Kunden (insg. 2 Schulungen) und Professionelles Handeln im Fokus von Antidiskriminierung (insg. 2 Schulungen).
Seit 2012 wurden außerdem in 12 Jobcentern Beratungsfachkräfte zum Thema „Anerkennung von ausländischen Berufsqualifikationen“ geschult.

Mit der Handwerkskammer Berlin (HWK) startete in
2013 ein Modellprojekt zur Vorbereitung von Qualifikationsanalysen im Rahmen der Anerkennungsverfahren
in Handwerksberufen. Durch das Modellprojekt soll insbesondere die Umsetzung von sogenannten „sonstigen
Verfahren“ (nach §14 BQFG) gestärkt werden. „Sonstige Verfahren“ können durch diejenigen Antragstellerinnen und Antragsteller genutzt werden, die nicht über
ausreichend Nachweise zur Gleichwertigkeitsprüfung
ihrer ausländischen Qualifikation verfügen. Derzeit wird
ein Methodenkoffer zur Qualifikationsanalyse entwickelt, der die praktische Umsetzung der Verfahren in
der HWK ermöglicht.

Kooperation mit Migrantenorganisationen
Migrantenorganisationen (MO) sollen einerseits dabei
unterstützt werden, bei der beruflichen Integration mitzuarbeiten, andererseits werden ihre Anforderungen
und Erfahrungen für weitere Arbeitsmarktakteure gebündelt. Zentrale Aktivitäten sind die Vernetzung von
Migrantenorganisationen mit Arbeitsmarktakteuren in
Berlin sowie Informations- und Schulungsangebote für
MO. VIA fungiert hier als Dachverband für MOs und
erstellte nicht nur einen Infokoffer mit Informationen
zum Anerkennungsverfahren ausländischer Abschlüsse
für MOs zusammen, sondern führte auch Coachings
zur Begleitung des Vereinsmanagements und Workshops (z.B. zu Finanzcontrolling) durch. Insgesamt
wurden 21 Workshops für MOs durchgeführt.

Modellprojekte Qualifizierung
Prozessgestaltung
Aktuell fehlen Qualifizierungsangebote, durch die zugewanderte Fachkräfte Unterschiede (Defizite) im
Rahmen der Anerkennungsverfahren ihrer ausländischen Qualifikation ausgleichen können oder auf anderen Wegen Zugang zum Arbeitsmarkt bekommen. Im
IQ Netzwerk Berlin stellten sich deshalb zwei Modellprojekte der Aufgabe, für ausgewählte akademische
Berufe und Ausbildungsberufe solche Angebote neue
Formen des individuellen Lernens zu entwickeln, damit
jede Fachkraft genau das Wissen erwerben kann, was
sie benötigt. MAZAB (Mit Anpassungsqualifizierung
zum anerkannten Berufsabschluss) führte deshalb
Workshop mit der Berliner Industrie- und Handelskammer (IHK) durch. Im Jahr 2014 soll im Rahmen einer
Kooperation mit der IHK die Durchführung von Sprachbegleitung bei betrieblichen Qualifizierungsmaßnahmen
erprobt werden.
Im WS 2013/14 startete die Beuth Hochschule für
Technik das Modellprojekt „Credit Points.“ Basierend
auf individuellen Studienplänen werden auch hier Formate des individuellen Lernens erprobt, um für zugewanderte Hochschulabsolventen- und Absolventinnen
mit technischen Abschlüssen den besseren Einstieg in
den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Insgesamt für 18
Personen konnten individuelle Qualifizierungspläne erstellt werden.

Die Gestaltung der Prozesse zur beruflichen Integration
kann in Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren
gelingen. Ziel ist dabei, Menschen mit Migrationshintergrund so zu unterstützen, dass sie notwendige und
passgenaue Unterstützung erhalten, damit die berufliche Integration in den Arbeitsmarkt gelingt. Deshalb
organisierte das IQNW Berlin am 16. Oktober 2013 eine Veranstaltung zur "Prozesskette Anerkennung" Erfahrungen aus der Anerkennungsberatung Berlin und
die Teilprojekte des IQ NW Berlin wurden dort vorgestellt. Ziel der Veranstaltung und insbesondere der
Workshops war es, in den einzelnen Prozessschritten
eine Übersicht zu erhalten, was in Berlin für Angebote
existieren und welche Bedarfe evtl. nicht gedeckt sind.
Deshalb soll 2014 gezielter auf Unternehmen zugegangen werden, um die Erwerbstätigkeit zu sichern und zu
gestalten.

Erfolge und Fazit

Große Erfolge waren 2013 neben der Zusammenarbeit
der drei Teilprojekte zu den Interkulturellen Schulungen
der Prozess der Qualitätsentwicklung in der Anerkennungsberatung: Gute Begleitstrukturen sind ein wesentlicher Faktor für gute Beratung. Geeignete Rahmenbedingungen für die Qualitätssicherung sind daher essen______________________________________________________________________________________________________

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tiell für den Erfolg des Förderprogramms IQ. Hierzu
wurden mit allen Teilprojektpartnern Workshops durchgeführt und ein gemeinsames Leitbild erstellt.
Im November startete außerdem die Kampagne „Anerkennung ausländischer Abschlüsse“ des Berliner Senats für Arbeit, Integration und Frauen. Die „Gesichter“
der Kampagne waren Ratsuchende der Teilprojektpartner, die eine vollwertige Anerkennung erhalten haben. Sie sind „Vorbilder“ für andere, die diesen Prozess
erst noch durchlaufen müssen.
Abschließend bleibt festzuhalten, dass das IQ Netzwerk sich mit viel Engagement in 2013 noch breiter
aufstellen konnte, sich den Herausforderungen mit
zahlreichen Aktivitäten und Kooperationen mit anderen
Akteuren der Stadt gestellt hat und erwartungsvoll in
das Jahr 2014 geblickt wird.
----------------------------------------------------------Weitere Informationen zum IQ Netzwerk Berlin finden
Sie unter:
http://www.berlin.netzwerk-iq.de
Durch Anklicken des RSS-Feeds auf der Startseite
können sie außerdem unsere aktuellen News abonnieren.
Kontakt zum IQ Netzwerk Berlin
Deniz Agdas
IQ Netzwerk Berlin
Büro der Beauftragten des Senats
für Integration und Migration
Potsdamer Straße 65
10785 Berlin
Tel.: (030) 9017 2361
E-Mail: Deniz.Agdas@intmig.berlin.de

falt der künstlerischen Ansätze zu vermitteln. Die
Künstlerinnen und Künstler werden in einem transparenten Verfahren ausgewählt: Der Fachbereich Kultur
setzt eine Fachjury mit unabhängigen Vertretern der
Neuköllner Kunstszene ein. Die Mitglieder der Jury
werden auf der Website des Fachbereichs bekannt gegeben.
Einzelbewerbungen von Künstler_innen sind ebenso
möglich,
wie
die
Bewerbung
von
Künstler_innengruppen - ggf. auch in Kooperation mit einer
Kurator_in. Zu den Ausstellungen erscheint jeweils eine
kleine Katalogbroschüre. Ausstellung und Katalog geben den Künstlerinnen und Künstern die Möglichkeit,
ihre Arbeiten einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen
und mehr Beachtung in der Berliner Kunstlandschaft zu
finden.
Bespielt werden sollen die vier Räume der Galerie im
Saalbau (insgesamt ca. 130 m2). Bei der Wahl der
künstlerischen Medien und der Inhalte sind die Bewerber_innen frei. Die Ausstellung kann zum Beispiel retrospektiv angelegt sein, Werke zu einem bestimmten
Thema zeigen oder ein aktuelles Projekt vorstellen, das
auch auf die Räumlichkeiten der Galerie im Saalbau
Bezug nehmen kann.
Der Fachbereich Kultur übernimmt die Kosten der Ausstellung (Druck und Versand der Einladungskarte, Versicherung, Besucherbetreuung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit). Zudem wird die Katalogbroschüre finanziert (24 Seiten, A5). Als Antwort auf die berechtigte
Forderung der Freien Szene steht für jede Ausstellung
ein Künstler_innen-Honorar in Höhe von € 1.000,- zur
Verfügung sowie ein Materialgeld in Höhe von bis zu €
300,-.
Teilnahmebedingungen,
Ausschreibungsunterlagen und weitere Infos im Internet unter
http://www.kultur-neukoelln.de/galerie-im-saalbaubewerbung.php
Weitere Informationen:
Dorothee Bienert, Tel.: (030) 90239-4085
E-Mail: dorothee.bienert@bezirksamt-neukoelln.de

Saalbau Neukölln:

AUSSCHREIBUNG IM JAHR 2014
Drei Ausstellungen in der Galerie im Saalbau

Einsendeschluss
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung in 7-facher Ausfertigung bis Mittwoch, 31.12.2013, ausschließlich per
Post (maßgeblich ist der Poststempel) an:

Frist: 31.12.2013
Der Fachbereich Kultur des Bezirksamts Neukölln versteht es als seine Aufgabe, die Künstlerinnen und
Künstler des Bezirks nachhaltig zu fördern und in ihrer
beruflichen Entwicklung zu unterstützen.

Bezirksamt Neukölln zu Berlin
Abt. Bildung, Schule, Kultur und Sport
Fachbereich Kultur
12040 Berlin

Geplante Termine der Ausstellungen
Zu diesem Zweck vergibt der Fachbereich Kultur ab
12.04.-15.06.2014 (Eröffnung 11.04.2014)
dem Jahr 2014 drei der insgesamt sechs Ausstellun21.06.-24.08.2014 (Eröffnung 20.06.2014)
gen, die in der Galerie im Saalbau stattfinden, explizit
08.11.-04.01.2014 (Eröffnung 07.11.2014)
an Neuköllner Künstlerinnen und Künstler. Dieses Vorhaben hat zum Ziel, die Kreativität Neuköllner Kunstschaffender zu würdigen und der Öffentlichkeit die Viel______________________________________________________________________________________________________

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Pressemitteilung vom 06.12.2013, 10:35 Uhr
Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten

Aus dem Landespressedienst
Pressemitteilung vom 06.12.2013, 12:40 Uhr
Senatsverwaltung für Bildung,
Jugend und Wissenschaft

KONSTANTE TEILNAHMEQUOTE
AM RELIGIONS- UND
WELTANSCHAUUNGSUNTERRICHT
Im laufenden Schuljahr nehmen insgesamt 168.640
Schülerinnen und Schüler am freiwilligen Religionsund Weltanschauungsunterricht an den allgemein bildenden Schulen teil. Der größte Anteil entfällt mit
78.735 Teilnehmern (24,3 % der Gesamtschülerzahl)
auf den evangelischen Religionsunterricht, gefolgt von
55.559 Teilnehmern (17,1 %) am humanistischen Lebenskundeunterricht und 24.188 Teilnehmern (7,5 %)
am katholischen Religionsunterricht.

BERLINER KULTURVERWALTUNG FÖRDERT
INTERKULTURELLE PROJEKTE IN 2014
Die Berliner Kulturverwaltung wird im Rahmen des
Programms zur Förderung der interkulturellen Projektarbeit in Berlin für das Jahr 2014 Projektmittel in Höhe
von 120.000 Euro bereitstellen.
Der Fachjury lagen für das Förderjahr 2014 insgesamt
67 Anträge mit einem Gesamtvolumen von rund
1.060.000 € vor. Gemäß den Förderkriterien hat die
Jury 35 Projektvorhaben mit einem Volumen von rd.
535.000 € als förderungswürdig befunden. Angesichts
der Fördersumme von 120.000 € konnten nur 10 Projekte zur Förderung empfohlen werden. Das Spektrum
reicht auch in diesem Jahr wieder von Theateraufführungen über Performances bis hin zu spartenübergreifenden Projekten. Im Einzelnen sind dies:
Lim, Jee-Ae Hidden Body (AT) 18.000,00 €
Tanz/Tanztheater

„Die konstante Teilnahmequote am Religions- und
Weltanschauungsunterricht zeigt, dass sich diese freiwilligen Angebote gut etabliert haben. Sie bieten eine
zusätzliche Werteorientierung, die an den Schulen
vermittelt wird“, so Bildungssenatorin Sandra Scheeres.

Mamatis, Isabella Die Mädchen vom Postspielplatz
(AT) 7.000,00 €
Sprechtheater

Während die Teilnahmequote in der Primarstufe 76,6 %
beträgt, liegt diese in der Sekundarstufe I noch bei 26,8
% und in der Sekundarstufe II bei 13,3 %. Die stärkste
Beteiligung gibt es mit 61,4 % im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, während sie im Bezirk MarzahnHellersdorf lediglich 31,0 % beträgt.

Calaca e.V. Francisca und der Tod (AT) 5.000,00 €
Schatten- und Musiktheater

An den privaten Schulen beteiligen sich 71,3 % der
Schülerinnen und Schüler am Religions- und Lebenskundeunterricht, an den öffentlichen Schulen sind es
50,0 %.
Im Vergleich zum vorhergehenden Schuljahr ist zwar
die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolut
um 1.830 gestiegen, jedoch ist die Teilnahmequote
aufgrund der höheren Gesamtschülerzahl geringfügig
um 0,2 Prozentpunkte gesunken. Beim humanistischen
Lebenskundeunterricht gab es mit einem Plus von
1.748 Schülerinnen und Schülern den größten Zuwachs, beim evangelischen Religionsunterricht erhöhte
sich die Teilnehmerzahl um 480, während sie beim katholischen Religionsunterricht um 234 sank.
Bei den Schülerzahlen am ebenfalls vom Land Berlin
bezuschussten islamischen, alevitischen, jüdischen,
buddhistischen und Religionsunterricht der Christengemeinschaft sowie am sonstigen nicht bezuschussten
Religions- und Weltanschauungsunterricht gab es keine größeren Veränderungen.
Rückfragen: Pressesprecherin für Bildung Beate Stoffers, Telefon: 90227 5843

Samawatie, Cymin Divan der Kontinente 18.000,00 €
Konzert Nächte des Ramadan

Yoo, Jae-Hyan Hidden Agenda 10.000,00 €
Interdisziplinäre Kunst
Saibara, Ren Der japanische Volksfeind 10.000,00 €
Performance
Bezar, Miraz Vorhaut (AT) 15.000,00 €
Sprechtheater
Sindiran, Verda Von Hof zu Hof 12.000,00 €
Theaterparcours
Korsinsky, Magda Gazes That Matter (AT) 10.000,00 €
Performance
Youzbashi Dizaji, Reihaneh Tableau (AT) 15.000,00 €
Sprechtheater
Der Jury gehörten Frau Elisabetta Gaddoni, Frau Natalie Wasserman, Frau Yimeng Wu,
Frau Cagla Ilk und Herr Ricardo Carmona an.
Kulturstaatssekretär André Schmitz dankt dem Gremium für die geleistete Arbeit und wünscht den Geförderten viel Erfolg.
Rückfragen: Günter Kolodziej, Telefon: 90 228 203

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Pressemitteilung vom 06.12.2013, 15:20 Uhr
Senatsverwaltung für Bildung,
Jugend und Wissenschaft

BUCHAKTION DER LANDESZENTRALE
FÜR POLITISCHE BILDUNGSARBEIT
GEGEN RECHTSEXTREMISMUS
Frauen in der rechtsextremen Szene agieren häufig im
Hintergrund, bleiben oft unerkannt und werden unterschätzt. Andrea Röpke und Andreas Speit vermitteln in
ihrem Buch
„Mädelsache! – Frauen in der Neonazi-Szene“
ein differenziertes Bild von der aktiven Rolle und dem
zunehmenden Einfluss von Frauen.
Die 248 Seiten umfassende Publikation wird ohne Bereitstellungspauschale an Berlinerinnen und Berliner
abgegeben, solange der Vorrat reicht. Pro persönlicher
Nachfrage wird ein Exemplar des Bandes übereignet.
Zusendungen sind leider ausgeschlossen.
Die Publikation ist erhältlich in der
Buchausgabe der Landeszentrale
(1. Etage, Zimmer 137):
An der Urania 4-10, 10787 Berlin-Schöneberg (Nähe
Wittenbergplatz),
Tel.: 90 16 25 52
Öffnungszeiten:
Mo. - Mi.: 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Do.: 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Fr.: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Nähere Informationen über die Landeszentrale unter
www.landeszentrale-politische-bildung.de
Redaktion: Beate Stoffers
Pressemitteilung
Berlin, den 06.12.2013
Rückfragen: Pressesprecherin für Bildung, Beate Stoffers, Telefon: 90227 5843

Pressemitteilung vom 06.12.2013, 14:05 Uhr
Senatsverwaltung für Inneres und Sport

BERLIN WIRD WEITERE SYRISCHE
KRIEGSFLÜCHTLINGE AUFNEHMEN
Berlin wird weitere syrische Kriegsflüchtlinge aufnehmen. Die Innenminister und -senatoren haben sich auf
der Innenministerkonferenz darauf verständigt, das
Kontingent des Bundesprogramms zu verdoppeln. Das
bedeutet, dass neben der bereits in 2013 stattgefunden
Aufnahme von 5.000 Flüchtlingen im Jahr 2014 weitere
5.000 Syrer aufgenommen werden sollen. Dies bedeutet für Berlin nach dem Königsteiner Schlüssel eine
Aufnahme von 250 Personen.

Berlins Innensenator Frank Henkel: „Ich freue mich
sehr, dass wir mit diesem Schritt unser Hilfsprogramm
für syrische Menschen in Not verstärken. Das ist ein
wichtiges humanitäres Signal für die Menschen aus
einem von Krieg zerrütteten Land. Neben der zusätzlichen Aufnahme von besonders schutzbedürftigen
Flüchtlingen aus dem Bundesprogramm werden wir
auch unser Berliner Aufnahmeprogramm im Bereich
des Familiennachzugs erweitern und Verpflichtungen
von Dritten für den Lebensunterhalt zulassen. Ich hoffe
damit noch mehr Menschen aus dem Krisengebiet
schnelle Hilfe gewähren zu können. Bislang konnten
bereits 109 Vorabzustimmungen der Berliner Ausländerbehörde zum Familiennachzug für syrische Flüchtlinge erteilt werden. Mit dem im September in Kraft getretenen Erlass erhalten hier lebende deutsche und syrische Staatsangehörige, die im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis sind und sich mindestens seit dem 1.
Januar 2013 in Berlin aufhalten, die Möglichkeit, nähere
Angehörige zu sich zu holen. Von der Aufnahmeaktion
profitieren können Ehegatten, Verwandte ersten und
zweiten Grades sowie deren Ehegatten und minderjährige Kinder. Für sie müssen die in Deutschland lebenden Verwandten eine Verpflichtungserklärung abgeben,
dass die Kosten für Unterbringung und Lebensunterhalt
übernommen werden. Nunmehr kann auch jede dritte
Person die Verpflichtung zur Sicherung des Lebensunterhaltes abgeben.
Berlin hat damit und mit dem bereits geltenden Verzicht
auf den Nachweis einer Krankenversicherung, im Vergleich zu den anderen Bundesländern, eine der großzügigsten Regelungen.

Pressemitteilung vom 10.12.2013, 13:11 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin

BÖHNING EMPFÄNGT DELEGATION
DER MOSKAUER STADTREGIERUNG
ZU GESPRÄCHEN IM BERLINER RATHAUS
Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
teilt mit:
Der Chef der Senatskanzlei, Staatssekretär Björn
Böhning, empfängt am Mittwoch, 11. Dezember 2013,
um 14.00 Uhr im Berliner Rathaus eine Delegation der
Moskauer Stadtregierung zu Gesprächen. Die Delegation aus der Partnerstadt steht unter der Leitung des
Ministers für außenwirtschaftliche und internationale
Beziehungen, Sergej Tscheremin. Im Mittelpunkt stehen eine Rückschau auf die Projekte Berlin-Moskau
2013 und die Planungen für das Jahr 2014.
Böhning: „Mit Moskau verbindet uns eine über 20jährige Städtepartnerschaft. Wir wollen unsere Zusammenarbeit intensivieren. Es geht darum, Erfahrungen
auszutauschen, voneinander zu lernen und von den
Stärken des jeweils anderen zu profitieren, aber auch
offene Fragen und unterschiedliche Einschätzungen
anzusprechen. Unsere Gespräche sind dafür eine gute

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Basis. Die große Beteiligung zeigt, dass auf beiden Seiten das Interesse ungebrochen ist.“ An der Gesprächsrunde nehmen Vertreterinnen und Vertreter der unterschiedlichsten Fachbereiche beider Stadtverwaltungen
teil, so zum Beispiel Soziales, Gesundheit, Stadtentwicklung und Denkmalschutz, Jugend, Arbeit und Ausbildung, Wirtschaft sowie Verwaltung. Kooperationen
sollen nicht nur auf der Ebene von Politik und Verwaltung stattfinden, sondern unter Einbeziehung der Zivilgesellschaft. Wie in der Vergangenheit sollen auch
künftig Schüler-, Jugend- und Sportaustausche zu lebendigen städtepartnerschaftlichen Beziehungen beitragen. Weitere Informationen zur Städtepartnerschaft
Berlin – Moskau stehen zur Verfügung unter:
http://www.berlin.de/rbmskzl/internationales/staedtepart
nerschaften/moskau/artikel.9883.php
Rückfragen: Presse- und Informationsamt des Landes
Berlin, Telefon: (030) 9026-2411

Pressemitteilung vom 10.12.2013, 09:46 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
Wowereit:

„BERLIN UND AMSTERDAM
VERTIEFEN DIE ZUSAMMENARBEIT“
Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
teilt mit: Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit empfängt am Mittwoch, 11. Dezember 2013, um
11.00 Uhr Eberhard van der Laan, Bürgermeister von
Amsterdam, im Roten Rathaus. Nachdem sich sein
Amtskollege im Arbeitszimmer in das Gästebuch der
Stadt eingetragen hat, spricht Wowereit in seinem
Amtszimmer mit van der Laan über den Ausbau der
Zusammenarbeit beider europäischer Metropolen in
den Bereichen E-Mobilität, Kreativindustrie und Quartiersmanagement. Wowereit: „Berlin und Amsterdam
verbinden viele, insbesondere strukturelle und demografische Gemeinsamkeiten und Herausforderungen.
Zum Beispiel engagieren sich beide Städte seit vielen
Jahren aktiv bei der Bekämpfung von Homo- und
Transphobie. Berlin und Amsterdam sind am 17. Mai
2013 dem Internationalen Städtenetzwerk der Rainbow
Cities beigetreten. Deshalb werden beide Städte in Zukunft noch enger zu Themen zusammenarbeiten, die
die Belange von Lesben, Schwulen und transgeschlechtlichen Menschen betreffen.“ Nach dem Gespräch im Roten Rathaus lädt der Amsterdamer Bürgermeister zu einem Stadtdialog über den Kreativstandort Berlin ein. Anschließend besucht van der Laan
den Stadtpark Gleisdreieck und einen Workshop zum
Thema „E-Mobility“ auf dem EUREF-Campus Berlin.
Rückfragen: Presse- und Informationsamt des Landes
Berlin, Telefon: (030) 9026-2411

Pressemitteilung vom 10.12.2013, 12:42 Uhr
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin

GLEICHSTELLUNGSPOLITISCHES
RAHMENPROGRAMM FÜR BERLIN
BESCHLOSSEN
„Leitbild Gleichstellung in Berlin“ hat bundesweiten Vorreitercharakter
Aus der Sitzung des Senats am 10. Dezember 2013:
Das neue „Gleichstellungspolitische Rahmenprogramm
– Strategien für ein geschlechtergerechtes Berlin“ –
umfasst erstmalig alle Senats- und Bezirksverwaltungen mit eigenen Maßnahmenplänen und wurde heute
vom Senat, auf Vorlage der Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat, beschlossen. Zusätzlich wurde das bundesweit einmalige „Leitbild Gleichstellung im Land Berlin“ beschlossen. Es gibt dabei
erstmals eine übersichtliche, für alle Ebenen der Verwaltung verbindliche Orientierung für gleichstellungsbasierte Entscheidungen. Das Gleichstellungspolitische
Rahmenprogramm (GPR), dessen Vorläufer von 2008
jetzt konkretisiert worden ist, definiert wesentliche
Handlungsfelder und Ziele, die als Bestandteile der
Regierungspolitik vorrangig im Fokus der Gleichstellung der Geschlechter stehen. Die fünf wichtigsten
Handlungsfelder sind: Bildung, existenzsichernde Beschäftigung, Demografie, soziale Gerechtigkeit und Integration. Erstmalig wird mit dem Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramm das „Leitbild Gleichstellung
im Land Berlin“ verabschiedet. Dieses gibt Orientierung
und Beteiligungsmöglichkeiten für Verwaltung und Zivilgesellschaft.
Das Leitbild bezieht sich auf Frauen und Männer, Jungen, Mädchen und Menschen mit weiteren Geschlechtsidentitäten, in ihren verschiedenen Altersstufen und ihrer Vielfalt in Bezug auf sexuelle Orientierung, Behinderung, ethnische Herkunft, Religion oder
Weltanschauung. Leitsätze sind beispielsweise:
Diese Menschen in ihrer Vielfalt:

 bestimmen und prägen in gleichem Maße das
gesellschaftliche Leben in seinen politischen,
wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Facetten,
 erwirtschaften ihren eigenen Lebensunterhalt
und eine armutsfeste Alterssicherung, gestützt
auf gute Aus- und Weiterbildung, gleiche Entlohnung sowie gleichberechtigten Zugang zum
Arbeitsmarkt,
 teilen sich gleichberechtigt Familien- und Fürsorgearbeit in Haushalt, Kindererziehung und
Pflege unter Beibehaltung ihrer eigenständigen
Existenzsicherung,
 partizipieren gleichberechtigt an den Ressourcen
des Landes,
 können auf eine Verwaltung vertrauen, die geschlechtergerecht spricht, schreibt und handelt.
Fachliche und bezirkliche Leitbilder sollen das
Leitbild des Landes Berlin detailliert, überprüfbar und praxisnah untersetzen.
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Pressemitteilung vom 13.12.2013, 12:23 Uhr
Senatsverwaltung für Inneres und Sport

"RECHTSEXTREMISMUS IN BERLIN"

Pressemitteilung vom 16.12.2013, 10:00 Uhr
Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten

Berliner Verfassungsschutz veröffentlicht
neue Info-Broschüre

VERGABE DER LITERATURPROJEKTE
FÜR DAS JAHR 2014

Mit der neuen Info-Broschüre „Rechtsextremismus in
Berlin“ informiert der Berliner Verfassungsschutz komprimiert auf 56 Seiten über die Entwicklung der rechtsextremen Szene in Berlin in den vergangenen 15 Jahren.

Auf Empfehlung einer Fachjury (Jörg Feßmann, Dr.
Marina Neubert, Dr. Dorothee Risse) hat die Kulturverwaltung des Berliner Senats für 8 Literaturvorhaben
Fördermittel in Höhe von insgesamt 59.300 € in Aussicht gestellt.

Analysiert werden die Berliner Kameradschaften, die
Entwicklung der „Autonomen Nationalisten“, die Veränderungen der „Freien Kräfte“ und die Rolle der Berliner
NPD. Gewaltbereite Neonazigruppierungen werden
zunehmend flankiert von vordergründig unverfänglich
erscheinenden „Bürgerinitiativen“, islamfeindlichen Parteien und rassistisch argumentierenden Gruppen in sozialen Netzwerken.

Folgende acht Vorhaben werden gefördert:

Zudem ist das Spektrum der rechtsextremistischen Angebote breiter geworden. So haben auch „klassisch“
rechtsextremistische Gruppierungen ihre äußere Erscheinung und ihr Auftreten spürbar verändert. Speziell
der aktionsorientierte Rechtsextremismus in Form von
Kameradschaften, „Autonomen Nationalisten“ und
„Freien Kräften“ hat in Berlin in den vergangenen Jahren verschiedene Veränderungen durchlaufen. Diese
haben maßgeblich zu einer „Modernisierung“ des aktionsorientierten Rechtsextremismus beigetragen.
Berlins Innensenator Frank Henkel:
„Der aktionsorientierte Rechtsextremismus ist ein wichtiger Schwerpunkt der Beobachtung und der öffentlichen Darstellung durch den Verfassungsschutz. Auch
die drei Mitglieder des rechtsterroristischen ‚Nationalsozialistischen Untergrundes‟ (NSU) waren zunächst in
der rechtsextremistischen Kameradschaftsszene aktiv.
Die Entwicklung dieses Trios macht deutlich, welche
radikalisierende Wirkung der aktionsorientierte Rechtsextremismus auf seine Anhänger haben kann.
Über diese Szene, ihre Veränderungen und die Gefahr
einer Radikalisierung aufzuklären, ist eine zentrale Aufgabe des Verfassungsschutzes, zu dem die vorliegende Broschüre beiträgt.“
Die Broschüre kann im Internet unter folgender Adresse abgerufen werden:
http://www.berlin.de/sen/inneres/verfassungsschutz/pu
blikationen/info/rechtsextremismus_in_berlin.pdf
Falls Sie eine Printfassung der Broschüre bestellen
möchten, nutzen Sie bitte folgendes Formular:
https://www.berlin.de/sen/inneres/verfassungsschutz/pu
blikationen/formular.20190.php

-Trialog e.V. „Dichtung und Wahrheit“
-Berliner Literarische Aktion: WeltLITERATURstadt
Berlin
-Lettrétage e.V.: Europäische Konferenz impulsgebender Literatur-AktivistInnen
-Diyalog e.V.: Dildile Literaturfestival
-Nikola Richter: Electric Book Fair: erste Ebookmesse
Berlin
-Weltlesebühne e.V.: Podiumsgespräch und 10 Übersetzerlesungen an Berliner Schulen
-Kulturkind e.V.: 6. Berliner Bücherinseln
-Alina Herbing: Politische Literatur ist tot. Es lebe die
politische Literatur
Die Literaturprojekte werden seit 2008 einmal im Jahr
durch eine jährlich wechselnde Jury vergeben.
Pressemitteilung
Berlin, den 16.12.2013
Rückfragen: Günter Kolodziej, Telefon: 90 228 203

Pressemitteilung vom 16.12.2013, 14:30 Uhr
Senatsverwaltung für Bildung,
Jugend und Wissenschaft

„DAS POLITISCHE BERLIN-PUZZLE“
Sonderaktion der Landeszentrale für politische
Bildungsarbeit
Mit dem „politischen Berlin-Puzzle“ können spielerisch
116 Orte und Einrichtungen der Politik in Berlin kennengelernt werden. Ergänzend sind die Institutionen in
einem Booklet porträtiert.
Geeignet ist das Spiel, das die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit gemeinsam mit dem Verlag Ch.
Links entwickelt hat, für alle Berlinerinnen und Berliner,
idealerweise auch für den Unterricht.
Es wird, solange der Vorrat reicht, ohne Bereitstellungspauschale abgegeben und ist erhältlich in der
Buchausgabe der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit (1. Etage, Zimmer 137),
An der Urania 4-10,
10787 Berlin-Schöneberg (Nähe Wittenbergplatz),
Tel.: 90 16 25 52
Öffnungszeiten:

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Mo. bis Mi.: 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Do.: 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Fr.: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Anfragen an den Senat

Zusendungen sind leider nicht möglich.
Kleine Anfragen:
Nähere Informationen über die Landeszentrale finden
sich unter: www.landeszentrale-politische-bildung.de
Pressemitteilung
Berlin, den 16.12.2013
Rückfragen: Ilja Koschembar, Telefon: 90227 6059

Pressemitteilung vom 17.12.2013, 14:55 Uhr
Senatsverwaltung für Inneres und Sport
Henkel:

HERRMANN SITZT SITUATION
AM ORANIENPLATZ AUS
Nächste Schritte eingeleitet
Ende November hatte Berlins Innensenator Frank Henkel der Bezirksbürgermeisterin von FriedrichshainKreuzberg, Monika Herrmann, eine Frist zum 16. Dezember 2013 gesetzt, um die rechtswidrigen Zustände
am Oranienplatz zu beenden. Nach Ablauf der Frist
erklärt der Senator:
„Die zuständige Bezirksbürgermeisterin hat in den vergangenen drei Wochen keinen einzigen Versuch unternommen, Kontakt zu mir aufzunehmen. Sie hat auch
keinen Vorschlag unterbreitet, wie der rechtswidrige
Zustand behoben werden soll. Das zeigt mir, dass die
Bezirksbürgermeisterin in keiner Weise an einer Lösung interessiert ist. Bis heute ist völlig unklar, wie sie
den Widerspruch auflösen will, dass die Schlafzelte
einerseits abgebaut werden sollen, andererseits aber
keine Initiative ergreift, um die Situation aufzulösen.
Frau Herrmann hat sich dafür entschieden, ihre politische Verantwortung gegen den Weg des geringsten
Widerstands einzutauschen. Es scheint ihr gelegen zu
kommen, dass andere jetzt das tun, was sie als politisch Zuständige hätte tun müssen. Der Senat kann
jedoch nicht tatenlos zusehen, wenn Recht gebrochen
wird. Deshalb werde ich den Zeitplan für eine bezirksaufsichtsrechtliche Maßnahme, den ich vergangene
Woche vorgestellt habe, umsetzen. Als ersten Schritt
habe ich heute Frau Herrmann zu einer Stellungnahme
aufgefordert, inwieweit sie die Zustände abgestellt hat.
Für die Beantwortung wurde ihr eine Frist von drei Tagen gesetzt. Dieser Schritt ist formal erforderlich.
Sollte die Antwort negativ ausfallen, werde ich wie angekündigt eine Vorlage für den Senat in den Geschäftsgang einbringen. Ziel ist es, bereits Mitte Januar
eine rechtliche Grundlage zu haben, die ein Handeln
des Senats trotz der bezirklichen Zuständigkeit ermöglicht.“

Titel: Wann wird der Senat endlich aktiv gegen ethnische Diskriminierung beim Zugang zum Wohnungsmarkt vorgehen?
Abgeordnete: Elke Breitenbach und Katrin Lompscher
(Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712738.pdf
Titel: Transparente Bürgerbeteiligung in den QMGebieten
Abgeordneter: Stefan Evers (CDU)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712746.pdf
Titel: Ist der Religions- und Weltanschauungsunterricht
an staatlichen Schulen in Gefahr?
Abgeordnete: Stefanie Remlinger (Bündnis 90 / Die
Grünen)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712782.pdf
Titel: Gewaltvorfälle in den Berliner Schulen im Schuljahr 2012/2013
Abgeordneter: Joschka Langenbrinck (SPD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712780.pdf
Titel: Verpflegung im Justizvollzug
Abgeordneter: Simon Weiß (PIRATEN)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712723.pdf
Titel: Förderprogramme zur Verbesserung von Stadtteilzentren
Abgeordneter: Burkard Dregger (CDU)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712728.pdf
Titel: Gefangenenbibliotheken im Berliner Justizvollzug
Abgeordneter: Simon Weiß (PIRATEN)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712736.pdf
Titel: Das internationale Berlin: Anerkennung von Abschlüssen anderer Länder
Abgeordneter: Martin Delius (PIRATEN)

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Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712800.pdf
Titel: Ergebnisse der Sprachtests von Kita-Kindern im
Jahr 2013 und Teilnahme an der Sprachförderung in
Kitas
Abgeordneter: Joschka Langenbrinck (SPD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712711.pdf
Titel: Einschulung in Berlin: Zahlen, Einschätzungen
und Auswirkungen einer Flexibilisierung?
Abgeordnete: Susanne Graf und Martin Delius (PIRATEN)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712837.pdf

Abgeordneter: Fabio Reinhardt (PIRATEN)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/NichtbehMdlAn/n1703910.pdf
Titel: Flüchtlingsunterkünfte: Mindeststandards einhalten - Hilfsorganisationen nicht ausschließen
Abgeordnete: Canan Bayram (Bündnis 90 / Die Grünen)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/NichtbehMdlAn/n1703917.pdf

Aus Europa, Bund und Ländern
Hinweis:

Titel: Refugees welcome! Zur Gefährdungssituation in
den Not- und Sammelunterkünften für Flüchtlinge in
Berlin (Teil I – Hellersdorf)
Abgeordneter: Hakan Taş (Die Linke)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712500.pdf
Titel: Abgeschobene minderjährige und heranwachsende Flüchtlinge
Abgeordneter: Fabio Reinhardt (PIRATEN)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712742.pdf

BERLINER EUROPAPORTAL
UND EUROPA-NEWSLETTER
Das Europaportal der Berliner Senatskanzlei gibt einen
umfassenden Überblick über europarelevante Themenbereiche wie z.B. die Darstellung der derzeitigen
europapolitischen Schwerpunkte, Gremienarbeit, EU Förderprogramme oder aktuelle Wettbewerbe. Darüber
hinaus sorgen Links für Europainteressierte für einen
Einblick in die Vielfältigkeit und Vielschichtigkeit von
Europa in Berlin. Das Berliner Europaportal im Web:
http://www.berlin.de/rbmskzl/europa/index.html

Titel:
Gendermainstreaming
und
-budgettingKompetenz im öffentlichen Dienst als Grundlage gendersensibler Verwaltung und gendergerechten Zugangs
zu öffentlichen Leistungen und öffentlichen Räumen
Abgeordnete: Ina Czyborra (SPD)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712708.pdf

Regelmäßig
aktuelle
Informationen
zu
EUFörderprogrammen, Aus- wie Weiterbildung und vieles
mehr bietet der regelmäßig am Anfang eines jeden
Monats erscheinende Newsletter „Europa in Berlin Berlin in Europa“ unter der Adresse

Titel: PKB-Kräfte und Quereinsteiger/-innen an Berliner
Schulen: Noch so eine „Erfolgsgeschichte“?
Abgeordneter: Martin Delius (PIRATEN)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka1712859.pdf

Diese Veröffentlichung bietet zielgruppenspezifische
EU-Informationen für die Berliner Senatsverwaltungen
und Bezirke. Ein Abonnement ist ebenfalls möglich.

Nicht behandelte Mündliche Anfragen:
Titel: Anerkennung ausländischer Lehramtsabschlüsse
Abgeordnete: Hildegard Bentele (CDU)
Link: http://pardok.parlamentberlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/NichtbehMdlAn/n1703914.pdf

http://www.berlin.de/rbmskzl/europa/oeffentlichkeitsarb
eit/newsletter.html.

Informationen zu aktuellen Ausschreibungen gibt die
Berliner Datenbank EU-Pro²fil auf der Seite
http://www.berlin.de/rbmskzl/europa/foerderprogramme
/index.html.
Dort gibt es auch grundsätzliche Informationen zur EUFörderpolitik, die einen ersten Überblick verschaffen.

Titel: Flüchtlingsunterbringung per Handschlag in Berlin?
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Januar 2014, Nr. 108
BERLIN INTERNATIONAL
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BMI:

12.130 ASYLERSTANTRÄGE
IM NOVEMBER 2013
Darunter 1.461 Asylbewerber aus Syrien
Im November 2013 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 12.130 Asylerstanträge gestellt.
Die Zahl der Asylbewerber ist im Vergleich zum Vorjahresmonat November 2012 um 3.281 Personen (37,1
Prozent) gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat Oktober 2013 sank die Zahl der Asylbewerber um 810 Personen
(- 6,3 Prozent).
1.214 Personen erhielten im November 2013 die
Rechtsstellung eines Flüchtlings nach der Genfer Konvention (12,2 Prozent aller Asylentscheidungen). Zudem erhielten 288 Personen (2,9 Prozent) sogenannten
„subsidiären Schutz“ (Abschiebungsverbote gemäß §
60 Abs. 2, 3, 5 und 7 des Aufenthaltsgesetzes).
Allein 1.461 Erst- und 95 Folgeanträge wurden im November 2013 von syrischen Staatsangehörigen gestellt;
damit stammen im laufenden Jahr bereits 11.768 Asylanträge aus diesem Personenkreis. Seit dem Beginn
des Bürgerkrieges im Jahr 2011 haben nunmehr über
23.000 Syrer in Deutschland um Asyl ersucht. Syrische
Asylbewerber erhalten in Deutschland im Regelfall
Flüchtlings- oder subsidiären Schutz.
Weiter mit der Aufstellung der Hauptherkunftsländer
und den Zahlen im Einzelnen unter:
http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilunge
n/DE/2013/12/asylzahlen-november2013.html;jsessionid=6CFE1AEB9978FFC9D7644B5E
39AF934D.2_cid364?nn=3314802
[PM BMI v. 13.12.2013, RED]

Mikrozensus:
Statistische Unklarheiten -

den. Das Bundesamt wolle die Abweichungen analysieren und die Zahlen anpassen, erklärte es dem Mediendienst Integration auf Anfrage.
Mit dem „Mikrozensus 2013“ soll die sogenannte Bevölkerungsfortschreibung erstmals auf den Ergebnissen
des „Zensus 2011“ basieren. Das bedeutet, die bisherigen Zahlen sind dann hinfällig und die Angaben zur
Bevölkerung stehen auf der – nach unten korrigierten –
neuen Grundlage. Bis dahin gelten die Angaben aus
dem „Mikrozensus 2012“.
Die Veröffentlichung weiterer Zensus-Ergebnisse soll
im Frühjahr 2014 folgen, mit detaillierten Ergebnissen
aus der Haushaltebefragung. Auch Angaben über Einwohner nach Staatsangehörigkeiten und Herkunftsländern sollen erst bei diesem Veröffentlichungstermin
gemacht werden.Insgesamt zeigten die Recherchen
des Mediendienst in 2013: Statistiker tun sich immer
schwerer, Anzahl und Herkunft von Ausländern und
Migranten zu erfassen.
*Der Mikrozensus ist eine repräsentative Haushaltsbefragung der amtlichen Statistik in Deutschland, mit der
seit 2005 auch Aussagen über „Personen mit Migrationshintergrund“ getroffen werden.
Internet:
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Gesellschaft
Staat/Bevoelkerung/Mikrozensus.html
[Pressemitteilung vom 18.12.2013, RED]

Kontakt
MEDIENDIENST INTEGRATION
Schiffbauerdamm 40
10117 Berlin
Tel.: (030) 200 764 80
Fax: (030) 200 764 82
E-Mail: mail@mediendienst-integration.de
Internet: http://www.mediendienst-integration.de

6 ODER 7 MILLIONEN AUSLÄNDER?
Der neue Mikrozensus* ist da: Für 2012 erfasste das
Statistische Bundesamt 16,3 Millionen Menschen mit
Migrationshintergrund. Mit knapp neun Millionen hat der
Großteil von ihnen einen deutschen Pass.
7,4 Millionen waren Ausländer. Doch diese Zahl ist offenbar nur vorübergehend gültig und deutlich zu hoch:
 Aus den ersten Ergebnissen der Volkszählung
„Zensus 2011“ geht hervor: Im Jahr 2011 lebten lediglich 6,2 Mio. Ausländer in Deutschland
und 15 Mio. „Migrationshintergründler“.
 Eine ebenfalls abweichende Angabe zur selben
Gruppe ergab die Zählung des Ausländerzentralregisters für 2012: Demnach lebten 7,2 Millionen Ausländer in Deutschland.
Grund für die abweichenden Zahlen sind laut Statistischem Bundesamt unterschiedliche Erhebungsmetho-

LSVD:
Positionspapier des Liberal-Islamischen Bundes
zu Homosexualität

„HOMOSEXUELLE ORIENTIERUNG IST
WEDER SÜNDHAFT NOCH KRANKHAFT“
Der Lesben-und Schwulenverband Berlin-Brandenburg
(LSVD) begrüßt das am 02. Dezember veröffentlichte
Positionspapier des Liberal-Islamischen Bundes zu
„Homosexualität im Islam“.
In dem Papier heißt es unter anderem: „Eine homosexuelle Orientierung ist nach unserer Auffassung weder
sündhaft noch krankhaft, sondern Teil der Vielfalt der
Schöpfung, mit der Gott uns Menschen zum gegenseitigen Kennenlernen auffordert […] Die Auseinandersetzung um die Aufrechterhaltung von Diskriminierungen

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gegen homosexuelle Menschen hat im modernen Diskurs nach unserem Dafürhalten ein Ausmaß angenommen, das in keinem Verhältnis dazu steht, worum
es im Islam eigentlich geht. Dass es in diesem Diskurs
Gelehrte und Gläubige gibt, die andere Gläubige aufgrund deren sexueller Orientierung aus ihren Gemeinden und aus der Gemeinschaft der Muslime und Musliminnen ausschließen wollen, bildet nur die Spitze eines Eisberges von falschverstandenem Islam, der historisch gewachsene Dogmatisierungen zur göttlichen
Wahrheit erhoben hat.”
Hierzu erklärt Jouanna Hassoun vom LSVD-Zentrum
für Migranten, Lesben und Schwule (MILES): „Für viele
unserer Klientinnen und Klienten ist sowohl ihre sexuelle Identität als auch ihr Glaube sehr wichtig. Sie wollen
beides miteinander vereinbaren können. Der LiberalIslamische Bund stärkt mit seinem Positionspapier homosexuelle Gläubige.“
Im Jahr 2012 hat der Liberal-Islamische Bund die Fachtagung „Sexuelle Identität und Selbstbestimmung in
muslimischen Milieus“ unterstützt. Die Veranstaltung
wurde vom Lesben- und Schwulenverband BerlinBrandenburg und der Friedrich-Ebert-Stiftung zusammen mit der Gesellschaft Demokratische Kultur und
dem Projekt „HEROES – Gegen Unterdrückung im
Namen der Ehre“ organisiert.
Download des Positionspapiers als PDF unter:
http://berlin.lsvd.de/wpcontent/uploads/2013/12/Positionspapier.pdf
Kontakt
Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg
Kleiststraße 35, 10787 Berlin

Die Gründe für den verzögerten Bildungsweg liegen
nicht nur in oft mangelhaften Sprachkenntnissen und
einer Zurückstufung der Schulklassenzugehörigkeit,
wenn die Zuwanderung während der Schullaufbahn
erfolgt; sie liegen auch in einer mangelnden Information
der Eltern über den vergleichsweise komplizierten Aufbau des deutschen Bildungssystems sowie in weiterhin
bestehenden Vorurteilen bei Schulen und Behörden.
Als Folge durchlaufen Schüler mit Migrationshintergrund viele Umwege, Schleifen, Sackgassen und Neuorientierungsphasen. Weiter in der Mitteilung unter:
http://www.stiftungmercator.de/fileadmin/user_upload/INHALTE_UPLOAD/News
_Downloads_2013_12/PN_12_111_BMM_Zwischenerg
ebnisse_PM_131126_final.pdf
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.stiftung-mercator.de/milieu
Eine Zusammenfassung der Zwischenergebnisse als
PDF im Internet unter:
http://www.stiftungmercator.de/fileadmin/user_upload/INHALTE_UPLOAD/Integr
ation/Studie_Bildung_Milieu_Integration/PN_12_111_BM
M_Zwischenstand_Zusammenfassung_Publikation_fin
al.pdf
Ausgewählte Videointerviews mit den Studienteilnehmern finden Sie unter:
http://www.youtube.com/StiftungMercator und unter
http://www.youtube.com/vodafonestiftung
Hintergrundinformationen finden unter:
http://www.phil-fak.uniduesseldorf.de/sozwiss/bildungsforschung-undbildungsmanagement/projekte/bildung-migration-milieu/

Tel.: (030) 22 50 22 15
[PM v. 04.12.2013, RED]

E-Mail: berlin@lsvd.de
Internet: http://www.berlin.lsvd.de
Ergebnisprotokoll

90. ARBEITS- UND
SOZIALMINISTERKONFERENZ 2013
Studie:

VERLORENE JAHRE
Schüler mit Migrationshintergrund kommen oft erst
auf Umwegen zu höheren Bildungsabschlüssen
Menschen mit Migrationshintergrund verlieren auf dem
Weg durch das deutsche Bildungssystem oft wertvolle
Lebensjahre. Über den gesamten Bildungsverlauf von
der Grundschule bis zum Studium werden die Potenziale von Kindern mit Migrationshintergrund systematisch unterschätzt. Oft dauert es lange, bis ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten erkannt werden und die richtigen Weichenstellungen erfolgen – wenn überhaupt.
Das zeigen die ersten Ergebnisse der Studie „Bildung,
Migration, Milieu“ der Universität Düsseldorf, die von
der Stiftung Mercator und der Vodafone Stiftung gefördert wird und am 04.12. in Berlin präsentiert wurde.

Abschlussbericht der Bund-Länder Arbeitsgemeinschaft „Armutswanderung aus Osteuropa
Ergebnisprotokoll der 90. Konferenz der Ministerinnen
und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Arbeit
und Soziales der Länder am 27./28. November 2013 in
Magdeburg
Ab Seite 140 ist der Abschlussbericht der Bund-Länder
Arbeitsgemeinschaft „Armutswanderung aus Osteuropa“ zu finden. Download des PDF:
http://www.asmk.sachsenanhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MS/
ASMK/90_ASMK/Protokoll_90_ASMK_final_extern_bar
rierefrei.pdf

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Initiativen

MeinLand - Zeit für Zukunft wird im Rahmen des Programmes Kultur
macht stark. Bündnisse für Bildung gefördert vom Bundesministerium
für Bildung und Forschung.
Internet: http://www.buendnisse-fuer-bildung.de

TGD, zweite Bewerbungsphase:

"MEINLAND - ZEIT FÜR ZUKUNFT"
Antragstellung für Fördermittel
noch bis zum 31.01.2014 möglich!
Frist: 31.01.2014
Die TGD lädt im Rahmen des Programmes MeinLand –
Zeit für Zukunft wieder dazu ein, Fördermittel zu beantragen. 2013 konnten trotz des späten Starts 24 Bündnisse für Bildung 2013 ihre Arbeit aufnehmen. Bis zum
31.01.2014 läuft nun noch die zweite Bewerbungsphase!
Wenn Sie im Zeitraum 01.04.2014 bis 31.08.2015
Schreib- oder Fotowerkstätten, Videoworkshops oder
Ausstellungen mit 14 bis 18 jährigen bildungsbenachteiligten Jugendlichen realisieren möchten, können Sie
Ihre Interessenbekundung (eine Antragsskizze und
Kalkulation) bis zum 31.01.2014 einreichen. Sie können
auch mehrere Maßnahmen und diese auch jahresübergreifend beantragen. Alle notwendigen Infos zum Programm und zu den Fördermöglichkeiten, die Antragsskizze und das Kalkulationsblatt finden Sie auf
http://www.tgd.de/projekte/meinland-zeit-fur-zukunft.
Die nächste Jurysitzung findet am 13.02.2014 statt. Sie
erhalten kurz darauf Bescheid, ob Ihr Vorhaben zur
Förderung vorgeschlagen wurde.
Zögern Sie nicht nachzufragen, wenn Sie einzelne
Punkte vor der Antragstellung klären möchten. Uns ist
klar, dass sie viele Fragen haben, zumal die Konzepte
und Fördermöglichkeiten aller Verbände unterschiedlich sind. Wir beraten Sie gerne, bevor Sie eine Antragsskizze und die dazu gehörende Kalkulation in der
Förderdatenbank des BMBF KUMASTA hochladen.
Rufen Sie an bzw. senden Sie Ihre Skizze und Kalkulation vorab per E-Mail an meinland@tgd.de.
Achtung: Aufgrund der kommenden Feiertage ist das
Büro nur bis zum 19.12. besetzt. Sie erreichen uns anschließend telefonisch wieder ab dem 02.01.2014. Falls
Sie uns Ihre Kontaktdaten und Ihre Fragen zuvor zumailen, melden wir uns dann gerne bei Ihnen.
Kontakt
Türkische Gemeinde in Deutschland
MeinLand - Zeit für Zukunft
Klaus Komatz, Projektleitung
Obentrautstraße72, 10963 Berlin
Telefon: (030) 23635175
Fax: (030) 23635589
E-Mail: meinland@tgd.de
Internet:
http://www.tgd.de/projekte/meinland-zeit-fur-zukunft

Machen Sie mit!

CIVIS MEDIENPREIS 2014
Für Integration und kulturelle Vielfalt in Europa
Frist: 20.01.2014
Am CIVIS Medienpreis 2014 können alle TV- und Radiosender wie Webanbieter mit Sitz in der EU und der
Schweiz teilnehmen. Ebenso alle Film- und Fernsehhochschulen, journalistische Schulen, Akademien und
Hochschulen der Journalistik, Kommunikation und Medien.
Senden Sie uns ihre besten Radio-, Film - und Fernsehprogramme und Online-Angebote zum Thema Integration und kulturelle Vielfalt!
Einsendeschluss ist der 20. Januar 2014.
CIVIS zeichnet erneut Programmleistungen im Radio,
Film und Fernsehen aus wie auch im Internet, die das
friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster nationaler, ethnischer, religiöser oder kultureller Herkunft fördern.
Zum europäischen Wettbewerb können Berichte, Dokumentationen, Reportagen, Feature, Spielhandlungen,
Spielfilme und Zeichentrickfilme eingereicht werden.
Alle gestalterischen Formen sind zulässig. Die CIVIS
Medienpreise sind dotiert.
Die Teilnahmebedingungen im Internet unter:
http://www.civismedia.eu/teilnahmebedingungen.
Einladung zum Wettbewerb als Download:
http://www.civismedia.eu/downloads/2014_civis_medie
npreis_wettbewerb.pdf
http://www.civismedia.eu/downloads/2014_young_civis
_media_prize_wettbewerb.pdf
Die Anmeldung muss online erfolgen.
Kontakt
CIVIS Medienstiftung für Integration
und kulturelle Vielfalt in Europa
Breite Straße 48-50
50667 Köln
Tel.: (0221) 277 587-0, Fax: (0221) 277 587-16
E-Mail: civis@civismedia.eu
Internet: http://www.civismedia.eu

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15:00 Uhr - 17:00 Uhr
Öffentliche Podiumsdiskussion:

Workshops/ Tagungen
18.01., Abschlussveranstaltung:

TECHNIK BRAUCHT VIELFALT –
Wie Universitäten und Hochschulen neue Talente
finden und fördern
Überregionale Abschlussveranstaltung des BMBFProjektes „Technik braucht Vielfalt“
Meldeschluss: 10.01.2014
18. Januar 2014
11:00 Uhr – 17:00 Uhr
Technische Universität Berlin
In unserer immer bunter und vielfältiger werdenden
Gesellschaft schlummern noch viele unentdeckte Bildungspotenziale: Kinder aus nicht-akademischen Familien und aus Familien mit Zuwanderungsgeschichte,
Menschen ohne Abitur, denen der Zugang zum Studium erleichtert werden soll, Teilzeitstudierende mit Kindern oder ausgedehnten „Nebenjobs“. Fachkräftemangel und Bildungsgerechtigkeit erfordern, dass möglichst
vielen Studieninteressierten Wege in die Hochschulen
geebnet werden. Für die Universitäten und Hochschulen bedeutet die Aufnahme so unterschiedlicher Studierender eine wachsende Herausforderung am Übergang
Schule–Studium, in der Studieneingangsphase und bei
der Begleitung und Beratung im Studium. Aber auch
eine Chance: nämlich tatsächlich diversity-gerechter zu
werden.

„Einwanderertöchter,
Arbeiterkinder und Quereinsteiger –
Wie Universitäten und Hochschulen neue Talente
finden und fördern“
Samstag, 18.01.2014, 15 – 17 Uhr
an der TU Berlin, Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin – Raum H3005
 Dilek Kolat, Senatorin für Arbeit, Integration und
Frauen, Berlin
 Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß, Vize-Präsident der
Technischen Universität Berlin für Studium und
Lehre
 Gabriele Spengler, Leiterin „Chance hoch 2“,
Prorektorat für Diversity-Management, Universität Duisburg-Essen
 Gary Pavkovic, Integrationsbeauftragter der
Stadt Stuttgart
 N.N., Studentin mit Migrationshintergrund aus
dem Projekt Technik braucht Vielfalt
 N.N., Migranten-Selbstorganisation aus dem
Projekt Technik braucht Vielfalt
Weitere Infos unter:
http://www.technik-braucht-vielfalt.de
Kontakt und Anmeldung
Anmeldung bis zum 10.01.2014 online oder bei
Ramona Hinkelmann, Femtec.GmbH
Tel.: (030) 314 27349
E-Mail: hinkelmann@femtec.org

Sprechen unsere Universitäten und Hochschulen die
neuen heterogenen Zielgruppen aktiv an? Was tun sie,
um neuen Talenten Brücken ins Studium zu bauen?
Welche Konzepte und Maßnahmen gibt es bereits und
was könnten Hochschulen dafür noch tun? Dies sind
die Themen der eintägigen Abschluss-Veranstaltung
des BMBF-geförderten Projekts, dessen Ergebnisse
hier der interessierten Fachöffentlichkeit vorgestellt
werden.

Anmeldeformular:
http://www.technik-brauchtvielfalt.de/content/0/11202/11203/11232/13559/1756_TbV
_Abschluss_2014_Anmeldung_final.pdf

Im Projekt „Technik braucht Vielfalt – Technik braucht
Dich!“ arbeiten vier technische Universitäten bzw.
Hochschulen aus drei Bundesländern (BadenWürttemberg, Berlin, Hessen) mit und haben mit Hilfe
der Projektträger Femtec.GmbH und LIFE e.V. ein
Netzwerk
mit
regionalen
MigrantenSelbstorganisationen aufgebaut.

DAS INTERNATIONALE FAMILIENRECHT
IN DER BERATUNGSPRAXIS

Programm
11:00 - 15:00 Uhr
Erfahrungsaustausch der Netzwerkpartner/innen aus
den beteiligten drei Regionen (offen für alle fachlich
Interessierten)

14.02., iaf-Workshop:

Anmeldefrist: 04.02.2014
Am 14. Februar 2014
von 09.30 Uhr bis 15.30 Uhr
Oranienstraße 34
10999 Berlin, HH, 4. OG, Aufzug
Immer mehr müssen sich Berater und Betroffene mit
familienrechtlichen Sachverhalten beschäftigen, die
einen Bezug zu einem anderen Staat in Europa oder
der Welt haben. Grund hierfür ist, dass Familien und
Partnerschaften immer mehr über verschiedene

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Staatsangehörigkeiten verfügen oder von einem in das
andere Land umziehen.
Das Bestreben nach Harmonisierung hat auch vor dem
Familienrecht nicht haltgemacht. Deutsche Gesetze
werden von internationalen Abkommen und europäischen Verordnungen verdrängt. Auf dem Workshop
haben Sie die Möglichkeit, grundlegendes über die
neuesten Entwicklungen und Harmonisierungsbestrebungen innerhalb Europas zu erfahren. In Arbeitsgruppen werden Fälle aus Ihrem Arbeitskontext besprochen
und bearbeitet.
Das Ziel dabei ist, dass für die Teilnehmer durch den
Workshop die Bearbeitung von familienrechtlichen Fällen mit Auslandsbezug in der praktischen Arbeit erleichtert wird.
Folgende Punkte werden wir erörtern:





Internationales Scheidungsrecht
Internationales Sorge- und Umgangsrecht
einschließlich internationaler Kindesentführung
Internationales Unterhaltsrecht
Eheschließungsrecht

Der Workshop richtet sich an MitarbeiterInnen aus Beratungsstellen und Behörden, Rechtsanwälte und alle
Interessierte, die hierzu einen Bezug haben.
Die Referentin, Rechtsanwältin Svenja SchmidtBandelow, ist Fachanwältin für Familienrecht in Berlin
und Beraterin im Verband binationaler Familien und
Partnerschaften.
Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung bis zum 4. Februar als Mail an veranstaltungberlin@verbandbinationaler.de. Sie erhalten eine Bestätigung Ihrer
Teilnahme.

26.02., Messe:
Mitarbeiter der Zukunft präsentieren sich –

1. EUTOKIA MARKTPLATZ
DER KOMPETENZEN
Im Projekt EUTOKIA werden Menschen zwischen 20
und 35, die über – nicht immer nur durch formale Abschlüsse belegbares – Know-how und Kompetenzen
verfügen, mit Unternehmen zusammengebracht, die
Personalbedarf haben und/oder dem Fachkräftemangel
begegnen wollen.
Denn Unternehmen entgehen Fachkräfte, weil junge
Menschen viele Jahre in beruflichen Schleifen investieren statt ihre Talente dort einzusetzen, wo sie gebraucht werden.
Dazu findet am 26.02.2014 der 1. EUTOKIAMarktplatz der Kompetenzen in Berlin statt.
Der Suchprozess zwischen ambitionierten jungen Menschen und Unternehmen mit Personalbedarf kann effizienter und effektiver ablaufen. Bei EUTOKIA werden
systematisch die Kernkompetenzen junger Menschen
auf Basis des wissenschaftlich validierten Verfahrens
der Kompetenzen-Bilanz erhoben und sichtbar gemacht.
EUTOKIA kooperiert mit Unternehmen, die innovative
Wege der Personalakquise beschreiten und das Potential auch informell erworbener Kompetenzen der Generation twenty-something für sich nutzen wollen. Diese
Unternehmen vergeben Aufträge oder Stellen an Personen mit passendem Kompetenzprofil und testen die
Zusammenarbeit „on the job“.
Beim ersten Marktplatz der Kompetenzen haben Unternehmen Gelegenheit, sich zum Thema Recruiting
auszutauschen und zu erfahren, wie sie die im Projekt
EUTOKIA erarbeiteten Strukturen und Methoden auch
für die Entwicklung Ihres Personals nutzen können.

Kontakt
Kontakt
Verband binationaler Familien und Partnerschaften
iaf Berlin e.V.
Oranienstraße 34 HH
10999 Berlin
Tel.: (030) 615 34 99
Fax: (030) 6159267
E-Mail: info@verband-binationaler.de
Internet: http://www.verband-binationaler.de

Oliver Hirsch
Tel.: (030) 297 797 33
E-Mail: oliver.hirsch@lok-berlin.de
LOK.a.Motion
Gesellschaft zur Förderung lokaler Entwicklungspotentiale mbH
Boppstraße 7
10967 Berlin
Tel.: (030) 297 797 36
Fax (030) 297 797 39
E-Mail: info@lok-berlin.de
Internet: http://www.lok-berlin.de
Und http://www.eutokia.de/

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facebook
www.facebook.com/pages/Eutokia/485383578140987?
skip_nax_wizard=true
xing https://www.xing.com/net/pri3e8d21x/eutokia/
Das Projekt „EUTOKIA – Der gute Ort“ wird im Rahmen des Bundesprogramms „XENOS – Integration und Vielfalt“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds
gefördert und umgesetzt in einer Entwicklungspartnerschaft mit der
Pfefferwerk AG, der LOK.a.Motion GmbH, dem BIS e.V., der Wetek
gGmbH und der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH

hungspersonen Mittel an die Hand zu geben, um Regeln aufzustellen und deren Einhaltung wertschätzend
durchsetzen zu können. Die Betroffenen lernen dabei
die entstandenen Eskalationsprozesse zu erkennen
und aus diesen auszusteigen, deeskalierend und beziehungsfördernd vorzugehen und anhand der Interventionsmöglichkeiten
einer
selbstwertstärkenden
»Konfrontationspädagogik« und der »Neuen Autorität«,
eines transparenten öffentlichen Vorgehens und der
Nutzung eines Unterstützungsnetzwerkes neue Möglichkeiten in der Entwicklung tragfähiger Beziehung
verantwortlich zu entwickeln.
Die Bewerbungsfrist endet am 14.03.2014.

Qualifizierungen
ASFH:
Berufsbegleitender
Hochschul-Zertifikatskurs 2014

„PÄDAGOGIK FÜR VERMITTLUNG SOZIALER
KOMPETENZEN UND GEWALTPRÄVENTION“
Bewerbungsfrist: 14.03.2014
Immer häufiger werden Lehrer_innen sowie Fachkräfte
in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe mit destruktiven, „auffälligen“ und auch gewalttätigen Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen konfrontiert.
Diese Kinder und Jugendlichen fordern alle heraus, die
mit der Erziehung von jungen Menschen befasst sind.
Die Pädagog_innen fühlen sich zunehmend überfordert. Nicht selten fühlen sie sich hilf- und ratlos, wie sie
auf die „auffälligen“ Verhaltensweisen kompetent reagieren sollen. Sie ziehen sich zurück, lassen gewähren
oder geraten in eskalierende Machtkämpfe, die zu weiterer Verzweiflung und Ohnmacht führen können. Die
Mehrzahl von ihnen macht dabei die Erfahrung, dass
herkömmliche Mittel, wie schulische »Erziehungs- und
Ordnungsmaßnahmen« sowie polizeilich-juristische
Sanktionen alleine keine wirksamen Handlungskonzepte sind.
Die Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH) bietet in
Kooperation mit dem Berliner Institut für soziale Kompetenz und Gewaltprävention e.V. (BISG) in der Zeit
vom 09.05.2014 bis 06.06.2015 die zertifizierte Zusatzausbildung zum/zur Pädagog_in für Vermittlung sozialer Kompetenzen und Gewaltprävention zum zwölften
Mal an. Der berufsbegleitende Zertifikatskurs richtet
sich an Lehrer_innen sowie an Fachkräfte aus den Bereichen Soziale Arbeit, Pädagogik und Psychologie, die
sich mit dem Konzept der „Konfrontativen Methodik in
der Schule und Jugendhilfe“ intensiver auseinander
setzen wollen, die Haltungen und Interventionsmöglichkeiten dieses Ansatzes vertiefen und in ihrer beruflichen Praxis anwenden möchten.
Das Konzept beschreibt die Notwendigkeit, Autorität
neu zu definieren und den verantwortlichen Erzie-

Info und Kontakt
http://www.ashberlin.eu/weiterbildung/zertifikatskurse/?&zertkurs=2014&z
id=132
und unter
http://soziales-training.de
Bewerbungsformular:
http://www.ashberlin.eu/fileadmin/user_upload/pdfs/Weiterbildung/Zertifik
atskurs-Bewerbungsformular_Internet_kurz.pdf

2014

FORTBILDUNGEN DER FACHSTELLE
FÜR SUCHTPRÄVENTION
Zum Beispiel:
Workshop für pädagogische Fachkräfte
Cannabiskonsum – Prävention aktiv umsetzen
Der Workshop richtet sich insbesondere an Mitarbeiter/innen aus Jugendhilfe und Schule. Im Workshop
werden interaktive Methoden der Cannabisprävention
für die Arbeit mit Gruppen vorgestellt und erprobt.
Ziel ist es, die Teilnehmer/innen zu befähigen, die Methoden in ihren Arbeitsfeldern anzuwenden. Die vorgestellten Methoden können von den Teilnehmenden im
Nachgang für eigene Veranstaltungen entliehen werden.
05. Juni oder 04. Dezember 2014
13.00 – 17.00 Uhr
Teilnahme kostenlos
Weitere Fortbildungen unter:
http://www.berlin-suchtpraevention.de/Termine-c1-l1k20.html
Download der Fortbildungsübersicht als PDF:

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http://www.berlinsuchtpraevention.de/upload/download/131203_Fortbildungen_2014_kl
ein.pdf
Kontakt
Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin gGmbH
Mainzer Str. 23
10247 Berlin
Tel.: (030) 29 35 26 15
Fax (030) 29 35 26 16
E-Mail: info@berlin-suchtpraevention.de
Internet: http://www.berlin-suchtpraevention.de
und http://www.praevention-na-klar.de

College of Europe Brügge/Natolin:

EUROPA STUDIEREN – HAUTNAH
Masterstudiengänge am College of Europe
2014/2015
Bewerbungsfrist: 15.01.2014
Die Schuldenkrise bewältigen, den Klimawandel bremsen, Daten wirklich schützen – seit Jahren bestimmen
Themen wie diese europaweit die Debatten. Auch am
College of Europe Brügge/Natolin sind sie Alltag: Dort
erleben und studieren 400 Hochschulabsolventen aus
der ganzen Welt Europa hautnah. Für das Studienjahr
2014/2015 startet jetzt europaweit das Bewerbungsund Auswahlverfahren. In Deutschland können rund 35
Studienplätze und Stipendien vergeben werden. Das
Bewerbungs- und Auswahlverfahren wird in Deutschland vom Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland durchgeführt.
Das College of Europe ist das älteste und renommierteste europäische Hochschulinstitut für Postgraduierten-Studien rund um die EU. Seit seiner Gründung
1949 haben viele Tausende Absolventen erfolgreiche
Karrieren in europäischen und internationalen Institutionen, Parlamenten, Unternehmen und Verbänden gestartet. Nahezu einmalig in Europa ist das Campusleben am College of Europe in Brügge (Belgien) und Natolin (Polen): Die Studierenden wohnen, leben und lernen gemeinsam in einer internationalen Atmosphäre.
Jährlich studieren am College of Europe rund 400
hochqualifizierte Absolventinnen und Absolventen von
Hochschulen und Universitäten aus mehr als 50 Ländern. Unterrichtet werden sie von international renommierten Professoren und erfahrenen Praktikern. Das
zehnmonatige Studium ist zweisprachig (Englisch und
Französisch). Angeboten werden Masterabschlüsse in
den Fachbereichen Rechtswissenschaften, Wirtschaft,
Politik & Verwaltung sowie Internationale Beziehungen
& Diplomatie – alle in Brügge. Auf dem Campus in Natolin wird ein Master in Interdisciplinary Studies ange-

boten. In allen Masterprogrammen gibt es unterschiedliche Spezialisierungsmöglichkeiten.
Bewerbungsvoraussetzung: abgeschlossenes Universitätsstudium oder ein gleichwertiger Studienabschluss, insbesondere in Recht, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft, Öffentliche Verwaltung,
Internationale Beziehungen, Europastudien, Geschichte, Philosophie oder Kommunikationswissenschaften,
Journalismus, Sozial- und Sprachwissenschaften, Geographie und verwandten Fachbereichen.
Die Bewerbungsphase für Masterstudiengänge am College of Europe 2014/2015 läuft noch bis zum 15. Januar 2014
Ausführliche Informationen und Bewerbungsunterlagen:
http://www.netzwerk-ebd.de/coe,
E-Mail: coe@netzwerk-ebd.de
College of Europe: http://www.coleurope.eu/
Kontakt
Europäische Bewegung Deutschland e. V.
Sophienstraße 28/29
10178 Berlin
Ansprechpartnerin: Monika Wagner
Tel.: (030) 30 36 201-12
Fax: Tel.: (030) 30 36 201-19
Internet: http://www.netzwerk-ebd.de
E-Mail: info@netzwerk-ebd.de

FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB):

FORTBILDUNGSSTART 2014
IT-Know-how für den Wiedereinstieg
(Start 13.01.2014)
Medienkompetenzen und Work-Life-Balance
(Start: 20.01.2014)
IT-Know-how für den Wiedereinstieg
Teilzeit-Fortbildung für Berufsrückkehrerinnen
Ihre Familie stand längere Zeit im Vordergrund und nun
möchten Sie wieder erwerbstätig werden? Seit 1984
haben mehr als 1000 Frauen diese Teilzeit-Fortbildung
genutzt und Sicherheit für den Wiedereinstieg gewonnen. Serienbriefe und geschäftliche E-Mails schreiben,
im Internet recherchieren, Daten aufbereiten, eine professionelle Präsentation entwerfen – all das schaffen
Sie nach der Fortbildung spielend alleine! Wir zeigen
auch Wege auf, wie sich Familie und Beruf vereinbaren
lassen.
Internet: http://www.fczb.de/352.html
Medienkompetenzen und Work-Life-Balance

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BERLIN INTERNATIONAL
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Kostenfreie modulare Weiterbildung für Frauen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen
Dieses flexible Lern- und Orientierungsangebot ist für
Frauen gedacht, die ihren beruflichen Werdegang wegen gesundheitlicher Beeinträchtigungen unterbrochen
haben und sich neu orientieren möchten. Für jede Frau
wird ein individueller Lernplan erstellt, mit dem die Teilnehmerinnen ihre Computerkenntnisse in einer Lerngruppe passgenau ausbauen und erweitern können.
Ein- bis zweimal in der Woche lernen die Teilnehmerinnen im FCZB. Daneben üben sie am häuslichen Rechner und arbeiten online auf der FCZB-eigenen Lernplattform - tutoriell begleitet und wann immer es zeitlich
passt.
Internet: http://www.fczb.de/353.html
Ausbildungsvorbereitungskurs
für Hotellerie-Berufe
Orientierung, Qualifizierung, Praktikum für junge Frauen (bis 35 Jahre) ohne Ausbildung
Die Hotelbranche hat einen hohen Fachkräftebedarf
und bietet vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten. Mit
unserem Vorbereitungskurs können sich die Teilnehmerinnen für ihren Ausbildungsstart in der HotellerieBranche fit machen. Sie lernen Ausbildungsbetriebe
und -anforderungen hautnah kennen, erwerben notwendiges Einstiegswissen und werden optimal auf
Ausbildungsplatzsuche und Bewerbungsverfahren vorbereitet. Durch die Kooperation des FCZB mit einer
internationalen Hotelkette bestehen für geeignete Teilnehmerinnen erhöhte Einstiegschancen in ihren
Wunschberufen.
Internet: http://www.fczb.de/378.html
Kontakt und Anmeldung
Veranstaltungsort:
FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB),
Cuvrystraße 1
10997 Berlin Kreuzberg
Beratung und Anmeldung: Renate Wolf,
Tel.: (030) 61 79 70 -16
E-Mail: info@fczb.de
Internet: http://www.fczb.de

Januar 2014, SOR-SMC-Fortbildungen:

RASSISMUS AN BERLINER SCHULEN/
MENSCHENRECHTSERZIEHUNG
IN DER GRUNDSCHULE
Fortbildungen für LehrerInnen
1.) Rassismus an Berliner Schulen
Immer wieder hört man auch auf Berliner Pausenhöfen
und Klassenzimmern diskriminierende Sprüche wie 'Du
Döner' oder 'Scheiß Kartoffel'. Diskriminierung aufgrund
vermeintlicher ethnischer oder‚ rassischer„ Zugehörigkeit ist nicht nur unter SchülerInnen weit verbreitet,
sondern stellt auch eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar. Im Seminar werden wir uns nicht nur
mit den Erscheinungsformen von Rassismus bei Kindern und Jugendlichen befassen, sondern diese im
Kontext aktueller Formen von Rassismus in Medien,
Behörden und anderen Institutionen analysieren.
Zielgruppe:
LehrerInnen, ErzieherInnen, SozialpädagogInnen
Leitung:
Sanem Kleff (SOR-SMC)
Kosten:
keine, für Nichtmitglieder 40 Euro
Zeit:
15.01.2014, 9:30 - 16:30 Uhr
Anmeldung online:
http://www.gew-berlin.de/26072.php
2.) Menschenrechtserziehung in der Grundschule
Im Seminar diskutieren wir die Bedingungen, die notwendig sind, um Menschenrechtserziehung und nachhaltige Antidiskriminierungsarbeit mit Hilfe des Projektansatzes von „Schule ohne Rassismus – Schule mit
Courage“ bereits in der Grundschule zum festen Bestandteil schulischen Lernens zu machen.
Zielgruppe:
LehrerInnen, ErzieherInnen, SozialpädagogInnen
Leitung: Sanem Kleff (SOR-SMC)
Kosten: keine, für Nichtmitglieder 40 Euro
Zeit: 23.01.2014, 9:30 - 16:30 Uhr
Anmeldung online:
http://www.gew-berlin.de/26073.php
Als Bildungsurlaub anerkannt
Kontakt und Ort für beide Veranstaltungen:
GEW-Berlin
Ahornstraße 5
10787 Berlin
Tel.: (030) 21 45 860
Fax: (030) 21 45 8620
E-Mail: schule@aktioncourage.org
Internet: http://www.gew-berlin.de
und: http://www.schule-ohne-rassismus.org

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03. bis 05. Februar 2014, VITAMINT:
Mädchen-Technik-Aktionstage –

Ab 02/2014, IHK Berlin:

MEHR VIELFALT
IN TECHNISCHER AUSBILDUNG

Berufsabschluss trotz Studienabbruch

Technische Berufe praxisnah kennenlernen und eigene
Talente entdecken, um damit erste Bewerbungshürden
zu nehmen. Das ist das Angebot für Schülerinnen der
Klassenstufen 9-12.
Um jungen Frauen die Suche nach einem passenden
technischen Ausbildungs- oder Studienplatz zu erleichtern, laden die am Projekt VITAMINT beteiligten Unternehmen in den Winterferien zu Aktionstagen ein.

YOUR TURN
Die IHK Berlin will Studienabbrechern die Möglichkeit
geben einen Berufsabschluss in stark verkürzter Zeit zu
erlangen. Die Ausbildung in Unternehmen und speziell
eingerichteten Berufsschulklassen in nur 18 Monaten
findet spätestens wieder ab Februar 2014 statt. Die
Vermittlung in alle IHK-Ausbildungsberufe ist ebenso
möglich.
Weitere Infos zum Projekt unter:
http://www.ihk-berlin.de/yourturn/

Bei der Daimler AG – Mercedes Benz Werk Berlin,
Deutschen Telekom AG und Siemens AG können die
Teilnehmerinnen an drei Vormittagen eine eigene Phone-Station für ihr Mobiltelefon herstellen. Eine gute
Chance, um Infos aus erster Hand von Auszubildenden
und Studierenden zu bekommen.

Zweiter Bildungsweg:

Mehr Infos: http://www.vitamintonline.de/index.php/vitamint-angebote/technikaktionstage

Mittlerer Schulabschluss (10. Klasse, MSA)
Erweiterte Berufsbildungsreife (10. Klasse)
Berufsbildungsreife (9. Klasse)

Anmeldung und Kontakt

Zu uns kann jeder kommen, der die allgemeine Schulpflicht erfüllt hat.
Teilnehmer mit nichtdeutscher Muttersprache müssen
über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen.

Anmeldung per E-Mail an:
vitamint@life-online.de.
Bitte den Namen, den Namen der Schule und die Klasse angeben.

LIFE e.V.
LIFE - Bildung Umwelt Chancengleichheit e.V.
Rheinstraße 45-46
Aufgang 2
12161 Berlin (neue Anschrift)
Tel: (030) 308798 - 31
Fax: (030) 308798 - 25
E-Mail: kontakt@life-online.de
Internet: http://www.life-online.de
http://www.entertechnik.de
http://www.vitamint-online.de

SCHULABSCHLÜSSE IN KREUZBERG
Neue Lehrgänge ab: 10.02.2014

Für die persönliche Anmeldung benötigen wir:
Bewerbung, Lebenslauf, ein Foto, Original des letzten
Zeugnisses
(Abgangs-oder Abschluss)
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Aktuelle Informationen über das Angebot sowie Programm im Internet unter:
http://www.zweiterbildungsweg-kreuzberg.schuleberlin.net/index.html
Hier bekommen Sie weitere Informationen:
Kontakt
Zweiter Bildungsweg
- Schulabschlüsse Fraenkelufer 18
10999 Berlin-Kreuzberg
Montag - Freitag 9.00 - 13.00 Uhr
Donnerstag 17.00 - 19.00 Uhr
Leitung Herr Chrzanowski
Sekretariat Frau Kulhanek
E-Mail: sek@vhs-hs.schule-berlin-fk.de
Tel.: (030) 2250 - 8371
Fax: (030) 2250 - 8375

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Januar 2014, Nr. 108
BERLIN INTERNATIONAL
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Aus Projekten und Vereinen
„Respekt gewinnt!“ 2013:

JOLIBA E.V. ERHÄLT AUSZEICHNUNG
Ausstellungsprojekt Spurensuche prämiert
Für den Berliner Ratschlag für Demokratie prämierten
Eren Ünsal und Prof. Dr. Andreas Nachama die Projektgruppe und die Projektleiterin Katharina Oguntoye
als Preisträger/innen des »Respekt gewinnt!« Wettewerbs 2013.
Der Verein Joliba e.V. erhielt den Preis insbesondere
für sein Ausstellungsprojekt „Spurensuche“. Die Jury
war von dieser Fotoausstellung beeindruckt weil sie in
besonderer Weise auf die öffentlich wenig wahrgenommenen Schicksale schwarzer Menschen im Nationalsozialismus aufmerksam macht, gleichzeitig auf die
historische Tatsache der Vielfalt in der deutschen Gesellschaft hinweist und damit unser Bewusstsein für ein
ganzheitliches Geschichtsbewusstsein stärkt.
Weiter in der Meldung unter:
http://www.berlinerratschlagfuerdemokratie.de/index.ph
p/849/1
Das Ausstellungsprojekt:
http://www.berlinerratschlagfuerdemokratie.de/index.ph
p/478.208/1

Mittwoch, 11.30-13.00 Uhr
Sevillana Tanzkurs mit Mari Carmen
Kostenbeitrag: 1,50 € pro Treffen.
Interessierte sind herzlich willkommen?
Ort: AWO Begegnungszentrum, Spiegelsaal, 2.Stk.
Mittwochs, 15.00-18.00 Uhr
Freizeitgruppe 12 und 18 (Erwachsene mit Handicap)
immer mittwochs im Cafe oder Seniorenraum.
Donnerstag, 16.01., 15.00-18.00 Uhr
Dobar Dan Gruppe trifft sich jeden zweiten Donnerstag
im Monat im Seniorenraum, Beginn 16.01., 30.01.,
13.02.
Montag, 27.01. und Dienstag, 28.01.,
jeweils 11.00 bis 15.00 Uhr
Diversity Training für Ehrenamtliche
Dozent: Serdar Yazar
Ort: AWO Begegnungszentrum, 2.Stock, Spiegelsaal
Montag, 10.02., 11.00 Uhr
Infoveranstaltung zum Thema Gesundheit:
„Wer rastet der rostet – Bewegung mit Freude“ mit Dozentin Sabine Wagner
Ort: AWO Begegnunszentrum,
Kontakt
AWO Begegnungszentrum
Adalbertstraße 23 a
10997 Berlin

Joliba e.V. im Internet: http://www.joliba.de/

Tel.: (030) 69 53 56 11 oder -25
Fax: (030) 69 53 56 34 oder -31

AWO-Begegnungszentrum:

E-Mail: e.hellwig-fuhl@awo-spree-wuhle.de
Internet: http://www.begegnungszentrum.org
http://www.awo-spree-wuhle.de

MONATSPROGRAMM
UND GRUPPENTREFFEN
Januar/ Februar 2014
Montag, 06.01., 12.00 – 17.00 Uhr
Türkischsprachige Rentnergruppe
Ort: AWO Begegnungszentrum, Cafeteria
Dienstag, 07.01., 14.00-18.00 Uhr
Spanischsprachige Rentnergruppe
Ort: AWO Begegnungszentrum, Cafeteria
Dienstag, 07.01, 11.00-13.00 Uhr
Die Handarbeitsgruppe „Bunte Kreationen – die AWO
Kirschen“
Ort: AWO Begegnungszentrum, Seniorenraum
Mittwoch, 08.01., 15.00 Uhr
Polnische Rentnergruppe trifft sich jeden ersten Mittwoch ab 15.00 Uhr im Cafe, Beginn 08.Januar 2014
Ort: AWO Begegnungszentrum, Cafeteria
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BERLIN INTERNATIONAL
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Total Plural e.V.,
Afro-Deutsche Spielgruppe Berlin:

Nähe S- und U-Bhf. Schönhauser Allee.

KICK-OFF INS JAHR 2014

Kontakt
Afro-Deutsche Spielgruppe Berlin/Total Plural e.V.
Treffpunkt: Kieztreff Gleimviertel,
Kopenhagener Straße 50
(S/U-Bhf. Schönhauser Allee)
Ulrike Düregger
Telefon (030) 440 90 02
Mobil: (0175) 327 31 04
E-Mail: info@afro-deutsche-spielgruppe-berlin.de
Internet: http://www.afro-deutsche-spielgruppe-berlin.de
(Foto: Afro-Deutsche Spielgruppe Berlin)

"Interkulturelle Leseclubs -Kinder lesen für Kinder"
Aus einer Bücherliste - Bücher mit afro-deutschen und
anderen bikulturellen Helden -suchen Kinder sich ein
Buch aus, dass sie dann in der Gruppe bei den monatlichen Treffen der Afro-Deutschen Spielgruppe und in
den Kooperationspartnern, Kita der Beuth-Hochschule
und Miriam-Makeba-GS, präsentieren können. Gefördert wird das Projekt von der BKJ im Rahmen des Programms "Künste öffnen Welten". Wir suchen noch Bücherpaten - Kinder, die gerne vorlesen!!
Termine der Afro-Deutschen Spielgruppe Berlin:
1. So./Monat - 06.01., 02.02., 02.03., 15.00 -18.00 Uhr
Afro-Deutsches Familienbüro Pankow
Austausch, Vernetzung, Fragen klären, Freunde finden.
Neu ab 2014: Fördermittelberatung und Projektentwicklung für MigrantInnen-Organisationen und migrantische
KünstlerInnen.
Zweimal im Monat donnerstags, 15.00-18.00 (Termine
werden auf der Website bekannt gegeben).
Gefördert vom BA Pankow
HOMO SAPIENS - afro-deutsches Forumtheater
...für afro-deutsche und schwarze deutsche Jugendliche in Berlin.
Es werden noch Mitspieler gesucht.
Gefördert von Aktion Mensch, BPKB
Theater-AG an der Eduard-Mörike-GS
"Spiel erlaubt, was die Realität nicht gestattet". Unter
Berücksichtigung von Mehrsprachigkeit wird Freude an
der deutschen Sprache, abe auch am Theaterspiel erprobt.
Gefördert vom QM Ganghofer Straße.
http://www.afroguide.de
Portal für afro-deutsche Erziehung! Tipps, gute Beispiele, Medien, Videos mit Edutainment-Effekt
Veranstaltungsort:
Kieztreff Gleimviertel
Kopenhagener Straße 50

BABEL E.V.
Veranstaltungsangebot im Januar 2014
Öffentliche Veranstaltungen
Offene Kinder- und Jugendarbeit
Montag - Donnerstag: Computer AG täglich
Montag: Medienwerkstatt für Kids
Dienstag: Interkultureller Kinder- und Jugendbeirat, Sport
und Spiel
Mittwoch: Kreatives Basteln und Puppenworkshop
Donnerstag: Interkultureller Kinder- und Jugendbeirat, KochWorkshop
Freitag: 14-tägig Spiele aus aller Welt
Samstag: Spiele aus aller Welt
Montag - Donnerstag: 14.00 Uhr - 18.00 Uhr
Freitag: 14-tägig von 14.00 Uhr - 18.00 Uhr
Samstag: von 11.00 Uhr - 17.30 Uhr
Interkultureller Kinderund Jugendbeirat im Haus Babylon
Austausch, Gespräche und Diskussionen zu verschiedenen
Aspekten des Zusammenlebens in der multikulturellen Gesellschaft
Jeden Dienstag und Donnerstag
von 17.00 Uhr - 20.00 Uhr
Projektwoche Antidiskriminierungsworkshop
und Interkulturelle Sensibilisierung
Projektwoche mit 9. Klassen des Gebrüder Montgolfier Gymnasiums zum Thema: „Antidiskriminierung, Rassismus und
Interkulturelle Sensibilisierung
13.01.2014 - 17.01.2014, 09.30 Uhr - 12.00 Uhr
Begegnung der Kulturen - Interkultureller Brunch
Informationen, Gespräche, Austausch und gegenseitiges
Kennenlernen von Menschen unterschiedlicher Kulturen in
gemütlicher Atmosphäre und zu unterschiedlichen Themen
aus verschiedenen Ländern

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Jeden Donnerstag von 10.00 Uhr - 12.00 Uhr
SelbstAnsichten - Ogonjok
Menschen mit und ohne Migrationshintergrund treffen sich in
gemütlicher Atmosphäre mit Spätaussiedlern zu einem geselligen Nachmittag.
Freitag, 10.01.2014 und Freitag, 24.01.2014
15.00 Uhr - 20.00 Uhr
SpazierBlicke
Gemeinsam mit Flüchtlingen erkunden wir den Stadtbezirk
Marzahn-Hellersdorf. Startpunkt is die ASFH und der Rundgang endet im Haus Babylon
Mittwoch, 29.01.2014, ab 15.00 Uhr
Projekttage „Märchen aus aller Welt“
Projekttag mit Schülern des der Franz-Karl -Achard- GS mit
Märchen aus verschiedenen Ländern und anschließendem
Basteln an verschiedenen Stationen
29.01.2014, 09.30 Uhr - 12.00 Uhr
LeseRatten - Vietnam ganz nah
Verbesserung der Lesekompetenz von Schülern durch interkulturelle Themen
Montag - Freitag von 9.30 Uhr - 12.00 Uhr,
um Voranmeldung wird gebeten
Thematische Projekttage für Schüler aller Schultypen
Kennenlernen von Sitten, Bräuche und Kultur verschiedener
Länder. Neu im Programm Listros - Anerkennung und Respekt für Kinder in Afrika, die einen schwierigen Start ins Leben haben
Montag - Freitag (Um Voranmeldung wird gebeten)
Kurse und Arbeitskreise
(Um Voranmeldung wird gebeten)
Deutschförderkurs für Flüchtlinge
Donnerstag von 10.00 Uhr - 12.00 Uhr
Deutschförderkurs für Fortgeschrittene
Montag bis Mittwoch von 09.00 Uhr - 12.00 Uhr
Englisch-Förderkurs
Montag und Mittwoch 15.00 Uhr - 17.00 Uhr
Trainingsprogramm Interkulturelle Sensibilisierung:
Interkulturelle Sensibilisierung und Kommunikation, Erwerb
von interkulturellen Kompetenzen, Bewältigung von interkulturellen Konflikten in interkulturellen Gruppen in Schulen und
am Arbeitsplatz. Termin. nach Vereinbarung
Antidiskriminierungsworkshops
Erlernen und Üben von Strategien zum Erkennen und Bekämpfen von Diskriminierung im Alltag
Montag - Freitag (Um Voranmeldung wird gebeten)

Montag bis Freitag
(um Terminvereinbarung wird gebeten)
Auskünfte und Beratungen
Niedrigschwellige Beratungs-, Betreungs-, und Begleitangebote

Kontakt
BABEL e.V.
Stefan-Born-Straße 8
12629 Berlin-Hellersdorf
Tel.: (030) 99 858 91, Fax: (030) 99 893 20
E-Mail: babel-berlin@t-online.de
Internet: http://www.haus-babylon.de
Verantwortlich: Dr. Mekonnen Shiferaw

Veranstaltungen

WERKSTATT DER KULTUREN
Veranstaltungsprogramm Januar 2014
Vorschau: Black History Month, 01. – 28. Februar
2014

World Wide Music
Global Music - jeden Freitag in der Werkstatt der
Kulturen
World Wide Music: Wolter-Caspi-Duo
Freitag 10.01.2014 Einlass: 21:00 h | Club
Eintritt: 9 € / 6 € / 3 € (mit Berlinpass)
Der gemeinsame musikalische Nenner von Matyas
Wolter (Sitar und Surbahar (Bass-Sitar)) und Yatziv
Caspi (Tabla und Percusssion) ist die klassische Musik Indiens. Die beiden Musiker haben ein klassisches
indisches Repertoire und ergründen auf Basis indischer
Ragas und Tablas zudem Neuland.
World Wide Music: Porter & Alizo
Freitag 17.01.2014 Einlass: 21:00 h | Club

Eintritt: 9 € / 6 € / 3 € (mit Berlinpass)
Larrys Porters Repertoire reicht von traditionellen HindiAntigewalttraining
Filmmusik bis hin zu pakistanischen Ghazals, klassiBefähigung von Kindern und Jugendlichen zur gewaltfreien
schen Stücken und eigenen Kompositionen. Larry PorKommunikation iin Konfliktsituation m Alltag, sowie Entwickter spielt traditionelle afghanische Musik auf der
lung von Strategien zur Konfliktvermeidung
Rebab, einem besonders charakteristischen Instrument
dieser Musikkultur. Bereits 1976 nahm er in Kabul UnLerntherapie und Lernstrategie
terricht bei dem berühmten Meister Ustad Mohammad
Eine lernpädagogische Fachberatung für Kinder, Jugendliche
Omar. Begleitet wird er von dem herausragenden Tabund Erwachsene, die individuelle Hilfe und persönliche Unterstützung benötigen. Schulvorbereitung für Vorschulkinder.
la-Spieler Solayman Alizo, einem der gefragtesten
Ort: Hellersdorfer Promenade 20, 12627 Berlin
Tabla-Spieler in der Szene.
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Januar 2014, Nr. 108
BERLIN INTERNATIONAL
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World Wide Music: Mark Chaet & Friends
Freitag 24.01.2014 Einlass: 21:00 h | Club
Eintritt: 9 € / 6 € / 3 € (mit Berlinpass)
Mark Chaet, Geiger und Komponist, löst musikalische
Kategorisierungen von Musikstilen auf. Seine Kompositionen bewegen sich zwischen Filmmusik und klassischer Komposition, Tradition und Moderne, hier
und da gefärbt mit Folk-Elementen. Gemeinsam mit
der Schauspielerin und Sängerin Momo Kohlschmidt
wird die zarte Ballade ebenso wie dreckiges Kabarett
auf die Bühne gebracht.
Word Wide Music: Fernando Miceli & Band
Freitag 31.01.2014 Einlass: 21:00 h | Club
Eintritt: 9 € / 6 € / 3 € (mit Berlinpass)
Fernando Miceli präsentiert innovative Musik, temperamentvoll, intim und mit sehr persönlichen Zügen. Als
Grundlage der Stücke dient der urbane Musikstil aus
Argentinien und Uruguay: Man findet dort den Tango,
den Walzer, die „Milonga Campera“ – eine Form des
Tangos, aber auch Balladen, die die nostalgische Poesie der Tangokultur Argentiniens widerspiegeln.
NAKED JAZZ presents
Samstag 11./18./25. Januar Einlass: 21:00 h | Club
Eintritt: frei vor 21:30 h, danach 9 € / 6 € / 3 € (mit Berlinpass)
NAKED JAZZ presents steht für Vibe, Spirit & Attitude
und verbindet Jazz mit verschiedenen Stilrichtungen.
Auf der Bühne fusioniert Jazz mit Funk, Soul, südamerikanischen Rhythmen oder Hip-Hop-Beats. Der versierte US-Drummer und Kurator Eric Vaughn featured
verschiedene Musiker_innen und Bands der Berliner
Jazz-Szene und steht mit ausgewählten Künstler_innen
der Band "The Extended Family" selbst on stage.
Vorschau
Black History Month, 1. – 28. Februar 2014
Tigari Ensemble Odametey,
Lawrence Otoo, Foto: Daniela Incoronato
Der Black History Month 2014 thematisiert in der
WERKSTATT DER KULTUREN mit Film-, Konzert-,
Tanz-, und Wortveranstaltungen die Bedeutung von
Musik & Religion für den anti-kolonialen Widerstand
in Afrika und für die Schwarzen Bürgerrechtsbewegungen in Amerika. 130 Jahre nach Otto von Bismarcks folgenschwerer “Berliner Konferenz”,deren
Schlussdokument, die “Kongo-Akte”, zur Aufteilung Afrikas in europäische Kolonien führte, zelebriert die
WERKSATT DER KULTUREN:
 Anti-Apartheid Songs unterschiedlicher südafrikanischer Kirchen,
 Gesänge der sengalesischen Sufi-Bruderschaft
“Baye Fall”, die in Abgrenzung zur französischen
Kolonialherrschaft entstanden,
 Tänze des afro-brasilianischen Candomblé, die
während der europäischen Versklavung verboten
waren,

 sakrale Lieder aus alten Religionen Nambias, die
zur Zeit der deutschen Kolonialherrschaft gesungen wurden.
 Tänze der Tigari, die unter britischer Kolonialherrschaft sanktioniert wurden,
 Roots-Reggae und Nyabinghi der RastafariBewegung auf Jamaika und
 Gospel-Songs des Civil Rights Movements in
den USA. (Programmänderungen vorbehalten)
Kontakt
WERKSTATT DER KULTUREN
Wissmannstraße 32
12049 Berlin
Tel.: (030) 60 97 70-0
Fax: (030) 60 97 70-13
E-Mail: info@werkstatt-der-kulturen.de
Internet: http://www.werkstatt-der-kulturen.de

Vorschau, März 2014:
"Bikulturelle Liebe" –

AUSLÄNDERBEHÖRDE
ALS UNGEWÖHNLICHER THEATERORT
3., 4., 5., 7. März 2014, jeweils 18.00 Uhr
Ausländerbehörde Berlin
Friedrich-Krause-Ufer 24
Tickets per E-Mail: tickets@ulrikedueregger.de
Preise: 13,00€/erm. 10,00€
Begrenzte Plätze!
"Schöne Neue Liebe/ Les Meilleurs des Amours" - Lieben in bikulturellen Beziehungen. In der 1. März-Woche
wird Ulrike Düregger & Compagnie, ein TheaterKollektiv, das mehrere kulturelle Hintergründe auf sich
vereint, wieder, wie bereits 2012, in der Berliner Ausländerbehörde Theater spielen.
"Laut einer Umfrage
steht
Liebe
in
Deutschland an 13.
Stelle – hinter Ordnung und Sauberkeit".
In
der
deutschfranzösischen Performance mit LiveOud auf der Bühne gehen die 2 Darsteller der Frage
nach, wie es gemischten Paaren geht. Im geschützten
Rahmen, dem Mikrokosmos, mag wahr sein, dass keiner nach Herkunft und Hautfarbe fragt, Liebe ein Menschenrecht ist.

Der Makrokosmos, die Gesellschaft, ist jedoch eine
fortwährende Reibungsfläche und brutal. Angst und
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Januar 2014, Nr. 108
BERLIN INTERNATIONAL
Seite 27
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Vorurteile wirken schnell auch in die Beziehung hinein.
Nicht selten müssen Paare ihre Liebe "beweisen".
Mit körperlicher und mentaler Präsenz erschaffen Ulrike
Düregger und Charles-Henry Peler, die beiden Hauptdarsteller, die pure und sensible Verteidigung des
Glücks.
Eingebettet in einfache Bühnentechniken verdichten
sich Text, Bewegung und Live-Musik zu einer Atmosphäre zwiespältiger Emotionalität. Bikulturalität zeigt
sich als permanenter Versuch der Überwindung von
Standpunkten und Stimmungen der Figuren.
Mit freundlicher Unterstützung des Österreichischen
Kulturforums
Internet: http://www.ulrikedueregger.de
Medienpartner: AfricAvenir, Foto: Veranstalter

Veröffentlichungen/ Internet-Tipps
INTERNATIONALER IMPFKALENDER
Das Interkulturelle Gemeinwesenzentrum „BayoumaHaus" der AWO Berlin Spree -Wuhle e.V. hat in Neuauflage wieder einen internationalen Impfkalender nach
den aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) erstellt.
Der Impfkalender ist in den Sprachen deutsch, englisch, französisch, spanisch, türkisch, kroatisch, serbisch, arabisch, portugiesisch, vietnamesisch, russisch,
bulgarisch, rumänisch und italienisch abgefasst und
enthält die empfohlenen Impfungen für Säuglinge,
Kleinkinder, Jugendliche und Erwachsene.
Der Impfkalender ist kostenlos im Interkulturellen Gemeinwesenzentrum
„Bayouma-Haus“
Frankfurter Allee 110
Tel.: (030) 29 04 91 36
in Berlin-Friedrichshain erhältlich.
Unter
http://www.bayouma-gesundheit.de
besteht
ebenfalls die Möglichkeit, den Impfkalender in den o.g.
Sprachen runterzuladen.

Neue CD „1884“:

KOLONIALGESCHICHTE IN NOTEN
Neue CD des Berliner Band-Kollektivs "1884"
„Jeder Tag im Jahr ist der richtige, um ein Bewusstsein zu
schaffen für die bis heute wirksamen und oftmals verhängnisvollen Folgen der willkürlichen
Teilung Afrikas.
An Weihnachten gelingt Euch
das mit der CD "1884" - dem
Music-History-Projekt der Werkstatt der Kulturen mit 13
Songs, einem umfangreiches Booklet mit Liedtexten in
unterschiedlichen afrikanischen Sprachen und ihren
deutschen Übersetzungen, sowie einer Zeittafel, die
Stationen des antikolonialen Widerstandes beschreibt.
Musikalisch bedient sich das von Jonas Bibi Hammond
produzierte Album „1884“ aus so unterschiedlichen afrikanischen und afro-diasporischen Genres wie: AfroBeat, Highlife, R&B, M`Balax, Souk, Jazz, Hiphop und
Salsa. Gleichzeitig zitiert „1884“ den Sound international bekannter afrikanischer und afro-diasporischer Musiker der 70er und 80er Jahre, wie Fela Anikolapo Kuti
und Bob Marley, die sich mit Fragen von
(Post)Kolonialismus, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung auseinander setzten, sowie dem Sound der
südafrikanischen Anti-Apartheid Bewegung.“
Die CD 1884 ist direkt im Büro der Werkstatt der Kulturen zu erwerben oder unter http://www.werkstatt-derkulturen.de/de/history-music-projekt-1884/ (15€ zzgl. 2€
Versandkosten).
Hörtest:
http://www.youtube.com/watch?v=IPLoKA0V89Y
Rezension:
http://www.bpb.de/gesellschaft/kultur/kulturellebildung/143776/kolonialgeschichte-in-noten?p=all

Veröffentlichung:
Barbara Kiepenheuer-Drechsler

VIELFALT PLUS ZUSAMMENHALT
Eine ethnologische Perspektive auf die Praxis
Berliner Integrationspolitik

Barbara Kiepenheuer-Drechsler
Vielfalt plus Zusammenhalt
Eine ethnologische Perspektive
auf die Praxis Berliner Integrationspolitik
Oktober 2013, 304 S.,
kart., 31,99 €
ISBN 978-3-8376-2578-3
transcript Verlag Bielefeld
Reihe Kultur und soziale Praxis

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Januar 2014, Nr. 108
BERLIN INTERNATIONAL
Seite 28
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Über Integration wird viel gesprochen – seltener wird
jedoch danach gefragt, wer auf welche Weise an integrationspolitischen Interventionen beteiligt ist und diese
ausgestaltet.

„100 STIMMEN“
ZUR ZUKUNFT DES ARABISCHEN FRÜHLINGS

In diesem Buch wird die Komplexität und Widersprüchlichkeit des sozialen Lebens eines Integrationsprojektes
nachgezeichnet. Dabei kommen alle Akteure zu Wort:
Sachbearbeiterinnen einer Behörde ebenso wie männliche Jugendliche mit Migrationshintergrund. Mit ihrer
ethnologischen Feldforschung im Feld der »Integrationspolitik« geht Barbara Kiepenheuer-Drechsler den
diversen Aushandlungen, Übersetzungen und Repräsentationsstrategien nach, die das soziale Leben dieser
Politik ausmachen.

Seit zwei Jahren befinden sich viele Länder im arabischen Raum im Umbruch. Täglich berichten die Medien
von neuen Ereignissen. Aber wie fühlt sich die Situation
für die Menschen vor Ort an? Für Wissenschaftler,
Tänzer, Künstler, Studenten? Die Internetplattform „100
Stimmen“ zeigt Video-Statements von Menschen aus
elf Ländern. Weitere Hintergrundinfos:
http://www.goethe.de/prs/mif/m13/nov/de11650000.htm

Barbara Kiepenheuer-Drechsler (Dr. phil.) ist Ethnologin und promovierte am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin.

Roman für junge Leser:

Internet: http://www.transcriptverlag.de/ts2578/ts2578.php

20 Jahre nach dem "Manifest der 60":

DEUTSCHLAND
UND DIE EINWANDERUNG HEUTE

http://www.goethe.de/ins/eg/prj/100/deindex.htm

DER ZAUBERLEHRLING VON NEUKÖLLN
Lilli Buthmann-Condé
Der Zauberlehrling von Neukölln
BoD – Books on Demand,
2013 - 134 Seiten
ISBN: 3732233472,
9783732233472

Erinnerungen von Prof. Dr. Klaus J. Bade
1993 erschien das "Manifest der 60", eine Aufsatzsammlung von Wissenschaftlern mit einer klaren Botschaft an die Politik: Deutschland ist ein Einwanderungsland, handelt danach! Unterzeichnet wurde es
von 60 Professorinnen und Professoren verschiedener
Disziplinen.
Heute ist die Botschaft längst Konsens: Niemand bestreitet, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist
und Konzepte dafür braucht. Doch zahlreiche Forderungen von damals sind noch aktuell. ManifestHerausgeber Klaus J. Bade hat für den Mediendienst
ein Papier dazu verfasst.
Den gesamten Text von Klaus J. Bade können Sie hier
herunterladen:
https://mediendienstintegration.de/fileadmin/Dateien/Manifest_60__20_Jahre_-_Bade.pdf
Einen Artikel vom Mediendienst dazu finden Sie hier:
http://mediendienst-integration.de/

Internet: http://books.google.de/books?id=UY0qWlFCkoC&dq=Der+Zauberlehrling+von+Neuk%C3%B6lln
&hl=de&source=gbs_navlinks_s
Der 11jahrige Roman, deutsche Mutter, afrikanischer
Vater, wohnt in Berlin-Neukölln im Böhmischen Dorf.
Da seine Mutter und seine Schwester arbeiten, verbringt er meist die Nachmittage bei seinem Großvater
Jan Galwanek, der in der Nähe wohnt.
Der ist ein begabter Tüftler, ja ein Zauberer, aber er
begeistert sich auch für die Geschichte seiner Vorfahren, die als Glaubensflüchtlinge vor 300 Jahren aus
Böhmen nach Berlin kamen.
Zusammen mit Roman, seinem Zauberlehrling, will er
mit Hilfe des Internets eine Zeitmaschine erfinden, die
klären soll, ob es in der Familie eine afrikanische Urahnin gab, wie die Legende sagt. Ungewollt geht Roman so auf eine beängstigende Zeitreise ins frühe 18.
Jahrhundert zu den dänischen Sklavenhandlern und
Missionaren in Accra an der Goldküste, der Heimat
seiner afrikanischen Vorfahren. Danach macht er sich
mit der Unterstützung eines afrikanischen Schulkameraden und dessen Familie auf die Suche nach seinem
Vater, der nach Ghana zurückgegangen ist, als er zwei
Jahre alt war.
Lilli Buthmann-Conde wurde 1939 im Münsterland geboren. Nach ihrem Studium war sie von 1964 bis 1990
Lehrerin für Fremdsprachen in der Republik Elfenbeinküste, Westafrika, und danach 12 Jahre lang in BerlinNeukölln. Sie hat einen Sohn und einen Enkel und lebt
in Berlin.

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